MUSIKFREUNDE FEBRUAR 2026
Von der inneren Stimme geleitet ANDRIS NELSONS
PRÄSENTATION DER SAISON 2026/27 22. März 2026 | 19.30 Uhr Großer Musikvereinssaal
Foto: © Julia Wesely
Foto: © Julia Wesely
Die Anmeldung für Freikarten ist ab Dienstag, 20. Jänner 2026 möglich. Die Vergabe erfolgt nach Reihung der Anmeldung.
tickets@musikverein.at | Tel. +43.1.505 81 90
Foto: © Wolf-Dieter Grabner
mit Yuja Wang, Franz Welser-Möst, dem Wiener Singverein und Intendant Stephan Pauly
MUSIKFREUNDE
Inhalt
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Von der inneren Stimme geleitet Andris Nelsons
20 Alles eine Frage der Balance Patricia Nolz
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Träumen und Wachen Mit dem Singverein durch „Nacht und Morgen“
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Die Kunst des Zuhörens Das West-Eastern Divan Orchestra im Porträt
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Vom Abenteuer der Ausgewogenheit Fünf Hashtags zu Anne-Sophie Mutter und Tschaikowskijs Violinkonzert
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Relaxen in der Komfortzone Das neue Format „Auszeit“
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„Ich bin schlecht darin, Witze zu erzählen“ Julia Stemberger
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Aufbruch, Aufruhr, Avantgarde Das ORF RSO Wien als Uraufführungsorchester
Standards 3 Editorial 37 Kalendarium Februar 44 Preludio 46 Vorschau März
Fokus Klima: ZERO? Ein Beitrag zum Klimaschutz in der Klassik 14. bis 22. März 2026 Konzerte, Gespräche, Vorträge und Interviews
musikverein.at/fokus-klima-zero Es wird angestrebt, die Veranstaltung nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings/Events auszurichten.
Foto: Wolf-Dieter Grabner
Der Eintritt zu den Gesprächen, Vorträgen und Interviews ist frei.
MUSIKFREUNDE
Editorial Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde! Eine liebgewonnene Möglichkeit, sich ganz auf die menschliche Stimme zu konzentrieren, ist das alljährliche Chorkonzert des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Unter der Leitung seines Chordirektors Johannes Prinz wird der Singverein im Februar in einem vielseitigen Programm die Nacht und den Morgen besingen. Unter anderem erklingt die berühmte „Waldesnacht“ von Johannes Brahms, die der Komponist im Musikverein mit dem Singverein anno 1874 selbst zur Aufführung gebracht hat. Apropos Stimme: Eine der hoffnungsvollsten jungen Sängerinnen aus Österreich ist Patricia Nolz, die Sie bis zum Ende der Saison in zwei Konzerten in all ihren Facetten ihres künstlerischen Schaffens bewundern können – im Februar gemeinsam mit dem Ensemble Wien. Ich freue mich auf viele weitere Konzerte in diesem Monat – vom Trioabend mit Martha Argerich, Janine Jansen und Mischa Maisky über spannende Konzerte mit dem ORF RSO Wien und den Wiener Symphonikern bis zum großen Februar-Ausklang mit Anne-Sophie Mutter, die gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra unter Karina Canellakis Tschaikowskijs Violinkonzert spielen wird.
„Zuhören können, das klingt so einfach“ – mit diesem Satz beginnt ein Text in dieser Ausgabe, der das West-Eastern Divan Orchestra porträtiert, das im Februar unter der Leitung von Zubin Mehta im Musikverein gastiert. Vor einem Vierteljahrhundert von Daniel Barenboim und seinem Freund Edward W. Said gegründet, ist dieses Projekt, in dessen Zentrum das gemeinsame Musizieren von Menschen aus unterschiedlichen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontexten steht, heute angesichts der momentanen Situation im Nahen Osten aktueller denn je. In der Zusammenarbeit der Mitglieder im Orchester wird im persönlichen Miteinander, in Gesprächen und Diskussionen das versucht, was sie in ihrer Eigenschaft als Musiker:innen längst beherrschen: einander aufmerksam zuzuhören und im offenen Austausch zu sein. Auf dem Programm des Konzertes im Musikverein stehen Werke von Wagner, Beethoven und Tschaikowskij. Von inneren Stimmen erzählt ein Artikel über unseren Fokus-Künstler Andris Nelsons, der im Februar den ihm gewidmeten Zyklus fortsetzt, diesmal mit den Wiener Philharmonikern, mit denen ihn seit 2010 eine enge Zusammenarbeit verbindet. Eine Vielzahl an inneren Stimmen würde ihn beim Dirigieren leiten – im Musikverein werden ihm diese diesmal in Werken von Mozart und Dvořák ein inspirierender Klangkompass sein. Schon jetzt vormerken sollten Sie sich die Konzerte mit Andris Nelsons im Mai, bei denen die menschliche Stimme in den Mittelpunkt rückt. Am Pult der Wiener Philharmoniker wird Nelsons Mahlers Dritte Symphonie dirigieren, für den Ersten Aufzug von Wagners „Walküre“ reist er aus Leipzig mit dem Gewandhausorchester an.
Herzlichst Ihr
Dr. Stephan Pauly Intendant
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VON DER INNEREN STIMME GELEITET
Von der inneren Stimme geleitet Andris Nelsons Der Dirigent Andris Nelsons ist ein Sänger mit Taktstock, der die Musik in großen Spannungsbögen zum Fließen bringt. 2025/26 ist dies in einer Reihe von Konzerten zu erleben, die der Lette als Künstler im Fokus und in einem ihm gewidmeten Konzertzyklus des Musikvereins dirigiert – im Februar am Pult der Wiener Philharmoniker.
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Fotos: Julia Wesely
In der deutschen Musikstadt hat Nelsons seit 2018 die traditionsreiche Position des Gewandhauskapellmeisters inne, die vor ihm schon so bedeutende Musiker wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Kurt Masur und Herbert Blomstedt bekleideten. In der laufenden Saison ist Nelsons im Musikverein neben Konzerten mit den Wiener Philharmonikern auch mehrere Male am Pult des Leipziger Klangkörpers zu erleben, und dabei steht im Frühjahr unter anderem die einst vom Gewandhausorchester uraufgeführte „Frühlingssymphonie“ von Robert Schumann auf dem Programm.
„Ich höre Dvořáks Musik und weiß genau, was er gefühlt hat.“ Für Andris Nelsons ein bezeichnender Satz, der sich auch auf jeden anderen Komponisten in seinem Repertoire beziehen ließe. Er sehe es als vorrangige Aufgabe des Dirigenten, die eigenen inneren Gefühle über die Musik zu transportieren, stellte Nelsons in einem Gespräch mit Musikvereinsintendanten Stephan Pauly fest. Er musiziere mit dem Herzen, bringt es Edwin Barker auf den Punkt, der Solokontrabassist des Boston Symphony Orchestra, das Nelsons seit 2014 als Chefdirigent leitet. „Mut zu tiefen Gefühlen“ attestiert dem lettischen Dirigenten auch der Intendant des Leipziger Gewandhauses, Andreas Schulz.
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VON DER INNEREN STIMME GELEITET
Das Orchester wird mit Nelsons zum Klangkörper im wahren Sinn des Wortes. Wie Nelsons in der Musik Mozarts dessen typisches Brio in einer prickelnden Transparenz des Gesamtklangs mit gesanglichen Bögen verbindet, ist exemplarisch für das „musikalische System“ dieses Dirigenten. Sei es die Musik von Beethoven, dessen Symphonien Nelsons mit den Philharmonikern im Musikverein aufgeführt und aufgenommen hat, sei es die Musik von Brahms und Bruckner, dessen Symphonien Nelsons mit dem Gewandhausorchester für CD eingespielt hat, seien es Mahlers Symphonien, dessen Erste und Dritte Nelsons und die Philharmoniker Ende Februar bzw. im Mai im Musikverein aufführen, sei es Musik von Bartók, dessen Drittes Klavierkonzert Nelsons Ende Februar mit Lang Lang und den Philharmonikern zu Gehör bringt, oder sei es die Orchestermusik von Schostakowitsch, dessen Zehnte Symphonie im Mai im Musikverein mit Nelsons und dem Gewandhausorchester erklingt: Immer bekommt bei diesem Dirigenten jede Note und jede Phrase Bedeutung, werden auch vermeintliche Nebenstimmen zu einer Hauptsache im organischen vielstimmigen Gesamtstrom der Musik und wird von Nelsons auch jedem ausklingenden Akkord nachgehorcht, bis er in einer unendlichen Sphäre verklingen kann. Selbst in größten orchestralen Entladungen tönt die Musik bei Nelsons nie hart oder brutal, sondern ist im vollmundig ausmusizierten Ganzen eingebettet. Den Klang modelliert Nelsons mit den Musiker:innen in all seinen Farben und Schattierungen, bringt ihn ebenso zum Leuchten und Strahlen wie zum sanften Schimmern. Das Orchester wird mit Nelsons zum Klangkörper im wahren Sinn des Wortes.
An dieser Stelle sei ein Schwenk zu Schumann erlaubt. Der lange in Leipzig lebende und wirkende Komponist und Musikschriftsteller weilte 1838/39 einige Zeit in Wien. In seinem hier komponierten Klavierwerk „Humoreske“ ließ Schumann über insgesamt 24 Takte auch eine von ihm als „innere Stimme“ bezeichnete, zusätzliche Notenzeile mitlaufen. Die Noten sind vom Ausführenden nicht zu spielen, die notierten Töne zeigen aber wie ein Seismograph an, was in und zwischen ihnen liegt. Die innere Stimme ist ein Wegweiser durch die Musik. Nelsons beschrieb einmal, es sei, als ob viele Stimmen zu ihm sprächen, beschrieb er einmal sein ständig in ihm arbeitendes, musikalisches System in einem Interview, das Astrid Bscher für ein Filmporträt des deutschen Fernsehsenders RBB führte. Man kann sich im Erlebnis der Aufführungen und Aufnahmen mit Nelsons vorstellen, wie sich die musikalischen inneren Stimmen, die zu ihm sprechen, auf die von ihm dirigierte Musik übertragen. So betrachtet, werden Orchester und Publikum im Februar zu Mitfühlenden der von Nelsons und den Philharmonikern aufgeführten Sechsten Symphonie von Antonín Dvořák mit deren empfindungsvollen Melodien und zündenden Rhythmen, die bei diesem Komponisten immer auch in der böhmischen Volksmusik wurzeln. Ein mitreißendes Beispiel dafür ist der Furiant in dieser Symphonie, jener zwischen geradem und ungeradem Metrum wechselnde, begeisternde Tanz aus Böhmen. Auch in Mozarts „Linzer Symphonie“, die Nelsons und die Philharmoniker in den Februar-Konzerten mit Dvořáks Symphonie kombinieren, gibt es im Trio des dritten Satzes mit einem Ländler einen bodenständigen volksmusikalischen Bezug.
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VON DER INNEREN STIMME GELEITET Samstag, 14. Februar 2026 Sonntag, 15. Februar 2026 Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie C-Dur, KV 425, „Linzer“ Antonín Dvořák Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60 Im Mai dirigiert Andris Nelsons im Musikverein erneut die Wiener Philharmoniker sowie zwei Programme am Pult des Gewandhausorchesters Leipzig.
Nelsons’ Dirigierbewegungen sind viel mehr kreisend und fließend als kantig und zackig. Seine Arme bilden gleichsam jene großen Bögen ab, die er über epische, weite symphonisch-orchestrale Entwicklungen zu spannen vermag. Spannen auch im Sinne von Spannung, die aus der strömenden Summe der stets gut ausgeformten Details aufgebaut wird. Nelsons steigert die Musik, ohne auf die Effekt-Tube zu drücken, zu einer unermesslichen Größe aus sich selbst heraus und führt demgegenüber einzelne Orchestergruppen auf in sich schwingende PianissimoFelder. Seine Stabhand gibt dabei immer genau und übersichtlich den jeweiligen Taktschlag vor und bietet durchgängig eine verlässliche Orientierung für die Orchestermitglieder.
Noch einmal zu Schumann. Der schrieb in einem Brief aus Wien an seine Braut Clara: „Die ganze Woche saß ich am Clavier und componirte und schrieb und lachte und weinte durcheinander; dies findest Du nun Alles schön abgemahlt in meinem Opus 20, d. großen Humoreske.“ Auch im dirigentischen Leben von Andris Nelsons liegen Lachen und Weinen beieinander. So konnte man ihn etwa in einer Probe mit dem WDR-Orchester Köln beobachten, wie er von hingeworfenen Brotkrümeln aufgescheuchte Hühner vormachte, um eine wirbelnde Streicherpassage im Finale von Mahlers Fünfter Symphonie zu veranschaulichen. Die sich vor Lachen schüttelnden Musiker:innen spielten dann die Passage der Pantomine von Nelsons entsprechend. Demgegenüber stellte der Dirigent einmal fest, dass man sich beim Hören von Puccinis Opern nicht für seine Tränen schämen soll, denn es sei einfach unmöglich, von dieser Musik nicht berührt zu werden.
In den 1990er Jahren hat Nelsons parallel zu seiner ersten professionellen Musikerstelle als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper Dirigieren in St. Petersburg studiert. Er kommt also wie sein Mentor und großer Lehrmeister Mariss Jansons aus einer exquisiten Kapellmeisterschule. Nebenher studierte er in St. Petersburg übrigens auch noch Gesang. Das ist ein nicht unwesentlicher Aspekt, denn Nelsons ist als Dirigent immer auch vom Gesanglichen geleitet und vermag die Orchester mit seiner musikalischen Intention wie Intuition zum Singen zu bringen. Man hat den Eindruck, er lässt jeden Ton und jeden Akkord bis zum äußersten Rand ausspielen und mit dem folgenden verbinden, sodass das Legato nie unterbrochen wird. Und die inneren Stimmen nie abbrechen … Um bei den Musiker:innen anzuzeigen, dass sie eine Passage ganz plötzlich in der Dynamik zurücknehmen sollen, geht Nelsons oft in die Hocke und scheint damit aus der Perspektive des Orchesters beinahe hinter dem Partiturpult zu verschwinden. Ein symbolisches Bild, denn die Person Nelsons tritt immer hinter die Musik zurück. Da ist kein Ego, mit dem sich der Dirigent präsentiert. Nicht er will seine Interpretation zeigen, sondern die Konzentration ist auf das musikalische Ergebnis ausgerichtet. Nelsons macht dem Orchester nichts vor, sondern nimmt es immer wieder an den Händen und führt es in große Räume, wo es sich aus dem Geist und der Seele der Musik heraus entfalten kann.
Es war übrigens eine Aufführung von Puccinis „Tosca“ im Jahr 2010, bei der Nelsons am Dirigentenpult der Philharmoniker – in diesem Fall dem Wiener Staatsopernorchester – debütierte, noch bevor er sie im Konzertsaal dirigierte. Als einen der besonderen Vorzüge der Philharmoniker hebt Nelsons auch hervor, dass alle nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in der Oper spielen, wo sie permanent auf das Sängerensemble hören, was die Sensibilität im Musizieren und das Aufeinander-Eingehen im musikalischen Prozess noch stärker und variabler mache. Auch hieraus spricht der Sänger im Dirigenten Nelsons, der in dieser Musikvereinssaison einmal auch als Operndirigent zu erleben ist, wenn er mit dem Gewandhausorchester und dem Sänger:innen-Trio Sarah Wegener, Klaus Florian Vogt und Vitalij Kowaljow im Mai den ersten Akt aus Richard Wagners „Die Walküre“ dirigiert.
Rainer Lepuschitz
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Abbildung: Caspar David Friedrich: „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ / Wikimedia Commons
Träumen und Wachen Mit dem Singverein durch „Nacht und Morgen“ „Waldesnacht, du wunderkühle, die ich tausend Male grüß’“ … Schöner kann die Nacht nicht klingen als bei Johannes Brahms, musikalisch pur im vierstimmigen Satz eines A-cappella-Chors. Der Singverein spürt diesen Tönen nun nach, in einem fein komponierten Programm, das durch „Nacht und Morgen“ führt. Chordirektor Johannes Prinz dirigiert, Burgschauspielerin Sylvie Rohrer rezitiert ergänzend Lyrisches. 8
TRÄUMEN UND WACHEN Und immer ist da: dieses Singen. Das reine Schweigen gibt es nicht, nicht die vollkommene Stille, auch dann nicht, wenn die Stimmen des Tages verstummt sind. „Und kecker rauschen die Quellen hervor,/ Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr/ Vom Tage,/ Vom heute gewesenen Tage.“ Eduard Mörike hat diese Verse gefunden, in einem Gedicht, das zu den schönsten in deutscher Sprache zählt: „Um Mitternacht“. Das Klingen ist da und das Singen. Ein Poet wie Mörike kann es sich gar nicht anders denken, nicht anders in den Fluss der Worte bringen. Die Nacht ist voll Musik. Und der Chor hat die Töne dafür. Was wäre die Chormusik ohne das Singen und Klingen der Nacht? Der Singverein und sein künstlerischer Leiter Johannes Prinz widmen ihm nun ein eigenes Programm: „Nacht und Morgen“ ist das Thema eines Konzerts, in dem sich der Chor, dirigiert von Johannes Prinz, ins Klangreich der Nacht begibt. Und, naturgemäß, auch in die geschwisterliche Welt des Morgens. Denn auch das hellste Leuchten gehört dem Chor, göttlicher Morgenklang wie bei Haydn und Schubert. Nun treffen sie in einem fein komponierten A-cappella-Programm aufeinander: Nacht und Morgen. „Ich liebe thematisch gestaltete Konzertprojekte“, sagt Johannes Prinz, „und schon lange schwebt mir vor, mit dem Singverein einmal durch Nacht und Morgen zu streifen. Die Wege dürfen da ganz frei und offen sein, traumwandlerisch, fantasievoll und assoziativ, musikalisch vielfältig – und auch reich an Begegnungen, die außerhalb des Gängigen liegen. Ich freue mich sehr darauf! Denn ein großer Reiz liegt natürlich auch darin, dass der Chor, der in der großen Konzertund Oratorienliteratur immer wieder im vollen Chor-Orchester-Klang von Nacht und Morgen singt, diese Sphären nun einmal ganz gezielt erkunden kann: mit A-cappella-Chormusik, der intimsten Form des Ensemblesingens.“ Ein zartes, poetisches Programm also. Eines, das sich auch ideal mit Lyrischem ergänzen lässt.
Wortkunst rankt sich so, hübsch dialogisch, um die Musik: Gedichte zu Nacht und Morgen, gelesen von niemand Geringerem als Burgschauspielerin Sylvie Rohrer. „Waldesnacht, du wunderkühle,/ Die ich tausend Male grüß’“ – ja, das ist der Klang der Romantik! Wie die Nacht ja überhaupt den Romantikern gehört. Nach der nüchternen Aufklärerei, nach all dem streberhaften Mühen um verstandeshelle Klarheit, fanden sie den Mut, hinters Augenscheinliche zu blicken und sich ins Abgründige zu wenden. „Die Welt ist tief, und tiefer als der Tag gedacht“ – das ist romantisches Wissen, formuliert von Friedrich Nietzsche. Novalis begab sich weit hinunter, schwindelerregend tief in seinen „Hymnen an die Nacht“, Richard Wagner tat es ihm gleich in der romantischsten aller Opern, „Tristan und Isolde“. Aber auch die weniger Radikalen unter den Kunstschaffenden dieser Zeit waren Nachtgeweihte. Johannes Brahms, Melancholiker durch und durch, fühlte sich den Nachtseiten von Natur aus nahe, auch wenn er, was seine Schaffensfreude anging, ein Morgenmensch war. Aber das Tagesgeschäft des Kunstbetriebs? Taugte er dafür? Er versuchte es und nahm 1872 die Wahl zum „artistischen Director“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien an. Er wurde nicht glücklich damit – und auch nicht die, die ihn bestellt hatten. Der administrative Kram lag ihm nicht, seine Programmvorschläge kamen viel zu spät, und was er dann auf den Konzertplan setzte, war dem Wienerherz oft zu ernst, zu protestantisch düster und nächtlich schwer. Versuchte er den Befreiungsschlag, als er 1874 die Musikvereinssaison mit dramatischer Wucht eröffnete? Von Anton Rubinstein setzte er die Ouvertüre zur Oper „Dimitri Donskoi“ aufs Programm und von Berlioz „Harold in Italien“, dazu noch Beethovens Fünftes Klavierkonzert, für das er auch selbst am Flügel Platz nahm. Starke Stücke – dazwischen aber, ganz fein und zart, drei A-cappella-Chöre,
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die er gerade erst geschrieben hatte. Der Singverein sang sie unter seiner Leitung, darunter die „Waldesnacht“: „Nach dem lauten Weltgewühle,/ O wie ist dein Rauschen süß!“ Und genau so wurde es auch aufgenommen in diesem denkwürdigen Konzert, dieses wunderherrliche Raunen und süße, befriedende Rauschen. Man ging, wieder einmal, hart ins Gericht mit dem Programmplaner Johannes Brahms. Völlig verfehlt sei es gewesen, dieses Gesellschaftskonzert „mit einer so hohlprunkenden, phrasenhaften Orchesterlärmmache“ zu beginnen, las man sogar in Berlin – und Brahms als Konzertpianist? Nun ja, der sei „nicht ganz Herr seiner Aufgabe gewesen“. Aber diese Chöre, gesungen vom Singverein: „ein umfassender Glückswurf“! Wo sonst gibt es solche Resonanzen wie im Musikverein? Die „Waldesnacht“, einer der schönsten Chorsätze überhaupt, wird auf der ganzen Welt gesungen – aber es schwingt noch so viel mehr mit, wenn der Singverein ihn singt, im Großen Musikvereinssaal, dort, wo er 1874 erstmals unter Brahms erklang. Der Singverein war Brahms’ Chor – eine Liebe fürs Leben. Als er die Position des „artistischen Directors“ im Musikverein annahm, galt ihm die Leitung des Singvereins als die attraktivste, lohnendste Aufgabe dieser Tätigkeit. Mit Herzenslust ging er an die Arbeit, probte viel und intensiv – und pflegte, auch als Schulung für die Klangkultur, das A-cappella-Singen. Johannes Prinz folgt ihm auch darin nach. Als Chordirektor darf er keine Repertoirevorlieben haben – was immer auf dem Spielplan steht, wird mit größtem Engagement erarbeitet –, aber wenn Johannes Prinz selbst ein Konzert mit seinem Chor konzipiert, dann darf man schon auch spüren: „Brahms ist eigentlich mein Lieblingskomponist!“ Die „Waldesnacht“ also steht auf dem Programm, dazu zwei weitere Chöre von Brahms, aber der Bogen spannt sich weit im Horizont von Nacht und Morgen. Haydn und Schubert sind dabei, Gabriel Fauré und Claude De-
TRÄUMEN UND WACHEN Abbildung: Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
„Nach dem lauten Weltgewühle,/ O wie ist dein Rauschen süß!“ Der Singverein streift mit Brahms durch die Nacht und grüßt den Morgen. bussy, ein Lied von Alma Mahler („Laue Sommernacht“), arrangiert für Chor, Zeitgenössisches von Herwig Reiter, Martin Evanzin und Morten Lauridsen – und natürlich auch das Chorwerk, das die Themenfelder schon kompositorisch verknüpft, „Nacht und Morgen“ von György Ligeti. Ein wenig innehalten darf man schon jetzt beim Namen Gerhard Prinz. Sein Chorsatz „Was ruft der Hahn“ eröffnet morgenfrisch den zweiten Programmteil. Ein köstliches Stück Musik, zugleich auch, im Stillen, eine Hommage an den Vater von Johannes Prinz, der 2024 verstarb. Wer immer sich Gedanken macht, wie denn das wundervolle Wirken von Johannes Prinz zu „erklären“ sei, der darf auch an ihn denken, an den leidenschaftlichen Lehrer und Chorleiter Gerhard Prinz und überhaupt an das musische Elternhaus in Kärnten, in dem Johannes Prinz aufwuchs, liebevoll umgeben und fantasievoll ermutigt, die Kreativität als Kraft fürs Leben zu entdecken. Aus diesen Quellen schöpft er bis heute und gibt die Lebenskunst weiter – seit bald 35 Jahren als passionierter Leiter des Singvereins, elektrisierend und inspirierend wie eh und je.
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Der Chor steht heute prächtig da, fantastische junge Sängerinnen und Sänger kommen laufend hinzu – die Erfolgsgeschichte des Singvereins wird beeindruckend weitergeschrieben. In der laufenden Saison 2025/26 erarbeitet der Chor nicht weniger als zwanzig verschiedene Programme, die in 37 Konzerten präsentiert werden. Die meisten davon finden selbstverständlich „daheim“ statt, im Wiener Musikverein, doch gefragt ist der Singverein auch bei anderen Konzertveranstaltern nah und fern. Und wie fern! Erst vor kurzem reisten 65 Sängerinnen und Sänger nach Taiwan, um dort einen 40-köpfigen ProfiChor aus Los Angeles zu unterstützen: Mahlers Zweite stand auf dem Programm, mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel. In Prag singt der Wiener Singverein in dieser Saison noch das Verdi-Requiem mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Daniele Gatti, und bevor die Bamberger Symphoniker mit ihrem Chefdirigenten Jakub Hrůša zum Gastspiel nach Wien reisen, ist der Singverein schon für ein Konzert mit Dvořáks „Stabat Mater“ in der Franken-Stadt. Gleich nach dem Saisonschluss im Musikverein geht es dann weiter im Festspielreigen: Bei den Salzburger Festspielen ist der Singverein mit Mahlers Zweiter zu Gast – diesmal mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel. Und in Grafenegg bestreitet er die Festivaleröffnung an der Seite des Philharmonia Orchestra London unter Cristian Măcelaru mit Orffs „Carmina Burana“. „Dies, nox et omnia michi sunt contraria“, säuselt der Baritonsolist in Orffs großem Sinnentheater, „Tag und Nacht und insgesamt alles ist zuwider mir“. Aber nein! Tag und Nacht, „Nacht und Morgen“ machen die größte Freude, wenn sie so lustvoll besungen werden wie vom Singverein am 15. Februar im Großen Musikvereinssaal.
Joachim Reiber
TRÄUMEN UND WACHEN
Foto: Frederick Platt
Foto: Frederick Platt
Foto: Julia Wesely
Sonntag, 15. Februar 2026 Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Johannes Prinz | Dirigent Gernot Schedlberger | Klavier Sylvie Rohrer | Rezitation Foto: Rafaela Pröll
Nacht und Morgen Werke von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert, Johannes Brahms, Alma Mahler, György Ligeti, Gerhard Prinz u. a.
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VOM ABENTEUER DER AUSGEWOGENHEIT
Foto: Andreas Ortner
Anne-Sophie Mutter, Ende Februar im Musikverein mit Tschaikowskijs Violinkonzert zu erleben, hat durch ihre Kunst und ihre Persönlichkeit ein Ansehen in der Gesellschaft erlangt, das seinesgleichen sucht. Woran das liegt? Georg-Albrecht Eckle bemüht sich in fünf Hashtags um Antworten. 12
VOM ABENTEUER DER AUSGEWOGENHEIT
Vom Abenteuer der Ausgewogenheit Fünf Hashtags zu Anne-Sophie Mutter und Tschaikowskijs Violinkonzert #Vorbildwirkung Anne-Sophie Mutters Persönlichkeit und Spiel haben sie zu einer unverwechselbaren Künstlerin gemacht, die auch von nichtklassikaffinen Menschen verehrt wird; in sich ruhend, mit sich und ihrer Kunst im Reinen und im Gleichgewicht. Sie kennt durchaus die Extreme, kann und will sie auch bedienen, findet jedoch immer wieder zu Ausgleich und Ausgewogenheit. Ausbalanciert ist auch ihr Repertoire, sind jene Werke, die man von ihr hören will und die sie auch weltweit zu hören gibt. Und doch ist sie stets bereit für Neues und vermittelt sich und uns eine Art klassischer Moderne, lässt das Pendel ausschlagen in verwegene Richtungen, kehrt jedoch zu ihrer unbedrohbaren Mitte zurück wie in einem perfekten Rubato, das ebenso viel nimmt, wie es gibt: Ob Lutosławski, Penderecki, ja John Williams oder André Previn – sie alle schrieben für sie neue Musik. Noch ausdrücklicher „für AnneSophie“ ist das Zweite Violinkonzert von Sofia Gubaidulina erdacht, das „in tempus praesens“ benannt ist und in seinem humanen Anspruch nicht zuletzt aus der Aura der Geigerin entwickelt sein dürfte; denn ihr Wirken hat, zumal im Blick auf die Zukunft der jungen Generation, vorbildliche Qualität: Sie ist nicht nur Geigerin, sondern durch ihre Stiftungen, ihre soziale und karitative Aktivität Brückenbauerin besonderer Art.
#WienerSchicksale Nach Wien kommt Anne-Sophie Mutter nun mit Tschaikowskijs Violinkonzert, und das ist nicht von ungefähr, sondern hat Geschichte zumal im Goldenen Saal. Sie wird gewiss zunächst alle Erwartungen dadurch übertreffen, dass sie dieselben perfekt erfüllt. Ihre berühmten Aufnahmen gerade dieses Werkes aus verschiedenen Lebensphasen sind uns im Ohr: aus ihren Zwanzigern das Glanzstück der Deutschen Grammophon Gesellschaft unter Leitung ihres Genius Karajan, sodann die Aufnahme der Vierzigjährigen mit den Wiener Philharmonikern live aus ebendiesem Goldenen Saal‚ dirigiert von ihrem damaligen Gatten André Previn. Die Worte der Interpreten zum Werk, die das Beiheft der Wiener Aufnahme von 2003 dokumentiert, betonen den damaligen Zugriff auf Tschaikowskijs Werk als vor allem „schön und extrovertiert“. Heißt: Das Werk wird hier nicht auf die tragische Dimension hin gedeutet, die seine Entstehung aus tiefer Krise des Komponisten vermuten lässt, sondern in seiner scheinbar objektiven Schönheit belassen.
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© Adobe Stock/aerogondo
Einzigartige Momente.
Täglich im Leben, im Feuilleton der „Presse“ und online. diepresse.com/kultur
VOM ABENTEUER DER AUSGEWOGENHEIT #Zeitenspiegel Anne-Sophie Mutter, nun knapp im siebten Lebensjahrzehnt, kommt diesmal mit dem London Philharmonic Orchestra unter Leitung der US-amerikanischen Dirigentin und, wohlgemerkt, Geigerin Karina Canellakis zurück an den Ort ihres Erfolges, aber auch der fatalen Niederlage, die Tschaikowskijs Meisterwerk bei seiner Uraufführung 1881 hier erleben musste: ein schlimmer Misserfolg damals, den nicht zuletzt Brahms-Freund Eduard Hanslick mit seinem sprichwörtlich gewordenen Verriss provozierte und die Wirkung des Werkes beschädigt haben dürfte, wenn er schreibt, das sei „eine Musik, die man stinken hört“. Besondere Spannung legt sich nun über Anne-Sophie Mutters heutige Interpretation, und wir dürfen vielleicht erleben, wie das Werk in ihr Geschichte gemacht hat, zumal es Abgründe birgt, die wir zugunsten besagter Eingängigkeit der melodischen Erfindung wie stupenden Virtuosität gern überhören. Wie prägen Zeit und Geschichte aktuell die vollendete Balance dieser Künstlerin in ihrem Zugriff auf das wohlbekannte Material? Das Werk trägt seine Schmerzen in sich, versteckt sie jedoch unter Glanz und Brillanz …
Anne-Sophie Mutter kommt an den Ort ihres frühen Tschaikowskij-Erfolges zurück – aber auch der fatalen Niederlage, die Tschaikowskijs Meisterwerk bei seiner Uraufführung 1881 im Musikverein erleben musste. #Dämonisch Es ist nicht nur die Dialektik zwischen Lyrik und Virtuosität mit dämonischer Rückseite im Kopfsatz, die das Konzert so eigen macht. Im zweiten Satz, der „Canzonetta“, legt sich der Schleier der Melancholie so verzehrend auf die Lyrik, dass Tschaikowskij ihn schließlich hochdramatisch zerreißen lässt und „attacca subito“ ausbrechen in ein verzweifelt-irres Finale, das rauschenden Frohsinn gleichsam erzwingt. Diesen Dämon gerade nicht artistisch wegzuspielen, sondern zu realisieren, wagten nur wenige Solisten: Bronislaw Huberman in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts lieferte ein sprechendes Dokument davon. Und es war der große Jascha Heifetz, der dann diese Dimension mit der Schönheit zu vermitteln wusste, wenn er die Außenschale ebenso bewahrt, wie er deren Glanz hinterfragt. Heifetz war wohl auch für AnneSophie Mutter stete Inspiration. Ihr Konzert im Februar dürfte also ihr und unser Abenteuer werden.
#Doppelnatur Thomas Kohlhase, der Tschaikowskij-Kenner, hat die Doppelnatur dieses Werkes, das so glücklich sein will, identifiziert. Man bedenke, dass es wie kaum ein anderes versucht, die Lebenskrise seines Schöpfers im Jahre 1877, nicht zuletzt bedingt durch Tschaikowskijs fatale Scheinehe, mit aller Gewalt zu überwinden, wozu ihm seine Gönnerin Nadeschda von Meck verhalf, indem sie ihn aus Russland entfernte und nach Italien wie in die Schweiz versetzte. Erfolg war ein Schaffensrausch, Glück, Befreiung. Symbol das Violinkonzert, das in Clarens am Genfer See im März und April 1878 entstanden ist. Dies geschah übrigens im Beisein von Tschaikowskijs Geigerfreund und Schüler Joseph Kotek, der das Entstandene sogleich praktisch umsetzen konnte – eine ideale Situation; denn Tschaikowskij war Pianist! Trotz allen Glücks sind die Narben der Krise in dieser Musik anwesend, auch wenn magische Lyrik, symphonischer Anspruch, virtuoses Feuerwerk alle Wünsche an ein ideales Solokonzert erfüllen. Das Ureigene Tschaikowskijs aber wird es dadurch, dass er die virtuose Figuration mehr oder minder bewusst an die Grenzen des Machbaren treibt und sie damit dämonisiert. Das war den Geigern der Zeit zu viel. Der berühmte Leopold Auer, dem das Werk zugedacht war, lehnte es ebenso ab wie die Spitze der russischen Virtuosen, und selbst Freund Kotek, der einspringen sollte, verließ der Mut. Tschaikowskij war verzweifelt. Erst als der Geiger Adolf Brodsky das Werk zum Dirigenten Hans Richter nach Wien brachte, kam es zur Uraufführung und – zum besagten Wiener Desaster. Der Fluch lag gleichsam auf ihm. 1882 konnte man es endlich, wieder mit Brodsky, in Russland hören. Dann begann sein Siegeszug rund um den Globus.
Georg-Albrecht Eckle
Samstag, 28. Februar 2026 London Philharmonic Orchestra Karina Canellakis I Dirigentin Anne-Sophie Mutter I Violine Jean Sibelius Pohjolas Tochter. Symphonische Phantasie, op. 49 Peter Iljitsch Tschaikowskij Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35 Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
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Foto: Julia Wesely
Friedrich Cerhas „Drei Sätze für Orchester“ sind nur eines von unzähligen Werken, die das ORF RSO Wien im Musikverein aus der Taufe gehoben hat. Anlässlich der neuerlichen Aufführung dieses Stückes zum 100. Geburtstag von Friedrich Cerha, Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, zeichnet Karlheinz Roschitz die Verdienste des Orchesters und seiner jeweiligen Chefdirigenten für die zeitgenössische Musik nach.
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AUFBRUCH, AUFRUHR, AVANTGARDE
Aufbruch, Aufruhr, Avantgarde Das ORF RSO Wien als Uraufführungsorchester großes Ensemble für zeitgenössische Musik vor, das in Wien endlich die monumentalen Werke der Avantgarde und ihre Experimente realisieren sollte. 1969 wurde das vom Komponisten Max Schönherr 1945 gegründete RAVAG-Orchester, das zuletzt Großes Orchester des Österreichischen Rundfunks hieß, in ORF-Symphonieorchester umbenannt und reorganisiert. Der erste Chefdirigent, der kroatisch-österreichische Dirigent Milan Horvat, erwies sich in seinem Debütkonzert noch als etwas zaghaft gegenüber dem Auftrag zur Förderung des Neuen: Er führte neben Strawinskys „Petruschka“ Gottfried von Einems 1960 entstandene „Philadelphia Symphony“ auf. Aber er leitete schon 1968 die erste Konzertreise des im selben Jahr von Emil Breisach und Peter Vujica im Rahmen des „steirischen herbsts“ gegründeten Musikprotokolls, das „dem immer Neuen und noch Ungehörten“ gewidmet war, nach Ljubljana. Heute ist das Orchester, das 1996 in Radio-Symphonieorchester Wien (RSO Wien) und 2009 in ORF Radio-Symphonieorchester Wien umbenannt wurde, mit Ur-, Erst- und Wiederaufführungen Neuer Musik im Musikverein – auch mit einem eignen Zyklus –, im Konzerthaus, im Theater an der Wien und selbstverständlich bei Österreichs wichtigsten Festivals Neuer Musik präsent.
„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit“: Deutschlands damals frischgewählter Bundeskanzler Willy Brandt charakterisierte dieses Jahr 1969, in dem der Amerikaner Neil Armstrong am 21. Juli als erster Mensch den Mond betreten hatte, als Jahr der entscheidenden Veränderungen. General Charles de Gaulle trat ab. Die Stonewall-Aufstände in New York gelten als Beginn der LGBTQ-Bewegung. Das Woodstock-Festival wurde zum „Kulturmeilenstein“. Letzter Live-Auftritt der Beatles. Die Wiener Kulturszene brodelte schon seit dem Krisenjahr 1968. Studentenproteste! Der Wiener Aktionismus, ein Begriff Peter Weibels, sorgte mit „Tabubrüchen“ wie der „Uni-Ferkelei“ für Aufruhr. Polizei und Gerichte schritten ein. Heute gefeierte Künstler wie Brus und Muehl wurden wegen Herabwürdigung der Staatssymbole und Gotteslästerung verurteilt. Die Emigrationswelle der Künstler nach Berlin begann. Die Freiheit der Kunst stand auf dem Spiel. Auch für die Neue Musik protestierten Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, György Ligeti, Friedrich Cerha, Roman Haubenstock-Ramati, Dieter Kaufmann und HK Gruber erbittert, vor allem gegen das Desinteresse der Kulturpolitik und gegen die „erbärmliche Förderung der Avantgardekunst“ – und stiegen in der Folge zu Kultfiguren der internationalen Festivals von Darmstadt und Donaueschingen bis zum Grazer Musikprotokoll auf. ORF-Generalintendant Gerd Bacher erkannte die Notwendigkeit, im Rahmen der Rundfunkreform von 1967, wie dringend die Musikszene Erneuerung und neue Impulse brauchte: Otto Sertl wurde 1967 beauftragt, nach deutschem und englischem Vorbild ein Rundfunkorchester aufzustellen. Sertl, Freund und Förderer der längst unter die Kultensembles aufgestiegenen, von Friedrich Cerha und Kurt Schwertsik gegründeten „die reihe“ und von Peter Keuschnigs „Kontrapunkten“, schwebte ein
Wie viele Werke das RSO Wien bei rund 63 Konzerten pro Jahr in Wien, Österreich und international in den 56 Jahren seines Bestehens ur- und erstaufgeführt hat, ist merkwürdigerweise nie gezählt worden. Neun Chefdirigenten leiteten bisher das RSO Wien: Milan Horvat brachte seit 1969 bis zu seinem Abschied 1975 „Schlüsselwerke“ der Wiener Avantgarde zur Uraufführung – Marksteine waren Friedrich Cerhas „Spiegel IV“ und Erstaufführungen von Luigi Nonos „Intolleranza“-Suite und Krzysztof Pendereckis „Kosmogonia“; Cerha, der zu einem der
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Foto: Lukas Beck
Friedrich Cerha 2021 im Musikverein
wichtigsten Gastdirigenten wurde, betreute selbst die Uraufführung einiger seiner Werke, darunter die Gesamturaufführung aller seiner „Spiegel“ 1972 in Graz. 1975 trat der damals 31-jährige Finne Leif Segerstam als Chef an und sorgte für skandinavische Musikeinflüsse. Segerstam brachte Otto M. Zykans „Drei unterschiedliche pathetische Sätze auf der Suche nach konventionellen Gefühlen“ zur Ur- und Pendereckis Violinkonzert zur Erstaufführung. Der Bayer Lothar Zagrosek, von Karajan gefördert, übernahm das Orchester 1982. Er setzte auf Reformen: So gründete er die in der Besetzung flexible ORF-Sinfonietta; die Präsenz des RSO Wien in den Sendezeiten stieg um 80 Prozent, es entstanden TV-Produktionen und Unterhaltungsmusikprojekte. Ein Höhepunkt seiner Chefdirigentenzeit: Leonard Bernstein dirigierte das RSO 1986 in der Wiener Staatsoper bei der Erstaufführung seiner Oper „A Quiet Place“. Zagrosek ging 1987 früher als geplant und wurde Direktor der Pariser Grande Opéra und Chief Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra London.
Friedrich Cerha, der zu einem der wichtigsten Gastdirigenten des ORF RSO Wien wurde, betreute selbst die Uraufführung einiger seiner Werke, darunter die GesamturaufAb 1987 sprangen deshalb Dirigenten wie Miltiades Cariführung aller seiner dis, Heinz Wallberg, Zdenek Kosler, Charles Mackerras und Michael Gielen ein. Unter dem Israeli Pinchas Stein„Spiegel“.
berg (1989 bis 1996) wurde der ORF-Zyklus im Wiener Musikverein gegründet. Tourneen führten das Orchester drei Mal nach Japan, dann nach Spanien, zu Radio France. Das internationale Renommee als hervorragendes En-
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Foto: Amar Mehmedinovic
Freitag, 27. Februar 2026 ORF RSO Wien Marin Alsop I Dirigentin Bruce Liu I Klavier Friedrich Cerha Drei Sätze für Orchester Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll, op. 11 Sergej Prokofjew Romeo und Julia. Auszüge aus den Ballettsuiten, opp. 64a, 64b und 101 Marin Alsop, nunmehrige Ehrendirigentin des ORF RSO Wien Unter der Ägide des Parisers Bertrand de Billy (2002 bis 2010), der besonders auf exquisite Klangkultur und Kammermusikqualitäten schaute, stieg das Orchester zu einem der führenden Klangkörper Österreichs auf. Unbeirrt und mit viel Energie und internationalen Kontakten kämpfte de Billy um das Weiterbestehen des RSO, als der Klangkörper 2008 aus Budgetgründen aufgelöst werden sollte. Zu de Billys wichtigsten Uraufführungen zählen Gerd Kührs „Movimenti“ und „Linie Punkt Fläche Raum“, Johannes Maria Stauds „Polygon“, Michael Jarrells Akkordeonkonzert „Épigraphe“ und Thomas Larchers Violinkonzert. De Billy folgte der Deutsche Cornelius Meister (bis 2018), der das Fortbestehen des RSO Wien weiter sicherte. Ihm sind die Uraufführungen von Olga Neuwirths „Hommage a Klaus Noemi“, Cerhas „Drei Sätze“, ein Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde, Rainer Bischofs „Wozu? Deshalb!“ und Klaus Langs „Siebzehn Stufen“ zu danken.
semble stieg. Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien vergab von nun an mehr Werkaufträge. Die Zahl der Urund Erstaufführungen, von denen hier nur die wichtigsten zu nennen sind, stieg deutlich an. Eine Bilanz dieser Aufträge kann sich international sehen lassen: Francis Burts „Blind Vision“, Chaya Czernowins „Atara“, Bernd Richard Deutschs Orgelkonzert „Okeanos“, Clemens Gadenstätters „Fluchten / Agorasonie I“, Sofia Gubaidulinas „Der Zorn Gottes“, das Klavier- und das Violinkonzert von Georg Friedrich Haas, Ernst Kreneks „Opus sine nomine“, Herbert Lauermanns „An die Sonne“, Thomas Pernes’ „Gleichsam eine Sinfonie“, Marcel Rubins „Oh ihr Menschen. Ein Heiligenstädter Testament“ und die Oratorien „Auferstehung“ und „Licht über Damaskus“ und Siebte Symphonie, Gerhard Schedls „Tango“, Kurt Schwertsiks „Baumgesänge“, Johannes Maria Stauds „Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte“, Egon Wellesz’ Suite (op. 16) u. v. a. Das RSO Wien hat sich mit diesen Werken, darunter vielen Auftragsarbeiten der Gesellschaft der Musikfreunde, in der Wiener Musikszene und in der Geschichte der Neuen Musik einen bemerkenswerten Platz erspielt.
Erneut folgten Einsparungsversuche. Sie wurden unter der Amerikanerin Marin Alsop (ab 2019), der ersten Chefdirigentin in der Geschichte des RSO Wien, erneut abgewehrt. Alsop setzte sich für Friedrich Cerha, Chaya Czernowin und Georg Friedrich Haas besonders ein. Seit 2025 steht fest, dass der Münchner Markus Poschner, seit 2017 Chefdirigent des Linzer Bruckner Orchesters, 2026/27 beim ORF RSO Wien die Position des Chefdirigenten übernimmt. Und wie seine Vorgänger betont er im Gespräch, sich besonders der Pflege zeitgenössischer Musik, der „Musik unserer Zeit für Menschen unserer Zeit“ widmen zu wollen. 2024 stellte Marin Alsop sieben Ur- und sechs Erstaufführungen mit dem RSO zur Diskussion. Auch Poschner ist der Ansicht, dass das Orchester in Zukunft „für eine Welt von morgen“, d. h. ohne stilistische, geographische Grenzen und politische Einflüsse spielen muss.
1996 trat der Amerikaner Dennis Russell Davies an. Er engagierte sich für amerikanische Avantgarde wie Philip Glass, einen der wichtigsten Repräsentanten der Minimal Music der 1960er Jahre, und führte das Orchester auf seine erste US-Tournee, nach Brasilien und China. Zur Uraufführung brachte er u. a. Herbert Willis Trompetenkonzert „Eirene“ aus dem „Montafon“-Zyklus und Kurt Schwertsiks „Sinfonia – Sinfonietta“ (op. 73), ein Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde.
Karlheinz Roschitz
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Mezzosopranistin Patricia Nolz widmet sich in zwei Konzerten den vielen Facetten der Liebe – vom spielerischen Umgang damit über die absolute Sinnlichkeit bis zu den tragischen Schattenseiten. Ein Gespräch über musikalische Erdbeben und Seelenwege sowie darüber, was das Singen mit Bonsais und Bürsten zu tun hat.
ALLES EINE FRAGE DER BALANCE
Alles eine Frage der Balance Patricia Nolz Orchester der Staatsoper, an der die Sängerin zuletzt engagiert war: „Wir waren uns schnell einig, dass wir eine Mischung machen möchten aus Oper und Lied.“ Der erste Teil sind quasi „Hit-Arien aus dem Mezzo-Repertoire“ – von Mozarts „Figaro“ bis Rossinis „Cenerentola“. Der zweite Teil ist Camilla Frydan gewidmet, einer kaum bekannten, aus Wiener Neustadt stammenden Komponistin. Patricia Nolz war bei den Chansons aus den 1920er Jahren „sofort Feuer und Flamme“, hat sie um Werke von Oscar Straus erweitert, die ebenso augenzwinkernd mit Geschlechterklischees spielen. Steht hier der „spielerische Umgang mit der Liebe im Vordergrund“, so ist das zweite Programm „deutlich schmerzvoller – beide sind sie jedoch absolut sinnlich“.
Es sind zwei Leidenschaften, die in Patricia Nolz lodern. Im Idealfall sind sie in Balance, dürfen beide Raum einnehmen in ihrem Leben. Brennt eine der Flammen zu stark, fordert die andere ihr Recht. Dann kommt die Sehnsucht. Entscheiden könnte sie sich nicht zwischen den beiden: „Wenn ich längere Strecken nur Oper mache“, erzählt Patricia Nolz im Gespräch, „sehne ich mich extrem nach einem Liederabend oder einem Konzert. Und wenn es umgekehrt ist, sehne ich mich wieder danach, ein Kostüm anzuziehen und etwas darzustellen.“ Ihre Vielseitigkeit hat die Mezzosopranistin früh erkannt: „Schon während des Studiums war mir klar, dass ich nicht der Typ dafür bin, jemals nur eine einzige Sache zu machen.“ Auch ihre beiden Programme im Musikverein zeigen, dass sich die Sängerin nicht festlegen lassen will auf ein Genre, einen Stil, ein bestimmtes Repertoire.
Der zweite Abend ist ein klassischer Liederabend. Klavier und Stimme, Schumann, Mahler, Brahms und Zemlinsky. Für Nolz sind Abende wie dieser der Inbegriff von Freiheit: „Man kann sich aussuchen, auf welche Reisen man sich begeben möchte mit dem Publikum. In der Oper gibt es immer Parameter, auf die man keinen Einfluss hat –
Mit den musikalischen Partnern des ersten Konzertes im Februar ist Nolz bestens vertraut, schließlich spielen die Musiker des Ensemble Wien als Philharmoniker alle im
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ALLES EINE FRAGE DER BALANCE
„Das Ziel von sehr guter Technik ist, dass man die maximale Freiheit im Moment des Auftritts hat.“
Patricia Nolz
Dass Patricia Nolz einmal Sängerin werden würde, hat sich schon in ihrer Kindheit abgezeichnet: „Ich wusste nichts von der Oper, aber ich wollte singen, solange ich denken kann.“ Lachend erinnert sie sich an die erste Staffel der Gesangsshow „Starmania“, in der ihr späterer Chef und Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der Jury saß. Jede Woche hat Nolz damals mit ihrer besten Volksschulfreundin die neueste Folge geschaut: „Das war unser Ritual. Und am nächsten Tag führten wir unseren Eltern unsere eigene Show vor. Mit Choreographie und Bürsten als Mikrofonen.“ Damals kam der 1995 geborenen Künstlerin erstmals die Erkenntnis: „Man kann so etwas also wirklich beruflich machen!“
Regisseure und Dirigenten haben ihre Vorstellungen. Da muss man kompromissbereit sein. Das bin ich auch – aber bitte nicht das ganze Jahr!“ Die Reise, auf die Nolz das Publikum bei ihrem Liederabend mitnehmen möchte, beginnt bei Mahler, bei Alma Mahler: „Sie fasziniert mich seit meiner Jugend. Mit 15 habe ich ihre Autobiographie geschenkt bekommen – da habe ich auch zum ersten Mal mehr über Gustav Mahler erfahren oder über Alexander Zemlinsky. Damals war ich noch nicht so tief in der klassischen Musik drinnen. Aber diese literarisch-historische Perspektive hat mein Interesse geweckt.“ Bei Alexander Zemlinsky gerät Patricia Nolz ins Schwärmen: „Seine Klangsprache ist einfach unwiderstehlich, der Farbenreichtum unglaublich! Dazu kommt: Die Gedichte und seine Kompositionen stimmen für mich total zusammen. Die Texte klingen so, wie ich sie mir in Musik vorstelle. Das ist reine Gefühlssache – passiert mir aber nicht bei allen Komponisten.“
Mit dem Erwachsenwerden wurde das musikalische Interesse breiter, Nolz begann Querflöte zu spielen. Im Musikgymnasium kamen die ersten Berührungspunkte mit der Bühne, mit Oper. Den großen Schockmoment brachte Maria Callas, genauer gesagt die Butterfly-Arie „Un bel dì, vedremo“: „Das war wie ein Erdbeben in mir! Der Klang dieser Stimme! Ich habe kein Wort Italienisch verstanden, kannte Puccinis Musik nicht. Aber dieser Klangeindruck und die Emotionen! Ich konnte nicht aufhören zu weinen, obwohl ich keine Ahnung hatte, worum es geht.“
Dramaturgisch ist der erste Teil rund um Alma Mahler gebaut, wirkt erst wie ein Zwiegespräch zwischen ihr und ihrem Mann – bis Zemlinsky in Erscheinung tritt: „Noch lange bevor Alma Gustav kennengelernt hat, war Zemlinsky ihr Klavier- und Kompositionslehrer. Sie war noch ein Teenager, dürfte aber schon bewusst mit ihren Reizen gespielt haben. Sie muss Zemlinsky verrückt gemacht haben, er war komplett besessen von ihr. Die Lieder von Johannes Brahms trennen diese beiden Lebensbereiche – und leiten atmosphärisch zum zweiten Teil über.“
Nach diesem Erlebnis hat Nolz begonnen, sich intensiver mit ihrer Stimme zu beschäftigen. Auf die Musikuniversität hat sie sich nach der Matura nicht gleich getraut, hat erst ein Jahr Medizin studiert. „Aber der Ruf war dann doch so stark, dass ich zumindest die Aufnahmeprüfung probiert habe.“ Mit Erfolg: Studium in Wien, Aufnahme ins Opernstudio der Staatsoper, dann Ensemblemitglied im Haus am Ring, mittlerweile freiberuflich gefragte Solistin. Die Stationen in Patricia Nolz’ Karriere klingen nach Bilderbuch.
Schumanns Eichendorff-Vertonungen decken für Nolz die Themen Lieben und Leiden auf eine ganz andere Art ab: „Jedes der Lieder ist ein Mikrodrama für sich. Gleichzeitig kann man einen kollektiven Bogen dahinter sehen. Das macht die Genialität dieser Stücke aus: Sie sind sehr introspektiv, haben kaum Handlung, bestehen mehr aus Gefühl. Trotzdem kann man diesen Seelenweg als Bogen erzählen – wie bei einer Bilderstation, die man abgeht.“
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Fotos: Klara Leschanz
Und doch, erzählt sie, war die erste Zeit in der Ausbildung herausfordernd: „Man bekommt wahnsinnig viel gesagt, wie man zu sein hat, wenn man es zu etwas bringen möchte. Ich hab’ mich gefühlt wie ein Bonsai, der an allen Ecken beschnitten wird. In diese Richtung darfst du wachsen, in diese aber nicht! Da war es anfangs schwierig, meine eigene Vision zu entwickeln, aber auch einfach mich selber kennenzulernen.“ Durch diese Zeit getragen hat sie ihre Lehrerin Claudia Visca, mit der sie heute noch arbeitet.
Sonntag, 15. Februar 2026
„Es eine Frage der Balance“, dieser Satz kehrt immer wieder im Gespräch mit Patricia Nolz. Wenn es um SocialMedia-Präsenz geht, um Perfektionismus beim Training, um das Schonen des Instruments Stimme. Technik dürfe bei allem Perfektionismus jedoch nie zum Selbstzweck werden, erzählt sie: „Das Ziel von sehr guter Technik ist, dass man die maximale Freiheit im Moment des Auftritts hat, in jedem Moment jegliche Entscheidungsfreiheit zu haben, ohne von irgendwelchen technischen Standpunkten eingeschränkt zu sein.“ Um selbst nicht aus der Balance zu kommen, meditiert die in Wien lebende Sängerin täglich, betreibt Yoga und Sport als Ausgleich.
Freitag, 29. Mai 2026
Ensemble Wien Patricia Nolz I Mezzosopran Werke von Carl Maria von Weber, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini, Camilla Frydan, Friedrich Cerha und Oscar Straus
Patricia Nolz I Mezzosopran Malcolm Martineau I Klavier Lieder von Gustav Mahler, Alma Mahler-Werfel, Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky und Robert Schumann (Liederkreis, op. 39)
Ob Oper oder Lied: Was macht für die Sängerin einen gelungenen Abend aus? „Eine spezielle Verbindung mit dem Publikum! Da passieren plötzlich Dinge, die ich eigentlich gar nicht kann – stimmlich, interpretatorisch, energetisch. Da öffnet sich mit dem Publikum, mit den musikalischen Partnern ein Raum, der Unmögliches möglich macht. Diese Momente machen diesen Beruf so magisch.“
Judith Belfkih
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DIE KUNST DES ZUHÖRENS
Fotos: Manuel Vaca
Die Kunst des Zuhörens Das West-Eastern Divan Orchestra im Porträt Zubin Mehta dirigiert kurz vor seinem 90. Geburtstag im Musikverein das West-Eastern Divan Orchestra, das vor einem Vierteljahrhundert im Zeichen der Völkerverständigung gegründet wurde. Christiane Peitz über ein Ensemble, das angesichts der aktuellen Zuspitzungen im Nahen Osten mehr denn je um seinen Auftrag, seine Arbeitsweise und seinen inneren Zusammenhalt ringt.
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DIE KUNST DES ZUHÖRENS
Zuhören können, das klingt so einfach. Dem anderen ungeteilte Aufmerksamkeit widmen, ohne gleich zu erwidern, und die eigene Stimme dann nicht über die Maßen erheben – es ist eine hohe Kunst.
Kaum ein Ensemble pflegt diese Kunst so sehr wie das West-Eastern Divan Orchestra. Gegründet wurde es 1999 von Daniel Barenboim und seinem Freund Edward W. Said. Der argentinisch-israelische Pianist und Dirigent und der palästinensische Intellektuelle, der bis zu seinem Tod 2003 nicht müde wurde, gleiche Rechte für Israelis und Palästinenser zu fordern – sie teilten eine Utopie. Nicht dass Musik den Nahostkonflikt beenden könnte, aber dass Musizieren eine bessere Verständigung ermöglicht.
Auch „große Musik ist das Ergebnis intensiven Zuhörens“, sagte Maestro Barenboim einmal. Ja, große Musik. Der künstlerische Anspruch ist ebenso hoch wie die menschliche Herausforderung. Ob sie Beethoven spielen, Schubert oder Tschaikowskij, immer ist da dieses utopische Moment, eine besondere Empathie, die den Klangkörper zusammenhält. Sie speist sich aus der schier verzweifelten Hoffnung, dass der Friede in Nahost nicht in immer weitere Ferne rückt. Zuhören als Anfang vom Ende des Kriegs, Musik als gemeinsame Basis: Beim West-Eastern Divan Orchestra teilen sich israelische, palästinensische und andere arabische Musikerinnen und Musiker die Pulte. Junge Menschen aus Israel, Palästina, Syrien, Libanon, Iran, Jordanien, Ägypten – oft sind es verfeindete Länder.
Foto: Hirling Bálint / MÜPA
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DIE KUNST DES ZUHÖRENS 2023 als Auslöser für die Gründung des Komitees. Das Massaker der Hamas und der Krieg in Gaza bedeuteten eine zusätzliche Zerreißprobe. Seitdem versuchen sie, besonders vorsichtig miteinander umzugehen. Workshops zur gewaltfreien Kommunikation helfen dabei sowie Vorträge und Diskussionen. „Viele von uns trauern um Menschen oder sorgen sich um Familien und Freunde. Deshalb ist es umso wichtiger geworden, dass wir einen sicheren Raum haben, in dem wir unseren Schmerz teilen, zusammen lachen, weinen – oder auch mal streiten können“, sagt Jussef Eisa. Manch einer wolle einfach nur musizieren, andere wollten unbedingt reden. Die Trainings zur gewaltfreien Kommunikation helfen auch dabei, mit solch unterschiedlichen Bedürfnissen umzugehen. Der in einem intensiven Lernprozess entwickelte ethische Code basiere auf den Ideen von Barenboim und Said, betont Theodorou. Nachzulesen ist der Code auf der Webseite des Orchesters. In Prinzip Nr. 1 ist vom Recht auf Selbstbestimmung die Rede, für Israelis und Palästinenser gleichermaßen, Voraussetzung dafür sei ein Ende der Besatzung. Auch Barenboim glaubt nicht an eine militärische Lösung des Nahostkonflikts: Die Überzeugung gehört zur DNA des Orchesters. Prinzip Nr. 5 feiert „den Reichtum der vielfältigen kulturellen Hintergründe und Identitäten unserer Mitglieder“. Das letzte Prinzip: „Wir glauben, dass menschliches Engagement die Welt zu einem besseren Ort machen kann.“ Deshalb hofft das Orchester, dass die musikalische Energie sich auf sein Publikum überträgt. „Wir sind der Beweis dafür, dass verschiedene Wahrheiten, Perspektiven und Narrative nebeneinander bestehen können, sie aber nicht dazu führen müssen, dass wir uns gegenseitig canceln“, sagt Tal Theodorou. Offene Ohren kann man trainieren, auch im Konzertsaal. Die Erfahrung der Spannung, die sich in Harmonie auflöst, kann helfen, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden. Antisemitische Parolen hier, Islamfeindlichkeit da: Das West-Eastern Divan Orchestra setzt der Lagerbildung die tiefe Verbindung beim Musizieren entgegen. „Wenn Jussef ein Solo auf der Klarinette spielt“, so die Bratscherin Theodorou, „unterstützen wir ihn nach Kräften und wollen, dass er sein Bestes gibt – ganz gleich, ob wir uns in anderen Dingen einmal uneinig sind.“ Das neue Komitee blickt auch in die Zukunft. Barenboim ist 83, kürzlich machte er seine Parkinson-Erkrankung publik. Bei der Tournee im Februar steht sein Freund Zubin Mehta am Pult. Perspektivisch wollen die Musiker das Projekt mitgestalten, auch bei musikalischen Entscheidungen mitreden. „Andere Generationen sollen erleben, was wir erleben“, hofft Tal Riva Theodorou. Die Orchesterarbeit soll weitergehen, „zumindest so lange, bis wir problemlos in allen Herkunftsländern der DivanMusiker:innen auftreten können“. Ein Traum, den Barenboim und Said von Anfang an träumten.
Die Energie, die von Barenboim seit einem Vierteljahrhundert angefachte Passion, ist dabei mit Händen zu greifen, sei es bei dem allen politischen Widrigkeiten abgetrotzten Konzert 2005 in Ramallah, sei es bei den zahllosen Auftritten in internationalen Konzerthäusern. Das Orchester spielte auch in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea, bei den Vereinten Nationen, in Doha oder Abu Dhabi. Angefangen hatte es als Experiment. Als Workshop in Weimar, nach einer Anregung von Bernd Kauffmann, dem Programmverantwortlichen für die Europäische Kulturhauptstadt 1999. Der Dichterfürst Goethe und das KZ Buchenwald, die Kulturnation und die deutsche Barbarei liegen in Weimar dicht beieinander. Das brachte Barenboim auf die Workshop-Idee – und trug dem Orchester seinen Namen ein, nach Goethes Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“. Die Teilnehmenden waren um die 20 Jahre alt, sie stammten aus der gleichen Konfliktregion, mit unterschiedlichen Biographien und Traumata. Gemeinsam besuchten sie Buchenwald. Seitdem trifft man sich mindestens einmal im Jahr zu Proben, geht auf Tournee und spielt im Sommer in der Berliner Waldbühne. „Wir nennen uns Musiker, nicht Mitglieder, da unsere Besetzung von Tour zu Tour wechselt und wir aus einem Pool zahlreicher Musiker schöpfen, ohne zwischen ‚Mitgliedern‘ und ‚Nicht-Mitgliedern‘ unterscheiden zu wollen“, erklärt die israelische Bratscherin Tal Riva Theodorou im Gespräch. Ihr Kollege, der palästinensische Klarinettist Jussef Eisa, fügt hinzu, dass das Ensemble sich professionalisiert hat. Anfangs gab es intensivere Probenphasen, „aber am Geist und den Zielen hat sich nichts geändert“. Das Altersspektrum ist größer geworden. Und es gibt mehr Herkunftsländer. So sind etwa Spanier dabei, seit das Orchester einige Jahre seinen Sitz in Sevilla hatte. Nicht von ungefähr, denn in Andalusien lebten Juden, Christen und Muslime einst halbwegs friedlich zusammen. Heute hat das Orchester an der Barenboim-Said Akademie eine Heimat in Berlin. Die Studierenden aus dem Nahen Osten und Nordafrika können sich fürs Vorspiel bewerben, ebenso wie andere junge Anwärter aus der Region. Theodorou, seit 2004 dabei, gehört zur ersten Divan-Generation. Sie lebt in Berlin, wo sie bereits studierte. Ihr Großvater überlebte den Holocaust, ihre Eltern sind in Aschkelon zuhause, unweit von Gaza. Eisa, Sohn eines Palästinensers und einer Deutschen, nimmt seit 2009 teil, er ist Mitglied der NDR Radiophilharmonie, hat zahlreiche Verwandte im Westjordanland. Beide gehören dem im Juni gewählten siebenköpfigen Orchesterkomitee an, das unter anderem „Principles“ formuliert hat, eine Art moralischen Kompass. Schon der Dialog kann eine Form von Mut sein, heißt es darin. Neben dem Wunsch, bei der Gestaltung des Projekts aktiver mitzuwirken, nennt Jussef Eisa den 7. Oktober
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DIE KUNST DES ZUHÖRENS
„Viele von uns trauern um Menschen oder sorgen sich um Familien und Freunde. Deshalb ist es umso wich tiger geworden, dass wir einen sicheren Raum haben, in dem wir unseren Schmerz teilen, zusammen lachen, weinen – oder auch mal streiten können.“
Jussef Eisa, Mitglied des Orchesterkomitees
Sonntag, 22. Februar 2026
Zum Tournee-Abschluss in Wien steht auch Richard Wagners „Rienzi“-Ouvertüre auf dem Programm. Die Nazis hatten sie für ihre Propagandazwecke missbraucht, geht es doch eigentlich um den Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit. Barenboim hatte 2001 mit dem Tabu gebrochen und den wegen seiner antisemitischen Schriften umstrittenen Komponisten erstmals in Israel gespielt. Auch das West-Eastern Divan Orchestra hat Wagner im Repertoire: noch ein musikalisches Spannungsfeld, dem das Ensemble sich unerschrocken stellt.
West-Eastern Divan Orchestra Zubin Mehta I Dirigent Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Rienzi“ Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93 Peter Iljitsch Tschaikowskij Symphonie Nr. 4 f-Moll, op. 36
Christiane Peitz
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Fotos: Julia Wesely
Wie klingt die „Auszeit“? Wie sieht er aus, dieser Moment, in dem die Seele wieder Atem holt? Werner Rosenberger hat sich bei der ersten Ausgabe des neuen Musikvereinsformats, das Klassik nah und entspannt präsentieren will, unter das Publikum gemischt – im besonderen Setting eines ruhigen After-Work-Konzerts. 28
RELAXEN IN DER KOMFORTZONE
Relaxen in der Komfort zone Das neue Format „Auszeit“ verein mit „Musik, die entschleunigt, inspiriert, nachklingt“ beim neuen Veranstaltungsformat „Auszeit“. Werke der Klassik sind dabei in einem angenehmen Umfeld wie Miniaturen der Achtsamkeit zu erleben: reduziert, mitten im Moment und ganz bei sich im Hier und Jetzt. Das Hirn sagt danke, weil es sich in Phasen niedrigen Reizniveaus besonders gut regeneriert. Nicht durch Ablenkung, sondern durch Reduktion. Angesprochen sind dabei auch Menschen, die bisher selten oder nie ein klassisches Konzert besucht haben. Ohne fixe Ticketpreise kann jeder selbst entscheiden, wie viel er geben kann und möchte. Und nach dem Konzert noch Zeit an der Bar verbringen.
Ein ungewohntes Bild: Liegestühle am frühen Abend im Gläsernen Saal des Musikvereins. Alternativ dazu zwanglos verteilte Sitzkissen auf dem Boden zum Entspannen oder Ausstrecken. Ein starker Kontrast: Draußen die graue Novemberdämmerung und drinnen ein in zartes blaues Licht getauchter eleganter Veranstaltungsraum, in dem die goldenen Glasflächen eine warme Stimmung erzeugen. Die Bühne steht in der Mitte, alle Besucher:innen sitzen drumherum. Musik im Zentrum der Aufmerksamkeit. Lounge-Ambiente und lockere Atmosphäre signalisieren: Manchmal braucht es kein Flugticket, keinen Sandstrand und keine Fluchtadresse. Manchmal genügen klassische Musik und eine Auszeit vom Stress des Tages und vom Smartphone – der kleine Luxus, sich Zeit zu nehmen und nichts zu müssen.
Prompt ausverkauft war der erste von sechs Terminen (jeweils wochentags von 18 bis 19 Uhr bei freier Platzwahl im ganzen Saal) mit verschiedenen hochkarätigen Interpreten. Das breite Repertoire von Christian Tetzlaff (Violine) in den Konzertsälen der Welt reicht von der Barock-
Denn eine Pause bedeutet nicht Rückzug von der Welt, sondern Hinwendung zu sich selbst. Vielleicht im Park, wo das Laub unter den Schritten raschelt. Oder im Musik-
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RELAXEN IN DER KOMFORTZONE Die weiteren Termine:
Montag, 26. Jänner 2026 Fibonacci Quartet
Dienstag, 24. Februar 2026
Lucas & Arthur Jussen I Klaviere
Dienstag, 7. April 2026
Jess Gillam Trio I Saxophon, Klavier, Kontrabass
Dienstag, 19. Mai 2026 Yulianna Avdeeva I Klavier und Klassikliteratur über Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik: „Und Kammermusik spiele ich nur noch mit Leuten, mit denen ich auch hinterher feiern möchte.“ Zum Beispiel immer wieder mit der deutschgriechischen Pianistin Kiveli Dörken. Beide wollen mit ihren Instrumenten Geschichten erzählen. Das Duo stellt auf dem Podium zunächst im kurzen Talk sein Programm vor: Vier Stücke für Violine und Klavier, op. 17, des tschechischen Spätromantikers Josef Suk (1874–1935), der zudem Antonín Dvořáks Lieblingsschüler und Schwiegersohn war. Und die Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll, op. 108, von Johannes Brahms. Leidenschaft und Gefühl spielen bei den beiden in wechselseitiger Wertschätzung verbundenen Komponisten eine große Rolle. „Ich finde so faszinierend, dass die musikalische Sprache, die das Tor zur inneren, emotionalen Welt öffnet, in gewisser Weise universell ist bei uns Menschen“, sagt Dörken, die sich der Klangwelt Suks instinktiv besonders nah fühlt und deshalb seine Werke auch für ihr Debütalbum ausgewählt hat.
Schon nach wenigen Takten entstehen beim Zuhören Bilder im Kopf: Bei Suk fühlt sich „Quasi Ballata“ mit fast „impressionistischen“ Farbtönen wie eine mittelalterliche Erzählung an. Der Satz nach dem „Appassionato“ mit der Bezeichnung „Un poco triste“ beschreibt einen grauen Tag in kongenialer Verbindung von Melancholie und Vitalität, Tiefe und Lebendigkeit. Am Ende konterkariert die „Burleska“ virtuos, brillant und scherzhaft, was vorher im traurigen Satz zu hören war, im Stil eines Perpetuum mobile: beständig in Bewegung, mit technischer Herausforderung vor allem für die Violine. „Die beste Zeit für eine Auszeit ist, wenn du glaubst, am wenigsten Zeit dafür zu haben“ ist mehr als nur ein Bonmot der Paradoxie. In einer Welt, die ständig summt, blinkt und vibriert, wird der kleine Akt der Entschleunigung zwischendurch geradezu zur stillen Rebellion gegen die ständige Betriebsamkeit. Wir messen Tage in To-do-Listen, Produktivität in Minuten, und selbst die Erholung wird geplant wie ein Projekt. Aber die Seele lässt sich nicht takten. Erholung kann einfach sein: Hinsetzen, abschalten und klassische Musik hören. Doch der Aus-Knopf ist für viele kompliziert versteckt. Auffallend ist der hohe Anteil an jungen Menschen im Publikum beim „Auszeit“Eröffnungsabend. „Man muss ab und zu abschalten, um wieder einzuschalten“, sagt eine Besucherin, die nach Büroschluss gern spontan vorbeikommt, weil „dazu kein großer Aufwand nötig ist und man sich so leicht etwas Luft verschaffen kann, wenn man im Job durch und durch darauf getrimmt ist zu funktionieren“.
Für die Pianistin ist Musik ein direkter Draht zu vergangenen Künstlerpersönlichkeiten: „Die Musik ermöglicht uns einen ganz tiefen, persönlichen Einblick in das Leben und in die Gefühlswelt kreativer Künstler von einst, denen wir natürlich nicht mehr persönlich begegnen können. Aber sie lässt uns auch in eine Zeit und in eine Atmosphäre auf eine Art denken und fühlen und gibt uns Einblicke, wie wir sie vielleicht selbst aus überlieferten Briefen oder Texten nicht bekommen können. Und somit ist dieser Zugang etwas ganz Besonderes.“ Auch Christian Tetzlaff, 1966 geboren in Hamburg, schätzt Komponisten, „die ihre persönlichen Gefühle so offen mitteilen“, und sagt über Brahms’ Dritte Sonate: „Da passieren sehr viele wilde und tiefe und mystische Dinge. Aber im langsamen Satz kommt eine Passage vor, die ich wie ein tröstliches Wiegenlied, wie ein Kinderlied empfinde und sehr gerne spiele.“ Der Geiger schmunzelt beim Nachsatz. „Der Klavierpart hat 97 Seiten, die Noten für die Geige füllen nur 31 Seiten. Ungerecht, aber für mich sehr angenehm.“
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RELAXEN IN DER KOMFORTZONE
„Einfach neugierig“ ist eine pensionierte Lehrerin, die sich als Abonnentin dem Haus ohnedies schon lange verbunden fühlt. Humor hat schon Igor Strawinsky mit dem Statement „Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen“ bewiesen. Und für manche hat die Musik-Auszeit zwischendurch schlicht „meditatives Potenzial“ – ideal für eine kleine Flucht aus dem Alltag, ist irgendwo zu hören mit dem flapsigen Nachsatz: „Man gönnt sich ja sonst nichts.“ Ob der Perspektivwechsel gelingt? Vielleicht ist genau das der eigentliche Sinn der Übung: die Welt wahrzunehmen, ohne ständig involviert zu sein. Die Zeit nicht mit Meeting-Marathon, Mails und Pushnachrichten zu füllen, sondern Raum zu schaffen. „Nichts tun ist besser, als mit viel Mühe beschäftigt zu sein mit nichts“ ist uns als Weisheit des chinesischen Philosoph Lao Tse überliefert. So gänzlich tiefenentspannt, wird einem bewusst, dass man selten jemanden sagen hört: Ich hab’ gestern damit begonnen, nichts zu tun. Und weil ich damit noch nicht fertig bin, mache ich heute weiter. Öfter begegnen einem Mitmenschen, die sich fühlen „wie ein Gummiringerl“. Dauernd angespannt. Dabei passiert in Wahrheit in selbstverordneten Pausen viel. Gedanken ordnen sich, Träume melden sich zurück, und das Selbst, sonst verdeckt vom Rauschen des Funktionierens, taucht wieder auf. Gut möglich, dass Nichtstun die anspruchsvollste Tätigkeit der Moderne ist. Am Ende wahrer Pausen kehren wir nicht verändert zurück, nur durchlässiger. Der Blick ist klarer, das Tempo gelassener. Und vielleicht ist das die wahre Kunst der Auszeit: nicht zu entfliehen, sondern zu sich zurückzufinden – ins unbeschwerte Jetzt. Tetzlaffs Wunsch beim Musizieren ist immer, „dass das Publikum dieselbe Begeisterung für die Komposition empfindet wie ich selbst“. Und wann ist für ihn ein Konzert gelungen? „Wenn die Zuhörer die Gefühle des Komponisten nachvollziehen können und die verbindende Kraft der Musik spüren.“
„Man muss ab und zu abschalten, um wieder einzuschalten.“
Eine Besucherin
Werner Rosenberger
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„ICH BIN SCHLECHT DARIN, WITZE ZU ERZÄHLEN“
„Ich bin schlecht darin, Witze zu erzählen“ Julia Stemberger Ihre Mutter war Sängerin und Schauspielerin. Haben Sie schon als Kind Theaterluft geschnuppert?
Ihr erster Spielfilm hieß „Herzklopfen“ (1985) und erzählte von einer Liebesgeschichte zwischen einem Lehrling und einer Schülerin – inklusive Nacktszenen.
Ich wusste mit 18 plötzlich, dass ich spielen möchte. Bei uns daheim stand Musik im Zentrum; ich besuchte das Musikgymnasium und lernte Querflöte. Und es gab ein Theatererlebnis, das mich sehr geprägt hat. Ich weiß gar nicht mehr, welches Stück es gewesen ist, vielleicht „Der Zerrissene“ von Nestroy. Ich war im Burgtheater irgendwo ganz oben auf der Galerie. Vorne hat Karlheinz Hackl gespielt – und plötzlich ist hinten eine Tür aufgegangen. Eine Frau, die nichts gesprochen hat, ist hereingekommen. Ich war völlig fasziniert und konnte nur mehr sie anschauen. Es war Paula Wessely.
Eine Kollegin in einem Musicalkurs hat mir in der Umkleide gesagt, sie habe in der Zeitung einen Casting-Aufruf gelesen, der etwas für mich wäre. Das Casting absolvierte ich zwischen der schriftlichen und der mündlichen Matura – die anderen sind danach auf Maturareise gefahren, ich habe gedreht. Dass es Nacktszenen geben wird, war von Anfang an klar. Ich habe das auch mit meiner Mutter besprochen. Aber das Risiko, in das ich mich begeben habe, war mir damals nicht klar. Heute würde ich viel genauer vorher mit dem Regisseur abklären, wie diese Szenen ablaufen werden. Intimitäts-Coaches gab es damals nicht, dass man auf einer professionellen Ebene bespricht und festlegt, wo man berührt werden darf. Für mich hätte das auch ungünstig ausgehen können, man weiß ja nicht, wie seriös jemand ist. Du lieferst dich schon ziemlich aus.
Was hat Sie an ihr begeistert? Diese unglaubliche Präsenz. Es ist ein Zauber von ihr ausgegangen. Ohne etwas von diesem Beruf zu wissen, war mir klar: Das möchte ich auch können. Als Flötistin war ich ohnehin nicht außerordentlich begabt. In meiner Flötenklasse auf der Hochschule habe ich gemerkt, dass andere besser waren. Als ich mich dann tatsächlich entschlossen hatte, Schauspielerin zu werden, war das wie ein Heimkommen.
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„ICH BIN SCHLECHT DARIN, WITZE ZU ERZÄHLEN“
Die Schauspielerin Julia Stemberger taucht mit ihrem literarisch-musikalischen Abend „Wir kennen uns nur vom Wegschauen!“ in die Welt der Theateranekdoten ein. Im Gespräch erzählt sie von Nacktszenen, zynischen Regisseuren, peinlichen Pannen – und warum sie nie den Humor verliert.
Foto: Nadja Klier
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„ICH BIN SCHLECHT DARIN, WITZE ZU ERZÄHLEN“
Fotos: Raphael Mitterndorfer
Sonntag, 15. Februar 2026 Julia Stemberger I Lesung Christian Altenburger I Violine Nicolas Altenburger I Violoncello Christopher Hinterhuber I Klavier „Wir kennen uns nur vom Wegschauen!“ Geschichten und Anekdoten rund ums Theater Musik von unterschiedlichen Komponist:innen Vor allem, wenn man so jung ist und keine Erfahrungen hat.
Warum gibt es so viele Anekdoten über das Theater? Ist das ein Ventil, um schwierige Situationen zu verarbeiten?
Ja, ich hatte Glück. Ich war im Leben aber auch immer mutig. Und meist ist das für mich aufgegangen. Es gab damals allerdings Versuche seitens der Presse, mich in eine Schublade zu stecken. Aber für mich war klar, ich möchte eine ernsthafte Schauspielerin sein. Im Theater habe ich dann mit vielen großartigen Leuten gearbeitet. Ich habe mich aber immer leise wie ein Mäuslein verhalten, weil ich von nichts eine Ahnung hatte. Ich hatte keine Ausbildung, musste in der Praxis lernen.
Anekdoten beschreiben komische, unmögliche Dinge, die an Tabus rühren. Es sind Berichte und kondensierte Erfahrungen, wie unverschämt sich jemand benommen hat. Natürlich kann man das durch Humor besser in den Griff bekommen. Man lacht über Dinge, die nicht in Ordnung sind. Warum gerade Theater und nicht Film? Ich glaube, das hängt mit dem Ensemble zusammen, dass sich Leute lange beobachten und viele Erfahrungen zusammen machen. Beim Film ist ein immenser Zeitdruck, im Theater hat man wochenlang Proben und spielt dann zum Beispiel vierzig Vorstellungen gemeinsam. Das ist ein bisschen wie eine Familie. Da weiß man auch über Eigenheiten Bescheid, über die andere schmunzeln. Oder, dass jemand jetzt wieder genau das sagen wird.
Sie haben aber auch mit schwierigen Regisseuren wie Peter Zadek gearbeitet. Seine Kritik brachte mich zu dem Gedanken: Wenn das so ist, wie er das sagt, muss ich anerkennen, dass ich im falschen Beruf bin. Er war grässlich, vor allem zu den Jüngeren. Er hat einen irren Druck gemacht, war ein Zyniker durch und durch. Aber gleichzeitig gab es eine große Freiheit zu proben und sich auszuprobieren. Er hat uns nicht jeden Schritt vorgesagt, er hat versucht, den Raum zu öffnen, um unsere Komfortzonen zu verlassen. Aber für mich war das überfordernd, ich war ja noch nicht fest im Sattel. Heute finde ich diese Freiheit, eigene Fantasie einbringen zu können, natürlich schön.
Wie wichtig ist Humor im Theater? Als junge Schauspielerin war ich ständig aufgeregt und gar nicht souverän. Ich bin oft in diesen Runden gesessen, und die haben von Peter (Zadek), George (Tabori) und Jürgen (Flimm) geredet. Ich hatte keine Ahnung, wen sie da meinen. Um mich nicht zu blamieren, habe ich halt den Mund gehalten. Auch in Sachen Literatur war ich ein Nackerpatzl, ich war in meiner Jugend keine Leseratte, habe mich mit anderen Dingen beschäftigt. Später habe ich strategisch mehrere Sommer lang Schiller, Heine, Shakespeare gelesen. Mehr Mut zum Humor habe ich interessanterweise erst durch die Geburt meines Kindes bekommen.
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„ICH BIN SCHLECHT DARIN, WITZE ZU ERZÄHLEN“
„Ich empfinde es als Künstlerin als meine Aufgabe, Menschen zu unterhalten. Das Leben ist ohnehin schwer genug.“
Julia Stemberger
Wie das? Da hat sich viel in meinem Leben verändert. Durchs Mamawerden habe ich eine andere Art der inneren Festigkeit gekriegt. Ich habe immer Leute geliebt, die einen guten Humor haben, weil ich einfach gern lache. Das heißt aber nicht, dass man oberflächlich durchs Leben geht. Klugheit und Humor gehören für mich zusammen. Ich empfinde es als Künstlerin als meine Aufgabe, Menschen zu unterhalten. Das Leben ist ohnehin schwer genug. Wenn ich mich deprimiert durchs Leben schleppe, dann kann ich ja auch anderen nicht helfen. Und ich helfe gern, etwa, als es darum ging, Ukrainer:innen bei mir aufzunehmen.
Was war die schlimmste Panne, an die Sie sich noch erinnern? „Der Schwierige“ von Hugo von Hofmannsthal bei den Salzburger Festspielen: Karlheinz Hackl und ich haben gerade eine intensive Auseinandersetzung an der Rampe. Und ich bemerke im Publikum eine seltsame Unruhe. Ich drehe mich um und sehe: Es brennt auf der Bühne. Eine Kerze ist umgefallen. Meine Reaktion war absolut idiotisch: Ich habe den schönen Strohhut von meinem Kopf genommen und das Feuer weiter angefacht. Zum Glück warf Johannes Krisch, der einen Diener gespielt hat, ein großes Tuch über die Flammen. Die Feuerwehrmänner waren auch schon am Sprung.
Wie wird Ihr Programm im Musikverein aussehen? Ich bin gerade erst am Materialsammeln. Es gibt in der Literatur viele schöne Theateranekdoten, die Opernwelt ist ebenso eine gute Quelle – darüber werden sich Musikfreunde besonders freuen, weil diese Anekdoten immer auch prominente Personen aus der Sphäre der Oper porträtieren. Auch auf die Wiener Kaffeehausliteratur werde ich zurückgreifen, deren Vertreter zum großen Teil im Theatermilieu daheim waren. Ob private Erfahrungen einfließen, weiß ich noch gar nicht. Eher nicht. Ich bin nie lange in der Kantine gesessen, um anderen beim Anekdotenerzählen zuzuhören. Und ich bin auch ganz schlecht darin, Witze zu erzählen.
Warum haben Sie so reagiert? Ich glaube, ich war einfach zu sehr in der Rolle der vornehmen Dame.
Das Gespräch führte Karin Cerny.
Aber eine private Anekdote müssen Sie uns schon verraten. Eine Geschichte, die ich erlebt habe. Wir haben im Wiener Schauspielhaus „Elvis“ gespielt, Regie hat Michael Schottenberg geführt. Im großen Finale senkt sich eine Treppe, der große Auftritt von Elvis. Aber diesmal wollte die Treppe einfach nicht. Da sprang Schotti, der zufällig anwesend war, auf die Bühne und bat zehn starke Männer aus dem Publikum um Hilfe. Den Rest schickte er zum Sektrinken an die Bar. Gemeinsam haben sie die Treppe dann wieder zum Laufen gebracht. Es war ein großes Hallo und sehr lustig.
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HÖR-BAR MIT PETR POPELKA 13. JÄNNER UND 24. APRIL 2026 GLÄSERNER SAAL / MAGNA AUDITORIUM | 20.00 UHR
musikverein.at/hoer-bar
Foto: Julia Wesely
Petr Popelka spricht über Musik, tritt in den Dialog mit dem Publikum und musiziert gemeinsam mit Musiker:innen der Wiener Symphoniker
KALENDARIUM FEBRUAR
KALENDARIUM FEBRUAR GS BS GL MT ST AO
Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genannten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen. Darüber hinaus kann es zu Programmänderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie auf musikverein.at.
01.
So 19.30 GS
01.
Großer Saal Brahms-Saal Gläserner Saal / Magna Auditorium Metallener Saal Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium Außerordentliches Gesellschaftskonzert
EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
Strauß Sohn: Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200 Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83
World Doctors Orchestra e.V. € 75 | 65 | 55 | 45 | 35 | 30 | 25 | 10
So 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
02.
Mo 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
03.
Di 19.30 GS
Metropolitan Kammerorchester Wien Majestic Jugendorchester Seoul Sangwook Han | Dirigent
Mozart: Klavierkonzert A-Dur, KV 488 Kim: Der Blauvogel (Teil 2) Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 „Tripelkonzert“
Yongman Hong € 40 | 30 | 20 | 5
04. 04.
Mi 19.30 GS
Internationale Jugendgruppen
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
N.N. Karten auf Anfrage
Mi 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
05.
Do 15.30 GS
Chaminade: Concertino für Flöte und Orchester D-Dur, op. 107 Brahms: Konzert für Violine und Violoncello mit Orchester a-Moll, op. 102, „Doppelkonzert“ Tschaikowskij: Symphonie Nr. 4 f-Moll, op. 36
IMK – Verein für Internationale Musik- und Kunstförderung € 95 | 85 | 72 | 60 | 40 | 30 | 20 | 10
World Doctors Orchestra Stefan Willich | Dirigent Albert Frantz | Klavier
Stuttgarter Philharmoniker Jascha von der Goltz | Dirigent Sarah Shin | Flöte Kirill Rodin | Violoncello Eunmi Lee | Violine
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KALENDARIUM FEBRUAR
05.
Do 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
06.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
07.
Sa 15.30 GS
„Klang nach Seide“: Internationales Symphonie und Filmmusikfest Klassische Klavierkonzerte von Haydn, Mozart und Beethoven sowie zeitlose Film- und Gaming-Musik
Musikbrücke GmbH Karten auf Anfrage
07.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
08. 08.
So 18.00 GS
Music Worldwide: The 12th International Youth Arts Festival
ZH Travel & Kultur GmbH Karten auf Anfrage
So 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
09.
Mo 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
11.
Mi 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
12.
Do 19.30 Christoph Traxler | Klavier Volkhard Steude | Violine BS
Chatschaturjan: Trio für Klarinette, Violine und Klavier Brahms: Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur, op. 40 Reinecke: Trio für Klarinette, Horn und Klavier B-Dur, op. 274
Ensembles der Wiener Philharmoniker/2 € 70 | 64 | 55 | 47 | 39 | 25 | 12
12.
Do 20.00 Tonkünstler-Orchester Niederösterreich GS
Plugged-In Manu Delago & Friends Werke von Manu Delago
Tonkünstler-Orchester € 66 | 60 | 53 | 43 | 37 | 28 | 21 | 7
13.
Fr 16.00 Julia Ruthensteiner-Schwarz | Alle Töne fliegen hoch Konzert für Babys und Kleinkinder bis zu 3 Jahren MT Gesang, Schauspiel, Konzept
13.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
14.
Sa 11.00, 14.00, 16.00 MT
Alle Töne fliegen hoch siehe Freitag, 13.02.2026, 16.00 Uhr
Dodo und Tatz SA 11/3, 14/3, 16/3 Restkarten zu € 23
Synchron Stage Wien Synchron Stage Wien Chor
Musikgruppen aus Asien und Europa
Andrea Götsch | Klarinette Ronald Janezic | Horn
Jules Buckley | Dirigent Manu Delago | Schlagwerk Mad about Lemon | Vokaltrio
Dodo und Tatz FR 16/3 Restkarten zu € 23
Duo Sonoma
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KALENDARIUM FEBRUAR
14.
Sa 15.30 Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent GS
14.
Sa 19.30 GS
14.
Mozart: Symphonie C-Dur, KV 425, „Linzer“ Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60
Meisterinterpret:innen III/4 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 12
FOKUS: ANDRIS NELSONS Concert for Lovers Werke von Tschaikowskij, Dvořák, Mascagni, Offenbach, Schostakowitsch, Mendelssohn Bartholdy, Bizet, Massenet, Strauß Sohn und Ravel
Escuela de Dirección de Orquesta y Banda „Maestro Navarro Lara“ S. L. € 147 | 127 | 97 | 87 | 77 | 47 | 27 | 17
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
15.
So 11.00 Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent GS
Mozart: Symphonie C-Dur, KV 425, „Linzer“ Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60
Andris-Nelsons-Zyklus /2 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 12
15.
So 11.00, 14.00, 16.00 MT
Alle Töne fliegen hoch siehe Freitag, 13.02.2026, 16.00 Uhr
Dodo und Tatz SO 11/3, 14/3, 16/3 Restkarten zu € 23
15.
So 18.30 Ensemble Wien Patricia Nolz | Mezzosopran BS
Weber: Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“ Mozart: Eine kleine Nachtmusik. Serenade G-Dur, KV 525 Arien aus der Oper „Le nozze di Figaro“, KV 492 Rossini: „Nacqui all’affanno – Non più mesta“ aus der Oper „La Cenerentola“ sowie Werke von Camilla Frydan, Friedrich Cerha und Oscar Straus
Ensemble Wien/3 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
15.
So 19.30 Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien GS
Nacht und Morgen Werke von Haydn, Schubert, Brahms, Alma Mahler, Debussy, Gerhard Prinz u. a.
Musik(verein) entdecken/3 € 75 | 71 | 59 | 53 | 45 | 39 | 19 | 12
15.
„Wir kennen uns nur vom Wegschauen!“ So 20.00 Julia Stemberger | Lesung Christian Altenburger | Violine Geschichten und Anekdoten rund ums Theater GL
Wiener KammerOrchester Francisco Navarro Lara | Dirigent Francisca Gavilán Zurita | Flöte Nathalie Peña Comas | Sopran Jörg Schneider | Tenor
FOKUS: ANDRIS NELSONS
Johannes Prinz | Dirigent Gernot Schedlberger | Klavier Sylvie Rohrer | Sprecherin
Nicolas Altenburger | Violoncello Christopher Hinterhuber | Klavier
16.
Mo 19.30 Martha Argerich | Klavier Janine Jansen | Violine GS
16.
Mo 19.30 Ensemble Kontrapunkte Gottfried Rabl | Dirigent GL
Mischa Maisky | Violoncello
Wort Musik II/3 € 48 | 37 | 26 | 8
Ausschnitte aus Klaviertrios von Haydn und Beethoven Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Julia Stemberger und Christian Altenburger Gespräch über Musik und Gesellschaft
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Beethoven: Violinsonate A-Dur, op. 47, „Kreutzer-Sonate“ Violoncellosonate g-Moll, op. 5/2 Klaviertrio D-Dur, op. 70/1, „Geistertrio“
AO Weihnachtsabo/1 € 140 | 130 | 117 | 92 | 69 | 45 | 33 | 12
Milhaud: Petite Symphonie Nr. 5, op. 75 Babbitt: All Set (ÖEA) Karpman: Now All Set (ÖEA) Bentzon: Chamber Concerto Nr. 1, op. 52 (ÖEA) sowie Werke von Florent Schmitt und Jean Françaix
Kontrapunkte/3 € 38 | 30 | 24 | 8
39
KALENDARIUM FEBRUAR
17.
Di 19.30 Lukas Sternath | Klavier Veronika Eberle | Violine BS
17.
Di 19.30 GS
18.
Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-Moll, op. 101 Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 c-Moll, op. 8 Schubert: Klaviertrio Es-Dur, D 929
Lukas-Sternath-Zyklus € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
Konzert anlässlich des 270. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner. Mozart: Requiem d-Moll, KV 626 sowie weitere Werke von Mozart
MET International Inc. Karten auf Anfrage
Mi 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
19.
Do 19.30 Sophie Druml | Violine Ines Schüttengruber | BS
Hinter Melker Klostermauern Werke von Abbé Maximilian Stadler, Georg Albrechtsberger, Franz und Georg Benda u. a.
Aus der Schatzkammer/2 € 40 | 33 | 28 | 25 | 24 | 20 | 15
20.
Fr 9.00, Sebastian Radon | Gesang, 10.30 Schauspiel, Konzept MT Simon Scharinger | Gesang,
Schabernack, aber presto! Konzert für Publikum ab 3 Jahren
Sebastian und das Tontelefon Kindergartenvorstellung Karten auf Anfrage
Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philarmoniker
Julia Hagen | Violoncello
Japan Festival Orchestra Japan Festival Chorus Yuichi Takubo | Dirigent
Pianoforte Honoka Komoda | Pianoforte Katharina Wegscheider | Sopran Johannes Prominczel | Moderation
FOKUS: LUKAS STERNATH FOKUS: JULIA HAGEN
Schauspiel, Konzept Elina Lautamäki | Flöte, Gesang, Schauspiel Emily Stewart | Violine
20.
Fr 19.30 GS
20.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
21.
Sa 11.00, 13.00, 15.00 MT
Schabernack, aber presto! siehe Freitag, 20.02.2026, 9.00 Uhr
Sebastian und das Tontelefon SA 11/3, 13/3, 15/3 € 25
21.
Sa 15.30 GS
Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent Lang Lang | Klavier
Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
21.
Sa 19.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Tomáš Netopil | Dirigent Julian Steckel | Violoncello
Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll, op. 104 Suk: Symphonie E-Dur, op. 14
Tonkünstler-Orchester € 77 | 70 | 61 | 49 | 43 | 32 | 23 | 8
Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent Lang Lang | Klavier
18.45 im MT: Einführungsvortrag von Walter Weidringer
21.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
40
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
KALENDARIUM FEBRUAR
21.
Sa 20.00 Erika Pluhar | Lesung und Gesang GL Klaus Trabitsch | Gesang und Gitarre Adula Ibn Quadr | Violine Roland Guggenbichler | Ziehharmonika
22.
So 11.00 GS
22.
So 11.00, 13.00, 15.00 MT
22.
So 15.30 GS
Wiener Philharmoniker Andris Nelsons | Dirigent Lang Lang | Klavier
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Tomáš Netopil | Dirigent Julian Steckel | Violoncello
LIED * WIEN * WIR Lieder und Texte von Erika Pluhar
Magna Nomina/2 € 52 | 38 | 27 | 8
Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Erika Pluhar Gespräch über Musik und Gesellschaft
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Schabernack, aber presto! siehe Freitag, 20.02.2026, 9.00 Uhr
Sebastian und das Tontelefon SO 11/3, 13/3, 15/3 € 25
Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll, op. 104 Suk: Symphonie E-Dur, op. 14
Tonkünstler-Orchester € 77 | 70 | 61 | 49 | 43 | 32 | 23 | 8
14.45 im BS: Einführungsvortrag von Walter Weidringer
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Wagner: Ouvertüre zur Oper „Rienzi“ Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93 Tschaikowskij: Symphonie Nr. 4 f-Moll, op. 36
AO € 135 | 125 | 114 | 90 | 69 | 56 | 33 | 12
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
22.
So 19.30 West-Eastern Divan Orchestra GS
23.
Mo 18.45 MT
Maria Sotriffer | Violine Chizu Miyamoto | Klavier
Start Up! – Vorkonzert: Junge Talente stellen sich vor Werke von Weinberg und Sarasate
23.
Mo 19.30 GS
Klangkollektiv Wien Rémy Ballot | Dirigent
Jeunesse Mozart: Ouvertüre zur Oper Karten Tel. 505 63 56 „Le nozze di Figaro“, KV 492 Haydn: Symphonie G-Dur, Hob. I:92, „Oxford-Symphonie“ Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55, „Eroica“
23.
Mo 19.30 Trio Concept Edoardo Grieco | Violine BS
24. 24.
Di 18.00 Arthur Jussen | Klavier Lucas Jussen | Klavier GL
Auszeit – Klassik. Nah. Entspannt. Werke von Mozart, Ravel u. a.
Auszeit/4 € 35 | 25 | 15 | 5 (pay as you wish)
Di 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
25.
Mi 19.30 Wiener Symphoniker Petr Popelka | Dirigent GS
Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester, Sz 115 Strauss: Eine Alpensymphonie, op. 64
Die Große Symphonie A/5 € 130 | 120 | 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12
Zubin Mehta | Dirigent
Bloch: Three Nocturnes Clemens Thomas: Neues Werk Francesco Massimino | Violon- Rachmaninow: Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll Lorusso: Nocturne cello Weinberg: Klaviertrio A-Dur, op. 24 Lorenzo Nguyen | Klavier
Lucas & Arthur Jussen | Klaviere Michael Vladar & Thomas Schindl | Schlagzeug
41
ECHO Rising Stars/5 € 30
GESCHICHTEN AUS DEM
WIENER WALD AB
12. 12.
FOKUS KLIMA: ZERO?
ALLEGRETTO DER EINSAMSTE WAL DER WELT (10+)
VON ÖDÖN VON HORVÁTH & JOHANN STRAUSS REGIE RIEKE SÜSSKOW
Eine Produktion der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und der Philharmonie Luxembourg
Sa 21.3.2026 11.00 / 15.00 Uhr
So 22.3.2026
TICKETS & ABOS: VOLKSTHEATER.AT 2025-26_ANZ_Magazin_Musikverein_83x237mm.indd 1
11.00 / 15.00 Uhr
Brahms-Saal
42
19.11.25 13:10
KALENDARIUM FEBRUAR
25.
Mi 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
26.
Do 15.30 GS
Lieben Sie Brahms? Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll, op. 98
Tonkünstler-Orchester € 37 | 35 | 32 | 29 | 27 | 18 | 6
26.
Do 19.30 Wiener Symphoniker Petr Popelka | Dirigent GS
Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester, Sz 115 Strauss: Eine Alpensymphonie, op. 64
Die Große Symphonie B/5 € 130 | 120 | 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12
26.
Do 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
27.
Fr 19.30 ORF RSO Wien Marin Alsop | Dirigentin GS
Cerha: Drei Sätze für Orchester Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 Prokofjew: Romeo und Julia. Auszüge aus den Ballettsuiten, opp. 64a, 64b und 101
ORF RSO Wien/2 € 83 | 72 | 65 | 52 | 45 | 37 | 25 | 12
27.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
28.
Sa 19.30 London Philharmonic Orchestra GS
Sibelius: Pohjolas Tochter. Symphonische Phantasie, op. 49 Tschaikowskij: Violinkonzert D-Dur, op. 35 Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Meisterinterpret:innen II/4 € 160 | 144 | 120 | 98 | 75 | 56 | 34 | 12
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
28.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Jascha von der Goltz | Dirigent Albert Hosp | Moderation
Lucas & Arthur Jussen | Klaviere Michael Vladar & Thomas Schindl | Schlagzeug
Bruce Liu | Klavier
Karina Canellakis | Dirigentin Anne-Sophie Mutter | Violine
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
43
Sponsor:
PRELUDIO 21. März
25./26. März
FINNLAND UND FRANKREICH
EIN PANORAMA TSCHECHISCHER Wenn Yuja Wang auftritt, schmilzt schnell MUSIK das Eis – kaum jemand, der sich ihrer sprühenden Musikalität, ihrer technischen Brillanz und ihrer herzlichen Bühnenpräsenz entziehen kann. Da trifft es sich gut, dass die weltweit gefeierte Pianistin ihre Popularität auch in den Dienst von Kompositionen stellt, die im internationalen Konzertbetrieb nicht den gebührenden Rang haben. Am 21. März macht sich die Künstlerin im Musikverein als Solistin des Swedish Radio Symphony Orchestra für ein selten gespieltes Klavierkonzert aus dem hohen Norden stark. Es stammt aus der Feder von Einojuhani Rautavaara, dem nach Sibelius wohl wichtigsten Komponisten Finnlands, und zeichnet sich durch einen Ausdrucksreichtum aus, der der Vielseitigkeit Wangs sehr entgegenkommt. Unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen ist die Künstlerin aber auch mit Wohlbekanntem zu hören, Ravels Konzert für die linke Hand ist das zweite Werk, dem sie sich in diesem Konzert widmen wird. Umrahmt werden die beiden Werke von Stücken, die die finnische und die französische Klangsphäre jeweils erweitern: Sibelius’ Siebte Symphonie und Debussys „La Mer“. Yuja Wang
Zehn Jahre leitet Jakub Hrůša nun schon höchst erfolgreich die Geschicke der Bamberger Symphoniker. Im März gibt es im Musikverein wieder einmal die Möglichkeit, in zwei Konzerten die Früchte dieser besonders innigen Zusammenarbeit zu bewundern. Beide Programme spiegeln auf unterschiedliche Weise seine tschechische Herkunft wider. Am ersten Abend erklingt neben Dvořáks Violoncellokonzert mit Julia Hagen als Solistin und Martinůs Zweiter Symphonie die „Suita rustica“ von Vítězslava Kaprálová – einer hochbegabten, 1940 im Alter von nur 25 Jahren verstorbenen Komponistin, die auch als erste Dirigentin am Pult der Tschechischen Philharmonie in die Geschichte einging. In Dvořáks „Stabat Mater“ stößt der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde zu den Gästen aus Bayern. Für Jakub Hrůša entfaltet das Werk trotz der Trauer, die Dvořák angesichts des Todes gleich mehrerer Kinder empfunden hat, eine erstaunliche Kraft: „Fast jeder Satz strahlt Hoffnung, Schönheit und Positivität aus. Gerade diese Authentizität macht es bis heute berührend – ein ambitioniertes Stück, das am Ende vor allem eines vermittelt: das zutiefst Menschliche.“ Jakub Hrůša
25. März
VON DER KAMMER IN DEN KONZERTSAAL Wien ist ohne Konzerte nicht vorstellbar – doch das, was wir heute als professionellen Konzertbetrieb kennen, ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, die vom Musizieren in der kaiserlichen Kammer ihren Ausgang nahm. Gerade im 19. Jahrhundert ist die Bandbreite groß: Wunderkinder und Virtuosen reisen durch Europa, Verlagswesen und Salonmusik hinterlassen ihre Spuren. Man gründet Tanzkapellen (Strauß-Kapelle), Streichquartette (HellmesbergerQuartett), später erste Konzertagenturen und etabliert das Hofopernorchester im Konzertsaal. Und die Gesellschaft der Musikfreunde kopiert die Idee der Hauskonzerte, veranstaltet „Mega-Events“ und prägt neue Trends wie „Konzerte zu populairen Preisen“ und „Historische Konzerte“. Archivdirektor Johannes Prominczel versucht sich in einem kurzweiligen Vortrag an einer Kleinen Geschichte des Konzertwesens in Wien. Konzertkarte
Foto: Julia Wesely
Foto: ROH / Charlie Clift
Abbildung: Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
44
PRELUDIO
24. März
PIANISTISCHE VIELFALT
2. März
Tharaud.“ Angesichts der großen Zahl an fantastischen (und vielfältigen) Pianist:innen in der Klassikwelt ist dies ein durchaus mutiges Statement, das die „Süddeutsche Zeitung“ vor geraumer Zeit abdruckte. Und es war möglicherweise keine Übertreibung. Die mittlerweile mehr als zwei Dutzend Soloalben umfassende Diskographie des Franzosen ist ein Spiegel dieser Vielfalt und enthält Werke zahlreicher Barockkomponisten, freilich viel klassisches und romantisches Standardrepertoire, aber auch Raritäten aus dieser Zeit, bis hin zu französischer Musik des 20. Jahrhunderts, neuen Werken und Projekten, mit denen der Pianist in verschiedenste Richtungen über den klassischen Tellerrand hinausblickt. Tharaud, ein Enkelschüler der legendären Marguerite Long, die im Paris des Fin de Siècle u. a. mit Claude Debussy, Gabriel Fauré und Maurice Ravel befreundet war, ist nun im „Klavier-Zyklus“ zu Gast. Das Programm ist – vielfältig: Mozart, Rameau, Debussy und Dukas. Dessen „Zauberlehrling“ spielt Alexandre Tharaud in einer eigenen Fassung für Klavier.
Julian Rachlin, der herausragende Geiger seit frühen Kindertagen, hat sich international längst auch als Dirigent einen exzellenten Ruf erworben. Bei seinem nächsten Auftritt zu Hause in Wien im Großen Musikvereinssaal verbindet er diese beiden musikalischen Leidenschaften – das Violinspiel und das Dirigieren – in einem Auftritt mit dem Orchestra della Svizzera italiana. Felix Mendelssohn Bartholdys so berühmtes wie beliebtes Violinkonzert op. 64 eröffnet dieses Programm, das Rachlin dann auch mit Mendelssohn enden lässt – mit einem Ausflug in schottische Gefilde, in Musik gesetzt in der Dritten Symphonie, der „Schottischen“. Eingebettet in diesen Mendelssohn’schen Klangrahmen platziert Julian Rachlin die beiden „AltWiener Tanzweisen“ „Liebesfreud“ und „Liebesleid“ – zwei Charakterstücke aus der Feder von Fritz Kreisler. Er verneigt sich damit vor dem großen Kollegen aus früherer Zeit, dessen Geburtstag sich im vergangenen Jahr zum 150. Mal jährte.
LIEBESFREUD, LIEBESLEID „Keiner ist so vielfältig wie Alexandre
Julian Rachlin
7. März
FASZINATION KISSIN Klavierabenden von Jewgenij Kissin im Musikverein wird stets mit größter Spannung entgegengefiebert, wohnt ihnen doch jedes Mal ein besonderer Zauber inne. Seit rund einem Vierteljahrhundert tritt der große russische Pianist regelmäßig und meist in den ersten Monaten des Jahres im Goldenen Saal aufs Podium. 2025/26 war Jewgenij Kissin gleich zum Saisonbeginn bereits als Kammermusiker in Klaviertrio-Formation mit dem Geiger Joshua Bell und dem Cellisten Steven Isserlis zu erleben – am 7. März kehrt er für seinen nächsten Klavierabend wieder. Sein Programm umspannt Werke von Komponisten, die Wiens Musikfreundinnen und Musikfreunde stets mit größter Faszination von ihm hören: Beethoven (Sonate op. 10/3), Chopin (Mazurkas), Rachmaninow (Moments musicaux, op. 16) und Liszt (Ungarische Rhapsodie Nr. 12). Jewgenij Kissin
Alexandre Tharaud
Foto: Jean Baptiste Millot
Foto: Marco Borggreve
Foto: unbezeichnet / IMG Artists
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VORSCHAU MÄRZ
VORSCHAU MÄRZ GS BS GL MT ST AO
Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genannten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen. Darüber hinaus kann es zu Programmänderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie auf musikverein.at.
01.
So 19.30 Wiener Symphoniker Petr Popelka | Dirigent GS
01.
Großer Saal Brahms-Saal Gläserner Saal / Magna Auditorium Metallener Saal Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium Außerordentliches Gesellschaftskonzert
EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur, KV 365 Strauss: Eine Alpensymphonie, op. 64
„Presse“-Konzertzyklus/1 € 130 | 120 | 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12
So 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
02.
Mo 19.30 Orchestra della Svizzera italiana GS
Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll, op. 64 Kreisler: Liebesleid Liebesfreud Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, „Schottische“
Soirée musicale/4 € 98 | 94 | 81 | 69 | 53 | 40 | 25 | 12
02.
Mo 19.30 Wiener Concert-Verein Timothy Chooi | Dirigent und BS
Olmedo: Streichquartett D-Dur, op. 14 – 4. Satz Grieg: Aus Holbergs Zeit. Suite im alten Stil für Streichorchester G-Dur, op. 40 Vivaldi: Die vier Jahreszeiten, op. 8 sowie Werke von Binder, Gang und Bantock
Wiener Concert-Verein/3 € 67 | 60 | 50 | 43 | 34 | 23 | 9
Lucas Jussen | Klavier Arthur Jussen | Klavier
Julian Rachlin | Dirigent und Violine
Violine
18.30 im BS: Einführungsvortrag exklusiv für Konzertbesucher:innen
03.
Di 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
46
Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
VORSCHAU MÄRZ
03.
Di 20.00 Studierende der mdw GL
Kammermusik aus dem Norden Glinka: Großes Septett Es-Dur Crusell: Divertimento C-Dur für Oboe und Streichquartett, op. 9 Berwald: Septett B-Dur
High Class I/3 € 27 Partner: mdw
04.
Mi 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
05.
Do 19.30 Concentus Musicus Wien Singverein der Gesellschaft GS
Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45
Concentus Musicus/3 € 135 | 125 | 114 | 90 | 69 | 56 | 33 | 12
05.
Do 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
06.
Fr 9.00, Tim & Jonnic 10.30 Veronika Mandl | Schauspiel MT und künstlerisches Konzept
Hilma klein ging allein Konzert für Publikum ab 4 Jahren
Agathes Wunderkoffer Kindergartenvorstellung Karten auf Anfrage
06.
Fr 19.30 Concentus Musicus Wien Singverein der Gesellschaft GS
Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45
Meisterinterpret:innen III/5 € 135 | 125 | 114 | 90 | 69 | 56 | 33 | 12
06.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
06. 07.
Fr 20.00 Marina & The Kats GL
Acoustic Special
Mixed Line-up/3 € 52 | 38 | 27 | 8
Sa 11.00, 13.00, 15.00 MT
Hilma klein ging allein siehe Freitag, 06.03.2026, 09.00 Uhr
Agathes Wunderkoffer SA 11/3, 13/3, 15/3 € 23
07.
Sa 15.30 GS
Wagner: Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ Strauss: Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester, op. 30
Bruckner Orchester Linz € 89 | 79 | 69 | 59 | 49 | 39 | 20 | 6
Um 14.45 im BS: Einführungsvortrag mit Daniel Hochreiter & Gästen
Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
Beethoven: Sonate für Klavier D-Dur, op. 10/3 Chopin: Ausgewählte Mazurken für Klavier Schumann: Kreisleriana. Acht Fantasiestücke für Klavier, op. 16 Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 12 cis-Moll
Große Solist:innen/5 € 140 | 130 | 117 | 92 | 69 | 56 | 33 | 12
07.
der Musikfreunde in Wien Stefan Gottfried | Dirigent Nikola Hillebrand | Sopran Florian Boesch | Bariton
der Musikfreunde in Wien Stefan Gottfried | Dirigent Nikola Hillebrand | Sopran Florian Boesch | Bariton
Bruckner Orchester Linz Axel Kober | Dirigent Albrecht Mayer | Oboe
Sa 19.30 Jewgenij Kissin | Klavier GS
47
VORSCHAU MÄRZ
07.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
07.
Sa 20.00 mina mas MT
RISSE – Eine Verdichtung Lieder unterbrochen und kombiniert mit Loops und Sprachnachrichten Strauss: Die Nacht, op. 10/3 Mendelssohn-Hensel: Nachtwanderer, op. 7/1 Schindler-Mahler: Laue Sommernacht sowie Werke von Clara Schumann, Schönberg, Kinkel, Sibelius, Schubert, Leino, Fuchs, Saariaho, Brahms, Resch u. a.
Young Musicians/3 € 27 | 22 | 15
08.
So 11.00 Webern Symphonie Orchester GS
Berg: Drei Orchesterstücke, op. 6 Kim: Meditation Nr. 3 für Violine und Kammerorchester (UA) Gewinnerwerk des Kompositionswettbewerbs der Alban Berg Stiftung Strauss: Ein Heldenleben. Tondichtung für großes Orchester, op. 40
AO € 83 | 72 | 65 | 52 | 45 | 37 | 25 | 12
08.
So 11.00, 15.00 MT
Hilma klein ging allein siehe Freitag, 06.03.2026, 9.00 Uhr
Agathes Wunderkoffer SO 11/3, 15/3 € 23
08.
So 19.30 GS
Liszt Chamber Orchestra Michael Maciaszczyk | Dirigent István Várdai | Violoncello
Puccini: Crisantemi – Alla memoria di Amadeo di Savoia, Duca d’Aosta Elgar: Violoncellokonzert e-Moll, op. 85 Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Musik der Meister/5 € 85 | 75 | 66 | 58 | 50 | 42 | 35 | 15
08.
So 19.30 Isabelle Faust | Violine Alexander Melnikov | Klavier BS
Prokofjew: Fünf Melodien für Violine und Klavier, op. 35a Schostakowitsch: Violinsonate G-Dur, op. 134 Schönberg: Phantasie für Violine mit Klavierbegleitung, op. 47 Busoni: Violinsonate Nr. 2 e-Moll, op. 36a
Kammermusik-Zyklus/3 € 70 | 64 | 55 | 47 | 39 |25 | 12
08.
So 20.00 Verena Altenberger | Rezitation GL
Den Göttern in die Seele blicken Texte von Despentes, Bachmann und Öziri Kompositionen von Frühstück
Magna Nomina/3 € 52 | 38 | 27 | 8
Marin Alsop | Dirigentin Josef Špaček | Violine
Mavie Hörbiger | Rezitation Clara Frühstück | Klavier
Anschließend: Auf ein Glas mit Verena Altenberger, Mavie Hörbiger und Clara Frühstück. Gespräch über Musik und Gesellschaft.
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
09.
Mo 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
10.
Di 19.30 GS
Musikalische Programmpräsentation 2026/27 Das detaillierte Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Tonkünstler-Orchester Karten Tel. 586 83 83
10.
Di 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Fabien Gabel | Dirigent Barbara Rett | Moderation
48
VORSCHAU MÄRZ
10.
Di 20.00 Fritz Karl | Rezitation Aaron Karl | Rezitation GL Streichquartett Sonare
„Mon très cher Père, Allerliebester Papa!“ Lesung aus den Briefen zwischen Vater Leopold und Sohn Wolfgang Amadeus Mozart Musik von Wolfgang Amadeus und Leopold Mozart, Haydn und Bach Anschließend: Auf ein Glas mit Fritz und Aaron Karl sowie Peter Gillmayr Gespräch über Musik und Gesellschaft
11.
Mi 19.30 GS
11.
Mi 19.30 Marianne Crebassa | Mezzosopran BS
12.
Do 19.30 GS
13.
Fr 9.00, Albert Landertinger | 10.30 Posaune, Schauspiel, Maus MT Christian Penz | Tuba
Orchester des Musik gymnasiums Wien Chöre des Musikgymnasiums Wien Roman Hauser | Dirigent
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Musikgymnasium Wien Boulanger: Hymne au soleil für gemischten Chor, Altsolo und Klavier € 35 | 32 | 30 | 28 | 25 | 18 | 12 | 5 Sous-bois für gemischten Chor und Klavier sowie Werke von Saint-Saëns, Loewe und Bernstein
Lieder von Ravel, Debussy, Mompou, Guridi und de Falla
Liederabende/4 € 80 | 73 | 61 | 56 | 44 | 28 | 10
Alphonse Cemin | Klavier Orchester des Musikgymnasiums Wien Chöre des Musikgymnasiums Wien Roman Hauser | Dirigent
Musikgymnasium Wien Boulanger: Hymne au soleil für gemischten Chor, Altsolo und Klavier € 35 | 32 | 30 | 28 | 25 | 18 | 12 | 5 Sous-bois für gemischten Chor und Klavier sowie Werke von Saint-Saëns, Loewe und Bernstein
Topolina rettet den Müll Konzert für Publikum ab 3 Jahren
13.
Fr 18.00 Florian Willeitner | Violine Nina Kazourian | Viola BS
13.
Fr 19.30 GL
Marie Spaemann | Violoncello Christoph Zimper | Klarinette Anna Vidyaykina | Sandmalerei Daniela Knaller | Erzählerin Cornelius Obonya | Lesung Josipa Bainac | Mezzosopran Yury Revich | Violine Ulrike Anton | Flöte Elisabeth Plank | Harfe David Hausknecht | Klavier sowie weitere Musiker:innen
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Topolina Kindergartenvorstellung Karten auf Anfrage
FOKUS KLIMA: ZERO?
Christian Enzenhofer | Schlagzeug Bernhard Walchshofer | Akkordeon
13.
Wort Musik I/3 € 48 | 37 | 26 | 8
Peter und der Wolf 2.0 Musik von Willeitner, Kazourian, Spaemann, Zimper und Wienand Konzert für Publikum ab 10 Jahren
Capriccio A/2 € 35
Echo des Unerhörten: INVISIBLE Jubiläumskonzert – 20 Jahre Verein exil.arte und 10 Jahre Exilarte Forschungszentrum der mdw Werke von Singer, Graubart, Arlen, Susskind, Zeisl, Gál, Grosz und Revich
Exilarte – Zentrum für verfolgte Musik € 31 | 25 | 21 | 8
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
49
Kooperation: Exilarte, Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
VORSCHAU MÄRZ
14.
Sa 10.00, 12.00, 14.00 ST
Topolinas Klangwerkstatt Ein Upcycling-Mitmach-Workshop für Kinder und Familien
AO Eintritt frei – exklusiv für Topolina-Abonnent:innen, Anmeldung erforderlich
FOKUS KLIMA: ZERO?
14.
Sa 11.00, 13.00, 15.00 MT
Topolina rettet den Müll siehe Freitag, 13.03.2026, 9.00 Uhr
14. 14.
Sa 11.00 BS
Peter und der Wolf 2.0 siehe Freitag, 13.03.2026, 18.00 Uhr
Capriccio B/2 € 35
Sa 16.00 Max Müller | Lesung Christoph Moser | Klarinette GL
„ … dieweil sie mit Geräusch verbunden!“ (Wilhelm Busch) Lachen nach Noten zu Texten von Leo Slezak, Alfred Kerr, Trude Marzik, Alfred Polgar, Peter Ustinov, Vicco von Bülow, Egon Friedell u. a.
Max-Müller-Zyklus A/2 € 55 | 41 | 32 | 8
14.
Sa 19.30 GS
Webern: Im Sommerwind. Idylle für großes Orchester nach einem Gedicht von Bruno Wille Shin: Violinkonzert, „Threadsuns“ (ÖEA) Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“
Tonkünstler-Orchester € 77 | 70 | 61 | 49 | 43 | 32 | 23 | 8
Topolina SA 11/3, 13/3, 15/3 Restkarten zu € 25 auf Anfrage
FOKUS KLIMA: ZERO?
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Fabien Gabel | Dirigent Amihai Grosz | Viola
18.45 im MT: Einführungsvortrag mit Ute van der Sanden
14.
Sa 19.30 Cuarteto Casals BS
15.
So 10.00, 12.00, 14.00 ST
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Anthropozän Haydn: Streichquartett D-Dur, Hob. III:79 Fábregas: Streichquartett „Fiery Earth“ Schubert: Streichquartett G-Dur, D 887
Internationale Streichquartette/2 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
Topolinas Klangwerkstatt Ein Upcycling-Mitmach-Workshop für Kinder und Familien
AO Eintritt frei – exklusiv für Topolina-Abonnent:innen, Anmeldung erforderlich
FOKUS KLIMA: ZERO?
FOKUS KLIMA: ZERO?
15.
So 11.00, 13.00, 15.00 MT
15.
So 15.30 GS
Topolina rettet den Müll siehe Freitag, 13.03.2026, 9.00 Uhr
FOKUS KLIMA: ZERO? Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Fabien Gabel | Dirigent Amihai Grosz | Viola
Webern: Im Sommerwind. Idylle für großes Orchester nach einem Gedicht von Bruno Wille Shin: Violinkonzert, „Threadsuns“ Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“ 14.45 im BS: Einführungsvortrag mit Ute van der Sanden
15.
Topolina SO 11/3, 13/3, 15/3 Restkarten zu € 25 auf Anfrage
So 16.00 Max Müller | Lesung Christoph Moser | Klarinette GL
„ … dieweil sie mit Geräusch verbunden!“ (Wilhelm Busch) Lachen nach Noten zu Texten von Leo Slezak, Alfred Kerr, Trude Marzik, Alfred Polgar, Peter Ustinov, Vicco von Bülow, Egon Friedell u. a.
50
Tonkünstler-Orchester € 77 | 70 | 61 | 49 | 43 | 32 | 23 | 8
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer Max-Müller-Zyklus B/2 € 55 | 41 | 32 | 8
VORSCHAU MÄRZ
15.
So 19.30 BS
Ensembles und Instrumentalsolisten aus der Mongolei
Authentic Mongolia – Eine musikalische Reise in die Seele der Mongolei traditionelle mongolische Musik sowie Werke von Chopin, Puccini u. a.
Rieder Promotions GmbH Karten auf Anfrage
16. 16.
Mo 18.45 MT
Jure Pavlič | Akkordeon
Start Up! – Vorkonzert: Junge Talente stellen sich vor
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Mo 19.30 GS
MUK.sinfonieorchester Andreas Stoehr | Dirigent Alexander SvetnitskyEhrenreich | Klarinette
Mozart: Ouvertüre zur Oper „Don Giovanni“, KV 527 Jeunesse Karten Tel. 505 63 56 Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll, op. 73 Widmann: Fantasie für Klarinette solo sowie Werke von Henze und Strauss
17.
Di 18.00 Helga Kromp-Kolb | Meteorologin, emeritierte BS
17.
Di 19.30 Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia GS
Universitätsprofessorin Nicola Bramkamp | Moderation
Vortrag und Interview: Das große Ganze Helga Kromp-Kolb über Wissen, Wandel und Verantwortung beim Klimawandel
AO Eintritt frei
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Das Goldene Musikvereins abonnement I/5 € 140 | 130 | 117 | 92 | 69 | 56 | 33 | 12
Roma Daniel Harding | Dirigent Daniil Trifonov | Klavier
FOKUS KLIMA: ZERO?
FOKUS KLIMA: ZERO?
17.
Di 19.30 Altenberg Trio BS
17.
Di ca. Katrin Lerchbacher | Vorstands- Talkrunde: Die kleine große Veränderung 21.30 mitglied Orchester des Wandels Katrin Lerchbacher und Mauro Bucarelli über Mauro Bucarelli | Musikwissen- Nachhaltigkeit in der Klassik GL
Haydn: Klaviertrio d-Moll, Hob. XV:23 Murphy: Klaviertrio „Give Me Phoenix Wings to Fly“ Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll, op. 65 (B 130)
Altenberg Trio/3 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
FOKUS KLIMA: ZERO? AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
schaftler, Artistic Administrator Nicola Bramkamp | Moderation
18.
Mi 18.00 Marcus Wadsak | Meteorologe Vortrag und Interview: Wetterfühlen – Nicola Bramkamp | Moderation Klima verstehen BS
18.
Mi 19.30 Wiener Symphoniker Robin Ticciati | Dirigent GS
18.
Mi 19.30 Bach Consort Wien Rubén Dubrovsky | Dirigent BS
Musica Antiqua/2 La tempesta di mare Vivaldi: Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso € 75 | 68 | 56 | 51 | 39 | 25 | 9 continuo F-Dur, RV 433, „La tempesta di mare“ FOKUS KLIMA: ZERO? Telemann: Konzert für zwei Hörner, Streicher und Basso continuo sowie weitere Werke von Vivaldi und Telemann
18.
Mi ca. Jan Nast | Intendant der 21.30 Wiener Symphoniker Annett Baumast | Umwelt GL
Talkrunde: Klima machen. Jan Nast und Annett Baumast über Nachhaltigkeit als Führungsaufgabe
Alina Ibragimova | Violine
AO Eintritt frei
Marcus Wadsak über Extreme, Emotionen und Verantwortung
FOKUS KLIMA: ZERO?
Janáček: Das schlaue Füchslein. Suite aus der gleichnamigen Oper Violinkonzert („Seelenwanderung“) Williams: The Lark Ascending Dvořák: Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Die Große Symphonie A/6 € 130 | 120 | 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12
ökonomin, Kulturforscherin Nicola Bramkamp | Moderation
51
FOKUS KLIMA: ZERO?
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
VORSCHAU MÄRZ
19.
Do 18.00 Stefan Carsten | Zukunfts BS forscher, Stadtgeograph,
19.
Do 19.30 Wiener Philharmoniker Zubin Mehta | Dirigent GS
19.
Vortrag und Interview: In Bewegung bleiben Stefan Carsten über Mobilität, Stadt und Zukunft
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
Mobilitätsexperte Nicola Bramkamp | Moderation Bruch: Violinkonzert g-Moll, op. 26 Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Meisterinterpret:innen I/5 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 12
FOKUS KLIMA: ZERO?
Pinchas Zukerman | Violine Talkrunde: Stadt im Fluss Do ca. Thomas Madreiter | 21.20 Planungsdirektor der Stadt Wien Thomas Madreiter über Planung, Lebensqualität Stephan Pauly | Intendant des und Wandel GL
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
Musikvereins Wien Nicola Bramkamp | Moderation
19.
Do 20.00 Haydn-Quartett BS
20.
Fr 18.00 Anita Malli | Klima-Beauftragte Talkrunde: Green Events – das neue Normal? Anita Malli und Christian Pladerer über Energie, des Eurovision Song Contest GL
20.
Fr 19.30 Wiener Symphoniker Robin Ticciati | Dirigent GS
20.
Fr 20.00 SONO DEAI Trio MT
20.
Fr ca. Wiebke Stockinger | Geschäfts- Talkrunde: Wie setzen Kulturinstitutionen 21.30 führerin Hallen E & G, Museums- Nachhaltigkeit um? Ein Talk über nachhaltige Strukturen im Quartier Wien GL
Haydn: Divertimento F-Dur, Hob. III:26 Beethoven: Streichquartett e-Moll, op. 59/2 Smetana: Streichquartett Nr. 1 e-Moll, „Aus meinem Leben“
Christian Pladerer | Geschäfts- Material und Verantwortung führer Österreichisches Ökologie-Institut Nicola Bramkamp | Moderation
Alina Ibragimova | Violine
Classic Exclusive OG € 69 | 59 | 39 | 28 | 10
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
Janáček: Das schlaue Füchslein. Suite aus der gleichnamigen Oper Violinkonzert („Seelenwanderung“) Williams: The Lark Ascending Dvořák: Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Die Große Symphonie B/6 € 130 | 120 | 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12
Farrenc: Klaviertrio e-Moll, op. 45 Gutmann: Leise atmen alle Blumen Crumb: Vox Balaenae for three masked players Gaubert: Trois Aquarelles für Flöte, Violoncello und Klavier
Young Musicians/4 € 27 | 22 | 15
FOKUS KLIMA: ZERO?
FOKUS KLIMA: ZERO?
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
Museumsquartier und im Musikverein Stephan Pauly | Intendant des Musikvereins Renate Futterknecht | Kaufmännische Direktorin des Musikvereins Nicola Bramkamp | Moderation
21.
Sa 11.00, Tocuyito Der einsamste Wal der Welt Mit Musik von Schubert, Dvořák, Smyth, Clarke 15.00 Amir Wahba | Percussion Birgit Kellner | Live-Zeichnung u. a. sowie Geräusche und Klänge aus der BS
Allegretto SA 11/3, 15/3 € 32
FOKUS KLIMA: ZERO?
Unterwasserwelt Konzert für Publikum ab 6 Jahren
21.
Sa 15.30 GS
Wiener Philharmoniker Zubin Mehta | Dirigent Pinchas Zukerman | Violine
Bruch: Violinkonzert g-Moll, op. 26 Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
52
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
VORSCHAU MÄRZ
21.
Sa 18.00 Cornelius Obonya | Sprecher Marion Rossmann | Expertin GL
21.
Sa 19.30 Swedish Radio Symphony Orchestra GS
21.
Sa ca. Esa-Pekka Salonen | Dirigent 21.30 und Komponist Staffan Becker | Concert Hall GS
Gespräch: Film- und Fernseh-Produktion im Klimazeitalter für Green Producing, Casting- Cornelius Obonya und Marion Rossmann über den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in Film Director Nicola Bramkamp | Moderation und Fernsehen
Esa-Pekka Salonen | Dirigent Yuja Wang | Klavier
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105 Rautavaara: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, op. 45 Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand und Orchester D-Dur Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Meisterinterpret:innen III/6 € 140 | 130 | 117 | 92 | 69 | 56 | 33 | 12
Talkrunde: Von den Besten lernen! Esa-Pekka Salonen und Staffan Becker über nachhaltige Orchesterkultur
AO Eintritt frei
FOKUS KLIMA: ZERO?
FOKUS KLIMA: ZERO?
Director, Berwaldhallen (Stockholm) Nicola Bramkamp | Moderation
21.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
22.
So 11.00 GS
Bruch: Violinkonzert g-Moll, op. 26 Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philharmoniker
22.
So 11.00, 15.00 BS
Der einsamste Wal der Welt siehe Samstag, 21.03.2026, 11.00 Uhr
Allegretto SO 11/3, 15/3 € 32
22.
So 18.30 Manu Delago | Musiker und MT Komponist
Wiener Philharmoniker Zubin Mehta | Dirigent Pinchas Zukerman | Violine
FOKUS KLIMA: ZERO? Filmvorführung „From the Alps to the North Sea“ und Gespräch „Klang-Radikalisierung – Nicola Bramkamp | Moderation Musik & Mobilität im Wandel“ Manu Delago über nachhaltige Tourneen, Klimaschutz und neue Wege der Kulturproduktion
22.
So 20.00 Manu Delago | Handpans Max ZT | Zither GL
22.
So 19.30 Yuja Wang | Klavier Franz Welser-Möst | Dirigent GS
22. 23.
AO Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
FOKUS KLIMA: ZERO?
Deuce Wien-Premiere des neuen Programms von Manu Delago und Max ZT
Mixed Line-up/4 € 52 | 38 | 27 | 8
Präsentation der Saison 2026/27 Intendant Dr. Stephan Pauly stellt das Programm der kommenden Saison vor und spricht auf dem Podium darüber mit den Künstler:innen.
AO Eintritt frei – Zählkarten ab 20. 01. 2026
So 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Mo 15.00 Cuore Piano Trio Veronika Mandl | Moderation BS
Ich hab’ ein zärtliches Gefühl
Souvenir/5 € 19
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Stephan Pauly
53
FOKUS KLIMA: ZERO?
VORSCHAU MÄRZ
23.
Mo 19.30 Orchesterverein der Gesellschaft der GS
23. 24.
Korngold: Vorspiel zur Pantomime „Der Schneemann“ Britten: Violinkonzert d-Moll, op. 15 Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95, „Aus der Neuen Welt“
AO € 56 | 43 | 33 | 28 | 23 | 19 | 12 | 7
Mo 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Di 19.30 GS
Bruch: Violinkonzert g-Moll, op. 26 Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Musikfreunde in Wien Elisabeth Attl | Dirigentin Kirill Kobantschenko | Violine
Wiener Philharmoniker Zubin Mehta | Dirigent Pinchas Zukerman | Violine
18.30 im GL: passwort:klassik Wr. Philharmoniker Klingende Konzerteinführung mit Mitgliedern der Kartenbüro Wr. Philharmoniker Wr. Philharmoniker und ausgewählten Schulklassen
24.
Di 19.30 Alexandre Tharaud | Klavier BS
Mozart: Sonate für Klavier A-Dur, KV 331 Debussy: Préludes für Klavier – Band I (Auszüge) sowie Werke von Rameau und Dukas
Klavier-Zyklus/3 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
25. 25.
Mi 18.30 Johannes Prominczel | Archivdirektor GL
Kleine Geschichte des Konzertwesens in Wien Vortrag des Archivdirektors Johannes Prominczel
Aus der Schatzkammer/3 € 12
Mi 19.00 BS
Dvořák: Cellokonzert h-Moll, op. 104 Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95, „Aus der Neuen Welt“
European Music Consulting Japan € 15
25.
Mi 19.30 Bamberger Symphoniker Jakub Hrůša | Dirigent GS
Dvořák: Violoncellokonzert h-Moll, op. 104 Kaprálová: Suita rustica, op. 19 Martinů: Symphonie Nr. 2
Meisterinterpret:innen II/5 Weihnachtsabo/2 € 120 | 112 | 99 | 82 | 63 | 51 | 30 | 12
All Japan Youth Orchestra Yoshinori Kawachi | Dirigent Wolfgang Härtel | Violoncello
Julia Hagen | Violoncello
FOKUS: JULIA HAGEN Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Jakub Hrůša und Julia Hagen Gespräch über Musik und Gesellschaft
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
26.
Do 9.00, Albert Landertinger | Posaune, Inspektor X und die verrückte Straßenbahn Konzert für Publikum ab 5 Jahren 11.00 Schauspiel und Konzept Linzer Torten Orchester GL
Albertos Abenteuer CAPE10 geschlossene Veranstaltung
26.
Do 19.30 Bamberger Symphoniker Singverein der Gesellschaft GS
Dvořák: Stabat Mater, op. 58
Das Goldene Musikvereins abonnement II/5 € 120 | 112 | 99 | 82 | 63 | 51 | 30 | 12
26.
Do 19.30 Maximilian Flieder | Klavier Benjamin Morrison | Violine BS
Fauré: Klavierquintett Nr. 1 d-Moll, op. 89 Tailleferre: Fantasie für Streichquartett und Klavier Korngold: Klavierquintett E-Dur, op. 15
Ensembles der Wiener Philharmoniker/3 € 70 | 64 | 55 | 47 |39 | 25 | 12
27.
Fr 9.00, Albert Landertinger | Posaune, Inspektor X und die verrückte Straßenbahn Konzert für Publikum ab 5 Jahren 11.00 Schauspiel und Konzept Linzer Torten Orchester GL
der Musikfreunde in Wien Jakub Hrůša | Dirigent Kateřina Kněžíková | Sopran Jarmila Vantuchová | Alt Daniel Matoušek | Tenor Jan Hnyk | Bariton
Adela Frasineanu-Morrison | Violine Christoph Hammer | Viola Sebastian Bru | Violoncello
54
Albertos Abenteuer Schulvorstellung Karten auf Anfrage
VORSCHAU MÄRZ
27.
Fr 19.30 ORF RSO Wien Maxime Pascal | Dirigent GS
27.
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Czernowin: NO! (ÖEA) Rimskij-Korsakow: Scheherazade. Symphonische Suite aus „Tausendundeine Nacht“, op. 35
ORF RSO Wien/3 € 83 | 72 | 65 | 52 | 45 | 37 | 25 | 12
Fr 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
28.
Sa 11.00, 13.00, 15.00 GL
Inspektor X und die verrückte Straßenbahn siehe Freitag, 27.03.2026, 9.00 Uhr
Albertos Abenteuer 11/3, 13/3, 15/3 € 32
28.
Sa 19.30 Benjamin Grosvenor | Klavier Hyeyoon Park | Violine BS
Strauss: Klavierquartett c-Moll, op. 13 Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll, op. 60
Kammermusik-Zyklus/4 € 70 | 64 | 55 | 47 | 39 | 25 | 12
28.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
29.
So 11.00 GS
Wiener Gesangverein | Chor Symphonieorchester der Wiener Volksoper Daniel Csefalvay | Dirigent Tia Pikija | Sopran Franko Klisović | Countertenor Michael Schade | Tenor Maciej Idziorek | Bass
Händel: Messiah. Oratorium in drei Teilen, HWV 56
Wiener Gesangverein € 96 | 86 | 75 | 63 | 51 | 39 | 25 | 10
29.
So 19.30 GS
Akutagawa: Trinita Sinfonica Sugiyama Philharmonic Mahler: Symphonie Nr. 7 e-Moll Orchestra Sugiyama-jyogakuen Orchestra Nobuhiro Nakamura | Dirigent
29.
So 19.30 BS
Donka Angatscheva | Klavier Yves Henry | Klavier Manfred Wagner-Artzt | Klavier Natalia Rehling | Klavier Andreas Großbauer | Violine Teodora Miteva | Violoncello Hila Fahima | Sopran Mijou Kovacs | Lesung Silvia Schneider | Moderation Nachwuchskünstler:innen
Berühmte Werke von Chopin und anderen Verein „Die Kunst lebt weiter“Komponisten erweitert um Texte von George Sand. DKLW Karten auf Anfrage
30.
Mo 19.30 GS
Tokai University Takanawadai Senior High School Wind Orchestra Takao Hatakeda | Dirigent Toshiya Nakamura | Gastdirigent Takafumi Sakai | Dirigent diverse Solist:innen
Schostakowitsch: Festliche Ouvertüre, op. 96 Arnold: The Inn of the sixth happiness Diverse: Latin Special 21! sowie weitere Werke, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Eurotours Ges.m.b.H. Karten auf Anfrage
30.
Mo 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine BS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Sofia Jernberg | Sopran Keren Motseri | Sopran
FOKUS: CHAYA CZERNOWIN
Timothy Ridout | Viola Kian Soltani | Violoncello
55
Kunst und Kultur – ohne Grenzen € 40 | 30 | 20 | 10
VORSCHAU MÄRZ
31.
Di 20.00 Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine GS
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:85, „La Reine“ Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
VORGEZOGENER VORVERKAUF APRIL 2026
09.
Do 20.00 Mira Lu Kovacs | Stimme und Gitarren GL
Please, Save Yourself Kompositionen von Mira Lu Kovacs
Mixed Line-up/2 € 52 | 38 | 27 | 8
Nastasja Ronck | Klavier, Gitarre und Stimme Emily Smejkal | Bass Günther Paulitsch | Drums
Vorverkauf Mitglieder: 28. 11. 2025 allgemeiner Vorverkauf: 5. 12. 2025
VORGEZOGENER VORVERKAUF MAI 2026
03.
So 20.00 Wiener Blond Marc Bruckner | E- und GL Kontrabass, Klarinette und Loops und Gäste
Was würde Ludwig loopen? Mit feinem Humor und musikalischem Esprit beleuchten Verena Doublier und Sebastian Radon von Wiener Blond gemeinsam mit geladenen Gästen eines der liebsten Hobbys der Österreicher:innen – das Spazierengehen. Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Wiener Blond. Gespräch über Musik und Gesellschaft
Mixed Line-up/5 € 52 | 38 | 27 | 8
BEETHOVENS SPAZIERSTOCK Vorverkauf Mitglieder: 28. 11. 2025 allgemeiner Vorverkauf: 5. 12. 2025
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum Regie Josef E. Köpplinger
Beifallstürme und stehende Ovationen. Der Standard
www.josefstadt.org Karten und Info unter: T 01-42-700-300
56
KARTENVERKAUF FREMDVERANSTALTUNGEN Jeunesse 1010 Wien, Bösendorferstraße 12 | Telefon: +43-1-505 63 56 Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 1010 Wien, Herrengasse 10 | Telefon: +43-1-586 83 83 Wiener Philharmoniker 1010 Wien, Kärntner Ring 12 | Telefon: +43-1-505 65 25 Wiener Symphoniker 1030 Wien, Daffingerstraße 4/DG | Telefon +43-1-24 20 02 Volksbildungskreis 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 44 | Telefon: +43-1-505 96 60
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IMPRESSUM Musikfreunde | Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien | Jahrgang 38/5 Medieninhaber (Verleger) Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1010 Wien, Musikvereinsplatz 1, Tel. +43-1-505 86 81 Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Stephan Pauly, Mag. Renate Futterknecht | Redaktion: Mag. Markus Siber, Mag. Ulrike Lampert Kalendarium: Anna Jochum, BA | Gestaltung: Fons Hickmann M23 (www.m23.de) | Satz: Thomas Apel Titelfoto: Julia Wesely | Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH, 2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1 DVR: 0066249 | Redaktionsschluss: 10. Dezember 2025
KARTENVERKAUF EIGENVERANSTALTUNGEN
FÜHRUNGEN / GUIDED TOURS
KONZERTKASSA – MUSIKVEREINSGEBÄUDE
KARTENBESTELLUNGEN SIND MÖGLICH PER
FÜHRUNGEN SEPTEMBER BIS JUNI
1010 Wien, Musikvereinsplatz 1 (Eingang: Bösendorferstraße 12)
Telefon: +43-1-505 81 90 (Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–13.00 Uhr) Fax: +43-1-505 81 90-94 E-Mail: tickets@musikverein.at Internet: www.musikverein.at
Montag–Samstag (außer Feiertag) 13.00 Uhr Englisch* 13.45 Uhr Deutsch* *Zeiten können variieren
Bestellkarte nur für Mitglieder und Abonnent:innen Karten können mittels Kreditkarte innerhalb der angegebenen Vorverkaufsfristen bestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung per Bestellkarte keine Garantie für die Zuteilung von Karten ist.
Erwachsene Schüler:innen, Studierende Kinder bis 12 Jahre gratis
Bestellte Karten erhalten Sie gegen Vorlage der Kreditkarte oder der Bestätigungs-E-Mail an der Kassa des Musikvereins.
INFORMATION ZU GRUPPENFÜHRUNGEN UNTER:
ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen. Bei allen Eigenveranstaltungen öffnet die Kassa eine Stunde vor Konzertbeginn. Wir bitten zu beachten, dass unmittelbar vor Konzertbeginn dem Kartenverkauf sowie der administrativen Abwicklung des jeweiligen Konzerts Vorrang gegenüber allgemeinen Geschäftsvorgängen gegeben werden muss. Aus diesem Grund bitten wir Sie, alle Anliegen, die nicht das aktuelle Konzert betreffen, in den angegebenen Rahmenöffnungszeiten an uns heranzutragen.
VORVERKAUF Bei allen Eigenveranstaltungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien beginnt der Kartenvorverkauf – wenn nicht anders angegeben – für Mitglieder zwei Monate vor der jeweiligen Veranstaltung. Eine Woche danach sind Karten im allgemeinen Vorverkauf erhältlich. Am ersten Verkaufstag des Einzelkartenverkaufs für Mitglieder behält es sich die Gesellschaft der Musikfreunde vor, den Einkaufsrahmen für jedes Mitglied auf höchstens vier Karten zu beschränken.
PREISE
TREFFPUNKT Konzertkassa Musikverein Bösendorferstraße 12
E-Mail: fuehrungen@musikverein.at
€ 10,– € 6,–
Foto © Terry Linke / Sony Classical
NEUJAHRSKONZERT 2026 YANNICK NÉZET-SÉGUIN WIENER PHILHARMONIKER
Es ist das legendäre Klassik-Event zum Jahresbeginn: das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem prächtig blumengeschmückten Goldenen Saal des Musikvereins. Erstmals stand der Kanadier Yannick Nézet-Séguin am Pult und brachte neben populären Titeln wie Rosen aus dem Süden oder der Fledermaus-Quadrille fünf Novitäten, die erstmals beim Neujahrskonzert erklangen – darunter auch Kompositionen von Florence Price und Josephine Weinlich. Das Neujahrskonzert aus Wien wurde in über 150 Länder via TV und Stream übertragen und erreichte rund 50 Millionen Zuschauer. Schwungvoller konnte man nicht ins neue Jahr starten! Das digitale Album (inkl. Dolby Atmos-Version) erscheint am 9.1., die CD am 16.1., die Vinyl, DVD und Blu-ray am 30.1. wienerphilharmoniker.at sonyclassical.de
SCD Anz Magazin Musikfreunde Wien NJK 02-2026 208x220 print.indd 1
28.11.25 10:29