






display Superstar & Summit Auf der Suche nach Exzellenz am POS





POS Check Schaufenster: Umsatzmotor Visual Merchandising






Veredelung von POS-Materialien: Wichtig für den ersten Eindruck

DS Smith Weniger Komplexität, mehr E zienz am POS







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display Superstar & Summit Auf der Suche nach Exzellenz am POS





POS Check Schaufenster: Umsatzmotor Visual Merchandising






Veredelung von POS-Materialien: Wichtig für den ersten Eindruck

DS Smith Weniger Komplexität, mehr E zienz am POS














DAS SYSTEMTRAY: EIN KARTON MIT POTENTIAL.
Ein kleiner Schlitz macht aus einer einfachen Kartonage ein intelligentes Warenpräsentationssystem. Das Systemtray wird direkt auf den im Regal montierten Vorschub gesetzt. Durch die Kartonunterseite werden die Produkte automatisch nach vorn geschoben –ganz ohne Umfüllen oder zusätzliche Handgriffe. Richtig eingesetzt sorgt das System zugleich für einen zuverlässigen, 100-prozentigen Kippschutz.
• Bessere Ordnung und Übersicht
• Permanente Frontpräsentation
• Perfekt für individuelle Markenkommunikation
• Impulskaufrate steigt
• Verhindert Kippen der Ware
Einkaufen. Einfach. Besser. Machen.

Kaum war der WM-Traum geplatzt, räumte der Handel die Fußball-Displays ab. Aus im Sechzehntelfinale – das muss man als Fußballnation erst einmal schaffen. Immerhin: Auf der Verkaufsfläche war die Kreativität größer als auf dem Platz. Niederegger brachte Marzipan im Hochsommer ins Spiel, Störtebeker überraschte mit einer Flaschenöffner-Tor-Zugabe und Nocco inszenierte eine Store-Entry-Platzierung, die manchen Platzhirsch alt aussehen ließ. Dazu natürlich die gewohnt soliden und breitbeinigen WM-Auftritte von Bitburger, Ferrero, Funny Frisch, Crunchips, Pringles und Lay‘s. Es war viel Gutes dabei und nur selten haben wir Ideenloses wahrgenommen. Chapeau. Denn wer glaubt, am POS sei alles gesagt, irrt gewaltig.
Das zeigt auch unser Schwerpunkt Veredelung ab Seite 8. Drucktechnik, Laserschnitt, digitaler Klebstoffauftrag – die Technologien entwickeln sich rasant. Wer heute noch glaubt, ein Standarddisplay aus der Schublade reiche für die Markendifferenzierung, hat den Wettbewerb nicht verstanden. Natürlich steht immer die Frage im Raum, ob sich die Investition rechnet. Es hilft niemandem, Marktanteile zu erkaufen, wenn die Kosten den Gewinn auff ressen. Aber wer gar nicht investiert, wird schlicht unsichtbar.





Apropos Sichtbarkeit: Auch am Regal entscheidet sich, wer gewinnt und wer verliert. Erstplatzierungen sind das Fundament – und werden dennoch teils sträflich unterschätzt. Mehr dazu ab Seite 20. Gleichzeitig zwingt die Greenwashing-Richtlinie die Branche zur Ehrlichkeit, wie Sie ab Seite 14 nachlesen können. Ich sage: Gut so. Wer seinen Markenkern kennt, braucht keine hohlen Versprechen. Die neue Regulierung ist kein Hindernis, sondern eine Chance, sich auf das zu konzentrieren, was Marken wirklich stark macht. Diese Ausgabe liefert reichlich Stoff dafür. Nutzen Sie ihn.
In diesem Sinne

Simon Dietzen Geschäftsführender Chefredakteur display
Fragen und Anregungen: dietzen@display.de












Ausgabe 4 – display
August/September 2026
EDITORIAL 3
NEWS
Topmeldungen der Branche 6
FOKUS
● Veredelung von POS-Materialien: Wichtig für den ersten Eindruck 8
Neue Regelung ab September 2026
Schluss mit Greenwashing 14
Superstar & Summit
Auf der Suche nach Exzellenz am POS 18
SPEZIAL
● Marken am Regal sichtbar machen: Das Fundament des POS 20
MARKEN & KAMPAGNEN
Aktuelle Kampagnen und Zweitplatzierungen 26
POS CHECK
● Umsatzmotor Visual Merchandising: Schaufenster, die begeistern 28
Adder: Das Schaufenster als Point of Interest 30
POS-Lösungen für’s Schaufenster 31
DISPLAYSZENE
Aktuelle Meldungen aus der Displaybranche 35
● Weniger Komplexität, mehr Effizienz: Modulare Displays von DS Smith 38
Shopper Marketing Academy: Aus der Praxis für die Praxis 41
MSP-Display: Familienunternehmen in 3. Generation 42
Display-Studio feiert Jubiläum: Fünf Mal elf Jahre Kompetenz 44

























































































Werbetechnik Art of Display
Neuer CCO
Dominik Langer ist seit Anfang
März CCO bei Werbetechnik Art of Display. Foto: Art of Display
Seit dem 1. März 2026 verstärkt Dominik Langer als Chief Commercial Officer (CCO) und Mitglied der Geschäftsführung Werbetechnik Art of Display in Mölln. In seiner neuen Funktion verantwortet er den Vertrieb und soll die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens sowie die Vorbereitung auf internationales Wachstum vorantreiben. Dabei wird er die Transformation des Unternehmen unterstützen und bewährte Werte eines familiengeführten Mittelständlers mit ausgewählten Methoden und Prozessen aus dem Konzernumfeld verbinden. Im Fokus stehen die Verbreiterung des Kundenportfolios sowie die Vorbereitung des Vertriebs auf internationale Märkte. Langer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im globalen Konzernorganisationen. Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem DB Schenker, die DHL Group und Rhenus Logistics, wo er globale Vertriebs- und P&L-Verantwortung in den Bereichen Logistik und Supply Chain Management übernahm. Seine Schwerpunkte lagen auf der Entwicklung internationaler Vertriebsorganisationen, der Begleitung von Transformationsprozessen und dem nachhaltigen Ausbau von Kundenbeziehungen.

Johannes Nijdam wird der neue Business Director bei Deinzer. Foto: HL Display
Dr. Fabian Schühle wird bei Deinzer bald von seinem Posten als CEO zurücktreten. Dies teilte das Langenfelder Unternehmen mit. Sein Nachfolger als Business Director wird Johannes Nijdam, der von HL Display kommt, dem neuen Eigentümer von Deinzer. Die Personalentscheidung spiegelt die strategische Ausrichtung von HL Display wider, Deinzer und Werba Print näher zusammenzubringen und die Zusammenarbeit beider Unternehmen zu stärken. Johannes Nijdam wird in einer Übergangsphase gemeinsam mit Dr. Fabian Schühle das Unternehmen leiten, womit Kontinuität und eine enge Abstimmung gewährleistet werden. Im Zuge der Neuaufstellung werden auch die Verantwortlichkeiten von Florian Geiger erweitert. So wird der Deinzer -Vertriebsleiter künftig auch für den Vertrieb von Werba Print zuständig sein. Ausgedehnt werden auch die Verantwortlichkeiten von Agostino Fiovarante, der in seiner erweiterten Rolle als Werksleiter weiterhin eine wichtige Rolle bei der Unternehmensentwicklung und der Abstimmung mit den HL DisplayWerken weltweit spielen wird.

Der Knick bei Ritter Sport feiert Jubiläum. Vor 50 Jahren kam die Knickverpackung auf den Markt.
Foto: Ritter Sport
Deutschland ist einer der größten Einzelhandelsmärkte Europas, liegt bei der Einzelhandelskaufkraft pro Kopf jedoch unter dem europäischen Durchschnitt. Das zeigt die neue Studie „NIQ Einzelhandelskaufkraft Europa“. Demnach beträgt die durchschnittliche Einzelhandelskaufkraft in Europa 6.714 Euro pro Einwohner. Deutschland liegt mit 6.226 Euro pro Kopf rund 7 Prozent unter diesem Wert und damit unter dem europäischen Durchschnitt. Insgesamt stehen den Verbrauchern in den untersuchten Ländern etwa 3,5 Billionen Euro für Ausgaben im Einzelhandel zur Verfügung. Luxemburg führt das Ranking mit 12.518 Euro pro Kopf an, gefolgt von der Schweiz (12.080 Euro) und Dänemark (9.452 Euro). Auffällig ist, dass große Einzelhandelsmärkte wie Deutschland, Spanien und Italien trotz ihres Volumens unter dem Durchschnitt liegen. Die Studie zeigt zudem starke regionale Unterschiede: Metropolregionen wie Paris oder London weisen deutlich höhere Kaufkraftwerte auf als ihr Umland. Am unteren Ende der Skala steht Serbien mit 3.849 Euro pro Kopf.
Im Sommer 1976 veränderte Ritter Sport die Art und Weise, wie man eine Schokolade öffnet: Damals kam die Knickverpackung auf den Markt, die heute typisch für den Waldenbucher Schokoladenhersteller ist. Der Knick-Pack ist weit mehr als nur eine Verpackungslösung, sondern verkörpert eine klare Designphilosophie: Der Genuss von Schokolade soll einfacher, praktischer und unmittelbarer werden. Deshalb ist es kein Zufall, dass der Knick-Pack in einer Zeit erfunden wurde, die durch zunehmende Mobilität geprägt war und der Schokoladengenuss unterwegs immer häufiger wurde. Auch nach einem halben Jahrhundert sehen die Ritter-Sport-Verpackungen noch weitgehend so aus wie die ersten Knickverpackungen. Geändert hat sich hingegen das Material: Der erste Knick-Pack bestand noch aus einem Verbundmaterial, bei dem drei unterschiedliche Materialien untrennbar miteinander verbunden waren. Weil das eine Wiederverwertung unmöglich machte, wurde 1991 eine recyclingfähige Einheitsfolie aus Propylen eingeführt, die sowohl kreislauffähig ist als auch mit geringem Materialeinsatz eine hohe Produktsicherheit und einen hohen Produktschutz bietet. Langfristig soll die Verpackung komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Jedoch haben erste Versuche mit papierbasierten Verpackungen Grenzen aufgezeigt, denn die am Markt verfügbaren Papiere sind nicht für alle Sorten des Ritter-Sport-Portfolios geeignet.
Waldemar Behn
Mit mehreren saisonalen Aktivierungen bringt Waldemar Behn den Sommer an den POS. Im Mittelpunkt stehen Aktionspackungen und Zweitplatzierungen für die Marken Danzka, Andalö Nordischer Aperitif und Kleiner Feigling. Ziel der Maßnahmen sind zusätzliche Kaufimpulse sowie eine höhere Sichtbarkeit am POS. Für Danzka setzt das Unternehmen unter anderem auf Aktionspackungen mit Longdrinkglas oder VodkaMix-Dosen als Zugabe. Ergänzt werden die Maßnahmen durch Erlebnisplatzierungen mit großformatigen Dekoelementen. Auch Andalö wird mit sommerlichen Zusatzaktionen im Handel inszeniert. Neben Gratiszugaben wie Aperitif-Gläsern oder Ready-to-Drink-Produkten kommen Platzierungselemente wie Liegestühle und Sonnenschirme zum Einsatz. Kleiner Feigling greift den Fußballsommer 2026 mit einer limitierten Kicker Mix-Box auf. Die Edition kombiniert verschiedene Sorten mit spielerischen Elementen wie QRCode-Gewinnspiel und integriertem Tic-Tac-Tor-Spiel. Ergänzend bringt die Marke weitere On-Pack-Aktionen und Displays in den Handel. Dazu zählen Party-Würfel als Zugabe sowie WM-inspirierte Zweitplatzierungen mit Pop-up-Tor und Fahnenketten.

Die Andalö Sommerplatzierung setzt mit Liegestuhl und Sonnenschirm auf Urlaubsstimmung am POS. Foto: Waldemar Behn
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Der erste Blick ist am POS oft von entscheidender Bedeutung. Durch die Nutzung von Innovationen bei Veredelungstechniken schaffen Marken in mehrfacher Hinsicht nachhaltige Aufmerksamkeit für ihre Produkte.
Die meisten Informationen unserer Welt nehmen wir mit den Augen wahr. Da POSMaterialien meist der erste Kontaktpunkt zwischen Shopper und Produkt im Handel sind, ist es für Marken wichtig, am POS herauszustechen. „Wir sehen durchaus den Trend, sich am POS durch Veredelung von Marktbegleitern abzusetzen“, berichtet Achim Herzog, Geschäftsführer von swissqprint.
Wie diese Veredelungen im Detail aussehen, ist gerade im Druckbereich eine sehr individuelle Angelegenheit. „Je nach Branche unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Im Retail stehen aufmerksamkeitsstarke, kontrastreiche und haptische Effekte im Fokus, die gezielt Kaufimpulse auslösen. Im Luxus- und Premiumsegment dominieren subtile Veredelungen wie feine Strukturen, Matt-/Glanz-Effekte oder Reliefs, die Hochwertigkeit und

Hochwertige Veredelung von POS-Materialien hilft dabei, einen guten ersten Eindruck am POS zu machen. Foto: magele-picture – stock.adobe.com

„KI und Robotik verändern die Druckbranche grundlegend und gehen weit über reine Effizienzsteigerungen hinaus.“
Jens-Peter Wilms, Senior Product Business Developer Canon Deutschland Foto: Canon

„Wir sehen durchaus den Trend, sich am POS durch Veredelung von Marktbegleitern abzusetzen.“
Achim
Herzog, Geschäftsführer Swissqprint Foto: Swissqprint
Der Klebeplotter
Gluejet von Bickers ermöglicht einen digitalen, punktgenauen Klebstoffauftrag. Foto: Bickers
Exklusivität unterstreichen“, erläutert Jens-Peter Wilms, Senior Product Business Developer bei Canon Deutschland. Wie diese Anforderungen konkret umgesetzt werden, ist Herzog zufolge immer auch eine wirtschaftliche Frage: „Am Ende entscheidet das Budget des POS-Produktes die Art der Veredelung.“ Das gilt besonders für den Druckbereich. „Je mehr Durchgänge gedruckt werden müssen und je preisintensiver das Basismaterial ist, desto mehr verschiebt sich der Einsatz von der Masse zur Sonderanwendung“, so Herzog weiter.
Ein schöner Schnitt
Der Druck muss für POS-Materialien nicht der letzte Schritt des Veredlungsprozesses sein. So kann ihre Hochwertigkeit danach durch den Zuschnitt weiter unterstrichen werden. „Exakte Schnittkanten sind unmittelbar sichtbar und prägen die Qualitätswahrnehmung. Präzision in der Konturführung, saubere Kantenbilder und filigrane Details sorgen für eine hochwertige Anmutung und stärken die visuelle Wirkung der Marke am POS. Gerade im Premiumumfeld entscheiden diese Details über Aufmerksamkeit und Differenzierung“, erläutert Lars Bendixen, Global Market Manager Sign & Packaging bei Zünd Systemtechnik. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Veredelungsschritte gut zusammenpassen: „Gerade bei POS-Displays, die bedruckt in den Zuschnitt gehen, ist ein zentrales Präzisionsmerkmal, dass Schnitt und Druckbild übereinstimmen“, so Bendixen weiter.
Erreicht werden kann dies durch den Einsatz der richtigen Technologie. „Präzise digitale Schneidsysteme sind ein zentraler Enabler für hochwertige POS-Anwendungen. Sie gewähr -

leisten maximale Präzision und Wiederholgenauigkeit – auch bei häufig wechselnden Designs oder individualisierten Auflagen. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus leistungsfähiger Hardware, intelligenter Software und durchgängigen digitalen Workflows“, erläutert Bendixen.
Um individuelle Kundenvorgaben umzusetzen, stellt Zünd Systemtechnik ein beites Portfolio an Techniken zur Verfügung. „Moderne digitale Schneidsysteme von Zünd kombinieren unterschiedliche Technologien in einer modularen Plattform. Das Werkzeugportfolio für die Herstellung von POS-Displays umfasst oszillierendes Schneiden, Fräsen, Rillen, Perforieren oder das Erstellen von V-Cuts. Ergänzt durch kamerabasierte Registrierung und automatisiertes Nesting lassen sich selbst komplexe Formen und präzise Konturen effizient und materialoptimiert realisieren. Diese modulare Erweiterbarkeit ist ein entscheidender Faktor für maximale Gestaltungsfreiheit und Investitionssicherheit“, berichtet Bendixen. Das ist vor allem wichtig, um die unterschiedlichsten Kundenanforderungen zu erfüllen: „Die größte Herausforderung liegt in der Komplexität und Materialvielfalt moderner POS-Anwendungen. Dazu zählen beispielsweise Wellpappe, Acryl, Dibond oder auch Holz. Jedes Material erfordert spezifische Werkzeuge, Parameter und Prozesslogiken“, so Bendixen.
Der Zuschnitt von POS-Materialien kann nicht nur mittels eines Messers, sondern auch mit Lasertechnologie erfolgen. „Besonders stark performt sie bei Displays, Lightboxes, Warendisplays und Premium-Verpackungen“, berichtet Christian Dürr, Sales Manager von SEI Laser,

Materialien wie Papier, Karton oder Wellpappe eignen sich ideal für Klebetechniken. Foto: Bickers
bei welchen POS-Materialien diese Technologie die größte Wirkung erzielt. Entsprechend sind auch ihre Nutzer aufgestellt: „Zu unseren Hauptkunden zählen Spezialisten aus der Kunststoff- und Verpackungsverarbeitung, innovative Digitaldrucker und Werbetechniker sowie der anspruchsvolle Ladenbau und die Markenartikelindustrie“, so Dürr weiter.
Ähnlich wie im Druckbereich erfordert auch der Einsatz von Lasertechnologie individuelle Anpassungen: „Die Anforderungen >>
variieren stark nach Produktart: Während bei Großdisplays maximale Geschwindigkeit zählt, erfordern filigrane Aufsteller feinste Geometrien und präzise Gravuren für die Markenästhetik.“ Die Berücksichtigung spezieller Begebenheiten ist aber nicht nur bei unterschiedlichen Produktarten wichtig: „Noch entscheidender ist das Material: Acryl verlangt perfekt glänzende, polierte Schnittkanten ohne Nacharbeit. Holz hingegen erfordert eine präzise Absaugung und höchste Strahlqualität, um schmauchfreie, edle Oberflächen zu garantieren. Bei Kartonagen und Wellpappe geht es um
rasanten, berührungslosen Schnitt und Falzlinien ohne Verzug“, so Dürr.
Der Stoff, der alles zusammenhält Gerade bei Kartonagen und Wellpappe kommt zudem eine der ältesten Verbindungstechniken der Welt zum Einsatz: „Klebetechnik spielt bei hochwertigen POS-Materialien eine zentrale Rolle, da sie Stabilität, Optik und Veredelung maßgeblich beeinflusst“, erläutert Stephan Keimer, Sales Manager bei Bickers, demzufolge sich der Einsatz von Klebstoffen in doppelter Hinsicht positiv auswirkt: „Die Wahl des richtigen



„Klebetechnik spielt bei hochwertigen POS-Materialien eine zentrale Rolle, da sie Stabilität, Optik und Veredelung maßgeblich beeinflusst.“
Stephan Keimer, Sales Manager Bickers
Foto: Bickers
Gerade hochwertige Produkte können sich mittels Veredelung erfolgreich am POS absetzen.
Fotos: Swissqprint


„Die Integration von Robotik revolutioniert das Materialhandling noch weiter und ermöglicht zukünftig vollautomatische, mannlose Non-Stop-Produktionen von Palette zu Palette.“
Christian Dürr, Sales Manager SEI Laser Foto: SEI Laser
Klebstoffs entscheidet darüber, ob veredelte Oberflächen dauerhaft und optisch einwandfrei verbunden werden können. Saubere, nahezu unsichtbare Verklebungen steigern die Wertigkeit und Haltbarkeit des Produkts.“
Dies ist besonders dann möglich, wenn Gleiches auf Gleichem geklebt wird. „Eine besondere Herausforderung im POS-Bereich ist die Verbindung unterschiedlichster Materialien wie Karton, Wellpappe, Kunststoff oder Verbundwerkstoffe sowie die Umsetzung komplexer Formen und individueller Designs. Hier sind präzise und reproduzierbare Klebeprozesse gefragt“, erläutert Keimer, der auch extreme Belastungen oder schwer zu verklebende Oberflächen als Grenzen der Klebetechnologie bezeichnet. „Durch die Kombination aus geeignetem Klebstoff und moderner Auftragstechnik lassen sich heute jedoch auch viele dieser Herausforderungen erfolgreich lösen“, so Keimer weiter.
Kreislaufkonzepte gefragt
Bei POS-Materialien spielt längst nicht nur ihre Verwendung eine Rolle, sondern auch die Zeit danach. So wird gerade vor dem Hintergrund der ab diesem Jahr anzuwendenden europäischen Verpackungsrichtlinie PPWR sowohl die Reduktion von Verpackungsmüll als auch die Kreislauffähigkeit immer wichtiger. Achim Her-
zog zufolge gibt es bezüglich der Nachhaltigkeit im Bereich der Materialien drei wesentliche Bausteine: nachhaltige Basismaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, sortenreine Materialien, die sauber recycelt werden können oder aber angeschlossene Recyclingprozesse für komplexere Materialien.
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsbestrebungen sorgt für Anpassungsbedarf in der Druckbranche. So ist es laut Jens-Peter Wilms wichtig, Veredelungskonzepte so zu gestalten, dass sie mit recyclingfähigen Materialien und Kreislaufkonzepten vereinbar bleiben. Auch die künftige Wahl des Materials bringt neue Herausforderungen für die Branche mit sich: „Gehen wir davon aus, dass mehr und mehr Rezyklate oder zumindest weniger Genuine-Material in Umlauf kommt, werden die Anforderungen an den Druck höher, da eine breitere Varianz der Materialzusammensetzung eine breiter aufgebaute Tinte benötigt, die gute Verdruckbarkeit aber auch gute Haftung und Farbeigenschaften hat“, prognostiziert Achim Herzog. Zudem müssten Verpackungshersteller in Zukunft noch genauer hinschauen, von wo sie ihr Material beziehen. „Selbst wenn man nicht die Rezyklate im Blick hat, wird der Markt für Genuine-Material immer globaler und unterliegt einem Preiskampf, sodass mehr unterschiedliche Hersteller (vornehmlich aus Asien) auf den Markt kommen und die Konstanz des Materials dadurch beeinflusst wird“, so Herzog.
Die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Druckbranche betrifft aber nicht nur das Material, sondern auch den Druckvorgang selbst. „Energieeffiziente Systeme, emissionsarme Tinten und optimierte Prozesse schonen Ressourcen“, so Jens-Peter Wilms. Eine wichtige Rolle bei der Ressourcenschonung bei der Produktion von POS-Materialien spielen digitale Technologien wie beispielsweise ein digitaler, punktgenauer Klebstoffauftrag mithilfe eines Klebeplotters. „Dadurch lassen sich auch anspruchsvolle Konturen zuverlässig verarbeiten, während gleichzeitig Klebstoffverbrauch, Ausschuss und Rüstzeiten reduziert werden. Das erhöht sowohl die Prozesssicherheit als auch die Nachhaltigkeit“, erläutert Stephan Keimer.
Besser dank KI und Robotik Neben Nachhaltigkeit sind Digitalisierung und Automatisierung wichtige Megatrends der aktuellen Zeit. Welche Bedeutung diese künftig für die Produktion von POS-Materialien haben, wird innerhalb der Branche unterschiedlich gesehen. „KI und Robotik werden die Druckbranche nicht grundlegend verändern, aber wohl doch stark ergänzen. Durch den Einsatz von KI können Prozesse in allen Ebenen der Branche, von der Vorstufe bis zur Auslieferung verbessert und effizienter gestaltet werden. In Kombination mit Robotik werden die einzelnen Arbeitsschritte noch effizienter und die maximalen Geschwindigkeiten der Ma -


Das Routing System von Zünd Systemtechnik sorgt für einen maximal präzisen Schnitt. Foto: Zünd Systemtechnik
Mit Schneidesystemen lassen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Designs kreieren.
Foto: Zünd Sytemtechnik



Für hochwertige POS-Materialien ist ein perfekter Schnitt entscheidend. Foto: Zünd Systemtechnik
„Präzise digitale Schneidsysteme sind ein zentraler Enabler für hochwertige POS-Anwendungen.“
Lars Bendixen, Global Market Manager
Sign & Packaging Zünd Systemtechnik
Foto: Zünd Systemtechnik
schinen können eher ausgereizt werden, da „Bottlenecks“ verloren gehen“, prognostiziert Achim Herzog.
Jens-Peter Wilms geht hingegen von einem viel größeren Impact der modernen Technologien auf die Branche aus: „KI und Robotik verändern die Druckbranche grundlegend und gehen weit über reine Effizienzsteigerungen hinaus. Im Großformat ermöglichen sie intelligente Prozesssteuerung, die automatisierte Optimierung von Druckdaten und skalierbare Personalisierung. Gleichzeitig schaffen sie stabile Workflows, verkürzen Rüstzeiten und helfen, dem Fachkräftemangel zu begegnen.“ Moderne Technologien können somit dabei unterstützen, eines der größten Probleme der Druckbranche zu beheben. So zeigte Ende 2025 eine bundesweite Umfrage des Bundesverbandes Druck und Medien, dass 56 Prozent der Unternehmen in der Druckindustrie personelle Engpässe haben, bei 84 Prozent aller Unternehmen führen die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu einer höheren Arbeitsbelastung der Mitarbeiter. Technologien, die hier Abhilfe schaffen, sind also gerne gesehen.
Auch bei anderen Technologien zur Veredelung von POS-Materialien können moderne Techniken Probleme der Gegenwart lösen. „Die Integration von Robotik revolutioniert das Materialhandling noch weiter und ermöglicht zukünftig vollautomatische, mannlose NonStop-Produktionen von Palette zu Palette. KI wiederum optimiert das Nesting zur Materialeinsparung und übernimmt zukünftig vorausschauende Wartungen und Produktionsplanungen“, prognostiziert Christian Dürr, dass die Innovationen bei der Produktion von POSMaterialien nicht nur am POS selbst, sondern auch darüber hinaus positive Auswirkungen haben werden.




Verbot ab September 2026
Ab 27. September gelten die verschärften Regeln der EmpCoRichtlinie, die Verbraucher besser informieren und vor Greenwashing schützen sollen. Welche Folgen ergeben sich daraus für Unternehmen?

Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben und verantwortungsbewusst handeln, sind bereit, viel zu investieren: Seriöse und anspruchsvolle Zertifizierungen sind aufwändig und teuer. Doch man darf zu Recht stolz sein auf das Erreichte und natürlich wird das auch kommuniziert. Informativer Content für Werbung, PR oder Social-Media-Kanäle ergibt sich dann wie von selbst. Auch viele Markenartikler haben sich auf den nachhaltigen Weg gemacht und stärken damit nicht nur ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch das Image der Bran-
Die Gesetze gegen Greenwashing wurden auf EU-Ebene beschlossen. Foto: doganmesut - stock.adobe.com

che. Dass es Millionen Trittbrettfahrer gibt, die vollmundige Werbesprüche erfinden, um Kunden und Verbraucher mit vermeintlichen Nachhaltigkeitsversprechen zu täuschen, ist ein herber Schlag für alle, die es ernst meinen und ehrlich sind.
Umsatztreiber Nachhaltigkeit
Ob wahr oder nicht, geschickte Werbeaussagen, die Produkte mit nachhaltigen Themen in Verbindung bringen, wirken und generieren in der Folge Umsätze – vor allem auch, weil Kunden und Verbraucher die Verlässlichkeit von Werbeaussagen und Siegeln oft falsch einschätzen. Da sie in der Regel nicht beurteilen können, ob die Aussagen stimmen, glauben sie oft, was ihnen erzählt wird. Das hat eine Untersuchung mit mehr als 2000 Befragten eines Göttinger Instituts im Auftrag der deutschen Verbraucherzentralen ergeben. Dieser Zustand von Intransparenz und Fehlinformation ist nichts anderes als Irreführung der Verbraucher und eine Zumutung für wirklich nachhaltig wirtschaftende Unternehmen. Insofern macht die Entscheidung des Europäischen Parlaments im März 2024, Greenwashing in der Werbung zu verbieten, durchaus Sinn – auch wenn sie wie fast immer, wenn die EU etwas beschließt, Unternehmen zusätzliche Aufgaben aufbürdet. Dass unwahre und übertriebene Umweltstatements, bewusst konstruierte Assoziationsszenarien, „grünes“ Vokabular, unbelegte Umweltaussagen und Pseudo-Zertifikate nicht nur Konsumenten täuschen, sondern de facto zu immer mehr Umweltschäden führen, ist allerdings gegen den Aufwand abzuwägen.
Verbraucherschutz als Ziel
Auch wenn nicht alle Gesetzesvorgaben, die aus Brüssel kommen, nachvollziehbar sind und manches übers Ziel hinausschießt, so
steckt hinter vielen Vorhaben doch die Absicht, für mehr Sicherheit, Qualität und Verbraucherschutz zu sorgen. Die langwierigen Abstimmungsprozesse, Änderungen und Anpassungen auf EU-Ebene führen häufi g dazu, dass Jahre vergehen, bis ein Regelwerk in ganz Europa verbindlich wird. So ist auch das Thema Greenwashing in seinem weit gefassten Kontext schon seit 2022 in Arbeit: Die EU-Kommission hat die Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel am 30. März 2022 vorgeschlagen. Sie ist Teil eines vierteiligen Pakets, zusammen mit dem Vor-
Die neuen Regeln sollen Verbrauchern beim Einkauf zugute kommen.
Foto: CPW - stock.adobe.com
unternehmen müssen Nachhaltigkeitsaussagen künftig stärker beweisen.
Foto: Ani - stock.adobe.com
schlag für eine Ökodesign-Verordnung und den Richtlinienvorschlägen zu Umweltaussagen und zur Förderung der Reparatur von Waren (Recht auf Reparatur). Die Mitgliedstaaten sind verpfl ichtet, die Richtlinie bis zum 27. März 2026 in nationales Recht umzusetzen. Das ist in Deutschland im Februar 2026 geschehen, die Vorschrift en gelten ab September 2026. Daran ändert auch der vorläufige Stopp der Green Claims Directive nichts. Im Zuge der neuen EU-Verbrauchervorschriften sollen Menschen unter anderem dabei unterstützt werden, nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen. Wie relevant das Thema irreführende Werbung ist, wird von zahlreichen Studien belegt. Eine Analyse von Horizont und Umweltdialog aus dem Jahr 2025 ergab, dass weiterhin über die Hälfte aller Umweltaussagen in Printanzeigen die neuen EU-Vorgaben nicht erfüllen würden und somit ab 2026 als unzulässig gelten könnten. Zudem nimmt die Skepsis der Verbraucher drastisch zu. Laut dem Capgemini Research Institute glaubten 2025 rund 62 Prozent der Konsumenten, dass Marken Greenwashing betreiben – ein massiver Anstieg gegenüber nur 33 Prozent im Jahr 2023. Irreführende Werbung ist dem Verbraucher gegenüber unfair und beschädigt langfristig Glaubwürdigkeit und Image eines Unternehmens.
Umweltaussagen im Visier
Die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers For The Green Transition Directive) zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel, von der wir hier hauptsächlich sprechen, ist keine völlig neue, eigen- >>

ständige Verbotsnorm, sondern sie ändert und erweitert bestehende EU-Verbraucherschutzrichtlinien, primär die Richtlinien 2005/29/EG (unlautere Geschäftspraktiken) sowie 2011/83/EU (Verbraucherrechte).
Die EmpCo-Richtlinie und die Green Claims Directive können als ineinandergreifende Gesetzesvorhaben verstanden werden. Erstere beleuchtet das Thema aus Verbraucherschutzperspektive und verbietet falsche Aussagen, die zweite legt Kriterien für Unternehmen fest. Dabei bestimmt die Green Claims Directive, welche Bedingungen Unternehmen erfüllen müssen und wie die technische Umsetzung aussehen soll, um umweltbezogene Aussagen machen zu können. Der entscheidende Unterschied zwischen der bestehenden Gesetzesgrundlage und der inzwischen gestoppten Green Claims Directive ist der zeitliche Ablauf: Unternehmen müssen nicht nur mit einer Abmahnung nach einer falschen Umweltaussage rechnen (Ex-post-Verfahren), sondern sie sollten künftig verpflichtet werden, ein Prüfungsverfahren zu durchlaufen (Ex-ante-Verfahren), bevor sie eine Aussage machen können. Neben der Europäischen Gesetzgebung gibt es weitere Rechtsgrundlagen, die umweltbezogene Aussagen ins Visier nehmen. In Deutschland etwa verbietet das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) bereits irreführende Aussagen, die falsche Erwartungen bei Verbrauchern wecken. Ein Beispiel des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft: Ein Produkt mit der Aussage „100 Prozent aus recyceltem Meeresplastik“ zu bewerben, ist schon heute nur dann rechtens, wenn alle Teile tatsächlich aus recyceltem Meeresplastik hergestellt wurden.
Unternehmen in der Pflicht Künftig sind umweltbezogene Aussagen (Green Claims) nur dann erlaubt, wenn sie auf wissenschaftlichen Standards basieren. Um Aussagen tätigen zu können, müssen Unternehmen im ersten Schritt beweisen, dass diese wissenschaftlich fundiert sind. Deshalb sollten Unternehmen gängige Verfahren wie Lebenszyklusanalysen (LCA) durchführen, um belegen zu können, dass ihre Aussagen begründet sind. Als Bewertungsinstrument wurde bisher primär der von der EU entwickelte „Product Environmental Footprint“ (PEF) diskutiert. PEF soll allerdings nicht das einzige Bewertungsinstrument bleiben, das verwendet werden kann. Welche weiteren Standards herangezogen werden können, steht noch nicht abschließend fest. Im zweiten Schritt müssen Unter-

Die Hürden für nachhaltige Werbeversprechen werden höher. Foto: Tatyana - stock.adobe.com
nehmen dann ein Prüfsystem durchlaufen. Dafür sollen unabhängige externe Stellen eingerichtet werden, die die Unternehmensangaben prüfen und nach der erfolgreichen Prüfung von Unternehmensaussagen Konformitätsbescheinigungen ausstellen. Unternehmen sind also gut beraten, entsprechende Systeme einzusetzen und sich auf künftige Überprüfungen einzustellen.
Überprüfung und Sanktionen
Die Mitgliedsstaaten sind angehalten, für die Überwachung zuständige Behörden („competent authorities“) einzurichten. Diese sollen die Richtigkeit der umweltbezogenen Angaben und Umweltzeichen regelmäßig überprüfen. Dafür sollen sie mit umfangreichen Rechten ausgestattet werden. Dazu gehören die Aufforderung zur Herausgabe von und Einsichtnahme in Dokumente, Daten und Informationen, die Anweisung von Abhilfemaßnahmen, die Verhängung von Strafmaßnahmen und die Veröffentlichung von Verstößen. Nationale Gerichte und Behörden ahnden Greenwashing bereits heute auf Basis des geltenden Wettbewerbsrechts sehr streng. So hat der Bundesgerichtshof in Deutschland (BGH) im Juni 2024 bereits die Zügel angezogen. In einem richtungsweisenden Urteil wurde klargestellt, dass Werbung mit der Aussage „klimaneutral“ irreführend ist, wenn nicht unmittelbar erläutert wird, wie Klimaneutralität erreicht wird. Die
restriktive Rechtsprechung zeigte schnell Wirkung: In Europa gab 2024 einen Rückgang der Greenwashing-Risikofälle um fast 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was Experten auf die strengere Regulierung zurückführen.
Herausforderungen für die Branche In der Praxis tun sich viele Herausforderungen auf: Kundenaussagen und Briefings müssen analysiert und hinsichtlich ihrer Konformität mit den Vorgaben bewertet werden. Ein Prozess, der alle Beteiligten Zeit und Geld kostet und am Ende auch mal dazu führen kann, dass Kundenwünsche nicht oder nicht genau so realisiert werden können, weil sie unzulässige Begriffe oder Themen enthalten. Ob es nationale Behörden geben wird, die Werbeaussagen prüfen und gegenenfalls sanktionieren, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sich auch die Markenartikelindustrie mit dem Thema befassen muss, schließlich legen viele Shopper bei der Produktauswahl Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb ist es für Unternehmen auch nicht sinnvoll, „Green Hushing“ zu betreiben, also ihre Nachhaltigkeitskommunikation aus Angst vor Sanktionen zu reduzieren oder gar einzustellen. Denn wenn man auf der sicheren Seite ist, kann eigentlich wenig passieren. Und Tatsachen zu kommunizieren, schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit, worauf erfolgreiche Unternehmenskommunikation beruhen sollte. Wer also etwas zu sagen hat, der sollte es auf jeden Fall tun. Wer nicht, sollte es nicht krampfhaft versuchen, sondern andere Werbestrategien entwickeln, die beispielsweise den Produktnutzen in den Fokus stellen.
Allgemeine umweltaussagen ohne Nachweis
Begriffe wie „umweltfreundlich“, „grün“, „ökologisch“ oder „umweltschonend“ sind unzulässig, wenn die behauptete hervorragende Umweltleistung nicht konkret belegt werden kann.
Werbung mit Emissionskompensation
Aussagen, dass ein Produkt „klimaneutral“, „CO2-reduziert“ oder „klimapositiv“ sei, sind verboten, wenn dies ausschließlich oder maßgeblich auf dem Kauf von CO2-Zertifikaten (Kompensation) basiert.
Dies bedeutet, dass Hersteller und Händler nicht mehr damit werben können, dass ein solches Produkt hinsichtlich seiner Treibhausgasemissionen neutrale, reduzierte oder positive Auswirkungen auf die Umwelt hat, wenn dies auf Kompensationen außerhalb der Wertschöpfungskette beruht. Unternehmensbezogene Aussagen sind von der neuen Regel nicht erfasst.
irreführung über den Geltungsbereich
Es ist untersagt, den Eindruck zu erwecken, ein gesamtes Produkt oder Unternehmen sei umweltfreundlich, wenn sich der Vorteil tatsächlich nur auf einen einzelnen Aspekt (z. B. nur die Verpackung) bezieht.
ungeprüfte Nachhaltigkeitssiegel
Die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegeln, die nicht auf einem offiziellen Zertifizierungssystem beruhen oder nicht von staatlichen Stellen anerkannt sind, wird untersagt. Damit wird die Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitssiegeln verbessert. Zudem müssen Siegel allen Unternehmen zugänglich sein und ihre Bewertungsmaßstäbe veröffentlicht werden.
Vage Versprechen
Ankündigungen wie etwa „Wir sind bis 2030 plastikfrei“ sind verboten, sofern kein detaillierter, messbarer Umsetzungsplan vorliegt, der regelmäßig von unabhängigen Dritten geprüft wird.
Werbung mit gesetzlichen Pflichten
Gesetzlich vorgeschriebene Anforderungen als Besonderheit zu kommunizieren, ist verboten: Produkte dürfen nicht mehr als besonders umweltfreundlich beworben werden, wenn die angepriesene Eigenschaft ohnehin gesetzlich für alle vergleichbaren Produkte vorgeschrieben ist.
Ergänzungen: irreführende Handlungen und irreführende unterlassungen
Explizite Klarstellung, dass ökologische und soziale Merkmale sowie Zirkularitätsaspekte, wie etwa Haltbarkeit, Reparierbarkeit oder Recyclingfähigkeit, nicht irreführend dargestellt werden dürfen.
Behauptungen in Bezug auf eine künftige Umweltleistung (wie z.B. ein zukünftig klimaneutrales Unternehmen) müssen transparent und überprüfbar sein.
Bei vergleichenden Umweltaussagen müssen die Vergleiche objektiv sein und unter Anwendung einer einheitlichen Methode und einheitlicher Annahmen erfolgen.
Irrelevante Merkmale oder Merkmale, die nicht unmittelbar mit einem Merkmal des jeweiligen Produkts oder der jeweiligen Geschäftstätigkeit zusammenhängen, dürfen nicht beworben werden.







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Nachhaltig durch langlebige Systeme und recyclingfähige Materialien






































































































Seit 1993 prämiert der display Superstar Award die besten POS-Lösungen im deutschsprachigen Raum. Am 27. Oktober 2026 bilden Award, Showroom und display Summit in der Rheingoldhalle und im Landtag Mainz den Rahmen für die zentrale Standortbestimmung der Branche.
Was eingereicht werden kann, definieren sieben Wettbewerbskategorien. Sie decken das gesamte Spektrum aktueller POSLösungen ab. Ob langlebige Permanent-Displays aus Holz, Kunststoff oder Metall, Wellpappe-Lösungen von der kompakten Viertelpalette bis zur raumgreifenden Großplatzierung oder digitale POS-Konzepte, die Technologie zur Verkaufsförderung einsetzen – für jede Disziplin gibt es die passende Wettbewerbskategorie. Auch Kleinserien mit begrenzter Auflage, Prototypen, die noch vor dem Serienstart stehen, und Verpackungen haben
ihren festen Platz im Wettbewerb. Ergänzend vergibt die Jury Sonderpreise für Design, technische Ausführung und Innovation. Der Consumer Superstar wird durch die Besucherinnen und Besucher des display Summit gewählt.
Warum sich die Einreichung lohnt Bereits die Teilnahme positioniert Unternehmen als Anbieter von Lösungen mit nachweisbarer POS-Kompetenz. Im Showroom stehen alle Exponate im direkten Vergleich – sichtbar für Markenverantwortliche, Handelspartner und Fachpublikum. Dieses Setting liefert un-
Der display Superstar Award 2026 geht in die nächste Runde. Bis zum 18. September können Exponate in sieben Wettbewerbskategorien eingereicht werden. Am 27. Oktober 2026 treffen sich Award, Showroom und display Summit erneut in Mainz.





„Der display Superstar Award zeigt, was am POS wirklich funktioniert – jenseits von Renderings, PowerPointFolien oder Social-MediaPräsentation.“
Simon Dietzen, geschäftsführender Chefredakteur display
•Wer kann einreichen? Agenturen, Markenartikler, Display- und Verpackungshersteller sowie Dienstleister rund um den POS – einzeln oder gemeinsam als Projektteam.
•Wie funktioniert die Anmeldung? Auf www.display.de/superstar das Anmeldeformular ausfüllen, Exponat auswählen, Angaben ergänzen, Unterlagen hochladen.
•Anmeldeschluss: 18. September 2026
Permanent-Display (Holz, Kunststoff oder Metall)
Unterkategorie Bodendisplay warentragend/selbstdarstellend
Unterkategorie Display für Theke/Regal/Schaufenster
Wellpappe-Display bis 40 x 60 cm (Viertelpalette) Unterkategorie Bodendisplay warentragend/selbstdarstellend Unterkategorie Display für Theke/Regal/Schaufenster
Wellpappe-Display größer als 40 x 60 cm (Großplatzierung) Unterkategorie Bodendisplay warentragend/selbstdarstellend Unterkategorie Display für Theke/Regal/Schaufenster
Digital POS – digitale Medien und Techniken zur Verkaufsförderung
Display Kleinserie warentragend, selbstdarstellend oder Theke/Regal Unterkategorie Wellpappe (max. Auflage 250 Stück)
Unterkategorie Holz, Kunststoff, Metall oder Digital (max. Auflage 50 Stück)
Display Prototyp
Verpackung
mittelbares Live-Feedback und schafft Gesprächsanlässe, die über den Eventtag hinaus wirken. Wer eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze erhält, gewinnt ein glaubwürdiges Gütesiegel für Pitches, Budgetrunden und Vertriebsgespräche. Ergänzend erhalten die Preisträger ein Pressepaket mit Texten, Bildern und Präsenz in den Medien von display. Namentlich Magazin, Jahrbuch, Newsletter, Social Media und Website.
Fünf Kriterien, eine Bewertung vor Ort
Die Fachjury bewertet alle Exponate direkt am realen Objekt. Fünf Kriterien strukturieren die Bewertung: Design prüft das Zusammenspiel von Material, Proportion und gestalterischer Geschlossenheit. Funktion bewertet Bestückung, Zugänglichkeit und Praxistauglichkeit. Kommunikation beurteilt Markenbotschaft , etwaige Mechaniken und Aufmerksamkeitswirkung. Verarbeitung analysiert die technische Umsetzung von der Materialabstimmung bis zur Verbindungstechnik. Innovation fragt, ob
Design, technische Ausführung, Innovation (nach Ermessen der Jury) Consumer Superstar (Abstimmung der Besucher des display Summit)
dem Exponat etwas erkennbar Neues innewohnt, sei es die Idee, die Mechanik, die Präsentation oder die Art, wie Materialien und Technologien zusammenwirken. Die interdisziplinäre Jury – Markenartikler, Kreative sowie Material- und Logistikfachleute – sichert eine ausgewogene Perspektive.
„Der display Superstar Award zeigt, was am POS wirklich funktioniert – jenseits von Renderings, PowerPoint-Folien oder Social-MediaPräsentation“, so Simon Dietzen, geschäftsführender Chefredakteur des display Verlags. „Nur was in der Realität überzeugt, hat eine Chance auf einen display Superstar.“
display Summit bietet Fachimpulse
Parallel zum Showroom liefert der display Summit inhaltliche Tiefe. Für das Programm 2026 liegen erste Zusagen vor – unter anderem von Verantwortlichen aus dem Trade Marketing namhaft er FMCG-Unternehmen sowie Anbieter von POS-Materialien. Vorträge,
Cases und Diskussionen beleuchten aktuelle Entwicklungen im Trade Marketing, ShopperMarketing und in der Warenpräsentation. Für einreichende Unternehmen entsteht ein doppelter Mehrwert: Live-Feedback durch das Fachpublikum im Showroom und strategische Impulse aus dem Summit-Programm.
Abendgala im Landtag Mainz Krönender Abschluss ist die Preisverleihungsgala im rheinland-pfälzischen Landtag. In festlichem Rahmen werden die Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze in den etablierten Wettbewerbskategorien vergeben. Die Gala verbindet Würdigung mit Networking: Nominiert zu sein signalisiert bereits, dass eine Lösung im Marktvergleich überzeugt. Der Abend bringt Entscheiderinnen und Entscheider der gesamten Wertschöpfungskette rund um den POS zusammen – ein Rahmen, der Geschäftsbeziehungen stärkt und neue Kontakte ermöglicht. <<





















Da Shopper gewöhnlicherweise Geschäfte aufsuchen, um im Regal liegende Produkte zu kaufen, ist es für Marken wichtig, genau hier wahrgenommen zu werden und immer verfügbar zu sein. Um das zu erreichen, sind nicht nur Werbetechniken von Bedeutung.
Wie beim Hausbau gilt auch am POS: Ohne ein gutes Fundament fällt alles in sich zusammen. Während Zweitplatzierungen bildlich gesprochen eher den oberen Stockwerken eines Hauses entsprechen, bilden Erstplatzierungen im Regal das Fundament eines jeden POS. Wie Peter Hartmann, Vice President Sales Projects bei Wanzl feststellt, wird diese Tatsache zu oft vernachlässigt: „Ich habe oft den Eindruck, dass wir am POS sehr stark auf Zweitplatzierungen und kurzfristige Aktivierung schauen – und dabei das eigentliche Fundament, das Regal, ein Stück weit unterschätzen. Für mich entscheidet sich der nachhaltige Erfolg einer Marke nach wie vor genau dort.“
Auch Timm Becker, Head of Marketing bei POS Tuning warnt davor, den Fokus zu extrem auf Zweitplatzierungen zu richten: „Die Stammplatzierung im Regal bleibt entscheidend, da dort Auswahl, Vergleich und Wiederkauf stattfinden. Zweitplatzierungen können zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen und Promotions, Neuheiten oder saisonale Anlässe unterstützen. Sie ersetzen aber nicht die perfekte Präsenz am eigentlichen Regalplatz.“ Gerade für den dauerhaft en Erfolg seien Erstplatzierungen der entscheidende Faktor. „Das Regal ist für viele
Marken der wichtigste Kontaktpunkt zum Shopper. Egal ob Neuprodukteinführung oder Bestseller: Nur was sichtbar ist, wird wahrgenommen – und kann gekauft werden. Die Stammplatzierung im Regal prägt die langfristige Markenwahrnehmung. Wer hier nicht überzeugt, verliert langfristig die Berechtigung im Regal“, so Becker weiter. In dieselbe Kerbe schlägt Daniel Dannhauser, General Manager bei werba, der Regalplatzierungen ebenfalls als einen der Erfolgsfaktoren für Marken am POS bezeichnet: „Sie erhöhen die Sichtbarkeit, verbessern die Orientierung und sorgen dafür, dass Produkte schneller gefunden und somit auch gekauft werden.“
Shopper muss im Fokus stehen Der entscheidende Faktor für den Erfolg von Marken am POS ist das Interesse, das sie bei den Kunden wecken. Laut Peter Hartmann werden bei Regalinszenierungen aber noch lange nicht alle Potenziale voll ausgeschöpft: „Was ich in der Praxis immer wieder sehe: Regale werden noch zu selten konsequent aus Sicht des Shoppers gedacht. Dabei ist die Erwartung eindeutig – Orientierung muss schnell, intuitiv und klar sein. Wenn ich als Kunde nicht sofort verstehe, wo ich mich im

„Regale werden noch zu selten konsequent aus Sicht des Shoppers gedacht.“
Peter
Hartmann, Vice President Sales Projects Wanzl Foto: Wanzl
Sortiment befinde und was für mich relevant ist, wird die Kaufentscheidung unnötig kompliziert. Genau hier liegt aus meiner Sicht der größte Hebel.“ Wie groß dieser ist und welche Folgen dessen Vernachlässigung haben kann, zeigt der Nielsen IQ retail report 2024: Demnach führen fehlerhafte Produktplatzierungen im stationären Handel zu Umsatzverlusten von bis zu 20 Prozent.
Um Shoppern die Kaufentscheidung möglichst einfach zu machen, ist es laut Hartmann wichtig, nicht nur isoliert auf einzelne Platzierungen zu schauen, sondern auf das Zusammenspiel von Regal, Fläche und der gesamten Customer Journey. „Category Manage- >>

Licht unterstützt Regalplatzierungen zusätzlich. Foto: EDEKA – Göbel
ment ist dafür eine wichtige Grundlage, aber entscheidend ist, wie gut diese Logik tatsächlich im Raum umgesetzt wird.“ Für Volker Köller, Vertriebsleiter bei Geck, entsteht eine erfolgreiche Regalplatzierung, wenn neben dem Category Management noch zwei weitere Faktoren berücksichtigt und diese als Gesamtsystem betrachtet werden. „Warenträger müssen Produkte sicher präsentieren, ihre Sichtbarkeit erhöhen und gleichzeitig eine einfache Warenpflege ermöglichen. Preisauszeichnungssysteme sorgen für eine klare Orientierung und ermöglichen durch elektronische Lösungen eine schnelle, fehlerfreie Preis- und Aktionskommunikation.“
Damit das Ergebnis dieser Abstimmung auch gut zum Tragen kommt, spielt ein Faktor eine wichtige Rolle, den viele Shopper gar nicht wahrnehmen, obwohl ohne ihn die Produkte möglichweise gar nicht gesehen würden: „Es ist paradox, dass ausgerechnet Licht oft übersehen wird. Nur Licht macht die Welt sichtbar. Das gilt besonders am POS. Wer hier gestaltet, will Produkte, die aus der Umgebung herausragen, naturgetreu wiedergegebene Farben und klar erkennbare Marken. Dafür muss bei der Inszenierung im Regal die Bedeutung von Licht voll zum Tragen kommen können“, erläutert Sascha Lügger, CEO von DWD Concepts. Deshalb komme Licht bei der Shopper Experience eine hohe Bedeutung zu: „Ein atmosphärisch angenehmes Licht am POS minimiert Stress und Verwirrung. Es steigert dadurch Wohlbefinden beim Kauferlebnis.“
Individuelle Inszenierung entscheidend Für Stress und Verwirrung beim Einkaufen kann die zunehmende Produktvielfalt am POS sorgen: So geht aus der Sortimentsbreitener-

„Gut gedachtes Licht hilft Massenprodukten genauso wie Luxusartikeln.“
Sascha Lügger, Geschäftsführer DWD Concepts Foto: DWD Concepts
hebung des EHI Retail Institutes hervor, dass die Zahl der Produkte in einem durchschnittlichen Supermarkt zwischen 2009 und 2022 um rund 54 Prozent auf fast 15.000 gestiegen ist. Umso wichtiger ist es, dass sich einzelne Produkte in der immer größeren Masse gezielt hervorheben und für die Shopper leicht auffindbar bleiben. Hier kommt eine individuelle Inszenierung ins Spiel, die auf die Besonderheiten der jeweiligen Produktkategorie abgestimmt ist. „Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Produktkategorie deutlich: Während leichte Produkte andere Trägersysteme benötigen als schwere oder sperrige Artikel, stehen bei impulsstarken Sortimenten maximale Sichtbarkeit und flexible Platzierung im
Vordergrund“, erläutert Volker Köller. Für maximale Sichtbarkeit von Produkten ist wichtig, dass diese in einem guten Licht stehen. „Gut gedachtes Licht hilft Massenprodukten genauso wie Luxusartikeln“, erläutert Sascha Lügger, demzufolge auch hier individuelle Anforderungen zu berücksichtigen sind: „Jeder Einsatzzweck verlangt nach seinem speziell angepassten Beleuchtungssystem. Farbwiedergabe, Helligkeit, Energieeffizienz und sogar Umgebungslicht müssen einbezogen und in ihrer Wirkung gegeneinander abgewogen werden.“
Neben Licht hilft auch am POS angebrachte Werbung, auf Produkte im Regal aufmerksam zu machen. „Die wirkungsvollste Werbung entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Werbetechniken. Beispielsweise durch Visual Merchandising, gezielten Werbemitteln und klarer Aktionskommunikation. Elemente wie Deckenhänger, Header oder Displays lenken die Aufmerksamkeit gezielt und setzen Produkte verkaufsstark in Szene. Ergänzend erhöhen prägnante Preis- und Aktionshinweise die Kaufbereitschaft – und machen jede Regalfläche zu einer merklich leistungsstarken Verkaufsfläche“, erläutert Daniel Dannhauser, der ein durchdachtes Gesamtkonzept als entscheidenden Faktor ansieht: „Alle Elemente sollten als Einheit wirken und den Kunden klar führen. Idealerweise beginnt die Ansprache bereits mit einem Highlight im oberen Sichtfeld (zum Beispiel Deckenhänger), wird über Header am Regal aufgegriffen und durch gezielte Einzelmaßnahmen am und um das Regal auf das Produkt(-sortiment) gelenkt.“
Während bei vielen Handelsbranchen Emotionen und Lifestyle eine wichtige Rolle spielen,

Auch in der Kassenzone ist Licht ein wichtiges Mittel bei Regalinszenierungen. Foto: DWD Concept/CFP Brands

„Je
komplexer und erklärungs-
bedürftiger ein Produkt ist, desto stärker müssen
Information, Inspiration
und
Beratung
in die Regalinszenierung integriert werden.“
André Lagois, Geschäftsführer modulconcept Foto: modulconcept
ist der Bereich der Baumärkte vor allem auf Funktionalität ausgelegt. Entsprechend sind Werbetechniken hier anders einzusetzen. „Je nach Sortimentsbereich sollten die POS-Mittel der technischen Orientierung und Informationsvermittlung dienen, aber auch emotional zum Kauf anregen. Zusätzlich sind Hinweise auf Bestellartikel, andere Größen, Formen und Farben möglich“, berichtet André Lagois, Geschäftsführer von modulconcept. Auch die digitale Verkaufsunterstützung gewinnt laut Lagois immer mehr an Bedeutung, beispielswiese mittels QR-Codes mit Weiterleitungen zu Anwendungsvideos, Montageanleitungen und besonders beliebten Projektplaner-Apps.
Besondere Anforderungen im DIY-Bereich
Die Besonderheiten des Baumarktes als POS machen sich auch bei den Anforderungen bei Regalplatzierungen bemerkbar. „Im DIY-Bereich sind Kaufentscheidungen oft stärker projektorientiert, teils beratungsintensiver und von technischen Anforderungen geprägt als in anderen Handelsbereichen. Baumarkt-Kunden denken eher in Projekten, wie zum

„Regalplatzierungen
sind für Marken einer der Erfolgsfaktoren am POS.“
Daniel Dannhauser, General Manager werba Foto: werba >>
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Beispiel das Renovieren der Wohnung oder die Umgestaltung des Gartens, statt in Produktkategorien. Daher sollten zusammengehörige Produkte auch zusammen präsentiert werden. Wenn dies nicht möglich ist, dann muss zumindest eine visuelle Führung mit Hinweisen auf Zusatzprodukte erfolgen. Ein gut aufeinander abgestimmtes System reduziert den Suchaufwand für den Kunden, entlastet das Marktpersonal und sichert Zusatzkäufe, also mehr Umsatz“, erläutert André Lagois, für den Sichtbarkeit, Projektlogik, Verfügbarkeit und Cross-Selling Faktoren sind, mit denen erfolgreiche DIY-Regalplatzierungen für ein durchgängiges Einkaufserlebnis sorgen. Damit dieses gewährleistet werden kann, müssen bei den unterschiedlichen Produkten auch deren Besonderheiten berücksichtigt werden. „Je komplexer und erklärungsbedürftiger ein Produkt ist, desto stärker müssen Information, Inspiration und Beratung in die Regalinszenierung integriert werden. Bei Standardartikeln stehen dagegen Orientierung, Verfügbarkeit und Einkaufseffizienz im Vordergrund“, erläutert Lagois.
Mehr Effektivität dank Technik
Sowohl bei Standard- als auch bei erklärungsbedürftigen Produkten sind moderne Technologien wie KI hilfreiche Instrumente. „Sie schaffen Transparenz und ermöglichen es, Entscheidungen stärker datenbasiert zu treffen“, erläutert Peter Hartmann, der jedoch davor warnt, sich blind auf die Technik zu verlassen. „Am Ende steht immer ein Kunde vor einem physischen Regal. Und genau in diesem Moment entscheidet sich, ob eine Marke erfolgreich ist oder nicht.“ Deshalb würden Hartmann zufolge Daten zwar helfen, aber keine gute, durchdachte Gestaltung ersetzen. „Durch die Auswertung von Verkaufs, Bestands- und

„Warenvorschubsysteme sorgen dafür, dass Produkte am POS dauerhaft sichtbar und griffbereit präsentiert werden.“
Timm Becker, Head of Marketing POS Tuning Foto: POS Tuning
Bewegungsdaten lassen sich Regalflächen datenbasiert optimieren, Out-of-Stock-Situationen reduzieren und Sortimente gezielt weiterentwickeln. Geck arbeitet bereits seit mehreren Jahren an intelligenten Lösungen, die genau diese Daten erfassen und analysieren. So entstehen wertvolle Erkenntnisse über Kundenverhalten und Flächennutzung, die Händlern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Regalplatzierungen kontinuierlich zu optimieren“, ergänzt Köller, der in KI ebenfalls ein wichtiges Mittel für die Optimierung von Regalplatzierungen sieht.
Während die meisten der oben beschriebenen Prozesse für den Shopper unerkannt ablaufen, gibt es auch die Möglichkeit, moderne Technologie mit solcher zu kombinieren, die für den Shopper sichtbar ist. So berichtet Sascha Lügger, dass durch die Kombination von smarter Regalbeleuchtung und KI-gestützter Produkterkennung Out-of-Stock-Situationen und Abweichungen im Planogramm erkannt werden können, was positive Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel habe: „Was den Markenabsatz steigert, hält auch das Erscheinungsbild im Einzelhandel sauber und attraktiv. Die Zukunft des POS liegt in der Kombination von immersivem Licht mit Big Data.“ Auf diese Weise profitiere nicht nur das anwendende Geschäft selbst, sondern verschaffe dem stationären Einzelhandel auch ein Mittel, gegen die Konkurrenz durch den Onlinehandel erfolgreich zu bestehen. „Smarte Technologie hält den urbanen Raum lebendig. Denn gute Erlebnisse im Einzelhandel machen auch die Innenstadt attraktiv“, so Lügger weiter.
Gefährliche Leere vermeiden
Egal ob im urbanen oder im ländlichen Raum: Wenn der stationäre Einzelhandel attraktiv ist, zieht er viele Kunden an. Was grundsätzlich erst mal eine positive Sache ist, kann jedoch negative Folgen haben, besonders wenn die Nachfrage nach bestimmten Produkten so groß ist, dass nicht mehr rechtzeitig nachgefüllt werden kann. „Zunächst einmal ist eine Outof- Stock Situation der beste Beweis für einen starken Abverkauf – nur leider zum falschen Zeitpunkt für den nächsten Kunden“, bringt Daniel Dannhauser die Ambivalenz von Regallücken auf den Punkt.
Um diese letztendlich für Shopper und Händler unbefriedigende Situation zu vermeiden,



„Eine
erfolgreiche Regalplatzierung entsteht nur, wenn Warenträger, Preisauszeichnung und Category Management als Gesamtsystem gedacht werden.“
Volker Köller, Vertriebsleiter Geck Foto: Geck
kann an mehreren Stellschrauben gedreht werden. „Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Anzahl der Facings für sogenannte Schnelldreher, das heißt, stark nachgefragte Artikel erhalten mehr Regalfläche. Damit werden die Bestellund Nachfüllintervalle verlängert und das Risiko leerer Regalflächen gesenkt“, so André Lagois, für den dabei vor allem vorausschauendes Handeln eine wichtige Rolle spielt: „Für die Belegung der Regalfläche sollten in der Planung Verkaufsdaten, wie Absatzgeschwindigkeit, auch Drehzahl genannt, Umsatzanteil, die saisonale Nachfrage und die Aktionsintensität einfließen. Wenn Regalflächen nicht an
die tatsächliche Nachfrage angepasst werden, entstehen überproportional häufig Out-ofStocks.“ Solche Situationen können gerade im DIY-Bereich sehr negative Konsequenzen für den Handel haben. So sieht Lagois hier eine hohe Gefahr, dass Kunden bereits bei einem einzigen fehlenden Artikel einen anderen Markt aufsuchen, um zu vermeiden, dass sie ihr gesamtes Projekt aufschieben müssen.
Immer in erster Reihe
Aufschieben in einer anderen Bedeutung ist der Nutzen eines seit Jahren immer wichtiger werdenden POS-Elements: „Warenvorschubsysteme sorgen dafür, dass Produkte am POS dauerhaft sichtbar und griffbereit präsentiert werden. Eine lückenlose Front signalisiert Verfügbarkeit, schafft Orientierung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Shopper zugreifen. Besonders in Impulsbereichen fallen Kaufentscheidungen häufig intuitiv. Ein ansprechendes Regalbild und eine aufgeräumte Produktpräsentation steigern die Abverkäufe“, so Timm Becker über die Vorteile dieses POS-Elements. „In Kombination mit einer durchdachten Regalgestaltung entsteht maximale Übersicht und aufmerksamkeitssteigende Warenpräsentation. Dadurch wird neben gesteigertem Abverkauf, die Nachbestückung erleichtert und potenzielle Out-of-Stock-Situationen werden für das Marktpersonal erkennbar bevor sie zum Problem werden“, ergänzt Dannhauser. Warenvorschubsysteme können bei vielen, aber nicht bei allen Produkten Out-of-Stock-Situationen vermeiden. „Besonders geeignet sind Warenvorschubsysteme für standardisierte, schnell drehende FMCG-Produkte wie Getränke, Kosmetik, Drogerieartikel, TK, Süßwaren, Gewürze oder Convenience-Produkte. Grenzen zeigen sich bei sehr großen, schweren oder unregelmäßig geformten Produkten“, so Becker. <<

Warenträger unterstützen Regalinszenierungen. Foto: Geck



Displays & Verkaufsförderung aus allen Materialien














DISPLAY-STUDIO GmbH
Butzweilerstr. 4
50827 Köln
Tel. 0221 / 709926 0 Fax. 0221/ 709926 19 info@display-studio.de www.display-studio.de


Ritter Sport erweitert seine Edelkakao Klasse ab Mitte August um drei limitierte Sorten. Die Neuheiten Dunkle Himbeer Pistazie, Dunkle Orange sowie Dunkle Kaffee Mandel kombinieren Schokolade mit einem Kakaoanteil von 55 Prozent und ausgewählten Zutaten. Für die Kakaomasse verwendet das Unternehmen nach eigenen Angaben ausschließlich Edelkakao aus eigenem Anbau auf der Kakaofarm El Cacao in Nicaragua. Fruchtige Himbeerstückchen und Pistazien, Orange oder Kaffee- und Mandelstückchen ergänzen die Schokolade. Begleitet wird die Markteinführung durch eine Kommunikationskampagne sowie elegante Displays im Handel. Die Limited Editions erscheinen außerdem in einem neuen 75-Gramm-Format. Laut Ritter Sport sorgen die dünneren Stückchen für einen feineren Schmelz und ein anderes Geschmackserlebnis im Segment der Bitterschokoladen. Die klassischen 100-Gramm-Tafeln bleiben weiterhin Bestandteil des Sortiments.
Das Aktionsdisplay rückt die drei limitierten
Sorten der Edelkakao-Klasse am POS in den Fokus. Foto: Ritter Sport
Mit einer limitierten Halloween-Edition setzt Glück im Herbst auf saisonale Impulse im Konfitürenregal. Unter dem Namen Pech bringt die Marke einen Fruchtaufstrich aus Holunder und Chili in den Handel und kombiniert eine ungewöhnliche Rezeptur mit einer aufmerksamkeitsstarken Inszenierung am POS. Die Sonderedition greift das bekannte Erscheinungsbild der Marke auf, setzt jedoch bewusst auf Kontraste. Statt des Markennamens Glück steht Pech auf dem Glas, während die tiefviolette Rezeptur mit 70 Prozent Fruchtanteil und einer feinen Chili-Note neue Verzehranlässe schaffen soll. Vorgeschlagen wird der Fruchtaufstrich unter anderem als Begleiter zu Käse, Burgern oder herbstlichen Gerichten. Für den POS stehen Bodenaufsteller und Rezeptkarten zur Verfügung, die die saisonale Platzierung unterstützen. Das Aktionsmotto „Unheimlich gut: Pech –die scharfe Seite des Glücks“ hebt die Edition am POS hervor und knüpft an das Halloween-Thema an.
Das Halloween-Display setzt die limitierte Edition Pech in Szene. Foto: Helios Gruppe



Knoppers bringt Sommergefühle in den Handel: Seit August gibt es den beliebten Waffel-Snack nur für kurze Zeit in der Geschmacksrichtung Himbeer-Joghurt! Die sommerliche Limited Edition Knoppers Himbeer-Joghurt vereint die bekannten Knoppers-Schichten mit einer leckeren Joghurtcremefüllung und fruchtigen Himbeer-Crisps. Damit ist sie der ideale Sommersnack für kleine Genussmomente zwischendurch – egal ob im Park, im Büro oder unterwegs. Am POS wird der Snack in aufmerksamkeitsstarken Displays präsentiert.
Die Knoppers Himbeer-Joghurt werden in aufmerksamkeitsstarken Displays präsentiert. Foto: Storck

Mit “the jam” erweitert Schwartau seit Juni 2026 sein Sortiment um eine neue Konfitürenmarke, die auf reduzierte Rezeptur, klares Design und eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist. Die Neuheit wird in den Sorten Erdbeere, Kirsche, Himbeere und Aprikose im 220-Gramm-Glas eingeführt und durch umfangreiche Maßnahmen am POS sowie digitale Kommunikation begleitet. Für den Handel stellt Schwartau zum Start unterschiedliche Displaylösungen bereit, darunter Bodenaufsteller und Mini-Paletten. Ergänzt wird die Markteinführung durch eine nationale Retail-Media-Kampagne, App-Couponing sowie Social-Media-Aktivierungen.
Im Mittelpunkt der neuen Marke “the jam” stehen ein Fruchtanteil von 60 Prozent und ein im Vergleich zu klassischer Konfitüre um 39 Prozent reduzierter Zuckergehalt. Das Glas kommt ohne klassisches Etikett und Sleeve aus und soll eine schnelle Orientierung im Regal ermöglichen.
Die Displays für „the jam“ greifen den schlichten Markenauftritt am POS auf. Foto: Schwartauer Werke
Kaba startete am 1. Juli 2026 eine bundesweite Sammelaktion, die Shopper über ein Jahr hinweg zum Mitmachen einlädt. Im Mittelpunkt stehen Sammeltatzen des Kaba-Bären, die auf ausgewählten Aktionsprodukten zu finden sind. Ausgeschnitten und in ein Sammelheft eingeklebt, können sie gegen verschiedene Fanartikel der Marke eingetauscht werden. Die Sammelmechanik umfasst das gesamte Kaba-Sortiment. Je nach Produkt sind eine oder zwei Sammeltatzen aufgedruckt. Teilnehmende können die Tatzen unter anderem auf Getränkepulvern, Schokoladentafeln und Riegeln sammeln und gegen Prämien wie Socken, Tassen, Stiftetuis, Kuschelbären oder Hoodies eintauschen. Begleitet wird die Aktion durch POSMaterialien, darunter Aktionsdisplays mit Sammelheften sowie Hinweise auf den Verpackungen. Ergänzend werden die Sammelhefte auf einer Roadshow verteilt und auf der Aktionswebseite bereit gestellt.


Mit einer aufmerksamkeitsstarken Platzierung im Handel begleitet hella die Sommerpromotion am POS. Foto: hella Mineralbrunnen
Das Aktionsdisplay begleitet die Kaba Sammelaktion und macht die Sammelhefte am POS sichtbar. Foto: Krüger


Mit einer saisonalen Promotion begleitet hella Mineralbrunnen seine Flavoured-Water-Ranges hella Still & Fruchtig sowie hella Spritzig & Fruchtig durch die Sommermonate. Shopper erhalten beim Kauf von zwei Sixpacks ein Strandspiel als Zugabe. Zur Auswahl stehen ein Beachball-Set, ein Klettball-Set oder ein Wasserball. Begleitet wird die Aktion durch eine aufmerksamkeitsstarke Platzierung im Handel. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die neuen Sorten hella Still & Fruchtig Mandarine sowie hella Spritzig & Fruchtig Cactus-Lemongrass, die über Aktionsdisplays zusätzlich sichtbar gemacht werden sollen. Die Promotion baut auf der Entwicklung des Segments Flavoured Water auf. Nach Unternehmensangaben ist hella Still & Fruchtig mengenmäßiger Marktführer in seiner Kategorie. Auch die Range hella Spritzig & Fruchtig verzeichnete zuletzt überdurchschnittliche Wachstumsraten.



Außenwerbung, zu der auch Schaufenster gehören, wird von 53% der Passanten aktiv wahrgenommen.
Quelle: Maklerscreen/intervista

Das Schaufenster ist weit mehr als nur eine Glasfront, es ist erster Kontaktpunkt am POS. In einer Zeit, in der der stationäre Handel um Aufmerksamkeit und Relevanz kämpft, wird das Schaufenster zum entscheidenden Faktor: Es verwandelt Marken in Erlebnisse und Passanten in Shopper.
Die Wirkung eines starken Schaufensters ist längst kein Bauchgefühl mehr, sondern messbar. Außenwerbung, zu der auch Schaufenster gehören, wird von 53 Prozent der Passanten bewusst wahrgenommen, dies berichtet das Unternehmen Maklerscreen und beruft sich auf eine Umfrage des Schweizerischen Unternehmens intervista. Besonders spannend ist, dass bewegte Inhalte die gestützte Werbeerinnerung im Schnitt um 33 Prozent gegenüber statischen Motiven steigern, wie die Unternehmen Vistar Media, Omnicom Media und JCDecaux, in ihrer Studie „Science in Motion“ feststellen. Die Markenbekanntheit steige durch
Bewegte Inhalte steigern die gestützte Werbeerinnerung um 33% gegenüber statischen Motiven. Quelle:Vistar Media/Omnicom Media/JCDecaux
bewegte, digitale Schaufensterinhalte sogar um 50 Prozent im Vergleich zu statischen Motiven.
Die Kunst der Inszenierung
Wie eindrucksvoll die Wirkung eines Schaufensters sein kann, zeigt auch der Ansatz der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie bietet Betrieben in den Innenstädten per Onlineberatung Tipps und kreative Gestaltungsideen. Das Schaufenster fungiere als „Türöffner“ und „Visitenkarte“ eines Geschäfts. Wer neun Sekunden vor einem Schaufenster verbringe, komme mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch in den Laden, so die IHK SchwarzwaldBaar-Heuberg. Die Entscheidung, ob ein Passant stehen bleibt oder weitergeht, fällt binnen Sekunden – und in dieser Zeit wirken bewusst und unbewusst zahlreiche Faktoren: Produkte, Accessoires, Farben, Licht, Stimmung. Die Summe all dieser Eindrücke entscheidet, ob aus dem Passanten ein Shopper wird. Storytelling, saisonale Dekoration, gezielte Lichtinszenierung und regelmäßige Umgestaltung sind laut
Hell erleuchtete Schaufenster sind nicht nur Umsatzmotor in Innenstädten, sondern bieten Passanten auch Sicherheit.
Foto: Muhammad, www.stock.adobe.com, KI generiert

der IHK-Experten der Schlüssel, damit aus dem Schaufenster ein echtes „Wowfenster“ wird.
Erlebnisraum und Markenbühne
Das Schaufenster ist die Visitenkarte der Marke – hier beginnt das Markenerlebnis, hier wird Identität sichtbar, hier werden Geschichten erzählt. Gerade in Zeiten, in denen Online und Offline verschmelzen, gewinnt die Inszenierung am POS an Bedeutung: Ein inspirierendes Schaufenster schafft nicht nur Frequenz, sondern auch emotionale Bindung. Es ist der erste Touchpoint, der mit Licht, Farbe, Bewegung und Storytelling die Markenwelt zum Leben erweckt. Für Markenhersteller bedeutet das: Wer hier überzeugt, bleibt im Kopf – und kommt in den
Warenkorb. Doch das Schaufenster kann noch mehr: Es prägt das Sicherheitsgefühl in unseren Städten. 87 Prozent der Menschen empfinden beleuchtete Straßen und Schaufenster als sicherer, 90 Prozent fühlen sich in Einzelhandelsgeschäften besonders geschützt. Dies veröffentlichte der Handelsverband Deutschland (HDE) in seinem Standortmonitor 2026. Lebendige, ausgeleuchtete Schaufenster sind demnach nicht nur Umsatztreiber, sondern bieten den Menschen auch ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Leerstände und dunkle Fassaden hingegen schwächen das Sicherheitsgefühl und damit schlimmstenfalls sogar die Attraktivität ganzer Einkaufszonen.

Toolbox für Marken
Die Möglichkeiten, das Schaufenster in eine emotionale Erlebniswelt zu verwandeln, sind vielfältig und bieten Marken eine enorme Spielfläche. Themenspezifische Dekowelten und saisonale Promotions, verwandeln Schaufenster in festliche Erlebnisräume. Hochwertige Dekomaterialien, abgestimmte Accessoires und emotionale Bildwelten inszenieren Produkte als Stars und bringen Markenbotschaften auf den Punkt. Durchdachte Beleuchtung hebt Produkte hervor, schafft Atmosphäre und sorgt für Sichtbarkeit bis in die Nacht. LEDs, Spots und Lichtinstallationen setzen Akzente und machen das Schaufenster zum Blickfang. Flexible POS-Lösungen wie Plakatständer, Aufsteller oder Dekowürfel lenken den Blick gezielt auf Neuheiten, Aktionen oder Markenwerte. Sie strukturieren das Schaufenster und ermöglichen schnelle Themenwechsel. QR-Codes schlagen die Brücke zwischen Offline- und Online-Erlebnis. Sie führen zu Produktinfos, Videos oder Gewinnspielen – und machen das Schaufenster zum interaktiven Touchpoint. Auch Folientechnik, Kreidestifte oder auffällige Sticker transportieren Botschaften, Aktionen oder Werte direkt auf die Scheibe und animieren zum Eintreten. Bewegte Elemente wie drehende Podeste, bewegliche Figuren oder digitale Screens sorgen für Dynamik und ziehen die Blicke auf sich. Umweltfreundliche, wiederverwendbare Materialien und UpcyclingIdeen treffen den Nerv bewusster Shopper und setzen ein Zeichen für Verantwortung.
Schlüssel zum Markenerfolg Für Markenartikelhersteller und Ladenbesitzer ist das Schaufenster heute mehr denn je Bühne und Umsatzmotor. Es entscheidet über Frequenz, Umsatz und Markenbindung – und ist damit ein zentraler Erfolgsfaktor am POS. Wer das Potenzial des Schaufensters erkennt und kreativ nutzt, schafft nicht nur Umsatz, sondern auch Begegnung, Sicherheit und Inspiration. Die Zukunft des Handels beginnt mit jeder neuen Inszenierung. <<
Schaufenster gewinnen als eigenständiger Point of Interest im Handel zunehmend an Bedeutung. Sie sind oft der erste Kontaktpunkt zwischen Marke und Kunde und entscheiden maßgeblich über Aufmerksamkeit und Interesse. Das Unternehmen Adder setzt dabei auf innovative und flexible Displaylösungen, wie die Fineline Hängedisplays. Cornelia Schnurr, Customer Relations Manager Adder, im Gespräch mit display.
DISPLAY: Können Sie uns einen kurzen Überblick über Ihr Produktportfolio im Bereich Schaufenster- und POS-Lösungen geben?
CORNELIA SCHNURR: Adder entwickelt Displayund Kommunikationslösungen für den stationären Handel. Unser Portfolio umfasst Schaufensterdisplays, Hängesysteme, Leuchtrahmen sowie individuelle POS-Lösungen für unterschiedlichste Branchen. Dabei stehen hochwertige Präsentation, Flexibilität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.
DISPLAY: Welche Rolle spielt das Schaufenster als eigenständiger Point of Interest im Vergleich zum klassischen Point of Sale?
CORNELIA SCHNURR: Das Schaufenster ist häufig der erste Berührungspunkt zwischen Marke und Konsument. Noch bevor ein Geschäft betreten wird, entscheidet sich hier, ob Aufmerksamkeit entsteht und Interesse geweckt wird. Damit entwickelt sich das Schaufenster zunehmend zu einem eigenständigen Point of Interest und wichtigen Frequenzbringer.
DISPLAY: Welche speziellen Anforderungen sehen Sie im Schaufensterbereich, die sich von klassischen POS-Lösungen unterscheiden?
CORNELIA SCHNURR: Im Schaufenster müssen Botschaften bereits aus größerer Entfernung sichtbar und verständlich sein. Gleichzeitig erwarten Händler flexible Lösungen für häufig wechselnde Kampagnen sowie eine hochwertige Markeninszenierung. Die Kombination aus Sichtbarkeit, Design und einfacher Handhabung spielt dabei eine entscheidende Rolle.
DISPLAY: Welche Technologien oder Produktneuheiten bieten Sie speziell für SchaufensterAnwendungen an?
CORNELIA SCHNURR: Ein aktueller Schwerpunkt sind unsere Fineline Hängedisplays. Die filigranen Aluminiumrahmen ermöglichen eine schwebende und hochwertige Präsentation im Schaufenster. Dank des Magnetbanner-Systems können Motive innerhalb weniger Sekunden ausgetauscht werden, ohne das gesamte Display ersetzen zu müssen.


Schnurr,
Foto: Adder
DIS-
PLAY: Welche Trends beobachten Sie aktuell im Bereich Schaufenster-Kommunikation und POS-Lösungen?
CORNELIA SCHNURR: Wir beobachten eine steigende Nachfrage nach nachhaltigen und wiederverwendbaren Displaysystemen. Gleichzeitig werden Schaufensterkonzepte zunehmend reduzierter gestaltet, um einzelne Botschaften und Markenwelten stärker hervorzuheben. Gefragt sind Lösungen, die hochwertige Inszenierung mit maximaler Flexibilität verbinden.
DISPLAY: Vielen Dank für das Gespräch <<
Die Fineline Hängedisplays von Adder machen Marken und Produkte zum Hingucker im Fenster. Foto: Adder
Sehen Sie auf den nächsten Seiten eine Übersicht über gelungene POS-Lösungen für das Schaufenster. Die dargestellten Beispiele wurden in den vergangenen Monaten vom display-Team recherchiert. In jeder Ausgabe legt display den Fokus auf eine bestimmte Produktgruppe oder einen bestimmten POS. In der nächsten Ausgabe befasst sich display mit dem Thema Heimtierbedarf. Hinweise und Fotomaterial von außergewöhnlichen Zweitplatzierungen und Displays können Sie gerne an redaktion@display.de senden.

BESONDERHEITEN: Das Easy Cubes Display-Steck-System überzeugt mit seiner modularen Vielseitigkeit. Die klare, strukturierte Gestaltung mit nur drei hochwertigen Grundelementen ermöglicht eine flexible Inszenierung, die sich spielend leicht an individuelle Wünsche anpassen lässt. Ob im Schaufenster, Ausstellungsraum oder auf dem Messestand – Easy Cubes verwandelt jeden Raum in eine aufmerksamkeitsstarke Bühne für Produkte. Das System überzeugt durch seine intuitive Handhabung: Der werkzeuglose Umbau erlaubt es, das Erscheinungsbild innerhalb weniger Minuten neu zu gestalten – dynamisch, kreativ und jederzeit variabel. Die Basiselemente, „Cubes“ in Schwarz oder Weiß, können nach Belieben gestapelt werden und durch passende „Cover“ und „Floors“ ergänzt werden. Für eine besonders markenprägende Wirkung bietet der individuell bedruckbare Cube großzügige Werbeflächen auf allen vier Seiten.
HERSTELLER: VKF Renzel
MATERIAL: Materialmix

BESONDERHEITEN: 200 Jahre sind ein stolzes Jubiläum und sollten auch am POS gewürdigt werden. Kosmos feierte den Geburtstag unter anderem mit dieser großen Schaufensterdekoration. Mit dabei sind die großen Marken des Verlags „Kosmos Experimentierkästen“, „Die drei ???“, „Catan“ und „Exit –Das Spiel“ , die unter anderem auf Würfeln präsentiert werden. Die Vorderseite der Platzierung trägt mit ihrer 3D-Anmutung zum Eyecatcher-Charakter bei. Das Motiv weckt ebenfalls die Aufmerksamkeit. Die Augen des Roboters blinken durch zwei LEDs und das Windrad dreht sich mithilfe eines Motors.
HERSTELLER: VG Schoepe
MATERIAL: Wellpappe


BESONDERHEITEN: Im Mittelpunkt dieser aufmerksamkeitsstarken POS-Lösung steht die mehrschichtige Schneelandschaft aus offsetkaschiertem Graukarton. In mehreren Ebenen aufgebaut, erzeugt sie eine eindrucksvolle Tiefenwirkung und dient als winterliche Bühne für das Eucerin-Sortiment. Die geschwungenen Formen erinnern an sanfte Schneehügel, einzelne rote Tannen setzen festliche Akzente – emotional, einladend und markenprägend. Ergänzt wird das Set durch Mobilee, Dekosäule, Girlande und Deckenhänger, wodurch ein ganzheitliches Schaufensterbild entsteht. Durch die praktische Set-Pack-Konfektionierung ist der Aufbau schnell und unkompliziert realisierbar.
HERSTELLER: Dönitz Verpackungen
MATERIAL: Wellpappe








BESONDERHEITEN: Im Mittelpunkt dieser aufmerksamkeitsstarken POS-Lösung für das Schaufenster steht die Duftserie 4711 Remix von Mäurer & Wirtz. Die farbenfrohe Inszenierung sorgt sofort für Urlaubsstimmung. Mit einer klaren, strukturierten Präsentation und warmen Pastelltönen setzt das Set auf emotionale Ansprache und sommerliche Leichtigkeit. Bestehend aus einem großformatigen Poster, das mit seinem starken Motiv sofort die Blicke auf sich zieht, sowie Würfeln, die die Produkte präsentieren und einem aufmerksamkeitsstarken Pappaufsteller in Form des Flakons ist die Schaufensterdeko die erste Ansprache für den Shopper, um Marke, Produkt und Botschaft zu übermitteln.
HERSTELLER: Knappe + Lehbrink

MATERIAL: Wellpappe
BESONDERHEITEN: Das modulare Apotheken-Display mit wechselbaren Motiven überzeugt mit einfacher Montage, trotz kompakter Verpackung, und hoher Wiederverwendbarkeit. Es präsentiert die Marken Remifemin und Cystinol von Medice in einem klar strukturierten, beidseitig nutzbaren Aufbau. Dank seiner geringen Grundfläche eignet es sich ideal für den Einsatz im Schaufenster oder im Kassenbereich der Apotheke. Das Display besteht aus einer Materialkombination aus Metall, Kunststoff und Pappe, wodurch Stabilität und Wertigkeit gleichermaßen gewährleistet sind. Durch das modulare Konzept lassen sich die Motive mit wenigen Handgriffen austauschen, wodurch eine flexible Anpassung an saisonale Kampagnen oder wechselnde Schwerpunkte möglich ist.
HERSTELLER: Deinzer
MATERIAL: Metall, Kunststoff, Pappe


BESONDERHEITEN: Das Thomas Sabo Jubiläumstorten-Display, entstanden in Zusammenarbeit mit Ritzi, feiert 20 Jahre Charm Club mit einer eleganten, strahlenden Inszenierung am POS. Die Form einer stilisierten Torte vereint Symbolkraft und Emotion – ein funkelnder Eyecatcher, der Freude, Exklusivität und festliche Stimmung vermittelt. Hergestellt aus hochwertiger Wellpappe und Kunststoff, verbindet das Display Stabilität mit edler Optik. Die beschwerten Säulen ermöglichen eine stilvolle Präsentation von Halsketten und setzen sie perfekt in Szene. Das Backbord erlaubt eine flexible Anpassung an Kampagnen und sorgt für eine dauerhaft aktuelle Markenkommunikation.
HERSTELLER: Ritzi
MATERIAL: Wellpappe
BESONDERHEITEN: Die Wand- und Hängedisplays von Adder setzen Motive im Schaufenster großflächig und wirkungsvoll in Szene und schaffen so eine beeindruckende visuelle Kommunikation. Durch die flexible Montage lassen sie sich optimal an die räumlichen Gegebenheiten anpassen und sorgen für eine aufgeräumte, professionelle Optik. Es entsteht eine aufmerksamkeitsstarke Inszenierung, die Markenbotschaften und Produkte wirkungsvoll transportiert.
HERSTELLER: Adder
MATERIAL: Materialmix



BESONDERHEITEN: Das MGA Harry Potter Miniverse Schaufensterdisplay überzeugt durch eine fantasievolle Verbindung von Design, Interaktivität und Storytelling. Auf 1,80 Meter Höhe und 1,2 Quadratmeter Fläche entfaltet sich eine detailreiche Zauberwelt, die den Betrachter direkt in die geheimnisvolle Zaubertrankstunde von Hogwarts entführt. Rauchende Kessel, funkelnde Fläschchen, schwebende Zutaten und magische Symbole erwecken das Labor zum Leben. Highlight ist der motorbetriebene „Zaubertrank“ an der Vorderseite, der Bewegung und Emotion am POS erzeugt. Das Schild auf der linken Seite des Displays zeigt den Bastelprozess und erklärt so das Produkt Harry Potter Miniverse spielerisch. Für einen lebendigen und einladenden Look wurde das Schild nicht einfach angeklebt, sondern an einer Kordel aufgehängt – ein Detail, das sofort Aufmerksamkeit erzeugt.
HERSTELLER: Ritzi
MATERIAL: Wellpappe


Die Verpackung ist für viele deutsche Verbraucher ein wichtiges Kaufkriterium.
Pro-Carton-Studie
Eine aktuelle Untersuchung von Pro Carton zeigt, dass 88 Prozent der deutschen Verbraucher bei der Wahl zwischen zwei Produkten sich für das Produkt zu entscheiden würden, das in Karton und nicht in Kunststoff verpackt ist. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Recyclingfähigkeit: 86 Prozent der Deutschen glauben der Studie zufolge, dass Karton gut recyclebar ist, bei flexiblen Kunststoffen glauben nur 60 Prozent daran. Die Präferenzen der Verbraucher für bestimmte Verpackungen haben auch ganz praktische Auswirkungen für Marken: 34 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie wegen Bedenken bezüglich der Verpackung in den vergangenen zwölf Monaten die Marke gewechselt haben und für 66 Prozent sind nachhaltige Verpackungen ein Mittel, das ihr Vertrauen in die Marke stärkt. Marken sollten allerdings den Wechsel der Verpackung nicht mit extremen Preissprüngen verbinden: 67 Prozent der 18- bis 29-Jährigen können sich nach eigener Aussage den Aufpreis für nachhaltigere Verpackungsalternativen nicht leisten.
Werk in Polen eröffnet
In Stargard hat der Bau eines neuen Produktionsstandortes der Capri Sun Group begonnen. Mit der Investition in der westpolnischen Stadt erweitert der Getränkehersteller seine Produktionskapazitäten in Europa und schafft die Voraussetzungen für künftiges Wachstum. Die erste Bauphase soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein und umfasst Investitionen im Wert von mehr als 70 Millionen Euro. Mit dem neuen Werk entstehen etwa 120 Arbeitsplätze in der Region. Der Standort wurde so geplant, dass eine spätere Erweiterung möglich ist. Dank der strategischen Lage in der Agglomeration Stettin bietet Stargard direkten Zugang zu Märken in Mittel- und Osteuropa sowie den nordischen Ländern, was zu kürzen Lieferzeiten und mehr Flexibilität entlang der Lieferkette führt.
Capri Sun eröffnet einen neuen Standort in Polen. Foto: photofranz56 - stock.adobe.com


Mit einer Jubiläumskampagne feiert Pepsi seine 75-jährige Präsenz in Deutschland. Die Kampagne greift die Geschichte der Marke auf und interpretiert sie neu. Im Mittelpunkt stehen Pepsi Regular und Pepsi Zero Zucker, die als 330 MilliliterDosen sowie in 0,5 und 1,25 Liter-PET-Flaschen im Retro-Design erhältlich sind. An der Jubiläumskampagne nehmen auch andere Produkte des Pepsi-Portfolios teil und tragen den entsprechenden Aktionshinweis auf der Verpackung. Die Sonderedition ist deutschlandweit an vielen Verkaufsstellen erhältlich und wird durch aufmerksamkeitsstarke POS-Aktivierungen begleitet, darunter Instore-KIPs, Lama-Säulen, große Bogenaufbauten sowie POS-und Out-of-Home-Plakate. Flankiert wird die Kampagne von Kommunikationsmaßnahmen auf verschiedenen Kanälen und Merchandise-Artikeln wie T-Shirts, Caps, Tote Bags und Socken im Retro-Design, die verlost werden und im Onlineshop des Partners Spreadshirt erworben werden können.



















































































DS Smith begegnet den Herausforderungen der Branche mit einem modularen Baukastensystem – mit Erfolg. Foto: DS Smith

Mit modularen Displays begegnet DS Smith den Herausforderungen wachsender Produktvielfalt und kurzer Kampagnenzyklen. Das Baukastensystem vereint standardisierte Komponenten mit individueller Gestaltungsfreiheit und sorgt so für wirtschaftliche Handelsaktivierungen.
Markenartikler sehen sich heute mit einer stetig wachsenden Zahl von Produktvarianten, Sorten und Verpackungsgrößen sowie immer neuen Handelsaktivierungen konfrontiert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen des Handels: Promotions werden häufiger, Kampagnenzyklen kürzer und der Druck auf Kosten, Geschwindigkeit und Effizienz entlang der gesamten Lieferkette nimmt kontinuierlich zu. Für viele Unternehmen führt diese Entwicklung zu wachsender Komplexität bei der Ent-
wicklung, Produktion und Umsetzung von Displaylösungen. Für einzelne Kampagnen, Produktlinien oder Handelsaktionen werden oftmals kurzfristig neue POS-Aktionen benötigt. Das erhöht den Abstimmungsaufwand, verursacht zusätzliche Werkzeugkosten und erschwert die Planung entlang der Lieferkette. „DS Smith begegnet diesen Herausforderungen mit innovativen, modularen Displaykonzepten, die auf standardisierten Komponenten basieren und gleichzeitig größtmögliche Gestal-


tungsfreiheit für individuelle Markeninszenierungen bieten. Der Ansatz zielt darauf ab, Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und Handelsaktivierungen deutlich effizienter und schneller umzusetzen“, betont Sebastian Brasch, SMI Manager, Display, Retail & Offset Deutschland DS Smith.
Baukastensystem
Die Idee dahinter ist eine Art Baukastensystem: „Während klassische Displaysysteme häufig aus einer Vielzahl individueller Konstruktionen bestehen, setzen wir bei DS Smith auf einen plattformbasierten Ansatz. Wenige, standardisierte Bausteine bilden die Grundlage für unterschiedlichste Displayvarianten und Einsatzbereiche“, fährt Brasch fort.
Auf Basis derselben Systemplattform lassen sich Achtel-, Sechstel- und Vierteldisplays in unterschiedlichen Höhen, Bestückungen und

„Während klassische Displaysysteme häufig aus einer Vielzahl individueller Konstruktionen bestehen, setzen wir bei DS Smith auf einen plattformbasierten Ansatz.“
Sebastian Brasch, SMI Manager, Display, Retail & Offset Deutschland DS Smith Foto: DS Smith
Ausführungen realisieren. Markenhersteller können dadurch zahlreiche Kampagnen, Produktkategorien und Handelsanforderungen abbilden, ohne für jede Anwendung eine komplett neue Konstruktion entwickeln zu müssen. „Das Ergebnis ist eine deutlich geringere Komplexität, aber dennoch mit einen großem Individualisierungsgrad und eine spürbare Entlastung in Entwicklung, Beschaffung, Produktion und Logistik“, so Brasch.
Modularität als Effizienztreiber
Das Herzstück des Systems bildet ein modularer Wellpapp-Baukasten aus Displaymänteln, Trays und ergänzenden Zubehörkomponenten. Durch die intelligente Kombination dieser Elemente lassen sich unterschiedlichste Displaylösungen für verschiedene Produkte, Handelsumfelder und Aktionen realisieren. Die Trays werden in den Displaymantel eingeschoben und arretieren sich selbstständig. Spangen oder Dreiecksleisten sorgen für Stabilität und Tragfähigkeit der Zweitplatzierung. Zusätzliche Elemente wie Sockelblenden, Topper, Claddings, Sampling-Module oder auch Gewinnspielboxen schaffen vielfältige Möglichkeiten für aufmerksamkeitsstarke Markenauftritte.
„Während die technische Grundlage unverändert bleibt, lässt sich die sichtbare Gestaltung flexibel an Produkte, Promotions oder saisonale Anforderungen anpassen. So entsteht die ideale Verbindung aus Standardisierung und Individualisierung“, ergänzt Brasch. >>


Eine Systemplattform für vielfältige Anforderungen: Achtel-, Sechstel- und Vierteldisplays in unterschiedlichen Höhen, Bestückungen (Abb. von oben nach unten) und Ausführungen ermöglichen individuelle Markenauftritte am POS.
Foto: DS Smith



DS Smith’s modulare Displaylösungen vereinen individuelle Gestaltung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Produkte, Promotions und saisonale Kampagnen. Foto: DS Smith


Kosten senken
Ein wesentlicher Vorteil modularer Displaysysteme liegt in ihrer Wirtschaftlichkeit. Die wiederkehrende Nutzung der gleichen Systemkomponenten reduziert Entwicklungsaufwand, Produktionskosten und die Anzahl unterschiedlicher Bauteile. Gleichzeitig verbessern sich Planbarkeit und Prozesssicherheit. Lagerhaltung und Beschaffung werden vereinfacht, während Promotions und Kampagnen schneller umgesetzt werden können. Unternehmen profitieren dadurch von kürzeren Reaktionszeiten und einer höheren Geschwindigkeit bei der Marktbearbeitung. Das bekräftigt auch Sebastian Brasch: „Für Markenhersteller bieten wir hier eine Lösung, die nicht nur flexibel einsetzbar ist, sondern vor allem wirtschaftliche Vorteile über den gesamten Lebenszyklus einer Kampagne hinweg bietet.“
Vollautomatisiert produziert
Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der industriellen Fertigung. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Displaylösungen ist das modulare Konzept von DS Smith auf einen hohen Automatisierungsgrad ausgelegt. Die standardisierten Bauteile können weitgehend vollautomatisiert produziert werden, wodurch manuelle Arbeitsschritte deutlich reduziert werden. Das sorgt für eine konstant hohe Qualität, höhere Produktionsgeschwindigkeiten und zusätzliche Kostenvorteile. „In Verbindung mit modernen Drucktechnologien wie dem digitalen Rollenvordruck eröffnen sich darüber hinaus neue Möglichkeiten in der Umsetzung von Kampagnen. Kürzere Vorlaufzeiten, höhere Flexibilität und eine wirtschaftliche Produktion individueller Displays ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Marktanforderungen und Handelsaktionen“, unterstreicht Brasch.
Konzipiert für moderne Marken Zusammengefasst verbinden die modulare Displaysysteme von DS Smith standardisierte Prozesse mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Sie unterstützen Markenhersteller dabei, den steigenden Anforderungen des Handels zu begegnen, ohne die Komplexität ihrer Displayprogramme kontinuierlich wachsen zu lassen. Durch die Kombination aus standardisierten Komponenten, hoher Automatisierung und flexibler Gestaltung entsteht eine zukunftsorientierte Plattform für Produkteinführungen, saisonale Kampagnen, Promotions und Zweitplatzierungen im Handel. So wird aus einer Vielzahl einzelner Displaylösungen ein durchdachtes System, das Kosten reduziert, Prozesse vereinfacht und gleichzeitig Raum für wirkungsvolle Markeninszenierungen schafft. „Für Markenhersteller bedeuten unsere modularen Displaylösungen vor allem eines: mehr Effizienz, mehr Flexibilität und mehr Wirkung am POS“, so Brasch abschließend. <<

Lighthause Shopper Marketing Academy
Obwohl Shopper Marketing für Markenartikler zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird es bislang noch kaum strukturiert gelernt. Die Lighthause Shopper Marketing Academy von Matthias Wirges möchte das ändern.
In den vergangenen Jahren hat sich der deutsche FMCG-Markt spürbar verändert: Für Shopper sind Promotions längst fester Bestandteil des Einkaufs und Handelsmarken gewinnen zunehmend an Bedeutung, sodass sie in vielen Kategorien als gleichwertige oder sogar dominante Wettbewerber auftreten. Um die sich damit ergebenden Herausforderungen zu meistern, hat Matthias Wirges die Lighthause Shopper Marketing Academy ins Leben gerufen. In dieser vermittelt der Shopper-Marketing-Experte sein gesammeltes Wissen aus mehr als 20 Jahren Erfahrung und strukturiert damit ein Feld, das zwar enorm wichtig ist, aber kaum systematisch gelehrt wird. Ziel der Academy ist es, Menschen auf Unternehmensund Dienstleisterseite im Shopper-Marketing zu befähigen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Marken im stationären Handel zu leisten. So wird einerseits ein Verständnis für Shopper, Kontexte und Entscheidungsprozesse geschaffen, andererseits werden
Die neue Lighthause Shopper Marketing Academy strukturiert Wissen rund um das Thema Shoper Marketing. Bild: Ligthause Shopper Marketing Academy
konkrete Anwendungen in Promotions, POS und Aktivierung vermittelt. Verbunden wird das mit einer strukturierten Steuerung über KPIs und Bewertung. Die Academy versteht sich als Fortführung des Fachbuchs „So geht Shopper Marketing!“ (dfv), in dem Wirges seine Erfahrung bereits zu Papier gebracht hat.
Geeignet für Anfänger und Erfahrene
Die Academy ist als reine Online-Akademie aufgebaut. Bereitgestellt werden die Inhalte über eine etablierte deutsche E-Learning-Plattform, womit die Academy vollständig DSGVOkonform ist. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Shopper Marketer. Um dem unterschiedlichen Wissensstand Rechnung zu tragen, können die Nutzer frei wählen, welche Module sie absolvieren möchten. Die Inhalte der Lighthause Shopper Marketing Academy sind sowohl für Einzelpersonen, Teams als auch für ganze Abteilungen nutzbar. Damit einher gehen auch unterschiedliche Bezahlmodelle: Zum einen das Abomodell mit monatlicher Zahlung, zum anderen die Möglichkeit, gegen eine Einmalzahlung die Inhalte für eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Einfache Integrierbarkeit in den Alltag
Die Module sind bewusst auf 20 bis 30 Minuten ausgelegt und können über sämtliche Endgeräte abgerufen werden. Aus diesem Grund sind sie einfach in den beruflichen und privaten Alltag integrierbar. Insgesamt werden mehr als 50 Stunden strukturierter Content angeboten. Zusätzlich zu den Videos werden in den Modulen Downloads, Vorlagen und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, mit denen das Gelernte weiter vertieft werden kann. Die Erkenntnisse sind direkt im Alltag anwendbar und statt reiner Theorie stehen Modelle, Checklisten und Entscheidungslogiken im Mittelpunkt, die sofort im Projekt genutzt werden können. Die Inhalte können dabei je nach Interesse und Wissensstand individuell genutzt werden. Zum Start der Academy am 1. August werden zunächst jede Woche neue Inhalte hochgeladen. Um den sich verändernden Umständen im Shopper Marketing Rechnung zu tragen, werden die Inhalte regelmäßig auf den aktuellsten Stand gebracht. <<
Weitere informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://www.shoppermarketing.academy/
Seit fast 70 Jahren am Markt: Im nächsten Jahr feiert der Displayhersteller MSP-Display Jubiläum.
Foto: MSP-Display


MSP-Display – eine Erfolgsgeschichte seit vielen Jahrzehnten
Seit vielen Jahren steht
MSP-Display für individuelle
POS-Lösungen, die Marken ins Rampenlicht rücken. Die Verbindung aus fast 70-jähriger Erfahrung, moderner Fertigung und echter Fami lienunternehmenskultur macht MSP-Display zu einem verlässlichen Partner für Markenartikler.
Wenn ein Unternehmen seit fast 70 Jahren am Markt besteht, dann steckt dahinter mehr als nur ein gutes Produkt – es ist die Geschichte von Menschen, Generationen, Visionen und der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. In Gemünden am Main hat sich MSP-Display zu einem gefragten Partner für individuelle POS-Lösungen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Heute steht der Displayhersteller an einem bedeutenden Wendepunkt: Der Generationswechsel ist eingeläu-
tet und die nächste Unternehmergeneration übernimmt Verantwortung für die Zukunft
Markeninszenierung
Gegründet wurde das Unternehmen 1957 und im Jahr 1977 von Peter und Jörg Schöbel übernommen. Die ersten Produkte waren Metallbeschläge für die Lederwarenindustrie und Lampenschirme aus Draht. Was damals mit handwerklicher Präzision und viel Liebe zum Detail begann, wurde im Laufe der Jahre kon-
sequent weiterentwickelt. Schon seit 1975 als Ferienjobbler im Unternehmen tätig, übernahm Jörg Schöbel 1991 die alleinige Geschäftsführung von seinem Vater. Zu dieser Zeit wuchs der Bedarf an individuellen Verkaufsdisplays und Ladenbauzubehör rasant. Der Unternehmer erkannte früh die Zeichen der Zeit und spezialisierte sich auf maßgeschneiderte Lösungen für den POS – ein Bereich, der heute mehr denn je über den Erfolg von Marken und Produkten entscheidet.
Im nächsten Jahr feiert MSP-Display 70-jähriges Jubiläum. Was das Unternehmen seit jeher auszeichnet, ist die enge Verbindung zwischen Tradition und Innovation. Seit 2018 ist Jörg Schöbels jüngster Sohn Nils offiziell in das Unternehmen eingetreten, indem er, wie alle drei Kinder, seit Kindesbeinen stets präsent war. Tochter Aline und der mittlere Sohn Jan sind in den Bereichen Kommunikation/Design und

Produktion tätig. Gemeinsam möchten sie im Sinne ihres Großvaters und Vaters die Geschäfte weiterführen und für Beständigkeit und Verlässlichkeit sorgen. Diese Werte prägen die Unternehmenskultur – den Umgang mit Kunden, Lieferanten und den rund 50 Mitarbeitern. „Wir wären nicht so weit gekommen, w enn mein Vater mich nicht schon mit 16 Jahren zum Mitgesellschafter gemacht hätte. Von ihm habe ich viel gelernt. Ich bin froh, dass ich das Familienunternehmen trotz oftmals schwieriger Zeiten bis heute erfolgreich weiterführen konnte – auch dank der tatkräftigen Unterstützung meiner Frau Beatrice. Wir haben viele langjährige Kunden, die teilweise

Flexible Produktion: Kleinserien aber auch große Stückzahlen sind für MSP problemlos zu realisieren. Foto: MSP-Display
Jörg und Nils Schöbel – gemeinsam lenken sie die Geschicke des Familienunternehmens, das sich auf die Herstellung permanenter POS-Lösungen spezialisiert hat. Foto: MSP-Display
Auch Shop-in-ShopSysteme setzt das Unternehmen erfolgreich um. Foto: MSP-Display

jahrzehntelang zu unseren Bestandskunden zählen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und wir freuen uns auf jeden neuen interessierten Kunden“, betont Jörg Schöbel.
Ganzheitliche Lösungen aus einer Hand Das Angebot von MSP-Display ist heute so vielfältig wie die Anforderungen der Kunden. Vom ersten Beratungsgespräch über die Entwicklung und den Prototypenbau bis hin zur Serienfertigung begleitet das Team seine Auftraggeber durch den gesamten Prozess. Im Fokus steht dabei immer eine individuelle, verkaufsfördernde Lösung, die exakt auf die jeweilige Marke und das Produkt zugeschnitten ist. Die Kernkompetenz liegt nach wie vor im Bereich Metallverarbeitung. Doch längst werden auch andere Werkstoffe wie Holz, Acryl oder Glas in die Konzepte integriert, um für jedes Projekt das optimale Ergebnis zu erzielen. Sämtliche gängigen Druckverfahren und Veredelungen sind möglich – so entstehen Displays und Warenpräsentationssysteme, die nicht nur funktional, sondern auch optisch überzeugen und den Markenauftritt am POS nachhaltig stärken.
Individuelle Langzeitdisplays
Ein Trend, den die Unternehmerfamilie derzeit besonders beobachtet: Immer mehr Markenartikler im DACH-Raum setzen auf individuelle Langzeitdisplays statt auf saisonale Lösungen.
Die Gründe liegen auf der Hand: Hochwertige, langlebige Präsentationssysteme sind nachhaltiger, wirtschaftlicher und stärken die Markenidentität über einen längeren Zeitraum hinweg, so Schöbel. MSP-Display ist darauf bestens vorbereitet, mit flexiblen Produktionsprozessen, die sowohl Kleinserien als auch große Stückzahlen möglich machen. Die Kunden – Markenartikler unterschiedlichster Branchen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, dem gesamten EU-Raum und gelegentlich auch Übersee – schätzen zudem die individuelle Beratung und die maßgeschneiderte Fertigung. Viele von ihnen begleiten das Unternehmen bereits seit Jahrzehnten und vertrauen auf die Erfahrung und das Engagement des gesamten Teams.
Sattelfest für die nächsten Jahrzehnte Der Generationswechsel ist für das Unternehmen kein Bruch, sondern ein fließender Übergang. Nils Schöbel setzt auf moderne, innovative Produktionsgestaltung und investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Portfolios. Außerdem steht eine Vergrößerung der Produktionsfläche von 4.200 Quadratmeter auf rund 6.000 Quadratmeter an. Ziel ist es, das Unternehmen für zukünftige Herausforderungen zu wappnen – weiterhin mit einem klaren Bekenntnis zu Qualität, Nachhaltigkeit und partnerschaftlichem Miteinander. <<


Display-Studio feiert Jubiläum
Weil die Elf als Zahl des rheinischen Karnevals eine besondere Bedeutung hat, ist für Display-Studio das 55-jährige Unternehmensjubiläum ein spezieller Grund zum Feiern. Die Unternehmensgeschichte ist von zahlreichen Wandlungen geprägt – und von treuen Kunden.
Die Geschichte von Display-Studio begann mit der Gründung des Unternehmens Display-Studio Valkieser als Handelsvertretung für Displays aus Holz, Karton, Kunststoff und Metall. Zu den Kunden der ersten Stunde gehörten Henkel und Renault, mit denen das Unternehmen bis heute zusammenarbeitet. Nachdem im Jahr 1990 der Umzug in das benachbarte Hürth erfolgte, gab es sechs Jahre später mit dem Einstieg von Manfred Lahr als selbständiger Kaufmann und Partner eine deutliche Änderung im Unternehmen: Es wurden die letzten Handelsvertreterverträge gekündigt und Display-Studio wandelte sich zu einem Hersteller von Displays.
In den folgenden Jahren erreichte das Unternehmen weitere wichtige Meilensteine: 1998
wurde erstmals ein Industriekaufmann im Unternehmen ausgebildet und 2002 erfolgte die Rückkehr nach Köln. Seitdem ist DisplayStudio in der Villa Belgique im Stadtteil Ossendorf ansässig. Bei der Umwandlung des Unternehmens in eine GmbH im Jahr 2009 wurde Manfred Lahr zum alleinigen Inhaber und Geschäftsführer. In dieser Zeit wurden die Kunden immer internationaler, sodass sich die Geschäfte auch auf die Niederlassungen der Kunden im europäischen Ausland erstreckten. Vielfältiges Portfolio
Mit einem Team von etwa acht Mitarbeitern produziert und entwickelt Display-Studio Displays aus allen Materialen, wobei auch Materialkombinationen zum Einsatz kommen. „Die Displays können aus Metall, Holz, Kunststoff

„Wir schauen uns die Marke, das Produkt und das Mitbewerberumfeld an und arbeiten eine passende Lösung aus, unabhängig vom Material.”
Manfred Lahr, Geschäftsführer Display-Studio Foto: Display-Studio

Pappaufsteller gehören zum Portfolio von Display Studio. Foto: Display-Studio

Bei Display-Studio kann der Kunde unter anderem Metall-Displays in Auftrag geben. Foto: Display-Studio
Treuer Kundenstamm

oder Karton sein, immer im Hinblick auf den Einsatzzweck, Einsatzzeitraum, Anspruch und die Frage nach dem Budget”, so Manfred Lahr, demzufolge die große Auswahl ein entscheidender Vorteil für den Kunden ist: „Geht der Kunde mit einer Display-Anfrage zu einem Metalldisplayer, bietet der ein Metalldisplay an. Der Kartonproduzent eine Wellpapp-Lösung. Wir schauen uns die Marke, das Produkt und das Mitbewerberumfeld an und arbeiten eine passende Lösung aus, unabhängig vom Material.” Durch die vielen unterschiedlichen Materialien eignen sich die POS-Lösungen von Display-Studio für viele unterschiedliche Einsatzzwecke. „Das kann eine Schaufensterdekoration, ein Boden- oder Palettendisplay sein, ein Thekendisplay oder auch eine komplette Verkaufsförderungsaktion, die für eine Produkteinführung benötigt wird”, berichtet Lahr. Bereits im Vorfeld können sich Kunden von Display-Studio ein genaues Bild darüber machen, wie das Endprodukt aussehen wird. „Neben der Displayentwicklung haben wir auch eine eigene Grafik, die Vorschläge visualisiert und Druckdaten überprüft”, so der Geschäftsführer weiter.
Die Qualität der Arbeit von Display-Studio überzeugte schon zwei Mal die Jury des Display Superstars: Im Jahr 2019 erhielt ein für Ankerkraut entwickeltes Holzdisplay einen Superstar in Gold, fünf Jahre später wurde ein HolzBodendisplay für Gerolsteiner ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Dass sowohl eine Entwicklung für einen traditionsreichen Markenartikler als auch für ein Startup erfolgten, repräsentiert die breite Vielfalt an Kunden, für die Display-Studio POS-Lösungen entwickelt. So berichtet Manfed Lahr, dass die meisten Kunden aus der Markenartikelindustrie kommen, man gleichzeitig aber auch sehr viele Startups im Portfolio habe, die man auf dem Weg vom Online- in den stationären Handel begleite. Wie der Geschäftsführer weiter berichtet, sind viele Markenartikler bereits seit deutlich mehr als zehn Jahren Kunde bei Display-Studio.
Als einen wesentlichen Grund für die langjährige Kundentreue sieht Lahr die individiuelle Beratung, die Display-Studio bietet. „Das schätzen die Kunden sehr und dass sie von uns nicht nur die Idee geliefert bekommen, sondern auch die komplette Produktionsabwicklung, Qualitätskontrolle, Konfektionierung und wenn gewünscht Einlagerung und Einzelversand an die Handelspartner.” Zudem sind bei Display-Studio die Wege für den Kunden kurz und einfach: „Für den ganzen Prozess gibt es dann immer nur einen Ansprechpartner”, so Lahr abschließend. <<
Dieses Holzdisplay für Gerolsteiner wurde 2024 mit einem display Superstar in Gold ausgezeichnet.
Foto: Display-Studio

zum Portfolio von Display-Studio gehören kreative Display-Ideen wie dieser Strandkorb für den Verlag Bastei-Lübbe. Foto: Display-Studio


Im modernen Büro- und Coworking-Komplex Brain Embassy in Warschau hat Comm-Tec einen Showroom eröffnet, der als ganzheitliches, vernetztes Technologiekonzept konzipiert wurde. Er bietet Integratoren, Partnern und Endkunden die Möglichkeit, moderne AV-, Collaboration- und Digital-Signage-Lösungen in einer realen Arbeitsumgebung zu erleben. Die Infrastruktur des Showrooms basiert auf einer flexiblen AV-over-IP- und Netzwerklösung von Wyrestorm und Netgear, die eine skalierbare Signalverteilung über den gesamten Showroom ermöglicht. Für Präsentation und Steuerung sorgen zentrale Lösungen von RTI, ergänzt durch Montage- und Trägersysteme von SMS Smart Media Solutions. In den Meeting- und Collaboration-Bereichen kommen Maxhub-Displays und interaktive Lösungen zum Einsatz, ideal für moderne MTR-Szenarien. Drahtlose Präsentation realisiert Barco, während KI-gestützte PTZ-Kameras von Lumens und professionelle Audiotechnik von Yamaha und Sennheiser für klare Bild- und Sprachqualität sorgen.
Mit Reinforce bringt Zagg eine neue Hybridglas-Displayschutzfolie auf den Markt. Damit erweitert das Unternehmen sein On-Demand-Sortiment um eine Lösung, die hohen Aufprall- und Kratzschutz mit einem Materialansatz aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff verbindet. So wird Reinforce direct aus Post-Consumer-PET gefertigt und über das On-Demand-System direkt am POS zugeschnitten und angebracht. Die für flache Displays ausgelegte Folie verfügt über eine glasähnliche, bruchsichere Oberfläche, ist kratzresistent und schmutzabweisend. Zugleich bleibt die volle Touch-Empfindlichkeit des Displays erhalten und die flexible Materialstruktur ist darauf ausgelegt, Aufprallenergie aufzunehmen und zu verteilen.
Reinforce kombiniert bruchsichere, glasähnliche Oberfläche mit Post-Consumer-PET und Zuschnitt direkt am POS. Foto: ZAGG



Die neue Signage 7000 Serie von PPDS überzeugt mit schlankem Design. Foto: PPDS
Mit der neuen Signage 7000 Serie erweitert PPDS im vierten Quartal dieses Jahres das Portfolio im Bereich Digital Signage. Die Lösung ist in verschiedenen Größen erhältlich, darunter 43, 50, 55 sowie 65 Zoll und ist auf Vielseitigkeit und Flexibilität ausgerichtet. Mit einer Tiefe von nur 30 Millimeter beim 65-Zoll-Modell und 28 mm bei anderen Modellen ist die Serie um 60 Prozent flacher als ihr nächstgelegenes Pendant, die Philips Signage 450Q. Die 43, 50- und 55-Zoll-Modelle sind 10 Prozent leichter als die 405Q-Modell, das 65-Zoll-Modell sogar 20 Prozent.


swissqprint hat am uS-Standort einen Neubau eröffnet. Foto: swissqprint
swissqprint
In West Dundee, westlich von Chicago, hat swissqprint den Neubau der US-Niederlassung feierlich eröffnet. Damit stärkt der Schweizer Großformatdrucker-Hersteller seine Präsenz in einem seiner wichtigsten Märkte und schafft Kapazitäten für weiteres Wachstum. So bietet der Neubau mit einer Fläche von rund 2.300 Quadratmetern mehr als doppelt so viel Platz wie der bisherige Standort. Das Herzstück bildet ein großzügiger Showroom, in dem Interessenten die aktuellen Drucksysteme praxisnah erleben können. Im neuen technischen Kompetenzzentrum finden Schulungen, Service- und Wartungsarbeiten statt und die erweiterten Lagerkapazitäten sollen auch künftig die zuverlässige Versorgung mit Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen sicherstellen. Mit den Eröffnungsfeierlichkeiten am 23. und 24. Juni feierte das Unternehmen zugleich das zehnjährige Bestehen der direkten Marktpräsenz in Nordamerika.
Um gemeinsam mit Kunden die Verpackungsentwicklung zu beschleunigen, hat Metsä Board am 2. Juli ein neues Verpackungsstudio in Mailand eröffnet. Im neuen Standort in der norditalienischen Metropole werden Design, Materialkompetenz und datenbasierte Erkenntnisse zusammengeführt, wodurch Kunden ermöglicht wird, effizientere und bessere Verpackungslösungen zu entwickeln, die auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Zudem ist das Studio auf eine neue Art der Zusammenarbeit ausgerichtet: Statt Verpackungen Schritt für Schritt nacheinander zu entwickeln, werden Design, Materialien und Leistung parallel betrachtet. Auf diese Weise lässt sich Materialeffizienz verbessern, ohne Leistungsanforderungen zu beeinträchtigen.
Metsä Board hat in Mailand ein neues Design-Studio eröffnet.
Foto: Metsä Board


Die neue E-Line-Technologie von Trotec vereinfacht das Laserschneiden.
Foto: Trotec
Mit E-Line bringt Trotec ein Lasersystem auf den Markt, das speziell darauf ausgelegt ist, das Konturschneiden von Druckmaterialien zu vereinfachen und Produktionsprozesse zu optimieren. So bietet die E-Line einen strukturierten, leicht zu handhabenden Einstieg in die professionelle Beschilderungsfertigung und ermöglicht es Unternehmen, das Laserschneiden mit minimalem Aufwand in bestehende Abläufe zu integrieren. Die als spezielle Lösung für Print-to-CutAnwendungen konzipierte E-Line ergänzt die Speedy-Serie von Trotec durch ihren Fokus auf einen vereinfachten, workflowbasierten Produktionsansatz und richtet sich an Schilderhersteller und Druckfachleute, denen anstelle von maximaler Produktionsflexibilität gleichbleibende Schneideergebnisse, eine effiziente Auftragsabwicklung und eine unkomplizierte Bedienung wichtig sind. Die Fokussierung auf Benutzerfreundlichkeit, zuverlässige Ergebnisse und nahtlose WorkflowIntegration ermöglicht den E-Line-Anwendern, die Produktion kontrolliert und planbar zu kalkulieren.

Auch im Out-of-Home-Bereich eröffnen die Canon-Technologien ganz neue Möglichkeiten. Foto: Canon
Die Technologien von Canon schaffen durch die Verbindung von Effizienz und Qualität neue Möglichkeiten für kreative Lösungen am POS. Angetrieben werden diese Entwicklungen zudem durch neue Technologien und das steigende Kundenbedürfnis nach Nachhaltigkeit.
Die Anforderungen an POS-Materialien haben sich deutlich verändert. Neben reiner Sichtbarkeit rücken zunehmend Erlebnis und Emotionen in den Fokus. Marken möchten Aufmerksamkeit erzeugen, sich differenzieren und Kaufentscheidungen positiv beeinflussen. Zugleich steigen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Produktionsgeschwindigkeit.
Technologische Innovationen im digitalen Großformatdruck leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag – insbesondere durch die intelligente Verbindung von Druck und Veredelung. Eine zentrale technologische Grundlage bildet die Canon UVgel-Technologie, die in der
Colorado M-Serie und der Colorado XL zum Einsatz kommt. Sie verbindet hohe Produktivität mit präziser Druckqualität und zuverlässiger Haftung auf unterschiedlichsten Substraten. Für Anwender schafft sie die Voraussetzungen für vielseitige Anwendungen, reproduzierbare Ergebnisse und effiziente Produktionsprozesse – eine wesentliche Grundlage für wettbewerbsfähige POS-Lösungen.
Parallel dazu verändern Automatisierung und Künstliche Intelligenz die Branche nachhaltig. Produktionsprozesse werden zunehmend datenbasiert gesteuert, Druckdaten automatisiert optimiert und personalisierte Inhalte wirt-
schaft lich realisierbar. Gleichzeitig erhöhen automatisierte Abläufe die Prozessstabilität, verkürzen Rüstzeiten und unterstützen Anwender dabei, den Auswirkungen des Fachkräftemangels zu begegnen.
Veredelung direkt im Druckprozess
Ein besonders dynamischer Trend ist die Integration von Veredelung direkt in den Druckprozess. Mit Canon FLXfinish+ lassen sich matte und glänzende Effekte innerhalb eines Druckdurchgangs realisieren. Canon FLXture erweitert diese Möglichkeiten um strukturierte Oberflächen im Rollendruck. In Kombination mit der Canon Arizona-Serie und der Software
Prismaelevate entstehen darüber hinaus reliefartige Effekte mit einer Höhe von bis zu vier Millimetern, die Druckprodukte haptisch erlebbar machen. Der entscheidende Vorteil: Veredelung wird ohne zusätzliche Prozessschritte in den Produktionsprozess integriert – effizient, reproduzierbar und wirtschaftlich.
Die Anforderungen variieren je nach Anwendung und Zielgruppe: Im Retail stehen aufmerksamkeitsstarke Farben, Kontraste und haptische Effekte im Vordergrund, die gezielt Kaufimpulse auslösen. Im Luxus- und Premiumsegment gewinnen hingegen feine Strukturen sowie dezente Matt-Gloss-Effekte an Bedeutung, die Marken emotional aufladen und Exklusivität vermitteln.
Grundsätzlich zeigt sich: Druck und Veredelung wachsen immer mehr zu einem integrierten Produktionsprozess zusammen. Dadurch lassen sich zusätzliche Verarbeitungsschritte reduzieren und gleichzeitig neue gestalterische Möglichkeiten erschließen.
Nachhaltigkeit als Innovationstreiber Im Druckbereich rücken Energie- und Materialeinsatz sowie die Kreislauffähigkeit der verwendeten Substrate zunehmend in den Fokus. Für die Branche ist dies nicht nur eine Herausforderung, sondern zugleich ein wichtiger Innovationstreiber. Hier setzen moderne Technologien wie die Canon UVgel-Technologie an: Ihre spezifischen Eigenschaften, zum Beispiel die Integration von Veredelungen wie die Kombination von matten und glänzenden sowie haptischen Motiven in einem Druckdurchlauf, bündeln die Prozessschritte und tragen dazu bei, den Material- und Prozessaufwand zu reduzieren. Entsprechend werden die Produktionsabläufe effizienter. Zusätzliche Bearbeitungs- und Veredelungsschritte entfallen und Ressourcen können gezielter eingesetzt werden. Entscheidend ist zudem, Veredelungseffekte so umzusetzen, dass sie mit geeigneten recyclingfähigen Substraten vereinbar sind und

Mit der Colorado-Serie lassen sich hochwertige Drucke für den Innenraum erstellen. Foto: Canon
die Auswirkungen des Druck- und Veredelungsprozesses auf deren Recyclingfähigkeit bereits bei der Gestaltung des Produktionsprozesses berücksichtigt werden können.
Möglichkeiten werden erweitert
Der Nutzen für Anwender liegt in der intelligenten Verbindung von Produktivität, Veredelung und Automatisierung. Mit der Colorado M-Serie, der Colorado XL und der ArizonaSerie lassen sich Produktionsprozesse effizient gestalten, hochwertige Veredelungen wirtschaftlich realisieren und neue Anwendungen erschließen. Das erweitert die Möglichkeiten, sich über Qualität, Geschwindigkeit und innovative POS-Anwendungen im Wettbewerb zu differenzieren und Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. <<


Mit Druckern aus der Arizona-Serie von Canon lassen sich Luxus-Stores ideal in Szene setzen. Foto: Canon Arizona- und Colorado-Serie ermöglichen die Produktion hochwertiger Verpackungen. Foto: Canon


Das Fogra Symposium UV-Druck ist seit beinahe drei Jahrzehnten ein fester Termin für die Druckbranche. Am 28. und 29. Oktober 2026 findet die renommierte Veranstaltung bereits zum 14. Mal statt und lädt UV-Profis wie auch Einsteigerinnen und Einsteiger zum fachlichen Austausch und zur Wissensvermittlung ein. Im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums stehen die vielfältigen Anwendungsbereiche des UV-Drucks. Besonders im Fokus: die Herausforderungen der Technologie und deren Auswirkungen auf die Umwelt. Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Einblicke und aktuelle Entwicklungen bei Verbrauchsmitteln. Ein besonderes Highlight ist die Keynote von Dr. Michael Has, Monopertus, zum Thema „Drucken in Zeiten des ökologischen Wandels“. Damit greift er das zentrale Umweltthema des Symposiums auf und beleuchtet die Rolle des UV-Drucks im Kontext nachhaltiger Entwicklungen.
Treffpunkt für die Branche: Im Mittelpunkt des Symposiums stehen die vielfältigen Anwendungsbereiche des UV-Drucks. Foto: Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologie
Ende Oktober sollte in Dubai erstmals die Euroshop Middle East stattfinden. Die Messe Düsseldorf und das Messe Düsseldorf Gulf Office haben nun beschlossen, die Premiere um ein Jahr zu verschieben, sodass erstmals vom 25. bis 27. Oktober 2027 der Ableger der Retail-Messe am Golf über die Bühne geht. Mit der Terminverschiebung sollen optimale Voraussetzungen für den erfolgreichen Start der neuen Retail-Plattform im Mittleren Osten geschaffen werden und die internationale EuroshopCommunity stabile und verlässliche Rahmenbedingungen bereitgestellt bekommen. Gründe für die Verschiebung wurden keine genannt, dürften aber mit der aktuellen Sicherheitslage in der Region zusammenhängen.
Die Premiere der Euroshop Middle East in Dubai wird um ein Jahr verschoben. Foto: Rastislav Sedlak SK - stock.adobe.com


In diesem Jahr startete die Fespa auf der Fira de Barcelona mit „Corrugated“ erfolgreich eine neue Fachmesse für Wellpappe. Die neue, parallel stattfindende Veranstaltung war Teil des Programms der Fespa 2026 und fand gemeinsam mit der Fespa Global Print Expo, der European Sign Expo, der Personalisation Experience, dem Wrap-Festival und der Textile statt. Bei der Sechs-in-Eins-Messe begrüßte man ein internationales Publikum aus den Bereichen Spezialdruck, Beschilderung, Verpackung, Personalisierung und Textil. Insgesamt waren auf der Veranstaltung rund 1.200 Besucher aus 40 Ländern zugegen. Mit der von der Fespa und Brunton Publications gemeinsam organisierten Veranstaltung soll kleinen und mittleren Wellpappverarbeitern eine maßgeschneiderte Plattform geboten werden, auf der sie sich mit den Technologien und Vorschriften auseinandersetzen können, die derzeit die Branche prägen.


In Berlin hat der zweite Rewe Green Farming Markt eröffnet. Das Besondere an dem Konzept: Auf der hölzernen Markthalle in der Malteserstraße befindet sich Deutschlands größte Dachfarm, in der nur wenige Meter über den Köpfen der Kunden jährlich bis zu 900.000 Salate wachsen. Davon profitieren an die 500 ReweMärkte der Region, die mit den Salaten beliefert werden. Das innovative Konzept verbindet urbanen Anbau mit nachhaltigem Bauen. Zum Einsatz kam Holz als zentrales Baumaterial, weil es CO2 speichert und nachwächst. Insgesamt wurden in dem Markt rund 1.800 Kubikmeter Holz verbaut. 72 sichtbare Holzsäulen und eine große Fensterfront prägen im Inneren den Charakter der Markthalle. Die sieben Meter hohen Decken sorgen für Weitläufigkeit. Neben über 20.000 Artikeln, regionalen Produkten und Frischetheken sorgen zahlreiche Services wie Hotbar, Sushibar und Abholservice für ein modernes Einkaufserlebnis.
Gruschwitz
Am 6. Juni hat am Terminal 2 des Münchner Flughafens ein neuer Fanshop des TSV 1860 München eröffnet. Auf 85 Quadratmetern hat Gruschwitz eine eigenständige Markenwelt geschaffen, die die Identität des Traditionsvereins in ein zeitgemäßes Shopkonzept übersetzt. Gestalterisch orientiert sich der Shop an den bestehenden Ladeneinheiten von 1860 München und interpretiert dies in einer modernen, sportlichen und erfrischenden Formensprache neu. Einen besonderen Blickfang bietet die blau gestaltete Decke in Kombination mit markanten weiß-blauen Streifen, die sich vom Boden über Teile der Wandfläche ziehen. Der offen gestaltete Verkaufsraum mit angegliederter Ladenfläche präsentiert sich hell, klar, strukturiert und hochwertig. Weißer Ladenbau kontrastiert bewusst mit den intensiv gestalteten Wand- und Deckenflächen und rückt die Fanartikel in den Mittelpunkt der Raumsinszenierung.


Mit dem neuen Standalone Store im Herzen der Frankfurter Innenstadt setzt Westwing einen weiteren Meilenstein in seiner Omnichannel-Strategie. Auf 300 Quadratmetern werden sorgfältig arrangierte Wohnwelten und eine kuratierte Auswahl aus dem Sortiment des Home-&-Living-Anbieters sowie ausgewählte Produkte von PremiumMarken präsentiert. Natürliche Materialien, Erdtöne mit Nuancen von Meeresblau, warmes Holz und weiche Stoffe schaffen eine Atmosphäre, die Kunden dazu einlädt zu verweilen und sich so für das eigene Zuhause inspirieren zu lassen. Der Omnichannel-Ansatz von Westwing wird dadurch unterstrichen, dass Kunden über im Store platzierte QRCodes direkt zum kompletten Online-Sortiment der Marke gelangen können. Die integrierte Kaufabwicklung ermöglicht es Kunden, in nur einem Vorgang Mitnahmeartikel und größere Bestellungen aufzugeben. Der hauseigene Design-Service unterstützt Kunden dabei, ihre individuellen Vorstellungen in ein stimmiges und ästhetisch anspruchsvolles Wohnkonzept zu verwandeln.

Hauser geht mit seiner neuen Kühlmöbellösung Remeta Connect Water in Serie und verbindet einmal mehr langjährige Erfahrung mit innovativen Ansätzen. Das Ergebnis ist ein System, das besonders wartungsfreundlich ist und sich flexibel an unterschiedliche Marktanforderungen anpassen lässt.
Seit
80 Jahren ist Hauser auf Lösungen im Bereich Kältetechnik spezialisiert. Was 1946 als kleiner Service- und Montagebetrieb in Linz begann, hat sich bis heute zu einem international agierenden Unternehmen mit rund 1.300 Mitarbeitenden entwickelt. Von der handwerklichen Fertigung erster Kühlmöbel über die Einführung patentierter Deckenkühlungen bis hin zur europaweiten Expansion: Das Unternehmen zeichnete sich stets durch Innovationsgeist und einem klaren Blick für die Bedürfnisse des Marktes aus.
Effektives Kühlmöbelsystem
Auf der diesjährigen Euroshop stellte Hauser Remeta Connect Water zum ersten Mal vor. Bei dem Kühlmöbelsystem wird das Kältemittel Propan eingesetzt, das nicht nur besonders
energieeffizient, sondern dank einer geringen Füllmenge von maximal 230 Gramm pro Kältekreis laut Hauser auch äußerst sicher ist. Die entstehende Abwärme wird über einen Wasserkreislauf zu dem Rückkühler geführt. Dieser und die Pumpstation können im Freien aufgestellt werden. Das spart Platz im Markt und ein separater Maschinenraum wird nicht benötigt.
Hinzu kommt, dass die gewonnene Wärme bei Bedarf mittels Wärmepumpe für die Beheizung der Verkaufsfläche genutzt werden kann. So wird Energie doppelt effizient eingesetzt, was sich positiv auf die Betriebskosten und die Umweltbilanz auswirkt. Für die Versorgung von Kühlräumen bietet Hauser passende Deckenaggregate an, die sich unkompliziert in bestehende Strukturen integrieren lassen.
Vorteile für Handel und Service
Die Entwicklung des Remeta Connect Water Systems ist laut der Kühlmöbelprofis klar auf die Anforderungen des modernen Handels zugeschnitten. Die Installation erfolgt über Soleleitungen, was im Vergleich zu klassischen Kältemittelleitungen eine deutlich größere Flexibilität bei der Positionierung im Markt bietet. Je nach Länge des Kühlregals kommen mehrere, voneinander unabhängige Kältekreise zum Einsatz. Das bedeutet, dass selbst bei Ausfall eines Kreises das Kühlmöbel weiterhin funktionsfähig bleibt.
Auch die Servicefreundlichkeit überzeugt: Die Möbelwanne ist frei von Technik und deshalb einfach zu reinigen. Auch das fugenlose Design unterstützt dies. Zudem ist sie aus Recycling-

Für die installation sind keine Kältemittelleitungen, sondern lediglich Soleleitungen nötig, was eine größere Flexibilität bei der Integration in den Markt bietet. Foto: Hauser
kunststoff gefertigt und somit nicht nur korrosionsfrei, sondern auch nachhaltig Die einzelnen Komponenten lassen sich werkzeuglos entnehmen und der Verdampfer in der Rückwand sorgt dafür, dass der Bodenbereich sauber bleibt. Die erprobte Ventilatorpositionierung minimiert Verschmutzungen.
Technik, die überzeugt
Remeta Connect Water vereint modernes Design mit Funktionalität. Die Vielzahl an Dekorvarianten, flexibel platzierbare Etagen und transparente Vorrutschsicherungen erlauben eine individuelle und verkaufsfördernde Gestaltung

Remeta Connect Water ist in verschiedenen Dekorvarianten erhältlich. Die Etagen können flexibel angeordnet werden, und transparente Vorrutschsicherungen ermöglichen eine individuelle sowie verkaufsfördernde Gestaltung der Marktfläche. Foto: Hauser

der Marktfläche. Vormontierte Etagen, die einfache Stoßmontage und eine durchdacht konzipierte Verrohrung machen das System zur idealen Lösung für Nachrüstungen. Eine Integration in bestehende Marktstrukturen gelingt laut Unternehmen wartungsfreundlich und zeitsparend, sogar während des laufenden Betriebs. Als besonderes Highlight benennt Hauser den Ecomotion Triple-Luftschleier, der für stabile Temperaturen sorgt und so die Frische der



Waren jederzeit sicherstellt. Im Vergleich zum Vorgängermodell Regius Connect Water lassen sich damit bis zu 14 Prozent Energie einsparen. Den Serientstart der Remeta-Conncet-WaterBaureihe beschreibt Hauser als einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Als Komplettanbieter für individuelle Frische-Lösungen im Lebensmitteleinzelhandel, Gewerbe und in der Industrie setzt das Unternehmen auf Werte wie Innovationskraft, Verlässlichkeit und auf die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Somit möchte Hauser auch weiterhin ein starker Partner für seine Kunden bleiben. <<
Marketing- und Sales-Karrieren beginnen im Studium und als Trainee. Shopper Marketing wird meist „on the job“ gelernt.
Die LIGHTHAUSE Shopper Marketing Academy bringt Systematik in eine Disziplin, für die es bislang kaum strukturierte Ausbildungsund Entwicklungswege gibt. Über 50 Stunden Masterclasses, praxiserprobte Modelle, Checklisten und Werkzeuge helfen dabei, fundierter zu argumentieren, bessere Entscheidungen zu treffen und Marken im Handel erfolgreicher zu machen.
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Jahre Arno Group
Wer im stationären Handel erfolgreich sein will, muss überzeugen. Die Arno Group gestaltet seit nunmehr 90 Jahren Verkaufsflächen, die Shopper überzeugen – ein Blick hinter die Kulissen eines traditionsreichen Familienunternehmens.
1936 machte sich Hermann Arnholdt in Stuttgart selbstständig. Als Dekorateur, Fotograf und Zeichner entwickelte er gemeinsam mit seiner Verlobten Elfriede in der eigenen Wohnung Schaufensterreklame für den Einzelhandel, die fertigen Entwürfe lieferte er persönlich mit der Straßenbahn aus. Was banal klingt, war es nicht: Arnholdt dachte in Formen, Materialien und visuellem Zusammenspiel, das den Blick des Betrachters nicht dem Zufall überließ, sondern lenkte. Ein Geschäftsmodell, das es in
dieser Konsequenz damals so noch nicht gab. Neunzig Jahre später führt die dritte Generation das Unternehmen: Alien Wolter, Sophie Keim und Tim Arnholdt lenken nun die Geschicke der Arno Group, die sich einen Namen gemacht und als globaler Partner für Displays, Shop-in-Shop-Systeme und Ladenbau positioniert hat. Was diese Disziplinen verbindet, ist eine Verschiebung, die Arno seit Jahren strategisch begleitet: Der Point of Sale wird zum Point of Experience. Die Grundüberzeugung

Bis 1936 reichen die Wurzeln der Arno Group zurück. In 90 Jahren hat das Familienunternehmen den Wandel der Branche nicht nur miterlebt, sondern mitgestaltet und für sich genutzt.
Foto: Arno Group

„Wir, die dritte Generation, setzen den Mut unserer Großeltern und Eltern fort und setzen die Standards für den stationären Handel der Zukunft“
Tim Arnholdt, Managing Partner Arno Group. Foto: Arno Group

„Wir realisieren gemeinsam mit unseren Kunden individuelle Retaillösungen, die den Endkonsumenten begeistern und ihn zum Kauf animieren.“
Alien Wolter, Managing Partner Arno Group Foto: Arno Group
Gegründet in Stuttgart, verfügt Arno als internationale Gruppe, mittlerweile über fünf Standorte in Deutschland, Großbritannien, der Türkei, China und einer strategischen Allianz in den USA.
Foto: Arno Group


der Geschäftsführer ist dabei dieselbe geblieben: Eine Fläche muss mehr sein als das Möbel, das die Ware trägt. Hinzugekommen ist die Infrastruktur, um dies umzusetzen. „Wir, die dritte Generation, setzen den Mut unserer Großeltern und Eltern fort und setzen die Standards für den stationären Handel der Zukunft“, unterstreicht Tim Arnholdt, Managing Partner Arno Group.
Aus Wolfschlugen in die ganze Welt
Zum Kundenstamm gehören langjährige Kunden, die teilweise seit über fünfzig Jahren mit Arno zusammenarbeiten - eine Zahl, die für sich spricht. Sie zeigt, dass Qualität bei Arno keine Einmalerfahrung ist, sondern eine Basis für erfolgreiche Partnerschaften, die über Jahrzehnte tragen. Das Kundenportfolio aus namhaften Marken spannt heute einen weiten Bogen: von Kosmetik über Automobil bis zu Drogeriemärkten, vom Massenmarkt bis zur Luxusparfümerie, vom deutschen Mittelstand bis zum globalen Konzern.
Passgenaue Retaillösungen
Der stationäre Handel hat in den vergangenen Jahren gelernt, dass er mit dem Onlinehandel bezüglich des Preises nicht konkurrieren kann. Was bleibt, ist die Fläche: das Haptische, das Licht, die Materialität, das Erlebnis. Wer das zusammenbringt, davon sind die drei Geschäftsführer überzeugt, gewinnt Verweildauer, Frequenz und Umsatz. Wer es nicht tue, betreibe teuren Lagerraum. „Wir realisieren gemein-

Ein Rollout über hunderte von Standorten braucht Planungssicherheit. Unser Helix-Prozess und unser hervorragendes Expertenteam sichern die geforderte Umsetzungsgeschwindigkeit und -qualität.“
Sophie Keim, Sales & Development Director und Co-Owner Arno Group Foto: Arno Group
sam mit unseren Kunden individuelle RetailLösungen, die den Endkonsumenten begeistern und ihn zum Kauf animieren“, bestätigt Alien Wolter, Managing Partner Arno Group.
Projektsicherheit mit Arno
„Hunderte von Standorten, lokale Bauvorschriften, enge Zeitfenster im laufenden Betrieb: Internationale Rollouts sind der Stresstest der Branche, und an ihnen zeigt sich, wer wirklich liefert“, berichtet Sophie Keim, Sales
& Development Director und Co-Owner Arno Group. Das Unternehmen steuert diese Projekte zentral, mit eigener Endmontage und einer Logistik, die auf Termintreue ausgelegt ist. Die Zahl, die dabei am stärksten für sich spricht, ist die geringe Reklamationsquote. „Eine Reklamationsquote von 0,0007 Prozent ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von präziser Konstruktion, Prozessdisziplin und der Bereitschaft, Fehler bereits in der Fertigung zu eliminieren, bevor sie überhaupt im Handel auftreten können“, so Alien Wolter. Und Sophie Keim unterstreicht: „Ein Rollout über hunderte von Standorten braucht Planungssicherheit. Unser HelixProzess und unser hervorragendes Expertenteam sichern die geforderte Umsetzungsgeschwindigkeit und -qualität.“
Nachhaltigkeit im Fokus
Auch das Thema Nachhaltigkeit ist ausschlaggebend für die Firmenpolitik des Ladenbauers. Mit der Auszeichnung EcoVadis Gold befindet sich Arno laut eigenen Angaben unter den Top drei Prozent der Branche. Beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis wurde das Unternehmen bereits zwei Mal ausgezeichnet. „Lieferketten, CO2-Bilanzen, Materialherkunft und Kreislauffähigkeit – für internationale Auftraggeber ist das längst keine angenehme Zusatzinformation mehr, sondern mittlerweile Voraussetzung“, betont Tim Arnholdt.
Die Zukunft im Visier
Zehn Jahre trennen Arno vom hundertsten Geburtstag. Die Aufgabe der Ladenbauprofis ist im Kern die gleiche wie 1936: Handelsflächen schaffen, die sich für Marken rechnen, für den Handel funktionieren und für die nächste Konsumentengeneration attraktiv bleiben. Die Zeichen stehen auf Wachstum – und die Weichen für die nächsten Jahrzehnte sind bereits gestellt. <<

Auf seiner diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlung in Travemünde hat der Vorstand des Fachverbandes Faltschachtel-Industrie (FFI) Matthias Bauer zum neuen Sprecher gewählt. Er löst dabei Andreas Helbig ab. Der Geschäftsführer der SEDA Germany GmbH hatte das Amt mit einer kurzen Unterbrechnung sieben Jahre inne. Bauer ist seit 2013 geschäftsführender Gesellschafter der Druckerei Bauer GmbH aus Pfedelbach bei Heilbronn, die unter dem Markenauftritt „db bauer packaging“ zu den führenden Anbietern anspruchsvoller Verpackungslösungen gehört. Er führt das Unternehmen in bereits dritter Generation.


Moritz Ritter und Tim Hoppe haben den Vorsitz der Geschäftsführung der Alfred Ritter GmbH & Co. KG übernommen. Damit liegt die Verantwortung für das operative Geschäft des Schokoladenherstellers aus Waldenbuch wieder bei Mitgliedern der Inhaberfamilie. Ritter und Hoppe haben den bisherigen CEO Andreas Ronken abgelöst, der das Unternehmen nach mehr als 20 Jahren verlassen wird. Ronken kam im Jahr 2005 als Geschäftsführer Produktion in das Unternehmen und löste im Jahr 2015 Alfred T. Ritter als CEO ab.

Jonas Glöckler
Jonas Glöckler ist der neue Country General Manager DACH bei Chep. In dieser Funktion verantwortet er das Wachstum und die Entwicklung nachhaltiger Lieferketten in der DACH-Region. Mit über 14 Jahren Erfahrung in leitenden Vertriebsfunktionen, unter anderem bei Danone Waters, Andros und zuletzt als Country Manager bei Reckitt, bringt Glöckler umfassende Expertise im Marken- und Handelsmarkensegment mit. Im Fokus seiner neuen Aufgabe steht die Unterstützung von Unter nehmen bei der effizienten und nachhaltigen Gestaltung ihrer Logistik, insbesondere durch das Chep-Modell der Kreislaufwirtschaft.
ECKES-GRAN i N i
Seit diesem Monat ist Paul Ramser neuer Marketing Director und Mitglied der Geschäftsleitung von Eckes-Granini Deutschland. Er ist in dieser Funktion für die strategische Weiterentwicklung des Markenportfolios rund um hohes C, granini und die Sirupmarke YO verantwortlich. Dabei wird er insbesondere die Weiterentwicklung der Markenstrategie sowie die Verzahnung von Markenführung, digitaler Vermarktung und Vertrieb vorantreiben. Ziel ist es, die Innovationskraft des Unternehmens und die Marktposition von hohes C und granini nachhaltig auszubauen.

Die Kneipp Gruppe hat zwei Schlüsselpositionen neu besetzt: Nina Werner übernimmt als Chief Commercial Officer (CCO) die globale Vertriebsverantwortung, während Peter Eble zum Commercial Director Germany ernannt wurde. Werner bringt umfangreiche internationale Erfahrung aus der Beauty- und Healthcare-Branche mit. Bei Kneipp wird sie die globale Vertriebsorganisation leiten und die Internationalisierung der Marke weiter vorantreiben. In Deutschland übernimmt Peter Eble als Commercial Director Germany die Verantwortung für die Markt- und Kundenstrategie. Eble ist seit über 19 Jahren bei Kneipp tätig. Mit seiner Ernennung setzt Kneipp auf Kontinuität und gewachsene Kundenbeziehungen.

Paul Yokoyama ist neuer Präsident von Sharp Europe und dabei das Wachstum und die Weiterentwicklung des japanischen Elektronikkonzerns in Europa verantworten. Ein Fokus seiner Tätigkeit wird der Bereich „Document Solutions“ sein. Zugleich wird er den neuen Geschäftsbereich „Sharp DX“ mit seinen Unified IT Services ausbauen sowie das breite Display-Angebot von Sharp vollständig in das Gesamtportfolio integrieren. Yokoyama tritt dabei die Nachfolge von Joe Tomota an, der als Global Head die Verantwortung für den Geschäftsbereich „Smart Business Solutions“ übernimmt.
GLÜCK


Seit dem 1. Juni 2026 steht Christian Ortlepp an der Spitze der Glück Manufaktur in Hamburg. Er folgt auf Torsten Teufert, der das Geschäft der Konfitürenmarke Glück seit der Übernahme durch die spanische Helios Gruppe im September 2025 interimistisch leitete. Ortlepp bringt umfassende Branchenerfahrung mit: Über sieben Jahre verantwortete er als Geschäftsführer der Block House Fleischerei die Bereiche Marketing, Vertrieb und Einkauf. Zuvor war er fast elf Jahre bei Chiquita tätig, zuletzt als Sales and Market Director Germany & Austria.

M-C u BE

Markus Deserno
Markus Deserno tritt bei dem europäischen Digital-Signage-Integrationsunternehmen M-Cube die Nachfolge von Marcus Taubert an, der zuvor als Business Director für die DACH-Region tätig war und das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. In seiner neuen Position verantwortet Deserno den Ausbau der Präsenz des Unternehmens in den deutschsprachigen Märkten sowie die Weiterentwicklung des End-to-End-Angebots für Einzelhandelskunden. Dabei wird Deserno eng mit Markus Korn, Regional Leader DACH bei M-Cube, und dem bestehenden Team zusammenarbeiten. Deserno verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Digital Signage und Retail-Technologie.

Ingo Besemer
Andreas Birmoser ist neuer Präsident von Pro Carton. Dabei folgt er auf Michele Bianchi, der die vergangenen vier Jahre an der Spitze des Verbandes der Karton- und Faltschachtelhersteller stand. Gemeinsam mit dem Pro-CartonVorstand wird Birmoser in seiner Rolle als Präsident daran arbeiten, die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken. So wird sich Pro Carton weiterhin für Verpackungen auf Zellulosebasis einsetzen und dafür sorgen, dass der Verband auch künftig eine vertrauenswürdige Stimme bei der Gestaltung wissenschafts- und faktenbasierter politischer Maßnahmen bleibt, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit fördern.

Der Convenience-Spezialist organic veggie food, bekannt unter der Marke Soto, hat sein Vertriebsteam erweitert: Seit 1. April 2026 verantwortet Ingo Besemer als Vertriebsleiter Handel den Ausbau des Exportgeschäfts sowie die Betreuung und Entwicklung der Großhandelskunden im DACH-Raum. Besemer bringt umfassende Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Exportleiter bei der Privatmolkerei Bauer mit und soll Soto beim Erreichen der strategischen Wachstumsziele unterstützen. „Mit Ingo Besemer gewinnen wir einen erfahrenen Vertriebsexperten, der wichtige Impulse für unser weiteres Wachstum setzen wird“, sagt Lennard Schramm, Leitung Geschäftsführung. „Neben unseren deutschen Handelspartnern sehen wir auch im Export großes Ausbaupotenzial.“ Soto produziert seit 1988 vegane und vegetarische Convenience-Spezialitäten aus 100 Prozent natürlichen Bio-Zutaten.

Andres Clarke Winkler ist neuer Business Unit Director für Deutschland bei Bacardi. In dieser Position wird er die geschäftlichen Aktivitäten des Familienunternehmens in Deutschland verantworten und sowohl für das On- und Off-Trade-Geschäft als auch das Wachstum der Marken des Unternehmens verantwortlich sein. Winkler ist bereits seit sechs Jahren bei Bacardi in leitender Position tätig und war zuletzt vier Jahre lang als CFO für Lateinamerika und die Karibik tätig.

Rafael Oliveira soll der neue CEO und Vorstandsvorsitzende von Heineken werden, dies gab der Aufsichtsrat der niederländischen Brauerei bekannt. Die Ernennung, vorgesehen für eine Amtszeit von vier Jahren ab dem 1. Oktober 2026, soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 5. August 2026 bestätigt werden. Oliveira folgt auf Dolf van den Brink, der Ende Mai den Vorstandsvorsitz abgegeben hat. Bis Oktober wird das Executive Team das Unternehmen weiterhin führen und die Umsetzung der Unternehmensprioritäten sicherstellen. Oliveira wechselt von JDE Peet’s, einem der weltweit führenden Kaffee- und Teeunternehmen, zu Heineken. Dort war er seit 2024 CEO und wurde nach der Übernahme durch Keurig Dr Pepper mit der Leitung des geplanten Global Coffee Co. betraut. Oliveira gilt als international renommierter Führungsexperte mit über 20 Jahren Erfahrung in der Konsumgüterbranche. Bei JDE Peet’s schärfte er die Strategie, forcierte profitables Wachstum und steigerte den Unternehmenswert signifikant. Zuvor war er zehn Jahre bei Kraft Heinz, zuletzt als President International Markets.
u N i LEVER DE u TSCHLAND
Ende Mai hat Stefan Pfeifer nach acht Jahren Unilever Deutschland verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Seine Position als Managing Director wurde von zwei Managerinnen übernommen: Céline Levointurier ist seit 1. Juni als General Manager für das Food Geschäft zuständig, Alexandra Büßer für die Landesgesellschaft von Unilever Deutschland. Daneben ist Büßer weiterhin als Personaldirektorin für das lokale Geschäft verantwortlich. Die Juristin und Organisationsentwicklerin ist bereits seit 2003 im Unternehmen tätig und startete als Management-Trainee. Während ihrer Zeit bei Unilever hat sie an zahlreichen Transformationsprozessen mitgewirkt.



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Tel.: +49 (0)89 238873-0 thomas.gottschall@eidex.de www.werbewiesn.de
17. - 18.
zLV Verpackungssymposium
Treffpunkt für alle Partner der Wertschöpfungskette industriell hergestellter und verpackter Lebensmittel
D – Kempten
Kontakt:
ZLV – Zentrum für Lebensmittel- und Verpackungstechnologie e.V.
Tel: +49 (0) 831 570537 - 80 info@zlv.de www.zlv.de
23.
S14 Solutions Day
Veranstaltung für die Pro AV-Technik-Branche D – Stuttgart
Kontakt:
COMM-TEC GmbH
Tel.: +49 (0)7161 3000-0 Info@comm-tec.de www.comm-tec.de
23. - 24. dmexco
Internationale Kongressmesse für digitales
Marketing D – Köln
Kontakt:
Koelnmesse GmbH
Tel.: +49 (0)221 8212020 info@dmexco.de dmexco.com
28.- 30
Luxe Pack
Fachmesse für Verpackungen von Luxusgütern MCO – Monaco
Kontakt:
InfoPro Digital
Tel: +33 (0)1 46 993133 corporate@infopro-digital.com www.luxepackmonaco.com
29. - 30.
EHi Connect
Vorträge aus der Praxis von Händlern & Brands, Workshops und Networking-Möglichkeiten rund um das Thema E-Commerce D – Düsseldorf
Kontakt: EHI Retail Institute GmbH Für Information und Anmeldung
Julia Görgens
Tel.: +49 (0)221 57993-28 rahmanan@ehi.org www.ehi-connect.com
OKTOBER
27.
display Superstar Award 2026 & display Summit
Am 27. Oktober 2026 lädt der display Verlag in die Rheingoldhalle Mainz ein. Der renommierte Branchenwettbewerb vereint die Ausstellung der Exponate, die feierliche Preisverleihung und den display Summit mit einem kompakten Kongressprogramm. Ein Tag voller Inspiration, Innovation und Networking für die Display- und POS-Branche
Kontakt:
display Verlags GmbH
Tel.: +49 (0)4531 89786-0
Mail: benvenuti@display.de
Mail: info@display.de www.display.de/superstar_hauptseite www.display.de
KOMMUNIKATION
POINT OF SALE
VERKAUFSFÖRDERUNG
Ein Magazin der Edit Line Verlagsgruppe Mainz · www.edit-line.de
Verlag und Redaktion
display Verlags GmbH
Dekan-Laist-Straße 17 · 55129 Mainz
Tel. +49 6131 95836-0 · Fax +49 6131 95836-6 info@display.de www.display.de · www.display-superstar.com
Vertrieb
Hindenburgstraße 14b · 23843 Bad Oldesloe
Tel. +49 4531 89786-0 · Fax: +49 4531 89786-22
Druck
Bonifatius GmbH × Druck-Buch-Verlag Karl-Schurz-Straße 26 · 33100 Paderborn



Herausgeber
Manfred Schlösser
Tel. +49 6131 95836-70 schloesser@display.de
Herausgeber
Stefan Dreizehnter
Tel. +49 6131 95836-50 dreizehnter@display.de
Geschäftsführender Chefredakteur
Simon Dietzen · Mainz Tel. +49 6131 95836-31 dietzen@display.de




Redakteurin
Regine Scheid · Mainz
Tel. +49 6131 95836-33 scheid@display.de
Redakteur
Armin Huber · Mainz Tel. + 49 6131 95836-30 huber@display.de
Werkstudentin Redaktion
Hanna Guillium · Mainz Tel. + 49 6131 95836-38 guillium@display.de
Freie Redakteurin
Dagmar Brandt · Bad Oldesloe Tel. +49 4531 89786-14
Mobil +49 1736060558 brandt@display.de
Gestaltung/Layout
Edit Line GmbH, Mainz, im Auftrag der display Verlags GmbH, Mainz, Stephan Weiß (verantw.), Andrea Adler, Alice Hubert, Hannah Schreck



Fotos
Direktor Vertrieb /Mitgesellschafter
Thomas Bohnhof · Bad Oldesloe
Tel. +49 4531 89786-11
Mobil +49 1743157940 bohnhof@display.de
Sales Managerin
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Tel. +49 4531 89786-13
Mobil +49 1713331192 dzyk@display.de
Office Management/Leserservice
Sabrina Benvenuti Rosenbach · Bad Oldesloe Tel. +49 4531 89786-15 benvenuti@display.de
Titelmotiv und redaktionelle Beiträge teilweise unter Verwendung von Fotos von Adobe Stock.
Bezugspreis 59 Euro im Jahr zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer (7 Prozent). Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste 2026 (Nummer 32) gültig.
iSSN-Nummer: 0946-2430
Erscheinungsweise
display erscheint alle zwei Monate jeweils zum Monatsanfang. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Ersatzansprüche können nicht anerkannt werden. Alle Rechte vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen übernimmt der Verlag keine Haftung. Bestellungen und Anschriftenänderungen bitte an den Leserservice (Büro Bad Oldesloe).
Themen Ausgabe Oktober/November 2026
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2026

Anzeigenschluss: 11.September
Druckunterlagenschluss: 16.September
Kreative Aktionen am POS gewinnen weiter an Bedeutung. Wie können Gewinnspiele und Cashback-Promotions gezielt zur Neukundengewinnung eingesetzt werden? Experten zeigen, wie Unternehmen mit innovativen Mechaniken und attraktiven Incentives die Aufmerksamkeit am POS steigern und Kunden nachhaltig binden.
Der display Superstar Award ist ein Event voller Innovation, Inspiration und Exzellenz am POS. Am 27. Oktober 2026 verwandeln Showroom, Summit und Award die Rheingoldhalle und den Landtag Mainz in eine Bühne für die besten Ideen und wegweisende Lösungen der Branche. Alle Infos gibt es in Ausgabe 5 von display!


Der Markt für Heimtierbedarf boomt – doch wie präsentieren sich die Anbieter am POS? Im POS Check der nächsten Ausgabe schaut display, wie Tierbedarfsmärkte und Fachhändler mit ansprechender Warenpräsentation, zielgruppengerechten Sortimenten und innovativen Konzepten überzeugen. Entdecken Sie Erfolgsfaktoren und Best Practices aus der Branche.







Mit den flexiblen Displaysystemen von DS Smith setzen Sie Ihre Marke wirkungsvoll in Szene und profitieren zugleich von geringerer Komplexität, optimierten Prozessen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten am Point of Sale.
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