Skip to main content

Migros magazin 42 2015 d vs

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

MM42, 12.10.2015 | www.migrosmagazin.ch

Extra MM42

Gesundheit

Prämien sparen Wann Sie die Krankenkasse wechseln sollten Seite 5

Bild: René Ruis

Zähne gut, alles gut

Verdauung beginnt im Mund: Zahnmediziner Adrian Lussi erklärt, was die Zähne leisten und wie wir sie gesund halten.

Extra Gesundheit Verdauung optimieren, Augen operieren. 28 Seiten Tipps und Wissenswertes

So machen Sie Ihren Garten winterfest Seite 82

Neue Serie: Kinderarmut Seite 26

Bild: Lea Meienberg

Schachtalent

Die elfjährige Gohar schlägt im Schach so manche ältere Dame. Seite 18

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


WIR GEBEN ALLES FÜR REGIO

5.30

Eier, «Aus der Region.» Bodenhaltung, 63 g+, Schachtel à 10 Stück

20%

1.75 statt 2.20

Saucisson nicht geräuchert, «Aus der Region.» per 100 g

4.50

Calocephalus, «Aus der Region.» im 10-cm-Topf

25%

–.90 statt 1.20

Viola cornuta oder Viola wittrockiana, «Aus der Region.» im 10-cm-Topf

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

9.30

Walliser Honig, «Aus der Region.» 250 g


NALE PRODUKTE. 20%

2.20 statt 2.75

Valdor Bergkäse aufgeschnitten, «Aus der Region.» Jeur-Loz und Champoussin, per 100 g

20%

3.80 statt 4.80

Trockenspeck mit Kräutern, «Aus der Region.» Schale, per 100 g

30%

1.70 statt 2.45

Raclette Aletsch, «Aus der Region.» per 100 g

4.–

Saucisse Montagnard, «Aus der Region.» per 100 g

3.20

Äpfel Golden, «Aus der Region.» per kg

3.60 20.10

Apfelsaft, «Aus der Region.» 6 x 1.5 Liter

3.10

Valais Mineralwasser, «Aus der Region.» Limited Edition, mit CO2, 1 Liter Nur solange Vorrat

Birnen Gute Luise, «Aus der Region.» per kg


20% AUF FARMER CROC MÜESLI IM DUO-PACK.

+ GRATIS VERSCHLUSSKLIPP

7.60 statt 9.60

Farmer Croc Müesli im Duo-Pack mit Gratis-Verschlussklammer, 20% günstiger, z.B. Waldbeeren, 2 x 500 g

ANGEBOT GILT NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT


MM42, 12.10.2015 | 5

D

10

Editorial

Verwirrung pur

Die Zeitungsbranche hat einen neuen Hoffnungs­ träger: Total Audience. Unter diesem Begriff versteht man die Zahl der Leserinnen und Leser einer Zeitung sowie der User der dazugehörigen Online-Site. Und da bei den gedruckten Zeitungen die Zahlen seit Jahren am Sinken sind, kann man dies kombiniert etwas beschönigen (hatte ich vertuschen im Kopf?). Nur: Jetzt werden zum Teil verschiedenste Zahlen zusammengeführt. Jeder weist aus, was ihm dient. Da werden die Leserzahlen von Wochentiteln mit Monatsreichweiten kombiniert oder die Leser einer Sonntagszeitung mit den Usern des Portals der dazugehörenden Tageszeitung. Das Resultat: Verwirrung, Unsicherheit – und die Öffentlichkeit nimmt die Zahlen gar nicht mehr ernst. Das Migros­Magazin setzt auf Kontinuität: Wir publizieren die offiziellen Leserzahlen, welche die Kontrollstelle Wemf jedes Jahr erhebt. Sie zeigen, welche Zeitungen und Zeitschriften Leser gewonnen und welche verloren haben. Punkt. Und sollte das ein Thema sein: Auch das MigrosMagazin könnte noch eine Usergemeinde von mehr als 100 000 Personen zusätzlich ausweisen.

Leser 2014/2

Leser 2015/2

Veränd. absolut

Veränd. in %

Migros-Magazin

2 373 000

2 375 000

+ 2000

+0.1

Coop-Zeitung

2 700 000

2 613 000

- 87 000

-3.2

20 Minuten

1 540 000

1 468 000

- 72 000

-4.7

Beobachter

841 000

851 000

+ 10 000

+ 1.2

Sonntags-Blick

760 000

686 000

- 74 000

-9.7

Blick am Abend

736 000

669 000

- 67 000

-9.1

Schweizer Illustrierte

712 000

713 000

+ 1000

+0.1

Blick

667 000

642 000

- 25 000

-3.7

Tagesanzeiger

473 000

457 000

- 16 000

-3.4

NZZ

255 000

269 000

+ 14 000

+5.5

Bild: Universal Pictures

Quelle: WEMF

Migros-Welt

8 Diese Woche

42 Heimische MSC-Felchen 45 Schöggeli für den Kaffee

Internet-Pranger: Darf der Zweck die Mittel heiligen? 10 Dossier Der 21. Oktober 2015 ist

die Zukunft im Film «Back to the Future II». Wie visionär ist Science-Fiction? 18 Porträt

Die elfjährige Gohar Tamrazyan spielt Schach auf Topniveau. 20 Porträt

Frankfurter Buchmesse: Ohne Agenten, Übersetzer und Gestalter geht nichts. 24 Bänz Friedli 26 Interview

Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch Titel

Menschen

Unicef-Schweiz-Chefin Elsbeth Müller über Kinderarmut in der Schweiz. 36 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften

47 Saisonküche

Delikate Gerichte mit Mais. 59 Herbstliche Ausflugstipps 64 Nahrungsergänzung 67 Neue Fairtrade-Rosen 68 Suisse Mania 71 Kalk sauber entfernen 72 Hautpflege für kalte Tage 75 Frage der Woche 76 Stimmungsaufheller

Leben 82 Garten 86 Zootierärztin 88 Kinder 90 Digital 91 Ernährung 92 Auto 95 Bitte melde dich 96 Rätsel/Impressum 100 Cumulus 102 Meine Welt

Tagesschaumoderatorin Angélique Wälchli.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

Anzeige

ZU

LMIGRO N PREISE

Winterpneus Markenpneus und exklusive Alufelgen

www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21


9.95 statt 13.50

Walkers Chocolate Chip im 3er Pack 25% g端nstiger 3 x 175 g

9.95 statt 13.50

Walkers Shortbread Highlanders im 3er Pack 25% g端nstiger 3 x 200 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

9.45 statt 12.60

Walkers Belgian Chocolate Chunk im 3er Pack 25% g端nstiger 3 x 150 g

Walkers gibts in Ihrer Migros


Menschen MM42

Darauf freuen wir uns Leckereien: Schleckmäuler, auf nach Dietikon ZH! Am Swiss Cake

Festival können Sie kommendes Wochenende Kuchen backen, kaufen, essen und bestaunen.

Sport: Im Olympischen Museum

in Lausanne gibts für Kinder bis zum 15. Oktober 40 Sportarten zum Ausprobieren. Gratis.

Unnützes Wissen

Vom Fliegen Mein Bild der Woche «Alle meine Bilder der letzten Woche habe ich durch die

Gabriel Vetter (32) ist Satiriker

und Träger des Salzburger Stiers.

violette Brille gesehen. Grund: Die AC Fiorentina, Fussballverein aus Florenz, ist seit 16 Jahren zum ersten Mal wieder Tabellenführer in Italien. Seit meiner Kindheit bin ich Fan der Fiorentina. Meine Begeisterung für die ‹Viola› war einmal so gross, dass ich 1999 mit meinem besten Freund Basil die Schule schwänzte und den Nachtzug nach Florenz bestieg, wo wir uns ins Stadion schmuggelten, nur um unser Idol Gabriel Batistuta trainieren zu sehen. Dieses Bild von Batistuta, mittlerweile eine Ikone in Italien, stammt genau aus jenem Jahr 1999. Es erinnert mich an gloriose Zeiten.»

Hörprobe

Entschuldigung, was hören Sie gerade?

a) Popstar Demi Lovato b) Folk-Rock-Band The Lumineers c) Berner Band Patent Ochsner

Auflösung: a) Weil das Lied «Let It Go» der Soundtrack zu «Frozen» war, und ich es immer noch heiss liebe.

Bilder: Keystone, Marco Zanoni

Andrea Baumann (20), Schülerin aus Wahlendorf BE

Die Hälfte aller Piloten ist während des Fliegens schon mal eingenickt. Der grösste Papierflieger der Welt mass knapp 14 Meter und war 60 Kilo schwer. Er flog im Jahr 2012 acht Sekunden über der Wüste von Arizona, bevor er abstürzte. 2011 starteten bei der thailändischen P.C. Air die ersten transsexuellen Stewardessen.

Die Fliegerjacke von J.F. Kennedy wurde im Februar 2013 für 570 000 Dollar versteigert. Quelle: Stern/Neon


8 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Sind Sie für den Internetpranger?

Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Internetpranger: Das Netz vergisst nicht Immer häufiger wird im Internet nach Straftätern gefahndet. Das virtuelle Anprangern ist eine Gratwanderung, denn einen schlechten Ruf wird man nur schwer wieder los. Text: Yvette Hettinger

Umfrage Letzte Woche fragten wir:

Was bedeutet Ihnen das Auto? 83% Einfach ein nötiges Fortbewegungsmittel 8% Eine unnötige Dreckschleuder 5% Ein Liebhaber- und Sammlerobjekt 4% Mehr und mehr ein Technik-Gadget

Zahlen und Fakten

160

Fast

100

Prozent der in Luzern online gesuchten Täter werden rechtskräftig verurteilt.

8

Jahre ist es her, seit die Luzerner Polizei erstmals in der Schweiz den Internetpranger benutzte.

Quellen: Stadtpolizei Zürich, Polizei Luzern, www.zentralplus.ch

Seit Jahren stellt die Polizei Bilder von Hooligans und Vandalen zur Fahndung online. Mit Erfolg.

F

ussballchaoten, Vandalen, Steuersünder: Der virtuelle Pranger droht jedem, der gegen das Gesetz verstösst. Für Ordnungshüter ist das eine feine Sache. Ende September vermeldete zum Beispiel die Luzerner Kantonspolizei, sie bekomme fast täglich Hinweise aus der Bevölkerung, seit sie unverpixelte Bilder von Fussballhooligans online gestellt habe. Geht bei dieser Fahndung etwas schief, kann sie rasch selber ein Fall für die Justiz werden. So geschehen vor wenigen Wochen in

St. Gallen: Nachdem seine Fotos verpixelt gepostet worden waren, stellte sich dort ein Basler Fussballchaot der Polizei. Aus Versehen wurde sein Bild später dennoch zusätzlich unverpixelt gepostet. Die Anwältin des Beschuldigten spricht von einer schädlichen Art der Fahndung und einem Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Wo das öffentliche Interesse an Schandtaten aufhört, und wo der Internetpranger nur einer privaten Abrechnung dient, ist nicht immer klar definierbar. Zum Beispiel wenn ein Vermieter auf Facebook

vor einer säumigen Mieterin warnt. Schlammschlacht oder nützlicher Hinweis? Und wann ist das öffentliche Zurschaustellen gerechtfertigt? Für den Strafrechtler und Kriminologen Martin Killias steht hier immer der Persönlichkeitsschutz im Zentrum (siehe Interview rechts). Er weist darauf hin, dass Betreiber von Plattformen zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn sie ehrverletzende Kommentare dulden. Und er warnt vor der inflationären Verwendung des Online-Prangers. MM

Bilder: Keystone (2)

Tausend Mal wurden die Bilder angeklickt, welche die Stadtpolizei Zürich 2011 bei ihrer zweiten Internetfahndung online stellte. Bei der letzten Fahndung im Juli 2015 waren es noch 15’700.


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 9

Strassenumfrage

Experteninterview

«Je mehr Leute angeprangert werden, desto salonfähiger wird ein Vergehen» Martin Killias, die Kantonspoli­ zeien finden seit Jahren straffällige Hooligans und Vandalen dank Internetfahndung. Ist damit der Internetpranger etabliert? Diese Fahndungen sind eigentlich nichts Neues. Schon immer hat man Straftäter mit Bildern gesucht. Frü­ her waren es Zeichnungen und Phan­ tombilder. Heute hat man echte Auf­ nahmen und stellt diese ins Netz. Das ist in Ordnung, wenn die Voraus­ setzungen dafür gegeben sind. Welche Voraussetzungen? Die Verhältnismässigkeit muss ge­ wahrt sein. Das heisst, die Straftat muss eine gewisse Schwere haben. Ausserdem darf man die Bilder erst online stellen, wenn der mutmass­ liche Täter vorher auf anderen Wegen gesucht wurde. Sein Bild muss dann zuerst verpixelt gepostet werden, damit der Gesuchte Zeit hat, sich zu stellen. Nur wenn das nicht geschieht, darf das Foto unverpixelt erscheinen. Die Zürcher Stadtpolizei hat vor wenigen Wochen erstmals Aufnah­ men eines mutmasslichen Sexual­ täters zwecks Fahndung ins Netz gestellt. Ist das auch hier die richtige Massnahme? Es ist zumindest eine logische Ent­ wicklung. Problematisch ist hier, wie bei jeder Internetfahndung, dass eine gewisse Ewigkeitswirkung besteht. Bilder können praktisch nicht gelöscht werden. Und wenn jemand noch Jahre und Jahrzehnte im Zusammenhang mit einer Straftat im Netz zu finden ist, kann das für den Gesuchten zum Problem werden. Darum befürchten viele, zum «gläsernen Bürger» zu werden. Wir werden überall gefilmt oder fotografiert. Im historischen Rahmen gesehen haben wir viel mehr Anonymität als früher. Nehmen wir einen Knecht aus Gotthelfs Zeiten. Frühstücken, Kühe melken, essen, Vieh versorgen: Er war stets unter der Aufsicht des Bauern und konnte nirgends hin – ausser ein

Mal im Jahr an die Chilbi. Heute leben wir viel anonymer und sind sehr mobil, auch dank S­Bahnen. Der technische Fortschritt bringt nun aber auch die Mittel, eine S­Bahn zu überwachen. Das öffentliche Interesse am Finden eines Straftäters rechtfertigt hier die Überwachungs­ kameras. Mit dem Argument öffentliches Interesse hat ein Politiker kürzlich eine säumige Mieterin auf Facebook angeprangert. Er wolle damit andere Vermieter vor dieser Person warnen. Ist das legitim? Grundsätzlich herrscht in der Schweiz Meinungsäusserungsfrei­ heit. Wenn aber ein Beitrag ehr­ oder persönlichkeitsverletzend ist, geht er zu weit. Ausserdem frage ich mich, ob es nicht effektiver wäre, eine sol­ che Warnung beim Hauseigentümer­ verband zu platzieren. Kann ein Internetpranger auch eine abschreckende Wirkung haben? Durchaus. Der Mensch fürchtet Reputationsverlust mindestens so sehr wie die eigentliche Strafe. Das Problem: Je mehr Menschen an­ geprangert werden, desto salonfähi­ ger wird ein Vergehen. Wird die halbe Stadtbevölkerung öffentlich der Steuerhinterziehung beschuldigt, kann ich mich als einzelner Steuer­ sünder in bester Gesellschaft fühlen. Seit einiger Zeit kann man im Inter­ net Hotels und Restaurants bewer­ ten. Nun soll im November die Handy­App «Peeple» erscheinen, mit der man Menschen bewerten kann. Macht es Sinn, öffentlich vor falschen Freunden zu warnen? Das ist eine äusserst bedenkliche Ent­ wicklung. Das Problem ist immer das Gleiche, die Persönlichkeitsverlet­ zung. Wenn öffentliche Kritik eine suizidgefährdete Person trifft, ist das besonders schlimm. Auch in Inter­ netforen werden zum Teil Bösartig­ keiten ausgelebt, für die eines Tages die Betreiber der Plattformen werden haften müssen. MM

Was halten Sie vom Internetpranger?

Martin Killias (67)

ist Strafrechtsprofessor und juristischer Berater.

Ronnie Vetterli (40), Verwaltungsangestellter, Bremgarten AG:

«Es ist heikel, jemanden online anzuschwärzen.AuchdiePolizeisollte das nur tun, wenn sie keine anderen Möglichkeiten hat.»

Mia Nold (35), Soziokulturelle Animatorin, Basel: «Ich habe Mühe

mit der Überwachungskultur und bin eher dafür, Zivilcourage zu zeigen und vor Ort einzugreifen, wenn etwas passiert. Der Pranger ist Mittelalter.»

Martin Langhard (25), Ingenieur, Winterthur: «Ich finde es gut, wenn

Straftäter online gesucht werden. Auf Facebook würde ich aber niemanden anprangern. Andere User kennen ja die Geschichte dahinter nicht.»


10 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Sieht noch smarter aus als die Smartbrille aus «Back to the Future»: Google Glass (oben). Realität geworden

Smartbrille «Back to the Future II» (1989) In diesem fiktiven 2015 gibt es nicht nur fliegende Autos und

holografische Kino­ werbung, praktisch jeder hat eine Smart­ brille, die ihn pausen­ los mit Unterhaltung und nützlichen Infor­ mationen bedient.

Anders als im Film hat sich die Smartbrille in unserem Alltag also noch nicht durchge­ setzt, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis eine ähnliche An­ wendung das tun wird. Die Brille mit integrier­ tem Internetzugang sieht dafür schon heu­ te sehr viel eleganter und cooler aus, als die Smartbrillen aus dem Film. Dennoch: Die Idee war goldrichtig!

Dossier

Zack ... und morgen ist heute

Mit einem Knall landen Marty McFly und Doc Brown im Film «Back to the Future II» (1989) in der Zukunft. Die Anzeige ihrer Zeitmaschine zeigt: 21. Oktober 2015. Was von der damaligen Hightech-Zukunft ist heute Realität? Wenig. Doch andere Science-Fiction-Filme und -Bücher waren geradezu visionär. Texte: Ralf Kaminski

Bilder: Alamy Stock Photo, Keystone

Genau das war auch der Ansatz der Ingeni­ eure von Google Glass – einem Minicomputer in Brillenform, der online Informationen liefert und Fotos machen kann. Doch als die Erfindung 2012 vorgestellt wurde, lie­ fen die Datenschützer Sturm und warnten vor weitreichenden Folgen für die Privat­ sphäre. Der Verkauf wurde schliesslich ein­ gestellt, das Produkt nun neu überarbeitet.


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 11

DVD-Boxen gewinnen! Wir verlosen 5 «Back to the Future»-DVD-Sets. Migrosmagazin.ch

Wir staunen mit Doc Brown (rechts) und Marty McFly: Die Smartbrille ist heute Realität – wie vom Film vorhergesagt.

Diese Gadgets sind leider Science-Fiction geblieben. Migrosmagazin.ch

E

rinnern Sie sich noch an 1989? Das war das Jahr, in dem die Berliner Mauer fiel und die kommunistischen Staaten reihenweise kollabierten. Jean-Pascal Delamuraz war Bundespräsident. Ayatollah Khomeini rief in einer Fatwa zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf. Die «Exxon Valdez» löste in Alaska eine verheerende Ölpest aus. Pro 7 ging erstmals auf Sendung, Japan erfand den Game Boy, und «Back to the Future II» kam ins Kino. Die sehnlichst erwartete Fortsetzung des ZeitreiseBlockbusters von 1985 führte die Helden Marty McFly (Michael J. Fox) und Doc Emmett Brown (Christopher Lloyd) in die Zukunft, ins Jahr 2015, wo sie versuchen, die Schicksale der aus der Bahn geratenen McFly-Familie wieder ins Lot zu bringen. Sie kommen in eine bunte High-Tech-Welt mit fliegenden Autos, schwebenden Skateboards, effizienten Haushaltsgeräten und ebenso schräger wie praktischer Kleidung. Nicht viel von dieser Zukunftsvision ist bis heute Realität geworden, obwohl einige Tüftler schon länger an Martys coolem Hoverboard rumbasteln. Ein paar Gadgets aus dem Film sind aber heute Alltag (Videotelefonie, Flachbildschirme) oder mindestens in Sichtweite (Google Glass, Hologramme). Und schaut man zurück auf andere Science-Fiction-Geschichten, kommt es immer wieder mal vor, dass Autoren einen Volltreffer landen. Aber nicht nur das: Einigen gelingt es sogar, Wissenschaftler und Ingenieure dazu zu inspirieren, ihre Fantasien Wirklichkeit werden zu lassen, sagt Literaturprofessor Philipp Theisohn, der sich am Deutschen Seminar der Universität Zürich speziell mit futurologischer Fiktion beschäftigt (siehe Interview Seite 13). «Back to the Future II» ist jedenfalls überraschend gut gealtert, aber der Film zeigt auch: Zukunftsprognosen bleiben Glückssache. MM Wissenschaft und ScienceFiction Das Interview auf Seite 13


12 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Die konstante Überwachung ist heute Realität. Realität geworden

Big Brother und das Internet George Orwell: «1984» (1949) / Mark Twain: «From the London Times of 1904» (1898) Wohl nichts hat das menschliche Leben in den letzten 20 Jahren

stärker verändert als das Internet. Umso be­ merkenswerter, dass Mark Twain schon Ende des 19. Jahr­ hunderts in einem Krimi ein System erfand, das diesem sehr ähnlich ist: das Telectroscope, das über unbegrenzte Dis­ tanzen durch die Tele­ fonleitungen Bilder und Töne transpor­ tieren konnte, die von allen genutzt wurden.

In der Realität findet die Überwachung ver­ mehrt online und eher subtiler statt, dafür nicht nur in Diktaturen wie in «1984», sondern auch in freiheitlichen Demokratien. Und nicht nur durch staat­ liche Organe, sondern auch durch Unter­ nehmen. Es stellt sich die Frage, was schlimmer ist: Fiktion oder Realität?

Der allgegenwärtige «Grosse Bruder» aus George Orwells «1984».

Bilder: Alamy Stock Photo, Keystone

George Orwell erfand dann 1949 in seinem berühmten Scifi­ Roman noch den Überwachungsstaat, «Big Brother» genannt. Dessen Instrument sind allgegenwärtige, nicht abschaltbare Geräte, sogenannte Teleschirme.


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 13

Interview

«Technische Wissenschaften brauchen Menschen mit Visionen»

Science-Fiction-Geschichten sind nicht nur Hirngespinste, sie haben Einfluss auf die reale Welt, sagt der Literaturprofessor Philipp Theisohn.

Philipp Theisohn, «Back to the Future II» wagte sich 1989 an eine Zukunftsprognose für 2015. Wie gut haben es die Autoren getroffen? Es ist eine sehr amerikanische Vorstellung der Zukunft, und sie ist stark auf Gadgets und Technik fixiert. Auf dieser Ebene funktioniert der Film prima und hat da und dort sogar einen Treffer gelandet, etwa mit der Smartbrille. Sie repräsentiert ein Element der künftigen Gesellschaft, das heute schon erkennbar ist: Das Wissen verschmilzt mit dem Körper. Auch die sich selbst trocknende Kleidung und die hydrierte Pizza symbolisieren Entwicklungen, die wir heute real überall finden: höhere Effizienz und bessere Verfügbarkeit von Dingen. Technisch hat er es also nicht schlecht getroffen, aber gesell­ schaftlich erfahren wir eigent­ lich wenig von 2015. Stimmt. Science-Fiction funktioniert in der Regel so: Der Autor führt ein «Novum», ein neues Element, in die Welt ein – in diesem Fall die Zeitreise. Dann wird spekuliert, wie sich das auf das Leben und die Welt auswirkt. In der Hinsicht bleibt der Film relativ schwach, weil die Zeitreise zwar dazu dient, in die Zukunft zu kommen, in der dortigen Gesellschaft jedoch nicht existiert. Sie kann also durch die Zeitreise nicht beeinflusst und verändert werden. Somit bleibt eine technikfixierte, eher oberflächliche Extrapolation des US-Lebens aus dem Jahr 1989.

Gibt es jemanden, der die Zukunft besonders gut prognostiziert hat? Jules Verne und H. G. Wells sind die beiden Grossen, wenn es um technische Erfindungen und Entwicklungen geht. Vernes Reisen zum Mond und unter dem Meer waren visionär, in seinen Geschichten gab es auch schon Dinge wie Bankauto­ maten und Strassenbahnen. Bemerkenswert ist, dass er selbst den technischen Fortschritt als bedrohlich empfunden hat, er fürchtete den Untergang der Kultur des 19. Jahrhunderts und den Aufstieg geistloser, von Ingenieuren beherrschter Metropolen. Wells hat sich intensiv mit Kriegsmaschinen beschäftigt, er sah Panzer- und Luftkriege voraus – ein sehr reflektierter Futurologe. Waren das reine Glückstreffer? Nicht unbedingt. Oft hat die literarische Fantasie ein besseres Sensorium für das Kommende, weil sie anders als die Futurologie die Zukunft nicht errechnen will. Wie funktioniert Futurologie? Die Futurologie war – wie die Kybernetik – noch in den 1970ern eine Generalwissenschaft. Die Idee war, durch die Berücksichtigung aller möglichen Faktoren künftige Entwicklungen möglichst genau zu prognostizieren, um sie dann steuern zu können. So wollte man Krisen vermeiden, bevor sie ausbrechen. Dies geschah aufgrund von Daten, ganz ähn-

lich wie man heute versucht, mit Big Data aktuelles Verhalten zu analysieren und künftiges vorauszusagen und zu steuern. Das Problem an der Sache: Solche Daten sind immer unvollständig, und entsprechend haben die Futurologen der 1920er-Jahre weder den Börsencrash noch die Nazis noch den Zweiten Weltkrieg vorausgesehen. Voraussagen bringen nichts? Aufgrund aktueller Daten in die Zukunft zu extrapolieren ist sehr schwierig. Gute Science­ Fiction­Autoren basieren ihre Geschichten deswegen auf einem spezifischen Szenario, das sie einfach mal als gegeben voraussetzen, zum Beispiel: Im Jahr 2100 sind wir in der Lage, Menschen je nach Bedarf an Arbeitskräften zu klonen. Von dort aus entwickeln sie eine realistische Geschichte, wie sich dies auf das Leben der Menschen und auf die Welt auswirkt; ökonomisch, politisch, kulturell. Viele solcher Szenarien bleiben Science-Fiction, andere werden Realität – und die Geschichten können dann überraschend nahe an der Wirklichkeit sein. Wenn die Futurologen damals so falsch lagen, warum sollten die Big­Data­Analysten heute erfolgreicher sein? Ob sie das wirklich sein werden, ist völlig offen. Sicher stehen heute sehr viel mehr und sehr viel präzisere Daten zur Verfügung, und letztlich geht es dabei ja um Korrelationen, also die Wahrscheinlichkeit, dass

Zur Person Philipp Theisohn (41)

ist Professor für Neuere deutsche Literatur­ wissenschaft an der Universität Zürich und Leiter des Forschungs­ projekts «Conditio extraterrestris». Der Deutsche lebt in Zürich, ist verheiratet und hat eine Tochter (9). Theis­ ohn wird vom Migros­ Kulturprozent unter­ stützt und arbeitet seit einigen Jahren eng mit digital brainstorming zu­ sammen, der Plattform des Migros­Kulturpro­ zents für digitale Kultur und Medienkunst. Am 14. Oktober tritt

er an einer Konferenz über «Zukünftige Wirt­ schaftssysteme» in En­ gelberg auf. Sein Thema: «Braucht die Wirtschaft den Menschen noch?»

Academia­engelberg.ch/ programm Ds.uzh.ch/ conditioextraterrestris.html Strauhof.ch/programm/ aktuelle­ausstellung


14 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Captain Kirks Communicator wirkt heute etwas veraltet.

Der Communicator «Star Trek» (1967) Wenn Captain Kirk zur «Enterprise» zurückgebeamt werden wollte, klappte er

seinen Communicator auf und gab den Befehl – das funktionierte problemlos von der Planetenoberfläche bis in den Orbit. Die Astronauten auf der ISS können wir noch nicht anrufen, aber mobile Kommunikation mit Klapphandy gibt es nun schon einige Jahre. Auch wenn das Klapphandy schon fast wieder retro ist, ebenso wie das Design von Kirks Communicator aus dem Jahr 2265.

Das Buchcover von Wells’ prophetischem Roman.

Ein Atombombentest in der Wüste von Nevada im Jahr 1957.

Realität geworden

Atombombe H. G. Wells: «The World Set Free» (1914)

Erste, in dessen Romanen eine Atombombe vorkam. Aber er beschrieb nicht nur ihre Funktion, sondern auch den Horror und die ethischen Bedenken nach dem Einsatz dieser Massenvernichtungswaffe, ebenso wie die lang andauernde Strahlung. Wells beschäftigte sich generell intensiv mit dem technologischen Fortschritt; sein vermutlich bekanntestes Werk ist «The Time Machine», die jedoch leider bis heute noch niemand erfunden hat.

Bilder: Keystone (2), Zvg

Der grosse britische Science-FictionAutor war nicht der


Anzeige

MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 15

sich bei einer bestimmten Datenlage ein bestimmtes Ereignis einstellt. Beunruhi­ gend wird es, wenn damit Vorstellungen verbunden sind wie in Philip K. Dicks «Minori­ ty Report» (1956), wo man Leu­ te auf Basis von ausgeklügelter Datenanalyse eines künftigen Verbrechens überführt und sie ausschaltet, bevor sie es bege­ hen können. Solche Ideen geis­ tern heute durchaus herum. Wurden gewisse technologische Fortschritte von Ideen der Scifi-Autoren inspiriert? Ja, sie dienten Ingenieuren und Tüftlern als wichtige Inspirationsquelle. Es gibt auch Autoren, die waren beides, wie Arthur C. Clarke. Er arbeitete gleichzeitig an Weltraum­ programmen mit und verfasste Scifi­Romane. Technische Wissenschaften brauchen Menschen, die Visionen haben, also bedient man sich auch gern bei der Science­Fiction. Es ist eine gegenseitige Befruchtung. Können auch philosophische oder gesellschaftliche Entwicklungen in Scifi-Geschichten realen Einfluss ausüben? Absolut, insbesondere dystopi­ sche Fantasien werden von der Politik rege genutzt, etwa mög­ liche Umweltkatastrophen. Apokalyptische Zukunftsvisionen sollen uns dazu bringen, Vorkehrungen zu treffen, damit es nicht so weit kommt. Roland Emmerichs Flutkatast­ rophenfilm «2012» (2009) zum Beispiel hatte eine solche Wirkung. Während des Kalten Kriegs gab es immer wieder Scifi­Geschichten über eine Welt nach dem Atomkrieg – gut möglich, dass auch sie dazu beigetragen haben, dass es nie so weit gekommen ist. Ein aktuelles gesellschaftliches Thema, mit dem sich auch Sci­ fi­Autoren beschäftigen, ist die Entkoppelung von Fortpflan­ zung und Sex, dass Kinder also auch im Labor entstehen kön­ nen: Wie sieht eine Welt aus, in der sich alle Individuen gene­ tisch programmieren lassen? George Orwells Vision vom Big Brother aus «1984» ist

zumindest teilweise Wirklichkeit geworden. Die Abschreckung durch den Roman hat offenbar nicht gereicht. Schon, aber ohne Orwell hätten wir heute bestimmte Analyse­ instrumente nicht. Wir ver­ gleichen mit dem Roman, ist es schon so schlimm oder nicht? Nicht wenige Regierungen mussten sich den Vorwurf gefallen lassen, «Big Brother» zu sein, ein Negativimage, dem man zumindest als Politiker der westlichen Welt keinesfalls entsprechen möchte. Der Ro­ man hat eine Hemmschwelle geschaffen. Dystopien haben also Wirkung in der realen Welt, was ist mit Utopien? Weniger. Das liegt wohl auch daran, dass Science­Fiction kaum je Utopien entwirft, die nicht in irgendeiner Form gestört sind. Geschichten, in denen einfach alles gut ist, sind immer solche, in denen der Mensch erst einmal ausradiert worden ist. Die Utopie nach der grossen Katastrophe quasi. Ohnehin dominieren heute Dystopien die Zukunftsvorstellungen. Weshalb? Das liegt auch daran, dass unsere Idee von Zukunft stark auf die Technik fixiert ist, weil wir hier in Europa lange fan­ den, dass es uns gesellschaft­ lich kaum mehr besser gehen kann. Neue Gesellschaftsvisio­ nen gibt es kaum. Das Einzige, was man dem entgegensetzen kann, ist der radikale Bruch, und der ist nur mit Katastro­ phenszenarien vorstellbar. Gibt es eine aktuelle Scifi-Vision der Zukunft, die Sie für realistisch halten? Es gibt einen Essay von Diet­ mar Dath, «Maschinenwinter», der sich mit der Automatisie­ rung der Wirtschaft und seinen Folgen beschäftigt. Wir sind derzeit dabei, ein System zu schaffen, an dem wir Menschen produktiv immer weniger beteiligt sind – das wird die Arbeitswelt sehr stark verän­ dern. Die Frage ist, wie wir da­ mit umgehen. Können wir die Maschinen so einsetzen, dass

– seit

ren

80 Jah

e t u n i M aren. p t s s & n a erisch

iz Schwe

L tzt profitiere Je

Kos

1 Woche im Lagas Aegean Village HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 21.10.15

ab CHF

329.–

Mallorca

1 Woche im Pabisa Sofia HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 17.10.15

ab CHF

369.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Mi., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Sa., Mi.

HM K KGS LAGAEG 1201 www.hotelplan.ch/h-15850

HM K PMI PABSOF 1837 www.hotelplan.ch/h-20455

Kreta

Südtürkei

1 Woche im Matheo Villas & Suites HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 16.10.15

ab CHF

399.–

1 Woche im Lyra Resort HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 22.10.15

ab CHF

429.–

Hotel und Flug ab Zürich und Genf Jeweils am Fr., Sa., So., Mi.

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

HM K HER MATHEO 0154 www.hotelplan.ch/h-59728

HM K AYT LYRRES 0251 www.hotelplan.ch/h-63320

Rhodos

Gran Canaria

1 Woche im Lindos White Hotel & Suites HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 22.10.15

ab CHF

449.–

1 Woche im Aparthotel Principado HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 14.11.15

ab CHF

629.–

Hotel und Flug ab Zürich und Genf Jeweils am Do., Fr., So.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Sa.

HM K RHO LINWHI 1509 www.hotelplan.ch/h-243641

HM K LPA APAPRI 0403 www.hotelplan.ch/h-2777

Sharm el-Sheikh

Phuket

1 Woche im Sea Club Resort HHHHH inkl. all inclusive, z.B. am 13.11.15

ab CHF

649.–

1 Woche im Patong Beach Hotel HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 6.11.15

ab CHF

899.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mo.

Hotel und Flug ab Zürich via Singapur Jeweils am Mo., Fr.

HM K SSH SEA 0182 www.hotelplan.ch/h-63440

HM K HKT PATBEA 0430 www.hotelplan.ch/h-3924

Malediven

Punta Cana

1 Woche im Embudu Island Resort HHH inkl. Vollpension, z.B. am 6.11.15

ab CHF

1099.–

1 Woche im Iberostar Dominicana HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 11.11.15

ab CHF

1299.–

Hotel und Flug ab Zürich via Muscat Jeweils am Fr., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich direkt Jeweils am Mi.

HM K MLE EMBUDU 1101 www.hotelplan.ch/h-1778

HM K PUJ IBEDOM 0101 www.hotelplan.ch/h-359

Weitere Reisedaten und tagesaktuelle Angebote verfügbar. Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1 – 2 Kinder 20 % Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class,Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 35 bis CHF 104, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle, Ägypten-Visum CHF 40,Touristenkarte Dominikanische Republik USD 10. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Dominikanische Republik USD 25. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/ Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 8.10.15.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro. Folgen Sie uns:


16 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

… und in der realen Gegenwart.

Realität geworden

Videotelefonie «Back to the Future II» (1989) Im Film telefoniert Familienvater Marty McFly mit einem Freund,

»Back to the Future II»: Videotelefonie im fiktiven Jahr 2015 …

wir weniger arbeiten müssen und trotzdem gut leben können? Was machen wir, wenn wir uns nicht mehr über unsere Arbeit definieren können? Das ist für mich das grosse nächste Thema. Noch können wir entscheiden, ob wir das so gestalten, dass es angenehm ist für uns. Was ist für Sie «gute» Science-Fiction?

Storys, die sich mit den grossen globalen Fragen beschäftigen und zeigen, welche gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sich daraus ergeben, Geschichten also, die der Komplexität des realen Lebens gerecht werden. Zum Beispiel «The Left Hand of Darkness» von Ursula K. Le Guin, die darin eine Welt entwickelt, in der es keine festgelegten Geschlechter gibt, und

beschreibt wie sich das auswirkt. Auch in der Schweiz gibt es einen Autor, der sich schon lange mit komplexen gesellschaftlichen Zukunftsthemen befasst und den ich sehr schätze: Hans Widmer alias PM. Da hat «Back to the Future» keine Chance, oder? Ach, es hat doch zumindest ganz spannende Reflexionen drin

zum Thema Zeitreise. Was passiert, wenn ich Elemente aus der Zukunft wieder zurück in die Vergangenheit trage, also zum Beispiel dieses Heft mit den Baseballergebnissen der vergangenen bzw. kommenden 30 Jahre? Was passiert, wenn ich Zeit manipuliere? Davon abgesehen, ist es exzellente, gut gemachte Unterhaltung, und das ist doch auch ganz okay. MM

Anzeige

2 0 % R a b at t NATURBELASSENE VITALSTOFFE

EINE EXTRAPORTION VITAMINE

Kraft aus der Natur: Strath Original Kräuterhefe

Gut versorgt durch den Tag: Jemalt Nachfüllbeutel, 900 g CHF 18.40 statt CHF 23.10

750 ml oder 300 Tabletten CHF 38.50 statt CHF 48.20

20%

20% Bio-Strath AG, 8032 Zürich

Wander AG, 3176 Neuenegg

Gültig bis 25.10. 2015 Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch

www.dropa.ch

www.impulsdrogerie.ch

Apoth e ke n u n d droge ri e n

Bilder: Screenshot Migros Magazin, Alamy Stock Photo

der auf einem Grossbildschirm an der Wand zu sehen ist. Skype funktioniert vom Prinzip her genau gleich, nur dass man dort nicht noch sämtliche Vorlieben des Gesprächspartners eingeblendet bekommt. Zum Glück.


JETZT NEU.

20x PUNKTE

Wir spenden 50 Rappen pro Packung für die Erdbebenopfer von Nepal. Details: www.delizio.ch/nepal

NEU

7.90

Limited Edition Nepal Himalaya, 12 Kapseln

Geschmack auf höchstem Niveau: Der Delizio Nepal Himalaya mit imposantem Aroma. Entdecken Sie den neuesten World’s Finest Coffee von Delizio: den Delizio Nepal Himalaya. Dieser exklusive nepalesische Kaffee aus 100 % Caturra-Arabica-Bohnen wird auf der nördlichsten Plantage der Welt unter den beeindruckenden Gipfeln des Himalaya angebaut und ist eine besondere Rarität. Feine Haselnussaromen und ein harmonischer Abgang mit zarter Mandarinen-Säure verzaubern jeden Gaumen.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT.

Delizio gibts in Ihrer Migros


18 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Porträt

Zug um Zug an die Spitze

Die elfjährige Gohar Tamrazyan spielt Schach auf Spitzenniveau. Gegen die Schülerin haben selbst viele erwachsene Spieler keine Chance. Am 24. Oktober fährt die im Aargau lebende Armenierin an die Schach-WM nach Griechenland. Text: Andreas Bättig

A

m Ende war Gohar nur noch müde. 5 Stunden und 15 Minuten kämpfte sie. Schickte ihre Bauern in die Schlacht. Preschte mit ihren Läufern nach vorne. Und tat alles, um ihren König zu verteidigen. Nicht weniger als 116 Züge später musste sie sich jedoch gegen die amtierende arme­ nische Meisterin an der Europa­ meisterschaft geschlagen geben. Gohar war damals gerade mal neun Jahre alt. Es war die bisher längste Partie ihres Lebens. «Ich ging ohne Nachtessen ins Bett. Es war schon fast 10 Uhr abends», erinnert sich die heute Elfjährige. Die Hand habe sie ihrer Gegnerin aber schon noch gegeben, auch wenn die Niederlage bitter war. Gohar ist eine faire Spielerin. Nun steht ein weiteres Grossereignis in ihrer noch jungen Schachkarriere bevor: Gohar nimmt am 24. Oktober an der Schachweltmeisterschaft World Youth and Cadets Champion­ ship 2015 in Griechenland teil. Der Vater hat keine Chance mehr

Gohar ist ein Schachtalent. In der Stube in der Wohnung in Erlinsbach im Kanton Aargau sind überall Schachbretter verteilt. Auf dem Nachttisch, im Schlafzimmer neben dem Barbie­Schulthek, in der Küche, in der Stube. Dort reiht sich auch ein gewonnener Pokal an den anderen. «Schweizer Vizemeisterin U12 – Genf 2015» steht auf einem. «9. Standard­ Open 2015 – Rheinfelden, beste Dame» auf einem anderen. Den grössten Erfolg konnte sie im letzten Jahr feiern. Sie wurde Schweizer Meisterin in der Kategorie U10.

Bild: Lea Meienberg

Die Schachspielerin entdeckte ihre Liebe zum Spiel schon früh. Bereits im Alter von 5 Jahren fing sie an, aus Spass Figuren auf dem Schachbrett herumzuschieben. Als sie 6 war, startete das Training mit ihrer Tante, einer armenischen Schach­ trainerin. Am Anfang spielte Vater Ararat Tamrazyan auch noch selber gern gegen seine Tochter. «Seit zwei Jahren habe ich aber keine Chance mehr», sagt der 40­Jährige. Aufgewachsen ist Gohar in Arme­ nien. Vor vier Jahren kam die Familie in die Schweiz, zog danach ein Jahr nach Deutschland und kehrte im Februar in die Schweiz zurück. Gohars Mutter hatte eine Anstellung als Ärztin gefunden. Der Umzug nach Deutschland hat bei Gohar Spuren hinterlassen. Sie wechselt fliessend zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch. Das sind nicht die ein­ zigen Sprachen, welche sie be­ herrscht. Sie interessiert sich für Fremdsprachen wie Französisch und Englisch und bringt sich in ihrer Freizeit gerade selber Russisch auf dem Computer bei. In einem Fach brilliert die Schach­ spielerin aber besonders: in Mathe­ matik. Kein Wunder, geht es doch im Schach darum, hochkomplexe Zug­ abfolgen im Kopf durchzuspielen. «Gohar ist eine gute Schülerin. Sie hat in vielen Fächern eine 6 im Zeugnis», sagt Ararat Tamrazyan. Schachboom in der Schule ausgelöst

Gohar ist aber nicht nur Schülerin, sondern auch Lehrerin. Seit sie in der Schule ihren Mitschülern in einem Kurs Schach beigebracht hat, ist das Brettspiel dort äusserst beliebt. «Die

ganze Klasse spielt. In den Pausen oder vor dem Unterricht werden die Schachbretter hervorgeholt, und sie fragen mich nach Tipps», sagt sie stolz und lächelt. Mittlerweile haben sie sieben Schachbretter in der Schule. Für Gohar geht das Schachspielen auch nach der Schule weiter. Täglich zwei Stunden übt sie. «Erst nachdem die Hausaufgaben gemacht sind. Das ist uns wichtig», sagt Vater Ararat. Mit Hilfe von Schachbüchern prägt sich Gohar Spielzüge ein. Auf der Internetsite Chessbase schaut sie sich zudem Partien an und analysiert sie. «Eine gute Schachspielerin braucht Konzentration und Geduld. Man muss auch viele Fallen stellen können», sagt sie. Gohar bringt allerdings noch viel mehr Eigenschaften mit, die sie zu einer aussergewöhnlich guten Schachspielerin machen. «Sie ist enorm fokussiert und trainiert mit einer grossen Beharrlichkeit. Das gehört sicher zu ihren Stärken», sagt Gohars privater Schachtrainer Roberto Schenker, der an der Schachschule «Chess4Kids» in Horgen und Küsnacht unterrichtet. «Sie muss man nicht dauernd daran erinnern, dass sie trainieren muss.» Schenker freut sich, dass sein Schützling an die Schach­WM fahren kann. «Auf diesem Niveau wird sie sicher auch die eine oder andere Niederlage einstecken müssen», sagt der 29­Jährige. Aber diese Erfahrung sei für Gohars weitere Entwicklung äusserst wertvoll. Dass das kleine Schachtalent solche Niederlagen gut wegstecken kann, hat sie ja schon einmal bewiesen. MM


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 19

Gohar Tamrazyan brilliert nicht nur in Schach, auch in Mathematik ist sie klasse. Und in ihrer Freizeit bringt sie sich selbst Russisch bei.


20 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Wie bringe ich mein eigenes Buch heraus? Migrosmagazin.ch

Porträt

Im Schatten der Autoren

An der Frankfurter Buchmesse buhlen dieser Tage Hunderte von Titeln um die Gunst des Publikums. Menschen wie Heike Specht, Kim Becker, Irma Wehrli und Esther Hürlimann sorgen im Hintergrund dafür, dass ein Buch es so weit schafft. Text: Yvette Hettinger

D

as Bücherbusiness ist gnadenlos. «Wenn man mehr als zwei Sätze benötigt, um den Inhalt zu er­ klären, hat es ein Buch schon sehr schwer», sagt Heike Specht. Die 40­Jährige arbeitet als Literaturagentin mit der Zür­ cher Agentur Liepman zusammen, wo jeden Monat ein paar Dutzend unangeforderte Manuskripte eintreffen. Die meisten werden umgehend abgelehnt, ganz wenige genauer geprüft und nur ein winziger Teil landet irgendwann in den Regalen der Buchläden. Heike Specht ist auf Sachbücher spe­ zialisiert. Sie bekommt jede Woche 10 bis 15 Buchideen und Manuskripte zu lesen: Entwürfe für Lifestyle­Ratgeber, Biografien, Erfahrungsberichte. Die studierte Histori­ kerin liest sie alle mit Freude, immer auf der Suche nach dem grossen Wurf, dem Über­ raschungserfolg. Das Gefühl, einen solchen Knaller in der Hand zu halten, sei un­ vergleichlich, sagt die Agentin. «Das macht einen schon etwas nervös, denn stösst man auf ein solches Manuskript, muss man schnell handeln.» Also Verlage kontaktieren, das Buch anpreisen, den richtigen Lektor finden. Könnte gut sein, dass ihr das auf der Buchmesse in Frankfurt gelingt, wo Specht jedes Jahr Kontakte knüpft und pflegt. Hat sie einen Verlag für ihr Projekt ge­ funden, ist sie die Anwältin ihres Autors. Kämpft für seinen Text, das Honorar, das Cover, erträgliche Deadlines. Zuletzt hat sie diesen Kampf für Karoline Harthuns Buch gefochten: «Nicht von schlechten Müttern» ist Ende August erschienen. Die Autorin

Bilder: Gian Marco Castelberg

schildert darin, wie sie und ihre Lebens­ partnerin zu einem leiblichen Kind gekom­ men sind. Es ist eines der Themen, die ge­ rade gute Chancen auf eine Veröffentlichung haben: Familienformen, Gesellschaftsord­ nung, die Erfüllung des Lebenstraums. Liegt ein Thema in der Luft, aber kein entsprechendes Exposé auf ihrem Pult, macht sich Heike Specht auf, eine gute Idee einem guten Autor schmackhaft zu machen. Manchmal greift sie auch selber in die Tas­ ten. Sie hat schon mehrere Sachbücher ver­ fasst, so etwa eine Biografie der Schauspie­ lerin Lilli Palmer. Die Lebensgeschichte von Curd Jürgens erscheint dieser Tage. Privat steht Heike Specht auf Nervenkitzel. Als Mutter einer kleinen Tochter liest sie zwar gern Familiengeschichten, aber noch viel lieber Krimis vom Kaliber Hakan Nessers. Das eigene Cover im Schaufenster: Mega!

Blutrünstiges ist auch ganz nach Kim Be­ ckers Geschmack. Ein Glück, dass Thriller sein Beruf sind: Er hat schon mehrere Um­ schläge für deutschsprachige John Grisham­ Romane entworfen. Denn sein Arbeitgeber, die Zürcher Werbeagentur Hauptmann & Kompanie, hat sich mit einer Abteilung auf Bücher spezialisiert und über 2000 Buch­ cover kreiert. Für Autoren wie Federica de Cesco, Milena Moser oder Nicholas Sparks. Die Grishams und Stephen Kings landen seit etwa vier Jahren bei Kim Becker (32). Es sei schon «mega», sein eigenes Werk in einem Schaufenster zu sehen, sagt der Grafi­ ker. Jedes Mal zerrt er dann seine Freundin

in den Laden, hält ihr das Cover unter die Nase und sagt stolz: «Das ist von mir!», auch nach vier Jahren und mehreren Hundert Büchern noch. Im Schnitt bekommt Becker jede Woche einen Coverauftrag. Die Anga­ ben dazu sind oft mager: eine Zusammen­ fassung des Buchinhalts und rudimentäre Vorgaben des Verlages – etwa, dass mit dem Umschlag urbane Leser angesprochen wer­ den sollen oder dass etwas in Rot gewünscht wird. Hie und da ist eine Leseprobe dabei, bei übersetzten Büchern die Originalillust­ ration. «Wenn das Briefing mehr als zwei A4­Seiten umfasst, ist das viel», sagt Becker. Oft erstellt er zunächst mehrere Skizzen von Hand, bevor er sie am Computer aus­ arbeitet. Dabei hat er den Plot der Geschich­ te im Kopf, den Autor und das, was er die Tonalität des Verlags nennt, dessen Stil, die Ausstrahlung, die der Herausgeber mit einem Titel erreichen will. Bei Grisham sind klare, plakative Cover gefragt, viel Schwarz und Grau, wenig Farbe. Becker freut sich immer, wenn er den Auftraggeber von einer etwas peppigeren Version überzeugen kann oder von einem Umschlag, der nicht nur besonders aussieht, sondern sich auch so anfühlt. Wie jener von Grishams «Anklage». Er ist der Oberfläche von Kohle nachempfunden, in der Mitte prangt ein glühendes Stück Stein. Eine Optik, die hauptsächlich Männer anspricht. Becker selber liest sie praktisch nie. «Ich kenne ja das Ende schon» sagt er bedauernd. In den nächsten Tagen ist der junge Gra­ fiker an der Frankfurter Buchmesse anzu­


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 21

Bücher sind für mich: Die Möglichkeit, in eine Welt einzutauchen, zu der ich sonst keinen Zugang habe. Warum man lesen sollte: Weil es den Horizont erweitert und Freude macht. Das Buch der Zukunft: Sind Downloads, gedruckte oder Hörbücher. Egal, Hauptsache Inhalt!

Lesen, lesen, lesen: Heike Specht erhält pro Woche 10 bis 15 Manuskripte und Buchideen zu lesen.


22 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Bücher sind für mich: Das pralle Leben zwischen zwei Pappdeckeln. Warum man lesen sollte: Um einer fremden Stimme zuzuhören und sich davon beleben zu lassen. Das Buch der Zukunft: Wird die gleichen grossen Menschheitsthemen behandeln wie heute. Die ändern sich nie.

Gut 2000 Seiten Übersetzung haben Irma Wehrli jahrelang beschäftigt.

treffen. Lässt sich von neuen Buchtiteln inspirieren, spricht mit Verlagsleuten, beobachtet Reaktionen des Publikums und registriert die neusten Trends. Im deutschsprachigen Raum dominiert Zurückhaltung, hat er festgestellt. Becker würde gern mal ein englisches oder amerikanisches Cover entwerfen, da geht es etwas bunter zu. Und liebend gern hätte er den Umschlag für «Der Kleine Prinz» oder einen «Harry Potter»-Roman gemacht, wenn es die nicht schon gäbe. Fünf Jahre Arbeit für zwei Bücher

Am englischen Zauberlehrling hätte wohl auch Irma Wehrli-Rudin (61) ihre Freude gehabt. Sie übersetzt seit 30 Jahren Literatur, vorzugszweise englischsprachige. Statt mit Potter war sie aber zuletzt fünf Jahre lang mit zwei Romanen des Amerikaners Thomas Wolfe aus den 1920er-Jahren beschäftigt. «Natürlich nicht acht Stunden am Tag», räumt die Übersetzerin aus Davos GR ein, «das würde man nicht aushalten.» Im Oktober 2014 waren beide deutschsprachigen Neufassungen fertig: «Von Zeit und Fluss» und «Schau heimwärts, Engel!». Die gedruckten Bücher in der Hand zu halten, sei ein besonders schöner Moment, sagt Wehrli, «wie eine Geburt». Aber dieses Mal schwang auch Erleichterung mit, denn das

Bücher sind für mich: Leinwände, die ich bemalen darf. Warum man lesen sollte: Weil man sich mit einem Buch gemütlich in eine andere Welt zurückziehen kann. Das Buch der Zukunft: Wird immer auch zwischen zwei Deckeln daherkommen. Die braucht es, um eine Geschichte abzuschliessen.

Eintauchen in Wolfes wuchtige Klassiker hat ihren Alltag jahrelang geprägt. Seinen Stil umschreibt Wehrli als «hymnisch». Die grosse Herausforderung war, die Texte nicht pathetisch klingen zu lassen. Dazu kamen Versatzstücke in Slang, Auszüge aus Trivialliteratur, reinste Poesie sowie Parodien auf bestehende Texte – zahlreiche Stile, die es in einen deutschen Text zu packen galt. Was wie bei jeder Übersetzung half: den Rhythmus und die Leitmotive des Romans aufzuspüren und aufzugreifen. Ferner die gefühlten 1000 Bücher, die Wehrli schon gelesen hat, von Klassikern bis hin zu Schundliteratur. Und der Austausch mit anderen Übersetzern und Experten, Recherchen im Internet, geistige Reisen in die Zeit der Handlung. Die beiden Wolfes verlangten der studierten Anglistin und Germanistin alles ab, brachten aber auch viel Lob: Das Zuger Übersetzer-Stipendium ging 2011 an Irma Wehrli für «Von Zeit und Fluss». Selten wird Übersetzungsarbeit öffentlich gewürdigt; für Wehrli geht das in Ordnung. Sie arbeitet aus Freude an der Literatur und würde einen Auftrag auch ablehnen, wenn sie fände, «dass etwas nicht unbedingt übersetzt werden muss». Übersetzernamen stehen zwar immer öfter auf den Buchcovern. «Aber wir stehen im Schatten der

Hunderte Cover hat er gestaltet, auf jedes einzelne ist Kim Becker stolz.

Autoren», sagt die Übersetzerin. Damit könne sie bestens leben. Das muss und kann auch Esther Hürlimann (50), von Beruf Ghost Writerin. Sie hilft, wenn eine Persönlichkeit eine spannende Geschichte zu erzählen, aber wenig Begabung oder keine Zeit zum Schreiben hat. Gerade hat sie zwei Biografien in Arbeit, über die sie nur Andeutungen machen darf: zwei männliche Wirtschaftsgrössen aus der Schweiz; der eine sehr erfolgreich, der andere sehr umstritten. Sollten die Lebensgeschichten dieser Männer dereinst für Schlagzeilen sorgen: Hürlimanns Name wird nirgends erscheinen. «Das ist nur gerecht», sagt sie, «es sind ihre Geschichten.» Es gibt auch Bücher, bei denen Esther Hürlimann ganz offiziell mitgearbeitet hat, wie die eben erschienene Biografie der Einsiedlerin Schwester Benedikta aus der Verenaschlucht. Für ein solches Buch führt die ausgebildete Germanistin und Journalistin mit den Auftraggebern zunächst stundenlange Interviews und erstellt dann ein Probekapitel. Passt es dem Auftraggeber, schreibt sie die ganze Geschichte. Ghost Writing kann aber auch heissen, holprige Texte zu glätten oder eine etwas ausgedehnte Lektoratsarbeit zu erledigen. Die zweifache Mutter ist für alles offen, ausser für Geschichten, die sie zu sehr belasten


Anzeige

MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 23

alles für ihre gesundheit.

Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen

amavita – Sich einfach besser fühlen.

% 0 2 – Bücher sind für mich: Neben meiner Familie das Wichtigste in meinem Leben. Warum man lesen sollte:

Weil es die innere Welt anregt wie kein anderes Medium. Die Ghost Writerin Esther Hürlimann stört es nicht, im Hin­ tergrund zu bleiben.

Das Buch der Zukunft:

Erscheint auf Tablets und als E-Book, aber es wird nicht aussterben.

und die schlecht enden. «Ich bin keine Psychotherapeutin», sagt sie, «ich will einfach schreiben.» In letzter Zeit denkt sie öfter mal darüber nach, ihr eigenes Buch zu veröffentlichen. Die Geschichte ihrer verstorbenen Grossmutter zum Beispiel, einer Deutschen, die in den 30er-Jahren in die Schweiz kam und ein bewegtes Leben zwischen Kultur und Industrie führte. Die Alternative: Selfpublishing boomt

Ja, das eigene Buch. Es ist der Traum all jener, die ihre Manuskripte an Literaturagenturen wie Liepman senden, und jener, die ihren Roman oder Ratgeber im sogenannten Selfpublishingverfahren herausgeben, also ohne Hilfe eines Agenten oder Verlags. Die Kosten für die Veröffentlichung tragen diese Autoren selber. Einer, der sie auf dem Weg zum eigenen Buch berät und begleitet, ist Rodja Smolny, Programmleiter des Paramon-Verlags in Zug. «Selfpublishing ist eine Erfolgsgeschichte», sagt Smolny. Bereits 80 Prozent aller gedruckten und elektronischen Bücher erblickten heute auf diese Weise das Licht der Bücherwelt. An der Buchmesse in Frankfurt haben sie seit ein paar Jahren ihre eigene Halle. Und einige Erfolgsautoren haben sogar im Eigenverlag angefangen, wie etwa die deutsche Kinderbuchautorin Cornelia Funke. MM

Der Monats-Hit mit 20% Rabatt ist erhältlich in über 155 Amavita Apotheken.

Flector eP tissugel® Kleben statt Schmieren bei Sportverletzungen und symptomatischer Kniearthrose.

10 Pflaster**

cHF 28.70* statt CHF 35.85

IBSA Institut Biochimique SA

* Aktion gültig bis 31. 10. 2015. Preisänderungen vorbehalten. **Lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.


24 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

W Bänz Friedli

Null Bock auf Böcke

Wissen Sie noch, der Geissbock im Bauernhemd? Der verklebte diesen Sommer ja jede Plakataushangstelle. Ein Geissbock im kragenlosen, typisch blassblauen Hemd mit dem Edelweissmuster, dazu der Spruch: «Ich habe mehr Auslauf als die meisten Männer.» Sollte wohl lustig sein. War aber nur blöd. Früher stellten Werbeslogans wenigstens nur uns Männer als doof hin, neuerdings schaffen es die Texter, mit einem einzigen Satz Frauen und Männer gleichzeitig zu verunglimpfen: Schweizer Ehefrauen seien strenge Biester, sie hielten ihre Memmen von Gatten unter der Fuchtel und liessen sie kaum aus dem Haus – dieses Vorurteil ist abgestanden und bemüht längst überholte Rollenbilder. Zwar beeilte sich eine Sprecherin des Bauern­ verbandes zu beschwichtigen, man solle «die Plakate mit einem Augenzwinkern geniessen, deshalb streckt Konrad ja eigens noch die Zunge raus»; aber auch mit der Zusatz­ information, der Bock höre scheints auf den Namen Konrad, mochte ich kein Augen­ zwinkern aufbringen, geschweige den Bock­ mist geniessen.

Bänz Friedli (50) ist plakatscheu.

Denn wenn mich etwas anödet, ist es das Herumtrampeln auf Geschlechterklischees. Und ich wundere mich immer wieder, wie viele Leute sich daran laben mögen: Zeichnet eine TV­Serie die Frau als shoppingsüchtig, hat sie Rekordquoten. Stellt ein Theaterstück den Mann als ach so primitiven Jäger und

Sammler hin, hat es massenhaft Zulauf. Karikiert ein Variété Frauen in den Wechsel­ jahren als überhitzte Hühner, die jedem Jüngling auf den Hintern starren, wird es garantiert ein Erfolg. Und immer, wenn ich auf der Post warte, bis meine gezogene Nummer drankommt, fallen mir im Regal mit den sogenannten Bestsellern schmale Bändchen auf, die Stereotypen wie diejenigen breitwalzen, wonach Männer nicht zuhören und Frauen nicht parkieren können. «Die sollten mich mal parkieren sehen …», denk ich dann. Und kaum trete ich wieder auf die Strasse hinaus, springt mir die Losung ins Auge: «Ich brauche eine Versicherung, die so einfach zu durchschauen ist wie mein Mann.» Schon wieder! Auf einen Schlag beide blöd hingestellt, Männer und Frauen, à la: Alle Typen sind furchtbar durchschaubar, sämtliche Heimchen am Herd sind halt beschränkt und daher auf eine simple Police angewiesen. Und wie war das gleich? Sie gewähren ihren Kerlen keinen Auslauf, diese Weiber! Ja, er hat mich den ganzen Sommer über geärgert, der Geissbock Konrad. Aber da war der Wahlherbst ja noch nicht angebrochen. Und ich muss sagen, gegen all die Ziegen und Böcke und deren noch weit einfältigere Sprüche, die derzeit jede Plakatwand ver­ kleistern und jede Wiese verunstalten, da war der Konrad noch heilig. MM

SPINAS CIVIL VOICES

Anzeige

Sehen und handeln. Huhn frisst Soja. Und Soja frisst Regenwald – die Lebensgrundlage vieler Menschen. sehen-und-handeln.ch


JETZT

profitieren

-25% AUF DAS GESAMTE SORTIMENT VON

CLARINS

marionnaud.ch Produkte in ausgew채hlten Filialen erh채ltlich. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten. G체ltig vom 12.10. bis 25.10.2015 oder solange Vorrat.


26 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Interview

«In der Schweiz weiss man mehr über Kühe als über Kinder» Jedes zehnte Kind in der Schweiz gilt als arm. Die Betroffenen haben keine Lobby, kritisiert Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin der Unicef Schweiz. Und sie ist enttäuscht über die Politik, die bei der Sozialhilfe sparen will. Text: Peter Aeschlimann, Ralf Kaminski Bilder: Samuel Trümpy


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 27

Serie (1/4)

Kinderarmut in der Schweiz Anlässlich einer Spendenaktion der Migros beleuchten wir die Situation armer Kinder. Diese Woche: Was genau heisst Armut in der Schweiz? 2. Teil: Flüchtlingskinder, die allein in die Schweiz kommen 3. Teil: Infografik zur Kinderarmut 4. Teil: Porträt von Schweizer Familien, die in Armut leben

«Politiker realisieren häufig nicht, dass die Zukunft, von der sie ständig sprechen, bereits geboren ist»: UnicefSchweiz-Chefin Elsbeth Müller.


28 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Elsbeth Müller, laut einer Unicef-Studie gilt jedes zehnte Kind in der Schweiz als arm. Das klingt nach viel, aber was genau bedeutet Armut in einem reichen Land wie unserem? In der Schweiz gilt eine allein lebende Person als arm, wenn sie weniger als 28 540 Franken im Jahr zur Verfügung hat. Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die Armutsschwelle bei 59 935 Franken. Den Kindern sind diese Zahlen allerdings egal, bei ihnen stellt sich vor allem die Frage, was Armut mit ihnen macht, welche Folgen sie hat. Das Hauptproblem ist, dass Kinder aus armen Familien von der gesellschaftlichen Teilnahme ausgeschlossen sind – sie können bei vielen Aktivitäten ihrer Schulfreunde nicht mitmachen. Es ist immer von «relativer Armut» die Rede. Können Sie das genauer definieren? Bei relativer Armut in der Schweiz geht es um die Frage, ob die Betroffenen ihr Leben mit ihrem Einkommen und entsprechender finanzieller Unterstützung einigermassen bestreiten können oder nicht. In einem städtischen Umfeld stellt sich die Situation häufig anders dar als in einer ländlichen Region. Viele Eltern, die jeden Monat rechnen müssen, ob das Geld noch ausreicht, versuchen, ihre Kinder diese Not nicht spüren zu lassen. Dennoch fehlen den Kindern die Zukunftsperspektiven, sie haben weniger Chancen, ihr Leben gemäss ihren Fähigkeiten und Wünschen zu entwickeln. Ein Strassenkind in Rio wäre vermutlich glücklich, wenn es in dieser Form der Schweizer Armut leben dürfte. Ich halte es für gefährlich, einen solchen Vergleich zu machen. Damit blendet man den Kontext aus. Zwar fokussiert Unicef primär auf Armut in Entwicklungsländern. Aber egal ob im südlichen Afrika oder in der Schweiz: Kindern aus armen Familien fehlen die Chancen, aus ihrem Leben das zu machen, was sie könnten, wenn sie in besseren Verhältnissen leben würden. Dennoch: Im Vergleich mit der offensichtlichen Armut in Afrika ist die in der Schweiz schwieriger zu vermitteln, oder? In der Schweiz weiss man mehr über die Lebensumstände von subventionierten Kühen als über Kinder. Daraus lässt sich auch schön ablesen, wo für Politik und Wirtschaft die Prioritäten liegen. Aber wie die meisten anderen Länder hat auch die Schweiz die Kinderrechtskonvention unterzeichnet. Und daraus leiten sich klare Pflichten des Staats ab, sämtlichen Kindern in der Schweiz eine lebenswerte Existenz und die gleiche Rechtssicherheit zu ermöglichen – auch für Kinder im Asylverfahren, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oder Sans-Papiers.

sägen sind. Ich habe noch nie von Eltern gehört, dass sie ihre Kinder zu teuer finden. Interessant ist der Vergleich mit anderen Industrieländern: In Holland und Ungarn gibt es weniger Kinder, die in relativer Armut leben als in der Schweiz. Offensichtlich gelingt diesen Ländern ein Ausgleich besser. Und wie? Ganz entscheidend ist, dass die Kinder früh auch in der Peergroup aufwachsen können. Für arme Kinder ist deshalb der möglichst frühe Zugang zu Krippen wichtig. Dadurch erhalten sie die gleiche Bildungsvorbereitung wie alle anderen und können in der Interaktion mit der Gruppe ein gleichwertiges soziales Verhalten entwickeln.

Elsbeth Müller leitet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen seit bald 20 Jahren.

Welches sind die Hauptrisikofaktoren für Kinderarmut in der Schweiz? Die Eltern. Ihre Situation ist entscheidend. Risikofaktoren sind Trennung, Arbeitslosigkeit oder Sucht. Behinderungen oder plötzlich auftretende schwere Krankheiten können die Familie ebenfalls finanziell überfordern. Oft sind es Familien mit mehreren Herausforderungen, die unter die Armutsschwelle rutschen. Kinder aus betroffenen Familien tragen ein höheres Risiko, dass auch deren Kinder in Armut aufwachsen. Armut wird vererbt. Ja, das lässt sich weltweit beobachten. Besonders wenn es nicht gelingt, über Zugang zu Bildung daraus auszubrechen. Ist die zunehmende berufliche Spezialisierung ein Problem? Dass es immer weniger Jobs für weniger gut Gebildete gibt? Ja. Gleichzeitig müssen sie immer mehr leisten, um ihr Einkommen zu sichern, also etwa mehr als einen Job machen. Diese Zeit geht beim Familienleben ab und verursacht zusätzlichen Stress. Umso dringlicher ist die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die von der Ausbildung her auf dem Arbeitsmarkt immer weniger mithalten können. Alleinerziehende sind besonders gefährdet, in die Armut abzugleiten. Können wir uns Kinder überhaupt noch leisten? (lacht) Wenn man sich nur aufgrund finanzieller Kriterien für Kinder entscheiden würde, gäbe es auf der Welt deutlich weniger. Kinder sind eine enorme Bereicherung, auch wenn sie manchmal grosse Nerven-

Was könnte die Schweiz noch von anderen Ländern lernen? In England gibt es sogenannte Familienzentren, dort finden sich Spielplätze, Krippen, Kinderärzte – man trifft sich, der Austausch ist intensiv. Und entscheidend ist: Es sind Zentren für alle. Das erleichtert den Zugang auch für arme Familien. Niemand outet sich gern als Familie mit Problemen, deshalb fällt es gerade jenen, die so was bräuchten, viel schwerer, zu Treffpunkten zu gehen, die sich speziell an sie richten. Und natürlich gibt es auch Länder, die zahlen bessere, höhere Kinderzulagen, zum Beispiel Schweden, Luxemburg oder Dänemark. In Dänemark haben alle Familien zudem Anrecht auf kostenlose Kinderkrippen. Ein grosser Teil der Sozialhilfebezüger sind Kinder und Jugendliche. Was halten Sie von den neuen Regeln zur Sozialhilfe, die ja auch gerade sie treffen? Natürlich ist enormer politischer Druck vorhanden, diese Kosten zu senken. Dass die Bevölkerung kein Verständnis für Sozialhilfemissbrauch hat, ist nachvollziehbar. Auch mich ärgert das. Aber es gibt nicht 90 Prozent schwarze Schafe, sondern nur ein paar wenige. Es ist wichtig, dass Jugendliche arbeiten können. Man macht es sich zu einfach, wenn man ihnen das Geld streicht und sie gleichzeitig nicht beschäftigen kann. Wenn man kürzt, muss gleichzeitig die Arbeitsintegration verstärkt werden. Was ist mit den Kürzungen bei kinderreichen Familien? Da bin ich sehr skeptisch – gerade im Hinblick auf die Teilnahmemöglichkeiten in der Gesellschaft. Die Frage lautet auch hier wieder: Spart man die Gelder einfach, oder investiert man sie in Massnahmen, die dem Kind direkt zugutekommen? Die Idee, dass es in der Schweiz jeder schaffen kann, wenn er nur will, ist weit


MENSCHEN | MM42, 12.10.2015 | 29

Spendenaktion

verbreitet – wer arm ist, ist also selber schuld, heisst es. Ist Armut hier deshalb besonders schambehaftet? Armut in der Schweiz ist ein gesellschaftliches Stigma, wer betroffen ist, versucht das meist so gut wie möglich zu kaschieren. Man redet nicht darüber – allenfalls, wenn die Probleme überwunden sind. Und dann heisst es, man habe eine Zeit hinter sich, in der man hätte «luege müesse». Inwiefern leiden die Kinder darunter? Ich vermute, dass Kinder die Einschrän­ kungen am häufigsten bei Äusserlichkeiten erleben. Sie bekommen aber auch den Stress mit, dem Mami und Papi ausgesetzt sind. Und manchmal spüren sie es auch direkt, etwa, wenn die Eltern ihnen erklären, dass sie nur eine halbe Stunde an die Chilbi gehen können. Die Unicef-Studie hat auch ergeben, dass der Cannabiskonsum unter Schweizer Jugendlichen besonders hoch ist – eine Flucht aus dem tristen Alltag? Ich bin überzeugt, dass eine problembela­ dene Kindheit zu destruktiven Formen der Stressbewältigung führen kann. Dauerstress belastet die kindliche Psyche massiv. Die Folge ist ein verändertes Sozialverhalten, und das wiederum kann sich zum Beispiel in einer Neigung zur Sucht zeigen. Wie zufrieden sind Sie mit der Politik in Bezug auf Kinderarmut? Politiker realisieren häufig nicht, dass die Zukunft, von der sie ständig sprechen, bereits geboren ist. Sie lebt unter uns, es sind unsere Kinder. Dass man sie nicht ernster nimmt, ärgert mich – vor allem auch, dass man sich darum foutiert, das Denken der Kinder bei wichtigen Entscheidungen miteinzubeziehen. Dabei wären Kinder und Jugendliche oftmals die besten Ratgeber. Dann lautet Ihre Forderung «Kinder an die Macht»? Ein adäquater Einbezug würde mir reichen. Spazieren Sie mal mit Kindern durch Zürich! Sie werden Ihnen genau zeigen können, was wo nicht funktioniert. Etwa beim Langsam­ verkehr: Die Kleinsten fürchten sich vor den Velofahrern, nicht vor den Autos. Bei den Autos wissen sie, dass sie aufpassen müssen, die Velofahrer aber kommen von hinten, man hört sie nicht. Kinder sehen die Proble­ me anders. Sie haben ein Anrecht darauf, gehört zu werden. Welche Parteien haben diesbezüglich am meisten Nachholbedarf? Mein Aufruf geht an alle Parteien. Ich habe Vertreter aus Rechtsparteien gesehen, die sich sehr stark engagieren. Und ich kenne Vertreter der Linksparteien, die überhaupt kein Verständnis für Kinder haben.

Nun ist Unicef ja hauptsächlich in Entwicklungsländern aktiv. Wie hat sich die Kinderarmut dort entwickelt, sind Verbesserungen in Sicht? Ja, es leben weniger Menschen in Armut als noch vor 15 Jahren. In Lateinamerika zum Beispiel haben enorme Veränderungen stattgefunden. Das Bruttosozialprodukt ist in vielen Ländern gestiegen, etwa in Vietnam: Vor 20 Jahren galt das ganze Land als arm, heute ist vielerorts der Aufschwung spür­ und sichtbar. Davon profitieren auch die Kinder. Was können wir hier tun, um global die Kinderarmut zu bekämpfen? Reicht es, einfach Geld zu spenden? Spenden sind wichtig. Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Punkt: Die Menschen müssen ihre Einkommenssitua­ tion verbessern können. Dafür braucht es den Zugang zum Weltmarkt. Den müssen wir ermöglichen, umso mehr wir lange Zeit davon profitiert haben, dass gewisse Länder vom Weltmarkt abgeschnitten sind. Was leistet Unicef im aktuellen Flüchtlingsdrama? Wir sind auf der ganzen Route der Flüchtlinge präsent, sichern den Zugang zu Nahrung und medizinischer Versorgung, organisieren Familienzusammenführungen, es ist eine grosse Herausforderung. Unser Hauptfokus in dieser Krise bleiben aber Syrien und die umliegenden Länder. Nach Europa sind etwa 107 000 Kinder geflüchtet, in Jordanien, dem Libanon, im Irak und der Türkei dagegen gibt es Millionen Flücht­ lingskinder. Diese Länder tragen die Hauptlast. Und trotz allem haben wir für die Kinder dort nur knapp die Hälfte der eigentlich notwendigen Gelder beisammen. Sie sind in Ihrer Arbeit mit viel Leid konfrontiert – wie gehen Sie damit um? Einerseits braucht es eine professionelle Distanz, anderseits sollte einen das Schick­ sal der Kinder nicht kaltlassen. Wie gelingt einem das? ( lacht) Man braucht ein gutes Gemüt. Man muss sich darüber im Klaren sein, was man effektiv beitragen kann, um eine Situation zu verbessern. Was ist machbar, was bloss eine Träumerei? Man muss akzeptieren, dass es eine Arbeit der kleinen Schritte ist. Nach all meinen Reisen bleibe ich aber zuversichtlich. Ich bin überzeugt davon, dass wir noch viel mehr erreichen können. Dafür braucht es Solidarität und einen partnerschaftlichen Umgang unter allen Ländern. Und es braucht Zeit. Nochmals 20 Jahre? Ich glaube schon. Aber nicht mit mir.

Arme Familien in Industrieländern – die Zahlen und Fakten. Migrosmagazin.ch

Hilfe für bedürftige Kinder Die Migros wird auch dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit eine Spendenaktion durchführen. Diesmal soll bedürftigen Kindern in der Schweiz geholfen werden. Die Migros wird den Gesamtbetrag mit bis zu einer Million verdoppeln. Das Geld fliesst zu gleichen Teilen an die Hilfswerke Caritas, Heks, Pro Juventute und Winterhilfe, die es für ausgewählte Projekte einsetzen. Wenn Sie jetzt schon spenden möchten, können Sie ab sofort Ihren Wunschbetrag per SMS mit dem Keyword KINDER an die Nummer 455 senden. Beispiel: Für eine Spende von 50 Franken senden Sie den Text KINDER 50 an die 455. Wir danken für Ihre Teilnahme. Unicef

Einsatz für die Kinder der Welt Elsbeth Müller (59)

leitet Unicef Schweiz seit 1996. Unicef ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, mit Hauptsitz in New York. Es wurde 1946 gegründet, die Schweizer Sektion gibt es seit 1959. Für Unicef engagieren sich mehr als 10 000 Menschen in über 150 Ländern. Sie setzen sich dafür ein, dass Kinder überleben und wohlbehalten aufwachsen können. Zu den Aufgaben von Unicef gehören Programme in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Bildung und Hygiene sowie der Schutz der Kinder vor Missbrauch und Ausbeutung. Unicef.ch

MM


Umfrage ausfüllen und 100 Franken gewinnen.

30 | MM42, 12.10.2015 | MENSCHEN

Migrosmagazin.ch/ umfrage

Online-Umfrage

Wie gefällt Ihnen Migrosmagazin.ch? Mitmachen und gewinnen: Wir

Den Teilnehmenden winken Preise: Unter allen Leserinnen und Leser und Web-Besuchern, welche die wenige Minuten dauernde Umfrage abschliessen, verlosen wir zehn Migros-Einkaufsgutscheine à je 100 Franken. Migrosmagazin.ch/umfrage

Anzeige

JETZT NEU. NEU

1.60

M-Classic Reiswaffeln, aha!* Sweet Chili oder Balsamico, z.B. Sweet Chili, 50 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

NEU

2.30

aha!, UTZ Milchschokolade mit Mandeln 100 g

Emppfohl ohleenn du durc Recommandé h Raccomandatopar da Service Allergie

Bild: iStockphoto

wollen die Migros-Magazin-Website weiter für Sie verbessern. Sagen Sie uns jetzt Ihre Meinung! Interessieren Sie vor allem Porträts, Artikel zu Familien- und Gesundheitsthemen, Rezepte, Videos und Bildstrecken? Das Kommentieren, Inhalte teilen und hochladen oder schlicht das Miträtseln?


MM42, 12.10.2015 | 31

Wettbewerb Fotowettbewerb

Büsi knipsen und gewinnen! Wir suchen die besten Katzenfotos der Migros-Magazin-Leserinnen und -Leser. Wer hat das lustigste oder herzigste Büsi? Machen Sie mit bei unserem grossen Fotowettbewerb und gewinnen Sie eine von drei Jahresrationen Futter von Exelcat! 3 × 1 Jahr gratis Futter von Exelcat gewinnen!

So machen Sie mit Die drei besten Bilder gewinnen und das ein ganzes Jahr! Es warten drei Jahresrationen Futter von Exelcat im Wert von je 830 Franken, bestehend aus den Produkten Saucen-Schmaus mit Geflügel, GeléeGenuss Mixed, kleine Menus mit Rind, Lamm und Kaninchen, Trockennahrung mit Rind, Snackies mit Huhn und Lachs-Sticks. Mit der verbesserten Rezeptur schmecken der Saucen-Schmaus und der Gelée-Genuss von Exelcat jetzt noch verführerischer, aber auch das Trockenfutter mit Rind, Huhn, Thunfisch oder Lachs und die diversen Snacks werden bei Ihrer Katze gut ankommen. Und so funktionierts:

Laden Sie Ihren Büsischnappschuss vom 12. bis 25. 10. 2015 auf Migrosmagazin.ch/ katzen hoch. Welche drei Katzen ein Jahr lang gratis essen werden, entscheiden ebenfalls Sie. Denn vom 26. 10. bis 8. 11. 2015 werden Sie die Möglichkeit haben, für Ihr Lieblingsbild abzustimmen. Mehr Infos zum

Voting folgen in Migros-Magazin 44 vom 26. 10. 2015. Teilnahmeschluss

für den Bildupload ist Sonntag, 25. 10. 2015, 24 Uhr. Teilnahme­ bedingungen:

Migrosmagazin.ch/ katzen In Zusammenarbeit mit


Migros-Welt MM42

Zitat der Woche

«Das ist die nächste Revolution des Detailhandels.» LeShop.ch-CEO Dominique Locher in der «Handelszeitung» vom 5. Oktober über die Drive-Pickup-Stationen, wo Kunden online bestellte Waren per Auto abholen.

Bei der Arbeit

Bilder: Mirko Ries, Keystone

Daniela Tenger (27), Researcherin am GottliebDuttweiler-Institute (GDI)

«Während meines Geschichts­ studiums habe ich mich mit der Vergan­ genheit be­ schäftigt. Jetzt befasse ich mich am GDI mit der Zukunft. Zum Beispiel, wie sich die Berei­ che Wohnen und Bildung entwickeln. Wir verstehen uns dabei als Ideengeber und nicht als Wahrsager. Unsere Studien sollen Dis­ kussionen aus­ lösen. Deshalb schätze ich Referate. Dort kommen direkte Rück­ meldungen und manchmal auch Inspira­ tionen für neue Forschungs­ projekte.»


34 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS­WELT

Zahl der Woche

1191

Spielwaren gibt es neu im Onlineshop von Melectronics. Damit kann ein grosser Teil des Spielwarensortiments der Migros ab sofort via Internet bestellt werden – von Legoburgen bis zu Plüschtieren. Das Angebot wird laufend erweitert und die Bestellung gratis nach Hause geliefert.

Auf dieser ÖlpalmenPlantage in Kambodscha ist der Anbau nachhaltig. Palmöl

Versprechen bald erfüllt Die Migros hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis Ende 2015 soll gemäss einem Gene­ ration­M­Versprechen die M­Industrie bei der Produktion von Lebens­ mitteln nur noch Palm­ öl aus nachhaltigem Anbau verwenden. Das Öl muss von zertifizier­ ten Plantagen stammen, deren Betreiber unter anderem auf Brand­ rodung verzichten und auf die Landrechte der einheimischen Bevölkerung achten. Dieses Generation­ M­Versprechen ist nun fast vollständig erfüllt: Rund 98 Prozent des für Lebensmittel verwen­ deten Palmöls stammt von zertifizierten Planta­ gen. Neu enthalten zum Beispiel fast alle Teige des M­Industriebetriebs Jowa nur noch nachhal­ tig produziertes Palmöl. Die betreffenden Produkte sind mit dem Gütesiegel der Orga­ nisation Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) gekennzeichnet.

Jugendskilager 2016 Zum 75. Mal findet vom 2. bis 9. Januar 2016 das Jugend­

skilager von Swiss­Ski statt. Auch im Jubiläumsjahr tritt die Migros wieder als Hauptsponsorin der Lagerwoche in der Lenk BE auf. Wer sich noch für das grösste Schneesportlager des Landes einschreiben möchte, muss sich sputen – die Anmeldefrist läuft am 31. Oktober ab. Teilnehmen können Jugendliche mit den Jahrgängen 2001 und 2002, die beim letzten Juskila nicht mit von der Partie waren. Die 600 Teilnehmer werden am 7. November in Bern ausgelost.

Sponsoring by

Infos und Anmeldung: www.juskila.ch

Fensehen

Klassiker nicht verpassen Bald gibt es ein Wiedersehen mit dem Schweizer Kinoklassiker «Marie­Louise»: Das Werk aus dem Jahr 1944 läuft am Freitag, 16. Oktober, um 22.25 Uhr in einer restaurierten Fassung auf SRF 1. Die erste Wiederaufführung des Films fand zuvor schon am diesjährigen Zurich Film Festival statt. Die Geschichte des Films ist brandaktuell: Ein Flüchtlingsmäd­ chen entkommt den Greueln des Kriegs, es findet bei einer Schweizer Familie Zu­

flucht, doch nach drei Monaten droht ihm die Abschiebung. Das Drama fand Ende des Zweiten Weltkriegs beim Schweizer Publikum zuerst keinen Anklang. Doch Migros­Gründer Gottlieb Duttweiler setzte sich unermüdlich für den Film ein – unter anderem verschenkte er Kinobillette an die Kundschaft seiner Läden. Am Ende wurde «Marie­Louise» nicht nur zum Kas­ senerfolg; das Werk gewann sogar als ers­ ter fremdsprachiger Film einen Oscar.

Josiane Hegg spielte das Flüchtlingskind im Film «Marie-Louise».


Bilder: StockFood, Monika Flückiger, Zvg

MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 35

Mais ist nach Weizen das am meisten gehandelte Getreide und als Nahrungs­ mittel unentbehrlich. Das goldene Korn lässt sich vielseitig verwen­ den. Es steckt zum Beispiel in Brot, Corn­ flakes, Popkorn oder Polenta. Aber auch frisch als Gemüse oder pikante Salatbeigabe sorgt der Mais für kuli­ narische Abwechslung.

3.28 g Eiweiss 289 mg Kalium 83 mg Phosphor 12 mg Vitamin C

ca. 100 kcal pro 100 g

Rezepte mit Mais auf Seite 47

Wanderkino

Vielseitig Das süssliche Aroma des Zuckermais passt zu vielen Gerichten. Die Körner las­ sen sich mit einem Messer einfach vom Kolben ab­ schaben und anschliessend gekocht oder gedünstet als Gemüse zubereiten. Die Kolben können auch im Ganzen in Salzwasser gekocht, mit Butter bestri­ chen und in Alufolie gewi­ ckelt im Backofen oder auf dem Grill gegart werden. Mais hat einiges an Nährstoffen zu bieten.

Er ist eine gute Protein­ quelle und enthält Pro­ vitamin A, Vitamine der B­Gruppe und viel Vitamin C sowie Kalium, Phosphor, Eisen und Kalzium.

Filme fürs Dorf Bereits zum 13. Mal fährt das mobile Kino «Roadmovie» dieses Jahr durch kleine Gemeinden der Schweiz und zeigt dort aktuelle Werke des Schweizer Kinos. Am Nach­ mittag findet jeweils eine Vor­ führung für Schüler statt, an den Abendaufführungen sind dann auch einzelne Protagonisten des Films, sprich der Regisseur oder Schauspieler, anwesend. Die Tournee macht momentan in der Romandie Halt und kommt ab dem 22. Oktober in die Deutschschweiz. Unter­ stützt wird das Filmerlebnis vom Migros Kulturprozent. Daten der Vorführungen und Filminfos gibts unter: Roadmovie.ch

Anzeige

TAGSUNVERGESSLICHE GEBURTS FEIERN ZU GEWINNEN! EINE BLEIBENDE ERINNERUNG FÜR DIE KINDER. JETZT MITMACHEN UNTER CITROEN.CH/GEBURTSTAG

PRÄMIE 10’000.–

CITROËN C4 AIRCROSS 4X4 AB CHF 22’900.– citroen.ch Angebote gültig für alle vom 01.10. bis zum 31.10.2015 verkauften Fahrzeuge. Angebote gültig für Privatkunden; nur bei den an der Aktion beteiligten Händlern. Empfohlene Verkaufspreise. Citroën C4 Aircoss 1.6 e-HDi 115 6-GangManuell 4WD Attraction, Verkaufspreis CHF 32’900.–, Enjoy-Prämie CHF 10’000.– (entspricht einer Cash-Prämie von CHF 10’000.–), CHF 22’900.–; Verbrauch gesamt 4,9 l/100 km; CO2-Emission 129 g/ km; Treibstoffverbrauchskategorie B. Abgebildetes Modell mit Optionen: C4 Aircross 1.6 e-HDi 115 6-Gang-Manuell 4WD Exclusive, Katalogpreis CHF 39’750.–; gesamt*; CO2*; Kategorie*. Der Durchschnittswert der CO2-Emissionen aller immatrikulierten Neuwagen beträgt für das Jahr 2015 144 g/km. Zu gewinnen: 3 Geburtstagsfeiern für je ein Kind unter 18 Jahren im Wert von CHF 5‘000.–. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die vorbehaltlose Anerkennung der hinterlegten Wettbewerbsbedingungen voraus. Die vollständigen Wettbewerbsbedingungen sind unter folgender Adresse abrufbar: citroen.ch/geburtstag. Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein wohnhaften Personen im Alter von über 18 Jahren, mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Citroën (Schweiz) S.A., PSA und PSA Finance, der Familien der Mitarbeitenden sowie der Mitarbeitenden der Verkaufspunkte und der beauftragten Werbeagenturen. Ohne Kaufverpflichtung. Die Preise können nicht in bar ausbezahlt werden. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmezeitraum: vom 01.09. bis zum 31.10.2015 einschliesslich. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich informiert. * Angaben werden derzeit geprüft.


36 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Klubschule

Kurse für die Berufsfitness In der Klubschule starten demnächst Lehrgänge im kaufmännischen und administrativen Bereich – ideal für Wiedereinsteiger und alle, die den Job wechseln möchten. Text: Denise Jeitziner

S

o wie die Welt sich stetig dreht, so verändern sich auch die Anforderungen ständig – in der Berufswelt oft besonders schnell. Wer bei kaufmännischen oder administrativen Tätigkeiten mit den Veränderungen Schritt halten oder nach der Kinderpause wieder Anschluss finden möchte, findet in der Briger Klubschule passende Aus- und Weiterbildungsmodule. Praxisnahes Wissen sowohl für Wiedereinsteiger als auch für Angestellte, die ihre Kentnisse auffrischen wollen, wird im Lehrgang «Sachbearbeiter/in Administration» (30. Oktober bis 8. April, jeweils Freitag von 13 bis 17 Uhr) vermittelt – ungezwungen und ohne Prüfungsstress. Die 82 Lektionen decken alle wichtigen Aspekte in den Bereichen Informatik, Projektmanagement, Zeitmanagement,


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 37

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Wallis

Wissen auffrischen oder neu einsteigen: Die Klubschule bietet Lehrgänge im kaufmännischen und administrativen Bereich an.

moderne Geschäftskorrespondenz und konstruktive Kommunikation ab, so dass sich die Absolventen mühelos in der Arbeitswelt behaupten können. Wer bereits eine Ausbildung hat, etwa in einem technischen, verkaufs­ orientierten, sozialen oder hand­ werklichen Beruf, und einen Job­ wechsel in den kaufmännischen Bereich erwägt, dem bietet der Lehr­ gang «Handelsschule mit Diploma/ ECDL Base» eine fundierte Zusatz­ ausbildung. Zum praxisnahen Unter­ richt zählen unter anderem die Fächer schriftliche Kommunikation, Rechnungswesen, Recht und BWL, im Selbststudium zu Hause wird das Wissen vertieft. Am Ende des Lehr­ gangs (4. Januar bis 24. Juni 2016, jeweils Montag und Freitag von 8 bis 17 Uhr) können die Teilnehmenden die international anerkannten Zerti­

fikate ECDL Base sowie ECDL Typing Skills erlangen. Vom Computerprofi bis zum Erwachsenenbildner

Im Lehrgang «ECDL Base» (Start: 7. November) liegt der Fokus auf dem PC. An 16 Samstagen – der Kurs dau­ ert jeweils von 8 bis 12 Uhr – erlernen die Teilnehmer die Grundlagen von Textverarbeitung, Tabellenkalkula­ tion und Ordnerstruktur. Ein weiterer Schwerpunkt der EDCL-BasisModule liegt auf dem Internet, besonders darauf, wie man Suchmaschinen, das Mailprogramm und den Kalender optimal nutzt. Vor­ aussetzung für den Lehrgang ist die Teilnahme am Kurs «Einstieg in den Computeralltag» oder vergleichbare Kenntnisse. Wer unsicher ist, kann seinen Wissensstand mit einem Eig­

nungstest auf www.klubchule.ch/ iknow prüfen. Nach dem Lehrgang besteht die Möglichkeit, mit den vier ECDL­Tests das international aner­ kannte Zertifikat ECDL Base zu er­ halten. Wer selber Wissen an Erwachsene weitergeben möchte, kann mit dem Modul «Lernveranstaltung mit Erwachsenen durchführen / Ada FA­ M1» den Grundstein dafür legen (112 Lektionen, Datum auf Anfrage). Es richtet sich an alle, die nebenbe­ ruflich Erwachsene unterrichten oder dies in Zukunft beabsichtigen. Die Grundausbildung ist das erste von insgesamt fünf Modulen auf dem Weg zum eidgenössischen Fachaus­ weis Ausbilder/in. MM Alle Infos zu den Lehrgängen gibt es bei der Klubschule Migros in Brig, Tel. 027 720 66 50, eclub.brig@migrosvs.ch oder www.klubschule.ch


*Schüfel i geräuch m/B - 1/ ert 2 - Schweiz

, per 100

0.95

*zum Pre i

g

s von 195 5

www.migroswallis-geschichte.ch

LimitierteEdition

4.70

Alpensalz «Aus der Region.» 200 g

25%

30%

0.80

Poulet Farinet ganz + 2 Schenkel Schweiz, 100 g

Genossenschaft Migros Wallis

1.70 statt 2.45

Aletsch Raclettekäse, «Aus der Region.» 100 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10 BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

6.- statt 8.10

Salametti Milano 3 Stück, 210 g


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 39

Schminken

Die Geheimnisse der Profis Zaubern Sie mit einfachen Tricks Ihren

ganz persönlichen Business-Look, wagen Sie sich in die schimmernde Welt des Abend-Make-ups, tauchen Sie ein in die Geheimnisse der Smokey-Eyes. Mit den nötigen Tipps einer erfahrenen Visagistin gelingt Ihnen das perfekte Make-up in nur zehn Minuten.

Im Kurs «Grundstufe» finden Sie wichtige Basics und im Kurs «Aufbaustufe» perfektionieren Sie Ihre Grundkenntnisse! Zudem gibt es spezielle Workshops für «Mutter und Tochter» oder «Make-up/ Schminken für Teenies». Weitere Auskünfte bei der Migros Klubschule. Tel. 027 720 66 50 oder www.klubschule.ch.

60 Jahre Migros

Zum Purzeltag gibts Rabatte Die Migros Wallis organisiert weiterhin

Rabattaktionen aus Anlass ihres 60. Geburtstags. In den Filialen erinnert die Verpackung des Sel des Alpes an die 50er-Jahre: Das Salz ist zum Aktionspreis erhältlich. Und der Schweinsbraten (Hals) wird zum selben Preis wie 1955 angeboten. Das Geburtstagskind wird auch mit

30 Delegierte vertreten die 79 000 Genossenschafter und Genossenschafterinnen der Migros Wallis. Genossenschaftsrat

Hinter die Kulisse blicken Bilder: Didier Bérard, Ivan Mateev | 123rf.com, Igor Mojzes | 123rf.com

Der Genossenschaftsrat der Migros Wallis tagte in Martinach. Die Delegierten erfuhren Wissenswertes zum Geschäftsgang und zu den Herausforderungen im Detailhandel.

A

m Freitag, 18. September hielt der Genossenschaftsrat in der Zentrale der Migros Wallis in Martinach seine 253. Sitzung ab. Die dreissigköpfige Versammlung, welche die 79 000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter vertritt, tagt viermal im Jahr, um sich über das Unternehmen auf dem Laufenden zu halten, um Fragen aus der Bevölkerung einzuspeisen und der Verwaltung Vorschläge zu unterbreiten. Nach dem Wahlprozedere für die Legislaturperiode 2016 bis 2020 bot Max Alter, Geschäftsleiter der Mi-

gros Wallis, eine Tour d‘Horizon zum Geschäftsgang des Unternehmens und dem Detailhandel in der Schweiz. Laut der GfK-Studie droht diesem die stärkste Umsatzeinbusse der letzten 35 Jahre. Doch ist es erfreulich festzustellen, dass die Walliser Genossenschaft ein Umsatzwachstum verzeichnet. Max Alter präsentierte dem Genossenschaftsrat ebenfalls die zukünftigen strategischen Leitlinien. Wie ein Laden funktioniert

Auch die Vertreterinnen der sozialen und kulturellen Kommission und der Ladenkommission kamen

zu Wort. Sie stellten die vier neuen Vereine vor, die von der Genossenschaft finanziell unterstützt werden, und die Vertreterin der Ladenkommission fasste die drei letzten Lieferantenbesuche zusammen. Am Schluss hielt Christian Grognuz, Leiter Supermärkte der Migros Wallis, ein Referat darüber, wie die Ladensortimente bestimmt werden. Dieser sehr interessante Vortrag ermöglichte allen Anwesenden ein besseres Verständnis der Funktionsweise des Unternehmens und einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Unternehmens. MM

anderen Aktionen gefeiert, zum Beispiel im melectronics mit einem Samsung-Fernsehgerät «Curved Screen» und einem Acer-Apire-Notebook zu reduzierten Preisen. In den Restaurants gibt es die Vermicelles-Torte zum Geburtstagspreis. Zu guter Letzt erzählt eine Ausstellung im Einkaufszentrum Manoir in Martigny die Geschichte der Migros Wallis anhand von Fotos. www.migroswallisgeschichte.ch


% 0 2

hmen, a r e g e l n i n, E auf Bette issen, k f p o K , n Matratze sche. ä w t t e B nd Duvets u Bis am 31.10.2015

Möbel: Gültig bis am 31.10.2015 auf das gesamte Betten-, Einlegerahmen-, Matratzen-Sortiment, exkl. Kids-Sortiment. Textil: Gültig bis am 31.10.2015 auf das gesamte Duvets-, Kopfkissen- und Bettwäsche-Sortiment, inkl. Kids-Textilien. Erhältich in allen Micasa-Filialen, grösseren Migros-Filialen und im Online-Shop. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen.

Avenue de Fully 63 - 1920 Martigny


KOLLER DIRECT

www.migrosmagazin.ch/gratisabo

Bild: Vera Hartmann

Online weiterlesen lohnt sich genauso wie das kostenlose Abo:

W

Woche fĂźr Woche gut recherchiert, spannend wie lebensnah geschrieben und mit jeder Menge praxisnaher Tipps und guten Angeboten. Das Migros-Magazin ist Ihr kostenloses Exklusiv-Magazin mit allem Wissenswerten rund um Menschen, die Migros-Welt und das Leben. Ich abonniere jetzt

GRATIS!

So bestellen Sie Ihr hr kostenloses Abonnement des Migros-Magazins: Tel: 058 577 12 88 I E-Mail: gratisabo@migrosmagazin.ch Internet: www.migrosmagazin.ch/gratisabo

Vorname

Name

Strasse

PLZ/Ort

Coupon ausschneiden und einsenden an: Migros-Magazin, Aboservice, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 ZĂźrich.

!

Ja, ich mĂśchte das Migros-Magazin jetzt gratis abonnieren.

Hier abtrennen


42 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Nachhaltiger Fisch

Delikatesse aus heimischen Seen Neu gibt es in der Migros auch im Tiefkühlbereich nachhaltigen Fisch aus Schweizer Gewässern. Zum Beispiel Felchen aus dem Zürichsee. Sie sind nicht nur als Knusperli ideal für die schnelle Küche. Text: Anna-Katharina Ris

Rezept: Regula Brodbeck

Meter für Meter ziehen Bernhard Zahner und sein Mitarbeiter Johnson Chidyanga das Bodennetz aus dem Zürichsee und hoffen auf einen ertragreichen Fang.

S

tockdunkel ist es noch, wenn Bernhard Zahner, Berufsfischer aus Gom­ miswald SG, morgens um 4 Uhr auf den Obersee hin­ ausfährt. Seine Beute sind Felchen, die er mit zehn, jeweils 90 Meter langen und 2,5 Meter hohen Bodennetzen fängt. Rhythmisch zieht er die Netze an die Wasseroberfläche und holt den einen oder anderen Felchen heraus. Zahner ist etwas besorgt: «Zuletzt hatten wir keine guten Fangjahre im Zürichsee. Vermut­ lich ist das Wasser zu sauber und enthält zu wenig Nährstoffe. Die Fische finden daher zu wenig

Plankton zum Fressen.» Wenn sein eigener Fang knapp ausfällt, kauft er von anderen Berufs­ fischern Felchen dazu. Heute sind es zehn Kilogramm. Ein mässiges Resultat. Verarbeitung von Hand

Bernhard Zahner verlädt die Fische ins Auto und fährt zurück nach Gommiswald. Dort stehen seine Mitarbeiter bereit, um die Felchen weiterzuverarbeiten. Dabei ist jeder Schritt Hand­ arbeit. Zunächst filettieren sie die Fische und schneiden sie in Stücke. Diese werden mariniert und anschliessend in einen Back­

teig getaucht. Dann kommen sie portionenweise in die Fritteuse und hernach in den Schock­ froster, wo der Gefriervorgang startet. Nur wenige Stunden dauert es vom Zeitpunkt des Fangs bis zum Gefrieren. Nun fehlen nur noch das Verpacken und der Transport in die Verteil­ zentrale der Migros. Engagement der Migros

Im Rahmen ihres Nachhaltig­ keitsprogramms Generation M hat sich die Migros zum Ziel gesetzt, bis 2020 nur noch Fisch zu verkaufen, der aus nachhal­ tigen Quellen stammt. Im Seg­

ment Frischfisch an der bedien­ ten Theke ist dieses Ziel bereits erreicht und mit den Felchen im Tiefkühlangebot ein weiterer wichtiger Schritt getan. Denn der WWF stuft Schweizer Fische aus Wildfang generell als emp­ fehlenswert ein. Das Fischerei­ gesetz schreibt sowohl Schon­ zeiten als auch Schutzgebiete vor und macht Vorgaben zu Fanggerät und Mindestgrössen. Mit Fisch aus nachhaltigen Quel­ len ist gemeint, dass dieser min­ destens «akzeptabel» gemäss WWF­Bewertung ist, oder wenn dieser aus MSC­zertifizierten Fischereien stammt. Für Zucht­


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 43 Rezept www.saison.ch

Fischbrötchen mit Gurken-Dill-Sauce Kleine Mahlzeit für 4 Personen 250 g Gurke ½ TL Salz 250 g griechisches

Joghurt, nature 1 TL Senf 1 Knoblauchzehe ½ Zitrone 1 Bund Dill Salz, Pfeffer 300 g tiefgekühlte Felchenfilets im Backteig 1 Steinofen-Baguette à 260 g ca. 8 Salatblätter

fische sind die Labels Bio und ASC massgebend.

Bilder: Markus Bühler-Rasom; Veronika Studer (Food)

Auch eine Art Qualitätsgarantie

Wer sich für den globalen Schutz der Fischbestände engagieren möchte, konsumiert nur noch Fisch aus nachhaltigen Quellen und wird dafür auch mit Qualität belohnt. Die Felchenfilets im Backteig aus der Migros jeden­ falls sind ein hochwertiges Pro­ dukt, das aus ganzen Filetstücken besteht. Bereitet man sie fach­ gerecht im Backofen, in der Brat­ pfanne oder in der Fritteuse zu, wähnt man sich fast in einem Fischrestaurant am See. MM

Zubereitung

Gurke entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Salz mischen und in einem Sieb ca. 30 Minuten abtropfen, ausdrücken. Backofen auf 250 °C Umluft vorheizen. Joghurt und Senf verrühren, Knoblauch dazupressen, Zitronenschale dazureiben. Dillspitzen und Gurkenwürfel beigeben. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Felchenfilets 10 Minuten nach Packungs­ anleitung aufbacken. Baguette längs halbieren. Untere Hälfte mit Salat belegen. Sauce und Fischfilets darauf verteilen. Mit der oberen Brothälfte decken und in Stücke schneiden. Zubereitungszeit ca. 10 Minuten + 30 Min. abtropfen + 10 Min. aufbacken

Pro Person ca. 20 g Eiweiss, 17 g Fett, 52 g Kohlenhydrate, 980 kJ/235 kcal

Wildfang aus Schweizer Seen

Ein Teil von

Der Felchen zählt zu den beliebtesten Schweizer Speisefischen.

Schweizer Felchenfilets im Backteig, tiefgekühlt, 300 g Fr. 10.50


50% GÜNSTIGER #

LANGLEBIGSTE BATTERIE*

FÜR

ALLE GERÄTE

50%

* In AA-Alkaline, im Durchschnitt in allen Geräten.

15.90 statt 31.80 Duracell Plus Power AA oder AAA 16 Stück

Verbrauchte Batterien bitte der Verkaufsstelle zurückgeben.

AUF ALLE ABGEBILDETEN DURACELL PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

DURACELL gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 45

Frey

Kleine Tafel, grosse Auswahl Wer sich und seine Gäste mit einer Auswahl kleiner, feiner Köstlichkeiten verwöhnen möchte, ist mit den assortierten Napolitains bestens versorgt. Zumal es sie neu in zwei Varianten gibt. Während die Mischung «Selection» sieben erlesene Kreationen – Milch extra fein, Noxana, Noir Special 72 %, Giandor, Blanca, Blond und Noxana Crémant – zu bieten hat, enthält die Mischung «Classics» die sechs beliebten Tafelsorten Milch, Milch-Nuss, Crémant 47 %, Les Adorables Frelitta, Blanc Croquant und Splendor.

20 × CumulusPunkte auf die neuen Napolitains von Frey 13.–26. 10.

Bild: Raphael Zubler; Styling: Katja Rey

Für besondere Genussmomente: Zum Espresso ein Napolitain von Frey nach Wahl.

Frey Napolitains Selection assortiert, 750 g Fr. 22.60

Frey Napolitains Classics assortiert, 750 g Fr. 17.20 In grösseren Filialen

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Napolitains von Frey.


20% AUF DAS GESAMTE ACTILIFE SORTIMENT.

1.45 statt 1.85

Gesamtes Actilife Sortiment 20% günstiger, z.B. Actilife Breakfast, 1 Liter

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind Mehrfachpackungen ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 47

Saisonküche

Der Mais ist heiss

Einfach kann so köstlich sein – dafür ist Polenta der beste Beweis. Der Maisgriess lässt sich in vielen Varianten zubereiten und harmoniert mit Süss und Salzig. Auch ganz am Kolben gegart ist das süsse Korn ein kulinarischer Verführer. Und das nicht nur vom Grill. Rezepte: Annina Ciocco

Herausnehmen und sammeln!

Text: Jacqueline Vinzelberg Bilder & Styling: Claudia Linsi

Aufwand ca. 15 Minuten Für 4 Personen

Noch mehr Rezepte Mit der 2-Minuten-Polenta mit Wirz und Gorgonzola steht schnell etwas Feines auf dem Tisch.

Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo


48 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Blitz-Polenta mit Wirz und Gorgonzola

Maiskolben mit Limetten-Sesam-Salz

Polentaschnitten mit Tomaten und Zucchetti

Aufwand ca. 15 Minuten Für 4 Personen

Aufwand ca. 60 Minuten

Aufwand

Für 4 Personen

ca. 35 Minuten Für 4 Personen Zutaten 8 dl Bouillon 4 dl Milchdrink 250 g feiner Maisgriess (2-Minuten-Polenta) 200 g Gorgonzola Salz, Pfeffer 300 g Wirz 1 Zwiebel 2 EL Olivenöl Zubereitung

Bouillon mit der Milch aufkochen. Maisgriess unter Rühren einrieseln lassen. Unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Gorgonzola in Stücke schneiden. Die Hälfte unter die Polenta mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt ca. 5 Minuten quellen lassen. Wirz und Zwiebel in Streifen schneiden. Zwiebel im Öl dünsten. Wirzstreifen beigeben. Kurz braten, sodass sie noch knackig sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Polenta und dem restlichen Gorgonzola servieren. Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 24 g Fett, 54 g Kohlenhydrate, 2150 kJ/520 kcal

Zutaten

6 8 EL 2 EL 2 100 g

Zuckermaiskolben Sesamsamen Fleur de sel Limetten Butter

Zubereitung

Zuckermaiskolben von Blättern und Haaren befreien. Reichlich Wasser in einer grossen Pfanne aufkochen. Die Kolben bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. Inzwischen Sesamsamen in einer Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Mit dem Fleur de sel in einen Mörser geben. Von den Limetten Schale in Zesten abziehen und dazugeben. Mörsern. Maiskolben aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und rundum mit Butter bestreichen. Mit Limetten-SesamSalz bestreuen. Tipp Maiskolben im Steamer oder Dampf-

kochtopf zubereiten. Gebrauchsanweisung des jeweiligen Geräts beachten. Pro Person ca. 12 g Eiweiss, 33 g Fett, 49 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal

Zutaten

8 dl 4 dl 150 g 120 g 25 g 1

7 EL 1 Bund 2 4 1

Gemüsebouillon Milchdrink grober Maisgriess (Bramata) mittelfeiner Maisgriess (Polenta) Parmesan Ei Salz, Pfeffer, Muskatnuss Olivenöl gemischte Kräuter, z. B. glattblättrige Petersilie und Schnittlauch Zucchetti à ca. 200 g Tomaten Knoblauchzehe

Zubereitung

1. Bouillon, Milch und groben Maisgriess aufkochen. Mittelfeinen Maisgriess einrieseln lassen. Unter häufigem Rühren bei kleiner Hitze ca. 40 Minuten köcheln lassen. Parmesan dazureiben und Ei beigeben. Alles gut mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ein Backblech mit wenig Öl bestreichen. Maismasse darauf ca. 1,5 cm dick ausstreichen. Mindestens 1 Stunde kühl stellen, bis die Polenta fest ist.

2. Kräuter hacken. Zucchetti und Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte des restlichen Öls erhitzen. Knoblauch dazupressen. Zucchetti und Tomaten beigeben und kurz braten, sodass sie noch etwas Biss haben. Kräuter dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Polenta in Quadrate à ca. 8 × 8 cm schneiden. Portionenweise im restlichen Öl knusprig braten und mit den Tomaten und Zucchetti anrichten. Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 25 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 2200 kJ/520 kcal


AKTION 40%

33%

2.30 statt 3.50

2.15 statt 3.60

Trauben Uva Italia Italien, per kg

40%

10.80 statt 18.–

M-Classic Rindshackfleisch Schweiz, per kg

50%

4.80 statt 9.60

Gesamtes Migros Topline Sortiment z.B. Profi Shaker blau, 0.5 Liter, pro Stück, gültig bis 26.10.2015

Äpfel Gala süsslich Schweiz, per kg

ab 2 Packungen

–.50 GÜNSTIGER

1.– statt 1.50

Alle M-Classic Teigwaren jede –.50 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g

50%

2.85 statt 5.70

Vittel im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

50%

4.05 statt 8.10

Alle Ice Tea PET in 6er-Packungen, 6 x 1.5 Liter z.B. Zitrone

50%

19.90 statt 39.80

Alle Cucina & Tavola Essgeschirrserien aus Porzellan oder Glas z.B. Geschirrset Basic, pro Set, gültig bis 26.10.2015


MEHR MARKTFRISCHE 33%

15.– statt 22.60

5.20

Optigal Poulet-Geschnetzeltes im 3er-Pack Schweiz, 3 x 222 g

40%

Bio Kürbis geschnitten Schweiz, per kg

2.30 statt 3.90

2.70 statt 3.40

33%

30%

Zucchetti Schweiz/Spanien, per kg

2.90 statt 4.40

Blumenkohl, «Aus der Region.» per kg

M-Classic Eisbergsalat 350 g, 20% günstiger

7.90 statt 12.50 Kastanien Frankreich/Italien, per kg

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

2.90

Bio Karotten Schweiz, Beutel à 1 kg

30%

2.70 statt 3.90 Kiwi Neuseeland, per kg


FÜR ALLE. 30%

30%

5.85 statt 8.40

1.90 statt 2.75

20%

30%

Mini Babybel Netzli à 18 x 22 g

2.20 statt 2.75

Valdor Bergkäse aufgeschnitten, «Aus der Region.» Jeur-Loz und Champoussin, per 100 g

20%

1.60 statt 2.–

TerraSuisse Mailänderbrot 300 g

MSC Goldbuttfilet Nordostatlantik, per 100 g

3.90 statt 5.60

M-Classic Pouletbrust hauchdünn geschnitten Brasilien, 187 g

20%

4.40 statt 5.50

TerraSuisse Schweinsfilet Schweiz, per 100 g

50%

5.90 statt 11.80

Bündner Rohschinken Surchoix in Jumbo-Fresh-Schale Schweiz, 171 g

40%

4.20 statt 7.05

TerraSuisse Cervelas im 3er-Pack 3 x 2 Stück

30%

3.85 statt 5.50

Rehgeschnetzeltes Österreich/Ungarn, Schale à 200 g, per 100 g


NOCH MEHR SPARMÖ 6 für 4

3.90 statt 5.85

Berliner im 6er-Pack 6 x 70 g

2.40 statt 3.–

Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition), 20% günstiger, z.B. Bärentatzen, 380 g

30%

8.10 statt 11.70

M-Classic Tortelloni im 3er-Pack oder Gnocchi im Duo-Pack z.B. Tortelloni, 3 x 250 g

4.95 statt 6.20

Ananas-Royal-, Nougat-Torte oder HimbeerSchwedentorte ganz oder im 2er-Pack 20% günstiger, z.B. Himbeer-Schwedentorte, 2 x 110 g

40%

16.– statt 26.70

Frey Branches Classic im 60er-Pack, UTZ 60 x 27 g

1.65 statt 2.10

Alle Starbucks Milchmischgetränke 20% günstiger, z.B. Seattle Latte, Fairtrade, 220 ml

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

3.90 statt 4.90

M-Classic Cakes oder Biskuits 20% günstiger, z.B. Vogelnestli, 360 g

4.55 statt 4.80

Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Sonder- oder Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Kinder Schokoladenriegel im 4er-Pack, 4 x 100 g

4.75 statt 6.20

Alle Fairtrade Honige 20% günstiger, z.B. Blütenhonig cremig, 500 g


GLICHKEITEN. 6.85 statt 8.60

Alle Crème d’or Dosen 750 ml oder 1000 ml 20% günstiger, z.B. Grand Marnier, 750 ml

1.30 statt 1.60

Alle Bon Chef Beutelsaucen, ab 2 Stück jedes –.30 günstiger, z.B. Jägersauce, 46 g

2.55 statt 3.20

Gesamtes Farmer’s Best Sortiment tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Rahmspinat, 800 g

40%

3.90 statt 6.50

Valflora Vollrahm UHT 2 x 500 ml

6.60 statt 8.60

Alle Bio, Fairtrade Kaffees 20% günstiger, z.B. gemahlen, 500 g

50%

2.90 statt 5.85

Original Rösti im 3er-Pack 3 x 500 g

3.40 statt 4.25

Alle Ponti Essige oder Dressings 20% günstiger, z.B. Aceto Balsamico di Modena, 50 cl

4.45 statt 5.60

Bio, Fairtrade Quinoa 20% günstiger, z.B. Quinoa weiss, 400 g

3.90 statt 4.90

Gesamtes M-Classic-Tiernahrungs-Sortiment oder -Einstreu 20% günstiger, z.B. Ragout assortiert im Beutel, 12 x 100 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 2.20 statt 2.60

Molfina Damenhygiene-Produkte im Duo-Pack 15% günstiger, z.B. Slipeinlage Bodyform Air, 2 x 36 Stück, gültig bis 26.10.2015

9.25 statt 11.60

Listerine Zahn- und Zahnfleischschutz oder Zahnsteinschutz im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Zahn- und Zahnfleischschutz, 2 x 500 ml, gültig bis 26.10.2015

40%

7.55 statt 12.60

Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Classic, FSC, 16 Rollen, gültig bis 26.10.2015

3.35 statt 4.50

16.90 statt 20.40

Miobrill Reinigungsschwämme in Calgon in Sonderpackungen Mehrfachpackungen 15% günstiger, z.B. Tabs, 54 Stück, 25% günstiger, z.B. Strong synthetisch, 3 x 3 Stück, gültig bis 26.10.2015 gültig bis 26.10.2015

30%

15.70 statt 23.50

Vanish in Sonderpackungen z.B. White Gold, 1.33 kg, gültig bis 26.10.2015

50%

72.50 statt 145.–

Kuhn Rikon Duromatic Ergo Powersteamer 3.5 Liter oder 5 Liter, z.B. 5 Liter, pro Stück, gültig bis 26.10.2015

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

ab 2 Stück

50% GÜNSTIGER

6.95 statt 13.90

Elan Waschmittel jedes 50% günstiger, z.B. Spring Time im Nachfüllbeutel, 2 Liter


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.70 statt 3.40 20% Äpfel Gala süsslich, Schweiz, per kg 2.15 statt 3.60 40% Trauben Uva Italia, Italien, per kg 2.30 statt 3.50 33% Bio Karotten, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.90 Zucchetti, Schweiz/Spanien, per kg 2.30 statt 3.90 40% Blumenkohl, «Aus der Region.», per kg 2.90 statt 4.40 33% Bio Kürbis geschnitten, Schweiz, per kg 5.20 Kiwi, Neuseeland, per kg 2.70 statt 3.90 30% Kastanien, Frankreich/Italien, per kg 7.90 statt 12.50 30% Bio, Fairtrade Bananen, Peru, per kg 2.25 statt 3.– 25%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 10.80 statt 18.– 40% M-Classic Turkey-Breast gebraten, Ungarn, per 100 g 20x 3.70 NEU *,** TerraSuisse Cervelas im 3er-Pack, 3 x 2 Stück 4.20 statt 7.05 40% M-Classic Pouletbrust hauchdünn geschnitten, Brasilien, 187 g 3.90 statt 5.60 30% Bündner Rohschinken Surchoix in Jumbo-Fresh-Schale, Schweiz, 171 g 5.90 statt 11.80 50% Optigal Poulet-Geschnetzeltes im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 222 g 15.– statt 22.60 33% ASC Crevetten Tail-on gekocht, Zucht aus Vietnam, 500 g 19.90 statt 28.50 30% TerraSuisse Kalbsbratwurst, Schweiz, 3 x 280 g 10.90 statt 15.60 30% M-Classic Prosciutto Cotto, Schweiz, Packung à 2 Stück, 2 x 172 g 6.50 statt 9.50 30% TerraSuisse Schweinsnierstück geräuchert, Packung à 600 bis 800 g, per 100 g 1.95 statt 3.30 40% TerraSuisse Schweinsfilet, Schweiz, per 100 g 4.40 statt 5.50 20% Rehgeschnetzeltes, Österreich/ Ungarn, Schale à 200 g, per 100 g 3.85 statt 5.50 30% Kaninchen ganz, Ungarn, per 100 g 1.45 statt 2.10 30% MSC Goldbuttfilet, Nordostatlantik, per 100 g 1.90 statt 2.75 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, Fairtrade, 220 ml 1.65 statt 2.10 20% Valflora Vollrahm UHT, 2 x 500 ml 3.90 statt 6.50 40% Mini Babybel, Netzli à 18 x 22 g 5.85 statt 8.40 30%

TerraSuisse Mailänderbrot, 300 g 1.60 statt 2.– 20% Valdor Bergkäse aufgeschnitten, «Aus der Region.», Jeur-Loz und Champoussin, per 100 g 2.20 statt 2.75 20%

BLUMEN & PFLANZEN Fairtrade Rosen, Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.90 Fairtrade Duftrosen Sprayrosen Bouquet, pro Stück 20x 17.90 NEU *,** Fairtrade Sprayrosen Bouquet, 20x pro Stück 15.90 NEU *,**

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Branches Classic im 60er-Pack, UTZ, 60 x 27 g 16.– statt 26.70 40% Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Sonder- oder Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Kinder Schokoladenriegel im 4er-Pack, 4 x 100 g 4.55 statt 4.80 Napolitains Classics der Marke Frey, UTZ, 20x 750 g 17.20 NEU *,** Napolitains Selection der Marke Frey 300 g oder 750 g, UTZ, 20x z.B. 300 g 9.40 NEU *,** Frey Rêves d’or, UTZ, 45 g 20x 4.90 NEU *,** Sélection Carrés aux fruits extra-fins, 120 g 11.40 NEU *,** 20x Frey Tafelschokoladen à 100 g im 6er-Pack, UTZ, z.B. Noxana Milch, 6 x 100 g 8.60 statt 12.30 30% Sélection Tafelschokolade Nectar de coco, 80 g 20x 5.20 NEU *,** aha!, UTZ Milchschokolade mit Mandeln, 100 g 2.30 NEU ** 20x Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition), z.B. Bärentatzen, 380 g 2.40 statt 3.– 20% Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack, z.B. Highlanders, 3 x 200 g 9.95 statt 13.50 25% Caruso Oro Kaffee Bohnen oder gemahlen im Duo-Pack, UTZ, z.B. Bohnen, 2 x 500 g 8.90 statt 19.– 50% Delizio Nepal Kaffeekapseln, Limited Edition, 12 Stück 20x 7.90 NEU *,** Alle Bio, Fairtrade Kaffees, z.B. gemahlen, 500 g 6.60 statt 8.60 20% Alle Fairtrade Honige, z.B. Blütenhonig cremig, 500 g 4.75 statt 6.20 20% Farmer Croc Müesli im Duo-Pack, mit Gratis-Verschlussklammer, z.B. Waldbeeren, 2 x 500 g 7.60 statt 9.60 20% Farmer Soft Choc Marroni, UTZ, Limited Edition, 192 g 20x 4.40 NEU *,**

M-Classic Reiswaffeln, aha!, Sweet Chili oder Balsamico, z.B. Sweet Chili, 50 g 20x 1.60 NEU *,** Alle Fairtrade-Trockenfrüchte, -Nüsse oder -Rohrzucker, z.B. Migros-Bio Datteln, 200 g 1.65 statt 2.10 20% Finizza Pizza Prosciutto oder Mozzarella im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Prosciutto, 3 x 330 g 8.40 statt 12.– 30% Gesamtes Farmer’s Best Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Rahmspinat, 800 g 2.55 statt 3.20 20% MSC Pelican Atlantische KabeljauRückenfilets, tiefgekühlt, 1 kg 15.60 statt 26.– 40% Gesamtes Costa Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Krevetten Knoblauch, 200 g 6.– statt 7.50 20% Optigal Poulet Calzone paniert, tiefgekühlt, 2 x 125 g 20x 4.80 NEU *,** Don Pollo Cheese Chicken Nuggets, tiefgekühlt, 400 g 20x 6.50 NEU *,** M-Classic Pouletschenkel mit Frischkäse und Curry, tiefgekühlt, 310 g 7.– NEU *,** 20x Alle Crème d’or Dosen 750 ml oder 1000 ml, z.B. Grand Marnier, 750 ml 6.85 statt 8.60 20% Alle Fairtrade Fruchtsäfte (ohne M-Classic Fairtrade), z.B. Gold Orangensaft, 1 Liter 1.55 statt 1.95 20% Gesamtes Actilife Sortiment, z.B. Actilife Breakfast, 1 Liter 1.45 statt 1.85 20% Vittel im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter 2.85 statt 5.70 50% Alle Ice Tea PET in 6er-Packungen, 6 x 1.5 Liter, z.B. Zitrone 4.05 statt 8.10 50% Alle Fairtrade Trockenreis, z.B. Bio Basmatireis, 1 kg 4.70 statt 5.90 20% Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 2.90 statt 5.85 50% Bio, Fairtrade Quinoa, z.B. Quinoa weiss, 400 g 4.45 statt 5.60 20% Alle M-Classic Teigwaren, ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.– statt 1.50 Alle Ponti Essige oder Dressings, z.B. Aceto Balsamico di Modena, 50 cl 3.40 statt 4.25 20% Alle Fairtrade Gewürze, z.B. Safran gemahlen, 500 mg 3.55 statt 4.45 20% Gesamtes Knorr Suprême Sortiment, z.B. Eierschwämmlisuppe, 95 g 2.90 20x PUNKTE ** 20x Alle Bon Chef Beutelsaucen, ab 2 Stück, jedes –.30 günstiger, z.B. Jägersauce, 46 g 1.30 statt 1.60 Knorr Kräuterbouillon, 20x 109 g 4.75 NEU ** Knorr Steinpilzbouillon, 20x 100 g 4.75 NEU ** Zweifel Chips in XXL-Packungen, Nature oder Paprika, z.B. Paprika, 380 g 5.95 Alle Frischback-Gipfel gekühlt im Duo-Pack, z.B. M-Classic Buttergipfel, 420 g 4.50 statt 6.– 25% M-Classic Cakes oder Biskuits, z.B. Vogelnestli, 360 g 3.90 statt 4.90 20% Berliner im 6er-Pack, 6 x 70 g 3.90 statt 5.85 6 für 4

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 26.10. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

Ananas-Royal-, Nougat-Torte oder Himbeer-Schwedentorte ganz oder im 2er-Pack, z.B. Himbeer-Schwedentorte, 2 x 110 g 4.95 statt 6.20 20% Schwedentorte/Himbeer-Schwedentorte im 2er-Pack, 20x 2 x 115.5 g 5.80 NEU *,** Kirsch-/Nougattorte im 2er-Pack, 2 x 122 g 20x 5.80 NEU *,** Schwarzwälder-/Royaltorte im 2er-Pack, 2 x 131 g 20x 5.80 NEU *,** Alle Anna’s Best und Tradition Salatsaucen, z.B. Anna’s Best French Dressing, 350 ml 3.– statt 3.80 20% Anna’s Best Pilzrahmsauce, 20x 200 ml 3.30 NEU *,** M-Classic Tortelloni im 3er-Pack oder Gnocchi im Duo-Pack, z.B. Tortelloni, 3 x 250 g 8.10 statt 11.70 30% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Zitronenpfeffer-Schnitzel, 2 x 220 g 8.80 statt 11.– 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes M-Classic-TiernahrungsSortiment oder -Einstreu, z.B. Ragout assortiert, im Beutel, 12 x 100 g 3.90 statt 4.90 20% Gesamtes L’Oréal Gesichts- oder Körperpflege-Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Age Perfect Intensivpflege Tag, 50 ml 20.85 statt 26.10 20% ** Gesamtes Labello Sortiment, z.B. Classic im Duo-Pack 3.– statt 3.80 20% ** Listerine Zahn- und Zahnfleischschutz oder Zahnsteinschutz im Duo-Pack, z.B. Zahn- und Zahnfleischschutz, 2 x 500 ml 9.25 statt 11.60 20% ** I am Sweet Memories Shower, Limited Edition, 250 ml 20x 2.10 NEU *,** Pedic Orange & Winterspices Winterfussbutter, Limited 20x Edition, 150 ml 7.50 NEU *,** Le Petit Marseillais Körperpflege im Duo-Pack, z.B. Duschcreme Vanille, 2 x 250 ml 6.15 statt 7.70 20% ** Nur Die oder Rohner Damensocken im 3er-Pack, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. Nur Die, weiss, Gr. 35–38 9.90 ** Nur Der Herrensocken in Mehrfachpackungen, erhältlich in Weiss, Schwarz oder Anthrazit und diversen Grössen, z.B. Sportsocken im 3er-Pack, anthrazit, Gr. 43–46 9.90 ** Milette Baby-Feuchttücher im 4er-Pack, z.B. Ultra Soft & Care, 4 x 72 Stück 9.30 statt 11.80 20% ** Alle Exelia Weichspüler, ab 2 Stück, jedes 50% günstiger, z.B. Orchid, 1.5 Liter 3.25 statt 6.50 ** Leuchtmittel in Mehrfachpackungen, z.B. Osram Halogen Classic A, 46W, E27, im 5er-Pack 9.85 statt 14.75 33% ** Rotho Clearbox Roller 4 15.– ** Gesamtes Migros Topline Sortiment, z.B. Profi Shaker blau, 0.5 Liter, pro Stück 4.80 statt 9.60 50% ** Alle Cucina & Tavola Essgeschirrserien aus Porzellan oder Glas, z.B. Geschirrset Basic, pro Set 19.90 statt 39.80 50% **


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

3.30

Anna’s Best Pilzrahmsauce 200 ml

NEU

17.90

Fairtrade Duftrosen Sprayrosen Bouquet pro Stück

NEU

15.90

Fairtrade Sprayrosen Bouquet pro Stück

NEU

3.70

M-Classic Turkey-Breast gebraten Ungarn, per 100 g

NEU

4.80

Optigal Poulet Calzone paniert tiefgekühlt, 2 x 125 g

NEU

7.50

Pedic Orange & Winterspices Winterfussbutter Limited Edition, 150 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

7.–

M-Classic Pouletschenkel mit Frischkäse und Curry tiefgekühlt, 310 g

NEU

6.50

Don Pollo Cheese Chicken Nuggets tiefgekühlt, 400 g

NEU

2.10

I am Sweet Memories Shower Limited Edition, 250 ml


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 57

Wissenswertes Hintergrund

Rund um den Mais Herkunft Die Maispflanze ist rund 9000 Jahre alt, gezüchtet aus einer mexikanischen Grasart. Von Mexiko aus verbreitete sie sich über ganz Südamerika. Christoph Kolumbus brachte sie schliesslich nach Europa. Heute ist Mais eines der wichtigsten Grundnahrungsund Tierfuttermittel weltweit. Sortenvielfalt

Ausser dem wohlbekannten gelben Mais gibt es auch schwarze, rote, violette, weisse oder gemischtfarbige Sorten. Sie stammen meist aus Mittel- oder Südamerika.

Mehr Rezepte unter Saison.ch

Bunte Körnerwelt Prall, glänzend und hübsch aufgereiht präsentiert der Mais seine schmackhaften Körner. Die Sortenvielfalt ist gross, und auch in Sachen Zubereitung entpuppt sich der gebürtige Mexikaner als Siebesiech. Roter Tessiner* Rosso del Ticino ist eine alte regionale Maissorte, die vor gar nicht langer Zeit erst wiederentdeckt wurde. Markant ist die rote Schale der Körner. Der Rote Tessiner empfiehlt sich besonders für Polenta und wird seit 2004 speziell dafür wieder im Tessin angebaut. * als Maisgriess in der Migros regional erhältlich.

Babymais Beim Baby- oder Minimais handelt es sich um Zuckermais, der mit zehn Zentimeter Länge unreif geerntet wird. Er ist hauptsächlich sauer eingelegt in der Konserve erhältlich. Die zarten Kolben schmecken aber auch sehr gut als Frischgemüse. Zum Beispiel blanchiert und mit etwas Butter und Zucker oder Salz sautiert.

Saison

Zuckermais wird hierzulande von Mitte Juli bis Ende Oktober geernet.

Bilder: 123rf, All Mauritius, Seasons Agency

Haltbarkeit Frische Maiskolben sollten schnell verzehrt werden. Bei längerer Lagerung verwandelt sich der enthaltene Zucker in Stärke, und der Mais schmeckt mehlig. Vorgekochte und eingeschweisste Kolben halten sich hingegen gut längere Zeit im Kühlschrank. Schnelle Küche Maiskörner aus der Dose sind eine feine Salatzugabe und schmecken kurz in Butter gedünstet als Gemüsebeilage zu vielen Gerichten. Sie lassen sich ausserdem samt Flüssigkeit ruckzuck zu einer cremigen Suppenmahlzeit verarbeiten. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

Zuckermais Zum Rohessen sind nur Zuckermaissorten geeignet. Sie sind in verschiedenen Grössen, Formen und Farben erhältlich. Typisch ist ihr süsslicher Geschmack. Andere Sorten wie Körner-, Hart-, Weich- oder Zahnmais werden als Tierfuttermittel verwendet oder getrocknet zu Mehl und Griess gemahlen.


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

4.40

Farmer Soft Choc Marroni, UTZ Limited Edition, 192 g

NEU

11.40

Sélection Carrés aux fruits extra-fins 120 g

NEU

5.80

Schwedentorte/Himbeer-Schwedentorte im 2er-Pack 2 x 115.5 g

NEU

17.20

Napolitains Classics der Marke Frey, UTZ 750 g

NEU

4.90

Frey Rêves d’or, UTZ 45 g

NEU

5.80

Schwarzwälder-/Royaltorte im 2er-Pack 2 x 131 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

9.40

Napolitains Selection der Marke Frey 300 g oder 750 g, UTZ z.B. 300 g

NEU

5.20

Sélection Tafelschokolade Nectar de coco 80 g

NEU

5.80

Kirsch-/Nougattorte im 2er-Pack 2 x 122 g


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 59

Aus der Region. Für die Region.

Herbstausflüge, die sich lohnen Einfach grandios, was jede einzelne Region unserer Schweiz an Spezialitäten zu bieten hat – kulinarisch, landschaftlich und kulturell. Die Migros-Genossenschaften geben Tipps für herbstliche Unternehmungen mit individueller Note, zum Beispiel in den Regionen Neuenburg-Freiburg, Ostschweiz und Zürich. Text: Claudia Schmidt

1. La Chaux-de-Fonds

Die Stadtlandschaft Uhrenindustrie von La Chaux-de-Fonds gehört seit 2009 zum Unesco-Weltkulturerbe. Einst wurde in der auf 1000 Meter über Meer gelegenen grössten Stadt im Hochjura rund die Hälfte aller Uhren weltweit produziert. Sie ist zudem Geburtsort von Le Corbusier. Logisch, dass sich hier neben dem internationalen Uhrenmuseum das erste vom weltbekannten Architekten gestaltete Haus befindet.

1

MigrosGenossenschaft Neuenburg-Freiburg 2. Höhlenmühlen von Le Locle Im 17. Jahrhundert

Öffentliche Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr (noch bis November).

Bilder: Keystone, Gabriel-Juergens & Zilm, Guillaume Perret; Illustration: Noël Fischer

2

wurden die unterirdischen Mühlen von Le Locle gebaut, und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren sie in Betrieb. Nach der Stilllegung dienten sie zunächst als Schlachthof, bis Geschichts- und Höhlenforscher 1973 damit begannen, die alten Mühlen restaurieren zu lassen. Heute sind sie wieder funktionstüchtig und können besichtigt werden. www.lesmoulins.ch

Eine kulinarische Spezialität aus der Region Neuenburg-Freiburg sind Erdbeeren. Yannick Stabrowski baut sie für die Migros-Kunden in seinem Betrieb in Mur an.


FÜR EINE GERECHTERE WELT.

2.25 statt 3.–

Bio, Fairtrade Bananen Peru, per kg, 25% günstiger

1.65 statt 2.10

Alle Fairtrade-Trockenfrüchte, -Nüsse oder -Rohrzucker 20% günstiger, z.B. Migros-Bio Datteln, 200 g

3.30

Bio, Fairtrade Smoothie Kiwi-Banane* 25 cl

1.55 statt 1.95

Alle Fairtrade Fruchtsäfte (ohne M-Classic Fairtrade), 20% günstiger, z.B. Gold Orangensaft, 1 Liter

–.75 10.90 statt 12.90

Fairtrade Rosen* Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, Bund à 20 Stück

5.90

Bio, Fairtrade Basmati Reis 1 kg

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

Bio, Fairtrade Joghurt Mokka 180 g


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 61

1

MigrosGenossenschaft Ostschweiz

1. Mit dem Velo auf den Hohen Hirschberg

Für eine Biketour auf den Hohen Hirschberg (1167 Meter ü. M.) braucht es zwar stramme Waden, für die Anstrengung wird man aber mit einer fantastischen Aussicht auf das Alpsteinmassiv belohnt. Die klassische Strecke führt von Oberriet SG hinauf zum Bergrestaurant und via Bildstein-Neuenalp zurück ins Rheintal.

3

2

2. Bündner Naturmuseum

Bilder: Keystone, Gabriel-Juergens & Zilm; Illustration: Noël Fischer

Wenn das Wetter unwirtlich wird, lohnt sich ein Besuch im Bündner Naturmuseum in Chur. Dort fördert die Sonderausstellung «Das Reh. Durch Anpassung zum Erfolg» Interessantes und Überraschendes über die vertraute Wildtierart zutage und zeigt auf, weshalb das Reh aus der heutigen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2016 geöffnet.

3. Stiftsbezirk St. Gallen

Wer einen Ausflug nach St. Gallen mit der Erkundung der Kathedrale und des Stiftsbezirks auf eigene Faust verbinden möchte, kann dafür den neuen Audioguide (auf Deutsch, Französisch oder Englisch) nutzen. Das Gerät ist im Shop der Stiftsbibliothek* erhältlich. Natürlich finden nach wie vor auch herkömmliche Führungen statt. Der Stiftsbezirk ist seit über 30 Jahren Unesco-Welterbe. * Die Stiftsbibliothek ist vom 9. bis 27. November wegen Revision und Renigung geschlossen www.stiftsbezirk-sg.ch

Roman Schmid stellt in Marthalen Rauchfleischspezialitäten wie das Wyländer Zvieriplättli her. Seine Produkte sind in Migros-Filialen der Region Ostschweiz erhältlich.

www.bikefuehrer-rheintal.ch


Rheinfahrten 2015/16 mit den Luxusschiffen MSWilliam Shakespearebbbbb und MS Charles Dickensbbbbb

Es het so langs he t

Rabatt* bis Fr. 90 0.– *Abhäng ig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

Basel–Strasbourg–Amsterdam–Basel 8Tage ab Fr. 590.– (Rabatt Fr. 800.– abgezogen, Hauptdeck hinten,Vollpension) Tag Destination Ausflüge 1 Basel Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 16.00 Uhr. Um 17.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2 Strasbourg Während einer Stadtrundfahrt* lernen Sie die Europastadt kennen. Die Hauptstadt des Elsass besitzt

3 4

5

6

7 8

viele interessante Baudenkmäler. Französischen Charme verbreiten verträumte Kanäle und schöne Fachwerkhäuser. Am Mittag Weiterfahrt in Richtung Amsterdam. An Bord Geniessen Sie die schöne Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein» und entspannen Sie sich. Amsterdam Stadtrundfahrt* durch die niederländische Metropole und Besuch des Reichsmuseums (Abfahrten bis und mit 20.03.16). Ausflug* zum Keukenhof mit seiner einmaligen Blumenpracht (Abfahrten ab 26.03.16). Bei einer Grachtenfahrt* lernen Sie die Stadt vom Wasser aus kennen. Duisburg Mitten im Ruhrgebiet befindet sich die weltweit schönste und einstmals grösste Zeche und Kokerei. Ausflug* von Duisburg aus zum Welterbe Zollverein. Früher wurde hier rund um die Uhr Kohle gefördert und zu Koks verarbeitet. Heute sind Zeche und Kokerei UNESCO-Welterbestätten. Braubach– Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein», dem landschaftlich wohl schönsten Abschnitt des Rüdesheim Flusses mit der viel besungenen Loreley. In Rüdesheim Transfer mit dem Winzerexpress* zum Weingut von Adolf Störzel. Je nach Witterung findet die Weindegustation als Schlenderrundgang durch die Weinberge oder im Gewölbekeller statt. Baden-Baden Schöne Rhein-Schifffahrt. Ausflug* nach Baden-Baden. Rundgang durch die elegante Bäder- und Kunststadt mit mediterraner Atmosphäre. Start zur letzten Etappe. Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise.

* im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Programmänderungen vorbehalten | Partnerfirma/Reederei: Select Voyages

2-Bettkabine Oberdeck, MS William Shakespeare

Online navigieren

www.thurgautravel.ch

MS William Shakespeare / MS Charles Dickensbbbbb Luxus-Schwesterschiffe mit 76 Kabinen für 150 Gäste. Alle Aussenkabinen mit Dusche/WC, TV, Safe, Wasserkocher, Pult mit Stuhl und individuell regulierbarer Klimaanlage. Kabinen MD/OD (15 m²) mit französischen Balkonen, wie auch die Einzelkabinen (12 m²) auf MD. Die Fenster in den HD-Kabinen(13,5 m²) sind nicht zu öffnen. Suiten auf dem OD (22,5 m²) mit zusätzlichem Balkon und einer Sitzecke. Bordeinrichtung: Restaurant, Panorama-Salon mit Tanzfläche und Bar, «Midsummer»-Bar, Bibliothek, Fitnessraum, Sauna, Massage, Coiffeur, Bordboutique, Sonnendeck mit Liegestühlen, Whirlpool, Putting Green und Schach. WLAN gegen Gebühr. Lift von MD bis OD. Nichtraucherschiffe (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

• Elegante Luxusschiffe zu Superpreisen • Brücken- und Grachtenstadt Amsterdam • Romantischer Rhein Abreisedaten 2015/2016 Es het solangs het Rabatt MS Charles Dickens 25.10.15 600 29.11.15*800 19.03.16 700 09.04.16 300 15.11. 15 900 06.12.15*800 26.03.16 500 16.04.16 200 22.11.15 900 13.12.15*800 02.04.16 400 23.04.16 200 * Adventsfahrten, Details siehe Internet MS William Shakespeare 13.03.16 800 27.03.16 500 10.04.16 300 24.04.16 200 20.03.16 700 03.04.16 400 17.04.16 200 ab 26.03.16 mit Besuch Keukenhof (gilt für beide Schiffe) Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1390 2-Bettkabine Hauptdeck 1490 2-Bettkabine MD hinten mit franz. Balkon 1690 2-Bettkabine MD mit franz. Balkon 1790 1-Bettkabine MD mit franz. Balkon 1890 2-Bettkabine OD hinten mit franz. Balkon 1890 2-Bettkabine OD mit franz. Balkon 1990 Suite Oberdeck mit Privat Balkon 2390 Zuschlag zur Alleinbenutzung HD/MD/OD* 190/790/890 Ausflugspaket/Adventsfahrten 190/130 Annullations-/Extrarückreiseversicherung 54 * Suiten sind nicht zur Alleinbenutzung möglich Inklusive Kreuzfahrt, Vollpension, Schleusen- und Hafengebühren. Weitere Details unter www.thurgautravel.ch

Rhein und Main: Basel–Nürnberg 8 Tage ab Fr. 890.– Rabatt Fr. 800.– abgezogen, MD hinten, VP

Reisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt MS William Shakespeare Nürnberg–Basel: 24.10.–31.10.° 600 28.11.–05.12. 800 12.12.–19.12. 800 Basel–Nürnberg: 05.12.–12.12. 800 ° nur noch wenige Kabinen verfügbar Details siehe Internet oder Flyer

Buchen oder Prospekt verlangen

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 63

2

MigrosGenossenschaft Zürich

1. Landesmuseum

Hinter den Fassaden des über 100-jährigen Bauwerks in unmittelbarer Nachbarschaft des Zürcher Hauptbahnhofs wird die Vergangenheit lebendig. Dabei greift das Landesmuseum auch gesellschaftlich relevante Themen auf. Aktuell und noch bis zum 3. Januar läuft eine Ausstellung, die Alois Carigiet (1902–1985), dem Vater vom SchellenUrsli und Begründer des legendären Cabaret Cornichon, gewidmet ist.

3

1

Bilder: Keystone, Gabriel-Juergens & Zilm, shutterstock; Illustration: Noël Fischer

2. Sternwarte Urania

Die Sternwarte im Stadtzentrum ermöglicht einen Blick in die Weite des Universums. Die Phänomene, die sich hier entdecken lassen, werden von Fachleuten und mithilfe von Computersimulationen erklärt. Führungen finden bei jedem Wetter jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag um 21 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. www.urania-sternwarte.ch

3. Greifensee

Die Natur um den See und die idyllische Lage machen den Greifensee zu einem attraktiven Ausflugsziel. Rund um die unter Naturschutz stehenden Ufer führen bestens ausgebaute Wander- und Radwege. Privater Motorbootbetrieb ist verboten. Personenschiffe bieten jedoch Rundfahrten an. www.sgg-greifensee.ch

Auch Gemüseproduzent Fritz Meier aus Dällikon repräsentiert die Region Zürich. Seine Spezialität, die man in den Sommer­ monaten nur in den Filialen der Migros­Genossenschaft Zürich findet, sind Tomaten der Sorte «Red Kiss».

«Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, in jeder Region eine grosse Vielfalt an Produkten anzubieten, die in der Region hergestellt werden und auch nur in der Region erhältlich sind. Dank jahrzehntelangem Engagement umfasst das Migros-Sortiment heute rund 8000 regionale Produkte.


64 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Vitamin C und E Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin C ist auch wichtig für die Funktion von Haut und Knochen und erhöht zudem die Eisenaufnahme.

Viele Ballaststoffe und kein Zuckerzusatz: Actilife Crunchy Mix Fibre, 600 g Fr. 6.30

Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin E findet man hauptsächlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie in Ölen, Nüssen, Kernen und Samen.

In grösseren Filialen

Actilife

Proteinquelle mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen: Actilife Crunchy Mix Sport, 600 g Fr. 6.90 In grösseren Filialen

Rundum versorgt

Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und in Kombination mit ausreichend Bewegung unterstützt Actilife die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das Sortiment umfasst Frühstücksprodukte wie Müesli und Säfte sowie Nahrungsergänzungsmittel, die Vitamine, Mineralstoffe und andere wertvolle Stoffe enthalten. Text: Anette Wolffram Eugster

Illustration: Paula Sanz

Enthält Kalzium, Magnesium und Vitamin D: Actilife Crunchy Mix Plus, 600 g Fr. 5.70

Magnesium Eine ausreichende Magnesiumversorgung trägt nicht nur zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei, sondern auch zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Magnesium kommt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor, vor allem in grünem Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen, Kernen und Samen. Actilife Eisen Erdbeeraroma, 30 Lutschtabletten Fr. 4.60

Eisen Damit der Körper gut mit Sauerstoff versorgt ist, braucht es genug Eisen im Blut. Eisen trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Eisen aus tierischen Produkten ist für den Körper besser verfügbar als solches aus pflanzlichen.


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 65

Ballaststoffe Obwohl sie unverdaulich sind, spielen Ballaststoffe im Verdauungstrakt eine wichtige Rolle. Im Rahmen einer gesunden Ernährung wird die tägliche Aufnahme von mindestens 30 Gramm Ballaststoffen empfohlen, beispielsweise über Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte.

Omega-3-Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei und sind wichtig für die Funktion des Herzens, die Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und für die Sehkraft. In einigen pflanzlichen Ölen wie Raps-, Soja-, Lein- und Weizenkeimöl, in Leinsamen und Baumnüssen sowie in fettreichen Fischsorten wie Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering sind Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Enthält Vitamin C und E sowie Betacarotin: Actilife Breakfast, 1 l Fr. 1.85

Mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren: Actilife Omega 3, 1 l Fr. 1.85

Folsäure Für Frauen mit Kinderwunsch ist eine gute Versorgung mit Folsäure wichtig, denn Folsäure wird in den ersten Schwangerschaftswochen für die Entwicklung des Neuralrohrs des ungeborenen Kindes benötigt. Natürliche Folsäure findet man in grünem Gemüse, einigen Kohl- und Obstsorten sowie in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten, aber auch in Eigelb und Leber.

Liefert Folsäure und Eisen: Actilife Good Morning, 1 l Fr. 1.85

Kalzium Für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen ist Kalzium wichtig. Es trägt auch zu einer normalen Muskelfunktion bei. Milchprodukte und einige Mineralwasser sind die besten Kalziumquellen in der Ernährung.

Actilife Magnesium Zitronenaroma, 20 Brausetabletten, 130 g Fr. 5.70


Jetzt

Jetzt

249.–

99.50 Vorher

Vorher

199.–

298.–

Inkl. Parkettbürste

Mit Bluetooth®Technologie

Aufsteckbürsten Cross Action 3er

Runder Bürstenkopf, Borsten im 16°-Winkel zur besseren Reinigung in den Zahnzwischenräumen, Fr. 26.80 / 7179.262

50%

A

Staubsauger Ultrasilencer ZUSORIGDB+

700 W, 12 m Aktionsradius, 65 dB, inkl. 3-in-1-Kombidüse / 7171.598

Akkuzahnbürste Pro 5000

4 Reinigungsmodi, 3D-Reinigungstechnologie, 40 000 Pulsationen/Min., visuelle Andruckkontrolle, inkl. Reise-Etui / 7179.357

Die Angebote gelten vom 13.10. bis 26.10.2015 und solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Staubbeutel-Megapack E201M 12 Synthetikstaubbeutel, S-Bag Long Performance Pack, E201M, Fr. 24.80 / 7171.298


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 67

Fairtrade-Rosen

Blütenzauber, fair gehandelt Auf dem Schulgelände der Waridi-Farm gibt es jetzt Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen. Fairtrade-Prämie

So profitieren die Rosenarbeiter

Bilder: Raphael Zubler/Styling: Oriana Tundo, Natalie Betrams/Fairtrade Int.

Sie passt zu jedem Anlass und zieht die Blicke immer auf sich: die Rose. Sie ist die Königin unter den Blumen und als Geschenk für die Dame eine Erfolgs­ garantin. Das vielfältige Sortiment an Fairtrade­zertifizierten Rosen in der Migros wurde nun um zwei Bouquets erweitert, wobei das eine betörend duftet. Übrigens freuen sich über den Kauf der Rosen nicht nur die Empfänger, sondern auch die Arbeiter der Blumenfarm Waridi in Kenia, weil sie von besseren Arbeits­ und Lebensbedingungen profitieren (siehe Box).

Fairtrade Max Havelaar Rosen, Sprayrosen Bouquet* Fr. 15.90 * in grösseren Filialen

20 × CumulusPunkte auf die Fairtradezertifizierten Sprayrosen 13.–26. 10

Fairtrade Max Havelaar Duftrosen, Sprayrosen Bouquet* Fr. 17.90

Als Sprayrosen bezeichnet man Rosen, an deren Stiel mehrere kleine Blüten wachsen.

Ein Trinkwasserbrunnen auf dem Schulhof, eine Fussgängerbrücke über den Fluss, eine Baum­ schule sowie kostenlose Moskitonetze für die Arbeiterfamilien: Das sind einige der gemein­ nützigen Projekte, die auf der Rosenfarm Waridi in Kenia dank der Fairtrade­Prämie realisiert wurden. Eine Prämie, welche die Beschäftigten zusätzlich zu ihrem Lohn erhalten. In welche Projekte die Gelder aus den Fairtrade-Prämien fliessen, bestimmt jeweils ein Ausschuss, den die Rosenarbeiter demokratisch wählen. Im Übrigen haben die Arbeiter auf Fairtrade­ zertifizierten Plantagen Anspruch auf den gesetzlichen Mindest­ lohn und Sozialleistun­ gen wie beispielsweise eine Altersvorsorge. Auch gelten für sie geregelte Arbeitszeiten.

Fairtrade Max Havelaar steht für fair gehan­ delte und nachhaltig angebaute Produkte. Ein Teil von


68 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Schul-Bastelwettbewerb

Suisse Mania

Die Gewinner

Der grosse Selbsttest

Das schönste Ausflugsziel in der eigenen Region darzustellen, war die Aufgabe des Mania-Schulwettbewerbs. Hier die drei originellsten Einsendungen:

Bald beginnt der Endspurt für die Suisse Mania. Noch zwei Wochen kann gesammelt, gespielt und getauscht werden. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: Was haben die fleissigen Sammler über ihre Schweiz gelernt?

1

Der Rheinfall ist der grösste Wasserfall in Europa. In wel­ chem Kanton ist er? a) Thurgau b) Schaffhausen c) St. Gallen

Reichenbachfall

1. und 2. Klasse aus Meiringen BE

Dazu haben wir ein kleines Quiz anzubieten. Alle Antworten finden sich im Sammelalbum. Wer mindestens zehn Fragen richtig beantwortet, darf sich als Schweiz-Kenner betiteln. Text: Anna-Katharina Ris

3

2

Eine der berühm­ testen Brücken ist die Kapellbrücke. Wo findet man sie, und aus wel­ chem Material ist sie gebaut? a) Sie ist aus Holz und steht in Luzern b) Sie ist aus Stein und steht in Graubünden c) Sie ist aus Beton und steht in Zürich

5

Das Matterhorn ist einer der höchsten Berge der Alpen und der berühmteste der Schweiz. Zu welchem Land gehört seine Südwand? a) Italien b) Frankreich c) Österreich

Basel feiert die grösste Fasnacht der Schweiz. Wie nennt man ihren Auftakt? a) Mittagsgspass b) Abendjux c) Morgestraich

4

Was gehört in ein traditionelles Birchermüesli? a) Cornflakes, Milch und Früchte b) Hirseflocken, Joghurt und Cashewnuts c) Haferflocken, Äpfel und Haselnüsse

Hochmoor, Letzimauer

6. Klasse aus Rothenthurm SZ

Illustration: Alamy

Zweisimmen, Rinderberg 6. Klasse aus Zweisimmen BE


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 69

7

8

Der Gotthard­ Strassentunnel ist der längste Strassentunnel der Alpen. Wie viele Kilometer misst er? a) 9 b) 17 c) 26

9

Das Jodeln ist heute eine wohlklingende Gesangsform. Wozu diente es ursprünglich? a) Um sich in Trance zu versetzen b) Um um Hilfe zu rufen c) Um sich über weite Distanzen zu unterhalten

10

Wo steht das Schloss Chillon? a) Auf einem Hügel im Unterengadin b) Oberhalb Schaffhausen c) Auf einer Felsinsel am Ufer des Genfersees

12

Für welche Frucht oder für welches Gemüse ist der Kanton Thurgau bekannt? a) Karotten b) Äpfel c) Aprikosen

Nur am Mittwoch, 14. Oktober

4. Wochenjoker: Dampfschiff «Schiller» An diesem Mittwoch erhält jeder Kunde, der für mindestens Fr. 60.– einkauft, das Modell des Dampfschiffs «Schiller», das auf dem Vierwaldstättersee unterwegs ist.

Bastelbogen gratis

Wer am Mittwoch, 21. Oktober, in der Migros einkauft, bekommt einen Bastelbogen für einen Heissluftballon im Suisse-Mania-Design geschenkt. Das Dampfschiff suchen und gewinnen

Wer auf der Website Suissemania.ch das Dampfschiff «Schiller» findet, nimmt an der Verlosung von MigrosGeschenkkarten teil und kann mit etwas Glück eine Ballonfahrt für zwei Personen im Wert von Fr. 600.– gewinnen.

Richtige Antworten

1b, 2a, 3a, 4c, 5c, 6a, 7a, 8b, 9c, 10c, 11b, 12b

6

Im Bundeshaus in Bern … a) … arbeiten Bundesrat und das Parlament der Schweiz b) … wurde die Schweiz gegründet c) … ist der Bundesbrief archiviert

Welches ist der jüngste Kanton der Schweiz? a) Jura b) Genf c) Schwyz

11

Chocolat Frey, Schokolade­ produzent der Migros, hat vor drei Jahren ein grosses Jubiläum gefeiert. Welches? a) 50 Jahre b) 125 Jahre c) 250 Jahre


33% GÜNSTIGER 33%

9.85 statt 14.75

Halogen Classic A 5er-Set 46W E27 Energieeffizienzklasse Energieeffizienzklasse D

33%

9.85 statt 14.75

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ABGEBILDETEN OSRAM-PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

Halogen Classic B 5er-Set 30W E14 Energieeffizienzklasse D Energieeffizienzklasse

OSRAM gibts in Ihrer Migros

AKTION 14.20 statt 21.30

Vanish Oxi Action Pulver Pink oder Weiss 1,5 Kg

15.70 statt 23.50

Vanish Oxi Action Gold Pulver Pink oder Weiss 1,33 Kg

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AUF ALLE VANISH PRODUKTE ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 26.10.2015, SOLANGE VORRAT

13.50 statt 19.60 13.20 statt 19.60

Vanish Powergel 2x 200 ml

Vanish Oxi Action Vorwaschspray 2x 750 ml

Vanish gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 71

Hartes bis sehr hartes Wasser Mittelhartes bis ziemlich hartes Wasser Weiches bis sehr weiches Wasser

Die Beschaffenheit der Erd- und Gesteinsschichten im Quellgebiet bestimmt den Härtegrad des Wassers. Je härter das Wasser, desto höher der Kalkgehalt.

Potz und Migros Plus

Kalkspezialisten Unerwünschte Kalkrückstände in der Küche und im Bad? Durch regelmässige Reinigung mit speziellen Produkten lassen sich selbst die hartnäckigsten Spuren beseitigen. Text: Nicole Ochsenbein

W

Haftet sogar an senkrechten Oberflächen: Potz Xpert Multi-Calc-Gel, 750 ml, Fr. 4.90

Extrastarker Sofortentkalker mit Korrosionsschutz: Potz Calc, 1 l, Fr. 4.90

In grösseren Filialen

Illustration: Konrad Beck

eiss verkrustete Arma­ turen und Küchen­ geräte, die frühzeitig den Geist aufgeben. Kein Zweifel: Hier hat kalkhaltiges Wasser seine Spuren hinterlassen. Je nach Konzentration der Kalzium­ und Magnesium­Verbindungen spricht man von weichem oder hartem Wasser. Wobei der Kalkgehalt von den geologischen Gegebenheiten im jeweiligen Quellgebiet abhängig ist. Hartes Wasser entsteht in Regionen mit viel Sand­ und Kalkgestein wie im Jura und Mittelland, wenn das Grund­ wasser durch das Gestein sickert und dabei Mineralien aufnimmt. Weicher ist das Wasser in den Voralpen und

Alpen sowie auf der Alpensüdseite, wo kristallines Gestein vorherrscht. Ungefährlich, aber hässlich und lästig

Kalk beeinträchtigt die Qualität des Trinkwassers nicht. Handlungsbedarf löst kalkhaltiges Wasser dennoch aus. Und zwar dort, wo es erhitzt wird, verdunstet oder mit alkalischen Stoffen wie Seife in Kontakt kommt und den berüchtigten Kalkstein bildet. Betroffen sind unter anderem Wasser­ kocher, Kaffeemaschinen und Dusch­ köpfe. Die Empfehlung lautet daher, gefährdete Geräte und Oberflächen regelmässig mit starken Entkalkern zu reinigen. Potz und Migros Plus bie­ ten die passenden Produkte an. MM

Optimal fürs Badezimmer: Potz Calc Forte, 500 ml, Fr. 3.90

Spezialgebiet Kaffeemaschine: Potz Calc Espresso, 2 x 125 ml, Fr. 8.60

Zu 100 Prozent biologisch abbaubar: Migros Plus Entkalker, 1 l, Fr. 4.25

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch Produkte von Potz und Migros Plus.


72 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

I am

2

Mit Haut und Haar bereit für den Herbst 1

1 Die Lippenpflege mit Hydro­ komplex, Bienenwachs und Provitamin B5 pflegt und schützt. I am face Lip Care, 2 × 4,5 g Fr. 2.30* statt 2.90 2 Die Handcreme zieht sofort ein

und spendet Feuchtigkeit, ohne zu schmieren. I am Sofort­Pflege Handcreme, 100 ml Fr. 2.55* statt 3.20

3 Das Feuchtigkeitsshampoo mit Gelée­Royale­Extrakt und Mikro­ proteinen repariert die Haarstruk­ tur und schützt vor Spliss. I am Intense Moisture Shampoo, 250 ml Fr. 2.–* statt 2.55 4 Die Haarmaske pflegt intensiv

und sorgt mit Tiefen­Repair­Effekt für mehr Geschmeidigkeit. I am Intense Moisture Mask, 250 ml Fr. 4.45* statt 5.60 5 Das leichte Haaröl schenkt Glanz und Geschmeidigkeit. I am Professional, Oil Repair Gold Elixir, 100 ml Fr. 7.40* statt 9.30 6 Die Bodylotion mit biologischem

Baumwollextrakt, Aloe Vera und Sesamöl spendet sensibler Haut lange Feuchtigkeit. I am Natural Cosmetics, Sensitive Bodylotion, 350 ml Fr. 7.80* statt 9.80 In grösseren Filialen

7 Die Pflegedusche mit Malven­

Höchste Zeit für ein persönliches Wohlfühlprogramm, um Haut, Haare und die Seele winterfit zu pflegen.

Trockene Luft in beheizten Räumen, Kälte und Wind sind Faktoren, die Haut und Haaren jetzt wieder zusetzen. Mit Pflegeprodukten, die viel Feuchtigkeit spenden und regenerierend wirken, kann man sich jedoch optimal für die kühle Jahreszeit wappnen. Das breite Sortiment von I am verwöhnt gestresste Haut und strapaziertes Haar mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin E, Provitamin B5, Malven- oder Baumwollextrakt. Am besten

gönnt man sich hin und wieder ein kleines Pflegeritual, etwa gemäss folgender Empfehlung: Nach dem Waschen Haarmaske auftragen, Duschhaube aufsetzen und mit einem Handtuch umwickeln. Mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Unterdessen bleibt genügend Zeit, um die Füsse hochzulegen, eine Tasse Kräutertee zu geniessen und mit der Lieblingsmusik im Ohr der Welt für eine kleine Weile zu entfliehen.

extrakt und Provitamin B5 reinigt sanft und macht die Haut geschmeidig und zart duftend. I am Shower Sensitive Care, 250 ml Fr. 1.65* statt 2.10 8 Die Bodylotion mit Panthenol,

Urea und Vitamin E schützt die Haut den ganzen Tag lang vor dem Austrocknen. I am Body Urea Body Milk, 250 ml Fr. 3.80* statt 4.80


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 73

* Aktion 20 % auf das gesamte I-am-Sortiment (exkl. Mehrfachpackungen) bis 19. 10. 3

4

5

6

Wettbewerb

Beauty-Queen für einen Tag

8

Bilder: Lucas Peters/Styling: Regula Wetter; Getty Images

7

Wollen Sie sich einmal wie ein Star fühlen? Oder möchten Sie dieses Erlebnis einer Freundin schenken? Die Gelegenheit dazu bietet der Beauty DayWettbewerb auf www.i-am.ch. Beantworten Sie dort drei Fragen und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Schönheitstag mit Personal-Shopping, Styling und Fotoshooting im Wert von 3000 Franken.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Pflegeprodukte von I am.


Gesundheit Allgemeine Psychologie (Motivation) Dr. Marie Hennecke Studie zu Motivation im Fitnessstudio

Teilnehmende (m/w) für Fitness-Studie gesucht! Beginnen Sie mit uns ein regelmässiges Training in einem Fitnessstudio und erhalten Sie von uns: • Unterstützung bei der Einhaltung Ihrer Fitnessziele • eine Vergütung von bis zu 60 CHF

Weitere Informationen und Anmeldung

www.uzh-sportstudie.ch <wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw4DMQxF0RU5ev6N4xpWYdGA0fCQqrj7R43KCq50wZmzvOHXc5z3uIrBmhQ9kVasR0PnMmmuvSCiAvYHUtUV_qfJLFiBtYkRCyHXHguSWAFpn9f7C4Oly2xwAAAA</wm>

www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Für eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9

Ferien Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 260.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 500.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

SPEZIALANGEBOT BIS 01.11.15 -20% Rabatt ab 1Tag ÜF

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca

Granpanoramahotel Stephanshof****

T+39 0473 923 055 www.hotel-stephanshof.com

Starke Frauen, sichere Geburten, Heilung von Fisteln

Schenken Sie Frauen mit einer Geburtsfistel ein neues Leben! www.womenshope.ch PK 60-522618-6

Gratisinserat

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 75

Frage der Woche

Ich habe das Gefühl, dass die Aproz-Flaschen seit einiger Zeit dünnwandiger sind. Warum ist das so?

Sportgruppen, wie hier der Schwimmclub Winterthur, begeistern Jugendliche für Vereine. Vereine

Gemeinsam stark Seit 15 Jahren berät die Fachstelle Vitamin B Vereine. Sie zeigt den Gruppen, wie sie lebendig bleiben und neue Mitglieder gewinnen.

Dank dem neuen Design der Aproz-Flaschen werden weniger Rohstoffe verbraucht, was die Umwelt schont: Pro Jahr lassen sich 71 Tonnen des Kunststoffs PET, und damit 135 Tonnen Rohöl, einsparen. Die spezielle Form der Flaschen sorgt dafür, dass diese trotz dünnerer Wände stabil sind und Transporte unbeschadet überstehen. Der M-Industriebetrieb Aproz Sources Minérales hat die leichteren Flaschen im August 2014 eingeführt. MM

Text: Michael West

Bild : Sonja Mulitze

O

hne Vereine würde die Schweiz nicht funktionieren. Schon die jüngsten, aber auch die ältesten Einwohner unseres Landes profitieren von diesen Gruppen: Viele Kinderkrippen sind als Vereine organisiert. Das Gleiche gilt für zahlreiche Spitex-Organisationen, die pflegebedürftigen Senioren helfen. Unter den 100 000 Schweizer Vereinen finden sich bodenständige Jodelund Trachtengruppen, aber auch Leute, die in Turnhallen mitternächtliche Basketballturniere organisieren, um Jugendliche von der Strasse zu holen. Wenn ein Verein einmal selber Hilfe braucht, kann er sich an Vitamin B wenden. Seit 15 Jahren

steht diese Fachstelle des Migros-Kulturprozents den unterschiedlichsten Gruppen zur Seite. Rund 5000 Vereinsvorstände haben sich in dieser Zeit bei Vitamin B Rat geholt. Der Verein, ein Erfolgsmodell

«Wir helfen bei der Gründung von Vereinen», sagt Cornelia Hürzeler (54), Projektleiterin Arbeit und Gesellschaft beim Kulturprozent. «Und wir sind auch da, wenn einer Gruppe die Mitglieder ausgehen und ein Neustart nötig ist.» In den Vitamin-B-Workshops lernen Vereine unter anderem flexibel zu sein: Denn viele Junge zögern heute, sich langfristig für ein Amt zu verpflichten. Sie sind aber gern bereit, sich vorübergehend für ein

Projekt zu engagieren. Hürzeler ist überzeugt, dass die Vereinslandschaft in der Schweiz lebendig ist und Zukunft hat. Das zeigen allein schon die oft von Jugendlichen dominierten Sportvereine, die einen Grossteil der Gruppen ausmachen. Sie sind der Ort, wo viele Teenager und Twens zum ersten Mal die Vorteile dieser Organisationsform erleben: Ein lockerer Kreis aus Kollegen schafft es kaum, eine Turnhalle zu mieten oder Sponsoren zu finden. Im Verein gelingt dies viel besser. MM Infos zur Fachstelle: Vitaminb.ch

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.


76 | MM42, 12.10.2015 | MIGROS-WELT

Wärmender Snack an kühlen Tagen: Swiss Style Mini Fondue Moitié-Moitié, 200 g Fr. 4.10

Wohlfühlherbst

Kühl, finster, nass ... na und?

Perfekt für den Abstecher in die herbstliche Natur: Keep warm, Strumpfhosen/Leggins in verschiedenen Farben, Grössen S–XL, 1 Paar Fr. 17.80 In grösseren Filialen

Natürliche Lichtquelle im schmucken Design: Zylinderkerze BAL Ø 10 cm, H 10 cm Fr. 9.90 In der Micasa

Bild: Plainpicture

Zugegeben, die dritte Jahreszeit ist nicht unbedingt die fröhlichste. Morgens verlässt man das Haus im Dunkeln. Und nach Feierabend, wenn man heimkehrt, herrscht schon wieder Finsternis. Aber deshalb bitte nicht gleich zu Antidepressiva greifen! Als Stimmungsaufeller im Alltag taugen manchmal ganz banale Dinge wie ein schönes neues Licht im Wohnzimmer oder ein entspannendes Bad im Kerzenschein. Was das Wochenende betrifft, so kann das Motto sowieso nur lauten: Raus aus der Stube und hinein in die Natur! Die lässt sich vom Herbst nämlich auch niemals unterkriegen.


MIGROS-WELT | MM42, 12.10.2015 | 77

Sorgt für Stimmung: Tischleuchte Vintage, Sudbury, aus Stahl und Glas, EEK A++ bis E, H 29 cm, inkl. vRG Fr. 49.90 In der Micasa

Muntermacher für herbstmüde Herren: Kneipp «Männersache 2.0» 2 in 1, Dusche & Shampoo, Blutorange & Schwarzer Pfeffer, 200 ml Fr. 5.90 In grösseren Filialen

Wonne in der Wanne: Kneipp Badekristalle «Hab dich lieb», 60 g Fr. 1.70 In grösseren Filialen

Farbtupfer im Nebelgrau: Extend Damen-Snowjacke, Himbeer, Grössen 34–46 Fr. 229.– Im SportXX

Zaubert Sonnenglanz ins Haar: Elseve Nutri-Gloss Luminizer Shampoo, 250 ml Fr. 3.95 Elseve Nutri-Gloss Luminizer Gloss Extraordinaire, 100 ml Fr. 13.80


C Christa Rigozzi ««Excellence Flussreisen – Das ist Flussgenuss» D

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

Excellence Flussreisen 2016 – Schweizer Flussschiffe auf Donau, Rhein und Seine kein anderes Flussreise-Produkt können wir unser Reiseangebot mit den Erwartungen unserer Kunden in Einklang bringen. Und das tun wir. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer Tradition in Sachen Personenbeförderung, die bis ins Jahr 1892 zurückreicht.

Liebe Flussfahrt-Freunde Willkommen bereits im Reisejahr 2016 mit jeder Menge neuer Reiseideen – allesamt gemacht, wie Sie es von uns erwarten. Reisen, wo alles stimmt: Qualität, Service und Preis. 100% Swiss Made – schön und gut. Aber was verbinden wir damit, was haben Sie davon ? Unsere Excellence-Schiffe werden von uns konzipiert, erbaut, gestaltet und in Verkehr gesetzt. Die Massstäbe, die wir dabei anlegen, orientieren sich an den Wünschen unserer Schweizer Reisegäste und deren gehobenen Qualitätsverständnis. Das heisst: Wie

Am Besten lernen Sie die Excellence-Schiffe auf unseren einzigartigen Routen auf der Donau, dem Rhein und der Seine – zu herrlichen Naturlandschaften, aussergewöhnlichen Städten und Orten kennen. Alles über die Excellence-Schiffe und ihre Touren finden Sie hier und in unserem neuen Flussreisenkatalog 2016. Ich wünsche Ihnen «Flussgenuss durch Qualität» an Bord unserer Excellence Flussschiffe, Ihr

Ihr Reiseprogramm – Donau – Route 1 Tag 1 Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau. Um 17:30 Uhr legt die Excellence Princess ab. Tag 2 Melk–Wien. Morgens erreichen Sie Melk. Sie besichtigen das Benediktinerstift* auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau. Die Stiftskirche gilt als schönste Barockkirche nördlich der Alpen. Flussfahrt entlang der lieblichen Weinberge der Wachau Richtung Wien. Fahrt zum Heurigen (Fr. 35) oder Besuch eines Klassischen Konzerts (Fr. 75). Tag 3 Wien. Servus in Wien! Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt*. Nachmittags Ausflug ins Burgenland mit Weindegustation und Rundgang in Rust am Neusiedlersee (Fr. 45). Tag 4 Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Rundfahrt*. Die Donaumetropole entstand 1873 aus Buda und Pest. Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typisch ungarische Czarda (Fr. 50). Am Abend eindrucksvolle Fahrt durch das nächtliche Budapest (Fr. 25).

Stephan Frei Geschäftsleiter

Tag 5 Budapest–Esztergom. Am Vormittag Zeit für eigene Unternehmungen. Am Nachmittag Ausflug zum Donauknie*. Per Bus erreichen Sie Esztergom – ein herrlicher Blick auf das Donauknie erwartet Sie. Anschliessend Besuch der Basilika. Tag 6 Bratislava. Altstadtführung* in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Schlendern Sie am Nachmittag gemütlich auf eigene Faust durch die Strassen von Bratislava und erspüren Sie den Charme dieser jungen Stadt. Tag 7 Dürnstein. Dürnstein – die «Perle der Wachau» – liegt inmitten von Weinbergen. Rundgang* mit Besuch des imposanten Stifts. Mittags Weiterfahrt Richtung Passau. Tag 8 Passau–Schweiz. Am Morgen erreichen Sie Passau. Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

FLUSSREISEN 2016

* Ausflugspaket

made und Vielfalt Europa Swiss in Qualität, Preis Excellence – vorne Komfort Leise Töne, viel Allegra – Melodia und die überzeugen zwei River Ladies, erleben Fluss weltweit Das Abenteuer a, Afrika & Europa Asien, Amerik die Leidenschaft ur! Der Fluss und Ab auf die Extrato Themenreisen:

Jetzt bestellen: Der neue Katalog «Flussreisen 2016»!

Online buchen

www.mittelthurgau.ch


Donau 8 Tage ab Fr.

1455.–

inkl. Vollpension an Bord und An-/Rückreise

Rhein 6 Tage ab Fr.

1055.–

inkl. Vollpension an Bord und An-/Rückreise

Seine 8 Tage ab

Fr.

1345.–

inkl. Vollpension an Bord und An-/Rückreise Reisedaten 2016 Excellence Princess – Donau 22.05.–29.05. • 29.05.–05.06. • 19.06.–26.06. 26.06.–03.07. • 03.07.–10.07. • 10.07.–17.07. 17.07.–24.07. • 31.07.–07.08. • 07.08.–14.08. 14.08.–21.08. • 04.09.–11.09. • 02.10.–09.10. Excellence Princess – Rhein Strassburg–Amsterdam 29.03.–03.04. • 09.04.–14.04. • 20.04.–25.04. Amsterdam–Strassburg 03.04.–09.04. • 14.04.–20.04. • 25.04.–01.05. Excellence Royal – Seine 03.04.–10.04. • 10.04.–17.04. • 17.04.–24.04. 24.04.–01.05. • 01.05.–08.05. • 05.06.–12.06. 19.06.–26.06. • 26.06.–03.07. • 03.07.–10.07. 10.07.–17.07. • 17.07.–24.07. • 24.07.–31.07.

Schwacher Euro – bis 25 % Rabatt*

Preise pro Person

Schweizer Schiffe · Bus zum Fluss Feinste Küche · Exklusive Landausflüge 100% Swiss made

Ihr Reiseprogramm – Rhein – Route 2

Ihr Reiseprogramm – Seine – Route 3

Tag 1 Schweiz–Strassburg. Busanreise nach Strassburg und Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill. Um 16:30 Uhr legt die Excellence Princess ab.

Tag 1 Schweiz–Paris. Busanreise nach Paris. Tag 2 Paris. Morgens gemütliche Bootsrundfahrt auf der Seine* und am Nachmittag eine Stadtrundfahrt* in Paris. Abends legt die Excellence Royal ab. Tag 3 Les Andelys. Busfahrt nach Lyons la Forêt – eines der schönsten Dörfer in Frankreich. Nach dem kurzen Abstecher bringt Sie der Bus zurück nach Les Andelys. Das romantische Städtchen liegt in einem Flussbogen der Seine*. Tag 4 Caudebec-en-Caux–(Honfleur). Ganztagesausflug*. Das Städtchen Honfleur besitzt den wohl schönsten Hafen der Normandie, Anschliessend Fahrt durch die Normandie und Zwischenhalt in einer Calvados-Brennerei, inkl. Führung und Degustation. Tag 5 Caudebec-en-Caux–(Étretat)–Rouen. Ausflug zur Alabasterküste mit ihren faszinierenden Steilfelsen «Aiguelle» und dem «Felsentor»*. Fakultativer Genuss eines GourmetMittagessen. Der Spitzenkoch David Görne verwöhnt Sie mit einem 6-Gang-Menu (Fr. 160) in seinem Manoir. Tag 6 Rouen. Stadtrundgang in Rouen*. Am Nachmittag fakultativer Ausflug entlang der Seine (Fr. 45). Auf der «Route der Abteien» besuchen Sie die Abtei Jumièges. Tag 7 Vernon–Paris. Sie fahren nach Giverny und besuchen Wohnhaus und Garten des grossen Impressionisten Claude Monet*. Tag 8 Paris–Schweiz. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

Tag 2 Mannheim–(Heidelberg)–Mainz–Rüdesheim–Koblenz. Ausflug nach Heidelberg*. Am Nachmittag Weiterfahrt bis Rüdesheim. Fahrt mit dem Winzerexpress und Weindegustation*. Abends geniessen Sie die romantische Rheinstrecke vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Tag 3 Koblenz–Köln–Düsseldorf. Erkunden Sie die Rheinmetropole Köln – Kunst-, Universitäts- und Medienstadt – auf einer Stadtrundfahrt*, kombiniert mit einem Rundgang. Nach dem Mittag Weiterfahrt bis Düsseldorf, wo Sie die Stadt auf einer Rundfahrt* besichtigen. Tag 4 Amsterdam. Gegen Mittag Ankunft in Amsterdam. Nachmittags besichtigen Sie auf einem Ausflug* Zaanse Schans und Edam. Tag 5 Amsterdam. Vormittags Möglichkeit zu einem Ausflug* in den weltberühmten Keukenhof. Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt* die farbenfrohe Stadt Amsterdam. Tag 6 Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. Amsterdam–Strassburg Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf Anfrage.

* Ausflugspaket

* Ausflugspaket

Die Excellence Flotte ist wie gemacht, für den vollendeten Reisegenuss auf den schönsten Wasserwegen Europas. Excellence-Schiffe fahren nicht nur unter Schweizer Flagge, sie tragen alle Merkmale eines überzeugenden Schweizer Reiseprodukts. Mit höchstem Reisekomfort und herzlicher Gastfreundschaft. Stilvoll und doch leger. Mit Sinn fürs Detail und Sinn für Qualität. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck mit französischem Balkon, die Fenster auf dem Hauptdeck sind nicht zu öffnen. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, TV, Minibar, Safe. Lift von Mittel- zu Oberdeck. Grosszügiges Foyer, Panoramalounge, Nichtraucher-Restaurant, grosses Sonnendeck.

Gratis-Buchungstelefon

0800 86 26 85

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis* Excellence Princess – Donau 2-Bett-Kab. Hauptdeck 1995.– 1455.– 2-Bett Kab. frz. Balkon Mitteldeck 2555.– 1895.– 2-Bett Kab. frz. Balkon Oberdeck 2865.– 2155.– Excellence Princess – Rhein 2-Bett-Kab. Hauptdeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon Mitteldeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon Oberdeck

1895.– 2135.– 2425.–

1155.– 1355.– 1555.–

Excellence Royal – Seine 2-Bett-Kab. Hauptdeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon Mitteldeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon Oberdeck

2260.– 2660.– 2795.–

1595.– 1895.– 1995.–

Kein Zuschlag für Alleinreisende Kabinen Hauptdeck bei den Reisen auf Rhein und Seine! Reduktion Rhein: Abreise 29.03. Seine: Abreise 03.04., 10.04.

–100.– –250.–

Zuschläge Abfahrten Rhein 20.04. Abfahrten Rhein 03.04., 14.04. Abfahrten Rhein 25.04. Ausflugspaket Donau mit 6 Ausflügen Ausflugspaket Rhein mit 7 Ausflügen (Rt.1) Ausflugspaket Rhein mit 7 Ausflügen (Rt.2) Ausflugspaket Seine mit 7 Ausflügen

95.– 100.– 195.– 196.– 220.– 180.– 235.–

Unsere Leistungen • Mittelthurgau Fluss-Plus: Busbegleitung während der ganzen Reise • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge • Reiseversicherung auf Anfrage • Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte (für alle Reisen) Wil p, Winterthur-Wiesendangen SBB, Zürich-Flughafen Reisebusterminal p, Aarau SBB, Baden-Rütihof p, Basel SBB (Zeiten auf Anfrage erhältlich)

Internet Buchungscode www.mittelthurgau.ch www.mittelthurgau.ch www.mittelthurgau.ch

Donau: eppas2 Rhein: epstr2/epams2 Seine: eypar1


galaxus.ch

Fast alles für fast jeden.

799.– Modular Morten (140×200cm) 3231257

NEU 799.– statt vorher 899.– Furn Bellezza (140×200cm)

4691756

399.– statt vorher 453.– Furn Oslo (140×200cm) 1099.– statt vorher 1355.– Modular Verona (140×200cm) NEU

3823870

5618791

299.– statt vorher 399.– Furn Bianca (160×200cm) inkl. 2 Nachttische 4674746

Entdecke unser grosses Bettensortiment! Preise in CHF, inkl. MwSt.


Leben MM42

Familienumfrage Wieso gehen Sie als Mutter wieder arbeiten?

35%

Für mich ist die Berufsarbeit eine schöne Abwechslung zur Kinderbetreuung.

15% 32% Um den Anschluss im Berufsleben nicht zu verlieren.

Wegen des finanziellen Zustupfs.

12%

6%

Ich betreue die Kinder, so lange sie noch klein sind.

Ich will Karriere machen, auch mit Kind.

Knigge reloaded

Ist es unhöflich, jemanden zu googeln?

Illustration: Andreas Klammt; Bild: Stefan Sulzer

Migrosmagazin.ch

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

D Mamma mia

Lausige Zeit

Das Christkind bringt Geschenke, der Oster­ hase Eier – und der Herbst Läuse. Alle Jah­ re wieder. «Bitte kon­ trollieren Sie die Haa­ re Ihres Kindes!» steht auf dem Chindsgi­ Zettel. Also: Kinder­ haare einshampoonie­ ren, auswaschen, Spü­ lung, Läusekamm her. So weit, so gut. Nur wüsste ich zu gern, wer betroffen ist, um die «Bedrohungslage» ein­ schätzen zu können. Müsste man nicht die Namen befallener Kinder (und von deren Läusen) veröffent­ lichen? In Form eines Newsletters?

Googeln Sie konsequent alle neuen Bekannten?

Philipp Tingler (44) ist Autor

In Zusammenarbeit mit

«Kommt drauf an. Als Vorbereitung für ein Abendessen seine Tischnachbarn zu googeln, kann praktisch sein. Das Gleiche gilt für die Vorbereitung eines Dates. Falls das aber erst passiert, wenn die fragliche Person schon mit einem am Tisch sitzt, ist es unmanierlich. Googeln ist ohnehin ein ambivalentes Unterfangen, denn es beeinträchtigt die Spontaneität und den Überraschungs­ effekt, die sowohl in Gesellschaft wie auch beim Dating reizvoll sein können. Allerdings sollte man wissen, dass heutzutage alles und jeder gegoogelt wird. Zum Beispiel auch der Preis von Mitbringseln. Passen Sie also auf, wenn Sie Geschenke weiter­ verwerten wollen oder bei Gaben gerne sparsam sind (was sich sowieso nicht gehört). Ich erhielt unlängst nach einer Podiums­ diskussion eine Flasche Wein, die ich selbstverständlich sofort gegoogelt habe: 9 Franken 90. Nie wieder.»

Im Ernst: Warum können wir das Problem nicht sachlicher angehen? Es muss niemandem peinlich sein, wenn sein Kind einen Privatzoo er­ öffnet hat. Kopfläuse gehören zum Men­ schen wie Ketchup zu Pommes frites. Ein Befall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Hören Sie auf, sich zu schämen. Wenn wir das alle machen, interessiert es nicht mehr, wer zuerst Läuse hatte. Ich gehe mit gutem Beispiel voran. Sobald wir eine ver­ dammte Laus finden. Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin

und zweifache Mutter.


82 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Garten

Herbstputz

Auch wenn sich das Gartenjahr langsam dem Ende zuneigt: Es gibt noch einiges zu tun! Nutzen Sie die letzten milden Tage für das Grossreinemachen. Texte: Almut Berger

S

elbst im Spätherbst blüht noch so einiges: Herbst­ anemonen und ­astern, Fett­ hennen, Staudensonnenblu­ men, Ringelblumen, Chrysanthemen und Präriekerzen leuchten mit dem bunten Laub der Bäume um die Wette. Anders als noch im Sommer werden bereits abgestorbene Blätter und Blüten jetzt nicht mehr zurück­ geschnitten, da sie einen ausgezeich­ neten Winterschutz bilden. Stiele und Halme sollten ebenfalls möglich stehen bleiben: Zum einen droht durch gekappte Halme Wasser in die Wurzelstöcke der Stauden einzudringen, mit der Folge, dass sie richtiggehend auffrieren. Zum ande­ ren bietet Stehengelassenes Winter­ quartier für diverse Kleinlebewesen. Pflanzen mit einem grasartigen Blatt­ schopf wie beispielsweise Pampas­ gras oder Fackellilie werden einfach zusammengebunden. Ende Oktober steigt die Gefahr der ersten Nacht­ fröste. Sensibelchen wie Rosmarin, Lavendel, Sommerflieder oder auch Hibiskus freuen sich über eine Ab­ deckung aus Reisig. Grössere Pflan­ zen lassen sich auch mit Jutesäcken einpacken. Bei Rosenbäumchen hat sich Gartenvlies bewährt, da dieses Material leicht, anschmiegsam und – ganz wichtig – luftdurchlässig ist. Im Gemüsebeet wird nun spät gepflanztes Kohlgemüse mit einer Folie abgedeckt. Diese wird über Metallbögen tunnelförmig über das Beet gespannt. Rüebli und Sellerie vertragen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, eine zu frühe Ernte mindert Haltbarkeit und Geschmack. Blumen- und Grünkohl brauchen sogar kräftigen Frost, um ihr volles Aroma zu entwickeln. Gesät werden können noch Spinat, Winter­ und Nüsslisalat. Wer dies im Frühbeetkas­ ten tut, kann selbst bei hohem Schnee ernten. Ebenfalls in den Boden wol­

Mit der Drahtbürste lösen sich auch harte Dreckkrusten vom Gartenwerkzeug.

len die letzten Herbststeckzwiebeln und der Knoblauch. Dieser benötigt eine Kälteperiode, um dicke Knollen zu bilden. Frisch gepflanzter respek­ tive geteilter Rhabarber braucht eine grosszügige Kompostgabe. Jedes jetzt noch gezupfte Unkraut ist eine Investition in die Zukunft

Noch ist Zeit für eine letzte Grün­ düngung. Doch aufgepasst: Während Winterroggen sich gut als Vorfrucht für Bohnen, Erbsen und Kartoffeln eignet, darf Stickstoffsammler Internatsklee weder vor noch nach Bohnen und Erbsen gesät werden. Haben Sie weiterhin ein Auge auf Un­ respektive Beikräuter; diese ver­ breiten sich leider auch bei niedrigen Temperaturen. Brombeerzweige, die dieses Jahr getragen haben, werden jetzt boden­ nah abgeschnitten, zu lang gewachse­ ne Jungtrieben eingekürzt. Bei den Herbsthimbeeren werden sämtliche Triebe bis auf einen Stummel kurz über dem Boden zurückgenommen. An Apfel­ und Birnbaum hängen gebliebene Fruchtmumien gehören in den Hausmüll. Damit vermindert sich die Gefahr einer Weiter­ verbreitung der gefürchteten Monilia­Fruchtfäule.


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 83

Laub – Fluch und Segen Ein ewiger Kreislauf

Herbstlaub liefert durch seine Verrottung viele wichtige Nährstoffe. Dazu wirkt es als Mulch- und Isolierschicht, beispielsweise unter Hecken, Bäumen und unter Stauden. Für manche Pflanzen können die anfallenden Laubberge aber auch ein zu viel des Guten werden: Immergrünes wie Lavendel, Thymian oder Salbei drohen unter einer Laubschicht regelrecht zu ersticken. Besonders gross ist die Gefahr in regennassen Wintern, wenn die Blätter zu einer luftdichten Schicht verkleben. Entfernen Sie angewehtes Laub daher laufend. Das gilt übrigens auch für den Rasen. Montbretie, Wildgladiole, Freilandfuchsie, aber auch viele Zwiebelblumen schätzen hingegen eine Laubdecke gegen die Kälte. Mit dem Rasenmäher zerkleinert, kann Laub dünn auf den abgeernteten Gemüsebeeten ausgebracht werden, wo es von Bodenlebewesen fortlaufend zersetzt wird.

Über dem Garten breitet sich Wehmut aus: Schon bald wird der Winter übernehmen.

Laubkompost ergibt eine vorzügliche Gartenerde

Bilder: Getty Images (3)

Sammeln Sie Falllaub in einem Drahtsilo, innert Jahresfrist ist der Kompost reif. Besonders wertvoll sind neben den Blättern von Obstbäumen jene von Holunder, Hainbuche, Haselnuss und Esche, da stickstoffreich. Walnuss-, Platanen- und Eichenlaub hingegen enthält viel Gerbstoff, den die

meisten Pflanzen nicht vertragen. Ausnahmen von der Regel sind die klassischen Moorbeetpflanzen wie Heidelbeere und Rhododendron. Laub bringt Topfpflanzen gut durch den Winter

Immergrüne Gehölze wie Buchs oder Korniferen leiden in Töpfen und bei sonnig-kaltem Wetter rasch an Wassermangel. Packen Sie die Töpfe in Jutesäcke und stopfen sie diese mit Laub aus. Hübsch sieht auch ein mit Laub gefülltes, um den Topf geschlungenes Gitter aus Hasendraht aus – vor allem, wenn Sie verschiedenfarbige Blätter verwenden. Laub schützt Topfpflanzen übrigens nicht nur vor der Verdunstung, sondern auch vor kalten Füssen sprich Wurzeln. Im Laub lässt es sich gut mützen

In diesen Tagen machen sich die Igel auf die Suche nach einem Schlafplatz. Ein mit Ästen fixierter Laubhaufen bietet Schutz in der kalten Jahreszeit. Tierfreunde verzichten möglichst auf die oft sehr lauten und abgasintensiven Laubbläser: Anders als der klassische Laubbesen wirbeln diese nämlich nicht nur Schimmelpilzsporen auf, sondern verletzen oder töten Käfer, Spinnen, Frösche, Nager und selbst Igel. Nehmen Sie das Laubrechen einfach von der sportlichen Seite – und schon gehts zackig!


«Es gibt Situationen im Leben, die keiner will. Und es gibt eine Karte, die dann jedem nützt.» it echtsschutz m R r te h c a b o e B Fr. 300 000.– is b tz u h c S m maximale

Aus Erfahrung wissen wir, was alles passieren kann. Auf vielfachen Kundenwunsch hat der Beobachter eine kombinierte Privatund Verkehrsrechtsschutzversicherung entwickelt: ➜ Erweiterte Versicherung: In den konventionellen Rechtsbereichen sind Sie bis Fr. 300 000.– versichert. ➜ Basis-Versicherung: In allen anderen Rechtsbereichen sind Sie bis Fr. 5 000.– versichert. Der Beobachter empfiehlt Ihnen: Versichern Sie sich, bevor der Ernstfall eintritt.

Einmalig im Preis, in den einzigartig n. Leistunge

Ja, ich interessiere mich für Beobachter Rechtsschutz für nur Fr. 260.–* im Jahr! Weitere Informationen und Anmeldung unter

www.beobachter.ch/rechtsschutz oder telefonisch: 043 444 53 33 *Nur in Kombination mit dem BeobachterJahresabonnement (Fr. 108.80) erhältlich.


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 85

Gewinnen Sie eine Astschere! Damit die Blumenbeete auch in der trüben Zeit Farbe zeigen, dafür sorgen Stiefmütterchen, Hornveilchen und Vergissmeinnicht. Graben Sie gleich auch noch ein paar Tulpen- und Osterglockenzwiebeln mit ein. Dahlien und Gladiolen gehen den gegengesetzten Weg: Sorgfältig ausgegraben und abgetrocknet, überwintern die Knollen im Keller. In den Gartencentern hat momentan Wurzelnacktes Hochsaison: Heckenpflanzen, Stäucher, Obstbäume oder Rosen. Vor allem Letztere sollten nach dem Kauf rasch in den Boden. Rindenmulch verhindert ein Austrocknen. Umgraben? Lieber nicht!

Unsere Altvorderen pflegten vor dem Winter jeweils ihre Gemüsebeete umzugraben, im Wissen, dass der Frost die Schol-

le feinkrümelig zerfallen lässt. Heute weiss man aber auch, dass beim Umgraben das gesamte Leben im Boden auf den Kopf gestellt wird. Und zwar wortwörtlich: Wertvolle Kleinstlebewesen, die auf viel Sauerstoff angewiesen sind, befinden sich plötzlich unter der Erde und umgekehrt. Greifen Sie daher statt zum Spaten besser zum Sauzahn. Dieser lockert den Boden tiefgründig, ohne gleich ein Massensterben auszulösen. Nicht winterfeste Kübelpflanzen sollten zur Abhärtung möglichst lang draussen bleiben. Beachten Sie aber unbedingt die lokalen Frostwarnungen. Bevor die Pflanzen ins Winterquartier wandern, werden sie um ein bis zwei Drittel zurückgeschnitten. Ausnahme von der Regel ist der Oleander. Die meisten Kübelpflanzen schätzen einen hellen

Ort um die 10 Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Grad. Kübelpflanzen, die draussen überwintern, werden auf sogenannte Füsschen gestellt. Diese halten den Topf über Bodenniveau, sodass überzähliges Wasser abfliessen kann. Es ist nämlich tatsächlich oft so, dass «Draussenbleiber» nicht erfrieren, sondern – eben – ertrinken. Gegen ein komplettes Durchfrieren der Töpfe hilft ein Mänteli aus Luftpolsterfolie oder Laub (siehe Seite 83, «Laub – Fluch und Segen»). Nicht frostfeste Ton- und Terrakottakübel wandern mit den Gartenmöbeln in den Schopf. Gartengeräte werden gereinigt, Metallteile mit Maschinenöl eingeölt. Wissen Sie eigentlich, wo Sie letzten Frühling Ihre Schneeschaufel versorgt haben? MM

Gartenblog

Bohne, Bluescht & Berger Machen Sie mit!

Migros-Magazin-Journalistin Almut Berger tauscht sich auf ihrem Gartenblog auf Migrosmagazin.ch/garten mit anderen Hobbygärtnern aus. Erzählen auch Sie von Ihren Erfolgen und Niederlagen. Und posten Sie Ihre eigenen Fotos.

Do it + Garden ist Sponsor der wöchentlichen Gartenverlosung auf Migrosmagazin.ch/garten

Anzeige

AKTION

7.– statt 8.80

Frey Tafelschokoladen Japonais à 100 g im 4er-Pack, UTZ 4 x 100 g, 20% günstiger

30%

9.45 statt 13.50

Frey Tafelschokoladen Tourist à 100 g im 6er-Pack, UTZ 6 x 100 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.10. BIS 19.10.2015, SOLANGE VORRAT

30%

8.60 statt 12.30

Frey Tafelschokoladen Noxana Milch à 100 g im 6er-Pack, UTZ 6 x 100 g


86 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Zootierärztin

Bangen um Tigerin Nikkie

Alles ist organisiert für Nikkies Zahnoperation. Ist der Zahn erst mal raus, wird es der Tigerin besser gehen. Doch dann erleidet sie während der Operation einen Herzstillstand. Das Ringen um Nikkies Leben beginnt. Text: Karin Federer

Bilder: Walter Zoo

D

er Eingriff ist bis ins kleinste Detail vorbereitet, denn Narkosen bei Wildtieren sind schwierig, und wir müssen für alle Eventualitäten bereit sein. Ich gehe meine Notizen nochmals durch. Narkose- und Notfallmedikamente, Infusionen, Überwachungsgeräte, ein Defibrillator und diverses Operationsmaterial stehen parat. Ein Team von vier Tierärzten und zwei Assistenten wird den Eingriff durchführen. Mit Herzmassage und Elektroschock

Karin Federer (29) ist Tierärztin und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

Am Tag der Operation ahnt Nikkie, dass etwas passieren wird. Als sie mich mit dem Narkoseblasrohr sieht, erinnert sie sich und faucht mich unfreundlich an. Der Schuss mit dem Pfeil erweist sich als schwierig, da Nikkie genau weiss, wie sie dem Pfeil ausweichen kann. Sie ist äusserst flink. Aber schliesslich klappts, ich treffe, und Nikkie schläft ein.

Nach kurzer Zeit sind ein Katheter in die Vene und ein Atemschlauch in die Luftröhre gelegt, und Nikkie liegt auf dem Operationstisch. Die Narkose verläuft wie geplant, und Nikkie schläft ruhig. Herz- und Lungenfunktion sind stabil, das Operationsteam beginnt mit der Arbeit. Zahnarzt Stefan Grundmann beginnt mit der Entfernung des riesigen, faulenden Eckzahns. Dieser kann nicht einfach gezogen werden, er muss vorsichtig aus dem Kieferknochen herausoperiert werden, um einen Kieferbruch zu vermeiden. Nach zweieinhalb Stunden ist der Zahn fast vollständig freigelegt. Ich beginne, mich etwas zu entspannen. Der Überwachungsmonitor signalisiert mit einem regelmässigen Piepston eine stabile Herzfrequenz. Vorsichtshalber höre ich mit dem Stethoskop das Herz ab – und bekomme einen Schreck. Eben noch

habe ich den Herzschlag gehört, und nun ist es plötzlich still. Ich schaue auf den Monitor: Herzstillstand! Mein eigenes Herz rast, im Team kommt hektisches Treiben auf. Zum Glück sind wir vorbereitet: Herzmassage, Narkosegas abstellen, Beatmung und Sauerstoffzufuhr sicherstellen, Narkosegegenmittel spritzen. Die Blicke sind auf den Monitor gerichtet: immer noch Herzstillstand. Weiter mit der Herzmassage, Adrenalin über den Katheter verabreichen, Elektroschock mit dem Defibrillator. Nikkie zuckt zusammen. Wieder der Blick auf den Monitor: Das Herz beginnt wieder selbständig zu schlagen, zuerst langsam, dann immer schneller und regelmässiger. Das war gutes Teamwork. Aber jetzt haben wir ein anderes Problem: Nikkie könnte jederzeit aufwachen, da wir die Narkose kurzzeitig unterbrochen haben. Aber der Zahn muss noch raus,


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 87

Die Wurzel des Übels: Ein abgebrochener fauler Zahn.

Tipps

Wenn Haustiere eine Narkose brauchen Vollnarkosen sind in der Tier­ medizin häufig unumgänglich für Diagnose und Behandlung von Erkrankungen. Mit modernen Anästhesie­ methoden und unter Über­ wachung durch Fachpersonal gelten Vollnarko­ sen heute auch in der Tiermedizin als sicher. 1 2

1 Die Äzte machen

Nikkie bereit für die Operation.

3

2 Zahnarzt Stefan

Grundmann (links) entfernt den Zahn. 3 Am Tag nach der

Operation schläft Nikkie immer noch.

eine weitere Narkose ist keine Op­ tion! 20 Minuten später ist der Zahn endlich draussen – und der Kiefer im­ mer noch ganz. Alle sind erleichtert. Kurze Zeit später liegt Nikkie wie­ der in ihrer Anlage, in der Nase ein Sauerstoffschlauch, alle Augen auf sie gerichtet. Kleine Bewegungen, ein Blinzeln, ein Zungenlecken signalisieren, dass sie nicht mehr in tiefer Narkose ist. Dennoch stimmt etwas nicht. Sie erwacht nur sehr langsam. Zu langsam. Zu zweit schie­ ben wir Nachtwache. Viel können wir nicht mehr bewirken, zu gefähr­ lich wäre es, mit Nikkie zusammen in der Anlage zu sein. Am nächsten Morgen schläft Nik­ kie noch immer. Das verheisst nichts Gutes. Vermutlich wurde beim Herz­ stillstand kurzzeitig das Hirn nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Es gelingt mir, nochmals Blut zu gewin­ nen. Die Laboranalysen sind unauf­

fällig. Anschliessend verabreichen wir nochmals Infusionen und Medi­ kamente. Jetzt braucht Nikkie vor allem Zeit, viel Zeit. Endlich frisst Nikkie wieder

In den folgenden Tagen kommt Nikkie langsam wieder auf die Beine. Allerdings ist sie sehr schwach, hat Gleichgewichtsstörungen und ist blind. Intensive Betreuung ist notwendig. Ich bin froh und dankbar, dass mir hier im Walter Zoo so gute und motivierte Mitarbeiter zur Seite stehen. Ohne sie würde ich es nicht schaffen, Nikkie rund um die Uhr zu überwachen und zu pflegen. Ihr seid alle grossartig! Gemeinsam finden wir immer wieder Wege, Nikkie durch das Gitter hindurch mit Flüssigkeit und weicher Spezial­ nahrung zu versorgen. Unsere Geduld hat sich gelohnt: Von Tag zu Tag macht Nikkie kleine Fortschrit­

te. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich freuen würde, wenn Nikkie mich durch das Gitter hindurch etwas unfreundlich anfaucht. Aber in diesem Fall, zehn Tage nach der Operation, ist das anders: Ich mache einen kleinen Freuden­ sprung. Nikkie hat heute selbständig vier Kilo Fleisch gefressen – ohne Schmerzen, denn der Zahn ist ja gezogen. Nikkie frisst! Jetzt haben wir alle Zeit der Welt. Und die brauchen wir auch. Denn Nikkie ist immer noch blind. Zum Glück kommt sie aber in ihrer Anlage gut zurecht. Die Natur muss nun ihren Lauf nehmen. Wir hoffen sehr, dass Nikkie in den kommenden Wochen weiter gute Fortschritte macht und sich schliesslich auch ihr Augenlicht wieder erholt. Das Tigerhaus ist für die Besucher momentan gesperrt, da Nikkie viel Ruhe braucht. MM

Trotzdem bleibt ein geringes Restrisiko von narkosebedingten Komplikationen, das mit etwa 1 bis 2 Todesfällen auf 1000 anästhesierte gesunde Hunde und Katzen beziffert wird. Bei schwer kranken Patienten ist das Risiko höher. Wichtig ist, vor einer Vollnarko­ se die tierärztlichen Anweisungen ge­ nauestens zu befol­ gen. Dazu gehört meist mehrstündi­ ges Fasten sowie eine etwaige Ver­ abreichung von Medikamenten im Vorfeld. Können die Anweisungen nicht befolgt werden, muss die Tierärztin oder der Tierarzt unbedingt vor der Narkose informiert werden.


88 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

«Mein Name ist Patrizia. Ich bin 16 Jahre alt und mache seit dem Sommer eine Lehre als Malerin. Seit 10 Jahren bin ich begeisterte Hornusserin. Mein Vater ist Präsident des HG Utzenstorf und hat mich schon früh zu den Trainings mitgenom­ men, so bin ich da rein­ gewachsen. Auch meine Schwester ist Hornusse­ rin. Meine Mutter nicht, aber sie kommt manch­ mal zuschauen.»

Kinder

Schlagkräftiges Mädchen

Hornussen ist ein Sport, den noch nicht viele Mädchen betreiben. Aber es werden immer mehr. Das freut Patrizia, die schon seit zehn Jahren spielt – mehrheitlich mit den Jungs. Text: Andrea Fischer Schulthess Bilder: Gabi Vogt

Mein Hobby

Der Sport Hornussen ist neben Schwingen eine der beiden Nationalsportarten. Ich bin Mitglied bei der Hornusser­ gesellschaft Utzenstorf (HG Utzenstorf). Den Helm kann man über den Verein beziehen. Einige Sportgeschäfte bieten ihn auch an.

«Mir gefällt, dass ich beim Hornussen beides sein muss: Einzelkämpferin und Teamplayerin. Der Schläger der schlagenden Mannschaft muss mit dem Stecken den Nouss – also den Ball – möglichst weit ins gegnerische Feld hineinschlagen oder sogar darüber hinaus. Die sogenannt abtuende Mannschaft muss ihn dann möglichst schnell mit ihren Schindeln abfangen.

Hg­utzenstorf.ch

Der Verband Beim eidgenössischen Hornusserverband kannst du mehr über diesen Sport erfahren und darüber, wo du ihn in deiner Nähe ausüben kannst. Ehv.ch

Die Teams wechseln sich mit Schlagen und Abfangen ab. Das Tolle an unserem Team ist, dass wir auch ausserhalb des Trainings viel miteinander unternehmen. Das gefällt mir sehr gut. Wir sind zwar ein gemischtes Team, aber auf etwa 30 Jungs kommen erst 3 Mädchen. Es werden allerdings immer mehr.

Hornussen oder Bauerntennis, wie es auch oft genannt wird, kann eigentlich jeder lernen. Es ist nicht so wichtig, ob du klein oder gross bist, stark oder schwach. Hauptsache, du bist motiviert und bereit, die Technik zu lernen. Da Hornussen im Freien gespielt wird, ist es eher ein Sommersport, aber es gibt auch Wintertrainings. Eine besondere Ausrüstung braucht es nicht, ausser einem Helm für die, die noch nicht 18 sind.» MM


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 89

Du weisst aus den Märchen, was ein König tut. Er herrscht über das Volk, regiert das Land, kümmert sich also um die Regierung. Er allein hat die Macht. Hier in der Schweiz haben wir keinen König. Bei uns entscheidet das Volk, wie unser Land funk­ tionieren soll. Aber es können ja nicht alle Schweizer zusammen auf einem Thron sitzen. Darum wäh­ len wir 246 Vertreter, welche die wichtigen Dinge in unserem Land regeln. Sie heissen Parlamentarier.

Diese wiederum wählen alle vier Jahre den Bundesrat – im Moment vier Männer und drei Frauen. Sie stehen als oberste Landesregierung im Dienste des Volkes. In unserem Land sind die Macht und die Regierung also auf mehrere Personen verteilt. Hier kann keiner allein herrschen. Jetzt, im Oktober, wählen wir neue Vertreter. Wenn du gross bist, darfst du das auch: Jeder Schweizer und jede Schweizerin ab 18 Jahren darf wählen und abstim­

Räts elspa ss

men. Dieses System nennt sich Demokratie. In einer Demokratie bringen viele Leute gute Ideen ein. Es dürfen aber auch Hohlköpfe mitentscheiden. Darum sagt man, die Demokratie sei die beste aller schlechten Regierungsformen. Ich bin dankbar, in einer Demokratie zu leben. Wenn aber mal wieder zu viele aufgeblasene Sumpffrösche mit lautem Gequake regieren wollen, dann träume ich zuweilen von einem weisen König. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (14, 10, 7).

RINGTAUCHEN MIT NINA

gelegt. Hilf ihr und finde den Weg, Nina hat im Hallenbad einen Parcours kann, ohne eine Strecke zwei Mal zu auf dem sie alle Ringe durchtauchen einem Stift ein. mit schwimmen. Zeichne Ninas Route

FINDE DIE TIERE!

In den Bergen haben sich Tiere versteckt. Findest du sie alle? Kreise sie ein.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

www.lilibiggs.ch

Lösung: Es sind zehn Tiere (ohne Tobi).

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

Lösung:

Bild: Keystone

(Levana, 7)


90 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Ihre Frage? E-Mail genügt!

reto.vogt@ migrosmedien.ch

Ratgeber

Podcasts Wo finde ich Podcasts, was kosten sie, und wie gelangen sie aufs Handy? Werner Peter

Ein Vorteil von Podcasts ist die Möglichkeit, sie abonnieren zu können. Das heisst: Nutzer werden informiert, wenn eine neue Folge Ihrer Lieblingssendung ausgestrahlt worden ist und sie zum Download bereitsteht. Besitzer eines iPhones nutzen dazu die vorinstallierte App «Podcasts» – für AndroidGeräte heisst die beste App «BeyondPod». Beide bieten ein Suchfeld und empfehlen ausgewählte Highlights.

Reto Vogt (30),

Onlineredaktor Migros-Magazin @revogt

Die Überwachungs­ kamera Withings Home lässt sich ganz einfach per Handy steuern.

Digital

Big Dad is watching you Babyfon war gestern. Heutige Eltern stellen eine Kamera ins Kinderzimmer, die filmt, zuhört, Schlaflieder spielt und die Luftqualität misst. Bringt es das? Text: Reto Vogt

F

rischgebackene Eltern sind ständig in Sorge: Geht es den Kindern gut? Schlafen sie ruhig, oder fühlen sie sich gestresst? Und kaum hat man sich aufs Sofa gesetzt und endlich eine gute Flasche Wein entkorkt, ertönt das nächste Geräusch aus dem Kinderzimmer – oder wars nur eine akustische Täuschung? Wer die Überwachungskamera Withings Home aufstellt, kann entspannt sitzen bleiben. Erfasst sie Bewegungen oder Geräusche, schickt sie eine Meldung an gekoppelte iPhones (Android wird derzeit nicht unterstützt) und erlaubt einen direkten Blick ins Kinderzimmer. Die Qualität der Bilder ist gut – auch nachts. Zudem bewertet die tennisballgrosse Kamera die Luftqualität im Raum und bietet klassische Babyfon-Funktionen: Übers Handy lässt sich das Nachtlicht anstellen, lassen sich Schlaflieder abspielen.

Die Installation geht leicht von der Hand. Zuerst muss eine App des Herstellers geladen und ein kostenloses Benutzerkonto erstellt werden. Anschliessend lässt sich die Kamera via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und entweder via Wi-Fi oder Netzwerkkabel ins heimische Netzwerk einbinden. Das erlaubt es, auch von unterwegs auf sämtliche Kamerafunktionen zuzugreifen. Zugriff auf gespeicherte Bilder

Anders als bei Konkurrenzgeräten wie D-Links Home Monitor lassen sich jedoch nicht nur Livebilder abrufen. Die Withings Home bietet Zugriff auf Bilder, die ihre Kamera die letzten zwei Tage erfasst hat. Doch anstatt diese Funktion deaktivieren zu können, lässt sich die Speicherung der Aufzeichnungen für umgerechnet 8 beziehungsweise 20 Franken im Monat sogar auf eine Woche oder einen Monat

erweitern. Weil aber dabei die Daten nicht auf einer Speicherkarte in der Kamera – das wäre technisch problemlos möglich –, sondern auf Servern des Herstellers landen, ist die Funktion datenschutztechnisch bedenklich. Warum? Weil es immer ein Risiko ist, die Kontrolle über seine Daten aus der Hand zu geben. Wer die Aufzeichnung verhindern will, muss die Kamera vom Strom trennen. Auch um ein Nachtlicht einzuschalten oder Schlaflieder abzuspielen, brauchen Eltern keine technische Hilfe. Withings Home ist vielmehr ein Instrument für Vater oder Mutter, um vom Arbeitsplatz aus daheim «reinzuschauen». Dabei findet möglicherweise auch die Idee Anklang, das Baby via Mikrofon die eigene Stimme hören zu lassen. MM Die Kamera Withings Home ist bei Digitec.ch für 212 Franken erhältlich.

Bild: ZVG

P

Podcasts sind in der Regel kostenlos. Zu den grössten Anbietern zählt das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), das Sendungen nach ihrer Ausstrahlung gratis zum Download anbietet. Es stehen aber auch Beiträge von Privaten oder ausländischen Rundfunkstationen zur Verfügung. Eine gute Übersicht bietet www.podster.de.


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 91

Tipps

Bewahren Sie Tee trocken, dunkel und kühl auf. Nicht in der Nähe von Gewürzen lagern, da er gern andere Aromen aufnimmt.

Genuss für den Gaumen und Wohltat für den Körper: Warum nicht wieder öfters mal Tee trinken?

So is(s)t die Jugend

W Hungerattacke!

Wer kennt das nicht? Den ganzen Tag über hat man sich Mühe ge­ geben, sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben, und zu Hause schreit dann alles in einem nach Schoko­ lade. Das kann kein richtiger Hunger sein, zumindest wenn die Ernährung über den Tag verteilt stimmt. Meine Tipps gegen solche Attacken:

Nach dem Aufgiessen eines Tees wird in den ersten drei Minuten vorwiegend Koffein aus den Teeblättern freigesetzt. Nach einer Ziehzeit von mehr als drei Minuten geben die Teeblätter überwiegend Polyphenole und Gerbstoffe ab, die den Magen-DarmTrakt beruhigen. Trinken Sie, der anregenden Wirkung wegen, den letzten Grünoder Schwarztee spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Verzichten Sie auf Grüntee, wenn Sie schwanger sind. Hier schreiben die VivaiExperten über Ernährungsfragen. Dieses Mal die Ernährungswissenschaftlerin Marianne Botta.

Bild: iStock Photo

In Zusammenarbeit mit

Das Nachhaltigkeitsmagazin der Migros.

Ernährung

Teetrinker leben gesünder Teetrinken tut gut. Nicht nur an kalten Tagen. Einige Sorten helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Text: Marianne Botta

T

eetrinken kann eine Well­ nessinsel im Alltag sein. Ins­ besondere dem Grün­ und Weisstee werden viele gute Eigenschaften zugeschrieben, Schwarztee gilt als etwas weniger wertvoll. Wer pro Tag 0,6 bis 1,5 Liter Grüntee trinkt, scheint besser vor Herz­Kreislauf­Erkrankungen ge­ schützt zu sein. Darauf weisen diverse Studien hin. Man geht davon aus, dass die bioaktiven Substanzen, aber auch das Koffein positiv wirken. Das Koffein erhöht den Energiever­ brauch, verbessert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Mögli­ cherweise sind auch die im Grüntee enthaltenen Flavonoide und Cate­ chine für den gesundheitsfördernden Effekt mitverantwortlich. Das Kardio­ logische Forschungslabor der Berliner Charité konnte nachweisen, dass sich die Blutgefässe nach dem Trinken eines halben Liters Grüntee erweitern und elastischer sind.

Ungezuckerte Kräuter­ und Früchte­ tees sind eine gute Alternative, um den Körper mit Flüssigkeit zu ver­ sorgen. Allerdings liefert Tee kaum Mineralstoffe und praktisch keine Vitamine. Eine Ausnahme ist lediglich das Fluor in Schwarz­ oder Grüntee, es hilft, Karies vorzubeugen. Grüntee wirkt in der Regel anregend. Wer das vermeiden will, greift zu Rooibos­Tee, der ebenfalls herzschützende Eigen­ schaften hat, aber koffeinfrei ist. Dem Rooibos wird auch nachgesagt, dass er die Blutfettwerte verbessern kann.

1. Ein Glas Wasser trinken. Klingt komisch, doch viele Menschen haben Probleme, das Durst­ vom Hungergefühl zu unterscheiden. Manchmal verschwin­ det der Hunger, wenn der Durst gelöscht ist. 2. Langeweile vermeiden. Essen ist nämlich ein prima Zeitvertreib; vor allem wenns süss und fein ist. Dagegen hilft, aktiv zu bleiben. Das schützt zumindest mich vor Heisshunger. 3. Einmal zu oft die Zähne putzen. Die Zahnpasta verän­ dert nämlich den Geschmack im Mund. Mit dem Zahnpasta­ goût im Mund habe ich keine Lust mehr auf Schokolade.

Kräutertees mit Nebenwirkungen

Natürlich müssen im Zusammenhang mit Gesundheitseffekten auch die Kräutertees genannt werden. Sie ge­ hören allerdings zu den Heilpflanzen, was bedeutet, dass sie auch Neben­ wirkungen haben können. Am besten trinkt man sie je nach Anlass, etwa Fencheltee bei Blähungen oder Me­ lissentee zur Beruhigung. MM

Andrej Bärtschi (22) aus Bern hat

eine Ausbildung zum Fachmann Gesundheit absolviert – und selbst 20 Kilo abgenommen.


92 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Die Details «Sitz- und Lenkradheizung, Berganfahrhilfe, Spurassistent, tolles Infotainment – das ist in der Klasse super. Schade, hat es keinen Beifahrerhaltegriff und nur hinten Parksensoren.» Ruth Imhof

Auto

Ein Kerlchen namens Karl Mit dem schon ab knapp 12 000 Franken angebotenen Karl lanciert Opel nun einen betont praktischen Kleinstwagen. Familie Imhof aus Affoltern am Albis ZH testet den kleinen Kerl. Text: Timothy Pfannkuchen

K

Bilder: René Ruis

ein Scherz. Der neue kleine Opel heisst einfach Karl. Der Name macht Spass und sogar Sinn: Karl hiess der Sohn von Gründer Adam Opel. Karl ergänzt nach Adam und Corsa Opels Kleinwagenfamilie. Ob er ausser günstig auch praktisch ist, überprüft Familie Imhof aus Affoltern am Albis ZH. Ivo (48) und Ruth Imhof (48) wollen ihren Smart Tochter Alisha (20) abgeben und mit Jaden (12) vom Peugeot 308 SW auf etwas Kleineres umsteigen. Vielleicht auf Karl? «Einfach herzig», lobt ihn Alisha, «freundliche Frontansicht, schnittig-sympathisch.» Ruth Imhof ergänzt: «Sogar hinten sitzen zwei Erwachsene angenehm – zu dritt wird es etwas eng. Einsteigen ist selbst in engen Parklücken leicht und das Parkieren bei 3,68 Meter Länge auch.» Überrascht habe, dass der Karl «so ein flotter Kerl»sei, berichtet Ivo Imhof: «In den tiefen Gängen hat er angenehm viel Kraft. In den hohen dauert es jedoch, weshalb man in der Autobahn­ auffahrt den dritten Gang braucht.» Positiv sieht der Bodenleger den Verbrauch: «Im Test klar unter sechs Liter, obwohl wir viel Stadt und über den Brünig gefahren sind.» Seine Gattin und Alisha loben die Handschaltung und, so sagt die Sachbearbeiterin Ruth Imhof, «die hervorragende Wendigkeit und die für solch einen Kleinwagen wirklich gute Federung. Ein Sportoder Ferienwagen ist er nicht, aber für den Alltag ideal. Er fährt angenehm leise.» Nach 600 Testkilometern ist selbst Sohn Jadens Urteil positiv, der zu Testbeginn noch entsetzt fragte: «Ihr kauft doch bitte keinen Opel?» Karl sei zwar kein Sportwagen, meint er, «aber sonst ist er ganz okay». Gibt das den Ausschlag zum Kauf? «Jein», fasst Ivo Imhof zusammen. «Für einen Erstwagen wünschen wir uns doch ein paar PS mehr. Und zu viert in die Skiferien geht mit Karl nicht. Aber: Er fährt sich gut, ist sehr günstig und der perfekte Zweitwagen.» MM

99 g/km CO2 Grenzwert 2015: 130 g/km

Das Cockpit «Hier ist alles übersichtlich, aufgeräumt und simpel zu bedienen. Man sitzt gut, und das Lenkrad ist höhenverstellbar. Etwas viel Hartplastik, aber bei dem Preis unvermeidlich.» Ivo Imhof


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 93

Der Name «Der Opel Adam heisst nach Opel-Gründer Adam Opel – und Karl (Bild) war einer seiner Söhne. Wir finden den Namen unseres Karlchens super. Klingt sehr deutsch, also nach Qualität!» Alisha Imhof

Haben den kleinen Opel Karl auf grosser Familienfahrt an den Thunersee getestet: Familie Imhof aus Affoltern am Albis ZH. Von links: Jaden (12), Alisha (20), Ivo (48) und Ruth (48).

Auto-Testfamilie

Eine Woche gratis testen! Testen Sie den neuen Allradkombi Subaru Levorg. Bewerben Sie sich bis 18. 10. auf Migrosmagazin.ch und fahren Sie von 9. bis 16. 11. 2015 den LegacyNachfolger. Sie sind mindestens zu dritt und erscheinen später im Migros-Magazin. Wir wählen die Familie aus.

Steckbrief

Steckbrief

Subaru Levorg 1.6DIT AWD

Opel Karl 1.0 «Enjoy» Antrieb: 1.0-R3-Benziner, 75 PS, 95 Nm ab 4500/min, 5-GangGetriebe, Frontantrieb. Fahrwerte: 0–100 km/h in 13,9 s, Spitze 170 km/h. Gewicht: 938 kg. Umwelt: Normverbrauch 4,3 l/100 km = 99 g/km CO2, Energie B. Listenpreis: ab 13 650 Franken (Basis: 1.0 «Karl», 75 PS, ab 11 950 Franken).

Antrieb: 1.6-R4-Turbobenziner, 170 PS, stufen-

Das Platzangebot «Hinten sitzt man zu zweit prima, und in den Laderaum (206 bis 1013 Liter) mit schön tiefer Ladekante passen trotzdem locker vier Migros-Taschen plus zwei GetränkeSixpacks.» Jaden Imhof

loser Automat, Allradantrieb. Umwelt: Normverbrauch 6,9 l/ 100 km = 159 g/km CO2, Energie F. Listenpreis: ab 27 900 Franken.


NORDEUROPA-KREUZFAHRTEN ZU EINMALIGEN AKTIONSPREISEN! Aktionspreis

12 Reisetage inkl. Vollpension An- und Rückreise ab Basel nur Fr.

1495.n AktionsKabinen zu diese itiert – lim rk sta en eis pr sofort buchen!

r gültig bei Aktionspreise nu 10.15! 27. bis Buchung

Bis nach Spitzbergen Ihr TOP Reiseprogamm 06. Juli 2016 bis 20. Juli 2016

Bis nach Island Ihr TOP Reiseprogramm 20. Juli 2016 bis 31. Juli 2016

Die MSC Splendida - Ihr Erstklass-Schiff

Nicht inbegriffen: – Getränke an Bord und persönliche Auslagen – fakultative Landausflüge – oblig. Serviceentgelt (€ 9, p.P./Nacht, wird an Bord belastet) – Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 15.- pro Person – Zuschlag 100.- für Flug ab Zürich

Flam, Norwegen

06.07. 07.07. 08.07. 09.07. 10.07. 11.07. 12.07. 13.07. 14.07. 15.07. 16.07. 17.07. 18.07. 19.07. 20.07.

Flug Basel/Zürich–Hamburg, Transfer, Einschiffung Erholung auf See Bergen, Norwegen Erholung auf See Tromsö, Norwegen Erholung auf See Longyearbyen/Spitzbergen, Norwegen Erholung auf See Honningsvag/Nordkap, Norwegen Erholung auf See Erholung auf See Hellesylt/Geiranger, Norwegen Flam, Norwegen Erholung auf See Hamburg, Ausschiffung, Transfer, Flug Hamburg–Basel/Zürich

20.07. 21.07. 22.07. 23.07. 24.07. 25.07. 26.07. 27.07. 28.07. 29.07. 31.07. 31.07.

Flug Basel/Zürich–Hamburg, Transfer, Einschiffung Erholung auf See Invergordon, Grossbritannien Erholung auf See Akureyri, Island Isafjordur, Island Reykjavik, Island Reykjavik, Island Erholung auf See Kirkwall/Orkneys, Grossbritannien Erholung auf See Hamburg, Ausschiffung, Transfer, Flug Hamburg–Basel/Zürich

Exklusive Aktionspreise

Exklusive Aktionspreise

Kategorie

Kategorie

Preise pro Person bei 2er Belegung

Frühbucherpreis bis 26.10.15 Innen Bella 2145.– Innen Fantastica 2245.– Aussen Bella 2745.– Aussen Fantastica 2895.– Balkon Bella* 3095.– Balkon Fantastica 3295.– Zuschlag 100.- für Flug ab Zürich * teilw. mit Sichtbehinderung Allegrissimo Getränkepaket

Normalpreis ab 27.10.15 2245.– 2345.– 2845.– 2995.– 3195.– 3395.– 378.–

So viel ist inbegriffen: ✔ Linienflug Basel/Zürich–Hamburg– Basel/Zürich ✔ Flughafen-/Hafentaxen ✔ alle notwendigen Transfers ✔ Kreuzfahrt gemäss Programm mit der MSC Splendida ✔ 11, resp. 14 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie ✔ Vollpension an Bord, bis zu 5 Mahlzeiten täglich ✔ Teilnahme an allen Bordaktivitäten

Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

MSC Splendida****

Spitzbergen, Norwegen

Ihr luxuriöses und modernes Schiff verfügt über 6 Restaurants, 20 Bars, 3 Swimmingpools, 10 Whirlpools, grosser Wellness- und Spa-Bereich, Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Internet-Bereich, Diskothek und Einkaufsgalerie. Die 1637 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, und Minibar, teilweise Balkon. Die MSC Splendida wurde 2009 in Dienst gestellt, ist 333 m lang, 38 m breit, hat 138'000 BRZ und bietet Platz für max. 4'200 Passagiere.

Preise pro Person bei 2er Belegung Frühbucherpreis bis 26.10.15 Innen Bella 1495.– Innen Fantastica 1595.– Aussen Bella 1995.– Aussen Fantastica 2145.– Balkon Bella* 2445.– Balkon Fantastica 2595.– Zuschlag 100.- für Flug ab Zürich * teilw. mit Sichtbehinderung Allegrissimo Getränkepaket

Normalpreis ab 27.10.15 1595.– 1695.– 2095.– 2245.– 2545.– 2695.– 297.–

Hellesylt/Geiranger, Norwegen

sofort online oder telefonisch buchen!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07

info@onlinetours.ch


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 95

Bitte melde dich

Klasse Schmid, Zug, 1957

Ich suche (Rita?) Bodmer, lediger Name. Sie war unsere Braut­ führerin vor 50 Jahren. Wer weiss etwas über sie? Doris Zogg, 8810 Horgen Telefon: 079 450 45 72

Ich suche Judith Galler, Jahrgang 1957 (auf dem Foto Zweite von rechts, neben Lehrer Herr Schmid, 5./6. Klasse, Neustadt­Schulhaus, Zug). Um 1968/69 war sie wohnhaft an der Chamerstrasse 117, 6300 Zug. Ihr letzter mir bekannter Wohnort ist 4310 Rheinfelden. Ab 1974 ist sie umgezogen, mit unbekanntem Ziel. Liebe Judith, bitte melde dich. Wir würden dich gerne bei unserem Klassentreffen dabeihaben. Antoinette Gubser-Birrer, 6340 Baar, E-Mail: antoinette.gubser@databaar.ch

Marie Therese Perritaz (70) sucht Freundin Madleine Krähenbühl, die vor etwa 50

Jahren nach London gezogen ist. Therese ging nach Deutschland, wo sie noch heute lebt. Madlei­ ne hatte Eltern aus Deutschland und der Schweiz, sie heiratete einen Italiener und ging zurück in die Schweiz. Marie Therese lernte bei der Sparkasse und wechselte später zu einer ande­ ren Bank. Ich vermute, Madleine war auch bei einer Bank. Jeden­ falls vermisst Marie Therese Madleine sehr. Infos bitte an: Heike Egner, E­Mail: heike.egner@icloud.com

Ich (siehe Foto) suche Corinne Cattin (lediger Name), damals

mit Eltern und Schwester in Biel wohnhaft, in einem Block neben der Autostrasse Lyss–Biel. Ich wohnte damals in Lyss. Du hast mit mir zusammen die Gewerbeschule für Floristinnen in Lyss besucht (1993–1996). Gearbeitet hast du während der Lehrzeit in einem Blumenladen, vis­à­vis vom Kongresshaus in Biel. Es würde mich riesig freuen, dich wieder einmal zu sehen. Fabienne Walther (lediger Name: Zenger) E-Mail: fabienne.zenger@gmail.com Telefon: 079 945 69 47

Gesucht wird Heidi Sulger. Ich lernte Heidi (Kloten) im Jahr 1981 in Bournemouth (England) ken­ nen, wo wir beide Englisch lern­ ten. Sie brauchte das Diplom, weil sie zur Swissair wollte. Daraus wurde nichts: Sie heiratete (Andy/ Andreas Wälte/Wälti?), wanderte auf die Inselgruppe Vanuatu im Südpazifik aus und bekam Kinder. Danach ging der Kontakt verlo­ ren. Wer kennt sie und weiss, wo sie ist? Ich suche sie schon seit Jahren, vergeblich.

Ruth Steigele, E-Mail: ruthsteigele@gmx.ch

Mitmachen

So einfach geht die Onlinesuche Geben Sie Ihre Annonce ein. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet ver­ öffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E­Mail­ Adresse steigern die Erfolgs­ chancen. Und mit etwas Glück erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe. Migrosmagazin.ch/meldedich


96 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.10.2015, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.10.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 41: LANDKARTE Gewinner Nr. 40: Rudolf Mäder, Kerzers FR; Brigitte Burkolter, Arbon TG; Denise Schläpfer, Biel BE; Irma Meyer, Pfeffingen BL; Barbara Weber, Subingen SO; Alice Bosshard, Volketswil ZH; Lukas Bütler, Auw AG; Heidi Schibli, Bottmingen BL; Verena Reiser, Küsnacht ZH; Barbara Gross, Schiers GR Gewinner «Zusatz» Nr. 40: Roland Ziegler, Kottwil LU; Jürg Gobeli, Untersiggenthal AG; Erich Haas, Bern; Walter Lang, Goldau SZ; Thomas Scherrer, St. Gallen


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 97

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was kann man nicht anziehen? U Glockenhut

E

Radkappe

A Schiebermütze

2. Als was gilt ein Mensch, der alle sprachlichen «Angriffe» pariert? R stosssicher

M schlagfertig

I

druckfest

3. Was ist eines der Hauptmerkmale der Pantoffeltierchen? A Lippen

M Wimpern

N Poren

So nehmen Sie teil

4. Welche Blutgruppe kann man allen Menschen verabreichen? I

B+

H AB–

A Frankfurt a. Main

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.10.2015, 24 Uhr

F

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

E

O–

5. Welcher Kleriker herrschte de facto von 1494–1498 in Florenz? R Fra Angelico

N Savonarola

G Giordano Bruno

6. Der Monarchfalter kann bei seiner «Wanderung» bis zu … zurücklegen. I

700 km

E

1200 km

T

3600 km

7. Wo liegt einer der grössten Internetknotenpunkte der Welt? U Basel

L

Modena

8. Wie heisst die äusserste Schicht der Erdatmosphäre? L

Exosphäre

S

Mesosphäre

Troposphäre

Lösungswort: 1

2

3

Gewinner Nr. 39:

4

5

6

7

8

Elisabeth Blaser, Birsfelden BL; Sandra Kluser, Winterthur ZH; Chris Zurbrügg, Herisau

Auflösung Nr. 41: ALPINIST

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 5 1 4 3

Auflösung Nr. 41: GESTE Gewinner Nr. 40:

Heidi Elsener, Hochfelden ZH; Ursula Hitz, Bern ; Kathrin Dambach, Schinznach Dorf AG

E

2

ANT I STAR ANTRE T EN BAL T I SCH E I NSEHEN EP I THELE L E I STUNG SCRABBL E SE I L TANZ TURNSAAL ZERBERUS

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.10.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


T N R E F T N E

HÄSSLICHE

WARZEN

LEICHT – SCHNELL – NATÜRLICH …und das alles einfach und praktisch zuhause!

Zertifiziertes

natürliches Produkt

Natura Star

Die schmerzlose kosmetische Lösung Warzen sind normale harmlose kleine Hauterhöhungen, die jedoch unschön und schmerzhaft werden können, wenn sie unter Schmuck oder Kleidung gelangen. Sie können Ihnen in der Öffentlichkeit auch schon mal peinlich sein, wenn sie sich an auffälligen Stellen befinden, wie z.B. am Nacken. Es gibt mehrere Wege Warzen zu entfernen: Eine schmerzhafte Operation, der Gang zum Hautarzt, chemische Behandlungen oder die Vereisung. Das Risiko und die Angst vor einer Operation und deren Kosten aber bleiben. Nun wurde eine Alternative entwickelt... Eine natürliche Alternative. Natura Star ist vermutlich die wirksamste Methode um Warzen zu entfernen. Sie ist schnell, sicher, schmerzlos, 100% natürlich und Sie können dies bequem und diskret zuhause durchführen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Natura Star?

Das Geheimnis sind die natürlichen und essentiellen Öle aus der Thuja Occidentalis. Die Pflanze aus Nord Amerika und Kanada ist auch bekannt als „der abendländische Lebensbaum“

KEINE Operation KEINE Chemie KEINE Narben KEINE Vereisung KEINE Schmerzen

EINFACH TROCKNET DIE WARZE AUS BIS SIE AB Ä BFÄLLT

R VORHE

“

Ich habe Natura Star nur ein paar mal aufgetragen und wenige Tage später war die Warze abgefallen. Es ist unglaublich! Jetzt kann ich mein Dekolleté wieder zeigen ohne mich zu schämen. Celia

Zertifiziertes

natürliches Produkt

Das Geheimnis ist das Pflanzenextrakt der

Thuja Occidentalis Der abendländische Lebensbaum wird schon seit Generationen erfolgreich in der Hautpflege angewendet.

und wird seit dem 19. Jahrhundert zur Behandlung der Haut angewendet. Tragen Sie die helle Flüssigkeit wie beschrieben einfach auf. Natura Star trocknet die Warze aus, bis diese einfach abfällt. Eine Flasche Natura Star mit 15 ml reicht für bis zu 200 Anwendungen und kostet Sie nur Fr. 29.90. Vergleichen Sie diese Kosten mit denen eines Chirurgen oder Hautarztes. Es ist eine sichere, natürliche und äusserst günstige Methode, um hässliche Warzen zu entfernen und Ihre Haut von Unreinheiten zu befreien.

Bestellen Sie Natura Star noch heute:

Jetzt Code einscannen und direkt bestellen oder unter

NACHHER

“

Fantastische neue Warzenbehandlung

www.3.naturastar.ch

NUR

Fr.

29

. 90

Trendmail AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 BürglenTG Tel. 071 634 81 21, Fax 071 634 81 29 Onlineshop: www.trendmail.ch

BESTELLSCHEIN

JA, ich will Warzen schmerzlos und ohne Operation entfernen und bestelle gegen Rechnung plus Versandkostenanteil (Fr. 6.90) wie folgt:

15 ml Flasche

2er Set für nur Fr. 49.80

SIE SPAREN Fr. 10.-

❑

Natura Star Warzenbehandlung, 15 ml Art. Nr. 1226 nur Fr. 29.90

❑

Natura Star Warzenbehandlung, 2er Set, 2 x 15 ml Art. Nr. 1227 nur Fr. 49.80 Sie sparen Fr. 10.-

❑ Frau ❑ Herr Name: Vorname: Strasse/Nr.:

NATURA STAR - DIE NATÜRLICHE METHODE WARZEN ZU ENTFERNEN!

381-3

PLZ/Ort: Tel.- Nr.: Bitte einsenden an: TRENDMAIL AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 99

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

8 7

9

1 9 5 7 9 4 3 5 5 1 1 3 8

3 8 6

2

Auflösung Nr. 41: 428

6

6 5

4 2 7 1 3 6 9 5 8

7 9 8

8 9 6 7 2 5 4 1 3

3 1 5 9 8 4 2 7 6

1 3 4 6 9 7 5 8 2

9 7 2 8 5 1 6 3 4

5 6 8 3 4 2 1 9 7

6 8 3 2 1 9 7 4 5

2 5 9 4 7 8 3 6 1

7 4 1 5 6 3 8 2 9

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.10.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 40:

Maria Lehmann, Rheinfelden AG; Hannelore Kobel, Court BE; Silvana Stähelin, Sulgen TG; Rolf Suter, Oberrohrdorf AG; Käthy Ryser, Langenthal BE

2

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am 3 3 3 2 3 Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden 2 3 sein. Verboten: Kreuzun2 3 3 gen, diagonale Brücken und mehr als zwei Linien.

3 0 4 1 2 4

Auflösung Nr. 41:

1

2 3

0 4 1 2

1

1

3

2

3

1

3

2

3

2

2 3 3

4 1 2

2 4 4

3 2 2

2

3

3 3

3 3

1 1

Auflösung Nr. 41: 1 3

2

2 2

2 1 1 3

3

2 6

2 1

3

1

4

4

1 2

3

5

3

1

3

2

2

2 1 2

2 3 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 375 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild

Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung a. i.), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor) Ressort M-Aktuell: Prepress: Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Online: Scasascia Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Innendienst: Nicole Thalmann Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Nathalie Deutsch, Laila Müller Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

(Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


Machen Sie mehr aus In nur 3 Schritten sind Ihre Bons mehr wert 1. Partnerangebot wählen.

Macht mehr aus Ihren Bons.

2. Cumulus-Bon online oder telefonisch tauschen.

Fr. 10.–

Macht mehr

aus Ihren Bons.

PARTNERGUTSCHEIN

PARTNERGUTSCHEIN

www.migros.ch/cumulus-extra

3. Beim Partner profitieren.

Fr. 10.–

0848 85 0848

Eine Auswahl unserer Cumulus-Extra-Angebote: ALPAMARE: WASSER-FUNPARK

CHA CHÀ: THAI POSITIVE EATING BON FR.

BON FR.

5.–

5.–

ALPAMAREGUTSCHEIN

CHA CHÀGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Alpamare-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar beim Kauf einer Tageskarte.

FOXTRAIL: ERLEBNISREICHE SCHNITZELJAGD BON FR.

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen cha chà-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar bei einer Konsumation ab Fr. 50.–.

EDELWEISS: DER SONNE ENTGEGEN BON FR.

5.–

10.–

FOXTRAILGUTSCHEIN

EDELWEISSGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Foxtrail-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar für alle Trails in der Schweiz. Hinweis: Alle Angebote sind nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar.

Fr. 100.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– in einen Edelweiss-Gutschein im Wert von Fr. 100.– ein. Einlösbar auf Langstreckenflügen ab Fr. 999.– pro Person.


Ihren Cumulus-Bons FLEUROP: EIN EXTRA-STRAUSS FÜR SIE BON FR.

DOMINO’S PIZZA: EINFACH GUT BON FR.

5.–

5.–

FLEUROPGUTSCHEIN

DOMINO’SGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Fleurop-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar bei OnlineBestellungen ab Fr. 50.–, gültig für das gesamte Sortiment.

PATHÉ: KINOGENUSS IN DER SCHWEIZ

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Domino’s Pizza-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar bei einer Bestellung ab Fr. 40.–.

HOTELLERIESUISSE: 18 GÜNSTIGE ANGEBOTE BON FR.

BON FR.

5.–

10.–

PATHÉGUTSCHEIN

HOTELLERIESUISSEGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Pathé-Kinogutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar beim Kauf von mindestens zwei Kinotickets zum vollen Preis.

VISILAB: ERMÄSSIGTE KORREKTURBRILLE BON FR.

Fr. 150.–

Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– in einen hotelleriesuisse-Gutschein im Wert von Fr. 150.– ein. Einlösbar in zwei Hotelkategorien (3 und 4 Sterne).

MISTER MINIT: SCHUH- UND SCHLÜSSELSERVICE BON FR.

10.–

5.–

VISILABGUTSCHEIN

MISTER MINITGUTSCHEIN

Fr. 100.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– in einen Visilab-Gutschein im Wert von Fr. 100.– ein. Einlösbar beim Kauf einer Korrekturbrille (Fassung und Gläser) ab Fr. 500.–.

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Mister Minit-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar für Produkte und Dienstleistungen ab Fr. 40.–.

Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons unter www.migros.ch/cumulus-extra oder telefonisch unter 0848 85 0848. BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


102 | MM42, 12.10.2015 | LEBEN

Meine Welt

«Ich mochte meine Locken nicht»

Die Bernerin Angélique Wälchli ist seit Juni Moderatorin der «Tagesschau». Als Kind liebte sie Gummitwist und wünschte sich glatte Haare, heute wird sie bei rotem Kopfsalat schwach – und ist nie ohne Kopfhörer und Thermosbecher unterwegs. Text: Claudia Langenegger Bilder: Paolo Dutto


LEBEN | MM42, 12.10.2015 | 103

1 Mein freier Vormittag: «Wenn ich

Spätdienst habe, geniesse ich den Mor­ gen im «Schichtwechsel», einem Beizli mit Industriecharme in Liebefeld BE.» 2 Mein Ecke: «Hier führte einst mein

Schulweg durch. Ich bin dieser Ecke Berns stark verbunden.»

3

3 Mein Kindheitsidol: «Kim Wilde, wegen ihrer wahnsinnigen Föhnfrisur mit Dauerwelle. Die Musik war neben­ sächlich. Ich mochte meine Locken nicht und habe von diesen Haaren geträumt.»

4

Name: Angélique Wälchli (39) Sternzeichen: Steinbock Karriere und Lebenslauf:

Ich bin in Bern geboren und auf­ gewachsen, mein leiblicher Vater stammt aus Benin. 1999 habe ich bei Radio Förderband (später: BE1) als Moderatorin angefangen, daneben absolvierte ich die Film­ schauspielschule in Zürich. Später arbeitete ich bei DRS Virus, war Chefredaktorin bei Canal 3 in Biel und Redaktorin bei Radio SRF. Seit Juni moderiere ich die «Tages­ schau» auf SRF (im Bild mit Arbeitskollege Dominik Müller). Dazwischen habe ich ein Jahr in Dublin gelebt – mein bester Entscheid: Dort habe ich meinen Partner kennengelernt, mit dem ich nun zwei Kinder habe.

1 2

5

4 Mein Rückzugsort: «Meine Mutter hat eine Wohnung in Kandersteg BE.

Dort kann ich sofort abschalten. Ich gehe raus in die Natur und merke jedes Mal, wie wenig es zum Entspannen und Zufriedensein braucht.» Mein Lieblingsprodukt:

«Hat es roten Kopfsalat, kaufe ich ihn – immer. Manchmal bin ich froh, wenn es keinen hat, so habe ich die Chance, mal anderen Salat auszuprobieren.»

Bilder: Keystone, Getty Images

6

7

5 Meine Reisebegleiter: «An meinen Arbeitstagen bin ich vier Stunden am Pendeln. Ich habe immer meinen Thermosbecher mit Kafi, etwas zum Lesen und die Kopfhörer dabei.» 6 Mein schlimmstes Erlebnis: «Ich bin für eine Radioreportage in den Libanon gereist und habe dort viel und wahnsin­ nig spannendes Material aufgenommen. Daheim aber die böse Überraschung: Auf den Minidisks war nichts drauf!» 7 Mein Lieblingsspiel: «Als Kind war es

Gummitwist, heute ist es das Kartenspiel Tichu. Es ist eine Mischung aus Jass und Poker, nur weniger kompliziert. Und: Es ist eine Berner Erfindung.»


, H C O W T IT M N E S E I D R NU

14.10.2015:

G A T R E K O J C H I FF S F P M A D ER » « S C H I LL

Alle an Bord! ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Jetzt die Schweiz entdecken. Die schönsten Schweizer Sehenswürdigkeiten zum Sammeln. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

WWW.SUISSEMANIA.CH

PRO FR. 60.– EINKAUF EIN JOKER-SACHET. MAXIMAL 3 PRO EINKAUF. NUR SOLANGE VORRAT. ERHÄLTLICH IN ALLEN MIGROS-FILIALEN, DO IT + GARDEN MIGROS, MELECTRONICS, MICASA, SPORTXX INKL. OUTDOOR, OBI ODER AUF LESHOP.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook