Großes Festspielhaus

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Großes Festspielhaus

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Österreichischer Musiktheaterpreis 2024
SONDERPREIS „BESTES FESTIVAL“
Der Tag, an dem Sie Lachs braten und Ihr Zuhause nicht nach Lachs riecht.
Einmal Miele, immer Miele.













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Mozartwoche 2025
KONZERT
Wiener Philharmoniker
Adam Fischer Dirigent Igor Levit Klavier
#12 SA, 25.01.
19.30 — Großes Festspielhaus
MOZARTWOCHE 2025
Intendant : Rolando Villazón
Die Internationale Stiftung Mozarteum dankt den Subventionsgebern
STADT SALZBURG
SALZBURGER TOURISMUS FÖRDERUNGS FONDS
sowie allen Förderern , Mitgliedern und Spendern für die finanzielle Unterstützung.
Partner in Education der Internationalen Stiftung Mozarteum
Freunde der Internationalen Stiftung Mozarteum E. V.
MOBILITY PARTNER MOZARTWOCHE 2025
MEDIENPARTNER
Salzburger Nachrichten / ORF / Ö1 Club / Ö1 intro / Unitel
JOSEPH HAYDN (1732–1809)
Sinfonie f-Moll Hob. I:49
„La Passione“
Komponiert: 1768
1. Adagio
2. Allegro di molto
3. Menuett – Trio
4. Finale. Presto
MOZART (1756–1791)
Klavierkonzert B-Dur KV 595
Datiert: Wien, 5. Jänner 1791
1. Allegro
2. Larghetto
3. Allegro
Kadenzen und Eingänge von Mozart
Pause
MOZART
Sinfonie D-Dur KV 504
„Prager“
Datiert: Wien, 6. Dezember 1786
1. Adagio – Allegro
2. Andante
3. Presto
DER BEDEUTUNGSKREIS DES „PATHETISCHEN“, DER [...]
IM ZUSAMMENHANG DER DAMALIGEN ÄSTHETISCHEN
THEORIEN ZU VERSTEHEN IST, [... FINDET EINE DEFINITION]
IM GRIMM’SCHEN WÖRTERBUCH UNTER DEM EINTRAG
„PATHOS“: „DAS LEIDEN, DAS ERGRIFFENSEIN WOVON, DIE LEIDENSCHAFT, BESONDERS DER LEIDENSCHAFTLICHE, ERHABENE, AFFECTVOLLE AUSDRUCK“.
Aus dem Einführungstext
Sinfonie f-Moll Hob. I:49 „La Passione“
Joseph Haydns Sinfonie f-Moll Hob. I:49 entstand im Jahr 1768 während seiner Zeit als Kapellmeister bei Fürst Nikolaus I. Joseph Esterházy de Galantha. Unter seinen Sinfonien ist sie die einzige in der Tonart f-Moll (es stehen sogar alle vier Sätze in der Haupttonart), die laut Tonartencharakteristik der Zeit besonders gewichtige, schwermütige, trauervolle und lamentable Empfindungen auszudrücken imstande ist: Unter den Theoretikern zeichnet f-Moll für Christian Friedrich Daniel Schubart eine „tiefe Schwermuth, Leichenklage, Jammergeächz, und grabverlangende Sehnsucht“ (1784/85), für Justin Heinrich Knecht ist sie „hoechster Ausdruck des Schmerzens“ (1803) und für André-Ernest-Modeste Grétry ist überhaupt „la gamme de […] fa tierce mineure […] la plus pathétique de toutes“ (1797). Der Bedeutungskreis des „Pathetischen“, der in diesem Kontext allerdings nicht im modernen, eher abwertenden Sprachgebrauch gemeint, sondern im Zusammenhang der damaligen ästhetischen Theorien zu verstehen ist (die Wortbedeutung grob zusammengefasst im Grimm’schen Wörterbuch unter dem Eintrag „Pathos“:

Allegorie der Trauer. Ölbild von Gerhard von Kügelgen (1772–1820), um 1815. Berlin, akg-images – Berlin, Deutsches Historisches Museum
„das leiden, das ergriffensein wovon, die leidenschaft, besonders der leidenschaftliche, erhabene, affectvolle ausdruck“), führt (nicht nur etymologisch) mitten hinein in die Diskussion um den Beinamen der Sinfonie „La Passione“. Dieser stammt allerdings nicht von Haydn selbst, sondern geht auf die Eintragung eines Leipziger Kopisten in einer Abschrift um 1790 zurück. Wiederaufgegriffen in einer Rezension aus Leipzig in der Allgemeinen musikalischen Zeitung aus dem Jahr 1811, die behauptet, Haydn habe das Werk „auf einen besonderen, ihn tief verwundenden Trauerfall unter den Seinigen geschrieben“, wird die Sinfonie schließlich im Haydn-Verzeichnis der Zürcher Neujahrsblätter 1831 als „La Passione, oder Trauer-Sinfonie“ gelistet (nicht zu verwechseln mit Haydns heute als „Trauer-Sinfonie“ bekannter Sinfonie e-Moll Hob. I:44, deren Beiname ebenso wenig von Haydn selbst herrührt und die erst 1770/71 entstand). Der konkrete Entstehungsanlass von „La Passione“ bleibt jedenfalls unbekannt, auch wenn die Sinfonie in allen vier Sätzen die Zuhörenden durchgängig mit derselben Grundstimmung eines zutiefst Trauer- und Leidvollen konfrontiert, die durch den meisterhaften Einsatz eines ganzen Spektrums musikalisch-rhetorischer Stilfiguren evoziert wird – und nicht zufällig fühlt man sich (trotz anderer rhythmischer Aufteilung) durch die Tonfolge c–des–b am Beginn des Adagio –unmittelbar oder mittelbar auch in den übrigen Sätzen thematisch prägend – an den Anfang des langsamen Variationensatzes Andante con moto aus Schuberts Streichquartett in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“ D 810 (Vl. 2 d–es–c) erinnert, durch die verwandte Instrumentierung noch mehr als an das Klaviervorspiel im zugrunde gelegten Lied Schuberts D 531 (Peter Cornelius wiederum verwendete Schuberts Quartettsatz für einen seiner Trauerchöre op. 9, Nr. 4, mit dem Titel Grablied, „Pilger auf Erden, so raste am Ziele“).
Diskutiert wurde in der Literatur auch ein möglicher Zusammenhang mit der Passionszeit vor Ostern; der Musikwissenschaftler Ludwig Finscher hingegen beschreibt die Ausdruckshaltung der Sinfonie als „extrem dramatisch, nicht religiös“, wobei er eine Verbindung zur kirchlichen Sphäre lediglich in der auf die Tradition der barocken Kirchensonate zurückgehenden formalen Anlage mit der Satzfolge Langsam – Schnell – Langsam – Schnell (damit zusammenhängend
auch die Tonartenanlage, siehe oben), sowie im stark kontrapunktisch geprägten zweiten Satz, Allegro di molto, sieht. Ab Takt 4 erklingen darin in auffälliger Weise Synkopen, was in der Gegenüberstellung des heutigen Konzerts als übergeordneter thematischer Bogen auf das Kopfthema der „Prager Sinfonie“ von Mozart verweist. Der letzte Satz von Haydns Sinfonie ist ebenso wie bei Mozart mit Presto überschrieben.
Klavierkonzert B-Dur KV 595
KV 595 ist in einer langen Reihe kompositorisch mannigfaltiger Werke, deren größter Teil – beginnend mit dem Konzert F-Dur KV 413 (Winter 1782/83) – in Mozarts Wiener Zeit entstand, das letzte seiner Klavierkonzerte; zugleich war dessen mutmaßliche Erstaufführung am 4. März 1791 im Rahmen einer Akademie des Klarinettisten Joseph Beer Mozarts letzter öffentlicher Auftritt als Pianist. In der Wiener Zeitung vom 12. März 1791 findet dieses denkwürdige Ereignis Niederschlag: „Herr Kapellmeister Mozart spielte ein Konzert auf dem Forte piano, und jedermann bewunderte seine Kunst sowohl in der Composition als Execution.“ Beide Facetten, die im Zusammenspiel der zeitgenössischen Rezeption erst das Gesamtbild der ästhetischen Wirkung ergeben haben dürften, werden hier entsprechend vom Rezensenten gewürdigt: Mozart als Schöpfer und zugleich kongenialer Interpret seines eigenen Werks. Ebenso verallgemeinert der Verfasser seine Feststellungen, indem er sie auf den gesamten damals anwesenden Rezipientenkreis erweitert: nicht nur er, der Berichterstatter, habe Mozarts Kunst bewundert, sondern „jedermann“. Es könnte aber sein, dass es sich bei der besprochenen Akademie gar nicht um die Uraufführung von KV 595 handelt, sondern dass sich diese bereits am 9. Jänner 1791 bei einem Konzert zu Ehren des Königs Ferdinand IV. und der Königin Maria Karolina von Neapel und Sizilien im Palais Auersperg, bei dem Wolfgang Amadés Schülerin Barbara Ployer mitwirkte, ereignet hat. Mozart jedenfalls trug das Konzert B-Dur am 5. Jänner 1791 in das
Verzeichnüß, das sogenannte „Eigenhändige Verzeichnis“ seiner Werke, das er ab 1784 bis zu seinem Tod pflegte, ein. Für die Niederschrift des Werks wurden zwei unterschiedliche Papiersorten verwendet – eine davon ist in datierten Autographen zwischen Dezember 1787 und Februar 1789 zu finden –, woraus sich schließen lässt, dass die Arbeit an der Komposition zeitweise unterbrochen und erst später fortgeführt wurde.
Die Dreiklangsmotivik stellt ein wichtiges Moment in der musikalischen Architektur des Konzerts dar, indem beide Ecksätze ihr thematisches Material aus dem Dreiklang als musikalischer Keimzelle entwickeln. Schon das Hauptthema des ersten Satzes beginnt nach nur einem Takt einer einschwingenden Terz-Begleitfigur in den zweiten Geigen und den Violen, die wie sanft plätscherndes Wellenspiel aus der Stille anhebt, mit dem aufsteigenden Grunddreiklang. Das Thema baut sich, beantwortet von kurzen fanfarenhaften Einwürfen der Bläser, in drei Plateaus auf, wobei jedes von ihnen wiederum mit besagtem Dreiklang in B-Dur einsetzt, mit dem einzigen Unterschied, dass beim ersten Mal der Einsatz auf der Takteins zu liegen kommt, während beim zweiten und dritten Mal auftaktig begonnen wird und durch die unterschiedliche rhythmische Aufteilung sowie Tonrepetitionen beim dritten Mal die Oktave des Grundtons auf der Eins ertönt.
Der zweite Satz, ein Larghetto im alla breve-Takt, treibt die Reduktion der musikalischen Mittel bei gleichzeitig innigstem musikalischen Ausdruck auf die Spitze der Meisterschaft. Besonders einprägsam lässt sich dies anhand des letzten Auftritts des Themas (ab Takt 103) vor Satzende er-hören, wo Mozart das Soloklavier lediglich von der Flöte unisono und von den ersten Geigen in der Unteroktave begleiten lässt, was in dieser geradezu ein-tönigen Zurücknahme, die lediglich durch die Terzfolge in der linken Hand des Klaviers etwas aufgelockert wird, einen ganz ungewohnten Klangeffekt hervorruft – fast so, als wäre Mozart kurz vor seinem Tod, jedenfalls aber am Ende einer langen Reihe von Kompositionen für Klavier und Orchester, bereits im Jenseits der Musik, im Jenseits des Klingenden angelangt (mag sein, dass man sich an die musikalische Szenerie des Leiermanns aus Schuberts Winterreise erinnert
fühlt). Wie schauerlich in der Kontrastwirkung, wie zerreißend im Aufschrei mutet nach einigen Takten unterschwelligen Pulsierens im darauffolgenden Sforzato der Tutti-Einsatz des Orchesters an! Der Beginn des dritten Satzes, Allegro, in Gestalt einer aufsteigenden Dreiklangszerlegung in Grundstellung, die bis zur Oktave als Spitzenton reicht, um danach wieder auf selbem Wege abzufallen, ist thematisch eng verwandt mit dem Beginn des Liedes Sehnsucht nach dem Frühlinge KV 596 (vermutlich besser bekannt unter seinem Anfangsvers „Komm, lieber Mai, und mache“) – allerdings rhythmisch leicht variiert, nämlich ohne Auftakt, was aber wohl der Textunterlegung und Deklamation im Lied geschuldet ist. Dieser thematische Bezug ist insofern bemerkenswert, als Sehnsucht nach dem Frühlinge in Mozarts Verzeichnüß unmittelbar im Anschluss an das Konzert KV 595 unter dem Sammeleintrag „3 teuschte lieder“ gemeinsam mit den Liedern KV 597 und KV 598, Im Frühlingsanfange und Das Kinderspiel, datiert auf den 14. Jänner 1791, gelistet ist (erschienen sind diese drei Lieder in Ignaz Albertis Liedersammlung für Kinder und Kinderfreunde am Clavier in der Rubrik Frühlingslieder). Daraus lässt sich schließen, dass Mozart dieses Thema gerade in seiner offenkundigen Simplizität zur damaligen Zeit produktiv beschäftigt hat. Andere markante Satzanfänge bei Mozart, die Dreiklangszerlegungen umspielen, findet man etwa in Susannas sogenannter „Rosenarie“ im 4. Akt von Le nozze di Figaro KV 492 oder im ersten Satz der Kleinen Nachtmusik, aber auch im 1. Satz, „Marche“, der unter dem Hashtag eine „Ganz kleine Nachtmusik“ gerade viral gehenden Serenade in C-Dur KV 648, die anlässlich der Präsentation der Neuauflage des Köchel-Verzeichnisses im September 2024 in Salzburg uraufgeführt wurde. Aber auch der erste Satz der sogenannten „Sonata facile“ in C-Dur KV 545 spielt ästhetisch mit dem Dreiklang als Anfangsmotiv.
Sinfonie D-Dur KV 504 „Prager“
Während die Jugendsinfonien Wolfgang Amadés je nach Anlass und künstlerischen Erfordernissen abwechselnd drei- oder viersätzig konzipiert waren, hat er in seinen Wiener Sinfonien grundsätzlich die viersätzige Anlage verwendet. Einzig die Sinfonie D-Dur KV 504
ist unter den späteren Sinfonien bloß dreisätzig angelegt, was ihr neben dem bekannteren Beinamen „Prager“ auch jenen der „Sinfonie ohne Menuett“ eingebracht hat; beide Bezeichnungen werden gemeinsam und aufeinander bezogen vom Musikforscher und Musikaliensammler Aloys Fuchs in einem Beitrag in der Wiener allgemeinen Musik-Zeitung von 1848 genannt.
Die Sinfonie, die vermutlich bei Wolfgang Amadés Konzert am 19. Jänner 1787 im Altstädter Nationaltheater in Prag aufgeführt wurde, war laut dem Mozart-Biographen Franz Xaver Niemetschek auch später „noch immer ein Lieblingsstück des Prager Publikums, obschon sie wohl hundertmal gehört ward“. Ob Mozart die Komposition, wie Niemetschek behauptet, eigens „für diese Gelegenheit setzte“, bleibt allerdings fraglich. Denn eingetragen wurde das Werk schon am 6. Dezember 1786 in Mozarts Verzeichnüß ; möglicherweise hat der Komponist sie demnach gar nicht speziell für Prag komponiert, sondern vielleicht für eines der vier Subskriptionskonzerte, die er im Advent des Jahres 1786 im Casino des Trattnerhofs geplant hatte und von denen wir aus einem Brief Leopold Mozarts an seine Tochter Maria Anna vom 8. Dezember 1786 wissen.
Die Dreisätzigkeit der Sinfonie verweist auf die Tradition der italienischen Opernsinfonia mit ihrer Satzfolge Schnell – Langsam –Schnell, wie Mozart sie auch in seinen zu Sinfonien umgearbeiteten Ouvertüren verwendet hat – etwa die Sinfonien, alle in D-Dur, KV 111 nach der Ouvertüre zu Ascanio in Alba sowie KV 126 nach jener zu Il sogno di Scipione, KV 196 nach der Ouvertüre zu La finta giardiniera oder die Sinfonie C-Dur KV 208 nach der Ouvertüre zu Il re pastore. Jedoch ist auch ein Gegenbeispiel zu finden: so hat Mozart die Sinfonie D-Dur KV 135 nach der Ouvertüre zu Lucio Silla viersätzig angelegt.
Besonders auffällig ist die 36 Takte umfassende (und damit verhältnismäßig lange) langsame Einleitung des ersten Satzes von KV 504, einem Adagio, das mit einer Tutti-Fermate schließt. In Mozarts Sinfonieschaffen bilden langsame Einleitungen eher die Ausnahme, kommen überhaupt erst ab dem Jahr 1783, in der „Linzer Sinfonie“ C-Dur KV 425, eben in der vorliegenden „Prager“ und der Sinfonie Es-Dur KV 543 von 1788, vor.
In diesem Zusammenhang interessiert die Tatsache, dass laut Niemetscheks Bericht gerade die „Linzer“ und die „Prager Sinfonie“ beim Prager Publikum besonders gut ankamen, woraus sich Rückschlüsse über dessen ästhetische Vorlieben ziehen lassen: diese beiden Werke seien „wahre Meisterstücke des Instrumentalsatzes, voll überraschender Übergänge und haben einen raschen, feurigen Gang, so, dass sie alsogleich die Seele zur Erwartung irgend etwas Erhabenen stimmen. Dies gilt besonders von der grossen Sinfonie D-dur“. Offenkundig werden diese von Niemetschek genannten Aspekte gerade auch in der schroff-zerklüfteten Adagio-Einleitung, die mit ihren großen dynamischen Kontrasten, Tutti-Sforzati, die von kantablen Passagen klanglicher Großzügigkeit beantwortet werden, Seufzermotiven, gepaart mit ausgeprägter Chromatik und pulsierender Herzschlagmotivik sowie einer Dreiklangsfigur im Bass, in ihrem Gestus musikalischer Unerbittlichkeit eine geradezu schicksalhafte Dramatik aufweist. Darin sind atmosphärisch durchaus Stimmungen aus Don Giovanni (etwa in der Komturszene) vorweggenommen, der bekanntlich – und damit im Gegensatz zur anfänglichen Resonanz in Wien – ebenso euphorisch von der Prager Bevölkerung aufgenommen werden sollte.
Das nachfolgende Allegro des Kopfsatzes hebt mit Synkopen in den ersten Geigen an, die an den Beginn der sogenannten kleinen Sinfonie g-Moll KV 183 (dort jedoch in Moll) erinnern; ebenfalls synkopisch, jedoch rhythmisch vergrößert, stimmen die übrigen Streicher ein, um die triumphale Aufhellung nach D-Dur in frenetisch-feierlicher Grundstimmung zu feiern, während die Durchführung von beeindruckender kontrapunktischer Arbeit geprägt ist. Der gesamte erste Satz changiert zwischen den Sphären von Dunkel und Hell. Dieses Wechselspiel setzt sich auch im zweiten Satz, einem berückenden Andante, und im dritten und letzten Satz, einem Presto, fort.
Ioana Geanta
Symphony in F minor, Hob. I:49 (‘La Passione ’)
Of Haydn’s 107 symphonies, most of the first 80 or so were composed to be performed before a select audience at the courts of his aristocratic patrons. But symphonies were also performed in church in Haydn’s time, and it seems not at all unlikely that the F minor, La Passione, was one of them. Indeed, its serious nature and its title (not given to it by Haydn, though in use by the 1780s) may well indicate that it was first heard in a church somewhere one Good Friday.
The decade from the mid-1760s to the mid-1770s was a momentous one in Haydn’s career, during which his status changed from that of the unknown kapellmeister for Prince Nikolaus Esterházy to a recognised position as one of Europe’s finest musical minds. The symphonies of this time often had a new and very different message from before, showing an upturn in seriousness informed by the distinctive and vigorous musical language – minor keys, jagged themes, plangent melodies, dramatic silences, urgent syncopations and striking unison passages – that has since acquired the name Sturm und Drang (‘storm and stress’).
The style is certainly evident in La Passione, though not quite in the manner we usually encounter it. Composed in 1768, it is the last symphony Haydn wrote using the format known as the sinfonia da chiesa (‘church symphony’), in which the customary four-movement sequence of fast-slow-minuet-fast is altered by swapping round the first two. It allows Haydn to write a weightier, slower movement than usual to open the work, and then to follow it with a faster and more nervously energetic quick one. In La Passione, that first movement is a dark, brooding Adagio with an appropriately penitential feel, and the second a driving Allegro in true Sturm und Drang style. The Menuet relaxes the atmosphere, especially when high horns shine a cool light on its major-key central Trio, but the Finale brings a return to the fiery mood of the second movement.
The special position the Piano Concerto in B flat major, K. 595, holds in the affections of Mozart-lovers has owed much to the notion that, written in the composer’s last year, it expresses the resignation and weariness of spirit that had overtaken him after two years of dwindling success and reduced productivity. Modern-day research has forced a modification of this view, however, as it now seems that it was drafted as early as 1788. Perhaps Mozart shelved it when the prospect of a performance vanished, just as his return to it at the start of 1791 could have been in response to the need for a work to play at a forthcoming concert. But if its wistful lyricism can no longer be seen as the “work of farewell” one twentieth-century Mozart scholar dubbed it, then its purely musical value as a composition of noble and restrained beauty remains for all to hear.
The cast is set by its wistful first theme and sustained by frequent turns to the minor in the course of the orchestral opening. The soloist seems disinclined to argue, contributing only one significant new theme of his own as the music progresses, and after the central development section has rumbled through a multitude of keys without letting its surface smoothness slip, the movement closes in the same quiet vein in which it started. The mood carries over into the second movement, a Larghetto in which the orchestra offers sympathy and occasional outbursts of consolatory warmth to the piano’s quiet complaints. The final rondo brings a reminder of the brilliance of Mozart’s earlier concertos, but if its playful demeanour suggests that the composer has turned his back on the wistfulness of the preceding movements, a continued flirtation with the minor mode is enough to warn us against complacency.
Symphony in D major, K. 504 (‘Prague’)
Mozart’s ‘Prague’ Symphony has not always received its due share of praise, perhaps because it was not one of the three great ‘last’ symphonies (K. 543, K. 550 and K. 551) of the summer of 1788, yet it is worthy of comparison with those more famous early masterpieces of the genre, and is a work no less Mozartian or advanced for its time. In this one symphony, composed late in 1786, we find examples of many of the things Mozart had learned in his time in Vienna: the imaginative use of woodwind colours; the telling but thoroughly integrated and natural use of counterpoint; and the easy assimilation into orchestral writing of ‘chamber’ textures whose mysteries he had conquered in (among other works) the six string quartets dedicated to Haydn. At the same time, there are clear links with Mozart’s operatic world: the shadow of the soon-to-be-written Don Giovanni falls over the slow introduction’s minor-key outburst; the chattering counterpoint of the Allegro looks forward to the overture to Die Zauberflöte ; and the finale recalls the versatile buffo atmosphere of Le nozze di Figaro, premiered in Vienna seven months earlier.
The first movement is the longest of any of Mozart’s symphonic movements, and one of the most intellectually forceful too. The compositional effort such a taut motivic structure demanded of its habitually fluent composer is attested by the survival of an unusual number of sketches, but this is a movement in which a triumphant mixture of grandeur and lyricism casts out any suggestion that themes are being overworked. And, as so often in mature Mozart, there is emotional complexity and ambiguity too, apparent in the major-minor shadings of the Adagio introduction and the Allegro’s second theme. The Andante may not strike the listener as being as profound as some other movements by Mozart, but again it is layered with the subtlest of wind-colourings, and there are times when it achieves a strain of Schubertian poetry. In the finale, however, dynamic contrast, lightness and quickwittedness are the essential ingredients, ensuring that the symphony goes out in a burst of energy.
Lindsay Kemp
IOANA GEANTA
Ioana Geanta, geboren 1982 in Wien, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Digitalen Mozart-Edition (DME) der Internationalen Stiftung Mozarteum. Sie studierte Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie Vergleichende Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft an der Universität Wien. Sie war DOC- Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, promovierte 2017 in Musikwissenschaft mit einer Dissertation über Stille als musikalisches Phänomen und war als Projektmitarbeiterin an der Neuauflage des Köchel-Verzeichnisses 2024 beteiligt.
Lindsay Kemp was born in Hampshire, England in 1961, and studied music at Cardiff University, undertaking postgraduate research into French music of the Classical period. In 1984 he joined the BBC, eventually becoming a Senior Producer in the Radio 3 Music Department, where he worked on a wide variety of programmes from CD Review to the eclectic Late Junction, and from live concert broadcasts to studio recordings with members of Radio 3’s New Generation Artists scheme. As a writer he has been a regular reviewer for Gramophone for many years, has contributed to publications such as The Guardian, BBC Music Magazine, Musical Times and Early Music, and has written programme notes for the BBC Proms, the London Symphony Orchestra and the Wigmore Hall, among others. Since 2002 he has been artistic advisor to the York Early Music Festival, and from 2007 to 2017 he was artistic director of the Lufthansa Festival of Baroque Music and its successor the London Festival of Baroque Music. In 2018 he was the founding artistic director of the Baroque at the Edge festival in London.

ADAM FISCHER
Der in Budapest geborene Adam Fischer, einer der wichtigsten Dirigenten unserer Zeit, gründete 1987 die ÖsterreichUngarische Haydn Philharmonie mit Musikern aus seinen beiden Heimatländern Österreich und Ungarn sowie die Haydn Festspiele Eisenstadt als internationales Zentrum der Haydn-Pflege. Sein profundes Verständnis für den Opernbetrieb und sein ungewöhnlich breit gefächertes Repertoire erwarb er sich in den klassischen Karriereschritten vom Korrepetitor (Graz) bis hin zum Generalmusikdirektor (Freiburg, Kassel, Mannheim und Budapest). Seit seinem internationalen Durchbruch 1978 mit Fidelio ist er ein Garant für packende Opernabende an den großen Häusern der Welt. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1980, und 1984 leitete er im Rahmen der Mozartwoche erstmals die Wiener Philharmoniker. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Adam Fischer als Principal Conductor mit den Düsseldorfer Symphonikern und als Künstlerischer Leiter mit dem Danish Chamber Orchestra. Seine wegweisenden Aufnahmen mit beiden Orchestern wurden mehrfach ausgezeichnet. Adam Fischer nutzt seine Erfolge und die internationale Öffentlichkeit regelmäßig für
wichtige Botschaften zu Humanität und Demokratie, ist Mitglied des Helsinki Committee für Menschenrechte und vergibt seit 2016 alljährlich den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf. Er ist Ehrenmitglied des Grazer Musikvereins für Steiermark sowie der Wiener Staatsoper, trägt den österreichischen Professoren-Titel und den von der dänischen Königin verliehenen DannebrogOrden. 2022 wurde ihm für sein Lebenswerk der International Classical Music Award verliehen. Bei der Mozartwoche ist er regelmäßig zu Gast, zuletzt 2024.
Born in Budapest, Adam Fischer is one of the leading conductors of our time. In 1987 he founded the ÖsterreichischUngarische Haydn Philharmonie with musicians from his two home countries Austria and Hungary, and at the same time the Haydn Festival in Eisenstadt as an international centre for the performance of Haydn’s music. He acquired his profound understanding of the opera world and his unusually broad repertoire by taking the classic career stages from répétiteur (Graz) to General Music Director (Freiburg, Kassel, Mannheim and Budapest). Since his international breakthrough in 1978 with Fidelio, he has been a guarantor of thrilling opera evenings at the world’s leading opera houses. In 1980 he made his debut at the Vienna State Opera and in 1984 conducted the Vienna Philharmonic Orchestra for the first time
during the Mozart Week. Fischer has been principal conductor of the Düsseldorfer Symphoniker and artistic director of the Danish Chamber Orchestra for many years. His ground-breaking recordings with both orchestras have won many awards. Fischer regularly uses his success and his large international audience for important messages about humanity and democracy. He is a member of the Helsinki Committee for Human Rights and since 2016 has annually awarded the Tonhalle Düsseldorf Human Rights Award. He is an honorary member of the Graz Musikverein für Steiermark and the Vienna State Opera, holds the Austrian title of professor and has received the Order of Dannebrog from the Queen of Denmark. In 2022 he was awarded the International Classical Music Award for his life’s work. He is a regular guest at the Mozart Week, appearing most recently in 2024.

Igor Levit, in Nischni Nowgorod geboren, übersiedelte im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland und absolvierte sein Klavierstudium an der
Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo er seit 2019 als Professor für Klavier tätig ist. Seit Frühjahr 2022 ist er Co-Künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals
Heidelberger Frühling, zudem kuratiert er das mit dem Lucerne Festival ins Leben gerufene mehrtägige Klavier-Fest. Der Pianist gastiert regelmäßig mit führenden Orchestern und gibt Rezitals in den weltweit wichtigsten Konzerthäusern und bei Festivals. Igor Levit wurde sowohl für sein künstlerisches Wirken als auch für sein politisches Engagement mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, u. a. wurde ihm 2016 der Internationale Beethovenpreis verliehen, 2020 folgte die Auszeichnung mit der „Statue B“ des Internationalen Auschwitz Komitees. Für seine 53 während des Lockdowns gestreamten Hauskonzerte als Zeichen der Hoffnung und des Gemeinsinns in Zeiten von Isolierung und Verzweiflung sowie für sein Engagement gegen Antisemitismus wurde Igor Levit im Herbst 2020 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Im Oktober 2022 feierte die Langzeitdokumentation Igor Levit –No Fear in deutschen Kinos ihre Premiere. 2021 veröffentlichte der Hanser Verlag Igor Levits, von Florian Zinnecker mitverfasste Buch Hauskonzert. Bei der Mozartwoche trat der Pianist erstmals 2023 auf.
Igor Levit was born in Nizhny Novgorod and moved to Germany with his family
at the age of eight. He studied piano at Hanover University of Music, Drama and Media and has been Professor of Piano there since 2019. He was appointed co-artistic director of the Heidelberg Spring International Music Festival in the spring of 2022. He also curates the multi-day Piano Festival launched along with the Lucerne Festival. Levit makes regular guest appearances with leading orchestras and gives recitals in the world’s most prestigious concert halls and festivals. He has received numerous major prizes and awards both for his artistic work and for his political commitment, including the International Beethoven Prize in 2016, followed by the sculpture B , awarded by the International Auschwitz Committee in 2020. For his 53 concerts streamed from his home during lockdown as a sign of hope and community spirit in times of isolation and despair, as well as for his commitment to combating anti-Semitism, Levit was awarded the Order of Merit of the Federal Republic of Germany in the autumn of 2020. The long-term documentary Igor Levit –No Fear was first screened in German cinemas in October 2022. In 2021, Hanser Verlag published Levit’s book Hauskonzert , co-authored with Florian Zinnecker. Igor Levit first appeared at the Mozart Week in 2023.
World Management: Kristin Schuster, CCM Classic Concerts Management GmbH
Kaum ein anderer Klangkörper wird dauerhafter und enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Klassischen Musik in Verbindung gebracht als die Wiener Philharmoniker. Bis in die Gegenwart wird von Interpreten und Dirigenten der „Wiener Klang“ als herausragendes Qualitätsmerkmal des Orchesters anerkennend hervorgehoben. Die Faszination, die die Wiener Philharmoniker auf die größten Komponisten und Dirigenten sowie auf das Publikum in aller Welt ausüben, beruht auf der bewusst gepflegten, von einer Generation auf die nächste weitergegebene Homogenität des Musizierens und auch auf seiner einzigartigen Geschichte und Struktur. Das seit 1933 bestehende Gastdirigentensystem ermöglicht eine große Bandbreite künstlerischer Begegnungen und das Musizieren mit den namhaftesten Dirigenten der jeweiligen Epoche. Seit 1922 sind die Wiener Philharmoniker das Hauptorchester der Salzburger Festspiele, seit 1956 sind sie der Mozartwoche eng verbunden. Im selben Jahr erhielt das Orchester die Goldene Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum. Die Wiener Philharmoniker haben es sich zur Aufgabe gemacht, die stets aktuelle humanitäre Botschaft der Musik und die gesellschaftliche Verpflichtung in den Alltag und in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Das Orchester, das zu
den führenden Orchestern der Welt zählt, wurde im Laufe seines Bestehens mit zahlreichen Preisen und Anerkennungen ausgezeichnet. Seit 2008 wird es von ROLEX als Exklusivsponsor unterstützt.
No other orchestra is more enduringly associated with the history and tradition of European classical music than the Vienna Philharmonic Orchestra. Even today, performers and conductors praise the orchestra’s “Viennese sound” as a hallmark of its outstanding quality. The fascination the Vienna Philharmonic has exerted on the greatest composers and conductors, as well as on audiences all over the world, is based on a consciously cultivated homogeneity of style, passed on from one generation to the next, and also on its unique history and structure. Its system of guest conductors, established in 1933, enables a wide range of artistic collaborations and the opportunity to perform with the most famous conductors of the prevailing era. Since 1922 the Vienna Philharmonic has been the main orchestra of the Salzburg Festival and since 1956 it has been closely associated with the Mozart Week. That same year the orchestra was awarded the Golden Mozart Medal by the International Mozarteum Foundation. The Vienna Philharmonic is committed to raising everyday awareness of the eternally relevant humanitarian message of music and of collective obligation. During its long
history, the Vienna Philharmonic, one of the world’s leading orchestras, has received numerous awards and honours. ROLEX has been the exclusive partner of the Vienna Philharmonic since 2008.
Die mit * gekennzeichneten Musiker sind bestätigte Mit glieder des Orchesters der Wiener Staatsoper, die noch nicht dem Verein der Wiener Philharmoniker angehören.
Konzertmeister
Rainer Honeck
Volkhard Steude
Albena Danailova
Yamen Saadi*
1. Violine
Jun Keller
Daniel Froschauer
Maxim Brilinsky
Benjamin Morrison
Luka Ljubas
Martin Kubik
Milan Šetena
Martin Zalodek
Kirill Kobantschenko
Wilfried Hedenborg
Johannes Tomböck
Pavel Kuzmichev
Isabelle Ballot
Andreas Großbauer
Olesya Kurylyak
Thomas Küblböck
Alina Pinchas-Küblböck
Alexander Sorokow
Ekaterina Frolova
Petra Kovačič
Katharina Engelbrecht
Lara Kusztrich
2. Violine
Raimund Lissy
Lucas Takeshi Stratmann*
Patricia Hood-Koll
Adela Frăsineanu-Morrison
Alexander Steinberger
Tibor Kováč
Harald Krumpöck
Michal Kostka
Benedict Lea
Marian Lesko
Johannes Kostner
Martin Klimek
Jewgenij Andrusenko
Shkëlzen Doli
Holger Tautscher-Groh
Júlia Gyenge
Liya Frass
Martina Miedl
Hannah Soojin Cho*
Viola
Tobias Lea
Christian Frohn
Wolf-Dieter Rath
Robert Bauerstatter
Elmar Landerer
Martin Lemberg
Ursula Ruppe
Innokenti Grabko
Michael Strasser
Thilo Fechner
Thomas Hajek
Daniela Ivanova
Sebastian Führlinger
Tilman Kühn
Barnaba Poprawski
Christoph Hammer*
Violoncello
Tamás Varga
Peter Somodari
Raphael Flieder
Csaba Bornemisza
Sebastian Bru
Wolfgang Härtel
Eckart Schwarz-Schulz
Stefan Gartmayer
Ursula Wex
Edison Pashko
Bernhard Naoki Hedenborg
David Pennetzdorfer
Kontrabass
Herbert Mayr
Christoph Wimmer-Schenkel
Ödön Rácz
Jerzy Dybał
Iztok Hrastnik
Filip Waldmann
Alexander Matschinegg
Michael Bladerer
Bartosz Sikorski
Jan Georg Leser
Jędrzej Górski
Elias Mai
Valerie Schatz
Harfe
Charlotte Balzereit
Anneleen Lenaerts
Flöte
Walter Auer
Karl Heinz Schütz
Luc Mangholz
Günter Federsel
Wolfgang Breinschmid
Karin Bonelli
Oboe
Clemens Horak
Sebastian Breit
Paul Blüml*
Harald Hörth
Wolfgang Plank
Herbert Maderthaner
Klarinette
Matthias Schorn
Daniel Ottensamer
Gregor Hinterreiter
Andreas Wieser
Andrea Götsch
Alex Ladstätter*
Fagott
Harald Müller
Sophie Dervaux
Lukas Schmid
Wolfgang Koblitz
Benedikt Dinkhauser
Horn
Ronald Janezic
Josef Reif
Manuel Huber
Wolfgang Lintner
Jan Janković
Wolfgang Vladár
Thomas Jöbstl
Lars Michael Stransky
Sebastian Mayr
Trompete
Martin Mühlfellner
Stefan Haimel
Jürgen Pöchhacker
Gotthard Eder
Daniel Schinnerl-Schlaffer
Posaune
Dietmar Küblböck
Enzo Turriziani
Wolfgang Strasser
Kelton Koch
Mark Gaal
Johann Ströcker
Tuba
Paul Halwax
Christoph Gigler
Pauke / Schlagwerk
Anton Mittermayr
Erwin Falk
Thomas Lechner
Klaus Zauner
Oliver Madas
Benjamin Schmidinger
Johannes Schneider

Mozart Ton- und Filmsammlung
Mozart-Wohnhaus
Makartplatz 8
Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum
Theatergasse 2
Mozart Ton- und Filmsammlung — jeweils 15.00
SA, 25.01.
Mozarts „Prager” & KV 466
70 Min.
SO, 26.01.
Bachs h-Moll-Messe*
150 Min. MO, 27.01.
Musik & Wort:
Bach-Bearbeitungen von Mozart
75 Min.
DI, 28.01.
Nikolaus Harnoncourt:
Eine Reise ins Ich
45 Min.

MI, 29.01.
Juan Diego Flórez singt Mozart
75 Min.
DO, 30.01.
Händels „Messias“
130 Min.
FR, 31.01.
Mozarts „La finta giardiniera“
160 Min.
SA, 01.02.
Spielfilm: Eine kleine Nachtmusik**
80 Min.
* Mit freundlicher Genehmigung von Jordi Savall und Alia Vox
** Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden
mozartwoche.at
MOZARTWOCHE 2025
Intendant : Rolando Villazón
PRÄSIDIUM DER INTERNATIONALEN STIFTUNG MOZARTEUM
Präsident : Johannes Honsig-Erlenburg
Vizepräsidenten : Johannes Graf von Moÿ, Christoph Andexlinger
Weitere Mitglieder : Ingrid König-Hermann, Ulrike Sych, Daniell Porsche
Kuratorium/Vorsitzender : Thomas Bodmer, Stellv. Vorsitzende : Eva Rutmann
MEDIENINHABER & HERAUSGEBER
Internationale Stiftung Mozarteum
Gesamtverantwortung : Rainer Heneis, Geschäftsführer
Referent des Intendanten : Thomas Carrión-Carrera
Schwarzstraße 26, 5020 Salzburg, Austria, mozarteum.at
KONZEPT & GESTALTUNG
Teamleitung Publikationen : Dorothea Biehler
Redaktion, Bildauswahl : Geneviève Geffray
Redaktion Texte (EN), Biographien (EN) : Elizabeth Mortimer
Biographien (DE), Mitarbeit Lektorat : Johanna Senigl
Biographien (EN) : Victoria Martin
Titelsujet, Basislayout : wir sind artisten × David Oerter
Satz, graphische Umsetzung : Lisa Tiefenthaler
Bildbearbeitung : Repro Atelier Czerlinka
Bildnachweis* : S. 16 © Nikolaj Lund, S. 17 © Peter Rigaud c.o. Shotview Artists
Inserate : Yvonne Schwarte
Druck : Druckerei Roser
Redaktionsschluss : 16. Jänner 2025
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Publikation auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
To ensure better readability, this publication uses descriptions of persons which are valid equally for every gender and dispenses with the male, female and diverse linguistic form.
*Bei Nachweis berechtigter Ansprüche werden diese von der Internationalen Stiftung Mozarteum abgegolten.
* Valid claims presented with evidence will be compensated by the International Mozarteum Foundation.
© ISM 2025. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Since 1886.
Konzertsaal. Wellnessbereich. Spielzimmer. Seit 138 Jahren treiben wir die Evolution des Automobils voran. Mercedes-Benz wünscht beste Unterhaltung bei der Mozartwoche 2025.

Musikerlebnisse und Interpretationen in allen Formen stehen im Mittelpunkt unserer Musikreisen. Ob Oper, Kammermusik, Festspiele oder Sinfoniekonzert – wir bieten Ihnen Premiumkarten, ausgesuchte Rahmenprogramme und bei den Gruppenreisen exklusive ZEIT-Begegnungen.


Vicenza, die Renaissance-Stadt in Venetien, beeindruckt mit Palladios Unesco-Weltkulturerbe. Erleben Sie im Teatro Olimpico Sir András Schiff mit Werken der Wiener Klassik von Mozart, Schubert und Mendelssohn.
4 Tage | Termin: 1.5.2025 Preis: ab 1.690 €
Das Chicago Symphony Orchestra spielt unter Jaap van Zweden Mahlers 7. Sinfonie – ein Werk zwischen Traum und Realität. Erleben Sie dazu John Neumeiers legendäres Ballett »Romeo & Julia«, und entdecken Sie Hamburgs Kunst und Hafen.
4 Tage | Termin: 16.5.2025 | Preis: ab 2.090 €
Höhepunkte:
• Mahlers 7. Sinfonie in der Elbphilharmonie
• Ballett »Romeo & Julia« von John Neumeier in der Staatsoper
• Exklusivführung in der Hamburger Kunsthalle
Weitere Musikreisen finden Sie online. Oder rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern persönlich.
040 / 32 80-455 zeitreisen@zeit.de zeitreisen.zeit.de/musik





21. – 29. Juni 23. – 31. August

26. April – 4. Mai / 10. – 1 4 . Juli 1. – 5. Oktober
Magda Amara, Ilker Arcayürek, Aris Quartett, Armida Quartett, Kit Armstrong, Andreas Bauer Kanabas, Belcea Quartet, Guillaume Bellom, Ian Bostridge, Ammiel Bushakevitz, Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Helmut Deutsch, Daniel Dodds, Anton Doppelbauer, Julius Drake, The Erlkings, Till Fellner, David Fray, Michael Gees, Geister Duo, Christian Gerhaher, Boris Giltburg, Goldmund Quartett, Filippo Gorini, Patrick Grahl, Raphaela Gromes, Mark Gruber, Hagen Quartett, Clemens Hagen, Julia Hagen, Veronika Hagen, Viviane Hagner, Marc-André Hamelin, Samuel Hasselhorn, Daniel Heide, Nikola Hillebrand, Liviu Holender, Franziska Hölscher, Gerold Huber, Andrei Ionita, Victor Julien-Laferrière, Lucas und Arthur Jussen, Christiane Karg, Suyoen Kim, Julia Kleiter, Felix Klieser, Katharina Konradi, Harriet Krijgh, Konstantin Krimmel, Adrien La Marca, Adam Laloum, Lukas Lemcke, Leonkoro Quartett, Elisabeth Leonskaja, Igor Levit, Paul Lewis, Sophie Lücke, Katja Maderer, Mandelring Quartett, Sebastian Manz, Malcolm Martineau, Sabine Meyer, Joseph Middleton, Minetti Quartett, Ludwig Mittelhammer, Catriona Morison, Fabian Müller, Patrizia Nolz, Novo Quartet, Pavel Haas Quartett, Francesco Piemontesi, Theo Plath, Christoph Prégardien, Julian Prégardien, Quatuor Ébène, Quatuor Modigliani, Sophie Rennert, Lukas Rommelspacher, Pauline Sachse, Fatma Said, Nemorino Scheliga, Andrè Schuen, Schumann Quartett, Simply Quartet, Sitkovetsky Trio, Lukas Sternath, Yaara Tal & Andreas Groethuysen, Dominik Wagner, Amadeus Wiesensee, Noa Wildschut, William Youn, Paul Zientara
Schubertiade GmbH, Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1, A-6845 Hohenems Telefon: +43/(0)5576/72091, E-Mail: info@schubertiade.at www.schubertiade.at




































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Nils Mönkemeyer & William Youn, Artistes étoiles
23. Mai bis 22. Juni 2025




