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ElitProgramm24

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Presseinformation www.europaeischeliteraturtage.at

Die Europäische Literaturtage 2024 stehen vom 07. bis 10. November in Krems a. d. Donau unter dem Thema „Zerschnittene Welt. Stadt & Land“ An vier Tagen im November wird Krems wieder zu einem Begegnungsort mit Europäischer Gegenwartsliteratur. Das Thema 2024 Zerschnittene Welt. Stadt & Land bewegt die Literaturszene ebenso wie die Soziologie und Stadtplanung. Auf Einladung des österreichischen Schriftstellers und Kurators Walter Grond werden u.a. Christoph Peters, Lisz Hirn, Osamu Okamura, Rowan Moore, Joanna Bator, Nikolaj Schultz, Laurent Mauvignier, Sarah Langford, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Anne Weber, Lorena Simmel, Alina Herbing, Patrícia Melo sowie der diesjährige Preisträger des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln David Grossman erwartet. Aktuelle Wahlergebnisse zeigen ein deutliches Gefälle bei politischen Entscheidungen zwischen Stadt und Land. Eine Entwicklung, die in mehreren europäischen Ländern zu beobachten ist. Der urbanen Elite steht häufig eine Landbevölkerung gegenüber, die ihre Werte und ihren Besitzstand bedroht sieht und mit dem wirtschaftlichen und kulturellen Wandel unserer Gegenwart hadert. Ist die aktuelle politische Entwicklung vor allem Folge dieser Kluft? Geht es bei den Konflikten zwischen Ballungsräumen und abgeschiedenen Gegenden, Smart Cities und Dorfgemeinschaften sowie Einheimischen und Zugezogenen vorrangig um die Folgen des Übergangs der Industrie- zur Wissensgesellschaft? ➢ Vorwort zum Thema von Walter Grond

Eröffnung mit Christoph Peters und Liz Hirn Die österreichische Philosophin Lisz Hirn (Der überschätzte Mensch) eröffnet gemeinsam mit dem deutschen Schriftsteller Christoph Peters (Dorfroman) am Donnerstag, 7.11., 19:30, die Europäischen Literaturtage. Im Gespräch widmen sie sich den Fragen über das Leben in einer zerschnittenen Welt: Sind die gegensätzlichen Bilder von Stadt und Land, Fortschritt und Rückschritt berechtigt? Welche Konflikte entstehen daraus? Im Anschluss stellt Osamu Okamura das städteplanerische Projekt Die Stadt für alle vor, das auch in einem preisgekrönten Buch verewigt wurde.

Vorträge, Dialoge und Bücher-Talks bei freiem Eintritt Am Freitag, 8.11., sprechen Sarah Langford und Rowan Moore über die Entwicklungen des Land- und Stadtlebens in Großbritannien, Anne Weber beschreibt den Einzug der Landwirtschaft in die Pariser Banlieues, Nikolaj Schultz erörtert die Conditio Humana in Zeiten des Klimawandels und Reinhard Kaiser-Mühlecker setzt sich mit Dorfsterben, Smart Farming und KI in der Landwirtschaft auseinander.

NÖ Festival und Kino GmbH, Minoritenplatz 4, 3500 Krems


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