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Migros magazin 46 2014 d vs

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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 www.migrosmagazin.ch

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ZUR ÜCK ZU DEN WUR ZELN

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Schokoriegel: süss und nachhaltig WEIHNACHTEN I 53

Bild: Basile Bornand

Basteltipps für die Adventszeit

Gar nicht nett

Petra Wüst hilft Frauen, die sich im Job durchsetzen wollen. Das Erfolgsrezept der Autorin und Beraterin: im Arbeitsalltag nicht zu nett sein. I 44

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Ein Ösi? Das ging gar nicht! Es war Anfang der 70er: die grossen Jahre des Wintertourismus, als die ganze Schweiz dem Skifahren frönte. Mit Kneissl, Head oder gar einem Schweizer Ski wie Schwendener oder Authier die weissen Hänge runterdonnerte. Als noch jedes Kind unbedingt ins Skilager wollte. Als mir ein paar billige Yamaha-Ski mit Fersenautomat zu Weihnachten noch die Freudentränen in die Augen trieben. Und man entweder für den Urner Asketen Russi «fante» oder für den Walliser Lebemann Collombin.

118 | MEINE WELT Marco Schwab hat sich schon als Kind eine Skaterhalle vor der Tür gewünscht. Jetzt hat er sie.

Nur in einem war man sich einig: Alle durften siegen, die Amis mit Phil Mahre, die «Crazy Canucks», der Schwede Stenmark, und auch die Italiener mit Gustavo Thöni durften mal ran. Ja, wir gönnten gar den Deutschen und ihrer pausbäckigen Rosi Mittermaier den einen oder anderen Sieg. Alle durften siegen, nur die Österreicher – das ging gar nicht. Der Ösi war der personifizierte Feind. Klammer, Maier oder Moser-Pröll klauten uns die Podestplätze, demütigten uns zwischen den Slalomstangen und den Abfahrtstoren. Österreich? No way.

Wie findet der Schweizer Wintertourismus aus dieser Falle heraus? Vielleicht indem er zu den Tugenden der frühen Jahre zurückfindet (ab Seite 14). Faire Preise, dienen statt abfertigen und die Jugend wieder fürs Skifahren begeistern? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: An vielen Orten ist ein Anfang gemacht.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

24 | MENSCHEN TV-Journalistin Barbara Lüthi mit ihren Kindern Dylan und Lara in Bali.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | 1 Million für Kakaoproduzenten

MENSCHEN

14 | Wintertourismus in der Schweiz Was vor 150 Jahren im Engadin begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Ein Rückblick in Bildern. 22 | Abstimmung vom 30. November Was WWF-Chef Thomas Vellacott zur Ecopop-Initiative sagt. 24 | Porträt SRF-Korrespondentin Barbara Lüthi über ihr Leben in China.

30 | LARP-Rollenspiele Warum ganz normale Menschen einmal im Monat in die Rolle einer Fantasyfigur schlüpfen. 38 | Porträt Claudio Leibacher hat 500 Bügeleisen aus allen Epochen gesammelt. 43 | Kolumne: Der Hausmann. 44 | Interview Frauencoach Petra Wüst.

AKTUELL

48 | Preisbarometer

SCHAUFENSTER

53 | Glanz für die Festtage 69 | Pommes oder Rösti? Rösti Fries!

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Jahre später: Die Euphorie ist vorbei. Skifahren ist zum Sport der Begüterten geworden, Ferien im Ausland zur beliebten Alternative. Lieber eine Woche last minute nach Hurghada mit Sonne, Strand und Sex on the Beach (der Drink, nicht das andere) als eine Woche Nebel, Nassschnee und Nierentee in einer überteuerten Ferienwohnung. Tja, und neben den Medaillen haben uns unterdessen die Österreicher auch die Skigäste abgenommen. Zwar mit etwas zeitlichem Rückstand, aber dafür umso gewaltiger haben sie in den Skisport investiert, Bahnen gebaut, Hotels hochgezogen. Rambazamba am Pistenrand.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

INHALT | 5

.ch

■ Richtungswechsel Wenn es brenzlig wird, wechseln Eltern gerne das Thema – und führen ihre Kinder an der Nase herum. Ohne diese strategischen Richtungswechsel wäre der Familienalltag viel komplizierter, findet «Mamma Mia!»-Kolumnistin Bettina Leinenbach. ■ Wo ist Dichtestress akut? Beim Arbeiten, Wohnen oder Pendeln: Wo sind Sie selbst von Dichtestress betroffen?

14 | MENSCHEN Skijöring in St. Moritz: Ein Blick zurück in die Anfangszeiten des Wintertourismus.

71 | 73 | 75 | 77 | 79 |

Gemüse wie frisch vom Feld Schweizer Klassiker sofort parat Knusprig, vegetarisch und fein Mega Jackpot: Die ersten Gewinner Diese Dinge brauchts im Winter

SAISONKÜCHE

80 | Autorennfahrer Marlon Stöckinger Der 23-Jährige kocht Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti.

IHRE REGION

85 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

94 | Outdoor Spektakuläre Wanderung am Thunersee

■ Schüchterne Erwachsene Wenn es mit der Pubertät immer schlimmer wird: Symptome und Behandlungsansätze bei sozialer Phobie. 101 | Familie Wie hilft man einem Kind, das schüchtern ist? 103 | Digital Google erfindet das E-Mail neu.

MEINE WELT

118 | Marco Schwab Der Joiz-Moderator über Johnny Cash, Tüpflischiisser und sein Zuhause.

RUBRIKEN 11 | 105 | 107 | 109 | 116 |

Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel und Spiele/Impressum Cumulus

■ Flanieren am Seeufer Vom Lac Léman bis zum Bodensee: Die schönsten Spaziergänge an Seen. ■ Kinderalltag in China Die Journalistin Barbara Lüthi über ihren Alltag mit Kindern in

China und aussergewöhnliche Diskussionen mit ihrer Nanny.

■ Nicht verpassen Ab dem 8. Februar 2015 sind Werke von Paul Gauguin in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zu bestaunen. ■ Karrieretipps für Frauen Frauencoach und Autorin Petra Wüst verrät im Video ihre drei wichtigsten Tipps für Frauen, die Karriere machen wollen. ■ Gefährliche Ablenkung An der Ampel oder auf der Autobahn: Wo starren Sie unterwegs aufs Smartphone?

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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QR-Code scannen und das Foto für die Wettbewerbsteilnahme per Handy einschicken.

Dank dem schönsten Adventskalender Ferien in einem Chalet gewinnen.

Mehr Lohn bei der Migros Die Migros-Gruppe hat mit ihren Sozialpartnern vereinbart, die Lohnsumme per 1. Januar 2015 um 0,7 bis 1,2 Prozent zu erhöhen. Fabrice Zumbrunnen, Mitglied der Generaldirektion: «Unsere Mitarbeitenden haben im vergangenen Jahr einen beachtlichen Beitrag zum Erfolg der Migros geleistet. Dies möchten wir honorieren.» Ein besonderes Augenmerk wurde bei dieser Lohnrunde auf die untersten Lohnstufen gerichtet. Ungelernte erhalten neu 3900 Franken – und das 13 Mal im Jahr. Gleichzeitig erhalten Mitarbeitende mit zwei-, dreiund vierjähriger Grundbildung durchschnittliche Bruttomindestlöhne zwischen 4000 und 4300 Franken pro Monat. «Als grösste Lehr-

stellenanbieterin der Schweiz mit 3700 Lernenden in über 40 verschiedenen Berufen will die Migros damit ein Zeichen setzen», erklärt Fabrice Zumbrunnen. «Wir verstehen diese Anpassung auch als Teil unseres Auftrags, eine soziale und attraktive Arbeitgeberin zu sein.» Da die Jahresteuerung negativ ist, wird mit der aktuell beschlossenen Lohnerhöhung die Kaufkraft aller Mitarbeitenden der Migros zusätzlich gestärkt. Seit 2002 sind die Löhne bei der Migros insgesamt um 22,25 Prozent gestiegen. «Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist uns ein grosses Anliegen und ein wichtiger Aspekt unserer Personal- und Unternehmenspolitik», bekräftigt Zumbrunnen.

NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

AKTUELLES | 7

Geld – die wichtigste Sache der Welt?

FRISCH IN DER MIGROS

Cooler Kohl

Mit kräftigem Stiel und Blütenständen, die aussehen wie Baumkronen, beflügelt Broccoli die Fantasie von so manchem Kind bei Tisch. Doch nicht nur sein Aussehen macht ihn zu einem coolen Gemüse: Der Kohl ist erst noch eine wahre Vitaminbombe, reich an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Perfekt in der kalten Jahreszeit.

Das Stapferhaus Lenzburg widmet einem der emotionalsten Themen eine Ausstellung: dem Geld. Unterstützt wird die Kulturinstitution vom Förderfonds Engagement Migros.

Ü

ber den richtigen Umgang mit Geld wird gerade nach dem Beben an den Finanzmärkten heftiger denn je debattiert. Die neue Ausstellung «Geld. Jenseits von Gut und Böse» des Stapferhauses Lenzburg beleuchtet die Rolle des Geldes im persönlichen Alltag und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Wie viel Geld ist genug? Welcher Lohn ist gerecht? Was würden Sie tun für 10 000 Franken? Die Ausstellung verspricht den Besuchern neue Perspektiven zu einem Thema, das unser Leben stark prägt. Unteranderem bietet die Ausstellung den Besuchern ein Bad im Geld. Die Ausstellung wird unter anderem vom Migros-Kulturprozent ermöglicht. Mit seinen Ausstellungen zu gesellschaftspolitischen Fragen ist das Stapferhaus in den letzten Jahren über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden – verfügt aber bis heute nicht über eigene Räumlichkeiten. Die neue Ausstellung findet im Provisorium Zeughaus Lenzburg statt. Ein Neubau in Bahnhofsnähe soll die Zukunft der Ausstellungen sichern. Das geplante «Haus der Gegenwart» wird vom Förderfonds Engagment Migros mit insgesamt 900 000 Franken unterstützt. Mit dem 2012 gegründeten Förderfonds engagiert sich die Migros freiwillig in den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Sport und ergänzt die Fördertätigkeit des Migros- Kulturprozents. Text: Christoph Petermann

Post-its mit Gütesiegel Bilder: Marc Schlappbach/Stapferhaus, Istockphoto (2), ZVG

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Ab sofort verwendet die Migros für die Herstellung von Haftnotizen ausschliesslich FSC-zertifiziertes Papier. Rund 270 000 Stück werden bei der Migros jährlich von diesen Post-its verkauft, wie sie im Volksmund genannt werden. Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, dass bis 2015 drei Viertel der Holz- und Papierprodukte nachhaltigen Richtlinien entsprechen. Im Papeterie-Bereich sind bereits heute eine Vielzahl von Produkten FSC-zertifiziert. Das Gütesiegel der Waldschutzorganisation Forest Stewardship Council (FSC) basiert auf dem internatio-

nalen Zusammenschluss von Umweltorganisationen und Wirtschaftsverbänden. Diese engagieren sich weltweit für die verantwortungsvolle Nutzung der Wälder.


GENERATION M 8 |

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KAKAO

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Wichtige Hilfe zur Selbsthilfe

Eine Million Franken für eine bessere Zukunft: Vertreter von Chocolat Frey überbrachten ihren Kakaoproduzenten in Westafrika persönlich die UTZ-Prämie für das vergangene Erntejahr.

D

ie Menschen leben in einfachen Lehmhütten. Manche Dörfer sind nur über schmale Naturstrassen erreichbar, die bei starken Regenfällen regelmässig im Schlamm versinken. Der Bevölkerung in den ländlichen Regionen Ghanas und der Elfenbeinküste fehlt es oft am Nötigsten, auch wenn die beiden Länder nicht zu den Brennpunkten der Ebola-Krise in Westafrika gehören. In diesen zwei Staaten ist der MIndustriebetrieb Chocolat Frey an einem ambitionierten Projekt beteiligt: Rund 2000 Kleinbauern im Westen Ghanas und 500 im Nordwesten der Elfenbeinküste produzieren seit zwei Jahren UTZ-zertifizierten Kakao für das Schweizer Unternehmen. Der Name UTZ Certified steht für ein Nachhaltigkeitsprogramm, das Kakao-, Kaffee- und Teeproduzenten in Entwicklungsländern zugutekommt (siehe Box). Die Bauern erhalten von den Abnehmern ihrer Rohwaren zusätzlich zum Kaufpreis eine Prämie. Diese wird im Fall von Chocolat Frey zur Hälfte direkt an die Bauern ausbezahlt; zur anderen Hälfte fliesst sie vor Ort in Projekte, die Perspektiven für die Bauern und die lokale Bevölkerung schaffen.

Enge Zusammenarbeit mit den Bauern in Westafrika Chocolat Frey produziert mittlerweile praktisch alle Schokoladen für das Migros-Sortiment aus UTZ-zertifizierten Kakaobohnen, die aus Ghana, der Elfenbeinküste sowie aus Lateinamerika stammen. Der M-Industriebetrieb könnte sich darauf beschränken, den zertifizierten Kakao auf dem Weltmarkt einzukaufen. Doch das Unternehmen tut viel mehr: Mitarbeiter von Chocolat Frey reisen regelmässig in den Westen Ghanas und den Nordwesten der Elfenbeinküste – insgesamt sind sie jährlich rund vier Wochen lang vor Ort. Sie treffen sich mit

Die Delegation von Chocolat Frey besichtigt eine neue Wasserpumpstation im Norden Ghanas; in der Mitte Nachhaltigkeitsexpertin Nicole Moret.

Vertretern der örtlichen Bauernvereinigungen und klären die Bedürfnisse der Bevölkerung ab. «Wir wollen den Kakaoproduzenten mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es um die Planung und Umsetzung sozialer Projekte geht», betont Nicole Moret, die bei Chocolat Frey für Nachhaltigkeit verantwortlich ist. «Wir sind mit den Bauernvereinigungen eine langfristige Partnerschaft eingegangen – wir garantieren ihnen für mehrere Jahre den Kauf von zertifizierten Kakaobohnen. Das schafft wirtschaftliche Sicherheit.» Anlässlich der Auszahlung der UTZPrämie reiste kürzlich wieder eine Delegation von Chocolat Frey nach Westafrika, auch Nicole Moret gehörte zur Reisegruppe. Die UTZ-Prämie für die Kakaoproduzenten beläuft sich diesmal auf insgesamt rund eine Million Franken. Ein Teil dieses Geldes fliesst in sorgfältig durchdachte Projekte: An der Elfenbeinküste soll damit unter anderem eine lokale Krankenstation gebaut werden. In Ghana ist die Prämie für ein dringend benötigtes Trinkwasserprojekt bestimmt. In der ländlichen Region wird das teilweise tief liegende Grundwasser erschlossen. Dafür müssen einheimische Arbeiter Gesteinsschichten durchbohren, Pumpen installieren und Brunnen bauen. Das Projekt ist in der Bevölkerung sehr gut verankert: Speziell ausgebildete Dorfbewohner übernehmen in Zukunft die Wartung der Brunnen. Eine zentrale Rolle spielt beim UTZ-Programm auch die Verbesserung der Anbaumethoden. Dank der Prämie sind gezielte Schulungen der Kleinbauern möglich. Es geht um den richtig dosierten Einsatz von Dünger und um das sorgfältige Pflegen und Schneiden der Kakaopflanzen. «Dank diesen Schulungen sind die Erträge deutlich gestiegen», sagt Moret. Das ist echte Hilfe zur Selbsthilfe. Text: Michael West

Das UTZ-Programm in Kürze Produzenten von Kakako, Kaffee, Tee und Rooibos können sich um das Gütesiegel UTZ Certified bewerben. Sie müssen ökologische und soziale Auflagen erfüllen – es geht zum Beispiel um die strikte Vermeidung von Kinderarbeit. Grossen Wert legt UTZ Certified auf die Schulung der Bauern, die Verbesserung der Anbaumethoden und die Steigerung der Erträge. Die Abnehmer der zertifizierten Rohwaren zahlen an die Produzenten eine Jahresprämie, mit der unter anderem diese Schulung finanziert wird. Die Höhe der Prämie bemisst sich nach der Menge der Rohware und wird zwischen Produzent und Abnehmer ausgehandelt. Unabhängige Kontrollstellen überprüfen die Einhaltung der Regeln. Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

KAKAO | 9

Daniele Giovannucci hat den Erfolg von Nachhaltigkeitslabels untersucht.

«Ein sehr transparentes Programm» Der italienische Agrarexperte Daniele Giovannucci leitet COSA (The Committee on Sus­ tainability Assessment). Es han­ delt sich um ein internationales Netzwerk aus Forschern, die in einer grossen Studie den Einfluss von Nachhaltigkeitslabels auf das Leben von Bauern in Entwick­ lungsländern untersucht haben. Daniele Giovannucci, hat sich eines der Labels in der Studie als besonders erfolgreich erwiesen? Wir haben die Labels bewusst nicht miteinander verglichen, da sich die verschiedenen Nachhal­ tigkeitsprogramme auf ganz verschiedene Aspekte von Entwicklung konzentrieren. Dies macht eine übergreifende Bewer­ tung sehr schwierig. Stattdessen haben wir die Wirkung der ver­ schiedenen Labels einzeln unter­ sucht. Wir wählten jeweils eine Bauerngruppe, die an einem bestimmten Nachhaltigkeits­

Erzielt dank UTZ bis zu 50 Prozent höhere Erträge: ein Kakaobauer im Nordwesten der Elfenbeinküste.

programm beteiligt ist, und ver­ glichen sie mit einer Kontrollgrup­ pe ohne Zertifizierung. Wie hat sich denn die wirtschaftliche Situation der Bauern durch die Zertifizierung verändert? Allgemein zeigt sich, dass an einem Programm beteiligte Bauern effizienter wirtschaften und höhere Erträge erzielen. In der Regel sind sie auch optimistischer und beurteilen die eigene Situation positiver. Können Sie eine Aussage zum Programm UTZ Certified machen? Es zählt zweifellos zu den Pro­ grammen, die sich positiv auf das Leben von Bauern auswirken können. Besonders lobenswert ist die Transparenz. Die Verantwort­ lichen von UTZ Certified legen grossen Wert auf Offenheit und fordern öffentlich zur Über­ prüfung ihrer Erfolge auf.

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Zubereitung: Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen. Abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken und beiseitestellen. Zitronenschale fein abreiben. Zitrone auspressen. Crevetten kalt abspülen und trocken tupfen. Mit Zitronenschale und etwas Saft mischen. Estragonblättchen von den Zweigen zupfen. Schalotte hacken. In der Butter andünsten. Mit Bouillon ablöschen, Rahm dazugeben. Sauce ca. 5 Minuten kochen lassen. Crevetten, Estragon und Nudeln zur Sauce geben. Alles gut heiss werden lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

LESERBRIEFE | 11

MM 45: «Meine Welt» mit der Schriftstellerin Federica de Cesco.

«Ich werde wohl ewig ein Fan von Federica de Cesco bleiben» die Harz und die dortigen Wachttürme gesehen? Hat er gewusst, dass der obere Teil der Bahn auf den Brocken stillgelegt wurde, weil er «gefährlich nahe zur Westgrenze» führte? Weiss er, dass auf ausreisende «Republikflüchtlinge» geschossen wurde? Hans Peter Marques 8453 Alten

 Mit grosser Wut und Empörung habe ich das Interview mit Bernd Brückner gelesen. Dieser Stasi-Scherge verharmlost ein Terrorregime, das Tausende gefoltert und getötet hat sowie Hunderttausende internierte Menschen zu verantworten hat. Als Ostflüchtling weiss ich genau, wovon ich rede. F. Lenart 4058 Basel

MM 45: «Schwul, schwarz und verfolgt», Artikel über verfolgte Homosexuelle.

Im Projekt «Generationendialog» engagiert sich Federica de Cesco für die Jungen.

«Ein Resultat des christlichen Moralismus»  Über den «Meine Welt»-Beitrag von Federica de Cesco habe ich mich sehr gefreut. Seit meinen Mädchenjahren faszinieren mich die fantasievollen Bücher der multikulturellen Schriftstellerin, und ich durfte ihr 1989 das erste Mal persönlich begegnen, als ich als junge Rezeptionistin in Luzern arbeitete. Dort hat sie mein erstes Buch «Das Mondpferd» signiert. Nach 25 Jahren, nämlich genau vor fünf Monaten, traf ich sie unerwartet in der Hauptpost Luzern, und ich sprach sie einfach an! Ihre Reaktion war sehr offen und herzlich. Sie mag den Kontakt zu ihren Leserinnen und Lesern! Diese Frau ist so aussergewöhnlich, lebensklug und geheimnisvoll, gleichzeitig bescheiden, unkompliziert und weltoffen, dass ich wohl ewig ein Fan von ihr bleiben werde. Beatrice Del Conte 8820 Wädenswil

MM 45: Interview mit Bernd Brückner, dem ehema­ ligen Leibwächer Honeckers.

«Dieser Mann hat anscheinend keine Ahnung»  Es macht mir Mühe, zu verstehen, wieso Sie Bernd Brückner so viel Raum gewähren. Dieser Mann hat anscheinend keine Ahnung, was die damaligen DDR-Bürger erleiden mussten. Er war ja sehr privilegiert, ist obenauf geschwommen. Er rühmt den nachbarschaftlichen Zusammenhalt im Wohnblock. Fragen Sie einen Bewohner eines solchen Wohnblocks, wo keiner dem anderen traute. Wir haben Freunde in Ostdeutschland und haben einiges mitbekommen von ihrem Leben im Arbeiterparadies. Hat Herr Brückner jemals das Gefängnis in Bautzen besucht? Hat er die elektrischen Grenzzäune quer durch

 Aus Ihrem Artikel geht hervor, dass Homosexualität in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar ist. Dieses Gesetz scheint somit das Resultat des christlichen Moralismus respektive des britischen Puritanismus zu sein. Dabei wäre es interessant, zu wissen, was denn vorher galt, das heisst wie die Einheimischen vor dem Auftauchen von Kolonialherren und Missionaren damit umgingen. Vermutlich war das kein besonders manifestes Problem. Doch es dürfte recht schwierig sein, das Verhalten und die Sitten der damaligen Zeit zu rekonstruieren. Sicher ist aber, dass das Christentum in mancher Beziehung einiges auf dem Kerbholz hat – ein Aspekt, der bei der heute wieder virulenten Auseinandersetzung mit dem Islam nicht ausser Acht gelassen werden sollte. Thomas Allmendinger 8152 Glattbrugg

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

MIX | 13

USER-KOMMENTARE

WÖCHENTLICHE UMFRAGE

Apples fiese Speichertaktik

Publizieren Sie regelmässig Selfies und nutzen dabei Fotofilter?

Reto Honegger: Es ist für mich immer wieder unbegreiflich, wie viele Leute bereit sind, für Apple­Geräte überrissene Preise zu bezahlen. Gleichwertige Pro­ dukte sind um eltiches günstiger. Die Kundschaft wird betrogen.

Migrosmagazin.ch rechnete vor, warum Speicherplatz für Apple besonders lukrativ ist. Während die Erhöhung von 16 auf 128 GB den Konzern 40 Franken kostet, zahlt der Kunde im Laden dafür satte 220 Franken.

Ernst Portmann: Apple sollte endlich einen Slot für Speicher­ karten anbieten, wie dies Mitbe­ werber längst machen. Ebenso wären austauschbare Akkus fällig. Tobias Koenen: Ihr solltet eure Haus­ aufgaben machen! In Tat und Wahrheit bekommt man bei iPhone 6, iPad Air 2 usw. für denselben Preis der alten 32­GB­Modelle 64 GB Speicher. Das Preis­Leistungs­Verhältnis ist also nochmals deutlich besser geworden.

Lea G.: Ich finde diese Taktik eine Frechheit. Eigentlich wollte ich mir zu Weihnachten ein iPad leisten, aber diese Idee werde ich mir gleich wieder abschminken. Ich bezahle sicher zu viel Geld für Speicher­ platz. Ausserdem habe ich eh schon zu viel für meine iPhones ausgegeben. Dominik Spühler: Das ist wirklich eine Frechheit. Ich finde es schade, gerade weil Apple eigentlich wirklich gute Smartphones baut.

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Ja, mir ist wichtig, in der Öffentlichkeit ein gutes Bild abzugeben. Fotofilter brauche ich nicht, Selfies schiesse ich aber schon. Nein, mir ist dieses Zurschaustellen zuwider.

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MENSCHEN 14 |

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WINTERTOURISMUS

Alles fährt Ski

Vor 150 Jahren nahm der Schweizer Wintertourismus im Engadin seinen Anfang. Kleinere und grössere Berühmtheiten haben seither ihre Winterferien in der Schweiz verbracht. Ein Rückblick.

Neue Bahnen braucht das Land: 1950 nimmt in Crans-Montana die erste Gondelbahn der Schweiz den Betrieb auf.

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

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s war der legendäre St. Moritzer Hotelier Johannes Badrutt vom «Kulm», der mit einer Wette die ersten Wintergäste in die Alpen lockte. Er versprach ein paar Engländern: «Im Winter werdet ihr hemdsärmelig bei Sonnenschein auf der Terrasse sitzen. Falls ich unrecht habe, übernehme ich zusätzlich die Reisekosten von London nach St. Moritz.» Badrutt hatte recht. Mit der Saison 1864/65 wurden Winterferien in den Schweizer Alpen, die damals im Ausland als dunkel, nebelreich und bedrohlich galten, salonfähig. 1884 wurde in St. Moritz die erste Bobbahn der Welt eröffnet, 1934 der erste Bügellift am Bolgen in Davos. Sogar für Lungenkranke wurden die Schweizer Berge attraktiv: 1865 weilten die ersten Patienten in Davos. Die Nachricht von deren Genesung verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Europa.

1924: Zwei modisch gekleidete Skifahrerinnen ge­ niessen die Engadiner Sonne auf der St. Moritzer Via Serlas.

Am Anfang waren die Briten, dann folgten Prominente aus aller Welt Der Wintertourismus entwickelte sich zwischen 1950 und 1970 zum grossen und lukrativen Geschäft; die Hotelübernachtungen nahmen in dieser Zeit von 15 auf rund 35 Millionen pro Jahr zu. Vor allem ausländische Gäste haben zu diesem Aufschwung beigetragen. Die Briten machten den Anfang. Prominente aus aller Welt zog es von da an ebenfalls in die Schweizer Berge, darunter Schriftsteller Thomas Mann, Filmstar Charlie Chaplin, Schauspielerin Romy Schneider oder John Lennon von den Beatles. Er hatte mit dem Schnee jedoch seine liebe Mühe, wie im Jubiläumsbuch «Schnee, Sonne und Stars» von Autor Michael Lütscher zu sehen ist. Der Zürcher hat auf über 250 Seiten mit vielen Bildern die erste gebündelte Dokumentation über den Wintertourismus in der Schweiz zusammengestellt. 150 Jahre nach Johannes Badrutts Geniestreich feiert Schweiz Tourismus (ST) das Jubiläum mit zahlreichen Anlässen. Am 6. Dezember um 18 Uhr findet in St. Moritz eine Jubiläumsfeier mit dem Sänger Xavier Naidoo und dem Lichtkünstler Gerry Hofstetter statt. ST-Direktor Jürg Schmid: «Der Schweizer Winter ist seit 150 Jahren das Original. Unsere Gäste wollen heute aber nicht nur Ski fahren, sondern auch auf Winterwanderwegen spazieren, wellnessen und die Gastronomie geniessen.» Texte: Reto E. Wild «Schnee, Sonne und Stars – wie der Wintertourismus von St. Moritz aus die Alpen erobert hat», Michael Lütscher, NZZ-Libro, Fr. 72.– bei Ex Libris.

Lässig posiert diese junge Frau mit einem Skibob in der Nähe des Unterwalliser Dörfchens Morgins, das heute zum grenzübergreifenden Mega-Skigebiet Portes du Soleil gehört. Das Datum der Aufnahme ist unbekannt. Das Bild dürfte jedoch rund 100 Jahre alt sein.

Als der Winter noch Winter war: Ein Wagen fährt im Zentrum von St. Moritz über tief verschneite Strassen. Das Hotel am rechten Bildrand gibt es nicht mehr. Im Parterre sind heute ein Restaurant und eine Bar, darüber Wohnungen. In St. Moritz («Top of the World») stehen heute 37 Hotels zur Auswahl.


Der französische Schauspieler Jean-Paul Belmondo und der Industriellenerbe Gunter Sachs (rechts) nahmen 1975 am Corviglia-Skiclubrennen teil.

Der deutsche Sänger Ivan Rebroff lässt sich vor dem Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz fotografieren.

Literaten unter sich: Thomas Mann (links) und Hermann Hesse 1931 gemeinsam unterwegs auf einer Piste in St. Moritz.

Let it be: Beatle John Lennon hat seine liebe Mühe mit dem Skifahren. Trotzdem hat er sich in den Schnee von St. Moritz gewagt.


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Der britische Filmregisseur und -produzent Sir Alfred Hitchcock benützt 1960 die Seilbahn zur über 3000 Meter hoch gelegenen Bergstation des Piz Nair oberhalb von St. Moritz und testet mit einem Bein die Zugluft in windiger Höhe.


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1953 kommt die erste Kabinenbahn in Wangs-Pizol zum Einsatz, die bis zur Bergstation Furt auf über 1500 Meter über Meer führt. 1974 wird die Bahn ersetzt.

Winteridylle: Die iranische Kaiserfamilie mit dem Monarchen Reza Schah Pahlavi und seiner Frau Farah Diba hält sich 1975 im St. Moritzer Winter mit Skijacken und einer Felldecke warm. Kaum vier Jahre später überschlagen sich die Ereignisse, der Schah wird im Iran gestürzt. Ein Schwatz mit Charlie Chaplin (links) in St. Moritz. Der Star verbrachte seine Winterferien gerne in den Schweizer Bergen.


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Bilder: RDB, Ullstein Bild, swiss-image.ch (2), Desmond O’Neill, IML, Hauri Lydia, Horst Ebersberg, Topfoto, Rutz AG Optik Photo, Keystone(3), Zermatt Tourismus, Dokumentationsbibliothek St. Moritz

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Massenauflauf auf der Bahnhofstrasse in Zermatt: Eintreffende Feriengäste befinden sich auf dem Weg zu ihren Unterkünften (Datum unbekannt). Der «Schweizerhof» steht auch heute noch in Zermatt. Vor ein paar Tagen bewertete das Onlineportal www.skigebiete-test.de das verkehrsfreie Dorf als bestes Skigebiet der Welt.

Der erste Bügel­ skilift der Welt: Der Bolgenlift in Davos zieht im Winter 1934/1935 die ersten Skifahrer hoch. Der Lift ist heute noch in Betrieb.

Charles Kuhn gestaltete dieses Plakat von 1928.


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«Die Ecopop-Initiative ist ökologisch wirkungslos»

Die Ecopop-Initiative will die Zersiedelung der Schweiz stoppen. Der WWF Schweiz teilt die Sorge der Initianten. Doch weit entscheidender als die Zuwanderung sind Raumplanung und Ressourcenverbrauch, betont WWF-Chef Thomas Vellacott.

Bilder: Ex-Press, Keystone

Laut Studien trägt das Bevölkerungswachstum rund 20 Prozent zur Zersiedelung der Schweiz bei, zu 70 Prozent sind die gestiegenen Platzansprüche daran schuld, sagt Thomas Vellacott, Chef des WWF Schweiz.


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Thomas Vellacott, der WWF ist gegen die Ecopop-Initiative. Wieso?

Die Initiative argumentiert vordergrün­ dig stark ökologisch, ist aber eine Ein­ wanderungsvorlage, die mit einem grü­ nen Deckmäntelchen versehen ist. Das stört mich. Der WWF engagiert sich für Klimaschutz, für effiziente Ressourcen­ nutzung und vernünftige Raumplanung. Das ist echter Umweltschutz. Aber ein­ fach die Grenzen für Einwanderer zu schliessen, nützt der Umwelt nichts. Die Initiative will die jährliche Nettozuwanderung in die Schweiz auf gut 16 000 Personen beschränken, um auch die Landschaft zu schützen. Das müsste eine Umweltorganisation doch befürworten.

Die Sorge der Initianten über den zu hohen Ressourcenverbrauch und die Zersiedelung der Landschaft teilen wir. Doch die Initiative löst die Probleme nicht – sie ist ökologisch wirkungslos. Ob Sie in der Schweiz oder in Ländern wie Deutschland oder Portugal, wo viele der Einwanderer herkommen, zu viele Ressourcen verbrauchen, ist für die Umwelt wenig relevant. Tatsache ist aber, dass die Bevölkerung der Schweiz jährlich um die Anzahl Einwohner der Stadt Winterthur wächst.

Laut wissenschaftlichen Studien trägt das Bevölkerungswachstum rund 20 Prozent zur Zersiedelung bei, die stei­ genden Platzansprüche der Bevölkerung 70 Prozent. 1980 lebte ein Einwohner im Schnitt auf 34 Quadratmetern. Heute sind es über 50. Wenn die Initianten vor­ geben, man könne mit einer beschränk­ ten Zuwanderung das Problem der Zer­ siedelung lösen, streuen sie den Leuten Sand in die Augen. Wenn alle so leben würden wie die Schweizer Bevölkerung, bräuchte man drei Planeten. Bei diesem viel zu hohen Ressourcenverbrauch pro Kopf müssen wir den Hebel ansetzen – dazu aber schweigt die Initiative. Was heisst denn das genau, es bräuchte drei Planeten?

Wir brauchen mehr, als die Erde regene­ rieren kann. Wirtschaftlich gesprochen leben wir nicht von den Zinsen, sondern vom Kapital. Die Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen leidet. Ganz offensichtlich wollen aber die Schweizer auf grösserem Fuss leben. Wollen Sie die Wohnfläche pro Person vorschreiben lassen?

Nein. Aber ein wichtiger Teil der Zer­ siedelung ist durch schlechte Planung verursacht. Ich lebe in Zürich­Altstet­ ten, wo sehr viel gebaut und stark

Was die Initiative will Am 30. November befindet das Schweizer Stimmvolk über die Ecopop-Initiative. Das Volksbegehren der parteiunabhängigen Organisation Ecopop (Association Ecologie et Population) will in der Verfassung verankern, dass die jährliche Nettozuwanderung in die Schweiz auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung beschränkt wird. Das sind 16 000 Personen pro Jahr oder gut fünfmal weniger als in den letzten Jahren. Die zweite Forderung: Der Bund soll mindestens 10 Prozent der Entwicklungshilfegelder für freiwillige Familienplanung einsetzen. Ecopop distanziert sich von fremdenfeindlichen und rassistischen Ansichten.

verdichtet wird. Trotzdem ist es ein Quartier mit hoher Lebensqualität. Ich glaube nicht, dass wir zu unserem Glück möglichst viel Wohnfläche brauchen. Sonst würden nicht immer mehr Leute in die Städte ziehen. Wie viele Einwohner verträgt die Schweiz Ihrer Meinung nach?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn das hängt ganz ent­ scheidend davon ab, ob wir pro Einwoh­ ner 30, 50 oder noch mehr Quadratmeter Wohnfläche beanspruchen. In Gross­ britannien, wo ich einen Teil meiner Wurzeln habe, ist die Bevölkerungsdich­ te 40 Prozent höher als in der Schweiz. Und trotzdem gibt es auch dort schöne Landschaften und Städte mit hoher Lebensqualität. Schuld an unserer Zer­ siedelung ist schlechte Raumplanung. Und wie will der WWF den Ressourcenverbrauch reduzieren?

Mit Effizienz! Ein Drittel aller gekauften Lebensmittel wird fortgeworfen. Unser Stromverbrauch für Licht liesse sich mit LED­Lampen um zwei Drittel senken. Rund 50 Prozent der Fische im Netz sind Beifang, den niemand will. Wir können den Ressourcenverbrauch stark reduzie­ ren – und das bei gleichbleibender Le­ bensqualität. Diese Beispiele sind weit davon entfernt, den Ressourcenverbrauch der Schweiz von derzeit drei auf einen Planeten zu senken.

Ja, aber es sind Schritte auf dem Weg dorthin. Wenn wir zusätzlich von fossi­ len auf erneuerbare Energien umsteigen, erreichen wir eine massive Reduktion unseres ökologischen Fussabdrucks. Was kann der Einzelne machen?

Die drei grössten Hebel sind Wohnen, Essen und Transport. Wohnen heisst beispielsweise: mit erneuerbaren Ener­ gien statt mit Öl heizen, die Häuser gut isolieren und Ökostrom konsumieren. Beim Essen sollten wir uns fragen, ob wir wirklich jeden Tag Fleisch essen müssen. Beim Transport sorgen Flüge für einen wesentlichen Teil des Ressourcenver­ brauchs. Ist Weihnachtsshopping in New York wirklich notwendig für mein Glück? Was haben Sie persönlich zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs beigetragen?

Wir haben die Ölheizung in unserem Reiheneinfamilienhaus durch eine Holz­ pellet­/Solarheizung ersetzt und die Isolation verbessert. Ich ernähre mich vegetarisch und achte auf Regionalität,

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Saisonalität und biologische Lebens­ mittel. Meine Familie hat kein Auto und fährt Velo und ÖV. Die Ecopop-Initiative will zusätzlich 10 Prozent der staatlichen Hilfsgelder für Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln in den Entwicklungsländern einsetzen. Immerhin spricht ein Uno-Weltbevölkerungsbericht von jährlich 80 Millionen ungewollten Schwangerschaften in der Dritten Welt.

Das ist ein sehr einseitiger und überhol­ ter Ansatz der Entwicklungszusammen­ arbeit. Heute wissen wir, dass nur eine Reihe von Massnahmen dazu beiträgt, die Geburtenzahl zu reduzieren. Man muss in die Bildung investieren, den Zugang zum Gesundheitssystem ermög­ lichen und für eine nachhaltige wirt­ schaftliche Entwicklung sorgen. Zu all dem aber schweigt die Ecopop­Initiati­ ve. Eine Symptombekämpfung mit star­ ren Quoten ist keine zeitgemässe Form der Entwicklungszusammenarbeit. Nur muss man etwas gegen die rasant wachsende Weltbevölkerung und den damit verbundenen Ressourcenverbrauch unternehmen. Laut dem neusten «Living Planet Report» des WWF hat sich bei den Wirbeltieren der Bestand in den vergangenen 40 Jahren just deswegen halbiert.

Hauptverursacher des Rückgangs der Wirbeltiere sind die Übernutzung der Bestände und die Zerstörung ihrer Lebensräume. In Südamerika beispiels­ weise sind die Wildtierbestände drama­ tisch eingebrochen, obwohl das Bevöl­ kerungswachstum stark rückläufig ist. Grosse Naturflächen fielen dort dem Ausbau der Landwirtschaft zum Opfer, die dann Soja oder Rindfleisch für aus­ ländische Abnehmer produziert. Die wachsende Weltbevölkerung dafür ver­ antwortlich zu machen, dass wir immer weniger Arten haben, greift viel zu kurz. Der Ressourcenverbrauch ist also schädlicher für die Umwelt als das Bevölkerungswachstum?

Ja, der Ressourcenverbrauch pro Person ist der Haupttreiber für die Umwelt­ probleme. Wir sollten deshalb nicht Ein­ wanderer für die Probleme verantwort­ lich machen, sondern selber anfangen, umweltgerechter zu leben. Interview: Reto E. Wild

Die Migros ist strategische Partnerin des WWF und unterstützt als Hauptsponsorin auch das WWF-Kinder- und Jugendprogramm. www.wwf.ch/footprint www.wwf.ch/umwelttipps


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1. Dreharbeiten für «10vor10»: Barba­ ra Lüthi porträtiert einen Fotografen, der die Entstehung der Skyline von Schanghai doku­ mentiert. 2. Reportage über Platzmangel: Die Journalistin bei einer Familie in Hongkong, die auf vier Quadrat­ metern haust.

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3. Lüthi mit Ehe­ mann Tomas Etzler in einer Drehpause in Shenzhen. Im Babybauch Sohn Dylan (heute 2). 4. Insgesamt einen Monat pro Jahr verbrachte Lüthi in Peking im Stau. Einzige Lösung: Vehikel in der Art eines Kasten­ mofas. Die können sich durch den Ver­ kehr schlängeln. 5. Sicherheitsbe­ amte stoppen die Korrespondentin bei Dreharbeiten vor einer Elektro­ nikfabrik in Guang­ dong.

Bilder: zVg, Go Takayama/AFP

6. Lüthi trifft in Hongkong im Ok­ tober 2014 wäh­ rend der Regen­ schirm­Revolution Studenten.

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Über sieben Jahre lang war Barbara Lüthi am Schweizer Fernsehen das Gesicht aus China. Künftig berichtet sie über Südostasien und tritt beruflich etwas kürzer.

ermutlich ist Barbara Lüthi (41) einfach im falschen Land zur Welt gekommen. Seit sie vor 18 Jahren in Hongkong arbeitete und erstmals einen Fuss in das Land setzte, ist ihre Faszination für China ungebrochen. «China verändert sich ständig», sagt die Zürcherin begeistert, «das wirtschaftliche Wachstum und der politische Wandel sorgen für eine wahnsinnige Dynamik. Ich will das unbedingt miterleben.» Nach siebeneinhalb Jahren als Korrespondentin des Schweizer Fernsehens sagt sie aber auch: «China fordert einen sehr. Sehr!» Wie abenteuerlich ihre Arbeit im Reich der Mitte war, erzählt die Journalistin in ihrem eben erschienenen Buch «Live aus China». Da waren TV-Berichte, für die sie wochenlang recherchierte, Interviewpartner suchte und dann in entlegene Ecken des Landes reiste, nur um zu erfahren, dass ein Parteisekretär die Reportage abgeblasen hatte. Es gab Bedrohung durch Behörden und halsbrecherische Fahrten auf der nebligen Autobahn. So mancher Bericht wurde tagsüber gedreht, abends im Hotelzimmer geschnitten und kurz vor der Schweizer «Tagesschau» über wacklige Internetverbindungen in die Schweiz geschickt. Für Schlaf und Erholung blieb kaum Zeit.

Ein Haus mit Garten in Hongkong ist der neue Lebensmittelpunkt

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Von der Neugierde getrieben V

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Vor fünfeinhalb Jahren kam Tocher Lara zur Welt, vor etwas mehr als zwei Jahren Sohn Dylan – und das Leben in China wurde nicht einfacher. Barbara und ihr Mann Tomas – ebenfalls Journalist – hatten Lara stets auf Reportagen mitgenommen. «Mit zwei Kindern ging das nicht mehr», sagt Lüthi. Zu den organi-

Barbara Lüthi wurde 1973 in Zürich geboren und wurde zunächst Wirtin. Seit 2006 lebt sie in China.

satorischen Herausforderungen kamen die gesundheitlichen: Krebserregende Lebensmittel und Umweltverschmutzung waren plötzlich nicht mehr nur journalistische Themen. «Mehrmals hatten die Kleinen Atemwegsinfektionen wegen der schlechten Luft in Peking», sagt Barbara Lüthi. Die Familie zog 2009 nach Hongkong, wo die Luft besser ist und die Bioläden tatsächlich Bio verkaufen. «Unsere Wohnung liegt in einem Haus mit Garten etwas ausserhalb des Stadtzentrums», sagt Lüthi, «vor dem Haus das Meer und hinter dem Haus der Regenwald.» Und einen Katzensprung entfernt die pulsierende Metropole mit dem internationalen Hub – perfekt für Lüthis regelmässige Arbeitsaufenthalte in Peking und ihre zukünftigen Reisen: Seit wenigen Monaten berichtet die Journalistin neu über Südostasien. Für eine sechsteilige Reportage über die «Old Burma Road» von Kunming nach Kalkutta ist sie schon am recherchieren, sie wird nächsten Sommer als DOK-Serie im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt.

Chinesische Erziehungsmethoden müssen dann doch nicht sein Seit diesem Sommer lebt die Familie auf Bali. Ende Jahr geht es zurück nach Hongkong. Dann will Lüthi nicht mehr so viel arbeiten und so oft von zu Hause weg sein, wie es ihr China-Job verlangte. Sie will nur so viele Reportagen realisieren wie nötig und mehr für die Kinder da sein. «Sie sind das Beste, was ich je gemacht habe im Leben», sagt Lüthi, «ich will bei ihnen sein.» Wenn es um die Kindererziehung geht, hinterfragt sie ihre Wahlheimat kritisch. Das strenge chinesische «Tigermom»-Konzept, das auf Drill setzt, kommt für sie nicht in


Bild: Lukas Vrtilek

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Frage. Ansonsten beobachtet die Mutter fasziniert, wie ihre Tochter zur Weltbürgerin heranwächst, die genau so gut Englisch wie Deutsch spricht. Beide Kinder werden in der German Swiss International School in Hongkong auch Mandarin lernen. Barbara Lüthi seufzt: «Ich selber hatte dafür in den letzten Jahren kaum Zeit.» Das soll sich nun ändern, sie will nicht nur Strassenchinesisch können, sondern auch chinesische Zeitungen und Literatur verstehen. Denn: «Ich bin diesem Land verbunden.» Und es hat sie geprägt. Demütiger sei sie geworden, sagt Lüthi, und toleranter. Sie habe Menschen gesehen, die sich mit den schwierigsten Gegebenheiten arrangieren. «Das hat mir bewusster gemacht, was wir haben.»

kein Bordeaux-Wein erhätlich war. Lüthi, gerade zurück aus dem Katastrophengebiet von Tacloban, fragte den reklamierenden Fluggast, ob die Traubensorte wirklich wichtig sei. Umgehend habe sie sich für die Einmischung entschuldigt, sagt sie. Aber nicht, weil sie das Anliegen verstanden hätte, sondern nur, weil sie ihr Unverständnis normalerweise für sich behalte.

Für Wohlstandsprobleme fehlt heute das Verständnis Auf Bali geniesst Barbara Lüthi zurzeit ihre Kinder Dylan Max (2) und Lara Uma (5).

Deshalb hat sie manchmal Mühe, wenn sich jemand über Kleinigkeiten beklagt. Kürzlich sass im Flugzeug hinter ihr ein Mann, der sich beschwerte, weil an Bord

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Text: Yvette Hettinger

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AUF EIN WORT | 29

FRAU DER WOCHE

TV-Star in Japan Easyvote will bis zu den Wahlen im Herbst 2015 die Zahl der jungen Erwachsenen, die abstimmen, von 30 auf 40 Prozent anheben.

POLIT-FAULE JUNGE?

«Unsere Demokratie ist unser ganzer Stolz»

Eine Studie zeigt: Die Hälfte der bis 25-jährigen Wähler interessiert sich eigentlich für Politik. Die Plattform Easyvote will die Jungen an die Urne bewegen – mit Videos und Vote-Wecker.

Bilder: Keystone, Alexandra Molinaro, Yoshiaki Miura Photo, zvg

Alexandra Molinaro, den Jungwählern ist die politische Sprache zu kompliziert, der Wahlakt zu schwierig, und sie kennen die Politiker nicht, die zur Wahl stehen. Was läuft falsch?

Easyvote-Studie hat aber auch Erfreuliches gezeigt: Die junge Generation ist nicht apolitisch, jeder Zweite interessiert sich für Politik. Unser Ziel ist es, diese Interessierten dazu zu bewegen, sich über alle Vorlagen zu informieren und regelmässig an die Urne zu gehen.

Die offiziellen Informationen kommen in der Tat sehr komplex und Alexandra Molinatechnisch daher. Sie ro (26) ist Cosetzen viel Vorwissen Projektleiterin von voraus, dabei geht das Easyvote und stuWie gehen Sie das an? Wesentliche oft in den diert an der UniDen 18- bis 25-Jährigen Details verloren. Viele versität in Lugano. ist es oft nicht bewusst, Wähler sind überfordert dass sie mit ihrer Stimme damit, nicht nur die jüngeren. Das und Wahl tatsächlich etwas bewiruntergräbt unsere Demokratie. Wir ken können, dass es um ihre Zugeben nun in zehn Kantonen die kunft geht. Wir von Easyvote wolEasyvote-Abstimmungshilfe her- len die Jungwähler in den Schulen aus. Auch die Behörden könnten dafür sensibilisieren und für sie mithelfen, vereinfachte Unterlagen Gespräche mit Politikern organizu gestalten. Warum nicht ein Pa- sieren. ket von Informationen anbieten mit verschiedenen Schwierigkeits- Vor einigen Tagen hat Easyvote drei stufen? Es geht um unsere Demo- Video-Clips veröffentlicht, zu Ecopop, kratie, unseren ganzen Stolz! zur Gold-Initiative und zur Abschaffung Vor allem die ältere Generation scheint dies so zu sehen: Die Wahlbeteiligung der 18- bis 25-Jährigen liegt bei etwa 30 Prozent, die der über 60-Jährigen bei 60 bis 70 Prozent.

Die Kategorie der über 60-Jährigen ist die stimmfleissigste. Unsere

der Pauschalbesteuerung. Kann man der Generation Youtube nur Filmhäppchen über Politik zumuten?

Wir sehen das so: Um die Jugendlichen zu erreichen, müssen wir dorthin gehen, wo sie sich aufhalten. Die Politik soll Teil der Lebenswelt der Jugendlichen werden. Sie

können sich die Clips unterwegs auf dem Smartphone ansehen und sie mit ihren Freunden via Facebook teilen. Um die Grundlagen einer Vorlage zu vermitteln, reichen zwei bis drei Minuten. Wie wollen Sie die Politiker den Jungwählern bekannt machen?

2009, ein Jahr vor der Matur, zog Christine Haruka (22) von Zürich nach Tokio. Heute ist die Tochter einer Schweizerin und eines Japa­ ners fast täglich im japanischen TV zu sehen: Sie zählt auf Deutsch, zieht Grimassen, reisst Stunts und singt wild drauflos. Millionen von Fans folgen ihren «Variety Shows» begeistert. Jüngst hat sie auch eine Moderatorenstelle im staatlichen Fernsehen ergattert und erklärt nun Laien das traditionelle japanische Theater in «Kool Kabuki».

MANN DER WOCHE

Gassen-Coiffeur

Aktuell läuft ein Pilotprojekt in Basel: Jungwähler können den Kandidierenden für die Parlamentsund Regierungswahlen im Baselbiet ihre eigenen Fragen online stellen. Die fünf beliebtesten Fragen fliessen in die Wahlhilfe Smartvote ein. Das Interesse daran ist gross. Viele halten die Generation Y für faul und egoistisch. Zu Recht?

Das sehe ich nicht so. Ich bin seit zehn Jahren aktiv in Jugendparlamenten, in der Schweiz gibt es 60 davon. Ich treffe stets auf engagierte Junge, die mitgestalten und mitreden möchten. Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen: Wir wollen die Zahl der jungen Erwachsenen, die abstimmen, um 10 auf 40 Prozent anheben – bis zu den National- und Ständeratswahlen 2015. Dabei soll uns auch der Vote-Wecker helfen. Er erinnert die registrierten Jungwähler und ihre Freunde per SMS an den Urnengang. Interview: Monica Müller

Statt bloss Kunden im Salon frisiert und rasiert Engels Rodriguez (22) aus Rapperswil SG auch Obdach­ lose auf der Strasse – und zwar gratis. Der Latino ist behütet aufge­ wachsen und will Gutes tun. «Mit einer gepflegten Frisur nimmt die Gesellschaft Randständige anders wahr.» Die Obdachlosen, die er in Zürich ansprach, nahmen sein An­ gebot dankend an. Alle wünschten sich dasselbe: einen möglichst kur­ zen Schnitt, der lange hält. Nun will er in weiteren Städten wirken.


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Konflikte unter den Vampirclans sind durchaus 端blich: Sandro Weiss, Anita Hedinger und Reno Pl端ss (von links) im Keller der Waldh端tte Bellikon AG.

Vampirjagd im dunklen Wald

Einmal pro Monat verwandeln sich Banker und B辰ckerinnen in Vampire, Orks oder Piraten und treffen sich zum Rollenspiel. LARP, Live Action Role Play, nennt man dieses Improvisationstheater ohne Publikum. Wir waren dabei.


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SZENE 1 Die Lage ist ernst. Vampire aus den verschiedenen Clans der Domaene Argovia haben sich in einer Waldhütte im Kanton Aargau versammelt, um herauszufinden, wer für die drei toten Menschen verantwortlich ist, die unlängst blutleer in der Gegend gefunden wurden. Es herrscht nämlich ein strikter Code: Die Vampire ernähren sich zwar von Menschenblut, aber sie töten ihre Opfer nicht. Doch während der Sheriff in der Hütte noch versucht, den Sachverhalt zu klären, schlagen andere Vampire Alarm: Im Wald sind Vampirjäger gesichtet worden. Steht ein Angriff bevor? Waren die toten Menschen nur Lockvögel, um die Clans hier in eine Falle zu locken? Eine Gruppe von Vampiren schwärmt aus, raus in den dunklen Wald, um die Jäger zu jagen.

REALITÄT 1 «Ich hoffe, Sara bringt Blut mit», sagt Katrin (18) und betrachtet sich kritisch im Spiegel des heimischen Badezimmers im Kanton Luzern. Ihre Haare sind wild verstrubbelt, hinten an ihrer schwarzen Lederhose hängt ein Fuchsschwanz, eine Kontaktlinse im rechten Auge gibt diesem ein geschlitztes, tierartiges Aussehen. Nur mit dem «Blut», das sie sich eben ins Gesicht geschmiert hat, ist sie noch nicht zufrieden. Die selbst gemixte Flüssigkeit ist zu hell. Ihr Freund Simon (20) lehnt im Türrahmen und schaut zu. Er selbst wird seine Maske erst vor dem Spielstart am Abend in der Waldhütte auftragen – es sind Klumpen aus Vanillepudding, die seinem Gesicht ein aufgedunsenes, leicht ekliges Aussehen geben sollen. Das erwähnte Blut, auf das Katrin hofft, ist natürlich nicht echt. «Selbst gekochtes Kunstblut», erklärt sie. Katrin und Simon sind seit etwa einem Jahr Mitglieder des Rollenspiels «Vampire Live» im Kanton Aargau. Einen Samstagabend pro Monat verwandeln sich die künftige Tiermedizinstudentin und der angehende Elektriker in Vampire und treffen sich mit anderen Rollenspielern an einem von der Spielleitung festgelegten Ort. Dort spielen sie ihre epische Fortsetzungsgeschichte um die Abenteuer rivalisierender Vampirclans weiter, die unbemerkt von den Menschen den Aargau unsicher machen. Die beiden gehören zu den jüngsten Spielern in der Gruppe – die ältesten sind in den 40ern. Katrin hat schon als Kind in Schultheatern mitgespielt, und beide sind grosse Film- und Gamefans. Da ist der Sprung zu einem LARP nicht so weit. Die Spielleiter der Domaene Argovia lernten sie bei einem anderen Roll-


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lenspiel kennen. Diese waren auf der Suche nach neuen Spielern für ihr Vampir-LARP – Katrin und Simon liessen sich nicht lange bitten. Mit Hilfe der Spielleiter kreierten sie Charaktere, die sich in die komplexe Geschichte integrieren liessen. Katrin ist Sam, eine Vampirin des Clans Gangrel, auch Clan der Tiere genannt. Wenn sie die Kontrolle verlieren, nehmen sie tierhafte Züge an. Simon ist Romanowski, ein Vampir des Clans Nosferatu, äusserlich eher abstossend, aber ein ausgezeichneter Beobachter und Spion. «Romanowski wird heute Abend nicht so viel zu tun haben», sagt Simon. Aber das ist ihm nur recht, denn er ist gerade in der RS und leicht übermüdet. Für Sam hingegen dürfte einiges los sein, vermutet Katrin, die bester Laune ist – nicht zuletzt, weil sie am Vortag erfahren hat, dass sie ihre Matura bestanden hat. «Sam wird versuchen, sich beim Sheriff einzuschleimen, weil sie gerne sein Helferlein werden würde.»

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ROLLENSPIELE | 33

Der Clan der Gangrel sucht im Wald ob Bellikon nach Vampirjägern, die irgendwo im Unterholz lauern.

SZENE 2 Gemeinsam mit zwei anderen Mitgliedern des Clans Gangrel stürmt Sam ins Unterholz. Irgendwo dort lauern Vampirjäger und führen Übles im Schilde. Aber man hört nichts als die Geräusche der Nacht, ein Vogel hier, ein Rascheln dort. Dann ein Angriff! Zwei Jägerinnen attackieren die Vampire überraschend aus der Dunkelheit. Doch die wehren sich erfolgreich. Eine Jägerin stirbt, die andere sinkt bewusstlos zu Boden. Beide werden in die Hütte geschleppt, wo sie von Caspar Balthasar Waidmann erwartet werden, einem mächtigen Vampir des Clans der Könige. Sobald die Bewusstlose aufwacht, beginnt er sein Verhör.

Simon und Katrin perfektionieren vor dem Spiel noch ihren Look. Die gelben Pusteln in Simons Gesicht bestehen aus Vanillepudding.

REALITÄT 2 Katrin und Simon betreiben einigen Aufwand für ihr Hobby. Sie klappern Brockenhäuser ab nach interessanten Kostümen und Accessoires und probieren allerlei Material aus für Masken oder einen tierischen Look. Die Hauptattraktion des LARP-Hobbys ist für sie das tiefe Eintauchen in eine fremdartige Welt. «Mich reizt es, jemand ganz anderes sein zu können, in einer ganz anderen Situation», sagt Katrin. Für beide ist es am schönsten, wenn sie im Spiel nach und nach wirklich mit ihren Charakteren verschmelzen. Sie sind sich aber durchaus bewusst, dass es Leute geben könnte, die ihr Hobby ziemlich schräg finden. «Es gibt schon einige, die sich Sorgen machen, was ihr Chef denkt, wenn er erfährt, dass

sie einmal pro Monat als Vampir verkleidet durch die Wälder laufen», sagt Katrin. Sie selbst bekam jedoch noch nie negative Reaktionen. Das Beste seien die vielen neuen Freunde, die sie inzwischen habe. Als sie mit ihren Eltern vor drei Jahren aus Deutschland in die Schweiz kam, kannte sie kaum jemanden. «Seit ich beim LARP bin, weiss ich gar nicht, mit welchen Freunden ich zuerst was unternehmen soll.» Wie nah sich die Spielerinnen und Spieler stehen, zeigt sich kurz darauf bei der Waldhütte Bellikon AG, dem Schauplatz dieser Nacht. Man begrüsst sich herzlich, plaudert über Gott und die

Welt, hilft sich mit Kostümen und Make-up, fachsimpelt über andere LARP. Einige spielen «Vampire Live» schon seit vielen Jahren und sind auch in weiteren Rollenspielen aktiv – oft in Mittelalter- oder Fantasy-Settings. «Die Mehrheit dort will Action, Kampf und Heldentum», erklärt Sandro Weiss (26), ein Polymechaniker aus Pfaffhausen ZH, der elegant kostümiert den Vampir Caspar Balthasar Waidmann spielt. «Bei uns geht es mehr um Strategie und Intrigen, die Figuren sind mehrschichtig, nicht einfach gut oder böse.»

SZENE 3 Das Verhör erweist sich als fruchtbar. Vampir Waidmann erfährt, dass es einen Anführer gibt, der nicht nur die Jäger geschickt hat, sondern vermutlich auch hinter den drei toten Menschen steckt. Doch wie genau könnte man an den rankommen? Ein weiterer der anwesenden Mächtigen, genannt die Geissel, weil er auch Vampire töten darf, bereitet ein Ritual vor, mit dem er das Wissen einer der toten Jägerinnen anzapfen kann.

REALITÄT 3 17 Spielerinnen und Spieler haben sich bei der Waldhütte eingefunden, wo es


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ROLLENSPIELE

langsam eindunkelt – alles Leute, die mitten im Leben stehen, aber Spass daran haben, für ein paar Stunden jemand ganz anderes zu sein. Spielleiter Reno Plüss (32, angehender Oberstufenlehrer aus Mellingen AG) und Sara Arpagaus (29, Finanzberaterin aus Schönenwerd SO) erklären die aktuelle Spielsituation. Sie spielen «Vampire Live» schon seit gut zehn Jahren. Als Leitungsteam organisieren sie die Spielorte, kassieren die Teilnahmegebühr (40 Franken pro Person und Abend), administrieren die Teamseite auf Facebook, helfen neuen Spielern, einen Charakter zu gestalten, und strukturieren den grossen Handlungsbogen der Geschichte. Um etwa 20.30 Uhr geht es los. Ab sofort herrscht «In-Time», die Spieler sind in ihren Rollen und ignorieren alles, was nicht zum Spiel passt. Um das nach aussen zu demonstrieren, wird im Spiel konsequent Hochdeutsch geredet. Wenn es eine Regieanweisung braucht, wird kurz eine «Off-Time» erklärt, und man diskutiert auf Schweizerdeutsch. Dann

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«Mich reizt es, jemand ganz anderes sein zu können, in einer ganz anderen Situation.»

Kostüm und Make-up sind wichtig: Katrin (gross), Anita Hedinger und Reno Plüss.

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geht es wieder zurück «In-Time» und in die Vampirwelt.

SZENE 4 Das Ritual ist laut und heftig. Die Geissel (Spielleiter Reno) erweckt die tote Jägerin (Spielleiterin Sara) temporär wieder zum Leben, indem er einer anderen Jägerin Lebensenergie abzapft. Während diese sich laut jammernd am Boden wälzt, verhört der Vampir die sich windende Tote. Mitten im Verhör wird er plötzlich von einer Vampirin im Raum attackiert, doch Sam und andere setzen sie ausser Gefecht. Nachdem die Geissel aus der Toten rausgeholt hat, was sie wissen wollte, entlässt sie sie zurück ins Jenseits und widmet sich nun der unerwarteten Angreiferin. Nach einer heftigen Diskussion vollzieht die Geissel die Strafe, die auf einen Angriff auf die eigene Art steht: Sie wirft die Angreiferin zu Boden und trinkt sie leer.

REALITÄT 4 Nach dem dramatischen Finale endet das Spiel gegen halb eins. Die Spielerin,

deren Charakter eben getötet wurde, erzählt, dass dies mit der Leitung abgesprochen gewesen sei. Sie findet, nach fünf Jahren sei es Zeit für einen neuen Charakter. Auch Katrin und Simon sind sehr zufrieden. «Das war extrem spannend», sagt Simon, «besonders die Action draussen im Wald.» Und Katrins Figur ist nun ihrem Ziel näher, Helferlein des Sheriffs zu werden. Die Vampirjäger berichten, dass sie mitten im Wald wohl eine Wildsau aufgescheucht hätten. «Wir haben es rascheln gehört und dachten schon, die Vampire hätten uns gefunden, aber dann hat es plötzlich laut gegrunzt», erzählt einer und lacht. «Da haben wir lieber den Rückzug angetreten.» Einige brechen schon bald auf, andere diskutieren noch. Gegen zwei Uhr machen sich auch Katrin und Simon auf den Heimweg – kurz darauf ist der Wald oberhalb Bellikons komplett vampirfrei und gehört wieder ganz den Wildschweinen. Texte: Ralf Kaminski Bilder: Stephan Rappo

LARP

Live Action Role Play ist eine Art Improvisationstheater ohne Publikum, bei dem die Spieler einen fiktiven Charakter physisch verkörpern, mit Kostüm, Make-up und Requisiten. Die Spielhandlung ist oft nur lose geplant. Besonders beliebt sind Fantasy, Mittelalter, Vampire, Horror und Postapokalypse. In der Schweiz gibt es einige hundert Spieler, mehr Männer als Frauen, darunter viele Akademiker. www.larpkalender.ch www.facebook.com/vampiremasqueradeargovia

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Zwei, die ihre Rollen mit ganzem Einsatz spielen

Der Informatiker Peter Keel ist seit bald 20 Jahren LARP-Spieler.

Sara Ehling als Ork im Endzeitszenario «Shadow Run».

«Rollenspieler sind sozial und kommunikativ»

«Im LARP wird man akzeptiert »

E

s gibt nur einen Raum in Peter Keels Zürcher Wohnung, dem man dessen Hobby nicht ansieht: das Bad. Überall sonst vermischen sich Neuzeit und Mittelalter. Im Küchenschrank stehen altertümliche Tongefässe, im Schlafzimmer hängt eine enorme Sammlung an Schwertern und Hellebarden, und gleich ein ganzes Zimmer dient der Aufbewahrung von mehreren Dutzend Kostümen und Requisiten aller Art. Peter Keel ist 40, Informatiker und seit Ende der 90er-Jahre in der Schweizer LARP-Szene aktiv. Dort kennt man ihn als Seegras, der Name einer seiner ersten LARP-Figuren, eines ehemaligen Piraten. Für eine neue Figur betreibt er viel Aufwand – selbst wenn er in der Rolle nur einmal auftritt. «Wenn

ich einen Steinmetzen spiele, muss ich wissen, wie diese Arbeit funktioniert, damit ich überzeugend spielen kann.» Pro Jahr nimmt er an 10 bis 15 Spielen teil, meist über ein langes Wochenende hinweg, manchmal auch länger. «Die typischen Rollenspieler haben einen Spieltrieb, sind sozial und kommunikativ.» Im Idealfall gelinge es, die reale Welt komplett auszublenden und ganz in der Fantasiewelt zu verschwinden. «Man kann aber kein anderer werden: Wer im realen Leben Probleme hat, wird die auch beim LARP haben», erklärt Seegras. «Man kann also keine Ferien von sich selbst machen, aber Ferien von der modernen Welt, vom Job, vom Alltag. Und das ist doch schon eine ganze Menge.»

M

indestens sechs Tage pro Woche lebt Sara Ehling (32) in der Welt der Ritter, Trolle und Magier: Sie betreibt den grössten LARP-Laden der Schweiz. Im «Allerley» in Islikon TG rüsten sich Fasnächtler, LARPund Mittelalter-Fans aus allen Kantonen mit Verkleidungen und Accessoires für Rollenspiele aus. Hühnerfüsse, Ritterrüstungen, künstliche Narben und Waffen aus Schaumstoff reihen sich in den Regalen aneinander. Sara Ehling, in der LARP-Welt seit zehn Jahren besser bekannt als Linea, mag Charaktere aus der normalen Bevölkerung: «Im LARP wollen alle immer etwas Mächtiges wie Krieger oder Magier spielen. Ich stelle lieber den Dorfdepp oder eine Händlerin dar.» In LARP-Kreisen

fühlt sich Linea wohl: «Dort wird man bedingungslos akzeptiert. Viele wären in ihrem normalen Umfeld, im Job oder in der Schule vielleicht Aussenseiter.» Bei Linea war das früher nicht viel anders. Doch ihr neuer Freundeskreis und das Unternehmertum haben ihr Selbstvertrauen gegeben. «Beim LARP lernt man ständig neue Leute kennen und ist noch dazu an der frischen Luft.» Und: «Man lebt seine kreative Seite aus. In keiner Szene gibt es so viele Männer, die sticken und nähen.» Auch ihr siebenjähriger Sohn Ephraim findet Gefallen an der Fantasiewelt. Er war in diesem Sommer mittelalterlich zelten. Natürlich mit Gewandung und allem, was dazugehört. Text: Silja Kornacher


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PORTRÄT

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Schmiede-Bügeleisen, Frankreich, 17./18. Jahrhundert. ahrhundert. Diese Glättbolzen bolzen wurden aus einem Stück geschmiedet. Zum Erhitzen wurden sie ins Feuer gestellt. Vor dem Bügeln mussten sie gut gereinigt werden.

17./18. Jh.

1940 Elektrisches Bügeleisen mit Porzellanhaube aus Langenthaler Porzellan. Um 1940. Eisen war in Kriegszeiten rar, man half sich mit anderen Materialien aus.

1915

Ende 18. Jh.

Gasplätteisen mit wendbarem, mit Oberheizung versehenem Plättkörper. Zur abwechselnde abwechselnden Benützung von Ober- und Unterseite. 1915, Erfindung aus Schaffhausen. Gasbügeleisen waren in der Schweiz eher selten.

Kohle-Bügeleisen, geschmiedet und mit Herzchen verziert. Frankreich, Ende 18. Jahrhundert.

1907 Spiritus-Bügeleisen aus Zürich, 1907 patentiert. Das Spezielle daran: Der Tank ist im Griff integriert. Was gefährlich war wegen Explosionen. Es funktionierte schlecht, die Firma hat zwei Jahre später Konkurs gemacht.

Heisse Eisen im Zeitraffer


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MENSCHEN

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Chinesische Bügelpfanne aus Bronze, 18./19. Jahrhundert, aus der Qing-Dynastie (1644–1911). Die Chinesen benutzten die 2000 Jahren. BügleBügelpfanne aber schon vor 200 rinnen füllten dieses pfannenartige Eisen mit Kohle und fuhren damit über die Stoffbahnen.

18./19. Jh.

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PORTRÄT | 39

Das Bügeleisen mit Bolzeneisen ist ein Klassiker: Das Bolzeneisen wurde ins Feuer gelegt, erhitzt, mit einem Haken aus dem Feuer geholt und in das Bügeleisen geschoben. Die Öffnung wurde während der Arbeit verriegelt. Eine der häufigsten Techniken der Bügeleisenbeheizung. Um 1700.

1700

1860

1922

Ochsenzungen-Bügeleisen, um 1860. Die «Ochsenzunge» war im 19. Jahrhundert in der Schweiz ein sehr beliebtes Bügeleisen. Dank der runden Form konnten mit der oberen Seite Bänder und Rüschchen gut gebügelt werden.

Dampfbügeleisen: Das Wasser wird in den Storzen gefüllt, auf der Bügelfläche befinden sich Düsen. Zürcher Erfindung, 1922.

Vom erhitzten Stück Eisen zum Hightechgerät: Seit Jahrhunderten bügeln Menschen ihre Kleider. Der Zürcher Claudio Leibacher hat 500 Glätteisen aus allen Epochen gesammelt. Selber bügelt er aber nicht.

1920 Reisebügeleisen mit Reise Meta-Tablette, um 1920. Das Bügeleisen Bügel wurde auf einem kleinen Brenner mit einer Meta-Tablette erhitzt. Meta-T So blieben die Hemden auch auf einer BahnSchiffs- oder Bahn reise faltenfrei.


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DER ERSTE SCHNEE


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M

ir gefallen alte Sachen», sagt Claudio Leibacher (31). Schon als Kind durchstöberte er gerne das Haus seines Grossvaters im Appenzel­ lerland und fragte seine Grosseltern über die Vorfahren und das Leben von früher Löcher in den Bauch. «Besonders das tägliche Leben interessierte mich.» Er fing an, verschiedene einstige Alltags­ utensilien zu sammeln. Haushaltgeräte hatten es ihm besonders angetan. Ein Bügeleisen fehlte ihm aber noch lange. Er war 17, als er ein Inserat machte. «In der Migroszeitung war das!», erinnert er sich und lacht. Claudio Leibacher erhielt zahlreiche Rückmeldungen – das war der Start­ schuss zu seiner Bügeleisensammlung. Die verschiedenen Formen, die unter­ schiedlichen Bügeltechniken faszinier­ ten ihn. Er widmete sogleich auch seine Maturaarbeit dem Haushaltgerät und machte sich von da an so oft wie möglich auf die Suche nach neuen Exemplaren. «Während des Geschichtsstudiums an der Universität Zürich klapperte ich jeden Samstag Flohmärkte in der ganzen Schweiz ab.» Das Gute an den Bügel­ eisen: Sie waren für den Studenten er­ schwinglich, die günstigsten kosten ein paar Franken, nur wenige, seltene Stü­ cke können schon mal 200 bis 300 Fran­ ken teuer sein.

PORTRÄT | 41

WISSENSWERT

Geschichte des Bügeleisens

Seine Liebe zur Tradition bestimmte auch seinen Beruf Heute, 14 Jahre später, besitzt er um die 500 Bügeleisen. Seine Sammlerstücke stehen sorgfältig aufgereiht in seinem Arbeitszimmer und im Wohnzimmer. Die Formen sind vielfältig. Er hat welche, die fast sieben Kilo schwer sind, andere, die mit Herzchen, Drachen und Schwä­ nen verziert sind. Die meisten sind aus Eisen und wurden im Feuer oder mit Kohle erhitzt. Ein paar wenige werden mit Gas, Spiritus oder Strom betrieben. In der Ecke seines Arbeitszimmers steht ein Schneiderofen, ein Ofen, wie man ihn einst in Schneiderwerkstätten fand: Am runden Heizkörper sind rings­ um sechs Bügeleisen eingehängt, so hat­ te man stets ein heisses Eisen zur Hand. Claudio Leibacher besitzt auch Eisen für das Bügeln von Handschuhen, Hüten und Krawatten; und Bügeleisen in Blü­ tenform, die als eine Art Stempel dien­ ten und in den Stoff gedrückt wurden; er hat Tollstäbe, mit denen Halskrausen gebügelt und in Form gebracht wurden, Plissierstäbe, die für plissierte Röcke und Blusen gebraucht wurden. In seinem Wohnzimmer steht eine lange Reihe von «Ochsenzungen», eine besondere Form

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Claudio Leibacher, von Beruf Biberbäcker, sammelt seit 14 Jahren Bügeleisen.

von Bügeleisen, die in der Schweiz stark verbreitet war. 2008 kuratierte er eine Bügeleisenausstellung im Museum Aargau auf Schloss Lenzburg. «Damals gab ich historische Bügelkurse mit Kohlebügeleisen. Mit Sprit oder Gas habe ich noch nie gebügelt.» Den Traum vom eigenen Museum hat er aufge­ geben. «Das ist nicht realistisch», sagt er. Für Interessierte macht er bei Gele­ genheit gerne Führungen. Claudio Leibacher ist mit seiner Frau Lilith gerade erst in die Wohnung in Wermatswil ZH eingezogen, die ein Erweiterungsbau an das Haus seiner Eltern ist. Dass er hier wohnt, hat seinen guten Grund. Im Untergeschoss befin­ det sich die Biberbäckerei, die er mit sei­ nem Bruder Silvan führt – eine zweite grosse Leidenschaft. Zum Biber ist er auch dank seiner Lie­ be zu alten Dingen und Traditionen

gekommen. Ihm gefielen die handge­ schnitzten Bibermodel, und er wollte lernen, wie man einen richtig guten Biber backt. Schnell wurde das Hobby zum Beruf. «Als Historiker war es sehr schwierig, eine Stelle in einem Museum oder einem Archiv zu finden. Also sagte ich mir: Warum nicht Biberbäcker?» Er kaufte Profi­Maschinen, holte die Berufslehre nach und nahm seinen Bru­ der, einen Werbefachmann, mit an Bord. Claudio Leibacher schnitzt die ge­ wünschten Sujets in seinem Arbeitszim­ mer selbst, wo über 50 verschiedene Schnitzeisen bereitliegen und wo ein Grossteil seiner Bügeleisensammlung ausgestellt ist. Und bügelt er auch selbst? «Nein», sagt er. «Wir haben kein gutes Bügel­ eisen!» Seine Frau und er lachen. Text: Claudia Langenegger Bilder: Daniel Winkler

In China benutzte man bereits vor 2000 Jahren Bügelpfannen, um Stoffe zu glätten. Die ersten europäischen Bügeleisen kamen im 14. Jahrhundert auf, als sich die eng geschnittene gotische Kleidermode verbreitete. Die Eisen wurden aus einem Stück geschmiedet und im offenen Feuer erwärmt. Im 16. Jahrhundert gab es Bolzeneisen, die im Feuer erwärmt und dann ins Innere des Bügeleisens geschoben wurden; das Kohleneisen wurde mit Kohle gefüllt. Im 19. Jahrhundert waren in der Schweiz die Ochsenzungen- und Ofeneisen verbreitet. Zur Jahrhundertwende entstanden gasbetriebene Eisen, Spirituseisen und das elektrische Eisen, das sich in den 20erJahren durchsetzte.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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KOLUMNE | 43

DER HAUSMANN

Zu gut, um wahr zu sein Bänz Friedli pilgerte zum ersten Mal nach Einsiedeln.

Goldener Herbsttag! Die Wendung ist fast zu abgegriffen. Aber dieser Tag war es wirklich: golden. Wir unternahmen, getreulich der Route aus einem von Thomas Widmers Wanderbüchern folgend, eine Wanderung und machten während des Abstiegs vom Etzel Halt, wobei Pfadfinder Hans fürs Feuer zuständig war, wir Eltern dann fürs Schlangenbrotbacken. Darauf querten wir ein Feld, auf das gerade frisch Jauche ausgebracht worden war … Unsere Wanderschuhe stinken noch immer erbärmlich. Wofür wir aber nicht den Verfasser des Wanderführers verantwortlich machen wollen! Wir haben eine Scheissabkürzung genommen, buchstäblich. Staunend marschierten wir schliesslich in Einsiedeln ein. (Dort siedeln ja inzwischen viele, und ich weiss nun endlich, wo diese rassigen Sportwägelchen mit Schwyzer Kennzeichen herkommen, deren blondierte Lenkerinnen sich freitagmorgens einen Weg in die Tiefgarage des Zürcher «Globus» bahnen.) In der Gnadenkapelle des Klosters, angesichts der Schwarzen Madonna, trifft Anna Lunas Frage uns unvorbereitet: Weshalb die denn schwarz sei? «…Müssen wir dann nachschauen», antworten meine Frau und ich fast gleichzeitig. Als Eltern versucht man heute gar nicht mehr, irgendetwas zu behaupten, die Kinder könnten einen mittels Smartphone Minuten später der Lüge überführen. Wie hätte mein Vater in dieser Situ-

«Fürs Feuer war Hans zuständig.» ation zu fabulieren angehoben! Er war Lehrer, und am Anfang meiner Kindheit, als ich noch nicht wusste, was ein Lehrer genau sei, glaubte ich ihm alles. In Einsiedeln hätte er, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Story von den Königen aus dem Morgenland aufgetischt, von denen einer ja ein Mohr gewesen sei. Wie der dann, nachdem er in Bethlehem das Jesuskind gesehen hätte, in einer Karawane mit Kamelen und Dromedaren und Maultieren weiter gen Westen gezogen und in den Voralpen angelangt sei, wo er als Einsiedler gehaust und eine Kapelle errichtet habe. Vater hätte vermutlich gar noch Elefanten zur Karawane hinzugedichtet und den Mohrenkönig auch gleich noch das Skispringen erfinden lassen. Später kam ich ihm auf die Schliche. Und einmal gab er es sogar zu: Ein Leh-

rer müsse auf alles immer eine Antwort wissen, nur schon aus Gründen der Autorität. Deshalb gebe er «Lehrerantworten», indem er Halbwissen als ganzes präsentiere oder notfalls frei erfinde. Auch dann noch, als wir Kinder um die Fraglichkeit seiner Antworten wussten, hätte er in Einsiedeln freilich eine wunderbare Lehrerantwort improvisiert. Zum Beispiel die, dass die Madonna ursprünglich gar nicht schwarz gewesen, sondern vom Russ und Rauch der Kerzen und Öllämpchen geschwärzt worden sei. «Verzell doch ke Seich!», hätte mein grosser Bruder vielleicht erwidert, und Vater hätte insistiert: «O doch! Und als sie im vorigen Jahrhundert mal restauriert wurde, von einem Österreicher, der sie wieder original blass machte, hat das Volk aufbegehrt und wollte seine Madonna wieder schwarz haben.» Irgend so hätte er schwadroniert. Die Geschichte von Russ und Rauch stimmt übrigens, wie auf der Heimfahrt in der Südostbahn ein Check am Handy zeigt. Und dass hier lebende Tamilen in der Schwarzen Madonna ihre Schutzgöttin Kali erkennen und nach Einsiedeln pilgern, wo man ihnen ganz religionsübergreifend Einlass gewährt – auch diese Geschichte ist wahr. Aber so gut, die könnte von meinem Vater sein. Bänz Friedli live: 12. 11. Steffisburg BE, 15. 11. Sommeri TG, 16.–18. 11. Zürich, Hechtplatz.

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INTERVIEW

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Vergessen Sie nicht, Ihre Erfolge mitzuteilen»

Für Frauencoach und Ratgeberautorin Petra Wüst müssen Frauen ihre Weiblichkeit nicht aufgeben, um sich durchsetzen zu können – trotzdem gibt es einiges, was sie besser machen könnten, um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Welche Mechanismen sabotieren das weib­ liche Selbstvertrauen?

Petra Wüst, was ist der Unterschied zwischen Ihrem Ratgeber «Sei frech, wild und wunder­ bar» und dem Klassiker «Gute Mädchen kom­ men in den Himmel, böse überall hin»?

Die Message der meisten Klassiker ist: Macht es so wie die Männer, dann seid auch ihr erfolgreich. Ich vergleiche nicht mit Männern. Mein Buch zeigt Frauen, wie sie sich durchsetzen können, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren. Die Themen sind aber dieselben, das stimmt. Wobei mein Buch sich nicht nur auf die Arbeitswelt bezieht, sondern auch den privaten Bereich berücksichtigt. Aber es ist doch schrecklich: Der Klassiker von Ute Ehrhardt ist 20 Jahre alt! Hat sich seit da­ mals nichts verändert?

Erschreckend wenig. Die traditionellen Rollenbilder sind nach wie vor sehr stark. Das sehe ich auch in der Beratung. Welches sind die Dauerbrenner in Ihren Coachings?

Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen und wie man selbstbewusst und authentisch auftritt. Was raten Sie Ihren Kundinnen?

Dass sie herausfinden sollen, was sie wollen. Was sind ihre Wünsche? Ihre Träume? Welches Leben möchten sie führen? Und wenn sie sich ein Ziel gesetzt haben, brauchen sie den Mut, dieses in Angriff zu nehmen. Frauen sollten mutiger sein und mehr an sich glauben.

Glaubenssätze. Durch die Erziehung oder die Gesellschaft vermittelte Sprüche wie zum Beispiel «Mädchen sind schlecht in Mathematik». In der Psychologie nennt man das eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: Mit dem Glauben kann man bekanntlich Berge versetzen – oder sich selber eine Grube graben.

«Die tra­ ditionellen Rollen­ bilder sind nach wie vor sehr stark.»

Wie stärkt man den Glauben an sich selbst?

Man sollte immer wieder mal etwas wagen. Das können auch ganz kleine Schritte sein, die Ihnen zeigen: «Hey, ich kann das.» Oder machen Sie sich eine Liste von Erfolgen aus der Vergangenheit. Sie werden staunen, wie viel da zusammenkommt. Durch das Aufschreiben gewinnen die Erfolgserlebnisse an Gewicht, während die Misserfolge in den Hintergrund treten. Frauen sind oft einfach zu hart mit sich und halten sich ständig ihre Misserfolge vor Augen, statt sich über ihre Leistungen zu freuen. Das schwächt das Selbstvertrauen. Sie selbst gehen sehr zielstrebig und selbst­ sicher durchs Leben. Sie wussten bereits als 16­Jährige, dass Sie selbständig werden möchten, und haben sich diesen Traum mit 36 verwirklicht. Was lief bei Ihnen anders?

Auch ich habe Ängste. Die Selbständigkeit zum Beispiel war ein riskanter Schritt. Aber wenn mir etwas Freude

macht, kann ich mich trotz meiner Bedenken zum Handeln motivieren. Sie haben sich bewusst gegen Kinder ent­ schieden.

Diesbezüglich hat sich in der Gesellschaft viel verändert. Früher haben die Leute den Kopf geschüttelt und mich nicht ernst genommen, wenn ich sagte, ich will keine Kinder. Eine junge Mutter sagte mir sogar einmal, dass man ohne Kinder keine richtige Frau sei. Heute schaut man Frauen schräg an, die Vollzeitmütter sein wollen. Aber Frauen müssen sich noch immer zwi­ schen Kindern und Karriere entscheiden.

Frauen mit Kindern arbeiten in der Schweiz meist Teilzeit. Das ist eine schlechte Ausgangslage für eine Karriere. Leider gilt in vielen Firmen die Maxime, dass eine Führungsfunktion ein Vollzeitpensum erfordert. Und solange grösstenteils Männer entscheiden, wird sich da nichts ändern. Darum befürworte ich Quoten, damit das Management endlich weiblicher denkt. Wie müssen Frauen verhandeln, wenn sie ihre Ziele erreichen wollen?

Sie müssen auf Augenhöhe kommunizieren. Klar sagen, was sie wollen, und wenn nötig Grenzen setzen. Mir wurde schon vorgeworfen, ich sei zu nett. Dabei zücke ich bei Konflikten mit Kollegen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

MENSCHEN

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INTERVIEW | 45

Autorin und Beraterin

Petra Wüst geht zielstrebig und selbstsicher durchs Leben: Schon als 16-Jährige wusste sie, dass sie dereinst ihr eigener Chef sein möchte.

Petra Wüst (46) ist seit zehn Jahren als selbständige Bera­ terin in Sachen Selbstvermarktung, Führungsqualitäten und Kommunikation tätig. Zu diesen Themen hat sie bereits vier Bücher geschrieben, zwei davon schafften es sogar auf die Best­ sellerlisten des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» und der «Financial Times Deutschland». Ihr neuster Titel heisst «Sei frech, wild und wunderbar. 12 mutige Schritte für Frauen, die mehr wollen». Die Baslerin hat in Volkswirtschaft dok­ toriert, bringt unter anderem Erfahrung als Headhunterin mit und verfügt über eine Zusatzausbildung in Kommunikations­ psychologie.


MENSCHEN 46 |

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Von Frauen für Frauen ■ Meinungsmache­ rinnen treffen, von ihren Erfahrungen lernen und Impulse für das eigene En­ gagement erhalten. Das ist das Ziel der überparteilichen Frauentagung, die am nächsten Sams­ tag, 15. November, an der Universität Zürich stattfindet. ■ Auf dem Pro­ gramm stehen diver­ se Workshops, etwa zum Thema «Sicher auftreten – klar kom­ munizieren», «Stra­ tegien gegen Sexis­ mus» oder «Lohn­ ungleichheit – die Problemzone der Frau». Workshops, die nicht ausgebucht sind, nehmen auch nach Anmeldeschluss noch Teil­ nehmerinnen auf.

INTERVIEW

oder Vorgesetzten einfach nicht das Brech­ eisen, sondern überlege mir lieber, wie ich mich verhalten muss, damit die Zusammen­ arbeit funktioniert.

Ist Ihre Strategie erfolgreich?

Ich habe das Gefühl, dass meine Taktik auf­ geht. Allerdings passt mir das Signal nicht, das ich scheinbar damit sende.

Das ist die Krux. In einem männlichen Umfeld zeigen Sie mit Ihrem Verhalten Schwäche. Verhalten Sie sich aber wie ein Mann, sind Sie nicht mehr sich selbst – und gelten zudem schnell als Zicke. Auch darum wäre es wirklich

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

wichtig, dass es mehr Frauen in Führungspositionen gäbe. Nur so wird sich die Kommunikation ändern. Heute sagen sich noch zu viele Frauen: «Das ist mir zu dumm, da mache ich nicht mit» – und verzichten auf den nächsten Karriereschritt.

Ihrem Verhalten erzielen, auch zu kommunizieren.

Dabei heisst es immer, Softskills wie etwa soziale Kompetenz würden in der Arbeitswelt zunehmend wichtiger.

Lassen Sie sich nicht beirren. Wenn Sie finden, Sie seien auf dem richtigen Weg, dann verfolgen Sie ihn weiter. Aber vergessen Sie nicht, die Erfolge, die Sie mit

«Selbstmarketing ist in der heutigen Arbeitswelt enorm wichtig.»

Ich soll damit angeben?

Das werde ich in meinen Trainings oft gefragt. Frauen fürchten häufig, sie wirkten arrogant, wenn sie über ihre Erfolge sprechen. Dabei ist Selbstmarketing in der heutigen Arbeitswelt enorm wichtig. Durch Ihr Buch führen vier Frauen, an deren Beispielen Sie weibliche Ängste und Verhal­ tensmuster erklären. Die vier hinterfragen ihre Handlungen und ihre Kommunikation so oft, dass es beinahe weh tut.

Die Geschichte der vier Freundinnen ist natürlich konstruiert, die Beispiele hingegen sind real. Sie stammen von Kundinnen, Freundinnen und auch von mir selbst. Die Frau, die mehrmals mehrere Wochen zum Garten ihrer Nachbarn schauen sollte und sich nicht getraute, Nein zu sagen, gibt es wirklich. Und auch die 80 Prozent arbeitende Frau, die von ihrem Mann mit der ganzen Hausarbeit allein gelassen wurde, existiert. Hintersinnen sich Frauen tatsächlich so viel?

Viele Frauen haben Angst, anzuecken oder nicht mehr gemocht zu werden. Deshalb geben sie lieber nach und passen sich an, statt sich durchzusetzen. Gemäss einer von Ihnen zitierten Studie haben neun von zehn Frauen täglich Schuld­ gefühle. Warum ist dem so?

■ Organisiert wird die Tagung von der Frauenzentrale Zürich. Die Organisa­ torinnen konnten unter anderen auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga für einen Auftritt gewinnen.

Schuldig fühlen kann man sich nur, wenn man mitfühlt. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass Männer kein Mitgefühl haben. Aber Frauen werden zu Mitgefühl erzogen. Je mehr Verantwortung ich jedoch für das Wohlbefinden von anderen übernehme, desto schuldiger fühle ich mich, wenn ich etwas tue, das andere beeinträchtigen könnte. Es wäre halt doch besser, wie ein Mann zu denken.

frauenzentrale-zh.ch

Warum müssen wir uns ständig an Männern messen? Warum messen wir uns nicht an uns selbst? Seien Sie doch einfach sich selbst. Wenn Sie mitfühlend sind, seien Sie das weiterhin. Reflektieren Sie Ihr Verhalten. Ändern Sie es, wenn Sie es als Nachteil erleben. Aber denken Sie daran: Wenn wir sie richtig einsetzen, ist Empathie eine wunderbare Stärke. Scannen Sie den QR-Tag und sehen Sie sich Karrieretipps an, die Frauen weiterhelfen.

Interview: Andrea Freiermuth Fotos: Basile Bornand

«Frauen fürchten oft, sie wirkten arrogant, wenn sie über ihre Erfolge sprechen.»

«Sei frech, wild und wunderbar. 12 mutige Schritte für Frauen, die mehr wollen» von Petra Wüst, erhältlich bei Ex Libris für 16.70 Franken.


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ie Preise für Rohkaffee auf dem Weltmarkt sind seit Februar 2014 gestiegen, die Migros musste verschiedene Kaffeesorten teurer einkaufen. Bei ausge­ wählten Artikeln kann sie nun die Mehrkosten nicht mehr allein tragen, sondern ist gezwungen, die Preis­ erhöhungen an ihre Kunden weiterzugeben. Ursache dafür ist die anhaltende Trockenheit in

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Brasilien, dem grössten Kaf­ feeproduzenten der Welt. Der fehlende Niederschlag im Januar und Februar führ­ te Mitte dieses Jahres zu geringeren Erntemengen. Die Preise befinden sich seit Februar konstant auf einem deutlich höheren Niveau als in der Zeit vor der Dürre. Da der M­Industriebetrieb Delica den Rohkaffee jeweils frühzeitig einkauft, um Versorgungslücken zu ver­

Schweizer Star-Tenor

Bilder: Steffen Stubager/AT/TT/Keystone, PD

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Stimmgewaltig: der Berner Tenor Jörg Dürmüller.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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meiden, mussten die Preise bisher nicht angepasst werden. In den vergangenen Monaten verarbeitete Delica jedoch Kaffee, der deutlich teurer eingekauft werden musste.

Auch die Nachfrage in Schwellenländern steigt Ein weiterer Grund für den weltweiten Preisanstieg für Rohkaffee ist ein Pilz, der vor allem Kaffeebäume in Zent-

ralamerika befällt. In den letzten Jahren wurden so zum Teil ganze Plantagen vernichtet. Hinzu kommt die gestiegene Nachfrage nach Kaffee in Schwellenländern wie Brasilien, Mexiko, den Philippinen oder Thailand. Kaffee, der früher nach Europa oder Amerika gelangte, bleibt nun in den Anbauländern oder wird in die grossen asiatischen Märkte exportiert. Text: Christoph Petermann

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5. Tag: Amsterdam. Ausflug in den weltberühmten Keukenhof (*). Der 28 ha grosse Park bietet die grösste Freiland-Blumenschau der Welt. Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 6. Tag: Amsterdam–Schweiz.Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Abfahrtsorten. Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Amsterdam. Anreise nach Amsterdam mit komfortablem Reisecar. Einschiffung und Willkommenscocktail an Bord der «Excellence Princess». 2. Tag: Amsterdam–Nijmegen. Vormittags besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug in den weltberühmten Keukenhof (*). Entdecken Sie nachmittags auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 3. Tag: Nijmegen–Köln. Am Vormittag fak. Rundgang in Nijmegen (CHF 20.–). Die älteste Stadt der Niederlande zeichnet sich aus durch die Moderne sowie die Schätze der Vergangenheit.

4. Tag: Köln–Koblenz. Besichtigen Sie Köln, die Rheinmetropole, Kunst-, Universitäts- und Medienstadt, auf einem geführten Rundgang (*). 5. Tag: Koblenz–Rüdesheim. Besichtigen Sie die von den Römern im Jahre 9 v. Chr. als Festung erstellte Stadt auf einem Rundgang (*). Nachmittags Flussfahrt durch die romantische Rheinstrecke vorbei am LoreleyFelsen bis Rüdesheim. Fahrt mit dem Winzerexpress und Weindegustation (*). 6. Tag: Worms–(Heidelberg)–Speyer. Ab Worms bietet sich die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Heidelberg (*). 7. Tag: Strassburg–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). Anschliessend Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz.

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10 %. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.


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06.15 06.30 06.40 07.00 07.20 08.00 09.00

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

SCHAUFENSTER WEIHNACHTEN | 53

Glänzend inszeniert

Bilder: Jorma Müller; Styling: Monika Hansen; Projektleitung: Sonja Leissing

Was für ein schöner alter Brauch: Vor festlich geschmückten Adventsfenstern treffen sich Freunde, Bekannte und Nachbarn aus dem Quartier, um sich gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen. Und das jeden Tag, vom 1. bis zum 24. Dezember.

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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rosser Beliebtheit erfreuen sich selbstgebastelte Adventskalender, die mit Schokolade, Guetsli und kleinen Überraschungen aller Art gefüllt sind. Vielerorts pflegt man auch die Tradition des «lebendigen Advents­ kalenders» im Quartier. Dafür wird nach Absprache ein weihnachtlich dekorier­ tes Fenster oder eine Tür zusätzlich mit einer Zahl von 1 bis 24 geschmückt. Die Ziffer dient als Einladung für Nachbarn, Freunde und Bekannte und markiert das Datum des geselligen Beisammenseins. So trifft man sich jeden Tag im Dezem­ ber vor einem anderen Adventsfenster und stimmt sich auf das bevorstehende Fest ein. Es werden Weihnachtslieder gesungen und Weihnachtsgeschichten vorgetragen. Die Gastgeber spendieren heisse Getränke, Gebäck und manchmal sogar eine warme Suppe. Im Gegenzug erhalten sie Mitbringsel wie Guetsli oder einen Weihnachtsstern. SL

Ein weisser Weihnachtsstern als Gastgeschenk kommt immer gut an.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

Zu zweit macht Basteln noch mehr Spass. Der Adventskranz aus Holz in 3-D und die ersten Bienenwabenkerzen sind schon fertig. Jetzt werden noch Tassen bemalt und diverse Verzierungen gefertigt.

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WEIHNACHTEN | 55


SCHAUFENSTER 56 |

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WEIHNACHTEN

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

So brennen Kerzen sicher Kerzen nie unbeaufsichtigt abbrennen. Nicht nahe von Vorhängen oder brennbaren Materialien aufstellen. Durchzug vermeiden. Kinder nie mit Kerzen allein lassen. Im Notfall Flammen mit einer Löschdecke ersticken, nicht mit Wasser löschen.


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Phalaenopsis 2 Rispen, im 12-cm-Topf, 25% günstiger


RKTFRISCH. 30%

9.50 statt 14.– Kabiswurst Tradition Schweiz, 350 g, per kg

1.95 statt 2.65

Rindszunge geräuchert oder M-Classic Quick Rindszunge 25% günstiger, z.B. Rindszunge geräuchert, Niederlande, per 100 g

40%

1.40 statt 2.40

M-Classic Quick Schüfeli oder Schüfeli geräuchert z.B. M-Classic Quick Schüfeli, Schweiz, per 100 g

30%

3.75 statt 5.40 Lammnierstück Neuseeland, per 100 g

40%

50%

14.90 statt 30.–

M-Classic Quick Rollschinkli Stotzen geräuchert Schweiz, per kg

50%

1.65 statt 2.80

9.50 statt 19.–

40%

40%

Rollschinkli geräuchert Schweiz, per 100 g

1.70 statt 2.90

Nuss-Schinken geräuchert Schweiz, per 100 g

Rollschinkli Schulter geräuchert Schweiz, per kg

11.80 statt 19.80 Atlantik-Rauchlachs Norwegen, 330 g


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4.40 statt 7.40

Schweinsbratwurst Schweiz, 4 Stück, 4 x 110 g

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Anna’s Best Herbstsalat 250 g + 50 g gratis, +20% mehr Inhalt

9.70 statt 13.–

Cornatur im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Schnitzel Mozzarella, 2 x 240 g

30%

3.75 statt 5.40

Rapelli Salami geschnitten oder am Stück Schweiz, z.B. Salami Classico, Maxi-Schale, 118 g

30%

9.– statt 12.90

M-Classic Cappelletti mit Schinken oder Pilzen im 3er-Pack z.B. Schinken, 3 x 250 g

13.10 statt 16.40

Frischfondue Moitié-Moitié im Duo-Pack 2 x 400 g, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 11.11. BIS 17.11.2014, SOLANGE VORRAT

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Gesamtes Rio Mare und Albo FischkonservenSortiment 20% günstiger, z.B. Rio Mare rosa Thon in Olivenöl, 104 g

1.60 statt 1.90

Alle Agnesi Teigwaren beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.30 günstiger, z.B. Spaghetti, 500 g

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3.15 statt 4.55

Alle Mifloc Kartoffelstock z.B. Kartoffelstock, 4 x 95 g


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2.90 statt 4.20

Extra Konfitüren im Duo-Pack z.B. Bitterorangen Marmelade, 2 x 500 g

15.90 statt 19.80

Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack 15% günstiger, z.B. Standard, 12 x 250 ml

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5.40 statt 9.–

Alle Ice Tea Zitrone, Light oder Pfirsich in Kartonverpackungen à 12 x 1 Liter, UTZ z.B. Zitrone

50%

7.05 statt 14.10

Don Pollo Poulet-Nuggets tiefgekühlt, 1 kg

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10.05 statt 14.40

6.20 statt 7.80

Alle M-Classic Beeren tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Himbeeren, 500 g

4.20 statt 5.30

Pelican Filets Gourmet à la Provençale, MSC tiefgekühlt, 800 g

Gesamtes Farmer’s Best Sortiment tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Schweizer Gemüsemischung, 750 g

6.30

–.50 statt –.65

Zweifel Chips im Duo-Pack z.B. Paprika, 2 x 175 g

Gesamtes Selina Katzenfutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Adult Rind, Nassfutter, Beutel, 100 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V R SPA 50%

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Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier z.B. Servietten, 33 cm, gültig bis 24.11.

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14.85 statt 24.80

Gesamtes Herren Tagwäsche-Sortiment (ohne M-Budget und Schiesser), z.B. Herren Shirt Basic, Bio Cotton, weiss, gültig bis 17.11.

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Diverse Baby und Kinder Strumpfwaren z.B. 3er-Pack Baby Strumpfhose in Blau, Gr. 50/56–98, gültig bis 24.11.

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Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Recycling, 16 Rollen, gültig bis 24.11.

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Gesamtes Secure Hygiene-Sortiment 15% günstiger, z.B. Hygieneeinlage Light Plus, 24 Stück, gültig bis 24.11.

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Extra warme Damensocken im Duo-Pack und Stulpen im 1er-Pack z.B. Stulpen, gültig bis 24.11.

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 11.11. BIS 17.11.2014, SOLANGE VORRAT

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Alle Lego, Playmobil und Barbie Artikel z.B. Lego Friends

8.30 statt 9.80

Alle Potz im Duo-Pack 1.50 günstiger, z.B. Calc, 2 x 1 Liter, gültig bis 24.11.

9.50 statt 11.90

Alle Frottierwaren 20% günstiger, z.B. NEVA Handtuch, 100% Bio-Baumwolle, violett, 50 x 100 cm, gültig bis 24.11.


Alle Apfelsaftgetränke 1,5 Liter und 6 x 1,5 Liter, z.B. Apfelsprudel, TerraSuisse, 1,5 Liter 1.45 statt 1.85 20%

WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE

Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 700 ml 1.60 statt 2.60

BROT UND MILCHPRODUKTE

Gurken, Spanien, pro Stück –.60 statt 1.20 50%

Alle M-Classic Müesli, z.B. Truffes, 150 g –.70 statt –.85 15%

Äpfel Jazz süss-säuerlich, Schweiz, per kg 3.40 statt 4.90 30%

Bifidus Joghurt Crunchy Classic, 175 g 1.95 NEU *,**

Chicorée, Schweiz, Beutel à 500 g 1.80 statt 2.60 30%

Alle Kinder Milchsnacks und Milchschnitten im Kühlregal –.20 günstiger, z.B. Choco Fresh, 5 x 21 g 1.95 statt 2.15

Zucchetti, Spanien/Italien, per kg 2.20 Nüsslisalat, «Aus der Region.», Beutel à 125 g 1.80 statt 2.60 30% Blondorangen, Spanien, per kg 1.80 Clementinen mit Blatt, Spanien, per kg 3.50 statt 4.70 25% Trauben Uva Italia, Italien, per kg 2.70 statt 3.90 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 10.80 statt 18.– 40% M-Classic Quick Schüfeli oder Schüfeli geräuchert, z.B. M-Classic Quick Schüfeli, Schweiz, per 100 g 1.40 statt 2.40 40% Rollschinkli geräuchert, Schweiz, per 100 g 1.65 statt 2.80 40% Rindszunge geräuchert oder M-Classic Quick Rindszunge, z.B. Rindszunge geräuchert, Niederlande, per 100 g 1.95 statt 2.65 25% Nuss-Schinken geräuchert, Schweiz, per 100 g 1.70 statt 2.90 40% Quick Mini-Schüfeli, TerraSuisse, oder Quick Mini-Chämi-Schüfeli, Bio, z.B. Quick Mini-Chämi-Schüfeli, Bio, Schweiz, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% Bündner Rohschinken geschnitten im Duo-Pack, Schweiz, 2 x 117 g 7.85 statt 11.25 30% M-Classic Quick Rollschinkli Stotzen geräuchert, Schweiz, per kg 14.90 statt 30.– 50% Rollschinkli Schulter geräuchert, Schweiz, per kg 9.50 statt 19.– 50% Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Steinpilze getrocknet, Bio, 30 g 4.50

Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 222 g 14.65 statt 22.– 33% Crevetten Tail-on gekocht, Zucht aus Thailand/Vietnam/Ecuador, per 100 g 3.90 statt 5.60 30% * Kabiswurst Tradition, Schweiz, 350 g, per kg 9.50 statt 14.– 30% Lammnierstück, Neuseeland, per 100 g 3.75 statt 5.40 30% Atlantik-Rauchlachs, Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40%

20x

Alle Oliven im Beutel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. spanische Oliven schwarz, entsteint, 150 g 1.90 statt 2.40 Sun Queen Ananas im 6er-Pack, 6 x 140 g 4.20 statt 6.30 33% Sun Queen Nut Cups Curry oder Tomaten-Mandeln, z.B. Curry, 130 g 4.30 NEU *,**

20x

Kelly’s Popcorn Chips, 110 g 2.40 NEU **

20x

Le Gruyère rezent, Stück à ca. 450 g, per 100 g 1.25 statt 1.85 30%

Sélection Flûtes Tomaten/Oliven/Oregano, 100 g 3.40 NEU *,**

20x

Bergkäse Valdor, «Aus der Region.», per kg 19.80 statt 25.– 20%

Sélection Tarallini, 250 g 3.80 NEU *,**

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Frischback-Festtagsbutterzopf, 900 g 5.30 NEU *,**

20x

Alle M-Classic Joghurt im 6er-Pack, z.B. Erdbeer/Ananas/Heidelbeer, 6 x 180 g 2.60 statt 3.30 20%

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.90 15%

Alle Rehrücken-Cakes, z.B. Tiroler Cake, 340 g 2.85 statt 3.60 20% Alle Torten ungekühlt, z.B. Linzertorte, 400 g 2.55 statt 3.20 20%

Weihnachtsstern, im 13-cm-Topf, pro Pflanze 5.90 statt 7.90 25% *

Sélection Trüffelsauce, 200 ml 4.30 NEU *,**

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Christrose im Korb dekoriert, pro Pflanze 13.90 *

Anna’s Best Poulet Stroganoff mit Reis, 360 g 6.90 NEU *,**

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Anna’s Best Rinderschmorbraten, 380 g 7.90 NEU *,**

20x

Phalaenopsis, 2 Rispen, im 12-cm-Topf 12.50 statt 16.80 25%

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen à 400 g, UTZ (ohne Mehrfachpackungen), 1.– günstiger, z.B. Milch-Nuss 5.20 statt 6.20 Alle Frey Schokoladen-Kugeln im Sternendesign, UTZ, z.B. assortiert, 1 kg 20x 19.80 20x PUNKTE Lotus Karamellgebäck im DuoPack, 2 x 250 g 4.45 statt 5.60 20% Schümli 290 g oder Choco-Schümli 350 g, z.B. Choco-Schümli 3.50 statt 4.40 20% Alle Nescafé Produkte, z.B. De Luxe im Glas, 200 g 10.20 statt 12.80 20% Alle Tetley Tees, z.B. English Breakfast Drawstring, 25 Beutel 2.30 statt 3.30 30% Nutella im 1-kg-Glas 6.– Alle Trockenfrüchte, Nüsse oder Mischungen (ohne Alnatura), z.B. Sun Queen Walnusskerne, 130 g 2.45 statt 3.10 20% Denny’s Rosmarin Waves, tiefgekühlt, 500 g 3.90 NEU **

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Finest Chinoise Rind/Kalb, tiefgekühlt, 200 g 17.30 NEU *,**

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M-Classic Chinoise Poulet/Truten, tiefgekühlt, 200 g 20x 8.80 NEU *,**

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NEAR-/NON-FOOD I am face & body Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. face Reinigungstücher im Duo-Pack, 2 x 25 Stück 6.20 statt 7.80 20% **

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2.10

Pic Mini Crackers Paprika oder Classic z.B. Paprika, 100 g, gültig bis 24.11.

Always, Tampax und o.b. in Mehrfach- oder Sonderpackungen, z.B. Always Ultra Binden Normal Plus Economy-Pack, 28 Stück 4.40 statt 5.85 ** Gesamtes Kneipp Sortiment, (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Schaumbad Wunschlos Glücklich, 400 ml 5.50 statt 6.90 20% Damen Kuschelsocken im 2er-Pack und Finken im 1er-Pack, z.B. Damen Socken, rot 9.90 ** Herren Socken im 3er-Pack, z.B. schwarz 12.90 ** Herren Socken und Kniesocken im 3er-Pack, z.B. Herren Socken, schwarz 14.90 ** Baby Knaben Ensemble 4-teilig, Gr. 68–98 39.– NEU *,**

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Calgon Pulver im Profit-Pack, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 20% ** Diverse Haushaltshelfer, z.B. Temperaturstation 24.80 ** Cleverbag Herkules Kehrichtsäcke, 5 Rollen à 35 Liter 12.90 statt 17.– 25% **

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Sun Queen Salzmandeln 170 g, gültig bis 24.11. *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

**Gültig bis 24.11. Genossenschaft Migros Wallis

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Finest Chinoise Rind/Kalb tiefgekühlt, 200 g

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Anna’s Best Poulet Stroganoff mit Reis 360 g

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M-Classic Chinoise Poulet/Truten tiefgekühlt, 200 g

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Anna’s Best Rinderschmorbraten 380 g

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Bifidus Joghurt Crunchy Classic 175 g


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

Diese Dinge verschönern die Adventszeit

Die Silberzapfen sehen in einer Glasvase arrangiert einfach toll aus. Natur-Dekoset in Silber mit Glitter, Fr. 7.90

Die beschreibbaren Kerzen im Glas sind genial als Tischkärtchen. Kerze im Glas mit Kreide, Fr. 4.90

WEIHNACHTEN | 65 Das leuchtende Rentier bringt weihnachtliche Landhausstimmung. Tischdeko-Licht, Rentier, Fr. 9.80

Der X-MAS-Schriftzug zaubert Weihnachtsstimmung auf den Tisch. X-MAS Schriftzug, rot-weiss, Fr. 8.90

Die Wolle-Strickanhänger passen an den Christbaum und an jedes Päckchen. Strickanhänger, rot-weiss, Fr. 2.90

Kerzenschein gehört zur Adventszeit wie selbstgebackene Guetsli. Teelichthalter sternförmig, Fr. 4.90

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Die Klammern sind ideal, um liebe Briefbotschaften zu schmücken. 4er-Set Holzklammern, Fr. 4.90

Die Teelichthalter in Sternform lassen sich vielfältig in Szene setzen. Teelichthalter sternförmig, in diversen Farben erhältlich, Fr. 2.90 Mit den Schlitten zum Aufhängen wird jedes Fenster zum Hingucker. 2er-Set Holzschlitten zum Aufhängen, Fr. 3.90


SCHAUFENSTER 66 |

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WEIHNACHTEN

Die duftenden, selbst­ gegossenen Seifen sind fast zu schön, um sie zu benützen. Seifengiessen-Set, Fr. 24.80

Ein stilvolles Geschenk mit persönlicher Note, wobei die Bändeli vor dem Abbrennen der Kerzen natürlich entfernt werden sollten. Bienenwaben-Kerzenbastelset, 7 Platten, Fr. 17.80

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Eine persönlich bemalte Tasse für die Liebsten ist ein schönes Geschenk. 2 Tassen zum Bemalen inklusive Stifte, Fr. 9.80

NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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WEIHNACHTEN | 67

Alles, was es zum fröhlichen Basteln braucht Adventskranz aus Holz in 3-D. Bastelbeispiel auf Seite 55. Adventskranz Holz 3-D, Fr. 14.80

Schachteln und Dosen erhalten eine glitzernde Verzierung. Glitterset, 10 Dosen, Fr. 7.90 Mit dem Glasbastelset lassen sich kleine Kunstwerke fertigen. Glasdeko-Set, 13 Farben, Fr. 12.80

Eine gute Idee, um mit dem Gotti oder dem Mami duftende Seifen selber zu giessen. Seifengiessen-Set, Fr. 24.80

gefragt Hier ist Kreativität 66). ite Se f au d Bil e (sieh enbastelset rz Bienenwaben-Ke mit 7 Platten, Fr. 17.80

Mit dem Set kann man für jedes Familienmitglied die passende Tasse bemalen. 2 Tassen zum Bemalen inklusive Stifte, Fr. 9.80

Damit wird aus jedem Päckchen ein Unikat. Kleberollerset, 12 mm x 2 m, 6 Stück, Fr. 3.90

tel oben Den Wunschzet d schon un – en einstanz tkind alle erfüllt das Chris Wünsche. 3 Stück, Motivstanzer, Fr. 8. 50

Mit den Holzstempeln werden Tischsets oder Namenskärtli originell bedruckt. Motivstempel-Set Holz, Fr. 9.50


Lecker bei jedem Biss. 30%

3.90 statt 5.60

Crevetten Tail-on gekocht* Zucht aus Thailand/Vietnam/Ecuador, per 100 g

7.20

Atlantik Rauchlachs herzhaft* Norwegen, per 100 g

9.40

Bündnerfleisch Maxi-Schale Schweiz, 110 g

30%

7.85 statt 11.25

Bündner Rohschinken geschnitten im Duo-Pack Schweiz, 2 x 117 g

5.90 5.50

Lammrack Australien/Neuseeland, per 100 g

6.–

Kalbskotelett, TerraSuisse per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 11.11. BIS 17.11.2014, SOLANGE VORRAT

Kaninchenrückenfilet Ungarn, per 100 g


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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DENNY’S | 69

Herzenssache Rösti

Wer die Schweizer Kartoffelspezialität schätzt und Pommes frites ebenso, kommt bei den Rösti Fries auf seine Kosten.

Bild: Claudia Linsi

W

eil die Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, kann es nicht schaden, das Geheimnis der Röstizubereitung zu kennen – sofern ein Schweizer Herz erobert werden soll. Wer aber an seinen Fertigkeiten zweifelt oder einfach nur den Aufwand für die perfekte selbst gemachte Rösti scheut, versucht sein Glück zur Abwechslung mit den neuen Denny’s Rösti Fries.

Rösti Fries sind eine rustikale Variante der herkömmlichen Pommes frites. Sie bestehen aus gepressten Röstispänen und werden demzufolge aus geraffelten Kartoffeln gemacht. Im Gegensatz zu den Pommes frites, die innen weich sind, überraschen sie mit einer schmackhaften, bissfesten Kartoffelmasse unter der knusprigen Hülle. Ganz nach Art der klassischen Rösti eben.

Analog zur Herstellung ihrer Rösti, Chips, Pommes frites und Kartoffelstockflocken verwendet die Bischofszell Nahrungsmittel AG auch für die tiefgekühlten Rösti Fries Kartoffeln aus Schweizer Anbau. Allein 2013 waren es für alle Produkte über 56 000 Tonnen. Tipp: Mit raffinierten Dips serviert, eignen sich die Rösti Fries vorzüglich als Apérohäppchen. AW

Denny’s Rösti Fries, 500 g, tiefgekühlt, Fr. 4.60

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch Denny’s Rösti Fries.


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Sie können jedes Ei, das Sie gekauft haben, rückverfolgen. Geben Sie dazu einfach den Code auf dem Ei online ein.

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Sechs gute Gründe für Bio-Eier. Für die artgerechte Haltung von Bio-Hühnern müssen wichtige Bedingungen erfüllt sein: Täglicher Auslauf auf die Weide und in den Wintergarten.

Auf dem Ei im Bild ist ein Code aufgedruckt. Damit nehmen Sie gratis am Wettbewerb teil und können Preise im Gesamtwert von Fr. 11 000.– gewinnen. Der Code leitet Sie zu der Antwort auf unsere Wettbewerbsfrage unter: www.migros.ch/eier

Drinnen und draussen viel Platz. Eine Weide ist so gross wie ein Fussballfeld. Futter aus biologischem Anbau. Einrichtungen, die auf das arteigene Verhalten ausgerichtet sind, wie zum Beispiel Einstreu zum Scharren. Schutz vor Witterung und Feinden durch Bäume und Büsche. Beschränkte Anzahl Tiere pro Herde.

Teilnahmeschluss: 15. Dezember 2014.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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FARMER’S BEST | 71

Benedikt Dürr (50) baut in seinem landwirtschaftlichen Betrieb in Haag SG jährlich 50 Tonnen Broccoli für die Migros an.

Wie frisch vom Feld

Für Tiefkühlgemüse offeriert die Migros immer mehr Produkte aus der Schweizer Landwirtschaft.

Bild: Daniel Kellenberger

D

ass die Migros für ihr breites Angebot an Tiefkühlprodukten Gemüse aus Schweizer Anbau bevorzugt, hat viele Vorteile. Sowohl für die Migros, die aufgrund wegfallender Importe und kurzer Transportwege ihre Ökobilanz verbessert, als auch für die heimische Landwirtschaft, die den zuverlässigen Absatz mit der Produktion hochwertiger Rohstoffe dankt. Vor allem aber freut sich der Konsument, der Gemüse wegen dessen hohen Gehalts an Mineralstoffen und Vitaminen schätzt und sich deshalb bewusst am Tiefkühlsortiment bedient. Es ist kein Geheimnis, dass die im Gemüse enthaltenen Vitamine durch die Kälte über lange Zeit konserviert werden,während sie bei den herkömmlichen Temperaturen im Gemüsefach des Kühlschranks schon nach wenigen Tagen abnehmen. Der Vitaminverlust

ist ein natürlicher Prozess, der bereits mit der Ernte beginnt und durch das Schockfrosten verhindert wird. Mit Spinat, Broccoli, Blumenkohl und Co., die für Farmer’s Best geerntet werden, geschieht dies innerhalb nur weniger Stunden.

Vitaminreiches Gemüse zu jeder Jahreszeit Neben dem Aspekt der bewussten Ernährung ist tiefgekühltes Gemüse auch aufgrund seiner ganzjährigen Verfügbarkeit attraktiv. Dass man es bedarfsgerecht portionieren kann, ist ein weiterer Pluspunkt. In puncto Zubereitung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer sich inspirieren lassen möchte, besucht die Website www.m-gemuese.ch und probiert eines der Rezepte aus, die man mit Farmer’s Best perfekt nachkochen kann. AW

Farmer’s Best Broccoliröschen, 500 g, Fr. 3.70

Farmer’s Best Rahmspinat, 500 g, Fr. 2.95

Farmer’s Best Schweizer Gemüsemischung, 240 g, Fr. 2.40

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch das Tiefkühlgemüse von Farmer’s Best.


Klassik in Prag 1. Tag Schweiz – Prag Über Ulm und Nürnberg erreichen Sie am Abend Prag. 2. Tag Prag Besichtigung der Burgstadt Hradschin. Das Wahrzeichen Prags thront über der Moldau und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Abend Konzert im Smetana-Saal des Jugendstiljuwels Obecni dum oder im Dvorak-Saal des Rudolfinum. 3. Tag Prag Der ganze Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend

Aufführung des Ballettklassikers «Romeo und Julia» von Sergei Sergejewitsch Prokofjew in der Staatsoper.

4. Tag Prag Rundgang durch die Altstadt mit Pariser Strasse, Altstädter Ringplatz mit Rathaus und der weltberühmten Karlsbrücke. Am Abend Georges Bizets Meisterwerk «Carmen» im Nationaltheater.

5. Tag Prag – Schweiz Nach dem Frühstück fahren Sie wieder in die Schweiz zurück.

5 Tage Fr. 795.– Das ist alles dabei...

Reisedaten 2015

✘ 5-tägige Fahrt mit moder-

18. – 22. März

nem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 4 Übernachtungen im Viersternhotel in Prag

Dusche/WC, Farb-TV etc.

steht für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung.

3. Tag Sächsische Schweiz Am Vormittag Ausflug in die 2. Tag Dresden Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sächsische Schweiz mit Besuch der Festung Königstein und der Sie Dresden näher kennen. Die weltweite Berühmtheit Dresdens Bastei. Am Abend erleben Sie dann mit der Aufführung der gründet sich auf die reichen Oper «Der Barbier von Sevilla» Kunstsammlungen, sowie auf von Gioachino Rossini in der die eindrucksvollen BaudenkSemperoper den Höhepunkt mäler, zu denen neben dem beder Reise. rühmten Zwinger und der erst 4. Tag Dresden – Schweiz kürzlich wieder hergestellten Frauenkirche auch die Semper- Nach dem Frühstück Rückreise oper gehört. Der restliche Tag in die Schweiz.

stücksbuffet

✘ Alle kulturellen Abend-

2. Tag Zitronenfest in Menton Sie besuchen das Fürstentum Monaco und fahren dann nach Menton. Sie machen einen Bummel durch die malerische Altstadt und besuchen die Zitronen-Ausstellung im Jardin Biovès mit seinen hohen Palmen, Zitronenbäumen und Brunnen.

3. Tag Karneval von Nizza mit Blumenkorso Sie fahren heute nach Nizza, der «Hauptstadt» der Côte d'Azur. Zuerst unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt und besuchen danach Alt-Nizza. Hier findet auch der berühmte Blumenmarkt statt. Am Nachmittag besuchen Sie den Blumenkorso auf der Promenade des Anglais. 4. Tag Diano Marina – Schweiz Sie kehren über die GotthardRoute in die Schweiz zurück.

men, Masken, Spiel und Bühnenzauber in der ganzen Stadt.

3. Tag Burano – Murano – Karneval Am Vormittag Ausflug auf die 2. Tag Karneval in Venedig Während einer geführten Stadt- beiden in der Lagune liegenden Inseln Burano und Murano. Dabesichtigung werden Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach geniessen Sie noch einmal die einmalige Atmosphäre und der Stadt mit ihren unzähligen den besonderen Reiz, der zu Palästen, romantischen Wasserdieser Jahreszeit von Venedig strassen und faszinierenden ausgeht. Plätzen gezeigt. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen 4. Tag Venedig – Schweiz des Karnevals. Eine uralte Tradi- Rückreise über Mailand und die tion lebt hier fort – mit KostüGotthardroute in die Schweiz.

✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 175.–

✘ Geführte Stadtbesichtigungen in Prag

4 Tage Fr. 795.–

Das ist alles dabei...

Reisedaten 2015

✘ 4-tägige Fahrt mit moder-

05. – 08. März

✘ ✘ ✘ ✘ ✘ ✘

nem 4-Sterne-Fernreisecar 3 Übernachtungen im Viersternehotel Maritim Frühstücksbuffet im Hotel Nachtessen im Hotel am 1. und 3. Tag Karten der Kategorie 1 für die Opernaufführung Besichtigung in Dresden Ausflug Sächsische Schweiz mit Besuch der Festung Königstein und der Bastei

Abfahrtsorte Bern, Basel, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 32.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 180.–

4 Tage Fr. 495.–

Das ist alles dabei...

Reisedaten 2015

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23. – 26. Februar

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Halbpension in sehr gutem Mittelklasshotel in Diano Marina in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC, Farbfernseher etc.

✘ Ausflug zum Zitronenfest in Menton, inkl. Eintritt

26. Februar – 01. März

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Luzern, Basel

Nicht inbegriffen

✘ Ausflug nach Nizza, inkl.

Reiseleitung und Tribünenplatz für den Blumenkorso

Karneval in Venedig 1. Tag Schweiz – Venedig / Quarto d’Altino Fahrt über Mailand und Verona nach Quarto d’Altino.

Nicht inbegriffen

veranstaltungen gemäss Programm

Blumenkorso in Nizza 1.Tag Schweiz – Diano Marina Anreise über den Grossen St. Bernhard ins Aostatal und an die Küste des Mittelmeers.

Bern, Olten, Zürich, Basel, Luzern, Winterthur, St. Gallen

✘ Halbpension mit Früh-

Semperoper Dresden 1.Tag Schweiz – Dresden Die Reise führt Sie über Ulm und Nürnberg nach Dresden.

Abfahrtsorte

✘ Alle Zimmer mit Bad oder

✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 80.–

4 Tage Fr. 495.–

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Reisedaten 2015

✘ 4-tägige Fahrt mit moder-

14. – 17. Februar

nem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 3 Übernachtungen im

Viersternehotel Crowne Plaza in Quarto d’Altino

✘

3 x Frühstücksbuffet und Nachtessen am 1. und 3. Tag im Hotel

✘ Bahnfahrten nach Venedig und zurück sowie Stadtführung am zweiten Tag

✘ Bootsausflug zu den

Inseln Burano und Murano

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Basel, Bern, Luzern

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 110.–


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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BISCHOFSZELL | 73

Die Butterrösti der Marke Bischofszell schmecken wie hausgemacht. Damit punktet sogar der Grosspapi als Küchenchef.

Traditionell und schnell

Schweizer Klassiker im Nu zubereiten: Bischofszell machts möglich.

Bild: Christian Dietrich; Stying: Linda Hemmi

W

er kann sich nicht für eine goldbraune, knusprige Butterrösti begeistern? Sie schmeckt als Hauptgang mit Salat ebenso wie als Beilage zu beliebigen Fleisch- oder Fischgerichten. Doch wie bei so manchen Speisen der typisch schweizerischen Küche gilt auch hier: Um die perfekte Rösti auf den Tisch zu zaubern, braucht es neben der Lust am Kochen genügend Zeit, vor allem aber Know-how.

Man braucht weder ein Kochbuch noch das Grosi Wer ein schmackhaftes Essen kochen möchte, ohne dafür Rezeptbücher wälzen oder das Grosi um Rat fragen zu müssen, greift auf die Fertig-

produkte aus dem reichhaltigen Sortiment der Marke Bischofszell zurück. Der Aufwand für die Zubereitung ist minimal, die Gerichte sind schnell genussfertig. Sie basieren auf traditionellen Rezepten und sind besonders aromaschonend vorgekocht. Bezüglich der Auswahl an Rohstoffen legt die Marke Bischofszell die Messlatte hoch. Alle Zutaten werden nach Möglichkeit aus Schweizer Anbau beziehungsweise Produktion bezogen. Das gilt auch für die Kartoffeln der Butterrösti sowie für das Fleisch und Gemüse, das jeweils für die Füllung der verschiedenen Ravioli- und Tortellini-Sorten verarbeitet wird. JV

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Bischofszell Apfelmus Jonagold*, 300 g, Fr. 2.50

Bischofszell Ravioli Napoli*, 430 g, Fr. 3.10

Bischofszell Tortellini Verdure*, 430 g, Fr. 3.90

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte der Bischofszell Nahrungsmittel AG.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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FOOD | 75

GUT & GÜNSTIG

Süsskartoffeln mit Linsen Kleine Mahlzeit für 4 Personen und circa Fr. 7.50 ■ 150 g Berglinsen waschen. Mit 4 dl Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Salzen. 1 Stange Lauch in feine Ringe, 1 Rüebli in Würfelchen schneiden. Gemüse zu den Linsen geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Linsen abgiessen und abtropfen lassen. ■ 1 kleine Zwiebel fein hacken. 4 EL Olivenöl, 2 EL Gemüsebouillon und 2 EL Apfelessig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 EL geschnittenen Schnittlauch beigeben. Sauce mit dem Linsengemüse mischen. ■ 600 g Süsskartoffeln schälen und in Würfel à 1 cm schneiden. In 3 EL Olivenöl ca. 7 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Linsengemüse anrichten.

Süsskartoffeln, Linsen und Apfelessig für die Vinaigrette lassen sich gut kombinieren.

Knusprige Häppchen

Peperoni aus nachhaltigem Anbau

Fehlt noch eine Idee für das Apérobuffet, kommen die knusprigen Poulet-Pops gerade recht. Die mundgerechten Portionen von Schweizer Pouletfleisch im Teigmantel, die auch in Form von Streifen (Stripes) angeboten werden, sind vorgebacken und müssen nur noch in der Bratpfanne oder im Ofen erhitzt werden. Dazu passt ein süsssaurer Dip. Optigal Poulet Pops im Teig, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 6.30 In grösseren Filialen

Die gerösteten Peperoni von Sun Queen stammen jetzt von Kleinbauern, die einen stabilen Mindestpreis und eine Prämie zur Realisierung eigener Projekte erhalten. Dafür steht das Label Max Havelaar. Ob als Apérosnack oder für die Zubereitung einer würzigen Sauce: Die Peperoni sind schnell parat und gut auf Vorrat zu halten. Max Havelaar Sun Queen Piquillos, 160 g, Fr. 2.90 In grösseren Filialen

Bio-Oliven für Feinschmecker

Feinwürziger Klassiker der vegetarischen Küche

Oliven aus Griechenland sind besonders kräftig im Aroma. Neu gibt es die grünen Perlen der mediterranen Küche in Bioqualität. Die handgepflückten Früchte sind bereits entsteint und können auch direkt aus dem wiederverschliessbaren Beutel genascht werden. Bio Griechische Oliven Amphisis, 150 g, Fr. 2.65

Tofu ist heute aus der vegetarischen Küche nicht mehr wegzudenken. Die geräucherte Variante, die jetzt in Bioqualität im CornaturRegal der Migros erhältlich ist, bringt dank ihres feinwürzigen Geschmacks noch mehr Abwechslung auf den Speisezettel und mundet nicht nur den Vegetariern. Da der Tofu schon in Würfel geschnitten ist, lässt er sich bequem und schnell weiterverarbeiten. In Suppen und Curries macht er sich genauso gut wie in Salaten und als Apéro. Bio Tofu, geräuchert, 200 g, Fr. 4.90

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

SCHAUFENSTER

Einkaufen und gewinnen

Bis zum 29. Dezember trägt jeder Migros-Kassenzettel Win Codes auf der Rückseite. Mit jedem gekauften Artikel steigt die Chance auf den Mega Jackpot.

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MEGA JACKPOT | 77

Glückliche Gewinner Das Migros-Magazin gratuliert den ersten Gewinnern. Den Jackpot haben bisher* geknackt: Ramon I. aus Oberönz BE Gewinn: 1037.50 Franken Claudia R. aus Trogen AR Gewinn: 10 819.40 Franken

Win Codes sofort prüfen Via Gratis-Migros-App: Wer die Gratis-App auf sein Smartphone geladen hat, kann unterwegs ganz bequem den Win Code eingeben und erfährt sofort, ob und wie viel er gewonnen hat.

* bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe

Via Internet: Auch auf der Website www.megajackpot.ch kann der Win Code eingegeben werden. Dort gibt es zudem alle Informationen zum Gewinnspiel.

Bild: Jorma Müller; Styling: Mirjam Käser

1 Million wird ausgeschüttet

Win Codes auf der Rückseite des Kassenzettels Bei jedem Einkauf in der Migros erhalten Sie einen Kassenzettel mit Ihrem persönlichen Win Code auf der Rückseite. Mit jedem Win Code steigt die Chance, den tagesaktuellen Jackpot zu knacken. Auch Gratisteilnahme ist möglich. Kostenlose Win Codes auf www.megajackpot.ch

Mit der kostenlosen Migros-App für das Smartphone lassen sich die Win Codes gleich eingeben. Sofort sieht man, ob der Jackpot geknackt wurde.

Der Jackpot beginnt jeweils bei 1000 bis 50 000 Franken. Mit jedem eingegebenen Win Code erhöht sich der aktuelle Jackpot um 10 Rappen. Er kann jederzeit geknackt werden. Je mehr Personen mitspielen, desto schneller erhöht sich die Gewinnsumme. Die Auszahlung erfolgt in Form von Guthaben auf Migros-Geschenkkarten. Insgesamt schüttet die Migros 1 Million Franken aus.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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NONFOOD | 79

RAPPENSPALTE

Damit die Haut geschmeidig bleibt

Gegen Bläschen Alle, die unter Lippenherpes leiden, kennen das Problem. Ist eine Fieberblase im Anmarsch, juckt und schmerzt es, bevor man es sieht. Das Lippenherpes-Gel von Sanactiv mindert den Schmerz, fördert die Wundheilung und reduziert die Schwellung. Die in der Salbe enthaltene Kieselerde trocknet die Fieberblase aus. Sanactiv Lippenherpes-Gel, 10 g, Fr. 7.90

Das schnell einziehende Body Oil von Zoé ist mit dem Wirkstoff Collageneer angereichert, der speziell für die Verbesserung von Hautunregelmässigkeiten entwickelt wurde. Die effektive Wirkstoffkombination fördert die Elastizität und Spannkraft der Haut und kann bei regelmässiger Anwendung das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen positiv beeinflussen. Das Body Oil eignet sich für alle Hauttypen, insbesondere für trockene und raue Haut. Zoé All-in-1 Beauty Oil, 125 ml, Fr. 11.–

David Bröckelmann (42) ist Schauspieler, Kabarettist und Imitator. National bekannt wurde der Basler vor allem dank seiner Auftritte bei «Giacobbo/Müller». Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Ich habe als kleiner Junge meinen Nachbarn deren eigene Blumen aus dem Vorgarten verkauft. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Frau Salomé, mein Haus und meinen Garten.

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Handschuh mit Touchfunktion

Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Der Burton-Handschuh verfügt über eine Funktion zur Bedienung von Touchscreen-Geräten. Dank eines leitfähigen Spezialgewebes ist die Benutzung dieser Geräte gewährleistet. Ausserdem hat er einen herausnehmbaren Multisport-Innenhandschuh mit Silikonprint auf der Handinnenfläche. Das Gore-Tex-Material ist wasserdicht und atmungsaktiv. Burton Handschuh 2 in 1, Fr. 105.–

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Eingekuschelt in die Nacht Mit dem zweiteiligen Damenpyjama von Ellen Amber macht Frau nicht nur in der Nacht eine gute Figur. Manche lieben es, auch noch den sonntäglichen Brunch daheim gemütlich im Pyjama zu verbringen. Kein Wunder, der langärmelige Pyjama aus 100 Prozent Biobaumwolle ist angenehm hautfreundlich und bequem zu tragen. Ellen Amber Pyjama, rot, Fr. 29.80 In grösseren Filialen

Für gutes Fleisch und lederne Taschen. Eine Woche in Venedig mit meiner Frau. Wir logierten im Hotel Danieli. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Der Spielplan des FC Basel und eine Jahreskarte fürs Stadion. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Immer nur jede zweite Tafel Schokolade kaufen und das Gesparte für wohltätige Zwecke spenden. Man spart, achtet auf seine Ernährung und unterstützt bedürftige Menschen – alles auf einmal. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für gutes Brot, feinen Käse und eine gute Flasche Wein. Vielleicht auch zwei.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Handball und Kleinkunst.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe, Gesundheit, Freude und Glück. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit Michael Jackson oder Zarah Leander, aber eben ... Interview: Yannick Dolman


SAISONKÜCHE 80 |

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MARLON STÖCKINGER

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Mit Vollgas auf der Überholspur

Marlon Stöckinger ist in der Welt der Boliden zu Hause. Für das Migros-Magazin hat er die Türen geöffnet und uns von seinen Kochkünsten überzeugt.

J

ung, charmant und gutaussehend – Marlon Stöckinger hat alles, was das klassische Bild eines perfekten Schwiegersohns ausmacht. Zudem kocht er gern und verfügt über ausgezeichnete Manieren. Wäre da nicht sein Beruf. Stöckinger ist Autorennfahrer im Juniorenteam von Lotus und fasziniert vom Motorsport und von der Geschwindigkeit. Heute drängt die Zeit nicht, es müssen keine Rundenrekorde aufgestellt oder Polepositions eingefahren werden. Es wird gekocht. Zürcher Geschnetzeltes und Rösti hat sich der junge Sportler gewünscht. «Meine Mutter mag das besonders gern. Ich werde sie damit überraschen, wenn ich wieder in Manila bin.» Während «Saisonküche»-Köchin Anja Steiner die Küche inspiziert und ob

des Gas-, Induktions- und Teppan-YakiFlächenherds ins Schwärmen gerät, steht Stöckinger erwartungsvoll daneben.

Damit eine Rösti gelingt, brauchts eine gute Pfanne «Seit ich 16 bin und von Manila nach Europa kam, bin ich auf mich allein gestellt. Anfangs hatte ich Heimweh, und das Mikrowellenessen konnte ich schon bald nicht mehr sehen.» Aus der Not wurde eine Tugend, das Kochen zu seiner täglichen Lieblingsbeschäftigung. «Es ist wichtig, zu wissen, was dem Körper zugeführt wird. In einen Formel-1-Rennwagen wird auch kein gewöhnliches Benzin gegossen. Nur das Beste ist gut genug.» Zu einem Zürcher Geschnetzelten gehört einfach eine knusprige Rösti.

AUFGETISCHT

Marlon Stöckinger, Autorennfahrer Seine Motorsportkarriere beginnt Marlon Stöckinger (23) im Alter von 10 Jahren – im Kart, mit dem er unter anderem die asiatische Kartmeisterschaft gewann. Von 2009 bis 2011 fährt der Sohn eines Zwei Podestplätze 2014 in der Formel Schweizer Geschäftsmanns und eines Renault 3.5: Stöckinger in seinem Lotus. philippinischen Models in der britischen Formel Renault, danach zwei Jahre in der GP3-Serie, ehe er bis zu diesem Jahr für das Lotus-Team in der Formel Renault 3.5 seine Runden dreht; 2014 schaffte er es zwei Mal aufs Podest und auf Schlussrang 8. Marlon Stöckinger wird nächstes Jahr mit dem Lotus F1 GP2 Team in der GP2-Serie fahren, zusammen mit allen Formel-1-Rennen in Europa und im Mittleren Osten. Stöckinger lebt in Manila und Zürich.

Was haben Sie immer auf Vorrat? Reis und Eier. Was würden Sie nie im Leben essen? Jede Art von Käfer. Obwohl die in Asien sehr beliebt sind. Wie oft pro Woche kochen Sie selbst?

Jeden Tag. Manchmal auch zwei Mahlzeiten.

Kochen ist für Sie ... ... wichtig. Ich kann so selbst bestimmen, was ich meinem Körper zuführe. Mit wem würden Sie gern essen gehen? Ayrton Senna.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

MARLON STÖCKINGER | 81 Beeindruckt: «Saisonküche»Köchin Anja Steiner staunt ob der schon grossen Kochkenntnisse des 23-jährigen Marlon Stöckinger.

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1. Zutaten fürs Geschnetzelte. 2. Frische Petersilie zum Dekorieren. 3. Das Fleisch wird bemehlt. 4. Kurz und heiss anbraten, danach auf die Seite stellen. Am Schluss mit der Sauce mischen.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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MARLON STÖCKINGER | 83

Der 23-jährige Sohn eines Schweizers und einer Filipina interessiert sich ganz besonders dafür. «Nimm einfach eine gute Pfanne, koch die Kartoffeln am Vorabend, und vergiss die Bratbutter nicht», rät Anja Steiner und freut sich sichtlich über das Engagement ihres prominenten Kochpartners. Routiniert greift dieser zur Pfanne, verteilt die geraffelten Kartoffeln und schwenkt sie kurz durch. «Sobald die Kartoffeln etwas Farbe haben, kannst du sie zu einem Kuchen zusammenschieben», erklärt die Köchin. «Und wenn du es dir zutraust, kannst du sie in der Luft wenden.» Rennautos steuern und sich das nicht zutrauen? Keine fünf Minuten später ist die Rösti gewendet. In der Luft natürlich.

«Mein Rennauto ist meine Freundin» Die Leidenschaft für den Motorsport hat Marlon von seinem Vater Thomas. Dieser war selbst ein erfolgreicher Kartfahrer gewesen, bevor er seinen damals 10-jährigen Sohn zu Rennen mitnahm. Fasziniert haben den Jungen die Unabhängigkeit und die Eigenverantwortung im Kart, was ihm den Einstieg in den Rennsport geebnet hat. «Sobald du im Kart sitzt, kann dir niemand mehr Anweisungen geben, du musst alles selbst entscheiden.» Neben Können gehört aber auch einiges an finanziellen Mitteln zu diesem Sport. «Bis jetzt habe ich noch kein Geld mit meinem Sport verdient», erklärt Stöckinger lachend. «Es hat nur gekostet.» Neben der Rennstrecke trifft man Marlon Stöckinger auch auf dem Board an. Weniger Snow-, mehr Surfboard. «Snowboarden habe ich während meiner Schulzeit in den Winterferien hier in der Schweiz gelernt.» Zurzeit verzichtet er darauf. Zu schnell ist ein Bein oder Arm gebrochen. Beim Wellenreiten gibts höchstens Schürfungen. Verzichtet er auch auf eine Freundin? «Momentan ist mein Rennwagen meine Freundin», beantwortet er schmunzelnd die letzte Frage, bevor er sich wieder der Rösti widmet. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Andreas Eggenberger

Zürcher Geschnetzeltes ZUTATEN 1 Zwiebel 200 g weisse Champignons 2 EL Mehl Salz, Pfeffer 600 g Kalbsgeschnetzeltes 2 EL Bratbutter 2 EL Butter 1 dl Weisswein 2 dl Kalbsfond 2 dl Vollrahm ½ Bund glattblättrige Petersilie

ZUBEREITUNG 1. Zwiebel sehr fein hacken. Champignons in feine Scheiben schneiden. Mehl mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch flach auslegen, mit Gewürzmehl bestäuben. Bratbutter in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch portionenweise bei grosser Hitze kurz anbraten. Herausnehmen. Zugedeckt warm halten. 2. Butter im Bratensatz schmelzen. Zwiebel darin andünsten. Champignons dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein ablöschen. Kalbsfond und Rahm dazugiessen. Sauce sämig einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pfanne vom Herd ziehen. Fleisch in die Sauce geben, darin heiss werden lassen. Petersilie hacken und darüberstreuen. Dazu passt Rösti.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Person ca. 38 g Eiweiss 28 g Fett 6 g Kohlenhydrate 1800 kJ/450 kcal


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

MIGROS WALLIS | 85

Informatik-Workshops

WALLIS

Die Informatik-Workshops der Klubschule Brig sind keine Kurse im üblichen Rahmen. Vielmehr stehen Ihre ganz konkreten Fragen und Problemstellungen im Zentrum. Jeder Workshop ist einem anderen Thema gewidmet. So können Sie ganz gezielt Antworten auf Ihre Fragen finden. Dabei können Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit

anderen Teilnehmenden austauschen. Die Kursleitenden stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Jeweils Samstag von 9–11 Uhr, zu Office-Anwendungen, iPad, Photoshop, Internet E-Mail sowie Computersicherheit. Klubschule Migros Brig, Tel. 027 720 66 50 oder www.klubschule.ch

Eine ausgezeichnete Arbeitgeberin

Die Migros Wallis ist das erste grosse Unternehmen des Kantons, das mit dem Label «Friendly Work Space» ausgezeichnet wird.

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er grösste Reichtum eines Unternehmens sind seine Mitarbeitenden. Und für jeden Reichtum muss Sorge getragen werden. Deshalb liegt der Migros das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden am Herzen. Sie zeichnet sich in vielerlei Hinsicht durch ihre Sozialleistungen aus. Im Rahmen des Programms «Generation M» hat das Unternehmen das Versprechen abgegeben, dass die Arbeitsbedingungen aller Migros-Genossenschaften mit dem Gütesiegel «Friendly Work Space» ausgezeichnet werden. Die Migros Wallis hat das Label jetzt erhalten und damit eine Vorreiterrolle übernommen. Bislang wurde es nämlich erst an ein Unternehmen im Kanton verliehen. Die Migros Wallis ist das zweite Unternehmen und dazu das erste in der Kategorie Grosse Unternehmen.

Bilder: Philipp Zinniker, Kost

Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden Das Label «Friendly Work Space» wird von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz nach einem strengen Assessmentprozess vergeben, bei dem die betriebliche Gesundheitsförderung im Vordergrund steht. In diesem Bereich unternimmt die Migros Wallis freiwillig zahlreiche Anstrengungen. Tatsächlich gibt es nur wenige Arbeitgeber, die eine solche Grosszügigkeit beweisen.

René Marcello Rippstein von der Gesundheitsförderung Schweiz und Dominique Gander von der Migros Wallis.


IHRE REGION 86 |

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MIGROS WALLIS

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine bemerkenswerte Massnahmen ist ein Projekt, das in Partnerschaft mit der Suva durchgeführt wird. Es handelt sich um eine dreijährige Präventionskampagne zugunsten des Wohlbefindens und der Gesundheit der Mitarbeitenden. Im Jahr 2013 besuchten Ergonomiespezialisten alle Mitarbeitenden an ihrem Arbeitsplatz, um ihnen praktische Tipps zu geben und mögliche Anpassungen des Arbeitsplatzes zu empfehlen. 2014 wurden für die 1750 Mitarbeitenden Workshops mit dem Thema «ausgewogene Ernährung» organisiert. Sie hatten zudem die Möglichkeit, an einem kostenlosen Kochkurs für gesunde Ernährung teilzunehmen. Nächstes Jahr wird sich der Fokus der Kampagne auf das seelische Gleichgewicht richten.

Viele Massnahmen zur persönlichen Entfaltung Zahlreiche kleinere Initiativen tragen zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden der Migros Wallis bei. Mitarbeitende profitieren beispielsweise von einer jährlichen Ermässigung von 750 Franken auf Kurse der Klubschule. Sie werden ermuntert, Früchte zu essen – die Migros Wallis führt regelmässig kostenlose Verteilaktionen durch. Sie können sich jedes Jahr kostenlos gegen Grippe impfen lassen und profitieren von Vergünstigungen auf Angebote für Freizeit und Erholung, zum Beispiel in Thermalbädern. Das sind nur einige wenige Massnahmen, die die Genossenschaft durchführt. Aber dieser Überblick beweist, warum die Migros Wallis dieser Auszeichnung für würdig befunden worden und weshalb sie vom Wirtschaftsmagazin «Bilanz» zur fünftbesten Arbeitgeberin der Romandie in der Kategorie Grossunternehmen gewählt worden ist. Text: Mélanie Zuber

Was bedeutet das Label «Friendly Work Space»? Das Label «Friendly Work Space» der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ist eine Auszeichnung für Organisationen, die betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erfolgreich umsetzen. Es wird nach einer auf sechs Kriterien basierenden Prüfung vergeben: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Unternehmenspolitik, Aspekte des Personalwesens und der Arbeitsorganisation, Planung von betrieblichem Gesundheitsmanagement, soziale Verantwortung, Umsetzung und Gesamtevaluation von betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Ob zum Kauf oder zur Miete: Rachel Gerold und ihr Team vom SportXX in Glis helfen, den

Mit der Migros auf die Piste Der SportXX in Glis ist bereit für den Schnee: Mit erweiterter Wintersportabteilung, in der man neuerdings auch Ski mieten kann.

D

er Winter kann auch ganz anders sein als bloss weiss oder karg. Im SportXX im Gliser «Simplon Center» wirkt er derzeit fast schon frühlingshaft: Die Skihosen sind giftgrün, die Fleecepullover türkis oder weinrot, die Jacken mal blau, mal violett. Der Winter

bringt aber nicht nur wegen der bunten Schneesportmode eine Art vorgezogenen Frühling in den SportXX im «Simplon Center»: Der Umzug von Brig nach Glis hat Neuerungen mit sich gebracht, die sich nun auswirken. Dank der deutlich grösseren Ladenfläche gibt es nun

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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MIGROS WALLIS | 87

Breites Wintersportsortiment im SportXX Glis: Langlaufbekleidung, Schneeschuhe, Helme, Schlittschuhe und vieles mehr. Die Schneesportmode ist bunt wie der Frühling.

passenden Ski zu finden.

für allerhand Platz, von der Langlaufbekleidung über Schlittschuhe bis hin zum Freestyleski. Zudem gibt es erstmals komplette Skiausrüstungen auch zum Mieten.

Modelle für Ambitionierte und für Preisbewusste Je nach den Ansprüchen stehen vier verschiedene Mietkategorien mit den entsprechenden Skiern zur Auswahl. Ambitionierte Könner beispielsweise, die jede Saison das neuste Material fahren möchten, finden in der VIPKategorie die aktuellen Topmodelle von Head und Salomon. In der VIP-Saisonmiete ist der Skiservice inbegriffen. Für Anfänger und fortgeschrittene Gelegenheitsfahrer bietet die Kategorie Best Price das beste Preis-LeistungsVerhältnis: top präparierte Allroundmodelle aus vergangenen Saisons zu einem attraktiven Preis. Hier kostet die Saisonmiete für Erwachsene 149 Fran-

ken, für Jugendliche 75 Franken und für Kinder 49 Franken. Wer noch keine Skischuhe oder Stöcke hat, findet im SportXX ebenfalls das Passende. Wer lieber nur einen Tag Ski fahren und die Pisten von der ersten bis zur letzten Fahrt ausnutzen möchte, kann sich den Mietski bereits am Abend vorher im SportXX abholen. Sogar AprèsSki liegt bei den Tagesmieten der Migros drin: Die Ausrüstung muss tags darauf erst bis um 12 Uhr mittags retourniert werden. Die Skitagesmiete kostet für Kinder 9 Franken, für Teenager 13 Franken und für Erwachsene je nach Kategorie zwischen 25 und 40 Franken.

Snowboard oder Ski aus der aktuellen Kollektion Die Ausrüstung kann auch an zwei oder drei aufeinanderfolgenden Tagen oder gleich für eine oder zwei Wochen gemietet werden mit entsprechenden Rabatten. Der Mietservice dürfte auch für

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

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WILDS WELT

Wien – himmlisch speisen, im Tresorraum baden

Abgelenkte Fussgänger

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Immer mehr Fussgänger schauen auf ihr Smartphone statt auf den Strassenverkehr. Nun fordern Politiker Massnahmen.

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

M

it dem Smartphone beschäftigte Fussgänger sind ein zunehmendes Unfallrisiko im Strassenverkehr. Deshalb fordern Politiker wie der SVP-Nationalrat Walter Wobmann und seine Parteikollegin Natalie Rickli eine schärfere Gangart und sogar Bussen für Fussgänger, deren Aufmerksamkeit zu stark vom Smartphone absorbiert ist. Wird hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen? «An einem so komplexen System wie dem Strassenverkehr teilzunehmen, erfordert die volle Aufmerksamkeit», sagt Uwe Ewert (55) von der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu in Bern. «Die Menschen unterschätzen, wie sehr sich ihre Aufmerksamkeit verschlechtert, wenn sie sich anderweitig beschäftigen.» Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sei hier zusätzliche Sensibilisierung nötig. Grundsätzlich rät Ewert: «Wer telefoniert, soll doch bitte kurz stehen bleiben, das Gespräch zu Ende führen und erst dann weitergehen.» Das grösste Unfallrisiko liege darin, dass man ein Gespräch auch dann fortsetze, wenn im Verkehr eine Situation eintritt, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.

Über Bussen zu reden, hält Uwe Ewert indessen für verfrüht: «Das Problem ist nicht gross genug, als dass es den riesigen Aufwand rechtfertigen würde, der damit verbunden wäre. Über Bussen nachdenken müsste man, wenn sich die Situation massiv verschärfen würde.» In diese Richtung könnte es aber gehen, denn mit neuen Gadgets wie Google Glass dürften künftig noch mehr abgelenkte Menschen unterwegs sein. «Bekommt der Träger einer Datenbrille zum Beispiel eine Information zu einer Pizzeria eingeblendet, ist er zumindest kurzzeitig vom Verkehr abgelenkt», sagt Uwe Ewert. Erschwerend kommt bei solchen Geräten hinzu: Im Unterschied zum Handy-Nutzer sieht man dem Glass-Träger nicht an, wann er abgelenkt ist. Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

ONLINE UMFRAGE Gefährliche Smartphone-Nutzung An der Ampel oder auf der Autobahn: Wann starren Sie unterwegs aufs Smartphone?

Blindlings über die Strasse: Sollen Fussgänger, die sich nur auf ihr Smartphone konzentrieren, in Zukunft gebüsst werden?

Wien wurde erneut zur Stadt mit der weltbesten Lebensqualität gewählt. Ein weiterer Grund für einen Besuch der österreichischen Hauptstadt: Am 1. Oktober feierte das Musical «Mary Poppins» deutschsprachige Erstaufführung. Es ist täglich ausser montags zu sehen. ■ Für eine kleine Sensation sorgt das Wiener Restaurant Tian: Noch nie in der Geschichte des Gault-Millau wurden einer rein vegetarischen Küche drei Hauben und 17 Punkte verliehen! Küchenchef Paul Ivic sorgt für Kunstwerke aus Gemüse, Kräutern, Pasta und mehr. Man isst himmlisch. Kein Wunder: Das kleine Lokal liegt an der Himmelpfortgasse 23, im Herzen Wiens. ■ Ebenfalls Stadtgespräche löst das erst diesen Juni eröffnete Hotel Park Hyatt aus. Es befindet sich im Goldenen Quartier (bekannt für die vielen exklusiven Boutiquen), nur wenige Fussminuten vom Stephansdom entfernt. Das 100 Jahre alte Gebäude diente zuvor einer Bank als Hauptverwaltung. Dort, wo heute ein kleiner Pool ist, befand sich der

Tresorraum. Das Restaurant The Bank (Bild) war die Kassenhalle. Die Küche mit österreichischen Schmankerln und die gut dotierte Weinkarte mit vielen einheimischen Tropfen überzeugen. ■ Gut zu wissen: Mit der Schnellbahn Cat in 16 Minuten vom Terminal WienMitte zum Flughafen. Bilder sowie Tipps zu Souvenirläden ohne Kitsch: www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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Noch fast so zahm wie ein Stofftier: Zolli-Tierarzt Stefan Hoby untersucht eines der vier Gepardbabys.

Erster Arztbesuch für die jungen Geparden

Aus Wollknäueln werden Raubtiere: Die vier jungen Geparden im Basler Zolli entwickeln sich prächtig. Schon bald kann sich ihnen der Zoodoktor nur noch geschützt nähern.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Endlich ist es so weit! Heute sind die Gepärdli sechs Wochen alt und bereit für einen ersten Gesundheitscheck. Nach rund drei Monaten Tragzeit hat die erstgebärende Gepardin Alima (3) im Spätsommer vier Junge zur Welt gebracht. Ich warte mit meinem Team gespannt darauf, dass Tierpfleger Max Christen Alima ablenkt, sodass wir die Jungtiere kurz untersuchen können. Alima ist hungrig und nimmt den Köder in Form eines frischen Huhns gern an. Währenddessen schleichen wir uns an ihr vorbei zur Wurfbox, in der die Wollknäuel aneinandergeschmiegt ruhen. Wir arbeiten schnell und ruhig. Nacheinander untersuche ich jedes Tier von Schnauze bis Schwanzspitze,

bestimme Geschlecht und Gewicht und gebe eine Wurmpaste ins Maul ein. Zum Schluss markiere ich die noch zahmen Wilden mit einem unter die Haut gesetzten Mikrochip, sodass wir die Entwicklung jedes Individuums genau verfolgen können. Ich freue mich über die prallen Milchbäuche der vier um die 2,5 kg wiegenden Weibchen. Bei der ersten Impfung in zwei Wochen werden sie bereits so kräftig sein, dass wir Handschuhe benötigen, um uns gegen die scharfen, kräftigen Krallen zu schützen. Die grossen Bemühungen der Kuratorin und der Tierpfleger haben sich gelohnt. Die Gepardenzucht braucht Fingerspitzengefühl und schliesslich auch Glück, Vertrauen und Geduld, denn

Geparden sind bei der Partnerwahl sehr wählerisch. Die Zolli-Zuchtanlagen hinter den Kulissen sind deshalb so unterteilt und abgeschirmt, dass sich Männchen und Weibchen riechen und hören, aber nicht wirklich sehen können. Ihr Verhalten wird genau beobachtet. Die eigentliche Paarungsbereitschaft der Weibchen stellt sich innerhalb von Stunden oder Minuten ein. Der Eisprung findet in der Regel erst kurz vor oder während des Deckakts statt. Geparden sind auch heikel, wenn es um die Aufzucht ihrer Jungen geht. Um die junge Mutter Alima nicht zu stören, hat sie die Jungtiere in den ersten Wochen deshalb hinter den Kulissen aufgezogen.

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LEBEN 94 |

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OUTDOOR

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die spektakuläre Fussgängerbrücke hat Aeschlen und Sigriswil einander näher gebracht. Im Hintergrund der Niesen.

Glanzvoller Brückenschlag Glitzerndes Wasser, berühmte Gipfel, herausgeputzte Dörfer: Die Wanderung über dem Thunersee bietet viel Sehenswertes. Nicht zuletzt die elegante Hängebrücke bei Sigriswil, deren Glanz weit hinausstrahlt – für manche sogar zu weit.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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GRENZTOUREN Das Migros-Magazin geht an die Grenze. Sei dies die Staatsgrenze, Kantonsgrenze, Schneegrenze, Sprachgrenze, Stadtgrenze oder etwa gar die Schmerzgrenze: Wir unternehmen Touren in der Natur, die an oder sogar über die Grenze gehen. Dieses Mal: Gummischlucht, natürliche Grenze im Berner Oberland

Oben: Im Schloss­ park geht es durch einen pflanzlichen Tunnel.

Rechts: Die Szene­ rie in Oberhofen am Thunersee wird vom Schloss dominiert.

D

as Wasser plätschert leise um die Pfeiler des Landungsstegs in Oberhofen am Thunersee. Der Blick führt über das glitzernde Wasser, die grünen Wiesen und Wälder ennet dem See zum Stockhorn. Links neben uns ragt der voluminöse Turm des Schlosses Oberhofen in den blauen Himmel, während das hübsche See­

türmchen davor beinahe kitschig wirkt. Noch bevor unsere Wanderung nach Sigriswil richtig beginnt, gibt es also bereits einiges zu sehen. Dazu gehört der Schlosspark mit der üppigen Bepflan­ zung, den wir kurz durchstreifen, bevor es über etliche Treppenstufen 130 Meter hinauf bis zum Punkt Blooch geht. Auf teils schmalem Pfad führt der Weg durch

den Wald, weiter nach oben und wieder hinaus auf die Wiese. Rechterhand erhebt sich der Berg Niesen mit seiner pyramidenartigen Form.

Die friedliche Stimmung macht uns zu naiven Romantikern Nach einer kleinen Kurve erreichen wir einen imposanten Nussbaum, in dessen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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Stopp, Wegzoll: Die Rangerin zieht von Touristen und Wanderern die acht Franken für die Überquerung ein. Kinder bis 16 sind gratis.

Oben: Vom pittoresken Bauernhof Erizbüel geht der Blick über den See bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau.

Rechts: Da und dort gräbt ein kleiner Bach seinen eigenen Miniaturcanyon ins Gelände.

Schatten sich eine grosse Aussichtsbank befindet. Von hier erblicken wir die Schneegipfel des berühmten Berner Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau. Ist derzeit gerade eine Seilschaft in der Nordwand unterwegs? Wie viele Japa­ ner, Südkoreaner oder Inder stehen wohl gerade jetzt auf der Aussichtsplattform des Jungfraujochs? Kaum aus dem Schatten des Nussbaums, passieren wir den Bauernhof Erizbüel. Die Holz­ balkons des dreistöckigen Wohnhauses sind üppig mit rot­violetten Geranien geschmückt, auf der Terrasse steht der grüne Plastiktraktor des Nachwuchs­ bauern, und im Garten blühen unzählige Rosen und Sonnenblumen. Auf dem Teersträsschen schnurrt uns ein älterer VW Polo entgegen. Die zwei betagten Frauen hinter der Frontscheibe lächeln uns an – beide gekleidet in einer schön bestickten Tracht. Ach, ja … hier ist die Welt noch in Ordnung. Die friedliche Stimmung hat uns offensichtlich im Nu zu naiven Romantikern gemacht. Wiederum führt der Weg in ein Wald­ stück und über den Örtlibach, der sich einen winzigen Canyon in die Erde ge­ arbeitet hat. Weiter geht es entlang einer

Wiese, und unser Blick schweift über das vom leichten Wind gekräuselte Seewas­ ser zu Simmen­ und Frutigtal. Eingangs des Dörfchens Aeschlen ist linkerhand wiederum ein reich bepflanzter Bauern­ garten angelegt. Und rechterhand steht ein Traktor am Wegesrand, der diesen typischen Geruch nach Gras, Öl, Heu und Benzin verströmt.

Die Bewohner der anderen Seeseite fühlen sich geblendet Kurz nach Aeschlen erblicken wir die Panoramabrücke Sigriswil. Sie wurde Ende 2012 eingeweiht und gehört zum 56 Kilometer langen Panoramarundweg Thunersee. Das filigrane Bauwerk, das sich über die Gummischlucht spannt, ist mit 340 Metern eine der längsten und mit 182 Metern eine der höchsten Fuss­ gängerhängebrücken der Welt. Und sie ist verbindendes Glied zwischen den zwei Orten Aeschlen und Sigriswil, die bisher durch die Schlucht voneinander getrennt waren. So beträgt nun bei­ spielsweise für die Schüler von Aeschlen der Weg zum Oberstufenschulhaus in Sigriswil nur noch rund 10 statt wie frü­ her 40 Minuten. «Alle profitieren hier»,

ist Madeleine Amstutz, die Gemeinde­ präsidentin von Sigriswil, überzeugt. Etwa auch das Gewerbe: Die Einwohner von Aeschlen, die sich bis jetzt eher in Richtung Thun orientiert hätten, wür­ den jetzt vermehrt ihre täglichen Ein­ käufe in Sigriswil machen, sagt die Ge­ meindepräsidentin. Verkehrstechnisch profitiert Aeschlen von der besseren ÖV­Anbindung in Sigriswil, und auch der Genussfaktor ist mit der Hänge­ brücke gestiegen: Die Einwohner von Sigriswil können jetzt etwa zur kulina­ rischen Abwechslung ganz einfach zu Fuss ins Chinarestaurant ennet der Schlucht. Natürlich ist die Brücke auch für Wanderer und Touristen eine Attrak­ tion, nur müssen sie – im Gegensatz zu den Einheimischen – einen Brückenzoll von acht Franken bezahlen. Denn finan­ ziert wurde das gut eine Million Franken teure Bauwerk von einer privaten Trä­ gerschaft, die so einen Teil ihrer Ausga­ ben wieder wett zu machen versucht. Nach den ersten Schritten auf der Brü­ cke spüren wir bereits die leichte Schwingung des Bauwerks – ausgelöst durch die Fussgänger. In der Mitte der


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

Erizbüel

schachen

600 m

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Ringoldswil

Oberhofen am Thunersee Längen-

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h

Text: Üsé Meyer Bilder: Raffael Waldner

Ganz gemütlich: Wanderung von Oberhofen nach Sigriswil.

T

Brücke müssen wir aufpassen, nicht ins Torkeln zu geraten – sicher fühlen wir uns aber trotzdem jederzeit und blicken auch mal über das hohe Lochblech-Geländer tief hinunter zum Gummibach, der sich dort durch eine schmale Felsschlucht zwängt. Weil das Blech der Brücke das Sonnenlicht reflektiert, kam es bereits kurz nach der Eröffnung wegen des «glänzenden Strichs in der Landschaft» zu Klagen von der anderen Seite des Sees. Zeitungen und Fernsehen berichteten über den Zwist, und man überlegte, ob das seeseitige Geländer mit einem dunklen Tarnanstrich versehen werden sollte. Das sei momentan aber wohl kein Thema mehr, meint die Rangerin am anderen Ende der Brücke, die von uns den Wegzoll einkassiert. Und auch der Ingenieur des Bauwerks, Martin Dietrich, sagte gegenüber der Bauzeitung «Tec21», dass man der Brücke etwas Zeit geben solle, bis sie in einigen Jahren von selbst etwas an Glanz verliere.

BE Tschingel

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Aeschlen

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Sigriswil Gunten

Endorf

ÜBER DEM SEE MIT AUSSICHT

Karte: WSGrafik

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An- und Rückreise: Mit Bahn und Bus via Thun bis Station «Oberhofen a. T., Dorf», zurück mit Bus ab Sigriswil. Tour: Oberhofen am Thunersee (563 m)–Blooch (702 m)–Erizbüel (787 m)–Aeschlen (763 m)–Panoramabrücke– Sigriswil (796 m) Dauer: ca. 1,45 Stunden Anforderungen: Keine Saison: Ganzjährig (im Winter auf Verhältnisse achten) Brückenzoll: Die Überquerung

der Brücke kostet Fr. 8.– (Tageskarte). Mit «PanoramaCard Thunersee» und für VCS-Mitglieder Fr. 4.–. Für Kinder bis 16 gratis. Bemerkung: Direkt am Weg, kurz vor Aeschlen, befindet sich der gedeckte Grillplatz Rütacher mit Tischen und Bänken (Holz vorhanden). Informationen: Thun-Thunersee Tourismus, 084 284 21 11, www. thunersee.ch / Infos und Wandervorschläge: www.brueckenweg.ch

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Madeira – Wandern auf der Blumeninsel Bizarre Berge, zerklüftete Küsten, üppig grüne Täler, Bananenfelder und blühende Gärten bezaubern den Wanderer auf der Insel des ewigen Frühlings. Freuen Sie sich auf malerische Fischerdörfer und atemberaubende Aussichtspunkte. 1. Tag: Schweiz – Madeira In 4 Stunden erreichen wir die Blumeninsel ab Zürich nonstop mit Edelweiss. 2. Tag: Entlang von Levadas Unser komfortabler Bus bringt uns in ein malerisches Dorf, wo wir unser Picknick einkaufen. Entlang von Levadas wandern wir durch eine der fruchtbarsten Gegenden der Insel. 3. Tag: Naturpark Ponta de São Lourenço Im Osten Madeiras geniessen wir eine Wanderung mit Sicht auf den Atlantik und die spektakulären vulkanischen Gesteinsformationen. 4. Tag: Schwimmen im vulkanischen Naturbecken im Atlantik Nach einer Wanderung durch einen wildromantischen Baumheidewald bleibt Zeit zum baden im Naturschwimmbecken. 5. Tag: Zeit für einen Marktbesuch Tag zur freien Verfügung, z.B. für den Besuch des bunten Fisch-, Gemüse- und Früchtemarktes von Funchal. 6. Tag: Urwüchsiger Norden Bei guten Sichtverhältnissen ist der Aufstieg zum Pico Ruivo ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem köstlichen Mittagessen besuchen wir die typischen Strohdachhäuser. 7. Tag: Paradiestal Heute spazieren wir durch eine der schönsten Gartenanlagen Madeiras, die Palheiro Gardens. Zum Schluss einer Wanderung durch duftende Eukalyptuswälder geht es mit dem Korbschlitten in rassiger Fahrt hinunter nach Funchal. 8. Tag: Rückflug Madeira – Schweiz

Weitere Frühlingswanderreisen: 07.02. bis 14.02. 07.02. bis 14.02. 15.02. bis 22.02. 07.03. bis 14.03. 07.03. bis 22.03.

Algarve Mandelblüte Mallorca Marrakech – Essaouira Blühendes Zypern Costa Rica

Wanderungen Nur zu Fuss erreicht man auf Madeira die schönsten Gärten, Parks und Aussichtspunkte. Wanderzeit 2,5 bis 3 Stunden. Gruppengrösse 20 bis 25 Gäste Kleingruppen 10 bis 15 Gäste

Wissen wie – helfen auch Sie!

Unterkunft Wir wohnen im modernen Hotel Pestana Carlton (off. Kategorie 5 Sterne), ca. 10 Gehminuten vom Zentrum Funchals entfernt. Das Hotel an spektakulärer Lage mit phantastischem Ausblick verfügt über grosszügige Sonnenterrassen und 2 Salzwasser-Schwimmbäder. Komfortable Zimmer mit Balkon oder Gartenplatz.

Gratisinserat

Inbegriffen ■ ■ ■

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Linienflüge inkl. Taxen und Gebühren Begleitbus auf den Wanderungen Unterkunft im Erstklasshotel Pestana Carlton in Funchal, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 2 Mahlzeiten in typischen Restaurants Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Trinkgelder in Hotel & Restaurants IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Reisedaten Frühling 2015 21.02. bis 28.02. Sa–Sa 28.02. bis 07.03. Sa–Sa 07.03. bis 14.03. Sa–Sa 14.03. bis 21.03. Sa–Sa Kleingruppe 21.03. bis 28.03. Sa–Sa 28.03. bis 04.04. Sa–Sa Kleingruppe 04.04. bis 11.04. Sa–Sa 11.04. bis 18.04. Sa–Sa 18.04. bis 25.04. Sa–Sa Kleingruppe 25.04. bis 02.05. Sa–Sa 02.05. bis 09.05. Sa–Sa 09.05. bis 16.05. Sa–Sa Internet-Buchungscode: ■ ■ ■ ■

1890.– 1890.– 1950.– 2050.– 1950.– 2180.– 2050.– 2050.– 2180.– 2050.– 2050.– 1950.–

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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FAMILIE | 101

«Wil si Hemmige hei»

Viele Kinder sind schüchtern. Doch nur wer die Schüchternheit überwindet, kann seine Begabungen entwickeln und seine Chancen im Leben nutzen. Hintergründe und Tipps.

F

Das hilft gegen Schüchternheit

angis spielen mit den Nachbars­ kindern, mit anderen im Sandkas­ ten herumtollen, die Kinder freu­ destrahlend ansprechen – das ist Nina. Carmen hingegen bleibt auf dem Spiel­ platz lieber bei den Eltern, spielt allein und spricht kaum. Die Kleine ist sehr schüchtern. «Wir alle haben Hemmungen und sind entsprechend schüchtern. Manche mehr, manche weniger», sagt Georg Stöckli (64), Professor für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Universität Zürich. Schüchternheit ist nicht nur sehr unangenehm für die Betroffenen, sie hindert sie auch daran, ihre Begabungen zu fördern und Chancen wahrzunehmen. So werden Schüchterne des Öfteren unterschätzt. «Schüchterne Kinder leiden oft unter einem angeschlagenen Selbstwert­ gefühl, einer sehr selbstkritischen Hal­ tung oder gar Depressionen. Und sie ziehen sich aus Selbstschutz zurück und haben kaum Freunde», so der Experte.

■ Möglichst früh gegen Schüchternheit angehen, denn ein Kind leidet unter der damit einhergehenden Selbstisolation. ■ Das Kind nicht zu stark behüten oder gar isolieren. ■ Das Kind in Kontakt mit anderen bringen und Freunde finden lassen. ■ Das Kind loben, wenn es auf andere zugeht. ■ Als Eltern einen offenen Umgang mit anderen Menschen vorleben.

Bild: Getty Images

Auf Kritik reagieren schüchterne Kinder erst recht mit Rückzug Oft sind gerade kleinere Kinder schüch­ tern. Je älter sie werden, desto besser können sie ihre Schüchternheit kontrol­ lieren. In der Pubertät entscheidet sich, ob Jugendliche schüchtern bleiben oder ihre Hemmungen überwinden, erklärt Georg Stöckli: «Fragen wie ‹Wie komme ich bei Freunden an?› oder ‹Wie reagiert das andere Geschlecht auf mich?› sind von grosser Bedeutung. Deshalb treten Jugendliche in sozialen Medien meist cool und selbstbewusst auf. Aber: Wer sich nach aussen cool gibt, kann inner­ lich trotzdem sehr schüchtern sein.» Soziale Medien sind dann kein Ersatz für soziale Kontakte, jedoch ein gutes Hilfs­ mittel, um diese aufzunehmen. Je früher Betroffene gegen ihre Schüchternheit ankämpfen, umso besser. Schliesslich geht es darum, die eigene schüchterne Persönlichkeit zu verändern. Das braucht Zeit, Geduld, ganz viel Unterstützung und vielleicht eine andere Umgebung, beispielsweise einen Auslandaufenthalt. Auch die Eltern können helfen. «Je mehr sie ihr

Schwer fassbares Gefühl: Schüchternheit ist bei kleinen Kindern stark verbreitet.

Kind behüten und isolieren, desto ängst­ licher wird es», sagt Georg Stöckli. Auch die Aufforderung «Sei nicht so schüch­ tern und sprich mit der Nachbarin!» sei eher kontraproduktiv. Kritik bewirke bei schüchternen Kinder oft, dass sie sich noch mehr zurückziehen. «Stattdessen sollten Eltern ihr Kind loben, wenn es den Mut aufbringt, auf andere zuzu­ gehen. Wichtig ist auch, dass Eltern eine extrovertierte und offene Verhaltens­ weise vorleben.» Auch Carmen hat bei Mama und Papa gesehen, wie es funktioniert: Auf dem Spielplatz gehen sie auf andere Eltern

und deren Kinder zu, sprechen und lachen mit ihnen. So wird auch Carmen immer mutiger. Sie spricht und spielt mittlerweile gerne mit dem Nachbars­ mädchen. Text: Priska Plump www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Schüchternheit bei Erwachsenen Bei einigen Betroffenen wird es mit der Pubertät schlimmer: Symptome und Behandlungsansätze bei sozialer Phobie.


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Bitte ausfüllen und einsenden oder faxen an: Ringier AG, Leser-Service, Postfach, 4801 Zofingen, Fax 062 746 35 71.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

Die moderne Art zu mailen Google peppt mit seinem Gratisprogramm Inbox das altbackene E-Mail wieder auf.

K

Illustration: Supertotto/2Agenten

DIGITAL | 103

NERD’S WORDS

Google Inbox macht das Handy endgültig zum schlausten persönlichen Assistenten der Welt.

Scannen Sie den QRCode und sehen Sie im Video, wie Google Inbox aussieht und funktioniert.

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einen Termin verpassen, an alle Einkäufe denken und Nachrichten erst dann beantworten, wenn Sie gerade Zeit dafür haben: Dabei hilft Googles neustes Werkzeug namens Inbox – kein normales E-Mail-Programm, sondern ein persönlicher Assistent für iPhones und Android-Geräte. Per Fingerstrich lassen sich E-Mails entweder als erledigt markieren oder ausblenden und für einen späteren Zeitpunkt zurückstellen. Darüber hinaus ermöglicht Inbox, standortabhängige Erinnerungen einzurichten. Das Handy merkt dank GPS-Empfang automatisch, wenn es dort ankommt, und blendet den programmierten Hinweis ein. Auch der Posteingang wird übersichtlicher: Google Inbox gruppiert alle Nachrichten, die zusammengehören, und zeigt wichtigste Informationen auf den ersten Blick. So lassen sich vor dem Öffnen eines E-Mails Fotos, Office-Do-

kumente, Flugtickets, Hotelbestätigungen, Links usw. ansehen oder anklicken.

Für die Nutzung von Google Inbox registrieren und bald loslegen Das Programm basiert auf Gmail und lässt sich genauso kostenlos nutzen. Wer sich bereits für Googles E-Mail-Dienst registriert hat, braucht nichts weiter zu tun. Beide Posteingänge lassen sich künftig mit denselben Login-Daten öffnen und parallel nutzen. Inbox übernimmt alle Informationen aus Gmail und visualisiert sie. Aktuell befindet sich Inbox in einer Testphase und ist noch nicht für die Öffentlichkeit verfügbar. Wer die moderne Art zu mailen schon jetzt ausprobieren will, öffnet www.google.com/inbox und klickt auf «Einladung anfordern». Google akzeptiert regelmässig neue Testpersonen, bis Inbox für alle da ist. Texte: Reto Vogt

APP DER WOCHE

Schnitt ohne Schere Um einen coolen Film zu erstellen, brauchts kein Schnittprogramm und schon gar keine vertieften PC-Kenntnisse. Dafür genügt die App Magisto für Android und iPhones, die Handyfotosund -videos automatisch zu einem professionell anmutenden Streifen zusammenfügt. Sie müssen lediglich die Dateien auswählen, einen Stil wie Sommer, Liebe oder Landleben hinzufügen und einen passenden Soundtrack bestimmen – und fertig ist der Film. Ausprobieren lässt sich die App gratis, wer die erstellten Videos herunterladen will, zahlt pro Jahr 13 Franken.

mit Reto Vogt

Tod auf Ansage Apple und Google sind wie Zwillinge. Ihre Betriebssysteme gleichen sich mit ein paar klitzekleinen Unterschieden wie ein Ei dem anderen. Das von Apple hat ein bisschen die härtere Schale, Googles Android ist dafür ein wenig runder. Aber wenn einer der beiden von seinem Entwicklerpapa etwas geschenkt bekommt, will es der andere auch. Zuletzt passiert ist das beim Thema Gesundheit. Keine vier Wochen nachdem Apple bei seiner neusten Betriebssystemversion iOS 8 die «Health»-App integrierte, stellte Google sein «Fit»-Programm vor. Beide haben – natürlich – fast alles gemeinsam. Sie sammeln Informationen aus Fitness-Apps wie Runtastic oder Runkeeper und sind ausserdem mit sogenannten Wearables kompatibel. Das sind zum Beispiel Armbändchen, die Schritte zählen, Waagen, die den Körperfettanteil berechnen, oder Pulsmesser, die den Herzschlag messen. Die Gesundheitszwillinge fassen alle Infos zusammen und visualisieren sie. Dank der härteren Schale von Apples Ei gibts einen Unterschied: Dort bleiben alle Daten auf dem Telefon, während sie Google rauslässt und passwortgeschützt via Internetbrowser zugänglich macht. Gesundheitsbewussten Menschen nützt das sicher nicht viel. Allen anderen wird pfannenfertig serviert, wie ungesund sie essen und wie wenig sie sich bewegen. Und falls das nicht genügend motiviert, übernimmt die App Deadline. Sie berechnet aus den Health-Daten das Todesdatum.

Diskutieren Sie mit Wollen Sie wissen, wann Sie sterben? Ihre Meinung: Migrosmagazin.ch/nerdswords


Achtung Telefonterror!

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Die Blackbox für Zuhause – das Ende für Werbeanrufe und Telefonterror. Das Telefon klingelt. Wieder jemand, der die Werbetrommel rührt, um eifrig zu verkaufen. Die Werbe- und Spam Anrufe sind lästig und kosten Lebensqualität, erstrecht, wenn sie in Stress ausarten. Der TELSTOP ist die lang ersehnte Rettung vor dem Telefonterror.

Der TELSTOP des schweizer Unternehmens stopdas ist die ganz persönliche Blackbox, um all die Versicherungsvertreter und andere unerwünschte Anrufer diskret aus der Leitung zu filtern. Das kleine schwarze Kästchen blockiert die unseriösen Werbeanrufe und stoppt

so den illegalen Telefonterror ein für alle Mal. Nur 60 Sekunden, dann ist der TELSTOP im Einsatz und der Telefonterror am Ende. Dank des Buttons auf seiner Oberseite können individuelle Nummern schnell und sicher gesperrt werden. Ein weiteres Feature ist das Blockieren von unterdrückten Rufnummern oder Nummern aus dem Ausland. Ebenfalls kann man zusätzlich individuelle Einstellungen vornehmen. Blockierte Rufnummern werden nicht mehr durchgestellt – das nervige Telefonklingeln ist endlich vorbei. Noch besser wird der Service mit dem Abo. Dann arbeitet die künstliche Intelligenz des TELSTOP auf Hochtouren: Der TELSTOP greift auf die stopdas Datenbanken zu und blockiert

bekannte Nummern automatisch und zuverlässig. Unerwünschte Anrufer haben somit keine Chance mehr. Auch als App für das Handy Den gleichen Komfort, nur eben für das Smartphone, bietet die kostenlose TELSTOP! APP (www.stopdas.ch).

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BITTE MELDE DICH

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

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Schulhaus Liguster 1954–57  Gesucht werden: Schüler(innen) der Lehrer Burkhard und Winteler, 1954–1957, Schulhaus Liguster in Zürich. Wir planen ein Treffen der ehemaligen Sekundarschüler(innen) der Lehrer Winteler und Burkhard, haben aber nur ungenügendes Adressmaterial. Wer weiss etwas zu folgenden Namen: Walter Pfister, Monika Amsler-Brunner, Christa Bickel, Marlene Zorzi-Kreis, Antoinette Schön-

Loss (alle Klasse Winteler), René Häuptli, Peter Hirlinger, Hansruedi Lehmann, Peter Lienhard, René Schnetzler, Fritz Stäger, Othmar Tobler, Rita Blatter, Silvia Bochsler, Sonja Eugster, Ruth Feller, Susanne Fleury, Nelly Hübscher, Elisabeth Kappeler, Marlies Steck, Helen Tschopp, Verena Würst (alle Klasse Burkhard, siehe Foto)? Albert Fässler E-Mail: benibeni@bluewin.ch

Mitschüler gesucht  Gesucht werden: Mitschüler der 6. Klasse (Frau Malfer), Geerenschulhaus in Bassersdorf, Schuljahr 1979/80. Nachdem ich einen ehemaligen Klassenkameraden getroffen hatte, redeten wir über die alten Zeiten. In diesem Gespräch entstand die Idee einer Klassenzusammenkunft. Kurz darauf stattete ich der Gemeindeverwaltung Bassersdorf

einen Besuch ab und informierte mich über Klassenlisten im Schularchiv. Leider waren die Unterlagen über den besagten Jahrgang ein Jahr zuvor vernichtet worden. Da ich das Migros-Magazin wöchentlich lese, kam ich auf die Idee, meine ehemaligen Mitschüler(innen) auf diesem Weg zu suchen. Thomas Müller E-Mail: thomue@bluewin.ch

Trommelfreund  Gesucht wird: Werner Thüring, Basel, circa von 1956 bis 1968. Wir lernten uns in der BMG-Trommelschule (Junge Garde) kennen, waren an Preistrommeln harte Konkurrenten, aber ausserhalb dieser Auftritte gute Freunde. Wir verbrachten viele tolle und unvergessliche Jahre zusammen. Warum sich unsere Wege trennten und wir uns aus den Augen verloren, bringe ich heute nicht mehr auf die Reihe. Aber eines weiss ich, es war sicher ein Fehler. Würde mich sehr freuen, wenn du dich meldest oder wenn mir jemand Auskunft geben könnte, wo du steckst. Edi Minder E-Mail: eminder@hotmail.ch

 Gesucht wird: Gast im Restaurant Krönele, Lustenau, Österreich, 27. September 2014, ca. 19.30 Uhr. Am Samstag, 27. September, gegen 19.30 Uhr assen eine Kollegin und ich im Restaurant Krönele in Lustenau. Du sassest mit vier Kollegen am Tisch neben uns. Du kamst mir bekannt vor, aber erst zu Hause fiel mir ein, dass du im April 1996 mit mir in einer Sprachschule in Fort Lauterdale, Amerika, warst. Du warst damals viel mit dem Skateboard unterwegs. Leider weiss ich weder deinen Namen, noch wo du wohnst. Du sprichst einen Aargauer oder Zürcher Dialekt. Du hast blonde, kurze Haare und trugst ein weisses Pullover-Shirt. Ich sass dir vis-à-vis, trug ein schlammfarbenes Spitzentop und ein beiges Bolero-Jäckchen. Ich habe kurze blonde Haare (in Amerika waren sie noch lang). Es würde mich freuen, dich nach so langer Zeit wiederzusehen. Ursula Schläpfer E-Mail: ursy.schlaepfer@bluewin.ch

 Gesucht werden: ehemalige Kameraden Mot Füs Kp I/98. Am Samstag, 15. November 2014, findet im Raum Schaffhausen/Weinland die 22. Kompanietagung statt. Wer noch keine Einladung erhalten hat, kontaktiert: Christian Bachmann, Telefon 052 262 37 35 / 052 375 25 26, oder Gerhard Leu, Telefon 058 436 43 52 / 052 681 52 30 www.migrosmagazin.ch

ONLINE SUCHEN Die Onlinesuche ist ganz einfach. Geben Sie Ihre Suchannonce ein unter: www.migrosmagazin.ch/meldedich. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und wenn Sie etwas Glück haben, erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

GLÜCKSGRIFF SKIFERIEN | 107

Mitmachen und gewinnen

Das familiär geführte Dreisternehotel Des Alpes in Flims-Waldhaus ist gemütlich und kinderfreundlich.

Kurzferien in der «Weissen Arena» Das Migros-Magazin verlost zwei Skiferienpakete für kleine Familien im Hotel Des Alpes in Flims.

E

in Skigebiet der Superlative ist die «Weisse Arena» in Flims und Laax. Der Skizirkus spielt sich auf einer Höhe zwischen 1100 und rund 3000 Metern über Meer ab und ist mit vier Luftseilbahnen sowie zahlreichen Skiliften erschlossen. 56 Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade erstrecken sich über eine Gesamtlänge von 220 Kilometern und lassen keine Wünsche offen. Wer lieber Langlauf macht, kommt auf 60 Kilometern gespurter Loipen auf seine Kosten, für Spaziergänger steht eine ebenso lange Strecke an geräumten Wanderwegen zur Verfügung. Auch allen anderen Wintersportarten wie Schlitteln, Eislaufen, Curling oder Eisstockschiessen kann auf verschiedenen Anlagen nachgegangen werden. Das Dreisternehotel Des Alpes befindet sich im bündnerischen Flims-Wald-

haus, zur Haltestelle des Sport- und des Postbusses geht man nur 50 Meter. Die grosszügigen Zimmer des Hotels sind gemütlich und individuell eingerichtet, es gibt sogar ein eigenes Kinderspielzimmer für die kleinen Gäste, und auf Wunsch wird eine Kinderbetreuung organisiert. Die Skipauschale von Hotelplan ab 765 Franken pro Person ist gültig für Familien mit einem Kind bis 6 Jahre. Im Preis inbegriffen sind fünf Übernachtungen (Sonntag bis Freitag) im Standard-Doppelzimmer, Halbpension sowie ein 5-Tage-Skipass Flims/Laax. Das Kind ist gratis (exklusive Abendessen). Attraktive Preise für Kinder von 6 bis 16 Jahren gibt es auf Anfrage. Weitere Infos und Skipauschalen-Pakete: Hotelplan, www.hotelplan.ch/s-9d8, Tel. 0848 82 11 11 und in jeder Hotelplan-Filiale.

Das Migros-Magazin und Hotelplan verlosen unter allen Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins zwei Skipauschalen-Pakete für je zwei Erwachsene und ein Kind bis 6 Jahre im Dreisternehotel Des Alpes in Flims GR in einem Doppelzimmer Standard inklusive fünf Übernachtungen, 5-Tage-Skipass, 5 x Frühstücksbuffet, 1 x Pizzamenü und 4 x 3-Gänge-Menü oder Pizza nach Wahl im Wert von Fr. 1730.– für die ganze Familie. Der Gewinn ist nach Verfügbarkeit einlösbar vom 8. 3. bis 29. 3. 2015 (Sonntag bis Freitag). An- und Abreise auf eigene Kosten. Wettbewerbsfrage: In welchem Kanton liegt Flims?  Per Telefon: Wählen Sie 901 560 039 (1 Fr./ Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Hotelplan», Postfach, 8099 Zürich.  Einsendeschluss: Sonntag, 16. November 2014 Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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UNTERHALTUNG | 109

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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2

UNTERHALTUNG | 111

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was kann man im Gelände sicher nicht sehen? T

Strassenkurven

H Höhenkurven

B Wegkurven

So nehmen Sie teil

2. Wer holte an der Leichtathletik-EM 2014 in Zürich am meisten Medaillen? E

Schweiz

R Niederlande

I

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Grossbritannien

3. Mit wem hat der Kanton Schaffhausen den längsten Grenzverlauf? O Thurgau

T

Deutschland

R Zürich

4. Wie nennt man eine Einrichtung zur Umerziehung von Straftätern? G Workout

M Reloaddrill

Z

Bootcamp

P Vogel

H Blume

5. Was ist ein Landkärtchen? K Schmetterling

Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.11.2014, 24 Uhr

8. Wer beruft sich auf einem Album auf den Komponisten Karlheinz Stockhausen?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

E

Auflösung Nr. 45: MOTORRAD

6. Wo fand 1915 ein geheimes Sozialisten-Treffen mit Trotzki und Lenin statt? E

Brienz

A Sigriswil

O Zimmerwald

7. Wie heisst eine Kategorie bei den Europameisterschaften im Tractorpulling? U Pro Truck

P Pro Stock

Beach Boys

F

T

Pink Floyd

Pro Pull

S REM

Gewinner Nr. 43: Stephan Sieber, Aadorf TG; Barbara Frey, Luzern; Helen Sameli, Horgen ZH

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4 1 2 3

S 5

ANSAEGEN B I ON I SCH EHESTAND ENGSTENS EP I THESE H I NT ENAN REGENASS S C A N D I UM SENDEROS WE G E S S E N

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.11.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 45: BRIEF Gewinner Nr. 44: Ruth Favre, Fällanden ZH; Margot Zindel, Chur; Markus Zaugg, Gümligen BE

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


WIR SIND DAS VOLK. UND DESHALB GEHEN WIR ALLE 2015 WÄHLEN.

Lilian T.

ICH WÜNSCHE MIR MAL EIN EINZIGES JAHR OHNE ABSTIMMUNGEN. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2MzM0swQAFEGAOg8AAAA=</wm>

<wm>10CE3KoQ7DQAyD4SfKyU58uXaBU1lVMI0fmYb3_mjt0IB_YH37Xr3ht_t2PLdHEZQsMplr9dWbxFow2jJUJOQnuNHdI67nj5s0GMC8iJEGzbMOY0wild1H-7zeX5EcpVV2AAAA</wm>

Hildegard K.

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M AC T MIT

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

UNTERHALTUNG | 113

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 2 4 3 2 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 2 3 www.raetsel.ch/bruecken

1 0 2 3 0 4

Auflösung Nr. 45:

1

5

3

3

1

6

1 3 4

0

2

2

2

2

1

2

4

2

1

3

4

5

3

1

3

1

2

1

3

3

3

5

2

3

3

3

2

3

2

3 3

Auflösung Nr. 45: 2 3 3

2

2 3

1 2

4 2 2

2

3

3 3

2 3 5

2

2

4

3

3

2

3

3

1

3

1

2 4

2 2 3

4

6

3

2

2

KINDEREGGE

HUGOS WORTSUCHSPIEL

«Hugo, was macht deine Socke in meiner Blätterpresse?», ruft Nina erstaunt. «Ich wollte sehen, ob sie auch so schön trocknet wie deine Blätter», meint Hugo. Verbinde die Zahlen der Nummernbilder und sieh selbst, welche Blätter Nina getrocknet hat. Ergänzt du die Wörter mit den richtigen Buchstaben, findest findest du heraus, von welchen Bäumen sie stammen. 30

Hugo hat acht Wörter, die sich um Schule und Lernen drehen, in einem Buchstabensalat versteckt. Die Begriffe können horizontal (von links nach rechts) oder vertikal (von oben nach unten) stehen und können sich auch überschneiden. Den ersten Begriff hat dir Hugo schon angestrichen.

U I Z G L B U I N A

O X B R E C H N E N

S I F N U E N R P H

Z E I C H N E N F U

I G D V P L G U M Z

M L E R N E N P H K

M M A S S S T A B Ä

E R D C U E M U J S

R Ü E P V N Y S Q T

S C H R E I B E N B

27

1 18

26

19 16 14

17

36 40

35 37 38

24

39

23

21

42

43 41 45 47

13 11 8 6

19

44 46 48

10 9 7 5 4

1

56

3

54

50 52

51

23

17 16 14 13

26 25

15

30 29

9

53

7

8 6 5 4

OR

E

31

32

2

33 34

3

2

27

28

11

10

55

37

24

22

18

12

49

15

12

A

28

20 21

34 33

25

22

20

32

29 31

35 1

36

2

CH

39

Lösung: 1 = Ahorn / 2 = Eiche

R ätsels pass

NINAS BLÄTTERWALD

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösung: Zimmer, Massstab, Rechnen, Lesen, Schreiben, Zeichnen, Pause, Lernen


Wie

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 |

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UNTERHALTUNG | 115

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in

5 1 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 9 8 3 7 Auflösung Nr. 45: 675 So nehmen Sie teil 2 9 3 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 8 3 7 2 1 9 4 5 6 Gewinner Nr. 44: 4 9 1 6 7 5 3 8 2 Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 5 SMS 9 8 Monica Maissen, 6 2 5 8 4 3 1 9 7 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 3 4 9 7 5 8 2 6 1 Frauenfeld; 9 1 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 8 2 1 6 8 4 3 2 5 7 9 Anne-Marie Sauthier, Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 5 7 2 9 6 1 8 3 4 9 5 4 3 2 6 7 1 8 Savièse VS; 6 1 7 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 7 1 6 5 8 4 9 2 3 Ernst Rissi, 2 8 3 1 9 7 6 4 5 Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.11.2014, 24 Uhr Lyss BE; 6 1 9 Doris Touron, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 8 4 3 5 Pully VD; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Philippe Thiébaud, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden 6 8 schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. La Chaux-de-Fonds NE 06010010664

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Schnee & Eis Winterfahrtrainings 2014/2015 Kursorte: Zernez (Graubünden) St. Stephan (Berner Oberland) Bourg-St-Pierre (Gd-St-Bernard)

Auf Schnee und Eis cool reagieren! IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Melden Sie sich an – es lohnt sich und macht Spass! www.training-events.ch info.training-events@tcs.ch Telefon 058 827 15 00

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

STÄDTEREISEN IM ADVENT Unternehmen Sie einen Städtetrip zu den schönsten Weihnachtsmärkten Europas und geniessen Sie die märchenhafte Atmosphäre. Zahlreiche Lichter, der Duft nach frischem Lebkuchen und Glühwein: Die besinnliche Vorweihnachtszeit lädt zum Träumen und Verweilen ein. Aktionsdauer: 10. November bis 21. Dezember 2014 mit Abreise bis 30. April 2015

Profitieren: Klicken Sie auf die Aktionenbox unter www.travel.ch/cumulus oder geben Sie im Buchungsprozess einfach den Vorteilscode 72fb-4bdf-67f6 ein. Die 50 Franken werden automatisch von Ihrer Buchung abgezogen. Hinweis: Dieses Angebot gilt für Städtereisen (Flug und Hotel) und Hotelbuchungen

ab 300 Franken und ist nicht mit anderen Aktionen kumulierbar. Pro Cumulus-Karte kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Kein Vorteil auf Nur-Flug-, Mietwagen- und Lastminute-Buchungen. Weitere Informationen: www.travel.ch/cumulus

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VORTEIL


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BEI MIGROL PROFITIEREN SIE JETZT DREIFACH Angebot: Heizöl Vom 11. bis 20. November 2014 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10000 Liter 500 Bonuspunkte zu den üblichen 100 Cumulus-Punkten pro 1000 Liter gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol-heizoel.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif).

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3x PUNKTE

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 118 |

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MARCO SCHWAB

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NR. 46, 10. NOVEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Andere haben einen Pool, ich habe den Caumasee»

Marco Schwab gehört zu den ausgeflipptesten Fernsehmoderatoren der Schweiz. Seit dem 3. November ist er wieder am Bildschirm zu sehen, jeden Montag mit dem sportlichen Unterhaltungsgefäss «Random» auf dem Schweizer Privatsender Joiz.

Wieso leben Sie in Laax und Bülach?

Laax ist der beste Skiort, mein Zuhause und Ruhepol, Bülach Mittel zum Zweck, um nah bei Freunden, am Flughafen und am Arbeitsort zu sein. Wo würden Sie gerne leben?

Name: Marco Schwab (36) Sternzeichen: Löwe Wohnort: Laax GR und Bülach ZH

Wenn ich genügend Kohle hätte, auf Vancouver Island. Dieser Teil Kanadas ähnelt von der Natur her der Schweiz, ist mit Bären und Orcas nur viel wilder und hat mehr Platz. Beruf und Lebenslauf:

Produzent/Moderator bei Joiz. Die ersten sieben Lebensjahre habe ich in Detroit gewohnt. Deshalb habe ich auch den amerikanischen Pass. 1995 bis 1998 absolvierte ich eine Lehre als Detailhandelsangestellter bei Globus Delikatessen. Danach ging ich nach Davos und fuhr mit 21 Jahren mein erstes Weltcuprennen als Snowboarder. 2002 startete ich als Moderator auf Star-TV mit der Sendung «Freestyle». Zwei Jahre später begann ich, die wöchentlichen Sendungen zu produzieren. Das machte ich bis 2013. Mein Lebensmotto:

Less is more.

Was ich mag:

Ehrliche, direkte Menschen. Was ich nicht mag:

Unechte, verwöhnte und versnobte Menschen, Tüpflischiisser und Lügen. Was ich an mir mag:

Meine direkte Art.

Was ich an mir nicht mag:

Meine Ungeduld.

Mein Lieblingsessen:

Bratwurst mit Kartoffelstock. Meine liebste Sendung:

Jimmy Fallons Late Night Show. Mein Vorbild:

Menschen, die es schaffen, einen eigenen Weg zu gehen, obwohl das Umfeld und die Gesellschaft dagegen sind. Meine Lieblingsmusik:

Johnny Cash und Foo Fighters. Mein bester Entscheid:

Mit dem Snowboarden anzufangen und zu skaten. Mein peinlichster Moment:

Als ich zwölf Jahre alt war, kitzelte mich mein Bruder an Weihnachten vor der ganzen Verwandtschaft aus, bis ich in die Hose machte. Text: Reto E. Wild Bilder: Jorma Müller

MEIN ZUHAUSE

«In Laax wohne ich in einer 2½-Zimmer-Wohnung. Ich schätze das Mythische der Berge, und das Gitarrenspiel beruhigt mich, weil es mich zwingt, an einem Ort zu hocken.»

MEIN ARBEITSORT

«Das Studio des Fernsehsenders Joiz befindet sich in einem Grossraumbüro mit rund 30 Angestellten in Zürich-Oerlikon. Hier komme ich zwei- bis dreimal pro Woche vorbei, um zu arbeiten.»

MEIN SCHÖNSTER FLUG

«Andere brauchen Drogen. Ich habe einen Höhenflug mit viel g-Belastung lieber. Die Aufnahme ist am ‹Air Race› entstanden, als ich einen Flug für meine Sendung mitmachen durfte.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 10. NOVEMBER 2014

MARCO SCHWAB | 119 MEIN NACHBAR

«Der Snowboarder Nicolas Müller gehört zu meinen guten Freunden. Wir hängen viel bei ihm auf dem Gartensitzplatz ab und haben gute Gespräche über Sport, Menschen, unsere Projekte und Probleme. Manchmal machen wir ein Lagerfeuer und diskutieren bis tief in die Nacht hinein.»

MEIN FLUCHTORT

«Andere haben einen Swimmingpool, ich den Caumasee zum Schwimmen oder Baden. Das Wasser dieses Sees ist huere speziell, weil es meist grün oder blau schimmert.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEINE SAMMLUNG

«Diese Masken habe ich gesucht und im Internet und in den USA gefunden. An einer Miss-Züri-Wahl wurden mein Filmteam und ich mit meiner Saddam-Hussein-Maske rausgeworfen. Die Masken sind auch meine Leidenschaft.»

«Der Budget-Eistee ist seit jeher der beste Eistee. Von ihm komme ich nicht mehr los. Er ist das einzige Produkt, das mir nicht verleidet – auch wenn ich es in Massen trinke. Ansonsten mag ich Red Bull und den Migros-Bananencake.»

MEIN TRAUM

«Als kleiner Bub habe ich mir immer eine Skaterhalle vor meiner Haustür gewünscht. Das ist, wie am Meer zu wohnen und Wellen zu haben. Seit 2010 gibt es in Laax die Freestyle Academy. Wann immer ich Zeit habe, bin ich in dieser Halle und skate.»


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