www.leaderdigital.ch Februar 2019 Preis Fr. 5.00
Im Auftrag der Wirtschaft:
KEEST 10 Jahre Energie-Effizienz mit Kompetenz
Noch näher an den Unternehmen Seite 7
Thurgauer Erfolgsweg:
KEEST als kompetenter Effizienz-Partner der kantonalen KMU Seite 18
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EDITORIAL
Mit Kompetenz und Zuversicht die Energiewende meistern Energiewende: Viele reden darüber, doch nur wenige verfolgen dieses Ziel auch in der Praxis mit der gebotenen Nachhaltigkeit. Die Debatte über Klimaerwärmung, Ressourcenverschwendung, CO2-Proble matik, Ausstieg aus der Kernenergie und so weiter wird in der Politik und in der Gesellschaft von links bis rechts zwar seit Jahren hitzig geführt, bleibt jedoch meist recht theoretisch. Dem Zeitgeist entsprechend, präsentieren sich heute (zu) viele Akteure vorzugsweise im grünen Mäntelchen. Damit kann man sich zwar öffentlich profilieren, nachhaltige Wirkung in der Praxis lässt sich damit leider nicht erzielen.
«40 000 Megawattstunden Energie eingespart – pro Jahr.»
Lippenbekenntnisse waren nie Sache des KEEST. Inzwischen konnten durch Kompetenz, Engagement und Zielstrebigkeit bei über 200 Firmen insgesamt etwa 40 000 Megawattstunden Energie eingespart werden – und das Jahr für Jahr. Pro Firma bedeutet das jährlich durchschnittlich rund 15 Prozent weniger Energiekosten. Was vor einem Jahrzehnt als Projektidee des «Vereins Wirtschaftsraum Südthurgau» verwirklicht wurde, hat sich längst als erfolgreiche Institution im Thurgau und auch über die Kantonsgrenzen hinaus etabliert. Das KEEST unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Gewerbe, Industrie und
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Februar 2/2019 Preis Fr. 5.00
Dienstleistung bei ihrer Herausforderung, Energiekosten einzusparen und damit die Energie-Effizienz zu steigern. Denn eines steht fest: Unnötig Energie verschwenden, kann sich heute keine erfolgreiche Unternehmung mehr leisten. Energiesparen als Begriff klingt so wenig berauschend wie eh und je, ist aber dennoch relevant, wenn die Energiewende, insbesondere in den KMU, gelingen soll. Der Bund setzt deshalb in der Energiestrategie 2050 zum grossen Teil auf Energie-Effizienz – also den sparsamen Umgang mit Energie. Bedauerlicherweise geht derzeit immer noch zu viel Energie verloren. Das gesamte ungenutzte Energie-Effizienzpotenzial aller Schweizer Unternehmen beläuft sich auf rund 8500 Gigawattstunden jährlich – das entspricht ungefähr der Produktion des KKW Gösgen. Diese Verschwendung belastet das Portemonnaie der Unternehmen und damit deren Wettbewerbskraft. Das KEEST begegnet diesem Umstand pragmatisch und entwickelt überzeugende Lösungen, die sich sehen lassen können. Wir freuen uns, mit dieser Publikation auf das Erreichte zurückblicken zu können, und sind überzeugt, dass wir mit Zuversicht auch künftige Aufgaben meistern werden. Dies im Wissen, dass in den nächsten Jahren noch grosse Herausforderungen zu bewältigen sind, die den Einsatz des KEEST zur Steigerung der Energie-Effizienz in KMU nach wie vor notwendig machen. Mit herzlichem Dank an alle Kunden und Geschäftspartner,
Peter Schütz, Präsident Andreas Koch, Geschäftsführer
LEADER SPECIAL ZUM 10-JAHRE-JUBILÄUM DES KEEST Impressum
Im Auftrag der Wirtschaft:
KEEST
10 Jahre Energie-Effizienz mit Kompetenz
Noch näher an den Unternehmen Seite 7
Thurgauer Erfolgsweg:
KEEST als kompetenter Effizienz-Partner der kantonalen KMU
Seite 18
Magazin LEADER, MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, 9001 St.Gallen, Telefon 071 272 80 50, Fax 071 272 80 51, leader@metrocomm.ch, www.leaderdigital.ch | Verleger: Natal Schnetzer | Redaktion: Stephan Ziegler (Leitung), sziegler@metrocomm.ch | Texte: Thomas Veser | Fotografie: Marlies Thurnheer, KEEST zVg | Geschäftsleitung: Natal Schnetzer, nschnetzer@metrocomm.ch | Anzeigenleitung: Oliver Iten, oiten@ metrocomm.ch | Marketingservice/Aboverwaltung: Fabienne Schnetzer, info@metrocomm.ch | Abopreis: Fr. 60.– für 18 Ausgaben | Erscheinung: Der LEADER erscheint 9x jährlich mit Ausgaben Januar/Februar, März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober, November/Dezember, zusätzlich 9 Special-Ausgaben | Satz: Beatrice Lang, blang@metrocomm.ch | Druck: Ostschweiz Druck AG, 9300 Wittenbach LEADER ist ein beim Institut für geistiges Eigentum eingetragenes Markenzeichen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. ISSN 1660-2757
SPECIAL | Februar 2019
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PROFIL
PROFIL
Eine bewährte fachliche Beratung und Unterstützung Der Start unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit KEEST erfolgte im Herbst 2012 mit einem ersten Austausch. Daraus erfolgte die Ausarbeitung einer technischen Prozessanalyse, die mehrere gelungene Projektumsetzungen mit sich brachte.
Die Clienia Littenheid ist eine Klinik mit privater Trägerschaft und einer über 120-jährigen Geschichte. Sie nimmt für verschiedene Kantone Grundversorgungsaufträge wahr und gehört mit ihren 675 Mitarbeitenden zu den grössten Arbeitgeberinnen der Region. Nachhaltigkeit, auch im Sinne von ökologischer und sozialer Verantwortung, war schon immer ein wichtiges Thema für unsere Klinik. Mit KEEST haben wir einen Partner gefunden, der uns in energetischen Fragestellungen kompetent berät und in der fachlichen Projektumsetzung von A bis Z versiert begleitet. Die umfassende technische Prozessanalyse von KEEST zeigte uns einerseits eine
Feinanalyse unseres bestehenden Energieverbrauchs und andererseits eine Darstellung eines möglichen alternativen Energieversorgungkonzeptes zur Reduktion des CO2-Ausstosses und einer Steigerung der Energieeffizienz auf. Darauf aufbauend wurden verschiedene Projekte umgesetzt, wie beispielsweise neue Beleuchtungskonzepte zur Einsparung elektrischer Energie in zwei unserer Patientenhäuser. Mit der Inbetriebnahme unserer modernen, vollautomatischen Holzschnitzelheizung im Oktober des letzten Jahres erreichte die Zusammenarbeit einen vorläufigen Höhepunkt. Nicht weniger als 34 Gebäude mit einer
Gesamtleistung von zwei Megawatt Wärme werden nun mit der Holzschnitzelanlage mit Wärme versorgt, wobei etwa 16% durch Wärmerückgewinnung des Abgasstroms gedeckt wird. Sämtliche alten Systeme wurden abgelöst, so dass keine fossilen Energien mehr benötigt werden. Die geltenden Grenzwerte für Emissionen werden mit dieser Anlage um etwa die Hälfte unterschritten und jährlich über 1000 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht umgerechnet rund 400 000 Litern Heizöl. Damit konnten wir in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit einen echten Meilenstein legen. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit werden wir auch weiterhin gerne auf die Unterstützung von KEEST zählen, zum Beispiel in der Energieversorgung im gerade entstehenden neuen Patientenhaus mit 60 Betten oder für diverse Monitoring- und Überwachungsaufgaben. Wir gratulieren KEEST herzlich zum 10-jährigen erfolgreichen Wirken und wünschen weiterhin viel Erfolg.
Erstes Einfeuern der Holzschnitzelanlage im Oktober 2018.
Clienia Littenheid AG Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hauptstrasse 130 9573 Littenheid Tel. 071 929 60 60 info.littenheid@clienia.ch www.clienia.ch
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SPECIAL | Februar 2019
SPECIAL | Februar 2019
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GRUSSWORT
Den Werkplatz Thurgau weiter stärken
Regierungsrat Walter Schönholzer: Chef des Departements für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau.
Wir haben uns in der Schweiz und mit internationalen Verein barungen verbindliche Ziele in der Energie- und Klimapolitik gesetzt. Mit der Energiestrategie 2050 streben wir an, unsere Energie versorgung unabhängiger, effizi enter und stärker auf erneuerbare Energien ausgerichtet zu gestal ten, um die negativen Umwelt auswirkungen zu reduzieren. Dank seiner fortschrittlichen Energiepolitik wirkt der Kanton Thurgau an der Energiezukunft aktiv und ganz vorne mit. Er bietet mit seinem attraktiven Förderprogramm «Energie» verlässliche Rahmenbedingungen für Energieinvestitionen. Beim Vollzug der Energiegesetzgebung sowie bei der Umsetzung des Förderprogramms und der flächendeckenden Energieberatung arbeitet der Kanton erfolgreich mit privaten Fachleuten, Vereinen, Verbänden und Energieunternehmen zusammen. Einer dieser wichtigen Partner ist das KEEST. Diese Einrichtung steht unter
der Schirmherrschaft des Thurgauer Gewerbeverbandes und der Industrie- und Handelskammer und ist somit eine Gründung von Unternehmern für Unternehmer.
Fachkundiger und unabhängiger Ansprechpartner Seit zehn Jahren unterstützt das KEEST im Auftrag des Kantons die KMU dabei, ihre Energieeffizienz zu optimieren, alternative Energie-Versorgungs-Konzepte umzusetzen und damit letztlich Energieausgaben zu sparen – und das mit grossem Erfolg. So hat sich der Fachverein bei den Unternehmen im ganzen Kanton als fachkundiger, unabhängiger Ansprechpartner im Energiebereich etabliert. Zahlreiche Thurgauer KMU nutzen die Kompetenz des KEEST, Betriebs- und Produktionsprozesse hinsichtlich des Energieverbrauchs zu analysieren, wirtschaftliche Effizienz-Massnahmen zu entwickeln und bei deren Umsetzung und Controlling Unterstützung zu erhalten. Chancen nutzen Die Thurgauer Wirtschaftskraft beruht auf starken KMU. Einsparungen bei den Energiekosten machen in einem Unternehmen Geld
frei für Ersatzinvestitionen, Innovationen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen, kurz – für die langfristige Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung des Werkplatzes Thurgau. Dieses Potenzial auszuschöpfen, hat sich das KEEST auf die Fahnen geschrieben. Mit Herzblut, Fachwissen und Erfahrung begleitet es die Unternehmen dabei, diese Chancen für sich zu nutzen.
«Einsparungen bei den Energiekosten machen in einem Unternehmen Geld frei für Ersatzinvestitionen, Innovationen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen.»
Im Namen des Regierungsrates gratuliere ich dem KEEST zum 10-Jahres-Jubiläum und danke für dieses Engagement im Sinne der Thurgauer Energie-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Wir freuen uns darauf, dass uns das KEEST auch in den kommenden Jahren auf diesem Weg in bewährter Weise unterstützt. SPECIAL | Februar 2019
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«Energie» steht auch bei uns ganz oben auf der Liste! www.ihk-thurgau.ch www.tgv.ch
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Unser Beitrag an die Energieeffizienz
RENOVESA: Renovationen und Energetische Sanierungen: Mehrwerte für Vermieter und Mieter Wir betrachten unsere Leistung aus langfristiger Optik Wir arbeiten mit regional verankerten, bewährten Handwerkern zusammen Kontaktperson: Marco Gasser
PV-Anlage auf den STUTZ-Werkhofhallen: 5 000 m², 750 000 KWh / Jahr = Reduktion von 86 Tonnen CO²-Ausstoss im Jahr.
St. Gallen / Frauenfeld / Hatswil
STUTZ-RENOVESA: Für eine Umwelt mit Chancen für die nächsten Generationen.
RENOVESA
Kompetenz für energetische Sanierungen
Wir gratulieren KEEST zum 10-Jahre-Jubiläum und freuen uns auf das weiterhin gemeinsame Engagement für erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Kundenfreundliche Energie- und Umweltberatung für Private und Gemeinden
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TRÄGERSCHAF T
Noch näher an den Unternehmen Die wirksame Nutzung der Energie ist für Thurgauer Unternehmen ein wichtiges Thema – darin sind sich Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbe verbandes (TGV), und Christian Neuweiler, Präsident der kantonalen Industrie- und Handelskammer (IHK), einig. Deshalb haben die Verbände 2013 die Trägerschaft des KEEST übernommen. «Wir möchten den Firmen im Kanton Thurgau einen unkomplizierten Zugang zu einer kompetenten Energieberatung ermöglichen», begründet Hansjörg Brunner das Engagement der beiden Verbände im Energiebereich. «Dank unserem Engagement ist das KEEST noch näher an die Unternehmen im Kanton gerückt», betont Christian Neuweiler.
Private Anbieter profitieren von den Dienstleistungen, die das KEEST erbringt. Dienstleistungen für KMU Bei zahlreichen KMU stellt die Energie zwar ein untergeordneter Kostenfaktor dar. Die effiziente Nutzung der Energieressourcen wird aber auch für sie zu einem zunehmend
wichtigen Anliegen. Dies hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. Hansjörg Brunner nennt die steigenden Energiepreise, die wachsenden Ansprüche an die Nachhaltigkeit, die Stärkung der Wettbewerbskraft und gesetzliche Verpflichtungen als Gründe. Das KEEST verfügt über ein spezifisches Dienstleistungsangebot für KMU. Die Umsetzung von Massnahmen zur Energie-Effizienz führt zu Kostensenkungen und zahlt sich wirtschaftlich aus. Das KEEST unterstützt die Unternehmen weiter bei der Evaluation von alternativen Konzepten zur Versorgung mit Energie. Es ist zudem mit den diversen Förderprogrammen von Bund, Kanton und weiteren Angeboten vertraut.
Schon lange ein Thema Unternehmen mit einem hohen Energieverbrauch beschäftigen sich schon lange mit
Nationalrat Hansjörg Brunner, Inhaber FAIRDRUCK AG, Sirnach.
dem Energiethema. Christian Neuweiler erinnert daran, dass sich im Rahmen des Programms «Energie 2000» im Thurgau 1997 die Energie-Modell-Gruppe Thurgau mit energieintensiven Unternehmen gebildet hatte. Ziel war es, die im Bundesgesetz über die Reduktion der CO2-Emmissionen festgelegten Ziele mit freiwilligen Massnahmen zu erreichen. Inzwischen wurden die Grossverbraucher gesetzlich dazu verpflichtet, den Energieverbrauch nach wirtschaftlich zumutbaren Gesichtspunkten zu optimieren. IHK und TGV haben 2013 die KEEST-Trägerschaft übernommen. Sie gründeten dazu einen Verein. Das KEEST erhielt so eine gesamtkantonale Ausrichtung. Die Institution erfüllt den Leistungsauftrag des Kantons Thurgau zur Förderung der Innovation in den Bereichen Energie und Klima in KMU.
Konkurrenz für Private? Der Einsatz öffentlicher Mittel wirft die Frage auf, ob es sich beim Angebot des KEEST um eine unfaire staatliche Konkurrenzierung von privaten Anbietern handelt. Brunner und Neuweiler weisen darauf hin, dass das KEEST mit privaten Netzwerkpartnern zusammenarbeitet. Private Anbieter profitieren demnach schlussendlich von den Dienstleistungen, die das KEEST erbringt.
Christian Neuweiler, Inhaber Neuweiler AG, Kreuzlingen. SPECIAL | Februar 2019
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GESCHICHTE
Wie die «Powerfrau» ein Stück Energiewende mitgestaltete Dass die seit 2013 für den gesamten Kanton zuständige Einrichtung KEEST zur Erfolgsgeschichte wurde, ist nicht zuletzt der Politikerin und Unternehmerin Myrta Klarer zu verdanken. Inzwischen im Ruhestand lebend, lässt die Sirnacherin die Entwicklungen der vergangenen Jahre Revue passieren.
Myrta Klarer, Vizepräsidentin.
Grosse Fensterflächen und zeitgenössische Gemälde an den weissen Wänden verleihen dem Wohnzimmer ein jugendlich-frisches Flair, das ganz gut zur Hausherrin passt. Vor Kurzem konnte die Unternehmerin und SVP-Politikerin Myrta Klarer den 70. Geburts tag feiern. Mittlerweile hat sie ihre Ankündigung, bis 2019 alle politischen Ämter abzugeben, Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. «Ich habe den Abschied von der aktiven Politik so sorgfältig wie möglich geplant», versichert die ehemalige Kantonsrätin, die bis zu ihrer Pensionierung vor fünf Jahren ein Treuhandbüro betrieben hatte.
«Als einzige Frau musste ich mich anfangs in einer Männerwelt behaupten.»
Heizung-/Lüftung-/Klima-Technik in Thurgauer KMU.
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Als Frau in einer Männerdomäne Mit ihrem Rückzug ins Private scheint von der umtriebigen Frau eine Last gefallen zu sein. Dass der politische Tagesbetrieb kein Zuckerschlecken war, will Myrta Klarer nicht verhehlen. Als sie in den 1980er Jahren den Schritt wagte, spielten Frauen in dieser Männerdomäne ihren Worten zufolge gelinde gesagt eine Randrolle. «Als einzige Frau musste ich mich anfangs in einer Männerwelt behaupten.» Als entscheidende Antriebskraft bezeichnet sie ihren Willen, sich von Anfang an gesellschaftlich zu engagieren. Diese Möglichkeit hatte sie als SVP-Kantonsrätin und Angehörige der für Steuern, Finanzen, Gesundheit und Soziales zuständigen Kommission 6, als Präsidentin des früheren Wirtschaftsraumes Südthurgau sowie als Sirnacher Gemeinderätin.
Was Disziplin bedeutet Dieser Einsatz hat seinen Preis gefordert. «Ich habe 40 Jahre lang nach Agenda gelebt», räumt sie unumwunden ein. Als beste Vorbereitung auf ihre anstrengende Doppel rolle als Unternehmerin und Politikern bezeichnet sie ihre Schulzeit in der Klosterschule St.Katherina in Wil. «Dank der strengen Erziehung wusste ich schon zeitig, was Disziplin bedeutet», erinnert sich Myrta Klarer. Nach einigen Jahren Tätigkeit in einem regionalen Unternehmen entschied sie sich für die Selbstständigkeit und konzentrierte sich vor allem auf kleinere Handwerksbetriebe, für die sie die Bereiche Buchhaltung und Steuern übernahm. «Mein Ziel war damals, die Ehefrauen der Firmenbesitzer so zu motivieren, dass sie möglichst viele Büroarbeiten selbst bewältigen. Die meisten hatten sich das einfach nicht zugetraut», erinnert sie sich.
GESCHICHTE
Wärmerückgewinnung.
Die bisweilen schwierige Gratwanderung zwischen Familie, Beruf und Politik hat Myrta Klarer, 2014 zur «Südthurgauerin des Jahres» gekürt, mit Bravour gemeistert: Die zweifache Mutter hat inzwischen auch zwei Grosskinder.
Suche nach einem dauerhaften Gesamtprojekt Von Anfang an mit dabei war sie auch im KEEST, das 2009 ins Leben gerufen wurde und anfangs ausschliesslich für den südlichen Kantonsteil zuständig war. Damals hatte man nach einem für den Südteil geeigneten und dauerhaft angelegten Projekt Ausschau gehalten. Ein ursprünglich angedachtes Technologie- und Forschungszentrum, das Myrta Klarer als «Traum» bezeichnet, und ein ebenfalls öffentlich diskutiertes Projekt, den Südthurgauer Tourismus zu fördern, seien jedoch in der Schublade verschwunden. Schliesslich lieferte die Schweizer Energiewende bis 2050 den entscheidenden Impuls für ein den gesamten Kanton umfassendes und aktuelles Projekt – das KEEST. Seit 2013 bedeutet die Abkürzung «Kompetenz-Zentrum Erneuerbare Energie-Systeme Thurgau».
Zugpferd für die Keest-Entwicklung Myrta Klarer, bis Anfang 2019 Vizepräsidentin, hatte sich massgeblich am Aufbau beteiligt. Mit der Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz, wie die KEEST-Mission lautet, betrat sie eigenen Worten nach zwar thematisch weitgehend Neuland, auf dem sich die Powerfrau allerdings schnell zurechtfand. «Als hilfreich erwies sich meine Gabe, relativ schnell von einem Thema zum nächsten überzugehen und mich mit der Materie vertraut zu machen», meint sie mit einem charmanten Lächeln und ganz ohne falsche Bescheidenheit.
Moderne Energiezentrale.
Dass undichte Fenster, nicht richtig eingestellte Heizanlagen sowie die ungenutzte Abwärme von Produktionsmaschinen zu den wesentlichen Schwachpunkten vieler Firmen gehören, war schon damals kein Geheimnis. Nach einer Technologie-Expertin hatte man jedoch gar nicht Ausschau gehalten. Dank ihrer vielfältigen politischen und unternehmerischen Netzwerke, die sie in jahrzehntelanger Arbeit aufgebaut hatte, erwies sich Myrta Klarer als Zugpferd für die KEEST-Entwicklung.
«Seit 2013 bedeutet die Abkürzung ‹Kompetenz- Zentrum Erneuerbare Energie-Systeme Thurgau›.» Lesen, Sport und Operetten Als wichtiges Bindeglied zwischen KEEST und den kantonalen Unternehmen gelang es ihr, mit ihren Kontakten Aufträge zu vermitteln. «Da ich im politischen Milieu bestens verwurzelt bin, konnte ich etliche Persönlichkeiten publikumswirksam für die KEEST- Anliegen gewinnen», berichtet sie. Die zunehmende Zahl positiver Rückmeldung von kantonalen Betrieben, die KEEST-Dienste in Anspruch genommen hatten, belegen Myrta Klarer zufolge deutlich, dass man den richtigen Weg eingeschlagen habe. Der politischen und unternehmerischen Sphäre gänzlich entsagen möchte Myrta Klarer indessen nicht. Gerne leistet sie hin und wieder Einladungen zu entsprechenden Veranstaltungen Folge. Seitdem Termindruck der Vergangenheit angehört, widmet sie sich vorzugsweise der Lektüre von Biografien und Krimis und hält sich mit Velotouren, gerne geführt auch im Ausland, sowie Schwimmen fit.
In kultureller Hinsicht hat die Sirnacherin ihr Herz an leichte Muse verloren. Nun nicht mehr auf der politischen Bühne vertreten, beteiligt sich Myrta Klarer an der Arbeit der «Operette Sirnach», die alle drei Jahre weit über die Gemeindegrenzen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit Aufführungen auf sich aufmerksam macht.
Etappen einer Erfolgsgeschichte Um die Regionalentwicklung wirtschaftlich und sozial voranzubringen, gewährt der Bund seit 2008 Förderbeiträge durch die Neue Regionalpolitik (NRP). Ein Jahr darauf hob der Verein Wirtschaftsraum Südthurgau das NRP-Projekt KEEST aus der Taufe. Während der ersten drei Jahre leisteten Bund, Kanton und die Wirtschaft paritätisch einen Beitrag an die Einrichtung. Die guten Erfahrungen veranlassten den Thurgau, im Rahmen eines Leistungsauftrags in der Folge das Angebot auf den gesamten Kanton auszuweiten. 2011 wurde auch die Geschäftsstelle des Vereins Geothermie Thurgau (VGTG) im KEEST etabliert. Seit 2013 firmiert das Zentrum als selbstständiger Verein, getragen von der Thurgauer Wirtschaft. Im selben Jahr konnte auch eine enge Zusammenarbeit mit der act Cleantech Agentur Schweiz eingegangen werden. Mitte 2017 vereinbarte das KEEST eine Partnerschaft mit dem Programm EnergieSchweiz des Bundesamtes für Energie (BFE). EnergieSchweiz unterstützt kleine und mittelständische Betriebe durch Beratung, Vernetzung und Know-how-Austausch über die Plattform PEIK, zu deren Beraterteam seit 2017 auch die KEEST-Ingenieure zählen. Bereits seit 2015 sitzt das KEEST mit der Schweizer Dachorganisation der Wirtschaft für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE SUISSE in einem Boot und vertritt die Interessen des Verbandes im Thurgau und in Schaffhausen.
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DIENSTLEISTUNGEN
Energie-Effizienz greifbar gemacht Wer rastet, der rostet: Darum ist eine fortwährende und systematische Innovationstätigkeit für kleine und mittlere Betriebe für nachhaltiges Wachstum, Wettbewerbsvorteile und damit für den unternehmerischen Erfolg heute ein absolutes Muss.
Um diese Ziele zu erreichen, bietet das KEEST eine Reihe massgeschneiderter Dienstleistungsprodukte an. Energie-Check KMU®: Viele Firmen vertrauen inzwischen auf dieses Qualitätslabel, da sich mit dem bewährten Verfahren eine ganzheitliche Überprüfung des energetischen Ist-Zustandes sicherstellen lässt. Die komplexen Aufgaben, die grössere Firmen zu bewältigen haben, erfordern heutzutage spezifische und entsprechend umfangreiche Technische Prozess-Analysen. Machbarkeitsstudien beschäftigen sich mit alternativen Systemen der Energieversorgung, die auf erneuerbaren Energien beruhen. Darunter sind auch Konzepte für Photovoltaik- Eigenverbrauchsanlagen und Mobilitätskonzepte, die etwa bei der Planung einer energieeffizienten Erneuerung der Fahrzeugflotte zum Tragen kommen.
KEEST Dienstleistungsprozess.
Greifbare Energie-Lektion Hand auf’s Herz: Wer kann sich unter dem Begriff «eine Kilowattstunde Energie» überhaupt etwas vorstellen? Das KEEST hilft hier mit seinem Präsent zum 10-Jahres-Jubiläum auf die Sprünge: Es handelt sich um einen 240 Gramm schweren und sieben mal sieben Zentimeter grossen Würfel aus massivem Buchenholz, der bei seiner Verbrennung exakt eine Kilowattstunde Wärmeenergie liefert. Das entspricht 1,5 Kilometer Fahrt, einem Deziliter Heizöl oder 0,1 Kubikmeter Erdgas.
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Energie-Prozess-Optimierung: Hier wird über prüft, wie das vorhandene Energieversorgungssystem nutzbringend verbessert werden kann. Um die gesetzlichen Auflagen des kantonalen Grossverbraucherartikels so unkompliziert und wirtschaftlich wie möglich zu erfüllen, verständigt sich das KEEST mit den Firmen auf Zielvereinbarungen. Auf dieser Grundlage werden die Unternehmen kontinuierlich begleitet, gegebenenfalls lässt sich so auch die Befreiung von Abgaben anbahnen.
Die Unternehmen werden kontinuierlich begleitet, gegebenenfalls lässt sich auch die Befreiung von Abgaben anbahnen.
MOVE
Hilfe beim sparsamen Umgang mit Energie Der sorgsame Umgang mit Energie ist kein Buch mit Sieben Siegeln, zumal Unternehmer diese Aufgabe heutzutage mit gutem Gewissen Experten anvertrauen können. Sie kümmern sich verlässlich darum, dass Energiekosten ordentlich purzeln. Ein weiteres Plus: Zumeist muss man dafür gar nicht tief in die Tasche greifen.
«MoVE – Mehrwert ohne Verschwendung von Energie»: Mit dieser Losung hatte das KEEST seine an den Bedürfnissen von kleinen- und mittleren Unternehmen orientierte Kampagne gestartet. Zur Zielgruppe zählen vor allem Firmen mit jährlichen Energiekosten unter 100 000 Franken. Gemeinsam mit der act Cleantech Agentur Schweiz sowie EnergieSchweiz erbringt das KEEST Dienstleistungen, die auch von der Klimastiftung Schweiz und vom Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau gefördert werden.
Mit weniger Energie eine höhere Effizienz MoVE ist die Thurgauer Ergänzungsaktion zu «PEIK – die professionelle Energieberatung für ihr KMU», die das Bundesamt für Energie 2017 unter dem Dachlabel von EnergieSchweiz landesweit lanciert hatte. PEIK hilft kleinen- und mittleren Betrieben bei ihren Bemühungen, eine höhere Energie effizienz zu erzielen und gleichzeitig den Verbrauch nachhaltig zu drosseln. Je nach individuellen Möglichkeiten sollen Firmen
demnach zudem stärker auf erneuerbare Energien zurückgreifen. Derzeit gehen rund 30 Prozent des gesamten Schweizer Energieverbrauchs im Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungssektor auf das Konto kleiner und mittlerer Unternehmen.
Einsparungen zwischen 5000 und 15 000 Franken jährlich.
Im Schnitt lassen sich bei diesen Betrieben die Energieausgaben um 15 Prozent verringern. Jährlich bewegen sich die Einsparungen zwischen 5000 und 15 000 Franken, manchmal fallen sie noch stärker ins Gewicht.
Berührungsängste abbauen Nicht wenige KMU zeigen gegenüber dem Thema Steigerung der Energieeffizienz allerdings nach wie vor Berührungsängste und belassen alles beim Alten. Meistens redet
Andreas Koch, KEEST Geschäftsführer.
man sich mit fehlenden Mitarbeitenden und Kenntnissen auf diesem Gebiet, Zeitmangel oder knappen Finanzen heraus. Und genau hier setzt die Aktion MoVE mit ihrem aufmunternden Motto an. Das KEEST bietet eine umfassende energetische Zustands-Überprüfung an und zeigt auf, wo und wie konkret gespart werden kann. Steuert ein Unternehmen die vorgeschlagenen Ziele an, darf es drei Jahre lang gegen eine günstige Gebühr mit Unterstützung rechnen. Dazu zählt auch der Beistand bei den Anforderungen des oftmals nicht ganz unkomplizierten öffentlichen Förderwesens. Und damit wird auch das korrekte Ausfüllen der entsprechenden Formulare nicht mehr länger ein Buch mit Sieben Siegeln sein.
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PROFIL
PROFIL
Das KEEST im Energie-Einsatz für das Thurgauer Technologieforum Im Thurgau wird nicht lange geredet, sondern gehandelt. Das gilt insbesondere auch, wenn es um das energie politische Engagement geht. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem KompetenzZentrum Erneuerbare EnergieSysteme Thurgau KEEST vereinbarte der Kanton 2011 einen ersten Leistungsauftrag für die Energie und Innovationsberatung zugunsten der Thurgauer KMU. Weitere Leistungsvereinbarungen folgten. Als Aufsichtsorgan des Kantons wirkt dabei das Thurgauer Technologieforum.
«Energiefragen sind relevant für eine ressourcenschonende und zukunftsorientierte Wirtschaft», betont Daniel Wessner. Der Leiter des Thurgauer Amtes für Wirtschaft und Arbeit ist zugleich Vorsitzender der Expertenkommission Thurgauer Technologieforum. Für ihn sind Optimierungen von energietechnischen Betriebsprozessen, die Steigerung der Energieeffizienz und die Förderung von Produkteinnovationen wichtige Anliegen. Damit der Wissens- und Technologietransfer im Bereich Energie im Kanton Früchte trägt, beauftragte das Thurgauer Technologieforum als Lenkungsgremium das KEEST mit der Führung der «Innovationstransferstelle Energie und Klima für KMU» – kurz
19. Thurgauer Technologietag
«Digitale Technologien – Sicherheit und Chancen» Freitag, 22. März 2019, 9-17 Uhr Simatex AG, Wängi TG Der Thurgauer Technologietag 2019 befasst sich mit dem Schwerpunktthema «Digitale Technologien – Sicherheit und Chancen». Dabei kommen insbesondere Cybersecurity und Blockchain zur Sprache. Weitere Informationen und Anmeldung: technologieforum.ch/technologietag
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IEK-KMU – sowie der Lancierung spezifischer Energieprojekte. Dank der IEK-KMU steht den Unternehmen im Thurgau ein kompetentes Energie-Beratungsangebot zur Verfügung. Sie identifiziert zukunftsweisende Technologien sowie nachhaltige Projekte und engagiert sich für die Vernetzung innovativer Akteure mit potenziellen Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Unternehmen profitieren nebst der energietechnischen Beratung auch von der Vermittlung von Fördergeldern für umweltbewusste Projekte.
dabei im Zentrum. Deren Erfolg sowie ein intensiver, praxisbezogener Innovationstransfer kommen am jährlichen Technologietag oder anlässlich Sonderveranstaltungen des Technologieforums speziell zum Ausdruck. Daniel Wessner schätzt das grosse Engagement des KEEST und gratuliert dem Vorstand sowie Geschäftsführer Andreas Koch und seinem Team herzlich zum zehnjährigen Jubiläum.
Unternehmen profitieren nebst der energietechnischen Beratung auch von der Vermittlung von Fördergeldern für umweltbewusste Projekte.
Spitzenposition halten Bei der effizienten Nutzung von Energie belegt der Thurgau landesweit eine Spitzenposition. Das soll auch so bleiben. Beim Technologieforum arbeiten deshalb Wirtschaftsverbände und Behörden zusammen. Sie wollen der Wirtschaft Impulse zur Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen und Produkten vermitteln und damit den Wirtschaftsstandort Thurgau stärken. Kooperationen zwischen der Wirtschaft und Universitäten, Fachhochschulen und Instituten stehen
Der Thurgauer Technologietag ist initiiert vom Thurgauer Technologieforum – einer Expertenkommission unter dem Vorsitz von Daniel Wessner, Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit. SPECIAL | Februar 2019
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TEAM
Einblicke in die Praxis Das KEEST beschäftigt in Münchwilen ausgewiesene Energie Ingenieure, die sich fachkundig ihren Aufgaben widmen.
Wertschätzung für den Verweis auf Sparpotenzial «Als Inhaber eines Engineering-Unternehmens bin ich beim KEEST im Mandat eingestiegen, das hat sich inzwischen als ideale Ergänzung zu meinem Kerngeschäft erwiesen. Ich bringe Erfahrung und Kontakte aus dem Bereich Energietechnik, dem allgemeinen Maschinenbau sowie aus der Grundlagenforschung mit. In der Regel beschäftige ich mich bei den KEESTKunden vor allem mit der Beleuchtung und Wärmeerzeugung, aber auch intensiv mit den Betriebsprozessen. Wer jährlich etwa eine Million Franken für Energie ausgibt und dank der Verbesserungen, die auf den KEESTAnalysen beruhen, künftig fünf Prozent weniger dafür bezahlt, für den ist das schon eine respektable Einsparung – und dafür bringt man mir Wertschätzung entgegen. Manchmal kommt es vor, dass die entsprechenden Anlagen einfach nicht richtig eingestellt sind. Dann lässt sich oftmals mit einem simplen Handgriff Abhilfe schaffen. Auch solche Momente empfinde ich bei meiner Arbeit als bereichernd.»
Peter Holzner, Dipl. Maschineningenieur HTL.
Rüstzeug für Energiespezialisten in spe «Das Studium Erneuerbare Energien und Umwelttechnik (EEU), das ich an der Hochschule Rapperswil 2014 mit dem Bachelor of Science FHO abgeschlossen habe, weist viele Parallelen zum Maschinenbaustudium auf und vermittelt gute Grundlagen in den Bereichen Physik, Chemie, Verfahrenstechnik sowie Thermo- und Fluiddynamik. Es wird die
aktuellste Technik im Bereich Erneuerbare Energie und Umwelttechnik weitergegeben. Das erlernte Wissen lässt sich vor allem als Energiespezialist hervorragend nutzen – dann nämlich, wenn es darum geht, Energie einsparpotenziale in Firmen aufzudecken. Ich bin beim KEEST vor allem im Energie Consulting tätig; im Vordergrund stehen dabei Betriebsoptimierungen und alternative Energie-Versorgungs-Konzepte.»
KEEST-Team genau an der richtigen Stelle zu sein.»
Franz Portmann, Dipl. Ingenieur FH/STV.
Samuel Aus der Au, BSc FHO Energie- und Umwelttechnik.
In einem motivierten Team an der richtigen Stelle sein «Bei meiner Arbeit für das KEEST gefällt mir in erster Linie die Vielfalt der Betriebe, die sich einem Energie-Check KMU® unterziehen. Darunter sind vor allem KMU, aber auch Schulen oder Gesundheitseinrichtungen, wie etwa Alters- und Pflegeheime. Als Inhaber einer Energieberatungsfirma engagiere ich mich beim KEEST seit 2014. Zunächst verschaffe ich mir bei den Kunden einen Überblick über die energietechnische Ausgangslage und mache dann eine detaillierte Energie-Effizienz- Analyse, auf deren Grundlage der Bericht mit Massnahmenplan entsteht, den ich mit den Kunden detailliert bespreche und erläutere. Es ist mir aufgefallen, dass auch bei vielen KMU, bei denen die Energie-Effizienz bereits ein Thema ist, sich vielfach noch weitere grössere Einsparungen erzielen lassen – nicht selten zwischen zehn und fünfzehn Prozent und oft mit nur geringem Aufwand. Das spornt mich an und gibt mir die Gewissheit, im motivierten
Das Verbesserungspotenzial voll ausschöpfen «Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit Energie-Consulting; beim KEEST bin ich bereits seit 2011 mit dabei. Eigene Mitarbeiter, die sich um die Energiesituation kümmern, haben die meisten Betriebe nicht, deshalb werden die Dienste unseres Teams ausserordentlich geschätzt. Dass ein Energiesystem lediglich so einigermassen funktioniert, das reicht uns bei Weitem nicht. Deshalb überprüfen wir die entsprechenden Anlagen gründlich und detailliert, um herauszufinden, an welchen Stellen noch Verbesserungen und damit ein geringerer Energieverbrauch möglich sind, denn das lohnt sich für unsere Kunden sowohl in ökonomischer als auch ökologischer Hinsicht. Diese Aufgabe erachte ich als meine grösste Herausforderung und gibt mir am meisten Befriedigung.»
Hans Jörg Hüeblin, Dipl. Maschineningenieur HTL, MAS Technologische Innovation und Umwelttechnik. SPECIAL | Februar 2019
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Wir setzen auf erneuerbare Energien. Sie auch? Wir gratulieren dem KEEST herzlich zum 10-jährigen Bestehen und wünschen weiterhin viel Erfolg. Leben, wohnen und bauen mit Holz.
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BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT? C H
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Kaufmann Oberholzer AG Schönenberg TG, Roggwil TG, St. Gallen
KLASSE
Wir auch! Ihr Partner für natürliche Energie aus Holz.
Schmid AG, energy solutions | Hörnlistrasse 12 | 8360 Eschlikon | info@schmid-energy.ch | www.schmid-energy.ch
Weit denken – umsetzbar planen Profitieren Sie von Engagement und Weitsicht. Mit innovativen Ideen und erprobten Technologien für Energie- und Gebäudetechnik finden wir die richtige Lösung für Ihr Vorhaben. Sagen Sie uns, was wir für Sie tun können. Vadea AG Lukasstrasse 30 9008 St.Gallen
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Das ist eine gute Idee. Bei uns geht Ihnen die Energie nämlich nicht aus. Und wenn doch, sorgt das Küchenteam mit sorgfältig zubereiteten Speisen für neuen Schwung. In der Ruhe lässt es sich gut arbeiten und die zündenden Ideen fliegen Ihnen geradeso zu.
REFERENZEN
Kundennähe hat Vorrang Welche Resultate eine Zusammenarbeit mit dem KEEST bereits gezeitigt hat, darüber geben nachfolgende Berichte Aufschluss.
«Idealer Partner für die Wirtschaft» Als Besitzer eines grösseren holzver arbeitenden Betriebs liegt Kaufmann eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise besonders am Herzen. Und die beginne bereits bei den eigenen Produktionshallen, führt er aus. Als das Dach der Schönenberger Schreinerei saniert werden musste, hat das Unternehmen für die Energieberechnungen das KEEST engagiert. Dabei wurden die gesamte Liegenschaft und die Produktion mit Maschinenpark ganzheitlich unter die Lupe genommen. Die Zusammenarbeit bleibt ihm in bester Erinnerung. Als Ergebnis habe er eine umfassende Analyse mit verschiedenen Vorschlägen zur Umsetzung erhalten. «KEEST hat aufgezeigt, dass wir mit einer Photovoltaikanlage unsere Produktionsenergie ideal abdecken können und sich diese im Zuge der Dachsanierung auch wirtschaftlich rechnet». Rico Kaufmann schätzt KEEST als «idealen Partner» für die Wirtschaft, sowohl für KMU als auch für Grossbetriebe – nicht zuletzt wegen der engen Zusammenarbeit mit den Kunden. Rico Kaufmann, dipl. Ing. Holzbau HTL/SIA, CEO/ Inhaber Kaufmann Oberholzer AG
«Sehr fachkundige und zielführende Beratung» Daniel Frefel hat das KEEST während seiner Vorstandstätigkeit beim Wirtschaftsraum Süd thurgau näher kennengelernt und bat um Hilfe in den Bereichen Beleuchtung sowie Photovoltaik. Er beurteilt die Beratungen als «sehr fachkundig und zielführend», inzwischen sei der Gesamtbetrieb
in Affeltrangen auf LED umgestellt. Zudem habe man zwei PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 112 kWh installiert. Zudem berät sein Unternehmen, das im Bereich der Erzeugung, Aufbereitung, Verteilung und Anwendung von Druckluft tätig ist, im Auftrag des KEEST etliche Gewerbeund Industriebetriebe beim energieeffizienten Umgang mit dem teuren Energieträger Druckluft und bietet Energieanalysen sowie Druckluft-Audits an. Durch das Beheben von Druckluft-Leckagen lasse sich in grossem Umfang Geld einsparen, fügt Frefel hinzu. Als wesentlichen Trumpf betrachtet er die langjährige Erfahrung der Energieberater und das Partner-Netzwerk. Daniel Frefel, Betriebsökonom HWV, Geschäftsführer/Inhaber Prematic Drucklufttechnik AG
und den Anbietern von Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien», bekräftigt Lüscher, der als führender Hersteller von Anlagen zur Wärmeerzeugung aus Biomasse (vornehmlich Holz) mit dem KEEST bereits auf eine jahrelange solide Partnerschaft zurückblicken kann. Philipp Lüscher, BSc ZFH in Business Administration, CEO Teilhaber Schmid AG/ energy solutions
«Wertvolle Ergänzung zu bereits akkreditierten Firmen» Als Vertreter der IHK Thurgau und Präsident der Arbeitgebervereinigung der Region Arbon gehört Dennis Reichardt zum KEEST-Vorstand. Dank langjähriger Berufserfahrung ist er mit Energiesparpotenzialen im Betriebsablauf vertraut. Reichardt schätzt das KEEST als neutrale Stelle, die dem Kunden transparent aufzeige, wo genau welches Potenzial vorhanden sei. «Dies wiederum hilft meinem Betrieb, den Kunden zielorientiert bei der Umsetzung der nötigen Massnahmen zu begleiten». Sein Unternehmen hatte das KEEST 2018 beauftragt, im eigenen Betrieb eine Energieprüfung durchzuführen. Inzwischen konnte die Otto Keller AG zwei Schritte zur Einsparung von Energie umsetzen respektive in Auftrag geben. So wurden die grossen Tore an der Anlieferung durch neue Falttore ersetzt. Und im März ist vorgesehen, die bisherigen Beleuchtungselemente durch LED-Leuchtkörper zu ersetzen. Als verlässlicher Ansprechpartner für Grossund KMU-Betriebe schätzt Reichardt das KEEST als eine «sehr wertvolle Ergänzung zu den bereits akkreditierten Firmen in der Schweiz».
«Drehscheibe zwischen Firmen und Anbietern von ErneuerbareEnergien-Technologie» KMU können unterdessen frei entscheiden, mit welcher Agentur sie sich über eine Zielvereinbar ung zur Steigerung der Energie-E ffizienz verständigen. In diesem Kontext hat Philipp Lüscher, CEO der Schmid AG energy solutions in Eschlikon und Angehöriger des KEEST-Vorstandes, eine Energieverbrauchsanalyse durch Messung der Energieströme in Auftrag gegeben. «Ziel war, das gesamte Energiesystem auf den Prüfstand zu stellen und entsprechend zu verbessern. Es ging vor allem um die LED- Beleuchtung, Nutzung der Maschinenabwärme sowie um die Optimierung der Druckluftanlage», berichtet Philipp Lüscher. «Bei der angestrebten schnellen Umsetzung von neuen Technologien auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien leisten die KEEST- Dennis Reichardt, dipl. Ing. HLK, Ingenieur FH Gebäudetechnik, Profis effiziente Arbeit. Die Einrichtung dient CEO/Mitinhaber Otto Keller AG als Drehscheibe zwischen der Wirtschaft
SPECIAL | Februar 2019
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PARTNERSCHAF T
Stärke durch Partnerschaft Energieeffizienzanalyse über die Kantonsgrenze hinaus Seit 2014 kooperieren KEEST und ITS bei der Energieeffizienzanalyse für Unternehmen. Das hat sich für alle Seiten als vorteilhaft erwiesen.
mit breiter Erfahrung für diese Aufgabe, fügt er hinzu. Der Aufbau von Kompetenzen in diesem Bereich sei deshalb aufseiten des ITS nicht mehr nötig gewesen.
Das ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen ist im Auftrag der kantonalen Energiefachstelle dafür zuständig, Schaffhauser Industrieunternehmen in allen Belangen der Energieeffizienz zu unterstützen. Dabei kooperiert das ITS über die Kantonsgrenze hinweg mit dem Thurgauer KEEST. «Wir setzen bei der Energieeffizienzanalyse gezielt auf eine Zusammenarbeit mit dem Verein KEEST, um so Synergien zu nutzen», erklärt Roger Roth, ITS-Geschäftsführer. Denn das KEEST verfüge über ausgewiesene Experten
Zusammenarbeit ausgeweitet Das KEEST wiederum erhält über das ITS Zugang zu den Schaffhauser Unternehmen, um bei diesen Energiesparpotenziale zu erörtern. Möglich macht dies das umfangreiche Netzwerk des ITS, dessen Kernaufgaben die Förderung von Innovations- und Technologiekompetenzen bei kantonalen KMU sind. Seit Sommer 2018 hat das ITS die Zusammenarbeit mit dem KEEST ausgeweitet. Das neu lancierte Angebot «MoVE» wurde 2018 in Ergänzung zum Grossverbraucherartikel im Kanton Schaffhausen eingeführt.
Roger Roth (links) und Andreas Koch.
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HER ZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 10-JÄHRIGEN BESTEHEN – UND DANKE FÜR DAS ENGAGEMENT. Wie das KEEST engagiert sich auch die TKB für eine effiziente Nutzung von Energie. Seit 2012 bezieht die TKB ihre gesamte elektrische Energie in Form von «Thurgauer Naturstrom». Beim Neu- und Umbau von Bankgebäuden wendet sie ökologische Richtlinien an. So ist der Erweiterungsbau am TKB-Hauptsitz in Weinfelden im «Minergie-P-Eco-Standard» erstellt. Den Kundinnen und Kunden, die nachhaltig bauen oder renovieren, gewährt sie mit der Energie-Hypothek einen Vorzugszins.
tkb.ch
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SPECIAL | Februar 2019
PARTNERSCHAF T
Ihr HEIMvorteil Gemeinsam im Dienst der Ostschweizer KMU Die act Cleantech Agentur Schweiz und das KEEST arbeiten seit Jahren Hand in Hand. So stand das KEEST schon Pate, als die act 2013 gegründet wurde. Schnell entwickelte sich act zur zuverlässigen Partnerin für Unternehmen, die eine Zielvereinbarung mit dem Bund abschliessen möchten. «Für energetische Grossverbraucher ist die Zielvereinbarung der optimale Weg, die gesetzlichen Auflagen umzusetzen. Auch viele kleinere Firmen gehen diesen Schritt freiwillig und mit grossem Erfolg», bekräftigt act-Geschäftsführer und CEO Andreas Rothen.
Alles aus einer Hand Traditionelle Kleinunternehmen mit Energiekosten von unter 100 000 Franken pro Jahr liegen dem KEEST besonders am Herzen. Daher haben beide Einrichtungen speziell für deren Bedürfnisse das auf MoVE getaufte Dienstleistungsprodukt entwickelt. Es umfasst eine sachkundige Energieberatung von den KEEST-Profis, die Zielvereinbarung über act sowie die Vermittlung von Zuschüssen und Förderbeiträgen – alles aus einer Hand. Dank der eingespielten Partnerschaft profitieren die Ostschweizer Unternehmen von einem überzeugenden Gesamtpaket in Sachen Energieeffizienz.
Wärmepumpen Holzfeuerungen Blockheizkraftwerk Sonnenkollektoren Elektroheizsysteme Kundendienst
Wir gratulieren dem
zum 10-Jahres-Jubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Andreas Koch, Andreas Rothen, Sybille und Reto Lüchinger anlässlich der act Zertifikatsübergabe an den Gasthof Eisenbahn, Weinfelden.
HEIM AG Wittenwilerstrasse 31, CH-8355 Aadorf Tel. 052 369 70 90, Fax 052 369 70 91 info@heim-ag.ch, www.heim-ag.ch
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FINANZEN
KEEST als kompetenter Effizienz-Partner der kantonalen KMU Bei der Energieberatung der kleinen und mittleren Unter nehmen (KMU) nimmt das KEEST die Schlüsselfunktion im Kanton ein. Seit 10 Jahren unterstützt der Fachverein die Unternehmen dabei, energiefit zu werden und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Win-win-Situation Im Rahmen seiner Dienstleistungen bezieht das KEEST immer die aktuellen Fördermöglichkeiten mit ein. «Die Beiträge des Kantons an Unternehmen bilden einen starken finanziellen Anreiz, tatsächlich in Analysen und Massnahmen der Energieeffizienz zu investieren», bekräftigt Andrea Paoli, Leiter der Abteilung Energie. Das Resultat entspreche einer Win-win-Situation – einerseits für
Die Beiträge des Kantons bilden einen starken finan ziellen Anreiz, in Analysen und Massnahmen der Energie effizienz zu investieren.
den Kanton, der auch dank professioneller KMU-Begleitung durch das KEEST seine energiepolitischen Ziele umsetzen könne sowie die Umwelt, und andererseits vor allem auch für die Unternehmen. Die Optimierung der Energieeffizienz führt zur Kosteneinsparung und zur Verbesserung der eigenen Konkurrenzfähigkeit.
KMU Betrieb, Aluminium Schweissen.
Heute ist den meisten Unternehmen bewusst, dass eine ineffiziente Energienutzung die Betriebskosten unnötig in die Höhe treibt. Doch stehen energetische Fragen im Alltagsgeschäft kaum im Vordergrund. Hier liegen Aufgabe und Stärke des KEEST, das seine Leistungen im Auftrag des Kantons und unter der Schirmherrschaft des Thurgauer Gewerbeverbands sowie der Industrie- und Handelskammer erbringt. Der Fachverein zeigt mittels Energieverbrauchs-Analysen die energetischen Schwachstellen im Betrieb auf, ermittelt wirtschaftliche Massnahmen bei der Prozess- und Gebäudetechnik und begleitet die Unternehmen bei Umsetzung und Controlling. Bei Bedarf eruieren die KEEST-Experten auch Möglichkeiten alternativer Energie-Versorgungs-Konzepte, die auf erneuerbaren Energien basieren und stellen Betrachtungen zur Gebäudesanierung an.
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SPECIAL | Februar 2019
Massgeschneiderte Paketlösung Im Fokus standen anfänglich die Grossverbraucher – Unternehmen mit einem jährlichen Wärmebedarf von mehr als fünf Gigawattstunden (GWh) oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0,5 GWh – bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Verpflichtung: Den Energieverbrauch im Betrieb unter die Lupe nehmen und die Energieeffizienz wirtschaftlich steigern. In jüngster Zeit fokussiert sich das KEEST auf jene rund 2700 KMU, deren jährlichen Energiekosten weniger als 100 000 Franken betragen. Damit auch sie ihr Effizienzpotenzial ausschöpfen können, bietet das KEEST ein massgeschneidertes Paket an unter dem Label MoVE – Mehrwert ohne Verschwendung von Energie, bestehend aus dem «Energie-Check KMU®» und einer freiwilligen Zielvereinbarung zur Effizienzsteigerung.
Andrea Paoli, Leiter Abteilung Energie, Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau.
Inserat LEADER: 1/3 Seite quer: 178 x 86 mm MoVE: Einzigar-ge Ak-on nur für KMU mit Energiekosten bis zu 100’000 Franken
Ihr Kontakt: Ralf Herzog
Denn die güns-gste und wirtschaClichste Kon$nuierliche Verbesserung im Kunststoffspritzguss KilowaEstunde in Ihrem im Betrieb ist jene, die Als Energiegrossverbraucher und DIN EN ISO 14001 / IATF 16949 zer-fiziertes Unternehmen gar nicht gebraucht wird sind wir gegenüber unseren Kunden, als auch dem Gesetzgeber verpflichtet unsere Energieprozesse zu op-mieren. Das KEEST unterstützt uns dabei pragma-sch, kostengüns-g und kompetent, unseren Energieverbrauch in den nächsten Jahren um weitere 10 Prozent zu reduzieren. EJOT Schweiz AG UEwiler Strasse 3, CH-‐8582 Dozwil Telefon +41 71 414 52 23 | E-‐mail: infoCH@ejot.com
GEBÄUDE- UND PROZESSTECHNIK
Otto Keller AG l Romanshornerstrasse 101 l CH-9320 Arbon l +41 71 447 31 31 Arbon l Frauenfeld l St.Gallen l Herisau l Arnegg l Neukirch-Egnach
Departement für Inneres und Volkswirtschaft Energie
Profitieren Sie als KMU vom kantonalen Förderprogramm
Infos zum Förderprogramm: 058 345 54 80, energie@tg.ch, www.energie.tg.ch
MoVE: Einzigartige Aktion nur für KMU mit Energiekosten bis zu 100 000 Franken
Einzigartige igartige Aktion Aktion nur nur für für nergiekosten it Energiekosten bis zu bis zu nken Franken MoVE: Einzigartige Aktion nur für KMU mit Energiekosten bis zu 100’000 Franken
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