Skip to main content

Migros-Magazin-40-2026-d-OS

Page 1

Ausgabe Ostschweiz, Post CH AG, AZA 1953 Response Zentral

Migros-Magazin # 40 | migros.ch/magazin | 30. September 2026

5 Ideen für ein heimeliges Zuhause → Seite 44

Herbstgold Foto: Unsplash/Aaron Burden

Wir wandern und spazieren dort, wo die Blätter jetzt am schönsten leuchten → Seite 12 Brustkrebs: Frauen erzählen, was sie durchlebten

Etwas Warmes: ­Rezepte mit Kürbis, Birnen und Pilzen

Hunde und Katzen: So taufen wir sie am häufigsten

→ Seite 18

→ Seite 22

→ Seite 40

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)58-712 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


Bild KI-generiert

Saugstärke für Wasser, Fett & Öl

HIT

40%

HIT

16.65 Plenty Vorteilspack,

16.65 Plenty Vorteilspack,

16.65 Plenty Vorteilspack,

Plenty Limited Edition 12x45 Tücher

Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebot gilt vom 1.10. bis 14.10.2026, solange Vorrat.

statt 27.80

Plenty Original 16x45 Tücher

Plenty Short & Smart 16x74 Tücher


FLASH SALE

59.– ung r ie iv t k A is t a r G Handy-Abo ab

5G im Swissco m Netz

13.95

/Mt.

Informieren und wechseln. migrosmobile.ch

Bestellen über Website

Vom 21.9. bis 5.10.2026 sind die einmaligen SIMAktivierungskosten von 59.– für die Neukunden geschenkt. Alle Informationen unter migrosmobile.ch

0800 684 684 Gratis-Hotline


ab 2 Stück

Entdecke

f u a s s u G en . H C S I N ITALIE

20% Da Emilio Apéro-Salzgebäcke erhältlich in diversen Sorten, z.B. Tarallini, 300 g, 3.16 statt 3.95, (100 g = 1.05)

21%

2.60 statt 3.30

Migros Bio Parmigiano Reggiano per 100 g, verpackt

20%

6.60

S. Pellegrino Sanbittèr alkoholfrei, 8 x 100 ml, (100 ml = 0.83)

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebot gilt vom 1.10. bis 7.10.2026, solange Vorrat.

3.85 statt 4.85

Citterio Citterino Salami am Stück Italien, per 100 g, in Selbstbedienung


Anzeige

Rundum versorgt

INHALT

5 7

Migros-Magazin

mit

30. September 2026

Editorial

Aktuell Kurz und gut

8

News mit Würze in Kürze

11

Iris Steinmann, Finanz­ planerin bei der Migros Bank in Schaffhausen

Hinter den Kulissen

Wenn die Blätter bunt werden

12 Acht Gründe, warum wir den Herbst so lieben Diagnose Brustkrebs

18 Zwei Betroffene erzählen aus ihrem Alltag Genuss Tutti nuovi

26 Italienische Apéroklassiker neu interpretiert Wir bitten zu Tisch mit …

28 … Rapper und Musiker Stress Meine Region

31 Aktionen, Storys, News, ­kompakt verpackt Leben Horror oder Highlight?

37 Pro und Contra fixer Putztag Happy Birthday, Säntispark

38 Wir rutschen ins 40. Lebens­ jahr des Freizeitbads Schnuffi hat uns lieb

Unsere Herbstzeitlosen Seien wir ehrlich: Nach tonnenweise Glace und Salat ist jetzt wieder Zeit für richtiges Seelenfutter. ­Unsere Klassiker mit Kürbis, Pilzen und Marroni.

40 Und wir ihn auch – alles über unsere liebsten Haustiere

S. 22

ab 2 Stück

25%

1. 10.

Auf das gesamte tetesept Nahrungsergänzungsmittel-Sortiment

40%

ISSE kungen IP-SU Sonderpac ture, 2.60 ck, in rd Na stat t ra Blo Racca n oder Ext 100 g, 1.55

33%

8.50 13.– statt

Scheibe eiben, Sch z.B.

z, Schwei edie bstb in Sel

,

Pornokonsum bei Jugendlichen

per

henkel uletsc ürzt al Po Optig oder gew nature per kg,

42 Wo Gefahren lauern und wann Eltern eingreifen sollten

IN AM VIT N KE N FR A

nung

Ein Hoch auf die Gemütlichkeit

ck 10er-Pa

40%

Fotos: Migusto, Getty Images

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung & gesunde Lebensweise. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 1.10. bis 7.10.2026, solange Vorrat.

Aktionen in der Heftmitte

. 2026 – 7. 10

1.–

k

Bri sich, Ice Tea und Pfir Kult one , t Zitr , Ligh . Zitrone = 0.05) Zitrone r, z.B (100 ml 1 Lite 8.30, 10 x stat t 4.98

Alle

ab 2

Karto

Racle

Beutel,

Nahru

ck, l 24 Stü smitte Sticks, änzung nesium ngserg Axamine Mag

. iv), z.B Sanact 5 (ohne stat t 13.9 10.46

Unterwegs mit dem E-Brummi

1.– Extra

Kiwi

Neusee

ab 3

44 Wohntipps zum Einkuscheln

tte

1 kg

Stück

25%

Alle

ffeln

z, Schwei

land

Gold

, pro

Stück

47 Denner-­Chauffeur Krsta ­Stevanovic im Interview

Stück

40%

)

g = 1.40 iment r-Sort t 2.45, (100 nfutte stat Katze 15 g, 1.47 en. und omm 7x nde ausgen Lachs, tes Hu s mit Artikel zier te Gesam Adult Delight rat. its redu Mio

bere und sola udget M-B .2026, 7.10 sind eboten 1.10. bis n Ang vom Bei alle te gelten Angebo

z.B.

nge

Vor

51 Rätsel 55 Schlussgang


Hier ist Gutes drin. Migros bietet die grösste Auswahl an IP-SUISSE Produkten.


EDITORIAL

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen ­Kapitals, Organ des­Migros-­ Genossenschafts-Bundes (MGB) ONLINE: migros.ch/magazin ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich TELEFON: 0800 840 848 KONTAKT: migmag.ch/leser HERAUSGEBER: MGB CHEFREDAKTORIN:

Sabine Eva Wittwer AUFLAGE: 1 295 301 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2026) LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1) ABONNEMENTE: migmag.ch/abo TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum M-INFOLINE: TELEFON: 0800 840 848 CUMULUS-INFOLINE: TELEFON: 0848 850 848* * 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser Regen? Hurra! Jackenwetter? Hurra! Endlich zeigt die Wetter-App nicht mehr andauernde Hitze an. Der Sommer 2026 strapazierte unsere Liebe zur heissen Jahreszeit. Nach den ausgedehnten Hundstagen hatten nicht nur ausgesprochene Herbstfans genug vom Sommer. In dieser Ausgabe heissen wir den Herbst ­deshalb aufrichtig willkommen. Mitglieder der Redaktion berichten, warum sie Freude ­verspüren, dass nun wieder Nebel, mehr Dunkelheit und ­kühlere Zeiten kommen. Und sie nehmen uns mit an Orte, wo sich die Schönheit der Saison in Form von gelb und rot leuchtenden Wäldern ­präsentiert (Seite 12). Rezepte mit ­Pilzen, Kürbis und M ­ arroni widmen sich den kulinarischen ­Seiten des Herbstes (Seite 22). Und Wohnideen ­sorgen für Gemütlichkeit in den eigenen vier ­Wänden (Seite 44). All dies zeigt: Auf den Herbst darf man sich freuen. Nach einem Sommer der Extreme ganz besonders.

Karen Schärer Leiterin Supermarkt Content Foto: Nik Hunger

7

Apro

J ahr

pos

e s ze

i te n

Schulstoff Die Neigung der Erd­ achse ist entscheidend für die Entstehung der Jahreszeiten: Im europäischen Sommer treffen die Sonnen­ strahlen steiler auf die Erde als im Winter und wärmen die Böden stärker auf. Klimatisch extrem Die Temperatur­ unterschiede zwischen ­Sommer und Winter sind mancherorts ­extrem. So kann es in Teilen Sibiriens im Winter unter –50 Grad und im Sommer über 30 Grad werden. Nur eine Saison Tageslänge, Tempe­ ratur und Sonnenein­ strahlung bleiben am Äquator das ganze Jahr ähnlich; es gibt keine vier Jahreszeiten. Man unterscheidet dafür zwischen Regen- und Trockenzeit.


8

AKTUELL Kurz und gut

ch Ma h c do l … ma

30 Jahre

Starkes Vegi-Label 1996 wurde das V-Label in der Schweiz gegründet. Die Migros war die allererste Lizenznehmerin. Das Label ist eine international anerkannte Kennzeichnung von veganen und vegetarischen Lebensmitteln. Inzwischen sind über 70 000 Produkte von mehr als 4800 Unternehmen weltweit damit gekennzeichnet.

Textilrecycling

110 000 Tonnen Altkleider fallen jährlich in der Schweiz an. Ein Grossteil davon landet im Ausland, etwa auf Deponien in Afrika. Der Verein Fabric Loop will das ändern. Er setzt sich ein, dass die Sortierung vollumfänglich in der Schweiz stattfindet. Was nicht weiterverwendet werden kann, soll recycelt werden. Die Migros ist neu Mitglied von Fabric Loop.

→ fabric-loop.ch

Vermicelles mit süssem Kürbis Vermicelles gehören für Schleckmäuler zum Herbst einfach dazu. Klassisch wird das Marroni-Püree mit Meringue, Vanille­glace oder Schlagrahm serviert, doch auch mit Kürbis harmoniert es gut. Für dieses überraschende Dessert Kürbisschnitze mit Blüten-­ honig caramelisieren und mit Vermicelles und Glace anrichten. Wie das geht, zeigt das schnelle Migusto-Rezept.

Hier gehts zum MigustoRezept:

Fotos: Migusto, KI-Visualisierung Monda Futura/WormFX, Getty Images, Adobe Stock

Faser zu Faser


AKTUELL

9

Kurz und gut

70

Zahl der Woche

Ideen für unsere Zukunft

Wohin solls gehen? Eine lebenswerte Schweiz für alle

So viele geröstete Kaffeebohnen braucht es ungefähr für eine Tasse Kaffee. Die genaue Zahl variiert – je nachdem, wie gross und stark der Kaffee ist und wie gross die einzelnen Bohnen sind. Migros Exquisito ­Bohnenkaffee Crema mild

Mehr Naturverbundenheit, Regionalität und Handwerk: Das sind die gemeinsamen Nenner für die Zukunft der Schweiz. Diese hat der Verein Monda Futura in einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung ermittelt. Mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds ist ein Zukunftskompass entstanden, der 13 Zukunftsszenarien aufzeigt, die am meisten Zustimmung erfahren haben.

1 kg Fr. 8.97 statt 14.95 Aktion: 40 % auf alle Mi­grosExquisito-Kaffees, Bohnen und gemahlen​, ab 2 Stück, vom 1. bis 7. Oktober

Mehr zum Zukunftskompass: → 2073.ch

Pr o ma bier l… Neu!

Neues Design

Ausgezeichnet Die neuen Verpackungsdesigns der Eigenmarke Migros sind mit dem renommierten Red Dot Design Award 2026 prämiert worden. ­Geehrt wurden unter anderem die Designs von Tuben und Konserven. Nach und nach halten die neuen Verpackungen im gesamten ­Sortiment Einzug und sorgen für noch mehr Übersicht und Freude beim Einkauf.

Das ist es: Das neueste Mitglied der Blévita-­Familie, in der Geschmacksrichtung Pizza Style Das kann es: Diese Blévita schmecken würzig-­ tomatig und erinnern an die beliebten kleinen Pizzacracker. Das ist das Beste daran: Die Kreation stammt von MigrosKunde Finn Hablützel. Seine Idee wurde aus über 30 000 Einsen­ dungen zur Gewinnerin des Blévita-­ Atelier-Wettbewerbs gekürt.

Blévita Pizza Style 6 × 38 g Fr. 4.10 Neuheiten-Cumulus: 20-fach ­CumulusPunkte auf B ­ lévita Pizza Style, vom 30.9. bis 7.10.


Advent in Dresden & Prag

MAX

Zwei der beliebtesten Weihnachtsstädte Mitteleuropas zum Spitzenpreis Striezelmarkt in Dresden

Prager Winterzauber an der Moldau

4 Reisetage, ab nur

Jetzt zum Aktionspreis buchen & Fr. 130.- pro Person sparen!

Elbe

Dresden im Winterkleid

Dresden

Fr. 569 r

im Doppelzimme

.-

REISEHIT 20

Leistungen - Alles schon dabei!

u

Prag Mol da

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus

Grosser Adventsmarkt am Prager Altstädter Ring

✓ 1 x Übernachtung im gehobenen Mittelklassehotel in Dresden ✓ 2 x Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel in Prag ✓ 3 x Frühstücksbuffet in den Hotels ✓ 1 x Nachtessen am Ankunftstag im Hotel in Dresden ✓ Interessante Stadtführung in Dresden ✓ Besuch des Striezelmarktes in Dresden inkl. 1 Glas Glühwein ✓ Besichtigung einer typischen Stollenbäckerei inkl. Verkostung

Wenn der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und frisch gebackenem Christstollen durch die Gassen zieht und tausende Lichter historische Plätze in eine festliche Kulisse verwandeln, beginnt die schönste Zeit des Jahres. Wir verbinden Dresden und Prag – zwei der beliebtesten Weihnachtsstädte Mitteleuropas – zu einer stimmungsvollen Adventsreise: mit Stadtführungen in beiden Städten, einem Glas Glühwein auf dem traditionsreichen Striezelmarkt sowie dem Besuch einer echten Dresdner Stollenbäckerei mit Kostprobe. Vier genussvolle Tage voller Weihnachtszauber – und das zum attraktiven car-tours.ch Aktionspreis.

Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag – Anreise nach Dresden Fahrt mit dem komfortablen Extrabus nach Sachsen. Gegen Abend erreichen wir Dresden und beziehen unsere Zimmer. Nach dem Nachtessen im Hotel bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die festlich beleuchtete Altstadt. 2. Tag – Dresden mit Striezelmarkt Nach dem Frühstück entdecken wir das winterliche «Elbflorenz». Bei einer kombinierten Rundfahrt und einem Rundgang lernen wir die schönsten Sehenswürdigkeiten kennen: den prachtvollen Zwinger, die weltberühmte Semperoper, die katholische Hofkirche und die eindrucksvoll wiederaufgebaute Frauenkirche. Von der Brühlschen Terrasse geniessen wir den herrlichen Blick über die Elbe. Anschliessend bleibt genügend Zeit für einen Bummel über den traditionsreichen Striezelmarkt – den ältesten Weihnachts-

✓ Interessante Stadtführung in Prag ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum 30. November - 3. Dezember 2026

markt Deutschlands. Zwischen liebevoll geschmückten Ständen, erzgebirgischer Handwerkskunst und weihnachtlichen Düften laden wir Sie zu einem wärmenden Glühwein ein. Zum Abschluss besuchen wir eine traditionelle Dresdner Stollenbäckerei. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, erfahren Sie Wissenswertes über das berühmte Weihnachtsgebäck und geniessen Sie bei Kaffee eine Kostprobe des Original Dresdner Christstollens. Am späteren Nachmittag fahren wir weiter nach Prag. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. 3. Tag – Weihnachtliche Stimmung in Prag Heute lernen wir die Goldene Stadt kennen. Während der Stadtführung entdecken wir das Burgviertel mit dem Hradschin und dem Veitsdom, das Altstädter Rathaus mit seiner berühmten astronomischen Uhr sowie die eindrucksvolle Karlsbrücke. Die Führung endet auf dem Wenzelsplatz. Der Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Rund um den

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Altstädter Ring und den Wenzelsplatz laden die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte zum Verweilen ein. Lassen Sie sich vom Lichtermeer verzaubern und geniessen Sie die besondere Atmosphäre der Goldenen Stadt. Vor der märchenhaften Kulisse der historischen Altstadt duftet es nach Lebkuchen, heissen Maronen und altböhmischem Gebäck. Zahlreiche Marktstände bieten kunstvollen Weihnachtsschmuck, traditionelle Handwerkskunst und regionale Spezialitäten an – die perfekte Gelegenheit, die besondere Adventsstimmung Prags in aller Ruhe zu geniessen. 4. Tag – Heimreise Nach dem Frühstück heisst es Abschied nehmen. Mit vielen schönen Eindrücken sowie dem Duft von Glühwein und Christstollen in der Nase treten wir die Heimreise an. Rückkehr in die Schweiz am Abend.

Tel. 0848 00 77 88

www.car-tours.ch

6. - 9. Dezember 2026 14. - 17. Dezember 2026

Unser Aktionspreis für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

in gehobenen Mittelklassehotels Normalpreis Fr. 699.Aktionspreis Fr. 569.- * * Aktionspreis gültig solange Vorrat Zusätzlich wählbar/nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag: Fr. 149.Allfälliger Treibstoffzuschlag Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur, Zürich Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

132


AKTUELL

11

Hinter den Kulissen

Was machst du da gerade, Iris? Iris Steinman n (52) ist Fina nzplanerin und Stando rtverantwor tli che der Mig ros Bank in Scha ffhausen.

Finanzplanung bedeutet für Iris Steinmann von der Migros Bank in Schaffhausen mehr als Zahlen: Sie macht aus grossen Fragen einen konkreten Plan.

Was machst du da gerade, Iris?

Ich bereite mich auf ein Kundengespräch vor. Dafür schaue ich mir die Unterlagen an, also die Steuererklärung oder den Pensionskassenausweis. So kenne ich die finanzielle Situation schon, bevor wir uns zusammensetzen. Gemeinsam schauen wir dann, was die Person eigentlich möchte und ob sich das auch umsetzen lässt. Was ist das Beste an deinem Job?

Foto: Beat Schweizer

Der Moment, wenn ich in einem Gespräch merke, dass jemandem ein Stein vom Herzen fällt. Vorher sind da ganz oft viele Fragen: Reicht mein Geld? Kann ich früher aufhören zu arbeiten? Soll ich die Pensionskasse als Rente oder als Kapital beziehen? Wie kann ich eventuelle Schulden tilgen? Und dann haben die Leute einen Plan vor sich, der zeigt, was in den kommenden Jahren auf sie zukommt.

Eine lebenswerte Schweiz für alle. Gestalte sie mit uns und werde Teil der MigrosGruppe.

→ migros.ch/jobs

Welchen Traum möchtest du dir unbedingt erfüllen?

Ich habe mir schon einiges erfüllt, bin zum Beispiel vier Monate durch Mittel- und Südamerika gereist. Zuerst mit meinem Partner, dann auch allein. In Peru haben wir den Inca-Trail gemacht: vier Tage mit Rucksack und Zelt. Das war schon ziemlich cool. Jetzt möchte ich meine

Ferien weiterhin grosszügig beziehen, vielleicht auch einmal zusätzliche Wochen kaufen und immer wieder auf Reisen gehen. In ein paar Jahren darf es auch wieder einmal länger sein. Was schätzt dein Team an dir besonders?

Ich habe einen guten Überblick und organisiere gern, als Standortverantwortliche kenne ich auch die Abwesenheiten und Ferien von ­allen. Ich habe also schon fast eine Agenda im Kopf! Was gehört für dich zu einer lebenswerten Schweiz?

Dass man nicht allein dasteht, wenn es schwierig wird. Das sehe ich auch in meiner Arbeit. Ich habe Menschen, die finanziell sehr gut ­dastehen, aber auch solche, bei denen es gerade nicht reicht. Ich finde es beruhigend, dass es in der Schweiz für viele Situationen eine Anlaufstelle gibt. Man muss nur wissen, wo man Hilfe bekommt, und sich auch trauen, danach zu fragen. Was machst du nach Feierabend?

Viel Yoga, Anfang Jahr habe ich sogar eine Ausbildung zur Yogalehrerin in Sri Lanka gemacht. Aufgezeichnet von Lea Ernst


12

AKTUELL Jahreszeiten

Willkommen,

du güldener Herbst! Manche trauern lauen Sommerabenden nach, für andere hat die kühlere Jahreszeit ihren besonderen Reiz. Die Herbstfans in unserer Redaktion verraten, worauf sie sich jetzt am meisten freuen.

1

«Es gibt für mich in jeder Saison eine bevorzugte Duft-Ort-Kombi. Im Sommer ist es zum Beispiel warmer Asphalt nach einem Sommerregen. Und im Herbst? Da mag ich den Wald am liebsten, weil es dort leicht neblig-moderig und trotzdem sehr frisch riecht. Als ob der Wald durchatmen würde – das mache dann auch ich. Entweder auf einem ausgedehnten Hundespaziergang oder mit einem guten Podcast im Ohr. Diesen ­unterbreche ich auch mal, um den Wald nicht nur zu riechen, sondern auch zu hören. Dieses Jahr freue ich mich auf die verpassten Folgen von ‹Queens›, dem Podcast der Zeitschrift ‹Annabelle›, mit Frauen, die im Leben weiter sind, für Frauen, die weiter wollen.» Dinah Leuenberger, Redaktorin

Fotos: Jurapark Aargau/Gilbert Projer, Getty Images, Adobe Stock

Durch den Wald spazieren


AKTUELL

13

2

Jahreszeiten

Geht es überhaupt noch idyllischer? Geballte Herbstbeauty im Jurapark bei Wölflinswil AG

Blätter durch die Luft wirbeln

«Farbige Blätter, die ich mit den Füssen durch die Luft wirble. Eichenhütchen, die am Boden zum Sammeln bereitliegen. Die Sonne, die dem Laub noch intensivere Farben verleiht – das ist mein Herbst. Jedes Jahr erlebe ich Mischwald, viele gelbe Buchen, Felder in den schönsten Farben und mehrere Aussichtskanzeln im Jurapark im Aargau. Eine Wanderung durch diese Hügellandschaft gehört für mich zum Herbst wie Vermicelles mit Meringues und Rahm.» Silvia Schütz, Redaktorin

3 Tetley Rooibos Vanille 36 g Fr. 3.65

Tee trinken, einkuscheln

«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Nicht nur weil es weder zu heiss noch zu kalt ist – ich schätze es auch, wenn es abends wieder früher eindunkelt. ­Vielleicht liegt das daran, dass ich eher ein Abendmensch bin. Aber für mich gibt es nichts Schöneres, als nach Hause zu kommen und ein paar Kerzen anzuzünden. Danach fläze ich mich auf die Couch mit einer kuscheligen Decke. Und endlich ist es auch nicht mehr zu warm für eine grosse, heisse Tasse Tee – einer meiner Favoriten ist Rooibos mit Vanille.» Barbara Scherer, Redaktorin

Fortsetzung auf Seite 14


14

AKTUELL Jahreszeiten

Fortsetzung von Seite 13

Sonderfall Hitzesommer

4

In der Sauna schwitzen

«An kühlen Tagen zieht es mich in die heisse Sauna. Ich öffne die Tür, nicke den anderen Gästen zu und setze mich auf die Holzstufen. Die Hitze umschlingt mich, es riecht nach Harz und nach heissem Holz – doch ich schwitze nicht. Es ist, als bräuchte mein Körper ein paar Minuten, um zu begreifen, dass er loslassen kann. Einatmen. Ausatmen. Ich blicke aus dem Fenster. Unter einem grauen Himmel liegt der Thunersee.» Pascal Amri, Redaktor

Fotos: Pontresina Tourismus/Andrea Furger, Migusto, Adobe Stock

Wegen der grossen Hitze während des Sommers ­verfärbten sich einige Bäume weit vor dem herbstlichen Laubfall braun. «Schon im August hatten viele Bäume kein Laub mehr, und auch Gelbverfärbungen traten bereits sehr früh auf», ­be­stätigt Wald- und Boden­ ökologe Arthur Gessler von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL. Er geht weiter davon aus, dass «Bäume, die nicht vom sommerlichem Blattverlust betroffen sind, ihre Blätter in diesem Jahr länger als üblich behalten, wenn es weiterhin warm und nicht zu trocken bleibt».


AKTUELL

15

Jahreszeiten

Das Val Roseg mit Blick auf die Berninagruppe – ein Wander­ highlight im Herbst

Was genau ist der Altweibersommer?

5

Wandern im Val Roseg

«Die einfache, 14 Kilometer lange Wan­ derung vom Bahnhof Pontresina GR ins Val Roseg und zurück ist ein HerbstMust für mich. Sie führt sanft ansteigend durch lichte Lärchen- und Arvenwälder entlang des Rosegbachs mit Blick auf die Berninagruppe. Am Talende die ­kulinarische Belohnung: das Restaurant Roseg Gletscher mit seinem ­bekannten Kuchenbuffet. Schmeckt im Herbst natürlich am besten.»

Eine typische Schönwetter­ phase im Herbst mit sonnigen, milden Tagen und kühlen Nächten. Meteorologisch ist der Altweibersommer eine regelmässig, laut Meteo Schweiz besonders häufig Mitte Oktober, auftretende Wetterlage. Besonders ein­ drucksvoll zeigt er sich über dem Nebelmeer. Der Name stammt wahrscheinlich vom althochdeutschen «weiben» (weben) ab und bezieht sich damit nicht etwa auf Weiber, sondern auf die feinen Spinn­ fäden, die im Herbst sichtbar durch die Luft schweben, wenn das sonnige Wetter sie beleuchtet. «Alt» wiederum bedeutet spät.

Silvia Schütz, Redaktorin

Backe, backe Kuchen

«Die ersten Stürme wirbeln das Laub der Bäume durch die Luft, doch drinnen zieht bereits der Duft von Äpfeln, Zimt und Hefeteig durch die Wohnung. Die Erde unter den Fingernägeln ist längst verschwunden, nun formen meine Hände Streusel mit viel Butter, denn der Garten macht Pause, sobald die Backstube öffnet. Ich kann mich einigeln und mit einem Buch aufs Sofa verziehen, während der Backofen leise vor sich hin surrt. Ganz nebenbei dient er als kleine Zusatzheizung. Im Sommer zieht dieses Argument nie, jetzt ist es nur logisch. Wähen, Cakes und Cookies: Seid willkommen im Herbst. Die goldene Jahreszeit macht mir Lust aufs Backen und auf einen gemütlichen Kaffeeplausch in den eigenen vier Wänden.» Claudia Schmidt, Redaktorin

6

Zum MigustoRezept Apfel-Zimt-Brot:

Fortsetzung auf Seite 17


MSC KREUZFAHRTEN 2027 Noch nie so günstig: limitierte Verfügbarkeit – jetzt buchen!

Fjorde und Nordkap

13 Tage ab CHF

• Magischer Moment am Nordkap • Norwegens faszinierende Küstenstädte • Spektakuläre Fjordlandschaften

Reisedaten 2027 13.07.–25.07., 31.08.–12.09. Preise pro Person Kat.

Fjorde und Arktischer Ozean Eine Reise voller nordischer Höhepunkte erwartet Sie an Bord der MSC Preziosa. Entlang der zerklüfteten Küste Norwegens erleben Sie eindrucksvolle Fjorde und faszinierende Städte wie Ålesund, Tromsø und Trondheim. Am Nordkap tauchen Sie in den hohen Norden ein, bevor es über Molde, Bergen und Reise & Kristiansand zurück nach Hamburg geht. Buchung

mittelthurgau.ch/gmsham13

15 Tage ab CHF

Das arktische Abenteuer

Reise & Buchung

mittelthurgau.ch/gmsham12

Erleben Sie eine abwechslungsreiche Kreuzfahrt mit vielen kulturellen Höhepunkten durch das westliche Mittelmeer, während Sie traumhafte Küstenstädte und mediterrane Landschaften entdecken. Geniessen Sie den erstklassigem Service, die kulinarischen Köstlichkeiten und das vielfältige Unterhaltungsprogramm an Bord der MSC Sinfonia.

Reise & Buchung

mittelthurgau.ch/ gmsgen22

2895

Preise pro Person Kabinentyp

CHF Katalogpreis

Bestpreis

IB 2-Bett Bella, innen 3195 2895 IM1 2-Bett Junior Fantastica, innen 3495 3195 3555 OB 2-Bett Bella, aussen 3855 3995 BB 2-Bett Bella, Balkon 4295 BM1 2-Bett Junior Fantastica, Balkon 4495 4155 4295 BL2 2-Bett Premium Fantastica, Balkon 4595 4795 BA 2-Bett Aurea, Balkon 4495 Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flüge mit Swiss Zürich–Hamburg–Zürich • Hotel Service Charge im Wert von CHF 168 • Getränkepaket Easy • Transfers gemäss Programm • MittelthurgauReiseleitung ab 25 Gästen Zuschlag • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage • CO₂-Klimaschutzbeitrag Flug, Myclimate 10

11 Tage ab CHF

1895

Reisedaten 2027 07.06.–17.06., 26.08.–05.09. Preise pro Person Kat.

Westliches Mittelmeer

Bestpreis

18.06.–02.07., 06.08.–20.08.

Côte d'Azur, Iberien, Sardinien • Mediterrane Traumküsten • Vielfältige Kulturhighlights • Historische Schätze

CHF Katalogpreis

Reisedaten 2027

Kat.

Von der Hansestadt Hamburg aus gleitet die MSC Preziosa gen Norden. In Norwegen passieren Sie traumhafte Fjorde und schlendern durch junge und lebendige Städte wie Tromsø oder Stavanger. Zusätzlich stellt das Nordkap-Plateau ein besonderes Highlight dar. Auf dem Archipel der Spitzbergen durchstreifen Sie arktische Gefilde.

Kabinentyp

IB 2-Bett Bella, innen 2895 2595 3455 OL1 2-Bett Premium Fantastica, aussen 3755 3695 BB 2-Bett Bella, Balkon 3995 BM1 2-Bett Junior Fantastica, Balkon 4195 3895 3995 BL2 2-Bett Premium Fantastica, Balkon 4295 BA 2-Bett Aurea, Balkon 4595 4295 YC1 2-Bett Yacht Club 6995 7295 Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flüge mit Swiss Zürich–Hamburg–Zürich • Hotel Service Charge im Wert von CHF 144 • Getränkepaket Easy • Transfers gemäss Programm • MittelthurgauReiseleitung ab 25 Gästen Zuschlag • Abreise 31.08. (ausser Yacht Club) 100 • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage • CO₂-Klimaschutzbeitrag Flug, Myclimate 10

Nordkap und Spitzbergen • Unvergleichliche Fjordlandschaften • Nordkap-Plateau • Arktische Gefilde

2595

Kabinentyp

CHF Katalogpreis

Bestpreis

IB 2-Bett Bella, innen 2195 1895 2095 IM2 2-Bett Fantastica, innen 2395 OB 2-Bett Bella, aussen 2495 2195 2395 OM 2-Bett Fantastica, aussen 2695 2795 BB 2-Bett Bella, Balkon 3095 2 BM1 2-Bett Fantastica, Balkon 3295 2995 3395 SR1 Aurea Suite 3695 Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Hotel Service Charge im Wert von CHF 120 • Transfers im Komfort-Reisebus Schweiz–Genua/Genua–Schweiz • Getränkepaket Easy im Wert von CHF 390 • Gepäckservice am Hafen • Galadinner, Bordveranstaltungen • Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen Zuschlag • Abreise 26.08. (ausser Suite) 150 • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage

Unser Bestpreis – aktuell auf mittelthurgau.ch Nicht eingeschlossen Auftragspauschale pro Person CHF 30 (entfällt bei Buchung über mittelthurgau.ch) – Landausflüge – Annullationskosten-/ Extrarückreiseversicherung

mittelthurgau.ch | 071 626 85 85 Reisebüro Mittelthurgau, Oberfeldstrasse 19, CH-8570 Weinfelden


Anzeige

AKTUELL

17

Jahreszeiten

Fortsetzung von Seite 15

Türkisblaues Wasser, goldorange Blätter: das spektakuläre Farbenspiel oberhalb des Wägitalersees

rgt – R undum versot! n vom 1. Mome

7

Aussicht geniessen auf den Wägitalersee

Begleitet Dich ab Babyplanung, in der Schwangerschaft und Stillzeit Von Experten entwickelt Nur 1× täglich 15 Vitamine & Mineralstoffe + Omega-3-Fettsäuren

«Man ahnt es: Ich geniesse den Herbst am liebsten zu Fuss. Dann verwandeln sich die Mischwälder oberhalb des Wägitalersees im Kanton Schwyz in ein farbenprächtiges Herbstparadies. Ahorn, Buchen und Birken leuchten in Gelb-, Orange- und Rottönen. Bei einem ausgedehnten Spaziergang rund um den Wägitalersee hat man zudem ­beeindruckende Aussichten auf den türkisblauen Stausee und die umliegende Bergwelt.» Silvia Schütz, Redaktorin

Mehr Informationen zu Femi Baby® findest du hier

Warum verfärben sich die Blätter?

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungs reiche und ausgewogene Ernährung, die zusammen mit einer gesunden Lebensweise von Bedeutung ist. * Quelle: Nielsen, MarketTrack, Vitamine & Mineralstoffe, Zielgruppe Frauen, Umsatz in €, Deutschland, LEH+DM, MAT Feb/ 2025–Jan/2026

ab 2 Stück

25% Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebot gilt vom 1.10. bis 7.10.2026, solange Vorrat.

Fotos: Adobe Stock

Auf das gesamte tetesept Nahrungsergänzungsmittel-Sortiment

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, signalisiert das den Bäumen, sich auf den Winter vor-­ zubereiten. Sie ziehen wertvolle Nährstoffe aus den Blättern zurück und speichern sie im Stamm, in den Ästen und den Wurzeln. Gleichzeitig wird das Chlorophyll, der grüne Blattfarbstoff, abgebaut. Dadurch treten Gelb-, Orangeund Rottöne hervor. Besonders intensiv leuchten die Blätter laut Bundesamt für Meteorologie nach sonnigen Tagen und kühlen Nächten. In der Schweiz beginnt die Herbstfärbung in den Bergen normalerweise Ende September, im Flachland ab Oktober.

8

Rein in die Herbstoutfits!

«Ich mag sie nicht mehr sehen, die luftigen Kleider, kurzen Hosen und Trägertops. Sommergarderobe gepaart mit Schweissausbrüchen und aneinander­ reibenden Oberschenkeln ist ein Konzept, das für mich schnell an Reiz verliert. Welch ein Glück, sinken im Herbst endlich die Temperaturen! Dann hole ich sie wieder hervor, die Jacken, Foulards und Pullis, die langen Hosen, bunten Socken und ­Accessoires. Es macht mir deutlich mehr Spass, mich an einem kühlen Morgen anzuziehen. Der Zwiebellook ermöglicht durchdachtere Outfits und einen Mix aus Mustern und Stoffen, die nicht nur visuell interessant, sondern auch gemütlich sind.» Edita Dizdar, Redaktorin

Migros Essentials Damen Socken Fashion 2 Paar Fr. 9.95


18

AKTUELL Brustkrebs

«Normale ­Momente ­taten mir gut» Moira Desando

Nach der

Diagnose Brustkrebs ist die häufigste Krebsform bei Frauen. Zwei Betroffene erzählen, wie sie die Diagnose erlebten und was die Behandlung mit ihnen machte. Eine Ärztin erklärt, warum die Früherkennung so wichtig ist. Text: Dinah Leuenberger, Angela Obrist, Barbara Scherer

Fotos: Anne Gabriel-Jürgens

A

ls Moira Desando (33) im ­August 2025 Schmerzen und einen Knoten in der Brust bemerkte, rechnete sie nicht mit Krebs, war sie doch erst kürzlich in der Kontrolle bei der Gynäkolo­ gin. Trotzdem kam diese Diagnose: «Da mein Krebs sehr aggressiv war, musste ich sofort mit der Behandlung starten.» Innert weniger Tage folgten Eizelleneinfrierung, Chemo­ therapie und viele Untersuchungen. Nach Operation, Bestrahlung und Immuntherapie gilt Desando heute als krebsfrei. Sie möchte anderen ihre Erkenntnisse mitgeben.


AKTUELL

19

Brustkrebs

«Das Gefühl, ­gesund zu sein, bekommt ­danach eine ­andere ­B edeutung»: ­ Andrea Flükiger

«Für mich gibt es ein ­Leben davor und danach» Symptome ernst nehmen

Normalität bewahren

«Schmerzen oder Veränderungen müssen nicht harmlos sein. Mir tat der Tumor weh, obwohl viele denken, Brustkrebs ver­ ursache keine Beschwerden.»

«Normale Momente taten mir während der Therapie gut: spazieren gehen, schöne ­Outfits tragen oder einen Weihnachtsmarkt ­besuchen.»

Kinderwunsch früh ­ansprechen

Umfeld involvieren

«Gewisse Therapien können die Fruchtbar­ keit beeinträchtigen. Deshalb liess ich vor der Chemotherapie Eizellen einfrieren.»

«Ich rate Angehörigen: Holt euch Hilfe. Denn es ist auch für euch eine völlig abnor­ male Situation. Ich informierte einmal ­täglich Familie und Freunde via WhatsappGruppe, was passiert. So musste ich nicht immer wieder dasselbe erzählen.»

Nicht googeln

«Mir half es, den Ärztinnen zu vertrauen und Schritt für Schritt vorzugehen. Ich ging vielleicht etwas naiv an die Sache. Rück­ blickend half mir das, positiv zu bleiben.» Hilfe annehmen

«Auch wenn ich es nicht gewohnt war: Ich musste lernen, Hilfe anzunehmen. Psycho­ onkologe, die Breastcare Nurse, mein Um­ feld und jetzt auch ein Jobcoach haben mich stark unterstützt. Es wird noch dauern, bis ich dieses Jahr verarbeitet habe.» Schuldgefühle loslassen

«Brustkrebs ist keine Strafe, und niemand trägt Schuld daran. Die Frage nach dem ­Warum hilft selten weiter. Deshalb: Auch wenn Schuldgefühle kommen, sollte man versuchen, sie so gut es geht loszulassen.»

Mit Haarkommentaren umgehen

«Mag sein, dass mir kurze Haare stehen, und ja, sie wachsen wieder nach. Trotzdem: Es war keine selbstbestimmte Ent­ scheidung, sie zu schneiden. Deshalb sollte man als Umfeld zurückhaltend sein mit Kommen­taren.» Schwäche zeigen

«Einige schwangere Freundinnen gingen im vergangenen Jahr zum Ultraschall, um ihr Baby zu sehen. Ich, um zu sehen, ob mein Tumor schrumpft. Das finde ich bis heute hart. Mir half es, allen Emotio­ nen Platz zu geben. Mitleid mit mir zu ha­ ben, aber auch dankbar zu sein. Dazu habe ich jeden Tag Tagebuch geführt.»

Andrea Flükiger (46) erhielt als 29-Jährige die Diagnose ­Brustkrebs. «Die Krankheit ­verändert einen körperlich und geistig», sagt sie.

K

urz nach der Geburt meines zweiten Kindes entdeckte ich mit 29 Jahren einen Knoten in meiner lin­ ken Brust. Es handelte sich um eine Vorstufe von Brustkrebs. Mehrere Operationen waren notwendig. Nur ein Jahr später ertastete ich in der rechten Brust einen Knoten. Es folgten weitere chirurgische Ein­ griffe, eine Chemotherapie und eine fünfjährige Antihormontherapie. Heute bin ich seit 16 Jahren krebsfrei und fühle mich wohl in meinem Körper. Doch bis hierhin war es ein langer Weg. Für mich gibt es ein Leben vor dem Krebs und eines danach. Die Krankheit verändert einen körperlich und geistig. Auch wenn die Behandlung abge­ Fortsetzung auf Seite 21


Nimm den

S o mm er mit nach Haus

20% Alle iinnocent-Säfte und --Smoothies, gekühlt z.B. Orangensaft, 900 ml, 3.96 statt 4.95, (100 ml = 0.44)

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 1.10. bis 7.10.2026, solange der Vorrat reicht.


AKTUELL

21

Brustkrebs

Fortsetzung von Seite 19

Mammografie: entscheidend für die Früh­ erkennung

schlossen ist, ist es nicht wieder wie vorher: Wie viele andere Betroffene konnte ich meinem Körper lange nicht mehr vertrauen. Die Unbeschwertheit ist nicht mehr selbstverständlich, und das Gefühl, gesund zu sein, bekommt eine andere Bedeutung. Gleichzeitig habe ich gelernt: Auch nach einer Krebs­ diagnose ist ein erfülltes und schönes Leben möglich. Man findet seinen eigenen Weg, entwickelt neues Vertrauen in den eigenen Körper und entdeckt wieder Lebensfreude. Während der Therapie hat mich überrascht, dass es wehtut, wenn die Haare wegen der Chemotherapie ausfallen. Ich fühlte mich viel wohler, als ich alles abrasiert hatte. Auch hätte ich gern gewusst, dass es von der Krebsliga sogenannte Peers gibt, andere Betroffene, mit denen man sich austauschen kann. Genau das biete ich heute selbst an. Ich habe zudem komplementärmedizinische Behandlungen in ­Anspruch genommen: Mir hat etwa Akupunktur gegen die Übelkeit und Müdigkeit ­geholfen.»

«Wichtig ist die Krankengeschichte der Familie» Ärztin Isabell Witzel sagt, worauf Frauen achten sollten. Isabell Witzel, warum ist es wichtig, dass Brustkrebs früh erkannt wird?

Jede achte Frau in der Schweiz erkrankt an Brustkrebs. Die Heilungschancen steigen, wenn ein Tumor früh entdeckt wird. Was hilft bei der Früherkennung?

Die Mammografie. So kann Brustkrebs entdeckt werden, bevor Beschwerden auftreten. Dabei wird die Brust aus verschiedenen Blickwinkeln geröntgt. Zeigt sich eine Auf­ fälligkeit, wird mit einer zweiten Methode wie Ultraschall nachkontrolliert. Wem empfehlen Sie eine Mammografie?

Fotos: Getty Images, Daniel Winkler

Brustkrebs­ monat Oktober Weltweit ist der Oktober als Brustkrebsmonat der ­Früherkennung, Vorsorge und der Solidarität mit ­Betroffenen gewidmet. In der Schweiz ­informiert die Krebsliga mit lokalen ­Aktionen, Gesprächen und ­Infomaterial. Die pinke Schleife ist Symbol des Kampfes gegen Brustkrebs und der S ­ olidarität.

Ab 50 Jahren wird eine Mammografie alle zwei Jahre empfohlen. Sie kann bereits ab 40 Jahren bei Frauen sinnvoll sein, bei ­denen eine enge Verwandte an Brustkrebs ­erkrankt ist.

man Veränderungen im Brustgewebe ertastet. Es gibt aber noch keine Studien, die belegen, dass das Selbstabtasten zu einer Früherkennung von Brustkrebs beiträgt. Wie könnte sich ein Tumor beim ­Abtasten anfühlen?

Meistens ist ein bösartiger Tumor hart und schmerzlos. Frauen haben in ihrer Brust auch Drüsengewebe, das sich hormonell bedingt knotig anfühlen kann, dann aber meist schmerzempfindlich ist. Was kann man als Frau tun, um bei der Früherkennung nichts zu verpassen?

Man sollte die Früherkennung von Brustkrebs mit der Frauenärztin besprechen und gemeinsam planen, was für die eigene Situation das richtige Vorgehen ist. Wichtig ist die Krankengeschichte der Familie: Frauen sollten sich in ihrer Familie umhören, ob eine Verwandte Brustkrebs hatte und ­etwaige Fälle im Gespräch mit der Gynäkologin erwähnen. Je nach gesundheitlicher und familiärer Situation können dann mehrere Untersuchungsmethoden kombiniert werden, oder es kommen andere Methoden wie Magnetresonanztomografie-Untersuchungen in der Röhre infrage.

Ab wann ist eine Tastunter­suchung durch die Gynäkologin sinnvoll?

Fachorganisationen empfehlen solche ­Untersuchungen ab dem 30. Altersjahr im ­Rahmen der gynäkologischen Vorsorge. Was bringt das Selbstabtasten?

Es ersetzt keine Mammografie, kann aber helfen, die eigene Brust besser kennenzu­ lernen, und womöglich dazu beitragen, dass

Isabell Witzel ist Direktorin der Klinik für ­ ynäkologie am Unispital Zürich G und spezialisierte Fachärztin unter ­anderem für Brustkrebs.


22

GENUSS Herbstklassiker

Spätlese Jetzt ist wieder Zeit für Kürbis, Pilze, Marroni und Birnen. Wir bereiten aus ihnen fünf Herbstklassiker zu.


GENUSS

23

Herbstklassiker

Käsewähe mit Nüssen und Birnen Baumnüsse und Birnen, Muskatnussparfüm und kräftiges Aroma von ­Gruyère – diese herzhafte Wähe spendet würzige Wärme an kühlen Herbsttagen.

Kürbis im Ofen mit Brie Kleine Mahlzeit für 4 Personen 1 Butternusskürbis (mit ­einem langen Hals) ca. 3 EL Öl Salz Pfeffer 200 g Brie 20 g Pekannüsse Thymian nach Belieben 4 EL Konfitüre, z. B. Kirschen 1. Backofen auf 200 °C Un-

ter-/Oberhitze vorheizen. Kürbis schälen. Den ganzen hinteren Teil (Hals) in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Öl bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Auf ein mit Backpapier

­ elegtes Blech legen und b 10 Minuten in der Ofenmitte vorbacken.

i, n o r r a M Heissit geröstet! selbs

3. Inzwischen Käse in

S­ cheiben schneiden, Nüsse grob hacken.

Marroni aus dem Ofen Heissi Marroni, ganz heiss! Aus dem Backofen oder aus der Cheminéeglut bieten sich Marroni als Snack an, ob bei Tisch genossen oder beim Fernsehschauen.

4. Blech aus dem Ofen neh-

men, Käse auf die Kürbisscheiben verteilen, Nüsse darauflegen. Nach Belieben mit Thymian bestreuen. Weitere 6–8 Minuten backen. Mit ­wenig Konfitüre anrichten. TIPP Restlichen unteren

Teil des Kürbis in Streifen schneiden, auf dem Blech mitbacken und z. B. für eine Suppe verwenden.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Rezepte und Fotos: Migusto, Adobe Stock

Nach Belieben mit Salat ­servieren.

Mehr Rezepte auf Seite 24


24

GENUSS Herbstklassiker

Fortsetzung von Seite 23

Frisch und saisonal

Kürbissuppe Eine cremige Kürbissuppe ist mit diesem Rezept ganz einfach zubereitet. Das Schlagrahm-Topping macht den Suppenklassiker besonders attraktiv.

Kürbis Oranger Knirps per kg Fr. 3.60

Migros Bio ­Kräuterseitlinge 150 g Fr. 4.45 Anzeige

Pistazien Kreationen von Lindt EXCELLENCE 4.80 Lindt Tafelschokolade Pistazie 100 g

20x

NEU 5.95

* Lindt LES GRANDES Tafelschokolade Pistazie 150 g

20x

NEU 3.95 *Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 1.10. bis 7.10.2026, solange Vorrat.

* Lindt LINDOR Tafelschokolade Pistazie 100 g


GENUSS

25

Herbstklassiker

Pilzschnitten Rezept für Pilzschnitten: cremige Pilzsauce auf gerösteten Brotscheiben – einfach zubereitet und ideal zur Verwertung von Brotresten.

Anzeige

Attraktive Angebote und Erlebnisse Die ganze Welt von Cumulus finden Sie unter migros.ch/cumulus

5x

5-fach Punkte auf das gesamte Zur Rose Online-Sortiment Top Marken, Top Preise: Entdecken Sie über 50 000 Originalprodukte rund um Gesundheit, Ernährung & Sport, Pflege & Beauty, Sanität & Alltagshelfer im Zur Rose Shop. Vorteilcode: CMLMM4026. Einmalig einlösbar, nicht mit anderen Codes oder Cumulus-Aktionen kombinierbar. Versandkosten ausgenommen. Nicht gültig für Rezepteinlösungen. Aktionsdauer: 1.10 bis 30.10.2026

zurrose-shop.ch


26

GENUSS Häppchen

Artischocken Für einen schnellen Aufstrich abgetropfte Artischocken hacken und mit Ricotta oder Frischkäse mischen. Mit Pinienkernen, Parmesan und etwas Öl wird im Mixer ein würziges Pesto aus dem unscheinbaren Gemüse. Kleine Artischockenstücke eignen sich auch gut für einen Flammkuchenbelag. Artischocken dünn aufgeschnitten auf Brus­ chette legen und mit Chiliflocken und etwas Zitrone würzen. Sélection Artischockenherzen 130 g Fr. 2.95

Getrocknete Tomaten in Öl Klein gehackte, eingelegte Tomaten mit Butter pürieren und zur Rolle formen. Die Tomatenbutter aufs Brot streichen – ein Gedicht! Das Öl nicht wegschütten, es dient als tolle Basis für eine Vinaigrette, die man gut zu Gemüsesticks servieren kann. Im Mixer mit Kapern, Knoblauch und etwas Öl püriert, werden die Tomaten zu einer ­würzigen Paste, ähnlich einer Tapenade. Getrocknete Tomaten mit Frischkäse mixen, das ergibt einen milden Aufstrich, der als Grundlage für Apérobrötli dient. M-Budget Tomaten getrocknet 160 g Fr. 1.65

Apéroklassiker

neu gedacht

Artischocken, Grissini, Oliventapenade: Meist haben wir sie im Vorratsschrank. Ein paar Tipps, wie daraus ein überraschender italienischer Apéro wird. Text: Claudia Schmidt


GENUSS

27

Häppchen

Wie in Ferienden Migros Sardellen ­kantabrisch, in Olivenöl 33 g Fr. 3.20

Sardellen Die kleinen Fischchen zieren häufig hart gekochte Eierhälften. Doch es geht raffinierter: Besonders fein ist die französische Anchoïade. Dazu werden 10 Sardellen mit einer Knoblauchzehe, etwas Petersilie, Olivenöl und Pfeffer püriert. Die Creme passt zu Crostini oder als Dip zu Grissini. Gemischt mit einer Vinai­ grette werden die zerkleinerten Sardellen eine würzige Marinade für Mozzarellakugeln oder ein Topping für Crostini mit Burrata. Was mit anderen Zutaten funktioniert, klappt auch mit Sardellen: Diese werden mit weicher Butter, Zitronenzesten und Petersilie fein gemixt und kalt gestellt. Die würzige Butter passt zu warmem Baguette oder Crackern. Wer die Butter nur mit einer Gabel mixt, erhält eine faserige Konsistenz ähnlich einer Rillette.

Migros Bio Oliventapenade schwarz 100 g Fr. 3.95

Foto: Getty Images

Grissini Für eine würzige Variante die knusprigen Stangen mit wenig Öl bepinseln, in geriebenem Parmesan wälzen und kurz im Ofen bei 180 °C überbacken. Zusammen mit einem Dip und Gemüsesticks in Gläschen werden Grissini eine Partyattraktion, bei der jeder gern zugreift. Ebenfalls würzig wirds, wenn man Grissini kurz im Ofen erwärmt, das eine Ende mit Olivenöl oder geschmolzener Butter bestreicht und dann in Zatar, einer orientalischen Gewürzmischung, wälzt.

Oliventapenade

Da Emilio Grissini 200 g Fr. 4.95

Als Dip oder auf Crostini kennen wir die Olivenpaste, mit einem Klacks Ziegenfrischkäse und ein paar Zitronenzesten wird etwas Besonderes daraus. Ganz anders kommen gefüllte halbierte Eier daher, wenn man sie mit einem Klecks Tapenade garniert. In ­weiche Butter gerührt, wird eine ­würzige Butter für Baguette und Crostini daraus.


28

GENUSS Aufgedeckt

Zu Ti s

mit … h c S tr e

ss

«Wenn wir Kartoffeln hatten, waren wir glücklich»

Rapper Stress meldet sich mit einem neuen Album zurück. Zu welchem Essen man es am besten hört und wie sich der Musiker in der Küche schlägt. Text: Patricia Brambilla

Stress, was für ein Esser sind Sie?

Ich lebe vegetarisch, mache aber Aus­ nahmen. An meinen «Cheat Days» gebe ich zum ­Beispiel etwas Speck in mein Chili. ­Ansonsten esse ich seit über drei Jahren kein Fleisch mehr. Warum verzichten Sie auf Fleisch?

Ich hatte zu viel Stress in meinem Leben und liess einen Gesundheitscheck machen. Dabei wurde eine Bauchspeicheldrüsen­ent­zündung festgestellt. Ich verzichtete ­daraufhin auf Fleisch und Alkohol und merkte schnell, dass mir diese Ernährungsweise überhaupt keine Mühe machte. Im Gegenteil: Ich fühlte mich sogar besser. Also blieb ich dabei.


GENUSS

29

Aufgedeckt

Kochen Sie manchmal selbst?

zentriert, da snacke ich nicht nebenbei Chips.

Jeden Abend. Ich finde Kochen sehr ent­ spannend. Es hilft mir, den Fokus auf etwas anderes zu richten.

Und Ihr neues Album: Zu welchem Essen sollte man es hören?

Aber ist das eher Vergnügen oder Pflicht?

In meiner Kindheit waren die Umstände schwierig; Kochen war für meine Mutter deshalb mit Mühen verbunden. Das merkte man dem Essen an. Wenn ich also für mich und meine Partnerin koche, dann tue ich das mit Freude. So kann ich auch sicher sein, dass alles so wird, wie ich es möchte. Sie sind in Tallinn geboren. Welches Gericht erinnert Sie an Estland?

Armut. Ich bin Ende der 1970er-Jahre im Kommunismus aufgewachsen. Die Sowjetunion stand kurz vor dem Zusammenbruch. Die Menschen hatten kaum etwas zu essen. Wenn wir Kartoffeln hatten, waren wir glücklich. Ihre kulinarische Kindheitserinnerung?

Genau diese Kartoffeln, gedämpft oder ­gekocht. Vielleicht mit etwas Gemüse, aber ohne Fleisch. Fleisch zu bekommen, war schwierig.

«Ich finde Kochen sehr entspannend. Es hilft mir, den Fokus auf etwas anderes zu richten.»

Fotos: Sébastien Agnetti, Adobe Stock, Getty Images; Montage: Migros-Magazin

Nutzen Sie Kochbücher oder Online­rezepte ?

Tacos mit einer roten Sauce. Wichtig ist, die Tomaten und Zwiebeln gut anzuschwitzen und anschliessend zu pürieren. Dazu kommen Jalapeños, Mango und eine Guacamole. Für meine Gäste gibt es Fleisch in den Tacos, ich selbst esse pflanzliche Alternativen. Was ist Ihre grösste Versuchung?

Frisches Brot. In der Schweiz haben wir das beste Brot der Welt: Zopf, Brot mit Körnern und vieles mehr. Was essen Sie vor einer Studiosession?

Ehrlich gesagt nichts Besonderes. Wichtig ist die Regelmässigkeit. Sie gibt mir Rhythmus und Stabilität. Im Studio bin ich kon-

Ich trinke gern, aber Wasser mag ich nicht besonders. Deshalb bereite ich mir jeden Tag eine grosse Kanne Kräutertee zu. Ich tanke sozusagen Hibiskustee mit etwas ­Limettensaft. Ihr Lieblingsprodukt von der Migros?

Der klassische Zitronen-Eistee.

In jungen Jahren waren wir ständig auf Tour. Dabei gab es oft Couscous mit Merguez. Ich habe so viel davon gegessen, dass ich bis heute genug davon habe.

Ich habe es mir selbst beigebracht.

Was servieren Sie Ihren Gästen gern?

Was ist Ihr Treibstoff beim Schreiben und Komponieren?

Was ist Ihr schlimmster Albtraum am Esstisch?

Wer hat Ihnen das Kochen beigebracht?

Ich hole mir Informationen im Internet. Auch die Rezepte von Migusto sind sehr p ­ räzise, wenn man etwas nachschlagen möchte. Bei einem Risotto gibt es zum ­Beispiel gewisse Schritte, die man einhalten sollte. ­Ansonsten mag ich es, zu impro-­ visieren und kreativ zu werden. Genau das macht das Kochen spannend.

Zu Crispy Rice! Gekochter Reis wird mit ­Sojasauce, Sesam und Chiliflocken vermischt und dann 20 Minuten im Ofen gebacken. Währenddessen bereitet man Avocado, Gurke, Frühlingszwiebeln und Erdnüsse vor. Dazu kommen gehackte Mandeln sowie ­T­ahini, Olivenöl und Zitronensaft. Wenn man alles zusammenmischt, entsteht Comfort Food, das gleichzeitig sehr gesund ist. Perfekt, um dazu das Album zu hören.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Butter. Ich koche viel mit Butter. Und zum Frühstück liebe ich Brot mit Butter und ­Konfitüre.

Stress (49) Unter dem Künstlernamen Stress geht Andres Andrekson seit dem ersten Soloalbum im Jahr 2003 seinen eigenen Weg zwischen Hip-Hop und ein­-­ gän­gigen Melodien. Auf seinem ­neuesten Album «How to Heal» lädt er zahlreiche Gäste wie Bastian Baker und Manillio ein. Gleichzeitig erscheint sein Buch «Wie mit Stress umgehen» über das Überwinden seiner Depressionen. Seine neue Tour beginnt am 23. Oktober in Chur.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gern einen Kaffee trinken?

Mit Barack Obama. Menschen wie er haben immer etwas Interessantes zu erzählen, und von ihnen kann man viel lernen. Mit welchem Gericht kann man Sie ­beeindrucken?

Ich glaube, es ist weniger das Gericht als die Absicht dahinter. Man spürt, wie viel Liebe jemand beim Kochen investiert hat. Das bewegt mich: die kleinen Gesten, die Sorgfalt, eine selbst gemachte Sauce. Ihr Album heisst «How to Heal». Welches Essen hebt Ihre Stimmung?

Eine gute Pizza geht immer. Ganz klassisch, eine Margherita mit Chili – und an ­einem «Cheat Day» mit etwas Schinken. Ihr letztes Wunschmenü?

Ein Chili ... sin Carne!


• Publireportage

Wenn «weniger essen, mehr bewegen» nicht alles erklärt

Ernährung und Bewegung sind wichtig. Doch bei Übergewicht und Adipositas beeinflussen auch Gene, Hormone, Schlaf, Stress und Erkrankungen das Gewicht. Ob jemand leicht abnimmt oder mit dem Gewicht kämpft, hängt nicht nur von Ernährung und Bewegung ab. Auch biologische und gesundheitliche Faktoren können das Körpergewicht beeinflussen, besonders bei Adipositas. • Genetik und Stoffwechsel: Die genetische Veranlagung kann beeinflussen, wie leicht jemand Gewicht zunimmt oder verliert. Auch der Stoffwechsel bestimmt mit, wie viel Energie der Körper verbraucht. • Hormone: Hormone steuern Hunger, Sättigung und Fettspeicherung. Gerät dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, kann das Abnehmen deutlich erschwert werden. • Schlaf und Stress: Zu wenig Schlaf und anhaltender Stress können Appetit, Essverhalten und Hormonhaushalt beeinflussen. Dadurch fällt es oft schwerer, Gewicht zu reduzieren. • Erkrankungen wie PMOS oder eine Schilddrüsenunterfunktion: Bestimmte Erkrankungen können eine Gewichtszunahme begünstigen oder das Abnehmen erschweren. Dazu gehören das polyendokrine metabolische Ovarsyndrom (PMOS, früher: PCOS) sowie eine Schilddrüsenunterfunktion.

Fakt oder Irrtum? Teste dein Wissen zu Über­ gewicht und Adipositas und finde heraus, welche Aussagen tatsächlich stimmen.

Gewichts-Quiz starten >


MEINE REGION

31

Migros Ostschweiz

r Kultu Kalender

Das läuft im Oktober

Zeichen der Wert­ schätzung: Sandra Mehli (r.) erhält von Fags-Präsiden­ tin Miriam ­Jacobi einen Migros-­ Geschenkkorb für ihr ­frei­williges ­En­gagement.

SPORT 4. Oktober

Valser Herbstlauf Laufen in toller L ­ andschaft → vals.ch/valser-herbstlauf MUSIK 16. und 17. Oktober

Thurgauer Jugend­Symphonieorchester

Brückenbauerin

im Sarganserland

Text und Foto: Rahel Bahcmann

Wo es Unterstützung braucht, ist Sandra Mehli zur Stelle. Die Frau aus Vilters engagiert sich seit Jahren freiwillig für die Menschen in ihrer Region. Als Sandra Mehli das Café betritt, begrüsst sie zuerst die Mitarbeiterin hinter dem ­Tresen. «Sünneli», sagt sie ­herzlich. Dann folgt ein kurzer Schwatz hier, ein Lächeln dort. Während des Interviews kommt eine Bekannte vorbei, um die Kuchenorganisation für einen Anlass zu besprechen. Sandra kennt die Menschen in der Region. Und die Menschen kennen Sandra. Bereits als ihre Kinder noch klein waren, wirkte die 51-Jährige bei Schulanlässen im Dorf mit. Später suchte sie nach einer Möglichkeit, sich über die eigene Gemeinde hi­ naus für die Region einzusetzen. Durch eine Kollegin erfuhr sie vom Verein Fags (farbig, aktiv, gemeinsam, sozial). Dort engagiert sich die gebürtige Österreicherin seit acht Jahren , davon sieben Jahre in der Fachkommission Idem Sarganserland. Idem steht für «Im Dienste eines Mitmenschen» und setzt sich dafür ein, ältere Menschen in Altersund Pflegeheimen mit dem Gemeindeleben verbunden zu halten. Dafür unterstützt sie

als Leiterin der Kommission Besuche, Spielnachmittage und Ausflüge. Im Fokus stehen dabei stets Begegnungen auf Augenhöhe. Ein Zeichen der Wertschätzung

Für ihr freiwilliges Engagement wurde ­Sandra Mehli von einem Fags-Mitglied mit ­einem Migros-Geschenkkorb überrascht. Überreicht wurde dieser von Präsidentin Miriam Jacobi. Sie beschreibt die Beschenkte als warmherzig, vernetzt und wertschätzend – wer Sandra persönlich trifft, versteht sofort, was sie damit meint. Die zweifache Mutter wünscht sich, dass sich noch mehr Menschen lokal engagieren. Für sie ist klar: Eine starke Region lebt von Menschen, die füreinander da sind.

Migros-Kulturprozent

Abschlusskonzerte der Lager­ woche in Arbon und Weinfelden → tgjso.ch FIGURENTHEATER ab 21. Oktober

«Emil und die Detektive» in St. Gallen* Neue Eigenproduktion des Figuren Theater → figurentheater-sg.ch SPORT ab 24. Oktober

Midnight Sports in Turbenthal Gratisangebot von Idée Sport → ideesport.ch/angebot THEATER 24. bis 31. Oktober

«Honig im Kopf» in Uzwil Aufführungen der Theatergruppe Henau

→ tg-henau.ch

Ticket­­verlosung

* Tickets fürs Figuren Theater ­gewinnen: Verlost werden 5 × 2 Tickets für die Vorstellung am 25.10. Teilnahme: Mail mit Betreff «Figurentheater» und Angaben der ­Adresse an wettbewerb@gmos.ch. Teilnahmeschluss: 11. Oktober * Die Bearbeitung von Personen­daten erfolgt in Übereinstimmung mit der ­Migros-Datenschutzerklärung (migros.ch/de/datenschutz).


32

MEINE REGION Migros Ostschweiz

Marcel Lutz mit frisch gebackenen Magenbrot­ stangen, die ­geschnitten und am Schluss ­glasiert werden.

Vom Büro in

die Backstube In Widnau stellen Marcel Lutz und sein Team das wohl bekannteste Magenbrot der Schweiz her. Der ehemalige Treuhänder beweist dabei grossen Tatendrang und feines Gespür. Text und Fotos: Lukas Aebersold

«Ou ja, die Website», entfährt es Marcel Lutz, angesprochen auf die Onlinepräsenz der Rohner Magenbrot AG. «Die müssten wir schon lange erneuern. Aber ich habe einfach keine Zeit.» Ersteres stimmt. ­Letzteres ebenfalls, denn in den sechs ­Jahren, in denen der 51-Jährige im Rheintaler Tradi­ tionsbetrieb das Zepter führt, war er stets ein viel beschäftigter Mann. Die Produktion des Magenbrots hat Lutz vom ursprünglichen Standort in Rebstein nach Widnau verlegt und dort neu aufgebaut. Auch der zweite Produktionszweig, der ­Zuckerwatten und gebrannte Mandeln umfasst, wurde innerhalb des Dorfs neu an­ gesiedelt. Das Logo des Betriebs, die Verpa-


MEINE REGION

33

Migros Ostschweiz

dereinst den Betrieb übernehmen wird. Denn auf verschiedenste Weise war er von klein auf mit diesem und der Familie ­Rohner verbunden. In der ersten Klasse habe es seine Mutter einmal gewagt, eine Pa­ ckung eines anderen Herstellers nach Hause zu bringen. «Das esse ich nicht, das ist nicht von Rohner», erwiderte der Sprössling. Als Jugendlicher zog er mit den Cousins von Mitinhaber Patrick Rohner an der Olma um

«Die Verantwortung für dieses ikonische Produkt war für mich keine Last, sondern eine Ehre.» Marcel Lutz, Inhaber Rohner Magenbrot AG

ckung des Magenbrots sowie die Herstellung der Zuckerwatten wurden erneuert, der Umsatz verdreifacht und neue Arbeitsplätze geschaffen. Nicht zuletzt wurde auch der Herstellungsprozess des Lebkuchen­gebäcks durch verschiedene Anpassungen entschei­ dend optimiert. «Wir haben es g­ eschafft, unser Magenbrot noch besser zu machen», sagt der Geschäftsführer. «Und da muss ich ein ­wenig schmunzeln, denn ich bin gar kein gelernter Bäcker, sondern T ­ reuhänder.» Ein Traum wird wahr

Obwohl Marcel Lutz zuerst mit Zahlen statt mit Backblechen hantierte, scheint es bei­ nahe vorbestimmt gewesen zu sein, dass er

die Marktstände und erhielt einen Blick ­hinter die Kulissen. «Ich weiss noch, wie ich schon damals dachte: ‹Dieses Ma­ genbrot würde ich gern selbst machen›», erinnert sich der gebürtige St. Galler. Was ihn faszinierte, kann er nicht genau in Worte fassen – die süssen Brocken in den rosaroten Säcklein zogen ihn einfach ma­ gisch an. Und schliesslich, als frischgebacke­ ner Treuhänder, war eine der ersten Buch­ haltungen, die er machen durfte, jene der Rohner ­Magenbrot AG. Er kannte das Unter­ nehmen also genau, als Marcel Rohner es zwei Dutzend Jahre später verkaufen wollte. «Damit ging für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung», meint der neue Chef lächelnd. Zurück ins Migros-Regal

Den Berufswechsel meisterte Marcel Lutz gut. «Natürlich musste ich vieles ler­ nen, und die erste Zeit war intensiv, doch ich empfand sie nicht als streng. Auch die Verantwortung für dieses ikonische Pro­ dukt war für mich keine Last, sondern eine Ehre», sagt der dreifache Familienvater. Ehren­sache war es denn auch, dass seine Produkte wieder in die Regale der Migros

Ostschweiz kamen. «‹Das kann doch nicht sein, dass wir dort im Sortiment fehlen›, dachte ich, als ich anfing», sagt Lutz. Dafür wurden auch extra Rohstoffe und Verar­ beitung angepasst, damit das Magenbrot die strengen Auflagen des Labels «Aus der ­Region. Für die Region» erfüllt. «Dass ein neues Mehl sich beim Backen so anders ver­ halten kann, erstaunt mich immer noch», so Marcel Lutz. «Aber das ‹Aus der Region›Magenbrot ist genauso fein geworden wie das ursprüngliche.» Auch weil bei der Um­ stellung penibel darauf geachtet wurde, dass es genauso feucht und weich ist: «Das ist das Wichtigste – darauf ist der ganze Herstellungsprozess ausgerichtet.» Nun steht mit der Olma das Highlight des Jahres bevor. Denn das Rohner Magenbrot gehört zur St. Galler Messe wie das Säulirennen. Gleichzeitig kommen jetzt auch die anstrengendsten Wochen. «Erst nach dem Weihnachtsgeschäft ist es ruhig bei uns», sagt Marcel Lutz. Zeit, um die Batterien ­wieder aufzuladen. Oder sich doch noch der Website anzunehmen.

Feines von Rohner

Rohner gebrannte Mandeln 150 g Fr. 5.95

«Aus der Region» Rohner Magenbrot

200 g Fr. 3.84 statt Fr. 4.80 Aktion: 20 %, vom 8. bis 14. Oktober


Passt für alle. Einfach gut.

SPINAS CIVIL VOICES

WEIHNACHTSMÄRKTE 2026

Adventsreisen

1, 2 oder 3 Tagesreisen 2-Tages-Schnäppchen

CHIEMSEE/ BAYERN

COLMAR

29. Nov.- 2. Dez./ 4 T. ab 595.mit Schifffahrt, Salzburg, Gut Aiderbichl, Rosenheim, uvm.

1-3 Tage 27./28./29. Nov./4./5./6./7./ 10./11./12./13./ 18./19. Dez. 1 Tag 55.-/ 2 Tage ab 320.-

ZILLERTAL/ TIROL

STUTTGART 1- 3 Tage 14.-17. Dez./ 4 Tage ab 585.- DZ 27./28./29. Nov./4./5./6./7./ mit Adventabend und Stuben10./11./12./13./ 18./19. Dez. musik, Pferdeschlitten, uvm. 1 Tag 59.-/ 2 Tage ab 250.FÊTE DE LUMIÈRES/ LYON INNSBRUCK 6.-8. Dez./ 4 Tage ab 530.- DZ Stadtführg. Lyon, Markt Annecy

1-Tagesreisen

Superhirn

Hirnlos

KAYSERSBERG/ ELSASS

FREIBURG IM BREISGAU, Fr. 11./ Sa. 12. Dez. 26, 55.-

RIQUEWIHR/ ELSASS Fr. 4./ Mo. 7. Dez., 55.-

RIBEAUVILLE/ ELSASS Sa. 5./ So. 6. Dez., 55.-

BASEL Mi. 16. Dez., 50.-

HEIDELBERG, ab 184.- DZ/ZF So. 6.- Mo. 7. Dez./ 2 Tage INGOLSTADT, ab 184.- DZ/ZF So. 13.- Mo. 14. Dez./ 2 Tage Alle «Ab-Preise» SFr.: BlitzbucherRabatt schon abgezogen, solange Vorrat. (15.- bis 25.- pro Person) Alle Hotels zentral.

WÜRZBURG

27./28./29. Nov., 2-3 Tage 2 Tage ab 230.-

Fr. 27./ Sa. 28./ So. 29. Dez., 55.- ROTHENBURG o.d.T. 27./28./29. Nov., 2-3 Tage BREMGARTEN 2 Tage ab 275.Do 3./Fr. 4./Sa. 5. Dez., 46.-

EINSIEDELN Mi. 2. Dez., 46.-

Unsere Ozeane drohen zu gewaltigen Mülldeponien zu werden – mit tödlichen Folgen für ihre Bewohner: oceancare.org

27./28./29. Nov., 1-3 Tage 1 Tag 60.-/ 2 Tage ab 205.-

KARLSRUHE, ab 184.- DZ/ZF So. 29.- Mo. 30. Nov./ 2 Tage

ULM

1- 3 Tage 4./5./6./7./18./19. Dez. 1 Tag 55.-/ 2 Tage ab 205.-

MÜNCHEN

10./11./12. Dez., 1-3 Tage 1 Tag 60.-/ 2 Tage ab 220.-

STRASBOURG

10./11./12./13. Dez., 1-3 Tage 1 Tag 60.-/ 2 Tage ab 265.-

MONTREUX Mi. 16. Dez., 58.- AUGSBURG

10./11./12./13. Dez., 1-3 Tage 1 Tag 60.-/ 2 Tage ab 225.-

Infos & Buchung Heini Car AG

Wängi  052 378 14 24 St. Gallen  071 313 99 00 Winterthur  052 223 20 30 Kreuzlingen  071 671 16 71

www.heini-car.ch Einstiegen in St. Gallen, Abtwil, Wängi, Winterthur, Frauenfeld, Kreuzlingen, Wil, teilweise St. Margrethen


Erfrischung ist Geschmackssache. Entdecke das Sortiment von Migros Lamate.


Farmer Nuts mit knuspriger Kernkompetenz.


LEBEN

37

Gute Frage

Hast du einen fixen

Putztag? Für die einen ist es verschwendete Lebenszeit, die anderen laufen an diesem Tag zur Höchstform auf. Zwei Perspektiven zum Putztag.

Auch für Putzmuffel praktisch

Potz Entkalker Aktiv-Kalkschutz 2 ×750 ml Fr. 10.45

Fotos: Getty Imaes, zVg

%

Plenty Original ­Haushaltspapier 2-lagig, 16 Rollen Fr. 16.65 statt 27.80 Aktion: 40% auf Plenty Haushaltspapier in Mehrfachpackung, vom 1. bis 14. Oktober

«Ein ganzer Tag nur fürs Putzen? Mein absoluter Horror»

«Neben Bad, Küche und Co. erledige ich immer auch eine Extra-Aufgabe»

Barbara Scherer, Redaktorin

Marina Leimgruber, Digital Producer

Putztage und Putzpläne – das klingt alles toll auf Papier, aber in der Realität stresst mich allein schon der Gedanke daran. Einen ganzen Tag nur fürs Putzen aufwenden? Das wäre mein absoluter Horror – könnte ich doch so viel schönere Sachen mit meiner Zeit anstellen. Hätte ich einen Putztag eingeplant, würde ich wohl alles daran setzen, gar nicht erst damit anzufangen, und mich am Ende des Tages unverrichteter Dinge total schlecht fühlen. Darum putze ich einfach immer wieder ein bisschen. Wenn ich etwa am Abend die Zähne putze und mir auffällt, dass mein Lavabo entkalkt werden sollte, mache ich mich sofort mit dem Entkalker ans Werk. Bemerke ich beim Kochen Krümel in der Besteckschublade, muss der Staubsauger her. Natürlich reinige ich mit dieser Strategie nicht immer super gründlich. Und es kommt eher selten vor, dass ich meine Küche einer Tiefenreinigung unterziehe – mit allen Ablagen und Türen. Trotzdem ist sie immer sauber genug, und ich muss nie einen ganzen Tag lang nur putzen.

Freitag ist Putztag. Er beginnt mit einem Kaffee, etwas Musik und meinem Notizblöckli, das immer griffbereit in der Küchenschublade liegt. Unter der Woche halte ich darin alles fest, was dringend erledigt werden müsste. Während der Saugroboter bereits seine Runde dreht und die erste Waschmaschine läuft, ordne ich die Aufgaben, priorisiere und hake sie dann Schritt für Schritt ab – Dopamin garantiert. Neben den Klassikern wie Bad, ­Küche und Wäsche versuche ich, immer auch eine oder zwei Extra-Aufgaben zu erledigen, die nicht jede ­Woche anfallen. Mal ist es der Backofen, mal sind es die Sockelleisten oder Fensterrahmen. So kommt auch das auf die Liste, was im Alltag gern liegen bleibt. Nach drei bis vier Stunden ist das Gröbste geschafft, und oft geht es ­danach noch zum Einkaufen. Der grosse Vorteil meines Putztags: Während der restlichen Woche kann ich viel entspannter sein und muss mich nicht laufend ums Putzen kümmern. So bleibt im Alltag mehr Zeit für die schönen Dinge.


38

LEBEN Freizeit

Ein wilder Rutsch

ins Jubiläumsjahr Der Säntispark begeistert seit 40 Jahren Generationen von Badegästen. Ein Besuch zeigt, weshalb das Freizeitbad bis heute so viele anzieht.

umpfe Beats dringen durch die Glasscheiben, dahinter sausen Kinder und Erwachsene kreischend die Rutschen hinunter. Nur noch kurz die Tickets holen und dann sind auch wir mittendrin. Kaum umgezogen, ziehen mich meine zwei Kinder (11 und 9) Richtung Wellenbad. Unser Timing ist perfekt, ein langer Ton erklingt. Was dann passiert, beobachtet man hier schon seit vier Jahrzehnten: Von allen Seiten strömen Badegäste ins grosse Becken. Das Wasser setzt sich in Bewegung und türmt sich zu hohen Wellen auf. Tatsächlich gehört die Attraktion seit der Eröffnung des Säntisparks in Abtwil SG am 1. November 1986 zu den beliebtesten des Hauses. Als Kind liebte ich das Wellenbad besonders. Heute bin ich nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder da.

ren rutscht man hier um die Wette. Immer wieder schleichen wir ehrfürchtig am «Sturzflug» vorbei – und überlassen ihn lieber den ganz Mutigen. Die Vorstellung, in einer Kapsel zu ste­hen und darauf zu warten, dass sich der Boden unter den Füssen öffnet und man durch ein Röhrensystem in die Tiefe saust, schreckt uns ab. «Bei der Eröffnung gab es eine 90 Meter lange Rutschbahn. Damals war das eine Riesenattraktion, 2026 wäre sie wohl langweilig», sagt Michael Selb. Die Bahn, vor der sich in meiner Kindheit lange Schlangen bildeten, ist längst abgebaut. Heute sorgt eine neue Attraktion für Staunen: Mit einer Virtual-Reality-Brille im Gesicht rast mein Sohn die «Wildbach»-Rutsche runter und taucht ein in eine Safarilandschaft – eine von drei virtuellen Welten. Whirlpools und Wasserproben

Adrenalin auf 15 Bahnen

Als sich die Wellen allmählich glätten, düsen viele der kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher zurück zu den Rutschbahnen. Verständlich: Mit 15 Bahnen und insgesamt über 1400 Metern Länge besitzt der Säntispark heute die grösste Rutschenwelt der Schweiz. «Seit wir die Bahnen 2016 in Betrieb nahmen, erlebt der Säntispark einen richtigen Aufschwung. Seither sprechen wir Gäste aus einem viel weiteren Einzugsgebiet an als früher», sagt Michael Selb, der Leiter des Freizeitbereichs im Säntispark. Geführt wird der Park seit seiner Eröffnung von der Migros Ostschweiz. Durch einen Gang mit Lichteffekten und animierender Musik gelangen wir zu den Rutschen, die für den grössten Adrenalinkick sorgen. Uns erwartet die Qual der Wahl: «Kristalljagd», «Eiskanal», «Wirbelwind» oder doch die legendäre «Säntis-Pipe», die mit rund 280 000 Fahrten pro Jahr die meistbenutzte Rutsche ist? Wir entscheiden uns für die «Kristalljagd». Während der Fahrt leuchten Lichter in der Röhre auf, die man abklatschen muss. Danach wagen wir uns in einem Dreierreifen in den «Gewittersturm». Es donnert und blitzt in der Röhre, und wir kreischen und lachen. Wer sich gern mit anderen misst, ist auf der «Super-G» richtig. In zwei nebeneinanderliegenden Röh-

Jubiläumsevents im Säntispark Vom 1. bis 24. Oktober feiert der Säntispark seinen 40. Geburtstag: Es gibt zahlreiche Kinderanimationen, Wettrutschen, Wettbewerbe und Verlosungen sowie Fototermine mit dem Maskottchen Sämi. Mehr Infos:

→ saentispark.ch/40jahre

Nach zahlreichen Fahrten, erklommenen Treppenstufen und gefühlt mehreren Litern verschluckten Wassers ist es Zeit für eine Pause. Im wohlig warmen Solebad lassen wir uns ­treiben, drehen im Strömungskanal einige Runden und lassen uns im Whirlpool im Aussenbad richtig durchblubbern. Dass hinter diesem Vergnügen viel Arbeit steckt, merkt man als Gast kaum. 80 Mitarbeitende sorgen dafür, dass im Badebereich alles rundläuft. Bereits um 6 Uhr morgens beginnt das Reinigungsteam seine ­Arbeit. Bevor die Gäste um 9 Uhr ins Wasser springen, kontrollieren die Badmeister alle Rutschen und überprüfen zweimal täglich die Qualität des Wassers. Rund eine Million Menschen besucht jährlich den Freizeitbereich. Zum Säntispark gehören aber mehr als die Bäder- und Rutschenwelt: Saunen, Wellnessangebote, Massagen sowie Bowling und Verpflegungsangebote ziehen das ganze Jahr Menschen an. «Wir haben sehr viele Gäste, die als Kinder bei uns waren und heute mit ihren eigenen Kindern oder Grosskindern kommen», sagt Michael Selb stolz. Die vier Stunden vergehen wie im Flug. Auf dem Heimweg diskutieren die Kinder bereits, welche Rutsche sie beim nächsten Besuch zuerst ausprobieren wollen. Ich hingegen sehe mich ehrlicherweise entspannt im Whirlpool.

Illustration: Säntispark; Fotos: MGB-Archiv, Migros Ostschweiz, Säntispark

D

Text: Edita Dizdar


LEBEN

39

Freizeit Die Attraktion bei der Eröffnung 1986: die 90 Meter lange Rutschbahn

Das Wellenbad: Publikumsmagnet von Anfang an

Gemeinsam den Plausch haben – und kreischen

«Wir haben viele Gäste, die als Kinder bei uns waren und heute mit ihren eigenen Kindern oder Grosskindern kommen.» Michael Selb, Leiter Freizeitbereich

Für manche brauchts Mut: Heute ­stehen 15 Rutschen zur Auswahl.

Neue Attraktion: Mit der Virtual-Reality-Brille wählen die ­Wasserratten ihre Umgebung selbst.


LEBEN Tiere

Diese ­Haustiere

lieben wir Die Schweiz ist ein Katzenland, liebt kleine Hunde und tauft ihre Tiere erstaunlich ähnlich. Spannendes und Lustiges zu unseren tierischen Mitbewohnern. Text: Barbara Scherer

Viele heissen Luna

Weibliche Hunde und Katzen heissen hierzulande am häufigsten Luna, gefolgt von Nala. Das zeigen Zahlen der Schweizer Tierdatenbank Identitas. Bei männlichen Hunden ist der häufigste Name in der Deutschschweiz Rocky, im Welschland Lucky und im Tessin Leo. Kater heissen in der Deutschschweiz und im Tessin am häufigsten Leo und in der Westschweiz Tigrou. Übrigens: Luna ist allgemein der beliebteste Name für weibliche Tiere in der Schweiz – auch für Pferde, Schafe und Ziegen.

Fotos: Adobe Stock, Getty Images; Montage: Migros-Magazin

40


LEBEN

41

Tiere

Klein, aber oho

Die mit Abstand verbreitetste Hunderasse in der Schweiz ist und bleibt der Mischlingshund. Auf den zweiten Platz schaffte es 2025 zum ersten Mal der Labrador. Dieses Jahr hat ihn der Chihuahua aber überholt. Stand Juli 2026 lebten in der Schweiz 25 037 dieser kleinen Hunde, Labradore gab es 24 545.

Frauensache

Hunde und Katzen sind hierzulande deutlich häufiger in Frauenhand: Gemäss ­Identitas sind mehr als 65 Prozent der registrierten Hunde und über 70 Prozent der Katzen auf Frauen eingetragen.

Es regiert die Katz

Die Schweiz ist klar ein Katzenland. Bei Identitas waren im Juli 2026 über 810 000 Katzen registriert. Weil es keine ­gesetzliche Meldepflicht gibt, Katzen mit einem Mikrochip zu kennzeichnen oder zu registrieren, dürfte die effektive Zahl ­höher liegen. Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Katzen aus. Hunde m ­ üssen registriert sein: Derzeit sind es über 545 000. Dazu kommen rund 600 000 Ziervögel und 500 000 Nagetiere.

Das Bett wird geteilt

Jedes vierte Haustier darf in der Schweiz im Bett schlafen. Das zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Yougov im Auftrag von Galaxus von Anfang Jahr. Auch in den Nachbarländern siehts ähnlich aus. In Deutschland schlafen sogar 29 Prozent der Haustiere im Bett ihrer Besitzer.

Teure treue Begleiter

Ein Hund kostet im Verlauf seines Lebens – er wird in der Regel 10 bis 15 Jahre alt – ­zwischen 18 900 und 69 000 Franken. Das geht aus Zahlen des Dachverbands Budget­ beratung Schweiz hervor. Bei einer Katze, die im Schnitt 12 bis 20 Jahre lebt, belaufen sich die Kosten auf 9000 bis 63 700 Franken. Hamster kosten in ihren 1,5 bis 3 Jahren ­Lebenszeit durchschnittlich 1460 bis 2000 Franken. Meerschweinchen werden

deutlich älter (6 bis 8 Jahre) und kosten bis zu 10 170 Franken. Für einen Wellen­ sittich mit einer durchschnittlichen Lebenser­wartung von 10 Jahren muss man mit rund 4560 Franken rechnen.

Snacks für deinen Liebling

%

Wann die Liebe begann

Mensch und Tier lebten nicht immer im gleichen Haushalt. Der heutige Haushund stammt vom Wolf ab. Schätzungen, wann seine Domestizierungen erfolgte, ­variieren stark. Einige Forschende datieren sie auf 10 000 bis 15 000 Jahre zurück, ­andere auf über 100 000. Katzen haben sich vor rund 10 000 Jahren den Menschen angeschlossen – nämlich als der Mensch ­anfing, Ackerbau zu betreiben, und damit Nager anzog, die wiederum Katzen anlockten. ­Jagende Katzen schützten das angebaute Korn, und so entstand eine Zweck­ gemeinschaft zwischen Mensch und Katze, von der beide Seiten profitierten. Die Domestizierung der Hasen war eher ein schleichender Prozess: Erst im 5. Jahrhundert nach Christus fingen Mönche auf der Iberischen Halbinsel und in Südfrankreich damit an, wilde Kaninchen zu domestizieren. Im 16. Jahrhundert begann dann die Rassenund Haustierzüchtung.

Mio Natural Taste Adult Paté Menu Rind und Geflügel 4 × 85 g Fr. 1.62 statt 2.70

Asco Adult Sensitive ­Trockenfutter Lamm und Reis 10 kg Fr. 14.97 statt 24.95

Max Kaurollen mit Huhn 120 g Fr. 2.85 statt 4.75 Aktion: 40 % auf das gesamte Hunde- und Katzenfutter­sortiment inkl. Snacks, ab 3 Stück, vom 1. bis 7. Oktober


42

LEBEN Erziehung

Wenn Neugier

auf Porno trifft

Nacktheit, Sex und Pornos faszinieren viele Jugendliche. Mit Freunden tauschen sie sich darüber aus. Aber die Eltern bleiben oft aussen vor. Wie Gespräche trotzdem gelingen können. Text: Silvia Schütz

A

lex ist 12 Jahre alt. In der ­Klassengruppe auf dem Smartphone geht ein Link herum. «Hast du das schon gesehen?», schreibt jemand. Neugierig tippt Alex darauf. Was auf dem Bildschirm erscheint, überrascht ihn. Er schliesst die Seite wieder, öffnet sie kurz darauf aber erneut. Nicht, weil er genau ­versteht, was er sieht, sondern weil er wissen will, worüber die anderen sprechen. Zwischen Neugier, Unsicherheit und dem Gefühl, nichts verpassen zu wollen, macht Alex in diesem fiktiven Beispiel eine Erfahrung, die viele Jugendliche heute im Internet machen: die Begegnung mit Inhalten, für die sie eigentlich noch nicht bereit sind.

«Es ist sinnvoll, über die Risiken von Pornografie zu sprechen, ohne sie generell zu verteufeln.» Thomas Brückmann, maenner.ch

In diesem Fall Porno. Eltern sind da oft überfordert. Wie vorgehen? «Die Neugier an Nacktheit und Abbildungen der Sexualität sollte nicht tabuisiert werden», sagt Thomas Brückmann von ­maenner.ch, einer Fachstelle für Männer und Väter. Brückmann ist Mitautor einer Broschüre, die Eltern mit Fakten und Tipps unterstützt, wenn sie mit ihren Kindern über Porno­grafie sprechen möchten. Pornokonsumenten immer jünger

Die Jugend der 80er- und 90er-Jahre stillte ihren Wissensdurst über Zungenküsse oder «das erste Mal» mit der Jugendzeitschrift «Bravo», die als Aufklärerin der Nation galt und Fragen von Jugendlichen von einem


LEBEN

43

Erziehung

«Wir sollten anerkennen, dass Jugendliche es teilweise hilfreich finden, in Pornos zu sehen, wie Sex funktioniert», sagt Thomas Brückmann. «Trotzdem ist Pornografie nicht geeignet für sexuelle Bildung.» Problematisch sind unter anderem die Rollenbilder, die nicht die Realität abbilden: Frauen werden als Objekte dargestellt, Männer als omnipotent, die immer wollen und können. Pornos können auch verunsichern oder verstörend wirken. Neun Prozent der Jugendlichen gaben in einer Umfrage an, das Gesehene als eklig empfunden zu haben. 18 Prozent fanden die Sexszenen belustigend. 30 Prozent wurden dadurch erregt.

Pornografie im Internet: ­Plötzlich ­treffen ­Jugendliche auf ­Inhalte, für die sie noch nicht ­bereit sind.

Wann das Thema ansprechen?

Gesetz

Was ist strafbar?

Expertenteam beantworten liess. Heute kommen Buben im Schnitt bereits ab 11 Jahren, Mädchen ab 13 in Kontakt mit frei zugänglicher Pornografie. «Das Alter ist in den letzten Jahren gesunken», so Brückmann. Der Zugang zum Internet ist immer früher möglich.

Foto: Getty Images

Pornos sind etwas Inszeniertes

«Es ist sinnvoll, über konkrete Risiken zu sprechen und Pornografie nicht generell zu verteufeln», sagt der Experte. «Jugendliche entwickeln eine Medienkompetenz auch bezüglich Pornografie.» Sie verstünden, dass Pornos etwas Inszeniertes seien, ähnlich wie Actionfilme. Hat Pornokonsum im jugend­lichen Alter auch positive Aspekte?

Unter 16-Jährigen darf man kein pornografisches Material ­zugänglich machen oder zeigen. Das gilt auch, wenn man selbst minderjährig ist. Illegale Pornografie anschauen oder besitzen ist grundsätzlich für alle strafbar. Darunter fallen Pornografie mit Tieren und Minderjährigen. Zudem sind Darstellungen ­«grausamer Gewalttätigkeiten» strafbar – allgemeine und auch pornografische.

Projekt «Talk about Pornography» Jugendliche nutzen Pornografie, sprechen aber kaum darüber: Dies möchte das Projekt von maenner.ch ändern. Auf → talk-about-pornography.ch befinden sich Informationen zum Projekt sowie eine Broschüre zum Herunterladen.

Wenn die Kinder das erste eigene Smartphone erhalten, ist das ein guter Zeitpunkt, um das Thema Pornografie anzusprechen – unabhängig davon, ob Eltern den Pornokonsum vermuten oder bemerken. Brückmann empfiehlt dabei ein offenes, informatives Gespräch mit der Botschaft: «Pornografie hat nicht die Absicht, die real gelebte Sexualität abzubilden, sondern es geht um Fan­tasievorstellungen, die inszeniert werden.» Thematisieren solle man zudem, dass Pornografie nicht dafür gemacht sei, Wissen über Sexualität zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen Unterhaltung und sexuelle Erregung eines erwachsenen Publikums, für das die Inhalte produziert werden. Wie ins Gespräch einsteigen?

Brückmann empfiehlt, Kinder altersgerecht darauf vorzubereiten, dass sie online mög­ licherweise auf pornografische Bilder oder Filme stossen. Gleichzeitig hilft es, ihr Vorwissen zu erfragen und gemeinsam offene Fragen zu klären. Zudem sollten Eltern über rechtliche Aspekte informieren (siehe Box). Wichtig sei auch, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Allerdings zeigt eine Umfrage von ­maenner.ch: Mit Eltern, Lehrpersonen oder Grosseltern möchten Kinder und Jugend­ liche am wenigsten über Pornografie sprechen. Wenn sie das Thema mit Erwachsenen besprechen, dann am ehesten mit einer ­externen Fachperson für Sexualpädagogik. Deutlich häufiger tauschen sie sich jedoch mit Gleichaltrigen aus. Falls Jugendliche und Kinder keine ­Redelust verspüren, sind Infobroschüren, Bücher oder Internetadressen, die «per Zufall» griffbereit im Haushalt herumliegen, eine gute Alternative.


44

LEBEN Wohnem

Warmes Licht, Kissen und Herbstblumen – und schon hat man eine Wohlfühlinsel.

Wohlig wohnen Es braucht nicht viel, um das Zuhause für die kühle Jahreszeit in eine heimelige Oase zu verwandeln. Eine Expertin teilt fünf Ideen für mehr Wärme, Ruhe und Wohlgefühl. Text: Edita Dizdar

Mehrere Lichtquellen einsetzen

Die richtige Beleuchtung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine wohnliche Atmosphäre. Im Raum verteilte und auf verschiedenen Höhen platzierte Tisch-, Lese- und Akkuleuchten sorgen für kleine Lichtinseln. «Warmweisse und idealerweise dimmbare Leuchtmittel schaffen eine behagliche Stimmung und lassen das Zuhause besonders


LEBEN

45

Wohnen

«Besonders ­stimmungsvoll sind Gruppen aus Stabkerzen.»

Dekorativ und schön

Sibylle Kaelin, Interior Designerin

e­ inladend wirken», sagt die Interior Designerin Sibylle Kaelin. Zusätzliche Lichtpunkte auf Augenhöhe wirken meist angenehmer als helles Licht von oben und verleihen dem Raum mehr Tiefe.

Materialien ­kombinieren

Einige zusätzliche Kissen auf dem Sofa und eine weiche Decke auf dem Lesesessel oder über der Sofalehne verstärken den Kuschel­ effekt, den wir uns in der kühlen Jahreszeit wünschen. Damit das Gesamtbild ruhig bleibt, lassen sich gemusterte Elemente gut mit neutralen Farben wie Warmweiss, ­Kaschmirgrau oder sanften Brauntönen ­kombinieren. Das Ziel ist ein ausgewogener Materialmix: «Natürliche Stoffe wie Leinen, Baumwolle und Wolle wirken zeitlos und sind in Kombination spannender, als wenn alles die gleiche Textur und Haptik hat», sagt die Expertin.

Fotomontage: Migros-Magazin (Adobe Firefly)

Wärme und Duft durch Kerzen

Kaum etwas lässt einen Wohnraum so ein­ladend wirken wie Kerzenlicht. ­«Besonders stimmungsvoll sind Stumpen­ kerzen auf ­Keramiktellern oder Gruppen aus Stabkerzen in unterschiedlichen Höhen und Kerzen­ständern», sagt Sibylle Kaelin. Sie empfiehlt auch Windlichter aus getöntem Glas oder Duftkerzen in ­herbstlichen Noten wie S­ andelholz, schwarzer Tee oder Zimt. ­Wichtig ist dabei, nicht zu viele verschiedene Düfte miteinander zu kombi­nieren.

Dekoration aus der Natur

Bei Dekoration ist weniger mehr. Zum skandinavischen Hygge-Stil, der auf Wärme, ­Geborgenheit und Zufriedenheit ausgerichtet ist, passen Objekte mit runden Silhouetten und weichen Konturen, wie etwa organisch geformte Vasen mit locker arrangierten Zweigen, getrockneten oder frischen Blumen und Gräsern. Auch Hagebuttenzweige, Herbstlaub oder getrocknete Hortensien bringen die Jahreszeit ins Haus. Flache Schalen mit Kastanien oder Nüssen auf einem Sideboard oder in der Mitte des Tischs unterstreichen den natürlichen Charakter. «Objekte aus Keramik oder Steinzeug, die handgemacht sind oder so aussehen, strahlen Ruhe und Natürlichkeit aus», so Sibylle Kaelin. Besonders harmonisch wirkt die Herbstdekoration in tiefen, warmen Farbtönen wie Schokoladenbraun, Dunkelgrün oder Terrakotta.

Rückzugsort einrichten

Schon kleine Veränderungen können den Wohnkomfort erhöhen. Für entspannte ­Stunden soll es so bequem wie möglich sein. ­«Stellen Sie einen kleinen Beistelltisch oder Hocker neben das Sofa oder den Lesesessel. So schaffen Sie Platz für eine Tasse Ihres Lieblingsgetränks, ein Buch, eine Kerze oder eine Lampe», sagt Kaelin. Generell rät sie zu natürlichen Materialien: «Besonders Möbel aus Holz oder mit farbig geölter und sicht­ barer Maserung strahlen Behaglichkeit aus.» Weiche Teppiche aus Wolle und Vorhänge aus Leinen oder Baumwolle machen die Atmosphäre sanfter und rahmen kühl wirkende Fenster oder Glastüren ein.

Migros Home Spitzenkerzen 2er-Set Fr. 2.95

Migros Home Trockenblumenbund Fr. 29.95

Kitchen & Co. Tasse Kürbis beige Fr. 5.95


Stöckli-Package

November und Dezember 2026

STÖCKLI SKIPLAUSCH

Allegra und herzlich willkommen im Skiparadies Corvatsch und Engadin-St. Moritz! Zwischen 1800 und 3303 m ü. M. erwarten dich 350 Pistenkilometer inmitten einer fantastischen Bergwelt mit traumhaftem Blick auf die Seenlandschaft, viel Schnee und frischer Bergluft. Teste die neusten Stöckli-Modelle und erlebe unvergessliche Skitage!

– 22. NOV026 Z2 19. DE HTE E / 3 N ÄC 4 TAG

a b CHF

949.–

p. P.

hrer:in, mit Skile ight t s e it k S inkl. ow N ipass, Sn Hotel, Sk ndessen auf inkl. Abe d ÖV im atsch un rv o C m e din d berenga g anze n O

Jetzt buchen!

silvaplana.ch/packages

NEU Stöckli Skiplausch Frühlings-Edition

PARTNER

MEDIENPARTNER

www.silvaplana.ch oder T +41 81 838 70 90 | tourismus@silvaplana.ch Organisiert von der Gemeinde und Tourismus Silvaplana


LEBEN

47

E-Lastwagen

40-Tönner mit Elektro­antrieb: Chauffeur Krsta ­S tevanovic im Cockpit ­seines Mercedes eActros

Ein Brummi,

der nicht brummt Immer öfter fahren Lastwagen mit Strom, Wasserstoff, Biogas und Biodiesel. So auch die Fahrzeuge der Migros-Gruppe. Denner-Chauffeur Krsta Stevanovic sagt uns, warum er seinen Elektro-Lkw nicht mehr hergeben würde. Text: Michael West

Fotos: Gabi Vogt

Ü

ber das Gelände des neuen Denner-Verteilzentrums in Mägenwil AG kurvt ein Lastwagen samt Anhänger. In der flirrenden Hitze wirkt der ­riesige Lastzug fast wie ein Phantom: Man hört keinen Motorenlärm, nur das Abroll­ geräusch der insgesamt zehn Reifen. Der Brummi, der nicht brummt, ist ein Mercedes eActros – einer von 15 Elektro-Lkw, die für die Migros-Tochter Denner unterwegs sind. Aus dem aerody­namisch geformten Führerhaus klettert Krsta Stevanovic (58), den hier alle Stevie nennen. Der ChaufFortsetzung auf Seite 48


48

LEBEN E-Lastwagen

Fortsetzung von Seite 47 feur schliesst den Last­wagen rasch an eine der Ladesäulen an, die teilweise mit Solarstrom aus den Photo­voltaikanlagen auf den Dächern des Verteilzentrums gespeist werden. Stevanovic hat eine sechsstündige Tour hinter sich, die um fünf Uhr morgens ­angefangen hat. Sie führte zu drei DennerFilialen in der Stadt Luzern, die er vor allem mit Getränken beliefert hat. Sichtlich gut gelaunt, gibt Krsta Stevanovic Auskunft über seine Erfah­rungen mit dem E-Lastwagen, den er seit einem Jahr chauffiert. Wie war die Tour heute?

Ganz entspannt, fast ohne Stau. Im Gewusel der Stadt Luzern muss man als Fahrer eines 40-Tönners aber höllisch aufpassen – vor allem wegen der E-Trottis und der Fussgänger, die aufs Handy schauen … Stresst es Sie nicht, dass Sie jetzt ­nebenbei auch noch den Ladestand des Akkus im Auge behalten müssen?

Gar nicht. Mein Lastwagen hat übrigens nicht einen, sondern drei Akkus. Damit habe ich grosse Reserven: Ich komme im Schnitt etwa 500 Kilometer weit, im Sommer sogar über 600 Kilometer, denn die Akkus können bei warmem Wetter mehr Energie speichern. Die Reichweite genügt für alle meine Touren von Mägenwil aus, auch wenn ich ab und zu bis ins ­Tessin fahre. Sie sind fast 25 Jahre lang Diesel-Lkw gefahren. Wie verändert der E-Last­wagen Ihren Fahrstil?

Man muss schon sehr beherrscht fahren, nie zu viel Gas geben und bei jedem ­­ Ge­f älle rekuperieren, also mit der Motorbremse Energie zurückgewinnen. Von Airolo am Ende des Gotthardtunnels nach Giornico herunter kann ich so die Akkus zu etwa 15 Prozent laden. Mir macht das Spass: Es ist fast wie ein Sport, mit einer Batterieladung möglichst weit zu kommen. Der E-Lkw von Krsta Stevanovic ist Teil der riesigen Logistik der Migros-Gruppe. Sie soll

Anzeige

Nur noch Eins!

ack Doppelp preis zum Hit

Das kleine Hefegebäck mit feiner Zimt-oder Lebkuchenfüllung

3.60

Duo-Pack

HIT 5.75 *Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 1.10. bis 7.10.2026, solange Vorrat.

Pågen Gifflar Doppelpack Lebkuchenröllchen* 2x260 g

Pågen Gifflar Zimtröllchen 260 g


LEBEN

49

E-Lastwagen

An der Ladesäule: Dank drei Akkus hat der E-Lastwagen eine Reichweite von 500 km.

so umweltfreundlich wie möglich sein. Die Eisenbahn spielt dabei eine Hauptrolle: Wenn immer möglich, werden Waren auf der Schiene befördert. Die Fabriken der Migros Industrie und die grossen Verteilzentren haben meist ihren eigenen Bahnanschluss. Seit vielen Jahren ist die Migros-Gruppe die wichtigste ­private Kundin von SBB Cargo. Und doch bleiben Lastwagen unverzichtbar – vor allem für das letzte Wegstück zu den Supermärkten. Deshalb hat sich die Migros-Gruppe ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Möglichst oft sollen ihre Lkw mit Strom, Wasserstoff, Biogas oder Bio­ diesel fahren (siehe Box).

Grüne Treibstoffe für Lastwagen Bis ins Jahr 2040 sollen alle Lkw-Fahrten für die MigrosGruppe mit umweltfreundlichen Treibstoffen abgewickelt werden: mit Strom, Wasserstoff, Biogas und Biodiesel. Letztere werden vor allem aus Bioabfällen gewonnen. Eingeschlossen sind dabei auch die Touren von externen Logistikbetrieben zwischen Migros-­ Standorten. Auf dem Weg zu diesem Ziel kommt die Migros-Gruppe voran: 2025 wurden bereits 40 Prozent aller Kilometer mit grünen Treibstoffen gefahren.

Anzeige

Semplicemente buono

Dieses ehrgeizige Projekt hängt nicht nur von der Technik ab. Es kann nur gelingen, wenn gestandene Chauffeure mitziehen und sich für die topmodernen Lastwagen und ihre Treibstoffe interessieren. Im Fall von Krsta Stevanovic kein Problem. Vermissen Sie nicht manchmal den Sound eines Dieselmotors?

Nein, ich habe dieses Geräusch in meinem Leben ja lange genug gehört. Ein E-Last­ wagen fährt sich viel angenehmer – es gibt kein Brummen und auch weniger Rütteln und Zittern. Auf der Autobahn ist der Fahrtwind leiser, weil das Führerhaus eine so ­aerodynamische Form hat. Was würden Sie einem konservativen Chauffeur sagen, für den ein echter Brummi nach Diesel riechen muss?

Ich würde nicht mit ihm streiten – jeder fährt, was er will. Aber mir geht es um die Zukunft: Ich habe eine siebenjährige Tochter und einen fünfjährigen Sohn. Ein grüner Lastwagen macht die Welt etwas besser, in der sie später leben.


6 Tage ab

CHF 1740

Höhepunkte an Bord • Excellence Reise in eleganter Flussblick-Kabine • Excellence Genuss-Vollpension mit festlichem Galadinner an Weihnachten und Silvester

Musikalische Höhepunkte

© Elbphilharmonie Presse - Thies Rätzke

• Silvesterkonzert in der Elbphilharmonie • «Schwanensee» in der Staatsoper Wien • «Die Zauberflöte» in der Oper Köln • «Der Nussknacker» in der Staatsoper in Budapest • «Tosca» im Staatstheater Wiesbaden • «La Traviata» in der Vlaamse Opera Antwerpen


RÄTSEL

2×

51

Kreuzworträtsel

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Löse das Kreuzworträtsel und gewinne eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. MassAnfän- einheit der gerin Frequenz

Arbeitsunlust

alberner Streich

wetterkundlicher Begriff

schweiz. Pass (2 Worte) Fahrradzubehör

engl.: Rand, Kante

kurze Reise

10

die Erdkappen betreffend

kleine Bergwerkswagen

Schneehütten der Inuits

hawaiianische Tänze

unrund laufen

MÜDE? FLORADIX.

Tratsch

durcheinander

5

begierig

6

lateinische Vorsilbe: weg

nichts Böses

2

Initialen von Onassis († 1975)

Winkelfunktion Sänger von ‘She Got Me’ (Luca) Oper von Puccini

3

Feuerlandindianer

sprachlich festgelegt

5

Fischfangkorb

organ. Stickstoffverbindung italienisch: ja

eh. Figur aus CH-Ski- der jap. fahrerin Mytho(Sonja) logie

Amtstracht

Wirtschaftler

4

Initialen Tucholskis

Hundename Diebesgut

1

7 USMünze

8 2

schleppen

Abschnitte

folglich, deshalb

arge Lage

Vorrich- engl. tung eines Zahlwort: Ottomotors acht

Sportgemeinschaft (Abk.)

schlagfertig erwidern

Kontinent

11 Prosawerk

ältester Sohn Noahs (AT)

zu keiner Zeit

Hirnstromkurvenmesser

Gespenst

Märchenriese

Eisen + Vitamine

ein Gralskönig

1

Beweisstück

Eilnachricht

Greifvogel

9

schweiz. Bandmusiker (Pepe)

gezierte Haltung Albumen

3

dt. Adelstitel

eingefräste Rille

6

7

ehem. schweiz. Lotterieshow

9

10

Vorname Prosts (eh. F1Pilot)

Initialen der Nannini Rufname von USFilmstar Ryan Hirt auf der Alp

4 8

12

russischer Strom

Dienststelle

11

12

SR_40_2026_DE

Teilnahme unter: www.migmag.ch/raetsel

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

SPINAS CIVIL VOICES

Anzeige

Superhirn

Hirnlos

Unsere Ozeane drohen zu gewaltigen Mülldeponien zu werden – mit tödlichen Folgen für ihre Bewohner: oceancare.org


L ROL ON

r ü f l l o R ’ n ’ k c o R n e k c a N den

BRITANN SS

NS IE

GRO

- stark wärmend - für Nacken und Schultern - praktisch und immer dabei

N

R.

• 1C

R

•

HEDD

A

Verleihen Sie Ihren Burgern mit dem eine britische Note m Ch ddar Cheddar a Nr. Nr. r 1 Großbr G ßbritanniens Großbritanniens


RÄTSEL

6×

53

Gewinne eine von 6 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Quiz

2 × 100 Franken zu gewinnen

2 × 100 Franken zu gewinnen

Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen.

Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

www.migmag.ch/quiz Berater Wer spielt eine wichtige Rolle am Zürcher 1 Sechseläuten? S Zünfte W Kuhglocken

G Alphorn

8

D Porzellan

Wie heisst der Titel eines nordkoreanischen 4 Monsterfilms à la Godzilla von 1985? T Kimzilla U Pulgasari G Kongkia

Filialen

S Microwear

2 2 3 2 0 0 4 3 1 3

9

3 2 8 7 1 4 1 7 4 6 4 6 2 9

F Espresso

6 Wie nennt man figurformende Unterwäsche? E Shapewear

6

1 5 3 6 4

1

5 Wobei wird die 5-M-Regel angewendet? R Migros-

8

3

5 2 1 3 6

In welchem Kanton spricht man Französisch und 3 Deutsch? K Tessin L Uri E Freiburg

B Architektur

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

www.migmag.ch/sudoku

F Kirchen

2 Was haben die Römer in die Schweiz gebracht? E Badekultur

Schiffe versenken

Sudoku

D Streetwear

6 1 1 3 1 1 1 1 3 2

In welcher europäischen Stadt steht die berühmte 7 Spanische Treppe? L Lissabon N Madrid R Rom

Lösungswort

Kinderrätsel

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

AMPHIBIE ANLEHNEN EINATMEN GEFAEHRT GEPLAERR GRUEBLER LAUTHALS STRITTIG TEETASSE TIERISCH

Spurensuche Welche Pfotenabdrücke gehören zu Malva, Mello und Melba? Verbinde die passenden Abdrücke. Zwei gehören zu anderen Tieren. Welche sind es?

A C 1 1

B

3

N

5 2

4

2 1

2

3

4

5

E

Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch

Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 6.10.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel

D

3 Die Lösung findest du auf migros.ch/mimigs.


en t neb Direk kerbad u e L der e Therm

LEUKERBAD

TOP Badepauschale 2026

3 Übernachtungen mit Halb-Pension

Bis 8.11. geöffnet!

LUXURY HERBST FERIEN AM ACHENSEE All Inclusive Superior Tägliche Baby- und Kinderbetreuung Indoor & Infinity Pool Wellnessbereich & Treatments NEU: Padelplätze direkt am See Reit- und Kletterhalle Abwechslungsreiches Freizeitprogramm

Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

ab Fr. 456.- pro Person

Entfernt 99,99 % der Erreger Ideale Reisebegleiter Für Hände und Oberflächen

5 Übernachtungen mit Halb-Pension Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

ab Fr. 760.- pro Person 7 Übernachtungen mit Halb-Pension Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

ab Fr. 1064.- pro Person UNSERE ANGEBOTE:

Kinderhotel Buchau GmbH

Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung!

T 027 472 70 70 info@alpenblick-leukerbad.ch alpenblick-leukerbad.ch

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

ZU

M

PR

OB

IE

RE

N

Buchauer Str. 3 | 6212 Eben am Achensee Tel. +43 5243 / 5210 | info@buchau.com www.buchau.com

Einzelzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag.

Heute Bruschetta:

herzhaft oder scharf?

Probiere die Riserva 1878 Porchetta Arrosto oder den Salame Ventricina Piccante


SCHLUSSGANG

5

Zutaten für ein

Zucchetti per kg Tagespreis

TIEFPREIS

Rezept

s en! d genies n u n e r a Sp du üb er s findest o r ig M r um In deine odukte z alitätspr u Q die fünf 0 l 0 ie 10 Beisp m u z – tpreis ericht . Discoun dieses G r fü n te a Zu t

Eier Bio ­Freilandhaltung

M-Budget Paniermehl

M-Classic Schweizer HOLL-Rapsöl

Heinz Curry Mango Sauce

6 Stück Fr. 4.90

1 kg Fr. 2.–

1 l Fr. 4.95

220 ml Fr. 2.70

= Panierte Zucchetti-Sticks Für 4 Personen

800 g Zucchetti längs vierteln und in Stücke schneiden. 150 g Mehl, 150 g Paniermehl und 2 Eier separat in je einen tiefen Teller geben. Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zuc­ chetti im Mehl wenden, über­ schüssiges Mehl abklopfen. Dann durch das Ei ziehen und im ­Paniermehl wenden. 4 EL Bratöl in einer weiten Bratpfanne er­ hitzen. Die Hälfte der Zucchetti rundum goldbraun braten. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Restliche Zucchetti in ­weiteren 4 EL Öl braten. 80 ml Curry-Mango-Sauce als Dip dazu servieren. Mehr Zucchettirezepte auf migusto.ch

Foto: Migusto

55


40% Raccard Nature, IP-SUISSE Scheiben oder Extra Block, in Sonderpackungen, z.B. Scheiben, per 100 g, 1.55 statt 2.60

026 1. 10. – 7. 10. 2

1.– Extra Kiwi Gold Neuseeland, pro Stück

33%

8.50 statt 13.–

Optigal Pouletschenkel nature oder gewürzt Schweiz, per kg, in Selbstbedienung

10er-Pack

40% Alle Kult Ice Tea Brik Zitrone, Light Zitrone und Pfirsich, 10 x 1 Liter, z.B. Zitrone, 4.98 statt 8.30, (100 ml = 0.05)

ab 2 Stück

25%

ab 3 Stück

Alle Nahrungsergänzungsmittel (ohne Sanactiv), z.B. Axamine Magnesium Sticks, 24 Stück, 10.46 statt 13.95

40% Gesamtes Hunde- und Katzenfutter-Sortiment z.B. Mio Adult Delights mit Lachs, 7 x 15 g, 1.47 statt 2.45, (100 g = 1.40)

ab 2 Stück

50% Alle Farmer Müesli z.B. Classic Waldbeeren, 500 g, 2.25 statt 4.50, (100 g = 0.45), gültig vom 1.10. bis 4.10.2026

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

30%

28%

7.90 statt 11.–

M-Classic Lachsfilet mit Haut, ASC Zucht aus Norwegen, 500 g, in Selbstbedienung, (100 g = 1.58), gültig vom 1.10. bis 4.10.2026

Gesamtes Lego- und Playmobil-Sortiment gültig vom 1.10. bis 4.10.2026


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros-Magazin-40-2026-d-OS by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu