VOLLSTÄNDIGES

SAISONHÖHEPUNKTE
Anne-Sophie Mutter
Jonas Kaufmann / Lang Lang
Yannick Nézet-Séguin
Martha Argerich / Julia Fischer
Sol Gabetta / Rolando Villazón
Joana Mallwitz
Rudolf Buchbinder
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VOLLSTÄNDIGES

SAISONHÖHEPUNKTE
Anne-Sophie Mutter
Jonas Kaufmann / Lang Lang
Yannick Nézet-Séguin
Martha Argerich / Julia Fischer
Sol Gabetta / Rolando Villazón
Joana Mallwitz
Rudolf Buchbinder
Ein Leben im Takt des Klaviers
STAR WARS
Eine neue Hoffnung
DER NUSSKNACKER
Ein Weihnachtsmärchen
BREAKIN’ CIRCUS
Urban Dance & Artistic Show
ROCK THE BALLET Dance at its best



VOLLSTÄNDIGES PROGRAMM 2026/27

Anne-Sophie Mutter feiert ihr fünfzigjähriges Bühnenjubiläum (S. 12)
6 – 8
ABONNEMENTS
9 – 14
BRAVISSIMO
MEISTERINTERPRETEN
Yannick Nézet-Séguin und die Wiener Philharmoniker
Alice Sara Ott
Lisa Batiashvili
Martha Argerich
Sol Gabetta
Bomsori
Anne-Sophie Mutter
Teodor Currentzis
Jan Lisiecki
Julia Fischer
Emanuel Ax
María Dueñas
Anastasia Kobekina
Joana Mallwitz
15 – 18
VOCALISSIMO
GALA DER STARS
Jonas Kaufmann
Rolando Villazón


Yannick Nézet-Séguin dirigiert die Wiener Philharmoniker (S. 9)

Andrè Schuen
Weihnachtsoratorium
Benjamin Bernheim
Arvo-Pärt-Nacht
Matthäus-Passion
Philippe Jaroussky
The King’s Singers
19 – 22
BEETHOVENJAHR 2027
ZUM 200. TODESTAG DES KOMPONISTEN
Die neun Symphonien
Rudolf Buchbinder
60 Bohnen für Beethoven
Kit Armstrong
Beethovens Neunte
Die fünf Klavierkonzerte
23 – 27
PIANISSIMO
TASTENZAUBER
Lang Lang
Hélène Grimaud
Kyōhei Sorita
Antonio Pavan
Alexander Malofeev
Seong-Jin Cho
Khatia Buniatishvili
Lucas & Arthur Jussen
Eric Lu
Justus Eichhorn
Víkingur Ólafsson

28 – 30
HAYATO SUMINO
ZWEI KONZERTE IN DER SAISON 2026/27
31 – 35
GROSSE KLASSIK
MEISTERWERKE DER
MUSIKGESCHICHTE
Abonnement Philharmonie Extra
Daniel Hope
Carmina Burana & Moldau
Waseda Symphony Orchestra
Tokyo
Abonnement Sonntag um 4
Nemanja Radulović
Jubiläumskonzert: 75 Jahre
ARD-Musikwettbewerb
Rhapsody in Blue & Boléro
Abonnement Faszination Klassik
36 – 39
DAS PRINZREGENTENTHEATER
125-JÄHRIGES JUBILÄUM
Abonnement Klassik im Prinze
Abonnement Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters
Abonnement Prinze Extra
Abonnement Prinze um halb 4

Tschaikowskys
Nussknacker –
ein Weihnachtsmärchen (S. 45)
Amazônia: Bilder des weltberühmten Fotografen
Sebastião Salgado (Mitte) zur Musik von Heitor Villa-Lobos (S.


40 – 44
Das No Gravity Theatre kommt mit seinem Programm
„Divina Commedia Reloaded“ nach München (S. 52)
„Rat Pack –
Swingin’ At The Sands“ macht die größten
Showlegenden aller Zeiten wieder lebendig (S. 54)

Sarah Willis & The Sarahbanda: Cuban Christmas Festlich-weihnachtliche Bach-Trompetengala
AUSSER DER REIHE BESONDERE VERANSTALTUNGEN
Brad Mehldau
Sebastião Salgado: Amazônia
Florian Christl
Radu Ratoi
Kreidler: 100 Jahre Metropolis
Bach in Space
Eckart von Hirschhausen
Claudio Constantini
Canadian Brass
Quadro Nuevo & Cairo Steps
Nicolas Namoradze: Achtsam hören
Jüdisches Neujahrskonzert 5787
Vier Pianisten – ein Konzert
Vivaldis Vier Jahreszeiten
45
DER NUSSKNACKER INTERNATIONAL FESTIVAL BALLET
46 – 48
WEIHNACHTEN
KONZERTE IM ADVENT UND AN DEN FESTTAGEN
Christmas Swing
German Gents
Pfarrer Rainer Maria Schießler
Wiener Sängerknaben
Traudi Siferlinger: Das Winterfest der Wirtshausmusik
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
49 CUVILLIÉS-THEATER KAMMEROPER MÜNCHEN
Hänsel und Gretel
Così fan tutte
50
BREAKIN’ CIRCUS
URBAN DANCE & ARTISTIC SHOW

51
SILVESTER & NEUJAHR VERANSTALTUNGEN ZUM
JAHRESWECHSEL
Hofkapelle München
Quadro Nuevo
Last Night of the Year
Opera Brass Festliche Silvestergala
Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker
52 – 56
IT’S SHOWTIME
GUTE UNTERHALTUNG No Gravity
The Sound of Epic Anime
The Sound of Classic Motown
The Harlem Gospel Singers
Rat Pack
Rock the Ballet
The Queens of Soul
Synthony
ABBA 99
Azzurro
40 Fingers
Discomania
Mireille Mathieu
Bestseller-Autorin Julia Quinn
liest aus ihren „Bridgerton“Romanen (S. 60)



57 – 59
FILM IN CONCERT
GROSSES KINO MIT
LIVE-ORCHESTER UND KLASSIKER DER FILMMUSIK
Drachenzähmen leicht gemacht
Kevin – Allein zu Haus
Der Herr der Ringe:
Die Gefährten
Top Gun: Maverick
Star Wars in Concert:
Eine neue Hoffnung
Liebe braucht keine Ferien
The Sound of Hans Zimmer & John Williams
The Sound of James Bond
60/61
MUSIK & LITERATUR
SPRACHE DER LEIDENSCHAFTEN
Benno Fürmann & Moka Efti
Orchestra: Der Vorhang fällt
Julia Quinn: Bridgerton
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
Senta Berger und Friedrich von Thun
Loriot: Szenen einer Ehe Ferdinand von Schirach
62/63
GROSSE KLEINKUNST
ZWISCHEN SATIRE, MUSIK UND WORTKUNST
Opern auf Bayrisch
Helge Schneider
Schlagertherapie & Tobias Moretti
Ude & Friends
Familie Well: Trio Wellcaru & All Well
64 – 66 SERVICE
PREISE, VORVERKAUF, NEWSLETTER, IMPRESSUM

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde, ein Konzert entführt für einige Stunden aus dem Alltag –und schafft einen Raum, in dem Musik unmittel bar erlebbar wird. Was im Moment entsteht, wirkt oft weit darüber hinaus: Musik begleitet Menschen über Generationen hinweg, verbindet Erinnerungen mit Gegenwart und bleibt über Jahrhunderte lebendig. Gerade in einer Zeit, die von Verpflichtungen und ständiger Bewegung geprägt ist, gewinnen solche gemeinsamen Momente des Hörens besondere Bedeutung.
Große musikalische Kontraste, besondere Begegnungen und einzigartige Konzertmomente gestalten die Spielzeit 2026/27. Zwei zentrale Jubiläen stehen im Zentrum dieser Saison: das Beethoven-Jahr 2027 sowie das 125-jährige Bestehen des Prinzregententheaters . Beide Anlässe schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart und eröffnen neue Perspektiven auf vertraute wie neu zu entdeckende Werke. Nachdem das Beethoven-Jubiläum 2020 durch die Corona-Pandemie überschattet wurde, widmet die Spielzeit 2026/27 dem Werk Beethovens einen besonderen Schwerpunkt.
Auf den Konzertbühnen Münchens – vom Prinzregententheater über die Isarphilharmonie bis zu den Sälen der Residenz – begegnen sich international renommierte Künstlerinnen und Künstler, große Stimmen der Klassik sowie junge Talente. Zu den künstlerischen Höhepunkten der Saison zählen Auftritte der Wiener Philharmoniker sowie von Lang Lang, Martha Argerich, Jonas Kaufmann und Hayato Sumino, die mit ihren individuellen Handschriften besondere Akzente setzen. Der internationale Austausch spielt dabei eine besondere Rolle: Wo unterschiedliche kulturelle und musikalische Prägungen aufeinandertreffen, entstehen Programme voller Spannung, Offenheit und künstlerischer Vielfalt
Freuen Sie sich neben dem klassischen Repertoire auf bewegendes Ballett, faszinierende Shows wie „Breakin‘ Circus“, „No Gravity“ oder „Rock the Ballett“, auf Filmmusikkonzerte und Literatur. Mit der neuen Ausgabe der KonzertNews erleben Sie eine Spielzeit voller Musik, Begegnungen und besonderer Momente – wir freuen uns, Sie dabei zu begleiten.
Ihr
Andreas Schessl

Weltstar Bomsori spielt die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Mendelssohn Bartholdy (S. 11)
LISA BATIASHVILI → S. 10
Dienstag, 17. November 2026
19.30 Uhr, Isarphilharmonie Rautavaara „Cantus Arcticus –Konzert für Vögel und Orchester“
Mozart Violinkonzert Nr. 5
Beethoven Symphonie Nr. 6 „Pastorale“ Budapest Festival Orchestra Lisa Batiashvili, Violine Iván Fischer, Leitung
EMANUEL AX → S. 13
Freitag, 20. November 2026
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Klavierkonzert Nr. 2
Bruckner Symphonie Nr. 7
Dresdner Philharmonie / Emanuel Ax, Klavier / Donald Runnicles, Leitung
JULIA FISCHER → S. 13
Dienstag, 2. Februar 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Ouvertüre „König Stephan“ Sibelius Violinkonzert d-moll Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 „Pathétique“ Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Julia Fischer, Violine
Vladimir Jurowski, Leitung
KHATIA BUNIATISHVILI → S. 26
Sonntag, 4. April 2027
15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Werke von Schumann Brahms Chopin , Prokofjew u. a. Khatia Buniatishvili, Klavier
HAYATO SUMINO → S. 28
Donnerstag, 15. April 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Ravel Klavierkonzert G-Dur Schumann Symphonie Nr. 1 „Frühlingssymphonie“ Kammerorchester Basel / Hayato Sumino, Klavier / Pierre Bleuse, Leitung
ANASTASIA KOBEKINA → S. 14
Mittwoch, 5. Mai 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Haydn Cellokonzert Nr. 1
Strawinsky „Suite Italienne“ Mozart Symphonie Nr. 29
Academy of St Martin in the Fields
Anastasia Kobekina, Violoncello
ALICE SARA OTT → S. 10
Sonntag, 8. November 2026
16 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Klavierkonzert Nr. 4
Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“
Luxembourg Philharmonic
Alice Sara Ott, Klavier
Martin Rajna, Leitung
JAN LISIECKI → S. 12
Montag, 1. Februar 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Prokofjew Klavierkonzert Nr. 2
Beethoven Symphonie Nr. 5
„Schicksalssymphonie“
Royal Philharmonic Orchestra
Jan Lisiecki, Klavier
Vasily Petrenko, Leitung
MARTHA ARGERICH → S. 11
Donnerstag, 18. Februar 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Saint-Saëns „Der Karneval der Tiere“
Ravel Klavierkonzert G-Dur
Beethoven Symphonie Nr. 7
Oxford Philharmonic Orchestra
Martha Argerich, Klavier
Annie Dutoit-Argerich, Rezitation
Marios Papadopoulos, Klavier & Leitung
BOMSORI & AURORA → S. 11
Dienstag, 13. April 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur
Berlioz „Symphonie fantastique“
Aurora Orchestra
Bomsori, Violine
Nicholas Collon, Leitung
ANNE-SOPHIE MUTTER → S. 12
Montag, 10. Mai 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Johann Adam Hiller Ouvertüre zu „Die Jagd“
André Previn Violinkonzert Nr. 2
Mozart Violinkonzert Nr. 1
Aftab Darvishi „Likoo“ für Violine solo
Mozart Violinkonzert Nr. 5
Kammerorchester Wien-Berlin
Anne-Sophie Mutter, Violine & Leitung
UTOPIA ORCHESTRA → S. 12
Montag, 9. November 2026
20 Uhr, Isarphilharmonie
Schostakowitsch Violinkonzert Nr. 1
Strawinsky „Le sacre du printemps“
Daniel Lozakovich, Violine
Teodor Currentzis, Leitung
ORCHESTRE NATIONAL
DE FRANCE → S. 13
Mittwoch, 2. Dezember 2026
20 Uhr, Isarphilharmonie
Berlioz Ouvertüre zu „Béatrice et Bénédict“
Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll
Dvořák Symphonie Nr. 8
Julia Fischer, Violine
Daniel Müller-Schott, Violoncello
Cristian Măcelaru, Leitung
WIENER SYMPHONIKER → S. 21
Dienstag, 19. Januar 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Klavierkonzert Nr. 4
Beethoven Symphonie Nr. 3 „Eroica“
Rudolf Buchbinder, Klavier
Petr Popelka, Leitung
WIENER PHILHARMONIKER
→ S. 9
Dienstag, 23. Februar 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Mahler Symphonie Nr. 9
Yannick Nézet-Séguin, Leitung
WDR SINFONIEORCHESTER
→ S. 26
Dienstag, 20. April 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Weber Ouvertüre zu „Oberon“
Mendelssohn Bartholdy Konzert für zwei Klaviere und Orchester Nr. 1
Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Cinderella“
Lucas Jussen, Klavier / Arthur Jussen, Klavier / Marie Jacquot, Leitung
PHILHARMONIA ORCHESTRA
LONDON → S. 14
Dienstag, 4. Mai 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“ Beethoven Violinkonzert D-Dur Tschaikowsky Symphonie Nr. 4
María Dueñas, Violine
Santtu-Matias Rouvali, Leitung
KONZERTHAUSORCHESTER
BERLIN → S. 14
Dienstag, 8. Juni 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Emilie Mayer „Faust-Ouvertüre“
Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert
Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 Bomsori, Violine
Joana Mallwitz, Leitung

SEONG-JIN CHO → S. 25
Sonntag, 13. Dezember 2026
20 Uhr, Prinzregententheater
Bach Partita Nr. 1
Schönberg Suite op. 25
Schumann „Faschingsschwank aus Wien“ sowie Walzer von Chopin
Seong-Jin Cho, Klavier
LUCAS & ARTHUR JUSSEN → S. 26
Montag, 8. Februar 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn Lutosławski Variationen über ein
Thema von Paganini
Fauré „Dolly“
Ravel „Introduction et Allegro“ Hanna Kulenty „Van“ Gershwin „Rhapsody in Blue“
Lucas Jussen, Klavier
Arthur Jussen, Klavier
RUDOLF BUCHBINDER → S. 21
Sonntag, 14. Februar 2027
11 Uhr, Prinzregententheater
Beethoven Sonate Nr. 17 „Der Sturm“ Beethoven Sonate Nr. 18 „Die Jagd“
Beethoven Sonate Nr. 10
Beethoven Sonate Nr. 21 „Waldstein“ Rudolf Buchbinder, Klavier
ALEXANDER MALOFEEV → S. 25
Dienstag, 27. April 2027
20 Uhr, Prinzregententheater
Werke von Couperin , Tschaikowsky, Prokofjew und Liszt
Alexander Malofeev, Klavier
HÉLÈNE GRIMAUD → S. 24
Montag, 14. Juni 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Sonate Nr. 32
Schubert Sonate Nr. 21
Hélène Grimaud, Klavier
VÍKINGUR ÓLAFSSON → S. 27
Sonntag, 27. Juni 2027
20 Uhr, Isarphilharmonie
Werke von Glass , Debussy und Rameau
Víkingur Ólafsson, Klavier

ANDRÈ SCHUEN → S. 16
Montag, 9. November 2026
20 Uhr, Prinzregententheater
Schumann Liederkreis op. 24
Schumann „Dichterliebe“
Andrè Schuen, Bariton
Julius Drake, Klavier
PHILIPPE JAROUSSKY → S. 18
Montag, 7. Dezember 2026
20 Uhr, Prinzregententheater
Vivaldi „Stabat Mater“
Vivaldi „Nisi Dominus“
Vivaldi Ausgewählte Opernarien
Philippe Jaroussky, Countertenor
Ensemble Artaserse
BENJAMIN BERNHEIM → S. 17
Dienstag, 6. April 2027
20 Uhr, Prinzregententheater
Werke von Puccini , Berlioz , Rachmaninow u. a.
Benjamin Bernheim, Tenor
Carrie-Ann Matheson, Klavier
ROLANDO VILLAZÓN → S. 16
Sonntag, 9. Mai 2027
20 Uhr, Prinzregententheater
Werke von Monteverdi , Gluck , Carlos Gardel , Luiz Bonfá u. a.
Rolando Villazón, Tenor L’Arpeggiata / Christina Pluhar, Leitung

SONNTAG UM 4
→ S. 33
ROMAN BORISOV
Sonntag, 22. November 2026
16 Uhr, Isarphilharmonie
Tschaikowsky Ouvertüre zu „Eugen Onegin“
Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2
Brahms Symphonie Nr. 4
Royal Scottish National Orchestra
Roman Borisov, Klavier
Thomas Søndergård, Leitung
SOL GABETTA
Sonntag, 6. Dezember 2026
16 Uhr, Isarphilharmonie
Debussy „Ibéria“ – Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“
Saint-Saëns Cellokonzerte Nr. 1 & Nr. 2
Debussy „La Mer“
Les Siècles / Sol Gabetta, Violoncello Antonello Manacorda, Leitung
ALEXANDER MALOFEEV
Sonntag, 21. Februar 2027
16 Uhr, Isarphilharmonie
Grieg Klavierkonzert
Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“
Bergen Filharmoniske Orkester
Alexander Malofeev, Klavier
Ragnhild Hemsing, Hardangerfiedel
Victoria Randem, Sopran
Tabita Berglund, Leitung
EMMANUEL PAHUD
Sonntag, 18. April 2027
16 Uhr, Isarphilharmonie
Mozart Flötenkonzert Nr. 2
Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 „Italienische“ sowie Werke von Schubert und Rossini
Kammerakademie Potsdam
Emmanuel Pahud, Flöte
François Leleux, Oboe & Leitung

PHILHARMONIE EXTRA → S. 31
TSCHAIKOWSKY & DVOŘÁK
Dienstag, 10. November 2026
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur
Dvořák Symphonie Nr. 8
Münchner Symphoniker
Tassilo Probst, Violine
Felix Mildenberger, Leitung
EINE MUSIKALISCHE
SCHLITTENFAHRT
Mittwoch, 9. Dezember 2026
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Münchner Symphoniker
Joseph Bastian, Leitung
SPANISCHE NACHT
Montag, 15. Februar 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Rodrigo „Concierto de Aranjuez“
Ravel „Boléro“
Rimsky-Korsakow „Capriccio espagnol“
Saint-Saëns „Danse bacchanale“ aus „Samson et Dalila“
Chabrier „España“
Münchner Symphoniker
Raphaël Feuillâtre, Gitarre
Swann Van Rechem, Leitung
PATHÉTIQUE
Samstag, 3. April 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2
Tschaikowsky Symphonie Nr. 6
„Pathétique“
Münchner Symphoniker
Vsevolod Zavidov, Klavier Tung-Chieh Chuang, Leitung

UNVOLLENDETE
Sonntag, 15. November 2026
15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Schubert Ouvertüre zu „Rosamunde“
Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert
Smetana „Die Moldau“
Schubert Symphonie Nr. 7 „Unvollendete“
Münchner Symphoniker
Jacques Forestier, Violine
Swann Van Rechem, Leitung
ELIAS
Sonntag, 7. März 2027
15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Mendelssohn Bartholdy „Elias“
Münchener Bach-Chor / Münchner
Symphoniker / Howard Arman, Leitung
TSCHAIKOWSKYS FÜNFTE
Sonntag, 11. April 2027
15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Grieg Klavierkonzert a-moll
Tschaikowsky Symphonie Nr. 5
Münchner Symphoniker
Eva Gevorgyan, Klavier
Killian Farrell, Leitung
AUS DER NEUEN WELT
Sonntag, 2. Mai 2027
15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Schumann Ouvertüre zu „Genoveva“ Mozart Klavierkonzert Nr. 9 „Jeunehomme“
Dvořák Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ Münchner Symphoniker
Tsotne Zedginidze, Klavier Joseph Bastian, Leitung

BEETHOVEN-ZYKLUS
→ S. 20
Münchner Symphoniker
Joseph Bastian, Leitung
SYMPHONIEN NR. 1, 3 & 8
Donnerstag, 25. März 2027
19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Symphonien Nr. 1, 3 & 8
SYMPHONIEN NR. 2, 4 & 7
Samstag, 27. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Symphonien Nr. 2, 4 & 7
SYMPHONIEN NR. 5 & 6
Ostersonntag, 28. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
Beethoven Symphonien Nr. 5 & 6
SYMPHONIE NR. 9
Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie Beethoven Symphonie Nr. 9 Münchner Konzertchor Münchner Oratorienchor
CONCERTO – DAS WAHLABO
Stellen Sie sich aus unserem gesamten Angebot Ihr ganz persönliches Programm zusammen! Sie genießen auf Basis der Eintrittspreise inklusive Vorverkaufsgebühr die folgenden Ermäßigungen:
CONCERTINO mind. 15 % Ermäßigung für 5 Konzerte
CONCERTO mind. 20 % Ermäßigung für 8 Konzerte
CONCERTO GROSSO mind. 25 % Ermäßigung für 10 Konzerte
* Alle Veranstaltungen zur Auswahl (außer Ausstellungsprojekte, das Konzert mit Lang Lang am 1.11.26 sowie Konzerte, die nicht von München Musik oder MünchenEvent veranstaltet werden, z. B. Konzerte der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel)
* Verschiedene Kategorien möglich
* Konzerttausch möglich
* Keine Versandgebühr und Bearbeitungspauschale
* Es gelten die allgemeinen Abonne mentbedingungen.






19.30 UHR
→ S. 36
WIENER SÄNGERKNABEN
Sonntag, 29. November 2026 11 Uhr
Eine stimmungsvolle, besinnliche Matinee am Ersten Advent
KIT ARMSTRONG Klavier
Samstag, 30. Januar 2027 20 Uhr Bach Präludium und Fuge c-moll aus „Das wohltemperierte Klavier Band II“
Beethoven Klavierkonzert Nr. 3
Beethoven Andante favori F-Dur Beethoven Symphonie Nr. 4
Le Concert Olympique / Kit Armstrong, Klavier / Jan Caeyers, Leitung
DANIEL HOPE Violine
Mittwoch, 10. Februar 2027 20 Uhr „Irish Roots“ Irische Klangwelten mit Daniel Hope und Ensemble: Zwischen traditionellen Melodien, tänzerischen Rhythmen und sagenumwobenen Geschichten der Insel.
THE KING’S SINGERS
Sonntag, 7. März 2027 20 Uhr Mit britischem Esprit, höchster vokaler Präzision und beeindruckender stilistischer Vielfalt schlagen The King‘s Singers mühelos den Bogen von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik.
DIE VIER JAHRESZEITEN
Sonntag, 25. April 2027 15.30 Uhr
Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ Rimsky-Korsakow „Scheherazade“ (arrangiert für Streichorchester)
Double Sens Nemanja Radulović, Violine & Leitung
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr
Brunnenhof der Residenz (siehe Abo B, 19. Juli 2027)
BEETHOVEN & DVOŘÁK
Donnerstag, 26. November 2026
Weber Ouvertüre zu „Oberon“
Beethoven Klavierkonzert Nr. 4
Dvořák Symphonie Nr. 7
Staatliches Sinfonieorchester Litauen
Alexander Gadjiev, Klavier
Gintaras Rinkevičius, Leitung
DIE ROMANTISCHE
Montag, 1. Februar 2027
Beethoven Ouvertüre zu „Egmont“
Haydn Cellokonzert Nr. 1
Bruckner Symphonie Nr. 4 „Romantische“
Bruckner Orchester Linz
Julia Hagen, Violoncello
Markus Poschner, Leitung
MOZART:
KLARINETTENKONZERT
Mittwoch, 21. April 2027
Beethoven Ouvertüre zu „Coriolan“
Mozart Klarinettenkonzert A-Dur
Beethoven Symphonie Nr. 7
Swedish Chamber Orchestra
Martin Fröst, Klarinette & Leitung
RUDOLF BUCHBINDER Klavier
Montag, 31. Mai 2027
Beethoven Sonate Nr. 1
Beethoven Sonate Nr. 8 „Pathétique“
Beethoven Sonate Nr. 6
Beethoven Sonate Nr. 23
„Appassionata“
Rudolf Buchbinder, Klavier
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr
Brunnenhof der Residenz
Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“
Mozart Flötenkonzert Nr. 1
Beethoven Symphonie Nr. 6 „Pastorale“
Münchner Symphoniker
Ana de la Vega, Flöte
Pavel Baleff, Leitung
PRINZE UM HALB 4
SONNTAG 15.30 UHR
→ S. 39
BEETHOVEN & MOZART
Sonntag, 25. Oktober 2026
Beethoven Violinkonzert D-Dur
Mozart Symphonie Nr. 40
Stuttgarter Philharmoniker
Alexandra Conunova, Violine
Andrey Boreyko, Leitung
CHOPIN: 2. KLAVIERKONZERT
Sonntag, 22. November 2026
Chopin Klavierkonzert Nr. 2
Beethoven Symphonie Nr. 7
Camerata Salzburg
Kevin Chen, Klavier
Afanasy Chupin, Violine & Leitung
MIDORI Violine
Sonntag, 24. Januar 2027
Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur
Beethoven Symphonie Nr. 2
Festival Strings Lucerne / Midori, Violine
Daniel Dodds, Violine & Leitung
GIORGI GIGASHVILI Klavier
Sonntag, 21. Februar 2027
Mozart Klavierkonzert Nr. 20
Gija Kantscheli „Valse Boston“ für Klavier und Streicher
Beethoven Symphonie Nr. 1
Münchener Kammerorchester
Giorgi Gigashvili, Klavier
CHOPIN: 1. KLAVIERKONZERT
Sonntag, 2. Mai 2027
Mel Bonis „Le songe de Cléopâtre”
Chopin Klavierkonzert Nr. 1
Mendelssohn Bartholdy Symphonie
Nr. 3 „Schottische“
Münchner Rundfunkorchester
Tianyao Lyu, Klavier
Chloé Dufresne, Leitung
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
Dienstag, 20. Juli 2027 20 Uhr
Brunnenhof der Residenz
(siehe Abo B, 19. Juli 2027)
SONNTAGSMATINEEN 11 UHR
→ S. 37
Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters im Prinzregententheater
Radoslaw Szulc, Künstlerische Leitung
AVI AVITAL Mandoline
Sonntag, 8. November 2026
Vivaldi Concerto D-Dur de Falla „Danza española“ Nr. 1 aus „La vida breve“
Vivaldi Concerto C-Dur
Piazzolla „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ u. a.
RAY CHEN Violine
Sonntag, 17. Januar 2027
Vivaldi Konzert für vier Violinen, Streicher und Basso continuo h-moll Suk Serenade für Streicher
Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“
ELISABETH LEONSKAJA Klavier
Sonntag, 7. Februar 2027
Mozart Klavierkonzert Nr. 9 „Jeunehomme“ / Dvořák Serenade für Streicher E-Dur u. a.
Anton Barakhovsky, Leitung
DAVID FRAY Klavier
Sonntag, 14. März 2027
Bach Konzerte für Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 & Nr. 5
Bach „Goldberg-Variationen“ (arrangiert für Streichorchester)
SOLISTEN DES BRSO
Sonntag, 2. Mai 2027
Mozart Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester
Mozart Sinfonia concertante für Violine, Viola und Violoncello
Mozart Sinfonia concertante für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester
Solisten des BR-Symphonieorchesters
Thomas Reif, Leitung
MEISTERINTERPRETEN
YANNICK NÉZET-SÉGUIN & WIENER PHILHARMONIKER

Sein Debüt am Pult des diesjährigen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker wurde von Publikum und Medien gleichermaßen bejubelt. Von Generationenwechsel war schon im Vorfeld die Rede, und dann das Konzert selbst: Yannick Nézet-Séguin gewann mit der „Charmeoffensive“ eines „strahlenden, die Welt umarmenden Debütanten“ (BR-Klassik) alle Herzen. Dass er mit dem Publikum einen erfrischend direkten und unprätentiösen Umgang pflegt, zeigte sich nicht erst, als er zum Abschluss des Konzerts mitten ins entzückte Publikum tauchte und den „Radetzky-Marsch“ von dort aus dirigierte – sein Händchen für Großevents konnte der „Paradiesvogel“ NézetSéguin (Der Standard) auch schon 2023 beweisen, als ihn die Wiener Philharmoniker für ihr Sommernachtskonzert in Schönbrunn einluden. Ein Jahr zuvor hatte der Frankokanadier –Musikdirektor der Metropolitan Opera, des Philadelphia Orchestra und des Orchestre Métropolitain – drei Gastspiele des Orchesters in New York gerettet, als er kurzfristig für Valery Gergiev eingesprungen war. Nun wird der charismatische Dirigent das erste Gastspiel der Wiener Philharmoniker in der
Die Wiener Philharmoniker und Yannick Nézet-Séguin beim diesjährigen Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins
Isarphilharmonie leiten und dabei mit Mahlers 9. Symphonie ein Werk zur Aufführung bringen, das auf das engste mit dem Orchester verknüpft ist. „Durch das Band der Kunst“ (so Mahler) verbunden, dirigierte Gustav Mahler das Orchester, das traditionell keinen Chefdirigenten besitzt, viele Male und begleitete es auch auf sein erstes Auslandsgastspiel 1900 nach Paris. Nach Mahlers Tod führten die Philharmoniker 1912 seine 9. Symphonie als Teil seines musikalischen Vermächtnisses erstmals auf –unter der Leitung von Bruno Walter, einem engen Weggefährten Mahlers. Der unverwechselbare Klang der Wiener Philharmoniker, gewachsen aus Tradition und Stilbewusstsein, im Zu sammenspiel mit einem aufregenden Dirigenten und einem der bahnbrechenden Großwerke der Musikgeschichte – das verspricht ein musikalisches Ereignis von besonderer Strahlkraft.
* Mahler Symphonie Nr. 9
* Wiener Philharmoniker / Yannick Nézet-Séguin Leitung
* Dienstag, 23. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

ALICE SARA OTT
Wenn musikalische Innigkeit, technische Brillanz und interpretatorische Klarheit zusammenfinden, entstehen jene besonderen Konzertbesuche, die weit über den Moment hinaus nachklingen. Ein solches Erlebnis erwartet das Publikum, wenn Alice Sara Ott B eethovens 4. Klavierkonzert von innen heraus durchdringt. Denn das Spiel der Münchner Pianistin sucht nicht den äußeren Effekt, sondern die Essenz: Mit wacher Neugier für Werk und Kontext formt sie jede Phrase virtuos zu einem Ausdruck von poetischer Tiefe und klanglicher Präzision. Der solistische Auftakt der Komposition war für damalige Verhältnisse revolutionär: Transparent, nuancenreich und von innerer Spannung getragen, öffnen Klavier und Orchester im organischen Dialog bis zum strahlenden Finale tiefgründige Perspektiven auf ein Werk, das zwischen Introspektion und symphonischer Weite schwebt. Beim Gastspiel des Luxembourg Philharmonic unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Martin Rajna spannt sich der Bogen vom Beethoven-Konzert, dem eine Nähe zur Orpheus-Sage nachgesagt wird, schließlich zu Prokofjews „Romeo und Julia“-Suiten – ein stimmiger Ausklang, der den Nachmittag in leuchtender Intensität vollendet.
* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ op. 64
* Luxembourg Philharmonic / Alice Sara Ott Klavier
Martin Rajna Leitung
* Sonntag, 8. November 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie

LISA BATIASHVILI

Mit ihrem unverwechselbar warmen Ton und großer stilistischer Sensibilität widmet sich die Geigerin Lisa Batiashvili, von The Guardian als „fabelhaft agile, intensive Solistin“ gefeiert, Mozarts letztem Violinkonzert – einem Werk geprägt von Eleganz und Ausdruckstiefe. Seine sangliche Melodik und der fließende Charakter der Musik lassen sich dabei als feinsinniger Gegenpol zur reinen Virtuosität verstehen. Das Konzert des Budapest Festival Orchestra mit seinem Chefdirigenten Iván Fischer ist zugleich von einem Bezug zur Natur geprägt: Ein roter Faden zieht sich durch alle Werke des Abends und macht musikalisch unterschiedliche Facetten hörbar – von Vogelgezwitscher über Landschaftsbilder bis hin zu elementaren Kräften. Bereits in Rautavaaras „Cantus Arcticus“, in dem Orchesterfarben mit Vogelstimmen zu einer atmosphärischen Klanglandschaft verschmelzen, wird dieser Zusammenhang deutlich. Unter dem Motto „Concert for Nature“ entsteht ein musikalischer Bogen, der Natur in vielfältigen Klangbildern erfahrbar macht – von feinen, beinahe lautmalerischen Anklängen bis hin zu eindrucksvoll gestalteten Szenen. Den Abschluss bildet Beethovens „Pastorale“, deren heitere Szenerien, Gewitter und versöhnliche Ruhe das Konzert ausklingen lassen.
CONCERT FOR NATURE
* Rautavaara „Cantus Arcticus – Konzert für Vögel und Orchester“
Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219
Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
* Budapest Festival Orchestra / Lisa Batiashvili Violine
Iván Fischer Leitung
* Dienstag, 17. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Seit Jahrzehnten prägt eine Ausnahmekünstlerin die internationale Klavierwelt mit unverwechselbarer Ausdruckskraft, temperamentvoller Virtuosität und magnetischer Bühnenpräsenz. Die argentinischschweizerische Pianistin gilt als „lebende Legende“ (SWR Kultur). Wenn Martha Argerich am Flügel Platz nimmt, sprühen die Funken, ihr Spiel gleicht einem farbenprächtigen, energiegeladenen, poetischen Feuerwerk. Gemeinsam mit dem Oxford Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Marios Papadopoulos steht die legendäre Pianistin im Februar auf der Bühne der Isarphilharmonie. Im Mittelpunkt des Programms: Camille Saint-Saëns’ sprühender „Karneval der Tiere“, der Argerichs Virtuosität unnachahmlich zur Geltung bringt. Die dazugehörigen Texte liest ihre Tochter Annie. Auch Ravels charmantes Klavierkonzert in G -Dur trägt zum farbenreichen Charakter des Abends bei, in dem das Soloinstrument im lebendigen Dialog mit Bläsern und Streichern steht. Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet Beethovens 7. Symphonie.
* Saint-Saëns „Der Karneval der Tiere“ / Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
* Oxford Philharmonic Orchestra / Martha Argerich Klavier / Annie Dutoit-Argerich Rezitation Marios Papadopoulos Klavier & Leitung
* Donnerstag, 18. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

SOL GABETTA
Eingerahmt von Claude Debussys Orchesterklängen hat das Publikum im Dezember die seltene Gelegenheit, Sol Gabetta mit den beiden Cellokonzerten von Camille Saint-Saëns an einem Nachmittag zu erleben. Dabei fasziniert die argentinische Ausnahmekünstlerin im 2. Cellokonzert zunächst mit ihrer technischen Souveränität – einem Werk, dem der Komponist selbst einen außergewöhnlichen Schwierigkeitsgrad bescheinigte. Im 1. Cellokonzert kostet Gabetta anschließend die lyrischen Qualitäten ihres Instruments voll aus und demonstriert alle Facetten ihrer Ausdruckskraft. An ihrer Seite musiziert „Les Siècles“ unter der Leitung von Antonello Manacorda. Mit seiner charakteristischen Klangkultur und französischen Eleganz wahrt das Ensemble die feine Balance zwischen Soloinstrument und Orchester und eröffnet in Debussys Kompositionen den farbenreichen Hörgenuss impressionistischer Klangwelten. Ein außergewöhnliches Programm, das sicherlich auch Saint-Saëns gefallen hätte – setzte er sich doch als Komponist sowie als Organisator und Lehrer für eine eigenständige französische Musiktradition ein.
* Debussy „Ibéria“ – Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“ / Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-moll op. 119 / Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33 / Debussy „La Mer“
* Les Siècles / Sol Gabetta Violoncello / Antonello Manacorda Leitung
* Sonntag, 6. Dezember 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie

Die gefeierte koreanische Weltstar-Geigerin Bomsori Kim spielte 2025 als erste NichtFranzösin beim Konzert zum französischen Nationalfeiertag unter dem Eiffelturm vor Hunderttausenden Zuhörern und begeistert auf den bedeutendsten Konzertpodien weltweit. Nun kommt sie gleich zweimal nach München: Im Juni gastiert sie an der Seite des renommierten Konzerthausorchesters Berlin mit Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert. Bereits im April setzt sie mit dem Aurora Orchestra und Tschaikowskys technisch höchst anspruchsvollem Violinkonzert den Auftakt für eine Musikreise in die Romantik. Mit Berlioz’ „Symphonie fantastique“ entfacht das Orchester zudem ein Klang-Feuerwerk. Sein unkonventioneller Zugang – auswendig und stehend spielend – macht jedes seiner Konzerte zu einer elektrisierenden Begegnung.
* Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Berlioz „Symphonie fantastique“ op. 14
* Aurora Orchestra / Bomsori Violine Nicholas Collon Leitung
* Dienstag, 13. April 2027 20 Uhr Isarphilharmonie
* Emilie Mayer „Faust-Ouvertüre“ op. 46
Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64
Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
* Konzerthausorchester Berlin
Bomsori Violine / Joana Mallwitz Leitung
* Dienstag, 8. Juni 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

ANNE-SOPHIE MUTTER
Ein halbes Jahrhundert auf den großen Bühnen der Welt – und keine Spur von Stillstand: In der Saison 2026/27 feiert Anne-Sophie Mutter ihr außergewöhnliches Bühnenjubiläum. Die vierfache Grammy-Gewinnerin vereint in ihrer Kunst die Tradition der großen Meisterwerke mit einer unerschütterlichen Hingabe an die Zukunft der Musik und ist eine der herausragendsten Geigerinnen unserer Zeit. Im Mai wird das Münchner Publikum erneut die Gelegenheit haben, die gefeierte Virtuosin in der Isarphilharmonie zu erleben. Gemeinsam mit dem Kammerorchester Wien-Berlin wird sie Mozarts erstes und letztes Violinkonzert spielen – zwei Werke, die die gesamte Vielfalt Mozarts Genies widerspiegeln: vom heiteren, unbeschwerten Werk bis zum tiefgründigen Meisterstück. Mit Previns 2. Violinkonzert folgt eine Hommage an die Virtuosität der Geigerin, in der klassische Form und moderne Harmonik verschmelzen. Ergänzt wird das Programm durch ein SoloWerk der iranischen Komponistin Aftab Darvishi, das Mutters außergewöhnliche Ausdruckskraft zur Geltung bringt.
* Johann Adam Hiller Ouvertüre zu „Die Jagd“ André Previn Konzert für Violine und Streichorchester Nr. 2 / Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 B-Dur KV 207
Aftab Darvishi „Likoo“ für Violine solo Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219
* Kammerorchester Wien-Berlin
Anne-Sophie Mutter Violine & Leitung
* Montag, 10. Mai 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

„In Extrembereichen fühlt er sich am wohlsten“, schrieb das Magazin Concerti über Teodor Currentzis und seine Einspielung von „Le sacre du printemps“ vor einigen Jahren. Bei Currentzis und „Sacre“ –jenem legendären Ballett von Igor Strawinsky, das von eruptiver Energie bis zu geheimnisvoller Fragilität reicht und bei seiner Uraufführung 1913 einen der größten Theaterskandale auslöste – lässt sich beinahe von einer Seelenverwandtschaft sprechen. Hier wird sein Marken zeichen, das „Ausloten musikalischer Grenzen“ (BR Klassik), zum Programm: Wenn der charismatische Dirigent mit seinem Utopia Orchestra im November die Isarphilharmonie beehrt, verspricht dies eine Interpretation von besonderer Intensität. Neben Strawinsky steht auch das 1. Violinkonzert von Schostakowitsch auf dem Programm – ein Werk von großer Tiefe, das sich ideal in diesen Spannungsraum einfügt. Den Solopart übernimmt der junge schwedische Geiger Daniel Lozakovich, der mit Mitte 20 bereits eine bemerkenswerte internationale Karriere vorweisen kann. Sein Zugang zur Musik ist zugleich ernsthaft und poetisch: „Es ist wahre Musik, die etwas Geheimes in sich trägt und uns mit unserer Seele verbindet“, schrieb das Portal tonkuenstler.at
* Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 Strawinsky „Le sacre du printemps“
* Utopia Orchestra / Daniel Lozakovich Violine / Teodor Currentzis Leitung
* Montag, 9. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie
JAN LISIECKI

„Ich tue nur Dinge, an die ich glaube“ (Concerti), bringt Jan Lisiecki sein Credo schnörkellos auf den Punkt. Nur, wenn für ihn der emotionale Zugang stimmt, kann Authentizität auch nach außen strahlen. Mit klarem (Selbst-) Bewusstsein wählt der sympathische Star pianist Musik nach der Freude, die diese ihm bereitet. Mit seinem natürlich kraftvollen Spiel hinterlässt er stets aufs Neue seine unverkennbare Signatur. Als gefeiertes Talent zur frühen musikalischen Reife gelangt, hat der Kanadier mit polnischen Wurzeln das Wunderkind längst hinter sich gelassen und sich an der Weltspitze der Pianisten einen festen Platz erspielt. Ohne sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, stellt sich Lisiecki immer neuen Herausforderungen, wie Prokofjews eindringlichem 2. Klavierkonzert, das bei seiner Uraufführung noch als radikale „Futuristenmusik“ abgelehnt wurde (Deutschlandfunk Kultur) Doch der inten siven Partitur gehörte die Zukunft, was treffenderweise auch ihrem jetzigen Interpreten in München zugeschrieben werden kann. Lisiecki tritt im Rahmen des Gastspiels des Royal Philharmonic Orchestra auf, das mit seinem Chefdirigenten Vasily Petrenko für seine große stilistische Spannweite und energiegeladenen Interpretationen geschätzt wird.
* Prokofjew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16 Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 „Schicksalssymphonie“
* Royal Philharmonic Orchestra / Jan Lisiecki Klavier / Vasily Petrenko Leitung
* Montag, 1. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

Ein „atemberaubendes Spiel“ sowie eine „künstlerische Gestaltungskraft, die in jeder Note zu hören ist“ bescheinigte die Süddeutsche Zeitung Julia Fischer. Im Februar 2027 wird die Weltklasse-Geigerin gemeinsam mit dem RundfunkSinfonieorchester Berlin und seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski das Violinkonzert von Jean Sibelius aufführen. Das Werk, berühmt für seine komplexen, emotionalen Passagen, fordert Fischer als Solistin heraus, die tiefen Klangnuancen und das dramatische Zusammenspiel zwischen Einsamkeit und Triumph in jeder Phrase lebendig zu machen. Bereits im Dezember 2026 wird Fischer zusammen mit Daniel Müller-Schott einen weiteren außergewöhnlichen Abend gestalten. Die beiden „Münchner Kindl“ eint nicht nur ihre Heimatstadt, sondern eine über 20-jährige musikalische Freundschaft. In ihrer Zusammenarbeit mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Cristian Măcelaru entsteht mit ihrem Paradestück, Brahms’ Doppelkonzert, eine fesselnde Klangwelt, in der französischer Esprit auf klangliche Eleganz und orchestrale Raffinesse trifft. Fischer und Müller-Schott entfalten mit ihren Instrumenten einen Dialog, der die Zuhörer in die intime Erzählweise der Musik zieht und zwischen feinsten Nuancen und leidenschaftlichen Höhepunkten hin- und herführt – eine bemerkenswerte Verschmelzung von Ausdruckskraft und technischer Brillanz.
* Berlioz Ouvertüre zu „Béatrice et Bénédict“ Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102
Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
* Orchestre National de France
Julia Fischer Violine / Daniel Müller-Schott Violoncello / Cristian Măcelaru Leitung
* Mittwoch, 2. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie
* Beethoven Ouvertüre zu „König Stephan“ op. 117

Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47
Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“
* Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Julia Fischer Violine
Vladimir Jurowski Leitung
* Dienstag, 2. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven und Bruckner bilden den klangvollen Rahmen des Gastspiels der Dresdner Philharmonie. Als Solist in Beethovens 2. Klavierkonzert begrüßt das Orchester mit Emanuel Ax einen der international profilierten Pianisten unserer Zeit, der auf ein halbes Jahrhundert Bühnenkarriere zurückblicken kann. Mit mehreren Grammy Awards ausgezeichnet, zählt er zu den Pianisten, die technische Präzision und interpretatorische Schärfe auf selten eindringliche Weise verbinden. Bei seinem Zugang zu Beethoven wird von der Presse die Klarheit seiner Linien und die innere Dramatik seines Spiels gelobt. Unter der Leitung von Donald Runnicles präsentiert das Orchester außerdem Bruckners Symphonie Nr. 7 in all ihrer majestätischen Kraft und emotionalen Spannung. Runnicles überzeugt bei seinen Konzerten durch seine feinsinnige Phrasierung, sein tiefes Verständnis der romantischen Orchesterliteratur und Interpretationen von großer Intensität und Ausdruckskraft.
* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
B-Dur op. 19
Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur
* Dresdner Philharmonie / Emanuel Ax Klavier
Donald Runnicles Leitung
* Freitag, 20. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Mit beeindruckender stilistischer Reife und musikalischer Intensität hat sich die spanische Geigerin María Dueñas in kurzer Zeit als eine der spannendsten Stimmen der jungen Violingeneration etabliert. Die jüngst vom Gramophone Magazine als „Young Artist of the Year“ ausgezeichnete 23-Jährige wurde von der New York Times dafür gelobt, bekannten Stücken „neues Leben“ einzuhauchen und ihnen einen „innovativen Einblick und Energie“ zu verleihen. Beim Münchner Gastspiel spielt sie Beethovens Violinkonzert, das weit gespannte Melodien mit lyrischer Tiefe verbindet. Mit seiner charakteristischen Mischung aus stilistischer Vielseitigkeit und Musizierfreude ist das Philharmonia Orchestra regelmäßig in der Isarphilharmonie zu Gast. Unter der Leitung des Chefdirigenten Santtu-Matias Rouvali, der für seine dynamische Energie am Pult geschätzt wird, ergänzt das Orchester das Programm mit Tschai kowskys mitreißender 4. Symphonie.
* Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“ Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36
* Philharmonia Orchestra London
María Dueñas Violine Santtu-Matias Rouvali Leitung
* Dienstag, 4. Mai 2027 20 Uhr
Isarphilharmonie


Bei einem Auftritt von Anastasia Kobekina zündet sofort der Funke – die Begeisterung springt unmittelbar über und überträgt sich spürbar auf das Publikum. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums bei Sony Classical gibt es für die rasante Karriere der charismatischen Jungcellistin kein Halten mehr. Der Opus Klassik, eine ihr gewidmete Doku-Reihe in der ARD und ihr Debüt bei den BBC Proms sind nur einige Höhepunkte. Neben Kobekinas herausragendem Talent sticht ihre Lust am Spiel hervor, die sie zu einem Liebling von Presse und Publikum macht. Auf ihrem Stradivari-Cello kreiert die junge Künstlerin Augenblicke voll Poesie und Ideenreichtum. So auch in München, wo sie mit der Academy of St Martin in the Fields gastiert. Dafür hat
Anastasia Kobekina mit Haydns 1. Cellokonzert eines der essenziellen Werke ausgewählt, in denen das Violoncello solistisch in den Vordergrund gerückt wird – ergänzt durch Strawinskys „Suite Italienne“.
* Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Strawinsky „Suite Italienne“ (Fassung für Violoncello und Orchester)
Mozart Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201
* Academy of St Martin in the Fields
Anastasia Kobekina Violoncello
* Mittwoch, 5. Mai 2027 19.30 Uhr
Isarphilharmonie
Energie, Klarheit und analytische Schärfe: Mit untrüglichem Gespür für Dramaturgie und klangliche Präzision hat sich Joana Mallwitz als eine der spannendsten Dirigentinnen unserer Zeit etabliert. Seit 2023 ist die OpusKlassik-Preisträgerin Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin und prägt den Klang des Ensembles. Ihre Mimik und Gestik – präzise und bis ins Detail durchdacht – bleiben dem Publikum zwar oft verborgen, übersetzen sich jedoch unmittelbar in einen hoch differenzierten, atmenden Orchesterklang. Die Unmittelbarkeit, die Mallwitz’ Dirigat auszeichnet, besticht in München bei Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert mit der gefeierten Geigerin Bomsori als kraftvollem Mittelpunkt des Konzerts. Nach der Pause erklingt Tschaikowskys 5. Symphonie, bei der die leidenschaftliche Maestra ihr Publikum von der ersten Note an mitnehmen und ihr sicheres Gespür für Form und Ausdruck zur Geltung bringen kann.
* Emilie Mayer „Faust-Ouvertüre“ op. 46 Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
* Konzerthausorchester Berlin
Bomsori Violine
Joana Mallwitz Leitung
* Dienstag, 8. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie
GALA DER STARS

JONAS KAUFMANN
Startenor, Herzensbrecher, dazu ein echtes Münchner Kindl: Jonas Kaufmann ist nach wie vor der gefragteste Tenor in der internationalen Spitzenriege. „Seine Intensität und seine Eleganz, kombiniert mit seiner Musikalität und seinem strahlenden Aussehen, machen ihn zum Inbegriff des Opernstars im 21. Jahrhundert“, schwärmte der Herausgeber der Opera News. Der Sänger ist im italienischen und französischen Opernrepertoire genauso gefragt wie im deutschen. Er hat Verdis „Otello“ in London, München und Neapel gesungen, in „Aida“ u. a. in der Arena di Verona. Die Magie liegt für ihn dabei „in der Feinheit des Ausdrucks“. „Ich bin sehr empfänglich für das, was Musik transportiert“, sagt er und versteht sie als Kraft, die Emotionen bewegt. Nach seiner großen Tournee „Viva Puccini“ Ende 2024 ist Kaufmann erneut im Frühjahr 2027 mit der Sopranistin Marina Rebeka und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Jochen Rieder in der Isarphilharmonie zu erleben. Diesmal widmet sich der „großartigste Tenor dieser Tage“ (The Daily Telegraph) ganz dem zweiten Großmeister der italienischen Oper: Mit Arien, Duetten und Szenen aus populären Werken Giuseppe Verdis nimmt der gefeierte Spezialist das Publikum mit in eine Welt voller Dramatik, Emotion und auch burlesker Momente. An Verdi schätzt Jonas Kaufmann besonders die „große Freiheit der Interpretation“ – sein Ziel ist es, zu singen, „als ob es zum allerersten Mal über die Lippen gekommen wäre.“
TUTTO VERDI
* Arien, Duette, Szenen und Orchesterwerke aus populären Verdi-Opern wie „Aida“, „Un ballo in maschera“, „La forza del destino“, „Otello“, „Don Carlos“ u. a.
* Jonas Kaufmann Tenor
Marina Rebeka Sopran
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Jochen Rieder Leitung
* Mittwoch, 7. April 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie



„Orfeo son io – Orpheus, das bin ich“. Dass sich ein Vollblutmusiker wie der mexikanisch-französische Tenor Rolando Villazón eines Tages auf die musikalischen Spuren der mythologischen Sängerfigur par excellence begeben würde, erscheint unkonventionell und absolut logisch zugleich. Orpheus ist der „Opernheld schlechthin und Inkarnation der Musik“ (so die Musikwissenschaftlerin Silke Leopold), seine Geschichte erzählt von der alles – und alle – betörenden Kraft der Musik und von unsterblicher Liebe: Themen, die ein vielseitiger Künstler wie Villazón, der von sich sagt, er mache alles mit Leidenschaft, natürlich kennt. Als ewig neugieriger und kreativer „Tausendsassa“ der Opernszene – neben seiner Weltkarriere als Tenor ist er auch Intendant der Salzburger Mozartwoche, Autor, Regisseur und gelegentlich auch Clown – begibt sich Villazón an diesem Abend auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Er folgt den Spuren des Orpheus-Mythos von den Anfängen der Operngeschichte mit Monteverdi über Gluck bis zu Liedern des 20. Jahrhunderts von Gardel oder Bonfá. Begleitet wird er bei diesem „aufregenden Gesamtkunstwerk, das spielerisch zwischen Zeiten und Stimmungen springt“, wie die Deutsche Grammophon ihre kürzlich veröffentlichte Einspielung des Projekts beschrieb, von der österreichischen Spezialistin für Alte Musik Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata.
ORFEO SON IO
* Werke von Monteverdi, Gluck , Carlos Gardel, Luiz Bonfá u. a.
* Rolando Villazón Tenor / L’Arpeggiata
Christina Pluhar Leitung
* Sonntag, 9. Mai 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
Der Bariton Andrè Schuen widmet sich dem Liedkomponisten
Robert Schumann

Wenn die Tage im November dunkler werden, widmen sich der Bariton Andrè Schuen und der Pianist Julius Drake zwei der farbigsten Liederzyklen Robert Schumanns aus dem Jahr 1840, seinem sogenannten „Liederjahr“ oder „Hochzeitsjahr“ – jenem Jahr, in dem er Clara Schumann heiratete und zugleich eine außergewöhnlich intensive Phase seines Liedschaffens erlebte. Bereits im Liederkreis op. 24 klingt vieles an, was später den Liedkomponisten Schumann so unverwechselbar macht. In der „Dichterliebe“, dem Höhepunkt des Konzertabends, lassen die beiden Künstler schließlich jene tiefen Emotionen plastisch hervortreten, die Schumann in die Noten gelegt hat. Schuens warmer, nuancierter Ton eröffnet die vielschichtigen Gefühlsräume der Gedichte Heinrich Heines, von fieberhafter Ungeduld bis zu tiefer Innigkeit – jede Phrase ist durchdrungen von seinem Gespür für Text, Linie und musikalische Spannung. Julius Drake begleitet ihn dabei nicht nur, sondern tritt mit sensibler Kraft als dialogischer Partner auf, der Melodie und Harmonie kommentiert, vertieft und interpretiert. Ganz nach Schumanns kompositorischer Absicht, Gesangsstimme und Klavierklang miteinander verschmelzend zu gestalten, bis das letzte Klaviernachspiel das Konzertpublikum mit einem musikalischen Lichtstrahl in den Abend entlässt.
* Schumann Liederkreis op. 24 / Schumann „Dichterliebe“ op. 48
* Andrè Schuen Bariton / Julius Drake Klavier
* Montag, 9. November 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium gehört zu den bedeutendsten Werken der geistlichen Musik und entführt am Tag vor Heiligabend in die festliche Klangwelt der Weihnachtsgeschichte. Mit strahlenden Chören, innigen Arien und einer farbenreichen Instrumentation werden Freude, Staunen und Andacht eindrucksvoll erlebbar. Die sechs Kantaten schildern die Weihnachtsgeschichte in musikalischen Bildern und entwickeln jeweils ihre eigene Atmosphäre – von stiller Innigkeit bis zu festlichem Jubel. So entsteht ein vielschichtiger Spannungsbogen, der die Zuhörenden berührt und die Weihnachtsbotschaft auf besondere Weise zum Klingen bringt. Es musizieren das Orchester der KlangVerwaltung und die Audi Jugendchorakademie, die herausragende junge Stimmen ihrer Generation vereint. Gemeinsam entfalten sie einen differenzierten und zugleich kraftvollen Klang, während renommierte Solisten den Partien Ausdruckskraft und Tiefe verleihen. Unter der Leitung von Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, fügt sich alles zu einem glanzvollen Ganzen, das die Weihnachtsbotschaft lebendig werden lässt.
* Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 –
Kantaten I-VI
* Orchester der KlangVerwaltung
Audi Jugendchorakademie
Julia Grüter Sopran
Marie Henriette Reinhold Mezzosopran
Moritz Kallenberg Tenor
Johannes Kammler Bariton
Thomas Guggeis Leitung
* Mittwoch, 23. Dezember 2026 19.30 Uhr Isarphilharmonie

Benjamin Bernheim versteht es meisterhaft, vokale Eleganz, textliche Sensibilität und stilistische Raffinesse zu vereinen. Der französische Tenor gilt als „der neue Stern am Gesangshimmel“ (BRKlassik) und wird für seine „verlockend schöne Stimme“ (Süddeutsche Zeitung) gefeiert. Diese außergewöhnliche Klangfarbe wird das Publikum im Prinzregententheater selbst erleben, wenn der Tenor mit einem inten siven und emotionalen Konzert auftritt fasziniert. Seine Interpretationen zeichnen sich durch eine tiefe Ausdruckskraft aus, die jedes Werk in seiner ganzen Bandbreite spürbar macht. Im April präsentiert Bernheim ein faszinierendes Programm mit Werken von Puccini, Berlioz, Rachmaninow und weiteren bedeutenden Komponisten. Begleitet wird er von der Pianistin Carrie-Ann Matheson, deren Klavierspiel die expressive Schönheit des Gesangs perfekt ergänzt. Gemeinsam erschaffen sie ein Hörerlebnis, das in seiner Vielschichtigkeit verführt und mit seiner stimmlichen wie pianistischen Brillanz nachhaltig beeindruckt.
* Werke von Puccini , Berlioz , Rachmaninow u. a.
* Benjamin Bernheim Tenor / Carrie-Ann Matheson Klavier
* Dienstag, 6. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater

Arvo Pärts Musik gehört zu den eindrucksvollsten Klangwelten der Gegenwart – still, konzentriert und von großer Tiefe. Eine besondere Hommage an den estnischen Komponisten erklingt im Frühjahr 2027: Der renommierte estnische Chor Vox Clamantis unter der Leitung von Jaan-Eik Tulve widmet sich in einer „Arvo-Pärt-Nacht“ dem Werk des großen Meisters der spirituellen Musik. Das Grammy-prämierte Vokalensemble ist bekannt für seinen transparenten und zugleich warmen Klang. Seit mehr als 25 Jahren pflegt Vox Clamantis eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Pärt – diese hat zu zahlreichen gefeierten Einspielungen geführt. „Das künstlerische Niveau, das nötig ist, um eine so lebendige und atmende Interpretation wie die von Vox Clamantis zu erreichen, ist selten anzutreffen“, schrieb das BBC Music Magazine. Anlässlich von Pärts 90. Geburtstag erschien 2025 das Album „And I heard a voice“, das die enge Verbindung anschaulich dokumentiert. Seine meditative Klangsprache ist nun in ihrer ganzen spirituellen Intensität live in der Isarphilharmonie erlebbar.
ARVO-PÄRT-NACHT
* mit dem Chor Vox Clamantis aus Estland / Jaan-Eik Tulve Leitung
* Dienstag, 16. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Dass ausgerechnet ein Romantiker ein barockes Meisterwerk wiederentdeckte, gehört zu den faszinierenden Wendungen der Musikgeschichte. Mit seiner legendären Wiederaufführung 1829 holte der junge Felix Mendelssohn Bartholdy die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach aus über 100jähriger Vergessenheit und legte damit den Grundstein für die bis heute ungebrochene Wirkung des oratorischen Meisterwerks. Was Mendelssohn anstieß, hat bis in unsere Zeit hinein zu einer immer differenzierteren Annäherung an Bachs komplexe Klangwelt geführt – nicht zuletzt in der historischen Aufführungspraxis, zu deren bedeutendsten Vertretern zweifellos Philippe Herreweghe zählt. Seit Jahrzehnten strebt er danach, Bachs Musik in ihrer originalen Klangkraft erfahrbar zu machen. In der Isarphilharmonie entfaltet er mit dem Collegium Vocale Gent „einen transparenten, beinahe asketischen Klang“, so der Münchner Merkur nach dem letzten Konzert in München im Frühjahr 2026, und bringt die eindringliche Dialogstruktur der Passion in ihrer ganzen spirituellen Tiefe zum Leuchten.
* Bach Matthäus-Passion BWV 244
* Collegium Vocale Gent
Mauro Peter Tenor (Evangelist)
Florian Boesch Bass (Christus)
Marie Luise Werneburg Sopran I
Johanna Ihrig Sopran II
Alex Potter Alt I / Benno Schachtner Alt II
Sam Boden Tenor I / David de Winter Tenor II
Samuel Hasselhorn Bass I
Jonas Müller Bass II
Philippe Herreweghe Leitung
* Karfreitag, 26. März 2027 19 Uhr Isarphilharmonie
PHILIPPE JAROUSSKY

Wer sich Namensgeber eines Asteroiden nennen darf, ist schon längst im (Musik-)Himmel angelangt. So geschehen bei Philippe Jaroussky, dem mit dem Himmelskörper 332183 diese seltene Ehre zuteil wurde. Seit über 20 Jahren beglückt der französische Sänger sein Publikum mit sensiblen Interpretationen und nuancenreicher wie dramatischer Gestaltungskraft. Selten greifen technische Per fektion und Ausdrucksstärke so brillant ineinander wie bei Jaroussky. Trotz seiner Traumkarriere findet der zum „Officier des Arts et des Lettres“ ernannte Virtuose Zeit für soziales Engagement. So ermöglicht er finanziell benachteiligten Musiktalenten eine Ausbildung an der von ihm gegründeten Académie Musicale: „Ich will ihnen bei der eigenen Vorstellung helfen, was sie wirklich tun wollen, und ihnen einen Weg aufzeigen“ (Concerti) In München widmet er sich mit dem Ensemble Artaserse „seinem“ Vivaldi, dessen Werk ihm seit Anbeginn ein Schmuckkästchen mit immer neu zu entdeckenden Preziosen ist.
* Vivaldi „Stabat Mater“ / Vivaldi „Nisi Dominus“ / Vivaldi Ausgewählte Opernarien
* Philippe Jaroussky Countertenor / Ensemble Artaserse
* Montag, 7. Dezember 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Mit höchster vokaler Präzision, eindrucksvoller stilistischer Vielfalt und britischem Esprit schlagen „The King’s Singers“ mühelos den Bogen von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Seit über fünf Jahrzehnten gehören sie zu den renommiertesten A-cappellaEnsembles der Welt und prägen seit ihrer Gründung 1968 mit einzigartiger Klangkultur, stilprägender Interpretation und höchstem Qualitätsanspruch die internationale Vokalszene. Ihr Repertoire reicht von Chorälen, Werken der Renaissance und Romantik über Songs der Comedian Harmonists, Beatles oder Billy Joel bis zu Spirituals und Jazzstandards – ein musikalisches Spektrum, das seinesgleichen sucht. In ihrem Programm „Head Space“ laden sie nun zu einem musikalischen Innehalten ein – einer atmosphärischen Reise durch Stille und poetische Klangräume, von geistlicher Nachtmusik bis zu Naturimpressionen.
HEAD SPACE
* Vokalmusik als atmosphärische Klangreise durch poetische Klangräume, geistliche Nachtmusik und Naturimpressionen
* The King’s Singers
* Sonntag, 7. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
ZUM 200. TODESTAG DES KOMPONISTEN
„Beethoven begreift in sich die ganze, runde, komplexe Menschennatur. Niemals hat ein Musiker von der Harmonie der Sphären, dem Zusammenklang der Gottesnatur, mehr gewusst und mehr erlebt als Beethoven.“ Die Worte des Dirigenten Wilhelm Furtwängler beschreiben vielleicht das, was aus Beethovens Musik auch heute noch direkt zu uns spricht: das zutiefst Menschliche und überirdisch Wunderbare.
Widersprüchlich, radikal, politisch, rebellisch, zutiefst empfindsam, verletzlich, einsam – Beet hoven gilt vielen als der erste moderne Künstler. Von unerfüllter Liebe und vom Verlust seines Hör vermögens geprägt, überwand er als visionärer Komponist die musikalischen Konventionen der Klassik und ebnete den Weg zur Romantik. Er revolutionierte die Symphonik wie auch die Klaviermusik und schuf ein Gesamtwerk, das in seiner beglückenden und zugleich erschütternden Intensität vor allem eines ist: eine Hymne an das Leben und die Menschlichkeit. Mehr als zwei Jahrhunderte
nach seinem Wirken hat die Musik von Ludwig van Beethoven nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Sie bleibt lebendig, fordert heraus und berührt – und ist damit immer wieder neu ein Konzerterlebnis wert. Das Beethoven-Jahr 2027, das an seinen 200. Todestag erinnert, gibt einen besonderen Anlass, dieses außergewöhnliche Schaffen in seiner ganzen Vielfalt neu zu hören und zu feiern.
Beethoven 2027 im Überblick
• Die neun Symphonien ➝ S. 20
• Rudolf Buchbinder ➝ S. 21
• 60 Bohnen für Beethoven ➝ S. 21
• Kit Armstrong ➝ S. 22
• Beethovens Neunte ➝ S. 22
• Die fünf Klavierkonzerte ➝ S. 22



Ludwig van Beethoven im Jahr 1804 (Porträt von Joseph W. Mähler) –im selben Jahr, in dem der Komponist mit der Arbeit an seiner revolutionären „Eroica“ einen entscheidenden Wendepunkt in der Musikgeschichte markierte

Sie sind Beethovens musikalisches Vermächtnis – die neun Symphonien, entstanden in einem Zeitraum von 25 Jahren, in denen er das ganze Spektrum kompositorischer Möglichkeiten auslotete, die die Königsgattung Symphonie in sich birgt. Unter den großen Komponisten war Beethoven der erste, der neun Symphonien vollendete, mit Dvořák, Bruckner und Mahler sollten andere folgen, denen ebenfalls just neun Symphonien zu komponieren vergönnt war. Das Mystische, das diesem so vielfältigen Werkzyklus anhaftet – von der durch Haydn und Mozart geprägten Ersten bis zur monumentalen Neunten – ist das eine. Das Wegweisende, das die Musikgeschichte wie kein anderer Zyklus prägte, ist das andere, das bis heute in der Begegnung mit Beethovens Symphonien beglückt staunen lässt. Die Münchner Symphoniker machen mit ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian in konzentrierter Folge an Ostern 2027 alle neun Symphonien in ihrer gesamten Entwicklung und faszinierenden Strahlkraft erfahrbar. Dass Beethoven am 26. März 1827 – und damit genau 200 Jahre vor den Aufführungsdaten dieses Zyklus – starb, verleiht diesem „Opus magnum“ zusätzliche historische Bedeutung.
Münchner Symphoniker / Joseph Bastian Leitung

* Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
* Donnerstag, 25. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
* Samstag, 27. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 „Schicksalssymphonie“
Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
* Ostersonntag, 28. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“
* Münchner Konzertchor / Münchner Oratorienchor
Lydia Teuscher Sopran / Anke Vondung Alt
Sung Min Song Tenor / Jochen Kupfer Bariton
* Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

„Mein Leben als Interpret war und ist ein Leben mit Beethoven. Sein Werk fasziniert mich, seit ich begonnen habe, mich mit Musik zu beschäftigen.“ Als Rudolf Buchbinder mit fünf Jahren sein Klavierstudium an der Wiener Musikhochschule begann, konnte er zwar noch nicht lesen oder schreiben, doch sehr bald wusste er, dass Beethoven eine zentrale Rolle in seinem Leben spielen würde. Tatsächlich hat Buchbinder im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation gesetzt – nicht umsonst sind beide Namen heute für so manchen quasi ein Synonym. Im Rahmen des Jubiläumsjahres huldigt der österreichische Pianist in drei Konzerten das Werk Beethovens: sowohl als Solist mit Orchester in der Isarphilharmonie als auch mit zwei Solorezitalen im Prinzregententheater. Den Anfang macht das 4. Klavierkonzert, das Buchbinder an der Seite der Wiener Symphoniker und deren Chefdirigent Petr Popelka aufführt. An zwei weiteren Terminen wird sich Buchbinder seiner Lieblingsauswahl von Beethovens großen Klaviersonaten widmen und dabei mit packender Intensität und feinster Artikulation erneut unter Beweis stellen, dass er Beethoven aus gutem Grund zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat. Seine Interpretationen zeichnen sich dabei nicht nur durch technische Brillanz, sondern auch durch eine außergewöhnliche Nähe zum geistigen Gehalt der Werke aus. So gelingt es ihm immer wieder, vertraute Kompositionen neu erlebbar zu machen und das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
* Wiener Symphoniker / Rudolf Buchbinder Klavier
Petr Popelka Leitung
* Dienstag, 19. Januar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie
* Beethoven Sonate Nr. 17 d-moll op. 31/2 „Der Sturm“
Beethoven Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31/3 „Die Jagd“
Beethoven Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2
Beethoven Sonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“
* Rudolf Buchbinder Klavier
* Sonntag, 14. Februar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater
* Beethoven Sonate Nr. 1 f-moll op. 2/1
Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“
Beethoven Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2
Beethoven Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 „Appassionata“
* Rudolf Buchbinder Klavier
* Montag, 31. Mai 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater
Kaum ein Komponist wurde so oft zitiert, verklärt, verehrt – und zugleich missverstanden wie Ludwig van Beethoven. Zwischen Gehörverlust, Genialität und Gerümpel in 68 Wiener Wohnungen zeigt sich ein Leben voller Widersprüche: tief bewegend, eigenwillig, menschlich. Doch wie sah Beethovens Alltag aus? Mit welcher Musik beschäftigte er sich? Was inspirierte ihn? Und wie passt ein exakter Kaffeebohnenspleen zu monumentalen Symphonien? Das von Concerto Köln konzipierte Programm „60 Bohnen für Beet hoven“ beleuchtet den Komponisten aus ungewohnter Perspektive – mit Musik, die ihn prägte, und Einblicken in seine Eigenheiten, etwa der peniblen Zählung seiner täglichen 60 Kaffeebohnen. Der Abend im Prinzregententheater verbindet Beethovens Musik mit kurzen, erzählerischen Momenten – teils dokumentarisch, teils augenzwinkernd. Henning Baum gestaltet diese Reise nicht nur erzählerisch, sondern schlüpft stellenweise auch in die Rolle Beet hovens selbst. Dem breiten Publikum aus Film und Fernsehen ver traut, überzeugt er vor allem durch Klarheit, Energie und feines Gespür für Zwischentöne – und verleiht Beethovens Welt so eine unmittelbare Präsenz zwischen Ernst, Humor und Ironie.
* Beethoven Rondo a Capriccio G-Dur op. 129 „Die Wut über den verlorenen Groschen“

Beethoven Sonate für Violine und Klavier Nr. 5 F-Dur op. 24 „Frühlingssonate“ (Auszüge)
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 (Auszüge)
Haydn Symphonie Nr. 49 f-moll Hob. I:49 „La Passione“ (Auszüge)
Mozart Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201 (Auszüge) u. a.
* Concerto Köln / Tobias Koch Hammerklavier
Henning Baum Erzähler
* Montag, 12. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater

Sein Lehrer Alfred Brendel sah in ihm ein Wunderkind und die „größte musikalische Begabung, der er je begegnet“ sei. Tatsächlich ist Kit Armstrong nicht nur musikalisch vielseitig: Schon früh studierte er neben Klavier auch Komposition und Naturwissenschaften und spricht mehrere Sprachen. Der Pianist fasziniert als wandlungsfähiger Tastenkünstler mit außergewöhnlicher Interpretationskunst und virtuoser Klangfantasie. Über Beethoven sagt er, dessen Werk repräsentiere die Menschheit in all ihren Facetten. In diesem Spannungsfeld begegnet Armstrong dem Dirigenten Jan Caeyers, Beethoven-Spezialist und -Biograf sowie Leiter der belgischen Orchesterformation „Le Concert Olympique“. Deren auf vier Jahre angelegtes Projekt „Beethoven27“ zeichnet Beethovens Leben und Werk in 27 europäischen Städten musikalisch nach und läuft bis 2027 – jedes Konzert als facettenreiches Porträt aus Symphonien, Klavierkonzerten und Sonaten.
* Bach Präludium und Fuge c-moll BWV 871 aus „Das wohltemperierte Klavier Band II“
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Beethoven Andante favori F-Dur
Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
* Le Concert Olympique / Kit Armstrong Klavier / Jan Caeyers Leitung
* Samstag, 30. Januar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
„Freude, schöner Götterfunken!“
Aus der Fülle ikonischer Werke Beethovens ragt eines besonders hervor: die 9. Symphonie, drei Jahre vor seinem Tod entstanden. Mit ihrem Umfang und der Einbeziehung von Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ sprengte sie die Grenzen ihrer Zeit und wurde zum Schlüsselwerk der symphonischen Entwicklung. Beethovens überschwänglicher „Kuss an die ganze Welt“ verleiht auch heute noch jedem Freudentag festlichen Glanz. Die Münchner
Symphoniker und ihr Chefdirigent Joseph Bastian bringen das Meisterwerk mit zwei Münchner Chören und einem hochkarätigen
Solistenensemble gleich dreimal zum Erklingen: zum Jahresausklang 2026, als Auftakt in das Jubiläumsjahr, sowie am Ostermontag – wenige Tage nach Beethovens 200. Todestag – als Abschluss der Gesamtaufführung aller Symphonien.
* Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“
* Münchner Symphoniker / Münchner Konzertchor
Münchner Oratorienchor / Lydia Teuscher Sopran
Anke Vondung Mezzosopran / Sung Min Song Tenor
Jochen Kupfer Bariton / Joseph Bastian Leitung
* Sonntag, 27. Dezember 2026 19.30 Uhr / Freitag, 1. Januar 2027 16 Uhr
Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr
Isarphilharmonie

Alexander Lonquich spielt alle Klavierkonzerte Beethovens an einem Abend

Fünf Klavierkonzerte. Ein Abend. Das Beethoven-Jahr beginnt gleich mit einem Paukenschlag, denn der Pianist Alexander Lonquich wagt das Abenteuer, alle fünf Klavierkonzerte Beethovens an einem einzigen Abend zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester unternimmt er – als Pianist und Dirigent in Personalunion – eine Reise durch den musikalischen Kosmos eines Komponisten, der selbst virtuoser Pianist war und die ersten vier seiner Klavierkonzerte als solcher auch zur Uraufführung gebracht hatte. Während in den frühen Klavierkonzerten noch Traditionen und wichtige Vorbilder spürbar sind, begab sich Beethoven als revolutionärer Geist in den späteren Kompositionen auf neues, unerhörtes Terrain. Dieses besondere Projekt zum Auftakt des Jubiläumsjahres macht die Entwicklung Beethovens vom klassisch inspirierten Virtuosen der frühen Jahre hin zum visionären Klangrevolutionär an einem einzigen intensiven und beglückend erhellenden Konzertabend erlebbar.
* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
* Münchener Kammerorchester
Alexander Lonquich Klavier & Leitung
* Dienstag, 5. Januar 2027 18 Uhr, Isarphilharmonie

LANG LANG
Er ist ein Mann der Superlative, Weltrekordhalter, passionierter Künstler, begeisterter Vermittler mit und für das Klavier: Lang Lang. Ob ein Auftritt vor Millionen bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2008 oder beim Krönungskonzert von King Charles III. im Mai 2023, ob während Besuchen in chinesischen Schulen oder bei einem Konzert in einem renommierten Konzertsaal an der Seite hochkarätiger Orchester und Dirigenten – Lang Lang ist weltweit Synonym für Begeisterung und Liebe zur klassischen Musik. Seit seinem Durchbruch mit 17 Jahren hat er eine Weltkarriere gemacht, die ihn zu einem Botschafter der Klassik werden ließ. S ein Klavierabend in der Isarphilharmonie dürfte dies auf eindrucksvolle Weise unterstreichen – mit einem fein zusammengestellten Programm mit Werken von Mozart, Beethoven, Albéniz und Liszt.
* Mozart Rondo D-Dur KV 485
Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“
Beethoven Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110
Albéniz „Granada“, „Cataluña“, „Sevilla“, „Cádiz“, „Asturias“ und „Cuba“ aus „Suite española“ op. 47
Liszt „Consolation“ Nr. 2 E-Dur
Liszt „Venezia e Napoli“: Nr. 3 „Tarantella“
* Lang Lang Klavier
* Sonntag, 1. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie

Die musikalische Interpretation von Hélène Grimaud ist nie auf technische Finesse beschränkt, sondern verbindet Klarheit mit großer Emotion. Für die Französin sind Kompositionen „heilige Werke, die durch die Musikerinnen und Musiker als Medium zum Leben erweckt werden müssen“ (BR Klassik). Ihr nuanciertes Spiel changiert zwischen Sanftheit und Kraft. Dabei lässt ihre Gabe der synästhetischen Wahrnehmung sie Musik gleichsam „in Farben hören“ und erhöht ihr ohnehin feinfühlendes Spiel zu einem mit ihrer Persönlichkeit verbundenen Klangerlebnis. Mit ihrer unverwechselbaren Verbindung von Präzision und klanglicher Sensibilität nimmt sie eine besondere Stellung im internationalen Musikleben ein. Die Gründerin eines Zentrums für Wolfschutz verbindet ihre künstlerische Arbeit mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Natur und Umwelt. In München widmet sich die Künstlerin den letzten Sonaten von Beet hoven und Schubert – ein Programm zwischen Schönheit, Melancholie und Abschied. Einen besonderen Schwerpunkt bildet im Beethoven-Jahr 2027 die Sonate Nr. 32 des Komponisten, deren abschließendes Adagio sich mit großer Ruhe und Offenheit entfaltet.
DIE LETZTEN SONATEN
* Beethoven Sonate Nr. 32 c-moll op. 111 Schubert Sonate Nr. 21 B-Dur D 960
* Hélène Grimaud Klavier
* Montag, 14. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie

Mit der Silbermedaille beim Chopin-Wettbewerb 2021 erzielte Kyōhei Sorita einen historischen Erfolg: Kein japanischer Pianist war bei diesem Wettbewerb seit über einem halben Jahrhundert so erfolgreich. Seither erobert er die großen Säle der Welt mit einem Spiel, das Virtuosität und poetische Reife vereint. Zudem begeistert Sorita als Kammermusiker und Gründer eines eigenen Orchesters mit großer stilistischer Vielseitigkeit. Sein Klavierrezital am Sonntagnachmittag verspricht nicht nur brillante Technik, sondern eine intensive Begegnung mit musikalischer Raffinesse und Witz. Auf dem Programm stehen Mozarts 3. Klaviersonate, Brahms’ innige Drei Intermezzi, Liszts dra matisches „Funérailles“ sowie Beethovens monumentale „Hammerklavier-Sonate“ – Werke voller Kontrast, Ausdruckskraft und Leidenschaft.
* Mozart Sonate für Klavier Nr. 3 B-Dur KV 281 / Brahms Drei Intermezzi op. 117 Liszt „Funérailles“ aus „Harmonies poétiques et religieuses“ Beethoven Sonate Nr. 29 B-Dur op. 106 „Hammerklavier“
* Kyōhei Sorita Klavier
* Sonntag, 28. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater

Erst wenige Jahre ist es her, da bekam ein vierjähriger Junge aus dem norditalienischen Treviso seinen ersten Klavierunterricht. Heute ist er 13 Jahre alt und unternimmt seit einer Weile immer gewichtigere Schritte in Richtung Weltkarriere. Die Rede ist von Antonio Pavan – und diesen Namen sollte man sich wohl merken. Zwar ist er noch ein echter Geheimtipp unter den Pianisten, doch vom „Wunderkind“ aus dem Veneto, von Pavans „außergewöhnlichem Talent“ schreiben Kritiker immer häufiger. Eine gewisse Rolle kommt bei dieser Entwicklung neben dem Talent des Künstlers selbst auch der großen Martha Argerich zu, war sie doch – einst selbst ein Wunderkind – Juryvorsitzende des wichtigsten Meilensteins, den Pavan erst im vergangenen Jahr erreichte: Er gewann den Internationalen Klavierwettbewerb „Jeune Chopin“ in Lugano. Zwischen den Jahren stellt sich dieser junge und doch bemerkenswert reife Künstler mit einem breitgefächerten Programm von Bach und Beethoven bis Chopin erstmals dem Münchner Publikum vor.
* Bach Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825
Beethoven Sonate Nr. 17 d-moll op. 31/2 „Der Sturm“
Chopin Etüden op. 10: Nr. 4 c-moll, Nr. 5 Ges-Dur und Nr. 8 F-Dur
Chopin Balladen Nr. 1 g-moll op. 23 und Nr. 3 As-Dur op. 47
* Antonio Pavan Klavier
* Dienstag, 29. Dezember 2026 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche

Schon als Teenager stand er im Rampenlicht – heute zählt Alexander Malofeev zu den gefeierten Pianisten und kann trotz seines jungen Alters bereits eine beeindruckende Karriere am Klavier vorweisen. Mit nur 13 Jahren gewann er den Ersten Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für Nachwuchsmusiker. Im Februar 2027 gastiert das junge Ausnahmetalent in München und entführt das Publikum in die nordischen Klangwelten von Edvard Grieg. Gemeinsam mit dem Bergen Filharmoniske Orkester unter der Leitung von Tabita Berglund gestaltet Malofeev Griegs Klavierkonzert mit einer eindrucksvollen Sensibilität. In den Auszügen aus „Peer Gynt“ werden die schroffe Schönheit der nordischen Natur, die Mythen und die skandinavische Melancholie lebendig. Sein Klavierabend im April verspricht ein kontrastreiches Programm: Mit Werken von Couperin, Tschaikowsky, Prokofjew und Liszt wird Malofeev die gesamte Bandbreite seines Könnens entfalten – von intimen Miniaturen bis hin zu dramatischen Hauptwerken voller Energie, Farbigkeit und einzigartiger musikalischer Persönlichkeit. Ein Abend, der die vielseitige Ausdruckskraft dieses „Lyrikers mit einem Zug zur Schwärmerei“ ( Die Presse) zeigt.
* Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“ op. 23
* Bergen Filharmoniske Orkester / Alexander Malofeev Klavier
Ragnhild Hemsing Hardangerfiedel / Victoria Randem Sopran
Tabita Berglund Leitung
* Sonntag, 21. Februar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie
* Werke von Couperin , Tschaikowsky, Prokofjew und Liszt
* Alexander Malofeev Klavier
* Dienstag, 27. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater

Mit glasklarer Handschrift, technischer Brillanz und meisterhafter Sicherheit bereichert Seong-Jin Cho die Klassikszene stets aufs Neue. Seine beeindruckende Vita spricht für sich: Mit oft über 100 Konzerten im Jahr, „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern und Würdigungen wie dem Opus Klassik 2025 ist der in Berlin lebende Koreaner in der oberen Klavierriege angelangt. Der NDR konstatiert ihm um der Musik willen selbstlose Zurückhaltung, während die Financial Times Lobeshymnen über seine Leuchtkraft singt. Seit er als erst 15-Jähriger zum Gewinner des Hamamatsu-Wettbewerbs für Nachwuchspianisten gekürt wurde, legt Seong-Jin Cho eine atemberaubende Karriere hin. Sein präziser wie poetischer Zugang macht ihn weltweit zu einem der interessantesten und profiliertesten Jungpianisten. Chopin ist dabei nicht nur Namensgeber seines internationalen Durchbruchs beim gleichnamigen Wettbewerb, sondern auch begleitender Fixpunkt. So dürfen auch bei seinem Soloabend Kompositionen des von ihm verehrten Meisters nicht fehlen. Das weitere Programm schlägt einen ambitionierten Bogen von Schönbergs erstem Zwölftonmeisterwerk bis hin zu Schumanns farbenfrohem „Faschingsschwank aus Wien“. Nicht weniger darf man von dem „Poeten am Piano“ (Sir Simon Rattle) erwarten.
* Bach Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825 / Schönberg Suite op. 25 Schumann „Faschingsschwank aus Wien“ op. 26 sowie Walzer von Chopin
* Seong-Jin Cho Klavier
* Sonntag, 13. Dezember 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Kaum eine Pianistin vereint Temperament und Zartheit so selbstverständlich wie Khatia Buniatishvili. Die georgisch-französische Musikerin beeindruckt mit einer einzigartigen Kombination aus expressiver Virtuosität und tiefem emotionalen Ausdruck. Ihr lyrisch-leuchtender Ton und ihre nahezu grenzenlose dynamische Bandbreite machen sie zu einer Ausnahmeerscheinung auf den internationalen Konzertpodien. Kritiker loben ihre schillernde Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, mit ihrer Musik eine Verbindung zu jedem einzelnen Zuhörer aufzubauen. Für Buniatishvili ist die Musik stets eine persönliche Entdeckung: „Wir stehen im Dienst der Musik, der Komponisten, aber als Vermittler zwischen ihnen und dem Publikum offenbaren wir auch unsere eigenen Emotionen. Das macht uns verletzlich, doch es schafft eine tiefere, menschliche Verbindung“, so die Pianistin im Gespräch mit BRKlassik. Bei ihrem Klavierrezital in der Isarphilharmonie präsentiert die Künstlerin ein facettenreiches Programm, das die ganze Palette ihrer Ausdruckskraft zu entfalten vermag. Ein Konzerterlebnis am Sonntagnachmittag, das tief berührt und die ganze lebendige Kraft des Klavierspiels offenbart.
* Schumann Fantasie C-Dur op. 17
Brahms Rhapsodie g-moll op. 79/2
Brahms Intermezzi Es-Dur op. 117/1, b-moll op. 117/2 und A-Dur op. 118/2
Chopin Scherzo Nr. 2 b-moll op. 31
Sofia Gubaidulina „Lied des Fischers“ aus „Musical Toys“ Prokofjew Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83
* Khatia Buniatishvili Klavier
* Sonntag, 4. April 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

LUCAS
Vier Hände, zwei Programme und ein Duo, das wie kaum ein anderes für musikalische Verständigung steht: Lucas und Arthur Jussen zählen zu den gefragtesten Klavierduos unserer Zeit. Ihr Zusammenspiel wirkt so selbstverständlich wie ein gemeinsamer Atem, getragen von Vertrauen, Humor und der seltenen Fähigkeit, „zwei Klaviere zu einem einzigen wohlklingenden Instrument verschmelzen zu lassen“ (De Volkskrant). Beim gemeinsamen Klavierabend im Februar zeigt sich diese Qualität in ihrer reinsten Form. Die niederländischen Brüder verstehen sich bewusst nicht als zwei Solisten, sondern als künstlerische Einheit, deren fein austarierter Dialog in barocker Klarheit, romantischer Fülle und moderner Virtuosität zur Geltung kommt – ein Zusammenspiel, das das Publikum von der ersten Note an fesselt. Mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Chefdirigentin Marie Jacquot entwickelt sich dieses Prinzip zwei Monate später auf orchestraler Ebene weiter. Im Mendelssohn-Doppelkonzert verdichtet sich das Zusammenspiel: Farbigkeit und Spielfreude von Solisten-Duo und Orchester verschmelzen zu einem organischen Ganzen.
* Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56b Lutosławski Variationen über ein Thema von Paganini / Fauré „Dolly“ op. 56 Ravel „Introduction et Allegro“ / Hanna Kulenty „Van“ / Gershwin „Rhapsody in Blue“
* Lucas Jussen Klavier / Arthur Jussen Klavier
* Montag, 8. Februar 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie
* Weber Ouvertüre zu „Oberon“ / Mendelssohn Bartholdy Konzert für zwei Klaviere und Orchester Nr. 1 E-Dur / Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Cinderella“ op. 87
* WDR Sinfonieorchester / Lucas Jussen Klavier / Arthur Jussen Klavier
Marie Jacquot Leitung
* Dienstag, 20. April 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

Neben einem überragenden Talent braucht es auch einen großen Traum, um den Pfad zur Weltspitze zu betreten. Für Eric Lu bedeutete dies, nach seinem 4. Platz des traditionsreichen Chopin-Wettbewerbs, zehn Jahre später erneut anzutreten. 2025 schaffte es der Pianist tatsächlich, mit dem 1. Platz sein Sehnsuchtsziel in Warschau zu erreichen und resümierte treffend: „A dream comes true“. Die Dekade dazwischen nutzte der gebürtige Amerikaner mitunter, um neben den renommierten Klangkörpern und Persönlichkeiten auch Publikum und Presse weltweit für sich einzunehmen. The Guardian preist seine emotional intuitive Darbietung als „fesselndes Erlebnis“. Das intime Format eines Klavierabends erlaubt ihm, unvergleichlich tief in die Musik einzutauchen. In München dürfen dabei erlesene Werke seines Wegbegleiters Chopin nicht fehlen, darunter die berühmte Sonate Nr. 2 in b-moll mit ihrem legendären Trauermarsch.
* Chopin Nocturne c-moll op. 48/1 / Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35 Schumann „Kinderszenen“ op. 15 / Prokofjew Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83
* Eric Lu Klavier
* Montag, 19. April 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater

„Als Harmonieinstrument eröffnet das Klavier die Möglichkeit, ein ganzes Orchester hörbar zu machen“, schwärmt Justus Eichhorn. „Musik erlaubt es, Geschichten zu erzählen und Emotionen zu teilen, für die es oft keine Worte gibt.“ Der 16-jährige Pianist fasziniert seit seinem zehnten Lebensjahr international mit seiner brillanten Technik, beeindruckenden Virtuosität und außergewöhnlichen Musikalität. Auch in den sozialen Medien genießt er eine große Fangemeinde. Bereits im Alter von neun Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, 2019 gewann er als jüngster Teilnehmer den Ersten Preis beim „Carl Bechstein Wettbewerb“ in Berlin. Ein Auslandsaufenthalt führte ihn zudem an die weltweit geschätzte Juilliard School in New York. Seit Kurzem steht Justus Eichhorn zudem bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag; dort wird demnächst sein Debüt-Album erscheinen. Bei seinem Gastspiel in der Allerheiligen-Hofkirche spielt er u. a. Beet hovens „Mondschein-Sonate“ sowie Werke von Bach, Liszt und Fazıl Say.
* Beethoven Sonate Nr. 14 cis-moll op. 27/2 „Mondschein“ sowie Werke von Bach , Liszt , Fazıl Say u. a.
* Justus Eichhorn Klavier
* Samstag, 28. November 2026 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche

Kritiker loben den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson als technisch brillant, emotional ergreifend und „Metapher für die menschliche Erfahrung“ (Sunday Times) 2025 wurde er mit einem Grammy ausgezeichnet, seine neuen Programme werden von einer stetig wachsenden Fangemeinde mit Spannung erwartet. In der Isarphilharmonie präsentiert Ólafsson einen Klavierabend, bei dem die barocken Suiten Jean-Philippe Rameaus auf die impressionistischen Klangwelten Claude Debussys treffen und mit der klaren, rhythmischen Präzision von Philip Glass verschmelzen. Bereits sein erstes Soloalbum bei der Deutschen Grammophon war Glass gewidmet, während sein drittes Debussy und Rameau porträtiert – ein eindrucksvolles Zeugnis seiner künstlerischen Vielseitigkeit und der fließenden Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, die sein Spiel so einzigartig macht.
* Glass „Opening“ / Debussy „Ondine“ aus „Préludes“ Buch 2 / Glass Etüde für Klavier Nr. 15 / Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite D-Dur / Debussy „Serenade for the Doll“ aus „Children’s Corner“ / Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite e-moll Debussy „Jardins sous la pluie“ aus „Estampes“ Glass Etüde für Klavier Nr. 3 / Debussy „The snow is dancing“ aus „Children’s Corner“ Rameau Ausgewählte Sätze aus der Suite a-moll
* Víkingur Ólafsson Klavier
* Sonntag, 27. Juni 2027 20 Uhr Isarphilharmonie
„DiebrauchtKlassik viel mehr Typen wie ihn!“
WELT

ZWEI KONZERTE IN DER SAISON 2026/27
Hayato Sumino begeistert eine neue Generation für klassische Musik und bringt frischen Schwung in die Konzertsäle. Pianist, Komponist, Ingenieurabsolvent und YouTube-Star: Mühelos bewegt er sich zwischen Konzertbühne und digitaler Welt und überschreitet dabei immer wieder musikalische Grenzen. In der Saison 2026/27 ist er zweimal bei MünchenMusik zu erleben. Im KonzertNews-Gespräch erzählt er, wie er zu seiner Berufung fand, was ihn inspiriert und welche Zukunftswünsche ihn antreiben.
Um sieben Uhr hebt sein Flugzeug in Köln ab, nur wenige Stunden später sitzt er bei MünchenMusik im Klavierzimmer. Kein großes Ankommen, kein Innehalten, stattdessen sofort Proben. Am Abend gibt Hayato Sumino sein Debüt in der Isarphilharmonie. Gemeinsam mit dem Aurora Orchestra ist er in diesen Tagen auf einer großen Tournee in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs, München ist eine der Stationen. Lediglich für das KonzertNews-Gespräch pausiert er sein Spiel. Im persönlichen Gespräch offenbart sich ein junger Mann, der so gar nicht dem Bild des exaltierten Virtuosen entspricht: ruhig, nachdenklich, fast in sich gekehrt.
Bekannt geworden ist Hayato Sumino zunächst nicht im Konzertsaal, sondern im Internet. Unter seinem Künstlernamen „Cateen“ zählt er zu den prägenden Klassik-Influencern seiner Generation. Mehr als 1,5 Millionen Menschen folgen ihm auf YouTube, fast eine halbe Million auf Instagram. Der Name „Cateen“ – der auf seine Katzenliebe anspielt – begleitet ihn schon seit seinem 13. Lebensjahr. Ursprünglich als Pseudonym für Computerspiele gedacht, wurde er zur digitalen Künstleridentität. Während „Hayato Sumino“ lange für den Konzertpianisten stand, ist „Cateen“ der Raum für audiovisuelle Experimente, Eigenkompositionen und genreübergreifende Formate. Die Trennung hebt sich zunehmend auf: Die digitale und die klassische Welt verschmelzen. Das Ergebnis: Formate, die sich jeder Schublade entziehen und ein Publikum erreichen, das sonst kaum den Weg in Konzertsäle findet.
Dabei begann sein Weg alles andere als geradlinig. 1995 in Tokio geboren, sitzt er bereits mit drei Jahren am Klavier, den Unterricht übernimmt vorerst seine Mutter. „Ich verliebte mich sofort in das Instrument“, schwärmt er. „Ich habe das Gefühl, durch

das Klavier zu sprechen.“ Doch statt sich früh auf eine Karriere als Pianist festzulegen, absolviert er ein Studium der Ingenieurwissen schaften und studiert anschließend in Paris Musikinformation-Verarbeitungstechnologie und künstliche Intelligenz. „Aber ich war noch dabei, meinen eigenen Weg zu finden und zu entscheiden, wohin ich gehen möchte“, so Hayato. Lange zweifelt er daran, was er der klassischen Musik überhaupt hinzufügen kann, so viele hätten bereits Bach, Chopin, Mozart oder Beethoven gespielt. Erst während der Pandemie findet er eine Antwort – im Experiment. Die Lockdowns werden zum Katalysator. Hayato lädt Videos hoch, zunächst spielerisch, fast nebenbei: Mozart in allen Tonarten, improvisierte Variationen von „Twinkle, Twinkle, Little Star“, „Rhapsody in Blue“ auf Klavier, Tablet und Melodica – er lotet Grenzen aus. „Reine Neugierde, ich liebe Experimente“, erzählt er. „Ich probiere gerne Dinge, manchmal auf eine etwas übermütige Art und Weise. YouTube ist mein Raum dafür.“ Für ihn ist Improvisation der Ursprung aller Musik.
Parallel etabliert er sich auf der klassischen Bühne: 2018 gewinnt er den Grand Prix beim PTNA-Wettbewerb in Japan, 2021 erreicht Hayato das Halbfinale des weltberühmten Internationalen ChopinWettbewerbs. Sein Auftritt wird zehntausendfach gestreamt – ein Rekord. Es folgen internationale Engagements, ein Exklusivvertrag bei Sony Classical und Auszeichnungen wie der „President’s Award“ der Universität Tokio für seine herausragenden Leistungen in Musik und Wissenschaft, der „Leonard Bernstein Award 2025“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie 2023 die Aufnahme in die Liste der einflussreichen Persönlichkeiten „30 under 30“ der Forbes Japan. Hayato Sumino ist seit 2021 „Steinway Artist“ und fungiert als Botschafter für Apple Music Classical. Als bisher einziger Künstler überhaupt wurde der Klassik-Shootingstar mit gleich drei Auszeichnungen beim Opus Klassik 2025 gewürdigt. Eine
überraschende Karriere für Hayato: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so viele Konzerte auf der ganzen Welt geben würde. Es war ein stetiger, natürlicher Prozess – und ohne die Menschen um mich herum hätte ich das alles nicht erreicht.“
Heute bewegt sich der frisch verheiratete 30-Jährige mühelos zwischen den Welten. Er spielt mit großen Orchestern, gibt weltweit ausverkaufte Rezitale und experimentiert mit Klang, Form und Präsentation. „Das Wichtigste ist, dass das Publikum die Musik genießen kann. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen zu meinen Konzerten kommen“, so Hayato. Doch seine Vielseitigkeit endet nicht beim Klang. Hayato Sumino stand bereits auf Laufstegen, etwa für Hermès, spielt in der Band Penthouse, arbeitet als Komponist, ist Grenzgänger und ein Künstler, der sich nicht festlegen lässt – weder stilistisch noch medial. Und vielleicht ist genau das sein größter Beitrag zur klassischen Musik: sie zu öffnen. Dass das funktioniert, zeigt auch sein Publikum. Es ist jung, divers, neugierig. Menschen, die über YouTube kommen und im Konzertsaal bleiben. „Die Klassik braucht viel mehr Typen wie ihn“, schrieb die WELT. „Mein großer Wunsch ist, klassische Musik am Leben zu erhalten und eine Verbindung zur nächsten Generation herzustellen“, so Hayato.
Im Dezember 2025 stellte er tatsächlich einen Guinness-Weltrekord für das größte Klavierrezital in einem Innenraum auf. Sein Konzert in der ausverkauften K-Arena Yokohama zog 18.564 Zuschauer an – ein Meilenstein für die Klassik. Was gibt diesem jungen Mann eine derartige Energie? „Oh, das kann alles Mögliche sein!“, entgegnet Hayato. „Alles, was mich inspiriert, wenn ich neue Städte besuche, Menschen begegne oder neue Musik höre – aber auch Filme oder Museen und Konzerte“, so Hayato. Zudem liebt er die Natur, besonders den Ozean. „Dem Rauschen des Meeres zuzuhören, macht mich ruhig und entspannt.“ Seine Vorbilder sind der japanische Komponist und Pianist Ryūichi Sakamoto sowie die Klavier-Legende Martha Argerich: „Sie ist eine riesige Inspiration – eine Zauberin. Wie kann sie nur so spielen?“
Nach dem Gespräch geht es zurück an den Flügel. Als ihm etwas zu essen oder zu trinken angeboten wird, winkt er ab: „Ich brauche nur ein Klavier.“ Das Hotel zimmer ist inzwischen vorbereitet, doch Zeit zum Ausruhen bleibt kaum – schon wartet die Bühne. In der Saison 2026/27 kehrt Hayato Sumino zurück nach München. Im Dezember nimmt er das Publikum mit auf eine klangliche Umlaufbahn: Sein aktuelles Album „Chopin Orbit“ öffnet neben Chopin auch Räume zu anderen Komponisten sowie zu eigenen Werken. Im April 2027 gastiert er mit dem Kammerorchester Basel und Ravels Klavierkonzert.
Hayatos Vorfreude ist spürbar: „Es macht mir so viel Spaß, dieses Stück zu spielen, weil ich meine klassische Seite ebenso zeigen kann wie meine Jazz-Seite. Und der zweite Satz ist eine der schönsten Melodien dieser Welt.“
CHOPIN ORBIT
* Chopin Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 und ausgewählte Etüden
Hayato Sumino „Lydian Harp“, „Raindrop Postlude“ / Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35 / Saint-Saëns „Danse macabre“ op. 40 (arr. Liszt / Sumino) / Chopin Mazurken op. 59/1-3 / Thomas Adès Mazurka op. 27/2
Hayato Sumino „White Keys“, „Imaginary Polonaise“ und Improvisation über das Ostinato aus Chopins Berceuse Des-Dur op. 57
Strawinsky Auszüge aus „Der Feuervogel“ (arr. Guido Agosti)
* Hayato Sumino Klavier
* Freitag, 4. Dezember 2026 19.30 Uhr, Prinzregententheater
* Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssymphonie“
* Kammerorchester Basel / Hayato Sumino Klavier
Pierre Bleuse Leitung
* Donnerstag, 15. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie




ABONNEMENT MÜNCHNER SYMPHONIKER
Seit jeher prägt „de r Klang unserer Stadt“ die Identität der Münchner Symphoniker – als Leitmotiv ebenso wie als Auftrag. Mit dem Abo „Philharmonie Extra“ öffnet das traditionsreiche Orchester seine Türen für vier eindrucksvolle Konzertabende in der Isarphilharmonie und verspricht unvergessliche musikalische Erlebnisse. Die Konzertreihe der Saison 2026/27 wird mit Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert und Dvořáks 8. Symphonie eröffnet. Als Solist wird der junge Münchner Geiger Tassilo Probst auftreten. „Tassilo ist ein herausragender junger Geiger und Musiker mit starkem Willen, einem einzigartigen Klang und beeindruckender Beherrschung seines Instruments“, so Daniel Hope. Im Dezember laden die Münchner Symphoniker zu einer beschwingten musikalischen Schlittenfahrt ein. Unter der Leitung von Chefdirigent Joseph Bastian erklingen beliebte Klassiker, die seit Generationen zur Weihnachtszeit gehören: märchenhafte Melodien aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Mozarts Ouvertüre zur „Zauberflöte“ sowie schwungvolle Schlittenfahrten, Walzer und Winterstücke von Johann Strauß und anderen Meistern der Klassik. Im Februar präsentiert der gefeierte Gitarrist Raphaël Feuillâtre das legendäre „Concierto de Aranjuez“ von Joaquín Rodrigo – Inbegriff spanischer Musikalität voller Sehnsucht und Rhythmus. Ergänzt wird das Programm der „Spanischen Nacht“ unter anderem durch Ravels elektrisierenden „Boléro“ und Chabriers mitreißende Rhapsodie für Orchester „España“. Den krönenden Abschluss der Reihe bildet ein Konzert, in dem Technik und Gefühl aufeinandertreffen: Der 20-jährige Pianist Vsevolod Zavidov wird im April mit Rachmaninows romantischem 2. Klavierkonzert Brillanz und Ausdruckskraft unter Beweis stellen. Abschließend umhüllt Tschaikowskys „Pathétique“ das Publikum wie eine tröstende Umarmung.

* Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
* Münchner Symphoniker / Tassilo Probst Violine Felix Mildenberger Leitung
* Dienstag, 10. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
EINE MUSIKALISCHE SCHLITTENFAHRT
* Leopold Mozart „Musikalische Schlittenfahrt“ / Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620 / Josef Strauß „Winterlust“-Polka op. 121 Humperdinck Ouvertüre zu „Hänsel und Gretel“ / Delius „Schlittenfahrt“ / Waldteufel „Die Schlittschuhläufer“ op. 183 / Bilse „Winterflocken-Galopp“ op. 19 / Eilenberg „Petersburger Schlittenfahrt“ op. 57 Respighi Auszüge aus „La Boutique fantasque” nach Musik von Rossini
* Münchner Symphoniker / Joseph Bastian Leitung
* Mittwoch, 9. Dezember 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Rodrigo „Concierto de Aranjuez“ / Ravel „Boléro“
Rimsky-Korsakow „Capriccio espagnol“ op. 34 / Saint-Saëns „Danse bacchanale“ aus „Samson et Dalila“ op. 47 / Chabrier „España“
* Münchner Symphoniker / Raphaël Feuillâtre Gitarre
Swann Van Rechem Leitung
* Montag, 15. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“
* Münchner Symphoniker / Vsevolod Zavidov Klavier
Tung-Chieh Chuang Leitung
* Samstag, 3. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

DANIEL HOPE
Eine melodische Stimme, die sehnsuchtsvolle Töne anstimmt, oder der mitreißende Pub-Klassiker, bei dem die Beine nicht stillstehen können – das ist Irland, wie es leibt und lebt. Mit seinem Programm „Irish Roots“ entführt Daniel Hope gemeinsam mit seinem Ensemble in die facettenreiche Musikwelt der Grünen Insel. Die international renommierten Musiker lassen unter der Leitung des StarGeigers traditionelle Melodien, folkloristische Tänze und berühmte Kompositionen neu aufleben und verbinden sie mit eigenen Interpretationen. Dabei gehen die Künstler den Mythen, Legenden und Geschichten Irlands auf den Grund und erzählen sie in musi kalischen Bildern, die sowohl nostalgische Sehnsucht als auch unbändige Lebensfreude transportieren. Für Daniel Hope ist diese musikalische Reise eng mit seiner Familiengeschichte verbunden: Sein Urgroßvater Daniel McKenna brach vor über 100 Jahren aus Irland in die Welt auf, um sein Glück zu finden. Für Hope, der bis heute neben dem deutschen einen irischen Pass hat, ist diese musikalische Entdeckung damit auch eine Reise zu sich selbst.
* Irische Klangwelten mit Daniel Hope und Ensemble: Zwischen traditionellen Melodien und tänzerischen Rhythmen der Insel
* Simos Papanas Violine / Nicola Mosca Violoncello / Emanuele Forni Laute / Markellos Chryssicos Cembalo / Michael Metzler Percussion / Daniel Hope Violine & Leitung
* Mittwoch, 10. Februar 2027 20 Uhr Prinzregententheater

„O Fortuna, velut luna statu variabilis ...“ – das Rad der Schiksalsgöttin
Ein Konzert mit berühmten Meisterwerken: Auf dem Programm stehen Smetanas tonmalerische „Moldau“, Borodins mitreißende „Polowetzer Tänze“ und Carl Orffs großartige „Carmina Burana“. Die symphonische Dichtung „Die Moldau“, Teil des Zyklus „Mein Vaterland“, beschreibt den Verlauf des Flusses durch Böhmen, von den beiden Quellen mit sanft-plätschernden Klängen bis zum breiten Strom – ein Meisterwerk der Programmmusik. Borodins „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ entführen das Publikum auf eine Reise durch die endlosen Steppen des mittelalterlichen Russlands, während Orffs „Carmina Burana“ mit mächtigen Chören, pulsierenden Rhythmen und strahlenden Soli von Liebe und Glück, Vergänglichkeit und Lebensfreude erzählen.
* Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ Borodin „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ / Orff „Carmina Burana“
* Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor / Münchner Knabenchor
Annija Adamsone Sopran / Tobias Hunger Tenor / Gerrit Illenberger Bariton
Howard Arman Leitung
* Mittwoch, 4. November 2026 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Prague Royal Philharmonic / Münchner Motettenchor
Die Solisten werden noch bekannt gegeben. / Heiko Mathias Förster Leitung
* Freitag, 19. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
ORCHESTRA TOKYO

Taiko-Ensemble „Eitetsu Fu-un no Kai“
Archaische Trommeln treffen auf symphonische Monumentalität: Das Waseda Symphony Orchestra Tokyo rückt die japanische Taiko-Tradition in den Mittelpunkt und lässt gemeinsam mit dem Ensemble „Eitetsu Fu-un no Kai“ in Christian Josts neuer Komposition „Sieben Samurai“ pulsierende Rhythmen und orchestrale Farben verschmelzen. Mit Holsts siebenteiliger Orchestersuite manifestiert das Orchester außerdem musikalisch seinen Leitgedanken, künstlerischen Austausch zu fördern und traditionelle Musik aus Fernost mit abendländischer Orchesterkultur zu vereinen. Wer sich auf diese spannende Fusion zweier Klangwelten einlässt, erlebt nicht nur ein packendes Konzertabenteuer, sondern wird auch mit dem spektakulären Anblick entfesselter Trommelkunst belohnt.
* Dvořák Konzertouvertüre „Karneval“ op. 92
Christian Jost „Sieben Samurai – Five Images of Time“ für Taiko-Ensemble und Orchester Holst „Die Planeten“ op. 32
* Waseda Symphony Orchestra Tokyo / Taiko-Ensemble „Eitetsu Fu-un no Kai“ Kiyotaka Teraoka Leitung
* Montag, 8. März 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
ABONNEMENT SONNTAG UM 4
Die klassische Musik begann im 18. Jahrhundert, das breite Publikum zu erobern – eine Art „Popmusik“ der damaligen Zeit. Auch heute noch ist ihre Anziehungskraft ungebrochen. Ihre Meisterwerke erzählen Geschichten und lassen uns tief in die Erlebniswelten ihrer Komponisten eintauchen – und zugleich in unsere eigenen. Die Reihe „Sonntag um 4“ in der Isarphilharmonie bietet einen einzigartigen Rahmen, um diese zeitlosen Klänge zu erleben. Vier Konzerte um 16 Uhr laden dazu ein, in die Welt der klassischen Musik einzutauchen. Brahms’ 4. Symphonie und Rachmaninows 2. Klavierkonzert, gespielt vom Royal Scottish National Orchestra, verbinden innige Melodik mit dramatischer Spannung. Am Klavier ist Roman Borisov zu hören, der 2022 als jüngster Teilnehmer den „Kissinger KlavierOlymp“ gewann. Im Dezember stehen gleich zwei Cellokonzerte von Camille Saint-Saëns an einem Nachmittag auf dem Programm: eine willkommene Gelegenheit, die charismatische Solistin Sol Gabetta in all

* Tschaikowsky Ouvertüre zu „Eugen Onegin“
ihrer technischen Meisterschaft und ausdrucksstarken Präsenz zu genießen. An ihrer Seite: das französische Orchester „Les Siècles“, bekannt für seine farbenreiche Klangkultur, das außerdem mit Claude Debussys Tondichtung „La Mer“ eines der berühmtesten impressionistischen Werke zur Aufführung bringt. Im Februar wird das Publikum in nordische Klangwelten voller Weite und Poesie entführt, wenn sich das Bergen Filharmoniske Orkester der Musik Edvard Griegs widmet. Alexander Malofeev gestaltet das berühmte Klavierkonzert mit nuancenreicher Sensibilität, während Auszüge aus „Peer Gynt“ von Mythen, Natur und skandinavischer Melancholie erzählen. Die Kamme rakademie Potsdam mit ihrem Künstlerischen Leiter François Leleux und Emmanuel Pahud, der gefeierte Soloflötist der Berliner Philharmoniker, präsentieren zum Abschluss der Reihe im April Mozarts 2. Flötenkonzert, Rossinis virtuoses „Wilhelm Tell“-Duo sowie Mendelssohn Bartholdys berühmte „Italienische“ – ein heiteres, beschwingtes Konzerterlebnis.

Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18
Brahms Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98
* Royal Scottish National Orchestra / Roman Borisov Klavier
Thomas Søndergård Leitung
* Sonntag, 22. November 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie
* Debussy „Ibéria“ – Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“
Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-moll op. 119
Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33
Debussy „La Mer“
* Les Siècles / Sol Gabetta Violoncello
Antonello Manacorda Leitung
* Sonntag, 6. Dezember 2026 16 Uhr, Isarphilharmonie

* Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
Grieg Auszüge aus „Peer Gynt“ op. 23
* Bergen Filharmoniske Orkester / Alexander Malofeev Klavier
Ragnhild Hemsing Hardangerfiedel / Victoria Randem Sopran
Tabita Berglund Leitung
* Sonntag, 21. Februar 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie
* Schubert Ouvertüre „im italienischen Stile“ C-Dur D 591
Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314
Rossini „Wilhelm Tell“ – „Duo brillant“ für Flöte, Oboe und Orchester Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“
* Kammerakademie Potsdam / Emmanuel Pahud Flöte
François Leleux Oboe & Leitung
* Sonntag, 18. April 2027 16 Uhr, Isarphilharmonie

Nemanja Radulović, dessen mitreißende Präsenz weltweit gefeiert wird, vereint Barock, Romantik und Klangkunst zu einem leidenschaftlichen Konzerterlebnis. Mit seiner einzigartigen Dynamik, atemberaubenden Virtuosität und tiefgehenden Ausdruckskraft setzt er sich dafür ein, Menschen zusammenzubringen und die Grenzen der Klassik zu erweitern. Der serbisch-französische Geiger beeindruckt auf der Bühne mit seiner Energie: „Ihn umweht ein Hauch von Ursprünglichkeit, Rauheit und Freiheit“ (ARD) Radulović hat sich weltweit eine treue Fangemeinde erspielt, die seine Auftritte mit führenden Orchestern begeistert verfolgt. In München präsentiert der unkonventionelle Geiger mit seinem Ensemble „Double Sens“ Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Außerdem erklingen farbenreiche Auszüge aus Prokofjews Suiten zu „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ sowie Rimsky-Korsakows prachtvolle „Scheherazade“.
* Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ Rimsky-Korsakow „Scheherazade“ (arrangiert für Streich orchester)
* Double Sens Nemanja Radulović Violine & Leitung
* Sonntag, 25. April 2027 15.30 Uhr Prinzregententheater
Der Internationale Musikwettbewerb der ARD zählt zu den weltweit bedeutendsten Klassik-Wettbewerben und bringt seit 1952 herausragende junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen. Unter der Federführung des Bayerischen Rundfunks findet er jedes Jahr in München statt und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Zum 75. Jubiläum 2026 präsentieren sich im November ehemalige, heute international renommierte Preisträger wie Antoine Tamestit, Sharon Kam, Lukas Sternath, Selina Ott und Tanja Tetzlaff. Einen besonderen Schlusspunkt setzt

Antoine Tamestit, Sharon Kam, Lukas Sternath, Selina Ott, Tanja Tetzlaff und Thomas Quasthoff (von links oben nach rechts unten).
Thomas Quasthoff: Der Bassbariton, der über Jahrzehnte das internationale Konzertleben prägte, ist nach seinem Rückzug vom klassischen Gesang nur noch selten zu erleben und lässt den Abend mit einigen Songs ausklingen.
* Hoffmeister Konzert für Viola und Orchester D-Dur / Weber Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 74 / Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-moll op. 35 / Éric Montalbetti „Nachtgebet“ für Violoncello und Orchester u. a.
* Münchener Kammerorchester / Antoine Tamestit Viola / Sharon Kam Klarinette
Lukas Sternath Klavier / Selina Ott Trompete / Tanja Tetzlaff Violoncello
Thomas Quasthoff Jazz-Gesang / Daniel Giglberger Violine & Leitung
Annekatrin Hentschel Moderation sowie weitere Gäste
* Samstag, 7. November 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Große Klassik-Hits an einem Abend: Zeitlose und wegweisende Meisterwerke verbinden sich zu einem Konzertgenuss der rauschhaften Art. Während Mambo-Klänge aus „West Side Story“ den Asphaltdschungel New Yorks zum Glühen bringen, beschwört Gershwins „An American in Paris“ den eleganten Zauber der französischen Hauptstadt. Dessen schillerndes Kaleidoskop „Rhapsody in Blue“ oszilliert zwischen Jazzelementen und symphonisch-elegischen Passagen. Als Solistin ist die international gefragte Pianistin Danae Dörken zu erleben, die mit Brillanz und stilistischer Vielseitigkeit weltweit auf den Konzertpodien begeistert. Jazz-Anleihen finden sich auch in Ravels virtuosem Boléro, den er kurz nach seiner Begegnung mit Gershwin komponierte. Mit seinem hypnotischen Crescendo und dem rhythmisch-ostinaten Spannungsbogen ist dieses ein kompositorisches Schlüsselwerk. Das Prague Royal Philharmonic und Heiko Mathias Förster rollen den Werken einen entsprechend pracht vollen Klangteppich aus.
* Gershwin „Rhapsody in Blue“ / Bernstein „Mambo“ aus „West Side Story“ Gershwin „An American in Paris“ / Ravel „Boléro“ u. a.
* Prague Royal Philharmonic / Danae Dörken Klavier / Heiko Mathias Förster Leitung
* Donnerstag, 8. April 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie
Joseph Bastian ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Münchner Symphoniker

An vier Sonntagnachmittagen verwandelt „Faszination Klassik“ mit den Münchner Symphonikern das Konzertpodium der Isarphilharmonie in einen Ort, an dem Höhepunkte des klassisch-romantischen Repertoires neu erlebbar werden. So entsteht eine besondere Sonntagsauszeit vom Alltag, in der große symphonische Werke in ihrer ganzen orchestralen Pracht im Mittelpunkt stehen. Zum Auftakt der Reihe im November erklingen Smetanas tonmalerische „Moldau“, Schuberts unvollendete 7. Symphonie sowie eines der beliebtesten Instrumentalkonzerte der Romantik: das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Solist ist Jacques Forestier, dessen Spiel vom Portal Violin Channel als das eines „echten Poeten mit einer emotionalen Reife weit über sein junges Alter hinaus“ beschrieben wird. Im März entfaltet Mendelssohns „Elias“, eines der bedeutendsten Werke der geistlichen Chormusik des 19. Jahrhunderts, seine ganze dramatische Wucht und poetische Intensität – von Zweifeln und Verzweiflung bis hin zu Vertrauen und Hoffnung, mit dem Münchener Bach-Chor unter der Leitung seines neuen Künstlerischen Leiters Howard Arman. Die junge Pianistin Eva Gevorgyan wird für ihre vir tuose Brillanz und große Ausdruckskraft sowie für den „marmorartigen Glanz ihres Klangs“ (Gramophone Magazine) gelobt. Im April spielt sie Edvard Griegs romantisches Klavierkonzert, ergänzt wird das Konzert durch Tschaikowskys fulminante 5. Symphonie. Die Münchner Symphoniker beschließen die Reihe gemeinsam mit ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian im Mai mit Dvořáks berühmter 9. Symphonie – eine schwungvolle und zugleich schwelgerische Reise in die „Neue Welt“ – und dem „Jeunehomme“Klavierkonzert, eines der innovativsten und temperamentvollsten Werke Mozarts. Am Klavier brilliert der Georgier Tsotne Zedginidze, der mit gerade einmal 17 Jahren bereits internationale Anerkennung genießen darf.
* Schubert Ouvertüre zu „Rosamunde“
Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64
Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“
Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“
* Münchner Symphoniker / Jacques Forestier Violine
Swann Van Rechem Leitung
* Sonntag, 15. November 2026 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Mendelssohn Bartholdy „Elias“ – Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 70
* Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor
Elisabeth Freyhoff Sopran / Marie Seidler Mezzosopran
Martin Mitterrutzner Tenor / Jonas Müller Bass
Howard Arman Leitung
* Sonntag, 7. März 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Grieg „Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46
Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
* Münchner Symphoniker / Eva Gevorgyan Klavier
Killian Farrell Leitung
* Sonntag, 11. April 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
* Schumann Ouvertüre zu „Genoveva“ op. 81
Vier amKonzerteSonntagnachmittag
Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme“
Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
* Münchner Symphoniker / Tsotne Zedginidze Klavier
Joseph Bastian Leitung
* Sonntag, 2. Mai 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie
125-JÄHRIGES JUBILÄUM
Münchens Prinzregententheater feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Als architektonisches Juwel und Bühne von internationalem Rang prägt das Haus seit 1901 das kulturelle Leben der Stadt – ein Ort zwischen Tradition, Wandel und außergewöhnlichen Konzerterlebnissen.
Seit 125 Jahren steht das Prinzregententheater für gelebte Kulturgeschichte im Herzen Münchens. Kaum ein anderer Ort vereint architektonische Eleganz, künstlerische Exzellenz und emotionale Konzertmomente so eindrucksvoll wie das im Stadtteil Bogenhausen gelegene Theater. Seit seiner Eröffnung hat es sich zu einem festen Bestandteil des Münchner Kulturlebens entwickelt – ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart in besonderer Weise zusammenfinden. Generationen von Künstlerinnen und Künstlern haben hier gewirkt, ebenso viele Besucherinnen und Besucher unvergessliche Abende erlebt.
Mit der Eröffnung am 21. August 1901 mit Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ begann die Geschichte des Prinzregententheaters, das zwischen 1900 und 1901 errichtet wurde. Als
ABONNEMENT KLASSIK IM PRINZE
* Weber Ouvertüre zu „Oberon“ / Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 / Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70
* Staatliches Sinfonieorchester Litauen / Alexander Gadjiev Klavier
Gintaras Rinkevičius Leitung
* Donnerstag, 26. November 2026 19.30 Uhr, Prinzregententheater
* Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“
* Bruckner Orchester Linz / Julia Hagen Violoncello
Markus Poschner Leitung
* Montag, 1. Februar 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater
* Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
* Swedish Chamber Orchestra / Martin Fröst Klarinette & Leitung
* Mittwoch, 21. April 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater
bewusstes Gegenmodell zum höfischen Nationaltheater konzipiert, sollte es ein bürgernaher Ort für Musik und Theater sein.
Der Architekt Max Littmann entwarf einen Bau mit klarer Sichtlinienführung und hervorragender Akustik. In Anlehnung an das Bayreuther Festspielhaus gedacht, verbindet das Gebäude neoklassizistische Fassadenelemente mit reformerischen Raumideen. Der amphitheatralisch angelegte Zuschauerraum verzichtet weitgehend auf traditionelle Logenstrukturen und stellt ganz den Hörgenuss in den Mittelpunkt. Bis heute besticht der Saal durch die unmittelbare Nähe zwischen Bühne und Publikum und ermöglicht rund 1.000 Zuhörern ein intensives, beinahe intimes Konzerterlebnis. Das Prinzregententheater versteht sich als Haus, das Menschen unterschiedlichster Generationen und Hintergründe zusammenbringt.
* Werke von Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 1 f-moll op. 2/1
Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 „Pathétique“
Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2
Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 „Appassionata“
* Rudolf Buchbinder Klavier
* Montag, 31. Mai 2027 19.30 Uhr, Prinzregententheater
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
* Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c)
Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
* Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte
Pavel Baleff Leitung
* Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof

Der Zuschauerraum des Prinzregententheaters: ein amphitheatralisch angelegter Saal mit reich dekorierter Decke und klassizistischer Architektur
Schon in den ersten Jahrzehnten entwickelte sich das Prinzregententheater zu einem wichtigen Ort für Musiktheater und Konzertwesen. In den Sommermonaten fanden festspielartige Aufführungszyklen von Werken Richard Wagners statt, die das Haus früh zu einem Zentrum der Wagner-Pflege in München machten. Von 1919 bis 1944 nutzte es zudem das Bayerische Staatsschauspiel. Neben Wagner-Inszenierungen erweiterten bald Werke anderer Komponisten das Repertoire und bereicherten das künstlerische Profil nachhaltig. Internationale Gastspiele und bedeutende Dirigenten stärkten zusätzlich seinen Ruf über die Stadt hinaus.
Einen tiefen Einschnitt brachte der Zweite Weltkrieg. Während das Nationaltheater 1943 zerstört wurde, blieb das Prinzregententheater weitgehend erhalten und übernahm eine zentrale Rolle im Musikleben der Stadt. Bis zur Wiedereröffnung des Nationaltheaters 1963 diente es als Ausweichspielstätte der Bayerischen Staatsoper. Große Opern- und Ballettproduktionen fanden hier ein temporäres Zuhause und prägten das künstlerische Profil nachhaltig. Diese Phase war mehr als eine Notlösung: Zahlreiche Aufführungen – insbesondere Werke von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart – sind bis heute Teil der kollektiven Erinnerung. Auch bedeutende Uraufführungen wie eine Neufassung von Carl Orffs „Die Bernauerin“ (1954) oder Paul Hindemiths „Die Harmonie der Welt“ (1957) fanden hier statt und förderten den Wiederaufbau eines vielfältigen musikalischen Lebens in München. Nach der Wiedereröffnung des Nationaltheaters wurde das Haus 1964 wegen Baufälligkeit geschlossen. Erst 1988 konnte der Spielbetrieb durch die Initiative von August Everding und mit Unterstützung zahlreicher Privatspenden wieder aufgenommen werden.
ABONNEMENT SONNTAGSMATINEEN
Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters Radoslaw Szulc Künstlerische Leitung
* Vivaldi Concerto D-Dur RV 93 und Concerto C-Dur RV 425 de Falla „Danza española“ Nr. 1 aus „La vida breve“ Piazzolla „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ u. a.
* Avi Avital Mandoline / Radoslaw Szulc Leitung
* Sonntag, 8. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater
* Vivaldi Konzert für vier Violinen, Streicher und Basso continuo h-moll op. 3/10 / Suk Serenade für Streicher op. 6 Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4
* Ray Chen Violine / Radoslaw Szulc Leitung
* Sonntag, 17. Januar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater
* Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme“ / Dvořák Serenade für Streicher E-Dur op. 22 u. a.
* Elisabeth Leonskaja Klavier / Anton Barakhovsky Leitung
* Sonntag, 7. Februar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater
* Bach Konzerte für Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 d-moll BWV 1052 und Nr. 5 f-moll BWV 1056 / Bach „Goldberg-Variationen“ BWV 988 (arrangiert für Streichorchester)
* David Fray Klavier / Radoslaw Szulc Leitung
* Sonntag, 14. März 2027 11 Uhr, Prinzregententheater
* Mozart Sinfonie concertanti für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364, für Violine, Viola und Violoncello A-Dur KV 320e und für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester Es-Dur KV 297b
* Solisten des BR-Symphonieorchesters / Thomas Reif Leitung
* Sonntag, 2. Mai 2027 11 Uhr, Prinzregententheater
ABONNEMENT PRINZE EXTRA
* Stimmungsvolle Adventsmatinee mit den Wiener Sängerknaben: festliche Kirchenmusik und klassische Meisterwerke
* Sonntag, 29. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater
* Bach Präludium und Fuge c-moll BWV 871 aus „Das wohltemperierte Klavier Band II“
Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Beethoven Andante favori F-Dur
Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
* Le Concert Olympique / Kit Armstrong Klavier
Jan Caeyers Leitung
* Samstag, 30. Januar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
DANIEL HOPE & FRIENDS
* „Irish Roots“: ein virtuoses, emotionales Konzert, das die Vielfalt der irischen Musik zwischen Melancholie und mitreißender
Lebensfreude lebendig werden lässt.
* Mittwoch, 10. Februar 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
THE KING’S SINGERS
* Vokalmusik als atmosphärische Klangreise durch poetische Klangräume, geistliche Nachtmusik und Naturimpressionen
* Sonntag, 7. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
* Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4
Prokofjew Auszüge aus den Suiten zu „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ / Rimsky-Korsakow „Scheherazade“ (arrangiert für Streich orchester)
* Double Sens / Nemanja Radulović Violine & Leitung
* Sonntag, 25. April 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
* Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c)
Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
* Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte
Pavel Baleff Leitung
* Montag, 19. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof
Eine umfassende Sanierung und strukturelle Neuordnung schufen die Voraussetzungen dafür, das Haus als Ausbildungs- und Produktionsort für junge Bühnenkunst zu etablieren. Die „Bayerische Theaterakademie August Everding“ vereint hier verschiedene Studiengänge aus Musiktheater, Schauspiel, Regie und Bühnenberufen und gilt heute als eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten für darstellende Kunst. Zahlreiche Produktionen der Akademie prägen mit ihrem experimentellen und genreübergreifenden Ansatz bis in die Gegenwart das Profil des Hauses. Bis 1996 blieb die Spielstätte jedoch auf eine kleine Bühne beschränkt. In dieser Übergangszeit definierte sich das Theater neu und entwickelte sich bewusst zu einer vielseitigen Bühne. Gastspiele internationaler Ensembles, Konzertreihen, Festivals und Sonderformate prägten fortan das Programm. Diese Offenheit erwies sich als zentrale Stärke und sicherte dem Haus seine dauerhafte Relevanz.
Heute präsentiert sich das Prinzregententheater als lebendiger Kulturort, der Tradition und Innovation verbindet. Klassische Musik bleibt ein Schwerpunkt, zugleich öffnen Formate wie Ballett, Filmkonzerte, Show-Projekte und literarische Abende zusätzliche Perspektiven. Für die Münchnerinnen und Münchner ist das Haus weit mehr als eine Bühne: ein Ort der Begegnung und Erinnerung. Die besondere Atmosphäre, die Nähe zur Bühne und die hervorragende Akustik schaffen ein intensives Erlebnis, das viele Besucher nachhaltig prägt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind die Abonnementreihen von MünchenMusik. Das Abo „Prinze Extra“ zeigt in sechs Konzerten die Bandbreite des Repertoires – von klassisch


bis überraschend neu interpretiert. „Klassik im Prinze“ bietet Live-Erlebnisse mit renommierten Solisten und Orchestern: In der Saison 2026/27 spannen fünf Abende einen Bogen hin zum Beet hoven-Jahr 2027. Mit „Prinze um halb 4“ wird der Sonntagnachmittag zur festen Größe im Konzertkalender. Eine besondere Rolle spielt zudem die Matineereihe des Kammerorchesters des BR-Symphonieorchesters: Hier entstehen Pro -
ABONNEMENT PRINZE UM HALB 4
* Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550
* Stuttgarter Philharmoniker / Alexandra Conunova Violine
Andrey Boreyko Leitung
* Sonntag, 25. Oktober 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater
* Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21
Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
* Camerata Salzburg / Kevin Chen Klavier / Afanasy Chupin Leitung
* Sonntag, 22. November 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater
* Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
* Festival Strings Lucerne / Midori Violine
Daniel Dodds Violine & Leitung
* Sonntag, 24. Januar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater
Schnittperspektive des Prinzregententheaters (um 1900): Architekturzeichnung mit Bühnenbereich im Schnitt und amphitheatralischem Zuschauerraum: Bühnenturm, Züge und Unterbühne zeigen die technische Komplexität
gramme, die Virtuosität, musikalische Tiefe und lebendigen Dialog vereinen. Die Vielfalt des Programms zeigt, wie lebendig das Prinzregententheater auch nach 125 Jahren geblieben ist. Als Ort unmittelbarer Musikerfahrung und kultureller Begegnung bleibt es fest in der Münchner Identität verankert. Seine Geschichte klingt weiter – über Generationen hinweg, tief verwurzelt in der Kultur der Stadt.
* Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466
Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
* Münchener Kammerorchester / Giorgi Gigashvili Klavier
* Sonntag, 21. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater
* Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11
Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 „Schottische“
* Münchner Rundfunkorchester / Tianyao Lyu Klavier
Chloé Dufresne Leitung
* Sonntag, 2. Mai 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater
KLASSIK UNTERM STERNENZELT
* Mozart Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Mozart Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur KV 313 (285c)
Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
* Münchner Symphoniker / Ana de la Vega Flöte
Pavel Baleff Leitung
* Dienstag, 20. Juli 2027 20 Uhr, Brunnenhof

BRAD MEHLDAU
Er ist der „einflussreichste Jazz-Pianist der vergangenen 20 Jahre“: So bezeichnete die New York Times Brad Mehldau – und da gibt es keine zweite Meinung. Der weltweit verehrte US-Amerikaner prägte das moderne Jazzpiano-Spiel wie kein anderer, ob mit seinem Trio oder als Solist. Mehldau ist klassisch ausgebildeter Pianist, und sein Spiel prägen neben dem Jazz viele weitere Einflüsse: Bachs Kontrapunkt und die Romantik, aber auch die Pop-Musik, die er liebt. Seine Interpretationen von Songs der Beatles, von Cole Porter oder Radiohead wurden ebenso gefeiert wie seine „After Bach“-Alben. In seinem höchst virtuosen Spiel reißt er die Grenzen zwischen den Stilen ein. Sein Solo-Auftritt in der Isarphilharmonie steht unter dem Titel „Fourteen Reveries“, einer meditativen Sammlung von Klavierstücken zwischen Jazz, klassischer Romantik und Pop, die die innere, subjektive Wahrnehmung von Musik auslotet und bewusst Raum für eigene Entdeckungen lässt, und verspricht ein Ereignis zu werden. Denn immer wieder spielt Mehldau sich in einen improvisatorischen Rausch, einen Flow-Zustand. Er ist aber auch Formalist und entfaltet seine spontanen Impulse in klaren architektonischen Bögen. So wird jedes Stück zu einer in sich geschlossenen Erzählung. Mit dieser Kunst begeistert Brad Mehldau ein Publikum, das weit über Jazzkreise hinaus geht.
FOURTEEN REVERIES
* Brad Mehldau Klavier
* Dienstag, 2. März 2027 20 Uhr, Isarphilharmonie

Ein endloses Meer aus uralten Bäumen, geheimnisvollen Flussläufen und einer überwältigenden Vielfalt an Leben – der AmazonasRegenwald ist eine der letzten großen Wildnisse unserer Erde. In dieser faszinierenden, einzigartigen und beeindruckenden Landschaft entfaltet sich das Konzerterlebnis „Amazônia“, das die atemberaubende Schönheit des Regenwalds feiert: Auf einer Großbildleinwand erstrahlen die spektakulären Amazonas-Aufnahmen des international gefeierten, 2025 verstorbenen Fotografen Sebastião Salgado, während die Stuttgarter Philharmoniker die Bilder zum Leben er wecken. Im Zentrum des Abends steht Heitor Villa-Lobos’ monumentale Komposition „Floresta do Amazonas“, ein musikalisches Porträt des Regenwalds. Salgado wählte seine Fotografien dabei so aus, dass sie in intensiven Dialog mit musikalischen Motiven treten: „Eine perfekte Verbindung, fast als ob die Musik von Villa-Lobos für diese Fotos von Salgado geschrieben worden wäre“, so die italienisch-brasilianische Dirigentin Simone Menezes, die das Projekt gemeinsam mit Salgado konzipierte. Ergänzt wird das Programm durch einen Auszug aus „Aguas da Amazonia“, mit dem Philip Glass einen poetischen Blick auf die Wasserläufe des Amazonas warf. „Amazônia“ vereint die Perspektiven großer Künstler auf den Regenwald – und ermöglicht dem Publikum einen völlig neuen, intensiveren Blick darauf.
* Heitor Villa-Lobos „Bachianas Brasileiras“ Nr. 4 – Prelúdio Philip Glass „Aguas da Amazonia“ – Metamorphosis
Heitor Villa-Lobos Suite „Floresta do Amazonas“ –zu Fotografien von Sebastião Salgado auf Großbildleinwand
* Stuttgarter Philharmoniker / Camila Provenzalle Sopran
Simone Menezes Leitung
* Samstag, 13. Februar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Bereits zwei Mal begeisterte Florian Christl das Publikum im ausverkauften Prinzregententheater. Im Oktober lädt der Münchner Komponist und Pianist gemeinsam mit seinem Ensemble erneut zu einem Konzert voller inniger, kraftvoller Klangmomente ein. Mit seiner leidenschaftlichen Spielweise und dem tief in der Romantik verwurzelten Stil schafft er Musik, die unmittelbar berührt. Zartes Klavierspiel, expressive Streicher und improvisatorische Inspiration formen jene unverwechselbaren Klangräume, die sein Publikum seit Jahren fesseln. Seit 2018 bei Sony Classical unter Vertrag, begeistern seine Alben ein wachsendes internationales Publikum und erklimmen regelmäßig die Klassik-Charts. Ein Abend mit Florian Christl ist auch eine Einladung zum Innehalten, zu musikalischer Nähe und innerer Resonanz.
* Florian Christl Klavier – begleitet von seinem Ensemble
* Samstag, 10. Oktober 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Ein Akkordeon – und plötzlich öffnet sich eine ganze Welt. Radu Ratoi zeigt, welches Feuer, welche Tiefe und welche Virtuosität in diesem Instrument stecken. Gelobt für seine Kunstfertigkeit, Originalität und Vielseitigkeit, definiert der preisgekrönte Akkordeonist die Möglichkeiten seines Instruments neu. Der gebürtige Moldawier gewann u. a. die prestigeträchtigen „Susan Wadsworth International Auditions“ und den „Léonie Sonning Talent Prize“ sowie über 60 nationale und internationale Auszeichnungen. Bei seinem Gastspiel in der Allerheiligen-Hofkirche entfaltet er mit Transkriptionen von Bach, Schubert und Tschaikowsky eine musikalische Vielfalt. Dabei verbindet er technische Präzision mit klanglicher Fantasie und schafft ein eindrucksvolles Hörerlebnis, das überrascht, berührt und begeistert –und das Publikum in eine Welt voller Emotionen und Bilder entführt.
* Werke von Bach , Schubert , Tschaikowsky u. a.
* Radu Ratoi Akkordeon
* Donnerstag, 4. Februar 2027 19.30 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche

Der Maschinenmensch lebt! Fritz Langs wegweisender Stummfilm „Metropolis“ feiert 2027 sein 100. Entstehungsjahr. Seit damals inspiriert das expressionistische Meisterwerk auf und abseits des Celluloids und wirkte mit seinem berühmten Androiden-Sujet stilprägend für das Science-Fiction-Genre. Auch heute erzählt sich die dystopische Geschichte um die Großstadt als Moloch und den Einfluss künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft aktuell wie nie. In seinem musikalisch ebenso visionären Streben nimmt sich das Musikkollektiv „Kreidler“ des ersten UNESCO-geschützten Films an und lässt ihn in einem eindrücklichen Live-Erlebnis mit Augenmerk auf die Modernität des Stoffes auferstehen. Dabei wird der Film auf eine Großbildleinwand projiziert, während die Band die Bilder live musikalisch begleitet. Seit den 1990ern bestätigt die Düsseldorfer Band mit ihren dichten Klanginstallationen in herausragenden Projekten wie diesen ihren Rang als Avantgarde der Elektronischen Musik. Nicht zuletzt unterstreichen internationale Ein ladungen an renommierte Häuser wie das New Yorker „Museum of Modern Art“ die außergewöhnliche künstlerische Qualität und Relevanz ihres Schaffens.
* Zum 100-jährigen Jubiläum: Fritz Langs Meisterwerk Metropolis aus dem Jahr 1927 auf Großbildleinwand –live begleitet von Kreidler
* Dienstag, 13. April 2027 20 Uhr Prinzregententheater



Das Universum und die Musik Bachs – das Staunen über diese beiden Kosmen zu verbinden, ist Anliegen von „Bach in Space“: Beeindruckende Bilder des Weltalls auf Großbildleinwand werden gekoppelt mit der Musik des Komponisten und lassen das Publikum auf einmalige Weise eintauchen. Das Projekt findet in der Saison 2026/27 in zwei unterschiedlichen Versionen statt: Im Oktober und Februar ist die deutsch-japanische Pianistin Mona Asuka am Klavier zu hören. Im Dezember ist „Bach in Space – Voices“ zudem erstmals in der Isarphilharmonie zu erleben: Atemberaubende Aufnahmen der NASA – von fernen Galaxien, Sternennebeln, schwarzen Löchern und unserer Erde – treffen auf die Klangkraft des Münchener Bach-Chors und -Orchesters und verschmelzen zu einer intensiven Reise durch Raum und Zeit. Am Pult steht Howard Arman, der zur Saison 2026/27 die Künstlerische Leitung der Ensembles übernimmt. Von vorigen Aufführungen des Projekts zeigten sich Publikum und Presse begeistert: „Die Münchner sind während der Vorstellung sichtlich gefesselt – von den Weiten und Tiefen der glasklaren, hochauflösenden Bilder, von der fein kuratierten Auswahl des Bach’schen Repertoires, von der exakten Umsetzung“ (Kultur in München), der Münchner Merkur sprach von einem „überirdischen Bach“.
BACH IN SPACE
* Zur Projektion von Bildern des Universums erklingt Musik von Johann Sebastian Bach
* Mona Asuka Klavier
* Sonntag, 18. Oktober 2026 / Sonntag, 21. Februar 2027 jeweils 11 Uhr, Prinzregententheater
* Münchener Bach-Chor / Münchener Bach-Orchester / Howard Arman Leitung
* Donnerstag, 3. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie

Wenn Musik zur Medizin wird, ist Dr. Eckart von Hirschhausen nicht weit. Im Prinzregententheater trifft er mit seinem Programm „Musik macht glücklich – und rettet die Welt“ auf den Pianisten Christoph Reuter. Hirschhausen – Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller – verbindet Klassik mit Kabarett und setzt auf den Gänsehauteffekt. Zwischen Bach und Beethoven entstehen musikalische Experimente, die Glückshormone in Bewegung bringen und Werke neu hörbar machen. Als Gründer der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ denkt er Gesundheit weiter: Für ihn ist Klimaschutz auch Gesundheitsschutz. Sein Gedanke zur Lage des Planeten: „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben.“
* mit Dr. Eckart von Hirschhausen und dem Pianisten Christoph Reuter
* Montag, 3. Mai 2027 20 Uhr, Prinzregententheater

Wenn in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz die ersten Klänge des Bandoneons erklingen, entsteht ein Raum zwischen Melancholie und moderner Klangkunst. Als Pianist, Bandoneonist und Komponist verbindet der aus Spanien stammende Claudio Constantini klassische Einflüsse mit modernen, neoklassizistischen Klangwelten und erschafft dabei einen unverwechselbaren Sound voller Intensität und Eleganz. Auf den Bühnen inter nationaler Konzerthäuser ebenso zuhause wie in der digitalen Musikwelt, begeistert Constantini mit Millionen Streams und einer stetig wachsenden Fangemeinde. In München präsentiert er im Rahmen seiner „Fragile“-Tour eigene Kompositionen – atmosphärische Klangbilder zwischen Tradition und Gegenwart. Die Chicago Tribune beschrieb sein Spiel als „vollkommene Eleganz am Klavier und Bandoneon“.
* Claudio Constantini Bandoneon & Klavier
* Freitag, 20. November 2026 19.30 Uhr Allerheiligen-Hofkirche


CANADIAN BRASS
Ob Barock, Klassik oder Jazz – Canadian Brass begeistert seit über 50 Jahren mit technischer Brillanz, Humor und mitreißender Spielfreude. Die fünf herausragenden Blechbläser verbinden Virtuosität mit spritzigen Arrangements, überraschenden Effekten und charmanten Einlagen, die das internationale Publikum zum Staunen bringen. Mit ihrem Programm „Happy New Year“ begrüßen sie das Jahr 2027 und präsentieren eigens arrangierte Werke von Johann Sebastian Bach, Georges Bizet, Johann Strauß, Leonard Cohen („Hallelujah“) sowie den Beatles. Gegründet wurde das Ensemble 1970 von Chuck Daellenbach und Gene Watts, die früh zeigten, wie vielseitig ein Blechbläserquintett klingen kann. Ein Markenzeichen sind ihre weißen Turnschuhe, deren Ursprung in der Arbeit mit dem kanadischen Nationalballett liegt: Um ihre Bühnenwirkung zu verfeinern, luden sie eine Tänzerin zu Proben ein, die ihnen riet, Ballettschuhe zu tragen. Diese sollten helfen, ein besseres Gefühl für Rhythmus, Körperhaltung und musikalischen Ausdruck zu bekommen – daraus entwickelten sich die bequemen Sneakers, die heute untrennbar mit dem Ensemble verbunden sind.
HAPPY NEW YEAR
Werke von Bach , Bizet , Johann Strauß , Leonard Cohen , The Beatles u. a.
* Sonntag, 31. Januar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater

Quadro Nuevo ist die europäische Antwort auf den Argentinischen Tango. Arabesken, Balkan-Swing, Balladen, waghalsige Improvisationen, Melodien aus dem alten Europa und mediterrane Leichtigkeit verdichten sich zu märchenhaften Klangfabeln. Seit 1996 touren die vier temperamentvollen Virtuosen durch die Welt, von Buenos Aires bis zur Carnegie Hall, stets getrieben von Neugier und Spielfreude. Aber ob auf renommierten Festivals oder in Konzertsälen – Quadro Nuevo begegnet seinem Publikum überall mit derselben Hingabe. Mit ihrem neuen Album kommen die Musiker im März 2027 ins Prinzregententheater. Gemeinsam mit dem internationalen Sufi-Weltmusik-Ensemble „Cairo Steps“ begegnet man einer spannenden Mischung aus klassisch arabischer Musik, Tango Oriental, hypnotischen Grooves, Jazz und Improvisation. Künstler aus Kairo und Köln, Bagdad und Bayern bilden eine verwegene „World Music“-Truppe aus zehn Vollblutmusikanten.
* Quadro Nuevo / Cairo Steps
* Mittwoch, 17. März 2027 20 Uhr, Prinzregententheater

Jede Note und jeden Moment bewusst spüren – so lädt der Pianist, Komponist und Neuropsychologe Nicolas Namoradze sein Publikum ein, Musik meditativ zu erleben. Denn Musik und Meditation sind eng verbunden. Auf dieser Grundlage entwickelte er ein außergewöhnliches Konzertkonzept: Achtsamkeitsübungen wechseln sich mit Klavierspiel ab und eröffnen eine neue Art, Musik zu erfahren. Dadurch führt er „das Publikum auf einen Pfad zwischen Empfindsamkeit und Verblüffung. Das Resultat? Eine Wucht“ (Augsburger Allgemeine). Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erzählt der promovierte Kognitionswissenschaftler: „Viele Menschen, die bei diesen Konzerten waren, sagen: ‚Ich habe seit Langem nicht mehr so fokussiert zugehört, weil ich wirklich dort war, statt über die Arbeit nachzudenken oder welche Mails ich noch beantworten muss.‘“ Auch am Klavier ist der Georgier ein Ausnahmetalent: An der renommierten Juilliard School in New York ausgebildet, begeistert er weltweit mit Solokonzerten und Auftritten mit führenden Orchestern. Sein Spiel wird als „funkelnd, empfindsam und farbenreich“ (New York Times) gepriesen. Nicolas Namoradze lädt ein zu einem besonderen Klaviernachmittag – mit angeleiteten Achtsamkeitsimpulsen und Mentalübungen.
* Bach Auszüge aus „Das wohltemperierte Klavier“ sowie Werke von Ravel u. a.
* Nicolas Namoradze Klavier
* Sonntag, 4. April 2027 16 Uhr Prinzregententheater

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH
Mit Klängen voller Hoffnung eröffnet das Jewish Chamber Orchestra Munich das Jüdische Neujahr 5787 („Rosh ha-Schana“) – das „Haupt des Jahres“. Dirigent Daniel Grossmann hat dafür ein Konzertprogramm zusammengestellt, das jüdische Volksmusik mit festlich-synagogaler Musik verbindet und so unterschiedliche Facetten jüdischer Klangtradition erlebbar macht. Die Gesangspartien dieser tief verwurzelten liturgischen Sakralmusik übernehmen die renommierten Kantoren Nachman Turgeman und Yitzchak Zelman. Es ist die Zeit der Besinnung, des Innehaltens und der Hoffnung auf einen guten, süßen Anfang. Diese Werte von Gemeinschaft und Neubeginn spiegeln sich im musikalischen Programm wider und machen das Konzert zu einem besonderen Erlebnis im Zeichen des jüdischen Jahreswechsels. Die Werke greifen dabei sowohl traditionelle Melodien als auch neue Arrangements auf.
* Jewish Chamber Orchestra Munich
Nachman Turgeman Kantor
Yitzchak Zelman Kantor
Daniel Grossmann Leitung & Moderation
* Dienstag, 13. Oktober 2026 20 Uhr Prinzregententheater

Im Jahr 2016 spielten Sebastian Knauer, Martin Tingvall, Joja Wendt und Axel Zwingenberger in Hamburg zum ersten Mal zusammen – seitdem sind sie dort fast jedes Jahr bei einem gemeinsamen Konzert in der Hamburgischen Staats oper oder der Elbphilharmonie zu erleben. Zum 10-jährigen Jubiläum vereinen sich die vier Pianisten erneut zu einem musikalischen Feuerwerk zwischen Klassik, Jazz und Improvisation und gehen erstmals gemeinsam auf Tour – mit einem Halt in München. Vier Meister ihres Fachs, jeder mit unverwechselbarem Stil, lassen dabei Blues und Boogie-Woogie ebenso einfließen wie klassische und jazzige Elemente. Wenn sich die Pianisten am Flügel abwechseln, begegnen oder gemeinsam musizieren, entsteht ein Klangpanorama voller Energie und Spielfreude.
* mit Sebastian Knauer, Martin Tingvall , Joja Wendt und Axel Zwingenberger
* Dienstag, 6. Oktober 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie

Kaum ein klassisches Werk ist so lebendig und anschaulich wie Antonio Vivaldis „Die Vier Jahreszeiten“. Seit 1725 begeistert die Komposition mit ihrer Mischung aus virtuoser Energie und feinen, ruhigen Momenten, die den Wandel der Natur im Jahresverlauf hörbar machen. Wenn das Meisterwerk des venezianischen Genies durch faszinierende Lichtinstallationen und aufwändige Videoanimationen erweitert wird, entfaltet sich ein immersives Gesamtkunstwerk. Immersive Konzepte befinden sich seit einigen Jahren auf regelrechtem Erfolgskurs – so sorgt auch dieses besondere Projekt seit seiner Premiere Anfang 2025 regelmäßig für ausverkaufte Konzertsäle. Im Januar 2027 ist es erneut in der Isarphilharmonie zu erleben. Modernste Technologien verschmelzen Bild und Ton zu einer multimedialen Illusion und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Die Musik erklingt live auf der Bühne, gespielt vom Münchener Kammerorchester, während das Publikum tief in Vivaldis Klangwelten eintaucht und die Kräfte und Stimmungen der Jahreszeiten hautnah erfährt. Eine einmalige Reise durch den Jahreslauf zwischen Schneestürmen und Sonnenglanz!
* Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4
* mit Lichtinstallationen und Videoprojektionen von Projektil Münchener Kammerorchester
* Sonntag, 10. Januar 2027 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

INTERNATIONAL FESTIVAL BALLET
Zwischen Fantasie und Wirklichkeit erzählt Peter I. Tschaikowskys „Der Nussknacker“ eine unsterbliche Geschichte voller Überraschungen, in der Traum und Realität verschmelzen. Kaum ein Werk verbindet musikalische Poesie und tänzerische Imagination so eindrucksvoll – und macht dabei eine energiegeladene, moderne Spielfreude sichtbar. Seit Generationen fasziniert Tschaikowskys Ballett das Publikum weltweit und gehört zu den festlichsten Höhepunkten der Weihnachtszeit. Ein verzauberter Nussknacker, ein kleines Mädchen und eine zauberhafte Weihnachtsnacht katapultieren das Publikum mitten hinein in ein lebendiges Märchen voller Glanz und Magie. Dabei entfaltet sich die Handlung in beeindruckenden, detailreichen Bildern. Im Prinzregententheater erwacht das klassische Ballett zu neuem Leben: Artistische Höchstleistungen, Pantomime, überraschende Licht- und Farbeffekte und elegante Choreografien verschmelzen zu einer vielschichtigen Wunderwelt. Vertraute Figuren wie Zuckerfee und Mäusekönig sowie Kaffee, Tee und Schokolade begegnen dem Publikum, doch immer wieder blitzen unerwartete Überraschungen auf: Gegenstände wirbeln in müheloser Leichtigkeit über die Bühne, eine Traum gestalt im Spiegelkostüm lässt sphärische Klänge aus einem gläsernen Orchester entstehen und ein Spaßvogel sorgt für charmante, heitere Akzente. Getragen wird all dies von Tschaikowskys unvergänglicher Musik – vom Blumenwalzer über den Tanz der Rohrflöten und den Chinesischen Tanz bis zum Schneeflocken-Walzer. Tänzer und Solisten des International Festival Ballet bilden ein elegantes, dynamisches Ensemble, das den „Nussknacker“ in neuem, funkelndem Glanz erstrahlen lässt. So entsteht ein Weihnachtsmärchen, das lange nachwirkt: spektakulär, festlich, voller Humor und Zauber – ein Gesamtkunstwerk, das Kinderaugen leuchten und Erwachsene staunen lässt.

Klassisches Ballett trifft auf Akrobatik: Tschaikowskys Ballettklassiker im Prinz regententheater

* International Festival Ballet mit Special Guests
Thekla / Mackay Märchenerzähler (jeweils 15.30 Uhr)
* Peter I. Tschaikowsky Musik
Marius Petipa Libretto / Lew Iwanow Choreographie
Elena Antsupova Inszenierung / Ivan Luzan Regie
Alexander Poliakov Lichtdesign
* Freitag, 18. Dezember 2026 19.30 Uhr
Samstag, 19. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Sonntag, 20. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Montag, 21. Dezember 2026 19.30 Uhr
Dienstag, 22. Dezember 2026 19.30 Uhr
Mittwoch, 23. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Freitag, 25. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Samstag, 26. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Sonntag, 27. Dezember 2026 15.30 & 19.30 Uhr
Donnerstag, 7. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr
Freitag, 8. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr
Samstag, 9. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr
Sonntag, 10. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr
Prinzregententheater
KONZERTE IM ADVENT UND AN DEN FESTTAGEN

Glänzende Instrumente, stilvolle Garderobe und der unverwechselbare Swing-Klang der 1930er bis 1950er Jahre: David Hermlin and his Swing Dance Orchestra ist eine der charmantesten und erfolgreichsten Big Bands Deutschlands. Die Musiker haben sich vom Scheitel bis zur Sohle einer Musikära verschrieben, die Namen wie Glenn Miller, Benny Goodman oder Duke Ellington hervorgebracht hat – stilecht und auch optisch bis ins kleinste Detail. Seit Anfang 2026 steht David Hermlin an der künstlerischen Spitze der Band und setzt damit die Tradition seines Vaters Andrej fort. Als erfahrener Musiker sorgt er für unvergessliche Swing-Konzerte voller Energie, Charme und Eleganz. Mit seinem Programm „Christmas Swing“ präsentiert das Ensemble eine romantische Weihnachtsrevue. Berühmte amerikanische Weihnachtsmelodien erklingen in authentischen Arrangements von David Hermlin, ganz im Stil der goldenen Big-Band-Ära. Vor einer zauberhaften Kulisse vereint das Ensemble am Tag vor Heiligabend besinnliche Momente mit groovendfestlichem Swing – mit maßgeschneiderter Garderobe, alten Mikrofonen und Originalinstrumenten. Ein Konzert, das ganz besonders auf Weihnachten einstimmt.
* Weihnachtsklassiker wie „Winter Wonderland“, „Let It Snow“, „Have Yourself A Merry Little Christmas“, „Santa Claus Is Coming To Town“, „White Christmas“, „Jingle Bells“ u. v. m.
* David Hermlin and his Swing Dance Orchestra mit Rachel Hermlin und Andrej Hermlin
* Mittwoch, 23. Dezember 2026 15 Uhr, Isarphilharmonie

Feiern Sie die Adventszeit mit den schönsten Melodien aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt! Das preisgekrönte A-cappella-Quartett German Gents nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise voller Vorfreude und Besinnlichkeit – von deutschen Klassikern bis zu amerikanischen Evergreens. Mit ihrem unverwechselbaren Klang, Charme und einer Prise Witz verleihen die vier jungen Sänger aus Berlin vertrauten Melodien neuen Glanz. Die German Gents wurden 2018 von ehemaligen Sängern des Berliner Staats- und Domchors gegründet und bereits ein Jahr später beim international besetzten A-cappella-Festival Leipzig vielfach ausgezeichnet. Seither wächst ihre Fangemeinde stetig – über alle Generationen hinweg. Auf Social Media begeistern sie mit ihrer Musik rund eine Million Follower. Am Vierten Advent gastieren sie im Prinzregententheater mit einer weihnachtlichen Matinee für die ganze Familie. Die Sänger führen charmant durch das Programm und verbinden die einzelnen Stücke zu einer stimmungsvollen Weihnachtsgeschichte.
* Sonntag, 20. Dezember 2026 11 Uhr, Prinzregententheater

PFARRER RAINER MARIA SCHIESSLER
Unnachahmlich volksnah hat der bayerische Volksdichter Ludwig Thoma die zeitlose Geschichte um das Gotteskind 1916 am Tegernsee in heimischer Mundart verfasst. Der durch seine unkonventionellen Predigten populäre Münchner Pfarrer Schießler nimmt sich dieser lyrisch-bayrischen Verse an und sorgt in der Adventszeit für eine besinnliche Andacht der anderen Art. Dazu passend erklingen die ursprünglichen Heilig-NachtGesänge nach Ludwig Thoma, die vom Werdenfelser Dreigsang als Familienmusik mit alpenländischen Liedern, Jodlern und Weisen authentisch dargeboten werden. Da spürt ein jeder sofort: Es weihnachtet sehr ...
HEILIGE NACHT – eine Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma
* Pfarrer Rainer Maria Schießler Rezitation Werdenfelser Dreigsang Familienmusik Elisabeth Rehm
* Mittwoch, 16. Dezember 2026 19 Uhr Prinzregententheater


Die Tage werden kürzer, das Licht gedämpfter: Die Adventszeit ist nicht mehr weit. Wie schön, wenn dann am Ersten Advent eine warme und besinnliche Stimmung aufkommt und die erste Kerze am Kranz erstrahlt. Hell, klar und scheinbar mühelos – so lässt sich auch das Klangideal der Wiener Sängerknaben beschreiben, die mit einer vor freudigbesinnlichen Matinee diesen Advent im Prinzregententheater einläuten. Mit ihrer unvergleichlichen Musikalität und ihrem reinen Ton, der so flexibel ist, dass er geistliche Musik ebenso wie weltliche Werke zum Klingen bringen kann, berühren sie Menschen jeden Alters und erfüllen jeden Raum mit stimmungsvollem Glanz. Als eines der Aushängeschilder der Musiknation Österreich feiern die Wiener Sängerknaben dieses Jahr das 100-jährige Bestehen ihrer weltweiten Tourneetätigkeit und blicken insgesamt auf eine eindrucksvolle, über 525-jährige Geschichte zurück.
* Eine stimmungsvolle Adventsmatinee: festliche Kirchenmusik und klassische Meisterwerke, dargeboten mit strahlend klarem Klang und unverwechselbarer Musikalität
* Wiener Sängerknaben
* Sonntag, 29. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater
Wenn Traudi Siferlinger zur Musi lädt, wird gefeiert: Die aus der BR-Fernsehsendung „Wirtshausmusikanten“ bekannte Moderatorin bürgt für Stimmung der besonderen Art. Beim „Winterfest der Wirtshausmusik“ serviert die Chiemgauerin urig-traditionelle Volksmusik, alpenländische Weisen sowie modern aufgespielten Tradimix – garniert mit heiteren und informativen Moderationen. Gemeinsam mit ihren Gästen präsentiert Traudi Siferlinger ein stimmungsvolles Konzert mit nicht nur musikalischen Überraschungen – schließlich sind die Rauhnächte eine geheimnisvoll-mystische Zeit ...
* mit Traudi Siferlinger, Cubaboarische Tradicional , Duo Hornsteiner Kriner, Familienmusik Servi , Pfarrer Rainer Maria Schießler sowie dem Vogelstimmen-Imitator Helmut Wolferstetter
* Sonntag, 27. Dezember 2026 15 Uhr, Herkulessaal

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL
Einmal mehr dürfen sich das Aschenbrödel und ihr Prinz auf eine ganz besondere Bühne freuen: Seit einigen Jahren verwandelt „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zur Weihnachtszeit ausverkaufte Konzertsäle in magische Schauplätze der Liebesgeschichte. Während der Märchenfilm auf einer Großbildleinwand läuft, spielt das Orchester Prague Royal Philharmonic den Film-Soundtrack von Karel Svoboda live – Szene für Szene synchron zu den romantisch-witzigen Abenteuern. Seit seiner Erst ausstrahlung 1973 ist das von Leichtigkeit getragene Film märchen mit seiner Schneekulisse und winterlichromantischen Stimmung nicht mehr aus dem Weihnachtsprogramm wegzudenken. Zu verdanken ist dieses filmische Weihnachtswunder kuriosen Umständen: Das ursprüngliche Dreh buch sah vor, dass Aschenbrödel über „blühende Wiesen“ läuft; weil aber die Filmstudios der tschechisch-deutschen Koproduktion für den Sommer bereits verplant waren, ließ Regisseur Václav Vorlíček die Geschichte in den Winter verlegen. Schon kurz nach dem Aschen brödel-Soundtrack erhielt Svoboda erste Aufträge aus dem Westen, und seine Titelmelodien für Zeichentrickfilme wie „Die Biene Maja“ oder „Nils Holgersson“ entstanden. Aber nur jene Melodie, zu der die Prinzessin auf ihrem Schimmel durch den Schnee jagt, vermag beim Publikum solch selige Glücksgefühle hervorzurufen.
* Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster Leitung
* Sonntag, 27. Dezember 2026 11 & 15 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2026 14.30 Uhr Isarphilharmonie

Als Tochter eines australischen Auslandskorrespondenten und einer Tanzkritikerin wuchs Sarah Willis in Tokio, Boston, Moskau sowie im britischen Surrey auf. Mit 14 stieß sie in der Schule auf das Horn, ein Instrument, das ihr Leben prägen sollte. 1991 wurde sie mit 23 Jahren als erste Musikerin aus dem Westen Mitglied der Staatskapelle Berlin. Und 2001 wurde Willis die erste Blechbläserin in der Geschichte der Berliner Philharmoniker, wo sie bis heute wirkt. Doch dem nicht genug: Ihr übersprudelndes Temperament und ihre unbändige Leidenschaft führten parallel zu Soloprojekten auf der ganzen Welt. Eine ganz spezielle Liebe hat die Hornistin und begeisterte Salsa-Tänzerin zu Kuba entwickelt. Aus dem sensationellen Erfolg ihres „Mozart y Mambo“-Projekts entsprang die „Sarahbanda“, mit der sie die fesselnden kubanischen Tanzrhythmen erforscht –mit einigen der talentiertesten Musiker Kubas und natürlich: ihrem Waldhorn. „Cuban Christmas“ vereint in neuen Arrangements Weihnachtsklassiker sowie Werke von Bach und Tschaikowsky mit mitreißendem kubanischem Groove.
* Bekannte Weihnachtsklassiker und neu arrangierte Werke von Bach , Tschaikowsky u. a.
* Sarah Willis & The Sarahbanda
* Samstag, 19. Dezember 2026 15 Uhr, Isarphilharmonie
Wenn Trompeten festlich strahlen und die Orgel den Raum in goldenes Licht taucht, liegt Weihnachten in der Luft. Im Herkulessaal entfaltet sich ein barocker Festakt mit Werken für Trompetenensemble und Orgel – getragen von einer Akustik, die jeden Ton leuchten lässt. Ein stimmungsvolles Konzert am Tag vor Heiligabend: feierlich, erhebend und voller Vorfreude.
* Werke für Trompetenensemble und Orgel sowie für Orgel solo von Johann Sebastian Bach u. a.
* Bach-Trompetenensemble München / Edgar Krapp Orgel / Arnold Mehl Leitung
* Mittwoch, 23. Dezember 2026 16 Uhr, Herkulessaal

Die Kammeroper München bringt
Humperdincks
„Hänsel und Gretel“ und Mozarts Oper „Così fan tutte“ auf die Bühne des Cuvilliés-Theaters

Goldene Logen, rotes Samtlicht, große Stimmen: Es gibt Orte, die mehr sind als Kulissen – sie erzählen Geschichte, atmen Kultur und verzaubern ihre Besucher vom ersten Moment an. Das Cuvilliés-Theater in der Münchner Residenz ist genau so ein Ort: ein Rokoko-Juwel, das mit seiner prunkvollen Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert wie gemacht ist für festliche Opernabende. Nicht ohne Grund wurde hier 1781 Mozarts Oper „Idomeneo“ uraufgeführt. In dieser Saison bringt die Kammeroper München zwei besondere Produktionen auf die Bühne – und setzt dabei seit über
HÄNSEL UND GRETEL
* Oper in drei Akten von Engelbert Humperdinck
Solisten und Orchester der Kammeroper München
Aris Alexander Blettenberg Musikalische Leitung & Arrangement
Dominik Wilgenbus Regie & Stückfassung
* Montag, 21. Dezember 2026 / Dienstag, 22. Dezember 2026
Mittwoch, 23. Dezember 2026 / Sonntag, 27. Dezember 2026
Montag, 28. Dezember 2026 / Dienstag, 29. Dezember 2026
Mittwoch, 30. Dezember 2026 / Donnerstag, 31. Dezember 2026
Samstag, 2. Januar 2027 / Sonntag, 3. Januar 2027
jeweils 19.30 Uhr (31. Dezember 2026 auch 15 Uhr), Cuvilliés-Theater
20 Jahren auf gezielte Nachwuchsförderung mit jungen Talenten, die durch stimmliche Qualität, Ausdruckskraft und mitreißende Spielfreude begeistern. Zur Weihnachtszeit verzaubert „Hänsel und Gretel“ das Publikum: Engelbert Humperdincks romantische Märchenoper verbindet die bekannte Geschichte mit Volksliedtradition und berührenden Momenten wie dem berühmten „Abendsegen“. Im neuen Jahr folgt die Mozart-Produktion „Così fan tutte“, die unter dem Motto „So machen es alle – wir machen es anders!“ eine frische Inszenierung voller Liebesschwüre, Intrigen und überraschender Wendungen zeigt.
* Oper in zwei Akten mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Textfassung nach Lorenzo da Ponte mit deutschen Rezitativen
* Solisten und Orchester der Kammeroper München
N.N. Musikalische Leitung
Vladimir Beleaev Arrangement / Beka Savić Regie
* Montag, 4. Januar 2027 / Dienstag, 5. Januar 2027
Mittwoch, 6. Januar 2027 / Donnerstag, 7. Januar 2027
Freitag, 8. Januar 2027 / Mittwoch, 20. Januar 2027
Donnerstag, 21. Januar 2027 / Freitag, 22. Januar 2027
Samstag, 23. Januar 2027 / Sonntag, 24. Januar 2027
jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

BREAKIN’ CIRCUS
Es ist das Showerlebnis in München zum Jahreswechsel 2026/27! Über Silvester und in der Neujahrswoche trifft im Prinzregententheater moderne Zirkusartistik auf Breakdance und kreiert ein völlig neues Showkonzept, das für unvergessliche Momente sorgt. Mit „Breakin’ Circus“ präsentieren die preisgekrönten Breakdancer der „DDC – Dancefloor Destruction Crew“ ein mitreißendes visuelles und urbanes Gesamterlebnis. Halsbrecherische Artistik, spektakulärer Breakdance, atemberaubende Lichteffekte und kraftvolle Musik verschmelzen zu einem Konzept, das Grenzen sprengt, die klassische Zirkustradition neu interpretiert und das Publikum in Staunen versetzt. Denn Breakdance und Zirkuskunst verbindet mehr, als man vermuten mag: außergewöhnliche Körperbeherrschung, Mut, Rhythmusgefühl und die Fähigkeit, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Genau aus dieser Verbindung schöpft „Breakin’ Circus“ seine besondere Faszination. So entsteht eine Show


der Extraklasse und ein packendes Spektakel – energiegeladen, überraschend und emotional. „Breakin’ Circus“ lädt ein zu einer Reise in eine neue, aufregende Welt der Unterhaltung.
BREAKIN’ CIRCUS
* Das Showerlebnis der DDC - Dancefloor Destruction Crew zum Jahreswechsel 2026/27
* Dienstag, 29. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr
Mittwoch, 30. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr
Donnerstag, 31. Dezember 2026 15 & 19.30 Uhr
Freitag, 1. Januar 2027 19.30 Uhr
Samstag, 2. Januar 2027 19.30 Uhr
Sonntag, 3. Januar 2027 15 Uhr
Prinzregententheater



Beschwingt ins neue Jahr: festliche Silvesterkonzerte in Münchens schönsten Konzertsälen
Im 16. Jahrhundert etablierte sich mit der Münchner Hofkapelle eine Eliteformation, deren Tradition heute von begeisterten Solisten und Spezialisten für Alte Musik fortgeführt wird. Unter dem Motto „Viva Vivaldi!“ erklingen in der Allerheiligen-Hofkirche Meisterwerke Vivaldis – und als krönender Abschluss seine „Vier Jahreszeiten“.
* Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“ op. 8/1-4 u. a.
* Hofkapelle München / Rüdiger Lotter Leitung
* Mittwoch, 30. Dezember 2026 19.30 Uhr Allerheiligen-Hofkirche
Das Beste zum Schluss: Voll Leidenschaft und Lebensfreude und in nostalgisch-akustischer Besetzung spielen Quadro Nuevo in ihrem Programm zum Jahreswechsel Melodien aus fernen Welten, die heute fast verklungen sind –ein Konzerterlebnis für Genießer.
* Donnerstag, 31. Dezember 2026 16 & 19 Uhr Hochschule für Musik und Theater (Großer Saal)
Das Silvesterkonzert der Münchner Symphoniker bietet auch heuer ein festliches Programm voller musikalischer Glanzpunkte. Es erklingen Klassiker von Webers „Freischütz“-Ouvertüre und Wagners „Waldweben“ aus „Siegfried“ bis zu Smetanas „Tanz der Komödianten“ aus „Die verkaufte Braut“. Offenbach sorgt mit dem berühmten „Can-Can“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ für funkelnden Esprit, bevor beliebte Werke der Strauß-Dynastie den Abend abrunden.
* Münchner Symphoniker
Joseph Bastian Leitung
* Donnerstag, 31. Dezember 2026 20 Uhr Isarphilharmonie

Opera Brass ist seit knapp 30 Jahren das Blechbläserensemble des Bayerischen Staatsorchesters. Zum Jahresausklang präsentiert das Ensemble im Cuvilliés-Theater einen Cocktail voller Musik und Überraschungen.
* Donnerstag, 31. Dezember 2026 11 Uhr Cuvilliés-Theater
Zum Jahresausklang lädt die „Festliche Silvestergala“ zu einem Konzert mit beliebten Klassikern ein. Festliche Klangpracht, große Melodien und schwungvolle Rhythmen sorgen für ein glanzvolles und zugleich zugängliches Konzerterlebnis. Ideal für alle, die das alte Jahr stilvoll verabschieden möchten – ganz gleich, ob sie regelmäßige Konzertgäste sind oder klassische Musik neu entdecken wollen.
* Händel Auszüge aus der „Feuerwerksmusik“ Mozart „Eine kleine Nachtmusik“ G-Dur KV 525 J. Strauß „An der schönen blauen Donau“ –Walzer op. 314 / Gershwin „Rhapsody in Blue“ Smetana „Die Moldau“ – Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“ u. a.
* Prague Royal Philharmonic / Danae Dörken Klavier / Heiko Mathias Förster Leitung
* Donnerstag, 31. Dezember 2026 19.30 Uhr Herkulessaal
Beschwingt ins Neue Jahr: Bei der NeujahrsMatinee der Münchner Symphoniker entführt das Orchester sein Publikum mit Wiener Walzer, Polka und Marsch sowie zeitlosen Klassikern in eine Welt voller Lebensfreude.
* Werke der Strauß-Dynastie u. a.
* Münchner Symphoniker / Daniel Spaw Leitung
* Samstag, 2. Januar 2027
Sonntag, 3. Januar 2027
jeweils 11 Uhr, Prinzregententheater


DIVINA COMMEDIA RELOADED
Mit seinem Programm „Divina Commedia Reloaded“ überschreitet das No Gravity Theatre die Grenzen der theatralischen Illusion. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen Realität und Spiegelung. Auf der Bühne bewegen sich sechs Tänzerinnen und Tänzer, sie fliegen durch die Luft und erschaffen unwirkliche Figuren. Alles – jede Geste, jede Haltung – ist mit millimetergenauer Präzision abgestimmt. So entstehen eindrucksvolle Bilder, die die Grenzen von Zeit und Raum auf lösen – ein schwebendes Bühnenuniversum, getragen vom mitreißenden Rhythmus einer musikalischen Reise von Klassik bis Rock.
Das Publikum taucht ein in ein spektakuläres visuelles Erlebnis, in dem sich Choreografie und Reflexion zunehmend überlagern, bis Realität und Illusion ununterscheidbar ineinanderfließen. Inspiriert von Dantes „Divina Commedia“ („Die göttliche Komö -
die“) wird die Reise durch die drei christlichen Reiche erzählt –Hölle, Fegefeuer und Paradies – die sich hier zu einer symbolischen Odyssee der Menschheit und ihrer inneren Seele verdichtet.
Die Presse beschrieb die außergewöhnliche Produktion als „poetisch, kraftvoll und aufregend – wie ein Traum, aus dem man nicht erwachen möchte“. Am Osterwochenende 2027 kommt No Gravity erstmals nach München.
NO GRAVITY – DIVINA COMMEDIA RELOADED
* mit Tänzerinnen und Tänzern des No Gravity Theatre
Emiliano Pellisari & Mariana Porceddu Choreografie
* Samstag, 27. März 2027 19.30 Uhr
Ostersonntag, 28. März 2027 19.30 Uhr
Ostermontag, 29. März 2027 15.30 Uhr
Prinzregententheater


Eine musikalische Zeitreise durch die Welt des Anime erwartet dich! „The Sound of Epic Anime“ vereint die bewegendsten Melodien und mitreißendsten Soundtracks der japanischen Animationskunst in einem spektakulären Konzerterlebnis. Die Münchner Symphoniker lassen die musikalischen Schätze von Studio Ghibli, die packenden Themes aus „Naruto“ und „Demon Slayer“ sowie die unvergesslichen Klänge aus „One Piece“ und „Dragon Ball“ in vollendeter Orchesterpracht erklingen. Die Anime-Kultur ist ein globales Phänomen, das durch seine künstlerische Vielfalt besticht: Von berührenden Geschichten über actiongeladene Abenteuer bis hin zu komplexen Dramen spricht das Genre Menschen aller Altersgruppen an. Dieses Konzert ist eine Einladung, die emotionale Kraft der Anime-Musik zu entdecken – egal ob du mit Klassikern wie Heidi aufgewachsen bist oder die neuesten Serien verfolgst. Durch den Konzertabend führt Nino Kerl, besser bekannt als „ninotakutv“ – einer der erfolgreichsten AnimeExperten im deutschsprachigen Raum. Mit spannenden Hintergrundinfos, Insider-Wissen und unterhaltsamen Anekdoten zu Serien, Filmen und deren Soundtracks eröffnet er dem Publikum neue Perspektiven auf die faszinierende Welt des Anime.
* Die Musik aus Demon Slayer, Naruto, One Piece , Attack on Titan , Studio Ghibli , Dragon Ball u. v. m.
* Münchner Symphoniker / Nino Kerl Moderation / John Jesensky Leitung
* Samstag, 23. Januar 2027 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

THE SOUND OF CLASSIC MOTOWN
Der „Motown-Sound“ eroberte in den 1960er Jahren die Musikwelt mit Weltstars wie „The Jackson Five“, „Diana Ross and The Supremes“, Stevie Wonder, „The Temptations“, Marvin Gaye, „The Four Tops“ und vielen mehr. Das Erfolgsrezept von Label-Gründer Berry Gordy Jr. war dabei so simpel wie genial. Er übertrug den stampfenden Rhythmus der „Motor Town“ Detroit in pulsierende Bässe sowie vorwärtsdrängende Backbeats – und ließ darüber inbrünstig gesungenen, mehrstimmigen Harmoniegesang erklingen: schwarzer Soul, der die Hörer zum Tanzen verführte und Nr. 1-Hits wie am Fließband hervorbrachte. „The Sound of Classic Motown“ ist eine Hommage an die Blütezeit des legendären Plattenlabels. Eine 25-köpfige Besetzung aus Band und hochkarätigen Gesangssolisten bringt die Höhepunkte der revolutionären Soul-Ära energiegeladen und authentisch auf die Bühne.
* mit allen großen Hits der Motown-Ära: „Stop! In the Name of Love“, „Papa was a Rollin’ Stone“, „Let’s Stay Together“, „Signed, Sealed, Delivered” u. v. m.
* Freitag, 16. Oktober 2026 20 Uhr, Prinzregententheater

Sie sind mit über 2,5 Millionen Zuschauern die weltweit erfolgreichsten musikalischen Verkünder der christlicher Botschaften: die stimmgewaltigen Gesangssolisten der Harlem Gospel Singers und ihre sechsköpfige All-Star-Band. Mit viel Groove und ihrem unverwechselbaren Sound eroberte das fulminante Gospelphänomen die Metropolen Amerikas und Europas. Die Kölnische Rundschau attestiert: „Immer wieder Standing Ovations. Die Harlem Gospel Singers präsentieren kein reines Konzert, sondern eine ganze Lebensart!“ Großartige Songs wie „Amazing Grace“, „When The Saints Go Marching In“ oder „Oh Happy Day“ sind Teil des Programms. Anfang der 1990er Jahre im New Yorker Stadtteil Harlem gegründet, zeigen die Harlem Gospel Singers die zentrale Bedeutung des Gospels für die amerikanische Musikkultur. Seit den Anfängen im 18. Jahrhundert bis heute haben Spirituals und Gospel so gut wie alle Formen populärer Musik beeinflusst: Blues, Soul, R&B, Jazz, Rock und sogar Hip-Hop sowie Country. Gleichzeitig haben diese verschiedenen Stilrichtungen Eingang in die Gospelmusik gefunden. Die spektakuläre und mitreißende Show lässt ihr Publikum mit großartigen, stimmungsvollen Songs die ganze Geschichte des Gospels hautnah erleben.
* Sonntag, 17. Januar 2027 19 Uhr Isarphilharmonie

Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr., auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“, sind die größten Showlegenden aller Zeiten. Die gemeinsamen Live-Auftritte in den 1960er Jahren waren die Showbiz-Attraktion in Las Vegas und absoluter Publikumsmagnet. „Rat Pack – Swingin’ At The Sands“ lässt genau dies nun wieder lebendig werden. Die drei Darsteller Tom Russell Fox (Frank Sinatra), Glenn Macnamara (Dean Martin) und Jim Whitley (Sammy Davis Jr.) überzeugen mit ihrem außergewöhnlichen Talent und versetzen ihre Zuschauer in die glamouröse Zeit am Strip in Las Vegas. Im Gepäck: unsterbliche Evergreens wie „I’ve Got You Under My Skin“, „Mr. Bojangles“, „New York, New York“, „That’s Life“, „My Way“ und viele mehr. Neben der detailgetreuen Rekonstruktion des Stils, des Flairs und der wunderbaren Gesangsleistung dieser Legenden begeistern die Protagonisten in „Rat Pack – Swingin’ At The Sands“ ihr Publikum jedes Mal aufs Neue und lassen den Eindruck entstehen, als hätte man die drei bedeutendsten Entertainer des amerikanischen Showbiz einmal selbst live erlebt.
RAT PACK – SWINGIN’ AT THE SANDS
* mit den Stars der Londoner West-End-Show „The Rat Pack –Live From Las Vegas“: Tom Russell Fox als Frank Sinatra, Glenn Macnamara als Dean Martin und Jim Whitley als Sammy Davis Jr. – in Begleitung eines großen musikalischen Ensembles
* Montag, 4. Januar 2027 19.30 Uhr
Dienstag, 5. Januar 2027 19.30 Uhr
Mittwoch, 6. Januar 2027 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater

Die spektakuläre Tanz-Show aus New York! „Rock the Ballet“ bricht alle Regeln und katapultiert den klassischen Tanz direkt ins 21. Jahrhundert. Hier trifft ein Weltklasse-Tanzensemble auf die gewaltige Energie der angesagtesten Rock- und Pop-Songs. Mit einer einzigartigen Mischung aus präziser Ballett-Technik, atemberaubender Akrobatik und modernem Streetdance setzt diese Show neue Maßstäbe. Hinter diesem Phänomen steht die Vision der gefeierten Choreografin Adrienne Canterna. Alle Tänzerinnen und Tänzer der Show haben eine fundierte, klassische Ballettausbildung an den renommiertesten Tanzakademien und Schulen der USA absolviert. Diese hochkarätige Grundlage ermöglicht es dem Ensemble, die Grenzen zwischen den Genres mühelos zu überschreiten und höchste Schwierigkeiten mit spielerischer Leichtigkeit zu meistern. Seit der Uraufführung 2008 hat „Rock the Ballet“ mehr als eine Million Zuschauer weltweit begeistert und für ausverkaufte Häuser von New York bis Berlin gesorgt. Das Konzept bricht bewusst mit Traditionen, um ein junges, modernes Publikum ebenso zu fesseln wie langjährige Tanzbegeisterte. 2027 geht „Rock the Ballet“ endlich wieder auf Tour und präsentiert eine neue Show, die beweist: Tanz war noch nie so aufregend!
* in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater München, Limelight Live Entertainment und Collien Konzert & Theater GmbH
* Samstag, 13. Februar 2027 15 & 19.30 Uhr / Sonntag, 14. Februar 2027 14.30 & 19 Uhr
Dienstag, 16. Februar 2027 19.30 Uhr / Mittwoch, 17. Februar 2027 19.30 Uhr
Donnerstag, 18. Februar 2027 19.30 Uhr / Freitag, 19. Februar 2027 19.30 Uhr
Samstag, 20. Februar 2027 15 & 19.30 Uhr / Sonntag, 21. Februar 2027 14.30 Uhr
Deutsches Theater München

Von Martha Reeves und Gladys Knight über Aretha Franklin, Diana Ross und Tina Turner bis hin zu Whitney Houston und Amy Winehouse: Mit ihren einzigartigen Stimmen und unvergänglichen Hits haben diese Soul-Sängerinnen die Musikgeschichte geprägt und den Sound der Soulmusik maßgeblich beeinflusst. „The Queens of Soul“ ist eine Hommage an all diese Legenden – regelrecht ihr Gipfeltreffen. Sechs großartige Sängerinnen präsentieren Juwelen der unsterblichen Soul-Diven, unterstützt von einer hochkarätigen Band, die der Show ihren unverwechselbaren Sound verleiht. Große Emotionen, einmalige Erinnerungen und Party-Stimmung sind garantiert, wenn vom ersten bis zum letzten Takt beeindruckende Interpretationen absoluter Mega-Hits erklingen und den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Ohrwürmer machen.
* mit den Hits „Respect“, „At Last“, „Dancing In The Streets“, „Nutbush City Limits“, „Baby Love“, „Stop! In The Name Of Love“, „I Wanna Dance With Somebody“, „Midnight Train To Georgia“ u. v. m. * Montag, 28. Dezember 2026 20 Uhr, Herkulessaal

Wenn die größten ElectronicDance-Hymnen auf ein LiveOrchester, renommierte DJs, herausragende Sängerinnen und Sänger sowie beeindruckende visuelle Effekte treffen und miteinander verschmelzen, entsteht ein überwältigender Rausch aus Sound, Licht und Emotionen, der seit Jahren weltweit tausende Besucher begeistert. Nach der erfolgreichen Premieren-Tour kehrt „Synthony“ nun erneut nach Europa zurück. Die bedeutendsten Tracks der Dance Music, von Avicii bis David Guetta, werden neu interpretiert und entfalten sich in einem einzigartigen Zusammenspiel aus Club-Feeling und der Atmosphäre eines Konzertsaals: Orchestrale Arrangements treffen auf pulsierende Beats, kraftvolle Stimmen und mitreißende visuelle Inszenierungen. Im Oktober gastiert „Synthony“ in der Olympiahalle – ein Live-Erlebnis, das unter die Haut geht und in die faszinierende Welt der elektronischen Musik eintauchen lässt.
* mit Musik von Avicii , Calvin Harris , Swedish House Mafia , Eric Prydz , Darude , David Guetta u. a.
* Freitag, 30. Oktober 2026 20 Uhr, Olympiahalle

Kein Zweifel, ein Sieg beim Eurovision Song Contest ist noch lange keine Garantie für eine jahrzehntelange, weltumspannende Karriere. Eine Band jedoch hat ihren Ersten Platz des europaweiten Wettbewerbs 1974 in einen kometenhaften Erfolg verwandeln können, der noch heute anhält und in der Musikgeschichte seinesgleichen sucht: ABBA. Das Sänger-Quartett Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid schenkte der Welt die wohl brillantesten Pop-Hits aller Zeiten: Mit rund 400 Millionen verkauften Tonträgern gehören sie zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte, und das bei nur neun Jahren aktiven Be stehens. Denn früh und plötzlich trennte sich die schwedische Formation. Doch die Legende lebt weiter! Musicals, Filme sowie ein lang erhofftes und dennoch überraschendes virtuelles Comeback mit einem neuen Album 2021 schreiben die ABBA-Story weiter. Die Band ABBA 99 lässt in ihrer authentischen Bühnenshow die zeitlose Musik der vier Schweden in den kultigen Klamotten lebendig werden – jede Menge Ohrwürmer und ein unvergleichliches Feeling der 1970er sind garantiert!
* ABBA 99 präsentiert die großen ABBA-Hits „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Waterloo“, „Thank You For The Music”, „The Winner Takes It All“, „Voulez-Vous“, „I Have A Dream“ u. v. m.
* Samstag, 20. Februar 2027 20 Uhr Prinzregententheater

Bei bisherigen ausverkauften Aufführungen überschlug sich die Presse vor Begeisterung, und das Publikum tobte – nun kommt die Italo-Pop-Revue „Azzurro“ ins Prinzregententheater. Seit seinem Debüt 2002 ist das Ensemble „I Dolci Signori“ auf Tour und trifft mit seiner einzigartigen musikalischen Philosophie und der Verbindung von italienischem Lebensgefühl, Authentizität, musikalischer Professionalität und südländischer Spielfreude mitten ins Herz der stetig wachsenden Fangemeinde. Mittlerweile sind sie die erfolgreichste Italo-Band Deutschlands. Die Künstler nehmen ihre Zuschauer mit auf eine musikalische Reise durch Italien: Klassiker wie „Azzurro“, „Senza una donna“ oder „Gloria“ werden gekonnt in den Handlungsstrang eingebunden und sorgen für Urlaubsstimmung. In den Spielszenen erleben die Zuschauer Rocky auf seiner turbulenten Reise, um seine Jugendliebe Gloria zu retten –viele Klischees über „die Deutschen“ und „die Italiener“ werden dabei höchst amüsant auf die Schippe genommen – ein funkelndes Italo-Pop-Roadmovie …
* AZZURRO – die Italo-Pop-Revue von Stefan Tilch & I Dolci Signori
* Montag, 25. Januar 2027
Dienstag, 26. Januar 2027
jeweils 19.30 Uhr, Prinzregententheater

Das Ensemble „40 Fingers“ gehört zweifelsohne zu den spannendsten Crossover-Formationen unserer Zeit. Energiegeladen und temperamentvoll, mit technischer Brillanz, genialen Arrangements und dem charakteristischen Finger picking erschaffen vier Gitarristen Klänge von emotionaler Tiefe, die Millionen von Menschen berührt und in ihren Bann zieht – so waren bereits Anfang 2026 zwei Konzerte in München restlos ausverkauft. Das dargebotene Reper toire rangiert zwischen Klassik und bekannten Klassikern aus Rock und Pop –ergänzt durch lateinamerikanische Einflüsse und Anleihen aus dem Jazz. Besonders hervorzuheben ist ihr Arrangement von Queens „Bohemian Rhapsody“, das mehr als 12 Millionen YouTube-Aufrufe verzeichnet. Auf der Bühne überwinden ihre Darbietungen mühelos sprachliche und kulturelle Grenzen und sorgen für ein atemberaubendes, unmittelbar berührendes Konzerterlebnis.
* Sonntag, 31. Januar 2027 19 Uhr, Isarphilharmonie

Discomania ist eine glanzvolle Reise in die unvergessliche Welt des Disco-Sound: Funkige Basslinien, ein großer Bläsersatz und mitreißende Grooves lassen den Spirit der 1970er und 1980er Jahre aufleben. 17 Künstler aus Solisten und Band feiern die großen Ikonen dieser Ära wie Donna Summer, Earth, Wind & Fire, Kool & The Gang, Diana Ross und Whitney Houston und präsentieren ihre Hits in einer energiegeladenen, stilvoll inszenierten Live-Performance. Jeder Song wird zu einem musikalischen Höhepunkt, der den Zauber des Disco-Sound neu erstrahlen lässt. Discomania vereint Nostalgie, Tanzlust und Glamour zu einem schillernden Erlebnis.
* Freitag, 30. April 2027 20 Uhr, Prinzregententheater
GOODBYE MY LOVE GOODBYE

Mireille Mathieus Werdegang gleicht einem modernen Märchen: Was mit den Träumen eines kleinen Mädchens aus einfachen Verhältnissen begann, wurde zu einer unglaublich erfolgreichen Weltkarriere, die ihresgleichen sucht. Mit vier Jahren stand das Stimmwunder bereits auf einer Bühne, wurde 1964 als 18-Jährige bei einem französischen Gesangswettbewerb entdeckt und galt schnell als die neue Edith Piaf. Der Rest ist Geschichte. Vor allem zu ihren deutschen Fans hat der „Spatz von Avignon“, wie sie liebevoll genannt wird, eine besondere Verbindung. Ihre großen Hits wie „Hinter den Kulissen von Paris“, „Akropolis Adieu“, „La Paloma Ade“ oder auch „An einem Sonntag in Avignon“ dürfen demnach auch auf der Abschiedstournee 2026 nicht im Repertoire fehlen.
* Montag, 16. November 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie


Zwei ungleiche Helden, eine epische Geschichte über Freundschaft trotz aller Gegensätze, über Mut und Abenteuer, voller Humor und mitreißender Action – die Produktionsfirma DreamWorks erschafft atemberaubende Filmträume für die ganze Familie. So auch in der Geschichte des jungen Wikingers Hicks, der sich über die Konventionen seines Dorfes hinwegsetzt und sich mit einem seiner tödlichsten Feinde anfreundet – einem Drachen. Das bezaubernd animierte Leinwandabenteuer „Drachenzähmen leicht gemacht“ lebt von seinen Charakteren, von großartigen Bildern – und nicht zuletzt von einem Score, der all das mit musikalischem Leben erfüllt. Komponist John Powell erhielt für seine Filmmusik neben vielen anderen Auszeichnungen 2011 auch eine Nominierung für den Oscar und den Golden Globe. Für das besondere Filmmusik-Erlebnis in der Isarphilharmonie wird der Film auf Großbildleinwand präsentiert, dazu spielt live das auf den großen Hollywood-Sound spezialisierte Pilsen Philharmonic Orchestra. Ein eindrucksvolles Film-Gesamtkunstwerk und Konzerterlebnis von besonderer Intensität – erstmals live in München erlebbar.
* Film in deutscher Sprache
* Pilsen Philharmonic Orchestra / Caleb Young Leitung
* Sonntag, 3. Januar 2027 / Montag, 4. Januar 2027 jeweils 15 Uhr, Isarphilharmonie


Mit „Kevin – Allein zu Haus“ schuf Regisseur Chris Columbus 1990 einen Film, der bis heute Generationen begeistert. Für viele gehört die Geschichte rund um Kevin McCallister (Macaulay Culkin) fest zur Winter- und Weihnachtszeit – nicht zuletzt dank der zwei ebenso chaotischen wie unvergesslichen Ganoven Harry (Joe Pesci) und Marv (Daniel Stern). Der Kultfilm wird nun mit „Kevin – Allein zu Haus: Live in Concert“ zu einem besonderen Erlebnis, das im Dezember erstmals in München zu erleben ist. Während der Film in voller Länge auf Kinoleinwand zu sehen ist, spielt ein großes Orchester die Filmmusik synchron zum Geschehen. Gemeinsam mit einem Chor entsteht ein Klangbild, das die Emotionen der Geschichte direkt ins Publikum trägt. Die Musik von John Williams ist dabei weit mehr als Begleitung: Sie gibt dem Geschehen seinen Glanz, verstärkt die großen wie die leisen Momente und sorgt live gespielt für echtes Gänsehaut-Feeling. An zwei Aufführungstagen verwandelt sich die Isarphilharmonie in einen Ort voller winterlicher Magie und unvergesslicher Momente.
* Film in deutscher Sprache
* Prague Royal Philharmonic / Caleb Young Leitung
* Montag, 21. Dezember 2026 / Dienstag, 22. Dezember 2026 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Seit J.R.R. Tolkien sein dreiteiliges Epos im Jahr 1954 veröffentlichte, hat „Der Herr der Ringe“ Millionen Leser beeindruckt und in die Welt von Mittelerde entführt. 2001 kam endlich die atemberaubende Verfilmung in die Kinos, als größte und aufwändigste Filmproduktion aller Zeiten. Filmmusik-Komponist Howard Shore gestaltete dazu ein voll durchkomponiertes, Oscar- und Grammy-prämiertes musikalisches Werk, das die Handlung mit emotionalen, komplex verwobenen Themen begleitet und jeder Kultur in Mittelerde eigene Motive zuweist. Grund genug, um diese wunderbare Musik live zum Film zu erleben, gespielt von über 200 Mitwirkenden! Die Originaltonspur des Films, reduziert um die Musik, sorgt für den richtigen Kinosound. Auf einer eigens eingerichteten Großbildleinwand wird eine der erfolgreichsten Verfilmungen der Kinogeschichte so zu einem multimedialen Erlebnis, dessen emotionale Kraft in der grandiosen Live-Musik kulminiert und dem sich niemand entziehen kann.
* Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
* Pilsen Philharmonic Orchestra
TUM-Chor / Wolfratshauser Kinderchor
N.N. Leitung
* Freitag, 19. März 2027 18.30 Uhr Olympiahalle

Tom Cruise in der Rolle seines Lebens: Tony Scotts Film „Top Gun“ aus dem Jahr 1986 erreichte atemberaubende Flughöhen, nicht zuletzt durch den Soundtrack von Harold Faltermeyer und den weltberühmten Song „Take My Breath Away“. 36 Jahre später folgte die Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ von Joseph Kosinski – sie gilt mit sechs OscarNominierungen und einem gewonnenen Oscar als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Den Soundtrack komponierte erneut Harold Faltermeyer, diesmal unterstützt von den Oscar-Preisträgern Hans Zimmer und Lady Gaga sowie Lorne Balfe als Co-Komponisten. Mit seiner Mischung aus packender Action, ikonischen Bildern und emotionaler Musik begeistert der Film Kinofans auf der ganzen Welt. Im Februar 2027 ist „Top Gun: Maverick“ erneut in der Isarphilharmonie auf Großbildleinwand zu sehen, während das Pilsen Philharmonic Orchestra unter der Leitung von John Jesensky den Soundtrack live zum Leben erwachen lässt.
* Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
* Pilsen Philharmonic Orchestra / John Jesensky Leitung
* Freitag, 5. Februar 2027 / Samstag, 6. Februar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie


„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …“ Seit Jahrzehnten begeistert die größte Science-Fiction-Saga der Filmgeschichte Millionen von Fans aller Generationen. Dabei ist die von George Lucas geschaffene Welt bis ins kleinste Detail durchdacht. In „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ von 1977 steht die Galaxie nach Vernichtung der Jedi-Ritter unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Angeführt von Prinzessin Leia gelingt es einer Rebellen-Gruppe, die Baupläne für den Todesstern zu stehlen und das Imperium in Aufruhr zu versetzen. Die Pläne gelangen zum alten Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der mit seinem Schüler Luke Skywalker und den Schmugglern Han Solo und Chewbacca den Kampf gegen das Imperium aufnimmt. Das Pilsen Philharmonic Orchestra spielt John Williams’ preisgekrönte Musik zur Aufführung, während gleichzeitig der komplette Film auf einer Großbildleinwand zu sehen ist. Dabei stehen die Konzerte ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des Science-Fiction-Klassikers, das 2027 weltweit gefeiert wird und dem Kultfilm eine besondere Würdigung verleiht.
* Film in deutscher Sprache

* Pilsen Philharmonic Orchestra / Caleb Young Leitung
* Samstag, 2. Januar 2027 / Sonntag, 3. Januar 2027 / Montag, 4. Januar 2027 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie


„Manchmal muss man einfach raus aus seinem Leben – um es wirklich zu finden.“ Dieser Gedanke steht im Zentrum der romantischen Komödie „Liebe braucht keine Ferien“ von Regisseurin Nancy Meyers. Amanda (Cameron Diaz) aus Los Angeles und Iris (Kate Winslet) aus England, beide enttäuscht von der Liebe, lernen sich online kennen und entscheiden sich spontan zum Tausch ihrer Wohnungen über die Feiertage. Was als Flucht beginnt, entwickelt sich nicht nur zu einer Reise in eine neue Umgebung, sondern auch zu überraschenden Begegnungen und romantischen Gefühlen mit Miles (Jack Black) bzw. mit Graham (Jude Law). Dieses Jahr wird der Winterklassiker in der Isarphilharmonie zu einem besonderen Erlebnis – mit der mitreißenden Filmmusik von Hans Zimmer, live gespielt vom Prague Royal Philharmonic. Ein besonderes Konzerterlebnis voller Romantik, Humor und der unerschütterlichen Hoffnung, dass wahre Liebe keine Grenzen kennt.
* Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
* Prague Royal Philharmonic / Heiko Mathias Förster Leitung
* Freitag, 25. Dezember 2026 / Samstag, 26. Dezember 2026 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Für die Traumfabrik Hollywood kreierten die Komponisten Hans Zimmer und John Williams hunderte international bekannte Soundtracks, ergatterten – von Oscar bis Emmy – Preise vielseitig wie ihre Werke und erreichten bereits zu Lebzeiten Legendenstatus. Beim Filmmusikspektakel „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ kann das Publikum die musikalischen Höhepunkte der beiden Komponisten live erleben. Im Frühjahr 2027 geht das Projekt mit neuem Programm in die nächste Runde – mit neuen musikalischen Höhepunkten, orchestraler Klangkraft und nostalgischem Kopf kino, das Filmgeschichte hörbar werden lässt –symphonisch zum Leben erweckt vom Pilsen Philharmonic Orchestra & Choir unter der Leitung von Chuhei Iwasaki. Ein Erlebnis mit Kopfkino und wahrhaft ausgezeichneten Hörerlebnissen, das nicht nur Filmfans vereint.
* Musik aus den Filmen Star Wars , Fluch der Karibik , Harry Potter, Interstellar, Indiana Jones , The Dark Knight , Schindlers Liste , The Rock u. v. m.
* Pilsen Philharmonic Orchestra & Choir / Chuhei Iwasaki Leitung / Daniel Boschmann Moderation
* Samstag, 20. März 2027 19.30 Uhr / Sonntag, 21. März 2027 15 Uhr
Dienstag, 23. März 2027 19.30 Uhr / Mittwoch, 24. März 2027 19.30 Uhr
Isarphilharmonie

Zum Auftakt in das neue Jahr erwacht die Musik von 007 erneut in der Isarphilharmonie zum Leben. Live präsentiert vom Pilsen Philharmonic Orchestra, einer Band und zwei herausragenden Sängern, sind die legendären Bond-Songs in all ihrer Strahlkraft und Intensität zu hören. Am Erfolgsrezept „James Bond“ stimmt alles: starke Frauen, schnelle Autos, spektakuläre Stunts und atemberaubende Verfolgungsjagden. In 25 Filmen hat es der berühmt-berüchtigte MI6-Agent geschafft, die Menschheit an den exotischsten Schauplätzen der Welt vor den bedrohlichsten Bösewichten zu retten und nebenbei die aufregendsten Frauen zu verführen – stets mit Stil, Charme und einem geschüttelten, niemals gerührten Martini. Für die unvergänglichen Soundtracks und Titelsongs sind Filmmusikgrößen wie John Barry, David Arnold und Hans Zimmer verantwortlich. Durch den Abend führt Dietmar Wunder: Seit vielen Jahren leiht er als deutscher Synchronsprecher Daniel Craig seine einzigartige Stimme. Mit Charme, Humor und spannenden Anekdoten aus der Welt von 007 führt er als Moderator durch das Programm und verbindet die Musik mit Geschichten, die nicht nur Bond-Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zeit den Smoking anzulegen ...
* Musik aus den Filmen Liebesgrüße aus Moskau , Goldfinger, Feuerball , Man lebt nur zweimal , Diamantenfieber, Leben und sterben lassen , GoldenEye , Casino Royale , Skyfall , Keine Zeit zu Sterben u. a.
* Pilsen Philharmonic Orchestra mit Band und Solisten / Dietmar Wunder Moderation Chuhei Iwasaki Leitung
* Freitag, 8. Januar 2027
Samstag, 9. Januar 2027
jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie


Nach dem großen Erfolg von „Der nasse Fisch – Eine musikalische Lesung“ schlagen das Moka Efti Orchestra und Benno Fürmann ein neues Kapitel auf: Das Bühnenprojekt „Der Vorhang fällt“, inspiriert von Volker Kutschers Roman „Märzgefallene“ – eine Vorlage zur TV-Serie „Babylon Berlin“ – feiert im März 2027 im Prinzregententheater Premiere. Die Produktion führt das Publikum zurück in die dramatischen Umbrüche Anfang der 1930er Jahre. Während „Der nasse Fisch“ den Kosmos der späten Weimarer Republik einfing, richtet „Der Vorhang fällt“ den Blick auf deren Ende – auf den Wendepunkt zwischen Leichtigkeit und Bedrohung. Das Moka Efti Orchestra knüpft musikalisch an seinen unverwechselbaren Stil an und erweitert ihn zugleich um neue, eigens für dieses Projekt komponierte Stücke, zwischen Jazz, Chanson und orchestraler Wucht. Benno Fürmann übernimmt erneut die zentrale Rolle als Erzähler und Stimme der Figuren – intensiv, vielschichtig und ganz nah am Geschehen. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren – welche Entscheidungen treffen sie, wenn sich die Welt um sie herum unwiderruflich verändert?
* „Der Vorhang fällt“: Ein Bühnenprojekt zwischen Literatur und Musik mit Benno Fürmann und dem Moka Efti Orchestra , der Original Big Band aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ –Auszüge aus „Märzgefallene“ von Volker Kutscher
Die Vorlage zur„BabylonTV-Serie Berlin“
* Samstag, 20. März 2027 19.30 Uhr / Sonntag, 21. März 2027 15.30 Uhr Prinzregententheater

Eine besondere Begegnung von Literatur und Musik: Die Autorin Julia Quinn – oftmals als „Jane Austen unserer Zeit“ bezeichnet – liest in der Isarphilharmonie aus ihren „Bridgerton“-Romanen, die im England des frühen 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Seit mehr als 25 Jahren begeistert die US-Amerikanerin ein internationales Publikum mit ihrem unverwechselbaren Stil, der feinen Humor, erzählerische Leichtigkeit und ein ausgeprägtes Gespür für emotionale Zwischentöne verbindet. Im Zentrum ihrer erfolgreichen Buchreihe „Bridgerton“ steht eine einflussreiche Familie, deren acht Geschwister sich in der Londoner High Society zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Sehnsüchten auf die Suche nach Liebe und Glück begeben. Die einzelnen Romane sind in sich abgeschlossen und entfalten zugleich ein facettenreiches Gesamtbild der Epoche. Die berühmte Reihe wird in mehreren Staffeln von Netflix verfilmt, die weltweit ein Millionenpublikum begeistern. Musikalisch begleitet wird die Lesung von einem Streichquartett, das ausgewählte Themen der Serie spielt. So entsteht ein atmosphärischer Abend voller Esprit, feinem Witz und Quinns unverwechselbarem Stil.
* Eine musikalische Lesung (in englischer Sprache):
Die Autorin Julia Quinn liest aus ihren „Bridgerton“-Romanen –begleitet vom Hokkaido Quartett
* Samstag, 19. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie

Sie zählt zu den wichtigsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Nach dem großen Erfolg ihres inzwischen verfilmten Debütromans „22 Bahnen“ richtet sich der Blick nun auf Caroline Wahls neuen Roman „1999 Meter über dem Meer“, aus dem die Autorin im Prinzregententheater Auszüge liest. Zwischen Sehnsucht und Selbstinszenierung, Absturz und Aufbruch erzählt sie darin von einer jungen Frau, die hoch hinauswill – koste es, was es wolle. Mit scharfem Blick, Witz und großer emotionaler Wucht entsteht das Porträt einer Generation zwischen Freiheitsdrang, Überforderung und der Frage, wer man eigentlich sein möchte. Von Bali über Berlin bis nach St. Moritz bewegt sich die Protagonistin mit ihren knallorangen gefärbten Haaren plötzlich zwischen den Reichen und Schönen und gibt sich als Künstlerin aus. Doch hinter der glitzernden Oberfläche wachsen Zweifel, Sehnsucht – und die Begegnung mit einem Mann, der alles ins Wanken bringt. „Die Autorin führt deutlich vor: Sie ist eine junge Frau, und sie hat alles in der Hand. Das ist ihre Botschaft“, schrieb die Süddeutsche Zeitung
* Die Autorin Caroline Wahl liest aus ihrem neuen Roman „1999 Meter über dem Meer“
* Sonntag, 18. Oktober 2026 15.30 Uhr Prinzregententheater



„Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen …“ – und müssen doch täglich miteinander auskommen. Wenn bereits morgens das Frühstücksei zu lang gekocht hat und abends die Meinungen über die Feierabendgestaltung auseinandergehen, wird es kritisch. Genau dies hat Loriot in seinen legendären, 1983 veröffentlichten „Szenen einer Ehe“ auf den Punkt gebracht. Sein Gespür für das Zwischenmenschliche und die Komik der alltäglichen Kommunikation zeigen Loriot als einen scharfsinnigen Kenner der nur allzu menschlichen Komödien. Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen. Gemeinsam und gegeneinander kämpfen sie mit Stolpersteinen, die einem der Alltag in den Weg legt, und natürlich mit den unüberwindbaren Tücken der Paarbeziehung. Denn wie sagte noch Loriot? „Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“
* Senta Berger & Friedrich von Thun Rezitation / Maria Reiter Akkordeon
* Sonntag, 11. Oktober 2026 11 Uhr, Prinzregententheater

Es sind Geschichten, die bewegen, aufrütteln und innehalten lassen: In seinem neuesten Buch „Der stille Freund“ erzählt Bestsellerautor Ferdinand von Schirach vom Tod und von Verbrechen, aber auch von Musik und Philosophie, von Zufällen und von der Zerbrechlichkeit des Daseins – wie „eine Ausleuchtung des Lebens in Kurzform“ (Abendzeitung) Für die Bühne wurde eine eigenständige Version entwickelt und damit geht Ferdinand von Schirach auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Es ist ein intensiver Abend im Prinzregententheater zu erwarten, nicht umsonst nannte Der Spiegel Ferdinand von Schirach einen „großartigen Erzähler“ und die New York Times einen „außergewöhnlichen Stilisten“. The Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, und der Daily Telegraph schrieb, er sei „eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur“. Ferdinand von Schirachs Bücher erschienen in mehr als vierzig Ländern und wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, darüber hinaus vielfach verfilmt. Seine Theaterstücke „Terror“ und „Gott“ zählen weltweit zu den erfolgreichsten und meistdiskutierten Dramen der Gegenwart.
* Freitag, 15. Januar 2027 / Samstag, 16. Januar 2027 jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater





Opern auf Bayrisch – ein außergewöhnliches und herrlich humorvolles Opernerlebnis, bei dem kein Auge trocken bleibt. Seit über vier Jahrzehnten begeistert die Produktion ihr Publikum und ist längst weit über Bayern hinaus bekannt. Einen großen Anteil daran hatte das legendäre Ensemble rund um Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg. Auch in dieser Spielzeit dürfen sich die Besucher auf prominente Unterstützung freuen: Der gefeierte Kabarettist Helmut Schleich, der „Kaiser von Schexing“ Dieter Fischer sowie die „Queen of Kabarett“ Monika Gruber stehen auf der Bühne. Berühmte Stücke der Opernliteratur treffen auf kreative Texte in bayerischer Mundart und verschmelzen zu einem unterhaltsamen Gesamterlebnis voller Charme, Humor und Gefühl. Ganz gleich, ob Opernliebhaber oder Neuling – Opern auf Bayrisch verspricht beste Unterhaltung.
* Ensemble „Opern auf Bayrisch“ / Philipp Jungk Percussion
Andreas Kowalewitz Leitung
* Paul Schallweg Texte / Friedrich Meyer und Rolf Wilhelm
Kompositionen & Arrangements
* „Carmen – oder: Wia d’ Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat“
„Die Zauberflöte – oder: Das Wunder vom Königssee“
„Der Doktor Faust von Obermenzing – oder: Der Pakt mi’n Deife“
* mit Dieter Fischer, Conny Glogger und Michael Lerchenberg
* Sonntag, 15. November 2026 11 Uhr, Prinzregententheater
DER RING IN EINEM AUFWASCH
* „Das Rheingold – oder: De Gschicht von de goidana Äpfe“
„Die Walküre – oder: Das Heldendrama am Watzmann“
„Siegfried – oder: Der Kampf mit dem Drachenviech“
„Götterdämmerung – oder: Wia zum Schluss ois hi war“
* mit Gerd Anthoff, Monika Gruber und Michael Lerchenberg
* Montag, 14. Dezember 2026 20 Uhr, Isarphilharmonie
* „Rigoletto – oder: Der Graf von Dachau“
„Der fliagade Holländer – oder: Wia de Zenze von Leoni durch ihran Opfertod an Seefahrer aus der Verdammnis grett’ hat“
„Turandot – oder: Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is“
* mit Gerd Anthoff, Conny Glogger und Helmut Schleich
* Freitag, 1. Januar 2027 14.30 Uhr, Prinzregententheater

Passender lassen sich die Faschingstage nicht verbringen: mit einem Feuerwerk der situativen Komik, der Überraschungen und der Improvisation – und einem musikalischen Stilmix, der seinesgleichen sucht. Helge Schneider, der sich selbst den Beinamen „Die singende Herrentorte“ zugelegt hat, beehrt die Isarphilharmonie mit seinem unverwechselbaren Humor – und bringt dabei sein ganz eigenes Universum aus Musik und Spontaneität auf die Bühne. Dass er singt, tanzt, trommelt, trompetet, xylophoniert, Klavier und Saxophon spielt, ist wohl gewiss, alles andere wird sich zeigen. Das Motto könnte sein: „Quatsch as quatsch can!“ Helge-Fans wird’s freuen. Denn wenn es eine Kunst gibt, die der kreative Querkopf wie kein anderer beherrscht, dann ist es das Nicht-Erfüllen von Erwartungen …
* Faschingsdienstag, 9. Februar 2027
Aschermittwoch, 10. Februar 2027
jeweils 20 Uhr, Isarphilharmonie

Caterina, Vico, Conni und Peter, Udo und natürlich Peter der Große – wer jetzt gleich anfängt zu schwärmen oder gar zu summen und sich in wohliger Nostalgie nach dem unschuldigen Lebens gefühl der 1950er und 1960er Jahre sehnt, dem sei ein ganz besonderes Mittel ans Herz gelegt: Einmal Schlager therapie und die Welt sieht schon wieder viel rosiger aus, als sie uns dieser Tage aus Funk und Fernsehen gerne mal entgegenkommt. Ihre Therapeuten: die musikalischen Kapazunder der vierköpfigen Brass-Klavier-Formation „Schlagertherapie“ rund um das musikalische Multitalent Thomas Gansch. Dazu gesellt sich niemand Geringeres als Schauspieler Tobias Moretti, international bekannt aus TV und Kino und langjähriger Publikumsliebling der Münchner Kammerspiele. Hier treffen charismatischer Humor und virtuoses Instrumentalspiel auf Text, Ton und Charme der Evergreens von damals, hier träumt ganz Paris von der Liebe und zwei kleine Italiener von Napoli. Zusammen entfaltet diese therapeutische Mischung direkt die heilende Kraft der Meisterwerke aus den großen Glanzzeiten des klassischen Schlagers. Nebenwirkungen wie seliges Dauergrinsen, unbe schwertes Kichern oder beglücktes Kribbeln im Bauch können nicht ausgeschlossen werden.
* Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn & Gesang
Sebastian Fuchsberger Gesang & Posaune
Leonhard Paul Posaune, Basstrompete & Gesang
Michael Hornek Klavier & Gesang
Special Guest: Tobias Moretti Rezitation, Basstrompete & Gesang

* Sonntag, 24. Januar 2027 11 Uhr, Prinzregententheater

Wo andere es vielleicht etwas langsamer angehen lassen, bleibt es beim Alt-Oberbürgermeister nach seinen Jahren im höchsten Amt der Stadt weiterhin turbulent. Im verdienten Ruhestand dürfte sein Leben abseits der Politbühne kaum entspannter, aber sicherlich ein wenig launiger geworden sein. Für „Ude & Friends“ umgibt er sich mit hochkarätigen Gästen zu einem humoristischen Beisammensein: Im Prinzregententheater gewährt Christian Ude seit einigen Jahren kuriose Einblicke hinter die Kulissen der Politik – und das mit jener ungebrochenen Spielfreude, die man erleben sollte, bevor er sich Ende 2027 endgültig von der Theaterbühne zurückziehen wird.
* mit Christian Ude , Luise Kinseher, Claudia Pichler und den nouWell cousines
* Sonntag, 7. Februar 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater
Die Familie Well ist Bayerns größte Kleinkunst-Familie. In unterschiedlichsten Formationen haben sie die Volksmusik Bayerns revolutioniert. Ihr Markenzeichen: Klassische Virtuosität wird verbunden mit folkloristischer Leidenschaft und einer ordentlichen Prise Humor. In der Saison 2026/27 laden die Wells zu zwei besonderen Konzerten in München ein: Beim Trio Wellcaru, bestehend aus den Geschwistern Maria und Matthias Well sowie dem virtuosen Akkordeonisten Vladislav Cojocaru, werden in einer „Winterreise“ am Tag vor Heiligabend in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz festliche Klänge aus aller Welt mit Werken von Vivaldi, Mozart, Piazzolla und anderen zu hören sein. Im April heißt es dann „All Well“: Mit den „Well-Brüdern“, den „nouWell cousines“, den „Wellküren“ sowie weiteren Formationen aus Kindern, Nichten und Neffen der nächsten Generation stehen trotz hoher Verwandtschaftsdichte viele unterschiedliche Charaktere gemeinsam auf der Bühne des Prinzregententheaters.

TRIO WELLCARU
* „Winterreise – festliche Klänge aus aller Welt“: Werke von Vivaldi , Mozart , Piazzolla u. a.
* Maria Well Violoncello / Matthias Well Violine Vladislav Cojocaru Akkordeon
* Mittwoch, 23. Dezember 2026 18 Uhr Allerheiligen-Hofkirche
ALL WELL
* Eine „Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis“ mit den Well-Brüdern , Wellküren , nouWell cousines , Deen & Blumenstein , Trio Wellcaru und anderen Familienmitgliedern
* Freitag, 16. April 2027 20 Uhr Prinzregententheater
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ÄNDERUNG ZUR MVV-NUTZUNG BEI KONZERTEN IN DER ISARPHILHARMONIE
Die Vereinbarung zwischen dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und der Gasteig München GmbH läuft in den kommenden Monaten schrittweise aus. Daher ist bei Konzerten in der Isarphilharmonie die Nutzung des MVV künftig nicht mehr im Ticket- bzw. Abonnementpreis enthalten.
Dies gilt für alle Abonnementkonzerte der Spielzeit 2026/27 sowie für alle Konzerte ab dem 1. Januar 2027. Ausgenommen sind Sonderkonzerte bis 31. Dezember 2026, sofern die MVV-Nutzung ausdrücklich auf dem Ticket ausgewiesen ist. Bitte berücksichtigen Sie diese Änderung bei Ihrer An- und Abreise.
in Euro – Vorverkaufsgebühr bereits enthalten
* Veranstalter: MünchenMusik GmbH & Co. KG
* Veranstalter: MünchenEvent GmbH
* Veranstalter: Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH
OKTOBER 2026
Loriot: Szenen einer Ehe
Stuttgarter Philharmoniker
NOVEMBER 2026
Münchner Symphoniker
Mireille Mathieu
Hayato Sumino
Sol Gabetta
Philippe Jaroussky
Eine musikalische Schlittenfahrt
13.12.26 Rachlin, McElravy, Gromes & Riem
13.12.26 Seong-Jin Cho
14.12.26 Opern auf Bayrisch
16.12.26 Pfarrer Rainer Maria Schießler
18.-27.12.26 Der Nussknacker
€ 20 Kinderermäßigung (23.12., 15.30 Uhr) – nur unter Tel. 089 - 93 60 93
19.12.26 Sarah Willis & The Sarahbanda
19.12.26 Julia Quinn: Bridgerton
20.12.26 German Gents
21./22.12.26 Kevin – Allein zu Haus
21.-31.12.26 Hänsel und Gretel
23.12.26 Christmas Swing
23.12.26 Bach-Trompetengala
23.12.26 Trio Wellcaru
23.12.26 Bach: Weihnachtsoratorium
25./26.12.26 Liebe braucht keine Ferien
27.12.26 Winterfest der Wirtshausmusik
27.12.26 Beethoven: Symphonie Nr. 9
27./30.12.26 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
28.12.26 The Queens of Soul
30.12.26
05.01.27
tutte
Beethoven: Die Klavierkonzerte S. 22
07.-10.01.27 Der Nussknacker S.
ggf. abweichende Gebühren
München Ticket muenchenticket.de, Tel. 089-54 81 81 81 Isarphilharmonie im Gasteig HP8, Hans-Preißinger-Str. 8
CTS Eventim für einzelne Veranstaltungen eventim.de, Tel. 01806-570 070 (€ 0,20/Anruf aus allen deutschen Netzen)
BRticket Arnulfstr. 44 (Foyer des BR-Hochhauses) GALERIA München Schwabing Leopoldstr. 82 Ludwig Beck am Rathauseck (5. OG) Marienplatz 11 Mobile Service Point Stachus (im 2. UG) Touristinformation Freising Marienplatz 7 Amper Kurier Fürstenfeldbruck Hasenheide 11 Kartenservice Fürstenfeld Fürstenfeld 12 Café KartenGarten Germering Landsberger Str. 43

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Dieses Magazin wurde klimaneutral gedruckt. Die durch die Produktion entstandenen CO2-Emissionen werden durch ein Projekt für effiziente Kochöfen in Sambia kompensiert.
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Redaktionsschluss 20. Mai 2026 Änderungen vorbehalten! Druckauflage 175.000 Exemplare
Herausgeber MünchenMusik GmbH & Co. KG
Stuntzstr. 16 / 81677 München
Geschäftsführer Andreas Schessl / Dea v. Zychlinski-Schessl
Programmplanung Nick Hellenbroich / André Hackenberg / Charlotte Schmidt
Redaktion Michael Schöne / Svenja Stein / Lisa Papperger DTP Kilian Gambos
Projektmanagement Christoph Wurm / Sebastian Wiethaup / Ulrike Ahlbrecht
Die Texte wurden von der Redaktion unter Mitwirkung von Sabrina Werner, Julia Zirkler, Susanne Zirkler, Elke Rusch und Dr. Dominik Petzold verfasst.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Arvo-Pärt-Nacht
17.03.27 Quadro Nuevo & Cairo Steps
19.03.27 Der Herr der Ringe: Die Gefährten
20.-24.03.27 Sound of H. Zimmer & J. Williams
20./21.03.27 Benno Fürmann
26.03.27 Bach: Matthäus-Passion
27.-29.03.27 No Gravity
04.04.27 Khatia Buniatishvili
04.04.27 Nicolas Namoradze
06.04.27 Benjamin Bernheim
07.04.27 Jonas Kaufmann
08.04.27 Rhapsody in Blue & Boléro
09.04.27 Goldmund Quartett
11.04.27 Münchner Symphoniker
12.04.27 60 Bohnen für Beethoven
13.04.27 Kreidler: 100 Jahre Metropolis
13.04.27 Bomsori & Aurora Orchestra
15.04.27 Hayato Sumino
16.04.27 All Well
18.04.27 Kammerakademie Potsdam
19.04.27 Eric Lu
Nemanja




Sonntag, 8. November 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater
Quatuor Ébène
Beethoven Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18/1
Beethoven Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 74 „Harfenquartett“
Beethoven Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59/3 „Rasumowsky“
Dienstag, 24. November 2026 19 Uhr, Prinzregententheater
Quatuor Arod
Haydn Streichquartett B-Dur op. 76/4 Hob. III:78 „Sonnenaufgang“
Mendelssohn Hensel Streichquartett Es-Dur
Haydn Streichquartett D-Dur op. 76/5 Hob. III:79
Dvorˇák Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerikanisches“
Sonntag, 13. Dezember 2026 15.30 Uhr, Prinzregententheater
Julian Rachlin, Sarah McElravy, Raphaela Gromes & Julian Riem
Mozart Klavierquartett Es-Dur KV 493
Mahler Klavierquartettsatz a-moll
Brahms Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26
Julian Rachlin Violine | Sarah McElravy Viola
Raphaela Gromes Violoncello | Julian Riem Klavier
Dienstag, 9. Februar 2027 19 Uhr, Prinzregententheater Quatuor Ébène
Beethoven Streichquartett Nr. 3 D-Dur op. 18/3
Beethoven Streichquartett Nr. 11 f-moll op. 95 „Quartetto serioso“
Beethoven Streichquartett Nr. 8 e-moll op. 59/2 „Rasumowsky“



Sonntag, 7. März 2027 15.30 Uhr, Prinzregententheater Quatuor Ébène
Beethoven Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18/6 „La Malinconia“
Beethoven Streichquartett Nr. 15 a-moll op. 132
Freitag, 9. April 2027 19 Uhr, Prinzregententheater Goldmund Quartett
Diyang Mei Viola
Beethoven Rondo a Capriccio G-Dur op. 129 „Die Wut über den verlorenen Groschen“ (arr. für Streichquartett)
Paganini Streichquartett Nr. 3 a-moll
Brahms Streichquintett G-Dur op. 111
Montag, 26. April 2027 19 Uhr, Prinzregententheater Quatuor Modigliani
Haydn Streichquartett G-Dur op. 77/1 Hob. III:81 „Lobkowitz“
Joaquín Turina „La oración del torero“ op. 34
Debussy Streichquartett g-moll op. 10
Dienstag, 1. Juni 2027 19 Uhr, Prinzregententheater Quatuor Ébène
Beethoven Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 „Rasumowsky“
Beethoven Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 mit „Großer Fuge“ op. 133
Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH
Tel. 089 - 98 29 28-0 (Mo.-Fr. 9-15.30 Uhr)
konzert@hoertnagel.de, online unter hoertnagel.de sowie bei München Ticket und alle VVK-Stellen
Die vier Termine des Quatuor Ébène sind auch als Zyklus von vier Konzerten buchbar.



