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Einreichung verlängert bis 8. März 2026

Stimmen der Wildnis 2026 – Call für NGOs und Initiativen

Nach dem Erfolg des Klimafestivals „Tipping Time“ (Tangente St. Pölten 2024) wird das Format 2026 unter Stimmen der Wildnis fortgeführt. Gastgeber sind das Museum Niederösterreich / Haus für Natur in Kooperation mit Globart. Bei freiem Eintritt lädt das Festival Menschen aus St. Pölten und der Region ein, die Stadt neu zu hören und der Natur eine starke Stimme zu geben.

Veranstaltungsorte sind die ehemalige Glanzstoff-Fabrik, der Sonnenpark und das Museum Niederösterreich – die drei Orte entlang des Mühlbachs haben einen jeweils eigenen Bezug zur Natur und stehen mit ihrer jeweiligen Geschichte auch für wesentliche Aspekte unseres Umgangs mit den Ökosystemen. Sie bieten Raum für Vorträge, Workshops, Konzerte, Exkursionen, künstlerische Interventionen sowie Stadtund Naturerkundungen.

Die Stimmen der Natur faszinieren uns seit jeher –künstlerisch, wissenschaftlich und persönlich. Doch sie bleiben oft rätselhaft. Die Ökoakustik zeigt, wie viel wir über Tiere, Pflanzen und Ökosysteme erfahren können, wenn wir wirklich hinhören. Gleichzeitig hören wir in den Klanglandschaften, wie sich Klimawandel, Versiegelung und industrielle Landwirtschaft auswirken. „Stimmen der Wildnis“ bringt Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Publikum in einen klanglichen Dialog mit der Natur. Das Festival sensibilisiert für neue Formen des Hörens, schärft unsere Wahrnehmung und macht deutlich: Der Schutz dieser Vielfalt liegt in unser aller Verantwortung. Wir müssen wieder besser hinhören!

Ein Höhepunkt ist die Gründung eines künstlerischperformativen „Parlaments der Wildnis“. Unter dem Vorsitz von Irmgard Griss wird erprobt, wie die Stimmen der Natur in den demokratischen Diskurs eingebracht werden können. Das Parlament bilden Schüler:innen-Vertretungen von Stadt, Land und Bund – Expert:innen begleiten diesen Prozess.

Wir laden Privatpersonen, Initiativen und NGOs herzlich ein, ihr Anliegen beim Parlament der Wildnis einzubringen!

Die Themenpalette kann breit sein: Grundsätzliche Rechte der Natur, ebenso wie konkrete Ideen, Maßnahmen zur Eindämmung des Artensterbens, der Bodenversiegelung, Schutz der Tier- und Pflanzenwelt … Eine Jury der Schüler:innen-Vertretung, die das Parlament unter Vorsitz von Irmgard Griss bilden, wählen aus allen eingereichten Anliegen Anträge aus, die im Parlament behandelt und abgestimmt werden.

Die Ergebnisse dieser parlamentarischen Abstimmungen werden nach der Veranstaltung den politischen Vertreter:innen von Stadt und Land übergeben und finden sich außerdem in einer Publikation wieder (Dossier - „Rufe der Natur“)

Einreichungen bis 1. März 2026 an parlamentderwildnis@museumnoe.at Max. 1.500 Zeichen

Jedes Anliegen sollte Folgendes beinhalten:

- Titel des Anliegens

- Kurztext, maximal 1.500 Zeichen

- Kurzprofil der Initiative oder Kurzbiografie

Anmerkung: Wir möchten darauf hinweisen dass das „Parlament der Wildnis“ eine 5-stündige performative Veranstaltung inner halb des Festivals Stimmen der Wildnis ist, und keine reale politische Macht hat. Unser Ziel ist es, symbolisch und künstlerisch zu zeigen, wie die demokratische Teilhabe und Repräsentation von Natur aussehen könnte und gleichzeitig das Bewusstsein für wichtige ökologische Themen stärken (insbesondere Artensterben, Versiegelung, Lärm).

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