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TRENDS
GREEN CITY Sloweniens Hauptstadt Ljubljana
MINT EXPERT TALKS Healthy Longevity mit Nina Ruge
INTERVIEWS Katrin Habenschaden (Leiterin Nachhaltigkeit und Umwelt DB), Prof. Dr. Harald Zeiss (Experte für nachhaltigen Tourismus)
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EDITORIAL
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
haben Sie Urlaubspläne für den Frühling oder den Sommer? Ich werde dieses Jahr im eigenen Land verreisen. Per Zug. Das ist zwar nichts Neues für mich, aber nach meinem Interview mit unserer ehemaligen Bürgermeisterin Katrin Habenschaden hat es mich darin nochmals bestärkt. Frau Habenschaden ist seit gut eineinhalb Jahren Leiterin Nachhaltigkeit und Umwelt bei der Deutschen Bahn und privat wie beruflich häufig auf Schienen unterwegs. In der Frühlingsausgabe von MINT berichtet sie über die grüne Transformation der DB. Außerdem treffen Sie in diesem Heft, das sich schwerpunktmäßig mit dem Thema reisen / klimafreundlich reisen beschäftigt, Prof. Dr. Harald Zeiss, Experte für nachhaltigen Tourismus. Zeiss plädiert für ein Umdenken, für Mikroabenteuer, für weniger fliegen. Was Ihnen sonst noch so blüht auf den nächsten Seiten: ein Dialog mit Vince Shacks, Impact Manager beim Öko-Safarianbieter Wilderness, der zahlreiche Initiativen zum Schutz von Land und Lebewesen in Botswana verantwortet, unsere besten Tipps für nachhaltige Freizeitgestaltung, ein Streifzug durch die grüne Stadt Ljubljana, eine Reise durch die nachhaltige Welt des Sportartikelherstellers und -händlers DECATHLON. Auch eine moderne Klinik für Prävention stellen wir vor und ausgeklügelte Konzepte und Produkte rund um Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit. Unsere zweiten MINT Expert Talks Ende März konzentrierten sich auf Longevity, auf Deutsch Langlebigkeit – auch eine Art Reise, nämlich hin zu einem gesunden und langen Leben. Nina Ruge kennt sich damit bestens aus und hielt eine packende Keynote. Genießen Sie die Lektüre – und bleiben Sie gut unterwegs, wo auch immer.
Foto: Nell Killius
Herzlichst Ihre Carolin Fried Chefredakteurin von MINT
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Impressum: MINT: Magazin – Innovation – Nachhaltigkeit – Trends, www.mint-magazine.de, Ein Produkt der MPM AG, www.mpm-ag.de, Herausgeber: MPM AG, Neumarkter Straße 80, 81673 München vertreten durch Vorstand: CEO Stefan Möbius, CMO Florian von Stuckrad, Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Chefredakteurin Carolin Fried, Kreativ-Direktion: Alexander Aczél, hey@outnowstudio.com, Anzeigen: MPM AG, Verantwortlich: Florian von Stuckrad, MPM AG, Tel.: +49 (0) 89 420 79 78 0, E-Mail: fvs@mpm-ag.de, Kooperationspartner Vertrieb: Welt am Sonntag, Druck: ADV Schoder, Augsburger Druck und Verlagshaus GmbH, Aindlinger Str. 17-19, 86167 Augsburg
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INHALT 1/25
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INHALT
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Green World Die große Algenplage. Die längsten Zugstrecken. Der Königsweg von Bhutan
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Nach Afrika mit gutem Gewissen Wie man eine Safari in Botswana machen und dabei sinnvolle Projekte und Initiativen unterstützen kann
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Interview mit einem Impactmanager Vince Shacks vom Öko-Safarianbieter Wilderness erzählt von Camps, die einfach verschwinden können, und warum Elefanten nicht die Lieblinge der Nation sind Interview mit einem Experten für nachhaltiges Reisen Prof. Dr. Harald Zeiss möchte weg von zu vielen Fernreisen und zurück zu Mikroabenteuern und verdeutlicht die künftige Rolle von Naturkatastrophen Dialog mit Katrin Habenschaden Als Leiterin Nachhaltigkeit und Umwelt bei der Deutschen Bahn AG hält unsere ehemalige Bürgermeisterin die Fäden in Sachen grüne Transformation fest in der Hand
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Green News
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Green City Ljubljana Sloweniens Hauptstadt brilliert mit Konzepten wie dem klimafreundlichen Butler, um gute Luft und wenig Autoverkehr zu fördern
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Weg mit den giftigen Braunalgen! Pascal Gerdsmeier hat einen Plan: Algenteppiche mit speziellen Schiffen aufzufangen und sinnstiftend zu verwerten
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Acht ultimative Tipps für eine nachhaltige Freizeitgestaltung
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Bauindustrie 2.0 Wie mithilfe von KI produktiver, sicherer, effizienter und qualitativ besser gebaut werden kann
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Green News
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Prävention vor Intervention Die Years-Klinik in Berlin möchte mit speziellen und individuellen Angeboten das Gesundheitssystem revolutionieren
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Das Öl der Öle YuvenLife hat alles, was ein langes und gesundes Leben fördert
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Healthy Longevity mit Nina Ruge In ihrer Keynote bei den MINT Expert Talks im März verrät die Moderatorin, Autorin und Expertin, wie man die gängigen Volkskrankheiten vermeiden kann
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Green News
03 Editorial 05 Inhalt 03 Impressum
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Foto: Daniela Paola Alchapar @unsplash
GREEN WORLD
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Die braune Plage. Es gibt gute Algen und schlechte Algen. Die braunen, die sich wie Sand
am Meer häufen, sind die schlechten. Sie wachsen explosionsartig, setzen giftigen Schwefelwasserstoff frei, schnüren Meeresbewohnern die Luft ab, bringen Bakterien mit, vertreiben Touristen von den einst schönsten Stränden der Erde. Wie der Münchner Pascal Gerdsmeier das Algenproblem lösen möchte, lesen Sie auf den Seiten 44/45. mint-magazine.de
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GREEN WORLD
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Die längsten Zugstrecken. Manche Reisen misst man nicht in Stunden, sondern in
Erlebnissen. 18.755 Kilometer geht es mit dem Zug von Lissabon nach Singapur – in 21 Tagen oder auch mehr. 9.288 Kilometer lang ist die Transsibirische Eisenbahn von Moskau bis Wladiwostok. Wer Afrika mit Stil bereisen will, fährt 6.100 Kilometer mit dem Rovos Rail von Kapstadt nach Daressalam.
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Foto: Aaron Santelices @unsplash
GREEN WORLD
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Das vorbildliche Königreich. In Bhutan weiß man um die Wichtigkeit einer intakten Natur:
Die Gletscher und Quellen des Himalajas versorgen etwa ein Fünftel der Menschheit mit Süßwasser. Deshalb hat sich das kleine Land verpflichtet, für immer kohlenstoffneutral zu bleiben. Zudem stehen bereits 51 Prozent der Fläche unter Schutz und laut Verfassung müssen mindestens 60 Prozent der Fläche für immer bewaldet sein. mint-magazine.de
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REISE
Mit WILDERNESS nach Botswana reisen, bedeutet viel mehr als Löwen, Elefanten, Wildhunden & Co. besonders nah zu sein. Als Gast des Öko-Safarianbieters unterstützt man jede Menge soziale Projekte und nachhaltige Initiativen.
Das Dorf Mababe in der unberührten MababeRegion südlich des Chobe-Nationalparks hat nur rund 300 Einwohner, aber eine Krankenstation mit Impfzentrum und einen Schulcampus, an dem die Kinder von mehreren Lehrkräften unterrichtet werden und auch zu essen bekommen. Bildung und Gesundheitsversorgung sind kostenlos. Wilderness trägt finanziell dazu bei. Rechts: Ein atemberaubender Anblick – ein Leopard in der Linyanti-Region.
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Fotos: Carolin Fried, Jessica Weiser
WILDE TIERE, GROSSARTIGE PROJEKTE
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DAS ELEFENATEN-BABY ist so putzig, dass ich kaum den Blick von ihm wenden kann. Hektisch schwenkt es seinen kleinen Rüssel hin und her, legt sich abwechselnd auf den Boden oder drückt sich an seine Mama. Die wiederum ist schwer beschäftigt und battelt sich mit den anderen einer großen Elefantenrunde um den Premiumplatz am kleinen runden Naturbecken, wo es das frischeste Wasser gibt. Eine typische Situation im Linyanti-Wildnisgebiet im Norden Botswanas. Dass ich ohne andere Touristen im halbunterirdischen Bunker auf Beobachtungsposten stehe, verdanke ich dem Öko-Safarianbieter Wilderness, der größten Wert auf sanften Tourismus und den Schutz von Land, Menschen und Tieren legt. Nur Cilas ist mit dabei. Mein Guide. Er begleitet mich sechs Tage lang durch Botswana, chauffiert den Landrover, füllt meine Wasserflasche, beantwortet jede Frage, holt mich morgens um 6.30 Uhr ab zum Game Drive, bringt mich abends zurück in mein Camp. Cilas ist ein perfekter Botschafter von Wilderness und überrascht mich immer wieder mit seinem großen Wissen. So kann er mir auch alles übers Nachhaltigkeitskonzept des Safarianbieters erzählen: Solarenergie, nachhaltige Bauweise, Abwasseraufbereitung, Verzicht auf PET-Flaschen sind Selbstverständlichkeiten. Entscheidend auch: Alle Mitarbeiter
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Oben: Rund 130.000 Elefanten leben in Botswana. Unten: Bei der Initiative „Children in the Wilderness“ lernen Kinder den Umgang mit Natur, Müll, Tieren.
stammen aus den umliegenden Dörfern. Und wenn die Konzession ausläuft, werden die Camps von Wilderness abgebaut, ohne Spuren zu hinterlassen. Ein weiteres Programm begeistert mich besonders: Children in the Wilderness, eine gemeinnützige Organisation, die den nachhaltigen Naturschutz durch die Entwicklung von Führungsqualitäten und die Ausbildung von Kindern in Afrika fördern möchte. Und ich unterstütze das, weil ich mit Wilderness reise und nicht mit einem x-beliebigen Safarianbieter. Doch zurück zu den Tierbegegnungen. Zwei Game Drives erlebe ich pro Tag. Morgens zum Sonnenaufgang, nachmittags zum Sonnenuntergang. Schnell lerne ich: Die Tiere stehen immer an erster Stelle und haben immer Vorrang, sonst werden sie sauer. Schon an den ersten beiden Tagen sehe ich Hunderte. Impalas, Gnus, Kudus, Tsessebe-Antilopen und Zebras, Paviane, Nilpferde, Fischadler, Marabus, Büffel, Krokodile, Wildkatzen, Honigdachse, Springhasen. Manche sind so gut getarnt, dass man sie kaum sieht. Cilas ist der Spurensucher. Sobald er Tatzen im Sand der Kalahari-Wüste entdeckt, wird er ganz aufgeregt und wir suchen unermüdlich nach den Verursachern. So entdecken wir Löwen, spüren einen Leoparden auf, acht Afrikanische WildhundBabys, die sich in der Morgenkühle eng aneinander kuscheln und auf ihre Futterbringer warten und auch eineHerde von etwa 700 mürrisch dreinblickenden Büffeln, die staubaufwirbelnd vor der blutrot sinkenden Sonne an uns vorbeiprescht. „Wir nennen sie Banker“, erzählt Cilas. „Sie sehen uns an, als ob wir ihnen Geld schulden.“
Fotos: Carolin Fried, Wilderness
REISE
Das Okavangodelta ist magisch. Mit über 20.000 Quadratkilometern ist es das größte Binnendelta der Erde und eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. Das Okavangodelta braucht Schutz, denn während der Regenzeit ist es die Heimat für alle im südlichen Afrika vorkommenden Tierarten.
mint-magazine.de
Botswana? Guten Gewissens mit Wilderness Der Öko-Safarianbieter ist in acht Ländern Afrikas mit mehr als 60 exklusiven Camps und Lodges vertreten und wurde vor rund 40 Jahren von zwei passionierten Guides gegründet. Speziell ausgebildete Ranger und Mitarbeiter kommen aus dem eigenen Land, ebenso wie die meisten Rohstoffe, die in den Camps verwendet werden. Jenseits zahlreicher Projekte rund um Tier- und Naturschutz sowie zur Förderung der lokalen Bevölkerung bezahlt Wilderness Miete für einzelne Konzessionen, in denen nachhaltige Camps errichtet werden dürfen, in der Regel für maximal 15 Jahre. Läuft die Konzession aus, muss Wilderness das jeweilige Camp entfernen. Keinerlei Überreste dürfen bleiben.
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REISE
Solarenergie, nachhaltige Bauweise, Abwasseraufbereitung, Verzicht auf PET-Flaschen sind Selbstverständlichkeiten.
Drei Gebiete lerne ich kennen. Zuerst die LinyantiRegion im Norden Botswanas an der Grenze zu Namibia, ein privates Schutzgebiet am Linyanti-Fluss, geprägt von Auen, Überflutungsflächen, Grasflächen und Mopane-Wäldern. Hier wohne ich im Wilderness King’s Pool direkt am Fluss, wo sich zahlreiche Nilpferde tummeln und zum Fotoshooting an Land klettern. Das zweite Gebiet ist die unberührte Mababe-Region. Wilderness Mokete heißt das hiesige Camp, das erst wenige Monate alt ist und neun Zelte bietet, die Raumschiffen ähneln. Es gibt auch ein kleines Dorf: Mababe. Ich möchte es unbedingt besuchen und hautnah sehen, wie Wilderness hier Unterstützungsarbeit leistet. So darf ich die Gesundheitsstation besichtigen und erfahre, dass Kinder bis 13 gegen Masern, Röteln und andere Krankheiten geimpft werden und die Gesundheitsversorgung kostenlos ist. Und von wegen
Dorfschule für Kinder aller Altersklassen: Mababe hat einen Schulcampus, wo Kinder von mehreren Lehrkräften in unterschiedlichen Klassen unterrichtet werden und auch Essen bekommen. Die Dorfbewohner sind unglaublich nett. Gebettelt wird nicht. Mithilfe von Cilas plaudere ich mit Grace, die ihr Haus selbst gebaut hat und Elefantenfleisch trocknet, und mit der Dorfältesten, die 70 oder 75 Jahre alt ist. Genau weiß sie es nicht, wie viele Menschen in Botswana. Auch Cilas kennt nur sein Geburtsjahr. Im Pass steht in solchen Fällen 1. Januar. Das dritte Camp, Wilderness Tubu Tree, liegt auf der Hunda-Insel im Herzen des Okavangodeltas. Dass ich dafür mit Pilot Alex aus Südafrika über das mit ca. 16.000 Quadratkilometern größte Binnendelta der Welt fliegen darf, ist mein persönliches Highlight. Nie werde ich diese Anblicke vergessen: Wasseradern und Seen, die in der Sonne glitzern, Inseln, Palmen, Elefanten, Impalas, Nilpferde, Zebras, ein paar Straßen für Selbstfahrer auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Abenteuer. Nach nur wenigen Tagen in Botswana ist mir klar geworden: Wenn man eine Safari in Afrika machen möchte, sollte man unbedingt einen Beitrag leisten, um Natur, Tiere und Menschen zu schützen.
Wer meine Reise selbst nacherleben möchte, bucht beim Afrika-Spezialisten Abendsonne Afrika: abendsonneafrika.de
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Fotos: Lisa Reinshagen
Weniger als 20.000 Löwen leben heute noch in Afrika, viele davon in Botswana.
NATUR ERLEBEN – NACHHALTIG ENTSPANNEN. IHR RÜCKZUGSORT IM BAYERISCHEN WALD.
QR-Code scannen und das Nachhaltigkeits-Konzept des Bayerwaldhofes kennenlernen.
mint-magazine.de
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INTERVIEW
Das größte Problem ist der Konflikt zwischen Tier und Mensch. Vince Shacks, Group Impact Manager bei Wilderness
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Vom Krokodilexperten zum Impact Manager wie der Südafrikaner VINCE SHACKS seinen Traumjob fand und die wichtige Rolle von Wilderness als führendes Ökotourismusunternehmen in Botswana kontinuierlich ausbaut.
rators kombiniert wird. Wir erforschen ständig neue Technologien, um die Menge an Diesel, die in unseren Camps verbraucht wird, zu reduzieren. Wir tun dies auch, um den Transport von Diesel in großen Lastwagen durch die empfindliche Natur rund um unsere Camps zu minimieren.
Wie sind Sie zu Wilderness gekommen, Vince? Nach einem Forschungsprojekt im Okavangodelta im Rahmen meines Geographie- und Kartographie-Studiums gründete ich eine Beratungsfirma, die unter anderem mit Wilderness zusammenarbeitete, und wechselte dann 2022 auf die andere Seite.
Wie werden die Gemeinden unterstützt? Herzstück ist unser Programm „Children in the Wilderness“, das Kindern Umwelt- und Lebenskompetenzen vermittelt. Einmal jährlich verbringen sie fünf Tage in einem unserer Camps, um respektvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren zu lernen und die richtige Entsorgung von Abfall zu praktizieren – ein Highlight auch für unsere Mitarbeiter, die meist selbst aus den umliegenden Dörfern stammen.
Was sind Ihre Hauptaufgaben als Impact Manager? Anfangs standen Aufbau und nachhaltiger Betrieb der Camps im Mittelpunkt. Aber das reicht uns nicht. Auch um die Camps herum muss etwas geschehen, zum Beispiel in Bezug auf den Schutz der Wildtiere, auf Straßenmanagement, auf Förderung von Bildung, Ernährung und Gesundheit der lokalen Bevölkerung. Wir haben dafür einen strategischen Plan für verschiedene Regionen entwickelt. Was hat Wilderness in Bezug auf nachhaltige Camps entwickelt? Wilderness hat für seine 64 Camps einen Konzernstandard für das Umweltmanagement, an den sich jedes Camp halten muss und der zu mindestens 75 Prozent erfüllt werden muss. Angefangen beim Bau und Betrieb bis hin zum Abbau eines Camps, der keine Spuren hinterlassen darf. Wilderness kontrolliert dies regelmäßig und unterstützt bei der Umsetzung und Verbesserung. Dieser sehr robuste interne Standard ist einzigartig in der Safaribranche.
Foto: Wilderness
Was ist eine der größten Aufgaben? Das Abfallmanagement. In unseren Küchen werden zum Beispiel Fettreste aufgefangen und nicht einfach in die Umwelt gekippt. Was unsere flüssigen Abfälle betrifft, so sind wir von einfachen unterirdischen Klärgruben auf oberirdische Kläranlagen umgestiegen, die die Abfälle nun sicher behandeln und alle schädlichen Bakterien von der natürlichen Umgebung fernhalten. Diese sehr technischen Systeme erfordern ein intensives Management. Woher kommt der Strom in den Wilderness Camps? Einige Camps werden zu 100 Prozent mit Solarenergie betrieben, andere sind Hybridcamps, bei denen die Solarenergie mit dem Einsatz eines Genemint-magazine.de
Mit welchen grundlegenden Konflikten ist Wilderness konfrontiert? Das größte Problem ist der Konflikt zwischen Tier und Mensch. Elefanten marschieren jede Nacht in die Dörfer, reißen Wassertanks ein und fressen alles auf, was mühsam auf den Feldern angepflanzt wurde. Auch Löwen kommen und töten das Vieh. Die Menschen revanchieren sich dann natürlich, indem sie die Löwen vergiften und die Elefanten angreifen. Wir bemühen uns hier, sowohl den Menschen als auch den Wildtieren zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie voreinander sicher sind. Wie hilft Wilderness beim Konflikt zwischen Mensch und Tier? Unsere Partnerorganisationen helfen Gemeinden, ihre Anbauflächen außerhalb der Elefantenkorridore zu verlegen und effizientere Methoden für höhere Erträge zu nutzen. Heute gibt es eine Fülle von Getreide, das an die Okavango Craft Brewery in Maun verkauft wird. Das Bier wiederum wird u.a. in unseren Camps angeboten. So können die Menschen Geschäfte machen und Geld verdienen. Was sind Ihre Visionen? Alle Aktivitäten weiter verbessern und ausbauen und die von uns geschützte Fläche, also die gepachteten Wildnisgebiete, bis 2030 verdoppeln. Das bringt Geld ins Land und das wiederum kann viel bewirken. Was können Touristen für Botswana tun? Mit Wilderness reisen. Darauf vertrauen, dass wir das Richtige für das Land und seine Menschen tun. Und wer von unserer Arbeit begeistert ist, hat die Möglichkeit, auch einen Beitrag zu unseren Initiativen zu leisten. 19
INTERVIEW
ADVERTORIAL
Das 5-Sterne-Resort RAAYA by Atmosphere liegt auf einer Privatinsel im historischen Raa Atoll auf den Malediven. Es ist nicht nur äußerst luxuriös, sondern trumpft auf mit strengen Regeln und Initiativen rund um den Klimaschutz. „Reisende von heute suchen nach einer sinnvollen Verbindung zur Natur und wir sind stolz, dass wir ein Erlebnis bieten, bei dem Genuss und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen“, erklärt Maurice Van Den Bosch, General Manager des Resorts, das Konzept des RAAYA. RAAYA liegt inmitten von viel Grün und verspricht einen Traumurlaub mit größtem Respekt für Klima und Umwelt. Das Resort wird mit Solarenergie betrieben, was monatlich 34.500 Liter Diesel spart, CO₂-Emissionen erheblich reduziert und zu einer sauberen, energieeffizienten Zukunft beiträgt. Ein nachhaltiges Abfall- und Wassermanagement verwandelt organische Abfälle in Kompost, zerkleinert Glas und Dosen für das Recycling und entsorgt nicht verwertbare Abfälle sicher. Gereinigtes Regenwasser
und ein Wärmetauschsystem schonen die Ressourcen zusätzlich. Guten Gewissens kann man also einen wundervollen Strandurlaub verbringen im Green Globezertifizierten Resort. Die Unterkünfte reichen von gemütlichen Strandvillen über Wasservillen mit viel Privatsphäre bis zu großzügigen Familienvillen mit zwei Schlafzimmern – ausgestattet mit modernen Annehmlichkeiten, Privatpool und täglich frisch gefüllter Minibar. Der RAAYA Plan™ verspricht ein All-inclusive-Erlebnis der Extraklasse mit exzellenten Speisen, Premium-Getränken, Spa-Behandlungen, nicht-motorisiertem Wassersport, Schnorchelausflügen und kuratierten künstlerischen Erlebnissen. Für kulinarische Höhepunkte sorgen die SOAQ Pool Bar, Seb‘s Shack, RAAYA Life, The Village (italienische Küche), MIZĀJ (nahöstliche Küche) und Ampers&nd (panasiatische Köstlichkeiten). Aktivurlauber dürfen sich auf Angebote wie Padel-Tennis, Fußball und Minigolf freuen. Auch Gäste sollen ins Nachhaltigkeitskonzept miteinbezogen werden. So können sie etwa auf Seb‘s Farm saisonale Produkte selbst ernten. Die Initiative beliefert die Restaurants mit Bio-Gemüse, reduziert Lieferwege und minimiert Abfall. RAAYAs Grünes Buch lädt zur Beteiligung an umweltfreundlichen Initiativen ein - von der Abfallvermeidung bis hin zur Auswahl von Bio-Speisen und Ausflügen in die Natur. Im RAAYA halten alle zusammen, damit dieses Naturparadies auch für kommende Generationen erhalten bleibt.
raaya-atmosphere.com
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Fotos: Raaya by Athosphere
Ein Herz für die Umwelt
WAHRER WEICHTUM Weniger Kalk durch Enthärtungsanlagen
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Jan Delay x Grünbeck
mint-magazine.de
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INTERVIEW
Mit Gitarre am Lagerfeuer am heimischen See oder Meer sitzen, kann auch toll sein.
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Jeder weiß es: Fernflüge sind schlecht fürs Klima. Trotzdem reisen immer mehr Menschen immer weiter weg. Interessieren Klimawandel und steigende Preise nicht? .PROF. DR. HARALD ZEISS, Wirtschaftswissenschaftler und Spezialist für nachhaltigen Tourismus, plädiert für ein Umdenken, was Reisen betrifft, und gibt Einblicke in sein Denken und Wirken als Forscher und Professor an der Hochschule Harz.
Das Erlebnis muss im Vordergrund stehen Ist es nicht toll, in Thailand am Meer zu sitzen? Mit Gitarre am Lagerfeuer am heimischen See oder Meer sitzen, kann auch toll sein. Viele aus den älteren Jahrgängen erinnern sich gern an CampingUrlaube mit Eltern oder Freunden und an abendliche Abenteuerrunden mit anderen Kindern oder mit der Familie. Da tauchen sofort romantische Bilder auf! Wir haben da etwas verlernt! Nur, weil ich möglichst weit weg fliege, habe ich nicht mehr Spaß.
Foto: Imagebild
Wir sollten also keine Fernreisen mehr machen? Wir sollten umdenken. Wir sollten Urlaub und Reisen neu aufsetzen und zwar emotional und nicht an Hand von Social Media Posts anderer. Erlebnisse entstehen nicht auf Grund von Bildern, die andere auf Instagram gepostet haben oder weil man eine Romanze im Fernsehen gesehen hat. Ich werde diese Erlebnisse vielleicht gar nicht bekommen, weil es regnet, weil ich mich mit meinem Partner streite, weil ich etwas Falsches gegessen habe. Mallorca wird man den Deutschen schlecht nehmen können. Und dann im Pauschalhotel Wiener Schnitzel mint-magazine.de
essen – spitz ausgedrückt? In Deutschland erlebt man womöglich Spannenderes! Warum nicht auf dem Westernhof im Harz fahren? Da haben Kinder genauso viel Spaß wie irgendwo auf der Welt und die Anreise ist stressfreier. Es geht doch ums Erlebnis, das mit Menschen verbunden ist und nicht um Gegenden. Gerade, was Familien betrifft. Es geht um Mikro-Abenteuer. Um Kreativität. Kann man den Großteil der Menschen von Mikro-Abenteuern überzeugen? Ich denke, das wird gar nicht nötig sein. Es wird sich von selbst regeln. Da stimme ich der sehr deutlichen Aussage von Professor Dr. Stefan Gössling* zu, der auf der diesjährigen ITB einen interessanten Vortrag gehalten hat: Der Urlaub, so wie wir ihn kennen, wird in absehbarer Zeit zerstört werden. Auf Grund des Klimawandels wird es zu immer mehr Extremsituationen kommen. Die Reiseländer werden Ausfälle haben und die Preise entsprechend anheben. Versicherer werden bestimmte Produkte nicht mehr versichern, weil Hurrikan-, Überschwemmungs-, Brand- und Dürregefahr steigen. Könnte Deutschland als Destination besser werden? Die Corona-Zeit wäre eine gute Chance gewesen. Da sind viele hiergeblieben. Die Folge: Die Preise wurden angehoben und viele können sich einen Urlaub im eigenen Land nicht mehr leisten. Das war nicht so schlau. Statt die Menschen daran zu gewöhnen, im Sommer an die Ostsee zu fahren, wurde dieses Pflänzchen gleich wieder erstickt und man überlegt sich: Was habe ich vor Corona gemacht? Dann fahren wir da wieder hin. → Wird nur der Klimawandel den Tourismus massiv verändern? Viele Faktoren spielen eine Rolle: Fachkräftemangel, Overtourism, wackelnde Wirtschaftssysteme. Wir erleben einen deutlichen Anstieg an Problemen, bestimmt noch mehr Umweltkatastrophen, wodurch Länder als touristische Ziele natürlich komplett wegfallen. Was kann man dagegen tun? Na ja, das CO2 in der Atmosphäre ist nun mal da. Wir können durch Klimaschutz höchstens vermeiden, dass noch mehr dazukommt oder in Richtung Klimaanpassung agieren, also Schwammstädte entwickeln, Deiche höher bauen, überhitzte Orte beschatten. Aber das kostet Geld, was zahlreichen Ländern fehlt. 23
INTERVIEW
Sind Reisende bereit, mehr für eine Reise zu bezahlen, um Klima und Umwelt unterstützen? Minimal. Sie investieren vielleicht fünf bis zehn Euro. Um den CO2-Ausstoß pro Kopf bei einem Flug nach zum Beispiel Vietnam zu kompensieren, müssten Tickets allerdings bis zu 4.800 Euro kosten. Wer würde das schon investieren? Wird der Tourismus zum Erliegen kommen? Nein, das glaube ich nicht. Zumal die Asiaten und Südamerikaner immer mehr touristisch unterwegs sind. Die Frage ist eher: Wie viel Freizeit habe ich? Wie kann ich sie gestalten? Kann ich mir einen Urlaub leisten, der immer teurer wird, während die Kosten des täglichen Lebens kontinuierlich steigen? Was sagen Sie Ihren Studentinnen und Studenten? Begreift euch nicht als Touristiker im Sinne von: Was kann ich machen, wenn Menschen Urlaub machen, sondern begreift euch als Freizeitgestalter. Da werden die Möglichkeiten viel größer und vielfältiger.
Was lernt man in Ihren Vorlesungen? Als Spezialist für nachhaltigen Tourismus lehre ich zum Beispiel, was Leistungsträger und Urlaubsländer für den Erhalt der Umwelt machen müssen. Außerdem geht es um soziale Nachhaltigkeit wie Menschenrechte, Kinderschutz im Tourismus, Diskriminierung und Gleichheit der Geschlechter sowie um Ökonomie also um die wirtschaftlichen Effekte rund um Beschäftigung und Einkommen oder die Abhängigkeit vom Tourismus. Ich behandle auch den Bereich Ökologie – Natur, Biodiversität, Tierschutz. Und wir beleuchten die Aktivitäten von Flugbranche, Kreuzfahrtindustrie, Reiseveranstalter, Mietwagen, Bahn, Bus. Gibt es ein dominantes Thema? Das Klima ist und wird immer eines der wichtigsten Themen sein. Der Tourismus ist Verursacher und Leidtragender zugleich. Die Emissionen im Sektor Reise steigen massiv an, während sie in anderen Bereichen sinkt. Das nächste große Thema ist jedoch Biodiversität. Schutz von Naturräumen. Die Verkettungen sind hier nur wenig bekannt. Ihre persönlichen Tipps für Reiselustige? Bucht keine Reise auf Grund von schönen Bildern, sondern eine Reise, bei der Erlebnisse entstehen. Fliegt nicht so weit und weniger. Nehmt die Bahn oder den Bus, macht aus der Anreise ein Erlebnis, entdeckt das Hinterland, besucht lokale Manufakturen. Werdet wieder Regisseure Eures Urlaubs! Zu einem schönen Urlaub gehört nicht zwingend ein Umsteigen in Dubai.
Prof. Dr. Harald Zeiss ist Wirtschaftswissenschaftler und Experte für nachhaltigen Tourismus. 1972 geboren in Simmern/Hunsrück, als Kind und Jugendlicher fünf Jahre in Madagaskar bis zum französischen Abitur, studierte Betriebswirtschaft und Politikwissenschaften, promovierte, arbeitete in der Unternehmensberatung und elf Jahre bei TUI Deutschland, zuletzt als Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements. Seit 2011 ist Zeiss Professor an der Hochschule Harz und Geschäftsführer des von ihm gegründeten Instituts für Nachhaltigen Tourismus (Inatour). Er engagiert sich in führenden Positionen bei DRV, Futouris und der DZT für nachhaltigen Tourismus.
*Nachhaltigkeitsforscher der Lund Universität, Schweden ** https://futouris.org
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Foto: Christian Wyrwa(1)
Touristen könnten Initiativen unterstützen? Es wäre schön, wenn mehr Geld in Klimaschutz und Klimaanpassung fließen würde. Und es gibt natürlich zahlreiche Initiativen, zum Beispiel Futouris**, die Nachhaltigkeitsinitiative der Tourismusbranche. Biodiversitätsschutz steht hier ganz weit oben. Grundsätzlich gilt aber: Der Schaden durch einen Fernflug ist größer als der Nutzen bzw. die Hilfe für das Zielland.
„Auf Grund des Klimawandels wird es zu immer mehr Extremsituationen kommen. Die Reiseländer werden Ausfälle haben und die Preise entsprechend anheben. Versicherer werden bestimmte Produkte nicht mehr versichern, weil Hurrikan-, Überschwemmungs-, Brand- und Dürregefahr steigen“.
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INTERVIEW
Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang
„Mit der grünen Transformation der Deutschen Bahn werden wir unserer ökologischen Verantwortung gerecht.“ (Katrin Habenschaden, Leiterin Nachhaltigkeit & Umwelt, Deutsche Bahn AG)
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Als Münchens zweite Bürgermeisterin engagierte sich KATRIN HABENSCHADEN für „grüne Themen“. Jetzt ist sie Leiterin Nachhaltigkeit und Umwelt bei der Deutschen Bahn AG, setzt sich für die grüne Transformation und soziale Verantwortung ein und pendelt zwischen München und Berlin.
BAHN FREI FÜR DEN KLIMASCHUTZ! Vermissen Sie München? Nein, denn ich bin ja sehr oft hier bei meiner Familie und schätze die Vorzüge unserer Stadt sogar wieder mehr. Den Wechsel zwischen München und Berlin finde ich großartig und eine Stadt neu zu entdecken, genieße ich sehr. Ist Ihr jetziger Job eine Fortsetzung Ihrer Arbeit als Politikerin? Auch als Bürgermeisterin habe ich das Dreieck aus Mobilität, Nachhaltigkeit und Wirtschaft verantwortet. Bei der Deutschen Bahn bin ich konzernweit tätig und für alle Produkte und Prozesse mitverantwortlich, die sich um das Thema Nachhaltigkeit drehen. Was bedeutet Nachhaltigkeit bei der Deutschen Bahn? Nachhaltigkeit ist ein stetiger Prozess in den vier großen Handlungsfeldern Klimaschutz, Ressourcenschutz, Naturschutz, Lärmschutz. Wir sprechen hier von der „grünen Transformation“. Auch die soziale Verantwortung spielt eine Rolle, also Themen wie gutes Miteinander, Diversität, Verantwortung für Geschichte und Gesellschaft. Wir definieren uns nach den ESG*. Was sind die Nachhaltigkeitsziele der DB? Unser wichtigstes Ziel ist der Klimaschutz. Der größte Hebel ist dabei die stetige Erhöhung des Ökostrom-Anteils. Bis 2040 wollen wir klimaneutral sein. mint-magazine.de
Wie kann die Bahn ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen? Wir verstehen Nachhaltigkeit als ganzheitlichen Prozess, der alle Produkte, Dienstleistungen und Abläufe umfasst. Unsere Fortschritte zeigen sich ganz konkret zum Beispiel in unseren mehr als 150 „Das ist grün.“-Maßnahmen. Welche Erfolge gab es in den letzten ein bis zwei Jahren? Bereits seit 2018 sind Reisende im Fernverkehr in Deutschland mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs, auch in der S-Bahn in Hamburg und Berlin. Zudem werden seit Anfang 2025 alle Bahnhöfe, Instandhaltungswerke, Bürogebäude und Anlagen in Deutschland mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Bei DB Cargo sind alle Güterwagen umgerüstet auf Flüsterbremsen, was ein Gewinn in Sachen Lärmschutz ist. Beim Ressourcenschutz wollen wir unsere hohe Recyclingquote bei über 95 Prozent halten. Und bei Bau und Instandhaltung setzen wir verstärkt auf Recyclingmaterial und nachwachsende Rohstoffe – zum Beispiel bei den Bahnhöfen in Haar und Zorneding. Steht die DB gut da in Sachen Umwelt- und Klimaschutz? Auf jeden Fall. Wir entsprechen dem 1,5-GradZiel und damit dem Pariser Klimaabkommen. Das wurde uns erst im März durch die SBTi** bestätigt. Und von der weltweit tätigen gemeinnützigen Rating-Organisation CDP gab es Anfang des Jahres die Note A im Bereich Klima, was nicht viele Unternehmen erreichen. Züge halten nicht ewig. Werden dann einfach neue angeschafft? Wir beschaffen Züge, die ressourcenschonend hergestellt werden, achten auf nachwachsende und recyclingfähige Rohstoffe. Wichtig ist uns auch eine möglichst lange Haltbarkeit. Unsere ICEs haben eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren. Nach
* ESG steht für die Begriffe Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung). Dahinter verbergen sich Methoden von Regierungsorganisationen und Finanzinstituten, deren Ziel es ist, mit geeigneten Maßnahmen unsere Welt besser zu machen. ** Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine internationale Initiative und ermöglicht es Unternehmen, NetZero-Ziele festzulegen, die auf den jüngsten Erkenntnissen der Klimawissenschaft basieren und somit zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens beitragen.
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INTERVIEW
der Hälfte des Lebenszyklus erhalten sie ein Redesign, wobei das Zuginnere mit neuen Komponenten instandgesetzt wird – Sitze, energiesparendere LED-Beleuchtung, Einzelteile.
strategie entwickelt, arbeiten mit Umweltverbänden vor Ort eng zusammen, achten auf die jeweiligen Gegebenheiten und kooperieren seit vielen Jahren mit dem Bergwaldprojekt e.V.
Spielen neue Technologien eine Rolle? Wir nutzen 3D-Druck und betreiben mit dem DB Advanced TrainLab zwei Forschungszüge, wo neue Technologien wie autonomes Fahren oder alternative Kraftstoffe wie der Biokraftstoff HVO unter realen Bedingungen getestet werden. Die beiden TrainLabs sind fast wöchentlich in Deutschland unterwegs.
Woher kommen die Ideen für mehr Nachhaltigkeit bei der DB? Meistens von intern. Dank Anregungen aus den ICE-Werken statten wir jetzt zum Beispiel die großen, schweren Hallentore mit einer Sensorik aus, um Energie einzusparen. Auch von der Bordgastronomie kommen regelmäßig Impulse, sodass inzwischen „Fair Trade“-Heißgetränke angeboten werden, nachhaltige Mineralwasserflaschen, vegetarische und vegane Speisen.
Die Bahn wird nicht komplett elektrifiziert? Manche Strecken sind schwer zu elektrifizieren, weil das Gelände problematisch oder zu bergig ist. Dafür braucht es umweltfreundliche Alternativen. Bereits jetzt wird Diesel durch HVO ersetzt, einen Kraftstoff, der aus biologischen Rest- und Abfallstoffen besteht und CO2-reduzierter unterwegs ist. Gemeinsam mit Partnern arbeiten wir an Wasserstofftechnologie oder Batteriebetrieb. Biodiversität ist auch ein wichtiges Thema. Was macht hier die Bahn? Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, Umweltauswirkungen so klein wie möglich zu halten und Kompensationsmaßnahmen durchzuführen. Das genügt uns aber nicht. Deshalb haben wir eine Biodiversitäts-
Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren? Der intensive und vertrauensvolle Umgang mit unseren Partnern und Stakeholdern ist unerlässlich: Politik, Mitarbeiter, Lieferanten, Umweltverbände, Wissenschaft, Wirtschaft, Fachöffentlichkeit. Nachhaltige und intermodale Mobilität, also eine nahtlose Reisekette von Tür zu Tür, geht nur gemeinsam. Was bietet die Bahn an für eine nahtlose Reisekette? Wir möchten zum Beispiel die klimafreundliche Anreise zu Flughäfen gewährleisten, etwa durch Rail & Fly. Immer mehr Menschen nutzen das auch. Im Jahr 2024 waren 1,1 Millionen Fluggäste vor und nach ihrem Flug mit unseren Zügen unterwegs, was ein Anstieg um rund vier Prozent ist. Zudem bieten wir mit Call a Bike über 13.000 Fahrräder in 80 Städten, die eine Anschlussmobilität sichern. Auch Lasten-Pedelecs stehen zur Verfügung. Wie wird Bahnfahren noch attraktiver? Durch Sprinter-ICEs beispielsweise, die große Städte sehr schnell miteinander verbinden. Oder durch mehr Nachtzüge, was wir durch Kooperationen mit anderen Bahnen, zum Beispiel mit der ÖBB, vorantreiben. Seit Kurzem gibt es eine Direktverbindung von Berlin nach Paris. Und es gibt wirklich günstige Angebote, die man eben nutzen muss. Was ist Ihre Vision? Wie soll die Deutsche Bahn künftig sein? Leistungsfähig, zuverlässig, nachhaltig. Das Rückgrat der Mobilitätswende. Die DB behält Nachhaltigkeit auch während ihres strukturellen Sanierungsprogramms S3 im Blick, mit dem wir die Bahn bis 2027 in den Bereichen Infrastruktur, Betrieb und Wirtschaftlichkeit zurück auf Kurs bringen.
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Fotos: Deutsche Bahn AG / Dominic Dupont
ENGAGEMENT
Blancpain ist Pionier in Sachen Taucheruhren und engagiert sich konsequent für Erforschung, Erhalt und besseres Verständnis der Weltmeere. Mit der neuen Fifty Fathoms in limitierter Auflage wird ein neues Projekt unterstützt.
WAS eine luxuriöse Taucheruhr mit Wohltätigkeit zu tun hat? Ganz einfach: Jeder Käufer der neuen Fifty Fathoms Tech BOC IV von Blancpain unterstützt automatisch das Sulubaaï Marine Research Center auf den Philippinen mit 1.000 Euro. Die Mitarbeiter des Centers sollen marine Ökosysteme studieren, wiederherstellen und schützen. Es ist fast genauso neu wie die Uhr und wurde von Blancpain finanziert. Dass sich Blancpain für Ozeane engagiert, ist alles andere als neu. Vielmehr ist es Teil der Erfolgsgeschichte und eine echte Herzensangelegenheit. Los ging die Ozeanomanie mit einer außergewöhnlichen Erfindung im Jahr 1953, der Fifty Fathoms, der weltweit ersten echten Taucheruhr, die ihren Namen von ihrer Wasserdruckdichtigkeit bis zu einer Tiefe von 50 nautischen Faden (91,45 Meter Tiefe) hat. Schnell entbrannte eine große Liebe zur Unterwasserwelt, den Tieren, den Pflanzen. Weitere „Fifty Fathoms“-Modelle folgten und als fast logische Konsequenz intensive Aktivitäten für den Schutz dieser empfindlichen und gefährdeten Ökosysteme. Ganz nach dem Motto: Wir können nur respektieren und schützen, was wir lieben, und nur lieben, was wir kennen.
Oben: Traumhaft: mit Blancpain Unterwasserwelten entdecken
Links: Perfekt: Durchmesser: 45 mm, Dicke: 14,1 mm, Gehäuse: Titan Grad 23, leicht und widerstandsfähig, Zifferblatt: absorbiert bis zu 97 % des Lichts, Kautschukarmband: modern, ergonomisch. Rechts: die Einweihung des Blancpain x Sulubaaï Marine Research Center im Dorf Sandoval, Philippinen blancpain.com/de/ fifty-fathoms-oceancommitment-iv
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Bis heute hat Blancpain Dutzende bedeutender wissenschaftlicher Expeditionen unterstützt, Meeresschutzgebiete auf der ganzen Welt initiiert und preisgekrönte Dokumentarfilme, Unterwasserfotografie-Ausstellungen und Publikationen präsentiert. Aus diesem Engagement zur Unterstützung der Erforschung und Erhaltung der Ozeane ist das Blancpain Ocean Commitment entstanden. Am 7. Februar 2025 wurde das neueste und sehr ehrgeizige Erhaltungsprojekt eingeweiht: das Blancpain x Sulubaaï Marine Research Center im Dorf Sandoval. Ergänzend zum Sea Academy Program, das sich auf die Schaffung eines Netzwerks von Meeresschutzgebieten in der Shark Fin Bay, Philippinen, konzentriert, soll es die Aktivitäten rund um Schutz, Wiederherstellung, Bildung und Replikation verstärken. Der Verkauf der Edition Fifty Fathoms Tech BOC IV kann den 100.000-Euro-Fond decken. 100 Stück à 1.000 Euro – einfache Rechnung. Man muss allerdings auch ein hübsches Sümmchen von 22.900 Euro hinblättern. Dafür hat man aber auch ein Meisterwerk der ältesten Uhrenmanufaktur der Erde als Begleiter. Nicht nur für den Tauchsport, sondern auch für den Alltag. Für viele, viele Jahre.
Fotos: Thomas Pavy Sulubaai’s SEA ACADAMY Project; Sabine Brauer Photos; Kathrin Buschauer
DIE UHR FÜR DEN SCHUTZ DER OZEANE
Beratung. Planung. Management.
Urban Mining
Ressourcenschutz
Kosteneinsparungen
CO2-Einsparung
Foto: XXX
Neue Resourcen schaffen. Bauen für die Zukunft. mint-magazine.de
dmu.de 31
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Was Urlaub heute bedeutet? Weniger Spuren hinterlassen, mehr bewirken. Sunlife zeigt, wie moderne Resorts Verantwortung übernehmen. Die mauritische Hotelgruppe Sunlife verfolgt auf Resort- und Unternehmensebene ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept, das ökologische Verantwortung, soziale Teilhabe und unternehmerische Integrität miteinander verbindet. Unter dem Leitmotiv „For a world where kindness shines“ setzt Sunlife auf messbare Fortschritte und kreative Lösungen, die weit über gängige Umweltstandards hinausgehen. Ein zentrales Anliegen ist die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks: Die Gruppe verzichtet in ihren Resorts zu 100 Prozent auf Einwegplastikprodukte und hat den Wasserverbrauch um über 14 Prozent pro Hotelzimmer gesenkt und setzt auf ein
umfassendes Energiemanagement-Programm. Durch eine genaue Planung, Analyse, Optimierung wurden auch die Lebensmittelabfälle um 30 Prozent reduziert. Gleichzeitig engagiert sich Sunlife intensiv für den Schutz mariner Ökosysteme: Über 5.000 Gäste und Einheimische haben an Bildungsprogrammen zur Meeresbiologie teilgenommen. Außerdem werden Korallenaufzuchtprogramme in den Resorts gefördert. Auch die Unterstützung der lokalen Wirtschaft steht im Fokus – bereits 74,4 Prozent aller Produkte stammen von regionalen Zulieferern aus Mauritius. Auf sozialer Ebene lebt Sunlife ein Miteinander auf Augenhöhe. Das unternehmensweite Programm „You Are Our Gift of Kindness“ stärkt die Mitarbeiterbindung, fördert Gleichstellung – mit 29 Prozent Frauen in Führungspositionen – und investiert in Aus- und Weiterbildung: Über 70.000 Trainingsstunden wurden im letzten Jahr durchgeführt. Zudem engagieren sich Mitarbeitende in Freiwilligenprojekten für Bildung, Gesundheit und Gemeinwesen. Sunlife zeigt, dass nachhaltiger Tourismus mehr sein kann als ein Trend: Er ist gelebte Verantwortung mit Herz – für Mensch, Natur und Zukunft. Egal ob entspannter Beach-Urlaub, aktive Erkundungstouren auf der Insel oder eine Kombination aus beidem, die vier Hotels Sugar Beach, La Pirogue, Long Beach und Ambre bieten für jeden Anspruch, jedes Alter und jedes Budget eine unvergessliche Zeit auf Mauritius.
yoursunlife.com
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Fotos: yoursunlife.com
Mauritius erleben – mit Rücksicht, Respekt und Weitblick
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Seattle: Wo sich Stadt und Natur vereinen
Fotos: Visit Seattle
Museen, Parks, Berge und Meer – die größte Stadt im Bundesstaat Washington ist nicht nur äußerst vielseitig, sondern auch ein „grünes“ Reiseziel in vielerlei Hinsicht. Seattle ist perfekt für einen Städtetrip, garniert mit einer großen Portion Grün. So kann man nicht nur weltberühmte Sehenswürdigkeiten erkunden wie die 184 Meter hohe Space Needle, Seattles Wahrzeichen, das kunstvoll gestaltete Chihuly Garden and Glass, das Museum of Pop Culture und den Pike Place Market. Über 400 Parks gibt es in Seattle, darunter den Discovery Park, die Golden Gardens und den Gas Works Park, zudem viele Radwege wie den BurkeGilman Trail und den Green Lake Loop und nahe gelegene Wanderwege, etwa den Cheshiahud und den Steward Park Loop, sowie zahlreiche Gewässer zum Kajakfahren und Segeln. Das Washington Park Arboretum beherbergt nicht nur eine vielfältige Sammlung an Bäumen und Pflanzen, sondern auch den Japanischen Garten. Ein Auto braucht man nicht, um von A nach B zu kommen. Das meiste ist zu Fuß bequem erreichbar. Alternativ gibt es E-Bikes, E-Scooter, die Stadtbahn, die ikonische Monorail und umweltfreundliche Busse. Paradies für Foodies: Seattle ist ein Fest für die Sinne. Von ungezwungenen Snacks bis hin zu gehobener Gastronomie ist alles geboten. Neben Bauernmärkten sprießen kreative Restaurants aus dem Boden und die Kaffeekultur floriert. Auf Regionalität wird großer Wert gelegt. Nicht schwierig, wenn man frische Meeresfrüchte von saftigem Lachs bis hin zu Dungeness-Krabben vor der Nase hat.
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Voller Leichtigkeit scheint man in Seattle auch mit nachhaltigen Praktiken zu jonglieren, die in nahezu allen Bereichen des Lebens integriert sind. Seattle gilt als Pionierin in der Vermeidung von Plastik! Plastikbesteck ist seit 2018 verboten, Plastiktragetaschen sind es bereits seit 2012. Neben Müll- und Recyclingtonnen werden auch Biotonnen abgeholt, sodass mehr als 60 Prozent des Abfalls verwertet werden kann. 90 Prozent der Elektrizität in Seattle stammt aus Wasserkraft. Und in Stadien, Restaurants und Bars sind kompostierbare Gabeln, Löffel, Strohhalme sowie Recycling- und Kompoststationen Standard. Auch viele Initiativen gibt es, „Sustainable Seattle“ etwa, eine Organisation zur Förderung von Nachhaltigkeitsprojekten in der Stadt, und Programme wie eine umweltfreundliche Architektur in diversen Museen oder die Climate Pledge Arena, die weltweit erste klimaneutrale Mehrzweckhalle. In Sachen Nachhaltigkeit spielt Seattle also eine Vorreiterrolle. visitseattle.de
Tipps: Restaurant-Tipps: Taylor Shellfish, Pike Place Chowder, Homer, Sea Creatures Restaurantgruppe, Finch & Pine, The Wayland Mill mit japanisch-amerikanischer Küche oder Mashiko, Seattles älteste vollständig nachhaltige Sushi Bar. Hoteltipps: Sheraton Grand Seattle – hier werden mit dem „Green Room“-Programm Gäste belohnt, die auf Handtuchwechsel verzichten. Hyatt at Olive 8 (LEED-Silber) und Hyatt Regency Seattle (LEED-Gold) mit nachhaltigen Designmerkmalen. citizenM Hotel, das erste vollständig modulare Hotel in Seattle.
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THE GREEN NEWS
Ab auf die Trails!
Im Stadtverkehr, im Grünen, in den Bergen: Mit Thule ist man immer und überall bestens gerüstet. Auch mit Kind im Gepäck. Bequem und sicher haben es die Kleinen in der Trage, im Kindersitz, im Fahrradsitz, im Fahrradanhänger oder im Kinderwagen. Erwachsene begleitet Thule mit Dachboxen, Kayak-, Kanu- und Surfträgern, Dachzelten, Koffern, Rucksäcken und noch viel mehr durchs Leben. Die Umwelt hat Thule stets im Blick. Sie soll ja erhalten bleiben für all die schönen Abenteuer. So zählen zu den Nachhaltigkeitsinitiativen zum Beispiel umweltbewusstes Produktdesign mit Fokus auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit und recycelbare Materialien sowie energieeffiziente Produktion mit 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen, reduzierter CO₂-Fußabdruck durch Optimierung von Logistik, Verpackung und Materialeinsatz sowie verantwortungsvolle Geschäftspraktiken entlang der gesamten Lieferkette. Kein Wunder, dass die Thule Group von Sustainalytics, einem führenden Anbieter von ESG-Analysen, Ratings und Daten, als globaler Nachhaltigkeitsführer ausgezeichnet und zu einem der 50 nachhaltigsten Unternehmen der Welt gekürt wurde. Wer die Produkte live erleben will, besucht den Thule Store München in der Dultstraße 7. thule.com 34
Bäume im Weinberg
Eva Fricke liebt Riesling. Und Herausforderungen. Als sie die brachliegenden Weinberge des einst berühmten „Schloss Eltz“ in Eltville übernahm, sah sie mehr als Tradition. Sie sah Zukunft. Und die braucht: Bäume! Im Rahmen ihres Projekts Vitiforst pflanzt sie seit 2024 Bäume direkt in die Rebzeilen – dort, wo Rebstöcke ausgefallen sind. Die Idee:
Schluss mit Monokultur. Die Bäume spenden Schatten, kühlen den Boden um bis zu zehn Grad, binden Wasser, verbessern die Bodenstruktur und fördern eine bunte Vielfalt von Pflanzen, Insekten und Tieren. Auch bei Starkregen helfen sie: Sie saugen Wasser auf, verhindern Stau und schützen die Wurzeln. So wird der Weinberg nicht nur schöner, sondern auch widerstandsfähiger. Seit 2006 verzichtet Eva Fricke auf Herbizide, und Pestizide und der Anbau aller Weine erfolgt seit 2011 nach ökologischen Richtlinien. Das Weingut ist sowohl EU-Bio-zertifiziert als auch bei der „Vegan Society“ registriert. Seit 2017 verfolgt das Team konsequent biodynamische Anwendungen. Unterstützt wird Fricke von der Stadt Eltville, der Familie Graf Eltz und der Hochschule Geisenheim. evafricke.com
greet – das grüne Hotel
Foto: Marc Glen Photographie
Lampen aus alten Kuchenformen, Skateboards oder Gurkengläsern, Kuchen und Snacks aus nicht angefassten Überbleibseln vom Frühstücksbüffet, Betten mit Recycling-Bettwäsche, Secondhand-Möbel mit Geschichte: Die Marke greet von Accor hat sich zu einem wichtigen Akteur im nachhaltigen Tourismus entwickelt und macht Nachhaltigkeit in allen Bereichen erlebbar. So gehören VintageCharme, regionale Küche und wiederverwendete Materialien zum Programm. Ebenso wie Workshops rund um Upcycling und Umwelt oder gemeinsames Soulfood am großen Tisch. greet hat eine Leidenschaft dafür, Orten und Dingen neues Leben einzuhauchen. greet Hotels nutzen bestehende Gebäude, statten sie mit upgecycelten Möbeln aus und setzen auf gesunde Küche. Kein greet Hotel gleicht dem andern, aber alle folgen dem gleichen Prinzip: weniger Ressourcenverbrauch, mehr Menschlichkeit. Die Hotels der Gruppe wollen Vorreiter sein – mit Innovationen in den Bereichen CO₂Reduktion, nachhaltiges Design, Abfallvermeidung, verantwortungsvolle Lebensmittelbeschaffung, Kreislaufwirtschaft und effiziall.accor.com/a/de/brands/greet.html enter Wasserverbrauch. mint-magazine.de
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STÄDTE IM WANDEL VISIONEN FÜR DIE ZUKUNFT
LJUBLJANAS GRÜNE REVOLUTION
Klimafreundliche Lösungen im Zentrum: Die Hauptstadt von Slowenien setzt auf Elektromobilität, heimische Produkte und viele Pflanzen.
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Autofreie Innenstadt, kostenlose Leihfahrräder, ein ganz besonderer Taxiservice und Zero Waste seit 2013 – Sloweniens Hauptstadt ist klein, aber ein Gigant in Sachen Nachhaltigkeit.
DIE ROLLKOFFER rattern übers Kopfsteinpflaster, die ersten Cafés spannen ihre Sonnenschirme auf. Keine Autohupen. Kein Motorenlärm. Nur das Klappern von Kaffeetassen und das Murmeln der Gäste ist zu hören. Die Luft ist frisch, der Himmel leuchtet in einem tiefen Blau. Die Ljubljanica win-
Stets bereit: ein Kavalir für bequeme Fahrten. (li) Sauber und entspannt: die Altstadtgassen. (re.)
Fotos: Serhii Zarev@scop.io; Petar Milošević
det sich sanft durchs Zentrum. Willkommen im entschleunigten Ljubljana! Drei Viertel der Stadt bestehen aus Grünflächen. In Punkto reiner Fußgängerzonen ist die Stadt Vorreiterin in Europa. Herzstück des grünen Konzepts ist die autofreie Innenstadt. Entspannt und in guter Luft kann man hier durch die verwinkelten, engen Gassen flanieren und in kleinen Boutiquen Kristallwaren, Designer-Mode, Kunst, Antiquitäten und andere lokale Produkte erwerben. Wer erschöpft ist, hält einen „Kavalir“ an. Das ist ein Elektro-Fahrzeug, das im Schneckentempo durch den Altstadtkern rollt, und bis zu fünf Menschen an ihre gewünschten Ziele bringt. Nur innerhalb der Fußgängerzone allerdings. Aber die ist ja groß. Kavalire können auch telefonisch bestellt werden, sind gratis für ältere oder gehbehinderte Menschen. mint-magazine.de
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STÄDTE IM WANDEL VISIONEN FÜR DIE ZUKUNFT
Wir gehen jetzt mal zu Fuß weiter zum Vodnik-Platz. Hier kann man sich mit heimischen Lebensmitteln eindecken. Frische Äpfel, duftender Lavendelhonig, Gemüse, Käse, hausgemachtes Brot und noch viel mehr türmen sich in den Auslagen der Marktstände. Alles kommt aus der Region. Ohne lange Transportwege. Ohne Verpackungsmüll. Viele Restaurants, die am Nachhaltigkeitszeichen SLOWENIA GREEN zu erkennen sind, decken sich hier mit Zutaten ein, um besondere Frische in ihre Kreationen zu bringen und die Umwelt zu schonen. Auffallend beim Stadtspaziergang: weder quellen Mülleimer über, noch liegen Verpackungen auf den Gehwegen. Ljubljana gehört zu den saubersten Städten Europas – nicht, weil hier häufiger geputzt wird, sondern weil die Menschen bewusst weniger Müll produzieren. Seit 2013 ist die Stadt Teil der Ze38
Fahrrad statt Blechlawine – so geht Stadtgefühl in Ljubljana.
ro-Waste-Bewegung, mit einem Recyclinganteil von über 68 Prozent. Plastik ist in vielen Geschäften gar nicht mehr zu finden. Auch die Stadtverwaltung hat ihren Papierverbrauch drastisch reduziert. Jetzt aber weiter und die Ohren spitzen. Und nicht wundern, wenn plötzlich ein kräftiges Summen ertönt. Von zu viel Honigwein am Abend zuvor kommt es nicht. Mit Honig hat es allerdings zu tun. Ljubljana setzt aktiv auf urbane Imkerei. Die Krainer Biene ist in Slowenien zu Hause, eine Bienenrasse, die als eine der weitest verbreiteten Honigbienen der Welt gilt. Immer wieder trifft man auf Wildblumenwiesen zwischen historischen Gebäuden, wo Bienen ungestört ihren Nektar sammeln. Biodiversität gehört zum Stadtbild. Die slowenische Imkereitradition ist reich und tief im Volksbewusstsein verankert.
Fotos: peter-zuijdwegt@unsplash; Henry Ren@unsplash; Peter Hazlinger@scop.io
Die Ljubljanica bringt Frische in die Stadt – und jede Menge Romantik.
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STÄDTE IM WANDEL VISIONEN FÜR DIE ZUKUNFT
Auch in der Architektur zeigt sich die Natur. An zahlreichen Fassaden grünt und blüht es. Neben modernen Gebäuden, die sich in das historische Stadtbild einfügen, stehen traditionelle Häuser mit bepflanzten Dächern – ein Zusammenspiel von Alt und Neu, von Design und Umweltbewusstsein. Ein Vorzeigeprojekt wird der Working-Hub „Vilharia“. Das LEED Platin zertifizierte Objekt gilt schon vor seiner Fertigstellung als Sloweniens grünstes Bürogebäude. „Bei den Jüngsten muss man anfangen“, lautet die Devise im Bereich Bildung. In den Schulen wird Nachhaltigkeit aktiv gelebt. Kinder lernen hier von klein auf, wie man verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgeht, buddeln in eigenen Schulgärten, helfen mit beim Anbau vom Gemüse. Zudem gibt es Bildungsprogramme zur Mülltrennung, zu erneuerbaren Energien und zu nachhaltiger Stadtentwicklung. 40
Pflanzen statt Beton: Grüne Fassaden kühlen, filtern, verschönern.
Wie man sich in Ljubljana fortbewegt? Sehr gern zu Fuß. Oder in einem der leisen Elektrobusse. Oder per Fahrrad, das man an vielen Stellen auch ausleihen und in der ersten Stunde kostenlos benutzen kann. Bis 2030 möchte Ljubljana eine der fahrradfreundlichsten Städte Europas werden. Ob die Einwohner genervt sind, dass bereits seit 2007 die Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt ist und im Jahr 2013 eine wichtige Verkehrsader, die Slovenska cesta, aufwändig umgestaltet und komplett autofrei wurde? Man merkt es ihnen zumindest nicht an. Sie wirken alle sehr entspannt und genießen wie die Touristen das viele Grün, die bessere Luft, die Ruhe und die Lebendigkeit ihrer Stadt. Und die Autos von Anwohnern oder Besuchern? Die stehen brav in den Tiefgaragen, die seit Einführung der autofreien Zonen extra gebaut wurden.
Fotos: Daniel Funes Fuentes@unsplash; Vilharia.si
Viel Licht, viel Grün, viel Fortschritt: Vilharia steht für das Büro von heute.
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Im Einklang mit der Natur
Fotos: Hannes Niederkofler
In den sanften Hügeln Südtirols, wo Bergwiesen auf dichte Wälder treffen, liegt ein Refugium, das durch seine Lage, seine Form und seine Nachhaltigkeit beeindruckt: das Olm Nature Escape. Im Südtiroler Ahrntal, einem Seitental des Pustertales, das sich – im wahrsten Sinne des Wortes – im Einklang mit der Natur befindet, hat sich das Olm Nature Escape eingenistet. Die Architektur in Kreisform, inspiriert von natürlichen Kreisläufen und dem Wunsch nach Ganzheitlichkeit. Statt Ecken und Kanten setzen die Schöpfer auf weiche, fließende Linien. Der kreisförmige Aufbau der Anlage symbolisiert Verbindung, Schutz und Rückzug – und bietet gleichzeitig ein Gefühl von Freiheit und Offenheit. Jede Suite ist so ausgerichtet, dass der Blick in die Landschaft schweifen kann. Große Panoramafenster, natürliche Materialien wie unbehandeltes Lärchenholz, Lehmputz und Naturtextilien verstärken das Gefühl, Teil der Umgebung zu sein. Das Design: reduziert, klar, und doch voller Wärme. Ruhe und Regeneration finden Gäste auch im exklusiven Spa-Bereich, der – ganz im Sinne des Konzepts – nicht auf Überfluss, sondern auf Tiefe setzt. Ein Infinity-Pool mit Panoramablick befindet sich im Zentrum des Gartens. Die Treatments sind inspiriert von der alpinen Pflanzenwelt und werden mit hochwertigen Natur-Produkten durchgeführt. Besonders
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einzigartig: der Naturbadeteich, eingebettet in die umliegende Landschaft, gespeist Quellwasser. Ob im warmen Wasser treiben oder in der Kräutersauna zur Ruhe kommen: Wellness bedeutet hier Rückverbindung – mit dem eigenen Körper und der Natur. Nachhaltigkeit durchzieht im Olm jedes Detail: Von der CO₂-neutralen Bauweise über die Energieversorgung mit Erdwärme, Solar und Wasserkraft bis hin zur Kulinarik von Spitzenkoch Berni Aichner. Seine Küche ist eine Hommage an das Alpine, das Bodenständige – aber mit einer modernen, raffinierten Leichtigkeit. Der Spitzenkoch arbeitet fast ausschließlich mit regionalen, biologischen Zutaten, viele davon stammen direkt aus dem hauseigenen Permakulturgarten oder von Produzenten aus der Umgebung. Olm ist kein klassisches Hotel. Es ist ein Ort des bewussten Rückzugs, ein Raum für Stille, Weitblick und einzigartige Momente zu Zweit oder mit der Familie. Hier verschmelzen Form und Funktion, Natur und Mensch, Design und Nachhaltigkeit. olm.it
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Der lange Weg zu nachhaltigerem Sport Eine Reise zu den Wurzeln der Decathlon-Produkte Das Abenteuer begann 1976, als Visionär Michel Leclercq mit Decathlon eine Weltneuheit schuf: erschwingliche Spitzenprodukte für zehn Sportarten (daher der Name Decathlon – auf Deutsch „Zehnkampf “) unter einem Dach. Heute zählt das Unternehmen zu den größten Sportartikelherstellern und -händlern weltweit – und bleibt preiswert. Nachhaltigkeit ist dabei seit Jahren eine feste Säule der Unternehmensstrategie. Bereits 1986 gab es ein Reparaturangebot für Sportartikel und den ersten Flohmarkt („Trocathlon“). Weitere Kreislaufwirtschaftskonzepte folgten: Second Use und Buy Back für gebrauchte Sportartikel, und auch das Werkstattangebot wird kontinuierlich ausgeweitet. Getreu dem olympischen Motto „schneller, höher, stärker – gemeinsam“ bleibt das Ziel klar: kontinuierlich besser werden, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Auf jeder Etappe im Unternehmen. Etappe eins: Forschung und Entwicklung Nachhaltigkeit ist für Decathlon eine Teamaufgabe. Täglich stellt sich das Unternehmen die Frage: Welche Materialien spielen mit? Wie lässt sich Reparierbarkeit ermöglichen und die Langlebigkeit der Produkte verbessern? Zum Schutz des Klimas wird geforscht, verglichen und gemessen, und die Ergebnisse werden von der Science Based Target Initiative regelmäßig nach wissenschaftlichen Maßstäben geprüft. Im Fokus stehen vier Disziplinen: Dekarbonisierung, Biodiversität, Plastikreduzierung, Kreislaufwirtschaft. Mit der Einführung von Ecodesign-Maßnahmen, den Commitments zu zentralen Nachhaltigkeitsinitiativen der EU wie der Sustainable Consumption Pledge oder dem Mobility Transition Pathway sowie dem übergeordneten Ziel, die Dekarbonisierung aller Unternehmensbereiche voranzutreiben, wird klar: Decathlon übernimmt Verantwortung. Etappe zwei: Produktion und Distribution Decathlon hält die gesamte Wertschöpfungskette in eigener Hand – und nimmt dabei Umwelt und soziale Verantwortung ernst. In der gesamten Wert-
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schöpfungskette werden die erzeugten Treibhausgase systematisch erfasst, um geeignete Dekarbonisierungsmaßnahmen zu ergreifen. Lieferanten verpflichten sich per Verhaltenskodex zu fairen Arbeitsbedingungen und existenzsichernden Löhnen. Und mit dem Eco-design-Ansatz werden die Umweltauswirkungen bereits in der Produktion gesenkt – sie sind für rund 78 % der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Last but not least baut Decathlon auf vertrauensvolle und langjährige Partnerschaften, was auch die konstant günstigen Preise der Produkte erklärt.
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Etappe drei: Produkte – langlebig, praktisch und schön Schon mal vom Wurfzelt gehört? Das hat Decathlon erfunden. Wie zahlreiche andere Produkte, die man online oder in den Filialen kaufen kann. Ein zentraler Hebel zur Reduktion der Umweltauswirkungen im Sinne des Pariser Klimaabkommens ist der Ecodesign-Ansatz. Produkte erfüllen dabei mindestens ein allgemeines oder spezifisches Kriterium: geringere Umweltauswirkungen, bessere Reparierbarkeit, höhere Langlebigkeit oder ressourcenschonende Materialien und Prozesse – etwa Bio-Baumwolle, recycelte Fasern, ungefärbte Stoffe oder energiesparende Färbeverfahren. Der Erfolg: In 2023 konnte die Decathlon-Gruppe ihre absoluten CO2e Emissionen um 13 % im Vergleich zu 2021 senken.
Foto: XXX
Etappe vier: Services im Sinne der Kreislaufwirtschaft Seit 2019 setzt Decathlon mit dem Konzept Second Use auf Verlängerung statt Verschwendung. Dabei werden Retouren geprüft, ggf. repariert und zu fairen Preisen wieder angeboten. Das Ziel: weniger Produktabfälle, längere Lebenszyklen. Die Kunden nehmen es gut an, haben kein Problem mit gebrauchten Artikeln. Wieso auch? Ein Kinderfahrrad etwa steckt locker 200 Kilometer weg. Ein Kind fährt im Schnitt mit seinem Rad nur wenige Kilometer. Ausgelegt sind die Bikes aber meist für das 10-Fache. Warum also nicht zehn Kindern Freude machen? Mit dem Programm Buy Back kauft Decathlon gebrauchte Sportartikel wie Fahrräder zurück, die dann ein zweites Leben erhalten. Und an Servicepoints werden Reparaturen sowie Textilrecycling angeboten. Alles im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
decathlon.de
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INNOVATION
Invasive Braunalgen werden mit Schiffen aus Asien nach Europa eingeschleppt. Sie sind giftig, unschön und vermehren sich rasant.
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Matschige Braunalgen im Meer und am Strand sind nicht nur scheußlich, sondern auch giftig. Pascal Gerdsmeier möchte Abhilfe schaffen. Mit seinem Unternehmen CIRCULAR WAVES und der TU München plant er die Rettung von Wasser, Tourismus und lokaler Bevölkerung.
Fotos: Circular Waves
BRAUNALGEN – DIE NEUE GROSSE BEDROHUNG TULUM, MEXIKO. Eigentlich eine Traumdestination. Es gibt jede Menge Kultur zu bestaunen und die Strände der Riviera Maya sind paradiesisch. Eigentlich. Wenn nicht die anhaltende Braunalgen-Plage wäre. Die Übeltäter verseuchen die Meere, töten das Leben unter Wasser, verscheuchen Touristen. Sie sind Sondermüll. „Schrecklich“, findet das Pascal Gerdsmeier, Unternehmer und Visionär aus München. Ihm liegt die Umwelt am Herzen. Deshalb hat er die Non-Profit-Organisation Circular Waves gegründet, ein Unternehmen, das Großes vorhat. Die TU München ist auch im Boot. Was Gerdsmeier plant, könnte die Rettung für die Meere, den Tourismus, die lokale Bevölkerung sein. Das Projekt ist von Anfang bis Ende gut durchdacht: Mithilfe von zwei unterschiedlich großen Schiffen, die spacig aussehen und mit allen erdenklichen technischen Raffinessen und einem Labor ausgestattet sind, werden Braunalgen aus dem Meer gefischt und auch genutzt. An Bord werden die Algen zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet. An Land werden sie entwässert und aufbereitet und in der Landwirtschaft eingesetzt sowie in Energie umgewandelt. Dezentrale Anlagen sollen dafür gebaut werden und mittels der Algen kleinere Kommunen versorgen. „Das ist durchaus möglich“, bestätigt Andreas Feis, Algenexperte und Berater an der TU München. Die Anlagen könnten einfach konzipiert werden, sind kostenmäßig im Rahmen, binden die lokale Bevölkerung mit ein. Die TU München steht voll hinter dem Projekt und stellt die nötigen Technologien zur Verfügung. mint-magazine.de
An Rohstoffen wird es nicht mangeln, denn Braunalgen gibt es wie Sand am Meer. Die invasiven Arten werden mit Schiffen aus Asien eingeschleppt. Während der Reise sammeln sie haufenweise Schwermetalle auf. „Derartig Braunalgen sind ein Riesenproblem“, mahnt Andreas Feis. „Sie sind extrem resistent, vermehren sich im warmen Wasser explosionsartig, kleben hartnäckig an Schiffen fest und haben gigantische negative Auswirkungen.“ Sie zu entfernen und bestenfalls zu nutzen, wäre eine Sensation. Das Beste daran: Die herrlichsten Strände würden wieder aussehen wie früher, die lokale Fischerei wäre wieder ein Geschäft und die Einwohner betroffener Regionen könnten eine Reihe sinnvoller und bezahlter Jobs finden, die sich um die Rettung und Verarbeitung der Braunalgen drehen. Es fehlen nur noch ein paar Millionen, dann kann es losgehen. circularwaves.com
Pascal Gerdsmeier ist Gründer, Geschäftsführer und Visionär. Mit seinen Schiffen möchte er Braunalgen sammeln und sinnvoll verwerten.
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INS GRÜNE HINEINLEBEN
8 TIPPS FÜR NACHHALTIGE FREIZEITGESTALTUNG Entspannt im Gras liegen und träumen ist so ziemlich die umweltfreundlichste Freizeitbeschäftigung, die man sich vorstellen kann, oder? Total emissionsfrei. Daneben gibt es aber auch noch klimafreundliche Aktivitäten bis hin zu tollen Möglichkeiten, aktiv an einer sauberen gesunden Umwelt mitzuwirken.
1 Hausgemacht Nichts ist nerviger, als im Supermarkt nach lokalen Bio-Produkten zu fahnden. Dabei kann man so vieles selbst herstellen. Hauptzutat: Spaß! Ein paar Tipps: Gemüse mit probiotischen Bakterien und Pilzen fermentieren, Tee ergibt bitzelnden Kombucha und Sojabohnen die angesagte Misopaste. Wer’s bodenständiger mag, kocht Sirup und Marmelade ein – am besten aus selbst angebautem Obst – oder kreiert Pralinen, zum Selbernaschen oder als besonderes Geschenk. Natürlich kann man sich auch am Bierbrauen, Schnapsbrennen oder in der Weinherstellung erproben, wobei man ja grün sein möchte und nicht blau.
2 Tierische Freunde Unsere beliebten vierbeinigen Freunde, Hund und Katz, sind unter Umweltaspekten nicht unproblematisch. Aber auch nützliche Tiere können Freude machen. Zurzeit beliebt: Hühner. Deutlich platzsparender und unkomplizierter: japanische Legewachteln. Die beste Tierhalterin ist jedoch Mutter Natur: Birding (Vogelbeobachtung) ist ausgesprochen meditativ, und die passende App – etwa Birda oder BirdNET – verrät, welchen Vogel man vor sich hat. Für fleißige Bienchen noch ein heißer Tipp: Die Imkerei ist ein erfüllendes Hobby, bei dem man nicht nur Honig ernten, sondern auch etwas für die Bienenwelt tun kann. Und sie funktioniert mit einer Bienenbox auf kleinstem (Frei-)Raum. Informationen gibt es zum Beispiel hier: stadtbienen.org
3 Digital Detox Viele der genannten Aktivitäten werden kaum Zeit lassen, ständig die Mails und Social-Media-Accounts zu checken. Aber Digital Detox – eine Auszeit von der digitalen Welt – bewusst zu betreiben, ist noch viel entspannender für die Seele, wirkt gegen Stress, schlechten Schlaf und Konzentrationsprobleme. Also Handy ausschalten, einfach mal mit einem Buch in den Sessel lümmeln, einen Literaturkreis besuchen oder regelmäßig Freunde zum Spieleabend treffen – spart nicht nur Energie, sondern fördert echte soziale Kontakte und ein bewussteres Wahrnehmen der Umwelt.
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4 Aufgepeppt Konsum ist weder umweltfreundlich noch schenkt er langfristig Glücksgefühle. DIY macht dagegen Riesenspaß und selbst genähte Kleider, selbst gerührte Kosmetik oder selbst geschreinerte Möbel sind jeden Tag ein Anlass, stolz auf sich zu sein. Kleine Geschenke und Dekoartikel lassen sich mit ein wenig Geschick aus vielem produzieren, was sonst im Müll landen würde: Papier, Dosen, Altglas. Inspirierende Bücher gibt es unzählige am Markt. Wer zehn Daumen hat, macht sich einen schönen Nachmittag im Repair-Café, während Tüftler dort kaputte Geräte reparieren … Adressen: muenchen-fair.de/shop-category/repair-cafes#/
6 Stadtreise statt Reise Reisefieber senkt manchmal auch der erfrischende Sprung in den nahe gelegenen Badesee, Surfen im Eisbach oder eine Klettertour auf den Hausberg. Oder wie wäre es mit einer kleinen Safari im Wildpark? Auch die eigene Stadt bietet oft noch unbekannte Sehenswürdigkeiten oder Interessantes. In München beispielsweise öko-soziale Stadtführungen oder eine Tour auf dem München-City-Trail, auf dem man die Stadt in zehn ausgearbeiteten Etappen zu Fuß (neu) entdeckt. Infos gibt es hier: muenchen-trail.de
5 Garteln Urban Gardening verbindet mit der Natur und schenkt Bio-Obst und -Gemüse unverpackt und transportfrei. Ein Balkon reicht schon aus für ein paar fleißige Kübelpflanzen oder einen Vertikalgarten in der upgecycelten Europalette. Wer trotzdem keinen Platz hat, kann in Gemeinschaftsgärten mitwirken. Adressen findet man hier: urbane-gaerten-muenchen.de/gaerten/gemeinschaftsgaerten/. Umgekehrt können Gartenbesitzer ohne grünen Daumen einem passionierten Hobbygärtner ohne eigene Pflanzmöglichkeiten eine Anbaufläche bieten. Ertrag teilen ist dann Ehrensache!
Fotos: Joanna Stolowicz(1), Getty Images(4), Luis Fernando Felipe Alves(1)@unsplash.com
7 Gemeinnützlich Nachhaltigkeit kann auch sozial sein oder noch besser beides: sozial und klimafreundlich. Nichts ist sinnstiftender als ein soziales ehrenamtliches Engagement, wobei man auch gleich vor der Haustür anfangen kann: Nachbarschaftshilfe ist immer gefragt. Oder man meldet sich als Freiwilliger für Naturschutzmaßnahmen, Baumpflanzungen oder Müllsammelaktionen. Noch mehr Spaß macht es, mit Freunden oder Kolleginnen ein Clean-up zu organisieren. Alles, was man braucht, von Antworten auf Organisationsfragen bis hin zur Zange: cleanup-munich.de/.
8 Nachhaltig feiern Ein Festival zu besuchen, hat schon was von einer kleinen Reise in eine andere Welt: Man lernt neue Leute kennen, hört die Lieblingsband oder beschäftigt sich mit seinem Lieblingsthema. Wenn das Ganze dann auch noch nachhaltig ist, umso besser. Viele Organisatoren achten inzwischen strikt auf eine umweltbewusste Ausrichtung, etwa in München beim Tollwood Festival, in Scheeßel beim Hurricane Festival, in Neuhausen ob Eck beim Southside Festival oder am Nürburgring bei Rock am Ring – alles im Juni 2025. Spannend dürfte als Messe auch die VeggieWorld sein, die im November dieses Jahres in München stattfindet.
mint-magazine.de
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BAU+IMMOBILIEN
GPS-Tracking, einfache Vermessungen und Fehlersuche: Mithilfe von KI ist alles einfacher und schneller umsetzbar.
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Der BAYERISCHE BAUINDUSTRIEVERBAND hat gemeinsam mit branchenübergreifend erfahrenen KI-Experten einen KI-Leitfaden entwickelt. Dieser bietet seinen Mitgliedern intensiven Erfahrungsaustausch und Unterstützung beim Einstieg in die industrielle Nutzung von KI.
Fotos: BBIV
KI IN DER BAUINDUSTRIE: WIE DATEN AUF BAUSTELLEN MITARBEITEN DIE BAUINDUSTRIE steht vor großen Herausforderungen. Steigende Nachfrage nach Wohnraum, Wärmenetze für Städte, energetische Ertüchtigung von Industrieanlagen, Netze und Knoten für öffentlichen Nah- und Fernverkehr – was auch immer für eine smarte und nachhaltige Zukunft dringend gebraucht wird: Im Zentrum stehen stets Investitionen. Und wie selbstverständlich befinden sich die Bauindustrie und ihre Produkte im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Und hier hat sich einiges getan in Sachen Modernität. Wo Dutzende Planer, Handwerker, Ingenieure, Kaufleute und Prozessverantwortliche ihre Expertise in Bauprojekten zusammenbringen müssen, spielt die Bauindustrie eine entscheidende Rolle: Sie steuert dieses Zusammenspiel, bietet Sicherheit an den Schnittstellen, sorgt für optimale Ergebnisse sowie für zeitliche, technische, wirtschaftliche und nachhaltige Qualität. Denn: Die Komplexität von Bauprojekten und die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz machen es notwendig, dass Unternehmen und Projekte effizienter, sicherer und umweltfreundlicher werden. Ein wichtiges Instrument: künstliche Intelligenz (KI). KI ist eine Technologie, die sich auf maschinelle Lernfähigkeit und Automatisierung konzentriert. Sie ermöglicht es Unternehmen, Daten zu analysieren, Muster zu erkennen und Entscheidungen zu treffen. mint-magazine.de
Prozessbegleitendes MONITORING mit IoT Devices im Spezialtiefbau.
WAS ERWARTET MAN VON KI IN DER BAUINDUSTRIE? Die wichtigsten Erwartungen an KI in der Bauindustrie sind heute: • Verbesserung der Effizienz: Durch die Automatisierung von Prozessen, wie z.B. der Planung und Steuerung von Baustellen, kann die Produktivität steigen. • Verbesserung der Sicherheit: KI kann etwaige Gefahren frühzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen, um Unfälle zu verhindern oder Konflikte zwischen Bauwerkskomponenten und Planungen rechtzeitig aufzudecken. • Optimierung von Ressourcen: Durch die Analyse von Daten können Unternehmen über- oder unterversorgte Ressourcen erkennen und korrigieren. • Verbesserung der Qualität: KI kann etwaige Mängel frühzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen, um diese zu beheben. Das gilt nicht für die technische Qualität. 49
BAU+IMMOBILIEN
WIE FUNKTIONIERT KI IN DER BAUINDUSTRIE?
WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE ZUKUNFT DES BAUS?
KI-Anwendungen wie Machine Learning (ML), Deep Learning (DL) und Natural Language Processing (NLP) werden bereits heute in vielen Bereichen eingesetzt. Beispiele sind:
Die Einführung von KI in der Bauindustrie wird die Zukunft des Baus verändern. Unternehmen und Projekte werden effizienter, sicherer und umweltfreundlicher werden. Die Nachfrage nach Wohnraum und Infrastruktur kann besser gesteuert werden. Und die Umwelt wird geschützt. Jedoch: KI ersetzt am Bau keine Menschen, sondern sie unterstützt hoch qualifizierte Experten wie Handwerker, Ingenieure und Kaufleute bei der täglichen Arbeit, bei der Steuerung komplexer Abläufe. Dabei ist KI keine Magie, sondern eine Technologie, die sich auf maschinelle Lernfähigkeit und Automatisierung konzentriert. Sie ermöglicht es Unternehmen, Daten zu analysieren, Muster zu erkennen und Entscheidungen zu treffen, Wir sollten uns nicht vor dieser Technologie fürchten, sondern sie als Chance sehen, die Bauindustrie zu verändern und sie effizienter, sicherer und umweltfreundlicher zu machen. Die Zukunft des Baus liegt in der Hand von KI.
• Automatisierte Planung: KI kann die Planung von Bauprojekten automatisieren, indem sie etwaige Über- oder Unterversorgungen erkennt. • Sicherheits- und Prozessüberwachung: KI kann Bilder und Daten aus der Bauprozesskette analysieren, um etwaige Gefahren frühzeitig zu erkennen. • Quality Control: KI kann die Qualität von Bauprojekten überprüfen, indem sie etwaige Mängel frühzeitig erkennt.
Fotos: BBIV
Da die Planung der Gebäude und der Elemente bereits digital und in 3D geschieht, können die Elemente durch Mixed Reality auch in 3D dargestellt werden. Mit dieser Idee entstand die ElementBau Mixed Reality App für die HoloLens 2. Die App ermöglicht erstmalig einen komplett digitalen Arbeitsablauf von der CAD-Planung bis hin zur Montage auf dem Zusammenbautisch des Produktionsmitarbeitenden.
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Mixed Reality für eine effiziente Produktion von Holzrahmenbauelementen.
mint-magazine.de
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THE GREEN NEWS
Achtsamkeit bewusst entdecken
„Probier’s mal mit Yoga“, rief Flo’s Surf-Lehrerin, als er wieder die Welle verpasste. Die Balance fehlte – genauso wie die innere Ruhe. Zumindest vor ein paar Jahren auf Fuerteventura. Inzwischen hat Florian Herschke mehr Kontrolle auf dem Surfbrett und im Alltag, kann Stress loslassen und ganz im Moment sein. Dank Yoga und Breathwork zum Beispiel. Der Surflehrerin kann man dankbar sein. Noch auf Fuerteventura beschloss Herschke, seine transformative Erfahrung zu teilen und entwickelte Zenspotting: Achtsamkeit („Zen“) bewusst entdecken („Spotting“). Zenspotting ist die größte Plattform, die Wohlbefinden und Achtsamkeit flexibel, modern und verschenkbar macht. Mit über 350 Online-Live-Klassen und über 550 Vor-Ort-Studio-Klassen pro Woche, geleitet von TopCoaches aus aller Welt, bietet die Zenspotting-Plattform vielfältige Kurse – von Yoga über Meditation bis hin zu Pilates und HIIT. Auch hybride Formate gibt es: interaktive Live-Sessions online, On-Demand-Videos oder VorOrt-Kurse in Partnerstudios an über 50 Standorten. Die Zenspotting-Gutscheine für das täglich wechselnde Kursangebot können nach individuellen Bedürfnissen abgestimmt und verschenkt werden. Das besondere Special von Zenspotting: die Box mit über 1000 Kursen, um Lebensfreude und Leichtigkeit verschenken zu können.
Foto: Zenspotting, Organic Garden
zenspotting.com
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Fürs Auge, für die Gesundheit, für den Planeten. Sieht sie nicht
unglaublich verführerisch aus, die asiatische Reisnudel-Bowl von Organic Garden? Oder wie wäre es mit Pasta und Gemüse? Da soll noch mal einer sagen, gesundes Essen schmecke nicht. In den Kantinen des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, öffentlich zugänglich, und des renommierten Helmholtz-Zentrums jedenfalls ist die Nachfrage nach fleischlosen Gerichten enorm angestiegen, seit Organic Garden für die Verpflegung zuständig ist. Das wird sich auf die Gesundheit der Mitarbeitenden auswirken. Denn eine pflanzenbasierte Ernährung senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Krebs, wirkt sich positiv auf Immunsystem und Verdauung aus und reduziert Entzündungen. Organic Garden möchte eine Ernährungsform etablieren, die gesund für uns Menschen und unsere Natur ist und obendrein köstlich schmeckt – ganz im Sinne der Planetary Health Diet, einer Strategie der EAT-Lancet-Kommission. Organic Garden verwendet Bio-Zutaten mit weniger Pestiziden, setzt den Fokus auf regionale Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, viel Abwechslung und Saisonalität. Auch Schulen, Kindergärten und Kitas werden so mit gesundem Mittagessen versorgt. Was ankommt und was weniger, wissen die Rezeptentwickler und diplomierten Ernährungswissenschaftler im Team. organicgarden.de mint-magazine.de
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INNOVATION
Hereinspaziert zur Zukunftsmedizin! YEARS bietet modernste technische Ausstattung, ein eigenes Forschungslabor und wissenschaftlich fundierte Methoden für eine präzise und effektive Präventivmedizin.
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Die YEARS-KLINIK in Berlin steht für Präventivmedizin mit Langzeitwirkung. Das könnte eine Revolution im heutigen Gesundheitssystem sein.
rerer Krebsarten, Genetik, kontinuierliche Glukoseüberwachung, Ultraschall der lebenswichtigsten Organe, Body Composition, Mikrobiom, personalisierte Gesundheitsempfehlungen, biologisches Alter, Risikoprofile. Auch psychische Faktoren und Alltagseinflüsse fließen ein. Alle wichtigen Organsysteme werden umfassend analysiert – von der Hirnfunktion bis zur Knochendichte. YEARS steht für kontinuierliche medizinische Begleitung mit regelmäßigen Check-ups, datenbasiertem Monitoring und individuell abgestimmten Empfehlungen durch Ärzte – z. B. zu Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress oder Prävention. Ziel: Gesundheit gezielt steuern, bevor Krankheit entsteht. YEARS steht für eine neue Generation von Medizin: präzise, datenbasiert und vorausdenkend. Die Zukunft der Gesundheitsversorgung hat längst begonnen. years.co
Fotos: Years
PRÄVENTION 2.0 „WIR MÜSSEN PRÄVENTIV AKTIV WERDEN“, sagt Dr. med. Jan K. Hennigs, medizinischer und wissenschaftlicher Leiter von YEARS, einer der modernsten Kliniken der Welt mitten in Berlin. „Es ist gesellschaftsbedingt notwendig. Das heutige Gesundheitssystem ist unzureichend und leisten können wir es uns auch bald nicht mehr.“ YEARS ist nicht einfach ein Ort für Diagnostik. YEARS denkt größer und setzt den Fokus auf Prävention. YEARS ist ein visionäres Modell für Präventivmedizin mit Langzeitwirkung, medizinische Individualisierung sowie echte Systemtransformation durch Datentiefe und langfristige Begleitung. Kurz: YEARS möchte Vorreiter sein für ein neues, zeitgemäßes Gesundheitssystem. Denn das heutige traditionelle Medizinsystem ist überwiegend reaktiv. Und die Menschen sind so gepolt, dass sie erst zum Arzt gehen, wenn es schon zu spät ist. Wer langfristig gesund bleiben will, sollte früh mit der Vorsorge beginnen – denn viele chronische Erkrankungen entwickeln sich über Jahre unbemerkt. Bei YEARS werden Risikofaktoren frühzeitig erkannt – oft, bevor sie klinisch auffallen – und es kann gezielt gegengesteuert werden. Studien zeigen: Rund 40 % aller Krebserkrankungen gelten als vermeidbar. Auch Herz-KreislaufErkrankungen, Demenz oder Stoffwechselstörungen lassen sich durch Prävention und Lebensstilveränderung wirksam reduzieren oder vermeiden. Was Hennigs und seine Kollegen machen, ist Zukunftsmedizin. Im YEARS-eigenen Labor sind Experten damit beschäftigt, Krankheitsursachen wissenschaftlich zu erforschen. In den YEARS-Diagnostik-Räumen bekommen Patienten den umfangreichsten Gesundheitscheck, den es heute gibt: ausführliche Blutanalyse, Analyse von Biomarkern im Urin, Herz-Kreislauf-Diagnostik, Erkennung mehmint-magazine.de
Bei YEARS wird alles genauestens gecheckt und nach neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen analysiert.
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INNOVATION
Mit dem YuvenLife Phyto Oil schafft man eine stabile Nährstoffbasis für die Zellgesundheit dank der einzigartigen PluriProtect-Formel.
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Jeden Tag voller Energie starten und aktiv eine stabile Nährstoffbasis für die Zellgesundheit schaffen – mit dem YUVENLIFE PHYTO OIL auf Basis der PluriProtectFormel ein Kinderspiel.
Fotos: YuvenLife
DAS ÖL FÜR GESUNDE LANGLEBIGKEIT SCHON WIEDER ein 08/15-Nahrungsergänzungsmittel? Keineswegs. Das YuvenLife Phyto Oil ist anders. Eine Weltneuheit aus der Longevity-Forschung. Wissenschaftlich entwickelt von führenden Formulierungsexperten aus Deutschland, basierend auf den Erkenntnissen aus über 1000 Studien, mit höchsten Qualitätsstandards. „Wer täglich zwei Esslöffel davon nimmt, kann damit einen Beitrag zum gesünder und vitaler alt werden leisten“, sagen Prof. Dr. Gregor Cevc und Dr. Gerald Wiegand. Die beiden Biophysiker haben das YuvenLife Phyto Oil entwickelt. Sie möchten damit die nachhaltige Gesundheit in den Fokus rücken und etwas in der Welt verändern. Im Grunde geht es um die Aufrechterhaltung der Zellgesundheit und den damit zusammenhängenden Schutz vor oxidativem Stress. Im YuvenLife Phyto Oil ist alles drin, was man dafür braucht: extra natives Olivenöl (extra virgin olive oil, EVOO) mit Polyphenolgehalt > 250 mg/kg, Leinöl, DL-alpha-Tocopherol (Vitamin E), Lutein und Zeaxanthin, BetaCarotin (Vitamin A), Lycopin, Trans-Resveratrol, Cholecalciferol (Vitamin D3). Dank der einzigartigen PluriProtect-Formel werden Phytonährstoffe, Vitamine und essenzielle Fettsäuren so kombiniert, dass der Körper sie besonders leicht aufnehmen kann und damit die Nährstoffaufnahme bis in die Zellen unterstützt wird. Das YuvenLife Phyto Oil hilft, einen gesunden Cholesterinspiegel im Blut zu erhalten, trägt zur Erhaltung gesunder Haut und Sehkraft bei, unterstützt die Funktion des Immunsystems, hält Knochen und Zähne stark. Die zwei Esslöffel täglich kann man pur mint-magazine.de
Oben: Prof. Dr. Gregor Cevc ist Biophysiker, BiotechPionier und ehemaliger Professor an der TU München. Er zählt weltweit zu den meistzitierten Experten seines Fachgebiets. Rechts: Dr. Gerald Wiegand ist Biophysiker mit über 20 Jahren Erfahrung in leitenden Positionen bei führenden Biopharma- und Diagnostikunternehmen.
genießen oder etwa in Müslis, Salaten, Bowls, Reisund Nudelgerichten, einem Glas Tomatensaft. Man könnte für eine gesunde Langlebigkeit natürlich auch all diese Dinge einhalten und am besten noch mehr: regelmäßige Bewegung, ausreichender Schlaf, emotionale Balance, vielfältige und gesunde Ernährung wie bei der sogenannten Mediterranen Diät, die Fisch, Gemüse, Nüsse, Körner, Bohnen, Obst und netterweise auch Rotwein umfasst und – ganz wichtig – qualitativ hochwertiges Olivenöl. „Kaum täglich praktikabel“, sagen Prof. Dr. Gregor Cevc und Dr. Gerald Wiegand. „Sie sind deshalb in unserem Öl“. yuvenlife.com 57
Nina Ruge ist Moderatorin, Speakerin, Buchautorin und Journalistin. Seit sie vor einigen Jahren auf das Thema Longevity gestoßen ist, schreibt sie einen Bestseller nach dem anderen übers gesunde Älterwerden. Ihr neuestes Werk: AB MORGEN JÜNGER! Wie wir länger jung und gesund bleiben.
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Fotos: staYoung
MINT EXPERT TALKS
Spannende Vorträge, angeregte Diskussionen und eine packende Keynote von Nina Ruge - die MINT EXPERT TALKS am 27. März 2025 im Presseclub München waren ein voller Erfolg und brachten viele Erkenntnisse.
HEALTHY LONGEVITY MIT NINA RUGE „LONG… WIE BITTE, WAS BITTE?“ Sind auch Sie schon einmal über das Wort „Longevity“ gestolpert und haben sich gefragt, was genau dahintersteckt? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Auch Nina Ruge runzelte die Stirn, als im Jahr 2017 ein Regenerationsmediziner und Stammzellenexperte mit diesem Thema auf sie zutrat. Ein Glück für Nina Ruge! Denn Longevity wurde zu ihrer Mission. Vier Bestseller hat sie schon geschrieben über gesunde Ernährung, Verjüngung, heilbares Altern. Das fünfte Buch ist erst kürzlich erschienen. Zudem hostet sie den Podcast staYoung und ist als Speakerin unterwegs. So auch bei den MINT Expert Talks am 27. März. Schnell und unkompliziert war sie der Einladung gefolgt. Sympathisch und professionell jonglierte sie mit Begriffen wie Zellbiologie, epigenetische Uhr und Stammzellen, Nahrungsergänzungsmittel der neuen Generation, Hormone, Abnehmspritze, KI, Mitochondrien, Mikrobiome, Gene, Zombie-Zellen, Verjüngung von Organen. Seriosität ist ihr wichtig. Gibt es keine klinische Langzeitstudie, sagt sie das. Nicht alle der rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Medien kapierten jede Folie bis ins kleinste Detail. Aber darum ging es auch gar nicht. Das Wesentliche kam rüber. Es geht um einen Menschheitstraum: kein Siechtum mehr, kein Leid am Ende unseres Lebens. Health-Care statt Sick-care. Es geht um Prävention, um Selbstverantwortung, um Wohlstandssicherung. „Die Menschen werden immer älter und sind am Ende ihres Lebens immer länger krank.“, sagte die Journalistin und studierte Biologin, die vielen als Moderatorin von mint-magazine.de
Nachrichtensendungen, Talkshows und TV-Magazinen bekannt ist. „Leute heute“ zählte zu ihren populärsten Sendungen. Das Schlusswort von damals hat sie ein wenig angepasst, denn es passt hervorragend zum Thema Longevity: „Alles wird gut. Aber nicht von allein.“ Nach dieser kräftigen Impfung mit wissenschaftlichen Theorien, ging es in die Praxis mit vier Unternehmen, die für die MINT Expert Talks angereist waren: YEARS, YuvenLife, ZENSPOTTING und ORGANIC GARDEN. So erfuhren die Gäste von Dr. med. Jan K. Hennigs, medizinischer und wissenschaftlicher Leiter bei YEARS, warum man in seiner Klinik einen Termin vereinbaren sollte. Nicht unbedingt, um 120 zu werden. Bei YEARS, einer der modernsten Kliniken der Welt, geht es nicht um die Verlängerung der Lebensspanne, sondern um die Verbesserung der Gesundheitsspanne. Zu YEARS sollte man schon mit 30 kommen, um zu erfahren, wo und womit man ansetzen sollte, um Krankheiten wie Alzheimer/Demenz, Schlaganfall, Krebs, Stoffwechselstörungen am besten vorzubeugen. Einen weiteren Longevity-Ansatz brachten Prof. Dr. Gregor Cevc und Dr. Gerald Wiegand, zwei Biophysiker mit TU-München-Wurzeln, mit: das von ihnen entwickelte YuvenLife Phyto Oil auf Basis der PluriProtect-Formel. Das Öl enthält qualitativ hoch-
Nina Ruges Vortrag über Healthy Longevity fesselte Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik.
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MINT EXPERT TALKS
mit einem ausgeklügelten Ernährungskonzept. Die Vision: Menschen umbegeistern mit einer Ernährungsweise, die sowohl die eigene Gesundheit schützen kann als auch die der Erde. Die Idee schmeckt – auch bei den MINT Expert Talks, wo ORGANIC GARDEN mit seinen Snacks längst gesetzt ist. In diesem Sinne: Alles wird gut. Aber nicht von allein.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten MINT Expert Talks am 15. Mai 2025. Der Schwerpunkt ist „Reise“. Die Keynote wird Prof. Dr. Harald Zeiss, Wirtschaftswissenschaftler, Experte für nachhaltigen Tourismus und Hochschuldozent, halten.
Die Partnerinnen und Partner der zweiten MINT Expert Talks: vlnr: Nina Ruge, Ute Weigand (ORGANIC GARDEN), Martin Walter (BREATHQ), Dr. med. Jan K. Hennigs (YEARS), Florian Herschke (ZENSPOTTING), Prof. Dr. Gregor Cevc (YuvenLife), Dr. Gerald Wiegand (YuvenLife), Moderatorin Sophia Schepers, Martin Seitle (ORGANIC GARDEN).
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Fotos: Philipp Kamp
wertige Inhaltsstoffe – extra natives Olivenöl etwa, Leinöl und Beta-Carotin (Vitamin A), unterstützt einen gesunden Cholesterinspiegel, stärkt Haut, Sehkraft, Immunsystem, Knochen und Zähne und schützt Zellen sowie Blutfette vor oxidativem Stress. Es ist quasi die mediterrane Diät aus der Flasche. Nur ohne Rotwein. Bewegung und Achtsamkeit brachte Florian Herschke ins Spiel. Seine Plattform ZENSPOTTING bietet schier unendlich viele Kurse dazu an. Die Yoga, Pilates-, Meditations-, Dance Flow-, Ballett Barre-, Beach Body Workout- und Coaching Angebote kann man in verschiedenen Packages buchen und flexibel besuchen, wann man möchte oder Online-Live oder richtig live in zahlreichen Partner-Studios. Ein Special ist die „Find Your Zen“-Geschenkbox, die man seinen Liebsten spendieren kann. Futter für Körper und Geist lieferten Martin Seitle und Ute Weigand von ORGANIC GARDEN. Seitle ist Vorstand, Weigand diplomierte Lebensmittelchemikerin und Expertin für Nutrition Food. ORGANIC GARDEN beliefert Kantinen, Kitas und Schulen
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Zwischen Almen und Palmen: Natur er-leben mit den Vitalpina® Hotels Südtirol
Foto: Vitalpina/Kottersteger
Südtirol, eine Region der Kontraste. Hohe Gipfel und weite Täler, moderne Kellereien und urige Bauernhöfe, Knödel und Spaghetti sind hier kein Widerspruch, sondern ein geradezu einzigartiges Konzept, das die norditalienische Urlaubsdestination so populär macht. Dieses breite Spektrum zeichnet auch die Vitalpina® Hotels Südtirol aus, die je nach Lage eher alpin oder mediterran angehaucht sind. Rund 30 familiengeführte Mitgliedsbetriebe ermöglichen einen Verwöhnurlaub voller Aktivitäten. Im Sommer sind es unter anderem anspruchsvolle Wanderungen, entspanntes Flanieren oder ein Aperitivo zum Sonnenuntergang. Im Winter zählen Langlaufen, Skitouren oder atmosphärische Schneeschuhwanderungen zum Freizeitprogramm. Die GastgeberInnen der Vitalpina® Hotels Südtirol sind kundige KennerInnen ihrer Heimat und nehmen ihre Gäste regelmäßig persönlich mit auf Tour, um sie die traumhafte Natur Südtirols abseits der Masse erleben zu lassen. Im Zentrum des vielseitigen Vitalpina-Urlaubsrepertoires steht immer, ganz egal ob Sommer oder Winter, eine naturnahe Erholung, die auf drei Glückssäulen basiert: Bewegung & Berge, Genuss & Gesundheit und Relax & Natur. Neben Achtsamkeitsangeboten wie Waldbaden oder Durchatmen bieten die Hotels auch das Programm „Berge spüren“ an, bei dem Gäste zu einem
Kraftplatz wandern und dort lernen, sich selbst und die Umgebung intensiver wahrzunehmen. Schützenswerte Landschaft Ein respektvoller Umgang mit dem Umfeld zeichnet sämtliche Vitalpina Hotels aus; Regionalität und Saisonalität sind im Sinne der Nachhaltigkeit weitere wichtige Eckpfeiler (der 2006 gegründeten Vereinigung). So wird nicht nur beim Hotelbau, sondern auch beim Vitalpina-Ernährungskonzept auf kurze Transportwege geachtet: Auf den Tisch kommt vor allem, was regional und saisonal ist. Gemäß dem Motto „Wir leben Berge, wir lieben Natur“ verstehen die Hoteliers die Südtiroler Bergwelt als wertvolle Ressource, die es zu schützen gilt. Um ihrer ökologischen Verantwortung nachzukommen, verpflichten sich die Mitglieder im Sinne des „Climate Contribution“-Gedankens zu einer jährlichen CO2-Erhebung sowie zu einer Reduktion ihrer Emissionen und setzen auf eine energiesparende Bauweise und verwenden vorzugsweise Materialien wie Holz aus der Gegend. Damit auch kommende Generationen noch von Südtirols Natur leben können.
Alle Infos: vitalpina.info
mint-magazine.de
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Wasser marsch!
THE GREEN NEWS
Während sich Meere und Flüsse bedingt durch den Klimawandel erwärmen, könnte man Wärme an anderer Stelle gut gebrauchen: Warum also keinen Synergieeffekt herstellen? Das gelingt nun in der dänischen Stadt Es-bjerg an der Nordseeküste mit einer industriellen Wärmepumpe. 25.000 Haushalte soll sie jährlich mit 280.000 Megawattstunden Wärme versorgen. Dazu entzieht ein Wärmetauscher dem entnommenen Meerwasser drei Grad Wärme und überträgt diese auf das Kältemittel Kohlendioxid. Das nun gasförmige Kohlendioxid wird, dank Windkraftenergie, komprimiert, wodurch es sich erhitzt. Weil Wasser eine höhere Ausgangstemperatur besitzt als Luft, ist es die ideale Abwärmequelle – das gilt auch für See- und Flusswasser. In Deutschland betreibt Rosenheim als erste Stadt eine Flusswasser-Wärmepumpe, um
Interesse an einer stilvollen Garten-Maisonette im ersten Holzhybrid-Neubau im innerstädtischen München? Im Sommer 2025 könnte sie bezogen werden. Man würde traumhaft wohnen im alteingesessenen Viertel Neuhausen. Man könnte in gestalterischen Highlights wie diesen schwelgen: Entree mit maßgefertigten Einbauten und flexiblem Bereich zum mobilen Arbeiten, elegante Möbel in weichen Beige- und Grautönen, offene Wohnküche in sanftem Olivgrün und mit großem Holzanteil, Raumhöhe von über fünf Metern in der Galeriezone, große private Terrasse, gemütlicher Living-Bereich mit kräftig roten Wänden, ruhiger Masterbereich mit Ankleide, Schlafzimmer mit zeitloser Klasse. Wo immer möglich, kommen recyclingfähige und ökologisch wie ethisch verantwortungsvoll gefertigte Produkte zum Einsatz. „Langlebige Qualität war der Schlüssel zu dem Interior-Konzept, das Nachhaltigkeit auf ganz natürliche Weise verkörpert. Dazu kommen SecondLife-Angebote wie Reparaturservice, Wechselbezüge und ein Rücknahmesystem für ausgediente COR-Möbel, um sie für den Wiederverkauf aufzuarbeiten oder sie sortenrein zu entsorgen.“, erläutert Designer Sebastian Zenker die Innenraumphilosophie. VINZENT heißt das Ensemble des Projektentwicklers Bauwerk. Es ist ein Vorreiter des nachhaltigen Bauens im urbanen Raum. 62
Haushalte flexibel und umweltfreundlich mit Fernwärme zu versorgen. Auch Mannheim bedient 3.500 Haushalte dank einer solchen Anlage und Köln will das Wasser des Rheins nutzen, um ab 2027 ökologische Wärme an etwa 50.000 Haushalte zu liefern. Dass das Wasser geringfügig abgekühlt wieder zurückgeleitet wird, kann laut Expertenmeinung dem Ökosystem nur guttun.
Foto: Bauwerk; MAN Energy Solutions
Bildschön und grün
Fette Beute. Speise- und Lebensmittelreste, Alt- und Frit-
tierfett – all das gehört leider zu Restaurantbetrieben und Nahrungsmittelhandel dazu. Die Kunst ist, auch aus solchen Abfällen noch wertvolle Rohstoffe zu gewinnen: Refood, ein spezialisierter Entsorgungsdienstleister, nutzt die Reste, um in seinen eigenen Biogasanlagen nachhaltige Energie zu produzieren. Die Rohgase aus den Biogasanlagen werden in Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung verbrannt, wobei Abwärme entsteht. Während der Strom ins öffentliche Versorgungsnetz wandert, wird die Abwärme im Unternehmen zur Gebäudebeheizung und zur Hygienisierung verwendet. Das Biomethan ersetzt fossiles Erdgas, trägt zur Reduzierung von Treibhausgasen bei und liefert somit einen Beitrag zur nachhaltigen Energiewirtschaft. Kleine Rechnung gefällig? Aus einer Gewichtstonne organischer Reststoffe kann bis zu 150 Kubikmeter Biogas hergestellt werden. Im Blockheizkraftwerk entstehen daraus rund 350 Kilowattstunden Strom, genug, um beispielsweise einen Kühlschrank ein Jahr lang zu betreiben. 63
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Ein eigener Reiterhof, eine Farm, 70 Stunden Kinderbetreuung pro Woche und ein spannendes Aktivprogramm machen das Feuerstein Nature Family Resort im Pflerschtal in Südtirol zum perfekten Ziel für den Familienurlaub. Im Feuerstein Nature Family Resort werden Urlaubsträume für die ganze Familie wahr. Herrlich ist die absolute Alleinlage zwischen majestätischen Gipfeln, weiten Fichtenwäldern und rauschenden Wasserfällen. Himmlisch sind die Angebote für Groß und Klein. Die ersten Planschversuche, die erste Heuschlacht, die erste Liebe – im Feuerstein kann sich jeder frei entfalten! Beim Sandburgenbauen im Matschraum, bei einem Farbexperiment im Malatelier, beim Werkeln in der Holzwerkstatt, beim Toben in der Spielescheune oder bei spannenden Abenteuern in der Natur. Ein besonderes Highlight ist das über 3.000 m² große Mountain Spa mit Infinity Outdoor Pool, drei
Indoor-Pools, einer über 100 Meter langen Wasserrutsche mit Zeitmessung und kuscheligen Ecken zum Entspannen. Im Feuerstein bleibt auch Zeit für sich selbst oder für gemeinsame Momente mit dem Partner nicht auf der Strecke. Während die Kleinen in der naturpädagogischen Kinderbetreuung nach der Montessori-Philosophie bestens betreut werden und sich frei entfalten können, können die Eltern entspannt durchatmen. Mitten in der Natur gelegen, ist das Feuerstein Nature Family Resort eine ideale Ausgangsbasis für erlebnisreiche Unternehmungen wie Wanderungen für die ganze Familie oder einfach einen Besuch des Abenteuerspielplatzes auf dem Hotelgelände. Für eine schnelle Abkühlung springt man schnell in den hoteleigenen Naturbadeteich. Für Pferdenarren ist der hauseigene Reiterhof perfekt. Zur Auswahl stehen Ponyreiten, Schnupperstunden für Anfänger oder Reitunterricht für erfahrene Pferdefans. Darüber hinaus freuen sich die Alpakas, Ziegen, Schafe, Hasen und Hühner auf der Feuerstein Farm stets über tierliebe Besucher. Seit Kurzem dürfen sich die Gäste im Feuerstein über zahlreiche neue Highlights freuen. Im Baby & Mini Room warten das begehbare Puppenhaus, eine Rennstrecke mit tollen Holzfahrzeugen, die Krabbel- und Kuschelecke sowie die Kletter-Bienenwaben. Für „größere“ Gäste wiederum steht der neue Action Room mit Ninja Warrior Parcours, iWall und Valo Jump Trampolin zur Verfügung. Vielleicht gleich in den Pfingstferien ins Feuerstein Nature Family Resort? Infos gibt es hier:
feuerstein.info
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Fotos: Sandra Alonso, Alex Filz
Ein Kraftplatz für Familien inmitten der Natur
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Die Crème de la Crème
Fotos: EcoElio
Sonnencremes gibt es wie Sand am Meer. Aber welche schützt die Haut am besten und ist obendrein umweltfreundlich? Matthias Scheller und Trent Huon haben die Lösung: eco elio. Das beste Sonnenschutzmittel überhaupt. Die beiden Unternehmer haben es gemeinsam mit führenden Dermatologen entwickelt. Gründe dafür gibt es viele. Dass die Zahl der Hautkrebserkrankungen kontinuierlich steigt etwa, weil 14.000 Tonnen Sonnencreme samt Mikroplastik jährlich im Meer landen und die Umwelt belasten, und weil Mikroplastik auch die Hautalterung beschleunigen kann. Oder weil sie beide gebrannte Kinder sind, in der Jugend ohne Sonnencreme in Australien gesurft haben oder schmerzhafte Nächte mit Sonnenbrand an Bauch und Rücken verbrachten. Und dann gibt es ja so viele Mythen, denen die beiden „eco elio“Erfinder endgültig den Garaus machen möchten, wie: Wenn ich braun bin, brauche ich keine Sonnencreme mehr. Mineralische Filter sind umweltfreundlich und bio. Einmal am Morgen eincremen reicht aus. Was jedoch leider stimmt: Hautkrebs ist mit 300.000 neu erkrankten Menschen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung. Das wäre vermeidbar durch richtiges Verhalten und die konsequente Anwendung von geeignetem UV-Schutz. Matthias Scheller und Trent Huon empfehlen daher: direktes Sonnenlicht vermeiden, keinesfalls in der Sonne braten, sich so viel wie möglich im Schatten aufhalten, Longsleeves anziehen, Kopfbedeckung verwenden, Sonnenbrille tragen, Eincreme-Routine entwickeln – natürlich mit eco elio.
eco elio bietet vier dermatologisch empfohlene Produktlinien – geeignet für tägliche Pflege, extra sanft zu sensibler Haut. Auch mit Anti-Aging und wasserfestem Schutz für sportliche Aktivitäten. • Umweltfreundliche UV-Filter, EcoSun Pass approved. • Restliche Formulierung vollständig biologisch abbaubar. • Für Gesicht & Körper, die ganze Familie & alle Hauttypen. • Leichte Textur, zieht schnell ein. • OHNE Duftstoffe, Nanopartikel, Mikroplastik, Octocrylene. SCHÜTZE DICH UND DEN PLANETEN – OHNE KOMPROMISSE. eco elio: Die Crème de la Crème schützt, pflegt und regeneriert.
ecoelio.com
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ADVERTORIAL
Wie unsere innere Mitte zum Motor gegen vorzeitiges Altern, für bessere Energieversorgung und längere Leistungsfähigkeit werden kann. Kaum zu glauben: Dieser gewundene Muskelschlauch in uns drin ist bis zu acht Meter lang! Und im Laufe eines 75-jährigen Lebens etwa muss er mit etwa 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Litern Flüssigkeit klarkommen sowie mit zahllosen Krankheitserregern und Giftstoffen. Der Darm ist ein toller Kerl und ein wichtiges Organ. Er reguliert den Wasserhaushalt, ist Hauptakteur des Immunsystems, produziert Hormone sowie Botenstoffe und steht im Mittelpunkt der Verdauung. Er hat es verdient, dass man ihn hegt und pflegt. Als Gegenleistung trägt er zu einem längeren, gesünderen Leben bei und zu mehr Energie im Alltag.
Trotz seiner zentralen Rolle fristet der Darm oft ein Schattendasein. Viele Menschen leben mit Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm oder Völlegefühl – schweigend oder ratlos. Wer nach einem Ärztemarathon nur die Diagnose „funktionelle Darmstörung“ bekommt, hört oft: „Da kann man nichts machen.“ Doch das stimmt nicht. Die Darmgesundheit lässt sich verbessern. Durch bewusste Ernährung, Stressabbau und gesunden Lebensstil zum Beispiel. Klingt einfach, ist es im Alltag aber häufig nicht. Genau hier setzt das BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat im schönen Kärnten an. Die Kombination aus medizinischer Präzision und ganzheitlicher Gesundheitsphilosophie macht den Aufenthalt zu einem nachhaltigen Neustart – für den Darm und den gesamten Organismus. Am Anfang stehen ärztliche Untersuchungen wie Bodyscan, Blutbild, Leberentgiftungswickel und Vitalwertmessung. Anschließend folgen individuell abgestimmte Gesundheitsprogramme, die den Darm entlasten, Entzündungen reduzieren und den Stoffwechsel aktivieren – von gezieltem Detox über regenerierende Anwendungen bis hin zu einer bewussten Ernährung. Ein Team an erfahrenen Ärzten und Therapeuten steht dem Gast immer zur Seite. Geboten ist ein ganzes Bündel an wohltuenden Annehmlichkeiten, denn das auf F.X. Mayr-Kuren spezialisierte Retreat Hotel liegt an einem Kraftort, bietet einen ThermalwasserInnen- und Außenpool, einen Heilklimastollen und unberührte Natur mit herrlicher Luft.
bleib-berg.com
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Fotos: HUMANOMED (BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat)
Darm gut, alles gut.
Lorem ipsum
BAD ABBACH
BAD GRIESBACH
© Gäste & Kur-Service Bad Griesbach
Die heilende Kraft des Thermal-Mineralwassers Ein natürlicher Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden In einer Welt, die zunehmend von Stress und Hektik geprägt ist, suchen immer mehr Menschen nach natürlichen Wegen zur Entspannung und Heilung. Heilwasser, das aus mineralhaltigen Quellen stammt, hat sich als eine bewährte Methode etabliert, um das Wohlbefinden zu steigern und verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern.
Die Vorteile von Heilwasser Linderung von Schmerzen: Heilwasser kann chronische Schmerzen wie Arthritis, Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen lindern. Die Wärme fördert die Durchblutung und entspannt die Muskulatur. Stärkung des Immunsystems: Regelmäßige Anwendungen stärken das Immunsystem und machen den Körper widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Entspannung und Stressabbau: Der Aufenthalt in Thermalbädern mit Heilwasser bietet körperliche Vorteile und mentale Entspannung, da das warme Wasser beruhigend auf den Geist wirkt. © Tourismusverband Ostbayern
Was ist Heilwasser? Heilwasser ist Mineralwasser, das aufgrund seiner besonderen chemischen Zusammensetzung und physikalischen Eigenschaften therapeutische Wirkungen entfalten kann. Es wird aus tiefen Quellen gewonnen und enthält eine Vielzahl von Mineralien wie Calcium, Magnesium, Natrium, Sulfat und Bicarbonat. Diese Mineralien sind nicht nur für den menschlichen Körper wichtig, sondern
können auch gezielt zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden.
Entdecken Sie diese heilende Wirkung auf insgesamt 9.000 m2 Heilwasserfläche in der Limes-Therme Bad Gögging, der Kaiser-Therme Bad Abbach, der Rottal Terme Bad Birnbach, der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und der Europa Therme Bad Füssing! Durch die Spezialisierung auf verschiedene Behandlungsschwerpunkte können die Thermen gezielt auf die speziellen Bedürfnisse der Gäste eingehen und gezielte Angebote schnüren. Trotz aller Unterschiedlichkeit haben die fünf Bäder eines gemeinsam: Sie garantieren allesamt Gesundheit und Erholung auf höchstem Niveau und stehen gemeinsam für ganzheitliches Wohlbefinden.
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