"Ich möchte ihnen jeden Tag zeigen, dass nichts, was sie im Leben haben, selbstverständlich ist."
Sophie Folger, @alpenbaby, über die kleinen Wunder des Alltags
Seite 06
Entdecke Romanswerk
Nachhaltige Holzspielsachen aus Salzburg
Seite 03
Heimat, Handwerk und Herz
Lisa, @die_hauswerkerin, über ihr Leben am Mehrgenerationenhof
Seite 08
Text Marie Haring, Anna Cordes
Was ist Familie?
Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn Familie sieht für uns alle unterschiedlich aus. Sie kann aus Eltern und Kindern bestehen, aus Großeltern, Geschwistern, Freundschaften oder Menschen, die sich bewusst füreinander entschieden haben.
Mit „Meine Familie“ möchten wir diese Vielfalt sichtbar machen und wertschätzen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, ihre Geschichten und die besonderen Momente, die sie miteinander teilen, denn jede Familie hat ihre eigene Art
des Zusammenlebens. Sie entsteht im Alltag, in gemeinsamen Erlebnissen, kleinen Routinen und Erinnerungen, die bleiben – ganz egal, ob beim Sommerurlaub, beim gemeinsamen Kochen, bei Ausflügen, Projekten oder einfach am Küchentisch. Oft sind es nicht die großen Ereignisse, die verbinden, sondern die vielen kleinen Eindrücke dazwischen.
Gleichzeitig läuft nicht immer alles nach Plan. Konflikte und Herausforderungen gehören zum Zusammenleben dazu. Jede Familie ist mit ihren individuellen Problemen konfrontiert und viele
Project Manager: Marie Haring, BA & Anna Cordes, MSc Business Developer: Paul Pirkelbauer, BA
Lektorat: Sophie Müller, MA Grafik und Layout: Juraj Príkopa Managing Director: Bob Roemké
Fotocredits: wenn nicht anders angegeben bei Shutterstock
Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien · ATU64759844 · FN 322799f FG Wien
Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/ Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.
Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 676847785227 E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com ET: 24.06.2026
Menschen stoßen auf Hürden, die von außen nicht sofort sichtbar sind. Diese diversen Lebensrealitäten werden noch immer nicht gleichermaßen berücksichtigt.
Gerade deshalb ist Zusammenhalt so wichtig! Er zeigt sich sowohl in schwierigen Situationen, als auch an jedem einzelnen anderen Tag: in dem Wissen, verstanden zu werden und nicht allein zu sein.
Denn am Ende geht es nicht darum, wie Familie aussieht – sondern darum, wer füreinander da ist.
Bleiben Sie in Kontakt: Mediaplanet Austria @mediaplanet.austria
Familie auf vier Pfoten
Vanessa Magalhaes teilt als @verpinscht ihr Leben mit den Hunden Mojo, Rana und Mateo. Der Fokus ihres Contents liegt auf Tierschutz und dem Alltag mit einem „Special Needs“-Hund.
Deine Hunde kommen aus dem Tierschutz. Wie hat sich diese Wahlfamilie entwickelt?
Familie hat für mich wenig mit Blutsverwandtschaft zu tun, dafür umso mehr mit Vertrauen und bedingungsloser Verantwortung füreinander. Meine Hunde sind fester Teil meines Lebens und meines Herzens. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, und genau deshalb ist unsere Bindung so besonders. Familie wählt dich jeden Tag aufs Neue.
Hunde können ihre Bedürfnisse nicht so kommunizieren wie Menschen, besonders ein Hund mit Special Needs. Wie achtest du darauf, dass es deinen Vierbeinern gut geht?
Man lernt, die kleinsten Veränderungen wahrzunehmen. Eine ungewohnte Körperhaltung oder ein verändertes
Verhalten sagen mehr als tausend Worte. Gerade bei einem Hund mit besonderen Bedürfnissen ist es wichtig, genau hinzusehen und zuzuhören. Routinen, Sicherheit und individuelle Grenzen sind zu respektieren. Fürsorge bedeutet, aufmerksam zu sein und den Hunden das Gefühl zu geben, dass sie sich auf mich verlassen können.
Welche Tipps hast du für das Reisen mit Hunden?
Vorbereitung ist alles. Ich achte darauf, dass meine Hunde vertraute Dinge wie Decken/Spielzeug dabeihaben und Pausen bekommen. Auf längeren Fahrten plane ich Zeit für Bewegung ein. Außerdem versuche ich, ihre Bedürfnisse im Blick zu haben. Ein entspannter Hund ist das Ergebnis guter Planung und realistischer Erwartungen.
Bettina Schwarzmayr
Stellvertretende Ge-
schäftsführerin vom Verein WIENXTRA
Räume für alle: Wie wir echte Zugehörigkeit für Wiens Kinder und Jugendliche schaffen
Familie ist vieles: klassischer Sonntagstisch, WhatsApp-Chat getrennter Eltern, alleinerziehende Mutter, Regenbogenfamilie, Großvater, der nachmittags die Betreuung übernimmt, oder die Pflegefamilie. Sie ist laut oder leise, improvisiert oder routiniert, müde, lebendig, mehrsprachig, wunderbar chaotisch. Vor allem aber ist Familie vielfältig.
Trotzdem orientieren sich gesellschaftliche Bilder noch immer an der archetypischen Kernfamilie mit geregeltem Alltag und genügend Ressourcen. Die Realität nahezu aller Kinder und Jugendlicher in Wien sieht aber anders
aus. Deshalb ist es entscheidend, dass öffentlich geförderte Angebote Vielfalt anerkennen und aktiv berücksichtigen.
Barrieren abbauen, Zugänge schaffen
Kinder brauchen Orte, an denen ihre Familie „normal“ ist, egal, wie sie aussieht. Viele Familien erleben jedoch Hürden: Angebote sind zu teuer, kompliziert erreichbar oder setzen ausreichend Zeit, Geld oder sprachliche Kompetenz voraus. Manche fragen sich schlicht, ob sie gemeint sind. Hier tragen öffentliche Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote Verantwortung.
WIENXTRA legt großen Wert auf
Weniger Plastik. Mehr Kindheit.
Nachhaltige Holzspielsachen aus Salzburg. Handgefertigt, plastikfrei und gemacht für viele Jahre voller Fantasie.
Vielfalt als gelebte Praxis und niederschwellige Angebote für soziale Teilhabe, ohne finanzielle/sprachliche/organisatorische Hürden: Orte wie Rathaus, Parks, Freibäder oder VHS werden zugänglich gemacht.
NACHHALTIG
Aus Holz und 100% plastikfrei.
SORGFÄLTIG HERGESTELLT Und ergänzt mit ausgewählten Spielsachen.
AUS SALZBURG
In unserem Familienbetrieb gefertigt.
RICHTIG GUTE SPIELSACHEN.
Sieh dir jetzt die gesamte Kollektion an:
FOLGE UNS AUF INSTAGRAM
Wenn sich Kinder und Jugendliche in Programmen und öffentlichen Räumen wiederfinden, erleben sie Zugehörigkeit. Diese gesellschaftliche Normalität stärkt das Selbstvertrauen. Wer früh erfährt, dass unterschiedliche Lebensformen respektiert werden, lernt Offenheit und demokratisches Zusammenleben. WIENXTRA nutzt die Chance, ein Zusammenleben mitzugestalten, in dem Vielfalt selbstverständlich ist.
Lesen Sie mehr unter www.wienxtra.at
Der transportfreundliche Kindersitz mit weltweit patentierter Technologie –Mobilität flexibel gestaltet!
EXPERTISE
Schlaf ist Beziehungsarbeit
Die zertifizierte Schlafcoachin Melanie Pesendorfer ist spezialisiert auf individuelle Begleitung bei Schlafproblemen. Im Interview betrachten wir Schlaf im Zusammenhang mit Familie und Nervensystem.
Melanie Pesendorfer
Schlafcoachin
ausgebildet an der Medizinische Universität Wien
Was können Leser:innen umsetzen, um mehr Ruhe in ihre Nächte zu bringen?
Viele Menschen versuchen erst beim Einschlafen, "runterzukommen". Neurobiologisch beginnt Schlaf aber 1 – 2 Stunden davor. Kleine Abendrituale helfen: Licht dimmen, Reize reduzieren, Handy weglegen, ruhiger sprechen. Schlafprobleme entstehen nicht nachts. Schlaf ist mit Stress, Druck, Reizüberflutung und fehlender Regeneration tagsüber verbunden. Bewegung, Tageslicht, Pausen und soziale Verbindung sind wichtig. Viele Menschen kämpfen gegen das Wachliegen. Schlaf verbessert sich, wenn wir unserem Körper wieder vertrauen.
Entgeltliche Einschaltung
Mit kleinen Kindern ist Schlaf ein großes Thema. Was macht das mit dem Familienalltag?
Schlafmangel beeinflusst unser Nervensystem. Schon wenige schlechte Nächte erhöhen die emotionale Reizbarkeit, senken die Frustrationstoleranz und verschlechtern Konzentration. Missverständnisse nehmen zu. Es fehlt Energie für Verbindung, Leichtigkeit. Aber Familie lebt von emotionaler Sicherheit, Humor und gemeinsamer Regulation. Deshalb ist Schlaf Beziehungsarbeit.
Was sind die größten Schlafmythen?
Schlaf ist nicht immer kontrollierbar. Mit Kindern verläuft Schlaf oft
phasenweise und dynamisch – biologisch vollkommen normal. Viele Eltern denken, sie müssten alles "richtig" machen. Kinder reagieren aber sehr unterschiedlich, sie brauchen regulierte Eltern, die auf ihr eigenes Nervensystem achten. Schlaf ist kein linearer Wettbewerb.
Was sagen Sie Eltern in einer anstrengenden Schlafphase?
Sie machen vieles besser, als sie glauben. Entwicklung verläuft in Wellen. Diese Phase geht vorbei. Bauen Sie keine Selbstvorwürfe auf. Nehmen Sie Unterstützung an. Schaffen Sie kleine Erholungsfenster. Ruhe entsteht durch Verbindung, gegenseitige Entlastung.
Zu jung für Biovital?
Zwischen Beruf, Familie, Freizeit und den eigenen Ansprüchen läuft der Alltag oft auf Hochtouren. Genau dann ist es wichtig, dem Körper die Unterstützung zu geben, die er braucht. Denn Energie, Konzentration und Wohlbefinden sind keine Frage des Alters – sondern des Lebensstils.
versorgt mit B-Vitaminen, Vitamin C, Eisen, Lecithin und ausgewählten Kräutern – Inhaltsstoffen, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen und helfen können, Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren.
Das Biovital Energie Elixier
Ob im Büro, beim Sport, als Familien-Manager:in, unterwegs oder einfach in besonders fordernden Lebensphasen: Biovital unterstützt Körper und Geist dabei, leistungsfähig zu bleiben. So können die täglichen Herausforderungen gemeistert werden.
Biovital ist nicht nur für Menschen 60+. Es ist für alle, die mitten im Leben stehen, Verantwortung übernehmen und jeden Tag ihr Bestes geben – für sich selbst und die Menschen, die ihnen wichtig sind.
Biovital Energie Elixier. Weil wir Energie brauchen, um das Leben in vollen Zügen zu leben.
Lesen Sie mehr unter kind-und-kegel.at
Mit der Geburt eines Kindes verändert sich das Leben grundlegend
Auch wenn sich werdende Eltern bereits während der Schwangerschaft vorbereiten, zeigt sich der Alltag mit einem Baby oft herausfordernder als erwartet. Freund:innen, mit denen man sich vor der Geburt ausgetauscht hat, haben ebenso nicht immer Zeit für ein unterstützendes Gespräch.
Das Eltern-Kind-Zentrum Kind&Kegel ist in solchen Situationen eine wertvolle Anlaufstelle.
In geschütztem Rahmen können Eltern unter fachlicher Begleitung über die Herausforderungen des Familienalltags sprechen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. In den Eltern-Kind-Gruppen für verschiedene Altersstufen entstehen neue Kontakte und Kinder sammeln erste soziale Erfahrungen – in einer vorbereiteten Umgebung und in ihrem eigenen Tempo. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Sequenzen mit Liedern, Bewegung und Fingerspielen. Diese bereiten Eltern und Kindern Freude und fördern zugleich die sprachliche Entwicklung der Kinder.
Neben den Eltern-Kind-Gruppen bietet Kind&Kegel auch Babymassage, Stillgruppen, ein Schla eratungscafé, eine Montessori-Gruppe sowie Musikgruppen an. Einmal im Monat sind außerdem Kasperl und Co. zu Gast. Das Angebot umfasst sowohl offene Gruppen als auch Semestergruppen. Darüber hinaus
finden regelmäßig Workshops und Vorträge zu Familien- und Erziehungsthemen statt, beispielsweise zu Grenzen setzen, Schlaf oder Gehirnentwicklung. Beratung, systemisches Coaching und Therapie runden das Angebot ab. Seit 2014 gibt es außerdem eine Kindergruppe für 1 – 3 Jährige. Dort werden zwölf Kinder von
einer Montessori-Pädagogin, einer Kindergruppenbetreuerin und einer Assistentin betreut. Das pädagogische Konzept orientiert sich an Maria Montessori und Emmi Pikler. Besonders während der Eingewöhnungszeit werden die Eltern von den Pädagoginnen begleitet, damit der Start gut gelingt.
Psychotherapeutische Begleitung in herausfordernden Situationen finden
Sophie Folger über Reisen, Familie und die kleinen Wunder des Alltags
Geburtstage in Mexiko, Weihnachten in Hongkong, heute Mama von zwei Kindern: Das Leben von @alpenbaby war schon immer ungewöhnlich. Im Gespräch verrät sie, welche Werte sie ihren Kindern mitgeben möchte.
Als Flugbegleiterin war die Welt deine Heimat – wie hat das deine Definition von Familie geprägt?
Meine Mama war auch Flugbegleiterin, für mich war es schon als Kind normal, in Mexiko Geburtstag oder in Hongkong Weihnachten zu feiern – die Familie war da, wo meine Eltern waren. Mit meinen Kindern reisen wir auch viel und lieben es, ihnen die Welt zu zeigen.
Auch um ihnen zu zeigen, dass es nicht allen Kindern so gut geht wie ihnen.
Letztes Jahr bauten wir ein Holzhaus, sodass wir jetzt – endlich – ein ‚richtiges‘ Zuhause haben. Mein Mann ist als Pilot noch immer viel unterwegs; die Kids freuen sich, wenn er Sushi aus Japan oder Kekse aus China mitbringt.
Reisen mit Kindern ist nicht immer entspannt: Was hilft dir, den Urlaub zu genießen?
Man muss fein damit sein, dass die Kinder den Takt vorgeben. Statt Alpenüberquerungen gibt’s Almenwanderungen; statt Klettertrips gibt es Strandurlaub. Das ist auch wunderschön. Wichtig sind kleine Auszeiten: alleine laufen gehen oder einen Kaffee trinken, um nicht im Familienchaos zu versinken!
Welche Must-haves ermöglichen das Reisen mit Kindern?
Snacks: Sobald wir losfahren, kommt das erste ‚HUUUNNGEEER‘, egal wieviel wir vorher gegessen haben. Spielkarten, Malblock, Stifte und Rätselhefte haben uns auch schon einige ruhige Abendessen und Zugfahrten beschert. Und Ersatzschnuller mitnehmen – ohne die wären wir verloren!
Was möchtest du deinen Kindern über Gesundheit und Familie mitgeben?
Ich möchte ihnen jeden Tag zeigen, dass nichts selbstverständlich ist – ob Gesundheit, fließendes Wasser, ein Dach über dem Kopf oder genug zu essen. Unsere Kleine kam schwerkrank zur Welt, wir haben viele Monate auf der Intensivstation mit ihr verbracht. So lernt man das Leben umso mehr zu schätzen.
AUF GESUNDEN FÜSSEN
DIE ABENTEUER DER WELT ENTDECKEN!
Kindgerechter Leisten für eine optimale Entwicklung der Füße
Flexible Sohlen für noch mehr Bewegungsfreiheit
Rasches Anund Ausziehen mit kindgerechten Verschlüssen
Entgeltliche
Heimat, Handwerk und Herz: Leben am Mehrgenerationenhof
Lisa M. dokumentiert als @die_hauswerkerin den Umbau ihres Familienhofs in der Steiermark.
Dabei gibt sie ehrliche Einblicke und nimmt ihre Community auch bei Rückschlägen mit.
Du bist auf einem Mehrgenerationenhof aufgewachsen. Wie prägt das deinen Blick auf Familie?
Erst als ich einige Jahre in der Stadt lebte, wurde mir bewusst, wie wichtig Familie und Zusammenhalt sind. Besonders während der Coronapandemie zog es mich zurück auf unseren Hof. Das Leben auf einem Mehrgenerationenhof lehrt Rücksicht, Flexibilität und gemeinsames Lösen von Problemen. Diese Erfahrungen haben mich zur Person gemacht, die ich heute bin. Für mich ist unser Hof ein Ort der Entwicklung und der Verbundenheit – mein persönliches Paradies.
Woher kommt dein handwerkliches Geschick?
Auf dem Bauernhof lernte ich
Entgeltliche Einschaltung
Mehr
früh, Ressourcen zu schätzen und Dinge selbst zu schaffen, statt sie neu zu kaufen. Mein Vater und mein Großvater vermittelten mir handwerkliches Geschick und die Freude am kreativen Lösen von Problemen. Viele Fähigkeiten habe ich mir durch eigene Projekte angeeignet. Mit jeder Herausforderung wuchsen mein Können und mein Selbstvertrauen. Dabei wurde mir klar: Echte Sicherheit entsteht nicht durch Zuschauen, sondern durch eigenes Tun.
Mit welchen DIY-Projekten können Anfänger:innen starten?
Meine Kindheit war geprägt von gemeinsamen Projekten mit meinen Eltern. Dabei lernte ich, Verantwortung zu übernehmen, auszuprobieren. Vertrauen und
Freiraum sind die Grundlage für selbständige, kreative Menschen. Auch Erwachsene lernen durch kleine Schritte. Fähigkeiten und Selbstvertrauen entstehen durch Ausprobieren.
Wie achtest du darauf, dich beim Handwerken nicht zu verletzen?
Die meisten Unfälle passieren durch Routine oder Hektik. Wer unaufmerksam wird, macht Fehler. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig kurz innezuhalten. Sicherheit entsteht durch Übung und Zeit. Bevor ich neue Werkzeuge einsetze, mache ich mich mit ihnen vertraut. So weicht die Unsicherheit dem Respekt – das hilft, konzentriert zu arbeiten.
Zeit für das, was wirklich zählt
Wer Haus und Garten besitzt, weiß: Es gibt immer etwas zu tun. Zwischen Beruf, Kindern, Garten und Haushalt bleibt im Alltag oft wenig Zeit. Moderne Smart-Home-Lösungen können dabei helfen, dass Routineaufgaben im Hintergrund erledigt werden, und so wertvolle Freiräume zu schaffen.
Smarte Hilfe im Alltag
Gerade rund ums Haus und den eigenen Garten gibt es viele Tätigkeiten, die regelmäßig anfallen: Rasen mähen, Pool reinigen oder darauf achten, wer vor der Haustür steht. Obwohl diese Dinge ganz selbstverständlich zum Alltag gehören, kosten sie oftmals genau jene Zeit, die man lieber mit Familie und Freund:innen verbringen möchte. Smarte Helfer können diese Aufgaben heute aber bereits weitgehend selbständig erledigen. Genau hier setzt tink an. Als Anbieter für Smart-Home- und intelligente Technologielösungen unterstützt tink Familien dabei, den Alltag einfacher zu gestalten.
Intelligente Lösungen von tink
So reinigt etwa der Poolroboter von Aiper selbständig Poolboden
und Wasser, während der Mähroboter von Husqvarna oder Eufy den Rasen zuverlässig in Form hält. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass Haus und Garten jederzeit gepflegt sind. Auch im Familienalltag können intelligente Lösungen stressige Tage erleichtern. Mit dem Smart Lock von Nuki lässt sich die Haustür bequem per Smartphone öffnen. Eltern können also beispielsweise von unterwegs sehen, ob ihre Kinder gut zuhause angekommen sind. Dabei ersetzen smarte Technologien weder die Eigenverantwortung noch die Freude am Selbermachen. Sie unterstützen dort, wo Routineaufgaben Zeit kosten, und schaffen so mehr Raum für gemeinsame Projekte und die wirklich wichtigen Momente.
Lisa M., bekannt als @die_hauswerkerin
Entgeltliche Einschaltung
Ein Beruf mit Zukunft: Die ersten Lehrlinge in der Fernwärmetechnik
Wie heizen wir morgen unsere Städte und Gemeinden? Eine Antwort darauf liefert die Fernwärme – und dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Mit der neuen Lehrausbildung „Fernwärmetechnik“ gibt es in Österreich nun einen Beruf, der Technik, Klimaschutz und sichere Zukunftsperspektiven verbindet.
In April und Mai dieses Jahres besuchten 20 Jugendliche im Rahmen der dualen Ausbildung die Landeslehrberufsschulen Graz 4 und Zistersdorf. Sie gehören zu den ersten Lehrlingen überhaupt, die diesen europaweit einzigartigen Ausbildungsweg eingeschlagen haben.
Die dreieinhalbjährige Ausbildung richtet sich an junge Menschen mit technischem Interesse, handwerklichem Geschick und Freude am praktischen Arbeiten. Im Lehrbetrieb und in der Berufsschule lernen sie, wie Fernwärmeanlagen errichtet, betrieben und gewartet werden. Dazu gehören die Erzeugung und Verteilung von Fernwärme ebenso wie die Steuerung von Netzen, die Inbetriebnahme von Anlagen oder die Behebung von Störungen.
Praxisnah lernen
Damit die Ausbildung möglichst praxisnah erfolgt, wurden an den Berufsschulen moderne Labore eingerichtet. Dort können die Lehrlinge technische Abläufe realitätsnah kennenlernen und ihr Wissen direkt anwenden.
Besonders erfreulich: Unter den ersten Auszubildenden befindet sich auch die erste angehende Fernwärmetechnikerin. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich künftig noch mehr Mädchen für technische Berufe begeistern und die Energiewende aktiv mitgestalten.
Gute Perspektiven für die Zukunft
Die Berufsaussichten sind vielversprechend. Österreich investiert laufend in den Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an klimafreundlichen Energieformen. Dadurch werden qualifizierte Fachkräfte in diesem Bereich langfristig gefragt sein. Fernwärmetechnik gilt
daher als krisensicherer Beruf mit guten Entwicklungsmöglichkeiten. Die Ausbildung eröffnet aber nicht nur Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Lehrlinge erwerben auch Kenntnisse in einem Bereich, der für die Energieversorgung der Zukunft immer wichtiger wird. Sie arbeiten mit moderner Technik und tragen dazu bei, dass Haushalte und Betriebe nachhaltig mit Wärme versorgt werden können. Auch finanziell kann sich die Ausbildung sehen lassen. Bereits im ersten Lehrjahr erhalten Lehrlinge eine attraktive Entschädigung. Nach dem erfolgreichen Abschluss warten solide
Einstiegsgehälter und vielfältige Karrierechancen in einer Branche, die für die Energieversorgung der Zukunft von zentraler Bedeutung ist.
Für viele junge Menschen ist die Berufswahl eine Entscheidung fürs Leben. Die Lehre in der Fernwärmetechnik bietet die Möglichkeit, einen technischen Beruf zu erlernen, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Damit verbindet sie Sicherheit, Sinn und Zukunftsperspektiven – Eigenschaften, die heute gefragter sind denn je.
Lesen Sie mehr unter
Gesunde Kinderzähne von Anfang an: Was Eltern wirklich wissen sollten
Gesunde Zähne sind kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Gewohnheiten im Alltag. Welche Rolle Eltern dabei spielen, warum Fluorid wichtig ist und welche Routinen Kinder langfristig schützen, erläutert Univ.-Prof.in Dr.in Katrin Bekes, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin, im Gespräch.
Univ.-Prof. in Dr. in
Katrin Bekes
Präsidentin der Österreichischen
Gesellschaft für Kinderzahnmedizin
In den Social Media gibt es viele Informationen zur Zahngesundheit bei Kindern. Worauf sollten sich Eltern wirklich konzentrieren?
Entscheidend sind letztlich wenige, aber konsequent umgesetzte Grundlagen. Aus zahnmedizinischer Sicht stehen vor allem drei Aspekte im Mittelpunkt: regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, eine zahngesunde Ernährung sowie eine frühe zahnärztliche Vorsorge.
Eine besondere Rolle spielt Fluorid, da es den Zahnschmelz stärkt und das Kariesrisiko deutlich senkt. Hier gibt es immer noch Unsicherheiten, obwohl die wissenschaftliche Evidenz eindeutig ist. Ebenso entscheidend ist die Unterstützung der Eltern beim täglichen Zähneputzen. Zwar können Kinder bereits im Kindergartenalter erste Putzbewegungen selbständig durchführen, aus qualitativer Sicht sind jedoch Nachputzen und Kontrolle durch die Eltern bis etwa zum 9. Lebensjahr empfehlenswert. Erst dann sind die feinmotorischen Fähigkeiten i. d. R. ausreichend entwickelt, um eine gründliche und eigenständige Zahnpflege zuverlässig durchzuführen.
Was ist der wichtigste Hebel, um Karies bei Kindern effektiv vorzubeugen?
Am wichtigsten ist die Kombination aus konsequenter Mundhygiene und zahngesunder Ernährung mit möglichst geringem Zuckerkonsum. Entscheidend ist nicht allein die Menge an Süßem, sondern vor allem, wie häufig die Zähne Zucker ausgesetzt sind. Ständiges Naschen sowie gesüßte Getränke liefern den kariesverursachenden Bakterien immer wieder Nahrung, wodurch vermehrt Säuren entstehen, die den Zahnschmelz angreifen. Zweimal täglich Zähneputzen – morgens und abends vor dem Schlafengehen – sowie feste Essens- und Trinkzeiten sind bedeutend. Wasser sollte das Standardgetränk sein.
Das Zahnen ist für viele Familien eine besonders herausfordernde Phase. Was passiert dabei im Körper und hilft Kindern wirklich?
Beim Zahnen durchbrechen die Zähne das Zahnfleisch. Dabei entsteht lokal Druck und eine leichte Entzündungsreaktion im Gewebe, was unangenehm und auch schmerzhaft sein kann. Viele Kinder reagieren dann gereizt, schlafen schlechter oder möchten vermehrt kauen. Das ist normal. Was Kindern hilft, sind einfache
Maßnahmen: gekühlte Beißringe, sanfte Massage des Zahnfleischs und Beruhigung.
Welchen Einfluss haben Routinen innerhalb der Familie auf die langfristige Mundgesundheit von Kindern?
Die Zahngesundheit von Kindern beginnt im Alltag – nicht erst in der zahnärztlichen Praxis. Kinder lernen über Beobachtung und Wiederholung. Wenn Zähneputzen selbstverständlich zur Morgenund Abendroutine gehört, übernehmen Kinder dieses Verhalten langfristig deutlich leichter. Das betrifft nicht nur die Mundgesundheit, sondern generell das Gesundheitsverhalten. Gemeinsame Mahlzeiten, feste Zeiten, Wasser statt Softdrinks und gemeinsames Zähneputzen schaffen Rituale, Orientierung und Verlässlichkeit. Gerade bei kleinen Kindern ist das entscheidend, weil sie gesundheitliche Zusammenhänge noch nicht verstehen können.
Langfristig zeigt sich immer wieder, dass Prävention am besten funktioniert, wenn Zahnpflege nicht als Ausnahme oder Konfliktthema erlebt wird, sondern als fester Bestandteil des Familienalltags.
Bei uns im Reiters Finest Family ist der FUN Zuhause!
Vom Kidsclub über Kasimirs Waterworld und hauseigenem Streichelzoo bis hin zu aufregenden In- und Outdoor-Spielflächen: Auf 125 ha dürfen Kinder die Welt nach ihren Regeln entdecken und gestalten. Hier finden Sie alles, was Ihren Familienurlaub unvergesslich macht. Und das Beste daran? Das alles gibt‘s All-Funclusive!