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KLAGENFURT - Offizielle StadtZeitung | Ausgabe September 2026

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Aktuelles Ausschreibungen Anzeigen Geburten Jubiläen Reportagen

Nachrichten und amtliche Mitteilungen 16. September 2026 Nummer 4

OFFIZIELLE STADTZEITUNG

Österreichische Post AG RM 91A902002 9020 Klagenfurt

Auf in den Herbst

BUNTE JA H R E S ZE IT

Auch die kühlere Jahreszeit hat in Klagenfurt ihre Vorzüge, sind Heinz und Bernadette überzeugt. Für unsere Generation 50plus hat die Stadt auch ein b ­ esonderes Herbstprogramm ­parat. SEITE 23

Fotos: Hronek, Bauer

Finanzielle Hilfestellungen

Stadtwohnungen aufgemöbelt

Saisonbeginn im Stadttheater

Schulstartgeld, Sozial­ fonds u. v. m. Für Kla­ genfurter Bürger mit ge­ ringem Einkommen bie­ tet die Stadt einige Möglichkeiten zur Unter­ stützung an. SEITE 7

In einer umfassenden Sanierungsoffensive werden derzeit 150 Ge­ meindewohnungen re­ noviert und moderni­ siert. Die ersten werden bald vermietet. SEITE 9

Die theaterfreie Zeit ist zu Ende. Nach der Sommerpause beginnt mit der Verdi-Oper „Aida“ die neue Spielzeit im Klagenfurter Musentempel. SEITE 30


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Inhalt

INHALT

066 16. September ’26

KLAGENFURT MOMENTE

CHRONIK 4 #stadtderbegegnung 7 Finanzielle Hilfen 8 Spielplatz Fischl neu 10 Glankraftweg 13 Wasserversorgung ist sicher 19 Info-Seite

GESUNDHEIT 25 Achtung Tigermücke

UMWELT 26 Nextbike-News

WIRTSCHAFT 28 Betriebsbesuche

KULTUR 31 Kärntner Lyrikpreis

SPORT 32 Football & Cheerleading

STADTBLICK 41 SERVICE 34

NÄCHSTE AUSGABE:

14. OKTOBER

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, ­Abteilung StadtKommunikation. Chefredakteur: Dr. Valentin Unterkircher; Stellvertreterin und Redaktionsleitung der aktuellen Ausgabe: Iris Wedenig. Tel. 0463/537–2271, E-Mail: stadtzeitung@klagenfurt.at Redaktion: Julia Glinik, Mag. Raphael Spatzek, Linda Buchner MEd, Sabrina Zechner BA, Roxanne Seunig. Leserservice & amtlicher Teil: Roxanne Seunig, Margit Schrott. Anzeigen: Margit Schrott, Tel. 0463/537–2279, werbung@klagenfurt.at. Alle: Rathaus, Neuer Platz 1, 9010 Klagenfurt am Wörthersee. Verlags- und Herstellungsort: Klagenfurt am Wörthersee. Produktion: WERK1 Werbegraphik GmbH, Druck: Carinthia, St. Veit an der Glan. Erscheint monatlich (außer Jänner und August) und nach Bedarf. Bezug für die Klagenfurter Haushalte kostenlos. Zustellung per Post. Inlandsabo jährlich 10,– Euro, Auslandsabo 20,– Euro. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende ­Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter. Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: www.klagenfurt.at/stadtzeitung Die offizielle Stadtzeitung KLAGENFURT wird nach den Richtlinien des Österreichischen ­Umweltzeichens „Druckerzeugnisse“ gedruckt.

Terminkalender Alpen-Adria-Kulinarik Während der Tage der Alpen-Adria-Küche treffen jährlich im September zahlreiche Gastköche aus dem Alpen-AdriaRaum auf Spitzenköche der heimischen Szene. Noch bis 20. September! Infos auf visitklagenfurt.at Foto: Jörg Lehmann

Konzerte, Ausstellungen, Treffen von Selbsthilfegrup­ pen, Vorträge, Apotheken­ dienste etc. – alle Termine, die unserer Redaktion ge­ meldet werden, finden Sie im Serviceteil ab Seite 41. Foto: bigstock


Editorial

067 16. September ’26

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STANDPUNKT Liebe Klagenfurterinnen und Klagenfurter! Wenn die Sommerferien zu Ende gehen und in unseren Schulen wieder Leben einkehrt, beginnt für viele Familien ein neuer Abschnitt. Den Schülerinnen und Schülern, aber auch allen Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen wünsche ich ein schönes neues Schuljahr. Besonders den Taferlklasslern wünsche ich spannende erste Schultage und viele schöne Erfahrungen. Ich darf daran erinnern, dass es auch heuer wieder das Schulstartgeld der Stadt gibt. Finanziell benachteiligte Familien und Alleinerzieher können dieses anfordern und die Anträge bei der Sozialabteilung der Stadt stellen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Blattinneren.

#STADTDERBEGEGNUNG

Nachts im Gaudepark Spaß, Erlebnis und Action für die ganze Familie, das bietet der Vergnügungspark zur Klagenfurter Herbstmesse: 50 Fahrgeschäfte und Buden, Kuli­ narik, Livemusik mit Bands, Kinderschminken, Zaubershows und vieles mehr. Neben den üblichen Attraktionen stehen hier Geselligkeit, Spaß und Freude im Mittelpunkt. Speziell Jugendliche kom­ men voll auf ihre Kosten und können die Abende im Freizeitpark bei Livemusik oder cooler DJ-Musik ausklingen lassen. Foto: Zangerle Wir freuen uns auf außergewöhnliche Stadt-Ansichten von unseren Leserinnen und Lesern – einfach (in hoher Auflösung) per E-Mail an: stadtzeitung@klagenfurt.at

Gerade in Zeiten, in denen vieles in Bewegung ist, ist es wichtig, den Blick auch auf das zu richten, was in unserer Stadt gemeinsam erreicht wird. Trotz der Schwierigkeiten haben wir ein Budget beschlossen. Und bei aller Kritik, Klagenfurt hat die zweitgeringste Pro-Kopf-Verschuldung von ganz Österreich. Unsere Stadt entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und das mit einem klaren Blick auf die Zukunft. Trotz herausfordernder finanzieller Rahmenbedingungen und mancher politischen Diskussion ist es gelungen, wichtige Projekte auf den Weg zu bringen bzw. umzusetzen: Vom Neubau Hülgerthpark über den Heinzelsteg, die Eishalle und das Congress Center bis zur Kläranlage Neu, dem Campingplatz-Neu im Strandbad und der Unterführung in der Waidmannsdorfer Straße. Hallenbad im Zeitplan Ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt, ist das Alpen-Adria Familien- und Sportbad. Der Bau des neuen Hallenbades schreitet planmäßig voran. Damit entsteht nicht nur eine moderne Sport- und Freizeiteinrichtung, sondern ein Ort, der künftig Generationen

verbinden und einen wichtigen Sicherheitsbeitrag leisten wird, da schwimmen zu lernen enorm wichtig ist. Mit dem Beginn des Baugrubenaushubs sowie der abschnittsweisen Herstellung der Bodenplatte und der Wände des ersten Untergeschoßes wird der Fortschritt sichtbar. Große Projekte brauchen Zeit, gute Planung und gemeinsames Durchhaltevermögen, aber sie sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Stadt mit vielen Stärken Klagenfurt ist eine Stadt mit vielen Stärken. Unsere Aufgabe ist es, diese Stärken zu bewahren, gleichzeitig notwendige Veränderungen mutig anzupacken und unsere Stadt für die kommenden Generationen weiterzuentwickeln. Dabei ist mir eines besonders wichtig: Klagenfurt soll eine Stadt bleiben, in der sich die Menschen zuhause fühlen, gerne leben und mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. Es kann jedoch nicht Aufgabe von einzelnen Mandataren und Pressevertretern sein, mit Inbrunst die Stadt schlechtzureden. Aber das ist offenbar ein Spezifikum in Klagenfurt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Herbst, unseren Kindern und Jugendlichen ein erfolgreiches Schuljahr und uns allen viele gute Begegnungen in unserer Stadt. Herzlichst Ihr Bürgermeister Christian Scheider christian.scheider@klagenfurt.at


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#STADTD ER BEGEGN UN G

068 16. September ’26

Tierschutztag mit Action Neuer Platz. Am 3. Oktober findet der Tierschutztag mit Infos und Vorführungen statt.

Tierschutzreferent Bürgermeister Christian Scheider, Gemeinderat Michi Gussnig, Alexandra Grunow von K9 Suchhundestaffel und „Willi“ freuen sich auf viele interessierte Besucher. Foto: Wajand

Klagenfurt feiert am 3. Ok­ tober den Tierschutztag auf dem Neuen Platz. Auch dies­ mal gibt es tolle Vorführun­ gen, Tiere zum Streicheln, wichtige Infos rund um Tie­ re und Tierfutter sowie ein vielfältiges Angebot von Tierschutzorganisationen und Initiativen. Weiters gibt es Infostände mit Beratung, tierärztlichen Check-ups und Probierstände für tier­ gerechte Produkte. Von 9 bis 13 Uhr dreht sich rund um den Lindwurm alles um Hund, Katz & Co.

TIPPS

Foto: KK

Foto: Eboardmuseum

Foto: visitklagenfurt

Foto: Stefan Reichmann

Museumsbesuch für Nachtschwärmer

Udo-Jürgens-Nacht im Eboardmuseum

Genussmeile für Feinschmecker

Eddie Luis & die Jazz Passengers

Am 3. Oktober öffnen Klagen­ furter Galerien und Museen ihre Türen bis Mitternacht. Mit einem „Lange Nacht“-Ti­ cket hat man Zutritt zu allen teilnehmenden Institutionen samt Sonderprogramm. Tickets am „Treffpunkt Muse­ um“ ab 17 Uhr vor dem Stadt­ theater. Infos: orf.at

Hits, Klassiker und Raritäten des unvergessenen Udo Jür­ gens spielt die „Udo Tribu­ te Band“ rund um Gert Prix am 25. und 26. September im Eboardmuseum. An zwei Abenden wird die gesamte Bandbreite des großen Enter­ tainers präsentiert. Karten & Infos: eboardmuseum.at

Trüffel, Chili, Käse, Wei­ ne, Öle, Biscotti, Süßspei­ sen, Schnecken, Wurstwa­ ren, Lamm, Kräuter u. v. m. 46 Aussteller aus Österreich, Italien und Slowenien präsen­ tieren Produkte in höchster Qualität. Livemusik! Termin: 17. bis 19. Septem­ ber, Neuer Platz!

Eddie Luis sorgt mit seinen außergewöhnlichen Jazz-En­ sembles seit Jahren für ein ausverkauftes Haus in den Kammerlichtspielen. Wer schnell ist, sichert sich noch rasch ein Ticket für den 2. Oktober. Karten online über www.kammerlichtspiele.at


#stadtderbegegnung

069 16. September ’26

Berni Wagner mit seinem Soloprogramm „Monster“ ist am 16. Oktober im Konzerthaus zu Gast beim Kabarettherbst. Foto: Christopher Glanzl

„Hereinspaziert“ heißt es am 19.9. ab 11 Uhr im Stadttheater. Alle Räume werden bespielt und sind öffentlich zugänglich! Foto: Stadttheater/Bauer

Gewinnspiel für Berni Wagner Show

Theaterfest zum Saisonstart

Der gebürtige Linzer Berni Wagner steht für feinste Slap­ stick mit Sprache. Manche nennen es auch verbales JiuJitsu. Seit ihm gesagt wurde, dass auch in ihm ein Mons­ ter schlummert, klammert sich Österreichs beliebtester Zottelfrisurträger mit Zähnen und Klauen an seinen Humor. In Klagenfurt gastiert Berni am 16. Oktober um 20 Uhr im Konzerthaus. Kartenvorverkauf via OEticket. Wir verlosen 2x2 Karten: E-Mail mit dem Stichwort „Kabarettherbst“ an stadtzeitung@klagenfurt.at

Beim Theaterfest am 19. September bittet das Stadttheater zum Tanz. Bei der traditionellen Schnitzeljagd erfahren al­ le jungen und junggebliebenen Gäste, welche Tänze unsere Kultur und unser Zusammenleben geprägt haben. Der Or­ chesterprobenraum wird ab 14 Uhr zum Tanzsalon – von Menuett bis zur Party kann nach Lust getanzt werden. Mit dabei auch wieder Schauspieler, der Chor des Stadt­ theaters, das Kärntner Sinfonieorchester und der traditio­ nelle Kostümflohmarkt. Beginn: 11 Uhr. Eintritt frei!

WWW.KAERNTNERMESSEN.AT

Klagenfurter HERBSTMESSE

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Chronik

070 16. September ’26

FASHION, FLAIR & MEHR IN KLAGENFURT WINTEREDITION 15. 10. – 31. 10. 2026 Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier (rechts), WKK Bezirksobmann Franz Ahm (links) und Klagenfurt Marketing Geschäftsführerin Mag. Inga Horny (mitte) in freudiger Erwartung auf die Neuauflage von KLAMOUR. Foto: Büro Stadtrat Geier

KLAMOURöses Klagenfurt Workshops Stilberatung Pop-up-Stores Runway-Events Afterwork-Shopping Gastro-Specials Pop-up Gourmet Design Markt Kunst- und Designspaziergänge

Modisch. Auch diesen Oktober tun sich rund 50 ­Betriebe zusammen, um Klagenfurts Innenstadt in ihren glamourösen Facetten zum Strahlen zu bringen. ROXANNE SEUNIG

Mode, Beauty, Lifestyle und Ge­ nuss stehen vom 15. bis 31. Ok­ tober in Klagenfurt an vorders­ ter Stelle. Das durch das Kla­ genfurter Stadtmarketing in­ itiierte Einkaufsfestival bietet mit besonderen Aktionen, Ver­ kostungen und verschiedens­ ten anderen Veranstaltungen nicht nur eine Menge Unterhal­ tung, sondern zudem auch ei­ ne noch belebtere Innenstadt. Zu den teilnehmenden Unter­ nehmen zählen unter anderem Mode Grüner, Optik Buffa, die Hafenstadt, Schuscha, Herren­ mode Ghedini, Domgassner, Edelraum, Boutique Bonbon und Intercoiffeur Welle. Das Hauptthema von KLA­ MOUR liegt hierbei allerdings keinesfalls ausschließlich beim Einkaufen. Strick- und Häkel­

kurse, Typ- und Stilberatun­ gen, KLAMOUR-Partys und vie­ les mehr verwandeln Klagen­ furt in einen Erlebnisraum.

Rückblick auf vergangene Meilensteine Seine Premiere feierte das Stadtevent KLAMOUR, des­ sen Name sich aus den Worten Klagenfurt und Glamour zu­ sammensetzt, im März dieses Jahres. Damals freuten sich die Veranstalter und Veran­ stalterinnen bereits auf mehr als 35 teilnehmende Betrie­ be. Über 50 Veranstaltungen und Workshops luden Klagen­ furterinnen und Klagenfurter zum Stadtbummel ein und auch dieses Mal darf man sich auf ein „klamouröses“ Klagen­ furt im Herbst freuen! Infos auf www.klamour.at


Chronik

071 16. September ’26

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Schulstartgeld, Sozialfonds oder die rasche Hilfe durch den Hilfsfonds des Bürgermeisters können wieder ausgezahlt werden. Fotos: Bigstock

Finanzielle Hilfen wieder verfügbar Budgetbeschluss. Nachdem der Gemeinderat das Budget für dieses Jahr beschlossen hat, sind auch wichtige soziale Hilfsleistungen wie Sozialfonds, Schulstartgeld, Hilfsfonds des Bürgermeisters etc. wieder möglich. JULIA GLINIK

brutto 1.960 Euro und Familien bis zu einem monatlichen Ein­ kommen von brutto 3.350 Euro erhalten eine Rückvergütung für den Einkauf von Schular­ tikeln und Bekleidung beim Einkauf in Klagenfurt ansässi­ gen Betrieben. Pro anspruchs­ berechtigtem schulpflichtigen Kind (zwischen 6 bis 16 Jahren) wird eine Unterstützung in der Höhe von bis zu maximal 70

Klagenfurter Bürgerinnen und Bürger, die auf soziale Un­ terstützung angewiesen sind, werden wieder besser unter­ stützt. Allen voran ist derzeit das Schulstartgeld eine wich­ tige finanzielle Hilfe. Es un­ terstützt Familien bei der Be­ kämpfung der Kinderarmut. Wer ist anspruchsberechtigt? Als Basis dient das Einkom­ men der im gemeinsamen Haushalt lebenden Elternteile bzw. Lebenspartnern (Lebens­ gefährten, eingetragene Part­ nerschaften usw.). Dies sind alle Einkünfte, die der antrag­ stellenden Familie zufließen Bürgermeister Christian Scheider (ausgenommen sind Familien­ Sozialreferent beihilfe nach § 8 des Familien­ lastenausgleichsgesetzes 1967, „Viele Menschen in unserer Pflegegeld nach dem Bundes­ Stadt sind auf rasche, unbüropflegegeldgesetz sowie Leistun­ kratische Hilfe angewiesen. Es gen des Sozialentschädigungs­ war mir ein großes Anliegen, rechts nach bundesrechtlichen dass diese Leistungen wieder Vorschriften). verfügbar sind. Sie sind ein Wie hoch ist das Schulstartgeld? zentraler Bestandteil unserer Alleinerziehende bis zu einem sozialen Verantwortung.“ monatlichen Einkommen von

Euro gewährt. Es werden Rech­ nungen ab 1. August 2026 be­ rücksichtigt, Anträge können bis spätestens 31. Oktober 2026 eingereicht werden. Erst nach Antragstellung und Vorlage der entsprechenden Einkommensund Einkaufsbelege wird das Geld ausbezahlt.

Sozialfonds, Taxitarif, Willkommenspaket & Co Ebenfalls beschlossen wurde die Wiederauflage des Sozial­ fonds für das Jahr 2026 in der Höhe von 100.000 Euro. Mit dem Sozialfonds wird in aku­ ten Fällen in Not geratenen Kla­ genfurterinnen und Klagenfur­ tern rasch und unbürokratisch geholfen. Solche Notsituatio­ nen passieren oft unerwartet, beispielsweise durch Arbeitslo­ sigkeit, schwere Krankheiten, Unfälle oder Todesfälle. Eine weitere Beschlussfas­ sung erfolgte zur Fortführung des „Klagenfurter Willkom­ menspaketes“. Damit wird si­ chergestellt, dass Familien bei der Geburt eines Kindes unter

bestimmten Kriterien eine fi­ nanzielle Unterstützung erhal­ ten. Der Hilfsfonds des Bürger­ meisters ist eine weitere Mög­ lichkeit Bürgerinnen und Bür­ gern rasch und unbürokratisch zu helfen. Auch dieser wurde wieder beschlossen. Ebenso wieder verfügbar ist der „Soziale Taxitarif“. Men­ schen mit körperlicher Beein­ trächtigung ist die Nutzung öf­ fentlicher Verkehrsmittel aus gesundheitlichen Gründen oft nicht zumutbar. Sie sind über­ wiegend auf das Taxi angewie­ sen. Dadurch entstehen jedoch beträchtliche Mehrkosten. Um diese zumindest teilweise aus­ zugleichen, gibt es seit mehre­ ren Jahren diese Aktion.

Alle finanziellen Hilfen im Überblick direkt auf: www.klagenfurt.at/stadtservice/ soziales/finanzielle-hilfen


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Chronik

072 16. September ’26

Bürgermeister Christian Scheider und Vizebürgermeister Patrick Jonke eröffnen mit dem Team von „Klagenfurt Wohnen“ und Familien den neu arrangierten Spielplatz in der Fischlsiedlung. Foto: Hude

FISCHLSIEDLUNG

Paradies für Kinder Neu. Eltern und Kinder freuen sich über neuen Ort der Begegnung. Große Freude über den neu arrangierten Spielplatz. Zu­ sätzlich zu Schaukeln, Sand­ kiste und Klettergeräten gibt es jetzt auch einen Ballspiel­ platz mit Fußballtoren. Für Eltern, die ihre Kinder beaufsichtigen und sich mitein­ ander unterhalten wollen, wur­ den unter schattenspendenden Bäumen neue Sitzgelegenhei­ ten aufgestellt. Es stehen auch neue Abfallbehälter zur Verfü­ gung. Ein Ort der Begegnung, der alle Stückerln spielt.

SCHU LSTA RT

Vorsicht im Straßenverkehr!

Schulwege. Der Frühverkehr ist mit Schulbeginn wieder vermehrt spürbar. Flächendeckend hat die Abteilung Straßenbau und Verkehr wieder Hin­ weisschilder zur Schulwegsicherung angebracht.

M Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA zeigt mit Livia und Maxi wie man sicher einen Schutzweg überquert. Foto: KK

it Beginn des neu­ en Schuljahres sind wieder tau­ sende Schülerin­ nen und Schüler auf Klagen­ furts Straßen, Geh- und Rad­ wegen unterwegs. Gerade in den frühen Morgenstunden ist es dämmrig, der Herbst bringt ohnehin schlechtere Sichtver­ hältnisse mit sich – d. h. es ist wieder besondere Vorsicht im Straßenverkehr geboten! Wie jedes Jahr hat die Abteilung Straßenbau und Verkehr dem­ entsprechende Hinweisschil­ der zur Bewusstseinsbildung in der Nähe von Schulen aufge­ stellt. Flächendeckend erfolgte

die Aufsellung der Schilder bei den Schulen, außerdem wur­ den wichtige Bodenmarkie­ rungen und Schutzwege auf­ gefrischt. „Die jährliche Schulwegsi­ cherung ist für uns eine wich­ tige Maßnahme, um den Kla­ genfurter Schülerinnen und Schülern einen sicheren Start in das neue Schuljahr zu er­ möglichen und vor allem alle weiteren Verkehrsteilnehme­ rinnen und -nehmer daran zu erinnern, besonders vorsichtig zu agieren“, informiert die zu­ ständige Straßenbau- und Ver­ kehrsreferentin Stadträtin San­ dra Wassermann, BA MA.


Chronik

073 16. September ’26

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Vorher – nachher: Vizebürgermeister Patrick Jonke, „Klagenfurt Wohnen“-Geschäftsführer ­Gerhard Scheucher, Sanierungsexperte Andreas Binder („Klagenfurt Wohnen“) und Quartiers­manager Patrick Slanovc zeigen Ansichten vom Zustand der Wohnungen vor der Sanierung. Jetzt sind sie topmodern und können an Mieter übergeben werden. Fotos: Hude

Sanierungsoffensive für 150 Wohnungen Modern & leistbar. Bäder, Böden, Balkone – In Klagenfurt wird derzeit stark in bestehenden Wohnraum investiert. Die ersten sanierten Wohnungen können schon bald vermietet werden.

R

und 150 Gemeinde­ wohnungen in der Fischlsiedlung, St. Ru­ prechter Straße, Völ­ kermarkter Straße, Pischel­ dorfer Straße oder Kempfstra­ ße etc. werden derzeit auf Ini­ tiative von Vizebürgermeister Patrick Jonke generalsaniert und für eine baldige Vergabe fit gemacht. Leistbarer und qualitativ hochwertiger Wohnraum muss den Menschen zugutekommen, die ihn wirklich dringend be­ nötigen. Eine schöne, moder­ ne und leistbare Wohnung ist mehr als vier Wände und ein Dach über dem Kopf – sie be­

deutet Sicherheit, Lebensquali­ tät und ein Stück Zuhause. Des­ halb investieren wir gezielt in unseren bestehenden Woh­ nungsbestand.

Mehr Lebensqualität Bei den aktuellen Sanierun­ gen wird von Grund auf erneu­ ert: Fußböden, moderne Bäder, WC-Anlagen, Wände und vieles mehr. Die Wohnungen werden umfassend modernisiert und erhalten dadurch eine völlig neue Wohnqualität. Von Garçonnière über Zweiund Drei-Zimmer-Wohnun­ gen bis hin zu großzügigen Vier-Zimmer-Wohnungen ist

Vizebürgermeister Patrick Jonke

alles dabei. Auch barrierefreie Wohnungsreferent Wohnungen werden im Rah­ men der Sanierungsoffensive „Leistbarer und qualitativ hochwertiger Wohnraum berücksichtigt.

Leistbare Wohnungen Der Mietpreis liegt bei städti­ schen Wohnungen bei rund 3 Euro pro Quadratmeter. „Ich bin bei dieser Sanie­ rungsoffensive stark dahinter und werde auch weiterhin da­ für arbeiten, dass dieser Weg konsequent fortgesetzt wird. Auch in Zukunft möchte ich die Sanierung unserer städ­ tischen Wohnungsbestände weiter vorantreiben und da­ für sorgen, dass bestehender Wohnraum nachhaltig verbes­ sert und langfristig erhalten bleibt“, so Vizebürgermeister

muss den Menschen zugutekommen, die ihn wirklich dringend benötigen. Eine schöne, leistbare Wohnung ist mehr als vier Wände und ein Dach über dem Kopf – sie bedeutet Sicherheit, Lebensqualität und ein Stück Zuhause. Deshalb investieren wir gezielt in unseren bestehenden Wohnungsbestand.“

Jonke, der sich freut, die ge­ neralsanierten Wohnungen schon bald glücklichen Mie­ tern zur Verfügung stellen zu können. IW


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Chronik

074 16. September ’26

Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA begutachtete die neue Lärmschutzwand, den Radweg und die neue Beleuchtung beim Glankraftweg. Foto: Just

„ Glankraftweg sicherer gemacht Feschnig. Im Bereich Am Mühlgang/Grete-BittnerStraße wurden Radweg und Beleuchtung erneuert. Leichte Plexiglasscheiben sorgen für Lärmschutz.

Glankraftweg“ nennt sich ein Renaturie­ rungsprojekt im Stadt­ teil Feschnig, wel­ ches die Glan im Bereich Am Mühlgang/Grete-Bittner-Stra­ ße ökologisch aufwertet. Der Fluss wurde auf einer Länge von 210 Metern um ein Drittel verbreitert und abwechslungs­ reich ausgeformt.

Radweg und Beleuchtung Über eine Rampe und eine Treppe mit integrierten Sitz­ plattformen ist der Zugang zum neuen Naherholungsraum für die Bevölkerung problem­ los möglich. Zusätzlich wurde ein sicherer Radweg geschaffen und die öffentliche Beleuch­ tung erneuert. Mitte August

erfolgte eine weitere bauliche Maßnahme.

Lärmschutz installiert Auf Initiative von Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA, Referentin für Straßenbau und Verkehr, wurden für die An­ rainer auf der Straßenbrücke als Lärmschutz leichte, trans­ parente Plexiglasscheiben am Geländer angebracht. „Radfah­ rer freuen sich über die neue Radweginfrastruktur und die neue öffentliche Beleuchtung sorgt speziell bei Frauen in den Abendstunden für ein besse­ res Sicherheitsgefühl. Im Sin­ ne der Anrainer konnten wir nun auch zusätzlich noch einen Lärmschutz bei der Brücke an­ bringen“, so Wassermann. RS

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Chronik

075 16. September ’26

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Persönliche Beratung ist die beste Beratung: Von 16. bis 20. September stehen STW-Fachleute Messebesuchern zur Verfügung. Foto: STW/Bauer

Stadtwerke auf der Herbstmesse Vor Ort. Beratung und Information aus erster Hand erhält man von 16. bis 20. September direkt von Fachleuten der Stadtwerke Klagenfurt. Energieberatung, Photovolta­ ik, Energiesparen und aktuel­ le Stromangebote: Die STWExpertinnen und -Experten stehen täglich von 9 bis 18 Uhr für Fragen und eine persönli­ che Beratung zur Verfügung

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Friedensforst Auch die Bestattung Kärnten, Tochtergesellschaft der Stadt­ werke Klagenfurt, ist auf der Herbstmesse vertreten und stellt das Konzept der Friedensforste vor. Mittlerweile gibt es 18 Frie­ densforste in Kärnten, die dem stetig wachsenden Wunsch nach naturnahen und würdevollen Bestattungsformen Rechnung tragen. Anzeige

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Chronik

076 16. September ’26

Sicherheit für Bürger hat oberste Priorität

RESOLUTION

Sicherheitsmaßnahmen. Gemeinsam mit Stadtpolizeikommandant Oberst Hans-Peter Mailänder hat Bürgermeister Christian Scheider ein Maßnahmenbündel für Welzenegg besprochen. Es zeigt bereits Wirkung.

Erhalt der Interventionellen Radiologie gefordert

Im Dachauer Park in Welze­ negg kam es in den vergange­ nen Wochen immer wieder zu Beschwerden über ungemä­ ße Zustände. Vor allem in der Nacht kam es häufig zu Lärm­ Christian Scheider belästigungen durch Jugendli­ Bürgermeister che, die mit E-Scootern im Park unterwegs sind. Um rasch für „Die gesetzten Maßnahmen Entlastung zu sorgen, wurden durch das StadtpolizeiKontrollen der Polizei verstärkt, kommando und das Ordwie Bürgermeister Christian nungsamt im Dachauer Park Scheider mit Stadtpolizeikom­ zeigen Wirkung. Dennoch mandant Oberst Hans-Peter ist es wichtig, diese auch weiterhin konsequent umzuMailänder vereinbart hat.

Verstärkte Kontrollen in den Nachtstunden Seitens der Polizei wurde eine Überwachung des Parks zwi­ schen 19 und 24 Uhr ange­ ordnet. Zusätzlich ist eine ver­ stärkte Präsenz der Polizei vor­ gesehen, um die Jugendlichen aus dem Park zu weisen und die nächtlichen Störungen zu un­ terbinden. Auch das Ordnungs­ amt ist verstärkt im Dachauer Park vor Ort.

sich die Jugendlichen mittler­ weile unauffällig. Dennoch werden die Kontrollen weiter­ hin fortgesetzt.

Strandbad: Halte- und Parkverbot zeigt Wirkung

Die Maßnahmen zeigen be­ reits Wirkung. Nach Auskunft des Ordnungsamtes verhalten

Auch beim Strandbad-Park­ platz in der Wörthersee-Ost­ bucht zeigt sich eine positi­ ve Entwicklung. Das kürzlich verordnete Halte- und Park­ verbot zeigt laut Stadtpolizei­ kommandant Mailänder be­ reits Wirkung. In den Nacht­ stunden sei es – nach häufigen Störaktionen durch Auto-Row­ dies – deutlich ruhiger gewor­ den. Polizei und Ordnungsamt sind hier verstärkt vor Ort, um die Einhaltung der Maßnah­ men zu kontrollieren und ge­ gen störendes Verhalten vorzu­ gehen. Um einer Verlagerung des Problems vorzubeugen, wer­ den umliegende Großparkplät­ ze wie beispielsweise Minimun­ dus ebenfalls kontrolliert.

für den Wirtschaftsstandort Innenstadt“, sagt Bürgermeis­ ter Christian Scheider. Davon waren auch die Mit­ glieder des Stadtsenates über­ zeugt und haben eine entspre­ chende Benennung des Platzes vor dem Geschäft in Abstim­ mung mit den angrenzenden Unternehmen beschlossen. Das gesamte Gebäude – ein stilvol­ les Altstadthaus – wurde von Unternehmer Alfred Riedl um 8 Millionen Euro general­

saniert. In den oberen Etagen befinden sich Arztpraxen und Ordinationen. Für den JacquesLemans-Store im Parterre wird ein neuer Partner gesucht. Für Bürgermeister Scheider stehen die Leistung des Unter­ nehmers Alfred Riedl für die Stadt und die Bezeichnung „Jacques-Lemans-Platz“ außer Zweifel. Die rechtlichen Grund­ lagen hierfür wurden seitens der Stadtverwaltung ordnungs­ gemäß aufbereitet.

setzen, um die nächtlichen Lärmbelästigungen endgültig zu unterbinden. Gerade bei öffentlichen Parkanlagen muss gewährleistet sein, dass die Menschen in der Umgebung am Abend und in der Nacht ihre Ruhe haben.“

AKTUELL

Jacques -LemansPlatz außer Zweifel Jacques Lemans ist ein welt­ weit erfolgreiches Uhren- und Schmuckunternehmen. Eine internationale Marke mit gro­ ßem Bekanntheitsgrad. „Dass sich ein solches Unterneh­ men mit dem Flagship Store in Klagenfurt ansiedelt, ist eine Wertschätzung gegenüber der Stadt und eine Bereicherung

Der Klagenfurter Stadtse­ nat reagierte unmittelbar auf Aussagen, wonach im Falle von personellen Eng­ pässen am Klinikum Kla­ genfurt auf Versorgungs­ kapazitäten benachbarter Bundesländer zurückge­ griffen werden müsste. „Die medizinische Ver­ sorgung der Bevölkerung in einem derart zeitkriti­ schen und hochspeziali­ sierten Bereich darf nicht strukturell davon abhän­ gig sein, ob in Kranken­ anstalten anderer Bundes­ länder gerade ausreichend personelle und technische Kapazitäten verfügbar sind. Die dafür zuständi­ ge Gesundheitsreferentin des Landes wird daher von der Stadt aufgefordert, ent­ sprechende Maßnahmen zu setzen. Ich werde nicht nachgeben, bis dies sei­ tens des Landes geschehen ist“, erklärt Bürgermeis­ ter Christian Scheider den zentralen Beweggrund der Resolution. Die zuständigen Or­ gane des Landes Kärn­ ten werden aufgefordert, gemeinsam mit der KA­ BEG, der Leitung des Kli­ nikums Klagenfurt sowie den betroffenen medizini­ schen Fachbereichen un­ verzüglich sämtliche er­ forderlichen und vertret­ baren Maßnahmen zu set­ zen, um den dauerhaften Fortbestand und die vol­ le Funktionsfähigkeit der Interventionellen Radiolo­ gie in Klagenfurt sicherzu­ stellen.


Chronik

077 16. September ’26

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Hochwertiges Trinkwasser rund um die Uhr zur Verfügung zu haben, ist nicht selbstverständlich. In Klagenfurt sorgen die Stadtwerke dafür, dass auch im Sommer immer genügend ­Wasser aus der ­Leitung kommt. Foto: bigstockphoto

Trotz Hitze-Sommers: Klagenfurts Trinkwasserspeicher sind gefüllt 27.500 Kubikmeter Wasser haben die Stadtwerke als Versorgungsbetrieb ständig in elf Hochbehältern gespeichert. Das Klagenfurter Trinkwasser wird aus dem regionalen Grundwasservorkommen gewonnen. RAPHAEL SPATZEK

Die heißen Sommertage mit über 30 Grad nehmen auch in Klagenfurt spürbar zu. Die Stadtwerke Klagenfurt als städtischer Versorgungs­ betrieb können jedoch trotz der Hitzewelle jederzeit aus­ reichend Trinkwasser zur Ver­ fügung stellen. Der Haupt­ grund: Das Trinkwasser wird über Tief brunnen aus dem Grundwasservorkommen in der Umgebung gewonnen. Dort wird das Wasser wie in einem riesigen, natürlichen Schwamm unterirdisch ge­ speichert. Der Vorteil: Dieser Speicher reagiert wesentlich langsamer auf Trockenheit als etwa Quel­ len. Über 900 Kilometer Hauptund Nebenleitungen sowie 21

Druckverstärkeranlagen wird das Trinkwasser an die Klagen­ furter Haushalte verteilt. Das Wasser kommt aus den elf Hochbehältern. Der größte be­ findet sich auf dem Spitalberg und fasst mit rund 27.000 Ku­ Christian Scheider bikmeter Wasser etwas mehr Bürgermeister als die Stadt durchschnittlich täglich verbraucht – 25 Milli­ „Unsere Landeshauptstadt onen Liter Wasser. ist in der beneidenswerten

In Wasserschutz investieren Trotz ausreichenden Trink­ wasserbestandes sollte mit der wertvollen, natürlichen Ressource möglichst sparsam umgegangen werden. Denn Wasser ist kostbar und eine der wichtigsten Lebensgrund­ lagen. Die Sicherung einer zu­ verlässigen Wasserversorgung hat daher oberste Priorität für die Stadtwerke. Daher wird

Lage, über ausreichend qualitativ hochwertiges Trinkwasser zu verfügen. Dennoch gilt es, auch bei uns verantwortungsvoll mit unserem Wasser umzuge­ hen und es für die nächsten Generationen abzusichern.“

kontinuierlich in die Erneu­ erung der Wasserinfrastruk­ tur und auch in Wasserschutz­

maßnahmen investiert. 763 Hektar an Wasserschutzgebie­ ten gibt es in Klagenfurt be­ reits, die regelmäßig kontrol­ liert und entsprechend der be­ hördlichen Vorgaben bewirt­ schaftet werden.

135 km neue Wasserleitungen Bevölkerungszuwächse, Kli­ mawandel, ein West-Ost-Ge­ fälle des Grundwassers sind hauptsächlich verantwort­ lich dafür, dass in Kärnten das Wasser derzeit nicht op­ timal verteilt ist. Abhilfe soll der Bau der „Wasserschiene Kärnten“ schaffen. Bis 2040 werden 135 Kilometer Was­ serleitungen verlegt, damit Kärntens Wasser, je nach Be­ darf, auch in Regionen gelan­ gen kann, die gerade wenig Wasser haben.


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078 16. September ’26

Wildtiere brauchen unseren Schutz Tierschutz. 2025 sind 410 (!) Wildtiere ins TierschutzKompetenzzentrum Kärnten (TiKo) gebracht worden. Die Statistik hebt den benötigten Schutz dieser hervor.

R Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt steht regelmäßig bei Tierrettungen im Einsatz. Foto: Berufsfeuerwehr Klagenfurt

und 300 verschiedene Vogelarten, 30 Enten und Schwäne, 30 Igel, 30 Eichhörnchen so­ wie Marder, Siebenschläfer, Fledermäuse, Feldmäuse, Feldhasen, Rehe und andere Tierarten sind im letzten Jahr verletzt im TiKo gelandet. 267 von ihnen konnten wieder in die Freiheit entlassen oder an eine Pflegestelle überge­ ben werden. Auch die Berufs­ feuerwehr Klagenfurt zählt Wildtierrettungen zu ihren Einsatzbereichen. Sie gilt als die effizienteste Tierrettung in Kärnten! Alleine in diesem Jahr gab es bisher 69 Einsätze „Tier in Notlage klein“.

Schutz durch richtiges Verhalten Es gibt ein paar Regeln, an die sich Waldbesucher und Tier­ liebhaber halten sollten, damit sie in ihrem Lebensraum fried­ lich leben können: • Wildtiere nicht berühren und Abstand halten! • Keinesfalls füttern! • Nicht stören! Das Leuchten mit Taschenlampen in Höh­ len, Nester etc. sollte unter­ lassen werden. Ebenso wie laute Geräusche. • Auf Feuerwerke und Böller verzichten! Für Auskünfte bei Unsicherheiten steht die Kärntner Jägerschaft zur Verfügung. SZ

Strandbad Klagenfurt:

Aus alt mach neu

Investition. Mit dem Ende der diesjährigen Badesaison wird der Mitteltrakt im Strandbad Klagenfurt neu gebaut.

Die Badegäste des Klagenfurter Strandbades dürfen sich über einen neuen Mitteltrakt freuen. Visualisierung: spado architects

Mit der Eröffnung der Badesai­ son 2027 soll auch der Neubau der Gastronomie- und Sanitär­ anlagen des Mitteltrakts im Strandbad Klagenfurt erfol­ gen. Neben einer ansprechen­ den Optik gilt es auch als drin­ gend notwendig, das Gebäude hochwassersicher zu machen. Dem hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Klagenfurt zuge­ stimmt. Das Investitionsvolu­ men beläuft sich auf rund 5,6 Millionen Euro. Eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur, um ein einzigartiges Freizeit- und

Badeerlebnis für die Klagenfur­ ter Bevölkerung und alle Gäste zu garantieren, ist die Grund­ lage für die Weiterentwick­ lung der Stadtwerke-Strandbä­ der. Mit Ende der Badesaison im Oktober 2026 beginnen die Bauarbeiten.

Neuausschreibung der Gastronomie Für die neue Saison wird außer­ dem die SB-Gastronomie neu ausgeschrieben. Der Pachtver­ trag des aktuellen Gastrono­ miepächters geht bis zum Sai­ sonende 2026. SZ


Chronik

079 16. September ’26

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Die Planungen für den Neubau der Kläranlage haben Fahrt aufgenommen. Bis Ende Oktober wird ein Generaltunternehmer+ ausgewählt. Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA und Ing. Gernot Bogensberger (Leiter Abt. Ent­ sorgung) mit den Projektplänen. Foto: SK/Spatzek

Projektfortschritt beim Neubau der Kläranlage Infrastruktur. Die Bietergemeinschaft aus zwei erfahrenen Unternehmen wurde für die Projektsteuerung ausgewählt. Sie unterstützt die Stadt bei der Umsetzung. Ende Oktober folgt die Auswahl eines Generalunternehmers+ für den Bau. RAPHAEL SPATZEK

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Millionen Liter Abwasser aus Klagenfurt und den elf Umland­ gemeinden werden täglich auf dem rund 10 Hektar großen Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA Entsorgungsreferentin Areal in der Boltzmannstraße 1 gereinigt. Die 1967 erbaute „Eine funktionierende KlärKläranlage ist mittlerweile bei anlage ist keine Frage des Technik und Kapazitäten an ih­ Wollens, sondern eine re Grenzen gestoßen. Im Novem­ Frage der Gesundheitsber 2025 hat der Stadtsenat auf und ­Umweltverantwortung Antrag von Entsorgungsreferen­ gegenüber den Klagenfurtetin Stadträtin Sandra Wasser­ rinnen und Klagenfurtern.“ mann, BA die Planungen für den Neubau der Kläranlage beschlos­ sen. 85 Millionen Euro werden wird, wurde an eine Bieterge­ investiert. Nun ist die nächste meinschaft vergeben. Sie be­ Projektphase eingeleitet. steht aus dem Beratungsunter­ nehmen für Verfahrenstechnik Weitere wichtige Schritte Drees & Sommer und dem Pla­ Die Projektsteuerung, welche nungs- und Ingenieurbüro CCE die Stadt bei der Umsetzung Ziviltechniker GmbH. Ein wei­ des Vorhabens unterstützen terer wichtiger Projektschritt

erfolgt in Kürze. Anfang März wurde das zweistufige europa­ weite Vergabeverfahren für ei­ nen Generalunternehmer+, der die Anpassung der ARA Kla­ genfurt an den Stand der Tech­ nik übernimmt, eingeleitet. Bis Ende Oktober können Bie­ ter noch ihre Angebote abge­ ben, danach wird der General­

unternehmer+ ausgewählt. Da­ mit liegt das Projekt weiter im Zeitplan. Den Spatenstich könn­ te es schon Anfang 2027 geben. Bis 2030 ist die Bauphase wäh­ rend des laufenden ARA-Betrie­ bes geplant. 2031 sollen dann die Teile der alten Kläranlage außer Betrieb und die Neutei­ le in Betrieb genommen wer­ den. Danach folgen ein Probe­ betrieb und die wasserrechtli­ che Endüberprüfung der ARA Klagenfurt bis 2032.

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Chronik

080 16. September ’26

Alles im grünen Bereich

Eines der drei Natura 2000 ­Gebiete in Klagenfurt: „Lendspitz-Maiernigg“ ist Europaschutzgebiet. Foto: SK/Bauer

Grüne Mission. Die Abteilung Klima und Umweltschutz der Stadt Klagenfurt vereint mit ihren Projekten Lebensqualität mit Nachhaltigkeit. Wer und was genau dahinter steckt, lesen Sie hier. SABRINA ZECHNER

W

elche Maßnah­ men verbes­ sern Luft- und Wa sserqua l i­ tät? Wer kümmert sich um den Lärmschutz? Wie werden Flora und Fauna geschützt? „Die Ökos laufen bestimmt al­ le barfuß rum. Von diesen Na­ turheinis lass‘ ich mir nix ein­ reden. Es ist sowieso schon zu spät, etwas gegen den Klima­ wandel zu unternehmen. Ei­ ner allein kann sowieso nichts bewirken.“ – Diesen Klischees entspricht die Abteilung Kli­ ma- und Umweltschutz defi­ nitiv nicht. Seit Jahrzehnten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Ver­ besserung der Lebensqualität der Stadt Klagenfurt. Sie zei­ gen Herzblut für ihre Arbeit, die sie selbst mehr als Mission bzw. Berufung sehen.

Wissenschaftliche Diszipli­ nen werden vereint mit Inno­ vation, dem Umweltgedanken, Schutz von Lebewesen und Le­ bensraumerhaltung.

Von der Wahrnehmung zur Umsetzung

nahmen erarbeitet und um­ gesetzt hat. Dadurch sind die Lebensbedingungen in Kla­ genfurt deutlich angehoben worden. Seit 2017 hat sie ange­ fangen, sich mehr auf den Kli­ mawandel und seine Auswir­ kungen zu konzentrieren. Au­ ßerdem kümmert sie sich um den öffentlichen Verkehr.

Seit 1973 gibt es eine eigene Abteilung, die sich mit dem Umweltthema auseinander­ setzt. Damals noch unter dem Vizebürgermeister Patrick Jonke Namen „Umweltschutzabtei­ Referent für Klima- und Umweltschutz lung“. Die Intention dahinter war, Umweltparameter zu be­ „Die Abteilung Klima- und obachten und Maßnahmen Umweltschutz leistet einen zu setzen, damit die Bevölke­ wichtigen Beitrag für die rung eine gute Lebensqualität Lebensqualität in unserer hat. Seinerzeit war sowohl die Stadt. Ich danke allen Luft- als auch die Wasserqua­ Mitarbeiterinnen und Mitlität und Lärmsituation unzu­ arbeitern für ihren täglichen reichend, um nicht zu sagen Einsatz und ihr Engagement, schlecht. Es ist eindrucksvoll, mit dem sie dazu beitragen, mit wie viel Durchsetzungs­ Klagenfurt verantwortungskraft und Durchhaltevermö­ voll und zukunftsorientiert gen die Abteilung Klima- und weiterzuentwickeln.“ Umweltschutz sukzessive Maß­

Seit ihrer Gründung hat sich die Abteilung stetig weiterent­ wickelt und erweitert. Ein Mei­ lenstein war die Verordnung eines Europaschutzgebietes „Lendspitz-Mainerigg“, eines der größten Naturschutzgebie­ te in einer Stadt.

Zwischen Biotop & Fortschritt Die Arbeit der Abteilung ist auf­ grund der hohen Kosten für Projekte oft auf Fremdmittel angewiesen. Deshalb wird seit über 20 Jahren mit finanzieller Unterstützung aus unterschied­ lichen Förderprogrammen ge­ arbeitet. Klagenfurt hat seit 2004 auf nationaler und EUEbene 75 Projekte erfolgreich umgesetzt bzw. befinden sich derzeit in Umsetzung. Große und kleine Projekte stehen auf der Agenda – derzeit sind mehr als 30 Projekte am Laufen. Die­ se umfassen u. a. die Themen: öffentlicher Nahverkehr, Ener­ gieeffizienz, erneuerbare Ener­ gie, E-Mobilität, Klimaschutz-


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Umweltmesstechnikerin Saskia Gschwind beim Erheben der Wasserparameter (Sauerstoff, ph-Wert und Leitfähigkeit) am Kreuzberglteich. Foto: SK/Bauer

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Vizebürgermeister Patrick Jonke mit dem Leiter der Abteilung Klimaund Umweltschutz Dr. Wolfgang Hafner und DI (FH) Albert Kutej (Leiter des technischen Betriebsmanagements der KABEG) bei der neuen Nextbike-Station direkt beim Haupteingang des Klinikums. Foto: SK

WUSSTEN SIE, DASS ... und Klimawandelanpassung und vieles mehr. Das Smart Climate Lab ist ein Paradebeispiel für so ein Projekt: Es ist 2023 mithilfe nationaler Fördermittel aus der Klimapionierstadtinitiati­ ve des Bundes entstanden und existiert nach wie vor. Hier wer­ den Projekte entwickelt, För­ dermittel aufgetrieben und es dient als Schnittstelle für inte­ ressierte Bürger, die sich in Kli­ ma- und Umweltschutzthemen einbringen und bei der Weiter­ entwicklung mitwirken wollen. Das Smart Climate Lab wird von der IPAK GmbH betrieben, einer Projektgesellschaft der Stadt. Weiters arbeitet die Ab­ teilung Klima- und Umwelt­ schutz oft mit anderen Fach­ abteilungen und externen Part­ nern zusammen.

Eine Abteilung, viele Facetten 25 Mitarbeitende sind Teil des Teams. Dieses besteht u. a. aus Technikern, Biologen, Chemi­

• Klagenfurt als einzige Stadt Österreichs an der EU-­Mission teilnimmt und zu den „100 ­klimaneutralen Städten und Smart Cities“ gehört? • Klagenfurt das EU-Cities-­ Mission-Label erhalten hat? • sich die Abteilung auch mit Mobilität (Car-Bikesharing & Elektromobilität, öffentlicher Verkehr) beschäftigt? • die Abteilung intensives Umweltmonitoring betreibt, d. h. Luft, Grundwasser, Lärm usw. werden permanent beobachtet? • Klagenfurt sich zweimal für das Finale des European Green Capital Award qualifiziert hat?

kern, Physikern, Kommunikati­ ons-, Umwelt- und Wasserwirt­ schaftlern, Geografen und Be­ triebswirten. Diese breite Palet­ te an fachspezifischen Experten wirkt sich überaus positiv in der Arbeit, bei der Projektak­ quise und -umsetzung aus, da viele verschiedene Perspektiven

und Blickwinkel in Betracht ge­ zogen werden. Die Abteilung arbeitet faktenorientiert und mit wissenschaftlichen Metho­ den. Dahinter steckt Motivati­ on, Engagement für die Sache und der unermüdliche Wille et­ was voranzutreiben. Die Arbeit der Abteilung zeigt sich nicht nur hinter vier Wänden, son­ dern ist auch in der Stadt selbst sichtbar, z. B. bei den Mobili­ tätsknoten oder durch Begrü­ nungsmaßnahmen. „Damit so viele wichtige und innovati­ ve Projekte gelingen können, braucht es Mitarbeitende, die den Job leben, die sich damit identifizieren. Es ist ein abso­ luter Glücksfall, in so einem Team arbeiten zu dürfen“, zeigt sich Dr. Wolfgang Hafner, Lei­ ter der Abteilung Klima- und Umweltschutz, stolz.

Handeln statt hoffen Klimaschutz heißt nicht, dass auf etwas verzichtet werden muss! Dieser Irrglaube trägt

u. a. dazu bei, dass man den­ ken könnte, nichts zum Klima­ schutz beitragen zu können. Es hilft auch schon Maßnahmen zu akzeptieren, bei Veränderun­ gen nicht gleich aufzuschreien sowie Bewusstsein für Natur und Umwelt zu schaffen. Sei es eine Fahrt mehr mit öffentli­ chen Verkehrsmitteln, der Kauf von regionalen Produkten statt Massenware oder Gegenstände zu reparieren, anstatt sie direkt auszutauschen. Es gibt viele Möglichkeiten, einen vermeint­ lich kleinen, aber wesentlichen Beitrag zu leisten, ohne auf et­ was verzichten zu müssen. Für Sie. Für die nächsten Generati­ onen. Für das Leben.

Ein Einblick in die Arbeit der Abteilung gibt es als Video auf: www.instagram.com/p/ DdOuiB7jWPy/


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Chronik

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Das ungekürzte Interview gibt es als Video auf:

IM GESPRÄCH

www.klagenfurt-tv.at

Was hat eine Waschmaschine mit Umweltschutz zu tun? Dr. Wolfgang Hafner beschäftigt sich seit rund 40 Jahren mit Klima- und Umweltschutz. Mit Jahresende geht der bekannte Abteilungsleiter in Pension. In der Stadtzeitung zieht er Bilanz. StadtZeitung: Herr Dr. Hafner, wenn Sie auf Ihre Amtszeit zurückblicken, was hat sich alles verändert? Hafner: In dieser Zeit hat sich irrsinnig viel verändert. Wir hatten ja vor ein paar Jahrzehnten noch eine massi­ ve Feinstaubbelastung in Kla­ genfurt. Diese war verursacht durch die Beckenlage, viel Au­ toverkehr, Hausbrand und ei­ nem eher marginalen öffent­ lichen Verkehr. Auch war die Technologie eine andere. Di­ gitalisierung war zu Beginn meiner Zeit noch kein Thema. Heute haben wir ganz andere Werkzeuge, wie beispiels­ weise den Digitalen Zwil­ ling der Stadt. StadtZeitung: Auf welche Projekte sind sie besonders stolz? Hafner: Die Um­ stellung des Fern­ wärmenetzes von Heizöl Schwer auf Biomasse hat enorm zur Luftver­ besserung in Klagenfurt beigetragen. Heute sind wir in der Lage, der Bevölkerung eine klimaneutrale Fernwärme zur Verfügung zu stellen. Das ist in dieser Größenordnung ein­ zigartig. Im Klima- und Umwelt­ schutz geht es aber auch um Verkehrsberuhigung. Weniger Autoverkehr bedeutet weniger

CO2-Ausstoß. Auch in diesem Bereich ist viel gelungen. Ein Meilenstein war auch die Einführung des 10-Minu­ ten-Taktes bei den Stadtbussen. StadtZeitung: Sind Sie zufrieden mit der Entwicklung in Klagenfurt

zum Thema Klima- und Umweltschutz? Hafner: Ich denke, Klagen­ furt hat ein tolles Umfeld. Es hat eine schöne Innenstadt mit viel Grün. Wir haben den wun­ derbaren See und Berge in der Nähe. Das sind beste Vorausset­ zungen für eine hohe Lebens­ qualität. Das kann aber nur er­ halten bleiben, wenn sich die Menschen auch dessen bewusst sind und etwas tun, damit die­ se Qualität erhalten bleibt. Wo­ mit ich manchmal „hadere“ ist, dass wir die Chanen und Potenziale zu wenig nutzen, uns noch weiter zu verbessern. StadtZeitung: Wie umweltbewusst sind Sie selbst? Haben Sie überhaupt ein Auto? Hafner: Ja, natürlich, aber ein E-Auto! Eigentlich ist es das große Missverständnis, dass das Auto schlecht ist oder man in Bezug auf Umwelt­ schutz zwischen Gut und Bö­ se unterscheidet. Ich habe über 40 Jahre im Bereich Klima- und Umweltschutz gearbeitet, da ist es ganz automatisch, dass man auch persönlich ein umweltbe­ wusstes Verhalten annimmt. Also meine persönliche CO2Bilanz ist deutlich unter dem österreichischen Schnitt. StadtZeitung: Wie kann jeder einzelne zum Umweltschutz beitragen? Hafner: Was jeder tun kann, ist zum Beispiel regional ein­ kaufen und Produkte mög­ lichst lange am Leben hal­ ten. Das ist der billigste und einfachste Weg, um Umwelt­

Dr. Wolfgang Hafner mit der Auszeichnung für Klagenfurt zur europaweiten Vorzeigestadt für Klimaund Umweltschutz. Foto: SK

schutz zu leisten. Jedes Produkt, das schon produziert ist und län­ ger lebt, verringert Emissionen, gerechnet auf den Lebenszyk­ lus. Man muss nicht die Wasch­ maschine gleich entsorgen, nur weil der Keilriemen quietscht. Wenn ich dann noch überlege, ob ich für kurze Wegstrecken wirklich das Auto brauche oder ich vielleicht alternativ mit dem Fahrrad fahre oder zu Fuß gehe, dann trägt jeder einzelne schon sehr viel zum Umweltschutz bei. StadtZeitung: Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Hafner: Das, was im Umwelt­ bereich erreicht wurde, ist der Verdienst eines starken Teams in meiner Abteilung. Dieses Team ist sehr engagiert, mo­ tiviert und voller Tatendrang. Ich bin mir daher zu 100 Pro­ zent sicher, dass sie auch den bisherigen Weg weiterverfol­ gen werden. Was ich mir für das Team wünschen würde, ist, dass man es auch arbeiten lässt und fi­ nanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Es wäre aus meiner Sicht fatal, wenn hier eingespart werden würde. Der erzielte Er­ folg wäre rasch zerstört, wäh­ rend jedoch der Weg des neuer­ lichen Aufbauens deutlich län­ ger wäre. Durch die Strategien und Maßnahmen, die zur Errei­ chung der Klimaneutralität gesetzt wurden, hat Klagen­ furt schon jetzt einen enor­ men Wettbewerbsvorteil. Das muss man aber auch weiter vo­ rantreiben und den Weg konse­ quent weitergehen. Danken werden es uns unse­ re zukünftigen Generationen. Das Interview wurde von Chefredakteur Valentin Unterkircher geführt.


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NEUES UND WISSENSWERTES

Rodelhügel steht für den Winter bereit KURZ GEMELDET Schutz vor Hochwasser „Hochwasser – ich schütze mich!“ nennt sich eine ak­ tuelle Informationskam­ pagne des BMLUK. In einer eigenen Broschüre wer­ den Tipps zur Eigenvorsor­ ge gegeben, damit man im Ernstfall besser vorbereitet ist. In Klagenfurt sind vor allem Viktring und Waid­ mannsdorf vom Hochwas­ ser gefährdete Gebiete. Trotz bereits umgesetzter Hochwasserschutzmaß­ nahmen der Stadt in Mil­ lionenhöhe, gibt es kei­ ne vollständige Sicherheit. Mögliche Hochwasserschä­ den können aber reduziert werden – wie, das erfährt man in der Infobroschüre auf www.wasseraktiv.at.

Barrierefreie Mobilität Die KMG Klagenfurt Mobil GmbH, die Stadt Klagen­ furt und der Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten (BSVK) setzen mit einem neuen Folder und praxisnahen Schulungen ein gemeinsames Zeichen für barrierefreie Nutzung des öffentlichen Verkehrs in der Landeshauptstadt. Der Folder informiert u. a. über die barrierefreie Bus­ flotte der KMG, deren Nie­ derflurfahrzeuge, die ei­ nen komfortablen Einund Ausstieg ermöglichen. Zudem enthält der Fol­ der Hinweise zur sicheren Nutzung der Mehrzweck­ bereiche für Rollstühle und Rollatoren sowie In­ formationen zu reservier­ ten Sitz- und Stellplätzen.

Beim Moritzwäldchen haben die Stadtgärtner aus 200 Kubikmeter Erde einen neuen Hügel angelegt. Kinder können dort wieder spielen und rodeln.

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or allem die Kin­ der der Ebentha­ ler Siedlung freuen sich – der neue Ro­ delhügel beim Moritzwäld­ chen ist nun für den kom­ menden Winter bereit. Denn schon im Frühjahr haben die Stadtgärtner damit begonnen, über 200 Kubikmeter Erdreich anzuliefern und einen Hügel anzulegen. In den letzten Wo­ chen wurde nun noch für die Begrünung und die nötige Sta­ bilisierung des Hügels gesorgt. „Ich habe den Kindern und Familien versprochen, dass es wieder einen Rodelhügel geben wird und genau die­ ses Versprechen habe ich ge­ halten. Ab sofort können die Kinder im Winter wieder mit ihren Rodeln den Hang hinun­

Dipl.-Ing. Ingo Weber (Abt. Stadtgarten) und Stadtrat Julian Geier besichtigten den neu angelegten Hügel beim Moritzwäldchen. Foto: Zangerle

tersausen und im Sommer die Wiese zum Spielen und But­ terwolgen nutzen. So verbin­ den wir Klimaschutz mit ech­ ter Lebensqualität für Fami­ lien“, betont Stadtgartenrefe­ rent Stadtrat Julian Geier. Als Schutzmaßnahme steht jetzt

vor dem Zaun zur Siedlung ein Saum aus heimischen Wild­ sträuchern wie Weiden, Gold­ regen und Holler. Dem Spiel- und Rodelver­ gnügen der Kinder in der Ebenthaler Siedlung steht so­ mit nichts mehr im Wege. RS

UMFRAGE ZUM WÖRTHERSEE – SEENDIALOG Worum geht’s konkret? - Wie können wir den Wörthersee künftig nutzen, schützen und gestalten? - Wie soll die Zukunft des Wörthersees aussehen? - Welche Maßnahmen braucht es, um Schutz und Nutzung in Einklang zu bringen?

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Christbaum gesucht Wir suchen noch einen Christbaum für den heurigen Christkindlmarkt! Idealerweise hat das gute Stück eine stattliche Größe von rund 20 Metern Höhe, sollte freistehend und gut erreichbar für LKW bzw. Kran sein. Für den Spender entstehen keine Kosten, Anmeldefrist ist der 30. September. Foto: Hronek Kontakt: praesidium@klagenfurt.at


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Bürgerservice online:

Digitales Klagenfurt ist der neue Bereich auf der Homepage der Stadt für Terminbuchungen, Behör­ dengänge, persönliche Anliegen und vieles mehr.

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inen Termin beim Pass­ amt vereinbaren, um eine Gemeindewoh­ nung anzusuchen oder viele Behördengänge mit E-For­ mularen zu erledigen – diese und viele weitere digitale Ser­ vices finden sich nun auf der Homepage der Landeshaupt­ stadt unter www.klagenfurt.at/ digital. Im neuen Bereich „Di­ gitales Klagenfurt“ sind alle Leistungen und Angebote der Stadt, die online verfügbar sind, gesammelt und nach Themen übersichtlich aufgelistet. Egal

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Chronik

085 16. September ’26

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DI Günter Koren, Leiter der Abteilung Vermessung und Geoinformation, präsentierte Stadträtin DI Constance Mochar die neuesten Entwicklungen im Digitalen Zwilling. Foto: SK

Update beim Digitalen Zwilling: Simulationen zeigen Hitzepotenziale Vorreiter. Neuste Simulationsmöglichkeiten zeigen spannende Einblicke in Klima und Umweltentwicklungen der Stadt. Dieses Modul ist auf der städtischen Homepage direkt im 3D-Modell von Klagenfurt eingebunden und ab sofort kostenlos online abrufbar. JULIA GLINIK

D

as neue sogenannte „Heat Island Poten­ tial“ zeigt das Hit­ zeinselpotenzial in Klagenfurt und basiert auf ei­ ner VDI‑Richtlinie. Zur Erklä­ Stadträtin DI Constance Mochar Referentin für Vermessung & rung: Diese Richtlinie bildet ei­ Geoinformation ne Art technische Anleitung, die sicherstellt, dass Berech­ „Die neuen Funktionen sind nungen und Verfahren nach beeindruckend und zeigen, einheitlichen, geprüften Stan­ wie digitale Werkzeuge uns dards erfolgen. helfen, die HerausfordeSonneneinstrahlung, Bo­ rungen des Klimawandels dennutzung (sprich Versiege­ besser zu verstehen und lungen, Grünflächen etc.) und gezielt darauf reagieren zu die Windverteilung werden in können.“ einer komplexen Simulations­ berechnung berücksichtigt – speziell für die an Hitzeta­ sich städtische Strukturen da­ gen häufigste Windrichtung rauf auswirken. in Klagenfurt. So entsteht ein Die Abteilung Vermessung präzises (digitales) Bild, wel­ und Geoinformation hat in­ ches anzeigt, wo sich Wärme tensiv an dieser Entwicklung besonders stark staut und wie gearbeitet, künftig werden

davon auch andere Abteilun­ gen und Organisationen pro­ fitieren. In der neuesten Si­ mulation werden zusätzlich die Sonnenstunden für den längsten Tag (21. Juni), den kürzesten Tag (21. Dezember) sowie die Tag‑ und Nachtglei­ chen (21. März und 23. Septem­ ber) jeweils für Boden und Dä­ cher berechnet und angzeigt. Auch die solare Einstrahlung wird simuliert: Sie zeigt die Energieeinträge an einem ty­ pischen Hitzetag in Klagen­ furt und liefert wertvolle Da­ ten für Stadtplanung, Energie­ effizienz und Klimaschutz. Mit diesen neuen Funktio­ nen wird der Digitale Zwilling zu einem noch leistungsfähi­ geren Werkzeug für die Stadt­ entwicklung. Die Simulationen helfen, Hitzeinseln zu erken­ nen, nachhaltige Maßnahmen zu planen und die Lebensquali­

tät in Klagenfurt weiter zu ver­ bessern. Bisher waren im Digitalen Zwilling unter den „Hitzehot­ spots“ die Ergebnisse der Beflie­ gung eines Sommertages zu se­ hen, die neueste Entwicklung zeigt eine komplexe Simulati­ on sämtlicher Hitzepotenziale in Klagenfurt – zu finden im so genannten „Klagenfurter Kli­ makompass“. Der Klimakom­ pass macht sichtbar, wie sich Klima und Hitze im Stadtge­ biet konkret auswirken – und was das für unseren Alltag be­ deutet.

Hier direkt zur Klimakompasskarte: www.klagenfurt.at/ digitaler-zwilling#c25891


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Familie

UMFRAGE Stadt will noch familienfreundlicher werden Klagenfurt ist seit 2012 offiziell familienfreundliche und seit 2019 auch kinderfreundliche Gemeinde. Nun steht die Rezertifizierung des Audits „Familienfreundliche Gemeinde“ an. Im Zuge dessen wird die Bevölkerung – mittels Umfrage – miteingebunden: Was brauchen Familien, damit es ihnen gut geht – wie kann die Stadt dazu beitragen? Welche Angebote für Familien und Kinder nutzen Sie regelmäßig und welche Verbesserungen wünschen Sie sich? Schicken Sie uns gerne Ihre Ideen direkt an das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen, Kumpfgasse 20/3 oder per Mail an frauen. chancengleichheit.generationen@ klagenfurt.at. Die Befragung läuft bis 30. September 2026.

086 16. September ’26

Verleihung des Frauenpreises Würdigung. Das Frauenreferat der Stadt Klagenfurt vergibt den „Maria-TuschFrauenpreis“ – er ergeht an jene Personen, die sich besonders für Gleichstellung, Feminismus und Toleranz einsetzen. Am 25. September ist es wieder so weit!

D

er besondere Würdi­ gungspreis wird heu­ er zum sechsten Mal verliehen. Femins­ tisches Engagement für Mäd­ chen und Frauen sowie Ge­ schlechtergleichstellung sind die Kernpunkte, die den Preis ausmachen. Er wird an jene – bisher waren es Frauen – verlie­ hen, die sich in diesem Bereich herausragend engagieren. Die Verleihung findet heu­ er am 25. September ab 18.30 Uhr im KünstlerInnenhaus im Goethepark statt. Die Preisträ­ gerin ist bereits im Vorfeld be­ kannt: Mag. Alina Zeichen wird den Frauenpreis 2026 bekom­

Der Frauenpreis 2026 geht an Mag. Alina Zeichen. Foto: Patrick Kwasi

men! Als Laudatorinnen fun­ gieren Dr. Cristina Beretta und

Dr. Kristin Mertlitsch. Musi­ kalisch begleitet die Verantal­ tung das Noreia String Quar­ tett, übergeben wird der Preis von Frauenreferentin Staträtin DI Constance Mochar. Der Preis wurde nach der Klagenfurterin Maria Tusch (1868–1939) benannt. Sie war Tabakarbeiterin in Klagenfurt und setzte sich als Gewerk­ schafterin früh für bessere Ar­ beitsbedingungen von Frauen ein und war Nationalratsabge­ ordnete in der ersten Republik. Der Eintritt ist frei, um Anmeldungen wird gebeten, direkt im Frauenbüro unter 0463/537-4681.

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Familie 23

087 16. September ’26

TIPPS Abenteuer Familie Die Präventionsstelle der Stadt bietet im Herbst wie­ der kostenlose Elternse­ minare an. Die Vorträge und Workshops finden im Eltern-Kind-Zentrum in der Troyerstraße statt – es wird währenddessen auch eine kostenlose Kinderbe­ treuung angeboten. 21. Oktober 2026, 16.30 bis 18 Uhr: Sicher durch das Gefühlschaos der Pu­ bertät navigieren. Ziel­ gruppe: Eltern, Erziehende und Interessierte mit Kin­ dern ab 10 Jahren. 5. November 2026, 15.30 bis 17 Uhr: Schlaf als Schlüssel zur kindlichen Entwicklung – Was Eltern über Schlafrhythmen, Ri­ tuale und Einflussfakto­ ren wissen sollten – und wie sie ihr Kind sicher be­ gleiten. Zielgruppe: Eltern, Erziehende und Interes­ sierte mit Kindern ab dem 1. Lebensjahr. Weitere Termine auf www. klagenfurt.at, Anmeldungen und weitere Informationen unter praevention@klagenfurt.at

Kinderrechte-Tour Das Familienbüro lädt zu einer Führung mit Horst Ragusch mit dem Thema „Auf der Spur der Kinder­ rechte“ ein. Die etwas an­ dere Stadtführung, die spannende Geschichten rund um die Rechte unse­ rer Kleinsten erzählt. Termin: 26. September, 10 bis 12 Uhr, Anmeldungen erforderlich unter 0463/537-4681. Kosten: 10 Euro Erwachsene, Kinder: 5 Euro, mit der Familienkarte des Landes Kärnten gratis!

Für die Generation 50plus gibt es im Frühjahr und im Herbst ein umfangreiches Programm – von sportlichen ­Aktivitäten bis hin zu Kultur- und Gesundheitsthemen ist für jeden etwas dabei. Foto: Hronek

Qual der Wahl für Senioren Herbstprogramm. Mit Herbstbeginn startet auch das Klagenfurter Seniorenprogramm wieder mit neuen Highlights: Am 24. September lädt die „Stadt der Generationen“ wieder zum Informationstag ein. Es warten viele Angebote.

K

lagenfurt sieht sich als „Stadt der Begeg­ nung“ und für die Ge­ neration 50plus eini­ ges zu bieten. Das städtische Seniorenbüro hat erneut ein buntes Programm zusammen­ Bürgermeister Christian Scheider gestellt. Von Vorträgen zum Seniorenreferent digitalen Helferlein „ID Aus­ tria“ und zu Erste Hilfe, über „Mit dem vielfältigen Veraneine Krimilesung mit ORF- staltungsprogramm wollen Moderator Patrick Budgen wir dazu beitragen, dass die und KMG-Busschulungen, bis ältere Generation in unserer hin zu Kulturführungen und Stadt so lange wie möglich Handwerken – es ist für jeden körperlich und geistig aktiv Geschmack etwas dabei. bleibt.“ Am 25. September findet wieder die beliebte Informa­ tionsveranstaltung „Stadt der dem Freizeit-, GesundheitsGenerationen“ direkt auf dem und Sozialbereich. Neuen Platz statt. Über 60 In­ Ein weiteres Highlight ist das stitutionen präsentierten an „Oktoberfest auf dem Schiff“, diesem Tag ihre Angebote aus am 8. Oktober ab 14 Uhr mit

Treffpunkt bei der Schiffsanle­ gestelle Lido. Um Anmeldung bis spätestens 1. Oktober beim Seniorenbüro wird ersucht. Ein eigener Sprechtag für Senioren mit Bürgermeister Christian Scheider findet am 21. Okto­ ber ab 15 Uhr im Seniorenbü­ ro statt – Kaffee und Kuchen stehen bereit! Die Broschüre kann online auf www.klagenfurt.at herun­ tergeladen werden, sie liegt im Seniorenbüro (Lidmanskygas­ se 22), im Amtsgebäude Pau­ litschgasse 13, im Rathaus und im Europahaus auf. Marktbe­ sucher haben auch die Mög­ lichkeit, sie immer freitags von 9 bis 12 Uhr in der Kauf­ manngasse 3 beim Verein „klagenfurt.willhelfen“ ab­ zuholen. JG


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Gesundheit

088 16. September ’26

Stadtrat Mag. Franz Petritz mit den Streetworkern Michael Watzenig und Katrin Schmacher im Skaterpark Feschnig. Foto: SK/Just

WISSENSWERT Nützliche Tipps

Streetwork „refresht“

Skaterpark Projekt. Einfach, unkompliziert und vor Ort – die Streetworker in Klagenfurt sind für Jugendliche direkt erreichbar. Mit dem Projekt „Refresh“ wurden im Skaterpark Feschnig neue Kontakte geknüpft.

D

as Streetwork-Team in Klagenfurt setzt seit Jahren auf den niederschwelligen Zugang zu Jugendlichen. Egal ob in der Innenstadt, in Parks oder anderen „Szenetreffs“ – der direkte Kontakt ist ent­ scheidend, nur so können lang­ fristig Beziehungen aufgebaut und den Jugendlichen geholfen werden. Das Projekt „Refresh“ setzt genau dort an. Streetworker waren im Skaterpark in Fesch­ nig unterwegs und haben mit Jugendlichen die Rampen ver­ schönert, teilweise repariert und wieder in Ordnung ge­ bracht. Die Kids konnten mit den Graffitis ihrer Kreativität freien Lauf lassen und während

der Arbeit kommen die Street­ worker ganz unverfänglich mit den Jugendlichen ins Gespräch und erfahren so, ob und wobei Beratung oder Hilfe benötigt wird. Das Projekt startete im Juli und wurde bis zum Ende der Sommerferien durchgeführt. In dieser Zeit wurden rund 18 Kinder und Jugendliche vor Ort erreicht. Die „Zielgruppe“ der Street­ worker in Klagenfurt ist in der Regel zwischen 14 und 24 Jah­ re alt. Der Zugang ist einfach gewesen. „Sobald die Kids ge­ sehen haben, was mir machen, kamen sie direkt auf uns zu und waren von Anfang an in­ teressiert und begeistert“, er­ zählen die beiden Streetwor­

Stadtrat Mag. Franz Petritz Gesundheitsreferent

„Die Streetworker schaffen Vertrauen, erreichen Menschen, die sonst keine Hilfe suchen würden, leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Prävention und zur Verbesserung der Lebensperspektiven unserer Jugendlichen.“ ker Katrin Schmacher und Mi­ chael Watzenig. Streetwork Klagenfurt ge­ hört zur Abteilung Gesund­ heit, Jugend und Famlie – ge­ meinsam mit der Abteilung Stadtgarten, die widerum für die Instandhaltung des Skater­ parks zuständig ist, wurde das Projekt durchgeführt. Ziel der Streetwork-Arbeit ist es, Kon­ flikte zu entschärfen, Perspek­ tiven zu eröffnen und Sicher­ heit im öffentlichen Raum zu fördern – und ein gemeinsames Verschönern. JG

Stehendes Wasser generell vermeiden: alle Gefäße im Freien regelmäßig alle 4 bis 5 Tage entleeren: Untersetzer, Gießkannen, Eimer, Blumentöpfe, Regentonnen, Vogeltränken. Schon eine kleine Pfütze reicht für die Eiablage. Gefäße vor dem Einwintern gründlich ausputzen, um die Überwinterung von Eiern zu verhindern. Tipp: Mindestens 60 bis 70 Grad heißes Wasser tötet die Eier ab. Putzwasser auf einer Wiese versickern lassen, nicht in den Gully oder Abfluss gießen! Regentonnen abdecken — Mit Deckel oder feinmaschigem Netz dicht verschließen, damit keine Mücken hineingelangen. Dachrinnen reinigen — Verstopfte Rinnen sammeln Wasser und werden zu Brutstätten. Garten ordentlich halten — Wassersammelnde Gegenstände entfernen, umdrehen oder geleert unter Dach aufbewahren. Wasserstellen regelmäßig wechseln — Vogeltränken und Tiernäpfe alle 2 bis 3 Tage frisch befüllen. Kleinstwasserstellen entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen. Gelagerte Autoreifen mit Wasseransammlungen als bevorzugte Brutstätte inspizieren und gegebenenfalls beseitigen. Funde melden – Verdächtige Mücken oder Brutstätten fotografieren und in der kostenlosen Mosquito AlertApp hochladen.


Gesundheit 25

089 16. September ’26

Stehendes Wasser wie bei Pflanzentöpfen, Regentonnen oder Vogeltränken nutzen Tigermücken zur Eiablage. Fotos: Bigstock

Stoppt die Tigermücke! Wichtig. Der Herbst ist die entscheidende Jahreszeit, um die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke effektiv einzudämmen. Wer jetzt im Garten oder auf dem Balkon vorsorgt, verhindert eine Mückenplage im nächsten Sommer.

D

ie Asiatische Tiger­ mücke erobert lang­ sam aber sicher auch Öterreich. Gerade im Herbst ist Vorsicht geboten, um eine weitere Ausbreitung im nächsten Sommer einzu­ dämmen. Denn ab September/ Oktober legen Tigermücken so­ genannte „Überwinterungsei­ er“. Während die erwachsenen Mücken bei sinkenden Tem­ peraturen sterben, überwin­ tern ihre Eier problemlos an den Innenwänden trockener Gefäße und überstehen Frost bis zu minus zehn Grad. Wer jetzt im Garten, auf dem Bal­ kon oder der Terrasse vorsorgt, verhindert eine Mückenplage im nächsten Sommer.

Ist die Mücke gefährlich? Weibliche Tigermücken können über 20 verschiedene Krank­ heitserreger wie z. B. Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Viren übertragen. Diese werden mit einem Stich aufgenommen,

Stehendes Wasser bei Töpfen, Regentonnen oder Vogeltränken nutzen Tigermücken zur Eiablage. Fotos: Bigstock

vermehren sich im Körper der Mücke und werden durch ei­ nen erneuten Stich auf ande­ re Menschen oder Tiere über­ tragen. Bisher gibt es in Öster­ reich noch keinen Nachweis ei­ ner lokalen Übertragung von Tropenkrankheiten durch Ti­ germücken. Die Tigermücke stellt aber trotzdem eine neue Herausfor­ derung für den öffentlichen Gesundheitsschutz dar. Klima­ wandel, steigende Temperatu­ ren, globale Mobilität und dicht besiedelte urbane Räume schaf­ fen Bedingungen, unter denen sich Tigermücken zunehmend ausbreiten können.

Was können wir tun? Prävention ist bei der Eindäm­ mung der Tigermücke das Al­ lerwichtigste und funktioniert

nur gemeinsamen. Experten weisen darauf hin, dass die Be­ völkerung dabei eine wichtige Rolle spielt. Die Stadt Klagen­ furt setzt beim Thema Tiger­ mücke deshalb verstärkt auf Beratung und Aufklärung. Das Gesundheitsamt und die Abtei­ lung für Klima- und Umwelt­ schutz haben die wichtigsten Tipps – siehe Infobox links – zusammengefasst. Ein Großteil der Brutstät­ ten entstehen im unmittelba­ ren Lebensumfeld wie zum Bei­ spiel in Gärten, Höfen oder auf Balkonen. Da die Tigermücke ein sogenannter „Container­ brüter“ ist, benötigt sie für ih­ re Eiablage keine großen Ge­ wässer, sondern es genügen kleinste, stehende Wasserflä­ chen, wie sie zum Beispiel bei Pflanzenuntersetzern, Gieß­

kannen, Eimern, Vogelträn­ ken, Autoreifen, Abdeckpla­ nen oder herumliegendem Kin­ derspielzeug vorzufinden sind. Auch schlecht abgedeckte Re­ gentonnen werden als Brutstät­ te genutzt. Außerdem kann die Bevöl­ kerung verdächtige Mücken oder Brutstätten über die Mos­ quito Alert-App per Foto und Standort unkompliziert mel­ den. Funde können außer­ dem im „Zecken-Postkasten“ des Sammlungs- und Wissen­ schaftszentrums des Landes­ museums in der Liberogasse 6 oder an der Kassa des kärnten. museum abgegeben werden (le­ bend oder tot in einem fest ver­ schlossenen Gefäß mit Datum, Uhrzeit und Ort des Fundes). Alle Links auf www.klagenfurt.at


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Umwelt

090 16. September ’26

LEBE NATÜRLICH

Astrid Albrecht Städtische Abfallberatung

Sichere Entsorgung Lose Batterien und Ak­ kus gehören in die Sam­ melboxen im Handel oder zu den Altstoffsammel­ stellen. Alte oder kaput­ te Elektrogeräte mit Akku etwa Powerbanks, Blue­ tooth-Lautsprecher, Stirn­ lampen, elektrische Zahn­ bürsten, Spielzeug mit Elektronik oder kleine Ventilatoren mit Akku ge­ hören ebenfalls zur Alt­ stoffsammelstelle. Wenn Batterien oder Akkus leicht entnommen wer­ den können, sollen sie ge­ trennt abgegeben werden. Bei Lithium-Akkus ist be­ sondere Vorsicht gebo­ ten: Offene Kontakte nach Möglichkeit abkleben und beschädigte, aufgebläh­ te oder ungewöhnlich hei­ ße Akkus nicht achtlos la­ gern, sondern sicher zur Altstoffsammelstelle brin­ gen. In Batterien und Ak­ kus stecken wertvolle Rohstoffe wie Eisen, Zink, Nickel, Kobalt, Lithium, Aluminium oder Kupfer. Durch die richtige Samm­ lung können diese Stoffe fachgerecht zurückgewon­ nen werden, statt im Rest­ müll verloren zu gehen. Gerade Lithium-Akkus können bei Druck, Kurz­ schluss oder Beschädigung zur Brandgefahr werden. Wer Batterien und Elekt­ roaltgeräte richtig abgibt, schützt daher Menschen, Anlagen und Ressourcen.

nextbike ist einfach und liegt voll im Trend: Allein im August gab es über 5.000 Ausleihen. Foto: Bauer

Neuer Rekord bei nextbike-Leihfahrrädern Klimafreundlich mobil. Der Monat August bescherte dem Fahrradverleihsystem mit 5.334 Ausleihen einen Bestwert. Seit Jahresbeginn wurden über 20.000 Mal nextbikes an den mehr als 50 Stationen ausgeliehen. RAPHAEL SPATZEK

20.890 Ausleihen verzeich­ net das Fahrradverleihsys­ tem nextbike Klagenfurt in den vergangenen acht Mona­ ten. Das ist ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Ver­ gleichszeitraum im Vorjahr. Im August wurden die Leih­ räder genau 5.334-mal ausge­ liehen – Rekordwert seit dem Start von nextbike im April 2017. Doch der Erfolgskurs zeigt sich nicht nur hier. Gestartet ist nextbike Kla­ genfurt mit gerade einmal elf Stationen und 60 Fahrrädern. Nun gehören bereits mehr als 50 Stationen mit über 300 Rä­ dern zur nextbike-Flotte. Diese wird laufend erwei­ tert und erneuert: die nextbi­ ke-Räder der zweiten Genera­ tion verfügen über ein elektro­

nisches Schloss am Hinterrad und die Ausleihe und Rück­ gabe funktioniert bequem über die nextbike App. Stark nachgefragt werden E-Bikes und E-Cargo-Bikes, welche an den Mobilitätsstationen Lake­ side und hi Harbach angebo­ ten werden. E-Bikes sind an den Standorten Hauptbahn­ hof, Neuer Platz, Klinikum und demnächst City Arkaden erhältlich.

Immer mehr Standorte Zum Wachstum von nextbi­ ke trägt auch die neue Station beim Haupteingang des Klini­ kums bei: Seit ihrer Neueröff­ nung Anfang April 2026 wur­ de sie schon über 600-mal ge­ nutzt. Neue hinzugekomme­ ne Standorte befinden sich zudem in der Schulstraße bei der Volksschule Viktring und

bei der „LZH“ Wohnanlage in der Leutschacherstraße. Die stetig steigenden Aus­ leihzahlen bei nextbike Kla­ genfurt machen deutlich: Ak­ tive, klimafreundliche Mobi­ lität ist in Klagenfurt längst im Alltag angekommen. Die Landeshauptstadt bietet da­ für nicht nur topografisch die besten Voraussetzungen.

Attraktive Kooperationen Das Fahrradverleihsystem nextbike Klagenfurt trägt maßgeblich dazu bei, dass das Fahrrad auch weiterhin an Be­ deutung gewinnt. Das zeigen auch zahlreiche Kooperatio­ nen mit speziellen Angebo­ ten wie „Businessbike“ mit Fir­ men oder „Studibike“ mit der Alpen-Adria-Universität. Kostenlose App, alle Stationen und Infos zu nextbike Klagenfurt auf: www.nextbike.at/klagenfurt


Umwelt 27

091 16. September ’26

Im Herbst werden wieder zahlreiche Pools abgelassen. Foto: bigstockphoto

Achtung beim Entleeren von Pools

Herbst. Für Besitzer von privaten Hallen- und Freischwimmbecken gibt es wichtige Richtlinien, die beim Ableiten von Beckenwasser zu beachten sind. Das ÖWAV-Merkblatt hilft.

E

ine besondere Sorg­ faltspf licht haben Poolbesitzer, wenn es um den richtigen Um­ gang bei der Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Becken­ wasser ihrer Freischwimmbe­ cken geht. „Poolwässer sind in der Regel chemikalienhal­ tig. Daher ist es wichtig, sich an die offiziellen Regeln und Empfehlungen zu halten“, betont Klima- und Umwelt­

schutzreferent Vizebürger­ meister Patrick Jonke. Wichtig ist: Beckenwässer mit einem Aktivchlorgehalt von unter 0,05 mg/l dürfen auf dem eigenen Grundstück über den Rasen oder die Wiese ver­ sickert werden. Es ist zu be­ achten, dass es zu keiner Be­ einträchtigung von Nachbar­ grundstücken kommt. Beckenwässer dürfen nicht direkt, etwa über einen Re­

genwassersickerschacht, ins Grundwasser gelangen. Eine Einleitung in die Regenwasseroder Schmutzwasserkanalisati­ on ist nur in Absprache mit dem Kanalisationsbetreiber (Abtei­ lung Straßenbau und Verkehr bzw. Abteilung Entsorgung) zu­ lässig. Beckenwässer, die Über­ winterungszusätze bzw. biozi­ de Chemikalien sowie mehr als 300 Gramm Salz pro Kubikme­ ter enthalten, dürfen nicht ver­

sickert werden. Sie sind in Ab­ stimmung mit dem Kanalisati­ onsbetreiber in die Schmutz­ wasserkanalisation einzuleiten. Reste von Schwimmbadchemi­ kalien dürfen nicht über die Kanalisation entsorgt werden, sondern gehören zu den Alt­ stoffsammelstellen. RS Weitere Informationen und ­Rechtsvorschriften im Merkblatt des ÖWAV online auf www.oewav.at.

#stadtderbegegnung

ZUKUNFTSDIALOG

KLAGENFURT MOVES FORWARD Wettbewerbsvorteil durch Climate Action? Vertreter:innen von Stadt, Land, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren mit Expert:innen, wie Climate Action strategisch verankert und durch starke Partnerschaften getragen werden kann. Anmeldung erforderlich bis 21.09.2026 unter: fragebogen.joanneum.at/anmeldung_zukunftsdialog/

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28. September 2026 Beginn: 09:00 Uhr Veranstaltungszentrum Lakeside Spitz Lakeside B11 9020 Klagenfurt am Wörthersee


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Wirtschaft

092 16. September ’26

Profis am Event Besuch. Gemeinsam mit Bundesministerin Claudia Bauer besuchte Stadtrat Julian Geier die „ip media“ an einem ihrer Firmenstandorte, der Schiffswerft.

D Stadtrat Julian Geier Wirtschafts- und Tourismusreferent

Stadträtin DI Constance Mochar bei der Eröffnungsfeier mit Gottfried Kienzl (Manager IKEA-Klagenfurt) und Patricia Ganster (IKEA Omni Area Managerin). Foto: Büro Mochar

Mehr als nur Möbel: Hej, IKEA!

„ip media ist ein absolutes wirtschaftliches Aushängeschild. Allein die Starnacht produziert traumhafte Bilder von Klagenfurt am Wörthersee, die im ganzen deutschsprachigen Raum ausgestrahlt werden.“

ie „Starnacht am Wörthersee“, Konzer­ te von Andreas Gaba­ lier, Pizzera und Jaus oder Roland Kaiser, die Wör­ thersee Schifffahrt, das Hafen­ fest und vieles mehr: Klagen­ furts erfolgreichste Veranstal­ tungen und größte Gästemag­ nete sind untrennbar mit dem Namen „ip media“ verbunden. Anlässlich des Besuchs von Bundesministerin Clau­ dia Bauer stellte Klagenfurts Wirtschafts- und Tourismus­ referent Stadtrat Julian Geier der Ministerin „ip media“-Ge­ schäftsführer Gerfried Zmöl­

VORGESTELLT

Neueröffnung. Nach dem Umbau eröffnete der blau-gelbe Riese sein neugestaltetes Möbelhaus.

S

eit 17 Jahren prägt das beliebte Einrichtungs­ haus aus Schweden das Stadtbild im Osten von Klagenfurt. Damit es weiter­ hin als modern und zeitge­ mäß betitelt werden kann, nahm das schwedische Mö­ belunternehmen Geld in die Hand – rund elf Millionen Eu­ ro, um genau zu sein. Damit stellte es seine Weichen für die Zukunft. Mit dieser Investitionssum­ me wurden die Flächen der Möbelausstellung und der Markthalle optimiert, eben­ so das Restaurant. Über 60 neue Musterzimmer wollen zu Wohnraumideen inspirie­ ren. 8.000 Quadratmeter bie­ ten eine topmoderne Sorti­ mentspräsentation mit einem

Mix aus digitalen und analo­ gen Präsentationsflächen für Wohnsituationen. „Der Umbau zeigt, was möglich ist, wenn Wirtschaft und Stadt gemeinsam an ei­ nem Strang ziehen“, sagt Stadträtin DI Constance Mo­ char, die in Vertretung von Stadtplanungsreferent Vi­ zebürgermeister Ronald Ra­ bitsch bei der Eröffnungsfei­ er am 7. August war. Der Umbau bringt auch Freude für die kleinen Be­ sucherinnen und Besucher mit sich. Anstelle des „Små­ land“, das sich bisher im Erd­ geschoss befand, gibt es nun überall Spielmöglichkeiten im Möbelhaus. Diese laden dazu ein, IKEA spielerisch zu entdecken und zu erleben. LB

Zement und Beton höchster Qualität Mit zwölf Millionen Kubikmetern Transportbeton pro Jahr zählt die in Klagenfurt ansässige Firma „Alpacem“ zu den absatzstärksten Produzenten. An jedem der fünf Stand­ orte in Österreich können 120 Kubikmeter pro Stunde produziert werden. Weiters produziert das Unternehmen hochwertige Zemente, die Produktion läuft dank Fernwär­ me und Recyclingkörnungen umweltfreundlich. Stadtrat Julian Geier besuchte das Unternehmen gemeinsam mit Wirtschaftsstaatssekretärin Elisabeth Zehetner. Foto: Hronek


Wirtschaft 29

093 16. September ’26

Sektor! nig und den Leiter der Wör­ thersee Schifffahrt, Daniel Dörfler, und damit eines der erfolgreichsten Unterneh­ men auf dem Medien-, Veran­ staltungs- und Tourismus-Sek­ tor vor. Die „ip Media Marketing GmbH“ ist ein erfolgreiches Fernsehproduktionsunterneh­ men und Veranstalter. Schwer­ punkte sind Unterhaltungs­ shows, Livekonzerte, Künstler­ management und Events. Die „ip media Holding“ be­ findet sich in Besitz von Mar­ tin Ramusch, Gerfried Zmöl­ nig (Geschäftsführer) und Christian Diechler (Prokurist). Die Wörthersee Schifffahrt, die „Leon Service & Security

GmbH“, die beliebte „Villa Li­ do“ u. a. gehören ebenfalls zur Firmengruppe. IW

Wirtschafts- und Tourismusreferent Stadtrat Julian Geier mit Bundesministerin Claudia Bauer, „ip media“-­Geschäftsführer Gerfried Zmölnig und Wörthersee Schifffahrts-Chef Daniel ­Dörfler in der Schiffswerft. Foto: StadtKommunikation/Hronek

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Kultur

094 16. September ’26

Zehn Theaterproduktionen, KSO-Konzerte, Theater Extra Veranstal­ tungen, Theater für Kinder und vieles mehr erwartet das Publikum in der neuen Spielsaison des Stadttheaters Klagenfurt. Foto: StadtKommunikation

TIPPS

Lese-Festival Von 17. bis 19. September wird die Stadtgalerie Klagen­ furt zum Zentrum der Kärnt­ ner Buchszene: Die BUCH9020 lädt zu drei Tagen voller Li­ teratur, Begegnungen und Inspiration mit Kinderpro­ gramm ein. Mit dabei: Psycho­ therapeut und Autor Micha­ el Lehofer, Alexander Cimzar, Thomas Deichmann, Bach­ mann-Juror Klaus Kastberger u. v. m. Programmdetails auf buch9020.at Foto: KK

Mit „Aida“ in die neue Spielzeit Stadttheater. Musiktheater, Schauspiel, Ballett und vieles mehr. Am 17. September beginnt die neue Saison.

Lyrik-Performance Unter dem Titel „Schatten. Rosen. Schatten“ präsentiert Theater Wolkenflug eine Ly­ rik-Performance mit Gedich­ ten von Ingeborg Bachmann im Napoleonstadel. Katarina Hartmann und Magda Kro­ piunig spüren Bachmanns Le­ bensweg über deren Lyrik nach, unterstützt von der Cel­ listin Alenka Piotrowicz. Bis 26. September. Foto: Maurer

D

as Stadttheater Kla­ genfurt startet am 17. September mit Giuseppe Verdis „Ai­ da“ in die neue Spielzeit. Insze­ niert wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und in­ timem Kammerspiel von Inten­ dant Aron Stiehl, die musikali­ sche Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Am 19. September heißt es für Groß und Klein „Her­ einspaziert!“ – das Stadtthea­ ter lädt zum Theaterfest un­ ter dem Motto „Theater in Be­ wegung“ ein. Es wird ein Tag zum Tanzen, Mitmachen, Zu­

hören und Staunen sein. Der Eintritt zum Theaterfest ist frei!

Commedia dell’arte & Klassik-Konzerte Mit Carlo Goldonis „Der Diener zweier Herren“ unter der Re­ gie von Ronny Jakubasch fin­ det am 8. Oktober ein Klassiker der Commedia dell’arte statt – und damit die erste Schauspiel­ premiere. Gespielt wird die ra­ sante Fassung von H.C. Art­ mann und Herbert Wochinz. Das Kärntner Sinfonieor­ chester eröffnet am 1. Okto­ ber mit „Paris“ die neue Kon­

zertsaison. Darin entführt das KSO mit Mozarts Pariser Sin­ fonie, Iberts Hommage, sowie Werken von Debussy, Ravel und Poulenc auf eine musika­ lische Reise in die Weltmetro­ pole der Eleganz und Fantasie. Am 27. September präsen­ tieren die bayerischen Schau­ spielstars Gerd Anthoff, Mo­ nika Gruber und Micha­ el Lerchenberg gemeinsam mit einem Musikensemble in „Opern auf Bayrisch“ berühm­ te Opern einmal anders. IW Alle Infos zum aktuellen Spielplan und Kartenvorverkauf auf www.stadttheater-klagenfurt.at


Kultur

095 16. September ’26

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TIPPS

Durch die Zeit Landschaft ist ein zentrales Thema in Armin Guerinos Malerei. Reisen und Orts­ wechsel, vor allem Aufent­ halte in Afrika, prägen sei­ nen Blick auf Topografie, Architektur und Kulturen. Es entstehen Motive wie Ho­ rizont, Wolke, Regen, Stadt, Kopf und Linie. Im Stadthaus sind ab 22. September Wer­ ke von Armin Guerino unter dem Titel „Durch die Zeit“ zu sehen. Foto: Guerino

Freuen sich auf den diesjährigen Kärntner Lyrikpreis: STW-Vorstand DI Erwin Smole, Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz, Preisinitiator Dr. Harald Raffer mit Mitgliedern der Jury. Foto: STW/Bauer

Kärntner Lyrikpreis:

Stadt verdoppelt Preisgeld Auszeichnung für Poeten. Die Stadtwerke Klagenfurt schreiben heuer zum 19. Mal den Kärntner Lyrikpreis aus. Einsendeschluss: 19. Oktober. IRIS WEDENIG

D Hometown In seinem neuen Bildband „My Hometown“ portraitiert Fotokünstler Arnold Pöschl Persönlichkeiten aus seiner Heimatstadt Klagenfurt, wie u. a. Stadttheater-Intendant Aron Stiehl (Bild). Die Port­ raits sind im Musilmuseum ausgestellt. Foto: Pöschl

er von den Klagen­ furter Stadtwer­ ken ausgeschriebe­ ne „Kärntner Ly­ rikpreis“ hat mittlerweile Stadtrat Mag. Franz Petritz Tradition und zählt zu den Kulturreferent renommierten Auszeichnun­ gen in der heimischen Litera­ „Neben dem von der Stadt turlandschaft. Ab sofort kön­ Klagenfurt vergebenen nen Poetinnen und Poeten ih­ Ingeborg-Bachmann-Preis, re Texte einsenden. Die Preise dem Humbert-Fink-Preis in der Gesamthöhe von 15.000 und dem Gert-Jonke-Preis Euro werden am 5. November zählt der von den Stadtvergeben – davor tagt die ge­ werken ausgerichtete strenge Jury und wählt ihre Kärntner Lyrikpreis zu den Favoriten aus anonym einge­ wichtigsten Auszeichnungen reichten Texten in deutscher im Literaturbetrieb..“ und/oder slowenischer Mut­ tersprache. Der erste Preis ist mit 5.000 die PSG Poster Service GmbH, Euro dotiert, der zweite Preis die KEG und den PEN-Club mit 1.500 Euro, der dritte Preis Austria. mit 800 Euro. Zudem winken Die Dotierung des Preises drei 500-Euro-Gewinne durch der Landeshauptstadt Klagen­

furt für ein Lebenswerk wird von 1.500 Euro auf 3.000 Euro erhöht, also verdoppelt.

Preis ist wichtig für die Literaturstadt Klagenfurt „Als Literaturstadt ist es wich­ tig, diese wertvolle Initiative zu unterstützen und entspre­ chend zu dotieren“, so Kultur­ stadtrat Mag. Franz Petritz. Ebenfalls verdoppelt wurde der Preis für Gedichte in slo­ wenischer Sprache – der Slowe­ nische Kulturverband und der Verband slowenischer Organi­ sationen erhöht das Preisgeld von bisher 500 auf 1.000 Euro. Einsendeschluss ist der 19. Oktober. Alle Infos im Detail, Einreichadresse u. v. m. ab sofort auf www.stw.at/lyrikpreis


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Sport

096 16. September ’26

Löwenstarker Nachwuchs Football & Cheerleading. Die Carinthian Lions starten voller Euphorie und Motivation in die Nachwuchssaison! Intensives Training und Teambuilding stehen auf dem Plan. SABRINA ZECHNER

W

enn sich der Sommer dem Ende zuneigt, bedeutet das ei­ nes: Die Nachwuchslöwen der Carinthian Lions stehen in den Startlöchern für die neue Sai­ son! Von Flag Football über Ta­ ckle Football bis hin zu Cheer­ leading bietet der Verein eini­ ges an Nachwuchsarbeit. Rund 160 Athletinnen und Athleten in verschiedenen Altersklas­ sen und Sparten sind im Ver­ ein aktiv.

Football ist für alle Flag Football ist die kontakt­ arme Variante des American Football. Die Lions sind mit Teams in den Altersklassen U9, U11, U13, U15 und U17 ver­ treten. Flag Football eignet sich besonders gut für den Einstieg. Hier werden die Grundlagen des Sports vermittelt: Team­ work, Schnelligkeit, Koordina­ tion und taktisches Denken. Im Herbst geht es mit der U16 und U18 in der 9-Mann-Ta­ ckle-Meisterschaft weiter. Ju­ gendliche, die den klassischen American Football kennenler­

Stadträtin DI Constance Mochar Sportreferentin

„Die Nachwuchsarbeit der Carinthian Lions ist herausragend! Bei diesem Verein wachsen Teamgeist, Selbstvertrauen und sportliche Begeisterung. Die Carinthian Lions sind ein echtes Aushängeschild für die Sportstadt Klagenfurt.“ nen möchten, können hinein­ schnuppern. Die Heimspiele fin­ den auf dem Koschatplatz statt. Seit der letzten Saison ist das Nachwuchsangebot der Li­ ons gewachsen: Cheerleading ist die neue Sparte, die angebo­

Sportstadträtin DI C ­ onstance ­Mochar war bei den Carinthian ­Lions und hat sich das Nachwuchstraining der Footballer und Cheerleader angeschaut. Foto: SK/Hude

ten wird. Neben den regelmä­ ßigen Trainings und einer ei­ genen Meisterschaft unterstüt­ zen die Cheerleader die Mann­ schaften bei ihren Spielen. Der Einstieg ist in allen Be­ reichen jederzeit möglich und Vorkenntnisse sind nicht not­ wendig. Wichtig sind die Freu­ de an der Bewegung, Teamgeist und der Wille, gemeinsam mit anderen etwas zu erreichen.

Ausgewachsene Löwen Parallel zum Nachwuchs star­ tet die Kampfmannschaft der Carinthian Lions in die Vor­ bereitung auf die Saison 2027. Ganz im Zeichen von intensi­ vem Training und Teambuil­ ding werden die nächsten Mo­ nate genutzt, um sich bestmög­ lichst auf die nächste Meister­ schaft vorzubereiten.


Sport 33

097 16. September ’26

Trinkwasser für alle am Koschatplatz SPORT IN KÜRZE Wörthersee Marathon Am 27. September findet der Wörthersee Marathon 2026 erstmalig statt! Es sind bereits alle Bewerbe ausverkauft. Wer dennoch dabei sein möchte, kann die 8.000 Laufbegeister­ ten anfeuern. Auf drei ver­ schiedenen Strecken wird unter dem Motto „Run the Lake“ gelaufen. Neben dem Marathon stehen auch ein Halbmarathon und ein Team-Marathon auf der Agenda. Start und Ziel sind jeweils das Strandbad Kla­ genfurt. Zudem wird ein abwechslungsreiches Pro­ gramm geboten.

FreundschaftsRUN Am 19. September veran­ staltet der Verein „Freund­ schaftsbänder“ in der Leo­ pold-Wagner-Arena den 3. „FreundschaftsRUN“. Die­ ser setzt sich für inklusi­ ven Sport in Kärnten ein. Menschen mit und ohne Behinderung bewegen sich gemeinsam für den guten Zweck.

Legendenspiel Am Samstag, dem 26. Sep­ tember, um 16 Uhr findet im Wörthersee Stadion ein Fußball-Highlight statt: der Ronaldinho’s Legends Cup! Ronaldinho & Friends spielen gegen das Team Co­ pa Pelé, das aus östereichi­ schen Legenden besteht. Zahlreiche weitere inter­ nationale Fußballgrößen sind angekündigt. Karten sind noch über www. oeticket.at erhältlich.

Positiv. Auch für Basketballer gibt es Trinkwasser auf ihrem Trainingsplatz. Bürgermeister Scheider hat mit allen Beteiligten nach einer Lösung gesucht.

E

s werden Körbe gewor­ fen, Taktiken bespro­ chen, Tore gefeiert, an­ gefeuert, gemeinsam gelacht und gechillt: Der sport­ liche Ehrgeiz ist auf dem Ko­ schatplatz spürbar. Dieser hat sich zu einem wahren Ort der Begegnung unter den Sport­ begeisterten etabliert. Egal ob Basketball, American Football, Rugby oder Fußball – die unter­ schiedlichsten Sportarten ver­ sammeln sich an diesem Ort.

Trinkwasserzugang gesichert Auf dem Basketballcourt fin­ den sich Sportbegeisterte aller Generationen. Neben Freizeitsind auch Profisportler auf dem Koschatplatz anzutref­ fen, unter ihnen sogar Natio­

Die Basketballer gemeinsam mit Bürgermeister Christian Scheider bei ­einem Lokalaugenschein auf dem Koschatplatz in Klagenfurt. Foto: SK/Hude

nalspieler. Seit kurzer Zeit ist für die Basketballer auch der Zugang zu Trinkwasser mög­ lich. Der Court ist vom restli­ chen Areal abgeschnitten. Auf Initiative von Bürgermeister Christian Scheider, dem die Si­

tuation im Zuge eines Strand­ bad-Sprechtages geschildert worden ist, ist es zu einer Lö­ sung der Problematik gekom­ men. Dem sportlichen Vergnü­ gen steht somit nichts mehr im Weg. SZ

Klagenfurter Vereine

in der Regionalliga Fußball. Der SK Austria Klagenfurt und SV Donau Klagenfurt spielen seit dieser Saison in der Regionalliga Süd Kärnten. Die Landeshauptstadt ist mit zwei Klagenfurter Fußball­ vereinen in der Regionalliga Süd Kärnten vertreten. Wäh­ rend der SK Austria Klagen­ furt großteils die Erwartun­ gen erfüllt, wartet der SV Do­ nau Klagenfurt noch auf Er­ folgserlebnisse. Der SV Donau Klagenfurt ist nach einer herausragen­ den Saison als Aufsteiger aus der Kärntner Liga der Saison 2026/27 in die Regionalliga Süd Kärnten gekommen. Austria Klagenfurt steht nach einem unerwartet holp­

rigen Start aktuell auf Tabel­ lenplatz eins. Als Nächstes steht am 22. September im Wörthersee Sta­ dion das große Stadtderby der beiden Mannschaften an! Es wird demnächst also sehr span­ nend im Wörthersee Stadion. Die nächsten Heimspieltermi­ ne der Mannschaften sind: 9. Oktober um 19:30 Uhr SK Austria Klagenfurt vs. SVG Bleiburg 26. September um 16:30 Uhr SV Donau Klagenfurt vs. WAC Amateure

Der SK Austria Klagenfurt und der SV Donau Klagenfurt vertreten die Landeshauptstadt in der Regionalliga Süd Kärnten. Fotos: qspictures/Kuess


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Stadtblick

098 16. September ’26

„Falkensteiner Camping Wörthersee“ eröffnet Dieser Campingplatz ist weit mehr als ein bloßer Urlaubsort. Der Camping­ platz am Metnitzstrand erstrahlt in neu­ em Glanz und begann mit der Übernah­ me und Weiterentwicklung durch die Falkensteiner Michaeler Tourism Group ein neues Kapitel in seiner Traditionsge­ schichte. Er ist ein bedeutender Touris­ mus- und Freizeitstandort am Wörther­ see, der nun auch mehr Komfort und ei­ ne moderne Infrastruktur aufweist. Auf rund vier Hektar bietet „Falkensteiner Camping Wörthersee“ viel Platz für Wohlgefühl jeglicher Art. Für die klei­ nen Campingfreunde sind direkt vor Ort ein Spielplatz sowie ein Indoorspielbe­ reich vorhanden. Auch in der Gastrono­ mie gibt es eine Änderung: Sie ist nun für alle Besucherinnen und Besucher zu­ gänglich, nicht nur für Campinggäste. Foto: SK/Buchner

Equal Pension Day

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Emmersdorf

Der Equal Pension Day signalisiert jedes Jahr den Tag, an dem Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen erst bis Jahresende bekommen werden. Stadträtin DI Constance Mochar betei­ ligte sich an der Verteilaktion des Frau­ enbüros, um auf die strukturellen Ur­ sachen hinzuweisen, die zu geringerer Pension führen: Teilzeit, Care-Arbeit und fehlende Lohntransparenz. Foto: SK/Hronek

Ein Jahrhundert Feuerwehrgeschichte bedeutet zahlreiche Einsätze, etliche Übungs­ stunden und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Freiwillige Feuerwehr Emmers­ dorf blickte heuer bei der Jubiläumsfeier auf ihr Gründungsjahr 1926 zurück. 100 Jahre leistet sie nun schon ihren Ehrendienst für das Allgemeinwohl. Das tatkräftige Team besteht aktuell aus 27 aktiven Mitgliedern, darunter sieben Frauen. Die Jugend­ feuerwehr zählt insgesamt 20 Mitglieder, wovon zwölf Mädchen sind. Vor allem die Mädchengruppe der Feuerwehrjugend konnte dieses Jahr einen ganz besonderen Er­ folg feiern, denn bei den Kärntner Landesmeisterschaften im Bronze-Bewerb nahm sie als erste Mädchengruppe des Bezirks Klagenfurt-Stadt teil und belegte den hervor­ ragenden vierten Platz. Zum Jubiläum gratulierten zahlreiche Ehrengäste. Foto: SK/Hude


099 16. September ’26

Stadtblick 35

Grüße nach Dachau

Real Madrid und AC Fiorentina im Wörthersee Stadion

Die beiden Partnerstädte Klagenfurt und Dachau verbinden die zahlreichen volks­ tümlichen Vereine und die Heimatver­ bundenheit. Nach dem Besuch einer Da­ chauer Delegation in Klagenfurt vertrat Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA die Kärntner Landeshauptstadt beim Da­ chauer Volksfestumzug. Foto: Büro Wassermann

Zigtausende Fans, Jubelparolen und ein ausverkauftes Stadion – so war die Reso­ nanz auf das internationale Sportevent, das Anfang August in der Kärntner Landes­ hauptstadt ausgetragen wurde. Das Fußball-Highlight wollten sich 30.000 Fans aus der ganzen Welt auf keinen Fall entgehen lassen. Das Match von Real Madrid und AC Fiorentina war ein Erlebnis der Sonderklasse. Bürgermeister Christian Scheider und TVB-Geschäftsführer Mag. Helmuth Micheler hießen hohe Funktionäre der beiden Mannschaften im Wörthersee Stadion willkommen. Die Freude über so eine FußballProminenz und die beiden Top-Mannschaften war nicht zu übersehen. Foto: SK/Zechner

Strandbad-Sprechtage mit dem Bürgermeister An insgesamt drei Freitagnachmitta­ gen stellte sich das Stadtoberhaupt für Fragen und Anliegen der Bürgerin­ nen und Bürger zur Verfügung. Ganz ungezwungen, ohne vorherige Ter­ minvereinbarung, konnten sie vorbei­ schauen, mitreden und zuhören. Die besprochenen Themen waren vielsei­ tig und reichten von Naturschutzge­ bieten über Initiativen, um der Kin­ derarmut entgegenzuwirken bis hin zu Spielplätzen in Wohnanlagen, Ver­ kehr sowie diversen Studiengänge der Fachhochschule. Die Möglichkeit, di­ rekt mit dem Bürgermeister ins Ge­ spräch zu kommen, fand bei den Be­ sucherinnen und Besuchern des Loret­ to-, Maiernigg- und Strandbades gro­ ßen Anklang. Foto: SK/Hude


36 Stadtblick

100 16. September ’26

58. Internationale Holzmesse in Klagenfurt

Große Preisverleihung

Über 500 Fachaussteller aus 20 Nationen und eine Ausstellungsfläche von rund 50.000 Quadratmetern – das bot die diesjährige Fachmesse für Forst, Säge, Holzbau, Tischlerei, Transport, Bioenergie und Jagd. Im Alpen-Adria-Raum gilt die Fachmesse Holz&Bau als der wichtigste Branchentreff im Bereich der Holz- und Fortwirtschaft sowie für die holzverarbeitende Industrie und Handwerker. Sämtliche Marktführer und neueste Trends waren hier vom 2. bis 5. September ausgestellt. Foto: SK/Zangerle

Das diesjährige Sommersportschnup­ pern erfreute sich mit fast ausgebuchten Kursplätzen großer Beliebtheit. Bei der Preisverleihung zum Gewinnspiel ver­ teilte Stadträtin DI Constance Mochar coole Preise an die Gewinner. Foto: SK/Hronek

Oldtimer-Unikat macht Halt in der Landeshauptstadt

Weltbund-Tagung Anfang September fand in Klagenfurt die Jahrestagung des Weltbundes Ös­ terreich statt. Ein Highlight im Kon­ zerthaus war wohl die Performance von Österreichs berühmtesten Chor – den Wiener Sängerknaben. Foto: SK/Hronek

Ein 100 Jahre alter Oldtimer machte auf seinem Weg nach Monte Carlo ei­ nen Stopp in Klagenfurt. Das „rollen­ de Pop-up-Museum“ zur Kulturver­ mittlung macht ein Stück Technikge­ schichte erlebbar. Der „AVIS“ Typ 3 fuhr von Österreich über Italien und Frankreich bis nach Monaco und leg­ te dabei eine Strecke von 1.208 Kilo­ metern zurück. Der fahrtaugliche Oldtimer befindet sich noch im Ori­ ginalzustand und trägt die Marke „Made in Austria“. Foto: SK/Zangerle

Inklusives Laufevent für den guten Zweck Earth Night In der Nacht von 11. auf 12. September wurde die Lindwurmund Rathaus-Beleuchtung im Sinne der Earth Night ausge­ schaltet. Ziel ist es, ein Zeichen gegen die zunehmende Licht­ verschmutzung- und -verschwendung zu setzen. Foto: SK/Hude

Bereits zum dritten Mal findet heuer der „FreundschaftsRUN“ in der Leopold-Wagner-Arena statt. Organisiert vom Verein „Freundschaftsbänder“ steht er für inklusiven Sport in Kärn­ ten. Sinn und Zweck ist es, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam bewegen. Eine Runde misst 400 Me­ ter und kann so oft wie möglich absolviert werden. Foto: SK/Hude


Stadtblick 37

101 16. September ’26

Junges Theater Klagenfurt Die Schauspielerinnen und Schauspieler des Jungen Theaters Klagenfurt führten im August „Die Träumer“ auf. Stadtrat Mag. Franz Petritz besuchte die Premiere in der theaterHALLE11. Regie und Stück­ fassung führte Angie Mautz. Foto: SK/Hude

NutOpIA – für nachhaltige Stadtentwicklung Das Forschungsprojekt „NutOpIA“ (Nutzungsoptimierung Innen & Außen) un­ tersuchte Leerstände und Brachen in Klagenfurt und beschäftigte sich mit fol­ gender Frage: „Wie viele Menschen könnten in Klagenfurt leben und arbeiten, wenn der Bestand besser genutzt würde?“ Präsentiert wurden die Ergebnisse im Zuge einer interaktiven Ausstellung im Geschäftslokal Alter Platz 5. Es war das Ziel, somit einen Dialograum zwischen Forschung, Verwaltung und Öffentlich­ keit zu schaffen und die Forschungsergebnisse für ein breites Publikum erleb­ bar zu machen. Berechnungen zeigen, welches Potenzial in der Wiedernutzung von Leerstand steckt. Beispielsweise würde dies mehr Raum für wirtschaftli­ che Tätigkeiten bieten, CO2-Emissionen durch den Wegfall von Neubauten auf grünen Wiesen könnten eingespart werden und zusätzlicher Wohnraum hätte mehr Einwohner zur Folge. „NutOpIA“ Klagenfurt ist ein Forschungsprojekt der Landeshauptstadt in Kooperation mit der Carinthia University of Applied Scien­ ces (CUAS). Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Innova­ tion, Mobilität und Infrastruktur. Für die Abwicklung war die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zuständig. Foto: SK/Hronek

Sommer, Sonne, Ferienspaß mit FUNTASTICO

10 Jahre „5 Minuten“

Fünf Wochen lang hieß es für Kinder – auch mit Handicap, die die städtische Ferien­ betreuung besuchten: spielen, bewegen und Spaß haben! Seit zehn Jahren bietet der Verein FUNTASTICO eine qualitativ hochwertige und kostengünstige Sommerferi­ enbetreuung an. Von Anfang August bis Anfang September konnten Kinder aus ei­ nem bunten und breitgefächerten Programm ihre Freizeitaktivitäten sowie Ausflüge wählen, wobei stets der Spaß und der Sport im Vordergrund standen. Foto: SK/Hude

Das Online-Nachrichtenportal „5 Minu­ ten“ feierte sein 10-jähriges Jubiläum. Vizebürgermeister Patrick Jonke über­ gab der Chefredakteurin Mag. Yvonne Schmid-Berger den gläsernen Lindwurm der Landeshauptstadt. Foto: Büro Jonke


38 Stadtblick

102 16. September ’26

AUSGEZEICHNET

Dank & Anerkennung für „Kärnten Läuft“ „Kärnten Läuft“ schrieb heuer Sport­ geschichte! Seit einem Vierteljahrhun­ dert ist diese Großveranstaltung ein Fixpunkt im Sportkalender tausen­ der Menschen, die die Begeisterung für das Laufen teilen. Vom 28. bis 30. Au­ gust verwandelte sich die Klagenfurter Ostbucht wieder in die Runningcity. In diesem Jubiläumsjahr knackte das Sportevent erstmals den Teilnehmerre­ kord von über 10.000 Teilnehmenden. Der Wörthersee Halbmarathon zählt zu den 25 beliebtesten Halbmarathon­ veranstaltungen auf der ganzen Welt. Im Zuge der Eröffnungsfeier und an­ lässlich des 25-jährigen Jubiläums er­ hielt MMag. Michael Kummerer die Dank- und Anerkennungsurkunde der Landeshauptstadt. Er wurde für seine Verdienste und Leistungen im sportli­ chen Bereich, insbesondere für die Or­ ganisation des bekannten Laufevents „Kärnten Läuft“, geehrt. Foto: SK/Hude

Gratulation zum Master! Stadträtin Sandra Wassermann hat ihr Studium „Public Management“ mit Auszeichnung abgeschlossen. Herzliche Gratulation zu dieser Leistung auch von der Redaktion der StadtZeitung! Foto: KK

Ein Jahrzehnt Ballett

1. Pool Billard Club

Ass im Kajaksport

Das Ballettzentrum Klagenfurt feierte sein 10-jähriges Bestehen und das ver­ langte nach einer Ehrung. Zur Jubilä­ umsfeier veranstaltete es in Kooperati­ on mit dem Zirkus Dimitri eine Chari­ ty Aufführung zugunsten der Kärntner Kinderkrebshilfe. Es war ein Abend vol­ ler Tanz, Emotion und magischer Zir­ kusatmosphäre. Für seine Verdienste im künstlerischen und sportlichen Bereich wurde dem Ballettzentrum Klagenfurt die Dank- und Anerkennungsurkunde verliehen. Foto: SK/Bauer

Ein halbes Jahrhundert ist ein guter Grund zum Feiern! Das tat der 1. Pool Billard Club Klagenfurt in seiner Heim­ stätte – im Café Meran. Seine Gründung geht auf das Jahr 1976 zurück. Heute ist er einer der traditionsreichsten Pool-Bil­ lard-Clubs in ganz Österreich. Der Ver­ ein kann unzählige sportliche Erfolge auf Landesebene sowie national und in­ ternational, sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftssport aufweisen. Für seine Verdienste gab es Dank und Aner­ kennung. Foto: SK/Zangerle

Gold bei der Junioren-Europameister­ schaft, Bronze bei der Weltmeister­ schaft sowie Silber und Gold bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Über diese Spitzenleistungen freut sich der Schü­ ler Max Steinbrenner. Der 17-Jährige ist seit einem Jahr bei der Sportunion Kla­ genfurt Sektion Kanu. Für seine her­ ausragenden Leistungen im Kajak-Sport bekam der junge Sportler eine Ehrung seitens der Landeshauptstadt. Derzeit trainiert er für den nächsten anstehen­ den Weltcup. Foto: SK/Glinik


Stadtblick 39

103 16. September ’26

Klagenfurter Traditionstrafik Hubel ausgezeichnet

Hannes Mößlacher geehrt

Sie zählt zu den Antiquitäten in der Klagenfurter Innenstadt – die Trafik Hubel. 130 Jahre sind ein Jubiläum, das es zu feiern gilt. Anlässlich dieses Meilensteins wurde Hannes Hubel die Dank- und Anerkennungsurkunde der Landeshauptstadt verliehen. In der Klagenfurter Wirtschaft ist die Traditionstrafik bereits seit Jahr­ zehnten fester Bestandteil. Die urigen Holzmöbel aus dem Jahr 1896 zählen seit jeher zum einzigartigen Inventar. Zigarren sind das, worauf sich die Trafik Hubel im Laufe der Zeit spezialisiert hat, nicht zuletzt auch um sich ein Alleinstellungs­ merkmal zu sichern. Als älteste Trafik Klagenfurts ist sie nicht nur als Tabakge­ schäft bekannt, sondern auch als ein Ort der Begegnung. Als Maria Hubel 1991 eine Trafik am alten Hauptbahnhof übernahm, übersiedelten sie später auf den Busbahnhof, dann in die Innenstadt. Vor drei Jahren übernahm Hannes von Vater Günther den Familienbetrieb. Foto: SK/Zechner

Der ehemalige Chefredakteur der „Kärntner Krone“ erhielt bei der Eröff­ nung des Altstadtzaubers eine Ehrung seitens der Stadtregierung. Um sei­ ne Leistungen im Bereich der Medien zu würdigen, bekam er den Ehrpfen­ nig der Landeshauptstadt Klagenfurt. Hannes Mößlacher ist für seinen res­ pektvollen Umgang, sein qualitatives journalistisches Handwerk sowie sein Verantwortungsbewusstsein bekannt. Foto: SK/Zangerle

50 Jahre Urlaub in Viktring

Ehrenurkunde für die Stadtrichter zu Clagenfurth

Familie Häuser aus Roxheim, RheinlandPfalz, kommt bereits seit einem halben Jahrhundert nach Klagenfurt, um hier Urlaub zu machen. Für diese außerge­ wöhnliche Gästetreue zur Landeshaupt­ stadt erhielt sie die Dank- und Anerken­ nungsurkunde. Ihr jährlicher Urlaubs­ wohnort ist die Pension Biedermann in Viktring, wo mittlerweile auch ihre er­ wachsenen Kinder immer noch regelmä­ ßig hinfahren. Diese erhielt ebenso für 56 Jahre als Beherbergungsbetrieb Dank und Anerkennung. Foto: SK/Zangerle

Wenn die Gaukler die Massen beeindrucken, die Stelzengeher durch die Gassen zie­ hen und die Kleinkünstler mit ihren Talenten faszinieren, dann ist Altstadtzauber in Klagenfurt. Seit drei Jahrzehnten begeistert er Groß und Klein von nah und fern mit seinem umfangreichen Programm. Angesichts dieses besonderen Jubiläums ver­ lieh die Klagenfurter Stadtregierung dem Burggraf Willi Noll, stellvertretend für die Stadtrichter zu Clagenfurth, die Ehrenurkunde für ihr jahrelanges Engagement zum Wohle der Gemeinschaft. Sie organisieren den Altstadtzauber nicht nur jedes Jahr aufs Neue, sondern sie prägen ihn auch. Er ist eine Veranstaltung, die Generationen verbindet und längst zu einem Stück Klagenfurter Identität geworden ist. Das zau­ berhafte Stadtfest überzeugt mit einer bunten Mischung aus Kunst, Kultur, Kulina­ rik, Musik und Magie. Der Altstadtzauber ist zwar das beliebte Fest der Klagenfurte­ rinnen und Klagenfurter, aber im Laufe der Zeit hat er sich zu einer Veranstaltung entwickelt, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Foto: SK/Zangerle


40 Stadtblick

104 16. September ’26

PREMIERE

Wörthersee Marathon Österreich erhält ein neues Laufevent und Klagenfurt ist mitten drin! Unter dem Motto „Ein See. Eine Runde. Ein Marathon“ findet am 27. September zum ersten Mal der Wörthersee Ma­ rathon auf einer Strecke rund um den See statt. Die Premiere mit Start und Ziel im Strandbad Klagenfurt weckt enormes Interesse. Die Veranstaltung ist mit rund 8.500 Läuferinnen und Läufern aus 36 Nationen bereits aus­ gebucht. Foto: KK

Erfolgreicher Sommer Die After-Work-Markt-Reihe am Benediktinerplatz hat im heurigen Sommer wieder ge­ zeigt, warum sie zu den belieb­ testen Stadtveranstaltungen zählt. Kürzlich fand der letz­ te After-Work-Markt in diesem Jahr statt. An allen Terminen strömten zahlreiche Besuche­ rinnen und Besucher auf den Markt. Foto: SK / Hude

Unterstützung für ÖGJ Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Stadträtin DI Constance Mochar tra­ fen im Sommer ÖGJ Landesjugendsekre­ tär Michael Linder, BA MSc zu einem persönlichen Gespräch im Rathaus. Da­ bei wurden Möglichkeiten erörtert, den Forderungen der Österreichischen Ge­ werkschaftsjugend (ÖGJ) gerecht zu wer­ den. Im Rahmen der Kampagne „Wohn­ traum? Träum weiter!“ spricht sich die ÖGJ für einen wirksamen Mietpreisde­ ckel für junge Menschen, mehr geförder­ te Startwohnungen, den Ausbau des so­ zialen Wohnbaus sowie leistbare Erstfi­ nanzierungen für das erste Eigenheim aus. Beide Stadtpolitiker unterstützen das die Anliegen und die Forderungen der Gewerkschaftsjugend. Foto: Büro Rabitsch

Berufsfeuerwehr trainiert mit Kameraden aus Bochum Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt begrüßte kürzlich sechs Höhenretter der Berufsfeuerwehr Bochum in der Landeshauptstadt. Gemeinsam wurde eine Woche lang trainiert und verschiedenste Szenarien der Rettungs­ einsätze geübt. Mit dabei waren auch die Bergrettung sowie die Freiwillige Feuerwehr Villach. Foto: BF


Service TERMINE Tage der AlpenAdria-Küche 4. bis 20. September Programm: www.visitklagenfurt.at

Herbstmesse 16. bis 20. September Ort: Messegelände

Mittwoch, 16.9. Blutspendetermin Rotes Kreuz, Herbstmesse Klagenfurt, Halle 1, 10–18 Uhr. Märchenbühne „Die drei Böckchen“ für Kinder ab 2,5 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr. Nordic Walking für Betroffene von Krebs, Fischerwirt, Kreuzbergl, 16.45 Uhr. Informationen unter Tel. 0463/504871 Von blauen Vögeln, Lesung von Shejla Baltić, ÖGB/AK Bildungsforum, Bahnhofstraße 44, 19 Uhr. Inge Träumt ein Kärntner Triptychon, Kärnten Museum, Klagenfurt, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 17.9. Märchenbühne „Das Waldhaus“ für Kinder ab 4 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr. Anonyme Alkoholiker Evangelische Christuskirche, Paul-Gerhard-Straße 17, 18 Uhr. MAPA desCONCIERTO, szenisches Konzert, Kardinalplatz 1, 20 Uhr. Die Rotkäppchen-Misere, von Roland Zingerle, Wein-Kultur-Bar Marquita, Osterwitzgasse 8, 19.30 Uhr.

Freitag, 18.9. Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag, Rathaus, Erdgeschoss, Neuer Platz 1, Bürgerservice, 14–16 Uhr. Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter, SHG Klagenfurt, Vortragssaal der Caritas, Sandwirtgasse 2, 17–19 Uhr. Informationen unter: Tel. 0463/504871 Buchpräsentation mit Arnold Mettnitzer, Buchhandlung Heyn, Kramergasse 2–4, 19 Uhr.

Non[n]sens, das Muscial, Alpen-Adria-Platz 1, 19.30 Uhr. Nick Steed & Friends, Kolossale Colosseum History, Eboardmuseum, Florian-Gröger-Straße 20, 20 Uhr.

Zugzwang Festival Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance 19. bis 27. September Ort: verschiedene Spielstätten in Klagenfurt

Samstag, 19.9. FreundschaftsRUN, laufen für die gute Sache, Leopold-WagnerArena, offizieller Start 10 Uhr.

Montag, 21.9. Märchenbühne „Das Waldhaus“ für Kinder ab 4 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr. SHG Angehörige und Freunde von Alkoholikern Klagenfurt, Besprechungsraum Dachverband Selbsthilfe Kärnten, Gutenbergstraße 7, 18 Uhr.

Dienstag, 22.9. Sprechtag der Volksanwaltschaft, Termin nur nach Voranmeldung, ­Landhaus Klagenfurt, 11.30–13.30 Uhr. Ronaldinho’s Legends Cup, Copa Pelé, Wörthersee Stadion, 16 Uhr. Buchpräsentation, mit Tamara Štajner, Buchhandlung Heyn, ­Kramergasse 2–4, 19 Uhr.

Mittwoch, 23.9. Blutspendetermin Rotes Kreuz, Österreichische Gesundheitskasse Klagenfurt, Kempfstraße 8, 9–13 Uhr. SHG Angst-, Panik-, Depression-, Burnout Klagenfurt, Gruppenraum Dachverband Selbsthilfe Kärnten, Gutenbergstraße 7, 17.45 Uhr. Schatten Rosen Schatten, Lyrik Performance, Architektur Haus Kärnten, Klagenfurt, 20 Uhr.

Donnerstag, 24.9. Stadt der Generationen, Neuer Platz, 13 Uhr. Märchenbühne „Die drei Böckchen“ für Kinder ab 2,5 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr.

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SHG-Eltern hörbeeinträchtigter Kinder-Kärnten, Forum besser Hören, Gasometergasse 4a, 16.30 Uhr. Bible Discovery, ob Kärnten oder Australien, der esoterische Boomerang verfolgt sie, Christliche Bücherstub‘n, Villacher Straße 33, 18.30 Uhr.

Freitag, 25.9. Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag, Rathaus, Erdgeschoss, Neuer Platz 1, Bürgerservice, 14–16 Uhr. Maria Tusch Frauenpreis, Künstler:innenhaus Klagenfurt, Göthepark 1, 18.30 Uhr.

Freitag, 2.10. Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag, Rathaus, Bürgerservice, Neuer Platz 1, 14–16 Uhr. Herbstkonzert des Postchors Klagenfurt, Konzerthaus Klagenfurt, 19.30 Uhr. Eddie Luis and his Passengers, Kammerlichtspiele Klagenfurt, Adlergasse 1, 20 Uhr.

Lange Nacht der Museen 3. Oktober Ort: Museen in ganz Österreich

Samstag, 26.9.

Samstag, 3.10.

City Arkaden Ladenspiel, City Arkaden Klagenfurt, Heuplatz 5, 13–17 Uhr. SHG-Body Positivity, Gemeinsam gesund Leben, 15 Uhr, Information und Anmeldung unter: Andrea Quendler, Tel. 0680/2136994. Rotary Soiree Ball der Solidarität, Konzerthaus Klagenfurt, 19 Uhr.

Saltatio Mortis, Subway to Sally & Guests, Messehalle 4, Messeplatz 1, Einlass 17 Uhr. Candlelight: Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Konzerthaus Klagenfurt, 18 Uhr. Candlelight: Tribut an Hans Zimmer, Konzerthaus Klagenfurt, 20 Uhr.

Wörthersee Marathon

Candlelight: Queen vs. ABBA, Konzerthaus Klagenfurt, 17 Uhr. Candlelight: Ed Sheeran & Coldplay, Konzerthaus Klagenfurt, 19 Uhr.

27. September Ort: Strandbad Klagenfurt

Sonntag, 27.9. Udo Tribute Band, Matinée und Wunschkonzert, Eboardmuseum, Florian-Gröger-Straße, 10 Uhr.

Dienstag, 29.9. Anonyme Alkoholiker Evangelische Christuskirche, Paul-GerhardStraße 17, 17 Uhr.

Mittwoch, 30.9. SHG-Rheuma, Gasthof Krall, ­Ehrentaler Straße 57, 14 Uhr. Märchenbühne, „Das Waldhaus“ für Kinder ab 4 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr.

Donnerstag, 1.10. Konzert des Kärntner Sinfonieorchesters, mit dem Titel „Paris“, Konzerthaus Klagenfurt, 18.30 Uhr.

Sonntag, 4.10.

Montag, 5.10. RückenFIT, SuperActive, Kumpfgasse 10H, 8.30 Uhr. BeckenbodenFIT für Frauen, SuperActive, Kumpfgasse 10H, 14.30 Uhr. Märchenbühne „Rapunzel“ für Kinder ab 4 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr.

Mittwoch, 7.10. OutdoorFIT, Treffpunkt beim Fischerwirt am Kreuzbergl, 8.45 Uhr. Kostenloser Notariatssprechtag im Rathaus, EG, Bürgerservice, Neuer Platz 1, 17–18 Uhr (telefonische Anmeldung unter 0463/537-2750 erforderlich!). Duo Petra und Heinz-Peter Stump-Linshalm, Konzerthaus Klagenfurt, 19.30 Uhr. Kabarett Herbst, Grissmann & Stachel, Konzerthaus Klagenfurt, Einlass: 19.30 Uhr.


42 Service Donnerstag, 8.10. Oktoberfest auf dem Schiff Schiffsanlegestelle Lido, 14 Uhr. Marion Mitterhammer & Hubsi Kramar, „Über fallenden Sternen“ Kammerlichtspiele Klagenfurt, Adlergasse 1, 20 Uhr. Beethoven Philharmonie, Konzerthaus Klagenfurt, 21.30 Uhr.

Freitag, 9.10. Kostenloser Rechtsanwaltssprechtag, Rathaus, Erdgeschoss, Neuer Platz 1, Bürgerservice, 14–16 Uhr. Ich war mal wer, von Lisa Eckhart, Konzerthaus Klagenfurt, 19.30 Uhr. Souvlaki Walzer, von Caro Athanasiadis, Kammerlichtspiele Klagenfurt, Adlergasse 1, 20 Uhr.

Samstag, 10.10. André Haedicke, mit „Dick im Geschäft“, Kammerlichtspiele Klagenfurt, Adlergasse 1, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 15.10. Märchenbühne „Rapunzel“ für Kinder ab 4 Jahren, Europahaus, Reitschulgasse 4, 15.30 Uhr. Antiheld, mit Niko Nagl, McMullens, St. Veiter Ring 16, 19.30 Uhr. Guitarras Mágicas, mit Mario Berger, Kammerlichtspiele Klagenfurt, Adlergasse 1, 20 Uhr.

AUSSTELLUNGEN Musilmuseum, Bahnhofstr. 50: ­ usstellung 1, Arnold Pöschl, A Eröffnung der Ausstellung: „Hometown“. Beginn 19.30 Uhr (am 16. September 2026). Ausstellung 2, Cornelia Travnicek, „Ich erzähle von meinen Beinen“, Lesung. Beginn 19.30 Uhr (am 22. September 2026.) www.musilmuseum.at Stadtgalerie, Theatergasse 4: Eröffnung der Ausstellung: „KUNST & HANDWERK präsentiert: DIALOG“. Beginn: 17 Uhr (am 2. Oktober 2026). Geöffnet: täglich außer montags 10–18 Uhr, feiertags 10–18 Uhr außer montags (bis 30. Oktober 2026). www.stadtgalerie.net Theatergalerie, Theatergasse 4: „Wagner Reloaded“ in Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt. Geöffnet donnerstags und freitags von 9–12 Uhr (bis 28. Februar 2027). www.stadtgalerie.net

106 16. September ’26

Living Studio, Stadtgalerie, ­Theatergasse 4: Eröffnung der Ausstellung „Stipendien für Fotografie und Neue Medien“ von Katharina Gruzei. Beginn: 18 Uhr (am 29. September 2026). Geöffnet täglich außer montags 10–18 Uhr, feiertags 10–18 Uhr außer montags (bis 15. November 2026). www.stadtgalerie.net Alpen-Adria-Galerie, Theaterplatz 3: Eröffnung der Ausstellung „Durch die Zeit“ von Armin Guerino. Beginn: 18 Uhr (am 22. September 2026). Geöffnet täglich außer montags 10–18 Uhr, feiertags 10–18 Uhr außer montags (bis 29. November 2026). www.stadtgalerie.net MMKK, Museum Moderner Kunst Kärnten, Burggasse 8: Ausstellung 1, „fokus sammlung 08. ABSTRAKT. Material + Struktur“ Geöffnet: Di–So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr und feiertags bis 18 Uhr (bis 3. Oktober 2026). Ausstellung 2, „fokus Sammlung. MEISTERWERKE“ Geöffnet: Di–So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr und feiertags bis 18 Uhr (bis 3. Oktober 2026). www.mmkk.at Kärnten.museum, Museumgasse 2: Ausstellung 1, „Aufbruch!“ geöffnet: Di–Sa 10–17 Uhr, donnerstags 10–19 Uhr und sonntags 11–16 Uhr (bis 20. September 2026), Ausstellung 2, „Mini-Museum“, geöffnet: Di–Sa 10–17 Uhr, donnerstags 10–19 Uhr und sonntags 11–16 Uhr (bis 1. November 2026), Ausstellung 3, „Noreia“, geöffnet: Di–Sa 10–16 Uhr (bis 30. September 2026). Ausstellung 4, „Widerstand aufstellen?/Ustanovitev odpora?“, geöffnet: Do–Sa 15–19 Uhr (bis 11. Oktober 2026). www.landesmuseum.ktn.gv.at

STADTTHEATER www.stadttheater-klagenfurt.at

Premiere „Aida“ am 17. September um 19.30 Uhr, (Vorstellung bis 14. November 2026). „Kammerkonzerte im Foyer“, 18 Uhr, am 11. Oktober (bis 7. März 2027). Premiere „Der Diener zweier Herren“, am 8. Oktober um 19.30 Uhr (bis 4. Dezember 2026).

Volkskino Programm Ort: Kinoplatz 3 www.volkskino.at

APOTHEKEN Mittwoch, 16.9.: Löwen Apotheke, Villacher Str. 8, und Fischl Apotheke, Ebentaler Str. 57 Donnerstag, 17.9.: Nord Apotheke, St. Veiter Str. 161, und Bären ­Apotheke, Rosentaler Str. 73 Freitag, 18.9.: Uni-Apotheke, Universitätsstr. 23, und St. Georg Apotheke, St. Veiter Str. 34 Samstag, 19.9.: FeschnigApotheke, Paracelsusgasse 16, und die Apotheke Dr. Fellner, Siebenhügelstr. 15 Sonntag, 20.9.: Vitalis Apotheke, Durchlaßstr. 4, Apotheke Ebenthal, St. Jakober Str. 1, und Bernstein Apotheke, Rosentaler Str. 224. Montag, 21.9.: Landschafts-­ Apotheke, Alter Pl. 32, und Sonnenapotheke, Pischeldorfer Str. 18 Dienstag, 22.9.: Obir Apotheke, Baumbachplatz 21 und Ring Apotheke, Viktringer Ring 1A Mittwoch, 23.9.: team santé obelisk Apotheke, Völkermarkter Ring 14, und Noreia Apotheke, Pischeldorfer Str. 105 Donnerstag, 24.9.: Paracelsus Apotheke, 10.-Oktober-Str. 14, und St. Peter Apotheke, ­Völkermarkter Str. 134 Freitag, 25.9.: Apotheke vorm Lindwurm, Neuer Platz 9, ­Lendorf-Apotheke, Feldkirchner Str. 219, und Südring Apotheke, Ebentaler Str. 149/Ecke Südring Samstag, 26.9.: Engel-Apotheke, Bahnhofstr. 3, und Apotheke Viktring, Viktringer Platz 13 Sonntag, 27.9.: Hirschen Apotheke, St. Ruprechter Str. 22, und Beneficium Kreuzbergl ­Apotheke, Radetzkystr. 20 Montag, 28.9.: Löwen Apotheke, Villacher Str. 8, und Fischl Apotheke, Ebentaler Str. 57 Dienstag, 29.9.: Nord Apotheke, St. Veiter Str. 161, und Bären ­Apotheke, Rosentaler Str. 73 Mittwoch, 30.9.: Uni-Apotheke, Universitätsstr. 23, und St. Georg Apotheke, St. Veiter Str. 34 Donnerstag, 1.10.: FeschnigApotheke, Paracelsusgasse 16, und die Apotheke Dr. Fellner, Siebenhügelstr. 15

Freitag, 2.10.: Vitalis Apotheke, Durchlaßstr. 4, Apotheke Ebenthal, St. Jakober Str. 1, und Bernstein Apotheke, Rosentaler Str. 224 Samstag, 3.10.: Landschafts-­ Apotheke, Alter Pl. 32, und Sonnenapotheke, Pischeldorfer Str. 18 Sonntag, 4.10.: Obir Apotheke, Baumbachplatz 21, und Ring Apotheke, Viktringer Ring 1A Montag, 5.10.: team santé obelisk Apotheke, Völkermarkter Ring 14, und Noreia Apotheke, Pischeldorfer Str. 105 Dienstag, 6.10.: Paracelsus ­Apotheke, 10.-Oktober-Str. 14, und St. Peter Apotheke, ­Völkermarkter Str. 134 Mittwoch, 7.10.: Apotheke vorm Lindwurm, Neuer Platz 9, ­Lendorf-Apotheke, Feldkirchner Str. 219, und Südring Apotheke, Ebentaler Str. 149/Ecke Südring Donnerstag, 8.10.: Engel-Apotheke, Bahnhofstr. 3, und Apotheke Viktring, Viktringer Platz 13 Freitag, 9.10.: Hirschen ­ Apotheke, St. Ruprechter Str. 22, und Beneficium Kreuzbergl ­Apotheke, Radetzkystr. 20 Samstag, 10.10.: Löwen Apotheke, Villacher Str. 8, und Fischl Apotheke, Ebentaler Str. 57 Sonntag, 11.10.: Nord Apotheke, St. Veiter Str. 161, und Bären ­Apotheke, Rosentaler Str. 73 Montag, 12.10.: Uni-Apotheke, Universitätsstr. 23, und St. Georg Apotheke, St. Veiter Str. 34 Dienstag, 13.10.: FeschnigApotheke, Paracelsusgasse 16, und die Apotheke Dr. Fellner, Siebenhügelstr. 15 Mittwoch 14.10.: Vitalis Apotheke, Durchlaßstr. 4, Apotheke Ebenthal, St. Jakober Str. 1, und Bernstein Apotheke, Rosentaler Str. 224 Donnerstag 15.10.: Landschafts-­ Apotheke, Alter Pl. 32, und Sonnenapotheke, Pischeldorfer Str. 18 Freitag, 16.10.: Obir Apotheke, Baumbachplatz 21 und Ring Apotheke, Viktringer Ring 1A Samstag, 17.10.: team santé obelisk Apotheke, Völkermarkter Ring 14, und Noreia Apotheke, Pischeldorfer Str. 105 Sonntag, 18.10.: Paracelsus Apotheke, 10.-Oktober-Str. 14, und St. Peter Apotheke, ­Völkermarkter Str. 134


Amtlich GEBURTEN Vom 19. Juni bis 20. August 2026 Alejna (19.6.), Tochter von Amra und Ibrahim Porčić (19.6.) Nelio Jovanović (20.8.), Sohn von Chantal-Orchidee Sauter und Saša Jovanović

TRAUUNGEN Vom 10. Juli bis 28. August 2026 Sara Baumgartner und Alexander Duar (10.7.) Jasmin Reinisch und Heinz Schmidt (24.7.) Sabrina Rabitsch und Manuel Pirman (25.7.) Anja Rivanovic und Alexsander Sandro Sreckovic (31.7.) Daniela Heitzinger, BEd und Kilian Salbrechter BA MA (1.8.) Laura Boentges und Matteo Smole (14.8.) Siang Fatt Chan und Udo Koller (26.8.) Yvonne Wallner und Michael Osinger (28.8.)

TODESFÄLLE Vom 17. Juli bis 6. September 2026 Maria Elisabeth Unterholzer (69), Welzenegger Straße 45 Dr. Gert Dieter Paulsen (86), Klagenfurt Sonja Schweiger (77), Klagenfurt Franz Spitaler (87), Faninger Straße 80 Rosalia Orlitsch (60), Klagenfurt Leon Udo Ottowitz (18), Kienzlstraße 19 Hertwig Katschnig (82), Klagenfurt Roswitha Magedin (86), Karl-Truppe-Straße 7 Leopoldine Fina (58), Klagenfurt Rosalia Orlitsch (60), Klagenfurt Dr. Anton Balantitsch (85), Klagenfurt Thomas Friedrich Pasterk (59), Klagenfurt Charlotte Trattner (95), Lerchengasse 11

Simon Herbert Schifferl (85), Flurgasse 43 Annamaria Moser (93), Tristangasse 34/2/12 Maria Margarete Kowatsch (70), Klagenfurt Elfriede Kogler-Stocker (80), Klagenfurt Walter Vallant (71), Klagenfurt Silvia Jeschofnig (71), Waldhofweg 27 Mira Friederike Muri (82), Sattnitzgasse 22 Andrea Juritsch (65), St. Ruprechter Straße 68 Oswald Scheriau (77), Klagenfurt Brigitte Rosalia Moser (85), St. Ruprechter Straße 62/6 Klaus Schuster (72), Klagenfurt Stefanie Feuerabend (34), Klagenfurt Hans Peter Woschitz (76), Klagenfurt Ferdinand Miklautz (77), Klagenfurt Gerlinde Rauter (83), Rilkestraße 69 Hedwig Mayer (87), Hülgerthpark 3 Thomas Kelich (76), Pischeldorfer Straße 92 Alexander Walter Schachner (56), Klagenfurt Henrike Maria Trattnig (72), Dr.-Franz-Reinprecht-Weg 8 Mag. Hubert Theumer (77), Am Birkengrund 67 Heinz Tschernutter (84), Henselstraße 1A Irna Kulnik (99), Ghegagasse 4 Maria Berger (96), Klagenfurt Josef Pušnik (79), Johann-Burger-Straße 38 Edith Gobetzky (84), Klagenfurt Ludwig Groß (82), Frodlgasse 6 Anna Maria Pezzei (81), Harbacher Straße 72 Elvira Streicher (80), Karawankenblickstraße 261 Gerda Ertl (82), Adolf-Kolping-Gasse 18/2/214 Rudolf Mikula (90), Klagenfurt Aurelia Winkler (78), Klagenfurt Othmar Hölbling (80), Harbacher Straße 68 Gunther Wedenig (79), Stolzstraße 49

43

Alexander Wolfgang Suppan (77), Maximilianstraße 20 Rudolf Müller (85), Villacher Straße 23 Ferdinand Perdacher (94), Bertha von Suttner Gasse 14 Martha Kasal (89), Klagenfurt Roswitha Mollik (84), Dr.-Robert-Koch-Gasse 10 Edeltraud Bradac (91), Aussichtsstraße 3 Ingeborg Kois (96), Luegerstraße 27 Gerhard Safranek (85), Kreuzwirtgasse 21 Albert De Cillia (64), 10.-Oktober-Straße 13/2 Alois Obereder (95), Klagenfurt Dr. med. univ. Renate Wöhry (97), Rosenbergstraße 6 Franz Willegger (80), Klagenfurt Franz Winkler (79), Emmersdorfer Straße 99 Heinz Jandl (82), Illyrerweg 5/11 Karl Alois Hölbling (81), Fischlstraße 15 Christian Müller (64), Akazienhofstraße 14 Martha Nageler (98), Klagenfurt Susanne Stark (74), Steingasse 180 Elisabeth Dagmar Trinkl (60), Kindergartenstraße 21/8 Hedwig Hohenberger (95), Nessendorfer Straße 221 Heinrich Kühberger (79), Klagenfurt Mag. phil. Marianne Kleinberger (77), Kraßniggstraße 29 Helene Auguste Puff (93), Annabichler Straße 40/A Ingeburg Kolle (94), Schalleweg 41

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Nachtrag (April) Edmund Schnepf (88), Klagenfurt Walter Sussitz (80), Kokeilweg 6

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44 Amtlich

KUNDMACHUNG der getroffenen Verfügungen der Gemeindewahlbehörde für die

Landwirtschaftskammerwahl am 25. Oktober 2026

108 16. September ’26

Wir erfüllen die traurige Pflicht, Nachricht zu geben, dass Frau Oberamtsrätin i. R.

Charlotte Trattner im 96. Lebensjahr verstorben ist.

1. Die Wahl in die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer findet am 25. Oktober 2026 statt.

Frau Oberamtsrätin i. R. Charlotte Trattner war über vier Jahrzehnte lang bis zu ihrer Pensionierung im Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt tätig.

2. Die Wahlzeit wird für alle Wahlsprengel von 7.00 bis 12.00 Uhr festgelegt. Während der Wahlzeit ist die Stimmabgabe durchlaufend möglich.

Der Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt wird Frau Oberamtsrätin i. R. Charlotte Trattner stets ein ehrendes Andenken bewahren.

3. Das Stadtgebiet von Klagenfurt wird in 5 Wahlsprengel eingeteilt, und zwar Wahlsprengel 1 – I. bis XII. Stadtbezirk (altes Stadtgebiet), Wahlberechtigte mit den Anfangsbuchstaben A bis L des Familiennamens und wahlberechtigte juristische Personen (Wahllokal: Amtsgebäude Kumpfgasse 20, ­Erdgeschoss, Großer Saal) Wahlsprengel 2 – I. bis XII. Stadtbezirk (altes Stadtgebiet), Wahlberechtigte mit den Anfangsbuchstaben M bis Z des Familiennamens; (Wahllokal: Amtsgebäude Kumpfgasse 20, Erdgeschoss, Großer Saal) Wahlsprengel 3 – XIII. Stadtbezirk (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Viktring); (Wahllokal: Gemeindezentrum Viktring, Viktringer Platz 1) Wahlsprengel 4 – XIV. Stadtbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Wölfnitz und St. Peter am Bichl); (Wahllokal: VS Wölfnitz, Römerweg 36) Wahlsprengel 5 – XV. Stadtbezirk (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Hörtendorf, einschließlich der an der West- bzw. Nordseite der ehemaligen Stadtgrenze liegenden Objekte der Orte Blasendorf, Judendorf und Nessendorf); (Wahllokal: Volksschule Hörtendorf, Gutendorfer Straße 36)

Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee Christian Scheider Die Magistratsdirektorin Mag.a Isabella Jandl

Der Vorsitzende des Zentralausschusses Robert Kruschitz

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4. Die Gemeindewahlbehörde fungiert im Wahlsprengel 2 gleichzeitig auch als Sprengelwahlbehörde. 5. Vorzeitiger Wahltag: Eine vorgezogene Stimmabgabe ist ausschließlich am Freitag, dem 16.10.2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Wahllokal Amtsgebäude des Magistrates der LH Klagenfurt Kumpfgasse 20, Erdgeschoss, Großer Saal möglich. Die Entgegennahme der vor dem Wahltag abgegebenen Stimmen erfolgt durch die amtierende Gemeindewahlbehörde. Die Auszählung der vor dem Wahltag abgegebenen Stimmen erfolgt durch den Wahlsprengel 2. 6. Wahlkartenwähler werden in allen 5 Wahllokalen zur Wahl zugelassen. 7. Im Gebäude des Wahllokales und im Umkreis von 20 Meter ist am Wahltag/ vorzeitigen Wahltag verboten: a) Jede Art der Wahlwerbung, insbesondere auch durch Ansprachen an die Wähler, durch Anschlag oder Verteilen von Wahlaufrufen oder von Kandidatenlisten u. dgl. b) Jede Ansammlung von Personen c) Das Tragen von Waffen jeder Art (das Verbot des Tragens von Waffen ­bezieht sich nicht auf jene Waffen, die am Wahltag/Vorwahltag von öffentlichen, im betreffenden Umkreis im Dienst befindlichen Sicherheitsorganen nach ihren dienstlichen Vorschriften getragen werden müssen.) Übertretungen dieser Verbote werden gemäß § 42 der Landwirtschaftskammerwahlordnung von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu EUR 120,– bestraft. Soweit sich die in dieser Kundmachung verwendeten Bezeichnungen auf natürliche Personen beziehen, gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Gesetzliche Grundlage: Ktn. Landwirtschaftskammerwahlordnung 1991 idgF. Die Gemeindewahlleiterin: Dr. Gabriele Herpe Klagenfurt am Wörthersee, 6. August 2026

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Amtlich 45

109 16. September ’26

VERLAUTBARUNG – URSULAMARKT VON 24. BIS 26. OKTOBER 2026 Nach den Bestimmungen der Marktordnung der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee idgF. findet der Ursulamarkt von Samstag, 24. Oktober 2026, bis Montag, 26. Oktober 2026, von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr auf dem Klagenfurter Messegelände statt. Anmeldung Aus organisatorischen Gründen ist eine fristgerechte Anmeldung bis zum 21. September 2026 erforderlich. Diese hat ausschließlich über das Online-Anmeldeportal der Marktverwaltung der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Paulitschgasse 11, 9020 Klagenfurt am Wörthersee zu erfolgen.

Das Gelände ist in der Nacht nicht geschlossen, daher obliegt die ­Verant­wortung für die Waren, die in der Nacht am Stand belassen werden, dem Marktbeschicker selbst. In den Hallen sind die Ölwannen der Fahrzeuge zu unterlegen. Weiters sind bei den Kraftfahrzeugen die Batterien masseseitig abzuklemmen. Vorhandene Schäden an Objekten sind unverzüglich zu melden, da der/die Verursacher/in in jedem Fall zur Verantwortung gezogen wird. Während der Dauer des Marktes ist das Befahren des Marktgeländes zwischen 7.30 Uhr und 19.00 Uhr verboten. Die Verkehrswege sind Samstag, Sonntag und Montag jeweils in der Früh bis 6.00 Uhr für die Kehrmaschine freizuhalten. Hinweis: In der Halle 2-Nord befindet sich der Flohmarkt.

Auf- und Abbau

Das Anmeldeportal für die Klagenfurter Märkte ist auf der Homepage der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee unter folgendem Link zu finden: www.klagenfurt.at/stadtinfo/maerkte

Klappen, Dächer, Schirme etc. bilden die Vorderfront des Marktstandes. Diesbezügliche Markierungen sind unbedingt einzuhalten, sodass Einsatz­ fahrzeuge jederzeit ungehindert passieren können.

Nicht über das Online-Anmeldeportal eingereichte Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Im Anmeldeportal sind u. a. die genauen Personalien des Marktbeschickers sowie Art und Größe des gewünschten Verkaufsstandes anzuführen. Die Anmeldefrist ist eine Ausschlussfrist.

Die vorgeschriebene Durchfahrtsbreite beträgt 5 m.

Durch die Anmeldung entsteht weder Rechtsanspruch auf Vergabe eines bestimmten Standplatzes, noch auf ein bestimmtes Ausmaß des Standplatzes.

WC-Anlagen

Preise Stände bis 3 m Standtiefe Größere Tiefen Geschirr, Haushaltsgeräte und Fassbinderwaren Luftballons o. Ä.

6,10 Euro je Lfm/Tag 2,10 Euro je m²/Tag 1,75 Euro je m²/Tag 18,00 Euro/Tag und Person

Die Entgelte werden vor Ort bar eingehoben oder mittels Rechnung vorgeschrieben.

Platzvergabe Die Platzvergabe findet am Freitag, 23. Oktober 2026, von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Samstag, 24. Oktober 2026, ab 06.00 Uhr statt. Für die Platzvergabe gilt Folgendes: 1) Meldung bei der Marktverwaltung Die Meldung hat unter Vorlage der Gewerbeberechtigung oder eines geeigneten Erzeugernachweises, eines Identitätsnachweises und einer entsprechenden Bestätigung, falls nicht selbst Gewerbeinhaber, zu erfolgen. 2) Platzzuweisung: Die Platznummern sind auf dem Boden markiert. 3) Hinweise: • Angemeldete Plätze können nur bis Samstag 7.00 Uhr freigehalten werden. • Restplätze werden am Samstag ab 7.30 Uhr vergeben. • Standplatzänderungen dürfen nur mit Zustimmung der Marktverwaltung vorgenommen werden. • Platzvormerkungen bzw. -reservierungen sind nicht übertragbar. • Eigenmächtiger Standplatztausch oder -weitergabe hat ein Platzverbot zur Folge. • Frühzeitiger Abbau und Verlassen des Geländes hat ein Platzverbot für das Folgejahr zur Folge.

Hallen und Marktgelände Es stehen heuer die Hallen 2-Nord und 3 zur Verfügung. Die Hallen werden durch die Marktverwaltungsmitarbeiter um 5.30 Uhr geöffnet und um 20.30 Uhr geschlossen.

Sämtliche Aufbauten sind bis Montagabend zu entfernen, sodass am Dienstag um 5.00 Uhr in der Früh die Platzreinigung ungehindert erfolgen kann.

In den Hallen 1, 3 (Obergeschoss), 4, 5 und 10 sind die WC-Anlagen geöffnet.

Strom Der benötigte Strombedarf ist bei der Anmeldung bekannt zu geben und wird von der Marktverwaltung an die Firma Percher (Messe-Elektrik) ­weitergeleitet – bei Bedarf werden notwendige Anschlüsse auf Kosten des Auftraggebers erstellt. Die Anschlüsse werden am Freitag bis 19.00 Uhr und am Samstag von 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr eingerichtet. Für Notfälle ist der Journaldienst der Firma Percher unter 0664/5141201 erreichbar. Der Stand sollte bis zum Eintreffen des Elektrikers nicht verlassen werden.

Beleuchtung Die Verwendung offener Lichtquellen ist feuerpolizeilich verboten. Bei ­Verwendung von Flüssiggasanlagen sind die einschlägigen Bestimmungen zu beachten, die Feuerlöscher sind bereitzuhalten und zu kennzeichnen. Gehweg- und Hallenbeleuchtung sind vorhanden. Es herrscht absolutes Rauchverbot!

Wichtige Hinweise • Es gelten die Bestimmungen der Marktordnung der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee in der geltenden Fassung. • Auf die Pflicht zur Anbringung einer äußeren Namensbezeichnung durch eine Firmentafel und die Preisauszeichnung PRAG, BGBI. 142/92, wird ­hingewiesen. • Weiters wird auf die Einhaltung der Vorschriften gemäß der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene, Kapitel III bis XII, hingewiesen. • Gemäß § 2 Abs. 1 der Allergeninformationsverordnung, BGBl. II Nr. 175/2014, sind Lebensmittelunternehmer verpflichtet, Informationen über unver­packte Lebensmittel, die Stoffe oder Erzeugnisse enthalten, die Allergien oder ­Unverträglichkeiten auslösen können [Anhang II der VO (EU) Nr. 1169/2011], die bei der Herstellung oder Zubereitung eines Lebensmittels verwendet werden, an Endverbraucher weiterzugeben.


46 Amtlich

110 16. September ’26

VERLAUTBARUNG – URSULAMARKT • Auf die Bestimmungen des Produktpirateriegesetzes 2004 – PPG 2004, BGBl. I Nr. 56/2004 idgF. wird ausdrücklich hingewiesen.

WIR SUCHEN

Ausdrücklich verboten sind • der Verkauf im Umherziehen, • der Verkauf von waffenähnlichem Spielzeug (wie Softguns, Gewehren, Pistolen, Armbrüsten etc.) sowie der dazugehörigen Munition. Übertretungen werden mit sofortigem Standplatzverlust und einer Anzeige geahndet.

Sprachliche Gleichbehandlung Soweit in dieser Verordnung Funktionsbezeichnungen oder personenbezogene Bezeichnungen vorhanden sind, beziehen sie sich gleichermaßen auf alle Geschlechter.

Erreichbarkeit der Marktverwaltung Die Marktverwaltung ist während des Marktes erreichbar unter: +43 463 537 5335 +43 664 7802 7329 +43 664 9615 138

+43 664 2277 433 +43 664 9615 136

Für den Bürgermeister: Die Marktkoordinatorin Martina Derhaschnig eh. Klagenfurt am Wörthersee, 15. Juli 2026

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KLEINKINDERZIEHER/INNEN KINDERGARTENASSISTENZ ­ABTEILUNG BILDUNG Ausbildung zur Kleinkinderzieher/in ­(Kindergartenassistenz), halbe Ausbil­ dungszeit des Kollegs für Elementar­ pädagogik, wenn Ausbildung zielstrebig weiterverfolgt wird, erfolgreicher Ab­ schluss der Fachhochschule für päda­go­ gische Assistenzberufe. Bewerbungen bis 30. Oktober 2026 Details auf www.klagenfurt.at/jobs

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SONDERPREIS BIS 10 WORTE: € 9,00, darüber € 1,20 pro Wort, fett gedruckte Worte € 1,70. Alle Preise zuzüglich 20% MwSt. EINSENDEN AN: Klagenfurt Zeitung, Neuer Platz 1, 9020 Klagenfurt oder in der Redaktion, Rathaus, abgeben.

AMTSÄRZTIN/ARZT ­ABTEILUNG GESUNDHEIT Ärztin bzw. Arzt für Allgemeinmedizin oder Fachärztin bzw. -arzt. Voll- bzw. Teilzeit mit facharztentsprechender krankenanstaltenäquivalenter Entlohnung. Bewerbungen bis 9. Oktober. 2026 Details auf www.klagenfurt.at/jobs

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Kids

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Linda&Toby

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Die gestohlene Gans GEWINNSPIEL Beantworte unsere Frage und gewinne einen Kreativ-Work­ shop in Arthur’s Home in der Stadtgalerie für dich und vier Freunde. Die Frage lautet: Seit wann sitzt die „Goldene Gans“ auf „ihrem“ Haus? Schickt uns die richtige Antwort per E-Mail bis 16. Oktober an stadtzeitung@klagenfurt.at. Die Gewinner werden ebenfalls per E-Mail verständigt.

Das Haus zur „Goldenen Gans“ ist nicht nur das älteste urkundlich ­erwähnte Gebäude der Stadt, es hat auch eine spannende Geschichte!

I

n der Klagenfurter Innen­ stadt gibt es ein ganz be­ sonderes Gebäude: Das Haus zur „Goldenen Gans“ am Alten Platz gilt als eines der ältesten Häuser der Stadt. Die älteste Aufzeichnung über das Haus stammt aus dem Jahr 1489. Damals hieß es noch „das Haus bei der Burk”, es wurde von Kaiser Friedrich III. der Stadt geschenkt. Angeblich

war dieser Bau auch das älteste Rathaus der Stadt. Die „Golde­ ne Gans“ thront seit 1892 ober­ halb des Hauseinganges. Wuss­ tet ihr, dass die Gans gar nicht aus echtem Gold, sondern aus Messing ist? Außerdem ver­ schwand sie eines Nachts im Jahr 2016: Sie wurde gestoh­ len und tauchte einige Wo­ chen später in einem Rehge­ hege eines Tierheimes in der

Steiermark wieder auf, sorg­ fältig auf Gras gebettet in ei­ ner Scheibtruhe. Ein kurioser Fall, denn die Diebe wurden bis heute nicht geschnappt! Seit ihrem Auftauchen steht sie wieder an ihrem gewohn­ ten Platz, ist aber diebstahlge­ sichert! Bis zum nächsten Mal, Eure Linda & Euer Toby


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