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Zentralbahn 2/2019

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Das Magazin der Zentralbahn. Winter 2019 / 2020, Ausgabe Nr. 26


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Am liebsten im Zug Liebe Leserin, lieber Leser Die Eisenbahn ist das Verkehrsmittel der Zukunft: Vom Antrieb her ökologisch, schmiegt sich sanft in die Landschaft und erlaubt Phasen der Entspannung in einer hektischen Zeit. Gerade die Zentralbahn mit ihrer herrlichen Strecke durch einen der schönsten Teile der Schweiz kann viel dazu beitragen, dass Reisen im Zug zum Genuss werden – und dazu noch nachhaltig sind. Besonders freut mich der Beitrag über weite Reisen im Zug. Auch ich reise mit meiner Frau und unseren vier Kindern mit Begeisterung durch ganz Europa und darüber hinaus – am liebsten im Zug! Das ist in der Tat viel entspannter als im Flugzeug und man erlebt Länder ganzheitlich und nicht nur punktuell. Die Highlights meiner Fernreisen im Zug waren Kirgistan, Usbekistan und Kasachstan: Drei entspannte Tage im Schlafwagen von Almaty nach Moskau durch

Steppe, Felder und Birkenwälder lassen ein neues Lebensgefühl aufkommen. Aber es muss ja nicht immer so weit sein: Sie finden in diesem Heft Ideen für schöne Winterausflüge entlang des Netzes der Zentralbahn, die es Ihnen erlauben, die Schönheiten unserer Region zu geniessen. Da immer mehr Pendler täglich mit der Zentralbahn unterwegs sind, investieren wir zurzeit umfassend in den Ausbau unserer Infrastruktur: Die 700 Meter lange neue Doppelspur in Hergiswil wird im November in Betrieb gehen und ab Mitte Dezember steht in Horw ein drittes Perron für unsere Passagiere zur Verfügung. Ab 1. März 2020 werden dann im 15-Minuten-Takt die S-Bahnen S4 und S5 an der neu gebauten Haltestelle Hergiswil-Matt halten. Zudem erneuern wir laufend unsere Gleisanlagen, um Ihnen einen guten Fahrkomfort zu gewähren, und haben – um frühzeitig eingreifen zu können – einen FINK-Triebzug mit modernster Gleismesstechnik ausgestattet. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich im Namen der Zentralbahn viele genussvolle Reisen auf unseren Meterspurschienen und Zahnstangen – und natürlich auch darüber hinaus – sowie alles Gute im Jahr 2020. Dr. Gunthard Orglmeister Leiter Infrastruktur Mitglied der Geschäftsleitung

INHALT DAS SCHNEEPARADIES: Winterwunderland Zentralbahn Region Seite 4

KURZ UND BÜNDIG: Die Zentralbahn empfiehlt Seite 23

SKIRENNFAHRER KILIAN ABPLANALP: «Ich will Rennen gewinnen» Seite 8

BETRIEBE ENTLANG DER ZENTRALBAHN: Die Fels-Problemlöser Seite 24

AUCH DEM KLIMA ZULIEBE: Zugreisen sind im Trend Seite 14

RÄTSEL UND LESERUMFRAGE: Gewinnen Sie mit der Zentralbahn Seite 26

DIE ZENTRALBAHN ALS ARBEITGEBERIN: Das Wir-Gefühl Seite 20

Impressum Herausgeber: MetroComm AG, CH-9001 St. Gallen, Tel. +41 (0)71 272 80 50, info@metrocomm.ch, www.metrocomm.ch Gesamtleitung: Natal Schnetzer Produktion und Inseratemarketing: MetroComm AG Chefredaktor: Dr. Stephan Ziegler Konzept und Texte: Josef Roos, Christa Bieri, Stephan Ziegler, Peter Steiner Korrektorat: Julia Schwegler-Wieland, korrigiert.ch Fotos: Zentralbahn, Bergbahnen Meiringen Hasliberg, Nidwalden Tourismus, Obwalden Tourismus, Janmaat Fotografie Sarnen, Gasser Felstechnik Anzeigenleitung: Irene Köppel Gestaltung: Béatrice Lang Projekt­leitung zb Zentralbahn AG: Christa Bieri Auflage: 34 000 Exemplare Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der MetroComm AG. Gedruckt in der Schweiz. zb Zentralbahn AG, Bahnhofstrasse 23, CH-6362 Stansstad, Rail Service: 0848 44 66 88 (Lokaltarif), Telefon (Zentrale): +41 (0)58 668 80 00, Fax (Zentrale): +41 (0)58 668 80 01

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Das Schneeparadies

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Winterwunderland Zentralbahn Region

Sternenhimmel über dem Wirzweli.

Einmalige Landschaften eröffnen sich entlang der Zentralbahn Strecken. Während im Sommer die Region zum Wandern und Baden einlädt, verwandelt sie sich im Winter zu einem einzigartigen Schneeparadies, das alle begeistert. Skifahren und Snowboarden, Langlauf und Schneeschuhwandern – kaum eine Sportart, die man hier nicht ausüben kann. Oder einfach nur die weiss glitzernde Pracht geniessen? Die Zentralbahn bringt Sie direkt in dieses Winterwunderland. Wir stellen Ihnen einige Leckerbissen vor.

Winterwunderland Haslital Schlittelspass Grosse Scheidegg – Schwarzwaldalp Nach einer gemütlichen Postautofahrt durch das atemberaubende Rosenlauital beginnt die rasante Fahrt am Fusse des mächtigen Wetterhorns. Bald schon fahren Sie mit dem Schlitten vorbei an einer gewaltigen Bergkulisse. Beeindruckt vom mächtigen Eis der Gletscherwelt geniessen Sie eine Rast im Chalet Schwarzwaldalp, bevor Sie sich gemütlich auf den Weg ins Tal machen, wo Sie vom alpinen Charme Meiringens empfangen werden. Schneeschuh-Trail und Winterwandern Das ist Natur pur! In der Abgeschiedenheit des Rosen­ lauitals können Sie sich herrlich beim Winterwandern oder auf den gesicherten und markierten Schneeschuh-Trails erholen. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um dieses Tal zu erkunden, und lassen Sie sich von der Mächtigkeit und der Schönheit der Rosenlaui in den Bann ziehen.

Winterwandern auf dem Hasliberg.


Eisbahn Casinoplatz Meiringen Wenn es in Meiringen so richtig kalt ist, wird auf dem Casinoplatz mitten im Dorf eine Eisbahn gebaut. Bis weit in den Abend hinein kann die ganze Familie dem grossen Spass auf Kufen frönen, nebenbei etwas Feines geniessen und dabei die winterliche Atmosphäre von Meiringen erleben. Schlittschuhmiete vor Ort. Meiringen-Hasliberg: Für alle, die den Winter lieben 60 Pistenkilometer, 25 km Winterwanderwege, das Skirennzentrum Hasliberg sowie das riesige Übungsgelände Skihäsliland versprechen abwechslungsreiche Tage auf dem Hasliberg. Und weil der gesellschaftliche Teil ebenso wichtig ist wie der sportliche, steht den Gästen eine Vielzahl Restaurants und Pistenbeizli zur Auswahl – von heimelig bis ausgelassen. Winterwandern Hasliberg 5 km gut präparierte Winterwanderwege auf der Sonnenterrasse Hasliberg laden zum Spazieren ein. Einige Wandervorschläge finden Sie unter www.meiringen-hasliberg.ch. Für rasanteres Vergnügen sorgen die Schlittel­wege Käserstatt – Lischen, Mägisalp – Bidmi und Winterlücke – Reuti.

5 Mägisalp Hasliberg.

Märchenhafte Klewenalp.

Winterwunderland Nidwalden Klewenalp-Vierwaldstättersee – Schnee total Für Wintersportler bietet das Gebiet Klewenalp-Stockhütte total 40 km bestpräparierte Pisten zum Skifahren und Snowboarden. Heiss begehrt sind auch die Schlittelwege, wo Airboards Spass garantieren. Die im Winter verschneite Region Klewenalp kann auch mit Schneeschuhen und auf den Langlaufskis erkundet werden. Schön ist es auch, die geführte Schneeschuhwanderung unter dem Sternen­ himmel mit anschliessendem Apéro zu geniessen.

Fatbike Wirzweli.

Engelberg-Titlis und Brunni: Abwechslungsreiches Pistenangebot Das Klosterdorf bietet ein einmaliges Ferienangebot für Familien, Einsteiger und Profis. Das Skigebiet EngelbergTitlis umfasst 82 km Pistenvergnügen zwischen 1050 und 3020 m ü. M. Der 3,5 km lange Schlittelweg führt durch den verschneiten Gerschniwald in langen Kurven zurück zum Ausgangspunkt Titlis Talstation. Wander- und Schneeschuhtouren durch die Wälder und Felder faszinieren Gross und Klein. Für Langlauf-Fans warten in Engelberg 35 km bestens präparierte Loipen. Die zwei 2,5 km langen sonnigen Schlittelpisten von Brunnihütte nach Ristis sorgen für jede Menge Spass und Lebensfreude.


6 Langlaufparadies Langis.

Bannalp – der Geheimtipp! Die Region Bannalp ist im Winter mit der Luftseilbahn Fell – Chrüzhütte erschlossen. Bannalp ist der Ausgangspunkt für herrliche Skitouren in einer einmaligen Bergwelt. Wer das Fahren auf den Pisten bevorzugt, kann die zwei familienfreundlichen Skilifte benutzen. Auch Schneeschuhwanderungen entlang der gesicherten Schneeschuhpfade sind sehr beliebt. Wirzweli – das Familienparadies Das Wirzweli ist ein Hochplateau und liegt auf rund 1200 m ü. M. Im Wintersportgebiet Wirzweli können sich Schneeschuhwanderer über 48 km ausgeschilderte Schneeschuhtrails freuen. Für Schlittenfahrer und Winterwanderer gibt es einen 5 km langen kombinierten Schlittel- und Wanderweg mit toller Aussicht. Auch einen kleinen Skilift und einen Schlepplift hat das Wirzweli zu bieten. Diese sind vor allem für Kinder und Anfänger bestens geeignet.

Skitour Wolfenschiessen – Bannalp.

Maria-Rickenbach: Abseits des Rummels In Maria-Rickenbach können Sie abschalten. Ob als Schneeschuhwanderer oder als Wanderer, die verschneiten Berge und die Aussicht lassen viel Genuss zu. Wer es lieber etwas rasanter mag sowie Freeriden und Skitouren liebt, kommt in Niederrickenbach, Haldigrat und Brisen ebenfalls auf seine Kosten. Fräkmüntegg am Pilatus Wussten Sie, dass die Fräkmüntegg auf Nidwaldner Boden liegt? Am Pilatus finden Familien und Sportbegeisterte auf den Abfahrtspisten aus Naturschnee verschiedene Aktivitäten für den Winter. Ob Schlitteln, Rodeln oder Schneeschuhlaufen – grosse und kleine Schneeliebhaber kommen am Pilatus richtig in Fahrt.

Familien Schlittelspass Turren nach Lungern.


Winterwunderland Obwalden Melchsee-Frutt – absolut schneesicher Im Winter erstreckt sich das Skigebiet von 1080 bis 2255 m ü. M. und ist bekannt für seine Schneesicherheit. Das Skigebiet ist zentral gelegen, sonnig und autofrei. Snowboarder, Skifahrer, Telemarkfahrer, Schneeschuhwanderer, Langläufer, Schlittler und Eisfischer kommen in den Genuss eines einzigartigen Winterpanoramas. All das sind gute Argumente für unvergessliche Winterferien. Ein Highlight ist der 8 km lange Schlittelweg mit knapp 1000 m Höhendifferenz – der längste Schlittelweg der Zentralschweiz. Die Fahrt von Melchsee-Frutt zur Stöckalp ist ein Erlebnis für Gross und Klein. Langlaufen auf rund 2000 Höhenmetern, umgeben von einer fantastischen Bergwelt: Auch das ist möglich auf dem märchenhaften Hochplateau Melchsee-Frutt. Der Winterwanderweg von Melchsee-Frutt bis Tannalp führt durch grandiose Winterlandschaften. Zwei malerische Kapellen säumen den Wegrand auf der Wanderstrecke.

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Mit der Turren-Bahn über die Nebelgrenze Die idyllische Oase oberhalb von Lungern auf 1562 m ü. M. lädt Ruhesuchende und Naturverbundene zur aktiven Erholung ein. Dank der neuen Lungern-TurrenBahn aus dem Jahr 2016 erwachte das national bekannte Naherholungsgebiet Lungern-Schönbüel zu neuem Leben. Gleich unterhalb der Bahn befindet sich das Restaurant Turren mit einem heimeligen Restaurant, einem Fonduestubli sowie einer grossen Sonnenterrasse mit Selbstbedienung. Das auf 2011 m ü. M. höher gelegene Berghaus Schönbüel wird unter der Leitung der Genossenschaft Freunde Berghaus Schönbüel als einfache, gemütliche Berghütte betrieben. Beliebt sind die geführten Schneeschuhwanderungen Turren – Schönbüel. Turren ist auch der Ausgangspunkt für attraktive Skitouren. Ziel vieler Tourenfahrer ist der 2205 m hohe «Höch Gumme». Mörlialp Für Skianfänger stehen mehrere Anlagen im einfachen Gelände zur Verfügung. Die Könner geniessen die rasanten Abfahrten über breite und teilweise anspruchsvolle Pisten. Die sechs Transportanlagen und 14 Pistenkilometer erstrecken sich von 1350 bis 1850 m ü. M. Gemütlich mit dem Sessellift zum Start des Schlittelwegs schweben und dann über die sportliche Abfahrt zurück zur Talstation kurven: ein Genuss für alle Kufenfans. Langis-Glaubenberg Hier befindet sich das Eldorado der Langläufer. In einem herrlichen, idyllisch verträumten Hochtal auf 1444 m ü. M. stehen Ihnen rund 40 Loipenkilometer zur Verfügung. Die Loipen sind im ganzen Gebiet gut markiert und unterteilt in Klassisch und Skating. Sie führen teilweise über ein Moorbiotop von nationaler Bedeutung.

Weihnachtsmärkte in der Zentralbahn Region Weshalb den langen Weg zu den grossen Weihnachtsmärkten auf sich nehmen? Entlang der Zentralbahn gibt es unzählige heimelige Weihnachtsmärkte mit viel Herz und Charme, die einen Besuch wert sind. Pilatus Wirzweli Lungern Sarnen Alpnach Brienz Kerns Sachseln Beckenried Stans

Fr – So, 15. – 17. November 2019 Sa/So, 23./24. November So, 24. November 2019 Mi, 27. November 2019 Sa, 30. November 2019 Sa/So, 30. November/1. Dezember 2019 Mi, 4. Dezember 2019 Sa, 7. Dezember 2019 Sa, 7. Dezember 2019 (Samichlais-Märcht und Samichlais-Izug) Sa/So, 14./15. Dezember 2019


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Juniorenskirennfahrer Kilian Abplanalp

«Ich will Rennen gewinnen» Kilian Abplanalp (*2002) hat ein grosses Ziel: Er will in den Skiweltcup. In der Sportmittelschule Engelberg setzt er alles daran, seinen grossen Traum mit hartem Training umzusetzen. Erstmals machte der Meiringer schweizweit in der Saison 2017/2018 mit dem 3. Rang an der Schweizermeisterschaft im Riesenslalom auf sich aufmerksam. Aktuell steht Abplanalp in der Swiss-Cup-Gesamtwertung auf dem 4. Platz seines Jahrgangs. Im Interview erzählt der KV-Lehrling von seinem Leben für den Skirennsport.

Kilian Abplanalp, Sie sind in Meiringen aufge­ wachsen. Ist es mit dem Hasliberg nicht fast selbstverständlich, dass Sie sich für den Skirennsport entschieden haben? Seit meinem zweiten Lebensjahr fahre ich bereits Ski. Meist gingen wir mit der Familie auf die Axalp oder auf den Hasliberg. Lange reizte es mich überhaupt nicht, Rennen zu fahren. Ich wollte auch nicht in einen Skiclub. Als ich acht Jahre alt war, meinte ein Freund meines Vaters, ich solle doch mal in ein Probetraining des Skiclubs Unterbach kommen. Ich tat dies und es gefiel mir. Gab es auch andere Sportarten, die Sie hätten weiterentwickeln können? Seit meinem sechsten Lebensjahr spielte ich aktiv Fussball in einem Club und träumte davon, einmal Profi zu werden. Fussball war lange meine grösste Leidenschaft. Mit 14 Jahren wechselte dies. Ein Jahr später ging ich nach Engelberg. Seit wann wissen Sie, dass Sie Skirennfahrer werden wollen? Erst als ich vor zwei Jahren nach Engelberg in die Sportmittelschule kam, fing ich an, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, einmal Skiprofi zu werden. Und was gab den Ausschlag, sich für den Skirennsport zu entscheiden? Mich fasziniert das Fahren in Kurvenlagen bei hohen Tempi. Das ist einfach cool. Jeder ist dabei selber verantwortlich, wie er fährt. Im Gegensatz zu einer Mannschaftssportart trainiere ich hier nur für mich und bin für meine Fehler selbst verantwortlich. Sind Sie von Ihren Eltern vorbelastet? Mein Vater betrieb Leichtathletik, kletterte und meine Mutter spielte Volleyball. Wir sind eine sportbegeisterte Familie, aber meine Eltern pushten mich in keiner Weise. Sie sagten mir deutlich, wenn ich was machen wolle, dürfe ich das. Nur solle ich es richtig machen und mit Leidenschaft.

Unterstützen Ihre Eltern Ihre Ambitionen? Meine Eltern wie auch meine Schwester unterstützen mich sehr und sind immer für mich da, wenn ich sie brauche. Bis vor einem Jahr fuhren mich meine Eltern an die Rennen. Seit ich FIS-Rennen fahre, sind die Wettkämpfe meistens unter der Woche, und meine Eltern kommen nur noch ab und zu zuschauen. Ich bin meist mit dem Team unterwegs. Inwiefern unterstützen Sie Ihre Eltern heute? Eigentlich überall. Schulisch helfen sie mir, auch meine Schwester, die eine kaufmännische Lehre absolviert hat. Meine Mutter macht die Wäsche. Das ist schon schön. Zudem regeln sie auch das Finanzielle. Haben Sie bereits Sponsoren? Ja, ich habe als Kopfsponsor die Elektro Christen AG. Weiter unterstützen mich die BBO Bank Brienz Oberhasli, Text Tulux AG sowie diverse private Gönner. Zudem habe ich mit LEKI und Atomic einen Ausrüstervertrag. Ich bin froh um jede Unterstützung.

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Ist es kostenaufwendig, Ihre Ambitionen zu unterstützen? Ja, es kostet sehr viel. Bis ins C-Kader müssen die Eltern sehr viel selber bezahlen. Das Reisen an die Rennen, die Übernachtungen in Hotels sowie das Essen und vieles mehr. Im Sommer sind es über 40 Skitage. Im Winter sind wir jeweils fast die ganze Woche in den Skigebieten im Hotel. Eine Saison kostet über zehntausend Franken. Meine Ambitionen sind also sehr kostenaufwendig für meine Eltern. Ich bin ihnen deshalb äusserst dankbar, dass sie mir das ermöglichen. Seit wann sind Sie im Nationalen Leistungszentrum NLZ? Seit Frühling 2019. Vorher war ich ein Jahr bei den BOSV Junioren (Berner Oberländischer Skiverband). Was mussten Sie leisten, bis es so weit gekommen ist? Vieles hat sich in meinem Alltag nicht geändert. Ich war ja schon vorher in Engelberg in der Sportschule. Ich habe nur die Trainingsgruppe gewechselt. Voraussetzung für den Aufstieg ins NLZ war, dass ich unter den besten Acht meines Jahrgangs in der Swiss-Cup-Wertung sein musste. Was brauchte es, damit man Sie in die Sportschule aufnahm? Die Leistungen im Wettkampf wurden beurteilt. Zudem gab

es eine Aufnahmeprüfung, bei welcher Kondition, Skitechnik und Schulisches getestet wurden. Anhand dieser Leistungen sieht man, ob jemand Potenzial und Biss hat. Weshalb haben Sie sich für die interne Schule entschieden? Ich suchte nach einer Lösung, wie ich Ski fahren und zugleich eine Lehre absolvieren kann. Zuerst suchte ich nach einem Lehrbetrieb als Hochbauzeichner – fand aber keinen, der mir eine Sportlerlehre anbieten wollte. So kam es, dass ich einen Schnuppertag der Sportschule Engelberg besuchte und es mir sehr gut gefiel. Das KV ist zwar nicht mein primärer Berufswunsch, aber dennoch eine tolle Sache, da ich doch vor allem im Skifahren weiterkommen will. Diese Schule ist sicher auch kostenintensiv … Genau. Das Schulgeld übernimmt der Kanton, das Internat wird von Sponsoren unterstützt, und meine Eltern bezahlen einen grösseren Betrag. Wie sieht bei Ihnen der Alltag im Winter aus? Wir bestreiten pro Saison zwischen 50 und 60 Rennen. Wir fahren von einem Austragungsort zum nächsten. Manchmal trainieren wir vorgängig noch vor Ort, um die Piste und die Schneeverhältnisse besser kennenzulernen. Es gibt Wochen, in welchen wir für einige Tage oder sogar die ganze Woche in Engelberg sind. Als Skirennfahrer muss

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man sehr flexibel sein und sich den Wetterverhältnissen anpassen. Meistens reisen wir für das Wochenende nach Hause. Dort gilt es zu schauen, was man in der Schule alles verpasst hat. Auch Prüfungen? Ja, auch die Tests müssen wir alle nachholen. Wir dürfen generell nicht mehr als drei offene Prüfungen haben. Darum ist es wichtig, exakt zu planen, um alles unter einen Hut zu bringen. Wie sieht es in den Monaten aus, in denen keine Rennen stattfinden? Wir sind die ganze Woche in Engelberg im Internat. Am Montag, Dienstag und Donnerstag haben wir jeweils vormittags Training, entweder im Kraftraum oder in einer Turnhalle. Am Nachmittag ist normaler Schulunterricht. Am Mittwoch und Freitag läuft es gerade umgekehrt. Sie sind intern. Ist das nicht hart? Ich gehe fast jedes Wochenende nach Hause zu meinen Eltern. Mit dieser Trennung habe ich keine Probleme. Einzig am Sonntagabend bereitet es mir manchmal ein wenig Mühe, wieder nach Engelberg zu fahren, weil es zu Hause einfach am schönsten ist. In Engelberg machen Sie eine kaufmännische Lehre. Wo stehen Sie inzwischen? Ich habe mit dem dritten von drei Lehrjahren im Sommer gestartet. 2020 werde ich die Lehrabschlussprüfung machen. Danach muss ich noch ein Praktikum bei einem Unternehmen absolvieren. In diesem Sommer habe ich bereits in Englisch und in IKA abgeschlossen. Wie sehen Sie Ihre Zukunft? Mit grosser Wahrscheinlichkeit werde ich im nächsten Sommer ein zweijähriges Praktikum starten, damit ich die Lehre ganz abschliessen kann. Danach möchte ich irgendwann die Berufsmatura machen, um Architektur studieren zu können. Das würde mir gefallen. In den nächsten fünf bis zehn Jahren möchte ich mich jedoch auf meine Skikarriere konzentrieren. Es braucht viel Glück und Durchhaltewille! Haben Sie persönliche Betreuer? Nein. Unser Team hat zwei Trainer. Und die sind für alle zehn Athleten da. Sind Sie für die nächste Saison im Fahrplan? Im Frühling hatte ich zwar eine kleine Verletzung, die mich zurückgebunden hat. Inzwischen habe ich aber alles aufgeholt und kann sagen, dass ich im Fahrplan bin. Konditio­ nell stehe ich gut da. Wie es technisch aussieht, ist noch schwierig abzuschätzen. Ich bin jedoch zuversichtlich. Welche Disziplinen fahren Sie? In meinem Alter fahren wir noch alle Disziplinen. Am liebs-

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ten fahre ich jedoch Riesenslalom, dann Slalom. Die Technikdisziplinen liegen mir besser. Doch wer weiss, vielleicht lande ich später sogar bei der Abfahrt. Was wollen Sie in der kommenden Saison erreichen? Ich will im Riesenslalom in meinem Jahrgang bezüglich FIS-Punkten der Beste sein. Auch will ich an die Jugendolympiade im Januar 2020 nach Lausanne. Nur drei von meinem Jahrgang können für die Schweiz dabei sein. Lausanne ist mein nächstes grosses Ziel! Und was wünschen Sie sich für danach? In den nächsten drei Jahren will ich ins C-Kader, mich dort hinaufarbeiten, Europacuprennen fahren und gewinnen. Und schliesslich will ich den Sprung in den Weltcup schaffen. Wenn alles gut läuft, könnte ich im Skiweltcup in fünf bis sechs Jahren ankommen. Ich wäre dann 22 oder 23 Jahre alt. Mein grösster Traum: Olympiasieger. Sie betreiben Spitzensport, gehen zugleich in die Schule und machen eine Lehre. Was muss man mitbringen, damit man das alles auf eine Reihe bringt? Zuerst einmal muss man leidenschaftlich gerne Ski fahren. Ohne das geht nichts. Dann bin ich sehr ehrgeizig, will mich laufend verbessern und strebe Siege an. Ich denke, dass ich sehr diszipliniert bin. Ich verzichte auf manches, was andere junge Leute als selbstverständlich erachten. Sie wuchsen in Meiringen auf und besuchen heute in Engelberg die Sportmittelschule. Beide Ortschaften liegen an der Linie der Zentralbahn. Welche Bedeutung hat sie für Sie? Für mich ist die Zentralbahn das Transportunternehmen, das ich bereits von Kindsbeinen an kenne. Wir fuhren als Buben nach Interlaken ins Fussballtraining. Heute fahre ich mit ihr immer nach Engelberg und zurück. Die Zentralbahn ist für mich aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Haben Sie spezielle Erinnerungen an die Zentralbahn? Die Fahrt ins Fussballtraining war jeweils ein tolles Erlebnis, da wir es immer sehr lustig hatten.


Auch dem Klima zuliebe

Zugreisen sind im Trend 14

Zugreisen erleben spätestens seit den Klimadiskussionen ein Revival. Gibt es doch fast kein ökologischeres und oftmals schnelleres Verkehrsmittel als die Eisenbahn. Und nichts macht den Weg zur Destination so erlebnisreich. Dass Zugreisen noch viel mehr bieten, erzählt uns Roland Riek aus Sarnen, der schon seit Jahren die Eisenbahn für Familienferien und berufliche Reisen benutzt.

Roland Riek gehört zu den Kunden der Zentralbahn, die regelmässig Zugreisen buchen. Beruflich ist er viel unterwegs. «Ich werde von Universitäten eingeladen und gehe an Konferenzen», beschreibt der ETH-Professor für physikalische Chemie. «Wenn sie in Europa stattfinden, dann nehme ich immer die Eisenbahn. Wenn sie in Übersee sind, geht’s nicht anders als mit dem Flugzeug.» Und weil Riek kein Auto hat und die Familie nicht fliegen will, reisen sie immer mit der Eisenbahn in die Ferien. Aus Überzeugung ein nachhaltiges Leben Dass die Familie Riek generell für Reisen den Zug nimmt, macht sie aus absoluter Überzeugung. «Nicht erst mit der Umweltbewegung um Greta Thunberg, sondern schon seit langer Zeit ist uns bewusst, dass wir ein Klimaproblem haben», betont Roland Riek. «Wir versuchen, ökologisch zu leben, und reisen deshalb immer mit der Eisenbahn. Es ist fünf vor zwölf.» Wenn Symposien in den USA statt­ finden, schaut er darauf, nur noch einmal pro Jahr oder gar nur jedes zweite Jahr hinzufliegen. «Meine Tochter hat mir deshalb schon die Leviten gelesen», gesteht er.

Familie Riek im Reisezentrum Sarnen.

Riek ist überzeugt, dass Zugreisen nicht nur die ökologischste Variante sind, sondern auch die zeitsparendste. Der ETH-Professor: «Ich kann während der Fahrt arbeiten, ich verliere keine Minute. Wenn man fliegt, ist man die ganze Zeit am Warten und Stehen. Man checkt ein und aus. Dann braucht man wieder ein Taxi, damit man in die Innenstadt kommt, sind doch die Flughäfen oft weit draussen. Alles zeitraubend und störend. Im Zug nimmt man Platz, kann kommunizieren oder arbeiten. Und man kommt im Stadtzentrum an.» Halb Europa mit Familie und Zug In den letzten drei Jahren hat die Familie Riek schon halb Europa mit der Eisenbahn bereist. Roland Riek zählt auf: «Camargue, Hausboot auf dem Canal du Midi und Carcassonne, London, Sizilien mit Stromboli – ein unglaublich eindrückliches Erlebnis, auf dem Krater die Eruptionen zu bewundern. Dann Donaueschingen, Venedig, Assisi und Neapel.» Weitere Destinationen sollen folgen.


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Auf dem Weg nach Mailand.


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Der Nachtzug nach Sizilien war für Riek etwas vom Schönsten überhaupt: Der Zug startet in Mailand, wurde in Villa San Giovanni auseinandergenommen, in die Fähre geschoben und in Messina auf Sizilien wieder zusammengesteckt. Roland Riek: «Zugreisen ist auch ein Ankommen. Vor zehn Jahren sind wir einmal geflogen, nach Sardinien. Man fliegt hin, ist auf der Insel und hat gar nicht gemerkt, dass es überhaupt eine Insel ist. Mit dem Zug erlebt man all das. Man reist an, registriert, dass man auf einer Insel angekommen ist und nimmt die Distanz wahr. Für Kinder ist es besonders wichtig, die Distanzen zu erleben.» Mit dem Zug Land und Leute kennenlernen Zugreisen bieten noch viel mehr: «Wir haben viel Zeit für­einander, machen Spiele und sprechen miteinander», erzählt Riek. «Man erlebt auch Land und Leute – die ganze Kultur. Wir fahren in den Herbstferien stets nach Elba. Dabei steigen wir in der Schweiz in die Frecciarossa ein, in Florenz aus und nehmen Regionalzüge bis Piombino. Dabei lernt man die Lebensart Italiens kennen.»

Jede Reise bietet etwas Spezielles. «Nach der Zugfahrt nach Donaueschingen fuhren wir mit dem Fahrrad fast 200 Kilometer nach Ulm», erzählt der Sarner. «Wir mussten bloss in Luzern und Konstanz umsteigen.» Entlang der jungen Donau besteht ein durchgehender Veloweg mit

Brücken. «Eine wunderschöne Fahrt», so Roland Riek. «Wir radelten in der Natur, fuhren durch alte Städtchen wie Sigmaringen und erlebten die grandiose Sickerstelle. Die Hotels hatten wir bereits zu Hause gebucht.» Erlebnis Zugreisen Roland Riek kann aus einer Fülle von Zugerlebnissen schöpfen. Als die Familie von Lugano mit einem Regionalzug nach Mailand reisen wollte, beabsichtigte ein Bahnsteig voller Passagiere, den bereits überfüllten Zug zu besteigen. Riek: «Mit aller Kraft konnten die SBB-Mitabeitenden die Leute in die Waggons pressen. In Chiasso wollten nochmals 50 Personen zusteigen. Auch dies ging – mehr war jedoch nicht mehr möglich, weil inzwischen alle wie in einer Sardinenbüchse standen. Doch dem nicht genug: In Como warteten nochmals 50 Menschen. Nichts ging mehr. Kurz entschlossen öffnete der Lokführer die Lokomotive, sodass die Passagiere in der Lok stehen durften. So etwas habe ich noch nie erlebt.»

Roland Riek und seine Familie reisen mit dem Zug nicht nur aus ökologischer Überzeugung. Für sie ist das Zugfahren alleine schon ein Erlebnis, das sie nicht missen möchten. Ganz einfach nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. «Ich kann allen nur empfehlen, mit dem Zug zu verreisen», rät der Vater von drei Kindern. «Wer’s mal probiert hat, den lässt es nicht mehr los. Und es ist ein ökologischer Beitrag.»


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Interrail – nur etwas für Junge? Mit dem Interrail-Pass kreuz und quer durch Europa reisen, die unbeschwerte Freiheit geniessen und neue Kulturen entdecken – all das ist seit einigen Jahren nicht mehr nur für Jugendliche, sondern für alle Altersgruppen möglich. Für Senioren ab 60 Jahren sogar mit zusätzlichem Rabatt. Es gibt eine grosse Auswahl an verschiedenen InterrailPässen: Für Kurzurlauber eignet sich zum Beispiel der One Country Pass für drei oder vier Tage. So lässt sich ein Land ideal erkunden. Warum nicht einmal mit dem Zug durch Österreich und unser östliches Nachbarland von der Schiene aus entdecken? Oftmals ist ein Interrail-Pass sogar günstiger als normale Zugtickets. Eine Reise nach Florenz oder Rom lohnt sich bereits! Wer lieber länger und in mehreren Ländern unterwegs ist, profitiert vom Global Pass, der unbeschränkte Fahrten im ganzen Interrail-Gebiet ermöglicht. Meist heisst es «einsteigen und geniessen». Der Global Pass ist der Türöffner zu 31 europäischen Ländern und ist erhältlich als flexibles Angebot (5 oder 7 Tage innerhalb eines Monats sowie 10 oder 15 Tage innerhalb von 2 Monaten) und als fortlaufendes Angebot (15 oder 22 Tage innerhalb von 1, 2 oder 3 Monaten). Kinder in Begleitung einer erwachsenen Person reisen kostenlos mit. Den Interrail-Pass erhalten Sie im Zentralbahn Reise­ zentrum in Ihrer Nähe (Ausweis mitbringen!). Weitere Informationen unter www.interrail.eu.

Aus dem privaten Familienalbum: Familie Riek auf dem Stromboli.

Im Schlaf reisen – und ausgeruht mitten in der Stadt ankommen Die spannendsten Städte Österreichs und Deutschlands sind mit dem Nachtzug zu erreichen. Die Nightjet-Partner bringen Sie ausserdem in die Slowakei, nach Kroatien, Slowenien, Polen, Ungarn und Tschechien. 19

Ein bisschen Abenteuer liegt in der Luft, wenn man abends den Nachtzug in Zürich oder Basel besteigt. Mit wem wird wohl das Sechserabteil geteilt werden? Vielleicht ergeben sich ja ganz neue Bekanntschaften! Wer ein bisschen mehr Komfort und Privatsphäre schätzt, bucht hingegen ein Zweier- oder Einzelabteil. Diese gibt es als Economy- oder Deluxevariante. Letztere gar mit Dusche und WC in der eigenen Kabine. In jedem Wagen gibt es an Bord einen Steward, der sich um die Reisenden kümmert und ihnen bei Fragen zur Verfügung steht. Er serviert am Morgen auch das Frühstück – direkt ans Bett natürlich. Zwischen zehn und zwölf Stunden dauert die Fahrt, je nach Destination. Mit dem Nachtzug kommt man ausgeschlafen an – und zwar am Bahnhof mitten in der Stadt. Der Transfer vom Flughafen entfällt, ebenso Sicherheitskontrollen und Warterei. So steht der Entdeckung der Stadt nichts mehr im Wege. Mit der laufenden Klimadiskussion erleben die Fahrten mit dem Nachtzug aktuell ein Revival. Früh buchen lohnt sich, die beliebtesten Destinationen sind gerade während den Ferienzeiten und am Wochenende stark nachgefragt. Gerne stehen Ihnen die Mitarbeitenden in den Reisezentren der Zentralbahn zur Verfügung.


Die Zentralbahn als Arbeitgeberin

Das Wir-Gefühl 20

Die Zentralbahn setzt alles daran, dass ihre Mitarbeitenden ein optimales und freundliches Arbeitsumfeld vorfinden. Viele Benefits sind im Unternehmen selbstverständlich, die es anderswo nicht gibt. Nicht umsonst gilt die Zentralbahn als eines der mitarbeiterfreundlichsten Unternehmen der Zentralschweiz und konnte im Oktober dieses Jahres erneut die Auszeichnung «Friendly Work Space» entgegennehmen.

In den letzten Jahren hat sich die Zentralbahn zu einer erfolgreichen und regional gut verankerten Arbeitgeberin entwickelt. Die attraktiven Standorte entlang ihrer touristisch und wirtschaftlich interessanten Strecke tun das Ihre dazu. So gilt die Zentralbahn inzwischen als die Eisenbahnperle der Schweiz. «Eine solche Entwicklung ist nur dann möglich, wenn sich die Mitarbeitenden des

Lokführerin Daniela Odermatt ist mit Leidenschaft dabei.

Unternehmens wohlfühlen und mit Leidenschaft für das Produkt einstehen», ist Sonja Theiler, Leiterin Human Resources und QSU der Zentralbahn, überzeugt. «Unsere Mitarbeitenden leben unsere Werte gemeinsam, überraschend und wirkungsvoll mit Überzeugung und pflegen tagtäglich unsere Unternehmenskultur.»


Yvonne Infanger und Daniela Jacopino leiten das Reisezentrum Stans.

Wir-Gefühl Besucher der Zentralbahn nehmen eine offene, familiäre und vertrauensvolle Kultur wahr. «Gefördert wird dies speziell durch unterschiedliche Mitarbeitendenanlässe, wie etwa das Grillfest für die ganze Familie», erzählt die Leiterin Human Resources. «Bei der Arbeit setzen wir auf kurze Entscheidungswege, Eigenverantwortung und heraus­ fordernde Aufgaben, wodurch ein Wir-Gefühl entsteht.» Die Zentralbahn achtet darauf, dass ihre Angestellten den sich schnell verändernden und grösser werdenden Anforderungen der Zeit gewachsen sind, weshalb grösszügige Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und unterstützt werden. «Die Mitarbeitenden haben vielfältige Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Unser ausgezeichnet funktionierender Nachfolge- und Entwicklungsprozess war für manch einen unserer jungen Mitarbeitenden schon ein qualifizierter Einstieg in eine erfolgreiche Karriere», so Sonja Theiler.

Wer bei der Zentralbahn arbeitet, merkt rasch, dass den Angestellten Benefits gewährt werden, wovon anderswo nur geträumt werden kann: Ein Generalabonnement, zehn Tage Vaterschaftsurlaub, erhöhte Kinderzulagen für das erste Kind, Vermittlungsprämien, Geschenke, gratis Früchte und Mineralwasser oder Smartphones mit AboÜbernahme, um nur einige zu nennen. Moderne ergonomische Arbeitsplätze «Mit der neuen Werkstatthalle in Stansstad führt die Zentralbahn ihre Strategie der Innovation und Arbeitsplatzattraktivität fort», beschreibt Sonja Theiler. «Helle und ergonomische Arbeitsplätze werden geschaffen. Arbeitsplätze, wo man einfach gerne und produktiv arbeitet. Die Bevölkerung ist am 30. November 2019 zum Tag der offenen Tür in Stansstad eingeladen, um sich selber ein Bild davon zu machen.»

Die Zentralbahn hat die Charta Work Smart unterzeichnet und setzt sich für zeitgemässe Anstellungsbedingungen ein. Sonja Theiler: «Mit unseren modernen Arbeitsmitteln und -modellen ermöglichen wir unseren Mitarbeitenden – wo es die Arbeit erlaubt –, ihre Arbeitszeit an einem geeigneten Ort, auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt, einzuteilen. Die Co-Leitung des Reisezentrums Stans durch zwei Frauen zeugt von einer zukunftsgerichteten Haltung.» Dass die Zentralbahn mit dieser Arbeitnehmerpolitik die Auszeichnung Friendly Work Space (Rezertifizierung 2019) erneut errungen hat, erstaunt derweil kaum.

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VERKEHRSHAUSMITGLIED WERDEN! Als Verkehrshaus-Mitglied besuchen Sie das meistbesuchte Museum der Schweiz das ganze Jahr kostenlos, so oft Sie wollen. Lösen Sie Ihre Mitgliedschaft bequem online unter  verkehrshaus.ch/member Ab 2 Personen profitieren Sie von attraktiven Mengenrabatten.

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Kurz und bündig 23

Spannung mit CrimeLine CrimeLine ist das neue, interaktive Augmented Reality Game für Krimi-Fans auf der Brüniglinie. Das Angebot spricht insbesondere junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren an, die zusammen in einem Team (> 2 Personen) das Spiel zwischen Luzern und Meiringen erleben möchten. CrimeLine bringt Spannung auf den Zug. Der Krimi handelt vom verschwundenen Muni des Brünigschwingets. Sein Besitzer setzt alles daran, das Lieblingstier aus seinem Stall wieder zu finden. Nicht nur sein Muni fehlt, auch seine Tochter stirbt unter mysteriösen Umständen. Er gerät in die Zwickmühlen des Polizisten Bähni und wird verdächtigt, dabei seine Hände im Spiel zu haben. War er dabei? Und was für eine Rolle spielte sein Sohn? Nicht nur diese beiden Personen werden verdächtigt; ein Zürcher Investor und Besitzer eines Hotels in Obwalden taucht plötzlich in der Geschichte auf. Spannung pur! Voraussetzung für das Spiel: ein Smartphone. Download der kostenlosen Game-App unter www.playcrimeline.ch. Dazu ein gültiges Billett für die Strecke Luzern – Meringen.

Tag der offenen Tür Am Samstag, 30. November 2019, lädt die Zentralbahn die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür «Ausbau Werkstatt Stansstad» ein. Nach rund zwölf Monaten Bauzeit wird die neue Werkstatthalle dem Betrieb übergeben. Feiern Sie den grossen Tag mit uns. An verschiedenen Posten in der Werkstatt erfahren Sie Wissenswertes über die Zentralbahn. Es erwartet Sie folgendes Programm: 10.30 – 12.00 Uhr Offizieller Festakt mit Volksapéro vor der neuen Werkstatt in Stansstad 11.00 – 16.00 Uhr Besichtigung der Werkstatt und der Leitstelle Viele Highlights für Kinder: Globi, Gartenbahn und Geschichten Austausch mit Mitarbeitenden am «Ort des Geschehens» Gemütliche «Stubete» in der Werkstatt Auf Ihren Besuch freuen sich die Mitarbeitenden und die Geschäftsleitung der Zentralbahn.


Betriebe entlang der Zentralbahn

Die Fels-Problemlöser 24

Matthias von Ah, CEO Gasser Felstechnik.

Wenn es bei Felsproblemen herausfordernd wird, kommt kaum jemand an der Gasser Felstechnik vorbei. Das Obwaldner Vorzeigeunternehmen aus Lungern beschäftigt 300 Mitarbeiter und wird weltweit für Felsarbeiten angefragt, wenn andere nicht mehr weiter wissen.

Die Gasser Felstechnik AG mit Sitz in Lungern ist ein traditionsreiches, unabhängiges Familienunternehmen der Obwaldner Bauwirtschaft. 1922 gegründet, befindet sich der Familienbetrieb heute im Besitz der vierten Generation. «Wir zählen zu den führenden Adressen der Schweiz», so Matthias von Ah, CEO seit 2012, «wenn es am oder im Fels herausfordernd wird.»

Alles aus einer Hand Eigentlich sind es nicht nur die bekannten Spezialarbeiten am und im Fels, denen die Gasser Felstechnik AG nachgeht. Das Unternehmen bietet regional auch Hoch- und Tiefbau an. «Im Unterschied zum Bereich Felstechnik konzentrieren wir uns dabei aber auf Obwalden und das Berner Oberland», erklärt Matthias von Ah.

Rund 300 spezifisch ausgebildete Mitarbeitende sind in den Kernkompetenzen Untertag, Felssicherung, Sprengbetriebe, Spezialtiefbau und Bauservice tätig. Zu den Aktivitäten gehören ebenfalls verschiedene Beteiligungen, die Gasser Engineering AG sowie Immobilien.

«Wir versuchen, von der Konzeptstudie bis zum schlüsselfertigen Bauwerk alles aus einer Hand anzubieten», betont der Gasser-Felstechnik-CEO. «Durch die Vernetzung der Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung schaffen wir einen Mehrwert für den Kunden.» Solche


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«Im Ausland können wir nur bestehen, wenn hochkomplexe Probleme unsere ganze Erfahrung erfordern. Gerade in Ländern ausserhalb der Alpen gibt es immer wieder Fälle, in denen den lokalen Bauunternehmen das notwendige Know-how fehlt.» So ging eine Gasser-Crew auch schon nach Grönland, Island oder Kreta, um komplexe Arbeiten umzusetzen. Sicherheit der Mitarbeiter: Erste Priorität Gasser Felstechnik schafft nicht nur Sicherheit. Die Gesundheit und die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden haben oberste Priorität. «Wir lösen schwierige Aufgaben mit grossem Gefährdungspotenzial», erklärt der CEO. «Unsere Bauaufträge sind nur sicher und erfolgreich realisierbar, wenn auf jeder Stufe das nötige Wissen und Sicherheits­ bewusstsein vorhanden ist.»

Der Bauführer muss oft in kürzester Zeit eine Baustellen­ planung erstellen, auf Basis einer Risikoanalyse ein Sicherheitskonzept definieren und vor Ort den Polier mit seinen Leuten instruieren. Auch der Polier lässt seine Erfahrung einfliessen und setzt die definierten Massnahmen auf der Baustelle um, damit keiner der Mitarbeitenden zu Schaden kommt. massgeschneiderte Komplettlösungen für Bauherren bietet die Gasser Engineering AG in den Bereichen Untertag, Spezialtiefbau, Geotechnik, Wasserkraft sowie Hoch- und Tiefbau. Von Ah: «Zum Tätigkeitsfeld gehören Beratung, Machbarkeitsstudien, Planung, Bauleitung, Ausführung sowie Gesamtleitung und Koordination von Bauprojekten.» Branchenführer in der Felstechnik Als branchenführendes Spezialunternehmung in der Felstechnik sorgt die Gasser Felstechnik für die Sicherheit und Beständigkeit von Infrastruktur und Bauwerken. «Natürlich gibt es auch anderswo gute Unternehmen, welche Felsarbeiten verrichten können», so Matthias von Ah. «Wenn aber herausfordernd-schwerwiegende Felsprobleme bestehen, bei welchen andere Mitbewerber nicht mehr weiterwissen, werden wir angefragt. Und das europa-, ja weltweit.» Auslandaufträge sind aber immer noch nur ein Nebengeschäft für die Gasser Felstechnik. Matthias von Ah:

Diversifiziertes Unternehmen Die Gasser Felstechnik AG beweist seit Jahren ihre innovative Firmenpolitik. Mit diversen Beteiligungen hat sie sich diversifiziert und steht nun auf vielen stabilen Säulen. Besondere Attraktionen befinden sich in Stollen wie Brünig Indoor, wo geschossen werden kann oder das StollenRestaurant Cantina Caverna seine Gäste bewirtet. Ein besonderes Highlight ist der Techno-Tunnel – ein Versuchsstollen für Forschung, Schulung und Sicherheit. Matthias von Ah: «Unsere Versuchsstollen und Kavernen bieten das ideale Umfeld für Forschung und Entwicklung, Prüfungen und Zertifizierungen an Geräten, Anlagen und Materialien unter realistischen Bedingungen.»

Trotz des Erfolgs steht der Standort Lungern nicht zur Disposition. «Wir investieren dauernd in unseren Standort und werden auch in Zukunft von diesem schönen Ort aus unsere Spezialitäten ausführen», bekräftigt von Ah.


WETTBEWERB Rätsel

1. Preis Eine Führerstandsfahrt auf der Strecke Luzern – Interlaken. 2. Preis Zwei Tageskarten (1. Klasse) für die GoldenPass Line Luzern – Interlaken – Montreux.

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3. Preis Zwei Tageskarten (1. Klasse) für das gesamte Streckennetz der Zentralbahn. 4. – 10. Preis Je zwei Tageskarten für das Zentralbahn Streckennetz, 2. Klasse.

Einsendeschluss: 31. Januar 2020, per Post an zb Zentralbahn AG, Bahnhofstrasse 23, 6362 Stansstad, oder per E-Mail an mobil@zentralbahn.ch

Leserumfrage

Ihre Meinung ist gefragt Jetzt mitmachen und eine von zehn Zentralbahn Tageskarten der 1. Klasse gewinnen.

Liebe Leserinnen und Leser Diese Ausgabe des «mobil» ist die letzte in dieser Form. Wir sind derzeit an der Überarbeitung und Planung eines neuen Kunden­ magazins. Sehr gerne möchten wir hierzu auch Ihre Meinung abholen. Helfen Sie mit, das Magazin ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, und nehmen Sie jetzt auf www.zentralbahn.ch/umfragemobil

an der kurzen Umfrage teil. Das Magazin der Zentralbahn.

Als kleines Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmenden zehn Tageskarten der Zentralbahn der 1. Klasse.

Winter 2018 / 2019, Ausgabe Nr. 24

Das Magaz

in der Zen

8, Ausgab Sommer 201

tralbahn.

e Nr. 23

Das Magazin

Sommer 2019,

der Zentralbahn

Ausgabe Nr. 25

.

Wir freuen uns und sind gespannt auf Ihre Meinung. Herzlich, Ihre Zentralbahn


B Sanierung Aarebrücke Interlaken

Ribuna AG | Kammistrasse 13 | 3800 Interlaken 033 828 60 10 | info@ribuna.ch | ribuna.ch

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Ein Ticket für die Zentralschweiz Imposante Bergspitzen, tiefblaue Seen, unberührte Schneefelder und Aussichten, soweit das Auge reicht! Die Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee bietet eine unglaubliche Vielfalt an wunderschönen Ausflugszielen. Erleben Sie die Zentralschweiz mit Bahn, Bus, Schiff und zahlreichen Bergbahnen ganz unkompliziert durch freie Fahrt während zwei bis zehn Tagen. Zudem bieten Bonuspartner weitere Vergünstigungen an und Familien profitieren von einem attraktiven Kinderfestpreis von nur CHF 30.

Raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen!

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10 Tagen

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Samstag, 30. November 2019 10.30 bis 16.00 Uhr, Stansstad

Tag der offenen Tür. Feiern Sie mit uns den Ausbau der Werkstatt Stansstad. · Festakt mit Volksapéro · Besichtigung der Werkstatt und der Leitstelle · viele Highlights für Kinder: Globi, Gartenbahn und Geschichten · Austausch mit Mitarbeitenden am «Ort des Geschehens» · gemütliche «Stubete» in der Werkstatt Wir freuen uns über Ihren Besuch. Alle Infos auf zentralbahn.ch/tag-der-offenen-tür


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