Grä iche Allianz Arnsberg-Mark e.V. Verein für erlebte Geschichte Strei ichter aus der Geschichte Geverns Mit der Aufstellung der Motte aus der LWL-Ausstellung „AufRuhr 1225“ in Neuenrade-Küntrop wird an die Geschichte des ehemaligen Burgplatzes Gevern erinnert. Der „Gevener Weg“ in Küntrop erinnert heute noch an diesen alten Hofverbands- und Burgnamen. Wie wichtig Gevern einmal war, zeigt die Ausbreitung der ehemaligen Geverner Mark, die auf heutige Verhältnisse übertragen auf den Stadtgebieten von Balve, Werdohl, Neuenrade und Altena liegt. Sie überwand Grafschafts- und spätere Kreisgrenzen und zeigt damit ihr hohes Alter. Konkret umfasste sie halb Leveringhausen, halb Garbeck, Höveringhausen, Benkamp, Blintrop, die Hödinghauser Höfe, Gevern, Küntrop, Freientrop, Kettling, Werdohl, Ütterlingsen, das alte Dorf Rade sowie Dahle. Für Küntrop und Freientrop gab es bereits im Mittelalter eine St. GeorgsKapelle, die damals zur Affelner Kirche gehörte, während Gevern dem Balver Kirchspiel zugehörig war. Auch bei gerichtlichen Fragen war Balve für Gevern zuständig. Die Wasserburg Gevern selbst lag an strategisch wichtiger Grenzposition zweier Grafschaften und nahe der Kreuzung zweier regionaler Handelswege in Nord-Süd und West-Ost Richtung.
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Dieser Handzettel möchte Ihnen einen kleinen geschichtlichen Überblick zur Geverner Geschichte geben. Wir wünschen eine anregende Lektüre.