Grä iche Allianz Arnsberg-Mark e.V. Verein für erlebte Geschichte Chronik des Mottenbaus Die typischste Burgenform unserer Heimat kennt heute fast niemand mehr: die sogenannten "Motten". Ein Holzturm auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel war im 13. Jahrhundert eine der häufigsten Burganlagen an Rhein und Ruhr. Eine solche Turmhügelburg wurde anlässlich der Ausstellung „AufRuhr 1225“ auf dem Außengelände des LWL-Museums für Archäologie in Herne in Originalgröße rekonstruiert. Über 25 Meter hoch und original eingerichtet war sie der Garant für ein Burgerlebnis der besonderen Art. Nach Ablauf der Ausstellung Ende 2010 gelang es der Stadt Neuenrade, den Zuschlag für die weitere Verwendung des 19 Meter hohen Holzturms mit seiner Palisade zu bekommen, um der Motte auf einem etwas kleineren Hügel als in Herne in der Nähe des historischen Burgplatzes Gevern einen dauerhaften Standplatz zu geben. Immerhin rund 100 m³ Holz (rund 750 Teile) waren im Februar 2011 ab- und später wieder aufzubauen.
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Mittlerweile ist der Wiederaufbau auf dem Schützenplatz in Küntrop abgeschlossen und die Motte zu einem prägenden Bauwerk des Ortsteils geworden. Von dem rund 15 Meter über Grund befindlichen Wehrgang hat man einen herrlichen Blick auf das obere Hönnetal.