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MünchenMusik Gruppe 2026-27

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2026 2027


MÜNCHENMUSIK GRUPPE

Herzlich willkommen zur Saison 2026/27!

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ine erfolgreiche Spielzeit beginnt lange bevor sich der erste Vorhang hebt und der erste Ton erklingt. Sie entsteht aus Ideen, Gesprächen und vertrauensvollen Partnerschaften – und aus dem gemeinsamen Anspruch, Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Publikum zusammenzubringen. Seit mehr als vier Jahrzehnten werden auf diese Weise Konzerte und Projekte ver­ wirklicht, die Menschen begeistern und langfristige Kooperationen wachsen lassen. Aus einer kleinen Konzertreihe, die 1984 in München ihren Anfang nahm, ist Schritt für Schritt über viele Jahre die MünchenMusik Gruppe entstanden. Heute vereint sie u. a. die Unternehmen MünchenMusik, MünchenEvent, die Münchner Konzertdirektion Hörtnagel, die Konzert­direktion Hans Adler Berlin, StuttgartKonzert, NürnbergMusik, Alegria Konzert und Alegria Exhibition. Jedes dieser Unternehmen besitzt eine eigene Geschichte, ein unverwechselbares Profil und gewachsene Partnerschaften. Gemeinsam stehen sie für Verlässlichkeit, unternehmerisches Denken und den Anspruch, außer­ gewöhnliche Konzerte, Tourneen und Ausstellungen zu realisieren.

MünchenMusik hat sich als einer der führenden Konzertveranstalter im deutschsprachigen Raum etabliert. Die Münchner Konzertdirektion Hörtnagel und die Konzertdirektion Hans Adler Berlin stehen für jahrzehntelange Konzerttradition und zählen zu den ältesten Konzert­ direktionen Deutschlands. StuttgartKonzert und NürnbergMusik stärken unsere regionale Präsenz mit eigenständigen Programmen und enger Verbundenheit zu ihrem Publikum. Alegria Konzert entwickelt als Tourneeveranstalter Produktionen für den gesamten deutschsprachigen Raum und hat mit der Konzertreihe des 21 st Century Orchestra im KKL Luzern einen festen Platz in der inter­nationalen Filmmusikszene geschaffen. Mit Alegria Exhibition erschließen wir darüber hinaus neue Wege des Ausstellungserleb­ nisses und ergänzen unser Portfolio um innovative Formate. Mit der jüngst erfolgten Gründung von LIU KOTOW Artists schlagen wir gemeinsam mit Shannen Liu-Kotow und Gregor Kotow ein neues Kapitel unserer langjährigen Zusammenarbeit auf. Gemeinsam bündeln wir unsere Erfahrung im Konzert- und Tourmanagement und die internationale Expertise im Künstlermanagement, um Künstlerkarri­ eren nachhaltig zu fördern und neue Perspektiven für zukunftsweisen­ de Projekte zu schaffen. Als familiengeführte Unternehmen verbindet uns eine gemeinsame Leidenschaft für Musik und der Anspruch, Künst­ ler langfristig und persönlich auf ihrem Weg zu begleiten. Viele unserer Partnerschaften mit Künstlern, Ensembles, Agenturen und Spielstätten bestehen seit vielen Jahren – manche seit Jahrzehn­ ten. Dieses Vertrauen ist die Grundlage dafür, Projekte zu entwi­ ckeln, die Bestand haben, sich weiterentwickeln und Menschen nachhaltig begeistern.

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MünchenMusik Gruppe 2026/27

Die Saison 2026/27 bringt dieses Selbstverständnis zum Ausdruck: Sie verbindet internationale Spitzenorchester und herausragende Solistinnen und Solisten mit jungen Talenten, Klassik mit Film­ musik, Shows, Crossover-Projekten und Ausstellungen – und steht damit für die programmatische Vielfalt der MünchenMusik Gruppe. Die vorliegende Broschüre bietet einen umfassenden Überblick über die Veranstaltungen aller Unternehmen. Sie steht zugleich für das Selbstverständnis einer Unternehmensgruppe, die Tradition und Innovation miteinander verbindet, unternehmerische Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit ihren Partnern besondere LiveErlebnisse entwickelt. Auf dieser Grundlage möchten wir den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft mit Weitblick, Verlässlichkeit und der Offenheit für neue Ideen fortsetzen. Andreas Schessl, Dea v. Zychlinski-Schessl & Dr. Nepomuk Schessl


MÜNCHENMUSIK GROUP

Welcome to the 2026/27 season!

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successful season begins long before the curtain rises and the first note is played. It takes shape through ideas, conver­ sations, and partnerships built on trust—and through a sha­ red commitment to bringing artists and audiences together. For more than four decades, this approach has brought to life concerts and projects that inspire people and foster enduring collaborations. What began as a small concert series in Munich in 1984 has evolved, step by step over four decades, into the MünchenMusik Group. Today, the group encompasses companies such as MünchenMusik, MünchenEvent, Münchner Konzertdirektion Hörtnagel, Konzert­ direktion Hans Adler Berlin, StuttgartKonzert, NürnbergMusik, Alegria Konzert, and Alegria Exhibition. Each of these companies has its own history, a distinctive profile, and long-standing partnerships. Together, they stand for reliability, an entrepreneurial mindset, and a commit­ ment to realizing exceptional concerts, tours, and exhibitions.

MünchenMusik has established itself as one of the leading concert promoters in the German-speaking world. Münchner Konzertdirektion Hörtnagel and Konzertdirektion Hans Adler Berlin represent decades of concert tradition and rank among Germany’s oldest concert agencies. StuttgartKonzert and NürnbergMusik strengthen our regional presence through independent programming and close ties to their audiences. As a tour promoter, Alegria Konzert develops productions for the entire German-speaking region and has secured a firm place in the international film music scene with the 21st Cen­ tury Orchestra concert series at the KKL Luzern. Furthermore, through Alegria Exhibition, we are exploring new approaches to the exhibition experience and adding innovative formats to our portfolio.

Many of our partnerships with artists, ensembles, agencies, and venues have existed for years—some for decades. This trust forms the foundation for developing projects that endure, evolve, and inspire audiences in a lasting way. The 2026/27 season embodies this philosophy: it brings together world-class orchestras and outstanding soloists with young talent, and blends classical music with film scores, shows, crossover pro­ jects, and exhibitions—reflecting the programmatic diversity of the MünchenMusik Group. This brochure offers a comprehensive overview of events across all companies. It also reflects the identity of a corporate group that bridges tradition and innovation, embraces corporate responsibility, and develops exceptional live experiences in partnership with others. Building on this foundation, we look forward to continuing our jour­ ney with foresight, reliability, and an openness to new ideas. Andreas Schessl, Dea v. Zychlinski-Schessl & Dr. Nepomuk Schessl

With the recent founding of LIU KOTOW Artists, we—together with Shannen Liu-Kotow and Gregor Kotow—are opening a new chapter in our long-standing collaboration. We are pooling our experience in concert and tour management with international expertise in artist management to foster sustainable artist careers and create new perspectives for pioneering projects. As family-run businesses, we are united by a shared passion for music and a commitment to supporting artists personally and over the long term.

MünchenMusik Gruppe 2026/27

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MÜNCHENMUSIK GRUPPE

Die MünchenMusik Gruppe veranstaltet 2026/27 rund 600 Konzerte im deutschsprachigen Raum. Mit Ausstellungsprojekten der Alegria Exhibition ist die MünchenMusik Gruppe darüber hinaus auf dem internationalen Markt vertreten.

MünchenMusik Gruppe 2026/27

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KÜNSTLERMANAGEMENT

TOURNEEMANAGEMENT

KLAVIER Hayato Sumino Kevin Chen Tianyao Lyu Rafał Blechacz Ivo Pogorelich Kit Armstrong Vincent Ong

Canadian Brass September / Oktober 2026, Januar / Februar 2028 und Sommer 2028

VIOLINE Bomsori Alina Ibragimova VIOLA Nils Moenkemeyer VIOLONCELLO Anastasia Kobekina Steven Isserlis KONTRABASS Edicson Ruiz DIRIGENT Łukasz Borowicz Piotr Wacławik SOPRAN Julia Lezhneva

KONTAKT Shannen Liu-Kotow shannen@liukotow.com Gregor Kotow gregor@liukotow.com Roman Hölzle roman@muenchenmusik.de

David Hermlin and his Swing Dance Orchestra Federspiel German Gents Harald Lesch und Merlin Ensemble Wien Jonas Kaufmann, Marina Rebeka / Juliana Grigoryan und Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz „Tutto Verdi“ – März / April 2027 Jonas Kaufmann, Malin Byström und Philharmonie Baden-Baden „Verismo“ – Januar / Februar 2028 Jonas Kaufmann Liederabend „Winterreise“ – November 2028 Kodo Januar / Februar 2028 London Brass Dezember 2026 / Dezember 2027 Münchener Kammerorchester Frühjahr 2029 Orchestra della Svizzera italiana Frühjahr 2029 Orchestre Philharmonique de Strasbourg März / April 2028


MÜNCHENMUSIK GRUPPE

Ausgewählte Veranstaltungsorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Prinzregententheater München

Isarphilharmonie (Gasteig HP8) München

Cuvilliés-Theater München

Philharmonie Berlin

KKL Luzern

Musikverein Wien

Wiener Konzerthaus

Frauenkirche Dresden

Kölner Philharmonie

Alte Oper Frankfurt

Gewandhaus zu Leipzig

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MÜNCHENMUSIK GRUPPE

BOBBY MCFERRIN (1997)

K IRI T E K A N AWA (1998)

W EIHN ACH T EN (1999)

JO SÉ C A RRER A S (2001)

CECIL I A B A R TOL I (2002)

JUAN DIEGO FLÓREZ (2002)

SIR SIMON R AT T L E (2003)

HÉL ÈNE GRIM AUD (2004)

L ANG L ANG (2005)

S OL G A BE T TA (2007)

DAV ID G A RRE T T (2009)

A L ICE S A R A OT T (2010)

ANNA NE TREBKO (2010)

E. Z. GU T T ENBERG (2011)

M. GRUBINGER (2011)

D. B A RENBOIM (2011)

A .-S. MU T T ER (2012)

DISNE Y S FA N TA SI A (2012)

GUSTAVO DUDA MEL (2015)

JUL I A FIS CHER (2016)

KOD O (2014)

K EN T N AG A NO (2014)

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MUEN CHEN MUSIK. DE

VOLL S TÄNDIGES PROGR A MM 2026/27 – 43. SPIEL ZEIT

SAISON HÖHEPUNK TE Anne-Sophie Mutter Jonas Kaufmann / Lang Lang Yannick Nézet-Séguin Martha Argerich / Julia Fischer Sol Gabetta / Rolando Villazón Joana Mallwitz Rudolf Buchbinder

STAR WARS

HAYATO SUMINO Ein Leben im Takt des Klaviers

Y UJA WA NG (2018)

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JA NINE JA NSEN (2018)

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K. BUNI AT ISH V IL I (2019)

L.& A . JUS SEN (2021)

FAT M A S A ID (2022)

Eine neue Hoffnung

DER NUSSKNACKER Ein Weihnachtsmärchen

BREAKIN’ CIRCUS

Urban Dance & Artistic Show

ROCK THE BALLET

Dance at its best

H AYATO SUMINO (2025)


IM FOKUS SPOT ON – DIE NEUE GENER ATION DER KL A SSIK

Die Stars von morgen schon heute erleben: MünchenMusik hat in der Vergangenheit einer Vielzahl erfolg­ reicher Klassikgrößen bereits ganz am Anfang ihrer Karrieren ein Podium geboten – darunter Lang Lang, Sol Gabetta, Elīna Garanča, Martin Grubinger, Juan Diego Flórez, Khatia Buniatishvili oder Yuja Wang. Unser Ziel war und ist es, Wegbereiter und Wegbegleiter zugleich zu sein – für die jeweils neue Generation von Musikerinnen und Musikern auf ihrem Weg an die Weltspitze. Unser weitreichendes internationales Netzwerk und unsere jahrzehntelange Erfahrung im Klassikbetrieb als Konzert- und Tourneeveranstalter bereichern nicht nur das Publikum, sondern auch die zahlreichen Künstler, mit denen uns eine enge Zusammenarbeit verbindet. Unter dem Motto „Spot On – Die neue Generation der Klassik“ richten wir nun ganz gezielt das Scheinwerferlicht auf junge aufstrebende Musikerinnen und Musiker, um die sich die Branche bereits weltweit reißt, und laden unser Publikum herzlich ein, die künftigen Stars jetzt im Konzert zu erleben. M A RÍ A DUEÑ A S

Roman Borisov

Giorgi Gigashvili

Tsotne Zedginidze

Justus Eichhorn

Alexander Malofeev

María Dueñas

Hayato Sumino

Kyōhei Sorita

Anastasia Kobekina

Alexandra Conunova German Gents > Seite 59

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Vsevolod Zavidov

Himari

Martin Rajna

Antonio Pavan

Eva Gevorgyan

Tassilo Probst

Julia Hagen

Tianyao Lyu

Jacques Forestier

Radu Ratoi

Kevin Chen

Raphaël Feuillâtre

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JUS T US EICHHORN

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A L E X A NDER M A LOFEE V

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BR AVISSIMO MEIS TERINTERPRE TEN

YANNICK NÉZET-SÉGUIN & WIENER PHILHARMONIKER

Legendäre Strahlkraft Die Wiener Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin beim diesjährigen Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins

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ein Debüt am Pult des diesjährigen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker wurde von Publikum und Medien gleichermaßen bejubelt. Von Generationenwechsel war schon im Vorfeld die Rede, und dann das Konzert selbst: Yannick Nézet-Séguin gewann mit der „Charmeoffensive“ eines „strahlenden, die Welt umarmenden Debütanten“ (BR-Klassik) alle Herzen. Dass er mit dem Publikum einen erfrischend direkten und unprätentiösen Umgang pflegt, zeigte sich nicht erst, als er zum Abschluss des Konzerts mitten ins entzückte Publikum tauchte und den „Radetzky-Marsch“ von dort aus dirigierte – sein Händchen für Großevents konnte der „Paradiesvogel“ NézetSéguin (Der Standard) auch schon 2023 beweisen, als ihn die Wiener Philharmoniker für ihr Sommernachtskonzert in Schönbrunn einluden. Ein Jahr zuvor hatte der Frankokanadier – Musikdirektor der Metropolitan Opera, des Philadelphia Orchestra und des Orchestre Métropolitain – drei Gastspiele des Orchesters in New York gerettet, als er kurzfristig für Valery Gergiev eingesprungen war. Nun wird der charismatische Dirigent das erste Gastspiel der Wiener Philharmoniker in der

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Isarphilharmonie leiten und dabei mit Mahlers 9. Symphonie ein Werk zur Aufführung bringen, das auf das engste mit dem Orchester verknüpft ist. „Durch das Band der Kunst“ (so Mahler) verbunden, dirigierte Gustav Mahler das Orchester, das traditio­ nell keinen Chefdirigenten besitzt, viele Male und begleitete es auch auf sein erstes Auslandsgastspiel 1900 nach Paris. Nach Mahlers Tod führten die Philharmoniker 1912 seine 9. Symphonie als Teil seines musikalischen Vermächtnisses erstmals auf – unter der Leitung von Bruno Walter, einem engen Weggefährten Mahlers. Der unverwechselbare Klang der Wiener Philhar­­ moniker, gewachsen aus Tradition und Stilbewusstsein, im Zu­sammenspiel mit einem aufregenden Dirigenten und einem der bahnbrechenden Großwerke der Musikgeschichte – das verspricht ein musikalisches Ereignis von besonderer Strahlkraft. * Mahler Symphonie Nr. 9 * Wiener Philharmoniker / Yannick Nézet-Séguin Leitung * Dienstag, 23. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München


BR AV ISSIMO

I VÁ N FIS CHER

ALICE SAR A OT T

LISA BATIA SHVILI

Von poetischer Tiefe und klanglicher Präzision

Meisterhafte Nuancen

Wenn musikalische Innigkeit, technische Brillanz und interpretato­ rische Klarheit zusammenfinden, entstehen jene besonderen Kon­ zertbesuche, die weit über den Moment hinaus nachklingen. Ein solches Erlebnis erwartet das Publikum, wenn Alice Sara Ott B­eethovens 4. Klavierkonzert von innen heraus durchdringt. Denn das Spiel der Münchner Pianistin sucht nicht den äußeren Effekt, sondern die Essenz: Mit wacher Neugier für Werk und Kontext formt sie jede Phrase virtuos zu einem Ausdruck von poetischer Tiefe und klanglicher Präzision. Der solistische Auftakt der Komposition war für damalige Verhältnisse revolutionär: Transparent, nuancenreich und von innerer Spannung getragen, öffnen Klavier und Orchester im organischen Dialog bis zum strahlenden Finale tiefgründige Perspektiven auf ein Werk, das zwischen Introspektion und sym­ phonischer Weite schwebt. Beim Gastspiel des Luxembourg Philhar­ monic unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Martin Rajna spannt sich der Bogen vom Beethoven-Konzert, dem eine Nähe zur Orpheus-Sage nachgesagt wird, schließlich zu Prokofjews „Romeo und Julia“-Suiten – ein stimmiger Ausklang, der den Nachmittag in leuchtender Intensität vollendet. * Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ op. 64 * Luxembourg Philharmonic / Alice Sara Ott Klavier Martin Rajna Leitung * Sonntag, 8. November 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie München

Mit ihrem unverwechselbar warmen Ton und großer stilistischer Sensibilität widmet sich die Geigerin Lisa Batiashvili, von The Guar­ dian als „fabelhaft agile, intensive Solistin“ gefeiert, Mozarts letztem Violinkonzert – einem Werk geprägt von Eleganz und Ausdrucks­tiefe. Seine sangliche Melodik und der fließende Charakter der Musik lassen sich dabei als feinsinniger Gegenpol zur reinen Virtuosität verstehen. Das Konzert des Budapest Festival Orchestra mit seinem Chefdirigenten Iván Fischer ist zugleich von einem Bezug zur Natur geprägt: Ein roter Faden zieht sich durch alle Werke des Abends und macht musikalisch unterschiedliche Facetten hörbar – von Vogel­ gezwitscher über Landschaftsbilder bis hin zu elementaren Kräften. Bereits in Rautavaaras „Cantus Arcticus“, in dem Orchesterfarben mit Vogelstimmen zu einer atmos­phärischen Klanglandschaft ver­ schmelzen, wird dieser Zusammenhang deutlich. Unter dem Motto „Concert for Nature“ entsteht ein musikalischer Bogen, der Natur in vielfältigen Klangbildern erfahrbar macht – von feinen, beinahe laut­ malerischen Anklängen bis hin zu eindrucksvoll gestalteten Szenen. Den Abschluss bildet Beethovens „Pastorale“, deren heitere Szenerien, Gewitter und versöhnliche Ruhe das Konzert ausklingen lassen. CONCERT FOR NATURE * Rautavaara „Cantus Arcticus – Konzert für Vögel und Orchester“ Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ udapest Festival Orchestra / Lisa Batiashvili Violine *B Iván Fischer Leitung * Dienstag, 17. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

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BR AV ISSIMO

TEODOR CURRENTZIS

Kompromisslos und ­poetisch

ANNE-SOPHIE MUT TER

Fünf Jahrzehnte Virtuosität Ein halbes Jahrhundert auf den großen Büh­ nen der Welt – und keine Spur von Stillstand: In der Saison 2026/27 feiert Anne-Sophie Mutter ihr außergewöhnliches Bühnenjubi­ läum. Die vierfache Grammy-Gewinnerin ver­ eint in ihrer Kunst die Tradition der großen Meisterwerke mit einer unerschütterlichen Hingabe an die Zukunft der Musik und ist eine der herausragendsten Geigerinnen unse­ rer Zeit. Im Mai wird das Münchner Publi­ kum erneut die Gelegenheit haben, die gefei­ erte Virtuosin in der Isarphilharmonie zu erleben. Gemeinsam mit dem Kammerorches­ ter Wien-Berlin wird sie Mozarts erstes und letztes Violinkonzert spielen – zwei Werke, die die gesamte Vielfalt Mozarts Genies widerspie­ geln: vom heiteren, unbeschwerten Werk bis zum tiefgründigen Meisterstück. Mit Previns 2. Violinkonzert folgt eine Hommage an die Virtuosität der Geigerin, in der klassische Form und moderne Harmonik verschmelzen. Ergänzt wird das Programm durch ein SoloWerk der iranischen Komponistin Aftab Darvishi, das Mutters außergewöhnliche Aus­ druckskraft zur Geltung bringt. * J ohann Adam Hiller Ouvertüre zu „Die Jagd“ André Previn Konzert für Violine und Streichorchester Nr. 2 / Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207 Aftab Darvishi „Likoo“ für Violine solo Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 * Kammerorchester Wien-Berlin Anne-Sophie Mutter Violine & Leitung * Montag, 10. Mai 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München

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MünchenMusik Gruppe 2026/27

Mit Utopia, seinem aus internationalen Spitzenmusikern formierten Ensemble, setzt der griechisch-russische Künstler Teodor Currentzis seinen Anspruch fort, neue Wege des Musizierens zu beschreiten und sich kom­ promisslos auf die Suche nach dem bestmög­ lichen Klang sowie dem wahren Geist eines Musikwerkes zu begeben. So nähert er sich dem innersten Wesen des Musiktextes mit einer Intensität, die weltweit Maßstäbe setzt. Presse und Publikum sind sich einig: Durch seine intensive Musizierweise hat sich Teodor Currentzis als eine der prägendsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit etabliert. In dieser Saison ist der Dirigent mit zwei außergewöhnlichen Programmen zu erleben: Im Herbst präsentiert er in München und Berlin gemeinsam mit dem Utopia Orchestra und dem jungen Geiger Daniel Lozakovich Schostakowitschs 1. Violinkonzert und Strawinskys revolutionäres „Le sacre du printemps“, bevor er sich in der Karwoche in Berlin mit Bachs monumentaler Matthäus-Passion einem der bedeutendsten geistlichen Werke der Musikgeschichte widmet. * Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 Strawinsky „Le sacre du printemps“ * Utopia Orchestra / Daniel Lozakovich Violine / Teodor Currentzis Leitung * Montag, 9. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Dienstag, 10. November 2026 20 Uhr, Philharmonie Berlin * Bach Matthäus-Passion BWV 244 * Utopia Orchestra & Choir / Teodor Currentzis Leitung Die Solisten werden noch bekannt gegeben. * Montag, 22. März 2027 19 Uhr, Philharmonie Berlin

JAN LISIECKI

Unverkennbare Signatur „Ich tue nur Dinge, an die ich glaube“ (Con­ certi), bringt Jan Lisiecki sein Credo auf den Punkt. Nur, wenn für ihn der emotionale Zu­ gang stimmt, kann Authen­tizität auch nach außen strahlen. Mit klarem (Selbst-) Bewusst­ sein wählt der sympa­thische Star­pianist Musik nach der Freude, die diese ihm bereitet. Mit seinem natürlich kraftvollen Spiel hinterlässt er stets aufs Neue seine unverkennbare Signa­ tur. Als gefeiertes Talent zur frühen musikalischen Reife gelangt, hat der Kanadier mit pol­ nischen Wurzeln das Wunderkind längst hinter sich gelassen und sich an der Weltspitze der Pianisten einen festen Platz erspielt. Ohne sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, stellt sich Lisiecki immer neuen Herausforderungen, wie Prokofjews eindringlichem 2. Klavierkonzert. Lisiecki tritt im Rahmen des Gastspiels des Royal Philharmonic Orchestra auf, das mit seinem Chefdirigenten Vasily Petrenko für seine große stilistische Spannweite und energiegeladenen Interpretationen geschätzt wird. * Prokofjew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16 Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 „Schicksalssymphonie“ * Royal Philharmonic Orchestra / Jan Lisiecki Klavier / Vasily Petrenko Leitung * Montag, 1. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München


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MARTHA ARGERICH

Die Ikone Seit Jahrzehnten prägt eine Ausnahme­ künstlerin die internationale Klavierwelt mit unverwechselbarer Ausdruckskraft, temperamentvoller Virtuosität und magne­ tischer Bühnenpräsenz. Die argentinischschweizerische Pianistin gilt als „lebende Legende“ (SWR Kultur). Wenn Martha Argerich am Flügel Platz nimmt, sprühen die Funken, ihr Spiel gleicht einem farben­ prächtigen, energiegeladenen, poetischen Feuerwerk. Gemeinsam mit dem Oxford Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Marios Papadopoulos steht die legen­däre Pia­ nistin im Februar auf der Bühne der Isarphilharmonie München und der Philharmonie Ber­ lin. Im Mittelpunkt des Programms: Camille Saint-Saëns’ sprühender „Karneval der Tiere“, der Argerichs Virtuosität unnachahmlich zur Geltung bringt. Die dazugehörigen Texte liest ihre Tochter Annie. Auch Ravels charmantes Klavierkonzert in G‑Dur trägt zum farbenreichen Charakter des Abends bei, in dem das Soloinstrument im lebendigen Dialog mit Bläsern und Streichern steht. Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet Beethovens 7. Symphonie. * S aint-Saëns „Der Karneval der Tiere“ / Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * Oxford Philharmonic Orchestra / Martha Argerich Klavier / Annie Dutoit-Argerich Rezitation Marios Papadopoulos Klavier & Leitung * Dienstag, 16. Februar 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin * Donnerstag, 18. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München

SOL GABET TA

Celloglanz der Extraklasse Eingerahmt von Claude Debussys Orchester­ klängen hat das Publikum im Dezember die seltene Gelegenheit, Sol Gabetta mit den beiden Cellokonzerten von Camille Saint-Saëns an einem Nachmittag zu erleben. Dabei fasziniert die argentinische Ausnahmekünstlerin im 2. Cellokonzert zunächst mit ihrer technischen Souveränität – einem Werk, dem der Komponist selbst einen außergewöhnlichen Schwierig­ keitsgrad bescheinigte. Im 1. Cellokonzert kostet Gabetta anschließend die lyrischen Qualitäten ihres Instruments voll aus und demonstriert alle Facetten ihrer Ausdruckskraft. An ihrer Seite musiziert „Les Siècles“ unter der Leitung von Antonello Manacorda. Mit seiner charak­ teristischen Klangkultur und französischen Eleganz wahrt das Ensemble die feine Balance zwischen Soloinstrument und Orchester und eröffnet in Debussys Kompositionen den farben­ reichen Hörgenuss impressionistischer Klangwelten. Ein außergewöhnliches Programm, das sicherlich auch Saint-Saëns gefallen hätte – setzte er sich doch als Komponist sowie als Organisator und Lehrer für eine eigenständige französische Musiktradition ein. * Debussy „Ibéria“ – Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“ / Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-moll op. 119 / Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33 / Debussy „La Mer“ L * es Siècles / Sol Gabetta Violoncello / Antonello Manacorda Leitung * Sonntag, 6. Dezember 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie München

BOMSORI

­Romantik-Reise Die gefeierte koreanische Weltstar-Geigerin Bomsori Kim spielte 2025 als erste NichtFranzösin beim Konzert zum französischen Nationalfeiertag unter dem Eiffelturm vor Hunderttausenden Zuhörern und begeistert auf den bedeutendsten Konzertpodien welt­ weit. Nun kommt sie gleich zweimal nach München: Im Juni gastiert sie an der Seite des renommierten Konzerthausorchesters Berlin mit Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert. Bereits im April setzt sie mit dem Aurora Orchestra und Tschaikowskys technisch höchst anspruchsvollem Violinkonzert den Auftakt für eine Musikreise in die Romantik. Mit Berlioz’ „Symphonie fantastique“ entfacht das Orchester zudem ein Klang-Feuerwerk. Sein unkonventioneller Zugang – auswendig und stehend spielend – macht jedes seiner Konzerte zu einer elektrisierenden Begegnung. * Tschaikowsky Konzert für Violine und ­Orchester D-Dur op. 35 Berlioz „Symphonie fantastique“ op. 14 * Aurora Orchestra / Bomsori Violine Nicholas Collon Leitung * Dienstag, 13. April 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München milie Mayer „Faust-Ouvertüre“ op. 46 *E Mendelssohn Bartholdy ­Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 onzerthausorchester Berlin *K Bomsori Violine / Joana Mallwitz Leitung * Dienstag, 8. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München

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JULIA FISCHER

Feinste Nuancen Ein „atemberaubendes Spiel“ sowie eine „künstlerische Gestaltungskraft, die in jeder Note zu hören ist“ bescheinigte die Süddeutsche Zeitung Julia Fischer. Im Februar 2027 wird die Weltklasse-Geigerin gemeinsam mit dem RundfunkSinfonieorchester Berlin und seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski das Violinkonzert von Jean Sibelius aufführen. Das Werk, berühmt für seine kom­ plexen, emotionalen Passagen, fordert Fischer als Solistin heraus, die tiefen Klangnuancen und das dramatische Zusammenspiel zwischen Einsamkeit und Triumph in jeder Phrase lebendig zu machen. Bereits im Dezember 2026 wird Fischer zusammen mit Daniel Müller-Schott einen weiteren außergewöhnlichen Abend gestalten. Die beiden „Münchner Kindl“ eint nicht nur ihre Heimatstadt, sondern eine über 20-jährige musikalische Freundschaft. In ihrer Zusammen­ arbeit mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Cristian Măcelaru entsteht mit ihrem Paradestück, Brahms’ Doppelkonzert, eine fesseln­ de Klangwelt, in der französischer Esprit auf klangliche Eleganz und orchestra­ le Raffinesse trifft. Fischer und Müller-Schott entfalten mit ihren Instrumenten einen Dialog, der die Zuhörer in die intime Erzählweise der Musik zieht und zwischen feinsten Nuancen und leidenschaftlichen Höhepunkten hin- und her­ führt – eine bemerkenswerte Verschmelzung von Ausdruckskraft und technischer Brillanz. * Berlioz Ouvertüre zu „Béatrice et Bénédict“ Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102 Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 * Orchestre National de France DA NIEL MÜL L ER -S CHOT T Julia Fischer Violine / Daniel Müller-Schott Violoncello / Cristian Măcelaru Leitung * Mittwoch, 2. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Beethoven Ouvertüre zu „König Stephan“ op. 117 Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“ undfunk-Sinfonieorchester Berlin / Julia Fischer Violine *R Vladimir Jurowski Leitung * Dienstag, 2. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

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EMANUEL A X

Zwischen Klarheit und Kraft Beethoven und Bruckner bilden den klangvollen Rahmen des Gastspiels der Dresdner Philharmonie. Als Solist in Beethovens 2. Klavierkonzert begrüßt das Orchester mit Emanuel Ax einen der international profilierten Pianis­ ten unserer Zeit, der auf ein halbes Jahrhundert Bühnen­ karriere zurückblicken kann. Mit mehreren Grammy Awards ausgezeichnet, zählt er zu den Pianisten, die technische Präzision und interpretatorische Schärfe auf selten eindringliche Weise verbinden. Bei seinem Zugang zu Beethoven wird von der Presse die Klarheit seiner Linien und die innere Dramatik seines Spiels gelobt. Unter der Leitung von Donald Runnicles präsentiert das Orchester außerdem Bruckners Symphonie Nr. 7 in all ihrer majestätischen Kraft und emotionalen Spannung. Runnicles überzeugt bei seinen Konzerten durch seine feinsinnige Phrasierung, sein tiefes Verständnis der romantischen Orchesterliteratur und Interpretationen von großer Intensität und Ausdruckskraft. * Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur * Dresdner Philharmonie / Emanuel Ax Klavier Donald Runnicles Leitung * Freitag, 20. November 2026 19.30 Uhr Isarphilharmonie München


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MARÍA DUEÑA S

ANA STA SIA KOBEKINA

Jung, kühn, virtuos

Funkensprühende Meisterin der Begeisterung Klarheit

Mit beeindruckender stilistischer Reife und musikalischer Intensität hat sich die spani­ sche Geigerin María Dueñas in kurzer Zeit als eine der spannendsten Stimmen der jungen Violingeneration etabliert. Die jüngst vom Gramophone Magazine als „Young Artist of the Year“ ausgezeichnete 23-Jährige wurde von der New York Times dafür gelobt, bekann­ ten Stücken „neues Leben“ einzuhauchen und ihnen einen „innovativen Einblick und Energie“ zu verleihen. Beim Münchner Gastspiel spielt sie Beethovens Violinkonzert, das weit gespannte Melodien mit lyrischer Tiefe verbindet. Mit seiner charakteristischen Mischung aus stilistischer Vielseitigkeit und Musizierfreude ist das Philharmonia Or­ chestra regelmäßig in der Isarphilharmonie zu Gast. Unter der Leitung des Chefdirigenten Santtu-Matias Rouvali, der für seine dyna­ mische Energie am Pult geschätzt wird, er­ gänzt das Orchester das Programm mit Tschai­kowskys mitreißender 4. Symphonie.

Bei einem Auftritt von Anastasia Kobekina zündet sofort der Funke – die Begeisterung springt unmittelbar über und überträgt sich spürbar auf das Publikum. Seit der Veröffent­ lichung ihres Debütalbums bei Sony Classical gibt es für die rasante Karriere der charisma­ tischen Jungcellistin kein Halten mehr. Der Opus Klassik, eine ihr gewidmete Doku-Reihe in der ARD und ihr Debüt bei den BBC Proms sind nur einige Höhepunkte. Neben Kobe­ kinas herausragendem Talent sticht ihre Lust am Spiel hervor, die sie zu einem Liebling von Presse und Publikum macht. Auf ihrem Stra­ divari-Cello kreiert die junge Künstlerin Augenblicke voll Poesie und Ideenreichtum. So auch in München, wo sie mit der Academy of St Martin in the Fields gastiert. Dafür hat Anastasia Kobekina mit Haydns 1. Cello­ konzert eines der essenziellen Werke aus­ gewählt, in denen das Violoncello solistisch in den Vordergrund gerückt wird – ergänzt durch Strawinskys „Suite Italienne“.

Energie, Klarheit und analytische Schärfe: Mit untrüglichem Gespür für Dramaturgie und klangliche Präzision hat sich Joana Mallwitz als eine der spannendsten Dirigentinnen un­ serer Zeit etabliert. Seit 2023 ist die OpusKlassik-Preisträgerin Chefdirigentin des Kon­ zerthausorchesters Berlin und prägt den Klang des Ensembles. Ihre Mimik und Gestik – prä­ zise und bis ins Detail durchdacht – bleiben dem Publikum zwar oft verborgen, übersetzen sich jedoch unmittelbar in einen hoch diffe­ renzierten, atmenden Orchesterklang. Die Un­ mittelbarkeit, die Mallwitz’ Dirigat auszeich­ net, besticht in München bei Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert mit der gefeierten Geigerin Bomsori als kraftvollem Mittelpunkt des Konzerts. Nach der Pause erklingt Tschai­ kowskys 5. Symphonie, bei der die leiden­ schaftliche Maestra ihr Publikum von der ersten Note an mitnehmen und ihr sicheres Gespür für Form und Ausdruck zur Geltung bringen kann.

* Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“ Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 * Philharmonia Orchestra London María Dueñas Violine Santtu-Matias Rouvali Leitung D * ienstag, 4. Mai 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München

* Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Strawinsky „Suite Italienne“ (Fassung für Violoncello und Orchester) Mozart Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201 * Academy of St Martin in the Fields Anastasia Kobekina Violoncello * Mittwoch, 5. Mai 2027 19.30 Uhr Isarphilharmonie München

* Emilie Mayer „Faust-Ouvertüre“ op. 46 Mendelssohn Bartholdy K ­ onzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 * Konzerthausorchester Berlin Bomsori Violine Joana Mallwitz Leitung * Dienstag, 8. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München

JOANA MALLWITZ

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BR AV ISSIMO

THE K ANNEH MA SONS

Eine außergewöhnliche Familie

GUSTAVO DUDAMEL & NEW YORK PHILHARMONIC

Weltklasse zum ­Saisonauftakt Gustavo Dudamel zählt zu den prägendsten Persönlichkei­ ten des internationalen Musiklebens: Ab der Saison 2026/27 ist der venezolanische Star-Dirigent „Music & Artistic Director“ beim traditionsreichen New York Phil­ harmonic. Damit folgt er auf berühmte Vorgänger wie Gustav Mahler, Leonard Bernstein, Zubin Mehta oder Kurt Masur. Zuvor war Dudamel viele Jahre Künstlerischer Lei­ ter des Los Angeles Philharmonic. International bekannt ist er nicht nur für seine musikalische Exzellenz, sondern auch für sein Engagement für die gesellschaftliche Kraft der Musik. Weltweit setzt er sich dafür ein, dass Musik verbinden, heilen und inspirieren kann, sei es bei Auftrit­ ten vor den Vereinten Nationen, im Weißen Haus, beim Friedensnobelpreiskonzert oder als Autor für die Essay-Rei­ he „Turning Points“ der New York Times. Im Oktober reist Dudamel erstmals in seiner neuen Funktion mit dem New York Philharmonic nach Berlin. In Gustav Mahlers 5. Sym­ phonie verbinden sich emotionale Tiefe, dramatische Kon­ traste und visionäre Klangwelten – ideale Voraussetzungen für Dudamels expressive und zugleich präzise Interpreta­ tion. Im ersten Teil des Konzerts erklingt die neu in Auftrag gegebene Komposition „Imágenes mestizas“ der kuba­ nisch-amerikanischen Komponistin, Dirigentin und Päda­ gogin Tania León. Die mit dem Pulitzer-Preis für Musik ausgezeichnete Künstlerin zählt zu den prägendsten Mu­ sikerpersönlichkeiten ihrer Generation. ania León „Imágenes mestizas“ (Deutsche Erstauffüh*T rung – Auftragskomposition des New York Philharmonic) Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll * New York Philharmonic Gustavo Dudamel Leitung * I n Zusammenarbeit mit Deutsche Klassik amstag, 17. Oktober 2026 20 Uhr *S Philharmonie Berlin

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Dachte man an die musikalischste Familie der Klassikwelt, nannte man lange die Familie Bach. Bis die Kanneh-Mason-Geschwister die weltweiten Konzertpodien eroberten, die inzwischen als „Britains most talented family“ gefeiert werden. Die Eltern haben ihre sieben Kinder jedoch nicht gedrillt, sondern ihren Nachwuchs stets mit Freude an die Instrumente herangeführt. Über das Image des „Royal Wedding“-Cel­ listen hat sich der sympathisch-selbstbewusste Sheku längst hinausgespielt. Doch eines bleibt: „Seine Musik interessiert ein Publikum, das weit größer ist, als das übliche“ (BR-Klassik). Ähnlich verhält es sich mit der Interpretationskunst seiner Geschwister: Die Pianistinnen Isata und Jeneba sowie der Geiger Braimah gastieren mit prominenten Orchestern, Soloprogrammen und Kammer­ musikpartnern in den internationalen Konzertsälen und hinterlassen prägende Eindrücke. * Mozart Sonate C-Dur KV 521 für Klavier zu vier Händen Mendelssohn Bartholdy Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 49 Schostakowitsch Klaviertrio Nr. 2 e-moll op. 67 * Braimah Kanneh-Mason Violine / Sheku Kanneh-Mason Violoncello Isata Kanneh-Mason Klavier / Jeneba Kanneh-Mason Klavier * Sonntag, 31. Januar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

HIMARI

Ausnahme­ talent Als „once-in-a-generation talent“ beschreibt sie Decca Classics – eine Einschätzung, die Himaris atem­ beraubende Technik, ihre fantasievollen Interpretationen und ihre erstaunliche emotionale Reife eindrucksvoll bestätigt. Bereits mit drei Jahren begann sie Gei­ ge zu spielen, heute studiert sie mit 15 Jahren als eine der jüngsten Studentinnen am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Ida Kavafian. Nach ihrem gefeierten Europadebüt mit den Berliner Philharmonikern und Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra erobert sie die großen Konzertsäle der Welt. In ihrer Heimat Japan ist sie längst ein Star: Ihre Rezitaltournee war in weniger als fünf Minuten ausverkauft, Mil­ lionen verfolgen ihre Auftritte online. 2025 zum Classic FM Rising Star ernannt, nahm Decca Classics Himari als jüngste Künstlerin der Labelgeschichte exklusiv unter Vertrag. Ihre Debüt-EP entstand gemeinsam mit der Pianistin Chelsea Wang, mit der sie im Juni 2027 auch ihr München-Debüt gestaltet. * Schubert Sonate für Violine und Klavier A-Dur D 574 „Grand Duo“ Grieg Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 c-moll op. 45 / Olivier Messiaen „Fantaisie pour violon et piano“ / Fritz Kreisler „Viennese Rhapsodic Fantasietta“ Ravel „Tzigane“ * Himari Violine / Chelsea Wang Klavier * Donnerstag, 3. Juni 2027 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche München


ALEGRIA EXHIBITION GMBH IN ZUSAMMENARBEIT MIT IMMERSIVE ART AG PRÄSENTIEREN


VOC A LISSIMO GAL A DER S TARS

JONA S K AUFMANN

Tutto Verdi

S

tartenor, Herzensbrecher, dazu ein echtes Münchner Kindl: Jonas Kaufmann ist nach wie vor der gefragteste Tenor in der internationalen Spitzenriege. „Seine Intensität und seine Eleganz, kombiniert mit seiner Musikalität und seinem strahlenden Aussehen, machen ihn zum In­begriff des Opernstars im 21. Jahrhundert“, schwärmte der Herausgeber der Opera News. Der Sänger ist im italienischen und französischen Opernrepertoire genauso gefragt wie im deutschen. Er hat Verdis „Otello“ in London, München und Neapel gesungen, in „Aida“ u. a. in der Arena di Verona. Nach seiner großen Tournee „Viva Puccini“ Ende 2024 ist Kaufmann erneut im Frühjahr 2027 mit der Deutschen Staats­ philharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Jochen Rieder in der Isarphilharmonie zu erleben. Diesmal widmet sich der „großartigste Tenor dieser Tage“ (The Daily Telegraph) ganz dem zweiten Großmeister der italienischen Oper: Mit Arien, Duetten und Szenen aus populären Werken Giuseppe Verdis nimmt der gefeierte Spezialist das Publikum mit in eine Welt voller Dramatik, Emotion und auch bur­ lesker Momente.

TUT TO VERDI * A rien, Duette, Szenen und Orchesterwerke aus popu­lären Verdi-Opern wie „Aida“, „Un ballo in maschera“, „La forza del destino“, „Otello“, „Don Carlos“ u. a. * Jonas Kaufmann Tenor / Marina Rebeka Sopran (12.3.-13.4.27) Juliana Grigoryan Sopran (16./18.4.27) Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Jochen Rieder Leitung T * ourneeveranstalter: MünchenMusik * Freitag, 12. März 2027 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt * Dienstag, 16. März 2027 20 Uhr, Philharmonie Essen * Donnerstag, 18. März 2027 19.30 Uhr, Die Glocke Bremen * Montag, 5. April 2027 20 Uhr, Großer Saal, Wiener Konzerthaus * Mittwoch, 7. April 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Freitag, 9. April 2027 19.30 Uhr, Laeiszhalle Hamburg * Sonntag, 11. April 2027 20 Uhr, Théâtre des Champs-Élysées Paris * Dienstag, 13. April 2027 20 Uhr, Tonhalle Düsseldorf * Freitag, 16. April 2027 19.30 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart Sonntag, 18. April 2027 20 Uhr, Rosengarten Mannheim *

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VOC A LISSIMO

Der Bariton Andrè Schuen widmet sich dem Liedkomponisten Robert Schumann

ROL ANDO VILL A ZÓN

Die Macht der Musik „Orfeo son io – Orpheus, das bin ich“. Dass sich ein Voll­ blutmusiker wie der mexikanisch-französische Tenor Rolando Villazón eines Tages auf die musikalischen Spuren der mythologischen Sängerfigur par excellence begeben würde, erscheint unkonventionell und absolut logisch zugleich. Orpheus ist der „Opernheld schlechthin und Inkarnation der Musik“ (so die Musikwissenschaft­ lerin Silke Leopold), seine Geschichte erzählt von der alles – und alle – betörenden Kraft der Musik und von unsterblicher Liebe: Themen, die ein vielseitiger Künstler wie Villazón, der von sich sagt, er mache alles mit Leiden­ schaft, natürlich kennt. Als ewig neugieriger und kreati­ ver „Tausendsassa“ der Opernszene – neben seiner Welt­ karriere als Tenor ist er auch Intendant der Salzburger Mozartwoche, Autor, Regisseur und gelegentlich auch Clown – begibt sich Villazón an diesem Abend auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Er folgt den Spuren des Orpheus-Mythos von den Anfängen der Opern­geschichte mit Monteverdi über Gluck bis zu Liedern des 20. Jahr­ hunderts von Gardel oder Bonfá. Begleitet wird er bei diesem „aufregenden Gesamtkunstwerk, das spielerisch zwischen Zeiten und Stimmungen springt“, wie die Deutsche Grammophon ihre kürzlich veröffentlichte Einspielung des Projekts beschrieb, von der österreichi­ schen Spezialistin für Alte Musik Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata. ORFEO SON IO * Werke von Monteverdi, Gluck, Carlos Gardel, Luiz Bonfá u. a. * Rolando Villazón Tenor / L’Arpeggiata Christina Pluhar Leitung * Sonntag, 9. Mai 2027 20 Uhr Prinzregententheater München

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ANDRÈ SCHUEN

Schumanns Liederjahr Wenn die Tage im November dunkler werden, widmen sich der Bariton Andrè Schuen und der Pianist Julius Drake zwei der farbigsten Liederzyklen Robert Schumanns aus dem Jahr 1840, seinem sogenannten „Liederjahr“ oder „Hoch­ zeitsjahr“ – jenem Jahr, in dem er Clara Schumann heiratete und zugleich eine außergewöhnlich intensive Phase seines Liedschaffens erlebte. Bereits im Lieder­ kreis op. 24 klingt vieles an, was später den Liedkomponisten Schumann so un­ verwechselbar macht. In der „Dichterliebe“, dem Höhepunkt des Konzertabends, lassen die beiden Künstler schließlich jene tiefen Emotionen plastisch hervortre­ ten, die Schumann in die Noten gelegt hat. Schuens warmer, nuancierter Ton eröffnet die vielschichtigen Gefühlsräume der Gedichte Heinrich Heines, von fieberhafter Ungeduld bis zu tiefer Innigkeit – jede Phrase ist durchdrungen von seinem Gespür für Text, Linie und musikalische Spannung. Julius Drake begleitet ihn dabei nicht nur, sondern tritt mit sensibler Kraft als dialogischer Partner auf, der Melodie und Harmonie kommentiert, vertieft und interpretiert. Ganz nach Schumanns kompositorischer Absicht, Gesangsstimme und Klavierklang mit­ einander verschmelzend zu gestalten, bis das letzte Klaviernachspiel das Konzertpublikum mit einem musikalischen Lichtstrahl in den Abend entlässt. * Schumann Liederkreis op. 24 / Schumann „Dichterliebe“ op. 48 * Andrè Schuen Bariton / Julius Drake Klavier * Montag, 9. November 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München


VOC A LISSIMO

BENJAMIN BERNHEIM

Ausdruck in Vollendung

BACHS WEIHNACHT SOR ATORIUM

Jauchzet, frohlocket! Johann Sebastian Bachs Weihnachtsora­ torium gehört zu den bedeutendsten Werken der geistlichen Musik und entführt am Tag vor Heiligabend in die festliche Klangwelt der Weihnachtsgeschichte. Mit strahlenden Chören, innigen Arien und einer farben­ reichen Instrumentation werden Freude, Staunen und Andacht eindrucksvoll erlebbar. Die sechs Kantaten schildern die Weihnachts­ geschichte in musikalischen Bildern und ent­ wickeln jeweils ihre eigene Atmosphäre – von stiller Innigkeit bis zu festlichem Jubel. So entsteht ein vielschichtiger Spannungsbogen, der die Zuhörenden berührt und die Weih­ nachtsbotschaft auf besondere Weise zum Klingen bringt. Es musizieren das Orchester der KlangVerwaltung und die Audi Jugend­ chorakademie, die herausragende junge Stim­ men ihrer Generation vereint. Gemeinsam entfalten sie einen differenzierten und zugleich kraftvollen Klang, während renom­ mierte Solisten den Partien Ausdruckskraft und Tiefe verleihen. So fügt sich alles zu ei­ nem glanzvollen Ganzen, das die Weihnachts­ botschaft lebendig werden lässt. * Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten I-VI * Orchester der KlangVerwaltung Audi Jugendchorakademie Julia Grüter Sopran Marie Henriette Reinhold Mezzosopran Moritz Kallenberg Tenor Johannes Kammler Bariton Fabio Biondi Leitung * Mittwoch, 23. Dezember 2026 19.30 Uhr Isarphilharmonie München

Benjamin Bernheim versteht es meisterhaft, vokale Eleganz, text­ liche Sensibilität und stilistische Raffinesse zu vereinen. Der fran­ zösische Tenor gilt als „der neue Stern am Gesangshimmel“ (BRKlassik) und wird für seine „ver­ lockend schöne Stimme“ (Süd­ deutsche Zeitung) gefeiert. Diese außergewöhn­liche Klangfarbe wird das Publikum im Prinzregenten­ theater selbst erleben, wenn der Tenor mit einem inten­siven und emotionalen Konzert­auftritt fasziniert. Seine Interpretationen zeichnen sich durch eine tiefe Ausdruckskraft aus, die jedes Werk in seiner ganzen Bandbreite spürbar macht. Im April präsentiert Bernheim ein faszinierendes Programm mit Werken von Puccini, Berlioz, Rachmaninow und weiteren bedeutenden Komponisten. Begleitet wird er von der Pianistin Carrie-Ann Matheson, deren Klavierspiel die expressive Schönheit des Gesangs perfekt ergänzt. Gemeinsam erschaffen sie ein Hör­erlebnis, das in seiner Vielschichtigkeit verführt und mit seiner stimmlichen wie pianistischen Brillanz nachhaltig beeindruckt. * Werke von Puccini, Berlioz, Rachmaninow u. a. * Benjamin Bernheim Tenor / Carrie-Ann Matheson Klavier * Dienstag, 6. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

VOCES8

Eine Reise durch Klang und Zeit Acht Stimmen, ein Klangkosmos: VOCES8 gilt als „Rolls-Royce unter den britischen A-cappella-Ensemb­ les“ (The Arts Desk) und begeistert weltweit mit technischer Brillanz und ansteckender Bühnenpräsenz. Von der Renaissance bis zur Ro­ mantik, von sakralen Werken bis zu Frank Sinatra oder Simon & Garfunkel – VOCES8 bewegt sich mühelos zwischen den Stilen. Vielseitigkeit und das bewusste Zelebrieren unterschiedlichster musikalischer Ausdrucks­ formen stehen im Zentrum seiner künstlerischen Philosophie. Das Magazin Gramophone rühmt den Gesang als „tadellos in Klangqualität und Ausgewogenheit“, die BBC sprach von einer Mischung aus „zwei Teilen King’s Singers, drei Teilen Swingle Singers und einem guten Schuss Bobby McFerrin“. WINTER TALES * Donnerstag, 10. Dezember 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin GIVE ME YOUR STARS * Mittwoch, 5. Mai 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

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VOC A LISSIMO

PHILIPPE JAROUSSK Y

Ein Stern am Musikhimmel

PHILIPPE HERREWEGHE

Matthäus-Passion Dass ausgerechnet ein Romantiker ein ba­ rockes Meisterwerk wiederentdeckte, gehört zu den faszinierenden Wendungen der Musik­ geschichte. Mit seiner legendären Wieder­ aufführung 1829 holte der junge Felix Men­ delssohn Bartholdy die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach aus über 100jähriger Vergessenheit und legte damit den Grundstein für die bis heute ungebrochene Wirkung des oratorischen Meisterwerks. Was Mendelssohn anstieß, hat bis in unsere Zeit hinein zu einer immer differenzierteren An­ näherung an Bachs komplexe Klangwelt ge­ führt – nicht zuletzt in der historischen Auf­ führungspraxis, zu deren bedeutendsten Vertretern zweifellos Philippe Herreweghe zählt. Seit Jahrzehnten strebt er danach, Bachs Musik in ihrer originalen Klangkraft erfahrbar zu machen. In der Isarphilharmonie entfaltet er mit dem Collegium Vocale Gent „einen transparenten, beinahe asketischen Klang“, so der Münchner Merkur nach dem letzten Kon­ zert in München im Frühjahr 2026, und bringt die eindringliche Dialogstruktur der Passion in ihrer ganzen spirituellen Tiefe zum Leuchten. * Bach Matthäus-Passion BWV 244 ollegium Vocale Gent *C Mauro Peter Tenor (Evangelist) Florian Boesch Bass (Christus) Marie Luise Werneburg Sopran I Johanna Ihrig Sopran II Alex Potter Alt I / Benno Schachtner Alt II Sam Boden Tenor I / David de Winter Tenor II Samuel Hasselhorn Bass I Jonas Müller Bass II Philippe Herreweghe Leitung * Karfreitag, 26. März 2027 19 Uhr Isarphilharmonie München

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Wer sich Namensgeber eines Aste­ roiden nennen darf, ist schon längst im (Musik-)Himmel ange­ langt. So geschehen bei Philippe Jaroussky, dem mit dem Himmels­ körper 332183 diese seltene Ehre zuteil wurde. Seit über 20 Jahren beglückt der französische Sänger sein Publikum mit sensiblen Inter­ pretationen und nuancenreicher wie dramatischer Gestaltungskraft. Selten greifen technische Per­fek­ tion und Ausdrucksstärke so brillant ineinander wie bei Jaroussky. Trotz seiner Traumkarriere findet der zum „Officier des Arts et des Lettres“ ernannte Virtuose Zeit für soziales Engagement. So ermöglicht er finanziell benachteiligten Musiktalenten eine Ausbildung an der von ihm gegründeten Académie Musicale: „Ich will ihnen bei der eigenen Vorstellung helfen, was sie wirklich tun wollen, und ihnen einen Weg aufzeigen“ (Concerti). In Berlin und München widmet er sich mit dem Ensemble Artaserse „seinem“ Vivaldi, dessen Werk ihm seit Anbeginn ein Schmuckkästchen mit immer neu zu entdeckenden Preziosen ist. IL MIO VIVALDI * Vivaldi „Stabat Mater“ / Vivaldi „Nisi Dominus“ / Vivaldi Ausgewählte Opernarien * Philippe Jaroussky Countertenor / Ensemble Artaserse * Freitag, 13. November 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Montag, 7. Dezember 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München

THE KING’S SINGERS

A cappella in Vollendung Mit höchster vokaler Präzision, eindrucksvoller stilistischer Vielfalt und britischem Esprit schlagen „The King’s Singers“ mühelos den Bogen von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Seit über fünf Jahrzehnten gehören sie zu den renommiertesten A-cappella-Ensembles der Welt und prägen seit ihrer Gründung 1968 mit einzigartiger Klangkultur, stilprägender Interpretati­ on und höchstem Qualitätsanspruch die internationale Vokal­szene. Ihr Repertoire reicht von Chorälen, Werken der Renaissance und Romantik über Songs der Comedian Harmonists, Beatles oder Billy Joel bis zu Spirituals und Jazzstandards – ein musikalisches Spektrum, das seinesgleichen sucht. In ihrem Programm „Head Space“ laden sie nun zu einem musika­ lischen Innehalten ein – einer atmosphärischen Reise durch Stille und poetische Klangräume, von geistlicher Nachtmusik bis zu Naturimpressionen. HEAD SPACE * Vokalmusik als atmosphärische Klangreise durch poetische Klangräume, geistliche Nachtmusik und Naturimpressionen The King’s Singers * Mittwoch, 3. März 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Sonntag, 7. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München *


VOC A LISSIMO

ARVO PÄRT NACHT VOX CL AMANTIS

Meditative Klangwelten

A

rvo Pärts Musik gehört zu den eindrucksvollsten Klangwelten der Gegenwart – still, konzentriert und von großer Tiefe. Eine besondere Hommage an den estnischen Komponisten erklingt im Frühjahr 2027: Der renommierte estnische Chor Vox Clamantis unter der Leitung von Jaan-Eik Tulve widmet sich in einer „Arvo-Pärt-Nacht“ dem Werk des großen Meisters der spirituellen Musik. Das Grammy-prämierte Vokalensemble ist bekannt für seinen transparenten und zugleich warmen Klang. Seit mehr als 25 Jahren pflegt Vox Clamantis eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Pärt – diese hat zu zahlreichen gefeierten Einspielungen geführt. „Das künstlerische Niveau, das nötig ist, um eine so lebendige und atmende Interpretation wie die von Vox Clamantis zu erreichen, ist selten anzutreffen“, schrieb das BBC Music Magazine. Anlässlich von Pärts 90. Geburtstag erschien 2025 das Album „And I heard a voice“, das die enge Verbindung anschaulich dokumentiert. Seine meditative Klangsprache ist nun in ihrer ganzen spirituellen Intensität live erlebbar.

A R VO - PÄ R T- N AC H T * mit dem Chor Vox Clamantis aus Estland Jaan-Eik Tulve Leitung * Montag, 15. März 2027 19.30 Uhr, Kurhaus Wiesbaden * Dienstag, 16. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Freitag, 19. März 2027 19.30 Uhr, Frauenkirche Dresden * Samstag, 20. März 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin Sonntag, 21. März 2027 19.30 Uhr, Großer Saal, Musikverein Wien * Dienstag, 6. April 2027 19.30 Uhr, Beethovenhalle Bonn * Mittwoch, 7. April 2027 19.30 Uhr, Die Glocke Bremen * Donnerstag, 8. April 2027 19.30 Uhr, Hauptkirche St. Michaelis * Hamburg * Samstag, 10. April 2027 19.30 Uhr, Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart Dienstag, 11. April 2027 19.30 Uhr, Tonhalle Düsseldorf *

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VOC A LISSIMO

HOWA RD A R M A N

MÜNCHENER BACH- CHOR

Große Stimmen – große Werke

S TUT TG AR TER K ANTOREI

Elias 2023 begann die Stiftsmusik Stuttgart mit der Auffüh­ rung der gesamten Kirchenmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy in Konzerten und Gottesdiensten. Im Novem­ ber 2026 findet der Zyklus nun seinen krönenden Ab­ schluss mit der Aufführung des Oratoriums „Elias“ durch die Stuttgarter Kantorei und die Stiftsphilharmonie Stuttgart. Die Vertonung der Geschichte des alttesta­ mentlichen Propheten Elias zeigt einmal mehr die Ein­ zigartigkeit von Mendelssohns Musik, die in den vergan­ genen vier Jahren unter der Ägide von Stiftskantor Kay Johannsen in der Stuttgarter Stiftskirche eindrucksvoll zu erleben war. Mit dramatischer Ausdruckskraft, nuan­ ciertem Orchesterklang, emotionalen Arien und ergrei­ fenden Chorälen gelang Mendelssohn eine eindrucksvol­ le Brücke zwischen barocker Musiktradition und der Klangwelt des 19. Jahrhunderts. * Mendelssohn Bartholdy „Elias“ op. 70 * Stuttgarter Kantorei Stiftsphilharmonie Stuttgart Die Solisten werden noch bekannt gegeben. Kay Johannsen Leitung * Freitag, 20. November 2026 19 Uhr, Stiftskirche Stuttgart

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Der Münchener Bach-Chor steht seit Jahrzehnten für eindrucksvolle Aufführungen großer Chorwerke und schlägt mit seinem neuen Künstlerischen Leiter Howard Arman ein neues Kapitel auf. Der international renommierte Dirigent und Chor­ leiter bringt seine langjährige Erfahrung sowie stilistische Klarheit und klangliche Tiefe in die Arbeit von Chor und Orchester ein. Gemeinsam stehen sie für musi­ kalische Exzellenz und lebendige Aufführungen großer geistlicher Werke. Im Dezember eröffnet „Bach in Space – Voices“ mit faszinierenden NASA- und ESA-Aufnahmen neue Perspektiven auf Bachs Musik. Mit Mendelssohns „Elias“ widmet sich das Ensemble einem der bedeutendsten Oratorien des 19. Jahrhun­ derts. Am vierten Advent erklingt traditionell Bachs Weihnachtsoratorium, dessen festliche Chöre und innige Choräle die Weihnachtszeit einläuten. Den Abschluss bildet am Karfreitag Bachs Matthäus-Passion – ein Werk von erschütternder Tiefe, das der Münchener Bach-Chor mit erzählerischer Intensität und feiner Klang­ kultur zum Leben erweckt. B AC H I N S PAC E – VO I C E S * Weitere Informationen siehe S. 61 ünchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester / Howard Arman Leitung *M D * onnerstag, 3. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München B AC H : W E I H N AC H T S O R AT O R IUM * Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten I-VI * Münchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester Johanna Wallroth Sopran / Anna Lucia Richter Mezzosopran Benjamin Bruns Tenor / Konstantin Krimmel Bariton / Patrick Hahn Leitung * Sonntag, 20. Dezember 2026 14 Uhr, Isarphilharmonie München ELIA S * Mendelssohn Bartholdy „Elias“ op. 70 * Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor Elisabeth Freyhoff Sopran / Marie Seidler Mezzosopran Martin Mitterrutzner Tenor / Jonas Müller Bass / Howard Arman Leitung * Sonntag, 7. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München B AC H : M AT T H ÄUS - PA S S I O N * Bach Matthäus-Passion BWV 244 ünchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester *M Julia Doyle Sopran / Sophie Harmsen Mezzosopran / Joshua Ellicott Tenor (Evangelist) / Hugo Hymas Tenor (Arien) / Patrick Zielke Bass (Christus) Sebastian Noack Bariton (Arien) / Howard Arman Leitung * Freitag, 26. März 2027 14 Uhr, Isarphilharmonie München


BEE THOVEN -JA HR 2027 ZUM 200. TODES TAG DES KOMPONIS TEN

Genie. Visionär. Revolutionär. „Beethoven begreift in sich die ganze, runde, komplexe Menschennatur. Niemals hat ein Musiker von der Harmonie der Sphären, dem Zusammenklang der Gottesnatur, mehr gewusst und mehr erlebt als Beethoven.“ Die Worte des Dirigenten Wilhelm Furtwängler beschreiben vielleicht das, was aus Beethovens Musik auch heute noch direkt zu uns spricht: das zutiefst Menschliche und überirdisch Wunderbare.

W

idersprüchlich, radikal, politisch, rebellisch, zutiefst empfindsam, verletzlich, einsam – Beet­hoven gilt vielen als der erste moderne Künstler. Von uner­ füllter Liebe und vom Verlust seines Hör­vermögens geprägt, überwand er als visionärer Komponist die musikalischen Konventionen der Klassik und ebnete den Weg zur Romantik. Er revolutionierte die Symphonik wie auch die Klaviermusik und schuf ein Gesamtwerk, das in seiner be­glückenden und zugleich erschütternden Intensität vor allem eines ist: eine Hymne an das Leben und die Menschlichkeit. Mehr als zwei Jahrhunderte

nach seinem Wirken hat die Musik von Ludwig van Beethoven nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Sie bleibt lebendig, fordert heraus und berührt – und ist damit immer wieder neu ein Konzerterlebnis wert. Das Beethoven-Jahr 2027, das an seinen 200. Todestag erinnert, gibt einen besonderen Anlass, dieses außergewöhnliche Schaffen in seiner ganzen Vielfalt neu zu hören und zu feiern.

Beethoven 2027 im Überblick • Die neun Symphonien ➝ S. 28 • Rudolf Buchbinder ➝ S. 29 • 60 Bohnen für Beethoven ➝ S. 29 • Kit Armstrong ➝ S. 30 • Beethovens Neunte ➝ S. 30 • Die fünf Klavierkonzerte ➝ S. 30 • Igor Levit ➝ S. 31

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KonzertNews 2/2026

Karten: muenchenmusik.de 089-93 MünchenMusik MünchenMusik 60 93 sowie Gruppe bei München 2026/27 Ticket 27


BEE T HOV EN -JA HR 2027

Ludwig van Beethoven im Jahr 1804 (Porträt von Joseph W. Mähler) – im selben Jahr, in dem der Komponist mit der Arbeit an seiner revolutionären „Eroica“ einen entscheidenden Wendepunkt in der Musikgeschichte markierte

Die neun Symphonien – vier Konzerte an Ostern Sie sind Beethovens musikalisches Vermächtnis – die neun Symphonien, entstanden in einem Zeitraum von 25 Jahren, in denen er das ganze Spektrum kompositorischer Möglichkeiten auslotete, die die Königsgattung Symphonie in sich birgt. Unter den großen Komponisten war Beethoven der erste, der neun Symphonien vollendete, mit Dvořák, Bruckner und Mahler sollten andere folgen, denen ebenfalls just neun Symphonien zu komponieren vergönnt war. Das Mystische, das diesem so vielfältigen Werkzyklus anhaftet – von der durch Haydn und Mozart geprägten Ersten bis zur monumentalen Neunten – ist das eine. Das Wegweisende, das die Musikgeschichte wie kein anderer Zyklus prägte, ist das andere, das bis heute in der Begegnung mit Beethovens Symphonien beglückt staunen lässt. Die Münchner Symphoniker machen mit ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian in konzentrierter Folge an Ostern 2027 alle neun Symphonien in ihrer gesamten Entwicklung und faszinierenden Strahlkraft erfahrbar. Dass Beethoven am 26. März 1827 – und damit genau 200 Jahre vor den Aufführungsdaten dieses Zyklus – starb, verleiht diesem „Opus magnum“ zusätzliche historische Bedeutung. Münchner Symphoniker / Joseph Bastian Leitung

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* Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ * Donnerstag, 25. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * S amstag, 27. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 „Schicksalssymphonie“ Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ * Ostersonntag, 28. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“ * Münchner Konzertchor / Münchner Oratorienchor Lydia Teuscher Sopran / Anke Vondung Alt Sung Min Song Tenor / Jochen Kupfer Bariton * Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München


BEE T HOV EN -JA HR 2027

Rudolf Buchbinder „Mein Leben als Interpret war und ist ein Leben mit Beethoven. Sein Werk fasziniert mich, seit ich begonnen habe, mich mit Musik zu beschäftigen.“ Als Rudolf Buchbinder mit fünf Jahren sein Klavierstudium an der Wiener Musikhochschule begann, konnte er zwar noch nicht lesen oder schreiben, doch sehr bald wusste er, dass Beethoven eine zentrale Rolle in seinem Leben spielen würde. Tatsächlich hat Buchbinder im Laufe seiner jahr­ zehntelangen Karriere Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation gesetzt – nicht umsonst sind beide Namen heute für so manchen quasi ein Synonym. Im Rahmen des Jubiläumsjahres huldigt der österreichische Pianist in drei Konzerten das Werk Beethovens: sowohl als Solist mit Orchester in der Isarphilharmonie als auch mit zwei Solorezitalen im Prinzregententheater. Den Anfang macht das 4. Klavierkonzert, das Buchbinder an der Seite der Wiener Symphoniker und deren Chefdirigent Petr Popelka aufführt. An zwei weiteren Terminen wird sich Buchbinder seiner Lieblings­ auswahl von Beethovens großen Klaviersonaten widmen und dabei mit packender Intensität und feinster Artikulation erneut unter Beweis stellen, dass er Beethoven aus gutem Grund zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat. Seine Interpretationen zeichnen sich dabei nicht nur durch technische Brillanz, sondern auch durch eine außer­gewöhnliche Nähe zum geistigen Gehalt der Werke aus. So gelingt es ihm immer wieder, vertraute Kompositionen neu erlebbar zu machen und das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

RUD OL F BUCHBINDER

* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ iener Symphoniker / Rudolf Buchbinder Klavier *W Petr Popelka Leitung * Dienstag, 19. Januar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Beethoven Sonate Nr. 17 d-moll op. 31/2 „Der Sturm“ Beethoven Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31/3 „Die Jagd“ Beethoven Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2 Beethoven Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“ * Rudolf Buchbinder Klavier * Sonntag, 14. Februar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater München * Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll op. 2/1 Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“ Beethoven Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2 Beethoven Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 „Appassionata“ * Rudolf Buchbinder Klavier * Montag, 31. Mai 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater München

60 Bohnen für Beethoven Kaum ein Komponist wurde so oft zitiert, verklärt, verehrt – und zugleich missverstanden wie Ludwig van Beethoven. Zwischen Gehörverlust, Genialität und Gerümpel in 68 Wiener Wohnungen zeigt sich ein Leben voller Widersprüche: tief bewegend, eigen­ willig, menschlich. Doch wie sah Beethovens Alltag aus? Mit welcher Musik beschäftigte er sich? Was inspirierte ihn? Und wie passt ein exakter Kaffeebohnenspleen zu monumentalen Sympho­ nien? Das von Concerto Köln konzipierte Programm „60 Bohnen für Beet­hoven“ beleuchtet den Komponisten aus ungewohnter Perspektive – mit Musik, die ihn prägte, und Einblicken in seine Eigenheiten, etwa der peniblen Zählung seiner täglichen 60 Kaffee­ bohnen. Der Abend im Prinzregententheater verbindet Beethovens Musik mit kurzen, erzählerischen Momenten – teils dokumenta­ risch, teils augenzwinkernd. Henning Baum gestaltet diese Reise nicht nur erzählerisch, sondern schlüpft stellenweise auch in die Rolle Beet­hovens selbst. Dem breiten Publikum aus Film und Fernsehen ver­ traut, überzeugt er vor allem durch Klarheit, Energie und feines Gespür für Zwischentöne – und verleiht Beethovens Welt so eine unmit­ telbare Präsenz zwischen Ernst, Humor und Ironie. * Beethoven Rondo a Capriccio G-Dur HENNING B AUM op. 129 „Die Wut über den verlorenen Groschen“ Beethoven Sonate für Violine und Klavier Nr. 5 F-Dur op. 24 „Frühlingssonate“ (Auszüge) Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 (Auszüge) Haydn Symphonie Nr. 49 f-moll Hob. I:49 „La Passione“ (Auszüge) Mozart Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201 (Auszüge) u. a. * Concerto Köln / Tobias Koch Hammerklavier Henning Baum Erzähler * Montag, 12. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

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BEE T HOV EN -JA HR 2027

Solisten­ensemble gleich dreimal zum Erklingen: zum Jahres­ ausklang 2026, als Auftakt in das Jubiläumsjahr, sowie am Oster­ montag – wenige Tage nach Beethovens 200. Todestag – als Ab­ schluss der Gesamtaufführung aller Symphonien. * Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“ * Münchner Symphoniker / Münchner Konzertchor Münchner Oratorienchor / Lydia Teuscher Sopran Anke Vondung Mezzosopran / Sung Min Song Tenor Jochen Kupfer Bariton / Joseph Bastian Leitung S * onntag, 27. Dezember 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Dienstag, 29. Dezember 2026 16 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Freitag, 1. Januar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München * Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München

K I T A R M S T RONG

Kit Armstrong Sein Lehrer Alfred Brendel sah in ihm ein Wunderkind und die „größte musikalische Begabung, der er je begegnet“ sei. Tatsäch­ lich ist Kit Armstrong nicht nur musikalisch vielseitig: Schon früh studierte er neben Klavier auch Komposition und Naturwissen­ schaften und spricht mehrere Sprachen. Der Pianist fasziniert als wandlungsfähiger Tastenkünstler mit außergewöhnlicher Inter­ pretationskunst und virtuoser Klangfantasie. Über Beethoven sagt er, dessen Werk repräsentiere die Menschheit in all ihren Facetten. In diesem Spannungsfeld begegnet Armstrong dem Dirigenten Jan Caeyers, Beethoven-Spezialist und -Biograf sowie Leiter der belgischen Orchesterformation „Le Concert Olympique“. Deren auf vier Jahre angelegtes Projekt „Beethoven27“ zeichnet Beethovens Leben und Werk in 27 europäischen Städten musikalisch nach und läuft bis 2027 – jedes Konzert als facettenreiches Porträt aus Symphonien, Klavierkonzerten und Sonaten. * Bach Präludium und Fuge c-moll BWV 871 aus „Das wohltemperierte Klavier Band II“ Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Beethoven Andante favori F-Dur Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 * L e Concert Olympique / Kit Armstrong Klavier / Jan Caeyers Leitung * Freitag, 29. Januar 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * S amstag, 30. Januar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

„Freude, schöner Götterfunken!“ Aus der Fülle ikonischer Werke Beethovens ragt eines besonders hervor: die 9. Symphonie, drei Jahre vor seinem Tod entstanden. Mit ihrem Umfang und der Einbeziehung von Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ sprengte sie die Grenzen ihrer Zeit und wurde zum Schlüsselwerk der symphonischen Entwicklung. Beet­ hovens überschwänglicher „Kuss an die ganze Welt“ verleiht auch heute noch jedem Freudentag festlichen Glanz. Die Münchner Symphoniker und ihr Chefdirigent Joseph Bastian bringen das Meisterwerk mit zwei Münchner Chören und einem hochkarätigen

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Alexander Lonquich spielt alle Klavierkonzerte Beethovens an einem Abend

Die fünf Klavierkonzerte an einem Abend Fünf Klavierkonzerte. Ein Abend. Das Beethoven-Jahr beginnt gleich mit einem Paukenschlag, denn der Pianist Alexander Lonquich wagt das Abenteuer, alle fünf Klavierkonzerte Beethovens an einem einzigen Abend zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester unternimmt er – als Pianist und Dirigent in Per­ sonalunion – eine Reise durch den musikalischen Kosmos eines Komponisten, der selbst virtuoser Pianist war und die ersten vier seiner Klavierkonzerte als solcher auch zur Uraufführung gebracht hatte. Während in den frühen Klavierkonzerten noch Traditionen und wichtige Vorbilder spürbar sind, begab sich Beethoven als revolutionärer Geist in den späteren Kompositionen auf neues, unerhörtes Terrain. Dieses besondere Projekt zum Auftakt des Jubi­ läumsjahres macht die Entwicklung Beethovens vom klassisch inspirierten Virtuosen der frühen Jahre hin zum visionären Klang­ revolutionär an einem einzigen intensiven und beglückend erhellen­ den Konzertabend erlebbar. * Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 ünchener Kammerorchester *M Alexander Lonquich Klavier & Leitung * Dienstag, 5. Januar 2027 18 Uhr, Isarphilharmonie München


BEE T HOV EN -JA HR 2027

Igor Levit spielt alle Klaviersonaten Beethovens Für Igor Levit ist Musik weit mehr als die Interpretation großer Werke. Mit „No Silence“ hat er sich nun ein eigenes künstlerisches Zuhause geschaffen: ein Label, das eine Haltung verkörpert. „Es ist vor allem meine Antwort auf die Welt, wie ich sie heute sehe – auf ihre Krisen und Herausforderungen“, erklärt Levit gegenüber BR-Klassik. Denn: „Was die Welt braucht und wovon sie nie genug haben kann, sind Menschen, die künstlerisch ihre Stimme erheben.“ Zugleich versteht er das Projekt als Ermutigung an Kunstschaffende, neue Wege zu gehen. „Dieser Geist der Grenzenlosigkeit ist ein zen­ traler Teil der Seele von ‚No Silence‘“, so Levit. Auf der Bühne der Philharmonie Berlin widmet er sich einem der bedeutendsten Werk­ zyklen der Klavierliteratur: den Sonaten Ludwig van Beethovens. „Der Beet­hoven-Interpret der Stunde" (ARD Kultur) brannte schon als Teenager für diese Musik. „Für mich ist Beet­hoven alles. Seine Klaviersonaten sind ein Kompendium all dessen, was wir Menschen emotional zu leisten imstande sind.“ Anlässlich des 200. Todestages Beethovens im Jahr 2027 widmet sich der Wahlberliner in einem auf mehrere Spielzeiten angelegten Zyklus sämtlichen Klaviersonaten des Komponisten. Die ersten beiden Rezitale führen von den frühen Werken des jungen Beethoven bis zu Meisterstücken seiner mittleren

Schaffensperiode und zeichnen ein facettenreiches Porträt voller Ausdruckskraft, Kühnheit und visionärer Energie. * Igor Levit Klavier * Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll op. 2/1 Beethoven Sonate Nr. 12 As-Dur op. 26 Beethoven Sonate Nr. 25 G-Dur op. 79 „Sonatine“ Beethoven Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“ * Donnerstag, 18. März 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin * Beethoven Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 Beethoven Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7 Beethoven Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14/1 Beethoven Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2 Beethoven Sonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les Adieux“ * Sonntag, 2. Mai 2027 15.30 Uhr, Philharmonie Berlin * Der Zyklus wird in den kommenden Spielzeiten fortgesetzt.

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IM FOKUS DIE KONZERTDIREK TION HANS ADLER BERLIN

Zukunft braucht Herkunft Seit 108 Jahren steht die Konzertdirektion Adler für außergewöhnliche Klassik-Konzerte. Große Namen waren von Anfang an dabei, mit vielen Spitzenkünstlern entwickelte sich eine Zusammenarbeit über mehrere Jahrzehnte. Wenn die Qualität stimmte, waren aber auch Ausflüge in Pop, Jazz oder Unterhaltung nie ausgeschlossen. Die erste Anzeige im Jahr 1918

K

lassische Musik entsteht nicht im luftleeren Raum – davon erzählt die Firmengeschichte der Konzertdirektion Adler auf besondere Weise. 1918 gründet Hans Adler seine Firma: Während das Deutsche Reich der Niederlage im Ersten Weltkrieg entgegentaumelt, der Kaiser vertrieben wird, sich überall im Reich revolutionäre Bewegungen bilden, die öffentliche Ordnung zusammenzubrechen droht und die Republik gleich doppelt ausgerufen wird, etabliert sich der 27-jährige Jungunternehmer in der Kulturszene der deutschen Hauptstadt. Denn die Leute sind hungrig nach musikalischen Erlebnissen, gerade in diesen harten Zeiten. Der Komponist Richard Strauss unterstützt Hans Adler, als erste Veranstaltung kann er einen Liederabend von Therese Schabel präsentieren, die von ihrem Mann Artur begleitet wird. Bald kommen

Firmengründer Hans Adler

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Anfang der 1950er Jahre: Wilhelm Furtwängler mit dem jungen Witiko Adler

beim mutigen Kulturmanager auch die Pianisten Walter Gieseking und Eduard Erdmann hinzu, ebenso wie der Bratsche spielende Komponist Paul Hindemith. Während der Jahre der NS-Diktatur setzen sich Hans Adler und seine Ehefrau, die Malerin Herta Kaupe, für Musikerinnen und Musiker ein, die vom System drangsaliert werden. Solange es möglich ist, engagieren sie weiterhin auch jüdische Künstler.

Vladimir Horowitz

Yehudi und Diana Menuhin mit Witiko Adler


Richard von Weizsäcker mit Witiko Adler

In der Künstlergarderobe der Philharmonie: Claudio Abbado mit Witiko Adler

Neuanfang in schwierigen Zeiten Als Hans Adler 1948 an Knochen-Tuberkulose stirbt, übernimmt sein gerade erst 20-jähriger Sohn Witiko zusammen mit der Mutter die Firma. Das berufliche Handwerkszeug erwirbt er sich, indem er den Starpianisten Alfred Cortot auf Gastspielreisen begleitet. Seine erste Tournee organisiert er für das Quartetto di Roma. Er knüpft einerseits Kontakte zum Teatro Colón in Buenos Aires, wohin er viele deutsche Künstler vermittelt, und er holt andererseits US-Amerikanische Orchester nach Berlin, sorgt nach dem einschneidenden Erlebnis des Mauerbaus dafür, dass im West-Teil der Stadt weiterhin internationale Spitzenkünstler präsent sind.

Von Berlin in die Welt Ob Zubin Mehta oder Claudio Abbado, ob Lorin Maazel, Seiji Ozawa oder Bernard Haitink – die Deutschland-Debüts all dieser Dirigenten werden von der Konzertdirektion Adler ermöglicht. 1954 erfindet Witiko Adler mit dem „Pro Musica“-Zyklus die erste Abonnement-Reihe für Kammermusik in der geteilten Stadt, mit „Pro Arte“ kommt bald eine Reihe für Klavierabende hinzu, die Orchester­ konzerte in der 1963 eröffneten Philharmonie werden unter dem Titel „Musikalische Akademie“ präsentiert.

Anne-Sophie Mutter mit Wolfgang Stresemann (links, Intendant der Berliner Philharmoniker) und Witiko Adler in der Philharmonie

Jubiläumskonzert 2018 zum 100-jährigen Bestehen der Konzertdirektion: Anne-Sophie Mutter und Daniel Barenboim mit Jutta und Witiko Adler

der Konzertdirektion Adler mit „First Classics Berlin“ im Jahr 2021 hat sich der künstlerische und ästhetische Horizont dann noch einmal geweitet. Geschäftsführer ist seitdem Andreas Schessl. In der Saison 2026/27 sind große Stars der Klassik wie Martha Argerich, Gustavo Dudamel und Igor Levit zu Gast. Aber auch Namen aufsehenerregender junger Künstler wie Alexander Malofeev, Justus Eichhorn und German Gents, die neuen Spirit in die Konzertsäle bringen, sind vertreten. Die Bandbreite der Konzerte wird um Filmmusik-Konzerte wie „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ oder „The Sound of James Bond“ ergänzt, die das Programm für ein neues Publikum interessant machen. Neugierig zu bleiben, den Ideen der Künstlerinnen und Künstlern mit Offenheit zu begegnen, dabei aber auch mit Stolz auf die eigene Geschichte zu blicken – diesen Zielen folgt das unternehmerische Handeln seit nunmehr 108 Jahren. Getreu dem Motto des Philo­ sophen Odo Marquard: Zukunft braucht Herkunft. Beitrag von Frederik Hanssen

Und die Konzertdirektion betreibt Nachwuchsförderung: Im Dezember 1925 hatte Hans Adler das Deutschland-Debüt eines sensationell begabten russischen Pianisten organisiert: Vladimir Horowitz, 21 Jahre jung. Witiko Adler wird 1950 den erst 19-jährigen Friedrich Gulda in Berlin vorstellen, dreizehn Jahre später dann – ebenso erfolgreich – den 20-jährigen Daniel Barenboim. Und auch die erste Begegnung zwischen Herbert von Karajan und der 13-jährigen Anne-Sophie Mutter 1976 hat Witiko Adler arrangiert. So beginnen wunderbare Freundschaften: Viele Weltstars werden der Konzertdirektion über Jahrzehnte verbunden bleiben.

Die Zukunft im Blick Auch wenn die Klassik stets im Mittelpunkt stand, von Anfang an organisiert die Konzertdirektion auch Veranstaltungen aus anderen Genres. Unvergessen ist der Auftritt von Sammy Davis jr. 1967, später folgen Konzerte mit Ella Fitzgerald, Fats Domino, Mireille Mathieu oder auch Roy Black. Seit dem Zusammenschluss

Witiko Adler mit Leonard Bernstein

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PI A NISSIMO TA S TENZ AUBER

L ANG L ANG

Weltstar am Klavier

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r ist ein Mann der Superlative, Weltrekordhalter, passio­ nierter Künstler, begeisterter Vermittler mit und für das Klavier: Lang Lang. Ob ein Auftritt vor Millionen bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2008 oder beim Krönungskonzert von King Charles III. im Mai 2023, ob während Besuchen in chinesischen Schulen oder bei einem Konzert in einem renommierten Konzertsaal an der Seite hochkarätiger ­O rchester und Dirigenten – Lang Lang ist weltweit Synonym für Begeisterung und Liebe zur klassischen Musik. Seit seinem Durchbruch mit 17 Jahren hat er eine Weltkarriere gemacht, die ihn zu einem Botschafter der Klassik werden ließ. Sein Klavier­ abende in München und Dresden dürfte dies auf eindrucksvolle Weise unterstreichen – mit einem fein zusammengestellten Programm mit Werken von Mozart, Beethoven, Albéniz und Liszt. * Mozart Rondo D-Dur KV 485 Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“ Beethoven Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110 Albéniz „Granada“, „Cataluña“, „Sevilla“, „Cádiz“, „Asturias“ und „Cuba“ aus „Suite española“ op. 47 Liszt „Consolation“ Nr. 2 E-Dur Liszt „Venezia e Napoli“: Nr. 3 „Tarantella“ * L ang Lang Klavier * Sonntag, 1. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Mittwoch, 11. November 2026 19.30 Uhr, Kulturpalast Dresden

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PI A NISSIMO

K YŌHEI SORITA

Kontraste der ­Klavierkunst Mit der Silbermedaille beim Cho­ pin-Wettbewerb 2021 erzielte Kyōhei Sorita einen historischen Erfolg: Kein japanischer Pianist war bei diesem Wettbewerb seit über einem halben Jahrhundert so erfolgreich. Seither erobert er die großen Säle der Welt mit einem Spiel, das Virtuosität und poetische Reife vereint. Zudem begeistert Sorita als Kammermusiker und Gründer eines eigenen Orchesters mit großer stilistischer Vielseitigkeit. Seine Klavierrezitale versprechen nicht nur brillante Technik, son­ dern eine intensive Begegnung mit musikalischer Raffinesse und Witz. Auf dem Programm stehen Mozarts 3. Klaviersonate, Brahms’ innige Drei Inter­mezzi, Liszts dra­matisches „Funérailles“ sowie Beethovens monumentale „Hammer­klavierSonate“ – Werke voller Kontrast, Ausdruckskraft und Leidenschaft.

HÉLÈNE GRIMAUD

In Farben hören Die musikalische Interpretation von Hélène Grimaud ist nie auf technische Finesse beschränkt, sondern ver­ bindet Klarheit mit großer Emotion. Für die Französin sind Kompositionen „heilige Werke, die durch die Musi­ kerinnen und Musiker als Medium zum Leben erweckt werden müssen“ (BR-Klassik). Ihr nuanciertes Spiel changiert zwischen Sanftheit und Kraft. Dabei lässt ihre Gabe der synästhetischen Wahrnehmung sie Musik gleichsam „in Farben hören“ und erhöht ihr ohnehin feinfühlendes Spiel zu einem mit ihrer Persönlichkeit verbundenen Klangerlebnis. Mit ihrer unverwechsel­ baren Verbindung von Präzision und klang­licher Sensi­ bilität nimmt sie eine besondere Stellung im internatio­ nalen Musikleben ein. Die Gründerin eines Zentrums für Wolfschutz verbindet ihre künstlerische Arbeit mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Natur und Umwelt. In München widmet sich die Künstlerin den letzten Sonaten von Beet­hoven und Schubert – ein Programm zwischen Schönheit, Melancholie und Abschied. Einen besonderen Schwerpunkt bildet im Beethoven-Jahr 2027 die Sonate Nr. 32 des Komponisten, deren abschließendes Adagio sich mit großer Ruhe und Offenheit entfaltet. DIE LETZTEN SONATEN * Beethoven Sonate Nr. 32 c-moll op. 111 Schubert Sonate Nr. 21 B-Dur D 960 * Hélène Grimaud Klavier * Montag, 14. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München

* Mozart Sonate für Klavier Nr. 3 B-Dur KV 281 / Brahms Drei Intermezzi op. 117 Liszt „Funérailles“ aus „Harmonies poétiques et religieuses“ Beethoven Sonate Nr. 29 B-Dur op. 106 „Hammerklavier“ yōhei Sorita Klavier *K * Mittwoch, 17. Februar 2027 19.30 Uhr, Bibliotheksaal Polling * Freitag, 19. Februar 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Donnerstag, 25. Februar 2027 19.30 Uhr, Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart * Sonntag, 28. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

ANTONIO PAVAN

Aufstrebender ­Geheimtipp Erst wenige Jahre ist es her, da be­ kam ein vierjähriger Junge aus dem norditalienischen Treviso seinen ersten Klavierunterricht. Heute ist er 13 Jahre alt und unternimmt seit einer Weile immer gewichtigere Schritte in Richtung Weltkarriere. Die Rede ist von Antonio Pavan – und diesen Namen sollte man sich wohl merken. Zwar ist er noch ein echter Geheimtipp unter den Pianisten, doch vom „Wunderkind“ aus dem Veneto, von Pavans „außergewöhnlichem Talent“ schreiben Kritiker immer häufiger. Eine gewisse Rolle kommt bei dieser Entwicklung neben dem Talent des Künstlers selbst auch der großen Martha Argerich zu, war sie doch – einst selbst ein Wunderkind – Juryvorsitzende des wichtigsten Meilensteins, den Pavan erst im vergangenen Jahr erreichte: Er gewann den Internationalen Klavierwettbewerb „Jeune Chopin“ in Lugano. Zwischen den Jahren stellt sich dieser junge und doch bemerkenswert reife Künstler mit einem breitgefächerten Programm von Bach und Beethoven bis Chopin erstmals dem Münchner Publikum vor. * Bach Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825 Beethoven Sonate Nr. 17 d-moll op. 31/2 „Der Sturm“ Chopin Etüden op. 10: Nr. 4 c-moll, Nr. 5 Ges-Dur und Nr. 8 F-Dur Chopin Balladen Nr. 1 g-moll op. 23 und Nr. 3 As-Dur op. 47 * Antonio Pavan Klavier * Dienstag, 29. Dezember 2026 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche München

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ALEX ANDER MALOFEEV

Zwischen Schwärmerei und Sturm Schon als Teenager stand er im Rampenlicht – heute zählt Alexander Malofeev zu den gefeierten Pianisten und kann trotz seines jungen Alters bereits eine beeindruckende Karriere am Klavier vorweisen. Mit nur 13 Jahren gewann er den Ersten Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für Nachwuchs­ musiker. Im Februar 2027 gastiert das junge Ausnahmetalent in München und entführt das Publikum in die nordischen Klangwelten von Edvard Grieg. Gemeinsam mit dem Bergen Filharmoniske Orkes­ ter unter der Leitung von Tabita Berglund gestaltet Malofeev Griegs Klavierkonzert mit einer eindrucksvollen Sensibilität. In den Aus­ zügen aus „Peer Gynt“ werden die schroffe Schönheit der nordischen Natur, die Mythen und die skandinavische Melancholie lebendig. Seine Klavierabende im April und Juni versprechen ein kontrastrei­ ches Programm: Mit Werken von Couperin, Tschaikowsky, Prokofjew und Liszt wird Malofeev die gesamte Bandbreite seines Könnens entfalten – von intimen Miniaturen bis hin zu dramatischen Haupt­ werken voller Energie, Farbigkeit und einzigartiger musikalischer Persönlichkeit. Abende, der die vielseitige Ausdruckskraft dieses „Lyrikers mit einem Zug zur Schwärmerei“ (Die Presse) zeigen. * Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“ op. 23 * Bergen Filharmoniske Orkester / Alexander Malofeev Klavier Ragnhild Hemsing Hardangerfiedel / Victoria Randem Sopran Tabita Berglund Leitung * Sonntag, 21. Februar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München * Werke von Couperin, Tschaikowsky, Prokofjew und Liszt * Alexander Malofeev Klavier * Dienstag, 27. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München * Donnerstag, 17. Juni 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin

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SEONG -JIN CHO

Poet am Klavier Mit glasklarer Handschrift, technischer Brillanz und meisterhafter Sicherheit bereichert Seong-Jin Cho die Klassikszene stets aufs Neue. Seine beeindruckende Vita spricht für sich: Mit oft über 100 Konzerten im Jahr, „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern und Würdigungen wie dem Opus Klassik 2025 ist der in Berlin lebende Koreaner in der oberen Klavierriege angelangt. Der NDR konstatiert ihm um der Musik willen selbstlose Zurückhaltung, während die Financial Times Lobeshymnen über seine Leuchtkraft singt. Seit er als erst 15-Jähriger zum Gewinner des Hamamatsu-Wettbewerbs für Nachwuchspianisten gekürt wurde, legt Seong-Jin Cho eine atem­ beraubende Karriere hin. Sein präziser wie poetischer Zugang macht ihn weltweit zu einem der interessantesten und profiliertesten Jung­ pianisten. Chopin ist dabei nicht nur Namensgeber seines internatio­ nalen Durchbruchs beim gleichnamigen Wettbewerb, sondern auch begleitender Fixpunkt. So dürfen auch bei seinen Soloabenden Kom­ positionen des von ihm verehrten Meisters nicht fehlen. Das weitere Programm schlägt einen ambitionierten Bogen von Schönbergs erstem Zwölf­tonmeisterwerk bis hin zu Schumanns farbenfrohem „Faschings­ schwank aus Wien“. Nicht weniger darf man von dem „Poeten am Piano“ (Sir Simon Rattle) erwarten. * Bach Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825 / Schönberg Suite op. 25 Schumann „Faschingsschwank aus Wien“ op. 26 sowie Walzer von Chopin * Seong-Jin Cho Klavier * Montag, 30. November 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Sonntag, 13. Dezember 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München


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KHATIA BUNIATISHVILI

Leidenschaft in Tasten Kaum eine Pianistin vereint Temperament und Zartheit so selbstverständlich wie Khatia Buniatishvili. Die geor­ gisch-französische Musikerin beeindruckt mit einer ein­ zigartigen Kombination aus expressiver Virtuosität und tiefem emotionalen Ausdruck. Ihr lyrisch-leuchtender Ton und ihre nahezu grenzenlose dynamische Bandbreite ma­ chen sie zu einer Ausnahmeerscheinung auf den interna­ tionalen Konzertpodien. Kritiker loben ihre schillernde Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, mit ihrer Musik eine Verbindung zu jedem einzelnen Zuhörer aufzubauen. Für Buniatishvili ist die Musik stets eine persönliche Entde­ ckung: „Wir stehen im Dienst der Musik, der Komponis­ ten, aber als Vermittler zwischen ihnen und dem Publi­ kum offenbaren wir auch unsere eigenen Emotionen. Das macht uns verletzlich, doch es schafft eine tiefere, menschliche Verbindung“, so die Pianistin im Gespräch mit BR-Klassik. Bei ihren Klavierrezitalen in München und Berlin präsentiert die Künstlerin ein facettenreiches Pro­ gramm, das die ganze Palette ihrer Ausdruckskraft zu entfalten vermag. Konzerterlebnisse, die tief berühren und die ganze lebendige Kraft des Klavierspiels offenbaren. * Schumann Fantasie C-Dur op. 17 Brahms Rhapsodie g-moll op. 79/2 Brahms Intermezzi Es-Dur op. 117/1, b-moll op. 117/2 und A-Dur op. 118/2 Chopin Scherzo Nr. 2 b-moll op. 31 Sofia Gubaidulina „Lied des Fischers“ aus „Musical Toys“ Prokofjew Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 * Khatia Buniatishvili Klavier * Sonntag, 4. April 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Mittwoch, 7. April 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin

LUC A S & ARTHUR JUSSEN

Gemeinsam Eins Vier Hände, zwei Programme und ein Duo, das wie kaum ein anderes für musika­ lische Verständigung steht: Lucas und Arthur Jussen zählen zu den gefragtesten Klavierduos unserer Zeit. Ihr Zusammenspiel wirkt so selbstverständlich wie ein gemeinsamer Atem, getragen von Vertrauen, Humor und der seltenen Fähigkeit, „zwei Klaviere zu einem einzigen wohlklingenden Instrument verschmelzen zu lassen“ (De Volkskrant). Beim gemeinsamen Klavierabend im Februar zeigt sich diese Qualität in ihrer reinsten Form. Die niederländischen Brüder verstehen sich bewusst nicht als zwei Solisten, sondern als künstlerische Einheit, deren fein austarierter Dialog in romantischer Fülle und moderner Virtuosität zur Geltung kommt – ein Zusammenspiel, das das Publikum von der ersten Note an fesselt. Mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Chef­dirigentin Marie Jac­ quot entwickelt sich dieses Prinzip zwei Monate später auf orchestraler Ebene weiter. Im Mendelssohn-Doppelkonzert verdichtet sich das Zusammenspiel: Far­ bigkeit und Spielfreude von Solisten-Duo und Orchester verschmelzen zu einem organischen Ganzen. * Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56b Lutosławski Variationen über ein Thema von Paganini / Fauré „Dolly“ op. 56 Ravel „Introduction et Allegro“ / Hanna Kulenty „Van“ / Gershwin „Rhapsody in Blue“ * Lucas Jussen Klavier / Arthur Jussen Klavier * Montag, 8. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Weber Ouvertüre zu „Oberon“ / Mendelssohn Bartholdy Konzert für zwei Klaviere und ­Orchester Nr. 1 E-Dur / Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Cinderella“ op. 87 * WDR Sinfonieorchester / Lucas Jussen Klavier / Arthur Jussen Klavier Marie Jacquot Leitung * Dienstag, 20. April 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München

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ERIC LU

Gelebter Traum Neben einem überragenden Talent braucht es auch einen großen Traum, um den Pfad zur Weltspitze zu be­treten. Für Eric Lu be­ deutete dies, nach seinem 4. Platz des traditionsreichen Chopin-Wett­bewerbs, zehn Jahre später erneut anzutreten. 2025 schaff­ te es der Pianist tatsächlich, mit dem 1. Platz sein Sehnsuchtsziel in Warschau zu erreichen und re­sümierte treffend: „A dream comes true“. Die Dekade dazwischen nutzte der gebürtige Amerikaner mitunter, um ne­ ben den renommierten Klangkörpern und Persönlichkeiten auch Publikum und Presse weltweit für sich einzunehmen. The Guardian preist seine emotional intuitive Darbietung als „fesselndes Erlebnis“. Das intime Format eines Klavierabends erlaubt ihm, unvergleichlich tief in die Musik einzutauchen. In München dürfen dabei erlesene Werke seines Wegbegleiters Chopin nicht fehlen, darunter die be­rühmte Sona­ te Nr. 2 in b-moll mit ihrem legendären Trauermarsch. * Chopin Nocturne c-moll op. 48/1 / Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35 Schumann „Kinderszenen“ op. 15 / Prokofjew Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 ric Lu Klavier *E * Montag, 19. April 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater München

JUSTUS ­E ICHHORN

Jugendliche ­Magie „Als Harmonieinstrument eröffnet das Kla­ vier die Möglichkeit, ein ganzes Orchester hörbar zu machen“, schwärmt Justus Eich­ horn. „Musik erlaubt es, ­Geschichten zu er­ zählen und Emotionen zu teilen, für die es oft keine Worte gibt.“ Der 16-jährige Pianist fasziniert seit seinem zehnten ­Lebensjahr international mit seiner brillanten Technik, beeindruckenden Virtuosität und außergewöhn­lichen Musikalität. Auch in den sozialen Me­ dien genießt er eine große Fangemeinde. Bereits im Alter von neun Jahren wurde er Jungstu­ dent an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, 2019 gewann er als jüngster Teilneh­ mer den Ersten Preis beim „Carl Bechstein Wettbewerb“ in Berlin. Ein Auslandsaufenthalt führte ihn zudem an die weltweit geschätzte Juilliard School in New York. Seit Kurzem steht Justus Eichhorn zudem bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag; dort erschien jüngst sein Debüt-Album. Auf seiner Tour spielt er u. a. Beet­hovens „Mondschein-Sonate“ sowie Werke von Bach, Liszt und Fazıl Say. * Beethoven Sonate Nr. 14 cis-moll op. 27/2 „Mondschein“ sowie Werke von Bach, Liszt, Fazıl Say u. a. * J ustus Eichhorn Klavier * Sonntag, 1. November 2026 17 Uhr, Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart * S amstag, 28. November 2026 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche München * S amstag, 5. Dezember 2026 19.30 Uhr, Villa Elisabeth Berlin * Donnerstag, 10. Dezember 2026 19.30 Uhr, Kleiner Saal, Elbphilharmonie Hamburg * Freitag, 22. Januar 2027 19.30 Uhr, Kleiner Saal, Meistersingerhalle Nürnberg * Freitag, 21. März 2027 16 Uhr, Bibliotheksaal Polling

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VÍKINGUR ÓL AFSSON

Klangfarben im Fluss der Zeit Kritiker loben den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson als technisch brillant, emotional ergreifend und „Metapher für die menschliche Erfahrung“ (Sunday Times). 2025 wurde er mit einem Grammy ausge­ zeichnet, seine neuen Programme werden von einer stetig wachsenden Fangemeinde mit Spannung erwartet. In der Isarphilhar­ monie präsentiert Ólafsson einen Klavier­ abend, bei dem die barocken Suiten Jean-Phi­ lippe Rameaus auf die impressionistischen Klangwelten Claude Debussys treffen und mit der klaren, rhythmischen Präzision von Philip Glass verschmelzen. Bereits sein ers­ tes Soloalbum bei der Deutschen Grammo­ phon war Glass gewidmet, während sein drittes Debussy und Rameau porträtiert – ein eindrucksvolles Zeugnis seiner künstleri­ schen Vielseitigkeit und der fließenden Ver­ bindung von Vergangenheit und Gegenwart, die sein Spiel so einzigartig macht. * Glass „Opening“ / Debussy „Ondine“ aus „Préludes“ Buch 2 / Glass Etüde für Klavier Nr. 15 / Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite D-Dur / Debussy „Serenade for the Doll“ aus „Children’s Corner“ / Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite e-moll Debussy „Jardins sous la pluie“ aus „Estampes“ Glass Etüde für Klavier Nr. 3 / Debussy „The snow is dancing“ aus „Children’s Corner“ Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite a-moll * V íkingur Ólafsson Klavier * Sonntag, 27. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie München


PI A NISSIMO

RUDOLF BUCHBINDER

Ein Ausnahmepianist Bereits im Alter von fünf Jahren wurde Rudolf Buchbinder als jüngs­ ter Studierender an der Wiener Hochschule für Musik aufgenommen und stand nur wenige Jahre später erstmals öffentlich auf der Bühne. Früh zeigte sich nicht nur seine außergewöhnliche Begabung, son­ dern auch jene musikalische Reife, die seine Laufbahn prägen sollte. Seit Jahrzehnten prägt Rudolf Buchbinder das internationale Kon­ zertleben als einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit. Die Mu­ sik Ludwig van Beethovens nimmt dabei einen besonderen Stellen­ wert in seinem künstlerischen Wirken ein. Die 32 Klaviersonaten führte er weltweit mehr als sechzig Mal zyklisch auf und setzte damit immer wieder Maßstäbe. Für seinen Klavierabend im März hat er Höhepunkte der Wiener Klassik ausgewählt: Mit packender Intensität und feinster Artikulation entfaltet Buchbinder im Kam­ mermusiksaal u. a. Schuberts letzte Sonate und Beethovens „Appas­ sionata“ in all ihrer emotionalen Tiefe – ein lebendiger Dialog zwi­ schen Virtuosität und Ausdruckskraft. * Mozart Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ KV 265 Beethoven Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 „Appassionata“ Schubert Sonate Nr. 21 B-Dur D 960 * Rudolf Buchbinder Klavier * Montag, 8. März 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Weitere Konzerte in München siehe S. 29

GRIGORY SOKOLOV

Kompromisslose ­Hingabe „Grigory Sokolov ist ein Phänomen. Kaum ein Pianist hat so viel Leuchtstoff in den Fingern wie er. Und das zeigt er vom ersten Ton an“, schreibt BR-Klassik über den weltweit gefragten russischen Pi­ anisten. Sokolov ist bekannt für seine technische Brillanz und seine poetischen Interpretationen, die während seines Spiels mit mysti­ scher Intensität zum Leben erwachen und einer profunden Kenntnis der Werke seines umfangreichen Repertoires entspringen. Die ein­ zigartige, unwiederholbare Natur der Musik, die im gegenwärtigen Moment entsteht, ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis der ausdrucksstarken Schönheit und überzeugenden Ehrlichkeit von Grigory Sokolovs Kunst. Was kompromisslose Hingabe an die Musik bedeutet, wird bei seinem Klavierabend in der Philharmonie aber­ mals hautnah zu erleben sein. * Das Programm wird noch bekannt gegeben. * Grigory Sokolov Klavier * Donnerstag, 6. Mai 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin

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assik l K e i „D ht brauc ypen ehr T m l e i v n!“ wie ih WELT

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H AYATO SUMINO Z WEI KONZERTE IN DER SAISON 2026/27

Ein Leben im Takt des Klaviers Hayato Sumino begeistert eine neue Generation für klassische Musik und bringt frischen Schwung in die Konzertsäle. Pianist, Komponist, Ingenieurabsolvent und YouTube-Star: Mühelos bewegt er sich zwischen Konzertbühne und digitaler Welt und überschreitet dabei immer wieder musikalische Grenzen. In der Saison 2026/27 ist er zweimal bei MünchenMusik zu erleben. Im KonzertNews-Gespräch erzählt er, wie er zu seiner Berufung fand, was ihn inspiriert und welche Zukunftswünsche ihn antreiben.

U

m sieben Uhr hebt sein Flugzeug in Köln ab, nur wenige Stunden später sitzt er bei MünchenMusik im Klavier­ zimmer. Kein großes Ankommen, kein Innehalten, statt­ dessen sofort Proben. Am Abend gibt Hayato Sumino sein Debüt in der Isarphilharmonie. Gemeinsam mit dem Aurora Orchestra ist er in diesen Tagen auf einer großen Tournee in Deutsch­ land, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs, München ist eine der Stationen. Lediglich für das KonzertNews-Gespräch pausiert er sein Spiel. Im persönlichen Gespräch offenbart sich ein junger Mann, der so gar nicht dem Bild des exaltierten Virtuosen entspricht: ruhig, nachdenklich, fast in sich gekehrt.

Cateen: digitale Identität und neue Öffentlichkeit Bekannt geworden ist Hayato Sumino zunächst nicht im Konzert­ saal, sondern im Internet. Unter seinem Künstlernamen „Cateen“ zählt er zu den prägenden Klassik-Influencern seiner Generation. Mehr als 1,5 Millionen Menschen folgen ihm auf YouTube, fast eine halbe Million auf Instagram. Der Name „Cateen“ – der auf seine Katzenliebe anspielt – begleitet ihn schon seit seinem 13. Lebens­ jahr. Ursprünglich als Pseudonym für Computerspiele gedacht, wur­ de er zur digitalen Künstleridentität. Während „Hayato Sumino“ lange für den Konzertpianisten stand, ist „Cateen“ der Raum für audiovisuelle Experimente, Eigenkompositionen und genreüber­ greifende Formate. Die Trennung hebt sich zunehmend auf: Die digitale und die klassische Welt verschmelzen. Das Ergebnis: Formate, die sich jeder Schublade entziehen und ein Publikum erreichen, das sonst kaum den Weg in Konzertsäle findet.

Globale Aufmerksamkeit Dabei begann sein Weg alles andere als geradlinig. 1995 in Tokio geboren, sitzt er bereits mit drei Jahren am Klavier, den Unter­ richt übernimmt vorerst seine Mutter. „Ich verliebte mich sofort

in das Instrument“, schwärmt er. „Ich habe das Gefühl, durch das Klavier zu sprechen.“ Doch statt sich früh auf eine Karriere als Pianist festzulegen, absolviert er ein Studium der Ingenieurwissen­schaften und studiert anschließend in Paris Musikinformation-Verarbeitungstechnologie und künstliche Intelligenz. „Aber ich war noch dabei, meinen eigenen Weg zu finden und zu entscheiden, wohin ich gehen möchte“, so Hayato. Lange zweifelt er daran, was er der klassischen Musik überhaupt hinzufügen kann, so viele hätten bereits Bach, Chopin, Mozart oder Beethoven gespielt. Erst während der Pandemie fin­ det er eine Antwort – im Experiment. Die Lockdowns werden zum Katalysator. Hayato lädt Videos hoch, zunächst spielerisch, fast nebenbei: Mozart in allen Tonarten, improvisierte Variationen von „Twinkle, Twinkle, Little Star“, „Rhapsody in Blue“ auf Klavier, Tablet und Melodica – er lotet Grenzen aus. „Reine Neu­ gierde, ich liebe Experimente“, erzählt er. „Ich probiere gerne Dinge, manchmal auf eine etwas übermütige Art und Weise. YouTube ist mein Raum dafür.“ Für ihn ist Improvisation der Ursprung aller Musik.

Von Tokio in die Welt: eine Karriere im Höhenflug Parallel etabliert er sich auf der klassischen Bühne: 2018 gewinnt er den Grand Prix beim PTNA-Wettbewerb in Japan, 2021 erreicht Hayato das Halbfinale des weltberühmten Internationalen ChopinWettbewerbs. Sein Auftritt wird zehntausendfach gestreamt – ein Rekord. Es folgen internationale Engagements, ein Exklusivvertrag bei Sony Classical und Auszeichnungen wie der „President’s Award“ der Universität Tokio für seine herausragenden Leistungen in Musik und Wissenschaft, der „Leonard Bernstein Award 2025“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie 2023 die Aufnahme in die Liste der einflussreichen Persönlichkeiten „30 under 30“ der Forbes Japan. Hayato Sumino ist seit 2021 „Steinway Artist“ und fungiert als Botschafter für Apple Music Classical. Als bisher ein­

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H AYAT O SUMINO

ziger Künstler überhaupt wurde der Klassik-Shootingstar mit gleich drei Auszeichnungen beim Opus Klassik 2025 gewürdigt. Eine überraschende Karriere für Hayato: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so viele Konzerte auf der ganzen Welt geben wür­ de. Es war ein stetiger, natürlicher Prozess – und ohne die Men­ schen um mich herum hätte ich das alles nicht erreicht.“

Vielseitigkeit als Prinzip – vom Laufsteg bis Klanglabor Heute bewegt sich der frisch verheiratete 30-Jährige mühelos zwischen den Welten. Er spielt mit großen Orchestern, gibt welt­ weit ausverkaufte Rezitale und experimentiert mit Klang, Form und Präsentation. „Das Wichtigste ist, dass das Publikum die Musik genießen kann. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen zu meinen Konzerten kommen“, so Hayato. Doch seine Vielseitigkeit endet nicht beim Klang. Hayato Sumino stand bereits auf Lauf­ stegen, etwa für Hermès, spielt in der Band Penthouse, arbeitet als Komponist, ist Grenzgänger und ein Künstler, der sich nicht festlegen lässt – weder stilistisch noch medial. Und vielleicht ist genau das sein größter Beitrag zur klassischen Musik: sie zu öffnen. Dass das funktioniert, zeigt auch sein Publikum. Es ist jung, divers, neugierig. Menschen, die über YouTube kommen und im Konzertsaal bleiben. „Die Klassik braucht viel mehr Typen wie ihn“, schrieb die WELT. „Mein großer Wunsch ist, klassische Musik am Leben zu erhalten und eine Verbindung zur nächsten Generation herzustellen“, so Hayato.

Natur, Kultur und Argerich als Inspiration Im Dezember 2025 stellte er tatsächlich einen Guinness-Welt­rekord für das größte Klavierrezital in einem Innenraum auf. Sein Konzert in der ausverkauften K-Arena Yokohama zog 18.564 Zuschauer an – ein Meilenstein für die Klassik. Was gibt diesem jungen Mann eine derartige Energie? „Oh, das kann alles Mögliche sein!“, entgegnet Hayato. „Alles, was mich inspiriert, wenn ich neue Städ­ te besuche, Menschen begegne oder neue Musik höre – aber auch Filme oder Museen und Konzerte“, so Hayato. Zudem liebt er die Natur, besonders den Ozean. „Dem Rauschen des Meeres zu­ zuhören, macht mich ruhig und entspannt.“ Seine Vorbilder sind der japanische Komponist und Pianist Ryūichi Sakamoto sowie die Klavier-Legende Martha Argerich: „Sie ist eine riesige Inspiration – eine Zauberin. Wie kann sie nur so spielen?“

München 2026/27: Wenn der Flügel zum Kosmos wird ... Nach dem Gespräch geht es zurück an den Flügel. Als ihm et­ was zu essen oder zu trinken angeboten wird, winkt er ab: „Ich brauche nur ein Klavier.“ Das Hotel­zimmer ist inzwi­ schen vorbereitet, doch Zeit zum Aus­r uhen bleibt kaum – schon wartet die Bühne. In der Saison 2026/27 kehrt Hayato Sumino zurück nach München und Berlin. Im November und Dezember nimmt er das Publikum mit auf eine klangliche Umlaufbahn: Sein aktuelles Album „Chopin Orbit“ öffnet neben Chopin auch Räume zu anderen Komponisten sowie zu eigenen

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Werken. Im April 2027 gastiert er mit dem Kammer­orchester Ba­ sel und Ravels Klavierkonzert. Hayatos Vorfreude ist spürbar: „Es macht mir so viel Spaß, dieses Stück zu spielen, weil ich meine klassische Seite ebenso zeigen kann wie meine Jazz-Seite. Und der zweite Satz ist eine der schönsten Melodien dieser Welt.“ CHOPIN ORBIT * Chopin Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 und ausgewählte Etüden Hayato Sumino „Lydian Harp“, „Raindrop Postlude“ / Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35 / Saint-Saëns „Danse macabre“ op. 40 (arr. Liszt / Sumino) / Chopin Mazurken op. 59/1-3 / Thomas Adès Mazurka op. 27/2 Hayato Sumino „White Keys“, „Imaginary Polonaise“ und Improvisation über das Ostinato aus Chopins Berceuse Des-Dur op. 57 Strawinsky Auszüge aus „Der Feuervogel“ (arr. Guido Agosti) ayato Sumino Klavier *H * Donnerstag, 12. November 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Freitag, 4. Dezember 2026 19.30 Uhr, Prinzregententheater München * Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssymphonie“ ammerorchester Basel / Hayato Sumino Klavier *K Pierre Bleuse Leitung * Donnerstag, 15. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München


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ABONNEMENT MÜNCHNER SYMPHONIKER

Philharmonie Extra

S

eit jeher prägt „der Klang unserer Stadt“ die Identität der Münchner Symphoniker – als Leitmotiv ebenso wie als Auf­ trag. Mit dem Abo „Philharmonie Extra“ öffnet das tradi­ tionsreiche Orchester seine Türen für vier eindrucksvolle Konzertabende in der Isarphilharmonie und verspricht unvergess­liche musikalische Erlebnisse. Die Konzertreihe der Saison 2026/27 wird mit Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert und Dvořáks 8. Symphonie eröffnet. Als Solist wird der junge Münchner Geiger Tassilo Probst auftreten. „Tassilo ist ein herausragender junger Geiger und Musiker mit starkem Willen, einem einzigartigen Klang und beeindruckender Beherrschung seines Instruments“, so Daniel Hope. Im Dezember laden die Münchner Symphoniker zu einer beschwing­ ten musika­lischen Schlittenfahrt ein. Unter der Leitung von Chef­ dirigent Joseph Bastian erklingen beliebte Klassiker, die seit Genera­ tionen zur W ­ eihnachtszeit gehören: märchenhafte Melodien aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Mozarts Ouvertüre zur „Zauber­ flöte“ sowie schwungvolle Schlittenfahrten, Walzer und Winterstücke von Johann Strauß und anderen Meistern der Klassik. Im Februar präsentiert der gefeierte Gitarrist Raphaël Feuillâtre das legendäre „Concierto de Aranjuez“ von Joaquín Rodrigo – Inbegriff spanischer Musikalität voller Sehnsucht und Rhythmus. Ergänzt wird das Pro­ gramm der „Spanischen Nacht“ unter anderem durch Ravels elektri­ sierenden „Boléro“ und Chabriers mitreißende Rhapsodie für Orchester „España“. Den krönenden Abschluss der Reihe bildet ein Konzert, in dem Technik und Gefühl aufeinandertreffen: Der 20-jährige Pianist Vsevolod Zavidov wird im April mit Rachmaninows romantischem 2. Klavierkonzert Brillanz und Ausdruckskraft unter Beweis stellen. Abschließend umhüllt Tschaikowskys „Pathétique“ das Publikum wie eine tröstende Umarmung.

* Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 * Münchner Symphoniker / Tassilo Probst Violine Felix Mildenberger Leitung * Dienstag, 10. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München EINE MUSIKALISCHE SCHLITTENFAHRT * Leopold Mozart „Musikalische Schlittenfahrt“ / Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620 / Josef Strauß „Winterlust“-Polka op. 121 Humperdinck Ouvertüre zu „Hänsel und Gretel“ / Delius „Schlittenfahrt“ / Waldteufel „Die Schlittschuhläufer“ op. 183 / Bilse „Winterflocken-Galopp“ op. 19 / Eilenberg „Petersburger Schlittenfahrt“ op. 57 Respighi Auszüge aus „La Boutique fantasque” nach Musik von Rossini * Münchner Symphoniker / Joseph Bastian Leitung * Mittwoch, 9. Dezember 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Rodrigo „Concierto de Aranjuez“ / Ravel „Boléro“ Rimsky-Korsakow „Capriccio espagnol“ op. 34 / Saint-Saëns „Danse bacchanale“ aus „Samson et Dalila“ op. 47 / Chabrier „España“ * Münchner Symphoniker / Raphaël Feuillâtre Gitarre Swann Van Rechem Leitung * Montag, 15. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“ * Münchner Symphoniker / Vsevolod Zavidov Klavier Tung-Chieh Chuang Leitung * S amstag, 3. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

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GRO SSE K L A SSIK

KONZERT DER ­K L A SSIKER

Carmina Burana Ein Konzert mit berühmten Meisterwerken: Auf dem Münchner Programm stehen Carl Orffs großartige „Carmina Burana“, ergänzt durch Borodins mitreißende „Polowetzer Tän­ ze“, in München außerdem Smetanas ton­ malerische „Moldau“ und in Stuttgart Ravels „O Fortuna, velut luna elektrisierender „Boléro“. Orffs „Carmina Bura­ statu variabilis ...“ – das Rad na“ mit mächtigen Chören, pulsierenden Rhyth­ der Schiksalsgöttin men und strahlenden Soli erzählt von Liebe und Glück, Vergänglichkeit und Lebensfreude. Neben prägnanten Rhythmen ist es auch der melo­ dische und harmonische Reichtum, der den unnachahmlichen Zauber der Sammlung ausmacht.

DANIEL HOPE

Die Seele Irlands Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne anstimmt, oder der mitreißende Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht still­ stehen können – das ist Irland, wie es leibt und lebt. Mit seinem Programm „Irish Roots“ entführt Daniel Hope gemeinsam mit seinem Ensemble in die facettenreiche Musikwelt der Grünen Insel. Die international renommierten Musiker lassen unter der Leitung des StarGeigers traditionelle Melodien, folkloristische Tänze und berühmte Kompositionen neu auf­ leben und verbinden sie mit eigenen Inter­ pretationen. Dabei gehen die Künstler den Mythen, Legenden und Geschichten Irlands auf den Grund und erzählen sie in musi­ka­ lischen Bildern, die sowohl nostalgische Sehnsucht als auch unbändige Lebensfreude transportieren. Für Daniel Hope ist diese musikalische Reise eng mit seiner Familien­ geschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über 100 Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Für Hope, der bis heute neben dem deutschen einen irischen Pass hat, ist diese musikalische Entdeckung damit auch eine Reise zu sich selbst. IRISH ROOTS * Irische Klangwelten mit Daniel Hope und Ensemble: Zwischen traditionellen Melodien und tänzerischen Rhythmen der Insel * Simos Papanas Violine / Nicola Mosca Violon­ cello / Emanuele Forni Laute / Markellos Chryssicos Cembalo / Michael Metzler Percussion / Daniel Hope Violine & Leitung * Mittwoch, 10. Februar 2027 20 Uhr Prinzregententheater München

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* Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ Borodin „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ / Orff „Carmina Burana“ * Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor / Münchner Knabenchor Annija Adamsone Sopran / Tobias Hunger Tenor / Gerrit Illenberger Bariton Howard Arman Leitung * Mittwoch, 4. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ Borodin „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ / Orff „Carmina Burana“ * Prague Royal Philharmonic / Münchner Motettenchor Die Solisten werden noch bekannt gegeben. / Heiko Mathias Förster Leitung * Freitag, 19. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Borodin „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ / Ravel „Boléro“ / Orff „Carmina Burana“ * Prague Royal Philharmonic / Arcis-Vocalisten München / Bryndís Guðjónsdóttir Sopran Gustavo Martín Sánchez Tenor / Thomas Gropper Bariton / Heiko Mathias Förster Leitung * Donnerstag, 29. April 2027 19.30 Uhr, Liederhalle Stuttgart, Beethoven-Saal

WA SEDA SYMPHONY ­O RCHESTR A TOK YO

Taiko-Kraft Archaische Trommeln treffen auf symphonische Monumentalität: Das Waseda Symphony Orche­ stra Tokyo rückt die japanische Taiko-Tradition in den Mittelpunkt und lässt gemeinsam mit dem Ensemble „Eitetsu Fu-un no Kai“ in Chris­ tian Josts neuer Komposition „Sieben Samurai“ pulsierende Rhythmen und orchestrale Farben Taiko-Ensemble verschmelzen. Mit Holsts siebenteiliger Orches­ „Eitetsu Fu-un no Kai“ tersuite manifestiert das Orchester außerdem musikalisch seinen Leitgedanken, künstlerischen Austausch zu fördern und traditionelle Musik aus Fernost mit abendländischer Orchesterkultur zu vereinen. Wer sich auf diese spannende Fusion zweier Klangwelten einlässt, erlebt nicht nur ein packendes Konzertabenteuer, sondern wird auch mit dem spektakulären Anblick entfesselter Trommelkunst belohnt. * Dvořák Konzertouvertüre „Karneval“ op. 92 / Holst „Die Planeten“ op. 32 Christian Jost „Sieben Samurai – Five Shadows of Time“ für Taiko-Ensemble und Orchester * Waseda Symphony Orchestra Tokyo / Taiko-Ensemble „Eitetsu Fu-un no Kai“ Kiyotaka Teraoka Leitung * Montag, 8. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Dienstag, 9. März 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin


GRO SSE K L A SSIK

ABONNEMENT SONNTAG UM 4

Klanggenuss am Wochenende

D

ie klassische Musik begann im 18. Jahrhundert, das breite Publikum zu erobern – eine Art „Popmusik“ der damaligen Zeit. Auch heute noch ist ihre Anziehungskraft ungebro­ chen. Ihre Meisterwerke erzählen Geschichten und lassen uns tief in die Erlebniswelten ihrer Komponisten eintauchen – und zugleich in unsere eigenen. Die Reihe „Sonntag um 4“ in der Isar­ philharmonie bietet einen einzigartigen Rahmen, um diese zeitlosen Klänge zu erleben. Vier Konzerte um 16 Uhr laden dazu ein, in die Welt der klassischen Musik einzutauchen. Brahms’ 4. Symphonie und Rachmaninows 2. Klavierkonzert, ­gespielt vom Royal Scottish National Orchestra, verbinden innige Melodik mit dramatischer Spannung. Am Klavier ist Roman Borisov zu hören, der 2022 als jüngster Teilnehmer den „Kissinger KlavierOlymp“ gewann. Im Dezember stehen gleich zwei Cellokonzerte von Camille Saint-Saëns an einem Nachmittag auf dem Programm: eine will­ kommene Gelegenheit, die charismatische Solistin Sol Gabetta in all

ROM A N BORIS OV

S OL G A BE T TA

ihrer technischen Meisterschaft und ausdrucksstarken Präsenz zu genießen. An ihrer Seite: das französische Orchester „Les Siècles“, bekannt für seine farbenreiche Klangkultur, das außerdem mit Claude Debussys Tondichtung „La Mer“ eines der berühmtesten im­ pressionistischen Werke zur Aufführung bringt. Im Februar wird das Publikum in nordische Klangwelten voller Weite und Poesie entführt, wenn sich das Bergen Filharmoniske Orkester der Musik Edvard Griegs widmet. Alexander Malofeev gestaltet das berühmte Klavierkonzert mit nuancenreicher Sensibilität, während Auszüge aus „Peer Gynt“ von ­Mythen, Natur und skandinavischer Melancho­ lie erzählen. Die Kamme­rakademie Potsdam mit ihrem Künstleri­ schen Leiter François Leleux und Emmanuel Pahud, der gefeierte Soloflötist der Berliner Philharmoniker, präsentieren zum Abschluss der Reihe im April Mozarts 2. Flötenkonzert, Rossinis virtuoses „Wilhelm Tell“-Duo sowie Mendelssohn Bartholdys berühmte „Italie­ nische“ – ein heiteres, beschwingtes Konzerterlebnis.

A L E X A NDER M A LOFEE V

* Tschaikowsky Ouvertüre zu „Eugen Onegin“ Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Brahms Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98 * Royal Scottish National Orchestra / Roman Borisov Klavier Thomas Søndergård Leitung * Sonntag, 22. November 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie München

* Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“ op. 23 * Bergen Filharmoniske Orkester / Alexander Malofeev Klavier Ragnhild Hemsing Hardangerfiedel / Victoria Randem Sopran Tabita Berglund Leitung * Sonntag, 21. Februar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München

* Debussy „Ibéria“ – Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“ Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-moll op. 119 Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33 Debussy „La Mer“ * Les Siècles / Sol Gabetta Violoncello Antonello Manacorda Leitung * Sonntag, 6. Dezember 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie München

* Schubert Ouvertüre „im italienischen Stile“ C-Dur D 591 Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314 Rossini „Wilhelm Tell“ – „Duo brillant“ für Flöte, Oboe und Orchester Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“ ammerakademie Potsdam / Emmanuel Pahud Flöte *K François Leleux Oboe & Leitung * Sonntag, 18. April 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München

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GRO SSE K L A SSIK

75 JAHRE ARD -MUSIK WET TBEWERB

Jubiläumskonzert

NEMANJA R ADULOVIĆ

Die Vier ­Jahreszeiten Nemanja Radulović, dessen mitreißende Prä­ senz weltweit gefeiert wird, vereint Barock, Romantik und Klangkunst zu einem leiden­ schaftlichen Konzert­erlebnis. Mit seiner ein­ zigartigen Dynamik, atemberaubenden Virtuosität und tiefgehenden Ausdruckskraft setzt er sich dafür ein, Menschen zusam­ menzubringen und die Grenzen der Klassik zu erweitern. Der serbisch-französische Gei­ ger beeindruckt auf der Bühne mit seiner Energie: „Ihn umweht ein Hauch von Ur­ sprünglichkeit, Rauheit und Freiheit“ (ARD). Radulović hat sich weltweit eine treue Fan­ gemeinde erspielt, die seine Auftritte mit führenden Orchestern begeistert verfolgt. In München präsentiert der unkonventio­ nelle Geiger mit seinem Ensemble „Double Sens“ Vivaldis „Vier Jahres­zeiten“. Außerdem erklingen farbenreiche Auszüge aus Prokofjews Suiten zu „Romeo und Julia“ sowie R imsky-Korsakows pracht­ v olle „Scheherazade“. * V ivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ Rimsky-Korsakow „Scheherazade“ (arrangiert für Streich­orchester) ouble Sens *D Nemanja Radulović Violine & Leitung * Sonntag, 25. April 2027 15.30 Uhr Prinzregententheater München

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Der Internationale Musikwettbewerb der ARD zählt zu den weltweit bedeutendsten Klassik-Wettbewerben und bringt seit 1952 herausragende junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen. Unter der Federführung des Bayerischen Rund­ funks findet er jedes Jahr in München statt und gilt als wichtiges Sprungbrett für inter­ nationale Karrieren. Zum 75. Jubiläum 2026 präsentieren sich im November ehemalige, heute international renommierte Preis­ Antoine Tamestit, Sharon Kam, Lukas Sternath, träger wie Antoine Tamestit, Sharon Kam, Selina Ott, Tanja Tetzlaff und Thomas Quasthoff Lukas Sternath, Selina Ott und Tanja Tetz­ (von links oben nach rechts unten). laff. Einen besonderen Schlusspunkt setzt Thomas Quasthoff: Der Bassbariton, der über Jahrzehnte das internationale Konzertleben prägte, ist nach seinem Rückzug vom klassischen Gesang nur noch selten zu erleben und lässt den Abend mit einigen Songs ausklingen. * Hoffmeister Konzert für Viola und Orchester D-Dur / Weber Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 74 / Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streich­ orchester Nr. 1 c-moll op. 35 / Éric Montalbetti „Nachtgebet“ für Violoncello und Orchester u. a. * Münchener Kammerorchester / Antoine Tamestit Viola / Sharon Kam Klarinette Lukas Sternath Klavier / Selina Ott Trompete / Tanja Tetzlaff Violoncello Thomas Quasthoff Jazz-Gesang / Daniel Giglberger Violine & Leitung Annekatrin Hentschel Moderation sowie weitere Gäste * S amstag, 7. November 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München

PR AGUE ROYAL ­P HILHARMONIC

Rhapsody in Blue & Boléro Große Klassik-Hits an einem Abend: Zeitlose und wegweisende Meisterwerke verbinden sich zu einem Konzertgenuss der rausch­ haften Art. Während Mambo-Klänge aus „West Side Story“ den Asphaltdschungel New Yorks zum Glühen bringen, beschwört DA N A E D ÖRK EN Gershwins „An American in Paris“ den eleganten Zauber der französischen Hauptstadt. Dessen schillerndes Kaleidoskop „Rhapsody in Blue“ oszilliert zwischen Jazzelementen und symphonisch-elegischen Passagen. Als Solistin ist die international gefragte Pianistin Danae Dörken zu erleben, die mit Brillanz und stilistischer Vielseitigkeit weltweit auf den Konzertpodien begeistert. Jazz-Anleihen finden sich auch in Ravels virtuosem Boléro, den er kurz nach seiner Begegnung mit Gershwin komponierte. Mit seinem hypnotischen Crescendo und dem rhythmisch-ostinaten Spannungs­ bogen ist dieses ein kompositorisches Schlüsselwerk. Das Prague Royal Philharmonic und Heiko Mathias Förster rollen den Werken einen entsprechend pracht­vollen Klangteppich aus. * Gershwin „Rhapsody in Blue“ / Bernstein „Mambo“ aus „West Side Story“ Gershwin „An American in Paris“ / Ravel „Boléro“ u. a. * Prague Royal Philharmonic / Danae Dörken Klavier / Heiko Mathias Förster Leitung * Donnerstag, 8. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München


GRO SSE K L A SSIK

ABONNEMENT MÜNCHNER SYMPHONIKER

Faszination Klassik

A Joseph Bastian ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Münchner Symphoniker

n vier Sonntagnachmittagen verwandelt „Faszination Klassik“ mit den Münchner Symphonikern das Konzertpodium der Isarphilharmonie in einen Ort, an dem Höhepunkte des klassisch-romantischen Repertoires neu erlebbar werden. So entsteht eine besondere Sonntagsauszeit vom Alltag, in der große symphonische Werke in ihrer ganzen orchestralen Pracht im Mittelpunkt stehen. Zum Auftakt der Reihe im November erklingen Smetanas tonmalerische „Moldau“, Schuberts unvollendete 7. Symphonie sowie eines der beliebtesten Instrumentalkonzerte der Romantik: das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Solist ist Jacques Forestier, dessen Spiel vom Portal Violin Channel als das eines „echten Poeten mit einer emotionalen Reife weit über sein junges Alter hinaus“ beschrieben wird. Im März entfaltet Mendelssohns „Elias“, eines der bedeutendsten Werke der geistlichen Chormusik des 19. Jahrhunderts, seine ganze dramatische Wucht und poetische Intensität – von Zweifeln und Verzweiflung bis hin zu Vertrauen und Hoffnung, mit dem Münchener Bach-Chor unter der Leitung seines neuen Künstlerischen Leiters Howard Arman. Die junge Pianistin Eva Gevorgyan wird für ihre vir­t uose Brillanz und große Ausdruckskraft sowie für den „marmorartigen Glanz ihres Klangs“ (Gramophone Magazine) gelobt. Im April spielt sie Edvard Griegs romantisches Klavierkonzert, ergänzt wird das Konzert durch Tschaikowskys fulminante 5. Symphonie. Die Münchner Symphoniker beschließen die Reihe gemeinsam mit ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian im Mai mit Dvořáks berühmter 9. Symphonie – eine schwungvolle und zugleich schwelgerische Reise in die „Neue Welt“ – und dem „Jeunehomme“Klavierkonzert, eines der innovativsten und temperamentvollsten Werke Mozarts. Am Klavier brilliert der Georgier Tsotne Zedginidze, der mit gerade einmal 17 Jahren bereits internationale Anerkennung genießen darf.

* Schubert Ouvertüre zu „Rosamunde“ Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ * Münchner Symphoniker / Jacques Forestier Violine Swann Van Rechem Leitung * Sonntag, 15. November 2026 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Mendelssohn Bartholdy „Elias“ – Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 70 * Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor Elisabeth Freyhoff Sopran / Marie Seidler Mezzosopran Martin Mitterrutzner Tenor / Jonas Müller Bass Howard Arman Leitung Vier K S onntag, 7. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München o * nze * Grieg „Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46 Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 * Münchner Symphoniker / Eva Gevorgyan Klavier Killian Farrell Leitung * Sonntag, 11. April 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München

r am Son te nt nachm agittag

* Schumann Ouvertüre zu „Genoveva“ op. 81 Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme“ Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ * Münchner Symphoniker / Tsotne Zedginidze Klavier Joseph Bastian Leitung * Sonntag, 2. Mai 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München

MünchenMusik Gruppe 2026/27

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GRO SSE K L A SSIK

Bibliotheksaal Polling FREIBURGER BAROCKORCHESTER Sonntag, 1. November 2026 | 16 Uhr

Goldmund Quartett

Beethoven Streichquartett Nr. 3 D-Dur „Dahoam“: Werke von Haydn und Schubert sowie Arrangements nach traditioneller Volksmusik Dvořák Streichquartett Nr. 13 G-Dur

Sonntag, 13. Dezember 2026 | 16 Uhr

Trio Wellcaru

„Eine Winterreise“ Matthias Well Violine Maria Well Violoncello Vladislav Cojocaru Akkordeon

Sonntag, 3. Januar 2027 | 19.30 Uhr

Neujahrskonzert

Ausgewählte Arien, Duette und Lieder aus Klassik und Romantik Opernstudio der Bayerischen Staatsoper Mittwoch, 17. Februar 2027 | 19.30 Uhr

Kyōhei Sorita Klavier

Mozart Sonate für Klavier Nr. 3 B-Dur Brahms Drei Intermezzi op. 117 Liszt „Funérailles“ aus „Harmonies poétiques et religieuses“ Beethoven Sonate Nr. 29 B-Dur „Hammerklavier“ Sonntag, 21. März 2027 | 16 Uhr

Justus Eichhorn

Klavier Beethoven Sonate Nr. 14 cis-moll op. 27/2 „Mondschein“ sowie Werke von Bach, Liszt, Fazıl Say u. a. Sonntag, 11. April 2027 | 16 Uhr

LGT Young Soloists

Beethoven Romanze für Violine und Orchester G-Dur Beethoven Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur Nr. 3 Beethoven Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur „Kreutzersonate“ Donnerstag, 29. April 2027 | 19.30 Uhr

Tianyao Lyu Klavier Werke von Frédéric Chopin

Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH Tel. 089 - 98 29 28-0 (Mo.-Fr. 9-15.30 Uhr) konzert@hoertnagel.de, online unter hoertnagel.de 50 beiMünchenMusik Gruppe 2026/27 sowie München Ticket und alle VVK-Stellen

Barockkunst auf höchstem Niveau Am letzten Tag des Jahres 1985 gründeten ehemalige Studierende der Musikhochschule Frei­ burg das Freiburger Barockorchester, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der weltweit führenden Ensembles für historisch informierte Aufführungspraxis entwickelte. In der Phil­ harmonie Berlin präsentiert das Orchester 2026/27 erneut eine vielseitige Abonnementreihe: Zum Auftakt erklingen Bachs sechs Brandenburgische Konzerte in ihrer ganzen Farbenpracht. Es folgen Beethovens monumentale Große Fuge in der Orchesterfassung sowie ein Abend mit Mozarts drei letzten Symphonien. Mit „Bella Napoli“ widmet sich das Ensemble der musika­ lischen Blüte Neapels. Das Freiburger BarockConsort rückt mit „Apollos Stimmen“ Komponis­ tinnen des 17. und 18. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Ergänzt wird die Saison durch ein festliches Weihnachtskonzert mit der Gaechinger Cantorey, Carl Philipp Emanuel Bachs „Magnificat“ und Mozarts Großer c-moll-Messe. DIE SECHS BRANDENBURGISCHEN KONZERTE * Bach Brandenburgische Konzerte Nr. 1 F-Dur BWV 1046, Nr. 2 F-Dur BWV 1047, Nr. 3 G-Dur BWV 1048, Nr. 4 G-Dur BWV 1049, Nr. 5 D-Dur BWV 1050 und Nr. 6 B-Dur BWV 1051 F * reiburger Barockorchester * Sonntag, 11. Oktober 2026 19 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin GROSSE FUGE * Beethoven Große Fuge B-Dur op. 133 (Fassung für Orchester) / Spohr Nonett F-Dur op. 31 Mendelssohn Bartholdy Streichersymphonie Nr. 11 F-Dur F * reiburger Barockorchester / Cecilia Bernardini Violine & Leitung * Freitag, 27. November 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin SONDERKONZERT * C. Ph. E. Bach Magnificat D-Dur / Mozart Große Messe c-moll KV 427 * Freiburger BarockConsort / Gaechinger Cantorey / Hans-Christoph Rademann Leitung * Sonntag, 20. Dezember 2026 19 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin MOZART: DIE LETZTEN DREI SYMPHONIEN * Mozart Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 / Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 Mozart Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ * Freiburger Barockorchester / Gottfried von der Goltz Violine & Leitung * Montag, 18. Januar 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin BELLA NAPOLI * Werke von Händel, Mele, Scarlatti, Leo und Pergolesi * Freiburger Barockorchester / Lucie Horsch Blockflöte / Gottfried von der Goltz Violine & Leitung * Dienstag, 6. April 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin APOLLOS STIMMEN * Werke von Élisabeth Jacquet de La Guerre, Isabella Leonarda, Caterina Assandra Barbara Strozzi und Antonia Padoani Bembo F * reiburger BarockConsort / Anna-Lena Elbert Sopran * Dienstag, 11. Mai 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin


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K AMMER AK ADEMIE POT SDAM

Die Italienische

MARTIN FRÖST

Klarinettenkunst Virtuosität, Präzision und musikalische Kre­ ativität prägen den Konzertabend mit dem Swedish Chamber Orchestra unter der Lei­ tung von Martin Fröst, der zugleich als Solist zu erleben ist. Als Gewinner des Léonie-Son­ ning-Musikpreises 2014, einer der weltweit höchsten musikalischen Auszeichnungen, war der schwedische Klarinettist, Dirigent und Sony­-Classical-Exklusivkünstler der erste Klarinettist, dem diese Ehrung zuteil wurde, und reiht sich damit in eine prestigeträchtige Liste früherer Preisträger ein, zu denen Igor Strawinsky und Sir Simon Rattle gehören. Den Auftakt des Programms bilden zwei Wer­ ke der Gegenwart, bevor mit Mozarts berühm­ tem Klarinettenkonzert eines der virtuosesten Solokonzerte der Musikgeschichte erklingt. Zum Abschluss entfaltet Beethovens 7. Sym­ phonie ihre unwiderstehliche rhythmische Energie und ihren tänzerischen Schwung. * Swedish Chamber Orchestra Martin Fröst Klarinette & Leitung * Jacob Mühlrad „Helix“ Martin Fröst/Göran Fröst „Nomadic Dances“ Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * Donnerstag, 28. Januar 2027 20 Uhr Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Beethoven Ouvertüre zu „Coriolan“ c-moll op. 62 * Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * Mittwoch, 21. April 2027 19.30 Uhr Prinzregententheater München

Eleganz, Virtuosität und Spielfreu­ de prägen das Konzert der Kammer­a kademie Potsdam mit Emmanuel Pahud, dem gefeierten François Leleux (links) und Solo­f lötisten der Berliner Philhar­ Emmanuel Pahud (rechts) moniker. Im Zentrum stehen Mo­ zarts 2. Flötenkonzert, Rossinis brillante „Wilhelm Tell“-Paraphrase sowie Mendelssohn Bartholdys schwungvolle „Italienische“ Symphonie. In der Saison 2026/27 feiert die Kamme­ rakademie Potsdam ihr 25-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung entfaltet sie ihre Strahlkraft in die Welt – mit Konzerttourneen im In- und Ausland ebenso wie mit zahlreichen, preisge­ krönten CD-Einspielungen. Mehrere „Opus Klassik“-Preise und ein stetig wachsendes Publikum unterstreichen den Erfolg der Musiker. Seit 2025 liegt die Künstlerische Leitung bei dem Di­ rigenten und Oboisten François Leleux. Bereits mit 18 Jahren wurde Leleux zum Solo-Oboisten der Pariser Oper berufen, später prägte er in gleicher Funktion das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Heute begeistert er weltweit mit seiner Virtuosität, Ausdruckskraft und charismatischen Bühnenpräsenz. * Schubert Ouvertüre „im italienischen Stile“ C-Dur D 591 / Schubert Entr’acte Nr. 3 aus „Rosamunde“ D 797 / Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314 Rossini „Wilhelm Tell“ – „Duo brillant“ für Flöte, Oboe und Orchester Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“ * Kammerakademie Potsdam / Emmanuel Pahud Flöte / François Leleux Oboe & Leitung * Montag, 12. April 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin * Sonntag, 18. April 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München

TAIWAN PHILHARMONIC

Fest der ­Orchesterfarben Die am Ammersee vor den Toren Münchens geborene und bis heute dort lebende deutsch-japanische Geigerin Arabella Steinbacher zählt zu den weltweit gefeierten Interpretinnen ihres Fachs. Ihr Spiel verbindet techni­ sche Präzision mit großer Ausdruckskraft, Wärme und einer besonderen klanglichen Eleganz. Steinbacher ent­ stammt der traditionsreichen Münchner Violinschule von Ana Chumachenko, aus der auch Musikerinnen wie A R A BEL L A S T EINB ACHER Julia Fischer und Lisa Batiashvili hervorgegangen sind. Zahlreiche Einspielungen mit Werken von Strauss, Britten, Hindemith, Pärt, Mozart und Vivaldi zeugen von dieser musikalischen Vielseitigkeit. Inspiration findet sie unter anderem beim legendären Geiger Ivry Gitlis. In Berlin musiziert Arabella Steinbacher gemeinsam mit der Taiwan Philharmonic unter der Leitung von Jun Märkl. Im Mittelpunkt des Abends stehen Max Bruchs berühmtes 1. Violinkonzert, ein Meisterwerk voller lyrischer Schönheit und virtuo­ ser Brillanz, sowie Richard Strauss’ monumentale Tondichtung „Also sprach Zarathustra“. Ergänzt wird das Programm durch Yuan-Chen Lis „Tao of Meinong“. * Yuan-Chen Li „Tao of Meinong“ / Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Strauss „Also sprach Zarathustra“ op. 30 * Taiwan Philharmonic / Arabella Steinbacher Violine / Jun Märkl Leitung * Mittwoch, 24. März 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin

MünchenMusik Gruppe 2026/27

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M AR TIN S TADTFELD

Klangwelten der Romantik

ALE X ANDER G ADJIE V

Musik als gemeinsame Sprache

Der Pianist Martin Stadtfeld begeistert sein Publikum mit einer Klangsprache, die analytische Klarheit und poetische Ausdruckskraft auf besondere Weise verbindet. Bereits als Kind auf der Konzertbühne erfolgreich, entwickelte er sich zu einem Künstler mit außergewöhnlicher stilisti­ scher Bandbreite. Dabei versteht Stadtfeld Musik stets als etwas zutiefst Menschliches und Universelles. Einfache Harmonien können in jedem von uns etwas auslösen. Seine Interpretationen zeichnen sich durch feine Nuancie­ rungen, große Natürlichkeit und einen unverwechselbaren Gestaltungswillen aus. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit widmet sich Stadtfeld immer wieder eigenen Bearbeitungen und kreativen Projekten. Aufmerk­ samkeit erregt aktuell sein neues Album „Chopin: Return to Warsaw“, auf dem er eine orchestrierte Fassung von Chopins „Allegro de concert“ präsentiert – als imaginäres drittes, ursprünglich nie vollendetes Klavierkonzert des Komponisten. Im Beethoven-Saal spielt Stadtfeld mit dem Orchester Philharmonia Frankfurt und Juri Gilbo am Pult das 1. Klavier­konzert von Chopin – ein Meisterwerk zwischen virtuoser Brillanz und inniger Melancholie. Mit Schuberts „Unvollendeter“ erklingt schließlich ein weiteres geheimnisvolles Werk der Romantik.

„Du kannst versuchen, dein ganzes Leben lang ein Che Guevara zu sein, aber es gibt Grenzen“, sagt Alexander Gadjiev über seinen musikalischen Weg. „Wie schön wäre es, wenn wir uns nur auf das konzentrieren würden, was wir gemeinsam haben, anstatt auf das, was uns trennt“. Der vielfach ausgezeich­nete slowenisch-italienische Pianist – unter anderem 2. Preisträger des Internationa­ len Chopin-Wettbewerbs 2021 in Warschau und ehemaliger „BBC New Genera­ tion“-Artist – sucht auf der Bühne nicht allein den virtuosen Effekt, sondern Antworten auf die universellen Fragen des Menschseins. Statt Konkurrenz­ denken und Revolution stehen für ihn Selbstreflexion und die Suche nach Wahr­ heit im Mittelpunkt. „Er besitzt alles: die Fähigkeit, das Klavier in opulenter Klangfülle erblühen zu lassen, einen Ton, der die Zartheit der Musik betörend schön erscheinen lässt, und die Fähigkeit, rhythmisch geprägte Musik mit großer Virtuosität zu spielen“, bescheinigt ihm die Süddeutsche Zeitung. Gemeinsam mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Litauen widmet sich Alexander Gadjiev einem der berühmtesten Werke der Klavierliteratur: Tschaikowskys 1. Klavier­ konzert begeistert mit großer melodischer Strahlkraft, leidenschaftlicher Dramatik und virtuosen Solopassagen. Nach der Pause erklingt Dvořáks 7. Sym­ phonie: ein leidenschaftliches und zugleich tief melancholisches Werk, das böhmische Klangfarben mit der Intensität der deutschen Romantik verbindet.

* Beethoven Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84 Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11 Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ hilharmonia Frankfurt / Martin Stadtfeld Klavier *P Juri Gilbo Leitung * Sonntag, 31. Januar 2027 15 Uhr Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart

* Donnerstag, 26. November 2026 19.30 Uhr, Prinzregententheater München

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MünchenMusik Gruppe 2026/27

* Weber Ouvertüre zu „Oberon“ / Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 / Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 * Staatliches Sinfonieorchester Litauen / Alexander Gadjiev Klavier Gintaras Rinkevičius Leitung

* Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 * Staatliches Sinfonieorchester Litauen / Alexander Gadjiev Klavier Gintaras Rinkevičius Leitung * Sonntag, 29. November 2026 15 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart


GRO SSE K L A SSIK

PABLO FERR ÁNDEZ

Leidenschaftliche Dramatik

M ARIA IOUDENITCH

Immenser Aus­ drucksreichtum Mit beeindruckender Präsenz, technischer Souveränität und feinem Gespür für klangli­ che Spannungen hat sich Maria Ioudenitch in kurzer Zeit international einen Namen ge­ macht. Die in Russland geborene und in Kan­ sas City aufgewachsene Geigerin sorgte 2021 für Aufsehen in der Musikwelt, als sie die Ersten Preise bei gleich drei internationalen Violinwettbewerben – dem Ysaÿe-, dem Tibor-Varga- und dem Joseph-Joachim-Wett­ bewerb – gewann. Trotz ihres jugendlichen Alters ist klar, warum Ioudenitch „schon jetzt Wellen schlägt: sichere Intonation, furchtlose technische Virtuosität und immenser Aus­ drucksreichtum“ (Bachtrack). Für Stuttgart hat Maria Ioudenitch das Violinkonzert von Jean Sibelius im Gepäck, das nordische Klang­ landschaften mit leidenschaftlicher Intensität und hochvirtuosen Solopassagen verbindet. Unter seinem Gründer und Chefdirigenten Heiko Mathias Förster widmet sich das Pra­ gue Royal Philharmonic mit Beethovens „Eroica“ einem zweiten Meilenstein der Mu­ sikgeschichte – revolutionär in Form, Aus­ druck und emotionaler Dimension. * Beethoven Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43 / Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 / Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ * Prague Royal Philharmonic Maria Ioudenitch Violine Heiko Mathias Förster Leitung Sonntag, 7. März 2027 15 Uhr * Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart

Wenn Pablo Ferrández die Bühne betritt, verbindet sich technische Brillanz mit un­ mittelbarer emotionaler Ausdruckskraft. Der spanische Cellist, Preisträger des 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbe­ werbs und Exklusivkünstler bei Sony Clas­ sical, gilt als einer der charismatischsten Musiker seiner Generation. Ferrández ist ohne Frage ein fesselnder Interpret, „der alles hat: Technik, Mut, Geist, Autorität als Solist, Expressivität und Charme“, schrieb die spanische Tageszeitung El País, während die Los Angeles Times ihm „Pop-Idol-Magnetismus“ bescheinigte und er von Le Figaro als „neues Cello-Genie“ gefeiert wird. Aus einer Madrider Musikerfamilie stammend, wurde er mit 13 Jahren an der prestigeträchtigen Escuela Supe­ rior de Música Reina Sofía aufgenommen. Danach schloss Ferrández seine Studien an der Kronberg Academy ab und wurde Stipendiat der „Anne-Sophie Mutter Stiftung“. Gemeinsam mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt er im April das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saëns – ein Werk voller Energie, Eleganz und leidenschaftlicher Dramatik. Tschaikowskys 6. Symphonie, die „Pathétique“, beschließt das Programm mit ihrer bewe­ genden emotionalen Tiefe zwischen Hoffnung, Melancholie und existenzieller Dramatik. * Mozart Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner“ Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33 Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“ * Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz / Pablo Ferrández Violoncello Julian Rachlin Leitung * Sonntag, 25. April 2027 15 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart

PR AGUE ROYAL PHILHARMONIC

Große Opernchöre Als „mächtige Masse, welche durch ihre ausfüllende Gegenwart den Sinnen impo­ niert“, beschrieb Friedrich Schiller den Opernchor treffend. Die Stunde des Chors schlug im 19. Jahrhundert, als dem vielstim­ migen Kollektiv eine neue, machtvolle Rolle im dramatischen Geschehen zugedacht wur­ de. Volkes Stimme ertönte fortan an entscheidenden Stellen, verlieh der Musik das Tempera­ ment und den Schauplätzen ihr Lokalkolorit, träumte und sang von Triumph und Freiheit. Gemeinsam mit dem Prague Royal Philharmonic bringen der Münchner Konzertchor und der Münchner Oratorienchor unter der Leitung von Heiko Mathias Förster einige der berühmtes­ ten Chorwerke der Operngeschichte auf die Bühne. * Mozart Chöre aus „Die Zauberflöte“ / Donizetti Dienerchor aus „Don Pasquale“ Wagner „Treulich geführt ziehet dahin“ („Brautchor“ aus „Lohengrin“) / Verdi „Zigeunerchor“ aus „Der Troubadour“, „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“, „Chor der Stierkämpfer“ aus „La Traviata“ / Bizet Auszüge aus „Carmen“ / Smetana „Tanz der Komödianten“ und „Warum sollten wir nicht froh sein“ aus „Die verkaufte Braut“ / Orff „O Fortuna“ aus „Carmina Burana“ u. a. * Münchner Konzertchor / Münchner Oratorienchor / Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster Leitung * S amstag, 27. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

MünchenMusik Gruppe 2026/27

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K A MMERMUSIK IM BERLINER K A MMERMUSIK SA AL

Lily, Mischa und Sascha Maisky stehen gemeinsam in Berlin auf der Bühne

SCHAROUN ­E NSEMBLE ­B ERLIN

Tradi­tion und Aufbruch Das 1983 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründete Scharoun Ensem­ ble gehört zu den profiliertesten Kammermusikformationen Deutschlands. Mit einem breit gefächerten Repertoire begeistert das Scharoun Ensemble seit über 40 Jahren sein Publikum in Europa und Übersee. Innovative Programmgestaltung und leben­ dige Interpretationen sind die Markenzeichen der Musiker. Zum Auftakt des Bee­ thoven-Jubiläumsjahres widmet sich das Ensemble gemeinsam mit dem Pianitsen Maxim Emelyanychev drei kammermusikalischen Meisterwerken des Komponisten. Emelyanychevs Interpretationen leben von gemeinsamer Energie, Spontaneität und Fantasie – denn, wie das Klassikmagazin Vox Carnyx schreibt: „Er ist mit jeder Faser seines Wesens Musiker.“ * Beethoven Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16 Beethoven Klaviertrio D-Dur op. 70/1 „Geistertrio“ / Beethoven Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Dur op. 20 * Scharoun Ensemble Berlin / Maxim Emelyanychev Klavier & Leitung * Sonntag, 28. Februar 2027 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin

ELENA BA SHKIROVA & FRIENDS

Musik-Dialog „Kammermusik ist die Seele der Musik“ – diesem Credo folgt Elena Bashkirova seit Jahrzehnten in ih­ ren vielfältigen Rollen als Pianistin, Liedbegleiterin, Ensemblemusikerin und Programmgestalterin. Im Mit­ telpunkt ihres Musizierens steht der Dialog zwischen den Stimmen und die Suche nach dem besonderen Klang eines Werkes. Die aus einer russischen Musikerdynastie stammende Künstlerin lebt seit 1992 mit ihrem Ehemann Daniel Barenboim in Berlin, wo sie nicht nur als Interpre­ tin, sondern auch als Impulsgeberin des Musiklebens wirkt. Im Dezember ist Bashkirova gemeinsam mit Musikerfreunden zu erleben. Im Zentrum des Abends stehen Mozarts Klavierkonzerte Nr. 12, 13 und 14, die in Bearbeitungen für Klavier und Streichquintett eine besondere kammermusikalische Transparenz entfalten. * Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 / Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 13 C-Dur KV 415 / Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 14 Es-Dur KV 449 (Arrangements für Klavier und Streichquintett) * Elena Bashkirova Klavier / Mohamed Hiber Violine / Madeleine Carruzzo Violine Sindy Mohamed Viola / Astrig Siranossian Violoncello / Nabil Shehata Kontrabass M * ittwoch, 2. Dezember 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin

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MünchenMusik Gruppe 2026/27

MISCHA MAISK Y & FAMILY

Gemeinsam auf den großen ­Bühnen Seit Jahrzehnten gehört Mischa Maisky zu den charisma­ tischsten Cellisten der internationalen Musikszene. Sein Spiel verbindet leidenschaftliche Ausdruckskraft, unver­ wechselbare Klangfülle und eine tiefe emotionale Nähe zu den Werken, die er interpretiert. Geboren in Riga und aus­ gebildet unter anderem bei Cello-Legende Mstislaw Rostro­ powitsch, ist Maisky mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten der Welt aufgetreten. Bereits vor zwei Jahr­ zehnten erfüllte sich Mischa Maisky den Traum, gemein­ sam mit seinen Kindern zu musizieren. Aus dem Famili­ en-Trio ist inzwischen ein erweitertes Ensemble geworden: Mit Sascha an der Geige sowie Lily und Maxim am Klavier ist der große Cellist weltweit unterwegs und bringt dieses besondere musikalische Miteinander auch in die Berliner Philharmonie. Die familiäre Verbundenheit wird dabei zum musikalischen Dialog – geprägt von Vertrautheit, gegensei­ tigem Vertrauen und der gemeinsamen Leidenschaft für große Werke des Repertoires. Auf dem Programm stehen Werke von Brahms, Beethoven und weiteren Meistern der Kammermusik. * Werke von Brahms, Beethoven u. a. * Mischa Maisky Violoncello / Sascha Maisky Violine Lily Maisky Klavier / Maxim Maisky Klavier * Dienstag, 20. April 2027 20 Uhr Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin


Kammermusik der Nationen Spielzeit 2026/27 Quatuor Ébène

Quatuor Arod

J. Rachlin & S. McElravy

R. Gromes & J. Riem

Goldmund Quartett

Quatuor Modigliani

Sonntag, 8. November 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

Sonntag, 7. März 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

Beethoven Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18/1 Beethoven Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 74 „Harfenquartett“ Beethoven Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59/3 „Rasumowsky“

Beethoven Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18/6 „La Malinconia“ Beethoven Streichquartett Nr. 15 a-moll op. 132

Quatuor Ébène

Dienstag, 24. November 2026​  19 Uhr, Prinzregententheater München

Quatuor Arod

Haydn Streichquartett B-Dur op. 76/4 Hob. III:78 „Sonnenaufgang“ Mendelssohn Hensel Streichquartett Es-Dur Haydn Streichquartett D-Dur op. 76/5 Hob. III:79 Dvořák Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerikanisches“

Quatuor Ébène

Freitag, 9. April 2027 19 Uhr, Prinzregententheater München

Goldmund Quartett Diyang Mei Viola

Beethoven Rondo a Capriccio G-Dur op. 129 „Die Wut über den verlorenen Groschen“ (arr. für Streichquartett)

Paganini Streichquartett Nr. 3 a-moll Brahms Streichquintett G-Dur op. 111

Sonntag, 13. Dezember 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

Julian Rachlin, Sarah McElravy, Raphaela Gromes & Julian Riem Mozart Klavierquartett Es-Dur KV 493 Mahler Klavierquartettsatz a-moll Brahms Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

Julian Rachlin Violine | Sarah McElravy Viola Raphaela Gromes Violoncello | Julian Riem Klavier Dienstag, 9. Februar 2027 19 Uhr, Prinzregententheater München

Quatuor Ébène

Beethoven Streichquartett Nr. 3 D-Dur op. 18/3 Beethoven Streichquartett Nr. 11 f-moll op. 95 „Quartetto serioso“ Beethoven Streichquartett Nr. 8 e-moll op. 59/2 „Rasumowsky“

Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH Tel. 089 - 98 29 28-0 (Mo.-Fr. 9-15.30 Uhr) konzert@hoertnagel.de, online unter hoertnagel.de sowie bei München Ticket und alle VVK-Stellen

Montag, 26. April 2027 19 Uhr, Prinzregententheater München

Quatuor Modigliani

Haydn Streichquartett F-Dur op. 77/2 Hob. III:82 „Lobkowitz“ Joaquín Turina „La oración del torero“ op. 34 Debussy Streichquartett g-moll op. 10 Dienstag, 1. Juni 2027 19 Uhr, Prinzregententheater München

Quatuor Ébène

Beethoven Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 „Rasumowsky“ Beethoven Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 mit „Großer Fuge“ op. 133

Die vier Termine des Quatuor Ébène sind auch als Zyklus von vier Konzerten buchbar.

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DA S PRINZREGENTENTHE ATER 125-JÄHRIGES JUBIL ÄUM

Wo große Musik Geschichte schreibt Münchens Prinzregententheater feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Als architektonisches Juwel und Bühne von internationalem Rang prägt das Haus seit 1901 das kulturelle Leben der Stadt – ein Ort zwischen Tradition, Wandel und außergewöhnlichen Konzerterlebnissen.

S

eit 125 Jahren steht das Prinzregententheater für gelebte Kulturgeschichte im Herzen Münchens. Kaum ein anderer Ort vereint architektonische Eleganz, künstlerische Exzellenz und emotionale Konzertmomente so eindrucksvoll wie das im Stadtteil Bogenhausen gelegene Theater. Seit seiner Eröffnung hat es sich zu einem festen Bestandteil des Münchner Kulturlebens entwickelt – ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart in be­ sonderer Weise zusammenfinden. Generationen von Künstlerinnen und Künstlern haben hier gewirkt, ebenso viele Besucherinnen und Besucher unvergessliche Abende erlebt.

Mit der Eröffnung am 21. August 1901 mit Wagners „Die Meister­ singer von Nürnberg“ begann die Geschichte des Prinzregen­ tentheaters, das zwischen 1900 und 1901 errichtet wurde. Als

bewusstes Gegenmodell zum höfischen Nationaltheater konzipiert, sollte es ein bürgernaher Ort für Musik und Theater sein. Der Architekt Max Littmann entwarf einen Bau mit klarer Sicht­ linienführung und hervorragender Akustik. In Anlehnung an das Bayreuther Festspielhaus gedacht, verbindet das Gebäude neoklas­ sizistische Fassadenelemente mit reformerischen Raumideen. Der amphitheatralisch angelegte Zuschauerraum verzichtet weit­ gehend auf traditionelle Logenstrukturen und stellt ganz den Hörgenuss in den Mittelpunkt. Bis heute besticht der Saal durch die unmittelbare Nähe zwischen Bühne und Publikum und ermöglicht rund 1.000 Zuhörern ein intensives, beinahe intimes Konzerterlebnis. Das Prinzregententheater versteht sich als Haus, das Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergrün­ de zusammenbringt.

ABONNEMENT KL A SSIK IM PRINZE * Weber Ouvertüre zu „Oberon“ / Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 / Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 S * taatliches Sinfonieorchester Litauen / Alexander Gadjiev Klavier Gintaras Rinkevičius Leitung * Donnerstag, 26. November 2026 19.30 Uhr, Prinzregententheater * Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ * Bruckner Orchester Linz / Julia Hagen Violoncello Markus Poschner Leitung * Montag, 1. Februar 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater * Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * Swedish Chamber Orchestra / Martin Fröst Klarinette & Leitung * Mittwoch, 21. April 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater

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* Werke von Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll op. 2/1 Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“ Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2 Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 „Appassionata“ udolf Buchbinder Klavier *R M * ontag, 31. Mai 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater KLASSIK UNTERM STERNENZELT * Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620 Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c) Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ * Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte Pavel Baleff Leitung * Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof München


DA S PRINZREGEN T EN T HE AT ER

Der Zuschauerraum des Prinzregententheaters: ein amphitheatralisch angelegter Saal mit reich dekorierter Decke und klassizistischer Architektur

Von Wagner-Aufführungen zu internationalen Gastspielen

Schon in den ersten Jahrzehnten entwickelte sich das Prinzregen­ tentheater zu einem wichtigen Ort für Musiktheater und Konzert­ wesen. In den Sommermonaten fanden festspielartige Auffüh­ rungszyklen von Werken Richard Wagners statt, die das Haus früh zu einem Zentrum der Wagner-Pflege in München machten. Von 1919 bis 1944 nutzte es zudem das Bayerische Staatsschau­ spiel. Neben Wagner-Inszenierungen erweiterten bald Werke anderer Komponisten das Repertoire und bereicherten das künst­ lerische Profil nachhaltig. Internationale Gastspiele und bedeuten­ de Dirigenten stärkten zusätzlich seinen Ruf über die Stadt hinaus.

Die Bayerische Staatsoper zu Gast Einen tiefen Einschnitt brachte der Zweite Weltkrieg. Während das Nationaltheater 1943 zerstört wurde, blieb das Prinzregen­ tentheater weitgehend erhalten und übernahm eine zentrale Rolle im Musikleben der Stadt. Bis zur Wiedereröffnung des Nationalthe­ aters 1963 diente es als Ausweichspielstätte der Bayerischen Staatsoper. Große Opern- und Ballettproduktionen fanden hier ein temporäres Zuhause und prägten das künstlerische Profil nachhal­ tig. Diese Phase war mehr als eine Notlösung: Zahlreiche Auffüh­ rungen – insbesondere Werke von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart – sind bis heute Teil der kollektiven Erinnerung. Auch bedeutende Uraufführungen wie eine Neufassung von Carl Orffs „Die Bernauerin“ (1954) oder Paul Hindemiths „Die Harmonie der Welt“ (1957) fanden hier statt und förderten den Wiederaufbau eines vielfältigen musikalischen Lebens in München. Nach der Wiedereröffnung des Nationaltheaters wurde das Haus 1964 we­ gen Baufälligkeit geschlossen. Erst 1988 konnte der Spielbetrieb durch die Initiative von August Everding und mit Unterstützung zahlreicher Privatspenden wieder aufgenommen werden.

ABONNEMENT SONNTAGSMATINEEN Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters Radoslaw Szulc Künstlerische Leitung * V ivaldi Concerto D-Dur RV 93 und Concerto C-Dur RV 425 de Falla „Danza española“ Nr. 1 aus „La vida breve“ Piazzolla „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ u. a. * Avi Avital Mandoline / Radoslaw Szulc Leitung * Sonntag, 8. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater ivaldi Konzert für vier Violinen, Streicher und Basso continuo *V h-moll op. 3/10 / Suk Serenade für Streicher op. 6 Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 ay Chen Violine / Radoslaw Szulc Leitung *R S * onntag, 17. Januar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater ozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 *M „Jeunehomme“ / Dvořák Serenade für Streicher E-Dur op. 22 u. a. * Elisabeth Leonskaja Klavier / Anton Barakhovsky Leitung * Sonntag, 7. Februar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater ach Konzerte für Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 *B d-moll BWV 1052 und Nr. 5 f-moll BWV 1056 / Bach „Goldberg-Variationen“ BWV 988 (arrangiert für Streichorchester) * David Fray Klavier / Radoslaw Szulc Leitung * Sonntag, 14. März 2027 11 Uhr, Prinzregententheater ozart Sinfonie concertanti für Violine, Viola und Orchester *M Es-Dur KV 364, für Violine, Viola und Violoncello A-Dur KV 320e und für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester Es-Dur KV 297b olisten des BR-Symphonieorchesters / Thomas Reif Leitung *S * Sonntag, 2. Mai 2027 11 Uhr, Prinzregententheater

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ABONNEMENT PRINZE EX TR A * Stimmungsvolle Adventsmatinee mit den Wiener Sängerknaben: festliche Kirchenmusik und klassische Meisterwerke * Sonntag, 29. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater * Bach Präludium und Fuge c-moll BWV 871 aus „Das wohltemperierte Klavier Band II“ Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Beethoven Andante favori F-Dur Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 * Le Concert Olympique / Kit Armstrong Klavier Jan Caeyers Leitung * S amstag, 30. Januar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater DANIEL HOPE & FRIENDS * „Irish Roots“: ein virtuoses, emotionales Konzert, das die Vielfalt der irischen Musik zwischen Melancholie und mitreißender Lebensfreude lebendig werden lässt. * Mittwoch, 10. Februar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater THE KING’S SINGERS * Vokalmusik als atmosphärische Klangreise durch poetische Klangräume, geistliche Nachtmusik und Naturimpressionen * Sonntag, 7. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater * V ivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ / Rimsky-Korsakow „Scheherazade“ (arrangiert für Streich­orchester) * Double Sens / Nemanja Radulović Violine & Leitung * Sonntag, 25. April 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater KLASSIK UNTERM STERNENZELT * Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620 Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c) Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ * Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte Pavel Baleff Leitung * Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof München

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Die Bayerische Theaterakademie August Everding Eine umfassende Sanierung und strukturelle Neuordnung schufen die Voraussetzungen dafür, das Haus als Ausbildungs- und Pro­ duktionsort für junge Bühnenkunst zu etablieren. Die „Bayerische Theaterakademie August Everding“ vereint hier verschiedene Studiengänge aus Musiktheater, Schauspiel, Regie und Bühnen­ berufen und gilt heute als eine der bedeutendsten Ausbildungs­ stätten für darstellende Kunst. Zahlreiche Produktionen der Akademie prägen mit ihrem experimentellen und genreübergrei­ fenden Ansatz bis in die Gegenwart das Profil des Hauses. Bis 1996 blieb die Spielstätte jedoch auf eine kleine Bühne beschränkt. In dieser Übergangszeit definierte sich das Theater neu und ent­ wickelte sich bewusst zu einer vielseitigen Bühne. Gastspiele inter­ nationaler Ensembles, Konzertreihen, Festivals und Sonderformate prägten fortan das Programm. Diese Offenheit erwies sich als zentrale Stärke und sicherte dem Haus seine dauerhafte Relevanz.

Das Prinzregententheater heute Heute präsentiert sich das Prinzregententheater als lebendiger Kulturort, der Tradition und Innovation verbindet. Klassische Musik bleibt ein Schwerpunkt, zugleich öffnen Formate wie Ballett, Filmkonzerte, Show-Projekte und literarische Abende zusätzliche Perspektiven. Für die Münchnerinnen und Münchner ist das Haus weit mehr als eine Bühne: ein Ort der Begegnung und Erinnerung. Die besondere Atmosphäre, die Nähe zur Bühne und die hervorragende Akustik schaffen ein intensives Erleb­n is, das viele Besucher nachhaltig prägt.

Abonnementvielfalt Ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind die Abonne­ mentreihen von MünchenMusik. Das Abo „Prinze Extra“ zeigt in sechs Konzerten die Bandbreite des Repertoires – von klassisch


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Schnittperspektive des Prinzregententheaters (um 1900): Architekturzeichnung mit Bühnenbereich im Schnitt und amphitheatralischem Zuschauerraum: Bühnenturm, Züge und Unterbühne zeigen die technische Komplexität

bis überraschend neu interpretiert. „Klassik im Prinze“ bietet Live-Erlebnisse mit renommierten Solisten und Orchestern: In der Saison 2026/27 spannen fünf Abende einen Bogen hin zum Beet­hoven-Jahr 2027. Mit „Prinze um halb 4“ wird der Sonntagnachmittag zur festen Größe im Konzertkalender. Eine besondere Rolle spielt zudem die Matineereihe des Kammer­ orchesters des BR-Symphonieorchesters: Hier entstehen Pro­

ABONNEMENT PRINZE UM HALB 4 * Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 * Stuttgarter Philharmoniker / Alexandra Conunova Violine Andrey Boreyko Leitung * Sonntag, 25. Oktober 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater * Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * C amerata Salzburg / Kevin Chen Klavier / Afanasy Chupin Leitung * Sonntag, 22. November 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater * Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 * Festival Strings Lucerne / Midori Violine Daniel Dodds Violine & Leitung * Sonntag, 24. Januar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater

gramme, die Virtuosität, musikalische Tiefe und lebendigen Dialog vereinen. Die Vielfalt des Programms zeigt, wie lebendig das Prinzregententheater auch nach 125 Jahren geblieben ist. Als Ort unmittelbarer Musik­erfahrung und kultureller Begegnung bleibt es fest in der Münchner Identität verankert. Seine Geschichte klingt weiter – über Generationen hinweg, tief ver­ wurzelt in der Kultur der Stadt.

* Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466 Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 ünchener Kammerorchester / Giorgi Gigashvili Klavier *M * Sonntag, 21. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater * Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11 Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 „Schottische“ ünchner Rundfunkorchester / Tianyao Lyu Klavier *M Chloé Dufresne Leitung * Sonntag, 2. Mai 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater KLASSIK UNTERM STERNENZELT * Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620 Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c) Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ * Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte Pavel Baleff Leitung * Dienstag, 20. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof München

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AUSSER DER REIHE BESONDERE VER ANS TALTUNGEN

STUT TGARTER PHILHARMONIKER

Sebastião Salgado: Amazônia

BR AD MEHLDAU

Grenzenlos im Flow Er ist der „einflussreichste Jazz-­P ianist der vergangenen 20 Jahre“: So bezeichnete die New York Times Brad Mehldau – und da gibt es keine zweite Meinung. Der weltweit verehrte US-Amerikaner prägte den modernen Jazz als Pianist und Improvisator wie kein anderer, ob mit seinem Trio oder als Solist. Mehldau ist klassisch ausgebildeter Pianist, und sein Spiel prägen neben dem Jazz viele weitere Einflüsse: Bachs Kontrapunkt und die Romantik, aber auch die Pop-Musik, die er liebt. Seine Interpretationen von Songs der Beatles, von Cole Porter oder Radiohead wurden ebenso gefeiert wie seine „After Bach“Alben. Dabei integriert er Einflüsse aus Klassik und Pop in eine unverwechselbare moderne Jazzsprache. In seinem höchst virtuosen Spiel reißt er die Grenzen zwischen den Stilen ein. Immer wieder spielt Mehldau sich in einen improvisatorischen Rausch, einen FlowZustand. Er ist aber auch Formalist und entfaltet seine spontanen Impulse in klaren architektonischen Bögen. So wird jedes Stück zu einer in sich geschlossenen Erzählung. Mit dieser Kunst begeistert Brad Mehldau ein Publikum, das weit über Jazzkreise hinausgeht, und macht jedes Konzert zu einem einzigartigen Jazz-Erlebnis. rad Mehldau Klavier *B M * ontag, 1. März 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Dienstag, 2. März 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie München

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Ein endloses Meer aus uralten Bäumen, geheimnisvollen Flussläufen und einer überwältigenden Vielfalt an Leben – der AmazonasRegenwald ist eine der letzten großen Wildnisse unserer Erde. In dieser faszinierenden, einzigartigen und beeindruckenden Landschaft entfaltet sich das Konzerterlebnis „Amazônia“, das die atemberaubende Schönheit des Regenwalds feiert: Auf einer Großbildleinwand erstrahlen die spektakulären Amazonas-Aufnahmen des international gefeierten, 2025 verstorbenen Fotografen Sebastião Salgado, während die Stuttgarter Philharmoniker die Bilder zum Leben er­wecken. Im Zentrum des Abends steht Heitor Villa-Lobos’ monumentale Kom­ position „Floresta do Amazonas“, ein musikalisches Porträt des Regenwalds. Salgado wählte seine Fotografien dabei so aus, dass sie in intensiven Dialog mit musikalischen Motiven treten: „Eine perfekte Verbindung, fast als ob die Musik von Villa-Lobos für diese Fotos von Salgado geschrieben worden wäre“, so die italienisch-brasilianische Dirigentin Simone Menezes, die das Projekt gemeinsam mit Salgado konzipierte. Ergänzt wird das Programm durch einen Auszug aus „Aguas da Amazonia“, mit dem Philip Glass einen poetischen Blick auf die Wasserläufe des Amazonas warf. „Amazônia“ vereint die Perspektiven großer Künstler auf den Regenwald – und ermöglicht dem Publikum einen völlig neuen, intensiveren Blick darauf. * Heitor Villa-Lobos „Bachianas Brasileiras“ Nr. 4 – Prelúdio Philip Glass „Aguas da Amazonia“ – Metamorphosis Heitor Villa-Lobos Suite „Floresta do Amazonas“ – zu Fotografien von Sebastião Salgado auf Großbildleinwand S * tuttgarter Philharmoniker / Camila Provenzale Titinger Sopran Simone Menezes Leitung onnerstag, 11. Februar 2027 19.30 Uhr, Beethoven-Saal, *D Liederhalle Stuttgart * Samstag, 13. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Sonntag, 14. Februar 2027 18.30 Uhr, KKL Luzern


AUSSER DER REIHE

BACH IN SPACE

Klang der Sterne

D

as Universum und die Musik Bachs – das Staunen über diese beiden Kosmen zu verbinden, ist Anliegen von „Bach in Space“: Beeindruckende Bilder des Weltalls auf Großbild­leinwand werden gekoppelt mit der Musik des Komponisten und lassen das Publikum auf einmalige Weise eintauchen. Das Projekt geht in der Saison 2026/27 nach einer erfolgreichen Tournee letztes Jahr erneut auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Von vorigen Aufführungen des Projekts zeigten sich Publikum und Presse begeistert: „Ein überirdischer Bach“ schrieb der Münchner Merkur. Große Klassiker – neu erlebt, in einer Kulisse, die Gänsehaut garantiert. „Bach in Space“ ist mehr als Klassik: ein Erlebnis für alle, die Musik und Kosmos in einer neuen Dimension erleben wollen.

BACH IN SPACE * Zur Projektion von Bildern des Universums erklingt Musik von Johann Sebastian Bach * Mona Asuka Klavier * Sonntag, 18. Oktober 2026 11 Uhr, Prinzregententheater München * Mittwoch, 25. November 2026 19.30 Uhr, KKL Luzern * Sonntag, 20. Dezember 2026 17 Uhr, Die Glocke Bremen * Sonntag, 27. Dezember 2026 17 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Mittwoch, 20. Januar 2027 19.30 Uhr, Wiener Konzerthaus * Sonntag, 21. Februar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater München F * reitag, 26. Februar 2027 19.30 Uhr, Laeiszhalle Hamburg * Freitag, 12. März 2027 20 Uhr, Konzerthaus Berlin * Dienstag, 23. März 2027 19.30 Uhr, Gewandhaus zu Leipzig * Dienstag, 18. Mai 2027 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt

* Danae Dörken Klavier * Montag, 28. Dezember 2026 19.30 Uhr, Rosengarten Mannheim * Dienstag, 29. Dezember 2026 19 Uhr, Hegel-Saal, Liederhalle Stuttgart * Freitag, 29. Januar 2027 19.30 Uhr, Konzerthaus Dortmund * S amstag, 6. März 2027 19.30 Uhr, Beethovenhalle Bonn * S amstag, 20. März 2027 19.30 Uhr, Tonhalle Düsseldorf * Sonntag, 21. März 2027 18 Uhr, Kulturpalast Dresden * Montag, 17. Mai 2027 17 Uhr, Kölner Philharmonie * Sonntag, 23. Mai 2027 19 Uhr, Philharmonie Essen * Münchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester Howard Arman Leitung * Donnerstag, 3. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München * 21 Century Chorus / 21 Century Chamber Orchestra Ludwig Wicki Leitung * Freitag, 14. Mai 2027 19.30 Uhr, KKL Luzern st

st

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AUSSER DER REIHE

VIVALDIS VIER JAHRESZEITEN

Ein immersives Gesamtkunstwerk

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aum ein klassisches Werk ist so lebendig und anschaulich wie Antonio Vivaldis „Die Vier Jahreszeiten“. Seit 1725 begeistert die Komposition mit ihrer Mischung aus virtuoser Energie und feinen, ruhigen Momenten, die den Wandel der Natur im Jahresverlauf hörbar machen. Wenn das Meisterwerk des venezianischen Genies durch faszinierende Lichtinstallationen und aufwändige Video­animationen erweitert wird, entfaltet sich ein immersives Gesamtkunstwerk. Immersive Konzepte befinden sich seit einigen Jahren auf regelrechtem Erfolgskurs – so sorgt auch dieses besondere Projekt seit seiner Premiere Anfang 2025 regelmäßig für ausverkaufte Konzertsäle. Im Jahr 2027 ist es erneut in verschiedenen Konzertsälen Deutschlands zu erleben. Modernste Technologien verschmelzen Bild und Ton zu einer multimedialen Illusion und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Die Musik erklingt live auf der Bühne, gespielt vom Münchener Kammerorchester und der Solistin Hana Chang, während das Publikum tief in Vivaldis Klangwelten eintaucht und die Kräfte und Stimmungen der Jahreszeiten hautnah erfährt. Eine einmalige Reise durch den Jahreslauf zwischen Schneestürmen und Sonnenglanz!

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* Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 * mit Lichtinstallationen und Videoprojektionen von Projektil Münchener Kammerorchester / Hana Chang Violine Viktor Stenhjem Leitung Sonntag,3. Januar 2027 15.30 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Freitag, 8. Januar 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * * Sonntag, 10. Januar 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Mittwoch, 24. Februar 2027 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt


AUSSER DER REIHE

FLORIAN CHRIS TL

Kraftvoll und innig Bereits zwei Mal begeisterte Florian Christl das Publikum im ausverkauften Prinzregententheater. Im Oktober lädt der Münchner Komponist und Pianist gemeinsam mit seinem Ensemble erneut zu einem Konzert voller inniger, kraftvoller Klangmomente ein. Mit seiner leidenschaftlichen Spielweise und dem tief in der Romantik verwurzelten Stil schafft er Musik, die unmittelbar berührt. Zartes Klavierspiel, expressive Streicher und improvisatorische Inspiration formen jene unverwechselbaren Klangräume, die sein Publikum seit Jahren fesseln. Seit 2018 bei Sony Classical unter Vertrag, begeistern seine Alben ein wachsendes internationales Publikum und erklimmen regelmäßig die Klassik-Charts. Ein Abend mit Florian Christl ist auch eine Einladung zum Innehalten, zu musikalischer Nähe und innerer Resonanz. * Florian Christl Klavier – begleitet von seinem Ensemble * S amstag, 10. Oktober 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München

R ADU R ATOI

Akkordeonwelten Ein Akkordeon – und plötzlich öffnet sich eine ganze Welt. Radu Ratoi zeigt, welches Feuer, welche Tiefe und welche Virtuosität in diesem Instrument stecken. Gelobt für seine Kunst­ fertigkeit, Originalität und Vielseitigkeit, definiert der preisgekrönte Akkordeonist die Möglichkeiten seines Instruments neu. Der gebürtige Moldawier gewann u. a. die prestigeträchtigen „Susan Wadsworth International Auditions“ und den „Léonie Sonning Talent Prize“ sowie über 60 nationale und internationale Auszeichnungen. Bei seinem Gastspiel in der Aller­heiligen-Hofkirche entfaltet er mit Transkriptionen von Bach, Schubert und Tschaikowsky eine musikalische Vielfalt. Dabei verbindet er technische Präzision mit klanglicher Fantasie und schafft ein eindrucksvolles Hörerlebnis, das überrascht, berührt und begeistert – und das Publikum in eine Welt voller Emotionen und Bilder entführt. * Werke von Bach, Schubert, Tschaikowsky u. a. * Radu Ratoi Akkordeon * Donnerstag, 4. Februar 2027 19.30 Uhr Allerheiligen-Hofkirche­ München

KREIDLER: 100 JAHRE ­M ETROPOLIS

Die Zukunft ist heute Der Maschinenmensch lebt! Fritz Langs wegweisender Stummfilm „Metropolis“ feiert 2027 sein 100. Entstehungsjahr. Seit damals inspiriert das expressionistische Meisterwerk auf und abseits des Celluloids und wirkte mit seinem berühmten Androiden-Sujet stil­ prägend für das Science-Fiction-Genre. Auch heute erzählt sich die dystopische Geschichte um die Großstadt als Moloch und den Einfluss künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft aktuell wie nie. In seinem musikalisch ebenso visionären Streben nimmt sich das Musik­ kollektiv „Kreidler“ des ersten UNESCO-geschützten Films an und lässt ihn in einem eindrücklichen Live-Erlebnis mit Augenmerk auf die Modernität des Stoffes auferstehen. Dabei wird der Film auf eine Großbildleinwand projiziert, während die Band die Bilder live musikalisch begleitet. Seit den 1990ern bestätigt die Düsseldorfer Band mit ihren dichten Klanginstallationen in herausragenden Projekten wie diesen ihren Rang als Avantgarde der Elektronischen Musik. Nicht zuletzt unterstreichen internationale Ein­ ladungen an renommierte Häuser wie das New Yorker „Museum of Modern Art“ die außergewöhnliche künstlerische Qualität und Relevanz ihres Schaffens. * Zum 100-jährigen Jubiläum: Fritz Langs Meisterwerk Metropolis aus dem Jahr 1927 auf Großbildleinwand – live begleitet von Kreidler * Dienstag, 13. April 2027 20 Uhr Prinzregententheater München

K REIDL ER

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AUSSER DER REIHE

OPUS KL A SSIK 2026

Preisträgerkonzert mit den Stars der Klassik Exzellenz ehren, Leidenschaft feiern: Jeden Oktober versammelt sich in Berlin die „Crème de la crème“ der Klassik zur Verleihung des Opus Klassik – des wichtigsten Preises für klassische Musik in Deutschland. Ausgerichtet von der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik und im ZDF übertragen, erzielt die Gala große mediale Aufmerksamkeit. Der Opus würdigt Künstler und Projekte, die begeistern, inspirieren und neue Maßstäbe setzen. Mit 30 Kategorien spiegelt er die Vielfalt des Klassiklebens wider. Eine unabhängige elfköpfige Jury aus Musik- und Medienexperten trifft die Auswahl der Preisträger. Schon am Vorabend der Gala zeigen Preisträger im Fotografiska ein vielseitiges Programm – mit etablierten wie jungen Künstlern, Innovationen und Entdeckungen. * Das Programm sowie die Mitwirkenden werden noch bekannt gegeben. * S amstag, 10. Oktober 2026 19.30 Uhr, Ballroom im Fotografiska Berlin (Oranienburger Str. 54)

ECK AR T VON HIR SCHHAUSEN

CL AUDIO CONSTANTINI

Musik macht Atmosphärisches glücklich – Bandoneon und rettet die Welt Wenn Musik zur Medizin wird, ist Dr. Eckart von Hirschhausen nicht weit. In München und Erlangen trifft er mit seinem Programm „Musik macht glücklich – und rettet die Welt“ auf den Pianisten Christoph Reuter. Hirschhausen – Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller – verbindet Klassik mit Kabarett und setzt auf den Gänsehauteffekt. Zwischen Bach und Beethoven entstehen musikalische Experimente, die Glückshormone in Bewegung bringen und Werke neu hörbar machen. Als Gründer der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ denkt er Gesundheit weiter: Für ihn ist Klimaschutz auch Gesundheitsschutz. Sein Gedanke zur Lage des Planeten: „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben.“

Wenn in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz die ersten Klänge des Bandoneons erklingen, entsteht ein Raum zwischen Melancholie und moderner Klangkunst. Als Pianist, Bandoneonist und Komponist verbindet der aus Spanien stammende Claudio Constantini klassische Einflüsse mit modernen, neoklassizistischen Klangwelten und erschafft dabei einen unverwechselbaren Sound voller Intensität und Eleganz. Auf den Bühnen inter­ nationaler Konzerthäuser ebenso zuhause wie in der digitalen Musikwelt, begeistert Constantini mit Millionen Streams und einer stetig wachsenden Fangemeinde. In München präsentiert er im Rahmen seiner „Fragile“-Tour eigene Kom­positionen – atmos­phärische Klangbilder zwischen Tradition und Gegenwart. Die Chicago Tribune beschrieb sein Spiel als „vollkommene Eleganz am Klavier und Bandoneon“.

* mit Dr. Eckart von Hirschhausen und dem Pianisten Christoph Reuter * Montag, 12. April 2027 19.30 Uhr, Heinrich-Lades-Halle Erlangen * Montag, 3. Mai 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

* Claudio Constantini Bandoneon & Klavier * Freitag, 20. November 2026 19.30 Uhr Allerheiligen-Hofkirche München

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AUSSER DER REIHE

CANADIAN BRA SS

Mit Blech und Brillanz ins neue Jahr Ob Barock, Klassik oder Jazz – C ­ anadian Brass begeistert seit über 50 Jahren mit technischer Brillanz, Humor und mitreißender Spielfreude. Die fünf herausragenden Blechbläser verbinden Virtuosität mit spritzigen Arrangements, überraschenden Effekten und charmanten Einlagen, die das internationale Publikum zum Staunen bringen. Mit ihrem Programm „Happy New Year“ begrüßen sie das Jahr 2027 und präsentieren eigens arrangierte Werke von Johann Sebastian Bach, Georges Bizet, Johann Strauß, Leonard Cohen („Hallelujah“) sowie den Beatles. Gegründet wurde das Ensemble 1970 von Chuck Daellenbach und Gene Watts, die früh zeigten, wie vielseitig ein Blechbläserquintett klingen kann. Ein Markenzeichen sind ihre weißen Turnschuhe, deren Ursprung in der Arbeit mit dem kanadischen Nationalballett liegt: Um ihre Bühnenwirkung zu verfeinern, luden sie eine Tänzerin zu Proben ein, die ihnen riet, Ballettschuhe zu tragen. Diese sollten helfen, ein besseres Gefühl für Rhythmus, Körperhaltung und musikalischen Ausdruck zu bekommen – daraus entwickelten sich die bequemen Sneakers, die heute untrennbar mit dem Ensemble verbunden sind. HAPPY NEW YEAR Werke von Bach, Bizet, Johann Strauß, Leonard Cohen, The Beatles u. a. * Sonntag, 31. Januar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

MICHAEL WOLLN Y

Winterreise Mondenkind, Nachtfahrten, Ghosts: Mit seinen Alben und Programmen öffnet Pianist Michael Wollny immer wieder atmosphärische, cineastische Welten, in die er zusammen mit seinem Publikum eintaucht. Sein neues Soloprogramm „Winterreise“ greift Stimmungen und Motive aus Franz Schuberts gleichnamigem Lied-Zyklus rund um einen durch d i e E i n s a m k e i t w a n d e r n d e n Ic h Erzähler auf. Wie immer bei Michael Wollny bildet die Vorlage nur den Ausgangspunkt für musikalische Erzählungen, deren Wendungen sich erst auf dem Weg entscheiden. Für Wollny, dessen meiste Projekte im Zusammenspiel mit anderen Musikern entstehen, ist das Solo-Format ein seltener Blick nach innen – in ein dunkel-romantisches Gemüt und einen schier unerschöpflichen Fundus an Ideen und Inspirationen. Kurz gesagt: ein pianistischer Seelen-Trip. * Michael Wollny Klavier * Freitag, 19. Februar 2027 19.30 Uhr, Opernhaus Nürnberg

NICOL A S NAMOR ADZE

Achtsam hören Jede Note und jeden Moment bewusst spü­ ren – so lädt der Pianist, Komponist und Neuro­psychologe Nicolas Namoradze sein Publikum ein, Musik meditativ zu erleben. Denn Musik und Meditation sind eng verbunden. Auf dieser Grundlage entwickelte er ein außergewöhnliches Konzertkonzept: Achtsamkeitsübungen wechseln sich mit Klavierspiel ab und eröffnen eine neue Art, Musik zu erfahren. Dadurch führt er „das Publikum auf einen Pfad zwischen Empfindsamkeit und Verblüffung. Das Resultat? Eine Wucht“ (Augsburger Allgemeine). Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erzählt der promovierte Kognitionswissenschaftler: „Viele Menschen, die bei diesen Konzerten waren, sagen: ‚Ich habe seit Langem nicht mehr so fokussiert zugehört, weil ich wirklich dort war, statt über die Arbeit nachzudenken oder welche Mails ich noch beantworten muss.‘“ Auch am Klavier ist der Georgier ein Ausnahme­ talent: An der renommierten Juilliard School in New York ausgebildet, begeistert er weltweit mit Solokonzerten und Auftritten mit führenden Orchestern. Sein Spiel wird als „funkelnd, empfindsam und farbenreich“ (New York Times) gepriesen. Nicolas Namo­ radze lädt ein zu einem besonderen Klaviernachmittag – mit angeleiteten Achtsamkeits­ impulsen und Mentalübungen. * Bach Auszüge aus „Das wohltemperierte Klavier“ sowie Werke von Ravel u. a. N * icolas Namoradze Klavier onntag, 4. April 2027 16 Uhr *S Prinzregententheater München

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AUSSER DER REIHE

BL A SMUSIK SUPERGROUP

Lebendig, dynamisch, ver­bindend

N ACHM A N T URGEM A N

JEWISH CHA MBER ­O RCHES TR A MUNICH

Jüdisches Neujahrs­konzert 5787 Mit Klängen voller Hoffnung eröffnet das Jewish Chamber Orchestra Munich das Jüdische Neujahr 5787 („Rosh ha-Schana“) – das „Haupt des Jahres“. Dirigent Daniel Grossmann hat dafür ein Konzertprogramm zusammengestellt, das jüdische Volksmusik mit festlich-synagogaler Musik verbindet und so unterschiedliche Facetten jüdischer Klangtradition erlebbar macht. Die Gesangspartien dieser tief verwurzelten liturgischen Sakralmusik übernehmen die renommierten Kantoren Nachman Turgeman und Yitzchak Zelman. Es ist die Zeit der Besinnung, des Innehaltens und der Hoffnung auf einen guten, süßen Anfang. Diese Werte von Gemeinschaft und Neubeginn spiegeln sich im musikalischen Programm wider und machen das Konzert zu einem besonderen Erlebnis im Zeichen des jüdischen Jahreswechsels. Die Werke greifen dabei sowohl traditionelle Melodien als auch neue Arrangements auf. * J ewish Chamber Orchestra Munich Nachman Turgeman Kantor Yitzchak Zelman Kantor Daniel Grossmann Leitung & Moderation * Dienstag, 13. Oktober 2026 20 Uhr Prinzregententheater München

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Blasmusik begeistert und genießt als eine der ältesten Musik­tradi­tionen der Welt Kultstatus – weit über Musikvereine, Trachten­kapellen und Dorfmusiken hinaus. Bands wie „Global Kryner“, „Federspiel“ oder „HMBC“ erreichten in den letzten 20 Jahren mit ihrer eigenen, modernen Auslegung des Blasmusikbegriffs ein breites Publikum. Wie großartig und vielsagend diese Musik sein kann, ist hautnah zu erleben, wenn die Blasmusik Supergroup – ein Kollektiv renommierter Mitglieder u. a. der Wiener Philharmoniker, „LaBrassBanda“, „Mnozil Brass“, der „Egerländer Musikanten“ und „Da Blechhauf’n“ – in Nürnberg Vollgas gibt. Trompeter und Entertainer Thomas Gansch, der stets den Schalk im Nacken trägt, verliert dabei jedoch nie die Musik aus den Augen. Weitere Stars der Blasmusik musizieren auf höchstem Niveau und zelebrieren dabei die ursprünglichste Variante ihres geliebten Musikstils. Für sie ist Blasmusik vor allem eines: gelebtes Miteinander. Hier vereinen sich Tradition und Moderne zu einer dynamischen, verbindenden, lebendigen Musikkultur – dargeboten von einer Formation, die in Größe und Virtuosität ihresgleichen sucht. * Freitag, 15. Januar 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

HAR ALD LESCH

Vier Jahreszeiten im ­Klimawandel Was unternehmen acht klassische Musikerinnen und Musiker des Merlin Ensembles Wien mit dem Astrophysiker Harald Lesch? Eine Reise durch Raum und Zeit. Die vor 300 Jahren entstandenen „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi statten uns aus mit einer Jahreskarte und einem Umweltticket zwischen Erde und Orbit bei minimalem CO2-Footprint. Lesch und Vivaldi nehmen uns mit auf eine musikalische und wissenschaftliche Zeit­reise, beginnend mit der Entstehung der Erde und ihrer Jahreszeiten bis hin zum gegenwärtigen Klimawandel. Am Ende betrachtet Harald Lesch vom Orbit aus die dramatischen Veränderungen der Erde und unseres Klimas – bis zur Apokalypse? Auch die aktuelle Tagespolitik bleibt dabei nicht verschont. * Harald Lesch Erzähler / Merlin Ensemble Wien / Martin Walch Violine & Leitung * Sonntag, 3. Januar 2027 20 Uhr, Gewandhaus zu Leipzig * Montag, 4. Januar 2027 20 Uhr, Stadthalle Göttingen * Samstag, 20. März 2027 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt * Freitag, 23. April 2027 20 Uhr, Tonhalle Düsseldorf


AUSSER DER REIHE

QUADRO NUEVO

Klangwelt ohne Grenzen

Q

uadro Nuevo ist die europäische Antwort auf den Argentinischen Tango. Arabesken, Balkan-Swing, Balladen, waghalsige Improvisationen, Melodien aus dem Nuevo alten Quadro Europa und mediterrane Leichtigkeit verdichten sich zu märchenhaften Klangfabeln. Seit 1996 touren die vier temperamentvollen Virtuosen durch die Welt, von Buenos Aires bis zur Carnegie Hall, stets getrieben von Neugier und Spielfreude. Aber ob auf renommierten Festivals oder in Konzertsälen – Quadro Nuevo begegnet seinem Publikum überall mit derselben Hingabe. Für alle, die Musik in einer neuen Dimension erleben wollen.

Q UA D R O NU E VO M E E T S C A I R O S T E P S * Mittwoch, 17. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

* Mulo Francel Saxophone & Klarinetten D.D. Lowka Kontrabass & Percussion Andreas Hinterseher Akkordeon, Bandoneon & Trompete

30 Y E A R S A R O UN D T H E WO R L D * mit Chris Gall Klavier * Mittwoch, 12. Mai 2027 20 Uhr, Theaterhaus Stuttgart

D EC E M B E R * mit Tim Collins Vibraphon * Mittwoch, 9. Dezember 2026 19.30 Uhr, Stadttheater Fürth S I LV E S T E R KO N Z E R T * Donnerstag, 31. Dezember 2026 16 & 19 Uhr Großer Saal, Hochschule für Musik und Theater München

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PETER I. TSCHAIKOWSKY

der

nussknacker

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DER NUSSK N ACK ER

Tschaikowskys Ballettklassiker in München und Stuttgart

INTERNATIONAL FESTIVAL BALLET

Ein Weihnachtsmärchen

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eihnachtswünsche, Kinderträume, Märchenzauber: Peter I. Tschaikowskys Ballettklassiker „Der Nussknacker“ bewegt jedes Jahr aufs Neue Jung und Alt. Der Komponist hat zu der Erzählung von E.T.A. Hoffmann eine hinreißende Ballettmusik komponiert, die in zahlreiche zauberhafte Szenen, fremde Welten und winterverschneite Land­ schaften entführt. Mäusekönig und Zuckerfee, Kaffee, Tee und Schokolade – sie alle sind dabei und Teil der vertrauten Handlung, die ebenso wie Tschaikowskys pittoreske musikalische Einfälle unverzichtbarer Bestandteil ist. Wer zum ersten Mal eine Aufführung von Tschaikowskys „Nussknacker“ erlebt, mag überrascht sein über die Fülle der vertrauten Melodien wie Blumenwalzer, Tanz der Rohrflöten, Schneeflocken-Walzer oder Chinesischer Tanz. Die Geschichte erlebt zur Weihnachtszeit hundertfache Auferstehung auf den Bühnen der Welt und in den Herzen der großen und kleinen Zuschauer. Das International Festival Ballet begeistert regelmäßig mit ausverkauften Vorstellungen, so dass der Weihnachtsklassiker nun wieder in München und Stuttgart zu erleben ist. Im Prinzregenten­ theater München verbindet das Ensemble klassisches Ballett mit eindrucks­vollen Showelementen: Artistische Höchstleistungen, raffinierte Licht- und Farb­effekte sowie überraschende Bühnenmomente verleihen dem Weihnachtsklassiker eine ganz besondere Atmosphäre. So entsteht eine fantasievolle Inszenierung, die den Zauber des „Nussknacker“ mit spektakulären visuellen Effekten verbindet. In der Stuttgarter Liederhalle wird Tschaikowskys berühmte Partitur vom International Festival Orchestra live gespielt und verleiht dem Ballett mit ihrem orchestralen Klang eine besonders eindrucksvolle Atmosphäre.

* International Festival Ballet * Peter I. Tschaikowsky Musik / Marius Petipa Libretto Lew Iwanow Choreographie / Alexander Poliakov Lichtdesign * Special Guests mit Akrobaten und Pantomimen Thekla / Mackay Märchenerzähler (jeweils 15.30 Uhr) Elena Antsupova Inszenierung / Ivan Luzan Regie * F reitag, 18. Dezember 2026 19.30 Uhr * Samstag, 19. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Montag, 21. Dezember 2026 19.30 Uhr Dienstag, 22. Dezember 2026 19.30 Uhr Mittwoch, 23. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Freitag, 25. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Samstag, 26. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 27. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr Donnerstag, 7. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Freitag, 8. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Samstag, 9. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 10. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater München * International Festival Orchestra / Normunds Vaicis Leitung * Elena Antsupova Regie Vyacheslav Okunev Bühnenbild & Kostüme * Mittwoch, 30. Dezember 2026 14.30 & 18 Uhr Hegel-Saal, Liederhalle Stuttgart

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WEIHN ACHTEN KONZERTE IM ADVENT UND AN DEN FES T TAGEN

GERMAN GENT S

The Colours of Christmas

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eiern Sie die Adventszeit mit den schönsten Melodien aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt! Das preis­gekrönte A-cappella-Quartett German Gents nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise voller Vorfreude und Besinnlichkeit – von deutschen Klassikern bis zu amerikanischen Evergreens. Mit ihrem unverwechselbaren Klang, Charme und einer Prise Witz verleihen die vier jungen Sänger aus Berlin vertrauten Melodien neuen Glanz. Die German Gents wurden 2018 von ehemaligen Sängern des Berliner Staats- und Domchors gegründet und bereits ein Jahr später beim international besetzten A-cappella-Festival Leipzig vielfach ausgezeichnet. Seither wächst ihre Fangemeinde stetig – über alle Generationen hinweg. Auf Social Media begeistern sie mit ihrer Musik rund eine Million Follower.

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* Sonntag, 6. Dezember 2026 15 Uhr, Mozart-Saal, Alte Oper Frankfurt F * reitag, 11. Dezember 2026 19.30 Uhr, Kleiner Saal, Meistersingerhalle Nürnberg * Montag, 14. Dezember 2026 19.30 Uhr, Kleiner Saal, Elbphilharmonie Hamburg * Mittwoch, 16. Dezember 2026 20 Uhr, Berliner Dom * Freitag, 18. Dezember 2026 19.30 Uhr, Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart * Sonntag, 20. Dezember 2026 11 Uhr, Prinzregententheater München


W EIHN ACH T EN

WIENER SÄNGERKNABEN

Matinee am ­Ersten Advent

PFARRER R AINER MARIA SCHIESSLER

Heilige Nacht Unnachahmlich volksnah hat der bayerische Volksdichter Ludwig Thoma die zeitlose Geschichte um das Gotteskind 1916 am Tegernsee in heimischer Mundart verfasst. Der durch seine unkonventionellen Predigten populäre Münchner Pfarrer Schießler nimmt sich dieser lyrisch-bayrischen Verse an und sorgt in der Adventszeit für eine besinnliche Andacht der anderen Art. Dazu passend erklingen die ursprünglichen Heilig-NachtGesänge nach Ludwig Thoma, die vom Werdenfelser Dreigsang als Familienmusik mit alpenländischen Liedern, Jodlern und Weisen authentisch dargeboten werden. Da spürt ein jeder sofort: Es weihnachtet sehr ... HEILIGE NACHT – eine Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma * Pfarrer Rainer Maria Schießler Rezitation Werdenfelser Dreigsang Familienmusik Elisabeth Rehm Donnerstag, 10. Dezember 2026 19.30 Uhr * Stadttheater Fürth * Mittwoch, 16. Dezember 2026 19 Uhr Prinzregententheater München

Die Tage werden kürzer, das Licht gedämpfter: Die Adventszeit ist nicht mehr weit. Wie schön, wenn dann am Ersten Advent eine warme und besinnliche Stimmung aufkommt und die erste Kerze am Kranz erstrahlt. Hell, klar und scheinbar mühelos – so lässt sich auch das Klangideal der Wiener Sängerknaben beschreiben, die mit einer vor­freudig-besinnlichen Matinee diesen Advent im Prinzregententheater einläuten. Mit ihrer un­vergleichlichen Musikalität und ihrem reinen Ton, der so flexibel ist, dass er geistliche Musik ebenso wie weltliche Werke zum Klingen bringen kann, berühren sie Menschen jeden Alters und erfüllen jeden Raum mit stimmungsvollem Glanz. Als eines der Aushängeschilder der Musiknation Österreich feiern die Wiener Sängerknaben dieses Jahr das 100-jährige Bestehen ihrer weltweiten Tourneetätigkeit und blicken insgesamt auf eine eindrucksvolle, über 525-jährige Geschichte zurück. * Sonntag, 29. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater München

K ARIN SCHUBERT ­P R Ä SENTIERT

„Fränkische“ Weihnacht Es glänzt und duftet in Franken: Zur Weihnachtszeit hüllen sich die Städte in ihr Festtagsgewand, heimelige Weihnachtsmärkte laden mit herrlich geschmückten Buden und Lebkuchenduft zu einem Besuch ein, und auch stimmungsvolle Konzerte dürfen nicht fehlen. Im Mittelpunkt dieses traditionellen Abends stehen Advents- und Weihnachtsgeschichten fränkischer Autoren, die von Karin Schubert vorgetragen werden. Bekannt aus diversen BR-Formaten und der TV-Sendung „Franken aktuell“ führt die gebürtige Unterfränkin mit ihrer unverkennbar charmanten Art durch das Programm. Den musikalischen Part übernimmt der Philharmonische Chor Nürnberg und Johannes Sift mit seiner Steirischen Harmonika. * Karin Schubert Moderation / Johannes Sift Ensemble Philharmonischer Chor Nürnberg / Gordian Teupke Leitung * Sonntag, 13. Dezember 2026 14.30 & 17 Uhr, St. Martha Nürnberg (Königstraße 79)

TR AUDI SIFERLINGER

Das Winterfest der Wirtshausmusik Wenn Traudi Siferlinger zur Musi lädt, wird gefeiert: Die aus der BR-Fernsehsendung „Wirtshausmusikanten“ bekannte Moderatorin bürgt für Stimmung der besonderen Art. Beim „Winterfest der Wirtshausmusik“ serviert die Chiemgauerin urig-traditionelle Volksmusik, alpenländische Weisen sowie modern aufgespielten Tradimix – garniert mit heiteren und informativen Moderationen. Gemeinsam mit ihren Gästen präsentiert Traudi Siferlinger ein stimmungsvolles Konzert mit nicht nur musikalischen Überraschungen – schließlich sind die Rauhnächte eine geheimnisvoll-mystische Zeit ... * mit Traudi Siferlinger , Cubaboarische Tradicional , Duo Hornsteiner Kriner, Familienmusik Servi, Pfarrer Rainer Maria Schießler sowie dem Vogelstimmen-Imitator Helmut Wolferstetter * Sonntag, 27. Dezember 2026 15 Uhr, Herkulessaal München

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W EIHN ACH T EN

SAR AH WILLIS & THE ­S AR AHBANDA

Cuban Christmas DAVID HERMLIN AND HIS SWING DANCE ORCHESTRA

Christmas Swing Glänzende Instrumente, stilvolle Garderobe und der unverwechselbare Swing-Klang der 1930er bis 1950er Jahre: David Hermlin and his Swing Dance Orchestra ist eine der charmantesten und erfolgreichsten Big Bands Deutschlands. Die Musiker haben sich vom Scheitel bis zur Sohle einer Musikära verschrieben, die Namen wie Glenn Miller, Benny Goodman oder Duke Ellington hervorgebracht hat – stilecht und auch optisch bis ins kleinste Detail. Seit Anfang 2026 steht David Hermlin an der künstlerischen Spitze der Band und setzt damit die Tradition seines Vaters Andrej fort. Als erfahrener Musiker sorgt er für unvergessliche Swing-Konzerte voller Energie, Charme und Eleganz. Mit seinem Programm „Christmas Swing“ präsentiert das ­E nsemble eine romantische Weihnachtsrevue. Berühmte amerikanische Weihnachtsmelodien erklingen in authentischen Arrangements von David Hermlin, ganz im Stil der goldenen Big-Band-Ära. Vor einer zauberhaften Kulisse vereint das Ensemble am Tag vor Heiligabend besinnliche Momente mit groovendfestlichem Swing – mit maßgeschneiderter Garderobe, alten Mikro­fonen und Originalinstrumenten. Ein Konzert, das ganz besonders auf Weihnachten einstimmt. * Weihnachtsklassiker wie „Winter Wonderland“, „Let It Snow“, „Have Yourself A Merry Little Christmas“, „Santa Claus Is Coming To Town“, „White Christmas“, „Jingle Bells“ u. v. m. * David Hermlin and his Swing Dance Orchestra mit Rachel Hermlin und Andrej Hermlin * Mittwoch, 23. Dezember 2026 15 Uhr Isarphilharmonie München

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Als Tochter eines australischen Auslandskorrespondenten und einer Tanzkritikerin wuchs Sarah Willis in Tokio, Boston, Moskau sowie im britischen Surrey auf. Mit 14 stieß sie in der Schule auf das Horn, ein Instrument, das ihr Leben prägen sollte. 1991 wurde sie mit 23 Jahren als erste Musikerin aus dem Westen Mitglied der Staatskapelle Berlin. Und 2001 wurde Willis die erste Blechbläserin in der Geschichte der Berliner Philharmoniker, wo sie bis heute wirkt. Doch dem nicht genug: Ihr übersprudelndes Temperament und ihre unbändige Leidenschaft führten parallel zu Soloprojekten auf der ganzen Welt. Eine ganz spezielle Liebe hat die Hornistin und begeisterte Salsa-Tänzerin zu Kuba entwickelt. Aus dem sensationellen Erfolg ihres „Mozart y Mambo“-Projekts entsprang die „Sarahbanda“, mit der sie die fesselnden kubanischen Tanzrhythmen erforscht – mit einigen der talentiertesten Musiker Kubas und natürlich: ihrem Waldhorn. „Cuban Christmas“ vereint in neuen Arrangements Weihnachtsklassiker sowie Werke von Bach und Tschaikowsky mit mitreißendem kubanischem Groove. CUBAN CHRISTMAS ekannte Weihnachtsklassiker und neu arrangierte Werke *B von Bach, Tschaikowsky u. a. * S arah Willis & The Sarahbanda * S amstag, 19. Dezember 2026 15 Uhr, Isarphilharmonie München * Sonntag, 20. Dezember 2026 11 Uhr, Philharmonie Berlin

BACH -TROMPETEN­E NSEMBLE MÜNCHEN

Festlich-weihnachtliche Bach-Trompetengala Wenn Trompeten festlich strahlen und die Orgel den Raum in goldenes Licht taucht, liegt Weihnachten in der Luft. Im Herkulessaal entfaltet sich ein barocker Festakt mit Werken für Trompetenensemble und Orgel – getragen von einer Akustik, die jeden Ton leuchten lässt. Ein stimmungsvolles Konzert am Tag vor Heilig­ abend: feierlich, erhebend und voller Vorfreude. erke für Trompetenensemble und Orgel sowie für Orgel solo *W von Johann Sebastian Bach u. a. ach-Trompetenensemble München / Edgar Krapp Orgel / Arnold Mehl Leitung *B M * ittwoch, 23. Dezember 2026 16 Uhr, Herkulessaal München


Produziert von Immersive Art Ltd. in Zusammenarbeit mit Alegria Exhibition GmbH


Eine Produktion von Alegria Exhibition und MAAG Moments Creative Direction: Mitch Sebastian

ab 16.07.26 | Sport Mall, Bratislava ab 23.09.26 | Lichthalle Maag, Zürich vincent-immersiv.de


CUVILLIÉ S -THE ATER K A MMEROPER MÜNCHEN

Die Kammeroper München bringt Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und Mozarts Oper „Così fan tutte“ auf die Bühne des Cuvilliés-Theaters

K AMMEROPER MÜNCHEN

Oper zum J­ahreswechsel

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oldene Logen, rotes Samtlicht, große Stimmen: Es gibt Orte, die mehr sind als Kulissen – sie erzählen Geschichte, atmen Kultur und verzaubern ihre Besucher vom ersten Moment an. Das Cuvilliés-Theater in der Münchner Residenz ist genau so ein Ort: ein Rokoko-Juwel, das mit seiner prunkvollen Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert wie gemacht ist für festliche Opernabende. Nicht ohne Grund wurde hier 1781 Mozarts Oper „Idomeneo“ uraufgeführt. In dieser Saison bringt die Kammeroper München zwei besondere Produktionen auf die Bühne – und setzt dabei seit über

20 Jahren auf gezielte Nachwuchsförderung mit jungen Talenten, die durch stimmliche Qualität, Ausdruckskraft und mitreißende Spiel­ freude begeistern. Zur Weihnachtszeit verzaubert „Hänsel und Gretel“ das Publikum: Engelbert Humperdincks romantische Märchenoper verbindet die bekannte Geschichte mit Volksliedtradition und berührenden Momenten wie dem berühmten „Abendsegen“. Im neuen Jahr folgt die Mozart-Produktion „Così fan tutte“, die unter dem Motto „So machen es alle – wir machen es anders!“ eine frische Inszenierung voller Liebesschwüre, Intrigen und überraschender Wendungen zeigt.

H Ä N S E L UN D G R E T E L per in drei Akten von Engelbert Humperdinck *O Solisten und Orchester der Kammeroper München Aris Alexander Blettenberg Musikalische Leitung & Arrangement Dominik Wilgenbus Regie & Stückfassung * Montag, 21. Dezember 2026 / Dienstag, 22. Dezember 2026 Mittwoch, 23. Dezember 2026 / Sonntag, 27. Dezember 2026 Montag, 28. Dezember 2026 / Dienstag, 29. Dezember 2026 Mittwoch, 30. Dezember 2026 / Donnerstag, 31. Dezember 2026 Samstag, 2. Januar 2027 / Sonntag, 3. Januar 2027 jeweils 19.30 Uhr (31. Dezember 2026 auch 15 Uhr) Cuvilliés-Theater München

CO SÌ FA N T U T T E * Oper in zwei Akten mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Textfassung nach Lorenzo da Ponte mit deutschen Rezitativen * Solisten und Orchester der Kammeroper München Henri Bonamy Musikalische Leitung Vladimir Beleaev Arrangement / Beka Savić Regie * Montag, 4. Januar 2027 / Dienstag, 5. Januar 2027 Mittwoch, 6. Januar 2027 / Donnerstag, 7. Januar 2027 Freitag, 8. Januar 2027 / Mittwoch, 20. Januar 2027 Donnerstag, 21. Januar 2027 / Freitag, 22. Januar 2027 Samstag, 23. Januar 2027 / Sonntag, 24. Januar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater München

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BRE A KIN’ CIRCUS URBAN DANCE & ARTIS TIC SHOW

BREAKIN’ CIRCUS

Grenzenloses Spektakel

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s ist das Showerlebnis in München zum Jahreswechsel 2026/27! Über Silvester und in der Neujahrswoche trifft im Prinzregententhea­ter moderne Zirkusartistik auf Breakdance und kreiert ein völlig neues Showkonzept, das für unvergess­ liche Momente sorgt. Mit „Breakin’ Circus“ präsentieren die preis­ gekrönten Breakdancer der „DDC – Dance­f loor Destruction Crew“ ein mitreißendes visuelles und urbanes Gesamterlebnis. Halsbrecherische Artistik, spektakulärer Breakdance, atemberaubende Lichteffekte und kraftvolle Musik verschmelzen zu einem Konzept, das Grenzen sprengt, die klassische Zirkustradition neu interpretiert und das Publikum in Staunen versetzt. Denn Breakdance und Zirkuskunst verbindet mehr, als man vermuten mag: außergewöhnliche Körperbeherrschung, Mut, Rhythmusgefühl und die Fähigkeit, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Genau aus dieser Verbindung schöpft „Breakin’ Circus“ seine besondere Faszination. So entsteht eine Show

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der Extraklasse und ein packendes Spektakel – energie­geladen, überraschend und emotio­nal. „Breakin’ Circus“ lädt ein zu einer Reise in eine neue, aufregende Welt der Unterhaltung. BREAKIN’ CIRCUS * Das Showerlebnis der DDC - Dancefloor Destruction Crew zum Jahreswechsel 2026/27 Dienstag, 29. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr * Die Mittwoch, 30. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr n e u e Ta Donnerstag, 31. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr und Art nzFreitag, 1. Januar 2027 19.30 Uhr istik show! Samstag, 2. Januar 2027 19.30 Uhr Sonntag, 3. Januar 2027 15 Uhr Prinzregententheater München


SILVE S TER & NEUJA HR VER ANS TALTUNGEN ZUM JAHRESWECHSEL

OPER A BR A SS Beschwingt ins neue Jahr: festliche Silvesterkonzerte in Münchens schönsten Konzertsälen

Brass und Glanz Opera Brass ist seit knapp 30 Jahren das Blechbläserensemble des Bayerischen Staatsorchesters. Zum Jahresausklang präsentiert das Ensemble im Cuvilliés-Theater einen Cocktail voller Musik und Überraschungen. * Donnerstag, 31. Dezember 2026 11 Uhr Cuvilliés-Theater München

PR AGUE ROYAL PHILHARMONIC

Festliche ­Silvestergala HOFK APELLE MÜNCHEN

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Viva Vivaldi!

Last Night of the Year

Im 16. Jahrhundert etablierte sich mit der Münchner Hofkapelle eine Eliteformation, deren Tradition heute von begeisterten Solisten und Spezialisten für Alte Musik fortgeführt wird. Unter dem Motto „Viva Vivaldi!“ erklingen in der Allerheiligen-Hofkirche Meisterwerke Vivaldis – und als krönender Abschluss seine „Vier Jahres­zeiten“. * V ivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 u. a. * Hofkapelle München / Rüdiger Lotter Leitung * Mittwoch, 30. Dezember 2026 19.30 Uhr Allerheiligen-Hofkirche München

QUADRO NUEVO

Melodien aus fernen Welten

Das Silvesterkonzert der Münchner Symphoniker bietet auch heuer ein festliches Programm voller musikalischer Glanzpunkte. Es erklingen Klassiker von Webers „Freischütz“-Ouvertüre und Wagners „Wald­ weben“ aus „Siegfried“ bis zu Smetanas „Tanz der Komödianten“ aus „Die verkaufte Braut“. Offenbach sorgt mit dem berühmten „Can-Can“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ für funkelnden Esprit, bevor beliebte Werke der Strauß-Dynastie den Abend abrunden. * Münchner Symphoniker Joseph Bastian Leitung * Donnerstag, 31. Dezember 2026 20 Uhr Isarphilharmonie München

* Händel Auszüge aus der „Feuerwerksmusik“ Mozart „Eine kleine Nachtmusik“ G-Dur KV 525 J. Strauß „An der schönen blauen Donau“ – Walzer op. 314 / Gershwin „Rhapsody in Blue“ Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ u. a. * Prague Royal Philharmonic / Danae Dörken Klavier / Heiko Mathias Förster Leitung D * onnerstag, 31. Dezember 2026 19.30 Uhr Herkulessaal München

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Neujahrskonzert Beschwingt ins Neue Jahr: Bei der Neujahrs­-­ Matinee der Münchner Symphoniker entführt das Orchester sein Publikum mit Wiener Walzer, Polka und Marsch sowie zeitlosen Klassikern in eine Welt voller Lebensfreude.

Das Beste zum Schluss: Voll Leidenschaft und Lebensfreude und in nostalgisch-akustischer Besetzung spielen Q ­ uadro Nuevo in ihrem Programm zum Jahreswechsel Melodien aus fernen Welten, die heute fast verklungen sind – ein Konzerterlebnis für Genießer. * Donnerstag, 31. Dezember 2026 16 & 19 Uhr Hochschule für Musik und Theater München

Zum Jahresausklang lädt die „Festliche Silvester­gala“ zu einem Konzert mit beliebten Klassikern ein. Festliche Klangpracht, große Melodien und schwungvolle Rhythmen sorgen für ein glanzvolles und zugleich zugängliches Konzerterlebnis. Ideal für alle, die das alte Jahr stilvoll verabschieden möchten – ganz gleich, ob sie regelmäßige Konzertgäste sind oder klassische Musik neu entdecken wollen.

QUA DRO NUE VO

* Werke der Strauß-Dynastie u. a. * Münchner Symphoniker / Daniel Spaw Leitung * S amstag, 2. Januar 2027 11 Uhr Sonntag, 3. Januar 2027 11 Uhr Prinzregententheater München

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SILV E S T ER & NEUJA HR

LEIPZIGER S YMPHONIE­O RCHES TER

Das große Silvesterkonzert

G ANKINO CIRCUS

Das Gegenteil von Rock’n’Roll Die aus Funk und Fernsehen bekannten musikalischen Hochseilartisten „Gankino Circus“ präsentieren ein ebenso wildes wie virtuoses Rock’n’Roll-Spektakel inklusive entfesseltem Mundart-Pop. 2007 begannen die vier Jugendfreunde aus dem fränkischen Dietenhofen damit, sämtliche musikalische Mauern und lästige Stilregeln niederzureißen. Seither verfolgen sie konsequent ihren eigenen Weg zwischen Musik, Kabarett und Theater und begeistern ihr Publikum mit einer unverwechselbaren Mischung aus Virtuosität und Humor. Mittlerweile auf den großen Bühnen unterwegs, kennen die vier Musikkabarettisten die Turbulenzen, die entstehen, wenn man plötzlich wieder ins verschlafene Dorfidyll der eigenen Jugend katapultiert und dort mit dem Gegenteil von Rock’n’Roll konfrontiert wird. Zwischen Provinznest und Kleinkunst-Showbiz liefern die meisterhaften Musiker und begnadeten Geschichtenerzähler skurrile Geschichten und Einblicke. Es wird also wieder schräg, hintersinnig und sehr lustig, mit pointiertem Humor, rasanten musikalischen Einlagen und einem feinen Gespür für komische Situationen ... * Donnerstag, 31. Dezember 2026 18.30 Uhr Kleiner Saal, Meistersingerhalle Nürnberg

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PE T ER I. T S CH A IKOW SK Y

Zum Jahreswechsel gestaltet das Leipziger Symphonie­orchester in der Meistersingerhalle eine festliche Tschaikowsky-Gala. Auf dem Programm stehen mitreißende Höhepunkte der Romantik: die Polonaise aus „Eugen Onegin“, Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in b-moll sowie seine 5. Symphonie – drei Werke, die tänzerische Eleganz, leidenschaftliche Dramatik und große symphonische Spannweite vereinen. Als Solist des Abends ist Bernd Glemser zu erleben, der das berühmte Klavierkonzert mit kraftvoller Virtuosität und klanglicher Durchdringung gestaltet. Glemser hat sich als renommierter Pianist intensiv mit Tschaikowskys Werken beschäftigt und insbesondere mit Einspielungen der Klavierkonzerte beim Label Naxos überzeugt. Gemeinsam mit ihm entfaltet das Orchester unter der Leitung von Frank-Michael Erben einen spannungsreichen musikalischen Bogen, der die emotionalen Extreme von Tschaikowskys Musik erlebbar macht. Das Leipziger Symphonieorchester ist seit über sechs Jahrzehnten als vielseitiger Klangkörper mit einem breit gefächerten Repertoire bekannt. In der festlichen Atmosphäre des Silvesterabends entsteht ein musikalischer Jahresausklang voller Intensität und Strahlkraft. TSCHAIKOWSKY-GALA * Tschaikowsky Polonaise aus „Eugen Onegin“ op. 24 / Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 Leipziger Symphonieorchester / Bernd Glemser Klavier / Frank-Michael Erben Leitung * Donnerstag, 31. Dezember 2026 18 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg *

M A XJOSEPH

Zwischen ­Tradition und ­Gegenwart Die Musik von „Maxjoseph“ ist nicht nur eine Synthese von E- und U-Musik, von alt und neu, von Volksmusik und Klassik. Sie ist eine Einladung in einen Dialog, in dem Grenzen verschwimmen, und dennoch bleibt man stets geerdet, verwurzelt in der Heimat. „Lagom“ heißt das neue Album und Programm der vier Musiker – und verbindet Tradition und Gegenwart mit feinem Gespür für Balance. Inspiriert vom schwedischen Begriff für das genau richtige Maß entsteht ein unverwechselbarer Klang zwischen Festhalten und Loslassen: leichtfüßig, elegant und voller Charakter. Jazzige Offenheit, klassische Präzision und ein weiter musikalischer Horizont verbinden sich mit tiefer Verwurzelung in der Heimat zu einer zeitgenössischen Volksmusik jenseits aller Schubladen. * Georg Unterholzner Gitarre / Andreas Winkler Steirische Harmonika Nathanael Turban Geige / Florian Mayrhofer Tuba D * onnerstag, 31. Dezember 2026 19.30 Uhr, St. Martha Nürnberg (Königstraße 79)


SILV E S T ER & NEUJA HR

SWR SYMPHONIEORCHESTER

Silvesterkonzert 2026

KONZERT IN ST. MARTHA

Der Zauber der Rauhnächte In einem einzigartigen Konzert taucht das Quartett „Quetschendatschi“ in eine besondere Zeit des Jahres ein: Die Rauhnächte sind die Zeit zwischen Weihnachten und dem Drei­ königstag – eine Tradition, die in vielen europäischen Kulturen gefeiert wird. In dieser Zeit glaubte man früher, dass die Grenzen zwischen der Welt der Menschen und der Geister verschwimmen und besondere Kräfte wirken, die Glück, Schutz und Segen für das kommende Jahr versprechen. Quetschendatschi erforscht die Mysterien der Rauhnächte und lädt das Publikum ein, sich auf diese faszinierende Zeit „zwischen den Jahren“ einzulassen, um deren tiefere Bedeutung zu erleben. Die Musik­titel, allesamt Eigenkompositionen, fangen die Atmos­phäre dieser beson­deren Tage ein. Das Quartett hat sich eigentlich der bayerischen Volksmusiktradition verschrieben, diese aber erweitert um Einflüsse aus aller Welt, wie Folk oder Klezmer. Jetzt entdecken sie den Zauber der Rauhnächte und lassen Licht und Hoffnung erwachen. QUETSCHENDATSCHI * Johannes Sift Diatonische Harmonika & Violine Sabrina Walter Harfe & Hackbrett Stefan Hegele Helikon & Gitarre Ludwig Himpsl Schlagzeug * Samstag, 2. Januar 2027 16 Uhr St. Martha Nürnberg (Königstraße 79)

Das SWR Symphonieorchester verabschiedet das alte Jahr mit einem festlichen Konzertabend voller italienischer Klangpracht. Von Verdis mitreißender Ouvertüre zu „I vespri siciliani“ bis hin zu Rossinis schwungvollen Ouvertüren und Ballettmusiken entfaltet sich ein Programm voller Virtuosität, Eleganz und orchestraler StrahlMICHEL E M A RIOT T I kraft. Als Solist ist Jonas Gira im farbenreichen Hornkonzert des Romantikers Reinhold Glière zu erleben. Der junge Solohornist des SWR Symphonieorchesters zählt zu den herausragenden Musikern seiner Generation und begeistert mit technischer Brillanz ebenso wie mit warmem, ausdrucksstarkem Klang. Am Pult steht Michele Mariotti, seit 2022 Musikdirektor des Teatro dell’Opera di Roma und international gefeierter Operndirigent. Mariotti dirigiert regel­ mäßig an den großen Opernhäusern Europas und der USA – darunter die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera in New York – und ist besonders für seine Interpretationen des italienischen Repertoires geschätzt. Gemeinsam mit dem SWR Symphonieorchester sorgt er für einen glanzvollen musikalischen Ausklang des Jahres. * Verdi Ouvertüre zu „I vespri siciliani“ / Glière Konzert für Horn und Orchester B-Dur op. 91 Rossini Ouvertüre zu „Semiramide“ / Rossini Wilhelm Tell, 3. Akt: „Pas de trois“ und „Pas de Soldats“ / Verdi „Macbeth“, 3. Akt: Balletmusik / Rossini Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“ SWR Symphonieorchester / Jonas Gira Horn / Michele Mariotti Leitung * D onnerstag, 31. Dezember 2026 17 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart *

SILVES TER MIT L A FINESSE

The Power of Moments Vier Solistinnen, vier Temperamente – und ein Programm, das zeigt, wie vielseitig ein Streichquartett klingen kann. „La Finesse“ verbindet klassische Meisterwerke mit modernen Crossover-Arrangements und schafft einen Sound, der sowohl im Konzertsaal als auch auf der großen Bühne zu Hause ist. „The Power of Moments“ feiert am Silvesterabend die Kraft jener Augenblicke, die uns bewegen: Vivaldi trifft auf Queen, kammermusikalische Präzision auf pulsierenden Rhythmus, klassische Eleganz auf moderne Spielfreude. Geigen, Bratsche und Cello verschmelzen dabei zu einem unverwechsel­ baren Klang, den die vier Musikerinnen mit Leidenschaft und langjähriger Bühnenerfahrung füllen. Das Ergebnis ist ein Klangerlebnis, das unter die Haut geht – mal zart und berührend, mal mitreißend und kraftvoll. * Donnerstag, 31. Dezember 2026 17 Uhr, Mozart-Saal, Liederhalle Stuttgart

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IT’S SHOW TIME GUTE UNTERHALTUNG

DIVINA COMMEDIA RELOADED

Unglaubliche Illusionen

M

it seinem Programm „Divina Commedia Reloaded“ überschreitet das No Gravity Theatre die Grenzen der theatralischen Illusion. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen Realität und Spiegelung. Auf der Bühne bewegen sich sechs Tänzerinnen und Tänzer, sie fliegen durch die Luft und erschaffen unwirkliche Figuren. Alles – jede Geste, jede Haltung – ist mit millimetergenauer Präzision abgestimmt. So entstehen eindrucksvolle Bilder, die die Grenzen von Zeit und Raum auf­lösen – ein schwebendes Bühnenuniversum, getragen vom mitreißenden Rhythmus einer musikalischen Reise von Klassik bis Rock. Das Publikum taucht ein in ein spektakuläres visuelles Erlebnis, in dem sich Choreografie und Reflexion zunehmend überlagern, bis Realität und Illusion ununterscheidbar ineinanderfließen. Inspiriert von Dantes „Divina Commedia“ („Die göttliche Komödie“)

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wird die Reise durch die drei christlichen Reiche erzählt – Hölle, Fegefeuer und Paradies – die sich hier zu einer symbolischen Odyssee der Menschheit und ihrer inneren Seele verdichtet. Die Presse beschrieb die außergewöhnliche Produktion als „poetisch, kraftvoll und aufregend – wie ein Traum, aus dem man nicht erwachen möchte“. Am Osterwochenende 2027 kommt No Gravity erstmals nach München. NO GRAVITY – DIVINA COMMEDIA RELOADED * mit Tänzerinnen und Tänzern des No Gravity Theatre Emiliano Pellisari & Mariana Porceddu Choreografie S * amstag, 27. März 2027 19.30 Uhr Ostersonntag, 28. März 2027 19.30 Uhr Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr Prinzregententheater München


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THE SOUND OF EPIC ANIME

Emotionale Kraft der Anime-Musik Eine musikalische Zeitreise durch die Welt des Anime erwartet dich! „The Sound of Epic Anime“ vereint die bewegendsten Melodien und mitreißendsten Soundtracks der japanischen Animationskunst in einem spektaku­ lären Konzerterlebnis. Die Münchner Symphoniker lassen die musikalischen Schätze von Studio Ghibli, die packenden Themes aus „Naruto“ und „Demon Slayer“ sowie die unvergesslichen Klänge aus „One Piece“ und „Dragon Ball“ in vollendeter Orchesterpracht erklingen. Die Anime-Kultur ist ein globales Phänomen, das durch seine künstlerische Vielfalt besticht: Von berührenden Geschichten über actiongeladene Abenteuer bis hin zu komplexen Dramen spricht das Genre Menschen aller Altersgruppen an. Dieses Konzert ist eine Einladung, die emotionale Kraft der Anime-Musik zu entdecken – egal ob du mit Klassikern wie Heidi aufgewachsen bist oder die neuesten Serien verfolgst. Durch den Konzertabend führt Nino Kerl, besser bekannt als „ninotakutv“ – einer der erfolgreichsten AnimeExperten im deutschsprachigen Raum. Mit spannenden Hintergrundinfos, Insider-Wissen und unterhaltsamen Anekdoten zu Serien, Filmen und deren Soundtracks eröffnet er dem Publikum neue Perspektiven auf die faszinierende Welt des Anime. * Die Musik aus Demon Slayer, Naruto, One Piece, Attack on Titan, Studio Ghibli, Dragon Ball u. v. m. M * ünchner Symphoniker / Nino Kerl Moderation / John Jesensky Leitung * S amstag, 23. Januar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

THE SOUND OF CL A SSIC MOTOWN

Die Ära der Soul-Ikonen Der „Motown-Sound“ eroberte in den 1960er Jahren die Musikwelt mit Weltstars wie „The Jackson Five“, „Diana Ross and The Su­premes“, Stevie Wonder, „The Temptations“, Marvin Gaye, „The Four Tops“ und vielen mehr. Das Erfolgsrezept von Label-Gründer Berry Gordy Jr. war dabei so simpel wie genial. Er übertrug den stampfenden Rhythmus der ­„Motor Town“ Detroit in pulsierende Bässe sowie vorwärtsdrängende Backbeats – und ließ darüber inbrünstig gesungenen, mehr­ stimmigen Harmoniegesang erklingen: schwarzer Soul, der die Hörer zum Tanzen verführte und Nr. 1-Hits wie am Fließband hervorbrachte. „The Sound of Classic Motown“ ist eine Hommage an die Blütezeit des legendären Plattenlabels. Eine 25-köpfige Besetzung aus Band und hochkarätigen Gesangssolisten bringt die Höhepunkte der revolutionären Soul-Ära energiegeladen und authentisch auf die Bühne. * Ron Williams präsentiert die großen Hits der Motown-Ära: „Stop! In the Name of Love“, „Papa was a Rollin’ Stone“, „Let’s Stay Together“, „Signed, Sealed, Delivered” u. v. m. * Freitag, 16. Oktober 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München

THE HARLEM GOSPEL ­S INGERS

Sing Hallelujah! 35 Jahre mitreißendes Live-Entertainment, stimmgewaltige Sänger und eine Energie, die den ganzen Saal erfasst: The Harlem Gospel Singers sind mit über 2,5 Millionen Zuschauern die weltweit erfolgreichsten musikalischen Verkünder christlicher Botschaften. Mit viel Groove und ihrem unverwechselbaren Sound eroberten sie die Metropolen Amerikas und Europas. Zum Programm gehören Songs wie „Higher and Higher“, „This Little Light of Mine“ und „Let the Sunshine in“. Anfang der 1990er Jahre im New Yorker Stadtteil Harlem gegründet, zeigen die Harlem Gospel Singers die Bedeutung des Gospels für die amerikanische Musikkultur. Seit seinen Ursprüngen im 18. Jahrhundert hat Gospel nahezu alle Formen populärer Musik beeinflusst: Blues, Soul, R&B, Jazz, Rock und sogar Hip-Hop – und wurde von ihnen im Gegenzug neu inspiriert. Bei ihrer mitreißenden Show lassen The Harlem Gospel Singers ihr Publikum in die Geschichte des Gospels eintauchen. Mit ihrer Jubiläumstour „Sing Hallelujah!“ bringen sie neben Klassikern auch neue Songs wie „My Sweet Lord“ und das Jubiläums-Highlight „Hallelujah You’re Worthy“ von Judith Christie McAllister auf die Bühne. * Sonntag, 17. Januar 2027 19 Uhr Isarphilharmonie München

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VIER PIANISTEN – EIN KONZERT

Die große Jubiläums­ tour

R AT PACK

Swingin’ At The Sands Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr., auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“, sind die größten Showlegenden aller Zeiten. Die gemeinsamen Live-Auftritte in den 1960er Jahren waren die Showbiz-Attraktion in Las Vegas und absoluter Publikumsmagnet. „Rat Pack – Swingin’ At The Sands“ lässt genau dies nun wieder lebendig werden. Die drei Darsteller Tom Russell Fox (Frank Sinatra), Glenn Macnamara (Dean Martin) und Jim Whitley (Sammy Davis Jr.) überzeugen mit ihrem außergewöhnlichen Talent und versetzen ihre Zuschauer in die glamouröse Zeit am Strip in Las Vegas. Im Gepäck: unsterbliche Evergreens wie „I’ve Got You Under My Skin“, „Mr. Bojangles“, „New York, New York“, „That’s Life“, „My Way“ und viele mehr. Neben der detailgetreuen Rekonstruktion des Stils, des Flairs und der wunderbaren Gesangsleistung dieser Legenden begeistern die Protagonisten in „Rat Pack – Swingin’ At The Sands“ ihr Publikum jedes Mal aufs Neue und lassen den Eindruck entstehen, als hätte man die drei bedeutendsten Entertainer des amerikanischen Showbiz einmal selbst live erlebt. RAT PACK – SWINGIN’ AT THE SANDS * mit den Stars der Londoner West-End-Show „The Rat Pack – Live From Las Vegas“: Tom Russell Fox als Frank Sinatra, Glenn Macnamara als Dean Martin und Jim Whitley als Sammy Davis Jr. – in Begleitung eines großen musikalischen Ensembles * Montag, 4. Januar 2027 19.30 Uhr Dienstag, 5. Januar 2027 19.30 Uhr Mittwoch, 6. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater München

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Im Jahr 2016 spielten Sebastian Knauer, Martin Tingvall, Joja Wendt und Axel Zwingenberger in Hamburg zum ersten Axel Zwingenberger, Martin Tingvall, Mal zusammen – seitdem sind Joja Wendt und Sebastian Knauer sie dort fast jedes Jahr bei ei(von links nach rechts) nem gemeinsamen Konzert in der Hamburgischen Staats­oper oder der Elbphilharmonie zu erleben. Zum 10-jährigen Jubiläum vereinen sich die vier Pianisten erneut zu einem musikalischen Feuerwerk zwischen Klassik, Jazz und Improvisation und gehen erstmals gemeinsam auf Tour – mit einem Halt in München. Vier Meister ihres Fachs, jeder mit un­verwechselbarem Stil, lassen dabei Blues und Boogie-Woogie ebenso einfließen wie klassische und jazzige Elemente. Wenn sich die Pianisten am Flügel abwechseln, begegnen oder gemeinsam musizieren, entsteht ein Klangpanorama voller Energie und Spielfreude. * mit Sebastian Knauer, Martin Tingvall, Joja Wendt und Axel Zwingenberger *D ienstag, 6. Oktober 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München

MA X MUTZKE & BAND

Eine Ausnahme­ stimme live Genau betrachtet steckt in Max Mutzke mehr als nur ein einziger Künstler. Max Mutzke ist viele. Dies mag erst einmal seltsam anmuten, hat jedoch mit der unglaublichen Wandlungsfähigkeit und nicht zuletzt mit der unstill­baren kreativen Neugierde des charis­matischen Sängers und Songwriters zu tun. Egal ob Pop, Rock, Soul, Funk oder Jazz – Mutzke verfügt über tausend musikalische Facetten, die er im wahrsten Sinne spielend unter einen jener Hüte bekommt, die in den vergangenen eineinhalb Dekaden zu seinem Markenzeichen geworden sind. Mutzke macht Musik, seit er sechs Jahre alt ist. Aufge­wachsen in einem künstlerisch geprägten Haushalt – Mutter Schauspielerin, Vater Arzt und Jazz-Musiker –, konnte er sich schon in jungen Jahren in alle Richtungen auspro­bieren. Als bilderbuchhaftes „Bullerbü-Idyll“ beschreibt er rückblickend seine Jugendjahre im Schwarzwald, dem er bis heute treugeblieben ist. Nach der erfolgreichen Jubiläumstour 2024 wird Max Mutzke auch 2026 wieder mit seiner Band in ganz Deutschland unterwegs sein und 13 Konzerte im Rahmen seiner „Live Tour 2026“ spielen – davon eines in Berlin. Ein Abend mit den Hits der vergangenen 22 Jahre und neuen Songs, die seine musikalische Reise fortsetzen. LIVE TOUR 2026 * Mittwoch, 28. Oktober 2026 20 Uhr, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin


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THE QUEENS OF SOUL

Von Diana Ross bis Tina Turner Von Martha Reeves und Gladys Knight über Aretha Franklin, Diana Ross und Tina Turner bis hin zu Whitney Houston und Amy Winehouse: Mit ihren einzigartigen Stimmen und unvergänglichen Hits haben diese Soul-Sängerinnen die Musikgeschichte geprägt und den Sound der Soulmusik maßgeblich beeinflusst. „The Queens of Soul“ ist eine Hommage an all diese Legenden – regelrecht ihr Gipfeltreffen. Sechs großartige Sängerinnen präsentieren Juwelen der unsterblichen Soul-Diven, unterstützt von einer hochkarätigen Band, die der Show ihren unverwechselbaren Sound verleiht. Große Emotionen, einmalige Erinnerungen und Party-Stimmung sind garantiert, wenn vom ersten bis zum letzten Takt beeindruckende Interpretationen absoluter Mega-Hits erklingen und den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Ohrwürmer machen. * mit den Hits „Respect“, „At Last“, „Dancing In The Streets“, „Nutbush City Limits“, „Baby Love“, „Stop! In The Name Of Love“, „I Wanna Dance With Somebody“, „Midnight Train To Georgia“ u. v. m. * Montag, 28. Dezember 2026 20 Uhr, Herkulessaal München * Dienstag, 29. Dezember 2026 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

I DOLCI SIGNORI

Italo Pop Night „I Dolci Signori“ zählen zu den erfolgreichsten Italo-Pop-Gruppen Europas. Die Formation tourt seit 2002 unermüdlich und feiert national wie international große Erfolge. Unzählige Festivals mit zehntausenden begeisterten Fans sprechen für sich und waren nicht zuletzt Anlass für Regisseur und Theaterintendant Stefan Tilch, 2017 eigens mit der Band die Italo-Pop-Revue „Azzurro“ zu inszenieren. Das Publikum erwartet eine einzigartige Auswahl der schönsten italienischen Popsongs der vergangenen Jahrzehnte – verpackt in ein ebenso unterhaltsames wie kurzweiliges Bühnenprogramm. Die Konzerte von „I Dolci Signori“ entwickeln sich dabei oft zu großen Partys, bei denen gemeinsam gefeiert, getanzt und gesungen wird – ganz nach ihrem Motto: „Musica, passione e emozioni!“ * S amstag, 5. Dezember 2026 19.30 Uhr, Hegel-Saal, Liederhalle Stuttgart

ABBA 99

Die Legende lebt weiter Kein Zweifel, ein Sieg beim Eurovision Song Contest ist noch lange keine Garantie für eine jahrzehntelange, weltumspannende Karriere. Eine Band jedoch hat ihren Ersten Platz des europa­weiten Wettbewerbs 1974 in einen kometenhaften Erfolg verwandeln können, der noch heute anhält und in der Musik­ geschichte seinesgleichen sucht: ABBA. Das Sänger-Quartett Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid schenkte der Welt die wohl brillantesten Pop-Hits aller Zeiten: Mit rund 400 Millionen verkauften Ton­trägern gehören sie zu den erfolgreichsten Bands der Musik­ geschichte, und das bei nur neun Jahren aktiven Be­stehens. Denn früh und plötzlich trennte sich die schwedische Formation. Doch die Legende lebt weiter! Musicals, Filme sowie ein lang erhofftes und dennoch über­ raschendes virtuelles Comeback mit einem neuen Album 2021 schreiben die ABBA-Story weiter. Die Band ABBA 99 lässt in ihrer authentischen Bühnenshow die zeitlose Musik der vier Schweden in den kultigen Klamotten lebendig werden – jede Menge Ohrwürmer und ein unvergleichliches Feeling der 1970er sind garantiert! * ABBA 99 präsentiert die großen ABBA-Hits „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Waterloo“, „Thank You For The Music”, „The Winner Takes It All“, „Voulez-Vous“, „I Have A Dream“ u. v. m. * Donnerstag, 31. Dezember 2026 18 Uhr Hegel-Saal, Liederhalle Stuttgart * Samstag, 20. Februar 2027 20 Uhr Prinzregententheater München

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ROCK THE BALLET

Energy in Motion Die spektakuläre Tanz-Show aus New York! „Rock the Ballet“ bricht alle Regeln und katapultiert den klassischen Tanz direkt ins 21. Jahrhundert. Hier trifft ein Weltklasse-Tanzensemble auf die gewaltige Energie der angesagtesten Rock- und Pop-Songs. Mit einer einzigartigen Mischung aus präziser Ballett-Technik, atemberaubender Akrobatik und modernem Streetdance setzt diese Show neue Maßstäbe. Hinter diesem Phänomen steht die Vision der gefeierten Choreografin Adrienne Canterna. Alle Tänzerinnen und Tänzer der Show haben eine fundierte, klassische Ballettausbildung an den renommiertesten Tanzakademien und Schulen der USA absolviert. Diese hochkarätige Grundlage ermöglicht es dem En­semble, die Grenzen zwischen den Genres mühelos zu überschreiten und höchste Schwierigkeiten mit spielerischer Leichtigkeit zu meistern. Seit der Uraufführung 2008 hat „Rock the Ballet“ mehr als eine Million Zuschauer weltweit begeistert und für ausverkaufte Häuser von New York bis Berlin gesorgt. Das Konzept bricht bewusst mit Tra­ditionen, um ein junges, modernes Publikum ebenso zu fesseln wie langjährige Tanzbegeisterte. 2027 geht „Rock the Ballet“ endlich wieder auf Tour und präsentiert eine neue Show, die beweist: Tanz war noch nie so aufregend!

* in Zusammenarbeit mit Limelight Live Entertainment und Collien Konzert & Theater GmbH * Donnerstag, 21. Januar 2027 19.30 Uhr Freitag, 22. Januar 2027 19.30 Uhr Samstag, 23. Januar 2027 15 & 19.30 Uhr Sonntag, 24. Januar 2027 15 & 19.30 Uhr Stadttheater Fürth * Mittwoch, 27. Januar 2027 19.30 Uhr, Stadthalle Bielefeld * Donnerstag, 28. Januar 2027 19.30 Uhr Admiralspalast Berlin * Freitag, 29. Januar 2027 19.30 Uhr Samstag, 30. Januar 2027 15 & 19.30 Uhr Alte Oper Frankfurt * Samstag, 13. Februar 2027 15 & 19.30 Uhr Sonntag, 14. Februar 2027 14.30 & 19 Uhr Dienstag, 16. Februar 2027 19.30 Uhr Mittwoch, 17. Februar 2027 19.30 Uhr Donnerstag, 18. Februar 2027 19.30 Uhr Freitag, 19. Februar 2027 19.30 Uhr Samstag, 20. Februar 2027 15 & 19.30 Uhr Sonntag, 21. Februar 2027 14.30 Uhr Deutsches Theater München * in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater München * S amstag, 27. Februar 2027 19.30 Uhr Rosengarten Mannheim * Sonntag, 28. Februar 2027 19 Uhr Hegel-Saal, Liederhalle Stuttgart * Donnerstag, 4. März 2027 19.30 Uhr Freitag, 5. März 2027 19.30 Uhr Samstag, 6. März 2027 14.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 7. März 2027 14 & 19 Uhr Metronom Theater Oberhausen * Dienstag, 9. März 2027 19.30 Uhr Mittwoch, 10. März 2027 19.30 Uhr Donnerstag, 11. März 2027 19.30 Uhr Freitag, 12. März 2027 19.30 Uhr Samstag, 13. März 2027 14.30 & 19.30 Uhr Oper Leipzig * Montag, 29. März 2027 19.30 Uhr Dienstag, 30. März 2027 19.30 Uhr Mittwoch, 31. März 2027 19.30 Uhr Donnerstag, 1. April 2027 19.30 Uhr Konzerthaus Dortmund

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Erlebe das Zeitalter der Wikinger in einem immersiven Abenteuer, das Geschichte mit allen Sinnen spürbar macht! Streife durch neblige Wälder voller Runen und verborgener Zeichen, lausche dem Klang des Rufhorns und entdecke Yggdrasil – den Weltenbaum – der dich mit einer eindrucksvollen Virtual-RealityErfahrung erwartet.

ab 23. September 2026 MARX HALLE WIEN vikings-immersive.com


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HERBER T PIXNER

Symphonic Alps Reloaded

DRUM TAO

Rausch der Rhythmen „Atemberaubend, fesselnd und überwältigend“ (Westfalenpost) – Beschreibungen wie diese bringen es auf den Punkt, wenn es um die japanische Trommelformation Drum Tao geht. Seit sie 2004 auf dem renommierten Fringe Festival in Edinburgh einhellig begeisterten, gelten die Musiker auch in Europa als Botschafter und Meister der japanischen Trommelkunst. In ihren kraftvollen Bühnenshows stellen sie auf faszinierende und mitreißende Weise eine Verbindung zwischen der jahrtausendealten Tradition des ursprünglichen Taiko-Trommelns, das vollen Körpereinsatz erfordert, und modernen musikalischen Elementen her. Herzstück dieser Mischung aus musikalischer Meditation und japanischer Kampfkunst sind die großen traditionellen Taiko-Trommeln, die die Samurai vor dem Kampf schlagen ließen, um die Krieger in einen tranceartigen Rausch zu versetzen. Kraftvoll, mal atemberaubend schnell und laut, dann wieder poetisch und ruhig, wie die Ruhe vor dem Sturm – Drum Tao erzeugen einen berauschenden Sog, dem man sich als Zuschauer nur schwer entziehen kann. * Sonntag, 7. Februar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie München

Herbert Pixner wird gerne als „Jimi Hendrix der Volksmusik“ oder als „Frank Zappa der Alpen“ bezeichnet – und tatsächlich sprengt der Südtiroler Musiker seit über zwei Jahrzehnten mit jedem Ton die Grenzen zwischen Tradition und Moderne. In seinen Konzerten präsentiert er jene unverwechselbare Mischung aus alpiner Melancholie, rockiger Energie und brillanter Virtuosität, die ihn zu einer der spannendsten Stimmen der neuen Volksmusik gemacht hat. „Das alles ist Alpen-Weltmusik ohne kulturelle Beliebigkeit bei gipfelhoher Musikalität. Sie verkörpert Freiheitsdrang und Romantik-Sturm, Wildheit – und vor allem unbändigen Spaß“, schrieb die Abendzeitung. In Nürnberg trifft seine Musik auf die orchestrale Wucht des Tonkünstler Orchesters. Unter dem Titel „Symphonic Alps Reloaded“ verschmelzen Pixners Kompositionen mit symphonischen Klangwelten – ein faszinierender Dialog zwischen Berg und Bühne, zwischen Freiheit und Form. * Herbert Pixner Projekt & Tonkünstler Orchester * Donnerstag, 15. Oktober 2026 19.30 Uhr Meistersingerhalle Nürnberg

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BREAKIN’ MOZ ART

PINK MARTINI

Klassik meets Breakdance

Globale Klangreise

Eine unendliche Fülle genialer Meisterwerke in so kurzer Zeit erschaffen – bei Ausnahmegenies wie Mozart fragt man sich gern, was für ein Künstler er wohl wäre, würde er heute und mitten unter uns leben. Vermutlich wäre Mozart ein ziemlich exzentrischer und „schräger“ Zeitgenosse, der rasend schnell und randvoll mit kreativer Energie ist. Genau diesem reizvollen Gedankenspiel ist der Regisseur, Dirigent und Musikproduzent Christoph Hagel gefolgt und kreierte eines der erfolgreichsten Crossover-Projekte der letzten Jahre. Auf höchst unterhaltsame Weise lässt er Mozart und dessen Musik auf Breakdance, Technobeats und Hip-Hop treffen. Klassische Melodien werden zur Grundlage für einen energie­geladenen Stilmix und eine artistische Show mit enormem Entertainmentfaktor. Berühmte, live gesungene Arien wie die der Königin der Nacht aus der „Zauberflöte“ ver­wandeln sich zu coolem Hip-Hop, zu dem die preisgekrönten Break­dancer der „DDC – Dancefloor Destruction Crew“ ihr choreographisches Können zeigen. „Zu erleben ist ein verblüffend harmonisches Ineinandergreifen der Kulturen, Klänge und Bewegungen“, lobte die Berliner Zeitung. * DDC – Dancefloor Destruction Crew Tanz & Choreographie Darlene Ann Dobisch Sopran Christoph Hagel Regie & Klavier F * reitag, 9. April 2027 19.30 Uhr Meistersingerhalle Nürnberg

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Explosiv und anmutig, berührend und verspielt – eine Band wie Pink Martini sucht ihres­ gleichen. Seit 35 Jahren begeistert das Ensemble mit einer einzigartigen Mischung aus Jazz, Klassik und Oldschool-Pop und versprüht dabei auf allen fünf Kontinenten pure Lebensfreude. Wenn das kein Grund für ein ausgelassenes Jubiläumskonzert ist! Ob Klassik, Jazz, die Musik der 1930er bis 1950er-Jahre, kubanische Tanzorchester oder neapolitanische Lieder – das kleine Orchester um Pianist Thomas Lauderdale und die Sängerinnen China Forbes und Storm Large vereint alles zu einem funkelnden Klangkosmos. Virtuos, charmant, elegant – Pink Martini ist ein musikalisches Weltabenteuer voller Esprit und Lebenslust. * Freitag, 9. Oktober 2026 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

MOVING SHADOWS

On Fire Das weltweit gefeierte Ensemble „Moving Shadows“ setzt mit seinem aktuellen Programm „On Fire“ neue Maßstäbe in der Kunst des Schattentheaters – voll lodernder Fantasie und brennender Leidenschaft. „On Fire“ eröffnet eine neue Welt voller Magie und Bewegung. Die Künstler nehmen ihr Publikum mit auf eine abenteuerliche Reise und präsentieren dabei ein atemberaubendes Spektakel, bei dem Licht, Schatten und Bewegung in packender Harmonie verschmelzen. Die Leinwand wird zum pulsierenden Spielplatz der Fantasie, auf dem dynamische Choreographien und faszinierende Bilder die Sinne berühren und ein berauschender Musik-Mix sowie visuelle Lichtpoesie verzaubern. Jeder Augenblick ist voller Überraschungen, jeder Moment ein unvergessliches Erlebnis – eine Show, die in ihrer Dynamik und Kreativität einzigartig ist. * Die Mobilés & Magnetic Music präsentieren: „Moving Shadows“ – das aktuelle Programm „On Fire“ * S amstag, 9. Januar 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg


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SYNTHONY

A Generation of Dance Music Wenn die größten Electronic-Dance-Hymnen auf ein LiveOrchester, renommierte DJs, herausragende Sängerinnen und Sänger sowie beeindruckende visuelle Effekte treffen und mit­einander verschmelzen, entsteht ein überwältigender Rausch aus Sound, Licht und Emotionen, der seit Jahren weltweit tausende Besucher begeistert. Nach der erfolgreichen Premieren-Tour kehrt „Synthony“ nun erneut nach Europa zurück. Die bedeutendsten Tracks der Dance Music, von Avicii bis David Guetta, werden neu interpretiert und entfalten sich in einem einzigartigen Zusammenspiel aus Club-Feeling und der Atmosphäre eines Konzertsaals: Orchestrale Arrangements treffen auf pulsierende Beats, kraftvolle Stimmen und mitreißende visuelle Inszenierungen. Im Oktober gastiert „Synthony“ in der Olympiahalle – ein Live-Erlebnis, das

unter die Haut geht und in die faszinierende Welt der elektronischen Musik eintauchen lässt. * mit Musik von Avicii, Calvin Harris, Swedish House Mafia, Eric Prydz, Darude, David Guetta u. a. * Dienstag, 22. September 2026 20 Uhr, Festhalle Frankfurt * Mittwoch, 23. September 2026 20 Uhr, Porsche-Arena Stuttgart * Sonntag, 27. September 2026 19 Uhr, Stadthalle Wien * Dienstag, 29. September 2026 20 Uhr, Lanxess Arena Köln * Dienstag, 6. Oktober 2026 20 Uhr, Barclays Arena Hamburg * Sonntag, 11. Oktober 2026 19 Uhr, Uber Arena Berlin * Freitag, 30. Oktober 2026 20 Uhr, Olympiahalle München

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40 FINGERS

Gitarren-Phänomen Das Ensemble „40 Fingers“ gehört zweifelsohne zu den spannendsten Crossover-Formationen unserer Zeit. Energiegeladen und temperamentvoll, mit technischer Brillanz, genialen Arrangements und dem charakteristischen Finger­picking erschaffen vier Gitarristen Klänge von emotionaler Tiefe, die Millionen von Menschen berührt und in ihren Bann zieht. Das dargebotene Reper­toire rangiert zwischen Klassik und bekannten Klassikern aus Rock und Pop – ergänzt durch lateinamerikanische Einflüsse und Anleihen aus dem Jazz. Besonders hervorzuheben ist ihr Arrangement von Queens „Bohemian Rhapsody“, das mehr als 12 Millionen YouTube-Aufrufe verzeichnet. Auf der Bühne über­winden ihre Darbietungen mühelos sprachliche und kulturelle Grenzen und sorgen für ein atemberaubendes, unmittelbar berührendes Konzerterlebnis. * Sonntag, 31. Januar 2027 19 Uhr, Isarphilharmonie München * Freitag, 5. Februar 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

A ZZURRO

DISCOMANIA

Lebensgefühl und The Ultimate 70’s & 80’s Live Show Authentizität Bei bisherigen ausverkauften Aufführungen überschlug sich die Presse vor Begeisterung, und das Publikum tobte – nun kommt die Italo-Pop-Revue „Azzurro“ zurück. Seit seinem Debüt 2002 ist das Ensemble „I Dolci Signori“ auf Tour und trifft mit seiner einzigartigen musikalischen Philosophie und der Verbindung von italienischem Lebensgefühl, Authentizität, musikalischer Professionalität und südländischer Spielfreude mitten ins Herz der stetig wachsenden Fangemeinde. Mittlerweile sind sie die erfolgreichste Italo-Band Deutschlands. Die Künstler nehmen ihre Zuschauer mit auf eine musikalische Reise durch Italien: Klassiker wie „Azzurro“, „Senza una donna“ oder „Gloria“ werden gekonnt in den Handlungsstrang eingebunden und sorgen für Urlaubsstimmung – viele Klischees über „die Deutschen“ und „die Italiener“ werden dabei höchst amüsant auf die Schippe genommen – ein funkelndes Italo-Pop-Roadmovie … AZZURRO UNO * Montag, 25. Januar 2027 19.30 Uhr Dienstag, 26. Januar 2027 19.30 Uhr Prinzregententheater München AZZURRO TRE * Mittwoch, 21. Oktober 2026 20 Uhr Theaterhaus Stuttgart

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Discomania ist eine glanzvolle Reise in die unvergess­ liche Welt des Disco-Sound: Funkige Basslinien, ein großer Bläsersatz und mitreißende Grooves lassen den Spirit der 1970er und 1980er Jahre aufleben. 17 Künstler aus Solisten und Band feiern die großen Ikonen dieser Ära wie Donna Summer, Earth, Wind & Fire, Kool & The Gang, Diana Ross und Whitney Houston und präsentieren ihre Hits in einer energiegeladenen, stilvoll inszenierten Live-Performance. Jeder Song wird zu einem musikalischen Höhepunkt, der den Zauber des Disco-Sound neu erstrahlen lässt. Discomania vereint Nostalgie, Tanzlust und Glamour zu einem schillernden Erlebnis. * Freitag, 30. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater München

GOODBYE MY LOVE GOODBYE

Mireille Mathieu Mireille Mathieus Werdegang gleicht einem modernen Märchen: Was mit den Träumen eines kleinen Mädchens aus einfachen Verhältnissen begann, wurde zu einer unglaublich erfolgreichen Weltkarriere, die ihresgleichen sucht. Mit vier Jahren stand das Stimmwunder bereits auf einer Bühne, wurde 1964 als 18-Jährige bei einem französischen Gesangswettbewerb entdeckt und galt schnell als die neue Edith Piaf. Der Rest ist Geschichte. Vor allem zu ihren deutschen Fans hat der „Spatz von Avignon“, wie sie liebevoll genannt wird, eine besondere Verbindung. Ihre großen Hits wie „Hinter den Kulissen von Paris“, „Akropolis Adieu“, „La Paloma Ade“ oder auch „An einem Sonntag in Avignon“ dürfen demnach auch auf der Abschiedstournee 2026 nicht im Repertoire fehlen. *M ontag, 16. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München


BRUNNENHOF DER RESIDENZ

Freitag, 25. Juni 2027 Freitag, 30. Juli 2027

Montag, 5. Juli 2027 Dienstag, 6. Juli 2027

ABBA Summer Night

Carmina Burana

Samstag, 26. Juni 2027 Sonntag, 27. Juni 2027

Dienstag, 13. Juli 2027

ABBA 99 präsentiert die großen ABBA- Hits „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Voulez- Vous“, „The Winner Takes It All“ u. v. a.

Italienische Sommernacht

Die Münchner Symphoniker widmen sich zum Saisonabschluss im Brunnen­hof den schönsten Arien, Duetten und Ouvertüren von Verdi, Puccini, Donizetti u. a.

Orff „Carmina Burana“ u. a. Prague Royal Philharmonic Münchner Motettenchor Heiko Mathias Förster, Leitung

Moonlight Serenade

Ein Abend zum Mitswingen und Mitträumen mit David Hermlin and his Swing Dance Orchestra

Freitag, 16. Juli 2027

Blasmusik Supergroup

Die Stars der Blasmusik: Im Ensemble von Kult-Trompeter Thomas Gansch erklingt Blasmusik zwischen Tradition und Moderne – virtuos, mitreißend und voller Lebensfreude. Montag, 19. Juli 2027 Dienstag, 20. Juli 2027

Klassik unterm Sternenzelt

Werke von Mozart und Beethoven Münchner Symphoniker Ana de la Vega, Flöte Pavel Baleff, Leitung


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FILM IN CONCER T GROSSES KINO MIT LIVE- ORCHES TER UND KL A SSIKER DER FILMMUSIK

DER BLOCKBUSTER MIT LIVE-ORCHESTER

Top Gun: Maverick in Concert

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om Cruise in der Rolle seines Lebens: Tony Scotts Film „Top Gun“ aus dem Jahr 1986 erreichte atemberaubende Flughöhen, nicht zuletzt durch den Soundtrack von Harold Faltermeyer und den welt­­­berühmten Song „Take My Breath Away“. 36 Jahre später folgte die Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ von Joseph Kosinski – sie gilt mit sechs Oscar-Nominierungen und einem gewonnenen Oscar als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Den Sound­t rack kom­ponierte erneut Harold Faltermeyer, diesmal unterstützt von den Oscar-Preisträgern Hans Zimmer und Lady Gaga sowie Lorne Balfe als Co-Komponisten. Mit seiner Mischung aus ikonischen Bildern und emotionaler Musik begeistert der Film Kinofans auf der ganzen Welt. Nun ist „Top Gun: Maverick“ in Frankfurt, Luzern, München und Berlin erneut auf Groß­bildleinwand zu sehen, während ein Orchester den Sound­track live zum Leben erwachen lässt.

* Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln * Stuttgarter Philharmoniker / Gottfried Rabl Leitung * Freitag, 2. Oktober 2026 / Samstag, 3. Oktober 2026 jeweils 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt st * 21 Century Orchestra / Ludwig Wicki Leitung F reitag, 16. Oktober 2026 19.30 Uhr / Samstag, 17. Oktober 2026 15 & 19.30 Uhr * Sonntag, 18. Oktober 2026 14 & 18.30 Uhr KKL Luzern

* Pilsen Philharmonic Orchestra / John Jesensky Leitung * Freitag, 5. Februar 2027 / Samstag, 6. Februar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * Freitag, 12. Februar 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Samstag, 13. Februar 2027 19.30 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Sonntag, 14. Februar 2027 18 Uhr, Rosengarten Mannheim * Deutsches Filmorchester Babelsberg / Gottfried Rabl Leitung * Freitag, 23. April 2027 / Samstag, 24. April 2027 jeweils 19.30 Uhr, Admiralspalast Berlin

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EPIC – LEGENDÄRE ­S OUNDTR ACK S

Wenn Hollywood live erklingt How To Train Your Dragon © 2026 DreamWorks Animation LLC. All Rights Reserved.

LIVE IN CONCERT

Drachenzähmen leicht ­gemacht Zwei ungleiche Helden, eine epische Geschichte über Freundschaft trotz aller Gegensätze, über Mut und Abenteuer, voller Humor und mitreißender Action – die Produktionsfirma DreamWorks erschafft atemberaubende Filmträume für die ganze Familie. So auch in der Geschichte des jungen Wikingers Hicks, der sich über die Konventionen seines Dorfes hinwegsetzt und sich mit einem seiner tödlichsten Feinde anfreundet – einem Drachen. Das bezaubernd animierte Leinwandabenteuer „Drachenzähmen leicht gemacht“ lebt von seinen Charakteren, von großartigen Bildern – und nicht zuletzt von einem Score, der all das mit musikalischem Leben erfüllt. Komponist John Powell erhielt für seine Filmmusik neben vielen anderen Auszeichnungen 2011 auch eine Nominierung für den Oscar und den Golden Globe. Für das besondere Filmmusik-Erlebnis wird der Film auf Großbildleinwand präsentiert, dazu spielt live das auf den großen Hollywood-Sound spezialisierte Pilsen Philharmonic Orchestra. Ein eindrucksvolles Film-Gesamtkunstwerk und Konzerterlebnis von besonderer Intensität. * Film in deutscher Sprache * Pilsen Philharmonic Orchestra / Caleb Young Leitung * Samstag, 19. Dezember 2026 19.30 Uhr Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Sonntag, 20. Dezember 2026 17 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Sonntag, 3. Januar 2027 / Montag, 4. Januar 2027 jeweils 15 Uhr, Isarphilharmonie München

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Machtvolle Bilder, monumentale Musik: Wer ins Kino geht, sucht Gänsehautmomente. Eine entscheidende Rolle spielt dabei stets die Musik – denn erst sie verleiht Bildern ihre emotionale Tiefe. Ihre volle Wirkung entfaltet Filmmusik jedoch dann, wenn sie live im Konzertsaal erklingt. „Epic – Legendäre Soundtracks“ lädt zu einer epischen Reise durch die Welt der Filmmusik ein. In Berlin steht am 4. Mai, dem weltweiten „Star Wars Day“, das Deutsche Filmorchester Babelsberg mit den legendären Filmscores aus „Star Wars“ von John Williams im Mittelpunkt, ergänzt durch weitere unvergessliche Soundtracks der bedeutendsten HollywoodKomponisten. In Luzern feiert der 21st Century Chorus sein 20-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit dem 21st Century Orchestra bringen über 160 Mitwirkende die klanglichen Höhepunkte aus zwei Jahrzehnten Chorgeschichte auf die Bühne. Zu hören sind Werke von Howard Shore, Hans Zimmer, John Williams, James Newton Howard, James Horner und vielen weiteren. Konzerte voller Gänsehaut, Heldentum und musikalischer Magie. * Musik aus den Filmen Star Wars, Der Herr der Ringe, Gladiator, Fluch der Karibik, ­Drachenzähmen leicht gemacht, Ben Hur, Game of Thrones, Braveheart u. v. m. JUBILÄUMSKONZERT: 20 JAHRE 21 ST CENTURY CHORUS st st * 21 Century Orchestra / 21 Century Chorus Ludwig Wicki Leitung * Freitag, 29. Januar 2027 19.30 Uhr / Samstag, 30. Januar 2027 19.30 Uhr Sonntag, 31. Januar 2027 14 Uhr KKL Luzern MAY THE 4TH BE WITH YOU! – DAS „STAR WARS SPECIAL“ * Deutsches Filmorchester Babelsberg / Philharmonischer Chor Berlin Benjamin Pope Leitung * Dienstag, 4. Mai 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin


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KEVIN – ALLEIN ZU HAUS & KEVIN – ALLEIN IN NEW YORK

Die Kultfilme mit Live-Orchester

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it „Kevin – Allein zu Haus“ und „Kevin – Allein in New York“ schuf Regisseur Chris Columbus Filme, die bis heute Generationen begeistern. Für viele gehören die Geschichten rund um Kevin McCallister (Macaulay Culkin) fest zur Winter- und Weihnachtszeit – nicht zuletzt dank der zwei ebenso chaotischen wie unvergesslichen Ganoven Harry (Joe Pesci) und Marv (Daniel Stern). Die Kultfilme werden nun zu besonderen Live-Erlebnissen, die zum Jahreswechsel in verschiedenen Städten zu erleben ist. Während die Filme in voller Länge auf Kinoleinwand zu sehen sind, spielt ein großes Orchester die Filmmusik synchron zum Geschehen. Gemeinsam mit einem Chor entsteht ein Klangbild, das die Emotionen der Geschichte direkt ins Publikum trägt. Die Musik von John Williams ist dabei weit mehr als Begleitung: Sie gibt dem Geschehen seinen Glanz, verstärkt die großen wie die leisen Momente und sorgt live gespielt für echtes Gänsehaut-Feeling. So verwandeln sich die Säle in Orte voller winterlicher Magie und unvergesslicher Momente.

© 1990 Twentieth Century Fox

KEVIN – ALLEIN ZU HAUS: LIVE IN CONCERT * Film in deutscher Sprache * Neue Philharmonie Westfalen / Chor der Universität zu Köln Ernst van Tiel Leitung * Montag, 7. Dezember 2026 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt * S amstag, 2. Januar 2027 15 & 20 Uhr, Kölner Philharmonie

KEVIN – ALLEIN IN NEW YORK: LIVE IN CONCERT * Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln * 21 Century Orchestra / 21 Century Chorus Ludwig Wicki Leitung D * ienstag, 22. Dezember 2026 / Mittwoch, 23. Dezember 2026 jeweils 19.30 Uhr, KKL Luzern st

* Württembergische Philharmonie Reutlingen / Collegium Musicum der Universität Tübingen / Caleb Young Leitung F * reitag, 18. Dezember 2026 19.30 Uhr, Beethovensaal, Liederhalle Stuttgart * S amstag, 19. Dezember 2026 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

st

* Prague Royal Philharmonic / TUM-Chor / Caleb Young Leitung * Montag, 21. Dezember 2026 / Dienstag, 22. Dezember 2026 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

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STAR WARS IN CONCERT

Das Imperium schlägt zurück George Lucas’ zweiter Film der Star-Wars-Saga aus dem Jahr 1980 gilt vielen Fans als der beste überhaupt. Kultfiguren, Finsterlinge, Oscar-prämierte Spezialeffekte, phantastische Schauplätze und natürlich der vielfach preis­gekrönte Soundtrack von John Williams setzten Maßstäbe für alle weiteren Folgen des Weltraum-Epos. Auf eine galaktische Kino- und Klangreise dürfen sich die Zu­ schauer freuen, wenn das Science-Fic­t ion-Märchen live von einem Orchester begleitetin verschiedene Säle Deutschlands kommt. Zu der beeindruckenden Filmmusik erscheinen auf einer Großbildleinwand die bekannten Helden und Bösewichte im turbulenten Kampf um die helle und dunkle Seite der Macht. Gerade mussten die Rebellen eine bittere Niederlage einstecken: Nachdem ihre Geheimbasis von der Imperialen Sternenflotte aufgespürt und zerstört wurde, schlagen sich die Freunde getrennt voneinander durch. Auf diese Weise gelingt es Darth Vader, Luke in eine gefährliche Falle zu locken und zu einem der legendärsten Duelle der Filmgeschichte heraus­zufordern. * Film in deutscher Sprache

STAR WARS IN CONCERT

Eine neue ­Hoffnung „Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …“ Seit Jahrzehnten begeistert die größte Science-Fiction-Saga der Filmgeschichte Millionen von Fans aller Generationen. Dabei ist die von George Lucas geschaffene Welt bis ins kleinste Detail durchdacht. In „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ von 1977 steht die Galaxie nach Vernichtung der Jedi-Ritter unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Angeführt von Prinzessin Leia gelingt es einer Rebellen-Gruppe, die Baupläne für den Todesstern zu stehlen und das Imperium in Aufruhr zu versetzen. Die Pläne gelangen zum alten Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der mit seinem Schüler Luke Skywalker und den Schmugglern Han Solo und Chewbacca den Kampf gegen das Imperium aufnimmt. Ein Orchester spielt John Williams’ preisgekrönte Musik zur Aufführung, während gleichzeitig der komplette Film auf einer Großbildleinwand zu sehen ist. Dabei stehen die Konzerte ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des Science-Fiction-Klassikers, das 2027 weltweit gefeiert wird und dem Kultfilm eine besondere Würdigung verleiht. * Film in deutscher Sprache * Pilsen Philharmonic Orchestra / Caleb Young Leitung * S amstag, 2. Januar 2027 / Sonntag, 3. Januar 2027 / Montag, 4. Januar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München S * amstag, 23. Januar 2027 19.30 Uhr / Sonntag, 24. Januar 2027 17 Uhr Meistersingerhalle Nürnberg * Dresdner Philharmonie / Benjamin Pope Leitung * Freitag, 19. März 2027 19.30 Uhr / Samstag, 20. März 2027 14 & 19.30 Uhr Kulturpalast Dresden

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* Stuttgarter Philharmoniker / Ben Palmer Leitung * Samstag, 6. Februar 2027 19.30 Uhr, Beethoven-Saal,Liederhalle Stuttgart * Donnerstag, 11. März 2027 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt * Hofer Symphoniker / Timothy Henty Leitung * S amstag, 6. März 2027 19.30 Uhr, Freiheitshalle Hof


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LIEBE BR AUCHT KEINE FERIEN – IN CONCERT

Filmromantik auf der Bühne „Manchmal muss man einfach raus aus seinem Leben – um es wirklich zu finden.“ Dieser Gedanke steht im Zentrum der romantischen IN CONCERT Komödie „Liebe braucht keine Ferien“ von FILM MIT LIVE-ORCHESTER Regisseurin Nancy Meyers. Amanda (Cameron Diaz) aus Los Angeles und Iris (Kate Winslet) aus England, beide enttäuscht von der Liebe, lernen sich online kennen und entscheiden sich spontan zum Tausch ihrer Wohnungen über die Feiertage. Was als Flucht beginnt, entwickelt sich nicht nur zu einer Reise in eine A SENBLA PRESENTATION© 2026 UNIVERSAL STUDIOS. ALL RIGHTS RESERVED neue Umgebung, sondern auch zu über­ raschenden Begegnungen und romantischen Gefühlen mit Miles (Jack Black) bzw. mit Graham (Jude Law). Dieses Jahr wird der Winterklassiker in der Isarphilharmonie zu einem besonderen Erlebnis – mit der mitreißenden Filmmusik von Hans Zimmer, live gespielt vom Prague Royal Philharmonic. Ein besonderes Konzerterlebnis voller Romantik, Humor und der unerschütterlichen Hoffnung, dass wahre Liebe keine Grenzen kennt. * Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln * Prague Royal Philharmonic / Heiko Mathias Förster Leitung * Freitag, 25. Dezember 2026 / Samstag, 26. Dezember 2026 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München

THE SOUND OF CHRISTMA S

Winterzauber Alle Jahre wieder: Es reicht meist schon ein Film, und man ist sofort in romantischer Weihnachtsstimmung. Für die einen ist es „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, für die anderen „Kevin – Allein zu Haus“ oder „Der kleine Lord“. Zu ihrem Zauber tragen besonders die wunderbaren Soundtracks bei – schließlich waren hier Großmeister wie John Williams oder Karel Svoboda am Werk. Beim Gala-Filmkonzert „The Sound of Christmas“ kann man diese und viele weitere Weihnachtsklassiker ganz neu erleben: Das Deutsche Filmorchester Babelsberg und der Philharmonische Chor Berlin bringen die eindrucksvolle Musik live auf die Bühne der Philharmonie. Zu hören sind unter anderem Ausschnitte aus „Liebe braucht keine Ferien“, „Der Polarexpress“ oder „Eine Weihnachtsgeschichte“. Ein Abend mit romantischer Film-Weihnachtsstimmung und großartigen Melodien – als Auszeit vom Adventstrubel. * Musik aus den Filmen Der kleine Lord, Tatsächlich ... Liebe, Das Wunder von Manhattan, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Kevin – Allein zu Haus, Liebe braucht keine Ferien, Der Polarexpress, Eine Weihnachtsgeschichte u. v. m. D * eutsches Filmorchester Babelsberg / Philharmonischer Chor Berlin Janneke Ivankova Gesang / Gottfried Rabl Leitung * Dienstag, 22. Dezember 2026 20 Uhr, Philharmonie Berlin

All characters and elements © & ™ Warner Bros. Entertainment Inc. Publishing Rights © JKR.

HARRY POT TER FILM CONCERT SERIES

Harry Potter und die Heilig­tümer des Todes – Teil 2 Das Ende naht: Im Rahmen der „Harry Potter Film Concert Series“ ist das epische Finale „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ als Filmkonzert in Luzern zu erleben. In der Zaubererwelt eskaliert der Kampf zwischen den Mächten des Guten und des Bösen zu einem offenen Krieg. Harry, Hermine und Ron kehren nach Hogwarts zurück, um es gegen Voldemort und seine Todesser zu verteidigen – in einer finalen Schlacht voller Spannung, Opfer und Hoffnung. Das Publikum darf auf einer großen Kinoleinwand jeden erschütternden Verlust und jeden triumphalen Sieg hautnah miterleben. Begleitet wird der Film in perfekter musikalischer Abstimmung von einem Symphonieorchester und Chor, das die mitreißende Filmmusik des zweifachen Oscar-Preisträgers Alexandre Desplat zum Leben erweckt. Ein fesselndes Live-Erlebnis, das die Zuschauer auf eine emotionale, magische Reise mitnimmt! * Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln st st 2 * 1 Century Orchestra / 21 Century Chorus / Ludwig Wicki Leitung * Freitag, 26. Februar 2027 19.30 Uhr Samstag, 27. Februar 2027 15 & 19.30 Uhr Sonntag, 28. Februar 2027 14 Uhr KKL Luzern

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DER HERR DER RINGE: IN CONCERT LIVE TO FILM

Mittelerde in Klang und Bild

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eit J.R.R. Tolkien 1954 sein dreiteiliges Epos veröffentlichte, hat „Der Herr der Ringe“ Millionen Leser beeindruckt und in die Welt von Mittelerde entführt. 2001 kam endlich die atemberaubende Verfilmung in die Kinos, als größte und aufwändigste Filmproduktion aller Zeiten. Filmmusik-Komponist Howard Shore gestaltete dazu ein voll durchkomponiertes, Oscar- und Grammy-prämiertes musikalisches Werk, das die Handlung mit emotionalen, komplex verwobenen Themen begleitet und jeder Kultur in Mittelerde eigene Motive zuweist. Grund genug, um diese wunder­bare Musik live zum Film auf Großbildleinwand zu erleben, gespielt von über 200 Mitwirkenden! Ein multimediales Erlebnis, dessen emotionale Kraft in der grandiosen Live-Musik kulminiert und dem sich niemand entziehen kann.

* ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Neue Wiener Stimmen Gumpoldskirchner Spatzen / Ludwig Wicki Leitung * Freitag, 5. März 2027 18.30 Uhr, Wiener Stadthalle D * Pilsen Philharmonic Orchestra /TUM-Chor Wolfratshauser Kinderchor / N.N. Leitung * Freitag, 19. März 2027 18.30 Uhr, Olympiahalle München DER HERR DER RINGE: DIE ZWEI TÜRME * Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

DER HERR DER RINGE: DIE GEFÄHRTEN * F ilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

* 21 Century Orchestra & Chorus / Kinderchor der Luzerner Kantorei Ludwig Wicki Leitung reitag, 19. März 2027 19 Uhr, Hallenstadion Zürich *F

* WDR Sinfonieorchester / WDR Rundfunkchor / Chor der Universität zu Köln / Kölner Domchor / Mädchenchor am Kölner Dom Ludwig Wicki Leitung * S amstag, 19. Dezember 2026 18.30 Uhr, Lanxess Arena Köln onntag, 20. Dezember 2026 17 Uhr, Rudolf Weber-Arena Oberhausen *S

* Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Großer Chor des Collegium Musicum Berlin / Kinderchor der Deutschen Oper Berlin N.N. Leitung onnerstag, 15. April 2027 18.30 Uhr, Barclays Arena Hamburg *D S * amstag, 24. April 2027 18.30 Uhr, Uber Arena Berlin

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DIE T M A R W UNDER

THE SOUND OF JAMES BOND

Die deutsche Stimme von Daniel Craig

Der Mythos 007

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ach den herausragenden Konzerten der vergangenen Saison erwacht die Musik von 007 nun in Luzern, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig und Hannover erneut zum Leben – live präsentiert von einem großen Symphonieorchester, einer Band und verstärkt von zwei heraus­ragenden Solisten. Am Erfolgsrezept „James Bond“ stimmt alles: starke Frauen, schnelle Autos, spektakuläre Stunts und atem­beraubende Verfolgungsjagden. Für die unvergänglichen Sound­tracks und Titelsongs sind Filmmusikgrößen wie John Barry, David Arnold und Hans Zimmer verantwortlich. Durch den Abend führt Dietmar Wunder: Seit vielen Jahren leiht er als deutscher Synchronsprecher Daniel Craig seine einzigartige Stimme. Mit Charme, Humor und spannenden Anekdoten aus der Welt von 007 führt er als Moderator durch das Programm und verbindet die Musik mit Geschichten, die nicht nur Bond-Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zeit den Smoking anzulegen ...

* Musik aus den Filmen Liebesgrüße aus Moskau, Goldfinger, Feuerball, Man lebt nur zweimal, Diamantenfieber, Leben und sterben lassen, GoldenEye, Casino Royale, Skyfall, Keine Zeit zu Sterben u. a. * Dietmar Wunder Moderation Tertia Botha und Dennis LeGree Gesang

st * 21 Century Orchestra & Band / Christian Schumann Leitung S amstag, 28. November 2026 19.30 Uhr * Sonntag, 29. November 2026 18.30 Uhr KKL Luzern

* Pilsen Philharmonic Orchestra & Band Chuhei Iwasaki Leitung * Freitag, 8. Januar 2027 / Samstag, 9. Januar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie München * S amstag, 10. April 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Sonntag, 11. April 2027 18 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Neue Philharmonie Westfalen & Band Benjamin Pope Leitung * Donnerstag, 21. Januar 2027 19.30 Uhr, Tonhalle Düsseldorf * Freitag, 9. April 2027 19.30 Uhr, Congress Centrum Hannover * Deutsches Filmorchester Babelsberg & Band John Jesensky Leitung * Donnerstag, 4. Februar 2027 20 Uhr, Philharmonie Berlin * Donnerstag, 25. März 2027 19.30 Uhr, Gewandhaus zu Leipzig

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JOE HISAISHI’S WORLD DREAM TOUR

JOE HISAISHI

World Dream Tour

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r ist eine lebende Legende: Joe Hisaishi. Seine Soundtracks für die preisgekrönten Filme von Studio Ghibli und dessen kreativem Kopf Hayao Miyazaki lassen die Herzen von Millionen Menschen auf der ganzen Welt höherschlagen. Mit über 100 Scores und zahlreichen Auszeichnungen hat er Filmmusikgeschichte geschrieben und sich gleichzeitig als Komponist, Dirigent und Pianist mit seinen Symphonien und Klavierwerken in der zeitgenössischen Musikwelt einen festen Platz erobert. Im Herbst 2026 kehrt Joe Hisaishi endlich nach Europa zurück. Welch ein Glück, dass ihn seine World Dream Tour mit dem Royal Philharmonic Orchestra auch nach Deutschland führt. Als Dirigent und Solist am Klavier präsentiert der japanische Grandseigneur seine neue Suite zum Oscar-prämierten Studio-Ghibli-Film „The Boy and the Heron“ („Der Junge und der Reiher“) sowie die Europapremiere seines frisch komponierten Konzerts für Orchester.

* Werke von Joe Hisaishi Symphonic Suite „The Boy and the Heron“ for piano and orchestra „Concerto for Orchestra“ u. a. * Royal Philharmonic Orchestra / Joe Hisaishi Klavier & Leitung * Mittwoch, 25. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München * Donnerstag, 26. November 2026 19.30 Uhr, KKL Luzern * S amstag, 28. November 2026 20 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Montag, 30. November 2026 20 Uhr, Philharmonie Berlin

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THE SOUND OF HANS ZIMMER & JOHN WILLIAMS

Gänsehaut­momente live

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ür die Traumfabrik Hollywood kreierten die Komponisten Hans Zimmer und John Williams hunderte international bekannte Sound­ tracks, ergatterten – von Oscar bis Emmy – Preise vielseitig wie ihre Werke und erreichten bereits zu Lebzeiten Legendenstatus. Beim Filmmusikspektakel „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ kann das Publikum die musikalischen Höhepunkte der beiden Komponisten live erleben. In der Saison 2026/27 geht das Projekt mit neuem Programm in die nächste Runde – mit neuen musikalischen Höhepunkten, orchestraler Klangkraft und nostalgischem Kopf­k ino, das Filmgeschichte hörbar werden lässt –symphonisch zum Leben erweckt von einem Orchester und Chor. Ein Erlebnis mit Kopfkino und wahrhaft ausgezeichneten Hörerlebnissen, das nicht nur Filmfans vereint. * Musik aus den Filmen Star Wars, Fluch der Karibik, Harry Potter, Interstellar, Indiana Jones, The Dark Knight, Schindlers Liste, The Rock u. v. m.

* Pilsen Philharmonic Orchestra & Choir / Chuhei Iwasaki Leitung Daniel Boschmann Moderation * Samstag, 21. November 2026 19.30 Uhr / Sonntag, 14. März 2027 18.30 Uhr Wiener Konzerthaus * Samstag, 20. März 2027 19.30 Uhr / Sonntag, 21. März 2027 15 Uhr Dienstag, 23. März 2027 19.30 Uhr / Mittwoch, 24. März 2027 19.30 Uhr Isarphilharmonie München Donnerstag, 25. März 2027 19.30 Uhr, Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart * Freitag, 16. April 2027 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Sonntag, 18. April 2027 18 Uhr, Kulturpalast Dresden * * Prague Royal Philharmonic / Regensburger Domspatzen Heiko Mathias Förster Leitung / Daniel Boschmann Moderation * Mittwoch, 6. Januar 2027 18 Uhr, Audimax Regensburg * Neue Philharmonie Westfalen / Kammerchor der Uni Köln Benjamin Pope Leitung / Steven Gätjen Moderation * Donnerstag, 4. Februar 2027 / Freitag, 5. Februar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt Samstag, 10. April 2027 19.30 Uhr, Congress Centrum Hannover * eue Philharmonie Westfalen / Kammerchor der Uni Köln *N Benjamin Pope Leitung / Daniel Boschmann Moderation * Samstag, 27. März 2027 15 & 19.30 Uhr, Konzerthaus Dortmund * Montag, 29. März 2027 15 & 20 Uhr, Kölner Philharmonie * Donnerstag,13. Mai 2027 / Freitag, 14. Mai 2027 jeweils 19.30 Uhr, Tonhalle Düsseldorf

S T E V EN G ÄTJEN

DA NIEL BO S CHM A NN

* Deutsches Filmorchester Babelsberg John Jesensky Leitung * Mittwoch, 24. März 2027 19.30 Uhr Gewandhaus zu Leipzig * Deutsches Filmorchester Babelsberg Neuer Kammerchor Berlin Charité Chor Berlin John Jesensky Leitung Daniel Boschmann Moderation * Mittwoch, 31. März 2027 / Donnerstag, 1. April 2027 jeweils 20 Uhr, Philharmonie Berlin

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DREI HA SELNÜSSE FÜR A SCHENBRÖDEL

Der Märchenklassiker im Kinoformat

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inmal mehr dürfen sich das Aschenbrödel und ihr Prinz auf eine ganz besondere Bühne freuen: Seit einigen Jahren verwandelt „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zur Weihnachtszeit ausver­k aufte Konzertsäle in magische Schauplätze der Liebesgeschichte. Während der Märchenfilm auf einer Großbildleinwand läuft, spielt ein Orchester den Film-Soundtrack von Karel Svoboda live. Seit seiner Erst­aus­strahlung 1973 ist das von Leichtigkeit getragene Film­­märchen mit seiner Schneekulisse und winterlich-romantischen Stimmung nicht mehr aus dem Weihnachts­ programm wegzudenken. Zu verdanken ist dieses filmische Weihnachtswunder kuriosen Umständen: Das ursprüngliche Dreh­­ buch sah vor, dass Aschenbrödel über „blühende Wiesen“ läuft; weil aber die Filmstudios der tschechisch-deutschen Koproduktion für den Sommer bereits verplant waren, ließ Regisseur Václav Vorlíček die Geschichte in den Winter verlegen. Schon kurz nach dem Aschen­ brödel-Soundtrack erhielt Svoboda erste Aufträge aus dem Westen, und seine Titel­melodien für Zeichen­t rickfilme wie „Die Biene Maja“ oder „Nils Holgersson“ entstanden. Aber nur jene Melodie, zu der die Prinzessin auf ihrem Schimmel durch den Schnee jagt, vermag beim Publikum solch selige Glücksgefühle hervorzurufen.

* Philharmonie Baden-Baden / Heiko Mathias Förster Leitung * Sonntag, 6. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Konzerthaus Freiburg * Neue Philharmonie Westfalen / Claus Efland Leitung * Sonntag, 6. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt * Dienstag, 22. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr / Sonntag, 27. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Konzerthaus Dortmund * Deutsches Filmorchester Babelsberg / N.N. Leitung * Dienstag, 8. Dezember 2026 19.30 Uhr, Tempodrom Berlin * Montag, 28. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Friedrichstadt-Palast Berlin st * 21 Century Orchestra / Ludwig Wicki Leitung Freitag, 11. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr * Samstag, 26. Dezember 2026 19.30 Uhr Sonntag, 27. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr Montag, 28. Dezember 2026 19.30 Uhr KKL Luzern

* Hofer Symphoniker / Stefanos Tsialis Leitung * Samstag, 12. Dezember 2026 16 & 19 Uhr, Audimax Regensburg * Montag, 28. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg * Dienstag, 29. Dezember 2026 19 Uhr, Freiheitshalle Hof * Göttinger Symphonieorchester / Stefanos Tsialis Leitung * Freitag, 18. Dezember 2026 19.30 Uhr, Lokhalle Göttingen * Samstag, 19. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Die Glocke Bremen * Sonntag, 20. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Kongress Palais Kassel * Philharmonie Südwestfalen / Markus Huber Leitung * Sonntag, 20. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Beethovenhalle Bonn * Dienstag, 22. Dezember 2026 19.30 Uhr, Stadthalle Bielefeld * Mittwoch, 23. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Eurogress Aachen * Sonntag, 27. Dezember 2026 15 & 19 Uhr, Kölner Philharmonie * Montag, 28. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Metronom Theater Oberhausen * Württembergische Philharmonie Reutlingen / Gianluca Febo Leitung * Sonntag, 20. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr Beethoven-Saal, Liederhalle Stuttgart Dienstag, 22. Dezember 2026 19.30 Uhr * Festspielhaus Baden-Baden * Norddeutsche Philharmonie Rostock / Svetlomir Zlatkov Leitung * Montag, 21. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Musik- und Kongresshalle Lübeck Samstag, 26. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Laeiszhalle Hamburg * * Badische Staatskapelle Karlsruhe / Gianluca Febo Leitung * Montag, 21. Dezember 2026 19.30 Uhr, Rosengarten Mannheim * Montag, 28. Dezember 2026 16 & 19.30 Uhr, Stadthalle Karlsruhe * Prague Royal Philharmonic / Heiko Mathias Förster Leitung * Sonntag, 27. Dezember 2026 11 & 15 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2026 14.30 Uhr Isarphilharmonie München * Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach / Frank Strobel Leitung * Sonntag, 27. Dezember 2026 15 & 18.30 Uhr, Kulturpalast Dresden

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FIL M IN CONCER T

IN CONCERT LIVE TO FILM

Der König der Löwen Presented by esk film in association with Silverback Films, Ocean 25, All3 Media, Altitude Films, National Geographic and Steven Price

OCEAN IN CONCERT

Die Kraft der Meere „Ocean in Concert“ ist ein majestätischer Naturfilm mit atemberaubenden Bildern aus der Unterwasserwelt, begleitet von einem großen Symphonieorchester, das die stimmungsvolle Filmmusik von OscarPreisträger Steven Price live und synchron zum Film spielt. Sir David Attenborough, die ikonische Stimme unseres Planeten, führt durch eine eindrucksvolle Reise in die Tiefen der Meere. „Dies ist die bedeutendste Botschaft, die David Attenborough je vermittelt hat“, sagt Co-Regisseur Toby Nowlan über den Film. Bisher unveröffentlichte Aufnahmen zeigen auf eindringliche Weise auch die brutalen Bedrohungen, denen unser Ozean durch zerstörerische Fischerei und massenhafte Korallenbleiche ausgesetzt ist. Dennoch ist Attenboroughs Botschaft von Optimismus und Hoffnung geprägt: Der Ozean kann sich schneller zu seiner früheren Pracht erholen, als wir es uns jemals hätten vorstellen können. „Ocean in Concert“ würdigt David Attenboroughs Vermächtnis, indem es seine wichtigste Botschaft zum Leben erweckt. Im Mittelpunkt des Abends steht die Filmmusik des preisgekrönten Komponisten Steven Price. Sie fängt die Dramatik, die Wildheit und die Schönheit der Unterwasserwelt des Ozeans ein und verstärkt so die Wirkung des Films, indem sie sowohl Faszination als auch Dringlichkeit musikalisch unterstreicht. So entsteht ein Abend, der staunen lässt, berührt und Hoffnung vermittelt. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis mit filmischer Wucht, sinfonischer Klangkraft und zugleich eine Einladung, unseren blauen Planeten mit neuen Augen zu betrachten. * F ilm in englischer Sprache * Neue Philharmonie Westfalen / Christian Schumann Leitung * Montag, 4. Januar 2027 20 Uhr, Kölner Philharmonie * Dienstag, 26. Januar 2027 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt

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Erlebe Disneys Der König der Löwen wie nie zuvor: Während das 21st Century Orchestra & Chorus unter der Leitung von Ludwig Wicki die originale Filmmusik live spielen, wird die neue Live-Action-Verfilmung in voller Länge auf Großbildleinwand gezeigt. Mit dem Oscar-prämierten Soundtrack von Hans Zimmer und den epischen Hits wie Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“, „Hakuna Matata“ oder „Circle of Life“ – präsentiert von über 150 Mitwirkenden. Ein sensationeller Erfolg: Im Februar und März 2026 begeisterte „Der König der Löwen – In Concert Live To Film“ das Publikum bei insgesamt neun ausverkauften Aufführungen und rund 14.000 Besuchern. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage und der enthusiastischen Resonanz kehrt die gefeierte Produktion nun zurück ins KKL Luzern. Mit kaum einem anderen Film verbinden ganze Generationen so unzählig viele persönliche Erinnerungen und Emotionen wie mit Disneys „Der König der Löwen“. Begonnen hat alles vor rund 30 Jahren mit dem legendä­ren Zeichentrickfilm über den Löwenjungen Simba, der sich auf die Suche nach seinem Platz im ewigen Kreislauf des Lebens begibt. Die unendlichen Weiten der afrikanischen Savanne und die mitreißenden Geschichten ihrer Bewohner haben sich seitdem in den Köpfen und Herzen der Zuschauer eingebrannt. Das emotionale Rückgrat des Disney-Klassikers über Verrat, Erwachsenwerden, Tod und Wiedergeburt bildet vor allem der legendäre Soundtrack: afrikanische Rhythmen und Klänge, gepaart mit monumentalen, epischen Melodien. Ganz im Sinne von Walt Disneys Pioniergeist wurde dem Film 2019 mit einer neuen bildgewaltigen Realverfilmung ein zeitgemäßer Ansatz und eine nie dagewesene Dimension von Gefühl und Realismus verliehen. Dem Geist des Zeichentrick-Vorbilds treu, war es erneut Oscar- und GrammyPreisträger Hans Zimmer, der mit der Komposition des Soundtracks beauftragt wurde. Das Ergebnis: ein filmisches wie musikalisches Meisterwerk, das für Gänsehaut-Momente sorgt. * Film in deutscher Sprache st * 21 Century Orchestra & Chorus / Ludwig Wicki Leitung Freitag, 23. April 2027 19.30 Uhr / Samstag, 24. April 2027 15 & 19.30 Uhr * Sonntag, 25. April 2027 14 Uhr KKL Luzern


FIL M IN CONCER T

MAESTRO OF THE MOVIES A T R I B U T E TO J O H N W I L L I A M S A TRIBUTE TO JOHN WILLIAMS

Musikalischer Geschichtenerzähler

N

ur wenige Komponisten haben das Kino so nachhaltig geprägt wie John Williams. Seine Musik hat Generationen begleitet, unsere Träume vertont, Herzen berührt und Erinnerungen unvergesslich gemacht. Dieses Konzert ehrt den größten musikalischen Geschichtenerzähler, dessen Melodien längst Teil unseres kollektiven Gedächtnisses geworden sind – ein Klang, der uns staunen lässt und tief berührt. Unter der Leitung von Ludwig Wicki bringt das 21st Century Orchestra die Musik von John Williams mit eindrucks­ voller Intensität auf die Bühne – kraftvoll, berührend und voll außergewöhnlicher klanglicher Präzision. Mit STAR WARS, Indiana Jones, Harry Potter, Jaws, Close Encounters of the Third Kind, Jurassic Park, Schindler’s List, Superman, Lincoln und E.T. entstehen Klangwelten voller Größe, Intimität und zeitloser Schönheit. Parallel dazu entfalten sich auf einer großen Kinoleinwand eigens kuratierte Filmszenen und Clips – präzise synchronisiert zur Live-Musik. Bild und Klang verschmelzen zu einem intensiven Gesamterlebnis, das Erinnerungen wachruft und Emotionen neu entfacht. Spüren Sie die Kraft dieser Musik – live, unmittelbar und überwältigend. Erleben Sie die größten Kinomomente neu und entdecken Sie, warum die Werke von John Williams weit mehr sind als Filmmusik: Sie sind das emotionale Gedächtnis ganzer Generationen. st * 21 Century Orchestra / Ludwig Wicki Leitung Freitag, 4. Juni 2027 / Samstag, 5. Juni 2027 * jeweils 19.30 Uhr, KKL Luzern

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MUSIK & LITER ATUR SPR ACHE DER LEIDENSCHAF TEN

BENNO FÜRMANN & MOK A EFTI ORCHESTRA

JULIA QUINN

Der Vorhang fällt

Bridgerton – eine ­musikalische Lesung

Nach dem großen Erfolg von „Der nasse Fisch – Eine musikalische Lesung“ schlagen das Moka Efti Orchestra und Benno Fürmann ein neues Kapitel auf: Das Bühnenprojekt „Der Vorhang fällt“, inspiriert von Volker Kutschers Roman „Märzgefallene“ – eine Vorlage zur TV-Serie „Babylon Berlin“ – feiert im März 2027 im Prinzregenten­ theater Premiere. Die Produktion führt das Publikum zurück in die dramatischen Umbrüche Anfang der 1930er Jahre. Während „Der nasse Fisch“ den Kosmos der späten Weimarer Republik einfing, richtet „Der Vorhang fällt“ den Blick auf deren Ende – auf den Wen­de­punkt zwischen Leichtigkeit und Bedrohung. Das Moka Efti Orchestra knüpft musikalisch an seinen unverwechselbaren Stil an und erweitert ihn zugleich um neue, eigens für dieses Projekt kom­ ponierte Stücke, zwischen Jazz, Chanson und orchestraler Wucht. Benno Fürmann übernimmt erneut die zentrale Rolle als Erzähler und Stimme der Figuren – intensiv, vielschichtig und ganz nah am Ge­ schehen. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen auf gesellschaftliche Ver­änderungen reagieren – welche Entscheidungen treffen sie, wenn sich die Welt um sie Die Vorla ge herum unwiderruflich verändert? z

ur TV-Ser ie „Babylon Berlin“

* „Der Vorhang fällt“: Ein Bühnenprojekt zwischen Literatur und Musik mit Benno Fürmann und dem Moka Efti Orchestra, der Original Big Band aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ – Auszüge aus „Märzgefallene“ von Volker Kutscher * Samstag, 20. März 2027 19.30 Uhr / Sonntag, 21. März 2027 15.30 Uhr Prinzregententheater München

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Eine besondere Begegnung von Literatur und Musik: Die Autorin Julia Quinn – oftmals als „Jane Austen unserer Zeit“ bezeichnet – liest aus ihren „Bridgerton“-Romanen, die im England des frühen 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Seit mehr als 25 Jahren begeistert die US-Amerikanerin ein internationales Publikum mit ihrem unverwechselbaren Stil, der feinen Humor, erzählerische Leichtigkeit und ein ausgeprägtes Gespür für emotionale Zwischentöne verbindet. Im Zentrum ihrer erfolgreichen Buchreihe „Bridgerton“ steht eine einflussreiche Familie, deren acht ­Geschwister sich in der Londoner High Society zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Sehnsüchten auf die Suche nach Liebe und Glück be­geben. Die einzelnen Romane sind in sich abgeschlossen und entfalten zugleich ein facettenreiches Gesamtbild der Epoche. Die berühmte Reihe wird in mehreren Staffeln von Netflix verfilmt, die weltweit ein Millionenpublikum begeistern. Musikalisch begleitet wird die Lesung von einem Streichquartett, das ausgewählte Themen der Serie spielt. So entsteht ein atmosphärischer Abend voller Esprit, feinem Witz und Quinns unverwechselbarem Stil. * Eine musikalische Lesung (in englischer Sprache): Die Autorin Julia Quinn liest aus ihren „Bridgerton“-Romanen – begleitet vom Hokkaido Quartett ittwoch, 16. Dezember 2026 20 Uhr, Philharmonie Berlin *M * S amstag, 19. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München


MUSIK UND LI T ER AT UR

SENTA BERGER & FRIEDRICH VON THUN

Loriot: Szenen einer Ehe

C AROLINE WAHL

1999 Meter über dem Meer Sie zählt zu den wichtigsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Nach dem großen Erfolg ihres inzwischen verfilmten Debütromans „22 Bahnen“ richtet sich der Blick nun auf Caroline Wahls neuen Roman „1999 Meter über dem Meer“, aus dem die Autorin im Prinzregententheater Auszüge liest. Zwischen Sehnsucht und Selbst­ inszenierung, Absturz und Aufbruch erzählt sie darin von einer jungen Frau, die hoch hinauswill – koste es, was es wolle. Mit scharfem Blick, Witz und großer emotionaler Wucht entsteht das Porträt einer Generation zwischen Freiheitsdrang, Überforderung und der Frage, wer man eigentlich sein möchte. Von Bali über Berlin bis nach St. Moritz bewegt sich die Protagonistin mit ihren knall­ orangen gefärbten Haaren plötzlich zwischen den Reichen und Schönen und gibt sich als Künstlerin aus. Doch hinter der glitzernden Oberfläche wachsen Zweifel, Sehnsucht – und die Begegnung mit einem Mann, der alles ins Wanken bringt. „Die Autorin führt deutlich vor: Sie ist eine junge Frau, und sie hat alles in der Hand. Das ist ihre Botschaft“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. * Die Autorin Caroline Wahl liest aus ihrem neuen Roman „1999 Meter über dem Meer“ * Sonntag, 18. Oktober 2026 15.30 Uhr Prinzregententheater München

„Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen …“ – und müssen doch täglich miteinander auskommen. Wenn bereits morgens das Frühstücksei zu lang gekocht hat und abends die Meinungen über die Feierabendgestaltung auseinandergehen, wird es kritisch. Genau dies hat Loriot in seinen legendären, 1983 veröffentlichten „Szenen einer Ehe“ auf den Punkt gebracht. Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen. Gemeinsam und gegeneinander kämpfen sie mit Stolpersteinen, die einem der Alltag in den Weg legt, und natürlich mit den unüberwindbaren Tücken der Paarbeziehung. Denn wie sagte noch Loriot? „Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ * Senta Berger & Friedrich von Thun Rezitation / Maria Reiter Akkordeon * S amstag, 26. September 2026 19.30 Uhr, Kulturpalast Dresden * Donnerstag, 8. Oktober 2026 20 Uhr, Theaterhaus Stuttgart * Freitag, 9. Oktober 2026 19.30 Uhr, Opernhaus Nürnberg * Sonntag, 11. Oktober 2026 11 Uhr, Prinzregententheater München * Freitag, 23. Oktober 2026 19.30 Uhr, Konzerthaus Dortmund * Donnerstag, 29. Oktober 2026 19.30 Uhr, Tonhalle Düsseldorf * Freitag, 30. Oktober 2026 19.30 Uhr, Beethovenhalle Bonn * S amstag, 31. Oktober 2026 19.30 Uhr, Kurhaus Wiesbaden * S amstag, 5. Dezember 2026 19.30 Uhr, Rosengarten Mannheim * S amstag, 2. Januar 2027 19.30 Uhr, Philharmonie Berlin * S amstag, 6. Februar 2027 19.30 Uhr, Heinrich-Lades-Halle Erlangen * Mittwoch, 10. Februar 2027 19.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt

FERDINAND VON SCHIR ACH

Der stille Freund Es sind Geschichten, die bewegen, aufrütteln und innehalten lassen: In seinem neuesten Buch „Der stille Freund“ erzählt Bestsellerautor Ferdinand von Schirach vom Tod und von Verbrechen, aber auch von Musik und Philosophie, von Zufällen und von der Zerbrechlichkeit des Daseins. Für die Bühne wurde eine eigenständige Version entwickelt und damit geht Ferdinand von Schirach auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Es sind intensive Abende in München zu erwarten, nicht umsonst nannte Der Spiegel Ferdinand von Schirach einen „großartigen Erzähler“ und die New York Times einen „außergewöhn­lichen Stilisten“. * Freitag, 15. Januar 2027 / Samstag, 16. Januar 2027 jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater München

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MUSIK UND LI T ER AT UR

Iris Berben und Louis Hofmann (oben), Devid Striesow und Anke Engelke (unten)

BERBEN, ENGELKE, HOFMANN UND STRIESOW

Diaries of Note ANN - K ATHRIN KR AMER & HAR ALD KR A SSNITZER

Chocolat Mit Hilfe feinster Schokolade als köstlichem Mittel der Verständigung treten das im Privaten wie Beruflichen harmonierende Traumpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer in „Chocolat“ auf die Bühne . Publikumsliebling Ann-Kathrin Kramer übernimmt in der Theaterfassung des Filmerfolgs mit Juliette Binoche die Rolle der charmanten Vianne, die am Kirchplatz des französischen Dorfes Tannes ihre Pâtisserie eröffnet. Harald Krassnitzer, populär nicht nur als Wiener Tatort-Kommissar diesseits und jenseits der Donau, verkörpert als Dorfpfarrer Reynaud ihren grantig-bornierten Widersacher. Der Geistliche sieht in der unverheirateten Mutter die Inkarnation des Bösen und startet einen Feldzug gegen Vianne und ihre süßen Kreationen. Das Quartett „Les Manouches Du Tannes“ sorgt dazu als Fahrendes Volk für stimmungsvolle musikalische Unter­malung. Regisseur Martin Mühleis schafft in dieser publikumsnahen Verdichtung von Text und Musik einen unwiderstehlichen Appell gegen Bigotterie und Fremdenhass und fordert auf zu Toleranz, Offenheit und Genuss. * mit Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer und Les Manouches Du Tannes * Martin Mühleis Textbearbeitung & Regie * Montag,22. Februar 2027 19.30 Uhr Konzerthaus Dortmund * Dienstag,23. Februar 2027 20 Uhr Tonhalle Düsseldorf * S amstag,27. Februar 2027 19.30 Uhr Die Glocke Bremen

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Was schreiben Menschen auf, wenn niemand mitliest? Tagebücher sind die vielleicht ehrlichste Form der Literatur. Hier wird geliebt, gelästert, gezweifelt, geschwärmt und manchmal unfreiwillig auf sehr komische Weise Bilanz gezogen. In „Diaries of Note“ versammelt Shaun Usher 366 Tagebucheinträge aus der Weltgeschichte, darunter intime, komische, kluge, überraschende und manchmal entwaffnend ehrliche Momentaufnahmen berühmter und unbekannter Personen. Im Prinzregententheater lesen die Schauspieler Iris Berben, Anke Engelke, Louis Hofmann und Devid Striesow Auszüge aus dem Buch, in dem große Namen wie Andy Warhol, Frida Kahlo, Nelson Mandela, Franz Kafka, Astrid Lindgren, Keith Richards, Virginia Woolf und viele mehr nicht als Denkmäler, sondern als nahbare Persönlichkeiten begegnen: heimliche Gedanken, große Gefühle, kleine Eitelkeiten, absurde Beobachtungen – und die wunderbare Erkenntnis, dass selbst Ikonen manchmal einfach nur Menschen waren. * Iris Berben, Anke Engelke, Louis Hofmann und Devid Striesow lesen bewegende und überraschende Tagebucheinträge aus Shaun Ushers Sammlung „Diaries of Note“ – moderiert von Marie Christin Knop * Sonntag, 8. November 2026 20 Uhr, Prinzregententheater München

DANIEL KEHLMANN

Neuer Roman: „Afrika“ In seinem neuen Roman „Afrika“ führt Daniel Kehlmann in das Berlin des Winters 1884/85: Auf Einladung Bismarcks beraten Vertreter europäischer Staaten, der USA und des Osmanischen Reiches über Handel, Besitzansprüche und die Regeln kolonialer Expansion – ohne afrikanische Beteiligung. Währenddessen kämpft der österreichisch-ungarische Legationsrat Strinetzky mit einem drohenden Betrugsskandal, Geldsorgen und einem Duell. Ein Roman, der zeigt, wie Verantwortung sich in Verfahren auflösen kann und der mit seiner Komik den Blick auf die Banalität richtet, mit der Geschichte gemacht wird. Im Prinzregententheater liest der Autor aus dem Buch und spricht darüber, wie Literatur historische Wirklichkeit verwandelt und die koloniale Vergangenheit in die Gegenwart hinein sichtbar macht. Der 1975 in München geborene Autor lebt in Berlin und New York. Mit „Die Vermessung der Welt“ gelang ihm einer der größten Erfolge der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. „Tyll“ stand 2020 auf der Shortlist des „International Booker Prize“; die englische Ausgabe von „Lichtspiel“ stand 2026 ebenfalls auf der Shortlist und sorgte international für Aufsehen. * Der Autor Daniel Kehlmann liest aus seinem neuen Roman „Afrika“ * Sonntag, 14. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater München


Mit den r e Stimmen d

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Die drei ??? © 2026 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

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GROSSE KLEINKUNS T Z WISCHEN SATIRE, MUSIK UND WORTKUNS T

OPERN AUF BAYRISCH

Klassik trifft Kabarett Opern auf Bayrisch – ein außergewöhnliches und herrlich humorvolles Opern­ erlebnis, bei dem kein Auge trocken bleibt. Seit über vier Jahrzehnten begeistert die Produktion ihr Publikum und ist längst weit über Bayern hinaus bekannt. Einen großen Anteil daran hatte das legendäre Ensemble rund um Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg. Auch in dieser Spielzeit dürfen sich die Besucher auf prominente Unterstützung freuen: Der gefeierte Kabarettist Helmut Schleich, der „Kaiser von Schexing“ Dieter Fischer sowie die „Queen of Kabarett“ Monika Gruber stehen auf der Bühne. Berühmte Stücke der Opernliteratur treffen auf kreative Texte in bayerischer Mundart und verschmelzen zu einem unterhaltsamen Gesamterlebnis voller Charme, Humor und Gefühl. Ganz gleich, ob Opernliebhaber oder Neuling – Opern auf Bayrisch verspricht beste Unterhaltung. nsemble „Opern auf Bayrisch“ / Philipp Jungk Percussion *E Andreas Kowalewitz Leitung aul Schallweg Texte / Friedrich Meyer und Rolf Wilhelm *P Kompositionen & Arrangements * „Carmen – oder: Wia d’ Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat“ „Die Zauberflöte – oder: Das Wunder vom Königssee“ „Der Doktor Faust von Obermenzing – oder: Der Pakt mi’n Deife“ * mit Dieter Fischer, Conny Glogger und Michael Lerchenberg onntag, 15. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater München *S DER RING IN EINEM AUFWASCH * „Das Rheingold – oder: De Gschicht von de goidana Äpfe“ „Die Walküre – oder: Das Heldendrama am Watzmann“ „Siegfried – oder: Der Kampf mit dem Drachenviech“ „Götterdämmerung – oder: Wia zum Schluss ois hi war“ * mit Gerd Anthoff, Monika Gruber und Michael Lerchenberg ontag, 14. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie München *M * „Rigoletto – oder: Der Graf von Dachau“ „Der fliagade Holländer – oder: Wia de Zenze von Leoni durch ihran Opfertod an Seefahrer aus der Verdammnis grett’ hat“ „Turandot – oder: Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is“ * mit Gerd Anthoff, Conny Glogger und Helmut Schleich reitag, 1. Januar 2027 14.30 Uhr, Prinzregententheater München *F

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HELGE SCHNEIDER

Die singende Herrentorte Passender lassen sich die Faschingstage nicht verbringen: mit einem Feuerwerk der situativen Komik, der Überraschungen und der Improvisation – und einem musikalischen Stilmix, der seinesgleichen sucht. Helge Schneider, der sich selbst den Beinamen „Die singende Herrentorte“ zugelegt hat, beehrt die Isarphilharmonie mit seinem unverwechselbaren Humor – und bringt dabei sein ganz eigenes Universum aus Musik und Spontaneität auf die Bühne. Dass er singt, tanzt, trommelt, trompetet, xylophoniert, Klavier und Saxophon spielt, ist wohl gewiss, alles andere wird sich zeigen. Das Motto könnte sein: „Quatsch as quatsch can!“ Helge-Fans wird’s freuen. Denn wenn es eine Kunst gibt, die der kreative Querkopf wie kein anderer beherrscht, dann ist es das Nicht-Erfüllen von Erwartungen … * Faschingsdienstag, 9. Februar 2027 Aschermittwoch, 10. Februar 2027 jeweils 20 Uhr, Isarphilharmonie München


GRO SSE K LEINKUNS T

SCHL AGERTHERAPIE

FAMILIE WELL

Zeitreise mit Charme

Bayerns größte Kleinkunst-Familie

Caterina, Vico, Conni und Peter, Udo und natürlich Peter der Große – wer jetzt gleich anfängt zu schwärmen oder gar zu summen und sich in wohliger Nostalgie nach dem unschuldigen Lebens­ gefühl der 1950er und 1960er Jahre sehnt, dem sei ein ganz besonderes Mittel ans Herz gelegt: Einmal Schlager­therapie und die Welt sieht schon wieder viel rosiger aus, als sie uns dieser Tage aus Funk und Fernsehen gerne mal entgegenkommt. Ihre Thera­peuten: die musikalischen Kapazunder der vierköpfigen Brass-Klavier-Formation „Schlagertherapie“ rund um das musikalische Multitalent Thomas Gansch. Dazu gesellt sich niemand Geringeres als Schauspieler Tobias Moretti, international bekannt aus TV und Kino und langjähriger Publikumsliebling der Münchner Kammerspiele. Hier treffen charismatischer Humor und virtuoses Instrumentalspiel auf Text, Ton und Charme der Evergreens von damals, hier träumt ganz Paris von der Liebe und zwei kleine Italiener von Napoli. Zusammen entfaltet diese therapeutische Mischung direkt die heilende Kraft der Meisterwerke aus den großen Glanzzeiten des klassischen Schlagers. Nebenwirkungen wie seliges Dauergrinsen, unbeschwertes Kichern oder beglücktes Kribbeln im Bauch können nicht ausgeschlossen werden.

Die Familie Well ist Bayerns größte Kleinkunst-Familie. In unterschiedlichsten Formationen haben sie die Volksmusik Bayerns revolutioniert. Ihr Markenzeichen: Klassische Virtuosität wird verbunden mit folkloristischer Leidenschaft und einer ordentlichen Prise Humor. In der Saison 2026/27 laden die Wells zu zwei besonderen Konzerten in München ein: Beim Trio Wellcaru, bestehend aus den Geschwistern Maria und Matthias Well sowie dem virtuosen Akkordeonisten Vladislav Cojocaru, werden in einer „Winterreise“ am Tag vor Heiligabend in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz festliche Klänge aus aller Welt mit Werken von Vivaldi, Mozart, Piazzolla und anderen zu hören sein. Im April heißt es dann „All Well“: Mit den „Well-Brüdern“, den „nouWell cousines“, den „Wellküren“ sowie weiteren Formationen aus Kindern, Nichten und Neffen der nächsten Genera­tion stehen trotz hoher Verwandtschaftsdichte viele unterschiedliche ­Charaktere gemeinsam auf der Bühne des Prinzregententheaters.

* Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn & Gesang Sebastian Fuchsberger Gesang & Posaune Leonhard Paul Posaune, Basstrompete & Gesang Michael Hornek Klavier & Gesang TOBI A S MORE T T I Special Guest: Tobias Moretti Rezitation, Basstrompete & Gesang *S onntag, 24. Januar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater München

UDE & FRIENDS

Geschichten, die bleiben Wo andere es vielleicht etwas langsamer angehen lassen, bleibt es beim Alt-Ober­ bürgermeister nach seinen Jahren im höchsten Amt der Stadt weiterhin tur­bulent. Im verdienten Ruhestand dürfte sein Leben abseits der Politbühne kaum entspannter, aber sicherlich ein wenig launiger geworden sein. Für „Ude & Friends“ umgibt er sich mit hochkarätigen Gästen zu einem humoristischen Beisammensein: Im Prinzregententheater gewährt Christian Ude seit einigen Jahren kuriose Einblicke hinter die Kulissen der Poli­tik – und das mit jener ungebrochenen Spielfreude, die man erleben sollte, bevor er sich Ende 2027 endgültig von der Theaterbühne zurückziehen wird. * mit Christian Ude, Luise Kinseher, Claudia Pichler und den nouWell cousines * Sonntag, 7. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater München

T RIO W EL LC A RU

TRIO WELLCARU * „Winterreise – festliche Klänge aus aller Welt“: Werke von Vivaldi, Mozart, Piazzolla u. a. * Maria Well Violoncello / Matthias Well Violine Vladislav Cojocaru Akkordeon * Sonntag, 13. Dezember 2026 16 Uhr Bibliotheksaal Polling * Mittwoch, 23. Dezember 2026 18 Uhr Allerheiligen-Hofkirche München ALL WELL * Eine „Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis“ mit den Well-Brüdern, Wellküren, nouWell cousines, Deen & Blumenstein, Trio Wellcaru und anderen Familienmitgliedern * Freitag, 16. April 2027 20 Uhr Prinzregententheater München

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Zehntspeicher Neunkirchen am Brand

GRO SSE K LEINKUNS T

FAMILIE FLÖZ

Feste

Donnerstag, 26. November 2026, 19.30 Uhr

Michl Müller: Limbo of Life

Michl Müller beweist in „Limbo of Life“, dass das Leben ein Tanz ist: mal laut und urkomisch, mal nachdenklich und feinfühlig. Mit fränkischem Charme, Witz und philosophischem Blick nimmt er die Höhen und Tiefen des Alltags humorvoll aufs Korn.

„Familie Flöz erzählt Geschichten mit Witz, Charme und Furor“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Ihr Programm „Feste“ ist eine tragikomische Geschichte über die Suche nach dem individuellen Glück – und über das, was dahinterliegt. In einem herrschaftlichen Haus am Meer steht eine Hochzeit bevor. Während vorne gefeiert wird, wird hinten geliefert, geputzt, bewacht und entsorgt. In einer poetischen Mischung aus Tragik und düsterem Slapstick geben die liebenswerten Figuren alles, um den reibungslosen Ablauf zu sichern. „Aber ein Sturm weht vom Paradiese her ...“ (Walter Benjamin): Wie die Engel Paul Klees bezeugen die unbeweglichen Masken den tosenden Wahnsinn des Fortschritts. Mit blitzschnellen Verwandlungen und der unverwechselbaren Flöz-Poesie entsteht eine eigene Welt voller Tiefgang und abgründiger Komik. Ein Märchen für Erwachsene ohne Worte. FE S T E * mit Andres Angulo, Johannes Stubenvoll und Thomas van Ouwerkerk * Michael Vogel Regie / Björn Leese Co-Regie / Hajo Schüler Masken Mascha Schubert Kostüme / Felix Nolze Bühnenbild / Dirk Schröder Sound Design Maraike Brüning, Benjamin Reber Musik / Reinhard Hubert Lichtgestaltung * Donnerstag, 11. Februar 2027 19.30 Uhr, Stadttheater Fürth

DIETER HALLERVORDEN

Unkaputtbar Mittwoch, 20. Januar 2027, 19.30 Uhr

Django Asül: Rückspiegel

Django Asül blickt satirisch auf das Jahr 2026 zurück: bissig, pointiert und herrlich fies. Politik, Gesellschaft, Sport und die kuriosesten Schlagzeilen der letzten zwölf Monate bekommen dabei ihr Fett weg.

Freitag, 19. März 2027, 19.30 Uhr

Matthias Walz: Der böse Mann am Klavier

Bekannt aus „Fastnacht in Franken“ verbindet Matthias Walz scharfe Satire mit Musik und schwarzem Humor. Am Klavier kommentiert er bissig das politische Zeitgeschehen – garantiert mit belustigender Boshaftigkeit.

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MünchenMusik Gruppe 2026/27

Mit 90 Jahren blickt Dieter Hallervorden auf ein außergewöhnliches Leben zurück – voller Höhen und Tiefen, überraschender Wendungen und unvergesslicher Begegnungen. Im Prinzregententheater erzählt der Schauspieler, Kabarettist und Entertainer mit feinem Humor und großer Offenheit von prägenden Momenten seines Lebens: mal urkomisch und skurril, mal leise und bewegend – etwa in den Erinnerungen an seinen Vater. Ergänzt werden diese persönlichen Geschichten durch Anekdoten aus seinem neuen Buch „Meine erstaunlichen Alltagsabenteuer“. Zusammen mit einer fünfköpfigen Band und Theatermusiker Harry Ermer, die die Veranstaltung mit jazzigen Klängen bereichern, entsteht ein ebenso unterhaltsames wie bewegendes Bühnenprogramm. Nicht umsonst bescheinigt die Berliner Morgenpost Hallervorden „Komik mit Tiefgang und erheiternde Ausflüge in erfrischenden Quatsch“ und nennt ihn „einmal mehr einen begnadeten Entertainer und großen, wandelbaren Künstler“. Berührend und voller Lebensfreude blickt „Unkaputtbar“ auf neun bewegte Jahrzehnte zurück – mit der Haltung eines Menschen, der am Ende sagen kann: „Ich liebe mein Leben. Weil ich darin eine schöne Rolle spielen darf.“ * mit Dieter Hallervorden und Band * Thomas Schmidt-Ott & Joachim Kosack Liedtexte / Harry Ermer Musikal. Leitung * Montag, 22. März 2027 / Dienstag, 23. März 2027 / Mittwoch, 24. März 2027 Donnerstag, 25. März 2027 jeweils 19.30 Uhr, Prinzregententheater München


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MünchenMusik Gruppe 2026/27

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