

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET
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04
ANGOLA: DER NEUE MEETINGRAUM IN AFRIKA
Mit dem Angola Convention Bureau und dem Luanda Convention Palace positioniert sich das Land als professionelle MICE-Destination – mit moderner Infrastruktur und Direktanbindung ab Frankfurt.

07
LADEN, WO MOBILITÄT STATTFINDET
Ultraschnelle Ladepunkte, Truck-Charging und transparente Abrechnung: Wie Elektromobilität alltagstauglich wird.

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT DIESER Ausgabe Juni 2026
TANJA BICKENBACH, MBE “Wer Mobilität nur verwaltet, verschenkt Potenzial. Strategisch geführte Geschäftsreisen entscheiden heute über Marktzugang, Kundenbindung und Arbeitgeberattraktivität.”

Geschäftsreisen erleben derzeit eine bemerkenswerte Neubewertung. Sie sind weder Relikt einer analogen Wirtschaftswelt noch bloße Fortsetzung eingespielter Routinen. Vielmehr stehen sie an einem Punkt, an dem sich ihre Rolle neu definiert: zwischen Effizienzdruck und globaler Präsenz, zwischen digitaler Zusammenarbeit und persönlicher Begegnung zwischen regulatorischer Verantwortung und unternehmerischer Notwendigkeit.
Ein breiter Antriebsmix für jeden Geschäftsbedarf
ARCHITEKTUR
Wie Gebäude zum strategischen MICE-Faktor werden
Tanja Bickenbach, MBE (Head of Key Account Management), Henriette Schröder (Managing Director), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea Hartmann (Head of Design)
Cover Ministry of Tourism of Angola KI-generiert.
Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com
Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.





Lange galt Business Travel vor allem als operative Disziplin –organisiert im Alltag, kontrolliert über Budgets, geregelt durch Richtlinien. Heute zeigt sich: Dieser Blick greift zu kurz. In einer Welt, die wirtschaftlich enger vernetzt und zugleich geopolitisch fragiler geworden ist, entscheidet Mobilität zunehmend über Handlungsfähigkeit. Geschäftsreisen sind dort relevant, wo Märkte erschlossen, Kundenbeziehungen vertieft, Projekte beschleunigt und internationale Partnerschaften belastbar gemacht werden. Sie sind kein Selbstzweck, aber oft ein entscheidender Faktor unternehmerischer Wirksamkeit. Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten führt dies in besonderer Weise vor Augen. Der Konflikt im März 2026 hat erneut gezeigt, wie schnell geopolitische Spannungen zu Flugausfällen, Luftraumsperrungen, Umroutungen und erhöhten Sicherheitsanforderungen führen können – mit unmittelbaren Folgen für internationale Reisetätigkeit, Planbarkeit und Risikomanagement. Tausende Flüge waren betroffen, und selbst Wochen später prägen Unsicherheit, gestrichene Flugverbindungen und verlängerte -routen sowie gestiegene Kosten die Lage. Für Unternehmen ist das eine klare Erinnerung daran, dass Geschäftsreisen nicht nur organisiert, sondern strategisch abgesichert und gesteuert werden müssen.
und ökologisch belastbar aufstellen. Das verlangt mehr als gute Absichten: Es braucht Daten, Steuerungsfähigkeit und den Mut, Reiserichtlinien weiterzuentwickeln.
Dabei rückt ein Aspekt stärker in den Vordergrund, der lange unterschätzt wurde: Geschäftsreisen sind auch Ausdruck von Unternehmenskultur. Wie Unternehmen Mobilität ermöglichen, priorisieren und regeln, sagt viel über ihre Haltung aus – zu Internationalität, Vertrauen, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Wenn die Travel Policy zum Karrierefaktor wird, geht es längst nicht mehr nur um Buchungsklassen oder Freigabeprozesse. Es geht um die Frage, wie attraktiv ein Unternehmen für Talente ist, wie glaubwürdig es globale Zusammenarbeit lebt und wie ernst es die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden nimmt. Business Travel wird damit auch zu einem Faktor von Employer Branding und Mitarbeiterbindung.

„Geschäftsreisen
sind kein Nebenschauplatz betrieblicher Organisation, sondern ein Bestandteil moderner
Unternehmensführung.“
Alexander Albert Sprecher der DRV-Initiative Chefsache Business Travel und Vorstandsmitglied im Deutschen Reiseverband (DRV)
Gerade deshalb gehört Business Travel in die Chefetage. Nicht, weil jede Reise einzeln legitimiert werden müsste, sondern weil ihr strategischer Wert klarer denn je im Kontext unternehmerischer Ziele betrachtet werden muss. Der Return on Investment von Geschäftsreisen lässt sich heute nicht mehr allein über den Preis eines Tickets oder die Höhe eines Budgets beschreiben. Er bemisst sich an Ergebnissen: an Wachstum, an Kundennähe, an Effizienz, an Resilienz in komplexen Märkten. Wer Geschäftsreisen nur als Kostenstelle begreift, unterschätzt ihren Beitrag zur Wertschöpfung.
Gleichzeitig wächst der Anspruch an die Planung und Durchführung einer Geschäftsreise. Nachhaltigkeit ist auch im Geschäftsreisemanagement keine kommunikative Kür mehr, sondern Teil unternehmerischer Verantwortung. ESG-Kriterien, Transparenzanforderungen und regulatorische Berichtspflichten verändern die Maßstäbe, nach denen Mobilität bewertet wird. Unternehmen müssen Reisen wirtschaftlich sinnvoll, organisatorisch effizient




Die Initiative Chefsache Business Travel steht für die Überzeugung, dass Geschäftsreisen kein Nebenschauplatz betrieblicher Organisation sind, sondern ein Bestandteil moderner Unternehmensführung. Wer internationale Marktbearbeitung, Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitgeberattraktivität zusammendenkt, kommt an diesem Thema nicht vorbei. 2026 wird nicht das Jahr sein, in dem Geschäftsreisen an Bedeutung verlieren. Es wird das Jahr, in dem sich noch deutlicher zeigt, welche Unternehmen Mobilität nur verwalten – und welche sie strategisch führen.

„Chefsache Business Travel“ ist eine Initiative der Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV). Ziel der Kampagne ist es, Geschäftsreisen als strategisches Managementthema zu positionieren und Entscheider für die Vorteile eines professionellen Geschäftsreisemanagements in Zusammenarbeit mit spezialisierten Geschäftsreisebüros zu sensibilisieren. Die Initiative versteht sich als zentrale Informationsquelle und Meinungsbildner rund um modernes Travel Management für Geschäftsführungen, Travel Manager, HR-Verantwortliche, Assistenzen und Geschäftsreisende. Getragen wird die DRV-Initiative von den Travel Management Companies ADAC Reisevertrieb, BCD Travel und Lufthansa City Center. Weitere Informationen fi nden Sie unter: chefsache-businesstravel.de
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Der November ist grau, die To-do-Liste ist lang – und irgendwo dazwischen soll noch das Team-Event entstehen. Was wäre, wenn es diesmal wirklich Wirkung zeigt?
Im ROBINSON CALA SERENA trifft Business auf Mittelmeer, Strategie auf Sonnenschein, und Teams wachsen über sich hinaus – mitten im Winter.
Die Wintermonate bieten den idealen Rahmen für klare Strategien, kreative Impulse und nachhaltige Teamentwicklung. Das erfahrene MICE-Team des ROBINSON CALA SERENA begleitet von der ersten Idee bis zur reibungslosen Umsetzung – ob Jahresabschluss, Kick-off, Retreat oder Weihnachtsfeier.

Warum ROBINSON? Weil Ergebnisse Umgebung brauchen.
Produktive Meetings entstehen nicht im 08/15-Tagungsraum. Sie entstehen dort, wo Menschen auftanken, aufatmen und neu denken können. ROBINSON verbindet professionelle MICE-Infrastruktur mit echtem ROBINSON EFFECT – auf eine Art, die kein Stadthotel replizieren kann.
Dreizehn Tennisplätze, Padel, Golf und Wassersport bieten außergewöhnliche Teambuilding-Formate jenseits des üblichen Workshop-Rahmens. Der WellFit®-Bereich mit Spa, Sauna, Pool und Massage sorgt dafür, dass das Team am Abend wirklich abschaltet – und am nächsten Morgen fokussiert zurückkommt.
Kulinarisch setzt der Club auf mediterrane Frische: mehrere Restaurants, Bars und ein flexibles Event-Catering, das vom Welcome-Apéro bis zum Gala-Dinner alles möglich macht. Das erfahrene MICE-Team kümmert sich dabei um jedes Detail – von der Raumbestuhlung bis zum Rahmenprogramm.
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✓ Erholung: WellFit® Spa, Sauna, Pool & Massage
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Angola verbindet internationale Erreichbarkeit und moderne Infrastruktur mit beeindruckender Natur, reicher Kultur und ganz viel Rhythmus – und definiert damit die Zukunft von Meetings in Afrika neu.
Ein neuer Player auf der globalen MICE-Bühne
Der afrikanische MICE-Markt wächst rasant – laut Africa MICE Hub mit rund 12,8 Prozent jährlich, das kombinierte Marktvolumen von Nahost und Afrika lag 2024 bereits bei rund 82,9 Milliarden US-Dollar. Mitten in diese Dynamik tritt Angola mit einem klaren Anspruch: Am 6. Mai 2026 wurde in Luanda offiziell das Angola Convention Bureau (ACB) lanciert. Unter dem Leitmotiv „Meet in Angola – The Meeting Room in Africa“ positioniert sich das südwestafrikanische Land erstmals strategisch als professionelle Destination für internationale Meetings, Incentives, Konferenzen und Events. Ein erstes starkes Signal kam bereits im Vorfeld: Business Traveller kürte Luanda unter die Top 20 der Trendziele 2026 – mit besonderer Relevanz für Geschäfts- und Veranstaltungsreisen.
Seinen ersten internationalen Auftritt absolvierte das ACB auf der IMEX Frankfurt 2026, gemeinsam mit elf Mitausstellern aus dem gesamten MICE-Spektrum. Die ICCA war durch CEO Senthil Gopinath persönlich bei der Lancierung vertreten – ein Signal, das die Eventbranche gehört hat. Die Wachstumszahlen geben dem Anspruch Recht: Geschäftsreisen aus Europa stiegen von 45.757 im Jahr 2024 auf 59.750 im Jahr 2025 – bevor die großen Infrastrukturprojekte fertiggestellt sind. Tourismusminister Márcio de Jesus Lopes Daniel bringt es auf den Punkt: „Meetings, Kongresse und internationale Veranstaltungen schaffen nachhaltige Wertschöpfung weit über den Tourismussektor hinaus.“

Luandas Küste. Das Lundo-Projekt vereint Wohnen, Hotellerie, Büros, Einzelhandel, Kultur und eine Marina für 750 Yachten – es ist die Neuerfindung von Luandas Waterfront als globales Stadtquartier. Das Luanda Convention Palace ist ihr Anker: Der Hauptsaal fasst in der Konferenzkonfiguration bis zu 3.000 Gäste und lässt sich in ein vollwertiges Kulturtheater verwandeln. Ein Executive Oval Room für bis zu 60 Staatsgäste, ein Grand Atrium für Galadinners und Empfänge, Executive Lounges, flexible Seminarräume und ein vollausgestattetes Business Center ergänzen das Angebot – dazu eine eigene Galerie für angolanische Kunst und Kulturprogrammierung. Designed von der international renommierten Sidara Group, setzt das Gebäude global Maßstäbe. Die Eröffnung des Convention Palace ist für Oktober 2026 geplant, die Fertigstellung des Gesamtprojekts Ende 2026.
Visafreiheit für über 100 Länder und ein wachsendes Portfolio ausgezeichneter Hotels runden das MICE-Angebot ab. Das Angola Convention Bureau koordiniert als zentrale Schnittstelle alle Anfragen und begleitet Events von der Planung bis zur Umsetzung.

Nicht nur meeten – sondern erleben Was Angola von a nderen Business-Destinationen unterscheidet, ist sein unverwechselbarer Charakter. Die Kalandula-Wasserfälle zählen zu den eindrucksvollsten des gesamten Kontinents. Der KissamaNationalpark mit Elefanten und seltenen Tierarten liegt nur eine Autostunde von Luanda entfernt.
Die Benguela-Küste, die Namibe-Wüste und die Halbinsel Ilha do Mussulo bieten Incentive-Kulissen jenseits jedes Standardprogramms – ein Spektrum zwischen Atlantikstrand, Wüste und Grün, das kaum eine andere Destination bieten kann. Angola hat den Semba hervorgebracht – den Vorläufer des brasilianischen Samba –, besitzt eine lebendige zeitgenössische Kunstszene und eine Waterfront in Luanda, die Rahmenprogramme zu echten Erlebnissen macht. Wer hier eine Konferenz ausrichtet, bietet Teilnehmenden mehr als Tagesordnung und Tagungsraum. Ein Erlebnis, das nachhallt.
Jetzt einsteigen – bevor alle kommen Angola befindet sich in seiner aufregendsten Entwicklungsphase: Strukturen entstehen, Infrastruktur wächst – und der Markt ist noch bei Weitem nicht gesättigt.
„Angola ist keine austauschbare BusinessDestination – es ist eine Bühne, die man einmal betreten haben muss.“
Angola Convention Bureau, 2026
International tätige Veranstalter, die eine Destination mit echter Eigenständigkeit suchen, finden hier genau das: ein Land, das nicht austauschbar ist, eine Regierung, die aktiv mitgestaltet, und ein Convention Bureau, das professionell begleitet. Der klare politische Wille, MICE als Entwicklungstreiber zu etablieren, schafft ein verlässliches Fundament. The Meeting Room in Africa steht offen. Wer jetzt kommt, kommt als Pionier.


• H auptstadt: Luanda
• Fläche: 1.246.700 km² (ca. 3,5 Mal so groß wie Deutschland)
• Einwohner: Ca. 37 Millionen
• Sprache: Portugiesisch (Amtssprache)
• Währung: Kwanza (AOA)
• Zeitzone: WAT – Westafrika-Zeit (UTC+1, identisch mit MEZ)
• Visum: Visafreiheit für über 100 Länder, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz
• Anreise ab Deutschland: Direktflüge nach Luanda ab Frankfurt mit Lufthansa sowie ab Lissabon mit TAP Air Portugal (via Codeshare); außerdem Verbindungen über Emirates (Dubai), Qatar Airways (Doha) und Turkish Airlines (Istanbul)
Infrastruktur, die überzeugt Angola investiert gezielt in die Voraussetzungen für internationale Business Events. Der neue Dr. António Agostinho Neto International Airport, rund 40 Kilometer südöstlich von Luanda, fasst bis zu 15 Millionen Passagiere jährlich und ist für Großraumflugzeuge wie den Airbus A380 ausgelegt. Ab Frankfurt fliegt Lufthansa direkt, TAP Air Portugal ab Lissabon; weitere Verbindungen bieten Emirates, Qatar Airways und Turkish Airlines.
Das eigentliche Herzstück ist das Luanda Convention Palace – Teil des visionären Lundo-Projekts, einer 1,26 Millionen Quadratmeter großen Waterfront-Entwicklung an

• Flugzeit: Ca. 9–10 Std. ab Frankfurt (direkt); ca. 11–13 Std. mit Zwischenstopp
• Flughafen Luanda: Dr. António Agostinho Neto International Airport – neu, A380-fähig, Kapazität 15 Mio. Pax/Jahr
• Convention Centre: Neubau im Rahmen des LundoProjekts, Stadtteil Chicala – 72.000 m², Hauptsaal 3.000 Pers., Eröffnung Convention Centre Oktober 2026, Fertigstellung des Gesamtprojekts Ende 2026
• MICE-Anlaufstelle: Angola Convention Bureau (ACB) – www.meet-angola.com
Weitere Informationen finden Sie unter: www.meet-angola.com
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Leipzig Convention Bureau entstanden.
Mit Konsequenz hat sich Leipzig zu einem der dynamischsten Kongress- und Tagungsstandorte
Deutschlands entwickelt. Wo einst Industriegeschichte und Musiktradition das Bild prägten, vereint Leipzig heute wissenschaftliche Exzellenz, internationale Kongresskompetenz und urbanes Lebensgefühl.
Text Leonie Fuchs
Für Veranstalter ist Leipzig dabei vor allem eines: effizient. Die Stadt liegt im Schnittpunkt wichtiger europäischer Verkehrsachsen, ist per ICE, IC und EC aus nahezu allen deutschen Metropolregionen direkt erreichbar und verfügt mit dem Flughafen Leipzig/Halle auch über eine internationale Anbindung. Hinzu kommen die direkte Autobahnanbindung und eine kompakte Stadtstruktur, die den Aufenthalt für Geschäftsreisende angenehm kalkulierbar macht.
Oftmals liegen nur wenige Minuten zwischen Hauptbahnhof, Innenstadt, Hotels und Kongresslocations. Viele Veranstaltungsorte sind fußläufig erreichbar, Transfers sind auf ein Minimum reduziert. Gerade bei internationalen Kongressen mit engen Zeitplänen und hybriden Formaten wird dieser Vorteil relevant. Leipzig-Besucher profitieren dabei von der Verbindung aus großstädtischem Angebot und kurzen Wegen.

Wissenschaft als Wachstumsmotor
Besonders stark ist Leipzig im medizinisch-wissenschaftlichen Umfeld positioniert. Rund um den BioCity Campus Leipzig arbeiten Forschungseinrichtungen, Medizintechnikunternehmen, Universitätsmedizin und Start-ups eng zusammen. Für Kongressveranstalter eröffnet dies den Zugang zu einem belastbaren Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und anwendungsnaher Forschung.
Die Leipziger Clusterstrategie stärkt gezielt Zukunftsbranchen wie Life Sciences, Green Tech, Digitalwirtschaft, Automotive, Logistik sowie die Medien- und Kreativwirtschaft. Kongresse werden dadurch nicht nur als Veranstaltungen verstanden, sondern als Plattformen für Wissenstransfer, Innovation und wirtschaftliche Vernetzung.
Gerade Fachkongresse der Bereiche Medizin und Biotechnologie profitieren von dieser Struktur. Leipzig bietet wissenschaftliche Kompetenz und ein Umfeld, das fachliche Inhalte mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Für Verbände und Fachgesellschaften wird die Stadt damit zunehmend zur Alternative gegenüber den etablierten deutschen Kongressmetropolen.
Integrierte Plattform: das Leipzig Convention Network Eine zentrale Rolle bei dieser Entwicklung spielt das Leipzig Convention Network (LCN), das rund 50 Partner aus den Bereichen Tagungshotels, Kongresszentren, Tagungs- und Eventlocations mit Eventorganisation, Mobilität und Veranstaltungsservice bündelt. Ziel ist die koordinierte Veranstaltungsplanung aus einer Hand. Das Leipzig Convention Bureau ist erste Anlaufstelle für Veranstalter und Planer. Es fungiert als zentrale Schnittstelle, berät kostenfrei und unterstützt bei der Auswahl und Organisation von B2B Veranstaltungen, zum Beispiel hinsichtlich der Wahl geeigneter Locations und der Planung des Rahmenprogramms.
Historische Architektur trifft moderne Kongressinfrastruktur
Zum Netzwerk gehören unter anderem das Congress Center Leipzig (CCL), das zu den prägenden Veranstaltungsorten der Stadt zählt. Direkt in das Gelände der Leipziger Messe integriert, verbindet das CCL moderne Kongressinfrastruktur mit internationaler Veranstaltungserfahrung.
Einen bewusst anderen Akzent setzt die KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Das denkmalgeschützte Gründerzeitgebäude wurde 2016 nach umfassender Sanierung als modernes Tagungszentrum wiedereröffnet und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.
Veranstalter schätzen das Zusammenwirken von historischer Architektur, flexibler Raumgestaltung und innenstadtnaher Lage. Gleichzeitig profitiert die KONGRESSHALLE vom internationalen Netzwerk und der langjährigen Kongressexpertise des Betreibers Congress Center Leipzig.
Heute reicht das Spektrum von wissenschaftlichen Kongressen über gesellschaftliche Veranstaltungen bis zu kulturellen Formaten und politischen Empfängen. Die Verbindung aus Geschichte, Atmosphäre und professioneller Infrastruktur entspricht dabei dem Trend zu emotional aufgeladenen Business-Events mit hohem Erlebniswert.

Business Travel mit kulturellem Mehrwert Was Leipzig zusätzlich von vielen klassischen Kongressstandorten unterscheidet, ist die Verbindung aus Business und kultureller Erlebnisqualität. Gewandhausorchester, Oper Leipzig und eine traditionsreiche Musikgeschichte – so prägten beispielsweise Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy die musikalische Vergangenheit der Stadt – stehen neben einer lebendigen Kreativszene, urbanen Freiräumen und einer jungen Gastronomie.
„Leipzig präsentiert sich als Kongressstadt mit eigenem Charakter.“
Für Geschäftsreisende entsteht daraus ein Standort, an dem sich Arbeit und Erlebnis miteinander kombinieren lassen. Zwischen Kongressprogramm und Abendveranstaltung liegen Galerien, Passagen, historische Höfe und kreative Quartiere oft nur wenige Schritte entfernt. Auch Incentive-Formate profitieren davon, von exklusiven Empfängen in historischen Industriegebäuden bis zu Networking-Events in außergewöhnlichen Off-Locations.

Nachhaltigkeit als Standortfaktor Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit im MICE-Sektor kann Leipzig punkten. Zahlreiche Hotels, Locations und Dienstleister setzen auf zertifizierte Umweltstandards und energieeffiziente Veranstaltungskonzepte. Viele Strecken lassen sich zu Fuß, per Straßenbahn oder mit dem Fahrrad zurücklegen, das schont Ressourcen und unterstützt klimafreundliche Mobilität. Die starke Bahnanbindung reduziert zusätzlich den Bedarf an innerdeutschen Flugreisen. Für Veranstalter, die ESGKriterien und Nachhaltigkeitsziele stärker in ihre Eventplanung integrieren müssen, hat dieser Aspekt große Relevanz.
Leipzig präsentiert sich so als Kongressstadt mit eigenem Charakter. Nicht Größe oder Repräsentation stehen im Vordergrund, sondern Vernetzung, Effizienz und Authentizität. Eine Stadt also, die nicht laut um Aufmerksamkeit wirbt, sondern durch Substanz überzeugt.

Dieser

Die Automobilindustrie befindet sich in einer ihrer tiefgreifendsten Umbruchphasen seit Jahrzehnten. Elektrifizierung, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte verändern nicht nur Fahrzeuge selbst, sondern auch die Erwartungen von Unternehmen und Kunden.
Text Miriam Rauh
Gleichzeitig kommen Fragen auf: Welche Antriebstechnologie setzt sich langfristig durch? Welche Investitionen sind zukunftssicher? Und welche Rolle werden neue Anbieter auf dem deutschen Markt spielen? In dieses Marktumfeld tritt JAC MOTORS mit einem Ansatz, der sich von vielen aktuellen Marktstrategien unterscheidet: Das Unternehmen positioniert sich bewusst technologieoffen und setzt auf einen breiten Antriebsmix, der unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse adressiert. Parallel zur Technologieoffenheit setzt das Unternehmen auf nachhaltige Strukturen und langfristige Partnerschaften. Traditionsreiches Unternehmen hinter der jungen Marke Für viele deutsche Kunden wirkt JAC MOTORS zunächst wie ein neuer Name; tatsächlich reicht die Unternehmensgeschichte jedoch Jahrzehnte zurück. Das Unternehmen wurde 1964 gegründet und entwickelte sich von einem Nutzfahrzeughersteller zu einem Technologieunternehmen, das heute Personenkraftwagen, Motoren sowie elektrische Antriebssysteme entwickelt und produziert. Mittlerweile exportiert JAC MOTORS Fahrzeuge in mehr als 130 Länder weltweit und zählt zu den größeren chinesischen Herstellern im Bereich Elektromobilität.
„Das Unternehmen positioniert sich bewusst technologieoffen und setzt auf einen breiten Antriebsmix, der unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse adressiert.“
Besonders die technologische Entwicklung von JAC MOTORS rückte in den vergangenen Jahren in den Mittelpunkt. Nach Unternehmensangaben arbeiten heute nahezu 5.000 Mitarbeitende im Bereich Forschung und Entwicklung. Mehr als 300 leitende Ingenieurinnen und Ingenieure sowie spezialisierte Entwicklungszentren beschäftigen sich mit Batterietechnologien, digitalen Systemen und neuen Fahrzeugplattformen. Fünf bis acht Prozent des Umsatzes fließen jährlich in Forschung und Entwicklung ein.
Diese Investitionen zeigen, wie stark sich die internationale Automobilbranche verändert. Hersteller konkurrieren längst nicht mehr ausschließlich über Motorleistung oder Design. Software, Konnektivität, Batterietechnik und digitale Systeme entwickeln sich zunehmend zu den eigentlichen Wettbewerbsfaktoren.
Deutschland als besondere Herausforderung
Der deutsche Markt unterscheidet sich dabei von vielen anderen Ländern, denn er ist nicht nur Europas größter Automarkt, sondern gleichzeitig einer der emotionalsten. Hierzulande sind Automobilmarken oft weit mehr als reine Mobilitätsanbieter – sie stehen für Identität, Tradition und Vertrauen. Für neue Hersteller bedeutet das eine hohe Eintrittshürde.
Der Deutschlandstart erfolgt deshalb nicht direkt über die Konzernzentrale, sondern über RSA Deutschland, eine Tochter der skandinavischen RSA Group. Das Familienunternehmen blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1936 reicht, und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung beim Aufbau internationaler Marken in nordischen Märkten. Die Strategie wirkt dabei bewusst vorsichtig. Statt eines großflächigen Schnellstarts konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf den Ausbau von Vertriebs- und Servicekapazitäten.
Breiter Antriebsmix erleichtert den Übergang Während viele Hersteller inzwischen nahezu ausschließlich auf batterieelektrische Konzepte setzen, verfolgt JAC MOTORS derzeit einen breiteren Ansatz. Die Begründung ist pragmatisch: Der deutsche Markt befindet sich in einer Übergangsphase; nicht jeder Kunde verfügt über dieselben Voraussetzungen. Unternehmen, Flottenbetreiber und Privatkunden bewegen sich in unterschiedlichen Nutzungsszenarien.
Während im urbanen Raum kompakte Elektrofahrzeuge wirtschaftlich sinnvoll sein können, spielen in anderen Bereichen weiterhin Reichweite, Nutzlast, Ladeinfrastruktur oder Zugkraft eine entscheidende Rolle.
Daraus ergibt sich eine Strategie, die verschiedene Antriebstechnologien parallel berücksichtigt, vom elektrischen Kleinwagen über Plug-in-Hybride bis hin zu größeren Fahrzeugsegmenten und Nutzfahrzeugen. Besonders im Business-Umfeld gewinnt diese Perspektive an Bedeutung.
Auch denken Geschäftskunden weniger in einzelnen Fahrzeugen als in Gesamtkonzepten. Neben Anschaffungskosten stehen Faktoren wie Energieverbrauch, Wartungsaufwand, Restwerte und Nutzungsprofile im Fokus, denn Mobilität ist längst eine betriebswirtschaftliche Frage.

Der Wettbewerb beginnt nach dem Verkauf Ein neues Fahrzeug zu verkaufen, ist eine Aufgabe – eine Marke dauerhaft zu etablieren, eine andere. Gerade Geschäftskunden bewerten nicht allein technische Daten oder Design. Für sie sind Faktoren wie Ersatzteilversorgung, Servicequalität und Ausfallzeiten oft entscheidender.
„Gerade Geschäftskunden bewerten nicht allein technische Daten oder Design. Für sie sind Faktoren wie Ersatzteilversorgung, Servicequalität und Ausfallzeiten oft entscheidender.“
Ein Fahrzeug, das im Außendienst, im Shuttle-Service oder im Logistikbetrieb eingesetzt wird, muss vor allem verfügbar sein; jede ungeplante Standzeit bedeutet wirtschaftliche Einbußen. Deshalb konzentrieren sich viele aktuelle Aktivitäten von JAC MOTORS aktuell auf den Ausbau eines Händler- und Servicenetzes.
Die Zielsetzung ist so kundenfreundlich wie ambitioniert: ein flächendeckendes Netz mit kurzen Wegen und hoher Servicequalität. Gleichzeitig sind die Eintrittsbarrieren für potenzielle Händler vergleichsweise niedrig. Die Idee dahinter ist ein nachhaltiger Ansatz. Händler sollen nicht ausschließlich Verkaufsstellen sein, sondern langfristige Partner der Marke sein.

Mobilität braucht neue Denkweisen Dass der Aufbau gelingt, dafür spricht ein weiterer Aspekt: Die traditionelle Markentreue nimmt ab. Im Bereich Business Travel und MICE gewinnen Nachhaltigkeit, flexible Nutzungskonzepte und digitale Vernetzung an Bedeutung. Unternehmen betrachten Fahrzeugflotten nicht mehr nur als Transportmittel, sondern als Teil ihrer eigenen Unternehmensstrategie. Insbesondere bei gewerblichen Kunden rücken flexible Leasingmodelle, Verfügbarkeit und kalkulierbare Gesamtkosten in den Vordergrund. Die Frage lautet immer seltener: „Welche Marke fahre ich?“ und immer häufiger: „Welche Lösung passt zu meinem Bedarf?“
Schritt für Schritt statt großer Versprechen Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich neue Marktteilnehmer in Deutschland etablieren können. Sicher scheint schon heute: Die Mobilitätslandschaft wird vielfältiger. JAC MOTORS setzt dabei auf eine Strategie mit langfristigem Fokus statt kurzfristiger Expansion. In einer Branche, die sich zwischen Tradition und technologischer Neuerfindung bewegt, könnte gerade dieses Prinzip des sehr gezielten Wachstums ein entscheidender Erfolgsfaktor sein.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rsadeutschland.de www.jacmotors.de
Diese Artikel sind in Zusammenarbeit mit ARAL entstanden.

Flächen deckendes Tankstellennetz, transparente Kosten, einfache Verwaltung, exklusiv PAYBACKPunkte und immer die passende Ladeoption: Die Tank- und Ladekarten von Aral Fleet Solutions halten für die Anforderungen von gewerblich genutzten Flotten das passende Angebot bereit.
Aral verfügt als größter Anbieter in Deutschland über ein Tankstellennetz mit rund 2.400 Standorten und sorgt damit jederzeit für Versorgungssicherheit. Fast alle Tankstellen liegen verkehrsgünstig an Verkehrsknotenpunkten und viele von ihnen sind rund um die Uhr geöffnet. An mehr als 900 Standorten gibt es außerdem frische Lebensmittel in REWE To Go-Shops.
Das Akzeptanznetz der Tankkarten von Aral Fleet Solutions umfasst allein in Deutschland rund 6.000 Stationen, in Europa sind es 30.000 Tankstellen. In 32 europäischen Ländern der nächste Stopp an den Tankstellen von Aral, bp, Circle K, enilive oder OMV, keine vier Kilometer entfernt*. Die Möglichkeiten der Tank- und Ladekarten setzen
auch Maßstäbe bei der Energieversorgung von elektrifizierten Flotten. Die Optionen reichen von ultraschnellen Lademöglichkeiten an den Standorten von Aral pulse über den Aufbau eigener Ladeinfrastruktur bis zur rechtssicheren Rückerstattung von Energiekosten an Dienstwagenfahrerinnen und Dienstwagenfahrer, die ihr Fahrzeug zu Hause aufladen. Und dank des Business Charging Festpreises sind die Kosten dabei jederzeit transparent und kalkulierbar. Wer viel unterwegs ist, braucht ein zuverlässiges Ladenetz. Genau hier spielt Aral Fleet Solutions seine Stärke aus: Mit der Fuel & Charge Karte haben Ihre Fahrerinnen und Fahrer Zugriff auf mehr als 182.000 Ladepunkte in Deutschland. In Europa umfasst das Akzeptanznetz mehr als eine Million Ladepunkte. Ein Ladestopp im Netz von Aral pulse lohnt sich übrigens besonders. Dank ultraschneller Ladepunkte verkürzt sich die Ladezeit – die perfekte Gelegenheit für eine kurze Kaffeepause bei Aral, Deutschlands größtem Coffee-to-go-Anbieter mit rund 30 Mio. verkauften Kaffees pro Jahr und rund 2.400 Verkaufsstellen.
Die Akzeptanz für Elektromobilität entscheidet sich nicht nur im Fahrzeug, sondern auch durch die Qualität der Infrastruktur. Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Alltagstauglichkeit sind entscheidende Faktoren. Mit der Elektromobilitätsmarke Aral pulse setzt Aral genau hier an und entwickelt sein Ladenetz konsequent weiter.

Der Ansatz ist pragmatisch: Laden findet dort statt, wo Mobilität ohnehin stattfindet. Ultraschnelle Ladepunkte entstehen dort, wo sie sich ohne Umwege in bestehende Routinen
integrieren lassen. Mit mehr als 4.000 Ladepunkten an rund 600 Standorten gehört Aral pulse zu den führenden Anbietern ultraschneller Ladeinfrastruktur in Deutschland.
Ladeleistungen von bis zu 400 kW ermöglichen es, in kurzer Zeit signifikante Reichweiten nachzuladen. Abhängig von der Fahrzeugtechnik können innerhalb von nur 10 Minuten rund 300 Kilometer Reichweite geladen werden. So wird aus der Ladezeit ein planbarer Bestandteil der Route.
„Ultraschnelle Ladepunkte entstehen dort, wo sie sich ohne Umwege in bestehende Routinen integrieren lassen.“
Einfach, schnell verlässlich Was Aral pulse auszeichnet, ist die konsequente Ausrichtung am Alltag:
• strategische Standorte entlang zentraler Verkehrsachsen hohe Ladegeschwindigkeit für kurze Standzeiten
• integrierte Services wie Shop, Gastronomie und Sanitär
Das Ergebnis ist ein Ladeerlebnis, das funktioniert: einfach, schnell und verlässlich.
Aral pulse verbindet damit zwei Welten: ein gewachsenes Tankstellennetz und moderne Ladeinfrastruktur. Für Nutzerinnen und Nutzer entsteht ein System, das Elektromobilität nicht komplizierter macht, sondern einfacher und genau deshalb alltagstauglich.
Mit den Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarten kann die ganze Flotte jederzeit mit Energie versorgt werden. Zudem sinkt der administrative Aufwand: Die Energiekosten – egal ob getankter Kraftstoff oder geladener Strom – werden auf nur einer Rechnung ausgewiesen.
„Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Alltagstauglichkeit sind entscheidende Faktoren.“
Übrigens können Flottenkunden an Aral Tankstellen bei jedem Tank- oder Ladevorgang sowie beim Shoppen oder bei der Fahrzeugwäsche wertvolle PAYBACK Punkte sammeln.
Darüber hinaus bieten die Tankkarten von Aral Fleet Solutions unter anderem diese Services und Dienstleistungen:
• Flächendeckende, grenzüberschreitende Kraftstoffund Energieversorgung
• Höchste Kartensicherheit
• Rund 100 Automatenstationen für Lkw und Busse in Deutschland, mit besonders attraktiven Konditionen und strategisch günstig gelegen an Transitstrecken und Verkehrsknotenpunkten
• Webbasiertes Kundenportal mit Rund-um-die-UhrZugriff auf alle relevanten Daten
• On-Road-Services unter anderem Lkw-Waschanlagen, BusinessWäsche sowie sichere Parkplätze für Lkw
• Maut-Abwicklung in Europa mit der zukunftssicheren Aral Mautbox für EETS – auch für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen
• Maut-Abwicklung in Deutschland mit TollCollect & Aral Elektronische Führerscheinkontrolle
*(Die Entfernung ist die durchschnittlich errechnete Luftlinie von einer Station mit Aral Kartenakzeptanz zur nächstgelegenen Station mit Aral Kartenakzeptanz. Stand: Feb 2026).
Für weitere Informationen QR-Code scannen, oder besuchen Sie uns online! www.aral.de/fleet

Truck-Charging: die nächste Ausbaustufe Aral pulse investiert auch in die Infrastruktur für den Schwerlastverkehr. Bereits heute ist Aral pulse mit 35 Standorten der größte Anbieter öffentlicher UltraschnellLadeinfrastruktur für E-Lkw in Deutschland.
• bis zu 400 kW Ladeleistung: ca. 200 km Reichweite in 45 Minuten laden
• Megawatt-Charging (MCS) mit bis zu 1.000 kW
• Standorte entlang zentraler Autobahnkorridore
MCS gilt als Schlüsseltechnologie für den Fernverkehr: Ladezeiten von rund 30 Minuten, in denen die Batterie von rund 20 auf dann 80 Prozent der maximalen Kapazität geladen werden kann, sind möglich. An allen Standorten mit speziellem Ladeangebot für Trucks und Busse sorgen großzügig ausgelegte Rangierzonen für komfortables Anund Abfahren. Ein Absatteln ist nicht erforderlich.
Dank einer technischen Verfügbarkeit von 98 Prozent stehen die Ladepunkte fast durchgängig bereit und sind entlang wichtiger Transportrouten wie etwa dem RheinAlpen-Korridor positioniert. Zugang zu diesen Ladepunkten erhalten Fahrerinnen und Fahrer unter anderem über die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte.
1 Variiert je nach Fahrzeugtechnik, insbesondere im Hinblick auf Typ, Alter und Zustand der Batterie.
2 Von dem Hersteller Scania bestätigte Informationen.
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25 Jahre Apartmentservice: Anett Gregorius über die Professionalisierung eines ganzen Segments
Frau Gregorius, Apartmentservice feiert 25 Jahre – was war der entscheidende Moment, in dem Sie erkannt haben, dass aus Ihrer Diplomarbeit über temporäres Wohnen wirklich ein Markt werden kann? Den einen großen Aha-Moment im klassischen Sinne gab es gar nicht. Es war vielmehr ein sehr klarer Ruf aus dem Markt. Als ich mich 1998 im Rahmen meiner Diplomarbeit erstmals systematisch mit dem Thema Serviced Apartments beschäftigte, wurde mir schnell klar: Zwischen Hotellerie und klassischem Wohnen existierte ein wachsendes Segment, für das es zwar Angebot gab, aber keine klare Definition, keine Vergleichbarkeit und keine professionelle Struktur. Ende der 1990er Jahre sprach man von Boardinghäusern oder möbliertem Wohnen, ein Markt war das nicht. Genau diese Lücke war für mich der entscheidende Punkt. Ich habe kein fertiges Geschäftsmodell gesehen, sondern einen Bedarf. 1999 habe ich aufgrund von konkreten Beratungsanfragen direkt nach dem Studium gegründet, 2001 fiel dann die bewusste Entscheidung zur vollständigen Selbstständigkeit. Damals war es eine Vision. Heute ist es ein Markt mit Struktur und Relevanz. Genau dieser Weg macht das Jubiläum für mich so besonders.
Business-Reisende und MICE-Kunden gelten als besonders anspruchsvolle Gäste. Was macht Serviced Apartments für dieses Segment heute attraktiver denn je – und wo sehen Sie noch Potenzial?
Serviced Apartments treffen genau die Bedürfnisse, die für Business- und MICE-Reisende heute zählen: Flexibilität und Individualität, ein wohnliches Umfeld, die Möglichkeit zur Selbstversorgung, separate Arbeitsbereiche, Service im Baukastensystem und ein effizientes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerade Letzteres ist relevanter denn je. Der VDR zählt für 2025 rund 116 Millionen Dienstreisen deutscher Unternehmen und damit deutlich mehr als im Vorjahr, gleichzeitig wird mit Blick auf die Budgets spürbar effizienter gereist. Unser Segment beantwortet diese Anforderung sehr gut, weil es lange wie kurze Aufenthalte abdeckt und sich flexibel skalieren lässt. Hinzu kommt die Resilienz, die sich spätestens in der Pandemie gezeigt hat. Potenzial sehe ich vor allem an der Schnittstelle von Business und Leisure. Erstmals buchen bei uns mehr Leisure- als Business-Gäste, die Grenzen verschwimmen. Wer es schafft, projektbezogene Aufenthalte, MICE-Verlängerungen und private Aufenthalte in einem standortspezifischen Konzept zusammenzubringen, statt auf reine Standardisierung zu setzen, hat hier noch viel Spielraum.
„Ein
Konzept muss vor allem authentisch und in sich stimmig
sein.“
Anett Gregorius Gründerin und Inhaberin Apartmentservice

































Herr Wilms, viele Hersteller konzentrieren sich fast ausschließlich auf Elektromobilität. Warum verfolgt JAC MOTORS einen breiteren Ansatz? Der deutsche Markt ist nicht homogen. Wir sehen sehr unterschiedliche Anforderungen, sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftskunden. Deshalb möchten wir verschiedene Mobilitätsbedürfnisse abdecken. Nicht jeder Kunde befindet sich an derselben Stelle der Transformation. Aus diesem Grund bieten wir Lösungen an, die unterschiedliche Einsatzprofile berücksichtigen.
„Unternehmen betrachten Mobilität heute deutlich umfassender als früher.“








FÜHRENDE
„Menschen suchen wieder echte Begegnungen“





Hendrik Wilms Sales & Marketing Manager RSA Deutschland GmbH
Welche Rolle spielt das insbesondere für Geschäftskunden?
Unternehmen betrachten Mobilität heute deutlich umfassender als früher. Es geht nicht allein um Anschaffungskosten, sondern um die gesamten Betriebskosten über die Nutzungsdauer hinweg. Themen wie Wartung, Energieverbrauch, Leasingmodelle, Restwerte und Verfügbarkeit gewinnen an Bedeutung.
Viele Unternehmen achten auch stark auf Service und Ausfallsicherheit.
Herr Streletzki, der Estrel Tower soll das Zusammenspiel aus Tagen, Arbeiten, Übernachten und Erleben an einem Ort neu definieren. Wie verändert dieses Konzept konkret die Qualität von MICE-Erlebnissen? Das Estrel war schon immer mehr als ein klassisches Hotel; bereits seit den 1990er-Jahren verbinden wir Hospitality, Entertainment und Veranstaltungsflächen unter einem Dach. Genau dieser Ansatz hat uns geprägt und macht uns bis heute besonders. Mit dem Estrel Tower entwickeln wir dieses Konzept weiter, allerdings angepasst an die Anforderungen und Bedürfnisse von heute. Inhalte lassen sich digital teilen und Meetings online durchführen – was jedoch nicht digital ersetzbar ist, sind persönliche Begegnungen und emotionale Erlebnisse. Genau dafür schaffen wir Räume. Gerade internationale Gäste erwarten heute mehr als funktionierende Konferenztechnik: Sie suchen inspirierende Orte, kurze Wege, Aufenthaltsqualität und ein Umfeld, das Austausch fördert. Der Tower wird genau dieses Gesamterlebnis bieten.
Welche neuen Formate werden im Estrel Tower möglich?
Die großen Hallen bleiben weiterhin im Bestand des Estrel Berlin. Der Tower ergänzt das Angebot um sehr hochwertige und flexible Flächen. Dort entstehen Räume für exklusive Konferenzen, Executive Meetings oder hybride Formate mit besonderem Erlebnischarakter. Gleichzeitig können wir Veranstaltungen im Tower sehr individuell inszenieren. Vor allem die oberen Etagen mit ihren spektakulären Ausblicken über Berlin schaffen Erlebnisse. Uns geht es darum, Räume zu entwickeln, die im Gedächtnis bleiben und den passenden Rahmen für wichtige Gespräche oder strategische Entscheidungen liefern.






Die SO!APART Awards werden von einer hochkarätigen Jury aus Investment, Architektur und Geschäftsreise-Management bewertet. Was muss ein Konzept heute mitbringen, um wirklich zu überzeugen?
Ein Konzept muss vor allem authentisch und in sich stimmig sein und auf mehreren Ebenen funktionieren. Unsere Jury bewertet die Konzepte aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Das heißt: Ein gutes Design reicht nicht, wenn sich der Betrieb nicht trägt, und gute Zahlen reichen nicht, wenn das Nutzererlebnis nicht stimmt. Ein gutes Serviced-Apartment-Konzept verbindet die Privatsphäre und Flexibilität einer eigenen Wohnung mit den Annehmlichkeiten eines Hotels. Der Schlüssel liegt darin, die Bedürfnisse von Gästen zu verstehen, die typischerweise zwischen einigen Tagen und mehreren Monaten bleiben.
Lesen Sie das gesamte Interview online auf: www.erfolgundbusiness.de
Weitere Informationen fi nden Sie unter: www.apartmentservice.de www.apartmentservice-consulting.de
Das ist ein entscheidender Punkt. Ein Fahrzeug muss verfügbar sein und funktionieren. Gerade Geschäftskunden benötigen Verlässlichkeit. Wenn ein Fahrzeug im Außendienst, im Shuttle-Bereich oder in der Logistik eingesetzt wird, entstehen durch Ausfallzeiten direkte Kosten. Deshalb investieren wir intensiv in den Ausbau von Händler- und Servicepartnern sowie in eine schnelle Versorgung, die Ersatzteile über Nacht bereitstellen kann.
JAC MOTORS baut aktuell sein Händlernetzwerk in Deutschland auf. Welche Chancen ergeben sich daraus für Handelspartner?
Uns ist wichtig, partnerschaftlich zu arbeiten. Wir kommen selbst aus dem Handel und kennen viele Anforderungen sehr genau. Deshalb halten wir die Einstiegshürden bewusst niedrig und ermöglichen Händlern viel Flexibilität. Dazu gehören vergleichsweise einfache Prozesse, kurze Entscheidungswege und die Möglichkeit, JAC MOTORS als zusätzliche Marke in bestehende Strukturen zu integrieren. Wodurch unterscheidet sich dieses Modell von anderen Herstellerstrukturen? Wir bieten Händlern die Möglichkeit, mit einer neuen Marke zu wachsen, ohne gleichzeitig hohe Risiken einzugehen. Dabei spielt auch unsere Modellstrategie eine Rolle. Durch unterschiedliche Fahrzeugsegmente und verschiedene Antriebstechnologien können verschiedene Kundengruppen angesprochen werden, vom urbanen Kleinwagen bis hin zu Nutzfahrzeugen. Das eröffnet zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten.
Weitere Informationen fi nden Sie unter: www.rsadeutschland.de www.jacmotors.de
„Das
Estrel war schon immer mehr als ein klassisches Hotel.“

Maxim Streletzki Eigentümer/Bauherr Estrel Tower Berlin
Durch die enge Verzahnung mit dem bestehenden Estrel Berlin und dem Convention Center entsteht ein skalierbares Event-Ökosystem. Welche Vorteile ergeben sich daraus speziell für mehrtägige oder hybride Formate?
Unsere große Stärke ist die Flexibilität. Wir können Veranstaltungen von 50 bis zu 15.000 Personen abbilden und dabei unterschiedlichste Anforderungen bedienen, vom mehrgängigen Dinner bis zur internationalen Konferenz. Gleichzeitig verfügen wir über eine komplette Infrastruktur aus Technik, Catering, Logistik und Hotelbetrieb. Das alles aus einer Hand anbieten zu können, ist für Veranstalter ein großes Plus. Unternehmen hinterfragen heute sehr genau, welche Events wirklich relevant sind; sie erwarten ein hochwertiges Erlebnis und effiziente Abläufe. Genau das können wir bieten.
Weitere Informationen fi nden Sie unter: estreltower.com
Text Miriam Rauh
Herr Kärgel, viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden bereits Mobilitätsleistungen wie Dienstwagen, Jobticket oder Dienstrad an. Warum reichen diese Modelle heute nicht mehr aus?
Einzelne Mobilitätsangebote passen immer weniger zur heutigen Arbeitswelt; Arbeitsmodelle, Wohnsituationen und Mobilitätsbedürfnisse haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Mitarbeitende bewegen sich heute zwischen Homeoffice, Unternehmensstandorten und Kundenterminen, sie erwarten mehr Flexibilität und Wahlfreiheit statt starrer Standardlösungen. Gleichzeitig müssen Unternehmen den Überblick behalten. Genau hier setzen wir an: Mitarbeitende wählen die Mobilitätsangebote, die zu ihrem Alltag passen, während Unternehmen alles zentral über eine Plattform steuern.
„Der größte Vorteil ist die Reduzierung
des Verwaltungs-
aufwands.“

Kilian Kärgel
Bereichsleiter Connected Mobility bei DB
Bonvoyo positioniert sich als zentrale Plattform für Mitarbeitermobilität. Welche Vorteile entstehen für Unternehmen durch diesen Ansatz?
Der größte Vorteil ist die Reduzierung des Verwaltungsaufwands. In vielen Unternehmen sind Mobilitätsangebote über unterschiedliche Anbieter, Verträge und Abrechnungssysteme verteilt. Bonvoyo vereint alle Mobilitätsangebote eines Unternehmens auf einer Plattform: vom Deutschlandticket über das Jobticket bis zum Dienstrad. So werden Verwaltungsaufwände reduziert und Mobilitätsleistungen effizient gesteuert. Das schafft Transparenz, reduziert Schnittstellen und senkt die Verwaltungskosten deutlich.
Wie sehen Sie die Zukunft der Mitarbeitermobilität? Flexibilität wird weiter an Bedeutung gewinnen. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Landeshauptstadt München im Forschungsprojekt MCube. Dort untersuchen wir, wie sich Mobilität vom Auto hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln verlagern lässt und welchen Beitrag Mobilitätsbudgets dazu leisten können. Ziel ist es, Unternehmen datenbasiert dabei zu unterstützen, Mobilität effizient, attraktiv und nachhaltig zu gestalten.
Welche Innovationen treiben diese Entwicklung aktuell voran?
Eine zentrale Innovation ist Bonvoyo als Zahlart. Im Gegensatz zu klassischen Mobilitätsbudgets, die häufig auf nachträglicher Erstattung und Belegverwaltung basieren, funktioniert Bonvoyo als echte Zahlungsmethode direkt in den Mobilitätsangeboten. Mitarbeitende wählen Bonvoyo beim Bezahlen aus und nutzen ihr arbeitgeberfinanziertes Mobilitätsbudget unmittelbar – ohne Vorfinanzierung, Belegscan oder manuellen Abrechnungsprozess. Damit schafft Bonvoyo eine neue Form der Mitarbeitermobilität: einfach nutzbar für Beschäftigte, automatisiert steuerbar für Unternehmen und direkt integriert bei Mobilitätsanbietern.
Text Leonie Fuchs
Frau Wiesner, was bedeutet das Thema „Bleisure Travel“ für den Standort Leipzig?
Geschäftsreisen verändern sich derzeit grundlegend. Viele Reisende möchten berufliche Termine stärker mit kulturellen Angeboten oder flexiblem Arbeiten verbinden. Für Leipzig eröffnet das neue Perspektiven. Die Stadt bietet kurze Wege, ein vielfältiges Kulturangebot und hohe Aufenthaltsqualität – ideale Voraussetzungen, um Business und Freizeit sinnvoll zu verbinden. Deshalb beteiligen wir uns als Pilotregion an der Studie „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ der IU Internationale Hochschule.
Welche Erkenntnisse erwarten Sie?
Die Studie soll erstmals belastbare Daten dazu liefern, wie sich Bleisure- und Workation-Angebote entwickeln und welche Anforderungen Unternehmen sowie Geschäftsreisende künftig stellen. Besonders wichtig ist für uns die Frage, wie Destinationen strategisch darauf reagieren können. Es geht nicht nur um touristische Zusatzangebote, sondern um neue Geschäftsreisemodelle, nachhaltige Mobilität und effizientere Aufenthalte.
Welche Rolle spielt Leipzig im Wettbewerb der Kongressstandorte?
Leipzig profitiert von einer besonderen Mischung aus Erreichbarkeit, Infrastruktur und urbaner Lebensqualität. Viele Locations, Hotels und kulturelle Angebote liegen nah beieinander. Geschäftsreisende können ihren Aufenthalt vor oder nach einem Kongress unkompliziert privat verlängern, die Stadt entdecken oder kulturelle Angebote nutzen. Auch die Begleitung durch Partnerin oder Partner beziehungsweise die Familie lässt sich dabei gut integrieren. Genau diese Verbindung aus professioneller Kongressorganisation und authentischem Stadterlebnis macht Leipzig so attraktiv.
Bleisure Travel gilt oft als Lifestyle-Thema. Ist das gerecht?
Es ist viel mehr, die wirtschaftliche Bedeutung ist erheblich. Verlängerte Aufenthalte steigern die touristische Wertschöpfung und schaffen zusätzliche Nachfrage bei Hotels, Gastronomie und Mobilitätsanbietern. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen vieler Unternehmen und Mitarbeitenden. Geschäftsreisen sollen effizient, nachhaltig und persönlich sinnvoll gestaltet sein. Das Thema ist Teil eines strukturellen Wandels im Geschäftsreisemarkt.
„Viele Locations, Hotels und kulturelle Angebote liegen nah beieinander.“
Hiskia Wiesner Leiterin des Leipzig Convention Bureau

Wie positioniert sich Leipzig langfristig? Wir verstehen Business Travel zunehmend ganzheitlich. Deshalb engagieren wir uns neben der wissenschaftlichen Studie auch in der Initiative Blend_it! des Verbands Deutsches Reisemanagement und des German Convention Bureau. Ein Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, um Bleisure Travel strategisch und nachhaltig in Unternehmensstrukturen zu verankern. Das stärkt zugleich Leipzig als moderne und nachhaltige Kongressdestination.
Mobilitätswende, steigende Anforderungen, wachsende Komplexität: Anne Wychera als Leiterin des deutschen Flottengeschäfts bei Aral erklärt, warum Technologieoffenheit entscheidend ist, wie ihr Unternehmen Orientierung schaffen will und weshalb pragmatische Lösungen im Fuhrparkalltag immer wichtiger werden.
Text Christian Oestreich
Frau Wychera, wie verändert die Mobilitätswende den Flottenmarkt aktuell?
Die Dynamik hat deutlich zugenommen. Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, Wirtschaftlichkeit, Dekarbonisierung und operative Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen. Das führt dazu, dass Flotten zunehmend gemischt sind: klassische Antriebe, Elektromobilität und perspektivisch weitere Technologien existieren parallel. Diese Vielfalt ist mehr als eine Übergangsphase, sie wird uns langfristig begleiten. Der Einsatzzweck entscheidet über die Antriebswahl und nicht umgekehrt.
„Ladeinfrastruktur, Verfügbarkeit, Abrechnung – all das muss reibungslos funktionieren.“

Anne Wychera
Leiterin des deutschen Flottengeschäfts bei Aral
Was bedeutet das für die Rolle von Aral Fleet Solutions?
Unsere Aufgabe ist es, in dieser Komplexität Orientierung zu geben. Wir setzen bewusst auf Technologieoffenheit, weil es nicht die eine Lösung für alle gibt. Stattdessen geht es darum, gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden herauszufinden, welche Kombination aus Energie, Infrastruktur und Services zum jeweiligen Bedarf passt. Genau darin liegt unser Anspruch: nicht Komplexität zu erhöhen, sondern sie beherrschbar zu machen.
Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für das Flottenmanagement?
Zum einen in der Planungssicherheit. Investitionen in neue Technologien müssen sich rechnen und gleichzeitig zukunftsfähig sein. Zum anderen im operativen Alltag: Ladeinfrastruktur, Verfügbarkeit, Abrechnung – all das muss reibungslos funktionieren. Deshalb denken wir unsere Lösungen konsequent vom Alltag her. Es geht nicht um Visionen, sondern um das, was heute und morgen praktikabel ist.
Wie positioniert sich Aral für die kommenden Jahre? Wir bauen unsere Rolle als verlässlicher Partner weiter aus. Das bedeutet: ein starkes Netz, ein breites Angebot und vor allem ein hohes Service-Level. Ob Tanken, Laden oder neue Mobilitätslösungen – unser Ziel ist es, dass unsere Kundinnen und Kunden sich auf ihre Flotte verlassen können. Die Mobilitätswende bringt viele Fragen mit sich. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam Antworten zu entwickeln, die im Alltag tragen und langfristig Sicherheit geben.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bonvoyo.de/benefit
Weitere Informationen finden Sie unter: www.leipzig-convention.com
Weitere Informationen finden Sie unter: www.aral.de/de/global/fleet-solutions
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Estrel Berlin entstanden.
Direkt neben dem Estrel Berlin wächst mit dem Estrel Tower ein urbanes Ensemble, das Hospitality, Arbeiten, Events und Öffentlichkeit neu miteinander verbindet und damit die veränderten Erwartungen von Geschäftsreisenden erfüllt.
Text Miriam Rauh
Die Idee für den Estrel Tower begann mit einer Skizze auf einer Serviette – und entwickelte sich zu einem der ambitioniertesten Hospitality- und Eventprojekte Deutschlands. Schon der Bau des Estrel Berlin in Neukölln galt Anfang der 1990er-Jahre als ungewöhnlich: Statt einen klassischen Innenstadtstandort zu wählen, entstand das Estrel in einem von Gewerbe und Industrie geprägten Umfeld und entwickelte daraus ein eigenes Profil. Mit seinem klaren Konzept entwickelte es sich über Jahrzehnte zu einem bedeutenden Standort für Kongresse, Entertainment und Business Events.

Der Estrel Tower ist nun die konsequente Weiterentwicklung dieses Erfolgs. Gefragt sind heute Orte, die Aufenthaltsqualität, Effizienz und Erlebnis verbinden – genau hier setzt der Tower an. Mit 522 Zimmern und Suiten, rund
3.800 Quadratmetern Eventfläche, 9.300 Quadratmetern Coworking-Flächen sowie „Sky Spaces“ für exklusive Meetings in luftiger Höhe entsteht ein Nutzungskonzept, das „Business Travel“ als Teil eines ganzheitlichen Aufenthalts versteht.
Verbunden über einen rund 300 Meter langen Tunnel verschmelzen Estrel Berlin und Estrel Tower zu einer vernetzten Infrastruktur mit kurzen Wegen und hoher Flexibilität. Veranstaltungen, Übernachtung, Gastronomie und Entertainment greifen ineinander – ein Alleinstellungsmerkmal, das insbesondere für internationale Kongresse und hybride Formate von großem Vorteil ist.
Architektur als Erlebnisfaktor
Im MICE-Segment wird auch die Architektur zum strategischen Faktor. Veranstalter setzen auf Orte mit Atmosphäre und Identität statt auf standardisierte Flächen. Die Architekten des Estrel Tower, das renommierte Berliner Büro Barkow Leibinger, verstehen das Gebäude nicht nur als Hochhaus, sondern als Teil eines urbanen Ensembles. Je nach Licht und Perspektive verändert die markante Fassade mit rund 22.300 Quadratmetern Glas ihre Wirkung und macht den Tower zu einem sichtbaren Orientierungspunkt in der Skyline Berlins.
Auch im Inneren steht die Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt: lichtdurchflutete Atrien, offene Aufenthaltsbereiche, Gastronomie, Kunst und eine Skybar mit Panoramablick verbinden Business, Stadtleben und Begegnung. So wird der Estrel Tower zur hybriden Plattform für Arbeit, Austausch und Lifestyle.
Die Anforderungen an Mitarbeitermobilität verändern sich. Bonvoyo macht sie einfach steuerbar.
Mit einer zentralen Plattform bündeln Unternehmen ihre gesamten Mobilitätsangebote an einem Ort. Mitarbeitende erhalten ein flexibles Mobilitätsbudget und entscheiden selbst, wie sie unterwegs sein möchten. Ob Deutschlandticket, Jobticket, Dienstrad oder weitere Mobilitätsangebote, mit Bonvoyo wird moderne Mobilität flexibel nutzbar und einfach verwaltet.
Für Arbeitgeber bedeutet das: weniger Verwaltungsaufwand, volle Kostentransparenz und eine Mobilitätslösung, die mit den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden wächst.
Bonvoyo: B-zahlt. B-wegt. B-geistert.



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Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit
Parallel zu den sich verändernden Anforderungen von Geschäftsreisenden und Veranstaltern wächst der Druck auf die Branche, nachhaltig zu agieren; Unternehmen verlangen zudem Transparenz in Bezug auf das Einhalten von Nachhaltigkeitsstandards. Von Beginn an wurde der Estrel Tower nach den Kriterien der LEED-Zertifizierung geplant und strebt die höchste Kategorie Platin an.
“Mit
seinem klaren Konzept entwickelte es sich über Jahrzehnte zu einem bedeutenden Standort für Kongresse, Entertainment und Business Events.“
Im Fokus stehen intelligente Fassadentechnik, energieeffiziente Steuerungssysteme, ressourcenschonende Betriebsprozesse und langlebige Materialien. Bereits während der Bauphase wird konsequent auf Grünstrom gesetzt. Hinzu kommen kurze Wege und effiziente Synergien am Standort – ein Ansatz, der Energie- und Materialeinsatz reduziert und gleichzeitig effiziente Abläufe ermöglicht. Damit steht der Estrel Tower exemplarisch für eine Entwicklung, die das Business-Travel- und MICE-Segment künftig prägen dürfte: Begegnungen werden emotionaler, Aufenthalte ganzheitlicher und Nachhaltigkeit zu einem messbaren Qualitätsmerkmal. Und auch die Architektur ist Teil davon.


Dieser

Die besten Entscheidungen fallen selten im Konferenzraum. Sie entstehen, wenn Köpfe frei sind, Gespräche ehrlicher werden und der Blick über den Tellerrand – hier: buchstäblich über die Alpengipfel –neue Perspektiven eröffnet. Das Allgäu ist die alpine Antwort auf graue Messehallen und starre Tagesordnungen. Warum die Region ganz im Süden Eventplanern und Führungskräften gleichermaßen überzeugt?
Text Katharina Steinl
Wo Stille produktiv wird
Der Blick schweift in die Ferne und bleibt an den Gipfeln der Allgäuer Alpen hängen – und plötzlich wird klar, wie Perspektivwechsel funktioniert. Das Allgäu ist keine Kulisse, es ist echt und authentisch. Genau das richtige Umfeld für Deep Work, für inspirierende Teamarbeit und für konzentrierte Einzelsessions, die in der Stadt schlicht nicht möglich wären.
Abseits von Slack-Benachrichtigungen und OpenSpace-Lärm entfaltet sich eine Arbeitsqualität, die kein Co-Working-Space replizieren kann. Die Ruhe der Berge, das Grün der Wiesen, die frische Alpenluft – sie wirken wie ein natürlicher Filter, der den Blick fürs Wesentliche schärft und die Kreativität beflügelt. Strategiemeetings werden hier zu echten Weichenstellungen.
Denn das Allgäu strahlt gleichermaßen Ruhe wie Kraft aus – und erscheint je nach Licht, Jahreszeit und Wetterlage in immer neuem Glanz. Im Winter laden verschneite Gipfel und Winterwanderwege zum aktiven Teambuilding. Im Frühling erwacht die Natur mit einer Pracht, die Kreativworkshops unter freiem Himmel beflügelt. Der Sommer bringt Badeseen, Gravelbike- oder Rennrad Strecken und Open-Air-Events – der Herbst leuchtet in Farben, die keine Konferenzbeleuchtung imitieren kann. Das Allgäu ist nicht nur ein einzigartiger Rahmen für Ihre Event – es ist sein bester Mitarbeiter.

Erlebnisse, die Teams verändern Was ein gutes Offsite von einer mäßigen Konferenz unterscheidet, ist nicht das Catering. Es sind die Momente, die am nächsten Tag noch Gesprächsthema sind – und die Wochen später noch nachwirken, wenn herkömmliche Veranstaltungen längst vergessen sind. Im Allgäu entstehen diese Momente fast zwangsläufig.
Ausatmen, einatmen, aufatmen: ob beim gemeinsamen Aufstieg auf den nächsten Gipfel, beim Kässpatzenkochkurs, beim Bier-Tasting in einer Allgäuer Brauerei oder beim Rafting und Canyoning auf den Fluss – gemeinsame Erlebnisse in der Natur schweißen Teams nachhaltiger zusammen als jeder Workshop im klassischen Konferenzraum.
Sie motivieren, schaffen Vertrauen und hinterlassen Eindruck. Moderne Tagungshotels und idyllisch abgelegene Retreat-Locations – oft umsorgt von herzlichen, professionellen Gastgebern – verbinden professionelle Seminarinfrastruktur mit dem direkten Zugang zur Natur. Wer hier tagt, schickt sein Team nicht müde nach Hause – sondern motiviert.

Entspannt ankommen – weit weg fühlen Logistik ist kein Argument gegen das Allgäu – es ist eines dafür. Die Region ist bestens an die Ballungsräume angebunden: Direktzugverbindungen aus dem Rhein-MainGebiet, hervorragende Taktungen in die Metropolregionen, der Allgäu Airport Memmingen direkt vor Ort sowie München und Stuttgart in rund 90 Minuten. Für internationale Gäste bietet München zahlreiche Interkontinentalverbindungen – die ideale Einstiegspforte ins Herz der Alpen. Und für Autofahrer verbindet die A7 den Norden mit dem Süden und die A 96 den Bodenseeraum mit München.
Diese Kombination – weltweite Erreichbarkeit und das Gefühl, weit weg vom städtischen Alltag zu sein – macht das Allgäu zum bevorzugten Rückzugsort für FührungskräfteRetreats, Incentive-Reisen und Strategiemeetings auf höchster Ebene. Spätestens wenn die ersten Alpengipfel am Horizont auftauchen, schaltet der Kopf um. Der Weg ist hier schon Teil des Erlebnisses.
Tradition und Innovation als Denkschule
Das Allgäu denkt langfristig – das zeigt seine Wirtschaftsgeschichte: Aus der traditionsreichen Milch- und Käsewirtschaft ist heute Deutschlands modernste Verpackungsindustrie gewachsen. Allgäuer Start-ups gehören zu den Vorreitern erneuerbarer Energien. Hidden Champions und Weltmarktführer sind hier keine Ausnahme, sondern Normalzustand. Für Führungskräfte, die ihre Teams inspirieren wollen, gibt es kaum ein anschaulicheres Beispiel dafür, wie Wurzeln und Aufbruch zusammengehen.
Die richtige Bühne für jedes Format Großkonferenz für 3.800 Personen oder exklusives Retreat für zehn Führungskräfte in einem Bergkloster – das Allgäu hat für jedes Format die passende Kulisse. Kulinarische Identität inklusive: Regionale Produkte von heimischen Erzeugern sind hier kein Trend, sondern selbstverständlicher Teil jedes Catering-Konzepts. Und weil professionelle Gastgeber hier kein Fließbandgeschäft betreiben, bleibt ein Event im Allgäu nicht nur in Erinnerung – es hinterlässt Eindruck.

Starkes Netzwerk: Partner-Destination BayerischSchwaben Wer den Horizont noch weiter öffnen möchte: Die direkt angrenzende Partner-Destination Bayerisch-Schwaben ergänzt das Allgäu ideal. Von der Fugger- und UNESCOWelterbestadt Augsburg, entlang der Donau nach Ulm/ Neu-Ulm, verbindet die Region hochmoderne Tagungsinfrastruktur mit geschichtsträchtiger Architektur und idyllischen Flusslandschaften. Für mehrtägige Formate, die Tiefe und Abwechslung kombinieren, ist dieses Duo unschlagbar.
• Region & Städte
Kempten, Füssen, Memmingen, Oberstdorf
• Flughäfen
Allgäu Airport Memmingen (direkt vor Ort), München & Stuttgart (je ca. 1,5 Std.)
• Kapazitäten Bis zu 3.800 Personen
• Outdoor-Teambuilding Vom exklusiven Team-Retreat (ab 10 Pers.) bis zur Großgruppen-Rallye (bis 2.000 Pers.)
• Incentive Highlight
Allgäuer Hütten-Olympiade, Iglu-BauAbenteuer, Gleitschirmfliegen am Tegelberg
• Angebote, die nachwirken Interaktive Erlebnisstationen in der Natur, geführte
Achtsamkeitsformate in den Alpen, Pop-upMomente in den Bergen, Inszenierungen in Berghütten, Seelocations, Klöstern und Schlössern
Kontakt
mice@allgaeu.de | Tel. +49 (0)831/57537-49
Weitere Informationen finden Sie unter: www.allgaeu.de/mice und www. bayerisch-schwaben.de/mice
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der ERGO Reiseversicherung AG entstanden.

Seit der Corona-Pandemie ist die Anzahl an Geschäftsreisen in Deutschland wieder stetig angestiegen. Berufliches Reisen ins Ausland gehört für viele Arbeitnehmer somit zum Alltag. Doch wie sieht es mit der richtigen Absicherung der Geschäftsreisenden aus? Kommen die Unternehmen ihrer Fürsorgepflicht nach bzw. sind sie sich überhaupt der Tatsache bewusst, dass eine solche gesetzlich vorgeschrieben ist?
Text Katharina Steinl
Das bedeutet die gesetzliche Fürsorgepflicht für Unternehmen
Eine aktuelle internationale Studie von BCD Travel unter 1.284 Geschäftsreisenden zeigt, dass deren größte Sorgen während einer Geschäftsreise die Angst vor Unfällen (37%) und Krankheiten (35%) sind.
Sorgen, für die der Arbeitgeber im Rahmen seiner gesetzlichen Fürsorgepflicht nach §§ 241 und 618 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) Vorsorge treffen muss.
Insbesondere gehört der Schutz der Gesundheit des Arbeitnehmers dazu. Erkrankt der Arbeitnehmer im Ausland, steht ihm eine dem deutschen Standard entsprechende medizinische Versorgung zu.
Sollte beispielsweise eine Operation erforderlich sein, ist der Arbeitgeber verpflichtet, für einen Transport in ein Krankenhaus zu sorgen, das westlichen medizinischen Standards entspricht. Der Arbeitgeber muss die Behandlungskosten und gegebenenfalls die Kosten für den Rücktransport nach Deutschland übernehmen.
Ein Krankenrücktransport des Arbeitnehmers nach Deutschland wird schnell teuer und kann von USA/ Kanada nach Deutschland 120.000 bis 140.000 Euro kosten. Selbst bei einem Rücktransport aus Italien muss man schon mit bis zu 20.000 Euro rechnen.
Darüber hinaus gehören aber auch die Information und Aufklärung über gesundheitliche Risiken, notwendige Impfungen, Besonderheiten hinsichtlich Klima, Hygienestandard, Religion und Kultur, Kriminalitätsrisiken, Eigenheiten des lokalen Rechtssystems sowie spezifische geopolitische Risiken dazu.
Laut der BCD-Studie wissen 32% der Befragten nicht, wo Informationen über das Reiseland erhältlich sind, 28% greifen daher auf externe Quellen zurück und 29% sind unsicher, wer im Unternehmen im Notfall zu kontaktieren ist. 18% zögern sogar, Hilfe anzufordern, da sie die Situation nicht einschätzen können.
Sorgt der Arbeitgeber nicht für die Erfüllung der gesetzlichen Fürsorgepflicht, drohen ihm Haftungsrisiken, die ein hohes Ausmaß bedeuten können.
Interview mit Florian Jandrey
Herr Jandrey, geben Sie uns ein Beispiel aus der Praxis, bei dem einem Mitarbeiter auf seiner Dienstreise etwas passiert.
Ein alltägliches Beispiel ist eine Geschäftsreise in die Schweiz, bei der ein Unfall passiert und sich der Mitarbeiter eines Unternehmens verletzt.

Welche Kosten entstehen einem Unternehmen denn für die Absicherung seiner Mitarbeiter?
Der Reiseschutz für Dienst- und Geschäftsreisen kostet den Arbeitgeber pro Mitarbeiter nur Cent-Prämien. Das beginnt bei der Dienstreise-Versicherung CareBasic mit 25 Ct. pro Person und Tag. Gemessen an den durchschnittlichen Kosten für eine 2-3-tägige Dienstreise in Höhe von 418 Euro, wie die VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 ergeben hat, sind dies minimale Beträge für maximale Sicherheit des Geschäftsreisenden und des Unternehmens.
„Der Reiseschutz für Dienst- und Geschäftsreisen kostet den Arbeitgeber pro Mitarbeiter nur Cent-Prämien.“
Ist es für Firmen kompliziert, jeden Mitarbeiter abzusichern? Gerade wenn es sich um größere Unternehmen handelt?

“Schon bei unspektakulären Fällen können die Kosten sogar geschäftsschädigend sein, gerade für kleinere Firmen.“
Florian Jandrey
Vertriebsleiter Nord & New Business ERGO Reiseversicherung
Hier haben wir noch den Fall, dass es sich um kein EULand handelt. Wenn der Mitarbeiter nicht durch den Arbeitgeber für seine Geschäftsreise versichert ist, muss dieser die Behandlungskosten selbst übernehmen. Noch teurer wird es, wenn der Mitarbeiter stationär aufgenommen werden muss, geschweige denn ein Krankenrücktransport fällig wird.
Also schon bei unspektakulären Fällen können die Kosten sogar geschäftsschädigend sein, gerade für kleinere Firmen.
Welche sind die größten Probleme für einen Mitarbeiter, wenn ihm etwas passiert? Meistens wissen die Geschäftsreisenden gar nicht, an wen sie sich im Fall der Fälle wenden sollen. Was ist, wenn etwas außerhalb der Geschäftszeiten passiert? Dann ist niemand erreichbar. Bei uns ist die Notrufzentrale rund um die Uhr erreichbar. Und auch bei kleineren Notfällen wird dem Mitarbeiter geholfen, sei es er benötigt in einem kleineren Notfall nur einen Arzttermin.
Der Abschluss ist ganz einfach und kann auch online getätigt werden. Die Mitarbeiter müssen nicht namentlich genannt werden, sondern es wird ein Vertrag mit der voraussichtlichen Anzahl der Reisetage des Unternehmens für das ganze Jahr abgeschlossen und am Ende der Vertragslaufzeit exakt abgerechnet. Übrigens können auch Geschäftsbesucher aus dem Ausland abgesichert werden.
Fot o : ERG
O R e s e v e r s gnurehci
Wie kann ein Unternehmen vorsorgen?
Mit der Geschäftsreise-Versicherung der ERGO Reiseversicherung (ERV) können sich Unternehmen finanziell absichern und wissen gleichzeitig ihre Mitarbeiter auf Reisen in sicheren Händen. Sie bietet die CareBasic-Versicherung mit der Reisekranken-Versicherung, inklusive medizinischer Notfallhilfe, als Mindestschutz. Das CarePlusPaket bietet umfangreicheren Schutz und unterstützt so den Arbeitgeber bei der Erfüllung seiner gesetzlichen Fürsorgepflicht. Es beinhaltet neben der Reisekranken-Versicherung den Krisen- und Verspätungsschutz sowie den RundumSorglosService. Die ERV empfiehlt, das Paket zusätzlich um Einzelmodule (wie die Reisegepäck- oder Reiseunfall-Versicherung) zu ergänzen. Für größere Unternehmen und Firmen mit individuellen Anforderungen bietet die ERV mit der Dienstreise-Versicherung Individual eine modulare Lösung. Was die erwähnte Informationspflicht für Unternehmen betrifft, stellt die ERV einen speziellen Service für alle versicherten Personen zur Verfügung: Über die ERGO travel & care App können sich Reisende sowie das Travel Management vor und während der Reise umfassend über das besuchte Land informieren. Sie erhalten Auskunft zu Sicherheitsrisiken und erfahren im Gesundheitsbereich alles über notwendige Impfungen, Krankenhäuser vor Ort sowie sonstige Anlaufstellen im Notfall.
Kontakt: firmenkunden@ergo-reiseversicherung.de
Weitere Informationen finden Sie unter: ergo-reiseversicherung.de/dienstreise
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit beyerdynamic GmbH & Co. KG entstanden.
Kopfhörer als perfekte Reisebegleiter für jeden Geschäftsreisenden.
Text Katharina Steinl
Der Flughafen als Büro 5.47 Uhr. Terminal 1, Frankfurt. Das Gate öffnet in vierzig Minuten, die erste Videokonferenz beginnt in fünfzig. Boarding-Durchsagen überlagern sich, Rollkoffer rattern über Steinböden, die Klimaanlage summt gleichmäßig in alle Richtungen. Wer in dieser Kulisse konzentriert arbeiten – oder auch nur einen Gedanken zu Ende denken – möchte, braucht mehr als guten Willen. Der beyerdynamic AVENTHO 200 ist für genau diese Momente gemacht: für den Flughafen als Büro, die Businessclass als Konferenzraum, das Hotelzimmer als Rückzugsort. Ein Kopfhörer, der den modernen Geschäftsreisenden mit all seinen Ansprüchen versteht – und ihnen gerecht wird.

Ruhe nach Maß – und Klang, der überzeugt Mit der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) schirmt der AVENTHO 200 zuverlässig ab, was ablenkt: Triebwerkslärm beim Boarding, Stimmengewirr im Loungebereich, das Brummen der Kabinensysteme auf Reiseflughöhe. Dabei sorgen kraftvolle 45-mm-Treiber für klaren, hochwertigen Klang – ob Musik, Podcast

oder Hörbuch. Ein Knopfdruck aktiviert den Transparenzmodus: sofort wieder präsent, wenn der Gate-Agent die letzte Boardinggruppe aufruft. Und wenn man selbst spricht? Vier MEMS-Mikrofone und Qualcomm cVc™-Technologie sorgen dafür, dass man im Call stets professionell klingt – egal ob im Berliner Büro oder in der Warteschlange am Heathrow-Check-in.
60 Stunden – ganz ohne Laden
Montag Frankfurt, Dienstag London, Donnerstag Singapur, Freitag zurück. Wer so unterwegs ist, denkt nicht über Akkustände nach. Der AVENTHO 200 auch nicht: über 60 Stunden Laufzeit ohne ANC, bis zu 40 Stunden mit aktiver Geräuschunterdrückung. Und wenn es doch einmal eng wird – 15 Minuten am USB-C-Anschluss liefern 16 Stunden Wiedergabe. Den Akkustand zeigt die beyerdynamic App jederzeit an. Und weil echter Komfort auch Nachhaltigkeit bedeutet: Der Akku lässt sich bei Bedarf einfach austauschen – ein Versprechen auf Langlebigkeit, das in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist.
Verbunden. Überall. Gleichzeitig. Laptop für die Präsentation, Smartphone für den Kundenanruf – mit Multipoint Bluetooth® 5.4 bleibt der AVENTHO 200 mit beiden Geräten gleichzeitig verbunden. Google Fast Pair stellt die Verbindung in Sekunden her. Sensoren an den Hörerschalen erkennen automatisch, wenn der Kopfhörer aufgesetzt wird, und setzen die Wiedergabe nahtlos fort. So fließt der Arbeitstag – auch wenn er über mehrere Zeitzonen reicht.
Komfort, der nicht nachlässt Langstreckenflüge stellen Kopfhörer auf die Probe – der AVENTHO 200 besteht sie: Memory-Foam-Kopfband, Fontanellenaussparung und individuell verstellbare Bügel sorgen für einen Tragekomfort, den man nach Stunden kaum
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Samsonite entstanden.
Wer viel reist, kennt das Paradoxon des modernen Reisegepäcks: Koffer müssen extremen Belastungen standhalten und gleichzeitig leicht genug sein, um die Effizienz unterwegs nicht zu drosseln. Mit dem Modell „Nexis“ bringt Samsonite einen Koffer auf den Markt, der diesen Widerspruch durch Materialtechnologie auflösen soll. Doch neben der Leistung sind es vor allem die Details, die im Reisealltag den Ausschlag geben.
Für Geschäftsreisende und Vielflieger ist der Koffer ein Werkzeug. Auf dem Weg zwischen Boarding-Gate, Taxi und Hotel wirken enorme Kräfte auf die Hülle. Traditionelle Materialien geraten hier rasch an ihre Grenzen: Entweder sie sind robust, aber schwer, oder leicht, aber anfällig für Brüche und Kratzer.
Die Materialarchitektur im Detail Für die Nexis-Serie setzt Samsonite auf ein hochentwickeltes, mehrschichtiges Polypropylen-Gewebe namens ROXKIN™. Die eigenentwickelte Innovation beruht auf einer präzise gesteuerten Schichtung der Polymerketten. Die Besonderheit liegt in der Reaktionsweise: Anstatt Einwirkungen starr zu widerstehen, verhält sich die Schale flexibel. Bei einem möglichen Aufprall absorbiert das Material die Energie und federt in seine Ursprungsform zurück.
Durchdacht bis ins Detail
Dass das Gesamtkonzept im täglichen Einsatz überzeugt, liegt nicht allein an der Werkstofftechnologie. Vielmehr spricht eine Reihe von durchdachten Detaillösungen für den Nexis, die gezielt auf die Bedürfnisse von Vielreisenden abgestimmt sind. Ein wesentlicher Faktor zeigt sich bei der flexiblen Raumökonomie: der integrierten Dehnfalte. Bei ultraleichten Hartschalenkoffern ist eine Erweiterungsfunktion konstruktionsbedingt eher selten.
Für Reisende bietet dieses Zusatzvolumen flexiblen Platz für Dokumente oder Urlaubsmitbringsel, ohne Kompromisse bei der Stabilität einzugehen. Dieser Fokus auf den realen Nutzwert setzt sich auch beim Fahrwerk fort.

Die vergrößerten, gefederten Rollen erweisen sich im Alltag als spürbares Komfort-Upgrade; selbst vollgepackt läuft das System auf unebenem Untergrund wie Kopfsteinpflaster extrem leichtgängig, während Abrollgeräusche und mechanische Vibrationen effektiv minimiert werden.
noch wahrnimmt. Mit 293 Gramm ist er leicht genug, um ihn zu vergessen – und wertvoll genug, um immer dabei zu sein. Edle Aluminium-Elemente verleihen dem Gerät stilvolle Leichtigkeit, Touch-Sensoren an der rechten Hörerschale ermöglichen intuitive Bedienung ohne Ablenkung. Die beyerdynamic App erlaubt individuelle Anpassung und hält die Firmware per OTA-Update stets aktuell. Austauschbare Ohrpolster runden das Paket ab.


Weitere Informationen fi nden Sie unter: beyerdynamic.com/aventho-200.html
Auch das Interieur bricht mit dem oft unpraktischen Minimalismus gewöhnlicher Leichtgewicht-Koffer. Raumteiler mit Reißverschlüssen auf beiden Seiten, solide Kompressionsriemen und ein großzügiger, mitgelieferter Packwürfel sichern den Inhalt verlässlich und erlauben eine präzise Organisation.
Abgerundet wird das Gesamtkonzept durch zirkuläre Prinzipien: Die Fertigung erfolgt vollständig in Europa unter Einsatz von 100 % erneuerbaren Energien. Während die langlebige Hülle durch Zuggriffe aus recyceltem Aluminium und ein Innenleben aus mindestens 95 % recycelten PET-Flaschen ergänzt wird, sorgt ein „Self-Repair“-Konzept für Nachhaltigkeit. Verschleißteile wie Rollen, Schlösser oder Teleskopgriffe lassen sich im Bedarfsfall unkompliziert austauschen – vollumfänglich abgesichert durch eine 10-Jahres-Garantie.
“Wer viel reist, kennt das Paradoxon des modernen Reisegepäcks: Koffer müssen extremen Belastungen standhalten und gleichzeitig leicht genug sein, um die Effizienz unterwegs nicht zu drosseln.“
Fazit
Der Samsonite Nexis demonstriert, dass moderne Gepäckentwicklung eine Kombination aus Materialwissenschaft und Nutzerzentrierung sein muss. Die Verbindung aus Hightech-Schale, der in dieser Gewichtsklasse raren Dehnfalte und praxistauglichen Organisations-Features macht ihn zu einem intelligenten Werkzeug für den Reisealltag. Ein solides Stück Ingenieurskunst, das den Ansprüchen von Vielreisenden in jeder Hinsicht gerecht wird.
Weitere Informationen fi nden Sie unter: www.samsonite.de

Neue Antriebstechnologien, zunehmende Fahrzeugvernetzung und digitale Services verändern die Anforderungen an Werkstätten. Gleichzeitig erwarten Kunden schnelle, zuverlässige und markenübergreifende Mobilitätslösungen. In diesem dynamischen Umfeld positioniert sich Bosch Car Service als starker Partner für Flottenbetreiber und Autofahrer.
Text Leonie Fuchs
Seit mehr als 100 Jahren steht Bosch Car Service für technische Kompetenz, Qualität und Kundennähe. Was 1921 als einzelne Servicewerkstatt begann, hat sich zu einem der weltweit größten unabhängigen Werkstattnetzwerke entwickelt. Heute profitieren Bosch Car Service Betriebe von einem umfassenden Konzept, das technische Unterstützung, moderne Diagnosetechnik, Schulungen und innovative digitale Lösungen miteinander verbindet.
Gerade für freie Werkstätten ist diese Unterstützung von großer Bedeutung, denn die Komplexität moderner Fahrzeuge nimmt stetig zu. Neben klassischen Verbrennungsmotoren gehören heute auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge zum Werkstattalltag; zudem erfordern elektronische Systeme, Sensoren und softwarebasierte Funktionen fundiertes Know-how und leistungsfähige Diagnosewerkzeuge.
Hier liegt eine besondere Stärke von Bosch Car Service. Das führende Mehrmarken-Werkstattkonzept für ganzheitlichen Service rund ums Fahrzeug ermöglicht den Zugang zu Diagnose- und Servicelösungen für Fahrzeuge unterschiedlichster Hersteller, unter Beibehaltung der Garantie. Werkstätten erhalten von Bosch die notwendigen Diagnosetools, Ersatzteile, technische Informationen und Schulungen, um Fahrzeuge aller Antriebsarten professionell warten, diagnostizieren und reparieren zu können.
„Werkstätten stehen heute vor der Herausforderung, immer komplexere Fahrzeuge und gleichzeitig steigende Kundenerwartungen zu bedienen. Als Teil des Bosch Car Service Netzwerks profitieren die Betriebe von technischem Know-how, innovativen Lösungen und der Unterstützung durch Bosch. Unser Anspruch ist es, neue Technologien in konkrete Mehrwerte für Werkstätten und ihre Kunden zu übersetzen.“ sagt Dan Bronal, Leiter Bosch Werkstattkonzepte DACH.

Steigende Betriebskosten, Fachkräftemangel und immer höhere Anforderungen an die Fahrzeugverfügbarkeit setzen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen unter Druck. Mit dem Bosch Vehicle Care Assistant (VCA) hat Bosch eine digitale Lösung entwickelt, die Bosch Car Service Betriebe nutzen, um Wartungsprozesse zu vereinfachen und dazu beizutragen, ungeplante Fahrzeugausfälle zu reduzieren.
Text Miriam Rauh
Frau Orti, viele Unternehmen stehen vor Herausforderungen wie steigenden Kosten und zunehmender Komplexität im Fuhrparkmanagement. Wie kann Bosch Car Service hier unterstützen?
Ein Fahrzeugausfall bedeutet in der Regel unmittelbaren Produktivitätsverlust. Gleichzeitig fehlen gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oft die Ressourcen für ein professionelles Flottenmanagement. Gemeinsam mit unseren Bosch Car Service Betrieben unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Fahrzeuge zuverlässig im Einsatz zu halten. Der Bosch Vehicle Care Assistant hilft, Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Ausfälle möglichst zu vermeiden.
Bosch Car Service steht seit Jahrzehnten für Qualität und technische Kompetenz. Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?
Wartung und Werkstatttermine werden oft neben dem Tagesgeschäft organisiert, was nicht immer optimal ist, um die Fahrzeugverfügbarkeit sicherzustellen. Genau hier setzt der Vehicle Care Assistant an: Er vereinfacht die Verwaltung im Fuhrparkmanagement und ermöglicht es Unternehmen, sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Die technische Kompetenz und die Nähe zum Kunden sind seit jeher die großen Stärken unserer Bosch Car Service Werkstätten. Digitalisierung hilft dabei, diese Stärken noch wirksamer einzusetzen. Durch vernetzte Prozesse, intelligente Diagnoselösungen und digitale Services können Werkstätten Wartungsbedarfe frühzeitig erkennen, Abläufe effizienter gestalten und ihre Kunden noch gezielter unterstützen. Unser Anspruch bleibt dabei unverändert: hohe Qualität, persönliche Betreuung und zuverlässige Mobilität für unsere Kunden.
Welche Herausforderungen beobachten Sie besonders häufig bei kleinen und mittleren Flotten? Viele KMU verfügen nicht über eigene Fuhrparkmanager.
„Unternehmen
profitieren von einer höheren Fahrzeugverfügbarkeit und geringerem organisatorischem Aufwand.“
Elena Orti Projektleiterin Bosch Vehicle Care Assistant
Was genau steckt hinter dem Vehicle Care Assistant?
Der VCA nutzt Fahrzeugdaten, um Wartungs- und Servicebedarfe frühzeitig sichtbar und damit planbar zu machen. Moderne Fahrzeuge liefern bereits viele relevante Informationen, für ältere Fahrzeuge stehen Nachrüstlösungen zur Verfügung. Das Unternehmen und die Werkstatt erhalten so einen transparenten Überblick über den Fahrzeugzustand und können proaktiv handeln. Dadurch können Werkstätten frühzeitig erkennen, wann Handlungsbedarf besteht. Notwendige Maßnahmen lassen sich planen, bevor es zu ungeplanten Ausfällen kommt. Das reduziert Standzeiten und erhöht die Effizienz.
Wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die Verbindung von Werkstattkompetenz und Digitalisierung. Moderne Fahrzeuge erzeugen eine Vielzahl wertvoller Daten, die genutzt werden können, um Serviceprozesse effizienter zu gestalten und Wartungsbedarfe frühzeitig zu erkennen. Bosch macht dieses Potenzial für Bosch Car Service Werkstätten nutzbar, die es wiederum in konkrete Mehrwerte für das Fuhrparkmanagement ihrer Kunden übersetzen. Ein Beispiel dafür ist der Bosch Vehicle Care Assistant, VCA. Die digitale Lösung verknüpft Fahrzeugdaten mit den Serviceprozessen der Werkstatt und schafft damit mehr Transparenz über den Zustand eines Fahrzeugs. Wartungen können frühzeitig geplant, potenzielle Probleme schneller erkannt und Ausfallzeiten reduziert werden.
„Wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die Verbindung von Werkstattkompetenz und Digitalisierung.“
Der Vehicle Care Assistant steht exemplarisch für eine Entwicklung, die Bosch gemeinsam mit den Bosch Car Service Betrieben vorantreibt: weg von rein reaktiven Reparaturen hin zu einem zunehmend proaktiven Serviceansatz. Dabei bleibt die persönliche Betreuung durch die Werkstatt ein zentraler Bestandteil des Konzepts, denn digitale Technologien ersetzen nicht die Kundennähe, sondern stärken sie.
Mit seinem Netzwerk, seiner Diagnosekompetenz und langjähriger Erfahrung gestaltet Bosch die Mobilität von morgen aktiv mit. Ziel ist es, Werkstätten die passenden Technologien bereitzustellen und Unternehmen wie Autofahrern einen zuverlässigen Partner zu bieten –unabhängig von Marke, Antrieb und Fahrzeugkonzept.
Welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen und Werkstätten davon?
Werkstätten können ihre Kunden gezielter betreuen und so die Kundenbindung steigern. Unternehmen profitieren von einer höheren Fahrzeugverfügbarkeit und geringerem organisatorischem Aufwand im Fuhrparkmanagement. Wartungen werden rechtzeitig geplant und mit der vertrauten Werkstatt abgestimmt; die Werkstätten können dafür auch die Kunden proaktiv kontaktieren.
Und die Erfahrungen der Kunden fließen in die Weiterentwicklung des Systems ein?
Ja. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnerbetrieben und nutzen deren Rückmeldungen kontinuierlich für die Weiterentwicklung. Dieser Praxisbezug ist entscheidend für erfolgreiche digitale Services, da unsere Partner die Wartungsprozesse sowie die Fuhrparkmanagement-Bedürfnisse der KMU am besten kennen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Unternehmensmobilität?
Fahrzeuge werden zunehmend vernetzt und datengetrieben; es gibt neue Technologien und komplexere Anforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz und Verfügbarkeit. Digitale Services werden deshalb immer wichtiger. Unser Ziel ist es, Fahrzeugdaten und Werkstattprozesse intelligent miteinander zu verknüpfen, damit Unternehmen ihre Mobilität noch zuverlässiger organisieren können.


Führungskräfte suchen heute Orte, die Konzentration ermöglichen, nachhaltiges Handeln erlebbar machen und den Perspektivwechsel fördern. Genau darauf hat sich das DEKRA Congresshotel Wart im Schwarzwald spezialisiert.
Zwischen dichten Wäldern, weiten Ausblicken und wohltuender Ruhe positioniert sich das DEKRA Congresshotel Wart als Spezialist für anspruchsvolle Tagungen, Kongresse und Strategiemeetings. Das Haus wurde als „Bestes Convention Center Deutschlands 2025“ ausgezeichnet und verbindet Nachhaltigkeit mit moderner Führungskultur und professioneller Veranstaltungsinfrastruktur.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip Nachhaltigkeit ist dabei ein fester Bestandteil des Leistungsversprechens. Vom ressourcenschonenden Betrieb über erneuerbare Energien bis hin zu regionalen Wertschöpfungsketten und einem nachhaltigen Gastronomiekonzept prägt dieser Ansatz alle Bereiche. Zugleich greift das DEKRA Congresshotel Wart einen Trend auf, der die MICE-Branche zunehmend prägt: Unternehmen suchen gezielt nach Orten außerhalb urbaner Zentren. Gerade Führungskräfte benötigen Freiräume für strategische Fragestellungen, Reflexion und neue Perspektiven. Die Distanz zum Büroalltag schafft Raum für konzentriertes Arbeiten und erleichtert es Teams, sich auf wesentliche Themen zu fokussieren.
Raum für neue Perspektiven Das Haus kombiniert professionelle Tagungsinfrastruktur mit persönlicher Betreuung, hochwertiger Gastronomie und naturnahen Erlebnisangeboten. Ob Strategieretreat,
Leadership-Workshop oder Green Meeting – hier werden Rahmenbedingungen geschaffen, in denen Menschen Klarheit gewinnen und fundierte Entscheidungen treffen können.
Für die Zukunft setzt das DEKRA Congresshotel Wart deshalb auf klar definierte Meeting- und Retreat-Formate. Statt nur Veranstaltungsflächen bereitzustellen, entwickelt es Konzepte für nachhaltige Tagungen und Führungskräfteprogramme. Damit positioniert sich das Haus als Partner für Unternehmen, die erkannt haben, dass strategische Weitsicht häufig dort entsteht, wo Abstand zum Alltag möglich ist.
Interview mit Michael Boucher „Nachhaltigkeit wird bei uns gelebt“
Herr Boucher, das Thema Nachhaltigkeit spielt im DEKRA Congresshotel Wart eine zentrale Rolle. Welche Bedeutung hat es heute für Ihre Unternehmensstrategie? Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatzargument, sondern Teil unserer DNA. Sie zieht sich durch den gesamten Aufenthalt unserer Gäste, von der Energieversorgung über regionale Wertschöpfung bis hin zu nachhaltigen Materialien und Prozessen. Unser Anspruch ist, Veranstaltungen ressourcenschonend und gleichzeitig hochwertig umzusetzen. Nachhaltigkeit wird bei uns gelebt, nicht inszeniert.
“ Unternehmen suchen zunehmend nach Lösungen für Führungskräfteentwicklung, Strategiearbeit und nachhaltige Veranstaltungen.“
Michael Boucher Direktion
Welche Rolle spielen Freiräume für Reflexion und Regeneration?
Eine sehr große. Führungskräfte müssen täglich Entscheidungen treffen und gleichzeitig die Zukunft ihres Unternehmens im Blick behalten. Dafür braucht es Räume außerhalb der gewohnten Routinen. Wer permanent im operativen Geschäft steckt, findet oft kaum Zeit für strategisches Denken. Wir beobachten eine steigende Nachfrage nach LeadershipRetreats und Strategiemeetings in naturnaher Umgebung. Was macht den Schwarzwald dabei zu einem besonderen Ort?
Vor allem die Distanz zum Alltag. Viele Gäste berichten, dass sie bereits bei der Anreise spürbar entschleunigen konnten. Die Ruhe und die Natur schaffen ideale Voraussetzungen für neue Perspektiven und strategische Fragestellungen.
Welche Rolle spielt dabei das nachhaltige Konzept Ihres Hauses?

Das DEKRA Congresshotel Wart zählt zu den nachhaltigsten Tagungs- und Kongressstandorten Deutschlands. Im Interview spricht Direktor Michael Boucher über die wachsende Bedeutung von Leadership-Retreats und darüber, warum der Schwarzwald für strategische Entscheidungen oft ein besserer Ort ist als die Großstadt.
Große Weine. Große Momente. Großer Genuss. Mitten im Schwarzwald.
Jedes Weinevent steht unter einem eigenen Motto und verbindet außergewöhnliche Weine, kulinarische Highlights und neue Genusswelten zu einem einzigartigen Erlebnis.
Begleitet von unserem Sommelier entsteht ein Abend voller Geschmack, Geschichten und Begegnungen
Weinshop


Entdeckt unsere exklusiven Weinevents 2026/2027!
Nachhaltigkeit ist bei uns erlebbar; unsere Gäste begegnen ihr im Alltag – etwa durch nachhaltige Verpflegung, ressourcenschonende Prozesse oder transparente Informationen zum ökologischen Fußabdruck ihres Aufenthalts. Viele nehmen diese Impulse mit zurück in ihre Unternehmen.
Das DEKRA Congresshotel Wart wurde als bestes Convention Center Deutschlands 2025 ausgezeichnet. Wie unterscheidet sich Ihr Haus von anderen?
Wir haben ein klares Profil entwickelt. Unser Fokus liegt auf nachhaltigen Meetings, Strategieretreats und hochwertigen Veranstaltungen in einer Umgebung, die Konzentration und Inspiration gleichermaßen ermöglicht.
Weitere Informationen: www.dekra-congresshotel.com








