Bei den Planungen für eine neue Saison ist man durchaus geneigt, auch zurückzublicken und zu schauen, wie sich beispielsweise die Übernachtungszahlen am Lechweg oder die Zahl der Wander*innen entwickelt haben. Und auch gewohnheitsmäßig erwartet man natürlich ein »Plus« – ganz so, als ob es ein ewiges »Mehr« gäbe. Oder geben sollte. Diese in allen Bereichen ja durchaus üblichen Reflexe und Erwartungshaltungen versuchen wir beim Lechweg bewusst zu vermeiden. Zugegeben, es fällt einem vermutlich auch leichter, wenn die Entwicklungen so positiv sind!
Ein – und es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, alleine diesen Begriff zu verwenden – »Produkt« wie der Lechweg ist eben kein beliebig skalierbares Phänomen. Man kann Salzstangen und Kopierpapier – trotz natürlich grundsätzlich endlicher Ressourcen – in praktisch beliebiger Menge herstellen. Doch ein Lechweg, im Grunde ja jede Region, ist eben etwas durchaus Endliches. Deshalb ist der Wunsch hier, ein qualitatives Wachstum zu schaffen. Eines, das den Ast, auf dem man nicht nur touristisch sitzt, eben nicht absägt, sondern pflegt. Und damit trotzdem etwas für eine ökonomische Perspektive im Tal beiträgt, die Abwanderung bestenfalls aufhält. Dies geht zwangsläufig nur über eine in jeder Hinsicht nachhaltige Entwicklung, die eben genau diese »Astfreundlichkeit« aufweist und immanent hat.
Und genau so, wie es am Lechweg der Fall ist, betrifft es letztlich ja auch jeden einzelnen Menschen: er braucht Pausen, er braucht Balance. Was umso wichtiger wird, je höher der Druck, der Stress und die Anforderungen sind. Zwischen Rennen und Stehen (vorzugsweise Liegen!) ist es gerade das Gehen, mit dem man wieder für ein Spüren des eigenen Körpers, seiner Bedürfnisse und Befindlichkeiten sorgt – und für eine Entschleunigung. Die bestenfalls weit in den Alltag hinein wirkt und ihn verändert: innerlich und äußerlich zwar Schritt zu halten, aber sein eigenes Tempo dafür zu finden. Das war
Qualität im Fokus: 2023 wurde der Lechweg bereits zum vierten Mal als »Leading Quality Trails – Best of Europe« ausgezeichnet
ein Grund, warum wir eine entsprechende Variante bei den Etappeneinteilungen (für die immerhin 125 km) erarbeitet und hier berücksichtigt haben. Sich Zeit zu nehmen, vielleicht etwas länger zu bleiben, noch eine »Lechschleife« zu berücksichtigen, um sich selbst wieder etwas näher zu kommen. Bestenfalls verbindet sich bereits bei der An- und Abreise, was dem Menschen und der Region gleichermaßen gut tut, durch eine auto- und stressfreie Fahrt mit der Bahn.
Der Lechweg ist für die Wanderer, wie auch die Partner und die ganze Region, kein »Sprint«, sondern ein Marathon. Es geht deshalb weniger darum, schnell seine Ziele zu erreichen und konstant zu steigern, als sich selbst und allem, was damit zusammenhängt, wieder etwas Gutes zu tun. Und es hängt eben alles immer miteinander zusammen!
Genieße eine besondere Zeit in besonderen Regionen – am Lechweg.
Dein Lechweg-Team
Moderates Weitwandern durch eine Alpenregion, die gleichzeitig eine der letzten Wildflusslandschaften Europas ist: Der Lechweg bietet ein einzigartiges Naturerlebnis, von der Landschaft geprägte Menschen und wahrlich sagenhafte Geschichten.
Auf 125 Kilometern begleiten die Wander*innen den Lech von seiner Quelle nahe des Formarinsees im österreichischen Vorarlberg bis hin zum Lechfall in Füssen im Allgäu. Dabei verbindet der Weg fünf Regionen und zwei Länder mit ihren Traditionen und Geschichten. Vom Arlberggebiet über die Tiroler Naturparkregionen Lechtal und Reutte bis ins Allgäu: Alle fünf Regionen hat der Lech über Jahrhunderte geprägt. Es ist eine Verbindung, die von den Römern und ihren Alpenüberquerungen, über die Schwabenkinder bis zu den Flößern reicht. Der Lech ist aber nicht nur für die Menschen prägend, sondern auch für Tiere und Pflanzen – er ist eine der artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa.
Was die technischen Qualitäten des Lechwegs angeht, wurden sie von der Europäischen Wandervereinigung einer strengen Prüfung unterzogen – und als erster »Leading Quality Trail« zertifiziert. Eine Auszeichnung von europäischem Format, die nur wenige Weitwanderwege haben.
Was bedeutet »moderat« zu wandern?
Der Lechweg wird als moderater Weitwanderweg durch eine alpin geprägte Region bezeichnet. Dabei bedeutet moderat wandern keinesfalls spazieren gehen. Denn jeder Weitwanderweg stellt höhere Ansprüche an die Kondition des Wanderers – immerhin sind es nicht wenige Etappen, die hintereinander zu bewältigen sind.
Wenn hier also von einem moderaten Weitwanderweg gesprochen wird, dann im Gegensatz zu alpinen Wegen und Steigen mit einem anspruchsvolleren Höhenprofil. Denn verglichen mit ihnen hat der Lechweg dabei einen moderaten Anspruch und Wegeformat. Wer sich auf den Weitwanderwegen der deutschen Mittelgebirge wohl fühlt, ist auch auf dem Lechweg gut aufgehoben. Seine Besonderheit ist: Er führt durch die beeindruckende Landschaft des Hochgebirges hinein ins Alpenvorland – ohne Kletter- und Steigpassagen. Deshalb ist keine alpine Erfahrung nötig, man sollte sich aber trotzdem der Besonderheiten des Alpenraumes bewusst sein, wie zum Beispiel eines schnellen Wetterwechsels.
Nicht zuletzt lässt sich der Lechweg individuell und auf jede Kondition abgestimmt erwandern (siehe Etappenvorschläge auf Seite 34). Plane genügend Erholungsphasen ein und scheue dich nicht, eine Etappe mit dem Bus abzukürzen, sollten die Beine zu müde geworden sein.
Wir wünschen dir eine erlebnisreiche
Lechweg–Wanderung. Dein Verein Lechweg:
Lech Zürs Tourismus GmbH
Warth-Schröcken Tourismus
Lechtal Tourismus
Tourismusverband Naturparkregion Reutte
Füssen Tourismus und Marketing
Unser Tipp
Suche dir einen Lechweg-Gastgeber und starte von dort aus täglich deine Lechweg Wanderungen. Durchs gesamte Lechtal verkehrt der Postbusmehrmals täglich!
Anreise
Beginne schon deinen Wanderurlaub ohne Stress, reise bereits am Vorabend in Lech am Arlberg an und erkunde ganz gemütlich das mondäne Alpendorf – oder nach Füssen im Allgäu, wenn du den Lechweg in umgekehrter Richtung wandern möchtest. Am nächsten Tag kannst du dann zur ersten Etappe aufbrechen.
Mit der Bahn
Die Anreise mit der Bahn lässt einen stress- und staufrei am Lechweg ankommen. Am Lechweg selbst benötigst du ohnehin kein eigenes Auto. Entweder man reist mit leichtem Gepäck oder nutzt den Gepäckstransport (S. 10/11). Außerdem sind alle Orte entlang des Lechwegs mit öffentlichen Bussen verbunden. Je nachdem, woher und wann du anreist und deine erste Übernachtung gebucht hast, empfehlen sich die Zielbahnhöfe Füssen, Reutte, Imst, St. Anton am Arlberg, Langen am Arlberg, Dornbirn oder Bregenz. Von dort geht es weiter mit dem Bus oder mit einem der Mobilitätspartner zum Vermieter.
Auskünfte zu Verbindungen und Preisen erhältst du bei:
Deutsche Bahn: www.bahn.de
Österreichische Bundesbahnen: www.oebb.at
Schweizerische Bundesbahnen: www.sbb.ch
Bayerische Regiobahn: www.brb.de
Informationen zu Bahn und Bustickets unter www.thetrainline.com
CO2Ausstoß der
Verkehrsmittel
kg CO2 /km mit dem Reisebus
kg CO2 /km mit dem Zug
Vom Bahnhof zum Gastgeber mit dem Bus – die günstige Variante
Zwischen Füssen im Allgäu und Lech am Arlberg verkehren öffentliche Busse, ebenso von Imst übers Hahntennjoch ins Lechtal, von St. Anton und Langen am Arlberg nach Lech am Arlberg sowie von Dornbirn oder Bregenz nach Warth. Da sich der Fahrplan mehrmals in der Saison ändert, empfehlen wir dir, die tagesaktuellen Fahrzeiten abzurufen unter www.vvt.at. Weitere Infos hierzu siehe auch unter ÖPNV (S. 9).
Vom Bahnhof zum Gastgeber mit unseren Mobilitätspartnern – die bequeme und schnelle Variante
Noch bequemer ist der Service, den unsere Mobilitätspartner vor Ort anbieten. Sie holen dich vom Wunschort (Bahnhof oder Parkplatz) ab und bringen dich direkt zu deinem Gastgeber. Für Teilstrecken empfehlen wir:
B Zwischen Lech und Steeg: Lechtaxi Buxbaum (max. 8 Per.)
Die Anreise mit dem Pkw ist sowohl an den Start-/Endpunkt Lech am Arlberg als auch an den Start-/Endpunkt in Füssen im Allgäu möglich. In beiden Orten kannst du das Auto während der gesamten Wanderung stehen lassen.
Von Norden kommend führen sowohl die A7 als auch die B17 und die A96/B16 direkt nach Füssen. Wenn du von Füssen weiter nach Lech am Arlberg fahren willst, nimm die A7 bis zum Grenztunnel und anschließend die B179 bis Reutte. Von dort führt die L198 direkt nach Lech. Lech am Arlberg erreichen man auch von Bregenz aus über den Bregenzerwald auf der L200.
Hinweis: Die Straße zwischen Warth und Lech ist in den Wintermonaten gesperrt. Auf unserer Website erhältst du alle Detailinformationen dazu.
Du kannst auch über die Rheintalautobahn A14, weiter durch das Klostertal S16, auf der L197 und schließlich auf der L198 über den Flexenpass nach Lech fahren. Vom Tiroler
Inntal kommend fährst du zunächst auf der A12 und S16 bis St. Anton am Arlberg und dann weiter über den Arlberg- und Flexenpass nach Lech am Arlberg.
Bitte beachte die Vignettenpflicht auf österreichischen Autobahnen. Parkplätze
Lech am Arlberg: Anger Tiefgarage. Sie befindet sich im Zentrum von Lech und damit in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle für den Bus zum Formarinsee.
Füssen: P5 – Parkgarage City/Sparkassenhaus. Busse fahren vom Bahnhof Füssen in Richtung Reutte (Linie 100), der Bahnhof befindet sich ca. 5 Gehminuten von P5 entfernt.
Reutte: P1 Parkplatz am Schulzentrum, dauerhaft kostenlos und nur wenige Gehminuten vom Busbahnhof Reutte entfernt.
Alle Informationen und Kosten zu den Parkplatzmöglichkeiten findest du immer aktuell auf lechweg.com/de/service/ anreise-parken
ÖPNV
Der Lechweg ist an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angeschlossen. Detaillierte Fahrplanauskünfte gibt es unter www.vvt.at oder in den jeweiligen Touristinformationen/ -büros. Zwischen Lech am Arlberg und dem Formarinsee verkehrt ab Mitte/Ende Juni bis Anfang Oktober der ortseigene Wanderbus mit Fahr- und Mautgebühr ab dem Postamt in Lech. Busverbindungen zwischen Warth und Lech am Arlberg sind ab Mitte Juni möglich. Zwischen Lech am Arlberg und Reutte fährt die Buslinie 110. Zwischen Reutte und Füssen verkehrt die Buslinie 100
Bitte beachte den speziellen »Lechweg-Busfahrplan«, dieser ist auf unserer Homepage zum Download verfügbar: www.lechweg.com/de/service/busverbindungen/
Anreise mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Flughäfen sind in Memmingen, Friedrichshafen, München und Innsbruck. Der Lechweg-Shuttle der Firma Feuerstein GmbH bringt dich bequem vom jeweiligen Flughafen nach Lech am Arlberg oder Füssen im Allgäu. Für nähere Informationen oder Buchungen wende dich bitte an unseren Partner www.feuerstein-bus.at
Moderates Wandern am Lechweg klappt am besten ohne schwere Lasten auf den Schultern. Der Lechweg-Shuttle der Firma Feuerstein GmbH transportiert dein Gepäck zur nächsten Unterkunft. Am besten, du buchst den Transport bereits vor Antritt deines Wanderurlaubs direkt bei der Firma Feuerstein GmbH, Haus Nr. 24a, A-6655 Steeg, Tel +43 56 33/56 33, office@feuerstein-bus.at, www.feuerstein-bus.at. Die direkte Buchung ist bis zwei Tage vor einem Transport möglich. Ebenfalls kannst du auch über unsere Website www.lechweg. com/de/service deine Buchung vornehmen und direkt an die Firma Feuerstein senden.
Auch bei kurzfristigeren Anfragen, die bis zum Vorabend des Transports per Mail bei Feuerstein GmbH eingehen, ist eine Mitnahme des Gepäcks möglich. Bitte beachte: für die kurzfristige Buchung entstehen Mehrkosten. Sollte ein Transport über Feuerstein GmbH nicht möglich sein, hilft dir dein Vermieter gerne weiter. Dein Gastgeber zeigt dir, wo du dein Gepäck für die Abholung deponieren kannst. Du bekommst in der Unterkunft auch die entsprechenden Kofferanhänger. Bitte trage darauf deinen Namen, Handynummer oder die Telefonnummer deines nächsten Gastgebers sowie den Bestimmungsort ein. Befestige den Kofferanhänger anschließend deutlich sichtbar an deinem Gepäck. Die Fahrer können nur bereits bezahlte Gepäckstücke mit klaren Zielangaben mitnehmen.
Späteste Abholzeit (in beide Richtungen) ab 09 00 Uhr. Bis spätestens 18 00 Uhr ist das Gepäck in deiner nächsten Unterkunft (bei Ausnahmesituationen kann es zu eventuellen Verspätungen kommen). Die Kosten für den Transport pro Etappe und Gepäckstück findest du auf unserer Website unter www.lechweg.com/de/service/gepaecktransport/ Bitte beachte das max. Gewicht von 20 kg je Gepäckstück
und die max. Abmessung von 30 × 46 × 78 cm (Länge/Breite/ Höhe). Musikinstrumente müssen in einem Hartschalenkoffer verpackt sein und bei der Buchung angegeben werden. Du kannst den Gesamtbetrag für alle Etappen vorab auf das Konto der Firma Feuerstein GmbH, Sparkasse Reutte AG, IBAN AT 75 2050 9001 0013 4774, BIC SPREAT21XXX überweisen.
Mache dich also mit leichtem Tagesrucksack auf den Weg und genieße die Landschaft entlang des Lechwegs.
Notwendige Angaben für deine Buchung
B Vorname und Zuname
B Genaue Anschrift (Straße, PLZ, Ort, Land)
B Telefon- und/oder Handynummer
B E-Mail-Adresse
B Name und Vorname eventueller Mitreisender
B Anzahl der Gepäckstücke mit je max. 20 kg
B Datum, an dem der Transport erfolgen soll
B Abholort (Name und Anschrift des Übernachtungsbetriebes, bei Privatunterkünften auch Telefonnummer)
B Zielort (Name und Anschrift des Übernachtungsbetriebes, bei Privatunterkünften auch Telefonnummer)
Du erhältst innerhalb von 1 bis 2 Tagen eine Bestätigung deines Auftrages. Das entsprechende Buchungsformular findest du im Internet unter: www.lechweg.com/de/service/ gepaecktransport/
Gästekarten
2 Warth Card
1 Lech Card
Formarinsee Zug LechWarth Elbigenalp
Der Lechweg verbindet fünf Regionen. In diesen Regionen werden verschiedene Gästekarten angeboten, die für den Lechweg-Wander*in interessant sind. Bitte beachte: Es gibt keine einheitliche Lechweg-Gästekarte! Gastgeber, die die jeweilige Gästekarte ihrer Region ausgeben, erkennt man im Gastgeberverzeichnis am entsprechenden Piktogramm:
Hinweis: Detailliertere Informationen zu den Leistungen der Gästekarten erhältst du in den jeweiligen Tourismusbüros und auf deren Websiten.
1 Die Lech Card
Ab 1 Übernachtung
Die Lech Card eignet sich besonders im oberen Bereich des Lechwegs. Darin enthalten ist die Busfahrt inkl. Maut zum Formarinsee sowie die Wanderbusse bis nach Elbigenalp im Lechtal. Dazu: Alle geöffneten Bergbahnen in Lech Zürs, der Eintritt ins Waldschwimmbad u.v.m. www.lechzuers.com/de/sommer/lechcard"www.mylechcard.com
2 Die Warth Card
Ab 1 Übernachtung – inklusive bei allen Unterkünften in Warth
Die Warth-Card inkludiert Busfahrten bis zur Mautstelle in Zug und bis nach Elbigenalp ins Lechtal. Ab einer Übernachtung in Warth ist auch der Erwerb der Lech Card möglich. Alle Ermäßigungen und Vorteile unter www.warth-schroecken. at/de/sommer/warth-card.html
4 Aktiv Card
3 Aktiv Card
Lechtal (gesamt)
5 Füssen Card
Reutte Füssen/Lechfall
3 Die Lechtal Aktiv Card
Ab 1 Übernachtung – inklusive bei gekennzeichneten Unterkünften in der Naturparkregion Lechtal (Bitte beachte: gültig ab dem Folgetag der Ankunft in der Region).
Mit der Lechtal Aktiv Card kannst du den Wanderbus zwischen Lech und Füssen kostenlos nutzen. Darüber hinaus können auch zahlreiche Bergbahnen kostenlos bzw. stark ermäßigt genutzt werden. Genaue Informationen unter www.lechtal.at/de/service/vorteilskarten/lechtal-aktiv-card.html
4 Aktiv Card in der Naturparkregion Reutte
Ab 1 Übernachtung – inklusive bei allen Unterkünften in der Naturparkregion Reutte (Weißenbach bis Vils)
Mit der Aktiv Card können die Busverbindungen ins Lechtal bis Lech am Arlberg, Reutte und nach Füssen kostenfrei genutzt werden. Alle Ermäßigungen und Vorteile unter www.reutte.com/aktivcard
5 Füssen Card
Ab 1 Übernachtung – inklusive bei allen Unterkünften im Stadtgebiet Füssen
Mit der Füssen Card sind alle Busfahrten im Stadtgebiet Füssen kostenfrei. Alle Ermäßigungen und Vorteile unter www.fuessen.de/service/gaesteservice/fuessencard
»Lebensspur Lech«
Den Lech erlebt man beim Wandern auf dem Lechweg am intensivsten. Die Bewegung bringt die Dinge – und Menschen – wieder in die Balance. Pfarrer Sebastian Kneipp, Begründer der nach ihm benannten Naturheilkunde, hätte seine Freude daran gehabt. Im Mittelpunkt der »Lebensspur Lech« steht das Erleben der Kneipp’schen Gesundheitslehre mit ihren fünf Säulen: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen, Balance. Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur. Freue dich als Lechweg Wander*in auf die folgenden Erlebnis-, Ruhe-, Kraft- und Gesundheitsplätze:
Füssen im Allgäu: Dort, wo sich die Wassermassen des Lechs über fünf Stufen tosend in eine tiefe Klamm stürzen, liegt der Kneippkurort Füssen. Hier erwarten den Besucher neue Terrainkurwege und die Kneipp-Erlebnisareale laden mit Elementen wie Bewegungsparcours, Tretbecken und Ruheinseln zu zahlreichen gesunden Stopps ein. Für einen gesunden Schlaf wurden Füssener Schlafgastgeber und Schlaflotsen gecoacht, um optimal beraten zu können. Tipps rund um den guten Schlaf liefert übrigens auch die Füssener Schlaffibel.
Die Lechtaler Auszeitdörfer: Der Lech und seine anliegenden Dörfer liegen abgeschirmt und unberührt im Zentrum der Lechtaler und Allgäuer Alpen. An ihren Hängen befinden sich die Lechtaler Auszeitdörfer Kaisers, Gramais, Pfafflar und Hinterhornbach. Kleine Bergdörfer, die sich zu wahren Sehnsuchtsorten gemausert haben. Hier gibt die Natur das Tempo vor!
Holzgau im Lechtal: Der neue 3,5 km lange Vitalweg Holzgau bietet ein ganz besonderes Naturerlebnis nach Kneipp’scher Gesundheitslehre. Eine moderne Ausstellung in einem Holzstadel führt die Besucher unter anderem in die Welt der Heilkräuter und deren Wirkungen ein, die er dann in der Natur suchen und erforschen kann. Entlang des Rundweges versprechen diverse Möglichkeiten zum Wassertreten im natürlichen Bachlauf, ein Kräuterlehrpfad, ein Balance-Parcour, ein Barfußweg, ein Waldbett, Massagebäume, Hängematten, etc. viel Abwechslung. Mit der Schaffung einer eigenen Kneipp-Kinderebene wird der Rundweg zu einem echten Familienerlebnis. In Holzgau gibt es einige Kneipp Gesundheitstrainer sowie Kräuterexperten, welche ihr Wissen kompetent an Interessierte weitergeben. Wahre Schätze der Natur hält die kostbare Naturlandschaft des Lechtals bereit! Holzgau liegt am Schwemmkegel des Höhenbachs und ist auch als die »Perle des Lechtals« bekannt. Viele Häuser mit »Lüftlmalereien« zeugen heute noch vom Wohlstand der vergangenen Zeit.
Kneipp-Gesundheitstrainer: Ob bei einer Kräuterführung in Holzgau im Lechtal oder einem der Füssener Schlafgastgeber – wer dem Wildfluss folgt, trifft vielerorts auf kneipp’sche Kompetenz. Entlang der Lebensspur Lech wurden zahlreiche Kneipp-Gesundheitstrainer ausgebildet, die ihr Wissen gerne auch an dich weitergeben.
Die Landschaft rund um den Wildfluss Lech fasziniert mit ihrer Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit. Wir möchten dich bitten, deinen Beitrag zum Erhalt und Schutz des Naturparks Tiroler Lech und des gesamten Gebietes zu leisten. Deshalb mögen folgende Bitten dich auf dem Lechweg begleiten:
B Bitte nimm deine Abfälle mit, anstatt sie in der Natur zu hinterlassen. Ein kleiner Abfallbeutel für den Müll gehört in jeden Wanderrucksack.
B Bitte nimm keine Blumen, Sträucher, Tiere, etc. die dir auf dem Weg begegnen, mit. Damit gönnst du nicht nur nachfolgenden Wander*innen denselben schönen Anblick, sondern schützst auch Flora und Fauna.
B Bitte mache kein Feuer! Du findest hierfür ausgewiesene Grillplätze entlang des Lechwegs vor.
B Bleibe stets auf den markierten Wegen. Das dient nicht nur deiner Sicherheit, sondern auch dem Schutz der Vegetation.
B Bitte nimm deinen Hund an die Leine und vermeide eine Störung der Wildtiere. Führe zudem immer Gassisäcke mit dir.
B Nimm Rücksicht auf Tiere und Erholungssuchende und vermeide daher jede Form des Lärms.
B Bitte zelte nicht wild in der Natur. In Häselgehr, Vorderhornbach, Rieden und Reutte befinden sich öffentliche Campingplätze.
WANDERN AM LECHWEG
Auszeit am wilden Lech
ab 729,ñ entdecken!
Wandern Sie durch Tirol bis zum Lechfall ins Allgäu. Nervenkitzel erzeugt der Gang über Österreichs längste Fußgängerbrücke, der Blick in die Höhenbachschlucht ist spektakulär. Buchbar ist die Reise in 10, 8 und 6 Tagen.
HIGHLIGHTS
Formarinsee & tosende Wasserfälle
Märchenha te Königsschlösser in Füssen
Möblierung
Schwierigkeitsgrad
Das »L« weist den Weg
Das markante »L« ist das Zeichen des Lechwegs: Ein weißes »L« auf anthrazit-farbigem Grund weist dir den Weg. Du findest es auf den Wegweisern sowie an Bäumen und Felsen entlang des Weges. Die Abstände zwischen den Markierungszeichen betragen in der Regel nicht mehr als 250 Meter.
Hauptmarkierung (in beide Richtungen)
Zuwegung (Verbindung Ortszentrum und Lechweg)
Lechschleifen (mit der jeweiligen Nummer)
Pfeile unter dem »L« zeigen an Kreuzungen, wohin der Lechweg weiter führt. Extra gekennzeichnete Zuwege weisen dir den Weg zum Lechweg, da der Lechweg nicht immer direkt durch die Ortszentren führt.
Lohnende Abstecher oder alternative Routen findest du in den Abschnittsbeschreibungen ab Seite 34.
Die »Lechschleifen« sind als Erweiterung und Bereicherung gedacht – und für den »Nicht-so-Weit-Wanderer« gleichermaßen eine Alternative. Wie der Lechweg haben die Lechschleifen alle einen großartigen Protagonisten: den Lech und die wunderbare, einrahmende Landschaft.www.lechweg.com/ de/am-weg/lechschleifen/
Rast und Ruhe
Die Lechweg-Bank ist das prägnante Möbelstück entlang des Weges. Sie lädt mehr als sechzig Mal zum Verschnaufen ein. Die Lechweg-Bank besteht aus wetterbeständigem Lärchenholz, ist massiv und doch fein gearbeitet, bequem und einzigartig. Mehrere Rastplätze mit einer Kombination aus Bank und Tisch sowie einer Liege sind der ideale Ort für eine Brotzeit und zum Relaxen. Entlang des Lechs findest du zudem ausgewiesene Grillplätze.
Schwierigkeitsgrad
Der Lechweg ist in Abschnitte eingeteilt. Zu Beginn jeder Abschnittsbeschreibung findest du eine Kategorisierung der Schwierigkeit. Diese richtet sich nach den Vorgaben der Europäischen Wandervereinigung und besagt:
leichter Wanderweg, Talweg, Fußweg:
B überwiegend breit und geringe Steigung
B keine absturzgefährlichen Passagen
B keine besonderen Fertigkeiten und Kenntnisse im Wandern notwendig
B sind für alle Wanderer, also auch für Anfänger geeignet anspruchsvoller Wanderweg bzw. leichter Bergweg:
B einfachere Wege, die schmal und steil sein können
B in der Regel keine absturzgefährlichen Passagen
B erfordern grundlegende Fertigkeiten im Wandern
B sind für Wanderer, auch Anfänger, mit guter Kondition geeignet
Sauberkeit am Weg –
Toiletten
Eine unberührte Natur und perfekte Infrastruktur ist in gewisser Weise ein Widerspruch. Vor allem in einer so besonderen Gegend wie hier, entlang des Lechwegs. Es ist nicht möglich, entlang der gesamten 125 km Wanderweg eine durchgehende Versorgung mit allem Notwendigen zu gewährleisten – und auch nicht erstrebenswert. Deshalb ist es sinnvoll, sich die Etappen so einzuteilen, dass man auf der Strecke in jeder Hinsicht durchhält – damit in Sachen Müll oder Toiletten erst gar keine Probleme aufkommen.
Unter dem Motto »sauber!« erarbeitete der Verein Lechweg ein Konzept, das bereits von einer Vielzahl gastronomischer Betriebe unterstützt wird. Es handelt sich dabei um eine Initiative, die man aus vielen Städten kennt und die dort oft den Namen »nette Toilette« trägt. Gemeint sind WCs, die zwar nicht öffentlich sind, aber die die Lechweg-Wander* innen benutzen kann – und zwar auch dann, wenn er nicht einkehrt, verzehrt oder Gast ist. Das Angebot der Toilettennutzung ist häufig kostenfrei bzw. gegen eine geringe Gebühr verfügbar.
Aufkleber mit der Inschrift »sauber! Helfen Sie mit, den Lechweg sauber zu halten« kennzeichnen die Betriebe, die sich bereits der Initiative angeschlossen haben. Die LechwegWander*in erkennt dadurch schnell, wo er mit seinem Anliegen willkommen ist. Der Verein wünscht sich, dass mit der Zeit an immer mehr Eingangstüren dieser Aufkleber zu sehen ist. Das Zeichen zeigt zudem, dass viele Partner die Initiative unterstützen. In der Übersichtskarte wurden bereits diese Örtlichkeiten entlang des Lechwegs mit dem entsprechenden Symbol sichtbar gemacht.
Zum Thema Müll noch ganz allgemein – in den Bergen gilt: Was man wohin tragen kann, nimmt man auch wieder mit! Abfälle in der Natur zu entsorgen, sollte für jeden tabu sein. Auch wenn es keine eigenen, speziellen Lechweg-Mülleimer gibt, findet sich doch ein gewisses »Netz« an Abfalleimern, die meist von den Naturverbänden oder Tourismusregionen aufgestellt wurden.
Das Ziel ist klar: den Lechweg so schön und sauber zu halten, wie nur irgendwie möglich – und die besondere Wildflusslandschaft, wegen der so viele naturbegeisterte Wanderer *innen kommen, zu erhalten und möglichst unberührt zu (hinter-)lassen. Dies sollte das Ziel aller Wanderer *innen sein, egal ob sie den Lechweg im Ganzen gehen, ein paar Lechschleifen erkunden oder einfach »nur« in der Natur spazieren gehen. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Das »sauber!«-Zeichen findest du
B als Aufkleber bei vielen gastronomischen Betrieben
B im Gastgeberteil ab Seite 120 bei allen unterstützenden Partnerbetrieben
Digitale Wandernadel
Die Lechweg-Urkunde mit dem digitalen Wanderpass
Endlich können wir dich am Ende deiner Wanderung auf dem Lechweg mit einer Urkunde auszeichnen! Mit der Wander App von SummitLynx hast du die Möglichkeit, digitale Wandernadeln zu sammeln und dich so zu belohnen.
Wie funktioniert das? Ganz einfach die kostenlose App herunterladen, anmelden, loswandern und sammeln. Je nachdem, wie viele Kontrollpunkte auf den 13 Lechweg-Abschnitten passiert wurden, gibt es die entsprechende Belohnung: Bronze, Silber und Gold!
Alle Informationen unter www.lechweg.com!
Wir wünschen jetzt schon viel Spaß beim Sammeln!
Dein digitaler Wanderpass für den Lechweg Wandernadeln
Das Wandertempo
Wandern ist kein Sprint! Fange eine Etappe nicht zu schnell an. Schwitzen ist in Ordnung, aber komm nicht außer Puste. Wenn du dich neben dem Wandern noch bequem unterhalten kannst, hast du das richtige Tempo gewählt. Denn Wandern soll entspannen! Ein Handy hilft in Notfällen. Den Euro-Notruf erreichst du unter 112, den alpinen Notruf (Bergrettung) unter 140. Die genaue Telefonauflistung findest du auf Seite 172
Das Wetter
Beginne keine Etappe, wenn Gewitter oder Sturm vorher angesagt ist. Die Wegabschnitte können bei schlechtem Wetter auch durch die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs verkürzt werden. Unter der Rubrik »Sehenswert« in den Abschnittsbeschreibungen sind Alternativprogramme für Regentage gelistet.
Die Wandersaison
Der Lechweg beginnt auf 1.793 Metern Höhe. Der gesamte Weg kann also nur zwischen Mitte/Ende Juni und Anfang Oktober begangen werden. Wer früher starten möchte, kann die verkürzte Variante von Warth/Steeg bis Füssen wählen. Hier beginnt die Wandersaison meistens schon ab Mitte Mai. Bitte informiere dich beim Verein Lechweg vorab unter www.lechweg.com
Zuerst einmal ankommen
Es empfiehlt sich, vor der Wanderung auf dem Lechweg erst einmal anzukommen. Also nicht direkt von der Arbeit und der Anreise den mehrtägigen Weg zu beginnen, sondern sich auf die Region einzustellen und bewusst einzustimmen. Das Gleiche gilt für die Abreise: Wer kann, sollte die besondere Zeit am Lechweg auch entsprechend ausklingen lassen. Einen Tag zur Erholung oder eine »Lechschleife« als Abschluss machen die Rückkehr in den Alltag leichter.
Realistische Etappen-Planung
Wenn man nicht allzu trainiert und sportlich ist, empfiehlt es sich, seine Tages-Etappen nicht zu lang zu wählen. Die Wanderung sollte ein Genuss sein und auf den einzelnen Abschnitten sollte genügend Zeit bleiben, um etwas Interessantes zu besichtigen oder mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Unter Zeitdruck leidet das alles unnötig – deshalb die Strecken realistisch planen. Folgende Tabelle hilft zur Einschätzung und Einteilung.
Freiheit, Leichtigkeit – all das verbindet man mit dem Wandern auf dem Weitwanderweg. Dabei kann man, je nachdem, wie puristisch man ist, sein Gepäck tragen, oder eben transportieren lassen. Unser Partner Feuerstein fährt dein Gepäck gerne zur nächsten Unterkunft. Am besten bucht man direkt den Transport bereits vor Antritt des Wanderurlaubs. Auf unserer Website findest du ein vorbereitetes Formular –einfach ausfüllen und absenden! Solltest du dich kurzfristig von schweren Lasten befreien wollen, hilft dir dein Gastgeber gerne, den Transport zu organisieren. Damit alles reibungslos funktioniert, erhältst du auch einen Lechweg-Kofferanhänger.
Pausentage einlegen
Gerade für alle Wander*innen, die zum ersten Mal einen Weitwanderweg gehen, empfiehlt es sich, einen Pausentag einzuplanen. Auch auf moderaten Wegen sind die Strecken zu bewältigen. Eine solche »Auszeit« dient der Regeneration und hilft, beispielsweise auch bei Blasen an den Füßen, was einem das Wandern doch deutlich angenehmer macht!
Gegen den Strom wandern
Klassisch führt der Lechweg von der Quelle bis zum Fall, also vom Formarinsee zum Lechfall in Füssen. Man begleitet den Fluss von seinem Ursprung hin zu einem mächtigen Strom. Natürlich kann man auch in der anderen Richtung wandern. Von der Lechschlucht, dem Voralpenland, zurück hoch, in die Berge hinein. Der Lechweg vermittelt dabei ein vollkommen anderes Gefühl, als bei der Laufrichtung von der Quelle zum Fall.
Einfach mal länger bleiben
Unser Tipp: bleibe einfach ein paar Nächte in derselben Unterkunft! Du sparst dir das Kofferpacken, nutze ganz bequem die guten Busverbindungen und dein Gastgeber wird sich freuen. Mit dem Lechweg-Busfahrplan, der auf der Website abzurufen ist, kannst du deine Lechweg Wanderung mit zwei bis drei Standortquartieren ganz einfach planen. Nebenbei lernst du deine Gastgeber und die nähere Umgebung noch besser kennen.
Richtige Planung & Vorbereitung
Wanderführer helfen deine Reise optimal vorzubereiten. Allgemeine Informationen und Wissenswertes von A bis Z sowie exakte Tourenbeschreibungen mit Kartenausschnitten helfen dir bei der Planung und Durchführung deiner Wanderung. Eine Übersicht der Lechweg-Wanderführer findest du unter www.lechweg.com
Der richtige Rucksack für alle Fälle –Tipps vom Rucksackexperten TATONKA
Für Tageswanderungen empfiehlt sich ein Wanderrucksack mit einem Packvolumen zwischen 15 und 30 Litern und einem belüfteten Tragesystem. Hierbei wird der Packsack durch eine Abspannvorrichtung vom Rücken ferngehalten, ein leichter Hüftgurt fixiert den Rucksack und passt sich flexibel der Bewegung an. Ein belüftetesTragesystem sorgt für ein schnelles Abdampfen der Schwitzfeuchtigkeit und damit für ein angenehmes Tragegefühl. Idealerweise besitzt ein Wanderrucksack Seitentaschen für Utensilien, auf die man während der Tour schnell zugreifen möchte. Eine integrierte Regenhülle ist ebenso sinnvoll wie eine Wanderstockhalterung. Ist man mehrere Tage unterwegs, empfiehlt sich ein Tourenrucksack. Dieser besitzt in der Regel ein Packvolumen zwischen 35 und 50 Litern. Für das Tragen von mehr Gepäck ausgelegt, ist er mit einem gepolsterten Tragesystem versehen, das einen Teil der Last in den ergonomisch geformten Hüftgurt ableitet. Um die korrekte Positionierung des Hüftgurts zu gewährleisten, lässt sich das Tragesystem eines Tourenrucksacks auf die eigene Rückenlänge einstellen.
Touren- und Wanderrucksäcke von TATONKA finden Sie auf www.tatonka.com oder bei Ihrem Sportfachhändler.
Gehört in jeden Wanderrucksack: Ein Erste-Hilfe-Set
Um kleine Verletzungen, zum Beispiel Schürfwunden oder Blasen, fachgerecht versorgen zu können, empfiehlt es sich, ein Erste-Hilfe-Set dabeizuhaben. Und sollte auf der Wanderung ein größerer Notfall passieren, ist man mit einem sinnvoll ausgestatteten Erste-Hilfe-Set, das zum Beispiel auch eine Rettungsdecke oder große Wundauflagen enthält, für
Ersthelfer-Maßnahmen gut gerüstet. Tatonka bietet befüllte Erste-Hilfe-Sets an, die gemeinsam mit der Outdoorschule Süd* entwickelt wurden. Die unterschiedlichen Größen sind auf die geplante Tourlänge und die Gruppengröße abgestimmt. *Mehr Infos unter www.outdoorschule-sued.de
TATONKA-Händler am Lechweg
Sportalp GmbH
Tannberg 409 · A-6764 Lech am Arlberg · Telefon +43 55 83/21 10
Der Weg zum perfekt passenden Wanderschuh: So wird Weitwandern zum Genuss –Tipps vom Wanderschuhexperten LOWA
Zum Suchen und Finden des perfekten Wanderschuhs, der auch auf einem Weitwanderweg wie dem Lechweg über 125 km für schmerzfreie Gehfreuden sorgt, benötigt man vor allem das richtige Know-how.
Der Wanderschuh passt, wenn der Schaft den Fuß wie eine zweite Haut umschließt. Gleichzeitig darf er bei diesem Umschließen nicht drücken. Platz benötigen allerdings die Zehen: sie dürfen vorne und oben nicht anstoßen. Testen Sie diese nötige Bewegungsfreiheit auch beim Bergauf- und Bergabgehen – Spezialgeschäfte bieten oft »Testparcours«, die das Wandern im Gelände simulieren. Gehen Sie dabei auch schräg, um sicherzugehen, dass der Fuß im Schuh nicht hin und her rutscht.
Besonders wichtig ist der feste Sitz der Ferse im Schuh. Ist die Fersenbox des Wanderschuhs zu weit, rutscht der Fuß beim Abrollen oder beim Stehen auf unebenem Gelände im Schuh hinten nach oben. Das kann zu schmerzhaften Scheuerstellen führen. Überprüfen Sie daher bei der Anprobe bewusst, ob die Ferse im Schuh fest sitzt. Auch die Schnürung der zukünftigen Wegbegleiter sollte man genauer inspizieren: Sie ist in unebenem Gelände besonders wichtig. Optimalen Halt gibt eine Schnürung, die weit nach vorne – fast bis zur Zehenkappe – reicht. Es empfiehlt sich, den Schuh nach etwa zehn Minuten nochmals nachzuschnüren, weil er sich erst nach einer Weile optimal an den Fuß anpassen lässt.
Nützliche Tipps zum Wanderschuh-Kauf
B Wann: Kaufen Sie Ihre Wanderschuhe nicht unmittelbar vor der Wanderung! Denn Schuhe müssen gründlich eingelaufen werden, um beim Wandern für absoluten Fußkomfort zu sorgen. Gehen Sie den Schuh am besten vier Wochen vor der Tour mit kleinen Spaziergängen ein.
B Wie: Testen Sie bewusst mehrere Modelle und geben Sie sich nicht mit dem erstbesten Schuh zufrieden, der scheinbar passt. Kein Kompromisskauf!
B Kaufen Sie am besten nachmittags Wanderschuhe. Im Laufe des Tages schwillt der Fuß an, weshalb sich der Nachmittag besser zur Schuhanprobe eignet.
Innenseite: Der Schaft ist innen zusätzlich gepolstert, um den Fuß zu fixieren und Druckstellen zu vermeiden.
Fersenbox: Fällt sie zu weit aus, rutscht der Fuß im Schuh hinten nach oben –Scheuerstellen können die Folge sein.
Schaft: Er muss den Knöchel stützen und gleichzeitig flexibel genug sein, um Bewegungsfreiheit zu garantieren.
Leisten: Gute Wanderschuhe werden (z.B. bei LOWA) in verschiedenen Leisten angeboten.
LOWA-Händler am Lechweg
Intersport Arlberg (Lech am Arlberg), Sportcenter Knitel (Warth am Arlberg), Sportcenter Knitel (Holzgau), Sport Strobl (Holzgau), Lechtaler Schuhhaus (Stanzach), Leitner Schuh (Reutte), Schuhe Zangerl (Reutte), Intersport Kaltenbrunner (Reutte), Schuh Wolf GmbH (Füssen)
Finde die Hose, die dir und zu dir passt!
Siesinddeutlichdifferenzierteralsdieeinfache
Nicht nur auf dem Lechweg ist die Passform deiner Wanderund Trekkinghose absolut entscheidend. Sie bestimmt den Tragekomfort sowie deinen Spaß- und Wohlfühlfaktor. Maier Sports ist der Passform- und Hosenspezialist im Outdoorund Wanderbereich. Das beginnt damit, dass wir Herrenhosen in 36 und Damenhosen in 25 verschiedenen Größen anbieten. Denn jeder Körper ist anders. Wir verwenden die präziseren Konfektionsgrößen. Sie sind deutlich differenzierter als die einfache Einteilung in S, M, L, XL etc. Unser „Normalgrößen“- Spektrum reicht bei den Herren von Größe 46 bis 72, bei den Damen von 34 bis 52. Damit decken wir bereits sehr unterschiedliche Beinlängen, Bundweiten und Körperformen ab.
Die richtige Größe für jede Körperform
Doch nicht jeder und jedem passt solch eine „Normalgröße. Es gibt auch besonders schlanke Menschen. Sie brauchen bei gleicher Bundweite längere Hosenbeine. Schließlich wollen sie nicht mit „Hochwasserhosen“ auf den Lechweg. Dafür bieten wir unsere „Langgrößen“ an. Auf der anderen Seite brauchen Menschen mit untersetzter Körperform bei gleichem Bundumfang kürzere Hosenbeine. Hier empfehlen wir unsere „Kurzgrößen“.
Wanderhosen mit Kultstaus
Dieses umfassende Größenkonzept setzen wir in einer Vielzahl unterschiedlichster Hosenmodelle um. Zum Beispiel in unseren Serientestsieger-Wanderhosen NIL (Herren) und LULAKA (Damen). Das Erfolgsduo steht nicht nur in über 60 Größen, sondern auch in zahlreichen Farbvarianten zur Verfügung. Mit dieser Funktionshose bist du bestens auf dem Lechweg ausgerüstet.
Funktionelle Materialien: Es schüttet wie aus Kübeln? Schnell wieder trocken dank dryprotecTechnologie.
Roll Up-Funktion: Bequemes Hochkrempeln der Hosenbeine – falls es mal wärmer wird.
Maier Sports Händler am Lechweg
Sport Strobl
Holzgau 88b, A-6654 Holzgau
Intersport Kaltenbrunner
Lindenstraße 25, A-6600 Reutte
Sport Schädle
Kirchplatz 3, A-6673 Grän
Sport Leitner
Kirchplatz 13, A-6632 Ehrwald
100% Bewegungsfreiheit: mSTRETCH Pro 4 Material – damit deine Hose draußen jede Bewegung mitmacht.
PFC-frei imprägniert: Leichter Regen perlt ab – dank der umweltschonenden Imprägnierung.
www.maier-sports.de
Etappenvorschläge
Etappenvorschläge
Der Lechweg steht für moderates Weitwandern durch eine alpin geprägte Region. Er beginnt auf 1.793 Metern Höhe in der Nähe des Formarinsees und endet auf rund 800 Metern Höhe in Füssen. Der Lechweg führt vom Hochgebirge bis ins Alpenvorland. Ein Großteil des Weges weist ein leichtes Gefälle auf. Dennoch sind zwischenzeitlich auch steilere Passagen zu absolvieren. Der Weitwanderweg kann auch in umgekehrter Richtung, vom Fall in Füssen zur Quelle nahe dem Formarinsee, erwandert werden. Je nach Kondition und individueller Reiseplanung bieten sich daher drei unterschiedliche Etappeneinteilungen an:
Die Klassische (Sieben Tage)
Geeignet für Wander*innen mit guter Kondition.
Die Gemütliche (Acht Tage)
Geeignet für alle, die gerne wandern.
Die Entschleunigende (Zehn Tage)
Geeignet für Wanderer*innen, die den Lechweg und die Regionen genießen möchten.
Etappenhinweise
Wähle anhand der nachstehenden Tabelle dein individuelles Etappenziel je nach Kondition und Ambition. Alle Etappenziele verfügen über entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Zeitangaben sind reine Gehzeiten und ohne Pausen und Einkehr kalkuliert.
Maßstäbe Lechweg-Kartenausschnitte
0 km
Gesamtstrecke ca. 125 Kilometer, Hm = Höhenmeter, h = Stunden. 2,5 km 5 km
0 km
Maßstab 1:62.500(4 cm 10 km) (8 cm 10 km) ( Etappe 2–14) ( Etappe 1; 15)
Maßstab 1:125.000
Westlicher Johanneskopf 2573
Misthaufen 2436
Formarinbach
Alpe Formarin
Pongertle 2539
Steinbock-Denkmal
Formaletsch 2292
Formarinsee
Lech am Arlberg
Kneippanlage
Zug Fischteich
Spullerbach
Gamsbodenspitze 2296
Waldschwimmbad
Stierlochbach
Omeshorn 2557
Zürser See
Roggalspitze 2673
Spullersee
Rohnspitze 2495
verlauf BushaltestelleFormarinsee–Steinbock-Denkmal–Zug – Lech am Arlberg
länge 16,5 km
wanderzeit ca. 5 Stunden (leichter Bergweg)
maut- Wanderbus zwischen Lech am Arlberg und Formarinsee strecke (siehe Sommerfahrplan Wanderbus Lech)
Dorf 2, A-6764 Lech am Arlberg, Telefon +435583/2161-0
FormarinseeLech am Arlberg 16,5 km – 144 m – 558 m
Mehlsack 2651
Über Holzstege am jungen Lech entlang
Der Wanderbus fährt vom Postamt Lech bis zum Ausgangspunkt Formarinsee. Ab einer Übernachtung in Lech empfiehlt sich der Kauf der Lech Card (S. 12) – hier ist die Busfahrt inkludiert. Auf einer Höhe von 1.793 Metern beginnt der Lechweg. Ein erster Abstecher über den Güterweg zum Formarinsee lohnt sich: Es öffnet sich ein wunderschönes Panorama mit Blick über den See. Nach einer Kehrtwende geht es zurück zur Bushaltestelle und von dort weiter ein kurzes Stück an der Straße entlang zur Alpe Formarin. Dort zweigt ein Wiesenweg nach rechts ab und führt vorbei am Steinbock-Denkmal, das an die Wiedereinsetzung des Steinwilds seit 1958 erinnert.
Dies ist das Lechquellgebiet: Im Frühjahr, nach der Schneeschmelze, kann man einige Quellen gleich neben dem Weg beobachten. Nach etwa einer Stunde Gehzeit quer durch Almwiesen und vorbei an Kalksteinfindlingen begleitet der Formarinbach den weiteren Weg. Bald schon vereint er sich mit dem Spullerbach zum jungen Lech. Immer weiter talauswärts über hölzerne Stege und Brücken führt der Lechweg vorbei am Gasthof Älpele (Montag Ruhetag), bis du den Ortsteil Zug erreichst. Zum Ende geht es vorbei am Waldschwimmbad über Wiesenhänge zur Parzelle Tannberg, von der man einen wunderbaren Blick über Lech am Arlberg haben.
Am Formarinsee
LECH AM ARLBERG
Mohnenfluh 2542
Kneippanlage
Zug
Fischteich
Lechschlucht
Lech
Stubenbach
Lech am Arlberg
Waldschwimmbad
Zürsbach
Walkerbach
Rüfikopf 2362
Omeshorn 2557
sehenswert St. Nikolaus Kirche (alte und neue Kirche) – altes Gericht der Walser am Tannberg – Museum Huber Hus Rüfikopfaussicht (mit der Rüfikopfbahn zu erreichen) Skyspace-Lech
info Lech Zürs Tourismus GmbH
Dorf 2, 6764 A-Lech am Arlberg, Telefon +43 5583/2161-0
Richtung Ortskern Lech
Ortsansicht von Lech mit der neuen Kirche im Hintergrund
Der Lech, ein Wildfluss, türkisgrün, voll unbändiger Dynamik, schenkte dem Ort seinen Namen. Zunächst als »Licca« bezeichnet taucht er bereits im 8. Jahrhundert in historischen Quellen als »Lecha« auf. Der rauschende steinreiche Lech prägt das gesamte Gebiet und auch den Ortskern von Lech
Lech liegt auf 1 450 Metern Höhe. Getreu dem Motto »Lieber weniger, aber das in höchster Qualität« sind die Lecher als Energie-Modell-Region Wegweiser für nachhaltiges Wirtschaften. Jeder Wasserhahn und jeder Brunnen in Lech wird mit Quellwasser gespeist. Das Lechmuseum mit seinem »Huber Hus« stellt das kulturhistorische Zentrum der Gemeinde dar. Bevor im Winter in Österreichs größtem Skigebiet die rund 305 Kilometer Skiabfahrten und 200 Kilometer hochalpine Tiefschneeabfahrten des als Wiege des alpinen Skilaufs bekannten Ortes öffnen, widmen sich die Lecher im Sommer bei Veranstaltungen wie dem Lech Classic Festival oder dem Philosophicum der Kultur und dem Denken in den Bergen.
LECH AM ARLBERG –WARTH AM ARLBERG
Krumbach
Biberkopf 2599
Gehren Lechleiten
Warth
Karhorn 2416
Lechschlucht
Natursee Seebachsee
Teschenberger Alpe Naturklettergarten
Mittagsspitze 2370
Schäferköpfe 2416
Stubenbach
Lech am Arlberg
Kneippanlage
Zug
Waldschwimmbad
Mittlere Wösterspitze 2557
Rüfikopf 2362
Walkerbach
Bockbach Lech
Lärchspitze 2393
verlauf Lech am Arlberg – Stubenbach –Kuhschwab – Warth
länge 10,8 km
wanderzeit ca. 5 Stunden (Bergweg)
öpnv Bus 110, Bus 852, Wanderbus Lech-Warth Linie 3
sehenswert Natursee Seebachsee in Warth – Ortskern Warth mit Walserhus – Kirche Hl. Sebastian – Steffisalp Express –Wälder Metzge – Altes Sennhaus
info Warth-Schröcken Tourismus, Büro Warth Warth 32, A-6767 Warth, Telefon +43 5583/3515-0
Lech am Arlberg nach Warth: 10,8 km – 411 m – 354 m
Ab dem östlichen Ortsteil Stubenbach schlängelt sich der Lech durch eine faszinierende Tobellandschaft, welche nicht immer vom Weg aus sichtbar ist. Scharf links führt ein Abstecher zur Einkehrmöglichkeit Bodenalpe. Über Stubenbach verläuft der Weg oberhalb der Lechschlucht zum Grenztobel – der Gemeindegrenze zwischen Lech und Warth. Sonst geht ein Forstweg immer oberhalb des Lechs bis zur Geißbrücke, die über den Fluss führt, an der ein Rastplatz mit einem Grillplatz zum Verweilen einlädt.
Nun verläuft der Weg stetig ansteigend durch den Höhenwald bergauf zum Walserdorf Warth auf 1500 m. Direkt am Ortseingang laden der Natursee Seebachsee und die höchstgelegene Metzgerei Vorarlbergs zur Rast ein. Nur wenige Meter weiter befindet sich das Alte Sennhaus Warth. Das Walserhus und die Kirche Hl. Sebastian zeugen von der Handwerkskunst der Walser. Ebenfalls im Angebot: Wildwasserschwimmen im Lech mit erfahrenen Guides. Tipp: Nur wenige Meter vom Lechweg entfernt, führt die Bergbahn SteffisalpExpress ins Wandergebiet und eröffnet zahlreiche Panoramawege, Hüttentouren, eine Tour über den Karhorn Klettersteig oder eine Wanderung zum schönsten Platz Österreichs 2017 – dem Körbersee.
Natursee Seebachsee Warth
Haldenwanger Bach
Biberkopf 2599
Gehren Lechleiten
Naturklettergarten
Rappensee
Hohes Licht 2651
Muttekopf 2431
Wilder Kasten 2542
Ellbogner Spitze 2552
Warth
Natursee Seebachsee
Teschenberger Alpe Naturkäserei
Mittagsspitze 2370
Schäferköpfe 2416
Krabach Lech
Dickenau Ellenbogen
Steeg
Kneippanlage Wasserfall Bockbach
Lärchspitze 2393
Kaisers Kienberg Erlebnisbad
verlauf Warth am Arlberg – Gehren/Lechleiten –Panoramaweg – Steeg
länge
Warth–Steeg 15,3 km bestehend aus 3 Teil-Abschnitten:
Warth–Gehren 2,1 km
Gehren–Lechleiten 1,6 km
Lechleiten–Steeg 11,5 km
wanderzeit
Warth–Steeg ca. 5 Stunden (leichter Bergweg)
Warth–Gehren ca. 1 Stunde
Gehren–Lechleiten ca. 0,5 Stunde
Lechleiten–Steeg ca. 3,5 Stunden
öpnv Bus 110
sehenswert Brücke über den Krumbach, Klettergarten
Schrofenwies,KirchezumHl.Oswald
info Tourismusbüro Steeg und Kaisers
Steeg 10, A-6655 Steeg, Telefon +43 5633/5308
Warth nach Gehren: 2,1 km – 54 m – 78 m
Gehren nach Lechleiten: 1,6 km – 75 m – 1 m
Lechleiten nach Steeg: 11,5 km – 229 m – 598 m
Vom Dorfzentrum Warth führt der Lechweg durch das Walserdorf, vorbei am historischen Walserhus und der Pfarrkirche, bevor er über eine kleine Brücke über den Krumbach und weiter nach Gehren und somit auf Tiroler Boden führt. Am Weg im Steeger Ortsteil Lechleiten befindet sich der Naturklettergarten Schrofenwies. Es geht über den Panoramaweg in Richtung Steeg. Weit über dem Lech öffnen sich wunderbare Ausblicke hinein ins Lechtal. Immer wieder blitzt in der Tiefe das magische Türkis des Flusses auf. Auf der alten Bundesstraße führen einige Serpentinen schließlich hinunter zum Lech. Über diese schmale Straße wurde lange Zeit der gesamte Transitverkehr geleitet, heute holt sich die Natur den Lebensraum langsam zurück. Am Lechufer entlang bei der zweiten Brücke (nach der Kirche von Steeg) im Ort die Uferseite wechseln. Eine Stärkung gibt es in der Naturkäserei Sojer oder im prämierten Haubenrestaurant beim Postwirt sowie bei Sterawirts Hauserei (Kräuter- & Designhotel).
Eine der ersten Ärztinnen Tirols stammt aus Steeg: Anna Maria Dengel wurde hier am 16. März 1892 geboren. Als junge Ärztin gründete sie die Kongregation missionsärztlicher Schwestern, die heute noch tätig sind.
Hinterellenbogen
Rappensee
STEEG –HOLZGAU
Hohes Licht 2651
Muttekopf 2431
Wilder Kasten 2542
Ellbogner Spitze 2552
Höhenbach
Jöchlspitze 2226
Höhenbachschlucht Simmswasserfall
Fußgängerhängebrücke
Holzgau
Dürnau
DickenauHägerau
Naturkäserei
Steeg
Ellenbogen Walchen
Jöchlspitzbahn
Schönau
Erlebnisbad Lech
Kneippanlage Wasserfall
Kienberg
Krabach
Sulzl
Sulzlbach
Griestaler Spitze 2622 Tajaspitze 2538
verlauf Steeg – Holzgau
länge 5,3 km
wanderzeit ca. 1,25 Stunden (leichter Bergwanderweg) öpnv Bus 110
sehenswert Wasserfall und Kneippanlage – Lüftlmalereien –Pfarrkirche Maria Himmelfahrt – Sebastianskapelle –Schaubrauerei – Vitalweg Holzgau info Tourismusbüro Holzgau
Holzgau 45, A-6654 Holzgau, Telefon +43 5633/5356
Steeg nach Holzgau: 5,3 km – 40 m – 45 m
Brücke beim Wasserfall in Hägerau
Über einen Feldweg geht es weiter Richtung Hägerau, beim wildromantischen Wasserfall lädt eine Kneippanlage zum Wassertreten und Verweilen ein. Entlang des Jochwegs führt der Weg weiter nach Holzgau
Hier zieren Lüftlmalereien aus dem Spätbarock so manche Fassade und zeugen vom Reichtum vergangener Zeiten. Sie ahmen Architekturelemente nach und zeigen beispielsweise den Hauspatron oder das Hauszeichen, aber auch biblische Szenen oder Motive aus dem bäuerlichen Alltag und der Jagd.
Sehenswert ist auch die Architektur des »Dengeles Hauses« sowie die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit den Altarbildern von Johann Jakob Zeiller und Joseph Keller. In der Sebastianskapelle von 1497 sind noch Fresken aus der Erbauungszeit erhalten. In der Schaubrauerei kann man den Weg zum fertig gezapften Bier verfolgen und gleich eine Kostprobe nehmen. Das Posthotel Lechtal direkt am Dorfplatz schreibt ein Stück Tiroler Tourismusgeschichte.
Der neue 3,5 km lange Vitalweg Holzgau bietet ein ganz besonderes Naturerlebnis nach Kneipp’scher Gesundheitslehre. Entlang des Rundweges versprechen diverse Möglichkeiten zum Wassertreten im natürlichen Bachlauf, ein Kräuterlehrpfad, ein Balance-Parcour, ein Barfußweg, ein Waldbett, Massagebäume, Hängematten etc. viel Abwechslung.
Untergiblen 23,A-6652 Elbigenalp, Telefon +43 5634/5315
Holzgau nach Bach: 10 km – 423 m – 463 m
Stockach
Lechtaler Bergbahnen
Fußgängerhängebrücke über die Höhenbachschlucht in Holzgau
Für die Schwindelfreien führt der Lechweg über eine spektakuläre Fußgängerhängebrücke 200,5 Meter lang und 110 Meter hoch überquert sie die Höhenbachschlucht. Wer nicht schwindelfrei ist, wandert auf der Originalroute das Höhenbachtal hinein, am Simmswasserfall vorbei bis zur Einkehrmöglichkeit Café Uta. Von dort führt ein Wanderweg hinauf zur Schigge.
Du wanderst zum Teil auf Holzstegen über das Landschaftsjuwel Schigge weiter Richtung Bach. Kurz vor dem Bengler Wald führt der Weg zur Talstation der Jöchelspitzbahn. Nahe der Jöchelspitze befindet sich das Lechtaler Bergheumuseum, das du bequem mit der Bergbahn erreichen kannst. Es dokumentiert die beschwerliche Arbeit und die kargen Verhältnisse, unter denen die Tiroler Bergbauern einst lebten.
Auf dem Weg vom Bengler Wald zum Seesumpf führt ein kurzer Abstecher zum sagenumwobenen Modertal-Wasserfall. Am Seesumpf geht es rechter Hand wieder hinein in den Wald. Nach kurzer Gehzeit erreichst du eine kleine Kapelle. Von dort führt ein Wanderweg hinunter nach Bach. Zwischen Bach und Elbigenalp liegt auch ein Freischwimmbad mit Bistro und drei beheizten Becken wo man sich kurz stärken oder erfrischen kann.
info Tourismusbüro Lechtal Untergiblen 23,A-6652 Elbigenalp, Telefon +43 5634/5315
Bach nach Elbigenalp: 3,2 km – 3 m – 22 m
Seesumpfkapelle
Unmittelbar am Lechufer entlang führt Sie der Lechweg von Bach nach Elbigenalp. Um in das Ortszentrum von Elbigenalp zu gelangen, müssen Sie den Lechweg verlassen.
Elbigenalp ist geografisch das Zentrum des Lechtals und liegt genau zwischen Reutte und Lech am Arlberg. Königin Marie, Mutter von Bayerns König Ludwig II., verbrachte viel Zeit hier im Dorf. Elbigenalp ist auch Geburtsort des weltberühmten Landschaftsmalers Joseph Anton Koch und der legendären »Geierwally« Anna Stainer-Knittel und Hochburg der Schnitzkunst mit mehreren Schnitzschulen, u.a. der Fachschule für Kunsthandwerk, Bildhauerei, Vergolder und Schilderhersteller. Auf der Geierwally Freilichtbühne werden Theaterstücke und Konzerte mit Bezug zum Lechtal aufgeführt. Im Restaurant »Zur Geierwally« sind Ausstellungsstücke über das Leben der Anna Stainer-Knittel zu sehen. Darüber hinaus kann man das überaus reizvolle Museum »Wunderkammer« besuchen.
Eine Besichtigung ist auch die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihren reichen Kunstschätzen wert. Unmittelbar daneben befindet sich die älteste Kapelle im Tal, die Martinskapelle mit dem Beinhaus. Hier ist der Totentanz von Johann Anton Falger zu sehen, der sich den Füssener Totentanz in der Annakapelle zum Vorbild nahm.
Sattelkarspitze 2552
Rotwand 2262
Balschtebach
Bernhardsbach
Pfeiler 2206
Scheidbach
Wasserfallbach
Doser Wasserfall
Luxnach
Obergiblen Untergiblen Häselgehr
Bach
Geierwally Freilichtbühne
Freischwimmbad
Schönau
Köglen
Grießau
Lech
Glabkopf 2110
Griesbach Ruitelbach
Wannenspitze 2362
Gutschau Häternach
Lichtspitze 2356
Ottenbach
verlauf Elbigenalp – Köglen – Grießau –Häselgehr
länge 6,7 km
wanderzeit ca. 2 Stunden (leichter Wanderweg)
öpnv Bus 110
sehenswert Biotop vor Köglen – Pfarrkirche St. Martin – Freischwimmbad – Kräuterlehrpfad – Heilquelle Otterbach
info Tourismusbüro Lechtal
Untergiblen 23, A- 6652 Elbigenalp, Telefon +43 5634/5315
Elbigenalp nach Häselgehr: 6,7 km – 93 m – 135 m
Blick auf Häselgehr
Vom Ortszentrum Elbigenalp geht es zurück an den Lech. Der Lechweg führt zunächst direkt am Fluss entlang. Nach einer Weile überqueren Sie eine Brücke und begleiten den Lech auf der rechten Uferseite bei Grießau. Von Grießau wanderst du auf Feld- und Auwegen immer dem Lech entlang bis zum Freischwimmbad Häselgehr. Auf dem neuen Lechwegabschnitt vor Grießau kann man das Ergebnis der Renaturierung des Lechs (Lech-Ausweitung) sehen.
In Häselgehr angekommen wartet die Pfarrkirche St. Martin mit einer Seltenheit auf dich: sie ist im reinsten Nazarenerstil gestaltet. Die Wände des Kirchenschiffs sind zum Teil mit Messingblech überzogen. In diese Blechtafeln wurden die Konturen Heiliger eingelassen und farbig übermalt.
Tipp: Wer einen Teil des Weges mit einem Boot zurücklegen möchte, kann über unsere Wildwasser-Spezialisten eine Rafting oder Canyoningtour buchen. Genaue Informationen erhältst du beim Lechtal Tourismus unter www.lechtal.at
Zwölferspitze 2416
Bretterspitze 2608
Sattelkarspitze 2552
Pfeiler 2206
Klimm
Wasserfallbach
Doser Wasserfall
Luxnach
Häselgehr
Scheidbach
Köglen
Freischwimmbad
Schönau
Grießau
Elbigenalp
Lech
Gutschau
Häternach
Elmen
Edelbach
Pfeilspitze 2469
Hölltalschlucht
Streimbach
Lichtspitze 2356
Spitzkopf 2346
Ottenbach
Wannenspitze 2362
verlauf Häselgehr – Luxnach – Klimm – Elmen länge 4,8 km
Stanzach 6, A-6642 Stanzach, Telefon +43 5632/6605
Häselgehr nach Elmen: 4,8 km – 164 m – 129 m
Klimmbrücke mit Naturparkhaus in Elmen
Von Häselgehr führt der Lechweg weiter zum Weiler Luxnach Hier befindet sich der Doser Wasserfall. Sein Wasser entspringt aus einer Felsgrotte und hat früher eine Mühle angetrieben. Der Wasserfall versiegt an St. Martin (11. November) und entspringt wieder an St. Georg (23. April). Verantwortlich dafür ist laut einer Sage ein Drache, der den Bach zur rechten Zeit öffnet und verschließt.
Nun geht es auf den Burweg und dann weiter auf dem Panoramaweg in Richtung Elmen. Bei Klimm gibt es abseits des Lechwegs eine Einkehrmöglichkeit. Um ins Ortszentrum von Elmen zu gelangen, musst du den Lechweg ebenfalls verlassen. Einen Besuch wert ist die Pfarrkirche Elmen, erbaut im 15. Jahrhundert. Wie in Elbigenalp findest du auch hier den Totentanz von Johann Anton Falger in der Totenkapelle direkt am Friedhof.
Im August 2005 suchte ein gewaltiges Unwetter die Region heim. Der Hochwasser führende Lech schuf sich in Elmen ein breiteres Bett und umspülte die Klimmer Brücke – diese musste daraufhin verlängert werden. Seit 2014 befindet sich auf der Brücke die Verwaltung des Naturparks Tiroler Lech.
Doser Wasserfall
Jochumkopf 2337
ELMEN –VORDERHORNBACH
Saldeiner Spitze 2036
Aussichtspunkt Baichlstein 1164
Grubachspitze 2100
Lechzopf
Pleisspitze 2109
Stanzach
Namlosbach
Hinterhornbach
Klimmspitze 2464
Zwölferspitze 2416
Wasserfallbach
Vorderhornbach Klimm
Naturerlebnisbad
Steinmandl 1909
Mittagsspitze 2227
Elmen
Elmer Kreuzspitze 2480
Edelbach
Pfeilspitze 2469
verlauf Elmen – Martinau – Vorderhornbach länge 4,8 km
wanderzeit ca. 2,5 Stunden (leichter Bergweg)
öpnv Bus 110
sehenswert Filialkirche zum Hl. Joseph in Martinau* –Naturerlebnisbad Badino*
info Tourismusbüro Stanzach
Stanzach 6, A-6642 Stanzach, Telefon +43 5632/6605
Elmen nach Vorderhornbach: 4,8 km – 195 m – 291 m
Blick auf Elmen und Vorderhornbach – in der Bildmitte der Baichlstein
Vom Ortszentrum Elmen geht es wieder zurück zum Ortsteil Klimm und von dort hinauf zum Lechweg. Kurz vor Vorderhornbach treffen Sie zum ersten Mal auf einen Buchenmischwald. Linkerhand wanderst du den Lechweg hinauf zur ehemaligen Bergstation des Skiliftes Vorderhornbach. Von dort aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf Vorderhornbach und das untere Lechtal. Sogar den Lechzopf kann man von dort oben aus erkennen. Auf einem Steig wanderst du hinab nach Vorderhornbach.
Dort lädt das Naturerlebnisbad Badino zur Einkehr ein. Hier kannst du in chlorfreiem Wasser ganz natürlich entspannen. Ein Sprungfelsen, ein Spielbach und Tarzans Liane sorgen für ein besonderes Badevergnügen.
Das milde Klima verleiht dem Ort Vorderhornbach auch den Namen »Meran des Lechtals«. Bis in die 1960er-Jahre baute man hier noch Roggen an.
VORDERHORNBACH –STANZACH
Schwarzwasserbach
Saldeiner Spitze 2036
Aussichtspunkt Baichlstein 1164
Grubachspitze 2100
Vorderhornbach
Klimmspitze 2464
Lechzopf Lech
Forchach
Mahdspitze 1963
Pleisspitze 2109
Stanzach
Naturerlebnisbad
Steinmandl 1909
Mittagsspitze 2227
verlauf Vorderhornbach – Stanzach länge 3,2 km
wanderzeit ca. 1 Stunde (leichter Wanderweg)
öpnv Bus 110
sehenswert Baichlstein* mit Blick auf Lechzopf –Pfarrkirche St. Michael
info Tourismusbüro Stanzach
Namlosbach
Stanzach 6, A-6642 Stanzach, Telefon +43 5632/6605
Vorderhornbach nach Stanzach: 3,2 km – 6 m – 36 m
Martinau
Vorderhornbach mit Blick auf den Ortskern
Du passierst Vorderhornbach und wanderst weiter über einen Feldweg bis zur Lechbrücke. Hier überquerst du den Fluss und wanderst am Ufer entlang bis nach Stanzach.
Kurz vor der Lechbrücke, noch auf Vorderhornbacher Gebiet, führt von der Straße nach Stanzach ein kurzer Abstecher hinauf zum Baichlstein. Nach rund einer ¾ Stunde Gehzeit erreichst du einen Aussichtspunkt mit einem großartigen Panoramablick auf Vorderhornbach und auf den Lechzopf. Diese markante Landschaftsform geht auf alte Buhnen zurück, die einst zur Uferbefestigung errichtet wurden.
In Stanzach lohnt sich der Besuch der Pfarrkirche St. Michael. Sie ist im Nazarenerstil gestaltet und wurde 1660 erbaut, brannte 1774 ab und wurde zwischen 1775 und 1780 neu aufgebaut. Der Maler Johann Jakob Zeiller aus Reutte gestaltete das Hochaltarbild des Heiligen Michael.
Bitte beachte, dass in Stanzach die letzte Möglichkeit zum Einkauf von Lebensmitteln besteht. Der nächste Supermarkt befindet sich erst wieder in Weißenbach
STANZACH –FORCHACH
Schochenspitze 2069
Lachenspitze 2126
Leilachspitze 2274
Schwarzwasserbach
Saldeiner Spitze 2036
Grubachspitze 2100
Weißenbach
Lech Baggersee
Johannesbrücke
Forchacher Hängebrücke
Aussichtspunkt Baichlstein 1164
Lechzopf
Stanzach Forchach
Steinmandl 1909
Mahdspitze 1963
Hallanderberg 1971
Pleisspitze 2109
Mitterkarspitze 2191
Namlosbach
verlauf Stanzach – Forchach länge 5,4 km
wanderzeit ca. 1,5 Stunden (leichter Wanderweg) öpnv Bus 110
Stanzach 6, A-6642 Stanzach, Telefon +43 5632/6605
Stanzach nach Forchach: 5,4 km – 6 m – 31 m
Forchacher Hängebrücke
Willkommen am wilden Fluss – der Lechweg führt dich nun entlang der Schotterbänke durch die charakteristische Wildflusslandschaft. Nimm dir die Zeit, Steinmännchen zu bauen, Brotzeit auf einem der Treibholzstämme zu halten oder gemütlich an einem ausgewiesenen Grillplatz zu essen.
Der Lechweg führt linker Hand weiter zur Forchacher Hängebrücke. Der Weg verläuft zwar nicht über die Brücke, eine Begehung lohnt sich jedoch allemal. Errichtet wurde die neue Brücke 2020 im Zuge des LIFE Projekts II-C13 des Landes Tirol, um dem Lech seine natürliche Fließbreite zurückzugeben. Dabei sollen nicht nur neue Lebensräume rund um den Wildfluss entstehen, sondern auch eine Verbesserung in Sachen Hochwasserschutz erzielt werden. Vogelkundler sollten unbedingt länger in diesem Abschnitt des Lechs verweilen.
Die Schotterbänke bieten beste Bedingungen für viele Brutvogelarten, wie beispielsweise den Flussuferläufer oder den Flussregenpfeifer. Lass dich auf diesem Abschnitt von einem Naturparkführer begleiten.
info Tourismusverband Naturparkregion Reutte, Telefon +43 672/62336, www.reutte.com
Forchach nach Weißenbach: 6,9 km – 20 m – 70 m
Wiesen am Moosberg in Weißenbach
Immer weiter am Ufer des Flusses entlang gelangst du zur Johannesbrücke. Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier die erste Brücke gebaut. Ihre Nutzer hatten einst noch Zoll zu bezahlen.
Die Wanderung führt dich weiter am Baggersee vorbei. Hier laden Grillplätze zur gemütlichen Rast ein. Du überquert die Landesstraße und entferst dich etwas vom Lech.
Zu Füßen des Moosbergs führt der Lechweg nach Weißenbach. Am Weißenbach findst du eine Kneippanlage, um müde Füße und Beine zu erfrischen.
Der Moosberg ist ein ökologisch ganz besonderes Gebiet. Es stellt ein kleinräumiges Mosaik aus trockenen und feuchten Stellen dar. Die offenen Wiesen und Weiden am Hangfuß bieten bodenbrütenden Vogelarten wie Braunkehlchen und Feldlerche einen idealen Lebensraum. Die Beweidung mit Schafen hält die Landschaft frei von Bewuchs und trägt damit zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt bei.
Weißenbach
WEISSENBACH –WÄNGLE
Köllenspitze 2238
Hahnenkamm
Gaichtspitze 1986
Wängle
Platten
Höfen
Hornberg
Hinterbichl
Lechaschau
Reutte
Ehenbichl
Schlossberg 1283
Burgenwelt Ehrenberg
Riedener See Weißenbach
Rieden
Schartenkopf 1514
Rauchkopf 1527
verlauf Weißenbach
– Rieden – Ehenbichl –Höfen – Wängle – (Reutte )
länge 8,7 km
wanderzeit ca. 3 Stunden (leichter Wanderweg)
öpnv Bus 110
sehenswert Riedener See – Burgenwelt Ehrenberg* – highline179* –Hahnenkamm
info Tourismusverband Naturparkregion Reutte, Telefon +43 672/62336, www.reutte.com
Weißenbach nach Wängle: 8,7 km – 173 m – 119 m
Johannesbrücke
Riedener See
Vom Ortszentrum Weißenbach führt der Lechweg zurück an den Fluss und zum Ausgang der Rotlechschlucht. Dort geht es weiter nach Rieden, wo sich mit dem Riedener See ein idyllisches Kleinod befindet.
Von Ehenbichl führt der Weg entlang der Geschiebefalle Hornberg. Durch die Entnahme des Geschiebeüberschusses entsteht ein Hochwasserschutz für den angrenzenden Siedlungsraum. Weiter geht es über den Lechsteg nach Höfen, am Fuße des Hahnenkamms gelegen. Von Höfen aus geht es bequem mit der Seilbahn in die Bergwelt Hahnenkamm.
info TourismusverbandNaturparkregionReutte Untermarkt 34,A-6600 Reutte,Telefon +43 5672/62336
WänglenachPflach: 10,1 km– 275 m– 380 m
Frauensee bei Wängle
Von Wängle aus führt der Lechweg zunächst über den Höhenpanoramaweg. Von dort leitet ein Steig hinauf zur Costarieskapelle. Der kurze Anstieg lohnt sich, denn es erwartet dich ein wunderbarer Blick auf den Talkessel von Reutte. Nun geht es weiter in Richtung Frauensee. Dieser schöne Badesee ist nur 150 Metern lang und 120 Meter breit. Direkt am Frauensee liegt eine Einkehrmöglichkeit. Dann führt der Weg hinunter nach Hinterbichl. Du überquerst den Fluss über die Fußgängerbrücke und erreichst die Pflacher Au. Sie ist bekannt für ihre einzigartige Vogelvielfalt. In der Nähe des Innovationszentrums steht der 18 m hohe Vogelbeobachtungsturm. Hier beginnt zudem der Vogel-Erlebnispfad.
Um in das Ortszentrum von Reutte zu gelangen, musst du nach der Fußgängerbrücke den Lechweg verlassen. Der Bezirkshauptort bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, die Alpentherme Ehrenberg lädt zum Entspannen ein. Bummle durch den Untermarkt mit seinen alten Bürgerhäusern mit Lüftlmalereien. Das Museum im »Grünen Haus« ist einen Besuch wert.
wanderzeit ca. 5,5 Stunden (anspruchsvoller Wanderweg)
öpnv Bus 100
sehenswert Sternschanze – Alpsee – Marienmonument – Museum der Bayerischen Könige* – Königsschlösser – Kalvarienberg* –Lechfall – Walderlebniszentrum Ziegelwies*
info Füssen Tourismus und Marketing
AdöR der Stadt Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, D-87629 Füssen, Telefon +49 8362/9385-0
Pflach Füssen
Lechfall bei Füssen
Auf diesem letzten Abschnitt verlässt du den Lech und wanderst auf Wald- und Forstwegen über den Kniepass bis zur Sternschanze. Sie ist als vorgelagerte Befestigungsanlage Teil der Burgenwelt Ehrenberg. Hier wartet ein wunderschöner Blick auf Oberpinswang
Nach einem Stück auf Forstwegen führt der Lechweg auf Waldpfaden in Richtung Alpsee und auf bayerischen Boden, vorbei am Israelit, einer langgezogenen, leicht überhängenden Felswand. Bald blitzt der Alpsee durch die Bäume. Zuerst sieht man Schloss Hohenschwangau, dann Schloss Neuschwanstein. Folge dem Alpsee-Rundweg vorbei am Marienmonument. Danach geht es oberhalb des Schwansees über den Alpenrosenweg zum Kalvarienberg, dem letzten Anstieg des Lechwegs. Der Blick entlohnt für die Mühen: Über die Dächer von Füssen hinweg reicht die Sicht weit ins Alpenvorland mit seinen vielen Seen. Nun folgt der Abstieg zum Lechfall –dem Endpunkt des Lechwegs.
Lechfall
Blick aufwärts
FÜSSEN
Hopfensee
Forggensee
Schwangau
Füssen
Faulenbach
Lech
Bad Faulenbach
Lechfall
Staatsgalerie Hohes Schloss Stadtmuseum
Kalvarienberg
Schwansee
Ziegelwies Hohenschwangau
Schloss Neuschwanstein/ Schloss Hohenschwangau
Alpsee
sehenswert Museum der Stadt Füssen (mit Annakapelle und Totentanz) – Barockbasilika St. Mang – Hohes Schloss mit städtischer Galerie und Staatsgemäldesammlung –Forggensee mit Schiffsrundfahrt – Heilig-Geist-Spitalkirche – Sebastiansfriedhof – Franziskanerkloster mit Kirche St. Stephan – Krippkirche St. Nikolaus – Festspielhaus
info Füssen Tourismus und Marketing
AdöR der Stadt Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, D-87629 Füssen, Telefon +49 8362/9385-0
Schloss Neuschwanstein
Umrahmt von beeindruckenden Gipfeln und sanften Hügeln liegt auf 800 m Höhe die Stadt Füssen. Sie ist Knotenpunkt des Allgäuer Wanderwegenetzes – hier treffen die »Romantische Straße«, die »Deutsche Alpenstraße«, die »Via Alpina«, die »Wandertrilogie Allgäu«, die »Via Claudia Augusta« und der »LechErlebnisWeg« aufeinander. Rund 125 km beschilderte Wanderwege führen zu mehr als zehn Badeseen, den Königsschlössern, zur Forggenseeschifffahrt und zu Sennereien.
Füssen blickt auf mehr als 700 Jahre Stadtgeschichte zurück, sichtbar an den mittelalterlichen Gassen der Altstadt, der Stadtmauer und den vielen Barockkirchen. Im Jahr 1562 wurde in Füssen die erste Lautenmacherzunft Europas gegründet – die Stadt entwickelte sich zur Wiege des gewerbsmäßig betriebenen Lautenbaus. Heute beherbergt das Museum der Stadt Füssen eine der europaweit schönsten Sammlungen historischer Lauten und Geigen. Ebenfalls im Museum zu sehen ist der Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler. Über der Altstadt thront das Hohe Schloss mit seinen spätmittelalterlichen Illusionsmalereien im Innenhof. Die einstige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg beherbergt nun eine Staatsgemäldesammlung und die städtische Gemäldegalerie
Das Hohe Schloss
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für den Lechweg
Wilde Schluchten, san e Almwiesen, malerische Flussauen – der Lechweg steckt voller Abwechslung. Mit Outdoor-Kleidung von Maier Sports bist du für jede Etappe deiner Tour gerüstet: Entdecke Hosen und Jacken, die wie angegossen sitzen, auf 100 % Bewegungsfreiheit ausgelegt sind und plötzliche Regenschauer locker wegstecken.
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Die Lechweg Produkte
So besonders wie die Wildflusslandschaft am Lech, sind auch viele Produkte kulinarischer und handwerklicher Art, die entlang des türkisblauen Flusses entstehen. Lerne auf deiner Wanderung einige ausgewählte Produkte kennen, in denen sich die Werte des Lechweges widerspiegeln.
Alle Artikel sind qualitativ hochwertig und zum größten Teil in reiner Handarbeit produziert. Dabei legen die Hersteller viel Wert auf die Verwendung von Bestandteilen und Inhaltsstoffen aus der unmittelbaren Region, um die Authentizität der Produkte zu garantieren. Sie stehen aber auch für die Sorgfalt im Umgang mit der Natur und für ein hohes Maß an Nachhaltigkeit. Alle Lechweg-Produkte haben einen direkten Bezug zum Lech, seinem Tal und den Menschen, die dort leben.
Die Delikatessen kannst du nicht nur bei den Herstellern selbst einkaufen, sondern immer häufiger auch in anderen Geschäften. Sie stehen zudem auf vielen Speisekarten in den örtlichen Restaurants – oder es gibt sie gleich zum Frühstück bei deinem Lechweg-Gastgeber. Erkennen kannst du die Lechweg-Spezialitäten am einheitlichen Etikett. Auf unserer Website erfährst du mehr über die Besonderheiten der jeweiligen Produkte und deren Verkaufsstellen.
Mit Sorgfalt ausgewählt. Am Lechweg gemacht. Mehr Infos unter: www.lechweg.com/de/produkte/
Zertifizierung des Lechwegs
Der Lechweg wurde als erster »Leading Quality Trail« 2012 mit dem Qualitätslabel der Europäischen Wandervereinigung (EWV) ausgezeichnet. Das europäische Bewertungssystem baut inhaltlich auf den seit Jahren etablierten Qualitätswegen »Wanderbares Deutschland« auf, stellt darüber hinaus jedoch weitere Anforderungen an einen Wanderweg. Generell müssen Kriterien in Bezug auf kurze 4-km-Abschnitte, auf Tagesetappen und auf den Gesamtweg erfüllt werden.
Jeder Leading Quality Trail (LQT), so auch der Lechweg, erfüllt die Wünsche und Bedürfnisse eines Wanderers. U.a. ist eine durchgängige nutzerfreundliche Markierung, ein abwechslungsreichen Routenverlauf genauso selbstverständlich wie viele Aussichten und Rastmöglichkeiten. Ebenfalls sind wanderfreundliche Etappeneinstiege mit Informationstafeln und Parkmöglichkeiten sowie gute Anbindungen an den Öffentlichen Personennahverkehr ein absolutes Muss für die Auszeichnung.
Blick auf Lech
Besondere
Bei der Lechweg-Wanderung wirst du nicht nur von einer großartigen Landschaft, sondern auch von vielfältiger Kunst und Brauchtum begleitet.
Im Lechmuseum in Lech erfährst du Interessantes zur Arlbergregion und den Walsern. Am Ende der dritten Etappe in Elbigenalp warten in der Wunderkammer der Lithograph und Chronist Johann Anton Falger und seine Schülerin Anna Stainer-Knittel (Geierwally) auf Sie. Weiter geht es dann nach Elmen in das Naturparkhaus auf der Klimmbrücke. Neben interessanten Informationen zum Naturpark finden dort auch regelmäßig kulturelle Ausstellungen statt. Nach einer weiteren Tagesetappe erreichst du das Museum im Grünen Haus in Reutte mit seinen einzigartigen Renaissance-Malereien aus dem 16. Jhd. und bemerkenswerten Stuckdecken aus dem 18. Jhd. Auf einer Lechschleife gelangst du dann in die Burgenwelt Ehrenberg mit ihren vier Festungsanlagen und der Hängebrücke highline179. Vom Lechfall in Füssen ist es nur ein Katzensprung zum Museum der Stadt Füssen im ehemaligen Benediktinerkloster St. Mang. Hier kannst du die Bedeutung des Klosters für die Zivilisationsgeschichte des Tiroler Lechtals erkunden.
Infos unter www.lechweg.com
Acht ausgewählte Routenvorschläge in vier verschiedenen Naturräumen – voller seltener Flora und Fauna, zwischen Natur und Kultur.
Die Zeitangaben sind reine Gehzeiten und ohne Pausen und Einkehr kalkuliert.
Strecke km Hm Hm Gehzeit
Auf den Spuren der Walser
und
Schöne Schleifen –links und rechts vom Weg
Die hier vorgestellten »Lechschleifen« sind als Erweiterung und Bereicherung gedacht – und für den »Nicht-so-weitWanderer« gleichermaßen eine Alternative. Wie der Lechweg haben auch sie alle einen großartigen Protagonisten: den Lech und die wunderbare, ihn einrahmende Landschaft.
So ist es also weder ein Wunder, noch Zufall, dass alle diese acht Rundtouren einen unmittelbaren Bezug zum Wildfluss und dem »Lechweg« (oder beidem) haben. Und sie haben auch den gleichen Anspruch wie der Weitwanderweg selbst: die Anlehnung an die »Leading Quality Trail«-Kriterien waren eine gerne und selbst auferlegte Anforderung für die schönen Schleifen. Deren Schwierigkeitsgrad geht von eher leichten Wegen bis hin zu solchen mittleren Anspruchs. Was, und das ist gut so, in keiner Relation steht zum Naturerlebnis auf diesen Routen!
Der »Lechweg« hat nicht nur viele Menschen in Bewegung gebracht, sondern auch die Region selbst. Wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen, die das sensible ökologische Gleichgewicht nicht gefährden, das ist der Anspruch und ein wichtiges Ziel. Deshalb auch war es der Auftrag aller um den »Lechweg« Bemühten, das Authentische dem Inszenierten vorzuziehen, das Echte dem Künstlichen. Mit Erfolg, weshalb es jetzt nur konsequent ist, auch die kulturellen Aspekte nochmals stärker mit einzubeziehen.
Denn es gibt links und rechts des Lechweges viel zu entdecken: eine artenreiche Flora und Fauna mit vielen ganz besonderen und – leider auch – besonders seltenen Arten, aber ebenso die erwähnten kulturellen Werte und Besonderheiten. So verbinden sich z.B. die besonderen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen am Lech mit der historischen
Walsersiedlung Bürstegg. Oder die Hängebrücken mit den Wasserfällen und die Wald- und Wiesenpfade mit den alten Lüftlmalereien an den Häusern in Holzgau und Reutte.
Es gibt faszinierende Libellen an den Weihern – und eine Seesumpfkapelle. Auf unterschiedlichen Höhen findet man Auen und Bergwald, dazu den »Baichlstein« mit einem wahrlich hoch liegenden Hochmoor und einem großartigen Blick auf den »Lechzopf«. Entdecke beeindruckende Burgen und Festungsanlagen – und auf der anderen Seite (der nicht mehr spürbaren) Grenze die weltberühmten Königsschlösser. Ihnen zu Füßen liegen eine ganze Reihe von Seen, die wahrlich sehenswert und jeder auf seine Weise einzigartig sind.
Die »Lechschleifen« sind ein schöner Anlass und guter Grund für alle, die den »Lechweg« gewandert sind, wiederzukommen. Für ein Wochenende, einen kleinen Urlaub. Die Gegend, die Orte kennenzulernen, einzutauchen in ihre Geschichte und Beziehung zur Natur. Genauso, wie für alle, denen ein klassischer Weitwanderweg eben zu lang ist – die aber trotzdem ein intensives Naturerlebnis suchen und bestens ausgeschilderte, hochwertige Wege schätzen.
Suche die Schönheit – links und rechts vom Weg!
Die ausführlichen Streckenbeschreibungen und Karten sind im Internet unter lechschleifen/ zu finden.
AUF DEN SPUREN DER WALSER AM TANNBERG
Bei dieser Lechschleife kann man zwischen zwei »offiziellen« Startpunkten wählen. Zum einen bietet sich der Start im Zentrum von Lech an. Von hier aus steigt man kräftig zum Auenfeldsattel hinauf, wo der eigentliche Rundweg beginnt. Zum anderen kann man in Warth am Hotel Steffisalp direkt in den Rundweg einsteigen.
Im Zentrum von Lech überquert man die Durchgangsstraße zur Straße Tannberg. Diese führt über den Lech bergan. Nach einer Linkskurve biegt man an der nahen Kreuzung nach rechts ab und folgt der Straße Tannberg kräftig bergauf. Kurz nach dem Passieren der Rud-Alpe (Rudalpe) wird der Skilift von der Schlegelkopfbahn gekreuzt, dann erreicht man den Ortsteil Oberlech. Vorbei an der Bergstation (alternativ kann man von Lech auch mit der Bergbahn bis hier fahren) quert man bald eine Skipiste zum Hotel Mohnenfluh, von wo man zunächst dem asphaltierten Weg geradeaus folgt. Sobald der Weg nach links zur nahen Grubenalpe abknickt, wird dem Schotterweg Richtung Bürstegg gefolgt. Auf diesem von Sträuchern gesäumten Weg wandert man zunächst sanft bergab und genießt dabei den Ausblick auf den tosenden Kitzbach. In einer engen Rechtskurve wird der Kitzbach überquert und man steigt auf dem naturnahen Weg bergan. Vorbei an einem Bildstock und einer Hütte, hält man sich an der gleich darauf folgenden Gabelung rechts in Richtung Bürstegg. Der ebene Weg führt durch eine sanft wellige und strauchbewachsene Hochfläche, von der die Blicke zum Auenfeldsattel und zum sich darüber erhebenden Karhorn wandern. Sobald sich das Hochtal zur Linken hin öffnet, zweigt in diese Richtung ein breiter Feldweg ab. Nach einem knappen Kilometer passiert man die Untere Auenfeldalpe, wo dann dem Weg nach links zum romantisch gelegenen Körbersee gefolgt wird. Der Feldweg folgt auf einer Länge von 1,5 km der jungen Bregenzerache, einem im Auenfeld entspringenden Bach. Dann macht der Weg eine 90°-Kurve und wenige Schritte später steigt
Bürstegg
man rechts den Pfad hinauf. Folgt man dem Weg geradeaus, gelangt man nach etwa 10 Minuten zur Batzenalpe. Der felsig-urige Pfad führt zum romantisch gelegenen Körbersee mit dem gleichnamigen Berghotel. An der Terrasse des Hotels vorbei, wird dem Schotterweg bergan gefolgt. Dann macht die Route einen Schlenker nach links und führt als Pfad über eine Wiese, um nach wenigen hundert Metern wieder auf den Schotterweg zu stoßen. Der nur ein paar Schritte weiter nach rechts abzweigende Weg wird ignoriert und es dauert nicht lange, dann ist der Kalbelesee und damit auch der Hoch-
Zwei Gehöfte und eine Kirche bilden die höchstgelegene, aber heute unbewohnte Walsersiedlung Bürstegg.
Hier am Arlberg lebt die größte Steinbock-Kolonie Europas.
Die Gipstrichter können bis zu 30 Meter tief sein – ein Naturlehrpfad führt durch das Schutzgebiet Gipslöcher.
tannbergpass erreicht. Neben der Straße wandert man an der Körbalpe und am Parkplatz Salober vorbei und hat bald mit einem unbefestigten Weg die alte Salzstraße erreicht. Mit einigem Abstand werden zunächst das Hotel Adler am Hochtannbergpass, anschließend das Hotel Jägeralpe passiert. Vorbei an der Talstation des Jägeralp-Express wird beständig der alten Salzstraße gefolgt. »Straße« ist in diesem Fall allerdings missverständlich, denn dieser über weite Strecken naturnahe Pfad führt mal rauf, mal runter und vorbei an zahllosen Sträuchern und Latschenkiefern. Dabei schweifen die Blicke immer wieder hinunter in das enge Krumbachtal. Vorbei an den Häusern des Weilers Wolfegg gelangt man nach wenigen Schritten zum Hotel Steffisalp. Hier befindet sich der Startpunkt für Wanderer, die ihre Wanderung in Warth beginnen.
Bei der Auffahrt mit dem Steffisalp-Express kann die herrliche Bergwelt genossen werden. Wer den Weg bergauf zu Fuß bevorzugt, unterquert den Steffisalp-Express und folgt den Serpentinen. Kurz darauf wandert man weiterhin bergan durch einen Wald, an dessen Ende als Belohnung der kleine Wannensee zu einer Rast einlädt. Von dem idyllisch gelegenen See ist es nur eine kurze Wegstrecke nach rechts bis zu einem nächsten Weg, dem nun nach links sanft aber beständig ansteigend gefolgt wird. Nach dem Passieren eines Stadls eröffnet sich ein Ausblick auf den tief im Tal fließenden Lech. Über einige Holzbohlen wird auf dem nun breiter werdenden und von schmalen Bächen gekreuzten Weg bis zur Walsersiedlung Bürstegg gewandert. Der kurze Abstecher für eine Rast an diesem herrlichen Ort ist ein Muss. Zurück auf dem Weg, zweigt man nach ca. 400 m nach rechts ab und steigt den Pfad Richtung Auenfeldsattel hinauf. Mit Erreichen einer kleinen Kuppe geht der Pfad in einen breiteren Weg über. Mit sanftem Gefälle setzt sich die Wanderung am Fuße des Karhorns fort. Die Landschaft fasziniert durch ihre Wiesen, Felsen und die Heide, zahlreiche Bänke laden zum ausgiebigen Rasten ein. Sobald sich das Hochtal nach rechts öffnet, treffen die in Lech gestarteten Wanderer bald auf den vom Aufstieg bekannten Abzweig. Wanderer die in Warth gestartet sind, folgen der Lechschleife geradeaus in Richtung Untere Auenfeldalpe
22,4 km ca. 7,5 h 1097 m 828 m
digitale Karte
DURCH WALD UND WIESEN
In Steeg, in direkter Nähe zum Aqua Nova Erlebnisbad, startet die Wanderung und führt von der Tourist-Information – dem Lechweg entlang – flussaufwärts. Bei der ersten Brücke über den Lech, Richtung Kirche, stets der Beschilderung Lechleiten folgen. Hinter dem Weiler Prenten trennen sich beide Routen zunächst, finden in Holzgau aber wieder zusammen. Auf einer Holzbrücke wird der Lech überquert. Einige Kehren sorgen dafür, dass man kräftig an Höhe gewinnt. Am Ende des Anstiegs lässt es sich mit Blick auf den Lech aussichtsreich verschnaufen. Einem Schild mit der Aufschrift »Ebene« folgend, bleiben ähnlich fordernde Anstiege aus. Zuerst geht’s auf einem asphaltierten Weg abwärts zu einer kleinen Siedlung (Einkehrmöglichkeit). Beim ersten Haus auf der linken Seite zweigt der Weg ab. Nun gibt’s Pfade, Wald und Wiesen, Bäche sowie natürlich tolle Aussichten. An einigen Stellen helfen
Auf schmalen Wegen mit bester Panoramasicht ins Tal geht es auf der Ebene leichthin.
Mit bis zu 17 Schlägen pro Sekunde erzeugt ein männlicher Schwarzspecht einen richtigen Trommelwirbel.
Holzbohlen über den weichen Boden. Es schließt sich nochmal eine Walddurchquerung an, dann grüßt unübersehbar der rote Kirchturm von Holzgau. Entspanntem Wandern über die Gföllwiesen folgt das Kitzeln der Nerven mittels einer Hängebrücke über die Höhenbachschlucht. Die Lechschleife führt direkt zur Brücke, nicht über sie. Wer denn möchte hat die Chance auf eine Hängepartie. In Holzgau lässt sich die Szenerie, am besten von der Terrasse eines der Cafés, aus einem andern Blickwinkel betrachten. Von Holzgau bis Steeg leistet der Lechweg nun wieder beste Gesellschaft.
BERGWALD UND SCHNITZERDORF
Gemeinsam mit dem Lechweg beginnt die Wanderung am Rastplatz an der Lechbrücke. Vorbei an der nah gelegenen Kirche windet sich der Weg hinauf zu einer kleinen Waldlichtung mit der schönen Seesumpfkapelle. In Höhe des Weilers Seesumpf trennen sich Lechschleife und Lechweg zunächst, finden bei Elbigenalp aber wieder zusammen. Kaum ist der Weiler passiert, sollte ein etwa zehnminütiger Abstecher zum Modertal-Wasserfall eingeplant werden. Die Lechschleife zieht ihren Weg durch schattigen Wald zur Gibler Alm, die ein beliebtes Wanderziel und ein idealer Ort zum genussvollen Rasten ist. Es dauert nicht lange, dann öffnet sich ein tiefes und enges Tal, in das auf einem Pfad hinabgestiegen wird. Es folgt nun ein besonders reizvoller Streckenabschnitt, der uns durch das Tal führt, wo sich der Bernhards- und Balschtebach hinabstürzen. Am Ende eines Anstieges weisen Schilder in Richtung Elbigenalp.
Vergleichbar mit Panoramalogen ist die Aussicht auf der Lechschleife bei Elbigenalp.
Die denkmalgeschützte Seesumpfkapelle ist ein willkommener und im Sommer kühler Rastplatz.
Der Weg führt oberhalb des Ortes entlang, tangiert eine Waldlichtung mit der Schweineben Alpe (keine Einkehrmöglichkeit) und trifft zwischen dem Scheidbach und der Ortschaft Köglen wieder auf den Lechweg. Elbigenalp wird nun nochmals auf der anderen Flussseite passiert, wie auch ein Rastplatz mit Informationen zum Adler-Weg. Ein kurzer Abstecher nach Elbigenalp, bekannt für seine Schnitzkunst und Heimatort der Geierwally, ist empfehlenswert. Bis zum Ausgangspunkt der Wanderung ist der Lech treuer Begleiter.
AN DEN WASSERFÄLLEN
Mit dem Naturparkhaus gibt es einen sehr markanten Startund Zielort: das Gebäude befindet sich direkt über dem Lech!
Nach der Lechbrücke steigt ein Pfad durch den Wald bergan und trifft auf den Lechweg, mit dem gemeinsame Sache gemacht wird – bis Häselgehr verlaufen beide Routen parallel.
Reizvolle Waldwege führen an zahlreichen schmalen Bächen vorbei, die einige kleine Sumpfflächen mit Wasser versorgen. Die Aussichten auf den Lech und die sich gegenüber in die Höhe streckenden Berge mit dem Bschlaber Tal sind immer wieder kurze Stopps wert. Auf einem Wurzelpfad geht es auf moorigem Boden zwischen Heidelbeersträuchern, Farnen und Moosen bergan. Mit dem Erreichen des Wasserfallbaches eröffnen sich abermals schöne Aussichten. Schlängelnde Waldpfade führen an zwei Wildbächen sowie dem Doser Wasserfall vorbei, bevor es auf einem Feldweg nach Häselgehr geht.
Der sagenumwobene DoserWasserfall entspringt immer am 23. April (St. Georg) und versiegt wieder am 11. November (St. Martin).
Pausen machen tut gut, wie hier am Lech mit Blick auf die Pfarrkirche von Häselgehr.
Hinter der Lechbrücke trennen sich Lechweg und -schleife. Ein Pfad verläuft dicht am Lechufer und es werden einige Heustadln passiert. Nach einer Waldpassage öffnet sich der Blick auf die breiten Kiesbetten des Lechs und ein kurzer Abstecher zu einer Vogelbeobachtungskanzel des Naturparks bietet sich an. Wenig später wird am Rande eines Auwaldes entlang, dann in unmittelbarer Nähe zum Lech zum Naturparkhaus gewandert.
ZUM HORNBACH UND ZURÜCK
Das Naturparkhaus scheint auf den ersten Blick über dem Lech zu schweben. Die hiesige Lechbrücke ist markanter Start- und Zielort dieser Lechschleife. Über dem Lech beginnt kurz vor dem Hotel Lechzeit ein Anstieg durch den Wald. Ein weißes »L« am Baum weist auf den Lechweg hin. Die Routen verlaufen gemeinsam bis Vorderhornbach. Der Panoramaweg trägt seine Bezeichnung zweifellos zu Recht. Immer wieder bieten sich Ausblicke ins Lechtal, mal nur Ausschnitte freigebend, dann wieder opulent. Am Berghang entlang windet sich ein Pfad in die Höhe. Erst ein Wasserfall, dann ein Steinmännchen und ein Rastplatz, der einem Logenplatz gleicht. Das Lechtal als natürliches Bühnenbild, zusätzliches Theater braucht es nicht. Ab Vorderhornbach nähert man sich langsam dem Baichlstein. Nicht nur ein weiterer Wasserfall und ein enges Kerbtal faszinieren, erst recht eine Welt aus Felsen, Kiefern, Farnen und Moor. Unvermutet stellt sich auf dem Baichlstein eine Türe in den Weg! Mit dem zelebrierten Eintreten öffnet sich eine prächtige Aussicht auf den für die Wildflusslandschaft charakteristischen Lechzopf. Wieder im Tal, geht es flussaufwärts weiter. Waldwege sind die Begleiter durch das Lechtal bis kurz vor Elmen, wo sich der Edelbach ins Tal stürzt und sich als prächtiger Wasserfall präsentiert. Von Elmen ist es ein entspannter Gang bis zum Naturparkhaus.
Nicht zu verfehlen ist das weithin sichtbare Naturparkhaus direkt über dem Lech.
Tief herab stürzt das Wasser des Edelbachs, bevor es in den Lech fließt.
digitale Karte
Der Einstieg befindet sich dort, wo der Lechweg in Ehenbichl über eine kleine Brücke nach Höfen führt.
Am Lechsteg verlässt du den Lechweg. Wandere nun ein Stück auf dem Wander- und Radweg bis zu der kleinen Unterführung auf der rechten Seite. Der Weg führt nun auf dem Schulweg durch den Ort Ehenbichl. Biege rechts auf den Kirchweg ab und wandere dann den anschließenden Feldweg hinauf bis zum Waldrand. Auf einem Steig wanderst du durch den Laubwald hinauf zum Schlossanger. Hier kannst du die Ruine Ehrenberg und die highline179 besichtigen. Die Wanderung geht nun weiter hinauf zum Schlosskopf und von dort hinunter zur Ehrenberger Klause. Dort befinden sich ein Museum und das Restaurant Salzstadl. Der Weg führt nun über die Katzenmühle hinunter und am Sintwag entlang zurück auf den am Ufer des Lechs gelegenen Wander- und Radweg bis zum Lechsteg.
Die Hängebrücke highline179 verbindet die historische Festungsanlage auf beiden Seiten des Tals.
highline 179 und Burgruine Ehrenberg.
Im Ort, wenige hundert Meter vor dem Endpunkt ist noch Zeit und Möglichkeit zur Einkehr. Eine Park- und Zustiegsmöglichkeit zur Schleife ist bei der Talstation des Skiliftes in der Waldrast und vis à vis vom Hotel Maximilian.
KÖNIGSCHLÖSSERRUNDE
Am beeindruckenden Lechfall begibt man sich auf diese im wahrsten Sinne des Wortes königliche Wanderung. Man folgt dem Lech flussaufwärts durch einen Auwald bis zum Walderlebniszentrum und Baumwipfelpfad. Der angrenzende Bergwaldpfad bringt einen sprichwörtlich an die Grenze. Idyllisch geht es auf dem Alpenrosenweg zu. Anmutige schmale Wege führen durch abwechslungsreiche Mischwälder und zusammen mit der Wasserläufer- und Himmelstürmer-Route der »Wandertrilogie Allgäu« wird der Alpsee erreicht. Nach einem kurzen Abstecher auf die Marienbrücke sowie zum weltberühmten, hoch über der Pöllat thronenden Schloss Neuschwanstein, führt ein Pfad in die Tiefe. Über Treppen und Stege wird die urige Pöllatschlucht durchstiegen. Die Felswände rücken auseinander und machen Platz für Kiesbänke, die zum Innehalten einladen. An der Gipsmühle wird die Pöllat in Richtung Hohenschwangau
Wie hier die Wanderer, beobachtete König Ludwig II. damals vom Schloss Hohenschwangau aus den Fortschritt des Baus von Neuschwanstein.
Eingebettet zwischen sanfte Hügel und Gipfel liegt der Alpsee – einer der saubersten Seen Deutschlands.
verlassen und steigt zum gleichnamigen Schloss auf. Im Anschluss geht es über den Berzenkopf mit der Ruine Frauenstein hinab zum Schwansee, dem perfekten Ort für eine geruhsame Pause. Ein letzter Anstieg steht an, dann ist der Kalvarienberg erklommen und verschafft aussichtsreiche Momente. Ein Kreuzweg gibt die Richtung bis zur Altstadt von Füssen vor. Von hier sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Lechfall.
VON SEE
ZU SEE
Start- und Zielpunkt dieser wasserreichen Lechschleife ist der Lechfall, der sich vom Max-Steg und der oberhalb gelegenen Aussichtsplattform eindrucksvoll erleben lässt. Vom Stadtteil Bad Faulenbach führt der »Pfad der Sinne« mit spannenden Naturerlebnisstationen zum Mittersee, einem idealen Badegewässer. Dem Mittersee schließt sich der größere Obersee an. Am Ende des Uferweges wartet eine Waldwanderung, bei der unmerklich ein Autobahntunnel gekreuzt wird. Sobald sich der Wald öffnet, verzaubert der äußerst reizvolle Alatsee mit seiner fast mystischen Atmosphäre. Vogelliebhaber können den See auf einem Vogelerlebnispfad umrunden. Vom Uferweg über einen Parkplatz und einem herrlichem Pfad durch Nadelwald folgen. Zögerlich rückt der Weißensee ins Blickfeld, dann plötzlich liegt er dem Wanderer zu Füßen. Der Uferpfad besticht durch die unmittelbare Nähe zu See und Fels, teilweise geht es sogar
Über den Baumgarten führt der Weg zur Altstadt von Füssen zum Hohen Schloss und der Basilika St. Mang.
Spritzend durch den Alatsee –auch das gehört zu einer Wanderung auf dieser Lechschleife.
über das glasklare Wasser. Nach einem kräftigen Anstieg zum Hahnenkopfweg stößt man im Wald auf die Wasserläuferund Himmelstürmer-Route der »Wandertrilogie Allgäu« und erwandert einen traumhaften Pfad Richtung Füssen. Hahnenkopfweg und der Untere Kobelweg schlängeln sich oberhalb des Füssener Stadtrandes entlang nach Bad Faulenbach. Durch den Baumgarten geht’s zur Kirche St. Mang am Rand der Füssener Altstadt. Hinüber auf die andere Seite des Lechs ist es nur noch ein kurzer Spaziergang bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Lechfall.
Ein Naturpark für alle!
Der Lech ist Kulisse, Bühne, Begleiter und Protagonist des Lechwegs – Natur anstelle von Inszenierung. Genauso, wie im »Naturpark Tiroler Lech«, bei dem es um eine Balance zwischen schützen und erfahrbar machen einer besonderen Landschaft geht. Was hier über einen langen Zeitraum, trotz und mit dem Menschen durch den Fluss entstanden ist, zählt heute zu den schönsten und urtümlichsten Landschaftsräumen der Alpen. Er ist Lebensraum einer Reihe seltener Arten, die andernorts verschwinden: Ein letztes Refugium für viele Pflanzen und Tiere.
Im Zentrum des Naturpark-Konzepts stehen fünf Säulen: Naturschutz, Erholung, Bildung, Forschung und Regionalentwicklung. Es ist eben keine neue, aber wichtige Erkenntnis, dass man nur sehen, schützen und schätzen kann, was man auch kennt!
www.naturpark-tiroler-lech.at
Das Naturparkhaus Klimmbrücke mit seinem einzigartigen Standort auf einer Brücke über dem Lech bei Elmen sticht bei einer Fahrt durchs Lechtal sofort ins Auge. Besucht uns und überblickt die Weiten des Naturpark Tiroler Lech vom Naturparkhaus Klimmbrücke. Das Naturparkhaus Klimmbrücke ist Sitz der Naturparkverwaltung. Hier erhaltet ihr Informationen zum Naturpark Tiroler Lech und seinen Zielen und Angeboten. Zudem ist das Naturparkhaus Klimmbrücke Ausgangspunkt für Führungen und Heimat der Ausstellung »Abenteuer Wildfluss«. Ausstellung »Abenteuer Wildfluss« Interaktive Ausstellung im Naturparkhaus Klimmbrücke
Die Naturausstellung „Der letzte Wilde“ zeigt die Besonderheiten eines Wildflusses: weites Flussbett, Schotterinseln, verzweigte Flussarme und große Auwälder. Der Tiroler Lech ist einer der letzte Wildflüsse der Nordalpen und damit Naturschutzgebiet. Warum ist der Tiroler Lech so unverwechselbar? Was ist ein Wildfluss und warum steht er unter Schutz? Spannende Einblicke eröffnet die Ausstellung durch Objekte und Medien. Beobachte Szenen aus vergangenen Zeiten und folge dem Flusslauf des Lechs wie ein Vogel vom Ursprung bis hin zum Lechfall. Lass dich überraschen!
Du hast Lust bekommen, die Wildflusslandschaft des Lechs besser kennen zu lernen? Dann hol dir Ratschläge bei unseren Wandertipps.
Ein lebendiges »Bollwerk«
Vier historische Anlagen sind hier auf engstem Raum vereint und dokumentieren auf faszinierende Weise den Burgen- und Festungsbau vom 13. bis ins 18. Jahrhundert. In der Burgenwelt Ehrenberg findet man zudem das Erlebnismuseum »Dem Ritter auf der Spur«. Auf der Talseite gegenüber sieht man das Fort Claudia – wer auf direkter Linie von der Burgruine Ehrenberg zu ihr gehen möchte, kann dies in 114 m Höhe auf der Hängebrücke »highline179«.
Von der Festung Schlosskopf aus sieht man wunderbar auf den Lech.
Auch im Schlossanger wird einiges geboten: Das barocke Portal am Hornwerk und die Kasematten mit der Ausstellung »Angriff und Verteidigung« wurden 2018 fertiggestellt, das Sagenverlies und der Ritter Rüdiger Themenspielplatz folgten 2019.
Tipp: mit dem Schrägaufzug Ehrenberg Liner kann man den Weg vom Besucherzentrum zur Ruine Ehrenberg bequem abkürzen.
www.ehrenberg.at
Ein
»Wald-und-WasserErlebnis-Zentrum«
Den Lebensraum Wald zu verstehen ist der Sinn des Walderlebniszentrums Ziegelwies. Zwischen dem Lech und den aufsteigenden Hängen gibt es Ausstellungen und zwei Erlebnispfade, die alle Sinne ansprechen: den Auwaldpfad und den Bergwaldpfad.
Im Wald zu sein ist schön, über ihm noch schöner. Das bietet ein »Baumkronenweg«, der auf 21 Metern Höhe und 480 Metern Länge durch die Baumwipfel führt und interessante Perspektiven bietet. Vom »WEZ« aus sind es auch nur wenige Meter bis zur Aussichtsplattform am Lechfall und dem »Pfad der Sinne« in Bad Faulenbach.
www.walderlebniszentrum.eu
Eine Falle für’s Geschiebe
Es war eine gewaltige Baumaßnahme – die »Geschiebefalle« in der Nähe von Hornberg bei Höfen. Durch sie werden die Kräfte des Lechs intelligent genutzt und das »Geschiebe«, also die gewaltigen Mengen an Schotter des Flusses, in eine Art Sackgasse geführt. Dort wird es gesammelt und später herausgebaggert. So können sich Kies und Steine nicht an unpassender Stelle ansammeln und den Grundwasserspiegel weiter ansteigen lassen. Es ist zudem ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz, der mit einer Renaturierung eines etwa drei Kilometer langen, »unnatürlich geraden« Flussstücks verbunden wurde.
Gedruckt auf Recyclingpapier (EU-Ecolabel)
Ausgezeichnete Lechweg-Gastgeber
Auf den folgenden Seiten stellen wir dir die Gastgeber des Lechwegs vor. Sie sind nach Qualitätskriterien geprüft und auf die besonderen Bedürfnisse der Wander*innen ausgerichtet. Vor und nach der Etappe sind sie dein kompetenter Ansprechpartner, Berater und Helfer. Jedes Haus verfügt über einen Mitarbeiter, der den Lechweg und das Wegenetz der Region kennt, weiß, wie du zurück auf den Lechweg gelangst und stellt dir gerne Kartenmaterial zur Verfügung. Aktuelle Fahrpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs oder Routenvorschläge für Wanderungen vor Ort bekommst du ebenfalls in der Unterkunft. Auf einem schwarzen Brett findest du alle weiteren Informationen wie Wettervorhersagen oder Angaben über die Begehbarkeit der Wege.
Buchungsanfragen sind bei allen Gastgebern einfach per Telefon und Internet bzw. E-Mail möglich. Bei etwaigen Unannehmlichkeiten auf dem Weg sind deine Vermieter gewappnet: mit einer kleinen Wanderapotheke oder auch einer Waschund Trockenmöglichkeit für die Ausrüstung.
Unser Tipp Du willst nicht täglich Koffer packen und die Unterkunft wechseln? Dann buche ein Standortquartier am Weg und nutze das Angebot der Buslinie um an deinen Etappenstart zu gelangen. Das erleichtert dir die Reiseplanung und schont noch dazu die Urlaubskasse.
Sortierung
Die Darstellung der Lechweg-Partnerbetriebe erfolgt nach verschiedenen Kategorien: Zum einen sind sie dem Verlauf des Weges nach geordnet – von Lech am Arlberg als Startpunkt bis nach Füssen im Allgäu als Endpunkt. Zum anderen sind sie ihrer Klassifizierung nach aufgelistet. Bitte beachte, dass diese in Deutschland und Österreich unterschiedlich sind: In Deutschland sind Sterne die Qualitätszeichen für
Unterkünfte gleich welcher Art. In Österreich werden Hotels und Gasthöfe ebenfalls in Sternekategorien klassifiziert. Nicht gewerbliche Ferienwohnungen und Privatzimmer werden dagegen mit dem Qualitätszeichen Edelweiß ausgezeichnet, Bauernhöfe mit Margeriten. Generell gilt, je mehr Sterne, Edelweiß oder Margeriten ein Betrieb vorweisen kann, desto umfangreicher ist seine Leistung.
Camping in der Lechweg-Region
Entlang des Lechwegs gibt es nur in Häselgehr und Vorderhornbach, Reutte und Füssen Camping- und Caravanplätze. Wie in vielen europäischen Ländern ist Wildcampen auch am Lechweg gesetzlich verboten.
B Camping Häselgehr, Familie Volker Riedmann, info@lechtal-camping-rudi.at, www.lechtal-camping-rudi.at
B Camping Reutte, +43 6 76/350 88 60, info@camping-reutte.com, www.camping-reutte.com
B Camping Hopfensee, +49 83 62/91 77 10, info@camping-hopfensee.com, www.camping-hopfensee.com
B Campingplatz Guggemos, Hopfen am See, +49 83 62/33 34 info@camping-guggemos.de, www.haus-guggemos.de
Nahegelegene Hütten mit Schlaflager finden Sie hier:
B Freiburger Hütte Familie Mittermayr, Formarinsee-Lech, Tel. +43 6 64/1 74 50 42 · info@freiburger-huette.at
B Widdersteinhütte 2.015 m Peter Jochum, A-6767 Warth, Tel. +43 6 64/3 91 25 24, office@widderstein-huette.at
B Sonnalm, A-6653 Bach, info@sonnalm-lechtal.at, Tel. +43 5634/6834
B Kasermandl am Duarfer Berg A-6652 Elbigenalp, bergbuero@kasermandl.tirol, Tel. +43 56 34/2 00 57
Zu den Angaben im Gastgeber-Teil
Die angegebenen Preise verstehen sich exklusive der ortsüblichen Kurtaxe. Informationen zu den Tarifen erhältst du bei den jeweiligen Tourismusorganisationen.
Bei Hotels und Pensionen wird der Preis pro Person in einem Doppelzimmer mit Frühstück oder Einzelzimmer genannt. Die Preise für die Ferienwohnungen sind meist ungeachtet der Personenanzahl, andernfalls steht es dabei. Bitte beachte, dass bei Ferienwohnungen ein Frühstück nicht zwingend inbegriffen ist.
Bitte teile deinem Gastgeber bei der Buchung mit, dass du ein Lechweg-Wanderer bist und informiere ihn, falls du später anreist.
Alle Lechweg Partnerbetriebe wurden zertifiziert und verfügen über eine Klassifizierung oder einem TrustYou Score von mind. 4,0 Punkten.
Sterne
Edelweiß
Margeriten
Der Lechweg – Nachhaltig Wandern mit Komfort und Flexibilität
Der Lechweg bietet Wander*innen nicht nur ein einmaliges Naturerlebnis, sondern ermöglicht auch eine komfortable und nachhaltige Art des Reisens. Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, die Wanderungen entlang des Lechwegs mit minimalen Unterkunftswechseln oder sogar von nur einem Standort aus zu unternehmen. Das bedeutet, dass Wander* innen nicht täglich ihre Unterkunft wechseln müssen, sondern die Lechwegetappen bequem von einer festen Basis aus starten können.
Hervorrgagende Infrastruktur
Dank der gut ausgebauten Busverbindungen entlang des Lechwegs lässt sich jede Etappe problemlos erreichen. Diese hervorragende Infrastruktur erlaubt es dir, in einer zentral gelegenen Unterkunft zu verweilen und die einzelnen Abschnitte des Lechwegs flexibel und stressfrei mit einem Tagesrucksack zu erkunden. Anstatt täglich die Unterkunft zu wechseln und Gepäck von einem Ort zum nächsten zu transportieren, kann man sich auf das Wandern und das Naturerlebnis konzentrieren. Dies bietet nicht nur ein Höchstmaß an Komfort, sondern schont auch die Umwelt, da der Bedarf an täglichen Transfers verringert wird.
Einige Gäste bevorzugen es, nur wenige Male die Unterkunft zu wechseln, um dennoch verschiedene Abschnitte des Lechwegs in Ruhe zu erkunden. Auch das ist problemlos möglich: Du kannst dir zwei oder drei Unterkünfte entlang des Lechwegs aussuchen, die strategisch günstig liegen, und von dort aus die jeweiligen Etappen bewältigen. Diese Flexibilität ermöglicht es, den Wanderurlaub nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Umweltschonend von Etappe zu Etappe
Zusätzlich bieten viele Gastgeber entlang des Lechwegs sogenannte Gästekarten an. Diese Karten sind ein echter Bonus, da sie oft die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs beinhalten. Mit diesen Gästekarten kannst du die Busverbindungen entlang der Strecke nutzen, um bequem und umweltschonend von Etappe zu Etappe zu gelangen – und das ganz ohne zusätzliche Kosten. So lässt sich der Lechweg nicht nur komfortabel, sondern auch nachhaltig erleben.
Entspanntes und gleichzeitig umweltfreundliches Erlebnis
Unabhängig davon, ob man den Lechweg mit nur einem Standort als Ausgangspunkt oder mit wenigen Unterkunftswechseln erwandert – die Flexibilität und Bequemlichkeit, die durch das dichte Netz an Busverbindungen entsteht, macht die Tour zu einem entspannten und gleichzeitig umweltfreundlichen Erlebnis. Für Wander*innen, die Wert auf Nachhaltigkeit und Komfort legen, ist der Lechweg somit eine ideale Wahl, um Natur und Erholung perfekt miteinander zu verbinden.
Hotel Austria Lech S
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 36/22
Hotel Gotthard S
Entfernung Lechweg 50 m
Anzahl der Zimmer 50
Hotel Auenhof S
Entfernung Lechweg 150 m
Anzahl der Zimmer 30
Georg Strolz GmbH Omesberg 287
6764 Lech am Arlberg Telefon +43 55 83/23 82 office@hotelaustria.com www.hotelaustria.com
Walch Hotelbetriebs GmbH Omesberg 119
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/35 600 hotel@gotthard.at www.gotthard.at
Hotel Auenhof GmbH & Co. KG Tannberg 345
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/25 41 info@auenhof.com www.auenhof.com
Hotel Sonnblick
Entfernung Lechweg 150 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 10/1
Hotel Aurora
Entfernung Lechweg
m
Anzahl der Zimmer 25
Hotel Haldenhof
Entfernung Lechweg 150 m
Anzahl der Zimmer 26
Hotel Sonnblick Tannberg 165
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/3 39 64 hotel@sonnblick-lech.com www.sonnblick-lech.com
Hotel Aurora GmbH & Co. KG Omesberg 209
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/23 54 hotel@aurora-lech.com www.aurora-lech.com
Familie Schwärzler Tannberg 347
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/2 44 40 reservation@haldenhof.at www.haldenhof.at
Golf- & Sporthotel Hartenfels
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 6/9
Hotel Appartement Roggal
Entfernung Lechweg 70 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 22/3
Pension Alwin
Entfernung Lechweg 750 m
Anzahl der Zimmer 12
Hotel Hartenfels, Familie Wolf Zug 490
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/31 04 info@hartenfels.at www.hartenfels.at
Pension Roggal Walch KG Omesberg 184
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/22 74 roggal@lech.at www.roggal.com
Marlies Schneider Zug 309
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/30930 pension@alwin.at www.alwin.at
Hotel Alpenland
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer 17
P. Jochum GmbH
Anger 198
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/23 51
info@alpenland-lech.com www.alpenland-lech.com
MATS LECH ALPENQUARTIER
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 6/8
Fam. Gerti & Markus Mathis Tannberg 375
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/23 13 info@mats-lech.at www.mats-lech.at
Hotel
Arabell
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer 19
Hotel Arabell GmbH
Anger 434
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2181 hotel@arabell.at www.arabell-lech.at
Hotel Sursilva
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer 13
Hotel Sandhof
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer 29
Hotel Lech S
Entfernung Lechweg
200 m
Anzahl der Zimmer 19
Sursilva GmbH, Walch Alexander
Dorf 487
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2970 office@hotel-sursilva.at www.hotel-sursilva.at
Hotel Sandhof Prodinger GmbH
Dorf 124
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2298 info@sandhof.at www.sandhof.at
Hotel Lech Alpensport GmbH & Co.KG
Dorf 263
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/22 89-0 info@hotel-lech.eu www.hotel-lech.eu
Gasthof Pension Alphorn
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer 13
Haus Braunarl Entfernung Lechweg
m Anzahl der FeWos 11
Pension Daniel
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer 9
Pension Alphorn Katrin Metzler e. U. Zug 449
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/27 50 info@alphorn-zug.at www.alphorn-zug.at
Anna-Katharina Gusner Omesberg 438
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/3 66 40 welcome@braunarl.com www.braunarl.com
Omesberg 397
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/29 29 info@pension-daniel.at www.pension-daniel.at
Albert Huber Pension Daniel KG
Haus Jehle
Entfernung Lechweg 700 m
Anzahl der Zimmer 6
Hotel Garni Schneider
Entfernung Lechweg 50 m
Anzahl der Zimmer 11
HAUS MELITTA
Entfernung Lechweg
300 m
Anzahl der Zimmer 10
Haus Jehle, Jehle & Co. KG
Strass 242
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/23 80
info@jehle-lech.at www.jehle-lech.at
Carola Muxel
Dorf 115
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/29 69 info@schneider-lech.at www.schneider-lech.at
Haus Melitta, Familie Mathis
Tannberg 131
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/23 13 info@melitta-lech.at www.melitta-lech.at
Haus Schrofenstein
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer 15
Pfefferkorn’s Hotel
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer/Suiten 30
Hotel-Pension Bianca
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer 12
Familie Wolf
Anger 160
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/22 10 info@schrofenstein-lech.at www.schrofen-stein.at
G. Pfefferkorn & Co.KG
Dorf 138
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2525-0 info@pfefferkorn-lech www.pfefferkorn-lech.at
Carmen Morscher-Wolf
Anger 23
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/28 29 fam.morscher@bianca.at www.bianca.at
Hotel Kristall
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer 11
Hotel Garni Edelweiss
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 10
Hotel Bergheim
Entfernung Lechweg
350 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 19/8
Hotel Kristall
Anger 284
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/24 22 info@lech-kristall.at www.lech-kristall.at
Kitzmüller-Fetz Alexandra
Anger 145
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2410 info@edelweiss-lech.at www.edelweiss-lech.at
Edith Bucher Omesberg 172
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/22 56 bucher@hotel-bergheim.at www.hotel-bergheim.at
Pension Walserheim
Entfernung Lechweg
300 m
Anzahl der Zimmer 7
Pension Kilian
Entfernung Lechweg
400 m
Anzahl der Zimmer/Suite 14/1
Hotel & Restaurant Walkerbach
Entfernung Lechweg
100 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 16/2
Pension Walserheim, Fam. Leichtfried Dorf 158, 6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/29 96 walserheim@vol.at www.walserheim.at
Anger 177
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2430 office@kilian-lech.at www.kilian-lech.at
Pension Walkerbach e.U. Oberstubenbach 28
A-6764 Lech am Arlberg
Telefon + 43 5583/2519-0 info@walkerbach.at www.walkerbach.at
Pension Widderstein
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer 11
Appartements Omeshorn
Entfernung Lechweg 550 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 4
Das Verwall TrustYou 4,8 von 5
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der FeWos 6
Annette Moosbrugger Hausnr. 335
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/24 52 info@widderstein-lech.at www.widderstein-lech.at
Appartement Omeshorn 1593
Omesberg 3
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 55 83/40 05 00 omeshorn1593@aon.at www.omeshorn1593.at
pepper-collection GmbH/Das Verwall
Strass 368
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 664 1407074 office@peppercollection.com www.dasverwall.com
Lech Hostel
Entfernung Lechweg 400 m
Anzahl der Zimmer 16
Die Lecherin
Entfernung
Anzahl der FeWos 4
Berghotel Biberkopf S
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer 73
Lech Hostel Anger 178
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 5583/2210 info@lech-hostel.com www.lech-hostel.com
Familie Michael Huber Omesberg 769
6764 Lech am Arlberg
Telefon +43 664/4452922 welcome@die-lecherin.at www.die-lecherin.at
Arlberg Biberkopf Tourismus GmbH Warth 28
6767 Warth
Telefon + 43 55 83/4 18 00 office@biberkopf.at www.biberkopf.at
Hotel Jägeralpe S
Entfernung Lechweg 3 km
Anzahl der Zimmer 57
Hotel Jägeralpe GmbH Hochkrumbach 5 6767 Warth
Telefon +43 55 83/42 50 hotel@jaegeralpe.at www.jaegeralpe.at
Wellnesshotel Warther Hof S
Entfernung Lechweg
100 m
Anzahl der Zimmer 75
Monika Roiderer, Jäger GmbH
Bregenzerwaldstraße 53 6767 Warth
Telefon +43 55 83/35 04 hotel@wartherhof.at www.wartherhof.at
Alpin – Studios & Suites TrustYou 5,0 von 5
Entfernung Lechweg
190 m
Anzahl der Studios/Suites 12/4
Alpin – Studios & Suites
Familie Belinda & Mathias Fritz Warth 56 · 6767 Warth
Telefon + 43 5583/2716 info@alpinwarth.at www.alpinwarth.at
Hotel Walserberg
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer 46
Hotel Walserstube
Entfernung Lechweg 200 m
Anzahl der Zimmer 28
Haus Birkenbühl
Entfernung Lechweg 100 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 5/3
Hotel Walserberg Simon Walch e.U. Dorf 37
6767 Warth
Telefon +43 55 83/35 02 hotel@walserberg.at www.walserberg.at
Moll Sabrina e. U. Bregenzerwaldstraße 60
6767 Warth
Telefon +43 55 83/35 57 info@walserstube.at www.walserstube.at
Helmut Strolz Bildegg 38
6767 Warth
Telefon +43 6 64/1 11 13 97 info@birkenbuehl.at www.birkenbuehl.at
Haus Anita TrustYou 4,9 von 5
Entfernung Lechweg 50 m
Anzahl der Zimmer 6
Haus Anita Warth 72
6767 Warth
Telefon +43 664/1517466 info@hausanita.at www.hausanita.net
Appartementhaus Lechblick TrustYou 4,4 von 5
Entfernung Lechweg
350 m
Anzahl der Appartements 13
Bergspitz Luxury Appartement
Entfernung Lechweg
600 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 2/2
Appartementhaus Lechblick Warth 68
6767 Warth
Telefon +43 5583/41800798 willkommen@lechblick.at www.lechblick.at
Familie Walch Gehren 1 · 6767 Warth
Telefon +43 55 83/36 09
Mobil +43 680 4 00 37 76 info@bergspitz.at www.bergspitz.at
Gehrnerhof Urlaub am Bio-Bauernhof
Entfernung Lechweg 0 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 6
Franz und Liesbeth Fritz Gehren 5
6767 Warth
Telefon +43 55 83/36 02 gehrnerhof@aon.at www.gehrnerhof.at
Am Gehren – Arlberg Appartments TrustYou 4,7 von 5
Entfernung Lechweg
600 m
Anzahl der FeWos 17
Naturhaus Gehren
Entfernung Lechweg
200 m
Anzahl der Zimmer/FeWos 2/2
Alexander Vogt Gehren 1c
6767 Warth
Telefon +43 664 1 10 79 26 info@amgehren.com www.amgehren.com
Jeanette und Ulrich Fritz Gehren 2a
6767 Warth
Telefon +43 664/5856567 info@naturhaus-gehren.at www.naturhaus-gehren.at
Schmankerl aus der österreichischen Küche und eine große Auswahl an offenen Weinen in unserer Kutscherstube sowie auf unserer Sonnenterrasse
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Mitte Juni–Ende September Geöffnet 10.00–22.00
Haldenhof
»Lebenslust am Lechweg«
6764 Lech am Arlberg Tannberg 347
Telefon +43 55 83/2 44 40 reservation@haldenhof.at www.haldenhof.at
Unser Angebot wechselt täglich. Der Genuß als Menü oder á la Carte, dazu feine österreichische Weine und Brände. Die Vollwertküche mit regionalen Produkte steht im Vordergrund unserer Angelika Kauffmann Stube.
Entfernung Lechweg: 50 m Geöffnet 18.30–21.00
Hûs Nr. 8
Christian Walch GmbH 6764 Lech am Arlberg · Omesberg 8
Telefon +43 55 83/33 22 0 husnr8@speed.at www.hus8.at
Romantische und genussvolle Momente im Hûs Nr. 8 mit herrlicher und feiner österreichischer Küche. Übernachtung im Hotel Roggal****
Entfernung Lechweg: 100 m
Betrieb von: ab Ende Juni
Hotel Hartenfels
Familie Wolf
6764 Lech am Arlberg · Zug 490
Telefon +43 55 83/31 04 info@hartenfels.at www.hartenfels.at
Gemütlich, elegantes Ambiente mit österreichischen und internationalen Spezialitäten, Sonnenterrasse
Entfernung Lechweg: 500 m
Betrieb von: Ende Juni–Anfang Oktober Geöffnet 12.00–21.30, Mittwoch Ruhetag
Gasthof Alphorn Katrin Metzler
6764 Lech am Arlberg · Zug 449 Telefon +43 55 83/27 50 info@alphorn-zug.at www.alphorn-zug.at Alpenländisch-gemütlich und persönlich-charmant, regionale Küche.
Entfernung Lechweg: 550 m
Betrieb von: Ende Juni–Ende September, Dienstag Ruhetag
MAREND KIOSK beim Wald-Schwimmbad Lech Fam. Gerti & Markus Mathis Tannberg 528 6764 Lech am Arlberg Telefon +43 55 83/23 13 info@melitta-lech.at www.melitta-lech.at herzhaft. jause. herzhaft. pause. Gastgarten mit Hausgemachtem, Gegrilltem, Brettljause, Berkäs »vo:do«, Gertis Kuchen, Getränke, Kafee & Eis
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Juni–September Geöffnet 11.30–19.00, außer bei Regen
Café Gotthard
Nicole und Clemens Walch
6764 Lech am Arlberg
Omesberg 119
Telefon +43 55 83/3 56 00 hotel@gotthard.at www.gotthard.at
Das Café Gotthard ist der perfekte
Treffpunkt nach der ersten Etappe. Frisches Brot, Snacks und Kuchen aus eigener Herstellung, Omes Bier und Omes Gin aus unserer Genusswerkstatt.
Betrieb von: Mitte Juni–Ende September Geöffnet 17.00 –21.00, Sonntag Ruhetag
LECH AM ARLBERG – WARTH AM ARLBERG
Hotel Walserstube
»Lieblingsplatz«
Sabrina Moll e. U.
6767 Warth · Bregenzerwaldstr. 60
Telefon +43 55 83/35 57 info@walserstube.at www.walserstube.at
In unserem eleganten Restaurant sowie in unserer rustikalen Stube genießen Sie hervorragende, regionale Küche aus Vorarlberg wie auch internationale Küche.
Entfernung Lechweg: 200 m
Betrieb von: Anfang Juli–Anfang Oktober, Dienstag Ruhetag
Wellnesshotel Warther Hof
Monika Roiderer
6767 Warth
Bregenzerwaldstraße 53
Telefon +43 55 83/35 04 hotel@wartherhof.com www.wartherhof.at
Täglich abwechslungsreiche Speisen, frischen Apfel- und Topfenstrudel mit Kaffee. Bitte um Vorreservierung für das Abendmenü.
Entfernung Lechweg: 100 m
Betrieb von: Mitte Juli–Mitte November Abendessen 18.30–20.30
Dorfcafé Bickel
6767 Warth · Nr. 48
Telefon +43 55 83/36 15 info@dorfcafe-warth.at www.dorfcafe-warth.at
Unser Dorfcafe, mitten in Warth überzeugt durch gemütliche Atmosphäre, gutbürgerliche Küche sowie Pizza und Burger. Alle Speisen auch to go.
Entfernung Lechweg: 0 m
Geöffnet täglich 10.00–22.00, warme Küche von 11.00–20.30
Altes Sennhaus
Kurt Sojer
6767 Warth · Nr. 2
Telefon +43 676/ 5088401 altessennhaus@kaesereisojer.at www.kaesereisojer.at/altessennhaus
Regionale, traditionelle Speisen, Verkauf von Käsespezialitäten sowie regionalen Produkten, Sonnenterrasse.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Mitte Juni–Mitte Oktober, Anfang Dezember–Mitte April Montag & Dienstag Ruhetag
WARTH AM ARLBERG – GEHREN/LECHLEITEN – STEEG
Bibers Restaurant & Bar
6767 Warth · Nr. 28
Telefon +43 55 83/4 18 00 office@biberkopf.at www.biberkopf.at
Internationale Küche trifft auf lokale Spezialitäten, ausgezeichnet mit zwei Hauben, große Sonnenterrasse.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Ende Juni–Anfang Oktober Geöffnet 17.00–21.30
Die Einkehr mit Aus- & Weitblick. Wirten mit Tradition und Essen mit Charakter! Frühstücksbuffet, Tageslokal mit grandioser Sonnenterrasse, feine Schmankerl, frische Strudel und Kuchen.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Mitte Juni–Mitte Oktober, Mittwoch Ruhetag, Online-Tischreservierungen via Website
Kraftplatz »Lisl’s« Terrasseneinkehr
6767 Warth · Gehren 5
Telefon +43 55 83/36 02 gehrnerhof@aon.at www.gehrnerhof.at
Einzigartig und natürlich – mit Bio-Bauernhof, bäuerliche Feinschmecker-Küche, Bauernjause, Bauernkoscht
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Juni–Oktober Geöffnet täglich von 10.00–17.00, kein Ruhetag
Lechtaler Naturkäserei
Kurt Sojer
6655 Steeg · Nr. 16
Telefon +43 56 33/56 36 info@kaesereisojer.at www.kaesereisojer.at Verkauf von selbstgemachten Käsespezialitäten, sowie regionale Köstlichkeiten, Milchtrinkstüberl, Brotzeit und Eis, Terrasse.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Mitte Dezember–Anfang November
Lechweg-Biergarten Dorfstube am Hallenbad 6655 Steeg · 30b Telefon +43 5633/525412 info@dorfstube-steeg.at www.dorfstube-steeg.at
Leckeres Essen in gemütlicher Atmosphäre direkt am Lechweg in Steeg. Unsere selbst gemachten Spezialitäten, Pastrami-Sandwich, sowie leckere Pizza aus dem Steinofen und verschiedene Burger, könnt Ihr bei uns verkosten oder mitnehmen. Kaffeespezialitäten mit hausgemachten Kuchen und Eisbecher runden unser Angebot ab.
Auch für die Vegetarier und Veganer haben wir spezielle Angebote.
Entfernung Lechweg: 0 m durchgehend warme Küche Montag Ruhetag
Sterawirts Hauserei am Lech
6655 Steeg . Dickenau 14
Telefon +43 5633/5644 info@hauserei.at www.hauserei.at
Urig. Lässig - wir verwöhnen euch mit Tiroler Gastfreundschaft und regionalen Superfoods aus unserer kleinen aber feinen Speisekarte.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Ende Mai–Mitte Oktober, Mittags bis 16.00, abends nur mit Reservierung ,Dienstag Ruhetag
Hotel Post Steeg 6655 Steeg · Nr. 17 Telefon +43 56 33/53 07 hotel@poststeeg.at www.poststeeg.at
Von der zünftigen Jause, hausgemachten Strudel, heimischen Schmankerln bis zum Haubenrestaurant. Wir bieten Ihnen eine erholsame und stärkende Rast auf der Terrasse oder in den Stuben.
Mit viel Herzblut und LIebe bringen wir Ihnen die Besonderheiten unserer schönen Urlaubsregion dem Lechtal in Tirol näher. Auf erhliche Gastfreundschaft und Tiroler Orginalität legen wir großen Wert - für einenunvergessliche Urlaubszeit in und rund um unseren 3* Hotel Schwarzer Adler in Steeg im Lechtal.
STEEG – HOLZGAU
Posthotel Lechtal
6654 Holzgau · Nr. 47
Telefon +43 5633/5204 info@posthotel-lechtal.at www.posthotel-lechtal.at
Cafe, Restaurant, typisch Tiroler
Speisen, hausgemachte Kuchen, Sonnenterasse
Entfernung Lechweg: 100 m
Betrieb von: Ende Mai–Mitte Oktober
Durchgehend geöffnet, kein Ruhetag
# 5
– BACH
Lechtaler Hexenkessel, 1200 m
Telefon +43 676/9048644 info@lechtaler-hexenkessel.at www.lechtaler-hexenkessel.at
Urige Hütte, Sonnenterrasse mit Blick übers Tal; feine »Hexenküche« – hausgemacht deftig oder vegetarisch, hausgemachte Kuchen; an der Jöchelspitzbahn mit Buszubringer.
Entfernung Lechweg: 0 m
Betrieb von: Mitte Mai–Ende Oktober
Geöffnet 10.00–19.00, Montag und Freitag 10.00–18.00 Uhr, Mittwoch Ruhetag
Berggasthof Sonnalm, 1800 m
Telefon +43 56 34/68 34 info@sonnalm-lechtal.at www.sonnalm-lechtal.at
Direkt an der Bergstation der Jöchelspitze gelegen, ist die Sonnalm der perfekte Platz für eine Auszeit und ein Genuss auf höchstem Niveau.
Entfernung Lechweg: nicht direkt am Lechweg Betrieb von: Mitte Mai–Ende Oktober. Geöffnet 9.00–16.00, Montag Ruhetag (außer an Feiertagen)
Berggasthof Klapf
Carmen Larcher
6653 Bach · Klapf 81
Telefon +43 56 34/63 49 berggasthof_klapf@aon.at www.gasthof-klapf.at
Betrieb von: Mitte Mai–ca. Anfang Oktober Warme Küche von 11.30–14.00 und von 17.30–20.00, Dienstag Ruhetag
Hotel »Cafe« Post Familie Schedler
6653 Bach · Oberbach 44
Telefon +43 56 34/63 45 info@hotelpost-bach.at www.hotelpost-bach.at
Das Café, mit gemütlicher Sonnenterasse, liegt im Zentrum von Bach. Frische hausgemachte Torten und Strudel, Suppen, Salat, Brotzeit und kleine Gerichte.
Entfernung Lechweg: 100 m
Geöffnet von Mai–Oktober
HOLZGAU
Freibad Bistro
6654 Elbigenalp · Obergiblen
Telefon +43 660/2969029 info@nature-adventure.at www.nature-adventure.at
Modernes Bistro mit gemütlicher Sonnenterasse und Wintergarten. Pizza, Burger, Salate, Schnitzel & Co. Kaffee, Kuchen, Eis
Entfernung Lechweg: 0 m Geöffnet von Mai bis September
Kasermandl
auf dem Duarfer Berg
6652 Elbigenalp · Dorf 58b Telefon +43 56 34/2 00 57 bergbuero@kasermandl.tirol www.kasermandl.tirol
Echte Lechtaler Köstlichkeiten mit hausgemachten & regionalen Produkten. Samstags: Steak- oder Fondueabend auf Vorbestellung ab 6 Personen. Geniessen Sie eine Auszeit auf unserer Sonnenterrasse mit einmaligem Blick ins Lechtal & auf die Berge.
Entfernung Lechweg: 2,8 km
Gänzjähriger Betrieb
Geöffnet im Sommer ab 9.00, im Winter ab 10.00, Dienstag & Mittwoch Ruhetag, Infos über die Website
Regionale, traditionelle, frische Speisen. Hausgemachte Torten und Kuchen. Große Eiskarte. Sonnenterasse und Restaurant.
Entfernung Lechweg: 50 m Geöffnet von 11.00–22.00
Restaurant zur Geierwally
Dorf 40 · 6652 Elbigenalp
Telefon +43 56 34/64 05 kathy.matti@gmx.at www.zur-geierwally.at
Genuss und Tradition wird bei uns groß geschrieben. Leidenschaft und Lokalität zeichnet unser Restaurant aus. Eintauchen in urige Gemütlichkeit; direkt im Ortskern von Elbigenalp.
Entfernung Lechweg: ca. 1 km
Geöffnet ab 17.00, Mittwoch/Sonntag Ruhetag
Hotel Gasthof Post
6652 Elbigenalp · Dorf 41b Telefon +43 56 34/62 05 info@hotel-post.biz www.hotel-post.biz
Unser Hotel-Gasthof liegt im Zentrum von Elbigenalp, wir servieren Ihnen regionale und internationale Küche.
Entfernung Lechweg: 700 m
Betrieb von: Mitte Mai–Mitte Oktober, Dienstag Ruhetag
Landgasthof Kaiserkrone
Familie Santifaller 6644 Elmen · Nr. 45 Telefon +43 56 35/2 10 office@gasthof-kaiserkrone.at www.gasthof-kaiserkrone.at Regionale, traditionelle Gerichte, hausgemachte Kuchen, Sonnenterrasse.
Entfernung Lechweg: 1,7 km
Betrieb von: Mitte Mai–Mitte Oktober, Dienstag Ruhetag (außer im Juli und August)
WÄNGLE – PFLACH
Hotel Goldene Rose
6600 Lechaschau · Dorfstraße 2
Telefon +43 56 72/6 24 11 info@hotel-goldene-rose.at www.hotel-goldene-rose.at
Hotel Café-Bar
Entfernung Lechweg: 1,3 km
Geöffnet von 12.00–14.00 und von 17.30–21.00, Sonntag Ruhetag
Hotel »zum Mohren«
6600 Reutte · Untermarkt 26
Telefon +43 56 72/6 23 45 info@hotel-mohren.at www.hotel-mohren.at
Traditionsreiches Haus im verkehrsberuhigten Zentrum, Tiroler Wirtshaus, Mitglied der Naturparkwirte, AMA-Gütesiegel als Zeichen regionaler Produktbezogenheit
Entfernung Lechweg: 1,6 km Ganzjähriger Betrieb Geöffnet ganztägig, Restaurant am Sonntag geschlossen
PFLACH – FÜSSEN
Hotel Sommer GmbH
Wolfgang Sommer 87629 Füssen · Weidachstr. 74
Telefon +49 83 62/91 47-0 info@hotel-sommer.de www.hotel-sommer.de
Das Hotel Sommer besticht durch seine außergewöhnliche Lage mit Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Alpen.
Aktiv – Kultur – Natur – Wellness
Entfernung Lechweg: 3,3 km Ganztägig geöffnet, kein Ruhetag
Bill-Bo-Kiosk am Lechfall
87629 Füssen · Tiroler Str. 29 ½
Telefon +49 178 873 15 57 galadriel.feldhoff@gmail.com
Bio-Eis aus hauseigener Manufaktur, Bio- und vegetarische Gerichte, Souvenirs, Snacks und kalte Getränke auf der Sonnenterrasse.
Entfernung Lechweg: 0 m
Geöffnet von Ostern–Mitte November von 11.00–17.30
Telefon +49 83 62/93 01 80 rezeption@schlosskrone.de www.schlosskrone.de
Täglich bayrische Gerichte à la Carte in der gemütlichen »Himmelsstube«, am Nachmittag kleine Karte oder Kaffee & Kuchen im Wintergarten.
Entfernung Lechweg: 1,2 km
Warme Küche von 11.30–14.30 und 18.00–21.30
Frauensee
Best Trails of Austria
Der Lechweg ist Mitglied der »Best Trails of Austria«, zu welcher auch der Donausteig, der Welterbesteig und der alpannonia® gehören. Die Kooperation gibt einen guten Überblick über die Möglichkeit, eindrucksvolle, ökologisch wertvolle oder kulturgeschichtlich für Österreich bedeutende Landschaften zu erwandern. Die Etappen sind so angelegt, dass sie auch von alpin unerfahrenen Gästen bewältigt werden können. Markierungen, Beschilderungen und Vorinformationen ermöglichen eine einfache und sichere Orientierung entlang des Weges. Mit umfangreichen Informationen versorgt und kompetenten Ansprechpartnern vor Ort, gelingt Ihnen die Planung Ihrer Tour problemlos. Die Wanderungen auf allen Wegen können einfach und bequem mit Übernachtung und Gepäcktransport gebucht werden. Dabei steht jeder der einzelnen Weitwanderrouten für eine Besonderheit der österreichischen Kultur- und Naturlandschaft.
Der Donausteig bringt Sie auf 450 km an die schönsten Stellen der Donau in Österreich von Paussau über Linz bis Grein. Über Sagen und Geschichten tauchen Sie ein in das kulturelle Leben der Donauregion: von Burgen über Kirchen zu Schlössern und Museen. Die 120 Donausagen, die hierbei erzählt werden, sind auch für Kinder geeignet. Wer dann noch nicht genug hat, dem stehen auch noch mehr als 40 Donausteig-Runden zur Verfügung, die auf zahlreichen Wegen ins Hinterland führen.
Der Welterbesteig schließt sich sogleich an den Donausteig an. Das Thema ist aber ein ganz anderes. Hier heißt es »Wandern und genießen«, mit einem Glas Wein der bekannten Wachauer Weinberge.Dabei können auf 180 km insgesamt 180 Heurigenbetriebe besucht werden. Die Weitwanderroute führt Sie dabei durch das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau auf den höchsten Berg an der Donau: den Jauerling (960 m). Dadurch ergeben sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Etappenplanung.
Ganz im Osten des Landes liegt der alpannonia®. Die 120 km des Weges verbinden dabei die Ausläufer der Ostalpen im österreichischen Burgenland mit der pannonischen Ebene in Ungarn. Vergessen Sie Ihren Personalausweis nicht! Denn da wo einst der Eiserne Vorhang eine undurchdringliche Barriere schaffte, können Sie die Staatsgrenze ganz einfach überschreiten. Während der Wanderung passieren Sie in fünf bis sechs Tagesetappen besondere Aussichtspunkte und die Burgen Bernstein, Stadtschlaining und Köszeg.
Weitere Informationen: www.best-trails.at
Häufig gestellte Fragen
Muss ich meine Unterkunft im Voraus buchen oder finde ich spontan eine Übernachtungsmöglichkeit?
Grundsätzlich bist du auf der sicheren Seite, wenn du deine Unterkünfte im Voraus buchst. Die örtlichen Tourismusbüros sind dir gerne bei der Suche behilflich. Gerade im Juli und August herrscht aber Hochsaison in allen Orten am Lechweg. Wenn du Wert darauf legst, dass deine Unterkunft einen bestimmten Ausstattungsstandard hat und direkt an oder nahe der Wanderroute liegt, empfehlen wir eine Buchung im Voraus.
Kann ich auch mehrere Nächte in der gleichen Unterkunft bleiben?
Du kannst natürlich auch mehrere Nächte in einer Unterkunft bleiben. Die guten Busverbindungen machen das möglich. Wir empfehlen dir zwei bis drei Standortquartiere entlang des Weges zu wählen und von dort aus die Etappen rundherum zu wandern. Du benötigst weniger Gepäcktransporte und lernst die Gastgeber sowie die Umgebung noch besser kennen.
Kann der komplette Lechweg bereits im Mai erwandert werden?
Der Lechweg in seiner gesamten Länge ist nur von Ende Juni bis Anfang Oktober begehbar. Vorher musst du auf den Etappen Formarinsee bis Warth mit Restschnee rechnen. Außerdem öffnen die Gastgeber in Lech und Warth erst zum Saisonstart und der Wanderbus, der dich zum Formarinsee bringt, fährt auch erst ab Ende Juni. Wir empfehlen daher für Wanderungen im Mai bzw. ab Oktober die verkürzte Variante ab Steeg bis Füssen.
Ist der Lechweg entgegen der Laufrichtung von Füssen nach Lech zu erwandern?
Die Wegemarkierung und Beschilderung erfolgen nach den Richtlinien der Europäischen Wandervereinigung durchgängig und in beide Laufrichtungen. Wer also lieber sportlich bergauf und in die Alpen hinein wandert, kann den Lechweg auch vom Fall zur Quelle begehen.
Wie lange dauert die Fahrt mit dem Bus von Füssen nach Lech am Arlberg und weiter zum Formarinsee?
Die Busfahrt von Füssen nach Lech dauert mit kurzem Aufenthalt in Reutte knapp drei Stunden. Der Wanderbus vom Postamt in Lech zum Formarinsee verkehrt stündlich, die Fahrt dauert etwa 40 Minuten.
Wie gelange ich am Ende der Wanderung zurück zu meinem PKW?
Von Füssen aus kannst du mit dem Bus Linie 100 von Füssen nach Reutte und mit Linie 110 von Reutte bis Lech zurück zu deinem PKW gelangen. Am Bahnhof in Reutte musst du einmal umsteigen. Bitte beachte, dass der letzte Bus von Füssen nach Lech um ca. 14.00 Uhr abfährt. Beide Linien verkehren auch in Gegenrichtung.
Wo kann ich mein Auto parken?
In Lech am Arlberg kannst du dein Fahrzeug in der Anger Tiefgarage abstellen. In Füssen in der Parkgarage City (P5). Weitere Informationen auf Seite 8.
Alle in dieser Veröffentlichung enthaltenen Angebote und Angaben beruhen auf den Informationen, die von den jeweiligen Anbietern unterbreitet wurden. Für die Richtigkeit kann keine Garantie übernommen werden. Die aktuellsten Informationen und Preise der Anbieter finden Sie auf der jeweiligen Homepage.
Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten die österreichischen Hotelvertragsbedingungen (ÖHVB) bzw. die Regelungen des deutschen Gastaufnahmevertrages.
Druck und Verarbeitung: VVA- Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH, 6850 Dornbirn
Fotos:
Titelbild: Verein Lechweg/ Fabian Heinz, Boxfish; S. 55, 61, 63: Michael Kohler; S. 67: Anja Ginther; S. 87, 112: Robert Eder, Naturpark Tiroler Lech; S.95: Mario Posch; S. 96: Axel Helm, www.reisereportagen-kelm.de; S. 99: Franz Wierer; S. 115: Andreas Hub; S. 116: Bezirksbauamt Reutte; S. 83: Füssen Tourismus und Marketing AH; S. 95, 96, 99, 101, 103, 104, 109, 111, 113, 114: Verein Lechweg/Gerhard Eisenschink; alle anderen Fotos, außer Gastgeber: Verein Lechweg/Boxfish.
Stand November 2024, Änderungen vorbehalten. Der Verein Lechweg übernimmt keine Haftung für allfällige Fehler.
Das Lechweg-Serviceheft wurde in der Region klimaneutral gedruckt. Für diese Auflage wurde ein FSC-zertifiziertes Papier verwendet.
Wichtige Telefonnummern
info@lechweg.com
www.lechweg.com
bei Notfällen oder Schwierigkeiten:
Rettungsdienst in Deutschland 112
Rettung in Österreich 144
Feuerwehr in Deutschland 112
Feuerwehr in Österreich 122
Polizei in Deutschland 110
Polizei in Österreich 133
Bergwacht in Deutschland 112
Bergrettung in Österreich 140
Kostenlose Notruf-App „SOS EU ALP“ Punktgenaue Ortung bei Alpinunfällen und im Tal. Smartphone Nutzer sollten vor der Tour die kostenlose App installieren. Sie hilft beim Versenden eines Notrufs und übermittelt gleichzeitig den eigenen Standort via GPS-Daten sowie GPS-Abrufzeitpunkt, Akkustand des Smartphones sowie Höhen- und Kontaktdaten.
Natursee
Naturklettergarten
Warth
Lechschlucht
Älpele
Alpe
Formarin
Steinbockdenkmal
Formarinsee
Lechquellgebiet
Lech am Arlberg Zug
VorarlbergTirol Bayern D A
Simmswasserfall
GeierwallyFreilichtbühne
Häselgehr Elbigenalp
Höhenbachschlucht Jöchlspitzbahn
Freischwimmbad
Bach Fußgängerhängebrücke
Holzgau
Kneippanlage Erlebnisbad
Steeg
Naturkäserei
Fischteich Waldschwimmbad Kneippanlage Wasserfall
GeierwallyFreilichtbühne
Elbigenalp
Jöchlitzbahn
Der Lech in der Hauptrolle, sein Wasser als Begleiter, die Berggipfel als Kulisse: Der Weitwanderweg Lechweg eröffnet alpines Gebiet für entspanntes Wandern.
Von der Quelle bis zum Lechfall bietet eine der letzten Wildflusslandschaften Europas Stationen zum Innehalten und Entspannen.
Johannesbrücke Füssen Lechfall Hängebrücke
Aussichtspunkt Baichlstein
Vorderhornbach
Forggensee
Schloss Neuschwanstein/ Schloss Hohenschwangau
Alpsee
Costarieskapelle
Frauensee Reutte
Hahnenkamm
Weißenbach
Forchach
Lechzopf
Stanzach
Naturerlebnisbad
Elmen
DoserWasserfall
Häselgehr
Freischwimmbad
Freischwimmbad
Bach
Vogelbeobachtungsturm Pflacher Au
Riedener See Burgenwelt Ehrenberg
Bodensee
St.Gallen
Lech am Arlberg
Chur
München
I Memmingen Füssen
Reutte
Bozen Innsbruck
...weil
wir gemeinsam neue Wege gehen!
ANTEILIG RECYCELTE MATERIALIEN
FAIRE & TRANSPARENTE PRODUKTION
HOCHWERTIGE QUALITÄT & VERARBEITUNG
Deshalb gibt es in unserer vielfältigen Wanderrucksack-Kollektion genau den passenden Begleiter für deine individuellen Ansprüche und Bedürfnisse. Wie zum Beispiel unseren GREEN gelabelten Hike Pack 27 mit komfortablem Netzrücken für deine entspannten Wandertouren.
Ort am Lechweg
Ort außerhalb Lechweggebiet
Berg mit Höhenangabe in Metern
Sehenswürdigkeit
Fluss, Bach, See, Quelle, Schwimmbad, Kneippanlage oder Wasserfall
Bushaltestelle
Lebensmittel
Gastronomie
Arzt
Apotheke
Lechweg-Partner (Gastgeber)
Sport-/Schuhfachgeschäft
Touristinformation (Langzeit-)Parkplätze liegt nicht direkt am Lechweg
Startpunkt/Ziel Lechweg-Abschnitt
Jeweiliger Lechweg-Abschnitt
Vorheriger/weiterer Lechweg-Verlauf
Ortsstraße, Forst-/Landwirtschaftsweg
Landstraße, Überlandstrecke
Bundesstraße (mit Unterführung/Tunnel)
Autobahn oder zweispurige Schnellstraße
Eisenbahnlinie (mit Unterführung/Tunnel)
Bergbahn mit Sommerbetrieb
Fluss/Bach (mit See)
kostenloser Hol-/Bringservice
Gästekarte inklusive
Nichtraucherzimmer verfügbar
Internet/WLAN
Waschmaschine/Trockner; Wäscheservice
Hunde auf Anfrage erlaubt
Massage
Hallenbad/Swimmingpool
Sauna/Dampfbad
Gastronomie im Haus
EC-Karten werden akzeptiert
Kredit-Karten werden akzeptiert
Lechweg-Etappen/Gastgeberteil Legende auf den Kartenabschnitten
Piktogramme
www.lechweg.com
FÜR ANFRAGEN AUS ÖSTERREICH:
Lech Zürs Tourismus GmbH
Dorf 164, A- 6764 Lech am Arlberg Telefon +43 5583 2161-0 www.lechzuers.com
Warth-Schröcken Tourismus
Dorf 32, A- 6767 Warth Telefon +43 5583 3515-0 www.warth-schroecken.com
Lechtal Tourismus
Dorf 46, A- 6652 Elbigenalp Telefon +43 5634 5315 www.lechtal.at
Tourismusverband Naturparkregion Reutte
Untermarkt 34, A- 6600 Reutte Telefon +43 5672 62336 www.reutte.com
FÜR ANFRAGEN AUS DEUTSCHLAND:
Füssen Tourismus und Marketing
AdöR der Stadt Füssen
Kaiser-Maximilian-Platz 1, D-87629 Füssen Telefon +49 8362 9385-0 www.fuessen.de
KOORDINATION:
Verein Lechweg
Dorf 46 A-6652 Elbigenalp info@lechweg.com www.lechweg.com