2026 2027
STR A D I VA R I FEST
V oilà, la France
Programm
KLANG WELLE
LIEBE STRADIVARI-FREUND:INNEN
Mit viel Herz und ein bisschen Stolz laden wir Euch zur 10. Klangwelle ein – und mitten in dieser Saison feiern wir gleichzeitig «20 Jahre StradivariQuartett.» Gemeinsam möchten wir dankbar zurückblicken und zugleich eine neue musikalische Liebesgeschichte beginnen: unsere Klangwelle am Zürichsee «France». Im Zentrum steht wie immer das Streichquartett. Zu dessen bedeutendstem Repertoire gehören dabei unbedingt Debussy und Ravel – mit ihren Klängen, den Harmonien, der Eleganz und den Finessen haben sie die Französische Musik geprägt wie kaum jemand sonst. Rund um die beiden Protagonisten entdecken wir gemeinsam weitere 12 Komponist:innen, deren Kammermusik uns durch eine bunte Farbpalette von Streicher-, Klavier-, und herrlichen Bläserklängen führen wird – so lassen wir uns von den reichhaltigen Facetten und dem Esprit Frankreichs verzaubern. Neu öffnen wir mit einer «Podcast»-Reihe ein weiteres, sehr persönliches Fenster in diese Klangwelt: In Gesprächen mit Musiker:innen, Expert:innen und Freund:innen der Stradivari-Familie wollen wir Geschichten, Hintergründe und Lieblingsmomente teilen – zum Nachhören zuhause oder unterwegs. Natürlich bleiben unsere bewährten Formate erhalten: der «Leuchtturm» als vertiefender Kulturvermittlungs-Anlass, die «Préludes» zur Einstimmung, sowie «Apéros» und «StradivariTISCHE» für den direkten Austausch nach den Konzerten. Auch die Klangreise nach Paris lässt unsere Herzen weit im Voraus höherschlagen. Ich freue mich darauf, diese Jubiläumssaison der Klangwelle am Zürichsee mit Euch zu teilen: Herzlichst, Eure Maja Weber
LEUCHTTURM
PRÉLUDE
PODCAST
YOUTUBE
APÉRO
STRADIVARITISCH
KOMPONIST:INNEN
NADIA BOULANGER LILI BOULANGER ERNEST CHAUSSON CLAUDE DEBUSSY HENRI DUTILLEUX JEANNE-LOUISE FARRENC GABRIEL FAURÉ JEAN FRANÇAIX CÉSAR FRANCK DARIUS MILHAUD FRANCIS POULENC MAURICE RAVEL CAMILLE SAINT-SAËNS GERMAINE TAILLEFERRE
V oilà, la France
STRADIVARIPODCAST
Die Klangwelle klingt in dieser Saison nicht nur im Konzertsaal, sondern auch im Gespräch weiter. Begleitend zu «Voilà, la France» entsteht ein Podcast, der den Blick hinter die Musik öffnet: In persönlichen Begegnungen mit Musikerinnen und Musikern, Expertinnen und Experten sowie Freundinnen und Freunden der Stradivari-Familie entstehen Gespräche voller Einblicke, Erinnerungen und überraschender Perspektiven. Es sind Geschichten über Werke und Interpretationen, über künstlerische Wege und besondere Momente – nahbar erzählt und mit viel Leidenschaft für die Kammermusik. So wird hörbar, was zwischen den Noten liegt: Hintergründe, die das Konzertprogramm vertiefen, und Gedanken, die den Klang weitertragen. Der Podcast lädt dazu ein, die Saison zu erweitern – zuhause, unterwegs oder immer dann, wenn die Musik nachklingen darf. Produziert gemeinsam mit Tobias Holzer, ist der Podcast auf YouTube, Spotify und Apple Music verfügbar.
PODCAST
LEUCHTTURM
Theorie und Praxis vereint
Anmeldung: 043 333 55 55
ZÜRICH Musikschule Konservatorium Zürich (Florhof)
DO 3.9.2026 14.00–18.00 Uhr
Die Fokussierung auf die Kammermusikwerke eines Kulturraumes zeichnet die Konzertreihe «Klangwelle» aus. Neben den stets von einer Einführung begleiteten Konzerten bietet der «Leuchtturm» eine willkommene Gelegenheit, Leben und Werke der jeweiligen Komponist:innen besser kennen zu lernen. Im diesjährigen «Leuchtturm France» beleuchten wiederum Musiker:innen, Musikwissenschaftler:innen, Schriftsteller:innen und Vertreter:innen von Institutionen einzelne Aspekte der 14 Komponist:innen, sowie von deren Umfeld. Die Veranstaltung mit Gesprächsrunden, Interviews und kommentierten musikalischen Einlagen wendet sich an interessierte Musikliebhaber:innen und Musiker:innen. Es besteht die Möglichkeit, mit den Mitwirkenden ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.
FRANKREICH UND SEINE BESONDERE KAMMERMUSIK TRADITION
ÉCOLE FRANÇAISE: FRANCK, DEBUSSY, FAURÉ ETC.
DAS FRANZÖSISCHE STREICHQUARTETT: ABGRENZUNG GEGEN DEUTSCHLAND
EXPERIMENTIERLUST UND KLANGPHANTASIE: DAS FRÜHE 20. JAHRHUNDERT IN PARIS
Moderation von Prof. em. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen
PODIUMSGÄSTE: Felix Diergarten Anna Kardos Ivo Haas Andrea Wiesli Maja Weber
VOILÀ, LA FRANCE!
Jeanne-Louise Farrenc
Henri Dutilleux
César Franck
Camille Saint-Saëns
Von Prof. em. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen
rstmals in der langjährigen Geschichte der StradivariKonzerte wird eine Klangwelle nicht der Musik eines einzigen kreativen Individuums, sondern derjenigen eines ganzen Kollektivs gewidmet sein. Es wird um ein ganzes Land gehen, um Frankreich, und zwar um das Frankreich der anbrechenden Moderne, in der sich in dem halben Jahrhundert von 1880 bis 1930 ein breites Spektrum von eigenwilliger Spätromantik über vielfältige musikalische Innovationen bis hin zum (typisch französischen?) Esprit eines faszinierenden Neo-Klassizismus ausbildete. Auf diesen Zeitraum ist das Programm der Klangwelle fokussiert, aber es bleibt nicht auf ihn beschränkt: Mit Jeanne-Louise Farrenc (1804–1875) wird er nach vorn, mit Henri Dutilleux (1916–2013) nach hinten ausgeweitet. An dem nachdrücklichen Modernisierungsschub nach 1880 war die Instrumentalmusik wesentlich beteiligt. Das gilt es eigens hervorzuheben, denn ähnlich wie Italien galt auch Frankreich für lange Zeit als das Mutterland der Vokalmusik, vor allem eben der Oper. Die Instrumentalmusik, verkörpert in der Symphonik und dem Streichquartett, überliess man gern den darauf spezialisierten Deutschen – genauer: der deutschsprachigen Kultur Deutschlands und Österreichs, die sich von Frankreich aus gesehen als eher schwerfällig, kopflastig und oft auch etwas langweilig ausnahm. Man bewunderte zwar Bach und Beethoven, später auch Schumann und Brahms, fand sie aber auch undurchdringlich, kompliziert und oft schwer verständlich. Von Deutschland und Österreich aus revanchierte man sich mit dem Vorwurf, Französische Musik sei nicht selten allzu leicht geschürzt, eher oberflächlich als anspruchsvoll und höchstens geistreich, aber keineswegs echte geistige Nahrung.
VOILÀ, LA FRANCE!
Ernest Chausson
Claude Debussy
Maurice Ravel
Darius Milhaud
Die vielen aufrichtigen Versuche schon des frühen 19. Jahrhunderts, zwischen den beiden so verschiedenen Kulturen zu vermitteln (Madame de Staël, Heinrich Heine), sind legendär, blieben aber nur mässig erfolgreich. Man mag das alles von heute aus kaum noch glauben, aber für das Verständnis der Geschichte ist es wichtig. Und dass es gewichtige Ausnahmen gab, wie etwa Hector Berlioz mit seiner einflussreichen «Symphonie phantastique», wurde gern übersehen. Das änderte sich, als nach dem verheerenden deutsch-französischen Krieg von 1871 Französische Komponist:innen begannen, das deutsche Monopol auf die Beherrschung des Instrumentalen vehement in Frage zu stellen. Es entwickelte sich eine selbstbewusste «École française» der Symphonik, die sich aus der Beethoven-Nachfolge emanzipieren wollte und sich tatsächlich bald sehen und hören lassen konnte. Die meisten dieser Werke, allen voran von César Franck, Camille Saint-Saëns und Ernest Chausson, gehören heute zum Kernrepertoire der grossen Symphoniekonzerte. Auf dem Gebiet der Kammermusik, und zwar gerade in der «deutschen» Domäne des Streichquartetts, waren die Franzosen ähnlich fruchtbar. Hier sind mit Franck und Saint-Saëns bereits zwei Komponisten genannt, die den geradezu explosiven Aufstieg der Französischen Instrumentalmusik befördert haben; zu ihnen kamen dann weitere Generationen, die den Kosmos der Französischen Musik um jene Töne bereicherten, die wir heute lieben und als typisch Französisch empfinden: Claude Debussy und Maurice Ravel, die, so verschieden sie auch waren, der Musik das schenkten, was mit einem etwas schiefen, weil allzu plakativen Schlagwort als «Impressionismus» bezeichnet wird. Als sich nach einem weiteren Krieg, dem Ersten Weltkrieg, in der Französischen Hauptstadt mit dem «Groupe des Six» (u.a. Darius Milhaud, Francis Poulenc,
VOILÀ, LA FRANCE!
Francis Poulenc
Germaine Tailleferre
Nadia Boulanger
Lili Boulanger
Germaine Tailleferre) ein abermals neuer, nun dezidiert antiromantischer und nicht selten leicht ironischer Ton in der Musik zu etablieren begann, hatte längst Paris die deutschsprachigen Metropolen Wien und Leipzig als Welthauptstadt der Musik abgelöst. Jedenfalls pilgerten junge Komponist:innen nun mit Vorliebe dorthin, wo sie in Nadia Boulanger eine rasch zur Legende werdende Lehrerin vorfanden (Nadia hatte sich nach dem frühen Tod ihrer genial begabten Schwester Lili ganz vom Komponieren ab- und sich dem Unterrichten zugewandt). In der Französischen Musik war ohnehin – das hatte zweifellos gesellschaftliche und kulturelle Gründe – der Anteil an öffentlich anerkannten und von ihren männlichen Kollegen respektierten Komponistinnen von Anfang an ungleich höher als in Deutschland und Österreich. So erhielt Jeanne-Louise Farrenc gleich zweimal, 1861 und 1869, den Kompositionspreis der Französischen Akademie der Schönen Künste, und Lili Boulanger gewann 1913 sogar als erste Frau überhaupt den Grand Prix de Rome des Pariser Conservatoire – ein in Deutschland und Österreich damals noch undenkbarer Vorgang. Wer nicht ohnehin die Französische Musik längst leidenschaftlich liebt, wird sich spätestens in den acht Konzerten der Klangwelle «Voilà, la France» definitiv zu einer solchen Liebe bekehren. Es gibt hier, auch wenn im Kern des Programms das Streichquartett steht, derartig viel zu entdecken, dass eine Aufzählung sich mit Andeutungen begnügen muss: klassische wie überraschend ungewöhnliche Besetzungen, überwältigenden Klangzauber und reichhaltige melodische wie harmonische Phantasie, eine unnachahmliche Melange aus Charme, Esprit und emotionaler Tiefe sowie ein ungeheuer breites Spektrum an unverwechselbar individuellen komponierenden Individuen. Camille Saint-Saëns und Darius Milhaud sind mit zwei ikonischen Werken vertreten («Le carnaval des animaux» und «Le Bœuf sur le Toit»), César Franck mit seinem Klavierquin-
VOILÀ, LA FRANCE!
Gabriel Fauré
Jean Françaix
tett und seiner hinreissenden Violinsonate (die es auch in einem eigenhändigen Arrangement des Komponisten für Klavier und Violoncello gibt), Debussy und Ravel mit ihren Streichquartetten und Klaviertrios; auch Gabriel Fauré ist dabei, ebenso die komponierenden Frauen von Jeanne-Louise Farrenc über Germaine Tailleferre bis zu Nadia und Lili Boulanger. Von Jean Françaix wird ein typisches Werk in exquisiter Besetzung zu hören sein: sein Oktett für Bläser und Streichquintett. Und damit ist noch nicht alles genannt. Es geht um ein halbes Jahrhundert europäischer Moderne, deren kreatives Potential bis heute nicht ausgeschöpft ist, es geht um Komponisten und Komponistinnen, deren Beitrag zur Musikgeschichte selbst bei Kennern für manche Überraschung sorgen mag. Man kann nur voller Staunen und Bewunderung ausrufen (und diesen Ausruf zugleich als dringende Einladung zu einer grossartigen musikalischen Entdeckungsreise begreifen): «Voilà, la France!»
1 e c n a Fr
PROGRAMM 1
ZÜRICH Tonhalle Zürich | Kleine Tonhalle
SO 6.9.2026
16.15 Uhr | Prélude mit Susanne Kübler 17.00 Uhr Konzert
Im familiären Rahmen sitzen wir nach dem Konzert zusammen. Anmeldung: 043 333 55 55
France 1
KLAVIERQUINTETTE
StradivariQuartett Xiaoming Wang, Violine Stefan Tarara, Violine Lech Antonio Uszynski, Viola Maja Weber, Violoncello Andrea Wiesli, Klavier
GABRIEL FAURÉ Klavierquintett Nr. 2 in c-Moll 1. Allegro moderato 2. Allegro vivo 3. Andante moderato 4. Finale: Allegro molto
CÉSAR FRANCK Klavierquintett in f-Moll 1. Molto moderato quasi lento – Allegro 2. Lento, con molto sentimento 3. Allegro non troppo ma con fuoco
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
2 e c n a Fr
PROGRAMM 2
KÜSNACHT Hotel Sonne | Festsaal
SO 25.10.2026
16.15 Uhr | Prélude mit Christian Berzins (CH-Media) 17.00 Uhr Konzert
Im familiären Rahmen sitzen wir nach dem Konzert im Seehotel Sonne zusammen. Anmeldung: 043 333 55 55
France 2
STREICHQUARTETTE
StradivariQuartett Xiaoming Wang, Violine Stefan Tarara, Violine Lech Antonio Uszynski, Viola Maja Weber, Violoncello
DARIUS MILHAUD Streichquartett Nr. 7, op. 87 in B-Dur 1. Modérément animé 2. Doux et sans hâte – Assez animé et gracieux 3. Lent 4. Vif et gai
HENRI DUTILLEUX «Ainsi la nuit» 1. Nocturne (Libre et souple) 2. Miroir d’espace 3. Litanies 4. Litanies II 5. Constellations 6. Nocturne II 7. Temps suspendu
CLAUDE DEBUSSY Streichquartett in g-Moll, op. 10 1. Animé et très décidé 2. Assez vif et bien rythmé 3. Andantino, doucement expressif 4. Très modéré – Très mouvementé et avec passion
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
3 e c n a Fr
PROGRAMM 3
HERRLIBERG Vogtei Herrliberg | Zehntensaal
SO 6.12.2026
16.15 Uhr | Prélude mit Simon Bittermann 17.00 Uhr Konzert
Im familiären Rahmen sitzen wir nach dem Konzert im Hotel Rössli zur Vogtei zusammen. Anmeldung: 043 333 55 55
France 3
KLAVIERTRIOS
Xiaoming Wang, Violine Maja Weber, Violoncello Benjamin Engeli, Klavier
CLAUDE DEBUSSY Klaviertrio in G-Dur 1. Andantino con moto allegro 2. Scherzo. Intermezzo: Moderato con allegro 3. Andante espressivo 4. Finale: Appassionato
ERNEST CHAUSSON Klaviertrio in g-Moll, op. 3 1. Pas trop lent – Animé 2. Vite 3. Assez lent 4. Animé
MAURICE RAVEL Klaviertrio in a-Moll 1. Modéré 2. Pantoum: Assez vif 3. Passacaille: Très large 4. Final: Animé
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
NEUJAHRSKONZERT IN GERSAU
Pfarrkirche St. Marzellus Gersau
SO 10.1 .2027 17 Uhr
NACHKL ANG FÜR ER WIN
STRADIVARI N E U JA H R
4 e c n a Fr
PROGRAMM 4
AU Schloss Au | Schlosshalle
SO 7.2.2027
16.15 Uhr | Prélude mit Lea Vaterlaus 17.00 Uhr Konzert
France 4
REZITAL
Maja Weber, Violoncello Per Lundberg, Klavier
CLAUDE DEBUSSY Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll 1. Prologue: Lent, sostenuto et molto risoluto 2. Sérénade: Modérément animé – Vivace 3. Finale: Animé – Lento – Vivace
NADIA BOULANGER «3 Pièces» 1. Modéré (es-Moll) 2. Sans vitesse et à l’aise (a-Moll) 3. Vite et nerveusement rythmé (cis-Moll)
LILI BOULANGER «Trois Morceaux» 1. D’un vieux jardin – Expressif 2. D’un jardin clair – Assez vite 3. Cortège – Pas vite
FRANCIS POULENC «Ballabile» Très animé et gai
CÉSAR FRANCK Sonate für Violoncello und Klavier in A-Dur 1. Allegretto ben moderato 2. Allegro 3. Recitativo – Fantasia. Ben moderato – Molto lento 4. Allegretto poco mosso
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
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n en erde rofitier w d p e tgli rteilen t Mi Jetz iven Vo klus n ex o v nd
DER FÖRDERVEREIN FÜR STRADIVARI-PROJEKTE
Stradivari CI RCLE Willkommen in einem einzigartigen Kreis Der StradivariCIRCLE unterstützt als gemeinnütziger Förderverein Stradivari-Projekte und fördert vielfältige Kammermusik-Konzertformate in der Schweiz. Er verzaubert Liebhaber:innen der Kammermusik, schafft eine unvergleichliche Atmosphäre und ermöglicht unvergessliche Musikerlebnisse an Konzerten. Hier entstehen Verbindungen zwischen Musiker:innen und dem Publikum, die weit über die Konzerte hinausgehen. Weitere Informationen und Anmeldung: stradivarifest.com/foerderverein
StradivariCIRCLE-Kontakt StradivariBüro 043 333 55 55 Koni Dürler, Präsident StradivariCIRCLE T: 079 420 08 37 oder Maja Weber T: 079 707 04 04
5 e c n a Fr
PROGRAMM 5
ZÜRICH Musikschule Konservatorium Zürich (Florhof) | Grosser Saal
SO 28.2.2027
16.15 Uhr | Prélude mit Anna Kardos (NZZ am Sonntag) 17.00 Uhr Konzert
France 5
Im familiären Rahmen sitzen wir nach dem Konzert zusammen. Anmeldung: 043 333 55 55
KARNEVAL
StradivariOrchester
DARIUS MILHAUD «Le Boeuf sur le Toit», op. 58
CAMILLE SAINT-SAËNS «Le Carnaval des animaux» 1. Introduction et marche royale du lion 2. Poules et coqs 3. Hémiones (animaux véloces) 4. Tortues 5. L’Éléphant 6. Kangourous 7. Aquarium 8. Personnages à longues oreilles 9. Le Coucou au fond des bois 10. Volière 11. Pianistes 12. Fossiles 13. Le Cygne 14. Final
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
KLANGREISE INS HERZEN FRANKREICHS
14.–18.4.2027 ST R A D I VA R I
REISE
K langreise zen F rankreichs ins Her
PARIS 14. BIS 18.4.2027
Anmeldung im StradivariBüro 043 333 55 55 oder strad@stradivariquartett.com
6 e c n a Fr
PROGRAMM 6
RAPPERSWIL Schloss Rapperswil | Grosser Rittersaal
SO 11.4.2027
16.15 Uhr | Prélude mit Valerio Benz 17.00 Uhr Konzert
Im familiären Rahmen sitzen wir nach dem Konzert zusammen. Anmeldung: 043 333 55 55
France 6
STREICHQUARTETTE & AUFTRAGSKOMPOSITION
StradivariQuartett Xiaoming Wang, Violine Stefan Tarara, Violine Lech Antonio Uszynski, Viola Maja Weber, Violoncello
GABRIEL FAURÉ Streichquartett in e-Moll, op. 121 1. Allegro moderato 2. Andante 3. Finale: Allegro
GERMAINE TAILLEFERRE Streichquartett 1. Modéré 2. Intermède 3. Final: Vif – Très rythmé – Un peu plus lent
LAURENT METTRAUX Auftragskomposition zu «France»
MAURICE RAVEL Streichquartett in F-Dur 1. Allegro moderato, très doux 2. Assez vif, très rythmé 3. Très lent 4. Vif et agité
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
STRADIVARIREISEN 2026/2027 ST R A D I VA R I
REISE
STR AD
I VA R I
REISE
STR ADI
VA R I
REISE
A TOSCAN
WINTERMÄRCHEN
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26. BIS
30.10.20
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26
REZITAL
18. BIS 22.1.2027
RIGI .11.2026
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20. BIS 22
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K langreise en F rankreichs ins Herz
Exklusiv für CIRC LEMitglie der
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27
19.3.2
027
7 e c n a Fr
PROGRAMM 7
ZOLLIKON Schule Buechholz | Buechholzarena
SO 20.6.2027
19.15 Uhr | Prélude mit Hans-Joachim Hinrichsen 20.00 Uhr Konzert Bei Schlechtwetter im Gemeindesaal Zollikon
Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.
France 7
NONETTE
StradivariEnsemble StradivariQuartett Josef Gilgenreiner, Kontrabass Jasmine Vollmer, Harfe Frederic Sánchez, Flöte Martin Frutiger, Oboe Fabio di Càsola, Klarinette Tomás Gallart, Horn Maria Wildhaber, Fagott
MAURICE RAVEL «Introduction et Allegro» für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett 1. Très lent 2. Allegro
JEANNE-LOUISE FARRENC Nonett in Es-Dur, op. 38 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass 1. Adagio – Allegro 2. Andante con moto 3. Scherzo. Vivace 4. Adagio – Allegro
JEAN FRANÇAIX Oktett für Klarinette, Fagott, Horn und Streichquintett 1. Moderato – Allegrissimo 2. Scherzo 3. Andante – Adagio 4. Mouvement de Valse
STRADIVARIQUARTETT
Xiaoming Wang, Violine Stefan Tarara, Violine Lech Antonio Uszynski, Viola Maja Weber, Violoncello Sein Debüt feierte das StradivariQuartett 2007 beim ersten Konzert der Saison in der Tonhalle Zürich. Seitdem erspielte es sich einen hervorragenden Ruf durch zahlreiche Tourneen und Auftritte in der Schweiz und im Ausland. Das Quartett gastierte unter anderem in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Wien, der Elbphilharmonie Hamburg sowie dem Metropolitan Museum New York, der Kioi Hall Tokyo, der Shanghai Oriental Hall, dem National Center for Performing Arts Beijing, dem Seoul Arts Center und der Victoria Concert Hall Singapore. Weitere Höhepunkte bilden die Einladungen zu den bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival, dem Rubinstein Piano Festival in Lodz und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Das Markenzeichen des StradivariQuartetts sind die beliebten StradivariFESTe. Rund 60 Konzerte in der Schweiz und im Ausland gibt das Ensemble pro Saison – stets in engem Kontakt und Austausch mit seinem Publikum. Regelmässig fährt das Quartett zudem zusammen mit einer Gruppe von Kammermusikliebhaber:innen an einmalige Orte, um die Musik, das Zusammensein und die Natur und Kultur der Umgebung zu geniessen. So begeistert es für Musik und Kultur auf allerhöchstem Niveau in Zürich, Vevey, Berlin, Wien, Hamburg, Cremona und an diversen anderen Orten. Das StradivariQuartett verfügt über ein breites Repertoire. Die Musiker:innen konzentrieren sich jedoch zunehmend auf grosse Zyklen: Sie widmen sich jeweils über eine ganze Saison einem Komponisten. Diese besondere Vertiefung ermöglicht eine aussergewöhnliche Intensität. In der Saison 2026/27 bietet das Ensemble einen FRANCEZyklus in ausgewählten Sälen rund um den Zürichsee. Bei diesen Konzerten stehen die Komponist:innen mit verschiedenen Facetten im Fokus, die weit über das Streichquartett hinausgehen.
Das StradivariQuartett hat neben CDs mit Werken von Mozart und Schubert auch eine mit Schumanns kompletten Streichquartetten veröffentlicht. Die Aufnahmen erhielten international Beachtung und wurden von der Fachpresse hoch gelobt. Die aktuellen Programme werden bei ausgewählten Konzerten von «Silent Work GmbH» in 3D-Audio aufgezeichnet.
«This quartet was distinguished by an impressively refined sound.» New York Times
«Selten haben Konzertbesuchende Streichinstrumente so sirrend, flirrend und tanzend gehört!» Tages-Anzeiger
«Die Qualitäten des renommierten Quartetts stehen für sich.» Luzerner Zeitung
STRADIVARIQUARTETT
XIAOMING WANG, VIOLINE Xiaoming, geboren 1982 in China, studierte am Peking Zentralkonservatorium und in Wien bei Gerhard Schulz. Seit 2008 ist er Konzertmeister der Philharmonia Zürich und zudem als Gastkonzertmeister in China, Deutschland und der Schweiz tätig. Er ist seit 2009 Primarius des StradivariQuartetts und engagiert sich intensiv für die Förderung junger Talente. Ab 2023 übernahm er die Pre-CollegeKlasse an der MKZ Zürich.
STEFAN TARARA, VIOLINE Stefan wurde 1986 in Heidelberg in eine Musikerfamilie hineingeboren. Er wurde von Zakhar Bron in Zürich ausgebildet und hat zahlreiche Preise bei namhaften internationalen Violinwettbewerben gewonnen. Er war Konzertmeister der Mannheimer Philharmoniker und gibt regelmässig Meisterkurse. Stefan ist Dozent am Konservatorium Bern, Konzertmeister von CHAARTS und seit 2022 Mitglied des StradivariQuartetts.
LECH ANTONIO USZYNSKI, VIOLA Lech wurde 1986 in Italien in eine polnische Musikerfamilie hineingeboren und erhielt seine Ausbildung bei renommierten Geiger:innen wie Ana Chumachenco und Zakhar Bron. Er erhielt wichtige Impulse auf der Bratsche von Rudolf Barshai. Lech ist seit 2010 Mitglied des StradivariQuartetts. Er folgt vielseitigen Einladungen an internationale Kammermusikfestivals. Seit 2023 hat er eine Professur am Royal Conservatoire in Den Haag. Lech spielt auf einer Viola von Hendrick Willems aus dem Jahr 1690.
MAJA WEBER, VIOLONCELLO Maja wurde 1974 in eine Musikerfamilie hineingeboren, studierte in Winterthur und bei Frans Helmerson in Köln. Ihre künstlerische Prägung erhielt sie durch Isaac Stern, Walter Levin, Paul Katz, Valentin Berlinsky und das Alban Berg Quartett. Maja hat mit dem Amar Quartett internationale Preise bei den Wettbewerben in Genf, London, Bubenreuth und Graz gewonnen. Sie war ab 1992 Mitglied der Ars Amata Zürich und hat fast 30 CDs aufgenommen. Im Jahr 2007 gründete sie das StradivariQuartett und baute ein Musikunternehmen mit dem Brand «Stradivari» auf. Maja spielt heute auf einem «Grancino» zugeschriebenen Cello von 1731.
STRADIVARIMUSIKER:INNEN
ANDREA WIESLI, KLAVIER Andrea Wiesli erhielt ihre Ausbildung bei Galina Vracheva, Konstantin Scherbakov und Yukio Oya. Sie gewann diverse Preise und tritt als Solistin in der Schweiz und in Europa auf. Andrea ist eine begeisterte Kammermusikerin und Liedbegleiterin. Sie gründete das Trio Fontane, mit dem sie eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland ausübt und diverse CDs veröffentlichte. Andrea ist promovierte Musikwissenschaftlerin, Vorstandsmitglied der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich und Musikkuratorin des Appenzeller Forums und Stiftungsrätin der Hans Schaeuble Stiftung. PER LUNDBERG, KLAVIER Per wurde 1962 in Schweden geboren. Nach der Ausbildung auf der Elite-Schule Schloss Edsberg und in Wien kehrte er für 25 Jahre an die Hochschule in Stockholm zurück. Seit 1992 ist er Mitglied der Ars Amata Zürich. Er gründete 2002 das Trio Poseidon, mit dem er eine rege Konzerttätigkeit in Schweden pflegte und unter anderem das Tripelkonzert von Beethoven unter Neeme Järvi und dem Gothenburg Symphony Orchestra für Chandos einspielte. Seit 2013 ist er Professor an der Hochschule in Oslo. BENJAMIN ENGELI, KLAVIER Benjamin wurde 1978 in eine Musikerfamilie hineingeboren. Er gewann mit dem Tecchler Trio 2007 den ARD-Wettbewerb, gründete das Ensemble Kandinsky und ist Mitglied des Gershwin Piano Quartet. Damit führt er eine internationale Konzerttätigkeit. Als Solist konzertiert er mit namhaften Orchestern. Er war Dozent an der Hochschule in Basel und Professor in Feldkirch. Benjamin ist ein gefragtes Jurymitglied und arbeitet an eigenen Arrangements. Zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren seine Versiertheit.
JOSEF GILGENREINER, KONTRABASS Josef Gilgenreiner ist Kontrabassist im Musikkollegium Winterthur und Solobassist im belgischen Ensemble Le Concert Olympique. Er konzertiert als Kammermusiker und Solist, unterrichtet Kontrabass an der Kalaidos Musikhochschule Zürich und war Mitbegründer sowie künstlerischer Leiter der Klassiktage Ammergauer Alpen. JASMINE VOLLMER, HARFE Jasmine Vollmer wurde in Ulm geboren und studierte Harfe bei Chantal Mathieu an der Musikhochschule Lausanne, wo sie 1999 das Diplom «Virtuosité» mit erstem Preis erwarb. Viele Jahre war sie als Harfenistin u.a. im Sinfonieorchester Basel sowie am Opernhaus Zürich tätig und gastiert bis heute in zahlreichen Schweizer Orchestern. Sie lebt im Raum Zürich, unterrichtet an verschiedenen Musikschulen und ist als Organistin und Chorleiterin in der reformierten Kirche Zollikon tätig. Neben solistischen Auftritten widmet sie sich intensiv der Kammermusik und gastiert regelmässig bei Festivals wie der Rütihubeliade und den Murten Classics. FREDERIC SÁNCHEZ, FLÖTE Frederic Sánchez ist u.a. Soloflötist des Swiss Orchestra und des Verbier Festival Chamber Orchestra. Seit 2022 ist er Professor für Flöte an der Katarina Gurska Hochschule und hat mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam zusammengearbeitet. 2010 gründete er das Azahar Ensemble, das 2014 den ARD-Wettbewerb in München gewann.
MARTIN FRUTIGER, OBOE Martin Frutiger ist Solo-Englischhornist im Tonhalle-Orchester Zürich und Professor für Oboe an der ZHdK. Er konzertiert international als Solist und Kammermusiker, leitet Meisterkurse in Europa, Asien und den USA und engagiert sich in Jury- und Nachwuchsarbeit. FABIO DI CÀSOLA, KLARINETTE Fabio di Càsola ist in Lugano geboren. Er gewann mit 23 Jahren beim Wettbewerb in Genf (CIEM). Seit 1991 ist er Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste. Er hat eine reiche Auswahl an CDs als Solist und Kammermusiker bei Sony Classical herausgebracht. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist er Gründungsmitglied des Ensemble Kandinsky. Fabio ist künstlerischer Leiter des Festivals «klang». TOMÁS GALLART, HORN Tomás Gallart stammt aus Valencia und studierte Horn am Conservatorio Superior de Música seiner Heimatstadt. Nach Wettbewerbserfolgen, u.a. einem 2. Preis in Markneukirchen, ist er heute als Hornist im Orchester der Oper Zürich und in verschiedenen führenden Schweizer Ensembles tätig. MARIA WILDHABER, FAGOTT Maria Wildhaber ist eine begeisterte Kammermusikerin und hat mit Künstlern wie Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Julian Rachlin, Joshua Bell und Angela Hewitt zusammengearbeitet. Vor ihrem Umzug in die Schweiz war sie Mitglied des Chamber Orchestra of New York, des Verbier Festival Chamber Orchestra und der Lucerne Festival Academy. Sie ist Mitglied des Schweizer Oktetts, Gründerin und künstlerische Leiterin des Talis Festival & Academy und Lehrperson an der Musikschule der Stadt Zug.
PRÉLUDE-MODERATOR:INNEN
SUSANNE KÜBLER Susanne Kübler hat 2022 nach langjähriger Tätigkeit als Redakteurin beim Tages-Anzeiger, wo sie für den Bereich klassische Musik verantwortlich war, einen Neuanfang bei der Tonhalle Zürich gewagt. Dort ist sie nun Leiterin Kommunikation. Nach dem Musikwissenschaftsstudium war sie Assistentin am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich und arbeitete als freie Journalistin, u.a. beim Radio DRS 2. Zudem unterrichtete sie am MAZ in Luzern, an der ZHAW in Winterthur und an der Kalaidos Musikhochschule. CHRISTIAN BERZINS, CH MEDIA Christian Berzins schreibt als Autor für die Ressorts Kultur und Leben/Wissen bei CH Media. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Zürich. Nach dem Studium begann er seine Karriere als Kulturredakteur bei der Aargauer Zeitung und später bei der Schweiz am Sonntag. Er hat Artikel für namhafte Musikmagazine wie das Musik & Theater oder Du verfasst und war von 2016 bis 2020 Kulturredakteur bei der NZZ am Sonntag, ehe er zu CH Media zurück wechselte. SIMON BITTERMANN Simon Bittermann ist auf vielfältigste Weise in der Welt der klassischen Musik unterwegs. Der Journalist, Musikkritiker und Musikalienhändler studierte Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Zürich. Er schreibt und schrieb für Zeitungen und Zeitschriften wie die Berner Kulturagenda, den Tages-Anzeiger, Dissonance und die Schweizer Musikzeitung, verfasst Konzerteinführungen und moderiert auch solche. Dazu arbeitet er als Musikalienhändler beim «Notenpunkt», wo er das Sortiment und den Einkauf verantwortet.
PRÉLUDE-MODERATOR:INNEN
LEA VATERLAUS Lea Vaterlaus hat an der Universität Basel Musikwissenschaft und Englisch studiert. Sie arbeitete beim Theater Basel in der Dramaturgie und war Dramaturgie-Assistenz am Opernhaus Zürich. Sie schreibt und moderiert u.a. für die Bayerische Staatsoper München, das Kammerorchester Basel, das Opernhaus Zürich und das Festival Musikdorf Ernen. Als Musikreiseleiterin bei Car Rouge führt sie ihre Reisegäste an Konzerte und Opernaufführungen in ganz Europa. ANNA KARDOS, NZZ AM SONNTAG Anna Kardos ist seit 2020 Kulturredaktorin der NZZ am Sonntag. Nach einem Violindiplom in Basel studierte sie Neuere deutsche Literatur, Musikwissenschaft sowie Kunstgeschichte. Ihre journalistische Tätigkeit begann sie 2007 beim Tages-Anzeiger, Züritipp und beim SRF als freie Mitarbeiterin im Bereich Kultur. Von 2012 bis 2020 war Anna Kardos als Redaktorin für klassische Musik und Literatur bei CH Media tätig. VALERIO BENZ, SRF KULTUR Valerio Benz arbeitet als Kulturredaktor bei SRF Kultur. Er studierte Germanistik und Medienwissenschaften an der Universität Zürich. Nach dem Studium begann er seine journalistische Laufbahn bei verschiedenen Lokalredaktionen, bevor er zum Schweizer Radio und Fernsehen wechselte. Dort berichtet er über Kunst, Literatur und Theater. Seine Texte erscheinen regelmäßig in Sendungen und Online-Portalen von SRF. Neben seiner Arbeit als Redaktor moderiert er Kulturveranstaltungen und ist als Kritiker für diverse Kulturformate tätig.
HANS-JOACHIM HINRICHSEN Hans-Joachim Hinrichsen, geb. 1952, Studium an der Freien Universität Berlin, seit 1999 Professor für Musikwissenschaft an der Universität Zürich (emeritiert 2018). Mitherausgeber mehrerer musikwissenschaftlicher Fachperiodika, Mitglied der Academia Europaea und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsschwerpunkte: Musikgeschichte des 18.–20. Jahrhunderts, Geschichte der Musikästhetik, Rezeptions- und Interpretationsgeschichte. Jüngste Buchpublikationen: über Schubert, Bruckner, Mahler und Beethoven.
France 7
KOMPONIST
LAURENT METTRAUX, KOMPONIST Laurent Mettraux, 1970 in Fribourg geboren, studierte Musik in dieser Stadt (Musiktheorie, Klavier, Violine, Gesang) sowie Komposition und Dirigieren in Genf. Ergänzende Studien in Alter Musik und Musikwissenschaft sowie Meisterkurse bei bedeutenden Komponisten wie Klaus Huber, Heinz Holliger und Arvo Pärt prägten seine Ausbildung. 1993 erhielt er für seine Symphonie für Kammerorchester den 1. Preis und den Publikumspreis des Wettbewerbs für junge Schweizer Komponisten. Weitere Auszeichnungen folgten, darunter 1998 der Preis der Donaueschinger Musiktage für sein Orchesterwerk «Ombre». 2000 wurde er von der UBS Kulturstiftung für seinen Beitrag zum Musikleben ausgezeichnet. Seine Werke werden international aufgeführt und von renommierten Ensembles und Dirigenten interpretiert. Zahlreiche Kompositionsaufträge führten zu einem umfangreichen Œuvre, darunter Orchesterwerke, Konzerte, Oratorien und Kammermusik.
STREAMING
LASSE NIPKOW Lasse Nipkow ist seit 2006 Inhaber und Geschäftsführer der Silent Work GmbH und beschäftigt sich seit über zwölf Jahren intensiv mit dem Thema 3D-Audio (Auro 3D / Dolby Atmos) insbesondere für Musik-Produktionen. Er gibt regelmässig Workshops zum Thema Mehrkanalaufnahmen und angewandte Psychoakustik für 3D-Audio Produktionen an internationalen Konferenzen. Seit 2017 lehrt Lasse Nipkow an der SAE Zürich und hält als Gastdozent Vorlesungen an diversen Bildungseinrichtungen in Europa. 2019 hat ihn der Verband Deutscher Tonmeister in die Referatsleitung Musik und Wortproduktion berufen. Als Mitautor hat er in der neuesten, 9. Auflage des Standardwerks «Handbuch der Tonstudiotechnik» von Michael Dickreiter diverse Beiträge zum Thema 3D-Audio und Binauralisation verfasst. Lasse Nipkow hat diverse Ton- und Videoaufnahmen mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern realisiert. Eine besondere Kooperation besteht zwischen Lasse Nipkow und dem StradivariQuartett, aus der eine Vielzahl von ausserordentlichen Aufnahmen hervorgegangen sind. Eine Auswahl davon ist auf YouTube frei zugänglich, und der gesamte Brahms-Zyklus wird auf der Streaming-Plattform Apple Music in Dolby Atmos zur Verfügung stehen. Der dritte Satz des Streichquintetts in A-Dur aus dem MendelssohnZyklus ist zudem auf dem neuen 3D-Audio Bluray Sampler «Masters of 3D-Sound» vertreten. Dieses einzigartige Produkt ist in Zusammenarbeit mit seinen deutschen Partnern Patrick Schappert (GROBI.TV/Heimkinobau) und Gregor Zielinsky (Grammy-Gewinner 1991 bei der Deutschen Grammophon) entstanden und erschien in der zweiten Jahreshälfte 2022. Darüber hinaus arbeitet Lasse Nipkow seit über 13 Jahren mit Sennheiser zusammen und setzt deren Mikrofone bei Tonaufnahmen aufgrund ihrer funktionellen Robustheit und idealen Übertragungseigenschaften insbesondere für Streichinstrumente ein. Dasselbe gilt auf der Wiedergabeseite für Neumann-Lautsprecher, die er aus Überzeugung zum Produkt für seine 3D-Audio Präsentationen einsetzt. Hier finden Sie jeweils die Aufnahmen:
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