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Migros-Magazin-44-2019-d-AA

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migrosmagazin.ch | MM44, 28.10.2019

Hochspannung Die neuesten Schweizer Krimis Seite 12

Kitcheria: Gewinnen Sie eine Kochparty mit Freunden Seite 22

Letzte Hilfe

Das Ehepaar Harsch hält zusammen bis ganz zum Schluss Seite 39

Handys: Das sind die smartesten Modelle

Bild: Lea Meienberg

Seite 70

Wie die Banane von der Plantage in die Migros-Filiale kommt S. 16


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6 | 28.10.2019 | MEINE MIGROS

Warum kann ich das Biomarroni­ püree der Migros nicht durch eine Vermicellepresse drücken? Bei diesem Püree handelt es sich nur um einen Rohstoff für die Zubereitung von Vermicelle. Es muss mit weiteren Zutaten wie Rahm oder Kirsch vermischt werden. Im Tiefkühlregal finden Sie als Alternative zum Marronipüree aber auch fixfertige Vermicellemasse. Haben Sie eine Frage? Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, ist erreichbar ­unter Tel. 0800 84 0848 oder ­migros.ch/­kundendienst

Tonnen «Herbstchüechli» hat die Migros-Tochter Midor in dieser Saison produziert. Das entspricht 320 000 Packungen.

Vom Winde verweht Leserin Fränzi Ott aus Stetten SH hat die windgepeitschte Westküste von Irland besucht. Auf Omey Island liess sie sich von ihrer Tochter fotografieren – ­wetterfest v­ erpackt in ihre bewährte ­Cumulus-Shop-Pelerine.

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Ob Royaltorte oder ­Lebkuchenmann – Konditoreiprodukte der ­Migros bekommen Stück für Stück eine neue ­Verpackung, die zu 90 Prozent aus ­rezykliertem PET besteht. So werden jährlich 157 Tonnen Plastikneumaterial eingespart – der ­Umwelt zuliebe.

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MEINE MIGROS | 28.10.2019 | 7

Englisch lernen mit Virtual Reality Als erste Sprachschule der Schweiz bietet die Klubschule Migros Englischkurse mit Virtual Reality an. Englisch­ lernende reisen mithilfe einer VR-Brille um die Welt und eignen sich so Sprachkenntnisse an. Die Kurse finden ab sofort in der Deutschschweiz und i­ n der Romandie statt. klubschule.ch/virtual-reality

Fixstern am Klassikhimmel Die Starpianistin Martha Argerich ist eine lebende Legende. Die schweizerischargentinische Künstlerin tritt am 7. ­No­vem­ber in Genf und am 9. November im KKL in ­Luzern mit dem römischen Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa C ­ ecilia auf. Die Konzerte finden in der ­Reihe Migros-Kulturprozent-­ Classics statt. migros-kulturprozent-classics.ch

Möglichst wenig Plastiksäcke Ab 1. Januar 2020 soll es in den Fach­ märkten und der Gastronomie der M ­ igros keine Gratisplastik­säcke mehr ­geben. Der Preis der Säcke wird je nach Grösse zwischen 5 und 50 Rappen liegen. Der Plastikverbrauch soll so sinken und die Umwelt entlastet werden. Bereits seit 2016 sind in den Migros-­ Supermärkten die Raschelsäcklein an den ­Kassen nicht mehr ­gratis, sondern kosten 5 Rappen. Seither sank der Verbrauch dieser Einweg­tüten um 83 Prozent.


Bild: Roger Hofstetter

8 | 28.10.2019 | AUGENBLICK


AUGENBLICK | 28.10.2019 | 9

11:00 Uhr

Migros-Moment in Greifensee ZH Zwölf Meter über dem Boden sind Ausdauer und Konzentration gefragt. Rund 5000 Menschen bezwingen jährlich die imposante Steilwand im Kletter­ zentrum Gaswerk Greifensee, das zum Erlebnispark Milandia der Migros Zürich gehört. Das Bild entstand am 17. Oktober 2019.


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INHALT | 28.10.2019 | 11

33

INHALT

70

Wohin mit den sterblichen Überresten? Immer mehr Menschen wünschen sich alternative Wege – zum Beispiel die Himmelsbestattung.

Welches Smartphone für welches ­Bedürfnis? Die neuen Modelle sind wahre Alleskönner – besonders im Bereich Fotografie. Der Konkurrenzvergleich.

12  Bücherherbst mit Thrill Schweizer Krimiautoren versorgen uns mit Nervenkitzel 16  Fracht, die klug macht Wie gelangt die Banane ins Verkaufsregal? Die Ausstellung in einem Container zeigts 18  Plan Vegan «Falsches» Feisch revolutioniert den Markt. Wie munden die Ersatzprodukte? Unser Test 22  In der Kitcheria ... Migusto, der Kochklub der ­Migros, lässt die Party steigen 25 Wissensbissen 26  Spanischer Eintopf, olé! 33  Letzte Ruhestätte Die klassische Beisetzung hat Konkurrenz bekommen 39  Letzte Hilfe Auf Kurs beim sensiblen Thema Sterbebegleitung

SU V ER L O

NG

63  1, 2 oder 3? 67  Stadt, Land, Stutz

für die Tickets rn ia» in Be «Kitcher nen! zu gewin

68  Migros Bank Budgetieren will gelernt sein: So lernen junge Menschen, mit Geld richtig umzugehen

Seite 23

70 Digital Die neueste SmartphoneGeneration im Vergleichstest

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch

Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion Franz Ermel (Ltg.), Steve Gaspoz Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 550 818 Ex. (WEMF 2019) Leserschaft: 2 291 000 (WEMF, MACH Basic 2019-2) Abonnemente: abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum unter ­migrosmagazin.ch/impressum

Bilder: Tina Sturzenegger, PD; Illustration: Céline Geser

Adresse Limmatstrasse 152 Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser

22 Kitcheria

Pasta, Pesto und Partystimmung: Migusto gibt sich die Ehre und lädt zum kulinarischen und geselligen Stelldichein – an trendiger Location.

73  Ihre Region Aktionen, Reportagen, News

79  Bänz Friedli 80  Adieu, Winterblues Der Kälte entfliehen: Fünf Traumziele für Sonnenanbeter 84 Gesundheit Volkskrankheit Osteoporose: So kann man vorbeugen 91 Glücksgriff 92  Rätsel und Spiele 94  Meine Welt Babybauch statt Sixpack: Ex-«Glanz & Gloria»Moderatorin Annina Frey


12 | 28.10.2019 | LESEN

Wenn die Tage dunkler werden Der Bücherherbst bringt mehr Lesestoff, als man meistern kann. Immer zahlreicher vertreten: Schweizer Krimis. Zu den Entdeckungen zählt der Journalist Marcel Huwyler. Text: Yvonne Samaritani

Erfunden und doch real

«Frau Morgenstern und das Böse» heisst denn auch sein erster ­Krimi, der im September im deutschen Verlag Grafit erschienen ist. Die Protagonistin, eine Lehrerin in Pension, wird von ihrem Motto «Strafe muss sein» zu ganz neuen beruflichen Ambitionen verleitet. Frau Morgenstern ist eine reine Erfindung, und ihr Fall spielt sich auch nicht vor Huwylers Haustür ab. Einen dieser angesagten ­Regionalkrimis, die in einem Schweizer Ort spielen, wollte er nämlich explizit nicht schreiben. Im vergangenen Monat lief ihm Frau Morgenstern aber ausgerechnet daheim am Ägerisee im Kanton Zug zufällig über den Weg. «In der Apotheke neben der ­Migros Unterägeri arbeitet eine

Frau: Wenn sie die Brille abnimmt, sieht sie genau so aus, ­ wie ich mir Violetta beim ­Schreiben immer vor­gestellt habe», sagt H ­ uwyler. Sie in Fleisch und Blut zu sehen, habe ihn fast ein bisschen «tschuderet». Namen, Charaktere: Darauf ­ hat Huwyler in seinem Buch viel Zeit verwendet. «Ob einer Hans Rüdisüli oder Wilhelm von ­Löwenschweif heisst, macht in ­einem Krimi einfach einen ­Riesenunterschied», erklärt er. Und wenn man die Figuren beim Schreiben stets weiterentwickle, würden die tatsächlich ein Eigenleben entwickeln: «Violetta ­streitet sich viel öfter, als ich ­vorhatte.» Wenn Huwyler von ihr erzählt, klingt es, als würde sie ihm sagen, wo es langgeht. Von Geheimdiensten und Bomben

Geschrieben hat Huwyler zu ­Hause am Holztisch mit Blick auf den Ägerisee und in einer Ferienwohnung auf Gozo, der Nachbarinsel von Malta. Dort fühle er sich «vögeliwohl», darum sei es für ihn der einzige Ort auf der Welt, auf dem er kein Heimweh verspüre. Die Sprache, die auf der Insel gesprochen wird, versteht er nicht, darum gibt es nicht viel mehr zu tun, als sich stundenlang in der Ferienwohnung einzuigeln und zu schreiben. «Abends feierte Weiter auf Seite 15

«Das Böse hat mich schon immer interessiert.» Marcel Huwyler Zuger Krimiautor

Bilder: Chris Marogg, Lauren Rattray, zVg (5)

M

arcel Huwyler lehnt sich leicht über den Tisch, rührt im Kaffee und sagt leise, als wollte er beichten: «In meiner Zeit als Lehrer schrieb ich die ­moralinsauren Märchen um. Anstelle des Happy Ends blühte der Hexe der Scheiterhaufen.» Dabei lacht der 51-Jährige schelmisch. Dem Krimi war er also schon immer nah. Nur sein Publikum ­ ist jetzt ein anderes: Er schreibt nicht mehr für Schüler, sondern für Krimifans. «Das Böse hat mich schon immer interessiert», schliesst er seine Beichte ab.


LESEN | 28.10.2019 | 13

Weitere Krimineuheiten von Schweizer Autoren und Autorinnen

PETRA IVANOV

«Entführung» Der Plot: Das Duo Pal Palushi (Anwalt) und Jasmin Meyer (Ex-Polizistin) löst ­seinen vierten Fall: Diesmal wird eine ­Millionärstochter ­entführt. Ein Täter ist rasch gefunden, doch die junge Frau bleibt verschwunden. Als ausgerechnet Palushi Pflichtverteidiger des Entführers wird, ­ gerät er in einen Gewissenskonflikt. Unionsverlag Fr. 28.80 bei exlibris.ch

Der Krimi-Erstling Der Autor wollte einen Krimi ohne die gängigen Rollenbilder schreiben. Soeben hat er sein Erstlingswerk an der Frank­furter Buchmesse vor­gestellt. Er arbeitet bereits an Violetta Morgensterns nächstem Fall. «Frau Morgenstern und das Böse», Grafit-Verlag, Fr. 17.20 bei exlibris.ch

Der Autor Marcel Huwyler (51) war ­zunächst Lehrer, seit 30 Jahren ist er Journalist und dabei auch in Krisen- und Kriegs­ gebieten i­ m Einsatz. Zurzeit schreibt er die wöchentliche Reportage in der «Schweizer Illus­ trierten». Er lebt mit ­seiner Partnerin am ­Ägerisee im Kanton Zug.

Die Autorin: Bekannt geworden ist Petra ­Ivanov (52) mit ihrer Krimiserie um Regina Flint und Bruno ­Cavalli; der erste Band erschien 2005. Ivanov wurde in Zürich geboren und wuchs in den USA auf. Sie arbeitete als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Seit ein paar Jahren schreibt sie auch Jugendbücher.

THOMAS BORNHAUSER

«Rüeggisberg»

CHRISTINE BRAND

«Blind»

Der Plot: Nathaniel ist blind, deshalb kann er den Schrei, den er am Telefon hört, ­eindeutig zuordnen: Seine Gesprächs­ partnerin ist gerade Opfer eines Ver­ brechens geworden. Zusammen mit einer Freundin beginnt Nathaniel zu ermitteln. Blanvalet-Verlag Fr. 18.30 bei exlibris.ch

Die Autorin: ­Chris­tine Brand (46) arbeitete als Journalistin und hatte als Gerichts­reporterin Einblick in die ­Kriminologie. Sie stammt aus dem Emmental, lebt in Zürich und reist viel.

Der Plot: Dänemark, die Ukraine und die Schweiz sind Schauplätze des neuesten Falls für Ermittler Joseph Ritter alias «J.R.» und sein Team: Auf einer Kreuzfahrt ­ ist eine Passagierin verschwunden, und nicht einmal ihre Freundinnen können weiter­helfen. Dabei waren sie doch auch mit an Bord. Weber-Verlag Fr. 24.– bei exlibris.ch

Der Autor: 1950 geboren, wuchs Thomas Bornhauser in New York, Bordeaux und Bern auf. 1986 bis 2013 leitete er die Kom­ munikationsabteilung der Genossenschaft Migros Aare und war Kolumnist bei verschiedenen Zeitungen. 2015 erschien mit «Fehlschuss» sein ­erster Krimi um den Berner Poli­zisten ­Joseph Ritter.


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vice und kulinarischen Höhepunkten verwöhnen. Während der Landausflüge bummeln wir über Märkte vor historischen Kulissen und

programm ✓ Freie Nutzung der Bordeinrichtungen

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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Samstag 30. November 2019 – Anreise nach Passau & Weihnachtsmarkt Fahrt im komfortablen Extrabus nach Passau, wo wir am frühen Nachmittag eintreffen. Die Bischofsstadt liegt einzigartig schön an der Vereinigung der Donau mit der Inn und Ilz. Besuchen Sie den schönen Weihnachtsmarkt – vor der Kulisse des bekannten Dom St. Stephan. Der kleine aber feine Markt begeistert seine Besucher und gehört zu den schönsten in Bayern. Gegen Abend erfolgt dann die

Nürnberg

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Einschiffung auf unser Advents-Flussschiff. Um 18.30 Uhr heisst es Leinen Los! Abfahrt des Schiffes in Richtung Regensburg und Nachtessen an Bord. 2. Tag, Sonntag 1. Dezember 2019 – Regensburg Nach dem Mittagessen an Bord erreichen wir die Fürstenstadt Regensburg. Das Juwel ist eine der ältesten Städte Deutschlands und eine einzigartig erhaltene Weltstadt des Mittelalters. Freuen Sie sich auf über 2000 Geschichte und eine überwältigende Fülle schönster Baudenkmäler. Mittendrin funkeln die Lichter des zauberhaften Weihnachtsmarktes - schlendern Sie nach Herzenslust durch die Stände! Am Abend werden wir an Bord unseres eleganten Schiffes zum Gala-Abendessen erwartet.

3. Tag, Montag 2. Dezember 2019 Nürnberg, Christkindlesmarkt Am Morgen erreichen wir Nürnberg, die Weihnachtsstadt Nummer 1 in Europa. Warum dies so ist, werden wir am weltberühmten Christkindlesmarkt der Stadt nach der Ausschiffung selbst erleben können. Die märchenhafte Weihnachtsatmosphäre auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit der historischen Kulisse der bildschönen Frauenkirche wird auch Sie begeistern! Lassen Sie sich vom Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln verzaubern und schlendern Sie durch das „Städtlein aus Holz und Tuch“, das im Glanz der tausenden von Lichtern erstrahlt. Danach treten wir die Heimreise in die Schweiz an.

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LESEN | 28.10.2019 | 15

ich mit mir selbst und einem Gin ­Tonic an der Bar am Hafen eine ­gelungene Buchpassage.» Auf Gozo und am Ägerisee hat er sich für Frau Morgenstern in andere Welten vertieft. Recherchiert, wie Geheimdienste arbeiten, oder nachgeforscht, welche Zutaten man für eine Bombe braucht. «Wäre ja spannend zu erfahren, wo man mich wegen meiner ­Internetrecherche jetzt überall ins Visier nimmt.» In vielen Welten war er aber ­be­reits – entsprechend detailreich sind seine Schilderungen. Als Journalist mit 30-jähriger Erfahrung hat er von Krieg bis Frieden, von Liebe bis Tod schon alles beschrieben.

FRANZISKA HIDBER UND CHRISTIAN RUCH

«Venner»

PETER BECK

«Die Spur des Geldes» Der Plot: Ein grau­ samer Fund im ­Berliner Tegeler See. Das Opfer arbeitete bei den Wasserwerken und war in dubiose Bankgeschäfte ver­ wickelt. Deshalb über­ nimmt Tom W ­ inter, ­Sicherheitschef einer ­Schweizer Bank, die Ermittlungen. Die S ­ pur führt nach L­ ondon, München und ­Russland.

Bilder: Markus Sidler, Yvonne Bollhalder, zVg (4)

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Der Autor: Peter Beck (54) hat Wirt­ schaft, Psychologie und Philosophie ­studiert und ­einen MBA. Er war in der ­Geschäftsleitung eines grossen Unterneh­ mens und berät heute Firmen. «Die Spur des Geldes» ist Becks ­dritter Krimi mit dem Helden Tom Winter. Die ersten beiden ­wurden auch auf ­Englisch übersetzt.

Der Plot: Auf einer Nordkapinsel wird der Schweizer Auswan­ derer Reto Anrig tot ­aufgefunden. Für die Polizei steht fest: Es war ein Unfall. Doch Anrigs Tochter Selina glaubt das nicht. Also nimmt sie ihre eigenen Recherchen auf – die sie auch in die Heimat ihres Vaters, ins ­Sarganserland, führen. Driftwood-Verlag Fr. 16.70 bei exlibris.ch

Die Autoren: Fran­ ziska Hidber (51) ist Journalistin und Wer­ betexterin, Christian Ruch (51) Historiker und Journalist. Fans des Nordens sind sie beide. Zunächst im Scherz geäussert, nahm die Idee eines gemeinsamen Romans ­irgendwann reale Ge­ stalt an. Für «Venner» schrieben sie parallel je eigene Kapitel, die in Sargans respektive am Nordkap spielen. So ist der Krimi aus zwei Perspektiven und in zwei Stilen verfasst.

Die Anspannung der Freunde DANIEL BADRAUN

«Randulin»

Der Plot: Claudio Mettler – sympathisch, aber chronisch erfolg­ los – hat mal wieder keinen Job. Warum also nicht mit Ex- Freundin Mona nach Aus­tralien reisen, um einen Engadiner Aus­ wanderer zu einem Grundstücksverkauf zu bewegen? Doch ­offenbar haben es noch andere auf den Schweiz-Aus­tralier ­abgesehen  ... Gmeiner-Verlag Fr. 17.20 bei exlibris.ch

Der Autor: Daniel ­Badraun (59) ist in ­Samedan GR aufge­ wachsen. Neben Krimis schreibt er Thea­ter­ stücke und Kinder­ bücher. Er ist Lehrer in Diessenhofen TG.

Ein Buch sei aber etwas ganz anderes als eine Reportage für ein Magazin. «Das tatsächliche Leben kann so abgründig sein – würde ich es im Buch so darstellen, würde mir das keiner glauben.» Auch die Reaktionen seien anders: Wildfremde Menschen gratulieren ihm, Freunde und Verwandte prüfen, ob sie darin irgendwie vorkommen. Wenn nicht, löse sich ­spürbar eine Anspannung, die sie nie zugeben würden, sagt er lachend. Nun steht die Lesetournee an – sie führt von einer Brauerei bis in eine kleine Gemeinde im Berner Oberland; der Krimi will schliesslich beworben sein. Wird man als Krimiautor reich? ­Huwyler lehnt sich wieder über den Kaffeetisch und sagt mit scherzhaftem Unterton: «Gibt etwa einen Euro pro Buch.» Kaum waren die ersten Euros von seinem deutschen Verlag auf sein Konto in der Schweiz getröpfelt, schon begann für Huwyler der Krimi zum Krimi. Das Böse sei nicht etwa in Form einer Rentnerin auf­getaucht, die gerne im rechtsfreien Raum ­lebt, sondern per Briefpost: «Deutsche Steuerformulare! Dagegen sind unsere ein Klacks.» MM

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16 | 28.10.2019 | AUSSTELLUNG

Ein Container voller Wissen

Die Kinder von Silvia Lingg aus Ruswil LU in der Aus­stellung: Mit SubtitoScannern erfassen sie QR-Codes und ­erfahren so mehr ­über den Weg der B ­ ananen.

Wie gelangen Bananen von der Plantage ins Migros-Verkaufsregal? Die Antwort gibt eine Ausstellung im Verkehrshaus der Schweiz. Text: Michael West  Bilder: Roger Hofstetter

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ür gewöhnlich sind ­Con­tainer immer in Fahrt, sei es auf dem Deck von Schiffen, auf Eisenbahnwaggons oder Lastwagen. Jetzt ist eins der kantigen Dinger auf dem Areal des Verkehrshauses in ­Luzern gestrandet: Die mächtige Metallkiste beherbergt eine ­Ausstellung über die 30-tägige Reise von Bananen von den ­Plantagen in Kolumbien beziehungsweise Ecuador bis in einen Migros-­Supermarkt. Gerade besucht Silvia Lingg aus Ruswil LU mit ihren drei Kindern die Schau: Die 43-Jährige ­arbeitet als Buchhalterin für eine Transportfirma. Kein Wunder also, dass sich ihre beiden Töchter und ihr Sohn für Logistik

i­ nteressieren: Der achtjährige ­Raphael beugt sich fasziniert über eine Vitrine mit dem Modell eines Containerschiffs, während seine Schwester ­Michelle in einen ­Behälter mit Plastik­bananen greift, die verschiedene Farben haben – von Grün über Gelb bis zu fleckigem Braun. Die Elfjährige vergleicht die Früchte mit einer Farbtabelle zur Bestimmung der Reife. Kinder auf Recherche

«Ich mag Bananen nur, wenn sie richtig gelb sind», sagt das Mädchen mit Nachdruck. Doch die Mutter erinnert sie daran, dass man auch aus braunem Fruchtfleisch noch feine Shakes machen kann. Dann bringt sie ihre Kinder

sanft, aber bestimmt dazu, die Ausstellung Station für S ­ tation zu entdecken: An den I­ nnenwänden des Containers hängen grossformatige Fotos. Sie zeigen den Weg der ­Bananen von Südamerika in die Schweiz. Auf jedem Bild findet sich einen QR-Code: Wird er mit einem Scanner erfasst, erscheinen auf dem ­kleinen Bildschirm des Geräts ­Zu­satzinformationen. Michelle und Raphael lesen sie selbständig; nur die sechsjährige Fabienne braucht noch Hilfe von der Mutter. Die Bananen werden im Herkunftsland nach der Ernte portioniert, gewaschen, etikettiert und verladen. Auf der Schiffs­reise zum belgischen Hafen Antwerpen ­beträgt die Temperatur im Kühl-

container 13 Grad. Das bewirkt, dass die Früchte kaum weiter­ reifen und bei der Ankunft noch grün sind. Nach dem Transport per Zug in die Schweiz kommen sie in Reifezellen, wo die Schale gelb und das Fruchtfleisch süss wird. Die Migros betreibt vier ­Bananenreifereien, die grösste in Dierikon LU. Berge aus Karton eingespart

Die Banane ist die beliebteste Frucht im Migros-Sortiment. Die Detailhändlerin sorgt mit rund 300 sozialen und ökologischen Massnahmen dafür, dass man sie mit gutem Gewissen geniessen kann. An der Stirnwand des Con­ tainers läuft auf einem Bildschirm ein Trickfilm, der einen Überblick


AUSSTELLUNG | 28.10.2019 | 17

gibt: Beim ­Anbau der Bananen wird die ­Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen geschützt, und beim Transport setzt die Migros eigens ­entwickelte Mehrweggebinde aus Kunststoff ein. So spart sie pro Jahr über eine Million Kartonschachteln ein. Daraus ergibt sich eine CO2-Reduktion, die 400 Hinund Rückflügen von ­Zürich nach Neuseeland entspricht. Weitere Massnahmen sind geplant: Künftig sollen in der Migros-Logistik zum Beispiel mehr Elektro­ lastwagen zum Einsatz kommen, aber auch LKW mit Kompogasund Wasserstoffantrieb. Am Ende verlassen Silvia Lingg und ihre Kinder die Schau so beeindruckt, als seien sie auf einer Reise gewesen. «Ich hätte nicht gedacht, dass wir in diesem Container so viel ­lernen», sagt die Mutter anerkennend. MM

Zu gewinnen VerkehrshausTickets für 700 Franken

Das Migros-­Magazin und das Verkehrshaus der Schweiz verlosen 8 Museums­eintritte für die ganze Familie (2 Erwachsene, ­ 2 Kinder) im Gesamtwert von 704 Franken. Teilnahme: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe

Die Ausstellung befindet sich in e­ inem Container auf dem Areal des Verkehrshauses.

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18 | 28.10.2019 | FLEISCHERSATZ

Ein echter Burger Vor dem Weltvegantag am 1. November wollte das Migros-Magazin wissen, wie Fleischersatzprodukte bei Konsumentinnen und Konsumenten ankommen. Der Burger und die Wurst von Beyond Meat haben den Test bestanden. Text: Dinah Leuenberger

Corina Aeberhard (31) Projektleiterin Sponsoring & Events, Zürich

«Ich habe mich kurz gefragt, was drin steckt, vor allem beim Burger. Aber ich fand ihn sehr lecker, gerade dank der luftigen Konsistenz. Ich habe schon von den Beyond-Meat-Produkten gehört, sie aber vorher noch nie probiert.»

HAMBURGER Obwohl der Burger eher weich und innen rötlich war, kamen nur wenige auf die Idee, dass es sich um kein Fleisch handelt.

HOTDOG ohne Fleisch: Die Konsistenz hat die meisten Testpersonen überzeugt, kaum einer hat den Schwindel ­bemerkt.

H

erzhaft in einen Burger beissen und seinen Fleischhunger stillen: 2019 fällt das oft nicht mehr so leicht wie vor zehn ­Jahren. Bewusste Ernährung, ­Klimawandel und Tierwohl stehen für viele einem übermässigen Fleisch­konsum im Weg. Tatsächlich ging dieser in der Schweiz laut GDI-­Studie «Hacking Food» seit 2010 pro Kopf um sieben Prozent ­zurück. Zugleich kamen viele Fleisch­­ersatzprodukte auf den Markt. Was aber steckt in den

«Ersatzprodukten»? Die meisten Kon­sumentinnen und Konsu­ men­ten können sich da­runter ­wenig vorstellen und haben Hem­ mungen, die Produkte zu kaufen. Deshalb hat das Migros-­Maga­ zin ein Experiment durchgeführt: In den Sensorikräumen des Migros-­Genossenschafts-Bundes, wo eingeladene Kunden regelmässig Lebensmittel testen, stand ein Grillsaucentest an. 15 Testpersonen sollten eine neue Sauce auf Geschmack und Aus­sehen beurteilen. Was sie nicht wussten: Die

«Die Wurst enthält kein Fleisch? Das hätte ich nicht erwartet!» Anonymer Testesser

Grillsauce diente nur als Vorwand. Die an der Sauce servierten Ham­burger und Hotdogs ent­ hielten kein Fleisch, sondern den Beyond Burger und die Beyond Sausage: zwei Fleischersatzprodukte aus dem Migros-Sortiment. Bei der Auflösung waren ein paar Einge­ladene überrascht. Und nur eine Testperson kann sich nicht ­vorstellen, künftig Fleischersatzprodukte zu kaufen. MM Die Produkte von Beyond Meat sind in grösseren ­F ilialen erhältlich und im Tiefkühlregal zu finden.


FLEISCHERSATZ | 28.10.2019 | 19

Marcel Oswald (44) Category Manager, Wädenswil

«Ich habe sofort fest-­­ gestellt, dass das Fleisch nicht w ­ irklich ‹fleischig› war. Ich dachte, es läge daran, dass der Burger sehr à point gebraten und darum eher weich geworden ist. Geschmacklich hat er mich aber überzeugt. In einem Blindtest wäre ich niemals darauf gekommen, dass er nicht aus echtem Fleisch ist. Ich nehme die Produkte in meinen Speiseplan auf, denn sie sind eine echte ­Alternative zu Fleisch.»

Jane Pabst (37) Online-Produzentin im Team «Besser leben bei der Migros», Kaiserstuhl AG

«Ich bin echt überrascht. Zwar fand ich das Fleisch leicht merkwürdig, aber ich dachte eher an eine ­spezielle Zubereitungsart. Ich kann mir sehr gut vorstellen, die Burger künftig zu kaufen und zu braten.»

Beyond Meat Burger Zutaten für 4 Personen

2 Zwiebeln 1 Fleischtomate 2 EL Öl zum Braten 1 EL Zucker 4 Beyond Meat Burger 4 Sesambuns 8 EL rauchige Burgersauce 4 Salatblätter Zubereitung Thomas Aeberhard (44) Category Manager Assistant, Trimbach SO

Bilder: MGB Fotostudio

Heidi Bacchilega (52) Projektleiterin, Zürich

«Mich hat die Konsistenz irri­tiert. Beim ersten Bissen habe ich mich gefragt, ob das wirklich Fleisch sei – und gefürchtet, dass es aus ­Insekten hergestellt sein könnte. Für mich ist es ­keine Über­raschung, dass die Produkte pflanzlich sind. Die Wurst schmeckte mir weniger, den Burger fand ich sehr fein. Den werde ich auch kaufen.»

«Ich habe nicht bemerkt, dass ich kein Fleisch gegessen habe – wohl auch, weil ich mich auf die Sauce konzentriert habe. Die hat super ­harmoniert mit dem ‹Fleisch›. Ich finde Fleischersatzprodukte spannend ­wegen ihrer Nachhaltigkeit, aber auch, weil man sich damit gesünder ernährt. Jetzt weiss ich: Die Produkte sind inzwischen wirklich so gut, dass man fast keinen Unterschied ­bemerkt. Hin und wieder eine prima Alternative zu Fleisch.»

1. Grill auf 200 °C vorheizen. Zwiebeln ­halbieren und fein schneiden, Tomate in Scheiben schneiden. Zwiebeln im Öl ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun braten. Zucker dazugeben und ­caramelisieren lassen. Warm halten. 2. Burger ca. 6 Minuten beidseitig grillieren oder in einer heissen Grillpfanne ohne Fett braten. Schnittflächen der Sesambuns auf dem Grill oder in der Grillpfanne etwas ­anrösten. 3. Schnittflächen der Buns mit Burgersauce bestreichen. Brötchenboden mit Salat­ blättern, Beyond Burger, Tomatenscheiben und caramelisierten Zwiebel füllen. ­­ Deckel ­daraufsetzen. Tipp: Der Burger schmeckt auch mit Mayon­ naise, Ketchup oder weiteren Burgersaucen. Zubereitung

Mehr Stimmen von Testpersonen gibts am 7. November im MigrosPodcast «Chrut und Rüebli». Alle bisherigen Folgen sind hier zu hören: generation-m.ch/podcast

ca. 20 Minuten  Einsteiger + ca. 20 Minuten braten Preis: günstig


Spezialitäten nach Ihrem Geschmack.

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MEINE MIGROS | 28.10.2019 | 21

Aktion 20-fache

Cumulus-Punkte für die beiden neuen Cornatur-Produkte. vom 29. 10 bis 11. 11.

Vegane Verführung Pünktlich zum Weltvegantag am 1. November gibt es zwei Neuheiten von Cornatur: Der Viva-Apéro-Mix peppt mit Blumenkohl-Kokos- und Kale-Black-Bean-Bites jeden vegetarischen Aperitif auf. Und wer einmal die Viva-Topinambur-Gerste-­Medaillons gekostet hat, weiss: Das süsslich-würzige Knollengemüse erlebt zu Recht ein ­Revival. Beide Cornatur-Sorten überzeugen nicht nur Vegetarier und Veganer, sondern auch Geniesser, die gern einmal auf Fleisch verzichten. So ernährt man sich ­abwechslungsreich und erlebt neuen Gaumenkitzel.

Bild und Styling: Claudia Linsi

Cornatur Viva ­Topinambur Gerste Medaillon, 200 g* Neu Fr. 4.95

Tipp Tahini-Sauce: 7 EL Tahini mit 5 EL Wasser, 1 EL orientalischer Gewürzmischung, dem Saft einer halben Limette und 1 EL Tomatenpüree gut verrühren. Mit Salz ­abschmecken und mit Chilisauce verfeinern. Mit Sesamsamen bestreuen. Mango-Salsa: 1 Mango schälen. Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Eine Mangohälfte in Würfel schneiden, den Rest pürieren. 1 kleine rote Zwiebel, 1 Peperoncino und etwas Koriander oder Petersilie samt Stielen fein hacken. Alles mit der Mango ­mischen. Mit dem Saft einer halben Limette abschmecken.

Cornatur Viva Apéro Mix, 210 g* Neu Fr. 4.95 * in grösseren Filialen


22 | 28.10.2019

Heike Margot (33), Zürich,

ist von den neuen Rezepten begeistert und will sie auch gleich zu Hause ausprobieren.

Ran an die Töpfe! Kitcheria, oder was passiert, wenn man 50 Kochbegeisterte

in eine umgebaute Fabrikhalle steckt, damit sie gemeinsam kochen. Text: Dinah Leuenberger  Bilder: Tina Sturzenegger

B

unte Pfeile weisen den Weg auf dem farblosen Fabrikgelände. Das Ziel: die Kitcheria von Migusto. Fünf Gruppen von Freunden treffen sich zu diesem Event, um gemeinsam zu kochen, zu essen und Spass zu haben. Dafür stehen Migusto-Koch Marco, Migusto-­ Rezepte und moderne Küchen bereit. In der ehemaligen SBB-Werkstätte in Zürich stehen reichlich Zimmerpflanzen und Holzmöbel in Pastell­ tönen. Gepaart mit dem authentischen Industrial Chic, verleihen sie der Backsteinhalle eine warme Atmosphäre.

Heute ist jeder Koch, und trotz der vielen Köche verdirbt kein Brei. Die Rezeptkarten und Infos zum Ablauf zeigen klar, wer wann was machen muss. So bleibt genug Zeit für einen Schwatz oder um in anderen Gruppen über den Gang der Dinge zu p ­ laudern. Nicht alle kochen nach denselben Rezepten: Zur Auswahl ­stehen die mediterrane, die orien­talische und die Schweizer Küche. Noch riecht es ein bisschen nach ­Fabrik, aber bald sorgen der Duft von Ros­marin-Ricotta und angedünsteten Zwiebeln zusammen mit den

­rhythmischen Schneidegeräuschen für den richtigen Küchengroove. Beifall für Kochkünste und leere Teller

«Es ist fast wie in einer Fernsehküche, nur besser: stilvoll kochen ohne Zuschauer», hört man. Die einen schätzen die gemütliche Runde mit Freunden, die anderen haben Ambi­tionen: zum ersten Mal selbst Pasta machen oder eine ganze Dorade im Ofen ­zu­bereiten, wie Julian Banjavcic (19): «Im Sommer habe ich meinem Vater in Kroatien dabei zugeschaut, jetzt will ich es selbst probieren.»


GENUSS | 28.10.2019 | 23 Jetzt KitcheriaTickets für Bern gewinnen Julian Banjavcic (19), Rüti ZH,

bereitet zum ersten Mal eine ganze Dorade im Ofen zu.

Stefanie Sell (39), Zug,

ist überrascht über die Kochtalente ihres Teams.

Am 18. November miteinander kochen, lachen und ­einen unvergesslichen Kochabend geniessen: Das versprechen die Kitcheria-Koch-Club-Events von Migusto. Die Zauberformel dazu: Eine stylisch eingerichtete ­Location an einem ­geheimen Ort in Bern, moderne Küchen und zwölf Freunde. Jetzt gratis Migusto-­Mitglied werden – wenn Sie es nicht schon sind – und Tickets für die ausverkaufte Kitcheria in Bern gewinnen.

Nicht zu feucht und nicht zu trocken sollte er sein, der Pastateig. Nach der Anleitung des Migusto-­Kochs ­lernen die Teilnehmenden, wie man Pasta herstellt.

Die M ­ igusto-Rezepte lassen Raum für Interpretationen. Braucht man Hilfe, ist der Migusto-Koch zur Stelle. Mit ­geübten Handgriffen zeigt er, wie man den Fisch aufschneidet oder die Pasta durch die Maschine drückt. Nach ­kurzer Zeit ertönt Beifall – und Jubel erfüllt die Halle, als alle ihre Speisen angerichtet haben. Stefanie Sell (39) freut sich: «Ich habe die Kitcheria-­ Tickets gewonnen und mein Team von der Arbeit mitgebracht. Unter ihnen verstecken sich Kochtalente.» Die Pasta mit Pesto dampft, die Dorade glänzt mit den Granatapfelkernen

Gewinnen Sie jetzt eine Kochparty mit Freunden

um die Wette, der Hackbraten brutzelt noch leise weiter. Die Gerichte sehen fast aus wie auf den Rezeptfotos. «Den Safranreis mit Kruste und das Kurkuma-­Knoblauch-Poulet werde ich zu Hause ausprobieren», schwärmt Heike Margot (33). Die Teller leeren sich schnell – weil es schmeckt und weil für Reste Migusto-­Boxen zum Mitnehmen bereitstehen. Und der Abwasch? Den erledigt bei der Kitcheria das Migusto-Team. Derweil geniessen die Gäste eine süsse Überraschung aus der Küche – das Sahnehäubchen eines gelungenen Kochabends.­ MM

Das Migros-Magazin und Migusto verlosen 5 × 1 Tisch für 12 Leute. Wer gewinnt, erscheint mit bis zu elf Begleit­personen zum Kocherlebnis am «Migusto ­Kitcheria meets Migros-­Magazin»-Event in Bern. So können Sie gewinnen: • Jetzt kostenlos Migusto-Mitglied werden (wenn Sie es nicht schon sind) und am Wettbewerb mitmachen. Anmeldung und Teilnahmebedingungen auf: migusto.ch/kitcheria-wettbewerb

Wir wünschen viel Glück! Weitere Infos zur Migusto-Kitcheria: migusto.ch/kitcheria


Übergewicht? Diabetes? Bluthochdruck? Cholesterin? Stress? Darmprobleme? Sie möchten Ihre Gesundheit stärken und bis ins hohe Alter erhalten? Mit gezielter Ernährungs- und Stoffwechseltherapie gewinnen Sie spürbar mehr Vitalität und Wohlbefinden. Wir zeigen Ihnen neue Wege. Aktive Massnahmen gegen chronische Erkrankungen sind ein wichtiger Bestandteil. Dazu hilft unsere erfolgreiche, über 25-jährige Erfahrung.

Substanzielle Behandlung von Stoffwechselstörungen

Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer Störung des Stoffwechsels. Im Problemfall werden Substanzen nicht mehr abgebaut und ausgeschieden. Wenn sie sich anreichern, können sie den Körper sogar vergiften. Die Symptome sind vielfältig: Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung oder rheumatische Beschwerden. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns daher viel Zeit für Sie und Ihre offenen Fragen.

Tiefgreifend entgiften

Um Ihre Gesundheit zu erhalten, hilft es sehr, Ihrem Körper eine Auszeit zu Sie lernen bei unseren Fachvorträgen, wie Sie Ihre Ernährung soweit optimieren, dass Sie langfristige und nachhaltige Erfolge erzielen.

Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick gönnen. Mit unserem EPD®-Ernährungsprogramm regen Sie Ihren Stoffwechsel an und entgiften tiefgreifend. Dazu ermitteln wir Ihren individuellen Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Ballast- und Aufbaustoffen. Parallel gleichen wir Defizite mit unseren massgeschneiderten HCK®-Mikronährstoffrezepturen gezielt aus. So bekommt Ihr Körper exakt, was er braucht. Schon nach kurzer Zeit spüren Sie die positive Wirkung.

«Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert»

Jene Aussage stammt von vielen Hilfesuchenden. Sie beschreibt den sogenannten Jo-Jo-Effekt: Die störende, schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät kann jede Motivation lähmen. Dagegen wird Ihnen während einer Intensiv-Kur(s)woche gezeigt, wie Sie dank der EPD®-Ernährungstherapie diesen Teufelskreis beenden.

Ziele des Aufenthaltes im Fachkurhaus Seeblick • Tiefgreifend entgiften • Rasch und gesund Depotfett abbauen • Cholesterinwerte und Blutdruck reduzieren • Körperfunktionen regenerieren und vitalisieren • Körpereigene Abwehrkräfte gezielt stärken

«Wir machen keine Diät, sondern eine Stoffwechseltherapie!» Andreas Hefel, Direktor des Fachkurhauses Seeblick

«Mein Fettstoffwechsel funktioniert wieder»

Eva Symhoven, Denkingen: «Nach der Diagnose 'Diabetes-Typ-2' war die Woche im 'Seeblick' für mich die Initialzündung, um meine Lebensweise umzustellen und den Stoffwechsel wieder in Gang zu bringen – u.a. mit dem EPD®-Ernährungsprogramm. Ohne Diät habe ich in 6 Monaten 16 Kilogramm abgenommen. Mein Fettstoffwechsel, der darniederlag, funktioniert also wieder. Mein Blutzuckerlangzeitwert HbA1c ist von 7,6 auf 5,8 gesunken. Das gilt als geheilt. Ja, ich fühle mich gesund!»

«Nach der Entgiftung meines Körpers fühle ich mich befreit und fit»

Kai Seebacher, Schondorf am Ammersee: «Vor meinem ersten «Seeblick»-Aufenthalt im Jahr 2014 hätte ich nie damit gerechnet, dass die Effekte auf meine Gesundheit und auf meine Lebensqualität so positiv sein sollten. Innerhalb von drei Monaten konnte ich mein Gewicht u.a. mit dem EPD®-Ernährungsprogramm von 100 auf 87 Kilo reduzieren, ohne Jo-Jo-Effekt. Die Behandlungserfolge, die sich bei mir einstellten, waren für mich so überzeugend, dass ich mich 2017 und Anfang 2019 erneut zu diesem «Reset» entschloss.»

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Im Preis inbegriffen sind: 6 Übernachtungen (Sa – Fr), Kurse und Vorträge, komplette Verpflegung (EPD®-Ernährungsprogramm) inkl. Getränke, Benutzung Whirlpool und Tepidarium, Morgengymnastik, Fitness-Center Kronenhof, Eintrittsund Austrittscheck.

Ich interessiere mich für eine Intensiv-Kur(s)woche

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Name Adresse Telefon E-Mail

Ernährungsmedizin Medical Wellness Ernährungsmedizin Wieslistrasse 34 • Postfach 35 Medical Wellness 8267 Berlingen

Telefon +41 (0)52 762 00 70 Fax +41 (0)52 762 00 71

info@seeblick-berlingen.ch

www.seeblick-berlingen.ch www.facebook.com/ seeblickberlingen

MM 28.10.2019

Das Fachkurhaus in Berlingen ist ein spezialisierter Erholungsort für komplementäre Medizin. Als Schwerpunkte wirken Ernährungs- und Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, moderne Behandlungsund Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg. Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Darmproblemen oder Stress – seit mehr als 25 Jahren profitieren Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen von Intensiv-Kur(s)wochen im «Seeblick».


25 | 28.10.2019 | GENUSS

5040

Wissensbissen Produkt der Woche Chorizo erhält seine rote Farbe von reichlich Paprika, der gleichzeitig für den pikanten Geschmack der spanischen Rohwurst verantwortlich ist. Sie auf Vorrat zu haben, ist nie verkehrt: Chorizo verleiht Sandwiches Würze, ist das pikante Tüpfelchen auf dem «i» in deftigen Bohnengerichten und überall dort, wo seine Schärfe für Abwechslung sorgt.

Gramm wog die Rande, mit der sich Jürg Wiesli im Oktober den Schweizer Rekord für die schwerste Rande sicherte. Der Thurgauer geht seit Jahren beim Gemüsewiegen auf dem Bächlihof in Jona SG in diversen Kategorien als Sieger hervor.

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f l i h n e n n Pfa Illustration: Felice Bruno

Ich habe Kürbiskerne getrocknet. Deren Schalen sind nun aber sehr hart. Wie werden denn die Kürbiskerne, die man kaufen kann, geschält? Das Schälen von herkömmlichen Kürbiskernen ist mühsam – ein Aufwand, der sich auch für professionelle Anbieter nicht lohnt. Die grünen Kürbiskerne, die

man kaufen kann, stammen vom Ölkürbis. Dessen Kerne haben von Natur aus keine holzige und dadurch harte Schale und können einfach so verzehrt

oder weiterverarbeitet werden. Besonders aromatisch werden sie übrigens, wenn man sie in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett leicht röstet.

Claudia Schmidt Food-Redaktorin

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26 | 28.10.2019 | GENUSS

Herzhaft spanisch

Fleischbällchen und feuriger Chorizo in einem würzigen Bohneneintopf sind genau die richtige Mahlzeit nach einer Herbstwanderung. Innerhalb von nur 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Rezept: Andrea Pistorius

Bild: MGB Fotostudio; Styling: Ruth Küng

Chorizo Die spanische Wurst gibt vielen Gerichten Würze. Dünne Scheiben kann man zu Chips verarbeiten und als Tapas servieren.

Tipp Vor dem Formen der Bällchen ein wenig Fleischmasse zum Degustieren in der Pfanne anbraten. Anschliessend die rohe Masse nochmals nach Belieben würzen.

Soissonsbohnen Die weissen dicken Bohnen verdanken ihren Namen der französischen Stadt Soissons.

Mehr spanische Rezepte auf migusto.ch/spanien

Albondigas mit Bohnen und Chorizo Zutaten für 4 Personen 300 g Rindshackfleisch Salz, Pfeffer 2 grosse Knoblauchzehen 150 g Chorizo 250 g Stangensellerie 1 Dose Soissonsbohnen 1 EL Olivenöl 1 Dose gehackte geschälte Tomaten

Zubereitung

1. Hackfleisch mit Salz und ­Pfeffer würzen. Zu baumnuss­ grossen Bällchen formen und diese etwas flach drücken. ­Knoblauch schälen und fein ­hacken. Chorizo schälen und ­ in dünne Scheiben schneiden. Stangensellerie in dünne Schei­ ben schneiden, das Grün beisei­ testellen. Bohnen abgiessen, mit kaltem Wasser abspülen und ­abtropfen lassen.

2. Öl in einer ofenfesten Brat­ pfanne erhitzen. Chorizo anbra­ ten. Aus der Pfanne nehmen und zugedeckt warm stellen. Fleisch­ bällchen in der gleichen Pfanne im Bratsatz bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten rundum anbraten, herausnehmen und ebenfalls warm stellen. In der gleichen Pfanne Knoblauch und Stangen­ sellerie anbraten. Tomaten samt Saft beigeben, alles aufkochen. Bohnen unterheben und 5 Minu­

ten köcheln lassen. Fleischbäll­ chen und Chorizo dazugeben. Alles mischen. Mit beiseite­ge­ stelltem Selleriegrün servieren. Dazu passt Pariserbrot. Zubereitung ca. 30 Minuten  Einsteiger Preis: mittel

Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 25 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal


Die beliebtesten Freizeitideen für die ganze Familie im November! Alle Ausflüge und Events finden Sie auf famigros.ch/top-ausfluege

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Workshops und Kurse

TIERE UNTER DER LUPE

ROCK ’N’ ROLL FÜR SKATER KIDS

AUF DIE KLÖTZCHEN, FERTIG, LOS!

Schmetterlinge unter die Lupe nehmen, versteinerte Urtierchen aus längst vergangenen Jahrzehnten entdecken und einem Bienenvolk bei der Arbeit zuschauen – das und vieles mehr gibt es im Natur-Museum Luzern (LU) zu entdecken.

Skaten, boarden, rollern, radeln – alles, was Rädli hat, ist willkommen im Rolling Rock Skate- & Sportcenter in Aarau (AG). Aber auch Klettern und Trampolinspringen sind hier angesagt. Ein bewegtes Vergnügen für die ganze Familie auf über 2000 m2.

Früh übt sich, wer Architekt werden will – mit den KAPLA®-Holzbauklötzen lässt sich der Haus- oder Städtebau schon mal ganz einfach üben. Der Kreativität sind in der Villa Creativa in Bern (BE) keine Grenzen gesetzt. Ab auf die Klötzchenbaustelle!

EVENT ACTIVE SUNDAYS ETH ZÜRICH (ZH) SO. 27.10.2019 – DI. 29.03.2020

EVENT RÄBELIECHTLIUMZUG STADT BASEL (BS) MI. 13.11.2019

Hüttenkoller? Dank der Active Sundays an der ETH Zürich können Ihre Kleinen an insgesamt sechs Sonntagen im Sport Center Hönggerberg nach Herzenslust herumtollen, spielen und allerlei Sportgeräte entdecken. Das offene Bewegungsangebot richtet sich an Kinder von null bis acht Jahren in Begleitung der Eltern.

Mitte November wird es in der Basler Altstadt dunkel – nur die Augen der Kinder und viele, viele Räbeliechtli leuchten in der Dunkelheit ganz hell. Schon das Schnitzen der Laternen ist ein grosser Spass für Gross und Klein. Wer dabei sein will, kommt um 18.45 Uhr auf den Münsterplatz.

n - Geheimtipp r e t l E Moderne Trampolinhalle im BounceLab Rüti

«Wir haben das Geburtstagsfest unseres zehnjährigen Sohnes im BounceLab gefeiert und es war toll: Die Kids waren total ausgelassen, hatten eine Menge Spass und waren danach nudelfertig. Und ich konnte entspannt im Zuschauerbereich sitzen, bis sie sich ausgetobt hatten.» Von Eveline, Mami von Sebastian (10 J.)

Planlos beim Kochen? Unser Menü-Planer unterstützt Sie wöchentlich mit familienfreundlichen Rezeptideen, bei der Menüplanung und beim Einkauf für die täglichen Mahlzeiten. Alle Infos auf famigros.ch/wochenplaner


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1. Tag Schweiz–Berlin Bahnfahrt im ICE nach Berlin. 2. Tag Berlin–Niederfinow Stadtrundfahrt(2)durch die Hauptstadt Deutschlands. «Leinen los!». 3. Tag Niederfinow–Stettin Flusstag. 4. Tag Stettin–Wollin–Wolgast Stadtrundfahrt/ -gang(1) in Stettin. Ausflug(1) Kamień Pomorski. 5. Tag Wolgast–Peenemünde/Usedom–Greifswald Inselrundfahrt(2) Usedom. Rundgang(1) Greifswald. 6. Tag Greifswald–Lauterbach/Rügen/Hiddensee Ausflug(1) zu den Kreidefelsen auf der Insel Rügen. Rundfahrt(1) im Pferdewagen auf Hiddensee. 7. Tag Vitte/Hiddensee–Stralsund–Anklam In Stralsund Rundgang(1) durch die historische Altstadt. 8. Tag Anklam–Schwedt Schifffahrt. Rundgang(2) durch die «Nationalparkstadt» Schwedt. 9. Tag Schwedt–Hohensaaten–Eberswalde Ausflug(2) zum einzigartigen Schiffshebewerk Niederfinow. 10. Tag Eberswalde–Lehnitz-Berlin Spandau Busausflug(1) zur Klosterruine Chorin. 11. Tag Berlin–Schweiz Ausschiffung, Bustransfer zum Bahnhof. Rückfahrt mit dem direkten ICE.

1. Tag Schweiz–Berlin Bahnfahrt im ICE nach Berlin. Transfer zum Anleger und Einschiffung. 2. Tag Berlin–Brandenburg Stadtrundfahrt(1) durch Berlin. «Leinen los!». Rundfahrt(1) in Potsdam mit Spaziergang durch den Garten von Sanssouci. 3. Tag Flusstag Erholung und Entspannung an Bord. 4. Tag Wolfsburg Führung(1) durch die futuristische Autostadt oder Ausflug(1) nach Braunschweig. 5. Tag Hannover Stadtrundfahrt(1). 6. Tag Münster Rundgang/-fahrt(1) durch Altstadt. 7. Tag Düsseldorf Rundgang/-fahrt(1) Altstadt. 8. Tag Köln–Bonn Rundgang(1) in der Domstadt. 9. Tag Mainz Schifffahrt «Romantischer Rhein». Rundgang(1) durch die Gutenbergstadt mit barocken Prachtbauten und Adelspalästen. 10. Tag Speyer Rundgang(2) durch die Domstadt. 11. Tag Strasbourg Rundfahrt/-gang(1) mit Münsterplatz und Gerberviertel mit Fachwerkhäusern. 12. Tag Basel Ausschiffung, individuelle Heimreise. Basel–Berlin Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Anpassungen, ohne Rundgang Speyer.

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MS Thurgau Saxoniabbbb Das im Winter 2019/2020 renovierte Boutique-Schiff bietet Platz für 84 Gäste. Alle Kabinen (ca. 12 m²) sind mit zwei nebeneinander stehenden Betten, Dusche/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV/Radio und individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Oberdeck verfügen die Kabinen ab 2020 über einen franz. Balkon. Die Kabinen auf dem Hauptdeck sind sehr gut belüftet; die Fenster sind nicht zu öffnen. Im Restaurant werden internationale und regionale Speisen zu einer Tischzeit serviert. Bordausstattung: Réception, Restaurant, Panorama-Salon mit Bar, kleiner Souvenir-Shop. Das Sonnendeck mit Sonnensegel, Liegestühlen, Stühlen und Tischen lädt zum Verweilen ein. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord, Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis CH-Wohnort (Basis ½-Tax-Abo, inkl. Platzreservation), Transfers Bahnhof–Schiff–Bahnhof, Thurgau Travel Bordreiseleitung, Zugbegleitung bei An-/Rückreise, Audio-Set bei allen Ausflügen Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 1 2 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2990 3190 2-Bettkabine Hauptdeck 3290 3490 2-Bettkabine Oberdeck, franz Balkon 3890 4090 Zuschläge Alleinbenutzung auf Anfrage Zuschlag Bahn & Flug auf Anfrage Ausflugspakete (7/9 Ausflüge) 245 285 Annullations-/Assistance-Versicherung auf Anfrage Weitere Reisen mit MS Thurgau Saxoniabbbb NEU Berlin–Stralsund–Demmin 11 Tage ab Fr. 2290.– (Nach Rabattabzug) NEU Basel–Düsseldorf–Hamburg 12 Tage ab Fr. 2090.– (Nach Rabattabzug)

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29 | 28.10.2019 | MEINE MIGROS

Glamour-Looks für Sie

Rote Lippen und strahlende Augen: Das Make-up für den Abend darf auffälliger ausfallen als der Alltagslook. Die drei Covergirls des Migros-Magazins zeigen, wie Sie sich festlich schminken können.

Suzanne (82), Jasmine (20) und Valerie (50) sind die Covergirls 2019. Die Familie aus Neuenburg hat die Ausschreibung des Migros-Magazins zum Jubiläum «50 Jahre Covergirl in der Migros» gewonnen.

Bilder: Micha Freutel/Tina Aich Fotografen; Styling: Jenny Tschuggmell/ Style Council; Hair and Make-up: Jordan Singelton, Michele Anderhub/Style Council

Text: Susanne Schmid Lopardo


30 | 28.10.2019 | MEINE MIGROS

Der glamouröse Look von Jasmine ist klar akzentuiert: Die Lippen mit einem Kon­ turenstift umranden und mit dem «Lipstick Exhibitionist, 305 Hot» ausfüllen. «Das ­klassische Rot passt immer», sagt die Make-up-Artistin. Die Augen im Stil von Smokey Eyes mit Farben der Paletten «Trunaked, Nudes» und «Quads, 715 Stunning Smo­ keys» schminken. Die Augen­ brauen mit einem Brow Filler nachzeichnen und betonen. Die Wimpern zweimal mit schwarzem, wasserfestem Mascara tuschen. Danach Highlighter auf den Nasen­ rücken und die Wangen ­geben. Zum Schluss je nach Belieben Puderrouge auf­ tragen. Bei einem festlichen Make-up darf es auch gross­ zügig verwendet werden.

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Im weihnachtlichen Make-up von Valerie dominieren sanfte Töne: Die Lippen mit dem warmen Rot des «Exhibitionist Lipstick, 450 Worthy» betonen, die Augen mit ­Bronze- und Nude-Tönen aus den Paletten «Trunaked, Nudes» und «Quads, 700 Notice Me Nudes» schminken. Ins Innere der Augen­ winkel helle, glitzernde Farbe auftragen, dunklere Töne gegen aussen verwischen. Die Wimpernkränze von der Mitte gegen aussen mit braunem Kajal nachzeichnen, die Wimpern schwarz tuschen. Die Augenbrauen mit Aschblond stricheln – so wirken sie nicht zu streng. Blush auf den höchsten Punkt der Wangen geben und verwischen.

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Der festliche Auftritt von Suzanne wirkt dezent: Die Lippen mit «Exhibitionist Lipstick, 440 Trending» betonen, die Augen mit Rose- und Auberginetönen schminken. In die Augenwinkel einen Tupfer Highlighter geben, die dunkleren Farbtöne gegen aussen hin auftragen. Die Wimpernränder mit Kajal von der Mitte bis zum äussersten Augenwinkel umranden. Damit der Lidstrich weicher wirkt, den Kajal mit einem Pinsel verwischen und Lidschatten in Aubergine darübergeben. Die Wimpern mit «Total Tease Mascara, 800 Very Black» tuschen. Seine speziell geformte, kleine Bürste eignet sich perfekt für kurze Wimpern.

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BEGRÄBNISRITUALE | 28.10.2019 | 33

Die letzte Reise

Wälder oder Flüsse als letzte Ruhestätte – eine Trauerrednerin anstelle eines Pfarrers zum Abschiednehmen: Immer mehr Menschen suchen nach ­Alternativen zur klassischen Abdankung. Zum Beispiel Daniel Stucki, der für seine verstorbene Mutter eine Feier an der Aare organisiert hat. Text: Ralf Kaminski Illustrationen: Céline Geser

A

uf den ersten Blick könnte die kleine Schar Menschen, die an diesem heissen Sommertag auf dem Feldweg vom Restaurant Zehender­mätteli Richtung Aareufer unterwegs ist, auch einfach etwas Abkühlung suchen. Der Fluss ist tatsächlich das Ziel der rund 30 Personen, aber nicht zur Erfrischung, sondern um Abschied zu nehmen. An der Spitze der Gruppe geht Daniel Stucki, in den Händen eine Urne mit der Asche seiner Mutter, die zwölf Tage zuvor 88-jährig im Altersheim gestorben ist. Kurz hinter ihm folgen seine Schwester und sein Vater, für dessen Rollstuhl der Feldweg eine Herausforderung ist. Am Ufer angekommen, verteilt sich die Trauergemeinde im Halbkreis um die Urne, die auf einem Holzschemel direkt am Wasser

«Wir wollten etwas, das unserer Mutter entspricht, eher eine Feier ihres Lebens als tränenreiche Trauerszenen.» Daniel Stucki Sohn der Verstorbenen

ruht – ein Ort, der sonst ein beliebtes Ausflugsziel nördlich von Bern ist. Einige stehen, andere setzen sich auf die Böschung, die zahlreichen Bäume spenden reichlich Schatten. Stucki spricht ein paar einleitende Worte und übergibt dann an die Trauerrednerin San Graf, die durch die Zeremonie führt und das Leben der Verstorbenen Revue passieren lässt. Es gibt Momente, die zu Tränen rühren, aber auch solche, die bei manchen ein Lächeln auslösen. Ab und zu treiben auf dem Fluss gut gelaunte Schwimmer vorbei. «Wir waren quasi mitten im ­Leben, eins war gerade zu Ende gegangen, anderes schwamm da draussen fröhlich vorbei», sagt Daniel Stucki nach der Trauer­ feier. Die Urne der Mutter soll erst nach dem Tod des Vaters ­zusammen mit seiner in ein Schweizer Gewässer gegeben werden, wo sich beide Urnen dann nach und nach auflösen. Staunen über grosse Auswahl

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer wünschen sich alternative Formen der Bestattung. Nur noch jeder zehnte lässt sich in einem Sarg auf dem Friedhof beerdigen. Und auch die Asche der Kremierten landet immer häufiger irgendwo in der Natur statt in einem Urnengrab. Familie Stucki wusste nach dem Tod der Mutter zunächst nur, was sie nicht wollte: die klassische Feier in der Kirche mit den salbungsvollen Worten

Wasserbestattung Die Asche des Verstorbenen wird in einen Fluss, See oder ins Meer gestreut. Urnen dürfen nicht versenkt werden, ausser sie bestehen aus Materialien, die sich im Wasser auflösen.

eines Pfarrers. «Wir hatten das schon mehrfach bei anderen erlebt und fanden es oft unbefriedigend», sagt Stucki, ein 56-jähriger IT-Unternehmer aus Bern. «Wir wollten etwas, das unserer Mutter entspricht, eher eine ­Feier ­ihres Lebens als tränen­ reiche Trauerszenen.» Durch das ­Altersheim kam die Familie in Kontakt mit dem ­Berner Bestattungsunternehmen Aurora, das auch alternative Trauerfeiern anbietet. «Wir hatten zu dem Zeitpunkt nur vage Vorstellungen – erst im Gespräch mit den Bestattern r­ ealisierten wir, welche Möglichkeiten es gibt», erzählt Stucki. Sie entschieden sich für eine Wasserbestattung, weil Wasser im Leben der Mutter ­immer eine wichtige Rolle ­gespielt hatte. Sie war an einem Fluss aufgewachsen, und die E ­ ltern besassen ein Boot am Neuen­burgersee, auf dem sie viele glückliche Stunden verbracht hatten. Aurora bietet ein gutes Dutzend Bestattungsmöglichkeiten an – vom klassischen Friedhof über den eigenen Garten oder dem Friedwald bis hin zum ­Verstreuen der Asche aus einem Ballon am Rand der Strato­sphäre oder sogar die Herstellung eines Diamanten aus der Asche. «Am beliebtesten sind Bestattungen unter Bäumen oder im Wasser», sagt Gyan Härri (49), Geschäftsführer von Aurora. Aber die ­Bestatter versuchen auch, auf ­aussergewöhnliche Wünsche einzugehen. «Wir haben die


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BEGRÄBNISRITUALE | 28.10.2019 | 35

Asche eines Verstorbenen auch schon in Feuerwerksraketen ­verteilt, die von einer Alp in den Bergen in den Nachthimmel ge­ schossen wurden und die Asche über einem Wald verteilten.»

Bestattung bei uns 3500 Franken, die ­teuerste Rechnung belief sich auf etwa 30 000 Franken.» Oft ist die Bestattung in der Natur güns­ tiger, denn ein Grab mit Pflege für 20 Jahre und einem Grab­ stein kosten zusätzlich. In der Berner Aurora-Filiale lässt sich eine eindrückliche Aus­ wahl an Urnen begutachten – von sehr naturnahen, die aus Baum­ strünken hergestellt sind, bis hin zu futuristischen für Science-­ Fiction-Fans. «Besonders beliebt sind derzeit Urnen aus Ton, Sand oder Salz, die sich im Wasser ­allmählich auflösen», sagt Härri. Er arbeitet schon seit neun Jah­ ren bei Aurora – ein Quereinstei­ ger wie so viele Bestatter. Zuvor war er in der Kino- und Gastro­ branche tätig. Nun ist er täglich mit starken Emotionen konfron­ tiert, aber genau das ist es, was er an der Arbeit so schätzt. «Ich ­erlebe die Menschen oft in einem Moment, in dem sie sich sehr weit öffnen und Gespräche mit grosser Tiefe möglich sind.» Doch er ist gelegentlich auch mit Toten konfrontiert, deren Anblick schwer zu ertragen ist – etwa, wenn sie lange unentdeckt in einer Wohnung lagen oder nach einem Suizid von den Bahn­ gleisen geholt werden ­müssen. «Wir bieten auch die Rekon­ struktion von Verstorbenen an, ­damit die Angehörigen noch ­Abschied nehmen können – das ist bei unerwarteten Todesfällen oft ein grosses Bedürfnis.»

Schweiz vergleichsweise liberal

Das Bestattungsunternehmen entstand vor 18 Jahren, nach­ dem der Gründer zuvor keinen Bestatter gefunden hatte, der ihn bei einer dreitägigen Toten­ wache bei sich zu Hause unter­ stützte – obschon dies Schwei­ zer Brauchtum ist. «Heute ist man flexibler geworden», sagt Härri. Die meisten seiner Kun­ den haben schon eine ungefähre Vorstellung, was sie möchten – und staunen in der Beratung dann, was a­ lles möglich ist.

«Besonders beliebt sind Urnen aus Ton oder Salz, die sich im Wasser auflösen.»

Trauerrednerin statt Pfarrer

Bild: zVg

Gyan Härri Bestatter

Eine klassische Erdbestattung darf nur auf offiziellen Fried­ höfen stattfinden, doch bezüglich der Asche von Verstorbenen ist die Schweiz eher libe­ral – pro Person entstehen bei der Krema­ tion 1,5 bis 3 Kilo. «Man darf sie in ­öffentlichen Wäldern und ­Gewässern oder in den Alpen bei­ setzen», sagt Härri. A ­ llerdings gibt es kantonal oder auf Ge­ meindeebene unterschiedliche Regelungen. Auch die ­Preise ­variieren von G ­ emeinde zu Ge­ meinde. «Im Schnitt kostet eine

Diamantbestattung Dabei wird aus einem Teil der Asche des Verstorbenen ein Diamant hergestellt – als Symbol der Verbundenheit. Für einen kleinen Diamanten braucht man ungefähr ein halbes Kilo Asche.

Aurora vermittelt auch Trauer­ redner, darunter die O ­ rganistin Christine Brechbühl, die solche Feiern schon seit über 20 Jahren begleitet. «Damals spielte ich ­regelmässig bei Trauerfeiern die Orgel. Und bekam so von den Bestattern mit, dass sich immer mehr Menschen Feiern ohne Pfarrer wünschten, weil sie ­keinen grossen Bezug mehr zur Kirche hatten. Doch die Bestat­ ter fanden in der Region Bern schlicht niemanden, der sich so etwas zutraute.» Und so begann die 72-Jährige sich zusammen mit ihrer Kollegin Susanna Cerny in dieses Thema einzuarbeiten. Auch der ehemalige katholische Theologe Wolfgang Weigand (53) ist schon seit fast 20 Jahren in

Baumbestattung Sie ist auf dem eigenen Land jederzeit möglich, ansonsten muss man das Einverständnis des Grundstückbesitzers einholen. Die Asche wird ohne Urne zwischen den Wurzeln begraben.


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BEGRÄBNISRITUALE | 28.10.2019 | 37

diesem Bereich aktiv. Bei ihm begann es mit einem Todesfall in der Familie. «Mein Sohn wurde 1999 tot geboren, und wir haben ihn selbst auf dem Friedhof in Uster mit einer kleinen freien Feier beerdigt.» Damals reali­ sierte Weigand, dass es kaum ­Anbieter für solche Anlässe gab, obwohl Friedhofskapellen meist nicht zur Kirche, sondern zur ­Gemeinde gehören – und somit dafür eigentlich offen wären. So waren Brechbühl und Wei­ gand unter den Ersten, die in der Schweiz alternative Trauerfeiern anboten. «Die Kirche hat das zu Beginn nicht gern gesehen», sagt Brechbühl. Mittlerweile habe sich das jedoch entspannt. Die Nachfrage ist deutlich ­gestiegen. Im Schnitt werden die beiden Trauerredner heute pro Jahr für mehrere Dutzend Feiern engagiert. Den Haupt­ grund dafür sehen sie in einem veränderten Verhältnis zum Tod und in der zunehmenden ­Säkularisierung – aber auch in einer gewissen Verstaubtheit der kirchlichen Rituale. «Viele Hinterbliebene emp­ finden die Sprache als auf­gesetzt und ­pathetisch, also nicht ­authentisch», sagt Weigand. «Oder sie sind befremdet von der nachträglichen ­Heiligsprechung ­eines Menschen, der auch viele Fehler h ­ atte. Sie wünschen sich einen ehrlichen und dennoch wertschätzenden Umgang mit den Ambivalenzen.» Weigand empfindet seine Klienten oft als spirituell und philo­sophisch ­reflektiert. «Sie machen sich sehr viel Gedanken, wie genau sie ­Abschied nehmen wollen und was für sie dabei ­wesentlich ist.»

Bild: zVg

Klienten nicht per se ungläubig

Zur Vorbereitung treffen alle Trauerredner sich immer mit den Angehörigen, um die Wün­ sche zu besprechen und mehr über den Verstorbenen zu er­ fahren. «Wer zu mir kommt, ist nicht per se ungläubig», sagt Brechbühl. Über die Hälfte ihrer Kunden wünscht sich religiöse Bezüge während der Feier, die sie auch gerne integriert. Eine Zere­ monie wird individuell gestaltet, ­hat aber eine feste Grundstruktur. Sie beginnt oft mit einem ­Musikstück oder einem Text,

das Leben des Verstorbenen wird gewürdigt, und man nimmt ­bewusst Abschied. Schliesslich findet die Öffnung zurück ins ­Leben für die Angehörigen ­statt – das alles angereichert durch ­Musik oder Texte. «Ziel ist, dass es den Trauern­ den nach der Feier ein wenig besser geht als vorher», sagt Christine Brechbühl. Je nach Todesumständen sei dies leich­ ter oder schwieriger. «Wenn ein alter Mensch lebenssatt stirbt, ist es anders, als wenn ein Kind durch einen Unfall aus dem ­Leben gerissen wird.» Hardrock zum Abschied

Himmelsbestattung Die Asche der Verstorbenen wird mit einem Heliumballon bis an den Rand der Stratosphäre gebracht, wo sie dann in alle Winde verstreut wird.

Idealerweise gehe von der Feier eine positive Kraft aus, ergänzt Weigand. Eine Herausforderung sei allerdings, wenn sich die ­Angehörigen untereinander nicht einig sind und familiäre Spannungen durchbrechen. «Dann muss man versuchen, in Gesprächen eine diplomatische Lösung zu finden.» Manchmal gelinge das nicht. Es ist auch nicht immer leicht, die Tröstlichkeit klassischer Glaubensvorstellungen zu erset­ zen, die von einem Weiterleben in einer besseren Welt ausgehen. «Ich sage etwa, dass ich aus ­eigener Erfahrung weiss, dass Verstorbene nicht einfach weg sind, wenn sie nicht mehr bei uns leben», sagt Christine Brechbühl. ­«Solange wir an sie denken und uns bewusst sind, was sie in ­unserem Leben bewirkt haben, bleiben sie präsent.» Weigand wiederum ist über­ zeugt, dass es eine Art Jenseits gibt, damit arbeitet er in seinen Trauerreden, manchmal ganz traditionell religiös. «Nur etwa ein Drittel meiner Klienten möchte eine explizit religions­ freie Feier. Mit ihnen lote ich aus, was ihnen der Verstorbene gegeben hat, was ihnen wichtig war. Mit diesen Erinnerungen und Wertvorstellungen arbeite ich, um Trost zu spenden.» Beide haben solche Feiern schon auf Seen, Bergen, in Wäl­ dern oder Privathäusern durch­ geführt. «Und klar verändert der Ort die Atmosphäre», sagt Brech­ bühl. «Aber für den ­Inhalt und die Wirkung der Feier ändert das eigentlich nichts.

«Ziel ist, dass es den Trauernden nach der Feier ein wenig besser geht als vorher.» Christine Brechbühl Trauerrednerin

­ ngewöhnliche Wünsche er­ U leben beide selten. «Und falls wir dann in der Kapelle halt mal AC/DC spielen, was einige Gäste irritieren könnte, erkläre ich vorher, was es damit auf sich hat», sagt Weigand. Daniel Stucki war sehr froh um die Trauerrednerin San Graf: «Sie hat uns vieles abgenommen und durch die Feier geführt, da­ für hätte uns die Kraft gefehlt.» Alles habe im Sinn der Mutter stattgefunden. «Die Zeremonie hat mir das Loslassen ermög­ licht, sie war der Höhepunkt ­dieses Prozesses der Auseinan­ dersetzung mit dem Tod. Ich verliess das Zehendermätteli mit dem Gefühl, jetzt ist es gut, jetzt kann ich sie gehen lassen. Der Kreis hat sich geschlossen.» Auch bei der Trauergemeinde kam die ungewöhnliche Feier gut an. «Viele haben so etwas zum ersten Mal erlebt. Und ich hoffe, dass es bei einigen noch nachklingen wird», sagt Stucki. Vielleicht habe es sogar einige ­inspiriert, sich selbst für eine ähnliche Feier zu entscheiden. «Wenn es bei mir mal so weit ist, könnte ich mir etwas in dieser Richtung gut vorstellen.» MM Infos: aurora-bestattungen.ch, ­tranquillitas.ch, abschiedsfeiern.ch, ­sangraf.ch


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STERBEN | 28.10.2019 | 39

Vorbereitet auf die letzten Dinge: Elsbeth und René Harsch sind nach dem Kurs erleichtert.

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Bis dass der Tod ... Einen Menschen beim Sterben zu begleiten, ist ein Kraftakt. Der Kurs «Letzte Hilfe» will dem Thema die Schwere nehmen und es aus möglichst vielen Blickwinkeln beleuchten. Das Ehepaar Harsch hat teilgenommen – und wertvolle Einsichten gewonnen. Text: Benita Vogel Bild: Lea Meienberg

onnenblumen, Horten­ sien und Ane­monen sind sorgfältig in einer Vase arrangiert. Da­ neben auf dem Parkettboden ­liegen Kastanien – und unzäh­ lige Postkarten: Sonnenunter­ gänge, Engel und Menschen, die über eine Brücke ­spazieren. Vor dem Arrangement in ­einem Saal in der Zürcher ­Altstadt sitzen 15 Frauen und drei Männer im Halbkreis. Sie beschäftigen sich für sechs ­Stunden mit dem Thema Ster­ ben, ­gemeinsam mit einem ­Pfarrer und einer Pflegefachfrau der ­reformierten Landeskirche ­Zürich. Mit dabei sind Hans und ­Elsbeth Harsch (beide 79). Das Ehepaar möchte vorbereitet sein, wenn es um die letzte Reise geht und ein Sterbender Bei­ stand braucht. Die beiden sind seit 55 Jahren verheiratet und wünschen sich, «auch im Tod füreinander da sein zu können». «Ich habe grossen Respekt vor dieser Aufgabe und möchte nichts falsch machen», sagt René Harsch. Eine «Checkliste» gibt es nicht

Ein «Abc des Sterbens» liefert der Kurs nicht. «Es gibt keine Checkliste», sagt Eva Nieder­ mann, Kursleiterin und ausge­ bildete Pflegefachfrau. Wichtig, sei es eben, genau darauf zu ­verzichten. «Jemanden in den Tod zu begleiten, bedeutet da ­ zu sein, auszuharren, geduldig zu sein, die Bedürfnisse wahr­ zunehmen», sagt sie. Oder eben:


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«letzte Hilfe» zu leisten – analog zur Ersten Hilfe, die die Basis des Zusammenlebens bilde, ­ergänzt Kursleiter Matthias ­Fischer. «Wir brauchen eine Kultur der Umsorgung», sagt er. Der Kurs soll den Teilnehmen­ den denn auch Ängste nehmen und ihnen vermitteln, wie man das Leiden Sterbender lindern und die Lebensqualität bis zum Schluss erhalten kann.

«Der Kurs hat mich dazu angeregt, mich intensiver mit dem eigenen Sterben zu befassen.»

Allen Facetten gerecht werden

René Harsch Teilnehmer «Letzte Hilfe»-Kurs

Der Kurs «Letzte Hilfe» zeigt: Der Sterbeprozess ist sehr ­individuell; Sterbende reagieren etwa unterschiedlich auf Berüh­ rungen oder Ansprache. Aber es gibt auch Anzeichen, wenn ein Mensch bald für immer geht, zum Beispiel Verwirrung oder Bewusstlosigkeit. Die körper­ lichen Kräfte schwinden, und die

Sinneswahrnehmungen können getrübt sein. Studien belegen ­jedoch, dass Sterbende bis zum letzten Atemzug hören und am Geschehen teilnehmen können. «Deshalb sollte man in der ­Gegenwart von Sterbenden nicht über sie sprechen», so Seelsorger Matthias Fischer. Die Kursleiter «rauschen» durch die Themen, sprechen ­diverse Facetten an: soziale, ­spirituelle, psychologische, aber auch organisatorische. Etwa ­ die Frage, wie wichtig es ist, ­Administratives frühzeitig zu ­regeln – per Vorsorgeauftrag oder Patientenverfügung, in der man festhält, wie man im Ernst­ fall medizinisch behandelt wer­ den möchte. Auch wie man sich das Beerdigungsritual wünscht, kann man im Vorfeld klären (siehe auch Artikel auf Seite 33).

Das Tempo der Veranstaltung könne irritierend sein, sagen die Kursleiter, es gehöre aber zum Konzept, einen grossen Bogen rund ums Thema Sterben zu spannen. «Wissensvermittlung und Emotionen wechseln sich ab», sagt Seelsorger Matthias F ­ ischer, «das hilft den Teilnehmenden, nicht in ihrer eigenen Betroffenheit hängenzubleiben.» Den Vorurteilen begegnen

«Letzte Hilfe» soll auch Vor­ urteile beseitigen: etwa dass der Tod stets ein Kampf sei. «Sterben ist heute viel friedlicher als noch vor zehn Jahren», sagt ­Eva ­Niedermann. Das hat vor ­allem mit Palliative Care zu tun. ­Darunter werden Massnahmen verstanden, die das Leiden eines unheilbar kranken Men­ schen lindern und ihm so eine bestmögliche Lebensqualität bis

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STERBEN | 28.10.2019 | 41

zum Ende verschaffen. Gegen die häufig vorkommenden ­phy­sischen Beschwerden von Sterbenden – Schmerzen, Atemnot, Panik, Juckreiz oder Übelkeit – gebe es wirksame Medi­-kamente. «Morphium ­ beispielsweise ­beschleunigt das Sterben nicht, wie oft vermutet, es lindert», sagt Eva Niedermann. ­Daneben kann es beruhigend wirken, den ­Menschen zu massieren, ihn ­umzulagern, zu ­be­wegen, zu berühren oder D ­ üfte verströmen zu lassen, die er mag. Auch das Lieblingsbild an der Wand kann helfen. Besonders wichtig sei die Mundhygiene: «Es ist eine Erleichterung, wenn regelmässig Lippen und Mund befeuchtet werden; beim Atmen trocknen ­ sie oft aus. Wasser, Tee, Sorbet,

selbst Cola, Bier oder verdünnter Whisky verschaffen Linderung, wie Eva Niedermann aus Erfahrung weiss. «Die Möglichkeiten sind grenzenlos, wichtig ist es, dass der Betroffene es mag», sagt sie. Zwischen Nähe und Distanz

Darüber hinaus helfe es, «einfach da zu sein für den Menschen», sagt Seelsorger Matthias Fischer, «ihn nicht alleine zu lassen». Aber auch hier gelte es, wachsam zu bleiben – «sich selbst und ­ dem sterbenden Menschen gegenüber». Nähe und Distanz ­ seien wichtige Themen, zum ­Beispiel, wenn man spüre, dass der ­Sterbende alleine sein wolle. Aber auch dann, wenn es für ­einen selbst zu viel wird. In ­beiden ­Fällen sei es angebracht, ­ den Raum zu verlassen bezie-

hungsweise eine Ablösung ­ zu organisieren. Anhand zahlreicher Tipps und Beispiele vermittelt ­ der Kurs die Gelassenheit, dass man bis zum Ende viel für einen Sterbenden tun kann. Das Ehepaar Harsch verlässt den Kurs erleichtert: «Es war für mich wichtig zu erfahren, wie man e­ inem sterbenden Menschen durch Mundbefeuchtung ­und Dabeisein helfen kann», ­ sagt René Harsch. Seine F ­ rau ergänzt: «Mich hat der Kurs dazu angeregt, mich inten­ siver mit dem eigenen Sterben zu befassen und mit einer ­all­fälligen Sterbebegleitung für Menschen, die mir nahestehen. Er hat mir auch ein wenig die Angst davor genommen.» MM

Sterbende begleiten: Angebote in der Schweiz 80 Prozent der Menschen möchten zu Hause sterben, 18 Prozent können sich diesen letzten Wunsch erfüllen. Der «Letzte Hilfe»-Kurs, konzipiert vom deutschen Palliativmediziner Georg Bollig, wird in der Schweiz von der reformierten Landeskirche in den Kantonen Zürich, Graubünden, Aargau, Basel und Bern angeboten. www.migmag.ch/letztehilfe

Das Migros-Kulturprozent engagiert sich im «Netzwerk Caring Communities» für die Vernetzung von sorgenden Gemeinschaften. Mit dem sogenannten Förder­ impuls werden Initiativen wie der «Letzte Hilfe»-Kurs unterstützt. caringcommunities.ch/foerderimpuls

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Frey Branches-Noir, -Classic oder -Eimalzin im 50er-Pack, UTZ z.B. Noir, 50 x 27 g, 14.– statt 28.–

Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g

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4.95 statt 8.25 TerraSuisse Cervelas im 3er-Pack 3 x 2 Stück, 600 g

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Mit Gremolata aus Pilzen, Bohnen, Orange und Greyerzer wird fixfertiger Rehpfeffer ein Genuss. Perfekt dazu: Spätzli oder Polenta. Das Rezept dafür finden Sie auf migusto.ch /tipps

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Duo-Pack

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Alle Baguettes und Twister-Brote z.B. Bio-Steinofen-Twister hell, 360 g, 2.35 statt 2.95

Camembert Suisse Crémeux in Sonderpackung 300 g

Duo-Pack

3er-Pack

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M-Classic Tortelloni im Duo-Pack Tre Colori Basilico oder Ricotta e Spinaci, z.B. Tre Colori Basilico, 2 x 500 g, 7.10 statt 11.90

Anna's Best Spätzli in Mehrfachpackungen Eier oder Gemüse, z.B. Eier im 3er-Pack, 3 x 500 g, 6.20 statt 7.80

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Duo-Pack

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Berliner in Sonderpackung 6 Stück, 420 g

M-Classic-Mandeln und -Haselnüsse in Sonderpackung gemahlen, 400 g, z.B. Mandeln gemahlen, 3.95 statt 5.70

3er-Pack

25% Walkers Biscuits im 3er-Pack erhältlich in diversen Sorten, z.B. Chocolate Chip Shortbread, 3 x 175 g, 11.20 statt 15.–

20% Alle Reis- und Maiswaffeln (ohne Alnatura), z.B. Vollkornreiswaffeln Joghurtgeschmack, 100 g, 1.– statt 1.25

Duo-Pack

4er-Pack

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Blütenhonig im Duo-Pack feincremig oder flüssig, z.B. feincremig, 2 x 550 g, 8.95 statt 11.20

Boncampo Classico Kaffee, in Bohnen oder gemahlen im 4er-Pack, UTZ 4 x 500 g, z.B. Bohnen, 11.25 statt 18.80

20% Gesamtes Farmer Müesli-Sortiment z.B. Croc Waldbeeren Knabbermüesli, 500 g, 3.40 statt 4.30


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30% M-Classic-Pommes- oder -Ofen Frites in Sonderpackung tiefgekühlt, 2 kg, z.B. Pommes Frites, 5.45 statt 7.85

20% Alle Bio-Getreidekörner, -Hülsenfrüchte, -Quinoa und -Couscous (ohne Alnatura), z.B. aha!, Fairtrade Quinoa weiss, 400 g, 3.95 statt 4.95

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8.60 statt 10.80 Alle Frey Schokoladen-Kugeln, Beutel, 500 g, UTZ z.B. Freylini Classic Mix

3er-Pack

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3er-Pack

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3.60 statt 5.40 M-Classic Kochschokolade im 3er-Pack, UTZ 3 x 200 g

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25.90 statt 40.80 Red Bull im 24er-Pack Energy Drink oder Sugarfree, 24 x 250 ml, z.B. Energy Drink


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Gesamtes Le Petit Marseillais Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 11.11.2019

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7.40 statt 9.30 Manella im 3er-Pack z.B. Balsam, 3 x 500 ml, gültig bis 11.11.2019

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Papeteria Weihnachtskarten im 10er-Pack, FSC erhältlich in Deutsch, Französisch oder Italienisch, z.B. deutsch, gültig bis 25.12.2019

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10.40 statt 13.– Exelia- oder Migros Plus-Weichspüler im Duo-Pack z.B. Exelia Orchid, 2 x 1.5 Liter, gültig bis 11.11.2019

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MEINE MIGROS | 28.10.2019 | 55

Genuss mit Prestige

Frey Pralinés Prestige, Noir, 255 g Fr. 17.40

Ein turbulenter Herbst verlangt auch mal nach Entspannung und Ruhe. ­Warum die Liebsten oder sich selbst nicht mit Süssem z­ um Innehalten ­verführen? Gut eignen sich dafür die Prestige-Pralinés von Frey. Denn die überzeugen innen wie aussen.­ Edle neue Prestige-Ver­packungen ­steigern die Vorfreude, auch der Inhalt ist zum Teil neu assortiert. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Kreationen über­ raschen, zum Beispiel von Prestige d’Or mit G ­ oldstaub für die Liebhaber des ­Besonderen oder Pralinés Prestige Noir für Freunde der dunklen Schokolade.

Frey Pralinés Prestige, 132 g Fr. 9.80

Singende Pralinen Bald singt die Schachtel-­ Band wieder: Die ­Tourneedaten finden Sie auf migros.ch/frey

Bild: Fotostudio-MGB, Styling: Miriam Vieli-Goll

Frey Pralinés Prestige, Edition d’Or, 112 g Fr. 9.50

Frey Pralinés Prestige Geschenk, 258 g Fr. 16.80


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10 Jahre Garantie auf mit Granit renovierte Innen- und Aussentreppen Trenovera Bau GmbH und ihre lokalen Montagepartnerfirmen – Seit über 30 Jahren wird das Treppenrenovierungssystem in der Schweiz und in Europa erfolgreich eingebaut. Tausende von Referenzobjekten in der Schweiz sprechen dank der fast schmutzfreien und schnellen Treppenrenovierung für viele begeisterte Kunden von geraden und gewendelten Treppen. innovative Treppenrenovierungssystem Treppenrenovierungssystem lässt Das innovative lässt sich sich bestens in jeglichen Treppenhäusern Treppenhäusern (gerade (gerade oder gewendelte Treppen, Zwischenpodesten Zwischenpodeste etc.) anwenden. anwenden.Auch Aucheinzelne einzelStufen – wie manman sie sie vor vor Haustüren mit mit entsprechendem ne Stufen – wie Haustüren entsprechenPodest findetfindet – oder Aussentreppen, die beispielsweise zu dem Podest – oder Aussentreppen, die beispielsweieinem Sitzplatz führen,führen, gehören zu den zu vielseitigen Projekse zu einem Sitzplatz gehören den vielseitigen ten der Trenovera. Im Angebot sind auch InnentreppenrenoProjekten der Trenovera. Im Angebot sind auch Innentrepvierungen mit einem widerstandsfähigen (Härtepenrenovierungen mitäusserst einem äusserst widerstandsfähigen klasse 33) 33) und Vinyl-Belag,der der in (Härteklasse und rutschfesten rutschfesten Vinyl-Belag, in wunwunderschönen Steindecoren erhältlich ist.AusDie derschönen Holz-Holzoderoder Steindecoren erhältlich ist. Die Auswahl an Decors und Materialienististsehr sehrgross. gross. Selbst Selbst aus wahl an Decors und Materialien einer Teppich- oder Holztreppe entsteht in wenigen Schritten eine unverwüstliche unverwüstliche und und edle edle Steintreppe. Steintreppe. Auf Auf Wunsch kann selbst eine knarrende knarrende Holztreppe Holztreppe mit diesem System ausgeklügelten Techniken «zur Ruhe» gebracht und den ausgeklügelten werden.

Fugenlose Trittflächen selbst beim Naturstein hochwertigen Natursteinen Natursteinen in verschiedenen verschiedenen Farben Mit hochwertigen werden Tritte für den Innen- wie auch Aussenbereich massgefertigt. Aus diesem Grund sind keine sich schnell abnutgefertigt. zenden Fugen zwischen den Trittplatten notwendig, was Charakter verleiht. der «Stone-Line» «Stone-Line»einen einenunverwüstlichen unverwüstlichen Charakter verDank Dank der speziellen Dünnsteintechnik trägt die neue leiht. der speziellen Dünnsteintechnik trägt dieTrittoneue berfläche wenigwenig auf und die Tritthöhe der Treppe Trittoberfläche aufverändert und verändert die Tritthöhe der nicht mehr ein als neuer oder anderweitiger HartTreppe nichtals mehr ein Teppich neuer Teppich oder anderweitiger belag. Hartbelag. Montagepartner in der ganzen Schweiz Trenovera verfügt in der gesamten Schweiz über ein flächendeckendes Montagepartner-Firmennetz, sodass beispielsweise auch für entlegenste Ferienhäuser oder Wohnungen entsprechende Projekte realisiert werden können. Offerten und Beratungen erfolgen via Mail oder mittels eines Besuches vor Ort beim Kunden. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und der nachhaltigen Referenzen kann auf höchste Qualität und langjähriges Schweizer Know-how gebaut werden. Die verschiedensten Treppenrenovierungsvarianten lassen sich übrigens in der Bauarena in Volketswil bei Zürich in der Ausstellung der Trenovera von Montag bis Samstag frei besichtigen.

Aussentreppe und -podeste mit Viscont White Granit renoviert.

Veredeln von bestehenden Trepp

gen est) u F od ne

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au ( Eingangstreppe mit

Bianco Sardo Granit rutschsicher gemacht.

Steel Grey Granit, mit polierten Setzstufen.

Trenovera Bau GmbH Ausstellung in der Bauarena Industriestrasse 18, 8604 Volketswil ZH 1. Etage; freie Besichtigung Tel. 041 729 59 17, www.trenovera.ch

• Renovieren von Aussen- und Innen •Treppensystem massgefertigt / fugenlos •seit alles echte Granite (jedoch nur 8 m 30 Jahren erfolgreich. • elegant, rutschsicher undwww.tre über Jah www.trenovera.ch widerstandsfähig MM VDO 035103

Rutschhemmende Lösungen Ob drinnen oder draussen, bei allen von Trenovera angebotenen Produkten gibt es verschiedene Lösungsansätze, um eine maximale Trittsicherheit zu gewährleisten beziehungsweise die Sturzgefahr möglichst tief zu halten. Beispielsweise können bei den Granit-Steintreppen sogenannte Stockstreifen in den Naturstein gestrahlt werden. Diese sind unverwüstlich und zudem auch reinigungstechnisch anspruchslos.

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SORTIMENT | 28.10.2019 | 57

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Süsses oder Saures? Erst mal Süsses! Die Gummibonbons in praktischen ­Portionen sind die ­perfekte Gabe für kleine Gespenster vor der Haustür. Gomz Bummbär, 240 g Fr. 3.90

Mit Farbsprays peppt man graue Herbsttage auch nach Halloween im Nu bunt auf. Es gibt sie in ­sieben Farben, etwa in ­Pastellorange oder Enzian. Dupli-Color Deco-Spray, 150 ml Fr. 8.50 Bei Do it + Garden Migros

Viel zartes Fleisch und wenig Kerne macht den ­Butternusskürbis jetzt zum Star der Herbstküche. Bio Kürbis Butternuss, per Kilo Tagespreis

Tipp So wird aus Herbst­blättern eine hübsche Wand-Deko: Blätter auf ­einen Bogen ­Papier legen, Farbe ­darüber sprayen, trocknen lassen und die Blätter wieder ­entfernen. Wichtig: Beim Sprayen Augen und Haut schützen und danach lüften.

Mit diesem Do-it-yourself-Set können Kinder den gruseligen Halloween-Slime gleich selber machen. DIY Slime Fr. 19.90

Für kleine Helden und Kinder, die es noch w ­ erden wollen: ein D ­ uschmittel mit ­Zaubernuss- und ­Drachenfrucht-Extrakt. Kneipp Naturkind ­Drachenkraft Shampoo/Dusche, 200 ml Fr. 5.90

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2020 – Paris, Seine & die Normandie mit der Excellence Royal Schiffe selbst konzipieren, bauen und betreiben. Gelebte Schweizer Qualität an Bord unserer elf kleinen Schweizer Grandhotels – dafür setzen wir uns beständig ein. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer Firmentradition, die bis ins Jahr 1892 zurückreicht. Vorne in Qualität, Vielfalt und Preis – mit einer grossen Palette an überzeugenden Reiseideen zu einem verlässlich attraktiven Preis und höchsten Qualitätsstandards. Und nicht zuletzt: mit einer fantastischen Küche. Das ist, was Sie von uns erwarten dürfen. Es ist uns eine Freude, Sie mit der herzlichen Gastfreundschaft von Excellence durch Europa zu geleiten. Ihr

Schweizer Qualität an Bord Liebe Flussreisen-Freunde Als Schweizer Privatreederei liegt uns die Zufriedenheit unserer Gäste an jedem einzelnen Reisetag am Herzen. Wir wollen Sie begeistern, wollen Ihnen das Beste an den Ufern der faszinierendsten Flüsse zeigen. Excellence – Schweizer Qualität an Bord. Wie kein anderes Flussreise­Produkt bringen wir unser Angebot mit den Wünschen unserer Reisegäste in Einklang. Weil wir unsere

Das Beste in Europ

a und weltweit

Tag 1 Schweiz > Paris. Busanreise nach Paris. Tag 2 Paris. Morgens gemütliche Bootsrundfahrt auf der Seine* und nachmittags Besuch des Quartiers Montmartre und Sacré-Coeur*. Am Abend legt die Excellence Royal ab. Tag 3 Les Andelys. Ausflug* nach Lyons la Forêt und Rundgang in Les Andelys mit Besuch der Ruine des Schlosses Gaillard. Flussreise durch malerische Landschaften, vorbei an bizarren Kreidefels­ formationen. Tag 4 Caudebec-en-Caux > (Honfleur). Ganztagesausflug* nach Honfleur. Stadtrundgang im Hafenviertel und Mittagessen in einem landestypischen Restaurant. Besuch einer Calvados­Brennerei inkl. Degustation.

Stephan Frei Geschäftsleiter Monsieur Gilles bittet zu Tisch 2­Sterne­Koch aus Rouen

REISEN AUF 0 DEM FLUSS 202

Reise 1 – Paris, Seine und die Normandie

Der Sohn und Enkel renommierter Patissiers sagt, nichts auf der Welt hätte ihn davon abhalten können, Koch zu werden. Nach Lehrjahren in den Sterneküchen grosser Chefs liess er sich 1984 in seiner Heimatstadt Rouen nieder. Mit seiner Frau Sylvie führt er am Ufer der Seine sein Restaurant Gill. Zwei Michelin­Sterne zeugen von seinem Können. Seit 30 Jahren pflegt er die klassische Haute Cuisine der Normandie, ergänzt mit feinen exotischen Aromen. Gilles Tournadre kreiert an Bord ein Déjeuner der Extraklasse für die Gäste der Excellence Royal auf der Reise «Gourmet & Seine» vom 30.08.–06.09.20.

Tag 5 Caudebec-en-Caux > (Étretat). Ausflug* nach Étretat zur Alabasterküste, den hoch aufragenden Kreideklippen und den faszinierenden Steilfelsen. 6­Gang­Gourmetmittagessen inkl. Getränke (Fr. 175) bei Spitzenkoch David Görne. Tag 6 Rouen. Stadtrundgang* in Rouen – die Stadt der 100 Türme. Auf der «Route der Abteien» (Fr. 50) besuchen Sie am Nachmittag die Abtei Jumièges. Tag 7 Vernon > Paris. Busausflug* nach Giverny. Besuchen Sie das Wohnhaus und den Garten des grossen Impressionisten Claude Monet. Tag 8 Paris > Schweiz. Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflugspaket

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Reisedaten 2020 Reise 1 – Paris, Seine und die Normandie 12.04.–19.04., 19.04.–26.04., 26.04.–03.05., 03.05.–10.05., 10.05.–17.05., 17.05.–24.05., 24.05.–31.05., 31.05.–07.06., 07.06.–14.06., 14.06.–21.06., 21.06.–28.06., 28.06.–05.07.*, 05.07.–12.07., 19.07.–26.07., 16.08.–23.08., 23.08.–30.08., 06.09.–13.09., 13.09.–20.09., 20.09.–27.09. * Reise mit leicht geändertem Reiseverlauf.

Reise 2 – Weltstadt Paris und die Seine 28.03.–02.04. 02.04.–07.04. 07.04.–12.04. 18.10.–23.10. 23.10.–28.10. 28.10.–02.11. Reise 3 – Gourmet & Seine 30.08.–06.09. Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

Reise 2 – Weltstadt Paris und die Seine

Reise 3 – Gourmet & Seine

Tag 1 Schweiz > Paris. Busanreise nach Paris. Am Abend legt die Excellence Royal ab.

Tag 1 Schweiz > Paris. Busanreise nach Paris.

Tag 2 Rouen > (Caudebec-en-Caux). Geniessen Sie die ausgedehnte Flussfahrt Richtung Rouen, welches die Excellence Royal nachmittags erreicht. Stadtrundgang* in Rouen, in der Stadt der 100 Türme mit seinen Fachwerk­ bauten, engen Pflasterstrassen und der Kathedrale. Tag 3 Caudebec-en-Caux > (Honfleur). Ganztagesausflug* nach Honfleur. Das Städtchen Honfleur besitzt den wohl schönsten Hafen der Normandie. Stadtrundgang im Hafenviertel und Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Nachmittags Fahrt durch die Normandie und Zwischenhalt in einer Calvados­Brennerei inkl. Führung und Degustation. Tag 4 Vernon > Paris. Busausflug* nach Giverny. Besuchen Sie das Wohnhaus und den Garten des grossen Impressionisten Claude Monet. Hier können Sie einen Blick auf den wohl berühmtesten Seerosenteich der Welt werfen. Tag 5 Paris. Morgens gemütliche Bootsrundfahrt* auf der Seine und nachmittags Besuch des Quartiers Montmartre und Sacré­Coeur*. Die Aussicht von hier aus über die Stadt ist gigantisch. Tag 6 Paris > Schweiz. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflugspaket

Tag 2 Paris. Tagesexkursion* mit Besuch der der berühmten. École de Cuisine von Alain Ducasse. Tag 3 Paris. Erleben Sie früh morgens den Pariser Grossmarkt in Rungis (Fr. 145) mit exklusiven Marktfrühstück (limitierte Platzanzahl). An Bord erfahren Sie prickelnde Hintergründe über die Welt des Champagners. Tag 4 Rouen > Caudebec-en-Caux. Stadtrundgang* mit Besuch der Markthalle in Rouen. Mehrgängiges Gourmet Mittagessen an Bord, gekocht von Gilles Tournadre. Tag 5 Caudebec-en-Caux > (Honfleur) > (Le Havre). Tagesexkursion* mit Mittagessen in einem Fischrestaurant in Honfleur, Rundfahrt in Le Havre und Führung durch die Markthallen durch die Köchin und Entereinerin Régine Boidin. Tag 5 Caudebec-en-Caux > (Étretat). Ausflug* Étretat zur Alabasterküste. 6­Gang­Gourmetmittagessen inkl. Getränke (Fr. 175) im Manoir und privater Ambiance von Spitzenkoch David Görne (limitierte Platzanzahl). Tag 7 Vernon. Busausflug* Giverny und Bauernbetrieb. Besuch Wohnhaus und Garten von Claude Monet, Hintergründe zur Normandie und ihren 10 Millionen Apfelbäumen. Tag 8 Paris > Schweiz. Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflüge gemäss Programm inbegriffen

Die Excellence Royal bietet Platz für 144 Gäste. Die Kabinen befinden sich aussen, sind erstklassig­exquisit ausgestattet: Dusche/ WC, Sat.­TV, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon, individuell regulierbare Klimaanlage, Heizung und Stromanschluss (220V). Lift von Mittel­ zu Oberdeck. Entree mit Lobby, Rezeption und Boutique. Stilvolles Restaurant, Panoramalounge mit Bar. Sonnendeck mit Sitzgruppen und Schattenplätzen, Whirlpool, Fitnessbereich mit Sauna. Willkommen an Bord!

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Die Produktneuheit beim Migros Photo Service: Schokoladen-Adventskalender

Neu: Schokoladen-Adventskalender mit eigenen Fotos Versüssen Sie Ihren Lieben die Vorweihnachtszeit Persönliche Geschenke bereiten nicht nur an Heiligabend grosse Freude. Mit einem Adventskalender versüsst man den Liebsten die Vorweihnachtszeit und sorgt Tag für Tag für einen kleinen Glücksmoment. Beim Migros Photo Service können individuelle Adventskalender mit den eigenen Fotos gestaltet werden – ganz persönlich. Neu im Sortiment sind individuell gestaltbare Adventskalender mit Schokolade von Ferrero oder kinder®. Hinter den Türchen warten zum Beispiel Ferrero Rocher-Pralinen, kinder® Schoko-Bons® und andere Leckereien. Verschiedene Formate für grosse und kleine Naschkatzen Die Adventskalender mit Schokolade gibt es im Hochund Querformat sowie in zwei verschiedenen Grössen,

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A4 und XXL (48 x 36 cm). In der XXL Variante warten statt 24 sogar 27 leckere Schokoladenspezialitäten. M i t d e r s e i d e n m a t t v e redelten Oberfläche sind die Kalender ein echter Blickfang. Das richtige Foto für den Adventskalender finden Je nach persönlichen Vorlieben, Hobbys oder gemeinsamen Erlebnissen bieten sich verschiedene Motive für den Adventskalender an: zum Beispiel ein Lieblingsbild vom Haustier, Fotos von vergangenen Weihnachtsfesten oder vom Schneemannbauen und Schlittenfahren mit der Familie oder Freunden. Wer sich nicht für ein einziges Foto entscheiden kann, wählt einfach ein Design mit mehreren Fotos. So wird der persönliche Adventskalender zur charmanten Collage.

Alternativ zu den Adventskalendern mit Schokolade können Sie Foto-Adventskalender oder selbstbefüllbare Adventskalender mit Ihren eigenen Fotos gestalten.

Weitere Adventskalender beim Migros Photo Service: Wer das Naschen lieber auf die Festtage verschieben will, der bestellt den Foto-Adventskalender oder den selbstbefüllbaren Adventskalender.

Bestellen Sie jetzt Ihren individuellen Adventskalender unter migros.ch/photo und versüssen Sie Ihren Liebsten die Adventszeit. Den fertigen Adventskalender können Sie portofrei in Ihre Migros- oder melectronicsFiliale liefern lassen.

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KOLUMNE | 28.10.2019 | 63

Fussballfieber 1, 2 oder 3? Der Grosse (9) und der ­ leine (4) lieben Fussball. Wie so oft hat K sich die Leidenschaft des Grossen auf den Kleinen übertragen – mit einem gewissen Nerv­potenzial für den Grossen.

Während der WM 2018 hat der Kleine auch fleissig Panini-Bildchen ins Album geklebt. Leider hat er auch die doppelten Bilder des Grossen auf die bereits eingeklebten gepflastert und so dessen Tauschware verspielt. Wenn sie zusammen

Tischfussball spielen, jubelt der Kleine ­über ­jedes erzielte Goal, auch E ­ igengoals ­verbucht er für sich – sehr zum Ärger ­­ des Grossen. Nun verbringen wir einige Tage mit Freunden in einem Ferienhaus, mit «FIFA-Game!» Den ganzen Tag über freuen sich die älteren Buben, abends ­ 30 Minuten lang in die Schuhe von ­Ronaldo & Co. schlüpfen zu können. Der Kleine will auch in einem Team mitkicken, was das Spiel der anderen aber torpedieren würde. – Und jetzt? MM

Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis

1   Der Kleine darf auch gamen – wie sonst soll er es lernen? Monica Müller (45) hat zwei ­Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

2   Der Kleine soll bloss zuschauen und fanen. 3   Wir nehmen die Batterie aus dem Controller des Kleinen, damit er dabei sein kann,

ohne den Spielverlauf zu stören.

Antwort 3: Der Kleine hantiert überglücklich an seinem Knüppel und ist voll im Spiel. Dass er nicht wirklich zugeschaltet ist, merkt er nicht. Und die anderen Buben geniessen ungestört ihre 30 Minuten Fame auf dem Rasen. Anzeige

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64 | 28.10.2019 | BASTELN

Festliche Adventsfenster Wer eine kreative Ader hat, freut sich bestimmt schon auf die Adventszeit. Wir haben zwei Bastelideen, die Sie nach Belieben variieren und erweitern können.

Die Weihnachtskugel Schwierigkeitsgrad: leicht  Dauer: bis zu 45 Minuten

Material • Seidenpapier (verschiedene Farben, etwa weiss und rot) • Schere • Klebestift • Kugelschreiber

Schritt 1 Drucken Sie als Erstes die Vorlage aus, die Sie auf famigros.ch/ bastelbogen finden, und schneiden Sie die weissen Felder der ­Weihnachtskugel aus.

Schritt 2 Nehmen Sie Papier in verschiedenen Farben und schneiden Sie mithilfe der Schablone die passenden Teile aus. Achten Sie dabei d ­ arauf, dass Ihnen noch ein Kleberand bleibt, damit Sie die Teile im nächsten Schritt auf die Rückseite der Schablone ­wkleben können.

Schritt 3 Kleben Sie die ­farbigen ­Papierstreifen mit Leim auf die ­Rückseite der Schablone. Details zeigt famigros.ch/bastelbogen.


BASTELN | 28.10.2019 | 65

Der Advents­ kalender Schwierigkeitsgrad: mittel Dauer: bis zu zwei Stunden

Material

• festes Papier in weiss und schwarz • Farblaserfolie A4 • gelbes Transparentpapier • weisses Transparentpapier • Cuttermesser • Lineal aus Metall • Klebestift • Sternstanzer • Selbstklebeband

Schritt 1 Die Vorlagen, die Sie unter famigros.ch/adventsfenster finden, in der gewünschten Grösse auf ­weisses Papier drucken. Den Mond auf Transparentfolie drucken.

Schritt 2 Motive ausschneiden.

Schritt 3 Fenster, Zahlen und Mond mit gelber Transparentfolie hinter­ legen und diese mit Kleber fixieren.

Schritt 4 Den Boden von Hand in die gewünschte Form schneiden.

Tipps und Tricks

Schritt 5 Mit einem Motivlocher ­ die Sterne ausstanzen.

Fotos: Patrizia Furrer

Für jeden Adventstag kombinieren Sie die Ziffern aus der Vorlage und übertragen sie auf den grossen Stern. Der Mond kann auch auf gelbes Papier ­gedruckt werden. Wer keine Motiv­locher zur Hand hat, schneidet die Sterne einfach aus schwarzem Papier aus. Und alle, die es gerne bunter haben, wählen anstelle der weissen Hintergrundfolie ­farbiges Transparentpapier.

Schritt 6 Weisses Transparent­ papier in der Grösse des Fensters zuschneiden und die Motive darauf arrangieren. Mit Kleber fixieren. Das fertige Kunstwerk mit Klebestreifen am Fenster befestigen.

Bastelanleitungen: famigros.ch/adventsfenster famigros.ch/bastelbogen Weitere Basteltipps: famigros.ch/basteln


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STADT, LAND, STUTZ | 28.10.2019 | 67

Brennende Leidenschaft

Illustration: Rinah Lang

Hallo, ich bin Lisa, und ich habe ein Kerzenproblem. Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung, weshalb ich mich dazu bekenne, hier und jetzt und in aller Öffentlichkeit. Geht es um Kerzen, verliere ich den ­normalen Menschenverstand. Kaum wird es draussen dunkler und kälter, definiere ich unzählige Hotspots in der Wohnung, an denen ich Teelichtgläser, Kerzenständer und Laternen platziere. Auf dem Esstisch, neben dem Fernseher auf dem Boden, im Bade- und Schlafzimmer – keine leere Fläche und kein Raum sind vor meiner brennenden Leidenschaft sicher. Abend für Abend zelebriere ich in einem halbstündigen Ritual das Anzünden jedes einzelnen Dochtes. Ich gleite dabei von Raum zu Raum – wie eine Fee des ewigen Lichtes. So sehe ich mich jedenfalls. In den Augen meines Freundes renne ich wie eine Irre durch die Wohnung und schreie ab und zu laut «Autsch»,

Lisa Stutz (25) sucht die Balance zwi­schen urban und ländlich. Und pickt von ­beidem das Beste heraus.

wenn mein Daumen dem Zündhölzli mal wieder zu nahe gekommen ist. Ich bin nicht ganz unvorbelastet, was Feuer und Kerzen angeht: In meinem Jugendzimmer stand ein Cheminée, für das mir meine Eltern ein absolutes Feuerverbot erteilt hatten. Was ich oberdoof fand. Weshalb ich mir eine grosse Kerze zu­ legte, um es wenigstens ein bisschen «cozy» ­ zu haben. Ich war 17 und – na ja – vergass die brennende Kerze. Noch immer zeugt ein grosser schwarzer Fleck auf der schrägen Holzwand von meiner Vergesslichkeit. Heute weiss ich es besser: Etwa vier Stunden nach dem Anzündritual findet – kurz bevor ich schlafen gehe – das Auspustritual statt. Dabei beuge ich mich jeweils liebevoll über jede Kerze. Danach bin ich immer ganz benebelt vom Rauch, den ich eingeatmet habe. Ich schlüpfe ins Bett – und wenn ich nicht gleich wegdöse, zähle ich im Kopf alle meine Kerzen. MM

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68 | 28.10.2019 | MIGROS BANK

Geld ausgeben ist kein Kinderspiel Mit dem ersten Lohn kommen erste Verpflichtungen – und grosse Diskussionen. Um die Finanzen schon in jungen Jahren in den Griff zu bekommen, muss man offen über Geld reden und budgetieren lernen.  Text: Benita Vogel

D

ie Geniesserin erhält ein Handy geschenkt. Mega. Nur muss sie jetzt für ein Abo bezahlen. Der Multimedia-Freak verliert den Job. Pech. Nun bekommt er kein Geld mehr. Die Figuren sind Teil eines Kartenspiels: «Ciao Cash» soll Kindern und Jugendlichen Chancen und Tücken von Geld veranschaulichen. «Das Spiel ermöglicht es, sich mit seinem Konsum- und Kaufverhalten auseinanderzusetzen und dieses zu hinterfragen», sagt Nadine Kaufmann. Sie ist bei der Schuldenberatung Aargau-­ Solothurn für die Prävention zuständig und setzt «Ciao Cash» jeweils in ihren Workshops mit Oberstufen-­ schülerinnen und -schülern ein. ­«Jugendliche können teilweise noch nicht einschätzen, was das ­Leben kostet.» Viele seien etwa überrascht, dass die Miete bis zu einem Drittel des Lohnes wegfresse. Damit der Start in die Unabhängigkeit auch bei den Finanzen gelingt, sei es

­ ichtig, offen darüber zu sprechen. w «Geld sollte in der Familie kein ­ Tabu sein», so Kaufmann. Sonst sei es schwierig, ein Gefühl für die Lebenskosten zu entwickeln. Die wichtigsten Punkte zum Start in die Unabhängigkeit:

1

Am Anfang steht das Budget

Um gut planen zu können, ist die Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben ein Muss. «Jugendliche geben ­einen beachtlichen Teil des Taschengeldes für Kleider und Schuhe aus», sagt ­Nadine Kaufmann. Das ­können in einem Monat schon mal 200 Franken oder mehr sein. Die Budgetbe­ ratung Schweiz empfiehlt, ­ je nach Höhe des Lehrlingslohns oder Taschengeldes, 80 bis 100 Franken für

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MIGROS BANK | 28.10.2019 | 69

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Kleider und Schuhe einzurechnen. Ein wesentlicher Kostenpunkt sind auch die Ausgaben für den öffent­ lichen Verkehr, das Velo oder den Roller. Auch die Krankenkassen­ prämie beansprucht einen hohen ­Betrag, wenn sie in der Familie ganz oder teilweise von den Jugendlichen selbst zu bezahlen ist. Die Faustregel lautet: bei einem Lehrlingslohn ab 700 Franken pro Monat sollte der Nachwuchs für einen Teil der Prämie aufkommen. Das Thema Kost und Logis gibt oft zu Diskussionen Anlass. «Wenn Jugendliche zu Hause leben, können Eltern verlangen, dass ihre Kinder ­einen angemessenen Beitrag abge­ ben», sagt Andrea Schmid, Präsiden­ tin des Dachverbandes Budgetbera­ tung Schweiz. Der Betrag sei von der Lohnhöhe abhängig und davon, ob andere Posten übernommen werden. «Das Kostgeld zeigt auf, wie viel das Leben kostet», sagt die Budgetberate­ rin. Jugendliche hätten Verständnis dafür, zu Hause etwas abzugeben. Natürlich ist es auch wichtig, genü­ gend Budget für Freizeit und Hobbys einzurechnen. «Jugendliche sind sich teilweise nicht bewusst, wie viel Geld sie für Kleinigkeiten aus­geben», sagt Beraterin Kaufmann. Es lohne sich deshalb, die Ausgaben während zwei, drei Monaten zu no­ tieren oder in einer Budget-App wie Budget CH zu erfassen. Was gibt man für Red Bull, Döner oder Süssigkeiten aus? Und darf es wirklich so viel sein? Bei grösseren Ausgabenposten helfen vielleicht die Spartipps (links) weiter.

Nicht vergessen gehen sollten die Rückstellungen, zum Beispiel für die Arzt- oder Optikerrechnung. Das­ selbe gilt für Steuerrechnungen, die ab dem 18. Lebensjahr anfallen. Und: Das Budget sollte regelmässig überprüft und aktualisiert werden .

2

Ans Sparen denken

Jugendliche träumen häufig von der ersten Wohnung, von Ferien oder dem ersten eigenen Auto. Dafür sind Ersparnisse nötig, die aber gar nicht jedes Budget zulässt.

3

Schuldenfallen meiden

Oft führen einschneidende ­ reignisse wie Unfälle zu einer Über­ E schuldung. Auch Arbeitslosigkeit, übermässiger Konsum in der Freizeit oder der Gruppendruck, immer das Neueste haben zu müssen, können Gründe sein. Begünstigt wird eine Verschuldung ebenso durch fehlende Finanzkompetenz – etwa, wenn zu Hause und in der Schule nicht über Geld ­gesprochen wird. Oder man nie Gelegenheit erhielt, mit Taschengeld den Umgang mit Finanzen zu üben. Zentral ist es, über Schulden ­sprechen und sich früh Hilfe holen zu können. «Wer Ende Monat regel­ mässig Minusbe­träge auf dem Konto hat, sollte sich bei den Eltern oder dann bei einer anerkannten Bera­ tungsstelle Unterstützung holen», sagt Schuldenberaterin Kaufmann. MM Weitere Infos: www.migmag.ch/budget www.migmag.ch/schulden

in jungen Jahren Migros Bank klappts an Kassen v­ ieler Läden der Migros-Gruppe: in Migrosund Denner-Supermärkten, Migrol-­ Tankstellenshops, Migrolino-­Shops ohne Tankstelle, Migros-Partner VOI. Runden und sparen: Free25 erlaubt es zudem, mit Rundungsbeträgen beim Einkaufen zu sparen. Die Funktion

­ undungssparen lässt sich über das R E-Banking aktivieren. Dabei wird jeder Einkauf mit der Maestro-Karte automatisch aufgerundet, je nach Wahl auf die nächsten 1, 2, 5, 10 oder 20 Franken. Die Rundungsdifferenz wird dann vom Privat- aufs Sparkonto übertragen. Je nach Häufigkeit der Bezahlung mit Maestro und gewähltem Rundungs­

betrag kann im Lauf weniger Jahre ein vierstelliger Betrag zusammenkommen. Alternativ ist beim Rundungssparen der Übertrag des Geldes auf den Fondssparplan von Free25 möglich. Fondssparpläne eignen sich, um längerfristige Sparziele schneller zu erreichen. Bereits ab 50 Franken ist man dabei.


70 | 28.10.2019 | SMARTPHONES

Schwerer, schneller, schärfer

Apple hat neue Smartphone-Modelle vorgestellt. Ein Test zeigt: Sie sind gut, aber teuer. Und die Konkurrenz muss sich nicht mehr verstecken. Text: Reto Vogt

D

rei Eigenschaften muss ein Smartphone haben, um gute Noten zu ­erhalten: eine starke Kamera, einen langlebigen Akku und ordentlich Tempo für unge­ trübten Spielspass. Selbstverständlich erfüllen die neuen iPhones diese Krite­ rien problemlos. Das war aber auch bei den Neuvorstellungen des Konzerns in den Jahren ­zuvor der Fall – ebenso bei den­ jenigen der grössten Konkurren­ ten Huawei und Samsung. Alle Gerätehersteller tun sich Jahr für Jahr schwerer, durch echte Innovation zu überzeugen: Das Niveau ist enorm hoch, der Spielraum für Verbesserungen klein. Damit wird es aber im­ merhin für Konsumentinnen und Konsumenten einfacher, ihre Geräte länger zu nutzen, was auch aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. Fotografie so gut wie nie

In einem Bereich allerdings ist der Innovationsgrad heuer ­spürbar höher als in den Jahren zuvor: bei der Kamera. Noch nie war Smartphone-Fotografie so gut. Das liegt daran, dass Apple, ­Huawei und Samsung in ihre ­aktuellen Topgeräte drei Knipser verbaut haben: je einen für Ultra­ weitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektivaufnahmen. Damit bringt man beim Gruppenfoto auch wirklich jede und jeden aufs Bild, kann ein Hochhaus ohne Verrenkung vollständig einfan­ gen und Objekte in der Nähe ohne Heranzoomen (und folglich ohne Qualitätsverlust) ablichten.

APPLE

Was die neuen iPhones können – und was nicht Tatsächlich bieten die neuen Apple-Flaggschiffe zurzeit die beste Handy-Fotografie auf dem Markt. Besonders erwähnenswert ist der Nachtmodus: Anders als ­ bei der Konkurrenz muss man ihn nicht ­manuell aktivieren – das iPho­ ne stellt wenn nötig automatisch um und schiesst bei schlechten Licht­ verhältnissen starke Bilder. In den Einstellungen findet ­sich ausserdem die Option, ein Bild stets mit zwei Kameras zu schiessen. Das erfordert zwar ­doppelt so viel Speicherplatz, lässt dafür aber bei der nachträglichen Bearbeitung mehr Spielraum zu – etwa wenn die Ausrichtung der Aufnahme korrigiert werden muss. Die Lancierung der derzeit attrak­ tivsten iPhones hat eine weitere positive «Nebenwirkung»: Der Preis für das zweitattraktivste ­Apple-Handy, das iPhone XR aus dem Jahr 2018, ist auf unter 700 Franken gesunken. MM

1 Apple iPhone 11 Pro Max Das grösste und schwerste iPhone, das Apple je gebaut hat. Die Zunahmen im Millimeter- beziehunsweise Grammbereich haben es in sich – im positiven Sinn: Für das Plus an Grösse und Gewicht sorgt vor allem der Akku, der deutlich länger durchhält als sein Vorgänger. Selbst bei sehr intensiver ­Nutzung kommt man problemlos ohne Aufladen durch ­ den Tag, was bei den Vorgängern unmöglich war. Trotz seines 6,5-Zoll-Bildschirms liegt das iPhone 11 Pro Max gut in der – zugegebenermassen grossen – Hand. Preis: 1199 bis 1719 Franken, je nach Speicherkapazität

2 Apple iPhone 11 Pro

Wer es kleiner mag, wählt das Gerät ohne den Zusatz «Max»: Es verfügt über einen minimal leistungsschwächeren Akku, ist aber fast 40 Gramm leichter, eineinhalb Zentimeter kürzer – und 100 Franken günstiger.


SMARTPHONES | 28.10.2019 | 71

HUAWEI UND SAMSUNG

Die Konkurrenz schläft nicht – sie greift an Zwei Hersteller können derzeit mit Apple mithalten – Huawei aus China und die ­koreanische Firma Samsung: Huawei P30 Pro Der iPhoneZwilling ist minimal schmaler und leichter als das iPhone 11 Pro Max. Leistungsmässig muss sich das Gerät nicht verstecken – im Gegenteil: In allen relevanten Bereichen ist es auf Augenhöhe mit dem Apple-­ Modell. Einziger Nachteil: Trotz der herausragenden Kamera des P30 Pro liefert der Konkurrent bessere Ergebnisse. Dafür gibt es das Huawei-Smartphone mit zwei SIM-Karten-Steck­ plätzen, wovon sich einer wahlweise mit einer zweiten SIM-Karte (etwa in den Ferien) oder mit einer Speicherkarte für mehr Speicherplatz nutzen lässt. Diese Flexibilität sucht man bei Apple vergeblich.

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Samsung Galaxy S10 5G Ein Gerät für die Zukunft. Samsung stattet sein Flaggschiff mit einem 5G-Chip aus. Es ist also bestens gerüstet für die nächste Generation des Mobilfunk­ standards. Wie das P30 Pro von Huawei mit aktuellem AndroidBetriebssystem ausgestattet, verfügt aber über einen grösseren Bildschirm und ist deshalb rund einen Zentimeter länger, aber etwa gleich schwer. Im ­Gegensatz zum chinesischen Konkurrenten fehlt aber der ­erweiterbare Speicher. Die ­Leistung des Geräts ist stimmig, Kamera und Akku können es mit den neuen iPhones aufnehmen.

Bilder: PD (4)

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Preis: 1199 Franken (256-GB-Speicher)

3 Apple iPhone 11

Das Modell der Vernunft. Worauf Käuferinnen und Käufer allerdings verzichten müssen: auf die dritte (Teleobjektiv-)Kamera, den leistungsstarken Akku und die Wahlfreiheit bei der Displaygrösse – es gibt nur ein Modell mit 6,1-Zoll-Bildschirmdiagonale. Die Einbussen beim Funktionsumfang fallen im Alltag aber nicht auf, und dafür stehen hier sechs statt nur vier Farben zur Auswahl. Preis: 809 bis 999 Franken, je nach Speicherkapazität; Einsparung gegenüber den Pro-Modellen: bis zu über 700 Franken

Fazit: Käufer haben die Qual der Wahl Das Niveau ist bei Apple, Huawei und Samsung sehr hoch, wobei Apple mit den neuen Pro-Modellen obenaus schwingt. Das betrifft allerdings nicht nur die Qualität, sondern auch den Preis. Wer bereits ein iPhone besitzt und im Apple-Universum bleiben möchte, hat mit dem iPhone 11 und dem letztjährigen iPhone XR zwei attraktive Geräte mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-­ Verhältnis zur Auswahl. Der Aufpreis für die Pro-­Modelle lohnt sich derzeit nur für eingefleischte Fans, zumal die Unterstützung für die 5G-Technologie fehlt – die bietet derzeit nur Samsung.


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Heimwerker gesucht In den Fachmärkten Do it + Garden und Obi hat die Migros Aare noch freie Lehrstellen. Man hat die Wahl zwischen zwei Grund­bildungen: in den Branchen Do it Yourself und Garten. In der zweioder dreijährigen Lehre warten ­spannende Aufgaben: Beratung der

Achtung: offene Lehrstellen in den Fachmärkten Do it + Garden und Obi

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Kunden, Teamarbeit, Einsatz in verschie­denen Warenbereichen, ­Aufbau von kreativen Waren­präsenta­tionen und Analysen von Kennzahlen. Freie Lehrstellen: migros-gruppe.jobs/lehre-gmaa

Extrapunkte am 30. Oktober Am Mittwoch, 30. Oktober, erhalten ­Famigros-Mitglieder beim Einkauf in allen Migros-Supermärkten und Voi Migros-­ Partnern der Genos­ senschaft M ­ igros Aare ­fünffache Cumulus-­ Punkte. Dies gilt für die K ­ antone Aargau, Bern und Solothurn.

Ob Kaffee oder Tee, mit ­beiden Getränken kann man sich gut aufwärmen.

Das hält schön warm An kühlen Tagen sind Heissgetränke eine Wohltat. Kaffee und Tee schmecken in den Migros-Restaurants und Take-aways gut, und die Zutaten stammen dazu aus nachhaltigem und sozialverträglichem Anbau. Text: Pia Schüpbach  Bild: Pedro Rodrigues

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affee ist ein sehr kom­ plexes Lebensmittel: Er setzt sich aus rund 800 Aromanuancen ­zusammen. Beim Wein sind es nur halb so viele. Ob ein Kaffee schokoladig, nussig oder fruchtig schmeckt, geben Anbau, Wetter­ verhältnisse und Röstung vor­. In den Migros-Restaurants und Take-­aways wird der Café Royal als milchiger Lungo, Cappuccino, ­Espresso oder kräftiger Ristretto angeboten. Aber Kaffee sollte nicht nur schmecken, man sollte ihn auch mit gutem Gewissen trinken können. Der Café Royal aus Boh­ nen, den es in den Gastrobetrieben der Migros Aare gibt, trägt das

«UTZ»-­Gütesiegel, das für nachhal­ tigen und sozialen Anbau steht. 1997 gründete der niederländische Konzern Koninklijke Ahold zu­ sammen mit Kaffeebauern in Gua­ temala das «UTZ»-Programm. Mittlerweile beteiligen sich Plan­ tagen aus weiteren Ländern daran. Und ausser Kaffee­­bauern sind nun auch Kakao- und Teebauern dabei. Portionierter Blatttee

Teetrinker kommen in Migros-Res­ taurants und Take-aways ebenfalls auf ihre Kosten. Im Angebot steht Ronnefeldt-Tee aus nachhaltigem, ökologischem und sozialem Anbau. Die Lieferanten der Zutaten ver­ pflichten sich, Verhaltenskodizes von

«UTZ», Rainforest Alliance oder an­ deren Organisationen einzuhalten. Fünf Sorten von Ronnefeldt-Tee gibt es in aufgussbereiten Teebeu­ teln, den Teavelopes, und ab sofort sechs Sorten in «LeafCups»: Darin ist der Blatttee portioniert. Beliebt ist die Sorte Morgentau, ein Grün­ tee mit Mango-Zitrus-Geschmack. Das deutsche Familienunterneh­ men handelt seit fast 200 Jahren mit losen Blatttees und beliefert seit diesem ­Sommer auch die ­Gastrobetriebe der Migros Aare. Vom 28. Oktober bis 2. Novem­ ber kann man in Migros-Restau­ rants für Heissgetränke Zehnerkar­ ten für nur 28 statt 33 Franken kau­ fen – solange Vorrat. MM

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74 | 28.10.2019 | MIGROS AARE

«Zeige, was i druff ha mit jedere Tat»

Früher konsumierte Jason Inäbnit Drogen. Bei der Migros Aare erhielt er eine zweite Chance und eine Lehrstelle. Heute arbeitet der 25-jährige Detailhandelsfachmann in der Migros Hünibach. Seine Vergangenheit verarbeitet er in Hip-Hop-Texten. Text: Pia Schüpbach  Bild: Thomas Baumann

«Ga mi Wäg Tag für Tag, alles chunnt Schlag uf Schlag, läbe Sarg für Sarg, schuufle Grab für Grab.»*

D

er Föhn stürmt in Meiringen. Jason Inäbnits zuvor akkurat ­gekämmtes Haar steht in allen Richtungen ab. Stoisch bringt er es für die Fotos immer wieder in Form und lacht. Der 25-Jährige wirkt wie die Ruhe im Sturm. Das war auch schon anders. «Ich habe viel erlebt, aber nur wenig Erin­ nerungen», sagt Jason Inäbnit. Jahrelang hat er sich zugedröhnt. Als 12-Jähriger mit Cannabis, später kamen MDMA, Ecstasy, ­Kokain und LSD dazu «oder alles wild ­durcheinander». Wenn Jason frei hatte, ­konsumierte er die Drogen zusammen mit Kollegen in Interlaken. Aber nie sei er ­betäubt zur Schule oder zur Arbeit gegangen. «Ich war auf der Flucht vor familiären ­Problemen.» Mehr möchte Jason nicht ­preisgeben. «Aber über mich rede ich offen. Meine Vergangenheit hat mich zu dem ­gemacht, was ich nun bin.»

«Alles het e Grund, mini Reis beginnt im Untergrund, mängisch diräkt vorem Abgrund, die mentali Chraft abgstumpft. Schütte alles us us eim Grund, fa nöii a, mache jetzt alles rund.»* Die Wende kam für ihn mit 20 Jahren. Und mit dem Militärdienst. Nach der zweiten ­Abschlussprüfung als Sanitärinstallateur zog sich Jason «ein Wochenende lang nochmals alles rein», was er konnte. Tags darauf begann die R ­ ekrutenschule. Dort machte ­Jason einen kalten Entzug, ohne jemandem in seinem Umfeld davon zu erzählen. Er ­zitterte, schwitzte und fror. Tagsüber ging ­alles gut. Doch abends, wenn er Zeit für sich hatte, litt er. «Ich ­hantierte mit scharfen Waffen, es waren Menschen um mich herum, da wollte ich ­einfach clean sein.» Seither raucht Jason noch Zigaretten und gönnt sich ab und zu ein Bier. Eine Zeit lang sagte er sich jeden Morgen: «In den nächsten 24 Stunden bist du clean.» Inzwischen ist er das tatsächlich. Seit fünf Jahren lebt Jason drogenfrei.

«Cha mis Läbe mit Hip-Hop würze, wül mini Texte richtig unterstütze, chani mi uf mini Texte abstütze.»* Die Vergangenheit verarbeitet der frühere Schlagzeuger in berndeutschen Raps. 600 Lieder habe er geschrieben. «Drei davon sind brauchbar.» Zusammen mit einem Kollegen komponiert er ein Line-up für einen möglichen Auftritt. «Die Musik gab und gibt mir die Kraft, alles durchzustehen. Das Schreiben von Texten hat meiner Seele Freiheit verschafft.» In der Rekrutenschule sortierte Jason sein ­Leben neu. Als er erfuhr, dass er zum zweiten Mal die Prüfung als Sanitärinstallateur nicht bestanden hatte, beschloss er, eine Lehrstelle zu suchen, die ihm wirklich gefällt. «Lebensmittel braucht man immer, und ich mag Kundenkontakt. Und die Migros kennt man.» Deshalb bewarb sich Jason Inäbnit bei der Migros Aare für eine Lehre als Detailhandelsfachmann. Er erhielt eine Absage. «Sicher haben auch meine schwarzen Zähne abgeschreckt» – gezeichnet von den Drogen. Doch der ehr­ geizige junge Mann gab nicht auf und rief bei


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r ig re M Aa In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochsaison.

Sicher wohnen Jason Inäbnits Motto lautet: «Das Maximum von heute ist das Minimum von morgen.» Sein Ehrgeiz hat ihm auch geholfen, von den Drogen ­loszukommen.

der Berufsbildung der ­Migros Aare an. Dort ­erzählte er offen seine Geschichte. F ­ abienne Bill gab ihm die Chance, in der Migros Mei­ ringen zu schnuppern. «Ich habe gespürt, dass er unbedingt will», sagt die Leiterin ­Berufsbildung ad interim. Jason bekam die Lehrstelle in der Migros Meiringen. «Jede Schritt woni ga, geit vorwärts, ha ke Zyt für mi Wäg rückwärts.»* Heute sind Jasons Zähne weiss. «Alles künst­ lich», sagt er lachend. Ohne Drogen geht es ihm «viel besser. Ich bin körperlich fit, die ­Gedanken sind klar». In der Armee brachte er es bis zum Wachtmeister. Diesen Sommer ­bestand er die Lehrabschlussprüfung und ­arbeitet seither in der Migros Hünibach. Für die Zukunft hat Jason grosse Pläne: «Ich möchte mindestens Verkaufschef werden.» «Zeige, was i druff ha mit jedere Tat, bruuche alles für die richtigi Gägewärt.»* Zitate mit * sind Jason Inäbnits Hip-Hop-Texte

Im Schutz der Dunkelheit fühlen sich Einbrecher am wohlsten. Alexander Stier vom Obi Oftringen gibt Tipps, wie man Eindringlingen einen Riegel vorschiebt. Text: Pia Schüpbach

D

ieses Zuhause wäre für Einbrecher eine echte Herausforderung. ­Alexander Stier hat ­seine Wohnung mit einer Alarm­ anlage gesichert. Sollten sich ­potenzielle Eindringlinge am Fenster zu schaffen machen, wird der Sicherungskontakt unter­ brochen. Das erfährt Stier via App auf seinem Smartphone, und er kann dann sofort ein program­ miertes Szenario steuern: Das Licht der Stehlampe geht an, die Kamera schwenkt auf die Tür, und die Einbrecher würden sich – so hofft Stier – aus dem Staub ­machen. «Und das Ganze geht ohne Bohren oder Kabel ver­ legen», sagt der Fachleiter Heim­ werken im Obi Oftringen. Wer nicht gleich die ganze Wohnung sichern will, kann schon viel mit einem Panzerriegel für die Tür oder einem zusätz­ lichen Sperrriegel bei Fenstern erreichen. «So kann man nicht einfach die Tür oder ein Fenster eintreten.» Als einzige Möglich­ keit bleibt den Einbrechern dann noch, eine Scheibe einzuschlagen.

«Aber das Klirren von zerbre­ chenden Glasscheiben hört man zum Glück weit herum.» Riesenauswahl an Einbruchschutz

Einbrecher versuchen oft auch, durchs Kellerfenster einzudrin­ gen. Der Fachmann rät zu e­ inem Gitter – diese gibt es nach Mass. Möglicher Schutz beginnt aber schon vor dem Haus: Gartentore und Seiteneingänge sollten ab­ schliessbar sein, Zäune oder ­Hecken hoch genug, um ein ­Hindernis darzustellen. Aussen­ beleuchtung mit Bewegungs­ sensoren und Überwachungs­ kameras schrecken ebenfalls ab. Auf solche Massnahmen hat Alexander Stier jedoch verzichtet, weil er in einem Block wohnt. Er und die Fachleute im Bauund Heimwerkermarkt kennen aber alle Möglichkeiten, um eine ­Wohnung oder ein Haus einbruch­ sicher zu machen. Vom ­einfachen Schloss bis zu aufwendigen Alarm­ anlagen gibt es bei Obi alles – ­mit Beratung und Tipps. MM Informationen: obi.ch


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** Ausgenommen sind Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Servicedienstleistungen, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIM-Karten, Gutscheine, Geschenkkarten, Smartboxen, Bestellterminal-Artikel und alle Heimlieferservices. Zusätzlich im VOI ausgenommen sind Migros-fremde Produkte wie Tabak, alkoholische Getränke und Swisslos-Produkte usw. Nicht gültig in Online-Shops. ** Mit Ausnahme von Breitenbach, Dornach, La Neuveville, Moutier, St. Imier, Tavannes, Tramelan.


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BÄNZ FRIEDLI | 28.10.2019 | 79

Meine Fahrt mit Loriot

Bild: Vera Hartmann

«Dann haben Sie wieder etwas zu schreiben!» Wie oft habe ich den Satz gehört? ­Jeder, der mir ein Paar Wanderschuhe verkauft, jede, die ich in einem Seilpark bei ­Interlaken kennenlerne, alle denken sie, das lande bestimmt im «Migros-Blättli». Zwar lässt sich der Mann am Bahnschalter zunächst nichts anmerken, zuletzt aber raunt er verschwörerisch: «Dänn händ Sii dänn wieder öppis zum Schriibe, gälled Sii, Herr Friedli?» – «Bestimmt!», antworte ich freundlich wie stets. Und denke mir, nein, nicht jedes Erlebnis ergibt eine Kolumne, manchmal will man einfach nur ausspannen. In den Herbstferien, zum Beispiel.

Bänz Friedli (54) hat eine Reise gemacht.

Gut, ich hätte erzählen können, dass ich zum ersten Mal im Leben ein Interrail gelöst habe. Die Flugscham, längst fällige Besuche in Deutschland und Frankreich, alles kam ­zusammen. Aber darüber gleich berichten? Nein. Entspannt bin ich unterwegs, im Ruhe­ abteil. Sechs Plätze, doch wir sind nur zu zweit, ich und der Typ, der eine Zeitschrift liest – etwa mein Alter, Fünftagebart, sportlich gekleidet. Eben haben wir Bremen verlassen. «Im Namen der Deutschen Bahn heis­ se ich Sie willkommen», ertönt die Durch­ sage, «sprechen Sie mich und mein Team gern an, mein Name: Erwin Lindemann.» Worauf mein Mitreisender in schallendes Gelächter ausbricht: «Ham Sie den gehört?» Er kugelt sich. «Und wo ist der Lottogewinn?»

Ich verstehe Bahnhof. Er: «Kennen Sie ­Loriot nicht?» Doch, sehr wohl würde ich den legendären Humoristen kennen, mir sei auch aufgefallen, wie sehr er in Bremen verehrt werde, weil er für den dortigen Rundfunk tätig war. Aber den Sketch vom Lottogewinner hatte ich nicht präsent. Ein Rentner soll für die Abendnachrichten in die Kamera sagen, dass er Erwin Lindemann heisse und 500 000 DM gewonnen habe. Daher das Amüsement: Unser Zugbegleiter heisst wie die Loriot-Figur. Der Lotto-Lindemann verhaspelt sich mit jeder Aufnahme mehr. «Ich heisse Erwin Lottomann, nee …», bis er schliesslich japst: «… und im Herbst eröffnet der Papst mit meiner Tochter eine Herrenboutique in Wuppertal.» Wir geraten ins Schwärmen: Wie dadaistisch Loriot war, wie politisch! Und doch volkstümlich. Man habe monatelang auf ­seine Sendung gewartet, anderntags sei sie in der Schule Tagesgespräch gewesen, berichtet der Mitpassagier. Da meldet Zugchef Lindemann: «Aufgrund eines Unfalls erreichen wir Verden an der Aller mit einer Verspätung von 53 Minuten.» Mir egal. Ich habe Zeit, und ich werde bestens unterhalten: Bis Hannover spielt mein neuer Bekannter mir alle erdenklichen Loriot-Nummern vor, er kennt sie alle auswendig. Vielleicht gibt das doch eine Kolumne? MM Bänz Friedli live: 31. 10. Lyss BE, 6. 11. Gelterkinden BL

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80 | 28.10.2019 | REISEN

Winter ohne Pulli Schnee ist für die Daheimgebliebenen. Eine Schweizerin erklärt, warum sie der Kälte gleich für ein paar Jahre den Rücken kehrt. Und wir präsentieren fünf Destinationen für alle, die im Winter Sonne tanken wollen. Text: Yvonne Samaritani


REISEN | 28.10.2019 | 81

Familie Müller Boonya vor ihrem neuen Zuhause in Thailand (oben rechts). Früher ­haben sie hier im Winter die Sonne ­gesucht, für die nächsten Jahre wollen sie auf Koh Phangan leben.

Bilder: Getty Images, zVg

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aila Müller Boonya hat keine Wollpullover mehr. Nur die dünnen baumwollenen wollte sie nicht weggeben – aber sie liegen unbenutzt im Schrank. Dieser wiederum steht im Schlafzimmer ­ihres Hauses, das die Adresse «beim 7-Eleven, Chaloklum» trägt. Chalok­ lum ist ein kleines Fischerdorf auf der Insel Koh Phangan, bekannt als die kleine Schwester von Koh Samui im Golf von Thailand. Strassennamen gibts hier keine, Hausnummern schon gar nicht. Rund um den kleinen Supermarkt 7-Eleven spielt sich das Leben ab. «Ich bin mehr Thai als Schweizerin», sagt Laila Müller Boonya. Vor 19 Jahren hat sie erstmals einen Fuss ins südostasiatische Ferienparadies gesetzt. «Ich fühlte mich sofort ­daheim.» Auf der vierten Reise vor zehn Jahren lernte sie Nin Boonya, 41, kennen und verbrachte fortan die Ferien auf Thailand. Vor sieben Jahren haben sie geheiratet. «Wenn man alle Ferien zusammenzählt, lebe ich wohl schon drei Jahre hier», sagt sie lachend. Entsprechend selten hat sie den Schweizer Winter noch erlebt. Die Wärme, die Sonne: Koh Phangan sei von Dezember bis September schlichtweg grandios. Die vergangenen sechs Jahre lebte sie mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern Eva, 4, und Valentin,

2, bei Zürich. Im Frühling 2019 sind sie nach Chaloklum gezogen. «Wir wollen die kommenden Jahre hier leben und dann schauen, was passiert.» Die ehemalige Projektleiterin ist jetzt Gastgeberin: Zusammen mit ihrem Mann hat sie drei Bungalows gebaut. Die ersten Gäste sind schon da. «Nach der Bauzeit ist es schön zu sehen und zu hören, dass sich die Gäste bei uns wohlfühlen.» Drei weitere Häuser sollen noch entstehen. Aber alles zu seiner Zeit: «Wir sind hierhergezogen, um nicht mehr ­jeden Tag durchplanen zu müssen.» Die Kinder toben ums Haus herum, das Leben findet draussen statt. «Wir leben ein einfaches Leben, geniessen das Meer und das Mehr an Zeit.» Fast alles wächst im Garten

Mit dem Boot die zahlreichen Inseln im Nationalpark erkunden, unter Wasserfällen baden, tauchen, ­schnorcheln, Stand-up-Paddeln: Koh Phangan ist ein Wassersportparadies. «Man kann aber auch wunderbar ­einfach in der Hängematte liegen», sagt Müller Boonya. «Seit ich hier wohne, relaxe ich im Garten. Hier wächst ja alles.» Zum Gärtnern hat sie sogar Jeans mitgenommen. Aber auch die bleiben im Schrank: Es ist halt immer Shortswetter. MM Infos: boonyaswisshome.com

Koh Phangan im Winter Klima Von Dezember bis April ist es am trockensten, und die Sonne scheint am längsten. Lufttemperatur 30 Grad, Wassertemperatur 28 Anreise Mit Swiss von Zürich nach Bangkok und Bangkok Airways nach Koh Samui in rund 13 Stunden Flugzeit. Dann mit dem Schnellboot in 40 Minuten nach Koh Phangan Gut zu wissen Im November ist Monsun. Bei Vollmond pilgern ­Partyfans zur Full Moon Party nach Koh Phangan. Davon merkt man in Chaloklum zwar nichts, An- und Abreise können aber während dieser Zeit mühsam sein.


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dem ein qualitativ hochwertigerPreise ServicemitDie Traditionelle optische Dienstleistungen leistungen leistungen durch durch durch qualifizierte qualifizierte qualifizierte qualifizierten Optikerinnen undIhre Optiker von +Vision heissen Sie inNach der Berner Filiale Kosten und überhöhten Erfolg. 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Mit +Vision der der Westschweiz Westschweiz Westschweiz und und und der der der Filiale Filiale inin leistungen durch qualifizierte Preisen angeboten Ihre Brille bis einen Monat nach dem Ihr PlusVision SA Geschäft Nach dem Erfolg der 3 in Filialen inNEU Wie Wie Wie macht macht macht sie sie sie das? das? das? werden können. vorgestellten Kollektion, zwei EinstärNEU NEU Preisen angeboten werden können. Optikerinnen und Optiker Kauf umzutauschen. Mit +Vision ist der Westschweiz und der Filiale in die die Ära Ära der der teuren teuren Brillen Brillen und und die Ära der teuren Brillen und Winterthur, Winterthur, Winterthur, hat hat hat +Vision +Vision +Vision nun nun nun auch auch auch ein ein ein Wie Wie Wie in inin einem einem einem herkömmlichen herkömmlichen herkömmlichen OptikerOptikerOptikerWie macht siebietet das? Optikerinnen und Optiker Zunächst Zunächst Zunächst einmal einmal einmal bietet bietet +Vision +Vision +Vision nur nur nur NEU Kauf umzutauschen. Mit +Vision ist Winterthur, der Westschweiz und der Filiale in BERN BERN BERN die Ära der teuren Brillen und hat +Vision nun auch ein Wie macht sie das? intransparenten intransparenten Preise Preise definitiv definitiv vorbei. vorbei. intransparenten Preise definitiv vorbei. 2. 2. 2. Geschäft Geschäft Geschäft in in in der der der Deutschschweiz, Deutschschweiz, Deutschschweiz, in in in ken-Standardgläser ohne Optionen NEU Wie in einem herkömmlichen Optikergeschäft geschäft führen führen führen unsere unsere unsere qualifizierten qualifizierten qualifizierten Zunächst einmal bietet +Vision nur Fassungen Fassungen Fassungen von von von Eigenmarken Eigenmarken Eigenmarken an, an, an, die die die im im im geschäft BERN 444 Spitalgasse Spitalgasse Spitalgasse die dem Ära der teuren Brillen undvorbei. Winterthur, hat +Vision ein Wie inBrille einem herkömmlichen Optikerintransparenten definitiv 2. Geschäft der Deutschschweiz, in der der der Innenstadt Innenstadt Innenstadt von von Bern Bern Bern eröffnet. eröffnet. eröffnet. 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Prozent. +Vision +Vision +Vision bietet bietet bietet übrigens übrigens übrigens mehr mehr stellt, stellt, hat hat hat bei bei bei der der der Wahl Wahl Wahl seiner seiner seiner technolotechnolotechnoloOptikerinnen schauen. und Optiker umfangreiche dem ein qualitativ hochwertiger über eine weitere, eher seltene Diese radikale Entscheidung rehohe Anforderungen an die Genauig3011 Bern preisgünstigste Lösung zu finden. 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REISEN | 28.10.2019 | 83

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84 | 28.10.2019 | OSTEOPOROSE

Hilfe, die Knochen werden mürb! Osteoporose ist eine heimtückische Krankheit – mit dem Abbau von Knochenmasse und -dichte steigt auch das Knochenbruchrisiko. Bewegung und die richtige Ernährung helfen, dem Volksleiden vorzubeugen. Text: Günther Effinger

Dr. med. Günther Effinger Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Int. Sportmedizin FMH, Osteologe DVO, Schmerz­therapie (SSIPM), Leiter Medizin Medbase Basel Heuwaage

Übersetzt bedeutet Osteoporose in etwa «Poren im Knochen». Bei dieser Krankheit ist der Knochenstoffwechsel gestört, sodass es zu einem verstärkten Knochenabbau kommt. Das Resultat: weniger Knochenmasse, schlechteres Knochen­ gewebe und verminderte Tragfähigkeit der Knochen. Dadurch steigt das Knochenbruchrisiko. ­Osteoporose ist eine chronische Erkrankung des gesamten Skeletts. Wie erkennt man sie?

Oft wird Osteoporose erst spät erkannt. Anfangs gibt es keine Warnsignale, denn die Krankheit ­verläuft schleichend. Sie schmerzt nicht – bis der Knochen schliesslich ­ so brüchig wird, dass es selbst bei Bagatellun­ fällen oder spontan zu

iMpuls ist die Gesundheits­ initiative der Migros.

Knochenbrüchen kommt, oft an der Hüfte, am ­Unterarm oder an den Wirbelkörpern. Was begünstigt den Knochenabbau?

Die vier wichtigsten Faktoren sind ererbte Gene, bei Frauen der Rückgang der Geschlechtshormone nach der Menopause, Mangel- oder Fehlernährung und Bewegungsmangel. Extreme Diäten und manche Erkrankungen beschleunigen den Knochenabbau. Dazu zählen etwa Magersucht und Schilddrüsenüberfunktion. Kommt die Krankheit bei beiden Geschlechtern vor?

Ja, gemäss Statistik ist einer von vier älteren Männern betroffen. ­Allerdings kommt ­Osteoporose häufiger ­ bei Frauen vor.

Wie kann man vorbeugen?

Bewegung aktiviert die knochenbildenden Zellen, deshalb tun alle Sportarten, Krafttraining und Balanceübungen den Knochen gut. Auch Vibrationsbelastung wirkt stärkend. Ebenso hilft eine knochen- und muskelfreundliche Ernährung: genug Eiweiss (bei Senioren täglich ­ bis zu 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht), 1000 Milligramm Kalzium pro Tag und – je nach Alter – 800 bis 1000 Einheiten Vitamin D oder eine Einheit Sonnenlicht täglich. Was tun bei Verdacht auf Osteoporose?

An erster Stelle steht eine medizinische Unter­ suchung. Der Arzt wird Röntgenbilder, spezielle Labortests und die Kno-

Was man beachten sollte Alkohol, Kaffee und koffeinoder phosphathaltige Limonaden sind «Kalziumräuber»: Sie behindern die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung.

Manche Arzneimittel wie Kortisonpräparate oder be­ stimmte Diabetesmedikamente können negative Wirkungen auf die Knochen haben. Viele Stürze daheim lassen sich vermeiden, wenn man Stolperfallen beseitigt. Dazu zählen unter anderem Elektro­ kabel, Teppiche, Badewannen ohne Rutschmatte. Eine Checkliste und Tipps finden sich auf der Website der Beratungs­ stelle für Unfallverhütung: www.bfu.ch

So bleiben Sie beweglich Der Körper lässt sich bis ins hohe Alter trainieren, selbst dann, wenn man bei null beginnt. Infos: migros-impuls.ch/beweglich-bleiben

Bilder: Getty Images, Shutterstock, zVg

Was ist Osteoporose?


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OSTEOPOROSE | 28.10.2019 | 85

NUR FÜR KURZE ZEIT ZUM KLEINEN PREIS. chendichtemessung veranlassen. Wichtig ist ­ auch ein sogenanntes Sturz­risiko-Assessment zur Abklärung des Sturzrisikos. Dabei wird unter anderem geprüft, wie gut das Aufstehen nach dem Sitzen gelingt und wie ­zügig die Person unmittelbar danach losgehen kann. Mittels dieser einfachen Tests kann der Facharzt rasch heraus­ finden, ob bei der betreffenden Person ein erhöhtes Sturz­risiko besteht und ob ein Osteoporosetest sinnvoll wäre. Wie behandelt man Osteoporose?

Wichtig sind Bewegung und eine spezifische Trainingstherapie. Hüftprotektoren können gebrechliche Hüften schüt-

zen, und spezielle Medikamente verlangsamen den Knochenabbau ­ oder tragen sogar zum Knochenaufbau bei. Die Experten in Sachen Knochenbehandlung heissen Osteologen. Welche Folgen kann Osteoporose haben?

Die Knochenbrüche verursachen erhebliches Leid und Kosten. Nicht zu unterschätzen ist die Pflegebedürftigkeit, die danach oft entsteht. Um dies zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Ab­ klärung wichtig. Gegen viele der Knochenbrüche liesse sich durch eine gezielte Therapie vor­ beugen. Allerdings wird dieser Volkskrankheit immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. MM

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Das passiert in den Knochen Knochen sind keine starren Gebilde wie Steine, sondern sie «leben». Sie bestehen zu etwa zwei Dritteln aus kalziumreicher Knochensubstanz, die sich täglich etwas verändert: Bestimmte Zellen, die sogenannten Osteoklasten, bauen hier und dort ein wenig Substanz ab. Die Osteoblasten dagegen bilden die Knochensubstanz. Bis zum 30. Lebensjahr überwiegen die knochen­ bildenden Prozesse, etwa ab dem 35. Lebensjahr wird mehr Knochenmasse ab- als aufgebaut.

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MEINE MIGROS | 28.10.2019 | 87

Edles aus Kaschmir für kühle Tage Kuschelweich und warm: Die neuen Kaschmir-Pullover und -Accessoires für Sie und Ihn von Ellen Amber und John Adams wärmen und fühlen sich auf der Haut ­besonders weich an. Die feine Kaschmirwolle wird e­ inmal pro Jahr aus dem Unterfell der Kaschmirziegen ­ausgekämmt. Sie speichert Wärme und ist zugleich atmungs­aktiv. Die Pullover, Schals, Mützen und ­Handschuhe sollten möglichst selten gewaschen werden – und dann nur von Hand mit einem Vollwaschmittel. Am besten trocknet man sie liegend. John Adams Herren Pullover mit Rundhals, 100 % Kaschmir, diverse Farben, Gr. S–XXL Fr. 89.–

Bild: Sara Merz, Styling: Miriam Vieli-Goll, Hair & Makeup: Jordan Singleton

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PUBLIREPORTAGE

Sanfte Haarpflege Mutter Yvonne und Tochter Carmen testen zwei Haarpflege­linien der Marke Ultra Doux von Garnier. Die eine enthält den natürlichen Inhaltsstoff Honig, die andere verschönert das Haar mit Hafermilch. Lesen Sie, was den beiden besonders gefällt.

Hafermilch ist seit Langem ein bewährtes Mittel, wenn es um die sanfte Pflege der Haut geht. Sie ist bestens g­ eeignet, um sensible ­Kopf­haut zu ­beruhigen. ­Garnier Ultra Doux hat die Linie «Sanfte Hafermilch» entwickelt, die Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs e­ nthält und die aus ­einer Fabrik stammt, wo man sich für nachhaltige Entwicklung einsetzt.

Honig Geheimnisse Die Linie «Honig Geheim­ nisse» bietet das Beste aus dem Bienenstock: Honig, ­Propolis und Gelée Royale sind ideal, um strapaziertes, brüchiges Haar zu reparieren und zu stärken. Das Haar wird intensiv genährt. Zudem sind die Flaschen von Shampoo und Conditioner zu 100 Prozent rezyklierbar, wenn sie entsprechend entsorgt werden.

Bilder: Micha Freutel; Styling: Jenny Tschuggmell; H&M: Michele Anderhub

Sanfte Hafermilch


Yvonne Imholz

Carmen Imholz

(66), Weinigen

(31), Zürich

Wie pflegen Sie Ihr Haar? Haare sind für mich wichtig. ­Deshalb lege ich viel Wert auf eine gute Pflege. Neben der Pflege mit Shampoo und Spülung, lege ich regelmässig eine Haarmaske auf.

Sie sind gelernte Coiffeuse und in der Mode t­ ätig. Was muss eine Pflege erfüllen? (Lacht) Ich bin heikel, was Produkte angeht. Ich benutze täglich Shampoo und Conditioner, weil ich viel Sport mache. Im Job muss ich top aussehen. Alle zwei ­Wochen trage ich eine ­Intensivmaske auf.

Sie haben die Linie «Honig Geheimnisse» ­getestet. Wie ­lautet Ihr Fazit? Das Shampoo schäumt sehr gut, es macht die Haare luftig und ­duftet angenehm. Wie fühlten sich die Haare nach dem Waschen an? Weich und samtig. Die Haare liessen sich sofort sehr gut ­kämmen. Das Styling mit Bürste und Föhn ging einfach von der Hand.

Badezimmer. Und in den Haaren hinterliess das Shampoo einen ­angenehmen Duft. Ob meine Mitmenschen ihn als H ­ onig wahrgenommen haben, weiss ich nicht. Vor allem überzeugte mich aber der schöne Glanz auf dem Haar. Und für mich besonders wichtig: Die Haare werden nicht zu platt.

Würden Sie diese Produkte ­weiterempfehlen? Ja, auf jeden Fall! Ich empfehle ­Honigshampoo und -maske a­ llen, die trockene, spröde und gefärbte Haben Sie den Honig­duft Haare haben. Das ist auch der wahrgenommen? Grund, warum ich m ­ eine Haare Beim Haarewaschen verbreitete weiterhin mit der H ­ oniglinie sich der Honigduft angenehm im ­pflegen werde. HD_ES11575_Trade_Annonce_Migros_KW_44_1-2_UltraDoux_DE.pdf 1 23/10/19

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Sie haben die Hafermilch-­ Linie a­ us­probiert. Wie ­unter­scheidet sie sich von ­ Ihrer ­gewohnten Linie? Ich bin fasziniert vom Shampoo. Ich merke zwar, dass es kein ­Coiffeurprodukt ist, doch Halt und Bewegung, die das Haar erhält, kommen dessen Wirkung nahe. War das Waschen angenehm? Es shamponiert und schäumt sehr gut. Im Haar und auf der Kopfhaut wirkt es angenehm, leicht, und ­geschmeidig. Ich konnte das Haar danach 17:26 extrem gut durchkämmen.

Wie sind Sie zufrieden? Die Haare fühlen sich sehr leicht an und haben einen schönen Glanz. Reinfassen macht Spass. Keine Selbstverständlichkeit bei langen, blonden und trockenen Haaren. Ihre Empfehlung? Allen, die ein weiches Haargefühl ­mögen, kann ich das Shampoo ­weiterempfehlen. Bei langen ­Haaren auch Conditioner und ­Maske. Ich habe viele und lange Haare. Dafür ist die Linie perfekt. Steht die Hafermilch-Linie noch in Ihrem Badezimmer? Ich werde sie mir zur Abwechslung bestimmt mal wieder kaufen.


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GLÜCKSGRIFF | 28.10.2019 | 91

Von den Zimmern des Kurhauses blickt man je nach Lage direkt ins Grüne oder auf den Bodensee.

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So machen Sie mit:

Das Migros-Magazin und die Klinik Seeblick verlosen sechs Gutscheine im Wert von je 500 Franken für das Kurhaus in Berlingen am Bodensee.

Bringen Sie Körper und Geist wieder in Balance Bei Übergewicht, Bluthochdruck oder anhaltendem Stress: Seit 28 Jahren profitieren Gäste des Kurhauses Seeblick von der hauseigenen Ernährungs- und Stoffwechseltherapie. Ein Aufenthalt sorgt für langfristige Erfolge bei verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen: • Bauen Sie rasch und gesund Depotfett ab – ohne Jo-Jo-Effekt und Hungergefühl. • Reduzieren Sie Cholesterinwerte und den Blutdruck. • Entgiften Sie Ihren Körper tiefgreifend.

Mit dem Ernährungsprogramm bringen die Gäste im «Seeblick» in Berlingen TG ihren Stoffwechsel wieder in Balance. Die Behandlung kann durch Mikronährstoffe unterstützt werden, die je nach Bedarf individuell verabreicht werden. Die Behandlung von Stoffwechselstörungen hilft gegen vielfältige Symptome wie zum Beispiel Schlafstörungen, ungünstige Blutwerte oder Erschöpfungszustände. Nach dem Grundsatz «Vorbeugen ist besser als heilen» hilft es, dem Körper eine Auszeit zu gönnen. MM Infos: seeblick-berlingen.ch

• Per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Fr. /  Anruf) und nennen Sie die Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. • Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr. /SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt • Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Seeblick», Postfach, 8099 Zürich • Online: (gleichwertige Gratisteilnahme) migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Einsendeschluss: 3. November 2019 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende des Migros-Genossenschafts-Bundes sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


92 | 28.10.2019 | RÄTSEL

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

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4

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6

nicht Grosse

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QualiAutokz. tätsstufe Nieder(engl.) lande

Gallertmasse, Kolloid

Abk.: Geschäftsleitung

thailänd. Königstitel

Kraut mit Brennhaaren

Pferderennfrz.: Kalb tempo

Wohnortswechsel

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3

fortdauernd

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alt Bundesrat † 2016

So nehmen Sie teil: Hauptpreis (oranges Lösungswort) Tel.: 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 530 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD1 STEMPEL. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: (kostenlos) migrosmagazin.ch/wettbewerbe Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Zusatzpreis (grünes Wort) Tel.: 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 530 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD5 WINTER Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2019, 24 Uhr

Gewinner Nr. 42 Hauptpreis Kurt Brunner, Unterentfelden AG; Urs Schweizer, Hemmental SH Zusatzpreis Eduard Kunz, Bern; Raffaella Guglielmetti, Airolo TI

Sudoku

Die schlaue Ecke

2 × 100 Franken zu gewinnen

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3 Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 530 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2019, 24 Uhr

Die vier Geschwister Emma, Andrin, Fiona und David wollen das gemeinsame Grundstück gerecht aufteilen. Jedes Grundstück soll in der Form und Grösse gleich sein. Zudem soll in jedem Grundstück ein Baum stehen. Wie müssen die vier Geschwister das Grundstück aufteilen?

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


RÄTSEL | 28.10.2019 | 93

Gewinnen Sie eine von 4 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4×

Quiz

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

2 × 100 Franken zu gewinnen

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort.

Tragen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

Wie nennt man das Aufsuchen eines Patienten am Krankenbett durch einen Arzt? P Visum

H Visite

L Visus

Wenn man mit dem Schiff aufs Meer fährt, … man in die See. E stösst

I

A sticht

bohrt

Wie gross war der weltweite Stromverbrauch im 16. Jahrhundert? S 1000 kWh

B 0 kWh

N 100 kWh

Wie viele stets wasserführende Flüsse gibt es in Saudi-Arabien? I

O zwei

keine

U vier

Welcher Ort im Fürstentum Liechtenstein zählt am meisten Einwohner (2018)? L Mauren

C Schaan

R Triesen

Wo steht die «Bibliotheca Bodmeriana»? H bei Genf

K bei Neuenburg

E bei Monteux

1

N Früchte 2

3

4

5

2 2

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

T Bücher 6

Tel.: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 530 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD3 HOTEL. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Was befindet sich in der Regel in einer «Solander-Box»? G Tiere

So nehmen Sie teil:

7

Lösungswort

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 530 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD2 ATEMZUG. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

1 2 2 1 3 3 3 1 2

6

0

4

1

1

1

4

raetsel.ch 430191

Auflösungen Nr. 43

Auflösung die schlaue Ecke Nr. 44

Was koche ich heute?

Lösung:

migusto.ch

MONTEUR

Sudoku Gewinner Nr. 42 Hanspeter Rohner, Unterentfelden AG; Rachel Crittin, Grimisuat VS

Paroli Gewinner Nr. 42 Margrith Lüscher, Schöftland AG; Werner Schrag, Russikon ZH

Quiz Gewinner Nr. 42 Beatrice Müller, Ruswil LU; Liselotte Aeschimann, Bern

0

1


94 | 28.10.2019 | MEINE WELT

«Mein Sixpack kann ich vergessen» Die ehemalige «Glanz & Gloria»-Frontfrau Annina Frey erwartet ein Kind. Sport ist für sie auch in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Text: Sabine Lüthi Bilder: Désirée Good 1

2

Meine Lektüre «Ich bin eine Leseratte und lese meist mehrere Bücher gleich­ zeitig. Das Buch ‹Becks letzter Sommer› hat mir gut gefallen.»

5


MEINE WELT | 28.10.2019 | 95

1 Mein Sport «Im ‹Balboa› in Zürich ­ stellt Sandy mein persönliches Fitnessprogramm zusammen: regelmässig Schwimmen, Laufen, Pilates, Yoga – auch im achten Schwangerschaftsmonat, bloss sanfter. Aber mein Sixpack kann ich natürlich vergessen, und das ist auch gut so.» 2 Meine Musik «Seit 15 Jahren bin ich ­ als DJ Freya unterwegs. Ich komponiere auch meine eigene Musik zu Hause und im Studio in Cham ZG, gemeinsam mit DJ und Produzent Sonny Vice.» 3 Mein Kind «Ich habe bereits erste Kleidchen für unseren Sohn gekauft,

3 4

Name Annina Frey (38) Wohnort Zürich Das läuft bei mir «Ich mag es beruflich abwechslungsreich: Ich bin DJ, Produzentin und Moderatorin. Am 29. Oktober läuft die erste Staffel der Sendung ‹Ninja Warrior Switzerland› auf TV24 (Bild). Ich gehöre zum ­Moderationsteam und interviewe die Kandidaten nach ihrem Einsatz. Am liebsten hätte ich gleich selbst mitgemacht. Die erste Staffel werde ich gemeinsam mit Freunden daheim anschauen. Nach der Matura war i­ ch auf der Schauspielschule; jetzt habe ich eine Anfrage für ein grosses ­Theaterprojekt – mehr darf ich noch nicht verraten. Dass ich sechs Monate Mutterschaftsurlaub machen werde, kann ich mir im Moment nur schwer vorstellen, dafür mag ich Trubel und die Arbeit zu sehr.»

auch eine Babytrage. Der Geburtstermin ist Ende November. Ich freue mich.»

Bilder: zVg, Andrea Camen

4 Mein Zuhause «Unsere Wohnung mit Sicht auf den See ist das erste Zuhause, in dem ich mich wohlfühle. Vorher bin ich fast jedes Jahr umgezogen. Mein Freund Armon Joos ist ein leidenschaftlicher Modellflugzeugbauer, bei uns liegen manchmal 1000 Teile auf dem Boden.»

Mein Migros-Lieblingsprodukt «Den Riegel habe ich als Kind immer als Pausensnack in die Schule mitgenommen, und ich kaufe ihn immer noch.» 6

5 Mein Coiffeur «Der Zürcher Hairstylist Charles Aellen und ich sind gute Freunde. Vor dem Casting für den ­Moderationsjob bei ‹Glanz & Gloria› schnitt er mir die Jahre raspelkurz. ­ Ich glaube, ich hatte den Job auch ein ­ wenig ihm zu verdanken. Bei unserem Migros-Magazin-Termin hat er mir spontan Stirnfransen geschnitten.» 6 Mein Kraftort «Ich bin gern am Wasser, besonders am Meer.»  MM


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