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ElitNEU

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Presseinformation www.europaeischeliteraturtage.at

Die Europäische Literaturtage 2024 stehen vom 07. bis 10. November in Krems a. d. Donau unter dem Thema „Zerschnittene Welt. Stadt & Land“ PROGRAMMÄNDERUNG!: Joanna Bator und Laurent Mauvignier haben leider kurzfristig und nach Druckschluss unseres Folders abgesagt. Mit Anne Weber (8.11.) und Zdravka Evtimova (9.11.) begrüßen wir bei Worte und Töne nun zwei besonders spannende Schriftstellerinnen der Gegenwart, deren Texte von Maria Köstlinger und Dörte Lyssewski genial interpretiert werden. Roman Köster (nominiert zum Deutschen Wirtschaftsbuch Preis 2024 für seine atemberaubende historische Studie Müll) übernimmt für Anne Weber das Vormittagspanel am 8.11. um 12:00. An vier Tagen im November wird Krems wieder zu einem Begegnungsort mit Europäischer Gegenwartsliteratur. Das Thema 2024 Zerschnittene Welt. Stadt & Land bewegt die Literaturszene ebenso wie die Soziologie und Stadtplanung. Auf Einladung des österreichischen Schriftstellers und Kurators Walter Grond werden u.a. Christoph Peters, Lisz Hirn, Osamu Okamura, Rowan Moore, Nikolaj Schultz, Sarah Langford, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Roman Köster, Anne Weber, Zdravka Evtimova, Lorena Simmel, Alina Herbing, Patrícia Melo sowie der diesjährige Preisträger des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln David Grossman erwartet. Aktuelle Wahlergebnisse zeigen ein deutliches Gefälle bei politischen Entscheidungen zwischen Stadt und Land. Eine Entwicklung, die in mehreren europäischen Ländern zu beobachten ist. Der urbanen Elite steht häufig eine Landbevölkerung gegenüber, die ihre Werte und ihren Besitzstand bedroht sieht und mit dem wirtschaftlichen und kulturellen Wandel unserer Gegenwart hadert. Ist die aktuelle politische Entwicklung vor allem Folge dieser Kluft? Geht es bei den Konflikten zwischen Ballungsräumen und abgeschiedenen Gegenden, Smart Cities und Dorfgemeinschaften sowie Einheimischen und Zugezogenen vorrangig um die Folgen des Übergangs der Industrie- zur Wissensgesellschaft? ➢ Vorwort zum Thema von Walter Grond

Eröffnung mit Christoph Peters und Liz Hirn Die österreichische Philosophin Lisz Hirn (Der überschätzte Mensch) eröffnet gemeinsam mit dem deutschen Schriftsteller Christoph Peters (Dorfroman) am Donnerstag, 7.11., 19:30, die Europäischen Literaturtage. Im Gespräch widmen sie sich den Fragen über das Leben in einer zerschnittenen Welt: Sind die gegensätzlichen Bilder von Stadt und Land, Fortschritt und Rückschritt berechtigt? Welche Konflikte entstehen daraus? Im Anschluss stellt Osamu Okamura das städteplanerische Projekt Die Stadt für alle vor, das auch in einem preisgekrönten Buch verewigt wurde. NÖ Festival und Kino GmbH, Minoritenplatz 4, 3500 Krems


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