

COMPANY CARS
TRENDS & INNOVATIONEN
NEW MOBILITY 2026



Mobilität neu denken
Highlights vom VDA-Event „Mobility Innovation Summit“
Seite 02
Auto-Abo
Flexibel fahren
Seite 04
Revolution SoftwareDefined Vehicle
Wie Software das
Auto neu definiert
Seite 15
TRANSFORMATION, DIE BEWEGT!
Führende Akteure der Branche geben Einblicke in neue Dienstleistungstrends und Technologien – für eine Mobilitätswelt im Wandel.

VERANTWORTLICH FÜR
DEN INHALT IN DIESER
AUSGABE MÄRZ 2026
Tanja Bickenbach, MBE
Die Revolution der Fahrzeuge von morgen und eine damit einhergehende neue Mobilität für Unternehmen und Mitarbeiter ist bereits im vollen Gange. Innovationen treiben den Wandel spürbar voran.

IN DIESER AUSGABE

Head of Key Account Management: Tanja Bickenbach, MBE Henriette Schröder (Managing Director), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea Hartmann (Head of Design), Cover: Nick Fancher, Unsplash Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com
Klare Positionen, starke Perspektive so diskutiert die Branche die Mobilität von morgen
Fahrzeugsoftware Vom Update bis zur Plattform – warum Software zum Herzstück moderner Autos wird
MOBILITÄT NEU DENKEN UND FLOTTEN ZUKUNFTS-
Die Mobilität befindet sich in einem tiefgreifenden, strukturellen Wandel. Digitalisierung, Dekarbonisierung und geopolitische Verschiebungen verändern nicht nur Antriebstechnologien oder Fahrzeugkonzepte, sondern greifen fundamental in bestehende Geschäftsmodelle und globale Wertschöpfungsketten ein. Für alle Unternehmen bedeutet das, Mobilität wird zu einem zentralen strategischen Handlungsfeld. Gerade für Fuhrparkverantwortliche zeigt sich immer deutlicher, dass Flotten längst mehr sind als reine Kostenstellen. Sie entwickeln sich zu Innovationsplattformen, relevanten Datenquellen und zu zentralen Hebeln für Nachhaltigkeit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Vor diesem Hintergrund kommt dem Mobility Innovation Summit 2026, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) am 26. und 27. März in Berlin ausrichtet, eine besondere Rolle zu. Der Summit bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Startups zusammen, um gemeinsam die zentralen Zukunftsfragen der Mobilität zu diskutieren. Im Fokus stehen unter anderem softwaredefinierte Fahrzeuge, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, automatisiertes und autonomes Fahren, neue Antriebs- und Mobilitätskonzepte sowie die Transformation globaler Lieferketten. Damit bietet der Summit nicht nur einen Überblick über technologische Entwicklungen, sondern ordnet diese auch in politische, regulatorische und wirtschaftliche Zusammenhänge ein, die die Mobilität in den kommenden Jahren prägen werden.
Viele dieser Themen wirken auf den ersten
Blick abstrakt oder weit entfernt vom Alltag eines Fuhrparks – doch das Gegenteil ist der Fall: Sie haben konkrete und unmittelbare Auswirkungen auf die Praxis im Fuhrpark. Software-defined Vehicles verändern Wartungsprozesse, Update-Zyklen und das Lifecycle-Management von Fahrzeugen nachhaltig. Funktionen lassen sich künftig über Software freischalten oder anpassen, was neue Kostenstrukturen, aber auch eine deutlich höhere Flexibilität im Betrieb schafft. Gleichzeitig gewinnen Daten an Bedeutung: Sie bilden die Basis für vorausschauende Wartung, optimierte Einsatzplanung und eine belastbare, transparente Kosten- und Emissionskontrolle.
DIE ZUKUNFT DER MOBILITÄT ENTSCHEIDET SICH NICHT NUR IM FAHRZEUG – SONDERN AUCH IN DEN FLOTTENSTRATEGIEN DER UNTERNEHMEN.
Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsziele messbar und nachvollziehbar erreichen wollen, wird das zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Auch das automatisierte und autonome Fahren birgt enormes Potenzial – insbesondere in Logistik, Transport und Werksverkehren. Hier können neue Technologien dazu beitragen, Effizienz zu steigern, dem Fahrermangel zu begegnen und Sicherheits- sowie Prozessstandards weiterzuentwickeln.
Nicht zuletzt rückt die Dekarbonisierung der gesamten Liefer- und Nutzungsketten in den Fokus. Für Fuhrparks stellt sich die Frage, wie Klimaziele realistisch, wirtschaftlich und technologieoffen erreicht werden können – sei es durch Elektromobilität, alternative Antriebe, neue Lade- und Energiekonzepte, etwa durch bidirektionales Laden, oder durch eine intelligentere Nutzung bestehender Flotten.

Gleichzeitig müssen geopolitische Unsicherheiten und zunehmende regulatorische Anforderungen in die strategische Planung einbezogen werden.
Der Mobility Innovation Summit 2026 liefert hierfür wichtige Impulse und konkrete Lösungsansätze. Er zeigt, wie sich technologische Innovationen, politische Rahmenbedingungen und unternehmerische Praxis zu tragfähigen Mobilitäts- und Flottenstrategien verbinden lassen.
Dr. Marcus Bollig VDA-Geschäftsführer
Künstliche Intelligenz und vernetzte Datenplattformen eröffnen darüber hinaus neue Möglichkeiten in der Flottensteuerung. Sie helfen, Fahrprofile zu analysieren, Energieverbräuche zu optimieren und Emissionen präzise zu erfassen.







































Text Dr. Marcus Bollig
SICHERHEIT & WARTUNG
NEU DEFINIERT – MIT KI
KI als Treiber der automobilen Transformation
Künstliche Intelligenz verändert Fahrzeuge und Mobilität spürbar. Was vor wenigen Jahren noch Zukunftsmusik war, ist heute in vielen Modellen Alltag: von Fahrerassistenzsystemen bis hin zu datenbasierten Wartungskonzepten. Für Unternehmen mit Fuhrparks kann das echte Vorteile bringen: mehr Sicherheit, weniger ungeplante Ausfälle und besser planbare Servicekosten.
Als Werkstatt- und Servicepartner unterstützt ATU Flottenlösungen Fuhrparks dort, wo es im Alltag zählt: bei zuverlässigem Fahrzeugservice, fachgerechter Prüfung moderner Assistenzsysteme und digitalen Lösungen rund um UVV und Fahrer-Compliance.
werden. Schon kleine Abweichungen können die Funktion beeinträchtigen. Hier liegt die Stärke eines professionellen Werkstattpartners: ATU prüft ADAS-relevante Komponenten, justiert Systeme bei Bedarf und sorgt für die erforderliche Kalibrierung nach Herstellervorgaben. Das erhöht die Verkehrssicherheit und hilft Unternehmen, Ausfallrisiken im Fuhrpark zu reduzieren.
Predictive Maintenance: Vorausschauend statt reaktiv
KI-basierte Auswertungen können Wartungsbedarfe früher erkennbar machen, zum Beispiel über Auffälligkeiten bei Motortemperatur, Öldruck oder Bremsverschleiß. Ziel ist es, Service nicht nur nach starren Intervallen zu planen, sondern zustandsorientiert und bedarfsgerecht – um Standzeiten zu verringern und die Einsatzbereitschaft der Flotte zu erhöhen.

Fahrerassistenzsysteme: Prävention in Echtzeit
Moderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS) helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Spurhalte-, Notbremsoder Verkehrszeichenerkennung greifen dafür auf Daten aus Kamera, Sensorik und Radar zurück und bewerten Fahrsituationen in Sekundenbruchteilen. Seit Juli 2024 sind bestimmte Assistenzsysteme wie die Müdigkeitserkennung in Neuwagen vorgeschrieben – ein deutliches Signal für die wachsende Bedeutung solcher Technologien.
Präzise Kalibrierung für maximale Sicherheit
Damit Assistenzsysteme zuverlässig arbeiten, müssen Sensoren und Kameras korrekt ausgerichtet und nach Eingriffen (z. B. Scheibentausch, Unfallschaden, Fahrwerksarbeiten) fachgerecht geprüft und kalibriert
Wichtig ist dabei die Umsetzung in der Praxis: ATU Flottenlösungen unterstützt Unternehmen als Service- und Werkstattpartner bei Inspektionen, Verschleißreparaturen und Instandhaltung, damit Wartung planbar bleibt und Fahrzeuge schnell wieder einsatzbereit sind – bundesweit, zu einheitlichen Konditionen und mit zentraler Rechnungsstellung.
UVV und Fahrer-Compliance: Digital unterstützt Neben Wartung und Reparatur ist auch die Einhaltung gesetzlicher und organisatorischer Pflichten entscheidend.
ATU führt die UVV im Fuhrpark praxisnah durch:
• Fahrzeug-UVV in der Werkstatt
• Fahrer-UVV (auf Wunsch auch in Kombination mit der digitalen Führerscheinkontrolle)

Ergänzend bietet ATU eine digitale Führerscheinkontrolle als Lösung für Unternehmen an. So lassen sich relevante Nachweise effizient organisieren – ohne dass daraus ein „Fuhrparkmanagement“ im Sinne einer Management-Software wird. ATU bleibt klar der Service- und Werkstattpartner, der Fuhrparks operativ entlastet.
Technologie trifft Expertise
KI und datenbasierte Systeme können Fahrzeuge sicherer machen und Wartung intelligenter planbar gestalten. Gleichzeitig bleibt entscheidend, dass Technik im Alltag korrekt geprüft, richtig eingestellt und professionell gewartet wird.
ATU Flottenlösungen verbindet genau diese Punkte: Werkstatt-Know-how, standardisierte Prozesse und digitale Bausteine, die Unternehmen in der Praxis unterstützen. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet das: verlässlicher Service, planbare Kosten, zentrale Abrechnung und ein Plus an Sicherheit – heute und in Zukunft.
KI
IN DER
FLOTTE – VORTEILE UND ATU-UNTERSTÜTZUNG AUF EINEN BLICK
Vorteile durch moderne Systeme im Fahrzeug:
• Mehr Sicherheit durch permanente Analyse von Kamera-, Radar- und Sensordaten
• Assistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung gewinnen regulatorisch an Bedeutung
• Zustandsorientierte Wartung kann Ausfälle reduzieren und Standzeiten minimieren
So unterstützt ATU Flottenlösungen als Werkstatt- und Servicepartner:
• ADAS-Checks und präzise Kalibrierung durch geschulte Fachkräfte
• Wartung, Inspektion und Verschleißservice bundesweit in rund 530 Filialen
• Bundesweit einheitliche Konditionen und zentrale Rechnungsstellung
• UVV-Leistungen: Fahrzeug-UVV in der Werkstatt sowie Fahrer-UVV
• Digitale Führerscheinkontrolle als Lösung für Unternehmen (auch kombinierbar)
Mehr Informationen zu Services und Lösungen für Ihre Flotte: www.atu-flottenloesungen.de
Text Katharina Steinl
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit DRIVIO entstanden.

BESITZ
VERLIERT AN BEDEUTUNG, SERVICE GEWINNT
Zwischen Kauf, Leasing und klassischer Miete galt das Modell des Auto-Abos lange als erklärungsbedürftig. Inzwischen hat sich das Abo auch im geschäftlichen Umfeld als vierte Säule der automobilen Nutzung etabliert.
In einem dynamischen Umfeld verlangen Unternehmen nach kalkulierbarer Mobilität. Gefragt sind kurze Bindungen und vor allem einfache Prozesse. Besitz verliert an Bedeutung, der Servicegedanke rückt in den Vordergrund.
Zu den Treibern dieser Entwicklung zählt Drivio, der über eine zentrale OnlinePlattform flexible und transparente Mobilitätslösungen mit fixer Monatsrate anbietet, inklusive Versicherung, Wartung und Service. Geführt von Auto-Abo-Pionier Gert Schaub verbindet das Unternehmen langjährige Branchenerfahrung mit einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur sowie einem deutschlandweiten Logistik- und Partnernetzwerk.
Wettbewerbsvorteil Erfahrung
Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten zählt Schaub zu den prägenden Figuren der AutoAbo-Branche. Bereits 2008 hatte er mit Fleetpool eines der ersten Auto-Abo-Modelle in Deutschland aufgebaut und das Unternehmen später erfolgreich verkauft. Die Lehren aus dieser Zeit prägen Drivio bis heute: Wachstum mit Augenmaß, konsequente Digitalisierung und ein klarer Fokus auf Wirtschaftlichkeit.
Während viele Wettbewerber auf kapitalkräftige Expansion setzten, verfolgt Drivio
einen bewusst anderen Ansatz. Mit einer schlanken Organisation, weitgehend automatisierten Prozessen und einer vollständig digitalen Buchungsstrecke werden inzwischen tausende Fahrzeuge pro Jahr abgewickelt. Gerade auch Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe, die keinen eigenen Fuhrparkmanager beschäftigen, finden bei Drivio ein passgenaues Angebot.

Elektrifizierung im Alltag
Einen zusätzlichen Impuls erhält das Abo-Modell durch die fortschreitende Elektrifizierung. Hier setzt Drivio auf eine enge Zusammenarbeit mit BYD. Für 2026 haben beide Unternehmen eine Kooperation über mehr als 2.000 Neufahrzeuge vereinbart. Im Fokus dieser Zusammenarbeit stehen batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride, die steuerliche Vorteile mit hoher Alltagstauglichkeit verbinden.
OB DAS AUTO-ABO LEASING UND KAUF DAUERHAFT MARKTANTEILE ABNIMMT, BLEIBT OFFEN.
Komplexer Bedarf, einfacher Prozess Der Reiz des Auto-Abos liegt vor allem in der Reduktion von Komplexität. Statt sich mit Leasingverträgen, Restwerten, Versicherungen oder Werkstattterminen zu befassen, zahlen Kunden eine feste monatliche Rate. Wartung, Versicherung und Verschleiß sind inkludiert, Laufzeiten bleiben überschaubar. Besonders gefragt sind flexible Lösungen auch für Übergangsphasen; etwa bei Neueinstellungen, Projektarbeit oder saisonalem Bedarf.
SICHER IST: DORT, WO TRANSPARENZ, FLEXIBILITÄT UND GERINGE ADMINISTRATIVE LAST ZÄHLEN, GEWINNT DAS MODELL AN BODEN.
Monatliche Laufleistungen von bis zu 3.000 Kilometern machen die Angebote auch für Vielfahrer attraktiv. Neben vollelektrischen Modellen setzt BYD zunehmend auf sogenannte Super-Hybride, die lange elektrische Reichweiten mit hoher Flexibilität kombinieren. Das Auto-Abo senkt dabei die Einstiegshürde, eine hierzulande noch wenig etablierte Marke im Alltag zu erproben.
Digitale Plattform statt papierlastiger Prozesse
Die technische Basis bei Drivio liefert unter anderem der Softwarepartner FAAREN Group. Gemeinsam wurde eine Plattform entwickelt, die Buchung, Verwaltung und Logistik weitgehend automatisiert. Für die Nutzer bedeutet das: Angebot auswählen, Laufzeit festlegen, buchen – alles digital. Ein Ansatz, der sich an Konsumerfahrungen aus anderen Branchen orientiert. Ob das Auto-Abo Leasing und Kauf dauerhaft Marktanteile abnimmt, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Dort, wo Transparenz, Flexibilität und geringe administrative Last zählen, gewinnt das Modell an Boden. Für Unternehmen wie für Verbraucher gilt zunehmend: Mobilität muss einfach funktionieren – und flexibel bleiben.

Text Miriam Rauh
FLOTTENVERSICHERUNG IM SCHADENSFALL: GESCHWINDIGKEIT ZÄHLT
Die digitale Schadencard von HDI ist flexibel, datenbasiert und schnell im Schadensfall.
Was sind die Vorteile der digitalen Schadencard für Flotten?
Matthias Küchemann (MK): Papier-Unterlagen liegen im Ernstfall meist nicht griffbereit; das Smartphone hat dagegen praktisch jeder immer und überall dabei. Unsere digitale Schadencard liegt im Wallet.
Fahrer erreichen uns per Klick und können einen Schaden in wenigen Minuten digital melden oder anrufen, ohne zusätzliche App.
Wie zeigt sich der wirtschaftliche Effekt dieser Lösung?
MK: Ein anschauliches Beispiel sind Glasschäden. Sie sind einzeln betrachtet relativ klein, verursachen aber erheblichen Prozessaufwand.

Dr. Tönnies Eller (TE): Sie bietet zudem viel Flexibilität. Manche Unternehmen möchten, dass Schäden zunächst beim Fuhrparkmanagement gemeldet werden, andere bevorzugen die Direktmeldung beim Versicherer. Der Wallet-Eintrag lässt sich zentral aktualisieren. So ist sichergestellt, dass Fahrer immer den richtigen Kontaktweg nutzen, und zwar unabhängig davon, ob sich interne Zuständigkeiten ändern.
TE: Das wiederum wirkt direkt auf die Kostenstruktur. Schnelle Meldung und konsequente Steuerung helfen, den Schadenaufwand zu begrenzen. Das ist für Kunden relevant, weil gute Schadenquoten die Grundlage für stabile oder gar bessere Konditionen bei Vertragsverlängerungen sind.

UNSERE DIGITALE SCHADENCARD
LIEGT IM WALLET.
Matthias Küchemann Lead Motor Claims, HDI Global und Dr. Tönnies Eller Head of Underwriting Motor, HDI Global
Über die digitale Schadencard erreichen Fahrer direkt unseren Glaspartner, finden standortnah eine Werkstatt und können sofort einen Termin vereinbaren. Aufwendige Schadenformulare entfallen. Das spart Zeit und reduziert Standzeiten.
Viele Unternehmen setzen inzwischen auf Mischflotten, bestehend aus Dienstwagen, Poolfahrzeugen, Jobrad oder E-Scootern. Lässt sich das in der Versicherung sinnvoll abbilden?
MK: Über den Wallet-Eintrag können unterschiedliche Mobilitätsformen abgebildet oder zu den jeweils richtigen Kontaktwegen geführt werden. Die Nutzer müssen nicht wissen, welcher Vertrag greift, sondern nur, wohin sie sich im Problemfall wenden müssen.
TE: Für Unternehmen ist das ein wichtiger Punkt, weil Mobilitätskonzepte zunehmend fragmentierter werden. Wir als Versicherer können diese Komplexität im Hintergrund managen.

Wünschen Sie Informationen? Schreiben Sie uns gern!

Text Miriam Rauh
FLOTTENMOBILITÄT 2026:
ENTWICKLUNGEN UND AKTUELLE TRENDS
Die Flottenmobilität steht derzeit unter dem Einfluss eines volatilen wirtschaftlichen Umfelds. Unternehmen entscheiden seltener entlang langfristiger Flottenfahrpläne und häufiger kurzfristig. Entsprechend verschiebt sich die Nachfrage hin zu mehr Flexibilität, einfacher Verfügbarkeit und schneller Umsetzung.
Für Leasinganbieter bedeutet das eine Rollenverschiebung. Gefragt ist operative Zuverlässigkeit, verbunden mit einer Beratung, die Risiken aus Wartung, Verschleiß, Verfügbarkeit und technologischem Wandel realistisch bepreist. Wer passgenau strukturieren und auf Sonderlagen rasch reagieren kann, punktet. Dabei sind die Anforderungen an Partnerstabilität im Investitionsgüter-Leasing oft noch höher als im Pkw-Fuhrpark. Wer investiert, erwartet Verlässlichkeit und Kontinuität.
Professionalisierung unter Kostendruck Parallel hat sich die Fuhrparksteuerung vom Nebenthema zur betriebswirtschaftlichen Disziplin entwickelt. Resilienz, Kostenstabilität und Skalierbarkeit hängen davon ab, ob Unternehmen die wachsende Komplexität beherrschen oder an Spezia-
listen auslagern. Fahrzeuge werden technisch immer aufwendiger. Das bedeutet, Reparaturen verteuern sich, Kostenverläufe werden schwerer prognostizierbar.
WER PASSGENAU
STRUKTURIEREN UND AUF
SONDERLAGEN RASCH
REAGIEREN KANN, PUNKTET.
Schnelle Zyklen der E-Automobilität Besonders sichtbar ist das bei der Elektrifizierung. Lücken in der Ladeinfrastruktur und eine kostengetriebene Preis- und Abgabenstruktur bremsen im Alltag, ob im Wohnoder Betriebsumfeld. Zugleich macht die Technik große Sprünge: Reichweite,
FULL-SERVICE KOMPETENZ FÜR IHREN GESAMTEN FUHRPARK
Als 100%ige Tochter der Raiffeisenlandesbank OÖ AG bieten wir seit über 25 Jahren mittelständischen Unternehmen sowie paritätischen Wohlfahrtsverbänden umfassende Leasing-Dienstleistungen und flexible Service-Module, bis hin zum vollständigen Management Ihres Fuhrparks.
An unseren bundesweiten Standorten steht Ihnen jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Unsere erfahrenen Kundenbetreuer entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, die dank Herstellerunabhängigkeit eine kosteneffiziente und nachhaltige Fahrzeugflotte gewährleisten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen, wir kümmern uns um Ihren Fuhrpark.
Wir sind stolz darauf, dass die Raiffeisen-IMPULS-Leasing im Jahr 2025 zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz für „Exzellente Nachhaltigkeit“ erreicht hat und als „Leasinggesellschaft des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Diese beiden Auszeichnungen bestätigen unser herausragendes Engagement für ökologische und soziale Verantwortung sowie wirtschaftliche Stärke und unterstreichen zugleich unsere führende Position innerhalb der Leasingbranche.
Ladeleistung und Software verändern sich so rasch, dass Modellgenerationen bei EFahrzeugen schneller veralten als bei Verbrennern. Das erhöht die Restwertvolatilität und begünstigt kürzere Nutzungs- und Leasingzyklen, weil technologische Entwicklungen und Preiskorrekturen in engeren Abständen eingepreist werden können.
Mehrwert jenseits des Standard-Pkw Differenzierung entsteht zudem jenseits des Standard-Pkw: Spezialfahrzeuge und Umbauten verlangen Know-how und realistische Kalkulation. Der Markt honoriert daher weniger große Verheißungen als die Fähigkeit, Komplexität in Planbarkeit zu übersetzen.
Weitere Informationen:
IHRE VORTEILE IM ÜBERBLICK:
„Alles aus einer Hand“
Konstanter Ansprechpartner/-in vor Ort für kurze Wege
Modulare Dienstleistungspakete wählbar
Konstante Leasingrate mit Flexibilität der Laufleistung und Laufzeit
Hohe Kompetenz bei Sonderfahrzeugen
Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerung durch umfassende Analyse und Optimierung Ihres Fuhrparks
Berücksichtigung bestehender Verbindungen zu Lieferanten möglich
Ein- und Umbauten können bei der Finanzierung berücksichtigt werden
Nutzung von Großkundenkonditionen
Online Reporting für transparente Überwachung
Faire Fahrzeugbewertung bei Rückgabe (gemäß VMF Standard)
Sie

Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort.
Besuchen
uns auf unserem Stand Nr. D49 in der Halle 6!
25.+26. März 2026 in Düsseldorf
Anzeige
Text Miriam Rauh


KOSTEN REDUZIEREN IM FUHRPARK: WIE KI UND AUTOMATISIERUNG EUROPAS FLOTTEN TRANSFORMIEREN
Steigende Energiepreise, volatile Märkte und neue EU-Regulierungen verschärfen den Kostendruck in Unternehmen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten rückt ein Bereich in den Fokus, der große Budgets bindet: der Fuhrpark.
Mobilitätskosten werden dauerhaft steigen – entscheidend ist daher nicht kurzfristiges Sparen, sondern die langfristige, strategische Steuerung betrieblicher Mobilität. Spätestens 2026 wird Kostenkontrolle zur zentralen Kennzahl im Flottenmanagement.
Grundlage jeder wirksamen Kostensteuerung ist Transparenz: Nur wer den Total Cost of Ownership (TCO) seiner Fahrzeuge kennt, kann gezielt gegensteuern. „Solange Unternehmen nicht genau wissen, was in ihrer Flotte täglich passiert, verschenken sie bares Geld“, sagt Francine Gervazio, CEO
Ein besonders großer Kostenblock sind Wartungen. Durch die intelligente Nutzung von Echtzeitdaten direkt aus dem Fahrzeug werden Serviceintervalle planbar, Stillstand reduziert und die Fahrzeugverfügbarkeit erhöht. „Wartung ist eine Frage des richtigen Timings: Zu früh bedeutet unnötige Kosten, zu spät wird schnell zum Risiko“, sagt Gervazio.
Ein weiterer Hebel: KI-gestützte Analysen. Sie prognostizieren Restwerte, erkennen Unregelmäßigkeiten und ermöglichen proaktive Steuerung. „Mit unserer Fuhrparkmanagement-Software Avrios bauen wir ein System, das Entscheidungen antizipiert –proaktiv statt reaktiv“, betont Gervazio. Schon bei der Fahrzeugbeschaffung lassen sich mit Avrios durch datenbasierte Verhandlungen 30 bis 50 Euro pro Fahrzeug und Monat einsparen.

von Shiftmove. „Erst mit zuverlässigen Daten werden versteckte Kostentreiber sichtbar – und steuerbar.“ In der Praxis arbeiten viele Fuhrparks noch immer mit Excel oder Papier und Stift – ein teures Risiko in Zeiten steigender Kosten und Compliance-Pflichten. Bislang nutzen nur 30 Prozent der Unternehmen spezialisierte Fuhrparksoftware – das Potenzial ist enorm.
Das deutsche Unternehmen Shiftmove entwickelt digitale Lösungen, die Flottenprozesse automatisieren, Echtzeitdaten nutzbar machen und KI nahtlos integrieren. Mehr als 27.000 Unternehmen in Europa nutzen bereits die Software-Lösungen, die Routineaufgaben automatisieren, Daten zentral bündeln und Entscheidungen belastbar machen. So lassen sich Kostentreiber identifizieren und optimieren – etwa bei Wartung, Leasing oder Auslastung.

SOFTWARE IST LÄNGST
KEIN ADD-ON MEHR –SIE WIRD ZUM BETRIEBSSYSTEM FÜR EUROPAS FLOTTEN.
sagt die CEO.
Fazit: Wer heute digitalisiert, senkt Betriebskosten im Fuhrpark und schafft die Grundlage für resiliente Prozesse, Compliance-Sicherheit und eine zukunftsfähige Mobilitätsstrategie.
Weitere Informationen: www.shiftmove.com

Anzeige
Text Angela Zippelius

VORREITER IM FUHRPARK:
HONDA CR-V HYBRID ALS FIRMENWAGEN
Elektrifizierung ist im Fuhrpark mehr als ein Image-Thema – sie entscheidet über Kosten, Komfort und Akzeptanz. Genau hier setzt der CR-V an: In der sechsten Generation liefert er Unternehmen zwei Antworten auf die neue Mobilitätsrealität – als Vollhybrid CR-V e:HEV und als Plug-in-Hybrid CR-V e:PHEV. Beide verbinden die Ruhe und Souveränität eines großzügigen SUV mit einem Antrieb, der Effizienz im Alltag erlebbar macht: leise im Stadtverkehr, entspannt auf der Pendelstrecke und souverän auf langen Dienstreisen. Seit 1995 steht der CR-V für Vielseitigkeit – heute konsequent elektrifiziert.
Wenn der Arbeitstag nicht nach der Steckdose fragt Kundenbesuch, Termin, danach quer durchs Land: Firmenwagen müssen mitdenken. Der CR-V e:HEV spielt diese Stärke mit seinem überarbeiteten Zwei-Motoren-Hybridsystem aus. Er fährt häufig elektrisch an, reagiert spontan und bleibt dabei angenehm leise. Eine neue Direktübersetzung ermöglicht bei bestimmten Geschwindigkeiten besonders effizienten Vortrieb; die kompaktere Batterie schafft Platz und unterstützt die Geräuschminimierung. Für wechselnde Reviere ist der Vollhybrid optional auch mit Allrad (AWD) erhältlich.
Plug-in-Komfort, der den Alltag leichter macht
Wer täglich viele Kurzstrecken fährt und am Standort laden kann, findet im CR-V e:PHEV den passenden Partner. Seine 17,7-kWh-Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht bis zu 78 Kilometer rein elektrische Reichweite – genug für viele Pendel- und City-Routen ohne lokale Emissionen.* Und wenn es weitergeht, übernimmt das Hybridsystem nahtlos: Ein 2,0-Liter-Benziner (109 kW/148 PS, 189 Nm) arbeitet mit einem Elektromotor (135 kW/184 PS) zusammen.** Praktisch im Fahrbetrieb: Eine Klickmechanik im Gaspedal signalisiert,
wann die Grenze der rein elektrischen Beschleunigung erreicht ist. Zusätzlich unterstützt ein vorausschauender Verbrauchsassistent des serienmäßigen Navigationssystems (9-Zoll-Touchscreen) dabei, die Batterie entlang der Route möglichst sinnvoll einzusetzen.
Schnell laden, smart starten
Mit bis zu 6,8 kW Ladeleistung ist der CR-V e:PHEV unter Idealbedingungen in rund 2,5 Stunden wieder vollständig geladen.*** Der Ladevorgang lässt sich gezielt steuern – etwa für günstige Ladezeiten oder eine Vorklimatisierung vor Fahrtantritt. So startet jede Fahrt angenehm temperiert, ohne Reichweite zu verschenken.
Mehr Raum, mehr Möglichkeiten – auch nach Feierabend
Ein Firmenwagen ist oft mehr als ein Dienstfahrzeug. Der CR-V bleibt deshalb konsequent praktisch: Die Rücksitzbank ist um 19 Zentimeter verschiebbar, das Ladevolumen reicht bis zu 617 Liter (Rücksitze aufgestellt) beziehungsweise bis zu 1710 Liter (dachhohe Beladung). Für zusätzliche Einsatzbreite ist optional eine abnehmbare Anhängerkupplung erhältlich; der CR-V e:PHEV darf bis zu 1500 Kilogramm ziehen.

Damit wird aus dem Business-SUV ein verlässlicher Begleiter für Außendienst, MesseEquipment oder Familiengepäck – auch nach Feierabend.
Sicherheit und Komfort, die man spürt Im Cockpit herrscht Klarheit statt Ablenkung: Anzeigen sind gut ablesbar, ein Head-up-Display (Scheibenprojektion) ist serienmäßig. Honda SENSING bündelt zahlreiche Assistenzsysteme, die im dichten Berufsverkehr ebenso unterstützen wie auf langen Etappen. Und wer es dynamischer mag, wählt den SPORT-Modus – für ein spürbar direkteres Ansprechverhalten.
Ein Firmenwagen, der Zukunft liefert Ob Vollhybrid oder Plug-in-Hybrid: Der Honda CR-V gibt Fuhrparks eine moderne, effiziente und komfortable Lösung an die Hand – mit hoher Variabilität und Technik, die Fahrerinnen und Fahrer sofort überzeugt. Die Preise für den CR-V e:HEV starten bei 46.900 Euro, die Plug-in-Hybrid-Variante bereichert ab 56.900 Euro den Fuhrpark.
*Die tatsächliche Reichweite hängt u. a. von Fahrstil, Geschwindigkeit, Topografie, Wetter, Zuladung und Nutzung elektrischer Verbraucher ab.
** Energieverbrauch CR-V e:PHEV: Kraftstoffverbrauch gewichtet, kombiniert: 2,6 l/100 km. Stromverbrauch gewichtet, kombiniert: 11,6 kWh/100 km. CO2-Emissionen in g/km gewichtet, kombiniert: 59. CO2-Klasse gewichtet, kombiniert: B. Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie kombiniert: 6,2 l/100 km. CO2-Klasse bei entladener Batterie: E. Elektrische Reichweite (EAER): 78 km.
Kraftstoffverbrauch CR-V e:HEV 2WD in l/100 km: kombiniert 6,0. CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 135. CO2-Klasse: D. Kraftstoffverbrauch CR-V e:HEV AWD in l/100 km: kombiniert 6,7. CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 151−152. CO2-Klasse: E. ***Die Ladezeit hängt u. a. von Umgebung und Batterietemperatur, Entladetiefe und elektrischen Zusatzverbrauchern ab.

QR-Code scannen und Ihren CR-V konfigurieren! Weitere Informationen: www.honda.de
Text Katharina Steinl
REIFEN IM WANDEL DER ELEKTROMOBILITÄT
Elektrofahrzeuge stellen durch ihre besonderen Fahreigenschaften neue Anforderungen an Reifen. Effizienz, Geräuscharmut und Langlebigkeit rücken dabei stärker in den Fokus – und treiben innovative Strategien der Hersteller voran.
GANZHEITLICHE
REIFENLÖSUNG
Continental richtet sein gesamtes Reifenportfolio konsequent auf die Anforderungen moderner Elektrofahrzeuge aus. Durch langjährige Optimierung in Effizienz, Geräuschkomfort und Sicherheit profitieren heute sowohl E-Fahrzeuge als auch Verbrenner von dieser ganzheitlichen Strategie.
Text Mirco Brodthage, Leiter Reifen-Ersatzgeschäft Deutschland, Continental

Elektrofahrzeuge haben eine begrenzte Reichweite, ein sehr geringes Motorengeräusch, sind in der Regel schwerer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und verfügen über ein unmittelbares Drehmoment. Dies stellt besondere Anforderungen an die Reifen. Im Fokus stehen geringer Rollwiderstand, niedrige Abrollgeräusche und hohe Laufleistungen.
Reifenhersteller verfolgen im Bereich der Elektromobilität unterschiedliche Strategien. Continental hat sich dafür entschieden, alle ihre Reifenlinien auf diese besonderen Anforderungen hin zu optimieren. Denn eine hohe Effizienz, ein leises Abrollgeräusch und eine hohe Laufleistung haben auch bei Verbrennerfahrzeugen positive Auswirkungen.
Von den technologischen Fortschritten ihrer Reifen profitieren bei Continental also grundsätzlich alle Fahrzeuge, unabhängig von ihrer Antriebsart. Diese Produktstrategie ist erfolgreich: Im Jahr 2024 hat Continental weltweit 18 der 20 volumenstärksten Hersteller vollelektrischer Fahrzeuge mit Reifen beliefert.
Reifen von Continental sind ideal für die Elektromobilität ausgelegt. Alle unsere Reifen erfüllen die Anforderungen von EFahrzeugen und sind gleichzeitig in der Lage, die Emissionen von Verbrennerfahrzeugen nachhaltig zu senken.
Seit mehr als 12 Jahren, also bereits lange vor dem Ankommen von Elektrofahrzeugen in der breiten Gesellschaft, optimieren wir unsere Reifen hin zu immer geringerem Rollwiderstand, einem niedrigen Abrollgeräusch und einer hohen Laufleistung – ohne Kompromisse bei Sicherheitsmerkmalen. Das kommt nun auch Fahrzeugen mit Elektroantrieb besonders zugute.
sind für jeden Fahrzeugtyp individuelle Reifenkonfigurationen nötig.

WIR HABEN UNSER GESAMTES REIFENPORTFOLIO FÜR DIESE ANTRIEBSART OPTIMIERT.
Wir sind davon überzeugt, dass es nicht den einen Reifen für alle vollelektrischen Fahrzeuge gibt, daher haben wir unser gesamtes Reifenportfolio für diese Antriebsart optimiert.
Vollelektrische Fahrzeuge sind heute in allen Pkw-Segmenten erhältlich. Wie auch bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor

Die richtigen Reifen für Elektrofahrzeuge.


Entdecken Sie unser Reifenportfolio. Wir machen Sie fit für die E-Mobilität!

Sicherheit beim Fahren steht bei uns an erster Stelle.



Unsere Reifen sind mit dem Ziel entwickelt, die Charakteristik eines jeden Fahrzeugs bestmöglich zu unterstreichen – unabhängig von der Antriebsart.


Die Kompatibilität mit Elektrofahrzeugen verdeutlichen wir auch optisch mit dem EV-Compatible-Logo auf der Seitenwand.



Anzeige
Text Katharina Steinl
MARGEN UNTER DRUCK: WIE EUROPAS AUTOBAUER IHRE PROFITABILITÄT SICHERN KÖNNEN
INTERVIEW MIT JOHANNES TRENKA UND DR. MAXIMILIAN HOLTGRAVE
Wo stehen etablierte europäische OEMs heute – zwischen China-Wettbewerb, geopolitischen Spannungen, Preisdruck im EV-Segment und volatileren Märkten?
Johannes Trenka: Europa befindet sich in einer Phase struktureller Neuordnung. Der Wettbewerbsdruck nimmt nicht nur zu – er verändert die Spielregeln. Neue Wettbewerber, insbesondere aus China, setzen neue Preisanker. Geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Komplexität erhöhen zusätzlich die Volatilität. Gleichzeitig verschiebt die Elektrifizierung zentrale Ertragssäulen, etwa im After-Sales-Geschäft.
Viele Unternehmen behandeln diese Entwicklungen noch als zyklische Schwächephase. Unsere Beobachtung ist jedoch eine andere: Die Profitlogik entlang der Wertschöpfungskette verändert sich dauerhaft. Retail-Netzwerke geraten unter Druck, OEMMargen sinken, und Kostenvorteile entstehen zunehmend außerhalb Europas.
Das Problem ist nicht isoliert – es ist systemisch. Und Systeme unter Spannung ordnen sich neu. Wenn Hersteller nicht aktiv gegensteuern, verschieben sich Wettbewerbsvorteile – zu neuen Akteuren, neuen Strukturen und neuen Geschäftsmodellen.


Besonders der Handel scheint unter Druck zu stehen. Was bedeutet das konkret für den Automobilvertrieb und die Hersteller?
Dr. Maximilian Holtgrave: Der Handel ist aktuell die sichtbarste Schwachstelle – und zugleich ein strategischer Hebel für die Hersteller. Unsere Analysen zeigen, dass die Händlerprofitabilität in vielen Märkten bereits deutlich unter dem Niveau vor Covid liegt. Und wenn sich zentrale Einfluss-faktoren – etwa sinkende Aftersales-Umsätze aufgrund des EV-Hochlaufs oder weiter steigende Energie-, Gebäude- und Personalkosten – fortsetzen, wird sich dieser Trend noch verschärfen.
Was wir sehen, ist keine kurzfristige Marktverzerrung, sondern eine strukturelle Erosion des Geschäftsmodells. Dabei sind die Möglichkeiten der Hersteller begrenzt, den Handel mit eigenen Kampagnen oder gar Margenerhöhungen zu entlasten, da ihre komplexen internen Strukturen meist auch zu teuer sind und zu geringe Gewinne abwerfen.
OEMS KÖNNEN DEN HANDEL NICHT FREIKAUFEN –SIE MÜSSEN IHN OPERATIV ENTLASTEN.
UNTERNEHMERISCHE FREIHEIT ERSETZT FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG.
OEMs müssen deshalb zweigleisig vorgehen: Einerseits den Handel operativ entlasten – etwa durch weniger Reglementierung, geringere administrative Last und höhere Planungssicherheit. Andererseits intern konsequent vereinfachen: Prozesse standardisieren, Funktionen zentralisieren und Transparenz über Cost-to-Serve schaffen.
Nur wenn Retail-Ökonomie und OEMStrukturen gemeinsam stabilisiert werden, bleibt das Vertriebsnetz langfristig leistungsfähig.
Wenn Vertrieb allein nicht mehr ausreicht – woher kommt dann die finanzielle Luft?
Welche Rolle spielt die Produktion?
Johannes Trenka:
Die Fabrik rückt wieder ins Zentrum der Wettbewerbsfähigkeit. Jahrzehntelang war sie Stabilitätsanker europäischer OEMs –durch hohe Qualität, Prozessbeherrschung und Skaleneffekte. Doch steigende Energieund Inputkosten, höhere Kapitalintensität durch EV-Umstellungen und Fachkräftemangel verändern das Bild. Gleichzeitig setzen neue Wettbewerber mit vereinfachten Architekturen und hochautomatisierten Werken neue Benchmarks.
Hier liegt ein zentraler Hebel: Intelligente Produktivität. KI-basierte Optimierung von Wartung, Qualität und Energieeinsatz liefert bereits messbare Effekte. Der nächste Schritt geht darüber hinaus: Wissen aus Wartungslogs, Dokumentationen und Erfahrungswissen systematisch nutzbar zu machen, um Effizienz werksübergreifend zu skalieren.
Wichtig ist, KI nicht als isoliertes Pilotprojekt zu betrachten, sondern als integrierte Betriebsfähigkeit.
DIE FABRIK STEHT IM ZENTRUM DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT EUROPÄISCHER OEMS.
RICHTIG EINGESETZT ERMÖGLICHT
KI, MIT NEUEN WETTBEWERBERN SCHRITT ZU HALTEN.
Erst wenn Daten, IT/OT-Integration und Governance zusammenspielen, entsteht ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil. Erst dann wandelt sich die Fabrik wieder zur aktiven Margenquelle.


Johannes Trenka ist Managing Director, EMEA Lead für Growth Strategy, Accenture mit Fokus auf Automotive und Zukunftstechnologien. Er analysiert seit Jahren, wie sich Wertschöpfung, Wettbewerbsdynamik und Profitpools in der europäischen Automobilindustrie entwickeln.
Dr. Maximilian Holtgrave ist Managing Director, Automotive Sales Strategy, Accenture. Er begleitet europäische Hersteller bei der Transformation ihrer Vertriebsorganisationen – von RetailOptimierung über Wholesale-Strukturen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.
Im Gespräch erläutern sie, warum Europas Automobilhersteller ihre Profitlogik neu ausrichten müssen – und weshalb Vertrieb, Organisation und Fabrik heute enger zusammenspielen als je zuvor.
Ist der Turnaround realistisch? Können etablierte OEMs ihre Profitabilität tatsächlich wieder sichern?
Dr. Maximilian Holtgrave: Ja – aber nur, wenn man das Problem als das erkennt, was es ist: Ein systemisches. Die Profit Engine stottert nicht an einer Stelle, sondern gleichzeitig im Handel, in der Wholesale Organisation und in der Produktion. Früher konnten Schwächen in einem Bereich durch andere kompensiert werden. Dieser Puffer ist verschwunden.
Deshalb greifen isolierte Maßnahmen nicht mehr. Mehr Kampagnen der Hersteller stabilisieren vielleicht kurzfristig den Handel, erhöhen aber den Kostendruck im Wholesale.
Eine Vertriebsmodell-Debatte allein löst keine strukturellen Kostennachteile im Werk. Und Produktivitätsgewinne in der Fabrik verpuffen, wenn der Vertrieb nicht effizient arbeitet.
Was es braucht, ist ein integrierter Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Retail stabilisieren, interne Komplexität abbauen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit parallel stärken. Nicht sequenziell. Nicht siloartig.
Genau diese Zusammenhänge haben wir in unserer aktuellen Studie detailliert untersucht – vom Händler-RoS über die Cost-to-ServeLogik im Wholesale bis hin zu produktivitätsrelevanten Hebeln in der Fabrik. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Instrument, sondern das Zusammenspiel der drei Zylinder.
Der Profitmotor kann wieder rund laufen. Aber nur, wenn OEMs akzeptieren, dass Wettbewerbsfähigkeit heute nicht mehr funktional entschieden wird – sondern systemisch.
Eine vertiefte Analyse der beschriebenen Zusammenhänge findet sich in der Accenture Studie „Fixing the Automotive Profi t Engine“


Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Allianz Versicherungs AG entstanden.
WENN SCHÄDEN TEUER WERDEN – UND PROZESSE DEN UNTERSCHIED MACHEN
Die Schadenkosten steigen vielerorts. Wie bleiben die Aufwände für eine Flotte trotzdem planbar?
Indem man die Schadenprozesse optimiert. Mit dem Baustein WerkstattBonus gibt es 15 Prozent Nachlass auf die Kaskoprämie; der Baustein ist auch für Leasingfahrzeuge nutzbar. Dazu entlastet der Schadenservice mit einem Hol- und Bringservice, Bereitstellung eines Ersatzwagens und Fahrzeugreinigung den Organisationsaufwand im Unternehmen.
Was hilft, wenn unterwegs plötzlich gar nichts mehr geht – Panne oder Unfall?
Dann zählt schnelle Unterstützung. Der Schutzbrief bietet einen 24-Stunden-Service.
Auch ein leerer Akku beim E-Auto gilt als Panne. Je nach Situation werden Abschleppen, Ersatzmobilität sowie Bergung und Rücktransport organisiert.
DER SCHUTZBRIEF BIETET
EINEN
24STUNDENSERVICE.
Wo bringt Digitalisierung im Schadenfall Vorteile?

Wenn durch eine Online-Schadenmeldung schnell die benötigten Informationen an der richtigen Stelle sind. Zusätzlich spart eine Video-Begutachtung per Smartphone Termine vor Ort, beschleunigt Entscheidungen und reduziert Wege.
Florian Weiss , Head of Motor Commercial, Allianz Versicherungs-AG
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Centhree Advanced Mobility GmbH entstanden.
RONYA: DIE DURCHGÄNGIGE PLATTFORM FÜR
MODERNES SERVICEMANAGEMENT IM FUHRPARK
Text Thomas Tietje
Servicemanagement wird zunehmend komplexer – steigende Kosten, vielfältige Antriebsarten und hohe Erwartungen an Transparenz prägen den Alltag von Fuhrparks. Die RONYA Plattform setzt genau hier an und bietet ein vollständig integrierte End-to-EndLösung, die sämtliche Prozesse ohne Systembrüche verbindet. Von der Buchung eines Onlinetermins bis zur Endabrechnung laufen alle Schritte in

einem zentralen System zusammen. Nutzer profitieren von intuitiven Workflows, Kostenträger erhalten präzise Daten in Echtzeit inklusive centgenauer Vorkalkulation, und Werkstätten arbeiten reibungslos über standardisierte digitale Schnittstellen.
FLOTTENSTEUERUNG WIRD NICHT NUR TRANSPARENTER, SONDERN MESSBAR.
Thomas Tietje Vertriebsleiter bei RONYA
Wie wächst XPENG in Europa?
XPENG baut seinen europäischen Fußabdruck aus – mit steigender Präsenz in Märkten, Strukturen für Service und Teilen sowie einem Netzwerk, das die Kundennähe verbessert.
Wodurch überzeugen die Fahrzeuge im Alltag?
Eine leistungsstarke 800-Volt-Ladearchitektur ermöglicht sehr kurze Ladezeiten. Dazu kommen Konnektivität, Over-theAir-Updates und eine Vollausstattung, die Komfort, Infotainment und Assistenzsysteme verbindet.
Was bedeutet „Global Embodied Intelligence Company“?
XPENG versteht sich nicht mehr nur als Autobauer, sondern als Unternehmen für verkörperte Intelligenz: KI, die wahrnimmt, versteht und in der physischen Welt handelt – im Fahrzeug und darüber hinaus.
Für mehr Informationen bitte QR-Code scannen. www.allianz.de/angebot/ business/flottenversicherung
Das Ergebnis: weniger Abstimmungsaufwand, mehr Prozesssicherheit und maximale Effizienz entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus. So wird Flottensteuerung nicht nur transparenter, sondern messbar wirtschaftlicher – heute und in Zukunft.

Jetzt kostenlos testen
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ronya.de
mobilität bilden das Innovationsdreieck: autonome Mobilität, intelligente Roboter und eVTOL-Lösungen, die zukünftige Wege am Boden und in der Luft erschließen.

EINE LEISTUNGSSTARKE 800-VOLTLADEARCHITEKTUR ERMÖGLICHT SEHR KURZE LADEZEITEN.
Markus Schrick Managing Director XPENG Deutschland
Welche drei Säulen treiben Physical AI? Robotaxi, Human Robotics und Flug-
Weitere Informationen finden Sie unter: www.xpeng.com/de
Text Philipp Colaço
Fotos:
ronya
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit XPENG Deutschland entstanden.
Text Katharina Steinl

WARUM EXCEL IM FUHRPARK EIN GESCHÄFTSRISIKO IST
Text Francine Gervazio
In der aktuellen Wirtschaftslage wird Kostenkontrolle zur Top-Priorität. In vielen Bereichen ist dieser Prozess längst im Gang – im Fuhrpark jedoch oft noch nicht. Dabei binden Flotten erhebliche Kapital- und Betriebsausgaben, während Energiepreise, Wartungskosten und regulatorische Anforderungen weiter steigen.
Wer seine Flotte heute noch mit Excel oder isolierten Systemen steuert, riskiert unnötige Kosten und fehlende Steuerbarkeit. Transparenz über den Total Cost of Ownership wird zur Voraussetzung

für wirtschaftliche Entscheidungen. Fuhrparkmanagement ist heute kein administratives Randthema mehr, sondern ein strategischer Hebel für Effizienz, Compliance und Resilienz.
WER SEINE FLOTTE HEUTE NOCH MIT EXCEL ODER ISOLIERTEN SYSTEMEN STEUERT, RISKIERT UNNÖTIGE KOSTEN UND FEHLENDE STEUERBARKEIT.
Francine Gervazio CEO Shiftmove
Unternehmen, die jetzt digitalisieren und datenbasierte Entscheidungen treffen, erzielen messbare Einsparungen und sichern ihre Mobilität langfristig ab.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Raiff eisen-IMPULS Fuhrparkmanagement GmbH & Co. KG entstanden.
TRANSPARENZ SCHAFFT VERTRAUEN: MEHR SICHERHEIT ZUM LAUFZEITENDE
Text Miriam Rauh
Herr Seitz, wo entstehen in der Praxis die häufigsten Nachbelastungen? Überraschend selten bei großen Karosserieschäden. Häufiger sind es Fehlteile: Zweit- und Drittschlüssel, komplette Reifensätze oder Zubehör, vom Gepäcknetz bis zum Pannenset.
NICHT JEDER SCHADEN MUSS VOR RÜCKGABE TEUER REPARIERT WERDEN.

Jochen Seitz , Geschäftsführer, RaiffeisenIMPULS Fuhrparkmanagement GmbH & Co. KG
Das ist teuer, weil vieles nicht mehr „mal eben“ ersetzt werden kann. Ein Schlüssel ist heute keine Kleinigkeit: bestellen, programmieren, das Fahrzeug oft neu anlernen – das kostet Zeit und Geld.
RIL setzt auf „faire Fahrzeugbewertung“. Wie sieht das konkret aus?
Fair heißt: klare Kriterien, saubere Dokumentation, nachvollziehbare Ableitung. Beide Seiten müssen wissen, woran sie sind. Entscheidend ist, den tatsächlichen Minderwert zu bewerten, nicht die
EINE RATE, ALLES DRIN: AUTOABOS AUF DEM VORMARSCH
Herr Schaub, Sie sprechen bei Drivio von „Mobilität wie Streaming“. Was heißt das konkret?
Beim Auto-Abo steht nicht maximale Kündigungsfreiheit im Fokus, sondern Einfachheit und Sorgenfreiheit. Geschäftskunden wollen mobil sein, ohne sich mit Restwerten, Werkstattterminen oder Papierverträgen zu befassen. Das Abo ist digital buchbar, transparent kalkulierbar und sofort nutzbar; darin ähnelt es Streamingdiensten. Besonders gefragt sind 12-Monats-Modelle mit klarer Kostenstruktur.
DAS ABO IST DIGITAL BUCHBAR, TRANSPARENT KALKULIERBAR UND SOFORT NUTZBAR.
Gert
maximal mögliche Rechnung zu schreiben.
Wir stimmen mit Kunden im Zweifel auch ab, was betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Nicht jeder Schaden muss vor Rückgabe teuer repariert werden.
Manchmal ist es günstiger, den realen Minderwert zu bewerten, als über eine Reparatur die Versicherungsquote weiter zu belasten.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ril-fuhrpark.de

Schaub
Geschäftsführer von Drivio
Wo liegt der wirtschaftliche Nutzen für Geschäftskunden?
Der Mehrwert entsteht durch Kostenkontrolle und Flexibilität.
Als Übergangslösung für neue Mitarbeitende ist das Auto-Abo deutlich günstiger als Mietwagen. Für kleinere Unternehmen zählen „eine Rate – alles drin“ und kurze Laufzeiten.
Unerwartete Reparaturoder Servicekosten, wie sie beim Leasing auftreten können, entfallen komplett. Im Abo ist alles abgedeckt, außer dem Tanken. Das schaff t Planungssicherheit und reduziert administrativen Aufwand.
Für mehr Informationen QRCode scannen oder besuchen Sie unsere Webseite! www.drivio.de
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit DRIVIO entstanden.
Text Miriam Rauh

DIE LÖSUNG HEISST ECLIPSE S-CORE
Branchenweit stehen Zulieferer und Hersteller softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV) vor denselben strukturellen Problemen. Software wird teurer und Abhängigkeiten werden größer, während der Erwartungsdruck an Tempo und Innovation steigt. Klar ist: Wer Software weiter isoliert entwickelt, riskiert Wettbewerbsfähigkeit.
Mit dem Übergang zum SDV verschieben sich die industriellen Maßstäbe. Funktionen entstehen zunehmend in Software, werden über Updates weiterentwickelt und müssen über lange Zeiträume sicher und wartbar bleiben. Parallel wachsen die regulatorischen Anforderungen, denn funktionale Sicherheit und Cybersecurity sind keine optionalen Qualitätsmerkmale, sondern rechtliche und ethische Voraussetzungen für den Serieneinsatz. Klassische Entwicklungsmodelle geraten so an ihre Grenzen, sie treiben Kosten und bremsen Innovation – ausgerechnet in einem Umfeld, in dem Geschwindigkeit immer mehr zum Wettbewerbsfaktor wird.
Open Source als industrieller Ansatz In anderen Industrien ist Open Source längst ein Instrument zur Effizienzsteigerung. Auch in der Automobilbranche wächst die Erkenntnis, dass nicht jede Basissoftware proprietär sein muss. Offene Plattformen ermöglichen eine gemeinsame Entwicklung und reduzieren Doppelarbeit, ohne die Differenzierung dort zu gefährden, wo sie für Hersteller entscheidend ist: bei Funktionen, Nutzererlebnis und datenbasierten Diensten.
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist der Safe Open Vehicle Core – S-CORE. Das Open Source-Projekt innerhalb der Eclipse Foundation stellt eine standardisierte
Middleware zwischen Betriebssystem und Anwendungssoftware bereit, um Fragmentierung zu verringern und eine belastbare Grundlage für moderne Fahrzeugarchitekturen zu schaffen.
ETAS als Brücke zur Serie Zu den zentralen Treibern des Open-CoreAnsatzes gehört die Bosch-Tochter ETAS, die Software sowie Erfahrung in funktionaler Sicherheit und industrieller Skalierung einbringt, um Open Source in die Serienentwicklung zu überführen.
Auf Basis von S-CORE entwickelt ETAS eine produktionsreife Distribution, integriert in bestehende Toolchains und ausgelegt auf langfristige Wartung. Gemeinschaftlich entwickelter Code wird so zur wirtschaftlich tragfähigen Grundlage für Fahrzeugprogramme.

Die Plattform ist gezielt auf sicherheitskritische Anwendungen ausgelegt und unterstützt serviceorientierte Architekturen, sichere Kommunikation, Anwendungsisolierung und kontrollierte Updates. Damit lassen sich komplexe Softwarefunktionen entwickeln, ohne die Systemintegrität zu gefährden.
Der Open-Core-Ansatz ist damit keine technische Detailfrage, sondern eine strategische Entscheidung.
Eclipse S-CORE reduziert Doppelentwicklung, senkt Integrationsaufwand und schafft die Voraussetzungen für dauerhaft beherrschbare und wirtschaftlich tragfähige Software.
„WIR
ENTWICKELN ZU VIEL DOPPELT“ – DIE ZUKUNFT
Für softwaredefinierte Fahrzeuge (SDV) fließen Milliarden in die Entwicklung von Softwarebasen, die sich kaum voneinander unterscheiden. Das Open-Source-Projekt Eclipse S-CORE macht diesen Schritt wirtschaftlicher.
Welche Pain-Points von OEMs adressiert S-CORE?
Heute baut nahezu jeder OEM eigene Software-Stacks, das führt zu Doppelentwicklungen, hohen Integrationsaufwänden und Schnittstellenbrüchen.
Hier setzt S-CORE an: Durch eine stabile, vorintegrierte Middleware, die gemeinsam in der Open-Source-Community weiterentwickelt und gepflegt wird, beginnen Entwicklungsprogramme nicht immer wieder bei null.
Wo sind Differenzierungsmöglichkeiten? Was bleibt proprietär? Differenzierung findet auf der Anwendungsebene statt: bei Funktionen, Daten, Marken-UX und Fahrverhalten.

HEUTE BAUT NAHEZU JEDER OEM EIGENE SOFTWARE-STACKS.
Sven Kappel , Head of ETAS.NEXT & Project Lead
Proprietär bleiben typischerweise IP-sensible Algorithmen und spezielle Optimierungen. Auch auf Distributor-Ebene gibt es Spielraum, etwa beim PerformanceTuning, bei Security-Paketen oder beim Tooling rund um Entwicklung und Test.
Wo entsteht der wirtschaftliche Hebel?
Die Serienfähigkeit ist nicht kostenfrei; sie erfordert Integration, Zertifizierungsfähigkeit, Wartung und Support. Für OEMs sinken typischerweise Integrations- und ReValidierungskosten, die Time-to-Market verbessert sich und Lock-in-Risiken ne
Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite: www.etas.de




Texte Miriam Rauh
Eclipse S-CORE































































































































bcc Berlin Congress Center
























WAS KOMMT NACH DEM
SOFTWARE-DEFINED VEHICLE?
Die traditionellen OEMs bringen gerade erste Generationen des Software-Defined Vehicle auf die Straße – da wird der nächste Paradigmenwechsel bereits ausgerufen. Der chinesische Hersteller Xpeng präsentierte am 7. November 2024 den P7+ als erstes „AI-Defined Vehicle“ der Welt. Die Botschaft: Während ihr noch über Software redet, haben wir die nächste Stufe schon gezündet. Ist das Realität oder Inszenierung? Die ehrliche Antwort lautet: beides.

Die Vision ist größer als das Produkt Das AIDV verspricht, was das SDV nur andeutet: ein Fahrzeug, das nicht nur aktualisiert wird, sondern wirklich lernt. Während beim SDV Neuerungen zentral entwickelt und dann per Update auf alle Fahrzeuge der Flotte ausgespielt werden – gleichmäßig, standardisiert, ohne Gedächtnis –, soll das AIDV individuell sein. Es soll seinen Fahrer kennen, seinen Einsatzort, seinen Rhythmus. Es soll sich anpassen – nicht einmalig bei der Auslieferung, sondern kontinuierlich, in Echtzeit.
Das ist kein inkrementeller Fortschritt. Das wäre ein Kategorienwechsel: vom Produkt zum lernenden System, vom Werkzeug zum Partner. Und es wäre das erste Mal, dass die Automobilindustrie ein Versprechen einlöst, das sie seit Jahren gibt: das wirklich smarte Fahrzeug.
Das Grundproblem: KI lernt nicht – sie erinnert sich
Um zu verstehen, warum das echte AIDV noch nicht existiert, muss man wissen, wie die heute leistungsfähigsten KI-Modelle funktionieren. Sie werden in einer intensiven Trainingsphase auf gigantischen Datensätzen vorbereitet – und dann „eingefroren“. Sie entwickeln sich nicht weiter. Jedes Update erfordert ein zentrales Retraining.
Diese Modelle lernen nicht aus Erfahrung – sie nutzen die immer gleichen Muster. Ihnen fehlt, was Kognitionswissenschaftler ein Weltmodell nennen: die Fähigkeit, neue
Informationen eigenständig einzuordnen, zu gewichten und in einen bestehenden Erfahrungsschatz zu integrieren. Ein Mensch, der zum ersten Mal im Schnee fährt, lernt. Eine heutige KI, die Schnee nicht im Training gesehen hat, versagt –egal wie groß der Trainingsdatensatz war.
Das ist keine Kleinigkeit. Es ist die eigentliche Hürde auf dem Weg zum AIDV.
Die Logik dahinter ist bestechend: Das Internet als Wissensquelle ist weitgehend ausgeschöpft. Neue Daten, die KI-Modelle wirklich weiterbringen, entstehen in der realen Welt. Durch Interaktion mit ihr. Noch sind VLAModelle für den Serieneinsatz im sicherheitskritischen Umfeld nicht reif. Aber die Richtung ist klar: Die nächste Generation von Fahrzeug-KI wird nicht mehr aus dem Internet lernen – sie wird aus der Fahrt lernen.
Was Hersteller jetzt tun sollten
Bis dahin gilt: Das AIDV ist eine Leitidee, keine Blaupause. Der nüchterne Blick zeigt, dass KI im Fahrzeug heute schon erheblichen Wert stiften kann – wenn man sie richtig einsetzt. Zwei Strategien bieten sich an.
Erstens: KI auf nicht-sicherheitskritische Funktionen konzentrieren. Prädiktive Dämpferregelung auf Basis von Navigationsdaten, personalisiertes Energiemanagement, adaptives Infotainment – hier kann generative KI heute schon Mehrwert liefern.
Zweitens: Bei sicherheitsrelevanten Systemen den Einsatzbereich präzise abgrenzen. KI in einem klar definierten Kontext – wie dem automatischen Notbremsassistenten – ist zuverlässig möglich. KI als generelles Steuerungssystem des gesamten Fahrzeugs ist es heute nicht.


VLA: Das nächste Paradigma zeichnet sich ab
Der vielversprechendste Ansatz, um dieses Problem zu lösen, heißt VLA – Vision, Language, Action. Anders als rein sprachbasierte Modelle verarbeiten VLA-Systeme gleichzeitig visuelle Wahrnehmung, sprachliches Verständnis und physische Handlung. Sie sollen nicht nur beschreiben, was sie sehen, sondern daraus direkt handeln – und aus diesen Handlungen lernen.
Entscheidend für beide Wege: KI kann nicht isoliert von der physischen Realität des Fahrzeugs betrachtet werden. Wer nicht versteht, wie Thermodynamik, Strukturmechanik, Elektronikarchitektur und Fahrdynamik zusammenspielen, wird auch die KI nicht sinnvoll integrieren. Software-Kompetenz allein reicht nicht – das ist die eigentliche Lehre aus dem SDV-Jahrzehnt.
Starten Sie Ihre KI-Journey mit uns: www.edag.com/de
Fotos: EDAG Group
Text Dr. Gabriel Seiberth
Dr. Gabriel Seiberth Executive Vice President Electrics/Electronics, EDAG Group


DIE NÄCHSTE PHASE DER SDV-REVOLUTION BEGINNT
Das Software-Defined Vehicle (SDV) ist zur strategischen Grundlage der Automobilindustrie geworden. Die technischen Voraussetzungen sind geschaffen: Zonale Architekturen, zentrale Rechnerstrukturen und Over-the-Air-Mechanismen gehören inzwischen zum industriellen Standard. Funktionen werden unabhängig vom Modellwechsel entwickelt, validiert und kontinuierlich aktualisiert
Mit jeder neuen Softwarefunktion wachsen die Abhängigkeiten zwischen Systemarchitektur, Sicherheitsanforderungen, Variantenlogik und Backend-Integration. Entwicklungszyklen verkürzen sich, regulatorische Anforderungen wie UN R155 und UN R156 werden verbindlich. SDV ist damit kein isoliertes Softwareprojekt mehr, sondern eine durchgängige Engineering-Aufgabe.
strukturell ineinander. Anforderungen, Softwareartefakte, Variantenregeln und Stücklisten müssen konsistent miteinander verknüpft sein.

IM SOFTWARE-DEFINED VEHICLE ENTSCHEIDET SICH WETTBEWERBSFÄHIGKEIT AN DER FÄHIGKEIT, KOMPLEXITÄT KONTROLLIERT ZU STEUERN.
Michele Del Mondo Senior Director Global Advisor Automotive, PTC
Engineering braucht Durchgängigkeit
Im klassischen Fahrzeugbau waren Mechanik, Elektrik und Software getrennte Disziplinen. Im Software-Defined Vehicle greifen sie
Ohne durchgängige Traceability entstehen Inkonsistenzen zwischen Systemmodell, Codebasis und Produktstruktur. Änderungen lassen sich nicht im Gesamtsystem bewerten. Gerade bei sicherheitskritischen Funktionen führt das zu Verzögerungen in Validierung und Zulassung. Cybersecurity,Update-Management und Compliance müssen daher integraler Bestandteil der Entwicklungsarchitektur sein. Auditierbare Nachweise dürfen nicht manuell erzeugt werden, sondern müssen aus einer konsistenten Datenlogik hervorgehen. Der Wettbewerb verschiebt sich von der reinen Produktentwicklung hin zur Beherrschung komplexer Softwareökosysteme.
Plattformarchitektur als technische Grundlage
OEMs brauchen integrierte Engineering-Plattformen, um Komplexität zu meistern. PTC bietet mit Codebeamer, Pure Variants und Windchill eine einheitliche Produktdatenbasis für Application Lifecycle Management, Product Line Engineering und Product Lifecycle Management. Zusammen bilden die Lösungen einen Intelligent Product Lifecycle.
Damit schafft PTC eine konsistente Datenund Prozessarchitektur, in der Anforderungen direkt mit Softwaremodulen verknüpft sind, Variantenlogiken auf identische Datenstrukturen zugreifen wie Stücklisten und Systemmodelle und Änderungen systemübergreifend analysiert, validiert und versionssicher ausgerollt werden können.
DIE EIGENTLICHE
HERAUSFORDERUNG IM SDV IST NICHT INNOVATION, SONDERN REPRODUZIERBARE UMSETZUNG.

KI als integrativer Bestandteil moderner SDV-Programme
Mit wachsender Systemkomplexität gewinnt auch KI im Engineering an Bedeutung. KIAgenten analysieren Abhängigkeiten zwischen Anforderungen, Code und Varianten, identifizieren Konflikte und unterstützen ImpactAnalysen über Systemgrenzen hinweg. Voraussetzung ist eine konsistente Datenbasis. Erst innerhalb einer integrierten Architektur wird Agentic AI zum produktiven Bestandteil moderner SDV-Programme. Führende Hersteller wie CUPRA, Volkswagen, Toyota, HOLON und Lamborghini setzen auf Lösungen von PTC, um Entwicklungsarchitekturen zu konsolidieren, Variantenmodelle zu harmonisieren und regulatorische Anforderungen strukturell zu verankern.
Die nächste Phase der SDV-Revolution entscheidet sich nicht an der Anzahl neuer Funktionen, sondern an der technischen Beherrschbarkeit komplexer Softwarearchitekturen. Mit dem Intelligent Product Lifecycle schafft PTC die Voraussetzung, SDV-Programme konsistent, nachvollziehbar und skalierbar umzusetzen.

Text Michele Del Mondo

DIGITALISIERUNG
UND AUTOMATISIERUNG
IM FLOTTENMANAGEMENT
Text Jan Hoppe
Automatisierung als Schlüsselkompetenz für die Mobilität der Zukunft
Noch vor wenigen Jahren war das Flottenmanagement in vielen Unternehmen von manuellen Routinen geprägt: Excel-Listen, Telefonabstimmungen und papierbasierte Freigaben bestimmten den Alltag. Trotz verfügbarer Technologien hat sich dieses Bild vielerorts bis heute gehalten. Der entscheidende Engpass ist dabei selten die fehlende Lösung, sondern die Bereitschaft, bestehende Prozesse konsequent neu zu denken.
Digitalisierung und Automatisierung im Fuhrpark gehen weit über die Einführung einzelner Softwarelösungen hinaus. Richtig umgesetzt, entwickeln sie sich zu einem strategischen Instrument zur Steigerung von Effizienz, Servicequalität und Steuerungsfähigkeit. Besonders dort, wo Automatisierung und Servicemanagement intelligent verzahnt sind,
entstehen messbare Mehrwerte – für Unternehmen, Fahrer und Dienstleistungspartner gleichermaßen.
Digitalisierung mit klarem Zielbild Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Ihr Mehrwert entsteht nur dann, wenn sie konkrete Herausforderungen adressiert und den operativen Alltag spürbar entlastet. Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet das mehr Transparenz, verlässliche Entscheidungsgrundlagen und weniger operative Störungen. Fahrer profitieren von klaren, verständlichen Prozessen und einem konsistenten Serviceerlebnis.
Digitale Flottenplattformen schaffen hierfür die Grundlage, indem sie Fahrzeugdaten, Wartungsintervalle, Kosten und Verfügbarkeiten zentral und in Echtzeit zusammenführen. Prozesse lassen sich dadurch vorausschauend steuern, Ausfallzeiten reduzieren
und Budgets datenbasiert planen – ein klarer Bruch mit der traditionell fragmentierten Fuhrparkverwaltung.
Servicemanagement neu gedacht Gerade im Servicemanagement zeigt sich das Potenzial der Automatisierung besonders deutlich. Manuelle Werkstattsteuerung, telefonische Terminabstimmungen oder papierbasierte Rechnungen verursachen hohen Aufwand und bergen Fehlerquellen. Digitale Servicemanagement-Lösungen automatisieren die Bedarfserkennung, Auftragsauslösung und Terminplanung. Digitale Freigaben, transparente Kostenlogiken und revisionssichere Dokumentationen erhöhen die Prozesssicherheit und verbessern die Servicequalität nachhaltig. Automatisierung bedeutet dabei keinen Kontrollverlust. Durch definierte Regeln, Budgets und Serviceportfolios behalten Unternehmen jederzeit die volle Kosten- und Prozesshoheit.
Integration, Nutzerfokus & Nachhaltigkeit
Durch die Integration in bestehende IT-Landschaften entstehen durchgängige End-to-EndProzesse – von der Servicebuchung bis zur automatisierten Rechnungsprüfung.
Gleichzeitig entscheidet die Nutzerzentrierung über den Erfolg: Nur wenn digitale Lösungen einfach, transparent und intuitiv sind, werden sie akzeptiert. Zudem leistet Automatisierung einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem Standzeiten reduziert, Wartungen bedarfsgerecht geplant und unnötige Fahrten vermieden werden.
Fazit
Ein zukunftsfähiger Fuhrpark erfordert ein ganzheitliches Verständnis von Digitalisierung, Automatisierung und Nutzerorientierung. Der Fuhrpark der Zukunft wird nicht mehr verwaltet – er wird intelligent gesteuert.
Wartung, Service und Reparatur











Digitale Wartungsprozesse in über 2.000 Partnerwerkstätten.
Wartungspakete
Attraktive Full-Service-Pakete in unserem bundesweiten Werkstattnetz.
Flottenmanagement














End-to-End-Flottenmanagement in einem integrierten digitalen Ökosystem.
24/7 Pannenservice
Schnelle, zuverlässige Hilfe bei Pannen deutschlandweit, rund um die Uhr.
Schadenmanagement
Digitale Schadenaufnahme und Schadenmeldung.
Leasingrückgabe
Bis zu 30 % sparen bei Leasingrückgaben durch optimierte Rückgabeprozesse.
Anzeige


WENN DIE FLOTTE LÄUFT, DANN LÄUFT‘S AUCH IM UNTERNEHMEN
Ob im Kundenservice, Außendienst oder in der Logistik: Fahrzeuge sind für viele Unternehmen wichtige Betriebsmittel. Genau deshalb trifft es Unternehmen mit eigener Fahrzeugflotte besonders, wenn Reparaturen für Schäden am Kraftfahrzeug teuer und langwierig werden. Ersatzteile kosten immer mehr und moderne Technik macht Reparaturen aufwendiger. Wer daher die Mobilität im Unternehmen sichern und Kosten im Griff behalten will, braucht eine Flottenversicherung, die nicht nur „absichert", sondern den Alltag spürbar einfacher macht –vom ersten Anruf im Schadenfall bis zum wieder einsatzbereiten Fahrzeug.
Mit Werkstattsteuerung Kosten senken und Abläufe vereinfachen
Im Ernstfall zählt Tempo – und ein Prozess, der für alle verständlich ist. Die Allianz setzt in der Flottenversicherung auf Prozesse, die den Schadenprozess optimieren und Unternehmen entlasten. Ein zentraler Hebel ist die Werkstattsteuerung: Mit dem WerkstattBonus für Pkw und Lkw </= 3,5 t zulässiger Gesamtmasse gibt es 15 Prozent Nachlass auf die Kaskoprämie; der Baustein ist mittlerweile auch für Leasingfahrzeuge nutzbar. Damit wird die Reparatur in ein Netzwerk zertifizierter Partnerwerkstätten gelenkt.
Der Service beim WerkstattBonus, der den Unterschied macht Was in der Praxis überzeugt, sind die Dinge, die im hektischen Alltag Zeit sparen: Der Schadenservice verbunden mit einer Werkstattsteuerung unterstützt rund um die Reparatur, zum Beispiel mit einem Hol- und Bringservice des beschädigten Fahrzeuges, einem kostenlosen gleichartigen Ersatzfahrzeug (bis zu sieben Tage) und eine Fahrzeugreinigung nach der Reparatur. So bleibt das Team mobil, und der Fuhrparkverantwortliche muss nicht jedes Detail
selbst koordinieren. Auch die Größe des Netzwerks spielt eine Rolle: Im Partnernetz sind derzeit ca. 1.500 freie und Vertragswerkstätten angebunden.
Unterwegs schnell wieder einsatzbereit: Schutzbrief Nicht jede Panne kündigt sich an. Der Schutzbrief bietet einen rund um die Uhr-Service nach Unfall oder Panne. Er berücksichtigt dabei die heutige Antriebsvielfalt: Auch ein leerer Akku bei einem Elektroauto gilt als Panne. Je nach Situation werden Leistungen wie Abschleppen, Ersatzmobilität sowie Bergung und Rücktransport schnellstmöglich organisiert. Der Effekt: weniger Stillstand, schnell wieder mobil – und Termine bleiben wahrscheinlicher im Plan.
Digital, wenn's schnell gehen soll Schnelligkeit beginnt bei der Schadenaufnahme mittels Online-Meldung. Auch die Vertragsverwaltung lässt sich schlanker getalten, etwa über digitale Plattformen mit Postfachfunktion sowie einer digitalen Versicherungskarte auf dem Smartphone, die wichtige Kontaktdaten im Fall der Fälle schnell verfügbar macht.
Anreiz für den Umstieg: Wechselprämie bei Totalschaden oder Diebstahl
Wer den Fuhrpark Schritt für Schritt elektrifiziert, braucht Planungssicherheit – auch für den Fall, dass ein Fahrzeug ausfällt. Die Allianz bietet dafür eine Wechselprämie in Höhe von 2.500 Euro, wenn nach einem Totalschaden oder Diebstahl von einem Diesel- oder Benzinfahrzeug auf ein reines Elektroauto umgestiegen wird. Das kann den Wechsel auf E-Mobilität zusätzlich vereinfachen.
WER DEN FUHRPARK
SCHRITT FÜR SCHRITT ELEKTRIFIZIERT,
Kurz zusammengefasst: Was Flottenbetreiber jetzt brauchen
• Kosten: Steuerung und Transparenz, damit diese niedrig gehalten werden
• Tempo: schnelle Hilfe im Schaden- und Pannenfall
• Entlastung: Serviceleistungen, die Arbeit abnehmen
• Alltagstauglichkeit: digitale Prozesse, die wirklich Zeit sparen
Fokus auf das Kerngeschäft
Eine Flottenversicherung ist dann besonders wertvoll, wenn sie den Alltag erleichtert: klare Prozesse im Schadenfall, serviceorientierte Unterstützung und digitale Abläufe, die Entscheidungen beschleunigen. Genau darauf zielt die Allianz Flottenversicherung – damit Mobilität nicht zur Baustelle wird, sondern verlässlich Teil des Geschäfts bleibt.
Allianz WerkstattBonus
• Aktive Werkstattsteuerung für PKW und LKW bis 3,5 t zulässige Gesamtmasse
• Zugriff auf das dichte bundesweite Werkstattpartner-Netz der Allianz
• Hol- und Bringservice, kostenlose Reinigung, bis zu 7 Tage gleichartiges Ersatzfahrzeug
• 15 % Nachlass bei Einschluss auf die Kaskoprämie
• Interne Entlastung für Firma und Fahrer durch zentralisierte Prozesse in einer Hand
Für mehr Informationen bitte QR-Code scannen. www.allianz.de/angebot/ business/flottenversicherung
Text Philipp Colaço
TCO IM FUHRPARK: DIE UNTERSCHÄTZTEN KOSTENTREIBER
Wer fhg ist – und wofür Geschäftsführer Dominik Greiner steht
Fuhrparkverantwortliche steuern heute ein Zusammenspiel aus Kosten, Compliance und Mobilitätsbedarfen. Die fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft unterstützt Unternehmen beim wirtschaftlichen Fuhrparkmanagement. Geschäftsführer Herr Greiner verantwortet die strategische Ausrichtung – und setzt einen klaren Schwerpunkt auf Transparenz über die Total Cost of Ownership (TCO).
Warum viele Fuhrparks Geld liegen lassen In den meisten Fuhrparks schlummert ein Einsparpotenzial von 15 bis 25 Prozent. Herr Greiner bringt es auf den Punkt: „Denn das, was auf den ersten Blick an offensichtlichen Kosten anfällt – wie beispielsweise Leasingraten – macht oft nur 40 bis 50 Prozent der eigentlichen Gesamtbetriebskosten aus. Ein aussagekräftiges Gesamtbild ergibt erst dann, wenn alle Kostenfaktoren über die gesamte Laufzeit hinweg berücksichtigt werden.“
Transparenz ist der Engpass, nicht der Wille
Gerade bei kleinen zwei- und dreistelligen Fuhrparks ist Excel nach wie vor das bevorzugte Management-Tool, flankiert von weiteren fachspezifischen Systemen aus den Bereichen Einkauf, Buchhaltung,
Controlling, Personalabteilung oder Facility Management. Eine zentrale Datenerfassung, -verknüpfung und -verwaltung ist so schlichtweg nicht möglich, und ein Datenaustausch kaum oder nur unzureichend gegeben. Doch genau diese Faktoren sind die Grundvoraussetzungen, um Einsparpotenziale zu erkennen und Kostenoptimierung zu betreiben.
Die Datenmenge allein bringt allerdings keinen Mehrwert. Entscheidend ist, wie die daraus resultierenden Informationen aufbereitet und genutzt werden.

DIE FHG FUHRPARKMANAGEMENT-GESELLSCHAFT IST KEIN GEWÖHNLICHER FLOTTENDIENSTLEISTER ODER SOFTWARE-ANBIETER, SONDERN SYSTEMLIEFERANT.
Dominik Greiner Geschäftsführer
Gewonnene Daten zielgerichtet nutzen Im Fuhrparkmanagement entstehen täglich hunderte von Daten aus diversen Quellen. Dazu gesellt sich eine Vielzahl an Aufgaben, Abläufen und Terminen, die fristgerecht und effizient erfüllt sein müssen, damit Unternehmen und Fuhrpark reibungslos funktionieren.
Wie lassen sich diese Herausforderungen lösen?
Als Antwort setzt die fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft auf eine ganzheitliche Betrachtung und ein multifunktionales Management.
Angeboten werden flexible Mobilitätslösungen von Kurzund Langzeitmiete bis Auto-Abo, softwarebasierte Fuhrparkservices zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, eine All-in-One-Fuhrparkmanagement-Software, Flottendienstleistungen in Teil- oder Fremdverwaltung sowie maßgeschneiderte Ladelösungen inklusive fhg Ladekarte für alle Use Cases – @work, @home und @road.
Modular statt „one size fits all“ Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio ist modular aufgebaut, flexibel erweiterbar und erlaubt einen Wechsel zwischen einzelnen Kategorien – je nach Bedarf und Personalsituation.
Interessierte können sich unter www.fhg-fuhrpark.com über individuelle Beratungs- oder DemoTermine informieren.
Anzeige
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit
Text Maximilian Schlüter


Genau diese Lebenszyklusdaten enden heute bei vielen Produkten noch mit Herstellung oder Verkauf – Spherity hilft Unternehmen, die Voraussetzungen und Prozesse dafür aufzubauen.
Umsetzung in der Praxis
Wichtig ist der realistische Blick auf die Umsetzung. Ein DPP ist kein einzelnes Tool, das man „einführt“. Im Mittelpunkt stehen das Konsolidieren bestehender Datenbestände, das Harmonisieren von Datenmodellen, Schnittstellen und stabile Betriebsprozesse. Initiativen wie standardisierte Datenräume im Umfeld von Catena-X können den Integrationsaufwand pro Branche bündeln und Skaleneffekte schaffen. Für Unternehmen wird der DPP damit zur langfristigen Investition – und zur Basis digitaler Geschäftsmodelle und zusätzlicher Services.
Vom Einkaufsbeleg bis zur Wartungshistorie: In modernen Fahrzeugflotten entscheiden Daten immer häufiger darüber, wie effizient, sicher und nachhaltig Mobilität wird. Doch genau diese Informationen liegen oft verstreut – bei OEMs, Zulieferern, Werkstätten und in IT-Silos. Gleichzeitig steuert die Branche auf eine neue Realität zu: Wer Fahrzeuge und Batterien in Europa in Verkehr bringt, muss zentrale Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten strukturiert, nachweisbar und abrufbar bereitstellen. Was nach zusätzlicher Regulierung klingt, kann zum Wettbewerbsvorteil werden – weil Transparenz Prozesse beschleunigt, Risiken senkt und neue Services möglich macht.
Restwert, Produktsicherheit, Reparierbarkeit und Second-Life-Optionen hängen längst nicht nur vom physischen Zustand eines Fahrzeugs ab, sondern von der Qualität der Daten dahinter – von Bauteilherkunft über Serviceereignisse bis hin zu Batteriekennwerten. Genau hier setzt Spherity an. Das Dortmunder Unternehmen entwickelt Lösungen rund um digitale Identitäten und den Digitalen Produktpass, damit AutomotiveDaten über den gesamten Lebenszyklus verlässlich zusammengeführt und kontrolliert geteilt werden können – und dort ankommen, wo sie im Flottenalltag wirklich Nutzen stiften: bei Betrieb, Wartung, Handel, Wiederverwendung und Recycling.
Digitaler Produktpass: Daten bündeln und kontrolliert teilen
Um eine gute Dokumentation zu gewährleisten, macht Spherity den Digitalen Produktpass (DPP) operativ nutzbar. Der DPP bündelt technische, regulatorische und nachhaltigkeitsrelevante Informationen über den gesamten Lebenszyklus: von Materialzusammensetzung und Herkunft bis zu CO2-Fußabdruck, Reparaturhinweisen, Schaltplänen oder Referenzhandbüchern. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass Daten vorhanden sind –sondern dass sie kontrolliert geteilt werden
können. Der Zugriff erfolgt rollen basiert: Öffentlich sichtbare Informationen werden von nichtöffentlichen Daten getrennt, sodass Behörden, Geschäftspartner oder Serviceanbieter nur das sehen, was sie benötigen.
EUROPA HAT EINEN ECHTEN VORTEIL:

STARKE INDUSTRIE UND KLARE REGELN FÜR VERTRAUEN.
Dr. Carsten Stöcker Managing Director Spherity GmbH
Batteriepass ab 2027: Batterien mit Lebenslauf
Besonders greifbar wird das am Batteriepass, der ab 2027 den Startpunkt für eine breitere DPP-Welt markiert. Batterien „mit Lebenslauf“ zeigen, wie Ladezyklen, State of Health und historische Verlaufsdaten Alterung und Beanspruchung objektivierbar machen. Das verändert Entscheidungen entlang der Wertschöpfung: Gebrauchtwagen lassen sich transparenter bewerten, SecondLife-Anwendungen als Speicher werden planbarer, und Recycling wird effizienter – weil klar ist, was in der Batterie steckt.
Qualitätssicherung und Rückrufmanagement
Auch Qualitätssicherung und Rückrufmanagement profitieren. Wenn alle Beteiligten konsistente, strukturierte Produktdaten liefern, lassen sich Abweichungen schneller eingrenzen. Gleichzeitig entstehen im Aftermarket neue Möglichkeiten: Für Reparatur, Remanufacturing und Aufbereitung braucht es Historien zu Reparaturen, Teiletausch und Software-Updates sowie Integration von Batterien in Stromnetze.
KI im Automotive: Datenqualität und Vertrauen
KI wirkt oft wie ein Versprechen –in der Praxis entscheidet jedoch die Datenqualität darüber, ob sie im Fuhrpark, in der Werkstatt oder in der Produktion wirklich hilft. Sind Produkt- und Lebenszyklusdaten im DPP konsistent, aktuell und nachvollziehbar, können Unternehmen Prozesse deutlich stärker automatisieren: von der schnelleren Fehleranalyse über datenbasierte Garantieentscheidungen bis zur vorausschauenden Instandhaltung. Gleichzeitig braucht KI in regulierten Umfeldern klare Leitplanken: Was ist echt, wer hat es geliefert – und wer trägt Verantwortung?
„Der größte Hebel für KI in regulierten Branchen heißt Vertrauen: prüfbare Nachweise über die Herkunft der KI und Verlässlichkeit bei deren Anwendung. Europa hat einen echten Vorteil: starke Industrie und klare Regeln für Vertrauen. Das macht KI für unsere Industrie beherrschbar statt riskant. Wir gewinnen den industriellen KI-Wettlauf, wenn KI in Fabriken, Energie und Pharma sicher und verlässlich arbeitet“, so Carsten Stöcker, Managing Director von Spherity.
So wird aus Pflicht ein Hebel: Der Digitale Produktpass bringt Ordnung in Produktdaten, senkt Risiken bei Rückrufen, stärkt Kreislaufwirtschaft – und eröffnet Herstellern wie Flotten- und Servicepartnern neue, datenbasierte Angebote.
SPHERITY AUF EINEN BLICK
• Standorte: Dortmund (Hauptsitz), internationale Präsenz u. a. in den USA.
• Leistungen: Digitale Identitäten & Datenhoheit (European Business Wallet), Lösungen für den Digitalen Produktpass (DPP) –u. a. für Automotive-/Batterie-Ökosysteme.
Text Katharina Steinl

DER NEUE P7+
In nur 10 Minuten ultraschnell laden. Elektrisch ohne Kompromisse.




446 kW Ladepower, in nur 10 Minuten von 20-80% ultraschnell laden, größter Innenraum seiner Klasse, Vollausstattung und 7 Jahre Garantie.
Ab 46.600 € UVP | Aus Europa für Europa.
Stromverbrauch 15,2 - 17,4 kWh/100 km; CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A (kombinierte Werte gem. WLTP). Dies sind die voraussichtlichen technischen Daten. Alle Angaben gelten vorbehaltlich der abschließenden Homologation.

