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Programmheft | 13.04. Rachmaninow/Hindemith

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RACHMANINOW/ HINDEMITH

13 APRIL 2026

Tänzerische Melodien von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, symphonische Klänge von Ludwig van Beethoven, Paul Dukas’ populäre Vertonung von Goethes Zauberlehrling: Willkommen zur Konzertsaison 2026/2027 mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich!

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2026/2027

Informationen zum gesamten Tonkünstler-Programm auf www.festspielhaus.at

TONKÜNSTLERORCHESTER

Ziyu He . Hans Graf

mo 13/04

19.30 Uhr

Großer Saal

Festspielhaus St. Pölten

Dauer: ca. 2 Std. (inkl. Pause)

Einführung mit Harald Haslmayr

18.30 Uhr, Kleiner Saal

Künstlerische Leiterin Festspielhaus St. Pölten: Bettina Masuch

PROGRAMM

SERGEJ RACHMANINOW (1873 – 1943)

«Jugendsymphonie» d-Moll (1891)

Grave – Allegro molto

11’

PAUL HINDEMITH (1895 – 1963)

Konzert für Violine und Orchester (1939)

Mäßig bewegte Halbe

Langsam

Lebhaft

30’

PAUSE

SERGEJ RACHMANINOW

Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44 (1935–36/38)

Lento – Allegro moderato – Allegro

Adagio ma non troppo – Allegro vivace

Allegro – Allegro vivace – Allegro (Tempo primo) –

Allegretto – Allegro vivace

42’

Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Spieldauer von diesen Angaben geringfügig abweichen kann.

ZIYU HE Violine HANS GRAF Dirigent
ZIYU
HE
© So fija Palurovic

MARKANTES ZEUGNIS

INDIVIDUELLEN STILS

Mit seiner Jugendsymphonie stellte sich Sergej Rachmaninow in die Tradition seiner großen Vorbilder

Der junge Komponist lernte Pjotr Iljitsch Tschaikowski persönlich kennen – und schätzte ihn sehr. Der Einfluss des großen Vorbilds ist unüberhörbar, und doch fasziniert uns dieser Symphoniesatz vor allem durch den noch frischen Personalstil seines Schöpfers.

In der Musikwelt hat es ein Werk von Sergej Rachmaninow zu außerordentlicher Popularität gebracht: sein zweites Klavierkonzert, das mit seinem Schwung und seiner einprägsamen Melodik nach wie vor das Publikum fasziniert. Doch sollte dieses Erfolgswerk nicht den Blick auf eine Komponistenpersönlichkeit verstellen, die durchaus vielfältige Facetten aufwies. Sergej Rachmaninow galt als einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit, und als Komponist schuf er Werke der unterschiedlichsten Gattungen. Allerdings zählte er nicht zu den Revolutionären, sondern schloss an die große romantische Tradition in der russischen Musik an, für die die Namen Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Nikolai Rimski-Korsakow stehen.

Die politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts prägten sein Leben: Nach der Revolution von 1917 verließ Rachmaninow Russland und verbrachte sein weiteres Leben in Europa und in den USA. Neben seinen Klavierwerken sind auch die Symphonien markante Zeugnisse seines sehr individuellen Kompositionsstils, und eine steht am Beginn seines Schaffens: seine Jugendsymphonie in d-Moll, von der nur ein Satz erhalten ist und die der Komponist nicht in die Zählung seiner Symphonien aufnahm.

Das Werk des 18-Jährigen zeigt nicht nur die außerordentliche Begabung des jungen Musikers, sondern lässt erkennen, dass ihr ein profundes Studium zugrunde lag. Bereits früh hatte man sein Talent entdeckt und gefördert. Hineingeboren in eine Adelsfamilie, als Sohn eines Offiziers, schien er beste Voraussetzungen für eine Offizierslaufbahn zu besitzen, doch verhinderten zunehmende finanzielle Probleme die kostspielige Militärkarriere – was aber zweifellos seinem Wunsch, Musiker zu werden, entgegenkam. Bereits ab seinem vierten Lebensjahr erhielt er Musik- und Klavierunterricht, im Alter von zehn Jahren war der Knabe Schüler von Gustav Kross am Sankt Petersburger Konservatorium.

Der Weg zur großen Symphonie

Schicksalsschläge prägten die folgenden Jahre; sein Vater, den er selbst als «spielsüchtigen, pathologischen Lügner» beschrieb, verließ die Familie, seine beiden Schwestern Sofia und Jelena starben. Besonders Jelena hatte großen musikalischen Einfluss auf ihn gehabt und ihn mit dem Werk Tschaikowskis bekannt gemacht. Nicht nur mit Unglücksfällen, sondern auch mit sich selbst musste Rachmaninow in diesen Jahren fertig werden, denn die Anforderungen an einen «fleißigen Studenten» erfüllte er kaum – er schwänzte häufig den Unterricht, fiel in einigen Fächern durch und fälschte gelegentlich die Zeugnisse.

Dennoch besaß er im Sommer 1891 bereits das kompositorische Rüstzeug, das ihn zu großangelegten Werken befähigte. Er schrieb sein erstes Klavierkonzert und die einsätzige Jugendsymphonie in d-Moll. Der Einfluss Tschaikowskis, den der junge Komponist auch persönlich kennenlernte, ist hier nicht zu verkennen, insbesondere die Vorliebe für synkopische, drängende Orchesterpassagen lässt an das große Vorbild, vor allem an dessen vierte Symphonie, denken. Die

Klangfarben setzt Rachmaninow als recht eigenständige, prononcierte «Blöcke» ein – es mag spekuliert werden, ob er im Mischen der Orchesterfarben noch keine Erfahrung hatte oder die Klänge bewusst als individuelle Akteure verwendete.

Zu Beginn versetzen uns getragene Hörnerklänge in eine elegische Stimmung, in die sich auch ein kreisendes Motiv der Streicher mit seinen vielfachen Wiederholungen einfügt. Kämpferisch und energisch gibt sich im Allegroteil das Hauptthema, das sogleich – wie in der Symphonik des späten 19. Jahrhunderts üblich – in durchführungsartige Verarbeitung übergeht. Klar abgesetzt ist das Seitenthema, eher eine Themengruppe: Einem ländlich-idyllischen Motiv in den Holzbläsern folgt ein hymnischer Aufschwung in den Streichern; im Grunde ist es eine Abfolge von «dunklen» und «hellen» Passagen, mit denen Rachmaninow diesen Satz gestaltet. Dem elegischen Beginn entspricht der in dunklen Farben gehaltene Schlussteil, der allerdings nicht verhalten, sondern in lebhafter Bewegung ausklingt. In den Grundzügen entspricht der Satz der Sonatenform – womit sich der junge Komponist in die Tradition seiner großen Vorbilder stellt.

THOMAS LEIBNITZ

Der Autor studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Wien und promovierte 1980 über den Juristen und Komponisten Karl Nawratil, der Anton Webern unterrichtete. Bis 2020 war er Direktor der Musiksammlung an der Österreichischen Nationalbibliothek; seit seiner Pensionierung ist er als freier Musikpublizist tätig. Seit 2005 steht er der Internationalen Bruckner-Gesellschaft als deren Präsident vor.

Entstehung • 1891

Uraufführung • nicht belegt; posthum veröffentlicht 1947 Erstmals im Abonnementprogramm des Tonkünstler-Orchesters

ZWISCHEN VIRTUOSITÄT

UND MELANCHOLIE

Warum sein Violinkonzert zu den leidenschaftlichsten Kompositionen Paul Hindemiths gehört

Manchen Komponisten geschieht einfach Unrecht, von komponierenden Frauen ganz zu schweigen. Da wäre der «Fall» Paul Hindemith, dessen Werke im deutschsprachigen Raum bis heute manches Mal merkwürdig apodiktische Reaktionen hervorrufen.

Der Musikjournalist Ben Hogwood schreibt: «Dass Hindemith heute so selten im Konzertsaal erklingt, ist verwunderlich, denn nur ein kleiner Teil seiner Werke entspricht der langweiligen, akademischen Karikatur, die ihm hartnäckig anhängt. Zwar gibt es einige Stücke, die trocken sind und mit denen man sich schwerer anfreunden kann – doch hat nicht jeder Komponist auch schwächere Momente? Für jedes dieser Werke gibt es bei Hindemith eines, das vor Witz, Einfallsreichtum und Originalität sprüht.»

«Trocken» und «akademisch» sind Begriffe, die man gerne und vorschnell auf die kompositorischen Arbeiten Hindemiths anwendet. Seine Themen bestünden stets aus Quartsprüngen, seine Musik sei auf fast zwanghafte Weise spröde und musikantisch: Etiketten, mit denen man sich selbst seiner Vorurteile versichert und sich gleichsam die Möglichkeit neuen, offenen Hörens verbaut.

«Schuld» für die bis heute holperige Hindemith-Rezeption ist dabei noch nicht einmal der sonst so zu polemisch-apodiktischen Urteilen neigende Musikphilosoph Theodor W. Adorno, der über das Schicksal von so vielen Komponisten nach 1945 richtete, die ihm – wie etwa Erich Wolfgang Korngold – als

zu wenig radikal in seinem Sinne einer zeitgemäßen, kritischen Neuen Musik erschienen. Im Mai 1922 gestand Adorno in einer Konzertkritik zu drei Operneinaktern Hindemiths diesem noch «eine starke Begabung» zu. In einer Rezension von August 1923 rühmte Adorno das «fantastische Geigenspiel» Hindemiths, der, 1895 im hessischen Hanau geboren, vom neunten Lebensjahr an Unterweisungen im Violinspiel erhalten hatte, später als Komponist, Dirigent und Bratschist gleichermaßen erfolgreich war, Opern, Solokonzerte, Kammermusik, pädagogische Werke und noch viel mehr hinterließ – und fast jedem möglichen Instrument eine eigene Solosonate zueignete. Im April 1925 war es dann mit Adornos Hindemith-Affinität erst einmal vorbei: «Hindemiths jüngste Arbeiten sind fragwürdigen Wertes», posaunte der sich bald ganz an Arnold Schönberg und die Zweite Wiener Schule dranhängende Adorno heraus. 1931 bewertete Adorno schließlich Hindemiths «Kammermusiken» als «primitiv».

Ein Konzert für «sein» Instrument

Mit seinen sieben «Kammermusiken» war dabei keine Gattungsbezeichnung, sondern tatsächlich eine unter diesem Titel publizierte Werkreihe gemeint: Hindemith hatte sich in seine sieben «Kammermusiken» in den 1920er-Jahren geradezu produktiv hineingesteigert, bis zu einem Punkt, an dem allein die inzwischen recht voluminöse Orchesterbesetzung aus den Kinderschuhen einer «echten» Kammermusik längst herausgewachsen war. So verhielt es sich beispielsweise mit der «Kammermusik Nr. 4 op. 36/3» für Solovioline und größeres Kammerorchester, die 1925 entstanden war. Ende der 1930er-Jahre machte sich Hindemith nun daran, ein noch größeres Violinkonzert zu Papier zu bringen. Ein Solokonzert für «sein» Instrument sollte und wollte Hindemith komponieren. Denn die Violine hatte Hindemith einst so meisterlich beherrscht, dass er schon im blutjungen Alter von 19 Jahren

FEHLURTEIL DES TAGES

«... WIE SEINE STÜCKE OHNE

WIDERSTAND ABROLLEN, UNABLÄSSIGES WERDEN, IN

DEM NICHTS WIRD. ER WAR

DER KOMPOSITORISCHE

PROTOTYP EINES

MITTLERWEILE WELTWEIT

VERBREITETEN PHÄNOMENS, DER OHNMÄCHTIGEN

PSEUDOAKTIVITÄT. »

Theodor W. Adorno

Die in der Textsammlung «Ad vocem Hindemith» enthaltenen Auslassungen über die «Musiziermusik» Hindemiths haben die öffentliche Meinung über einen der wichtigsten und bekanntesten Komponisten des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt

Konzertmeister des Frankfurter Opernhausorchesters geworden war. Erst Ende des Ersten Weltkriegs hatte er sich vermehrt der Bratsche zugewandt.

Als Solist für die Uraufführung des Violinkonzerts war eigentlich der bekannte Geiger Georg Kulenkampff vorgesehen, der unter anderem 1937 das Violinkonzert von Robert Schumann mehr als 80 Jahre nach seiner Entstehung mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Karl Böhm erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte. Kulenkampff ignorierte allerdings die Anfrage Hindemiths, sodass der heute völlig in Vergessenheit geratene Geiger Ferdinand Helmann einsprang und den Solopart bei der Amsterdamer Uraufführung am 14. März 1940, nur zwei Monate vor der nationalsozialistischen Besatzung der Niederlande, spielte, zusammen mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Willem Mengelberg.

Wie 1806 Ludwig van Beethovens D-Dur-Violinkonzert beginnt Hindemiths Werk – Mäßig bewegte Halbe – mit ein paar Paukenschlägen, allerdings auf dem Ton «cis» und stärker rhythmisiert. Ein weiterer Unterschied: Bereits im dritten Takt kommt die Solovioline hinzu – und schwebt deutlich über den herrlich spröden Anfangseinlassungen der Streicher, die den leicht stolpernden Rhythmus der Pauke aufnehmen und sich auf engstem Raum erst nach oben, dann nach unten bewegen. Solovioline und Orchester scheinen tatsächlich eine ganz andere Sprache zu sprechen. Dann schiebt sich ein Orchesterblock ins Bild, zu dem jetzt charakterstarke Blechbläser beitragen dürfen. Bald unternimmt die Sologeige virtuose Anläufe aufwärts. Das Orchester reagiert mit der Ausgestaltung wüster, schroffer Klanglandschaften. Danach ebbt die Aufregung zunächst etwas ab. Von «trocken», «unemotional» und «akademisch» keine Spur.

Der zweite Satz – Langsam – hebt wie ein durchaus warmherziger Choral an. Doch wie beispielsweise schon im ersten Holzbläser-Choral des Eingangssatzes von Gustav Mahlers sechster Symphonie wird schnell deutlich: Ein ungebrochenes, rein Dur an Dur hängendes Kirchenlied erscheint nicht mehr möglich. Dissonanzen und mehrheitlich resignierend nach unten weisende Gesten dominieren. Doch auch dieses Geflecht verändert sich überraschend und äußerst hörenswert.

Dahingehend tönt der Beginn des Finalsatzes – Lebhaft –mit seiner Tutti-Mottohaftigkeit schon fast lustig. Da wird schnell auf die große Trommel gehauen, mit dem Beckenschlag an der Seite. Dazwischen hagelt es Einwürfe der Sologeige, die die Stimmung aber auch recht schnell in Richtung Melancholie abzulenken imstande ist. Malcolm MacDonald hat recht, wenn er dieses Werk als «eines der emotional unmittelbarsten, ja, offen leidenschaftlichen Kompositionen des reifen Hindemiths» bezeichnet. Kein Wunder, dass sich der große Geigenvirtuose David Oistrach für dieses Werk einsetzte, es häufig im Konzert spielte, auf Schallplatte aufnahm und damit dazu beitrug, diese Komposition in der Musikwelt bekanntzumachen. Es hat sich gelohnt.

ARNO LÜCKER

Der Autor ist Opern- und Konzertdramaturg, Pianist und Komponist und schreibt für diverse Magazine und Fachzeitschriften. 2020 erschien Lückers «op. 111. Ludwig van Beethovens letzte Klaviersonate Takt für Takt» im WolkeVerlag, 2023 sein 650-seitiges Buch «250 Komponistinnen. Frauen schreiben Musikgeschichte» in Die Andere Bibliothek.

Entstehung • 1939

Uraufführung • am 14. März 1940 in Amsterdam mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Willem Mengelberg, Solist: Ferdinand Helmann Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • im Dezember 1997 in Wien und Wiener Neustadt, Dirigent: Bruno Weil

NUR MEHR

DAS WESENTLICHE

Das vorletzte Orchesterwerk eines Komponisten, der seinem Stil bis zum Ende treu blieb

Sergej Rachmaninow, der gefeierte Pianist und populäre Komponist von Klaviermusik, beschloss sein kompositorisches Schaffen mit zwei reinen Orchesterwerken: der dritten Symphonie in a-Moll op. 44 und den Symphonischen Tänzen op. 45. In beiden Werken fällt in der Klanggebung eine Neuorientierung hin zu schärferen Kontrasten und in der thematischen Gestaltung hin zu knapperen Formulierungen auf.

Im Sommer 1935, in seinem europäischen Domizil am Vierwaldstättersee in der Schweiz, wo er sich gern von seinen anstrengenden Tourneen als Pianist und Dirigent erholte, entschloss sich Rachmaninow, noch einmal eine Symphonie zu komponieren – fast drei Jahrzehnte nach seiner zweiten Symphonie. In zwei Monaten entwarf er den ersten und den zweiten Satz seiner Dritten, im darauffolgenden Sommer vollendete er den dritten Satz und damit die Symphonie, die noch im Herbst desselben Jahres vom Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Leopold Stokowski uraufgeführt und bald von anderen amerikanischen Spitzenorchestern, etwa vom New York Philharmonic und vom Chicago Symphony Orchestra, nachgespielt wurde.

Rachmaninow verlieh auch in seiner letzten Symphonie seinem ausgeprägten melodischen Denken und Fühlen Ausdruck, baute die für ihn typischen Steigerungen auf und gab sich kantabel-schwärmerischen, liedhaften Melodien hin. Und doch wirkt vieles nur mehr angerissen, aber nicht in den vertrauten Bahnen zu Ende geführt. Viele thematische Ent-

wicklungen der Symphonie nehmen überraschende Verläufe in offene harmonische Regionen und werden durch eine Fülle von rhythmischen Unregelmäßigkeiten, metrischen Wechseln, klanglichen Schärfen und kurzen polytonalen Schichtungen gebrochen oder zumindest verfremdet. Höhepunkt dieser Tendenz ist eine zur Dissonanz führende Auftürmung mehrerer Akkord- und Klangfelder im Mittelpunkt des ersten Satzes.

Sowohl die Form als auch die thematische Verarbeitung ist gegenüber den epischen früheren Werken spürbar verknappt. Rachmaninow sagt nur mehr das Wesentliche – aber das noch immer in seiner unverwechselbaren Sprache, die vielen Mitte der 1930er-Jahre und inmitten der musikalischen Moderne rückständig und anachronistisch erscheinen musste.

Rachmaninow blieb sich jedoch auch in seinem Spätwerk treu, komponierte nicht an seinen Gefühlen vorbei, konstruierte keine andere Tonsprache. Der Russe, der seit 20 Jahren seine Heimat nicht mehr gesehen hatte – und bis zu seinem Tod nicht mehr sehen sollte –, bewahrte seine Authentizität als Erbe der großen russischen Symphonik, wie sie in der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski ihren Höhepunkt erlebt hatte.

Grandiose Symphonie mit Programm

Der Grundgestus der Symphonie ist romantisch, ihre konzentrierte Anlage klassizistisch, ihre Klangsprache hingegen durchaus modern und auf der Höhe der Zeit. Mit reizvollen instrumentalen Kombinationen und einer originellen Verwendung etwa von Xylophon, Celesta oder Bassklarinette sorgt Rachmaninow immer wieder für überraschende Kontraste zu vollmundigen melodischen Abschnitten. In brillant glitzernden Höhepunkten und wild aufrauschenden, kurzen Steigerungswellen beweist er auch in dieser Symphonie seine grandiose Kunst der Orchesterbehandlung und Instrumentierung.

«MICH BEEINDRUCKT

JEDER KONZERTBESUCH, SCHON WEGEN DER

PROGRAMMAUSWAHL UND

DES ZUSAMMENSPIELS DER

NUR BEI IHNEN DURFTE ICH ERLEBEN, DASS EINE SOLISTIN NACH

SOLOKONZERT NOCH ZWEI ZUGABEN SPIELTE! »

Helmut Kassecker aus St. Pölten gehört seit 2016 dem Verein «Freunde der Kultur St. Pölten» auch als Sponsor an und ist seit Dezember 2025 Bronze-Mitglied im Pluspunkt-Vorteilsprogramm des Tonkünstler-Orchesters

Seit 2015 äußerten sich Orchestermitglieder und Mitarbeitende der Verwaltung an dieser Stelle zu Komponierenden, Mitwirkenden und zur Musik. Nun sind Sie an der Reihe: unser Publikum! Wir freuen uns auf Ihre Wortspende an office@tonkuenstler.at.

Es wohnt dem Werk, wie ihren Vorgängerinnen und auch den Klavierkonzerten, ein Programm inne, das sich schon in den ersten Lento-Takten des ersten Satzes mit einem leisen, persönlichen Motto ankündigt: eine nur vom Solocello, dem ersten Horn und der Soloklarinette im Pianissimo und Unisono in Sekundschritten verlaufende, schlichte Tonfolge, die an entscheidenden Punkten der Symphonie – in tragischer klanglicher und harmonischer Verdichtung am Ende der Durchführung des ersten Satzes, als trauriges Hornsolo zu Beginn des zweiten Satzes und noch einmal ganz wuchtig und dunkel im Zentrum des Finalsatzes – wiederkehrt und darüber hinaus auch in anderen Themen veranlagt ist. Der Kopfsatz versucht sich im Allegro-Teil immer wieder zuversichtlich und vorwärtsdrängend, wird dann aber entweder von dem schwärmerisch ausgesungenen Seitenthema, etwa in der Reprise von Solovioline und Solocello, oder von irritierenden Zwischenspielen gebremst. Rachmaninow will, aber kann nicht heiter sein, auch nicht im hell und optimistisch in C-Dur einsetzenden und von einer dynamischen Themenfigur angetriebenen Finalsatz. Bald folgt ein nicht unbeschwerter Marsch, ehe die Dynamik im breiten Strom des Seitenthemas versiegt.

Im Mittelsatz verband Rachmaninow, wie schon im zweiten und dritten Klavierkonzert, die Charaktere von langsamem Satz und Scherzo. Das vom Horn über Harfen-Arpeggien eingeleitete traurige Adagio dominiert dann eine liedhafte Melodie, die sehnsuchtsvoll von den Violinen angestimmt und von der Flöte bis hin zum Englischhorn ausgesungen wird. Kurze rhythmische Motive und angerissene Fanfaren bringen den Scherzo-Mittelteil in Schwung, der von scharfen Akzenten und einer für Rachmaninow typischen, diabolischen Charakteristik bestimmt ist. In der von nervösen Tremolofiguren eingeleiteten Wiederkehr des Adagios steigert sich die liedhafte Melodie zu einer verzweifelten Intensität, doch

gelingt zum Satzende eine Beruhigung, wenngleich das im Pizzikato der Streicher vorgetragene Grundmotiv der Symphonie nun eine dunkle Bedeutung hat.

Nach diesem massiven Einschnitt mit dem Grundmotiv wird das Hauptthema des Finalsatzes mit einem ambitionierten Fugato verbunden, als solle die zuversichtliche Vorwärtsbewegung aufrechterhalten werden, führt aber in ein motivisch, rhythmisch und harmonisch eher zerklüftetes Gelände. Noch einmal Marsch-Rhythmen, gefolgt von dunklen Klarinettenstimmen und einem vom Tamburin angetriebenen Furioso des ganzen Orchesters, noch eine letzte breite Cantabile-Passage, dann macht Rachmaninow mit einem wirbelnden Allegro vivace kurz, bündig und effektvoll Schluss mit seiner letzten Symphonie.

Verhaltene Kritiken – aber auch Begeisterung

Nach der Uraufführung, die nicht mehr als freundlich aufgenommen wurde und bei manchen Kritikern negative Beurteilungen nach sich zog, schrieb Rachmaninow betrübt an einen Freund: «Ich prägte mir schmerzlich eine Parole ein: in mir … wird es mehr als die 3. Symphonie nicht geben.»

Der britische Dirigent Sir Henry Wood zählte zu einem der ersten Interpreten und glühenden Bewunderer der Symphonie und ihres Schöpfers: «Neulich hatte ich das Vergnügen, mit Rachmaninow seine dritte Symphonie in a-Moll einzustudieren, und ich habe sie am 22. März 1938 in Liverpool bei einem Konzert der Philharmonischen Gesellschaft aufgeführt, ebenso am 3. April im Rundfunk mit dem BBC-Orchester. Rachmaninow erschien bei der Morgenprobe und drückte seine völlige Zufriedenheit mit der Interpretation der Symphonie aus, wobei er sich mit einer charmanten kleinen Ansprache an das Orchester wandte … Das Werk beeindruckte

mich als Ausdruck der wahren russisch-romantischen Schule; man ist von der Schönheit und der melodischen Linie der Themen und ihrer logischen Entwicklung gefangen. Wie Tschaikowski, so benützt auch Rachmaninow die Instrumente des Orchesters in all ihren Effekten. […] Ich bin überzeugt, dass die Kinder Rachmaninows sehen werden, dass das Werk beim Publikum, das große Melodiebögen liebt, einen wichtigen Stellenwert einnehmen wird.»

RAINER LEPUSCHITZ

Der Autor, geboren in Salzburg, lebt in Graz. Als Dramaturg und Publizist war er unter anderem für das Wiener Konzerthaus, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Salzburger Festspiele, das Festspielhaus St. Pölten sowie für das Grafenegg Festival und das Tonkünstler-Orchester tätig.

Entstehung • 1935–36/38

Uraufführung • am 6. November 1936 in Philadelphia mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Leopold Stokowski Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • im April 2009 in Wien und St. Pölten, Dirigent: Andrew Litton

Ziyu He beim Tonkünstler-Orchester

Der 1999 geborene Geiger arbeitet intensiv mit Hans Graf zusammen. Mehrfach wurde er von ihm zum Singapore Symphony Orchestra eingeladen, wo er im Mai – im Anschluss an sein Debüt bei den Tonkünstlern –erneut als Solist in Paul Hindemiths Violinkonzert auftreten wird. Zum Repertoire von Ziyu He gehören auch Werke von Hans Werner Henze und das Violinkonzert von Benjamin Britten.

Hans Graf beim Tonkünstler-Orchester

Der österreichische Dirigent dirigierte seit 1980 etwa 30 Konzerte mit dem Tonkünstler-Orchester in Wien, Linz und Niederösterreich. Zuletzt leitete er im Februar 2022 die Aufführung von Gustav Mahlers «Das Lied von der Erde» im Festspielhaus St. Pölten und im November desselben Jahres drei Abonnementkonzerte mit Werken von Franz Liszt und der Orchesterfantasie «Die Seejungfrau» von Alexander Zemlinsky.

ZIYU HE

Violine

Der aus China stammende Ziyu He begann als Fünfjähriger in seiner Heimat bei Xiangrong Zhang mit dem Violinspiel. Paul Roczek holte ihn an die Universität Mozarteum, wo er nach seinem Masterabschluss ein postgraduales Studium bei Benjamin Schmid und ein Violastudium bei Thomas Riebl absolvierte. 2014 war er Eurovision Young Musician of the Year, 2016 gewann er den Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg und den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb. 2017 debütierte er als Solist der Wiener Philharmoniker unter Adam Fischer im Musikverein Wien.

Er trat bereits mit zahlreichen internationalen Orchestern auf, unter anderem mit den Wiener Symphonikern, dem Mariinsky Orchester St. Petersburg, dem Wiener Kammerorchester, der Beethoven Philharmonie, dem Orchestra sinfonica nazionale della RAI, den Bochumer Symphonikern, mit dem China Philharmonic Orchestra, dem Shanghai Philharmonic Orchestra und dem Mozarteumorchester Salzburg. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, zählen unter anderem Kerem Hasan, Joji Hattori, Pietari Inkinen, James Judd, Riccardo Minasi, Kriistina Poska, Thomas Rösner und Kazuki Yamada. Im Oktober 2026 wird er mit dem Singapore Symphony Orchestra und Hannu Lintu den Violapart in der Sinfonia Concertante von Wolfgang Amadeus Mozart in Singapur, Wuhan und Peking spielen. Als Geiger des Altenberg Trios tritt Ziyu He auch regelmäßig im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins auf. Er spielt die «ex Rouse-Boughton»-Violine aus dem Jahr 1698 von Antonio Stradivari, eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank.

© Sofija Palurovic

HANS GRAF

Dirigent

Der österreichische Dirigent Hans Graf ist noch bis zum Ende der Spielzeit 25–26 Musikdirektor des Singapore Symphony Orchestra. Zuvor war er Musikdirektor des Houston Symphony Orchestra, des Calgary Philharmonic Orchestra, des Orchestre National Bordeaux Aquitaine, des Basque National Orchestra und des Mozarteumorchesters Salzburg. Er trat mit den bedeutendsten Orchestern der Welt auf, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das New York Philharmonic, die Wiener Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra und das London Symphony Orchestra. Er leitete zahlreiche Aufführungen an der Wiener Staatsoper und an den Opernhäusern von München, Rom, Paris und Berlin. 2014 wurde er mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis für Richard Strauss’ «Die Feuersnot» an der Wiener Volksoper ausgezeichnet, wohin er 2021 für den «Rosenkavalier» zurückkehrte. Hans Graf hat eine umfangreiche Diskografie vorgelegt. Für seine Einspielung von Alban Bergs «Wozzeck» mit dem Houston Symphony Orchestra gewann er einen Grammy und einen Echo Klassik.

Hans Graf studierte Dirigieren bei Franco Ferrara in Siena, bei Sergiu Celibidache in Bologna und bei Arvid Jansons in St. Petersburg. Er ist emeritierter Professor für Orchesterdirigieren an der Universität Mozarteum in Salzburg. Für seine Verdienste um die Musik wurde er von der französischen Regierung mit dem Chevalier de l’Ordre de la Légion d’Honneur und dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. © Bry an van der Beek

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

Chefdirigent Fabien Gabel

Das Tonkünstler-Orchester mit seinen fünf Residenzen im Musikverein Wien und in Niederösterreich zählt zu den größten und wichtigsten musikalischen Botschaftern Österreichs. Eine mehr als 75-jährige Tradition verbindet das Orchester mit den Sonntagnachmittags-Konzerten im Wiener Musikverein. In Grafenegg und im Festspielhaus St. Pölten treten die Tonkünstler als Residenzorchester auf, ebenso im Stadttheater Wiener Neustadt, das sie nach mehrjährigem Umbau im November 2024 wiedereröffneten. Die Konzertsaison 25–26 bringt sie ins traditionsreiche Stadttheater Baden zurück, wo sie Anfang 1946 erstmals als Landessymphonieorchester Niederösterreich konzertierten.

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht das Orchesterrepertoire von der Klassik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts.

Alternative Programmwege der Tonkünstler werden von Musizierenden und Publikum geschätzt. Musikerpersönlichkeiten wie Walter Weller, Heinz Wallberg, Miltiades Caridis, Fabio Luisi, Kristjan Järvi und Andrés Orozco-Estrada waren Chefdirigenten des Orchesters. Seit der Saison 25–26 wird es von Fabien Gabel geleitet. Sein Vorgänger Yutaka Sado wurde nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefdirigent zum ersten Ehrendirigenten der Tonkünstler ernannt.

Tourneen führten das Orchester zuletzt nach Großbritannien, Deutschland, Japan und Tschechien. Zahlreiche CD-Aufnahmen spiegeln sein vielseitiges künstlerisches Profil wider: Im orchestereigenen Label erscheinen bis zu vier Einspielungen pro Jahr, zumeist als Live-Mitschnitte aus dem Musikverein Wien.

Ausführliche Orchesterbiografie: tonkuenstler.at

TONKÜNSTLER-ORCHESTER NIEDERÖSTERREICH

Konzertmeister/in

Lieke te Winkel, **Kirill Maximov, Alexander Gheorghiu, Vahid Khadem-Missagh

1. Violine

Alois Wilflinger, Xuan Ni, Susanne Masetti, Gerhard Fechner, Ines Miklin, Teodora Sorokow, Maria Fomina, Sophie Gansch, Sophie Kolarz-Löschberger, Yaromyr Babskyy, Maria Winkler, Aleksandra Martinoska, Elisabeth Hois, Sandra Seržane, Marina Caputo, ASunniva Herland Monstad, AUgnė Katinskaitė

2. Violine

Julia Mann, Natalia Sagmeister, Kora Lemberg, Doğa Altınok

Zayranov, Liselotte Murawatz, Dora Huber, Gerald Hinterndorfer, Judith Steiner, Isabelle Reinisch, Yuka

Bartosch-Murakami, Noriko

Takenaka, Evelina Ivanova-Peham, Stephanie Grandpierre, Veronika Wincor, Angelika Wimmer, ABianca Montobbio, AJule Williams

Viola

*Gertrude Rossbacher, **Nikita Gerkusov, Philip Nolte, Martin Fuchs, Christian Knava, Peter Ritter, Susanne Stockhammer, Stefan Sinko, Victoria Fónyad-Eitzinger, Terez Brandl, Liudmila Kharitonova, AAnton Borusan, AAgnes Oberndorfer

Violoncello

*Georgy Goryunov, Eugene

Lifschitz, Laura Szabó, Martin Först, Martin Dimov, Thomas Grandpierre, Sebastian Dozler, Iris-Meongwon

Cho, Ion Storojenco, AMichael Sotriffer

Kontrabass

Michael Seifried, Ernő Rácz, Bernhard Binder, Mathias KawkaRona, Simon Pennetzdorfer, Johannes Knauer, Lukas PalfyStröcker, AMartin Wagner

Flöte

Walter Schober, Ana Kaličanin

Radivojević, Heidrun Lanzendörfer, Birgit Fluch-Latini

Oboe

Barbara Ritter, Andreas Gschmeidler, Johannes Strassl, Theresia Melichar, ATobias Gasché

Klarinette

Helmut Wiener, Christoph Moser, Kurt Franz Schmid, Stefan Vohla Fagott

Gottfried Pokorny, Szabolcs Szőke, Andor Csonka, Barbara Loewe Horn

Christoph Peham, Jonas Rudner, Sebastian Kolarz-Löschberger, Markus Hartner, Michel Gasciarino, Klaus Höpfler

Trompete

Thomas Bachmair, Patrick Hofer, Josef Bammer, Thomas Lachtner, ASimon Oberthanner

Posaune

Andreas Eitzinger, Gabriel Antão, Wolfgang Gastager

Tuba

Michael Pircher Harfe

Miriam Ruf

Pauke

Gunter Benedikt, Margit Schoberleitner

Schlagwerk

Bence Kulcsár, Joachim Murnig, AYehor Tereshchenko

A Orchesterakademie des Tonkünstler-Orchesters

Instrumente zur Verfügung gestellt von der *Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung: Viola Giovanni Rota, 1809

Violoncello Joannes Florenus Guidantus, 1720

**Oesterreichischen Nationalbank:

Violine Antonio Stradivari, Cremona 1716, ex Baron Oppenheim

Viola Giovanni Paolo Maggini, Brescia, frühes 17. Jahrhundert

Orchesterlogistik

Emil Zitarevic (Leitung), Nenad Djordjevic, Christian Pehatschek

KÜNSTLERISCHE FUSION IN

TANZ UND MUSIK

NEDERLANDS DANS

THEATER NDT 2

Marco Goecke . Marcos Morau

Tanz Endlich ist das legendäre NDT 2 wieder in Österreich zu erleben! Zur Musik von Franz Schubert, Alfred Schnittke und der Rockband Placebo bringt Marco Goecke eine Choreografie rund um die verletzliche Seite des Menschen zur Aufführung. Choreograf Marcos Morau präsentiert eine pulsierende visuelle Landschaft, die über Gemeinschaft, Bräuche und Traditionen erzählt.

sa 09/05

EUR 12–52

-50 % für alle unter 26

SHUTTLE BUS aus Wien

SIRBA ORCHESTRA!

Sirba Octet . Fabien Gabel . Tonkünstler-Orchester

Crossover Willkommen zur kreativen Fusion aus klassischer Tradition und osteuropäischer Volksmusik: Gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester entführt das Sirba Octet in den Klangkosmos Osteuropas. Mit Balalaika – der russischen Laute mit dreieckigem Resonanzkörper – und Orchester feiern sie Klezmer, jiddische Lieder sowie Musik von Sinti und Roma.

fr 29/05

EUR 29–47

-50 % für alle unter 26

April 2026

sa 18

ab 11.00 Uhr diverse Räume

so 26

BIG BANG FESTIVAL

Musikabenteuer für junges Publikum Musik/Familie

PROGRAMMPRÄSENTATION 2026/2027

17.00 Uhr Kleiner Saal Musik

so 26

18.30 Uhr Großer Saal

do 30

19.30 Uhr Großer Saal

Mai 2026

mo 04

THOMAS GANSCH BLASMUSIK SUPERGROUP

Blasmusik goes Hollywood Musik

VOODOO JÜRGENS & DIE ANSA PANIER

Album-Release-Show Musik

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

19.30 Uhr Großer Saal Richard Strauss Klassik

fr 08

ALICE IM WUNDERLAND

16.00 Uhr Kleiner Saal Asterions Hus 18.00 Uhr Tanz/Familie

sa 09

PROGRAMMPRÄSENTATION 2026/2027

18.00 Uhr Kleiner Saal Tanz

sa 09

19.30 Uhr Großer Saal

mo 18

19.30 Uhr Großer Saal

NEDERLANDS DANS THEATER NDT 2

Marco Goecke . Marcos Morau Tanz

TONKÜNSTLER-ORCHESTER

Anton Bruckner Klassik

Unser Programm bis Juni 2026 finden Sie auf www.festspielhaus.at.

IMPRESSUM Herausgeber Niederösterreichische Kulturszene Betriebs GmbH, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten, T: +43(0)2742/90 80 80, www.festspielhaus.at. Für den Inhalt verantwortlich Thomas Gludovatz, Andreas Gremel. Künstlerische Leiterin Bettina Masuch. Musikkuratorin Constanze Eiselt. Koordination Gülcan Simsek. Redaktion Kern Markus Hennerfeind, Ute van der Sanden. Redaktion Umschlag Laura Kisser, Marlene Jann. Gestaltung Kern parole, München. Fotos Rahi Rezvani (Marco Goecke: Wir sagen uns Dunkles), Lyodoh Kaneko (Sirba Octet). Druck Walla GmbH. Produziert in Wien. Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Fotografieren, Ton- und Videoaufzeichnungen nicht gestattet.

Preis des Programmheftes: EUR 3,20.

Mit freundlicher Unterstützung

Ö1 Club. In guter Gesellschaft.

Mit Kunst, Kultur und Wissenschaft. Mit Menschen, die sich dafür interessieren. Mit Ermäßigungen für zwei bei 600 Kulturpartnern, dem monatlichen Ö1 Magazin gehört, Freikarten und exklusiven Veranstaltungen.

Alle Vorteile für Ö1 Club­Mitglieder auf oe1.ORF.at/club

Karten & Information

+43 (0) 2742/90 80 80 600 karten@festspielhaus.at www.festspielhaus.at

Hier geht’s zum Programm:

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