Skip to main content

Migros magazin 40 2015 d vs

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

MM40, 28.9.2015 | www.migrosmagazin.ch

Exoten bei den Wahlen: Warum tun sie sich das an? Seite 18 Jugendsprache: Primitiv oder kreativ? Seite 92

Bild: Jorma MĂźller

Sven Furrer und RenĂŠ Rindlisbacher

Vorhang auf: Das Duo Edelmais ist wieder unterwegs. Seite 118 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


W H C S E I D J ETZT SPIELSPASS

FÜR DIE GANZE FAMILIE

BUNDESHAUS PALAIS FÉDÉRAL PALAZZO FEDERALE

yeeea

yeaa

er Jok ker J O o lly J

WWW.SUISSEMANIA.CH

Erhältlich in allen Migros-Filialen, solange Vorrat.

E PANTOMIM E PANTOMIM A PANTOMIM


. N E K C E D W E IZ E N T TAUSCHEN, BIS KEINE SEHENSWÜRDIGKEIT MEHR FEHLT.

MIGROS RESTAURANT DATUM UND ÖFFNUNGSZEITEN

MIGROS RESTAURANT DATUM UND ÖFFNUNGSZEITEN

GENOSSENSCHAFT AARE

GENOSSENSCHAFT TESSIN

Tivoli

Mittwoch, 30.09.2015; 11.00 – 18.00 Uhr

Buchs

Mittwoch, 7.10.2015; 11.00 – 18.00 Uhr

Gäupark

Mittwoch, 14.10.2015; 11.00 – 18.00 Uhr

Chablais

Mittwoch, 30.09.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Oberland

Mittwoch, 21.10.2015; 11.00 – 18.00 Uhr

Crissier

Mittwoch, 7.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT BASEL Delémont

Mittwoch, 21.10.2015; 13.30 – 18.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT GENÈVE MParc La Praille

Mittwoch, 14.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT LUZERN Länderpark Stans

Samstag, 17.10.2015; 13.30 – 17.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT NEUENBURG / FREIBURG Marin Centre

Mittwoch, 14.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Avry

Mittwoch, 21.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Agno

Samstag, 24.10.2015; 11.00 – 17.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT VAUD

GENOSSENSCHAFT WALLIS Martigny Manoir

Samstag, 17.10.2015; 11.00 – 17.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT ZÜRICH Altstetten

Mittwoch, 30.09.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Glatt

Mittwoch, 7.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Rapperswil Bahnhof

Samstag, 17.10.2015; 14.00 – 17.00 Uhr

Park im Grünen

Samstag, 24.10.2015; 11.30 – 16.00 Uhr

Änderungen vorbehalten.

GENOSSENSCHAFT OSTSCHWEIZ Rosenberg, Winterthur

Mittwoch, 7.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Neumarkt

Mittwoch, 14.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Herblingen

Mittwoch, 21.10.2015; 14.00 – 18.00 Uhr

Infos zur Tauschbörse auf WWW.SUISSEMANIA.CH/ TAUSCHBOERSE


4 | MM40, 28.9.2015

10

Z Editorial

Gemeinsam statt einsam

Zürich sei das «Wohnlabor» Europas, schrieb der «Tages-Anzeiger» schon letzten Herbst. Das mag aufgrund des Züri-zentrierten Weltbilds der Zürcher etwas übertrieben sein. Trotzdem: Zurzeit entstehen in der Grossregion (aber auch in anderen Regionen der Schweiz) neue Siedlungen mit komplett neuen Formen des Zusammenlebens. Überbauungen mit teils mehreren Hundert Wohnungen mit gemeinsamen Räumen, Zusammenlebenskonzepten, mit Nachbarschaftshilfe, Kochvereinen, eingemieteten Kleinhandwerkern. Das zeigt Wirkung: Aus ganz Europa kommen Architekten, Wohnbaubeamte oder Soziologen an die Limmat, um diese Spielwiesen der intensiv gelebten Gemeinschaft zu studieren. Es gibt diverse Gründe für den Aufschwung gemeinsamen Wohnens: Etwa ein wachsendes Verständnis dafür, dass der Raum endlich ist. Oder dass die Generation der 68er in die Rentenjahre kommt und Wohnpartner im Alter sucht. Oder dass junge Familien das Aufziehen der Kinder mit anderen Familien teilen wollen. Das Migros-Magazin hat sich auf den Baustellen in Winterthur, Mettmenstetten und Ostermundigen umgesehen und mit aktuellen und künftigen Bewohnern gesprochen. Weshalb geben sie Freiheiten und Raum auf, um mit weniger auszukommen? Wieso verkaufen Manfred und Salome Lorch ihr 6½-Zimmer-Haus mit Sicht auf den Wildspitz, um in eine viel kleinere Wohnung zu ziehen, wo sie für andere kochen müssen oder dürfen? Wieso lebt Familie Dettli in einer Siedlung, in der Vater Dettli neben seinem 70-Prozent-Job noch «einen 10-Prozent-Job» für seine Mitbewohner erledigt – unentgeltlich natürlich? In den letzten Jahrzehnten sind in der Schweiz riesige Agglomerationen entstanden, sagt der «Sozialutopist» Hans E. Widmer, «Schlafstätten ohne Dorfkern, Orte ohne Seele». Vielleicht braucht unser Leben einfach wieder etwas mehr Kern und Seele (Seite 10). Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

103


MM40, 28.9.2015 | 5

26

Menschen

72 Frühstück von aha! 77 Knabberrollen von Blévita 78 Alles für den TV-Abend 81 Pflege für Babywäsche 82 Suisse Mania

8 Diese Woche

Wie viele Asylbewerber verkraftet die Schweiz? 10 Reportage

Mehr Wärme durch Zusammenrücken: das Motto neuer Wohngenossenschaften. 18 Serie: Wahlen 2015 Chancenlose Kandidaten – warum treten sie an? 24 Bänz Friedli

Bilder: Kuster & Frey, GAP Photos, Sophie Stieger, Christine Benz Christian Schnur

26 Porträt

Model Claudia Polar hat nach einem Hirntumor ins Leben zurückgefunden.

«Ohne Massnahmen wird es noch mehr Engpässe geben.»

28 Interview

Der Zürcher Flughafenchef Stephan Widrig über Wege und Hürden zum Kapazitätsausbau. 35 Leserforum

78

Leben 92 Familie Primitiv oder kreativ? Wie Jugendliche heute sprechen. 97 Ernährung 98 Gesundheit 100 Kinder

Der 8-jährige Emil zeigt uns seine neue Heimat in Indien. 103 Garten 105 Digital 106 Auto

Migros-Welt

Der neue Toyota Avensis im Familientest.

43 Neues aus der M-Industrie 49 Schreibprojekt für Laien 51 Hilfe im Himalaya-Gebiet

109 Bitte melde dich 111 Glücksgriff 112 Rätsel/Impressum 116 Cumulus

53 Saisonküche Herbst im Topf – lauter feine Wildrezepte.

28

85 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften.

68 Jedem sein Kaffeeritual 71 Alles kalter Kaffee

118 Meine Welt

Die beiden Komiker Sven Furrer und René Rindlisbacher alias Duo Edelmais sind «Einmal Meer» unterwegs.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

53

18

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

Anzeige

%

GÜLT IG 15 .10.20 IS B 10

Rabatt

auf Pneus* folgender Marken: Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli, Semperit, Uniroyal Gratis 2 Jahre Reifenersatz-Garantie Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen *Basis TCS-Mitglieder-Pneupreisliste, Winter 2015 /16

www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21


Migros-Marken bekommen Likes f端r Preis und Leistung.

Natasha Marrer, Mitarbeiterin Produktion, Mibelle Group

www.vonuns-vonhier.ch


Menschen MM40

Darauf freuen wir uns Sundance Festival Am Samstag beginnt in Montreux VD das Sundance Festival für elektro­ nische Musik. Eröffnet wird die Party von Martin Garrix (Bild). Joan Miró Ab Freitag zeigt das

Kunsthaus Zürich Werke des spanischen Meisters.

Unnützes Wissen

«Energiepolitische Diskussionen prägten die letzte Sessionswo­ che. Artikel für Artikel. Gesetz für Gesetz. Eines Abends auf der Heimfahrt entdecke ich dieses Bild. Die Energiestrategie schafft Arbeitsplätze, will es uns sagen, stärkt regionale KMU und die Wertschöpfung im Inland. Ja, aber nicht nur das. Tagtäglich wird an Erneuerbaren zugebaut, die Effizienz gesteigert. Unternehmen richten sich darauf aus, die Menschen denken um und handeln. Und wir reden noch immer. Das ist die Botschaft dieses Bildes an die Politik: Diskutiert ruhig weiter, ob die Ener­ giewende sinnvoll ist oder nicht. Hier draussen findet sie längst statt. Zum Glück.»

Mein Bild der Woche Pascale Bruderer Wyss (38) ist

ehemalige Natio­ nalratspräsidentin und seit 2011 Ständerätin des Kantons Aargau.

Leseprobe

Entschuldigung, was lesen Sie gerade?

a) «Was ich noch sagen wollte» von Helmut Schmidt b) «Darm mit Charme» von Giulia Enders c) «Aussteigen – Umsteigen. Wege zwischen Job und Berufung» von Mathias Morgenthaler

Auflösung: c) Weil ich mich im Moment sehr intensiv mit meiner Karriere beschäftige.

Bilder: Gian Vaitl/Swisssolar, Marco Zanoni, zVg

René Würgler (62), Management­Development­Experte aus Untersiggenthal AG

Frauen, die erstaunen Dolly Buster

studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Sharon Stone hat

einen IQ von 154.

Das Model Gisele Bündchen hat einen Hubschrau­ berpilotenschein. Beate Uhse war auf der Oden­ wald­Schule. Meryl Streep ist

die Schauspiele­ rin, die am häu­ figsten für den Oscar nominiert wurde, nähmlich 15 Mal für die «Bes­ te Hauptdarstelle­ rin» und 4 Mal für die «Beste Neben­ darstellerin». Quelle: Stern/Neon


8 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Wie soll die Schweiz auf die Flüchtlingskrise reagieren? Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Ist die Schweiz bereit für die Flüchtlinge? Für dieses Jahr rechnet das Staatssekretariat für Migration mit 29 000 Asylsuchenden. Der Bund glaubt, die Situation im Griff zu haben: Für alle Flüchtlinge gebe es ein Dach über dem Kopf. Aus den Kantonen sind aber kritische Stimmen zu hören.

Umfrage

Texte: Andrea Freiermuth

Letzte Woche fragten wir:

Was stresst Sie am Arbeitsplatz am meisten? 38% Nichts, ich bin zu­ frieden. Etwas Ärger mit Aufgaben oder Kollegen ist doch normal ... 27% Der Chef oder die Mitarbeitenden. 13% Die Gestaltung des Arbeitsplatzes, Leistungen des Unter­ nehmens usw. 11% Die fehlenden Pers­ pektiven. 11% Der Job selber.

Zahlen und Fakten

23 765 6199

Flüchtlinge haben 2014 Asyl erhalten, 7924 wurden vorläufig aufgenommen.

9000

Schutzbedürftige hat die Schweiz seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien aus den be­ troffenen Regionen aufgenommen. Quelle: Staatssekretariat für Migration (SEM)

A

n den Schweizer Gren­ zen melden sich derzeit täglich mehr als 100 Asylsuchende. Beim Staatssekretariat für Migration (SEM) glaubt man, die Situation im Griff zu haben. Aus den Kantonen gibt es aber kritische Stimmen: «Die Empfangszentren sind voll, wir mussten bereits Zivilschutz­ räume zur Verfügung stellen und machen damit eigentlich den Job des Bundes», sagt etwa Fredy Fäss­ ler, Justizminister im Kanton St. Gallen. Langfristig sind aber so­ wieso vor allem die Kantone und

die Gemeinden gefordert, welche die Integrationsarbeit leisten müs­ sen. 29 000 Asylsuchende werden bis Ende Jahr in der Schweiz er­ wartet. Davon werden gemäss Schätzungen des SEM 17 000 Per­ sonen als anerkannte Flüchtlinge in unserem Land bleiben. «Wer an Leib und Leben bedroht ist, soll bei uns Schutz bekommen, aber wir sitzen auf einem Pulverfass. Nach zehn Jah­ ren in der Schweiz lebt bloss die Hälfte der Flüchtlinge ohne staat­ liche Zuwendungen», sagt der Lu­ zerner Sozialdirektor Guido Graf.

Er fordert mehr Mittel für die Integration. Die Kantone erhalten vom Bund pro erwerbslosen Flüchtling rund 1500 Franken im Monat, für solche mit Asyl­ entscheid während fünf und für jene mit vorläufiger Aufnahme während sieben Jahren. Nach die­ sen Fristen fallen die Ausgaben voll zu Lasten der kantonalen Budgets. Grosse Sorge bereiten Guido Graf zudem die unbegleiteten Minder­ jährigen: «Sie brauchen spezielle Betreuung, etwa in Pflegefami­ lien.» Das koste bis zu 80 000 Fran­ ken pro Jahr und Kind. MM

Bilder: Boris Grdanoski/AP/Keystone, zVg

Asylgesuche wurden im vergangenen Jahr in der Schweiz gestellt.


«Wir haben kein Asylchaos. Die Schweiz kann das verkraften.»

Das alles scheint sehr schlep­ pend vor sich zu gehen: Stets liest man von Flüchtlings­ kontingenten, die dann doch nicht ausgeschöpft werden. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien haben wir rund 9000 Schutzbedürftige aufgenom­ men, rund die Hälfte davon via Visaerleichterungen für Per­ sonen, die Angehörige in der Schweiz haben. Bei verletz­ lichen Personen, die direkt aus der Region in die Schweiz kom­ men, gilt es, Abklärungen zu treffen – auch aus Sicherheits­ gründen, das dauert seine Zeit. Derzeit reisen täglich über 100 Asylsuchende ein. Sind wir bereit für diesen Ansturm? Wir haben kein Asylchaos. Die Schweiz kann das ver­ kraften. Für das laufende Jahr haben wir mit 29 000 Asyl­ suchenden gerechnet, bis jetzt sind 20 000 gekommen. Das sind zwar 25 Prozent mehr als 2014, aber immer noch weniger als 1999 während des Balkan­

ren

80 Jah

L tzt profitiere Je

Eduard Gnesa (63) ist Sonder­

botschafter für Migrations­ zusammenarbeit.

Welche Lösungen gibt es? Erstens: mehr Schutz und Hilfe vor Ort. Zweitens: Gefährdete Personen sollen in der Schweiz Schutz erhalten. Drittens: diplomatisches Engagement zur Lösung des Konflikts. Und viertens: Eine Lösung ist nur im Rahmen eines gesamteuro­ päischen Verbundes möglich.

– seit

e t u n i M aren. p t s s & n a erisch

iz Schwe

Experteninterview

Eduard Gnesa, Sie sind Sonderbotschafter für inter­ nationale Migrationszusam­ menarbeit. Was bewirken Sie in dieser Funktion? Ich analysiere unter anderem die Flüchtlingsbewegungen und erarbeite mit anderen Bundesstellen Lösungsvor­ schläge für den Bundesrat.

Anzeige

MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 9

konflikts. Damals kamen inner­ halb eines Jahres 47 500. Nach der Aufnahme schiebt der Bund die Flüchtlinge an die Kantone weiter. Diese füh­ len sich oft allein gelassen. Es gibt Kantone, in denen die Lage angespannt ist. Aber das Staatssekretariat für Migration ist stets in Kontakt mit allen Kantonen, und es wurden bis­ her immer Lösungen gefunden. Zudem hat der Bund seine Kapazitäten von 2300 auf 3300 Betten erhöht und wird diese nochmals steigern. Ein Dach über dem Kopf ist bloss der erste Schritt. Wer länger hier bleibt, muss auch integriert werden. Das stimmt. Diese Leute muss man möglichst schnell auf den Arbeitsmarkt bringen. Der Bund stellt hier Geld zur Ver­ fügung und erarbeitet Kon­ zepte mit den Kantonen, aber die Integration muss in den Kantonen, Gemeinden und Unternehmen erfolgen. Viele Leute würden sich gern persönlich für Flüchtlinge engagieren. Sind solche Privatinitiativen erwünscht? Wir begrüssen diese Haltung. Der Kontakt zwischen Flücht­ lingen und Privaten ist wichtig, auch für die Integration. Ver­ schiedene NGOs sind in diesem Bereich tätig. Allerdings darf man das Ganze nicht unter­ schätzen. Ich habe ein Chalet im Wallis, in dem ich Flüchtlin­ ge unterbringen könnte. Aber man kann diese Leute nicht al­ lein lassen. Sie sind oft trauma­ tisiert, brauchen Betreuung und eine Perspektive. Es han­ delt sich grundsätzlich um eine öffentliche Aufgabe. MM

Nur-Flüge Algarve, ab Zürich,

z.B. am Do., 8.10.15 ab

CHF 98.–

z.B. am Do., 8.10.15 ab

CHF 98.–

Kos

1 Woche im Tropical Sol HHH inkl. Frühstück, z.B. am 13.10.15

Sardinien, ab Zürich, Mykonos, ab Zürich, z.B. am Di., 13.10.15 ab

CHF 98.–

ab CHF

349.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Mi., Sa.

Preise für Hin- und Rückflug www.hotelplan.ch/flug

HM K KGS TROSOL 1110 www.hotelplan.ch/h-23375

Mallorca

Kreta

1 Woche im Pabisa Sofia HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 14.10.15

ab CHF

399.–

1 Woche im Infinity Blue HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 7.10.15

ab CHF

449.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mi., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mi., Fr., Sa., So.

HM K PMI PABSOF 1837 www.hotelplan.ch/h-20455

HM K HER INFBLU 0346 www.hotelplan.ch/h-418474

Djerba

Südtürkei

1 Woche im SunConnect Djerba Aqua Resort HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 5.10.15

ab CHF

459.–

1 Woche im Lyra Resort HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 8.10.15

ab CHF

479.–

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mo., Mi., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

HM K DJE MIRDJE 0112 www.hotelplan.ch/h- 3956

HM K AYT LYRRES 0251 www.hotelplan.ch/h-63320

Korfu

Phuket

1 Woche im Aeolos Beach Resort HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 6.10.15

ab CHF

499.–

1 Woche im Patong Merlin HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 28.10.15

ab CHF

899.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di.

Hotel und Flug ab Zürich direkt Jeweils am Mi., Sa.

HM K CFU AEOBEA 0401 www.hotelplan.ch/h-683

HM K HKT PATMER 0427 www.hotelplan.ch/h-3926

Punta Cana

Malediven

1 Woche im Grand Bahia Principe HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 28.10.15

ab CHF

1199.–

1 Woche im Eriyadu Island Resort HHH inkl. Halbpension, z.B. am 31.10.15

ab CHF

1349.–

Hotel und Flug ab Zürich direkt Jeweils am Mi.

Hotel und Flug ab Zürich direkt Jeweils am Sa.

HM K PUJ BAHPRI 0121 www.hotelplan.ch/h-246060

HM K MLE ERIYAD 0117 www.hotelplan.ch/h-12181

Weitere Reisedaten und tagesaktuelle Angebote verfügbar.

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1–2 Kinder 20 % Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 35 bis CHF 104, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle,Touristenkarte Dominikanische Republik USD 15. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Tunesien TND 30, Ausreisetaxe Dominikanische Republik USD 25. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 24.9.15.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro. Folgen Sie uns:


10 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Reportage

Wohnen mit Seele

Sie sparen Platz, Raum und Energie – und sie bringen Menschen zusammen. Drei Beispiele, wie man in neuartigen Genossenschaftsüberbauungen gemeinsam und doch getrennt wohnt. Texte: Erika Burri

Bilder: Kuster & Frey

F

rüher hat der Stand bestimmt, wer wie wohnt. Könige lebten im Schloss, Adelige in der Burg. Bürger hatten das Stadthaus. Und später, als sich im Zuge der Industrialisierung eine Arbeiterklasse bildete, gab es auch für sie eine neue, typische Wohnform: die Wohnkaserne. Dort lebten die Menschen, die vom Land in die Nähe der Produktionsstätten gezogen waren, auf engem Raum in ringhörigen, schlecht heizbaren Wohnungen. Das sollte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg ändern. Wirtschaftswachstum, die Einführung der AHV, mehr für alle, mehr auch für die einfachen Arbeiter. Es war die Zeit des Wirtschaftsaufschwungs, eine Zeit auch für Wohnträume. Als Ideal galt das Eigenheim mit Garten, wo die Kinder an der frischen Luft spielten. Zwar blieb das Einfamilienhaus für viele ein Traum. Die erschwinglichere Form davon war die moderne Mietwohnung für die Familie am Stadtrand oder in der Agglomeration. Individuell zu leben, heisst oft anonym

Wer wohnt heute in diesen Wohnungen? Ehen werden seltener geschlossen als früher, und weniger Kinder geboren. Im Durchschnitt bringen Frauen heute in der Schweiz noch 1,5 Kinder zur Welt. Die Scheidungsrate hat sich bei gut 40 Prozent eingependelt. Viele Menschen leben alleine: Die am weitesten verbreitete Haushaltsform ist der Einpersonenhaushalt. In einigen Quartieren von Basel und

Zürich wohnt in fast jeder zweiten Wohnung nur ein Mensch. Das belastet einerseits die Umwelt, weil für eine Person geheizt wird und eine Person für sich allein eine komplette Einrichtung braucht. Und andererseits: Wer schaut zu diesen Menschen, wenn sie älter werden? Die Kinder, falls vorhanden, sind eingespannt. Das Leben verlangt einiges ab. Auch die Nachbarn fühlen sich nicht mehr so stark verpflichtet. Man lebt heute individuell, das heisst oft auch: anonym. Die Gesellschaft hat sich verändert. Und deshalb, finden ein paar Pioniere, müsse sich die Form verändern, wie wir wohnen. Sie denken sich Konzepte aus, die aufzeigen, wie wieder mehr Gemeinschaft entstehen kann, wie Kinder- und Altenbetreuung gemeinsam organisiert statt teuer eingekauft werden. Und man will wieder näher zusammenrücken statt sich weiter ausbreiten. Das schont die Ressourcen. Die Konzepte sind nicht neu. Bereits in den 1980er-Jahren waren sie vorhanden. Doch damals hatten es Wohnidealisten schwer, Investoren zu finden, die an diese Ideen glaubten. Inzwischen haben vor allem nicht gewinnorientierte Genossenschaftsprojekte bewiesen, dass die Konzepte in der Realität funktionieren. Zürich gilt im Moment als Wohnlabor mitten in Europa. Doch auch anderswo in der Schweiz wird an Siedlungen gebaut, die deren Initianten für die Zukunft halten. Auf den folgenden Seiten stellen wir drei Wohnformen in Porträts vor.

1 Durchgehende

Balkone und Gartensitzplätze für alle: die 2014 bezogene Siedlung Oberfeld in Ostermundigen. 2 Die drei Häuser

der Siedlung bestehen vor­ wiegend aus Holz. 3 Familie Dettli/

Fredrich vor ihrer Parterrewohnung: Bettina Fredrich, Fin und Len (10), Mai und Lou (7), Werner Dettli (von links). 4 Autofrei:

Die Tiefgarage ist Fahrrädern vorbehalten. 5 Rund 400 Per­

sonen wohnen im Oberfeld. Seit Kurzem hat die Siedlung auch eine Kinderkrippe.

1 2


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 11

Autofreie Siedlung

Man hilft sich – im Garten wie am Mittagstisch Familie Dettli/Fredrich, autofreie Siedlung Oberfeld, Ostermundigen BE 3 4

5

P

assen wir dazu? Das haben sich Bettina Fredrich (41) und Werner Dettli (46) immer mal wieder gefragt. Damals, als lange vor Baubeginn an den Sitzungen der Genossenschaft Oberfeld diskutiert wurde, immer wieder über die gleichen Themen. Zum Beispiel: Wie viele Parkplätze sollte es geben in der autofreien Siedlung, die sie am Dorfrand von Ostermundigen bei Bern planten. Gar keine? Ein paar wenige für Besucher? So ging das. Einige argumentierten ideologisch, andere pragmatisch. Schliesslich schrieb dann die Gemeinde vor, dass 400 Menschen

nicht ganz ohne Parkplätze auskommen dürfen. Diese sind am Rand der Siedlung zu finden. In den Tief­ garagen stehen nur Velos und Velo­ anhänger, so weit das Auge reicht. Es gab viele weitere Abstimmungen. Die Genossenschafter konnten von Anfang an mitbestimmen. Sie formierten sich in Gruppen für Mobilität, für Aussen- und Innenraum, für den Spielplatz, für Technik. Sie vertieften sich in Themen und stellten ihre Konzepte den anderen vor. Sie arbeiteten gemeinsam an ihrer Zukunft. Im Frühling 2014 war es nach mehr als drei Jahren Planung und Bau endlich so weit: Das Leben in der Siedlung konnte beginnen. Das Ehepaar Dettli/Fredrich gehört zu jener Hälfte der Bewohner, die


12 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

ihre Wohnungen gekauft haben. Die Parterrewohnung hat einen einfachen Ausbaustandard. Viel Holz, einen offenen Küche-Wohn-Raum, kleine Badezimmer. Die Waschmaschinen teilen sie, ihr Gartenplatz mit Grillstelle ist allen Bewohnern zugänglich. Fin und Len (10) Mai und Lou (7), die beiden Zwillingspaare der Familie, fühlen sich in der Siedlung sehr wohl – sie ist ihr Daheim. Im Sommer sind sie ausser zum Essen und Schlafen kaum in der Wohnung. «Wir sind ein Dorf im Dorf», sagt Werner Dettli, Ingenieur und Erlebnispädagoge. Doch der Unterschied zum Bündner Dorf, wo er aufgewachsen ist, sei, dass alle sehr bewusst ins Oberfeld gezogen seien. Sie alle wollten möglichst ressourcenschonend leben und eine aktive Nachbarschaft pflegen. «Es ist», so seine Frau Bettina Fredrich, «wie auf einem Campus». Das sei es, was sie gesucht und nun auch gefunden hätten. Unaufgeforderte Unterstützung zählt Ein Stipendium für Fredrichs Doktorarbeit ermöglichte dem Paar einst einen Aufenthalt in Vancouver. Dort kamen die jüngeren Zwillinge zur Welt. «Unsere Nachbarn auf dem Hochschulcampus haben uns nach der Geburt umsorgt», sagt Bettina Fredrich, die heute die Fachstelle Sozialpolitik der Caritas leitet. Unaufgefordert hätte man sie unterstützt und für sie gekocht. In so einer Nachbarschaft wollten sie wieder leben. Heute verfügen die Dettli/Fredrichs über die Mailadressen und Telefonnummern fast aller Nachbarn. Passiert Unvorhergesehenes in ihrem Leben, ist immer jemand zur Stelle, bei dem die Kinder gut aufgehoben sind. Genauso helfen auch sie ihren Nachbarn. Werner Dettli, der wie seine Frau 70 Prozent arbeitet, nennt das Engagement in der Siedlung einen 10-Prozent-Job. Natürlich sagt er das mit einem Augenzwinkern, weil es Arbeit ist, die für ihn sinnvoll ist. Und weil sich die meisten, wie sie beide, auch engagieren: Gemeinschaftsräume einrichten, gärtnern, den Mittagstisch organisieren. Es gibt immer etwas zu tun. Ein pensionierter Genossenschafter richtet gerade in einer Ecke der Tiefgarage eine professionelle Werkstatt ein, die alle benützen können. Vor Kurzem ist eine Kinderkrippe in die Siedlung gezogen. Es lebt hier, es kriselt manchmal. Aber das, sagt Bettina Fredrich, sei eben auch Teil des Lebens. Wohnenimoberfeld.ch

1 4

2 3

1 Im Oktober ziehen 18 Parteien in die Häuser neben der Kirche Mettmenstetten. 2 Manfred und

Salome Lorch. 3 Blick vom

Nachbarsgarten auf die AltersGenossenschaft. 4 Es wird

nachhaltig und energieeffizient gebaut.


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 13

Alters-Genossenschaftswohnung

Lieber ein volles statt ein leeres Haus Manfred und Salome Lorch,

Alters-Genossenschaftswohnung, Mettmenstetten ZH

D

er Wildspitz. Der Urirotstock. Diese Berggipfel werden sie von ihrer neuen Wohnung aus nicht mehr sehen. Auch der Garten wird nicht mehr da sein. Und von vielem, was Salome (69) und Manfred (70) Lorch besitzen, werden sie sich bis zum Umzug getrennt haben. «Gesundschrumpfen» nennen sie das – ein Kopfbegriff. Logisch, muss man sich im Alter irgendwann von ein paar Dingen verabschieden. Man nimmt ja zuallerletzt auch nichts mit. Aber das Herz, sagen die beiden, hänge noch an einigen Dingen, und vor allem auch an den Erinnerungen, die sie hier gesammelt haben in ihrem 6½-ZimmerHaus in Mettmenstetten ZH. Drei Stockwerke für sich und die beiden Kinder. Im Untergeschoss ein Büro-, Näh- und Wäschezimmer. Viel Licht oben im Wohnraum. Als das Haus gebaut wurde, haben sie mitgeholfen, wo es ging. Aber jetzt, sagen der pensionierte Oberstufenlehrer und die Zoologin, sei es Zeit, dass der Kopf über die Emotionen bestimme. Im Herbst ziehen sie in eine 4½- Zimmer-Wohnung der neuen Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus unten im Dorf, gleich neben der Kirche. Viele Leute überzeugt mitzumachen

Die Lorchs waren schon dabei, als die Genossenschaft im Herbst 2012 gegründet wurde. Ein enger Freund von ihnen, Ruedi Werder, hatte die Idee für das Alters-Wohnprojekt. Er hatte vorgerechnet: In rund 350 der 500 Einfamilienhäuser im Dorf leben Menschen über 50 Jahre, die meisten von ihnen ohne ihre Kinder, so wie das Ehepaar Lorch. Das Dorf braucht doch auch Platz für Junge, sagte Werder, der heutige Präsident der Wohnbaugenos-

senschaft, und konnte andere überzeugen, bei der Gründung mitzumachen. In den 18 Wohnungen der drei Häuser werden die letzten Schlösser montiert und die Schliessanlage programmiert. Demnächst können die Genossenschafter einziehen. Die Fotovoltaik-Anlage auf den Dächern ging bereits Ende März in Betrieb. Es wird hochwertig und nachhaltig gebaut. Für das Energiekonzept, zu dem auch Wärmepumpen und thermische Solarkollektoren gehören, hat sich selbst das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) interessiert. Zwischen den Häusern steht ein niedriger Pavillon; der Mehrzweckraum wird das Herz der Genossenschaft sein. Eine Küche wird es da geben, eine kleine Bibliothek. Darauf freuen sich die Lorchs, die gern lesen. Manfred Lorch will dafür sorgen, dass im Pavillon regelmässig gemeinsam gekocht und gegessen wird. Er will die Nachbarschaft pflegen, das Zusammensein. Noch sind nicht alle Mieter bekannt. «Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen», sagt Salome Lorch. Jetzt habe sie noch die Energie dazu. Die Lorchs wollen in der neuen Siedlung Mitbewohner unterstützen, die nicht mehr so mobil sind. Sie rechnen aber auch mit Spannungen. Bis jetzt hatte jeder sein eigenes Gärtchen. Künftig teilen sie mit den anderen Wohnparteien ein paar Quadratmeter Aussenfläche. Sie müssen sich auf kleinerem Raum arrangieren. Sein Haus mit Blick auf die Berge hat das Ehepaar bereits einer Familie mit kleinen Kindern verkauft. Das Geld können sie in der Genossenschaft anlegen. Rund 2400 Franken Miete werden sie für ihre grosszügige Neubauwohnung bezahlen. Ein fairer Preis, finden die Lorchs. Pfruendmatt Mettmenstetten, denken sie, wird ihre letzte Adresse sein. Maettmi50plus.ch


T F A H R E U A D PR E I S E

. T K N E S E G

15 0 2 . 9 . 9 2 : B A PR E I S e G Ü LTI G Dau erhaf t

- 6,1 %

4.60 bisher 4.90

Boncampo Classico in Bohnen 500 g

Dau erhaf t

- 8,2 %

14.50 bisher 15.80

Caruso Imperiale Crema Bohnen 1 kg

Dau erhaf t Dau erhaf t

- 6,3 %

1.50 bisher 1.60

Reiner Puderzucker 500 g

Dau erhaf t

- 9,1 %

1.00 bisher 1.10

Cristal Feinkristallzucker 1 kg

DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI VERSCHIEDENEN KAFFEE- UND ZUCKERSORTEN.

- 8,0 %

6.90 bisher 7.50

Exquisito in Bohnen 500 g


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 15

1

1 Die Giesserei Winterthur ist wie ein Dorf

in der Stadt: 350 Menschen wohnen hier.

2 Ungewohnt leer: Normalerweise treffen

sich die Bewohner an der Waschbar, um Neuigkeiten auszutauschen. 3 Elsbeth Horbaty sucht keinen

Familienersatz, aber Gemeinschaft. 2

3

Mehrgenerationenhaus

Leben in der Achtzimmer-WG Elsbeth Horbaty,

Mehrgenerationenhaus Giesserei Winterthur ZH

S

ie träumt nicht vom Haus, nicht vom eigenen Garten und schon gar nicht davon, ihre Ruhe zu haben. Die hat Elsbeth Horbaty auch, wenn sie mitten unter Leuten lebt. Die 61-Jährige ist herumgekommen in der Welt. In Winterthur aufgewachsen und seit langem in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, ist sie letzten Herbst wieder in ihre Heimatstadt gezogen. Sie wäre nicht zurückgekommen, gäbe es hier nicht die Giesserei, die grösste selbstverwaltete Siedlung der Schweiz. Nun lebt sie im hinteren roten Holzriegel. Für dessen ökologische Bauweise gab es Preise. 350 Menschen wohnen in der Siedlung in Oberwinterthur. 151 Wohnungen in allen möglichen Grössen. Doch keine ist so gross wie jene im obersten Stock, in der Elsbeth Horbaty wohnt: 8 Schlafzimmer, 370 Quadratmeter. Eine Turnhalle, fast. Rund herum eine Terrasse. Elsbeth Horbaty nennt sie Reling, weil sie sie an ein Schiffsdeck erinnert. Ihr gefällt der

Vergleich mit dem Schiff. Sie und ihre sieben Mitbewohner sind die Passagiere, zusammen steuern sie in eine Richtung, die sie nicht so genau kennen. Klar ist aber: Sie sind miteinander unterwegs, steuern Neuland an. Jedes Mitglied der Wohngemeinschaft ist auch Teil der Winterthurer Wohnbaugenossenschaft Gesewo. Das Konzept sieht vor, dass alle Erwachsenen, die in der Siedlung leben, im Jahr mindestens 36 Stunden Gemeinschaftsarbeit leisten: Treppenhaus putzen, Waschküche in Schuss halten. Elsbeth Horbaty ist in der Schlichtungskommission, die vermitteln soll, wenn es in der Siedlung zu grösseren Konflikten kommt. Man trifft sich, tauscht sich aus Elsbeth Horbaty führt durch die Siedlung. Einen grossen Gemeinschaftsraum mit Küche gibt es im Parterre. Hier treffen sich samstags einige Bewohner und essen gemeinsam zu Mittag. Daneben ein Kulturraum mit grosser Bühne und professioneller Technik. Hier wird gefeiert, Theater aufgeführt. Die Siedlung hat eine Kinderkrippe und ein Restaurant. Kleingewerbler haben sich ein-

genistet. Man kennt sich, man trifft sich, man tauscht sich aus, arbeitet gemeinsam. Das gefällt Elsbeth Horbaty. Sie hat lange in Lateinamerika gelebt, ihr Sohn lebt in Holland. Knapp 800 Franken bezahlt sie für ihr 25 Quadratmeter grosses Zimmer. Das ist wenig, gemessen an der Infrastruktur, die sie nutzen kann. Sie teilt die Waschmaschine, den Garten im Innenhof, die Küche mit ihren Mitbewohnern. Das schont die Ressourcen. Vor allem dieser ökologische Gedanke gefällt ihr. «Ich sehe nicht ein, weshalb eine Dreizimmerwohnung mit eigener Kücheneinrichtung und eigenem Staubsauger von nur einer Person bewohnt werden soll.» Ihre Mitbewohner sind zwischen 45 und 65 Jahre alt. Das Leben in der WG ist pragmatisch. Elsbeth Horbaty sagt, ihre Gross-WG sei kein Familienersatz. Sie alle führten ein sehr unabhängiges Leben. Es fühle sich fast an, wie in einem Apartmenthotel, nur dass man eben für länger bleibt. Giesserei-gesewo.ch

Lesen Sie auch das Interview zum Thema auf Seite 17.


20% GÜNSTIGER

2.15 statt 2.70

Royal Chips Wasabi* 100 g, 20% günstiger

2.70 statt 3.40

2.15 statt 2.70

2.15 statt 2.70

2.30 statt 2.90

2.20 statt 2.80

2.20 statt 2.80

Royal Chips Blue/Nature 100 g, 20% günstiger

Farm Chips Oregano* 150 g, 20% günstiger

Royal Chips Tomaten & Basilikum* 100 g, 20% günstiger

Farm Chips Rosmarin* 150 g, 20% günstiger

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ALLE ROYAL CHIPS UND FARM CHIPS 20% GÜNSTIGER, ANGEBOT GILT NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

Farm Chips Nature* 150 g, 20% günstiger

Farm Chips Schweizer Kräuter* 150 g, 20% günstiger


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 17

Interview

«Wir brauchen flexible Wohnstrukturen!» Hans E. Widmer, was gefällt Ihnen nicht an der Art und Weise, wie in der Schweiz gewohnt wird? Vieles. Noch in den 80er-Jahren betrug die durchschnittliche Wohnfläche pro Person 35 Quadratmeter. Heute sind es 45. Viele Menschen leben alleine in grossen Wohnungen. Und in ihren Kühlschränken verdirbt das Essen. Das ist höchst unökologisch. Sonst noch etwas? In der Schweiz wurde in den letzten Jahrzehnten viel gebaut. Agglomerationen entstanden – Schlafstätten ohne Dorfkern, Orte ohne Seele. Weil Wohn- und Arbeitsort in der Regel weit auseinanderliegen, hat auch der Verkehr zugenommen. Was läuft schief? Ein Problem ist, dass die meisten Wohnungen für Familien gebaut werden, für eine Lebensphase also, die maximal 20 Jahre dauert. Die architektonische Hülle ist nicht flexibel. Sind

die Kinder ausgezogen, bleiben Zimmer unbewohnt. Dabei geht vergessen: Immer mehr Menschen haben gar nie eine Familie. Und was man auch noch bedenken muss: Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist auf Unterstützung angewiesen: Kinder, Alte und Kranke. Es braucht Wohnstrukturen für die Realität und nicht für die Familienidylle.

Ist das Ihr Ernst? Sehen Sie, in der Schweiz vereinsamen Menschen. Ältere Menschen mit kleinen Einschränkungen sind auf teure Hilfe angewiesen. Auch externe Kinderbetreuung kostet viel. Würden wir näher zusammenrücken und uns besser organisieren, hätten wir diese Probleme nicht.

Was schwebt Ihnen vor? Wir brauchen flexible Wohnstrukturen! Wie wäre es, wenn wir alle in einem Grand Hotel wohnen würden? Dieses hätte vier Sterne, mindestens. Es wäre alles da: ein Restaurant, eine Sonnenterrasse, ein Garten zum Ausruhen und sich betätigen.

Wie sieht das konkret aus? Im Gegensatz zum All-inclusive-Hotelresort müsste im Grand Hotel jede und jeder wenige Stunden pro Woche mitarbeiten: Küche, Zimmerservice, Kinderbetreuung. Wenn man mehr teilt, braucht es weniger. Frauen leisten im Schnitt 28 Stunden Hausarbeit, Männer 17. Das würde sich sofort reduzieren. MM

Das tönt wie Ferien. Das Interessante ist ja, dass viele sich Ferien leisten in All-inclusive-Hotelanlagen, wo sie nicht kochen und nicht putzen müssen, dafür Zeit haben, um Leute kennenzulernen. Dabei könnten wir so wohnen.

Hans E. Widmer ist pensionierter Gymnasiallehrer und Autor verschiedener Romane. Früher veröffentlichte er unter dem Pseudonym P.M., 1983 etwa «bolo’bolo, eine Sozialutopie». Er ist im Vorstand von Neustart Schweiz, einem Verein, der sich für die Entwicklung von neuen, multifunktionalen Nachbarschaften einsetzt. Neustartschweiz.ch

Anzeige

DIE GRATIS KREDITKARTE. *

DIE CUMULUS-MASTERCARD OHNE JAHRESGEBÜHR. * Keine

Jahresgebühr, auch in den Folgejahren Kostenlose Partnerkarte Weltweit Cumulus-Punkte sammeln

3000

PUNKTE

Bis 31.10.2015 beantragen und 3000 Bonuspunkte sichern! Antrag ausfüllen unter cumulus-mastercard.ch, telefonisch anfordern unter 044 439 40 27 oder in Ihrer Migros abholen.

Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die Cembra Money Bank AG.


18 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Thomas Märki (Tierpartei) lebt mit Kater Moritz in einer «Männer-WG» und möchte Tieren eine Stimme geben. Moritz überlegt sich schon mal, was er verbessert haben möchte.


Chancenlos, aber gewählt: Kleine WahlSensationen.

MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 19

Migrosmagazin.ch

Splitterparteien

Einzelkämpfer und Exoten

Wahlen 2015 Serie (5/5)

Wahlen 2015 Am 18. Oktober wählt die Schweiz 200 National- und 46 Ständeräte. Das Migros-Magazin begleitet den Wahlkampf. Teil 1: Die Neulinge von 2011 Teil 2: Wahlkampf via Social Media Teil 3: Die Jungwähler Teil 4: Wahlkampfhelfer

– was motiviert sie?

Diese Woche: Chancenlose – warum treten sie an?

Die Parteien der Wenigen Eine Rekordzahl von Frauen und Männern will in den National- oder Ständerat. Viele von ihnen sind ohne Chancen, aber frohen Mutes – wie die Kandidierenden der Tierpartei, der Unabhängigkeitspartei und des Vereins Kunst+Politik. Text: Reto E. Wild

Bilder: zVg, Nina Peyer, Daniel Haessig

K

Bilder: Christian Schnur

ennen Sie Serkan Yavuz (31, siehe Kasten) aus Olten? Er ist einer von 3802 Frauen und Männern auf 422 Listen, die für die nationalen Wahlen kandi­ dieren – beide Zahlen sind Rekorde. Im Schatten der grossen Parteien treten viele an, die den Sprung nach Bern nicht schaffen werden, obschon sie auf einer gemeinsamen Liste organisiert sind. Dazu gehören Schriftstellerin Ruth Schweikert (50) oder ihre Berufs­ kollegin Melinda Nadj Abonji mit der Liste «Kunst+Politik» im Kanton Zü­ rich. Im Kanton Jura tritt die PSCI (die Partei der christlich­sozialen Unabhän­ gigen) mit David Eray an, im Berner Jura die PSA (Partei der autonomen So­ zialisten) mit ihrer Liste 3, in den Kan­ tonen Waadt und Neuenburg die «Liste du Vote Blanc», die Liste der Leerein­ leger also, welche die Stimmenthaltung als Akt der demokratischen Willensäu­ sserung verstehen. Gleich in fünf Kantonen den Sprung nach Bern schaf­ fen möchte die rechte Direktdemokra­ tische Partei Schweiz (DPS), deren Vertreter aus dem Umfeld von Pegida

stammen, den «Patriotischen Euro­ päern gegen die Islamisierung des Abendlandes». Die DPS dürfte genauso leer ausgehen wie Einzelkämpfer Yavuz. Konsequent liberale Splitterpartei

Die im Juni 2014 gegründete Unabhän­ gigkeitspartei (Kurzform «Up!») will mit einer Petition die Biersteuer ab­ schaffen. Für Co­Präsident Silvan Am­ berg (33), der dieses Jahr das Oktober­ fest in München besucht, ist das nicht bloss eine Bieridee: «Der Vorstoss ist ein schönes Beispiel für unsere Politik. Wir sind für eine Steuersenkung und gegen die Bevormundung der Bürger. Wir wollen, dass die unterschied­ lichen Lebensmodelle der Einwohner in diesem Land akzeptiert werden.» Mit dieser Politik möchte es der in Zü­ rich Oerlikon wohnhafte Steuerexperte einer grossen Beratungsgesellschaft nach Bern schaffen. «In der Schweiz fehlt eine konsequent liberale Partei», meint er. Statt die Mehrheit in einer be­ stehenden Partei zu gewinnen, wollte er lieber gleich ein eigenes Gefäss grün­ den; die Hälfte der rund 100 Mit­

Die Tierpartei, die Unabhängigkeitspartei und der Verein «Kunst+ Politik» haben eine Vielzahl von Kandidaten für die Parlamentswahlen gemeldet. Daneben gibt es auch Einzelkämpfer, die ebenfalls ins Bundeshaus möchten.

Serkan Yavuz (31) ist

Psychologe und sagt von sich, er sei glücklich verheiratet und meine es «bitterernst mit meiner Kandidatur für den Nationalrat». Er will als Parteiloser für den Kanton Solothurn in die grosse Kammer. «El Presidente» heisst seine Liste 27, auf der einzig er figuriert. Sein Slogan: «2 x Serkan Yavuz mit alles und scharf auf Ihre Liste». Was sich wie Ironie anhört, ist durchaus ernst gemeint: Yavuz, dessen Eltern in den 1960er-Jahren aus der Türkei eingewandert sind, steht unter anderem für eine menschenwürdige Behandlung für alle ein. Nicht der Profit, sondern der Mensch soll im Zentrum stehen.

Der Künstler Samuel Peyer (58) bezeichnet sich als «politisch interessierter Nichtwähler» und will trotzdem mit seiner Liste nichtwähler.ch für den Kanton Aargau in den Nationalrat.


Auf dem mystischen Mekong mit der luxuriösen RV Mekong Prestige IIbbbbk

Es het so langs he t

Raba Fr. 100t0t* .–

*Abhän gig vo Saison, n Auslastung , Wechse lkurs

Angkor Wat

Siem Reap–Angkor Wat–Phnom Penh–Saigon 15 Tage ab Fr. 5290.– (Rabatt Fr. 1000.– abgezogen, Hauptdeck ) 1. Tag Schweiz–Siem Reap Flug von Zürich via Bangkok nach Siem Reap. 2. Tag Siem Reap Stadtbesichtigung. Transfer zum Hotel. 3. Tag Siem Reap Ganzer Tag Besichtigungen der berühmten Tempelanlage Angkor Wat (UNESCO-Weltkulturerbe). 4. Tag Siem Reap 2.Teil Besichtigungen Angkor Wat. 5. Tag Einschiffung Transfer nach Prek K’dam (Bei niedrigem Wasserstand Busfahrt um Tonlé Sap See). «Leinen los!». 6. Tag Kampong Chhnang–Oudong Bootsausflug Kampong Chhnang. Ab Kampong Tralach Busausflug Oudong. 7. Tag Chong Koh–Phnom Penh Rundgang Seidenweberdorf. Weiterfahrt nach Phnom Penh am Nachmittag. 8. Tag Phnom Penh Stadtrundfahrt mit Königspalast. 9. Tag Phnom Penh–Grenze Vietnam Flusstag 10. Tag Tan Chau Am Morgen Besichtigung einer Fischfarm und einer Seidenweberei. 11. Tag Sadec–Cai Be Ausflug nach Sadec. In Cai Be Besuch franz. Kathedrale, Süssigkeiten- und Reispapierfabrik. 12. Tag My Tho–Saigon Ausschiffung, Transfer zum Hotel. Stadtrundfahrt mit Palast der Einheit und Hauptpost. 13. Tag Saigon Ausflug zu den«Cu Chi Tunnels». 14. Tag Saigon–Bangkok Am Morgen Freizeit. Abschiedsmittagessen und Besuch des Künstlerdorfs Ky Long Art. Transfer zum Flughafen. Am Abend Flug nach Bangkok. 15. Tag Bangkok–Schweiz Flug nach Zürich. Ankunft am frühen Morgen. Programmänderungen vorbehalten

RV Mekong Prestige IIbbbbk Topmodernes Schiff mit Platz für 64 Gäste. 28 Deluxe-Kabinen (ca. 20 m2) mit Privatbalkon, Sitzgelegenheit, 2 Einzelbetten, Sitzecke mit kleinem Tisch, Badezimmer mit DU/WC, Föhn, Safe und individuell regulierbarer Klimaanlage. Junior-Suiten (ca. 25 m2) und Terrasse-Suiten (ca. 28 m2) sind gleich ausgestattet mit einer gösseren Sitzecke und Bad mit separater Whirlpool-Badewanne. Im Restaurant werden alle Gäste gleichzeitig mit internationalen und lokalen Speisen verwöhnt. Zur Bordausstattung gehören ein teilweise überdachtes Sonnendeck mit Liegestühlen und Whirlpool, Fitnessraum, Spa mit Massagezimmern und Lounge-Bar. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Schwimmendes Dorf

2-Bettkabine Deluxe

Online navigieren

Verlangen Sie Jeannine Büsser

www.thurgautravel.ch

RV Mekong Prestige IIbbbbk

• • • •

Faszinierendes Kambodscha und Vietnam Charmantes Phnom Penh UNESCO-Weltkulturerbe Angkor Wat Fruchtbares Mekong-Delta

Reisedaten 2015/2016 Es het solangs het Rabatt 08.11.–22.11.15 1000 31.01.–14.02.16 1000 03.01.–17.01.16 1000 Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Deluxe Hauptdeck 6290 2-Bettkabine Deluxe Oberdeck 6590 Junior-Suite Hauptdeck 6990 Terrasse-Suite Oberdeck 7590 Zuschlag zur Alleinbenutzung Hauptdeck 990 Zuschlag zur Alleinbenutzung Oberdeck 1490 Zuschlag Flug Business Class auf Anfrage Verlängerungsprogramm Hanoi/Halong Bay 890 Einzelzuschlag Verlängerungsprogramm 390 Inklusive Kreuzfahrt mit Vollpension, Flüge mit Thai Airways in Economy, alle Ausflüge/Stadtrundfahrten, Hotelübernachtungen. Details siehe Internet oder verlangen Sie den Flyer. Details zu Verlängerungsprogramm Hanoi und Halong Bay siehe Internet oder verlangen Sie den Flyer.

Ähnliche Reise mit RV Mekong Pandawbbbb 15 Tage ab Fr. 4890.– (Rabatt abgezogen, OD hinten)

Reisedaten 2015/2016 Es het solangs het Rabatt 03.11.–17.11.15 1000 12.01.–26.01.16 1000 Silberpagode, Phnom Penh

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 21

Sarah Riveros, deren

Vater aus Chile stammt und die am 6. Oktober 18 Jahre alt wird, ver­ sucht es auf der Liste der Jungsozialisten: «In meiner Klasse werde ich teilweise schon etwas schräg ange­ schaut. Aber sie finden es cool, dass ich kandi­ diere», sagt die Berner Gymnasiastin gegen­ über «20 Minuten».

Versucht die Biersteuer abzuschaffen: Steuerexperte Silvan Amberg (Unabhängigkeitspartei).

Ein Hort der kuriosen Parteien scheint ins­ besondere der Kanton Zürich zu sein: Hier ver­ suchen es die Lehrerin Astrid Hässig (52) mit ihrer Liste «Du – Die Unpolitischen», Marco Schläpfer (30) mit der Liste «Stopp Stau und Blitzerterror» oder Matthias Pöhm (51) mit der Anti­Powerpoint­ Partei (APPP). Die APPP sieht sich als Anwältin von rund einer halben Million Schweizern, «die bei langweiligen Präsentationen in Un­ ternehmen, in Univer­ sität und in Ausbildung zwangsweise anwesend sein müssen und die bis­ her keine politische Ver­ tretung in der Politik gefunden» haben. Pöhm ist Trainer für Schlag­ fertigkeit und Rhetorik.


22 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

glieder waren in der FDP, die anderen parteilos. Amberg sagt aber auch: «Wenn ich realistisch bin, sind wir zu wenig bekannt, um reelle Chancen für einen Sitzgewinn zu haben.» Immerhin 13 Kandidaten stehen auf der Liste der neuen Partei. Zufrieden ist der Jungpolitiker schon jetzt: «Up!» habe Leute zusammengebracht, die vorher politisch nicht aktiv waren. Und Amberg hofft, durch seine Partei die FDP zu einer liberaleren Haltung zu bewegen. Diese musste sich bis jetzt nur gegen die rechte SVP und die linke SP wehren. Ihr liberales Gedankengut war bis anhin fast ohne Konkurrenz. Die in Zürich wohnhafte Schriftstellerin Ruth Schweikert will mit «Kunst+Politik» die Menschen bewegen. «Wir sind keine Partei, sondern ein Verein und lancieren damit eine Debatte – nicht nur über Kunst und Kultur in der Gesellschaft.» Sie möchte auch Fragen darüber aufwerfen, wen das Parlament mit seinem hohen Anteil an Juristen, Bauern und Berufspolitikern wirklich

repräsentiert, welche Interessenbindungen die Parlamentarier haben und wer wie lobbyiert. Schweikert nennt politisierende Intellektuelle als Vorbilder: den früheren tschechischen Präsidenten Václav Havel und Adolf Muschg, der einst für die SP als Ständerat kandidierte. Allerdings wird sie es kaum nach Bern schaffen. Sie bezeichnet ihren Verein mit der erstmals aufgestellten Liste als «längerfristiges Unternehmen, das den Drive für die Zukunft mitnimmt». Eine Parallele zu «Up!»: Die 50-Jährige findet das Erreichte bereits beachtlich. Viel mehr Kunstschaffende würden sich heute die Frage stellen, weshalb es sinnvoll sein könne, sich in der Politik zu engagieren – und das auch ohne Sitz im National- oder Ständerat. Tierpartei fehlen zwei Drittel der Stimmen

Eine weitere Organisation kämpft um einen der 35 Nationalratssitze des Kantons Zürich: die im Juli 2010 gegründete Tierpartei Schweiz (TPS). Deren Präsident, Mitgründer und Spitzenkandidat heisst Thomas Märki

(47). Er lebt im aargauischen Aristau in einer «Männer-WG», wie er sagt: zusammen mit seinem siebenjährigen Kater Moritz. Die TPS schaffte vor vier Jahren im Kanton Zürich über 50 000 Stimmen. Treuhänder Märki geht davon aus, dass er für einen Sitz knapp dreimal mehr Stimmen benötigt. Es wäre eine Überraschung, wenn er diese Zahl erreichen würde. Märki engagiert sich in der Tierpartei, «weil ich feststellen musste, dass auch in der Schweiz die Tiere schlecht gehalten werden». Abhilfe würden gesetzliche Änderungen schaffen, und das gehe nur auf dem politischen Weg. Märki erwähnt etwa die Schweinehaltung. Trotz des Tierschutzgesetzes ist es erlaubt, die Tiere im Dunkeln zu lassen. «Ich möchte diesen Geschöpfen in der Politik eine Stimme geben. Das ist die einzige Möglichkeit, deren Situation zu verbessern.» Nutztiere seien generell artgerecht unter freiem Himmel zu halten. Wie die Unabhängigkeitspartei geht auch die TPS mit einer Petition in die Offensive:

Anzeige

AKTION

EIN GRUND MEHR, IHRER MUTTER DANKBAR ZU SEIN.

7.10 statt 9.00

TRIOPACK

elmex® KINDER Zahnpasta Duo-Pack (2x 75 ml), 0-6 Jahre

7.10 statt 9.00

www.elmex.ch

elmex® JUNIOR Zahnpasta* Duo-Pack (2x 75 ml), 6-12 Jahre

9.90 statt 11.85

elmex® KARIESSCHUTZ Zahnpasta Trio-Pack (3x 75 ml) * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ELMEX® MEHRFACHPACKUNGEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.09. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

Es gibt nichts Besseres für die Zähne.

elmex gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 23

Schriftstellerin Ruth Schweikert (Kunst + Politik) will eine Debatte über das Parlament lancieren.

Sie fordert von Bundesrat und Parlament mit 29 000 Unterschriften, dass Pelzprodukte aus tierquälerischer Produktion nicht mehr in die Schweiz importiert werden dürfen. Für diesen Vorstoss arbeitete die Partei mit verschiedenen Tierschutzorganisationen inklusive der Fondation Franz Weber zusammen. Märki verlangt zusätzlich eine Deklarationspflicht für Fleisch und Fisch, sofern diese nicht nach dem Schweizer Tierschutzgesetz produziert worden sind. «Wir haben aber nicht nur die Tiere in unserem Parteiprogramm. Uns sind auch Gewaltprävention und der Schutz sozial Schwächerer wichtig.» Diese breite Abdeckung habe sich auch schon negativ ausgewirkt: Als eine andere Zeitung kürzlich ein Porträt über kuriose Parteien habe schreiben wollen und mit Märki über die TPS sprach, habe der Journalist nach seiner Recherche gemeint. «Ach, Sie sind ja eine wirklich seriöse Partei. Wir müssen deshalb auf eine Berichterstattung verzichten.» MM

Anzeige

AKTION

Zahnfleischbluten? Bekämpfen Sie die Ursache jetzt!

7.10 statt 8.90

DUOPACK

meridol® SANFT Zahnbürste Duo-Pack

12.10 statt 15.60 www.meridol.ch

meridol® Mundspülung Duo-Pack (2x 400 ml)

8.60 statt 10.80

meridol® SANFTES WEISS Zahnpasta* Duo-Pack (2x 75 ml) * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AUF ALLE MERIDOL® MEHRFACHPACKUNGEN ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.09. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

meridol gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


24 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

E Bänz Friedli

Ciao, Papà!

Er würde diese Woche 91-jährig, und ich weiss nicht recht, weshalb er mir immer im Herbst in den Sinn kommt. Vielleicht, weil er ein grosser Melancholiker war, besser: stets Melancholiker verkörperte. Ich habe Mar­ cello Mastroianni ja nicht gekannt. Und doch war er wie ein Vater für mich. Spätestens seit meinem Lieblingsfilm.

Bänz Friedli (50)

über seinen liebsten Schauspieler.

Er sagte es genauso, in demselben hastigen Flüsterton, derselben ungenierten Bur­ schenhaftigkeit, wie mein eigener Vater es auch hätte sagen können. «Sagen Sie, Fräu­ lein», fragte Mastroianni im Film «Che ora è?» die Geliebte seines Sohnes, und nur schon das «Fräulein» war peinlich … «Sagen Sie mal, Signorina, wie ist er, wenn es … Sie wissen schon … zum Äussersten kommt?» Wie sein erwachsener Sohn im Bett sei, wollte der Vater wissen. Eine furchtbare Einmischung, dennoch rührend menschlich: die versuchte Anteilnahme, die zur Dreistigkeit gerät, die väterliche Neugierde, die lieb gemeint ist, aber anstössig wirkt. Und ich schämte mich im Kinosessel, als wäre die Peinlichkeit mir selber widerfahren. Ich verachtete und liebte den Alten, wie man nur den eigenen Vater gleichzeitig lieben und verachten kann. Na­ türlich war es bloss eine Rolle, aber Mastro­ ianni spielte ohnehin meist sich selbst, und am Ende tat er es tatsächlich: Als Zitat seiner selbst trat er in Federico Fellinis «Intervista» und Robert Altmans «Prêt­à­porter» auf, und

beide Male hätte er einem leidtun können. «Lass gut sein, Vater», hätte man ihm zurufen mögen, wenn er sich als ergrauter Casanova lächerlich machte, noch einmal mit Anita Ekberg in den Trevi­Brunnen, noch einmal mit Sophia Loren ins Bett stieg. Ganz zuletzt, im Theaterstück «Le ultime lune», das er täglich spielte, solange sein Krebsleiden es zuliess, wurden Mime und Rolle eins. Der Schauspieler Mastroianni gab das Stück über die Tragik eines Alten, der abtreten muss, und das Publikum wusste, dass der Mensch Mastroianni hier seinen Abschied inszenierte. Gerade so, wie er im Film «Stanno tutti bene» als Vater kreuz und quer durch Italien seiner verstreuten Familie und dem Glück hinterhergereist war, bereiste Mastroianni nun mit dem Stück das Land. Als hätte er ein letztes Mal seine 57 Millionen Kinder besuchen wollen. Er war ihr Über­ vater, war Italiens letzte grosse Integrations­ figur. Laut wurde er nie, nur ans Brummeln eines traurigen Clowns erinnere ich mich, der stets leicht abwesend wirkte, oft müde, der aber eine Nähe in den Vorführsaal zau­ berte wie kein anderer Schauspieler. 1996 starb er, und falls Sie sich überhaupt an ihn erinnern, dann vermutlich als einen Latin Lover aus dem fernen letzten Jahrhundert. Ich nehme Ihnen das nicht übel. Aber mir war er mehr, und er fällt mir immer ein, wenn die Tage wieder kürzer werden. MM

Anzeige

3 FÜR 2 3 für 2 Erhältlichiningrösseren grösserenMigros-Filialen. Migros-Filialen. Erhältlich

AUF ALLE BRITA PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM ANGEBOTE GELTEN 29.09. BIS 12.10.2015, VORRAT NUR VOM 12.05. BIS SOLANGE 25.05.2015, SOLANGE VORRAT

39.60 statt 59.40

Filterkartuschen MAXTRA 3 x 3 Stück

Für frischen Trinkgenuss

3 für 2

23.70 statt 35.60

Filterkartuschen CLASSIC 3 x 2 Stück

BRITA gibts in Ihrer Migros


Der neue VW Touran: Allem gewachsen Mit Kindern an Bord brauchen Sie Platz, viel Platz – und Variabilität für möglichst viele kleine und grosse Personen. In puncto Sicherheit darf es auch keine Kompromisse geben. Aus diesen Parametern hat Volkswagen den Touran abgeleitet – einen automobilen Alleskönner. Bitte einsteigen. Der neue Touran ist wahlweise Fünfsitzer oder Siebensitzer mit einem Gepäckvolumen bis zu 1980 Litern. Verstauen geschieht spielend leicht und erst noch freihändig: Sobald Sie sich Ihrem Touran nähern, öffnen Sie den Kofferraum mit einer leichten Fussbewegung unter die Kofferraumklappe.

Das 4-Liter-Auto unter den Vans.

Langeweile? Gibt es nicht. Dank des Zusammenspiels mobiler Devices und des Infotainmentsystems sind die Unterhaltungsmöglichkeiten im neuen Touran fast grenzenlos. Während sich die Jungmannschaft die Zeit mit mobilen Geräten vertreibt, behalten Sie das Geschehen auf den Rücksitzen mit Car-Net Cam Connect immer im Blick.

Die jeweils drei Euro-6-Benziner (TSI mit 110 PS/81 kW, 150 PS/110 kW und 180 PS/132 kW) und Euro-6-Diesel (TDI mit 110 PS/81 kW, 150 PS/110 kW und 190 PS/140 kW) verbrauchen bis zu 19 Prozent weniger Treibstoff. Das sparsamste Modell, der Touran 1.6 TDI mit 110 PS und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), gibt sich mit wegweisend niedrigen 4,2 l/100 km zufrieden.

Sicherheit hat Vorfahrt. Multikollisionsbremse, Side Assist und Front Assist – der neue Touran unterstützt Sie beim Fahren und bietet zusätzliche Sicherheit. Die Multikollisionsbremse kann helfen, nach einem Auffahrunfall Folgekollisionen oder Schleudern zu verhindern. Mit Hilfe des Side Assist überblicken Sie auch den toten Winkel, und das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist hilft Ihnen, den nötigen Abstand zum vorderen Auto zu wahren und so ein entspannteres Fahrvergnügen zu erleben.

VW Family: Den neuen Touran 4 Monate lang Probe fahren. Bewerben Sie sich jetzt für die längste Probefahrt Ihres Lebens. VW sucht eine Testfamilie, die das komfortable Familienauto 4 Monate lang testet. Während dieser Zeit halten Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse fest und teilen diese mit der VW Community.

www.vwfamily.volkswagen.ch


26 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Porträt

Grosse Grössen, grosses Herz Ein Gehirntumor riss Claudia Polar fast aus dem Leben. Nach einer schweren Operation ist «Curvy Claudia», wie sich das Plus-Size-Model selber mit einem Augenzwinkern nennt, wieder zurück auf dem Laufsteg – «als Frau, die kämpfte und siegte». Text: Claudia Weiss

S

ie ist an der Reihe. Claudia Polar (34) atmet tief durch, dann stöckelt sie los. Hinaus auf den Laufsteg, vorbei am Publikum, zu den Juroren und wieder zurück. Sie strahlt, sie liebt Castings: An solchen Anlässen kann sie zeigen, dass auch Frauen mit Kurven schön sind, nicht nur Hungerhaken. Claudia Polar ist ein Plus-Size-Model, ein Model für grosse Grössen. Auf Facebook nennt sie sich «Curvy Claudia». 2006 war ihr «erstes Mal» – ein Casting für Ulla Popken in Hamburg. Ein Freund hatte sie gedrängt, sich anzumelden. Sie landete auf Anhieb auf dem Siegerpodest. Claudia Polar sitzt in der Cafeteria des Kantonsspitals Aarau und rührt in ihrem Latte macchiato. «Ich finde es wichtig, dass es Plus-Size-Castings gibt», sagt sie mit Überzeugung. «Windhunde sind weder gesund noch schön.» Niemand dreht sich hier nach ihr um, sie trägt graue Leggings, ein gestreiftes Shirt, die hellblonden Haare hat sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. In der Schweiz ist die junge Frau aus einem kleinen Dorf bei Wohlen AG noch wenig bekannt, aber die deutschen Medien haben sie entdeckt und befragen sie gern. Denn Polars Geschichte ist ungewöhnlich. In ihrem Leben lief bisher vieles schief. Freude bereitete ihr fast nur ihr Einsatz für den Tierschutz. Ihre Katzenaugen, blaugrau wie ein See an aufgewühlten Tagen, werden hell, wenn sie von den Tieren spricht: vom Pelz, den heute «echt niemand mehr anrühren sollte», von den Strassenhunden in Rumänien, von ihren beiden Bauernhauskatzen und von den vier Schlachtkaninchen, die sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion entführt und bei sich aufgenommen hatte. «Helfen ist mir ein Bedürfnis», sagt die

Bild: Sophie Stieger

überzeugte Vegetarierin. Das gebe ihrem Leben Sinn und Wärme. Die Zeit als Jugendliche war alles andere als einfach. Damals wog sie über 100 Kilogramm und wurde gemobbt. Als pummeliger Teenager wollte ihr niemand eine Lehrstelle für ihren Wunschberuf Medizinische Praxisassistentin geben. Als Kleinkinderzieherin konnte sie mit den stressigen Aufgaben als Privat-Nanny bei Familien nicht wirklich umgehen. Und als 23-Jährige verlor sie ihre Mutter, ein schrecklicher Moment. Sie hatte keine Geschwister, mit denen sie ihren Kummer teilen konnte. Nach der Operation fühlte sie sich entstellt

Nach dem Popken-Casting vor neun Jahren schien es plötzlich zu laufen: Zeitungsinterviews und Fernsehtalks, Castings und Aufträge. Davon leben konnte sie nicht, ihre Arbeit als Nanny musste sie behalten. Es belastete sie immer mehr, für fremde Kinder Verantwortung zu übernehmen.Ihre Psyche meldete sich. Vor zwei Jahren dann plötzlich dieser beängstigende Moment: «Ich sah vor meinem inneren Auge Comicbilder, roch Nagellackentferner und kurz darauf fiel ich in Ohnmacht», sagt sie. Der Anfall blieb nicht einmalig, sondern wiederholte sich in exakt gleicher Abfolge – immer wieder. Nach den ersten Anzeichen musste sie sich jeweils sofort hinlegen: beim Sport, an der Kasse, beim Kochen. «Alles psychisch», diagnostizierte die Hausärztin, auch dann noch, als diese Anfälle häufiger auftraten. Claudia Polar glaubte ihr. Psychotherapie, ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, es brachte nichts. Sie begann sich an die bis zu sieben Anfälle täglich schon fast zu gewöhnen.

Erst nach Monaten, als die Hausärztin in den Ferien war, schickte ihre Vertreterin die junge Frau besorgt zu einem Magnetresonanztomogramm. Der Bescheid: sofort in die Notaufnahme! Erst später erfuhr sie: Schuld an ihren Ohnmachtsanfällen war ein tennisballgrosser Tumor im Gehirn. Nach der siebenstündigen Operation war von der schönen, jungen Frau nicht viel übrig. Die abrasierten Haare gaben eine Narbenwulst vom Scheitel bis unters Ohr frei, das Gesicht und das linke Auge waren dick zugeschwollen, die ersten Wochen schwebte sie – von Schmerzmitteln beduselt – in einem Dämmerzustand. Der erste Blick in den Spiegel liess sie weinend zusammenbrechen. Aber Claudia Polar gab nicht auf. «Ich lernte, kleine Schritte zu gehen, um meine Tiere zu füttern.» Eine Reha brachte sie endgültig auf die Beine, sogar ihr linkes Auge kann inzwischen wieder geradeaus schauen. Die Narbe ist heute kaum noch sichtbar, und die Stelle mit den kurzen Haaren verdeckt sie raffiniert mit langen Haarsträhnen. «Curvy Claudia» ist wieder da. Und sie spricht sich immer wieder selber Mut zu: «Du schaffst das!» Diesen Mut brauchte sie, als diesen Frühsommer nach einem Eingriff an der Brust die Wunde so schlecht heilte, dass eine weitere Operation notwendig wurde. Claudia Polar nickt nachdenklich. «Ja, ich weiss jetzt, wie rasch sich das Leben dramatisch verändern kann.» Umso mehr will sie endlich ihren Traum wahrmachen und modeln, am liebsten für gute Zwecke. «Seit Anfang Juli bin ich zurück im Leben», sagt sie, «als Frau, die kämpfte und siegte.» Und den Menschen Mut machen will. MM


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 27

Claudia Polar durchlitt einige Schicksalsschläge – heute möchte sie Menschen in Not Mut machen .


28 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Interview

«Wir können keine neuen Pisten bauen. Das gilt es zu akzeptieren» Stephan Widrig, der neue Chef des Flughafens Zürich, sucht nach Wegen, die immer zahlreicheren Reisenden effizient abzufertigen. Zum Beispiel mit einer Automatisierung von Check-in und Passkontrolle. Und trotz der Kapazitätsengpässe möchte er Flugverbindungen in weitere Städte. Text: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Daniel Winkler


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 29

Als Flughafen-Chef verantwortet Stephan Widrig den Flugbetrieb, ein Shoppingcenter und die Immobilienentwicklung.


30 | MM40, 28.9.2015 | MENSCHEN

Stephan Widrig, drei von vier Schweizern planen, in die Herbstferien zu gehen. Rechnen Sie mit einem neuen Passagierrekord? Tatsächlich erreichen wir jedes Jahr neue Spitzenwerte. 2014 hatten wir pro Tag rund 93 000 Passagiere, diesen Sommer waren es über 96 000. Bald zählen wir täglich 100 000 Fluggäste.

weil sie dessen Nutzen erkennt und weiss, dass wir kein unkontrolliertes Wachstum anstreben. Selbstverständlich gibt es Einzelinteressen, was den Anoder Abflug aus einer bestimmten Himmelsrichtung betrifft. Wichtig ist für uns und die Politik, den volkswirtschaftlichen Nutzen und die Lasten abzuwägen. Dabei darf man vor lauter Einzelinteressen das Gesamtinteresse nicht aus den Augen verlieren. Die geltenden Nachtflugregelungen sind die strengsten in der Schweiz und in Europa. Eine weitere Verschärfung würde den Betrieb eines interkontinentalen Drehkreuzes ernsthaft gefährden.

«Ohne Massnahmen werden die Verspätungen weiter zunehmen», sagt Stephan Widrig.

Sind diese Massen noch zu bewältigen? Ja, auch wenn der Ansturm an den Check-in-Schaltern, vor den Sicherheitskontrollen und bei der Gepäckabfertigung eine grosse Herausforderung für die Mitarbeitenden ist. Insgesamt kommt das System immer mehr an seine Grenzen und muss weiterentwickelt werden. Wie? Die grössten Engpässe haben wir nicht in den Gebäuden, sondern auf den Pisten, die seit rund 30 Jahren unverändert sind – vor allem zu Spitzen- und Randzeiten. Politische Rahmenbedingungen und erhöhte Sicherheitsanforderungen bilden ein enges Korsett. In den Gebäuden ist es einfacher, die Kapazität der Nachfrage anzupassen: Wir investieren zum Beispiel in eine neue Gepäcksortieranlage, Ende Oktober eröffnen wir das neue Check-in 2. Aber eigentlich bräuchten Sie mehr Pisten, oder? Die Volkswirtschaft und die internationale Mobilität wachsen. Selbst wenn das jährlich nur zu ein Prozent mehr Verkehr führen würde, sind wir in 10 bis 15 Jahren mit steigenden Verkehrszahlen konfrontiert. Ohne geeignete Massnahmen wird es noch mehr Engpässe und Verspätungen geben. Wie würde das Pistensystem aussehen, wenn Sie freie Hand hätten und nicht auf die Politik oder die Fluglärm­ gegner achten müssten? Das ist eine hypothetische Frage. Der Flughafen Zürich befindet sich nun mal in dicht besiedeltem Gebiet. Ein Parallelpistensystem wurde vor rund zehn Jahren vom Bund abgelehnt und

ist heute kein Thema mehr. Wir müssen meteorologische und topografische Rahmenbedingungen ebenso berücksichtigen wie die Abhängigkeiten im Luftraum. Auch die Bevölkerungsdichte in den einzelnen Regionen soll einbezogen werden, wenn wir wollen, dass möglichst wenige Personen belärmt werden. Entscheidend ist, eine Balance zu finden. Der Flughafen kann sich nur dann weiterentwickeln, wenn die Mehrheit der Anwohner dahintersteht. Könnte eine Pistenverlän­ gerung helfen, wie das der Bundesrat Mitte September 2015 erlaubt hat? Pistenverlängerungen werden dann nötig, wenn der Staatsvertrag mit Deutschland unterzeichnet wird oder eine weitere Ausdehnung der deutschen Sperrzeiten erfolgt. Ohne Rechtssicherheit mit Deutschland ist eine Verlängerung nicht sinnvoll. Sie soll aber als Option erhalten bleiben. Der Chef des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) sagt, die Piste 28 sei heute ein Risiko. (überlegt) Der Bazl-Chef spricht vor allem Südstarts mit Links-

kurve an bei gleichzeitigen Landungen aus Norden. Wir erhöhen bei der Piste 28 die Sicherheit, mit der geplanten Umrollung, die am Boden Kreuzungen und Überquerungen reduzieren wird. Apropos Staatsvertrag mit Deutschland: Gibt es da Fortschritte? Für den Flughafen, die Bevölkerung und Interessengruppen ist Verlässlichkeit etwas vom Wichtigsten. Dazu gehört auch die Rechtssicherheit – mit Deutschland jedoch haben wir einen rechtslosen Zustand, der für alle Betroffenen Unsicherheit in der Planung schafft. Das ist nicht wünschenswert, weshalb wir auch bereit waren, den Staatsvertrag zu unterstützen. Derzeit aber liegt er in Deutschland auf Eis. Bewegung ist nicht in Sicht, obwohl es im Interesse beider Länder liegt, eine Lösung zu finden. Ein weiterer Grund für die Engpässe ist die geltende Nachtflugregelung. Ist hier Entspannung in Sicht? Wie schon in der Vergangenheit steht auch heute eine grosse Mehrheit hinter dem Flughafen,

Wird nicht auch der Luftraum langsam knapp angesichts der vielen Flugbewegungen? In der Luft hat es noch Platz. Eng ist es vor allem am Boden, nicht zuletzt wegen des Pistensystems in Zürich. Ohne voraus­ schauende Planung und die entsprechende politische Un­ terstützung wird es schwierig, die steigende Nachfrage nach Flugverbindungen in rund 15 Jahren noch befriedigen zu können. Das wird den Standort Zürich gegenüber Wien oder München benachteiligen, wo schon dritte Pisten geplant werden. Aber dass wir keine neuen Pisten bauen können, gilt es zu akzeptieren – wir müssen dem Miteinander von Flughafen und Bevölkerung Sorge tragen. Verstehen wir Sie richtig: Sie wollen lieber Frieden mit der Bevölkerung als auch in Zukunft einen konkurrenz­ fähigen Flughafen? Im Interesse des Landes müssen wir für einen konkurrenzfähigen Flughafen kämpfen. Entscheiden tut aber die Politik. Wir müssen auf Probleme hinweisen, die sich akzentuieren. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung kein Wachstum möchte, müssen wir uns dem anpassen. Nur haben wir zwei Herzen in der Brust: Das zweite denkt an den Standort und die Volkswirtschaft. Die Schweiz darf nicht vergessen, was das Fundament ihres Wohlstands ist: die internationale Verflechtung und die


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 31

vielen internationalen Konzer­ ne. Wenn wir den Rahmen­ bedingungen nicht Sorge tragen, kommt ein schleichender Pro­ zess in Gang, der am Fundament unseres Wohlstands rüttelt. Welche anderen Flughäfen würden von dieser Entwicklung profitieren? Kopenhagen, München, Mai­ land, Brüssel oder Wien. Was heisst es für den Flug­ hafen Zürich, wenn der Flug­ platz Dübendorf ganz für die Zivilluftfahrt geöffnet wird? Auf dem Flughafen Zürich ver­ drängen die grossen Passagier­ maschinen zunehmend Klein­ flugzeuge und Geschäftsfliege­ rei. Diesen Sommer mussten wir der Geschäftsfliegerei beispiels­ weise vier Slots wegnehmen. Das ist problematisch, weil die Business Jets für einen Teil der internationalen Konzernzentra­ len wichtig sind. Der Standort Zürich muss sich überlegen, wo man die Flüge mit diesen Jets abwickeln soll, wenn es am Flughafen Zürich keinen Platz mehr hat. Und da ist aus unserer Sicht der Flughafen Dübendorf der einzige denkbare Standort. Bei den «World Travel Awards» wurde der Flughafen Zürich kürzlich zum zwölften Mal in Folge als bester europäischer Flughafen ausgezeichnet – un­ ter anderem für seine Kunden­ freundlichkeit. Trotzdem: In welchem Bereich muss sich der Flughafen verbessern? Wichtig ist, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen und sich immer wieder neuen Ent­ wicklungen anzupassen. Ein Trend ist die zunehmende Automatisierung, beispielsweise bei der Gepäckaufgabe am Check­in und der Passkontrolle. Künftig sollen Schengen­Passa­ giere den Pass maschinell einlesen können. Und seit dem 1. September ist es bei Swiss möglich, die Kofferetikette selbst zu Hause auszudrucken. Da werden in den nächsten Jahren weitere Automatisierun­ gen folgen. Seit dem 1. September gibt es auch Stichprobenkontrollen,

um Sprengstoffrückstände aus­ zuschliessen. Weshalb hält sich Kloten an diese EU­Regelung, die Zusatzkosten von 2,6 Mil­ lionen Franken verursacht? Über die bilateralen Verträge sind wir an die Vorgaben der EU gebunden. Wenn man von einem Land ins andere fliegt, funktio­ niert das nur mit international harmonisierten Regeln. Luftfahrtechnisch gehört die Schweiz zur EU. Wann endlich fällt die unsägliche Regelung mit den Flüssigkeiten im Handgepäck? Der Entscheid liegt bei den europäischen Behörden. Es gibt noch keinen definitiven Zeitpunkt, wann diese Regelung wieder abgeschafft wird. Die Nachfrage nach Flugverbindungen steigt stetig. Welche Destinationen

möchten Sie zusätzlich mit Zürich verbunden sehen? Der Flughafen hat eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion – für den Tourismus, den Export und auch für die Schweiz als Standort für internationale Firmen. Entscheidend ist also, Flüge zu den wichtigsten Geschäftszentren und Export­ märkten anzubieten. Noch nicht mit Zürich verbunden sind beispielsweise Mexiko oder Kolumbien – auch Houston in den USA wäre interessant. Rio de Janeiro wird ab April 2016 mit Edelweiss Air ange­ flogen. Richtung Osten sind die für Firmen und den Tourismus sehr wichtigen aufstrebenden Nationen interessant, zudem ein drittes Ziel in China oder Indien. Die Swissair flog früher auch nach Santiago de Chile und nach Buenos Aires. Dafür besteht heute aber kaum eine Chance.

Anzeige

LiLiBiGGs

r e d n i K menü 6.50 CHF

Freie Wahl

aus dem Tagesangebot Tagesangebot Getränk (2 (2dl) dl) +1 Getränk

+1 Geschenk +1 Geschenk oder 1 Glace oder 1 Glace Mini-Magazin +1 Mini-Magazin Für Kinder bis 10 Jahre

www.lilibiggs.ch

Wieso nicht? Letztlich entscheiden die Flug­ gesellschaften, welche Strecken sie bedienen möchten. Sie müssen die Gewähr haben, dass die Verbindung rentiert. Die wirtschaftliche Situation in Argentinien beispielsweise er­ füllt diese Voraussetzung derzeit nicht. Oft scheitern solche Ausbaupläne allerdings nicht am Markt, sondern an den verfügbaren Slots. Wir könnten ein breiteres Netzwerk anbieten, wenn wir die Engpässe in den Spitzenzeiten nicht hätten. Vom Leiter Gebäudereinigung bis zum CEO – da kann man ja von einer Tellerwäscher­ karriere sprechen, die Sie am Flughafen Zürich hingelegt haben. Was brauchte es dafür? Mit meinen 16 Jahren am Flughafen Zürich bin ich schon fast ein Fossil. Wichtig ist die


Jetzt zählen nur die inneren Werte.

Fr. 2o9n.a–t pro M SIM only

Inklusive: • 1 GB Daten • 500 Minuten • 500 SMS

M-Budget Mobile One, das Abo ohne Gerät. Keine Mindestvertragsdauer, exkl. Aufschaltung für Fr. 40.–.

www.m-budget-one.ch M-Budget-Produkte sind erhältlich bei:


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 33

Leidenschaft für das System Flughafen mit seinen 25 000 Angestellten und 280 Firmen. Als Flughafenchef muss ich sicherstellen, dass die Gesamt­ steuerung am Boden funktio­ niert, da hilft es, wenn man das System von innen her kennt. War es eine geplante oder eine zufällige Karriere? So eine Karriere zu planen, ist unmöglich. Klar, braucht es eine gewisse Fähigkeit und diszipli­ niertes Arbeiten. Letztlich war es aber auch Glück und Zufall, dass ich zum richtigen Zeit­ punkt am richtigen Ort war. In Zeiten des Klimawandels sollte man weniger fliegen. Wie kommen Sie als Flughafenchef mit diesem gesellschaftlichen Anspruch klar? Mobilität hat auch negative Auswirkungen, sei es auf der Strasse, der Schiene oder in der Luft. Wir optimieren am Boden, wo wir können. Obwohl wir am Flughafen in den letzten 20 Jah­ ren die Energiebezugsfläche (Summe aller Grundflächen, die beheizt respektive klimatisiert werden; Anm. d. Red.) verdoppelt haben, konnten wir den Wärme­ bedarf um 30 Prozent senken. Unser neues Dienstleistungs­ zentrum The Circle wird mit dem modernsten Umweltstan­ dard gebaut. Wir versuchen, unseren Beitrag zu leisten im Wissen, dass dies globale Probleme sind, die nur auf internationaler Ebene effektiv angegangen werden können.

land info» einen grösseren Raum geschaffen, in dem die verschiedenen Tourismus­ regionen der Schweiz sich prä­ sentieren und ankommende Touristen beraten können. Für diese Präsenz zahlen sie einen gewissen Betrag, mit dem wir wiederum mehr Betreuungs­ personen anstellen können. Sie sind bereits mit 42 CEO geworden, wie kann man sich noch steigern? CEO eines grös­ seren Flughafens werden? Jetzt bin ich gerade erst in diese Position gekommen, da plane ich meine Zukunft noch nicht. So eine Geschäftskarriere dürfte zeitlich sehr intensiv sein. Wie machen Sie das mit drei Kindern? Ich bringe Beruf und Familie ganz gut aneinander vorbei. Man braucht die richtigen Leute um

sich, denen man Aufgaben de­ legieren kann. Ich weiss in der Regel, welche Prüfungen meine Töchter am nächsten Tag haben. Helfen Sie auch bei Aufgaben und Prüfungsvorbereitungen? Das kommt ganz aufs Fach an. ( lacht) Ich bin eher bei den tech­ nisch­mathematischen Fächern gefragt. Was tun Sie, um sich zu erholen und zu entspannen? Neben Flughafen und Familie bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich treibe etwas Sport, um gesund zu bleiben, aber derzeit redu­ ziert sich das aufs Joggen und ab und zu das Fitnesscenter. Und wohin zieht es Sie in die Herbstferien? Dieses Jahr bleiben wir in der Schweiz. Hier ist es auch schön. MM

Zur Person

Von St. Gallen über Bangalore nach Zürich Stephan Widrig (43) ist seit Januar 2015 CEO der Flughafen Zürich AG. Der Absolvent der

Uni St. Gallen arbeitete zuerst als Berater in Zürich und wechselte vor 16 Jahren zum Flughafen. Er war Leiter der Gebäudereinigung und des Immobilienmanagements. 2005 bis 2008 war Widrig hauptsächlich für das grosse Auslandsprojekt des Flughafens Zürich verantwortlich: den Bangalore International Airport in Indien. 2008 kehrte er in die Schweiz zurück und wurde Chef Entwicklung, zwei Jahre später Kommerzchef. Der Bad Ragazer wohnt 7 Fahrminuten vom Flughafen entfernt – mit seiner Frau und drei Töchtern im Alter von 8, 10 und 12 Jahren.

Anzeige

LiLiBiGGs

s g a t s t r Gebu ty feiern! Einfach fantastisch Pa r Verlosung auf www.lilibiggs.ch

Wie oft fliegen Sie selbst? Sechs bis sieben Mal pro Jahr. Was beobachten Sie so, wenn Sie den Flughafen als Kunde nutzen? Und versuchen Sie dann anschliessend zu korri­ gieren, wenn Sie etwas als unbefriedigend empfinden? Ich beobachte immer alles genau, bei uns wie auch im Ausland, das ist wohl eine Berufskrankheit. So lassen wir uns auch immer wieder mal von anderen Flughäfen inspirieren. Wir haben zum Beispiel in den Ankunftshallen nicht mehr nur eine Auskunftsperson an einem Schalter, sondern mit «switzer­

Weitere Information und Buchung direkt im Migros-Restaurant oder auf www.famigros.ch/kindergeburtstag


Feldschlösschen verbindet Generationen

Feldschlösschen verbindet die Schweiz

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Seit 1876 gebraut in der Schweiz S

Feldschlösschen Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM40, 28.9.2015 | 35

Leserforum MM39: Menschen «Gestenreich durchs Leben» Artikel über die Gebärdensprache

«Es wäre schön, wenn die Gebärdensprache mehr ‹Gehör› finden würde» sogenannte Augenmenschen mit vielen ganz speziellen Kompetenzen und Fähigkeiten empfinden. Léonie Kaiser, per E-Mail

Daumen hoch für diesen Artikel! Ich selber arbeite mit einer gehörlosen Freundin zusammen, und für alle bei uns im Team war es selbstverständ­ lich, dass wir die Gebärden­ sprache lernen, um besser mit ihr kommunizieren zu können. Dies hat meinen Horizont enorm erweitert. Gebärdensprache ist eine wunderschöne Sprache, die ich als visueller Mensch be­ sonders schätze. Es wäre schön, wenn dieses Thema mehr «Gehör» finden würde. Leider wissen viele nicht, wie wichtig Gebärdensprache für die Gehörlosenkultur ist. Gehörlose können alles – ausser hören. Jen Hereghty, online 8000 Personen sind in der Schweiz vollständig gehörlos und auf die Gebärdensprache, die eine vollwertige Sprache mit eigener Grammatik und Syntax ist, dringend angewiesen. Die Kommunikation unter Gehör­ losen auch mit der hörenden Mitwelt ist dank Gebärdenspra­ che und Gebärdendolmetschern sichergestellt. In Ihrem Artikel wird deutlich, dass es heute möglich ist, mit Händen voller Worte durch das Leben zu finden, und dafür gebührt Ihnen Dank. Die Gebärdensprache bildet die Basis der speziellen Kultur, die gemeinhin unter Gehörlosen und Hörbehinder­ ten weltweit gelebt wird. Durch die Verwendung der Gebärden­ sprache geben hörbehinderte Menschen zu verstehen, dass sie sich dieser Kultur emotional und seelisch zugehörig fühlen beziehungsweise sich selbst als

Mir als hörender Frau hat sich mit dem Erlernen der Gebärdensprache eine neue Welt aufgetan. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt. Gehörlose sind Menschen wie wir. Das Einzige, was uns unterscheidet: Sie hören nichts. Also gebärden wir zusammen. Steffi Imboden, online

MM38: Dossier «Islam in der Schweiz»

«Gibt es einen friedlichen Islam?» Es ist gut möglich, dass die Mehrheit der Muslime friedlich sein will. Bleibt abzuwarten, wie es aussieht, wenn die Muslime dereinst über die Mehrheit in einer Gesellschaft verfügen. Wer den Koran gelesen hat, ahnt, dass andere Zeiten auf uns zukommen. Diese Menschen kennen brutale Prügelstrafen, öffentliche Hinrichtungen, Vergewaltigungen und Frauen­ diskriminierung. Man sollte nicht allzu sicher sein, dass es einen friedlichen Isalm gibt. Peter Gerber, per E-Mail

Erschreckend viele fremdenfeindliche und angstschürende Kommentare wie «drohende Weltherrschaft des Islam» lassen vergessen, dass unsere christli­ che abendländische Kultur in den vergangenen Jahrhunderten auf allen Kontinenten die Weltherrschaft nicht nur ange­ droht, sondern auch verwirklicht hat. Und durch die Koloniali­ sierung, an der wir Schweizer viel Geld verdient haben, Völker unterjocht, vertrieben und Mil­ lionen umgebracht haben. So ist das mit unserem Gedächtnis und unseren Vorurteilen. Herzlichen Dank für den ausgewogenen und unbedingt nötigen Beitrag in der gegenwärtigen Situation, in der unzählige unschuldige Men­ schen grosses Leid erfahren. Peter Kägi, per E-Mail

Anzeige

LiLiBiGGs

r e d Kin lplat z e i p s Spiel & Spass im Migros Restaurant

Angebot regional unterschiedlich


KOSTENLOSE INFORMATIONSVERANSTALTUNG EINLADUNG FÜR HAUSBESITZERINNEN UND HAUSBESITZER

«GEBÄUDE ERNEUERN – ABER WIE?» VORHER

NACHHER

Eine Gebäudemodernisierung will geplant sein. Nur so können Fehler und Folgekosten vermieden werden. Wir klären Sie auf wie etappenweise erneuert werden kann und sich die Investition langfristig lohnt, damit der Werterhalt Ihrer Liegenschaft sichergestellt wird. Sie erhalten einen Überblick über die Förder-

programme und die Abzugsberechtigung bei den Steuern. Unsere Fachspezialisten zeigen Ihnen an unserer Veranstaltung wie richtig saniert und umgebaut wird. Wieviel Energie resp. Kosten durch eine optimale

Programm 18:00 Uhr Türöffnung 18:30 Uhr Begrüssung / Einleitung 18:45 Uhr Analyse Energieverbrauch Angebote Energieberatung Teil- und Gesamtsanierung 19:10 Uhr Richtige Sanierung der Gebäudehülle 19:30 Uhr Renovation der Fenster 19:50 Uhr Erfolgreicher Heizungsersatz 20:10 Uhr Förderprogramme Bund und Kanton Abzugsberechtigung Steuern Unterschied Werterhalt und Wertvermehrung anschl. Apéro riche

Dämmung und moderne Fenster eingespart werden kann. Zusätzlich informieren wir Heiztechnologien Sie, welche Heiz technologien mit erneuerbaren Energien zur Verfügung stehen.

2015, Ar th / SZ r be to Dienstag, 20. aOk 6415 Arth Zwygar ten, Hofmatt 1, 18:3 0 Uhr – Aul

5, Wohlen / AG rtral201 be m ve Dienstag, 10. No sse 30, 5610 Wohlen stra Wohlen AG, Zen 18:3 0 Uhr – Casino

Moderation: Beatrice Müller, Journalistin und Moderatorin, ehem. SRF1-Tagesschau

Beachte unseren n Sie auch Infoabe weiteren nd in M DER uttenz:

ZUR TRA WEG UMKÜC www.ha HE usm agazin.c h/infoab

end

Die Haus Arena ist eine Veranstaltung des Haus Magazins – Die Zeitschrift für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in der Deutschschweiz mit Beratungszentrum für Rechts-, Immobilien- und Steuerfragen sowie regelmässigen Informationsveranstaltungen rund ums Haus.

Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend oder per Telefon 043 500 40 40 (Bürozeiten) ANMELDUNG

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Gebäude erneuern – aber wie?» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

20. Oktober in Arth

10. November in Wohlen

Name

Vorname

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Tel./ Mobile Anzahl Personen

,

,

Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin Rötelstr. 84 8057 Zürich Anmeldung per E-Mail: info@hausmagazin.ch (bitte Absender nicht vergessen)


für Hirn, Augen und Herz

Omega-3-Konzentrat

MAXIMALE DOSIERUNG

Als schweizweit erstes Produkt enthält Axamine Vitality Omega-3 pro Kapsel die maximale Dosierung von 500mg EPA/DHA in der sinnvollen Aufteilung von 250 mg EPA und 250 mg DHA. Axamine Vitality Kapseln mit hochdosiertem Fischölkonzentrat, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und Melisse. Die tägliche Einnahme einer Kapsel deckt den empfohlenen Tagesbedarf ab. Sie trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und Sehkraft sowie zu einer normalen Herzfunktion bei. EPA und DHA haben zudem einen Einfluss auf den Fettstoffwechsel: Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung, trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

nur 1 Kapsel täglich!

Axamine gibts in Ihrer Migros

R E G I T S N Ü G % 0 5 Schützt* Ihre Geräte!

Hörgerätebatterien

• Enthalten kein Quecksilber • Erhältlich in den Grössen 10, 13, 312 und 675

50%

7.95 statt 15.90

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

*für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

www.axanova.ch

z.B. Energizer Typ 13 8er Pack Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ENERGIZER HÖRGERÄTE-BATTERIEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros


AKTION

Bis zu 100% Schutz und Geruchsneutralisierung.

4.50 statt 5.30

Always Slipeinlagen z.B. Normal, Gigapack, 80 Stück

3.65 statt 4.35

Always Binden z.B. Ultra Night mit Flügel, 18 Stück

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

always gibts in Ihrer Migros

AKTION

TANZ’ SO VIEL DU WILLST TANZ WILLST.

Das monatliche Geschenk von Mutter Natur, deine Tage, können dir den Spass nicht mehr verderben: Nur Tampax Compak verfügt über einen einzigartigen Schutzrand*, der dir hilft Mutter Natur zu überlisten.

5.40 statt 6.40

Tampax Tampons Regular oder Super, 30 Stück

4.20 statt 4.95

Tampax Compak Tampons Regular oder Super, 22 Stück

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

*Unter den Kompaktapplikator-Tampons

Tampax gibts in Ihrer Migros


Migros-Welt MM40

Zitat der Woche

«Die Modebranche definiert sich neu. Es ist Zeit für neue Ideen.» Yannick Aellen, Organisator der ModeSuisse, anlässlich der Eröffnungsfeier in Zürich am 21. September. Die ModeSuisse wird unterstützt vom Förderfonds Engagement Migros.

Bilder: NIcolas Eberhart, Christian Schnur

Lorenz Arns (17), Bäcker­Konditor­ Lehrling im 3. Lehr­ jahr bei der Jowa

Bei der Arbeit

«Mir gefällt das Handwerkliche – der Umgang mit verschie­ denen Lebens­ mitteln aus denen, richtig kombiniert, ein feines Brot oder ein Kuchen wird. Es ist ein tolles Gefühl, wenn ein Rezept gelingt, das vorher drei Mal schiefging. Obschon mir diese prak­ tische Arbeit besser gefällt, ist die Schule eine gute Abwechslung zum Beruf – manchmal fast eine Erholung. Jetzt, im letzten Lehrjahr, be­ reite ich mich vor allem auf die Abschluss­ prüfung vor. Danach möchte ich weiter als Bäcker arbeiten. Am liebsten bei der Jowa.»


40 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Zahl der Woche

1200 Kinder und Jugendliche haben beim Medien- und Roboterwettbewerb bugnplay.ch

mitgemacht, seit dieser Anlass vor zehn Jahren vom MigrosKulturprozent gegründet wurde.

Der Greifenseelauf 2015: Einer von vielen Breitensportanlässen, die von der Migros unterstützt werden.

Die Migros tut viel für die Gesellschaft. Das zeigt der neue Schweizer Gemeinwohlatlas: Ein Team der Universität St. Gallen hat 5000 Personen nach dem gesellschaftlichen Nutzen grosser Schweizer Unternehmen befragt. Von 72 Firmen kam die Migros auf den 3. Platz; hinter der Rega und der Spitex. Die Migros ist als Genossenschaft traditionell dem Gemeinwohl verpflichtet. Sie engagiert sich zum Beispiel mit ihrem Programm Generation M für Nachhaltigkeit oder fördert als Sponsorin vieler Breitensportanlässe die Volksgesundheit. Gemeinwohl

Elektroautos

Ein Mal um die Welt Mit Strom fahren und das

Fahrzeug auch noch teilen – ist das möglich? Ja, das funktioniert. Im Rahmen eines Pilotprojekts der Migros-Tochter M-way sind 16 Firmen und Private vor einem Jahr auf ein Elektroauto umgestiegen und haben ihr neues Fahrzeug nicht nur selbst gebraucht, sondern nebenbei auch noch vermietet. Die Pionierflotte, bestehend aus 17 Autos, hat in den vergangenen 12 Monaten rund 143 000 Kilometer zurückgelegt, davon 43 000 mit Mietern.

Das heisst, die Auslastung der Fahrzeuge konnte um rund 40 Prozent erhöht werden. Emotion-zuerich.ch

Mehr Infos: Gemeinwohl.ch

Rehrücken gilt bei Wildliebhabern als besonders edel. Und das Schöne daran: Er ist kinderleicht zuzubereiten. Beim ausgelösten Rehrücken sollte man die Silberhaut entfernen, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz scharf anbraten. Je nach Grösse des Fleischstücks für etwa 35–50 Minuten bei 160 Grad in den Backofen.

22,4 g Protein 3,6 g Fett 20 mg Magnesium 2,8 mg Eisen 5 µg Folsäure

122 kcal pro 100 Rehfleisch trumpft bei den B-Vitaminen auf. Bei der Bildung roter Blutkörperchen etwa spielt Vitamin B12 eine wichtige Rolle.

Mehr Wildrezepte ab Seite 53

Bilder: Valeriano Di Domeinco/swiss-image.ch, Nikolai Buroh/Gräfe & Unzer Verlag/StockFood, zVg

Das Projekt «eMotion» zeigt: Teilen von Stromern funktioniert.


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 41

Preisbarometer

Zucker und Kaffee werden günstiger Die Migros senkt die Preise von Kaffee

der Marken Boncampo, Exquisito und Caruso sowie von Zucker und einzelnen M-Budget-Süssgetränken mit Zucker. Die Preise von Zucker sind weltweit und besonders in der EU unter Druck. Dort herrscht seit Monaten ein Überangebot. Gemäss den bilateralen Verträgen II sollten die Zuckerpreise in der EU und in der Schweiz auf gleichem Niveau liegen. Dies ermöglicht der Migros entsprechende Abschläge. Zudem sind die Einkaufspreise für Rohkaffee gesunken. Der Grund liegt in erwarteten guten Ernten der beliebtesten Sorten Robusta und Arabica. Dank erfolgreichen Verhandlungen mit den Lieferanten kann die Migros die Kaffeepreise erneut senken.

Aktuelle Beispiele

Preis alt*

Preis neu*

in %

Boncampo Classico in Bohnen, 500 g

4.90

4.60

–6,1

Exquisito in Bohnen, 500 g

7.50

6.90

–8,0

15.80

14.50

–8,2

Boncampo Classico gemahlen, 500 g

5.20

4.90

–5,8

Exquisito gemahlen, 500 g

7.70

7.20

–6,5

Bio Max Havelaar Rohrzucker, 600 g

2.30

2.20

–4,3

Cristal Feinkristallzucker, 1 kg

1.10

1.00

–9,1

Reiner Puderzucker, 500 g

1.60

1.50

–6,3

Cristal Würfelzucker, 1kg

1.80

1.70

–5,6

Rohzucker grob, 1 kg

2.20

2.10

–4,5

M-Budget Citron, 1,5 l

0.60

0.55

–8,3

M-Budget Grapefruit, 1,5 l

0.65

0.60

–7,7

Caruso Imperiale Crema in Bohnen, 1 kg

* in Franken

Lässt sich von den Kleinen nicht kleinkriegen. Überzeugen Sie sich jetzt bei einer Probefahrt bei Ihrem Mercedes-Benz Partner. Der Citan Tourer ist nicht nur äusserst robust und beständig, er ist auch gewohnt agil und ökonomisch im Verbrauch. Dabei bietet er Raum für Fantasie, Träume und natürlich für Kinder. Der perfekte Begleiter in Zeiten der Kinderschuhe – und weit darüber hinaus. Erfahren Sie mehr bei Ihrem Mercedes-Benz Partner oder unter www.citan-tourer.ch

Eine Marke der Daimler AG

Anzeige

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TW2MDY1MgMADn-0QQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw4CQRAFwBP15L3-TTcjyboNguDHEDT3VwQcolyd54qBn-txexz3RdBdrCw0V7QOdy7rHlmx0EwF44JSssrx98V90oD9PYIW5k5RiM1NzWnMHu_n6wNzjwFGdgAAAA==</wm>

Citan Tourer*, 1,9 % Leasing ab

CHF 195.–/Monat inkl. MwSt.

inklusive 10 Jahren Gratis-Service und 3 Jahren Vollgarantie * Citan 112 Tourer lang, 5 Türen, 114 PS (84 kW), Barkaufpreis CHF 21 276.– (Listenpreis CHF 27 162.– abzüglich Van-Bonus und Kundenrabatt). Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 1,92 %, 1. grosse Rate: CHF 4100.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 195.–. Exklusive Ratenabsicherung PPI. Ein Angebot der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zu einer Überschuldung des Leasingnehmers führen kann. Änderungen vorbehalten. Angebot gültig bis auf Widerruf, nur bei teilnehmenden Händlern. Unverbindliche Preisempfehlung. Alle Preise inkl. 8 % MwSt. Die offerierte Leasingrate ist unverbindlich, kalkuliert anhand der Leasingkonditionen der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG vom Juli 2015 und dient als Richtwert. Verbrauch kombiniert: 6,2l/100 km, CO2-Emission: 143 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen in der Schweiz: 144 g/km), Energieeffizienz-Kategorie: D. MERCEDES-SWISS-INTEGRAL: das serienmässige Service- und Garantiepaket für alle Modelle – exklusiv von Mercedes-Benz Schweiz. 10 Jahre Gratis-Service, 3 Jahre Vollgarantie (beides bis 100 000 km, es gilt das zuerst Erreichte). www.mercedes-benz.ch


8 Tage inkl.

Grosse Mittelmeer Frühjahrs-Aktion Beliebte Routen zur besten Reisezeit!

Stark limitierte Verfügbarkeit!

Vollpension ab Fr.

579.-

bis

50%

Preisbeispiel Costa Diadema, 20.02

Rabatt

auf den KatalogPreis!

Getränkepaket „Piu Gusto“

Unbegrenzten Konsum einer Auswahl alkoholischer und alkoholfreier Getränke im Haupt- und BuffetRestaurant oder zu jeder Tageszeit an den Bars.

Doppelt profitieren: Bis Fr. 400.- Bordguthaben inklusive & Getränkepaket „Piu Gusto“ bei Balkonkabinen!* Östliches Mittelmeer

69.ab 7

8 Tage ab/bis Venedig

ab

Mitttelmeer & Atlantikk

579.

8 Tage ab/bis Savona

08.04 15.04 22.04 13.05 20.05 28.05

Costa Diadema ★★★★

Innen IC 769 899 Innen IP 829 949 Aussen EC 949 1‘099 Aussen EP 1‘049 1‘189 Balkon BC 1‘149 1‘319 Balkon BP 1‘259 1‘439 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: 400.- pro Kabine (alle Kategorien) & Getränkepaket „Piu Gusto“ in Kat. BC & BP

Innen IC 579 629 674 789 859 Innen IP 638 683 728 849 919 Aussen EC 755 809 854 999 1‘079 Aussen EP 845 899 944 1‘089 1‘169 Balkon BC 980 1‘043 1‘088 1‘249 1‘369 Balkon BP 1‘088 1‘151 1‘196 1‘369 1‘479 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: 400.- pro Kabine (alle Kategorien) & Getränkepaket „Piu Gusto“ in Kat. BC & BP

19.ab 7

Sp panien & Portugal

149.ab 1‘

12 Tage ab/bis Savona

20.02 27.02 05.03 12.03 19.03 26.03 02.04 09.04 16.04 23.04 30.04 07.05 14.05 21.05

Costa Mediterranea ★★★★

Östliches Mittelmeer

Weestliches Mittelmeeer

39.-

ab 9

8 Tage ab/bis Venedig

09.04 12.05 14.06

27.03 22.05 29.05 05.06 12.06 19.06 26.06

Costa Magica ★★★★

Innen IC 1‘149 1‘319 1‘489 Aussen EC 1‘489 1‘669 1‘839 Aussen EP 1‘839 1‘779 1‘949 Balkon BC 1‘949 2‘129 2‘299 Balkon BP 2‘159 2‘329 2‘509 Suite S 2‘679 2‘849 3‘019 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: Kat.BC & BP & S = 200.- pro Kabine

149.ab 1‘

Östlliches Mittelmeeer

Wesstliches Mittelmeeer

ab

579.

Costa Deliziosa

★★★★

Innen IC 939 Aussen EC 1‘179 Aussen EP 1‘279 Balkon BC 1‘449 Balkon BP 1‘559 Suite S 1‘909 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: Kat.BC & BP & S = 100.- pro Kabine

Wesstliches Mittelmeeer

49.-

ab 7

Route mit Valencia statt Ibiza 1.4 - 21.5

12 Tage ab/bis Savona

12 Tage ab/bis Savona

07.01 19.01 31.01 12.02 24.02 07.03 19.03

20.04 01.05 23.05 03.06 25.06 06.07 21.08

31.03 12.04 24.04 06.05 18.05

Costa neoClassica ★★★★

Innen IC Innen IP Aussen EC Aussen EP

719 827 998 809 917 1‘079 998 1‘106 1‘322 1‘106 1‘214 1‘439

1‘259 1‘379 1‘359 1‘469 1‘609 1‘719 1‘719 1‘839

Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: 400.- pro Kabine (alle Kategorien)

Mo - Fr: 09.00 - 18.00 Uhr

Costa Magica ★★★★

Innen IC 1‘149 1‘319 1‘489 Aussen EC 1‘489 1‘669 1‘839 Aussen EP 1‘839 1‘779 1‘949 Balkon BC 1‘949 2‘129 2‘299 Balkon BP 2‘159 2‘329 2‘509 Suite S 2‘679 2‘849 3‘019 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: Kat.BC & BP & S = 200.- pro Kabine

044 289 81 81

8 Tage ab/bis Savona 20.03 27.03 03.04 10.04 24.04 01.05

Costa Pacifica ★★★★

Innen IC 579 696 Innen IP 629 738 Aussen EC 721 864 Aussen EP 797 948 Balkon BC 1‘068 1‘219 Balkon BP 1‘175 1‘326 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: Kat.BC & BP & S = 100.- pro Kabine

www.cruisetour.ch

8 Tage ab/bis Savona 02.04 09.04 16.04 23.04 30.04 07.05 14.05 21.05 28.05 04.06 11.06 18.06 25.06 02.07

Costa Fascinosa

★★★★

Innen IC 749 839 1‘029 Aussen EC 959 1‘059 1‘379 Aussen EP 1‘059 1‘149 1‘489 Balkon BC 1‘209 1‘359 1‘609 Balkon BP 1‘319 1‘469 1‘749 Suite S 1‘719 1‘869 2‘259 Bus An-/Rückreise ab Schweiz 260.- CHF Bordguthaben: Kat.BC & BP & S = 100.- pro Kabine

General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich info@cruisetour.ch

* Getränkepaket auf auserwählten Fahrten. Alle Preise pro Person bei Doppelbelegung. Inbegriffen: Kreuzfahrt mit Vollpension, Hafentaxen Nicht inbegriffen: Persönliche Ausgaben an Bord, Serviceentgelt von 15% auf Dienstleistungen, Trinkgelder, Landausflüge während der Kreuzfahrt, Annullationskosten Versi., Auftragspauschale CHF 20.- p.P. max. CHF 40.- (entfällt bei Buchung via www.cruisetour.ch) Kinder bis 18 Jahre reisen gratis und bezahlen nur die Hafentaxen (165.-) sowie die An-/Rückreise.


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 43

Serie Von uns. Von hier. Diese Woche: myskai

Innovative M-Industrie

Ein Kaugummi als Botschafter

Wer meint, ein Kaugummi sei nur daf端r gemacht, t端chtig durchgekaut zu werden, kennt myskai noch nicht: Das Schweizer Unikat bietet Kaugenuss und dient gleichzeitig als Medium f端r pers旦nliche Botschaften. Entwickelt wurde das innovative und weltweit einzigartige Verkaufskonzept in der Kreativabteilung des M-Industriebetriebs Chocolat Frey. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Christian Schnur Illustration: Bruno Muff


44 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

M

arktstudien zeigen, dass Kaugummi-Verbraucher meist junge Konsumenten sind, die gern Neues ausprobieren», erzählt Patrick Kurmann (43), Leiter Marketing & Verkauf Chewing Gum Schweiz. Er führt uns zu einem unscheinbaren Drucker, der in dem 50 Quadratmeter grossen Produktionsraum etwas verloren dasteht. Auf den ersten Blick vermutet man nicht, dass es hierbei um eine Weltneuheit handelt: Der Drucker ermöglicht nämlich das individuelle Bedrucken von 9000 Kaugummis pro Stunde. Myskai heisst die weltweit einzigartige Innovation, die im MigrosIndustriebetrieb Chocolat Frey während gut zwei Jahren entwickelt wurde. «Der Kaugummi-Fan hat die Möglichkeit, im Internet unter fünf Geschmacksrichtungen eine auszusuchen und kann auf diese bis zu drei unterschiedliche Sujets drucken lassen. Das können Fotos oder kleine Grussbotschaften wie Happy Birthday oder Good Luck sein», erklärt Patrick Kurmann. Ein Päckchen enthält 51 bedruckte Kaugummis und kostet Fr. 19.80, inklusive Porto. Die Bestellung erfolgt direkt auf www.myskai.ch und ist kinderleicht auszuführen. Ein paar Tage später landet die Lieferung per Post beim Adressaten. Skai-Kaugummis sind schon seit 1997 auf dem Markt. «Bis anhin aber gab es noch keine bedruckten. Hier folgen wir dem Trend zu individualisierten Produkten», erklärt Klea Gorgievski (27). Die ETH-Absolventin für Materialwissenschaften hatte sich vor zweieinhalb Jahren als Praktikantin bei Chocolat Frey beworben und konnte gleich beim Projekt myskai einsteigen. Gute Koordination mit Schnittstellen

Am Anfang des Enstehungsprozesses stand eine halbjährige Machbarkeitsstudie, die Investitionsrechnungen und lebensmittelrechtliche Abklärungen zum Inhalt hatte. «Wir mussten unter anderem sicherstellen, dass die Lebensmittelfarbe unseren Standards entspricht», berichtet Klea Gorgievski. «Wir waren wie ein kleines Start-upUnternehmen. Zwar hatten wir einen grossen Gestaltungsspielraum, mussten aber das Projekt in die Unternehmensstrukturen einbetten. Das erforderte viel Koordination mit allen

Schnittstellen.» Als alle Vorabklärungen getätigt waren und der Businessplan vorlag, genehmigte die Geschäftsleitung den Investitionsantrag. Somit konnte es losgehen: Man bestellte die Druckmaschine inklusive Steuerung und Zuführungen und beauftragte kreative Köpfe mit der Einrichtung des Webshops. Besonders anspruchsvoll war der Konfigurator im Webshop, der die Gestaltungswünsche der Kunden umsetzen kann.

1

Der Konsument gestaltet sein Produkt

«Nicht nur der Drucker und seine Integration in den Produktionsprozess waren eine Herausforderung. Mit dem Online-Bestellservice schlugen wir auch neue Vertriebswege ein, die uns im Gegensatz zum angestammten Verkaufsgeschäft vor völlig neue Aufgaben stellten», erzählt Patrick Kurmann. «An einem Webshop läuft man nicht wie an einem Geschäft zufällig vorbei. Wer keine Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist im Webdschungel hoffnungslos verloren», weiss Klea Gorgievski. Gemeinsam mit dem E-CommerceTeam von Chocolat Frey und der Migros arbeitet man intensiv an der viralen Vermarktung, indem man soziale Netzwerke wie Facebook nutzt, um das Produkt einem breiten Publikum bekannt zu machen. «Der Konsument gestaltet sein Produkt selber. Dies bringt uns als Hersteller näher an die Bedürfnisse und den Puls der Konsumenten und ermöglicht einen intensiven Austausch», sagt Patrick Kurmann. Einen Markt mit grosser Zukunft stellen auch die Business-to-BusinessGeschäfte dar. In diesem Geschäftszweig werden Firmen akquiriert. Kurmann: «Alles ist möglich. Warum nicht Firmenlogos auf Kaugummis als Werbegeschenk versenden?». Seit dem Startschuss Anfang April nimmt die Anzahl der Bestellungen laufend zu und die Bekanntheit der Marke myskai steigt. Gedruckt werden überwiegend Liebesbotschaften oder Sujets mit Fan-Kult. «Wir stehen erst am Anfang», weiss Patrick Kurmann. Der Marketingchef ist überzeugt, dass die Zukunft für myskai vielversprechend ist. So könnte man die Produktion modulartig ausbauen und in Farbe oder beidseitig drucken. Wer weiss, vielleicht gibt es in zehn Jahren ja nur noch bedruckte Kaugummis. MM

2

1 Die myskai-Bestellung

geht via Webshop ein.

2 Die dragierten Kau-

gummis werden abgezählt und vorsortiert. 3 Die Maschine kann bis zu 9000 Kaugummis pro Stunde bedrucken. 4 Die bedruckten Kaugummis werden für den Versand vorbereitet. 5 Das Entwicklerduo von myskai: Patrick Kurmann und Klea Gorgievski.

3

4


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 45

Swissness pur

Der einzige Kaugummi aus der Schweiz Chocolat Frey ist seit 41 Jahren das einzige Schweizer Unternehmen, das Kaugummis produziert. Seit 1988

werden ausschliesslich zuckerfreie Kaugummis hergestellt. Die Marke Skai gibt es seit 1997 in der Migros.

80 Prozent der rund 5000 Tonnen Kaugummis, die Chocolat Frey pro Jahr produziert, sind für den Export bestimmt.

Hauptabnehmerländer sind Deutschland, England, Spanien und Kanada. Chocolat Frey verfügt über 120 unterschiedliche Rezepturen hinsichtlich Geschmack, Aroma und Konsistenz.

Woran man einen guten Kaugummi erkennt Erster Eindruck:

Glatte, glänzende Oberfläche Impact-Note: Je nach Rezeptur frisch, süss oder fruchtig Aromaprofil: Harmonische Geschmacksentfaltung Kaueigenschaften: Geschmeidig und nicht klebend Gutes Long Lasting: Anhaltender Geschmack

5

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch myskai.


46 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Produkte der M-Industrie

Stetig neue Stars im Regal In den elf Migros-Industriebetrieben werden jedes Jahr rund 10 000 verschiedene Produkte hergestellt. Auch die Entwicklung übernimmt die Eigenindustrie der Migros selbst – ganz auf die Bedürfnisse der Migros-Kundinnen und -Kunden abgestimmt. Laufend komplettieren attraktive Neuheiten das Sortiment. Eine kleine Auswahl der letzten zwölf Monate stellen wir hier vor.

Bischofszell Rhabarberkompott, 310 g* Fr. 2.90

Frey Freylini Classic Mix, 180 g Fr. 4.40** statt 5.50 Aktion ** 20% Rabatt vom 22. 9. bis 5. 10.

MegaStar Mini Coco, 6 × 75 ml Fr. 6.–

Café Royal Espresso, 33 Kapseln* Fr. 9.60** statt 12.–

Zoé Lift Light Day Cream SPF 15, 50 ml Fr. 22.40

Aktion ** 20% Rabatt vom 29. 9. bis 5. 10.

myskai Kaugummis personalisiert, 51 Stück Fr. 19.80 Erhältlich nur unter www.myskai.ch

Pedic Velvet & Beauty Balm, 75 ml* Fr. 4.80

Banago Biscuits, 150 g* Fr. 2.90

Bio Pizza pomodori secchi e mascarpone, 360 g* Fr. 7.30

Blévita mini Paprika, 130 g Fr. 2.75

* in grösseren Filialen

Kids Schleckmaul-Bad, 500 ml* Fr. 4.90 Candida White Diamond Zahnpasta, 75 ml Fr. 4.90


Publireportage

Allergien und Nahrungsmittelallergien Ähnliche Symptome – viele mögliche Auslöser

Juckreiz, Niesen, Husten, tränende Augen oder Magen-Darm-Beschwerden: Viele Betroffene kennen die Symptome von Allergien allzu gut. Aber Vorsicht, es gibt viele mögliche Auslöser. Bei Verdacht auf eine Allergie ist die sorgfältige Abklärung wichtig. nach einem Allergiecheck genau wissen, auf welche Stoffe du allergisch reagierst.» Anna nickt und bestellt einen zweiten Kaffee.

Wettbewerb Beantworten Sie bis am 11. Oktober 2015 auf www.swissmilk.ch/irrtum die Wettbewerbsfrage und gewinnen Sie ein Wellness-Wochenende für zwei Personen.

? Morgens in der Caféteria: «Ich verzichte seit kurzem auf die Milch im Kaffee. Vielleicht reagiere ich allergisch auf Milcheiweiss. Seit Wochen habe ich tränende Augen und niese häufig.» Kaum hat Anna dies gesagt, muss sie ein Taschentuch hervornehmen; der nächste Niesanfall lässt nicht auf sich warten. Eva – seit ihrer Kindheit Allergikerin – versteht ihre Freundin gut. «Du Arme, ich kenne diese Situation bestens, warne dich aber vor voreiligen Selbstdiagnosen. Mögliche Auslöser deiner Symptome gibt es nämlich enorm viele.» Eva hat Recht, die Liste der Allergieauslöser ist lang: Pollen, Milben, Pilze, Tiere, Insektenstiche, Kosmetika und Nahrungsmittel. Aber auch Medikamente sowie Wasch- und Reinigungsmittel sind dafür verantwortlich, dass schätzungsweise 20 bis 25 Prozent der Schweizer Bevölkerung unter einer Allergie leiden. Tendenz steigend. Warum ist das so? Die möglichen Gründe sind vielschichtig: Umweltbelastungen, veränderter Lebensstile, (zu) gute Hygiene oder exotische Nahrungsmittel. Nahrungsmittelallergien – seltener als viele meinen Es liegt im Trend, Allergien auf Nahrungsmittel zu vermuten, faktisch sind sie aber verhältnismässig selten: Nur vier bis acht

Prozent der Schweizer Bevölkerung sind betroffen. Bis zu viermal häufiger sind hierzulande die Pollenallergien. Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel können auch auftreten, wenn der Körper ein Allergen mit einem anderen, sehr ähnlichen verwechselt. Experten sprechen dann von «Kreuzallergien». <wm>10CAsNsjY0MDQx0TW2MLM0NQEAs4E_3g8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ7DQAxE0RN5NbbH2XUNo7AooCpfUhXn_ihKWcCXPnj7XtHwb92Oz_YuhZLiY8lgRVojtQZ6G52FNDdovDSwqFry4YXs6sC8jSDFfN4Twpigt_P7uwAC0Fj5cgAAAA==</wm>

«Vermuten Sie, an einer Allergie zu leiden? Dann gehen Sie zum Arzt. Die Liste der möglichen Allergie und anderen Unverträglichkeiten ist lang – sehr lang.» PD Dr. med. Kathrin Scherer Hofmeier, Abteilung Allergologie, Universitätsspital Basel In der Schweiz sind sieben von zehn Allergikern davon betroffen. Auch Eva. Sie muss auf Äpfel verzichten, weil sie auf Birkenpollen allergisch ist und ihre Immunabwehr bestimmte Inhaltsstoffe der Äpfel mit dem Allergen der Birkenpollen verwechselt. Anna liegt mit ihrer Vermutung einer Milchallergie deshalb möglicherweise falsch. Das sieht auch Eva so: «Geh zum Arzt. Du wirst

Allergieprävention bei Säuglingen Muss bei der Babynahrung auf häufig Allergien auslösende Lebensmittel wie Nüsse, Milch oder Eier verzichtet werden? Nein. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass eine frühere Konfrontation, als bisher empfohlen, mit möglichen Allergenen wahrscheinlich vorbeugend wirkt. Der frühe Kontakt mit vielen fremden Stoffen und unterschiedlichen Umgebungen lässt das Immunsystem offenbar toleranter werden. Waldspaziergänge und Bauernhofbesuche sind deshalb zu empfehlen. Auch die Muttermilch beugt hochwirksam gegen Allergien vor. Sie enthält schützende Antikörper und reichlich wertvolle Spuren aus Lebensmitteln, die die Mutter isst. Aus dem gleichen Grund sollten im Babybrei, nach dem sechsten Monat, nicht pauschal Lebensmittel weggelassen werden, von denen man glaubt, sie lösen eine Allergie aus. Wissenswertes Mehr Informationen zu Allergien unter www.swissmilk.ch/irrtum


R E G I T S N Ü G % 20 4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Mayonnaise à la française * 2 x 265 g

2.70 statt 3.40

Duopack THOMY Senf mild * 2 x 200 g

4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Thomynaise * 2 x 280 g

Herbst war so gut wie noch nie mit den THOMY warmen Saucen !

* ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.09. BIS 05.10.2015, SOLANGE VORRAT

THOMY gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 49

Edition Unik

Geschichten ausgegraben Die gebürtige Glarnerin Romi Cash hat beim Schreibprojekt «Edition Unik – Erinnerungen schreiben und verschenken» mitgemacht und in nur fünf Monaten ein Buch über einen Alpsommer vor 30 Jahren geschrieben – 140 Seiten mit 18 berührenden Geschichten über Mensch, Natur und Tier. Text: Andrea Freiermuth

Bild: Tanja Demarmels

A

utobiografische Geschichten schreiben? Das bietet sich viel­ leicht Politikern, Künstlern und anderen wichtigen Persönlichkei­ ten der Zeitgeschichte an. Aber doch nicht einer pensionierten Lehrerin für Bildneri­ sches Gestalten! Das dachte Romi Cash (64), bevor sie sich auf das Schreibprojekt «Edi­ tion Unik» einliess. Heute hält die gebürtige Glarnerin stolz ihr Buch in der Hand: Aus den Erinnerungen an einen Alpsommer im Durchnachtal GL vor rund 30 Jahren hat sie 140 Seiten mit insgesamt 18 Kapiteln verfasst, illustriert mit 21 fantasievollen Filzstiftzeichnungen. Da ist zum Beispiel die Geschichte von der eigenwilligen Leitkuh Elsi oder jene vom seltsamen Knecht Wisi. Es sind berührende Geschichten über Mensch, Natur und Tier, aber da sind auch Schatten und Abgründe. Die Glarner Bauern von anno dazumal sind ein spezielles Volk: borstig, bockig und zuweilen richtig böse. Zwischen der weit gereisten Frau und den hinterwäldlerischen Älplern lagen Welten – und dann war sie auch noch mit einem Ausländer verheiratet, der sie auf die Alp begleitete. Gefühle aus der Vergangenheit ausgraben

«Steve war meine Motivation für das Buch», erzählt Laienschriftstellerin Cash, «wir haben uns drei Jahre nach dem Alpsommer getrennt.» Vor rund einem Jahr habe er sie angerufen, nach 30 Jahren Funkstille, um die AHV zu regeln. «Er hat mich um Fotos und Erinnerungen aus der gemeinsamen Zeit gebeten. Das war der Auslöser, um den Alpsommer auf Papier zu bringen.» Darum meldete sich Romi Cash trotz ihrer anfänglichen Vorbehalte für das Schreibprojekt von «Edition Unik» an. Dort lernte sie Techniken wie das «Automatische Schreiben» kennen, mit denen sich Schreibblockaden überwinden und Gefühle aus der Vergangenheit ausgraben lassen: «Es war überwältigend. Da kamen Dinge hoch, die ich längst vergessen hatte.» Durch den Austausch mit den anderen Kursteil­ nehmern sowie den Workshop­Leitern gelang es der ehemaligen Lehrerin zudem, die für den Schreibprozess typischen Fallgruben erfolgreich zu umschiffen. Gemeinsam mit Romi Cash haben 46 wei­ tere Personen ihr Buchprojekt innerhalb von bloss fünf Monaten abgeschlossen. Viele

Laienschriftstellerin Romi Cash: «Da kamen Dinge hoch, die ich längst vergessen hatte.»

Autoren sind bereits in Rente, aber längst nicht alle: Die jüngste Teilnehmerin war 46 Jahre alt. Die Workshops der «Edition Unik» werden für Romi Cash ein einmaliges Erlebnis bleiben, das Schreibprojekt selber geht hingegen weiter. Und wer weiss, viel­ leicht wird die Naturfreundin dereinst sogar ein zweites Buch schreiben, und dann viel­ leicht sogar in einer grösseren Auflage – die rund 50 Bücher, die sie der Buchbinderei in Auftrag gegeben hat, sind jedenfalls schon fast alle an Bekannte verschenkt, die un­ bedingt eines haben wollten. MM

Zum Projekt

Jetzt anmelden und mitmachen Ab sofort können sich Interessierte für zwei weitere Schreibrunden der «Edition

Unik» anmelden. Das Angebot umfasst mehrere Veranstaltungen, eine eigene Software und kostet 480 Franken. Zur Teilnahme braucht es keinerlei Schreiberfahrung. Die Generationenakademie des MigrosKulturprozents organisiert Leseveranstaltungen mit den Teilnehmern der «Edition Unik». www.edition-unik.ch


20% GÜNSTIGER 2.05 statt 2.60

Migros-Bio Hafercookies 200 g, 20% günstiger

2.15 statt 2.70

Migros-Bio Choco Cookies 200 g, 20% günstiger

2.70 statt 3.40

Migros-Bio Hirse-Leinsamen 255 g, 20% günstiger

2.10 statt 2.65

Migros-Bio Petit beurre 230 g, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

2.95 statt 3.70

Migros-Bio Rahm Sablé 130 g, 20% günstiger

2.75 statt 3.45

Migros-Bio Dinkelgebäck Rosinen 260 g, 20% günstiger

3.– statt 3.75

Migros-Bio Blévita mit Dinkel 6 Portionen, 228 g, 20% günstiger


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 51

50 Rappen Spende für jede verkaufte Packung.

Frage der Woche

Gibt es in der Migros auch LED-Lampen in der Form von Glühbirnen?

Auf der Plantage nahe dem nepalesischen Dorf Gaudesi reinigt eine Frau von Hand Kaffeebohnen.

Kaffee

Hilfe im Himalaya

Ja, im Onlineshop von Micasa (www.micasa.ch) sind seit Kurzem solche Leuchtmittel erhältlich. Sie lassen sich wie eine herkömmliche Glühbirne in eine Lampenfassung schrauben. Zusätzlich bieten sie alle Vorteile einer LED-Lampe – also vor allem Langlebigkeit und einen geringen Stromverbrauch. MM

Die Migros verkauft in einer limitierten Edition Kaffee aus Nepal und leistet einen Beitrag zum Wiederaufbau der Erdbebenregion. Text: Michael West

D

ie neuste Kaffeespezialität der Marke Delizio stammt von einer kleinen Plantage, die rund 70 Kilometer von der nepale­ sischen Hauptstadt Kathmandu entfernt liegt. Der Betrieb gilt als nördlichste Kaffeeplantage der Welt. Hier gedeihen die seltenen Caturra­Arabica­Bohnen, deren würziges Aroma bei Kennern beliebt ist. Spenden für den Kauf von Baumaterial

Die Bohnen werden in Handarbeit angepflanzt, gepflegt und mit Himalaya­ Schmelzwasser gereinigt. Bis im Frühjahr und so lange Vorrat sind die Delizio­Kapseln «World’s Finest Coffee Nepal Himalaya» in der Migros erhältlich. Der Verkaufspreis für

eine Schachtel mit 12 Kaffeekapseln beträgt 7.90 Franken. Für jede verkaufte Packung spenden die Migros und der M-Industriebetrieb Delica 50 Rappen für den Wiederaufbau der Plantage und des benachbarten Dorfs Gaudesi. Denn auch dieser Ort wurde im Frühling 2015 von dem heftigen Erd­ beben getroffen, das weite Teile Nepals ver­ wüstete und insgesamt fast 9000 Menschen das Leben kostete. Mit dem Spendengeld soll Baumaterial für die zerstörten Arbeiter­ wohnhäuser sowie anderer Gebäude auf der Plantage gekauft werden. Der verbleibende Anteil der Spende fliesst in den Wieder­ aufbau von Wohnhäusern armer Familien im Dorf und in Reparaturen am Trink­ wasser­ und Bewässerungssystem. MM

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.


Transatlantik-Kreuzfahrten ab Fr. 1795.– Noch nie so günstig: limitierte Verfügbarkeit – jetzt buchen bis 09.10.15! Reisedatum 2016

Von Dubai nach Venedig Dubai – Tradition & Moderne Oman – Muskat ■ Faszinierender – Suezkanal

■

Inkl. ket rä Get nkepa n u Cheers d lte 3 ausgewäh Ausflüge!

I1 I2

O2 B1 B2 B3

Internet Buchungscode: lmsdub1 – www.mittelthurgau.ch

Reisedatum 2016

Bis Fr. 1505.– Ra

01.04–19.04.16 Preise pro Person

Inseln der Karibik Blumeninsel Madeira ■ Metropole Barcelona ■

■

batt! Fr.

Kat. Kabinentyp

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Orchestra****+

Katalog- Aktionspreise preise I1 2-Bett Bella Innenkabine 3490.– 1995.– I2 2-Bett Fantastica Innenkabine 3600.– 2095.– O2 2-Bett Fantastica Aussenkabine 3870.– 2695.– B2 2-Bett Fantastica Balkonkabine 4150.– 2895.– B3 2-Bett Aurea Balkonkabine 4660.– 3295.– Unsere Leisungen: An-/Rückreise mit Bus · Flug mit Air France Basel Mulhouse–Fort de France via Paris Orly und Transfers gemäss Programm · 1 Hotelübernachtung in Fort de France · Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord · Getränkepaket Cheers zu den Hauptmahlzeiten · Drei ausgewählte Landausflüge · Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen Abreiseort: 05:15 Wil p · 06:00 Zürich-Flughafen p · 06:45 Bern, Neufeld · 06:45 Luzern, Inseli · 07:00 Baden-Rütihof p · 08:00 Basel, SBB

Inkl. ket Getränkepa d n u rs ee h C lte 3 ausgewäh e! g ü sfl Au

Die MSC Orchestra zeichnet sich durch eine grosse Zahl an Balkonkabinen aus. Sie ist 293,80 m lang, 32,20 m breit und fasst 2550 Passagiere (bei 2-Bett-Belegung). Kabinenausstattung: Klimaanlage, Dusche/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Telefon, 2 Einzelbetten – zum Doppelbett umwandelbar. Stromspannung 220V. Bordausstattung: Diverse Bars und Lounges, Theater, Diskothek, Casino, Internet Point, Swimmingpools, Fitness-Center, Joggingparcours, Jacuzzis, uzzis, Aurea Spa.

Internet Buchungscode: lmsfdf3 – www.mittelthurgau.ch ww mittelthurgau ch

Reisedatum 2016

Südamerika–Europa

Bis Fr. 1945.– Ra

06.04.–27.04.16

Pulsierende Städte Brasiliens Teneriffa & Lanzarote ■ Weisse Stadt Lissabon

Preise pro Person

■

95.– ab Fr. 21

Aktionspreise 1795.– 1895.– 2355.– 2455.– 2495.– 2995.–

Ausstiegsort: 17:45 Luzern, Inseli · 18:45 Zürich-Flughafen p · 19:55 St. Gallen, Carparkplatz Lagerstrasse · 19:55 Basel, Meret Oppenheimerstrasse · 20:15 Bern, Park & Ride Neufeld

Karibik–Europa

. 22 Tage inklBord an on si en llp Vo sowie Flüge

2-Bett Bella Innenkabine 2-Bett Fantastica Innenkabine 2-Bett Fantastica Aussenkabine 2-Bett Bella Balkonkabine 2-Bett Fantastica Balkonkabine 2-Bett Aurea Balkonkabine

Katalogpreise 2340.– 2440.– 2680.– 2840.– 2940.– 3550.–

Unsere Leistungen: Flug mit Emirates Zürich–Dubai · Stadtrundfahrt und Transfer in Dubai · Busrückreise von Venedig in die Schweiz · Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord · Getränkepaket Cheers zu den Hauptmahlzeiten· Drei ausgewählte Landausflüge · Erfahrene MittelthurgauReiseleitung ab 30 Gästen

Die MSC Musica zeichnet sich durch eine grosse Zahl an Balkonkabinen aus. Kabinenausstattung: Klimaanlage, Dusche/ WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Telefon, 2 Einzelbetten – zum Doppelbett umwandelbar. Stromspannung 220V. Bordausstattung: Verschiedene Bars und Lounges, Theater, Diskothek, Casino, Internet Point, Bibliothek, Einkaufsarkade mit Duty Free-Shops, Swimmingpools, Fitness-Center und Aurea Spa.

95.– ab Fr. 19

Fr.

Kat. Kabinentyp

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Musica****+

. 19 Tage inklBord an Vollpension d Flug sowie Bus un

batt!

Preise pro Person

■

95.– ab Fr. 17

Bis Fr. 555.– Ra

01.04.–17.04.16

■

Fr.

Kat. Kabinentyp I1 I2 O1 O2 B1 B2

MSC Splendida

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Splendida****+

batt!

2-Bett Bella Innenkabine 2-Bett Fantastica Innenkabine 2-Bett Bella Aussenkabine 2-Bett Fantastica Aussenkabine 2-Bett Bella Balkonkabine 2-Bett Fantastica Balkonkabine

Katalogpreise 4140.– 4260.– 4450.– 4580.– 4760.– 4890.–

Aktionspreise 2195.– 2355.– 2795.– 2895.– 3055.– 3155.–

Unsere Leistungen: Flüge mit Swiss Zürich–Sao Paulo/ Hamburg–Zürich · Transfers · Stadtrundfahrt in Sao Paulo · Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord · Getränkepaket Cheers zu den Hauptmahlzeiten · Drei ausgewählte Landausflüge · Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen

l.

Ink Die MSC Splendida ist 333,30 m lang, 37,92 m breit, hat 137936 ket BRZ und fasst 3247 Passagiere (bei 2-Bett-Belegung). KabinenGetränkepa d n u rs ausstattung: Klimaanlage, Dusche/WC oder Bad/WC, Föhn, Miniee h C lte bar, Safe, TV, Telefon, 2 Einzelbetten – zum Doppelbett 3 ausgewäh umwandelbar, viele davon mit Balkon. Stromspannung 220V. Borde! g ü sfl Au ausstattung: Diverse Bars und Restaurants, Theater, Diskothek, Casino, Internet Point, Bibliothek und verschiedene Lounges. Internet Buchungscode: lmsgru1 – www.mittelthurgau.ch Swimmingpools, Fitness-Center, Fitness Cente Sport-Center und Aurea Spa. Nicht inbbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder ca. EUR 8.50 pro Person/Nacht (Dubai-Venedig & Karibik-Europa) ca. USD 11.50 pro Person/Nacht (Südamerika-Europa) Servicegentgelt von 15% auf Dienstleistungen Landausflüge Annullationskosten-Versicherung auf Anfrage Business auf Anfrage erhältlich Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung auf Anfrage ■

■

■

■

Gratis-Buchungstelefon

■

2391

. 17 Tage inklBord an Vollpension und Bus sowie Flug

■

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch Reisebüro Mittelthurgau FlussFl und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

■


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 53

Saisonküche

Herbst im Topf

Wildbret zählt zu den naturbelassensten Lebensmitteln. Das Fleisch ist schmackhaft, fettarm und nährstoffreich. Und die herbstlichen Rezepte sind einfach nachzukochen. Text: Sonja Leissing

Bilder und Styling: Christine Benz

Rezepte: Annina Ciocco

Budget mittel

Herausnehmen und sammeln!

für 4 Personen

Kombiniert mit glasierten Marroni und frischen Kräutern, ist Rehfleisch ein ganz besonderer Gaumenschmaus.

Jetzt neu am Kiosk Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo


54 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Herbstsalat mit Hirschsalsiz

Geflügelbrust mit Trüffel und Kartoffeln

Rehragout mit Marroni

Budget gehoben für 4 Personen

Budget günstig

Budget

für 4 Personen

mittel Zutaten 200 g Kürbis, z. B. Butternut oder Muskat 7 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 100 g Hirschsalsiz 2 frische Feigen 4 EL Kräuteressig 2 EL flüssiger Honig ¼ Zwiebel 100 g weisse Soisson-Bohnen aus der Dose, abgetropft 300 g gemischter Blattsalat, z. B. Nüsslisalat, Cicorino rosso und Eichblatt Zubereitung

Kürbis in kleine Würfel schneiden. In einer Bratpfanne mit wenig Öl bei starker Hitze bissfest braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen. Hirschsalsiz in mund­ gerechte Streifen schneiden. Feigen in Scheiben schneiden. Restliches Öl, Essig und Honig mischen. Zwiebel fein hacken und beigeben. Salatsauce mit Salz und Pfeffer würzen. Kürbis, Salsiz, Feigen und Soissonbohnen mit dem Herbstsalat anrichten und mit Salatsauce beträufeln. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 25 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/330 kcal

Zutaten

1 60 g ¼ Bund 4 10 g 800 g 6 EL

Orange Zucker Thymian Geflügelbrüstchen mit Haut à ca. 180 g, z. B. Perlhuhn oder Fasan Trüffelscheiben, abgetropft, z. B. Sommertrüffel-Carpaccio Salz, Pfeffer kleine Kartoffeln, z. B. Patatli Olivenöl

Zubereitung

1. VonderOrangemitdemZestenmesser feineStreifenabziehen.Orangeauspressen. SaftmitdemZuckerunddenZestenzueinem dickflüssigenSirupeinkochen.Thymian­ blättchen abzupfen,beiseitestellen. 2. Brüstchen mit Haushaltspapier abtupfen. Haut auf der oberen, leicht rundlichen Seite etwas ablösen. Mit einem Finger sorgfältig unter die Haut fahren. Trüffelscheiben, einige Orangenzesten und etwas Thymian unter die Haut der Brüstchen legen. Haut wieder andrücken. Brüstchen rundum mit Salz und Pfeffer würzen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Kartoffeln je nach Grösse halbieren oder vierteln. Auf ein Blech geben. Mit dem Öl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte ca. 15 Minuten garen. Brüstchen dazulegen und ca. 15 Minuten weiter braten, bis das Fleisch durch ist. Restlichen Thymian und Orangensirup über die Patatli und die Brüstchen geben. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten garen

Pro Person ca. 41 g Eiweiss, 27 g Fett, 47 g Kohlenhydrate, 2550 kJ/600 kcal Tipp: Anstelle von Perlhuhn- oder Fasanenkönnen Pouletbrüstchen verwendet werden.

Zutaten 300 g Saucenzwiebel 2 EL HOLL-Rapsöl

für 4 Personen

1 400 g

Knoblauchzehe tiefgekühlte Marroni, vor Gebrauch aufgetaut 800 g Rehschulter Salz, Pfeffer 4 Wacholderbeeren 2 Lorbeerblätter ¼ Bund Rosmarin 8 dl Bouillon Zubereitung

Saucenzwiebeln im Öl anbraten. Knoblauch dazupressen und Marroni beigeben. Kurz mitbraten. Rehschulter zu Ragout schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen. Zu den Zwiebeln geben und unter gelegentlichem Wenden rundum anbraten. Wacholder, Lorbeerblätter und die Hälfte des Rosmarins beigeben. Mit Bouillon ablöschen. Zugedeckt ca. 40 Mi­ nuten köcheln lassen. Deckel entfernen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssig­ keit zur Hälfte eingekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nadeln vom rest­ lichen Rosmarin dazuzupfen. Dazu passen Spätzli. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + ca. 60 Minuten schmoren

Pro Person ca. 60 g Eiweiss, 10 g Fett, 44 g Kohlenhydrate, 2200 kJ/530 kcal


AKTION 40%

TerraSuisse Quick Rollschinkli geräuchert, gekocht per 100 g

per

100 g

2.80 statt 3.30

Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g, 15% günstiger

Mehr ab Aktionsseite 4.

9.90 statt 19.80

Trauben Uva Italia Italien, per kg

1.55 statt 3.10

30%

50%

2.10 statt 3.60

50%

VON UNS HERGESTELLTE PROD UKTE JETZT IN AKTION.

Alle Backbleche oder Backformen z.B. Easy Muffin mit 12 Silikon-Formen, pro Stück, gültig bis 12.10.2015

30%

3.15 statt 4.55

Alle Mifloc Kartoffelstock z.B. 4 x 95 g

40%

7.80 statt 13.–

Alle M-Classic Orangensäfte im 10er-Pack, 10 x 1 Liter z.B. Fairtrade

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

20%

2.– statt 2.50 Alle Herbstchüechli z.B. 70 g

20%

5.50 statt 6.90

Alle Monini Olivenöle oder Vinaigrette z.B. Classico olio extra vergine oliva, 500 ml


FRISCH, FRISCHER, MA 30%

7.40 statt 10.60

2.40

Alle MSC Muscheln z.B. Muscheln mit Knoblauch, Wildfang aus dem Nordostatlantik, 760 g

40%

Ananas Costa Rica, pro Stück

30%

2.60 statt 4.40

2.90 statt 4.30

30%

20%

Blumenkohl, «Aus der Region.» per kg

2.70 statt 3.90 Kiwi Neuseeland, per kg

Clementinen Spanien, per kg

9.90 statt 12.90 Sprayrosen, Fairtrade Bund à 10 Stück

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

30%

3.– statt 4.40 Tomaten rund Schweiz, per kg

1.60 statt 2.–

Krustenkranz, TerraSuisse 300 g


RKTFRISCH. 3.60

Champignons weiss Schweiz, Schale à 500 g

40%

10.50 statt 17.50

Hirschpfeffer mit Pilzen, gekocht, 350 g oder 600 g Neuseeland, z.B. 600 g

20%

3.60 statt 4.50

Alplamm, «Aus der Region.», TerraSuisse per 100 g, z.B. Lammgigot

20%

4.45 statt 5.60

Rotzungenfilet Nordostatlantik, per 100 g

12.10 statt 16.10

Atlantik Lachsrückenfilet Schottland, 150 g + 50 g mehr Inhalt, 20% günstiger

20%

4.40 statt 5.50

Cipollata, TerraSuisse Packung à 250 g, 10 Stück

20%

6.90 statt 8.65

Hobelfleisch geschnitten Schweiz, 125 g


RABATT AUF VIELE 33%

4.80 statt 7.20

Nussrollen im Duo-Pack 2 x 220 g

1.20 statt 1.50

Alle Grande Caffè 20% günstiger, z.B. Cappuccino, 210 ml

2.15 statt 2.70

M-Classic Kuchenteig oder Blätterteig im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Blätterteig, 2 x 270 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

2.10 statt 2.65

Gruyère Höhlengold per 100 g, 20% günstiger


MIGROS-PRODUKTE. 1.75 statt 2.20

Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack per 100 g, 20% günstiger, z.B. Maxi-Block

11.60 statt 14.60

Anna’s Best Menüs im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g

–.75 statt –.95

Alle Joghurt Excellence 20% günstiger, z.B. Himbeere, 150 g

30%

1.85 statt 2.65

TerraSuisse Hinterschinken im Duo-Pack per 100 g

1.– statt 1.20

Valflora Saucenhalbrahm, Saurer Halbrahm oder M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saurer Halbrahm, 180 ml


VIELE MIGROS-PRODUKTE IN AKTION.

2.30 statt 2.90

Alle Cremeschnitten 20% günstiger, z.B. M-Classic, 2 x 110 g

3.– statt 3.80

Alle Café Royal Kapseln, UTZ 20% günstiger, z.B. Espresso, 10 Kapseln

1.95 statt 2.55

Alle Créa d’Or Biscuits, ab 2 Stück jedes –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g

2.95 statt 3.95

Alle Tradition Teigwaren, ab 2 Packungen jede 1.– günstiger, z.B. Tagliatelle, 500 g

30%

14.– statt 20.–

Frey Tafelschokoladen à 100 g im 10er-Pack, UTZ Milch extra fein oder Noir 72%, z.B. Milch extra fein, 10 x 100 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

1.60 statt 2.60

Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, ab 2 Stück jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 700 ml


30%

5.60 statt 8.10

M-Classic Kaugummi im 3er-Pack Spearmint oder Strawberry, z.B. Spearmint, 3 x 80 g

10.20 statt 12.80

Frey Les Dragées Original, UTZ 1 kg, 20% günstiger

3.60 statt 4.30

Alle Migros Plus Reinigungsmittel, ab 2 Stück jedes –.70 günstiger, z.B. Badreiniger, 750 ml, gültig bis 12.10.2015

5.90 statt 7.40

Potz Reinigungsmittel in Sonderpackungen 1.50 günstiger, z.B. Badreiniger, Flasche und Nachfüllbeutel, 2 x 500 ml, gültig bis 12.10.2015

DIE MIGROS-INDUSTRIE UND IHRE PRODUKTE. Milch, Milchgetränke, Joghurt, Frischkäse, Saucen, Mayonnaise. Mitarbeitende: 583

Kaffee, Kaffeekapseln, Trockenfrüchte, Gewürze, Nüsse. Mitarbeitende: 302

Ice Tea, Fruchtsäfte, Fertiggerichte, Kartoffelprodukte und Produkte aus Früchten. Mitarbeitende: 971

Frischfleisch, Fisch, Charcuterie, Geflügel. Mitarbeitende: 2650

Brote, Backwaren, Patisserie, Teigwaren. Mitarbeitende: 3269

Raclette Raccard, Gruyère AOP, Appenzeller, Fondue. Mitarbeitende: 243

Mineralwasser, Sirup, Fruchtsäfte. Mitarbeitende: 122

Biscuits, Blévita, Glace, Dessertpulver, Fasnachtschüechli, Apérogebäcke. Mitarbeitende: 623

Pflegeprodukte, Kosmetikwirkstoffe, Wasch- und Reinigungsmittel, Margarinen und Speisefette. Mitarbeitende: 957

Trockenreis, Risottoreis, Milchreis, Spezialitätenreis. Mitarbeitende: 24

Schokolade, Kaugummi. Mitarbeitende: 774


NOCH MEHR SPARMÖ 4.30 statt 5.40

4.70 statt 5.90

Camembert Suisse Crémeux 300 g, 20% günstiger

Wasa Sandwich im Duo-Pack Cream Cheese oder Schnittlauch, 20% günstiger, z.B. Schnittlauch, 2 x 111 g

5.40 statt 6.80

11.70 statt 14.70

Anna’s Best Nüsslisalat im Duo-Pack 2 x 100 g, 20% günstiger

12.90

Herbststrauss Fiona pro Strauss

Anna’s Best Ravioli oder Fiori im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Fiori limone, 3 x 250 g

40%

11.90 statt 19.90 Bogenhanf im 19-cm-Topf, pro Pflanze

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

50%

7.80 statt 15.60 M-Classic Hamburger tiefgekühlt, 12 x 90 g

4.– statt 5.–

Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g

7.80 statt 9.80

Tradition Flammkuchen im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. 2 x 350 g


GLICHKEITEN. 30%

3.35 statt 4.80

3 für 2

3.20 statt 4.80

Soft Cake Orange oder Himbeer im 3er-Pack Alle Casa Giuliana, Deliziosa Pizzen z.B. Orange, 3 x 150 g oder Panzerotti sowie Piadina tiefgekühlt, z.B. Casa Giuliana Mini-Pizza Prosciutto, 270 g

20x PUNKTE

10.20 statt 12.80

Kellogg’s Cerealien im Duo-Pack Frosties, Choco Tresor oder Chocos, 2 x 600 g, 20% günstiger, z.B. Choco Tresor

6.30 statt 7.90

Alle Instant Kakao- oder Malzgetränke 20% günstiger, z.B. Banago, Beutel, 600 g

2.40

Alle Spezialmehle (ohne Alnatura), z.B. TerraSuisse Zopfmehl, 1 kg

33%

7.60 statt 11.40

Rio Mare in Mehrfachpackungen z.B. rosa Thunfisch im 3er-Pack, 3 x 104 g

33%

3.– statt 4.50

Bon Chef Suppen im 3er-Pack z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 3 x 74 g

30%

11.05 statt 15.80

Pelican Pazifische Wildlachsfilets, MSC tiefgekühlt, 2 x 250 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 50%

4.90 statt 9.80

Alle Cucina & Tavola Isolierkrüge z.B. rot, mit Glaskolben, 0.9 Liter, pro Stück, gültig bis 12.10.2015

50%

2.40 statt 4.80

Alle Cucina & Tavola Essbesteck-Serien 50% günstiger, z.B. Creazione Esslöffel, pro Stück, gültig bis 12.10.2015

3 für 2

6.20 statt 9.30

Hygo WC-Reinigungsmittel oder -Einhänger im 3er-Pack z.B. Power Ocean Clean, 3 x 750 ml, gültig bis 12.10.2015

5.50 statt 6.90

Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Sensitive, 3 x 50 Stück, gültig bis 12.10.2015

3.40 statt 4.05

2.90 statt 3.70

Gesamtes Optimum Motten-Sortiment, ab 2 Stück jedes –.80 günstiger, z.B. Motten-Gel, 2 x 3 ml, gültig bis 12.10.2015

40%

4.70 statt 7.90

Always oder o.b. Damenhygieneprodukte in Mehrfach- oder Sonderpackung 15% günstiger, z.B. Always Ultra Binden Normal Plus in Sonderpackung, Packung à 26 Stück, gültig bis 12.10.2015

Gesamtes Damen-Strumpfwaren-Sortiment (ohne DIM), z.B. Strumpfhose Semi Opaque, schwarz, Gr. S

12.90 statt 17.–

39.80

Cleverbag Herkules Kehrichtsäcke im 5er-Pack 35 Liter, 5 x 20 Stück, 25% günstiger, gültig bis 12.10.2015

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

Karin Bettüberwurf erhältlich in Ecru, Grün oder Grau, 220 x 240 cm, z.B. grau, pro Stück, gültig bis 12.10.2015


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Nüsslisalat im DuoPack, 2 x 100 g 5.40 statt 6.80 20% Trauben Uva Italia, Italien, per kg 2.10 statt 3.60 40% Tomaten rund, Schweiz, per kg 3.– statt 4.40 30% Blumenkohl, «Aus der Region.», per kg 2.60 statt 4.40 40% Kiwi, Neuseeland, per kg 2.70 statt 3.90 30% Clementinen, Spanien, per kg 2.90 statt 4.30 30% Ananas, Costa Rica, pro Stück 2.40 Champignons weiss, Schweiz, Schale à 500 g 3.60

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL TerraSuisse Hinterschinken im DuoPack, per 100 g 1.85 statt 2.65 30% TerraSuisse Quick Rollschinkli geräuchert, gekocht, per 100 g 1.55 statt 3.10 50% Hobelfleisch geschnitten, Schweiz, 125 g 6.90 statt 8.65 20% Hirschpfeffer mit Pilzen, gekocht, 350 g oder 600 g, Neuseeland, z.B. 600 g 10.50 statt 17.50 40% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 3.30 15% Schweinsbratwurst mit Fendant, «Aus der Region.», per 100 g 1.80 statt 2.30 20% TerraSuisse Cipollata, Packung à 250 g, pro 10 Stück 4.40 statt 5.50 20% TerraSuisse Alplamm, «Aus der Region.», per 100 g z.B. Lammgigot 3.60 statt 4.50 20% Rotzungenfilet, Nordostatlantik, per 100 g 4.45 statt 5.60 20% Alle MSC Muscheln, z.B. Muscheln mit Knoblauch, Wildfang aus dem Nordostatlantik, 760 g 7.40 statt 10.60 30% Atlantik Lachsrückenfilet, Schottland, 150 g + 50 g mehr Inhalt 12.10 statt 16.10 20%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

BROT UND MILCHPRODUKTE TerraSuisse Krustenkranz, 300 g 1.60 statt 2.– Alle Grande Caffè, z.B. Cappuccino, 210 ml 1.20 statt 1.50 20% Lang haltbare Bio Brote, z.B. Roggenvollkornbrot rund, 20x 500 g 3.40 NEU *,** Valflora Saucenhalbrahm, Saurer Halbrahm oder M-Dessert, –.20 günstiger, z.B. Saurer Halbrahm, 180 ml 1.– statt 1.20 Alle Joghurt Excellence, z.B. Himbeere, 150 g –.75 statt –.95 20% Gruyère Höhlengold, per 100 g 2.10 statt 2.65 20%

Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack, per 100 g, z.B. Maxi-Block 1.75 statt 2.20 20% Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.30 statt 5.40 20%

BLUMEN & PFLANZEN Herbststrauss Fiona, pro Strauss 12.90 Bogenhanf, im 19-cm-Topf, pro Pflanze 11.90 statt 19.90 40% Fairtrade Sprayrosen, Bund à 10 Stück 9.90 statt 12.90 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Schokoladen-, Risolettooder Mahony-Riegel in Sondersowie Mehrfachpackungen, UTZ, z.B. Risoletto Classic in Sonderpackung, 10 x 42 g 6.40 statt 9.20 30% Frey Les Dragées Original, UTZ, 1 kg 10.20 statt 12.80 20% Frey Tafelschokoladen à 100 g im 10er-Pack, UTZ, Milch extra fein oder Noir 72%, z.B. Milch extra fein, 10 x 100 g 14.– statt 20.– 30% M-Classic Kaugummi im 3er-Pack, Spearmint oder Strawberry, z.B. Spearmint, 3 x 80 g 5.60 statt 8.10 30% Soft Cake Orange oder Himbeer im 3er-Pack, z.B. Orange, 3 x 150 g 3.20 statt 4.80 3 für 2 Sélection Cantucci Mandeln und Feigen oder Cacao und Haselnuss, z.B. Cacao und Hasel20x nuss, 250 g 8.40 NEU *,** Alle Migros-Bio oder Walkers Bio Biscuits, z.B. Migros-Bio Dinkelgebäck Rosinen, 260 g 2.75 statt 3.45 20% Alle Créa d’Or Biscuits, ab 2 Stück, jedes –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.95 statt 2.55 Alle Instant Kakao- oder Malzgetränke, z.B. Banago, Beutel, 600 g 6.30 statt 7.90 20% Alle Café Royal Kapseln, UTZ, z.B. Espresso, 10 Kapseln 3.– statt 3.80 20% Herbstkonfitüren Apfel-CranberryHeidelbeer oder Aprikose-Mango mit Ingwer, 350 g, z.B. ApfelCranberry-Heidelbeer 2.90 20x NEU *,** Sélection Konfitürenportionen im 4er-Set, 4 x 27 g 3.50 20x NEU *,** Extra Fit & Well HeidelbeerenKonfitüre, Limited Edition, 20x 365 g 2.85 NEU *,** Kellogg’s Cerealien im Duo-Pack, Frosties, Choco Tresor oder Chocos, 2 x 600 g, z.B. Choco Tresor 10.20 statt 12.80 20% Wasa Sandwich im Duo-Pack, Cream Cheese oder Schnittlauch, z.B. Schnittlauch, 2 x 111 g 4.70 statt 5.90 20%

Gesamtes Sun Queen Sortiment, z.B. Aprikosen getrocknet, 200 g 3.– statt 3.80 20% Alle Spezialmehle (ohne Alnatura), z.B. TerraSuisse Zopfmehl, 20x 1 kg 2.40 20x PUNKTE Sélection Bourbon Vanille 20x Mühle, 15 g 4.50 NEU *,** Patissier Rollfondant assor20x tiert, 5 x 100 g 4.90 NEU ** aha! Backmischung Zitronen Cake glutenfrei, 530 g 4.30 20x NEU *,** Alle Casa Giuliana, Deliziosa Pizzen oder Panzerotti sowie Piadina, tiefgekühlt, z.B. Casa Giuliana Mini-Pizza Prosciutto, 270 g 3.35 statt 4.80 30% Migros-Bio Eierschwämme, tiefgekühlt, 240 g 6.80 NEU *,** 20x Pelican Pazifische Wildlachsfilets, MSC, tiefgekühlt, 2 x 250 g 11.05 statt 15.80 30% M-Classic Hamburger, tiefgekühlt, 12 x 90 g 7.80 statt 15.60 50% aha! Mini Sticks, 4 x 50 g 20x 5.60 NEU ** Alle Pepsi oder Schwip Schwap im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, z.B. Pepsi Max 5.50 statt 11.– 50% Alle M-Classic Orangensäfte im 10er-Pack, 10 x 1 Liter, z.B. Fairtrade 7.80 statt 13.– 40% Alle Mifloc Kartoffelstock, z.B. 4 x 95 g 3.15 statt 4.55 30% Sélection Sugo Arrabbiata, 20x 290 g 4.50 NEU *,** Alle Tradition Teigwaren, ab 2 Packungen, jede 1.– günstiger, z.B. Tagliatelle, 500 g 2.95 statt 3.95 Agnesi Lasagna Kit, Lasagneblätter und rote und weisse Sauce, 1.272 kg 9.80 Alle Monini Olivenöle oder Vinaigrette, z.B. Classico olio extra vergine oliva, 500 ml 5.50 statt 6.90 20% Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, ab 2 Stück, jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 700 ml 1.60 statt 2.60 Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g 4.– statt 5.– 20% Bon Chef Suppen im 3er-Pack, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 3 x 74 g 3.– statt 4.50 33% Bon Chef Tomatensuppe, Rüeblisuppe, Gemüsesuppe, Kürbissuppe oder Kartoffelsuppe mit Würstchen, z.B. Tomaten20x suppe, 500 ml 2.40 NEU *,** Malbuner Fleischkäse pikant, 20x 115 g 1.60 NEU ** Simmenthal Pouletsalat, Dinkel oder Bohnen, z.B. Dinkel, 160 g 3.50 NEU ** 20x Rio Mare in Mehrfachpackungen, z.B. rosa Thunfisch im 3er-Pack, 3 x 104 g 7.60 statt 11.40 33% Chop Stick-Fairtrade Soy Sauce Sweet Creamy, -Hoi Sin Sauce oder -Kroepoek cassava, z.B. Fairtrade Soy Sauce Sweet Creamy, 200 ml 3.70 NEU *,** 20x Alle Royal oder Farm Chips, z.B. Royal Chips Blue/Nature, 100 g 2.70 statt 3.40 20% Minis, z.B. Orange Choco, 20x 80 g 3.95 NEU *,**

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 12.10. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

Bio Mini-Schoko Moelleux, 20x 200 g 4.40 NEU *,** Nussrollen im Duo-Pack, 2 x 220 g 4.80 statt 7.20 33% Alle Herbstchüechli, z.B. 70 g 2.– statt 2.50 20% M-Classic Kuchenteig oder Blätterteig im Duo-Pack, z.B. Blätterteig, 2 x 270 g 2.15 statt 2.70 20% Alle Cremeschnitten, z.B. M-Classic, 2 x 110 g 2.30 statt 2.90 20% Anna’s Best Fiori Tofu Thai 20x Curry, 250 g 4.90 NEU *,** Anna’s Best Fiori alla zucca, 20x 250 g 4.90 NEU *,** Anna’s Best Menüs im Duo-Pack, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g 11.60 statt 14.60 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Zoé Effect Sortiment, z.B. Anti-Aging Perfecting Elixir, 20x 30 ml 26.50 NEU ** Gillette Blue II Plus Slalom Rasierer im Duo-Pack, 2 x 10 Stück 9.95 statt 12.60 20% ** Elmex Kariesschutz oder Sensitive Zahnpasta im 3er-Pack, z.B. Kariesschutz Zahnpasta, 3 x 75 ml 9.90 statt 11.85 15% ** Gesamtes Tampax TamponsSortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Compak Regular, 22 Stück 4.20 statt 4.95 15% ** Kinder-Gummistiefel, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. Mädchen-Gummistiefel, blau, Gr. 22, 1 Paar 24.90 ** Sangenic Universal-Nachfüllkassetten im 6er-Pack 52.80 statt 79.20 6 für 4 ** Ferngesteuerter Quad-Copter mit Kamera, pro Stück 69.– ** Knaben-Boxer im Duo-Pack mit Star-Wars-Sujet, 20x Gr. 134/140 13.– NEU *,** Mädchen-Bustier oder -Hipster im Duo-Pack, z.B. Bustier, mint, Gr. 146/152 11.– NEU *,** 20x Alle Migros Plus Reinigungsmittel, ab 2 Stück, jedes –.70 günstiger, z.B. Badreiniger, 750 ml 3.60 statt 4.30 ** Potz Reinigungsmittel in Sonderpackungen, 1.50 günstiger, z.B. Badreiniger, Flasche und Nachfüllbeutel, 2 x 500 ml 5.90 statt 7.40 ** Recycling-System, Off-White, pro Stück 6.50 ** Cucina & Tavola Titan Bratpfannen im 2er-Set, auch für Induktion geeignet, Ø 28 cm und 20 cm, pro Set 59.– statt 103.80 40% ** Brita Kartuschen in Mehrfachpackungen, z.B. Classic, 3 x 2 Stück 23.70 statt 35.60 3 für 2 ** Cucina & Tavola Bratpfannen Gastro Ceramica, auch für Induktion geeignet, z.B. flach, 20x Ø 28 cm 39.80 NEU *,** Alle Backbleche oder Backformen, z.B. Easy Muffin mit 12 Silikon-Formen, pro Stück 9.90 statt 19.80 50% ** Diverse Cucina & Tavola Küchenoder Tischtextilien, z.B. Küchentuch im 2er-Set, grün, 50 x 70 cm, 20x Bio Cotton 9.80 NEU ** Taschenschirm, erhältlich in diversen Farben und Mustern, z.B. bordeaux mit weissen Punkten, pro Stück 7.40 statt 14.80 50% **


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

4.90

Anna’s Best Fiori alla zucca 250 g

NEU

4.90

Anna’s Best Fiori Tofu Thai Curry 250 g

NEU

4.40

Bio Mini-Schoko Moelleux 200 g

NEU

3.95

Minis z.B. Orange Choco, 80 g

NEU

3.40

Lang haltbare Bio Brote z.B. Roggenvollkornbrot rund, 500 g

NEU

3.70

Chop Stick-Fairtrade Soy Sauce Sweet Creamy, -Hoi Sin Sauce oder -Kroepoek cassava z.B. Fairtrade Soy Sauce Sweet Creamy, 200 ml

NEU

NEU

4.30

aha! Backmischung Zitronen Cake glutenfrei 530 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

11.–

Mädchen-Bustier oder -Hipster im Duo-Pack z.B. Bustier, mint, Gr. 146/152


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 67

Kleines Küchenlexikon

Hintergrund

Rund ums Wildfleisch Von hoher Qualität

Wildbret ist die Bezeichnung für das Fleisch von Wildtieren. Es ist garantiert frei von Antibiotikarückständen, da sich Wildtiere von den Früchten des Walds wie Eicheln, Blättern, Trieben oder Pilzen ernähren. Sie wachsen stressfrei auf und bewegen sich weit mehr als Zuchttiere. Die Jagd auf Reh, Wildschwein und Hirsch wird in der Schweiz strengstens kontrolliert.

Waidmanns Wonne Jedes Wildtier hat seine Besonderheiten, nicht nur in der Küche. Auch aufgenommene Nahrung und die Art der Jagd beeinflussen den Geschmack von Haar- und Federwild. Einzigartig im Geschmack sind alle.

Gut zu wissen

In der Küche

Tipp

Wild- oder Feldhase

Das Fleisch von Wild- und Feldhasen ist äusserst schmackhaft, denn sie fressen etwa 100 verschiedene Kräuter, die sie zum Überleben benötigen. Ein Wildhase wiegt etwa vier bis sechs Kilogramm, sein Brüderchen Feldhase etwa ein bis zwei Kilogramm.

Das Fleisch von jüngeren Wild- und Feldhasen ist hellrot, das von älteren Tieren dunkelrot. Hervorragend schmeckt ihr Fleisch, wenn es in einer Sauce mit Rotwein, Estragon und Wurzelgemüse gekocht wird. Auch Terrinen, Pasteten oder Pfeffer vom Wildkaninchen sind beliebt.

Bei der Zubereitung im Ofen lohnt es sich, den Rücken mit Specktranchen zu bedecken. So bleibt das Fleisch schön saftig.

Hirsch*

Die idealen Begleiter Spätzli, Rotkraut, grüne Bohnen, Rosenkohl, caramelisierte Marroni und in Traubensaft geschmorte Birnenhälften sind klassische Beilagen zu Wildgerichten. Um den teils intensiven Eigengeschmack von diversen Wildstücken abzurunden, eignen sich Gin, Cognac sowie ein Schuss Rotwein oder Madeira. Gewürze wie Piment, schwarzer Pfeffer und Wacholderbeeren passen bestens.

Männliche Tiere tragen ein Geweih. Hirsche sind ausschliesslich Pflanzenfresser und begnügen sich mit trockenem Gras oder Knospen. Hirsche vereinen Anmut, Kraft und Schnelligkeit. In vielen Kulturen symbolisieren sie die Unsterblichkeit.

Hirschfleisch ist dunkelrot, würzig, von kerniger Struktur und langfaserig. Es gehört zum beliebtesten Wildbret. Steaks und Schmorbraten gelten als besondere Delikatesse. Das Fleisch junger Tiere wird von Profiköchen sehr geschätzt.

Eine Sauce bolognese oder ein Gulasch aus kräftigem Hirschfleisch ist einen Versuch wert.

Rehwild*

Rehe sind die kleinsten Vertreter der Hirschfamilie und in ganz Europa am meisten verbreitet. Ein Reh bringt bis zu 25 Kilogramm auf die Waage. Der Bestand hat sich in den letzten Jahrzehnten erhöht, da natürliche Feinde fehlen.

Rehfleisch schmeckt süsslich und hat nur sehr wenig Fett. Die wertvollsten Wildbretteile sind der Rücken und die Keulen. Aber auch Braten, Schnitzel und Steaks gelten als Feinkost. Die Zubereitung ist so einfach wie die von Schweine- oder Rindfleisch.

Beim behutsamen Garen kann sich das Aroma des Rehrückenfilets optimal entfalten und das Fleisch bleibt sehr zart.

Das steckt drin

Federwild

Auf einen Fasanenhahn kommen meist fünf bis sechs Hennen. Gejagt werden in der Regel nur die Hähne. Sie ernähren sich hauptsächlich von Körnern, Samen, Beeren und frischen Gräsern. Ihre ursprüngliche Heimat ist Asien. Bei uns sind oft osteuropäische erhältlich.

Als beste Stücke gelten das ausgelöste Brustfleisch und die Keulen. Junge Fasane kann man wie ein Poulet im Ofen knusprig braten. Die Garzeit beträgt 40 bis 60 Minuten.

Wem das Fasanenfleisch zu sehr nach Wild schmeckt, kann es durch kleine Wachteln (aus Zucht) oder eine Perlhuhnbrust ersetzen.

Immer durchgaren

Wildschwein*

Kein Tier hält den Jäger so zum Narren wie ein Wildschwein. Der intelligente Allesfresser liebt wirklich alles. So dürfen es neben Eicheln auch mal Mäuse oder ein paar Würmer sein. In der Paarungszeit erlegte Tiere sind ungeniessbar.

Das Wildschweinfleisch ist fester, aromatischer und vor allem fettärmer als das Fleisch vom Hausschwein. Die würzigen Koteletts eignen sich ausgezeichnet zum Grillieren. Jungtiere können wie ein Spanferkel mariniert und gebraten werden.

Wegen seiner gleichmässigen Marmorierung ist das Nackenfleisch für einen Braten besonders beliebt.

Wildfleisch überzeugt durch hochwertiges Eiweiss. Sein Fettanteil ist kleiner als bei anderen Fleischsorten. Zudem liefert es Eisen, Kalzium und alle Vitamine der B-Gruppe.

Illustrationen: Shutterstock

Mehr Rezepte unter Saison.ch

Wildbret muss immer durchgegart werden. So ist garantiert, dass keine Krankheitserreger oder Parasiten überleben. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

* in grösseren Filialen erhältlich


68 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Kaffeerituale

«Da kann ich abschalten» Fragt man Menschen nach ihren Ritualen, fällt den meisten zuerst nichts ein. Geht es aber um spezielle Gepflogenheiten, wie man seinen Kaffee geniesst, wirds einfacher. Egal zu welcher Tageszeit oder Gelegenheit: Ein Kaffeeritual hat fast jeder. Text: Heidi Bacchilega

Bilder: Christian Schnur, Mathieu Spohn

O

hne meinen Morgenkaffee wäre ich nur ein halber Mensch», sagt die 80-jährige Elisabeth Schätti, «sogar mein Hund Sandy kennt das Ritual.» Tanzlehrerin Melanie Alexander geht es ähnlich: «Zwischen zwei Lektionen brauche ich einfach meinen Kaffee, sonst gerate ich ganz aus dem Konzept.» Die beiden sind nicht die Einzigen, die auf ihr Kaffeeritual schwören. Es ist einfach so: Den meisten Menschen geben Gewohnheiten Sicherheit und Struktur. Lässt man sie weg, ist der Tag im Eimer – jedenfalls für die fünf Kaffeeliebhaber, die uns ihre Rituale verraten.

Melanie Alexander (38), Tanzlehrerin aus Zürich:

«Ich hole mir jeweils zwischen zwei Tanzlektionen an der Migros-Theke einen Coffee to go und setze mich in meinen Lieblingssessel. Da kann ich abschalten und mich auf die nächste Stunde einstimmen.»

Coffee to go gibt es in der M-Gastronomie, allen Migros-Take-Aways und im Migrolino.


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 69

Café Royal Sir Edward Bohnen, 500 g Fr. 8.90 In grösseren Filialen

Café Royal Lungo Forte, 10 Kapseln Fr. 3.80 In grösseren Filialen

Aneyrin del Castillo (16), Optikerlehrling und Wasserballer beim SC Winterthur und Mitglied der U17-Nationalmannschaft:

«Ich trinke vor einem wichtigen Spiel immer noch einen Espresso. Und auch nach dem Spiel: Dann gibt es noch ein Stück Kuchen dazu – vom Vereinskuchenbuffet.»

Caruso Oro Bohnen, 500 g Fr. 8.90

Elisabeth Schätti (80), Pensionärin aus Pfäffikon SZ: «Wenn ich am

Morgen in die Küche komme, stelle ich als Erstes die Kaffeemaschine an. Bis die Maschine bereit ist, mache ich mein Müesli. Sobald ich auf den Knopf drücke, verbreiten die frisch gemahlenen Bohnen einen herrlichen Duft. Mit Kaffee und Müesli gehts zurück ins warme Bett.»

Karin Bergersen (52), Goldschmiedin aus Plan-les-Quates GE:

«Wenn ich Colliers aufziehen muss, mache ich das jeweils auf meiner Terrasse. Dort habe ich genügend Platz. Dazu trinke ich dann meinen Latte macchiato, sonst klappt das nicht mit dem Einfädeln. Aber bitte mit ganz viel Milch!»

Exquisito, gemahlen, 500 g Fr. 7.20

Isidor Wermelinger (51), Melktechniker aus Hasle LU: «Wenn es

sich ergibt und alle unsere vier Kinder am Abend am Tisch sitzen, dann trinken meine Frau und ich gern einen Entlebucher Kafi. Der wird aus einem dünnen Filterkaffee, zwei Löffeln Zucker und einem Schuss Schnaps gemacht. Da wird es richtig gemütlich und gesellig, und wir geniessen den Moment mit der Familie.»


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

39.80

Cucina & Tavola Bratpfannen Gastro Ceramica auch für Induktion geeignet, z.B. flach, Ø 28 cm

NEU

8.40

Sélection Cantucci Mandeln und Feigen oder Cacao und Haselnuss z.B. Cacao und Haselnuss, 250 g

NEU

13.–

NEU

2.90

Herbstkonfitüren Apfel-Cranberry-Heidelbeer oder Aprikose-Mango mit Ingwer 350 g, z.B. Apfel-Cranberry-Heidelbeer

NEU

4.50

Sélection Sugo Arrabbiata 290 g

NEU

2.40

Knaben-Boxer im Duo-Pack mit Star-Wars-Sujet Bon Chef Tomatensuppe, Rüeblisuppe, Gr. 134/140 Gemüsesuppe, Kürbissuppe oder Kartoffelsuppe mit Würstchen z.B. Tomatensuppe, 500 ml Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

2.85

Extra Fit & Well Heidelbeeren-Konfitüre Limited Edition, 365 g

NEU

4.50

Sélection Bourbon Vanille Mühle 15 g

NEU

6.80

Migros-Bio Eierschwämme tiefgekühlt, 240 g


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 71

Grande Caffè

* Aktion!

Kaffeegenuss zu jeder Gelegenheit Unterwegs und spontan Lust auf einen Kaffee? Kein Problem, wenn man einen Becher Grande Caffè aus der Migros dabei hat. Kaffeefans, die ihr Lieblingsgetränk gern auch gekühlt geniessen, schätzen die Marke, zumal sie zwischen sechs verschiedenen Sorten wählen können: Macchiato bietet eine Mischung von kräftigem Arabica mit Milchschaum und ist auch als Bio-Macchiato mit Zutaten aus ökologischem Anbau erhältlich. Vanille überrascht mit einer Kombination aus Kaffee und feiner BourbonVanille, während Espresso gewohnt extrastarken Kaffee liefert. Cappuccino punktet mit kräftigem Kakao und luftigem Milchschaum. Und für alle, die ungezuckerten Kaffee bevorzugen, gibt es die Sorte Zero. Alle Grande Caffè sind mit Schweizer Milch verfeinert und können nach Belieben im Becher in der Mikrowelle aufgewärmt werden.

20 % auf alle Grande Caffè Vom 29. 9. bis 5. 10.

Grande Caffè Zero, 210 ml Fr. 1.20* statt 1.50

Grande Caffè Cappuccino, 210 ml Fr. 1.20* statt 1.50

Grande Caffè Macchiato, 210 ml Fr. 1.20* statt 1.50

Anzeige

30% GÜNSTIGER 30%

6.40 statt 9.20

Frey Schokoladen-, Risoletto- oder Mahony-Riegel in Sonder- sowie Mehrfachpackungen, UTZ z.B. Risoletto Classic in Sonderpackung, 10 x 42 g

ANGEBOT GILT NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

30%

4.20 statt 6.–

Frey Schokoladen-, Risoletto- oder Mahony-Riegel in Sonder- sowie Mehrfachpackungen, UTZ z.B. Mahony Milch im 3er-Pack, 3 x 100 g

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch Grande Caffè.


72 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

aha!

Gestärkt in den Tag

Menschen mit einer Lebensmittelallergie oder -intoleranz können in der Migros aus mehr als 100 besonders verträglichen aha!-Produkten auswählen. Zum Beispiel fürs Frühstück.

Text: Heidi Bacchilega

Bild: Giulia Marthaler

Styling: Katja Rey

Bio aha! Früchtemüesli, glutenfrei, mit Hafer und ohne Weizen, 500 g* Fr. 5.60

Die Migros führt im aha!-Sortiment aktuell 107 Lebensmittel, die speziell auf die Bedürfnisse von Personen mit Intoleranzen oder Allergien abgestimmt sind. Und es werden laufend mehr. Schon heute können Betroffene in den Tag starten, ohne auf das bevorzugte Zmorgeangebot verzichten zu müssen. Neben allerlei Milchersatz- und laktosefreien Molkereiprodukten gibt es ein Knusper- und ein Früchtemüesli, jeweils in Bio-Qualität. Der Hafer dafür wird

separat angebaut und auch weiterverarbeitet, damit Verunreinigungen mit Weizen ausgeschlossen werden können. Das Früchtemüesli besteht aus Feigen-, Apfel- und Birnenstücken sowie Datteln, Himbeeren und Erdbeeren. Auch Brotliebhaber kommen auf ihre Kosten: Im glutenfreien Sortiment finden sie Frischbackbrote in sechs verschiedenen Sorten sowie drei Sorten tiefgekühlter Brote, die am Morgen im heimischen Ofen rasch aufgebacken werden können.

Bio aha! Knuspermüesli mit Waldbeeren, glutenfrei, mit Hafer und ohne Weizen, 500 g* Fr. 5.80


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 73

aha! Butter, laktosefrei, 100 g* Fr. 2.65

aha! Brotblume, gluten- und laktosefrei, ohne Weizen, tiefgekühlt, 400 g* Fr. 5.90

Bio aha! Sojaline Drink Nature, laktosefrei, ohne Milch, 1 l Fr. 1.90

aha! Pane rustico, gluten- und laktosefrei, ohne Weizen, 300 g Fr. 3.50

aha! Kakaogetränk, gluten- und laktosefrei, ohne Weizen, Milch, Soja und Ei, 500 g* Fr. 6.90 durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind. Ein Teil von

aha! Joghurt Classic, laktosefrei, 150 g Fr. –.70 * in grösseren Filialen


galaxus.ch Fast alles für fast jeden

u Bis z

batnt a R ze 20% Pflan « s a tz» fd u au ersch Wint * ment Sorti

47.90 statt vorher 59.90 Windhager Pflanzen Winterschutz Kälteschutz-Haus Artikel 5618920

159.– statt vorher 199.– Neogard Geräteschuppen Compact Shed Artikel 261023

259.– statt 299.– Black & Decker Laubsauger GWC3600L20 Artikel 3518597

145.– statt 219.– Bosch Heckenschere AHS 50-26 Artikel 363266

Weitere unschlagbare Angebote auf galaxus.ch/Gartenherbst Preise in CHF, inkl. MwSt. Statt-Preise sind Konkurrenzpreise vom 21.09.2015.

*Aktion gültig bis 12.10.2015.


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 75

aha!

Unbeschwert auswärts essen

aha! Cake Cacao, 100 g Fr. 3.50

40 Migros-Restaurants und -Take-Aways bieten laktose- und glutenfreie

aha! Spaghetti Bolognese, 400 g Fr. 9.90

Speisen für Menschen mit einer Lebensmittelallergie oder -intoleranz.

aha! Sandwich TomatenMozzarella, 150 g Fr. 5.80

Sandro Bedin, Leiter der Migros-Gastronomie im MGB, präsentiert eine Auswahl laktose- und glutenfreier aha!-Produkte.

Bild: Christian Schnur

G

egen 30 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer leiden unter einer Lebensmittelallergie oder -intoleranz. Diese Personen sind stark eingeschränkt, wenn sie auswärts essen wollen. Im Supermarkt wird das Angebot laufend ausgebaut, und auch die Migros-Gastronomie schenkt den Betroffenen Beachtung. In 40 Migros-Restaurants und -Take-Aways steht ein Allergiker-Sortiment mit abwechslungsreichen und schmackhaften Produkten zur Verfügung», sagt Sandro Bedin,

Leiter der Migros-Gastronomie im MGB. «Neben gluten- und laktosefreien Salatsaucen und laktosefreier Milch, die schon seit Längerem erhältlich sind, werden auch glutenfreie Menüs wie Spaghetti Bolognese und diverse Sandwiches angeboten. Zusätzlich ergänzen wir das Sortiment mit Müeslis und Cakes», so Sandro Bedin. aha!-zertifizierte Produkte werden jeweils einzeln verpackt verkauft. Man findet sie im Vitrinenbereich neben den herkömmlichen Take-Away-Produkten.

durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.


20% GÜNSTIGER 3.65 statt 4.60

Sun Queen Nussmischung 170 g, 20% günstiger

3.– statt 3.80

Sun Queen Aprikosen getrocknet 200 g, 20% günstiger

3.10 statt 3.90

Sun Queen Rauchmandeln 170 g, 20% günstiger

3.60 statt 4.50

Sun Queen Nussmischung 200 g, 20% günstiger

1.40 statt 1.80

Sun Queen Maiskörner 285 g, 20% günstiger

3.– statt 3.80

Sun Queen Cashewkerne 170 g, 20% günstiger

2.80 statt 3.50

Sun Queen Walnusskerne 130 g, 20% günstiger

–.80 statt 1.05

1.40 statt 1.80

Sun Queen Birnen Hälften 240 g, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

Sun Queen Ananas Scheiben 140 g, 20% günstiger


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 77

Blévita

Feine Knabberrollen und ein fruchtiger Doppeldecker

Blévita Biscuit Yogourt/Abricot Sandwich, 5 × 39 g Fr. 4.80 In grösseren Filialen

20 × CumulusPunkte auf alle Blévita-Biscuits vom 22. 9. bis 11. 10.

Blévita Biscuit Choco, 4 × 62 g Fr. 4.20 In grösseren Filialen

Bild und Styling: Claudia Linsi

Blévita Biscuit Noisette, 4 × 62 g Fr. 4.20

Das gabs bisher noch nicht: Blévita-Biscuits in einer fruchtigen Sandwichvariante und als Cookies. Die knusprigen Vollkorn-Cookies gibt es in den Sorten Noisette und Choco. Sie enthalten Haferflocken und sind somit eine gute Ballaststoffquelle. Sehr praktisch ist ihre Verpackung: Je fünf Biskuits stapeln sich übereinander zu einer Rolle, und je vier

Rollen nebeneinander bilden eine Kette. Die kleinen Portionen haben zwei Vorteile: Sie passen in jede Tasche und sind somit immer und überall griffbereit. Ebenfalls neu ist das Sandwich mit einer cremigen Füllung aus Joghurt und Aprikose, das mit seiner fruchtigen Geschmacksnote und der handlichen Portionenverpackung überzeugt.

Die knusprigen Blévita-Biscuits sind eine gute Ballaststoffquelle.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch Blévita.


78 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Schnell aufgetischt: Happy Hour Schinkengipfeli, tiefgekühlt, 12 Stück Fr. 6.20

www.exlibris.ch

Kino zu Hause

Rendezvous mit Brad Pitt Lust auf einen entspannten TV-Abend in Heimkino-Manier? Das bedeutet: auf dem Sofa lümmeln, Süsses löffeln, Kühles schlürfen, Knuspriges knabbern, «On»-Knopf drücken. Mal wieder mit Thelma & Louise durchstarten und William Bradley Pitts schlitzohrigem Charme erliegen. Oder die Geheimnisse tamilischer Liebesrezepte ergründen. Wer ein wahrer Filmkunstfanatiker ist, wird zu Martin Suters Romanverfilmung «Der Koch» tatsächlich ein aphrodisisches Gericht probieren. Gewöhnliche HomeCineasten greifen dagegen immer gern zum Schinkengipfeli. Hauptsache, das Ambiente passt und auf der Couch ist noch Platz. Also Füsse hoch und los gehts!

Wenn mit der Spannung im Film die Lust auf Süsses steigt: Sélection Cantucci al Cacao e nocciole 250 g Fr. 8.40 In grösseren Filialen

Knabberschale im Retro-Design: Etagère Fr. 9.90 In der Micasa

Damit Getränke und Snacks stets in Reichweite sind: Salontisch Sachs, weiss, B × T × H: 67 × 90 × 45 cm Fr. 149.– In der Micasa

Bild: Rhydian Lewis/Getty Images

Geheimnisse der aphrodisischen Küche: «Der Koch», DVD, nach dem Roman von Martin Suter Fr. 14.90


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 79

Zaubert Sandelholzduft in die Luft: Duftkerze Flavor, Fr. 7.90 In der Micasa

Heimkino der Gegenwart: Philips 65PUS9109 Aktion Fr. 1799.–* statt 2299.– * gültig bis 12. 10. Im Melectronics

Trinkt sich spritzig wie ein Prosecco: Sélection Moscato, 75 cl Fr. 6.90 Sorgt für romantisches Ambiente: Kerzenleuchter, weiss Fr. 49.90

In grösseren Filialen

In der Micasa

Viel Stauraum für die DVD-Sammlung: TV-Möbel Lindholm, B × T × H: 203 × 50 × 57 cm Fr. 359.–

Optimale Behaglichkeit für die Füsse: Kuschelsocken, 4 Farben Fr. 8.90

In der Micasa

In grösseren Filialen


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 81

Milette

Spezialpflege für Babywäsche

Bild: Istockphoto

Anschmiegsam und blütenweiss: Dank des Spezialwaschmittels Milette fühlt sich Baby Lilly im frisch gewaschenen Body pudelwohl.

Vom Nuggi bis zum Waschmittel: Im vielfältigen Sortiment von Milette finden Eltern das Spezialwaschmittel, das speziell für die Pflege von Textilien für Babys und Kleinkinder entwickelt worden ist. Um die zarte Babyhaut vor äusseren Reizen zu schützen, wirkt Milette mit besonders milden und sorgfältig abgestimmten Inhaltsstoffen wie natürlichem Weizenprotein. Damit lassen sich hartnäckige Babyflecken selbst bei niedrigen Waschtemperaturen entfernen. Die Wäsche wird sauber und fühlt sich kuschelweich an. Milette schont das Gewebe und ist biologisch abbaubar.

Milette Spezialwaschmittel Pulver, 1,5 kg Fr. 13.50

Milette Spezialwaschmittel flüssig, 1,5 l Fr. 13.50

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch das Sortiment von Milette.


82 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Suisse Mania

Zum Himmel hoch

Die Website Suissemania.ch lädt zu einem virtuellen Flug über die Schweiz ein. Doch wer die Wochenaufgabe löst, kann mit etwas Glück eine reale Ballonfahrt gewinnen. Ein ganz spezielles Erlebnis, wie unsere Redaktorin bestätigen kann. Text: Anna-Katharina Ris

Bilder: Beat Schweizer

Stefan Wälchli testet den Brenner, bevor er Luft in den Ballon bläst und diese anschlies­ send erhitzt. Ballonfahren ist seine grosse Leidenschaft: «Da muss man sich auch mal treiben lassen. Das fasziniert mich.»


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 83

Nur am Mittwoch, 30. September

2. Wochenjoker: das Postauto An diesem Mittwoch erhält jeder Kunde, der für mindestens Fr. 60.– einkauft, das Modell eines historischen Postautos mit Hupe.

1 2

4

S 3

chon die Vorbereitung auf den Start ist ein Spektakel. Wir suchen und finden eine windgeschützte Stelle nahe Burgdorf BE, denn noch bläst die Bise. Pilot Stefan Wälchli hievt mit seinen Helfern den rund 200 Kilo schweren und 1200 Quadratmeter grossen Ballon vom Anhänger. Auf der Wiese wird das schlaffe Stück Stoff aus beschichtetem Nylon der Länge nach ausgebreitet. Mit dem Gebläse lässt Wälchli Luft in den Ballon strömen. Dann wird die Luft mit dem Gasbrenner erhitzt, der Ballon richtet sich auf. Kaum sind alle Passagiere in den Weidenkorb geklettert, feuert Stefan Wälchli noch mehr in den Ballon. Wir heben ab und bewegen uns rasch himmelwärts, Wege und Felder erscheinen bald wie auf einem Spielzeugteppich. Jeder geniesst die Aussicht und das unbeschreibliche Gefühl des Schwebens. Wo wir wohl landen werden?

Wir überfliegen nun Bern, entdecken das Bundeshaus – übrigens eine der Sehenswürdigkeiten, die auch beim

1 Noch ein klein wenig mehr Hitze, dann

kann es losgehen. 2 Sobald der Ballon zu schweben beginnt, richtet sich der Korb wie von selbst auf. 3 Der Ballon hat abgehoben und steigt ohne Turbulenzen himmelwärts. 4 Blick hinunter auf Bern mit Bundeshaus und Münster. Nebenbei bemerkt: Auch auf der Website Suissemania.ch kann das Bundeshaus angeflogen werden.

Familenspiel von Suisse Mania eine Rolle spielen. Stefan Wälchli erklärt indessen den Mechanismus. Demnach ist der Ballon nur bedingt steuerbar. Der Pilot kann die Höhe bestimmen und den Ballon um die eigene Achse drehen. Er steigt mit der Zufuhr heisser Luft und sinkt, wenn sie sich abkühlt. Um den Ballon horizontal zu lenken, nutzt der Pilot die Winde. Für die Landung öffnet er den sogenannten Parachute mit einer Leine: eine kleine Klappe oben im Ballon, aus der die warme Luft entweichen kann. Der exakte Landepunkt ist jedoch im Voraus meist unklar. So auch bei unserem Ausflug. Die Sonne ist untergegangen, und die Bise hat leicht aufgefrischt. Wir sinken bei Neuenegg BE. Wegen der Windverhältnisse landen wir etwas holprig und so weit ab vom Schuss, dass uns das «Bodenpersonal» im Begleitfahrzeug aus den Augen verloren hat. Was für ein Glück gibts Handys und GPS! Und immer mal wieder einen Feuerstrahl aus dem Gasbrenner in die mittlerweile stockdunkle Nacht. MM

Sammeln und Spielen Das grosse Sammeln geht weiter. Pro Fr. 20.– Einkaufswert gibt es ein Sachet. Das zugehörige Spiel und das Sammel­ album kann man in jeder Filiale kaufen. Vom 25. September bis zum 9. Oktober erhält jedes Famigros­Mitglied beim Scannen des Spiels an der Kasse automatisch Fr. 5.– Rabatt, sofern es im Vorhinein seinen digitalen Rabattcoupon aktiviert hat. Das Postauto suchen und gewinnen

Wer auf Suissemania.ch herausfindet, wo das Postauto unterwegs ist, nimmt an der Verlosung von Migros­Geschenk­ karten teil und hat die Chance, eine Ballonfahrt für zwei Personen (Wert: Fr. 600.–) zu gewinnen.


84 | MM40, 28.9.2015 | MIGROS-WELT

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Wallis

Comedy

Laute Pantomimen Das Theater La Poste in Visp lanciert ein neues Kleinkunsttheater-Abo. Den Auftakt macht am 23. Oktober das international ausgezeichnete Comedy-Trio Starbugs. Text: Denise Jeitziner

T

exte müssen sich die Komiker von Starbugs keine merken, denn die drei Berner kommen gänzlich ohne Worte aus. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie ein Blatt vor den Mund nehmen würden. Im Gegenteil: Ihre Show ist frech, bisweilen derb, aber vor allem lustig. «Die lautesten Pantominen der Welt sind mit ihrer einzigartigen Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Comedy eine ideale Ergänzung zu unserem Musik-, Sprech- und Tanztheaterprogramm», findet der La-PosteDirektor Edi Sterren. Mit «Crash Boom Bang» sind die drei Komiker erstmals mit einem abendfüllenden Programm unterwegs – eine weitere

Bilder: Theater La Poste, Starbugs

Stufe auf der Erfolgsleiter, die Starbugs seit Jahren erklimmen. Nadja Sieger von Ursus & Nadeschkin führt Regie

Es begann 2001 mit dem Gewinn des Goldenen Bären, zwei Jahre später durften die drei Berner den kleinen Prix Walo entgegennehmen. Seither haben sie zahlreiche internationale Zirkuspreise eingeheimst von Kanada bis Russland, von Monte Carlo bis China. Sie hatten Gastspiele in Theatern, im Fernsehsendungen, sogar bei den Olympischen Spielen in Turin und London. In über 30 Ländern zwischen New York und Tokio konnten sie ihr Publikum bereits begeistern, und sie schicken sich an, es am 23.

Oktober beim Oberwalliser Publikum gleichzutun. Starbugs wären heute aber vielleicht nicht so erfolgreich, wenn eine bestimmte Person nicht schon an die drei Komiker geglaubt hätte, als diese noch keinen Gedanken daran verschwendeten, Starbugs eines Tages zu ihrem Beruf zu machen. «Sie hat uns so lange kleine Zukunftsvisionen zugespielt, bis wir es eines Tages selber glaubten», schreiben Starbugs auf ihrer Website. Bei besagter Person handelt es sich um Nadja Sieger vom Duo Ursus & Nadeschkin. Sie nahm Starbugs mit auf ihre Bühnen, unter anderem beim Circus Knie, und sorgte dafür, dass die Komiker Fuss fassen konn-


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 85

ten in der nationalen und interna­ tionalen Szene. Auch beim ersten abendfüllenden Programm von Starbugs hat Nadja Sieger einen entscheidenden Beitrag geleistet: Sie ist die Regisseurin von «Crash Boom Bang», das die Oberwalliser in Visp zu sehen bekommen. Zwei neue Abos im La Poste – für Comedy-Liebhaber und Familien

«Wir sprechen mit Starbugs vor allem Comedy-Liebhaber an und hoffen, mit dem eben lancierten Kleinkunsttheater-Abonnement viele neue Besucher ins Theater La Poste zu locken», sagt Edi Sterren. In dieser Angebotsreihe werden nach den Starbugs auch Marco Rima (9. Dezember)

sowie Hutzenlaub und Stäubli (20. Mai 2016) in Visp auftreten. Zusätzlich zum KleinkunsttheaterAbonnement hat das La Poste noch eine zweite Neuheit im Angebot: das Familien-Abonnement, speziell für Familien mit Kindern. Am 18. Dezember startet die Reihe mit dem Familienmusical «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Am 17. Januar 2016 geht es mit dem musikalischen Theater «Ronja Räubertochter» für Kinder weiter, und den Abschluss des neuen Familien-Abos macht am 6. März 2016 der Zirkus Artistika für Kids. Die bewährten La-Poste-Abos bleiben selbstverständlich bestehen. MM Infos zum neuen Programmheft und den Abos: www.lapostevisp.ch

Ohne Worte, aber mit viel Ausdruck: die drei Komiker von Starbugs . Mit zwei neuen Abos startet das Theater La Poste (unterstes Bild) in die neue Saison.


n e t i e h u e N » n o «Aus der Regi : n o y a R e t k u d o im Milchpr

Das Milchprodukte-Sortiment wird durch feine «Aus der Region»-Neuheiten vergrössert.

Milchtankwagen des Betriebs Walker AG in Bitsch im Gomsertal holen Milch bei rund sechzig landwirtschaftlichen Betrieben im Oberwallis und Val d‘Illiez ab. Die Walker AG verarbeitet diese zu Käse und weiteren Milchprodukten. Diese Spezialitäten werden anschliessend in der Migros Wallis in unseren Selbstbedienungs-Rayons sowie bei den bedienten Theken verkauft. Erhältlich sind zum Beispiel Fontal Schweiz, Bergziger und Bergbutter. Seit kurzer Zeit kann man auch den «Bleu du Valais» kaufen, einen Edelschimmel-Käse, der verwandt ist mit dem französischen Blauschimmelkäse «Bleu d‘Auvergne» und anderen Roqueforts. Das Sortiment wird in Kürze noch durch Walliser Nature-Jogurt und Walliser Fruchtjoghurt ergänzt. All diese typischen Walliser Produkte werden Sie in kulinarische Höhenflüge versetzen!

NEU

NEU

20x PUNK TE

1.80

Fontal Suisse, «Aus der Region.» per 100 g

20x PUNK TE

1.35

Walliser Ziger, «Aus der Region.» 500 g, per 100 g

2.85

Bergbutter, «Aus der Region.» 150 g

3.05

Bleu du Valais, «Aus der Region.» Blauschimmelkäse, per 100 g

17.90

Aletsch Fondue, «Aus der Region.» 600 g

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM40, 28.9.2015 | 87

100 Prozent natürlich

Alpkäse Dieses Rohmilch-Produkt wird auf der Alp von Hand hergestellt. Die Milch stammt von Kühen, die auf den alpinen Wiesen weiden. Käseliebhaber schätzen den Alpkäse wegen seines charakteristischen Geschmacks, der die Vielfalt der Alpenflora widerspiegelt und wegen der Einzigartigkeit eines jeden Stücks. Alpkäse passt hervorragend zu Marroni-Gerichten wie Brisolée oder einfach zu einer Scheibe Walliser Roggenbrot AOP.

1955 – 2015 Zu ihrem 60-Jahre-Jubiläum schenkt die Migros Wallis ihren Kundinnen und Kunden ein sechswöchiges Rabatt-Fest. Diese Woche ist die Chermignon-Wurst in einer Nostalgie-Verpackung, die an die 50er-Jahre erinnert, im Angebot. Das Apfel- und das Birnenkörbchen wird ebenfalls zum selben Preis wie 1955 angeboten. Der 2-kg-Korb kostet also nur 1.95 Franken. Der runde Geburtstag wird jedoch nicht nur in den Supermärkten gefeiert. Im Do it + Garden ist der Fenstersauger «Window Vac WV 2 Plus» von Kärcher zum Spezialpreis von 60 Franken erhältlich. Die Migros Restaurants bieten heisse Preise bei Tee und Kaffee. Und im Simplon Center in Brig-Glis zeichnet eine Ausstellung gegenwärtig die Geschichte der Migros Wallis anhand von Fotos nach.

Bilder: Wavebreak Media Ltd | 123rf.com, Yana Gayvoronskaya | 123rf.com, Ruslan Kokarev | 123rf.com

Weitere Informationen: www.migroswallis-geschichte.ch

Klubschulangebot

Kompetente Gesprächsführung Was sind die Grundlagen

für eine erfolgreiche zwischenmenschliche Kommunikation? Wie kann man sich bei einem Gespräch sicher und selbstbewusst fühlen? Die Klubschule beantwortet diese Fragen mit dem Kurs «Kompetente Gesprächsführung». Im eintägigen Workshop geht es nicht um taktische Tricks und Tipps, sondern um die verbale und nonverbale Kommunikation. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen

der Kommunikation und erkennen die psychologischen Hintergründe eines Gesprächs und dessen Auswirkungen. Dadurch können sie Gespräche kompetenter führen und Verhaltensweisen ihres Gegenübers besser verstehen.

Zum Schluss des Kurses

kennen die Teilnehmenden die Antworttendenzen und beachten sowohl die Beziehungs- als auch die Sachebene. Sie entwickeln eine gewisse Kreativität und bekommen mehr Sicherheit in der Gesprächsführung. Der Kurs findet am 20. November von 8.30 bis 16.30 Uhr statt. Weitere Informationen auf www.klubschule.ch oder bei der Klubschule Migros in Brig, Tel. 027 720 66 50


*Korb Äp fel / Birn en 2 kg, Wa ll is

1.95

*zum Pre i

s von 195 5

www.migroswallis-geschichte.ch

LimitierteEdition

30% 3.15 statt 4.55

30%

Tessiner Platte per 100 g Schweiz

6.90

Knoblauchwurst Stück zu 200 g Schweiz

Genossenschaft Migros Wallis

2.35

Vacherin Mont-d’Or mit Messer, per 100 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9 BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

17.50 statt 25.Blumenarrangement Stück


FARBENFROH WIE DIE BLÄTTER IM HERBST – KURSE IN IHRER KLUBSCHULE Wildgerichte – wild auf Wild!

20. - 27. Oktober

Kürbis-variationen

10. November

Suppen – heiss begehrt

17. November

Kochen für Senioren

17. November 24. November

Schmuckkreationen mit Perlen

07. - 28. November

Make-up Schminken – Atelier Mutter Tochter Nähen / Nähatelier

16. Oktober

19. Oktober - 07. Dezember 22. Oktober - 10. Dezember

Kreative Kinderküche – Monster Alarm Mal mal – Kunstatelier für Kinder Weitere Informationen unter :

© Liz Van steenburgh@dreamstime.com

www.klubschule.ch

Rufen Sie uns an : eclub.brig@migrosvs.ch 027 720 66 50

28. Oktober 28. Oktober - 13. Januar


Leben MM40

Familienumfrage Die Gespräche mit Kindern sind oft so schräg, dass wir sie nie vergessen möchten. Wie behelfen Sie sich da?

7%

37%

Ich führe ein SprücheTagebuch.

35%

Gar nicht, das sind Momentaufnahmen, die im Augenblick lustig sind.

21%

Ich poste sie auf Facebook oder Twitter.

Die vergesse ich eh nie!

Knigge reloaded

Haben Sie spezielle Erfahrungen mit Flugbegleitern gemacht?

Gibt es eine Etikette für den Umgang mit Flugbegleitpersonal?

Illustration: Andreas Klammt; Bild: Stefan Sulzer

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

Richtig oder falsch?

Beulen machen den Inhalt von Konservendosen ungeniessbar. Richtig! Zwar sind moderne Konservendosen mit einer widerstandsfähigen weissen oder goldenen Innenschutzschicht versehen, die eine Reaktion des Dosenmaterials mit dem Inhalt verhindert. Ist die Dose aber stark verbeult, kann diese defekt sein. Dann kann mit der Zeit Zinn in die Nahrung gelangen. Der Inhalt frisch verbeulter Dosen sollte umgefüllt oder gleich konsumiert werden, das reduziert den Food Waste in der eigenen Küche. Ist die Dose schon länger und stark verbeult, auf den Konsum verzichten.

Migrosmagazin.ch

Philipp Tingler (44) ist Autor

In Zusammenarbeit mit

«Der Niveauverlust im Service von Fluggesellschaften wird häufig beklagt. Und zwar gerne auch von Menschen, die nicht mehr als 20 Franken für einen Flug von Basel nach Palma ausgeben wollen. Doch auch wer mehr bezahlt, erwirbt sich nicht das Recht, das Kabinenpersonal wie seine Leibeigenen zu behandeln. Auch der Passagier hat als Gast an Bord Benimmpflichten. Man sagt ‹Bitte› und ‹Danke› und fängt mit dem Flight Attendant keine sinnlosen Diskussionen über Handgepäck im Fussraum an. Sie werden sich wundern, wie viel leichter Ihre kleinen Extrawünsche wie ein Zusatzkissen oder ein zweiter Knäckebrotsnack so erfüllt werden. Und hier sind noch drei Fragen, die Sie Ihrem Flugbegleiter nie stellen sollten: 1. Warum kann ich nicht den Waschraum in der First Class benutzen? 2. Wurde mein Koffer wirklich eingeladen? 3. Ist das glutenfrei?»

Darum gilt: Lange und stark verbeulte Dosen entsorgen, frisch oder leicht verbeulte Dosen leeren und den Inhalt verwenden, statt zu verschwenden.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


92 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

Jugendsprache

Kostproben Alter Falter Meine Güte, oh mein Gott Dummbatz Blödian, geht für beide Geschlechter Bö Weiss ich doch nicht, schau doch selber Das isch geilofaxomat Etwas Grandioses Das isch porno Gut, schön Starkes Krieger Cooler Typ Du bisch de Börner Du bist der oder die Grösste Fühli Positive oder negative Betroffenheit zeigen Bae Schatz, von Babe abgeleitet Ich figg di z’Tod Reaktion, wenn man aufgezogen worden ist Dini Muetter Eine Beleidigung an den Beleidiger zurückgeben

Familie

«Ein Fluchwort kann Beziehungspflege sein»

Grob, gemein, gaga: Die Sprache der Jugendlichen irritiert Erwachsene. Doch selbst primitivste Wortschöpfungen erfüllen einen Zweck, weiss Expertin Esther Galliker. Text: Ernst Weber


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 93

Kannst du Jugend­ sprache? Lass hören, Checker!

Migrosmagazin.ch

Esther Galliker, weshalb sprechen Jugendliche unter sich eine eigene Sprache? Ganz wichtig: Es gibt nicht die eine Jugendsprache, es gibt viele. Verschiedene Gruppen von Jugendlichen haben ihre eigene Gruppensprache. So zeigen sie ihre Zugehörigkeit zu ihrer Gruppe. Manchmal wird die gemeinsame Redeweise auch zur Abgrenzung gegen andere Gruppen benützt. Die Jugendsprache ist aber auch Ausdruck für die Lust der jun­ gen Leute am kreativen Umgang mit der Sprache. Sie haben offenbar einfach Freude daran, Begriffe und Wendungen ab­ zuwandeln und ihnen ihre eigene Bedeutungen zu geben.

Bildmontage: Migros -Medien, Bild: Fotolia

Viele der Ausdrücke – du Schlampe, Fick dich etc. – sind unter jedem Niveau. Weshalb geht das unter den Jugendlichen? Von aussen betrachtet, mag das furchtbar klingen. Aber das ist halb so wild. In der Gruppe gebraucht, kann ein Schimpf­ wort oder ein Fluch Ausdruck von Beziehungspflege sein. Im Gespräch mit anderen Gruppen und Erwachsenen treffen die meisten Jugend­ lichen den richtigen Ton. Und trotzdem fällt die Jugend­ sprache sehr auf, manchmal belustigend, oft auch negativ. Das geschieht lediglich, weil Jugendliche als Gruppen im Zug und Bus und im öffentlichen Raum unterwegs sind, hier wird ihre Sprache von aussen wahr­ genommen. Und gerade auch von den Medien oft negativ auf­ geblasen. Genau diese Kraftaus­ drücke werden herausgepickt, um dann zu sagen, das wird ja immer schlimmer, oder die brin­ gen keinen geraden Satz zustan­ de. Es wird wenig geschaut, was abläuft, wenn Jugendliche ihre Sprache unter sich benützen.


JETZT NEU. 20x PUNKTE

NEU

NEU

24.40

26.50

Zoé Effect Anti-Aging Lip & Eye Elixir* 15 ml

NEU

26.50

Zoé Effect Anti-Aging Perfecting Elixir 30 ml

Zoé Effect Anti-Aging Booster Serum 30 ml

NEU

22.40

Zoé Effect Anti-Aging Day Cream* 50 ml

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

23.30

Zoé Effect Anti-Aging Night Cream* 50 ml


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 95

I

Jugendsprache

Mamma mia

Dadadada

Kostproben Läuft bei mir, dir Jemand hat etwas Cooles vor oder unternimmt es gerade Dadster Szeniger Vater Oberaffegeil Super, spitze Bruder vor Luder Freunde sind wichtiger als Mädchen Was figgsch mich a? Suchst du Streit? Hallo Vater, hallo Mutter Begrüssung unter­ einander Anal Alles nur aus Liebe Troll Idiot Biobusch Achselhaare Bisch fuz? Bisch fit und zwäg? Checker Kluger Mensch Fuck die Henne Glück gehabt Baboo, Chabboo Der Bessere, der Schlechtere

Abgesehen von der Gruppensprache: Jugendliche schlagen heutzutage oft schon wegen Kleinigkeiten aggressive Töne an. Wie kommt das? Es geht ums Erwachsenwerden. Eine vorübergehende Phase, in der Jugend­ liche sich von der Familie abgrenzen. Sie beginnen sich als Individuum zu entdecken und eben auch als Grup­ penmitglied zu definieren. Vielleicht haben sich aber insgesamt die Gefüge in der Familie oder der Erziehung verändert: Kindern und Jugendlichen wird heute mehr Freiraum gewährt, um ihre Eigenständigkeit und Indivi­ dualität auszudrücken. Da kann es schon mal zu verbalen Entgleisungen kommen. Wenn man Jugendliche sprechen hört, hat man manchmal den Eindruck, dass sich in ihrer gesamten Sprache, in der Art, wie sie Sätze und Wörter betonen, ein «Balkanakzent» festgesetzt hat. Weshalb ist das so? In durchmischten Klassen mit Schülern mit und ohne Migrations­ hintergrund benützen Jugendliche den Balkanakzent aus Spass am Spiel mit fremden Tönen und Begriffen. Generell ist der Balkanakzent aber be­ reits wieder am Abflauen. Bei Jugend­ lichen ohne Migrationshintergrund und ohne Bekannte mit Migrations­ hintergrund ist das passé. Bei einzel­ nen Gruppen ist er sogar verpönt. Verliert sich dieser «Akzent» wieder, wenn die Jugendlichen älter werden? Sobald sich Jugendliche in einem Berufsumfeld bewegen, müssen sie sich einen anderen, professionelleren Sprachstil aneignen. Unter Freunden oder in der Gruppe aber wechseln sie dann wieder zu ihrem eigenen Sprachstil. Untersuchungen an der Uni Zürich haben gezeigt, dass etwa in Aufsatztexten keine Spuren von Jugendsprachstilen oder Balkansprache zu finden sind. Was gefällt Ihnen an den heutigen Jugendsprachen? Beeindruckt hat mich bei meinen Untersuchungen, wie bewusst und spielerisch die Jugendlichen mit Spra­ che umgehen. Sie haben ihre Sprach­ stile aus ganz unterschiedlichen Quel­ len gespeist. Etwa urchigen Nidwald­ ner Dialekt für ihre Zwecke angepasst. Oder Begriffe der Grosseltern aus­ gegraben, um sie in einem übertrage­ nen Sinn zu gebrauchen. Begriffe aus dem Balkan, dem Englischen, spani­

sche und hochdeutsche Audrücke her­ ausgepickt, um damit ihre Sprache zu formen. So haben sie einen einzigarti­ gen Sprachstil hervorgebracht.

Gibt es auch Aspekte der Jugendsprache, die Ihnen Sorgen bereiten? Mir sind schon auch Grenzüberschrei­ tungen aufgefallen. Beispielsweise kulturell und gesellschaftlich inakzep­ table Witze über Religion und Sexuali­ tät. Daraus folgt aber nicht, dass die Erzähler böse sind. Vielmehr testen sie einfach Grenzen aus. Die negativen Reaktionen der Zuhörer zeigen ihnen, welche Gefühle ihr Reden auslöst. Durch diese Einsicht enwickeln sie sich. Und es ist sogar vorgekommen, dass sich die Jugendlichen unterein­ ander zurechtgewiesen haben. Kann man anhand der Jugendsprachen Rückschlüsse auf die Befindlichkeit der Jugendlichen ziehen? Einerseits fällt eine Rückbesinnung auf das Urtümliche, Traditionelle und Lokale auf. Anderseits erkennt man globale Trends, mit denen die Jugend­ lichen durch die neuen Medien und das Fernsehen in Kontakt kommen. Dass die Jugendlichen in der Lage sind, aus dieser Vielfalt einen eigenen Sprachstil zu entwickeln und zwischen verschiedenen Stilen hin und her zu springen, zeigt, dass sie kreativ, flexibel, agil und sehr kom­ petent sind. MM

Ich höre es deutlich. Dadadada. Das Ge­ räusch entsteht, wenn Kinder Kieselsteine die Rutsche runter­ kullern lassen. Nicht zwei, Steinlawinen. Dadadadadadadada. Drei Gründe, warum Steine nicht rutschen sollten: 1. Sie zerkrat­ zen die Kunststoff­ bahn. 2. Sie spicken unten meterweit weg (in Kinderaugen). 3. Kieselsteinrasen lässt sich schlecht mähen. Wo ist die Mutter dieses Kindes? Dadadadada. Ich stür­ me auf den Spielplatz: «Uufhöre! Kei Steinli abelaa!». Dass in eini­ ger Entfernung eine Frau sitzt, nehme ich nur am Rande wahr. Jetzt bricht der Krieg aus. Die Fremde ist die Mutter, will wissen, was mir einfällt, ihr Kind zu massregeln. Ich merke: Operation «Kieselstein» hat ihre Zustimmung. Meine Einwände prallen an ihr ab. Und ihr Kind erzieht nur eine: sie selbst. In einem Punkt hat sie recht: Fremd­ erziehung ist nicht lässig. Ich will schon zu Kreuze kriechen, komme nicht dazu. Sie putzt mich ab, wie man Kinder zum Schweigen bringt. «Ende der Diskus­ sion!» Dadadadada.

Zur Person

Esther Galliker (36) Dozentin an der Hochschule Luzern. Sie untersuchte im Rahmen

des Projekts «Jugendsprache in der Deutschschweiz» das Sprachverhal­ ten von Jugendlichen. Die Resultate sind publiziert in «Bricolage. Ein kommunikatives Genre im Sprach­ gebrauch Jugendlicher aus der Deutschschweiz», Lang Verlag, 2014.

Bettina Leinenbach (38)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


AKTION 52.35 statt 58.20

36.15 statt 40.20

44.45 statt 49.50

9.95 statt 12.60

4.75 statt 5.60

6.30 statt 7.60

Gillette® Fusion® ProGlide® Systemklingen 12er Pack*

Gillette ® Blue II® Plus Slalom® 2x10 Stück

Gillette® Fusion® Systemklingen 12er Pack*

Gillette® Duo Pack Series® Schaum Sensitive mit Preisvorteil 2x 250 ml*

Gillette® MACH3 ® Systemklingen 20er Pack*

Gillette® Duo Pack Series® Gel Sensitive mit Preisvorteil 2x 200 ml*

FÜR DAS BESTE IM MANN

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE ABGEBILDETEN GILLETTE® PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

© 2014 P&G | GILLETTE.DE

Gillette® gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 97

So is(s)t die Jugend

K Vorsicht heiss!

Tipps

Kaffee ist des Schü­ lers Benzin. Auch ich bin dem braunschwarzen Gebräu verfallen. Allerdings nicht des Koffeins wegen. Bei mir ist es das Gefühl von Entspannung, das entsteht, wenn es nach Kaffee duftet.

Das passende Brot in der Migros Alle Biobrote der Migros enthalten einen Keimkraftzusatz. Darunter versteht man ein Mehl aus neun ver­ schiedenen gekeimten Körnern. Es hebt den Vitamin­ und Mine­ ralstoffgehalt von hellen Broten nahezu auf denjenigen von Voll­ kornbrot an, macht sie länger haltbar und aromatischer. Das kohlenhydrat­ arme Proteinbrot

ist eine echte Alternative für Figurbewusste. Es sättigt lange, fördert dank vieler Nahrungs­ fasern die Verdauung und erhöht den Blut­ zuckerspiegel deutlich weniger stark als ein herkömmliches Brot. Roggenvollkornbrot wie das Walliser Rog­ genbrot liefert im Ge­ gensatz zu Weissbrot wesentlich mehr Ballast­ und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzen­ inhaltsstoffe und ist sehr sättigend. Sein Konsum verzögert den Anstieg des Blutzuckerspiegels. Zudem liefert Voll­ kornbrot darmfreund­ liche probiotische Milch­ säurebakterien.

Hier schreiben die Vivai­ Experten über Ernäh­ rungsfragen. Dieses Mal die Ernährungs­ wissenschaftlerin Marianne Botta.

Bild: Stockfood

In Zusammenarbeit mit

Das Nachhaltigkeits­ magazin der Migros.

Trotz Low-Carb-Trend: Brot lässt sich gut in eine ausgewogene Ernährung integrieren. Ernährung

Brot? Ja, aber … Das wachsende Gesundheitsbewusstsein hat auch das Brot in Verruf gebracht. Worauf man beim Brotgenuss achten sollte. Text: Marianne Botta

B

rot ist in unserem Kulturkreis ein Grundnahrungsmittel, mit dem die meisten Positives verbinden. Da sind etwa die Erinnerungen an das gemeinsame Frühstück in Kindertagen oder ein feines Sandwich auf einer Schulreise. Seinen unvergleichlichen Geschmack erhält Brot durch die verschiedensten Röstund Backaromen in der Kruste. Doch obwohl es so fein schmeckt, zeigt sich seit einigen Jahren europa­ weit ein leicht rückläufiger Brot­ konsum. Dafür gibt es zwei mögliche Ursachen: Die Low-Carb-Diäten etwa, die von Kohlenhydraten abraten, sowie vermutete und tatsächlich bestehende Unverträglichkeiten wie Zöliakie. Bei einer solchen müssen, sofern sie tatsächlich medizinisch abgesichert ist, glutenhaltige Getreide ebenso wie damit hergestellte Brote gemieden werden. Für alle anderen Menschen gilt: Brot lässt sich in eine ausgewogene, gesunde Ernährung integrieren. Denn es ist, mit Ausnahme von Weissbrot, eine gute Quelle für Nahrungsfasern, Vitamine

der B-Gruppe, Mineralstoffe wie Zink und Magnesium sowie bioaktive Pflanzenstoffe. Für Leute, die aufs Gewicht achten müssen, ist es jedoch tatsächlich sinnvoll, weniger Brot und andere Kohlenhydratquellen zu essen. Denn Kohlenhydrate liefern zwar Energie, aber sie beeinflussen das Insulin so, dass es Speicher aufbaut und gleichzeitig den Abbau der Fett- und Zuckerspeicher im Körper hemmt. Auch lohnt es sich, die Brotsorte bewusst auszuwählen. Beim Genuss eines Brotes, das viele Nahrungsfasern enthält, wie sie im Hafer- oder Roggenbrot vorkommen, gelangt der Zucker langsamer ins Blut. Auch Fett bremst den Blutzuckerspiegel-Anstieg, ebenso Zutaten wie Nüsse und Soja. Bei allem Gesundheitsbewusstsein sollte man obendrein etwas nicht vergessen: den Genuss. Und was ist ein grösserer Genuss als frisches Brot mit Käse oder Butter oder auch einfach pur und frisch duftend? Dass ein Stück knuspriges Brot gesünder ist als Süssigkeiten, ist übrigens nach wie vor unbestritten. MM

Das ist es genau, was ich am Morgen für eine Mathematikdoppelstunde brauche. Leider drängt sich ein Problem zwischen das Wohlfühlgetränk und mich. Wie übersteht der Kaffee den Weg ins Schulzimmer, ohne in der Tasche Bücher und Papier mit braunen Rändern zu versehen oder auszukühlen? Ich habe etliche Becher und Flaschen getestet und mich mit Mitschülerinnen beraten. Zu einer tropfsicheren Lösung sind wir bis heute nicht gelangt. Leidtragende bei den Experimenten: unsere Finger! An der Billigversion verbrannten wir sie beim Anfassen des Bechers, beim Luxusmodell einer amerikanischen Kaffeekette verursachte der tropfende Kaffee Schmerzen. Automatenkaffee ist auch keine Lösung – Pappbecher belasten Klima und Gewissen. Wer hat die Lösung?

Flavia von Gunten (17),

Gymnasiastin aus Steffisburg BE.


Mythen und Tatsachen aus der Schlaf­ forschung.

98 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

Migrosmagazin.ch

Gesundheit

Schlafstörungen

Jedem vierten Menschen in der Schweiz fällt es schwer, ein- oder durchzuschlafen. Stress ist einer der Gründe dafür. Experte Jens Acker erklärt, was man dagegen tun kann. Text: Thomas Vogel Bild: René Ruis Jens Acker, eine aktuelle schweizerische Gesundheitsbefragung zeigt, dass jede vierte Person Schlafprobleme hat. Woran liegt das? Das hat verschiedene Ursachen. Eine ist sicher, dass wir heute der Problematik mehr Aufmerk­ samkeit schenken und sie entsprechend auch mehr diag­ nostizieren. Denn Schlafprob­ leme sind so alt wie die Mensch­ heit. Einer der Auslöser ist der heute allgegenwärtige Stress, der zu psychischen Belastungen führen kann. Aber wenn ich den ganzen Tag Stress habe, macht mich das doch müde. Wieso führt das zu Schlafproblemen? Wir haben zwar heute viel Stress im Job, sind permanent präsent, können kaum mehr abschalten, aber körperlich müde sind wir nicht. Stress ermüdet nur geistig. Wer zum Beispiel das Gefühl hat, er müsse permanent erreichbar sein, und das ein­ geschaltete Telefon auf den Nachttisch legt, der wartet im­ mer darauf, dass etwas passiert. Er steht unter Stress, kann nicht mehr abschalten. Doch genau das ist wichtig für einen guten Schlaf ebenso wie regelmässige und ausreichende Bewegung. Also soll ich nach der Arbeit ins Fitnesszentrum gehen, um mich körperlich auszupowern? Ausdauertraining ist zwar sinn­ voll, aber nicht direkt vor dem Schlafengehen. Denn erst ein­ mal putscht der Sport auf. Wich­ tig ist es, eine Balance zwischen Entspannung und Anspannung zu finden. Das geht gut mit einem Spaziergang in der Natur oder einer entspannten Velo­ fahrt. Auch etwas Müssiggang

hilft, um abzuschalten. Die meisten Menschen kennen den Zustand der Langeweile nicht mehr. Sie müssen permanent etwas tun. Kann man Abschalten trainieren? Wer das Gaspedal permanent durchdrückt, muss auch mal die Bremse betätigen sprich: ent­ spannen. Und dies lernt man zum Beispiel sehr gut mit Yoga, Qi­Gong oder Tai­Chi. Was ist gut für die Nachtruhe? Grundsätzlich soll das Bett gedanklich mit zwei Tätigkeiten verknüpft sein: Schlafen und Sex. Alles andere hat im Bett nichts verloren. Sowohl SMS schreiben, im Internet surfen, am iPad Spiele spielen, spannende Bücher lesen als auch Probleme wälzen. An­ sonsten wird das Bett nicht mit Schlafen verbunden, sondern mit Aktivitäten und Wachheit. Auch sollte man den nächsten Tag nicht im Bett planen, son­ dern im Büro. Im Bett lese ich, spiele am Laptop oder sehe fern und kann doch gut schlafen. Sollte ich jetzt damit trotzdem aufhören? Nein, auf keinen Fall! Ein guter Schläfer braucht keine starren Regeln. So lange jemand gut schläft und am Morgen erholt erwacht, solange ist alles erlaubt. Was mache ich, wenn ich nachts aufwache, ins Grübeln komme, Probleme wälze und deshalb nicht mehr einschlafen kann? Wenn ein baldiges Einschlafen unwahrscheinlich ist und sich innere Anspannung einstellt:

aufstehen und sich mit einer entspannenden Tätigkeit ablen­ ken, zum Beispiel Wäsche bü­ geln, Kreuzworträtsel lösen oder ein entspannendes Buch lesen, bis die Müdigkeit wiederkommt. Dann ins Bett zurückgehen. Wie definiert man Schlafprobleme? Wenn jemand Mühe hat, einzu­ schlafen oder durchzuschlafen, kann man von Schlafproblemen sprechen. Grundsätzlich stellt aber weder das nächtliche Erwachen noch das späte Einschlafen ein Problem dar, sofern es nur kurze Zeit anhält und man am nächsten Tag fit und ausgeruht ist. Wie viel Schlaf benötigt ein erwachsener Mensch? Der Schlafbedarf ist individuell verschieden. Für die meisten Menschen liegt er zwischen 6 und 9 Stunden. In der Schweiz wird im Durchschnitt werktags 7,4 Stunden und am Wochenende 8,5 Stunden geschlafen. Wir verzichten also unter der Woche auf Schlaf und versuchen das am Wochenende zu kompensieren. Es gibt Menschen, die konsequent um 22 Uhr ins Bett gehen, ob sie müde sind oder nicht. Ist das sinnvoll? Nein. Man soll sich ins Bett legen, wenn man müde ist und dann auch gut schlafen kann. Jeder muss seinen eigenen Schlafrhythmus finden – das gilt auch in einer Beziehung. Eine von zwölf Personen in der Schweiz nimmt Schlafmittel, um überhaupt schlafen zu können. Ist es sinnvoll, bei

Jens Acker, Chefarzt an der Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach.

Schlaflosigkeit Medikamente zu schlucken? Bei akuten Schlafproblemen können Schlafmittel aus der Hand des Arztes durchaus hilfreich sein. Es macht aber keinen Sinn, diese über mehrere Monate zu nehmen. Denn es dauert nicht lange, und die Be­ troffenen haben zwei Probleme: Tablettensucht und Schlaflosig­ keit. Wer andauernd Schlaf­ störungen hat, sollte sich von einem Experten beraten lassen. Wie steht es mit naturheilkundlichen Präparaten wie


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 99

8. Oktober, 20.05 Uhr, SRF 1 Dok-Sendung

Schlaflos in der Schweiz

«Wenn der Schlaf ausbleibt – Szenen einer unruhigen Gesellschaft»

Jürgen Sahli (61), Chefredaktor Radio Argovia

Sahlis Beruf ist sein Leben. Steigt er abends ins Bett, nimmt er das Geschäft mit. Sein erster Gedanke beim Aufstehen: das Geschäft. Wacht er nachts auf, was häufig vorkommt, gilt sein erster Blick dem Smartphone. «Ich wäre gern mal abends so müde, wie ich es am Morgen bin», sagt er. Neben­ wirkung seiner Schlaflosigkeit: Er ist launisch und dünnhäutig. Bernhard Marti (38), Berufsschullehrer Informatik

Marti schläft seit Jahren schlecht. Die Folge der Schlafprobleme ist eine permanente Erschöpfung. Der Unterricht strengt ihn an, er hat Angst vor einem Burn­out. «Mir wäre lieber, ich hätte eine Krank­ heit, die alles erklären würde», sagt er. Es sei schwierig, sich einzugeste­ hen, dass man eine Grenze erreicht habe. Mehrmals pro Tag zieht er sich in einen Ruheraum zurück. Martina Ritter (50), Bewegungsund Entspannungstherapeutin

Bilder: SRF

Baldrian, Hopfentee oder Melisse? Diese Mittel können helfen. Für sie gilt jedoch das Gleiche wie für klassische Schlafmittel. Wenn die Schlafstörung nicht von selbst abklingt und die Alltagsform leidet, sollte eine weitere Abklärung erfolgen. Kann man nach einer medikamentösen Behandlung wieder lernen, ohne Tabletten einzuschlafen? Schlaf ist natürlich und braucht keine chemische Unterstützung. Wir können auf unsere Schlaf-

funktion vertrauen – auch nach längerer Schlafstörung kann gesunder Schlaf wieder erlernt werden. Ist es sinnvoll, einen Mittagsschlaf zu halten, oder sind wir dann abends nicht müde genug, um richtig einschlafen zu können? Den sogenannten Powernap von maximal 15 bis 20 Minuten kann ich nur empfehlen. Er gibt Energie für den Rest des Tages. Doch ist er nur für Menschen ohne Einschlafprobleme sinnvoll. MM

Sie lebt mit dem Widerspruch, Entspannungstherapien anzu­ bieten, selber aber nachts seit Jahrzehnten keine Entspannung zu finden. «Das stresst mich», gibt sie zu, obwohl sie sich beruflich nicht als gestresst fühlt. Zur persönli­ chen Entspannung zieht sie sich in den Wald zurück und macht fernöstliche Übungen. Schlafen kann sie trotzdem nicht. Urs Z’graggen (52), Mitarbeiter «Tagesschau» SRF Die Schlafstörungen begannen in der Zeit als Flight Attendant – aufgrund der unregelmässigen Arbeitszeiten und der Zeitverschie­ bungen nach langen Flügen. Aus Rücksicht auf die Gesundheit hat er den Beruf vorerst aufgegeben. Er ist tagsüber permanent müde, deshalb fehlt ihm häufig der Antrieb – manchmal gar die Kraft, seine Wohnung zu verlassen.


100 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

Ausgewandert

Von Evilard bei Biel nach Bangalore Emils Vater arbeitet für swissnex India, eine

Organisation, die einen guten Kontakt zwischen der Schweiz und Indien zum Ziel hat. Wegen seines Jobs ist die Familie vor anderthalb Jahren nach Bangalore im Süden von Indien gezogen. In dieser Stadt leben mehr Menschen als in der ganzen Schweiz, nämlich 8,4 Millionen. Emils Mutter war in der Schweiz Lehrerin. In Indien macht sie Arbeitspause und nimmt sich Zeit für Yoga und künstlerische Tätigkeiten. Vor allem aber will sie mit Emil und seinen Geschwistern Mario (10) und Paula (5) die neue Heimat erkunden. In den Sommerferien war die Familie auf

einer Trekkingtour im bergigen Norden des Landes. Sie hatten acht Pferde, zwei Führer, zwei Köche, einen Pferdeführer und einen Helfer dabei. Übernachtet haben sie in einem Zelt. Ein Mal überquerten sie einen 5290 Meter hohen Pass. Auf dieser Höhe konnte Emil wegen der dünnen Luft nicht mehr gut atmen. Trotzdem hat ihm dieses Trekking sehr gefallen.

In Indien besucht Emil eine Schule, die einen eigenen Pool hat.

Kinder

«Wir spielen hier auch Räuber und Poli» Emil (8) ist mit seiner Familie in die drittgrösste Stadt von Indien ausgewandert. Dort hat er Cricket spielen gelernt und mit seinen Eltern abenteurliche Ausflüge gemacht. Text: Gabriela Bonin Illustration: Olaf Hajek

«Seit den Sommerferien besuche ich die 3. Klasse einer internationalen Schule. Dort tragen wir eine Uniform, aber zum Glück müssen wir die Jacke nicht immer tragen, denn damit hätte man hier viel zu heiss. Ich fahre mit dem Schulbus zur Schule. Das dauert pro Weg fast eine Stunde. In der Zvieri-Pause spiele ich mit meinem koreanischen Freund Jungmin gerne Fussball. Wir spielen hier auch

Räuber und Poli. Von meinen indischen Freunden habe ich gelernt, Cricket zu spielen. In den Sommerferien sind wir in der Ladakh-Region trekken gegangen. An den Wochenenden unternehmen meine Eltern mit uns manchmal Velotouren ins

Grüne, zum Beispiel zum Hesaraghatta-See. Mit meinem Vater machen wir wegen seiner Arbeit auch oft coole Sachen. Zum Beispiel zeigte er indischen Jugendlichen mal einen Vogelflugsimulator. Wenn man sich darauf legt, ist das, als ob man fliegen würde. Ich durfte mich auch schon mal drauf legen und fliegen.» MM


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 101

(Luana, 10)

Das sind Wettkämpfe, die Millionen von Jugendlichen spielen – vor allem Jungs. Sie tun das online an Computern oder Spielkonsolen. Dabei bilden sie auch Teams, die gegeneinander antreten. Da die Games elektronisch sind, heissen sie e-Sports. Eines der bekanntesten Spiele ist «League of Legends»: Es ist wie schrilles Schach, bei dem sich alle Figuren gleichzeitig bewegen. Statt gegen Bauern und Springer kämpft man hier gegen Vasallen und Monster. An der letzten Welt-

meisterschaft hat «League of Legends» 27 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme geholt. Die nächste WM findet im Oktober statt. Es geht um Taktik und Teamgeist, um Spiel und Strategie. Leider gehts im e-Sport auch oft ums Töten. Beim Game «Counterstrike» erschiessen die Gamer einen Feind nach dem anderen. Darum nennt man es auch ein Killergame. Das stösst mich ab, schliesslich lehren wir euch Kinder, dass man nicht töten soll. Viele Eltern und

Erzieher sorgen sich, dass Killergames dazu anregen, auch im echten Leben gewalttätig zu werden. Da muss ich an meine Brüder denken: Als kleine Jungs «erstachen» sie sich mit Holzschwertern, schossen mit Luftpistolen auf Spatzen und sprengten ihre selbst gebastelten Kampfflieger in die Luft. Meine Freundin, die Pfarrerstochter, und ich folterten derweil Ken und Barbie. Sind wir eigentlich trotz oder wegen dieser Gewaltspiele friedfertige Erwachsene geworden? MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (14, 10, 7).

GUTE NACHBARSCHAFT

Rä tsels pass

Die Schweiz ist mehrsprachig, und das ist sehr praktisch. Weisst du, warum? Wenn du mehrere Landessprachen beherrschst, kannst du dich mit den Menschen aus den Nachbarländern unterhalten. Tobi macht das wahnsinnig gern und lernt dabei viel über andere Kulturen. Darum hat er aus jedem unserer Nachbarländer typische Dinge mitgebracht. Weisst du, welche Gegenstände zu welchem Land gehören?

HUGOS T-TÜFTELPUZZLE

C

B

A

Deutschland

Aus diesen zehn Teilen darfst du nur vier benützen, um ein T zu legen. Findest du die richtigen vier Teile?

D E G

Frankreich

Österreich

F Italien H

I M

K

J

L

N

O

P

Deutschland: C, E, G, M; Frankreich: B, F, K, N; Österreich: A, H, I, O; Italien: D, J, L, P

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösung: B/E/H/J


AKTION 8.40 statt 9.90

Entdecken Sie jetzt das neue o.b.® Design und profitieren Sie von der Aktion!

8.40 statt 9.90

o.b. ProComfort™ Mini Duo-Pack, 2x32 Stk.

8.40 statt 9.90

o.b. ProComfort™ Super Duo-Pack, 2x32 Stk.

8.40 statt 9.90

o.b. ProComfort™ Normal Duo-Pack, 2x32 Stk.

o.b. ProComfort™ Super Plus Duo-Pack, 2x32 Stk.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.09. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

www.ob-tampons.ch

o.b. gibts in Ihrer Migros

Wer Tiere liebt, liest

«Welt der Tiere»

«Welt der Tiere» ist das Schweizer Tiermagazin für die ganze Familie. Es entsteht in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den Bereichen Natur- und Tierschutz, Tiermedizin, Tierrecht, Biologie sowie mit ausgewiesenen Kennern der Haltung von Hunden, Katzen, Pferden, Nagern und bewilligungspflichtigen Haustieren. Das Magazin informiert, klärt auf und bringt Ihnen die ganze faszinierende Welt der Tiere näher. Alle zwei Monate aufs Neue. Abonnieren Sie «Welt der Tiere» jetzt mit untenstehendem Coupon, per Telefon, Fax, E-Mail oder Internet. Bestellen Sie «Welt der Tiere» jetzt für sich selbst oder als Geschenkabonnement für ein Jahr zu nur CHF 49.80 oder für 2 Jahre zu nur CHF 89.90.

Ja, ich bestelle «Welt der Tiere»: ■ für ein Jahr (6 Ausgaben) zu nur CHF 49.80 ■ für zwei Jahre (12 Ausgaben) zu nur CHF 89.90

Bitte senden Sie die erste Ausgabe des Geschenkabos von «Welt der Tiere» ■ an meine Adresse zur persönlichen Übergabe ■ direkt an den Beschenkten

■ als Geschenkabo ■ als Geschenkabo

Lieferadresse für das Geschenkabo:

Liefer- und Rechnungsadresse: Vorname/Name

Vorname/Name

Strasse/Nr.

Strasse/Nr.

PLZ/Ort Telefon/E-Mail

CODE MM15/1

✂

Nur CHF 49.80 pro Jahr

PLZ/Ort Telefon/E-Mail

Einsenden an: «Welt der Tiere», Sulzstrasse 10 –12, 9403 Goldach. Alle Abo-Preise inkl. MwSt. und Versandkosten innerhalb der Schweiz, gültig bis 31.12.2016. Sie können auch per Telefon auf 071 844 91 61, per Fax auf 071 844 91 12 oder via abo@weltdertiere.ch abonnieren.


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 103

Schneiden Sie die Garten­ freuden – hier Dill – ab und packen Sie sie in die Tüte. Tipps

Keimprobe Sorgfältig gelagertes Saatgut

bleibt drei bis vier Jahre lang keim­ fähig, bei Tomaten können es bis zu zehn Jahre sein. Wer sichergehen will, dass wäh­ rend Ernte und Lagerung nichts schiefgelaufen ist, kann die Keim­ fähigkeit von älte­ rem Saatgut per Keimprobe testen:

Garten

Saatgut zum Nulltarif

Die Probesaat:

Legen Sie einen Suppenteller mit feuchtem Küchen­ papier aus. Darauf verteilen Sie rund 20 Samen. An­ schliessend wird der Suppenteller inklusive Saatgut mit Klarsichtfolie abgedeckt und bei Zimmertempera­ tur ans Fenster gestellt. Achtung: Das Küchenpapier darf nicht aus­ trocknen. Keimt nach 10 bis 20 Ta­ gen die Mehrheit der Samen, ist das Saatgut noch verwendbar.

Bild: Nicola Stocken/GAP Photos

Der Schwimmtest: Dazu streuen

Sie einige Samen in ein Glas mit Wasser. Sinken diese innert Stun­ denfrist auf den Grund, enthalten sie ausreichend Inhaltsstoffe für die Keimung. Schwimmen sie obenauf, sind sie wahrscheinlich ausgetrocknet und werden, wenn schon, schlecht antreiben.

Gewinnen Sie eine Grasschere! Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Der nächste Frühling kommt bestimmt. Vorausschauende Gärtner sorgen vor und ernten jetzt ihre eigenen Blumen- und Gemüsesamen. Text: Almut Berger

S

eine eigenen Blumensamen zu sam­ meln ist keine Hexerei. Dankbar sind beispielsweise Ringelblume, Stock­ rose, Jungfer in Grün, Tagetes, Akelei, Kapuzinerkresse und Sonnenblume. Gut eingetütet werden können auch Frauen­ mantel, Königskerze, Fingerhut, Becher­ malve, Kosmee, Sterndolde und der Rote Sonnenhut. Beim Storchenschnabel, der seine Samen wegschleudert, empfiehlt es sich, kurz vor der Reife einen Nylonstrumpf über die Fruchthüllen zu stülpen. Samen lassen sich auch von vielen Gemü­ sesorten gewinnen, vorausgesetzt, es handelt sich um keine F1­Hybriden. Diese Kreuzun­ gen sind nicht samenfest, d. h. sie lassen sich gar nicht oder nur unter Ertragseinbussen weiterziehen. Wer sein eigenes Salatsaatgut gewinnen will, lässt ein paar Pflanzen schies­ sen. Da nur ausgereifte Samen gut keimen, empfiehlt es sich, nicht zu früh zu ernten. Wählen Sie einen trockenen, windfreien Nachmittag und konzentrieren Sie sich auf die Samenstände kräftiger, schöner Pflanzen. Die Ernte wird mit Hilfe eines Siebes von allfälligen Samenhüllen und Stängeltei­ len befreit. Am einfachsten geht das auf einer hellen Unterlage, beispielsweise einem weis­ sen Blatt Papier. Mohnkapseln klopfen Sie über einem Geschirrtuch aus. Anschliessend werden die Samen sortengetrennt und auf

Küchenpapier in flachen, offenen Gefässen an einem warmen, zugfreien Ort ausgelegt, bis sie ganz trocken sind. Bei der Sonnen­ blumenkern­Ernte werden die Blütenköpfe bereits kurz vor dem Verblühen abgeschnit­ ten und an einem Schattenplatz nachgereift. Aber aufgepasst: Ist die Luftfeuchte zu hoch, beginnen sie zu schimmeln. Sobald sich die Kerne von selbst lösen, sind sie reif. Die Hülsen von Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen sollten trocken und dunkel ge­ färbt, aber noch nicht aufgeplatzt sein. Bei Gemüse mit Fruchtfleisch wie Tomate oder Gurke muss der Samen komplett von der gallertartigen Hülle gereinigt werden, da sie keimhemmende Stoffe enthält. Gut geht das in einem Sieb unter laufendem Wasser.

Gartenblog

Bohne, Bluescht & Berger Machen Sie mit! Migros­Magazin­ Journalistin Almut Berger tauscht sich auf ihrem Gartenblog auf Migrosmagazin. ch/garten mit anderen Hobby­ gärtnern aus. Erzählen auch Sie von Ihren Erfolgen und Niederlagen. Und posten Sie Ihre eigenen Fotos.

Gesammelte Samen richtig aufbewahren

Schimmelbildung ist Gift für jeden Samen; lagern Sie nur absolut trockenes Saatgut ein, und zwar möglichst gleichmässig kühl und dunkel. Ob luftdicht oder nicht, da gehen die Meinungen auseinander: Während die einen ihre Ernte in Schraubgläsern oder alten Plas­ tikfilmdosen horten, schwören andere auf feuchtigkeitsbindende Kaffeefiltertüten oder selbst gefaltete Papiercouverts. So oder so empfiehlt sich ein sorgfältiges Anschreiben mit Samensorte und Erntejahr: Im nächsten Frühling werden Sie froh darum sein. MM

Do it + Garden ist Sponsor der wöchent– lichen Gartenverlosung auf Migrosmagazin.ch/ garten


Ihr Chefmetzger empfiehlt: «Köstlich gefüllte Cordon bleus»

Auf die inneren Werte kommt es an. Ihr Chefmetzger an der Frischetheke Ihrer Migros empfiehlt Ihnen frisch und von Hand zubereitete Cordon bleus. Dank grosser Vielfalt und regionaler Spezialitäten sind Ihren Gaumenfreuden keine Grenzen gesetzt. Sie haben eigene Rezeptideen? Auf Wunsch schneiden Ihnen unsere Profis das Fleisch gerne vor. Denn unser Handwerk ist Ihr Genuss.


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 105

Fünf coole Gadgets für Notebooks

1

1 2

Harman/Kardon Aura

Kabelloser Lautsprecher mit integriertem Subwoofer, 400 Franken, Melectronics.ch 2

3

5

4

WinTV-HVR-930C HD Gratis-TV-Empfang via USB – auch im Ausland, 100 Franken, Digitec.ch

Digital

Pimpen Sie Ihr Notebook! Kostenloser Fernsehempfang und günstiges Internet im Ausland, mehr Speicher oder besseren Sound: Hier sind fünf Gadgets, die Ihrem Notebook mehr «Pfupf» verleihen. Text: Reto Vogt

S

Illustration: Supertotto/2Agenten

elbst das beste Notebook ist nicht perfekt. Schwach­ stellen sind zum Beispiel Soundqualität, Fest­ plattenkapazität oder die Bild­ schirmgrösse. Doch statt ein neues Gerät zu kaufen, ergänzen Sie Ihr aktuelles Notebook geschickt mit bestimmten Zusatzfunktionen. Das kostet weniger und bringt gezielten Effekt. Grosses Verbesserungspotenzial bieten externe Lautsprecher. Beim Kauf achten Sie darauf, dass das Gerät eine kabellose Verbindung ermöglicht. So müssen Boxen nicht in der Nähe des Notebooks stehen. Harman/Kardon Aura (1) unter­ stützt Bluetooth und lässt sich ins heimische Netzwerk einklinken (DNLA). Wer ein iPhone oder iPad sein Eigen nennt, kann eine direk­ te Verbindung herstellen und seine Musik ohne Umweg abspielen.

3

BlueLounge Mika Ständer, um Tablet als PC-Display zu nutzen, 50 Franken, Digitec.ch 4

Eine sinnvolle Ergänzung dazu ist mit Hauppauges WinTV-HVR930C HD (2) ein Empfänger für digitales TV. Zwar lässt sich via Zattoo oder Wilmaa problemlos am Notebook fernsehen, allerdings nur mit Internetzugang. Im Ausland bares Geld sparen

Dieses USB­Gerät versorgt das Notebook mit einer Antenne (DVB­T) und bringt europaweit lokale TV­Sender auf den Bild­ schirm. Was Sie wo empfangen, zeigt die Homepage http://bit.ly/sendertabelle. Wer in den Ferien nicht aufs In­ ternet verzichten will, braucht ent­ weder eine lokale SIM­Karte oder ein Datenpaket seines Providers. Stellvertretend dafür empfiehlt sich Mobile Travel Hotspot (4) von Swisscom. Dieser lässt sich je nach Aufenthaltsdauer mit einem

Datenvolumen von 50 MB bis 1 GB «füllen» und von mehreren Gerä­ ten gleichzeitig nutzen. Nicht zuletzt kennt fast jeder Notebooknutzer «Platzprobleme». Einerseits ist die Bildschirmgrösse limitiert, andererseits die Speicherkapazität. Ersteres ist für Besitzer eines iPads oder Android­ Tablets schnell gelöst. Sie brau­ chen nur einen Ständer wie BlueLounge Mika (3) und die App «iDisplay». Die Kombination ver­ wandelt Ihr Tablet in einen Zweit­ bildschirm für ihr Notebook, mit dem sich produktiv arbeiten lässt. Das Kapazitätsproblem löst eine externe Festplatte effizient. Mac­ Book­Besitzern steht eine exklusi­ vere Variante zur Verfügung: Transcend JetDrive Lite 360 (5) bietet zwischen 64 und 256 GB Speicher­ platz und verschwindet ganz ele­ gant im Kartenleser­Slot. MM

Mobile Travel Hotspot

Kostengünstiger Webzugang im Ausland, 50 Franken, Swisscom.ch

5

Transcend JetDrive Lite 360 Eleganter

externer Speicher für MacBooks, ab 50 Franken, Melectronics.ch


106 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

120 g/km CO2

Auto

Platz für Fahrspass

Grenzwert 2015: 130 g/km

Der komplett erneuerte Toyota Avensis will künftig wieder mehr Familien überzeugen. Ob der Kombi das Zeug dazu hat, überprüft unsere Zuger Leserfamilie Blattmann. Text: Timothy Pfannkuchen

Bilder: René Ruis

D

ie Familienklassiker haben es zunehmend schwer: Angesichts Vans und SUVs gehen den guten alten Mittelklassekombis die Käufer aus. Das bekommt auch der Toyota Avensis zu spüren. Also spendieren die Japaner ihm im sechsten Jahr eine ungewöhnlich aufwendige Verjüngungskur: neues Gesicht, mehr Noblesse, weniger Lärm, neues Fahrwerk, frische Antriebe und moderne Multimedia- und Assistenzsysteme (etwa ein Notbremssystem). Straffe Federung für Sportlichkeit

«Die Rückfahrkamera ist an engen Stellen genial», beginnt Andrea Blattmann (46) den Urteilsreigen. Die Schulzahnpflege-Instruktorin ergänzt: «Der Kombi ist mit 4,82 Metern ziemlich lang, da ist das echt praktisch.» Die ganze Familie aus Unterägeri ZG lobt das Platzangebot und den angenehm leichten Einstieg, übt im Detail aber auch Kritik. «Die Federung fanden wir eher zu straff, und etwas enttäuscht waren wir von der mangelnden Wendigkeit», gibt Thomas Blattmann (48) zu Protokoll: «Der Lenkeinschlag dürfte besser sein.» Doch relativiert der Sanitärinstallateur: «Anderseits fährt er sich schön satt und sportlich, und unser eigener Chevrolet Orlando ist ein Van und entsprechend weich.» «Die prima Schaltung und der ruhige Lauf des Dieselmotors überzeugen uns», ist Andrea Blattmann vom Antrieb begeistert, «und den auf 1000 Testkilometern mit 7 Litern im Schnitt recht hohen Verbrauch führen wir auf unsere Fahrten etwa über den Splügen zurück. Dort dürften die 143 PS zwar spritziger sein, aber im Alltag reichen sie locker.» Könnte sich Familie Blattmann vorstellen, ihren Van gegen den Avensis zu tauschen? «So gut uns der praktische Avensis gefällt: Wir finden ihn trotz der sechs Jahre Gratisservice zu teuer», sagt Thomas Blattmann: «Vom Platz und Fahrspass her aber ein klares Ja!» MM

Der Fond «Zwar habe ich hinten mehr als genug Platz, aber die Polster sind irgendwie hart und unbequem. Deshalb sitze ich lieber vorn. Zudem fehlen mir hinten zusätzliche Ab­ lagen und ein USB­Port.» Jana Blattmann

Das Cockpit «Im Innenraum ist jetzt alles schick, edel, von bester Qualität und einfach bedienbar. Leider liegt das neue Multimediasystem etwas zu tief. Das erschwert den Blick auf das Navi.» Andrea Blattmann

Das Design «Mit dem neuen Look sieht der Avensis richtig sportlich aus. Mir hat das riesige Glasdach gefallen – auch, weil man gegen zu viel Sonne die Jalousie elektrisch schliessen kann.» Jonas Blattmann

Steckbrief

Toyota Avensis Touring Sports 2.0 D-4D Antrieb: 2.0­R4­Turbodiesel, 143 PS, 320 Nm ab 1750/min,

6­Gang­Getriebe, Front. Fahrwerte: 0–100 km/h in 9,8 s, Spitze 200 km/h. Gewicht: 1590 kg. Verbrauch: 4,6 l/100 km = 120 g/km CO2­Ausstoss (Norm­ werte), Energie A. Preis: ab 37 000 Franken (Basis: 1.8 Valvematic, 147 PS, ab 26 900 Franken)


Unterwegs im neuen Toyota Avensis Touring Sports: Familie Blattmann aus Unterägeri ZG. Von links: Andrea (46), Jonas (15), Thomas (48) und Jana (17) Blattmann.

agenturamwerk.ch

Anzeige

LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 107

e i S n e h Ge . n e l h ä w ! g i t h c i r Aber

Auto-Testfamilie

Eine Woche gratis testen! Testen Sie als Familie den VW Caddy. Bewerben Sie sich bis 4. 10. auf Migrosmagazin.ch und fahren Sie vom 19. bis 26. 10. 2015 den praktischen neuen Cityvan als Fünfplätzer. Sie sind mindestens zu dritt und erscheinen im Migros-Magazin. Wir wählen die Familie aus. Steckbrief

Der Laderaum «Mit 543 bis 1609 Litern ist der Kofferraum sehr grosszügig und leicht zu erweitern. Sogar für einen Hund hätte es Platz. Eine Dachbox müssten wir da nur für die Ferien montieren.» Thomas Blattmann

15 0 2 r e b o t k Am 18. O ! g a t l h a W t is wer ... , h c i s e i S rd ormieren am Gottha

Inf

nnels anierungstu nterstützt. S s e d u a B ... den iative u ilchkuh-Init ... und die M

VW Caddy 2.0 TDI DSG

Antrieb: 2.0-R4-Turbodiesel, 102 PS. 6-GangDKG-Automat, Front. Verbrauch: 5,0 l/100 km = 130 g/km CO2Ausstoss (Normwerte), Energie B. Preis: ab 25 950 Franken (Basis: 1.2 TSI, 84 PS, ab 19 240 Franken)

Vorausdenken bei den Wahlen lohnt sich: Wer richtig wählt, kommt in Zukunft besser vorwärts.

Mehr dazu unter www.stimmabgabe.ch


AKTION

Klettern. Rutschen. Noch einmal.

3 FÜR 2

37.60 statt 56.40

Alle Pampers Windeln exkl. Megapack z.B. Pampers Active Fit 4 39 Stück*

NEU

40%

23.70 statt 39.60

Alle Pampers Feuchttücher z.B. Fresh Clean 9x 64 Stück*

Krabbeln, klettern, strampeln – in unserer trockensten, bestsitzenden Windel. Pampers® Active Fit Windeln in premium protection™-Qualität bieten perfekten Sitz und bis zu 12 Stunden Trockenheit. Ihre dehnbaren Seiten passen sich bequem an Taille, Beine und Po an – bei jeder Bewegung Ihres Babys. Testen Sie Pampers Active Fit jetzt für Ihren kleinen Entdecker! Erfrischen Sie Ihr Baby mit den neuen Pampers Fresh Clean Feuchttüchern, aus einer einzigartigen Kombination aus weichem, nicht gewebtem Stoff und einer Lotion mit einem Hauch Aloe. Für eine zuverlässige und erfrischende Reinigung, testen Sie Pampers Fresh Clean Feuchttücher. *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE PAMPERS WINDELN EXKL. MEGAPACK, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9 BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

Pampers gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 109

Bitte melde dich

Basler, wo seid ihr? Gesucht wird: Susanne Jordi (lediger Name), Bern, 1960–1970. Du

hast während der Schul- und Lehrzeit als Verkäuferin an der Krippenstrasse 26 in Bern gewohnt. Bitte melde dich, es würde mich sehr freuen, von dir zu hören. E-Mail: eduardfrey@swissonline.ch

Gesucht werden: Ehemalige Mitschüler/innen, Schulhaus Kleinhüningen, Basel, 1963–1967. Sandra Arpagaus, Beatrix Bucher, Dorothea Grass-Rütti, Beatrice Jäggi, Katharina Lochbrunner, Heinz Lüthi, Werner Volk.

Gesucht werden: Ruth und Peter Trüssel, Bern, ca. 1975. Ich suche Ruth und Peter Trüssel, wohnhaft gewesen an der Bonstettenstrasse 7 in Bern. Peter Trüssel führte den Golfplatz Innere Enge ab ca. 1975; Ruth Trüssel arbeitete bei der Post.

Sonja Tschopp-Frei, E-Mail: bumperniggel@bluewin.ch

M. Fornasieri, Telefon: 056 426 17 22

Mitmachen

So einfach geht die Onlinesuche Geben Sie Ihre Annonce ein. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und mit etwas Glück erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe. www.migrosmagazin.ch/meldedich

Anzeige

DIE NEUEN VOLLKORNSTARS SIND DA.

CH KTIS T. A R P ACK VERP

4.80

Blévita Biscuits Sandwich Yogourt /Abricot ENTDECKEN SIE JETZT DIE NEUEN BLÉVITA BISCUITS. Die feinen VollkornBiscuits mit Haferflocken sind erhältlich in den Sorten Noisette, Choco und als Yogourt /Abricot Sandwich. Durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen machen die Biscuits lange satt und eignen sich ideal als Pausensnack. Ohne Zusatzstoffe, aus hochwertigen Zutaten und ab sofort in Ihrer Migros. ANGEBOT GILT NUR VOM 29.9. BIS 12.10.2015, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE


Atelier KE

Täglich 10.00 –17.00 Uhr bis 31. Oktober

s

ses Talon

g n u g i s s ä 5% Erm

gabe die Gegen Ab

2

rg Ballenbe m u e s u m eilicht ritt ins Fr t in E n e d 2015. auf ie. . Oktober 1 3 is eine Famil b r r e a d b o s n lö e in E rson lierbar. icht kumu max. 5 Pe . Rabatt n g n ru e Gültig für g n Verlä d

un erstattung Keine Rück

ballenberg.ch

Ferien

Leukerbad

HERBST-URLAUB IN HAFLING OBERHALB MERAN

04.01.2015 Top Sommerab/ Herbst Angebote 2010 ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010

TOP Badepauschale 2015

Hotel Alpenblick

direkt neben der Leukerbad Therme direkt neben dem Burgerbad Hotel Alpenblick

WOHLFÜHLWOCHEN IM GOLDENEN HERBST 10.10. - 07.11.15 Inklusivleistungen siehe www.salten.it

7 Tage p.P. u. ¾-Pension ab

€ 483,-

Hotel Salten d. Plank Robert & Co. KG I-39010 Hafling oberhalb Meran T +39 0473 279303 · F +39 0473 378584 www.salten.it · info@salten.it

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca

Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 260.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 500.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

Gesundheit IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch <wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw4DMQxF0RU5ev6N4xpWYdGA0fCQqrj7R43KCq50wZmzvOHXc5z3uIrBmhQ9kVasR0PnMmmuvSCiAvYHUtUV_qfJLFiBtYkRCyHXHguSWAFpn9f7C4Oly2xwAAAA</wm>

www.alpenblick-leukerbad.ch direkt neben dem Burgerbad alpenblicklbad@bluewin.ch www.alpenblick-leukerbad.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 alpenblicklbad@bluewin.ch 3954 Leukerbad Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3 Übernachtungen mit Halb-Pension Täglicher Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive und Dampfbad, Bademantel 3Sauna Übernachtungen mit Halb-Pension freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad 3Card Eintritte Burgerbad Plus (Sportarena, Ringjet 1Busverbindungen Retourfahrt nach Bergbahn Albinen,Gemmipass Flaschen, Inden) Fr. 375.–pro proPerson Person Fr. 396.– mit Halb-Pension 5 Übernachtungen Übernachtungen mit Halb-Pension Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive 5Täglicher Eintritte Burgerbad Sauna und Dampfbad, Bademantel 1freie Retourfahrt Gemmipass Benutzung derBergbahn Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card625.– Plus (Sportarena, Ringjet Fr. pro Person Busverbindungen nach Albinen, Flaschen, Inden)

660.– pro Person mit Halb-Pension 7Fr.Übernachtungen 77 Übernachtungen Eintritte Burgerbad mit Halb-Pension Eintritt inBergbahn die Leukerbad-Therme, inklusive 1Täglicher Retourfahrt Gemmipass Sauna und Dampfbad, Bademantel Fr. 845.– pro Person freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus (Sportarena, Ringjet Einerzimmerzuschlag aufFlaschen, alle ArrangeBusverbindungen nach Albinen, Inden)

ments Fr.pro 10.– pro Tag. Fr. 896.– Person

DÜSTERE AUSSICHTEN FÜR UNSER KLIMA. Helfen Sie uns, Menschen in Dürreregionen mit ausreichend Wasser zu versorgen. www.helvetas.ch Jetzt per SMS 30 Franken spenden: Wasser 30 an 488.

Einerzimmerzuschlag auf alleThermalbadeanlage Arrangements Fr.10.– pro Tag. Die grösste alpine

Europas stehtalpine unseren Gästen am Die grösste Thermalbadeanlage Europas stehtabunseren am Anreisetag Anreisetag 12.00Gästen Uhr mittags zur ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)

200 km Schulweg ohne Fahrrad?

Helfen Sie, mit Mobilität in Ländern des Südens Entwicklung und Bildung zu fördern! www.miva.ch

... seit 1932.

PC-Konto: 90-800000-0


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 111

Wettbewerb

Achtung, fertig – los! Das Migros-Magazin verlost 150 Starttickets im Gesamtwert von circa 5000 Franken für folgende Läufe: 28. November: Basler Stadtlauf (40 Starts, Vermerk Basel) 5. Dezember: Genfer Escalade (40 Starts, Vermerk Genf) 13. Dezember: Zürcher Silvesterlauf (70 Starts, Vermerk Zürich) Bitte geben Sie bei der Einsendung den gewünschten Lauf an. Wettbewerbsfrage: Wie viele Startplätze werden total verlost? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf

Wer rennt, friert nicht: Volksläufe in den Wintermonaten sind beliebt.

Zu gewinnen 150 Starttickets für Zürich, Basel und Genf

Glücksgriff

Laufrekorde brechen Im vergangenen Jahr wurden am Basler Stadtlauf, an der Genfer Escalade und am Zürcher Silvesterlauf Teilnahmerekorde aufgestellt. Das Migros-Magazin verlost insgesamt 150 Starttickets für die drei Volksläufe.

N

ur die ganz Harten treten in kurzen Hosen an, die meisten tragen wärmende Leggings. So oder so – richtige Läufer lassen sich von der winterlichen Witterung nicht abschrecken. Im Gegenteil: Jahr für Jahr zieht es mehr Sportbegeisterte an die Winterläufe in der Schweiz. 2014 starteten beim Stadtlauf durch die Basler Innenstadt über 9500 Läuferinnen und Läufer. Werden es am 28. November die magischen 10 000 sein? Mehr als 36 600 Teilnehmende waren es an der Escalade in Genf, die damit nicht nur der grösste Volkslauf

der Schweiz ist, sondern zu den Top Ten Europas zählt. Am 5. Dezember werden in der Rhone-Stadt noch mehr Laufreunde erwartet. An der Limmat in Zürich fanden sich 2014 über 21 800 Volksläufer für den Silvesterlauf ein. Hier können alle mitmachen. Gross und Klein, Kinder, Familien, Paare und alle Sportbegeisterten. Am 13. Dezember soll dieses Jahr die 22-Tausend-Marke fallen. Natürlich muss auch das Wetter mitspielen, wenn Rekorde gebrochen werden sollen. Aber Mitmachen ist bekanntlich alles, und dabei unterstützt das Migros-

Magazin seine Leserinnen und Leser mit 150 Starttickets für drei der beliebtesten Schweizer Volksläufe: Basel, Genf und Zürich. Doch damit nicht genug. Alle Läuferinnen und Läufer erhalten dieses Jahr ein Säckli mit Produkten aus den Migros-Betrieben. Wiederum können hunderte von Schulklassen oder Gruppen dank der Aktion «I’M fit» gratis starten. Wer es ins Ziel schaft, wird von der Zielkamera im Finisher-Clip festgehalten. Diesen besonderen Moment kann man sich dann auf Migrosfinisherclip.ch kostenlos anschauen und herunterladen. MM

ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, den gewünschten Lauf, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, dem gewünschten Lauf, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrer Lösung, dem gewünschten Lauf und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Winterlaufe», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 4.10.2015 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt. Sponsoring by


112 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

Kreuzwortr채tsel

Gewinnen Sie eine von 10 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 1250 Franken!


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 113

So nehmen Sie am Kreuzworträtsel links teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.10.2015, 24 Uhr

Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

oder gewinnen Sie eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.10.2015, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 39:

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

Gewinner Nr. 38: Irene Kilchenmann, Rikon im Tösstal ZH; Rudolf Siegrist, Grafenried BE; Verena Burger, St. Moritz GR; Trudi Kellenberg, Küsnacht ZH; Josef Borer, Biel BE Gewinner «Zusatz» Nr. 38: Urs Wullschleger, Kriens LU; Brigitta Sonderegger, Appenzell; Rita Pally, Wilen SZ; Hanne Müller, Horw LU; Bettina Haas, Aarau Rohr AG

ANLEITUNG


30% GÜNSTIGER Wettbewerb

Gewinnen Sie eine Reise Goldenpass Line / Jungfraujoch

30%

4.05 statt 5.85

Trio Val d’Arve La Tomme Rustique / Sainr-Amouron / La Tomme Vaudoise du Crémier 3x 100g

ANGEBOT GILT NUR VOM 29.09 BIS 05.10.2015, SOLANGE VORRAT

Teilnahme-Coupons finden Sie auf Trio Val d’Arve oder auf Anfrage: senden Sie ein adressiertes Kuvert an Val d’Arve SA, VDA Verlosung, CP1055, 1211 Genève 26. Kein Kaufzwang.

Val d’Arve gibts in Ihrer Migros

NEU Kniestützende Stulpen mit Magneten 1000-fach bewährt

Stützt Die Magnet-Kniestützen mit 24 Magneten kann von jedermann problemlos getragen werden, mit Ausnahme von Personen mit Schrittund machern. Die Stulpe wird einfach über das Knie gezogen und dort, je wärmt! nach Schmerzen, einige Stunden oder den ganzen Tag belassen. Die eingearbeiteten Magnete sind so klein, dass sie die Bewegung des Knies in keiner Weise behindern. Die wohltuende Wirkung der Magnete verspüren Sie sofort. Material: 60% Polyester, 30% Baumwolle, 10% Latex. Masse Standardgröße: Beinumfang: 27 cm Länge: 24 cm

Masse Extragroß: Beinumfang: 39 cm Länge: 27 cm

BESTELLSCHEIN

JA, ich will wieder unbeschwert gehen können. Deshalb bestelle ich gegen Rechnung (10 Tage) und Versandkostenanteil (Fr. 6.90) folgende Anzahl Kniestulpen:

____(Anzahl) Magnet-Kniestütze mit 24 Magneten, Standardgrösse, Art. Nr. 1242 nur Fr. 49.90 ____(Anzahl) Magnet-Kniestütze mit 24 Magneten, Extragross, Art. Nr. 1239 nur Fr. 49.90

❑ Frau ❑ Herr

337-46

Name:

Vorname:

Strasse/Nr.:

PLZ/Ort:

Tel.- Nr.: Einsenden an: TRENDMAIL AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

Schnell bestellen? Per Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29 oder unter www.trendmail.ch


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 115

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

7 1

8

3 8 1 5 4 2

1 5 6 8 7

7 9 3 4 2

Auflösung Nr. 39: 379

3 4 1 7 6 2

7 8 2 1 9 4 6 5 3

9

4 9 1 6 3 5 2 8 7

2 7 9 8 1 3 4 6 5

6 3 5 2 8 7 9 4 1

8 4 3 5 6 9 1 7 2

1 5 6 4 7 2 8 3 9

3 2 7 9 4 8 5 1 6

9 1 4 7 5 6 3 2 8

5 6 8 3 2 1 7 9 4

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.10.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 38: Nelly Dubini, Niederdorf BL; Rita Bucher, Pfeffingen BL; Irma Schenk, Galgenen SZ; Hans Braun, Ittigen BE; Paulette Giauque, Corgémont BE

4

1

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 3

R

2 5

1

Auflösung Nr. 39: SEPIA

4

Gewinner Nr. 38: Jennifer Lim, Thörishaus BE; Monika Merz, Greifensee ZH; Théa Burgherr, Rheinfelden AG

BORETSCH CLAR I NOS DRA I NAGE E I NHEGEN ERL ERNEN K A V E R N OM RE I BTUCH SEERECHT TRETERE I T R E TM I N E

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.10.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Philipp Jordan (Leitung a. i.), Susi Zihler (Produzentin a. i.), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild

Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung a. i.), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Migros-Welt: Werner Gämperli, Nicole Gut, Ressort M-Aktuell: Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Tatiana Vergara Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Prepress: Michael West Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Online: Scasascia Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Innendienst: Nicole Thalmann Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Nathalie Deutsch, Laila Müller Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

(Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

DIE DREI BURGEN VON BELLINZONA

50%

bis zu

VORTEIL

Entdecken Sie die Burgen von Bellinzona. Die Wehranlagen des UNESCO-Weltkulturerbes gehören zu den bedeutendsten Zeugen der mittelalterlichen Befestigungsbaukunst im Alpenraum. Erleben Sie die Spuren, Zeugnisse und Denkmäler aller Epochen der erlebnisreichen Stadtgeschichte. Dank der iPhone-App «Bellinzona Guide» können Sie die Stadtwanderung in 22 Etappen geniessen. Übrigens: Jeweils am Samstag findet der traditionelle Markt statt. Und mit dem neuen Mini-Zug «Trenino Artù» gelangen Sie bequem sitzend von Burg zu Burg. Aktionsdauer: 1. bis 31. Oktober 2015 Profitieren: Sie erhalten bis zu – 30% Ermässigung auf die Zugfahrt nach Bellinzona und zurück – 50% Ermässigung auf den Cultura Pass (Eintritt in die drei Burgen, inkl. Museen, Ausstellungen und Villa dei Cedri) mit oder ohne ermässigte Fahrt mit dem Mini-Zug «Trenino Artù» Preis: Beispiele pro Person in der 2. Kl. Kombi-Angebot ab Basel SBB

1/2 Fr. 69.00

1/1 Fr. 124.20

ab Bern

Fr. 69.00

Fr. 124.20

ab Luzern

Fr. 50.00

Fr. 86.40

ab Zürich HB

Fr. 53.60

Fr. 93.40

mit GA: Fr. 12.– Nur Cultura Pass Erwachsene

Fr.

7.60

Kinder 6 bis 16 Jahre / AHV

Fr.

3.80

Nur Cultura Pass + Mini-Zug Erwachsene

Fr. 12.00

Kinder 6 bis 13 Jahre

Fr.

5.00

Kinder 14 bis 16 Jahre / AHV

Fr.

7.60

Hinweis: Das Angebot ist nur online buchbar. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/burgen


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

Kreditkarten

5.2

gut : Kundenzufriedenheit 07/2015

CUMULUS-MASTERCARD MIT 3000 PUNKTEN STARTBONUS

BEI M-WAY GIBT ES JETZT VERGÜNSTIGTE E-BIKES

Profitieren Sie von der kostenlosen Cumulus-MasterCard, und Sie erhalten jetzt einen Startbonus von 3000 CumulusPunkten. Ihr Vorteil: Sie zahlen sowohl für die Hauptals auch für die Zusatzkarte keine Jahresgebühr. Auch in den Folgejahren nicht. Zudem können Sie mit dem sicheren und praktischen Zahlungsmittel nicht nur an immer mehr Orten kontaktlos bezahlen, sondern auch weltweit CumulusPunkte sammeln.

Kompetente Beratung, bester Service und ein grosses Angebot an E-Bikes führender europäischer Marken inklusive dem passenden Zubehör – das alles bietet m-way. Im Monat Oktober erhalten Sie einen attraktiven Cumulus-Vorteil auf ausgewählte E-Bike-Modelle 2015. Testen Sie die E-Bikes jetzt bei einer kostenlosen Probefahrt und profitieren Sie vom grossen E-Bike-Season-Sale. Die Mitarbeitenden der 27 m-way Shops informieren Sie gerne über die aktuell verfügbaren Modelle zum Vorzugspreis.

Aktionsdauer: bis 31. Oktober 2015 Profitieren: Beantragen Sie jetzt Ihre kostenlose Cumulus-MasterCard mit 3000 Cumulus-Punkten Startbonus. Füllen Sie einfach den Onlineantrag unter www.cumulus-mastercard.ch/mmagazin aus und senden Sie diesen zurück. Ihre Vorteile: – keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren – kostenlose Zusatzkarte – weltweit Cumulus-Punkte sammeln – kontaktloses Bezahlen Hinweis: Das Angebot gilt nur für Neukunden. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch

3000

PUNKTE

Aktionsdauer: bis 31. Oktober 2015 Preis: z.B. Cannondale Mavaro Headshok Perfomance für Fr. 3144.– (statt Fr. 3699.–) Profitieren: Weisen Sie einfach an der Kasse Ihre Cumulus-Karte vor und Sie erhalten 15% CumulusVorteil auf ausgesuchte E-Bikes. Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen. Weitere Informationen: www.m-way.ch/cumulus

15%

VORTEIL

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


118 | MM40, 28.9.2015 | LEBEN

10 x 2 Tickets für «Einmal Meer» zu gewinnen! Teilnahmeschluss: 4. 10. Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Unsere Welt

«Wir lachen über das Gleiche»

Sven Furrer und René Rindlisbacher lernten sich beim Fussball kennen, festigten ihre Freundschaft vor der Playstation und gründeten 2004 das Duo Edelmais. «Einmal Meer» ist ihr drittes Programm. Ab Donnerstag gehts los mit der Kreuzfahrt der anderen Art. Text: Laila Schläfli Bilder: Jorma Müller


LEBEN | MM40, 28.9.2015 | 119

1 Unser Spiel «‹Gran Turismo›. Früher

hingen wir manchmal bis zum Morgen­ grauen an der Playstation.» 2 Unser Ritual «Wir sind nicht aber­ gläubisch, aber kurz vor jedem Auftritt klatschen wir mit den Technikern ab und sagen: ‹Verrecken solls!›. Glück sollte man ja nicht nötig haben, deshalb wünscht man sich nichts Positives.» 3 Renés Tick «Wenn der Fön lärmt, stört mich nichts anderes. Dann bin ich in einer gewissen Tiefenentspannung. Deshalb lasse ich ihn während des Schreibens laufen.»

2

4 Unser Ding «Einst duellierten wir uns im Fussball. Sven war ein unangeneh­ mer Gegenspieler, sodass ich ihn nach

3

Renés Lieblingsprodukt

Name: René Rindlisbacher (52) und Sven Furrer (43) alias Edelmais. Sternzeichen: Stier und Schütze Beruf und Lebenslauf: Wir lernten uns vor 17 Jahren beim Firmen­

«Meine grosse Sucht waren Nussstängeli: Die futterte ich beim Schreiben tonnen­ weise weg – problemlos auch ein ganzes Pack. Ich musste einen Totenbeinli­ Entzug machen.»

fussball kennen. René war damals bereits ein bekannter Komiker, Sven Schauspieler und Kulturredaktor beim Schweizer Fernsehen. Schnell merkten wir: Wir lachen über das Gleiche. 2001 hörte René mit den Schmirinskis auf und arbeitete unter anderem als TV­Moderator. Er wollte aber wieder als Komiker auf die Büh­ ne und fragte Sven an. 2004 starteten wir mit der TV­Produktion «Edelmais & Co.», die während fünf Jahren im Schweizer Fernsehen lief. Ab Don­ nerstag stehen wir mit «Einmal Meer» auf der Bühne: eine skurrile Kreuz­ fahrt mit einem Sammelsurium an bekannten und neuen Charakteren.

Svens Lieblingsprodukt

«Raccard­Raclettekäse habe ich immer im Kühlschrank, doch ich esse ihn als normalen Käse, nicht als Raclette.»

4

5

einem Spiel spontan fragte, ob er in mein Team wechseln wolle. Heute spielen wir praktisch nicht mehr, Sven höchstens noch mit seinen Kindern.» 5 Unsere Trophäe «2012 erhielten

6

wir unsere einzige gemeinsame Auszeichnung: den Prix Walo in der Sparte ‹Kabarett/Comedy›. Es gibt nicht viele Preise, die man als Komiker in der Schweiz gewinnen kann.» 6 Unser Respekt «Humor schreiben wir ungern einzelnen Personen zu. Aber Gerhard Polt verkörpert schon die Art von Humor, den wir beide lieben: Seine Figuren sind sehr ländlich, konservativ. Er selber ist intellektuell. Da entsteht eine Spannung.»


, H C O W T IT M N E S E I D R NU

3 0. 9 . 2015:

G A T R E K O J T PO STAU

O

Hupt wie ein echtes Postauto. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Jetzt die Schweiz entdecken. Die schönsten Schweizer Sehenswürdigkeiten zum Sammeln. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

WWW.SUISSEMANIA.CH

PRO FR. 60.– EINKAUF EIN JOKER-SACHET. MAXIMAL 3 PRO EINKAUF. NUR SOLANGE VORRAT. ERHÄLTLICH IN ALLEN MIGROS-FILIALEN, DO IT + GARDEN MIGROS, MELECTRONICS, MICASA, SPORTXX INKL. OUTDOOR, OBI ODER AUF LESHOP.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook