Dort wo die March in die Donau mündet, trifft der Strom auf die Slowakei und verläuft – kurz als österreichisch-slowakischer Grenzfluss – bis zur Hauptstadt Bratislava. Dort, am Fuße der Bratislavaer Burg, erreicht der Fluss das slowakische Donautiefland und strömt auf 172 Kilometern als slowakisch-ungarischer Grenzfluss Richtung Osten. Die Donau prägt in der Slowakei landschaftlich ausschließlich den südlichen Teil des Landes – und wenn auch der Hauptlauf kurz scheint, so schlängeln sich unzählige Seitenarme umso länger durch die fruchtbare Region. Zwischen Kleiner Donau und Donau entstand so Europas größte Flussinsel: Žitný ostrov (Schüttinsel), mit einer Länge von 84 und einer Breite von 15 bis 30 Kilometern. Eine vielfältige Flora und Fauna bevölkert das einmalige wald- und wiesenreiche Gebiet, das auch durch ein warmes und trockenes Klima punktet. Bereits im Altertum war die Donau ein Kreuzungspunkt von Handelsstraßen, was sich auch an etlichen slowakischen Städten entlang des Stromes zeigt: Galanta, Sereď, Komárno (auf ungarischer Seite: Komaróm) und Nové Zámky wechseln sich mit kleineren Naturschutzgebieten ab, bis der Fluss bei einem Bruch bei Štúrovo (auf ungarischer Seite: Esztergóm) ganz zur ungarischen Donau wird.
Beim Eintritt nach Ungarn eröffnet sich mit dem Donauknie zwischen Esztergóm und Szentendre der malerischste Teil des ungarischen Donauabschnittes. Die Mauern der ehemaligen Burg, die Basilika von Esztergóm und die Silhouette der Kleinstadt überragen ehrwürdig das rechte Donauufer. Die Kleinstadt Szentendre ist mit ihrer mediterranen Atmosphäre sowohl bei Künstlern als auch bei Touristen sehr beliebt. Am unteren Lauf der Donau befindet sich die Stadt Mohács, die hauptsächlich für den „Busójárás“ bekannt ist, einen Volksbrauch, bei dem der Winter begraben und der Frühling begrüßt wird. In Budapest, der Hauptstadt Ungarns, trennt der Strom die beiden Stadtteile Buda und Pest. Die einzige Bäderhauptstadt der Welt hat eine wunderschöne Lage und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das zum UNESCO-Welterbe gehörende Burgviertel mit dem Donaupanorama und der Andrássy Straße, das Parlament, die Stephansbasilika, das Millenniumsdenkmal auf dem Heldenplatz, das Stadtwäldchen mit der Burg Vajdahunyad, die Margareteninsel und vieles mehr. Auch in Ungarn bildete die Donau den Limes des Römischen Reiches. Im etwa 500 Kilometer langen Verlauf des Pannonischen Limes reihen sich Kastelle, Wachtürme und Legionslager aneinander. Heute dienen die ehemaligen Schutz- und Verkehrswege dem Tourismus.
HIGHLIGHTS
HIGHLIGHTS
HIGHLIGHTS
HIGHLIGHTS
HIGHLIGHTS
Benediktinerkloster Weltenburg www.kloster-weltenburg.de Befreiungshalle Kelheim www.schloesser.bayern.de 3 Walhalla in Donaustauf www.schloesser.bayern.de 4 Asambasilika St. Margaretha – Osterhofen www.asambasilika.de 5 Dom St. Stephan in Passau www.bistum-passau.de/dom-st-stephan
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Stift Engelszell www.stift-engelszell.at Schlögener Donauschlinge www.donauregion.at 8 Schloss Starhemberg www.starhemberg.at 9 Stift St. Florian www.stift-st-florian.at 10 Schloss Greinburg www.schloss-greinburg.at
11 Stift Melk www.stiftmelk.at
16 Burg von Devín www.visitbratislava.com
21 Benediktiner Gebäudekomplex Győr www.bencesgyor.hu
7
12 Dürnstein www.duernstein.at
17 Primatialpalais Bratislava www.visitbratislava.com
22 Erzabtei von Pannonhalma www.bences.hu
13 Stift Göttweig www.stiftgoettweig.at
18 Burg von Bratislava www.visitbratislava.com
23 Esztergomer Basilika www.bazilika-esztergom.hu
14 Stift Klosterneuburg www.stift-klosterneuburg.at
19 Burg Červený kameň www.gob.sk
24 Budaer Burg Budapest www.budacastlebudapest.com
15 Marchfelder Schlösserreich www.schloesserreich.at
20 Burg Nitra slovakia.travel.de
25 Burg Vajdahunyad www.vajdahunyadcastle.com
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Regensburg
Donaustauf 3
BÖ
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Kelheim Weltenburg 2 Ingolstadt
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DO
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Donauwörth
NA
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Osterhofen/ Altenmarkt
DONAU
Regensburg: Altstadt Regensburg und Stadtamhof Niederösterreich: Kulturlandschaft Wachau Salzburg: Historisches Stadtzentrum, Prähistorische Pfahlbauten (im Salzkammergut: Attersee, Mondsee), Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. Wien: Schloss und Gärten Schönbrunn und historisches Zentrum Budapest: Donau-Uferbereich, Andrássy út, Budaer Burgviertel Pannonhalma: Benediktinerabtei Pécs: Frühchristlicher Friedhof Český Krumlov: Historische Altstadt
Metten
Künzing
W
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D
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Passau
Augsburg
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A
Engelhartszell 8
Aschach
Mauthausen 9
Wels
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Grein 10
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Wilhering
Burghausen
WACHAU N DO
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WACHAU
11 St. Pölten
CH
© Peter Podpera
© MS Fotogroup
Burg/Schloss Flughafen
Tulln
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Wien
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Melk
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Schifffahrt
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Bratislava
Donauradweg
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50 km
Hainburg
Ypps a.d.D. Steyr
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Krems a.d.D.
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Linz
UNESCO-Weltkulturerbe
SA
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NS
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Ödenburg
Salzburg Bad Ischl Hallstadt
ENN
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UNGARN
ÖSTERREICH
DONAU
Gmunden
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Eisenstadt
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DEUTSCHLAND
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www.strassederkaiserundkoenige.com
Langenlois
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Legende
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Majestätische Spuren entlang der Donau
Ausschnitt
SLOWAKEI
DONAU MOLDAU REGION
Braunau
München
TSCHECHIEN
Krumau
Vilshofen
Aldersbach
Landshut
Der Handel an der Donau hat im Lauf der Geschichte auch die Küche nachhaltig beeinflusst und bereichert. Während Bayern für seine Brat- und Weißwürste bekannt ist, stehen in Oberösterreich vor allem die Linzer Torte und pikante Knödel für die typische regionale Küche. Die Linzer Torte hat einen besonderen Bezug zur Donau: Sie ist ein Beispiel, wie sich der Orient mit seinen Gewürzen über die Wasserstraße mit der Backkunst Österreichs vereint. Nur so war es vor 360 Jahren möglich, an die verwendeten Gewürze zu gelangen. Niederösterreich ist besonders für seine Mohnspezialitäten und erstklassigen Weine bekannt. In Wien offenbaren sich die Genüsse der kaiserlich-königlichen Monarchie: Neben herzhaften Speisen wie dem Fiaker-Gulasch oder dem Tafelspitz sind die Mehlspeisen wie die Sachertorte nicht wegzudenken. Die Einflüsse aus der ungarischen, tschechischen und böhmischen Küche haben Spezialitäten wie die Esterhazy-Schnitte, Powidltascherl, Apfelstrudel und Kaiserschmarrn hervorgebracht. Auch in der Slowakei und in Ungarn sind die kulinarischen Genüsse der Kaiserzeit noch fest in der traditionellen Küche verankert.
Budweis
Deggendorf
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Prag
Kulinarische Donau
CH
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© Bratislava Tourismus
Auf ihrer 258 Kilometer langen Reise durch Niederösterreich passiert die Donau von Westen her höchst unterschiedliche Landschaftsräume: Vom geschichtsträchtigen Nibelungengau führt der Strom in das wohl bezauberndste Flusstal Europas: Das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau ist eine der ältesten Kulturlandschaften Österreichs und erstreckt sich von Melk bis nach Krems. Die Region verfügt über reiche Kulturschätze und ist eine international renommierte Weinbauregion. Ebenfalls für ihre Weine bekannt sind das benachbarte Kremstal und der Wagram. Rund um das Städtekleeblatt Traismauer, Tulln, Stockerau und Korneuburg erstrecken sich die weiten Ebenen des Tullner Donauraums, in den geschichtsträchtige Schauplätze und bunte Sommerbühnen locken. Über die Kaiserstadt Wien fließt die Donau schließlich durch die Region Römerland Carnuntum-Marchfeld, deren Aushängeschilder die barocken Marchfeldschlösser, die Römerstadt Carnuntum und der Nationalpark Donau-Auen sind. Auch in Niederösterreich geben zahlreiche Bodenfunde und Mauerreste Zeugnis vom römischen Limes: in Mautern, der ehemaligen Siedlung „Favianis“, in Zeiselmauer, früher „Cannabiaca“, und vor allem im Gebiet des heutigen Ortes Petronell, in dem um 15 n. Chr. das römische Legionslager Carnuntum angelegt wurde.
© Peter Podpera
Kaum eine Region ist so abwechslungsreich wie der oberösterreichische Donauraum. Schon allein die große Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften entlang der bayerisch-oberösterreichischen Donau lässt sich ganz kurz mit dem Ausruf „einfach sagenhaft“ charakterisieren. Von Linz, der UNESCO City of Media Arts, bis Grein, der Perle des Strudengaus, reihen sich atemberaubende Ein- und Ausblicke aneinander. Barocke Klöster und Schlösser prägen die Donau genauso wie Burgen und Ruinen aus dem Mittelalter und malerische Orte mit Geschichte. Mit ihrem historischen Stadtkern und der reizvollen Lage an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz ist Passau ein erster Höhepunkt. Ausgehend von Passau bahnt sich der Strom seinen Weg durch die bewaldeten Höhenrücken des Oberen Donautales. Erster markanter Wegpunkt ist das Trappistenkloster Stift Engelszell. Ein weiteres Highlight dieser Wegstrecke ist die Schlögener Schlinge. Vom granitenen Urgestein der Böhmischen Masse wurde die Donau hier zu zwei spektakulären Richtungswechseln gezwungen. Durch das fruchtbare Eferdinger Becken geht es vorbei am Zisterzienserstift Wilhering, dessen Stiftskirche zu den prachtvollsten Rokokobauten Österreichs zählt, weiter über Linz nach Grein. Im Schifferstädtchen Grein beeindrucken die markante Greinburg und eines der ältesten bürgerlichen Stadttheater im deutschen Sprachraum ihre Besucher.
Entlang der Donau und in unmittelbarer Nähe befindet sich eine große Anzahl an UNESCO-Welterbestätten.
Heute präsentiert sich der Fluss mit grünen Donauhängen, Auwäldern und Weingärten. In einer gelungenen Symbiose moderner Lebens- und Wirtschaftsform und ursprünglich belassener Natur kommen auch Kunstsinn, Denkmalpflege und Kulturtourismus zur Geltung.
© Ungarisches Tourismusamt
Zwischen Regensburg und Passau wird die Donau zum völkerverbindenden Strom. Bereits unter Kaiser Augustus kam dem Fluss als natürliche Grenze des Römischen Reiches, dem sogenannten „nassen Limes“, eine große Bedeutung zu. Der Landstrich ist reich an Städten und Klöstern und wurde wesentlich durch die Kunstwerke der Gebrüder Asam geprägt. Regensburg blickt auf 2.000 Jahre wechselvolle Geschichte zurück und zählt zum UNESCO-Welterbe. Dank seiner Lage an einer der wichtigsten Handelsrouten nach Osten entwickelte sich Regensburg zur deutschen Kaiserstadt par excellence: Von römischen Imperatoren gegründet, beherbergte sie die mächtigen Kaiser Karl den Großen und Friedrich Barbarossa und erhielt von Kaiser Friedrich II. die Würde einer Freien Reichsstadt. Im weiteren Verlauf führt die Donau nach Straubing, der alten Herzogsstadt. Über die historische Bischofsstadt Passau führt die Donau schließlich nach Österreich. Hier paaren sich Charme und Schönheit, Geschichte und Kultur, Kunst und Erlebnis. Durch das Zusammenspiel der Sehenswürdigkeiten mit der gesamten Altstadt und ihren verwinkelten Gassen formt sich eine unverwechselbare Atmosphäre, die die außergewöhnliche Schönheit Passaus ausmacht.
UNESCO-WELTKULTURERBE HIGHLIGHTS
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Budapest Pécs
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© Ungarisches Tourismusamt
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© MS Agency
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© Stadt Passau
DONAUSTÄDTE
© Hans Bauer
Seit jeher diente die Donau, der zweitlängste Fluss Europas, als Transportweg für Menschen und Güter. Sie fungierte als Ideen- und Kulturzubringer, zuerst vom Orient in den Okzident und später in umgekehrter Richtung. Zahlreiche Monumente und Kunstdenkmäler zeugen von der reichen und wechselvollen Geschichte, die sich hier zutrug: antike Ausgrabungsstätten, mittelalterliche Städte, Klöster und Burgen, barocke Stifte, Schlösser und Residenzen und moderne Museen mit Kunst aller Stilrichtungen. Als Teilstrecke des Donautals weist die Straße der Kaiser und Könige besonders im Abschnitt von Regensburg bis Budapest eine einzigartige Fülle an Sehenswürdigkeiten auf. Drei UNESCO-Welterbestätten liegen direkt an der Donau: die Altstadt von Regensburg, die Kulturlandschaft der Wachau und das Schloss Schönbrunn in Wien. Seit der Römerzeit war die Donau für größere Handels- und Passagierschiffe befahrbar. Die Reise zu Wasser gestaltete sich unvergleichlich schneller und bequemer als der mühsame Landweg über holprige Straßen mit Fuhrwerken oder Kutschen. Fortan wählten fürstliche Herrschaften zumeist den bequemen Wasserweg. Die Straße der Kaiser und Könige trägt ihren Namen zu Recht. Auf die römischen Imperatoren folgte Kaiser Karl der Große. Später wurden in der Freien Reichsstadt Regensburg die Reichstage des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation einberufen. Seit dem 15. Jahrhundert römisch-deutsche Kaiserstadt, übernahm Wien die Aufgabe der „heimlichen Hauptstadt“ des gesamten Römisch-Deutschen Reiches. Von 1806 bis 1918 fungierte die Donau als Achse der k. u. k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.
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© Lachlan Blair
© Ralf Hochhauser
© Winzer_Burg 4_Landkreis Deggendorf
Ungarn
AR
Deutschland: Ostbayern, Regensburg, Passau Österreich: Oberösterreich, Linz, Niederösterreich, Wachau, Krems, Wien Slowakei: Bratislava Ungarn: Budapest
Slowakei
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LÄNDER UND URLAUBSREGIONEN
Donau Niederösterreich
© Christian Stemper
Streckenlänge: 950 km Start/Ziel: Regensburg/Budapest Reisen entlang der Donau: per Auto, per Reisemobil, Radwanderroute, Schifffahrtsroute, Wanderroute
Donau Oberösterreich
© Johann Steininger
Kulturroute Donau
Deutsche Donau
MOLDAU
© ARGE Straße der Kaiser und Könige
DONAUREGIONEN
Regensburg – UNESCO-Welterbe
Passau
Linz
Wien
Bratislava
Budapest
Die Stadt Regensburg blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück. Funde belegen, dass Regensburg bereits in der Steinzeit besiedelt war. 179 n. Chr. gründeten die Römer das Legionärslager „Castra Regina“, das Lager am Regen. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt am Fluss aufgrund ihrer Lage an einer der wichtigsten Handelsverbindungen nach Osten zu einer bedeutenden Handelsmetropole. Im Jahr 1245 wurde Regensburg Freie Reichsstadt und durch den Fernhandel äußerst wohlhabend. 1663 wurde der Immerwährende Reichstag erstmals einberufen und erst 1806 durch die Eroberung Napoleons und die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beendet. Noch heute zeugen zahlreiche prächtige Bauten in der Altstadt vom Wohlstand und politischen Einfluss, den die Stadt im Mittelalter hatte. 2006 wurden die Regensburger Altstadt und der Stadtteil „Stadtamhof“ in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Besonders sehenswert sind die im 12. Jahrhundert erbaute Steinerne Brücke, der Dom St. Peter, das einzige Beispiel französischer Gotik in Bayern, und das Schloss Thurn und Taxis.
Wegen ihrer Lage an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz nennt man Passau die DREI_FLÜSSE_STADT. Vom römischen Kastell Batavis leitete sich der Name Passau ab. Sechshundert Jahre lang war die Dreiflüssestadt ein selbstständiges bischöfliches Fürstentum. Seit 1803 ist Passau bayerisch. Das barocke Stadtbild schufen nach einem Stadtbrand im 17. Jh. italienische Barockmeister. Verwinkelte Gassen und romantische Uferpromenaden laden zu Zeitreise-Spaziergängen ein. Inmitten der Altstadt erhebt sich der Dom St. Stephan, in dem die größte Domorgel der Welt erklingt. Hoch über den Flüssen thronen die Burg Veste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Mariahilf. Zu allen Jahrhunderten war Passau eine bedeutende Kunst- und Kulturstadt. Stadtführungen zu Fuß und die Dreiflüsse-Rundfahrt per Schiff machen den besonderen Zauber der Stadt erlebbar. In Passau kreuzen sich nicht nur nationale und internationale Fernrad- und Wanderwege, die Stadt ist auch einer der An- und Abfahrtsorte für Donaukreuzfahrten. Mit ihrem Charme und Flair zählt Passau zu den schönsten und eindrucksvollsten bayerischen Städten an der Donau.
Die UNESCO City of Media Arts und Kulturhauptstadt Europas 2009 ist ein echtes Unikat: Denn Linz verändert. Die Donaustadt verändert sich selbst, die Bewohner in ihrer Entwicklung und auch die Besucher während ihres Aufenthaltes. Linz ist nicht in der Vergangenheit stehen geblieben, sondern entwickelt sich stetig weiter. Die Aufmerksamkeit gilt der Gegenwart und vor allem der Zukunft. In der Creative City treffen eine lebendige, zeitgenössische Kulturszene, Europas modernstes Musiktheater und ein einzigartiges Museum der Zukunft auf eine innovative Kreativszene. Der barocke Hauptplatz liegt neben den modernsten Kulturbauten und überrascht mit Gegensätzen. Durch die Lage direkt an der Donau verbindet Linz eine besondere Beziehung mit Europas großem Wasserweg. So verdankt die Stadt ihren römischen und keltischen Namen Lentia und Lentos der Biegung des Flusses, der hier seine Richtung ändert. Neben einer ausgeprägten Kulturszene ist das Stadtunikat auch für seinen Naturreichtum sowie seine außergewöhnliche Technik- und Architekturgeschichte bekannt.
Seine touristische Attraktivität verdankt Wien der spannungsreichen Verbindung von kaiserlich-nostalgischem Flair und hochkreativer Kulturszene, die mit den aktuellsten Trends ebenso aufwartet wie mit der verantwortungsvollen Pflege eines kostbaren Erbes und liebenswerter Traditionen. Dabei prägt die Architektur aus der Donaumonarchie das imposante Erscheinungsbild der Stadt. Prunkbauten aus dem Barock, dem Historismus und dem Jugendstil sowie die großzügige Gesamtanlage der Stadt lassen vergessen, dass es sich um die Hauptstadt der nur 8,4 Millionen Einwohner zählenden Republik Österreich handelt und entführen Besucher in eine romantische Kaiserstadt. Nicht nur die vielen Bauten aus imperialer Zeit machen Wien zu einer Stadt voll Schönheit und Kunst: Museen, Sammlungen und Kunstwerke von Weltrang sind hier zu sehen. Dazu zählen unter anderen das Kunsthistorische Museum, das Belvedere und die Albertina. Darüber hinaus locken Sehenswürdigkeiten wie der Stephansdom, die Hofburg, das Schloss Schönbrunn oder die Kapuzinergruft zu Erkundungstouren durch die Stadt.
Am Schnittpunkt dreier Kulturen gelegen, beweisen archäologische Funde einer keltischen Siedlung und eines römischen Fortes die wichtige Handelswegkreuzung und strategische Bedeutung der Stadt als Teil des Limes Romanus. Noch heute zeugen die Namen der Donaumetropole von ihrer bewegten Geschichte: Während die Slowaken ihre Hauptstadt Bratislava nennen, heißt die Stadt in Österreich Preßburg. Im Martinsdom wurden einst zehn ungarisch-österreichische Könige gekrönt, darunter auch Maria Theresia 1741. Der Hauch der Vergangenheit ist bei einem Rundgang durch die Altstadt auf Schritt und Tritt spürbar. Überall locken trendige Cafés und Restaurants und bieten den Besuchern ein kulinarisches Erlebnis der mitteleuropäischen Küche, in welcher jeder Feinschmecker die Einflüsse aus den Zeiten der Österreich-Ungarn-Monarchie entdecken kann. Futuristische Architektur, großzügige Grünflächen und zahlreiche Kneipen und Restaurants mit Blick auf die Donau verkörpern „urban city life“, wie man es in einer Stadt, die bis 1989 hinter dem Eisernen Vorhang lag, nicht vermuten würde.
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Als Millionenmetropole, Kulturhauptstadt und Bäderhauptstadt zugleich zieht Budapest Besucher nahezu magisch in seinen Bann. Nicht ohne Grund nennt sich die ungarische Hauptstadt „Perle an der Donau“: 1873 wurden die beiden historischen Stadtteile Buda und Pest mit Alt-Buda zum heutigen Budapest vereint. Die Stadt besticht durch kaiserzeitlichen Charme und ein einzigartiges Stadtbild mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Sehenswert ist das historische Burgviertel, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und unter anderem die Fischerbastei umfasst. Kulturliebhaber sollten sich einen Besuch der ungarischen Staatsoper nicht entgehen lassen. Mit dem Judenviertel, der Andrássy Straße, mit der Oper und der alten U-Bahn lockt Budapest mit weiteren Welterbestätten. Mit 120 Thermalquellen und -bädern ist Budapest auch ein beliebtes Wellness-Urlaubsziel. Darüber hinaus machen das wunderbare Panorama vom Gellért Berg, die Architektur der Belle Epoque, die Denkmäler aus der Römer- und Türkenzeit der unter Denkmalschutz stehende Tiergarten- und die größte Synagoge Europas Budapest in Europa einzigartig.
Tourist Information Regensburg Altes Rathaus, Rathausplatz 4 93047 Regensburg Tel.: +49 941 507 4410 www.tourismus.regensburg.de
Tourist Information Passau Bahnhofstraße 28 94032 Passau Tel.: +49 851 95598 0 www.tourismus.passau.de
Tourist Information Linz Altes Rathaus, Hauptplatz 1 4020 Linz Tel.: +43 732 7070 2009 www.linztourismus.at
Tourist-Info Wien Albertinaplatz / Ecke Maysedergasse 1010 Wien Tel.: +43 1 24 555 www.wien.info
Tourist Info Bratislava-Altstadt Klobučnícka Str. 2 (Fußgängerzone) 811 01 Bratislava Tel.: +421 2 161 86 www.visitbratislava.com
KONTAKT Ungarisches Tourismusamt Kacsa utca 15-23 1027 Budapest www.spiceofeurope.com
Am Schnittpunkt dreier Kulturen gelegen, beweisen archäologische Funde einer keltischen Siedlung und eines römischen Fortes die wichtige Handelswegkreuzung und strategische Bedeutung der Stadt als Teil des Limes Romanus. Noch heute zeugen die Namen der Donaumetropole von ihrer bewegten Geschichte.
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Das Einzigartige an der Burg Clam ist, dass es sich nicht um ein Museum im herkömmlichen Sinn handelt, sondern vielmehr um eine bewohnte und voll möblierte, mittelalterliche Burg. Schon seit über 550 Jahren bewohnt die gräfliche Familie Clam diese mächtige Festung. Auf der Burg Clam kann auch übernachtet werden!
Partner Tourismusverband Ostbayern www.ostbayern-tourismus.de Regensburg Tourismus www.tourismus.regensburg.de Passau Tourismus e.V. www.tourismus.passau.de Donau Oberösterreich www.donauregion.at Donau Österreich www.donau-oesterreich.at Donauschifffahrt Wurm & Noé www.donauschiffahrt.eu Linz Tourismus www.linztourismus.at Donau Niederösterreich www.donau.com Kapuzinergruft Wien www.kaisergruft.at Bratislava Tourismus www.visitbratislava.com Ungarn Tourismus http://de.gotohungary.com
© Regensburg Tourismus
© Stadt Passau © Tourismusverband Kelheim
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© Stadt Passau
© Ungarisches Tourismusamt
Stift Melk www.stiftmelk.at
Das Stift Göttweig, auch das „Österreichische Montecassino“ genannt, wurde 1083 gegründet, 1094 den Benediktinern übergeben und in seiner barock ausladenden Gestalt Anfang des 18. Jh. nach Plänen von J.-L. von Hildebrandt neu erbaut. Das Weltkulturerbe ist ein spirituelles Zentrum im Herzen Niederösterreichs, getragen von einer Gemeinschaft von ca. 45 Mönchen.
Das weltberühmte Stift gilt dank seiner palastartigen Monumentalität europaweit als eine Ikone barocker Architektur. Seit seiner Gründung 1089 wird es bis heute von Benediktinermönchen bewohnt. In seiner heutigen Form in den Jahren 17021736 entstanden, birgt es Räumlichkeiten von grandioser Pracht.
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Die Kapuzinergruft befindet sich unter der Kapuzinerkirche und ist für Angehörige des ehemaligen österreichischen Herrscherhauses Habsburg bestimmt. 149 Habsburger, davon zwölf Kaiser sowie 19 Kaiserinnen und Königinnen, haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden.
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Römermuseum Kastell Boiotro www.tourismus.passau.de
Enns www.tse-enns.at
Das Römermuseum Kastell Boiotro befindet sich in einem spätmittelalterlichen Haus in Passau, das auf den Fundamenten des Kastells Boiotro ruht. Das um 280 n. Chr. erbaute Kastell gaben die Römer bereits um 375 wieder auf.
Lauriacum/Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militärstützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reichs. Seine Bedeutung erlangte es durch die Stationierung der 2. Italischen Legion. Diese errichtete hier gegen Ende des 2. Jahrhundert n. Chr. das einzige Legionslager in der römischen Provinz Noricum.
500 Jahre lang prägte das römische Reich das Land Oberösterreich. Der Römerburgus in Oberranna ist das mit Abstand am besten erhaltene römische Bauwerk Oberösterreichs. In Schlögen lädt ein römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein.
RÖMERSPUREN – Die Reise-App Mit der App RÖMERSPUREN begeben Sie sich auf einen Streifzug durch die römische Geschichte Ostbayerns und Oberösterreichs! Sie hören spannende Geschichten aus einer lange vergangenen Epoche, machen mit ihrem Smartphone verschwundene Bauwerke wieder sichtbar und lösen knifflige Aufgaben. Kostenlos erhältlich in den App Stores von Apple und Google!
© Klaus Engelmayer
1823 erwarb Kaiser Franz I. das Schloss. 1889 übergab Erzherzog Carl Ludwig Schloss Artstetten seinem ältesten Sohn, Franz Ferdinand von Österreich-Este., der es nach seinen Vorstellungen umbauen ließ. Hier wird das Andenken an Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau, Herzogin Sophie von Hohenberg, gewahrt.
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Die Burgruine Theben, welche auf einem hohen Felsen über der Donau thront, gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten Mitteleuropas. Die Kelten hatten hier ihre Siedlung, die Römer kontrollierten von hier aus den Limes und die Slawen bauten hier eine furchterregende Festung.
Habsburger Im 19. Jahrhundert bildete das Habsburgerreich unter dem offiziellen Namen „Österreichisch-Ungarische Monarchie“ die kaiserlich und königliche (k. u. k.) „Doppelmonarchie“. Der die habsburgischen Länder verbindende Fluss erfuhr dabei geradezu ideellen Stellenwert im habsburgischen Selbstverständnis. Verkörpert wurde die k. u. k. Donaumonarchie durch Kaiser Franz Joseph I., der das Reich von 1848 bis 1916 regierte. 1857 wichen die inneren Bastionen der breiten Ringstraße mit ihrer mondänen Prachtarchitektur und Johann Strauß-Vater komponierte dazu fristgerecht die „Demolierpolka“. 1867 erreichte der ungarische Reichsteil seine Autonomie. Im selben Jahr komponierte Johann Strauß-Sohn den Donauwalzer, Österreichs heimliche Nationalhymne. Bei der Weltausstellung 1873 präsentierte sich Wien als Zentrum der modernen Wissenschaft, Technik und Industrie. Kaiserin Sisi fühlte sich hingegen Ungarn als Königin besonders verbunden und war häufig auf der Straße der Kaiser und Könige unterwegs. Das Attentat von Sarajevo im Juli 1914 brachte die Monarchie schließlich zum Sturz. Mit dem Tod von Kaiser Franz Joseph I. am 21. November 1916 trat für große Teile der k. u. k. Bürgerschaft eine übernationale Institution und ein einigendes Herrschaftssymbol von der politischen Bühne ab. Sein Ableben wurde gleichsam als das natürliche Ende der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie empfunden. Das Zeitalter der Kaiser und Könige an der Donau war vorbei.
REFORMATION & NEUZEIT HIGHLIGHTS
Schloss Eckartsau www.schlosseckartsau.at
Schloss Schönbrunn www.schoenbrunn.at
Das ehemalige kaiserliche Jagdschloss Eckartsau ist jedes Jahr im April und Mai traditioneller Schauplatz der Eckartsauer Schlosskonzerte. Der prächtige Festsaal und die zahlreichen Jagdtrophäen des Thronfolgers Franz Ferdinand erzählen von Glanz und Glorie der Habsburgerzeit.
Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie, zählt zu den schönsten Barockanlagen Europas. Die barocke Anlage lockt mit zauberhafter Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und dem ältesten noch bestehenden Tiergarten der Welt.
Schloss Hof www.schlosshof.at Prinz Eugen von Savoyen erwarb das Schloss 1726 und ließ es vom berühmten Barockarchitekten Lukas von Hildebrandt zu einem prachtvollen Anwesen umgestalten. Auf mehr als 50 Hektar erstreckt sich heute ein einzigartiges Ensemble aus prachtvoller Architektur und meisterhaft revitalisiertem Barockgarten.
Kulturroute Donau Die Straße der Kaiser und Könige
Passau – Napoleon in Passau www.tourismus.passau.de
Regensburg – UNESCO-Welterbe www.tourismus.regensburg.de
Wie wichtig für Napoleon Bonaparte, General, Erster Konsul und Kaiser von Frankreich, die Stadt Passau in ihrer exponierten Lage an Donau, Inn und Ilz war, lässt sich durch umfangreiche Korrespondenz belegen. Zweimal besuchte der französische Imperator sogar selbst die Dreiflüssestadt. Es waren Kaiser Napoleon und der Vertrag von Paris (1802), die den Untergang des alten Fürstbistums Passau besiegelten.
Bereits in den 1520er-Jahren gab es AnGeschichte erleben - Kultur entdecken hänger der Reformation in Regensburg. von Regensburg bis Budapest Evangelische Prediger wirkten in der Stadt. In Privatwohnungen wurde das DÄNEMARK Abendmahl in beiderlei Gestalt gefeiert. Während des Regensburger Reichstags 1541 fand ein Religionsgespräch mit Philipp Melanchthon, Johannes Calvin, IRLAND Martin Bucer und Johann Pistorius als evangelische Teilnehmer statt. VEREINIGTES
Das prachtvolle Monument, von König Ludwig I. in Auftrag gegeben, steht für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen und wurde gleichzeitig als Mahnmal für die Einheit Deutschlands erbaut.
© ARGE Straße der Kaiser und Könige
Napoleon – Römerland Carnuntum-Marchfeld www.donau.com
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Stift Göttweig www.stiftgoettweig.at
Am nördlichsten Punkt der Donau gelegen, blickt die Stadt Regensburg auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück. Funde belegen, dass Regensburg bereits in der Steinzeit besiedelt war. 179 n. Chr. gründeten die Römer das Legionärslager „Castra Regina“, das Lager am Regen.
Befreiungshalle Kelheim www.schloesser.bayern.de
© Steve Haider
© ARGE Straße der Kaiser und Könige
© ARGE Straße der Kaiser und Könige
1789 beendete die Französische Revolution das Feudalzeitalter. Mit dem Auftritt Napoleons begannen die Umgestaltung Europas und der Aufstieg des Bürgertums. Seit 1804 war der Korse Kaiser der Franzosen und ritt mehrmals die Donau ab- und aufwärts. Zwischen Siegen und Niederlagen nahm er in Regensburg, Passau, Schönbrunn und Wien Quartier, mit dem Verschwinden des alten Römischen Reiches Deutscher Nation als wichtigstes Ergebnis. Der erste Schritt dazu war die Säkularisation des Kirchenguts, wobei die geistlichen Territorien auf die weltlichen Staaten verteilt wurden. Das Fürstbistum Passau wurde Bayern zugeschlagen, dessen Proklamation zum Königreich am 1. Januar 1806 erfolgte. 1810 ging dann auch Regensburg an die bayerische Krone über. 600 Jahre Autonomie waren zum Ende gekommen. In Österreich hatte Franz II. 1804 den erblichen Kaisertitel angenommen. Das neu geschaffene Kaisertum Österreich umfasste die alten habsburgischen Länder an der Donau und die Königreiche Böhmen und Ungarn. Der Doppeladler, das Wappen des Alten Reiches, wurde als Staatswappen Österreichs weitergeführt. Die neue Staatenordnung überlebte den Sturz Napoleons und den Wiener Kongress von 1812. Bayern firmierte bis 1918 als Königreich unter der Dynastie der Wittelsbacher. Unter König Ludwig I. entstanden von 1825 bis 1848 patriotische Monumentalbauten wie die Walhalla bei Regensburg und die Befreiungshalle über Kelheim.
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Kapuzinergruft Wien www.kapuzinergruft.com
FRANZÖSISCHE REVOLUTION HIGHLIGHTS
Französische Revolution
Die schönste Burg in den Kleinen Karpaten, die sich in der Nähe von Bratislava befindet, ist eine der am besten erhaltenen Burgen mit dem Namen Červený Kameň. Im 16. Jahrhundert wurde sie zur monumentalen Festung umgebaut und gehörte zur Spitze der damaligen militärischen Abwehrstrategie.
Schloss Artstetten www.schloss-artstetten.at
Römische Ausgrabungen in Oberranna, Schlögen und Enns www.donauregion.at
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Das Augustiner Chorherrenstift St. Florian ist ein Ort der Begegnung und ein Schatz des österreichischen Barock. Besonders erwähnenswert sind die Bibliothek mit mehr als 150.000 Bänden, die Gruft mit dem Sarkophag Anton Bruckners und die „Brucknerorgel“ in der Stiftsbasilika.
Burg von Devín www.muzeum.bratislava.sk
Tauchen Sie ein in ein geschichtsträchtiges Ereignis des Jahres 1809. Sie durchqueren auf dem Rad ein Gebiet mit kriegerischer Vergangenheit. Hier fand die große Schlacht von Wagram zwischen dem Heer Napoleons und dem der Österreicher mit insgesamt 300.000 Soldaten statt. In Deutsch-Wagram lohnt sich ein Besuch des Napoleonmuseums.
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© Hans Bauer
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Burg Červený Kameň www.slovakia.travel/de
Regensburg – UNESCO-Welterbe www.tourismus.regensburg.de
Reformation & Neuzeit Im 16. Jahrhundert führten Reformation, Renaissance und Humanismus zu einem neuen Weltbild. Martin Luthers Thesen fielen auch entlang der Donau auf fruchtbaren Boden. Konfessionelle Eigenständigkeit zeigte die reichsstädtische Bürgerschaft Regensburgs, als sie sich 1542 der Reformation anschloss. Infolge der weiter bestehenden bischöflichen und klösterlichen Präsenz blieb die Einwohnerschaft jedoch konfessionell getrennt. Während der Religionswirren des 17. Jahrhunderts war die neutrale Reichsstadt das Ziel vieler protestantischer Glaubensflüchtlinge. Der wohl bekannteste war der Astronom Johannes Kepler, der seit 1612 in Linz im Dienst der österreichischen Stände ob der Enns stand. Immer wenn seine Lage in Linz bedrohlich wurde, begab er sich donauaufwärts nach Regensburg, wo er 1630 auch starb. In Bayern und in Österreich konnte sich das Luthertum gegen die katholische Gegenreformation nicht durchsetzen. Dagegen schlossen sich viele Ungarn unter dem Schutz des Sultans dem Calvinismus an.
WEISSRUSSLAND
KÖNIGREICH
POLEN
Linz www.linztourismus.at
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Auf dem gesamten Streckenverlauf der Ferienstraße ist das Weltreich der römischen Kaiser noch heute präsent. Die Donau (Danubius) bildete die natürliche Grenze des römischen Imperiums nach Norden. Wie eine Perlenkette reihten sich römische Hafenstädte und Kastelle entlang des Donau-Limes. Der überwiegende Teil der Städte an der Straße der Kaiser und Könige ist römischen Ursprungs: Regensburg (Castra Regina), Passau (Castra Batava), Linz (Lentia), Enns/Lorch (Lauriacum) und Carnuntum (Petronell-Carnuntum ca. 40 km östlich von Wien), Wien (Vindobona) waren antike Großstädte mit Tempeln, gepflasterten Plätzen, Theatern und Arenen. Das Wort „Kneipe“ stammt von den dort anzutreffenden Trinkstuben „Canabae“. Aquincum, das heutige Budapest, war die größte Stadt an der römischen Donau und schon damals für ihre luxuriösen Thermen berühmt. Unter Kaiser Caracalla (211-217) wurde die durchgehende Limesstraße als antiker Vorläufer der Straße der Kaiser und Könige entlang der gesamten Donau angelegt. Erhaltene Bauwerke wie die Römermauern in Regensburg und Carnuntum sowie archäologische Stätten wie in Künzing, Wien und Budapest zeugen von den Spuren römischer Imperatoren. Modern eingerichtete Museen in Passau, Mautern und Petronell (Carnuntum) vertiefen die Eindrücke. Das kulinarische Erbe der Römerzeit, der Wein, schmeichelt entlang der Donau Nase und Gaumen.
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Römer
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ARGE Straße der Kaiser und Könige c/o Tourismusverband Linz Adalbert-Stifter-Platz 2, 4020 Linz Tel.: +43 732 7070 2938 info@StrassederKaiserundKoenige.com
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Stift St. Florian www.stift-st-florian.at
HABSBURGER HIGHLIGHTS
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Kontakt und Informationen
© Porta Praetoria
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Etwa 20 km nördlich der Hauptstadt liegt der größte Barockpalast Ungarns. Grof Antal Grassalkovich I., den eine Freundschaft mit Maria Theresia verband, ließ Schloss Gödöllő im 18. Jahrhundert errichten.
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RÖMER HIGHLIGHTS
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Der Prachtbau mit seinen weißen Türmen und blaugrünen Kuppeln gilt als maßgebende Barockkirche nördlich der Alpen, der die Architekten Carlo Lurago und Giovanni Battista Carlone nach dem Stadtbrand 1662 ihre italienische Prägung gaben.
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Burg Clam www.burgclam.com
Als Echo auf den epochalen Sieg Österreichs im Verbund mit Polen und Bayern 1683 über die Türken avancierte die Monarchie Mitte des 18. Jahrhunderts zur unbestrittenen Vormacht an der Donau. Dieser Triumph manifestierte sich im prächtigen Donau-Barock, der in Kirchen und Klöstern entlang der Donau seinen Anfang nahm. In Bauwerken, bildender Kunst, Theater und Musik wurden die Glorie und der Genius Österreichs beschworen. Die Hofburg und die Kaiserstadt an der Donau rivalisierten mit Versailles und Paris um die politische und kulturelle Vorrangstellung. Wien erhielt sein barock-pompöses Gesicht. Unter Kaiser Karl VI. (1711-1740) wirkten berühmte Barockbaumeister wie Joseph Emanuel Fischer von Erlach und Johann Lukas von Hildebrandt. Fürsten wie Schwarzenberg und Liechtenstein eiferten mit ihren prunkvollen Palais dem kaiserlichen „Großen Wiener Welttheater“ nach und Prinz Eugen von Savoyen ließ sich im Süden der Residenzstadt das Belvedere erbauen. Auf die repräsentative Barockisierung der Kirchen legten die gegenreformatorischen Habsburger besonderes Gewicht. So spiegelt die kühle Pracht der Wiener Karlskirche das imperiale Machtbewusstsein der Dynastie Habsburg wider. Die Dörfer und Städte entlang der Donau erhielten ihre bis heute erhaltene barocke Prägung. Unter Kaiserin Maria Theresia (1740-1780) erlebten Wien und die österreichischen Donauländer schließlich ihren kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt.
Schloss Grassalkovich in Gödöllő www.kiralyikastely.hu
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Eine der größten erhaltenen Burganlagen der Welt thront über Passau. Die Veste Oberhaus ist nicht nur ein imposantes Kulturdenkmal, sie beinhaltet auch mehrere Museen: Vom Mittelalter bis zur neueren Stadtgeschichte taucht man hautnah ein in das Leben in Passau.
Barockzeit
Dom St. Stephan Passau www.bistum-passau.de/dom-st-stephan
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Bratislava www.visitbratislava.com
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Veste Oberhaus Passau www.oberhausmuseum.de
© ARGE Straße der Kaiser und Könige
Enns erleben heißt auf den Spuren des römischen Reiches aber auch durch das Mittelalter wandeln. Die Besiedelung der ältesten Stadt Österreichs reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Im 4. und 3. Jh. v. Chr. waren es die Kelten, ab 15 v. Chr. die Römer, die Enns besiedelten.
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Die UNESCO-Welterbestadt Regensburg blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt am Fluss aufgrund ihrer Lage an einer der wichtigsten Handelsverbindungen nach Osten zu einer bedeutenden Handelsmetropole.
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Nach dem Untergang der Römer Ende des 5. Jahrhunderts führten die Bajuwaren im Frühmittelalter die römische Tradition fort und schlugen ihre Herrschaftssitze innerhalb alter Römermauern auf. Während der Reorganisation des Kirchenwesens entstanden unter Bayerns Herzögen zahlreiche Klöster als Zentren des Landesausbaus. Karl dem Großen und seinem Sohn Pippin diente die Donau bei Kriegs- und Missionszügen als Heerstraße mit Regensburg als Dreh- und Angelpunkt für das Reich. Die Diözese Passau wuchs nach dem Sieg Kaiser Ottos I. über die Magyaren ab dem 10. Jahrhundert in Folge der Ostmission zum größten Bistumssprengel des Römisch-Deutschen Reiches heran. Nach Ungarn wurde die Ostmark kolonialisiert und 996 erstmals urkundlich Ostarrichi (Österreich) genannt. Die Kreuzzüge vom 11. bis ins 13. Jahrhundert regten im Hochmittelalter den internationalen Handel mit der Donau als Verkehrsstrang enorm an. Die in Europas Flusssystem einmalige WestOst-Richtung machte die Städte entlang der Donau zu blühenden Handelszentren. Noch heute zeugen die Burgen entlang der felsigen Hochufer vom hochmittelalterlichen Rittertum. Das Spätmittelalter wurde maßgeblich von der habsburgischen Donaumonarchie geprägt: Die Heiratspolitik Kaiser Friedrichs III. machte die Habsburger zur Weltmacht. Das rätselhafte Monogramm A.E.I.O.U., das an zahlreichen Bauten auftaucht, wird heute mit „Alles Erdreich ist Österreich untertan“ interpretiert.
Enns www.tse-enns.at
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Mittelalter
Regensburg – UNESCO-Welterbe www.tourismus.regensburg.de
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Kulturroute Donau Die Straße der Kaiser und Könige
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BAROCK HIGHLIGHTS
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Geschichte erleben – Kultur entdecken von Regensburg bis Budapest
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MITTELALTER HIGHLIGHTS
NIEDERLANDE BELGIEN
Erste Ansätze der Reformation sind in Linz seit 1521 vorhanden. Vorerst war es die Bewegung der Wiedertäufer, die vor allem bei den Handwerkern Anklang fand. Die Lutheraner stellten 1542 den ersten Bürgermeister, in den siebziger Jahren des 16. Jahrhunderts kamen protestantische Prädikanten in die Stadt. Das während der Reformation untergegangene Minoritenkloster erhielten 1562 die Stände.
TSCHECHIEN SLOWAKEI
ÖSTERREICH
FRANKREICH
SCHWEIZ SLOWENIEN
ITALIEN Impressum: Herausgeber: ARGE Straße der Kaiser und Könige – c/o Tourismusverband Linz, Adalbert-Stifter-Platz 2, 4020 Linz; Idee, Redaktion: Tourismusverband Linz, Georg Steiner, Sandra Blöchl. Texte: Georg Steiner, Sandra Blöchl; Gestaltung, Umsetzung: Lukas Eckerstorfer; Lektorat: Elisabeth Girkinger; Druck: kb offset; Alle Angaben ohne Gewähr mit Stand: 07/2018. Bildnachweise bei den Bildern angegeben. Wenn nicht anders angegeben: Tourismusverband Linz, Titelbild: Schlögener Donauschlinge © WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Ralf Hochhauser; Satz- und Druckfehler vorbehalten. Gerichtsstand Linz.
PORTOGAL
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DEUTSCHLAND
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