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OPEN FACES FREERIDE CONTESTS

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OPEN

FACES O B E R G U R G L - H O C H G U R G L

2016 STORYBOOK #01


Der Freeride Zirkus ist im Ötztal!!! Open Faces Obergurgl Hochgurgl – kommen und bestaunen Sie Spitzensportler, Freaks, Freigeister, Künstler, Weltenbummler – erleben Sie Action, Adrenalin, Infotainment, audiovisuelle Unterhaltung und einfach eine Menge Spaß! Schauen Sie einem wahren Giganten ins Gesicht und bestaunen Sie, wie das Face des Hangerers von der internationalen Elite der Freeride World Qualifier-Tour gerockt wird. Vorhang auf und Bühne frei – Open Faces Obergurgl-Hochgurgl 2016 – Rock`n Roll!

Come with us into

THE WHITE ROOM

FOTO RUDI WYHLIDAL

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ONE FACE TO RULE THEM ALL

Am Hangerer in den Ötztaler Alpen geht‘s zum dritten Mal zur Sache.

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erklärungsbedarf

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Freeride World Qualifier, Freeride World Tour, Judgingsystem, usw.

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BIG DAY OUT

OPEN FACES stellt sich vor.

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w.w.webhofer Im Gespräch mit Freeski-Pro Raphael Webhofer über die Faszination „Freeriden“.


LIVE STREAm

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Ein Blick hinter die Technik-Kulisse des 4*FWQ in Obergurgl-Hochgurgl.

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SAFTEY FIRST

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OPEN FACES beim obligaten Sicherheitscheck vor einem Contest.

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top location

Freeridetalk mit den Bergbahnen Obergurgl-Hochgurgl.

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OLD SCHOOL

Ski-Pionier Richard Ribis im Gespräch mit OPEN FACES Organisator Thomas Löffler.

high blues

Portrait der Obergurgler Künstlerin Hannah Philomena Scheiber.

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Der Hangerer

ONE FACE TO RULE THEM ALL Der Hangerer. Wenn man in sein Gesicht schaut, dann wirkt er auf den ersten Blick furchteinflößend und unbezwingbar. Und er bleibt es auch beim zweiten Blick. 3020m hoch, bis zu 50°steil, Exposition Nordost – sein Steckbrief schreckt ab und fasziniert gleichzeitig. Er zeigt sein wahres Gesicht nur Jenen, die ihm wirklich nahe kommen – sehr nahe. Es gibt nicht besonders viele Menschen, die das schneebedeckte Face des Hangerers berühren dürfen, denn es sind nur Wenige, die die Voraussetzungen dafür mitbringen. One Face to rule them all – the stage for heroes! Rock it…

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LOCATION DER HANGERER, OBERGURGL, テ傍ZTAL PHOTO MIA MARIA KNOLL

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ANATOMY OF

In ihrem vierten Jahr sind die OPEN FACES FREERIDE CONTESTS eine echte Erfolgsstory: 1.177 Rider

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A BIG DAY OUT aus 22 Nationen wollten alleine im vergangenen Jahr bei einem der OPEN FACES CONTESTS dabei sein.

GRATWANDERUNG AM START PHOTO MIA MARIA KNOLL

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Austrian Freeride Series

OPEN FACES FREERIDE CONTESTS Mit sechs Tourstopps und neun Entscheidungen in vier Bundesländern starten die OPEN FACES CONTESTS 2016 in ihre vierte Saison. Von Jänner bis April, vom äußersten Westen des Landes bis hin zum östlichsten Punkt der Alpen, wird Freeridern auch in diesem Winter in Sachen Qualifier-Contests die breite Sterne-Palette geboten. Neben wichtigen Freeride World QualifierPunkten lockt aber ganz besonders das OPEN FACES-Gesamtpaket: eine einmalige Community, Toporganisation und das ganz spezielle Flair. The OPEN FACES CONTESTS 2016 starts into its fourth season with six tour stops and nine qualifications in four states. From January until April, free riders are offered the wide range of stars in terms of qualifier contests from the westernmost part of Austria to the easternmost spot of the Alps. Apart from the important Freeride World Qualifier points, the overall package of the OPEN FACES event is exciting: a unique community, superb organization and a very special flair.

Die OPEN FACES Freeride Contests basieren auf den Regeln der Freeride World Tour. Jeweils drei Ski- und Snowboard-Judges bewerten den Gesamteindruck der Runs. Die Qualifier-Bewerbe werden in unterschiedliche Sterne-Kategorien und somit in ansteigende Niveaus, vom 1-Stern- bis zum 4-Stern-Qualifier eingeteilt, die Startplatzvergabe erfolgt nach dem bestehenden Punktekonto der Rider. Die Qualifier-Bewerbe, die unter dem Dach der Freeride World Tour in ganz Europa und Übersee stattfinden, gelten als Sprungbrett für Nachwuchsrider, die sich den Traum vom Startplatz in der Königsklasse, der Freeride World Tour, erfüllen wollen.

The OPEN FACES Freeride Contests

based on the rules of the Freeride World Tour. Three skiing and three snowboard judges assess the overall performance of the runs. The qualifier competitions are divided into different star-categories signifying the increasing levels, from 1-star to 4-star qualifiers. The starting positions are allocated according to the rider’s current amount of points.The qualifier competitions that run under the Freeride World Tour in the whole of Europe and overseas, are considered to be stepping stones for junior riders that wish to fulfill their dream of getting a starting position in the premier league, the Freeride World Tour.

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Raphael Webhofer

W.orld W.ide W.ebhofer Raphi Webhofer weiß nicht nur, wie es sich anfühlt, in Obergurgl-Hochgurgl am Podest zu stehen. 2014 als jüngster Rider in der Freeride World Tour am Start, tourt der 21-Jährige derzeit für Freeride-Filmprojekte rund um den Globus. Mit uns sprach er über seinen Weg zum Freeriden, Rider mit dem gewissen Style, die OPEN FACES FREERIDE CONTESTS und die Herausforderung „Hangerer“. Raphi Webhofer does not only know what it feels like to stand on the podium in Obergurgl-Hochgurgl. The now 21-year-old was the youngest rider at the Freeride World Tour 2014 and is currently touring the world for freeride film projects. He talked to us about how he came to be a freerider, riders with a certain style, the OPEN FACES FREERIDE CONTESTS and the challenge of the “Hangerer”.

Nach einem Abstecher zum Rennfahren stand für dich schon mit 12 Jahren fest, dass du am liebsten auf Freeskis stehst. Warum?

After a short phase of ski racing, you already decided at the age of 12 that you preferred free skis. Why?

RAPHI Ich wollte das machen, was mir Spaß bereitet. Beim Rennfahren ist man daran gebunden, um Stangen zu kurven, beim Freeriden kann man fahren wie man will. Und auch deshalb, weil es cooler ist (lacht).

RAPHI I wanted to do something I had fun doing. Ski racing entails going around poles, but with freeriding you can go however you want. And it is cooler too (laughs).

Wie würdest du das Face „Hangerer“ in Obergurgl-Hochgurgl beschreiben?

How would you describe the Face “Hangerer“ in Obergurgl-Hochgurgl?

RAPHI Es ist eine Herausforderung – auch für arrivierte Fahrer. Das Face ist lang, anspruchsvoll und hat durchaus Freeride World Tour-Potenzial. Wenn die Schneebedingungen gut sind, dann ist der Hangerer genial.

RAPHI It is a challenge – also for established riders. The Face is long, demanding and definitely has potential for the Freeride World Tour. If the snow conditions are good, then the Hangerer is really cool.


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360degree


RIDER RAPHAEL WEBHOFER FOTO MIA MARIA KNOLL

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Seit der Initiierung der OPEN FACES FREERIDE CONTESTS vor vier Jahren hatten schon mehr als 4000 Rider die Möglichkeit, sich auf österreichischem Boden Qualifier-Punkte zu sichern. Was ist deine Meinung zu den OPEN FACES?

Ever since its initiation 4 years ago, more than 4000 riders have had the possibility to gain qualifier points on Austrian soil through the OPEN FACES FREERIDE CONTESTS.

RAPHI Vor allem für junge Rider sind die Contests eine optimale Plattform und Möglichkeit um Erfahrung zu sammeln. Man kommt mit Gleichgesinnten zusammen und hat Spaß.

RAPHI The contests are a vital platform, especially for young riders and a great possibility to gain experience. You get to know like-minded people and have lots of fun.

Welcher Rider hat für dich momentan den besten Style?

In your opinion, which rider has the best style at the moment?

RAPHI Typen wie Candide Thovex. Ich mag Fahrer, die einen verspielten Style haben und Tricks einbauen. Es ist cool, wenn man das Gelände anders sieht, kreativ und individuell ist.

RAPHI Guys like Candide Thovex. I like riders with a playful style that include tricks. It is cool to see the area differently, to be creative and distinct.

shortcut Name: Raphael „Raphi“ Webhofer Alter: 21 Disziplin: Ski Homebase: Innsbruck (AUT) Favourite Riding Spot: Obergurgl-Hochgurgl Bisherige Erfolge:

2012 Freeride Juniors Tour 5. Gesamtrang 2013 Sieger der FWQ-Serie Europe – bei jedem Contest am Podium 2014 jüngster Rider in der FWT 2014 10. Platz FWT Courmayeur (ITA) 2014 3. Platz 4*FWQ Obergurgl-Hochgurgl 2014 3. Platz 4*FWQ Big Mountain Hochfügen Platz 3 2015 Best Trick Award Obergurgl-Hochgurgl

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www.quattro.at

. r e d i r e Fre eltmeisterin Freeride-W er, 2-fache

ln Nadine Wal

o. f quattr o e m o H n 5,im . m/1e –139 g/km 6–7,1; ) km 00 mbiniert: 98 (l Willknsoumm ption: -Emission ko ; CO2 Total fuel co ,1 l/100 km 164 m)m14 niert: 3,8 –6 (g/k bi9– onra: uc sirb h ko isve em O C ff to 2 ts Kraf


FWQ

Freeride World Qualifier

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Seit 2008 kämpfen die weltbesten Freeride-Skifahrer und -Snowboarder auf der FREERIDE WORLD TOUR (FWT) um die Weltmeistertitel. 26 Ski Herren, 14 Ski Damen, 14 Snowboard Herren Snowboard und 8 Damen Snowboard nehmen 2016 an der FWT teil. Um sicherzustellen, dass sich nur die weltbesten Freerider an der Freeride World Tour (FWT) teilnehmen können, wurde ein weltweites System von Qualifikations-Events entwickelt, die unter dem gemeinsamen Namen Freeride World Qualifier (FWQ) abgehalten werden. Jeder FWQ-Event wird mit einem bis vier Sternen gewertet, die dem Niveau der Teilnehmer entsprechen und damit die Anzahl der Punkte für die FWQ-Rangliste festlegen. Diese Rangliste ist in zwei Regionen geteilt: Region 1 mit Europa, Asien und Ozeanien, sowie Region 2 mit Nord- und Südamerika. Die besten Rider der beiden Regionen qualifizieren sich automatisch für die folgende Saison der FWT. Frankreich, Österreich, Norwegen und die Schweiz halten jeweils nationale Event-Serien für junge Athleten ab.

The world’s best free riders have fought for the title of world champion at the FREERIDE WORLD TOUR (FWT) since 2008. 26 male skiers, 14 female skiers, 14 male snowboarders, and 8 female snowboarders take part in the 2016 FWT. In order to make sure that only the world’s best free riders can participate in the Freeride World Tour (FWT), a worldwide system of qualification events was developed. The collective name for these is Freeride World Qualifier (FWQ). Every FWQ event is classified with 1 to 4 stars, corresponding to the participants’ respective levels and also setting the amount of points to be gained for the FWQ ranking. The general ranking is divided into two regions: region 1 includes Europe, Asia, Oceania while North and South America are part of region 2. The best riders of both regions automatically qualify for the following season of the FWT. France, Austria, Norway and Switzerland organise national series of events for young athletes.

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THE JURY Im Rahmen aller FWT-, FWQ und FJT-Events gilt ein einheitliches Wertungssystem: Nach Sportgerät getrennt (Ski oder Snowboard) werden die einzelnen Runs von jeweils drei Judges und einem Headjudge bewertet. Somit besteht die Jury aus sieben Judges, die auf Grundlage des Gesamteindrucks einen Run mit Punkten zwischen 1,0 und 10,0 bewerten.

Jeder Run wird nach fünf unterschiedlichen Kriterien bewertet:

# Flüssigkeit des Runs

kein Zögern oder Warten vor den Take Offs

# Kontrolle

Tempo, Landungen, Gelände

# Linienwahl

logische, kreative Linienwahl ohne allzu große Querungen

# Technik

Ski- und Snowboardtechnik

# Air & Style

Höhe der Sprünge, Landungen, Kontrolle in der Luft, Tricks, Schwierigkeit der Tricks angepasst an die Geländeformen)

Die Judges werden einheitlich von der FWT geschult und geprüft. Der Headjudge wird von der FWT zu den Bewerben entsandt und fungiert zugleich als FWQ Advisor. Er kontrolliert die Klassifizierung der Faces und überwacht den professionellen Ablauf des Contests, die Einhaltung der Sicherheitsstandards und das Judging. Dieses wurde in den letzten Jahren sensibilisiert, um das Risiko für Rider und Veranstalter zu minimieren. Zum Beispiel werden nicht sicher gestandene Sprünge schlecht bewertet - nach dem Motto „no bonus for trying“. Eine flüssige, clevere Linienwahl, eine gewisse Aggressivität und hohes technisches Können, in Verbindung mit kalkulierten Sprüngen und guten Landungen bedeuten in den meisten Fällen Erfolg.

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A consistent rating scheme for all FWT-, FWQ- and FJT-events. The individual runs are rated, ski and snowboard runs separately, by three judges each and an additional main judge. Therefore, the jury is composed of seven judges that assess a run based on their overall impression using points from 1.0 to 10.0.

Every run is rated according to five different criteria:

# Fluidity of the run

no hesitation or waiting before take-offs

# Control

speed, landings, terrain

# Choice of route

logical, creative choice of route without overly big crossings

# Technique

skiing and snowboarding technique

# Air & Style

height of the jumps, control in the air, tricks, level of difficulty of tricks adapted to the individual terrains.

The judges are uniformly trained and checked by the FWT. The FWT sends the main judge who also serves as an advisor for the FWQ to the individual competitions. He monitors the classifications of the face and supervises the professional course of the contests, the compliance with safety measures, and the judging. This has been sensitised over the past years in order to minimize risks both for riders and for organisers. For instance, not securely landed jumps are rated as rather bad – based on the motto “no bonus for trying�. A smooth, smart choice of route, a certain degree of aggressiveness, and great technical skills in combination with calculated jumps, and solid landings mostly indicate success.


Schneedeckenaufbau

the profiler Es sind zwei unterhaltsame Figuren, die mit ihren Schaufeln irgendwo im Nirgendwo Löcher bis zum Grund der Schneedecke graben. Wie bei zwei grabenden Maulwürfen fliegt der Schnee Schaufel um Schaufel aus der Mulde. Für im Schnee spielende Kinder sind die beiden Gestalten aber definitiv zu alt. Und dass sie nicht aus reinem Spaß buddeln, das lässt sich an einem gewissen Grad der Seriosität in ihren Mienen erahnen. Nicht, dass der Spaß bei den OPEN FACES Safety- Experten Toni Moßhammer und Markus Kogler zu kurz käme, aber die Verantwortung der Bergführer ist groß. Denn dort, wo es scheint als würden die beiden ein Schneeiglu aushöhlen, liegt die Sicherheit eines jeden OPEN FACES-Contests begraben. Moßhammer und Kogler erstellen an ein oder mehreren repräsentativen Stellen im Contest-Face ein Schneeprofil. Dabei werden Geheimnisse gelüftet, oder Vermutungen bestätigt. Die zwei Männer prüfen die Schneedecke, deren Aufbau – genauso wie der Schnee an sich – eine sehr komplexe aber auch interessante Materie darstellt, auf Herz und Nieren. Ähnlich wie bei den Jahresringen eines Baumes, können die zwei Spezialisten hier die Wetterverhältnisse der kompletten Wintersaison rekonstruieren. Neuschnee, Regen, Wind, Sonneneinstrahlung, Frost – all diese Informationen gibt die geöffnete Schneedecke frei. Dafür wird mit einer Lupe die Form der Schneekristalle ermittelt, mit den Fingern die einzelnen Schichten herausgearbeitet und schlussendlich ein kleiner Schneeblock freigelegt. Dieser wird auf Schwachschichten überprüft. Der gesamte Vorgang wird dokumentiert und im Anschluss zu einem lokalen Lagebricht (lo.la) verarbeitet. Anhand dieser Informationen werden die Sicherungsmaßnahmen und das Risikomanagement für den Event auf die Beine gestellt. Sicherheit hat bei den OPEN FACES FREERIDE CONTESTS oberste Priorität. Sowohl was die Lawinengefahr betrifft, als auch eine ehestmögliche Erstversorgung im Ernstfall. Bergrettung, Notärzte, Notarzthubschrauber und unsere SkiDudes sind stille und (leider) meist versteckte Helfer, denen ein besonderer Dank für ihre großartige Arbeit gilt.

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It is two quite amusing figures that – like children at the beach in summer – dig a hole in the snow with their shovels in the middle of nowhere. The hole goes down right to the bottom of the snow cover and the snow flies through the air shovel after shovel, just like two moles are digging. The two men, however, clearly look too old to be mistaken for playing kids, and you can tell from their facial expressions that they are not digging for fun either. This does not mean that they are not having any fun, though there is a decent degree of integrity in their looks. We are talking about the two alpine guides and Open Faces Safety experts Toni Mosshammer and Markus Kogler that dig a snow profile at one or more representative spots at the contest face. The snow cover is thoroughly tested, secrets are revealed, and assumptions are verified. The two men check the structure of the snow cover, which, just like snow by itself, constitutes an incredibly complex but also interesting subject matter. Comparable to the annual rings of a tree, the two experts are able to reconstruct the entire winter season, from the first to the last snowfall. Fresh snow, rain, wind, direct sunlight, frost – the snow cover reveals all this information once it is opened. On the basis of this information, Toni and Kogs devise the safety measures and management of risks for the event. The shape of the snow crystals can be determined by means of a magnifying glass, the individual layers are discerned with fingers and with the aid of pressure tests, a little block of snow is finally used to identify weaker layers of snow. Naturally, the whole procedure is recorded and is then processed into a local position report (lo.la). Safety is top priority at the Open Faces Freeride Contests, regarding both the risk of avalanches and the fastest possible first aid in case of an emergency.The mountain rescue, an emergency physician, emergency helicopters and our ski dudes are the quiet and mostly hidden helpers that deserve special thanks for their great work.

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Generationsübergreifend

TIEFSCHNEE VS. POWDER Früher hieß es Tiefschneefahren, heute Freeriden. Doch ganz egal, wie man es nennt, die Faszination unverspurter Hänge ist seit Jahrzehnten dieselbe geblieben. Das Obergurgler Urgestein Richard Ribis und Thomas Löffler von den OPEN FACES FREERIDE CONTESTS im Gespräch über die Risiken, aber auch über jenes Gefühl, das Skifahrer und Snowboarder seit jeher ins Gelände lockt. It used to be called deep snow skiing, now freeriding. It does not matter what you call it, the fascination for untouched slopes has remained the same. Obergurgl-veterans Richard Ribis and Thomas Löffler from the OPEN FACES FREERIDE CONTESTS talk about risks, but also about that special feeling that has always tempted skiers and snowboarders into the deep snow.

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Der Tourismus hat sich in Obergurgl-Hochgurgl über das Pistenfahren entwickelt. Wie sahen hier die Anfänge des Freeridens aus?

Tourism in Obergurgl-Hochgurgl has certainly developed through regular skiing. What did the beginnings of freeriding look like?

Ribis: Das ist sicher zehn bis 15 Jahre her. Uns Einheimische hat es schon immer ins Gelände gezogen. Als es dann die ersten VS-Geräte gab, Schaufeln und Rucksäcke, sind wir auch mit den Gästen raus. Wir in unserer Jugend mussten uns ohne technische Hilfsmittel auf unsere Einschätzung verlassen. Aber wir waren auch viel weniger Leute im Gelände, infolgedessen ist auch weniger passiert.

Ribis: That certainly goes back ten to fifteen years. Us locals, we have always been drawn to the mountains. As soon as there was VS-gear (avalanche transceiver), shovels and backpacks, available too, we have also been out and about with guests. When we were young we had to rely on our own assessment without any technological support. However, we were much fewer people back then which is why fewer things happened in the mountains.

Was hat sich seitdem auf dem Gebiet der Materialentwicklung getan? Löffler: Das Material eröffnet heute viele Möglichkeiten, auch jenen Fahrern, bei denen die skitechnischen Grundlagen nicht perfekt sind. Über das Material hat das Freeriden heute einen anderen Charakter bekommen. Ribis: Wir waren damals noch auf 2,10 Meter langen Skiern unterwegs. Die Pisten waren großteils unpräpariert, richtige Buckelpisten, deshalb waren wir alle gute Skifahrer. Mit den breiten Skiern ist das Tiefschneefahren heute sicherlich leichter geworden.

What has changed since then in terms of material development? Löffler: The material nowadays provides several possibilities, also for riders whose skiing skills are not perfect. It is through the material that freeriding has acquired a different nature. Ribis: Back then we went up and down the mountain with 2.10m long skis. The ski slopes were mostly unprepared, real mogul fields, which is why we were all great skiers. Thanks to broader skis deep snow skiing has certainly become much easier.

Der „Hangerer“ hat bei den OPEN FACES FREERIDE CONTESTS einige Male seine Krallen gezeigt. Aber das Face ist nicht erst seit Contest-Zeiten Anziehungspunkt.

The „Hangerer“ has shown its claws several times at the OPEN FACES FREERIDE CONTESTS. However, this Face has already been an attraction before the contests.

ribis: Man ist schon vor 15 Jahren auf dem „Hangerer“ gefahren. Was wir nicht gemacht haben, war über die Köfel (= Felsen) zu hüpfen. Wir sind zwar auch von dort weggestartet, wo

Ribis: People have been going on the “Hangerer“ for 15 years. What we did not do back then, however, was jump over the “Köfel” (=a boulder). We had the same starting point as they do

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HOLZBRETTL VS. FETTE LATTEN

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sich jetzt der Contest-Start befindet, aber wir sind über das breitere Schneeband zur Schönwieshütte gefahren. Einer der ersten, der den Hangerer mit Ski befahren hat, war Viktor Giacomelli in den 70ern.

now at the OPEN FACES CONTESTS, only that we went down the wider path to Schönwieshütte. One of the first people to go on the “Hangerer” with skis was Viktor Giacomelli in the 1970s.

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt beim Freeriden. Wie ist eure Einschätzung, welchen Stellenwert nimmt das Thema derzeit in den Köpfen der Fahrer ein?

Safety is a significant factor when it comes to freeriding. In your opinion, how important is this topic for the individual riders today?

ribis: Was mich interessiert: Woher weiß der Rider, ob nach seinem Sprung nicht ein Köfel, ein Fels wartet? LÖFFLER: Es ist gut kalkuliert. Wenn man sieht, was in der Vorbereitungsphase bei den Ridern passiert, bekommt das einen anderen Charakter. Die wissen genau, wo die Ein- und Ausgänge sind, wo man springen kann, etc. ribis: Klar, das sind Profis, die sich mit Schneekunde auskennen und das Skifahren beherrschen. Die Gefahr sehe ich darin, dass der Gast für eine Woche auf Urlaub kommt und meint, er könne das Gleiche tun. LÖFFLER: Wir sehen es als Aufgabe der OPEN FACES FREERIDE CONTESTS, das Thema Sicherheit verstärkt zu kommunzieren. Wir fangen damit schon bei den Jüngsten an. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen. ribis: Es wird oft nur beworben, dass Freeriden cool ist, aber nicht, dass es auch gefährlich ist. Es wird Zeit brauchen, bis das alle erfassen. Das Material hat diesen Schritt schon gemacht. Einen Rucksack mit allem drin bekommt heute jeder zu kaufen. Nur nützt das nichts, wenn man nicht weiß, wie das ABS zu bedienen ist.

ribis: What interests me is: how does the rider know, whether there is a Köfel, a boulder, after his/her jump? LÖFFLER: It is well calculated. It all makes sense when you see what happens to the riders in their preparation phase. They know exactly where the entries and exits are, where you can jump, etc. ribis: Sure, they are professionals. They know about the science of snow and are expert skiers. Possible risks rather are guests staying for a week and thinking they can do the same thing. LÖFFLER: It is our duty to intensively communicate the topic of safety at OPEN FACES. We start doing that with the youngest. The aim is to raise awareness. ribis: Freeriding is mostly promoted as something cool, but not as something dangerous as well. It will take some time for everyone to understand that. The material has already made this step. A backpack with everything you need is available for purchase to everyone today. However, this is of no use, if you do not know how to handle the ABS.


WEDELN VS. SHREDDEN

Wie objektiv sind eurer Meinung nach die Kriterien – Technik, Sicherheit, Air und Style und Gesamtbild – nach denen die Contest-Jury im Wettbewerb einen Run bewertet?

In your opinion, how objective are the criteria – technique, security, air and style and overall picture – by means of which the jury assesses the individual runs in the contest?

ribis: Es ist immer so: Wenn ein Mensch bewertet, dann kann das nicht zu 100% objektiv sein. Aber, wenn der Schiedsrichter bei einem Fußballspiel einen Elfmeter pfeift, dann ist das ein Elfer. LÖFFLER: Man sucht nach Ankerpunkten. Technik ist einer dieser Aspekte. Außer der Geschwindigkeit hat man ja keine objektiven Kriterien. ribis: Die Kriterien sind sicher sinnvoll. Widersinning wäre, alles nur auf die Geschwindigkeit zu reduzieren.

ribis: If the referee in a soccer game gives a penalty, it is a penalty. But it is always like that when a person assesses something: it can never be 100% objective. LÖFFLER: That is true, but you look for key points. Technique is one such thing. Apart from speed there is no real objective criteria. ribis: The criteria certainly do make sense. Senseless to reduce everything to speed solely.

Was macht die Faszination am Freeride-Sport aus?

What is all the fascination for freeriding about?

LÖFFLER: Der Anspruch an die Sportart. Ich muss mir den Berg anschauen, den ich noch nie zuvor gefahren bin, und mir aus der Frontalansicht meine Linie suche. Das ist für mich faszinierend. ribis: Das ist die Kunst, wie sie auch ein Bergführer beherrschen muss - ein fremdes Gebiet aus der Karte herauszulesen und einzuschätzen, wo man fährt.

LÖFFLER: The demands of the sport. I have to check out a mountain which I have never been on before, and have to find my route from the front view. This fascinates me. ribis: That is the skill also required from alpine guides – reading a map of a foreign region and deciding where to go.

Was verbindet die Freerider damals und heute?

What connects free riders of then and now?

LÖFFLER: Für mich ist es das Agieren in der Natur. Das Gefühl, was man unter´m Fuß hat. ribis: Es hat sich außer der Ausrüstung nichts geändert. Es war früher schön und das ist es auch heute.

LÖFFLER: For me it is all about doing something in nature. The feeling that you have under your feet. ribis: Nothing has changed except for the equipment. It was beautiful back then and so it is today.

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9 things we love

Liebes Christkind, lieber OsterhAse, verehrter Nikolaus, liebe Oma! Nachdem ich echt immer brav war, würde ich mir diese neun schönen Dinge von euch wünschen, sonst raste ich nämlich aus!!!!

AIRBAG Der SCOTT Air Free AP 32 ist mit seinem großen Volumen der ideale Backcountry-Rucksack und die beste Wahl für Freerider. Der Rucksack ist mit dem SCOTT ALPRIDE AIRBAG SYSTEM ausgestattet, verfügt über ein separates Fach für Sicherheitsausrüstung und bietet verschiedene Möglichkeiten zum Befestigen von Ski, Snowboard und Helm bei einem Gesamtgewicht von 2860g.

ENGERGIE TRINKEN Das Sportgetränk enthält Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und extra Magnesium, belastet den Magen nicht und kann vor, während und nach der körperlichen Beanspruchung getrunken werden. Zwei Sorten sind erhältlich: Zitrone und Himbeer-Zitrone. Wir stehen auf Himbeer-Zitrone!

FREEROAD Für die Zeit zwischen zwei

SWAROVSKI CL cOMPANION Die Welt offenbart viel – und doch bleibt das meiste verborgen. Die kleinsten Details erzählen die größten Geschichten. Man muss nur auf die richtige Art hinsehen. Denn entdecken bedeutet sehen. Für die Momente, in denen es gilt, die Grenzen der Augen zu überwinden, gibt es das CL Companion.

(€ 19,90 / 730g Dose; www.melasan-sport.com)

(€ 749.95- inkl. Kartuschen; www.scott-sports.com)

Wintersaisonen empfehlen wir einen „Freerider“ der anderen Art: YAMAHA XSR 900. 3 Zylinder, 847ccm und 115 PS trösten uns über den Sommer.

(€ 11.999,- www.yamaha-motor.eu)

(€1.020.- www.swarovskioptik.com)

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SOULMATES Freeride, Backcountry, Big Mountain, Free-Touring… Ein instinktiver, verspielter und extrem wendiger Ski. Er zeigt sich auf hartem Schnee beweglich, griffig und beruhigend. Die innovative AIR TIP-Schaufel wurde so gestaltet, dass sie diese Ski zu den leichtesten auf dem Markt macht. Feeling statt Technik. (€ 700.- www.rossignol.com)

statement plate Diese Unikate auf recyceltem Keramik gefallen nicht nur Omi! Manches muss eben auch mal durch einen Blumenteller gesagt werden. (Preise ab €30,- www.hannahphilomenascheiber.com)

ZANIER revolution.xzx Wasserdichte ZA TEX Membran, PrimaLoft® Grip-Control. Praktisches Detail: Der Daumen der Handschuhe ist aus besonders weichem, saugfähigem Material hergestellt, so dass damit auch die Skibrille trocken gewischt werden kann (die Nase nur im Notfall). (€ 119,95.- www.zanier.com)

OPEN FACES PAC Wenn‘s beim Zähnezeigen trotzdem warm ums Mäulchen sein darf. Mit dem OPEN FACES PAC ist es möglich. (€15,- www.open-faces.com)

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Hannah Philomena Scheiber

FREIGEIST IM GEÄDER DER ALPEN “artists have to be warriors, have to have this determination and have to have the stamina to conquer not just new territory, but also to conquer themselves. And their weaknesses. It doesn‘t matter what kind of art you do as an artist, the only thing that matters, is in which state of mind you do what you are doing.“

Freilich ist es die Liebe Scheiber`s zu den Bergen ihrer Ötztaler Heimat, und ihr kreativer Freigeist, der die Parallelen zum Freeridesport ziehen mag. Es ist aber auch ihre Einstellung zu ihrer Leidenschaft, die sich im Leitspruch der 24-Jährigen ausdrückt: „Es macht keinen Unterschied, welche Art von Kunst man ausübt, alles was zählt ist, in welchem Geisteszustand man dies tut. Es ist die Bestimmung eines Künstlers, neue Territorien aber auch sich selbst zu erobern.“

It is certainly Scheiber’s love for her home mountains in Ötztal and her creative free spirit that correspond to the sport of freeriding. Nevertheless, her attitude towards her passion is also clearly expressed in the motto of the 24-year-old: “it does not matter what kind of art you are practicing; all that matters is the state of mind you are in when you are practicing it. It is an artist’s fate to explore and conquer both new territories and themselves.”

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Diese Botschaften, die sie mit ihrem eigenen Label ARTILLERIE abfeuert, sind hart und zugleich poetisch auf den Punkt gebracht. Ein großes Glück sei es für sie, tief verwurzelt zu sein „im Geäder der Alpen“. Aufgewachsen im Spannungsfeld katholischer Traditionsbewahrung und kapitalistischer Konsumauswüchse, setzt Hannah Scheiber genau diese beiden Komponenten in ihrer Kunst um. Zu ihren bevorzugten Ausdrucksmedien zählen Malerei und Keramik. Das Fragile, die Vergänglichkeit, die Farbe Blau und der Moment des Zufalls sind bestimmende Faktoren ihres Schaffens. Die in Wien bzw. Sölden lebende Künstlerin hat ihre Werke bereits in wichtigen Galerien in der Bundeshauptstadt sowie in Florenz ausgestellt.

These messages that Hannah communicates under her label ARTILLERIE are both hard and poetic. She considers herself blessed to be deeply rooted in the “veins of the Alps”. Born and raised in a time of great tensions between the catholic preservation of traditions and the capitalist outgrowth of consumption, it is exactly these two perspectives that Hannah Scheiber incorporates in her artwork. Her preferred media of expression include painting and ceramic work. The fragile, the transient, the colour blue and the moment of coincidence are specific factors detectable in her creative work. Living in Vienna and Sölden, the artist has already exhibited her art in relevant galleries in Vienna and Florence.

high blues


OPEN FACES

FREERIDE WORLD QUALIFIER

4 FWQ

09 APRIL TICKET: GÜLTIGER SKIPASS VIP TICKET: €99,- P.P.

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OPEN-FACES.COM

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Bergbahnen Obergurgl-Hochgurgl

up hill Auch in Sachen Logistik ist ein 4*Freeride World Qualifier eine große Nummer. Die berühmten Räder müssen zusammenlaufen, bei den Eventorganisatoren aber auch bei den Verantwortlichen vor Ort. Was sich in den Tagen, Wochen und Monaten vor dem 4*Qualifier in den Köpfen der Organisatoren, im Skigebiet selbst, und vor allem logistisch abspielt, darüber sprechen zwei Verantwortliche der Liftgesellschaft Obergurgl-Hochgurgl: Betriebsleiter Didi Holzknecht und Marketingleiter Werner Hanselitsch.

A 4*Freeride World Qualifier is also a big deal in terms of logistics. The famous wheels have to run together, both for the organisers of the event as well as the persons in charge on-site. Two officials from the lift corporation Obergurg-Hochgurgl share what goes on in the heads of the organisers, in the ski resort itself and what happens logistically days, weeks and months before the 4* Qualifier: manager Didi Holzknecht and marketing director Werner Hanselitsch.

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Freeriden erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größeren Anhängerschar. Macht sich diese Entwicklung auch in Obergurgl-Hochgurgl bemerkbar? holzknecht: Der Trend ist auf alle Fälle spürbar. Durch die Höhenlage des Skigebiets und das freie Gelände, das für den Sport prädestiniert ist, spielt es sich hier in Sachen Freeriding richtig ab. Obergurgl-Hochgurgl und Freeriden – Seit wann treibt die Liftgesellschaft diese Liebesgeschichte weiter voran und wo hat man die Hebel angesetzt? HANSELITSCH :Vor drei Jahren haben wir beschlossen, dass Obergurgl -Hochgurgl auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll. Durch die natürlichen Gegebenheiten sind wir schnell auf das Freeriden gekommen. Wir bemühen uns sehr um die Basics – Liftanlagen, Gastronomie, Präparierung und Komfort. Zudem versuchen wir viel in das Thema Sicherheit, aber auch in Freeride-Events und Marketing zu investieren. The sport of freeriding has acquired a growing fanbase in recent years. Is this development noticeable in Obergurgl-Hochgurgl? holzknecht: We definitely feel this growth. Due to the altitude of the ski resort and its open country that is perfectly suitable for the sport, it’s the place to be for freeriding. Obergurgl-Hochgurgl and freeriding – since when has the lift corporation been promoting this love story and how has this been done? HANSELITSCH : Three years ago we decided that Obergurgl-Hochgurgl should also appeal more to a younger audience. Thanks to its natural conditions, we immediately thought of freeriding. We put a lot of effort into providing the basics – lifts, gastronomy, preparation and convenience. Furthermore, we try to invest a great deal in aspects regarding safety but also in free-ride events and marketing.

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Wie wichtig ist der Freerider für die Bergbahn? HANSELITSCH : In unseren Umfragen kommt das Thema immer mehr zum Tragen und auch die Nachfrage nach Ausrüstung in den Sportgeschäften steigt. Nachdem bei uns viele Faces auch recht einfach per Bahn zu erreichen sind, ist Freeriden – abgesehen vom Image – inzwischen auch ein kleiner wirtschaftlicher Faktor. Welchen Stellenwert haben die OPEN FACES Freeride Contests? Holzknecht: Der Contest ist extrem lässig, fordert von uns in Sachen Logistik aber auch vieles ab. Die Transporte auf die Hohe Mut-Alm, Aufbau, Sicherung, eine funktionierende Rettungskette – das alles bedeutet einiges an Aufwand. Neben rund 20 Mann der Bergrettung, sind an diesem Tag auch ca. zehn Personen der Liftgesellschaft im Einsatz um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Aber nicht nur am Contest-Tag gibt es Arbeit. Wir beobachten das Face bereits einige Wochen vor dem Contest und sind – was unsere Skipisten betrifft – auch für die Lawinensprengungen und Sicherungsmaßnahmen verantwortlich. Ich bin mir sicher, dass die Contests dazu beigetragen haben, dass sich Obergurgl-Hochgurgl einen Namen in der Szene gemacht hat. Hanselitsch: Ich bin mehr als glücklich mit dem Event. OPEN FACES ist für mich DIE Freeride-Plattform in Österreich und mit unserem 4*Contest haben wir schon einiges an Aufmerksamkeit erregt.

How significant is the freerider for the ski resort? Hanselitsch: We can tell from our surveys that freeriding is becoming more important and the demand for ski gear in sports shops has increased too. Since many of our faces can be reached rather easily by lift, freeriding also constitutes a small economic coefficient - apart from its image. What status do OPEN FACES Freeride Contests have? Holzknecht: The contest is really cool, but it demands a lot from us in terms of logistics. The transport to Hohe Mut-Alm, the setup, the safeguard, a functioning rescue chain – this means a lot of effort. Apart from about 20 men from the mountain rescue, roughly ten people from the lift corporation are on duty that day to provide for a trouble-free event. But not only the day of the contest itself means work. We already start monitoring the Face several weeks before the contest and are responsible for avalanche blastings and safety measures in relation to our ski slopes. I am sure that the contests have contributed greatly to the establishment of a reputation for Obergurgl-Hochgurgl in the scene. Hanselitsch: I am more than happy with the event. To me, OPEN FACES is THE freeride-platform in Austria and we have attracted a lot of attention with our 4* contest.

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RED LIGHTS ON! Behind the scenes Die OPEN FACES TV-Crew stemmt nicht nur die filmische Berichterstattung rund um die Contests, sondern verfrachtet auch ein komplettes TV-Studio in die Public Areas der OPEN FACES FREERIDE CONTESTS.

Aufwand – riesig. Output – mega.

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The OPEN FACES TV-crew does not only take care of the cinematic coverage throughout the event but also dumps an entire TV-studio in the Public Areas of the OPEN FACES FREERIDE 3* and 4* Contests.

Effort – gigantic, Output – awesome.

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Wenn es darum geht, aus einem TV-Studio am Berg mit Analysen, Talkgästen und vor allem einem Livestream in die Wohnzimmer der Nicht-Anwesenden zu berichten, ist Aufwand und Einsatz enorm: „1,5 Tonnen Material für die technische Umsetzung müssen auf den Berg gebracht werden, wo dann 1,5 km Glasfaserkabel verlegt werden. Zwölf Personen sind im Einsatz, zwei Tage lang wird aufgebaut“, erklärt Produktionsleiter Berni Pletzenauer. Bis zu acht Kameras sind bei der Produktion vor Ort im Einsatz. Nicht neu aber bewährt, ist das Live-Setup mit LED-Screen, Moderation und DJ im Zuschauerbereich. Mindestens 20 frische Clips werden für das OPEN FACES-LIVE TV an einem solchen Veranstaltungstag eingebaut, rund 35 Stunden an Videomaterial pro Stopp produziert. Dazu kommt ein Titelgenerator für Inserts mit dessen Hilfe Startlisten, Rider-Portraits und Zwischenstände auf die Wall projiziert werden können. Neben dem Bildregisseur kümmert sich ein eigener Mann um die Zeitlupen, die nach jedem Run zugespielt werden können. Und dann ist da natürlich alle Jahre auch noch etwas Neues dabei: Für alle Daheimgebliebenen werden die Rider Runs heuer live in die Wohnzimmer oder besser auf die Computer geliefert – in HD-Qualität natürlich, upgeloaded via Satellit. Klingt professionell? – ist es auch....

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If you want to report and broadcast from a TV-studio in the mountains into the living rooms of non-attendants working with analyses, talk show guests and, above all, a live stream, the effort is huge. Production manager Berni Pletzenauer explains: “1.5 tons of material for the technical implementation have to be brought up the mountain where 1.5km of optical fibre cables are installed. Twelve people are on duty, the setup takes two days”. Up to eight cameras are used on-site. The Live-Setup with an LED-Screen, moderation and a DJ in the audience are not new but established. More than 20 fresh clips for the OPEN FACES – LIVE TV are incorporated on the day of the event, about 35 hours of video footage is produced per stop. Adding to this, there is a title generator for inserts by means of which start lists, freerider portraits and intermediate results are projected onto a wall. Apart from the video director, there is a separate person in charge of the slow-motion feature that can be shown after every run. Naturally, like every year, there is something new: all of those who stay at home can access and watch the runs live on TV or on their computers - of course in HD – uploaded via satellite. Sounds professional? Well, it is.


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FOTO RUDI WYHLIDAL


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page 30-33 hannah scheiber archiv


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