MUSIKFREUNDE Ein Kosmos eigener Art
CHRISTIAN THIELEMANN DIRIGIERT LIEDER VON STRAUSS

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Erleben Sie Künstler:innen jederzeit hautnah –Impressionen von Konzerten, exklusive Einblicke hinter die Kulissen, Podcasts und Interviews mit hochkarätigen Musiker:innen der Klassikwelt – all das erwartet Sie in Musikverein Multimedia, unserer digitalen Mediathek























musikverein.at/multimedia
4 Ein Kosmos eigener Art
Christian Thielemann dirigiert
Lieder von Strauss
8 Beethovens Spazierstock
Das Musikverein Festival 2026
12 Keep moving! Bleiben Sie in Bewegung!
Die Konzertreihe „night flowers“
16 Sonne, Klang und Verantwortung
Elim Chan im Gespräch
22 Ein gewisses Understatement
Ein Bratschenmonolog von Tamara Štajner
26 Wie füreinander b estimmt
Sir Antonio Pappano und das London Symphony Orchestra
32 Selbstp orträt mit Ahnen Über den Autor Saša Stanišić


Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde!
Wenn die Tage wieder länger werden und der Frühling bereits freudige Urständ feiert, zieht es uns vermehrt ins Freie und, durchaus im Sinne von Fausts Osterspaziergang, auch hin zu den Menschen. Ostern wird bereits ins Land gezogen sein, wenn am 17. April das traditionelle Frühlingsfestival des Musikvereins schwungvoll in Gang kommt, das nicht nur bewegende Konzerte erwarten lässt, sondern die Bewegung selbst zum Thema hat. Auch diesmal bildet ein Objekt aus den reichen Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde den Ausgangspunkt für einen Reigen hochkarätiger Konzerte – in dieser Saison ist es Beethovens Spazierstock, der seit 1906 im Besitz unseres Hauses ist. Beethoven, ein Flaneur, wie er im Buche steht, liebte, so ein Zeitzeuge, „stundenlange Spaziergänge, besonders durch wilde romantische Gegenden“. Diesen Ausflügen in die Umgebung von Wien verdanken wir unter anderem die „Pastorale“, seine Sechste Symphonie, die das „Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“ musikalisch anschaulich einfängt. Es freut mich sehr, dass wir dieses für das Festival zentrale Werk in die Hände von Christian Thielemann legen konnten, der an zwei Abenden mit seiner Staatskapelle Berlin im Großen Musikvereinssaal zu Gast sein wird. In den beiden Konzerten lässt uns der Publikumsliebling auch an dem auf mehrere Jahre angelegten Projekt teilhaben, mit dem seine Ära als Generalmusikdirektor in Berlin so verheißungsvoll begonnen hat: der Aufführung sämtlicher Orchesterlieder von Richard Strauss. Das ganze Vorhaben bezieht eine Vielzahl an Sängerinnen und Sängern mit ein – diesmal sind im Musikverein die Sopranistin Julia Kleiter und der Bariton Konstantin Krimmel zu erleben.
Die Fülle des Programms entnehmen Sie bitte diesem Heft und der separat erhältlichen Festivalbroschüre. Ganz besonders möchte ich Sie aber auf unsere Konzertreihe „night flowers“ hinweisen, mit der wir – heuer bereits zum zweiten Mal – an ausgewählten Abenden des Festivals sozusagen in die Verlängerung gehen: Kuratiert von Marino Formenti, können Sie in stimmungsvollem Ambiente kurze Interventionen mit zeitgenössischer Musik erleben, die mit den klassischen Hauptkonzerten jeweils in Korrespondenz treten.
Von den vielen Dirigentinnen und Dirigenten des Monats werfen wir in dieser Ausgabe ein Schlaglicht auf Sir Antonio Pappano, der zum ersten Mal als Chefdirigent des London Symphony Orchestra in den Musikverein kommt, und Elim Chan, die bei uns ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ORF RSO Wien fortsetzt. Und anlässlich mehrerer Auftritte von Antoine Tamestit lassen wir diesmal im buchstäblichen Sinn ein Instrument zu Wort kommen: Seien Sie gespannt auf den Bratschenmonolog von Tamara Štajner!
Herzlichst
Ihr
Dr. Stephan Pauly Intendant

Mit der Staatskapelle Berlin widmet sich Christian Thielemann derzeit einem Großprojekt, das es in dieser Form bislang noch nicht gab: einer Gesamtaufführung der Orchesterlieder von Richard Strauss. Wiens Musikfreunde dürfen teilhaben an diesem eindrucksvollen Vorhaben – im April mit Sopranistin Julia Kleiter und Bariton Konstantin Krimmel.
In München, unweit des Nationaltheaters, wurde er geboren, mit Berlin ist er aber mindestens ebenso eng verbunden wie mit seiner bayerischen Heimatstadt. Richard Strauss hat über lange Zeit das Musikleben an der Spree entscheidend mitgeprägt, als Dirigent wie als Komponist. 1898 wurde er als Kapellmeister an die Hofoper Unter den Linden verpflichtet, über mehrere Jahrzehnte hielt er diesem Haus und seinem Orchester die Treue. Zwar war er durchaus auch anderswo aktiv – etwa in Dresden, wo ein Großteil seiner Opern uraufgeführt wurde, bei den Festspielen in Salzburg und Bayreuth sowie natürlich in Wien –, ein Fixpunkt seiner künstlerischen Aktivitäten blieb jedoch Berlin.
Sein Debüt als Operndirigent im Traditionshaus Unter den Linden hatte der 34-jährige Strauss mit „Tristan und Isolde“ gegeben. Mozart und Wagner sollten in der Folgezeit zu seinen Favoriten werden, hinzu kamen zahlreiche Vorstellungen seiner eigenen Bühnenwerke, die er an der Berliner Hofoper an rund 200 Abenden dirigierte. In den Berliner Jahren, die bis zum Ende des Ersten Weltkrieges reichten und Strauss’ Ernennung zum Generalmusikdirektor 1908 inkludieren, entstanden nach und nach jene Werke, die den Komponisten weltberühmt machten: „Salome“, „Elektra“, „Der Rosenkavalier“, „Ariadne auf Naxos“ sowie „Die Frau ohne Schatten“. Im damals eher konservativen Berlin stießen diese Werke aufgrund ihrer teils provozierenden Sujets und einer zuweilen spürbar „modernen“, avancierten Musik auf so manche Widerstände, setzten sich schließlich aber durch.
Samstag, 18. April 2026
Sonntag, 19. April 2026
Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann | Dirigent
Julia Kleiter | Sopran
Konstantin Krimmel | Bariton
Richard Strauss
Orchesterlieder
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“
Mit Strauss besaß das Wilhelminische Berlin jedenfalls einen Künstler, der als Dirigent wie als Komponist überaus erfolgreich wirkte und der Reichshauptstadt den erhofften Glanz verlieh. Und obwohl er andernorts zahlreiche andere Pläne verfolgte und ambitionierte Vorhaben verwirklichte, ist seine Bindung an Berlin und die Hofoper Unter den Linden allein quantitativ erstaunlich und eindrucksvoll: Mehr als 1.200 Aufführungen hat er hier dirigiert, im Orchestergraben wie auf dem Konzertpodium gleichermaßen, darunter weit über 100 verschiedene Konzertprogramme mit der Preußischen Hofkapelle –die ab 1919 den Namen Staatskapelle Berlin trug –, mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Seine reguläre Tätigkeit endete zwar im darauffolgenden Jahr, ab und zu erschien er aber noch bis in die 1930er Jahre hinein am Pult des Orchesters, vornehmlich bei Aufführungen eigener Werke.
Der betagte Strauss hat sich in seinen autobiographischen Erinnerungen „Aus meinen Jugend- und Lehrjahren“ überaus wohlwollend über seine Tätigkeit an der Oper und mit dem Orchester geäußert: „Ich hatte niemals Grund, diese Beziehung zu Berlin zu bereuen; habe eigentlich nur Freude erlebt, Sympathie und Gastlichkeit gefunden. 15 Jahre Sinfoniekonzerte der Kgl. Kapelle waren reine Stunden künstlerischer Arbeit. Die Beziehungen zur Berliner Staatsoper haben alle anderen Wechselfälle […] überdauert.“
Einer von Strauss’ Nachfolgern im Amt des Generalmusikdirektors der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin widmet sich nun einem in seiner Gesamtheit kaum jemals systematisch erschlossenen Repertoirebereich des Komponisten – Christian Thielemann hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Orchesterlieder von Richard Strauss zu dirigieren, ein auf mehrere Jahre angelegtes, nicht gerade leicht zu verwirklichendes Projekt, erfordert es doch den sprichwörtlichen „großen Atem“ und die Mitwirkung einer ganzen Reihe von exzellenten Sängerinnen und Sängern, um den verschiedenen Charakteren und Klangbildern der Lieder gerecht zu werden.
Insgesamt 42 Einzelstücke gehören zu diesem Werkkorpus, davon 15 original für Orchester komponierte Lieder sowie 27 später instrumentierte Klavierlieder, hinzu kommen noch mehrere von fremder Hand orchestrierte Stücke, die ebenfalls Teil dieses durchaus komplexen Zyklus sein werden. Es ist eine recht heterogene Sammlung von prominenten wie weniger bekannten Kompositionen, mit einer großen stilistischen Bandbreite, analog zu Strauss’ Opern, wie Christian Thielemann betont. Wie in einem Brennspiegel lässt sich anhand seiner Orchesterlieder die künstlerische Entwicklung des Komponisten nachverfolgen und mitvollziehen. Von den frühen Liedkompositionen der mittleren 1880er Jahre bis zu den „Vier letzten Liedern“ der späten 1940er Jahre spannt sich der Bogen, in immenser Fülle und Vielfalt der musikalischen Ausgestaltungen. Jedes dieser Lieder ist anders instrumentiert und von anderer atmosphärischer Tönung bestimmt, von feingesponnener kammermusikalischer Faktur bis hin zu vollen klanglichen Entfaltungen des opulent besetzten und farbenreichen, zugleich aber häufig auch sehr transparent klingenden spätromantischen Orchesters.

Es liegt gewiss eine Herausforderung darin, den richtigen Ton zu treffen, um die individuelle Ausdruckswelt jedes einzelnen Liedes zu erschließen und zu vermitteln, im organischen Zusammenspiel von Wort und Klang, auf das Christian Thielemann besondere Aufmerksamkeit legt – immer mit der Intention, dass Sinn und Bedeutung der Lyrik wie der Musik offenbart werden. „Das Textgefühl, die Sprachbehandlung, das Gespür für Tempi, seine ungeheure melodische Erfindungsgabe“ – das alles sind nach Überzeugung Thielemanns, der zu Recht als einer der bedeutenden Strauss-Dirigenten der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart anerkannt ist, zentrale Qualitäten des Komponisten, die sowohl in den Opern als auch in seinen Liedern zutage treten.
Der Gesang, seit jeher Mittel subjektiven Ausdrucks und zugleich Manifestation des Schönen, ist imstande, mit größtmöglicher Unmittelbarkeit eine Hörerschaft zu berühren. Der aus der romantischen Liedtradition heraus erwachsene und zeit seines Lebens tief verwurzelte Strauss wusste sehr genau um die expressiven Möglichkeiten und Wirkungen seiner Lieder, gerade wenn sie für das vielstimmige, enorm ausdifferenzierte Orchester mit seinen unzähligen klangfarblichen Nuancen gedacht waren. Eine besondere Raffinesse im Vokalen wie Instrumentalen, die Strauss oft genug zur Anwendung gebracht und in vielfacher Weise in seine Partituren niedergelegt hat, ist für seine Orchesterlieder gleichsam essenziell. Schon die immense kompositionstechnisch-handwerkliche Souveränität dieser Musik ist zu bewundern – bereits in den frühen Stücken ist sie ausgeprägt, in denen der späteren Zeiten ohnehin.
Christian Thielemann hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Orchesterlieder von Richard Strauss zu dirigieren.
In ihrer Summe bilden die Strauss’schen Orchesterlieder einen Kosmos sehr eigener Art, von hoher ästhetischer Faszination und poetischer Kraft. Mit ihrem Vorhaben einer Gesamtaufführung aller dieser Kompositionen durch Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin wird eine wesentliche, bislang keineswegs vollständig in den Blick genommene Facette des Ausnahmekünstlers Richard Strauss beleuchtet, dessen Opern und Tondichtungen seit Strauss’ eigener Tätigkeit beim Orchester zu dessen Kernrepertoire zählen. Alle Teilhabenden an den Konzerten, die Musikerinnen und Musiker, die Sängerinnen und Sänger, auch der Dirigent, vor allem aber das Publikum, dürfen gespannt sein auf diese gewiss sehr inspirierende Entdeckungsreise.
Detlef Giese
Wer sich bewegt, bewegt den Geist. Gestützt auf Beethovens Spazierstock bietet das Musikverein Festival 2026 ein fantasievoll bewegtes Programm auf spannenden Wegen und überraschenden Routen.
Das Musikverein Festival 2026
Wien ist auf den Beinen im April – und wie! Der Wien-Marathon bringt wieder Zehntausende zum Rennen, und schon längst sind die Marathon- und Halbmarathonläufe beim Vienna City Marathon am 18. April ausgebucht. Wer nicht läuft, kann gehen. Oder besser noch: Wer läuft, sollte unbedingt auch gehen – und das ins Konzert. Der Musikverein lockt mit einem fantastischen Bewegungsangebot. Vom 17. April bis zum 3. Mai 2026 läuft sein frühlingshaft animiertes Festival, in Gang gesetzt von einem herausragenden Objekt aus den einzigartigen Sammlungen des Hauses: „Beethovens Spazierstock“.
Die Schritte schwingen weit aus bei diesem Festival. Ein reines Beethoven-Fest kann und will es nicht sein – aber natürlich spielt der Eigner des Spazierstocks eine prominente Rolle. Am besagten 18. April zum Beispiel, dem zweiten Tag des Festivals, spielt die Staatskapelle Berlin unter Christian Thielemann die „Pastorale“. Das „Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“ war dazumal noch nicht mit dem Auspacken von Lauf- und Trekkingschuhen verbunden, aber Spazierstock und Wanderstab waren dabei. Jedenfalls bei Ludwig van Beethoven. Der Hohepriester der Kunst war aus voller Über-
zeugung auch ein Bewegungsapostel. „Ich hoffe, Ihre Gesundheit gewinnt“, schrieb er einem Freund 1824 aus Baden. „Ich glaube, dass Sie mehr Bewegung zu Fuß machen sollen.“ Er selbst hielt sich mit straffer Lust daran. Dass er „ein sehr guter Fußgänger“ sei und „stundenlange Spaziergänge“ liebe, „besonders durch wilde und romantische Gegenden“, hielt ein Bekannter fest, der mit ihm durchs Helenental wanderte, wenn nicht gar stürmte. Ein anderer erlebte, wie Beethoven dort auf schmaler Promenade, hart vorbei an fein gekleideten Herrschaften, den Frack auszog, ihn auf seinen Spazierstock hängte und bloßarmig drauflosging. Dabei schwang er nicht nur den Stock, sondern auch die ausgelassensten Reden.
Diesen Spazierstock findet man heute in den Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Der Musikverein greift nun danach, um mit ihm loszuwandern. „Beethovens Spazierstock“ lädt dazu ein, sich auf den Weg zu machen, wilde Gegenden zu durchstreifen, abenteuerliche Reisen zu unternehmen, neue Räume zu erkunden, sich genüsslich treiben lassen oder auch ein Getriebensein zu durchleben, bei dem ein Wanderstab nur noch symbolisch Halt geben kann.


Der
Musikverein lockt mit einem fantastischen
Bewegungsangebot.
Vom 17. April bis zum 3. Mai 2026 läuft sein frühlingshaft animiertes Festival, in Gang gesetzt von „Beethovens Spazierstock“.
Doch lassen wir uns nicht hinreißen zu historisch unbedachten Schritten! Ob es exakt dieser Spazierstock war, an dem Beethoven auf der Promenade von Baden den Frack baumeln ließ, wissen wir nicht. Es gibt mehrere Stöcke, von denen gesagt wird, sie seien dem flott gehenden Beethoven dienlich gewesen. Beim Spazierstock in den Sammlungen des Musikvereins ist der Gang der Geschichte allerdings tadellos dokumentiert. Er befand sich nachweislich in Beethovens Hand und kam 1827, wenige Wochen nach Beethovens Tod, bei der Versteigerung seines Nachlasses unter den Hammer. Anna von Gleichenstein erhielt den Zuschlag, die Schwester von Therese Malfatti, zu der sich Beethoven einst so heftig hingezogen fühlte, dass seine Gedanken sogar Richtung Ehe wanderten. 1906 gelangte der kostbare Gehbehelf ins Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde. Neben wertvollsten Dokumenten seines Schaffens – Autographen, Skizzen, eigenhändig korrigiertem Aufführungsmaterial – erzählt er als authentisches Objekt von Beethovens Leben. Und damit auch: von seiner Kunst. Beethoven fand bekanntlich viele seiner Ideen im Gehen. „Wenn wir gehen“, sagt Thomas Bernhard, „kommt mit der Körperbewegung die Geistesbewegung.“
Auch bei Gustav Mahler war es so, dem Bewegungshungrigen! Mahler erstürmte Gipfel, schwamm im eiskalten See, griff in die Ruder und fuhr Rad. Am Attersee saß er dann in seinem Komponierhäuschen und erlauschte die Bewegung in der Musik. „Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein“, das war seine Idee für den ersten Satz der Dritten Symphonie, die beim Musikverein Festival eben-
so prominent platziert ist wie die Neunte, Mahlers letzte vollendete Symphonie, mit der das Festival von den Wiener Philharmonikern unter Simon Rattle eröffnet wird.
„Wanderer, es gibt keine Wege, man muss wandern“: Ein Spruch an der Wand eines Klosters setzte bei Luigi Nono ein Werk in Gang, das ebenfalls sein letztes sein sollte. Bewegung bis zum Schluss. Und mehr noch: Bewegung im Schluss, Bewegung und Wanderschaft als Seinsprinzip. „Nun weiter denn, nur weiter, mein treuer Wanderstab“: Schubert darf da nicht fehlen, die „Winterreise“, die in die tiefsten Felsengründe des Lebens führt. Auch sonst übergeht das Festival nicht die dunklen Seiten des Wanderns: erzwungene Lebenswege, Vertreibung aus der Heimat und Gang ins Exil wie bei Erich Wolfgang Korngold und Béla Bartók.
Gern lässt sich dieses Festival im Frühling auch hinaustreiben und stößt die Tore auf. „Eine Brise – Flüchtige Aktion für 111 Radfahrer“ von Mauricio Kagel führt lustvoll vors Haus, zu einer Premiere auf dem Musikvereinsplatz, und auch sonst wartet viel Überraschendes auf alle, die sich mit „Beethovens Spazierstock“ auf den Weg machen. Ausgangspunkte sind alle Säle des Musikvereins, und die Routen führen durch sämtliche Konzertformate des Hauses: Symphonisches, Kammermusik, Wort-MusikProgramme, Kooperationsprojekte mit Wiens Kunstuniversitäten – und selbstverständlich auch wieder Kinderund Jugendkonzerte. „Beethovens Spazierstock“ verspricht einen Wien-Marathon der kurzweiligsten Art. Machen Sie sich startklar!
Joachim Reiber









Im Musikverein gibt sich das Who’s who der Musikwelt die Klinke in die Hand, freilich auch zu Festivalzeiten. Zu den prominenten Gästen des Musikverein Festivals 2026 zählen die Staatskapelle Berlin unter Christian Thielemann, die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko und das London Symphony Orchestra unter Sir Antonio Pappano. Bewegende Konzerterlebnisse versprechen auch die heimischen Klangkörper: die Wiener Philharmoniker im Eröffnungskonzert mit Sir Simon Rattle und weiters mit Andris Nelsons, derzeit Fokus-Künstler des Musikvereins, die Wiener Symphoniker mit Giedrė Šlekytė und Santtu-Matias Rouvali sowie im neuen Format „Hör-Bar“ mit ihrem Chefdirigenten Petr Popelka, der Wiener Concert-Verein, das Orchester Wiener Akademie, das Ensemble Kontrapunkte und das Black Page Orchestra. Als Solist:innen finden den Weg in den Musikverein unter anderem die Geigerin Vilde Frang, der Bratschist Antoine Tamestit, der Cellist Gautier Capuçon und die Pianisten Denis Kozhukhin und Kirill Gerstein sowie die Sänger:innen Andrè Schuen, Julia Kleiter, Konstantin Krimmel und Wiebke Lehmkuhl.
Eine Übersicht über alle Festivalkonzerte finden Sie auf musikverein.at/spazierstock


Die von Marino Formenti kuratierten „night flowers“ gehen im Rahmen des Musikverein Festivals heuer ins zweite Jahr. Passend zum Thema des Festivals –„Beethovens Spazierstock“ – gibt es bei den „Nachtklängen“, die im Anschluss an ausgewählte Abendkonzerte stattfinden, diesmal die Möglichkeit, in ferne Klangwelten zu reisen.
„Flowers open every night across the sky“ – nimmt man Verse des Dichters Rumi als Deutungshilfe, so sind es Stern-Stunden der Musik, die Marino Formenti mit seinen „night flowers“ auch heuer wieder konzipiert hat. Der aus Italien stammende Wahlwiener ist nicht nur Kurator dieses jungen Konzertformats im Musikverein, sondern ein äußerst vielseitiger Künstler: Pianist, Dirigent, Komponist, Filmemacher, Performer. Einer, der sich nicht einordnen lässt und der Einordnungen gegenüber skeptisch ist. „Klassisch“, „zeitgenössisch“, „Volksmusik“. Ihm geht es immer um die Musik, um Veränderung und Bewegung. Aufbrechen: alte Zuordnungen, starres Schubladendenken verlassen – Musik hineinlassen.
In Anlehnung an das Festivalthema – „Beethovens Spazierstock“ – lädt Formenti mit seinem kleinen, feinen Nachtmusik-Programm die Besucher:innen ein, in Bewegung zu bleiben, physisch wie mental zu migrieren. Es sind sowohl inter- als auch transkulturelle Reisen, bei denen mit Fahrrädern (wirklich), Schiff (gedanklich) und einem „Silver Streetcar“ (Überraschung!) nicht nur Österreich und Italien angesteuert werden, sondern heuer über den Horizont der europäischen zeitgenössischen Musik hinausgehorcht wird – bis in die Klangwelten Alaskas, Indiens und Japans; bis zu den afroamerikanischen Sehnsuchtsorten.



Gemixte Drinks und musikalische „Betthupferln“:
An allen Samstagen des Festivals öffnet die neu geschaffene „night flowers bar“ im Gottfried-von-EinemSaal ihre Türen.
Das Konzept der „night flowers“: kompakte, kurze Konzerte als Blitzlichter auf avantgardistische oder zeitgenössische Werke und vor allem auch auf die live performenden Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, die Formenti zusammengerufen hat. Sie und das Publikum gehen heuer gemeinsam auf „Wanderschaft“, bewegen sich durch die nach den Abendkonzerten leer gewordenen Säle des Musikvereins. Foyers, Durchgänge, Durchfahrten werden erstmals bespielt, vorhandene Konzertbühnen umgedeutet.
So beginnt die Reise durch Welt und Zeit am ersten „night flowers“-Tag mit einer künstlerischen Interaktion vor den Toren des Musikvereins: Eine Dreiviertelstunde vor dem Hauptkonzert startet im Freien die Performance von Mauricio Kagels „Eine Brise. Flüchtige Aktion für 111 Radfahrer“, die Lust aufs Mitmachen macht. Anmeldungen sind über den QR-Code rechts möglich. Einen solchen musikalischen „Prolog“ – Formenti hat jedem Konzert einen Namen gegeben – gibt es auch vor dem zweiten „Nachtklang“: Auch hier ist alles in Bewegung, wenn Studierende der mdw John Luther Adams’ raumgreifendes Percussion-Werk „Inuksuit“ auf dem Musikvereinsplatz zur Aufführung bringen.
Die Festival-Nächte sind hochkarätig besetzt. Schon für die ersten „night flowers“ wurde eine Riege exzellenter Musiker engagiert: der Grazer Komponist und Organist Klaus Lang, der italienische Cellist und „Klangmeister“ Leo Morello und – bestbewährt – Samuel Toro Pérez, die gemeinsam mit Formenti das Konzert bestreiten. Zur Aufführung kommt „historische“ zeitgenössische Musik: Werke von Philip Glass und John Cage – die ehemaligen „enfants terribles“ der sich in den 1960er Jahren elitär gebärdenden neuen Strömungen – sowie von Cages Kompositionsschüler Toshi Ichiyanagi. Am Ende des Tages gibt es ein musikalisch-gastronomisches Novum: An allen Samstagen des Festivals geht es in die neu geschaffene „night flowers bar“! Im Gottfried-von-Einem-Saal gibt es speziell für die spätabendliche Konzertreihe gemixte Drinks und musikalische „Betthupferln“: Die anwesenden Musiker:innen performen ausgewählte Werke. Dazwischen „intelligente“ (Formenti) Club-Musik von und mit DJ Hans-Jürgen Hauptmann (von E+T).
Auch die zweiten „night flowers“ führen zunächst „back to the future“; zurück in Giacinto Scelsis Italien der 1970er Jahre, das zukunftsweisender nicht hätte sein können. Der in La Spezia geborene, in Rom 1988 verstorbene Scelsi hatte als Verfechter des „reinen Klangs“ in nächtlichen Tonbandimprovisationen mit elektronischen Instrumenten experimentiert. Formenti hat dem Konzert den Titel „Voyages: Urklang“ gegeben. Die Reise führt in eine ferne, fremde Welt, sozusagen ins „Innere des Klanges“. Der als „esoterisch“ gebrandmarkte und verkannte römische Aristokrat hatte sich seinerzeit außerdem mit indischer Philosophie beschäftigt. Scelsis Ur-Klang-Sprache trifft bei den „Nacht-Blumen“ stimmig mit südindischen Gesängen zusammen. Koryphäe auf dem Gebiet der karnatischen Musik: Anuradha Genrich.
Die Zusammenarbeit verschiedener Kunstrichtungen und Künstler:innen ist für Marino Formenti – ebenso wie die Interaktion mit dem Publikum – eine Herzensangelegenheit. So wird der Gast des dritten nächtlichen Zusatzkonzerts – der nigerianische Sänger und Tänzer Mani Obeya – zu einem wichtigen „Mitreisenden“. Seine einsame Stimme verwebt sich mit Formentis Spiel und dem des Black Page Orchestra, wenn der Abend unter dem Titel „Voyages: Solitary Peaks“ steht und John Luther Adams’ „The Light That Fills the World“ erklingt – ein Werk, das wie kein anderes dazu imstande ist, die dünne Luft der Höhe sogar in einen Konzertsaal zu bringen. Von den Bergen geht es schließlich zu „The Sea“. Neue Nacht, neuer Saal (Gläsern!), neue Klangwelt: Ein Sizilianer, der, geboren in Palermo, das Meer gut gekannt hat, wird bei den „night flowers“ zum „capitano“ auf der Fahrt über das Wasser. Es handelt sich um den Komponisten Salvatore Sciarrino, dessen Musik in einen spannenden Dialog mit traditionellen sizilianischen Volksweisen tritt. Im Bauch des gläsernen Schiffes: vier Klaviere und Mezzosopranistin Anna Clare Hauf. Mittendrin: das Publikum.
Der Geheimtipp des Festivals ist die fünfte Musiknacht der „night flowers“: Festspiele in den Festspielen in den Festspielen. Toshio-Hosokawa-Festspiele. Zu Recht ist der aus Japan stammende Komponist ein gefeierter Star der zeitgenössischen Musikszene. In aller Kürze: In seinen Werken verbinden sich moderne Kompositionsweisen und europäische Musiktradition mit dem „Gagaku“, einer japanischen Zeremoniellmusik bei Hof. Markenzeichen dieser Klangsprache ist die Reduktion: wenige Töne, viel Stille (aber jähe, starke Emotionen), die Langsamkeit bestimmt das Tempo. Zur Gitarre von Florian Palier und zum Sopran von Kaoko Amano – mit japanischen Volksliedern – gesellt sich im Brahms-Saal ein Instrument, das Hosokawa gut kennt. Naomi Sato spielt die Shō – und ist eine der begnadetsten Künstlerinnen auf der japanischen Mundorgel. Der Klang: schwebend, sphärisch. SternStunde.
Im Metallenen Saal öffnet sich schließlich der Raum für die sechsten und letzten „night flowers“ für die Besucher:innen. Formenti hat das Hauptprogramm mit „Future Motions“ übertitelt. Zukünftige Bewegungen als Prophezeiung? Vision? Oder Utopie? Wer sich auf das Werk von Alvin Lucier einlässt – mit Schwingungen experimentierende Musik –, geht auf Entdeckungsreise. Zwischen Lucier und Lucier: Entschwingung mit Georg Nussbaumer, der „Weiss/Weisslich 11b“ des erst 2025 verstorbenen Peter Ablinger vorträgt, eine zwischen Ironie und Genie vazierende Geräuscherzählung. Dann letztes Versinken in der „night flowers bar“, wohin uns Formenti & Friends ein letztes Mal einladen. Mit Glass geht es in die metallisch-kristalline, sternenbesetzte letzte Nacht der „night flowers“.
Die nächste folgt erst wieder 2027. Daher: Wenn Sie nachts schlaflos sind und eine Ausrede brauchen, um „noch nicht“ heimgehen zu müssen, dann kommen Sie und bleiben Sie in Bewegung! Sitzen kann man übrigens beim Besuch der „night flowers“-Hörorte in den Foyers: Drei Stühle laden hier mit Klanginstallationen von Peter Ablinger zur Hörübung ein. Ganz im Sinne von John Cages „4'33''“: „Until I die there will be sounds. […] One need not fear about the future of music.“
Eleonore Kratochwil-Zisler


Kurator Marino Formenti tritt in den „night flowers“ selbst in Aktion.
night flowers
Der Eintritt für alle „night flowers“ ist frei (auch ohne Konzertkarte).
Weitere Informationen sowie das genaue Programm finden Sie im Kalendarium und hier:

Seit ihrem Debüt im Musikverein vor gut drei Jahren hat sich das Rad von Elim Chans weltweiter Karriere rasant weitergedreht. Aus Anlass ihrer Wiederkehr ans Pult des ORF RSO Wien hat Markus Siber mit der temperamentvollen Dirigentin über ihre Arbeit und ihren Alltag gesprochen.
Lassen Sie uns mit einem Anfang starten: Wie beginnt für Sie ein erfreulicher Tag?
Für mich startet ein guter Tag mit schönem Wetter und ganz viel Sonnenschein. Ideal wäre es, in einer Stadt zu sein, die ich liebe, zum Beispiel in Wien. Dort bei Sonnenschein aufzustehen, Kaffee zu trinken und das zu tun, was ich liebe – nämlich Musik zu machen –, bedeutet für mich pures Glück.
Sie sind viel unterwegs. Wie überbrücken Sie Wartezeiten, zum Beispiel am Flughafen?
Ich bin das, was man einen Bücherwurm nennt. Besonders gerne lese ich Krimis, aber auch Abenteuerromane und Fantasy-Geschichten verschlinge ich am laufenden Band. Gerade am Flughafen ertappe ich mich aber auch immer wieder beim Beobachten von Menschen. Manche beeindrucken mich mit ihrem persönlichen Stil, andere fallen mir auf, weil sie bewegende Augenblicke durchleben – ein Wiedersehen zum Beispiel oder einen Abschied. Solche kleinen, echten Momente des Lebens berühren mich jedes Mal aufs Neue.
Als Dirigentin sind Sie eine Autoritätsperson. Welche Form von Autorität interessiert Sie – und welche lehnen Sie ab?
Am leichtesten ist es, mit dem anzufangen, was ich nicht mag, nämlich Autorität, die auf Angst basiert. Sie kann kurzfristig funktionieren, ist aber nicht nachhaltig. Viel lieber mag ich eine Autorität, die einen kreativen Raum schafft, in dem sich alle sicher fühlen, frei ausprobieren dürfen, Fehler machen können – denn manchmal sind „Fehler“ einfach nur andere Möglichkeiten. Wie oft haben mich Orchester schon positiv überrascht, indem sie mir neue Perspektiven aufgezeigt haben. Dann entsteht ein richtiger Dialog, fast wie ein Tanz. Natürlich habe ich als Dirigentin den Überblick über die Partitur und gebe Orientierung. Aber die Musiker bringen so viel kollektives Wissen, Erfahrung und Talent mit, dass es viel wirksamer ist, wenn man das gemeinsam entfaltet. Am Ende braucht es eine Vision – und ich schätze es besonders, wenn diese Vision gemeinsam entsteht.

„Gerade in Zeiten, in denen Worte verboten oder verdreht interpretiert werden, zeigt sich die Kraft gesungener Texte.“
Elim Chan
Seit geraumer Zeit beschäftigen Sie sich intensiv mit russischer Musik. Was macht das Faszinosum für Sie aus?
Die Kunst Russlands ist voll von Dramatik – und ich mag diese Art von Dramatik sehr! Die Musik dieses Landes erzählt oft auf sehr anschauliche Weise Geschichten, selbst in rein instrumentalen Werken wie Tschaikowskijs Vierter Symphonie, wo das Schicksal immer wiederkehrt. Auch Komponisten wie Strawinsky und Prokofjew malen Charaktere und Szenen so lebendig, dass sie vor dem inneren Auge schnell Gestalt annehmen. Ich liebe die Bühne, weil sie einen Raum für Vorstellungskraft öffnet – und gerade die russische Musik bietet diese intensive Verbindung von Charakter, Handlung und Emotion auf besonders eindrückliche Weise.
Das Programm, das Sie im April am Pult des ORF RSO Wien dirigieren, beinhaltet neben Schostakowitschs häufiger gespielter 13. Symphonie auch zwei Raritäten. Wie kam es dazu?
Am Beginn der Überlegungen stand die Idee, neben der bemerkenswerten und tiefgründigen 13. Symphonie von Schostakowitsch aus dem Jahr 1962 auch seine verhältnismäßig selten aufgeführte Filmmusik zu „Hamlet“ von 1964 ins Programm zu nehmen – übrigens ein großartiger Streifen. In weiterer Folge galt es, noch ein Stück zu finden, das gut dazwischen passt, wobei sowohl der Erzählbogen des Abends als auch die Besetzung zu berücksichtigen waren. Ein guter Freund schlug mir Berlioz’ „Tristia“ aus dem Jahr 1852 vor, das ebenfalls auf Shakespeares „Hamlet“ Bezug nimmt. Und so verbindet dieses wunderbare, sehr emotionsgeladene Werk auf überraschende Weise die beiden Schostakowitsch-Stücke.
Dem Chor kommt in diesem Programm eine tragende Rolle zu. In Berlioz’ mitreißendem Klanggemälde stehen die Texte über Tod und Trauer im Mittelpunkt und bereiten die Bühne für jene Themen, die später in Schostakowitschs 13. Symphonie aufgegriffen werden – einem Werk, das auf eindringliche Weise der nationalsozialistischen Massenhinrichtung von über 33.000 Juden vor den Toren Kiews im Jahr 1941 gedenkt. Ohne die Worte, bei Schostakowitsch in Form des Gedichtes von Jewgeni Jewtuschenko, würde vieles fehlen, reine Musik reicht da nicht aus. Gerade in Zeiten, in denen Worte verboten werden oder verdreht interpretiert werden, zeigt sich die Kraft gesungener Texte. Sie machen Schrecken, Unterdrückung und Trauer unmittelbar hörbar. Bemerkenswert ist, dass Schostakowitsch mit diesem Werk zum ersten Mal seine Regimekritik offen äußerte, anstatt sie wie zuvor nur anzudeuten.
Schostakowitschs 13. Symphonie, „Babij Jar“, ist ein besonders beklemmendes Werk. Würden Sie sagen, dass man es anders dirigiert als eine normale Symphonie? Ja, keine Frage. Gerade jetzt, in Anbetracht der Weltlage und der Kriege, gewinnt dieses Werk noch mehr Dringlichkeit. Schostakowitsch zeigt, dass Krieg keine Gewinner kennt, sondern nur Verluste und Zerstörung. Die Symphonie ist mehr als nur Klang: Sie trägt eine tiefe Bedeutung in sich – und warnt uns vor den Gefahren, die entstehen, wenn wir nicht bereit sind, die Lehren aus der jüngsten Geschichte zu ziehen. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Fall die Überbringerin dieser Warnung bin – im Sinn der Verantwortung, die Künstlerinnen und Künstler gegenüber der Gesellschaft tragen.
Samstag, 11. April 2026
ORF RSO Wien
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Elim Chan I Dirigentin
Alexander Vinogradov I Bass
Dmitrij Schostakowitsch
Hamlet, op. 116; Auszüge aus der Filmmusik
Hector Berlioz
Tristia, op. 18
Dmitrij Schostakowitsch
Symphonie Nr. 13, op. 113, „Babij Jar“

Wenn ich die Symphonie dirigiere, muss ich versuchen, all dies widerzuspiegeln. Manchmal dürfen Momente nicht einfach „schön“ klingen; hier müssen die Leere, die Spannung und die Brutalität spürbar sein. Selbst für Menschen, die solche Zeiten nicht selbst erlebt haben, muss Schostakowitschs Absicht vermittelt werden: die rohe Realität, die Unmittelbarkeit, das Drama und der schmerzliche Verlust. Da ist kein Platz für Beschönigung oder das Ego einer Dirigentin. Schostakowitschs Partitur spricht für sich selbst, und es ist meine Aufgabe, dies zu würdigen und dem, was da ist, zur Gänze zu dienen.
Sie haben sich ja bislang vor allem als Konzertdirigentin einen Namen gemacht, interessieren sich aber auch zunehmend für Oper. Was fasziniert Sie daran am meisten?
Das liegt, neben meinem Interesse an Dramatik, vor allem an der menschlichen Stimme. Stimmen geben der Musik eine menschliche Dimension und eine unmittelbare Ausdruckskraft und heben sie somit auf ein höheres Level – sie bringen die menschliche und emotionale Tiefe, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert.
Dirigieren ist körperlich und geistig sehr anspruchsvoll. Verraten Sie uns Ihr persönliches Fitnessprogramm?
Fitness ist in diesem Beruf essenziell, denn das Dirigieren fordert den ganzen Körper – dazu kommen Reisen, hektische Tagesabläufe und verpasste Mahlzeiten. Sport, besonders Boxen, hilft mir, Haltung, Energie und Präsenz zu bewahren – alles Faktoren, die wiederum den Klang beeinflussen. Fitness bedeutet also für mich nicht nur Gesundheit, sondern ist direkt verbunden mit der Musik, dem künstlerischen Ausdruck und allem, was auf der Bühne passiert.
Was bleibt für Sie von einem Konzert, wenn der letzte Ton verklungen ist? Denken Sie im Nachhinein noch darüber nach?
Früher habe ich jeden Moment analysiert: Was lief gut, was nicht? Heute ist es anders. Ich konzentriere mich auf den Moment, gebe im Konzert alles und vertraue darauf, dass die Arbeit in den Proben ausgereicht hat. Wenn ein kleiner Fehler passiert, bedeutet das nicht das Ende der Welt. Wichtig ist, dass das Publikum ein Erlebnis mitnimmt, nicht dass jeder Ton perfekt ist. Sobald der letzte Ton verklingt, kann ich loslassen, zufrieden sein und dem Moment seinen eigenen Raum lassen.
Das Gespräch führte Markus Siber.




Regie: Stephan Müller

Claudius von Stolzmann
Johannes Krisch
Daniel Jesch
Martina Stilp
Marcus Bluhm
Martin Niedermair
Johanna Mahaffy
Dominic Oley
Tobias Reinthaller
Marcello De Nardo
Nedim Vilic
Ab 11. Februar


www.josefstadt.org

Seit Jahresbeginn im Amt (von links nach rechts):
Dr. Elisabeth Krainer-Senger-Weiss (Vizepräsidentin),
Univ.-Prof. Dr. Johannes Meran, MA (Präsident),
Tassilo Metternich-Sándor (Vizepräsident)
Staffelübergabe in der Direktion der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Mit Ende des Jahres 2025 erfolgte in der Direktion der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ein personeller Wechsel, weil der bisherige Präsident, Dr. Johannes Stockert, nach Erreichen der Altersgrenze von 72 Jahren aus dem Gremium ausschied. Zum nunmehrigen Präsidenten gewählt wurde Univ.-Prof. Dr. Johannes Meran, MA. Der bisherige Vizepräsident Tassilo Metternich-Sándor wurde wiederbestellt, neu ins Präsidium aufgenommen wurde Dr. Elisabeth KrainerSenger-Weiss.
In die Amtszeit von Dr. Johannes Stockert, der seit 2016 als Präsident fungierte, fielen der Wechsel der Intendanz von Dr. Thomas Angyan zu Dr. Stephan Pauly, die allgemeinen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie die Neuschaffung der Position einer Kaufmännischen Direktorin, die seitdem von Mag. Renate Futterknecht bekleidet wird.
Die Mitglieder des neuen Präsidiums haben seit Kindheitstagen einen engen Bezug zum Musikverein und decken beruflich unterschiedliche Bereiche ab: Johannes Meran ist Arzt, Tassilo Metternich-Sándor Unternehmer und Elisabeth Krainer-Senger-Weiss Anwältin.

Es ist der Virtuosiät von Künstler:innen wie Antoine Tamestit zu verdanken, dass die Bratsche als Soloinstrument aktuell wieder verstärkt von sich reden macht. Anlässlich seiner bevorstehenden Konzerte im Musikverein lässt die Autorin Tamara Štajner, selbst Bratschistin, das oft belächelte Instrument in einem Monolog selbst zu Wort kommen.
Ich trat schon immer mit einem gewissen Understatement auf. Mich aufdrängen? Nicht meine Sache. Und selbst wenn ich’s täte – es würde nach hinten losgehen. Eine Lächerlichkeit wäre das. So was schickt sich nicht. So was will, so was brauche ich nicht. Man hört doch ohnehin sofort, dachte ich, das, was in mir steckt. Was es aus mir herauszuholen gilt. So man will! Oder besser: kann! So taub kann keiner sein. So taub, dass er diese Galaxis überhört, kann keiner sein! Ein paar Töne würden reichen, davon war ich überzeugt. Ja, selbst die leeren Saiten, c – g – d1 – a1, wie das Pizzicato zu Beginn der Sonate für Viola und Klavier von Schostakowitsch (op. 147): Diese gezupften, freischwingenden Saiten würden das Publikum schon ahnen lassen, was in mir schlummert! Umhüllend, samtdunkel – so ist meine Stimme oder in György Ligetis Worten: „Einzigartig herb, kompakt, etwas heiser, mit dem Rauchgeschmack von Holz, Erde und Gerbsäure.“
Aber nicht nur meine Stimme verblüfft, auch mein Korpus: diese üppige Konstruktion! Nicht kleinwüchsig und kurzhalsig wie die Geige, sondern satt, solide, mit einer Hüfte, die etwas verträgt und hergibt!
Man würde es sofort begreifen, dachte ich. Doch das war ein Irrtum! Das Gegenteil ist passiert. Über Jahrhunderte hat man mich, die Bratsche, verkannt. Ich sei weder Fisch noch Fleisch, tuschelte es hinter meinem Rücken. Wie so was passieren konnte, fragen Sie? Nun ja, zu lange war ich primär für die sogenannte Mittelstimme zuständig, also die Füll- und Begleitstimme. Eine Lückenbüßerin. Ja, ich glänzte nicht mit melodiösen Hauptpartien. Vielmehr glänzte das gesamte Orchester, mir zu Dank! Denken Sie nur an den zweiten Satz in Beethovens Fünfter Symphonie. Was wäre dieser Satz ohne mich bzw. uns, die Bratschen? Ein Unsinn wäre das! Das ganze Orchester hätte einpacken können! Die Segel streichen! Auf ewig verstummen! Und Beethoven, ja? Beethoven hat das genau gewusst! Er hat die Bratsche schließlich auch selbst gespielt! Beherrscht hat er sie! Wie alle, die „wirklich“ was können! Beethoven hat das gewusst! Und Mozart auch! Ganz richtig: Ich bin die eigentliche Fuge im Kachelwerk des Orchesters. Ich bin das Scharnier zwischen Sopran und Bass, die Sehne, die Naht. Ich bin das Rückgrat, das eigentliche Nervenzentrum, in dem sich alles abspielt, in dem all das, was von oben und unten daherkommt, getragen und zur tatsächlichen Musik gemacht wird.
Ohne mich, die stabile Mitte, fiele alles – ich kann es nicht anders sagen – plump auseinander. Alle wissen das. Vor allem aber der Geiger weiß es! Dieser Usurpator. Der Geiger weiß genau, was in dem Bratschisten steckt, deswegen versucht er ihn ja auch kleinzureden, mit seinen Bratschenwitzen. Der Geiger will das Publikum von der schöpfungsgegebenen Macht des Bratschisten ablenken. Diese schamlose Geiger-Propaganda vermaledeite das edelste Gehör! Bratschenwitze! „Wie heißt die Endrunde im Bratschenwettbewerb?“, witzelt der Geiger. „Achtelfinale!“
Was glauben Sie denn, warum Bratschen im Orchester so unvorteilhaft positioniert sind? Entweder zwischen die zweiten Geigen und Celli gequetscht oder am Rande, quasi gegenüber dem Konzertmeister. Was man ja auf den ersten Blick, so aus dem Publikum heraus, als eine starke Position deuten könnte. Davon kann aber nicht die Rede sein! Denn dieser Winkel von 180 Grad, der verursacht nämlich, dass die ersten Geigen ins Publikum spielen und wir, vis-à-vis, ins Orchester hineinspielen, sodass Sie fünfzig Prozent des Klangs gleich vergessen können. Aber nein, wir lassen uns die Laune nicht verderben. Bei uns Bratschen herrscht der letzte demokratische Geist, der sich tollkühn auf den Barrikaden des Konzertsaals behauptet. Liberté, Égalité, Fraternité! Der Bratschist und die Bratschistin sind von Natur aus die gutmütigsten und auch die großzügigsten Musiker von allen. Erkrankt die Solobratsche, so wird sicher kein Kollege eigennützig ihren Platz stehlen. Sicher nicht! Stattdessen stöhnt es aus der Gruppe: „Na geh bitte, mach du, Otti, na lieber du, Babsi!“ Ja, der Stuhl der Solobratsche bleibt bis zum allerletzten Moment vakant, sogar eine gewisse Nervosität breitet sich aus. Stellen Sie sich nur vor, was das hingegen für ein Gemetzel bei den Violinen wäre!
Es ist eine merkwürdige Konstante, dass sich vor allem schlechte bis mittelprächtige Geiger einbilden, der Bratsche gewachsen zu sein. Ein wirklich guter Geiger tut das nicht. Er kennt nämlich seine Grenzen. Nein, es ist so furchtbar, wenn ein Geiger nach mir greift und mit dem Bogen so hektisch hin und her wischt. Das kann man sich auf der Geige ja leisten, wo die Saiten doch viel kürzer sind! Aber in meine Saiten muss man reingehen, ich bedarf mehr Kraft, mehr Kontakt, mehr Zeit. Man muss den Klang aus mir herauslocken, herausarbeiten, nicht wie ein Trottel darüberwischen.
Ich bin, was man ein Charakterinstrument nennt. Das wusste Dmitrij Schostakowitsch mit seiner Sonate für Viola und Klavier, und auch Béla Bartók wusste es, als er sein Konzert für Viola und Orchester notierte. Es ist kein Zufall, dass beide Werke ihre letzten Kompositionen waren: Sie haben sich an mir nicht ausprobiert, ich war kein Testballon. Sie haben mich für den Schluss aufgehoben – als ihre große Tat, die Kür. Gibt es was Ergreifenderes als jenen inneren Monolog, den Schostakowitsch
im dritten Satz seiner Sonate für mich schrieb? Zwischen Verstummen und Aufschrei und darin das Echo von Beethovens „Mondscheinsonate“? Die Zeit dehnt sich, wird porös – bricht. Bartók hingegen lässt mich aufbrausen, stürmisch, archaisch, jeder Ton pulsierend bis zu Ekstase und Himmelssturz.
Aber auch „Harold in Italien“, diese Symphonie in vier Sätzen von Hector Berlioz, ist ein Werk, das mich erkennt. 1834 trat Niccolò Paganini, im Besitz einer Stradivari-Bratsche, an Berlioz heran und ersuchte ihn um ein Werk, in dem er die Bratsche als Virtuose präsentieren könnte. Berlioz allerdings schuf eine Musik, in der er seine Erfahrungen aus Italien mit der literarischen Figur des Harold aus Lord Byrons „Childe Harolds Pilgerfahrt“ verband: „Ich wollte aus der Bratsche eine Art melancholischen Träumer schaffen“, schrieb Berlioz, „in dem ich sie in den Mittelpunkt poetischer Erinnerungen stellte, die meine Wanderungen in den Abruzzen bei mir hinterlassen hatten. Paganini verlangte, dass die Bratsche unaufhörlich spiele. Ich aber wollte sie bald schweigen lassen, um ihr Gewicht zu erhöhen, wenn sie wieder eintritt.“ Als Paganini es später hörte, war er zutiefst von seiner Schönheit erschüttert.
Solisten auf der Geige gibt es – das ist eine Tatsache – wie Sand am Meer. Während ein Solist auf der Bratsche etwas Überwältigendes ist. Etwas, das sich nur selten ereignet, wie zum Beispiel die totale Sonnenfinsternis. Der Bratschist ist von Natur aus ein Ekliptiker. Er bewohnt die Grenze von Licht und Verdunkelung. Das ist derart rar, da muss so viel zusammenkommen, damit er, der Bratschensolist, aus der Menge heraus- und auf die Bühne hinauftritt! Es ist ein Ereignis von kosmischer Tragweite! Und ein ebensolches Ereignis kündigt sich in diesem Frühling gleich dreimal an: am 25. und 26. April sowie am 1. Mai. Da betritt der mit höchsten Auszeichnungen geehrte Franzose Antoine Tamestit die Bühnen des Musikvereins und wird die oben genannten Werke mit den Wiener Symphonikern und der litauischen Dirigentin Giedrė Šlekytė sowie in einem Rezital mit dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou präsentieren. Und er tut das mit einer exquisiten Bratsche, der ältesten von den nur zehn original erhaltenen Bratschen aus dem Hause Stradivari: die Stradivari „Gustav Mahler“ aus dem Jahr 1672. Eine Bratsche, wie man zu Recht sagt, von altem Holz.
Tamara Štajner

Samstag, 25. April 2026
Sonntag, 26. April 2026
Wiener Symphoniker
Giedrė Šlekytė I Dirigentin
Antoine Tamestit I Viola
John Adams
Short Ride in a Fast Machine
Béla Bartók
Konzert für Viola und Orchester
Hector Berlioz
Symphonie fantastique, op. 14, „Episode de la vie d’un artiste“
Ein außerordentliches Ereignis: Antoine Tamestit spielt die Bratsche.
Freitag, 1. Mai 2026
Antoine Tamestit I Viola
Bertrand Chamayou I Klavier
Hector Berlioz
Harold in Italien. Symphonie, op. 16; bearbeitet für Viola und Klavier von Franz Liszt
Franz Liszt
„Romance oubilée“ für Viola und Klavier, S 132
Dmitrij Schostakowitsch
Sonate für Viola und Klavier C-Dur, op. 147
Manchmal sind die besten Partnerschaften nicht jene, die scheinbar „im Himmel geschlossen“ wurden, sondern solche, die aus dem richtigen Timing und nötigen Glück entstanden sind. Die Zusammenarbeit des London Symphony Orchestra (LSO) mit seinem derzeitigen Chefdirigenten Sir Antonio Pappano könnte als ein glänzendes Beispiel für Letzteres gelten. Pappanos Ernennung war keineswegs allgemein erwartet worden, obwohl er seit 1996 regelmäßig als Gastdirigent mit dem LSO gearbeitet hatte. 2002 wurde er zum Musikdirektor des Royal Opera House Covent Garden London berufen und blieb dort bis 2024 – länger als jeder seiner Vorgänger. In Interviews während dieser Zeit hatte er kaum Ambitionen erkennen lassen, für die Zukunft noch einmal eine vergleichbare Position in Betracht zu ziehen.
Was jedoch niemand vorausgesehen hatte, war der vorzeitige Abschied Simon Rattles vom Amt des Musikdirektors des LSO nach nur sechs Jahren, nachdem er – nach dem Tod von Mariss Jansons – eingeladen worden war,
die Leitung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks zu übernehmen. Londons Musikliebhaber:innen hätten sich durchaus im Stich gelassen fühlen dürfen. Rattles Zusammenarbeit mit dem LSO war reich an musikalischen Höhepunkten, doch hatte sie ihr Potenzial nie vollständig ausschöpfen können, vor allem weil diese Jahre mit einer Reihe von Turbulenzen für das Vereinigte Königreich und sein Musikleben zusammenfielen. Zunächst kam der Brexit, der britischen Musiker:innen mit internationaler Tätigkeit einen verheerenden Schlag versetzte. Dann folgte die Covid-19-Pandemie, und schließlich wurde auch noch der seit Langem geplante Bau eines Centre for Music in der City of London – gedacht als hochmodernes neues Domizil des LSO – ersatzlos abgesagt. Für Orchester und Publikum mochte Rattles Weggang wie der sprichwörtliche Tropfen erscheinen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Doch eine solche Einschätzung hätte die Wirkung seines Nachfolgers unterschätzt.


Ende April führt Sir Antonio Pappano das London Symphony Orchestra für zwei Konzerte in den Großen Musikvereinssaal. Die britische Journalistin Jessica Duchen wirft einen Blick auf diese außergewöhnliche Zusammenarbeit.


Montag, 27. April 2026
London Symphony Orchestra
Sir Antonio Pappano | Dirigent
Vilde Frang | Violine
Imogen Holst
Persephone
Erich Wolfgang Korngold
Konzert für Violine und Orchester
D-Dur, op. 35
Dmitrij Schostakowitsch
Symphonie Nr. 5, op. 47
Antonio Pappano, heute 66 Jahre alt, ist vielleicht der Inbegriff des Londoners: in jeder Hinsicht international. Geboren in Essex östlich von London als Sohn süditalienischer Eltern, zog er im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie nach Connecticut. In den USA erhielt er eine praxisnahe musikalische Ausbildung: Er lernte sein Handwerk als Assistent und Begleiter seines Vaters, eines Gesangspädagogen, und wurde bereits mit 21 Jahren Korrepetitor an der New York City Opera. Frühe Stationen als Dirigent führten ihn unter anderem nach Bayreuth, wo er Daniel Barenboim assistierte, nach Oslo und Brüssel. Parallel zu seiner intensiven Operntätigkeit wirkte er von 2005 bis 2023 als Chefdirigent des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. London blieb dennoch ein Magnet für ihn: Die Stadt hat nie aufgehört, begabte und dynamische Persönlichkeiten aus aller Welt anzuziehen. Sie ist ein Schmelztiegel, der vor Kreativität brodelt, befeuert durch die stetige Erfordernis, neue Ideen für ein modernes, vielfältiges Publikum zu entwickeln. Nichts ist einfach in London; die Stadt kann zu groß, zu chaotisch und zu teuer erscheinen, geplagt von einer überalterten Infrastruktur und nicht zuletzt von einer gewissen post-brexitbedingten Identitätskrise. Doch ihr kulturelles Leben macht diese Unannehmlichkeiten mehr als wett; vielleicht erklärt gerade die Bereitschaft, sich solchen Herausforderungen zu stellen, die unerschütterlich hohe Qualität ihrer führenden künstlerischen Institutionen – das LSO eingeschlossen.
Dienstag, 28. April 2026
London Symphony Orchestra
Sir Antonio Pappano | Dirigent
Denis Kozhukhin | Klavier
Leonard Bernstein
Symphonie Nr. 2 für Klavier und Orchester, „The Age of Anxiety“
Peter Iljitsch Tschaikowskij
Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74, „Pathétique“
Während seiner Jahre am Royal Opera House war Antonio Pappano nahezu zum Synonym für das Haus geworden. Er entwickelte sich zu einer charismatischen Leitfigur, zu einem überzeugenden und meinungsstarken Kommunikator sowie zu einem wirkungsvollen Fernsehmoderator. Zugleich zog seine künstlerische Autorität einige der bedeutendsten Stimmen der Gegenwart an und band sie an das Haus, darunter Nina Stemme, Jonas Kaufmann, Ermonela Jaho, Bryn Terfel, Lise Davidsen und viele andere.
Pappanos hochenergetische, scharf konturierte Interpretationen erstreckten sich über ein ebenso großes wie vielfältiges Repertoire – von Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis zu Szymanowski, Mussorgskij und Massenet, um nur einige zu nennen. In das Programm seiner Abschiedsgala, ein Divertissement aus Opernhöhepunkten mit einer ganzen Reihe von Stars, nahm er unter anderem ein Duett aus Johann Strauß’ Operette „Die Fledermaus“ auf, auch weil er dieses Werk zuvor nie dirigiert hatte. Die Musik sprühte und funkelte, und die Sänger:innen – Jonas Kaufmann und Sonya Yoncheva – schienen die Zeit ihres Lebens zu haben.
Antonio Pappano ist vielleicht der Inbegriff des Londoners: in jeder Hinsicht international.


Am Dirigentenpult entfaltet Antonio Pappano eine geradezu explosive Dynamik. Kritiker sprechen von seiner „glühenden Überzeugungskraft“ (The Guardian) und von Aufführungen von „überwältigender Wucht“ (The Times). Geoff Brown, Kritiker der „Times“, schrieb kürzlich nach einem Konzert des LSO unter Pappano mit Tschaikowskijs Vierter Symphonie: „Am Ende hätte man mich auf einer Trage aus der Barbican Hall hinaustragen können. Ein Arzt hätte die Diagnose mühelos stellen können: zu viel Tschaikowskij – zu brillant gespielt.“
Die Tätigkeit beim LSO ist äußerst fordernd, mit dichtem Terminplan und umfangreicher Tourneetätigkeit. Die jüngste USA-Tour von Küste zu Küste etwa umfasste 13 Konzerte in 16 Tagen. In diesem Kontext kommen Pappano sein legendäres Energieniveau und seine unerschöpfliche musikalische Neugier klar zugute. Darüber hinaus hat er neben einem vielfältigen symphonischen Repertoire – mit Werken von Mahler, Bernstein, Vaughan Williams, Elgar und Copland – konzertante Opernaufführungen zu einem zentralen Bestandteil der Programmgestaltung gemacht. Die vergangene Saison endete mit einer mitreißenden „Salome“ mit Asmik Grigorian und Michael Volle, die vom „Guardian“ als „schlichtweg überwältigend“ bezeichnet wurde. Im Juli 2026 wird Wagners „Tristan und Isolde“ das Sommerprogramm beschließen.
In den beiden Konzerten im April im Großen Musikvereinssaal präsentiert das London Symphony Orchestra ein farbenreiches Programm aus dem 19. und 20. Jahrhundert, in dem Pappanos emotionale Intensität und erzählerische Gestaltungskraft besonders zur Geltung kommen dürften. Den ersten Abend eröffnet das selten gespielte Werk „Per-

sephone“ der britischen Komponistin Imogen Holst, der Tochter von Gustav Holst, deren atmosphärisch eindringliche Musik viel zu lang vernachlässigt worden ist. Anschließend ist die norwegische Geigerin Vilde Frang Solistin im Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold – eine Rückkehr nach Wien für einen Komponisten, der hier aufwuchs und berühmt wurde, bis der Aufstieg der Nationalsozialisten ihn ins lebensrettende Exil nach Hollywood zwang. Das Konzert verbindet sehnsuchtsvolle Nostalgie mit Spielfreude, Virtuosität und großherzige Extrovertiertheit. Nach der Pause erklingt ein glänzendes orchestrales Schaustück: Schostakowitschs Fünfte Symphonie. Im zweiten Konzert verbindet Pappano Bernsteins Zweiter Symphonie, „The Age of Anxiety“, in der Denis Kozhukhin den Klavier-Solopart spielt, mit Tschaikowskijs Sechster Symphonie, der „Pathétique“, die diesen Abend zugleich beschließt.
Antonio Pappano vereint die Hitze und Leidenschaft seiner italienischen Herkunft, die Energie eines New Yorkers, die unermüdliche Arbeitsdisziplin eines Einwanderers, wie er in Interviews oft betont, und ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen, vor denen Musiker:innen in Großbritannien stehen. All diese Eigenschaften tragen dazu bei, das Beste aus dem Orchester herauszuholen. Vielleicht sind er und das London Symphony Orchestra am Ende ja doch füreinander bestimmt.
Jessica Duchen

Premiere für die „Hör-Bar“ mit Petr Popelka


Wiens Musikleben ist seit 13. Jänner 2026 um ein innovatives Konzertformat reicher. An diesem Tag lud Petr Popelka, Chefdirigent der Wiener Symphoniker, erstmals gemeinsam mit Musiker:innen seines Orchesters in den Gläsernen Saal des Musikvereins zur „Hör-Bar“ ein. Fast im Laufschritt zogen zu Beginn zehn Bläser:innen, ein Cellist und zwei Kontrabassisten in den dicht besetzten Saal ein. Sie formierten sich kreisrund in der Mitte des stimmungsvoll ausgeleuchteten Raums und setzten zum marschartigen ersten Satz von Dvořáks Serenade d-Moll, op. 44, an. Treibende Kraft mit federndem Bo -

genstrich an einem der Bässe war Popelka selbst, der an diesem Abend außerdem noch als Pianist, Dirigent und Moderator in Erscheinung trat. Informativ und pointenreich führt er durch den Abend, der trotz der beträchtlichen Spieldauer von fast zweieinhalb Stunden wie im Flug verging. Rasant gestaltete sich auch die Abfolge der einzelnen Werke, die – in Anlehnung an Salonkonzerte oder Akademien des 19. Jahrhunderts –vielfach nur ausschnittweise gespielt wurden. Der Abend thematisierte den künstlerischen Raum, der sich zwischen Prag, Wien und Budapest erstreckte.
Ein besonderes Anliegen war es Popelka, mit Emánuel Moór einen ungarischen Komponisten in Erinnerung zu rufen, der auch als Erfinder Fortune machte (unter anderem entwickelte er einen Doppelmanualflügel). Einst ein Schüler Bruckners in Wien und gefördert von Pablo Casals, ist sein Werk in der Verlagslandschaft heute nur noch schwer greifbar – für die „Hör-Bar“ mussten die Instrumentenstimmen sogar extra angefertigt werden. Und weil das Werk aufgrund fehlenden Notenmaterials „wahrscheinlich nie wieder gespielt wird“, entschied sich Popelka kurzerhand dazu, es in der „Hör-Bar“ gleich ein zweites Mal aufzuführen.
Zeitgenössische Aspekte streute Petr Popelka dann in die zweite Hälfte des Abends ein. „Emojis, Likes und Ringtones“ seines Landmannes Miroslav Srnka fanden beim Publikum ähnlich großen Anklang wie Olga Neuwirths erfolgsverwöhnte „Hommage à Klaus Nomi“ für Countertenor und Ensemble. Davor machte sich der Chefdirigent der Wiener Symphoniker am Klavier für einen seiner Lehrmeister, den Ungarn Peter Eötvös, stark, dem er bei Studienaufenthalten in Budapest wichtige Impulse für sein musikalisches Fortkommen als Komponist, Dirigent und wohl auch als sprühender Vermittler verdankt. Die nächste „Hör-Bar“ findet am 24. April statt und ist im Rahmen des Festivals „Beethovens Spazierstock“ dem Thema „Wanderschaft“ gewidmet.

Im Rahmen des Musikverein Festivals „Beethovens Spazierstock“ liest der bosnisch-deutsche Schriftsteller Saša Stanišić Kurzgeschichten und steht in der Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit …“ Rede und Antwort. Musikalisch unterstützt wird er bei seiner Lesung von Mitgliedern des Bläserensembles Federspiel. Lukas Meschik unternimmt einen Streifzug durch Saša Stanišićs Werk und macht Lust, diesen Meister der Abschweifung für sich zu entdecken.

Saša Stanišić ist ein Phänomen. Nur wenigen zeitgenössischen Schriftsteller:innen des deutschsprachigen Raums gelingt es, die Grenzen zwischen U- und E-Literatur aufzulösen – anders als im angloamerikanischen Raum hat diese Unterscheidung in unseren Breiten weitgehend Bestand. Bloß Kollegen wie Daniel Kehlmann oder Wolf Haas spielen in einer ähnlichen Liga. Stanišić, 1978 in Višegrad geboren, veröffentlicht kommerziell erfolgreiche Bücher, die nicht nur Bestseller sind, sondern über deren künstlerischen Wert Konsens herrscht. Der Preis der Leipziger Buchmesse und der Deutsche Buchpreis sind nur die prestigeträchtigsten von zwei Dutzend Auszeichnungen.
Seine Souveränität im spielerischen Umgang mit der Sprache ist umso eindrücklicher, wenn man bedenkt, dass das Deutsche nicht seine Muttersprache ist, sondern er es sich nach seiner Flucht aus Jugoslawien erst aneignen und dessen Grenzen ausloten musste – was für Stanišić wohl schon zu pathetisch ausgedrückt wäre. „Das Biest Sprache hat mich in seinen Fängen“, legt er einem seiner Protagonisten in den Mund, spricht von einer „Verwortung“, und als Autor hat er dieses Biest sehr bewusst nicht gezähmt, sondern hält sich geschickt daran fest und vollzieht mit ihr einen wilden Ritt.
Freitag, 17. April 2026
Saša Stanišić I Lesung
Mitglieder des Bläserensembles
Federspiel
Saša Stanišić:
„Neue Heimat“ und „Der Hochsitz“ aus: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“
In seinen Romanen und Erzählungen bürstet er herkömmliche Fluchtgeschichten und Flüchtlingsliteratur gegen den Strich, er räumt auf mit „Zugehörigkeitskitsch“ und verbindet Ironie mit existenzieller Tiefe. Stanišić ist durchaus Mainstream, stellt aber keine seelenlose Massenware her, sondern hat sich Experimentierfreude und Eigensinn erhalten. So darf man sich von seinen Geschichten ohne schlechtes Gewissen prächtig unterhalten fühlen und erhält gleichzeitig berührende Einblicke in menschliche Schicksale. Er erzählt moderne Märchen, die so traurig sind, dass sie schon wieder lustig sind, bei denen man nur lacht, um nicht zu weinen.
„Wie der Soldat das Grammofon repariert“, erschienen 2006, ist das fulminante Debüt, mit dem Stanišić bereits all das zeigt, was er später weitertreiben und verfeinern sollte. Der autobiographische Roman erzählt vom Krieg, von Vertreibung und Ankommen, von verschwindenden Gewissheiten und gekappten Verbindungen, all das aus der Sicht eines Kindes, das vieles nicht versteht, sondern sich nur atemlos weiterwundern kann. Düster ist dieser Text selten, oft verdammt komisch. Im Gedächtnis bleibt der liebevolle Blick auf schrullige Familienmitglieder, etwa Tante Taifun, die mit Höchstgeschwindigkeit plappert. Und wo seitenweise die Gerichte eines Festmahls aufgezählt werden, da wird einem angenehm schwindlig. Ein Sprachkunstwerk, das selbstbewusst seine Sprachmuskeln spielen lässt – aber immer im Dienst an der Sache, das große Ganze unterstützend. Die kunstvolle Collage aus Erzähl- und Zeitebenen, das Spiel mit literarischen Formen, all das ist durchaus postmodern, aber nie angestrengt oder anstrengend, es bleibt federleicht und schlüssig.
„Ich sammle die deutsche Sprache“, heißt es wo, und diesem Postulat sollte Stanišić später treu bleiben. An anderer Stelle liest man: „Man müsste, schreibe ich später ins Als-alles-gut-war-Buch, man müsste einen ehrlichen Hobel erfinden, der von den Geschichten die Lüge abraspeln kann und von den Erinnerungen den Trug. Ich bin ein Spänesammler.“ Einen solchen Erinnerungshobel setzt der Autor auch bei seinem zweiten autobiographischen Roman „Herkunft“ an. Erschienen 2019, markiert er für manche den vorläufigen Höhepunkt dieses schriftstellerischen Werdegangs.
Jene Themen und Motive, die im Debüt oft nur angerissen werden, kann Stanišić hier vertiefen und ausbreiten. Wieder geht es um Krieg und Flucht, diesmal allerdings aus der Sicht des Erwachsenen. Und wo Stanišić „ich“ sagt, da meint er diesmal tatsächlich sich selbst. Wir erfahren nicht nur konkrete familiäre Hintergründe und lesen politische Reflexionen, wir begleiten ihn auch bei der Entstehung des vorliegenden Buches. Der Autor reist zurück in seine alte Heimat, macht sich Gedanken über den Schreibprozess, lässt sich selbst auftreten als Figur. Mittendrin stoßen wir auf programmatische Sätze, die dem Projekt auch als Motto vorangestellt sein könnten: „Das alles ist eine Art Urszenerie geworden für mein Selbstporträt mit Ahnen. Es ist auch ein Porträt meiner Überforderung mit dem Selbstporträt.“ Das Eingeständnis einer Überforderung kann einen Schriftsteller nur sympathisch machen. Wer weiß, dass er nichts weiß, der weiß bekanntlich viel mehr als so mancher, der glaubt, alles zu wissen.
Saša Stanišić erzählt Geschichten, von denen man sich ohne schlechtes Gewissen prächtig unterhalten fühlen darf.

„Es kommt mir vor, als stünde ich wegen der Geschichte dieser Stadt, Višegrad, und wegen des Glücks meiner Kindheit in einer Schuld, die ich mit Geschichten begleichen muss.“ Hier plaudert nicht nur ein Autor aus dem Nähkästchen, er lässt uns wirklich nah dabei sein, wo er sich grundlegende Gedanken zu seiner Berufung macht, die für ihn zum Beruf geworden ist. „Dass ich diese Geschichte überhaupt schreiben kann und schreiben will, verdanke ich nicht Grenzen, sondern ihrer Durchlässigkeit, verdanke ich Menschen, die sich nicht abgeschottet, sondern zugehört haben.“ Neben Ausgrenzungserfahrungen werden auch genau solche Menschen beschrieben, die bei der Auflösung von Landes- und Sprachgrenzen mitgeholfen haben. Stanišić verewigt sich als Jugendlicher an der Provinztankstelle, der mit Gleichaltrigen herumhängt, plaudert, philosophiert, auch mal Blödsinn macht. Seiner demenzkranken Großmutter setzt er als todgeweihter Heldin in einem Fantasy-Abenteuer ein Denkmal, die wir auf der Suche nach einem würdigen Abschluss durch ein Choose-Your-Own-Adventure-Puzzle lotsen dürfen.
Mitglieder des Bläserensembles Federspiel bringen sich musikalisch in die Lesung ein.
Der Roman „Vor dem Fest“ (2014) erzählt wahrgelogene Dorfgeschichten aus der Uckermark, der Gang ins Heimatmuseum wird zum spannenden Abstieg ins deutsche Unterbewusstsein. In seinen beiden Erzählbänden „Fallensteller“ (2016) und „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“ (2024) beweist Stanišić, dass er für markante Figurenzeichnung und lustvolle Abschweifung nicht viel Platz braucht. Innerhalb nur weniger Seiten gelingt es ihm, ein Milieu inklusive dazugehörigem Personal zu etablieren, etwa die Belegschaft eines Sägewerks oder christliche Menschenrechtsaktivisten. „Der Hochsitz“ und „Neue Heimat“, jene zwei Kurzgeschichten, die Stanišić im Musikverein lesen wird, hängen zusammen – wie alle Texte dieses Bandes, die subtil und raffiniert verwoben und verstrickt sind. Er lässt die Melancholie einer brütenden Hitze hochleben, in der Jugendliche über einen Proberaum für Versionen des Lebens schwadronieren; und er etabliert einen verlassenen Hochsitz als Rückzugsort für einen passionierten Leser – eine Reise in die eigene Vergangenheit.
„Ohne Abschweifung wären meine Geschichten überhaupt nicht meine. Die Abschweifung ist Modus meines Schreibens“, bekannte Stanišić in seinem Lebensbuch „Herkunft“, und es ist naheliegend, dass diese unterhaltsame Abschweifungslust auch beim Gespräch vorhanden sein wird, das an seine Lesung am 17. April im Gläsernen Saal anschließen wird. So könnte aus einem Austausch über Musik und Gesellschaft durchaus einer über Gott und die Welt werden.
Lukas Meschik






Das Eingangsfoyer erstrahlt in neuer Frische.
Wie erneuert man in einem historischen Gebäude am besten in die Jahre gekommenes Inventar? Und wann ist in einem Haus wie dem Musikverein, das jahraus, jahrein beinahe täglich bespielt wird, der beste Zeitpunkt hierfür? Seit längerem gab es schon Pläne, das Eingangsfoyer des Musikvereins einem „Lifting“ zu unterziehen, da vor allem das Pult an der Stirnseite den neuen Anforderungen eines zeitgemäßen Konzertbetriebs nicht mehr gerecht werden konnte. Nach genauen Vorplanungen erwies sich schließlich der vergangene Sommer und Spätherbst als bester Zeitpunkt für die Umgestaltung, bei der im Sinne eines gesamtheitlichen Erscheinungsbildes die seitlichen Garderoben mitgedacht werden sollten. Für die Planung des Projekts zeichnete das Wiener Architekturbüro Eichinger Offices verantwortlich, das große Erfahrung mit baulichen Erneuerungen in historischen Häusern hat. „Die Neugestaltung konzentriert sich vor allem auf den Austausch und die funktionale Aufwertung der bestehen-
den Möbel, nicht auf einen radikalen Umbau“, so Gregor Eichinger. „Die neuen Möbel bestehen aus gebeiztem und hochglanzlackiertem Nussholz und greifen die Tradition des Hauses bewusst auf, übersetzen sie aber in eine zeitgemäßere Formsprache. Das gesamte Holz stammt aus einem einzigen Stamm. Gestalterisch gibt es dezente Anklänge an Musikinstrumente, ohne diese wörtlich zu kopieren.“ Die Möbel sind multifunktional. So sind in ihnen unter anderem eine Bar, ein Shop, Garderoben und Stauraum versenkbar integriert, teils mit Elektromotoren und Einbauten, sodass ein Möbel mehrere Nutzungen erfüllen kann. Ergänzend wurden die Wandfarben und das Licht angepasst. Insgesamt respektiert das neue Design die Vorgänger in Materialität und Geist, hat aber eine bewusst frische Note.
























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GS Großer Saal
BS Brahms-Saal
GL Gläserner Saal / Magna Auditorium
MT Metallener Saal
ST Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium
Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genannten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen. Darüber hinaus kann es zu Programmänderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie auf musikverein.at.
AO Außerordentliches Gesellschaftskonzert
GvES Gottfried-von-Einem-Saal
SBö Salon Bösendorfer
VHpt vor dem Haupteingang
BG Beethoven-Gang
EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
01.
02.
02.
Mi 20.15 GS
Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
Do 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Do 20.00 MT Gabriel Guillén | Gitarre und Moderation
István Beke | Gitarre
Diana Guillén Navarro | Gitarre
Olha Guillén Navarro | Violine
Juan Lorenzo | FlamencoGitarre
Gewinner:innen des Alhambra Gitarrenwettbewerbs
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Internationales Gitarrenfestival Rust e. V. € 24
03.
03.
Fr 19.30 BS
Internationale Interpret:innen Abschlusskonzert des Wiener Internationalen Musikwettbewerbs
Fr 20.15 GS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
04. Sa 20.15 GS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
05. So 15.30 GS Wiener Mozart Orchester junge Künstler:innen aus Hongkong
Wiener Mozart Orchester ft. Young Artist from Hongkong Klavierkonzerte und andere Werke von Mozart
GLOBAL MEDIA Ltd Karten auf Anfrage
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Wiener Mozart Orchester € 69 | 55 | 45 | 35
05. So 19.30 GS Orchester von St. Augustin Chor von St. Augustin
Peter Tiefengraber | Dirigent
Thomas Lukschander | Klarinette
Eva Maria Schmid | Sopran
Johanna Krokovay | Alt Norbert Ernst | Tenor
Martin Achrainer | Bass
05. So 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
06. Mo 20.15 GS Wiener Mozart Orchester
07. Di 18.00 GL Jess Gillam Trio
07. Di 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
08. Mi 18.30 BS Philharmonia Schrammeln Anita Götz | Sopran Günter Haumer | Bariton
08.
Mi 20.15 GS Wiener Mozart Orchester
09. Do 19.30 GS Nationales Symphonieorchester von Usbekistan
Chor der Republik Usbekistan Alibek Kabdurakhmanov | Dirigent
Gulnara Malikova | Chorleitung
Orchester für usbekische Volksinstrumente
Abdukarim Ashirmatov | Leitung
Karnay-Surnay-Ensemble Uzbekim
Kamila Muminova | Leitung diverse Solist:innen
09.
Do 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
09.
Do 20.00 GL Mira Lu Kovacs | Stimme und Gitarren
Nastasja Ronck | Klavier, Gitarre und Stimme
Emily Smejkal | Bass
Günther Paulitsch | Drums
Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur, KV 622
Schubert: Messe As-Dur, D 678
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Werke von Mozart
Auszeit – Klassik. Nah. Entspannt. Werke von N. Boulanger, Corelli, Babadjanian, Gershwin, Howard und Bechet
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Mei Nachbarin und i
Werke von Mozart
Händel: Tamerlano. Dramma per musica in drei Akten, HWV 18
Musik der Meister/ Oster-Sonderkonzert
108 | 95 | 85 | 69 | 56 | 44 | 35 | 20
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Wiener Mozart Orchester
|
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| 69 | 19
Auszeit/5 € 35 | 25 | 15 | 5 (pay as you wish)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Philharmonia Schrammeln/3 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
BA Management GmbH
60 | 51 | 46 | 37 | 31 | 26 | 18 | 5
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Please, Save Yourself Kompositionen von Mira Lu Kovacs
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Mixed Line-up/2 € 52 | 38 | 27 | 8
verschoben von 22.2.2026
10.
Fr 16.00 MT Julia Ruthensteiner-Schwarz | Gesang, Schauspiel, Konzept Xylos Duo
Tatz, Tatz, komm heraus Konzert für Babys und Kleinkinder bis zu 3 Jahren
Dodo und Tatz FR 16/4 Restkarten zu € 23
10.
11.
11.
Fr 20.15 GS
Sa 11.00, 14.00, 16.00 MT
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Tatz, Tatz, komm heraus siehe Freitag, 10.04.2026, 16.00 Uhr
11.
12.
Sa 19.30 GS ORF RSO Wien Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Elim Chan | Dirigentin Alexander Vinogradov | Bass
Sa 20.15 BS
So 11.00, 14.00, 16.00 MT
Wiener Mozart Orchester
12.
So 15.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Hans Graf | Dirigent Ziyu He | Violine
12.
13.
14.
So 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Mo 20.15
GS
Wiener Mozart Orchester
Di 19.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Hans Graf | Dirigent
Ziyu He | Violine
14. Di 19.30 BS Sophie Rennert | Mezzosopran Lukas Sternath | Klavier
15. Mi 19.30 GS Il Giardino Armonico Kammerorchester Basel
Giovanni Antonini | Dirigent
Giulia Semenzato | Sopran
Schostakowitsch: Hamlet, op. 116; Auszüge aus der Filmmusik Berlioz: Tristia, op. 18
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Dodo und Tatz SA 11/4, 14/4, 16/4 Restkarten zu € 23
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 13, op. 113, „Babij Jar“ ORF RSO Wien/4
Werke von Mozart
Tatz, Tatz, komm heraus siehe Freitag, 10.04.2026, 16.00 Uhr
Rachmaninow: Symphonie Nr. 1 d-Moll, op. 13
Hindemith: Violinkonzert
Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 44
14.45 im BS:
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Dodo und Tatz SO 11/4, 14/4, 16/4 Restkarten zu € 23
Einführungsvortrag mit Harald Haslmayr Tonkünstler-Orchester € 77
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Werke von Mozart
Rachmaninow: Symphonie Nr. 1 d-Moll, op. 13
Hindemith: Violinkonzert
Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 44
18.45. im MT:
Einführungsvortrag mit Harald Haslmayr
Schumann: Dichterliebe. Liederzyklus, op. 48
Brahms: Ausgewählte Lieder
Mahler: Rückert-Lieder
Haydn in Love
Haydn: Symphonie Es-Dur, Hob. I:91 Symphonie C-Dur, Hob. I:97 sowie Arien aus „L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice“, „L’isola disabitata“ und „Armida“
18.30 im MT: Einführung zum Konzert
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Classic Exclusive OG
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| 33 | 15
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Tonkünstler-Orchester
|
|
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Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Lukas-Sternath-Zyklus/2 €
|
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|
|
FOKUS LUKAS STERNATH
| 23 | 9
Haydn 2032/2 € 90 | 85 | 75 | 62 | 52 | 40 | 26 | 10
Eintritt frei – Zählkarten am Konzerttag an der Konzertkassa
15.
16.
16.
Mi 20.15 BS Wiener Mozart Orchester
Do 18.45 SBö Duo Giocoso
Do 19.30 GS Orquesta de Valencia | Orchester
Alexander Liebreich | Dirigent Klavierduo Silver-Garburg
Werke von Mozart
Start Up! – Vorkonzert: Junge Talente stellen sich vor
Ravel: Daphnis et Chloé. Suite Nr. 2 Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll, op. 60; bearbeitet für Klavier zu vier Händen und Streichorchester von Richard Dünser (ÖEA) Strauss: Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester, op. 30
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
16.
17.
Do 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Fr 9.00, 10.30 MT
17.
17.
17.
Sebastian Radon | Gesang, Schauspiel, Konzept
Simon Scharinger | Gesang, Schauspiel, Konzept
Joachim Rigler | Gitarre, Gesang
Mona Matbou Riahi | Klarinette
Fr 19.30 GS Wiener Philharmoniker
Sir Simon Rattle | Dirigent
Fr 19.30 BS Francesco Piemontesi | Klavier
Fr 20.00 GL Saša Stanišić | Lesung Mitglieder des Ensembles Federspiel
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Wer Crescendo sät, wird Forte ernten Konzert für Publikum ab 3 Jahren
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Sebastian und das Tontelefon Kindergartenvorstellung Karten auf Anfrage BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
18.
Sa 11.00 GS Wiener Symphoniker Tobias Wögerer | Dirigent
Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur
Musik(verein) entdecken/4
|
|
SPAZIERSTOCK
Sponsor:
Schubert: Vier Impromptus für Klavier, D 935 Liszt: Années de Pèlerinage. Première Année: Suisse
Saša Stanišić: „Neue Heimat“ und „Der Hochsitz“ aus: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“
Anschließend:
Auf ein Glas mit Saša Stanišić Gespräch über Musik und Gesellschaft
Das Konzert zum Marathon Suppè: Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“
Strauß Sohn: An der schönen blauen Donau. Walzer, op. 314
Strauß: Sport-Polka (schnell), op. 170
Schrammel: Wien bleibt Wien sowie Werke von Brahms, Schubert, Lehár und Mozart
Klavier-Zyklus/4 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Magna Nomina/4 € 48 | 37 | 26 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Symphoniker
€ 75 | 60 | 40 | 25 | 10
18.
Sa 11.00, 13.00, 15.00 MT
18.
18.
Sa 15.30 GS
Wiener Philharmoniker
Sir Simon Rattle | Dirigent
Sa 18.45 VHpt 111 Radfaher:innen
18.
Sa 19.30 GS Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann | Dirigent
Julia Kleiter | Sopran Konstantin Krimmel | Bariton
18.
Sa 20.00 GL Black Page Orchestra
Christina Bauer | Klangregie
Toby Tatcher | Dirigent
18.
18.
Sa 20.15 BS
Sa 21.30 GS
Wiener Mozart Orchester
Klaus Lang | Performance
Samuel Toro Pérez | Performance
Leo Morello | Performance
Marino Formenti | Klavier, Performance, Konzept
Samuel Toro Pérez | Violine, Performance
Leo Morello | Klangregie
Hans-Jürgen Hauptmann | DJ
Wer Crescendo sät, wird Forte ernten siehe Freitag, 17.04.2026, 9.00 Uhr
Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur
Kagel: Eine Brise. Flüchtige Aktion für 111 Radfahrer
Strauss: Orchesterlieder
Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“
Sebastian und das Tontelefon SA 11/4, 13/4, 15/4
€ 25
BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
AO – night flowers: Prolog Eintritt Frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Meisterinterpret:innen II/6 € 195 |
19.
19.
So 11.00 GS Wiener Philharmoniker
So 11.00, 13.00, 15.00 MT
Sir Simon Rattle | Dirigent
19. So 19.30 GS Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann | Dirigent
Julia Kleiter | Sopran
Konstantin Krimmel | Bariton
Wege und Wagnis
Bird: How to (ÖEA)
Kranebitter: Investigating Gravitation (ÖEA)
Lörnitzo: Nacht. Fünf Traumbilder (UA) sowie Werke von Kreidler und Walshe (ÖEA)
Werke von Mozart
Promenade
Ichiyanagi: Music for Electric Metronomes
Glass: Étude Nr. 5
Cage: Music Walk für Klavier und Radios
Anschließend im GvES: night flowers bar Paik: Violin with String (1961)
Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur
Wer Crescendo sät, wird Forte ernten siehe Freitag, 17.04.2026, 9.00 Uhr
Strauss: Orchesterlieder
Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“
Black Page Orchestra/2 € 31 | 25 | 21 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
AO – night flowers bar Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philahrmoniker
Sebastian und das Tontelefon SO 11/4, 13/4, 15/4 € 25 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Das Goldene Musikvereinsabonnement I/6
€
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BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
19. So 20.00 BS Die SchlossCapelle
Fritz Kircher | Violine
19. So 20.00 GL Markus Meyer | Lesung Anneleen Lenaerts | Harfe
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Robert Walser: Der Spaziergang
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Wort Musik II/4 € 48 | 37 | 26 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
20.
Mo 14.00 GL Oriental Leaders Chorus
Sheng-Chieh Chang | Dirigent
Tony Jen | Klavier
20. Mo 19.30 GS Philharmonisches Orchester Györ
Christoph Poppen | Dirigent
Arsenii Moon | Klavier
Europe – Taiwan 2026: Leading Voices in Vienna
Shui-long: Piano Variations
Liszt: Reminiscences de Norma für Klavier
Menken: „A whole new World“ aus dem Musical „Aladdin“ sowie traditionelle Lieder und Melodien und Werke von Larson, Rieti, Lovland und Weng
Shor: Klavierkonzert Nr. 1
Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester, op. 43
Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 36
Hsiang Wu Ges.m.b.H Geschlossene Veranstaltung
David Kessler | Violine
20. Mo 19.30 BS Alina Pinchas | Violine
Benjamin Beck | Viola
Christoph Hammer | Viola
Bernhard Naoki Hedenborg | Violoncello
David Pennetzdorfer | Violoncello
21. Di 18.00 VHpt Studierende der mdw
David Panzl | musikalische Leitung
21. Di 19.30 GS Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi | Dirigent
Mao Fujita | Klavier
Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956
Schönberg: Verklärte Nacht, op. 4; Fassung für Streichsextett
Ensembles der Wiener Philharmoniker/4 € 70 | 64 | 55 | 47 | 39 | 25 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Adams: Inuksuit
Schubert: Symphonie Nr. 1 D-Dur, D 82
Mozart: Klavierkonzert F-Dur, KV 459
Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, „Schottische“
AO – night flowers: Prolog Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Partner: mdw
Meisterinterpret:innen I/6 € 130 |
| 112 | 89 | 69 | 56 | 33 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Sponsor:
21. Di 19.30 BS Juilliard String Quartet
21. Di 20.00 MT Studierende der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität Wien
Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 7 fis-Moll, op. 108
Barzel Ross: Birds on the Moon
Beethoven: Streichquartett a-Moll, op. 132
Konstante.Bewegung
Telemann: Intrada für zwei Violinen „Gulliver-Suite“, TWV 40.108
Beethoven: Variationen über Wenzel Müllers Lied „Ich bin der Schneider Kakadu“ für Klavier, Violine und Violoncello G-Dur, op. 121a Schubert: „Deux Marches caractéristiques“ D 968b (D 886), op. posth. 121
Nr. 1 Allegro vivace
Dvořák: Streichquartett F-Dur, op. 96 – 1. Satz (Allegro ma non troppo) sowie Werke von Randhartinger, Ives und Ibert
Internationale Streichquartette/3 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
High Class II/3
€ 27 | 22 | 15 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Partner: MUK
21.
Di 21.30 GS Black Page Orchestra
David Eggert | Violoncello
Anuradha Genrich | Gesang
Marino Formenti | Musikalische Leitung und Konzeption
22.
Mi 19.30 GS Philharmonisches Orchester Györ
Christoph Poppen | Dirigent
Alexandra Tirsu | Violine
David Aaron Carpenter | Viola
22.
Mi 20.00 GL Michael Köhlmeier | Erzähler
Marie-Theres Stickler | Schrammelharmonika und Gesang
Peter Havlicek | Kontragitarre und Gesang
Voyages: Urklang
Scelsi: Pranam II Voyages I+II im Dialog mit traditioneller karnatischer Musik
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Die Hebriden“, op. 26
Shor: Doppelkonzert für Violine und Viola Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73
Wanderer und Vagabunden Auf der Ossnge Lieder mit Lokalkolorit
Anschließend:
Auf ein Glas mit Michael Köhlmeier. Gespräch über Musik und Gesellschaft
22.
Mi 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
23. Do 18.30 BS Ensemble Wien
23. Do 19.30 GS Kammerorchester Wien – Berlin
Rainer Honeck | Leitung, Violine Gautier Capuçon | Violoncello
Werke von Mozart
Schubert: Galopp und acht Ecossaisen, D 735 Grazer Galopp, D 925 Streichquartett g-Moll, D 173 sowie Werke von Haydn, Pirchner und Lanner
Haydn: Symphonie A-Dur, Hob. I:59, „Feuer-Symphonie“
Violoncellokonzert C-Dur, Hob. VIIb:1 Tschaikowskij: Souvenir de Florence, op. 70
AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
23. Do 20.00 MT
David e Mia
24. Fr 20.00 GL Mitglieder der Wiener Symphoniker
Petr Popelka | Dirigent
24. Fr 20.15 GS
25. Sa 14.00, 16.00 BG
Wiener Mozart Orchester
Michael Dangl | Lesung
Peter Hudler | Violoncello
Promenade de rêve
Casella: Notturno
Duplessy: Sonate en quatre rêves (Auszüge) sowie Werke von BartolomeyBittmann, Falla und Gnattali
„Hör-Bar“ mit Petr Popelka
Strawinsky: L’Histoire du Soldat sowie Werke von Biber, Smetana, Crumb und Takemitsu
Werke von Mozart
Vom Gehen. Wort und Musik am Beethovengang Ein atmosphärischer Spaziergang im 19. Bezirk –begleitet von mäandernder Musik für Cello solo sowie literarischen und philosophischen Texten über das Gehen, Flanieren und Wandern
Treffpunkt 13.45 und 15.45 Uhr:
Endstation Straßenbahn D „Nußdorf, Beethovengang“
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|
Wort Musik I/4 € 48 | 37 | 26 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Ensemble Wien/4 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34
SPAZIERSTOCK
Soirée musicale/5 € 98 |
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| 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Young Musicians/5 € 27 | 22 | 15 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Petr Popelkas Hör-Bar/2 € 20 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
AO € 30
Karten im Vorhinein in der Konzertkassa oder online, kein Kartenverkauf vor Ort BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Ersatztermine bei Schlechtwetter: Sonntag, 26. April 2026 – 14.00 und 16.00 Uhr


EIN JÜDISCHES LEBEN nach dem Roman von Shelly Kupferberg Regie: Philipp Stölzl AKADEMIETHEATER

MUSIKVEREIN FESTIVAL: BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
KOOPERATION MUSIKVEREIN WIEN UND WIENER SYMPHONIKER
Musik von Nikolai Rimskij-Korsakow, Edvard Grieg, John Williams, Alan Menken und vielen mehr
So 10.5.2026 15.00 Uhr Brahms-Saal
25.
Sa 16.00 GL Max Müller | Lesung und Bariton
Volker Nemmer | Klavier
25. Sa 19.30 GS Wiener Symphoniker
Giedrė Šlekytė | Dirigentin
Antoine Tamestit | Viola
25. Sa 20.15 BS
25.
Wiener Mozart Orchester
Sa 21.30 GS Black Page Orchestra
Marino Formenti | Musikalische Leitung, Klavier und Konzeption
Mani Obeya | Gesang
Mani Obeya | Gesang
Marino Formenti | Klavier
DJ
26.
So 15.30 GS Orchester Wiener Akademie Damen des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Martin Haselböck | Dirigent
Benjamin Schmid | Violine
26.
So 16.00 GL Max Müller | Lesung und Bariton
Volker Nemmer | Klavier
„Einmal Sommerfrische und zurück, bitte!“ Vom Lebensgefühl zwischen Maiernigg und Schneeberg, vom Joglland bis Maria Taferl! Mit Texten und Musik von Arthur Schnitzler, Gustav Klimt, Peter Altenberg, Peter Rosegger, Gustav und Alma Mahler, Johann Strauß und Ralph Benatzky
Adams: Short Ride in a Fast Machine
Bartók: Violakonzert
Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14, „Episode de la vie d’un artiste“
Werke von Mozart
Voyages: Solitary Peaks
Adams: The Light That Fills the World „Tukiliit (The Stone People Who Live in the Wind)“ für Klavier solo im Dialog mit afroamerikanischen Songs
Anschließend im GvES: night flowers bar
Paganini: Violinkonzert Nr. 2 h-Moll, op. 7, „La Campanella“ Liszt: Symphonie zu Dantes „Divina Commedia“ für Frauenchor und Orchester
Max-Müller-Zyklus A/3 € 55 | 41 | 32 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
26. So 19.30 GS
Wiener Symphoniker
Giedrė Šlekytė | Dirigentin
Antoine Tamestit | Viola
26. So 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
27. Mo 19.30 GS London Symphony Orchestra Sir Antonio Pappano | Dirigent Vilde Frang | Violine
14.45 im ST: Einführungsvortrag mit Klaus Aringer
„Einmal Sommerfrische und zurück, bitte!“ Vom Lebensgefühl zwischen Maiernigg und Schneeberg, vom Joglland bis Maria Taferl! Mit Texten und Musik von Arthur Schnitzler, Gustav Klimt, Peter Altenberg, Peter Rosegger, Gustav und Alma Mahler, Johann Strauß und Ralph Benatzky
Adams: Short Ride in a Fast Machine
Bartók: Violakonzert
Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14, „Episode de la vie d’un artiste“
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Holst: Persephone
Korngold: Violinkonzert D-Dur, op. 35 Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5, op. 47
Anschließend im GL:
Auf ein Glas mit Sir Antonio Pappano Gespräch über Musik und Gesellschaft
Wiener-Symphoniker-Zyklus
Wiener Mozart Orchester
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AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
AO – night flowers bar Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Akademie/3 € 90 | 85 | 75 | 62 | 52 |38 | 26 | 10 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Eintritt frei – Zählkarten am Konzerttag an der Konzertkassa
Max-Müller-Zyklus B/3 € 55 | 41 | 32 | 8
Wiener-Symphoniker-Zyklus B/4 €
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BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
|
Meisterinterpret:innen III/7 € 135 | 125 | 114 | 90 | 69 | 56 | 33 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
27.
Mo 20.15 BS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Sir Antonio Pappano | Dirigent
28. Di 19.30 GS London Symphony Orchestra
Denis Kozhukhin | Klavier
28. Di 19.30 BS Altenberg Trio
Bernstein: Symphonie Nr. 2 für Klavier und Orchester, „The Age of Anxiety“ Tschaikowskij: Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74, „Pathétique“
Schedl: Der, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden. Lamento für Klaviertrio (über Mozarts „Zauberflöte“, 28. Auftritt)
Dvořák: Klaviertrio Nr. 1 B-Dur, op. 21 sowie Werke von Sierra und Ravel
28. Di 20.00 MT Studierende der mdw „Am frisch geschnittnen Wanderstab“ Lieder zum Thema Wandern und Reisen von Franz Schubert, Hugo Wolf u. a.
28. Di 21.30 GL Anna Clare Hauf | Mezzosopran
Marino Formenti | Klavier und Konzeption
Alfredo Ovalles | Klavier
Luca Lavuri | Klavier
Martyna Zakrzewska | Klavier
29.
Mi 19.30 GS Wiener Symphoniker Santtu-Matias Rouvali | Dirigent
Kirill Gerstein | Klavier
29.
Mi 19.30 BS Andrè Schuen | Bariton
Daniel Heide | Klavier
29. Mi 20.00 MT Andreas Mader | Saxophon Joseph Moog | Klavier
Voyages: The Sea Sciarrino: „Polveri laterali“ für Klavier solo „La navigazione notturna“ für vier Klaviere im Dialog mit sizilianischen Volksliedern
„Presse“-Konzertzyklus/2
€ 135 | 125 | 114 | 90 | 69 | 56 | 33 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Sponsor:

Altenberg Trio/4 € 65 | 58 | 49 | 43 | 34 | 23 | 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
High Class I/4 € 27 | 22 | 15
BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Partner: mdw
AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
29.
Mi 21.15 BS Kaoko Amano | Mezzosopran
Florian Palier | Gitarre
Naomi Sato | Shō Marino Formenti | Konzeption
Bernstein: Drei Tanzszenen aus dem Musical „On the Town“
Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester, op. 43 Gershwin: Rhapsody in Blue An American in Paris
Schubert: Winterreise. Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller, D 911
Walking the Dog
Debussy: Rapsodie für Altsaxophon und Klavier Prokofjew: Suite aus „Romeo und Julia“ für Sopransaxophon und Klavier sowie Werke von Auerbach, L. Boulanger, Gershwin, Milhaud und Françaix
Voyages: Aki (Der Herbst)
Hosokawa: „Renka 1“ für Sopran und Gitarre Im Dialog mit klassischer japanischer Musik
Die Große Symphonie A/7 € 130 |
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| 56 | 33 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Liederabende/5 € 80 | 73 | 61 | 56 | 44 | 28 | 10 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Young Musicians/6 € 27 | 22 | 15 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
30. Do 19.30 GS Wiener Symphoniker
Santtu-Matias Rouvali | Dirigent
Kirill Gerstein | Klavier
30. Do 19.30 BS Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky | Leitung
Kathrin Zukowski | Sopran
30. Do 20.00 GL Regina Fritsch | Lesung
Tommy Hojsa | Akkordeon
Rita Czapka | Lesefassung
Bernstein: Drei Tanzszenen aus dem Musical „On the Town“
Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester, op. 43
Gershwin: Rhapsody in Blue
An American in Paris
Händel auf Reisen
Händel: Concerto für Oboe, Streicher und Basso continuo g-Moll, HWV 287
Silete venti. Motette, HWV 242 Delirio amoroso: Da quel giorno fatale. Kantate, HWV 99
Olga Tokarczuk: Unrast
Anschließend im GL:
Auf ein Glas mit Regina Fritsch und Tommy Hojsa. Gespräch über Musik und Gesellschaft
Die Große Symphonie B/7
Musica Antiqua/3 € 75 |
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| 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Magna Nomina/5 € 48 | 37 | 26 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
6. und 8. Juni
Sir András Schiff beginnt seine Tage gerne mit Bach, das sei für ihn wie eine Reinigung des Geistes und der Seele. Während seine Morgenroutine unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, bietet sein bevorstehendes Bach-Rezital am 8. Juni im Großen Musikvereinssaal dem Publikum die Gelegenheit, wieder einmal am virtuos-andächtigen Eintauchen des großen Pianisten in Bachs Welt teilzuhaben. Als Übung am Meister wird András Schiff das gewiss in seiner bescheidenen Art verstanden wissen wollen, auf dem Programm steht jedenfalls der erste Teil der „Clavier-Übung“ Bachs, die sechs Partiten. Zwei Tage zuvor reicht András Schiff im BrahmsSaal der Cellistin Julia Hagen die Hand, um mit ihr Sonaten vom Mendelssohn Bartholdy, Beethoven und Brahms sowie das „Märchen“ von Janáček zu spielen.
Sir András Schiff

Lange als Wunderkind des britischen Musiklebens apostrophiert, gilt der Komponist und Dirigent Thomas Adès heute als einer der wichtigsten Vertreter des internationalen Musikbetriebs. Aufführungen seiner Werke in den Zentren der Musik zählen genauso zu seinem Erfolg wie die Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern. Im Musikverein tritt der Mehrfachbegabte nun zum wiederholten Mal ans Pult des ORF RSO Wien. Das Herzstück des Abends ist das Doppelkonzert für Klavier, Violoncello und Kammerensemble, op. 27/2, von György Kurtág, der 2026 seinen 100. Geburtstag begeht – das Programm beinhaltet aber auch Eigenes sowie Tschaikowskijs Symphonische Dichtung „Francesca da Rimini“. Am Anfang des Konzerts steht eine berühmte Frage, gestellt von einer Trompete: In „The Unanswered Question“ unternahm der US-amerikanische Komponist und Versicherungsagent Charles Ives den Versuch, das Rätsel der Existenz musikalisch zu thematisieren.

Lieben Sie Brahms? Diese Frage, im Frankreich des Existentialismus als Romantitel berühmt geworden, muss man dem Pianisten Igor Levit erst gar nicht stellen, zu offenkundig ist seine Verehrung für den deutschen Komponisten mit engem Wien-Bezug. Im Musikverein hat Levit seinen engen Draht zu Brahms bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Das Spektrum der letzten Jahre reicht von den beiden Klavierkonzerten mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann über einen Soloabend bis zur Aufführung aller Klaviertrios mit Renaud Capuçon und Julia Hagen. Mit dem französischen Geiger tritt Levit nun erneut vors Wiener Publikum, um die Violinsonaten von Brahms zu spielen. Vom Komponisten selbst als „Sonaten für Klavier und Violine“ bezeichnet, bieten sie Levit ausreichend Möglichkeit, sich von seiner virtuosen Seite zu zeigen.

29. Mai
Unter den jungen österreichischen Stimmen sticht seit einigen Jahren die Mezzosopranistin Patricia Nolz besonders hervor: 2020 debütierte sie als Cherubino am Theater an der Wien, sie wurde ins Opernstudio und dann ins Ensemble der Wiener Staatsoper aufgenommen und machte mittlerweile längst international Furore. Im Musikverein gab Patricia Nolz ihr Debüt 2021 in Purcells Semi-Opera „The Fairy Queen“ mit dem Concentus Musicus Wien, mit dem sie seither auch als Solistin in Bachs „Johannes-Passion“, Schuberts As-Dur- und Mozarts c-Moll-Messe in den Großen Musikvereinssaal zurückkehrte. Unter Erwin Ortner sang sie hier im Advent 2024 in Händels „Messiah“, jüngst war sie mit Ausschnitten aus Oper und Operette mit dem Ensemble Wien im Brahms-Saal zu erleben. Ende Mai gibt die junge Niederösterreicherin nun ihren ersten Liederabend im Musikverein: mit Liedern von Gustav und Alma Mahler, Alexander Zemlinsky und Johannes Brahms sowie Robert Schumanns „Liederkreis“ op. 39.

Mitsuko Uchida und Wien – dies ist eine ganz besondere Verbindung, eine Verbindung auch, die von Anfang an eng mit dem Musikverein verknüpft war. Denn hier hörte die Diplomatentochter, die zwölfjährig mit ihrer Familie von Japan nach Wien gekommen und sogleich Studentin von Richard Hauser an der Musikakademie geworden war, zahlreiche Konzerte, darunter einen Klavierabend von Wilhelm Kempff – ein Schlüsselerlebnis, nach dem sie in Erwägung zog, selbst Pianistin zu werden. Von Wien aus nahm – nach ihrem Sieg beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb – ihre beeindruckende Karriere Fahrt auf und führte sie seither regelmäßig in den Musikverein zurück. Im Jänner 2025 verlieh die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Mitsuko Uchida die Ehrenmitgliedschaft. Erstmals kommt die Grande Dame unter den Pianistinnen nun als Ehrenmitglied für einen Klavierabend in den Musikverein. Anschließend an das Konzert ist sie Gast in der Reihe „Auf ein Glas mit …“ für ein Gespräch über Musik und Gesellschaft.

Im Mai ist Andris Nelsons, dem im Musikverein derzeit als „Künstler im Fokus“ ein eigener Abonnementzyklus gewidmet ist, mit drei Programmen zu erleben: Zwei davon dirigiert er in seiner Funktion als Gewandhauskapellmeister am Pult des Gewandhausorchesters Leipzig, ein weiteres – Mahlers Dritte Symphonie – am Pult der Wiener Philharmoniker. „Wenn man sich als Dirigent auf Mahler vorbereitet“, so Nelsons im Musikvereinsgespräch, „tun sich viele Fragen auf – nach dem geeigneten Klang, Ausdruck und vielem mehr … Mahlers Einträge in den Partituren sind der optimale Leitfaden für die Interpretation. Könnte man zum Beispiel an einer Stelle verleitet sein, sich etwas mehr Zeit zu lassen, zu genießen, warnt er: ,Nicht schleppen!‘.“ In der Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, so Nelsons weiter, komme „immer diese schwer zu erklärende DNA zur Geltung, dieses Wiener Gefühl, eine Art Gefühl des Verstehens – es nimmt einen an die Hand und auf die Reise mit, und es lässt einen emotional erfüllt landen“. An dieser emotionalen Erfüllung darf das Publikum teilhaben: am 2. und 3. Mai im Großen Musikvereinssaal.
Andris Nelsons

Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genannten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen. Darüber hinaus kann es zu Programmänderungen kommen. Aktuelle Informationen finden Sie auf musikverein.at.
01.
Fr 11.00 GS Wiener Johann Strauss Orchester
Alfred Eschwé | Dirigent
Tara Stafford Spyres | Sopran
Michael Spyres | Tenor
01. Fr 15.30
GS Wiener Philharmoniker Damen des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Wiener Sängerknaben
Andris Nelsons | Dirigent Wiebke Lehmkuhl | Alt
01. Fr 19.30 BS Antoine Tamestit | Viola Bertrand Chamayou | Klavier
GS Großer Saal
BS Brahms-Saal
GL Gläserner Saal / Magna Auditorium
MT Metallener Saal
ST Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium
AO Außerordentliches Gesellschaftskonzert
EBF Erste Bank Foyer
KH-BS Konzerthaus Berio-Saal
EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
Werke der Strauss-Dynastie und Zeitgenossen AO € 69 | 59 | 49 | 39 | 29 | 19 | 5
Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Berlioz: Harold in Italien. Symphonie, op. 16 (Bearbeitung von Franz Liszt)
Liszt: „Romance oubilée“ für Viola und Klavier, S 132
Schostakowitsch: Sonate für Viola und Klavier C-Dur, op. 147
01. Fr 20.15 GS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
02. Sa 15.30 GS Wiener Philharmoniker Damen des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Wiener Sängerknaben Andris Nelsons | Dirigent Wiebke Lehmkuhl | Alt
Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Kammermusik-Zyklus/5
€ 70 | 64 | 55 | 47 | 39 | 25 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Andris-Nelsons-Zyklus /3
€ 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 12
FOKUS ANDRIS NELSONS
BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
02.
Sa 19.30
GS Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko | Dirigent
Gautier Capuçon | Violoncello
02. Sa 19.30
GL Ensemble Kontrapunkte
Gottfried Rabl | Dirigent und Moderation
Georg Klimbacher | Bariton
02. Sa 20.15 BS
02.
Wiener Mozart Orchester
Sa 21.15 MT Igor Gross | Percussion
Isabella Forciniti | Percussion
Stefan Voglsinger | Percussion
Georg Nussbaumer | Performance
Thomas Grill | Klangregie
Marino Formenti | Konzeption
Marino Formenti | Klavier
Engelsharfen und Teufelsgeiger | DJ
03. So 11.00 GS
Wiener Philharmoniker
Damen des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Wiener Sängerknaben
Andris Nelsons | Dirigent Wiebke Lehmkuhl | Alt
03. So 11.00 BS Wiener Concert-Verein
Barbara Dragan | Dirigentin
Roland Batik | Klavier
03. So 15.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Jun Märkl | Dirigent
Alexander Gavrylyuk | Klavier
Strawinsky: Pulcinella. Suite für Orchester nach Pergolesi
Tschaikowskij: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester, op. 33
Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 36
Rubio: Ludwig en el aire (ÖEA)
Finzi: „By Footpath and Stile“ für Bariton und Streichquartett, op. 2
Vine: Café Concertino (ÖEA)
Haas: weiter und weiter und weiter … (ÖEA)
Werke von Mozart
Future Motions
Lucier: Silver Streetcar for the Orchestra
Ablinger: WEISS / WEISSLICH 11b, Sitzen und schreiben (1994)
Lucier: Still and Moving Lines of Silence in Families of Hyperbolas
Anschließend im EBF: night flowers bar
Glass: Mad Rush
Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Price: Wander-Thirst
Beethoven: Streichquintett C-Dur, op. 29 – 4. Satz Batik: Phantasy in Three Parts for Piano and Orchestra (UA) sowie Werke von Corigliano und Schubert
10.00 Uhr: Einführungsvortrag
Strauss: Tanzsuite nach Klavierstücken von François Couperin, AV 107
Burleske für Klavier und Orchester d-Moll, o.op., AV 85 Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester, op. 30
14.45 Uhr im BS: Einführungsvortrag mit Haide Tenner-Russ
Das Goldene Musikvereinsabonnement II/6 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 47 | 12 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Kontrapunkte/4 € 38 | 30 | 24 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
AO – night flowers Eintritt frei BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
AO – night flowers bar Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Meisterinterpret:innen II/7 € 195 | 170 | 149 | 109 |80 | 60 | 37 | 12 FOKUS ANDRIS NELSONS BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Wiener Concert-Verein/4
€ 67 | 60 | 50 |
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| 23 | 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Eintritt frei – Zählkarten am Konzerttag an der Konzertkassa
Tonkünstler-Orchester €
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| 32 | 23 | 8
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Fritz Kircher | Violine
03. So 20.00 GS Die SchlossCapelle
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
03. So 20.00 GL Wiener Blond
Marc Bruckner | Kontrabass, Klarinette und Gäste
Was würde Ludwig loopen?
Ein musikalischer Spaziergang durch die Sonntagswelt der Großstadt
Mixed Line-up/5
€ 52 | 38 | 27 | 8 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
04. Mo 15.00 BS Cuore Piano Trio Veronika Mandl | Moderation
04. Mo 19.30 GS Chorus sine nomine Johannes Hiemetsberger | Dirigent
Martha Matscheko | Sopran Rafael Fingerlos | Bariton
Simon Oberleitner | Klavier Albert Hosp | Moderation
04. Mo 20.15 BS Wiener Mozart Orchester
05. Di 19.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Jun Märkl | Dirigent Alexander Gavrylyuk | Klavier
Mit Humor und musikalischer Raffinesse nehmen Verena Doublier und Sebastian Radon –alias Wiener Blond – das österreichische Lieblingshobby unter die Lupe: das Spazierengehen.
Anschließend:
Auf ein Glas mit Wiener Blond: Verena Doublier und Sebastian Radon. Gespräch über Musik und Gesellschaft
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Heut’ kommen d’Engerln auf Urlaub nach Wean Souvenir/6 € 19 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Die schönsten Chorwerke aller Zeiten
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
05.
Di 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
06. Mi 20.00 GL Studierende der MUK –Musik und Kunst Privatuniversität Wien
Werke von Mozart
Strauss: Tanzsuite nach Klavierstücken von François Couperin, AV 107 Burleske für Klavier und Orchester d-Moll, o.op., AV 85 Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester, op. 30
18.45 Uhr im MT:
Einführungsvortrag mit Haide Tenner-Russ
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Franzl’s Schrammeln Werke von Schubert, Schrammel, Strohmayer, Mikulas und Bertl sowie Wienerlieder mit Bezug zu Franz Schubert
06. Mi 20.15 GS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
07.
Do 15.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Fabien Gabel | Dirigent Albert Hosp | Moderation
07.
Do 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Kennen Sie Marx? Marx: Symphonische Nachtmusik
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Wiener Mozart Orchester
€ 139 | 109 | 89 | 69
Tonkünstler-Orchester € 77 | 70 | 61 | 49 | 43 | 32 | 23 | 8
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
High Class II/4 € 27 Partner: MUK
In Kooperation mit
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Tonkünstler-Orchester € 37 | 35 | 32 | 29 | 27 | 18 | 6
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
08.
Fr 19.30
BS Maria Kubizek | Violine
Davit Melkonyan | Violoncello
Mikayel Balyan | Pianoforte
Stefan Zenkl | Bariton
Johannes Prominczel | Moderation
08.
Fr 20.15 GS
09.
Sa 11.00, 15.00 BS
Rund um Brahms
Werke von Clara Schumann, Joseph Joachim, Robert Fuchs, Richard Heuberger u. a.
Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
Martin Ptak | Posaune, Harmonium
Hans Wagner | Bass, Gitarre
Jörg Mikula | Schlagzeug, Percussion
Nils Strunk | Schauspiel, Musik, Regie
Lukas Schrenk | Schauspiel, Text, Regie
09. Sa 19.30 GS Renaud Capuçon | Violine
Igor Levit | Klavier
In 80 Tagen um die Welt
Musik von Strunk, Ptak, Wagner und Mikula Konzert für Publikum ab 6 Jahren
Aus der Schatzkammer/4 €
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| 24 | 20 | 15
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Allegretto SA 11/4, 15/4 € 32 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Brahms: Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 G-Dur, op. 78
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur, op. 100
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll, op. 108
09. Sa 20.15 BS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
10.
Große Solist:innen/6
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Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 |
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So 11.00 GS Wiener Sängerknaben
10. So 11.00, 15.00 BS
10. So 15.00
Wiener Chormädchen
Chorus Primus
Chorus Juventus
Instrumentalensemble
Erasmus Baumgartner | Musikalische Gesamtleitung
Niccolò Morello | Dirigent
Stefan Foidl | Dirigent
Kirlianit Cortes-Galvez | Dirigent
Daniel Erazo-Muñoz | Dirigent
GS Wiener Symphoniker
Vitali Alekseenok | Dirigent
Sebastian Radon | Moderation
Muttertagskonzert der Wiener Sängerknaben „Eine musikalische Weltreise“
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
In 80 Tagen um die Welt siehe Samstag, 09.05.2026, 11.00 Uhr
Auf dem Meer
Grieg: „Peer Gynts Heimkehr. Stürmischer Abend auf dem Meer“ aus der Schauspielmusik zu Henrik Ibsens „Peer Gynt“, op. 23
Miranda: How Far I’ll Go. Lied aus dem Animationsfilm „Vaiana“
Debussy: Petite Suite – En bateau sowie Werke von Markan Sigfúsdóttir, RimskijKorsakow, Williams, Menken, Badelt u. a. Konzert für Publikum ab 10 Jahren
Allegretto SO 11/4, 15/4 € 32 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
Capriccio A/3
Capriccio B/3
Wunderwelt Orchester € 58 | 52 | 45 | 34 | 22 | 16 | 9 BEETHOVENS SPAZIERSTOCK
10.
11.
11.
11.
11.
12.
So 20.00 GS Prager Filmorchester | Orchester
George Korynta | Dirigent
Tehmine Schaeffer | Sopran 7RAY | Moderation
So 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Mo 9.00, 11.00 GS
Mo 18.45 MT Daniel Fleischmann | Posaune
Paul Tiefenthaler | Bassposaune N.N. | Klavier
Mo 19.30 GS Sinfonieorchester Basel Markus Poschner | Dirigent Maria Ioudenitch | Violine
Hollywood-Filmmusik
Morricone: Thema aus dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“
Williams: Musik aus dem Film „Jurassic Park“ Zimmer: Musik aus dem Film „Pearl Harbour“ sowie weitere Werke von Morricone und Williams und Filmmusik von Arnold, Chatschaturjan, Badelt und Silvestri René
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
siehe Sonntag, 10.05.2025, 15.00 Uhr
Start Up! – Vorkonzert: Junge Talente stellen sich vor Werke von Grøndahl, Pergolesi und Schnyder
Dvořák: Violinkonzert a-Moll, op. 53 Tschaikowskij: Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74, „Pathétique“
Mo 20.15 BS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
Di 19.30 GS Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Sir Simon Rattle | Dirigent Magdalena Kožená | Mezzosopran
12.
13.
13.
Di 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Mi 13.45 BS Entheus Quartett
Mi 14.30 GS Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
13. Mi 19.30 GS Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Sir Simon Rattle | Dirigent
13. Mi 20.15 BS Wiener Mozart Orchester
14. Do 11.00 GS Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
14. Do 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Haydn: Symphonie D-Dur, Hob. I:86 Adámek: Where are you? Für Mezzosopran und Orchester Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll, op. 98
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Start Up! – Vorkonzert: Junge Talente stellen sich vor
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102 Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“ Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“
Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur, op. 61 Strawinsky: Der Feuervogel. Ballett in zwei Bildern nach einem russischen Volksmärchen von Michail Fokine
Werke von Mozart
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Wunderwelt Orchester Schulvorstellung Karten auf Anfrage
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Meisterinterpret:innen I/7 € 160 | 144 | 120 | 98 | 75 | 56 | 34 | 12
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Jeunesse
Karten Tel. 505 63 56
öffentliche Probe der Wr. Philharmoniker
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
„Presse“-Konzertzyklus/3 €
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| 34 | 12
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102 Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“ Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“ AO Weihnachtsabo/3 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 12
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Fr 19.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Yutaka Sado | Dirigent
Aleksandra Szmyd | Sopran
Anja Mittermüller | Mezzosopran
Attilio Glaser | Tenor
Edwin Crossley-Mercer | Bass
Bruckner: Symphonie d-Moll, „Nullte“ Christus factus est. Geistliche Motette für gemischten Chor a capella Te Deum für Soli, gemischten Chor, Orgel und Orchester C-Dur
Tonkünstler-Orchester
18.45 Uhr im GL: Einführungsvortrag mit Klaus Laczika
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer 15.
Fr 20.15 BS
Sa 15.30 GS
16.
Sa 19.30 GS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
Mitsuko Uchida | Klavier
16.
17.
17.
Sa 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
So 11.00 GS Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
So 15.30 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Yutaka Sado | Dirigent
Aleksandra Szmyd | Sopran
Anja Mittermüller |
Mezzosopran
Attilio Glaser | Tenor
Edwin Crossley-Mercer | Bass
17.
So 19.30 GS Philharmonie der Universität Wien
Vijay Upadhyaya | Leitung
Veronika Schmid | Leitung
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102 Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“ Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“
Beethoven: 32 Variationen über ein eigenes Thema für Klavier c-Moll, WoO 80 Webern: Variationen für Klavier, op. 27 Mozart: Fantasie für Klavier d-Moll, KV 397 Schubert: Sonate für Klavier G-Dur, D 894
Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Mitsuko Uchida Gespräch über Musik und Gesellschaft
Werke von Mozart
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102 Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“
Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“
Bruckner: Symphonie d-Moll, „Nullte“ Christus factus est. Geistliche Motette für gemischten Chor a capella Te Deum für Soli, gemischten Chor, Orgel und Orchester C-Dur 14.45. im BS: Einführungsvortrag mit Klaus Laczika
Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95, „Aus der Neuen Welt“
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5, op. 47
Wiener Mozart Orchester
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Das Goldene Musikvereinsabonnement II/7 €
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Tonkünstler-Orchester €
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| 32 | 23 | 8
Eintritt frei – Zählkarten im Foyer
Innovationszentrum Universität Wien GmbH Karten auf Anfrage
17.
So 20.00 BS Die SchlossCapelle
Fritz Kircher | Violine
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
18.
Mo 19.30 GS Gewandhausorchester Leipzig
Andris Nelsons | Dirigent
Yulianna Avdeeva | Klavier
18.
19.
Mo 20.15 BS Wiener Mozart Orchester
Di 18.00 GL Yulianna Avdeeva | Klavier
19.
Di 19.30 GS Gewandhausorchester Leipzig
Andris Nelsons | Dirigent
Sarah Wegener | Sopran
Klaus Florian Vogt | Tenor
Vitalij Kowaljow | Bass
19.
Di 19.30 KH-BS Álfheiður Erla
Guðmundsdóttir | Sopran Kunal Lahiry | Klavier
Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll, op. 93
Werke von Mozart
Auszeit – Klassik. Nah. Entspannt. Werke von Chopin, Schostakowitsch, Szpilman, Tschaikowskij und Rachmaninow
Schumann: Symphonie Nr. 1 B-Dur, op. 38, „Frühlingssymphonie“ Wagner: Die Walküre – 1. Aufzug
Meisterinterpret:innen III
€
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| 12 FOKUS ANDRIS NELSONS
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
Auszeit/6 € 35 | 25 | 15 | 5 (pay as you wish)
Andris-Nelsons-Zyklus /4 € 160 | 144 | 120 | 98 | 75 | 56 | 34 | 12 FOKUS ANDRIS NELSONS
19.
Di 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
20. Mi 19.30 GS Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
Migrations – Story of a Bird
Sibelius: Norden, op. 90/1
Markan Sigfúsdóttir: Neues Werk (ÖEA)
Haydn: The Wanderer, Hob. XXVI:32 sowie Werke von Barber, Muhly, Wallen, Weir, Rachmaninow, Pramuk, Pritchard, Séverac, Ravel und Bonds
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102
Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“
Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“
20. Mi 20.15 BS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
21. Do 19.30 GS Wiener Philharmoniker Riccardo Muti | Dirigent
21. Do 20.00 BS Janoska Ensemble
22. Fr 19.30 GS ORF RSO Wien
Thomas Adès | Dirigent
Nicolas Altstaedt | Violoncello Dénes Várjon | Klavier
Haydn: Symphonie B-Dur, Hob. I:102
Symphonie Es-Dur, Hob. I:103, „Symphonie mit dem Paukenwirbel“
Symphonie D-Dur, Hob. I:104, „Salomon“
Four Seasons & Hits
Ives: The Unanswered Question Kurtág: Doppelkonzert für Klavier, Violoncello und zwei Kammerensembles, op. 27/2 Adès: Lieux Retrouves Tschaikowskij: Francesca da Rimini. Symphonische Dichtung für Orchester, op. 32
Anschließend im GL:
Auf ein Glas mit Thomas Adès Gespräch über Musik und Gesellschaft
ECHO Rising Stars/6 € 30
22.
Fr 20.15 BS Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Wiener Mozart Orchester €
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Meisterinterpret:innen I/8
Mixed Line-up/6
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|19 |
ORF RSO Wien/5 € 83 |
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| 25 | 12
Eintritt frei – exklusiv für Konzertbesucher:innen
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69
23.
Sa 19.30 GS Sächsische Staatskapelle
Dresden
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Daniele Gatti | Dirigent
Eleonora Buratto | Sopran
Elīna Garanča | Mezzosopran
Benjamin Bernheim | Tenor
Riccardo Zanellato | Bass
23.
Sa 19.30 BS Europa Galante
Fabio Biondi | Leitung und Violine
Ian Bostridge | Tenor
24. So 19.30 GS Sächsische Staatskapelle
Dresden
Daniele Gatti | Dirigent
Gautier Capuçon | Violoncello
24. So 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
25.
Mo 19.30 GS Sächsische Staatskapelle
Dresden
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Daniele Gatti | Dirigent
Eleonora Buratto | Sopran
Elīna Garanča | Mezzosopran
Benjamin Bernheim | Tenor
Riccardo Zanellato | Bass
Verdi: Messa da Requiem
Das Goldene Musikvereinsabonnement I/7
Castello: Sonata decimaquinta, a 4
Sonata decimasesta, a 4
Monteverdi: Il Combattimento di Tancredi e Clorinda
Sowie Werke von Farina, d’India und Frescobaldi
Wagner: Ouvertüre zu „Die Meistersinger von Nürnberg“, WWV 96 Vorspiel zum dritten Akt des Bühnenweihfestspiels „Parsifal“, WWV 111
Karfreitags-Zauber aus dem Bühnenweihfestspiel „Parsifal“
Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll, op. 33
Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Musica Antiqua/4
Meisterinterpret:innen II/8
Classic Exclusive OG € 83 | 69 |
|
Verdi: Messa da Requiem „Presse“-Konzertzyklus/4
25.
Mo 20.15 BS Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
26. Di 19.30 BS Pavel Haas Quartett
26. Di 20.00 GS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
27. Mi 19.30 BS Christoph Traxler | Klavier
Yamen Saadi | Violine
Benjamin Beck | Viola
Raphael Flieder | Violoncello
Ödön Rácz | Kontrabass
27. Mi 20.15 GS
Kaprálová: Streichquartett, op. 8
Martinů: Streichquartett Nr. 5
Dvořák: Streichquartett As-Dur, op. 105
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Hoffmeister: Soloquartett Nr. 3 für Kontrabass solo, Violine, Viola und Violoncello
Bottesini: Grand Duo concertante für Violine und Kontrabass mit Klavier
Wiener Mozart Orchester
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| 23 | 9
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| 33 | 15
Schubert: Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur, D 667, „Forellenquintett“ Ensembles der Wiener Philharmoniker/5 € 70 | 64 | 55 | 47 | 39 | 25 | 12
Wiener Mozart Orchester Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
28. Do 20.00 GS Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Fabien Gabel | Dirigent
Sirba Octet
Alexei Birioukov | Balalaika
28. Do 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
29. Fr 9.00, 10.30 MT Victoria Pfeil | Saxophon
Robin Prischink | Schlaginstrumente
Veronika Mandl | Schauspiel, Konzept
29. Fr 19.30 BS Patricia Nolz | Mezzosopran Malcolm Martineau | Klavier
29. Fr 20.15 GS Wiener Mozart Orchester
30. Sa 11.00, 13.00, 15.00 MT
30. Sa 19.30 GS Orchester Wiener Akademie
Martin Haselböck | Dirigent
Ana Maria Labin | Sopran
Bruno de Sá | Sopran
Terry Wey | Altus
João Terleira | Tenor
Alexandre Baldo | Bass
30. Sa 19.30 BS Bruce Liu | Klavier
31. So 11.00, 15.00 MT
31. So 11.00 GS Akademisches Orchester Leipzig Akademischer Orchesterverein in Wien
Thomas Hauschild | Dirigent
Christian Birnbaum | Dirigent
Sirba Orchestra!
Werke der klassischen Tradition sowie osteuropäische Volksmusik, u. a. auch Klezmer, jiddisches Liedgut und Musik der Sinti und Roma Tonkünstler-Orchester
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Gut Swing braucht Weile Konzert für Publikum ab 4 Jahren
Lieder von Mahler, Mahler-Werfel, Brahms, Zemlinsky und Schumann
Werke von Mozart
Gut Swing braucht Weile siehe Freitag, 29.05.2026, 9.00 Uhr
Händel: La Resurrezione. Oratorium, HWV 47
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Agathes Wunderkoffer Kindergartenvorstellung Karten auf Anfrage
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31.
So 19.30 GS Seong-Jin Cho | Klavier
18.45 Uhr im ST: Einführungsvortrag mit Markus Grassl
Ligeti: Études, premier livre: 4. Fanfares
Bach: Französische Suite Nr. 5 G-Dur, BWV 816 sowie Werke von Chopin, Ravel, Debussy, Beethoven, Mompou und Liszt
Gut Swing braucht Weile siehe Freitag, 29.05.2026, 9.00 Uhr
Tschaikowskij: Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74, „Pathétique“
Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 43
Liederabende/6 € 80 |
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| 56 | 44 | 28 | 10
Wiener Mozart Orchester € 139 | 109 | 89 | 69 | 19
Agathes Wunderkoffer SA 11/4, 13/4, 15/4 € 23
Wiener Akademie/4
€ 90 | 85 |
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| 10
Eintritt frei – Zählkarten am Konzerttag an der Konzertkassa
Klavier-Zyklus/5
€ 65 | 58 |
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Agathes Wunderkoffer SO 11/4, 15/4 € 23
Akademischer Orchesterverein in Wien
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| 11
31.
So 20.00 BS Die SchlossCapelle Fritz Kircher | Violine
Bach: Partita Nr. 1 B-Dur, BWV 825
Schönberg: Suite, op. 25
Schumann: Faschingsschwank aus Wien. Fantasiebilder, op. 26
Chopin: 14 Valses
Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi („Vier Jahreszeiten“)
Große Solist:innen/7 € 98 | 94 | 81 | 69 | 53 | 40 | 25 | 12
Classic Exclusive OG € 83 | 69 | 53 | 33 | 15
Musikfreunde | Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien | Jahrgang 38/7
Medieninhaber (Verleger) Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1010 Wien, Musikvereinsplatz 1, Tel. +43-1-505 86 81
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Stephan Pauly, Mag. Renate Futterknecht | Redaktion: Mag. Markus Siber, Mag. Ulrike Lampert
Kalendarium: Anna Jochum, BA | Gestaltung: Fons Hickmann M23 (www.m23.de) | Satz: Thomas Apel
Titelfoto: Amar Mehmedinovic | Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH, 2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1 DVR: 0066249 | Redaktionsschluss: 11. Februar 2026
KONZERTKASSA – MUSIKVEREINSGEBÄUDE
1010 Wien, Musikvereinsplatz 1 (Eingang: Bösendorferstraße 12)
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen. Bei allen Eigenveranstaltungen öffnet die Kassa eine Stunde vor Konzertbeginn.
Wir bitten zu beachten, dass unmittelbar vor Konzertbeginn dem Kartenverkauf sowie der administrativen Abwicklung des jeweiligen Konzerts Vorrang gegenüber allgemeinen Geschäftsvorgängen gegeben werden muss. Aus diesem Grund bitten wir Sie, alle Anliegen, die nicht das aktuelle Konzert betreffen, in den angegebenen Rahmenöffnungszeiten an uns heranzutragen.
VORVERKAUF
Bei allen Eigenveranstaltungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien beginnt der Kartenvorverkauf – wenn nicht anders angegeben – für Mitglieder zwei Monate vor der jeweiligen Veranstaltung. Eine Woche danach sind Karten im allgemeinen Vorverkauf erhältlich. Am ersten Verkaufstag des Einzelkartenverkaufs für Mitglieder behält es sich die Gesellschaft der Musikfreunde vor, den Einkaufsrahmen für jedes Mitglied auf höchstens vier Karten zu beschränken.
KARTENBESTELLUNGEN SIND MÖGLICH PER
Telefon: +43-1-505 81 90 (Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–13.00 Uhr)
Fax: +43-1-505 81 90-94
E-Mail: tickets@musikverein.at Internet: www.musikverein.at
Bestellkarte nur für Mitglieder und Abonnent:innen
Karten können mittels Kreditkarte innerhalb der angegebenen Vorverkaufsfristen bestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung per Bestellkarte keine Garantie für die Zuteilung von Karten ist.
Bestellte Karten erhalten Sie gegen Vorlage der Kreditkarte oder der Bestätigungs-E-Mail an der Kassa des Musikvereins.
MUSIKVEREIN FESTIVAL: „BEETHOVENS SPAZIERSTOCK“ Für alle Konzerte, die im Zuge des Musikverein Festivals „Beethovens Spazierstock“ stattfinden, hat der Kartenvorverkauf am 22.01.2026 (Mitglieder) bzw. 29.01.2026 (allgemeiner Vorverkauf) bereits begonnen. Wir bitten Sie zu beachten, dass einzelne Kategorien beim Erhalt des „Musikfreunde“–Magazins bereits ausverkauft sein können.
FÜHRUNGEN SEPTEMBER BIS JUNI Montag–Samstag (außer Feiertag) 13.00 Uhr Englisch* 13.45 Uhr Deutsch* *Zeiten können variieren
PREISE
Erwachsene € 10,–Schüler:innen, Studierende € 6,–Kinder bis 12 Jahre gratis
TREFFPUNKT
Konzertkassa Musikverein
Bösendorferstraße 12
INFORMATION ZU GRUPPEN FÜHRUNGEN UNTER: E-Mail: fuehrungen@musikverein.at
Jeunesse 1010 Wien, Bösendorferstraße 12 | Telefon: +43-1-505 63 56
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 1010 Wien, Herrengasse 10 | Telefon: +43-1-586 83 83
Wiener Philharmoniker 1010 Wien, Kärntner Ring 12 | Telefon: +43-1-505 65 25
Wiener Symphoniker 1030 Wien, Daffingerstraße 4/DG | Telefon +43-1-24 20 02
Volksbildungskreis 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 44 | Telefon: +43-1-505 96 60
Datum
Konzert
Bitte beachten Sie, dass es sich bei schriftlichen Bestellungen um ein exklusives Service für Mitglieder und Abonnent:innen handelt.
(bitte in chronologischer Reihenfolge)
Anzahl
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Für Forgotten Melodies hat der junge, in Berlin lebende russische Ausnahmepianist vier Komponisten ausgewählt, die wie er aus Russland stammen, jedoch fern der Heimat verstorben sind: Glasunow, Glinka, Rachmaninow und Medtner.
Das Doppelalbum erscheint am 27. Februar



Auf seinem neuen Album eröffnet der Klavier- und Social Media-Shootingstar Hayato Sumino (alias „Cateen“) einen ganz eigenen musikalischen Kosmos rund um seinen Lieblingskomponisten Frederic Chopin. Mindestens ebenso bewegend wie das mit dem Opus Klassik ausgezeichnete erste Album des jungen Japaners Human Universe.
Auf CD und Vinyl erhältlich
