Skip to main content

Migros magazin 52 2014 d vs

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 www.migrosmagazin.ch

ANDRÉ UND SILVIA COX I 22

Schweizer Ehepaar führt Heilsarmee SENIOREN-ESSTISCH I 30

Gemeinsam essen, neue Leute treffen FITNESS-TEST I 66 Bild: René Ruis; Illustrationen: Rahel Nicole Eisenring

Können DVDs den Experten ersetzen?

Im Doppelpäckli

Kinder sehen Weihnachten anders. Für Paula und Soraya etwa sind Christkindli und Samichlaus Arbeitskollegen. I 16 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59

Anzeige

8 Tage Donau Flussfahrten 2015

ab Fr. 1355.–

| siehe Seite 20 | www.mittelthurgau.ch


Ihr Chefmetzger empfiehlt: «Rindshuft in allen Variationen»

Ein Fest für alle Geniesser. Ihr Chefmetzger an der Frischetheke Ihrer Migros stellt Ihnen gerne eine grosse Vielfalt an feinen Spezialitäten vor. Auf Wunsch erhalten Sie jede Schnittvariation für die Zubereitung im Ofen, auf dem Tischgrill, dem Herd oder fürs Fondue. Denn unser Handwerk ist Ihr Genuss.


|

DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

INHALT | 3

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Etwas weniger Perfektion Eigenbild und Fremdbild können deutlich auseinan­ dergehen. Es ist nicht zuletzt diese Tatsache, die Weihnachten immer wieder stressiger macht als nötig. Eigentlich möchten wir alle Weihnachten doch etwas entspannter angehen. Statt uns mit perfekten Weihnachtsessen und minutiös ausgearbeiteten Zeit­ plänen die Festfreude zu vergällen, hätten wir lieber mehr Zeit für Kinder, Eltern, für die ganze Familie halt. Und es ist immer das Gleiche: Für uns persönlich würden wir die Latte nie so hoch setzen. Wir wären mit weniger zufrieden. Statt fünf Gänge vor der Mitter­ nachtsmesse dürften es auch zwei weniger sein. Statt wunderschön dekorierter Tische wären wir auch mit etwas Schlichterem happy. Statt des grossen Päcklis, das dann irgendwie doch nicht passt, dürfte es auch eine kleine nette Geste sein. Nur: Wir sind überzeugt, dass unsere Verwandten das ganz anders sehen. Dass sie die grosse Küche, die perfekte Inszenierung, das ideale Geschenk wollen. Dass nur das Allerbeste gut genug ist. Es wäre deshalb an der Zeit, unsere Vorstellungen vom idealen Weihnachtsfest ein wenig in der Familie abzugleichen. Vielleicht würden wir ja feststellen, dass die Verwandten das genauso sehen. Weihnachten lebt von Erinnerungen, guten Gefühlen, die wir jedes Jahr neu aufleben lassen. Wir speichern die Emotionen und nicht die Perfektion des Anlasses. Ob das Double­Entrecôte medium­rare oder leider nur medium war, ob die Servietten farblich mit den Kerzen abgestimmt waren oder ob die silberne Kordel mit dem Packpapier harmoniert hatte – das Nichtperfekte haben wir normalerweise nicht gespeichert. Glücklicherweise. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, von Herzen frohe, erfüllte Festtage.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

86 | MEINE WELT Pfarrer Sieber und Esel Max sind schon lange ein Team. An Demos ist Max nicht mehr dabei, aber dem Samichlaus hilft er heute noch aus. Zu Besuch bei Ernst Sieber.

MIGROS-WOCHE 4 | Aktuelles

MENSCHEN

10 | Weihnachten Zeit der Liebe, des Teilens, der Toleranz: Sieben Migros-Magazin-Fotografen haben Weihnachten ins Bild gerückt. Wie sieht das Christkindli aus? Und wer bringt die Geschenke? Acht Kinder geben Auskunft. 21 | Auf ein Wort 22 | Interview An der Spitze der Heilsarmee steht neu ein Schweizer Ehepaar. André und Silvia Cox über ihre Mission und ihren Einfluss. 27 | Kolumne: Der Hausmann

AKTUELL

30 | Tavolata Gemütliche Tischrunden für Senioren

Bild: Daniel Winkler

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

ADVENTSKALENDER

42 | Letzte Gewinnchancen!

SCHAUFENSTER

33 | So gelingt die Silvesterparty 37 | Spritzige Mix-Drinks ohne Alkohol 39 | Feines Zmorge mit Beta-Glucan

49 | Anna’s Best spart bei Verpackungen 50 | Neue Einkaufstasche von Subito 52 | Allerhand Feines und Nützliches

SAISONKÜCHE

56 | Pasta für den «Bestatter»-Gehilfen Das Migros-Magazin kocht Schauspieler Reto Stalder Kürbis-Spaghetti mit Nüssen. Dem Bleichgesicht schmeckts.

IHRE REGION

61 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

66 | Fitness-DVDs Migros-Magazin-Redaktorinnen testen, was Fitness-DVDs taugen. 71 | Familie: Eifersüchtig auf das Brüederli 73 | Zoodoktor: Alarm für die Baby-Säuli 75 | Digital: Nachbarschaftshilfe via Internet

MEINE WELT

86 | Pfarrer Ernst Sieber

RUBRIKEN 6| 77 | 78 | 84 |

Forum Glücksgriff Rätsel/Impressum Cumulus


MIGROS-WOCHE 4 |

|

AKTUELLES

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

ZAHL DER WOCHE

8000

So viele Mieter haben sich aktuell auf der Carsharing-Site Sharoo registriert. Die Plattform ermöglicht Autobesitzern, ihren Wagen zu vermieten, wenn sie ihn nicht selber benötigen. Insgesamt stehen momentan 400 Autos zur Verfügung. Sharoo wurde im Mai 2014 von der Migros-Tochter M-way lanciert.

Schoss im Mai von null auf eins der Albumcharts: Rapper Mimiks.

.ch

QR-Code scannen und detaillierte Angaben zu Kabel und Umtausch erfahren.

RÜCKRUF 1

RÜCKRUF 2

Toshiba-Netzkabel

Zwei Alnatura Hirsebreie

Die Toshiba Europe GmbH ruft aus Sicherheitsgründen ein Netzkabel für ToshibaNotebooks zurück. Von diesem Rückruf ist auch Melectronics betroffen. Das betroffene Netzkabel verbindet das Netzteil mit der Steckdose und ist mit LS-15 beschriftet. Es besteht die Möglichkeit einer Überhitzung und somit eine Feuer- und Verbrennungsgefahr. Das Kabel wurde entweder mit neuen Toshiba-Notebooks oder bei einer Reparatur als Ersatz geliefert. Die Netzkabel sind auch in Melectronics-Filialen verkauft worden. Aus Sicherheitsgründen bittet die Migros ihre Kundinnen und Kunden, diese Netzkabel nicht mehr zu benützen. Kunden, die ein Kabel mit der Markierung LS-15 besitzen, können bei Toshiba ihr Produkt kostenlos gegen ein neues Kabel eintauschen.

Die Migros und Alnatura rufen den Artikel Alnatura Hirse-Getreidebrei mit Reis (Artikelnummer 5210 024, Verkaufspreis 5.90 Franken) zurück, um jegliches gesundheitliche Risiko für Säuglinge und Kleinkinder auszuschliessen. Bei einer internen Kontrolle von Alnatura wurden dort in einer Charge Spuren des Pflanzeninhaltsstoffs Tropanalkaloid nachgewiesen. Als vorsorgliche Massnahme ruft die Migros auch den Artikel Alnatura Hirse Milchbrei (Artikelnummer 5210 023, Verkaufspreis 4.40 Franken) zurück. Die Migros bittet die Kundinnen und Kunden, die vom Rückruf betroffenen Produkte ab sofort nicht mehr an ihre Kinder abzugeben. Sie können die Artikel in jede Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet.


|

MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

AKTUELLES | 5

Pop für alle

Ende März geht mit M4Music das wichtigste Festival der Schweizer Musikszene in Lausanne und Zürich über die Bühne. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf.

D

as Erfolgslied heisst «Jung verdammt», dahinter steckt das Duo Lo & Leduc. Die Durchstarter der Schweizer Szene gastieren bei M4Music, dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents, ebenso wie der Luzerner Rapper Mimiks, das Londoner Soul-Kollektiv Jungle und die belgischen Rocker von Black Box Revelation. Eröffnet wird der dreitägige Anlass am 26. März in Lausanne, anschliessend geht es für zwei Tage in den Schiffbau in Zürich. Die Tageskarte kostet 59 Franken, der Zweitagepass 89 Franken. Abseits der Bühne bietet M4Music auch dieses Mal wieder eine Plattform für

Musikvertreter und -liebhaber. Auf dem Programm steht mit der Demotape Clinic einer der bedeutendsten Nachwuchswettbewerbe für junge Schweizer Musiker. Die erfolgversprechendsten Songs aus diesem Wettbewerb werden an den zwei Tagen in Zürich zu hören sein inklusive Bewertung durch eine Fachjury. In Podiumsdiskussionen und Workshops, der sogenannten Conference, diskutieren Branchenkenner über aktuelle Themen aus der Musikwelt. Das detaillierte Programm wird Anfang Februar bekanntgegeben. Mehr Infos und Tickets unter www.m4music.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Bilder: www.oliverbaer.ch, StockFood

Kleiner Kohl ganz gross

Am Rosenkohl scheiden sich bisweilen die Geister. Doch mittlerweile hat der einstige Langweiler ein Revival erfahren. Jetzt werden die Blättchen häufig einzeln abgezupft und in einer Bratpfanne nur kurz gegart. Oder die kleinen Kohlköpfe erhalten durch das Rösten im Backofen als Ofengemüse ihren grossen Auftritt. Die Zeiten des verkochten Rosenkohls sind jedenfalls vorbei, und Rosenkohlmuffel dürfen erneut ausprobieren. Unkomplizierte Rezepte unter www.saison.ch


ONLINE 6 |

|

MIX

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

WÖCHENTLICHE UMFRAGE

USER-FOTO

Überwachung oder Privatsphäre: Möchten Sie als Eltern informiert werden, wenn Ihr Kind die Schule schwänzt?

Kommt der Frühling?

in %

95 3 2

In Urs Schaffners Garten in Subingen SO blühen noch Wiesensalbei, Grosses Immergrün oder ein paar Margeriten. Und selbst der Igel trippelt aus seinem Winterlager, um nachzuschauen, ob er wohl den Frühlingsanfang verpasst habe.

Ja, Eltern haben das Recht, informiert zu werden Kommt darauf an, ob die Noten stimmen oder nicht Nein, das Fernbleiben sollte nicht kommuniziert werden

Stimmen Sie jetzt ab auf Migrosmagazin.ch:

Wie verhindern Sie, dass ältere Kinder eifersüchtig werden?

USER-KOMMENTARE

FACEBOOK.COM

Mütter am Abgrund

Titelbild gewählt!

Die «Mamma mia!»-Kolumnistin schrieb einer depressionsgefährdeten Mutter einen Brief. Auch viele Leserinnen äusserten Betroffenheit:

Bia: Die meisten Herren unserer Gesellschaft wissen doch gar nicht, was wir leisten. Bekommen wir keine Kinder, haben wir keinen Nutzen für die Gesellschaft. Bekommen wir welche und kümmern uns um diese, schiessen wir uns beruflich ins Aus. Es muss sich noch viel ändern, bis wir so leben dürfen, wie wir wollen. Birgit Weiss: Ich bin Mutter von vier Wunschkindern. Zwei Jahre nach der

Geburt meines Jüngsten fiel ich in eine Depression/Angststörung. Niemand sah es. Auch nicht mein Mann, den ich oft um Hilfe gebeten hatte. Irgendwann, als es fast zu spät war, bat ich um Hilfe und kam erst mal in eine Klinik, wo ich wieder aufgepäppelt wurde. Heute, die Kinder sind erwachsen, leide ich immer noch an Angststörung, Schuldgefühlen und bin in Therapie. Ich liebe meine Kinder und kann mir nicht verzeihen, dass ich viel zu spät Hilfe geholt habe. Lena Koch: Und wie viele Mütter gibt es, die zwar wissen, dass sie Hilfe brauchen,diese aber nicht in Anspruch nehmen, im Wissen, dass es viele Mütter gibt, denen es noch schlechter gehen könnte? Wie schäbig käme ich mir vor zu behaupten, ich stünde am Abgrund, ich, die doch alles hat? Die die Kinder freiwillig bekommen hat? Und deswegen schäme ich mich und schweige ebenso.

Haben Sie schon mal ein Titelbild ausgewählt? Genau das haben fast 300 Leserinnen und Leser auf Facebook.com/MigrosMagazin gemacht. Weil sich die Redaktion nicht entscheiden konnte, hat sie Ihnen die Wahl überlassen: Rund zwei Drittel stimmten für das oben links abgebildete Cover. Wir sind der Mehrheit gern gefolgt und haben das Bild abgedruckt.


|

FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

LESERBRIEFE | 7

ihren Kindern gewidmet. Wir hatten es somit schwer, dem Grosi zu erklären, dass unser Kind nicht bei ihr leben wird, sprich kein eigenes Zimmer benötigt, dass ich bewusst nicht mehr arbeiten gehen möchte, da ich das eigene Kind geniessen möchte, und keine regelmässige Betreuung benötigt wird. Patricia Marti, Online-Kommentar

Lautet die Regel: «Süssigkeiten verboten», hat sich auch «Grosi» daran zu halten. MM 51: «Wenn das Grosi nervt», Artikel über die Beziehungen von Grosseltern zu ihren Enkeln.

«Nackenhaare sträuben sich»

 Da hat sich wieder mal so einer von der Universität (Dominik Schöbl) eine Gemeinheit über Grosseltern oder «das Grosi» ausgedacht. Schon wenn ich das Wort Grosi höre, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Ich bin Grossmutter, komme aber nicht auf die abstruse Idee, meinen Enkel als «Nachwuchs in der eigenen Familie» zu sehen. Ich liebe das Kind sehr, aber ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, Ratschläge zu geben. Auch das Klischee, dass «Enkel bei Grosi mit Süssigkeiten vollgestopft» werden, ist wohl nicht auszurotten.

Mein Sohn und meine Schwiegertochter müssen nie befürchten, von mir belästigt zu werden, doch dafür bekomme ich von meinem Sohn zu hören, dass ich mich zu wenig für seine Familie engagiere, und er hält mir vor, was andere Grossmütter so leisten. Nebenbei: Ich werde immer herzlich empfangen, und zum Bleiben aufgefordert. Elizabeth Perrez, 8055 Zürich

 Endlich einmal ein Artikel, der die Grosseltern nicht verherrlicht. Die Mutter meines Mannes hat ihr ganzes Leben

MM 51: «Schenken bedeutet, dem anderen etwas zu sagen», Interview mit Philosoph Christoph Quarch.

«Beherrschen, dass ich keine Päckli mache»  Es ist das erste Jahr, dass wir keine Geschenke «planen». Ich muss mich sehr beherrschen, dass ich keine Päckli mache. Ich fragte mich im Ernst: Was machen wir mit der «gefundenen» Zeit? Lieder singen? Aber dann müsste ich ja Textblätter verteilen, wer kennt schon mehr Strophen als die erste? Ich bin gespannt, wie die «Bescherung» endet. Nelli Karrer, 9608 Ganterschwil

 Geld schenken ist eine Bekundung von Interesselosigkeit – dieser Satz hat mich gekränkt. Ich habe Enkel und habe eine enge Beziehung zu ihnen. Und ich schenke ihnen Geld.Als Heranwachsende haben sie Wünsche, die von einer Person allein nicht erfüllt werden können. Also besprechen wir uns in der Familie. So kommen verschiedene «Geldgeschenke» zusammen. Und die Jugendlichen lernen,Prioritäten zu setzen. E. Haussener, 3700 Spiez

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im MigrosMagazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe @migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Anzeige

Hurghada

tearen. u n i M L a s t re n & s p Jet zt p

rofitie

Sharm el-Sheikh Punta Cana

1 Woche im Hilton Fayrouz Resort HHHH inkl. Frühstück und Festtagszuschlag, z.B. am 30.12.14

ab CHF

889.–

1 Woche im Grand Bahia Principe Punta Cana HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 16.1.15

ab CHF

999.–

1 Woche im Hilton Long Beach HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 18.1.15

ab CHF

449.–

Lanzarote

1 Woche im Hipotels La Geria HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 6.1.15

ab CHF

529.–

Teneriffa

1 Woche im Hotel Troya HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 5.1.15

ab CHF

599.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Do., So.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., So.

Hotel und Flug ab Zürich und Basel Jeweils am Mo., Mi., Fr., Sa.

HM K HRG HILLON 0165 www.hotelplan.ch/h-26585

HM K ACE GERIA 0112 www.hotelplan.ch/h-3033

HM K TFS HOTROY 2202 www.hotelplan.ch/h-3693

Phuket

Mauritius

1 Woche im Patong Merlin HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 19.1.15

ab CHF

1099.–

6 Nächte im Laguna Beach Hotel & Spa HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 23.1.15

ab CHF

1249.–

Malediven

1 Woche im Embudu Island Resort HHH inkl. Vollpension, z.B. am 30.1.15

ab CHF

1749.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di.

Hotel und Flug ab Zürich via Düsseldorf Jeweils am Fr.

Hotel und Flug ab Zürich via Singapur Jeweils am Mo.

Hotel und Flug ab Zürich via Dubai Jeweils am Fr.

Hotel und Flug ab Zürich via Muscat Jeweils am Fr.

HM K SSH HILFAY 0103 www.hotelplan.ch/h-95

HM K PUJ BAHPRI 0121 www.hotelplan.ch/h-246060

HM K HKT PATMER 0427 www.hotelplan.ch/h-3926

HM K MRU LAGBEA 0106 www.hotelplan.ch/h-135446

HM K MLE EMBUDU 1101 www.hotelplan.ch/h-1778

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktueller Treibstoffzuschläge. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33 bis CHF 98, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle, Ägypten-Visum CHF 40, Touristenkarte Dominikanische Republik USD 10. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Dominikanische Republik USD 25. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 18.12.14.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

Folgen Sie uns:


Alle Angebote gültig vom 23.12.2014 bis 5.1.2015, solange Vorrat.

40%

40%

49.90 statt

498.–

89.90

statt

898.–

Rossignol Race-Skiset Radical 8SL Inkl. Bindung Axium 120S Tpi.

KHW Bob Snow Flyer Mit Steuerrad und Bremse.

30%

138.– pro Paar

statt

198.–

Tubbs Damen- /HerrenSchneeschuh Flex WLK 22 / WLK 24

30%

59.90 je

statt

www.sportxx.ch

Jetzt online bestellen ohne Versandkosten.

89.90

K2 Kinder-Schneesporthelm Illusion

30%

398.– statt

589.–

Head All-Mountain-Skiset Integrale 007 Inkl. Bindung PR11.


50%

50%

79.50 statt

32.40

159.–

statt

64.80

Odlo Herren-Langarmshirt Cubic Passend dazu: Odlo Herren-Unterhose lang Cubic 32.40 statt 64.80 Columbia Herren-Softshelljacke wattiert

30%

118.30 statt

169.–

Obscure Damen-Snowjacke

30%

69.85 statt

99.80

Obscure KnabenSnowboardjacke Grössen 122 –176.

50%

40%

49.90

137.40 statt

229.–

Salomon Herren-Winterboot Sotchi Gore-Tex Grössen 41– 46.

statt

Puma Kinder-Winterboot Borrasca III Gore-Tex Grössen 30 – 39.

99.90


MENSCHEN 10 |

|

WEIHNACHTEN

Zeit f체r Tr채ume

Sieben Migros-Magazin-Fotografen sagen mit einem Bild, was Weihnachten f체r sie bedeutet.

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

MENSCHEN

|

WEIHNACHTEN | 11

Füreinander da sein Mirko Ries (30), Zürich: «Die Suppe versinnbildlicht Wärme und Zuneigung – und dass man nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern auch sonst füreinander da sein sollte.» www.mirkories.ch

Herzklopfen Vera Hartmann (38), Zürich: «Heutzutage werde ich nicht mehr wirklich gerne beschenkt. Es ist mir unangenehm und ein wenig peinlich. Ich trauere den wunderbaren Gefühlen meiner Kindheit nach. Die Erwartung, das Herzklopfen, die Spannung beim Samichlaussack-Aufmachen und die Freude an den vielen Schoggisachen (Mandarinli und Nüsse waren zweitrangig). Unvergleichbar.» www.verahartmann.com


MENSCHEN 12 |

|

WEIHNACHTEN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Fest der Toleranz Marco Zanoni (44), Bern: «Ich wünsche mir eine offene und tolerante Schweiz. Dieses Jahr bringt nämlich der Osterhase (Levi, 7 Jahre alt) die Weihnachtsgeschenke mit tatkräftiger Unterstützung von Spiderman (Janosch, 5 Jahre alt).» www.marcozanoni.ch


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

MENSCHEN

|

WEIHNACHTEN | 13

Leicht und beschwingt Daniel Ammann (42), St. Gallen: «Unsere beiden Engel, Marie (4) und Lilli (8), düsen jeden Morgen im Advent zuallererst im Haus herum und verbreiten einen Zauber.» www. ammannsiebrecht.ch


MENSCHEN 14 |

|

WEIHNACHTEN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Freude leben Susanne Oberli (47), Zürich: «Weihnachten hat mit der Geburt meiner Kinder Julian (11) und Jérémy (9) wieder etwas von seinem Zauber zurückgewonnen, der mit dem Erwachsenwerden und der Hektik so langsam verloren ging. Mit ihnen, durch und für sie freue ich mich wieder jedes Jahr auf diese Zeit und versuche, ihnen weiterzugeben, dass das Schenken selber in dieser Zeit ja auch viel Freude bereitet. Ich glaube, dass sich dieser Moment beim Guetsle gut widerspiegelt.»

Zeit teilen Gaëtan Bally (41), Zürich: «Urgrossmutter Elisabeth (91) hilft zwei ihrer sieben Urenkel beim Guetslibacken. Sie teilt mit ihnen ihr Wissen und ihre Fertigkeit, Nina (4½) und Kevin (2½) schenken ihr im Gegenzug Liebe und Aufmerksamkeit. In einem von Stress geprägten Advent teilen sie ihre Zeit miteinander.» www.gaetanbally.ch


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

WEIHNACHTEN | 15

Kleine Gesten Claudio Bader (39), Locarno: «Kein stressiger Einkauf, kein Pomp und Kitsch – einfach ein simpler Kürbis als Geschenk. Überbracht mit der Karette vom immer gut gelaunten Gemüsebauern Rodrigo.» www.claudiobader.com

Anzeige

Foto hochladen

Grusstext eingeben

Persönliche Weihnachtsgrüsse für Familie und Freunde. Foto hochladen und Weihnachtsgrüsse versenden: www.famigros.ch/weihnachtskarte

Versenden Sie Weihnachtsgrüsse mit Fotos Ihrer Familienmitglieder oder Freunde in der Famigros-E-Card. Persönlich, lustig und begleitet vom Weihnachtslied «Ensemble». Alle Details finden Sie unter www.famigros.ch/weihnachtskarte. Teilnahmeschluss ist der 25.12.2014.

Karte versenden


MENSCHEN 16 |

|

WEIHNACHTEN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Das Christkindli hat blaue Haare» Kinder haben zuweilen abenteuerliche Vorstellungen von Weihnachten. Acht von ihnen erzählen, wie sie sich das Christkind vorstellen und woher die Geschenke kommen. Texte: Monica Müller Bilder: René Ruis Illustrationen: Rahel Nicole Eisenring

Lino und Milou (5), Zwillinge aus Zürich Was ist Weihnachten für euch? Nachts, wenn wir schlafen, kommt der Juleman. Das ist der dänische Weihnachtsmann. Er fliegt auf seinem Schlitten durch den Himmel, landet auf dem Dach und klettert durchs Fenster in unsere Wohnung. Er versteckt ein Geschenk in den rot-weissen Mützen, die an unseren Betten hängen, und legt ein paar Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Der Juleman weiss, was wir uns wünschen, weil wir unsere Wünsche in einen Kalender kleben. Er hat noch nie einen Fehler gemacht. Hat er zu viel zu tun, hilft ihm sein Freund, der Schmutzli. Einige der Geschenke unter dem Baum sind auch von Verwandten oder Freunden. Wie feiert ihr? Wir halten uns alle an den Schultern wie ein Tatzelwurm, tanzen und rennen um den Weihnachtsbaum. Wir singen und hören schöne Lieder, überall leuchten Lichter. Zum Schluss gibts Riz à l’amande. Das ist ein Dessert mit einer Mandel drin. Wer sie erwischt, erhält ein spezielles Mandelgeschenk. Euer liebstes Geschenk? Lino: Captain Hook mit Krokodil. Milou: Arielle mit und ohne Flossen.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

Paula und Soraya (7), Zwillinge aus Diessenhofen TG Was ist Weihnachten für euch? An Weihnachten gibt es Geschenke für die Kinder, für alle! Es geht darum, dass man zusammen ist und Spass hat. Am besten ist es, wenn man die Geschenke sofort auspackt, zusammenbaut und damit spielt. Samichlaus, Christkindli und Weihnachtsmann sind eine Familie. Sie arbeiten zusammen. Der Samichlaus bringt das Essen und der Weihnachtsmann die Geschenke, die einem andere geben. Das Christkindli zaubert sie unter den Baum und erfüllt alle Wünsche. Den Weihnachtsmann, den gibt es vielleicht nicht wirklich. Wir fragen uns: Verkleidet sich da jemand? Wie feiert ihr? Am liebsten schmücken wir den Weihnachtsbaum. Hängen alle Kugeln und Sterne, dürfen wir sie nicht mehr abnehmen. Wir feiern eigentlich drei Tage lang und haben viel Besuch. Der Ätti, der Urätti, Onkel Raphi, Andrea, Oski. Es gibt immer etwas Spezielles zu essen, zum Beispiel Schinkli mit Härdöpfelstock. Am 24. am Morgen bekommen wir die ersten Geschenke. Gleich nach Weihnachten, am 28. Dezember, haben wir Geburtstag. Dann muss der Weihnachtsbaum weg, damit wir Platz zum Feiern haben. Euer liebstes Geschenk? Unser bestes Geschenk war der Furby und das Playmobil Schloss. Eigentlich alles, was in unseren Zimmern steht.

|

WEIHNACHTEN | 17


MENSCHEN 18 |

|

WEIHNACHTEN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

.ch

Scannen Sie den QR-Code und sehen Sie im Video, was sich die acht Kinder wünschen.

Lili (11, Schwester von Sam) aus Zürich

Aita (4) aus Grabs SG Was ist Weihnachten für dich? Da ist das Jesus-Kindli auf die Welt gekommen. Der Samichlaus bringt ein Geschenkli. Ich weiss nicht, wie er weiss, was wir uns wünschen. Vielleicht fragt er Mama und Papa? Oder Nani und Neni? Weihnachten und Winter gehören eigentlich zusammen. Wie feiert ihr? Letzte Weihnachten waren wir in Marokko, wir haben da ein Jahr gelebt. Vor Weihnachten hängten Mama und Papa eine lange Schnur mit Geschenken in der Küche auf. Ich habe einen Bruder und zwei Schwestern. Jeden Tag durfte ein Kind ein Päckli öffnen. An Weihnachten sind unsere Nachbarn zum Essen gekommen, es gab Spätzli mit Hackbraten. Für diese Weihnachten habe ich schon gebastelt. Es gibt wieder einen Weihnachtsbaum. Ich freue mich, ihn zu schmücken. Und ich freue mich auf den Schnee! Dein liebstes Geschenk? Ein Puppenhaus und eine Kiste mit Kleidern zum Verkleiden. Dieses Jahr wünsche ich mir ein Paar Finken.

Was ist Weihnachten für dich? Es geht darum, zusammen zu sein. Auch wegen der Geburt von Jesus. Maria hat Jesus bekommen, und Josef ist Vater geworden. Das Christkind, also meine Mutter, legt die Geschenke unter den Baum. Ich habe sie schon dabei ertappt. Aber mein kleiner Bruder Sam soll das nicht wissen. Wie feiert ihr? Wir gehen zusammen in den Wald oder an den Markt und suchen einen Weihnachtsbaum aus. Den schmücken wir dann gemeinsam. Dann trifft sich die ganze Familie. Wir zünden richtige Kerzen an, singen, und jemand erzählt immer die Weihnachtsgeschichte. Dein liebstes Geschenk? Reitstunden! Und die Meerschweinchen Snad und Eila.


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

MENSCHEN

|

WEIHNACHTEN | 19

Aleandro (8) aus Buchs SG

Sam (9, Bruder von Lili) aus Zürich Was ist Weihnachten für dich? Eine Familienfeier. Am Geburtstag müs­ sen immer alle arbeiten, da kann man nicht richtig feiern. Aber an Weihnach­ ten haben alle Zeit, das gefällt mir. Ich schreibe meine Wünsche auf eine Liste und lege diese auf den Fenstersims. Das Christkindli kommt, liest sie durch und fliegt damit in den Himmel. Dort holt es die Geschenke und bringt sie an Weih­ nachten durchs offene Fenster. Ich habe schon einige Male in der Stube geschlafen, um es zu sehen, aber wir haben uns immer verpasst. Ich glaube, es hat blaue Haare und grüne Augen und ist sonst ganz weiss mit goldenen Flügeln. Ein bisschen wie ein Engel. Wie feiert ihr? Wir feiern ein Mal mit der kleinen und ein Mal mit der grossen Familie. Da treffe ich auch meinen Cousin Majo, darauf freue ich mich immer beson­ ders. Wir zwei haben immer lustige Ideen und viel Spass zusammen. Wir singen Lieder, auch solche, die wir in der Schule gelernt haben, oder wir musizieren. Lili am Klavier, ich mit der Flöte oder der E­Gitarre. Dein liebstes Geschenk? Snowboard, Nerf­Pistole, Plüschtiger und E­Gitarre.

Was ist Weihnachten für dich? Weihnachten gibt es nur ein Mal im Jahr. Man trifft sich mit allen Verwand­ ten und bekommt Geschenke. Und dann, etwas später, beginnt ein neues Jahr. An Weihnachten feiern wir die Geburt von einem König, dem Jesus. Wie feiert ihr? Wir ziehen uns schön an, das mache ich gerne. Onkel und Tante, Götti, Gotte und Nana kommen zu uns. Wir essen ausnahmsweise Kuchen zum Znacht, lassen eine Tischbombe knallen und festen ein bisschen. Später packen wir in der Stube die Geschenke aus. Mama und Papa bringen sie heimlich dorthin. Lange dachte ich, das mache der Weih­ nachtsmann, aber das fand ich immer unlogisch. Die Erwachsenen sagen doch immer, es gibt keine Magie. Dann gibts keinen Weihnachtsmann. Denn der und das Rentier können ja nicht fliegen. Schade finde ich das nicht. Dein liebstes Geschenk? Der Lego Two­Face Truck. Das ist ein Lastwagen, der Batmans Feind mit den zwei Gesichtern gehört.


Fr.

Flussreise Selection Reisebüro Mittelthurgau

500.–pro

MS Melodia****+

8 Tage ab Fr.

r günstige Person!

1355.–

inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise

Reisedaten 2015 01.05.–08.05.15 * • 08.05.–15.05.15 26.06.–03.07.15 • 16.08.–23.08.15 23.08.–30.08.15 • 13.09.–20.09.15

* 01.05.–08.05.15 (Einschiffung in Grein, Ausschiffung in Passau)

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis Standard Doppelkabine, Hauptdeck 1855.– 1355.– Deluxe 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 1995.– 1495.– Standard Doppelkabine, frz. Balkon, Mitteldeck 2055.– 1555.– Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 2295.– 1795.– Standard Doppelkabine, frz. Balkon, Oberdeck 2325.– 1825.– Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2495.– 1995.– Kein Zuschlag für Alleinreisende Standard Kabine Sofort-Preis – beschränkte Verfügbarkeit

Flussfahrt auf der schönen blauen Donau Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». Ihr Schiff fährt Richtung Melk. 2. Tag: Melk–Wien. Ankunft im Städtchen Melk. Das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift besuchen Sie auf einem Ausflug (*). Geniessen Sie am Nachmittag die Flussfahrt mit einem Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. Abends Ankunft in Wien. Nach dem Abendessen steht eine Fahrt zum Heurigen (Fr. 35.–) oder ein Klassisches Konzert (Fr. 75.–) auf dem Programm. 3. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Ausflug ins Burgenland mit Weindegustation und Rundgang in Rust am Neusiedlersee (Fr. 45.–). Abends Weiterfahrt Richtung Budapest. 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in der Hauptstadt Ungarns, auch «Königin der Donau» genannt. Budapest ist eine der schönsten Städte Europas und entstand 1873 aus Buda und Pest. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typische ungarische Czarda (*). Abends steht der Ausflug Budapest by night auf dem Programm (Fr. 25.–).

Jetzt bestellen: Katalog «Flussreisen 2015»! FLUSSREISEN 2015

Christa Rigozzi Excellence Botschafterin für

5. Tag: Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude erleben Sie auf

einer Rundfahrt (*). Am Nachmittag können Sie am fakultativen Ausflug zum «Donauknie» in Esztergom teilnehmen (Fr. 45.–). Das Wahrzeichen Esztergoms, einstige Residenzstadt der ungarischen Könige, ist die grösste Basilika des Landes. 6. Tag: Bratislava. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. Entdecken Sie die Altstadt auf einer Führung (*). Am späten Nachmittag geht die Fahrt weiter Richtung Dürnstein. 7. Tag: Dürnstein. Am Vormittag erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Am Mittag Weiterfahrt Richtung Passau. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten in die Schweiz. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Passau Do

na

u

Grein

Melk

Dürnstein

Wien Ö S T E R R E I C H

S L O W A K E I Bratislava Esztergom Budapest

MS Melodia. Das elegante Schiff wird Sie begeistern! Das 4-Sterne-Plus-Flussschiff verspricht dank Twincruiser ruhige Nächte an Bord. Geräumige Decks, Lounge mit Bar, Vinothek, Cigar-Lounge und der Wellnessbereich bieten Ihnen grösstmögliches Wohlbefinden. Die grosszügigen Kabinen, Standard 12m² mit Sofabett und Deluxe 15m² mit trennbarem Doppelbett, bieten viel Komfort. Mittel- und Oberdeck-Kabinen sind mit französischem Balkon ausgestattet, die Kabinen auf Hauptdeck mit nicht zu öffnendem Fenster. Alle Kabinen mit WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar, Stromanschluss 220V. Willkommen an Bord!

Nummer 1 Excellence – und Vielfalt in Qualität, Preis Hand made – aus einer Europa swiss enten auf vier Kontin Wasser wege a, Afrika & Europa Asien, Amerik reisen Themen-Fluss folgen Der Leidenschaft

Gratis-Buchungstelefon G

Online buchen

00800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Bus zum Fluss · Mittelthurgau Reiseleitung · Exklusive Landausflüge · MS Melodia - «Flüster»-Flussschiff Zuschläge Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Ausflug Heurigen Klassisches Konzert Wien Ausflug Burgenland Budapest by night Ausflug Donauknie Deluxe Kabine zur Alleinbenützung Königsklasse-Luxusbus

225.– 35.– 75.– 45.– 25.– 45.– 775.– 255.–

Unsere Leistungen • Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen und Getränke • Trinkgelder, Ausflüge • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung (auf Anfrage) • Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf p; 05:45 Basel SBB; 06:20 Aarau SBB; 07:00 Baden-Rütihof p; 07:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; 08:15 Wil p Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

fmepas1

2156

Neuheit 2015


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

AUF EIN WORT | 21

FRAU DER WOCHE

Notenbankerin

Es braucht nicht Selbstgebasteltes zu sein – es passt auch, wenn Kinder etwas vorführen.

WEIHNACHTS-KNIGGE

«Weihnachten ist ohne Ironie schwer auszuhalten»

Für den Autor Philipp Tingler geht es an den Festtagen darum, an das Gute zu glauben. Bei Sticheleien empfiehlt er die bewährte Regel der Queen: Ignorieren – ignorieren – ignorieren.

Philipp Tingler, die Festtage belasten viele. Was raten Sie zur Entspannung?

An das Gute glauben. Genau darum geht es an Weihnachten. Mit welchen Last-minuteGeschenken kann man nichts falsch machen?

Kinder. Das heisst ja nicht, dass man im Smoking erscheinen muss. Oft fallen schon beim Apéro erste Sticheleien. Wie hält man streitlustige Verwandte am besten in Schach?

Indem man sich an die bewährte Regel hält, die Man kann mit jedem Philipp Tingler (44) Buckingham Palace für Geschenk etwas falsch ist Schriftsteller, Protokollverstösse (und machen. Wenn Schen- Essayist, Kolumnichts anderes sind Sticheleien) anwendet: ken nicht mit Risiko nist aus Zürich. Ignorieren – ignorieren verbunden wäre, hätte – ignorieren. Dazu lächelt man. es keinen Wert. Aber nicht wie die Queen, sondern Sind Basteleien von Kindern in Ihren so breit und unzerstörbar wie Augen ein Muss? Oder kann man Kin- die frühere US-Präsidentengattin dern auch anders vermitteln, dass Nancy Reagan.

Bilder: plainpicture, Stefan Sulzer, zVg

Geben, nicht nur Nehmen, schön ist?

Es gibt offenbar Kinder, die gar nicht gern basteln. Natürlich können Kinder auch in anderer Form die Freude des Gebens lernen: Indem sie zum Beispiel musizieren oder ein Gedicht aufsagen. So muss man auch hinterher nichts diskret entsorgen. Wie festlich sollte man sich und die Kinder an Weihnachten kleiden?

Ich persönlich finde es schön, wenn man den Anlass würdigt, indem man sich hübsch anzieht. Auch die

Wie erzählt man die Weihnachtsgeschichte, wenn man nicht gläubig ist und sich damit schwertut?

Dann erzählt man eine andere Geschichte. Es geht an Weihnachten um Liebe und Frieden und Beisammensein. Das ist im Grunde ohne Ironie nur schwer auszuhalten. Deshalb empfehle ich das Weihnachtskapitel aus den «Buddenbrooks» von Thomas Mann. Das Kind will «Zimetschtern han i gern» hören, die Mutter Gospels, der Onkel

«Last Christmas» von Wham!, die Grossmutter Andrea Bocelli. Was tun?

Beim Warten auf die Bescherung: iPods verteilen. Zum Essen: Bach. Das «Weihnachtsoratorium» geht immer. Nach Essen und Bescherung ist der Nachwuchs mit Geschenken beschäftigt, der Onkel betrunken und die Oma eingeschlafen. Also kann Mutter Gospels hören.

107 Jahre war die Chefetage der Schweizer Nationalbank in Männerhand. Nun zieht mit Andréa Mächler (45) aus Genf die erste Frau ein. Die Laufbahn der Ökonomin und verheirateten Mutter zweier Kinder ist eindrücklich: Sie hat in Genf, Toronto und Santa Cruz studiert und war unter anderem für die OECD und die WTO tätig. Zuletzt beobachtete sie beim Internationalen Währungsfonds Kapitalmärkte und schätzte Systemrisiken ein. Das wird sie auch als Notenbankerin tun.

MANN DER WOCHE

Fackelläufer

Man packt aus, zum Vorschein kommt ein zu grosses Pyjama oder ein Mondkalender, mit dem man nichts anzufangen weiss. Wie soll man darauf reagieren?

Es ist die Pflicht des Beschenkten, nach Auspacken des Geschenks eine freudig überraschte Miene herzustellen. Das ist das Grundgebot an Weihnachten. Selbst wenn man ein halbes Pfund Plutonium bekommt. Zur Not vorher vor dem Spiegel üben. Das Festessen ist vom Tisch, die Geschenke sind ausgepackt und die meisten Gäste müde. Nur die Tante will wie immer noch ewig bleiben.

Ich kenne diese Tante. Sie heisst Gretel und ist die Schwester meiner Lieblingstante Kitty. Die pflegte dann irgendwann ganz unverblümt zu sagen: So, Gretel, nun geh mal nach Hause. Interview: Monica Müller

Am 24. Dezember um 8 Uhr läuft Dominic Stalder (33) aus Emmenbrücke LU von Luzern Richtung Engelberg OW los – mit einer Fackel in der Hand. Dort wird er für alle Menschen in Suizidgefahr eine Kerze anzünden. Mit dem 37-Kilometer-Lauf sammelt der Verkäufer Geld für das Sorgentelefon 143 der Dargebotenen Hand. Erste Sponsoren hat er bereits gefunden. Sein Mahnlauf ist persönlich begründet: Vor 15 Jahren hat sich Stalders Freundin das Leben genommen.


MENSCHEN 22 |

|

Der Generalstab der Liebe Der schweizerischbritische Doppelbürger André Cox (60) ist der 20. General der internationalen Heilsarmee, deren Hauptsitz sich nahe der Millennium Bridge in London befindet. Seine Frau Silvia (59), eine Schweizerin, wurde damit automatisch zum World President of Women’s Ministeries im Rang eines Commissioner. Das Paar lebt seit 2012 in London und hat drei Töchter, die alle ebenfalls bei der Heilsarmee sind und mit ihren Familien in der Nähe von Bern wohnen.

INTERVIEW

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

INTERVIEW | 23

«Viele Leute haben Mühe, uns richtig einzuordnen»

Keine Weihnacht ohne die Spendenkässeli und Gesänge der Heilsarmee. Seit Kurzem wird die evangelikale Kirche von einem Schweizer Ehepaar geleitet. André und Silvia Cox über ihre Mission, ihre Zusammenarbeit, die Marke Heilsarmee und deren globalen Einfluss.

André und Silvia Cox, wie feiern Sie Weih­ nachten?

André Cox: Wenn irgendmöglich mit der Familie. Dieses Jahr werden wir zu unseren Töchtern nach Bern reisen und zu zwölft feiern – oder zu dreizehnt. Wir erwarten um Weihnachten herum ein weiteres Enkelkind. Welche Rolle spielt dabei die Religion?

André Cox: Normalerweise gehen wir am 25. vormittags zu einem HeilsarmeeGottesdienst. Silvia Cox: Neben den Geschenken ist der zentrale Aspekt schon die Geburt von Jesus. Wir feiern an Weihnachten eine Geburtstagsparty. In Schweizer Städten ist die Heilsarmee vor Weihnachten sehr präsent. Ist das überall auf der Welt so?

André Cox: Ja, aber überall ein bisschen anders. In der Schweiz singen wir, in England sind wir mit Blaskapellen unterwegs. Übrigens auch in Afrika, bei glühender Hitze. Wir haben wirklich einige gute Musiker in der Heilsarmee. Silvia Cox: In Finnland stehen wir nur da, ohne Musik. In den USA haben wir Glockenspieler und Sänger. André Cox: Wir sammeln in weiten Teilen Westeuropas, aber es gibt auch Gebiete, wo wir ohne Spendensammeln präsent sind, etwa in Indonesien, Pakistan oder auch in Osteuropa. Wie viel Geld nehmen Sie ein?

André Cox: In der Schweiz sind es jedes Jahr rund 1,3 Millionen Franken. Wie viel wir global auf diese Weise einnehmen, kann ich gar nicht sagen, weil das Geld im jeweiligen Land zweckgebunden für Sozialprojekte eingesetzt wird. Wir stellen fest, dass es ein grosses Vertrauen gegenüber der Marke Heilsarmee gibt.

Sind Spenden die Haupteinnahmequelle?

André Cox: Wir finanzieren uns mit Spenden, Mitgliederbeiträgen und Zuschüssen von Regierungen, die uns für unsere sozialen Dienste bezahlen. Ist es einfach, Ihre beiden Rollen als Kirche und Sozialwerk unter einen Hut zu bringen?

André Cox: Die Leute haben manchmal Mühe, uns richtig einzuordnen. In einigen Ländern sind wir ein massgeblicher Anbieter von Sozialdiensten, in anderen wie eine NGO. Wie bedeutend ist Ihre soziale Arbeit?

André Cox: Rund um die Welt befinden sich etwa zwei Millionen Kinder in Schulen oder Kinderheimen der Heilsarmee. In vielen Ländern sind wir gleich nach der öffentlichen Hand der grösste Anbieter von sozialen Diensten. Würden sich die Kirchen, nicht nur die Heilsarmee, aus Afrika zurückziehen, würden die Sozialsysteme einiger Länder wohl schlicht kollabieren. Wie viele interessieren sich nach der Hilfe auch für Ihre religiösen Botschaften?

André Cox: Das ist sehr unterschiedlich. In Europa, wo Materialismus und Säkularismus stark sind, passiert es weniger häufig. In den USA, in Neuseeland oder Indonesien ist die Resonanz stärker. Besonders in den USA sind wir sehr im Kampf gegen den Alkoholismus engagiert. Und wir haben festgestellt, dass es den Menschen leichter fällt, abstinent zu bleiben, wenn sie an die religiösen Botschaften glauben. Aber wir sind nicht im Gehirnwäschegeschäft. Silvia Cox: Wir glauben daran, dass Gottes Kraft die Menschen verändert. Was braucht es, um in den Rängen der Heils­ armee so hoch zu steigen wie Sie?

«In der Theorie hat man als General viel Macht, aber das Tages­ geschäft führen andere.» André Cox

André Cox: Wenn ich das wüsste, würde ich es vermeiden … (lacht). Für mich war es eine Berufung, mich der Heilsarmee anzuschliessen, ich will die Botschaft Gottes verbreiten. Der General ist die einzige gewählte Position innerhalb der Heilsarmee, er wird vom High Council für fünf Jahre gewählt. Es ist ein bisschen wie beim Papst, einfach ohne Rauchzeichen (lacht). Sicherlich hilft es, wenn man langjährige Erfahrung in der Kirche hat. Silvia und ich waren zuvor Länderchefs von Finnland, Estland, Südafrika und Grossbritannien. Silvia Cox: Es braucht sicher gewisse Führungsqualitäten, und man muss gut mit Menschen umgehen können. André Cox: Theoretisch hat man als General zwar ziemlich viel Macht, aber das Tagesgeschäft führen andere. Ich kümmere mich mehr um Strategie und Vision der Organisation. Und ich habe auch eine seelsorgerische Funktion. Und als Frau des Generals wird man automa­ tisch Präsidentin der Heilsarmee­Frauen?

Silvia Cox: Genau. Anders als in anderen Kirchen gibt es bei uns historisch die gemeinsame Führung durch ein Ehepaar. Die seelsorgerischen Funktionen und die Reden teilen wir uns. Ich bin allerdings nicht die Nummer zwei in der Hierarchie, diese Funktion hat der Stabschef. André Cox: Unser Fokus lag schon immer stark auf den Frauen. 75 Prozent unserer Mitglieder leben in Afrika und Südasien; in diesen Gebieten stehen Frauen noch immer vor enormen Herausforderungen. Mit unserer Arbeit versuchen wir auch, ihnen mehr Einfluss und mehr Möglichkeiten zu verschaffen. Funktioniert die Heilsarmee so militärisch, wie sie nach aussen klingt?

Silvia Cox: Zu Beginn war es eine richtige


50% GÜNSTIGER 50%

15.90 statt 31.80

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Energizer Classic Alkali-Batterien AAA 16er Pack

50%

23.80 statt 47.60

Energizer Classic Alkali-Batterien AA 24er Pack

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOT GILT NUR VOM 23.12.2014 BIS 5.1.2015, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

The Salvation Army ist eine evangelikale Kirche mit starker sozialer Ader. Sie wurde 1865 von William Booth in London gegründet und feiert 2015 ihr 150-jähriges Bestehen. Die Kirche hat nach eigenen Angaben 1,8 Millionen erwachsene Mitglieder in 126 Ländern der Welt. In der Schweiz sind etwa 4100 Mitglieder in 56 Gemeinden organisiert.

Und Sie verdienen nur 24 000 Franken pro Jahr? Kann man davon in London leben?

André Cox: Das stimmt, aber Silvia er­ hält auch nochmals etwa so viel. Ausser­ dem haben wir eine Dienstwohnung und einen Dienstwagen. Silvia Cox: Und wir führen ein einfaches Leben. Klar, wir können kein Geld sparen, um irgendwann mal ein Haus in Zürich oder Genf zu kaufen. Innerhalb der evangelikalen Kirchen herrscht ja ein ziemlicher Konkurrenzkampf um Mitglieder. Bekommen Sie das auch zu spüren?

André Cox: Wir sind keine Sekte, bei uns kann man kommen und gehen, wie man will. Aber es macht mir schon Sorgen, dass Leute von Kirche zu Kirche sprin­ gen, nur weil sie gerade im Trend ist.

INTERVIEW | 25

Silvia Cox: Nein, gar nicht. Wir sind freie Menschen. Unsere Geschwister zum Beispiel sind nicht in der Heilsarmee. André Cox: Unsere Töchter arbeiten zwar alle für die Heilsarmee. Das macht uns durchaus stolz, sie könnten aber auch für eine andere Firma arbeiten.

Die Heilsarmee

Autokratie,esgabeineklareKommando­ struktur, und der General hatte sehr viel mehr Macht als heute. André Cox: Wenn der General sagte: «Spring!», dann ist man gesprungen. Heute ist das leider nicht mehr so, das würde mir einiges erleichtern (lacht). Einen militärischen Aspekt gibt es aber schon noch: Auf Offiziersebene wird erwartet, dass man bereit ist, dorthin zu gehen, wo die Heilsarmee einen braucht, egal, wo. Und viele von uns tragen Uni­ formen, aber längst nicht alle.

|

Sie sind seit 38 Jahren verheiratet. Was ist das Rezept einer solch langen Ehe?

André Cox: Man sollte einfach nie auf­ hören, verliebt zu sein. Es hilft, gemein­ same Ziele und Werte zu haben. Silvia Cox: André ist mein bester Freund. Wir reden viel. Für uns ist es ein Privi­ leg, dass wir zusammenarbeiten. André Cox: Wir sagen nicht, dass sich niemand ein Glas Wein gönnen darf. Aber in unserer Arbeit mit Alkohol­ abhängigen sehen wir täglich, wozu die Sucht führen kann. Ich habe es per­ sönlich erlebt, als ich in der Schweiz in einem Heilsarmee­Heim arbeitete. Dort waren hochgebildete Menschen, die wegen Alkohols obdachlos wurden. Silvia Cox: Wir versuchen, alles zu vermeiden, was dem Körper schadet. Wann hatten Sie Ihr letztes Glas Wein?

Silvia Cox: Ich habe noch nie getrunken. André Cox: Das war wohl 1970. Aber für mich ist die Abstinenz kein Problem. Wir lachen so viel zusammen, wenn wir noch alkoholisiert wären, würde das wohl ausarten. Sie beide sind ja in eine Heilsarmee-Familie hineingeboren worden. Gab es einen Moment, an dem Sie die Kirche infrage gestellt haben?

André Cox: Oh ja. Als Teenager wollte ich mein eigenes Ding machen. Ich glaube, ich war schuld an den grauen Haaren meines Vaters. Silvia Cox: Bei mir eher nicht, ich war als Teenager eher in mich gekehrt. André Cox: Sie war die Gute, ich der Böse. Was hat Ihre Meinung geändert?

Andere würden das vielleicht nicht als Privileg sehen.

«Wir sind zwei starke Charaktere und nicht immer einer Meinung.» Silvia Cox

André Cox (lacht): Zum Glück haben wir getrennte Büros! Silvia Cox: Wir sind zwei starke Charak­ tere und nicht immer einer Meinung. Wir streiten auch mal. André Cox: Und dann ist ja klar, wer gewinnt... Silvia Cox: Der Humor ist natürlich unser Geheimnis. Wir können über uns selber lachen. Sie sind viel gereist. Wo würden Sie am liebsten leben?

Silvia Cox: In der Schweiz. Wir haben Finnland, Südafrika und jetzt London auch sehr genossen. Aber unser Zuhause ist die Schweiz. Und hier in London, lässt es sich aushalten?

André Cox: Natürlich. Wir wohnen direkt am Fluss, nicht weit weg von der Tower Bridge. Wir können zu Fuss zur Arbeit gehen. Silvia Cox: Ja, ich mag London. Ich bin eine Städterin. Aber hier meinen Ruhe­ stand verbringen? Lieber nicht. Gehen Sie auch manchmal aus?

André Cox: Nicht oft, aber ab und zu ge­ hen wir ins Theater oder in ein Musical. Aber wir reisen ja sechs Monate pro Jahr.

Silvia Cox: Das ist schon wichtig, ohne neue Mitglieder würden wir aussterben. Aber wir lancieren keine Kampagnen. André Cox: Bei uns sind Familien in der vierten oder fünften Generation, na­ türlich braucht es auch neues Blut. Ich werde voraussichtlich 2018 pensioniert.

André Cox: Ich wollte mit einem Freund in Genf den neusten «Bond» im Kino ansehen. Und bevor ich ins Kino ging, hatte ich diese Vision. Ich sah mich in der Uniform der Heilsarmee, wie ich das Evangelium in Afrika predigte – genau das ist schliesslich auch passiert. Ein James­Bond­Film kann also das Leben auf spektakuläre Weise verändern.

Wie wichtig ist eigentlich die Schweiz für die Heilsarmee?

Ein neues Mitglied unterschreibt bei Ihnen eine Art Vertrag mit Regeln, darunter kein Alkohol, keine Drogen, keine Pornografie.

Wird man automatisch Mitglied der Heilsarmee, wenn man in eine solche Familie geboren wird?

Interview: Silja Kornacher Ralf Kaminski Bilder: Fiona Hanson

Wie wichtig ist das Missionieren für Sie?

André Cox: Aus finanzieller Sicht ist die Schweiz sicher in den Top Ten. Die Schweizer sind sehr grosszügig. Silvia Cox: Proportional gesehen, wür­ den wir die Abwesenheit der Schweiz schmerzlich spüren. André Cox: Wir sind stolz auf unsere Schweizer Wurzeln.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

KOLUMNE | 27

DER HAUSMANN

Früher, am Teufelshang Bänz Friedli wünscht sich Schnee.

Habe ich hier letzte Woche das Klage­ lied «O du hektische» gesungen? Mag sein. Aber da hatte ich ja den Besuchstag an der Schule unserer Kinder noch nicht erlebt. Was diese jungen Menschen alles leisten müssen! Was die alles erlernen, wissen, beherrschen, und zwar im 45­Minuten­Takt auf jeweils völlig anderem Gebiet! Sie debattieren die Entstehung des deutschen und des itali­ enischen Nationalstaats um 1870, Gari­ baldi und Bismarck und so, auf Englisch, weil das Fach Geschichte englisch unter­ richtet wird. Sie lernen, weshalb Fische rückwärts schwimmen können. Sie tur­ nen an den Ringen. Sie berechnen das Gewicht, das auf einem lawinenver­ schütteten Skifahrer lastet. Sie zeichnen einen Früchtekorb als Stillleben. Sie finden heraus, wie gross die mittlere Arbeitsleistung einer Wärmekraftma­ schine ist, indem sie mithilfe des Loga­ rithmus naturalis die Fläche unter einer Hyperbel berechnen, und ich verstehe nur noch Bahnhof. Die Jugendlichen aber sind konzentriert und engagiert. Wer nervöselt derweil im Schulzimmer am Handy herum? Wir Eltern. Die Be­ rufslehre, höre ich von Nachbarsjugend­ lichen, sei genauso taff wie das Gymi. Chapeau vor diesen jungen Leuten! Nein – dagegen nimmt sich mein kleiner Adventsstress beschaulich aus. Und womit tröstet Leserin Sabrina sich übers vorweihnachtliche Gehetze? «Damit, dass der allererste Advent wohl

ten ein ums andere Mal wieder hinauf, nass bis auf die Unterwäsche, träppel­ ten mit den Skiern hoch, frästen wieder runter, sprangen über die Schanze – und flogen bestimmt fünfundzwanzig Meter weit …!

«Damit sie die Schlitten hervorholen können.» auch kaum besinnlich war. Hoch­ schwanger auf einer beschwerlichen, weiten Reise, vermutlich ohne Mai­ länderli und ohne Schoggi im Gepäck», schreibt sie – das könne es ja auch nicht gewesen sein. Meine frühen Dezember hingegen waren wunderbar. Ich erinnere mich an Grossmutters Brunsli, rund und klein und fein, und an sehr viel Schnee. An endlose Nachmittage am Schulhaus­ hoger, an winterliche Samstage droben hinter der Anhöhe der Buchlern. Wir Kinder im Schnee, tagelang, wochen­ lang. Nannten wir den Hang nicht Teufelshang? Oder Teufelshecke? Verschwörerisch klang es jedenfalls, wenn wir uns nach der Schule verabredeten, das weiss ich noch. Gefährlich wars und steil. Wir kamen uns gross und verwegen vor, bauten Schanzen, stapften mit unseren Schlit­

Alles gar nicht möglich, wenn ich mir die leicht abschüssige Wiese, die unser Teufelshang war, heute anschaue. Der Schanzenflug wird uns nicht weiter als zwei Meter getragen haben. Und waren die Winter wirklich so schneereich? Oder warens drei, vier Nachmittage pro Jahr, die sich in der Erinnerung mächtig ausgewachsen haben? Ich weiss nur, dass ich mal einen Riesengrittibänzen erhielt, zum Trost, dass mein Arm gebrochen war, aber wirklich riiiiesig. Und dass ich tagelang im Pyjama unterm Tannenbaum mit der neuen Faller­ Autorennbahn spielte, mich gar nicht mehr schlafen legte und wenn, dann gleich dort, am Stubenboden unterm Tannenbaum. Unseren Kindern wünsche ich ein wenig Schnee, gerade so viel, dass sie wenigstens für einen Vormittag ihre Schlitten hervorholen und drüben den Hang runterbrettern können, Hans mit seinem Spezialbob, gefertigt aus alten Skiern. Damit er seinen Kindern dereinst erzählen kann, wie er sich mit seiner Schwester am Rand der Stadt ausgetobt habe, tagelang, wochenlang. Früher, als es noch geschneit habe.

SPINAS CIVIL VOICES

Anzeige

EIN BURNOUT

kann aus einem Menschen

einen anderen ma chen.

Für Menschen, die vom Glück verlassen wurden. PC 30-444222-5


www.twerenbold.ch – Reiseart:

Veloreisen – klassisch oder mit E-Bike

buc he n So for t % und 10 ! n e r sp a Velofahrt durch die Weinberge im Südtirol

8 Tage ab Fr.

Istrien ✔ ✔ ✔ ✔

1045.–

Wohnen in der Residence des renovierten Erstklasshotels Sol Umag 5 ausgewählte Velotouren, davon 4 x wahlweise in zwei Stärkeklassen Istrische Perlen Rovinj, Porec und Novigrad Fakultativ: Ausflug Brioni-Inseln und Pula

7 Tage ab Fr.

Südtirol–Gardasee ✔ ✔ ✔ ✔

1195.–

Vinschgau, Obstgärten und Südtiroler Weinstrasse Radweg «Gardasee–Mantua» Städteperlen Meran, Bozen, Verona und Mantua 6 ausgewählte Velo-Traumetappen, davon 3 x wahlweise in zwei Stärkeklassen

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Busfahrt Schweiz–Istrien. 2. Tag: Gemütlich: Busfahrt Umag–Rovinj–Bale. Velofahrt Bale–Fazana–Pula. Busfahrt zurück nach Umag (Velostrecke ca. 30 km). Sportlich: Busfahrt Umag–Rovinj–Bale. Velofahrt Bale–Vodnjan–Pula. Busfahrt zurück nach Umag (Velostrecke ca. 50 km). 3. Tag: Beide Gruppen: Busfahrt nach Koper. Velofahrt entlang der historischen Eisenbahnlinie «Parenzana» von Koper nach Grožnjan (Velostrecke ca. 45 km). 4. Tag: Gemütlich: Busfahrt Umag–Klostar. Velofahrt Klostar–Dvigrad–Poreč. Busfahrt zurück nach Umag (Velostrecke ca. 50 km). Sportlich: Busfahrt Umag–Vrsar. Velofahrt Vrsar–Lovrec–Dvigrad– Poreč. Busfahrt zurück nach Umag (Velostrecke ca.75 km). 5. Tag: Beide Gruppen: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula (Velofreier Tag). 6. Tag: Gemütlich: Busfahrt nach Motovun. Velofahrt Motovun–Visinada–Umag (Velostrecke ca. 45 km). Sportlich: Busfahrt nach Motovun. Velofahrt Motovun–Visinada–Umag (Velostrecke ca. 55 km). 7. Tag: Gemütlich: Velofahrt Umag–Savudrija–Novigrad–Umag (Velostrecke ca. 50 km) Sportlich: Velofahrt Umag–Savudrija–Novigrad–Umag (Velostrecke ca. 65 km) 8. Tag: Busfahrt Istrien–Schweiz. Rückfahrt via Triest und Mailand in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Busfahrt Schweiz–Glurns. Beide Gruppen: Velofahrt Glurns–Naturns. Busfahrt nach Auer (Velostrecke ca. 45 km). 2. Tag: Gemütlich: Busfahrt nach St. Leonhard. Velofahrt St. Leonhard–Meran–Bozen. Geführter Stadtrundgang in Meran (Velostrecke ca. 50 km). Sportlich: Busfahrt nach St. Leonhard. Velofahrt St. Leonhard–Meran–Bozen– Auer. Geführter Stadtrundgang in Meran (Velostrecke ca. 70 km). 3. Tag: Beide Gruppen: Velofahrt nach Bozen–Kalterer See–Auer. Degustation der Regionalen Weine (Velostrecke ca. 45 km). 4. Tag: Gemütlich: Busfahrt nach Trient. Velofahrt Trient–Rovereto–Mori–Torbole– Riva. Schifffahrt nach Malcesine und Weiterfahrt mit dem Bus nach Bussolengo (Velostrecke ca. 50 km). Sportlich: Busfahrt nach Trient. Velofahrt Trient–Rovereto–Mori–Torbole– Arco–Riva. Schifffahrt nach Malcesine und Weiterfahrt mit dem Bus nach Bussolengo (Velostrecke ca. 65 km). 5. Tag: Beide Gruppen: Am Vormittag Velofahrt entlang des «Canale Biffis» nach Bussolengo. Busfahrt nach Verona und Stadtführung. Abendessen in einem lokalen Restaurant (Velostrecke ca. 20 km). 6. Tag: Gemütlich: Busfahrt nach Peschiera del Garda. Velofahrt Peschiera del Garda–Mantua. Busfahrt nach Bussolengo (Velostrecke ca. 45 km). Sportlich: Busfahrt nach Peschiera del Garda. Velofahrt Peschiera del Garda– Mantua– Peschiera del Garda. Busfahrt nach Bussolengo (Velostrecke ca. 90 km). 7. Tag: Busfahrt Gardasee–Schweiz. Rückreise in die Schweiz via Chiasso, Bellinzona zu den Einsteigeorten.

Pro Person in Fr.

Katalog-Preis

Sofort-Preis**

Pro Person in Fr.

Katalog-Preis

Sofort-Preis**

8 Tage inklusive Halbpension

1220.–

1095.–

7 Tage inklusive Halbpension

1385.–

1245.–

– 50.–

Reduktion Reise 8

Reduktion Reise 1 und 10 Daten 2015 Sonntag – Sonntag Frühling 1: 19.04.–26.04. 2: 26.04.–03.05. 3: 03.05.–10.05.

– 50.–

Daten 2015

4: 10.05.–17.05. 5: 17.05.–24.05.

Herbst 6: 06.09.–13.09. 7: 13.09.–20.09. 8: 20.09.–27.09.

InternetBuchungscode

9: 27.09.–04.10. 10: 04.10.–11.10.

iavistr

Sonntag – Samstag Frühling 1: 10.05.–16.05. 2: 17.05.–23.05. 3: 24.05.–30.05. 4: 31.05.–06.06.

Herbst 5: 30.08.–05.09. 6: 06.09.–12.09. 7: 13.09.–19.09. 8: 20.09.–26.09. InternetBuchungscode

iavsuga


Tagesetappen wählbar:

Velowandern gemütlich Velofahren sportlich

ca. 20–50 km ca. 60–100 km

Velofahren in guter Gesellschaft

7 Tage ab Fr.

Ferrara & das Po-Delta ✔ ✔ ✔ ✔

1445.–

Wohnen inmitten der Velostadt Ferrara Po-Delta – Unesco Weltnaturerbe Ferrara und Modena – die Renaissancestädte der Emilia Romagna 5 ausgewählte Velo-Traumetappen, jeweils wahlweise in zwei Stärkeklassen

Angaben gültig für alle Reisen Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Alle Reisen inklusive Halbpension (Ferrara & Po-Delta gemäss Programm) Alle aufgeführten Velo- und Touristikausflüge, gemäss Programm Twerenbold Veloshirt Erfahrener Reisechauffeur Erfahrene Veloreiseleitung ■

■

■

■

■

■

■

Ihr Reiseprogramm

■

1. Tag: Busfahrt Schweiz–Ferrara. 2. Tag: Gemütlich: Stadtführung mit dem Velo in Ferrara. Velofahrt auf dem Burana Wasserring via Bondeno nach Ferrara (Velostrecke ca. 35 km). Sportlich: Stadtführung mit dem Velo in Ferrara. Velofahrt auf dem Burana Wasserring via Francolino und Bondeno nach Ferrara (Velostrecke ca. 60 km). 3. Tag: Gemütlich: Velofahrt durch das Valli di Comacchio. Unterwegs Mittagshalt in einem lokalen Agriturismo (Velostrecke ca. 40 km). Sportlich: Velofahrt durch das Valli di Comacchio zurück nach Ferrara. Unterwegs Mittagshalt in einem lokalen Agriturismo (Velostrecke ca. 75 km). 4. Tag: Gemütlich: Stadtführung in Modena. Velofahrt Modena–Finale Emilia. Unterwegs Mittagshalt in einem lokalen Agriturismo (Velostrecke ca. 50 km). Sportlich: Stadtführung in Modena. Velofahrt Modena–Ferrara.Unterwegs Mittagshalt in einem lokalen Agriturismo (Velostrecke ca. 85 km). 5. Tag: Gemütlich: Velofahrt durch das Po-Delta, das zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Tagesziel ist Gorino (Velostrecke ca. 55 km). Sportlich: Velofahrt durch das Po-Delta, das zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Tagesziel ist Pomposa (Velostrecke ca. 75 km). 6. Tag: Gemütlich: Schifffahrt auf dem Po bis nach Ro. Velofahrt Seravalle–Gorino (Velostrecke ca. 45 km). Sportlich: Schifffahrt auf dem Po bis nach Ro. Velofahrt Ro–Seravallo–Gorino (Velostrecke ca. 70 km). 7. Tag: Nach dem Frühstück Rückfahrt via Verona und Mailand in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr.

Katalog-Preis

Sofort-Preis**

7 Tage gemäss Programm

1610.–

1445.–

■

■

■

■

Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit «Rent a Bike» Mietvelos der Marke «Tour de Suisse» und Elektrovelo der Marke «Flyer» in bewährter Schweizer Qualität an. Buchen Sie Ihr Mietvelo resp. -flyer und Reisen Sie bequem zu dem von Ihnen gewählten Einsteigeort. Mietpreis in Fr. Velo «Tour de Suisse» 20.– pro Tag Elektrovelo «Flyer» 30.– pro Tag Einsteigeorte Einsteigeorte und -zeiten mit eigenem Velo oder Mietvelo auf www.twerebold.ch unter dem entsprechenden Internet-Buchungscode. ■

■

Verlangen Sie die Detailprogramme! Velo-Informationen Auf unseren Reisen gilt die Twerenbold-Formel: Veloreisen klassisch oder mit E-Bike, Tagesetappen wählbar gemütlich oder sportlich. Variante Velowandern – gemütlich: Diese Touren sind leicht. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Teilstück im Begleitbus zurückzulegen. Velofahren – sportlich: Diese Touren sind mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Es besteht jederzeit die Möglichkeit eine leichtere Velowanderetappe einzuschalten oder ein Teilstück im Bus zurückzulegen. Die Velowege sind grösstenteils asphaltiert, führen teilweise aber auch über Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster.

Daten 2015 Sonntag – Samstag Frühling 1: 31.03.–05.04. Di–So* 2: 10.05.–16.05. 3: 17.05.–23.05. 4: 24.05.–30.05. 5: 31.05.–06.06.

Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag Fakultative Ausflüge Annullierungskosten- und Assistance Versicherung Auftragspauschale Fr. 20.– pro Person (entfällt bei Buchung über unsere Homepage) Mietvelos

**SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Herbst 6: 06.09.–12.09. 7: 13.09.–19.09. 8: 20.09.–26.09. 9: 27.09.–03.10.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

*Velo-Osterreise nur 6 Tage ab Fr. 1215.InternetBuchungscode

iavferr

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


AKTUELL 30 |

|

TAVOLATA

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

ein gutes Mittel gegen Einsamkeit, die für manche Senioren gerade über Weihnachten und den Jahreswechsel ein Problem ist. Marie Dominé hat als Köchin und Gastgeberin viel Erfahrung: Sie ist fünffache Mutter und war 40 Jahre lang Landwirtin in den Freibergen: «Durch den Bauernhof und meine Kinder bin ich es gewohnt, für viele zu kochen», sagt sie. Zudem besass die bodenständige Frau sechs Jahre lang eine Bar in Courtételle JU. «Damals hatte ich für meine Kunden auch eine kleine Speisekarte», erzählt sie stolz. «Meine Rösti war über die Stammkundschaft hinaus bekannt.»

aus acht Gästen im Alter von 50 bis 78 Jahren. «Ich liebe den Kontakt mit Menschen», betont die Gastgeberin – und man glaubt es ihr aufs Wort. Warmherzig heisst sie die Gruppe in ihrem Haus willkommen. Bei der Wahl des Menüs hat Dominé eine klare Linie: «Ich entscheide mich meist für traditionelle Schmorgerichte aus der Region. Denn oft haben Senioren weder Zeit, Lust noch Gelegenheit, solche Menüs für sich allein zu kochen.» Ihre Küchenphilosophie findet viel Beifall. «Marie ist eine ausgezeichnete Köchin», finden die Gäste einhellig. Nach dem feinen Essen spielt die Runde bis in den frühen Abend Karten. Die gemütliche und entspannte Stimmung zeigt, dass nicht nur die Liebe, sondern auch die Freundschaft durch den Magen geht. Text: Pierre Wuthrich

Volle Bäuche, gute Gespräche

An den Tavolatas laden Senioren andere rüstige Rentner zu Tisch. Beim gemeinsamen Schmaus werden neue Freundschaften geknüpft. Besuch bei einer vergnügten Tischrunde im Kanton Jura.

E

s duftet nach feinem Essen im Haus von Marie Dominé (67). Die Rentnerin tischt ein vielfältiges Menü auf – einen Salat, danach Schinkli im Teig mit Gemüse und als Dessert eine Wähe. Zum dritten Mal empfängt Dominé eine sogenannte Tavolata-Gruppe. So heissen Senioren-Tischrunden, die 2010 vom Migros-Kulturprozent ins Leben gerufen worden sind und die es mittlerweise in der ganzen Schweiz gibt. Die Gruppen sind nach festen Regeln organisiert: Sie haben verbindliche Abmachungen getroffen, teilen sich die Kosten und achten auf eine gesunde und genussvolle Ernährung. In der Regel wechseln sich die verschiedenen Mitglieder einer Gruppe als Gastgeber ab und bewirten dann die Tischgemeinschaft in ihrer Wohnung oder ihrem Haus. Die Tavolata-Tischrunden sind

Die Gastgeberin tischt gern währschafte Kost auf Die Tavolata-Gruppe, die Dominé in ihrem Haus empfängt, besteht diesmal

Bilder: Michal Schorro


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

TAVOLATA | 31

DER TAVOLATA-EXPERTE

«Kontakte sind wichtig für die Gesundheit» Robert Sempach ist Projektleiter Gesundheits­ förderung beim Migros­Kultur­ prozent. Robert Sempach, was wollen Sie mit dem Projekt Tavolata erreichen? Wir möchten zur Gesundheit von Seniorin­ nen und Senioren beitragen. Soziale Kon­ takte sind der wichtigste Gesundheits­ faktor. Auf dieser Erkenntnis basiert Tavola­ ta. Die Tischrunden treffen sich regelmässig – so entwickeln sich langsam Zugehörig­ keitsgefühl, Vertrautheit und Nähe. Das gemeinsame Essen ist eine wunderbare Gelegenheit, einander Wertschätzung zu zeigen, als Gastgeberin und Gast.

Tavolata in Kürze

Gastfreundschaft, die von Herzen kommt: Marie Dominé (mit Schürze) hat für acht Tavolata­ Gäste gekocht.

Das Tavolata­Netz­ werk umfasst in der ganzen Schweiz mitt­ lerweile rund 190 Se­ nioren­Tischrunden. Tavolata ist eine Initiative des Migros­Kultur­ prozents; in vielen Regionen werden die Gruppen auch von der Pro Senectute unterstützt. Die Tischrunden halten sich an einfache, aber verbindliche Spiel­ regeln: Die Gruppen organisieren sich selber, treffen sich regelmässig, essen gesund und genuss­ voll, teilen sich Arbeit und Kosten und ver­ folgen keine kommer­ ziellen Interessen.

Alle Infos unter: www.tavolata.net

Machen Sie mit den Tavolata­Tischrun­ den nicht Restaurants Konkurrenz? Ich glaube, mit dieser Konkurrenz können die Restaurants leben, zumal die Gruppen ja keinen kommerziellen Zweck haben. Für die beteiligten Senioren sind die Tisch­ runden jedoch eine Bereicherung. Wenn man Gäste bewirtet, kocht man auch automatisch abwechslungsreicher, viel­ fältiger und fantasievoller. Was tun Sie dafür, dass sich die Tavolata­Idee noch mehr verbreitet? Auch in Kantonen, in denen Tavolata noch nicht bekannt ist, wollen wir aktiv werden. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit Vertretern von regionalen Organisationen, zum Beispiel mit Altersbeauftragten, Mitarbeitenden von Pro Senectute und Kirchen. Wir stellen unser Konzept, unser Know­how und unsere Unterlagen allen zur Verfügung, die selbstorganisierte Tisch­ gemeinschaften in ihrer Region fördern möchten. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Tavolata allgemein bekannt ist. Denn die Idee ist einfach und spricht menschliche Grundbedürfnisse an.


Jeden Tag Weihnachten!

Jetzt anmelden und täglich ge win

nen*

ww w.famigros.ch/adventskalen

5

3

19

22

10

9

14

20

12

10

24

5 DER FAMIGROS-ADVENTSKALENDER *Famigros verlost vom 1. bis zum 24.12.2014 täglich tolle Preise, z.B. einen LG OLED-Fernseher «55EC930V» mit 139 cm Diagonale im Wert von Fr. 2699.–, einen Migros Ferien Reisegutschein im Wert von Fr. 1000.–, eine Ski-Ausrüstung von SportXX im Wert von Fr. 1500.–, das iPad Air WiFi 16 GB silver im Wert von Fr. 439.–, die Nintendo Wii U Konsole inkl. Spiel im Wert von Fr. 389.–, die Nikon Coolpix P600 Kompaktkamera im Wert von Fr. 429.–, verschiedene Spielwaren, Sélection Geschenkkörbe und vieles mehr. Alle Details zur Teilnahme finden Sie unter www.famigros.ch/adventskalender

der


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

SCHAUFENSTER

Spielspass hebt die Stimmung

WEIHNACHTEN | 33

Während der Countdown zum Jahreswechsel läuft, sorgen an der Silvesterparty lustige Gesellschaftsspiele für gute Laune. Wie Familie Bögli mit ihren Gästen den Abend kurzweilig gestaltet, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Marzipan-Hufeisen, 50 g, Fr. 2.50 Marzipan-Schwein mit Kleeblatt, 80 g, Fr. 4.– Tischbombe Maxi, div. Designs, Fr. 14.90 Knallbonbon-Set à 10 Stück, Fr. 8.20 Tischdekostoff, 100% Polyester, in den Farben Rot, Weiss und Silber, 140 x 300 cm, Fr. 16.80

Bilder: Jorma Müller; Styling: Monika Hansen; Proektleitung: Sonja Leissing

Glücksfiguren auf Pic, div. Designs, Fr. 1.90


SCHAUFENSTER 34 |

|

WEIHNACHTEN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

L

et’s have fun: Wenn Familie Bögli mit Verwandten dem Neujahrsknall entgegenfiebert, wird es bestimmt nicht langweilig. Die Wohnung ist bunt dekoriert, Tischbomben, Konfetti und Knallbonbons liegen bereit, der alkohol­ freie Perlsekt ist kalt gestellt. Bis das erste Feuerwerk gezündet wird, wollen die Böglis noch rasch in die Zukunft schauen und studieren den Kaffeesatz und gegossenes Blei. Götti Ben liebt Ratespiele und fragt «Wer bin ich?», während Tante Anna bei «Stadt, Land, Fluss» mit Wissen brilliert. Und fürs Monopoly bleibt auch noch Zeit. SL

1

1 Wer bin ich? Jeder Spieler schreibt den Namen einer beliebigen Person auf ein Post-it und klebt dieses auf die Stirn eines Mitspielers. Der Reihe nach wird abwechselnd versucht, durch geschicktes Fragen («Bin ich berühmt?» etc.) die eigene Identität herauszufinden. Wer es als Erster schafft, gewinnt. Post-it Super Sticky Haftnotizen, 76 x 76 mm, 270 Blatt, Fr. 5.30

2 Stadt, Land, Fluss Jeder kennt das beliebte Spiel, bei dem Wissen und Schnelligkeit gefragt sind. Zum Mitmachen benötigt man ein Blatt Papier und einen Schreibstift. 3 Lesen im Kaffeesatz Wird der feuchte Kaffeesatz auf einen Teller gekippt, entsteht ein Muster, in dem sich die Zukunft offenbart. Man muss es nur richtig zu deuten wissen. Caruso Imperiale Crema, Bohnen, Fr. 8.90

4 Bleigiessen Was verrät die Form des erkalteten Bleiklumpens über unser Dasein im neuen Jahr? Damit die Fantasie des Sehers nicht überbordet, liegt der Verpackung eine Anleitung bei. Bleigiess-Partyset, Fr. 4.50

2


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

WEIHNACHTEN | 35

Sélection Chips Salt & Pepper, 150 g, Fr. 5.20 In grösseren Filialen

Girlande mit Fransen, Fr. 5.90 Luftballone, Packung à 12 Stück, Fr. 4.90 Hasbro Monopoly, Fr. 49.80 Uno Kartenspiel, Fr. 9.80

3

4


Die Migros-Medien

w端nschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

APERITIV | 37

Festlich gut gemixt

Die meisten Rezepte für fruchtige, spritzige Cocktails ohne Alkohol empfehlen zum Auffüllen Ginger Ale, Bitter Lemon oder Tonic Water.

K

eine stilvolle Feier ohne Cocktails – schon gar nicht, wenn diese aus einem so bedeutenden Anlass wie Weihnachten oder Silvester stattfindet. Wer als Gastgeber neben den bekannten auch verschiedene exotische Varianten anbieten möchte, hält idealerweise eine Zutatenliste bereit. Dass dort Ginger Ale, Tonic Water und Bitter Lemon recht weit oben stehen, ist keine Überraschung. Schliesslich sind die Bittergetränke als Bestandteil einer gut sortierten Cocktailbar obligatorisch. Mit ihnen lassen sich jede Menge spritzige alkoholfreie Drinks mischen. Drei Rezepte siehe rechts. Mit der Linie Apéritiv führt die Migros alle drei Klassiker im Sortiment. Ginger Ale, Tonic Water und Bitter Lemon gibt es sowohl einzeln als auch im 0,5-LiterGebinde à 6 Flaschen. Das Ginger Ale ist zudem in der 1,5-Liter-Flasche, einzeln sowie im 6er-Pack, erhältlich. AW

Raspberry-Lime Zutaten*: 2 cl Limettensaft, 2 cl Himbeersirup, 1 cl Grenadine­ sirup, 1 TL Honig, 5 Himbeeren, Ginger Ale zum Auffüllen, Eiswürfel

Pineapple Cooler

Den Saft mit Sirup und Honig in einem Glas verrühren und mit Ginger Ale auffüllen. Die Eiswürfel und Himbeeren dazugeben.

Zutaten*: 10 cl Bitter Lemon, 1 cl Limettensaft, 20 cl Ananassaft, Crushed Ice, 1 Stück frische Ananas, 1 kandierte Kirsche

* jeweils für ein 1 Glas

Bitter Lemon und Fruchtsäfte mischen, Crushed Ice dazugeben. Das Glas mit dem Ananasstück und der Kirsche garnieren.

Apéritiv Tonic Water, 6×50 cl, Fr. 4.80* statt 6.– Apéritiv Ginger Ale, 1,5 l, Fr. 1.40* statt 1.80 Apéritiv Bitter Lemon, 50 cl, Fr. –.80* statt 1.05 In grösseren Filialen

Bild: Veronika Studer

*20% auf alle Apéro­Getränke (ohne Schaumwein) bis 29.12.

Die M­Industrie stellt viele Migros­Produkte her. Dazu gehören auch die Apéritiv­Getränke.

Northern Spleen Zutaten*: 1 cl Bio Holunderblütensirup, 1 cl Zitronensaft, Tonic Water zum Auffüllen, Eiswürfel oder Crushed Ice, 1 Zitronenscheibe Sirup und Saft mischen und mit Tonic Water auffüllen. Eis bzw. Crushed Ice dazugeben, mit der Zitronenscheibe garnieren.


www.twerenbold.ch – Reiseart:

Reisen in guter Gesellschaft

✔ Reisen im Luxusbus ✔ Fauteuils in 3er-Bestuhlung ✔ grosser Sitzabstand

11 Tage ab Fr.

1825.– Katalog- SofortPreis Preis*

Pro Person in Fr. 11 Tage gem. Programm Reduktion Reise 1–4, 13

Blick von Taormina auf den Ätna

Götterinsel Sizilien ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Sizilianische Perlen Cefalù, Agrigento, Taormina und Siracusa Mosaike von Piazza Armerina Ätna, das Wahrzeichen Siziliens Fakultativ: Ausflug Aeolische Inseln Lipari und Vulcano Audio-System auf Rundgängen

Sizilien wurde erst im 19. Jahrhundert Teil des italienischen Königreichs und konnte damals schon auf eine über 3000-jährige Geschichte zurückblicken. Nebst vielen interessanten Kulturschätzen erleben wir auf dieser Rundreise das Wahrzeichen Siziliens, den 3340 m hohen Vulkan Ätna, welcher durch seine Eruptionen die Landschaft der Insel geprägt hat.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Fahrt via Gotthard nach Genua. Auf einer geführten Panorama-Stadtrundfahrt lernen wir die Sehenswürdigkeiten von Italiens grösster Hafenstadt kennen. Abends Einschiffung auf ein modernes Fährschiff der «Grandi Navi Veloci».

1925.– – 100.–

Daten 2015

n b uc h e Sofor t 0% un d 1 ! s par en

Die Höhepunkte Ihrer Reise

2140.–

2. Tag: Ankunft in Palermo–Santa Flavia. Am Abend Ankunft in Palermo und Fahrt zu unserem Hotel in Santa Flavia, unweit von Palermo, direkt am Meer. 3. Tag: Santa Flavia, Ausflug Monreale– Palermo. Monreale ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt und zusammen mit dem Kloster ein «klassisches» Ziel jeder Sizilienreise. Anschliessend Führung durch das historische Zentrum der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Am späteren Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. 4. Tag: Santa Flavia–Segesta–Selinunte– Agrigento. Fahrt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Anschliessend fahren wir dem Meer entlang nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento–Piazza Armerina– Roccalumera. Besuch und geführte Besichtigung im «Tal der Tempel», das einer der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands ist. Später Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und geführte Besichtigung im ehemaligen römischen Landsitz Villa Romana del Casale mit seinen prächtigen Bodenmosaiken. Am Abend Ankunft in Roccalumera, ein Ferienort in der Region Taormina direkt am Meer. 6. Tag: Roccalumera, Ausflug Ätna– Taormina. Am Vormittag Panoramafahrt entlang der Flanken des Ätna, dem grössten aktiven Vulkan Europas mit Ausblicken auf die bizarren Lavalandschaften. Individueller Aufenthalt mit Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang. Anschliessend kurze Fahrt nach Taormina. Das Städtchen liegt hoch über dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Küstenregion am Fusse des Vulkans. Individuelle Besichtigung des Städtchens. 7. Tag: Roccalumera, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der griechischen und römischen Antike erwarten uns. Geführte Besichtigung im archäologischen Park und in der Altstadt. 8. Tag: Roccalumera, fakultativer Ausflug Aeolische Inseln Lipari und Vulcano. Vor der Küste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und Ausflug mit dem Boot zur Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Inselrundfahrt und Zeit für indi-

viduelle Besichtigungen. Anschliessend Besuch der Nachbarinsel Vulcano mit ihren Vulkanlandschaften. Rückfahrt mit dem Schiff nach Milazzo. 9. Tag: Roccalumera–Cefalù– Palermo – Einschiffung. Heute überqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurück. Unterwegs machen wir Halt im romantischen Fischerstädtchen Cefalù. Freie Zeit, um durch die engen Gässchen der mittelalterlichen Altstadt zu schlendern. Abends Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». Übernachtung an Bord. 10. Tag: Auf See – Ankunft in Genua– Alessandria. Erholsamer Tag auf See. Abends Ankunft in Genua. Ausschiffung und Fahrt zu unserem letzten Übernachtungsort Alessandria im Piemont. 11. Tag: Alessandria–Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Schiffspassagen Genua–Palermo und Palermo–Genua (je eine Nacht) mit modernem Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». Dauer der Überfahrt ca. 20 Stunden.

Mittwoch – Samstag Frühling 1: 18.03.–28.03. 2: 25.03.–04.04. 3: 01.04.–11.04. 4: 08.04.–18.04. 5: 15.04.–25.04. 6: 22.04.–02.05. 7: 29.04.–09.05. 8: 06.05.–16.05. 9: 13.05.–23.05. Unsere Leistungen ■

■

■

■

■

■

■

■

■

■

■

■

■

Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

Nächte T-Kat. off.Kat.

Domina Coral Bay, Santa Flavia 2 Baia di Ulisse, Agrigento 1 Main Palace, Roccalumera 4 Al Mulino, Alessandria 1

T- U U U U

****

+ UUU

****

T- U U U U T- U U U+

**** ****

T-

- Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet am 6. Tag – Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen, Basisunterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Aeolische Inseln Lipari und Vulcano am 8. Tag) Geführte Besichtigungen in Palermo, Monreale, Segesta, Selinunte, Agrigento, Piazza Armerina, Siracusa und Genua Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen

■

Ihre Hotels

Herbst 10: 09.09.–19.09. 11: 16.09.–26.09. 12: 23.09.–03.10. 13: 30.09.–10.10.

Einzelzimmerzuschlag (Hotels) Zuschlag Meerseite im Hotel Main Palace (4 Nächte) Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen – Einzelkabine innen Fakultativer Ausflug Aeolische Inseln Annullationsschutz

225.– 40.– 65.– 70.– 95.– 25.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil p, 06:30 Burgdorf p, 06:40 Winterthur, 06:45 Basel 07:00 Zürich-Flughafen p, 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof p, 08:50 Arth-Goldau InternetBuchungscode

kgoet

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

BETA-GLUCAN | 39

Im Haferkorn steckt Gutes

Die Produkte mit dem herzförmigen Logo dienen gleichzeitig dem körperlichen Wohlbefinden. Sie enthalten natürliches Hafer-Beta-Glucan, das den Cholesterinspiegel senkt. Definition Was ist Hafer-Beta-Glucan?

Hafer-Beta-Glucan ist eine natürliche Nahrungsfaser, die in der Haferkleie, der Randschicht des Hafers, steckt. Durch ein spezielles Mahlverfahren kann der Gehalt an Hafer-Beta-Glucan in der Haferkleie von normal 5 auf 28% gesteigert werden.

Alle Produkte mit HaferBeta-Glucan in der Migros tragen ein rotes, herzförmiges Logo.

Wirkung Was bewirkt Beta-Glucan?

In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Hafer-Beta-Glucan den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Ein hoher Cholesterinwert zählt zu den Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung.

2 1

Natur Ist Hafer-Beta-Glucan ein natürlicher Stoff, der in der Natur identisch vorkommt?

Ja, denn die Nahrungsfaser Hafer-BetaGlucan ist Bestandteil des Hafers. Sie stammt zu 100 Prozent aus natürlichem Hafer und kommt auch in der herkömmlichen Haferkleie vor. Der BetaGlucan-reichen Haferkleie werden keine künstlichen Stoffe zugesetzt.

3

4

Genuss Wie erreicht man die wirksame Tagesration?

Um den Cholesterinspiegel nachweislich und signifikant zu senken, ist eine tägliche Aufnahme von 3 Gramm HaferBeta-Glucan über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen erforderlich. Diese Menge liefern zum Beispiel zwei Scheiben Brot und eine Portion Müesli.

5

Auf den folgenden Seiten finden Sie Rezeptvorschläge für ein Zmorgebuffet mit Hafer-Beta-Glucan-Produkten.

Produkte mit dem Beta-Glucan-Herz in der Migros enthalten Haferkleie, die rund fünf Mal mehr Beta-Glucan enthält als herkömmliche Haferkleie. Die empfohlene Tagesmenge an Hafer-Beta-Glucan beträgt 3 Gramm. Hafer-Beta-Glucan ist eine wasserlösliche Nahrungsfaser (Ballaststoff) und ein natürlicher Bestandteil der Haferkleie. Weitere Infos: www.friendoatwell.ch

1 Farmer Croc Exotic*, 500 g, Fr. 5.40 2 Crispy Hearts*, 210 g, Fr. 3.90 3 Blévita Hafer-Honig, 216 g, 6 Portionen, Fr. 3.90 4 Farmer Joghurt Crunchy Exotic, 225 g, Fr. 1.95 5 Beta Glucan Frischbrot, 300 g, Fr. 3.60 * nur in grösseren Filialen erhältlich


SCHAUFENSTER

|

BETA-GLUCAN

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ideen für das Zmorgebuffet

Exotisches Schicht-Joghurt

Cashew-Tomaten-Aufstrich

Rezepte

75 g Cashewkerne goldgelb rösten, auskühlen lassen. 75 g getrocknete Tomaten in Öl mit den Cashew­ kernen zu einer cremigen Paste pürieren. 15 g Rucola fein hacken, mit 1 EL Öl unter die Tomaten mischen. Mit Pfeffer würzen. 240 g Herzbrot Beta-Glucan in 8 Scheiben schneiden, mit dem Aufstrich bestreichen. Mit Rucolablättern garnieren.

Bilder und Styling: Claudia Linsi

1 Mango mit 1 EL Limettensaft und 0,5 TL Kardamompulver fein pürieren. 4 Farmer-Joghurt Exotic Beta-Glucan schichtweise mit dem Mangopüree in Gläser füllen. Am Schluss die Cerealien daraufgeben.


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

SCHAUFENSTER

|

BETA-GLUCAN | 41

Kokos-Mandarinen-Creme 500 g Blanc battu mit 50 g Kokosraspel und 3 EL Akazienhonig mischen. Von 4 Mandarinen Schale samt weisser Haut entfernen. Mandarinen­ filets mit scharfem Messer aus den Trennhäuten herauslösen. Dabei entstehenden Saft auffangen, mit Blanc battu und der Hälfte der Mandarinen­ filets mischen, 30 Minuten kühl stellen. Creme in 4 Schalen verteilen mit restlichen Mandarinen­ filets verzieren. Je 45 g Farmer-Croc Exotic Beta-Glucan darauf verteilen.

Birnen-Kiwi-Creme 3 Birnen mit 3 Kiwi, 1 cm Ingwer und 1 EL Ahornsirup pürieren, in 4 Schalen abfüllen. Je 30 g Crispy Hearts Beta-Glucan darauf verteilen.

Produkte mit dem Beta­Glucan­Herz in der Migros enthalten Haferkleie, die rund fünf Mal mehr Beta­Glucan enthält als herkömm­ liche Haferkleie. Weitere Infos: www.friendoatwell.ch

Rüebli-Mandel-Aufstrich 150 g Rüebli in Salzwasser weich kochen, gut abtropfen. 75 g Mandeln rösten, auskühlen lassen. Rüebli, Mandeln, 2 EL Akazienhonig und ½ EL Zitronensaft zu einer cremigen Paste pürieren. 4 Päckchen Blévita Hafer-Honig Beta-Glucan mit dem Aufstrich bestreichen. 4 EL getrocknete Cranberries fein hacken, darüberstreuen.


23

Steuere d ie Rollbah na mach dic h bereit fü n und r die nächste s ch mission m wierige Frachtit anspruch dem grössten und svollsten LegoTechnic -Flu Zeiten im gzeug aller W Fr. 129.– ert von . Dieses F lug viel mehr als nur ein zeug ist Modell. Wir verlo sen www.lego 10 davon. .ch

23

Noch drei Tage lang gibt es im Migros-Magazin-Adventskalender tolle Preise zu gewinnen. Zudem werden am Ende der Woche nochmals vier Fluggutscheine von EasyJet verlost. Nutzen Sie die Chance und machen Sie mit. Der Gesamterlös aus dem AdventskalenderkommtderStiftungSternschnuppe zugute. Noch bis am 24. Dezember können

22

Fotografi ere teilen! Ge n, bearbeiten, win Multime nen Sie ein diaset, b estehend aus der S yst Samsung emkamera NX mini, ein 7-Zoll-Sa msung-G em alaxyTab-3 un d de tungssoft r Bildbearbeiwa Photosho re Adobe pL Wert von ightroom 5 im 499 Fra nk www.me lectronic en. s.ch

Sie in der Tagesverlosung und in der Wochenverlosung tolle Preise gewinnen. Wollen Sie einen der im Kalender präsentierten Preise gewinnen müssen Sie nur am entsprechenden Tag via Telefon, SMS oder Internet an der Verlosung teilnehmen. Mehrfachteilnahmen – auch für dasselbe Türchen – sind erlaubt.

Letzte Gewinnchancen

22

Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 200 033 (Fr. 1.–, Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit

Beantworten Sie die folgende Frage, um teilzunehmen: Wie viele Flughäfen fliegt EasyJet in der Schweiz an?

Grosser Wochenpreis

* Flightstats durchschnittliche Pünktlichkeit (innerhalb von 15 Minuten) von 9/2011–8/2014 der Top 20 der europäischen Fluggesellschaften basierend auf den Passagierkapazitäten der OAG.

n Sie Gewinne tyJe 2 x 2 Eas Tickets hl. nach Wa

Wochenpreis Vermissen Sie Ihre Freundin, die in London lebt? Oder wollten Sie den Onkel in Rom schon lange wieder einmal besuchen? EasyJet, bringt Sie wieder zusammen. Wir verlosen jede Woche 2 x 2 Fluggutscheine für eine der 116 EasyJetStrecken (ab Basel, Genf oder Zürich) nach Wahl. EasyJet, eine der pünktlichsten unter den grössten Airlines Europas.*


k t fr ar M isch 1.60 statt 2.–

Le Gruyère Surchoix per 100 g, 20% günstiger

1.55 statt 1.95

Alle Farmer Joghurt 20% günstiger, z.B. Schokolade, 225 g

19.05 statt 25.40

Monini Classico und Delicato im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Classico, 2 x 1 Liter

3.60

7.80 statt 9.80

Clementinen Spanien, Netz à 2 kg

Alle Crème d’or in Dosen 750 ml und 1000 ml 20% günstiger, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml

11.90 statt 14.90

31.20 statt 39.–

Asia Snackplatte 640 g, 20% günstiger

3 für 2

37.60 statt 56.40

Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 48 Stück

Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.12. BIS 29.12.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Finest Fondue Chinoise tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Kalb, 450 g

3 für 2

31.80 statt 47.70

Total Waschmittel ab 1 Liter/1 kg, z.B. 1 for all, 3 x 2 Liter, gültig bis 29.12.


fr i s t c k h ar . M . er h c s i r F . Frisch 30%

30%

2.90 statt 4.40

2.50 statt 3.60

30%

30%

Nüsslisalat, «Aus der Region.» Schale à 125 g

2.90 statt 4.20

Lachsfilet ohne Haut Norwegen, per 100 g

2.40 statt 3.25

Trutenmédaillon Frankreich, per 100 g, 25% günstiger

Cherrytomaten am Zweig Spanien, Schale à 500 g

5.10 statt 7.30

Rindsentrecôte Schweiz und Import, per 100 g

30%

16.60 statt 23.80

Käse Marenda Gourmet, «Aus der Region.» 1/1, 1/2, 1/4, per kg

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.12. BIS 29.12.2014, SOLANGE VORRAT

30%

1.80 statt 2.60 Chicorée Schweiz, Beutel à 500 g

1.40 statt 1.80

Avocado Spanien, pro Stück, 20% günstiger

11.50

Käse Saveurs d’excellence Frankreich, pro Platte, 370 g


Ein festlicher Fang. 7.40

Wildlachs Sockeye, MSC* Alaska, 100 g

8.30

Rauchlachs, Bio* Irland, 100 g

14.50

Sélection Wildlachsrückenfilet, MSC* Alaska, 120 g

17.–

Sélection Rauchlachs Symphonie* Norwegen, 190 g

50%

9.90 statt 19.80

Atlantik Rauchlachs* Zucht aus Norwegen, 330 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.12. BIS 29.12.2014, SOLANGE VORRAT

8.90

Sélection Rauchlachs Champagner/Orange* Schottland, 100 g


Ein Fest für Gourmets.

50%

14.90 statt 29.80 Rapelli Festtagspastete mit Kalbfleisch Schweiz, 500 g

2.25

7.15

Sélection Champagner-Trüffel-Terrine* Schweiz, per 100 g

3.35

Rapelli Hauspastete, geschnitten Schweiz, per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.12. BIS 29.12.2014, SOLANGE VORRAT

Rapelli Pfeffer-Terrine, geschnitten Schweiz, per 100 g


24

24

sen zu d das Es Währen anten Hotpan g ell le n in dem e können Sie sch , n t e r Ende ga s einkaufen geh a w f noch et anz einfach au s hg Da oder sic konzentrieren. e t e s tund n Ihre Gä is zu 2 S en. b d ir w Essen gehalt nd warm frisch u Sie einen von en n Gewinn Wert vo .com im s n a p o nrik n 7 Hot ww.kuh w . .– 9 Fr. 15

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der MigrosMedien sowie der beteiligten Partner sind nicht teilnahmeberechtigt. Mehrfachteilnahmen sind möglich, Computergesteuerte Massenteilnahmen sind ausgeschlossen.

Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 100 033 (Fr. 1.–, Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort KALENDER, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: KALENDER Lösung Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf Online: www.migrosmagazin.ch/ adventskalender

Beantworten Sie die folgende Frage und nehmen Sie teil, täglich zwischen 00.00 und 23.59 Uhr: Welches Tier zieht den fliegenden Schlitten des Weihnachtsmanns?

Tägliche Gewinnchance

dem Wort PREIS, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: PREIS Lösung Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf Online: www.migrosmagazin.ch/ adventskalender Teilnahmeschluss: Sonntag, 28. Dezember 2014, 24 Uhr


Christa Rigozzi Botschafterin für Excellence

8 Tage ab Fr.

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

1895.–

inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise

Reisedaten 2015 Route 1: Hamburg–Berlin: 18.04.–25.04.15 Route 2: Berlin–Hamburg: 11.04.–18.04.15 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kab. Hauptdeck hinten 2365.– 1895.– 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2495.– 1995.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 2745.– 2195.– Einzelkabine Oberdeck 3115.– 2495.– Kein Zuschlag für Alleinreisende Kabinen Hauptdeck! Sofort-Preis – beschränkte Verfügbarkeit Zuschläge Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Oberdeck Flug Zürich–Hamburg/Berlin–Zürich v.v. mit Swiss inkl. Treibstoffzuschlag (anstelle Busreise exkl. Transfers) Königsklasse-Luxusbus Kartenkategorie 1

Ihr Reiseprogramm – Route 1 1. Tag: Schweiz–Hamburg. Anreise nach Hamburg mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung und Welcome-Cocktail an Bord. Übernachtung an Bord. 2. Tag: Hamburg. Hamburg begrüsst Sie mit einem herzhaften «Moin Moin». Entdecken Sie Elbe, Alster und die Hafencity, die Speicherstadt, den Fischmarkt und natürlich auch die Reeperbahn während einer Stadtrundfahrt (*). Anschliessend kommen Sie in den Genuss einer eindrücklichen Hafenrundfahrt (inbegriffen). 3. Tag: Hamburg–Lüneburg. Heute entdecken Sie die historische Salz- und Hansestadt Lüneburg auf einem Rundgang (*). Lüneburg gehört zu den wenigen Städten Norddeutschlands, die ihren historischen Kern unzerstört durch den Zweiten Weltkrieg retten konnten. 4. Tag: Lüneburg–Wolfsburg. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in die Autostadt Wolfsburg. Die Erlebnisführung (*) durch die Autostadt bietet einen intensiven Einblick in die Inszenierung, die Architektur und die Attraktion der Autostadt.

Jetzt bestellen: Katalog «Flussreisen 2015»! FLUSSREISEN 2015

Christa Rigozzi Excellence Botschafterin für

5. Tag: Wolfsburg–Magdeburg–Brandenburg. Auf einer Stadtrundfahrt (*) entdecken Sie die fast 1200-jährige Elbestadt Magdeburg. Besuchen Sie in der Landeshauptstadt, an der «Strasse der Romanik», den historischen Marktplatz mit dem vergoldeten Magdeburger Reiter, das Kloster «Unser Lieben Frauen» und den mächtigen Dom mit dem Grab von Kaiser Otto I. Zeit zur freien Verfügung.

6. Tag: Brandenburg–Potsdam. Nach dem Frühstück Ausflug nach Potsdam, eine der schönsten Städte Deutschlands. Besichtigen Sie die Stadt welche vor allem durch das Schloss und den Park Sanssouci sowie den Cecilienhof berühmt geworden ist (*). Abends besuchen Sie die Oper «Don Carlos» in Berlin (inbegriffen). 7. Tag: Potsdam–Berlin. Fahrt von Potsdam nach Berlin. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten gezeigt (*). Kaum eine andere Stadt hat in den letzten Jahren so viel Beachtung gefunden wie Berlin. Teilung, Blockade, Insellage und die Vereinigung haben die Stadt und ihre Bewohner geprägt. 8. Tag: Berlin–Schweiz. Nach dem Frühstück Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Berlin–Hamburg – Route 2 Reise in umgekehrter Richtung. Details auf Anfrage. (*) Ausflüge des Ausflugspakets.

Hamburg El

Lüneburg

be

Berlin

Havel Mi lan ttelKandal

Wolfsburg

Potsdam Brandenburg

Magdeburg

Die «Excellence Coral****» ist ein klassisch-komfortables Schiff mit charmantem Interieur und bemerkenswerten Vorzügen. Es erwartet Sie eine herzliche und familiäre Atmosphäre für max. 87 Gäste. Die 44 Aussenkabinen bieten genügend Stauraum, und die grossen Panoramafenster erlauben wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehenden Landschaften. Die Kabinen sind mit Dusche/WC, Safe, Föhn, individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Nichtraucherrestaurant, Lounge, Bibliothek. Willkommen an Bord!

Nummer 1 Excellence – und Vielfalt in Qualität, Preis Hand made – aus einer Europa swiss enten auf vier Kontin Wasserwege a, Afrika & Europa Asien, Amerik reisen Themen-Fluss folgen Der Leidenschaft

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

690.– 480.– 245.– 40.–

Schweizer Schiff · Bus zum Fluss Feinste Küche · Exklusive Landausflüge 100% Swiss made Unsere Leistungen • Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Gebühren, Hafentaxen • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Opernbesuch in Berlin (Kartenkategorie 2 inkl.) • Hafenrundfahrt in Hamburg • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke • Trinkgelder, Ausflüge • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung (auf Anfrage) • Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte

Route 1

Burgdorf Basel SBB Aarau SBB Baden-Rütihof Zürich-Flughafen Winterthur-Wiesendangen SBB Wil

06:30 08:00 06:20 07:00 06:00 05:40 05:15

Route 2 05:30 05:45 06:20 07:00 07:30 07:55 08:15

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Route 1: Oper «Don Carlos» Route 2: Oper «La Traviata»

Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch echam1/ecber9

2085

Städte-Flussfahrt Hamburg– Berlin auf Havel & Elbe

ElbeSeitenKanal

Neuheit 2015

220.–


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

ANNA’S BEST | 49

Gewichtige Einsparung an Material

Für die Herstellung der neuen Verpackung der Saladbowl von Anna’s Best werden – auf eine Jahresproduktion gerechnet – rund 6,2 Tonnen PET-Granulat eingespart. Ein Wert, der dem durchschnittlichen Gewicht von 86 Personen entspricht.

Auf Sparkurs

Bei den Salatschalen von Anna’s Best wird gespart. Nicht am Inhalt, sondern an der Verpackung. Der Materialbedarf verringert sich um mehr als sechs Tonnen PET pro Jahr. Ökologischer Mehrwert

Optimierte Entsorgung

Illustration: Daniel Röttele

Dank reduzierter Materialstärke wird für die Verpackung der Anna’s-Best-Saladbowl deutlich weniger Kunststoff verarbeitet. Obwohl das Gesamtvolumen gleich bleibt, liegt der Einsparungseffekt bei elf Prozent.

Die Schale wurde so konzipiert, dass sie sich nach dem Gebrauch leicht falten lässt und somit platzsparend entsorgt werden kann.

Versprechen als Auftrag

In ihrer Kampagne Generation M verspricht die Migros, bis Ende 2020 über 6000 Tonnen Verpackungsmaterial ökologisch zu optimieren. Das neue Verpackungskonzept für die Saladbowls von Anna’s Best ist eine von vielen Massnahmen, um das Versprechen einzulösen.

Folie statt Deckel

Bisher war die Schale mit einem Plastikdeckel verschlossen. Jetzt hält eine dünne Abrissfolie die Salatkombination frisch. Auch das beigefügte Besteck ist materialbedingt leichter als vorher.

Anna’s Best Saladbowl Country, 320 g, Fr. 5.90

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Anna’s Best leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


SCHAUFENSTER 50 |

|

SUBITO

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schneller und bequemer shoppen

2

Bilder: Yves Roth; Styling: Mira Gisler; Illustrationen: Felice Bruno

So einfach geht das Einkaufen mit der neuen Einkaufstasche von Subito: Man schnappt sich den Scanner, stellt den Subito-Shopper in den Einkaufswagen, scannt seine Ware, verstaut sie im Shopper und bezahlt. Die Tasche ist in allen Filialen mit Subito-Self-Scanning erhältlich.

1

Macht das lästige Umpacken der Ware aus dem Wagen in die Einkaufstasche überflüssig: Subito Deluxe Shopper, Fr. 9.80

SO EINFACH FUNKTIONIERT SUBITO-SELF-SCANNING Wer mit Subito-SelfScanning einkaufen möchte, braucht eine Cumulus-Karte. Zuerst registriert man sich mit der Cumulus-Nummer. Dafür wird der Strichcode eingelesen.

Nun leuchtet der persönliche Scanner auf. Diesen aus der Halterung nehmen.

Strichcode scannen, gelbe Taste drücken. Erfasste Ware in die Einkaufstasche packen.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

SUBITO | 51

1. Fixierung am Wagen

Mit Clips wird der geräumige Shopper* am Einkaufswagen fixiert. Ein Gummizug sorgt dafür, dass die Tasche weit geöffnet bleibt und die gescannten Produkte bequem verstaut werden können.

3

* Grösse: 54×33×44 cm (78,5 l)

2. Stabiler Halt für Flaschen

An der Innenseite befinden sich drei Halterungen für 1,5-Liter-Flaschen. Das bewahrt sie vor dem Kippen.

3. Isolation für Gekühltes Ein integriertes Kühlfach hält tiefgekühlte und gekühlte Produkte kalt.

Bei Stück­ preisen den Strichcode auf dem Warenschild mit dem Subito­Logo scannen.

An der Rück­ gabestation mittels Strich­ code Einkauf beenden und den Anweisun­ gen folgen.

An der Zahl­ station die Cumulus­ Karte scannen, dann per Zahl­ karte den Ein­ kauf bezahlen.


SCHAUFENSTER 52 |

|

FOOD

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Makrelendip Für 4 bis 6 Personen und circa Fr. 10.– ■ 2 Eier in kochendes Wasser geben und ca. 7 Minuten hart kochen. Kalt abschrecken, schälen und in Würfelchen schneiden. ■ 5 Cornichons und 1 EL Kapern fein hacken. 2 geräucherte Makrelenfilets mit zwei Gabeln zerzupfen. Cornichons, Kapern und Fisch mit 4 EL Mayonnaise und einem Spritzer Zitronensaft vermischen. ■ Eierwürfelchen unterheben. Dip mit gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und mit 1 EL gehackter Petersilie bestreuen. TIPP Dazu passen Blévita, knusprige Baguette, Fladenbrot oder Bürli.

Drei Zutaten für einen speziellen Party-Dip: geräucherte Makrele, Mayonnaise und Cornichons.

Mit feinem Lachs ein Gedicht Der Brioche-Toast in TerraSuisse-Qualität überrascht mit einem süsslichen und angenehm buttrigen Aroma. Seine appetitliche goldgelbe Optik verdankt er der Verwendung von Ei. Vor allem in Kombination mit Lachs braucht der Brioche-Toast beim Silvesterapéro keine kulinarische Konkurrenz zu fürchten. TerraSuisse Oliver’s Brioche-Toast, 250 g, Fr. 2.20

Typisches Aroma von Schokolade und Vanille Marmorkuchen ist ein echter Dauerbrenner aus dem heimischen Backofen. Für alle, die den aromatischen Rührkuchen geniessen, jedoch nicht selbst zubereiten können oder wollen, empfiehlt sich ein Besuch in der Migros:

Der Marmor-Cake von M-Classic schmeckt typisch nach Schokolade und Vanille und reicht mit seinen 700 Gramm für die ganze Familie oder den Freundeskreis. M-Classic Marmor-Cake, 700 g, Fr. 5.90

Dreifache Gaumenfreude Schon die stilvolle Verpackung lädt dazu ein, bei diesem Sortiment erlesener Pralinés gleich doppelt zuzugreifen: eine Schachtel für den Eigenbedarf und eine zweite für die Person, der man die dreifache Gaumenfreude nicht vorenthalten möchte. Die Carrés bieten dunkle Schokolade oder Milchschokolade mit Caramel-Salz-, Haselnussoder Bourbon-Vanille-Füllung. Sélection Carrés assortis, 126 g, Fr. 12.60 In grösseren Filialen

13 Migros-Klassiker zum Verschenken Hier geben sich 13 ausgewählte Schweizer Leckereien in salzigen und süssen Varianten ein Stelldichein. Der bunt gemischte Präsentkorb ist nicht nur ein dankbares Mitbringsel für Reisen ins Ausland, sondern auch eine wunderbare Geschenkoption für alle, die zu Weihnachten spät dran sind. Weitere Geschenkkorb-Kompositionen finden Sie in Ihrer Migros-Filiale. Geschenkkorb Schweiz, Fr. 52.– In grösseren Filialen, solange Vorrat


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

Eleganter Schrittzähler

|

NONFOOD | 53

RAPPENSPALTE

Der Schrittzähler Shine misst die tägliche Aktivität und den Schlaf. Er synchronisiert sich automatisch und kabellos, zeigt Schrittzahl, Distanzen und verbrannte Kalorien an. Die auswechselbare Batterie hat eine Lebensdauer bis zu einem halben Jahr, ein Wiederaufladen ist nicht nötig. Shine Fitness & Sleep Monitor mit Uhrfunktion, Fr. 129.– In ausgewählten SportXX-Filialen und unter www.sportxx.ch erhältlich

Mit Wärme gegen Rückenschmerzen Das Moor-Wärmekissen hilft bei Verspannungen im Nacken, bei Rückenschmerzen, rheumatischen Beschwerden und Menstruationsschmerzen. Das Kissen mit organischer Moorfüllung kann sowohl in der Mikrowelle als auch in heissem Wasser erhitzt werden und ist wiederverwendbar. Sanactiv Moor-Wärmekissen, Fr. 9.90

Der Rollstuhlfahrer Marcel Hug (28) wurde 2011, 2013 und 2014 zum Behindertensportler des Jahres gewählt. Das grösste Ziel des Thurgauers ist eine Goldmedaille an den Paralympics. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit dem Ernten von Kartoffeln auf dem elterlichen Bauernhof. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Paralympics-Medaillen in Silber und Bronze. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für den Sport.

In grösseren Filialen

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Zwei Wochen in Südafrika vor zwei Jahren. Es waren meine ersten Ferien im Ausland überhaupt. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Ein Loch, wie mir scheint.

Schutz für zwei Tage Der neue Deospray Classic Protection von I am men schützt 48 Stunden zuverlässig vor Achselnässe und Körpergeruch. Seine Hautverträglichkeit ist dermatologisch getestet. I am men Classic Protection Deo Spray, 150 ml, Fr. 3.20

Rollend leicht ins Büro Die Artikel der BusinessEigenmarke Cockpit sind ideal fürs Büro oder für die Schule. Der Trolley lässt sich dank seiner Rollen bequem über die Strasse ziehen. Er verfügt über Fächer für Unterlagen, Schreibutensilien sowie ein gepolstertes Fach für den Laptop. Business Trolley, Fr. 69.– In grösseren Filialen (solange Vorrat)

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Sich vor dem Kauf überlegen, ob man dies oder jenes wirklich braucht. Zudem könnte man sich mit trendigen Begriffen wie Downsizing oder Share Economy auseinandersetzen. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für ein Buch mit dem Titel «Wie man lernt, mit Geld umzugehen». Was kann man für Geld nicht kaufen?

Die wirklich wichtigen Dinge, die uns glücklich machen. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit dem britischen Unternehmer, Abenteurer und Milliardär Sir Richard Branson. Er hätte bestimmt tolle Ideen, was wir mit seinem Geld so anstellen könnten. Interview: Yannick Dolman


NEU Pionierreise mit MS Dnieper Princessbbb

800 km durchs Donaudelta zum Schwarzen Meer

Einzigartige Donau, spektakuläre Seitenarme und Delta

Liebe Freunde von Pionierflussreisen Die absolut neue, in dieser Form noch nie angebotene Flusskreuzfahrt ins Donaudelta ergab sich, weil ich meinem Partner und seiner Schiffsbesatzung in der Ukraine unbedingt helfen wollte. Die aktuelle politische Lage in der Ostukraine zwang ihn, all seine Schiffe still zu legen. Aus dieser Not machte ich eine Tugend und schaute, wo man diese Schiffe mit viel Tiefgang sonst noch einsetzen könnte. Dabei stiess ich auf das weitverzweigte Donaudelta, wo wir innerhalb einer Woche immerhin doch 800 km zurücklegen können. Der Zufall wollte es, dass ich im Juli 2014 mit unserer MS Antonio Bellucci auf der Donau unterwegs war und die meisten Höhepunkte persönlich erkunden konnte. Dabei kam ich mir wie ein Komponist vor, der die attraktivsten Seiten einer Reise harmonisch zusammenfügen konnte. Wir werden die drei wichtigsten Wasserstrassen durch das Donaudelta entdecken und von dort aus drei Ausflüge mit kleinen Booten unternehmen. So ist es möglich, die einmalige Flora und Fauna aus allernächster Nähe zu betrachten und in Sulina und Mamaia im Schwarzen Meer sogar ein Bad zu nehmen. Während dieser 9-tägigen Reise lernen Sie die legendäre Stadt Bukarest, auch„Paris des Ostens“ genannt, kennen. Profitieren Sie vom äusserst preiswerten Angebot und entdecken Sie etwas ganz Neues. Dabei dürfen Sie erst noch ein gutes Gefühl haben, mit Ihrer Teilnahme die Mannschaft des ukrainischen Schiffes zu unterstützen.

Bukarest–Schwarzes Meer–Wilkowo–Bukarest 9 Tage ab Fr. 990.–

Variante A 1. Tag Schweiz–Bukarest

Flug von Zürich nach Bukarest mit Swiss. Transfer zum Viersterne-Hotel. Check-in und Übernachtung. 2. Tag Bukarest–Fetesti

Frühstück im Hotel. Anschliessend Stadtrundfahrt durch Bukarest. Danach ca. 2-stündige Busfahrt über die neu erstellte Autobahn zur MS Dnieper Princess in Fetesti. Einschiffung und «Leinen los» um ca. 20.00 Uhr in Richtung Donaudelta und Schwarzes Meer. 3. Tag Sfântu Gheorghe

Tulcea Sfân Dona

u

RO Fetesti Bukarest

tu G

Kiliya Kanal

Sulina heo

rgh

eK

Kanal

Wilkowo

Sulina Sfântu ana l Gheorghe

Schwarzes Meer

5. Tag Sulina–Tulcea

Morgens haben Sie freie Zeit zum Baden und Flanieren.* Rückfahrt um 11.00 Uhr. Ankunft in Tulcea am Nachmittag. Besuch des Donaudelta-Museums und Fahrt mit dem Katamaran am Saunsee.* Geniessen Sie am Abend die Folkloreshow an Bord. 6. Tag Tulcea–Wilkowo

Abfahrt ab Tulcea Richtung ukrainisches Donaudelta mit Ankunft um ca. 13.00 Uhr in Wilkowo. Kurzer Stadtrundgang* durch das „Venedig des Donaudeltas“ mit Bootsausflug bis zum Kilometer 0, im geruhsamen Donaudelta mit seinen atemberaubenden Naturschönheiten.

Kreuzfahrt auf der Donau durch das Rumänische Donaudelta nach Sfântu Gheorghe am Schwarzen Meer. Ankunft um ca.15.00 Uhr. Am Nachmittag erleben Sie das faszinierende Naturparadies des Donaudeltas hautnah bei einem Ausflug mit Ruderbooten* auf den Nebenarmen der Donau. Weiterfahrt mit der MS Dnieper Princess um ca. 18.00 Uhr.

Frühmorgens Fahrt bis zum Schwarzen Meer und wieder donauaufwärts. Ankunft in Izmail um ca. 14.00 Uhr. Nachmittags Stadtrundfahrt,* Besuch der Pokrovski Kathedrale. Weiterfahrt um 20.00 Uhr.

4. Tag Sfântu Gheorghe–Meile 35–Sulina

8. Tag Izmail–Fetesti

Donaudelta

Sfântu Gheorghe

Ankunft bei der «Meile 35». Frühmorgens um 06.00 Uhr geht es mit komfortablen Ausflugsbooten* in die engen Seitenarme der Donau. Fahrt auf dem breiten Sulinakanal bis zum Schwarzen Meer. In Sulina haben Sie die Möglichkeit für ein Bad im Schwarzen Meer (Transfer zum Strand inkl. Liegestuhl und Sonnenschirm sowie ein Getränk) oder für einen Stadtrundgang* mit Besuch des Leuchtturms und seinem Museum sowie der Kathedrale.

Hans Kaufmann Flusskreuzfahrtenpionier aus Leidenschaft

Izmail

( 2-Bettkabine, Unterdeck, Vollpension)

7. Tag Wilkowo–Izmail

Am Vormittag gemütliche Fahrt auf der mächtigen Donau nach Fetesti. Nachmittagsausflug* per Bus entlang des spektakulären Donau-Schwarzmeerkanals über eine neue Autobahn zur berühmten Hafenstadt Constanza. Kurze Stadtrundfahrt und Besuch des einmaligen Nationalen Museums für Archäologie und Geschichte. Geniessen Sie während rund zwei Stunden den Flanier- und Badeaufenthalt in Mamaia, der Côte d’Azur des Schwarzen Meeres. Rückkehr zum Schiff um ca. 20.00 Uhr.


NEU

Reisehit 2015 zum Aktions preis

Hilferuf aus der Ukraine! Da die Crew der MS Dnieper Princess für 2015 keine Arbeit mehr hat, helfen wir unserem Partner mit diesem Super-Angebot im fantastischen Naturparadies des Donaudeltas.

• • • •

Einmalige Gelegenheit, das Donaudelta am Schwarzen Meer zu erkunden Linienflug mit SWISS Hotelübernachtung Bukarest inkl. Stadtrundfahrt im «Paris des Ostens» Bademöglichkeiten in Sulina und Mamaia

9. Tag Fetesti–Bukarest–Zürich

Ausschiffung nach dem Frühstück. Transfer zum Flughafen Bukarest und Rückflug mit Swiss nach Zürich. Individuelle Heimreise. Variante B

Anreise samstags via Bukarest nach Fetesti zum Schiff. Hotelübernachtung inkl. Stadtrundfahrt in Bukarest am Ende der Reise und Rückflug sonntags nach Zürich. Für diese Reise besteht für Schweizer Bürger keine Visumpflicht mehr, jedoch ist ein Reisepass erforderlich, der mindestens noch 3 Monate nach Reiseende gültig sein muss.

MS Dnieper Princessbbb Gemütliches Mittelklasse-Schiff, 2003 komplett renoviert für 260 Gäste. Alle Kabinen liegen aussen und haben grosse Fenster zum Öffnen. Die Kabinen auf dem untersten Deck haben nicht zu öffnende Bullaugen. Sie sind zweckmässig eingerichtet und verfügen über Dusche/WC, Klimaanlage/Heizung, Radio/Musikkanal. Die Junior-Suiten sind geräumiger. Zur Bordausstattung gehören: zwei Panorama-Restaurants (eine Tischzeit), Lounge, Salon, Bars, Réception, Bordshop, Friseur, Bügelkammer, Wäscheservice, Sonnendeck mit Tischen, Stühlen und Liegen, Aussenpromenade, Bordarzt. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt)

MS Dnieper Princessbbb

2-Bettkabine Haupt-/Mittel-/Oberdeck

Unser neuer Katalog 2015 ist da!

Schnuppern Sie online oder bestellen Sie sich ein gedrucktes Exemplar nach Hause.

Abreisedaten 2015 Freitag bis Samstag, Variante A 03.07. 05.06. 08.05. 10.07. 12.06. 15.05. 17.07. 19.06. 22.05. 24.07. 26.06. 29.05. Samstag bis Sonntag, Variante B 04.07. 06.06. 09.05. 11.07. 13.06. 16.05. 18.07. 20.06. 23.05. 25.07. 27.06. 30.05.

31.07. 07.08. 14.08. 21.08.

28.08. 04.09. 11.09.

01.08. 08.08. 15.08. 22.08.

29.08. 05.09. 12.09.

Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flug mit Swiss Zürich–Bukarest–Zürich • Hotelübernachtung Bukarest inkl. Stadtrundfahrt • Deutschsprachige Bordreiseleitung • Alle Hafentaxen und Gebühren • Audio-Set bei allen Ausflügen Nicht inbegriffen : An-/Rückreise zum/vom Flughafen Zürich, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

* Ausflug im Ausflugspaket enthalten | Programmänderungen vorbehalten | Reederei: Chervona Ruta

Online navigieren

www.thurgautravel.ch

Preise pro Person in Fr. 2-Bett Unterdeck 2-Bett Hauptdeck 2-Bett Mitteldeck 2-Bett Oberdeck 2-Bett Junior Suite Mitteldeck 2-Bett Junior Suite Oberdeck Einzelkabine Mittel-/Oberdeck Zuschlag zur Alleinbenutzung Ausflugspaket (8 Ausflüge) Annullations-/Extrarückreiseversicherung

Verlangen Sie Karin Strübi

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen

990 1290 1490 1590 1990 2190 1390 290 230 59


SAISONKÜCHE 56 |

|

RETO STALDER

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Gestatten, Bestatter

In der TV-Serie «Der Bestatter» spielt Reto Stalder den blassen Gehilfen. Für etwas Farbe in seinem Leben sorgen die Kürbis-Spaghetti mit Nüssen.

E

ine kleine Einzimmerwohnung ist perfekt für einen Jungschauspieler, der selten zu Hause ist. Filmposter als Wandschmuck zeugen von der Leidenschaft fürs grosse Kino. Hier – wir sind in Bern – wohnt Reto Stalder. Das heisst, wenn er nicht gerade im Raum Zürich vor der Kamera steht, wo er ebenfalls ein Zimmer gemietet hat. Die Küche ist klein. Was durchaus von Vorteil sein kann, wie «Saisonküche»Köchin Anja Steiner bemerkt: «Die Wege sind kurz. Da kann man sehr effektiv arbeiten.» Reto Stalder ist zwar kein Vegetarier, doch für das gemeinsame Kochen mit dem Migros-Magazin hat er sich etwas Vegetarisches gewünscht. Ohnehin mag er Fleisch nur, wenn keine Knochen mehr dran sind. Die Köchin hat Kürbis, Knoblauch und Haselnüsse im Gepäck. Dazu Zitrone und Portulak.

Der Schauspieler ist gespannt darauf zu erfahren, wie man all diese Zutaten zu einem feinen Gericht zusammenbringen kann. Er lässt sich gern überraschen. Das Essen am Set der TV-Krimiserie «Der Bestatter» birgt dagegen nicht immer eine Überraschung. «Der Caterer hat es nicht leicht, denn die Pausen richten sich danach, wann die Szene fertig ist, und nicht, ob es gerade 12.30 Uhr schlägt. Gerichte, die auf den Punkt gekocht werden müssen, scheiden da aus», blickt Stalder auf die Dreharbeiten im Spätsommer zurück. Zur Feier des Tages hat er heute das Outfit seiner «Bestatter»-Figur Fabio Testi angelegt. Testi ist Gothik-Fan, kleidet sich überwiegend in Schwarz, setzt aber beispielsweise mit einem weissen Hemd mit viktorianischen Rüschen Akzente. Das Einzige, was der Schauspieler

AUFGETISCHT

Reto Stalder, Schauspieler Bevor sich Reto Stalder (28) der Schauspielerei zuwandte und an der Hochschule der Künste in Bern das Bachelor-Studium «Theater» absolvierte, hatte er den Beruf des Konstrukteurs erlernt. Damit bestreitet er sein Einkommen, wenn er gerade mal kein Engagement hat. Für seine Rolle in der TV-Krimiserie «Der Bestatter» wurde Stalder in der Schauspielschule gecastet. Die sechs Folgen der dritten Staffel sind ab 6. Januar dienstags auf SRF 1 zu sehen.

Was haben Sie immer auf Vorrat? Pasta, Äpfel, Chili. In der TV-Krimiserie «Der Bestatter» spielt Reto Stalder (rechts) den Gehilfen des Bestatters Luc Conrad alias Mike Müller.

Wie oft kochen Sie pro Woche? Drei bis vier Mal. Kochen ist für Sie …? Manchmal spannend, manchmal ein notwendiges Übel. Mit Freunden aber immer ein Vergnügen. Was würden Sie nie essen? Alles, wo noch Knochen dran sind. Mit wem würden Sie gern essen gehen? Mit dem Schauspieler Ulrich Tukur.

1

2


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

SAISONKÜCHE Vorhang auf: Reto Stalder geniesst die Spaghetti im Outfit der von ihm gespielten TV-Figur. «Saisonküche»-Köchin Anja Steiner hätte noch frischen Pfeffer anzubieten.

3

1. Für die karge Winterzeit aussergewöhnlich viele frische Zutaten: Kürbis, Zitrone und Portulak ergeben ein leichtes Pastagericht. 2. Der Kürbis wird mit dem Sparschäler in feine Streifen gehobelt. 3. Haselnüsse und Paniermehl entfalten durch das Rösten ein besonders feines Aroma. 4. Kürbisstreifen und Knoblauch werden ebenfalls in der Pfanne angebraten.

4


Musikflussfahrt 2015 mit MS Swiss Crown**** 19.03. – 21.03.2015

3 Tage ab

Fr. 575.–

it Exklusivreise m kten! vielen Höhepun

pro Person

sion an inkl. Vollpen ahrt sf Bu d un Bord

Reised daten und Preis pro Person in Fr. 19.03.– 21.03.2015 Dreibettkabine Hauptdeck Zweibettkabine Hauptdeck Zweibettkabine Mitteldeck Mini Suite Mitteldeck Zweibettkabine mit Panoramafenster Oberdeck Zweibettkabine mit Balkon Oberdeck «Oesch’s die Dritten»

1. Tag: Busfahrt ab gewählten Einstiegsort nach Strassburg. Am Mittag, Ankunft in Strassburg. Gemeinsames Mittagessen in einem typischen Restaurant. Danach fakultative geführte Bootsfahrt durch Strassburg (Dauer ca. 1 ½ h). Oder entdecken Sie die elsässische Stadt auf eigene Faust. Am Nachmittag, Fahrt zu Ihrem Flussschiff und Kabinenbezug. Feines Abendessen auf dem Schiff. Nach dem Abendessen, Gala-Konzert mit «Oesch’s die Dritten». Lassen Sie sich von der Musik mitreissen!

749.– 788.–

Unsere Leistungen

«Die Herren Wunderlich»

• • • • • • • • • •

Bord. Musik- und Comedy-Show mit «Die Herren Wunderlich» – bekannt aus ORF und ZDF, mit Oldies, Evergreens und viel Humor. 3. Tag: Frühstück an Bord, danach Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Bus ab Basel zu Ihrem ausgewählten Ausstiegsort.

Comfort-Bus ab/bis Schweiz Flussfahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Ausflug Colmar mit Weindegustation eigene Reiseleitung Gala-Konzert mit «Oesch’s die Dritten» Musik- und Comedy-Show mit «Die Herren Wunderlich» Hafengebühren und Taxen Trinkgelder feines Mittagessen in Strassburg

Nicht inbegriffen

Veranstalter: diga reiseCenter

• • • •

Getränke und persönliche Ausgaben an Bord Ausflug Strassburg Fr. 35.–/pro Person Annullationsversicherung Buchungsgebühr Fr. 25.–/pro Person

Einstiegsorte

2. Tag: Ihr Schiff legt heute in Breisach an. Busfahrt vom Schiff ins Zentrum von Colmar nach dem Frühstück. Zeit zur freien Verfügung oder interessante Stadtführung. Nach dem individuellen Mittagessen, fakultative Weindegustation in Colmar. Am Nachmittag Busfahrt zurück zum Schiff. Abendessen an

Mit dä diga muesch higa!

diga-Aktion 575.– 598.– 675.– ausgebucht

Pfäffikon SZ, Bahnhof Olten, Bahnhof Wil, Bahnhof Burgdorf, Bahnhof diga Emmen p

Luzern Inseli Wattwil, Bahnhof Zürich HB, Shilquai diga Galgenen p diga Rickenbach/Wil p

Die genauen Abfahrtszeiten entnehmen Sie den Reiseunterlagen.

3% Rabatt für Kleingruppen ab 6 Personen Büros: Galgenen/SZ | Wettingen/AG

Sofort buchen! ✆ 0848 735 735

www.digareisen.ch

STEFANO

Schützt Ihre Geräte! *

Hörgerätebatterien

• Enthalten kein Quecksilber • Erhältlich in den Grössen 10, 13, 312 und 675

50%

8.45 statt 16.90

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

* für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.

50% GÜNSTIGER

z.B. Energizer Typ 13 8er Pack

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ENERGIZER HÖRGERÄTE-BATTERIEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.12.2014 BIS 5.1.2015, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

RETO STALDER | 59

mit seiner TV-Figur gemein hat, ist die vornehme Blässe. Für den Tod als solchen kann sich Reto Stalder jedenfalls nicht im gleichen Masse begeistern wie Fabio Testi. Besonders dann nicht, wenn Fiktion und Realität so nahe beieinander liegen wie einmal während der Dreharbeiten: «Als meine Grossmutter starb, drehten wir am Tag vor ihrer Beerdigung ebenfalls eine Bestattung. Das war nicht leicht.» Eher lustig fand Stalder dagegen eine kurzfristige Drehbuchänderung: «Plötzlich sollte der Fabio Auto fahren. Dabei hatte ich doch gar keinen Führerschein.» Solche grossen Änderungen im Drehbuch sind aber selten – auch wenn das Skript nicht in Stein gemeisselt ist, wie der Schauspieler weiss: «Es kann schon sein, dass beim gemeinsamen Durchgehen der Szene alle Schauspieler sagen: ‹Nein, das wollen wir nicht.› Aber das kommt sehr selten vor.» Und wie so oft im Leben ist auch das Schauspiel von Improvisation geprägt. So spricht Fabio im Fernsehen Berndeutsch, während der Drehbuchautor die Rolle in Baseldeutsch geschrieben hat.

Wo sich die Berufe von Koch und Schauspieler überschneiden Improvisation gehört auch für Köche zum Handwerk. Anja Steiner findet den Kürbis in den üblichen Würfelchen zu langweilig. Gemeinsam mit ihrem Gastgeber hobelt sie den Kürbis daher mit einem Sparschäler in hauchdünne Streifen. «Der Kürbis muss so nicht lange garen und wirkt noch viel frischer», erklärt sie. Genau da ähneln sich die beiden unterschiedlichen Berufe: Sie erfordern Kreativität, und das Endprodukt hat im besten Fall etwas mit Kunst zu tun. Bis Reto Stalder ganz von der Schauspielkunst leben kann, fährt er zweigleisig und arbeitet zwischen Dreharbeiten und Theaterrollen in seinem Beruf als Konstrukteur. «Für Schauspieler ist es gerade hier in der Schweiz schwierig. Um in Deutschland für eine Rolle berücksichtigt zu werden, müsste ich eine deutsche Adresse haben.» Aber erst einmal ein Schritt nach dem anderen, denn jetzt steht nach kurzer Zubereitungszeit ein Teller frische Pasta auf dem Tisch. Und die geniessen Schauspieler und Konstrukteur gleichermassen gern. Text: Claudia Schmidt Bilder: Tobias Sutter

Spaghetti mit Kürbis und Haselnüssen ZUTATEN 400 g Spaghetti 200 g Kürbis, gerüstet gewogen 1 grosse Knoblauchzehe 1 Zitrone 60 g Haselnüsse, ganz 1 TL Butter 1 EL Paniermehl 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 80 g Ziegenkäse, z. B. Chavroux 30 g Portulak

2. Nüsse grob hacken. In einer grossen beschichteten Bratpfanne ohne Fett ca. 5 Minuten rösten. Butter und Paniermehl beigeben und knusprig braten. Herausnehmen und beiseitestellen. 3. Öl erhitzen. Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten goldbraun braten. Kürbisstreifen beigeben. Teigwaren abgiessen und tropfnass zum Kürbis geben. Zitronenschale und -saft beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Teigwaren auf Tellern anrichten. Ziegenkäse zerbröckeln, mit Haselnüssen und Portulak über die Spaghetti streuen.

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Pro Person ca. 20 g Eiweiss 25 g Fett 20 g Kohlenhydrate 1600 kJ/380 kcal

www.saison.ch Dezember 2014 • FR. 4.90 EINZELVERKAUF FR. 39.– NT (12 AUSGABEN) JAHRESABONNEME

Das Kochmagazin

für den guten Geschmack

Vor dem Fest ssen Wer das Weihnachtse vorbereitet, feiert eine stille Nacht

ADVENTSVERLOSUNG Preise im Wert von Fr. 12 000.– gewinnen!

Zum Höhepunkt an Schaumwein gehört in Silvester ins Glas und die Speisen

Am Tag danach Wo man sich in London, am Paris und München 1. Januar vergnügt

Die Krönung

und Amaretto – p oder mit Schokolade Pudding mit Orangensiru eine Renaissance verdient hat zu den Feiertagen der Dessertklassiker

www.retostalder.ch

ZUBEREITUNG 1. Teigwaren in reichlich Salzwasser knapp bissfest kochen. Kürbis mit dem Sparschäler in Streifen hobeln. Knoblauch in Scheiben schneiden. Zitronenschale fein abreiben. Zitrone auspressen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


Angebote gelten bis 31. Dezember

2014

40%

3.35 statt 5.60

20%

Crevetten Tail-On aus Vietnam 100 g

20%

1.15 statt 1.45

Austern Claire de Vendée - Marenne d‘Oléron Nr 3 Stück

30%

9.60 statt 12.–

Auf das ganze Sushi Sortiment z.B. Sushi Nigiri Classic 180g

20%

2.90 statt 4.20

Zuchtlachsfilet ohne Haut frisch aus Norwegen 100 g

13.60 statt 17.–

20%

50%

Selection Rauchlachs Symphonie aus Norwegen 190 g

9.90 statt 19.80

4.60 statt 5.80

Jakobsmuscheln aus Nord-West-Atlantik 100 g Nur in den bedienten Fischabteilung

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR BIS 31.12.2014, SOLANGE VORRAT

Rauchlachs aus Norwegen 330 g


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

MIGROS WALLIS | 61

Kreativität am Computer Mit WordPress hat man ein ein­ fach zu bedienendes, aber trotz­ dem sehr anpassungsfähiges Werkzeug für die berufliche oder persönliche Website. Zudem steht eine riesige Auswahl an kos­ tenlosen Templates und Plugins zur Verfügung. Nach dem Kurs Website mit WordPress kann man Internetseiten mit Word­ Press einrichten, deren Inhalte

WALLIS

selber verwalten, das Layout mit Hilfe von Themes anpassen, sowie Zusatzfunktionen via Plu­ gins aktivieren. Der nächste Kurs startet am 14.1.2015 und findet immer am Mittwoch von 18–21.50 Uhr statt. Weitere Informationen in der Klubschule Migros in Brig Tel. 027 720 65 20

Im Computerkurs der Klubschule lernt man eigene Internetseiten einzurichten.

Auf und davon in den Europa-Park

Tom ist FussballFan und glücklicher Gewinner von vier EuropaPark-Eintritten.

Verschiedene Migros-Restaurants organisieren Geburtstagspartys für Kinder. Kleine Glückspilze können dabei einen schönen Preis gewinnen.

Z

ur Geburtstagsparty eines Freundes eingeladen zu sein, ist für jedes Kind etwas Besonderes und bedeutet viel Spass. Und wenn das Fest sogar den Eintritt in einen beliebten Freizeitpark ermöglicht, dann ist der Spass noch grösser. Das kann der neunjährige Tom bestätigen: Am 24. September durfte er mit einigen Freunden zur Geburtstagsfeier seines Klassenkameraden Benjamin gehen. Dieser hatte sich gewünscht, seinen Geburtstag mit einigen Freunden im Migros-Restaurant im «Forum des Alpes» in Châteauneuf-Conthey feiern zu dürfen. Die Kinder hatten viel Spass im Kinderbereich des Migros-Restaurants, der über eine Rutschbahn sowie verschiedene Spiele und lustige Geräte verfügt. Danach durf-

ten sie alle selbst ihre Pizzas belegen, um sie danach gemeinsam zu essen. «Auf meiner war ganz viel Mozzarella», erzählt Tom, «weil ich das so gern habe!» Der Tag war voller guter Laune und Kinderlachen. «Es war das erste Mal, dass ich hier einen Geburtstag mitfeiern durfte. Es hat mir sehr grossen Spass gemacht, und ich hoffe, dass man mich wieder einmal zu so einer Geburtstagsparty einlädt», wünscht sich Tom. Einige Wochen nach der Party erhielt Tom eine tolle Nachricht: Sein Teilnahmeschein für den Europa-ParkWettbewerb, den er am Geburtstagsfest ausgefüllt hatte, war gezogen worden. Die Migros schenkte ihm vier Eintritte in den Europa-Park. Viel Spass, lieber Tom! Text: Mélanie Zuber

Eintritte zu gewinnen Die Migros­Restaurants in Glis, Sitten, Châteauneuf-Conthey und Monthey organisieren Kindergeburtstagspartys. Zweimal im Jahr werden unter den Teilnehmern vier Tageseintritte in den Europa­Park verlost; und einmal im Jahr werden bei einem schweizweiten Wettbewerb vier Aufenthalte mit Übernachtung und Frühstück im Freizeitpark verlost. Für mehr Informationen: Restaurant Glis: 027 720 67 20; Restaurant Sitten: 027 720 68 21; Restaurant Châteauneuf-Conthey: 027 720 67 70; Restaurant Monthey: 027 720 66 65;


IHRE REGION 62 |

|

MIGROS WALLIS

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine Fabrik gefüllt mit Inspirationen

Im Kulturzentrum La Vidondée in Riddes präsentiert die «Manufacture des rêves» vom 19. Dezember bis 4. Januar 2015 ihr erstes Programm «Vide-Ateliers». Eine Fundgrube, um Schätze zu entdecken.

Über die Kunst, soziale oder visuelle Kontakte zu knüpfen Dieses Künstlermosaik ist ein gewagtes Unterfangen, für das der Gründer zu 100 Prozent einsteht. Im schlichten und konzeptuellen Design der modernen Ga­ lerie gesteht er, die überladene Ästhetik der alten Kabinette der Renaissance­ liebhaber vorzuziehen. Die 16 Künstle­ rinnen und Künstler, die in die «Vi­ dondée» eingeladen wurden, werden nach einem besonderen Prinzip ausge­ stellt: Die Anordnung soll den Dialog för­ dern. «Ziel ist, die Kunstschaffenden zu­ sammenzubringen und Synergien zwi­ schen diesen Menschen und ihren unter­ schiedlichen Welten zu schaffen»,erklärt

Fabien Girard. Dasselbe Prinzip gilt auch bei der Wahl der Künstler. Das soziale Be­ ziehungsnetz spielte eine grosse Rolle, und ein Kontakt zog den nächsten nach sich. Von dem Prinzip ausgehend, dass jede Kunst eigentlich Konversation ist, will die Ausstellung erreichen, dass sich nicht nur die Künstler immer wieder ge­ genseitig und mit anderen Augen anse­ hen. Auch das Publikum soll immer wie­ der von einem neuen Blickwinkel über­ rascht werden. Die Ausstellung richtet sich an alle und bietet eine Auswahl von Werken an, die jedes Empfinden und jeden Ge­ schmack treffen wird. «Es gibt alles: Klassisches, Konzeptuelles, Abstraktes, Symbolisches und Abstrakt­Expressio­ nistisches», betont Fabien Girard. Die «Vidondée» ist folglich ein Theater vol­ ler stummer Konversationen zwischen den Tierkopfsilhouetten des Bildhauers Zaric und den abstrakten Skulpturen von Beatriz Canfield und André Raboud, während die Fotos der jungen Andrea Ebener den wundersamen Werken von Geneviève Capitanio zuzwinkern.

Ein anspruchsvolles und doch unkompliziertes Programm Das Veranstaltungsprogramm muss sich vor der ausgestellten künstlerischen Vielfalt nicht verstecken. Es zeigt einen Überblick über das Beste, was die ver­ schiedenen künstlerischen Bereiche im

Bildhauer Zaric mit dem Material, das er mit Leidenschaft bearbeitet, um es in eine vollkommene Form zu bringen.

Wallis zu bieten haben – und geht noch darüber hinaus. Jeden Tag finden spezi­ elle Kunstevents statt, die allgemein zugänglich sind und so manche neue Erfahrung eröffnen. Man hat die Qual der Wahl, sich von Musikbattles zwischen herausragenden Jazzmusikern mitreissen oder sich von dieser oder jener Musik bezaubern zu lassen, talentierte Schriftsteller zu treffen oder für weitere Überraschungen offen zu bleiben. Text: Estelle Dorsaz

Mehr Informationen auf der französischen Seite: www.manufacturedesreves.com

Bilder: Aline Fournier

V

on seiner Fabrik hat Fabien Girard, der begeisterte Direktor, lange ge­ träumt. Dabei muss festgehalten werden, dass ein so bunt zusammen­ gewürfeltes und dabei ehrgeiziges Pro­ jekt fast utopisch ist. Über einen Zeit­ raum von drei Wochen werden Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Musiker, Ci­ neasten, Tänzer und transdisziplinäre Künstler aufeinanderfolgen, miteinan­ der arbeiten, sich beobachten oder kon­ frontieren. Das Programm sieht zwei komplementäre Varianten vor: Einer­ seits werden Ausstellungen von Walliser Künstlern gezeigt, andererseits wird eine Reihe kultureller Veranstaltungen angeboten.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59.


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

IHRE REGION

|

MIGROS WALLIS | 63

Diese Künstler stellen aus In der «Manufacture des rêves» werden die Werke folgender Künstler gezeigt: Zaric, Marie Gailland, Cédric Barberis, André Raboud, Julie Langenegger Lachance, Pierre Zufferey, Andrea Ebener, Sabine Zaalene, Pierre de Saint Léonard, Ana Keim, Beatriz Canfield, Genevieve Capitanio, Florent Merminod, Colomba Amstutz, Eric Felley und KOL. Konzerte, Lesungen und Shows mit: Malcolm Braff, Gaël Métroz, Slobodan Despot, Roland Vouilloz, Yannick Barman und vielen anderen.

Die junge Künstlerin Andrea Ebener vor einer ihrer Cyanotypien.

Während des Orientierungstages der «Manufacture des rêves» wurde der Künstler KOL beim expressionistischen Livepainting vom Pianisten Max P. begleitet. E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch


n i l le. l Schokoclha, ru stikal-ede

zartbitter-liebli rt und einfach-raffinie

u In spir iert z hten? neuen Geric k üche Jetzt Sa ison : a bon n ieren r u n r 1 Ja h r fü CH F 39.–!

Bestellen Sie Ihr Abo: per Coupon, telefonisch unter 0848 877 833 oder auf www.saison.ch/inspiration

Ja, ich wünsche Inspiration im Abo und bestelle 12 Ausgaben der Saisonküche für nur CHF 39.– (statt CHF 58.80*).

80054458

Vorname

Name

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Coupon einsenden an: Saisonküche, Abonnenten-Service, Postfach, 4800 Zofingen Preise 2014, Änderungen vorbehalten. Lieferung ins Ausland zzgl. Portokosten. Die Daten dürfen für Marketingzwecke benutzt werden.

* im Einzelverkauf


Wie

ist Ihr

Fussabdruck? Finden Sie es heraus! wwf.ch/footprint QR-Code scannen und WWF-Ratgeber-App kostenlos installieren.

Kom 746/13

gross


LEBEN 66 |

|

IN FORM

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Hüftgold-Initiative «Mein Pilates Training» von Barbara Becker (48) Erschienen: 2005 Bei Ex Libris: Fr. 20.90

«Shred – schlank in 30 Tagen» von Jillian Michaels (40) Erschienen: 2011 Bei Ex Libris: Fr. 14.90

«Die Tracy Anderson Methode» von Tracy Anderson (39) Erschienen: 2011 Bei Ex Libris: Fr. 18.90

Das Studio ist riesig und grell be­ leuchtet. Jillian Michaels instruiert die Anfängerin Anita und die Fort­ geschrittene Natalie. Alle sind bauch­ frei und knackig. Aus den Boxen knallt Elektro­Bumbum.

Tracy Anderson trainiert allein in einem hellen, leeren Wohnzimmer. Durch die Verandatür leuchtet das Dunkel der Nacht. Von Chill­out­ Sound bis Disco­Pop sorgen muntere Melodien für Schwung.

Michaels schreit: «Ich will, dass ihr keucht, stöhnt und ächzt» – und das gelingt ihr. Jede Einheit besteht aus 3 Minuten Liegestütz und Knie­ beugen, 2 Minuten Hampelmann und Springseil, 1 Minute Ausfallschritt und Hantelstemmen. Nochmals! Michaels erklärt viel und verständlich, Anita und Natalie zeigen eine einfachere und eine happigere Variante.

Anderson legt los, ohne viel zu erklä­ ren, und man fragt sich bisweilen, ob man das Richtige tut. Sie wechselt die Übungen schnell, auch wenn es nur kleine Variationen sind, kommt so nie Langeweile auf. Wir trimmen die Muskelgruppen verspielt und tänzerisch. Dabei geht Anderson so freudig in ihren Moves auf, dass es ansteckt. Bald zittern die Muskeln.

Das Work­out dauert 20 schweisstreibende Minuten und sollte täglich absolviert werden.

Das Training dauert eine gute Stunde, Tracy Anderson empfiehlt vier bis sechs Work-outs pro Woche.

«Schlank nach 30 Tagen», «bis zu 10 Kilo Gewichtsverlust» in der Zeit.

«Jede Frau kann die Figur einer klei­ nen schmalen Tänzerin bekommen.»

Die DVD enthält drei 20­Minuten­ Work­outs mit steigender Schwierigkeit.

Gwyneth Paltrow erzählt im Interview, wie sie sich nach ihrem ersten Trai­ ning mit Anderson fühlte: «Ich konnte drei Tage nicht gehen und meine Kin­ der nicht mehr hochhalten.»

Das Training ist taff, zielt auf Kondition und Kraft. Auch wenn die kombinierten Übungen heraus­ fordern, scheint die Zeit stillzustehen. Wohl weil der Drill doch sehr repetitiv ist.

Tracy Anderson hat acht Jahre recher­ chiert für ihr Programm, das auch eher passive Muskelgruppen anpeilt. Es ist intensiv und kurzweilig, ihre Begeisterung irritierend bis mitreissend.

Optik/Sound

Wir sind in Miami Beach, die Palmen wanken im Wind, der Pool glitzert türkis. Barbara Becker und ihre Traine­ rin Tanja turnen am Beckenrand. Der Entspannungsklangteppich erinnert an eine Telefonwarteschlaufe. Training

Becker und ihre Trainerin strahlen eine ruhige Strenge aus. Ihre Körper wirken wie perfekt gewartete Präzisionsma­ schinen. Tanja erläutert verständlich, Barbara Becker schenkt uns hie und da ein gebleachtes Lächeln. Wir schaukeln das Becken, rollen wie ein Ball, schwimmen bäuchlings auf dem Boden. Dabei gilt: Kontrolle! Kon­ zentration! Koordination! Zeitaufwand

Das volle Programm dauert 45, das kurze 20 Minuten. Drei Work-outs pro Woche sind empfohlen. Das Versprechen

«Nach 30 Trainings fühlst du dich wie neu geboren.» Specials

In einem Booklet werden alle Übun­ gen und deren Effekt auf die jewei­ ligen Körperzonen genau erklärt. Wer auf der DVD die Taste «Untertitel» anwählt, erhält weitere Anweisungen.

Migros-Magazin-Redaktorin Monica Müller (40).

Barbara Beckers Training ist umfas­ send, strafft Bauch und Rückenmus­ keln fühlbar. Wer beim Sport nicht den Spass sucht, ist bestens bedient mit diesem langjährigen Bestseller.

Bilder: Basil Stücheli

Fazit


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

IN FORM | 67

Eine Figur wie eine Balletttänzerin, ein Sixpack oder ein Po wie Kim Kardashian gefällig? Fitness-DVDs versprechen viel. Drei Migros-Magazin-Redaktorinnen haben sie ausprobiert.

«Straffer Po Workout» von Kim Kardashian (34) Erschienen: 2011 Bei Ex Libris: Fr. 8.90

«Boxpilates» von Christine Neubauer (52) Erschienen: 2013 Bei Ex Libris: Fr. 24.90

«Fit ohne Geräte» von Mark Lauren (37) Erschienen: 2012 Bei Ex Libris: Fr. 17.85

Schauspielerin Christine Neubauer und ihre Personaltrainerin tänzeln im Ring einer Boxschule zum Rhythmus eines Latino­Beats. Die Offstimme von Christine Neubauer kommentiert die Übungen im sachlichen Ton.

Mark Lauren, Sportausbilder einer Spezialeinheit der US Army, begrüsst uns auf Deutsch in einem Studio ohne Firlefanz. Sein Tonfall ist wider Erwarten freundlich und weich. Im Hintergrund läuft Trance.

Dieses Training ist hart, und Christine Neubauer, die in den vergangenen Jahren mehrere Kilos verloren hat, glaubhaft. Man staunt, wie viele unterschiedliche Übungen es für die Bauchmuskeln gibt. Zum Glück wechseln sich Bauch und Boxsequen­ zen jeweils ab, und so kann man sich zwischendurch beim einen vom ande­ ren erholen.

In der Wiederholung steckt der Schmerz: Die meisten Übungen wir­ ken auf den ersten Blick harmlos, beim Repetieren zeigen sie dann aber ihren wahren Charakter. Bald zieht und brennt es überall. Man spürt förmlich wie die Körpermitte sta­ biler und kräftiger wird. Viele Übun­ gen lassen sich mittels Varianten auf das persönliche Niveau anpassen.

«Bauch», «Beine» und «Intervall» sind in 20­Minuten­Blöcke aufgeteilt. Die Einheiten sind kombinierbar.

Die drei Trainingseinheiten dauern mit Warm­up und Cool­down jeweils um die 30 Minuten.

«Ein Training, das mir hilft, fit zu blei­ ben und straffe Konturen zu halten.»

«Baut die Muskulatur effizient auf und verbrennt mehr Fett als Aerobic.»

Die Schlagtechnik beim Boxen wird sowohl auf DVD wie auch in einem beigelegten Booklet in separaten Ka­ piteln erläutert. Zudem gibt es Hinter­ grundinfos zur Trainingsmethode.

Es gibt weder Bonusprogramme noch ein Making­of. Kein Schnickschnack eben: alles reine Kraft – und dazu braucht man bloss das eigene Körper­ gewicht.

Wer wirklich Sport machen und sei­ nen Körper spüren will, ist bei Christine Neubauer an der rich­ tigen Adresse. Allerdings ist der Spassfaktor klein. Die Boxeinheiten bieten ein paar Flow­Momente.

Das Training ist ultra taff. Wer dran­ bleibt, hat nach ein paar Wochen sicher ein Sixpack. Bloss bräuchte es dazu wohl einen Mark Lauren, der mit der Peitsche aus dem Fernseher steigt.

Optik/Sound

Kim Kardashian räkelt sich im Cat­ suite vor einer Kulisse, die eine Jugendstilwohnung suggeriert. Blick­ fang ist das überquellende Dekolleté des It­Girls. Akustisch dominiert ein monotoner Beat. Training

Das Programm geht nicht über Stan­ dardübungen hinaus: Kim zeigt unter Anleitung ihrer Trainerin Ausfallschrit­ te, Kniebeugen und Dehnübungen. Das Ganze ist aber nicht nur banal, sondern irgendwie auch wider­ sprüchlich: Unser Hintern soll prall und gleichzeitig schlank werden. Da­ bei wissen wir doch, dass es da nur das Entweder­oder gibt. Zeitaufwand

Die DVD bietet rund 50 Trainingsmi­ nuten. Kim meint aber, fünf Minuten täglich würden schon reichen. Das Versprechen

«Trainiere Montag bis Donnerstag, und am Freitag passt du in deine Jeans.» Specials

Ein Pseudo­Making­of, in dem beiläu­ fig noch ein paar Modelabels bewor­ ben werden, sowie je ein Interview von Kim und ihrer Trainerin, bei dem sich die beiden gegenseitig lobhudeln. Fazit

Migros­Magazin­Redaktorin Andrea Freiermuth (42).

Ist das Geld nicht wert. Ausser Sie sind ein Mann und sehen sich gern gut bestückte Frauen beim Turnen an.


LEBEN 68 |

|

IN FORM

|

.ch

Lesen Sie online oder scannen Sie den QR-Code und erfahren Sie, wie die drei Redaktorinnen das DVD-Training erlebt haben.

«Yoga Everyday» von Ursula Karven (50) Erschienen: 2010 Bei Ex Libris: Fr. 23.90 Optik/Sound

Die schöne Karven und ihre Co-Yogis tragen stylische Combis in Grau und Weiss. Egal, wie sie sich verrenken: Die Frisur hält, das Tenü auch. Wir sind am Seeufer, auf der grünen Wiese, im Yogastudio. Die Musik ist nervig eintönig.

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mein Latin Dance Workout» von Francielly Alves (29) und Itanielly Alves (28) Erschienen: 2014 Bei Ex Libris: Fr. 19.90

«Sport mit Doris» von Doris Mlynarcyk (60) Erschienen: 2012 Bei Ex Libris: Fr. 15.10

Ein zu helles, grelles Lokal, Typ umgebaute Fabrikhalle, überall steht Krimskrams rum. Der Lichtblick: zwei junge, hübsche und wohlgeformte Frauen die uns anstrahlen. Salsa, Merengue, Bachata – Latinsound ohne Ende.

Styling, Kleider, Location sind leider etwas bieder und leicht angestaubt. Doris und ihre drei Mitturner trainieren in einem Lokal, das wie ein Blumenladen mit Café aussieht. Unaufdringliches Gedudel berieselt uns.

Leicht schwäbelnd moderiert Francielly Alves das Programm. Sie instruiert gut verständlich und zeigt die Schritte. Man ist sofort dabei. Die Schwester turnt und lächelt. Leider werden von Bachata bis Merengue alle Tanzstile nach dem gleichen Muster durchgenudelt. Das wird schnell langweilig. Übungen wie «Fenster putzen» wirken lächerlich.

Die 60-jährige Doris ist fit und führt klar und beschwingt durchs Programm. Sie trainiert leicht nachvollziehbar Herz-Kreislauf, Koordination, Schulter-Nacken und Rücken. Hilfsmittel sind Zeitungen, Handtücher, Stühle – und Putzkübel. Zielpublikum sind Hausfrauen. Ihre Munterkeit ist echt und ansteckend, ihre Dynamik etwas aufgesetzt.

Zu jedem Grundschritt (Merengue, Salsa, Samba und Bachata) gibts ein 20-minütiges Work-out.

Es gibt vier Blöcke à vier Minuten. Doris rät zum täglichen Turnen.

«Feier Dich fit!»

«Bewegung macht gute Laune und hält fit.»

Im Booklet werden die beiden Latin-Dance-Spezialistinnen sowie die vier getanzten Stile kurz vorgestellt.

«Sport mit Doris» wird auch am TV ausgestrahlt, dienstags auf MDR im Nachmittagsmagazin «hier ab vier».

Francielly Alves hat tänzerisch etwas drauf, mit dem «suuuper!» übertreibt sie es. Wer auf Latinosound steht, kommt auf seine Kosten. Wer wirklich Salsa oder Bachata lernen will, sollte besser einen Tanzkurs buchen.

Diese DVD kann zu ein paar täglichen Übungen motivieren – vorausgesetzt, man gehört zum leicht angejahrten Zielpublikum. Wäre die Aufmachung etwas frischer, könnte sie eine breitere Klientel ansprechen.

Training

Die Übungen sind einfach, aber das Tempo für Anfänger zu hoch. Gucken und gleichzeitig mitmachen ist nur selten möglich. Karven spricht etwas kühl, aber gut verständlich. Sie verzichtet auf esoterisches Geschwafel. Wir öffnen das Herz, drehen, balancieren, wechseln die Perspektive, beugen vor, lassen los. Kopf und Körper sind gefordert. Zeitaufwand

Die DVD bietet sieben 15-minütige Sequenzen, eine für jeden Wochentag. Das Versprechen

«Wir können unser Leben ändern. Mit nur 15 Minuten Yoga pro Tag.» Specials

Im hübschen Booklet findet man eine sympathische Einführung von Karven, wichtige Erklärungen zu den Übungen und inspirierende Bilder. Yoga-Lebensweisheiten sind knapp gehalten.

Migros-Magazin-Redaktorin Yvette Hettinger (49).

«Yoga Everyday» richtet sich an Vielbeschäftigte mit wenig Zeit. Fortgeschrittene kommen damit gut klar, auch Anfänger können mithalten. Nach dem Training fühlt man sich tatsächlich gut.

Bilder: Basil Stücheli

Fazit


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

IN FORM | 69

DAS SAGT DER FITNESS-EXPERTE

«Es gibt keine Garantie für ein neues Körpergefühl»

Michael Schwarz begrüsst jede Art von Bewegung, rät aber vor allem Anfängern zu Vorsicht bei Sport mit Fitness-DVDs. Man sollte dem persönlichen Ge­ schmack folgen und das Trainingsziel vor Augen haben: Will ich kräftiger, be­ weglicher oder ausdauernder werden? Natürlich spielt der eigene Trainings­ zustand ebenfalls eine Rolle.

Herr Schwarz, Fitnessvideos boomen, viele trainieren in der Stube. Ein Grund zur Freude?

Zunächst ja. Bewegung, auch wenn sie zu Hause im Wohnzimmer stattfindet, ist besser als gar keine. Aber?

Bei jeder sportlichen Betätigung besteht das Risiko der zu hohen Belastung oder falschen Ausführung von Übungen – auch wenn man nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Macht man zu Hause Sport, ist niemand da, der einen korrigiert. Für Einsteiger ist das schwie­ riger als für erfahrene Sportler.

Michael Schwarz (31) ist Leistungsdiagnostiker bei Medbase in Zürich.

Von Boxpilates über Yoga bis Tanzfitness gibts alles Erdenkliche. Wie findet man im Angebotsdschungel die passende DVD?

Was brauchts, damit jemand auch zu Hause dranbleibt und nachhaltig trainiert?

Bei allen Trainings gilt: Motivation und Kontinuität sind entscheidend. Es ist wohl eine Typsache: Wer sich dazu aufraffen kann und umsichtig trainiert, für den ist eine Fitness­DVD eine gute Alternative zum Fitnesscenter. Manche Fitness-DVDs versprechen ein viel besseres Körpergefühl nach 30 Tagen oder 30 Trainings. Ist das realistisch?

Wer während 10 Wochen am Stück drei Mal pro Woche trainiert, hat fühlbare und sichtbare Trainingserfolge. Dabei ist es viel effektiver, drei Mal pro Woche 30 Minuten zu fitten als ein Mal pro Woche ein 90­Minuten­Work­out zu absolvie­ ren. Es gibt aber keine Garantie für ein neues Körpergefühl, dafür ist die Quali­ tät des Trainings entscheidend. Mit Sport zu Hause spart man Zeit und Geld. Hat das Fitnessstudio bald ausgedient?

Das glaube ich nicht. Es gibt immer mehr Fitnessstudios mit sehr vielfäl­ tigen Angeboten. Den Leuten gefällt die Atmosphäre dort. Gemeinsam mit Gleichgesinnten zu trainieren, motiviert zusätzlich. Sport ist für viele auch etwas Soziales. Interview: Monica Müller

Anzeige

The new

smart forfour.

more ideas

per centimeter. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2Mze2NAQA4mb7CA8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKoQ7DMAxF0S9y9F5sJ_YMp7JqYCoPqYb3_2jd2MCVLjj7Xt7w6749ju1ZBM1Ex9RkefZmxtLMNsKLJPoFbkgPm47-58VsUoH1NUIK5qKLxvWLGGFBbe_z9QH2hVvbdwAAAA==</wm>

>> Der neue smart forfour. Wer mit der Geschwindigkeit der Stadt mithalten will, braucht immer neue, intelligente Ideen. Zum Beispiel einen kompakten Viersitzer mit grosszügigem Innenraum, 85°-Fondtüren für bequemeres Einsteigen und optionale Sitzkissen, die sich im Fussraum versenken lassen. Oder innovative Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und schlaue Lösungen für Infotainment, Navigation und Konnektivität. Entdecken Sie, was den smart forfour zum smart unter den Viersitzern macht: www.smart.ch Inklusive 10 Jahre Gratis-Service und 3 Jahre Garantie, beides bis 80 000 km.

smart – eine Marke der Daimler AG


R E G I T S N Ü G % 20 Mehr Energie für Ihre Festtage

23.90 statt 29.90

z.B. Energizer Extreme Akkus AA/HR6 2300mAh oder AAA/HR03 800mAh im 4er Pack

23.80 statt 29.80

z.B. Energizer Base Charger inkl. 4 x AA/HR6 1300mAh

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ENERGIZER AKKUS UND LADEGERÄTE ANGEBOT GILT NUR VOM 23.12.2014 BIS 5.1.2015, SOLANGE VORRAT

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Energizer gibts in Ihrer Migros


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

FAMILIE | 71

Eltern sollten schon vor der Geburt eine Be­ ziehung zwischen Kind und Ungebo­ renem aufbauen.

Nur noch Nummer zwei

Wenn Nachwuchs kommt, erhalten ältere Geschwister weniger Aufmerksamkeit. Die Folge ist Eifersucht. Das muss nicht sein – wenn die Eltern richtig reagieren.

Bild: Corbis

V

or wenigen Wochen hat Leonie einen Bruder bekommen. Obwohl dies ein Grund zur Freude wäre, tut sie sich schwer mit dem kleinen Lars. Sie schaut den Bub kaum an, reagiert aggressiv oder benimmt sich bockig. Auch fragt sie oft: «Wann bringt ihr das Baby zurück ins Spital?» Ein Baby bringt nicht nur für Eltern, sondern auch für Geschwister Veränderungen mit sich: Die ungeteilte Aufmerksamkeit gilt nun dem Kleinsten. «Oft reagieren ältere Kinder eifersüchtig, verhalten sich aggressiv oder benehmen sich selber wieder wie ein Baby», erklärt David Schmid (43), Leiter der Erziehungsberatung Kanton Bern. Um Eifersüchteleien zu vermeiden, können Eltern bereits vor der Geburt eine Beziehung zwischen dem Kind und dem Ungeborenen aufbauen. Es ist wichtig zu erklären, dass ein Baby zur Welt kommt. Puppen oder Plüschtiere können dabei genauso nützlich sein wie altersgerechte Bilderbücher. Reiferen Kindern kann man auch ein Ultraschall-

bild zeigen. Das Kind versteht besser, dass sich etwas verändert, sobald der Bauch der Mama wächst: Es kann die Wölbung sehen, mit der Hand die Bewegungen des Babys spüren oder es streicheln. Eltern können das ältere Kind auf das neue Familienmitglied einstimmen, indem sie Fotos anschauen, auf denen es selbst noch ein Baby war: «Schau, du warst auch einmal so klein.» David Schmid rät, dabei keine falschen Hoffnungen zu wecken: «Ein Baby ist kein Spielkamerad, sondern ein kleiner Mensch, dem man Sorge tragen muss.»

Für das ältere Kind eine exklusive Kuschelzeit reservieren Kommt die Mutter mit dem Baby vom Spital nach Hause, ist es wichtig, dass die Familie zusammenbleibt. David Schmid: «Das grössere Kind sollte vor allem in den ersten Tagen nicht weggegeben werden. Dies könnte es als Zurückweisung verstehen.» Das grosse Geschwisterchen soll merken, dass es zur Familie gehört und wichtig ist. «Zusätzlich können

Eltern mit ihren Kindern Rituale pflegen, zum Beispiel eine eigene Kuschelzeit zelebrieren», sagt der Experte. Auch ist es ratsam, das ältere miteinzubeziehen: «Was meinst du, möchte dein Brüderchen lieber das gelbe oder das blaue Jäckchen anziehen?» Und Mama und Papa dürfen auch den Stolz des Kindes wecken: Es ist toll und eine wichtige Aufgabe, eine grosse Schwester oder ein grosser Bruder zu sein. Das hat auch Leonie gemerkt. Sie schaut nun gut zu Lars, streichelt ihn sanft, wenn er sein Fläschchen bekommt. Und sie erzählt freudestrahlend, dass sie ein kleines Brüderchen hat. Text: Priska Plump

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Die Zeit vergeht, die Eifersucht bleibt Neid unter Geschwistern: So kommen Erstgeborene zu ihrem Recht. Und was tun Sie?

TIPPS

Ältere Geschwister aktiv stärken

■ Verständnis für das ältere Kind zeigen ■ Intensiv Zeit mit ihm verbringen ■ Rituale pflegen wie zum Beispiel eine eigene Kuschelzeit ■ Es in den Alltag mit dem Baby integrieren, um Rat fragen ■ Positive Gefühle wie Stolz in ihm wecken


www.twerenbold.ch – Reiseart:

Reisen in guter Gesellschaft

✔ Reisen im Luxusbus ✔ Fauteuils in 3er-Bestuhlung ✔ grosser Sitzabstand

13 Tage ab Fr.

1975.–

Pro Person in Fr.

n b uc h e Sofor t 0% un d 1 ! s par en

13 Tage gem. Programm 2775.– Spardaten in Komfortklasse Reise 1, 5 und 9 Reduktion Reise 2, 12–14

✔ ✔ ✔ ✔

Masurische Seenplatte Baltische Hauptstädte Tallinn und Riga Mini-Kreuzfahrt auf der Ostsee Audio-System auf Rundgängen

Auf dieser Reise lernen wir die Baltischen Staaten Estland und Lettland mit ihren Hauptstädten Tallinn und Riga kennen. Hö­ hepunkt aber ist Sankt Petersburg, die ehe­ malige Hauptstadt des zaristischen Russ­ lands.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Dessau. 2. Tag: Dessau–Danzig. Vorbei an Berlin und bei Stettin über die polnische Grenze und durch Nordwestpolen erreichen wir die alte Hansestadt Danzig. 3. Tag: Danzig–Marienburg–Masurische Seenplatte. Die Altstadt von Danzig ist geprägt von Cafés, Geschäften, alten Kornspeichern und Lagerhäusern. Markant ist der älteste hölzerne Kran Europas. Geführte Stadtbesichtigung. Weiterfahrt zur Marienburg, einer der schönsten Profanbauten des Mittelalters. Abends Ankunft in der Masurischen Seenplatte. 4. Tag: Ausflug Masurische Seenplatte. Grüne Wälder, blaue Seen und unendlich scheinende Weiten – die Masurische Seen-

2495.– 1975.– – 100.–

Daten 2015

Der Winterpalast «Eremitage» und die Admiralität an der Newa

St. Petersburg & Baltische Staaten Die Höhepunkte Ihrer Reise

Katalog­ Sofort­ Preis Preis*

platte ist ein Land von unglaublicher Schönheit. Ganztägige Besichtigung mit Schifffahrt, Besichtigung der Wolfsschanze und des heiteren Jesuitenklosters Swieta Lipka. 5. Tag: Masurische Seenplatte–Riga. Grenzüberquerung nach Litauen und Fahrt via Kaunas, Grenze Lettland, Bauska zur alten Hansestadt Riga. 6. Tag: Riga–Tallinn. Die in hellen Farben gehaltenen Kaufmannshäuser in der Altstadt von Riga sowie die erhaltenen Festungsanlagen zeugen vom ehemaligen Reichtum. Interessante Besichtigung der lettischen Hauptstadt. Am Nachmittag Fahrt entlang der Küstenbucht, über die Grenze nach Estland und via Pärnu zur estnischen Hauptstadt Tallinn. 7. Tag: Tallinn. Tallinn bezaubert durch seine wie gemalt wirkenden Häuser. In der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt zählt man fast 4500 Baudenkmäler. Kirchen, Handels- und Bürgerhäuser sowie Gassen mit Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Geführter Altstadtrundgang und Nachmittag zur freien Verfügung. 8. Tag: Tallinn–St. Petersburg. Weiterreise entlang der Südküste des finnischen Meerarms nach St. Petersburg, auch «Venedig des Ostens» genannt. 9. Tag: St. Petersburg, fak. Ausflug Puschkin. Die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russlands wurde nach ehrgeizigen Plänen von Peter dem Grossen erbaut. Auf der Stadtführung sehen wir die Admiralität, den Panzerkreuzer Aurora, den Newski Prospekt u.v.m. Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Puschkin, der luxuriösen Sommerresidenz von Katharina I. Besichtigung, u.a. mit dem zum Jubiläumsjahr 2003 restaurierten, berühmten Bernsteinzimmer. (Dieses fakultative Programm muss bei der Buchung reserviert werden.) Abendessen mit Folkloredarbietung in lokalem Restaurant. 10. Tag: St. Petersburg, St. Peter­und­ Paul­Festung, fak. Ausflug Peterhof. Besuch der St. Peter-und-Paul-Festung, die auf einer kleinen Insel inmitten der Newa liegt. In der St. Peter-und-Paul-Kathedrale sind die meisten der russischen Herrscher, von Katharina der Grossen bis zu Alexander III begraben. Freier Nachmittag oder fak. Ausflug Peterhof mit Besuch der phantastischen Gartenanla-

gen. Am Abend fak. Ballettanlass (ca. € 60.-) Anmeldung vor Ort, Änderungen vorbehalten. Aufenthalt St. Petersburg, 9.–10. Tag: Programmänderungen vorbehalten. 11. Tag: St. Petersburg–Helsinki – Einschiffung. Fahrt nach Helsinki. Einschiffung auf ein modernes Schiff von Finnlines. Übernachtung an Bord. 12. Tag: Auf See – Ankunft Travemünde– Celle. Erholsamer Tag auf See. Ankunft in Travemünde und Fahrt nach Celle. 13. Tag: Celle–Rückfahrt Schweiz.

Sonntag – Freitag 1: 24.05.–05.06. 2: 31.05.–12.06. 3: 07.06.–19.06. 4: 14.06.–26.06. 5: 19.06.–01.07. Fr–Mi 6: 21.06.–03.07. 7: 28.06.–10.07.

■

■

■

■

■

Helsinki–Travemünde (eine Nacht) mit modernem Schiff der Finnlines.

05.07.–17.07. 12.07.–24.07. 19.07.–31.07. 26.07.–07.08. 02.08.–14.08. 09.08.–21.08. 16.08.–28.08.

Unsere Leistungen

■

Mini­Kreuzfahrt

8: 9: 10: 11: 12: 13: 14:

■

- Luxusbus – Spardaten in Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten und sehr guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 10 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abendessen in lokalem Restaurant (9. Tag) und 1 x Abendessen an Bord von Finnlines (12. Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (7. Tag) – 1 x Schiffspassage, Frühstück (11. Tag) Fährüberfahrt mit Finnlines Helsinki–Travemünde, Basis Doppelkabine innen, Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflüge Puschkin und Peterhof am 9. und 10. Tag) Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen ■

■

■

Komfortable Mini­Kreuzfahrt mit Finnlines

Ihre Hotels

■

Elf Übernachtungen gemäss Programm in gu­ ten Mittel­ und sehr guten Mittelklass­ hotels T­U U U+ / T­U U U U, u.a. der renommierten Hotelgruppen NH, Accor und Radisson. Hinweis: Die Hotel- und Servicequalität in St. Petersburg weicht von demjenigen der anderen Übernachtungsorte dieser Reise ab.

Internet­ Buchungscode

kpeba hpeba

■

Einzelzimmerzuschlag (Hotels): – Reise 1–6 – Reise 7–14 Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen – Einzelkabine innen Fakultative Ausflüge: – Puschkin (muss bei Buchung reserviert werden) – Peterhof (Gärten) Visumgebühr Russland Annullationsschutz

395.– 345.– 98.– 190.– 59.– 49.– 130.– 25.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf p, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof p, 08:30 Zürich-Flughafen p, 08:55 Winterthur, 09:15 Wil p

*SOFORT­PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG­PREIS.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

|

MIX | 73

Die erkrankte Minipig-Mutter Jill ist wieder auf den Beinen. Stefan Hoby muss ihr aber weiterhin via Blasrohr ein Antibiotikum verabreichen.

Baby-Säuli in Not

Alarm für zwölf Minischweinchen im Kinderzolli: Ihre Mutter ist krank und gibt keine Milch mehr. Die Kleinen schweben in Lebensgefahr.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Vor drei Tagen hat Minipig-Mutter Jill (6) zwölf kleine Minischweinchen zur Welt gebracht. Es handelt sich um den elften Wurf. Jill ist bis heute Mutter von 120 Ferkeln! Optisch hat sich Vater Jack (6) diesmal wieder durchgesetzt. Vier sind schwarz wie Mutter Jill, die anderen acht haben wie er hübsche schwarze Punkte auf ihrer schweinchenrosa Haut. Heute Morgen ruft mich der erfahrene Tierpfleger Max Huber an. Er ist besorgt. Jill liegt teilnahmslos im Strohbett und will auch von Extraleckerbissen in Form gekochter Kartoffeln nichts wissen. Ich fahre mit dem Velo sofort in den Kinderzolli. Der Zeitpunkt der Erkrankung ist denkbar ungünstig, denn die zwölf Minischweinchen sind voll und ganz auf die überlebenswichtige Mut-

termilch angewiesen. Offensichtlich ist diese Mangelware, denn die Ferkel, die in den ersten Tagen vor allem im Strohbett zusammengekuschelt schlafen oder säugen, sind auffallend unruhig, flitzen umher und haben Durst. Wegen der Rotlaufimpfungen, die ich ihr im Halbjahresrhythmus verabreiche, ist Mutter Jill normalerweise schlecht auf mich zu sprechen. Heute duldet sie meineNäheaberohneangsteinflössende, zähnefletschende Drohgebärden. Ihre Haut fühlt sich wärmer als üblich an, das Gesäuge ist geschwollen. Fieber messen toleriert Jill nicht, aber ich habe den Verdacht, dass sie eine Gesäugeentzündung hat. Sofortiges Handeln ist angesagt. Für ein Mal kann ich auf das Blasrohr verzichten. Jill ist wirklich platt, ich kann ihr das Depotantibiotikum und die

Schmerzmittel direkt von Hand spritzen. Bei der Kontrolle am Nachmittag ist ihr Zustand nicht besser. Ich verabreiche zusätzlich ein Mittel für den Milcheinschuss und eine Infusion. Die Zeit drängt. Jill muss bald zu Kräften kommen, sonst sieht es für den Nachwuchs schlecht aus. Die Erleichterung ist gross, als der Tierpfleger gegen 18 Uhr Entwarnung gibt: Jill ist zwar noch unsicher auf den Klauen, hat aber gefressen, und das erste Mal für heute war ein Schmatzen der säugenden Ferkel zu hören. In den folgenden Tagen verordne ich Jill Schmerzmittel, die unter das Futter gemischt werden. Nach zwei Tagen wiederhole ich die Antibiotikumbehandlung – dieses Mal wohlweislich mit dem üblichen Sicherheitsabstand via Blasrohr.

»


Ferien

Übergewicht? Diabetes? Bluthochdruck? Cholesterin? Stress?

Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

Ursächliche Behandlung von Stoffwechselstörungen Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer Störung des Stoffwechsels. Substanzen können dann nicht mehr abgebaut und ausgeschieden werden, sie reichern sich an und können den Körper vergiften. Die Symptome sind vielfältig: Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeitsund Erschöpfungszustände oder rheumatische Beschwerden sind nur ein paar Beispiele. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns viel Zeit für Sie, gehen Ihrem gesundheitlichen Problem auf den Grund und behandeln es ursächlich. Gemeinsam erarbeiten wir dann individuelle Präventionsund Behandlungsprogramme.

Sie lernen, diese auch nach Ihrem Aufenthalt bei uns konsequent umzusetzen - für mehr Lebensqualität und Leistungsfähigkeit im Alltag. Vorbeugen ist besser als heilen Um die Gesundheit zu erhalten, hilft es, dem Körper mal eine Auszeit zu gönnen. Mit unserem EPD®-Ernährungsprogramm regen Sie Ihren Stoffwechsel an und bringen ihn wieder in Balance. Wir ermitteln Ihren individuellen Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Ballast- und Aufbaustoffen und gleichen Defizite mit unseren massgeschneiderten HCK®-Mikronährstoffrezepturen gezielt aus. So bekommt Ihr Körper genau das was er braucht. Schon nach kurzer Zeit spüren Sie die positive Wirkung. «Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert» Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, also die unerwünschte schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät. Oft leidet dann die Motivation. Während einer Intensivkur(s)woche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD®-Ernährungstherapie diesen Teufelskreis beenden. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.epd-ernaehrungsprogramm.ch.

Ziele eines Aufenthalts rasch und nachhaltig Depotfett abbauen erhöhte Blutwerte reduzieren Körper entgiften und vitalisieren körpereigene Abwehrkräfte gezielt stärken dauerhafte Erfolge erzielen, auch zu Hause

«Besonders angesprochen hat mich der Satz: Es ist keine Diät, sondern eine Stoffwechseltherapie. Während des Aufenthaltes stellte ich fest, dass man nicht nur Gewicht reduzieren, sondern den ganzen Ballast abwerfen kann. Sehr hilfreich sind Tipps, wie ich meine Gewohnheiten im Alltag ändern kann. Ich bin hell begeistert von der Kur, fühle mich leichter und könnte Bäume ausreissen.» Iris Huber

Spezialangebot

Ein Aufenthalt im spezialisierten Fachkurhaus Seeblick ist der Anfang für mehr Gesundheit und Lebensqualität. Spezialpreis ab Fr. 998.- (im DZ) statt Fr. 1‘242.- inkl. Verpflegung, Kurse & Unterlagen.

Buchen Sie jetzt Ihre IntensivKur(s)woche

TOP Badepauschale 2015

04.01.2015 Top Sommerab/ Herbst Angebote 2010 ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010

Hotel Alpenblick

direkt neben der Leukerbad Therme direkt neben dem Burgerbad Hotel Alpenblick

www.alpenblick-leukerbad.ch direkt neben dem Burgerbad alpenblicklbad@bluewin.ch www.alpenblick-leukerbad.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 alpenblicklbad@bluewin.ch 3954 Leukerbad Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075

3 Übernachtungen mit Halb-Pension 3954 Leukerbad Täglicher Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive Sauna und Dampfbad, Bademantel 3freie Übernachtungen mit Halb-Pension Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Plus (Sportarena, Ringjet 3Card Eintritte Burgerbad Albinen,Gemmipass Flaschen, Inden) 1Busverbindungen Retourfahrt nach Bergbahn

Fr. 396.– Fr. 375.–pro proPerson Person

5 Übernachtungen mit Halb-Pension

5Täglicher Übernachtungen mit Halb-Pension Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive 5Sauna Eintritte Burgerbad und Dampfbad, Bademantel Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad 1freie Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Card Plus (Sportarena, Ringjet Fr. 625.– pro nach Person Busverbindungen Albinen, Flaschen, Inden) Fr. 660.– pro Person

7 Übernachtungen mit Halb-Pension mit Halb-Pension 7 Übernachtungen Eintritte Burgerbad Täglicher Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive 1Sauna Retourfahrt Bergbahn Gemmipass und Dampfbad, Bademantel Fr. proderPerson freie845.– Benutzung Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus (Sportarena, Ringjet

Busverbindungen nach Albinen, Inden) Einerzimmerzuschlag aufFlaschen, alle ArrangeFr. 896.– pro Person ments Fr. 10.– pro Tag.

Das Fachkurhaus Seeblick in Berlingen ist ein spezialisiertes Kurhaus für komplementäre Medizin mit den Schwerpunkten Ernährungsund Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, die modernen Behandlungs- und Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg: Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, oder anhaltendem Stress - seit mehr als 22 Jahren profitieren Menschen mit unterschiedlichsten Problemen von den Kurwochen im „Seeblick“.

Leukerbad

□ Sa. 03.01. - 09.01.15 □ Sa. 10.01. - 16.01.15 □ Sa. 17.01. - 23.01.15 □ Sa. 24.01. - 30.01.15 □ Sa. 31.01. - 06.02.15 □ Mein Wunschtermin: ______________________ □ Bitte senden Sie mir kostenlos und unverbindlich Unterlagen zu: Name _________________ Adresse _______________ ______________________ Telefon _______________ eMail ________________ Fachkurhaus Seeblick 8267 Berlingen am Bodensee Telefon 052 762 00 70

www.seeblick-berlingen.ch

Einerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr.10.– pro Tag.

Die grösste alpine Thermalbadeanlage Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas stehtunseren unseren Gästen am Europas steht Gästen am Anreisetag Anreisetag Uhr zur ab 12.00 ab Uhr12.00 mittags zurmittags Verfügung! Verfügung! (ausgenommen Abreisetag) Weihnachten / Neujahr auf Anfrage

Urlaub in Bayern

Hotel Rupertihof Eva-Maria & Thomas Berger

5 km vor Salzburg

Hallenbad, Sauna, live Musik

Nähe Berchtesgaden, Königssee, Wolfgangsee

5 Tage, 4 x Halbpension sfr 350,8 Tage, 7 x Halbpension sfr 620,-

www.rupertihof.de Tel. 0049 / 8654 / 48830

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca

Immobilien Luganersee/I, 23 Zi.-Whg.,Garage, Bootspl. Strandanteil, Seesicht, HangLage, 100 m z. See, VP: € 230'000.— Tel. 079/316 42 65

MALLORCA-LANDHAUS

zur langfristigen Anmietung 1.500 €/Monat www.copp-menth.de/FINCA_EXPOSE.pdf

Gesundheit Das neue Buch von Jean Blair: „Abnehmen, so wie die Promis es tun…“ Garantiert 5 kg pro Woche! Das neue Buch von Jean Blair zeigt Ihnen wie das geht. Mehr Informa�onen:

swissprice.ch

043 / 888 9731

Nature


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 |

Bei Technik­ fragen den Nachbarn fragen.

Profis von nebenan

Thomas lässt seine Pflanze umtopfen, hilft dafür beim Einrichten von Digital-TV. Moderne Nachbarn organisieren sich im Internet.

P

iiiiep. «Die Wartezeit beträgt derzeit sieben Minuten.» Endlosschlei­ fen in Supporthotlines lassen sich jetzt vermeiden. Die Platt­ form www.mila.com vermittelt Menschen, die sich ihren Fähig­ keiten entsprechend um defekte Thomas Philipp Computer oder Handys ihrer hilft Menschen bei technischen Nachbarn kümmern. Problemen.

Internetplattform fördert die Nachbarschaftshilfe

.ch

Scannen Sie den QR­ Code und lernen Sie weitere Plattformen aus dem Bereich Nachbarschaftshilfe kennen.

Thomas Philipp aus Leimbach ZH inte­ ressiert sich seit seiner Jugend für Tech­ nik. Der gelernte Elektroniker beschäf­ tigt sich in seiner Freizeit mit digitalem Fernsehen, Computern oder Smart­ phones und leistet seit rund einem Jahr etwa einen «Hilfseinsatz» pro Woche in seiner Umgebung. Philipp hat sich auf der Plattform ein kostenloses Profil eingerichtet und wird kontaktiert, wenn ein Internetanschluss eingerichtet oder

Bilder vom Handy auf den Com­ puter geladen werden sollen. Als einer der aktivsten Helfer der Schweiz sagt er: «Für mich ist es schön, andere zu unterstützen und damit ein paar Franken dazuzuverdienen.» Der 57­Jährige ist einer von über 1000 registrierten Helfern, die über die ganze Schweiz ver­ teilt Einsätze leisten. Jeder kann seinen Tarif selbst festlegen. Im Schnitt wird für einen Hilfseinsatz 65 Franken fällig. Bezahlt wird bar oder on­ line über Mila.com. Derzeit beschränkt sich das Angebot zwar mehrheitlich auf Hilfe bei Computer­ und Handyproble­ men. Aber je mehr Menschen sich enga­ gieren, desto vielfältiger wird das mo­ derne Nachbarschaftsnetzwerk – und umso einfacher wird es, auch jemanden in der Nähe zu finden, der sich um Pflan­ zen oder verstopfte Rohre kümmert. Texte: Reto Vogt

APP DER WOCHE

Bild: Getty Images

Ich sehe, was du auch siehst Obwohl moderne Handys zwei Kameras besitzen, nutzen sie Fotografen praktisch nie zeitgleich. Schade eigentlich: Nur so kann man sich selbst und das, was man sieht, auf einem Foto ver­ ewigen. Die Gratis­App Frontback für Android und iPhones schiesst je ein Foto mit der Front­ und Rückkamera und setzt diese zu einem Bild zusammen. Beim ersten Start ist eine kurze Registrierung erforderlich, anschliessend zeigt die App zweigeteilte Fotos anderer Nutzer. Ein Tipp auf das Kamerasymbol genügt, um selbst eins zu schiessen und dieses abzuspeichern oder selbst mit der Frontback­Community zu teilen.

|

DIGITAL | 75

NERD’S WORDS

mit Reto Vogt

Löschzug Das Internet vergisst nie. Das ist einer der Gründe, weshalb das Vertrauen ins World Wide Web langsam schwindet. Laut der jüngsten Comparis­Studie ist bei Schweize­ rinnen und Schweizern das Bewusstsein, im Internet überwacht zu werden, gewachsen. Sogar jeder Dritte fühlt sich bei der Eingabe persönlicher Daten unsicher. Diese Einstellung ist nachvollziehbar – zu viele Nachrichten über Datenverluste machten allein dieses Jahr die Runde. Doch eine Trendwende ist absehbar: Nur zwei Jahre ist es her, seit Studenten der Stanford­Universität Snapchat entwickelt haben – mittlerweile eine unglaublich beliebte Smartphone­App, mit der sich Texte, Bilder und Videos verschicken lassen. Das Spezielle: Alle übermittelten Daten löschen sich automatisch, nachdem der Empfänger sie gesehen hat. Wer sie nutzt, muss nicht immer seriös sein, kann auch mal ein ungeschminktes Selfie ver­ schicken. Zwar bietet Snapchat keine 100­prozentige Sicherheit, dass ein Bild wirklich verschwindet. Doch vielen Teen­ agern genügt die Illusion. Täglich werden via Snapchat 700 Millionen Bilder verschickt – doppelt so viele wie bei Facebook. Würden Daten nicht nur bei Teenie­Apps, sondern grundsätzlich nach einer bestimmten Zeit wieder verschwin­ den, käme das Vertrauen ins Internet auto­ matisch zurück. Das hat Facebook gemerkt: Das soziale Netzwerk hat begonnen, eine App wie Snapchat zu program­ mieren. Ein wichtiger Schritt, dem weitere Anbieter folgen sollten.

Diskutieren Sie mit Vertrauen Sie dem Internet? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords


t Jetz is t gra ieren! nn abo

Von fair bis chic, von besser schlafen bis Fett verbrennen, von trainieren bis faulenzen – Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends.

Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

06/2014

Die Energie richtig einsetzen: Wie Bienen erfolgreich überwintern Weshalb Trampolinspringen gesund ist für Körper und Geist Das volle Programm: Wie man schöner älter wird

Macht warm ums Herz:

Heimat Auf dem Gipfel der Gefühle

In der aktuellen Vivai-Ausgabe: Von wegen retro: Warum alles, was aus der Heimat kommt, im Trend liegt Von wegen nur für Kinder: Trampolinspringen ist das effektive Fitnesstraining für alle, die es beschwingt mögen Von wegen graue Aussichten: Wie man am besten älter wird – die wichtigsten Trends beim Anti-Aging

Abonnieren Sie Vivai jetzt kostenlos: www.migros.ch/vivai, per E-Mail an abo.vivai@migrosmedien.ch oder Tel. 0800 180 180


|

GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

KINO-TICKETS | 77

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und die Filmcoopi Zürich verlosen für den Film «Sils Maria» 75 x 2 Tickets im Wert von insgesamt 3000 Franken.

Die Schau­ spielerin Maria Enders (links, Juliette Binoche) mit ihrer Assis­ tentin Valentine (Kristen Stewart).

Besessen von der Jugend

Das Migros-Magazin und die Filmcoopi Zürich verlosen 75 x 2 Kinotickets für «Sils Maria».

Bild: Filmcoopi Zürich

J

ugend ist vergänglich. Das muss die gefeierte Schauspielerin Maria Enders (Juliette Binoche) schmerzlich feststellen. Zunächst freut sie sich über die Anfrage, in einer Neuinszenierung des Theaterstücks «The Maloja Snake», das sie vor 20 Jahren berühmt gemacht hat, mitspielen zu dürfen. Damals spielte sie die Rolle der Sigrid, eine junge Frau, die mit ihrer Chefin Helena eine Affäre beginnt. Sigrid benutzt Helena, spielt mit ihr und treibt sie schliesslich in den Selbstmord. Doch als Maria Enders erfährt, dass die Rolle der Sigrid mit der jungen Skandalnudel Jo-Ann Ellis (Chloë Grace Moretz, bekannt aus «The Equalizer») besetzt wurde und sie die Rolle der Helena übernehmen soll, ist sie schwer gekränkt.

Dennoch beschliesst die Schauspielerin, auf der Bühne dabei zu sein. Zusammen mit ihrer Assistentin und einzigen Freundin Valentine (Kristen Stewart) reist Maria nach Sils Maria ins Engadin, um im Haus des verstorbenen Theaterautors Wilhelm Melchior zu proben. Doch dort ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Das Drama «Sils Maria» spielt gekonnt mit dem Thema Älterwerden und mit den Gefühlen, die man empfindet, wenn man mit seinem jüngeren Selbst konfrontiert wird. Der Film läuft seit dem 18. Dezember in den Schweizer Kinos. Mehr Informationen zu Spielort und Spielzeiten: www.cineman.ch

Wettbewerbsfrage: In welcher Ortschaft wurde der Film gedreht?  Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Sils Maria», Postfach, 8099 Zürich  Einsendeschluss: Sonntag, 28. 12. 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


RÄTSEL & SPIELE EXTRA 78 2 |

|

NR. 52, 2014 NR22. 00DEZEMBER 00 . MONAT 2011| MIGROS-MAGAZIN MIGROSMAGAZIN |

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 10Migros-Geschenk10 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Kukident DuoKraft Auch abends noch bis zu

88% Haftkraft*

*Messung nach 13 Stunden


|

RÄTSEL & SPIELE

RÄTSEL & SPIELE EXTRA | 79 3

| NR. MIGROS-MAGAZIN NR 22.. MONAT DEZEMBER MIGROSMAGAZIN MIGROSMAG 00 52,00 20112014

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.12.2014, 24 Uhr Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.12.2014, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 51:

Kukident DuoKraft Auch abends noch bis zu

88% Haftkraft*

*Messung nach 13 Stunden

Gewinner Nr. 50: Erika Eicher, Weggis LU; Anna Schlanser, Bühler AR; Walter Huber, Zürich; Rosmarie Fiechter, Dübendorf ZH; Erich von Ow, Aadorf TG Gewinner «Zusatz» Nr. 50: Roland Fuchs, Burgdorf BE; Martin Loosli, Gümligen BE; Sandra Spielmann, Seftigen BE; Annelies Stalder, Sargans SG; Ruth Bühlmann, Egerkingen SO

HAUTFARBE


Einmal im Leben ins einzige Hotel der Welt? 7 Wir machen es möglich. Das Burj al Arab, in der Zwischenzeit ein Wahrzeichen von Dubai, verwöhnt seine Gäste mit einem eigenen Butler, Suiten auf zwei Etagen und einem Luxusbad. Das Burj al Arab******* gehört zu den besten Hotels der Welt und weiss, wie man seine Gäste verwöhnt. Dazu drei Nächte im einmaligen Luxushotel Jumeirah Zabeel Saray***** auf der Palm Jumeirah in Dubai.

*

Tägliche Flüge mit SWISS nonstop nach Dubai ab 10. Mai bis 17. September 2015. Preise pro Person/Basis Doppelzimmer inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, alle Transfers mit Privatchauffeur, 3 Übernachtungen im Jumeirah Zabeel Saray und 2 Übernachtungen im Burj al Arab, Halbpension in beiden Hotels und ausführliche Reiseunterlagen.

2p7ro9Pe0rso.n– *

Preis gültig vom 17.06. – 10.07.15 CHF 2‘970.- vom 10.05. – 16.06.15 / 11.07. – 17.09.15

CHF

Oder doch lieber in die Wüste? Das Al Maha a Luxury Collection Desert Resort & Spa****** gehört zu den besten Wüstenresorts der Welt. Ca. eine Fahrstunde von

5Pe0rso.n–* 22 pro CHF

Dubai entfernt, geniessen Sie die Stille und die Ruhe der Wüste. Ihr „Zelt“ verfügt über einen eigenen Swimmingpool und sämtliche Annehmlichkeiten. Doch vorher verbringen Sie 3 Nächte im wunderschönen Westin Mina Seyahi Hotel****(*) in Dubai direkt am

*

Jumeirah Strand.

Tägliche Flüge mit SWISS nonstop nach Dubai ab 10. Mai bis 23. September 2015 Preise pro Person/Basis Doppelzimmer, inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, alle Transfers mit Privatchauffeur, je 3 Übernachtungen im Westin Mina Seyahi und im Al Maha a Luxury Collection Desert Resort. Halbpension im Westin Mina Seyahi und Vollpension im Al Maha Desert Resort. Dazu täglich zwei Ausflüge in der Wüste.

*Preis gültig vom 14.06. – 25.08.15 CHF 2‘350.- vom 22.05. – 13.06.15 CHF 2‘590.- vom 05.09. – 23.09.15 CHF 2‘690.- vom 10.05. – 21.05.15

wär‘s mit dem legendären 1p4ro2Pe1rso.n–* AlWie Bustan Palace in Oman? CHF

Das Al Bustan Palace***** ist ein Märchen aus 1001 Nacht. Sobald Sie das Hotel betreten, tauchen Sie ein in diese Märchenwelt und werden verzaubert. Die orientalische Pracht setzt sich im ganzen Hotel fort und die grosszügige Gartenanlage bietet ein Maximum an Privatsphäre. Geniessen Sie diesen Luxus und lassen Sie sich verwöhnen.

*

Tägliche Flüge mit SWISS nach Muscat ab 16. Mai bis 15. September 2015. Preise pro Person/Basis Doppelzimmer, inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, 5 Übernachtungen im Al Bustan Palace, Zimmer/Frühstück sowie Privattransfers. Verlängerungsnacht CHF 105.- pro Person.

Dufourstrasse 157 - 8034 Zürich Tel. 044 384 93 93 www.bischofberger-reisen.ch


|

RÄTSEL & SPIELE

RÄTSEL & SPIELE | 811 EXTRA

| NR. MIGROS-MAGAZIN NR 22.MONAT DEZEMBER MIGROSMAGAZIN 0052,00. 2011 2014 |

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 5 3 4 1

E

ANT I L L EN E I HUELLE E I NLEBEN ERLAUBEN HEUERNTE MI GRAENE NEST L I NG RAE T I KON TEXTTE I L VORLESEN

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.12.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 51: PISTE Gewinner Nr. 50: Marcel Anliker, Balgach SG; Ella Steinmann, Losone TI; Werner Baur, Zwillikon ZH

Auflösung Nr. 4: Mineralwasser

KINDEREGGE

R ätse lspas s CHRISTKIND AUF FINNISCH

3) Joulupukki

4) Père Noël

Hugos Geschenk: .......................

c) Finnland

d) Frankreich

e) USA

Lösung: 1a, 2e, 3c, 4d, 5b

b) Russland

Dieses Ding hat einen Bauch aus Holz. Es trifft immer den Ton und ist sehr vielseitig – äääh, vielsaitig. Ninas Geschenk: .......................

Dieses Ding sind eigentlich zwei Dinge. Manchmal drücken sie, manchmal passen sie aber auch wie angegossen.

5) Ded Moros (Väterchen Frost) a) Niederlande

Dieses Ding macht einen riesen Krach und schöne Wiesen. Tobis Geschenk:

Lösung: Ninas Geschenk: Gitarre / Tobis Geschenk: Rasenmäher / Hugos Geschenk: Schuhe

2) Santa Claus

Was ist da drin? Finde heraus, was Nina, Hugo und Tobi zu Weihnachten geschenkt bekommen.

.....................

Andere Länder, andere Sitten: Wer bringt wo die Geschenke?

1) Sinterklaas

DA HAST DU DAS GESCHENK!

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch


SPINAS CIVIL VOICES

«Wenn der Wind mir kräftig um die Ohren bläst, fühle ich mich so richtig lebendig. Vielleicht verhilft er auch Ihnen zu neuer Lebensenergie?» Ein Tipp von Susi P., taubblind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7


| NR. 52, EXTRA RÄTSEL & SPIELE MIGROS-MAGAZIN 22. DEZEMBER 2014

|

RÄTSEL & SPIELE NR 00 00 . MONAT 2011 MIGROSMAGAZIN

|

| 83

4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4 3 5 8 1 9 5 6 7 8 2 6 7 9 5 2

9 2 4 2 1 6 8 4 6

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

9 7 5 3

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 51: 923 7 9 8 2 3 1 6 5 4 Gewinner Nr. 50: 2 1 4 6 5 9 3 8 7 Margret Gysi-Freuler, 3 5 6 4 7 8 2 9 1 8 4 1 9 2 3 5 7 6 Siebnen SZ; 5 2 3 7 8 6 1 4 9 Michaela Ladner, 9 6 7 5 1 4 8 2 3 1 3 9 8 4 2 7 6 5 Triesen FL; 4 8 5 1 6 7 9 3 2 Ueli Hersperger, 6 7 2 3 9 5 4 1 8 Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.12.2014, 24 Uhr Uetikon am See ZH; Alexandra Stucki, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Huttwil BE; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Chantale Bourban, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. St-Léonard VS Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Anzeige

Ich würde ja sofort mehr Velo fahren, ABER

Entdecken Sie Ihren Alltag neu: wwf.ch/umwelttipps

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

JETZT WINTERFERIEN BUCHEN

2x PUNKTE

Authentische Chalets, komfortable Wohnungen, charmante Landhäuser, luxuriöse Villen und moderne City-Apartments: Interhome ist seit 1965 der Schweizer Qualitätsanbieter für Ferienhäuser. Buchen Sie jetzt Ihre Winterferien bei Interhome und punkten Sie gleich doppelt.

Aktionsdauer: 22. Dezember 2014 bis 11. Januar 2015 mit Anreise zwischen dem 24. Januar und 28. März 2015 Profitieren: Buchen Sie telefonisch unter 0840 84 88 88 oder online unter www.interhome.ch/cumulus und geben Sie Ihre Cumulus-Nummer an. Während der Aktionsdauer erhalten

Sie 2-fach Cumulus-Punkte auf alle Ferienhäuser und Ferienwohnungen in der Schweiz. Weitere Informationen: www.interhome.ch/cumulus


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

GASTRONOMIE-ERLEBNIS CHA CHÀ – THAI POSITIVE EATING

ENTSPANNUNG PUR IN PHUKET ODER AUF DEN MALEDIVEN

Moderne Thai-Fusion-Küche für den europäischen Gaumen – das ist cha chà. Die Restaurants in Baden, Bern, Luzern, St. Gallen, Wallisellen, Winterthur, Zürich und Zug laden zu einer entspannten Auszeit bei gesundem Essen ein. Alle Speisen werden frisch zubereitet und rasch serviert.

Weisse Sandstrände, tiefblaues Meer und prächtige Korallenriffe, in denen sich Fische in allen Farben und Formen tummeln. Wenn Sie dem grauen Alltag für eine Weile entfliehen wollen, dann sind die Malediven das perfekte Traumziel, um die Seele baumeln zu lassen. Oder bevorzugen Sie die bezaubernde Insel Phuket? Hier finden Sie für jedes Bedürfnis das Richtige. Entspannen Sie an den traumhaften Stränden, essen und trinken Sie unter freiem Himmel und nutzen Sie das vielseitige Freizeitangebot.

Günstiger gesund essen: Tauschen Sie jetzt Ihren blauen Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen cha chà-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar bei einer Konsumation ab Fr. 50.–. Weitere Informationen: www.migros.ch/cumulus-extra/chacha

BON FR.

5.– CHA CHÀGUTSCHEIN

Fr. 10.–

Entdecken Sie das gesamte Cumulus-Extra-Angebot Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons telefonisch unter 0848 85 0848 oder unter www.migros.ch/cumulus-extra ein – hier finden Sie auch weitere attraktive Partnerangebote von Edelweiss, Visilab, Swisscom, Private Selection Hotels und vielen mehr.

Aktionsdauer: 22. Dezember 2014 bis 12. Januar 2015 für Abreise zwischen dem 27. Dezember 2014 und dem 27. April 2015 Profitieren: Buchen Sie jetzt Ihre Traumferien mit Flug auf die Malediven unter www.migros-ferien.ch/c-39 oder nach Phuket unter www.migros-ferien.ch/d-3 oder wählen Sie die Gratis-Nummer 0800 88 88 12. Geben Sie bei der Reservation Ihre Cumulus-Nummer an und profitieren Sie während der Aktionsdauer von 5-fach CumulusPunkten. Hinweis: Bei Migros Ferien erhalten Sie pro 2 Franken Umsatz 1 Cumulus-Punkt. Weitere Informationen: www.migros-ferien.ch

5x PUNKTE

Macht mehr aus Ihren Bons.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 86 |

|

ERNST SIEBER

|

NR. 52, 22. DEZEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Kämpft weiter, ich habs heiter»

Pfarrer Sieber setzt sich unermüdlich für eine sozialere Welt ein. Dem MigrosMagazin verrät er seinen Trick im Umgang mit sturen Politikern, warum er jeweils mit einem Grautier an Demos aufkreuzte – und wer der fünfte Esel im Pfarrgarten war.

Wieso leben Sie hier?

Nach der Pensionierung mussten wir das Pfarrhaus in Altstetten verlassen und suchten eine bezahlbare Bleibe.

Name: Ernst Sieber (87) Sternzeichen: Fische Wohnort: Uitikon-Waldegg

Wo würden Sie gern leben?

Der Mensch als Mittelpunkt. Und nicht: Der Mensch als Mittel, Punkt. Jesus Christus bleibt für mich das Zentrum.

Beruf und Lebenslauf:

Offenbarung 21: «Und ich sah eine neue Stadt.» Eine soziale Stadt, in der jeder Mensch gleich viel wert ist – und in welcher der Neoliberalismus überwunden ist.

Beim Ybrig. Dort vereint sich Fels, Wasser und Acker. Da fühle ich mich geerdet. Ich hatte die Kanzel gebraucht, aber ich wollte beim Predigen nie den Boden unter den Füssen verlieren. Ich bin 1927 in Horgen geboren, absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre und wurde Knecht. Und das obwohl mein Lehrer meinte, ich hätte das Zeug zum Schauspieler, Clown oder Maler. Mit 23 Jahren errang ich die Matur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte anschliessend Theologie. Das Predigen hatte ich schon vorher bei den Kühen im Stall geübt. Meine erste Stelle als Pfarrer trat ich in Uitikon-Waldegg an, später wechselte ich nach ZürichAltstetten. Besonders viel zu tun hatte ich Ende der 80er-Jahre rund um den Platzspitz. Damals erhielt ich die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich. 1988 gründete ich die Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber. Sie umfasst heute zahlreiche Betriebe und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter. Meine Politik:

MEIN BUCH

«Diese Bibel habe ich als Sekschüler bei der Papiersammlung gefunden. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und war mir immer ein guter Wegweiser.»

Mein Lebensmotto:

Von 1991 bis 1995 war ich für die EVP im Nationalrat. Ich habe mich dort vor allem fürs «Bundesdörfli» starkgemacht, eine Selbsthilfeorganisation für meine Brüder und Schwestern in Not. Meine Motion wurde zwar angenommen, aber das Dörfli bisher leider nicht verwirklicht. Meine Devise:

Wir müssen Menschen in Not zeigen, dass wir an sie glauben. Meine Brüder und Schwestern brauchen nicht einfach Geld, sondern einen Platz in der Gesellschaft. Mein Ziel:

Ich bleibe ein Knecht. Damit bin ich immer gut gefahren.

Meine Vision:

Mein schlimmster Moment:

Zurzeit geschehen entsetzliche Dinge. Die Welt brennt lichterloh: In Syrien, in der Ukraine – und dann der Klimawandel. Es geht um Sein oder Nichtsein.

MEINE LIEBSTE

«Seit 56 Jahren bin ich mit Sonja verheiratet. Sie ist eine hervorragende Sängerin, hat ihre Karriere aber für mich und unsere acht Kinder, – vier davon eigene – geopfert. Ohne ‹d Sune› wäre mein Leben nicht möglich gewesen.»

Meine Stärke:

Ich erkenne die Menschen – auch wenn es dunkel ist. Mein Abgang:

Auf meinem Grabstein wird dereinst stehen: «Kämpft weiter, ich habs heiter.» Was ich mag:

Die schönsten Stunden verbringe ich mit der Malerei. Sie packt mich bei der Seele. Auch muss ich beim Malen nicht reden. Ich lebe in zwei Welten – in der Welt des Wortes und des Schweigens. Was ich nicht mag:

Wenn jemand Schlechtes über meine Frau oder meine Mutter sagt. Mein bester Entscheid:

Ich bin zwar auch Maler, Sänger und Schauspieler, aber meine wahre Berufung zum Pfarrer fand ich als Bauernknecht auf dem Hirzel. Mein Nachfolger:

Es muss kein zweiter Pfarrer Sieber sein, sondern einfach ein Jünger Jesu. Zurzeit liegt die Führung der Stiftung in fähigsten Händen. Mein Trick:

«Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben» – mit dieser Taktik konnte ich manch sturen Politiker auf meine Linie bringen. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Daniel Winkler

MEIN ELEKTROMOBIL

«Vor rund zwei Jahren habe ich den Ausweis nach einem Unfall abgegeben. Seither bin ich mit Strom und etwas langsamer unterwegs.»


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 22. DEZEMBER 2014

MEINE WELT ERNST SIEBER | 87

MEINEHJKFDGJK FGDKJ

«Mikrofone nehmen Musik auf, wandeln sie um, formen den Klang. Das ist ein spannendes Feld. Darum besitze ich insgesamt 40 Mikrofone. Auch hier achte ich auf

MEINE STATUEN IN HORGEN

«Das Schöne an Skulpturen ist, dass die Form schon im Material steckt. Du musst nur am richtigen Ort was wegnehmen. Es gibt dir das Gefühl, der Herrgott mache etwas mit dir.»

MEIN ESEL

«Im Pfarrgarten hatten wir vier Esel, mit mir fünf. Ich habe sie oft mit an die Demos genommen, damits nicht eskaliert. Geblieben ist mir Max. Er hat jetzt nur noch Einsätze mit dem Samichlaus.»

MEINE AUSZEICHNUNG

«Im vergangenen Jahr hat mir der Kanton Zürich das Staatssiegel für mein Lebenswerk verliehen. Eigentlich unnötig. Ich habe doch nur meinen Job erledigt.»

MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN

«Die Behörden sprechen immer von Randständigen. Das bringt mich in Rage. Die Menschen, die Zuflucht im Pfuusbus suchen, sind unsere Brüder und Schwestern.»


DIE TAGES-JOKER DIESER WOCHE: MONTAG

22.12.

2014

50%

1.65 statt 3.30

Schweinsnierstück am Stück Schweiz, per 100 g

DIENSTAG

23.12.

2014

50%

1.95 statt 3.95

Alle Tradition Teigwaren z.B. Tagliatelle, 500 g

MITTWOCH

24.12.

2014

50%

1.65 statt 3.35 Valflora Vollrahm UHT 500 ml

ANGEBOTE GELTEN AN DEN ANGEGEBENEN DATEN. IN HAUSHALTSÜBLICHEN MENGEN UND SOLANGE VORRAT.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 52 2014 d vs by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu