Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Treiber: Vom Regal zur Bühne
Messen & Events
Fespa Global Print Expo: Ein Muss für die Branche
POS Check
Convenience, Kiosk & Co.: Kleine Fläche – große Wirkung
Marken & Kampagnen
Uludağ und Knappe+Lehbrink: Culture tri POS
Nicht nur
das Auge kauft mit Mit allen Sinnen
Zwischen Screens und Wellpappe
Die Euroshop 2026 hat eines sehr deutlich gemacht: Der POS steht vor einer Weggabelung – zwischen maximaler Digitalisierung und maximaler Flexibilisierung. Wer genau hinsah, konnte im Ladenbau zwei sehr unterschiedliche Strategien erkennen, die alle die gleiche Frage beantworten sollten: Wie holen wir Kundinnen und Kunden am Regal wirklich ab?
Bei umdasch dominierte klar die digitale Erzählung. Screens in allen Formaten, eingebettet in Wände, Gondeln und Decken, zeigten, wie Sensorik und Anwendungen wie Lift-and-Learn, Promotion sowie Cross- und Up-Selling fast automatisch angestoßen werden können. Der Laden wird zur Echtzeit-Kommunikationsfläche. Faszinierend – aber auch investitionsintensiv.
Schweitzer/Interstore setzte dem bewusst etwas entgegen: modern, ja, aber vor allem beweglich. Modulare, rollbare Möbel bis hin zu Kühlmöbeln, kombiniert mit einfachen, aber wirkungsvollen Accessoires aus Wellpappe für Promotion und Cross-Selling, prägten den Auftritt. Bernhard Schweitzers Satz bringt es auf den Punkt: Der Möbelbau ist so wichtig und exklusiv geworden, dass das Kaufen vergessen wurde. Im Mittelpunkt steht wieder die Warenpräsentation – Category Management, Visual Merchandising und Shopper-Navigation. Genau hier schlossen Wellpapp-Spezialisten wie P/Mint, UDS und Holbox an. Ihre Displays demonstrierten eindrucksvoll, wie mit Wellpappe aufmerksamkeitsstarke Highlights auf der Fläche gesetzt werden können – als flexible Bühne für Sortimente, Aktionen und Impulskäufe. Erweitert wurde dieses Bild durch Player wie POS Tuning, VKF Renzel, DWD, KL Druck und Joalpe/Black Sheep, die zeigten, wie Regaloptimierung und Visual Merchandising Hand in Hand gehen können – wie gerufen zu den Aussagen von Schweitzer.
Mein Fazit: Starre Regalwüsten, die Flächen auf Jahre zementieren, verlieren an Attraktivität. Flexibilität, temporäre Inszenierung und präzise Warenpräsentation gewinnen deutlich an Bedeutung.
Auftraggeber: Dais Group GmbH
Maßgeschneiderten Displays und Verpackungen aus Wellpappe sowie Vollkarton
Werbemedien aus Stoff und 3D-XXL-Produkte
In diesem Sinne
Simon Dietzen Geschäftsführender Chefredakteur display
Fragen und Anregungen: dietzen@display.de
1996 - 2026
Ein Familienunternehmen mit Tradition
Ausgabe 2 – display
April/Mai 2026
EDITORIAL 3
NEWS
Topmeldungen der Branche 6
FOKUS
● Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Treiber – Vom Regal zur Bühne 8
SPEZIAL
● Mit allen Sinnen
Nicht nur das Auge kauft mit 11
MARKEN & KAMPAGNEN
Aktuelle Kampagnen und Zweitplatzierungen 20
● Uludağ und Knappe+Lehbrink Culture trifft POS 22
POS CHECK
● Covenience Store, Kiosk & Co.
Kleine Fläche, große Wirkung 25
VKF Renzel – So punkten Displays im Kiosk 27
Wanzl – Smart Stores machen den Unterschied 27
Lekkerland – Kioske und Convenience Stores stehen vor spannenden Zeiten 28
Warenpräsentation Kiosk & Co. 29
DISPLAYSZENE
Aktuelle Meldungen aus der Displaybranche 34
Prospekt-Stopp kostet Umsatz
Ohne Papier geht es nicht 35
Rondo Ganahl AG
Nachhaltigkeit schon lange im Fokus 36
Bis zu 1.940 m²/h bei exzellenter Druckqualität Automated Corrugated System
Präzise Kantenführung für einen sicheren Wellpappen-Druck
Für Druckmuster oder weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne unter: +49 2102 929180 durst-group.com
Digital Substrate Alignment (DSA)
± 0,25 mm Passgenauigkeit, ideal für Stanzungen und beidseitigen Druck
Vollautomatisierung
Multiflex 350 als Feeding & Stacking System
POS-TECHNIK
Aktuelle Meldungen von Displayzulieferern und der Displaybranche 38
Canon XL Colorado – Neue Maßstäbe in der Displayproduktion 40 IPP mit frischem Markenauftritt
Paletten im Intelligent Flow 42 KL Druck : Moderne POS-Lösungen 44
LADENB AU
Aktuelle Meldungen aus dem Bereich Ladenbau 46
DIGITAL POS
Aktuelle Meldungen aus der Welt des Digital POS 47 Netvico und Werkstation – Schwäbische Technik für badische Hotels 48
MESSEN & EVENTS Aktuelle Meldungen von Messen und Events 50 ● Fespa Global Print Expo Ein Muss für die Branche 51
PERSONEN
Personalwechsel in der Markenartikelindustrie und in der Displaybranche 56
WO GIBT’S WAS Lieferanten Guide für Display und Zubehör 58
TERMINE Die wichtigsten Termine für Displayer und Markenartikler 65
IMPRESSUM & VORSCHAU Themen der nächsten Ausgabe 66
Mit neuer Unternehmensstruktur und modernen Produktions- und Logistikstrukturen stellt sich POS Tuning für die Zukunft auf. Foto: POS Tuning
POS Tuning Neuausrichtung
Um das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre fortzusetzen, stellt POS Tuning seine Unternehmensstruktur neu auf. Durch die Bündelung der Kompetenzen in den fünf Business Units Beverages, Confectionery, Frozen Food, Personal Care und Tobacco & NGP werden klare Verantwortlichkeiten geschaffen und eine gezielte marktorientierte Entwicklung branchenspezifischer Lösungen ermöglicht. Neben der strategischen Neuausrichtung hat der POS-Spezialist sich auch räumlich verändert. So wurde mit dem kürzlich realisierten Neubau am Standort Bad Salzuflen in moderne Produktions- und Logistikstrukturen sowie in zusätzliche Kapazitäten investiert.
Tegut Migros verkauft an Edeka
Nach fast 80 Jahren sind die Tage von Tegut im deutschen Lebensmitteleinzelhandel gezählt:
Die Schweizer Konzernmutter trennt sich von einem wesentlichen Teil der Tegut-Gruppe. Foto: Tegut
Die Konzernmutter Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) hat beschlossen, ihre Kräfte vollständig auf den Schweizer Markt zu konzentrieren und einen wesentlichen Teil der TegutGruppe an Edeka zu verkaufen. Neben dem Großteil des Filialportfolios wechseln damit auch das Logistikzentrum in Michelsrombach, die Herzberg-Bäckerei sowie die Smart Retail Solutions, Betreiberin der TeoStandorte in Deutschland, zu Edeka. Die Migros Gruppe Zürich verhandelt derzeit mit weiteren Marktteilnehmern, um eine Lösung für die Zukunft möglichst aller Standorte zu gewährleisten. Die GMZ begründet die Trennung von Tegut mit dem sich verschärfenden Marktumfeld in Deutschland, das zu rückläufigen Umsätzen führte. Unter diesen Bedingungen sei Tegut mit der spezifischen Positionierung und der vergleichsweise kleinen Unternehmensgröße langfristig nicht zukunftsfähig gewesen. Zudem habe sich die Option, Tegut an einen Händler zu verkaufen, der bislang nicht im deutschen Markt präsent ist, als nicht umsetzbar erwiesen.
Loyalty Report
Darauf kommt es an Immer mehr Verbraucher nutzen Kundenbindungsprogramme. Das zeigt der aktuelle DACH Loyalty Report von Hello again. So gaben in der Studie 81,3 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich Bonusplattformen oder Treueclub-Apps zu nutzen. Die hohe Nachfrage nach diesen ist auch für die anbietenden Unternehmen positiv: So geben Nutzer von Treueprogrammen im Durchschnitt 27,9 Prozent mehr aus als Nicht-Nutzer. Zugleich steigern Treueprogramme maßgeblich die Markenwahrnehmung: 56 Prozent der Befragten würden sogar Umwege in Kauf nehmen oder den Anbieter wechseln, wenn sie dafür attraktive Vorteile erhalten würden. Der Report zeigt zudem einen immer wichtiger werdenden Faktor für die Zufriedenheit mit Kundenbindungsprogrammen: regelmäßiger Kontakt: 82,1 Prozent der Studienteilnehmer möchten mindestens einmal pro Woche von Unternehmen über neue Angebote und andere Neuigkeiten informiert werden. Im Jahr 2022 war dieser Aspekt nur gut der Hälfte der Teilnehmer an LoyaltyProgrammen wichtig.
Bio-zertifiziert
VG Schoepe Berlin ist nun offiziell für den Umgang mit Bio-Lebensmitteln zertifiziert. Wie das Unternehmen mitteilt, sei es der erste Displayhersteller in Deutschland, der offiziell für das Konfektionieren von Bio-Lebensmitteln zertifiziert worden sei. Die Zertifizierung erfolgte durch Abcert Ag und wurde gemäß der EU-Verordnung 2018/848 erteilt. Dies umfasst die Konfektionierung primärverpackter Bio-Lebensmittel. Mit klar definierten Abläufen und einer konsequenten Trennung aller Prozesse stellt VG Schoepe Berlin sicher, dass die Bio-Qualität der Produkte gewahrt bleibt.
VG Schoepe Berlin
Ostmann
Let’s do it
Ostmann hat seine insbesondere bei jüngeren Zielgruppen beliebte Let’s DoRange um fünf Airfryer-Mischungen erweitert. Die neue Subkategorie ist speziell auf die Zubereitung in der Heißluftfritteuse abgestimmt und reagiert auf die wachsende Verbreitung entsprechender Geräte in deutschen Haushalten. Begleitet wird der Launch von einem aufmerksamkeitsstarken Display am POS und einer 1-Euro-Sofortrabatt-Aktion. Die Mischungen sorgen für intensives Aroma und zusätzliche Knusprigkeit bei Geflügel, Pommes, Gemüse und Fisch, auch bei fettarmer Zubereitung. Zum Sortiment zählen ein Allrounder für Chicken, zwei Varianten für Pommes – klassisch sowie hot & spicy – eine Würzmischung für Gemüse mit Kräutern wie Thymian und Rosmarin sowie eine Mischung für Fisch. Alle Produkte kommen nach Angaben des Unternehmens ohne Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Säuerungsmittel aus.
HL Display
Neuer CEO
HL Display hat Jonas Magnusson zum neuen CEO ernannt. Magnusson wird ab dem 27. April die Geschicke des Anbieters für POS-Lösungen leiten. Er löst Björn Borgman ab, der als künftiger Präsident und CEO der ITAB Group das Unternehmen verlässt. Claire Blackadder, CFO HL Display, hat seit dem 1. März interimsmäßig die Position als CEO übernommen. Magnusson verfügt über langjährige Branchenerfahrung und hatte verschiedene leitende Funktionen inne, etwa bei dem norwegischen Investmentunternehmen Jordanes, dem Getränkehersteller
The Absolut Company und dem Küchengerätehersteller Electrolux. Zuletzt war er als CEO für Paragon Global Brands tätig.
Jonas Magnusson übernimmt zum 27. April die Leitung von HL Display. Foto: HL Display
Individuelle Verpackungslösungen für Ihre Produkte
GUT VERPACKT UND PRÄSENTIERT
Wir setzen Ihre kreativen Ideen um! Ob Adventskalender, Verpackungen oder Displays – wir fertigen für Sie maßgeschneiderte Lösungen, die Ihre Produkte optimal in Szene setzen. Zeigen Sie uns Ihre Entwürfe oder Vorstellungen und unser erfahrenes Team entwickelt daraus die ideale Verpackung ganz nach Ihren Wünschen.
Besuchen Sie uns auf der EMPACK in Hamburg Halle B6 | Stand 158
Ostmann präsentiert die neuen Let’s-Do-Airfryer-Mischungen am POS. Foto: Ostmann
Eine ansprechende Gestaltung des
Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Treiber
Vom Regal zur Bühne
Im Einzelhandel geht es heute um weit mehr als „nur“ den Warenverkauf. Gerade die großen Trends der heutigen Zeit treiben den Wandel der Branche voran. Entscheidend sind dabei ganzheitliche Konzepte.
Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, zu denen Sie beim Betreten eines Supermarktes erst einmal umständlich durch ein Drehkreuz mussten? Oder es auf der Verkaufsfläche vor allem darum ging, die Waren zu präsentieren? Diese Zeiten sind heute längst vorbei und es ist zu einem radikalen Perspektivwechsel im Handel gekommen. „Der Ladenbau ist ein strategisches Instrument, um Markenidentität sichtbar zu machen, Alleinstellungsmerkmale hervorzuheben und Einkaufserlebnisse nachhaltig zu prägen“, erläutert Peter Hartmann, Vice President Retail Solutions bei Wanzl. In der praktischen Umsetzung zeigt sich das besonders im Fokus auf Erlebnis und Markenpräsentation. „Im Mittelpunkt steht die Inszenierung der Händler-DNA durch Storytelling und ein erlebnisorientiertes Design, das emo-
tionale Bindung schafft“, so Hartmann weiter. Gleichzeitig betont er, dass dieser Übergang ein kontinuierlicher Prozess ist: „Dabei sind modulare Systeme und gezielte Fresh-ups stärker im Fokus als großflächige Neubauten.“
Nachhaltigkeit muss mit Leben gefüllt werden
Der Umbau eines bestehenden Ladens mit Verzicht auf einen großflächigen Neubau kann als nachhaltiges Vorgehen betrachtet werden. Auch bei anderen Aspekten spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Aufgrund der hohen gesellschaftlichen Bedeutung und dem positiven Image des Themas besteht jedoch die Gefahr, dass es rein zur Imagepflege missbraucht wird – Stichwort Greenwashing. Peter Hartmann appelliert deshalb an Händler, das The-
Trendsim Ladenbau
„Erfolgreiche Kaufleute investieren sowohl in ihre technologische Infrastruktur als auch in Design.“
Verkaufsraums wird im Ladenbau immer wichtiger. Foto: Furkan TELLIOGLU – stock.adobe.com
Peter Hartmann, Vice President Retail Solution, Wanzl Foto: Wanzl
ma mit Leben zu füllen: „Das Thema Nachhaltigkeit zeigt sich weniger in plakativen Versprechen, sondern in der realen Qualität, Flexibilität und Lebensdauer der verwendeten Lösungen.“ Er beobachtet, dass die Nachfrage nach Nachhaltigkeit vorhanden ist: „Händler fragen sehr konkret nach Materialbeschaffenheit und stellen detaillierte Fragen zu Oberflächen, Kunststoffen und Produktionsstandards.“
Dass gerade im Bereich der Materialien Nachhaltigkeit viele Dimensionen umfasst, zeigt die Studie „Plant an idea“, die Umdash Store Makers im Jahr 2023 auf der Euroshop durchgeführt hat. Dabei wurden Händler befragt, welche nachhaltigen Rohstoffe bereits verfügbar sind. Im Ergebnis zeigte sich, dass Nachhaltigkeit bedeuten kann, dass Material sowohl aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen als auch recyclingfähig sein kann. Weitere Aspekte, die hier eine Rolle spielen können, sind Ressourcenschonung, Energieeinsparungen und Emissionseinsparungen. Auch Faktoren wie Nutzungsdauer, Einsatzort und Verwendungsart sind hier von Bedeutung.
Digitale Technologien sind gefragt Neben Nachhaltigkeit ist die Digitalisierung der zweite große Megatrend, der die aktuelle Zeit prägt. Diese macht auch vor dem Einzelhandel nicht halt, wobei hier das aktuellste Produkt des technologischen Wandels eine immer wichtigere Rolle spielt. „Digitalisierung und KI beeinflussen den Ladenbau zunehmend funktional“, erläutert Hartmann, demzufolge es hier viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt: „Immersive Elemente, digitale Touchpoints oder interaktive Möbel unterstützen die Warenpräsentation.“ Beispiele für immersive Elemente im Ladenbau sind Digital-SignageAnwendungen, die auf den Kontext reagieren, sich in Echtzeit anpassen und den Shopper zur aktiven Teilnahme einladen. Wenn Händler zusätzlich zum stationären Geschäft noch über einen Onlineshop verfügen, können sie Kiosksysteme einsetzen, mit denen Kunden auf den Online-Katalog zugreifen können. Auch für interaktive Möbel gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, beispielsweise Lift-and-LearnAnwendungen, bei denen Kunden nach dem Hochheben eines Produkts weiterführende Informationen über dieses erhalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass technologische Innovationen das Einkaufserlebnis zwar erheblich verbessern können, ihr Erfolg jedoch maßgeblich von einer ganzheitlichen Umsetzung abhängt. In diesem Zusammenhang betont Peter Hartmann, dass Geschäfte ihr Augenmerk nicht ausschließlich auf die Technik richten sollten: „Erfolgreiche Kaufleute investieren sowohl in ihre technologische Infrastruktur als auch in Design.“ <<
Shopkonzepte der Zukunft ausgezeichnet
Die aktuellen Trends im Ladenbau standen Ende Februar auf der Euroshop in Düsseldorf im Zentrum. Dabei wurden auch fünf Shopkonzepte mit einem begehrten Award ausgezeichnet, darunter zwei aus Deutschland.
Seit 2008 zeichnen die Messe Düsseldorf und das EHI Retail Institute beim Euroshop Retail Award die besten Storekonzepte weltweit aus. Dieses Jahr bewarben sich 122 Unternehmen aus 30 Ländern um die Auszeichnung.
Der Preis in der Kategorie „Digital“ ging in diesem Jahr an das Media Markt Tech Village in Hamburg. Dieses setzt laut Jury neue Maßstäbe im erlebnisorientierten Elektronikhandel und begeistert die Shopper mit digitalen Inszenierungen, Erlebniszonen und Omnichannel-Services. So vereint der Shop Retail, Gaming, Services und Community-Flächen zu einer interaktiven Dimension.
Die glücklichen Gewinner des Euroshop Retail Design Awards 2026. Foto: Messe Düsseldorf/cTillmann
Das Media Markt Tech Village in Hamburg wurde mit dem Euroshop Retail Award in der Kategorie „Digital“ ausgezeichnet. Foto: Mediamarkt TechVillage/Mick Vincenz
Den Award in der Kategorie „Sustainability“ sicherte sich der Intersport Finke + Fashion Store in Bielefeld. Der Markt in der größten Stadt Ostwestfalens setzt gezielt auf Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung von Materialien sowie energieeffiziente Ansätze und lässt auf diese Weise Nachhaltigkeit, regionale Verbundenheit und ein umweltfreundliches Einkaufserlebnis miteinander verschmelzen.
Intersport Finke in Bielefeld erhielt den Preis in der Kategorie „Sustainability“.
Auch der Preis in der Kategorie „Fashion & Lifestyle“ ging an einen Shop aus dem deutschsprachigen Raum, nämlich das House of Silhouette in Wien. Laut Jury interpretiert das Augenoptikergeschäft den Brillenkauf neu und verbindet HighEnd-Retail mit Event- und Ausstellungsflächen. Eingebettet in ein historisches Gebäude mitten in der Altstadt ermöglichen flexible Raumstrukturen, innovative Materialien und digitale Anwendungen ein personalisiertes Kundenerlebnis und machen den Store zu einer wandelbaren Bühne für Design, Mode und Technologie.
In der Kategorie „Hospitality“ ging der diesjährige Euroshop Retail Award nach Südamerika: Die Casa Garbo in der peruanischen Hauptstadt Lima vereint ein hybrides Konzept aus Restaurant, Bar, Nachtclub und Kunstgalerie zu einem ganzheitlichen Erlebnisraum. Laut Jury entsteht durch die gelungene Verbindung von historischer Architektur, zeitgenössischem Design und kulturellem Storytelling ein vielseitiger Ort, der Gastronomie, Kunst und Entertainment auf einzigartige Weise verbindet.
Der Cyberculture Supermarket in Lviv wurde Sieger in der Kategorie „Food“.
Foto: Cyberculture
Mit einem außergewöhnlichen Storekonzept verbindet der Cyberculture Supermarket im ukrainischen Lviv den Lebensmitteleinzelhandel mit Cyberkultur und E-Sports. Auf diese Weise wird ein immersives Einkaufserlebnis geschaffen, das vom ukrainischen E-SportTeam Navi inspiriert wird. Laut Jury setzt der Markt mit seinem futuristischen Design, interaktiven Installationen und moderner Technologie neue Maßstäbe im erlebnisorientierten Food-Retail und würdigt zugleich nationale Kreativität und Innovationskraft. Der Lohn: Der Euroshop Retail Award in der Kategorie „Food“
Der Preis in der Euroshop Retail Design Award in der Kategorie „Hospitality“ ging an die Casa
Foto: Intersport Finke
Das Augenoptikergeschäft House of Silhouette gewann in der Kategorie „Fashion & Lifestyle“. Foto: House of Silhouette/Philip Kottlorz
Garbo in Lima. Foto: Casa Garbo/El Zorro Photography
Foto:Yuliia – stock.adobe.com
Mit allen Sinnen
Nicht nur das Auge kauft mit
Beim stationären Einkauf können alle fünf Sinne angesprochen werden – beim Online-Einkauf maximal zwei. Digitalität und multisensorisches Einkaufen schließen sich jedoch nicht aus, sondern ergänzen sich.
Beim Einkauf vor Ort können gleich mehrere Sinne auf einmal angesprochen werden.
Ein gut ausgeleuchteter Verkaufsraum unterstützt die Produktpräsentation. Foto: Kind GmbH & Co. KG
Durch gut eingesetztes Licht können Marken am POS perfekt inszeniert werden. Foto: Kuhlmann Laden- und Innenausbau / DI Store
AAm POS buhlen tausende Produkte um die Aufmerksamkeit der Shopper. Gerade Produkte, die gerade nicht auf dem Einkaufszettel stehen, können deshalb leicht übersehen werden. „Grundsätzlich geht es immer darum, Aufmerksamkeit auf ein tolles Display und dessen Waren zu lenken. Das beste und schönste Display ist wichtig – jetzt muss noch die Aufmerksamkeit aus der Ferne darauf gelenkt werden“, erklärt Thomas Bauer, Geschäftsführer von MTE Bewegungstechnik. Ihm zufolge gibt es hierzu viele unterschiedliche Möglichkeiten: „Menschen reagieren auf Bewegung, Licht, Geräusche, wenn diese im Augenwinkel stattfinden. Dieser Mechanismus hat das Überleben der Menschen seit Tausenden von Jahren gesichert und ist in den Grundinstinkten enthalten.“
Produkte ins rechte Licht rücken
Der so wichtige erste Eindruck eines Produkts kann sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe durch Licht entscheidend beeinflusst werden. „Das richtige Licht am POS ist angewandte Wahrnehmungspsychologie. Licht entscheidet, wie ein Produkt wirkt: hochwertig? Präzise verarbeitet? Oder doch nur austauschbar?“, so Sascha Lügger, Geschäftsführer von DWD Concepts. Ihm zufolge ist dabei aber bei nicht nur die Helligkeit entscheidend. Stattdessen müssten mehrere Faktoren berücksichtigt werden: „Zum Ziel führen folgende Fragen: Um welches Produkt handelt es sich überhaupt? Was ist die zentrale Botschaft der Ware oder Marke? Wie ist der räumliche Kontext der Präsentation?“ Letztendlich sei Licht ein wichtiger Bestandteil am POS: „Die Beleuchtung unterstreicht die Warenpräsentation. Sie lässt das Produkt wertiger aussehen und lenkt den Fokus der Kunden. Nur das richtige Licht schafft für Kunden einen Erlebnisraum, in dem Entscheidungen für das Produkt leichtfallen“, so Lügger weiter.
Dazu passt auch, dass Licht dabei unterstützen kann, Produkte an den Shopper zu bringen, die dieser zunächst gar nicht auf dem Einkaufszettel hatte. „Bei Impulskäufen wirkt Licht als Entscheidungshilfe: Es reduziert Unsicherheit und Desorientierung“, erläutert Lügger. Um das zu erreichen, müssen jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt werden: „Dafür müssen Farben stimmen, Kontraste sitzen und Highlights gezielt gesetzt sein. Der Kunde greift zu, weil das Produkt klar, echt und be- >>
„Menschen reagieren auf Bewegung, Licht, Geräusche, wenn diese im Augenwinkel stattfinden.“
Thomas Bauer, Geschäftsführer MTE Bewegungstechnik
Foto: MTE Bewegungstechnik
gehrlich erscheint. Licht schafft damit nicht nur Atmosphäre, sondern Tempo im Kopf: sehen, verstehen, wollen“, so Lügger.
Mit Bewegung Emotionen wecken
Das Wort „Emotion“ leitet sich vom lateinischen „emovere“ ab, was übersetzt „herausbewegen“ heißt. Auch am POS können Bewegungen Emotionen hervorrufen. Und zwar schon, bevor der Kunde das Geschäft betritt. „Es ist doch schön anzusehen, wie ein Kran funktio niert, sodass die Fantasie der Kinder schon am Schaufenster angeregt wird“, bringt Thomas
Durch bewegte Elemente können Marken am POS Aufmerksamkeit erzielen. Foto: MTE Bewegungstechnik
Bauer ein Beispiel für eine Warengruppe, bei der das besonders gut funktioniert. Hierzu kommen dann unterschiedliche Technologien zum Einsatz: „Solche Effekte lassen sich mit
„Das richtige Licht am POS ist angewandte Wahrnehmungspsychologie. Licht entscheidet, wie ein
Aufmerksamkeit am POS mittels Bewegungen kann aber auch ohne die Nutzung von Strom erzeugt werden. „Platzierungen von Wobblern am Regal, die sich im Luftzug bewegen, sind Kundenstopper. Bewegung erzeugt selbst im Augenwinkel Aufmerksamkeit. Nasenschilder werden so positioniert, dass sie sich dem Betrachter entgegenstrecken. Beide Male weisen diese Hingucker aufmerksamkeitsstark auf Rabatte, neue Produkte oder andere positive
Immer warentragend für maximalen Uplift. Nachhaltig und garantiert 4 Wochen auf der Fläche in unserem EDEKA & REWE Netzwerk Maximale Sichtbarkeit dort, wo Shopper entscheiden.
Bis zu 300% Salesuplift mit Retail Media am Produkt
ken gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. „Diese analogen, einfach zu befestigenden Mittel geben Struktur, sind gut erkennbar, variabel in der Anwendung und wirken ruhiger als digitales Geflimmer.“
Auch bei der Platzierung der Produkte spielt die visuelle Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. „Korrespondierende Produkte an Merchandising-Strips sind gut sichtbar, ergänzen das Produktsortiment im Regal und erleichtern beim Stöbern den Einkauf. Produkte mit Pro-
Mit Wobblern kann auch ganz ohne Strom mittels Bewegung Aufmerksamkeit am POS erzeugt werden. Foto: Jegab
Gedächtnisspuren am POS hinterlassen „Haptik
ist unmittelbare Erfahrung“
Am POS können Marken nicht nur gesehen, sondern auch haptisch erlebt werden. Warum Berührungen Kaufimpulse auslösen, Wertigkeit steigern und wie damit Gedächtnisspuren geschaffen werden können, erklärt Olaf Hartmann, Leiter des Multisense Instituts.
DISPLAY: Welche Rolle spielt Multisensorik für Marken am POS?
OLAF HARTMANN: Marken müssen Gedächtnisspuren im Kopf der Menschen erzeugen – und diese im Moment des Bedarfs wieder aktivieren. Je mehr Sinne dabei kongruent angesprochen werden, desto stärker reagiert das Gehirn. Der POS spielt dabei eine besondere Rolle. Er ist ein multisensorisch erlebbarer Mini-Markenraum, in dem Menschen direkt mit dem Produkt interagieren. Der POS ist der einzige Ort im Konsumgüter-Marketing, an dem Marken nicht nur gesehen oder gehört, sondern haptisch erlebt werden.
Idealerweise beginnt diese Interaktion schon aus der Distanz. Wir sehen Dinge immer zuerst – und entwickeln daraus den Wunsch, sie zu berühren. Ein Beispiel ist mir von den Display Superstar Awards in Erinnerung geblieben: ein Display für Kraken Rum mit einer riesigen Krakenhand. Schon aus der Ferne entsteht der Impuls, die Flaschen zu berühren, weil die Hand es quasi vormacht. Diese Art der mentalen Simulation von Berührung weckt Neugier und Interaktion.
„Der POS ist der einzige Ort im KonsumgüterMarketing, an dem Marken nicht nur gesehen oder gehört, sondern haptisch erlebt werden.“
Olaf Hartmann, Leiter Multisense Insitut Foto: Multisense Institut
ben oder Sets mit Griff durch Hang Tabs fallen auf und werden durch den Mehrwert gerne mitgenommen“, so Silke Guinard.
Vom Screen zum Erlebnis mit allen Sinnen Bewegung am POS kann nicht nur mit analoger Technik erzeugt werden, sondern auch mit digitaler. „Digital Signage ist ein zentrales Element, um Erlebniswelten am Point of Sale multisensorisch zu inszenieren. Als digitaler Touchpoint verbindet es visuelle Aufmerksamkeit mit kontextrelevanten Informationen und
Haptik amPOS
Aus der Verhaltensökonomie wissen wir außerdem: Allein das Anfassen erhöht die wahrgenommene Wertigkeit eines Produkts und die Kaufwahrscheinlichkeit.
Displays, die zum Anfassen animieren, sind deshalb besonders effektiv. Darüber hinaus schaffen Displays mentale Erlebnisräume. Eine Sonderplatzierung ist immer auch ein Storytelling-Tool. Für Marken ist das ein wertvoller Touchpoint, der über den unmittelbaren Abverkauf hinaus wirkt. Ein gutes Display verkauft nicht nur Produkte – es hinterlässt Gedächtnisspuren für zukünftige Kaufentscheidungen. Wenn eine Marke einmal eine starke positive Interaktion erzeugt hat, wirkt diese Erfahrung auch später noch nach. Dann reicht oft schon die Verpackung im Regal, um diese Erinnerung wieder zu aktivieren.
DISPLAY: Warum ist Haptik am POS so wichtig?
OLAF HARTMANN: Der entscheidende Punkt ist: Zugreifen ist eine bewusste Handlung.
Man kann kaum vermeiden, etwas zu sehen oder zu hören. Aber etwas anzufassen ist im-
schafft so emotionale Trigger genau dort, wo Kaufentscheidungen fallen. Durch hochauflösende Bewegtbilder, dynamische Produktempfehlungen und interaktive Elemente werden Shopper visuell aktiviert und in die Markenwelt abgeholt – weit über klassische statische Kommunikation hinaus“, erläutert Christian Beyer, Head of Trade-Marketing & CampaignManagement bei EMSU.
Eingebettet in einen größeren Kontext kann Digital Signage zudem dazu beitragen,
Mit Lift-and-Learn-Anwendungen können unter anderem haptische Erlebnisse am POS erreicht werden.
Foto: Nexmosphere
mer eine aktive Entscheidung. In diesem Moment steigt die persönliche Relevanz.
Mit dem Griff zum Produkt öffnet sich ein neuer Erfahrungsraum: Gewicht, Oberfläche, Temperatur oder Geräusche der Verpackung werden plötzlich wahrnehmbar.
Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Menschen beobachten ihr eigenes Verhalten und schließen daraus auf ihre Motive. Wenn wir ein Produkt in die Hand nehmen, denken wir automatisch: Es muss einen Grund geben, warum mich das interessiert. Der Moment der Berührung ist für Marken ein echter Moment of Truth.
Was wir dann haptisch erleben, ist kein Werbeversprechen mehr, sondern unmittelbare Erfahrung. Was wir fühlen, nehmen wir im wahrsten Sinne des Wortes für „wahr“. Das zeigt sich sogar in unserer Sprache: Man kann sich versehen oder verhören – aber kaum jemand sagt, er habe sich „verfühlt“. Ein schönes Beispiel sind Kesselchips: Schon das Knistern der Verpackung und ihre leicht raue Oberfläche kündigen den besonderen Crunch und Mundgefühl an, bevor man die Chips probiert hat.
DISPLAY: Haben Sie Zahlen darüber, wie sich haptische Wirkung am POS auswirkt?
OLAF HARTMANN: Die Wirkung von Haptik sauber zu messen ist nicht ganz trivial, weil man Kaufmotivation und viele andere Kontextfaktoren berücksichtigen muss.
In einem bekannten Experiment wurde des-
halb der isolierte Effekt der Berührung untersucht. In der Frischeabteilung eines Supermarkts wurde an einem Korb mit Orangen lediglich ein kleines Schild angebracht: „Fühlen Sie die Frische.“
Das Ergebnis: Kunden nahmen die Orangen deutlich häufiger in die Hand – und die Spontankäufe stiegen dadurch um rund 40 Prozent. Man kann das vereinfacht so zusammenfassen: „More Touch = More Sales.“
Für Marktforscher ist das eine spannende Erkenntnis. Händler auf Basaren wissen das allerdings schon seit Jahrhunderten. Wenn man dort auch nur kurz stehen bleibt, bekommt man sofort etwas in die Hand gedrückt.
DISPLAY: Wie unterscheidet sich Haptik nach Produkten? Gibt es Produkte, bei denen die Haptik wichtiger ist als bei anderen?
OLAF HARTMANN: Grundsätzlich spielt Haptik bei allen Produkten eine Rolle. Entscheidend ist aber die Erwartungshaltung, die eine Marke weckt. Die haptische Erfahrung darf dem visuellen Eindruck nicht widersprechen. Sonst entsteht ein Bruch in der Markenwahrnehmung. Wenn eine Kosmetikmarke beispielsweise samtweiche Haut verspricht, wäre eine raue Verpackung irritierend. Eine Soft-Touch-Oberfläche kann dagegen die Pflegewirkung bereits fühlbar machen. Wenn die Marke dagegen Natürlichkeit oder Ursprünglichkeit betont, kann eine bewusst rauere Haptik sinnvoll sein.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch.
Brand Experience führt zu Wachstum
In ihrem Buch „Markenkraft durch Brand Experience“ zeigen Uwe Munzinger und Olaf Hartmann, warum Wachstum heute dort entsteht, wo Leistung über Marke und eine konsequent gestaltete Brand Experience ökonomisch wirksam wird – und nicht primär über Ingenieurslogik oder Produktfeatures. Das Buch versteht Marke nicht als Kommunikationsaufgabe, sondern als unternehmerisches Steuerungssystem mit direktem Einfluss auf Marge, Preissetzung, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit in wahrnehmbaren Wert übersetzen – systematisch, wirksam und anschlussfähig für Management-Entscheidungen.
Das Buch ordnet ein Feld, das häufig von Mythen, Moden und Meinungen geprägt ist. Es macht fundierte Erkenntnisse aus Markenführung, Psychologie und Ökonomie zugänglich, ohne sie zu vereinfachen. Zugleich liefert es einen praxisnahen Bezugsrahmen, der hilft, Verständnis zu synchronisieren, Akzeptanz für Entscheidungen zu schaffen und unternehmerische Kräfte auf die wirkungsvollsten Hebel zu fokussieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung gibt es unter https://www.markenkraft.org/buch
mehr als nur den Sehsinn anzusprechen. „In Kombination mit unserer Retail Media Plattform wird Digital Signage Teil eines orchestrierten Einkaufserlebnisses: datengetriebene Inhalte, situative Angebote und kanalübergreifende Kampagnen steigern Relevanz und Verweildauer am POS und schaffen ein konsistentes Markenerlebnis. In Verbindung mit Packaging, Lichtinszenierung, Haptik und gezielten Produktproben entsteht so ein sinnliches, vernetztes Shopper-Erlebnis, das Aufmerksamkeit, Motivation und Kaufimpulse nachhaltig steigert“, so Christian Beyer.
Bis zu drei Sinne gleichzeitig ansprechen Digital Signage ist auch ein wesentlicher Bestandteil von Lift-and-Learn-Anwendung. Hier
„Platzierungen von Wobblern am Regal, die sich im Luftzug bewegen, sind Kundenstopper.“
Das Spatial Display von Samsung ermöglicht einfache Shopperansprache mittels 3D. Wie die Digital-Signage-Lösung in ein multisensorisches Einkaufserlebnis eingebunden werden kann, erläutert Amit Chatterjee, Manager Presales Solutions bei Samsung.
DISPLAY: Welchen konkreten Mehrwert kann das Spatial-Display als 3D-Digital-Signage-Lösung im Vergleich zu klassischer 2D-Signage für ein multisensorisches Einkaufserlebnis bieten?
AMIT CHATTERJEE: Das Samsung Spatial Display kann im Handel eine weitere Dimension der visuellen Kommunikation bieten. Mithilfe der 3D-Plate-Technologie entsteht hinter dem LCDPanel eine räumliche Tiefe, sodass auch klassische 2D-Inhalte ohne zusätzliche Sehhilfen wie 3D-Brillen in eine natürlich wirkende 3DDarstellung überführt werden können. Dadurch wirken Produkte und Kampagnen plastisch und präsent und können so die Aufmerksamkeit von Kunden gezielt auf sich ziehen.
Gerade im Retail-Umfeld, in dem Aufmerksamkeit eine zentrale Währung ist, ermöglicht das Spatial Display eine aufmerksamkeitsstarke und emotionale Inszenierung von Markenbotschaften. Inhalte erscheinen, als würden sie in den Raum hineinragen oder darin schweben,
„Das
Samsung Spatial Display kann im Handel eine weitere Dimension der visuellen Kommunikation bieten.“
Amit Chatterjee, Manager Presales Solutions, Samsung Foto: Samsung
können gleich drei Sinne auf einmal angesprochen werden: Zunächst erweckt das Produkt visuell die Aufmerksamkeit des Kunden. Dann nimmt er es in die Hand und bekommt auf diese Weise einen haptischen Eindruck von diesem. Dieser Eindruck wird dann wieder durch den Sehsinn verstärkt, indem auf einem Bildschirm weiterführende Produktinformationen angezeigt werden. Werden diese Informationen noch akustisch gegeben, kommt noch ein dritter Sinn ins Spiel.
Das Hochheben des Produkts hat weit mehr als „nur“ den Zweck, weitere Informationen zu erhalten. „Im Kern geht es bei Lift-and-Learn darum, Haptik – die Kraft der physischen Berührung – zu nutzen, um Erinnerungswert zu
Multisensorisch einkaufen
wodurch Displays zu erlebnisorientierten Präsentationsflächen werden, die eine weitere Ebene zusätzlich zu den klassischen 2D-Signage eröffnen.
Darüber hinaus unterstützt die Kombination aus 4K-UHD-Auflösung, dynamischer HDROptimierung und Anti-Glare-Panel eine brillante Darstellung auch unter anspruchsvollen Lichtbedingungen. Das macht das Samsun Spatial Display geeignet für hochwertige Markeninszenierungen und Promotions entlang der Shopper Journey.
Insgesamt schafft das Spatial Display damit ein immersives visuelles Erlebnis am POS und erweitert die Möglichkeiten, Produkte und Marken im stationären Handel differenziert und aufmerksamkeitsstark zu präsentieren.
DISPLAY: Wie kann das Spatial-Display mit anderen Technologien verknüpft werden, um weitere Sinne beim Einkaufen anzusprechen?
schaffen. Insbesondere im Einzelhandel löst die einfache Handlung des Anhebens eines Produkts eine tiefere Ebene der Interaktion aus. Das Gewicht, die Beschaffenheit, die Balance und die Haptik eines Produkts tragen alle dazu bei, wie es wahrgenommen wird. Dieser taktile Moment ist es, der eine digitale Botschaft in eine bedeutungsvolle Interaktion verwandelt“, erläutert Hubert van Doorne, CEO von Nexmosphere.
Durch die haptische Erfahrung wird van Doorne zufolge der digitale Content in einer physischen Aktion verankert. Damit dies erfolgreich funktioniert, müssten jedoch viele individuelle Aspekte berücksichtigt werden: „Aus technischer Sicht gibt es bei Lift-and- Learn kein one-
„Digital Signage ist ein zentrales Element, um Erlebniswelten am Point of Sale multisensorisch zu inszenieren.“
Christian
Beyer, Head of Trade-Marketing & Campaign-Management EMSU Foto: EMSU
size-fits-all. Die physische Umgebung spielt eine wichtige Rolle bei der Ermittlung der richtigen Lösung.“ Entscheidende Kriterien sind van Doorne zufolge die Art der verwendeten Materialien und dass die Umgebung des Einzelhandels Stabilität und hohe Verfügbarkeit sicherstellt, sodass die Hardware mit dem physischen Kontext zusammenpasst.
Von der Art des Produktes hängt zudem ab, welche Technologie für Lift-and-Learn-Anwendungen verwendet werden kann. So eignen sich laut Hubert van Doorne RFID (radio-frequency identification) Antennen für Produkte, die kein Metall enthalten und wenn nur eine begrenzte Anzahl an Artikeln präsentiert wird. „Ein alternativer Ansatz ist die gewichtsbasier -
AMIT CHATTERJEE: Das Spatial Display kann nahtlos unter anderem in das Samsung Displayund Software-Ökosystem eingebunden werden. Über die cloudbasierte Plattform Samsung VXT lassen sich Inhalte zentral erstellen, verwalten und dynamisch ausspielen. AI-gestützte Funktionen ermöglichen dabei unter anderem die automatisierte Erstellung von Videos oder Tiefeneffekten, die die räumliche Wirkung von 3D-Inhalten zusätzlich verstärken.
In Kombination mit Sensor- oder Triggertechnologien können sich darüber hinaus interaktive Szenarien realisieren lassen, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Bewegungsoder Präsenzsensoren können Inhalte beispielsweise situationsabhängig anpassen, sobald sich Kunden nähern. In Verbindung mit Audio- oder Duftlösungen entstehen so multisensorische Erlebnisflächen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Interaktion mit Markenbotschaften im Raum fördern können.
Gerade im Retail-Umfeld eröffnet diese Verknüpfung spannende Möglichkeiten der Shopper-Aktivierung: Inhalte können auf Laufwege oder Verweildauer reagieren und Produkte in einer räumlich inszenierten Umgebung präsentieren. Das Spatial Display wird so Teil ganzheitlicher Erlebniszonen am POS, die vi-
suellen, auditiven und atmosphärischen Elemente kombinieren.
Dank seiner standardisierten Integration lässt sich das Samsung Spatial Display dabei ähnlich einfach installieren und betreiben wie klassische Digital-Signage-Displays. Dadurch kann es flexibel in bestehende Retail-TechnologieSetups eingebunden und schrittweise um weitere Erlebnis- oder Sensortechnologien ergänzt werden.
DISPLAY: Welche Technologien können mittels Smart Things Pro verknüpft werden und somit ein multisensorisches Erlebnis am POS erzeugen?
AMIT CHATTERJEE: SmartThings Pro ist die zentrale IoT-Plattform von Samsung für den B2BEinsatz und vernetzt Geräte, Sensoren und Systeme standortübergreifend in einem gemeinsamen Ökosystem. Dabei lassen sich Displaylösungen wie das Samsung Spatial Display nahtlos mit HLK-Systemen, Beleuchtung, Energiemanagement, Wearables, Rugged Devices sowie Drittanbieter-Sensoriklösungen – etwa im Retail-Umfeld – verbinden. So entsteht eine integrierte, automatisierte und vernetzte StoreInfrastruktur.
Für den POS ergeben sich daraus gleich mehrere Mehrwerte. Zum einen automatisierte Szenarien, in denen sich Inhalte, Helligkeit, Audio oder Betriebszustände dynamisch an Tageszeit, Kundenfrequenz oder Umgebungsbedingungen anpassen. Ein weiterer Aspekt ist das Energieund Klimamanagement. So unterstützen Funktionen wie AI Energy Mode und vernetzte Klimasteuerung effiziente Abläufe bei gleichzeitig angenehmer Store-Atmosphäre.
Des Weiteren ermöglichen Bewegungs-, Touchoder Inventarsensoren interaktive Kundenerlebnisse, die durch die räumliche Darstellung des Spatial Displays visuell verstärkt werden. Mit der Funktion „Interactive View“ können 2D-Grundrisse in 3D-Ansichten überführt werden, was Planung und Gestaltung multisensorische Flächen erleichtert.
Durch diese Automationen entsteht ein nahtloses Zusammenspiel von visueller Kommunikation, Raumumgebung und digitalen Services. Das Spatial Display wird so Teil eines vernetzten Retail-Erlebnisses, das Kunden intuitiv anspricht und gleichzeitig operative Prozesse effizient unterstützt.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch.
te Erfassung über ein gesamtes Regal hinweg. Dies ermöglicht die gleichzeitige Überwachung mehrerer Produkte und gibt den Käufern die völlige Freiheit, Artikel an beliebiger Stelle im Regal zurückzulegen“, erläutert van Doorne, dem zufolge Lift-and-Learn taktile Erfahrung mit intelligenter Sensorik vereint und Einzelhändler auf diese Weise nicht nur unvergessliche Interaktionen, sondern auch messbare geschäftliche Auswirkungen schaffen würden.
Die Ohren kaufen mit Nicht nur als Informationskanal bei Lift and Learn spielen die Ohren am POS eine entscheidende Rolle. So kann Musik, ähnlich wie Licht, dafür sorgen, dass Produkte als hochwertiger angesehen werden. Beispielsweise zeigte in den 1980er Jahren die Untersuchung „The Influence of Background Music on Shopping Behavior: Classical Versus Top-Forty-Music in a Wine Store“ der Texas Tech University, dass Kunden in einem Weingeschäft drei Mal mehr Geld ausgaben, wenn dort klassische Musik lief. Den Studienautoren zufolge schien diese Musik Kultiviertheit und hohen Anspruch zu vermitteln, sodass sich viele Kunden für teurere Weine entschieden.
Von der Nase ins Herz Noch weniger als Sinneseindrücke über die Ohren lassen sich solche über die Nase verhindern. Zudem sind Gerüche meist wesentlich entscheidender für das körperliche Wohl-
„Im Kern geht es bei Lift-and-Learn darum, Haptik – die Kraft der physischen Berührung – zu nutzen, um Erinnerungswert zu schaffen.“
Hubert van Doorne, CEO Nexmosphere Foto: Nexmosphere
befinden als andere Sinneswahrnehmungen. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass Düfte am POS eine entscheidende Rolle spielen. Das zeigt eine Untersuchung der Forschungsgruppe „Konsum & Verhalten“ aus dem Jahr 1998 der Universität Paderborn. Demnach erhöhte ein angenehmer Raumduft in einem Sportgeschäft die Impulskäufe um sechs Prozent, die Kaufbereitschaft und die Verweildauer um jeweils 15 Prozent. Die olfaktorische Wahrnehmung kann zudem gut mit der akus-
tischen verknüpft werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass diese gut aufeinander abgestimmt ist. So zeigt die Studie „Congruency of scent and music as a driver of in-store evaluations and behavior“ aus dem Jahr 2001, dass Verbraucher die Umgebung deutlich positiver bewerten und ein höheres Maß an Impulskaufverhalten zeigen und eine höhere Zufriedenheit empfinden, wenn Umgebungsduft und Musik in Bezug auf ihre erregenden Eigenschaften miteinander übereinstimmen, als wenn diese Umweltreize miteinander im Widerspruch stehen. Beispielsweise ist in einer Outdoor-Abteilung, die von frischem Waldduft erfüllt ist, eher ruhige und entspannte Musik passend als laute und schnelle.
Shopping-Liebe geht durch den Magen Aussehen und Haptik sind bei Lebensmitteln wichtig – entscheidend ist am Ende aber immer der Geschmack. Um Kunden im wahrsten Sinne des Wortes ihre Produkte schmackhaft zu machen, können Markenartikler beispielsweise Kostproben verteilen. Hierbei spielt vor allem der Effekt der Reziprozität eine wichtige Rolle. So spüren Kunden, die bereits ein kostenloses Produkt probiert haben, das psychologische Bedürfnis, sich zu revanchieren und sind deshalb eher bereit, das Produkt zu kaufen. Zudem senkt ein kostenloses Probieren das Risiko, dass ein Produkt gekauft wird, das dem Shopper nicht schmeckt – auch wenn vorher schon erfolgreich die anderen vier Sinne angesprochen wurden. <<
Aktionscode FESA603 für 30 Euro Rabatt auf den Eintrittspreis.
19. bis 22. Mai 2026
Fira Barcelona Gran Via www.fespaglobalprintexpo.com
Parallelveranstaltung
Fever-Tree erweitert Portfolio
Fever-Tree baut 2026 sein Sortiment über die klassische Mixer Range hinaus aus. Zum 20-jährigen Bestehen der Marke und zehn Jahren Präsenz in Deutschland werden neue Premium Softdrinks in der 500-Milliliter-Glas-Mehrwegflasche sowie drei alkoholfreie Ready-to-Drinks in der 250-Milliliter-Dose eingeführt. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen und Softdrinks mit erwachsenem Geschmacksprofil. Am POS präsentiert ein optisch passendes Display die Produktneuheiten. Die neue Softdrinks Range umfasst Ginger Beer und die Sorten Pink Grapefruit und Mexican Lime. Ergänzt wird das Angebot durch alkoholfreie Varianten von Italian Spritz, Mediterranean Gin & Tonic und Premium Mojito mit 17 bis 19 Kilokalorien pro 100 Milliliter.
Das Bodendisplay präsentiert die neuen, alkoholfreien Fever-Tree-Drinks. Foto: Fever-Tree
Fruchttiger kehrt in Bio-Qualität zurück
Mit Fruchttiger bringt hohes C eine bekannte Kindermarke in überarbeiteter Form zurück in den Handel. Das Getränk ist erstmals in zertifizierter Bio-Qualität erhältlich und startet mit den drei Sorten Apfel-Kirsche, Multi sowie Orange-Maracuja. Alle Varianten bestehen aus einer Mischung aus mindestens 50 Prozent Fruchtsaft und stillem Wasser. Abgefüllt wird das Getränk in einer 0,33-Liter-PET-Flasche mit wiederverschließbarem Sportscap, der sich besonders für den Einsatz unterwegs eignet. Im Zuge des Neustarts wurde die Marke umfassend überarbeitet. Neben Rezeptur und Sortenauswahl wurden auch Verpackung, Gestaltung und Markenauftritt angepasst. Begleitend zur Wiedereinführung plant das Unternehmen verschiedene Kommunikationsmaßnahmen. Dazu zählen bunt gestaltete Displays am POS, Aktivitäten in sozialen Medien und Samplingaktionen für Kinder.
Die drei neuen Fruchttigersorten ziehen mit einem bunten Display die Blicke der Shopper auf sich. Foto: Eckes-Granini Deutschland
Saucenvielfalt mit Gewinn
Heinz plant zur BBQ-Saison 2026 eine umfangreiche Abverkaufsaktion. Die Aktivierung läuft bis Ende Juli und wird am POS durch eine einheitliche Optik der Heinz Saucen Displays begleitet. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Produkte während der umsatzstarken Grillmonate zu erhöhen. Kern der Aktion ist ein bundesweites Gewinnspiel, das vom 2. März bis zum 31. Juli 2026 durchgeführt wird. Shopper können nach dem Kauf eines Heinz Produkts ihren Kassenbon auf einer Aktionswebsite hochladen und an der Verlosung teilnehmen. Zu den Preisen gehören unter anderem Autos, Reisen in die USA und Gas-Grills. Ergänzend sind verschiedene Merchandise Artikel vorgesehen. Parallel erweitert Heinz sein Sortiment um eine Curry Gewürz Ketchup Range mit den Sorten Scharf, Original und Schaschlik. Die Produkte sind ab Mitte April erhältlich.
Das Heinz BBQ-Display präsentiert die neue CurryGewürz-Ketchup-Range zur Grill-Saison. Foto: Kraft Heinz
Prickelnder Marktstart
Party-Spirit am POS
Waldemar Behn bringt 2026 eine neue limitierte Special-Edition der Marke Kleiner Feigling in den Handel. Die Sorte Lemon Sour kombiniert Wodka mit natürlichen Zitronenaromen und orientiert sich geschmacklich an Bitter-Lemon-Getränken. Die Neuheit ist ab dem 7. April 2026 erhältlich und eignet sich für Konsumsituationen rund um Partys, Festivals und sommerliche Veranstaltungen. Im Handel präsentiert ein giftgrünes Display den Partyshot. Die Rezeptur setzt auf eine frische und leicht säuerliche Geschmacksnote. Die limitierte Edition erscheint im bekannten Markendesign mit dem charakteristischen Augenmotiv der Marke. Angeboten wird Lemon Sour in der 0,5-Liter -Glasflasche sowie als 0,02-Liter-Flasche in Glas und PET.
Kleiner Feigling Lemon Sour versprüht Partystimmung im Handel.
Foto: Waldemar Behn
Mit Lümo bringt Lübzer erstmals eine eigene Limonadenmarke auf den Markt und erweitert damit sein Getränkeportfolio um alkoholfreie Softdrinks. Die neue Produktlinie ist seit Februar 2026 erhältlich und umfasst zum Start drei Sorten: Zitrone, Weißer Pfirsich sowie Rote Beeren & Apfel. Die Limonaden sind vegan und glutenfrei konzipiert und setzen auf einen fruchtigen Geschmack mit moderatem Zuckergehalt. Die Getränke werden in 0,33 Liter Glasflaschen angeboten. Das farblich codierte Streifendesign der Flaschen orientiert sich an Küstenmotiven aus Mecklenburg-Vorpommern und soll eine eigenständige Softdrink-Optik schaffen. Mit der Einführung erschließt Carlsberg Deutschland erstmals die Kategorie alkoholfreier Softgetränke. Ziel ist es, das Portfolio über Bier und Biermischgetränke hinaus zu erweitern. Passend zum Marktstart werden die neuen Limonaden in farblich passenden Displays im Handel präsentiert. Auch Outof-Home- und Digital-Kampagnen sowie Samplingaktionen am POS sind geplant.
Die drei neuen Sorten auf dem stylischen Display sorgen für Aufmerksamkeit am POS.
Foto: Carlsberg Deutschland
HAMBURG
2. – 3. Juni 2026
Hamburg Messe
Ticket sichern mit Code 1402
Mit den POS-Lösungen von Knappe+Lehbrink ging Uludağ viral und generierte am POS Abverkäufe in Rekordhöhe. Foto: Knappe+Lehbrink
Uludağ erobert mit Knappe+Lehbrink den LEH
Culture trifft POS
In Deutschland avanciert Uludağ zum Kultgetränk und findet dank cleverer Markenstrategie und auffälliger Displays immer mehr Fans. Für den gelungenen Auftritt am POS hat Knappe+Lehbrink gesorgt.
WerUludağ hört, denkt nicht mehr unbedingt im ersten Moment an den Berg in der Türkei und das beliebte Skigebiet nahe der Millionenstadt Bursa. Viele assoziieren mit Uludağ auch das Getränk, das seinen Namen genau von diesem Gebirge hat. Und gerade diese Menschen verbinden mit der süßen Limonade viel mehr als nur ein Getränk. Für eine ganze Generation von Auswanderern ist der sogenannte Gazoz ein Stück Heimat, bedeutet Zugehörigkeit und lässt vergangene Kindheitserinnerungen aufleben. Nach dem Motto „Raus aus der Nische – ab auf die Fläche“, erobert Uludağ nun mit großem Erfolg den deutschen POS. Was als reiner Distributi-
onshandel begann, hat sich zur Uludağ Deutschland GmbH entwickelt. Der Markteintritt war lange geplant – mit verstärkter Sichtbarkeit, Aktivierung und Verfügbarkeit wurden immer mehr Berührungspunkte für Shopper generiert. Und mittlerweile gilt: An Uludağ kommt keiner mehr vorbei – die Dosen im markanten Grün sind überall zu finden und dank Knappe+Lehbrink nun auch weithin sichtbar als Großformat-Display in Dosenform. Eine echte Erfolgsstory, die noch lange nicht zu Ende ist – wie Timur Demirok, Vertriebsleiter Uludağ Deutschland und Dennis Melchers, Vertriebsleiter Knappe+Lehbrink im Gespräch mit display verraten.
DISPLAY: Uludağ ist in Deutschland nicht unbekannt, jedoch hauptsächlich aus Dönerrestaurants und türkischen Supermärkten bekannt. Welche Bedeutung hat der Schritt auf die großen Verkaufsflächen des klassischen LEHs für die Marke?
TIMUR DEMIROK: Im Lebensmitteleinzelhandel war Uludağ bislang überwiegend in den sogenannten ethnischen Regalen, etwa bei den „Internationalen Spezialitäten“, zu finden. Wir hatten das Ziel, aus dieser zwar dynamischen, aber auch begrenzten Kategorie herauszutreten und gemeinsam mit Knappe+Lehbrink den Weg in den Impulsbereich zu beschreiten.
DISPLAY: Mit welchen Herausforderungen waren Sie dabei konfrontiert?
TIMUR DEMIROK: Zunächst galt es, die Inhaberfamilie in der Türkei davon zu überzeugen, dass ein eigenständiger Markenauftritt am POS in Deutschland erfolgversprechend ist. In der Türkei sind Displays, wie wir sie hier im Lebensmitteleinzelhandel vorfinden, eher unüblich. Zwar gibt es dort auch Impulswerbung am POS, diese ist jedoch optisch schlichter gehal-
„Wir sind stolz, die ersten POS-Platzierungen für Uludağ realisiert zu haben. Der Handel hat die Displays hervorragend angenommen – besonders das imposante Display in Dosenform sorgt für echte Wow-Effekte.“
Dennis Melchers, Vertriebsleiter Knappe+Lehbrink
Foto: Hanna Retz
ten und unterscheidet sich deutlich im Format. Es bedurfte daher einiger Überzeugungsarbeit, um zu vermitteln, dass es hierzulande durchaus üblich ist, Displays im Format einer Viertelpalette im Markt aufzustellen.
DISPLAY: Wofür steht die Marke Uludağ und wie wurde dies im Display umgesetzt?
Knappe+Lehbrink
TIMUR DEMIROK: Die Marke Uludağ hat ihren Ursprung in der türkischen Community in Deutschland, welche – und das ist aktueller denn je – inzwischen auch die deutsche Kultur mitprägt und ein fester Bestandteil derselben geworden ist. Die Marke ist im Kontext dieser gesellschaftlichen Entwicklung gewachsen. Für viele türkischstämmige Mitbürger steht Uludağ nach wie vor für Tradition, Zugehörigkeit und Heimatgefühl. Betrachtet man die Generation Z, so findet sich Uludağ mittlerweile ganz selbstverständlich in Musikvideos wieder, ohne dass dies seitens des Unternehmens initiiert wurde. Die Marke ist im Mainstream angekommen, weshalb es unser Anliegen ist, Uludağ auch am POS aus der Nische zu holen – nicht zuletzt, da die Uludağ-Dose im 0,33-Liter-Segment bereits auf Platz sechs der meistverkauften Getränke rangiert.
Für das Display spielt die markante grüne Farbe eine zentrale Rolle, ebenso die Herkunft der Limonade: Uludağ ist ein Gebirgszug in Anatolien, wo sich auch der Sitz des Mutterunternehmens befindet. Diese Gebirgskette findet sich sowohl auf der Dose als auch auf dem
Die Knappe+Lehbrink Promotion GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit 30 Jahren Marktpräsenz und Branchen-Know-how. Am Standort in Bünde entwickelt und produziert das mittelständische Unternehmen individuelle Lösungen für den Point of Sale. Zum Leistungsportfolio zählen maßgeschneiderte Displays und Verpackungen aus Wellpappe und Vollkarton sowie textile Werbemedien. Der Kundenkreis umfasst sowohl etablierte Markenunternehmen als auch Start-ups aus verschiedenen Branchen. Mit Paletten- und Bodendisplays, Thekendisplays, Dekorationen und großformatigen Platzierungen realisiert Knappe+Lehbrink einzigartige Produktpräsentationen für den Handel. Das Unternehmen beschäftigt aktuell über 100 Mitarbeitende und erzielte im Jahr 2025 einen Jahresumsatz von rund 14 Mio. Euro.
Eyecatcher im Großformat: Das Display in Form einer Dose begeistert Marktleiter und Shopper gleichermaßen. Foto: Uludağ
Display wieder. Ansonsten haben wir bewusst darauf verzichtet, mit auffälligen Slogans zu arbeiten, und lassen vielmehr das Produkt für sich sprechen.
DISPLAY: Im Rahmen der Zusammenarbeit entstand neben zwei klassischen Palettendisplays auch ein auffälliges Display in Form einer Dose. Wie kam es zu dieser Idee und wie kommt das Display an?
TIMUR DEMIROK: Bei meinem ersten Besuch bei Knappe+Lehbrink fiel mir im Foyer unmittelbar ein Display ins Auge, das im Rahmen einer Kampagne für eine andere Marke realisiert worden war. Dieses Display hat mich auf Anhieb überzeugt. Nachdem ich sowohl unserem Geschäftsführer in Deutschland als auch dem Inhaber in der Türkei Fotos davon geschickt hatte, waren beide sofort begeistert. So war rasch klar, in welche Richtung das Design gehen sollte.
Die Resonanz ist überwältigend. Viele Marktleiter verfügen inzwischen über eigene SocialMedia-Kanäle und berichten dort regelmäßig über Neuigkeiten auf ihren Verkaufsflächen. Das führt dazu, dass wir von anderen Marktleitern nun häufig Anfragen erhalten, die sich ebenfalls eine solche Großplatzierung in Dosenform für ihren Markt wünschen. In einem Hamburger Markt war das Display innerhalb von nur zwei Wochen vollständig abverkauft – auch für uns ein überraschender Erfolg.
DENNIS MELCHERS: Das stimmt, das Display ist ein echter Blickfang. Als wir die ersten klassischen Displays für Uludağ umgesetzt haben – zunächst für die 0,33-Liter-Dose und die 1-LiterFlasche – konnten wir direkt sehr hohe Stückzahlen produzieren. Für beide Aktio - >>
nen wurden jeweils über 10.000 Displays gefertigt. Der nächste Schritt war, neben den klassischen Displays einen Eyecatcher am POS zu etablieren. Von diesen Großplatzierungen in Dosenform durften wir 500 Exemplare produzieren. Der Erfolg dieser Kampagne spiegelt sich ebenfalls deutlich in den sozialen Medien wider.
DISPLAY: Wie viele Produkte finden auf dem Dosen-Display Platz?
DENNIS MELCHERS: Das Display hat die Grundfläche einer Vollpalette und bietet Platz für etwa 2.160 Dosen. Es ist jedoch so konzipiert, dass es nahezu beliebig hoch bestückt werden kann. In einem Markt habe ich ein Display mit sieben Lagen gesehen – das ist schon eine beachtliche Menge an Produkten.
DISPLAY: In welchen Märkten werden die Displays platziert?
TIMUR DEMIROK: Die Displays finden sich sowohl im klassischen Lebensmitteleinzelhandel als auch in ethnischen Supermärkten und im Getränkefachhandel.
DISPLAY: Wie erfolgt die Anlieferung und der Aufbau der Displays in den Märkten?
TIMUR DEMIROK: Für das große Display arbeiten wir mit einem Fulfillment-Partner zusammen, der die Einlagerung sowie die Konfektionie-
Die Geschenkverpackung ist ebenfalls in knalligen Farben gehalten und sorgt mit dem typischen Uludağ-Grün für hohen Wiedererkennungswert. Foto: Knappe+Lehbrink
„Die Resonanz ist überwältigend. In einem Hamburger Markt war das Display innerhalb von zwei Wochen vollständig abverkauft – auch für uns ein überraschender Erfolg.“
Timur Demirok, Vertriebsleiter Uludağ Deutschland Foto: Uludağ
rung der klassischen Displays für Uludağ übernimmt. Der Aufbau vor Ort erfolgt durch unseren Außendienst.
DENNIS MELCHERS: Die Großplatzierung in Dosenform wird für Uludağ flachliegend in einem Dekorationspaket ausgeliefert. Da es sich um ein komplexeres Display handelt, haben wir für den Außendienst farbliche Markierungen angebracht, um die Montage zu erleichtern. Zudem kommen spezielle Kunststoffclips zum
Einsatz, die das Einhängen der seitlichen Dosenteile vereinfachen. Insgesamt ist das Display so konzipiert, dass es mithilfe der Aufbauanleitung problemlos vor Ort aufgebaut werden kann.
DISPLAY: Welche Materialien wurden verwendet und welches Druckverfahren wurde angewandt?
DENNIS MELCHERS: Gerade bei der Großplatzierung in Dosenform kamen zwei verschiedene Wellen zum Einsatz: Zum einen die FE-Welle, die für die erforderliche Stabilität sorgt, und zum anderen die F-Welle, welche die Umsetzung von Rundungen ermöglicht. So ist eine optimale Kombination aus Stabilität und ansprechender Optik entstanden. Das Display wurde im Vierfarb-Offsetdruck gefertigt und abschließend mit Dispersionslack veredelt.
DISPLAY: Wie lange dauerte die Entwicklung des Projekts?
DENNIS MELCHERS: Die Entwicklung der klassischen Viertelpaletten-Displays für die 0,33-Liter-Dosen und die 1-Liter-Flaschen nahm von der ersten Idee bis zur Bestellung etwa zwei Monate in Anspruch. Die Palettendekoration konnte sogar noch schneller realisiert werden – hier waren es rund vier bis sechs Wochen.
DISPLAY: Welche Projekte sind für die Zukunft geplant?
TIMUR DEMIROK: Wir beabsichtigen, künftig verstärkt anlassbezogene Kampagnen zu realisieren, beispielsweise zu bestimmten Verzehranlässen wie dem Ramadan. Darüber hinaus haben wir noch einige weitere Ideen, deren Umsetzung wir zu gegebener Zeit gemeinsam mit Knappe+Lehbrink prüfen werden – sei es in Form individueller Aktionen oder durch die Individualisierung von Standarddisplays.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch!
Erbak-Uludağ İçecek
Das Unternehmen Erbak-Uludağ İçecek A.Ş.wurde im Jahr 1930 von Mehmet Hakkı (Erbak) Bey im türkischen Bursa gegründet. Die Formel der legendären Limo Efsane Uludağ Gazoz wurde von Sohn Nuri Zafer Erbak entwickelt. Heute wird das Unternehmen bereits in dritter und vierter Generation von den Kindern und Enkeln Nuri Erbaks geführt. Den deutschen POS erobert der Getränkehersteller gerade vor allem mit den Sorten Uludağ Gazoz Klassik, Uludağ Gazoz Orange und Uludağ Gazoz Zero. Doch das Portfolio umfasst weit mehr: Unter der Dachmarke „Uludağ“ ist das Unternehmen mit sechs Kategorien, 12 Untermarken und 44 Produktvarianten sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem Auslandsmarkt aktiv. Als Uludağ İçecek wächst der Getränkehersteller nicht nur in der Türkei, sondern auch international. In Westeuropa werden Dosen im Refresco-Werk in Sittard, Niederlande und PETFlaschen im Refresco-Werk in Ninove, Belgien produziert. Um den europäischen Markt noch stärker abzudecken, wurden die Extra Drinks Production & Trading BV in den Niederlanden und Uludağ Deutschland GmbH in Deutschland gegründet. In der MENA-Region ist das Unternehmen mit seiner Tochterfirma Uludağ Gulf Beverages LLC in Dubai aktiv.
POS Check Smart Stores, Kiosk & Co.
Kleine Fläche –große Wirkung
Kioske und Smart Stores haben eine Gemeinsamkeit: Sie müssen auf kleiner Fläche überzeugen. Die einen zeichnen sich durch Nähe zum Shopper aus, die anderen durch automatisierte Prozesse. Wie gelingt es auf kleinem Raum zu punkten?
Der Kiosk ist für viele Menschen in Deutschland vielmehr als nur eine Möglichkeit, auch nach Geschäftsschluss noch ein Getränk, Zigaretten oder ein paar Snacks zu bekommen. Für die einen ist er mit Kindheitserinnerungen verbunden: verqualmte Luft gepaart mit dem süßen Duft der herrlichen Süßigkeiten, für die man gerne sein letztes Taschengeld ausgegeben hat. Für die anderen ist er auch heute noch ein Ort der Geselligkeit: Hier sieht man sich nach der Arbeit oder auf dem Weg zur nächsten Par-
MiniPOS
In vielen Städten gehören sie zum Lifestyle: Kioske, Büdchen oder Spätis bieten oftmals mehr als nur den schnellen Einkauf.
Foto: Ralf – stock.adobe
ty auf ein Getränk, trifft Menschen aus dem Viertel und genießt im Sommer das umtriebige Geschehen auf den Straßen drumherum. So oder so – Kioske haben in Deutschland Tradition. Im Osten Deutschlands war der Spätkauf oder auch „Späti“ die oftmals einzige Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag noch schnell ein paar Lebensmittel einzukaufen. In anderen Regionen der Bundesrepublik ist es das „Büdchen“, das Nachtschwärmer mit dem Wichtigsten versorgt. Vor allem in NordrheinWestfalen prägen Kioske das Stadtbild und sind aus dem Nachtleben von Städten wie Köln nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass es hier auch die höchste Dichte an Kiosken gibt. Laut Listflix, einem Anbieter von Unternehmensdaten und Statistiken, gibt es in dem einwohnerstärksten Bundesland 1.142 der beliebten Buden. Darauf folgen Hessen und Baden-Württemberg mit jeweils nur noch 299 Kiosken, aber auch deutlich weniger Einwohnern. Insgesamt gibt es in Deutschland, laut der Onlineplattform, 3.128 Kioske.
Getränke, Tabakwaren und Süßigkeiten werden vorwiegend verkauft. Manche Kioske bieten darüber hinaus auch Lebensmittel wie >>
Brot und Milch, belegte Brötchen oder Bretzeln an. Das Angebot ist stark begrenzt, was natürlich auch dem geringen Platzangebot geschuldet ist.
Smart Stores
Ebenfalls auf kleiner Fläche, aber mit einem etwas anderen Konzept, machen Smart Stores von sich reden. Sie haben ein umfassenderes Sortiment an Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Bedarf als ein Kiosk es in der Regel bietet. Vor allem in den vergangenen Jahren entstanden immer mehr dieser unbemannten Shops, die es ermöglichen, rund um die Uhr einzukaufen. Wie Vertreter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) wäh-
rend der Retail Innovation Days im Juli vergangenen Jahres bekannt gaben, zählte man zu diesem Zeitpunkt in Deutschland mehr als 700 Smart Stores. Beinahe jeden Tag werde ein neuer Shop in der Bundesrepublik eröffnet. Rechnet man dies hoch, dürfte es mittlerweile rund 1.000 der unbemannten Shops geben.
Gerade im ländlichen Raum spielen Smart Stores eine immer wichtigere Rolle. Dort wo sich kein Supermarkt mehr rentiert, ist die direkte Versorgung mit Lebensmitteln dank der unbemannten Shops wieder gesichert. Sie lohnen sich aufgrund der geringen Personalkosten sowie vieler automatisierter Prozesse und bieten die Möglichkeit, rund um die Uhr an allen Tagen einzukaufen. Vor allem dies stößt laut der DHBW auf eine besonders hohe Akzeptanz in der Bevölkerung: An Sonntagen werde sogar der doppelte Umsatz im Vergleich zu normalen Wochentagen erzielt.
In Deutschland gibt es 3.128 Kioske, 1.142 allein in NRW.
Quelle: Listflix
Quelle: HBW
Der Zugang erfolgt in der Regel über Apps oder die Bankkarte. Dank Technologien wie „Grab & Go“ wie Rewe Pick&Go sie bereits anwendet, kommen Kameras und KI zum Einsatz, um Produkte beim Entnehmen zu registrieren, ohne dass diese an einer Kasse gescannt werden müssen. Abgerechnet wird im Anschluss über eine App, in der das Zahlungsmittel im Vorhinein hinterlegt wurde. Alternativ zu vollautomatischen Systemen nutzen viele Smart Stores auch automatisierte Kassen, bei denen die Shopper ihre Waren selbst scannen.
Geselligkeit und Kontakt spielen im Gegensatz zum Kiosk hier keine Rolle. Und doch haben diese Formate, egal ob hochtechnisierter Smart Store oder das Büdchen von nebenan, einige Gemeinsamkeiten. Auf einer kleinen Fläche wird eine begrenzte Anzahl an Produkten angeboten und Impulskäufe spielen eine große Rolle – im Kiosk noch mehr als im Smart Store. Ansprechende POS-Lösungen, aber auch welche, die für Struktur und Ordnung im Regal sorgen, sind unerlässlich. Im Gespräch mit verschiedenen Experten, zeigt display auf den folgenden Seiten, worauf es ankommt, um auf kleiner Fläche möglichst viel zu bieten. <<
So punkten Displays im Kiosk
Im Kiosk und in Convenience Stores sind besonders kompakte, aufmerksamkeitsstarke Lösungen gefragt, die Produkte schnell sichtbar machen und die vorhandene Fläche optimal nutzen. Joachim Ostendorf, Geschäftsführer VKF Renzel, erläutert, wie auch der kleinste Raum zum erfolgreichen POS werden kann.
DISPLAY: Welche Unterschiede gibt es bei der Präsentation von Waren im klassischen LEH im Vergleich zu Kiosken?
JOACHIM OSTENDORF: Im LEH stehen in der Regel größere Flächen zur Verfügung, sodass umfangreichere Displays, Aktionsflächen oder Zweitplatzierungen eingesetzt werden können. Im Kiosk hingegen sind die Flächen deutlich begrenzter und die Kaufentscheidungen werden meist spontaner getroffen. Daher müssen Präsentationslösungen besonders kompakt sein und die Produkte sehr schnell sichtbar machen. Pro Artikel ist im Kiosk zudem weniger Fläche verfügbar, weshalb hier Lösungen gefragt sind, die die vorhandenen Flächen optimal ausnutzen.
DISPLAY: Welche POS-Lösungen haben sich in diesem Bereich besonders bewährt?
JOACHIM OSTENDORF: Es haben sich beispielsweise Warenordnungssysteme für Getränke wie Rollenrutschen oder Warenvorschubsysteme bewährt. Für den Kassenbereich eignen sich
drehbare Ständer beispielsweise für Gutscheinkarten besonders gut. Auch Displays aus farbigem Acrylglas in Kombination mit LED-Effekten sorgen für Aufmerksamkeit. Speziell für den Bereich Kühlung bieten wir unser Trennersystem ROS an, das eine optimale Zirkulation der gekühlten Luft gewährleistet.
DISPLAY: Wie gehen Sie bei der Gestaltung von Displays auf die begrenzten Platzverhältnisse in Kiosken ein?
JOACHIM OSTENDORF: Mit unserem neuen ausziehbaren Regal „Udo“ können wir engere Regalabstände realisieren. Ein nachträgliches Befüllen ist problemlos möglich und es entsteht deutlich mehr Verkaufsfläche. Auch doppelstöckige Displays für Getränke und Snacks schaffen zusätzliche Präsentationsflächen in bestehenden Regalen.
DISPLAY: Wie berücksichtigen Sie die Bedürfnisse und das Kaufverhalten der Shopper bei der Entwicklung Ihrer Displays, vor allem für den Bereich Kioske oder Convenience Stores?
Joachim Ostendorf, Geschäftsführer VKF Renzel Foto: VKF Renzel
JOACHIM OSTENDORF: Einkäufe erfolgen häufig spontan, schnell und auf sehr begrenztem Raum. Deshalb sind eine klare Warenpräsentation, schnelle Orientierung und ein unkomplizierter Zugriff auf die Produkte besonders wichtig. Unser Fokus liegt auf Produkten und Lösungen für die Präsentation von Getränken, Snacks, Zeitschriften sowie weiteren klassischen Lebensmitteln für den schnellen Bedarf wie Milch oder verpackte Käse- und Wurstwaren. Durch geordnete Regalstrukturen und eine deutliche Sichtbarkeit der Marken fördern unsere Displays gezielt Impulskäufe. <<
Smart Stores machen den Unterschied
Smart Stores sorgen für ein besonderes Einkaufserlebnis: Mithilfe moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz und Automatisierung werden Prozesse effizienter, sicherer und kundenfreundlicher gestaltet. Stefan Huemer, Vice President Digital & Access Solutions Wanzl im Gespräch über den Einkauf in einem solchen Store.
DISPLAY: Wie funktioniert der Einkaufsvorgang in einem Smart Store – vom Betreten bis zum Verlassen des Geschäfts?
STEFAN HUEMER: Für den Zugang zu einem Smart Store authentifizieren sich Kunden durch das Scannen einer Bank- oder Kundenkarte oder über eine Loyalty-App des Betreibers an einem Zutrittsterminal, wodurch sich eine Schiebetüre oder ein Gate automatisch öffnet. Anschließend wählen sie ihre Produkte wie in einem klassischen Supermarkt aus und erfassen diese über eine Scan-and-Go-App oder an SelfCheckout-Kassen. Beim Verlassen des Geschäfts
wird der Bezahlvorgang verifiziert, beispielsweise über das Scannen des Barcodes auf der Rechnung, woraufhin sich die Ausgangsanlage automatisch öffnet.
DISPLAY: Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und Automatisierung in den SmartStore-Konzepten von Wanzl?
STEFAN HUEMER: Künstliche Intelligenz und Automatisierung spielen in Smart-Store-Konzepten eine wichtige Rolle, vor allem bei Prozessen wie Altersverifikation, Diebstahlprävention oder im Checkout-Bereich. Ziel ist es
Stefan Huemer, Vice President Digital & Access Solutions Wanzl
Foto: Wanzl
dabei, Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Komfort für Kunden sowie die Sicherheit für Händler zu erhöhen.
DISPLAY: Wie wird sichergestellt, dass der Einkauf für alle Kundengruppen – auch weniger technikaffine – einfach und zugänglich bleibt?
STEFAN HUEMER: Der Einkaufsprozess in Smart Stores ist bewusst einfach gestaltet. Bereits beim Betreten des Geschäfts geben beispielsweise Displays am Zutrittsterminal oder gut sichtbare Hinweisschilder mit einer Anleitung klare Orientierung. Der eigentliche Einkauf verläuft wie gewohnt: Kunden wählen ihre Produkte frei aus und bezahlen in der App oder an Self-Checkout-Kassen, die inzwischen vielen aus dem stationären Handel vertraut sind. Zusätzliche, gut lesbare Hinweisschilder unterstützen auch hier die Bedienung und sorgen für einen verständlichen Ablauf. Wir empfehlen zudem für die Anfangszeit nach der Eröffnung eines Smart Stores, dass Mitarbeiter die Kunden unterstützen, die Hilfe mit der Technik benötigen.
DISPLAY: Wie wird das Thema Datenschutz und Sicherheit der Kundendaten geregelt?
STEFAN HUEMER: Datensicherheit und Datenethik haben höchste Priorität. Es werden keinerlei personenbezogene Daten erhoben, gespeichert oder verarbeitet. Unsere Lösungen erkennen keine Persönlichkeitsmerkmale, zeichnen keine Videos auf und arbeiten ausschließlich mit anonymisierten Datenströmen. Zudem versteht sich Wanzl als Technologieintegrator, nicht als
Datenverwerter. Wir stellen die technischen Komponenten und Plattformen bereit, die von unseren Kunden in ihre Systeme integriert werden. Die Verantwortung für Speicherung, Nutzung und Schutz der Daten liegt daher bei den jeweiligen Betreibern.
DISPLAY: Wie sehen Sie die Zukunft des stationären Handels im Kontext von Smart Stores – und welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten Jahren?
STEFAN HUEMER: Seit der Installation unseres ersten 24/7-Stores im Jahr 2018 mit Würth24 in Vöhringen hat sich die Entwicklung im Be-
reich Smart Stores rasant beschleunigt. Dennoch befinden wir uns weiterhin in einer frühen Phase: Das Potenzial der Technologie ist noch lange nicht ausgeschöpft. Viele Händler testen derzeit unterschiedliche Smart-StoreKonzepte, um herauszufinden, welches Modell langfristig am besten zu ihren Kunden und Geschäftsstrategien passt. Wir sehen vor allem auch in hybriden Modellen – also einer Erweiterung der normalen Öffnungszeiten durch 24/7-Flächen – gute Wachstumschancen. Sie bieten die Möglichkeit, zusätzliche Umsätze zu generieren, bei Personalknappheit durchgehend geöffnet zu bleiben und die Flexibilität für Mitarbeiter zu erhöhen. <<
Kioske und Convenience Stores stehen vor spannenden Zeiten
Gesellschaftliche Veränderungen, neue Konsumgewohnheiten und digitale Lösungen eröffnen große Chancen, stellen die Branche aber auch vor neue Herausforderungen. Warum gerade jetzt Flexibilität, Innovation und Kundennähe wichtiger denn je sind, erklärt Marc Bartsch, Vice President Sales Independent Customers & E-Commerce, Lekkerland SE, im Interview.
DISPLAY: Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung im Bereich Kiosk und Convenience Stores ein?
MARC BARTSCH: Die Geschäftsaussichten für Kioske und Convenience Stores sind grundsätzlich gut. Denn aufgrund von gesellschaftlichen Entwicklungen wie der wachsenden Zahl an Ein-Personen-Haushalten und veränderten Ernährungsgewohnheiten bietet das Segment des Unterwegskonsums vielversprechende Per-
spektiven. Hinzu kommt, dass insbesondere Kioske in vielen Regionen weiterhin ein fester Bestandteil des sozialen Lebens sind, mit einer treuen Stammkundschaft. Herausforderungen sind wie für andere Branchen auch die aktuell schlechte Konsumstimmung und hohe Sparneigung der Konsumentinnen und Konsumenten. Schon seit Längerem erschweren zudem Personalmangel sowie die gestiegene Wettbewerbsintensität, unter anderem durch längere Öffnungszeiten von Supermärkten und Dis-
Marc Bartsch, Vice President Sales Independent Customers & E-Commerce, Lekkerland Foto: privat
Foto: Wanzl
countern, das Geschäft von Kiosken und Convenience Stores. Um gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung zu schaffen, bedarf es einer professionellen Herangehensweise, die das Angebot des Kiosks – vom Sortiment über die Preise bis hin zu den Services – optimal auf den Bedarf der jeweiligen Kundschaft ausrichtet. Dabei sind ein ausgewähltes Sortiment mit Bestsellern und angesagten Trend-Artikeln sowie digitale Lösungen wie mobile und digitale Bezahlmöglichkeiten wichtige Erfolgsfaktoren.
DISPLAY: Welche Trends sehen Sie speziell für den kleinflächigen Einzelhandel in Bezug auf Kassensysteme und digitale Lösungen?
MARC BARTSCH: Digitale Anwendungen, teilweise mit künstlicher Intelligenz, unterstützen Bestandsprognosen und automatisieren Entscheidungen - Technologien, die bislang vor allem im großen Einzelhandel etabliert waren, nun aber vermehrt im Convenience-Segment ankommen. POS-Lösungen sollten bei Personalengpässen Prozesse wie Bestandsverwaltung oder Preisanpassungen mit übernehmen oder unterstützen können, was entsprechende technische Standards voraussetzt. Besonders der Checkout-Bereich gilt als Treiber der Modernisierung, etwa durch Self-Checkout Lösungen.
DISPLAY: Welche Innovationen sehen Sie in den nächsten Jahren im Bereich POS für kleine Verkaufsflächen?
MARC BARTSCH: Wir beobachten, dass Kundinnen und Kunden ihre Verkaufsstellen mit Automaten ausstatten oder die Verkaufsstelle in den Außenbereich „verlängern“ und Öffnungszeiten durch Automaten ausweiten. Hinzu kommen Neueinsteiger, die mit dem Betrieb von Snackautomaten in die Branche starten.
DISPLAY: Welche Ansprüche stellen Shopper an Convenience Stores oder Kioske?
MARC BARTSCH: Kundenorientierung, Freundlichkeit und Schnelligkeit zeichnen den typischen Kiosk aus. Vielerorts sind sie mehr als nur ein Ort für einen schnellen Kaffee, Zeitschrift oder Schokoriegel. Sie sind oftmals ein fester Teil der Nachbarschaft. Aber das alleine reicht nicht, um einen Kiosk oder Convenience Store erfolgreich zu betreiben. Verbraucher haben derzeit eine ausgeprägte Sparneigung und schauen sehr genau auf die Preise. Auch sind ihre Ansprüche an Qualität und Vielfalt des Angebots gestiegen. Darüber hinaus erwarten viele Konsumentinnen und Konsumenten heute, dass sie bargeld- und kontaktlos bezahlen können. Insbesondere junge Leute nutzen darüber hinaus gerne 24/7-Versorgungsmöglichkeiten, wie sie beispielsweise Snackautomaten bieten. <<
> Warenpräsentation am POS
Smart Store, Kiosk & Co.
Sehen Sie auf den nächsten Seiten eine Übersicht über gelungene POSAktionen für den Bereich Smart Store, Kiosk & Co. Die dargestellten Lösungen wurden in den vergangenen Monaten vom display-Team recherchiert.
In jeder Ausgabe legt display den Fokus auf eine bestimmte Produktgruppe oder einen bestimmten POS. In der nächsten Ausgabe befasst sich display mit dem Thema Baumarkt. Hinweise und Fotomaterial von außergewöhnlichen Zweitplatzierungen und Displays können Sie gerne an redaktion@display.de senden.
Pfeilpresenter
BESONDERHEITEN: Der Paramount Pfeilpresenter setzt auf eine außergewöhnliche Silhouette, die durch das rot-gelbe Farbkonzept und klare Preisbotschaften verstärkt wird. Das Display besteht aus offsetkaschierter Wellpappe und kombiniert Nachhaltigkeit mit logistischer Effizienz. Durch den aufgerichteten Versand ist es sofort einsatzbereit und lässt sich ohne Aufwand im Kassen- oder Eingangsbereich platzieren. Der stabile Aufbau gewährleistet eine Einsatzdauer von bis zu drei Monaten, wodurch eine dauerhafte Markenpräsenz am POS erzielt wird. Dank der Kombination aus starker Formensprache, klarer Kommunikation und einfacher Handhabung wird das Pfeil-Display zum prägnanten Signalgeber im Handel.
MATERIAL: Wellpappe
HERSTELLER: Dönitz Verpackungen
Thekendisplay
BESONDERHEITEN: Das kompakte Thekendisplay eignet sich zur übersichtlichen Präsentation von Postkarten und Prospekten direkt am POS. Mehrere Drahtfächer sind kreisförmig um die zentrale Achse angeordnet und ermöglichen eine strukturierte Bestückung auf verschiedenen Ebenen. Durch die drehbare Ausführung lassen sich die Inhalte von allen Seiten bequem entnehmen. Der stabile Rundfuß gewährleistet einen sicheren Stand auf der Theke.
MATERIAL: Metall
HERSTELLER: Fluhr Displays
POSpooling Display
BESONDERHEITEN: Das POSpooling Display ist für die Mehrfachverwendung mit langer Lebensdauer konzipiert. Nach dem Einsatz kehrt es zurück ins Lager, wo es in Stand gesetzt wird, um für weitere Kunden bereit zustehen. Außerdem lässt sich das Display jederzeit für saisonale Aktionen neu branden und flexibel befüllen. Dazu bietet die POSLösung Platz für Kommunikationsflächen. Darüber hinaus beschafft HL Display dank integrierter IoT-Lösung Daten direkt von dem POS Display. Damit können Kunden zukünftig Produkte perfekt testen, Kampagnen promoten und präzise auswerten, während die Logistik mit praktischen Daten wie der Befüllung, dem Stand und der Mietdauer arbeiten kann. So erfüllt die Lösung den Anspruch auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und digitale Zukunft.
MATERIAL: Metall
HERSTELLER: HL Display
Display mit Holzkörben
BESONDERHEITEN: Das modulare Verkaufsdisplay kombiniert mehrere Holzkisten zu einer übersichtlichen Präsentationsfläche am POS. Die offenen Holzkörbe sind auf stabilen Metallrahmen montiert und bieten ausreichend Platz für verschiedene Snacks und frische Produkte. Präsentiert werden unter anderem Bananen, Äpfel, Croissants sowie verpackte Snacks. Die natürliche Holzoptik sorgt für eine warme, marktnahe Anmutung. Durch die mehrstufige Anordnung bleiben alle Produkte gut sichtbar und leicht zugänglich für Kunden.
MATERIAL: Materialmix
Der GLUEJET® Klebeplotter verbessert nicht nur die Produktqualität, sondern steigert zugleich die Mitarbeiterleistung durch den automatisierten Auftrag von Schmelzklebstoffen und Kaltleimen.
Der TAPEJET® Klebeband-Plotter trägt doppelseitige Klebebänder in verschiedensten Geometrien auf. Durch die automatische Zuführung und Abstapelfunktion arbeitet er vollständig autark.
Kitkat-Display
BESONDERHEITEN: Das auffällige Kitkat-Display lenkt den Blick sofort auf die Produkte. Die Riegel werden in Trays untereinander präsentiert. Ein integriertes Vorschubsystem hält die Produkte stets vorne im Fach und erleichtert die Entnahme. Die kräftige Markenfarbe Rot sowie großflächige Logos erhöhen die Sichtbarkeit im Verkaufsraum. Durch die schmale, aufrechte Bauform lässt sich das Display optimal auf Theken platzieren.
MATERIAL: Materialmix
HERSTELLER: VKF Renzel
Drehbarer Kartenständer
BESONDERHEITEN: Der drehbare Kartenständer präsentiert Flyer und Postkarten übersichtlich auf mehreren Ebenen. Rund um die zentrale Säule sind zahlreiche Drahtfächer angeordnet, die eine klare Struktur und schnellen Zugriff ermöglichen. Die stabile Metallkonstruktion sorgt für eine hohe Standfestigkeit. Dank der Rollen am Fuß lässt sich das Display flexibel im Verkaufsraum platzieren. Die schmale, vertikale Bauweise nutzt die verfügbare Fläche effizient und bietet gleichzeitig eine hohe Bestückungskapazität.
MATERIAL: Metall
HERSTELLER: Fluhr Displays
Thekendisplay für Getränke
BESONDERHEITEN: Der transparente Ständer dient zur kompakten Darstellung einzelner Getränkeflaschen am POS. Die klare, reduzierte Form lenkt den Blick direkt auf die Produkte. Es können mehrere Flaschen platzsparend nebeneinander platziert werden. Die tiefen Aussparungen für die Flaschen sorgen für einen sicheren Halt. Ein dezentes Branding auf der Front macht die Marke am POS sichtbar.
MATERIAL: Materialmix
HERSTELLER: VKF Renzel
Systemtray
BESONDERHEITEN: Ricola setzt auf das bewährte POS Tuning Systemtray und hat somit einen echten Marken-Premiumauftritt geschaffen. Kippte die Beutelware vorher leicht um, rutschte zur Seite oder nach hinten, ist sie nun im Systemtray perfekt präsentiert. Mit dem geschlitzten Karton, der auf ein POS Tuning-Vorschubsystem aufgeschoben wird, stehen alle Produkte automatisch an der Regalfront und sind stets griffbereit. Das Systemtray lässt sich schnell installieren und ist einfach zu handhaben. Dazu bietet es vielfältige Möglichkeiten für Markenbranding und individuelle Gestaltung.
MATERIAL: Materialmix
HERSTELLER: POS Tuning
Chupa Chups-Display
BESONDERHEITEN: Bei diesem Thekendisplay von VKF Renzel für Chupa Chups ermöglichen mehrere voneinander getrennte Fächer eine übersichtliche Präsentation verschiedener Süßwaren. Die farbintensive Gestaltung in den Chupa Chups-Markenfarben sorgt für eine hohe Aufmerksamkeit am POS. Durch die flache, längliche Bauform lässt sich die Warenpräsentation gut auf Theken oder im Kassenbereich platzieren. Die Konstruktion unterstützt eine strukturierte und zugleich leicht zugängliche Produktdarstellung.
MATERIAL: Materialmix
HERSTELLER: VKF Renzel
Ab nächstem Jahr gibt es die beliebten DisneyCharaktere auch als Schleichfiguren.
Foto: makieni – stock.adobe.com
Zusammenarbeit mit Disney
Der Spielwarenhersteller Schleich erweitert sein Lizenzportfolio um The Walt Disney Company und sichert sich damit neben Harry Potter eine weitere international relevante Top-Lizenz. Ab Januar 2027 erscheinen erstmals detailgetreue Schleich Collectibles beliebter Disney-Charaktere. Zum Marktstart sind zwölf Figuren geplant, darunter Simba, Stitch und Rapunzel. Sie sollen durch hohe Detailtreue, ausdrucksstarke Gestaltung und die markentypische Qualität überzeugen. In den Jahren 2027 und 2028 ist jeweils halbjährlich die Einführung weiterer Figurenserien vorgesehen. Die neuen Disney Collectibles richten sich gezielt an Sammler, Kidults sowie Fans klassischer Disney- und Pixar-Titel wie Die Eiskönigin, Der König der Löwen, Lilo & Stitch, Toy Story oder Findet Nemo. Ergänzt wird das Konzept durch Blind Boxes, die für zusätzliche Kaufimpulse sorgen. Eine goldene Mystery-Chasing-Figur steigert den Sammelreiz. Mit der Kooperation baut Schleich sein Lizenzgeschäft strategisch aus und stärkt das wachsende Sammlersegment im internationalen Marktumfeld.
Original Wagner
Kooperation mit Lukas Podolski
Original Wagner hat eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski gestartet. Der Weltmeister von 2014 wird für zunächst zwei Jahre als neues Gesicht der Marke auftreten. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und soll durch verschiedene Maßnahmen begleitet werden. Mit der Kooperation verbindet das Unternehmen seine Marke mit einer bekannten Persönlichkeit aus dem internationalen Fußball. Podolski absolvierte 130 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und erzielte dabei 49 Tore. Neben seiner sportlichen Laufbahn ist er auch unternehmerisch aktiv und engagiert sich in sozialen Projekten. Die Partnerschaft fällt in ein Jahr mit besonderem Fokus auf internationalen Fußball, da 2026 eine weitere Weltmeisterschaft stattfindet. Im Rahmen der Kooperation sind über das Jahr hinweg unterschiedliche Aktivierungen geplant. Konkrete Details gibt das Unternehmen zu gegebener Zeit bekannt.
Pünktlich zur Fußball-WM 2026 wird Lukas Podolski das neue Markengesicht von Original Wagner. Foto: Original Wagner
Carrefour digitalisiert seine Regale. Foto: Carrefour
Carrefour
Neuer Digitalpartner
Carrefour ist eine strategische Partnerschaft mit Vusion eingegangen. Im Rahmen des Plans „Carrefour 2030“ möchte der Einzelhändler gemeinsam mit Vusion bis 2030 alle seine SB-Warenhäuser und Supermärkte in Frankreich digitalisieren. Die Partnerschaft umfasst die Einführung von elektronischen Regaletiketten der neuesten Generation, intelligente Regalschienen und KI-gesteuerte Kameras, um die betriebliche Effizienz und das Kundenerlebnis in den Vertriebsstätten zu verbessern. Indem Carrefour seine Regale mit Millionen der verbundenen Smart Labels ausrüstet, unternimmt der Einzelhändler einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung seiner physischen Wertschöpfungszentren und setzt damit erfolgreich Pilotprojekte fort, die im Juni gestartet wurden. Im Rahmen der Partnerschaft verpflichten sich beide Unternehmen zu einer engen Zusammenarbiet im Bereich Innovation. So tritt Carrefour dem „International Advisory Board“ von Vusion bei und beteiligt sich damit an der Definition zukünftiger technologischer Standards für die Branche.
Prospektwerbung
Der Verzicht auf gedruckte Papierwerbung kann für Einzelhändler negative Folgen haben. Foto: Otmar Smit – stock.adobe.com
Prospekt-Stopp kostet Umsatz
Ohne Papier geht es nicht
Der Verzicht auf gedruckte Einzelhandelswerbung kann für Handelsunternehmen deutliche Umsatzrückgänge zur Folge haben. Gerade bei Gelegenheitskäufern entgehen damit Umsätze. Digitale Alternativen können das nicht auffangen.
Anfang 2023 hat Lidl in der niederländischen Provinz Utrecht die wöchentliche Briefkastenwerbung eingestellt, während sie in den übrigen elf Provinzen wie gewohnt verteilt wurde. Ein Jahr später wurden auch in der Provinz Utrecht wieder wie gewohnt Lidl-Prospekte verteilt. Wie sich die kurzzeitige Einstellung der gedruckten Werbung auf das Einkaufsverhalten ausgewirkt hat, wurde von drei niederländischen Wissenschaftlern im Rahmen der Studie „Quo vadis, Print Store Flyers? Effects of Retiring and Reinstating Print Store Flyers on Shopping Behavior” untersucht. Dafür wurden rund 3.300 Haushalte berücksichtigt, die vor dem Jahr 2023 mindestens einmal bei Lidl eingekauft haben. Da Non-Food-Käufe im Datensatz nicht vollständig abgebildet sind, wurden ausschließlich FMCG-Einkäufe berücksichtigt.
Shopper gaben bei Lidl wöchentlich 8,7 Prozent weniger Geld aus, wenn sie keine gedruckten Prospekte erhielten.
Quelle: „Quo vadis, Print Store Flyers? Effects of Retiring and Reinstating Print Store Flyers on Shopping Behavior”
Umsatzminus wegen Prospekteinstellung Wie aus der Studie hervorgeht, sank die Zahl der Besuche bei Lidl um 2,5 Prozent, nachdem der Discounter seine Print-Werbung einstellte. Noch stärker gingen die wöchentlichen Ausgaben bei Lidl zurück, die um 8,7 Prozent niedriger lagen als vor der Einstellung der Prospekte. Dabei gingen Nicht-Aktionskäufe mit 7,4 Prozent sogar noch stärker zurück als Aktionskäufe, die um 4,4 Prozent niedriger lagen. Laut den Studienautoren lässt sich daraus schließen, dass gedruckte Prospekte eine breitere Aktivierungsfunktion erfüllen. Dazu passt auch, dass die negativen Effekte vor allem durch Haushalte verursacht wurden, für die Lidl nicht der primäre Einkaufsort war. So waren bei Haushalten, die vor allem bei Lidl einkaufen, die Effekte deutlich geringer und teilweise sogar statistisch insignifikant, jedoch nie null. Den Studienautoren zufolge deutet das darauf hin, dass Briefkastenwerbung insbesondere für Ergänzungs- und Gelegenheitskäufer eine Erinnerungs- und Aktivierungsfunktion erfüllt.
Wettbewerber profitieren
Von der Einstellung der Prospektwerbung bei Lidl konnte ein anderer Discounter profitieren, der in der Studie jedoch nicht genauer genannt wird. So verzeichnete dieser einen Anstieg der Einkaufsfahrten um 2,1 Prozent, während seine Umsätze sogar um 8,5 Prozent nach oben gingen. Bei den Aktionskäufen lag der Umsatz um 3,7 Prozent höher als noch vor Einstellung der Prospekte, bei den Nicht-Aktionskäufen um 7,7 Prozent.
Digital ist nur bedingt eine Alternative
Die kurzzeitige Abschaffung der Briefkastenwerbung bedeutete aber nicht, dass Lidl weniger auf seine Produkte aufmerksam machte. Stattdessen bewarb der Discounter digitale Alternativen, besonders die Lidl-Plus-App. Wie aus der Studie hervorgeht, konnte damit der Wegfall der gedruckten Werbung nicht kompensiert werden. Gerade Haushalte, die erst wegen der Abschaffung der Printwerbung auf digitale Flyer umstiegen, reduzierten ihre Einkäufe bei Lidl überdurchschnittlich stark.
Kunden kamen nicht alle zurück
Die Studie legt zudem nahe, dass die aufgrund der Abschaffung der Prospekte verlorengegangenen Kunden und Umsätze zum Teil unwiederbringlich verloren sind. So erhöhten sich zwar sowohl die Einkaufsfrequenz als auch die getätigten Kundenumsätze, erreichten aber nicht mehr das Niveau vor der Prospektabschaffung. Der Konkurrenz-Discounter konnte hingegen seine erzielten Marktanteilsgewinne dauerhaft behalten. Die Autoren kommen deshalb zu dem Schluss, dass die eingesparten Kosten für gedruckte Prospekte nicht den Umsatz- und Margenverlust aufwiegen, der durch ihre Abschaffung entsteht. <<
Rondo Ganahl AG
Mehrfach prämiert!
Die Verpackung des Kalkschutzgeräts Biocat KS-C wird mit einem World Star Packaging Award in der Kategorie Transport ausgezeichnet. Foto: Rondo
Nachhaltigkeit schon lange im Fokus
Tradition trifft Nachhaltigkeit: Bei Rondo ist Kreislaufwirtschaft seit mehr als einem Jahrhundert Teil der Unternehmensphilosophie. Für seine nachhaltigen Verpackungskonzepte erhält das Unternehmen mehrere Auszeichnungen.
Bereits vor Beginn der diesjährigen Interpack in Düsseldorf ist für Rondo klar, dass die Messe zum Erfolg wird: Nachdem die Gewinner der World Star Packaging Awards am 9. Januar offiziell bekanntgegeben wurden, erfolgt die Preisverleihung am zweiten Messetag, dem 8. Mai. An diesem Tag nimmt das Unternehmen aus dem österreichischen Frastanz gleich fünf
Auszeichnungen entgegen. Eine davon gibt es für die Verpackung des Kalkschutzgeräts Biocat KS-C von Watercryst. Hier überzeugte die Jury eine konsequent durchdachte Konstruktion, die sowohl eine flexible Anpassung an drei unterschiedliche Gerätelängen als auch eine aufrechte Entnahme des Geräts ermöglicht. Die vollständig aus Monomaterial bestehende Ver -
packung, die Robustheit, Effizienz und Nachhaltigkeit kombiniert, erhält den Preis in der Kategorie Transport. Eine weitere Auszeichnung in derselben Kategorie erhält Rondo für das neu entwickelte Transporttray für Spiegelmotoren: Es überzeugt durch eine außergewöhnlich hohe Torsionsfähigkeit und lässt sich bis zu 40-lagig stapeln, wobei die unterste Lage Lasten von bis zu 400 kg trägt.
Auch in der Kategorie Point of Sale wird Rondo für eine Verpackungslösung ausgezeichnet: Die in Anlehnung an eine handgefertigte Holzbox gestaltete 5-Flaschen-Sortimentsbox von Bauers Bitter besteht aus drei ineinandergreifenden Teilen, setzt auf braune Wellpappe und
„Wir fördern den schonenden Umgang mit Ressourcen und schließen den Papierrecyclingkreislauf innerhalb der Unternehmensgruppe.“
Stephan Kaar (l.), Geschäftsleiter Wellpappewerk Rondo Frastanz, und Roman Lampeter (r.), Geschäftsleiter Wellpappewerk Rondo St. Ruprecht an der Raab Fotos: Rondo Gnahl
kommt vollständig ohne Klebstoff aus. Da jede Flasche sicher positioniert ist, kann die Box gleich doppelt genutzt werden: als Verkaufsund Geschenkverpackung sowie als stabile Versandverpackung.
Gleich zwei Auszeichnungen erhält Rondo bei den World Star Packaging Awards für die Sechs-Flaschen-Champagnerbox für Flaschen der Marke Kreinbacher. Diese besteht aus fünf Lagen Wellpappe und vereint hohe Tragfähigkeit, integrierte Inlays ohne separate Einleger sowie eine außergewöhnliche Verbindung von Form, Funktion und Design. Dafür wird Rondo in Düsseldorf sowohl in der Kategorie Luxusgüter als auch in der Kategorie alkoholische Getränke einen Award entgegennehmen.
Nachhaltig und breit aufgestellt
Bei Rondo ist Nachhaltigkeit bereits lange fester Teil der Unternehmenskultur: „Wir fördern den schonenden Umgang mit Ressourcen und
Für die Verpackung von Bauers Bitter erhält Rondo einen World Packaging Award in der Kategorie Point of Sale. Foto: Rondo
schließen den Papierrecyclingkreislauf innerhalb der Unternehmensgruppe: Unser Tochterunternehmen sammelt, sortiert und presst Altpapier, welches unter anderem in unserer eigenen Papierfabrik zu hochwertigem Wellpappe-Rohpapier aufbereitet wird“, berichten Stephan Kaar, Geschäftsleiter des Wellpappwerks Rondo Frastanz, und Roman Lampeter, Geschäftsleiter des Wellpappwerks Rondo St. Ruprecht an der Raab.
Das Unternehmen profitiert zudem von der international breiten Aufstellung mit sieben Wellpappwerken in vier Ländern: „Eine unserer großen Stärken ist, dass jedes Rondo-Werk regional verankert ist, wir somit immer sehr nah an unseren jeweiligen Kunden sind und auch sehr flexibel agieren können“, so Kaar und Lampeter weiter. Laut Aussage der beiden Geschäftsleiter lassen sich durch die Nutzung der Kompetenzen anderer Rondo-Werke standortübergreifende Synergien erschließen, um für
Das Transporttray für Spiegelmotoren überzeugte ebenfalls in der Kategorie Transport. Foto: Rondo
Kunden die bestmöglichen Lösungen umzusetzen. Zu diesen Kunden zählen unter anderem Lebensmittel- und Getränkehersteller, Handelsunternehmen, E-Commerce-Betriebe sowie Unternehmen aus Industrie, Bau- und Baunebengewerbe und der Pharma-, Chemiebeziehungsweise Gefahrgutbranche.
Nachhaltig gestern, heute und morgen Nach Aussage von Kaar und Lampeter lebt Rondo bereits seit über 111 Jahren die Kreislaufwirtschaft. Einen entscheidenden Schub erhielt das Thema innerhalb der Gruppe dann vor knapp 50 Jahren. „Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der Rondo Ganahl AG war 1977 die Übernahme der Zimmermann Rohstoffverwertung in Hall (Tirol/Österreich), wodurch der Papier-Recycling-Kreislauf innerhalb der Unternehmensgruppe geschlossen wurde“, so Kaar und Lampeter. Beide bezeichnen zudem die Inbetrieb- beziehungsweise Übernahme weiterer Wellpappwerke zwischen 1995 und 2017 als wichtige und zukunftsweisende Schritte für das Unternehmen, das in Zukunft auch seine eigene Energie erzeugen möchte. „Um der Herausforderung der energieintensiven Produktionsketten bei der Papierherstellung möglichst ressourcenschonend zu begegnen und zur regionalen Klimazukunft beizutragen, planen wir den Bau und die Inbetriebnahme eines eigenen Kraftwerks in Frastanz. Dieses kann die thermische Energie für die Produktionsprozesse am Standort liefern und zudem benachbarte Betriebe sowie bis zu 500 Haushalte im Ort mit Energie versorgen. Mit einer zusätzlichen Nutzung der Abwärme erhält das Projekt eine weitere wertvolle Dimension für die gesamte Region“, so Kaar und Lampeter mit Blick auf die Zukunft.
Pawi Packaging Veränderungen in der Geschäftsführung
Ende Februar 2026 hat sich Andreas Keller nach 35 Jahren als Group CEO aus dem operativen Geschäft des Verpackungsherstellers Pawi zurückgezogen. Als Inhaber und Verwaltungsratspräsident bleibt er dem Unternehmen eng verbunden und begleitet gemeinsam mit seinen Töchtern und weiteren Mitgliedern die strategische Weiterentwicklung. Parallel dazu hat Ralf Kautzmann am Standort Singen die Geschäftsführung an Urban Ettlin, Edoardo Finotti und Silvan Flury übergeben, die bereits den Standort Winterthur führen. Mit der neuen Führungsstruktur stärkt das Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen den Standorten und schafft eine Basis für eine effiziente und zukunftsorientierte Entwicklung.
Die Co-CEOS Silvan Flury, Urban Ettlin und Edoardo Finotti (v.l.n.r.). Foto: Pawi Packaging
Mutoh
Drucke im Großformat
Mutoh Europe hat im Januar einen neuen Eco-SolventDrucker für den großformatigen Display- und Sign-Druck auf den Markt gebracht. Der Xpertjet 1641SR Pro II wartet mit einer hohen Produktivität von bis zu 17,6 Quadratmetern pro Stunde und einer beachtlichen Druckqualität auf. Das neue Modell des japanischen Herstellers vereint den neuen Accufine HD Pro Druckkopf mit dem innovativen i-Screen EX System von Mutoh, welches sanftere Farbverläufe, verbesserte Farbgleichmäßigkeit und feinere Detailwiedergabe verspricht. Dank der großen Auswahl an Greenguard Gold-zertifizierten, emissionsreduzierten Tinten in leuchtenden Farben eignen sich die 64 Zoll großen Druckerzeugnisse des neuen Printers sogar für Retail Signage in dunklen Bereichen, Indoor wie Outdoor-Anwendungen und Messe-Displays. Ausgerüstet mit Mutohs Dropmaster 2- und Feedmaster-Technologie, passt der Drucker automatisch die bi-direktionale Ausrichtung sowie den Media Feed an und verringert so die Rüstungszeiten. Weiterhin verbessern Funktionen wie Media Tracker und Nozzle Area Select die Effizienz und minimieren Ausfallzeiten.
Präzisionsprint im Sprint: Der Druckkopf des neuen Eco-Solvent Druckers Xpertjet 1641SR Pro II sorgt mit acht Düsenreihen für schnelle, punktgenaue Tropfenlandung.
Foto: Mutoh Europe
Verbraucherumfrage von Pro Carton Verpackung beeinflusst Markentreue am POS
Die aktuelle Pro Carton-Umfrage „The Power of Packaging“ zeigt, dass Verpackung für europäische Shopper ein zentrales Entscheidungskriterium am POS ist. 37 Prozent der Befragten haben bereits Marken gewechselt, weil sie mit der Verpackung unzufrieden waren. Besonders im Fokus steht die Recyclingfähigkeit: Für 53 Prozent der Verbraucher ist der Klimaeinfluss der Verpackung kaufentscheidend, und 84 Prozent würden sich bei Wahlfreiheit für Karton statt Kunststoff entscheiden. Zwei Drittel (66 Prozent) geben an, dass nachhaltige Verpackungen ihr Vertrauen in eine Marke erhöhen. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen, wie stark nachhaltige Verpackungslösungen die Markenwahrnehmung und das Kaufverhalten am POS prägen.
Shopper setzen auf nachhaltige Verpackungen. Foto: KI generiert
Die Zukunft der Display-Produktion mittels Lasertechnologie
X-Wave Converting
MAXIMALE EFFIZIENZ "ON THE FLY"
Keine Unterbrechungen, keine Kompromisse.
PRÄZISION IN JEDEM DETAIL
Für Flexibilität, Geschwindigkeit und maßgeschneiderte Lösungen.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren individuellen Demotermin in unserem Technology Center.
Der 3,4-Meter-Hybriddrucker hat ein modulares Design – bei Bedarf kann vor Ort jederzeit aufgerüstet werden. Foto: Canon
Canon setzt neue Maßstäbe
für die Displayproduktion
Der neue Canon Hybriddrucker Colorado XL7 überzeugt durch hohe Automatisierung, brillante Bildqualität und flexible Materialverarbeitung. Innovative Technologien wie UVgel und FLXfinish+ eröffnen effiziente und kreative Möglichkeiten in der Display-Produktionen.
Mitder Colorado-XL-Serie setzt Canon eine neue technologische Benchmark im Großformatdruck. Der hochautomatisierte 3,4-Meter-Hybriddrucker vereint hohe Produktionsgeschwindigkeit, außergewöhnliche Bildqualität und Prozesssicherheit in einem System, das speziell für die Anforderungen moderner Display- und POS-Produktion entwickelt wurde. Flexible und starre Materialien verarbeitet die Colorado XL gleichermaßen zuverlässig und ermöglicht Herstellern so eine effiziente und vielseitige Produktionsweise.
Aufwerten mit UVgel-Technologie Herzstück der Colorado-XL-Serie ist die weiterentwickelte UVgel-Technologie. Sie liefert so-
fort trockene, geruchsneutrale und besonders widerstandsfähige Drucke, die selbst hohen Anforderungen im Retail-Umfeld standhalten. „Gleichzeitig sorgt die Technologie für eine außergewöhnliche Farbbrillanz und gestochen scharfe Details – entscheidende Faktoren für aufmerksamkeitsstarke Displays am POS“, unterstreicht Jens-Peter Willms, Senior Product Business Developer Canon Deutschland.
Mit der Veredelungstechnologie FLXfinish+ lassen sich matte und glänzende Bereiche innerhalb eines einzigen Druckdurchgangs kombinieren – Tinten oder Medien müssen nicht gewechselt werden. Es entstehen visuelle Kontraste und hochwertige Oberflächenwirkun-
„Die Technologie sorgt für eine außergewöhnliche Farbbrillanz und gestochen scharfe Details – entscheidende Faktoren für aufmerksamkeitsstarke Displays am POS.“
Jens-Peter Willms, Senior Product Business Developer Canon Deutschland Foto: Canon
Colorado XL
Flexible Materialverarbeitung: Der Hybriddrucker Colorado XL7 kann sowohl flexible als auch starre Medien verarbeiten. Foto: Canon
Dank der weiterentwickelten UVgel-Technologie, entstehen sofort trockene, geruchsneutrale und besonders widerstandsfähige Drucke. Foto: Canon
Canon wird auch in diesem Jahr auf der Fespa in Barcelona mit vielen Neuheiten im Gepäck vertreten sein.
Fespa: Halle 2, Stand E20
Fespa Corrugated: Halle 3, Stand B150
gen, die Markenbotschaften wirkungsvoll inszenieren. Ergänzend ermöglicht FLXture die Integration fühlbarer Texturen in den Druck. Diese haptischen Effekte eröffnen neue kreative Möglichkeiten für Premium-Displays und hochwertige Markenpräsentationen.
Für anspruchsvolle Materialien geeignet Die Colorado XL wurde konsequent für den industriellen Einsatz entwickelt. Ob Hartschaumplatten, Acryl, Karton oder Aluminiumverbund: Das neu entwickelte TRIdrive-Vakuumbeltsystem gewährleistet eine stabile und präzise Medienführung über die gesamte Druckbreite. Verzug, Faltenbildung oder Schräglagen bei flexiblen Medien werden zuverlässig vermieden.
Der integrierte Smart Guided Workflow unterstützt Anwender bei der automatisierten Positionierung starrer Medien und sorgt für einen reibungslosen Produktionsfluss. Auch doppel-
seitige Anwendungen lassen sich schnell und präzise realisieren. Damit eignet sich die Colorado XL gleichermaßen für hochvolumige Serienproduktionen wie für kurzfristige POSKampagnen mit engen Lieferfristen.
Hohe Produktivität, geringe Kosten Zwei leistungsstarke UVgel-Druckköpfe ermöglichen hohe Druckgeschwindigkeiten bei konstant hoher Qualität. Automatisierte Düsenüberwachung sowie ein wartungsarmes Systemdesign minimieren Ausfallzeiten und erhöhen die Betriebssicherheit.
Darüber hinaus trägt die energieeffiziente Aushärtung bei niedrigen Temperaturen zu einem ressourcenschonenden Betrieb bei. Der geringe Gelverbrauch sowie die Möglichkeit, bei vielen Anwendungen auf eine Laminierung zu verzichten, senken die Produktionskosten deutlich und unterstützen gleichzeitig nachhaltige Fertigungsprozesse.
Modulare Architektur
Mit ihrem modularen Konzept ist die Colorado XL konsequent auf zukünftige Anforderungen ausgelegt. Systeme lassen sich flexibel erweitern, etwa von Rolle-zu-Rolle-Konfigurationen zu Hybridlösungen. Eine Druckbreite von 3,4 Metern ermöglicht zudem ein DoppelrollenSetup von zweimal 1.625 Millimetern. Erweiterungen können direkt vor Ort installiert werden, sodass Unternehmen ihre Produktionskapazitäten schrittweise ausbauen können.
„Die Colorado XL ist damit nicht nur eine leistungsstarke Produktionsplattform für die Gegenwart, sondern auch eine strategisch sichere Investition für Druckdienstleister und Displayhersteller, die ihre Fertigung automatisieren, skalieren und langfristig wettbewerbsfähig halten wollen“, so Willms abschließend. <<
Pooling Partner
Partner statt nur Lieferant: Paletten-PoolingAnbieter IPP launcht Intelligent Flow und präsentiert aktualisierten, digitalen Markenauftritt. Foto: IPP
Paletten im Intelligent Flow
IPP setzt neue Maßstäbe beim Paletten-Pooling – und zeigt, wie das Unternehmen moderne Lieferketten in einem dynamischen Umfeld zuverlässig unterstützt: mit „Intelligent Flow“ und digitalem Erlebnis.
Mitder Einführung von „Intelligent Flow“ erweitert Pooling-Spezialist IPP sein bisheriges Konzept um die Perspektive eines Partners, der nicht nur liefert, sondern die Lieferketten aktiv mitgestaltet. So bleiben die Paletten des Unternehmens der Faber Group stets im Flow, also im Fluss. Und auch das Management von IPP ist im Flow und arbeitet kontinuierlich konzentriert daran, seine umfassenden Dienstleistungen effektiv und effizient zu gestalten. Mit „Intelligent Flow“ gehen Lieferung, Bereitstellung und Abholung der Ladungsträger sogar dann zuverlässig fließend
ineinander über, wenn die Lieferketten vor große Herausforderungen gestellt werden.
Lieferketten resilienter machen Lieferketten agieren heute mehr denn je in einem Umfeld, das von wachsender Komplexität, schwankenden Volumina, globalen Unsicherheiten und steigenden Kundenerwartungen geprägt ist. Die Serviceleistung eines Paletten-Pooling-Anbieters wird daher nicht mehr allein durch die pünktliche Lieferung von Ladungsträgern definiert. „Bei der Performance von Lieferketten geht es heute nicht mehr nur
um Verfügbarkeit“, bestätigt Thomas Domson, CEO von IPP. „Es geht um Kontinuität, Vorausschau und Partnerschaft. Intelligent Flow drückt aus, wie IPP seine Kunden in dieser Realität täglich unterstützt.“ Entscheidend sei, wie stabil und flexibel Prozesse auch unter sich verändernden Bedingungen funktionieren.
Pooling neu definiert „Intelligent Flow“ ist also kein neues Leistungsversprechen, sondern vielmehr ein bewährtes, das immer wieder neu auf die Zukunft ausgerichtet wird. Es trägt dazu bei, die Abläufe der IPP mit frischem Markenauftritt
„Bei der Performance von Lieferketten geht es heute nicht mehr nur um Verfügbarkeit. Es geht um Kontinuität, Vorausschau und Partnerschaft. Intelligent Flow drückt aus, wie IPP seine Kunden in dieser Realität täglich unterstützt.“
Thomas
Domson, CEO von IPP. Foto: IPP
Lieferketten zu stabilisieren und die Anforderungen im Hintergrund effektiv zu steuern. Das Konzept zeigt, wie resiliente Lieferketten entstehen, wenn Prozesse intelligent miteinander vernetzt werden. So kann IPP einen leistungsfähigen Betrieb über längere Zeiträume hinweg sichern – selbst dann, wenn die Rahmenbedingungen sich ändern.
Auch die enge Zusammenarbeit mit Kunden sowie die Transparenz der Prozesse tragen dazu bei, dass Lieferketten zuverlässig effizient bleiben. Die wachsende Komplexität der Anforderungen im Hintergrund werde eben nicht ein -
fach weitergegeben, heißt es bei IPP, sondern aktiv reduziert und koordiniert, sodass sich der Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren könne. So entstehe ein System, das Stabilität schafft, ohne dabei an Flexibilität zu verlieren.
Digitaler Work Flow
Doch wie funktioniert die Zusammenarbeit im „Intelligent Flow“ konkret? Das lässt sich auf www.ipp-pooling.com direkt erfahren. Die Website wurde erst kürzlich grundlegend überarbeitet – und dient nun als zentrale Plattform für Interaktion, Information und Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette. Sie vereint strukturiert Pooling-Lösungen, Kreislaufsysteme, digitale Kompetenzen und die Branchenexpertise von IPP an einem Ort. Und bietet die Möglichkeit, sich intuitiv über Leistungen, Services und konkrete Anwendungsbeispiele zu informieren. Kunden und Interessenten erhalten damit einen Überblick darüber, wie Partnerschaften mit IPP den täglichen Betrieb in unterschiedlichen Branchen und Märkten unterstützen können.
Darüber hinaus wurde die Plattform so konzipiert, dass sie Kunden während ihres gesamten Entscheidungs- und Implementierungsprozesses begleitet. Sie ermöglicht einen vereinfachten Zugang zu Dienstleistungen, praxisnahen Einblicken sowie relevanten Marktinformationen. Die Website wird kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt, um auf veränderte Marktbedingungen und neue Anforderungen flexibel reagieren zu können. „Die neue digitale Erfahrung vereint nicht nur unser Angebot, sondern auch unsere Arbeitsweise als Partner. Sie macht Intelligent Flow für unsere Kunden greifbar und leichter zugänglich“, unterstreicht Ilona van der Waals, Leiterin Marketing, Kommunikation und Produktmanagement bei IPP.
Wandel vom Lieferanten zum Partner
Mit der Einführung von Intelligent Flow setzt sich das Unternehmen mit Sitz im nordrheinwestfälischen Ennepetal deutlich von reinen Paletten-Lieferanten ab. IPP versteht sich als
„Die neue digitale Erfahrung vereint nicht nur unser Angebot, sondern auch unsere Arbeitsweise als Partner. Sie macht Intelligent Flow für unsere Kunden greifbar und leichter zugänglich.“
Ilona van der Waals, Leiterin Marketing, Kommunikation und Produktmanagement bei IPP. Foto: IPP
Pooling Partner, der Lieferketten vorausschauend zu leistungsfähigen Systemen entwickelt. Partnerschaft bedeutet bei IPP mehr als operative Abwicklung. Es bedeutet, gemeinsam mit Kunden an stabilen, nachhaltigen und effizienten Lösungen zu arbeiten. Und das wiederum heißt, Prozesse kontinuierlich zu analysieren und zu optimieren. Mit dem Ziel, die Verfügbarkeit nicht nur kurzfristig sicherzustellen, sondern für eine langfristige Leistungsfähigkeit zu sorgen. <<
Besonderer Messestand
KL Druck auf der Euroshop
Moderne POS-Lösungen im Fokus
Auf der Euroshop zeigte KL Druck, wie sich klassische Drucktechnik, Digital Signage und nachhaltige Materialien zu modernen POS-Lösungen verbinden lassen. Welche Konzepte dort präsentiert wurden, erläutern Nina Schiborr, Head of Werbetechnik, Messe und Event KL Druck, und Christian Schmäling, Leiter KL Digital.
Der Stand von KL Druck auf der diesjährigen Euroshop wurde unter dem Leitgedanken „Glamour Green“ entwickelt. Foto: display Verlag
DISPLAY: Was war die Leitidee hinter Ihrem aktuellen Stand auf der Euroshop?
NINA SCHIBORR: Unter dem Leitgedanken „Glamour Green“ entstand zur Euroshop ein Standkonzept, das Nachhaltigkeit neu interpretiert – bildstark, inspirierend und gleichzeitig konsequent ressourcenschonend. Statt klassischer Präsentationsflächen wurde der Messestand als Concept Store gedacht: ein Raum zum Entdecken, Erleben und Eintauchen in die Welt von KL Druck.
Eines der zentralen Gestaltungselemente bildeten Gitterboxen, die mit individuell gestalteten Inlays aus bedruckter Wabenplatte zu funktionalen Möbeln transformiert wurden. So entstanden modulare Inszenierungsflächen, die nicht nur flexibel und wiederverwendbar sind, sondern zugleich die gestalterischen und produktionstechnischen Möglichkeiten unseres Hauses sichtbar machen. Auch die Außenwände greifen diesen Gedanken auf: Leere Papierrollen – ein vertrautes Material aus unserer täglichen Arbeit – wurden zu einem prägenden Gestaltungselement. Ihre besondere Struktur sorgt für eine eindrucksvolle Optik und verbessert gleichzeitig die Raumakustik – ein Zusammenspiel aus Ästhetik und Funktion. Jedes Detail des Standes erzählt dabei seine eigene Geschichte und steht für ein Produkt, eine Idee oder eine Kompetenz von KL Druck. Der Raum wird so zur Bühne unserer Leistungen –nachhaltig gedacht, hochwertig umgesetzt und visuell beeindruckend inszeniert.
„Glamour Green“ steht damit für mehr als ein Gestaltungskonzept: Es ist eine Einladung, KL Druck aus einer neuen Perspektive kennenzulernen – willkommen in einem Concept Store, der zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und Markeninszenierung eindrucksvoll verbinden lassen.
DISPLAY: Welche Lösungen haben Sie konkret präsentiert?
CHRISTIAN SCHMÄLING: Wir haben unser gesamtes Spektrum präsentiert, das weit mehr umfasst als „nur“ klassische Druckdienstleistungen, sondern auch
hochmoderne Digital-Lösungen. Mit diesen geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, flexibel Werbung am POS auszuspielen. Auf unserem Stand haben wir verschiedene Anwendungen unseren Kunden präsentiert. Gerade Lösungen mit transparenten Displays liegen voll im Trend. Unser Highlightexponat hat genau diesen aufgenommen und mit immersiven und interaktiven Elementen kombiniert. Der mehrdimensionale Aufbau mit einem transparenten LED-Display im Vordergrund, einem durch eine Mechanik wechselndes reales Produkt dahinter und einer interaktiven LED-Wand als Hintergrund, konnte auf Tastendruck eine komplettes Schaufensterdesign in unter 30 Sekunden umgesetzt werden.
Weitere digitale Highlights auf unserem Stand waren Bodendisplays der neuesten Generation. In Kooperation mit unserem Partner Sharp Display Solutions Europe konnten wir darüber hinaus unseren Kunden zu diesem frühen Zeitpunkt das EPoster in der Größe DIN A1 live zeigen. Ein Produkt, welches voraussichtlich Anfang 2027 in Serie erhältlich sein wird. Ge-
rade dieses neue Format hat in Kombination mit dem geringeren Stromverbrauch bei unseren Kunden eine große Nachfrage ausgelöst. Auch im Digital Signage wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger.
Wir haben an unserem Stand aber nicht nur digitale, sondern auch analoge Technik präsentiert. Dazu gehört unter anderem der Reliefdruck, mit dem sich Druckergebnisse haptisch erlebbar machen lassen. In seiner Wirkung erinnert das etwas an das Prinzip der Blindenschrift: Während Teile des Druckwerks eine glatte Oberfläche haben, verfügen andere Teile über spürbare Kanten und Muster. Auf diese Weise können Marken und Händler mehr Erlebnisqualität am Regal schaffen und mehrere Sinne beim Einkaufen ansprechen. Zudem haben wir Glasfasertechnik thematisiert, die für moderne, robuste Anwendungen im Ladenbau und am POS immer relevanter wird.
Das Thema Nachhaltigkeit war nicht nur bei unserem Standkonzept von Bedeutung, sondern auch bei unseren Druckmaterialien. Diese stellen wir beispielsweise aus recycelten PET-Flaschen her und verbinden auf diese Weise hohe Qualität mit dem Anspruch, Ressourcen zu schonen und Materialkreisläufe sinnvoll zu nutzen.
Aufschlussreiches Gespräch mit Christian Schmäling, Leiter KL Digital (li) und Nina Schiborr, Head of Werbetechnik, Messe und Event KL Druck. Foto: KL Druck
DISPLAY: Welche zentrale Entwicklung nehmen Sie von der Euroshop für den POS mit und wohin geht die Reise aus Ihrer Sicht?
CHRISTIAN SCHMÄLING: Wir sehen klar, dass POS-Kommunikation stärker in Richtung „hybrid“ geht: Inhalte müssen schnell austauschbar sein, gleichzeitig aber hochwertig und langlebig wirken. Genau deshalb denken wir Print, Materialien und digitale Ausspielung konsequent zusammen – von robusten Ladenbau-Lösungen über haptische Veredelungen bis hin zu flexiblen Signage-Formaten. Entscheidend ist am Ende, dass Marken mit möglichst wenig Ressourcenaufwand mehr Wirkung am Regal erzielen.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch! <<
Anfang Mai findet in Hamburg die Ladenbautagung 2026 statt. Foto: Jonas Weinitschke - stock.adobe.com
Ladenbautagung
Ladenbauverband lädt nach Hamburg
Programm der Ladenbautagung
• Jakob Ledermann: Zwischen TikTok-Generation und Tante-Emma-Nostalgie: Gegenwartsimpulse für zukunftsaffine Ladenbauer
• Wutao Wen: Der Laden als Lagerfeuer: Die Zukunft des Ladenbaus in China als Antwort auf die digitale Leere
• Prof. Sabine Krieg: Retail × Stadt: gestern und morgen
Decathlon und MediaMarktSaturn Store-in-Store-Konzept
Am 7. und 8. Mai findet im Treudelberg Resort Hamburg die diesjährige Ladenbautagung statt. Auf der von Carsten Schemberg, Präsident des Deutschen Ladenbau-Verbandes (dLv), moderierten Veranstaltung sprechen Experten über aktuelle Trends im Ladenbau. Zudem erklärt der Moderator und Schauspieler Yared Dibaba, welche Kraft Vielfalt entwickeln kann. Ein besonderes Highlight wartet auf die Besucher am zweiten Messetag: Im Rahmen einer exklusiven Führung bei Steinway & Sons werden faszinierende Einblicke in die handwerkliche Herstellung von Klavieren und Flügeln der Extraklasse vermittelt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.ladenbauverband.de.
Mit einer strategischen Partnerschaft vereinen Decathlon und MediaMarktSaturn Sport und Technik unter einem Dach. Im Fokus steht dabei die Verbindung zweier starker Marken durch eine gemeinsame Store-in -Store-Fläche, die im März 2026 im modernisierten MediaMarkt im Münchner Einkaufs-Center pep eröffnet wurde. Auf rund 1.000 Quadratmetern präsentiert sich Decathlon als integrierter Partner und bietet Shoppern ein nahtloses Einkaufserlebnis. Die Modernisierung des MediaMarkt pep zeichnet sich durch ein helles, offenes Design, eine übersichtliche Flächenstruktur sowie optimierte Vorführmöglichkeiten aus. Das Store-in-Store-Konzept ist Teil der Space-as-a-Service-Strategie von MediaMarktSaturn, die darauf abzielt, Flächen flexibel und partnerorientiert zu nutzen. Partner wie Decathlon profitieren von der Möglichkeit, ihre Produkte direkt im stationären Handel zu präsentieren und neue Zielgruppen zu erschließen. Auch Decathlon setzt im Rahmen seiner Expansionsstrategie verstärkt auf variable Flächen und Kooperationen. Beide Unternehmen verfolgen einen OmnichannelAnsatz, der das Einkauferlebnis in den Mittelpunkt stellt. Das Konzept soll noch in diesem und im kommenden Jahr auf weitere Standorte ausgeweitet werden.
Epta und Hauser Übernahme abgeschlossen
Im vergangenen Sommer haben die beiden Kältetechnikspezialisten Epta und Hauser eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Hauser Teil der Epta-Gruppe wird. Zum 1. März ist diese Übernahme offiziell in Kraft getreten. Die EptaGruppe stärkt dadurch ihre industrielle und geografische Präsenz in Europa und überschreitet beim Jahresumsatz die Marke von 2 Milliarden Euro. Verkündet wurde der Abschluss der Fusion auf der Euroshop, bei der beide Unternehmen ihre gemeinsamen Wertbilder bekräftigten. „Diese Transaktion markiert einen entscheidenden Meilenstein in der langfristigen Strategie von Epta“, so Marco Nocivelli, CEO von Epta. „Es war natürlich, dass wir zusammenkommen“, ergänzt Thomas Loibl, CEO von Hauser.
Marco Nocivelli, CEO von Epta (r.) und Thomas Loibl, CEO von Hauser wollen den Kunden in ganz Europa mit einem flächendeckenden Expertennetzwerk eine noch höhere Servicequalität bieten. Foto: Epta
Bei ihrem Inside Day präsentierte die Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik zahlreiche Digital-Signage-Lösungen. Foto: Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik
Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik Digital Signage im Mittelpunkt
Am 12. März lud die Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik zu ihrem Inside Day. Neben den klassischen Fahnen, Fahnenmasten und Displays standen dabei auch Digital-Signage-Produkte für den POS im Vordergrund. Die zahlreichen Besucher interessierten sich vor allem für die breite Palette digitaler Displays mit und ohne Touchdisplays, interaktive Systeme und flexible Softwarelösungen, mit denen sie ihre Werbung, Informationsvermittlung und Kundenansprache effizient, ansprechend und professionell gestalten können. Großes Interesse fand auch spezielle Software für interaktive Spiele am POS. Zu den präsentierten Produkten gehörten der Digiup Desk als digitales Pultdisplay in L-Form und Digiup Stand, ein digitaler Kundenstopper für den Innen- und Außenbereich mit Full HD LCD-Display und integriertem Media Player.
Mit der Integration der Zeta Display Engage Suite auf ausgewählten LG Digital Signage Displays baut LG Electronics sein Professional-Display-Ökosystem weiter aus. So werden die Displays vollständig vorinstalliert mit der Content-Management-Lösung ausgeliefert und sind sofort einsatzbereit. Da für die Aktivierung lediglich die Eingabe eines Enterprise-Codes per Fernbedienung erforderlich ist, kann insbesondere der großflächige Rollout in Multi-Location -Umgebungen schnell erfolgen. Bei der Zeta Display Engage Suite setzt LG auf ein offenes Ökosystem: Die Hardware- und Systemarchitektur der Displays ist darauf ausgelegt, Softwarelösungen von unterschiedlichen Anbietern nahtlos zu integrieren.
LG integriert die Zeta Display Engage Suite auf ausgewählten Digital Signage Display. Foto: Natee Meepian - stock-adobe.com
Die drahtlosen, intelligenten Hangtags von Vusion sorgen beim Modehändler L&T in Osnabrück für eine stets aktuelle Preisstrategie. Foto: Vusion, Copyright: Fredo Gerdes@WACH.Studio
Reta Award
Vusion Projekt ausgezeichnet
Eine Digitalisierungslösung von Vusion und Partner GK Air wurde auf der Euroshop mit dem Reta Award in der Kategorie „Smart Store“ ausgezeichnet. Für den Modehändler Lengermann & Trieschmann (L&T) hatte der Anbieter von KI-gestützten Digitalisierungslösungen für den stationären Handel eine Filiale mit Vusion Esway Smart Hangtangs ausgerüstet. Die intelligenten Labels ermöglichen Preisaktualisierungen in Echtzeit sowie die Lokalisierung der Artikel im Store. Die Hangtags verbessern dadurch die Bestandsübersicht, registrieren Warenbewegungen, etwa bei Anproben, und geben Einblicke in das Kundenverhalten. Darüber hinaus können Rabattaktionen mit dem Online-Shop synchronisiert werden. Die Technologie integriert sich nahtlos in das ERP-System von L&T, die Cloud-Plattform von Vusion sowie in die KI-gestützte Preisoptimierungsplattform von GK Air. Somit kann der Händler seine Preisstrategie auf Basis von Echtzeit-Daten und Lagerbeständen zentral steuern. Die Price-Engine von GK AIR prognostiziert die Nachfrage und empfiehlt Preis- sowie Promotionanpassungen.
Digital Signage LG baut Ökosystem aus
Zusammenarbeit von Netvico und Werkstation
Schwäbische Technik für badische Hotels
Seit vergangenem Jahr befinden sich in zahlreichen Karlsruher Hotels digitale Informationsstelen. Diese sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Netvico und Werkstation –nicht das erste gemeinsame Projekt der beiden schwäbischen Unternehmen.
Als einstige Residenzstadt und durch die Lage am nördlichen Rand des Schwarzwaldes bietet Karlsruhe sowohl kultur- als auch naturinteressierten Besuchern vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Kein Wunder also, dass sich die Beherbergungsbetriebe der drittgrößten Stadt Baden-Württembergs im Jahr 2025 über einen neuen Rekord freuen konnten: Nach Angaben der Stadt wurden rund 766.000 Ankünfte gezählt, 18,6 Prozent mehr als im Vorjahr, die Anzahl der gebuchten Übernachtungen stieg um 14,1 Prozent auf 1,31 Millionen. Um Besuchern ausführliche Informationen über Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und aktuelle Veranstaltungen in der Region geben zu können, haben die KTG Karlsruhe Touristik GmbH, die Dehoga Kreisstelle Karlsruhe und die IHK Karlsruhe 40 interaktive digitale Stelen in Karlsruher Hotels installieren lassen. Gerade in Zeiten, in denen ein Arbeitskräftemangel dem Gastgewerbe zusetzt, stellen solche digitalen Informationssysteme eine spürbare Entlastung dar.
Mit der Installation der Stelen hat die KTG Netvico beauftragt. „Die Zusammenarbeit mit dem Touristikverband Karlsruhe ist durch die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Partner Tourcomm Germany entstanden“, berichtet Tanja Büchele, Leiterin Vertrieb bei Netvico. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Inbetriebnahme der Stelen hat das Projekt fast eineinhalb Jahre gedauert. „Von April 2024 bis September 2025“, so Büchele weiter.
Langjährige Partnerschaft
Digitale Freizeittipps
Unter anderem das Karlsruher Novotel setzt auf die digitalen Stelen von Netvico und Werkstation. Foto: Netvico
Während Tourcomm die Inhalte bereitstellt, die über das Content-Management-System der Netvico auf den Stelen in den Hotels ausgespielt werden, stellt Werkstation die entsprechende Hardware zur Verfügung. Für Netvico und Werkstation ist es nicht das erste gemeinsame Projekt. „Wir arbeiten jetzt schon über 20 Jahre mit Netvico zusammen. Wir haben so manches Projekt erfolgreich ge -
Netvico
Seit der Gründung im Jahr 2001 entwickelt Netvico innovative Digital-Signage-Lösungen, die Kunden in der digitalen Welt begleiten. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung, Konzeption und Gestaltung der digitalen Projekte von A bis Z – vom Fundament bis zur Abnahme, von der Beratung und Konzeption über das komplette Fulfillment bis zum Rollout. Netvico ist ein integrativer IT-Anbieter mit eigenen Abteilungen für Beratung und Strategie, Design-Experience und Anwendungsentwicklung.
„In unseren Projekten sind Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der eingesetzten Komponenten entscheidend
– Anforderungen, die Werkstation seit Jahren erfüllt und kontinuierlich weiterentwickelt.“
1993 als kleine Ideenschmiede und Tüftlerwerkstatt gegründet, hat sich Werkstation seitdem zu einem Unternehmen für Informationsterminals, Digital-Signage-Lösungen und elektronische Kommunikationssysteme entwickelt, dessen Systeme europaweit im Einsatz sind. Werkstation erstellt individuelle Gesamtkonzepte und plant kundenspezifisch Hard- und SoftwareAnwendungen. Neben der Entwicklung gehören auch Wartung und Service zum Portfolio des Unternehmens aus Besigheim nördlich von Stuttgart.
„Wir
arbeiten jetzt schon über 20 Jahre mit Netvico zusammen. Wir haben so manches Projekt erfolgreich gestemmt.“
Frank Nägele, Geschäftsführer Werkstation
Foto: Werkstation
stemmt. Unter anderem haben wir für Peek und Cloppenburg 2005 schon eine größere Stückzahl von sogenannten digitalen Etagenhinweisen installiert. Auch hier waren wir der Hardwarelieferant. Netvico war Projektleader und Softwarelieferant. Weitere Projektkunden waren unter anderem Maybach, Pioneer, GM
und Reisebank AG. Hier wurden unter anderem digitale Kurswechseltafeln deutschlandweit installiert“, erläutert Frank Nägele, Geschäftsführer von Werkstation.
Räumliche Nähe und Qualität
Eine wesentliche Grundlage für die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist, dass diese nur gut eine halbe Autostunde voneinander entfernt liegen. „Es gibt doch immer mal wieder Dinge, die man auf dem kleinen Dienstweg besprechen und klären muss und da ist es gut, wenn man mal eben in die Produktion
fahren und die Sache klären kann“, berichtet Frank Nägele. Tanja Büchele zufolge spielt neben der räumlichen Nähe auch das hohe Niveau der Arbeit von Werkstation eine wichtige Rolle: „Die Qualität der gelieferten Hardware erfüllt konstant unsere hohen technischen und wirtschaftlichen Anforderungen. In unseren Projekten sind Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der eingesetzten Komponenten entscheidend – Anforderungen, die Werkstation seit Jahren erfüllt und kontinuierlich weiterentwickelt.“ Beste Voraussetzungen also für weitere gemeinsame Projekte. <<
Diese digitalen Stelen befinden sich im Hotel Ambassador in Karlsruhe. Foto: Netvico
Im Schlosshotel Karlsruhe können sich Besucher an den digitalen Stelen informieren. Foto: Netvico
Die Empack in den Hamburger Messehalle B6 wird im Juni wieder zum Treffpunkt der norddeutschen Verpackungsbranche sowie ihrer Partner und Kunden. Foto: easyfairs
Empack
Treffpunkt Hamburg
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Empack Special in Dortmund, bereitet sich Veranstalter easyfairs nun auf die Messeausgabe für den Norden Deutschlands vor, die am 2. und 3. Juni in Hamburg stattfinden wird. Über 300 Aussteller des Messetrios aus Empack – der regionalen Fachmesse für die Verpackungsindustrie – und den beiden Fachmessen Logistics & Automation sowie all about automation, werden in der Metropole ihre Neuheiten präsentieren, unter anderem Ellerhold, Antalis und Prodinger. Zudem bietet das Vortragsprogramm Insights Stage anerkannten Experten und renommierten Unternehmensvertretern eine Bühne, um über neue Technologien, Produktinnovationen und Trends zu referieren. Auch die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) ist ein Top-Thema. Die Fachbesucher erhalten so Einblicke in die Praxis sowie in Forschung & Entwicklung. Insgesamt verspricht die Empack in Hamburg einen kompakten Überblick über die neuesten Angebote entlang der gesamten Prozess- und Wertschöpfungskette – von Packmitteln über Schutz- und Transportverpackungen bis zu Technik und Kennzeichnung.
Digital Signage Summit Jubiläumsausgabe
Der Digital Signage Summit (DSS) feiert sein 20-jähriges Bestehen – und richtet den Fokus der Entscheider auf die nächste Entwicklungsstufe von Digital Signage, DooH und Retail Media. Unter dem Motto „NextGen Signage“ widmet sich die Jubiläumsausgabe, die am 20. und 21. Mai im Hilton Munich Airport stattfindet, den Kräften, die die Branche prägen –den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, Wettbewerbsdynamiken und dem durch KI getriebenen technologischen Wandel. Auf dem Programm des Strategieforums, das invidis gemeinsam mit Integrated Systems Events (ISE) veranstaltet, stehen neben den neuesten Technologien auch die Neuausrichtung von Content-Workflows, Betriebsmodellen und Wertschöpfungsketten, ebenso wie Networking-Events und die Feier des 20. Geburtstags im Airbräu. Als Höhepunkt wird die Anniversary Keynote „20 Years on Screen: The Stories, the Shifts, the Future“ angekündigt. Sie zeichnet die Entwicklung der Branche nach wirft einen Blick auf die Chancen, die eine intelligente, vernetzte Zukunft bietet.
Seit 20 Jahren Plattform der Digital-Signage-Branche: Auf dem Digital Signage Summit (DSS) in München werden Investitionsschwerpunkte diskutiert, neue Perspektiven eröffnet und gemeinsame Prioritäten für die Zukunft gesetzt. Foto: DSS / invidis / ISE Europe
interpack
Verpackungswelt trifft sich in Düsseldorf
Vom 7. bis 13. Mai 2026 ist es wieder so weit: Die interpack in Düsseldorf öffnet ihre Tore für die Verpackungswelt. Alle drei Jahre treffen sich auf der Fachmesse Marktführer und Newcomer aus allen Bereichen der Processing- und Packaging-Branche, um sich auszutauschen und Investitionen vorzubereiten. Im Fokus: Packmittel und Packstoffe, Verpackungsmaschinen und Prozesstechnik. Rund 2.800 Aussteller aus 67 Ländern präsentieren ihre neuesten Lösungen für die verschiedenen Branchen der Markenartikelindustrie. Länderpavillons unterstreichen die internationale Relevanz der Messe. Die thematischen Schwerpunkte in diesem Jahr: Smart Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Das Spektrum reicht von KI und Robotik über neuartige Packstoffe und Funktionalitäten sowie Design-for-Recycling-Konzepten bis zu den erforderlichen Kompetenzen in einer digitalisierten, automatisierten Arbeitswelt. Die Zulieferindustrie bekommt auf der parallel stattfindenden Messe components eine eigene Bühne, auf der die technologische Basis moderner Processing- und Packaging-Lösungen vorgestellt wird.
Auch in diesem Jahr werden wieder weit über 100.000 Besucher aus aller Welt auf der interpack in Düsseldorf erwartet.
Foto Credit: Messe Düsseldorf /ctillmann
Fespa Global Print Expo
theplace for experts
Ein Muss für die Branche
Vom 19. bis 22. Mai öffnet die Fespa wieder ihre Pforten. Diesmal in Barcelona verspricht die Druckmesse unter dem Motto „the place for experts“ einmal mehr der Treffpunkt für die Branche zu werden.
Wenn im Mai die Druckbranche in Barcelona zusammenkommt, verheißt das vier Tage voller Einblicke in Innovationen, Trends und Zukunftsentwicklungen der Druckbranche. Als Europas führende Messe für Sieb-, Digital-, Großformat- und Textildruck, Personalisierung und Beschilderung präsentiert die Veranstaltung die neuesten Technologien, Materialien und Anwendungen – Live-Demonstrationen und Networking inklusive.
Neue Messebereiche
In diesem Jahr erweitert die Fespa ihr Messeangebot um die beiden Bereiche „Corrugated“
und „Textile“. „Corrugated“ ist eine Plattform für Hersteller von Verpackungen und DisplayLösungen aus Wellpappe, um sich mit Lieferanten von Materialien, Maschinen, WorkflowSoftware und anderen Technologien zu vernetzen. Ein Vortragsprogramm bietet vielfältige Informationen zu den Chancen und Herausforderungen dieses Sektors.
Im Bereich „Textile“ können sich die Messebesucher über technische Innovationen im Textildruck informieren. Darüber hinaus offeriert auch hier ein umfangreiches Konferenzprogramm wichtige Informatio- >>
Mehr als 500 Aussteller präsentieren auf der Fespa ihre neuesten Technologien im Bereich Druck. Foto: Fespa Global Print Expo
In diesem Jahr findet die Fespa in Barcelona statt und ist einmal mehr eine Plattform für die
Das beliebte Car Wrapping Event zieht viele Besucher an. Bei Live-Demos und Workshops zeigen die Profis, was sie können.
Foto: Fespa Global Print Expo
Fünf unter einem Dach
Als Medienpartner bietet display seinen Lesern exklusive Vergünstigungen für die Fespa Global Print Expo 2026 in Barcelona.
Verwenden Sie den Code FESM615 und erhalten Sie 55 Euro Ermäßigung auf den Eintrittspreis.
>>
nen zu den Themen Produktivität, Betriebseffizienz, Abfallreduzierung und Umweltauflagen.
Im Mittelpunkt der beiden neuen Bereiche stehen auch die steigende Nachfrage nach individualisierten, hochwertigen Druckerzeugnissen in den Sparten Akzidenzdruck, Verpackung und Bekleidung, die Forderung nach einem nachhaltigeren Betrieb und der Einsatz von Automatisierung zur Vermeidung von Fehlern, zur Beschleunigung der Produktion und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit in einem schnelllebigen Markt.
Ebenfalls unter dem Dach der Fespa präsentiert die „European Sign Expo“ als Plattform für Werbetechnik und visuelle Kommunikation aktuelle Entwicklungen rund um Profilbuchstaben, digitale und dreidimensionale Beschilderungen und LED-Lösungen. Technologien und Lösungen zur individuellen Gestaltung von Produkten und Werbemitteln stehen im Bereich „Personalisation Experience“ im Vordergrund. Das „WrapFest“ richtet sich speziell an die Community rund um Fahrzeugindividualisierung und -veredelung. Hier geht es vor allem um Fahrzeugfolierung, Vinyl-Installationen, Lackschutzfolien, Scheibentönung und Oberflächen-Detailing. An den vier Messetagen zeigen Experten aus der Branche bei Challenges und Vorführungen im Rahmen der World Wrap Masters ihre Kunst.
Alle fünf Bereiche der Fespa laden zu LiveDemonstrationen, Workshops und Networking ein. Mit einem klaren Fokus auf Informationen und Einblicke bietet die Messe einmal mehr Inspiration und Mehrwert für Experten – ein Muss für die Branche. <<
Im Folgenden präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an Ausstellern, die ihre neuesten Lösungen und Technologien auf der Fespa Global Print Expo in Barcelona präsentieren.
Druckbranche. Foto: Fespa Global Print Expo
Mimaki kündigt Hybridlösung an
Halle 3, Stand D95 Mimaki stellt auf der Messe seine platzsparende Hybridlösung vor, die eine Erweiterung des Anwendungsspektrums auf kleiner Fläche verspricht. So ermöglicht der neueste Tintenstrahldrucker der 330-Serie eine erhöhte Medienvielfalt, da er sowohl starre Substrate als auch flexible Rollenmedien bedruckt. Mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 14 Quadratmetern pro Stunde verspricht der UJ330H-160 zudem hohe Produktivität und Bildqualität. Selbst Fensterfolien, Stoffe und Kunstleder lassen sich dank der neuen, stabilen Zuführung der Rollenmaterialien ohne Faltenbildung oder Durchhängen bearbeiten. Starre Medien wie Aluminiumverbundplatten oder wärmeempfindliche Materialien wie Schaumstoffplatten können in einer Stärke von bis zu 50,8 Millimetern mit den UV-Tinten von Mimaki bedruckt sowie dank LED-Härtungstechnologie schnell und schonend getrocknet werden. Darüber hinaus sorgen diverse benutzerfreundliche Automatisierungsfunktionen für gleichbleibend hohe Qualität und Effizienz.
Kohlschein feiert Karton
Halle 3, Stand C134 Kohlschein, ein Hersteller hochwertiger Kartonqualitäten und faserbasierter Plattenmaterialien zeigt auf der Fespa sein umfangreiches Programm an Displayboards sowie weitere Produkthighlights für den Großformat-, Siebund Digitaldruck. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Kroma. Der beidseitig bedruckbare, stabile Displaykarton feiert 60-jähriges Jubiläum. Das bis zu fünf Millimeter starke Displayboard ist in vielen Formaten verfügbar. Ebenfalls bei Kohlschein zu sehen: Studioboard, ein hochweißer, aus Frischfasern hergestellter Chromokarton (GC) mit identischen Oberflächen auf beiden Seiten. Als Alternative zu Kunststoffplatten wird zudem das aus Papierfasern bestehende Studiocard Pro vorgestellt. Insgesamt erhalten Besucher am Stand einen umfassenden Einblick in das Produktportfolio und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kartonqualitäten sowie Anwendungsmuster zur Mitnahme. Wie in den Vorjahren können sich Interessierte außerdem bei Live-Demonstrationen von Druck- und Schneidepartnern von den Verarbeitungseigenschaften überzeugen lassen.
lädt zu seinem 60. Jubiläum auf den Fespa-Stand von
Der Display-Karton Kroma
Kohlschein. Foto: Kohlschein
Der neue hybride UV-Inkjetdrucker UJ330H-160 von Mimaki kombiniert Rollen- und Plattendruck. Foto: Mimaki Europe
Agfa and the beasts
Halle 3, Stand D100 Agfa Digital Printing Solutions hat sein Portfolio an Maschinen, Tinten, Software und Automatisierungslösungen in den letzten Jahren weiterentwickelt. Auf der Fespa demonstriert Agfa im Mai eine Auswahl an großformatigen Inkjet-Lösungen für jeden Bedarf. Highlights werden einige der zahlreichen, möglichen Konfigurationen sein. In Barcelona dabei sind Agfas „Biester“: Onset Panthera, ein vollautomatisierter Flachbettdrucker, der eine hohe Geschwindigkeit mit robuster Konstruktion verbindet sowie der Jeti Tauro H3300 UHS für große Druckvolumina. Ebenfalls auf der Fespa in Aktion: der Jeti Bronco H3300, ein hybrider und dabei äußerst produktiver UV LED Printer sowie der HS Anapurna Ciervo H2500. Letzterer ermöglicht sowohl den Druck auf starren als auch auf flexiblen Materialien von bis zu 2,5 Metern Breite. Zudem wird auf der Fespa die neueste Ausgabe der Asanti Workflow Software vorgeführt. Darüber hinaus können Standbesucher Druckqualität, Anwendungsmöglichkeiten und Ökosystem anhand einer Vielzahl an Druckmustern auf verschiedenen Substraten kennen lernen.
als integriertes Produktionssystem präsentiert. Foto: Brother Internationale Industriemaschinen
Zukunft des industriellen Textildrucks
Halle 3, Stand C60 Brother präsentiert auf der Fespa neue Lösungen für professionelle Textilveredler und Druckdienstleister. Besucher können am Messestand verschiedene Systeme für den Direct-to-Garment und Direct-to-Film Druck kennenlernen und Live-Demonstrationen der Technologien erleben. Im Mittelpunkt stehen hybride DTG- und DTFLösungen, die flexible Produktionsabläufe und eine skalierbare Textilveredelung ermöglichen sollen. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist das System DTRX, eine industrielle Lösung für den DTF-Druck. Das System richtet sich an Druckdienstleister mit mittleren bis hohen Produktionsvolumen und kombiniert Druck, Pulverauftrag und Aushärtung in einem integrierten Produktionsprozess. Ziel ist es, manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren und eine gleichbleibende Druckqualität auch bei hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten. Die vorgestellten Systeme basieren auf eigener Druckkopftechnologie sowie speziell entwickelten Tinten. Ergänzend bietet der Messestand Gelegenheit zum Austausch mit Fachleuten aus den Bereichen Workflow, Textildruck und Produktionsoptimierung. Besucher können zudem an einem Gewinnspiel am Stand teilnehmen.
Präziser Cut mit eurolaser
Halle 3, Stand A140 eurolaser stellt im Mai auf der Fespa in Barcelona Lösungen für den industriellen Zuschnitt bedruckter Werkstoffe vor – auch direkt von der Rolle. Im Fokus: großformatige Lasersysteme, intelligente Kameratechnologie und automatisierte Prozesslösungen. Von Textilien über Folien bis hin zu Kunststoffen, Holz, MDF und Karton lassen sich alle nichtmetallischen Materialien mit den Systemen bearbeiten. Ebenfalls im Blickpunkt der Messebesucher: das Kamera-Scan-System Position+ professional, welches einen konturgenauen Zuschnitt entlang der gedruckten Vorlage ermöglicht. Dies sei insbesondere für Anwendungen im Displayund Ladenbau, in der Beschilderung sowie im hochwertigen POS-Bereich von Vorteil, so eurolaser. Zudem werden neben dem Conveyer System für die Materialzufuhr die Automatisierungssysteme Shuttle Table und Twin Table präsentiert. Diese ermöglichen das Be- und Entladen während der laufenden Bearbeitung. Darüber hinaus lassen sich in die modularen Systeme von eurolaser Fräs- und Messermodule sowie Markierlösungen integrieren.
Wie sich bedruckter Karton und andere Werkstoffe präzise, automatisiert und wirtschaftlich verarbeiten lassen, zeigt eurolaser auf der Fespa. Foto: eurolaser GmbH
Der industrielle DTRX DTF-Drucker von Brother wird
Panther und andere große „Drucktiere“ von Agfa werden im Mai auf der Fespa in Barcelona erwartet. Foto: Agfa
Modulare Schneidlösungen von Zünd
Halle 3, Stand A129 Zünd präsentiert in Barcelona neue, digitale Schneidlösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen. Im Fokus stehen modulare Systeme, die sich vom Einstieg bis zur industriellen Anwendung skalieren lassen. Gezeigt werden unter anderem ein G3 Cutter mit neuer Abrolleinheit sowie Lösungen für automatisiertes Materialhandling. Erstmals stellt das Unternehmen den Rollmaster vor. Die Abrolleinheit ist für verschiedene Rollenmaterialien ausgelegt und lässt sich flexibel an unterschiedliche Formate und Gewichte anpassen. Rollenwechsel können ohne größeren Rüstaufwand erfolgen. Zudem erweitert ein neues Werkzeug zum Gewindefräsen die Bearbeitungsmöglichkeiten direkt am Schneidsystem. Gewinde können damit in Plattenmaterialien integriert werden, ohne zusätzliche Prozessschritte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf automatisierten Abläufen. Ein S3 Cutter wird in Kombination mit einer Robot Portabase gezeigt, die das Materialhandling unterstützt. Ergänzt wird dies durch eine offene Schnittstelle für automatisiertes Be- und Entladen. Alle Systeme folgen dem modularen Aufbauprinzip von Zünd. Maschinen lassen sich durch zusätzliche Werkzeuge, Software und Automatisierungslösungen erweitern.
Zünd zeigt modulare Schneidsysteme mit automatisiertem Materialhandling und Robotik-Unterstützung. Foto: Zünd
Besucher können sich am swissqprint-Stand auf der Fespa über neue Großformatdruck-Lösungen informieren. Foto: Swissqprint
Neuer Mutoh Expertjet
Halle 3, Stand C55 Neben einer Vielzahl an Innovationen in den Bereichen Eco-Solvent, DTF (Direct-to-Film) und UV präsentiert Mutoh ein besonderes Highlight: den Xpertjet 1681SR Pro. Der Jüngste im Eco-Solvent-Portfolio des Herstellers von Großformatdruckern und Schneideplottern glänzt mit neuen 8-Farb-Druckköpfen und verspricht eine verbesserte Leistung mit höheren Produktionsgeschwindigkeiten bei zugleich hervorragender Bildqualität, Farbkonstanz und Zuverlässigkeit. Zudem bietet der neu gestaltete, anwendungsorientierte Messestand von Mutoh die Gelegenheit, einen weiteren Sign- und Display-Drucker mit bewährter Eco-Solvent-Technologie live in Aktion zu erleben – den Xpertjet 1641SR Pro II. Ebenfalls ein Thema in Barcelona: Mutoh‘s Einstieg in den UV-DTF-Markt mit dem XPD 924D für individualisierte Textilprodukte. Darüber hinaus gibt es DTO-(Direct-to-Object)Lösungen für die Personalisierung von Werbeartikeln und Objekten zu sehen. Und auch im nachhaltigen Druck mit wasserbasierter UV-Technologie werden den Standbesuchern neue Möglichkeiten eröffnet, wie der Hydraton 1642 zeigt.
Neue Drucksysteme aus der Schweiz
Halle 3, Stand B140 swissqprint stellt in Barcelona seine Flachbett-Generation 5 in den Mittelpunkt des Messeauftritts. Der Schweizer Hersteller zeigt, wie sich Großformatdruck flexibel skalieren lässt und er unterschiedliche Produktionsanforderungen abdecken kann. Zum Einsatz kommen zwei Systeme im Live-Betrieb. Präsentiert werden das Flachbettmodell Kudu sowie der Rollendrucker Karibu 2. Beide Maschinen demonstrieren vor Ort ihre Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Anwendungen und Produktionsszenarien. Die Systeme erreichen je nach Ausführung Produktivitätsstufen von bis zu 341 Quadratmetern pro Stunde und lassen sich modular erweitern. Ergänzend zeigt swissqprint eine Anwendungsgalerie mit Beispielen aus dem Großformatdruck. Dazu zählen unter anderem Neon-Drucke und spezielle Farbwechseleffekte, die neue Einsatzmöglichkeiten im Werbe- und Displaybereich verdeutlichen.
neue Eco-Solvent-Drucker
Der
Xpertjet 1681SR Pro ist der Star am Fespa-Stand von Mutoh. Foto: Mutoh
ALMDUDLER Wachstum im Fokus
Vertriebsteam verstärkt
Mihael Vrhovski
Mihael Vrhovski übernimmt beim Anbieter von Philips Professional Displays die Rolle des Channel Managers Distribution. Der Digital Signage Experte mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im AV/IT-Vertrieb soll den Vertrieb des Visual-Solutions-Portfolios von PPDS weiter ausbauen. Ziel ist es, umfassenden professionellen Support zu bieten und noch engere Allianzen mit Partnern und Kunden in der DACH-Region zu bilden. In seinen bisherigen Führungspositionen war Vrhovski unter anderem für die Betreuung von Kunden und Partnern sowie für Projektmanagement und -abwicklung, Logistikplanung, Produktgarantien und Aftersales-Services verantwortlich. In seiner neuen Funktion berichtet er an den Business Director DACH, Konstantin Flabouriaris.
BEHN
Nächste Runde
Der Hersteller von „Kleiner Feigling“ und anderen Markenspirituosen, Waldemar Behn, der auch als Getränkefachgroßhändler Behn Getränke aktiv ist, hat den vierten Generationswechsel vollzogen. Rüdiger Behn übergab das Ruder an seine Nichte Lisa Behn und seinen Sohn Asmus Behn. Beide werden das Familienunternehmen mit Sitz in Eckernförde gemeinsam mit den Geschäftsführern Philipp Fellmann (Waldemar Behn GmbH) und Jens Kundrun (Behn Getränke GmbH) leiten. Zum Verantwortungsbereich von Lisa Behn gehört unter anderem der Vertrieb der Behn Getränke sowie –unternehmensübergreifend – der Bereich Personal. Asmus Behn ist bei Waldemar Behn vor allem für den technischen Betrieb zuständig und in beiden Unternehmen für den Bereich Finanzen. Asmus und Lisa Behn
OETTINGER Führung erweitert
Pia Kollma
Oettinger Getränke hat die Geschäftsführung erweitert. Seit 11. Februar gehört Inhaberin Pia Kollmar erneut zum Führungsgremium. Sie übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Strategie beim Brauerei- und Getränkeunternehmen. Kollmar war bereits Mitglied der Geschäftsführung, bevor sie 2022 an die Spitze des Beirats wechselte. Neuer Beiratsvorsitzender ist nun Günther Düll. CEO Stefan Blaschak erklärt die personelle Ergänzung wie folgt: „Meine Zeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der Oettinger Brauerei GmbH neigt sich dem Ende entgegen. Nun stellen wir unsere Unternehmensführung breiter auf und verteilen die Aufgaben auf mehrere Schultern.“
Neue Geschäftsführung
PICARD
Neu aufgestellt
Almdudler hat seinen nun 27-köpfigen Vertrieb in Deutschland um gleich sieben neue POS-Spezialisten erweitert: Matthias Rudholzner, Markenbotschafter für Gastronomiepartner in Südbayern, Kevin Diercks (Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern), Tom Gentzsch (Region Leipzig, Dresden) und Robin A. J. Kamler (Bayern Ost) sowie Benjamin Kretschmer (Bayern Nord), Pascal Reitzig (Nordrhein-Westfalen) und Stefan Wendl (Bayern Süd). „Unser Wachstum in Deutschland ist das Ergebnis starker Partnerschaften sowie einer klaren Marktorientierung und Positionierung“, erklärt Thomas Horak, Geschäftsführer Almdudler Deutschland.
Das Lederwarenunternehmen Picard stellt sich neu auf und ernennt Martin Picard zum CEO. Der 33-Jährige führt seit Anfang des Jahres gemeinsam mit Georg Picard das Familienunternehmen. Martin Picard übernimmt die strategische und marktorientierte Gesamtführung. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen Wholesale-Vertrieb, E-Commerce, Retail und Marketing. Georg Picard konzentriert sich als Geschäftsführer Produkt & Design auf die kreativen Kernbereiche des Unternehmens – Design, Produktion und Mustermacherei. Ergänzt wird die Unternehmensspitze durch COO Rafael Belzer, der weiterhin die operativen und administrativen Bereiche – Einkauf, Logistik, Lager, Finanzen, HR und IT verantwortet.
Natalia Schindler und Melanie Schneble übernehmen die Geschäftsführung bei Dr. C. Soldan. Perry Soldan bleibt jedoch weiterhin als Gesellschafter im Familienunternehmen. Auch Karl-Heinz Hödl, der dem bisherigen Geschäftsführer viele Jahre als technischer Geschäftsführer zur Seite stand, bleibt dem Premium-Bonbonhersteller in fünfter Generation vorerst erhalten – in beratender Funktion, bevor er sich 2027 in den Ruhestand verabschiedet. Schindler ist seit zwölf Jahren im Unternehmen. Sie bleibt Leiterin der kaufmännischen Bereiche und verantwortet nun zusätzlich den Bereich Operations. Schneble ist bereits seit achtzehn Jahren bei Dr. C. Soldan tätig, zuletzt als Leiterin Marketing. Sie führt künftig die Bereiche Vertrieb, Marketing und HR.
Thomas Horak
DR. C. SOLDAN
Natalia Schindler, Melanie Schneble
Martin Picard
Retail Management erweitert
LG Electronics (LG) hat sein Business Development Team verstärkt. Seit Ende letzten Jahres ist Sascha Mazewitsch Business Development Manager Retail. Zuvor war der studierte Betriebswirt mehr als sieben Jahre als Verkaufsleiter bei Ströer Media Deutschland sowie bei der Deutschen Telekom tätig. LG arbeitet im Bereich Information Display mit einem Netzwerk strategischer Partner zusammen. Das Business Development Team unterstützt die Fachhändler und Systemhäuser aktiv beim Ausbau ihres Geschäfts und der Weiterentwicklung gemeinsamer Projektstandards.
MONDELEZ Führungswechsel
Bernhard Kletzmair hat im Februar die Rolle des Managing Directors von Mondelez Österreich und Schweiz übernommen. Der Betriebswirt verantwortet damit die Geschäfte des Snacking-Anbieters in diesen beiden Märkten mit Marken wie Milka, Philadelphia oder Toblerone. Kletzmair war zuletzt Geschäftsführer der Heidi Chocolat AG Niemetz Schwedenbomben in Österreich und davor als Europa-Chef Vertrieb und Marketing bei The Hain Celestial Group tätig. Darüber hinaus bringt der Sales-Profi langjährige Erfahrung aus nationalen wie auch internationalen Führungspositionen mit, etwa bei Red Bull oder Procter & Gamble, wo er Sales Direktor in der Schweiz war. Kletzmair folgt als Managing Director in der Schweiz Anna van Riesen. In Österreich hatte Michael Baumgartner interimsweise die Geschäfte geführt.
Wechsel an der
Spitze
Seit Februar ist Matthias Dimke neuer Managing Director von Emmi Deutschland. In seine neue Position bringt er mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in der Lebensmittel- und Getränkebranche mit. So war er unter anderem bei Unilever und General Mills tätig und verantwortete dabei die Skalierung der Marken Barebells/Vitamin Well sowie share im deutschen Markt. Zum Start seiner neuen Aufgabe wird Dimke seine Vorgängerin Dr. Elisabeth Wagner-Wehrborn zur Seite stehen, die sich noch bis zum 30. Juni dieses Jahres um strategisch übergreifende Projekte kümmern wird und dann in den Ruhestand geht. Wagner-Wehrborn war 17 Jahre lang Managing Director von Emmi Deutschland und Geschäftsführerin von Emmi Österreich. Dr. Elisabeth Wagner-Wehrborn, Matthias Dimke
BERENTZEN-GRUPPE
Neue Leitung
Danny Gandert
Danny Gandert hat seit März die Leitung der Export- und Handelsmarken beim Getränkekonzern in Haselünne sowie die Geschäftsführung der Pabst & Richarz Vertriebs GmbH übernommen. Die Konzerngesellschaft mit Sitz in Minden entwickelt, vermarktet und vertreibt Spirituosen für den Private-Label-Bereich. Der Geschäftsbereich der Berentzen-Gruppe wurde zuletzt kommissarisch von Jens Stachowiak geführt, der mittlerweile die Geschäftsführung der Berentzen-Vivaris Vertriebs GmbH übernommen hat. Gandert hatte zuvor führende Funktionen im internationalen Getränke- und Handelsgeschäft bei Stock Spirits (ehemals Borco-Marken-Import Mattheisen) inne.
Neugeschaffene Position
Um das regionale, innovationsgetriebene Wachstum in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu beschleunigen, hat die Kraft Heinz Company Olaf Wilson zum Country Manager DACH ernannt. In der neu geschaffenen Position wird er ein Team von 140 Leuten führen. Wilson ist bereits seit neun Jahren im US-amerikanischen Konzern. Zuletzt hatte er die Position des Sales Director DACH inne. Davor war Wilson als Head of Discount für den Markt im Vereinigten Königreich und in Irland zuständig. Vor seiner Zeit bei Kraft Heinz war er fünf Jahre lang als Unternehmensberater bei PwC in Berlin tätig. Durch die neue Rollenverteilung wird sich Matt Poulton in seiner Rolle als Managing Director Central Northern Europe und Just Spices mehr auf die strategische Weiterentwicklung der Ländermärkte konzentrieren.
ERDBÄR Neuer Geschäftsführer
Seit Anfang Februar steht Frederic Haas an der Spitze des Kindersnack-Herstellers Erdbär. Er löst dabei Anna Brunstein und Caspar Hoffmann ab, die das Unternehmen verlassen haben, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. In einer Übergangsphase hatte Haas bereits mit den den ausgeschiedenen Geschäftsführern zusammengearbeitet. Vor seiner Tätigkeit bei Erdbär war der Diplom-Wirtschaftswissenschaftler Haas als Country Manager für den Schweizer Markt bei der HeroGruppe verantwortlich. Erdbär gehört seit 2018 zu Hero.
TOMS
GROUP
Vertrieb gestärkt
Seit dem 1. April ist Korab Luta neuer International Sales Director bei der Toms Group. Damit stärkt der dänische Süßwarenhersteller, zu dem unter anderem die Marken Hachez und Anthon Berg gehören, seine internationalen Ambitionen. So wird Luta in seiner neuen Rolle dafür verantwortlich sein, die internationale Vertriebsstrategie der Toms Group weiter voranzutreiben, neue Potenziale zu erschließen und die internationale Zusammenarbeit sowohl mit bestehenden als auch mit neuen Partnern in ausgewählten Schlüsselmärkten zu stärken.
KRAFT HEINZ
Olaf Wilson
Sascha Mazewitsch
Korab Luta
Bernhard Kletzmair
Frederic Haas
EMMI DEUTSCHLAND
Creative Displaysysteme aus einer Hand Große Auswahl an Produkten für den P.O.S. Fertigwarenlager am Standort Köln für z.B. Plakatrahmen, Leuchtdisplays u.v.m… Individuelle Fertigung auf Anfrage
Individuelle Warenpräsentation auf höchstem Niveau – seit 1948 Lösungen aus Metall, intelligentem Materialmix aus Holz, Glas, Kunststoff und Elektronik zum Steuern und Messen.
E-Mail: info@krall.de www.kunststoff-recycling.de Rücknahme von Produktionsresten und gebrauchten Kunststoff-Produkten (Displays, Spuckschutz, etc…) Die KUNST, STOFFE zu recyceln
Design+Produktion von Kst.-Displays aller Art, Laserschneiden von Acryl, CNC-Bearbeitung, Siebdruck, Serien + Sonderanfert., Prospektaufsteller, staubgeschützten Vitrinen, Schaukästen
MARAK-ACRYL GmbH
Alexander-Wiegand-Str. 12
63911 Klingenberg Tel.: 09372/923870 Fax: 921292
Internet: www.marak-acryl.de
E-Mail: info@marak-acryl.de
Entwicklung + Fertigung von Displays aus Plexiglas und anderen Kunststoffen, Laserschneiden von Acryl, CNC-Fräsen, Bohren und Sägen, Siebdruck möglich.
ACRYL DISPLAYS
Nedco B.V.
’S-Gravenweg 346, 2911 BK
Nieuwerkerk aan den IJssel, die Niederlände +31180790061 - display@nedco.nl www.nedco.nl/en/display
- Spezialist für Präsentationsmaterialien
- Prospekthalter, Kartenhalter und andere Acryllösungen
- Full-Service und eigene Produktion
- Anpassung und Druck möglich
Handel + Verarbeitung v. Kunststoffhalbzeugen – Präzision auf höchstem Niveau
www.fuchs-display.de Lösungen für Ihr POS-Marketing: Regalstopper, Deckenhänger, MobileZubehör, Displaybau-Zubehör, Displayhaken, Klebe- und Klettpunkte, Prospekthalter, …
ANTRIEBE
MTE Bewegungstechnik GmbH & Co. KG
Paul-Dannenmann-Straße 16 73642 Welzheim
Tel.: 07182 531934-0
E-Mail: info@mte-motors.de Home: www.mte-motors.de Drehbühnen • Displayantriebe LED- und Sound-Elemente Drehteller • Uhrenbeweger Beratung im bewegten POS und POP
BEFESTIGUNGSSYSTEME
Deko-Metall Zunger GmbH Quadenweg 4a, 46485 Wesel
Tel.: 0281/56091 Fax: 56921
Produktentwicklung und Design von Displays und individuellen Lösungen für den POS.
40 Jahre Erfahrung
• Kunststoff- u. Metallverarbeitung
• Extrusion • Spritzguss • Sieb- und Digitaldruck • Konfektionierung u. Logistik
VKF Renzel GmbH
Im Geer 15 46419 Isselburg
Tel.: +49 (0) 2874 / 910-348
info@vkf-renzel.de www.vkf-renzel.de
werba print & display GmbH
Tel.: 07223 / 9864-0 Fax: -30 www.werba-print.de
Mail: info@zunger.de Web: www.zunger.de Wir haben passendes Abhängematerial: Haken, Knotenketten, Deckenmagnete, Drahtseilhalter, PoS-Artikel, u.v.m.
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Unternehmen ihre Kunden durch attraktive POS-Auftritte begeistern. Wir von pos-complete werden gemeinsam mit Ihnen diese Welt für Ihr Unternehmen erschaffen. Die ganzheitliche Lösung für Ihren POS-Auftritt. Von Anfang bis Ende. www.pos-complete.de
Tel.: 02581-9413302
Beckumer Straße 32, 48231 Warendorf
BOGEN-OFFSET-DRUCK
DRUCKHAUS GÖTZ GMBH
Druckhaus Götz GmbH
Schwieberdinger Straße 111-115 71636 Ludwigsburg
Tel.: 07141/4 51 45-0
E-Mail: info@druckhaus-goetz.de Internet: www.druckhaus-goetz.de Großformatdruck, Bogen-Offset, bis zum Format 130 x 185 cm, 60-600 g/m², Dispersionslack, Datenaufbereitung, nachhaltiger Druck, POS-zertifiziert
Creative Displaysysteme aus einer Hand Große Auswahl an Digital Signage Produkten für P.O.S. und P.O.I. Digitale Kundenstopper und Infostelen Individuelle Fertigung auf Anfrage
E-Mail: info@dekora-design.de Internet: www.dekora-design.de Online- und Offline-Komplettsysteme, Stelen, Gehäuse, Wegeleitsysteme, Outdoor, Indoor, Standard, individuell, Installation, Rollout und Service.
COMM-TEC ist Value-Add-Distributor und Komplettanbieter von AV-/IT-Medientechnik und Digital Signage-Lösungen aus den Bereichen „Signal Management“, „Display Solutions“, „Digital Signage + Media Solutions“, „Collaboration + UCC“, „ProAudio + Control“ sowie „Racks + Mounts“.
Digital Signage Full-Service - für jede Branche - Beratung und Planung - Hardware - Installation - eigene Software „Made in Germany“ - Content - Support KOKE GmbH
Ihr zuverlässiger Partner am POS mit jahrzehntelanger Erfahrung in Video/Multimedia/Digital Signage. Bildschirme von 7“ bis 55“, linear und interaktiv, Kauf und Miete, zuverlässiger Service
KOHLSCHEIN GmbH & Co. KG Feldstraße 9 | 41749 Viersen T 02162 8966-0 | info@kohlschein.de KOHLSCHEIN.DE
DISPLAY PALETTEN
Wir sind Hersteller von Kartonverpackungen. Unser Angebot umfasst unter anderem Papppaletten und Paletten-Füße, in vielen Größen erhältlich – die leichteste, 100% recycelbare Alternative zu anderen Palettentypen (wie Holz oder Kunststoff). www.packprofil.pl
’S-Gravenweg 346, 2911 BK Nieuwerkerk aan den IJssel, die Niederlände +31180790061 - display@nedco.nl www.nedco.nl/en/display - Spezialist für Präsentationsmaterialien - Prospekthalter, Kartenhalter und andere Acryllösungen
- Full-Service und eigene Produktion - Anpassung und Druck möglich
ERP-SOFTWARE
BOXSOFT
ERP-Branchensoftware für Verpackungshersteller, Verpackungsdrucker und DisplayHersteller. Ihr Spezialist von der Installation bis zum Go-Live! Nahezu 40 Jahre Expertise in Ihrer Brache. Von der Anfrage bis zur Rechnung inklusive aller Produktions- und Materialverwaltungsschritte. WEBSEITE: www-csg-ms.de E-MAIL: info@csg-ms.de
Werbedisplays, Prospektständer und Tischaufsteller für POS, Gastro und Messen
Setzen Sie auf die bewährte Qualität von lndisplay®, Taymar® und deflecto® – für eine optimale Präsentation. Große Auswahl Kompetente Beratung Schneller Versand Günstige Preise
Finden Sie Ihr perfektes Display! Indisplay HandelsGmbH Freistädter Straße 328 | A-4040 Linz +43 732 890305 | shop@indisplay.com indisplay.com
Weltweit entwickeln + produzieren wir kurzfristig die innovativsten, belastungsfähigsten + günstigsten Warenpräsentationssysteme unter der Marke LSYSTEM®.de.
INDIVIDUELLE DISPLAYS
BRANALDI GmbH
Berliner Str. 251 · D - 65205 Wiesbaden Tel.: +49 (0) 611 5829 6747
E-Mail: info@branaldi.eu Internet: www.branaldi.eu BRANALDI ist Ihr strategischer Partner, wenn es um POS Displays im Digital- und Offsetdruck und Verpackungen aus Karton und Wellpappe geht. Vom Design-Entwurf über die In-House-Entwicklung, Musterbau, Produktion bis zur Logistik: vertrauen Sie unserem mehr als 25-jährigen Know-how am POS.
Produktentwicklung und Design von Displays und individuellen Lösungen für den POS. 40 Jahre Erfahrung
• Kunststoff- u. Metallverarbeitung
• Extrusion • Spritzguss • Sieb- und Digitaldruck • Konfektionierung u. Logistik
Mehr Kompetenz für den Point of Sale: Professionelle Beratung, Gestaltung, Konstruktion und Produktion von Verkaufs- und Präsentationsdisplays, Warenträgern, Auszeichnungssystemen, Einkaufswagen. Professionelles Roll-out inklusive. Sprechen Sie uns gerne an.
Wir entwickeln, gestalten, bemustern und produzieren.
Display- u. POS-Lösungen Kunststoff- u. Acrylverarbeitung, Sieb- u. Digitaldruck, Dienstleistungen.
HOLZDISPLAYS
CREATION DESIGN INNOVATION
Designanspruch, komplexe Entwicklungen Metall-, Kunststoff-, und Holzverarbeitung POS Serien, Objekteinrichtungen
Member of ASW GmbH
Badstraße 1 91575 Windsbach
Fon: +49.9871.70669.0
E-Mail : info@ciani.de URL: www.ciani.de
DieHolzbauer24.com
Die Holzbauer Kreativität trifft Zeitgeist!
Frankener Weg 12 l 53498 Waldorf Tel. (0 26 36) 9 64 95 92 Willkommen@DieHolzbauer24.com www.DieHolzbauer24.com Entwicklung, Design & Produktion von individuellen & kreativen Holzdisplays. Nachhaltig! Auffallend! Werkzeugfrei! Nach Ihren Anforderungen & Vorgaben.
Dekora-Design GmbH & Co. KG
Nord-West-Ring 37 32832 Augustdorf | Deutschland
Tel.: +49 (0) 52 37 / 97 00 - 0 Fax: -97
E-Mail: info@dekora-design.de Internet: www.dekora-design.de Individuelle POS-Lösungen aus Holz, Kunststoff und Metall aus einer Hand! Rollout- und Montageservice, Ersatzteil- und Lagermanagement.
Creativität kennt keine Grenzen! Entwicklung & Produktion von individuellen Shop in Shop Systemen, Warenpräsentationen, Theken- und Bodendisplays, Lichtwerbung ..
Displays und Verpackungen aus Karton | UV-Druckveredelungen und Folienkaschierungen bis 205 cm | Lebensgroße Stanzfiguren | 3D-Aufsteller und Promotiondisplays Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Ellerhold Wismar GmbH
Akazienstraße 5-7
23972 Dorf Mecklenburg Telefon: +49 (0)3841 7961-0 Web: www.ellerhold.de Displays und Verpackungen aus Karton | UV-Druckveredelungen und Folienkaschierungen | Lebensgroße Stanzfiguren | 3D-Aufsteller und Promotiondisplays. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Mehr Kompetenz für den Point of Sale: Professionelle Beratung, Gestaltung, Konstruktion und Produktion von Verkaufs- und Präsentationsdisplays, Warenträgern, Auszeichnungssystemen, Einkaufswagen. Professionelles Roll-out inklusive. Sprechen Sie uns gerne an.
P/mint Deutschland GmbH
Mollsfeld 1 · 40670 Meerbusch
Telefon: 02159/67538-0
Fax: 02159/67358-10
www.p-mint.eu · info@p-mint.eu
Displays, Warenträger und POS-Material. Leichter Aufbau, recyclebare Materialen, vielfältige Einsatzzwecke. Hersteller des berühmten Lamà®-Displays.
SCHELLING Vertriebs GmbH
Josef-Bautz-Straße 21+23
63457 Hanau
Tel.: +49 (0)6181 9308-0
Displays u. Warenpräsentationen aus Holz Am Wasser 6, 34477 Twistetal Tel.: 05631/505110 Fax: 5051160
E-Mail: info@isenberg.de Web: www.isenberg.de
Beratung, Design u. Produktion v. Warenpräsentationen aus Holz u. Holzwerkstoffen. Hoher Qualitätsstandard durch modernste Technik. Kurzfristiger Versand auch großer Kapazitäten. Auch Sonderbau u. Einzelanfertigung. Wir sind nicht von Pappe
T: 05223/92700 - www.kl-promotion.de Entwicklung und Produktion von POS-Displays, Verkaufsdisplays, Palettendisplays, Thekendisplays, Zweitplatzierungen, Dekorationen, Verpackungen, 3D-XXL-Produkten, Stoffbannern, Palettenhussen und Hissfahnen + Co-Packing und Logistik
Handel + Verarbeitung v. Kunststoffhalbzeugen – Präzision auf höchstem Niveau
Displays, Shops, individuelle
Präsentationen
PLEXOTEC GmbH
Melatenweg 59
D - 46459 Rees
Tel.: +49 (0) 2851/9146-0 • Fax: -33
Internet: www.plexotec.com
E- Mail : info@plexotec.com
Ritzi GmbH
Displays & Shopsysteme
Gutenbergstraße 2
D - 78647 Trossingen
Tel.: +49 (0) 7425 2200-0
Fax: +49 (0) 7425 2200-99
E-Mail: info@ritzi.de
Internet: www.ritzi.eu
Materialunabhängige Präsentationskonzepte für die internationale Markenartikelindustrie. Entwurf, Konzeption, Musterbau, Herstellung, Bestückung und Logistik. Full-Service aus einer Hand.
E-Mail: info@schelling.eu Internet: www.schelling.eu Entwurf, Entwicklung, Design und Produktion von hochwertigen, warentragenden, warenbegleitenden und individuellen Displays, Thekensteller und Rotair. Konfektionierung und Montage in Haus möglich. 140 Jahre Erfahrung. promotionpower@smurfitwestrock.de www.smurfitwestrock.com +49 (0)170 9211190
Konzeptionelle Entwicklung, kreatives Design & Produktion von individuellen Display- & Zweitplatzierungskonzepten aus Karton, Wellpappe sowie Multimaterialien. Von Thekenaufstellern über Palettendisplays, bis hin zu POS-Dekorationen mit vielfältigen Produktionstechniken, können Sie sich sowohl national als auch international auf unsere Kompetenz verlassen. Gerne bieten wir Ihnen persönliche Beratungen vor Ort, als auch virtuelle Termine & Workshops über Teams, Zoom etc. an.
VG Schoepe Berlin GmbH Ludwig-Erhard-Ring 19 15827 Blankenfelde-Mahlow +49 33708 542-0 info-berlin@vangenechten.com www.schoepe-berlin.com Entwicklung, Produktion, Konfektionierung und Logistik von faserbasierten individuellen Displays, Standarddisplays, Dekorationen und Verpackungen für den POS.
Werbeform Produktions GmbH
Lise-Meitner-Str. 14 64646 Heppenheim
Tel.: 06252 - 98 08 40 www.werbeform-display.de info@werbeform-display.de Design, Entwicklung und Produktion von individuellen, langlebigen Displays, Shop-in-Shop Systemen und Ladenbaukomponenten.
Hoch emotional. Nachhaltige Materialien. Innovatives System. Extrem langlebig. Modernste Produktion in Deutschland. 3D Solid Works / Laser Cut 3x2
KUNSTSTOFF-PALETTEN
Am Blätterrangen 4
95659 Azberg (Oberfranken)
Tel. +49 (0) 9233/7755752
Sie können die Werbung, wir die Paletten! Moderne Kunststoffpaletten aus Rezyklaten, made in Germany. Displaypaletten für den Einsatz am POS, Transportpaletten in allen Formaten. Seit über 25 Jahren sind wir die Recycling Pioneers. www.purus-paletten.de
Einzigartige, verkaufsfördernde Produkte: LED Leuchtrahmen, individuelle LED Lichtleisten, modernste Lösungen für digitale Preisauszeichnung und Werbung am Regal (ESL und längliche Full-HD RegalbodenMonitore)
LICHTWERBUNG
THIMM Gruppe
Breslauer Straße 12 37154 Northeim
Tel.: +49 5551 703 0 www.thimm.com
Wir geben Ihrer Marke noch mehr Sichtbarkeit und schaffen mit Verpackungen und Displays aus Wellpappe eine wirkungsvolle Produktplatzierung. Sprechen Sie uns an!
Wir sprechen Regal! Alle Artikel rund um das Regal sind unser Thema.
PROSPEKTSTÄNDER
Seit 1983 - Der Spezialist für POS Befestigungen
JEGAB DISPLAY GmbH
Adolf-Silverberg-Straße 37 50181 Bedburg
Tel.: +49 (0)2272 839930 www.jegab.de service@jegab.de Ihr Partner für: Prospektboxen, Drehteller, Merchandising Strips, SuperGrip-Befestigungssystem, Pivot Pricer-Zahlensystem, Hang Tabs.
werba print & display GmbH
Tel.: 07223 / 9864-0 Fax: -30 www.werba-print.de
LASERSCHNEID-SYSTEME
Sei Deutschland GmbH
Moosweg 9
D-82386 Huglfing
Hersteller hochqualitativer Laseranlagen sowohl mit CO2-Laser als auch mit Faserlaser zur professionellen Bearbeitung von Kunststoffen, Textilien, Metallen, Holz u.a. - beste Qualität - schneller Service
Individuelle POS-Lösungen aus Holz, Kunststoff und Metall aus einer Hand! Displays, Filialausst., Shop-in-Shop, Außenwerb., Digital Signage,Thermoform.
Permaplay Media Solutions GmbH
Wir entwickeln und produzieren Pos- und Vkf-Material. Viele Beispiele auf werbefaktor.de ahrberg GmbH - Sales Promotion Breite Str. 109, 48431 Rheine Tel. 05971 / 9291 0 info@werbefaktor.de
PREISAUSZEICHNUNGEN
The new way of labeling! Ihr kompetenter Partner für digitale Preisauszeichnung, Lagerkennzeichnung und vieles mehr.
Spezialist für Werbedisplays zur Verkaufsförderung am POS VITAdisplays International Holding GmbH Diensthoper Straße 12 -14
27313 Dörverden
Tel.: +49 (0)4234 / 9 34 24 -14
Fax : +49 (0)4234 / 9 34 24 -16
Internet: www.prospekthalter.com
E- Mail : info@vitadisplays.com
Qualitätshersteller von Lasersystemen zum Schneiden, Gravieren, Markieren verschiedener Materialien. Kostensparendes Arbeiten mit perfekten Ergebnissen auf Arbeitsflächen bis 3,20 Meter!
Mit unserem Service und der eigenen Lasermaterial-Herstellung bietet Trotec alles aus einer Hand - einfach, schnell & nachhaltig. Tel: +49 89-322 99 65-0 www.troteclaser.com
E-Mail: tld@troteclaser.com
werba print & display GmbH
Tel.: 07223 / 9864-0 Fax: -30 www.werba-print.de
Aschmattstrasse 8
76532 Baden-Baden
Telefon: 07221-70 22 22-0
E-Mail: info@permaplay.de www.permaplay.de
Ihr zuverlässiger Partner am POS mit jahrzehntelanger Erfahrung in Video/Multimedia/Digital Signage. Bildschirme von 7“ bis 55“, linear und interaktiv, Kauf und Miete, zuverlässiger Service
Ein Rubrikeintrag (10 Zeilen) kostet je Ausgabe EUR 140,00
Abdruck mit Logo plus EUR 25,00
XL-Logo EUR 40,00
Produktentwicklung und Design von Displays und individuellen Lösungen für den POS. 40 Jahre Erfahrung • Kunststoff- u. Metallverarbeitung • Extrusion • Spritzguss • Sieb- und Digitaldruck • Konfektionierung u. Logistik
Lichtspezialist für individuelle Regalausleuchtung und dazugehörigen INWI® Stromversorgungssystemen. Eigene Entwicklung von LED Lichtsystemen.
DWD Concepts GmbH | Auf dem Brümmer 2a 44149 Dortmund | Tel.: 0231/99 33 18-0 info@dwd-concepts.de www.dwd-concepts.de
REGALORDNUNG
POS TUNING GmbH
Am Zubringer 8, 32107 Bad Salzuflen Tel. 05222-36965-0, Fax. -20, www.postuning.de/ info@postuning.de Entwicklung, Produktion u. Vertrieb Warenvorschub-, Fachteiler-, Lift-, Gleitsysteme, Diebstahlvermeidung, Regalbeleuchtung, indiv. Systeme zur Optimierung d. Warenpräsentation am Point of Sale. Für Handel, Industrie u. Ladenbau, weltweit
RTC Germany
Körnerstraße 34 2230 Hamburg Deutschland www.rtc.com/de kontaktdeutschland@rtc.com Ihr Partner für Regalordnung und Umsatzsteigerung. EcoTrac®, ProfitPusher®, ProfitGuard®
SHOP-IN-SHOP
Dekora-Design GmbH & Co. KG
Nord-West-Ring 37 32832 Augustdorf | Deutschland
Tel.: +49 (0) 52 37 / 97 00 - 0 Fax: -97
E-Mail: info@dekora-design.de
Internet: www.dekora-design.de
Individuelle POS-Lösungen aus Holz, Kunststoff und Metall aus einer Hand! Rollout- und Montageservice, Ersatzteil- und Lagermanagement.
Manufaktur Mücke GmbH
Stoddartstraße 10 32758 Detmold
Tel.: 05232/9636-0
E-Mail: info@m-muecke.com
Internet: www.m-muecke.com
Wir stellen intelligente LadenbauSysteme und individuelle Displays für viele Anwendungsbereiche her.
SIEBDRUCK
Produktentwicklung und Design von Displays und individuellen Lösungen für den POS. 40 Jahre Erfahrung
• Kunststoff- u. Metallverarbeitung
• Extrusion • Spritzguss • Sieb- und Digitaldruck • Konfektionierung u. Logistik
E-Mail: info@schmelzer-verpackung.de Internet: www.schmelzer-verpackung.de Wir fertigen Längsnaht-, Automatikund Steckbodenfaltschachteln, Displayschachteln, Kissenverpackungen, etc.
WARENPRÄSENTATION
POS TUNING GmbH
Am Zubringer 8, 32107 Bad Salzuflen Tel. 05222-36965-0, Fax. -20, www.postuning.de/ info@postuning.de Entwicklung, Produktion u. Vertrieb Warenvorschub-, Fachteiler-, Lift-, Gleitsysteme, Diebstahlvermeidung, Regalbeleuchtung, indiv. Systeme zur Optimierung d. Warenpräsentation am Point of Sale. Für Handel, Industrie u. Ladenbau, weltweit
werba print & display GmbH
Tel.: 07223 / 9864-0 Fax: -30 www.werba-print.de
WERBEARTIKEL
Club Crawatte Crefeld
Postfach 13 01 31 – D-47753 Krefeld
Europark Fichtenhain A6 – 47807 Krefeld
Telefon: +49 (0) 21 51 / 78 12 99 – 0
Telefax: +49 (0) 21 51 / 78 12 99 – 26
eMail: service@club-crawatte.de
Ihr Partner für textile Accessoires als Geschenk für Kunden oder als Corporate Fashion für Mitarbeiter. Wir führen Krawatten, Tücher, Schals, Hemden, Paschminas, Hosenträger und vieles mehr. Entdecken Sie unsere aktuellen Kollektionen oder lassen Sie sich von unserem Designstudio etwas absolut Individuelles entwerfen.
Fachveranstaltung, auf der Experten und Expertinnen aus Handel, Finanzdienstleistungen und Technologie über aktuelle Trends, Innovationen und Strategien im Zahlungsverkehr und in der digitalen Bezahlwirtschaft diskutieren
FESPA Global Print Expo Europas führende Fachmesse für Druck und Werbetechnik
40 Jahre Partner internationaler Markenhersteller mit 30 Standorten im Raum D-A-CH Konfektionierung und Kommissionierung von POS-Displays, Adventskalendern und Coffrets Entwicklung innovativer Verpackungslösungen und Einsatz nachhaltiger Packmittel aller Art
27. – 29.
World Retail Congress
WARENPRÄSENTATION
D – Berlin
Kontakt:
World Retail Congress Ltd.
Am Zubringer 8, 32107 Bad Salzuflen Tel. 05222-36965-0, Fax. -20, www.postuning.com/info@postuning.com
Entwicklung, Produktion u. Vertrieb Warenvorschub-, Fachteiler-, Lift-, Gleitsysteme, Diebstahlvermeidung, Regalbeleuchtung, indiv. Systeme zur Optimierung d. Warenpräsentation am Point of Sale. Für Handel, Industrie u. Ladenbau, weltweit
05. – 06.
OMR Festival
Telefon: +49 (0) 21 51 / 78 12 99 – 0
D – Bonn
Kontakt:
Telefax: +49 (0) 21 51 / 78 12 99 – 26
eMail: service@club-crawatte.de
EHI Retail Institute GmbH
Nicole Rahmanan
Ihr Partner für textile Accessoires als Geschenk für Kunden oder als Corporate Fashion für Mitarbeiter. Wir führen Krawatten, Tücher, Schals, Hemden, Paschminas, Hosenträger und vieles mehr. Entdecken Sie unsere aktuellen Kollektionen oder lassen Sie sich von unserem Designstudio etwas absolut Individuelles entwerfen.
Internationale Leitkonferenz, bei der führende Entscheidungsträger des weltweiten Einzelhandels Strategien, Innovationen und Trends für die Zukunft des Handels bis 2030 diskutieren
Europas führendes Marketing- und Digital-Event, bei dem jährlich Tausende Fachleute Keynotes, Masterclasses und Networking rund um digitale Trends, Marketing, E-Commerce und Technologie erleben
display ist offizieller Medienpartner der FESPA Global Print Expo 2026. Wir laden unsere Leser ein, von einem €55 Rabatt auf den Eintritt zur Veranstaltung zu profitieren. Registrieren Sie sich mit unserem Promocode FESH603!
E-Mail: post@harnisch-display.de Internet: www.harnisch-display.de Beratung, Entwicklung, Design und Produktion von individuellen Displays, aus Acryl. Moderne Laserschneideanlage, Diamantfräsen für die Acrylbearbeitung.
Fachmesse für Verpackungslösungen, Materialien und Technologien, auf der Unternehmen
Innovationen, Maschinen und Services rund um die Verpackungsbranche präsentieren und Fachbesucher sich zu Trends und Best Practices austauschen können
Fachmesse für Innovationen in der Verpackungstechnologie D – Hamburg
Kontakt: Easyfairs GmbH empack-hamburg@easyfairs.com www.empack-hamburg.com display ist offizieller Medienpartner der EMPACK Hamburg 2026. Unsere Leser können die Veranstaltung kostenlos besuchen. Registrieren Sie sich einfach mit dem Promocode 1401!
Ein Rubrikeintrag (10 Zeilen) kostet je Ausgabe EUR 140,00 Abdruck mit Logo plus EUR 25,00 XL-Logo EUR 40,00
KOMMUNIKATION
POINT OF SALE VERKAUFSFÖRDERUNG
Ein Magazin der Edit Line Verlagsgruppe Mainz · www.edit-line.de
Titelmotiv und redaktionelle Beiträge teilweise unter Verwendung von Fotos von Adobe Stock.
Bezugspreis 59 Euro im Jahr zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer (7 Prozent).
Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste 2026 (Nummer 32) gültig.
ISSN-Nummer: 0946-2430
Erscheinungsweise
display erscheint alle zwei Monate jeweils zum Monatsanfang. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Ersatzansprüche können nicht anerkannt werden. Alle Rechte vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen übernimmt der Verlag keine Haftung. Bestellungen und Anschriftenänderungen bitte an den Leserservice (Büro Bad Oldesloe).
VORSCHAU
Themen Ausgabe Juni/Juli 2026
Erscheinungstermin: 1. Juni 2026
Spezial: On Pack Promotions
Zugaben am POS sind ein bewährtes Mittel, um Kaufanreize zu schaffen und die Aufmerksamkeit der Shopper gezielt zu lenken. Im Spezial der Ausgabe 3 zeigt display, wie Marken mit cleveren On Pack Promotions nicht nur den Abverkauf steigern, sondern auch die Markenbindung stärken. Freuen Sie sich auf inspirierende Best Practices und aktuelle Trends rund um das Thema Zugaben.
Fokus: Retail & Instore Media
Instore Media gewinnt im Handel immer mehr an Bedeutung – doch wie kann dies umgesetzt werden, um Kaufimpulse zu setzen? Erfahren Sie in Ausgabe 3 von display, welche Kommunikationskanäle im Retail heute wirklich relevant sind und wie innovative Instore-Lösungen die Customer Journey nachhaltig beeinflussen können.
POS-Check: Baumarkt
Baumärkte sind ein spannendes Umfeld für kreative POS-Lösungen. Wie wird der POS in der DIY-Branche gestaltet, welche Konzepte funktionieren besonders gut und wo schlummert noch Potenzial? In der kommenden Ausgabe von display geht es um Best-Practice-Beispiele im Baumarkt.
Fotos
Foto: Sister Generiert mit KI, adobe.stock.com
Foto:
Foto: zapp2photo, stock.adobe.com
Colorado xl _Druck, der _ __Wirkung zeigt
Canon auf der FESPA in Barcelona
Stand 2-E20
Entdecken Sie hier weitere spannende Informationen zur Colorado XL:
Ihre Erfahrung trifft auf unsere Leidenschaft für guten Druck – so entstehen Ergebnisse, die verbinden, berühren und ein echtes WOW erzeugen.