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LEADER Special Stalder AG 2019

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www.leaderdigital.ch Juni 2019 Preis Fr. 5.00

Interview mit Robin, Christoph & Cedric Stalder:

Familientradition feiert Jubiläum Seite 4

Stalder AG Metallveredlung seit 1959


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EDITORIAL

60 Jahre Erfolg Geschätzte Leserinnen und Leser Was vor sechs Jahrzehnten als Stalder AG mit einem Mitarbeiter in Engelburg begann, ist heute ein führendes Schweizer Galvanik­unter­­nehmen mit rund 80 Angestellten in fünf Werken. Das 60-Jahre-Jubiläum der Stalderfinish erfüllt uns mit Stolz und grosser Freude. Meine Eltern gründeten die Firma 1959 und legten einen sehr soliden Grundstein. Mein Dank gilt denn auch speziell meinem Vater Eugen für seine Weitsicht und seinen Mut. 2004 habe ich das Geschäft übernommen, um es weiter auszubauen. Der Anspruch war und ist noch immer, eine Top-Adresse in der Metallveredelung in der Schweiz und in Europa zu sein. Diese Idee und Philosophie des Unternehmens gebe ich täglich an die nächste Generation weiter, an meine Söhne Cedric und Robin. Diese Werte von Stalder­ finish sind unser Kapital und unsere Zukunft. Unser heutiger Erfolg wäre nicht möglich ohne unsere Mitarbeiter. Sie stützen den Betrieb mit ihrem Know-how und ihrem Engagement; auch Ihnen gebührt unser herzlicher Dank. Seit Anbeginn des Unternehmens legen wir grossen Wert auf Aus- und Weiter­ bildung. Wir entwickeln unser Know-how ständig weiter, sind dabei innovativ und krea­ tiv – dies bildet zugleich die Basis unseres Erfolgs.

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Juni 2019 Preis Fr. 5.00

Wir fokussieren uns voll und ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, um ihre Wünsche optimal und in bester Qualität zu erfüllen. Unser Credo lautet auch nach 60 Jahren: Jederzeit agil und flexibel bleiben. Wir suchen immer die beste Lösung für unsere Kunden und arbeiten gleichzeitig rationell. Das grosse Vertrauen unserer Kundschaft in unsere Dienstleistungen ist nicht selbstverständlich. Teile in fremde Hände zu geben und so eine Wertsteigerung zu erzielen, ist anspruchsvoll – und diesen Mehrwert erbringen wir Tag für Tag voller Leidenschaft. Kundentreue ist unbezahlbar. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön auch an alle, die sich für unser Jubiläum engagieren. Ohne starke Partner ist ein KMU wie unseres nicht machbar! Wir pflegen 60-jährige Kundenbeziehungen, solche, die seit dem ersten Monat der Firma dabei sind. Für uns ist das Zeugnis und Beweis, dass wir immer den richtigen Weg gegangen sind. Das wollen wir beibehalten. Herzlich, Christoph Stalder Verwaltungsratspräsident

SPECIAL zum 60-Jahre-Jubiläum der Stalder AG Impressum

Interview mit Robin, Christoph & Cedric Stalder:

Familientradition feiert Jubiläum Seite 4

Stalder AG Metallveredlung seit 1959

Magazin LEADER, MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, 9001 St.Gallen, Telefon 071 272 80 50, Fax 071 272 80 51, leader@metrocomm.ch, www.leaderdigital.ch | Verleger: Natal Schnetzer | Redaktion: Stephan Ziegler (Leitung), sziegler@metrocomm.ch | Text: Tanja Millius | Foto­grafie: Marlies Thurnheer| Geschäftsleitung: Natal Schnetzer, nschnetzer@metrocomm.ch | Anzeigenleitung: Oliver Iten, oiten@metrocomm.ch | Marketingservice/Aboverwaltung: Fabienne Schnetzer, info@metrocomm.ch | Abopreis: Fr. 60.– für 18 Ausgaben | Erscheinung: Der LEADER erscheint 9x jährlich mit Ausgaben Januar/Februar, März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober, November/Dezember, zusätzlich 9 Special-Ausgaben | Satz: Béatrice Lang, blang@metrocomm.ch | Druck: Ostschweiz Druck AG, ­9300 Wittenbach LEADER ist ein beim Institut für geistiges Eigentum ­ein­ge­­tragenes Markenzeichen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine ­Haf­tung. ISSN 1660-2757

SPECIAL | Juni 2019

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INTERVIEW

Gemeinsam stark – das Familienunter­nehmen mit Tradition Vor sechzig Jahren erfüllte sich Eugen Stalder mit seiner Frau Isolde den Traum der Selbstständigkeit. Heute ist die Stalder AG ein renommiertes Industrieunternehmen mit rund 80 Mitarbeitern. Den Lead hat Christoph Stalder (*1965) – und mit seinen beiden Söhnen Cedric (*1994) und Robin (*1996) ist bereits die dritte Generation in die Unternehmensführung eingebunden. Im gemeinsamen Gespräch teilen Christoph, Cedric und Robin Stalder ihre Erfahrungen als Generationenbetrieb und ihre Vision für die Stalder Swiss Finish mit.

Christoph Stalder, Sie haben den Betrieb vor 15 Jahren von Ihrem Vater übernommen. War das für Sie von Anfang an klar, dass Sie in den Familienbetrieb einsteigen? Ja, das war bei mir quasi schon in die Wiege gelegt, dass ich in die Firma einsteige. Ich absolvierte die Ausbildung zum Galvaniseur und wollte schon immer mein eigener Chef und Unternehmer sein. Schon als Kind war ich immer viel im Betrieb, war quasi beim Aufbau der Firma dabei. Mittlerweile bin ich seit 38 Jahren in der Firma und damit der betriebs­älteste Mitarbeiter (lacht). Bevor ich die Firma übernahm, habe ich bereits 23 Jahre lang mit meinem Vater zusammengearbeitet. Somit änderte sich nicht alles von heute auf morgen.

Christoph Stalder, CEO und Verwaltungsratspräsident:

«Das Wichtigste ist, den richtigen Mitarbeiter am richtigen Ort einzusetzen.»

Und was hat sich geändert, seit Sie Ge­schätsführer sind? Ein Betrieb hat verschiedene Phasen. Bei meinem Vater war es die Gründungsphase, als er die Firma 1959 zusammen mit meiner Mutter gründete – die beiden waren ein super Team. Eugen war eher der Macher, Isolde war für Personal und Administration zuständig und hielt ihm den Rücken frei. Mein Vater war ein typischer Patron und hatte einen autoritären Führungsstil. Die Mitarbeiterführung hat sich seither verändert.

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SPECIAL | Juni 2019

Ich führe heute situativ und teamorientiert: Jeder Angestellte ist anders, und man kann nicht mit allen dieselbe Sprache sprechen. Wichtig ist dabei, gute Mitarbeiter zu rekrutieren und sie am richtigen Ort einzusetzen.

Was haben Sie von Ihrem Vater übernommen? Mein Vater investierte immer in innovative, neue Verfahren – das habe ich beibehalten, da dies sehr wichtig ist, um die Nase in der Branche vorne zu behalten. Gleichzeitig bedeutet es auch jedes Mal einen grossen finanziellen Aufwand, da es sich bei uns immer um grosse Investitionen handelt. Das heisst, es braucht eine gewisse Risikobereitschaft? Ja, durchaus, denn oftmals investiert man in eine neue Maschine, ohne einen konkreten Auftrag zu haben. Man sieht das Potenzial und sucht danach die Kundschaft. In den letzten Jahren sind wir zudem neue Wege gegangen und bieten mehr Dienstleistungen an. So haben wir eigens für einen Kunden eine neue Duplex-Beschichtung entwickelt, die über die reine Galvanik hinausgeht. Ziel ist, den Kunden vermehrt Rundumlösungen zu bieten – vom Veredelungsprozess bis hin zum fertig verpackten Produkt. Haben Sie von Ihrem Vater ein Motto für sich mitgenommen? Ein Motto nicht, aber den erweiterten Firmennamen (schmunzelt). Vor gut zehn Jahren befassten wir uns mit einem Logo-Relaunch und kamen schliesslich auf Stalderfinish. Dies deshalb, weil mein Vater immer sagte:


INTERVIEW

«Hier machen wir noch ein schönes Finish». Veredeln ist ja der letzte Arbeitsschritt im Prozess, also das Finish – daraus entstand erst der Firmenname Stalderfinish und seit 2015 Stalder Swiss Finish.

Cedric Stalder, Bereichsleiter Aluminium Veredlung:

«Den Betrieb von der Pike auf zu kennen und auch selber anzupacken, schafft Respekt bei den Mitarbeitern.»

Robin, Christoph und Cedric Stalder.

Ihre beiden Söhne Cedric und Robin sind neu ebenfalls in der Unternehmensführung – ein Glücksfall für Sie? Absolut. Für mich war es sehr schön, dass

beide Interesse an der Firma bekundeten, ansonsten müsste ich mir heute Gedanken über die Nachfolgeregelung machen und würde natürlich auch nicht im gleichen Masse investieren.

Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass die Kinder ihre berufliche Zukunft im Familienbetrieb sehen. War das für Sie von Anfang an klar, Cedric Stalder? Ziemlich klar: Als Kind wollte ich zwar mal Gärtner werden (schmunzelt). Ich hatte aber schon früh Interesse am Familienbetrieb. Wir wohnten unmittelbar neben der Firma, und mein Bruder und ich waren als Kinder im Betrieb. Ich absolvierte eine Lehre als Oberflächenbeschichter und trat nach der Lehre in den Familienbetrieb ein.

SPECIAL | Juni 2019

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Mit unseren besten Glückwünschen zum 60-jährigen Firmenjubiläum freuen wir uns mit Ihnen auf viele weitere gemeinsame Jahre.


INTERVIEW

Was fasziniert Sie an Ihrer Aufgabe als Bereichsleiter Aluminium und Dienst­­­­­­leis­­tungszentrum? Ganz klar die Abwechslung. Kein Tag ist gleich, es gibt immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen. Ich habe immer drei bis vier Projekte am Laufen, von Privatkunden bis hin zu grossen Firmen, die spezielle Teile wünschen. Mir gefällt auch, dass meine Arbeit nicht nur bürolastig ist, sondern ich auch selber mitanpacken kann. Das schafft auch Respekt bei den Mitarbeitern. Wie war das bei Ihnen, Robin Stalder – war es für Sie ähnlich klar wie für Ihren Bruder, dass Sie in den Familienbetrieb einsteigen? Nein, das war für mich nicht sofort klar. Ich habe ursprünglich Metallbauschlosser gelernt. Während der Lehre wurde mir dann klar, dass ich im Familienbetrieb sehr viele Möglichkeiten im technischen Bereich habe. Im August 2016 schloss ich die Lehre ab und arbeite seither hier. Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe!

Robin Stalder, Leiter Technik:

«Mir gefallen die Vielseitigkeit und die Abwechslung, aber auch die Herausforderung, die der Job mit sich bringt.»

Was gefällt Ihnen am meisten an der Auf­ gabe als Leiter Technik? Mir gefällt die Vielseitigkeit und die Abwechslung, aber auch die Herausforderung, die der Job mit sich bringt. Von meiner Ausbildung her kannte ich einen kleinen Bereich der Technik, und nun sammle ich in ganz vielen Bereichen neue Erfahrungen. Das Wichtigste ist ein technisches Verständnis, der Rest ergibt sich fast von alleine. Ich plane vermehrt auch Projekte, befasse mich mit Investitionen, kann mich handwerklich einbringen, aber auch im Büro – was gerade gefragt ist. Das gefällt mir sehr. Wie haben Sie sich auf ihre Rolle in der Unternehmensführung vorbereitet? Robin und Cedric Stalder: Wir sind beide jung und stehen noch am Anfang. Wir bilden uns in Absprache mit unserem Vater ständig weiter – in Personalführung, Betriebswirtschaft und erarbeiten uns so das nötige Rüstzeug. Was uns sehr entgegenkommt, ist, dass wir beide das technische Verständnis mitbringen und das Unternehmen und seine Eigenheiten, bis hin zu alten Rohren und wo sie durchführen, sehr gut kennen.

Mit dem eigenen Vater im Familienbetrieb zusammenarbeiten ist eine spezielle Situation, die auch immer wieder herausfordernd sein kann. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit untereinander? Christoph Stalder: Aus meiner Sicht läuft es super, muss ich sagen. Das Wichtigste für mich ist, dass man Freude hat, an dem, was man macht – und das haben meine Söhne. Wir tauschen uns immer wieder aus und kommunizieren offen, auch wenn wir mal anderer Meinung sind. Dann suchen wir eine Lösung, die für alle stimmig ist. Cedric Stalder: Ich kann mich diesen Aussagen voll anschliessen und schätze insbesondere den guten Austausch, den wir regelmässig pflegen – in der Firma und ausserhalb. Robin Stalder: Ich arbeite tagtäglich mit Vater und Bruder zusammen und wir besprechen viele Themen. Dabei kann sich jeder einbringen und ich kann jederzeit direkt rückfragen. Das macht für mich die Qualität eines Familienbetriebs aus: kurze Wege und eine direkte Kommunikation. Wir essen auch immer gemeinsam zu Mittag und reden dabei auch viel übers Geschäft. Wir trennen das nicht, weil uns die Arbeit Freude macht.

Christoph Stalder, Sie sind jetzt bald Mitte 50 und werden die Firmenleitung in den nächsten Jahren Ihren Söhnen übergeben. Was ist Ihr grösster Wunsch an Ihre Söhne? Mir ist es wichtig, Robin und Cedric möglichst gut auf die Rolle in der Firma vorzubereiten, danach müssen sie selber die Entscheidungen fällen. Mein Wunsch ist, dass ihnen die Arbeit Freude bereitet und sie keine Rolle erfüllen müssen. Was sind Ihre Visionen für die Stalder Swiss Finish? Cedric und Robin Stalder – wo würden Sie gerne Schwerpunkte setzen? Uns scheint wichtig, dass wir uns noch mehr spezialisieren und Nischen suchen, wo wir uns abheben und dabei flexibel bleiben. Wir werden auch die Anlagen fortlaufend modernisieren und erneuern. Dies ist wichtig für den Erfolg des Unternehmens, aber auch für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz, der uns sehr wichtig ist. Wichtig ist auch, immer à jour zu sein in der Branche, deshalb sind wir in vielen Verbänden aktiv; unser Vater ist seit Jahren Präsident von Swissgal­ vanic. Ein wichtiger Punkt ist auch die Ausbildung der Lehrlinge im eigenen Betrieb – dies möchten wir in Zukunft noch vermehrt ausbauen.

SPECIAL | Juni 2019

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GESCHICHTE

1976

Erweiterung der Produktion mit einer Trommel­ Verzinkungsanlage

Erste vollautomatische Verzinkungsanlage

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile

· Einzelteile bis Grossserien ·· Guter Korrosionsschutz Einzelteile bis Grossserien ·· Homogene Zinkschicht Guter Korrosionsschutz · Perfekte Optik Homogene ·· Alkalische undZinkschicht saure Zinkbäder Perfekte Optik ·· Topcoat versiegeln Alkalische und saure Zinkbäder ·· Kurze Lieferfristen ·· Optimale TopcoatPreise versiegeln ·· Vier vollautomatische Kurze Lieferfristen Verzinkungsautomaten ·· Passivieren OptimaleinPreise Gelb, Blau, · Schwarz Vier vollautomatische und Dickschicht

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile

· Einzelteile bis Grossserien ·· Trommel­ undbis Grossseri Einzelteile · Gestellvernickeln Trommel­ und · Zinkdruckguss vernickeln Gestellvernickeln · Glanz­Vernickeln Zinkdruckguss vernicke ·· Vollautomatischer · Produktionsprozess Glanz­Vernickeln

· Vollautomatischer Produktionsprozess

Verzinkungsautomaten · Passivieren in Gelb, Blau, Schwarz und Dickschicht

Beschichtungen

2000 Einführung des Trommelelektropolieren. Das ist unser Spezialverfahren

1987 Beginn mit dem Beizen und Elektropolieren von Edelstahl

Beizen Beizen

Verchromen und Verzinken

Verzinken Verzinken

1981

1959

Vernickeln Vernickeln

veredeln Metall seit 1959 WirWir veredeln Metall seit 1959

·

1983 Einweihung einer Färbeanlage Eloxal

Ihre Vorteile

Vorteile ·Ihre Einzelteile bis Grossserien · Sehr guter Korrosionsschutz ··Einzelteile bis Grossserien Dekorativ, effektvolle Optik ··Sehr Korrosionsschutz Kurzeguter Lieferfrist ··Dekorativ, Optik Anodisieren effektvolle im GS­Verfahren (Gleichstrom­Schwefelsäure) · Kurze Lieferfrist · Anodisieren im GS­Verfahren (Gleichstrom­Schwefelsäure)

Hartanodisieren Hartanodisieren

Eloxieren von Aluminium wird eingeführt

Anodisieren Anodisieren

Edelstahl Veredlung 1969

Ihre Vorteile · Ihre HoheVorteile Oberflächenhärte Hohe Verschleissfestigkeit ·· Hohe Oberflächenhärte · Gute Abriebbeständigkeit ·· Hohe Verschleissfestigkeit Höchster Korrosionsschutz ·· Gute Abriebbeständigkeit Physiologisch unbedenklich, für Lebensmittel geeignet. · Höchster Korrosionsschutz Kurze Lieferfrist unbedenklich, ·· Physiologisch · Anodisieren in GSX­Verfahren für Lebensmittel geeignet. (Gleichstrom­Schwefelsäure­ · Kurze Lieferfrist Oxalsäure)

· Anodisieren in GSX­Verfahren (Gleichstrom­Schwefelsäure­ Oxalsäure)

Aluminium Veredlungen

1959 Isolde und Eugen Stalder übernehmen eine kleine Verchromerei in Engelburg

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SPECIAL | Juni 2019

1990 1976 Erstellung des Hauptgebäudes

· ·

·· · ··

Dank rasanter Entwicklung im Bereich Elektropolieren von Edelstahl wird ein Neubau für dieses Verfahren erstellt

1994 Aufstockung des Betriebes 1: Neue Büros und zusätzlicher Produktionsraum. Im selben Jahr erfolgt die Zertifizierung des QM-Systems ISO 9002


Prozesssteuerung · Kurze Lieferfrist

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile · Einzelteile bis Grossserien ·· Dekorativ, effektvolle Optik Einzelteile bis Grossserien · Kurze Lieferfrist

· Dekorativ, effektvolle Optik · Kurze Lieferfrist

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile

Vorteile · Ihre Einzelteile bis Grossserien nach Norm EN 2516/C2 ·· Einzelteile bis Grossserien · Kurze Lieferfrist · nach Norm EN 2516/C2 · Kurze Lieferfrist

Elektropolieren

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile

· Einzelteile bis Grossserien ·· Trommel­ undbis Gestell­ Einzelteile Grossserien · Verkupfern Trommel­ und Gestell­ · Vorbehandlung von Verkupfern Zinkdruckguss Vorbehandlung von ·· Vollautomatischer Zinkdruckguss Produktionsprozess

2014 In Betriebnahme einer Vollautomatischen Trommel­Verzinkungsanlage

· Vollautomatischer Produktionsprozess

· Vollautomatischer Produktionsprozess

Vorteile · Ihre Einzelteile bis Grossserien · Korb und Gestellbeizen ·· Einzelteile bis Grossserien Vollautomatische · Korb und Gestellbeizen Prozesssteuerung ·· Vollautomatische Kurze Lieferfrist

Einfärben Einfärben

Verkupfern Verkupfern

eln

Ihre Vorteile

Glänzen Glänzen

ien

Ihre Vorteile

· Einzelteile bis Grossserien ·· Zinkdruckguss Einzelteile bis Grossserien · verchromen Zinkdruckguss · Dekorativ, effektvolle verchromen Optik Dekorativ, effektvolle ·· Vollautomatischer Produktionsprozess Optik

Passivieren Passivieren

Verchromen Verchromen

GESCHICHTE

2011

Ihre Vorteile · Einzelteile bis Grossserien · in allen Grössen · Innen­Elektropolieren · Trommel­ und Gestell­ elektropolieren · Kurze Lieferfrist

Totalrevision Elektro­ polier­Gestellautomat, Anlagensteuerung wird durch vollautomatische Prozesssteuerung ersetzt

2015 Ihre Vorteile

Vorteile · Ihre Dekorativ, effektvolle Optik Vorbehandlung vor dem Optik ·· Dekorativ, effektvolle Anodisieren · Vorbehandlung vor dem Anodisieren

Start einer neuen Anlage für die Trommel­Anodisierung

2005 Das Hartanodisieren von Aluminium wird als weiteres Verfahren ins Veredlungs­ programm aufgenommen

Neuinstallation einer vollautomatischen Anodisieranlage

2017

2004 Metallveredlung seit 1959

Als erster Betrieb in der Ostschweiz: Einführung der Entgiftung von Cyanid mittels UV­H2O2­Oxydation. Firmengründer Eugen Stalder übergibt die operative Geschäfts­ führung an die zweite Generation

2018

2009 Stalder AG erhält den Umweltpokal und die Umweltnorm nach ISO 14001

Einweihung DLZ Im Dienstleistungszentrum wird die Prüfung, das Konfektionieren und Ver­ packen von Metallteilen angeboten

Metallveredlung seit 1959

STALDER – SWISS

FINISH SPECIAL | Juni 2019

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Mission: Sauber. Herzliche Gratulation zum 60-jährigen Jubiläum.

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PRODUKTE

Edle Produkte und starke Dienstleistungen Die Metallveredlung hat sich mit der steten Modernisierung stark verändert. Die Stalder AG entwickelt ihr Swiss Finish in verschiedenste Richtungen weiter und verfügt das zertifizierte Qualitäts­management ISO 9001:2015. Der Erfolg dieser Strategie spiegelt sich im breiten Spektrum des Angebots wieder. Von Gross- bis zu Kleinst- und Einzel­ teilen, die weltweit im Einsatz sind, werden für alle Branchen und Bereiche Lösungen angeboten.

Elektropolieren von Edelstahl.

Ein Verkehrsflugzeug hat circa drei Millionen galvanisierte Teile, ein PKW im Schnitt 3000, und eine Eisenbahn besteht aus vielen Tausend Teilen. Die vielseitigen und innovativen Verfahren der Stalder AG garantieren den Kunden, dass ihre Teile optimal vor Verschleiss und Korrosion geschützt und gleichzeitig

optisch attraktiv sind. Nicht umsonst ist die Stalder AG Ansprechpartnerin für zahlreiche Unternehmen in der Schweiz und Europa, darunter auch für die weltweit bekannte Schweizer Premium-Marke für Bike-Zubehör DT Swiss aus Biel.

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PRODUKTE

Die Angebote und häufige Anwendungsbereiche im Überblick Elektropolieren von Edelstahl

Trommelelektropolieren von Kleinstteilen

Beschichtungen: Verzinken, Vernickeln, Verchromen

Stalder veredelt alle Varianten von Teile für Schweizer Kunden, die in die ganze Welt exportieren. Im Trommelelektropolieren wird mittlerweile von Engelburg aus direkt für ganz Europa produziert.

Anwendungsbereiche: • Hightech-Werkzeuge für Medizin, Grossaufträge für Medizinalindustrie werden mittels Trommel­elektropolieren rasch und in höchster Qualität ausgeführt. So kommen z. B. wöchentlich zwei spezielle Kleinteile von Irland per Luftfracht zu Stalder. Pro Jahr werden zig Millionen Teile mit diesem speziellen Verfahren für die Medizin und andere Branchen-Anwendungen veredelt.

Beschichtete Teile gelangen zu beinahe 80 Prozent in den Export und sind in der ganzen Welt im Einsatz.

Anwendungsbereiche: • Elektropolierte und dadurch witterungsbeständige Rahmen der Schilder für Bushaltestellen • Käsereien, Metzgereien etc.: Elektropolieren ganzer Einrichtungen von der Harfe über Kessel bis zu Rohrleitungen, Ventilen, Wellen, Gestellen für Käsebretter sowie von Maschinen für die keimfreie Produktion • Pumpenteile für die Lebensmittelindustrie • Sterilisationswagen für Grossspitäler • Heiz- und Kühlschlangen • Filter für Schwimmbäder • Autowaschanlage: Elektropolieren sämtlicher Bestandteile, darunter Arme für Lanzen, Gewinde, Stecker, Rohre • Schärfung der Klinge des Gemüse­ schälers Rex mittels elektropolieren, wobei der Griff aus Aluminium ist und von Stalder farbig anodisiert wird

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SPECIAL | Juni 2019

USP Stalderfinish • Grosse Mengen werden dank der innovativen Technik der Stalder AG in kurzer Zeit in höchster Qualität verarbeitet. • Das Unternehmen ist in dem Segment führend und die Nummer 1 in Europa.

Anwendungsbereiche: • Von der Dampfdüse der Kaffeemaschine bis zum Eisenbahnzug sind verchromte und verzinkte Teile von Stalder im Einsatz • Nähmaschinenteile • Federn • Verzinkte Stielhalter für Bürsten • Rohrwellen für Kreiselmäher und Mähdrescher für den weltweit grössten Landmaschinenhersteller • Verchromen von Teilen für Kaffee­ maschinen, die jeden Tag im Einsatz sind • Schlossgehäuse für Schränke jeder Art und Grösse • Schraubkappen für medizinische Fläschchen und Ampullen zum Spritzen aufziehen • Bauindustrie: Fassadenteile und Profile, Deckenstützen, Flachausleger • Bürostühle • Vernickeln von Nippeln für DT Swiss • Motorendeckel • Zahnräder • Auszugsschienen für Schubladen


PRODUKTE

Anodisieren von Aluminium Anwendungsbereiche: • Eloxieren von Maschinenverkleidungen von Weltkonzernen wie Bühler Uzwil • Treibstoffleitungen für Panzer • Kleiderhaken für Schulgarderoben • Küchen, Lüftungsgitter • Brückengeländer, Streben • Möbelindustrie: Designerleuchten, Bücherregale • Anodisieren von Grossteilen, wie Zylinder und Rollen für die Druckindustrie, bis zu 3,8 Meter Länge • Farbiges Anodisieren von Griffen für Sparschäler Rex inklusive Anodisieren von Sondereditionen aus recycelten Nespresso­-Kapseln in Spezialfarben (Bsp. Anthrazit für Export nach USA)

Anodisieren von Aluminium-Sparschäler.

Trommelanodisieren von Aluminium – Spezialität für Kleinstteile Veredelung von Teilen mit 100 Prozent Export­anteil. Die veredelten Teile der Stalder AG sind in der ganzen Welt im Einsatz. Dieses Verfahren ist einzigartig in Europa was Leistung und Qualität betrifft. Die Stalder AG ist hier die Nummer 1.

Anwendungsbereiche: • Speichen-Nippel in allen Farben, matt und glänzend, für Bike-Felgen sowie Nabenteile für Bike-Räder Die Schweizer Weltmarke DT Swiss für Bike-Hightech-Komponenten schwört auf Stalderfinish.

USP Stalderfinish • Garantie für Veredlung sehr hoher Stückzahlen in kürzester Zeit (über 150 Millionen Teile pro Jahr) • Ausführung in allen Farben möglich, in matt oder glänzend. 100 Prozent Ausschusskontrolle garantiert dank vollautomatischer optischer Prüfung • Rundumservice: Endfertigung In-House, für Kunden fertig konfektioniert, versandbereit, Abruf- und Pufferlager im Dienstleistungszentrum der Stalder AG

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SPECIAL | Juni 2019

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TEAM

Ein starkes Team – mit Leidenschaft dabei Hinter einer starken Firma steht ein starkes Team. Drei Porträts von Stalder-Mitarbeitern zeigen: Hier finden Fachleute aus den verschiedensten Bereichen eine spannende, fordernde Tätigkeit, die sie mit Stolz erfüllt. Im Porträt erzählen sie, was ihre grössten Heraus­forderungen sind.

Zouhir Bassoumi:

«Ich bin ein Brückenbauer zwischen altem und neuem Gedankengut der Generationen.»

Zouhir Bassoumi, Bereichsleiter Beschichtungen «Meine Tätigkeit als Bereichsleiter Beschichtungen und Logistik bietet täglich die verschiedensten Herausforderungen – das gefällt und reizt mich sehr bei der Stalder AG. Dazu gehören das blitzschnelle Priorisieren und Umdisponieren von Kundenaufträgen im Alltag, das Planen ohne Forecasts, aber mit Wettbewerbskosten und Termindruck. Bei der Logistik müssen wir immer wieder improvisieren, denn auch hier lassen sich die Transportwege nicht minutiös planen infolge häufiger Verkehrsstaus. Die neuen Gesetzgebungen mit Gefahrenstoffen, mit denen wir es zu tun haben, erfordern immer wieder neue Alternativen – hier gilt es, à jour zu bleiben. Ebenso ist Kreativität gefragt, um die unterschiedlichsten Kundenwünsche optimal zu erfüllen und geeignete Alternativ-Verfahren anzubieten – auch dies eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ich verstehe mich zudem als Brückenbauer zwischen altem und neuem Gedankengut der Generationen vom Handwerker bis zum IT-Spezialisten und sorge für ein gutes Zusammenspiel von Mitarbeitern aus verschiedenen Herkunftsländern.» Anzeige

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Jubiläum der Firma Stalder AG

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TEAM

Jennifer Graf:

«Mir gefällt meine Tätigkeit bei der Stalder AG sehr – sie ist äusserst vielseitig und fordernd.»

Cäcilia Hefti:

«Zu den grössten Herausforderungen zählen sicher die Stellenbesetzungen, also die richtige Person für den richtigen Platz auszuwählen.»

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SPECIAL | Juni 2019

Jennifer Graf, Fachfrau Umweltbereich «Mir gefällt meine Tätigkeit bei der Stalder AG sehr – sie ist äusserst vielseitig und fordernd: Ich bin zuständig für die Bereiche Abwasser, Entsorgung, Labor, bin fachtechnische Ausbildnerin sowie Kontaktperson Arbeitssicherheit und Gefahrengut. Themen, mit denen wir täglich zu tun haben. Die grössten Herausforderungen für mich sind, die sich ständig verschärfenden Gesetze in Bezug auf Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei der Stalder AG gekonnt umzusetzen. Ich versuche auch, Nutzen und Sinn in all diesen Bereichen zu vermitteln, um Selbst­ initiative und eigenständiges Handeln zu fördern und die Mitarbeiter zum Mitdenken anzuregen. Dazu gehört für mich, festgefahrene Prozesse zu verändern und optimieren. Ich erfülle zudem eine Vorbildfunktion: Trotz strenger Regeln versuche ich, unsere Leute stets zu motivieren und als gutes Beispiel voranzugehen.»

Cäcilia Hefti, Geschäftsleitung, Bereichsleiterin HR, Finanzen, Administration «Als HR-Frau stehen für mich die Mitarbeiter im Zentrum. Ich bin zudem Mitglied der Geschäftsleitung und zuständig für Finanzen, Administration, Kundendienst sowie Aus- und Weiterbildungen. Diese äus­ serst spannenden Tätigkeitsfelder bei der Stalder AG fordern und erfüllen mich. Zu den grössten Herausforderungen zählen sicher die Stellenbesetzungen, also die richtige Person für den richtigen Platz auszuwählen, die Rekrutierung von Fachpersonal, Lehrlinge zu suchen und die Jugendlichen für die spannenden Berufe zu begeistern, die wir anbieten. Immer wieder eine Herausforderung ist es, meinen Funktionen als HR-Verantwortliche und Mitglied der Geschäftsleitung gerecht zu werden – mit dem Angestellten als Mensch auf der einen Seite und der Firma als gewinnorientierte Unternehmung auf der anderen. Und schliesslich sorge ich dafür, dass die gute Auftragslage und die damit verbundene Arbeitsbewältigung mit dem Arbeitsgesetz im Einklang bleiben, denn motivierte Mitarbeiter sind das A und O eines Unternehmens.»


Danke und weiterhin viel Erfolg! ERNE surface AG dankt ganz herzlich für die hochprofessionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem der führenden Betriebe unserer Branche. Ein ganz klein wenig stolz sind wir darauf, als partnerschaftlicher Lieferant einen kleinen Beitrag zum Erfolg der Stalder AG geleistet zu haben.

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Wir gratulieren herzlich zum 60-jährigen Jubiläum und wünschen weiterhin gute Geschäfte.

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