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www.display.de

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Fokus Mehr Fläche für Marken: Groß im Geschäft

POS Check Heimtierbedarf in Szene gesetzt: Tierisch viel Potenzial

Ausgabe 5 Oktober/November 2026

Marken & Kampagnen Brohl Wellpappe mit Jean&Len: Stylische Promotion

Displayszene 30 Jahre Knappe+Lehbrink: Vom Mut, neu zu denken

Gewinnspiele und Cashback-Aktionen

Der einfachste Weg zum Shopper


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E D I TO R I A L

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Mehr Einzelmaßnahmen Der display Superstar Award wird 2026 ausgesetzt und für 2027 neu aufgesetzt. Das ist die wichtigste Nachricht dieser Ausgabe. Die zweite Nachricht: 2027 geht es weiter. Der Showroom mit der Ausstellung aller Exponate entfällt jedoch. Der Award soll auszeichnen, was Verkaufsförderung heute zunehmend ausmacht: ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen innerhalb einer übergeordneten Kampagne.

WARENPRÄSENTATION

Diesen Befund stützt auch der Themenmix dieser Ausgabe. Das Fokusthema Large-Format-Druck zeigt ab Seite 8, wie Schaufenster, Wände, Böden, Fahrzeuge und Promotion-Flächen zu Kontaktpunkten zwischen Marke und Shopper werden. Ihre Wirkung hängt jedoch nicht nur vom Format ab. Material, Botschaft, Einsatzort, Qualität und Logistik müssen zusammenpassen. Auch Gewinnspiele und Cashback-Aktionen, die wir ab Seite 14 vorstellen, sind längst mehr als kurzfristige Kaufanreize. Sie machen Produkte erfahrbar, beeinflussen die Markenwahl und schlagen eine Brücke in die digitale Kommunikation. Voraussetzung dafür sind klare Mechanik, relevanter Anreiz und einfache Teilnahme. Weniger Komplexität führt dabei häufig zu mehr Wirkung.

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Ein einzelnes Display schafft Aufmerksamkeit. Ein großformatiger Druck macht eine Marke im Raum sichtbar. Ein Gewinnspiel oder eine CashbackAktion verstärkt den Kaufimpuls. Ihre eigentliche Wirkung entfalten diese Maßnahmen jedoch häufig erst dann, wenn sie strategisch miteinander verbunden sind. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob eine Einzelmaßnahme gut gestaltet und gut umgesetzt wurde. Entscheidend ist, welchen Beitrag sie zum Ziel einer Marke und zur Aktivierung am POS leistet.

Unser POS Check zum Heimtierbedarf ab Seite 29 führt diese Gedanken in eine konkrete Warenkategorie. Verpackungen, Displays, Beratung und digitale Informationen schaffen Orientierung und emotionale Nähe und fördern Vertrauen. Die überzeugendste Lösung ist also nicht zwangsläufig die auffälligste. Sie ist diejenige, die Marke, Produkt, Shopper und Handelssituation zusammenbringt. Genau diese Entwicklung soll der display Superstar Award künftig besser abbilden. Im Mittelpunkt stehen Kampagnen, die beispielsweise Social Media, Zweitplatzierungen und Gewinnspiel- oder Cashback-Mechaniken verbinden. Bewertet werden das Ziel, die eingesetzten Mittel und der nachweisbare Impact. Das ist kein Abschied vom Display. Es ist eine Erweiterung des Blickwinkels. Denn gute Verkaufsförderung besteht selten aus nur einem Baustein. Ihre Qualität zeigt sich darin, wie überzeugend alle Elemente zusammenwirken. In diesem Sinne

Simon Dietzen Geschäftsführender Chefredakteur display Fragen und Anregungen: dietzen@display.de

Oktober/November 2026

+49 (05631) 50511 – 0 info@isenberg.de isenberg.de Am Wasser 6 • 34477 Twistetal


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i N H A LT

Strahlend präsent. Qualität, die leuchtet

Ausgabe 5 – display Oktober/November 2026 EDITORIAL

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NEWS Topmeldungen der Branche

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FOKUS

● Mehr Fläche für Marken

Groß im Geschäft 8 Superstar & Summit – Date rescheduled Neuer Modus 2027 12

Black Edition BIG LEDUP PRO Das bewährte BIG LEDUP – präzise weiterentwickelt, noch stabiler im Aufbau und pulverbeschichtet in schwarz. Ein echter "Hingucker."

SPEZIAL ● Gewinnspiele und Cashback-Aktionen Der einfachste Weg zum Shopper 14 MARKEN & KAMPAGNEN Aktuelle Kampagnen und Zweitplatzierungen STI und nutribullet Aus dem Regal – auf die Fläche ● Brohl Wellpappe mit Jean&Len Stylische Promotion

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POS CHECK

● Heimtierbedarf in Szene gesetzt

Tierisch viel Potenzial umdasch The Store Makers Ladenbau für Tierbedarf POS-Lösungen für Heimtierbedarf

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DISPLAYSZENE Aktuelle Meldungen aus der Displaybranche 37 ● 30 Jahre Knappe + Lehbrink Vom Mut, neu zu denken 38 POS Standards und reo Neue Wege für Beauty-Verpackungen 40 isenberg Marken brauchen eine Bühne 42 Levi Pack Vom Küchentisch zum Global Player 44

Sicherheit und Umweltschutz Unsere LEDUP- Familie wird von einem TÜV-zertifizierten Hersteller mit nachgewiesener Ökobilanz (LCA nach ISO 14040/14044) produziert."

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August/September 2026


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Nachhaltig gedacht. und überzeugt. POS-TECHNIK Aktuelle Meldungen von Displayzulieferern und aus der Druckindustrie 46 eurolaser Flexibilität als Erfolgsfaktor am POS 48

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August/September 2026

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LADENBAU Aktuelle Meldungen aus dem Bereich Ladenbau

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DIGITAL POS Aktuelle Meldungen aus der Welt des Digital POS Instore Solutions Innovative Digitale Touchpoints

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MESSEN & EVENTS Aktuelle Meldungen von Messen und Events On-Pack und Giveaways an neuem Standort – PSI zieht nach Köln

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PERSONEN Personalwechsel in der Markenartikelindustrie und in der Displaybranche 56 WO GIBT’S WAS Lieferanten Guide für Display und Zubehör

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TERMINE Die wichtigsten Termine für Displayer und Markenartikler

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IMPRESSUM & VORSCHAU Themen der nächsten Ausgabe

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WO GIBT‘S WAS? Seite 58


NEWS

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Etikettenproduktion

Durst übernimmt MPS Printing

Durst und MPS freuen sich über die künftige Zusammenarbeit: Thomas Macina, Durst, Christoph Gamper, Durst, Michiel Borst, MPS, Dr. Stefan Kappaun, Durst. Foto: Durst Group

Die Durst Group erweitert ihr Engagement im Markt für Etiketten und flexible Verpackungen und übernimmt MPS Printing. Das niederländische Unternehmen tritt künftig unter dem Namen MPS – A Durst Group Company auf. Mit MPS integriert Durst einen Spezialisten für flexografische Drucksysteme, der zusätzliches Technologie-, Entwicklungs- und Anwendungs-Know-how in die Gruppe einbringt. Damit soll die technologische Plattform für die Etikettenproduktion erweitert werden. Durst sieht insbesondere Potenzial in der Verbindung von Digital- und Flexodruck mit Software, Automatisierung und Finishing. Ziel ist es, unterschiedliche Produktionskonzepte parallel weiterzuentwickeln und neue Lösungen schneller auf den Markt zu bringen. MPS bleibt als eigenständige Marke innerhalb der Durst Group bestehen und wird sein bestehendes Portfolio weiterhin entwickeln, herstellen und vermarkten. Auch das Managementteam bleibt im Amt. Michiel Borst führt das Unternehmen künftig als Managing Director von MPS – A Durst Group Company.

Verpackung umdasch The Store Makers

Neuer CEO

Bei umdasch The Store Makers steht ein Wechsel an der Spitze bevor: Dr. Christian Herbinger wird ab 1. Januar 2027 als CEO die Leitung der Ladenbau-Division übernehmen. Bereits am 1. August 2026 ist der 51-Jährige als Geschäftsführer in das Unternehmen eingetreten. Herbinger bringt mehr als 25 Jahre internationale Führungserfarung aus den Branchen Industrie, Energie und Telekommunikation mit. Zuletzt war er bei Stiebel Eltron als Regional Director DACH und Mitglied des Management Boards tätig. Weitere Stationen seiner Silvio Kirchmair (l.) verlässt zum Ende des Laufbahn führten ihn zur Vaillant Group, zu Jahres das Ladenbauunternehmen. Auf ihn folgt Wien Energie und T-Mobile, wo er internatioChristian Herbinger (r.). Foto: umdasch The Store Makers nale Vertriebsaufgaben verantwortete sowie Transformations- und Wachstumsprogramme umsetzte. Sein Vorgänger Silvio Kirchmair wird umdasch The Store Makers Ende 2026 verlassen. Kirchmair stand der Division 14 Jahre lang als CEO vor und scheidet anlässlich seines 65. Geburtstags aus dem Unternehmen aus.

Aufpreis akzeptiert Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltigere Verpackungen ist in Deutschland gestiegen. Dies ergab die „Sustainable Product Packaging“-Studie, die die Unternehmensberatung Simon-Kucher in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov ausführte. Für die Untersuchung wurden 2.108 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland zu ihren Einstellungen, Erwartungen und Zahlungsbereitschaften rund um nachhaltige Verpackungen befragt. Demnach würden 60 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher grundsätzlich einen höheren Preis akzeptieren, dies sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Der finanzielle Spielraum bleibt jedoch begrenzt: 30 Prozent wären bereit, höchstens fünf Prozent des Gesamtproduktpreises zusätzlich zu zahlen. Besonders deutlich unterscheiden sich die Altersgruppen. Unter den unter 25-Jährigen würden 83 Prozent einen Aufpreis akzeptieren, bei den über 54-Jährigen sind es 51 Prozent.

50 Jahre am Markt

Holbox feiert Jubiläum Holbox feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Begonnen hat die Geschichte des Unternehmens mit dem Handel von Kartonverpackungen durch Gründer Jan Hol Anfang der 1970er Jahre. Nachdem Holbox sich schnell zu einem Hersteller von Kartons entwickelte, erkannte Hol in den 1980er-Jahren das Potenzial von Kartondisplays für den Einzelhandel und Marken, sodass sich Holbox auf die Gestaltung und Produktion von Displays und anderen POS-Materialien spezialisierte. Seit dem Umzug nach Roermond verfügt Holbox über eine der modernsten Displayfabriken Europas. Weil dort Design, Engineering, Produktion, Montage und Logistik unter einem Dach vereint sind, greifen Prozesse effizienter ineinander und Projekte können schneller und flexibler Holbox feiert das 50-jährige umgesetzt werden. Unternehmensjubiläum. Foto: Holbox Oktober/November 2026


NEWS

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Expansion

Ferrero übernimmt uS-Marke

Die POS Promotion sorgt für echten Gruselfaktor am POS. Foto: Lorenz

Mit Purely Elizabeth vestärkt Ferrero die Präsenz am US-amerikanischen Frühstückstisch. Mit der Übernahme möchte der italienische Süßwarenkonzern die nächste Phase des Wachstums von Purely Elizabeth einleiten. Das 2009 in Boulder, Colorado, gegründete Unternehmen hat mit seinem innovativen Portfolio aus Granola, Haferflocken und Cerealien in den vergangenen beiden Jahren seine Verkäufe verdoppelt und sich damit eine führende Position im Markt für Frühstücks- und Wellnessprodukte erarbeitet. Auch nach der Übernahme durch Ferrero wird die Marke Purely Elizabeth bestehen bleiben. Gründerin und CEO Elizabeth Stein wird weiterhin neben dem bestehenden Führungsteam in ihrer Rolle tätig sein. Die geplante Transaktion wird voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen.

Spuken & Sparen

Lorenz gruselt am POS

Ferrero hat Purely Elizabeth übernommen. Foto: Claudio Divizia - stock.adobe.com

Im Zentrum der diesjährigen Halloween-Kampagne von Lorenz steht eine Cashback-Aktion über das gesamte Lorenz-Sortiment. Beim Kauf von zwei beliebigen LorenzProdukten erhalten Shopper den Kaufpreis des günstigeren Produkts zurück. Für den passenden Gruselfaktor am POS sorgen XXL-Lorenz-Schütten mit dem Motto „Auf den Schreck einen Snack!“, aufmerksamkeitsstarke Zweitplatzierungen sowie die Monster Munch Black Edition als saisonales Produkt-Highlight.

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Oktober/November 2026


FOKuS

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Mit Large-Format-Druck lässt sich eine Vielzahl von Werbung am POS realisieren. Foto: Naufal – stock.adobe.com

Mehr Fläche für Marken

Groß im Geschäft

Aufmerksamkeit ist der erste Schritt, mit dem Marken am POS die Shopper erreichen. Ein geeignetes Mittel hierzu ist LargeFormat-Werbung, die vielfältige Möglichkeiten bietet. Gerade Individualität wird in Zukunft noch wichtiger.

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as Größte im maximal Kleinen: Im gerade einmal eine Einwohnerin zählenden Ort Monowi im US-Bundesstaat Nebraska warb im Jahr 2018 die Fastfoodkette Arby’s damit, dass sie jetzt auch Coca-Cola-Produkte in ihrem Sortiment hat – mit einem knapp 29.000 Quadratmeter großen Plakat, das es als größtes Werbeplakat der Welt sogar in das Guiness-Buch der Rekorde geschafft hat. Dieses (extreme) Beispiel zeigt, welche Möglichkeiten im Bereich LargeFormat-Werbung liegen, die auch in wesentliuch kleinerem Maßstab genutzt werden können. „Die größte Wirkung entsteht dort, wo Kaufentscheidungen getroffen werden“, erläutert Frank Schenk, Managing Director von Mutoh Europe. Deshalb können Großformatdrucke an vielen unterschiedlichen Touchpoints zum Einsatz kommen können: „Schaufenster, Displays, Boden- und Wandgrafiken sowie aufmerksamkeitsstarke Promotion-Flächen lenken den Blick gezielt auf Produkte und Marken. Hochwertige Large-Format-Anwendungen schaffen Orientierung, erhöhen die Sichtbarkeit und unterstützen Händler dabei, die Aufmerksamkeit der Kunden direkt am Point of Sale zu gewinnen“, so Schenk weiter.

„Am besten eignen sich alle Materialien, die entweder starr sind und glatt liegen oder flexibel sind.” Achim Herzog, Geschäfsführer swissqprint Foto: swissqprint

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Die Möglichkeiten für Large-Format-Druck gehen weit über den POS hinaus. So macht diese Technologie laut Manuela Schaap, Business Development Large Format Projects bei Print. com, Marken dort sichtbar, wo digitale Kommunikation allein nicht ausreicht: „Im öffentlichen Raum, am Point of Sale, auf Events, in Shops oder auf Messen.“ Die Technologie ist Schaap zufolge besonders für Branchen interessant, in denen Sichtbarkeit im physischen Raum entscheidend ist, beispielsweise Retail, Gastronomie und Hospitality, Automotive, Immobilien, Sport, Agenturen und Werbetechnik. „Dabei geht es längst nicht nur um klassische Banner. Textilrahmen, Plattenmaterialien, Displays, Beachflags, Fenster- und Fahrzeugfolierungen oder komplette Eventausstattungen können gemeinsam Teil einer Kampagne sein“, so Schaap über die vielfältigen Medien, für die Large-Format-Druck angewandt werden kann. Die darauf vermittelten Aussagen sollten dabei kurz und prägnant sein. „Weniger geeignet ist Large Format für sehr informationsreiche Kommunikation. Je größer die Entfernung zum Betrachter, desto klarer und reduzierter muss die Botschaft sein“, so Schaap weiter. Große Auswahl Um mit Large-Format-Werbung Aufmerksamkeit bei Shoppern zu erregen, kann auf verschiedene Stoffe zurückgegriffen werden: „Am besten eignen sich alle Materialien, die entweder starr sind und glatt liegen und keine Beulen, Dellen, etcetera haben oder flexibel sind. Oktober/November 2026


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„Die größte Wirkung entsteht dort, wo Kaufentscheidungen getroffen werden.“ Frank Schenk, Managing Director Mutoh Europe Foto: Mutoh

Wobei UV-Drucker nebst gängigen Druckmedien auch mit speziellen Substraten wie Glas, Holz, Canvas etcetera umgehen”, erläutert Achim Herzog, Geschäftsführer von swissqprint. Damit am Ende gute Ergebnisse herauskommen, ist Präzision von entscheidender Bedeutung: „Im Large-Format-Druck, wie auch bei allen anderen Inkjet-Druckverfahren, muss durch das indirekte Druckverfahren der Tropfen sauber und präzise über eine große Fläche platziert werden. Die Bewegung des Druckkopfwagens sowie gegebenenfalls des Materials beeinflussen die Flugbahn des Tropfens, so dass die größte Herausforderung in der hochpräzisen mechanischen Konstruktion der Anlage sowie einer diffizilen Steuerung der Druckköpfe liegt”, so Herzog über die mit LargeFormat-Druck verbundenen Herausforderun-

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gen. Werden diese erfolgreich gemeistert, bieten großflächige Drucke einen ganzen Strauß an Möglichkeiten: „Im Large-FormatDruck können sämtliche rigiden Materialien, meist im Ausgangsformat, gedruckt werden (3,2 mal 2 Meter). Somit können große Elemente als ein Stück produziert werden, was im Display-Bereich die Möglichkeiten des Designs vervielfacht. Dadurch, dass alle möglichen Materialien verarbeitet werden können, gibt es mehr Möglichkeiten eines Materialmixes mit konstanter Farbigkeit oder dem Zusammenspiel von mehreren unterschiedlichen Substraten (Papier, Holz, Wabenpappe, Kartonage, Metall, Acryl, etcetera)”. Martin Kimm, Geschäftsführer von Faber Exposize Deutschland, gibt jedoch zu bedenken, dass bei der Materialauswahl vor allem individuelle Anforderungen berücksichtigt werden müssen: „Das eine beste Material gibt es nicht. Entscheidend ist der Einsatzzweck. Ob Textil, Folie, oder Platte: Am Ende muss die Lösung in puncto Optik, Funktion und Kosten passen – und vor allem den Kunden überzeugen.“ Auf welche Materialien bei Large-Format-Werbung letztendlich gesetzt wird, hängt wesentlich vom Ort der Anwendung ab. „Im Retail stehen brillante Farben und eine konsistente Markenwiedergabe im Fokus. Im Bereich Fahrzeugfolierung oder Außenwerbung sind Witterungsbeständigkeit, Dehnfähigkeit und Langlebigkeit entscheidend“, so Schenk, demzufolge entscheidend ist, ob die Werbung für den Innenoder den Außenbereich produziert wird: „Im Außenbereich stehen UV-Beständigkeit, Wetterfestigkeit und langfristige Haltbarkeit im Vordergrund. Drucke müssen auch unter anspruchsvollen Bedingungen ihre Farbbrillanz behalten. Im Innenbereich rücken dagegen Farbqualität, Detailgenauigkeit, geruchsarme beziehungsweise emissionsarme Tinten und nachhaltige Materialien stärker in den Fokus.“

„Digitalisierung ist für uns vor allem ein Beschleuniger. Sie ermöglicht schnellere Abläufe, kleinere Auflagen und mehr Individualisierung.“ Martin Kimm, Geschäftsführer Faber Exposize Deutschland Foto: Faber Exposize Deutschland

Die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich Large-Format-Werbung hat aber auch ihre Schattenseiten: „Materialien, Drucktechniken, Veredelungen, Formate, Anwendungen und Liefermöglichkeiten unterscheiden sich stark. Hinzu kommen Farbmanagement, Datenqualität, Weiterverarbeitung, Montage und insbesondere bei großen Produkten die Logistik“, so Manuela Schaap. Die Herausforderung bestehe vor allem darin, diese Komplexität für den Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei müssen nicht nur die einzelnen Prozessschritte ineinandergreifen, sondern auch die wirtschaftlichen und zeitlichen Anforderungen erfüllt werden: „Qualität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen zusammenpassen. Gerade am POS spielt außerdem die Logistik eine große Rolle: Der beste Druck hilft >> nichts, wenn er nicht zur richtigen Zeit

Large-Format-Druck ermöglicht unter anderem Drucke auf silberbeschichtetem Material. Fotos: swissqprint Oktober/November 2026


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„Über digitale Workflows und Integrationen können Prozesse zunehmend automatisiert werden.“ Manuela Schaap Business Development Large Format Projects Print.com Foto: Print.com

am richtigen Ort ist“, so Kimm über >> weitere Herausforderungen, die mit LargeFormat-Werbung verbunden sind.

teile durch die Nutzung digitaler Technologien: „Dadurch wird Large-Format-Druck heute flexibler und relevanter denn je.“

Verbindung zweier Welten In den letzten Jahrzehnten hat die digitale Revolution die Welt ähnlich verändert wie gut fünfhundert Jahre zuvor die Erfindung des Buchdrucks. Laut Schaap bedeutet Digitalisierung jedoch nicht, dass Print verschwindet, sondern dass Print einfacher, schneller und skalierbarer wird, weshalb die Digitalisierung im Bereich der Large-Format-Werbung eine entscheidende Rolle spiele. „Besonders interessant wird das bei wiederkehrenden oder komplexeren Aufträgen. Über digitale Workflows und Integrationen können Prozesse zunehmend automatisiert werden. Das bedeutet: High-Tech auf der einen Seite, persönlicher Service auf der anderen“, so Schaap, die unterstreicht, dass sich digitale und analoge Technologie auch in anderer Hinsicht ergänzen: „QR-Codes, personalisierte Landingpages, variable Inhalte und datenbasierte Kampagnen verbinden physische Werbemittel mit digitalen Customer Journeys. Large Format sorgt für Aufmerksamkeit, digital kann anschließend Interaktion und Messbarkeit schaffen.“ Neben der wirtschaftlichen Produktion kleiner Auflagen sieht Frank Schenk auch für personalisierte Kampagnen und kurzfristige Aktionen Vor-

Individualität gewinnt an Bedeutung Gerade bei der Erfüllung individueller Anforderungen bleibt im Bereich Large-FormatWerbung die menschliche Komponente relevant. „Denn nicht jeder Auftrag passt in einen Standardprozess. Gerade bei Large Format bleiben Beratung, Materialkenntnis und gemeinsames Mitdenken wichtig“, so Schaap. Wenn dieser Prozess jedoch erfolgreich abgeschlossen ist, kann dank moderner Technologie vieles einfacher laufen. „Digitalisierung ist für uns vor allem ein Beschleuniger. Sie ermöglicht schnellere Abläufe, kleinere Auflagen und mehr Individualisierung.“ Diese Möglichkeit wird bald wohl noch weiter an Bedeutung gewinnen: „Die Zukunft liegt zunehmend in kleineren Auflagen und mehr Varianten. Unternehmen möchten Kampagnen nach Standort, Zielgruppe, Event oder sogar einzelner Filiale individualisieren“, so Schaap. Neben Digitalisierung und Individualisierung sieht Schenk noch Nachhaltigkeit als dritten zentralen Trend, der Large-Format-Druck in Zukunft prägen wird: „Kunden setzen verstärkt auf umweltfreundlichere Drucktechnologien und Materialien, ohne Kompromisse bei Qualität oder Haltbarkeit einzugehen.“ <<

Large Format als aufmerksamkeitsstarker Eyecatcher

Bikini Bottom trifft den POS Wie Large-Format-Werbung erfolgreich am POS platziert werden kann, zeigt ein aktuelles Projekt von Knappe + Lehbrink. Vertriebsleiter Dennis Melchers erläutert, wie für den SoftdrinkHersteller Holy eine aufmerksamkeitsstarke Markenwelt rund um Spongebob entstand. DISPLAY: Worum ging es konkret bei dem Projekt und welche Ziele wurden damit verfolgt?

DISPLAY: Wie wurden die vier unterschiedlichen POS-Lösungen entwickelt?

DENNIS MELCHERS: Ziel war es, die Holy x Spongebob-Kooperation am POS aufmerksamkeitsstark und emotional zu inszenieren. Neben werbenden Elementen wie der Würfelsäule und dem großen Überbau, die bereits aus der Entfernung als Eyecatcher wirken, übernehmen die Palettendisplays die Produktpräsentation und sorgen für den Abverkauf der Ware. Das Display für die Thermo Shaker wurde zudem passend zum Produkt in Form eines Shakers entwickelt und greift damit die Produktwelt unmittelbar auf.

DENNIS MELCHERS: Alle vier Lösungen wurden individuell entwickelt, sodass sie in ihrer jeweiligen Funktion und Platzierung eigenständig wirken. Die beiden unterschiedlichen Palettendisplays sowie die Würfelsäule können unabhängig voneinander platziert werden. Der große Überbau wurde hingegen gezielt als Ergänzung zu den Palettendisplays konzipiert und ist bereits aus der Entfernung ein absoluter Eyecatcher. Werden die Elemente kombiniert, fügen sie sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen.

Dennis Melchers, Vertriebsleiter Knappe + Lehbrink Foto: Hanna Retz

Oktober/November 2026


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DISPLAY: Wie unterscheiden sich die Anforderungen für die vier unterschiedlichen POSLösungen voneinander? DENNIS MELCHERS: Die Anforderungen unterschieden sich je nach Einsatzbereich und Funktion der einzelnen Lösung – von der Warenpräsentation über die Platzierung bis hin zu Größe und Sichtbarkeit. Gleichzeitig sollten alle Elemente eine gemeinsame Gestaltungssprache haben und sich sowohl einzeln als auch in Kombination zu einem stimmigen Gesamtauftritt zusammenfügen. DISPLAY: Was war bei diesem Projekt die größte Herausforderung und wie wurde sie gelöst? DENNIS MELCHERS: Die größte Herausforderung bestand darin, für jede POS-Lösung ein eigenständiges Konzept zu entwickeln, das den jeweiligen Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig Teil einer gemeinsamen Markenwelt bleibt. Dabei mussten unterschiedliche Formatvorgaben berücksichtigt und die Lösungen so konzipiert werden, dass sie vor Ort einfach und effizient aufgebaut werden können. DISPLAY: Was macht das Projekt zu einem besonders gelungenen Beispiel für Large-FormatPlatzierungen am POS?

Knappe + Lehbrink hat für Holy eine großformatige POS-Kampagne geschaffen. Foto: Knappe + Lehbrink

DENNIS MELCHERS: Das Projekt zeigt, wie ein

Large-Format-Element gezielt als aufmerksamkeitsstarker Eyecatcher eingesetzt und durch weitere POS-Komponenten zu einer ganzheitlichen Markenwelt ergänzt werden kann. Der große Überbau sorgt bereits aus der Entfernung für Aufmerksamkeit und zieht Shopper

an, während die weiteren Elemente die Markeninszenierung vervollständigen und gleichzeitig die Produktpräsentation und den Abverkauf unterstützen. So entsteht ein aufmerksamkeitsstarker und zugleich funktionaler Gesamtauftritt am POS. DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch.

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Rescheduled 2027

Aussetzung des display Superstar Awards 2026: Im kommenden Jahr geht es mit überarbeitetem Format weiter.

display Superstar Award wird neu ausgerichtet

Neuer Modus ab 2027

Der display Superstar Award wird 2026 ausgesetzt. Die Entwicklungen im POS-Marketing haben sich in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt. Digitale Lösungen, Retail Media, integrierte Aktivierungskonzepte und neue Formen der Verkaufsförderung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird das Wettbewerbsformat grundlegend überarbeitet und für die Anforderungen eines sich verändernden Marktes neu ausgerichtet.

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ie Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Gleichzeitig sehen wir in der Aussetzung die Chance, den display Superstar Award grundlegend weiterzuentwickeln und noch stärker an den aktuellen Anforderungen des POS-Marketings auszurichten“, sagt Simon Dietzen, Chefredakteur des display Verlags. Die Fortsetzung des Wettbewerbs ist für 2027 vorgesehen. Eine verbindliche Terminierung

steht derzeit noch nicht fest. Bis dahin soll das Format strategisch, inhaltlich und organisatorisch neu aufgesetzt werden. Ein Format für die Zukunft Das POS-Marketing hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Digitale Lösungen, Retail Media, nachhaltige Materialien und integrierte Aktivierungskonzepte gewinnen Oktober/November 2026


FOKuS

zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklungen wurden im bisherigen Wettbewerbsformat noch nicht umfassend genug abgebildet. Im neuen Modus sollen deshalb nicht nur einzelne Exponate, sondern auch ganzheitliche Konzepte der Verkaufsförderung am POS stärker berücksichtigt werden. Dazu können beispielsweise Zweitplatzierungen, RetailMedia-Aktivierungen, Gamification, Gewinnspiele, Cashback-Modelle, Bundling, Treueprogramme, Tastings und On-Pack-Promotions gehören. Auch Couponing und Rabattmechaniken, Produktproben und Sampling, Cross-Selling-Inszenierungen, digitale QRoder Augmented-Reality-Aktivierungen sowie aufmerksamkeitsstarke Regal- und DisplayMechaniken sollen als mögliche Formen der POS-Aktivierung berücksichtigt werden. „Der neue Wettbewerb soll die gesamte Bandbreite der Verkaufsförderung am POS sichtbar machen. Dazu gehören neben physischen Lösungen auch digitale, kommunikative und aktivierende Konzepte, die Marken und Produkte im direkten Kontakt mit Shoppern wirkungsvoll inszenieren“, erklärt Simon Dietzen. Mehr Zugänglichkeit Ein wesentlicher Bestandteil des bisherigen Wettbewerbs war die Ausstellung aller eingereichten Exponate im Showroom. Sie hat den display Superstar Award geprägt und einen direkten Austausch über innovative POS-Lösungen ermöglicht. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Ausstellung mit erheblichen Oktober/November 2026

„Mit der Aussetzung 2026 nutzen wir die Chance, den display Superstar Award grundlegend weiterzuentwickeln und noch stärker an den aktuellen Anforderungen des POS-Marketings auszurichten“, Simon Dietzen, Chefredakteur display Verlag

logistischen Anforderungen und Kosten verbunden ist. Für viele Unternehmen stellt dieser Aufwand eine hohe Einstiegshürde dar. Im neuen Format wird deshalb auf die Ausstellung aller Exponate im Showroom verzichtet. Dadurch soll die Teilnahme am Wettbewerb erleichtert werden. Die Bewertung kann sich stärker auf die Qualität des Konzepts, seine Umsetzung und seinen Beitrag zur Verkaufsförderung am POS konzentrieren, unabhängig davon, ob eine physische Ausstellung möglich ist. Neue Kategorien Mit der Neuausrichtung werden sämtliche bisherigen Wettbewerbskategorien auf den Prüfstand gestellt. Welche Kategorien im neuen Modus bestehen bleiben, zusammengeführt, ergänzt oder vollständig neu entwickelt werden, steht derzeit noch nicht fest. Auch die Bewertungskriterien sollen an das erweiterte Wettbewerbsformat angepasst werden. Sie müssen künftig die gesamte Bandbreite moderner POS-Aktivierung abbilden und sowohl physische als auch digitale, kommunikative und mechanische Elemente berücksichtigen.

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Veränderte Bewertung Neben den Kategorien und Bewertungskriterien werden auch der Einreichungsprozess, die Anforderungen an die Projektdokumentation, die Teilnahmebedingungen sowie die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Jury überprüft. Ziel ist eine Bewertungslogik, mit der unterschiedliche Formen der Verkaufsförderung nachvollziehbar und vergleichbar beurteilt werden können. Ein Neustart mit erweitertem Anspruch Der display Superstar Award soll künftig die Vielfalt des POS-Marketings umfassender darstellen. Nicht allein die Gestaltung eines Displays oder eines einzelnen Verkaufsförderungselements soll im Mittelpunkt stehen. Bewertet werden sollen vielmehr die Idee, die strategische Einbindung, die Umsetzung und der Beitrag eines Konzepts zur Verkaufsförderung am POS. Die Neuausrichtung soll den Wettbewerb zugänglicher, umfassender und zeitgemäßer gestalten. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, herausragende Leistungen sichtbar zu machen und den Austausch innerhalb der Branche zu fördern. Da das überarbeitete Format derzeit neu aufgesetzt wird, können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Details zu Kategorien, Teilnahmebedingungen, Einreichung oder Ablauf genannt werden. Sobald die Konzeption belastbar ausgearbeitet ist, wird darüber informiert. <<


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Gewinnspiele und Cashback-Aktionen

Der einfachste Weg zum Shopper Oktober/November 2026


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Gewinnspiele und Cashback-Aktionen bieten Marken effektive Möglichkeiten, den ersten Schritt für eine langfristige Beziehung mit neuen Kunden zu machen. In vielerlei Hinsicht sollte dabei aber auch das Motto „Weniger ist mehr“ beachtet werden.

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„Gewinnspiele und Cashbacks können Markenwahl, Warenkorb und Kauffrequenz beeinflussen.“ Jessica Reinbold, Geschäftsführerin Reinbold Rost Foto: Reinbold Rost

Die Molkerei Müller startete Juli 2013 die Aktion „Finde das Muh“, die sich seitdem zu einem der erfolgreichsten Supermarktgewinnspiele Deutschlands entwickelt hat. Für Jessica Reinbold, Geschäftsführerin von Reinbold Rost, hat die Marke damit ein Mittel gefunden, langfristig die Loyalität der Shopper zu gewinnen: „Die Mechanik ist gelernt, besitzt einen hohen Wiedererkennungswert und wird von vielen Shoppern bereits erwartet.“ Dass Cashback- und Gewinnspielaktionen weit mehr leisten als kurzfristige Absatzsteigerungen, betont Wolfgang Stein, Geschäftsführer Bestseller: „Richtig konzipiert schaffen sie Aufmerksamkeit, senken die Hemmschwelle für den Kauf und motivieren Shopper, neue Produkte auszuprobieren.“

Gerade der letzte Aspekt ist in den vergangenen Jahren immer relevanter geworden: So hat sich laut Zahlen des EHI Retail Institute die Anzahl der Produkte in einem durchschnitt­ lichen Supermarkt zwischen 2009 und 2022 um rund 54 Prozent auf fast 15.000 erhöht. Da zunehmende Wahlmöglichkeiten bekanntlich Entscheidungen erschweren können, sieht Stein in Gewinnspiel- und Cashback-Aktionen attraktive Hebel: „Gerade in einem Umfeld mit immer größerer Markenvielfalt und einer Vielzahl an Kaufentscheidungen innerhalb weniger Sekunden können attraktive Promotions den entscheidenden Impuls geben, sich für ein Produkt zu entscheiden. Sie erhöhen die Sichtbarkeit am Regal, fördern Impulskäufe und steigern die Bereitschaft, von der gewohnten

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Marke abzuweichen.“ Trotz dieser Vorteile sollten Marken nicht zu oft solche Aktionen starten. So sieht Jessica Reinbold bei zu häufiger Aktivierung die Gefahr, dass Shopper nur noch auf den nächsten Preisvorteil warten. Welche Instrumente Marken schlussendlich einsetzen, um per Aktion Shopper langfristig an sich zu binden, ist laut Lutz Minich, Inhaber DMF Brands, zunächst zweitrangig. „So nützen wir Promotions, um Produkte temporär erlebbarer zu machen – ob ein Gewinnspiel, eine Cashback-Aktion, eine Zugabe-Aktion, ein Decorator-Packaging oder was auch immer – ist nicht ganz so wichtig.“ Entscheidend sei vielmehr die Bewegung, die die Energie der Marke vermittle. „Und das nicht nur gegenüber dem >> – Anzeige –

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>> Endverbraucher, sondern genauso gegenüber dem Handelspartner und der eigenen Vertriebsorganisation“, so Minich weiter. Dennoch sollte bedacht werden, dass unterschiedliche Arten von Aktionen verschiedene Wirkmechanismen haben. „Gewinnspiele und Cashbacks können Markenwahl, Warenkorb und Kauffrequenz beeinflussen. Cashback reduziert das wahrgenommene Kaufrisiko, Gewinnspiele wirken stärker emotional“, macht Reinbold deutlich. Die unterschiedlichen Mechaniken haben auch Auswirkungen darauf, wie der Erfolg der Aktionen gemessen wird. So ist es Oliver Link, Geschäftsführer Heber.Link, zufolge bei Gewinnspielen weniger relevant, wie schnell sich das Produkt verkauft, weshalb hier weniger der Drehfaktor, sondern eher Brand Building im Fokus stehen sollte. Anders verhalte es sich hingegen bei Geld-zurück-Aktionen: „Cashback steht für schnellen Impuls und Senken der Kaufschwelle, was zu einem höheren Drehfaktor im Regal führt“, erläutert Link. Bei dieser Art von Promotion könnten zwei wesentliche Ziele verfolgt werden: Zum einen gehe es darum, beispielsweise bei einem Gratistest Shopper zum Ausprobieren neuer Produkte zu animieren, zum anderen mit Teil-Cashbacks oder Rabatten die Kaufschwelle zu senken. Wenn diese Ziele allzu erfolgreich erreicht, könnte es für den Aktionsveranstalter schnell (zu) teuer werden. Deshalb sollte dieser Fall schon im Vorhinein berücksichtigt werden. „Bei der Pla-

„Es gilt gerade ‚Less is more‘ und: Je kleiner die Platzierung skalierbar ist, desto besser.“ Lutz Minich, Inhaber DMF Brands Foto: DMF Brands

nung ist es wichtig, die Teilnahmen realistisch einzuschätzen und eine Begrenzung einzubauen, um das Budget nicht zu überschreiten“, erläutert Link, der dabei mehrere Möglichkeiten sieht. „Hier muss genau diskutiert werden, welche Mechanik am besten passt. Zum Beispiel XY Teilnahmen pro Woche, damit die Teilnehmer wirklich über den gesamten Aktionszeitraum die Möglichkeit haben, an der Aktion teilzunehmen.“

Für jede Marke anders Damit aus dem Abweichen von der gewohnten Marke nicht nur ein einmaliges „Fremdgehen“, sondern eine längere Beziehung wird, ist es wichtig, bei der Konzeption der Aktion individuelle Anforderungen zu berücksichtigen. „Gewinnspiele können perfekt auf die Markenwerte, das Image und den Lifestyle der Marke abgestimmt werden. Jede Marke hat ihre eigenen Wert- und Erlebnisdimensionen. Das erfordert eine darauf abgestimmte Konzeption“, so Oliver Link. Dabei ist es vor allem auch wichtig festzulegen, was konkret mit der Aktion erreicht werden soll. „Man definiere sehr genau die Zielsetzung. So kann eine gut geplante Cashback-Aktion zum souveränen Qualitätsversprechen einer Marke werden, oder – im Gegenteil – wie ein verzweifelter Versuch wirken, mit einem temporären „pseudo-price-off“ Impulskäufe zu generieren“, rät Lutz Minich, der zudem betont, dass bei der Definition der Zielgruppe berücksichtigt werden müsse, inwieweit diese schon Berührung mit der Marke oder dem Produkt hatte: „Einem Neuverwender oder Gelegenheitskäufer muss ich automatisch mehr erklären oder ihn stärker motivieren als einen Stammverwender.“ Sowohl bei Neu- als auch bei Stammkunden kann die Effektivität der Ansprache gesteigert werden, wenn die Shopper persönlich angesprochen werden: „Personalisierung erhält besonderes Gewicht, wenn sie nicht isoliert eingesetzt wird, sondern Teil der Customer

Mit Gewinnspielaktionen können Marken leicht neue Kunden gewinnen. Foto: tsuguliev – stock.adobe.com Oktober/November 2026


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„Mit digitalem Rollenvordruck können Aktionsdesigns schnell aktualisiert werden.“ Sebastian Brasch, SMI Manager Display, Retail & Offset Deutschland DS Smith Foto: DS Smith

Journey ist. Relevante Angebote, zielgruppenspezifische Gewinne und Incentives leisten dann einen substanziellen Beitrag zur Markenattraktivität“, so Oliver Link. Attraktivität ist aber nicht nur für die Marke, sondern auch für die Aktion selbst von entscheidender Bedeutung: „Attraktivität beginnt mit einem klaren Nutzenversprechen: Die Mechanik muss schnell verständlich, der Teilnahmeaufwand angemessen und der Gewinn beziehungsweise Cashback-Betrag relevant sein“, so Jessica Reinbold, die außerdem zu bedenken gibt, dass bei der Konzeption auch juristische Aspekte beachtet werden sollten: „Rechtlich wichtig sind transparente Teilnahmebedingungen, Datenschutz und die frühe Prüfung weiterer Vorgaben.“ Cashback-Aktionen haben darüber hinaus noch weitere Anforderungen: „Bei der Integration von Cashback-Systemen sind unterschiedliche Kassensysteme, Warenwirtschaft, Loyalty-Programme und Händler-Apps eine Herausforderung. Hinzu kommen Bon-Erkennung, Betrugsprävention, Reklamationen, Auszahlungsprozesse und klare Verantwortlichkeiten“, so Reinbold weiter.

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„Cashback-Aktionen und Gewinnspiele haben einen starken Einfluss auf die Gestaltung von Ver­packungen und Displays.“ Dennis Nötsch, Sales Director D-A-CH P/mint Foto: P/mint

Aktion „nur“ als erster Schritt Mit der erfolgreichen Umsetzung der Anforderungen und dem Start der Aktion ist für Marken ein Teil der Arbeit getan: „Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst nach dem Kauf“, gibt Wolfgang Stein zu bedenken, der verschiedene Hebel nennt, mit denen Marken per Aktion gewonnene Shopper langfristig an >>

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Produkteinführung mit Cashback

„Der Rabatt schafft einen konkreten Kaufanreiz“ Lorenz hat die Einführung der neuen Naturals Kesselchips mit einer Cashback-Aktion begleitet, bei der Shopper beim Kauf eines teilnehmenden Produkts 50 Prozent des Kaufpreises zurück erhielten. Über die Hintergründe der Aktion sprachen wir mit Christin Hartmann, Leiterin Trade Marketing Lorenz. DISPLAY: Was hat Sie dazu bewogen, die Markteinführung der neuen Kesselchips-Range mit einer Cashback-Aktion zu begleiten? CHRISTIN HARTMANN: Mit den Naturals Kessel-

chips haben wir unser Portfolio im Frühjahr um eine eigenständige Subrange in einem wachstumsstarken Segment erweitert. Mit der Cashback-Aktion setzen wir nun einige Monate nach dem Launch einen zusätzlichen Impuls am POS, um die Aufmerksamkeit für die neuen Kesselchips weiter zu erhöhen und gleichzeitig die gesamte Marke Naturals zu aktivieren. Der 50-prozentige Probier-Rabatt schafft dabei einen konkreten Kaufanreiz und lädt Shopper dazu ein, Naturals neu oder erneut zu entdecken. DISPLAY: Warum gilt die Cashback-Aktion sowohl für neue als auch für bereits erhältliche Sorten? CHRISTIN HARTMANN: Uns war wichtig, die Neueinführung nicht isoliert zu betrachten, sondern die gesamte Marke Naturals von der zusätzlichen Aufmerksamkeit profitieren zu lassen. Deshalb gilt der 50-Prozent-Probier-Rabatt für ein beliebiges Naturals-Produkt pro Kassenbon – sowohl für unsere etablierten Sorten als auch für die neuen Kesselchips. So schaffen wir einerseits einen starken Impuls für den Launch und laden andererseits auch Shopper, die bereits einzelne Naturals-Produkte kennen, dazu ein, weitere Sorten aus dem Portfolio zu entdecken.

Mit einer Cashback-Aktion, die auf Displays präsentiert wurde, hat Lorenz die Einführung der neuen Naturals Kesselchips begleitet. Foto: Lorenz

Christin Hartmann, Leiterin Trade ­Marketing Lorenz. Foto: Lorenz

DISPLAY: Gibt es einen maximalen CashbackBetrag, der eingelöst werden kann? CHRISTIN HARTMANN: Pro Kassenbon können sich Shopper 50 Prozent des Kaufpreises eines beliebigen Naturals-Produkts erstatten lassen. Dazu wird nach dem Kauf einfach der Kassenbon auf der Aktionsseite hochgeladen. DISPLAY: Was war Ihnen bei der Gestaltung der POS-Materialien für die Aktion wichtig? CHRISTIN HARTMANN: Am POS muss die Mechanik innerhalb weniger Sekunden verständlich sein. Deshalb steht der klare Benefit „Jetzt 50 % Probier-Rabatt sichern!“ deutlich im Mittelpunkt der Aktivierung. Gleichzeitig wollten wir den Launchcharakter der neuen Kesselchips sichtbar machen und eine starke Verbindung zur Marke Naturals schaffen. Unterstützt wird die Aktion durch ein Naturals-KesselchipsDisplay mit Palettenecke und Topschild. Die eigenständige, moderne Gestaltung der neuen Kesselchips ist ohnehin darauf ausgelegt, eine hohe Sichtbarkeit im Regal zu erzielen – diesen Effekt greifen wir mit der POS-Inszenierung gezielt auf. DISPLAY: Wie werden Sie den Erfolg der Cashback-Aktion auswerten? CHRISTIN HARTMANN: Entscheidend ist für uns, ob es gelingt, mit der Aktivierung zusätzliche Kaufimpulse zu setzen und die neuen Kesselchips stärker ins Bewusstsein der Shopper zu rücken. Entsprechend werden wir insbesondere die Entwicklung der Abverkäufe während des Aktionszeitraums betrachten. Unser übergeordnetes Ziel ist es, mit der Promotion sowohl starke Abverkäufe für Naturals zu erzielen als auch die Bekanntheit der neuen Kesselchips weiter aufzubauen.

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>> sich binden können: „Mit Conversational Retail beispielsweise entwickelt sich der POS vom statischen Verkaufsort zu einem interaktiven Kommunikationskanal. Über einen QRCode gelangen Verbraucher direkt in einen Messenger-Dialog – beispielsweise via WhatsApp oder RCS. Dort endet die Promotion nicht mit der Gewinnbestätigung oder der CashbackAuszahlung, sondern geht in eine personalisierte Kommu­nikation über: mit Rezeptideen, Produktempfehlungen, individuellen Coupons oder exklusiven Vorteilen. So entsteht aus einer einmaligen Aktion ein kontinuierlicher Dialog, der Wiederkäufe fördert, die Markenloyalität stärkt und gleichzeitig wertvolle First-PartyDaten für zukünftige Marketingmaßnahmen liefert.“ Als weitere Instrumente zur Kundenbindung nach Gewinnspiel- oder Cashback-Aktionen nennt Jessica Reinbold Sammelaktionen, wiederkehrende Formate oder Loyalty-Systeme. Gerade die Digitalisierung spiele dabei eine entscheidende Rolle: „Sie verbindet die physische Kontaktsituation am Regal mit einer messbaren digitalen Interaktion und ermöglicht es Marken, Aktionen flexibler auszusteuern und schneller zu optimieren. Teilnahmequoten, Abbruchpunkte, eingelöste Produkte oder regionale Unterschiede werden nahezu in Echtzeit sichtbar. So lässt sich erkennen, welche Botschaften, Platzierungen und Mechaniken besonders gut funktionieren. Mit entsprechender Einwilligung können Teilnehmende zudem nach der Aktion passende Produktinformationen, Angebote oder Einladungen zu weiteren Markenaktivitäten erhalten“, berichet Reinbold weiter. Displays als Link zwischen den Welten Durch die Fortsetzung der Gewinnspiele im Rahmen der Customer Journey verändert sich Wolfgang Stein zufolge auch die Rolle von Displays. „Sie müssen heute nicht nur Produkte aufmerksamkeitsstark inszenieren, sondern den Einstieg in eine digitale Customer Journey ermöglichen. Das Display wird zum intelligenten Touchpoint, der den stationären Handel und die digitale Welt miteinander verbindet.“ Die Verknüpfung von Online- und Offline-Welt gewinnt auch laut Dennis Nötsch, Sales Director D-A-CH bei P/mint an Bedeutung, wenn es um die Produktion von Displays für Gewinnspiele und Cashback-Aktionen geht. In erster Linie sei dafür aber zunächst die Offline-Komponente von Bedeutung: „Auffällige Displays und In-Store-Signage erhöhen die Sichtbarkeit und sorgen dafür, dass Gewinnspiele sowie Cashback-Aktionen am Point of Sale stärker wahrgenommen werden“, erläutert Nötsch.

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Die Rolle von Displays geht bei Gewinnspielen also über die von „normalen“ Verkaufsförderungsmaßnahmen hinaus. „Gewinnspieldisplays müssen vor allem Aufmerksamkeit schaffen und zur Interaktion motivieren. Neben der Produktpräsentation steht vor allem die Kommunikation der Aktion im Mittelpunkt“, erläutert Sebastian Brasch, SMI Manager Display, Retail & Offset Deutschland bei DS Smith. Bei der Kommunikation sei wichtig, dass diese die Shopper nicht überfordere. „Je einfacher und klarer der Ablauf der Aktion auf dem Display kommuniziert wird, desto höher ist die Teilnahmequote“, erläutert Nötsch. „Markenartikler benötigen daher auffällige Designs, klare Teilnahmehinweise und oft eine schnelle Anpassung an saisonale oder regionale Kampagnen“, ergänzt Sebastian Brasch, demzufolge es bei Aktionsdisplays darauf ankomme, langfristige Aspekte zu berücksichtigen. „Wichtig dabei ist auch, dass diese Kampagne sich gut warenbegleitet in die Aktion einfügt und zum Kauf anregt und im Nachgang nachhaltig in den Köpfen bleibt.“ >>

„Gewinnspiele können perfekt auf die Markenwerte, das Image und den Lifestyle der Marke abgestimmt werden.“ Oliver Link, Geschäftsführer Heber.Link Foto: Heber.Link

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>> Um Displays bei Gewinnspiel- und Cashbackaktionen zum Kommunikationsmedium zu machen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: „QR-Codes, Teilnahmelinks oder Aktionshinweise müssen gut sichtbar integriert werden, ohne die Markenwirkung zu beeinträchtigen“, erläutert Brasch. Die Verbindung von digitaler und analoger Welt stelle dabei besondere Anforderungen an die Flexibilität der Produktion. „Mit digitalem Rollenvordruck können Aktionsdesigns schnell aktualisiert sowie unterschiedliche Varianten für Handelskunden oder Regionen kosteneffizient produziert werden“, so Brasch. Dadurch ließen sich auch mehrere Aktionsversionen ohne zusätzliche Druckvorkosten umsetzen. Damit Verpackungen und Displays bei spielerischen Aktionen am POS ein stimmiges Kundenerlebnis schafften, sind klare Vorgaben und eine enge Abstimmung zwischen Markenherstellern, Händlern und Displayproduzenten notwendig. „Intelligente, interaktive Lösungen sollten Aufmerksamkeit erzeugen, den Aktionsablauf verständlich erklären und Verbraucher gezielt zur Teilnahme motivieren. QR-Codes schaffen die Verbindung zwischen Offline- und Online-Welt, während Displays gleichzeitig ein überzeugendes Markenerlebnis vermitteln sollten“, erläutert Nötsch. Einfachheit gewinnt an Bedeutung Das Zusammenspiel von digitaler und analoger Welt ermöglicht, das Potenzial von Gewinnspielen voll zur Geltung kommen zu lassen. „Marken, die diese Verbindung konsequent nutzen, steigern nicht nur ihre Abverkäufe,

Lutz Minich vor allem davon abhängen, von wem sie kommen. „Ausländische Markenkonzerne werden auf deutscher Ebene POS-Promotions umsetzen, um ihre lokale Entscheidungshoheit zu nützen. Kleinere, mittelständische Markenartikler haben den hohen Druck, ihre POS-Maßnahmen möglichst ROI-mäßig zu gestalten. Dadurch mangelt es oft an der Durchdachtheit und der Sortimentsbreite, um flächendeckend spannende Stückzahlen zu generieren.“

„Das Display wird zum intelligenten Touchpoint, der den stationären Handel und die digitale Welt verbindet.“ Wolfgang Stein, Geschäftsführer Bestseller Foto: Bestseller

sondern beeinflussen das Kaufverhalten nachhaltig. Denn aus einem spontanen Kaufimpuls wird im Idealfall eine dauerhafte Beziehung zwischen Marke und Shopper“, erläutert Wolfgang Stein, der darin die Zukunft moderner Verkaufsförderung am POS sieht. Die konkrete Ausgestaltung künftiger Aktionen wird laut

Wie solche Maßnahmen jedoch künftig umgesetzt werden, hängt nicht allein von ihrer Konzeption und den beteiligten Märkten ab. Auch die Rahmenbedingungen im Handel ändern sich zunehmend. „Ich beobachte eine Beschleunigung der Promotions – so wie sich gerade sämtliche Abläufe des täglichen Lebens beschleunigen. Das heißt, im Markt erleben wir aktuell erschwerte Bedingungen durch die hohen Rotationen auf den Zweitplatzierungsflächen. Es gilt gerade: ‚Less is more‘ und: Je kleiner die Platzierung skalierbar ist, desto besser“, berichtet Minich. Eine Reduzierung gilt Reinbold zufolge auch anderswo: „Ein zentraler Trend ist die Vereinfachung der Teilnahme, etwa über QR-Codes, Kassenbon-Uploads oder Händler-Apps.“ Die Veränderungen bei Gewinnspielen und Cashback-Aktionen betreffen jedoch weit mehr als nur die Teilnahme: „Zugleich werden Promotions spielerischer, mit Retail-Media- und Loyalty-Ökosystemen verzahnt und Prämien relevanter für Marke, Zielgruppe oder Konsumanlass“, so Reinbold. <<

Ein zentraler Trend ist eine Vereinfachung der Gewinnspiele, etwa über QR-Codes, KassenbonUploads oder Händler-Apps. Foto: Eve - stock.adobe.com Oktober/November 2026


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Rockstar Energy launcht Mocktails Der Getränkehersteller erweitert sein Sortiment um eine alkoholfreie Mocktail-Range. Die drei neuen Sorten Mojito, Piña Colada und Berry Spritz verbinden bekannte Cocktail-Geschmacksrichtungen mit der Funktionalität eines Energy-Drinks und richten sich an Shopper, die auf soziale Anlässe ohne Alkohol setzen. Erhältlich sind die Varianten im 330-Milliliter-Format. Hintergrund der Einführung ist laut Unternehmen die steigende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen mit Erlebnischarakter. Die Range richtet sich vor allem an junge Erwachsene mit hoher Social-Media-Affinität. Begleitet wird der Launch von der ersten gemeinsamen Kampagne mit der Düsseldorfer Agentur HeimatTBWA sowie von Aktivierungen im Handel, über den Tiktok-Shop und durch Sampling-Aktionen. Insgesamt sind 100.000 kostenlose Testprodukte geplant, um Reichweite und Probierkontakte zu erhöhen. Am POS sorgen große, auffällig designte Displays für Aufmerksamkeit. Die aufmerksamkeitsstarken Displays präsentieren die neuen Rockstar Energy Mocktails. Foto: PepsiCo

Kleiner Feigling versüßt den Advent Mit mehreren saisonalen Aktionen bereitet Waldemar Behn die Marke Kleiner Feigling auf das Weihnachtsgeschäft vor. Seit Kurzem sind eine neue Special-Edition, der Adventskalender sowie eine On-Pack-Aktion in den Handel. Den Auftakt machte im September die Special-Edition Salty Lakritz. Die Sorte kombiniert den bekannten Likör mit einer salzigen Lakritz-Note und wird in der 0,5-Liter-Flasche angeboten. Sie ist nur erhältlich, solange der Vorrat reicht. Dann folgte der Kleiner-Feigling-Adventskalender. In der Verpackung in Flaschenform befinden sich 24 Kleinflaschen aus zwölf Sorten. Sechs Geschmacksrichtungen, darunter Espresso und Wild Berry Tonic, gibt es ausschließlich im Kalender. Am POS wird der Adventskalender in einem aufmerksamkeitsstarken Display präsentiert. Eine weitere Aktion startet am 1. Oktober. Bis zum Jahresende werden die 0,5-Liter-Flaschen mit einer Weihnachtsmütze als kostenlosem On-Pack ausgestattet. Der Kleiner-Feigling-Adventskalender bringt 24 Kleinflaschen aus zwölf verschiedenen Sorten in den Handel. Foto: Waldemar Behn

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Winterzauber mit Anna und Elsa Mit einer saisonalen Sonderedition erweitert Valensina Kids sein Sortiment um einen Kinderpunsch im Design von Disneys „Die Eiskönigin“. Ab September ist das Produkt für kurze Zeit in zwei Sorten erhältlich und wird von einem aufmerksamkeitsstarken Display im Handel begleitet. Die Special Edition umfasst einen hellen Kinderpunsch mit Apfel, Vanille und Zimt sowie einen roten Kinderpunsch auf Basis von Apfel, ­Holunderbeere, Sauerkirsche und schwarzer Johannisbeere. Für zusätzliche Aufmerksamkeit im Handel setzt Valensina Kids auf die Lizenz von Disney. Die Gestaltung mit den bekannten Figuren aus „Frozen“ soll insbesondere Familien ansprechen und die Sichtbarkeit erhöhen. Begleitet wird die Einführung von einer Social-MediaKampagne. Das Display im Design von Disneys „Die Eiskönigin“ setzt den Valensina Kids Kinderpunsch am POS in Szene. Foto: Valensina

Winterliche Klassiker im Glas Schwartau Samt greift für die kalte Jahreszeit typische Geschmacksnoten auf und bringt ab September 2026 drei limitierte Fruchtaufstriche in den Handel. Die Winter-Edition umfasst Kirsch à la gebrannte Mandel, Apfelstrudel sowie Himbeer à la Vanillekipferl. Damit verbindet die Marke bekannte Aromen aus der Weihnachtszeit mit Fruchtaufstrichen ohne Stücke und Kerne. Erhältlich sind die drei Varianten bis November im 270-Gramm-Glas. Für zusätzliche Sichtbarkeit am POS begleitet Schwartau die Einführung mit zwei saisonal gestalteten Displays. Ein kompakter Bodenaufsteller bietet Platz für 40 Gläser und ist für kleinere Zweitplatzierungen vorgesehen. Für größere Aktionsflächen steht eine Viertelpalette mit insgesamt 128 Gläsern zur Verfügung. Beide Varianten präsentieren alle drei Geschmacksrichtungen. Die winterlich gestalteten Displays rücken die drei limitierten Schwartau-Samt-Sorten am POS in den Mittelpunkt. Foto: Schwartau

80 Jahre Gurken aus dem Spreewald Spreewaldhof feiert sein 80-jähriges Bestehen mit einer bundesweiten Kampagne im Lebensmitteleinzelhandel. Dabei stehen eine Shopper-Promotion, eine limitierte Jubiläumsedition und verschiedene POS-Maßnahmen im Mittelpunkt. Bei der Aktion erhalten Shopper beim Kauf von drei Spreewald-Gurkengläsern und nach Hochladen des Kassenbons ein personalisierbares Jubiläumshandtuch. Begleitende Displays mit QR-Code verknüpfen die Platzierungen im Handel mit der digitalen Kampagne. Als Produktfokus erscheinen die Spreelinge im Jubiläumsdesign. Dazu passend führt Spreewaldhof außerdem die animierte Figur Gurki als dauerhaften Markenbotschafter ein. Sie soll künftig sowohl am POS als auch auf digitalen Kanälen eingesetzt werden. Ergänzt werden die Handelsaktivitäten durch Social Media, Influencer-Kooperationen, Produktsamplings und Out-of-Home-Werbung. Seit 1946 verarbeitet Spreewaldhof Gurken aus dem Spreewald und feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Foto: Spreewaldhof Oktober/November 2026


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it. l l i F it. p i l F it. p i S

Foto: STI Group

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STi Group launcht Kampagne für nutribullet

Aus dem Regal – auf die Fläche

Dank auffälliger Farbe und integrierter Teststation kommt kaum ein Shopper am Display für den nutribullet Flip vorbei. Die aufmerksamkeitsstarke Zweitplatzierung – designt und umgesetzt von der STI Group – sorgt für Bewegung am POS.

ie Marke nutribullet wurde 2003 in Los Angeles gegründet. Seit nunmehr sechs Jahren gehört sie zur De’Longhi-Gruppe und hat in dieser Zeit ihre internationale Präsenz stetig ausgebaut. Neben tragbaren Mixern erweitern mittlerweile auch Entsafter, Standmixer und Heißluftfritteusen das Portfolio. Mit dem neuen nutribullet Flip kommt Bewegung an den POS: Der tragbare Mixer verbindet einen gesunden Lifestyle mit unkomplizierter Ernährung und einer praktischen Kühlhaltefunktion. Damit das innovative Produkt im Elektrofachhandel nicht im Regal untergeht, wurde es kurzerhand selbst zum aufmerksamkeitsstarken Markenbotschafter. In auffälligem Pink, in überdimensionaler Produktform und mit integrierter Tester-Station zieht das Display am POS die Blicke auf sich. Die Zweitplatzierung, die Markenwerte und Markenwirkung von nutribullet miteinander verbindet, wurde von der STI Group entwickelt. Wie genau dies gelungen ist und welche Herausforderungen die Kampagne mit sich brachte, darüber sprach display mit Markus Emrich, Senior Trade Marketing Manager De’Longhi Deutschland, und Sabine Reis, European Account Manager STI Group. DISPLAY: Bei dem nutribullet Flip handelt es sich um ein innovatives Produkt. Hatte dies auch Auswirkungen auf die Gestaltung des Displays? MARKUS EMRICH: Vorrangig ging es bei der Promotion darum, Sichtbarkeit zu schaffen, also raus aus der Reihe – rein in den Gang! Für die junge, sportliche Zielgruppe sollte das neue Produkt auffällig und leicht verständlich präsentiert werden. Der POS diente dabei als wichtigster Touchpoint für den erklärungsbedürftigen und innovativen Mixer. Um die Produktvorteile einfach und sichtbar zu kommunizieren und die Kunden von dem neuen Produkt zu überzeugen, sollte der Flip-Mixer prominent platziert und die Markenbotschaft klar kommuniziert werden. DISPLAY: Wie würden Sie die Core Values der Marke beschreiben? >>

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„Für die junge, sportliche Zielgruppe sollte das neue Produkt auffällig und leicht verständlich präsentiert werden. Der POS diente dabei als wichtigster Touchpoint für den innovativen Mixer.“ Markus Emrich, Senior Trade Marketing Manager De’Longhi Deutschland Foto: De‘Longhi

>> MARKUS EMRICH: Die Marke nutribullet steht für gesunde Ernährung, die schnell und vor allem unkompliziert in jeden Alltag integriert werden kann. Als Lieblingsbegleiter für den Sommer unterstützt der nutribullet Flip als tragbarer Mixer mit Kühlhalte-Funktion einen gesunden Lifestyle. DISPLAY: Wie konnte dies auf das Display übertragen werden? SABINE REIS: Die trendige POS-Lösung aus Wellpappe ist perfekt auf die Markenbotschaft abgestimmt. Das pinkfarbene Design bringt den sportlichen Lifestyle in den Elektrofachhandel und macht bereits von Weitem neugierig auf das neue Produkt. Als übergroßer Nachbau übernimmt die Lösung die Formsprache des mobilen Mixers. Abgerundete Seiten und auffälliges Color-Coding sorgen für einen authentischen und verständlichen Auftritt. Auf Augenhöhe finden Shopper eine Tester-Station, die den Mixer zum Anfassen präsentiert, Vertrauen aufbaut und die Produktvorteile schnell, einfach und klar kommuniziert.

Der tragbare Mixer für unterwegs: Fill it. Flip it. Sip it. Foto: De‘Longhi

DISPLAY: Wie viele Produkte werden präsentiert? MARKUS EMRICH: Das Display bietet Platz für

zwölf Geräte. Die Mixer werden in drei verschiedenen Trendfarben übersichtlich und direkt zum Mitnehmen präsentiert.

rung mit Fernwirkung beweist, dass Wellpappe selbst im anspruchsvollen Consumer-Electronics-Handel neue Maßstäbe setzen kann. Das strapazierfähige Material garantiert Formstabilität und einen eleganten Auftritt am POS zugleich.

DISPLAY: Welches Material haben Sie für das

Display gewählt? SABINE REIS: Das Display besteht aus FSC-zertifizierter Wellpappe. Diese Premiuminszenie-

DISPLAY: Das Display steht ausschließlich in Elektrofachmärkten. Gab es besondere Herausforderungen, die bei diesem Distributionskanal beachtet werden mussten?

STi Group Die STI Group steht wie kein anderes Unternehmen für Pioniergeist im Packaging. Seit mehr als 140 Jahren prägt das Familienunternehmen den Verpackungsmarkt und realisiert innovative und kreative Lösungen für seine Kunden. Als starker Partner mit exzellenter Beratungskompetenz, bestem Service und maximal effizienten Prozessen ist die STI Group ein ganzheitlicher Problemlöser, der Komplexität reduziert und ein einmaliges Kauferlebnis schafft.

MARKUS EMRICH: Nein, es gab keine besonderen Herausforderungen. Nur die Einschränkung, dass das Display eine maximale Höhe von 1,60 Metern nicht überschreiten darf. DISPLAY: Das Display ist in der Optik dem Mixer nachempfunden. Warum haben Sie sich für genau dieses Design entschieden? MARKUS EMRICH: Das Display präsentiert sich als Markenbotschafter für nutribullet: leicht, elegant und unkompliziert. Die auffällige, pinke Farbe zieht eine sportlich affine Zielgruppe an, die Wert auf einen bestimmten Lifestyle legt. Das Design in übergroßer Produktform mit abgerundeten Seitenflächen simuliert den mobilen Mixer selbst und macht neugierig. Die Tester-Station kommuniziert die Produktvorteile an die Shopper und schafft Vertrauen in das neue Produkt.

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„Die trendige POS-Lösung aus Wellpappe ist perfekt auf die Markenbotschaft abgestimmt. Das pinkfarbene Design bringt den sportlichen Lifestyle in den Elektrofachhandel und macht bereits von Weitem neugierig auf das neue Produkt.“ Sabine Reis, European Account Manager STI Group Foto: STI Group

DISPLAY: Wer hat die Designidee entwickelt? MARKUS EMRICH: Die STI Group hat uns während des gesamten Projekts ganzheitlich betreut – von den ersten Konzepten über die Beratung zu Material, Grafik und Konstruktion bis hin zum finalen Design, zur Produktion und zur Auslieferung.

Das Display sorgt dank auffälligem Design und ausdrucksstarker Farbe für einen gelungenen POSAuftritt. Foto: De‘Longhi

DISPLAY: Gab es begleitende Maßnahmen neben der Aktivierung am POS? MARKUS EMRICH: Wir haben den Mixer mit einer Social-Media-Kampagne gelauncht. Hierbei wurde das Produkt in mehreren Wellen von Influencer-Gruppen getestet und in ihren Alltag integriert. DISPLAY: Wie wurde das Display ausgeliefert? SABINE REIS: Die Displays wurden fertig bestückt als kompakte Einheit für den Elektrofachhandel ausgeliefert. Aufbau und Bestückung erfolgten über das Lager von De’Longhi. Vor Ort musste das Verkaufspersonal nur die Haube abziehen, den Deckel hochklappen und das Testprodukt einsetzen und schon konnte es losgehen. DISPLAY: Wie viele Displays wurden versendet? MARKUS EMRICH: Insgesamt 250 Stück. DISPLAY: Welche Ziele hat nutribullet neben dem Launch mit der POS-Aktion verfolgt? MARKUS EMRICH: Zum einen wollten wir die Markenbekanntheit steigern und zum anderen die Marktführerschaft im Bereich Portable Blenders im Kanal Elektrofachmärkte erlangen. Dies ist uns mit dieser Aktion gelungen.

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DISPLAY: Wie viel Zeit wurde für die Umsetzung – von der Planung bis zum Roll-out benötigt? SABINE REIS: Vom ersten Briefing über Designentwürfe, Entwicklung und Produktion bis hin zu Konfektionierung und Auslieferung der fertigen Displays in den Handel vergingen circa zehn Wochen. DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch!

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nutribullet Als Wegbereiter der Personal-Blender-Kategorie steht nutribullet seit der Gründung im Jahr 2003 in Los Angeles für smartes Design, hohe Qualität und alltagstaugliche Lösungen rund um eine bessere Ernährung. Mit über 80 Millionen Nutzerinnen und Nutzern weltweit macht das Unternehmen gesunde Ernährung einfach, zugänglich und genussvoll. Seit 2020 ist nutribullet Teil der De’Longhi Group und verbindet dadurch internationale Präsenz mit innovativer Produktentwicklung. Neben Personal Blendern umfasst das Portfolio heute auch Entsafter, Standmixer und Heißluftfritteusen – für mehr Vielfalt und unkomplizierte Möglichkeiten, gesunden Lebensstil in den Alltag zu integrieren.


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Das Display vermittelt Sommergefühl am POS. Foto: Jean&Len

Jean&Len bringt Sonnenbrillen an den POS

re m Som ling fee

Stylische Promotion Sichtbarkeit und die Möglichkeit zum Ausprobieren sind für Impulsprodukte wie Sonnenbrillen wichtige Kriterien am POS. Genau diese erfüllt das Display von Jean&Len, das gemeinsam mit Brohl Wellpappe entwickelt wurde.

sind wir schon lange erfolgreich mit unserer Sonnenpflege. Vor etwa einem Jahr entstand daraus die Idee, das Thema Sonne weiterzudenken und unser Sortiment um Sonnenbrillen zu erweitern. DISPLAY: In welchem Zeitraum waren die Displays im Handel verfügbar?

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it rund 779 Sonnenstunden zählte der Sommer 2026 laut Deutschem Wetterdienst zu den fünf sonnigsten Sommern seit Beginn der Aufzeichnungen 1951. Perfektes Timing also für die erste Sonnenbrillenkollektion von Jean&Len, die im Juni erfolgreich bei dm platziert wurde. Mit Namen wie „Monaco“, „Palma“ oder „Riviera“ vermittelten die Sonnenbrillen Urlaubsgefühl und zogen so die Aufmerksamkeit der Shopper auf sich. Für das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Krauchenwies war die Aktion ein gelungener Einstieg in eine neue Produktkategorie. Dazu hat auch das aufmerksamkeitsstarke Display beigetragen, das von Brohl Wellpappe entwickelt wurde. Wie die Sonnenbrillen erfolgreich am POS platziert werden konnten und warum sich Shopper sowohl in naher als

auch in ferner Zukunft auf weitere Displays von Jean&Len und Brohl Wellpappe freuen können, verraten Hannah Lussu, Senior POS Manager von Jean&Len, und Oliver Dresel, Key Account Manager bei Brohl Wellpappe, im Interview mit display. DISPLAY: Jean&Len ist als Kosmetikunternehmen gegründet worden, bietet mittlerweile aber auch andere Lifestyle-Produkte an. Was hat Sie dazu bewogen, Ihr Sortiment auch um Sonnenbrillen zu erweitern? HANNAH LUSSU: Wir stehen mittlerweile auch dafür, immer wieder neue Warengruppen auszuprobieren. Unser Sortiment ist sehr breit aufgestellt und reicht von Kosmetik bis hin in den Home- und Baumarktbereich. Gleichzeitig

HANNAH LUSSU: Es war eine saisonale Aktion für den Sommer, die wir hoffentlich im nächsten Jahr wiederholen können. Die diesjährige Aktion startete im Juni und war zunächst für vier Wochen geplant. Da das Wetter zu Beginn nicht überall mitgespielt hat, durften wir das Display in einigen Filialen zwei Wochen länger stehen lassen. Mit den ersten richtigen Sommertagen zog der Abverkauf dann deutlich an und am Ende waren wir nahezu ausverkauft. DISPLAY: In welchen Märkten wurden die Displays aufgestellt? HANNAH LUSSU: In diesem Jahr wurde das Display in 1.642 dm-Filialen platziert. Besonders schön war, dass wir für die Aktion einen eigenen Standort bekommen haben und die Son-

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nenbrillen dort mit einem eigenständigen Display inszenieren konnten. Aktuell pitchen wir das Konzept auch bei weiteren Drogerien und hoffen, es im nächsten Jahr noch breiter im Handel platzieren zu können. DISPLAY: An welchen Plätzen am POS wurde das Display platziert? HANNAH LUSSU: Die Platzierung war je nach Fi-

liale unterschiedlich. Überwiegend stand das Display an einem Gondelkopf, teilweise aber auch auf den Inspirationstischen. Häufig wurde es dabei mit weiteren Sonnenprodukten kombiniert, sodass das Thema Sommer und Sonne als Ganzes inszeniert wurde.

OLIVER DRESEL: Logistisch war vor allem wichtig, die kratzempfindlichen Musterbrillen zu schützen. Selbstverständlich durften diese auch nicht verrutschen oder herausfallen, sodass das Display ohne weiteren Aufwand am POS platziert werden konnte. Hierfür haben wir in der Umverpackung einen optimalen Transportschutz entwickelt. Stabilitäts- oder Gewichtsthemen hatten wir infolge des geringen Gewichts der Sonnenbrillen weniger. DISPLAY: Aus welchem Material besteht das

Sonnenbrillen-Display?

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OLIVER DRESEL: Das Display besteht komplett aus Wellpappe und verfügt über drei bedruckte Spiegel aus Glas. DISPLAY: Wie lange hat die Entwicklung des Displays gedauert, von der ersten Idee bis zur Platzierung am POS? HANNAH LUSSU: Ungefähr 44 Wochen. DRESEL: Wir haben natürlich nicht durchgehend daran gearbeitet, sondern hatten zwischenzeitlich einige, teilweise auch längere Ab>>

DISPLAY: Welche Ziele wurden mit der Platzierung verfolgt? HANNAH LUSSU: Es war ein ganz toller Test, um zu prüfen, wie Sonnenbrillen von uns im Handel angenommen werden. Die ganze Idee kam mit dem Gedanken, dass wir einfach sehr schöne Sonnenbrillen in den Handel bringen möchten, die man sonst eher von höherpreisigen Marken bekommt. Zunächst stand das Produkt im Mittelpunkt, bevor wir mit dem Display angefangen haben. Darauf aufbauend haben wir uns überlegt, wie die Schachteln in das Display gepackt werden und wie eine kompakte Gestaltung umgesetzt werden könnte. Gerade Sonnenbrillen sind ein sehr emotionales Produkt: Man möchte sie anprobieren und direkt sehen, wie sie wirken. Dafür braucht es am POS die entsprechende Fläche. Deshalb haben wir Spiegel direkt in das Display integriert, sodass man verschiedene Modelle unkompliziert ausprobieren und den passenden Look für sich finden kann. Unsere Sonnenbrillen wie „Audrey“ oder „Riviera“ erzählen jeweils eine eigene Geschichte und stehen für ein bestimmtes Lebensgefühl. Genau das wollten wir auch am POS transportieren und gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, die Brillen direkt anzuprobieren. Da bei dm nicht immer ein Spiegel in unmittelbarer Nähe ist, haben wir diesen direkt in das Display integriert. So entstand eine kleine eigene Welt, in der man die verschiedenen Modelle entdecken und direkt ausprobieren kann.

Auf dem Display werden die verschiedenen Sonnenbrillenmodelle von Jean&Len in Kartons präsentiert. Foto: Jean&Len

DISPLAY: Wie groß ist das Display? HANNAH LUSSU: Es ist in der Tiefe circa 25 Zentimeter, in der Breite 64 Zentimeter und in der Höhe 44 Zentimeter. Es steht auf dem obersten Regal der Gondel und aufgrund seiner Größe füllt es das Regal vollständig aus und ist damit auch sehr auffällig. DISPLAY: Das Display wurde bereits voll bestückt ausgeliefert. Inwieweit hatte das Auswirkungen auf die Logistik?

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„Es war ein toller Test, um zu prüfen, wie Sonnenbrillen von uns im Handel angenommen werden.“ Hannah Lussu, Senior POS Manager Jean&Len Foto: Jean&Len

Jean & Len 2013 gründete Leonard, besser bekannt als „Len“, Jean&Len mit einer klaren Vision: Das Beste aus Natur und Labor vereinen und die Lücke zwischen traditioneller Naturkosmetik, die oft in der „Öko“-Ecke der Drogerie verstaubt, und wirksamer, stylisch designter Pflege schließen. Den Anfang machten Shampoos für Kinder ohne Silikone, Parabene oder tierische Inhaltsstoffe. Seitdem hat sich das Sortiment und damit auch die Idee hinter Jean&Len weiterentwickelt und aus dem ursprünglichen Pflege-Fokus ist ein ganzes Lifestyle-Universum gewachsen, mit Home-Produkten, Textilien, Geschenkewelten und mehr. Immer mit demselben Gedanken, dass gute Pflege und schöne Accessoires nicht die Welt kosten müssen. Heute ist Jean&Len in über 8.000 Filialen von dm, Rossmann, Müller, BUDNI und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich, dazu im Online-Shop und im Flagshipstore in Köln.


M A R K E N & K A M PAG N E N

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stimmungsphasen mit allen Beteiligten.

DISPLAY: Gab es bei der Konzeption des Displays besondere Herausforderungen zu meistern? OLIVER DRESEL: Jede Sonnenbrille ist anders. Daher mussten wir für die Musterbrillen jeweils eine andere Befestigung finden. Hinzu kam, dass die Originalbrillen erst im letzten Drittel des Entwicklungsprozesses zur Verfügung standen. Gleiches galt für die Boxen der Sonnenbrillen. Hier gab es von Prototyp zu Prototyp auch durchaus mal maßliche Abweichungen. So mussten wir zur Sicherheit ein wenig „Spiel“ einbauen. Beides war für alle Partein etwas tricky, da minimale Änderungen oft zu einem größeren Umbau geführt haben. Die Zwischenschritte und den aktuellsten Stand haben wir regelmäßig präsentiert und mussten diesen dann abschließend nochmals auf die Originalprodukte anpassen.

„Logistisch war vor allem wichtig, die kratzempfindlichen Musterbrillen zu schützen.“ Oliver Dresel, Key Account Manager Brohl Wellpappe Foto: privat

Dank der großen Spiegel an der Seite können Shopper direkt sehen, wie sie mit den Sonnebrillen aussehen. Foto: Jean&Len

Herausfordernd war außerdem der Schutz der Spiegel. Gerade bei den großen seitlichen Exemplaren, die in L-Form gestaltet sind, bestand die Gefahr, dass sie beim Transport beschädigt werden. Hier konnten wir aber mittels diverser Transporttests eine sichere Lösung entwickeln.

dreht für die Musterentwicklung. Auch auf diesem Platz, den wir bekommen haben, so viele Sonnenbrillen plus Muster und Kommunikationsfläche hinzubekommen, war schon eine besondere Herausforderung, die einige Runden gebraucht hat.

Ein weiterer Punkt war, in Einklang mit den sich hin und wieder verändernden Größenvorgaben, ausreichend Platz zur Auszeichnung der Modelle zu schaffen. Für die Kundinnen und Kunden sollte die Zuordnung von Muster- und Verkaufsbrille eindeutig und intuitiv sein. Gleichzeitig war Zielsetzung, ein Display zu gestalten, das trotz der beachtlichen Größe leicht und offen wirkt. Durch die Kombination zahlreicher Maßnahmen ist dies gelungen.

DISPLAY: Mit welchen begleitenden Maßnahmen wurde die Kampagne unterstützt?

HANNAH LUSSU: Gerade weil Sonnenbrillen ein Produkt sind, das wir vorher noch nicht im Portfolio hatten, haben wir viele Runden ge-

HANNAH LUSSU: Der Launch wurde über unsere eigenen Kanäle wie Social Media und Newsletter begleitet, zusätzlich gab es Social-MediaContent von dm. Marketing ist bei uns bereits früh in die Produktentwicklung eingebunden, sodass Produkt, Verpackung und Präsentation am POS für sich sprechen. Dass das funktioniert hat, zeigen nicht nur die Abverkaufszahlen: Besonders gefreut hat uns, dass das Display von vielen Influencern auf TikTok und Instagram entdeckt und geteilt wurde und so vollkommen organisch zusätzliche Aufmerksamkeit entstanden ist.

Brohl Wellpappe Packaging & Display

DISPLAY: Sind für die Zukunft weitere gemeinsame Projekte geplant?

Brohl Wellpappe GmbH & Co. KG ist ein führender Anbieter in der Verpackungsindustrie. Als mittelständisches Familienunternehmen mit fünf Standorten in Deutschland und den Niederlanden entwickelt und produziert Brohl Wellpappe hochwertige Verkaufsverpackungen und Displays aus Well- und Vollpappe. Brohl Wellpappe deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: vom In-house-Verpackungs- und Displaydesign über die Herstellung und Verarbeitung der Wellpappe bis hin zur Logistik – einschließlich Lagerung und Co-Packing. Das Unternehmen bietet alle relevanten Druckverfahren an, darunter Offsetdruck, Flexodirektdruck und Digitaldruck, sowie Veredelungen wie Heiß- und Kaltfolieprägungen, Folienkaschierungen, UV-Lack etcetera. Ein Team von 25 Designern entwickelt individuelle Verpackungs- und Displaylösungen, die perfekt auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Im Jahr 2025 erzielte Brohl Wellpappe einen Umsatz von 115 Millionen Euro und beschäftigte rund 700 Mitarbeiter. Das Unternehmen wird in der siebten und achten Generation von der Familie Boltersdorf geführt.

HANNAH LUSSU: Wir haben aktuell noch viele spannende Projekte in unterschiedlichen Kategorien in der Pipeline. Mit Brohl Wellpappe arbeiten wir schon lange und sehr eng zusammen und haben bereits zahlreiche Projekte gemeinsam umgesetzt. Gerade unser Displaybereich nimmt richtig Fahrt auf: Bis Ende des Jahres werden noch einige neue Displays folgen und gemeinsam mit Brohl bringen wir dabei auch weitere Kategorien an den POS. DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch.

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© Png Hub Generiert mit KI stock.adobe.com

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Der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche belief sich 2025 auf knapp

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Milliarden Euro Quelle: Zentralverband der Heimtierbranche e.V.

Wie Heimtierprodukte am POS Aufmerksamkeit gewinnen

Tierisch viel Potenzial In 43 Prozent der deutschen Haushalte lebt mindestens ein Haustier. Dies macht Deutschland zu einem der wichtigsten Heimtiermärkte Europas. Für Marken wird der POS damit zur Bühne, auf der Verpackungen, Displays und Emotionen über den Kauf entscheiden.

eri t m Hei arkt m Oktober/November 2026

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eutschland ist ein Land der Heimtiere. Im Jahr 2025 lebten hier laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Skopos, die im Auftrag des Zentralverbands der Heimtierbranche e.V. (ZZF) ausgeführt wurde, 33,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel. Zusätzlich gab es zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. In 43 Prozent der deutschen Haushalte lebte mindestens ein Heimtier. Die Katze ist dabei weiterhin das beliebteste Heimtier der Deutschen. 15,7 Millionen Katzen lebten 2025 laut ZZF in 24 Prozent der Haushalte. Auf Platz zwei folgten die Hunde mit 10 Millionen Tieren, die in jedem fünften Haushalt vertreten waren. Hinzu kamen 4,4 Millionen Kleintiere und 3,3 Millionen Ziervögel. Außerdem gab es 2,1 Millionen Aqua>>


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Foto: FrameFlex/peopleimages.com – stock.adobe.com

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>> rien, 1 Million Gartenteiche mit Zierfischen und 1 Million Terrarien. Damit ist der deutsche Heimtiermarkt nicht nur groß, sondern auch bemerkenswert vielfältig. Während die Katze ihren Alltag häufig zwischen Fensterbank, Sofa und Futternapf organisiert, benötigt der Hund Futter, Leinen, Pflegeprodukte, Spielzeug und nicht selten eine eigene Reiseausstattung. Kleintiere brauchen Einstreu, Käfigzubehör und speziell abgestimmte Nahrung. Ziervögel wiederum bringen nicht nur Farbe, sondern auch einen eigenen Bedarf an Futter, Beschäftigung und Haltungssystemen in den Handel. Bedeutung für den Handel Die wirtschaftliche Bedeutung dieser tierischen Mitbewohner ist laut ZZF erheblich. Der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche belief sich 2025 auf knapp 7 Milliarden Euro. Davon entfielen gut 5,3 Milliarden Euro auf den stationären Fach- und Lebensmitteleinzelhandel. Der Online-Handel steuerte gut 1,5 Milliarden Euro bei. Darüberhinaus wurden 134 Millionen Euro mit Wildvogelfutter umgesetzt. Der Markt profitiert von einer besonderen emotionalen Beziehung. Hunde und Katzen gelten für viele Menschen längst als Familienmitglieder. Ihr Futter wird nicht mehr ausschließlich nach dem Preis ausgewählt, sondern nach Zutaten, Verträglichkeit, Herkunft

33,4 Millionen

Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel leben in Deutschlands Haushalten. Quelle: Zentralverband der Heimtierbranche e.V.

und dem individuellen Bedarf des Tieres. Das erklärt auch, weshalb der Heimtiermarkt in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten vergleichsweise stabil bleibt. Viele Tierhalter sparen eher an eigenen Ausgaben als an der Versorgung ihres Tieres. Aus einem einfachen Futtermittel wird dann ein Produkt für Gesundheit, Fürsorge und Lebensqualität. Am POS muss diese emotionale Dimension sichtbar werden. Wenn das Regal zur Bühne wird Im stationären Handel konkurrieren zahlreiche Marken um die Aufmerksamkeit der Kunden. Das gilt besonders für stark frequentier-

te Produktgruppen wie Katzen- und Hundefutter, Snacks, Katzenstreu oder Pflegeartikel. Die reine Platzierung im Regal reicht häufig nicht aus, um ein Produkt aus der Masse hervorzuheben. Verpackungen und Displays müssen Orientierung bieten, Interesse wecken und im richtigen Moment einen Kaufimpuls auslösen. Die klassische Zweitplatzierung spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein Produkt, das nicht nur im Standardregal, sondern zusätzlich auf einer Verkaufsinsel, an einem stark frequentierten Gang oder im Kassenbereich auftaucht, erhält eine zweite Chance auf Wahrnehmung. Für Marken ist das besonders interessant, wenn ein saisonaler Anlass oder eine Produkteinführung kommuniziert werden soll. Im Herbst lassen sich Nahrungsergänzungen, Pflegemittel oder wärmende Accessoires in Szene setzen. Zur Weihnachtszeit verwandeln sich Snacks und Spielzeuge in Geschenkideen für tierische Familienmitglieder. Verpackungen sprechen für die Marke Am POS ist die Verpackung häufig der erste direkte Kontakt zwischen Kunde und Produkt. Sie muss innerhalb weniger Sekunden vermitteln, was sich darin befindet, für welches Tier das Produkt gedacht ist und welchen konkreten Vorteil es bietet. Im Heimtierbereich kommt hinzu, dass die Verpackung eine doppelte Zielgruppe anspricht: den Menschen als Käufer und das Tier als eigentlichen Nutzer. Oktober/November 2026


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Die emotionale Bildsprache ist deshalb besonders wirkungsvoll. Ein entspannter Hund, eine neugierige Katze oder ein aufmerksam blickender Wellensittich schaffen unmittelbar einen Bezug zur Lebenswelt der Shopper. Gleichzeitig darf das Bild nicht die sachlichen Informationen verdrängen. Angaben zur Fütterung, zu Inhaltsstoffen und zur Anwendung müssen gut lesbar bleiben. Eine wichtige Rolle spielt auch die Haptik. Matte Oberflächen, partielle Lackierungen, strukturierte Materialien und hochwertige Verschlüsse können den wahrgenommenen Produktwert erhöhen. Ob diese Veredelung sinnvoll ist, hängt jedoch vom Produkt und vom Vertriebsweg ab. Eine Premiumverpackung für kleine Snacks hat andere Anforderungen als ein schwerer Sack Trockenfutter. Zwischen Beratung und Erlebnis Der Online-Handel hat den Heimtiermarkt verändert. Gut 1,5 Milliarden Euro Umsatz

wurden 2025 online erzielt, wie der ZZF mitteilt. Im Internet lassen sich Preise vergleichen, Bewertungen lesen und Produkte bequem nach Hause bestellen. Der stationäre Handel muss deshalb andere Stärken ausspielen: Beratung, Verfügbarkeit, sinnliche Wahrnehmung und unmittelbare Produkterlebnisse. Ein gut gestalteter POS kann genau diese Vorteile sichtbar machen. Kunden können Verpackungen in die Hand nehmen, Verschlüsse prüfen, Größen vergleichen und sich beraten lassen. Displays strukturieren das Sortiment und schaffen Themenwelten, die online nur eingeschränkt nachgebildet werden können. Digitale Elemente können diese Erfahrung ergänzen. QR-Codes auf Verpackungen oder Displays führen zu weiterführenden Informationen, Fütterungsempfehlungen oder Herkunftsnachweisen. Bildschirme können kurze Anwendungshinweise zeigen. Wichtig ist, dass die digitale Ebene einen konkreten Nutzen bietet und nicht lediglich zusätzliche Reize erzeugt.

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Ein QR-Code ohne relevante Information bleibt Dekoration. Die Zukunft der Verkaufsförderung im Heimtiersegment liegt somit nicht in einem einzelnen Gestaltungselement. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Verpackung, Display, Information und Emotion. Ein Produkt muss auffallen und Vertrauen schaffen, ohne mit unbelegten Versprechen zu arbeiten. Und es muss die Bedürfnisse des Tieres ebenso ernst nehmen wie die Erwartungen seines Halters. Der deutsche Heimtiermarkt bietet dafür ein außergewöhnlich großes Spielfeld. Millionen Katzen, Hunde, Kleintiere und Ziervögel sorgen für kontinuierliche Nachfrage. Ihre Halter investieren in Ernährung, Gesundheit, Beschäftigung und Komfort. Wer diese Nachfrage am POS überzeugend übersetzt, schafft mehr als Sichtbarkeit. <<

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umdasch The Store Makers und Kölle Zoo

Ladenbau für Tierbedarf Auf rund 665 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnete Kölle Zoo Ende Juli im österreichischen Gralla seine 29. Filiale. Für die Umsetzung der Shop-Equipment-Lösungen zeichnet umdasch the Store Makers verantwortlich – von der Fertigung bis zur Montage vor Ort.

Harald Kahapka, Senior Project Manager umdasch The Store Makers

© Foto: umdasch The Store Makers

Foto: umdasch The Store Makers

DISPLAY: Welche Lösungen sorgen dafür, dass der Ladenbau im anspruchsvollen Zoofachhandel funktional, robust und flexibel bleibt?

DISPLAY: Welche Anforderungen von Kölle Zoo standen bei der Entwicklung des Store-Konzepts im Mittelpunkt? HARALD KAHAPKA: Das Store-Konzept stammt von Kölle Zoo und stellt insgesamt das Einkaufserlebnis für Tierhalter und Tierhalterinnen in den Mittelpunkt. Unsere Aufgabe bestand darin, die Designvorgaben in funktionale, produzierbare und für den täglichen Betrieb flexible Ladenbaulösungen zu übersetzen. Dabei galt es insbesondere, Funktionalität und Emotionalität miteinander zu verbinden. Modulare Regalsysteme bilden die funktionale Basis der Warenpräsentation und werden durch individuell gefertigte Möbel und Verkleidungselemente aus Holz ergänzt. Beschriftungen und Grafiken in der dritten Ebene, dem Bereich oberhalb der Regalierung, unterstützen zusätzlich die Orientierung und schaffen eine emotionale, markentypische Atmosphäre. DISPLAY: Wie gelingt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Tierhaltern zu berücksichtigen und gleichzeitig ein emotionales Einkaufserlebnis zu bieten? HARALD KAHAPKA: Der Store gliedert das umfangreiche Sortiment in unterschiedliche, klar erkennbare Sortimentswelten für Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel sowie Aquaristik und Terraristik. Dadurch finden sich Kunden und Kundinnen schnell zurecht und können gezielt

in die für sie relevante Produktwelt eintauchen. Gleichzeitig laden gezielt inszenierte Präsentationsflächen dazu ein, Neuheiten und saisonale Produkte zu entdecken. Einen besonderen Akzent setzt die Station für BARF-Futter im Eingangsbereich. Sie vermittelt Marktcharakter und unterstützt gemeinsam mit den eingesetzten Holzelementen die natürliche und emotionale Atmosphäre des Stores. DISPLAY: Was waren die größten Herausforderungen bei der Realisierung des Projekts? HARALD KAHAPKA: Eine der zentralen Herausforderungen bestand darin, die standardisierten, modularen Regalsysteme mit den individuell gefertigten Holzelementen zu einer gestalterisch und funktional stimmigen Gesamtlösung im Store zu verbinden. Gleichzeitig mussten die Designvorgaben so übersetzt werden, dass die Lösungen wirtschaftlich produziert, effizient montiert und später flexibel im täglichen Betrieb eingesetzt werden können. Ein großer Vorteil bei der Umsetzung war daher auch die räumliche Nähe: Die von uns verantworteten Regalsysteme und Möbel wurden rund fünf Kilometer vom Kölle-Zoo-Store entfernt an unserem Produktionsstandort in Leibnitz gefertigt und anschließend durch unsere Montageteams vor Ort installiert. Dadurch konnten Schnittstellen reduziert, Abstimmungen vereinfacht und die Komplexität im Projektablauf gering gehalten werden.

HARALD KAHAPKA: Die Basis bilden modulare Regalsysteme, die sich durch flexibel positionierbare Haken und Warenträger an unterschiedliche Produktgrößen und Warengruppen anpassen lassen. Damit kann die Warenpräsentation auch auf zukünftige Sortimentsveränderungen reagieren, ohne dass die grundlegende Ladenbaustruktur verändert werden muss. Diese Modularität und Anpassungsfähigkeit war ein wesentlicher Bestandteil der von uns realisierten Ausstattung. Gleichzeitig verbindet die Kombination aus standardisierten Regallösungen und individuell gefertigten Elementen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität mit einer eigenständigen, auf die Marke Kölle Zoo zugeschnittenen Gestaltung. DISPLAY: Inwiefern unterscheidet sich die Einrichtung für einen Tierbedarfstore im Vergleich zu anderen Handelsformaten? HARALD KAHAPKA: Eine Besonderheit des Zoofachhandels liegt in der großen Bandbreite des Sortiments: Unterschiedliche Produktgrößen, Gewichte und Warengruppen müssen innerhalb eines Stores übersichtlich und flexibel präsentiert werden. Entsprechend wichtig sind anpassungsfähige und robuste Ladenbaulösungen. Bei Kölle Zoo kommt dazu die bewusste Verbindung von funktionaler Standardregalierung mit individuell gefertigten Möbeln und Verkleidungselementen aus Fichtenholz. So entsteht trotz des umfangreichen Sortiments ein natürliches und hochwertiges Look & Feel, das bereits beim Betreten des Stores einen einladenden Eindruck vermittelt. <<

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> Heimtierbedarf am POS Sehen Sie auf den nächsten Seiten eine Übersicht über gelungene POS-Lösungen zum Thema Heimtierbedarf. Die dargestellten Beispiele wurden in den vergangenen Monaten vom display-Team recherchiert. In jeder Ausgabe legt display den Fokus auf eine bestimmte Produktgruppe oder einen bestimmten POS. In der nächsten Ausgabe befasst sich display mit dem Thema Schokolade & Pralinen. Hinweise und Fotomaterial von außergewöhnlichen Zweitplatzierungen und Displays können Sie gerne an redaktion@display.de senden.

Pedigree Health Support BESONDERHEITEN: Das Pedigree Display besticht durch seine innovative Struktur. Es kategorisiert die funktionalen Produkte von Pedigree in vier Themen: Zahnpflege, Immunsystem, Verdauung und Gelenke. Ein Farbleitsystem sorgt für einfache Navigation. Visueller Hero ist ein XXL-Cut Out der bekannten Dentastix-Produkte, flankiert vom Pedigree Crowner mit Logo und springendem Hund, der durch den LEDFlash eine starke Fernwirkung erzielt. Das selbstdarstellende Display ermöglicht eine flexible Platzierung der Produkte auf bis zu vier Viertel-Paletten unter dem torartigen Aufbau. Ein besonderes Element ist die Kategorienavigation: Beim Herausziehen erscheinen die Alleinstellungsmerkmale der jeweiligen Produktkategorie. MATERIAL: Wellpappe HERSTELLER: Future 4 – Anzeige –

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Nestlé Purina BESONDERHEITEN: Das 3D-Objekt auf dem Display-Topper zieht Shopper bereits aus der Ferne an und sticht in Verbindung mit der außergewöhnlichen Form des Displays aus der Masse heraus. Das Display ist eine Einstofflösung aus Wellpappe und kann somit einfach über den Altpapier-Recycling-Kreislauf entsorgt werden. Da es bereits befüllt im Handel ankommt, ist der Aufwand für die Mitarbeitenden auf der Fläche außerdem relativ gering. Das Display greift die pyramidenartige Form der Katzenfutter-Produkte auf und setzt die sie im Handel eindrucksvoll in Szene. Gleichzeitig präsentiert die Zweitplatzierung die drei verschiedenen Katzenfuttersorten durch die farbliche Visualisierung der Regalböden klar strukturiert und ermöglicht somit eine einfache Orientierung sowie leichten Zugriff auf die Produkte von allen Seiten. MATERIAL: Wellpappe HERSTELLER: DS Smith

Hundetankstelle BESONDERHEITEN: Hier steht ein praktischer Service für Tierhalter im Mittelpunkt. Die Tiertrinkstation von VKF Renzel verfügt über zwei eingelassene Edelstahlnäpfe und stellt Hunden frisches Wasser zur Verfügung. Der erhöhte Sockel sorgt für einen sicheren Stand. Optisch ist die Station in Schwarz sowie hellen Blau- und Grüntönen gehalten. Eine große Rückwand mit Hundemotiv erklärt die Funktion auf einen Blick. Piktogramme und kurze Hinweise betonen Sauberkeit, Hygiene und die verwendeten Materialien. MATERIAL: Materialmix HERSTELLER: VKF Renzel

Gim Cat Snack-Pasten BESONDERHEITEN: Das neue Gim Cat Bodendisplay für H. von Gimborn inszeniert die neuen Snack-Pasten für Katzen in zwei attraktiven Geschmacksrichtungen. Die großzügigen Produktflächen greifen das Verpackungsdesign auf und schaffen mit Markenlogo, Produktabbildungen und aufmerksamkeitsstarken Botschaften eine hohe Sichtbarkeit am POS. Die offene Konstruktion ermöglicht einen schnellen Produktzugriff und eine übersichtliche Präsentation der Tuben. Ergänzt wird das Display durch ein hochformatiges Topschild. Die aufmerksamkeitsstarke Gestaltung rückt die neuen Snack-Pasten in den Fokus der Shopper und unterstützt Impulskäufe am POS. MATERIAL: Wellpappe HERSTELLER: Knappe + Lehbrink

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Whimzees Kausnacks BESONDERHEITEN: Offene Schütten prägen die Warenpräsentation des Whimzees-Displays und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf die Produkte. Angeboten werden verschiedene Zahnpflege-Kausnacks für Hunde, darunter Zahnbürsten, Stix und Reisknochen in mehreren Größen. Die überwiegend weiße Gestaltung mit grünen Akzenten greift den natürlichen Markenauftritt auf. Der Topper kommuniziert den Nutzen der Produkte schon von Weitem. An den Seiten des Displays können zusätzlich Produktbeutel angebracht werden. MATERIAL: Wellpappe

Futterhaus infoständer BESONDERHEITEN: Als freistehende Informationssäule bietet das Display von VKF Renzel auf kleiner Grundfläche viel Platz für Prospekte und weitere Infomaterialien. Transparente Halterungen in unterschiedlichen Formaten sind auf mehreren Seiten angebracht und ermöglichen eine übersichtliche Bestückung sowie einfache Entnahme. Die schwarze Oberfläche mit horizontaler Lamellenstruktur wirkt schlicht. Silberfarbene Kanten setzen dezente Akzente. Der gelbe Kopfbereich mit der Aufschrift „Lust auf tierische Infos?“ macht den Zweck der Säule sofort erkennbar. MATERIAL: Materialmix HERSTELLER: VKF Renzel

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Good Boy BESONDERHEITEN: Der im Comic-Stil gestaltete Topper sorgt schon von Weitem für Aufmerksamkeit. Das hellblaue Design verleiht dem Good-Boy-Display einen freundlichen und spielerischen Charakter. Auf vier Trays werden unterschiedliche Hundesnacks übersichtlich angeboten. Das Display besteht aus Wellpappe und ist im Viertel-Paletten-Format designt. MATERIAL: Wellpappe

Gravur vor Ort BESONDERHEITEN: Technik und Warenpräsentation werden bei diesem schlanken Display miteinander verbunden. Hier können Anhänger für Hunde und Katzen direkt vor Ort mit einer individuellen Gravur versehen werden. Seitlich ergänzen zahlreiche kleine Zubehörartikel an Haken das Angebot. Die Gestaltung in Weiß, Dunkelblau und heller Holzoptik wirkt reduziert und modern. Dank seines kompakten Designs lässt sich das Display überall im Markt positionieren. MATERIAL: Materialmix

Miamor BESONDERHEITEN: Natürliche Beigetöne treffen bei diesem MiamorDisplay auf schwarze Markenflächen und türkisfarbene Akzente. Die Gestaltung unterstreicht den hochwertigen Eindruck und stellt die Katze deutlich in den Mittelpunkt. Präsentiert werden verschiedene Sorten Katzennassfutter in kleinen Dosen. Die einzelnen Trays sind unterteilt und trennen die verschiedenen Sorten voneinander. Auf dem Topper finden zusätzlich Informationen über Produkteigenschaften und Neuheiten Platz. MATERIAL: Wellpappe

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A K T u E L L E M ED LD G E Nz Au S DEM BEREiCH i SuPN L AyS ENE D i S P L AyS z E N E

Comm-Tec

40-jähriges Jubiläum Die Geschichte von Comm-Tec begann 1986 als spezialisierter Distributor für Präsentations- und Medientechnik, wobei technische Beratung, Planung, Schulungen sowie Preund After-Sales-Services bereits früh zu Teilen des Leistungsangebotes wurden. Auf diese Weise entwickelte sich das Unternehmen zu einem verlässlichen Partner für Hersteller, Fachhändler und Systemintegratoren und baute sein Portfolio kontinuierlich entlang der Anforderungen der Partner und des ProAV-Marktes weiter aus. Die Integration der internationalen Unternehmensgruppe unter der Marke Exertis AV im Jahr 2021 stellte einen wichtigen Meilenstein der Unternehmensgeschichte dar. Seit Anfang des Jahres firmiert das Unternehmen wieder als Comm-Tec und knüpft damit bewusst an seine Wurzeln an und stärkt seine Position als spezialisierter Value-Add-Partner für professionelle AV-Lösungen in der DACH-Region sowie in Mittel- und Osteuropa. Comm-Tec feiert 40-jähriges Unternehmensbestehen. Foto: ink drop – stock.adobe.com

Reo

Auszeichnung mit Stevie Gold Award Die digitale Verpackungsplattform reo ist bei den German Stevie Awards 2026 mit Gold ausgezeichnet worden. In der Kategorie Klimaschutz & Nachhaltigkeit erhielt das Unternehmen den Preis als „Green-Tec-Lösung des Jahres“. Im Mittelpunkt steht ein Konzept für Kosmetikverpackungen, das bestehende Pfandautomaten im Handel für die Rückgabe nutzt. Marken können dabei weiterhin individuell gestaltete Verpackungen einsetzen, die über Data-Matrix-Codes in das System eingebunden werden. Die Jury hob insbesondere die Verbindung von Marken, Handel und bestehender Rücknahme-Infrastruktur hervor. Auch die unabhängige Validierung durch das Fraunhofer-Institut floss in die Bewertung ein. Seit November 2025 wird das Konzept in München mit Handelspartnern und Marken wie lavera, Kneipp, Santé und Logona erprobt. Im Juni 2026 kam Heilbronn als zweite Modellregion hinzu. Mehr über das reo-Konzept lesen Sie auf den Seiten 40 und 41 der aktuellen display-Ausgabe. Ausgezeichnet: Mit reo wird die leere Shampoo-Flasche vom Wegwerfprodukt zum Ausgangspunkt eines neuen Kreislaufs. Foto: reo

Antalis

Nächste Übernahme

Speidel Verpackungen gehört künftig zu Antalis. Foto: Antalis

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Mit der Akquisition von Speidel Verpackungen setzt Antalis seinen strategischen Wachstumskurs im Bereich individueller Verpackungskonzepte konsequent fort. Speidel Verpackungen wurde 1981 gegründet und ist auf maßgeschneiderte Verpackungslösungen fokussiert. Dabei konzentriert man sich auf die Verwendung von Wellpappe und Schwerwellpappe in Kombination mit Holz- und Schaumstoffmaterialien. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus unterschiedlichen Industriezweigen, darunter Medizintechnik, Maschinenbau, Metallverarbeitung und Automobilindustrie. Mit rund 60 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen aus Illingen nahe Stuttgart im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von fast 17 Millionen Euro. Speidel Verpackungen ist bereits das zweite Unternehmen, das Antalis innerhalb weniger Monate akquiriert hat: Erst im April wurde Hein Verpackungen übernommen.

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Bekannte Marken setzen seit vielen Jahren auf Knappe + Lehbrink Fotos: Knappe + Lehbrink

30 Jahre Knappe + Lehbrink

Vom Mut, neu zu denken Seit nunmehr 30 Jahren fertigt Knappe + Lehbrink Lösungen für den POS. Zeit, einen Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens zu werfen, das sich durch Mut und Innovationsgeist auszeichnet und bis heute erfolgreich in der Branche agiert.

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as vor dreißig Jahren als Zwei-MannProjekt startete, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer echten Erfolgsgeschichte und zu einem Unternehmen, das auch heute noch allen Widrigkeiten zum Trotz gewinnbringend am Markt besteht: Mehr als 150 Mitarbeiter sind mittlerweile für den Display- und Verpackungshersteller Knappe + Lehbrink an drei verschiedenen Standorten tätig. Auf rund 10.500 Quadratmetern wird produziert, konfektioniert und gelagert. Doch zurück zu den Anfängen: Oliver Lehbrink und Klaus Knappe gründeten vor 30 Jahren in einem EinraumBüro die Knappe + Lehbrink POS-Managing OHG, ohne wohl auch nur zu ahnen, was sich

daraus im Laufe der Zeit entwickeln sollte. Als reiner Display- und Werbeartikelhandel erstreckte sich das damalige Angebot über Werbeartikel und POS-Lösungen aus Wellpappe, Kunststoff, Holz und Metall. Doch schon wenige Jahre später änderte sich das Kerngeschäft des Unternehmens hin zur Produktion von Displays und Verpackungen aus Wellpappe und Karton. Im Jahr 1999 kam die Umfirmierung in Knappe + Lehbrink Promotion GmbH. 2003 wurde die erste Maschine zur eigenen Fertigung von Displays und Verpackungen angeschafft. Seit 2009 ist Simone Knappe Geschäftsführerin an der Seite von Oliver Lehbrink. Gemeinsam führen sie heute ein Unter-

nehmen, das über einen hochmodernen Maschinenpark verfügt und zu den erfolgreichsten der Branche zählt. Doch wie gelingt es, ein Unternehmen über mehrere Jahrzehnte gewinnbringend im Markt zu etablieren – trotz Lieferengpässen, Fachkräftemangel und anderen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten? Die Antwort lautet: Mut – Mut neue Wege einzuschlagen, Mut etwas zu riskieren und zu investieren, Mut umzudenken und neu zu denken. Alte Strukturen aufbrechen Im Jahr 2016 etablierte Knappe + Lehbrink ein Lean Management, das einen wichtigen Meilenstein des Unternehmens markiert und Oktober/November 2026


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Oliver Lehbrink und Simone Knappe stellen gemeinsam die Weichen für weitere erfolgreiche 30 Jahre in der Displayproduktion. Foto: Hanna Retz

Vielseitig präsentiert sich Knappe + Lehbrink: Neben Displays und Verpackungen aus Wellpappe sowie Vollkarton werden auch POS-Lösungen aus Stoff umgesetzt. Fotos: Knappe + Lehbrink

wesentlich zum heutigen Erfolg des Displayherstellers beiträgt. Unternehmensstrukturen wurden aufgebrochen, das Produktportfolio überdacht und angepasst. Der Mut diesen Schritt zu gehen, hat sich ausgezahlt. Die umfangreiche Material- und Wertstromanalyse und die verschiedenen Prozessoptimierungen waren von Erfolg gekrönt. Hohe Qualität zeichnet die Arbeit von Knappe + Lehbrink aus, ebenso eine Liefertreue von 99 Prozent und eine sehr geringe Reklamationsquote von weniger als 0,7 Prozent. Ebenfalls 2016 wurde die Produktionsfläche mit einem Neubau um 2.840 Quadratmeter erweitert. Kaum acht Jahre später kamen nochmals 4.000 Quadratmeter Oktober/November 2026

hinzu. Im Jahr 2025 erfolgte die Übernahme des Braunschweiger Displayherstellers pod mit einer Produktionsfläche von 4.000 Quadratmetern. In Bad Oeynhausen kaufte Knappe + Lehbrink ein Lager- und Produktionsgebäude von rund 3.500 Quadratmetern hinzu und investierte am Standort Bünde in zwei neue Digitaldruckanlagen. Allein im Jahr 2025 führte dies laut Unternehmensangaben zu einem Investitionsvolumen von sieben Millionen Euro. Einsatz, der sich auszahlt Neben Mut und Innovationsgeist ist es auch der unermüdliche Einsatz, der die beiden

Geschäftsführer Simone Knappe und Oliver Lehbrink auszeichnet. Auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung für den Druckbereich fuhr Lehbrink ein Jahr lang durch Europa, schaute sich verschiedene Druckmaschinen unterschiedlicher Hersteller an und traf letztlich bei Durst auf das, was er suchte: eine Bogendigitaldruckmaschine mit integrierter Robotik. Dass es sich dabei um eine noch nicht in der Praxis erprobte Betaversion handelte, störte den Unternehmer nicht. Im Gegenteil: In enger Zusammenarbeit mit Durst wurden Anpassungen vorgenommen, um die Maschine exakt auf die Bedürfnisse des Displayherstellers zuzuschneiden. Mit Erfolg: Die Maschine ist seit Anfang des Jahres im Einsatz (display berichtete in Ausgabe 3/2026) und ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit. Doch nicht nur Investitionswille und Innovationsgeist stellen Weichen für die Zukunft eines Unternehmens. Verlässliche Mitarbeiter und ein gutes Unternehmensklima tragen wesentlich dazu bei. Und auch dessen sind sich Simone Knappe und Oliver Lehbrink durchaus bewusst. Das Geschäftsführerteam freut sich über eine geringe Fluktuation. Die langjährigen Beschäftigten wurden und werden zu Fachkräften ausgebildet, in deren Know-how die Kunden ihr Vertrauen setzen. Für die Zukunft planen Simone Knappe und Oliver Lehbrink, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, den Mut zu haben, Bestehendes zu hinterfragen, um neue Chancen frühzeitig zu erkennen. Denn die vergangenen 30 Jahre zeigen: Wer bereit ist, neu zu denken, schafft eine Grundlage für nachhaltigen Erfolg. <<


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Wiederverwerten statt wegwerfen: Die Displays kommunizieren das reo-Projekt am POS schon von Weitem. Foto: POS Standards

POS Standards setzt Kampagne für reo am POS um

Beauty-Verpackung mit Pfand

Mit reo wird die leere Körperpflegeverpackung vom Wegwerfprodukt zum Ausgangspunkt eines neuen Kreislaufs. Aufmerksamkeitsstarke Displays machen die innovative Rückgabe­aktion im Handel sichtbar und laden zum Mitmachen ein.

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as geschieht eigentlich mit einer leeren Shampooflasche, wenn sie ihren Dienst getan hat? In den meisten Fällen endet ihr Weg im Recycling oder in der Verbrennungsanlage. Doch warum sollte eine Verpackung nicht dort zurückgegeben werden können, wo Shopper auch leere Getränkeflaschen abgeben? Genau hier setzt reo an. Das Heilbonner Startup führte ein Verpackungsrücknahmesystem ein, um zu zeigen, dass zirkuläre Verpackungslösungen auch im Bereich Personal Care funktionieren können – frei nach dem Motto: „Cash statt Trash“. Dabei können Shopper leere Körperpflege-Verpackungen in bestehende Leergutautomaten in verschiedenen Märkten einwerfen und erhalten einen Pfandbon in Höhe von 29 Cent. So soll ein funktionierender Verpa-

ckungskreislauf entstehen. Zugleich können wertvolle Daten über den gesamten Lebenszyklus der Gebinde erhoben werden etwa für das Category Management, CO2-Bilanzen oder den Einsatz von Rezyklaten. Damit diese Idee im hektischen Alltag sichtbar wird, hat POS Standards ein aufmerksamkeitsstarkes Display entwickelt. Im Gespräch mit display berichten Florian Mayr, Director Marketing & Communication reo, und Ralf Vogelsang, Geschäftsführer POS Standards, von dem gemeinsamen Projekt. DISPLAY: Worum geht es genau bei dem Projekt? FLORIAN MAYR: reo macht Zurückgeben so einfach wie Wegschmeißen. Das klingt banal, ist es aber natürlich nicht: Jedes Jahr landen al-

„Für das aktuelle Pilotprojekt kam Wellpappe zum Einsatz. Für einen flächendeckenden Roll-Out ist ein Materialmix aus Kunststoff und Pappe in der Entwicklung.“ Ralf Vogelsang, Geschäftsführer POS Standards Foto: POS Standards

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lein in Deutschland etwa 400 Millionen Einweg-Shampooflaschen entweder im Recycling oder werden ‚thermisch verwertet‘ – wir alle wissen, was das heißt. Da dachten wir uns: Wie wäre es, wenn man die Körperpflege-Verpackung in Zukunft einfach in die bestehenden Leergut-Automaten – in denen bislang nur Mehrweg-Bier- und Einweg-Plastikflaschen landen – einwerfen kann? reo sammelt, sortiert, analysiert, reinigt und übergibt die dann wieder frei gegebene Verpackung dem Befüller: Kreislaufwirtschaft statt lineares Wirtschaften. DISPLAY: Welche Marken beteiligen sich an der

Aktion? FLORIAN MAYR: Aktuell sind ungefähr 90 unterschiedliche Artikel der vier NaturkosmetikBrands Santé, Lavera, Kneipp und Logocos bei reo im Umlauf. Das ist deshalb wichtig, weil unser System als einziges keine Standard-Gebinde benötigt, sondern den Marken-Shape – also die Flaschen-Form oder auch die Art des Etiketts – als markenbildendes Element belässt. Marken müssen also nicht ihre ikonische und durch massive Werbespendings iterativ entwickelte Brand Language ändern, um in einem Mehrweg-System funktionieren zu können. DISPLAY: Welche Key Visuals beinhaltet reo und wie wurden diese auf das Display übertragen?

RALF VOGELSANG: Da wir für die Firma reo und Geschäftsführerin Steffanie Rainer schon früher andere Projekte umgesetzt haben, konnten wir dieses Pilotprojekt inklusive vorab-Weißmuster durch die optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten, innerhalb von vier Wochen umsetzen und die Displays ausliefern. DISPLAY: Welche Materialen kamen zum Einsatz?

„Unser System benötigt als einziges keine StandardGebinde. Marken müssen so ihre Brand Language nicht ändern, um in einem Mehrweg-System funktionieren zu können.“ Florian Mayr, Director Marketing & Communication reo Foto: reo

FLORIAN MAYR: Unser reo-Marketing arbeitet konzeptionell-strategisch komplett inhouse, dazu engagieren wir spezialisierte freelanceDesigner, die schon länger im Pool sind. In diesem engagierten Team ist alles in Eigenleistung entstanden: Kreation, Adaption, Media, roll-out, PR, Social Media für unser Motto „Cash statt Trash!“ Die Umsetzung vom Entwurf bis zur Reinzeichnung ging in zwei Phasen: Entwurf und Layout-Abstimmung, danach Proof und Reinzeichnung. Wir setzen auf Wiedererkennungswert und haben unsere aktuelle Kampagne, die wir parallel auch in einer OOH-Plakatwerbung geschaltet haben, in Wording und Key Visuals komplett adaptiert. Wir bauen darauf, dass über Mehrfachkontakte wie Radiospot, Großfläche, Social Media und wordof-mouth die frohe Botschaft transportiert wird: „Du bekommst 29 Cent als Pfandbon geschenkt bei Abgabe einer leeren Verpackung in die bereitstehenden Leergut-Automaten.“ RALF VOGELSANG: Für die Aktion ist ein Display in den reo-Farben entstanden. Auf dem Topper und an den Seiten des Displays wird die Aktion aufmerksamkeitsstark beworben und kurz erklärt. Zusätzlich gibt es einen Einschub für Infozettel. Drei große Trays bieten Platz für die unterschiedlichen Produkte. DISPLAY: Wie viel Zeit wurde für Planung, Rea-

lisierung, Produktion und Roll-out des Displays benötigt? Die Displays stehen in Kaufland-Märkten in Heilbronn und München sowie zusätzlich in den Bio-Märkten Voll Corner in der bayerischen Hauptstadt. Foto: reo Oktober/November 2026

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RAINER VOGELSANG: Für das aktuelle Pilotprojekt kam Wellpappe zum Einsatz. Für einen flächendeckenden Roll-Out ist ein Materialmix aus Kunststoff und Pappe in der Entwicklung. Durch unser großes Materialspektrum, das Kunststoff, Pappe, Holz, Metall sowie Kunststoffgranulate aus nachwachsenden Rohstoffen beinhaltet, ist es uns möglich auf fast jeden Kundenwunsch einzugehen oder dem Kunden beratend zur Seite zu stehen. DISPLAY: In welchen Märkten wurden die Displays aufgestellt? FLORIAN MAYR: Aktuell befinden sich unsere aufmerksamkeitsstarken neuen Displays im Rollout in Märkten in München und Heilbronn. Dabei kooperieren wir mit Kaufland. In München zusätzlich mit dem regionalen BioChampion Voll Corner, um das Konzept auch im Fachhandel zu testen. Über diese Anzahl Märkte und Kundinnen-Kontakte haben wir genug Empirie, um belastbare Aussagen über Akzeptanz und Wirkmächtigkeit unseres Ansatzes treffen zu können, also beispielsweise Umsatzentwicklung durch Zweitplatzierung im Bereich langsamdrehender FMCG. Auch die Unterschiedlichkeit urban und rural und damit abweichendes Nutzungsverhalten ist für uns und alle beteiligten Marken aussagekräftig in der Analyse. DISPLAY: Wie viele Displays wurden versendet? FLORIAN MAYR: Für das Pilotprojekt haben wir eine zweistellige Anzahl individuell anfertigen lassen. Iteratives Optimieren auf die Bedarfe im Projektscope war wichtig: Höhen, Tiefen, Stabilität, Materialeinsatz etc. Dazu eine verständliche Aufbau-Dokumentation. Hier ist POS Standards Display GmbH in Person Herr Vogelsang ein perfekter Kooperationspartner mit Expertise, Erfahrung und zielorientierter Herangehensweise, die unserem Tempo sehr entgegen kommt. DISPLAY: Wie lange läuft das Projekt? FLORIAN MAYR: Der Projektscope ist in Phase eins bis Ende Oktober geplant. Danach setzen wir uns mit den beteiligten Kooperationspartnern von Marken- und Retailseite zusammen, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Ziel ist der flächendeckende Rollout. DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch!

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Die langlebige POS-Lösung sorgt für eine hochwertige Anmutung und hält zugleich den Belastungen des täglichen Einsatzes stand. Foto: isenberg

isenberg setzt Projekt für Allison um

Marken brauchen eine Bühne

Hochwertige Produkte bedürfen einer Präsentation, die ihre Qualität sichtbar und erlebbar macht. Das aktuelle Displayprojekt von isenberg und Allison zeigt, wie Material, Konstruktion und Markeninszenierung am POS zu einer stimmigen Lösung verbunden werden können.

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erade am POS entscheidet sich, wie Produkt, Marke und Präsentation zusammenspielen. Aufmerksamkeit allein reicht dabei oftmals nicht aus. Bei hochwertigen Produkten muss auch das Umfeld die gewünschte Wertigkeit transportieren. Das gilt besonders für Permanentdisplays, die über längere Zeit im Handel eingesetzt werden und entsprechend robust, funktional und gestalterisch überzeugen müssen. Wie bei dem individuellen Display aus Holz von isenberg, das Kinderwagen der Marke Allison in verschiedenen Märkten aufmerksamkeitsstark in Szene setzt.

Bei diesem Projekt wurde deshalb besonderer Wert auf eine langlebige Konstruktion gelegt. Der Werkstoff Holz unterstützt die hochwertige Anmutung und muss zugleich den Belastungen des täglichen Einsatzes standhalten. Für isenberg ist die Materialwahl Teil des Gestaltungskonzepts. Zum Einsatz kommen unter anderem Massivholz, Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Glas und Textilien sowie, je nach Projekt, Metallkomponenten. „Ein Materialmix schafft Wertigkeit und setzt Premiumprodukte ins Rampenlicht“, beschreibt Geschäftsführer Michael Porst den Ansatz des Unternehmens. Auch

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Beleuchtung und markenspezifische Gestaltungselemente können integriert werden. Damit greift isenberg ein Thema auf, das auch in der Fachwelt diskutiert wird: Material ist nicht nur konstruktives Mittel, sondern Teil der Markenkommunikation. In Fachmagazinen wird die Hochwertigkeit der eingesetzten Materialien als wichtiger Erfolgsfaktor am POS hervorgehoben. Entscheidend ist, dass Materialwahl, Markenimage und Produktwert zusammenpassen. Die Erfahrung mit solchen Lösungen reicht bei isenberg weit zurück. Das Unternehmen wurde 1750 als klassische Schreinerei gegründet. Im Jahr 1962 wurden Warenpräsentationen in das Portfolio aufgenommen. Aus dem Handwerksbetrieb entwickelte sich schrittweise ein Produktionsunternehmen, das klassische Holzverarbeitung mit Konstruktion, CNC-Technik, Serienfertigung und Montage verbindet. Zu Oktober/November 2026


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den Auftraggebern im Displaybereich zählen heute unter anderem Allison und Paulmann sowie namhafte Baumärkte. Vom Prototyp bis zum Rollout Die Fertigung selbst ist nur ein Teil des Projekts. Von der technischen Planung über 3DVisualisierung und Prototypenbau bis zur Serienproduktion lassen sich viele Schritte im eigenen Haus abbilden. Auch Vormontage, Konfektionierung, Bestückung und Versand gehören zum Leistungsspektrum. Bei größeren Rollouts können die Displays bis in die einzelnen Märkte geliefert werden. Moderne CNC-, Zuschnitt- und Kantenbearbeitung schafft die Voraussetzungen, Einzelanfertigungen ebenso wie größere Serien wirtschaftlich umzusetzen. Gerade bei länger eingesetzten Displays rückt neben Konstruktion und Gestaltung ein weiterer Aspekt stärker in den Fokus: die Nutzungsdauer. Nachhaltigkeit zählt heute zu den prägenden Entwicklungen am POS. Unter den sogenannten 6 R, Reduce, Reuse, Recycle, Rethink, Refuse und Repair, werden Permanentdisplays zunehmend modular, langlebig und wiederverwendbar gedacht. Für Hersteller bedeutet das, Materialeinsatz, Konstruktion, Transport und spätere Nutzung früh gemeinsam zu betrachten. „Das Sustainable Retail Barometer 2026 zeigt, dass knapp sieben von zehn Befragten in Deutschland Nachhaltigkeitskriterien bei Kaufentscheidungen berücksichtigen. Gleichzeitig konkurrieren solche

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Aspekte weiterhin mit klassischen Faktoren wie Preis und Nutzen. Für den Displaybau bedeutet das: Ressourcen müssen bewusster eingesetzt werden, ohne Stabilität, Wirkung und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren“, unterstreicht Porst. Kundenbedürfnisse flexibel umsetzen Parallel verändert die Digitalisierung die Kommunikation auf der Verkaufsfläche. Klassische Displays werden dadurch nicht zwangsläufig ersetzt. Vielmehr wachsen physische Warenpräsentation und digitale Kommunikation zunehmend zusammen. Materialien, Beleuchtung und digitale Inhalte können stärker miteinander verknüpft werden. Für Hersteller wie isenberg erweitert das die Anforderungen an die Warenpräsentation. Ein Display soll zum Markenbild passen, im täglichen Einsatz funktionieren und sich flexibel in unterschiedliche Verkaufssituationen integrieren lassen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt stark vom Produkt ab: Ein Kinderwagen benötigt eine andere Bühne als eine Leuchte, ein Werkzeug oder ein schweres Baumarktprodukt. Das Allison-Projekt zeigt beispielhaft, wie sich traditionelle Materialkompetenz und moderne Produktionsmöglichkeiten verbinden lassen. Aus der Schreinerei von 1750 ist ein Fertigungsunternehmen geworden, das individuelle POS-Lösungen vom Prototyp bis zum Rollout umsetzen kann und bei dem Material, Konstruktion und Warenpräsentation von Beginn an zusammengedacht werden. <<

„Ressourcen müssen bewusster eingesetzt werden, ohne Stabilität, Wirkung und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren.“ Michael Porst, Geschäftsführer isenberg Foto: isenberg

Reduce, Reuse, Recycle, Rethink, Refuse und Repair – Nachhaltigkeit ist heute ein wichtiger Faktor am POS. Permanentdisplays werden zunehmend modular, langlebig und wiederverwendbar gedacht. Foto: isenberg Oktober/November 2026


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Levi Pack stellt Displays für unterschiedliche Marken her. Foto: Levi Pack

Levi Pack

Vom Küchentisch zum Global Player

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Lydia Schuller hat in Hamburg mit Levi Pack einen Verpackungsspezialisten aufgebaut, der heute vom Flow Pack bis zum fertigen Display alles aus einer Hand liefert. Wie belastbar diese Versprechen ist, zeigte zuletzt eine Barwagen-Aktion mit 50 LKW in einer Woche.

E

s gibt Gründungsgeschichten, die man sich merkt. Die von Lydia Schuller gehört dazu: mitten in einer Scheidung, mit einem kleinen Baby unter dem Tisch, in einer Branche, die bis heute stark männlich geprägt ist, gründete sie vor 13 Jahren Levi Pack. Die Zweifel kamen nicht von ihr selbst, sondern von außen — schlicht, weil die Branche bis heute eine Männerdomäne ist: „Mädchen, komm in drei Jahren wieder, wenn du Fuß gefasst hast. Mehr als 300 Kilometer Wellpappe fährst du sowieso nicht“, bekam sie beim Start zu hören. Ihr An-

satz von Anfang an: „Geht nicht, gibt‘s nicht.“ Heute liefert das Unternehmen mit Sitz in der Hansestadt Hamburg an Kunden weltweit und hat sich in einem besonders anspruchsvollen Nischensegment einen Namen gemacht: „Ich würde schon sagen, ich bin die Caviar Packaging Queen“, sagt Schuller. Alles aus einer Hand Das Leistungsspektrum von Levi Pack liest sich wie ein Verzeichnis der Verpackungsindustrie: Tragetaschen, Shelf-Ready-Trays, Faltschach-

„Wir wollen den Kunden mit einem unkomplizierten Ansatz zufriedenstellen — alles aus einer Hand.“ Lydia Schuller, CEO Levi Pack Foto: Levi Pack Oktober/November 2026


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teln, pharmazeutische Verpackungen, Doypacks und Beutel, Versandverpackungen, Magnetboxen, E-Commerce-Boxen, Transportverpackungen, Food-Verpackungen, flexible Verpackungslösungen, metallische Etiketten und Geschenkboxen. Dazu kommt der komplette POS-Display-Bereich — von Bodenaufstellern über Thekenaufsteller bis hin zu Sechseckschütten und Werbesäulen — inklusive eigenem Designteam. Produziert wird an Standorten in Polen, der Ukraine und Litauen. Dabei kommen vorwiegend Wellpappe, Vollpappe und weiteren Recyclingmaterialien zum Einsatz. Gedruckt wird im Offset-, Flexo- und Digitaldruck, alle gängigen Veredelungsmechanismen sind möglich. Was Levi Pack von klassischen Verpackungsherstellern unterscheidet, ist weniger das einzelne Produkt als das Prinzip dahinter: Verpackung wird nicht nach Warengruppen getrennt behandelt, sondern ganzheitlich gedacht. „Wir wollen den Kunden mit einem unkomplizierten Ansatz zufriedenstellen — alles aus einer Hand, vom Flow Pack über den Shelf-ReadyTray bis zum fertigen Display“, erklärt Schuller. Für den Kunden bedeutet das vor allem eines: weniger Kommunikation, mehr Zeitersparnis. Keine Korrespondenz mit mehreren Lieferanten, kein eigenes Preismonitoring — „weil wir den Bestpreis haben.“ Am Ende, sagt Schuller, spare der Kunde nicht in erster Linie Geld, sondern Zeit. „Die Verpackung von heute muss easy sein. Einfach zu bekommen.“

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stamm zählt vor allem der gute deutsche Mittelstand, daneben aber auch international bekannte Premium-Marken wie Beluga Vodka, Stock Spirits Group, Sausalitos und 9 Mile Vodka. Der Auslandsanteil liegt mittlerweile bei rund 40 Prozent. Zwischen Krise und Chance Dass die Branche seit einigen Jahren im Dauerwandel steckt, verschweigt Schuller nicht. Corona, Krieg und Inflation haben Rohstoffpreise unter Druck gesetzt — ein Effekt, der sich direkt in der Display-Produktion niederschlägt. Gleichzeitig sieht sie darin ebenso viele Chancen wie Herausforderungen: „In jeder Krise essen und trinken die Leute weiter.“ Mit rund 85 Millionen Menschen in Deutschland, die kaufen, verkaufen, verpacken, essen und trinken, bleibt der Grundbedarf an Verpackungslösungen für Konsumgüter aus ihrer Sicht stabil — Krise hin oder her. Der Blick nach vorn Für die kommenden Jahre hat sich Levi Pack vor allem eines vorgenommen: weiter wachsen und dabei deutlich digitaler werden. Kunden sollen künftig nicht nur Nachbestellungen per Klick auslösen können, sondern auch Druckfreigaben mit einem kurzen Klick erteilen und Unterlagen jederzeit und von überall herunterladen können. Auch die Produktentwicklung soll spürbar schneller werden. <<

Das Portolio von Levi Pack umfasst ebenfalls POS-Lösungen für die Kosmetikbranche. Foto: Levi Pack

Thematisch ist Levi Pack breit aufgestellt: Ein Schwerpunkt liegt im Premium-Segment, daneben bedient das Unternehmen ebenso das klassische Retail Packaging. Seit 13 Jahren liegt ein Schwerpunkt dabei auf Auspackerlebnissen und Wow-Effekten in der Zweitplatzierung — Verpackungen und Displays, die am POS zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen sollen. 50 Lkw in einer Woche Ein gutes Beispiel dafür, was das in der Praxis heißt, war ein Projekt, das die logistische Leistungsfähigkeit des Unternehmens auf die Probe gestellt hat: eine Barwagen-Aktion des Kunden Dovgan in die Lidl-Filialen. Innerhalb einer einzigen Woche stellte Levi Pack deutschlandweit 50 Lkw-Ladungen mit halben EuroPaletten-Displays bereit, die jeweils aus 56 Einzelteilen bestanden und just-in-time in den Filialen ankommen mussten. „Das war Logistik und Konstruktion im Grenzbereich“, so Schuller. Projekte dieser Größenordnung sind für Levi Pack inzwischen Tagesgeschäft — und ein Beleg für das Versprechen, das das Unternehmen seinen Kunden macht: Wenn im Handel kurzfristig eine Aktion ansteht, liefert Levi Pack auch innerhalb von zwei Wochen. „Man muss verstehen: Der Kunde und wir sitzen in einem Boot“, sagt Schuller. Das Ergebnis sei eine außergewöhnlich starke Kundenbindung: „Einmal Levi Pack, immer Levi Pack.“ Zum KundenOktober/November 2026

Levi Pack fertigt Displays für internationale Marken wie Beluga. Foto: Levi Pack


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Canon

zwölf neue Modelle Canon stellt die neue Generation seiner image Prograf TM- und TX-Serien vor und erweitert damit das Portfolio um zwölf neue Modelle für technische und professionelle Großformatdruckanwendungen. Eine neue Mattschwarztinte MBK mit hoher Dichte und eine weiterentwickelte Bildverarbeitung sorgen für eine präzisere Linienwiedergabe und eine verbesserte Detaildarstellung. Mit den neuen Systemen wird ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt, das von CAD-Zeichnungen über GIS-Karten und technische Dokumentationen bis hin zu Postern und POS-Materialien reicht. Die beiden Serien umfassen auch Lösungen mit Scanfunktion und verbinden hohe Druckqualität mit gesteigerter Produktivität.

Canon bringt eine neue Generation von Großformatdruckern auf den Markt. Foto: Canon

Agfa

Tauro-Familie erweitert Mit dem Jeti Tauri H3300 HS bringt Agfa eine hochmoderne Hybrid-UV-LED-Tintenstrahldruckmaschine auf den Markt. Diese vereint die robuste Zuverlässigkeit der Tauro-Familie mit der Technologie und den Erkenntnissen aus der gesamten Tauro-Produktpalette. Der Jeti Tauri H3300 HS bietet gleichbleibend hohe Bildqualität mit sanften Farbverläufen und neutralen Grautönen und dank des verbesserten Tintenflusses kräftige, ausdrucksstarke Farben. Wegen der einfach zu bedienenden Medienzuführungen ist ein problemloses Einlegen möglich. Hinzu kommt ein bedienerfreundliches, ergonomisches Design mit zwei Touchscreens und einer intuitiven Benutzeroberfläche.

Agfa erweitert die Produktpalette. Foto: Agfa

Mimaki

Drei neue Flachbettdrucker Mit dem Großformatdrucker JFX220-2515 sowie den beiden Kleinformatdruckern 200-3042 und UJF200-6042 macht Mimaki fortschrittlichen UV-Druck einfacher bedienbar und für Druckdienstleister leichter zugänglich. Die drei neuen Produkte kombinieren vereinfachte Workflows mit einem höheren Automatisierungsgrad und unterstützen damit effizientere und produktivere Druckprozesse. Zudem sind sie mit der neuesten Generation der RIP- und Workflow-Management-Software von Mimaki ausgestattet, die ein verbessertes Auftragsmanagement und Funktionen zur automatischen Ausrichtung bietet.

Mimaki bringt einen neuen Groß- und zwei Kleinformatdrucker auf den Markt. Fotos: Mimaki

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Dank Kamera-unterstützung agieren die Laser von eurolaser besonders präzise. Foto: eurolaser

Mit der Technologie von eurolaser lässt sich eine Vielzahl von Motiven erstellen. Foto: eurolaser

Moderne Fertigung für Ladenbau und Displays

Flexibilität als Erfolgsfaktor am POS eurolaser bietet vielfältige Lösungen für die Herausforderungen des modernen POS und macht dabei deutlich, dass moderne Lasertechnologie mehr als „nur“ ein Schneidewerkzeug ist. Bestätigt wird das durch viele zufriedene Kunden.

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er POS entwickelt sich kontinuierlich weiter. Individuelle Markenauftritte, kürzere Kampagnenzyklen und nachhaltige Materialien stellen die Branche vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Qualität, Liefergeschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit. Unterschiedlichste Werkstoffe müssen effizient und in gleichbleibend hoher Qualität verarbeitet werden. Die eigentliche Herausforderung liegt heute jedoch weniger im Zuschnitt einzelner Bauteile als in der Beherrschung effizienter Ferti-

gungsabläufe. Der Markt verlangt flexible Produktionskonzepte, die eine konstant hohe Qualität gewährleisten und gleichzeitig wirtschaftlich arbeiten. Moderne Fertigungstechnologien entwickeln sich damit zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Vielfältige Herausforderungen Ob Shop-in-Shop-Systeme, Thekendisplays oder Schaufensterlösungen: Moderne POSKonzepte vereinen unterschiedlichste Werkstoffe. Acryl, Verbundplatten und nachhaltige Displaymaterialien stellen dabei jeweils eigene

en g n u Lös h Maß nac

Anforderungen an die Bearbeitung. Deshalb arbeitet eurolaser gemeinsam mit Materialpartnern wie 3A Composites daran, neue Werkstoffe unter realen Produktionsbedingungen zu testen. Verarbeiter erhalten dadurch validierte Bearbeitungsparameter und können innovative Materialien sicher und wirtschaftlich in ihre Produktion integrieren. Wie entscheidend Präzision für funktionierende Produktkonzepte ist, zeigt die Werkhaus Design + Produktion GmbH. Das Unternehmen entwickelt Displays, Regalsysteme und WohnOktober/November 2026


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Die Lasertechnologie lässt sich auch im Großformat anwenden. Foto: eurolaser

lösungen aus MDF und Holz. Grundlage ist ein patentiertes Stecksystem, das eine hohe Maßgenauigkeit aller Bauteile voraussetzt. Genau hier spielt die verschleißfreie Laserbearbeitung ihre Stärken aus und ermöglicht passgenaue Bauteile ohne Nachbearbeitung. „Die Lasertechnik von eurolaser fasziniert und inspiriert uns zu neuen Ideen schon seit 1998. Und das Beste ist: Hinterher setzen die Laser diese zum Teil wilden Ideen auch noch in reale Produkte um, tagtäglich und rund um die Uhr. Ich find‘s immer wieder klasse“, sagt Holger Danneberg, Gründer von Werkhaus.

möglicht die serielle Verarbeitung unterschiedlicher Jobs. Das reduziert Rüstzeiten, minimiert Fehlerquellen und erhöht die Produktivität. Wie groß das Potenzial solcher Prozesse ist, zeigt die Schweizer flagprint AG. Sie hat ihr Dienstleistungsportfolio mit einer eurolaser 3XL-3200 inklusive Position+ professional gezielt erweitert. „Durch die Installation des Scanner-Kamerasystems Position+ professional haben wir die Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Projekte unserer Kunden anzubieten“, erklärt Marc Brawand, Geschäftsführer und Inhaber der flagprint AG.

Neue Anforderungen Auch Soft Signage gewinnt am POS weiter an Bedeutung. Leuchtkästen, Spannrahmen und Banner schaffen aufmerksamkeitsstarke Markeninszenierungen, stellen jedoch hohe Anforderungen an den Zuschnitt. Bedruckte Textilien müssen konturgenau verarbeitet werden, ohne dass sich das Gewebe verzieht oder Schnittkanten ausfransen.

Zukunftssichere Produktion Neue Anwendungen sollen wirtschaftlich umgesetzt werden, ohne in zusätzliche Maschinen, Software oder Produktionsflächen zu investieren. Hier setzt das modulare Maschinenkonzept von eurolaser an. Laser-, Fräs- und Messerwerkzeuge lassen sich auf einer Plattform kombinieren und über dieselbe Bedienoberfläche steuern. Offene Schnittstellen, unterschiedliche Tischgrößen und nachrüstbare Systemkomponenten schaffen langfristige Investitionssicherheit. Hochwertige Komponenten und das bewährte Bewegungssystem des Schweizer Herstellers für innovative Schneidesysteme Zünd gewährleisten höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Materialtests sowie die anwendungsspezifische Beratung runden das Konzept ab.

Mit zunehmender Variantenvielfalt gewinnt die Automatisierung an Bedeutung. Kamerasysteme erkennen Druckkonturen automatisch und richten Schneiddaten präzise am Druckbild aus. Ergänzend ordnet Laserscout Jobident Bearbeitungsdaten per QR-Code automatisch dem jeweiligen Auftrag zu und erOktober/November 2026

Auch besondere Motive lassen sich mit der Technologie von eurolaser fertigen. Foto: eurolaser

Die Praxisbeispiele zeigen, dass moderne Lasertechnologie heute weit mehr ist als ein Schneidwerkzeug. Entscheidend sind Materialkompetenz, Prozesssicherheit, Automatisierung und ein flexibles Maschinenkonzept, das Unternehmen dabei unterstützt, neue Anwendungen wirtschaftlich umzusetzen. Welche Lösungen eurolaser darüber hinaus anbietet, präsentiert das Unternehmen im Herbst 2026 auf zwei Messen: Zunächst vom 12. bis 16. Oktober auf der Fakuma in Friedrichshafen (Halle 1, Stand S340), dann am 4. und 5. November auf der Advanced Engineering in Birmingham, England, (Halle 3, Stand N197). <<


A K T u E L L E M E L DL u EN Au S D E M B E R E i C H AN DG EN BAu L A D E N BAu

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Haribo

Neuer Shop in der Kölner innenstadt Haribo hat seinen ersten Shop in Köln eröffnet. Auf 150 Quadratmetern erwartet die Shopper ein umfassendes Sortiment aus Klassikern und Neuheiten von Haribo und Maoam, nationalen und internationalen Produkten sowie vegetarischen und veganen Naschereien. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderaktionen, Überraschungskisten und Fan-Artikel. Eine besondere Verbindung zur Domstadt schafft eine exklusive Haribo-Goldbären-Mischung in den rot-weißen Farben Kölns. Auch zur Eröffnung gab es ein kölsches Highlight: Die ersten 111 Shopper, die in einem Haribo-Kostüm zum Einkauf erschienen, erhielten einen gefüllten Kamelle-Beutel gratis. Mit dem neuen Standort möchte Haribo seine Markenwelt in der Domstadt erlebbar machen und zugleich die gemeinsame rheinische Lebensfreude aufgreifen. Passend zum Thema Süßigkeiten ist die Einrichtung des Shops in knalligen Farben gehalten. Foto: Haribo

Media Markt Saturn

Tech Village

Mit der Eröffnung des Media Tech Villages in Köln hat Media Markt Saturn eine Erlebniswelt auf mehr als 6.000 Quadratmetern über fünf Etagen geschaffen. Der neue Store verbindet klassische Verkaufsflächen mit Marken-Boutiquen, digitalen Erlebnisformaten, persönlicher Beratung und umfassenden Services. Nach Berlin und Hamburg ist Köln das dritte Tech Village von Media Markt Saturn in Deutschland und zugleich die zehnte entsprechende Erlebniswelt in Europa. Für den Standort Köln wurde das Konzept umfassend weiterentwickelt und dienst als Blaupause für zukünftige Tech Villages in Europa: Ein technologiegetriebenes Store-Design mit großformatigen Medienflächen, digitalen Inszenierungen und einem atmosphärischen Lichtkonzept soll Produkte gezielt in Szene setzen. in der Gaming Area stehen auf über 1.000 Quadratmetern mehr als 70 Gaming-Stationen und eine Arena mit rund 200 Sitzplätzen für Events und Community-Veranstaltungen zur Verfügung. Foto: MediaMarktSaturn

Wanzl

Kühl-Kompetenz erweitert

Auf der diesjährigen Euroshop hatten Wanzl und WSL einen gemeinsamen Stand. Foto: Wanzl

Die Wanzl Gruppe hat ihren Anteil am bisherigen Joint Venture WSL von 30 auf 51 Prozent erhöht. Durch die damit erfolgte Übernahme der Mehrheit an der Unternehmensgruppe stärken die Leipheimer ihre Position im strategisch wichtigen Kühlsegment. Wanzl und WSL arbeiten bereits seit 2019 im Rahmen eines Joint Ventures zusammen. Durch die Mehrheitsübernahme schafft Wanzl die Grundlage, gemeinsame Wachstumspotenziale noch gezielter zu nutzen. So eröffnet die Verbindung von Kühlungs- und Ladenbaulösungen insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel zusätzliche Möglichkeiten für integrierte Store-Konzepte und eine ganzheitliche Kundenansprache. Zudem nimmt der Bedarf an modernen, zuverlässigen und servicefähigen Kühllösungen zu durch wachsende Sortimente im Bereich Frische und Convenience, steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie regulatorische Vorgaben. Oktober/November 2026


A K T u E L L E MDEiLGDi u NLG SE iNG N Au S ED E M B E R E i C H TA AG D i G i TA L P O S

Retail Media

200-Milliarden-Dollar-Marke geknackt In diesem Jahr wird der Markt für Retail-Media-Werbung voraussichtlich ein Volumen von 200,4 Milliarden US-Dollar erreichen. Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens World Advertising Research Center WARC hervor. Damit hat Retail Media an den gesamten weltweiten Werbeausgaben einen Anteil von 15,2 Prozent. Auch wenn sich das Wachstum insgesamt etwas verlangsamt, ist in den kommenden Jahren mit weiteren Steigerungen zu rechnen: So wird für 2027 ein Marktvolumen von 223 Milliarden US-Dollar prognostiziert, eine Steigerung um 11,5 Prozent gegenüber 2026.

Der Markt für Retail Media befindet sich auf Wachstumskurs. Foto: Emanuel – stock.adobe.com

Fastlaner

Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen Zwischen Mitte Februar und Mitte Juli hat Wanzl im V-Markt München ein Pilotprojekt durchgeführt, in dem der innovative Einkaufswagen Fastlaner, mobile Handscanner, stationäre Self-Checkout-Terminals und Smart Exits getestet wurden. Nach Abschluss des Projektes zeigt sich Wanzl sehr zufrieden mit dessen Ergebnissen: So gab es im Untersuchungszeitraum rund 14.600 Sessions mit einer durchschnittlichen Einkaufsdauer von 23:31 Minuten. Bei den mobilen Express-Services entfielen 62,6 Prozent der Nutzung auf Handscanner und 37,4 Prozent auf den Fastlaner. Laut Wanzl wurde der intelligente Einkaufswagen damit nicht nur als Informationsformat wahrgenommen. Ebenfalls für hohe Akzeptanz spricht die wiederkehrende Nutzung: So griffen 61 Prozent der SB-Kassen-Nutzer im Pilotzeitraum erneut auf das Angebot zurück und mehr als 80 Prozent der Befragten empfanden die Express-Services nützlich oder sehr nützlich und intuitiv zu bedienen. Der innovative Einkaufswagen Fastlaner war Teil des Pilotprojektes von Wanzl im V-Markt. Foto: Wanzl

Vusion

Retail Media gestärkt Vusion hat eine Vereinbarung zur Übernahme von In-Store Retail Media ISM unterzeichnet. Mit der geplanten Übernahme unternimmt das französische Retail-TechUnternehmen Vusion einen weiteren wichtigen Schritt in der Strategie, stationäre Vertriebsstätten in digitale Medienplattformen und Zentren für die Echtzeit-Interaktion zu verwandeln. Damit möchte Vusion seine Position im Bereich „Connected Commerce“ stärken und Retail als zentrale Säule seiner Vision vom „Connected Store“ fördern. ISM verfügt über fundiertes Fachwissen bei der Konzeption effektiver Retail-Media-Netzwerke im stationären Einzelhandel, langjährige Beziehungen zu 90 Vertriebspartnern im Einzelhandel und zu FMCG-Herstellern von mehr als 1.600 Marken sowie eine starke internationale Erfolgsbilanz in weltweit neun Ländern. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen ein Portfolio von über 50 Medienlösungen sowohl im Print- als auch im Digitalbereich entwickelt und im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro erzielt. Mit der Übernahme von in-Store Media stärkt Vusion seine Position im Bereich Retail Media. Foto: mapo - stock.adobe.com

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instore Solutions bietet seit mehr als einem Jahrzehnt digitale Lösungen für den POS. Foto: Instore Solutions

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instore Solutions

Innovative digitale Touchpoints

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Instore Solutions hat allein in den letzten drei Jahren sieben renommierte Preise für seine digitalen POS-Innovationen erhalten. Grund genug, sich mit diesem aufstrebenden Systemhaus aus der Schweiz einmal näher zu befassen.

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nstore Solutions wurde vor 13 Jahren als Softwarehaus für Handelstechnologien gegründet. Der Fokus war von Anfang an auf interaktive Kundenerlebnisse und operative Filialprozesse ausgerichtet. Mittlerweile ist das Unternehmen in über 19 Ländern aktiv und verfügt über ein spannendes Portfolio für Handel und Industrie gleichermaßen. Verbindung von digitaler und analoger Welt Auch wenn Instore Solutions ein eigenes Digital Signage CMS entwickelt hat, liegt der Fokus des Unternehmens ganz klar auf interaktiven Touchpoints. „Die Konsumenten erwarten heute vom Fachhandel und den dort vertretenen Marken mehr denn je nahtlos integrierte Einkaufserlebnisse, idealerweise personalisiert“,

ist Unternehmensgründer Matthias Ernst überzeugt. „Dies trifft umso mehr zu, je relevanter oder beratungsintensiver das Sortiment und je jünger die Zielgruppe ist“. Daher bauen die gemeinsam mit seinen Handels- und Industriekunden realisierten Touchpoints fast immer auf Sensorik auf. In den meisten Fällen kommen Tablets oder Touchscreens zum Einsatz, die am POS verbaut werden und den Konsumenten die Möglichkeit geben, die für sie relevanten Informationen abzurufen. Allerdings ist man bei Instore Solutions davon überzeugt, dass digital allein nicht funktionieren würde. „Der Kunde muss mit möglichst all seinen Sinnen angesprochen werden. Gleich nach dem visuellen Erlebnis

Mit den Lösungen von instore Solutions können unterschiedliche Botschaften vermittelt werden. Foto: Instore Solutions Oktober/November 2026


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folgt die Haptik, also der Tastsinn“ so Ernst. Im Rahmen interaktiver Kopfhörer-Präsentationen, die Instore Solutions für o2 und für Freenet realisierte, hatten die Shopper die Möglichkeit, entweder auf dem Tablet Kopfhörer auszuwählen, um sie dann aufzusetzen und zu testen oder direkt zu den Kopfhörern zu greifen. Ein integrierter Sensor triggerte dann auf dem Tablet alle relevanten Informationen zum gewählten Produkt. Zudem konnte der User seine präferierte Musikrichtung auswählen und den Sound genießen. Fazit: Über 85 Prozent der Kunden begannen die Journey haptisch. In den vergangenen Jahren hat Instore Solutions unzählige solcher Interaktionen entwickelt, unter anderem auch für L’Oréal, Penny, Samsung oder die Telekom. Selbst im Sportund Modefachhandel kommt man immer häufiger mit smart integrierten Lösungen dieser Schweizer Denkfabrik in Kontakt. Gemeinsam mit L&T in Osnabrück und dem Kaufhaus Ebbers in Warendorf wurde ein intelligentes Fashion-Label entwickelt, das nicht nur den Preis digital anzeigt, sondern auch jederzeit seine Position durchgeben kann. Nimmt ein Shopper ein Kleidungsstück in die Umkleidekabine,

„Der Kunde muss mit möglichst all seinen Sinnen angesprochen werden.“ Matthias Ernst, Co-Founder und COO Instore Solutions Foto: Instore Solutions

kann so der dort installierte Bildschirm alle relevanten Informationen zu dem Teil liefern, zum Beispiel weitere verfügbare Größen und Farben, passende Accessoires. Dabei kann die Kundin sogar durch Klicken auf eine andere Wunschgröße dem Personal signalisieren, dass man diese bitte zur Umkleidekabine bringen möge. Die gesamte Kommunikationstechnik dahinter bis zum Instant Checkout wird von Instore Solutions gleich mitgeliefert.

Auch prominente Marken setzen auf die Lösungen von Instore Solutions.

Interaktion direkt am Regal Vor einigen Jahren begann das Unternehmen sich über eine eigens dafür gegründete Investitionsgesellschaft an innovativen Retail-TechStart-ups zu beteiligen. Daraus entstand unter anderem das „Vivitag“, das kleinste Touchdis-

Foto: Instore Solutions

Für o2 und Freenet hat Instore Solutions eine Produktpräsentation entwickelt, mit der gleich zwei Sinne angesprochen werden. Foto: Instore Solutions Oktober/November 2026

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play am Markt, ideal geeignet für POS-Displays und Interaktionen direkt am Regal. Samsung stattete damit in kürzester Zeit alle seine Stores in Benelux aus, aktuell implementiert die Telekom das Vivitag in seinen Shops, nachdem man es zuvor ausgiebig auf die Kundenwirkung getestet hatte. Im Gegensatz zu digitalen Preisschildern (ESL), die sich ebenfalls zu einem strategischen Geschäftsfeld von Instore Solutions entwickelten, kann das Vivitag interaktiv bedient werden, Bilder und Videos abspielen sowie Kundenbewertungen anzeigen. Es kann aber auch per Klick Personal anfordern, Musik streamen oder zum Beispiel ausgewählte Artikel per LED beleuchten beziehungsweise digitale Preisschilder zum Blinken bringen. Über eine Schnittstelle können alle relevanten Produkt- und Preisdaten sowie Inventurbestände angezeigt werden. Alle Interaktionen sind auswertbar, selbst Heat Maps zu Kundenpräferenzen können erstellt werden. Sensorgesteuerte Retail-Media-Ausspielung Zudem eignet sich das Vivitag perfekt für Retail-Media-Ausspielungen direkt am Regal, also am Point of Decision. Hierzu erweitert Instore Solutions seine Sensoriklösungen zu einer anonymisierten Kunden(fluss)analytik und schafft für die Customer Journey völlig neue Ansätze. So setzt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden auf eine selbst entwickelte Demografieanalytik-Software, die es in Kombination mit Lidar-Sensoren ermöglicht, Kundenprofile anonymisiert über die Verkaufsfläche hinweg zu tracken, Verweildauern zu erfassen, dabei das eigene Personal auszufiltern, und sämtliche Interaktionen mit Umsatzdaten korrelieren zu lassen. So kann zielgerichtet eingesetztes Retail Media direkt am POS seine volle Wirkung entfalten. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Die Stromversorgung ist ein entscheidender Punkt am POS. Touchdisplays benötigen in der Regel eine direkte Anbindung an das Stromnetz. Lösungen, die mit Akkubetrieb einige Tage lang funktionieren könnten, werden von Instore Solutions bewusst nicht angeboten. „Was immer wir in den Markt bringen, muss robust und langlebig sein, sonst kann man es auch gleich sein lassen“, meint Ernst, der seit über 30 Jahren eng mit Handel und Industrie zusammenarbeitet. Daher bietet das Unternehmen auch Displays oder ePoster an, die sich kabellos mit Energie versorgen und so trotz fehlender Steckdose Videos oder Promotionen zentral gesteuert ausspielen können. So stehen Kunden von Instore Solutions anstelle akkubetriebener Gehwegstopper mit LED-Bildschirmen auch deutlich nachhaltigere vollfarbige ePaper-Varianten vom digitalen Theken- bis hin zum beidseitigen Bodenaufsteller zur Verfügung. <<


A K T u E L L E M E LPDOuSN Au -TGEECN HN i KS D E M B E R E i C H M EPSOS E S -T N E&C E HVNEi N KTS

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Verpackungsdialog

Marken führen, Kunden verführen

Die Marke im Mittelpunkt: Beim Verpackungsdialog in Heidelberg geben vier Markenführer Einblicke in ihre Unternehmen. Foto: Deutsches Verpackungsmuseum

Am 29. Oktober widmet das Deutsche Verpackungsmuseum die 29. Auflage seines Verpackungsdialogs der Strahlkraft starker Marken. Unter dem Motto „Marken führen. Kunden verführen.“ geht die Veranstaltung in Heidelberg der Frage nach, wie traditionsreiche Herstellermarken in Zeiten von Inflation, Käuferzurückhaltung und verkleinertem Warenkorb bestehen können. Im Mittelpunkt steht zudem die Bedeutung von Verpackung und Brand Design als emotionale Anker der Markenkommunikation sowie der Einfluss etablierter Technologien der künstlichen Intelligenz auf den Umgang mit Verpackungen. Dabei stellen vier Markenführer in persönlichen Unternehmervorträgen Einblicke in ihre Unternehmen, Strategien und die aktuelle Marktlage. René Püchner, Managing Director DACH von Capri-Sun und amtierender Präsident des Lebensmittelverbands Deutschland, stellt die Vermarktung der deutschen Weltmarke vor. Dany Schmidt, CEO von Griesson – de Beukelaer, widmet sich der Markenführung und Verpackung der „Prinzen Rolle“. Kai Boris Bendix, CEO der Carl Kühne KG, spricht über die mehr als 300-jährige Tradition des Unternehmens. Alexander Kolb, CEO der Murnauer Markenvertrieb GmbH, stellt die Geschichte und den aktuellen Relaunch von „Perlweiß“ vor.

Handelskongress Deutschland 2026

Balancing Retail

Unter dem Leitmotiv #BalancingRetail richtet der Handelskongress Deutschland am 18. und 19. November 2026 den Blick auf die Zukunft des Handels. Im Zentrum steht die Frage, wie sich technologischer Fortschritt und Tradition, wirtschaftliche Stärke und menschliche Werte miteinander verbinden lassen. Persönlichkeiten aus Politik und Handel wie Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, Oldouz Mirzaie, Regional Manager von H&M oder Peter Jelkeby, Geschäftsführer der IKEA Holding Deutschland, widmen sich den grundlegenden Fragen einer Handelswelt, in der Künstliche Intelligenz Entscheidungen vorbereitet oder selbst trifft. Welche Rolle bleibt dem Menschen, wenn Effizienz und Automatisierung zunehmend den Takt vorgeben? Und unter welchen Bedingungen kann nachhaltiger Erfolg in einer sich täglich wandelnden Welt entstehen?

Vom 18. bis 19. November beschäftigt sich der Handelskongress Deutschland mit Themen, die den Handel heute und morgen bewegen. Foto: Handelsverband Deutschland

iSM

Drei Messeformate vereint

Mit der iSM ingredients, iSM Manufacturing und iSM Snacks & Sweets bildet die Messe die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwarenund Snackbranche ab. Foto: Koelnmesse

Die Koelnmesse richtet die ISM neu aus: Ab 2027 vereint die Dachmarke die drei Messeformate ISM Ingredients, ISM Manufacturing und ISM Snacks & Sweets. Damit bildet das Messeportfolio erstmals die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwaren- und Snackbranche ab – von Rohstoffen und Ingredients über Produktion, Verarbeitung, Verpackung und Technologie bis hin zu fertigen Produkten und Handelskonzepten. Mit der neuen Markenarchitektur reagiert die Koelnmesse auf den tiefgreifenden Wandel der Branche. Neue Ingredients, Automatisierung, Digitalisierung und alternative Produktionsverfahren wirken zunehmend über sämtliche Stufen der Wertschöpfung hinweg. Innovation entstehe nicht mehr isoliert, sondern im Zusammenspiel aller Beteiligten, heißt es. Die neue ISM möchte diesen Austausch gezielt fördern und Orientierung für Ausstellende, Fachbesuchende und Partner schaffen. Die nächste ISM findet vom 31. Januar bis 3. Februar 2027 in Köln statt. Oktober/November 2026


MESSEN & EVENTS

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enge Anbindung an die Interkontinentalverbindungen über den Flughafen Frankfurt und die gute Erreichbarkeit über die Flughäfen Köln und Düsseldorf sowie eine starke Medienund Kreativlandschaft vor Ort. Das sind beste Voraussetzungen, um unsere Community aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenzubringen“, so Petra Lassahn, Director PSI. „Die Messe ist eine starke Ergänzung für unseren Standort und passt hervorragend zu Kölns Profil als Medien-, Kommunikations- und Kreativmetropole. Wir sind überzeugt, dass die PSI hier neue Impulse setzen und von einem inspirierenden Umfeld profitieren wird“, ergänzt Ralf Nüsser, Geschäftsführer der Koelncongress GmbH, voller Vorfreude auf die PSI in Köln.

im Jahr 2027 findet die PSi erstmals in Köln statt. Foto: RX Deutschland

On-Packs und Giveaways an neuem Standort

PSI Messe zieht nach Köln

Im kommenden Jahr wird die PSI nicht nur an einem neuen Standort stattfinden, sondern auch ein neues Format bieten. Inhaltlicher Schwerpunkt werden Zukunftsthemen sein, die auch für den Bereich Werbeartikel, Incentives und Merchandising relevant sind.

I tk u d Pro aben zug

m Jahr 2027 endet eine jahrzehntelange Tradition: Seit 1966 fand im Januar in Düsseldorf mit der PSI Europas führende Messe für Merchandising, Incentives und Werbezugaben statt. Ab nächstem Jahr zieht die Messe rheinaufwärts und wird in Köln stattfinden. Vom 12. bis 14. Januar treffen die rund 600 Aussteller rund 10.000 Fachbesucher aus der Werbeartikelwirtschaft. Der Wechsel von der Hauptstadt in die größte Stadt Nordrhein-Westfalens stärkt die Bedeutung der PSI weiter. „Mit Köln gewinnen wir einen Standort, der ideal zu dieser Rolle passt: eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit ICE-Fernbahnhof direkt am Messegelände, die

Oktober/November 2026

Die PSI 2027 findet nicht nur an einem neuen Standort statt, sondern bietet auch ein neues, multimediales Content-Format. Dabei stehen Gespräche mit Experten sowie Marken- und Branchenspezialisten zu zentralen Zukunftsthemen im Fokus. Dazu gehören beispielsweise haptische Werbung, nachhaltige Lieferketten oder das Zusammenspiel analoger und digitaler Kundenerlebnisse. Exklusiver Besucherkreis Da es sich bei der PSI um ein geschlossenes Netzwerk von Werbeartikelhändlern handelt, haben ausschließlich Hersteller, Lieferanten, Händler und Agenturen Zutritt, die im Bereich Werbeartikel, Incentives, Zugaben und Merchandising tätig sind. Auf ausdrückliche Einladung eines PSI-Händlers können jedoch auch Vertreter der Markenartikelindustrie und des Handels die Messe am letzten Messetag besuchen. Die klare Fokussierung gewährleistet einen konzentrierten und effizienten Austausch auf Augenhöhe und schafft optimale Rahmenbedingungen für gezielte und fundierte Kontakte und Gespräche. Die Zukunft im Blick Im Mittelpunkt des Messeprogramms wird das Thema Megatrends und deren Bedeutung für die Werbeartikelwirtschaft stehen. „Wir freuen uns, Boris Planer als Eröffnungsredner begrüßen zu dürfen. Der international anerkannte Handels- und Trendexperte analysiert seit über 25 Jahren die Entwicklungen in Handel und Konsumgütermärkten und wird in seiner Keynote aufzeigen, welche gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Trends die Branche in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen werden“, so Petra Lassahn. Passend dazu stellt die Trendschau des Zukunftsinstituts Frankfurt / Wien die Megatrends Health Shift, Safe Future und Urban Outdoor vor, die auch Optionen für On-Pack-Promotions bieten. Klassiker für Produktzugaben sind auch textile Werbemittel, die im Textile Village präsentiert werden. Mit Lösungen für Druck, Gravur, Individualisierung und On-DemandServices werden verschiedene Veredelungsformate direkt vor Ort erlebbar. <<


PERSONEN

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GRASSFISH

ZU M T O B E L

Geschäftsführung erweitert

Der Aufsichtsrat der Zumtobel Group hat Dr. Heiner Lang zum neuen CEO des Unternehmens bestellt. Lang wurde zum 1. September 2026 Mitglied des Vorstands und übernimmt ab dem 1. Oktober 2026 den Vorstandsvorsitz von Dr. Alfred Felder, der nach seinem Ausscheiden zum Jahresende der Zumtobel Group noch beratend verbunden Dr. Heiner Lang bleiben wird. Lang verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Führungs – und Industrieerfahrung. Zuletzt war er als CEO der WAGO Gruppe tätig, einem weltweit tätigen Technologieunternehmen. Zuvor war er Bereichsvorstand bei Bosch Rexroth und verantwortete den Geschäftsbereich Fabrikautomation.

© Fotos: Grassfish

© Foto: Zumtobel Group

Neuer CEO

Das auf Digital Signage und In-Store-Lösungen spezialisierte Softwareunternehmen Grassfish erweitert seine Geschäftsführung. Julia Vogl übernimmt die Position des Chief Commercial Officer (CCO), Filip Ladeborn wird Chief Operating Officer (COO). Vogl war zuvor als Managing Director von Grassfish DACH tätig, Ladeborn leitete Grassfish Nordics in derselben FunktiFilip Ladeborn, Julia Vogl on. Mit ihren neuen Verantwortungsbereichen stärkt Grassfish insbesondere die Ausrichtung auf kommerzielles Wachstum, operativen Ausbau und global einheitliche Strukturen. Das Geschäftsführerteam besteht nun aus den bisherigen Geschäftsführern CEO Anders Henricson, CPO Andrew Jarder, CXO Marco Burkhardtsmayer und den beiden Neuzugängen Julia Vogl und Filip Ladeborn. In dieser Konstellation sollen kommerzielle Führung, Produktinnovation, Customer Experience und operative Prozesse künftig noch enger zusammenspielen.

BAU C K

CÉRÉLIA

DA N O N E

Marketingleitung neu besetzt

Neuer Leiter DACH

Cérélia Deutschland hat mit Yannick Mourot einen erfahrenen Markenexperten zum Marketing Manager für Knack & Back berufen. Mourot verantwortet die Marken- und Kommunikationsstrategie von Knack & Back, führt das deutsche Marketingteam und steuert Marketing- sowie Innovationsprojekte Yannick Mourot in enger Zusammenarbeit mit dem Vertrieb und den internationalen Teams des französischen Mutterunternehmens Cérélia. Vor seinem Wechsel zu Cérélia war der 34-Jährige als International Senior Brand Manager bei Semper Idem Underberg tätig. Zuvor verantwortete er bei Pernod Ricard Deutschland die strategische Weiterentwicklung etablierter Marken sowie nationale und internationale Marken- und Innovationsprojekte.

© Foto: Danone

© Foto: Cérélia Deutschland

Bauck erweitert ihr Führungsteam um zwei erfahrene Manager: Felix Schmidt-Claasen übernimmt die Bereichsleitung Markt, Marco Bornhöft verantwortet künftig den Bereich Operations/SCM & Produktion. Schmidt-Claasen verfügt über umfassende Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten bei Hitschler, Bahlsen und zuletzt bei Max Kiene. In seiner neuen Funktion trägt er die Verantwortung für das Vertriebsteam sowie die Kunden- und Partnerbeziehungen. Sein Aufgabenbereich reicht vom strategischen Einkauf bis zum VerFelix Schmidt-Claasen, Marco Bornhöft trieb. Im Fokus stehen die Stärkung bestehender Partnerschaften und die Erschließung neuer Marktpotenziale. Bornhöft bringt mehr als 20 Jahre internationale Berufserfahrung mit, unter anderem aus leitenden Positionen bei tesa. Als Geschäftsführer und Werkleiter in Hamburg sowie als Vice President Operations in der Region Asien-Pazifik sammelte er umfangreiche Erfahrung in der Führung komplexer Produktionsstrukturen. Bei Bauck soll er Produktionsprozesse optimieren und eine belastbare, skalierbare Supply Chain etablieren.

© Fotos: Bauck GmbH

Führungsteam verstärkt

Ab November wird Jean-Yves Krummenacher bei Danone die Position des General Managers DACH bekleiden. Dabei wird er die Weiterentwicklung des DACH-Geschäfts verantworten und die Wachstumsstrategie von Danone in der Region konsequent vorantreiben. Sein Fokus wird auf der Stärkung der Marktposition, der Weiterentwicklung des erfolgreichen Markenportfolios sowie der Förderung von Innovationen liegen, Jean-Yves die den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht Krummenacher werden. Krummenacher folgt auf Richard Trechman, der Danone verlassen hat, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung außerhalb des Unternehmens zu widmen.

NESTLÉ

Thomas Emödi ist der neue Geschäftsführer der Cerealien-Sparte bei Nestlé Deutschland. In seiner neuen Funktion soll er die strategischen und Portfolio-Prioritäten im deutschen Markt vorantreiben, die Kundenagenda im eng vernetzten europäischen Handelsumfeld gestalten und gemeinsam mit seinem Team nachhaltiges Wachstum durch eine konsequente Innovations- und Marktstrategie fördern. Emödi bringt umfassende Erfahrung aus der Konsumgüterbranche mit. Vor seinem Eintritt bei Nestlé war er für L’Oréal, SC Johnson und JTI tätig. 2016 begann er bei Nestlé Deutschland als Head of CDT. Zwei Jahre später übernahm er die Position des Customer Sales Director Discount, Drogerie und E-Commerce. 2024 wechselte Emödi in die Schweiz, wo er als Head of Sales and Commercial Capabilities bei Cereal Partners Worldwide (CPW) die Zusammenarbeit mit Nestlé Sales stärkte und die kommerzielle Agenda von CPW vorantrieb

Thomas Emödi

Oktober/November 2026

© Foto: Nestlé

Cerealien-Sparte neu geregelt


PERSONEN

Neu aufgestellt

Neue Marketing Director Beauty Care

fritz-kola besetzt die Position des Marketing Directors neu: Marcin Piaseczny wird im ersten Quartal 2027 zum Hamburger Getränkeunternehmen wechseln und dort die strategische Führung sowie die Weiterentwicklung des Marketings übernehmen. Piaseczny kommt von Bahlsen. Dort verantwortete er zuletzt als Global Director die Marken Leibniz, Krakuski und Rawbite. Zuvor war er bei dem Unternehmen als Marketing Director DACH & Leibniz tätig. Weitere berufliche Stationen führten ihn zu Haribo und Ferrero.

Gesa Geissel-Luede ist seit September 2026 Marketing Director Beauty Care bei Henkel Consumer Brands. Damit übernimmt sie die Verantwortung für das Marketinggeschäft der Hair- und Body-Marken in Deutschland und der Schweiz mit Marken wie Schwarzkopf, Syoss, Fa und Gliss. Geissel-Luede berichtet direkt an Simone Gudlick, Vice President of Marketing für Deutschland und die Schweiz.

© Foto: Henkel

H E N K E L CO N S U M E R B R A N D S

© Foto: fritz-kola

F R I T Z - KO L A

Marcin Piaseczny

Gesa Geissel-Luede

HAMELIN

MONDELEZ

Wechsel an der Spitze

Senior Director Sales Deutschland

Hamelin hat Sascha Cordes zum neuen CSO für Deutschland und Österreich ernannt. Der Papier- und Schreibwarenhersteller führt unter anderem die Marken Pelikan, Herlitz oder auch Oxford. Cordes folgt auf Bert Janssen, der in den vergangenen Jahren die Integration der Marken Pelikan und Herlitz intensiv betreut hat. Janssen wird sich künftig als General Manager Schweiz auf die Weiterentwicklung des Sascha Cordes Schweizer Marktes konzentrieren. Cordes verfügt über langjährige Erfahrung in führenden Positionen in der Konsumgüterindustrie. Unter anderem war er lange Zeit für den internationalen Multibrand-Getränkekonzern AB InBev tätig.

Christofer Klein übernimmt als Senior Director Sales Deutschland die Verantwortung bei Mondelez International. Er folgt auf Elisabeth Hülsmann, die das Unternehmen verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Klein war zuletzt als Sales Director Germany bei Unilever tätig. In seiner langjährigen Laufbahn in der FMCG-Branche sammelte und vertiefte er umfassende Erfahrungen in Vertrieb und Marketing. Dabei war er unter Christofer Klein anderem für weitere namhafte Unternehmen wie Danone und Colgate-Palmolive tätig. In seiner neuen Funktion wird Klein das deutsche Vertriebsteam von Mondelez International im Innen- und Außendienst führen. Er berichtet an Jan Kruise, Senior Vice President & Managing Director DACH.

© Foto: Mondelez

© Foto: Hamelin

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PAY B AC K

© Foto: The New Originals

Maximilian Aigner

Payback baut sein Commerce-Media-Geschäft im FMCG-Bereich aus und besetzt die neu geschaffene Position „Lead Sales & New Business FMCG“ mit Maximilian Aigner. Er soll die Zusammenarbeit mit Marken und Agenturen weiterentwickeln sowie neue Geschäftsfelder an der Schnittstelle von Marketing und Shopperansprache erschließen. Aigner bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in Sales, Marketing Services und Customer Data mit. Zuletzt war er als Head of Account Management bei der taico GmbH tätig, zuvor als Senior Sales Manager bei Bertelsmann Marketing Services. Im Mittelpunkt des Ausbaus stehen zusätzliche Kontaktpunkte entlang der Customer Journey sowie die Erschließung neuer Potenziale für Markenpartner. Dafür nutzt Payback seine Reichweite von mehr als 35 Millionen Kundinnen und Kunden, sein Netzwerk aus 700 Partnerunternehmen sowie programmatische Aktivierungsmöglichkeiten.

NEW ORIGINALS

V LY

Neuer Sales Director

Führungsteam erweitert

The New Originals Company hat Olaf Riedel zum Sales Director Central Region ernannt. In dieser Funktion verantwortet er künftig die kommerzielle Entwicklung sowie den Ausbau strategischer Kundenbeziehungen des Herstellers von Tofu und pflanzlichen Eiweißprodukten. Riedel ist bereits seit einiger Zeit als Key Account Manager für The New Originals Company tätig und übernimmt mit seiner neuen Position zusätzliche Führungsverantwortung. Der Vertriebs- und Handelsexperte verOlaf Riedel fügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und in der FMCG-Branche. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Vertrieb, Kundenentwicklung und Category Management.

Anna Brunstein ist die neue CCO bei Vly, einem Hersteller von Pflanzendrinks. In ihrer neuen Tätigkeit verantwortet Brunstein die Bereiche Vertrieb und Marketing des Berliner Unternehmens. Die studierte Betriebswirtin war zuvor mehrere Jahre Geschäftsführerin des Kindersnackherstellers Erdbär, der für seine Marke Freche Freunde bekannt ist. Vly wurde 2018 von Anna Brunstein Nicolas Hartmann, Niklas Katter und Moritz Braunwarth gegründet und hat sich auf die Produktion von pflanzlichen Milch- und Joghurtalternativen auf Basis von Erbsenprotein spezialisiert.

Oktober/November 2026

© Foto: Vly

© Foto: Payback

FMCG-Experte


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08. 3. Bütema Retail Summit

Branchenveranstaltung, die den Austausch über aktuelle Trends, Innovationen und Zukunftsthemen im Retail fördert. Im Mittelpunkt stehen Networking, Praxisbeispiele und Impulse für die Weiterentwicklung des Handels D – Bietigheim-Bissingen Kontakt: Bütema AG Tel.: +49 (0)7142-501-0 marketing@buetema-ag.de www.buetema-ag.de/retail-summit

12. – 16. Fakuma

Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung D – Friedrichshafen Kontakt: P. E. Schall GmbH & Co. KG Tel.: +49 (0) 7025 9206-0 Mail: info@schall-messen.de www.fakuma-messe.de

24. – 25. BEAUTY FORUM Festival

Event für die Beauty- und Wellbeing-Branche mit einem breiten Spektrum an Zukunftsvisionen, Innovationen und Trends der Branche D - München Kontakt: Kundenservice Tel.: +49 (0)7243 7278-162 Kundenservice@health-and-beauty.com www.beauty-forum.com /events/festival

29. 29. Deutscher Verpackungsdialog

Traditionsreiche Jahresveranstaltung des Deutschen Verpackungs-Museums in Heidelberg, bei der Markenführende, Designer und Veredelungsprofis Einblicke in aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Strategien rund um Verpackung erhalten, diesmal unter dem Motto „Verpackung trifft Marke“ und mit Fokus auf emotionale Gestaltung, Nachhaltigkeit und Markenpräsenz D – Heidelberg Kontakt: Deutsches Verpackungs-Museum Museumsleitung Hans-Georg Böcher Tel.: +49 (0)173 32 29 390 boecher@verpackungsmuseum.de www.verpackungsmuseum.de

29. – 30. Creative Paper Conference

Designkonferenz für Kreative und Branchenexperten mit Fokus auf Papier, Druck, Veredelung, Inspiration und Networking D - München Kontakt: cpc@grafikmagazin.de www.creative-paper.de November

10. – 12. Foam Expo Europe

Messe rund um Schaumstofftechnologien und zeigt Materialien, Produkte und Lösungen u. a. fürVerpackungspolsterungen und Schutzverpackungen D – Stuttgart Kontakt: Smarter Shows Tel.: +44 20 8052 2770 info@foam-expo-europe.com www.foam-expo-europe.com

10. – 12. BrauBeviale

Europäische Fachmesse für Produktion und Vermarktung von Bier und alkoholfreien Getränken D – Nürnberg Kontakt für Besucher: Tel.: +49 (0)911 8606-9595 visitor.braubeviale@yontex.com www.braubeviale.com

16. – 19. COMPAMED

Internationale Fachmesse für Zulieferer und Produktentwickler der Medizintechnik D – Düsseldorf Kontakt: Messe Düsseldorf GmbH Hotline +49 (0)211 4560-01 www.compamed.de

17. – 20. formnext

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18. – 19. Merchandising Messe

Fachmesse für Werbeartikel, Merchandising- und Promotionprodukte D – Hamburg Kontakt: HSV Fußball AG Mail: messe@hsv.de www.merchandising-messe.de

18. – 19. Handelskongress Deutschland

Das jährlich größte Branchentreffen von Handel, Konsumgüterindustrie und Politik, das als Dialogplattform für aktuelle Herausforderungen, Innovationen und den Austausch auf höchstem Niveau dient D – Berlin Kontakt: H.U.T. GmbH Sarah Stollenwerk (Teilnehmerverwaltung) +49 221 292 592 42 sarah.stollenwerk@hut-gmbh.net Allgemeiner Kontakt kontakt@handelskongress.org www.handelskongress.org

24. – 25. Industrial Print Integration Conference Praktische Einblicke in digitale Drucklösungen, inklusive Anwendungen für Verpackungen, Automatisierung und Workflow-Optimierung D – Düsseldorf-Neuss Kontakt: ESMA Tel.: + 32 (0)16 894 353 info@esma.com www.ipi-conference.com

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Direktor Vertrieb /Mitgesellschafter Thomas Bohnhof · Bad Oldesloe Tel. +49 4531 89786-11 Mobil +49 1743157940 bohnhof@display.de

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Sales Managerin Martina Dzyk · Bad Oldesloe Tel. +49 4531 89786-13 Mobil +49 1713331192 dzyk@display.de

Werkstudentin Redaktion Hanna Guillium · Mainz Tel. + 49 6131 95836-38 guillium@display.de

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Herausgeber Stefan Dreizehnter Tel. +49 6131 95836-50 dreizehnter@display.de

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Gestaltung/Layout Edit Line GmbH, Mainz, im Auftrag der display Verlags GmbH, Mainz, Stephan Weiß (verantw.), Andrea Adler, Alice Hubert, Hannah Schreck

Geschäftsführender Chefredakteur Simon Dietzen · Mainz Tel. +49 6131 95836-31 dietzen@display.de

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Erscheinungsweise display erscheint alle zwei Monate jeweils zum Monatsanfang. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Ersatzansprüche können nicht anerkannt werden. Alle Rechte vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen übernimmt der Verlag keine Haftung. Bestellungen und Anschriftenänderungen bitte an den Leserservice (Büro Bad Oldesloe).

VO R S C H Au

Außergewöhnliche Zweitplatzierungen sorgen für aufmerksamkeitsstarke Markeninszenierungen. Bewegliche Elemente, Licht- und Soundeffekte oder interaktive Anwendungen eröffnen neue Möglichkeiten, Produkte wirkungsluss : h c s voll in Szene zu setzen n e Anzeig ber m und die Aufmerksamkeit e v o 11. N hluss : der Shopper zu gewinc s n e g nterla – mehr dazu gibt es Drucku ember innen Ausgabe 6 von display. 16. Nov

Schokolade und Pralinen stehen für Genuss und besondere Momente. Welche Displays sorgen für eine wertige Präsentation am POS und schaffen eine emotionale Ansprache? Und wie lassen sich saisonale Aktionen, Premiumprodukte und Impulskäufe erfolgreich inszenieren? Alles rund um süße Snacks am POS gibt es in der kommenden Ausgabe.

© Foto: display Verlag

Spezial: Potenzial am POS – Displays mit Special Effects

POS Check: Süße Snacks – Schokolade und Pralinen

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Themen Ausgabe Dezember 2026/Januar 2027 Erscheinungstermin: 1. Dezember 2026

Marken & Kampagnen: innovative Projekte am POS

Ob aufmerksamkeitsstarke Großplatzierung, individuelle Verpackung oder kreativer Adventskalender – hier finden vielfältige Kampagnen ihren Platz. Im Gespräch mit display erläutern Displayhersteller und ihre Kunden, worum es bei dem jeweiligen Projekt geht, welche Herausforderungen es zu meistern galt und welche Besonderheiten die Lösung auszeichnet. Oktober/November 2026


Date rescheduled Neuer Modus ab 2027

2027

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