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Sanieren für die Zukunft Komfort und Wertsteigerung mit Energieeffizienz

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Schöner Wohnen im Altbau Stromsparen leicht gemacht Sanieren oder Wegreißen? Selbst Solarstrom produzieren Zum Sanieren motivieren Auf dem Weg in die Energieautonomie Die richtige Heizungswahl Förderung zur Wertsteigerung


Sanieren für die Zukunft

JournaL

Sanieren für die Zukunft

JournaL

„Beim Bauen und Sanieren wird in den meisten Fällen der eigene Lebensmittelpunkt, der Ort an dem wir wohnen und leben, gestaltet. Umso wichtiger ist es, mit dem nötigen Weitblick an ein Bau- oder Sanierungsvorhaben heranzugehen. Dabei steht das Land als verlässlicher Partner zur Seite. Mit dem Sanierungsschwerpunkt wurde erfolgreich der Anreiz erhöht, zur Verfügung stehende Energieeinsparpotenziale noch stärker zu nützen. Allein in den letzten drei Jahren hat das Land für Sanierungen Fördergelder von knapp 250 Millionen Euro zugesichert. Die beachtliche Summe verdeutlicht das große Engagement, mit dem Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu leistbaren Bedingungen ermöglicht wird.“ Mag. Markus Wallner, Landeshauptmann

Mag. Karlheinz rüdisser, Landesstatthalter

„Um das gemeinsame Ziel der Energieautonomie für Vorarlberg bis 2050 zu erreichen, ist es nötig, in allen dafür maßgeblichen Bereichen die Anstrengungen zu verstärken. Dazu zählt auch der Bereich Wohnen. Jedes Bau- bzw. Sanierungsprojekt, in dem ein sorgsamer und effizienter Umgang mit Energie gewährleistet ist, bringt das Land dem ehrgeizigen Ziel einen wichtigen Schritt näher. Mit der Wohnbauförderung werden bedeutende Impulse gesetzt. Ich freue mich und bin dankbar, dass die Bürgerinnen und Bürger den eingeschlagenen Weg der ,Energiezukunft Vorarlberg‘ engagiert mitgehen und sich aktiv zur Nutzung von erneuerbaren Energieträgern und zum Energiespargedanken bekennen.“ Ing. Erich Schwärzler, umweltlandesrat

„Auf dem Weg zur Stabilisierung und Reduzierung des Energieverbrauchs ist der Gebäudesektor einer der wichtigsten Bereiche für Maßnahmen. Die thermische Sanierung schafft eine Win-win-win-Situation für Umwelt, Wirtschaft und Hausbesitzer, die durch mehr Lebensqualität und geringere Heizkosten profitieren. Wenn es um die kompetente und nachhaltige Umsetzung energieeffizienter bzw. energiesparender Maßnahmen geht, sind unsere Vorarlberger Handwerksbetriebe die idealen Partner. Durch diese Investitionen mit einer hohen regionalen Wertschöpfung profitiert unser ganzes Land. Die Förderungen bewirken Investitionen von weit über 500 Millionen Euro und sind damit ein wichtiger Impulsgeber für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.“ Manfred rein, Wirtschaftskammerpräsident

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Alte Bausubstanz wird schonend und energieeffizient saniert.

Wohnkomfort mit Charakter für die ganze Familie.

Schöner Wohnen in alten Gemäuern

InHaLT

Hand in Hand: Wohnqualität und unabhängigkeit von Energiepreisen

Förderung zur Wertsteigerung

Die gute Sanierung von Gebäuden verbindet fast ideal mehrere nutzen. Behagliches und kostengünstiges Wohnen, Modernisierung des Gebäudes, eine sichere anlage für Ihr Geld, die Erreichung der Energieautonomie und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Für die Bewohner steht im Vordergrund, dass ein Wohnraum geschaffen wird, in dem man sich wohlfühlt und die Wohnbedürfnisse bestmöglich erfüllt. Aufgabe der Planer und Techniker ist es, Lösungen dafür anzubieten, die gleichzeitig für einen geringen Energieverbrauch und eine ansprechende architektonische Qualität sorgen.

Energiepreisunabhängig Ein systematisch verbesserter Gebäudebestand ermöglicht den gesamten Raumwärmebedarf in Vorarlberg mit erneuerbaren Energieträgern zu decken und unabhängig von Energieimporten warme Räume zu sichern. Die Preise fossiler Energieträger sind bereits stark gestiegen. Bei alten Gebäuden mit hohen

Energieverbräuchen kann eine weitere Preissteigerung schnell einmal einen Monatslohn ausmachen. Da ist es besser, das Geld vorausschauend in die Verbesserung der eigenen vier Wände zu investieren. Dabei darf man aber die Bauherrn nicht alleine lassen. Für solche Zielsetzungen ist es wichtig, diese breit zu unterstützen. Von der Politik, in dem sie mit Förderungen für günstige Rahmenbedingungen sorgt (was in Vorarlberg besonders attraktiv gelöst ist), von der Bauwirtschaft, indem sie für die nötigen

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„Die Ökologisierung, die im Neubaubereich schon weit vorangeschritten ist, greift nun auch bei der Wohnhaussanierung. Die vom Land ausgerufene Sanierungsoffensive hat daran ebenso Anteil wie das stark gestiegene Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für die enormen Vorteile, die damit verbunden sind. Wer umweltbewusst saniert, senkt den Energieverbrauch. Das schont die Geldbörse und die Umwelt. Gleichzeitig erhöht sich der Wohnkomfort, was sich wiederum positiv auf das persönliche Wohlbefinden und die Lebensqualität auswirkt. Nicht vergessen werden dürfen die Impulse für die heimische Wirtschaft. Die Landes-Wohnbauförderung bewirkt indirekt Investitionen von mehr als 700 Millionen Euro pro Jahr.“

Gute Sanierungen erhöhen die Wohnqualität und senken den Energieverbrauch. Dr. Adi Gross Leiter Energie und Klimaschutz Land Vorarlberg

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Ressourcen sorgt, von den Banken, indem sie generationenübergreifende Finanzierungsmodelle anbieten, von der Wohnungswirtschaft, indem sie Sanierungsprojekte aktiv vorantreibt und Eigentümergemeinschaften unterstützt und natürlich

von den Wohnungs- und Hauseigentümern selbst, indem sie sich mit möglichen Verbesserungsmaßnahmen aktiv auseinandersetzen.

Das Beste ist erwünscht Ein Gebäude saniert man nicht alle Tage. Jede Maßnahme definiert einen Zustand über Jahrzehnte. Damit ein Gebäude auch in zehn oder zwanzig Jahren noch wertvoll ist, sollte möglichst der heutige Stand der Technik realisiert werden. Bevor „halbe“ Lösungen realisiert werden, sollte man in mehreren gut aufeinander abgestimmten Abschnitten sanieren. Der Energieverbrauch lässt sich bei Gesamtsanierungen – die auch in Stufen realisiert werden können – um bis zu 90 Prozent reduzieren. Das geht nicht immer, sei es aus technischen oder auch aus Kostengründen. Wichtig ist aber in der Planungsphase die technischen Möglichkeiten auszuloten und auf dieser Basis zu entscheiden, was schlussendlich wirklich realisiert werden soll. Beispiele zeigen: Trotz Herausforderung lohnt sich der Einsatz!

Die Wohnbauförderung forciert die Energieautonomie Vorarlbergs. Seite 6 und 7

Motivieren zum Sanieren Der richtige Weg zum energieeffizienten Haus ist umfassend. Seite 12 und 13

Sanieren oder Wegreißen? Gerüchte und Tatsachen über die Sanierung von Altbausubstanz. Seite 20 und 21

IMPrESSuM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Vorarlberger Graphische Anstalt Eugen Russ & Co., Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach • Herausgeber: Energieinstitut Vorarlberg, Stadtstraße 33/CCD, 6850 Dornbirn • Projektleitung: DI Josef Burtscher • Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera, wortwerk • Texte/Fotos: Energieinstitut, Andrea Fritz-Pinggera, VKW, Land Vorarlberg, Wirtschaftskammer, Vincent Baur, Georg Bechter • Anzeigenberatung: Vorarlberger Medienhaus, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, 05572 501-0, Fax 05572 501-245 • Erscheinungsdatum: 17. März 2012

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Sanieren für die Zukunft

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Finanzielles Polster für Reparaturen Haus- oder Wohnungseigentümer müssen damit rechnen, dass früher oder später Reparaturen anfallen. Diese sollten rechtzeitig durchgeführt werden, um den Wert einer Immobilie zu bewahren und die Lebensqualität für die Bewohner zu erhalten.

lich möglich. Der fixe Zinssatz setzt sich aus einer Basisverzinsung und einer Sparprämie zusammen. Beispiel: Wer 10 Jahre lang monatlich 100 Euro mit einer Verzinsung von 3% p. a. anspart, kommt auf eine Rücklage von 13.980,20 Euro (Nettorendite inkl. Berücksichtigung der KESt, exkl. Berücksichtigung von Gebühren/Spesen).

Maßnahmen an Dach, Fassade oder Heizung sind oft mit hohen Kosten verbunden. Es empfiehlt sich daher, für Immobilienbesitzer von Anbeginn an eine Reserve oder sogenannte Instandhaltungsrücklage zu bilden, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen können.

Geringerer Energieverbrauch kommt allen zugute.

In Vorarlberg fördern Land und viele Gemeinden mit einer Reihe von Unterstützungen den effizienten Einsatz von Energie, die Einsparung von Energie oder die Umsetzung weiterer ökologischer Maßnahmen:

Ökologische Wohnbauförderung Land Vorarlberg: Für Neubau und Altbausanierung stellt das Land erhebliche Mittel für energietechnische und ökologische Maßnahmen bereit.

Finanzielle unterstützung von der Gemeinde: Viele Gemeinden in Vorarlberg unterstützen Solaranlagen, Biomasseheizungen und/oder energietechnisch gute Sanierungen.

Landesförderung Erneuerbare Energie: Wer auf erneuerbare Energie setzt, wird mit Förderungen vom Land Vorarlberg unterstützt. www.vorarlberg.at/wohnen www.energieinstitut.at

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Ein „Sicherheitsgurt“ fürs Haus

Hypo-Prämiensparbuch Hypo-Prämiensparen ist bereits ab 10 Euro monatlich bzw. 30 Euro vierteljähr-

„Eigentümer von Immobilien sollten ca. 10% des Wertes für Instandhaltung und Erneuerung einkalkulieren. Bereits ein kleiner Betrag pro Monat reicht um ein finanzielles Polster für Reparaturen aufzubauen.“ Egon Gunz, Filialleiter Privatkunden Dornbirn.

www.hypovbg.at Dies ist eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Sie dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Zugehörige Prospekte samt allfälligen ändernden oder ergänzenden Angaben sind unter www.hypovbg.at - „Hypo Börsenplattform“ einsehbar.

Sanieren unter dem aspekt von Kosten und Leistbarkeit Leistbares Wohnen wird oft nur in Zusammenhang mit reinen Investitionskosten gesehen. Die Betriebskostenbetrachtung gehört auch beim Sanieren dazu. Gut und effizient zu bauen ist teurer, rechnet sich jedoch oft in der langfristigen Betrachtung. Beim Sanieren stehen Hausbesitzer vor der Herausforderung, zahlreiche Überlegungen unter einen Hut zu bringen. Die Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Motiv für die energetische Sanierung. Allerdings verstehen Häuslebauer darunter vielfach etwas anderes als Experten. Aus Expertensicht wird Wirtschaftlichkeit in der Regel an der Rendite gemessen, die eine Investition abwirft. Im Falle von energetischen Sanierungsmaßnahmen sind das die Einsparungen, die sich aus der Maßnahme ergeben, die man den Ausgaben für die Maßnahme selbst gegenüberstellt. Je größer der Überschuss der Einsparungen zu den Ausgaben ist, desto höher ist die Wirtschaftlichkeit. Wenn die Wärmepumpe z. B. teures Heizöl ersetzt und eine Solaranlage die Stromkos-

ten für die Warmwasserbereitung minimiert. Diese Sichtweise liegt den Förderprogrammen zur energetischen Sanierung zugrunde und sie prägt häufig auch die Beratungspraxis. Bei Betroffenen dominiert das Motiv, sich gegen Risiken abzusichern. Allen voran das Preisrisiko – wie entwickeln sich die Energiepreise in der Zukunft? Und das Lieferrisiko – wird man in Zukunft

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Sanierungsförderungen

Wer Altes saniert, kann enorm Betriebskosten sparen.

Dafür eignen sich klassische Ansparmöglichkeiten wie das Sparbuch oder ein Bausparvertrag. Die Hypo Landesbank Vorarlberg empfiehlt darüber hinaus – je nach gewünschter Anspardauer – Alternativen wie das Hypo-Prämiensparen oder das Hypo-Fondssparen.

Hypo-Fondssparen Die Einzahlung in Fonds kann einmalig oder regelmäßig ab 50 Euro pro Monat erfolgen. Die Höhe kann jederzeit angepasst werden, ebenso kann der Beitrag ausgesetzt werden. Bei den Hypo-Portfolio-Fonds profitieren Sparer zugleich von der Vermögensverwaltung der Hypo Landesbank Vorarlberg.

Mir ist das Öl als Wärmedämmung an der Wand lieber denn als Dauerlieferung im Heizkeller. DI Josef Burtscher , GF Energieinstitut Vorarlberg

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überhaupt noch zuverlässig mit fossilen Energieträgern wie Gas und Öl beliefert? Hausbesitzer stehen darüber hinaus vermeintlich exakten Wirtschaftlichkeitsberechnungen reserviert gegenüber, und in der Regel übersteigen diese nicht nur die Fähigkeiten der Sanierer. Auch Experten können zuverlässig nur eine grobe Richtung vorgeben. Denn es ist fast unmöglich, eine ge-

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naue Prognose der Energiepreise, des Einsparpotenzials und des realisierten Verbrauchs zu erstellen und die Kosten verbindlich zu kalkulieren. Dennoch steht der Nutzen außer Frage.

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

Investition in „Sicherheitsgurt“ Gerade in der Sanierung von Einfamilienhäusern liegt das große Energieweinsparpotenzial für jede einzelne Familie und in Summe für das gesamte Land. Die energetische Sanierung sieht Josef Burtscher, Geschäftsführer des Energieinstitutes Vorarlberg, als Investment in einen „Sicherheitsgurt“: „Dieser ist auch nicht wirtschaftlich, aber notwendig! Sicherheit zahlt sich auch nicht zurück.“ Zudem ermöglichen die großzügigen Förderungen in Vorarlberg die Realisierung von energetischen Sanierungen, die deutliche Einsparungen – bis hin zu 80 Prozent der Energiekosten – erbringen. „Wenn man die Jacke im Rucksack hat, wenn es anfängt zu stürmen, ist es besser, als wenn man sie dann erst kaufen muss!“ bricht Josef Burtscher eine Lanze für die Notwendigkeit energetischer Sanierungen.

Träumen Sie noch oder sparen Sie schon? Verwirklichen Sie Ihre Träume. Mit der passenden Sparform der Hypo Landesbank Vorarlberg. Die Hypo-BeraterInnen informieren Sie gerne. www.hypovbg.at


Sanieren für die Zukunft

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Kompetente Information durch die Experten der Wohnbauberatung.

Sprechstundenberatung 19 Beratungsstellen, davon 15 Regionalstellen mit Sprechstunden sowie in vier Regionen eine Beratung nach Voranmeldung – sind das kostenlose Angebot von Städten und Gemeinden. Standorte und Öffnungszeiten auf: www.energieinstitut.at/ energieberatung

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Förderung zur Wertsteigerung Die Wohnbauförderung unterstützt die Energieautonomie Mit dem Instrument der Wohnbauförderung gewährleistet das Land Vorarlberg komfortables, ökologisches und leistbares Wohnen.

träger deutlich gesteigert werden. 15.000 m2 thermische Solaranlagen und 40.000 m2 Fotovoltaikanlagen werden auf dem Weg in eine enkeltaugliche Zukunft angestrebt.

Dafür werden heuer wieder 175 Millionen Euro bereitgestellt. Durch die Einbeziehung von ökologischen Standards wird nachhaltiges Bauen und energieeffizientes Sanieren als

Vom Sanieren profitieren

Wer umweltbewusst baut oder saniert, kann sich in Vorarlberg auf engagierte Unterstützung des Landes verlassen. LH Mag. Markus Wallner

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wichtiger Baustein für den Klimaschutz verankert. Die Schritte für die Energieautonomie 2050 sind ambitioniert, aber erreichbar: Um denselben Komfort bei deutlich weniger Energieverbrauch zu erzielen wäre es nötig, dass bis 2020 jährlich 3% des Altbaubestandes energetisch saniert werden. Der Stromverbrauch in Gebäuden soll um 17% reduziert, die Nutzung erneuerbarer Energie-

Das Ziel der Wohnbauförderung ist nicht nur für die Bevölkerung leistbares Wohnen zu sichern, sondern auch energetisch vernünftiges Wohnen zu garantieren. Energiekosten entwickeln sich kontinuierlich nach oben, über einen längeren Zeitraum betrachtet gibt man für Heizkosten

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Bei der Vorortberatung kommt der Energieberater nach Hause. Dies wird vor allem für anstehende Sanierungen empfohlen und stellt eine erste Grobanalyse dar. Die Terminvereinbarung für einen Energieberater erfolgt über Ulrike Wehinger, Telefon 05572 31202-75 ulrike.wehinger@ energieinstitut.at.

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Beratungsvarianten

Dieses Haus (Baujahr 1955) erfuhr eine wertsteigernde Sanierung.

Nachhaltiges Sanieren mit hohen Qualitäts- und Umweltstandards und leistbares Wohnen stehen in keinem Widerspruch. LSth. Mag. Karlheinz Rüdisser

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eventuell so viel Geld aus, wie eine Sanierung kosten würde. Mit der guten und hohen Landesförderung wurde erzielt, dass mittlerweile junge Familien ältere Objekte sanieren und schränkt somit den Flächenverbrauch ein. Neben den Klimaschutz-

zielen des Landes profitiert jeder Hausbesitzer ganz privat von einer energetischen Altbausanierung: Die Wertsteigerung eines Objektes, das einen geringen Heizenergieverbrauch aufzuweisen hat, ist unbestritten.

Konkrete Änderungen 2012 In der Wohnhaussanierung 2012 ergeben sich Änderungen bei Bauteilsanierungen. Alle thermischen Verbesserungsmaßnahmen außerhalb der Gebäudehülle (Heizung samt Wärmeverteilsystem, Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Erneuerung der Elektroanlagen, Erneuerung der Wasserinstallation, nachträglicher Lifteinbau im Mehrwohnungshaus) werden nur mehr im Zuge einer umfassenden energetischen Sanierung zu den anerkannten Sanierungsmaßnahmen gezählt. Die Solaranlagenförderung wurde in wesentlichen Zügen an die restlichen Energieförderungen (Holzheizungen und Wärmepumpen) angepasst und ist der Energieförderungsrichtlinie zu entnehmen.

Sanieren für die Zukunft

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Verantwortung tragen für kommende Generationen.

Baujahr 1964: Das Haus wurde zur Betriebskostensenkung gut verpackt.

Keine Zinsfreistellung

Erhaltenswerte Objekte

In der aktuellen Wohnhaussanierung werden die Fördersätze beibehalten, die Einkommensgrenze von 5000 Euro monatlich netto gilt für alle Förderstufen. Die Förderung der Sanierungsberatung gibt es weiterhin nur, wenn tatsächlich eine Sanierung durchgeführt wird. Die Auszahlung (maximal 1200 Euro) erfolgt im Nachhinein bei Endabrechnung der durchgeführten Sanierungsmaßnahme. Die Zinsfreistellung auf die gesamte Laufzeit des Sanierungskredits fällt weg (für die Förderstufen 1 bis 3 beträgt der Zins ab 2012 1% auf 20 Jahre; in den Förderstufen 4 und 5 sind die ersten 5 Jahre zinsfrei und vom 6. bis zum 20. Jahr beträgt der Zinssatz 1%).

Unter erhaltenswerter Bausubstanz versteht man Wohnhäuser, welche aufgrund des noch erhaltenen substanziell unverfälschten Bauzustandes eine regionaltypische Bauweise dokumentieren wie z. B. Rheintal- oder Bregenzerwälderhäuser.

Förderungshöhen Sanierung 2012

Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Sanierungsobjektes soll keine nachteilige Veränderung erfahren und im Laufe der Jahre entstandene Baufehler sind zu beheben. In der Regel fallen darunter Gebäude, welche vor 1900 erbaut wurden und jedenfalls alle Wohngebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Für diese Förderstufe ist erforderlich, dass die anerkannten Sanierungskosten in der Bauhülle mindestens 25.000 Euro betragen. Ein wichtiger Begleiter für die Altbausanierung und Wohnbauförderung ist die Energieberatung. Denn nur, wer sich gut informiert und beraten lässt, vermeidet teure Fehler. Wer saniert, investiert für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre.

Was wird gefördert? Eine umfassende energetische Sanierung liegt vor, wenn zumindest drei der folgenden Teile der Gebäudehülle und haustechnischen Anlagen gemeinsam erneuert oder zum überwiegenden Teil instand gesetzt werden: Fensterflächen, Dach oder oberste Geschossdecke, Fassadenflächen, Kellerdecke, energetisch relevantes Haustechniksystem (Heizung, Warmwasser) und ein Gebäudeausweis für die entsprechende Förderstufe vorliegt.

Mehr auf www.vorarlberg.at/wohnen oder im Info-Center der Wohnbauförderung Telefon 05574 5118080. Informationen zur Energieberatung in der Randspalte.

Förderstufe

Sanierungskosten & Förderhöhe für Bauteilsanierungen

Förderstufe 1 und Einzelmaß- nahmen

Bis 25.000 Euro 10% als Einmalzuschuss

Über 25.000 Euro 20% als Kredit

Förderstufe 2

Bis 30.000 Euro 15% als Einmalzuschuss

Über 30.000 Euro 30% als Kredit

Förderstufe 3 und erhaltenswerte Wohnobjekte

Bis 35.000 Euro 20% als Einmalzuschuss

Über 35.000 Euro 40% als Kredit

Förderstufe 4

Bis 40.000 Euro 25% als Einmalzuschuss

Über 40.000 Euro 50% als Kredit

Förderstufe 5

Bis 50.000 Euro 30% als Einmalzuschuss

Über 50.000 Euro 60% als Kredit

Förderstufe

Sanierungskosten & Förderhöhe für umfassende energetische Sanierungen

Förderstufe 1 und Einzelmaß- nahmen

Bis 25.000 Euro 17,5% als Einmalzuschuss

Über 25.000 Euro 40% als Kredit

Förderstufe 2

Bis 30.000 Euro 22,5% als Einmalzuschuss

Über 30.000 Euro 50% als Kredit

Förderstufe 3 und erhaltenswerte Wohnobjekte

Bis 35.000 Euro 30% als Einmalzuschuss

Über 35.000 Euro 65% als Kredit

Förderstufe 4

Bis 40.000 Euro 35% als Einmalzuschuss

Über 40.000 Euro 75% als Kredit

Förderstufe 5

Bis 50.000 Euro 40% als Einmalzuschuss

Über 50.000 Euro 85% als Kredit


Sanieren für die Zukunft

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Kompetente Sanierungspartner.

• Wir schenken dem Kun- den Zeit zum gemein- samen Nachdenken. • Wir sind achtsam im Umgang mit Mensch und Natur. • Wir informieren über Kosten und Einspar- möglichkeiten. • Wir nutzen das Bildungs angebot im Energie-, Ökologie- und Fach bereich regelmäßig. • Wir verfügen über aus- gebildete innerbetrieb- liche Energieexperten. • Wir arbeiten an umwelt- schonenden Lösungen. • Wir fördern das Ver- ständnis für naturnahe Baumaterialien. • Wir achten auf Baustil und Substanz. • Wir bauen partner- schaftlich. • Wir beweisen Qualität in der täglichen Arbeit.

Bauen mit Freude www.partnerbetrieb.net

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Sanieren mit Partnerbetrieben Erfahrungen zum Thema nachwachsender Rohstoffe – NAWARO

Das Energieinstitut fördert seit Jahren das Verständnis und Wissen für naturnahe Baumaterialien. Materialien, die auf Erdöl basieren, sind nicht unbegrenzt erhältlich. Alternativen werden mit steigender Tendenz eingesetzt. Beispiele für nachwachsende Rohstoffe als Dämmstoffe sind Zellulose, Holzfaserplatten, Stroh, Flachs,

Unsere Partnerbetriebe fördern das Verständnis für naturnahe Materialien. DI Kurt Hämmerle Energieinstitut Vorarlberg

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Hanf, Schilf, Baumwolle, Schafwolle und Kork. Was sagen Vertreter der Partnerbetriebe, die beste Ausführung und Qualität garantieren, zum Thema NAWARO?

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Dieses Objekt im Bregenzerwald wurde mit Strohballen gedämmt.

Auch die Grasdämmung wird in Platten aufgebracht.

Sanieren mit GRIPS (Grenzüberschreitendes Initiativprogramm für Sanieren)

z. B. den Vorteil, dass sie Schadstoffe bindet. Ähnliches gilt für Holz, z. B. Weißtanne und Lehm, die ebenfalls Schadstoffe binden.“

Kompetente Sanierungspartner sind unerlässlich. In der Plattform „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ bilden Spezialisten zum Thema Sanierung ein Netzwerk.

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Ehrenkodex der Partnerbetriebe

Flachs eignet sich gut als Innendämmung.

Sanieren für die Zukunft

Bruno Peter; PÖZ Parkett – Lehm – öko Baustoffe, Hohenems: „Unser

Heike Schlauch, Architektin raumhochrosen: „ArchitektInnen kön-

Gebi Bertsch; Ökoberatung, Ludesch: „Die häufigste Motivation,

Ing. Alexander Krista; Farben Krista GmbH & Co KG, Frastanz: „Die

nen durch sorgfältige Information von Bauherrn wesentlich zu einer Steigerung des Einsatzes nachwachsender Rohstoffe beitragen. Die aktuellen Förderkriterien regen eine Auseinandersetzung mit ökologischen Materialien an. Diesen Bestrebungen laufen jedoch die derzeitigen Brandschutzbestimmungen teilweise entgegen. Hier besteht Handlungsbedarf der Behörden, um den Einsatz nachwachsender Rohstoffe chancengleich neben herkömmlichen Materialien zu ermöglichen. Die vorgefertigte HolzElementbauweise ist ein wichtiger Garant für eine rasche, bestandsschonende und möglichst witterungsunabhängige Bauabwicklung. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.“

ein Gebäude zu sanieren, ist das (Betriebs)Kostensparen. 30 Prozent meiner Kunden erwarten sich eine Beratung zu ökologischen Dämmmaterialien. Im Außenbereich entscheiden sich viele leider gegen ökologische Dämmstoffe. Dabei hat eine Weichfaserplatte aus dem Rohstoff Holz gute Dämmwerte, die Wertschöpfung bleibt in Mitteleuropa, sie ist in der Entsorgung ökologisch und könnte noch viel intensiver eingesetzt werden. Die hierzulande meines Erachtens überhöhten Brandschutzvorschriften verhindern den verstärkten Einsatz von NAWARO. Für die Wohnqualität und ein gutes Innenraumklima ohne Schadstoffbelastung wird der Einsatz von ökologischer Innendämmung ansteigen. Schafwolle hat

Wärmedämmung mit NAWARO ist möglich, aber nicht immer einfach. Bei altbekannten natürlichen Materialien wie Kork – der in Portugal wächst – kommt für mich der Aspekt des Transportes hinzu. Wir verarbeiten es dennoch gerne, weil es ein nachwachsendes Naturprodukt ist. Der Einsatz von Gras und Schafwolle für die Dämmung ist für uns eher schwierig. Die normativen Auflagen an solche Produkte sind extrem hoch. Die Intention des Kunden, fossile Dämmstoffe einzusparen, ist löblich. Die Wohnbauförderung steuert ganz klar in Richtung Ökologie, im Vollwärmeschutz ist der Entscheid für Polystyrol allerdings eine Preisfrage. Im Dachboden oder zwischen einer Lattung bieten NAWAROs reizvolle Möglichkeiten.“

Schwerpunkt liegt bei Holz, Naturdämmstoffen und Lehmbaustoffen. Als regionaler Baustoffhändler mussten wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wir beraten unsere Kunden zum Thema Holz und Lehm und vertreiben Holz-Lehmdämmstoffe. Dieser spezielle Dämmstoff weist beste Eigenschaften als Wohnklimaverbesserer auf. Wir empfehlen Schafwolldämmungen in der Installationsebene oder Innendämmungen aus speziellen Holzweichfaserplatten mit Lehmbeschichtung. Motivierend sind die mindestens 30-prozentige Energieeinsparung und die Unterstützung des heimischen, ökologischen Kreislaufes. Der Dämmstärkenvergleich mit Passivhäusern erschwert die NAWARO-Thematik im Sanierungsbereich etwas. Fakt ist: diese Materialien sind später kein Sondermüll und der Entscheid dafür bedeutet Bauen mit Sinn und Vernunft.“

Günter Giesinger; Eigenheim GmbH, energiebewusstes Bauen, Mäder: „Der Rohstoff Gras als Dämmmaterial ist außergewöhnlich und energiesparend. Bei diesem System werden lokal verfügbare Ressourcen in einer regionalen Wertschöpfungskette für regionale Märkte aufbereitet. Wiesengras bietet einen hervorragenden Schutz gegen Kälte und schützt dank seiner geringen Neigung zur Selbsterwärmung auch gut gegen die sommerliche Hitze. Zudem absorbiert das Produkt über einen breiten Frequenzbereich Schallwellen. Die Grasdämmung ist klemmfähig und ideal für den Einsatz zwischen Dachsparren geeignet. Es lässt sich leicht zuschneiden und angenehm verarbeiten. Aufgrund des beim Wachstum absorbierten CO2 sowie der Co2-Produktion von Biogas wirkt dieser Dämmstoff aktiv dem Treibhauseffekt entgegen. Der Energieaufwand zur Herstellung liegt bei weniger als 20 Prozent des Wertes von extrudiertem Polystyrol!“

Energieeffizientes und ökologisches Bauen und Sanieren stellen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung unserer zukünftigen Energieversorgung und dem Schutz von Umwelt und Klima dar. Um dies zu erreichen, braucht es gut ausgebildete Planer, Handwerker und Energieberater, die ihre Dienstleistungen und ihr Know-how qualitätsorientiert und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit ihren Kunden anbieten. Die Projektpartner eza! in Bayern, KEA in Baden-Württemberg und das Energieinstitut Vorarlberg mit seinen Partnerbetrieben und Energieberatern stellen sich in einem fünfjährigen Kooperationsprojekt, gefördert über Interreg IV, diesen Aufgaben.

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Sanieren für die Zukunft

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Mitgliedsbetriebe Götzis Bludenz Bregenz Feldkirch

Baugewerbe/Bauträger Erhart Bau Satteins Giesinger Eigenheim GmbH Mäder i+R Schertler-Alge GmbH Lauterach Müller Bau GmbH & Co KG Altach Rümmele Bau GmbH Dornbirn Schneider Reinhart Bmst. Höchst Bau + Optimierung Zangerl Hirschegg Bauhilfsgewerbe Häusle GmbH-Cycoplast ROWA Wandbeschichtung

Lustenau Altach

Dachdecker Dachi – Stefan Hämmerle Entner-Dach Hämmerle Markus Huber Kurt Lins dach & fassade GmbH Peter Gesellschaft m.b.H. Dachdeckerei Schwendinger Weber Helmut

Lustenau Rankweil Lustenau Göfis Feldkirch Götzis Dornbirn Altach

Erneuerbare Energiesysteme und Energieeffizienz energia solar GmbH Feldkirch Sonnweber Peter Lauterach Hafner Müller Ofenbau

Ludesch

Holzbau dr‘ Holzbauer

Andelsbuch

Ingenieurbüro Ing.büro Kurzemann GmbH Ing.büro Erich Reiner Ing.büro Schallert OG Mauertrockenlegung SECCOtech e.U.

Dornbirn Bezau Dornbirn Lochau

Planungsbüro Ökoberatung G. Bertsch Ludesch Planungsteam E-Plus GmbH Egg Heinzle Plan & Bau GmbH Götzis Mittersteiner Büro f. Baukunst Höchst Reuplan Reumiller Hard Summer Wolfgang Baubetreu. Klaus DI Dr. Vogel-Sonderegger A. Wolfurt Sanitär, Heizung, Lüftung Bereuter Christoph GmbH Sibratsgfäll Bohle Gerhard Dornbirn Dorf Installationstechnik Götzis Maurer Wolfgang GHW Bregenz Spengler Mathis Spenglerei GmbH Stuckateur Farben Krista Tischler, Fensterbau Feuerstein Alfred Metzler Anton

Altach Frastanz

Förderer Amann Elektrotechnik Schlins EWF GmbH Frastanz KÖB Holzheizsysteme Wolfurt Lerbscher Rudolf GmbH Hard Zimmerei Marte Gabriel Rankweil Mawera Holzfeuerungsanl. Hard PÖZ Parkett&Wohnbedarf Hohenems Elektro Türtscher GmbH Damüls Volksbank Vorarlberg e.Gen. Rankweil Vorarlberger Kraftwerke AG Bregenz Partner eza! KEA

Kempten Karlsruhe

Weitere Informationen: Energieinstitut Vorarlberg Stadtstraße 33 / CCD A-6850 Dornbirn Tel. 05572 / 31202-50 www.partnerbetrieb.net Ansprechpersonen: Susanna Ajkovic Kurt Hämmerle Claudia Metzler

Bludenz Hohenems EUROPÄISCHE UNION Gefördert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

Solaranlagen lassen sich problemlos montieren.

Beim Wärmepumpen- und Solartag wird intensiv informiert.

Erneuerbare Energie fürs Hüsle Sinnvoller Einsatz von Wärmepumpen und Solaranlagen Wie auch immer das Heizungssystem nach eingehender Beratung durch Energiespezialisten und Sanierung auch aussehen mag, oberste Priorität hat eine thermische Solaranlage für die Warmwasserbereitung. Hier rechnet sie sich ausserdem am schnellsten. Eine heizungsunterstützende Solaranlage macht nur Sinn, wenn das Haus entsprechend energetisch saniert worden ist und der Energieverbrauch an einen Neubaustandard herangeführt wurde.

Keine Förderung für Luftwärmepumpen Wärmepumpen kommen meist beim Neubau, aber auch bei der Althaussanierung zum Einsatz, wenn die Voraussetzungen (Niedertemperaturheizung) passen. Überhaupt nicht gefördert werden Luftwärmepumpen, die als Wärmequelle Luft verwenden. Diese benötigen, um Wärme zu produzieren, sehr viel Strom. Im Winter, wenn das Haus am kältesten ist, braucht man am meisten Wärme. Kalter Luft kann al-

lerdings nicht viel Wärme entzogen werden. Dazu sind ein strombetriebener Kompressor und Abtauvorrichtungen notwendig – das alles sind Energiefresser. Ökologisch gesehen ist eine Luftwärmepumpe in einem Altbau um einiges schlechter als die alte Ölheizung. Bei der Heizungswahl ist der Wirkungsgrad zu beachten, und die Luftwärmepumpe benötigt zu viel Strom.

Solar amortisiert sich Oft wird bezweifelt, dass Solaranlagen in Vorarlberg und insbesondere im Rheintal Sinn machen. Wilhelm Schlader vom Energieinstitut Vorarlberg erläutert dazu: „Der Nebeleinfluss auf Solaranlagen ist irrelevant, das ist eher eine emotionale Annahme. Übers Jahr gesehen haben Solaranlagen zwischen Bregenz und Gaschurn wenig Unterschied. Selbst bei Schnee erzielen diese einen guten Ertrag. Der Einfluss von Schnee auf dem Kollektor erbringt übers Jahr gesehen maximal 7 Prozent Ertragseinbuße. Es ist auch keinesfalls notwendig, im Winter aufs Dach

zu steigen und den Schnee runterzuschaufeln. Die Verletzungsgefahr, sowohl die an der eigenen Person und jene an der Anlage z. B. durch eine Schneeschaufel, ist zu groß“. Selbst der Einfluss der Orientierung und Neigung ist nicht von solcher Relevanz, wie vielfach angenommen: Selbst wenn man kein südsei-

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Architektur Hassler Architektur GmbH Nikolussi Hänsler ZT OG raumhochrosen Arch.büro J. Schwärzler ZT

Jedes umgesetzte Projekt bringt Vorarlberg dem Ziel der Energieautonomie ein Stück näher. Ing. Erich Schwärzler Umweltlandesrat

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tig geneigtes Dach hat, macht das nichts. Anlagen können auch in die ost- oder westseitige Dachseite gebaut werden. Der Minderertrag beträgt 10 bis 15 Prozent. Eine Montage im Balkon etc. kostet zusätzlich. Unterm Strich ist die ost- oder westseitig geneigte Anlage im Dach die nachmess- und nachrechenbar wirtschaftlichere Variante. Und, wie DI Wilhelm Schlader meint: „meist auch die schönere“.

Solarförderung Der Einbau von Solaranlagen wird gefördert. Voraussetzungen sind eine Energieberatung und der Einbau eines Wärmemengenzählers. Zuschüsse (Auszug): Anlagen zur Warmwasserbereitung: Eigenheime Sockelförderung 1000 Euro plus je m2 Kollektorfläche 75 Euro maximal 25% der förderfähigen Kosten Anlagen zur Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung mit einer Jahresabdeckung zwischen 15 und 20 Prozent für: Eigenheime Sockelförderung 1500 Euro plus je m2 Kollektorfläche 75 Euro maximal 30% der förderfähigen Kosten Anlagen mit einer Jahresabdeckung über 20 Prozent für: Eigenheime Sockelförderung 2000 Euro plus je m2 Kollektorfläche 75 Euro maximal 30% der förderfähigen Kosten

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Sanieren für die Zukunft

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Liebevolle alte Details dürfen erhalten bleiben.

AlpHouse und Energie Der Alpenraum vereint einzigartige Natur- und Kulturlandschaften mit unverwechselbaren regionalen Bauformen. Diese sind aus einer jahrhundertelangen Anpassung an Gegebenheiten entstanden und tragen wesentlich zur Attraktivität der Alpen als Lebensraum bei. Damit dieses kulturelle Erbe erhalten werden kann, muss es mit den Herausforderungen der Gegenwart in Einklang gebracht werden. Das Projekt AlpHouse fördert eine umsichtige Herangehensweise an Sanierungen durch vielfältige Angebote. Durch Sammeln des erforderlichen Wissens für Handwerker, Architekten, Planer und Bauherren können maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und an einem gemeinsamen Qualitätsverständnis ausgerichtet werden. www.alphouse.eu

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Ungedämmte Häuser heizen zum Dach und zur Fassade hinaus.

Zum Sanieren motivieren Der richtige Weg zum energieeffizienten Haus ist umfassend Bestehende Gebäude sollten vor dem Sanieren sowohl im Hinblick auf ihre Energieeffizienz als ihre künftige Nutzung durch ihre Bewohner von Fachleuten betrachtet werden. Dass bei der Sanierung eines Gebäudes das Thema Energieeffizienz eine große Rolle spielt, steht außer Frage. Auf der anderen Seite sind die Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen. Wenn man sein Haus aufgrund geringerer Nutzung in zwei Wohnungen teilt und seinen Flächen- wie Energieverbrauch solcherart verkleinert, ist das ebenfalls eine Art von Energiesparen. Die Senkung des Energieverbrauchs und die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen im Gebäudebestand sind wesentliche Maßnahmen zur Verringerung von Energieabhängigkeit und Treibhausgasemissionen. Je nach Ausgangslage sind die Motive für die energieeffiziente Sanierung bei Eigenheimbesitzern so unterschiedlich wie vielfältig: • Heizenergie einsparen • Senkung von Energiekosten • Klimaschutz und Unabhängigkeit

von fossilen Brennstoffen • Wunsch nach einem behaglicheren Wohnklima • Wert des Hauses sichern oder steigern • Haus technisch auf den neuesten Stand bringen • Ein defektes Bauteil ersetzen • Notwendige Instandhaltungs arbeiten durchführen • Verbesserung des Wohnkomforts • Vorsorge für Wohnen im Alter • Das Haus verschönern • Mehr Platz und Fläche schaffen

Gründliche Analyse Wichtig ist zu Beginn eine gründliche Analyse des Hauses. Diese beginnt nicht mit technischen Details, sondern mit einer soziokulturellen Einschätzung. Was ist an diesem Haus einzigartig, was ist typisch für die Entstehungszeit, die Gegend oder die spezielle Nutzung? Diese speziellen Eigenschaften sollten berücksichtigt und möglichst erhalten werden. Ein weiterer Aspekt sind konstruktive Details, die alte Häuser oft optimal an die Ansprüche ihrer Klimaregion anpassen. Diese können vielfach berücksich-

tigt und erhalten werden. Ebenfalls sollten Aspekte wie nur teilweise beheizte Gebäude, Pufferräume mit niedrigerem Temperaturniveau und zweitweise Nutzungen in ein Gesamtkonzept integriert werden, da sie großen Einfluss auf die wirtschaftliche Umsetzung haben.

Gebäudeerfassung Nach der Analyse erfolgt die gründliche Erfassung des Gebäudes und seines individuellen Potenzials an Energieeinsparungsmöglichkeiten. Um hier das Optimum zu erreichen, ist ein sorgfältiges, auf das jeweilige Gebäude abgestimmtes Vorgehen erforderlich. Manche Bauwerke lassen sich bis zum Passivhausstandard verbessern bei anderen z. B. denkmalgeschützten Objekten, ist eine Energieeinsparung um ein Viertel bereits viel. Im nächsten Schritt folgt die Optimierung des Gebäudes in Hinsicht auf die Wünsche seiner zukünftigen Nutzer und den technisch möglichen Sanierungsmaßnahmen. Wichtig sind hier vor allem die Erstellung eines Gesamtkonzepts mit schrittweisen Umsetzungsmöglichkeiten und in-

Sanieren für die Zukunft

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Was in die Jahre kommt, muss saniert werden.

terdisziplinäre Planung von Gebäudehülle und Haustechnik. Die größten Verluste entstehen durch die Gebäudehülle und diese sind auch am einfachsten und in der Regel sehr wirtschaftlich durch eine dicke, ununterbrochene Dämmschicht zu minimieren. Mit neuen, in der Wärmedämmebene eingebauten Wärmeschutzfenstern und einer kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung ist man dem zukünftig geforderten „Haus beinahe ohne CO2-Ausstoß“ schon sehr nahe.

Checkliste Gebäudeerfassung Erfassung des Gebäudes (Lage, Baujahr, Nutzung, Bauweise, Vollgeschosse, Wohneinheiten, Anzahl der Bewohner, etc.) mit den baulichen Besonderheiten. • Festlegung der zu beheizenden Gebäudefläche und des -volumens. • Beschreibung des baulichen und wärmetechnischen Zustandes der Fenster und Außentüren, sowie der Außenwände, der Kellerdecke, des Fußbodens, der obersten Geschossdecke und des Daches. • Berücksichtigung bisher getätigter wärmetechnischer Investitionen. • Erfassung und Ausweisung typischer Wärmebrücken (z. B. Heizkörpernischen, Dachbodenluken, Balkonplatten).

• Erfassung und Ausweisung typischer unkontrollierter Lüftungswärmeverluste (z. B. durch undichte Fenster, Rollladenkästen, ausgebaute Dächer). • Wärmeschutztechnische Einstufung der Gebäudehülle anhand einer U-Werttabelle mit Werten des Ist-Zustandes und den Mindestanforderungen nach dem gültigen gesetzlichen Standard. • Erfassung des Zustandes der bestehenden Heizungsanlage und des Heizsystems mit Schwachstellen. • Aufnahme der Art und des Alters der Warmwasserbereitung, des Zustandes und der Größe des Warmwasserspeichers und des bestehenden Warmwasserversorgungssys-

Gut ist, wenn die Altbausanierung traditionelle Baustile berücksichtigt.

tems mit seinen Schwachstellen. • Erstellung einer tabellarischen Ausweisung der Energiebilanz des Ist-Zustandes (Transmissionswärmeverluste einzelner Gebäudeteile, Lüftungswärmeverluste, solare u. innere Energiegewinne, Brauchwasseranteil, Heizungsanlagenverluste, etc.) in kWh/a und mit den jeweils anteiligen Prozentpunkten. • Erfassung und Ausweisung des Heizenergieverbrauches und der -kosten über mehrere Heizperioden mit Angaben zu den aktuellen Energiepreisen (brutto) bezogen auf 1 kWh aller eingesetzten Heiz- und Hilfsenergiearten. • Überlegungen zu den Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner.

Selbst auf alten Gebäuden findet moderne Technik schonend Platz.

Optimierungspotenzial • Verbesserungsmöglich- keiten in Erschließung, Belichtung, Gestaltung • Erfassung von Verände- rungen im Raumpro- gramm, Raumaufteilung, Platzbedarf und Nut- zungsänderungen • Festlegung der maximal möglichen Dämmschich- ten und rechnerischer Nachweis der Wirtschaft lichkeit unter Berück- sichtigung des Baurechts • Planung einer nicht unter brochenen Dämmebene • Festlegung der optima- len Fensterqualität und ihres wärmebrücken- armen Einbaues • Erstellung Luftdichtig keitskonzept • Planung der zentralen oder dezentralen Kom- fortlüftungsanlage • Detaillösungen für Bauteilanschlüsse • Überprüfung aller Pla- nungsschritte am Be- rechnungsprogramm oder Passivhauspro jektierungsprogramm

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Sanieren für die Zukunft

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Intelligente FensterTechnik von ACTUAl

Du wirst vergessen, was Kälte ist.

CUBIC & ICON: Flächenbündig und kubisch-kantig Flächenbündig und innen kubisch-kantig: CUBIC in HolzAlu und ICON in Kunststoff/ Alu setzen den Design- Trend.

Fotovoltaikanlagen finden auch auf Nebengebäuden Platz.

1. Abklärung von grund- sätzlichen Fragen wie Anlagen-Größe, Situ ierung am Gebäude, möglicher Standort für Wechselrichter und Leitungsführung 2. Einholung konkreter Angebote 3. Bauanzeige bzw. Baubewilligung 4. Elektrizitätswirtschaft liche Bewilligung bei Anlagen über 25 kWp 5. Anschlussansuchen beim öffentlichen Stromnetzbetreiber 6. Anerkennung der Ökostromanlage durch das Land Vorarlberg 7. Förderansuchen im Rah men des Klima- und Energiefonds stellen oder Einspeisevertrag mit der Ökostromma- nagement AG (oem-ag) abschließen www.vorarlberg.at/ vorarlberg/wasser_energie/ energie/energie/formulare/ energieformulare.htm

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Selber Solarstrom produzieren

ACTUAl lOFT.SYSTEM: Rahmenloses Ganzglasdesign

Dank fallender Preise und Förderungen ist Fotovoltaik kein Luxus mehr. Die CO2-neutrale Sonnenenergie steht weltweit zur Verfügung und ihre Energiemenge übertrifft den Energiebedarf der Menschheit um das 10.000-fache. Mit Fotovoltaikanlagen wird Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt. Zudem sind Solarzellen ideale Stromerzeuger da sie weder Lärm noch Abgase erzeugen und an bestehenden Bauwerken montiert werden können. Die Modulpreise für Fotovoltaikanlagen sind im letzten Jahr um 40 Prozent gefallen. Wenn noch entsprechende Flächen und Förderzusagen vorhanden sind, steht einem stromautarken Haushalt nichts mehr im Wege. Der produzierte Strom wird beim Abnehmer VKW eingespeist.

Wirtschaftlichkeit Über das gute Gefühl hinaus, seinen Ganzjahresbedarf an Haushaltsstrom über die eigene Fotovoltaikanlage zu erzeugen, ist die Anschaffung mittlerweile auch wirtschaftlich interessant. Der Investi-

tionszuschuss vom Bund erfolgt bis 5 kWpeak. Zur Verdeutlichung: In Vorarlberg kann ein Ertrag von 900 bis 1000 kWh pro kWp bei idealen Bedingungen erwartet werden. Ca. 40 m2 Fotovoltaikfläche erzeugen

Eine Fotovoltaikanlage rechnet sich, wenn man die Landes- und Bundesförderung hinzurechnet. Ing. Wilhelm Schlader Energieinstitut Vorarlberg

stromgesetzes. Von Privatpersonen auf Wohnhäusern errichtete Anlagen werden maximal mit 5 kWPeak gefördert. Unabhängig von der Förderung muss für FV-Anlagen immer der „Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage“ gestellt werden. Derzeit sind die Förderhöhen noch nicht veröffentlicht worden, auf www.vorarlberg.at wird die Information aktualisiert.

Tipp: Antrag berechnen

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4000 kwh Strom, das ist der Strombedarf eines durchschnittlichen Vier-Personen-Haushaltes Bereits in der Hälfte der Lebensdauer (25 Jahre) kann sich die Anlage damit bezahlt machen.

Förderung für privat Die Förderung von Fotovoltaikanlagen im Jahr 2012 erfolgt durch Investitionszuschüsse im Rahmen des Klima- und Energiefonds (KLIEN) für Anlagen bis zu einer förderbaren Leistung bis max. 5 kWPeak, oder für Anlagen ab 5 kWPeak durch Einspeisetarife im Rahmen des Öko-

Wer eine solche Anlage installieren will, der sollte sich bereits jetzt die Eckdaten errechnen lassen und ein Richtangebot einholen. Wenn es so weit ist, kann der Antrag bei der Onlinefördereinrichtung ohne Zeitverlust gestellt werden – denn das Förderkontingent ist begrenzt, und wer zuerst beantragt, kommt in den Genuss der Förderung. Wer kein eigenes Objekt mit geeigneten Flächen besitzt, kann sich nach sogenannten „Bürgerkraftwerken“ erkundigen. So startet Hard die größte Fotovoltaikanlage des Landes auf öffentlichen Gebäuden, in Bregenz und Satteins entstehen ebenfalls „Bürgerkraftwerke“.

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Hauseigene Fotovoltaikanlagen werden immer attraktiver

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Schritte zu einer Fotovoltaik-Anlage

Der Strom für die gesamte Haustechnik wird mit dieser Fläche erwirtschaftet.

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* Jury-Zitat Innovationspreis der deutschen Wirtschaft.


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• Akuter Bauschaden oder defektes Bauteil: 50 Prozent • Mangel in der Nutzung und eingeschränkte Wohnqualität: 25 Prozent • Hohe Energiekosten: 15 Prozent • Aktuelle Fördersituation: 10 Prozent Energiesparpotenziale verschiedener Sanierungsmaßnahmen • Außenwände: 30 Prozent • Fenster und Sonnen- schutz: 25 Prozent • Dach: 20 Prozent • Sonstige: 15 Prozent • Fußböden: 10 Prozent

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Energie sparen durch Sanierung Thermische Sanierung – eine Investition, die sich rentiert Die heimischen Handwerksbetriebe sind mit ihren gut ausgebildeten Fachkräften bestens für die Aufgaben im Bereich der thermischen Sanierung gerüstet. Durch die ausgezeichnete Lehrlingsausbildung verfügen die Mitarbeiter über handwerkliche Perfektion und fachliche Qualifikationen. Die Wohnbauförderung des Landes unterstützt mit ihrem Schwerpunkt speziell die Sanierungsförderung. „Die thermische Sanierung war und ist nicht nur gut für die Umwelt, sie stärkt die Betriebe, sie stärkt die Beschäftigung – und sie stärkt die öffentlichen Finanzen“, so Spartenobmann Ing. Bernhard Feigl. Die Förderung gehört zu den sinnvollsten aller denkbaren Investitionen. Durch die Förderung werden hohe private Investitionen ausgelöst, deshalb fließt jeder Förder-Euro als Steuer-Euro wieder in die öffentlichen Kassen zurück. „Diese Förderungen stellen für die ausführenden Gewerbe- und Handwerksbe-

triebe eine gute Chance dar, zusätzliche Aufträge zu erhalten. Gleichzeitig werden Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Talschaften und Regionen gesichert“, so Spartenobmann Feigl.

Wertschöpfung im Land behalten Die Bereiche Sanierung und Umbau sind zu einer wichtigen konjunkturellen Stütze der vielen kleinen und mittleren heimischen Handwerksund Gewerbebetriebe geworden.

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Häufigste Auslöser einer Sanierung

Vorarlbergs Handwerker sind erfahren und zuverlässig.

Die thermische Sanierung hat nachweisbar positive Auswirkungen auf die Vorarlberger Wirtschaft.

Talschaften unseres Landes, und bieten über 3700 Jugendlichen die Chance einer erfolgreichen Lehrlingsausbildung.

Bestens ausgebildete Fachkräfte Eine Erneuerung der Fenster und eine Sanierung der Außenfassaden erfordern einerseits hohes Knowhow bei den ausführenden Unternehmen und andererseits Bauherren, die wissen, worauf es ankommt. Denn eine energieeffiziente Sanierung braucht vernetztes Handeln von der Erstberatung bis zur Umsetzung.

Gerade in Zeiten von Wirtschaftsund Finanzkrise ist es besonders wichtig, Handwerker aus der Region zu beschäftigen, um die Wertschöpfung im Land zu halten.

Mit Betrieben des Vorarlberger Gewerbes und Handwerks verfügen die Kunden nicht nur über verlässliche Partner bei der thermischen Sanierung, sondern können auch mit kalkulierbaren Kosten und Leistungen rechnen. Das große Plus aber bei der Beschäftigung von Profis: Es besteht eine Gewährleistung auch nach der Abrechnung.

Die rund 7500 Handwerksbetriebe sichern damit auch über 32.000 Arbeitsplätze, vorwiegend in den

„Die Förderinitiativen von Land und jetzt auch des Bundes zeigen, dass die Förderung thermischer Sanie-

Ing. Bernhard Feigl Spartenobmann

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Im Land Vorarlberg herrscht hohe Baukompetenz.

rung einen wesentlichen Impuls gerade für kleine und mittlere Unternehmen darstellt, wie die wirtschaftlichen Folgewirkungen zur Stimulierung der Bauwirtschaft und die damit verbundenen Beschäftigungseffekte beweisen. Gerade im Wärmedämm-, Heizund Kühlbereich stecken häufig enorme verborgene Kostensen-

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Fachmännische Ausführung garantiert eine erfolgreiche Sanierung.

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Unsere kompetenten Vorarlberger Handwerksbetriebe sind ideale Sanierungspartner. Manfred Rein, Wirtschaftskammerpräsident

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kungspotenziale. Unsere Vorarlberger Betriebe können ihr Knowhow im Gebäudebereich voll ausspielen und ihren Beitrag zum Umweltschutz und mehr Energieeffizienz leisten“, erklärt WKV-Präsident Manfred Rein. Auch im Bereich der thermischen Sanierung punkten die heimischen Handwerksbetriebe mit ihren gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die ausgezeichnete Lehrlingsausbildung verfügen die Mitarbeiter über handwerkliche Perfektion und gute fachliche Qualifikationen.

Gute Planung ermöglicht die perfekte Umsetzung.

Die handwerkliche Perfektion und gute fachliche Qualifikation der Fachkräfte im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk sind das Ergebnis der ausgezeichneten Lehrlingsausbildung unserer Betriebe.

Betriebe fordern Fortführung

Großes Auftragsvolumen

Die heimischen Betriebe befürworten die Fortführung der thermischen Sanierung und wünschen sich zugleich, dass das Förderprogramm künftig längerfristig angelegt ist.

Die große Anzahl an „Ausgezeichneten Lehrbetrieben“ im Land beweist, wie sehr die Lehrlingsausbildung in den Handwerksbetrieben ernst genommen wird. Die künftigen Facharbeiter von morgen sichern den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.

Vorarlberger Gewerbe und Handwerk 7500 Betriebe, 3.700 Lehrlinge 32.000 Arbeitsplätze www.gewerbe-handwerk.com www.facebook.com/ VorarlbergerHandwerk

„Die thermische Sanierung ist vor dem Hintergrund des Konsolidierungspakets eine wichtige OffensivMaßnahme“, sagt WKVPräsident Manfred Rein. „Mit den jährlich 100 Millionen Euro an Förderungen wird österreichweit ein Auftragsvolumen von jeweils 860 Millionen Euro ausgelöst, das der heimischen Wirtschaft zugute kommt. Den Unternehmen verhilft das zu zusätzlichen Aufträgen, senkt in sanierten Betrieben, Wohnungen und Häusern die Heizkosten und reduziert den CO2-Ausstoß.“ Laut einer aktuellen WKÖUmfrage wollen heuer 20.000 Gewerbebetriebe Sanierungsmaßnahmen durchführen.

Informationen Dr. Heike Müller WKV-Förderservice Telefon 05522 305-312 wko.at/vlbg/foerderservice

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Steigende Energiepreise mit moderner Ölheizung abfedern NEU: aktuelle Preise Heizöl extraleicht auf www.heizoelhandel-vlbg.at

Informationen erhalten Sie unter www.heizenmitoel.at oder bei Ihrem persönlichen Heizölhändler.

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ligen

Details auf www.vorarlberg.at/wohnen

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Die richtige Heizungswahl

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• Das Heizen mit erneuer- baren Energien wie Bio- masse, Wärmepumpen und Solarenergie wer- den in Vorarlberg gefördert • Biomasse, teils in Kom bination mit einer Solaranlage • Stückholzkessel mit Gebläseunterstützung • Hackgut- und Pellets anlagen • Kachel- und Kaminöfen als Zentralheizung wenn sie einen Wirkungsgrad von mindestens 85 Pro zent erzielen, Einzelöfen sind nicht förderbar • Wärmepumpen Erdson den, Grundwasser, Abluft • Thermische Solaran lagen in den Kategorien Brauchwasserbereitung mit einem Deckungsan- teil von mindestens 60 Prozent Heizungsunter- stützung mindestens 15 Prozent und 20 Prozent.

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Was wird gefördert?

Biomasseheizungen (Holz, Pellets) sind CO2-neutral.

bis zu einma

ACHTUNG: Die Förderzusagen werden bis zum Ausschöpfen der zu Verfügung stehenden Mittel gewährt. Daher gleich beantragen!

Die Beobachtung der Solarerträge beweist das große Einsparpotenzial.

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Förderung für eine neue Ölheizung

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Wir informieren Sie über die Förderbedingungen auch auf der Dornbirner Messe. An jedem Messetag wird ein Gutschein für 500 Liter Heizöl verlost. Einfach Gewinncoupon ausfüllen und am Messestand einwerfen.

Halle 6, Stand 7

Je nach Gebäudeklasse entscheiden Möglichkeiten und Kosten Wer ein Haus saniert, möchte sowohl Komfort wie Energiekosteneinsparung. Die richtige Heizungswahl ist eine Grundsatzentscheidung, bei der auch die Förderung eine wichtige Rolle spielt. Wer bislang mit Öl seine Radiatoren wärmte, müsste für den Einsatz einer modernen Wärmepumpe eine Fußbodenheizung einbauen. In diesem Fall wären eine gute Dämmung

sowie der Brenner- und Kesseltausch, die eine Einsparung von einem Drittel der Brennstoffkosten erbringen können, die bessere Alternative. Weitere Optionen: Ein Anschluss an ein Nahwärmesystem oder ein Fenstertausch und eine stark verbesserte Dämmung.

Holz als Option Holzpreise zeigen kein Fieberkurvenverhalten. Das macht eine Pel-

Von der Gebäudeklasse hängt die Wahl des idealen Heizsystemes ab.

letszentralheizung oder Stückgutzentralheizung für den Einsatz in Altbauten mit Heizkörpern attraktiv. Eine Hackschnitzelzentralheizung rentiert sich ab Doppelhausgröße. Zum Thema Feinstaub bei Pelletsanlagen erläutert Wilhelm Schlader: „Wer auch nur 2000 Kilometer mit einem Diesel-PKW fährt, produziert mehr Feinstaub als die Pelletszentralheizung, die in ihrer CO2-Bilanz deutlich besser abschneidet.“

Energieeffiziente und kostensparende Heizsysteme sind in Zeiten kontinuierlich steigender Energiepreise gefragter denn je. Die moderne Öl-Brennwerttechnik wird diesen Anforderungen gerecht: Das hocheffiziente System bringt im Vergleich zu alten Ölkesseln Einsparungen von bis zu 40% und spart somit bares Geld. Damit die Kosten für ein warmes Zuhause in Zukunft nicht explodieren, sollte man sich genau überlegen, welches Heizsystem das effizienteste und preiswerteste ist. Im Vollkostenvergleich hat die moderne Ölheizung die Nase vorne: Neue Ölkessel sind bereits ab 5.000 Euro erhältlich und somit im Vergleich zu anderen Heizsystemen bereits in der Anschaffung günstiger. Während der Heizsaison punktet Öl-Brennwerttechnik mit energieeffizienter und umweltschonender Verbrennung. Konkret bedeutet das, dass neue Ölkessel gegenüber alten

Geräten um bis zu 40% weniger verbrauchen. Außerdem wird jeder Liter des Brennstoffs optimal genutzt, da selbst die Abgaswärme ins Heizsystem zurückgeführt und in Energie umgewandelt wird. Es gibt aber noch ein weiteres Argument, das für die moderne Ölheizung spricht: Mit dem schwefelfreien Heizöl extra leicht, das emissionsarm und praktisch feinstaubfrei verbrennt, leistet die moderne ÖlBrennwerttechnik einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Der Vorarlberger Heizölhandel und die Heizen mit Öl GmbH auf der Frühjahrsmesse: Besuchen Sie von 29. März bis 01. April den "Heizen mit Öl"-Stand (Halle 6, Stand 7) auf der Frühjahrsmesse Dornbirn und holen Sie sich wichtige Informationen zum Thema Heizöl und moderne Brennwerttechnik. www.iwo-austria.at

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Die Sanierung dieses Hauses in Egg

Informationen Sämtliche Landesförderungen sowie die unten abgebildete Broschüre sind auf www.vorarlberg.at/ wohnen oder direkt bei der Wohnbauförderstelle unter Telefon 05574 511 8080 erhältlich. Informationen und Onlineeinreichungen zur Bundesförderung www.publicconsulting.at Eine Zusammenfassung aller Gemeindeförderungen Vorarlbergs findet sich auf www.energieinstitut.at

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wurde von Architekt Georg Bechter geplant.

Altes sanieren oder wegreißen? Gerüchte und Tatsachen über die Sanierung von Altbausubstanz Zum Thema Althaussanierung gibt es eine Vielzahl von Meinungen, die bei genauerer fachlicher Betrachtung revidiert werden können. Der jährliche Neubau nimmt ca. 10 Prozent des Vorarlberger Bauvolumens ein, daran ist ersichtlich, wie groß das Potential der Altbausanierung als Chance für die Energiezukunft Vorarlbergs ist. 70 Prozent der „grauen Energie“ eines Hauses sind allein im Rohbau verbaut. Und wer saniert, saniert für Jahre – auch ein soeben „falsch“ saniertes Haus muss faktisch wieder Jahrzehnte halten. Wer gut saniert und sein Haus für die Zukunft mit wenig Energie beheiz- und bewohnbar macht, lebt mit einem guten Gefühl der Sicherheit. Häuser gelten bei uns bereits als alt, wenn sie 20 Jahre jung sind. Die meisten Gebäude wie einzelne Teile davon sind jedoch nach 20 Jahren noch völlig intakt, wenn der Schutz vor Wind und Wetter gegeben war. Kalte Außenwände und kalte Fußböden wurden schon in der Antike

als sehr unangenehm empfunden. Deshalb haben bereits die Römer trotz des milderen Klimas die Wandund Fußbodenheizung (Muro- und Hypokaustenheizung) entwickelt, die zwar höchste Behaglichkeit schuf, aber extrem viel Holz verbrauchte.

Wärmedämmung schafft behaglichkeit Mit der „Erfindung“ von Heizkörpern unter dem Fenster wurde die Behaglichkeit zwar verbessert, aber keine „römische“ Qualität erreicht. Erst mit der Entwicklung des Passivhausstandards war das möglich. Eine sehr gute Wärmedämmung bewirkt Oberflächentemperaturen, die unwesentlich unter der Raumlufttemperatur liegen. Die Wärmedämmung schafft gemeinsam mit der Lüftungsanlage und mit der Wärmerückgewinnung höchste Behaglichkeit.

Komfortbelüftet wohnen Frische Luft, die zugfrei und fast gleich warm wie die Raumluft zur Nase kommt, bewährt sich nicht nur im Neubau, sondern kann auch bei

der Sanierung von alten Häusern realisiert werden. Grundsätzlich halten sich manche Gerüchte und Aussagen hartnäckig, denen wir nachfolgend auf den Grund gehen:

Es heißt: „Alte Häuser wirklich so gut zu sanieren, dass sie den Energieverbrauch von neuen haben geht gar nicht. Das ist sinnlos.“ Tatsache ist, dass es sehr wohl technisch wie auch wirtschaftlich machbar ist, den Energieverbrauch alter Häuser gegenüber dem alten Zustand um bis zu 90 Prozent zu verringern. Gleichzeitig steigt der Wohnkomfort sehr stark an. Man nennt das „Faktor 10“-Sanierungen. Dabei wird in der Regel das Haus so gut wie möglich wärmegedämmt, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut und die Heizung auf den Stand der Technik gebracht.

„Eine Wärmedämmung auf guten alten Ziegelmauern ist schlecht. Das Haus kann dann nicht mehr atmen“. Grundsätzlich können Wände nicht atmen. Holz, Ziegel, Innen- und

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Der Stadel eines alten Rheintalhauses vor der Sanierung.

Außenputz sind luftdicht. Schimmel entsteht nicht durch luftdichte Materialien, sondern wenn es kalte Stellen, verursacht durch Wärmebrücken, an der Außenwand gibt und gleichzeitig zu wenig gelüftet wird. In der Altbausanierung geht es (aus bauphysikalischer Sicht) vor allem um die Verhinderung von späteren Feuchtigkeitsschäden. In der Praxis ergeben sich durch unüberlegte Ergänzung von bereits vorhandenen Bestandskonstruktionen oft ungünstige Schichtenfolgen bzw. Materialkombinationen. Diese können zu späteren Feuchtigkeitsschäden führen. Darum sollte immer die Gesamtkonstruktion bauphysikalisch beurteilt werden.

„Innendämmung sollte man nicht machen, weil es dann bald überall zu schimmeln beginnt“. Die Sorge ist verständlich, weil falsch geplante oder falsch ausgeführte Innendämmung tatsächlich zu Schimmelbildung führen, kann. Dass Fehler zu Problemen führen, ist allerdings fast immer der Fall. Wo eine Außendämmung nicht umsetzbar ist, kann mit einer Innendämmung in Kombination mit der Sanierung der Heiztechnik und dem

Neuer Wohnraum nach der gelungenen Altbausanierung.

Einbau einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung der Energieverbrauch um die Hälfte und manchmal mehr gesenkt werden. Es gibt übrigens auch Einzelraum-

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Die Bauphysik sieht man erst, wenn man sie vergessen hat. DI Erich Reiner Bauphysiksachverständiger

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lüftungsgeräte, die man gezielt einsetzen kann, wenn z. B. ein Schlafzimmer zur Straße hin rausgeht und das Öffnen, selbst in Sommernächten wegen Lärms, nicht möglich ist.

„Diese Wärmedämmverbundsysteme auf der Wand sind aufgeklebter Sondermüll“. Die Sorge, dass am Ende der Nutzung Wärmedämmverbundsysteme ein Problem darstellen, ist verständlich. Wenn das Wärmedämmverbundsystem ein Erdölprodukt ist, wird das darin enthaltene CO2 am Ende bei der Verbrennung oder Deponierung freigesetzt. Weil es in der Regel mit weiteren Materialien verbunden ist, kann man es tatsächlich nicht einfach „begraben“ sondern es muss gezielt als Sondermüll entsorgt werden. Das trifft

allerdings auf alle Geräte, Bauteile und Produkte aus Kunststoff zu. Wärmedämmverbundsysteme gibt es auch aus nachwachsenden natürlichen Rohstoffen. Sie sind allerdings teurer. Eine Trennung in die Funktionen wie wir es bei der Bekleidung auch machen (Pullover und wasserdampfdurchlässigen Anorak) ist auch beim Gebäude sinnvoll: eine tragende Konstruktion plus Wärmedämmung aus nachwachsenden Rohstoffen plus leicht auswechselbarer „Bekleidung“ aus Holzschindeln, Platten oder Ähnlichem.

„Der Energieaufwand zur Herstellung der Dämmstoffe ist höher, als sie jemals wieder durch verringerte Wärmeverluste einsparen können.“ Natürlich sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen die beste Alternative. Aus Kostengründen gänzlich auf die Dämmung zu verzichten, wäre grundfalsch: Aufgrund ihrer langen energiesparenden Wirkung ist ihre Energiebilanz nämlich grundsätzlich positiv. Die Zeit für die energetische Amortisation liegt je nach Materialwahl und Einsatz zwischen zwei und 35 Monaten.

Sanierungsprinzipien In der Broschüre „neue Energie für alte Häuser“ sind diese aufgeschlüsselt: • Das ganze Haus im Blick: Gesamtsanierungskonzept für die optimale Sanierung. • Zuerst denken, dann sanieren: Planen Sie zuerst in allen Details. • Nutzbares bewahren: Alles, was noch heutigen Anforderungen entspricht, soll erhalten bleiben. • Wärmeverluste zuerst verringern: dann erst die noch notwendige Energie effizient bereitstellen. • Erneuerbare Rohstoffe einsetzen: für den ver bleibenden Bedarf an Brennstoffen. • Rohstoffe bestmöglich nützen: Bereits vorhan- dene Materialien wieder verwenden oder Recyc- lingprodukte einsetzen. • Schadstofffreie Mate rialen verwenden: Vor allem im Innenbereich! • Nutzungsdauer berück- sichtigen: Sanierungs- maßnahmen für 20, 30 oder mehr Jahre.

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Tipps für Ihre Sanierung Viele Sanierungen scheitern nicht an der Finanzierbarkeit, sondern an den fehlenden Entscheidungsverfahren und Hilfsmitteln sowie an einer oft mangelhaften oder einseitigen Information. Vor allem dann, wenn es um Sanierungen von ganzen Wohnanlagen geht, sind sich die Eigentümer oftmals nicht einig. Dabei lassen sich gerade in diesem Bereich viele energieef�iziente Maßnahmen setzen. Um Projekte nicht scheitern zu lassen, hat Gerhard Vonbank von Rhomberg Bau einen Sanierungsratgeber zusammengestellt, der alle relevanten Punkte und Fragen erfasst und Klarheit in diese Thematik bringt.

Die Glühbirne wird zum Oldtimer.

• Solares Warmwasser für Waschmaschine und Geschirrspüler • Leerverrohrung für So- laranlagen vorsehen • Einsatz LED Beleuch- tung – Stromeinsparung bis zu 90 Prozent • Einbau von energieeffi zienten Heizungspum- pen Energielabel „A“ • Beim Neukauf von Elek- trogeräten auf das Ener- gielabel achten „A+++“. Die Energieklasse „A“ steht in vielen Bereichen für einen hohen Strom- verbrach. Vom Kauf der Energieklasse „B“ ist abzuraten. • Wärmepumpen lieben tiefe Vorlauftempera- turen, großzügig ausgelegtes Wärme abgabesystem wählen. • Einsatz von Wasserspar- brausen – Energieeinspa rung bis zu 50 Prozent • Wassersparende Klospülungen einbauen. • Regenwasser für den Garten

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Stromsparen leicht gemacht

Profitieren von Erfahrungswerten Als führendes Generalunternehmen beim Bauen im Bestand hat sich Rhomberg bereits vor mehr als zehn Jahren auf die Sanierung von Wohnanlagen spezialisiert. In Summe wurden schon mehr als 150 Wohnanlagen betreut – meistens von der Idee über die Planung bis zur Abwicklung. Diese Erfahrungswerte sollen allen sanierungs-

Gerhard Vonbank Projektleiter Rhomberg Bau

SANIERUNGSRATGEBER FÜR WOHNANLAGEN

Der Ratgeber vereint unsere Erfahrungen aus der Praxis, die wir umfassend und neutral behandelt haben.

PRAKTISCHE TIPPS UND EMPFEHLUNGEN FÜR WOHNUNGSEIGENTÜMER, HAUSVERWALTUNGEN UND PLANER

willigen Eigentümern bzw. Hausverwaltungen zugute kommen. Unter anderem wird auch das immer bedeutender werdende Thema der Lebenszykluskosten ausführlich behandelt. Karin Gisinger von der Vorarlberger Eigentümervereinigung emp�iehlt den Ratgeber als Grundlage für Sanierungsprojekte. „Die Broschüre ist eine tolle Fachinformation, die äußerst sachlich die Sanierungsabläufe schildert. Viele praktische Tipps und Emp-

Neue Technologien und gute Ideen senken die Stromkosten Energiebewusstes Bauen und Sanieren schafft ideale Voraussetzung für einen optimalen Einsatz von Energie und senkt die künftig anfallenden Betriebskosten erheblich. Mithilfe einer Solaranlage können Wasser erwärmt und die Heizungsanlage unterstützt werden. Zugleich können bei entsprechenden Rohrinstallationen, Waschmaschine und Geschirrspüler mit dem solarerwärmten Wasser versorgt werden. Vor allem im Sommer wird dadurch die Energieausbeute der Sonnenkollektoren erhöht.

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Checkliste „Strom sparen“

Strom verwenden, nicht verschwenden.

fehlungen sind übersichtlich festgehalten.“ Den Ratgeber gibt es auf der Homepage von Rhomberg Bau zum Download oder auch zum Bestellen in der Geschäftsstelle der Vorarlberger Eigentümervereinigung.

Wer die Energie-Planung beim Bauen oder Sanieren nicht beachtet, riskiert energetische Mängel. DI (FH) Helmut Burtscher illwerke vkw

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Strom selber erzeugen Sonnenenergie lässt sich auch durch den Einsatz einer Fotovoltaikanlage nutzen. Sie wandelt die Sonnenstrahlen direkt in umweltfreund-

lichen Strom um. Auch wenn eine Fotovoltaikanlage von Beginn an nicht geplant ist, kann mit einer kostengünstigen Leerverrohrung bereits der spätere Einbau vorgesehen werden. Es ist darauf zu achten, dass Kaminauslässe, Dachfenster und Abluftrohre nicht die gegen Süden ausgerichtete Dachfläche beeinträchtigen.

Wärmepumpen richtig einsetzen Mittlerweile hält die Wärmepumpen-Heizung im Neubau in Vorarlberg einen Anteil von rund 80 Prozent, auch in sanierten Wohnbauten kommt die Wärmepumpentechnik vermehrt zum Einsatz. Besonders wichtig ist eine niedrige Vorlauftemperatur. Die Wärmeabgabe in Räumen erfolgt meist über Heizkörper oder eine Fußboden-/Wandheizung (Flächenheizung). Für Wärmepumpenanlagen sind Flächenheizungen den Heizkörpern vorzuziehen, da die Vorlauftemperatur bei engen Verlegeabständen wesentlich tiefer eingestellt werden kann. „Enge Verlegeabstände“ bedeutet, dass pro Raum mehr Meter Fußbodenheizungsrohre verlegt werden

und so der Raum auch an kalten Wintertagen mit einer Vorlauftemperatur von nur 30 Grad mit Wärme versorgt werden kann. Die Wärmepumpe dankt dies mit einem hohen Anteil an Umweltwärme und geringem Stromverbrauch.

Wassersparen ist Stromsparen Im Jahr 2010 wurden in Vorarlberg rund 57 Mill. Kubikmeter an Trinkund Brauchwasser genutzt. Dabei wird das Wasser im Land zu 70 Prozent aus Grundwasser bereitgestellt, welches wiederum mit elektrischer Antriebsenergie in die Haushalte gepumpt werden muss. Am meisten Wasser wird für WC-Spülungen, Duschen und Wäsche waschen benötigt. Durch einen sorgsamen Umgang mit dem kostbaren Nass wie dem Einsatz von wassersparenden WCSpülungen und Wassersparbrausen, modernen Waschmaschinen und der Nutzung von Regenwasser, kann der Wasser-, Warmwasser- und indirekt auch der Stromverbrauch beim Wasserversorger gesenkt werden. Mit Umsetzung der Tipps, werden Sie für die Energiezukunft gewappnet sein. Viel Erfolg dabei!

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Tel. 05574 403-320

gerhard.vonbank@rhombergbau.at www.rhombergbau.at

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