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Programmheft | 02/11 Kodály / Bartók / Schubert

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02 NOV 2026

KODÁLY / BARTÓK / SCHUBERT


MUSIKALISCH INS NEUE JAHR

PROSIT NEUJAHR!

Wie wir das alte Jahr verabschieden? Mit musikalischen Sektkorken! Ob Klänge aus der Feder von Verdi, Bizet oder Offenbach, Walzer aus der Strauss-Dynastie oder hinreißende Arien: Mit den beliebten Neujahrskonzerten des Tonkünstler-Orchesters wird das neue Jahr im Festspielhaus St. Pölten schwungvoll willkommen geheißen. Am mi 06/01 führt Dirigent Sascha Goetzel charmant durch das Konzert. Für stimmliche Höhepunkte sorgt die Sopranistin Sophie Mitterhuber.

Wir freuen uns auf einen beschwingten Jahreswechsel mit Ihnen!

Weitere Informationen und Termine der Neujahrskonzerte finden Sie auf www.festspielhaus.at.

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KODÁLY /BARTÓK / SCHUBERT Barnabás Kelemen . Andreas Ottensamer . Tonkünstler-Orchester

mo 02/11 19.30 Uhr Großer Saal DAUER ca. 2 Std. 5 Min. (inkl. Pause) EINFÜHRUNG mit Gustav Danzinger 18.30 Uhr, Kleiner Saal

„Diese himmlische Länge der Symphonie, wie ein dicker Roman in vier Bänden etwa von Jean Paul, der auch niemals endigen kann, und aus den besten Gründen zwar, um auch den Leser hinterher nachschaffen zu lassen.“ Robert Schumann über Franz Schuberts Große C-Dur-Symphonie


© Daniel Bissill

festspielhaus.at

04 DEZ 2026

LONDON BRASS

28 FEB 2027

© Julius Schrank

Joy To The World

ORCHESTERKARAOKE 4

Matthias von Hartz . Jan Dvořák . Tonkünstler-Orchester

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12.10.26 07:30


PROGRAMM ZOLTÁN KODÁLY (1882 – 1967)

Tänze aus Galánta (1933) Lento – Andante maestoso Allegretto moderato – Andante maestoso Allegro con moto, grazioso – Animato – Andante maestoso Allegro – Poco meno mosso Allegro vivace – Andante maestoso – Allegro molto vivace 13’

BÉLA BARTÓK (1881 – 1945) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. posth. (1907/08) Andante sostenuto Allegro giocoso 21’

PAUSE FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828) Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (1825/26) Andante – Allegro ma non troppo Andante con moto Scherzo. Allegro vivace – Trio Allegro vivace 60’

Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Spieldauer von diesen Angaben abweichen kann.


© Katja Ruge

ANDREAS OTTENSAMER

BARNABÁS KELEMEN

Violine ANDREAS OTTENSAMER

Dirigent


GEGLÜCKTE FELDFORSCHUNG Zoltán Kodály verarbeitet in seinen «Tänzen aus Galánta» Klänge seiner Kindheit Jenseits der 50 schuf Zoltán Kodály urwüchsige Volksmusik als eine Art Hommage an die ebenso stolzen wie aus­gelassenen Klänge der Roma – in Form einer Symphonischen Dichtung, in der er die suggestive, sowohl derbe als auch verfeinerte Musik nachempfindet. Tänze wie der virtuose Verbunkos, mit dem Rekruten für die habsburgische Armee angeworben wurden, der Csárdás mit seiner mitreißenden Frische nach schwermütig-dunkler Einleitung, oder das «ZigeunerMoll» mit seinen charakteristischen übermäßigen Tonschritten verbanden sich zu einem gemeinsamen Idiom. Für Kodály waren es prägende, von klein auf unauslöschlich im Gedächtnis gespeicherte Klänge. Aus dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts blühenden unga­ rischen Musikleben ragten bald drei junge Männer und enge Freunde hervor, die in vielerlei Hinsicht miteinander verbunden waren – bis hin zu der Tatsache, dass die Klavier­ schülerin des einen zur Kompositionsschülerin des anderen und schließlich Schülerin und Ehefrau des dritten wurde. Ernst von Dohnányi, Béla Bartók und Zoltán Kodály waren als Interpreten und Lehrer aktiv und nahmen verschiedene Funktionen ein, in denen sie maßgeblich zur Professionali­ sierung und Modernisierung verschiedenster musikalischer Bereiche beitrugen, wobei ihr kreatives Schaffen, für das sie Weltruhm erlangten, da noch gar nicht berücksichtigt ist. Dohnányi vertrat als Komponist eine relativ konservative Richtung in einer Nachfolge von Johannes Brahms, Bartók war der vergleichsweise Progressive, der einen alternativen 7


Weg zu den Neuerungen Igor Strawinskis oder Arnold Schönbergs entwickelte. Zoltán Kodály ging demgegenüber einen Mittelweg. Seit frühester Jugend hatte er eine Affinität zum ländlichen Leben, die sich in den gemeinsam mit Bartók betriebenen Feld­ forschungen zur ungarischen Volksmusik weiter ausprägte und auch eine markante Rolle in seinem eigenen Schaffen erhielt. Die «Tänze aus Galánta» gehen auf eine dort an­ sässige Musikkapelle der Roma zurück – damals im allge­ meinen Sprachgebrauch als «Zigeuner» bezeichnet. Kodály verbrachte die Jahre 1885 bis 1892 in jener kleinen, heute westslowakischen Gemeinde, da sein Vater dort Bahnhofs­ vorsteher war. Vier Jahrzehnte später war es ein Werk zum 80-jährigen Bestehen der Budapester Philharmonie, für das er seine Gedanken in diese Zeit zurückwandern ließ, wie er im Vorwort zur Partitur festhielt: «Galánta ist ein kleiner unga­rischer Marktflecken an der alten Bahnstrecke Wien– Budapest, wo der Verfasser sieben Jahre seiner Kindheit verbrachte. Damals wohnte dort eine berühmte Zigeunerkapelle, die dem Kinde den ersten ‹Orchesterklang› einprägte. Um 1800 erschienen in Wien einige Hefte ungarischer Tänze, darunter eines ‹von verschiedenen Zigeunern aus Galánta›. Jenen Heften entstammen die Hauptmotive dieses Werkes.» Fünf ineinander übergehende Teile Nicht nur Kodály, sondern auch zahlreiche andere Kompo­ nistinnen und Komponisten griffen auf diese Sammlung zu­ rück. Kodálys «Tänze aus Galánta» bestehen aus fünf attacca ineinander übergehenden Teilen, in denen das Ausgangs­ material vielfältig verarbeitet und in schillernde Orchester­ farben getaucht wird. Die markante, thematisch im Verlauf wiederkehrende Melodie der Einleitung entspricht dem lang­ sam gespielten Teil (lassú) vieler ungarischer Musikstücke, 8


etwa auch dem Csárdás. Dieses Thema kommt rondoartig im Verlauf mehrfach wieder. Ihm steht kontrastierend das lebhafte, wörtlich «frische» Element (friss) gegenüber. Als Kern des Werks kristallisiert sich der Verbunkos heraus, eine Tanzform, die bei der Anwerbung junger Männer für den Soldatendienst gespielt wurde und sich mit ihrem speziellen Rhythmus als typi­sch ungarisch etabliert hat. Markant ist der Wechsel von Soli und Tutti-Abschnitten, die abwechslungs­ reich an­einandergereiht werden. Nach und nach steigert sich das Geschehen, ebbt immer wieder kurz ab und mündet endlich in den Schlussteil, der das Werk mit einer feurigen Coda beschließt. C H R ISTIAN HEIN D L

Der Autor arbeitet als freier Kulturjournalist in Wien. Er publizierte musikwissen­ schaftliche Beiträge, Lexikoneinträge, Programmheftbeiträge und Booklettexte; daneben geht er einer internationalen Vortrags- und Jurytätigkeit nach.

Entstehung • 1933 Uraufführung • am 23. Oktober 1933 mit den Budapester Philharmonikern unter der Leitung von Ernst von Dohnányi in Budapest Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • am 5. August 2023 in Grafen­egg unter der Leitung von Anna Rakitina

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ZEUGNIS EINER UNGLEICHEN LIEBE Béla Bartóks erstes Violinkonzert wurde erst nach seinem Tod wiederentdeckt Ein Konzert, das aus Liebe geschrieben wird und dann «verschwindet»? Ein merkwürdiges Schicksal, doch in der Musikgeschichte passiert auch gern einmal etwas Ungewöhnliches und Skurriles, und die Geschichte von Béla Bartóks frühem Violinkonzert gehört zweifellos dazu. Im Frühjahr 1907 lernt Béla Bartók, ein junger, erfolgver­ sprechender und dem Neuen zugewandter Komponist, die Geigerin Stefi Geyer kennen. Sie ist 19 Jahre alt und eine gute Musikerin – man findet sich, und es entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Zeugnis davon gibt der Briefwechsel aus dieser Zeit; Bartók ist in Ungarn auf Reisen und sammelt Material für seine volksmusikalischen Studien. Die Harmonie scheint ungetrübt, bis auf einen Punkt: Bartók ist Atheist, sie eine fromme Katholikin. Musik als Liebeserklärung Im Sommer 1907 beginnt Bartók mit der Komposition eines Violin­konzertes, das Stefi zugedacht ist und ihre Liebe be­ siegeln soll. «Das ist dein Leitmotiv», schreibt er ihr im Sep­ tember; gemeint ist der Beginn des ersten Satzes, eine Kette von aufsteigenden Terzen. Intensiv lässt er sie an seinen Ideen zu den zwei Sätzen des Konzerts teilhaben, an denen er eben arbeitet – auch ein dritter ist geplant, wird aber nicht entstehen. Im Februar 1908 erhält er einen Brief, mit dem Stefi Geyer die Beziehung beendet. Der Bruch trifft ihn tief; einer Bagatelle für Klavier, die er eben schreibt, gibt er die 10


Bezeichnung «Lento funebre» und den Untertitel «Elle est morte». Die zwei vollendeten Sätze des Konzerts bleiben im Besitz der jungen Geigerin, die dieses «Vermächtnis einer Liebe» zwar wohl verwahrt, aber niemals aufführt. Bartók verwendet die Musik des ersten Satzes in seiner Komposition «Porträt», die 1911 in Budapest aufgeführt wird, aber das Violin­konzert bleibt in seinem Schaffen anonym; in den Werk­ verzeichnissen, die zu seinen Lebzeiten erscheinen, wird es nicht erwähnt. Erst nach Stefi Geyers Tod im Dezember 1956 erhält die Musik­welt Kunde von einem bislang unbekannten Werk Béla Bartóks. Die Uraufführung in der Originalgestalt findet am 30. Mai 1958 in Basel statt; Solist ist Hansheinz Schneeberger, Dirigent Paul Sacher. Große Gefühle, Witz und Liebenswürdigkeit In den zwei Sätzen des Konzerts tritt Bartóks Vorliebe für kontrastierende Paare zutage; die beiden musikalischen Porträts beziehen sich auf die geliebte Frau, streichen aber jeweils eine andere Seite ihres Wesens heraus. Der «himmli­ schen» Erscheinung Stefis ist der erste, Andante sostenuto überschriebene Satz zugedacht: Er wird aus dem «Leitmotiv» der aufsteigenden Terzen entwickelt und verkörpert strö­ mende Leidenschaft; in Bartóks Manuskript wird immer wie­ der «großes Gefühl» verlangt, recht uncharakteristisch für Bartók-Partituren. Der zweite Satz, ein Allegro giocoso, hingegen soll die «liebens­würdige, witzige, amüsante» Seite der Geliebten zeichnen. Er beginnt mit kadenzartigen Figuren der Violine, die charakteristisch für den bewegt-kapriziösen Charakter des Satzes sind. Trotz zahlreicher «moderner» Elemente wird deutlich, dass wir uns hier noch in der Frühphase des 11


Komponisten befinden – es ist ein Werk der «großen Gefühle» im Gewand der Spät­romantik, ein Werk im Gefolge der Vor­ bilder Franz Liszt und Richard Strauss. T H OMAS L EIBN ITZ

Der Autor studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Er arbeitete als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Österreichischen Nationalbibliothek, von 2002 bis 2020 als Direktor der Musiksammlung. Im Ruhestand ist er als freier Musikpublizist tätig.

Entstehung • 1907/08 Uraufführung • am 30. Mai 1958 in Basel, Solist: Hansheinz Schneeberger, Dirigent: Paul Sacher Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • im Jänner und März 2024 in Wien und St. Pölten, Solistin: Alena Baeva, Dirigent: Tomáš Netopil

Barnabás Kelemen beim Tonkünstler-Orchester Der ungarische Violinist gastiert zum ersten Mal bei den Tonkünstlern. Er machte mit Ur- und Erstaufführungen ausgewählter Werke von György Ligeti, Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina und György Kurtág auf sich aufmerksam, besonders aber mit seiner Aufnahme der Violinsonaten Béla Bartóks, die 2013 mit einem Gramophone Award in der Kategorie Kammermusik ausgezeichnet wurde – ein Grund mehr, ihn als Solisten für das selten gespielte erste Violinkonzert Bartóks einzuladen! Im Anschluss an die Konzerte in Wien und Niederösterreich gestalten die Tonkünstler mit Kelemen vier Aufführungen in dessen Heimatregion: in Târgu Mureș und Cluj-Napoca in Rumänien sowie in Budapest und Pécs in Ungarn.

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SCHUBERTS «HIMMLISCHE LÄNGEN » Mit der großen C-Dur-Symphonie in neue symphonische Gefilde Auf einer Österreich-Reise nach Gastein entstand das Hauptwerk des heutigen Konzertprogramms. Der Komponist drückt darin seine eigenen Vorstellungen einer weiträumigen musikalischen Gestalt aus – verbun­den mit dem Erlebnis der beeindruckenden Naturschönheiten der Salzkammergutseen und der Bergwelt im Salzburger Pongau. Wandernd befand sich Franz Schubert auf der Suche nach einem neuen symphonischen Weg, den er nach Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart und abweichend von Ludwig van Beethoven einschlagen wollte. Nach den sechs Sympho­ nien der früheren Schaffenszeit, in denen Schubert noch dem klassischen Modell verhaftet war, machte er sich ab 1820 zu neuen symphonischen Gefilden auf. Skizzen zu drei Sympho­ nien, zwei in D-Dur, eine in E-Dur, sind erhalten, manche nur im Klavierentwurf, manche auch schon orchestriert. Schubert brach aber alles ab, ehe er 1822 zu einer Symphonie in h-Moll ansetzte. Auch diese hat er, legt man den traditio­ nellen symphonischen Maßstab der Viersätzigkeit an, nicht beendet. Aber er hat zwei Sätze ausgeführt, in denen er sein Ziel einer neuen symphonischen Sprache in beeindruckender Weise erreichte. Wegen der fehlenden Sätze drei und vier bekam die Symphonie den berühmten Beinamen «Die Un­ vollendete». Die Frage, warum der Komponist sie in den ver­ bleibenden sechs Jahren seines Lebens nicht weiterkompo­ niert hatte, kann auch zu der Antwort führen, dass er sie in ihrer Zweisätzigkeit als abgeschlossen betrachtete. 13


«DER REIZ DES TONKÜNSTLERORCHESTERS LIEGT FÜR MICH IN SEINEM MUT UND IM SELBSTVERSTÄNDNIS, AUCH DAS WENIGER BEKANNTE REPERTOIRE ZUR AUFFÜHRUNG ZU BRINGEN – UND DAS IN HINREISSENDER WEISE! DABEI WERDEN MODERNE, AUCH JUNGE KOMPONIERENDE MIT IHREN AKTUELLEN WERKEN PRÄSENTIERT, WAS ICH ALS GROSSE BEREICHERUNG EMPFINDE. » Daisy Pfeffer-Richard aus Melk besucht die symphonischen Konzerte mit den Tonkünstlern in Wien und Niederösterreich am liebsten spontan. Im Sommer erlebt sie das Orchester besonders gern am Wolken­ turm Grafenegg

Bisher äußerten sich an dieser Stelle Orchestermitglieder und Mitarbeitende der Verwaltung über Komponisten, Mitwirkende und die Musik. Nun sind Sie an der Reihe: unser Publikum! Wir freuen uns auf Ihre Wortspende an office@tonkuenstler.at


Gleichwohl strebte er weiter danach, «sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen», wie er in einem Brief an seinen Freund Leopold Kupelwieser vom Frühjahr 1824 in Hinblick auf mehrere Kompositionspläne berichtete. Mit der «großen Symphonie» wollte Schubert einerseits einem Format ent­ sprechen, das von Beethovens Symphonien mit philosophi­ schem, gesellschaftlichem, weltumfassendem Anspruch ge­ füllt worden war, und andererseits seine eigenen Vorstellungen einer im Aufbau und im Ausdruck weiträumigen musikalischen Gestalt umsetzen. Schuberts Denken lief nicht so sehr auf den aufklärerischen Appell hinaus, mit dem sich Beethoven symphonisch an die Menschheit wandte, vielmehr sah er, be­ einflusst durch die Lektüre der Schriften Friedrich Schlegels, in der Kraft und in den Geheimnissen der Natur die mensch­ liche Existenz und ihre Verbindung zu einem Schöpfer be­ gründet. Auf Sommerfrische im Westen So ist es sicher kein Zufall, dass die C-Dur-Symphonie D 944 in weiten Teilen auf seiner Österreich-Reise von Steyr und Gmunden nach Gastein entstand, verbunden mit dem Er­ lebnis der beeindruckenden Naturschönheiten der Salz­ kammergutseen und der Bergwelt im Salzburger Pongau. Die Reise fand im Frühjahr und Sommer 1825 statt. Unter­ suchungen an den Wasserzeichen des Papiers, auf denen Schubert das Werk entwarf, und den Quittungen für Kopisten, die das Werk für eine probeweise Aufführung durch das Konservatoriumsorchester der Gesellschaft der Musikfreunde in Orchesterstimmen schrieben, ergaben für die SchubertForschung die eindeutige Datierung der C-Dur-Symphonie in die Jahre 1825 und 1826, und nicht, wie lange angenom­ men, in Schuberts Sterbejahr 1828. Im Oktober 1826 übergab Schubert die Partitur den Wiener Musikfreunden mit einem Schreiben «an den Ausschuss des österreichischen Musik15


Vereins», dass er es wage, «als ein vaterländischer Künstler, diese meine Symphonie (...) seinem Schutz höflichst anzuempfehlen». Nach der Probeaufführung wurde das Werk als zu lang und schwierig eingestuft und «zurückgelegt». Zu Lebzeiten Schuberts dürfte es somit keine öffentliche Auf­ führung gegeben haben. 1829, im Jahr nach Schuberts Tod, wurde in einem Konzert in Wien eine Schubert-Symphonie aufgeführt. Nachdem die Forschung lange Zeit die einmal aufgestellte Annahme weiter­ getragen hatte, dass es sich dabei um die sechste Sympho­ nie, die so genannte «Kleine C-Dur-Symphonie», gehandelt habe, so fand der Archivdirektor der Gesellschaft der Musik­ freunde in Wien, Dr. Otto Biba, im Schubert-Gedenkjahr 1997 einen Brief, aus dem eindeutig hervorgeht, dass in diesem «Concert spirituel» am 12. März 1829 die «Große C-Dur­ Symphonie» aufgeführt wurde. Ein Jahrzehnt später wurde Robert Schumann von Schuberts Bruder Ferdinand auf eine Abschrift der «Großen C-Dur-Symphonie» aufmerksam gema­cht. Schumann nahm die Abschrift von seinem WienBesuch im Jahre 1838 mit zurück nach Deutschland. Am 21. März 1839 dirigierte Felix Mendelssohn Bartholdy eine Aufführung im Leipziger Gewandhaus, wonach die Sympho­ nie ihren Platz im Repertoire fand. Schumann war es auch, der anlässlich dieser Aufführung die «völlige Unabhängigkeit, in der die Symphonie zu denen Beethovens steht», erkannte und der die durchaus positiv gemeinte Charakterisierung ihrer «himmlischen Längen» formulierte. Ihre Erschließung für die Musikwelt durch zwei der bedeutendsten romantischen Komponisten ist kein Zufall: Schuberts C-Dur-Werk ist die erste große romantische Symphonie. Schubert musste sich freilich an bereits bestehendem Sym­ phonischem aus seiner Feder festhalten, um mit dieser Sym­ 16


phonie den großen (Ent-)Wurf zu schaffen. Romantischer könnte eine Symphonie nicht beginnen: Wie aus der Ferne erklingt der von punktierten Signalrhythmen durchzogene Themenruf der Einleitung zunächst in den Hörnern, ehe er plötzlich in strahlender Größe des vollen Orchesters auf­ taucht. Durch das deutliche Hervortreten der Posaunen be­ kommt die Naturerscheinung eine feierliche Stimmung. Ein Mysterium ist der folgende Übergang von der Einleitung auf das Allegro: Die Tempofrage beschäftigt die Interpreten bis heute und sorgt für einen besonders heiklen Moment der Ausführung. Aus der Naturprozession der Introduktion schrei­ tet Schubert in ein forsches, zielstrebiges Allegro-Thema. Man erkennt nun auch eine Verwandtschaft mit dem Einleitungs­ thema, das sich im weiteren Verlauf der Symphonie als me­ lodische wie rhythmische Urzelle herausstellt. Die Oboen stellen dann das tänzerische, gesangliche Seitenthema vor. Auf einem harmonisch weit führenden Streifzug gelangt Schubert in völlig neue symphonische Regionen: Er führt ein drittes Thema – in den Posaunen – ein und bereitet damit den symphonischen Sonatensatzaufbau vor, wie er Jahr­ zehnte später von Anton Bruckner und Gustav Mahler über­ nommen wurde. Mit strettahaftem Schwung, beinahe wie in einem Opernfinale, steuert Schubert schließlich auf eine monumentale Darstellung des Einleitungsthemas zu, die den Satz beeindruckend abschließt. Stillstand und mitreißendes Finale Der Rhythmus, der Pulsschlag der Natur, wird im langsamen zweiten Satz – Andante con moto – von der Dominanz der Melodie abgelöst. Schubert singt darin ein weitgespanntes Lied ohne Worte und berührt alle Gefühlslagen von Wehmut bis Heiterkeit, von Ängstlichkeit bis Zuversicht. Letztlich kann er seine emotionale Betroffenheit, wie in den langsamen 17


In diesen Momenten der Symphonie steht der Atem der Natur still, und man hört die menschliche Seele in ihrem Innersten pochen, ehe der Taktschlag der Natur im Scherzo und im Fina­le – Allegro vivo – alles und alle mitreißt. R A IN ER L EP U S CHITZ

Der Autor, geboren in Salzburg, lebt in Graz. Als Dramaturg und Publizist war er unter anderem für das Wiener Konzerthaus, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Salzburger Festspiele, das Festspielhaus St. Pölten sowie für das Grafenegg Festival und das Tonkünstler-Orchester tätig.

Entstehung • 1825/26 Uraufführung • am 21. März 1839 mit dem Gewandhausorchester im Gewand­ haus zu Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy Vom Tonkünstler-Orchester zuletzt aufgeführt • im Juli 2013 in Grafenegg, Dirigent: David Afkham

Andreas Ottensamer beim Tonkünstler-Orchester Der österreichische Klarinettist und Dirigent ist den Tonkünstlern seit mehreren Jahren verbunden. Seit 2024 leitet er die alljährliche Aufführung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart im Stadttheater Wiener Neustadt am 5. Dezember, dem Todestag des Komponisten – 1793 erklang das von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr ergänzte Requiem im Stift Neukloster zu Wiener Neustadt erstmals im Rahmen einer Seelen­ messe. Die Aufführung wurde bereits zweimal von ORF III mitgeschnitten und gesendet und 2025 zusätzlich auch von der Deutschen Grammophon für ein DVD-Projekt aufgenommen. Ottensamers symphonisches Debüt bei den Tonkünstlern ist zugleich sein Einstand als Dirigent im Musikverein Wien. Den Konzerten in Wien und Niederösterreich folgt eine Gastspielreise mit vier Aufführungen in Târgu Mureș und Cluj-Napoca in Rumänien sowie in Budapest und Pécs in Ungarn.

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© Szilvia Csibi

Sätzen des Oktetts, des Streichquintetts und der späten Streichquartette, auch hier nur in einem erschütternden, krisen­haften Höhepunkt münden lassen, aus dem er erst langsam wieder in trostvollere melodiöse Bereiche zurück­ findet.


BARNABÁS KELEMEN

© Szilvia Csibi

Violine Barnabás Kelemen etablierte sich als einer der führenden Violinvirtuosen seiner Generation mit einem Repertoire, das vom Solo bis zum Streichquartett und vom Frühbarock bis zu Neuer Musik reicht. Regelmäßig tritt er in den be­ deutendsten Konzertsälen auf, darunter die Carnegie Hall in New York, die Royal Festival Hall im Londoner Southbank Centre, das Concertgebouw Amsterdam, der Musikverein Wien und die Berliner Philharmonie. Er ist häufiger Gast unter anderem des BBC Symphony Orchestra, des London Philharmonic Orchestra, des London Symphony Orchestra, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin sowie der Ungarischen Nationalphilharmonie und konzertierte mit Diri­ genten wie Lorin Maazel, Michael Stern, Péter Eötvös, Iván Fischer und Gábor Takács-Nagy. Er war künstlerisch eng mit Zoltán Kocsis verbunden. Als Dirigent leitete er in den ver­ gangenen Jahren unter anderem die Ungarische National­ philharmonie, das Indianapolis Symphony Orchestra und das Concertgebouw Chamber Orchestra. Barnabás Kelemen gewann bei den renommiertesten Wett­ bewerben der Welt Preise und ist heute selbst Jurymitglied. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Festival Academy Budapest, die er gemeinsam mit Katalin Kokas ins Leben rief, mit der er 2009 auch das Kelemen Quartett gründete. Als Professor unterrichtet er an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Er spielt auf der Guarneri del Gesú-Violine «exDénes Kovács» aus dem Jahr 1742, die ihm vom ungarischen Staat großzügig zur Verfügung gestellt wurde, sowie auf einer Barockvioline von Januarius Gagliano aus dem Jahr 1771. 19


ANDREAS OTTENSAMER

© Halina Jasinska

Dirigent Andreas Ottensamer stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musiker­ familie. Nach erstem Klavierunterricht und einem Cellostudium wechselte er auf die Klarinette und unterbrach 2009 sein Harvard-Studium, um Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker zu werden. Von 2011 bis 2025 war er Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern. Bei Nicolas Pasquet und Johannes Schläfli studierte er Dirigieren, 2021 wurde er mit dem Neeme Järvi Prize der Gstaad Conducting Academy ausgezeichnet. Danach arbeitete er mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Christian Thielemann zusammen. In der Saison 26–27 debütiert er bei der Staatskapelle Berlin, der NDR Radiophilharmonie, dem Bruckner Orchester Linz, dem Shanghai Symphony Orches­tra sowie dem San Diego Symphony Orchestra und kehrt unter anderem zum Orchestre National du Capitole de Toulouse, zum Musikkollegium Winterthur, zum Kammerorchester Basel, zu den Grazer Philharmonikern und zum Münchner Kammer­ orchester zurück. Zudem wird er gemeinsam mit Dejan Lazić und Sharon Grigoryan eine umfangreiche KammermusikTournee durch Australien unternehmen. Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon veröffent­ lichte Andreas Ottensamer zahlreiche Aufnahmen. Für «Blue Hour» mit den Berliner Philharmonikern und Mariss Jansons erhielt er 2019 zum zweiten Mal den Opus Klassik als «Instru­ mentalist des Jahres», sein Album «Romanza» erschien im Mai 2025. Er ist künstlerischer Leiter des Schweizer Bürgenstock Festivals und des Artström Festivals am Stienitzsee bei Berlin. 20


TONKÜNSTLER-ORCHESTER Chefdirigent Fabien Gabel Das Tonkünstler-Orchester mit seinen fünf Residenzen im Musikverein Wien und in Niederösterreich zählt zu den größten und wichtigsten musikalischen Botschaftern Österreichs. Eine mehr als 75-jährige Tradition verbindet das Orches­ter mit den Sonntagnachmittags-Konzerten im Wien­er Musikverein. In Grafenegg, im Festspielhaus St. Pölten und im Stadttheater Wiener Neustadt treten die Tonkünstler als Residenzorchester auf. Das Festspielhaus St. Pölten, das in dieser Saison sein 30-jähriges Bestehen feiert, wurde Anfang 1997 von den Tonkünstlern mit Gustav Mahlers «Auferstehungssymphonie» eröffnet. Die Konzertsaison 25–26 brachte sie ins traditions­ reiche Stadttheater Baden zurück, wo sie Anfang 1946 erstmals als Landessymphonieorchester Niederösterreich konzertierten. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht das Orchester­ repertoire von der Klassik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts. Alternative Programmwege der Tonkünstler werden von Musi­ zierenden und Publikum geschätzt. Musikerpersönlichkeiten wie Walter Weller, Heinz Wallberg, Miltiades Caridis, Fabio Luisi, Kristjan Järvi und Andrés Orozco-Estrada waren Chef­ dirigenten des Orchesters. Seit der Saison 25–26 wird es von Fabien Gabel geleitet. Sein Vorgänger Yutaka Sado wurde nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefdirigent zum ersten Ehren­ dirigenten der Tonkünstler ernannt. Tourneen führten das Orchester zuletzt nach Großbritannien, Deutschland, Japan und Tschechien. Zahlreiche Audio-Auf­ nahmen spiegeln sein vielseitiges künstlerisches Profil wider: Im orchestereigenen Label erscheinen bis zu vier Einspie­lungen pro Jahr, zumeist als Live-Mitschnitte aus dem Musikverein Wien. Ausführliche Orchesterbiografie: tonkuenstler.at 21


TONKÜNSTLER-ORCHESTER NIEDERÖSTERREICH Konzertmeister/in Lieke te Winkel, **Kirill Maximov, Alexander Gheorghiu, Vahid Khadem-Missagh 1. Violine Alois Wilflinger, Xuan Ni, Susanne Masetti, Gerhard Fechner, Ines Miklin, Teodora Sorokow, Maria Fomina, Sophie Gansch, Sophie Kolarz-Löschberger, Yaromyr Babskyy, Maria Winkler, Aleksandra Martinoska, Elisabeth Hois, Sandra Seržane, Marina Caputo, ABianca Montobbio, AJule Williams, ARaika Yamakage 2. Violine Julia Mann, Natalia Sagmeister, Kora Lemberg, Doğa Altınok Zayranov, Liselotte Murawatz, Dora Huber, Gerald Hinterndorfer, Judith Steiner, Isabelle Reinisch, Yuka Bartosch-Murakami, Noriko Takenaka, Evelina Ivanova-Peham, Stephanie Grandpierre, Veronika Wincor, Angelika Wimmer, AUgnė Katinskaitė, AMaine Nishiyama Viola *Gertrude Rossbacher, **Nikita Gerkusov, Philip Nolte, Martin Fuchs, Christian Knava, Peter Ritter, Susanne Stockhammer, Victoria Fónyad-­Eitzinger, Terez Brandl, Liudmila Kharitonova, Christina Thur, Se Ho Ha, Aİrem Bağarkası, ANikolina Maričić Violoncello *Georgy Goryunov, Laura Szabó, Martin Först, Martin Dimov, Thomas Grandpierre, Sebastian Dozler, IrisMeongwon Cho, Ion Storojenco, AJaehyun Kim Kontrabass Michael Seifried, Ernő Rácz, Bernhard Binder, Mathias KawkaRona, Simon Pennetzdorfer, Lukas Palfy-Ströcker, ACristian Rotaru

Flöte Walter Schober, Ana Kaličanin Radivojević, Heidrun Lanzendörfer, Birgit Fluch-Latini Oboe Barbara Ritter, Andreas Gschmeidler, Johannes Strassl, Theresia Melichar Klarinette Helmut Wiener, Christoph Moser, Kurt Franz Schmid, Stefan Vohla Fagott Gottfried Pokorny, Szabolcs Szőke, Andor Csonka, Barbara Loewe, ALaura Rischanek Horn Christoph Peham, Jonas Rudner, Sebastian Kolarz-Löschberger, Markus Hartner, Michel Gasciarino, Klaus Höpfler Trompete Thomas Bachmair, Patrick Hofer, Josef Bammer, Thomas Lachtner Posaune Andreas Eitzinger, Gabriel Antão, Thomas Gahleitner, Wolfgang Gastager, ADaniel Fleischmann Tuba Michael Pircher Pauke Gunter Benedikt, Margit Schoberleitner Schlagwerk Bence Kulcsár, Joachim Murnig, AJacob Bauer A Orchesterakademie des Tonkünstler-Orchesters

Instrumente zur Verfügung gestellt von der *Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung: Viola Giovanni Rota, 1809 Violoncello Joannes Florenus Guidantus, 1720 **Oesterreichischen Nationalbank: Violine Antonio Stradivari, Cremona 1716, ex Baron Oppenheim Viola Giovanni Paolo Maggini, Brescia, frühes 17. Jahrhundert

Orchesterlogistik Emil Zitarevic (Leitung), Nenad Djordjevic, Christian Pehatschek 22


JETZ

T A P P D OW

LOA

EUPHONYA

VERSETZT DICH

INS HERZ DES ORCHESTERS

euphonya.tonkuenstler.at

N-

DEN


ERKLÄRT. ERLEBT! SAXOFON SYMPHONISCH Do 8 Apr 27 16.30 Festspielhaus St. Pölten Fr 9 Apr 27 15.30 Musikverein Wien Sa 10 Apr 27 18.30 Stadttheater Wiener Neustadt So 11 Apr 27 15.00 Stadttheater Baden Moderation ALBERT HOSP Dirigent FABIEN GABEL HENRI TOMASI Konzert für Altsaxofon und Orchester BERND RICHARD DEUTSCH

Konzert für Saxofonquartett und Orchester

© Nancy Horowitz

T: +43 1 586 83 83 tonkuenstler@noeku.tickets tonkuenstler.at


Nancy Horowitz

BRAHMS / LARCHER / ZEMLINSKY

© Daniel Bissill

Alisa Weilerstein . Fabien Gabel . Tonkünstler „Die eine lacht, die andere weint“, schrieb Brahms über seine Ouvertüren. Zu seiner düster-packenden Tragischen Ouvertüre gesellen sich unter der Leitung von Fabien Gabel Thomas Larchers Cellokonzert returning into darkness und Zemlinskys märchenhafte Seejungfrau. 19.30 Uhr, Großer Saal

Luke Agbaimoni

mo 30/11

LONDON BRASS Joy To The World

© Julius Schrank

Mit seiner Blechbläserkunst glänzt London Brass bei jedem Anlass. Das Weihnachtsprogramm des Ensembles bringt mit traditionellen Liedern bis hin zu spanischen Villancicos Schwung in die festlichste Zeit des Jahres. fr 04/12

19.30 Uhr, Großer Saal

TIPP

12.10.26 07:30

KOMBITICKET Buchen Sie zu Joy To The World die Veranstaltung Weihnachts-Schlagertherapie (sa 05/12) und 5 profitieren Sie von 20 % Ermäßigung.


sa 07 19.30 Uhr Großer Saal

Tanz

ANNE TERESA DE KEERSMAEKER . OPERA BALLET VLAANDEREN Bartók / Beethoven / Schönberg

do 12 16.00 Uhr Kleiner Saal

Tanz/Familie

FLEDERMÄUSE schallundrauchagency

fr 20 19.30 Uhr Großer Saal

Tanz

OHAD NAHARIN . BATSHEVA DANCE COMPANY Sadeh21

sa 28 16.00 Uhr Bühne

Tanz/Familie

ROTKÄPPCHEN Sylvain Huc

mo 30 19.30 Uhr Großer Saal

Klassik

TONKÜNSTLER-ORCHESTER Brahms / Larcher / Zemlinsky

DEZEMBER 2026 fr 04 19.30 Uhr Großer Saal

Musik

LONDON BRASS Joy To The World

sa 05 19.30 Uhr Großer Saal

Musik

WEIHNACHTS-SCHLAGERTHERAPIE Thomas Gansch, Sebastian Fuchsberger, Michael Hornek, Leonhard Paul mit Special Guest Caroline Athanasiadis

mo 07 19.30 Uhr Großer Saal

Klassik

TONKÜNSTLER-ORCHESTER Mozart-Requiem

do 10 15.00 Uhr Kleiner Saal

Klassik/ Familie

SCHNEE Eine szenische Kammermusik

so 13 17.00 Uhr Großer Saal

Infotainment

DIE BÜHNE IM HOF ZU GAST: DER PROFESSOR UND DER WOLF Ein Abend mit Peter Filzmaier & Armin Wolf

Mit freundlicher Unterstützung von creativcommons.org, alamy.com, Österreichische

NOVEMBER 2026

Weitere Infos und Trailer zu unseren Veranstaltungen sowie unser Kulturvermittlungsprogramm finden Sie auf www.festspielhaus.at. Herausgeber Niederösterreichische Kulturszene Betriebs GmbH, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten, T: +43(0)2742/90 80 80, www.festspielhaus.at. Für den Inhalt verantwortlich Thomas Gludovatz, Andreas Gremel. Künstlerische Leiterin Bettina Masuch. Musikkuratorin Constanze Eiselt. Koordination Gülcan Simsek. Redaktion Kern Markus Hennerfeind, Ute van der Sanden. Redaktion Umschlag Stephanie Serles. Gestaltung Kern parole, München. Foto Cover Gestaltung: SIRENE Studio / Fotokampagne: Antoinette Zwirchmayr. Druck Walla GmbH. Produziert in Wien. Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Fotografieren, Ton- und Videoaufzeichnungen nicht gestattet. Preis des Programmheftes: EUR 3,20.

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Mit freundlicher Unterstützung von creativcommons.org, alamy.com, Österreichische Nationalbibliothek und Heinz Bachmann

Ö1 Club. In guter Gesellschaft. Mit Kunst, Kultur und Wissenschaft. Mit Menschen, die sich dafür interessieren. Mit Ermäßigungen für zwei bei 600 Kultur­­ partnern, dem monatlichen Ö1 Magazin gehört, Freikarten und exklusiven Veranstaltungen. Alle Vorteile für Ö1 Club-Mitglieder auf oe1.ORF.at/club

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Kartenbüro St. Pölten Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten T: +43 (0) 2742/90 80 80 600 E: festspielhaus@noeku.tickets Öffnungszeiten: Mo bis Fr (werktags) 9.00 bis 17.00 Uhr Abendkassa Festspielhaus St. Pölten Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten (jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn) Online-Tickets: www.festspielhaus.at Folgen Sie uns auch auf:

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Programmheft | 02/11 Kodály / Bartók / Schubert by Niederösterreich Kulturwirtschaft GesmbH - Issuu