Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
Bergführermangel S. 6 | Bierpfarrer S. 14 | Birnenzauber S. 51
Schweizer Exportschlager: Achterbahnen Seite 16
MM39, 25.9.2017 www.migrosmagazin.ch
Die Migros weiss, was Chinesen schmeckt Seite 42
Krimiautorin Donna Leon (74)
Bild: Dan Cermak
Wer buddelt im Wald nach keltischen Münzen? Seite 8
Für ihren Helden Brunetti hat sie stets ein offenes Ohr Seite 32
Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 720 44 00 - mitglieder.register@migrosvs.ch
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MM39, 25.9.2017
Mit Metalldetektor auf Schatzsuche
Editorial
Heimkommen nach Venedig
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Die Schweiz ist ein Land der Kommissare. Nicht der eigenen. Mit denen haben wir relativ wenig zu tun. Schliesslich ist die Schweiz kein übermässig kriminelles Land. Nein, die Schweiz ist ein Land der Literatur-Kommissare. Vor allem der skandinavischen. Da ist etwa der depressive Kommissar Wallander mit seiner Tochter Linda. Oder der zu oft betrunkene Harry Hole. Oder der Däne Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q im Kellerbüro. Oder neuerdings Gunnar Barbarotti, der schwedische Inspektor mit italienischen Wurzeln.
Was uns zu dem Polizisten führt, der die Phalanx der Skandinavier fast als Einziger durchbrochen hat: Commissario Brunetti. Mit ihm hat die Schriftstellerin Donna Leon eine italienische Figur geschaffen, die den Leserinnen und Lesern in den vergangenen 26 Jahren ans Herz gewachsen ist. Guido Brunetti, der dank der Computerkenntnisse seiner Assistentin Elettra und der geerdeten Art von Sergente Vianello jeden Mörder in Venedig zur Strecke bringt. Und sich gleichzeitig seinen Vorgesetzten Vice Questore Patta vom Hals hält.
Brunettis Fälle zieren regelmässig die internationalen Bestsellerlisten, und sie werden in 34 Sprachen übersetzt. Die Verkaufszahlen sind geheim, Donna Leon gehört aber nach Angaben der britischen Zeitung «The Times» zu den 50 erfolgreichsten Krimiautorinnen und -autoren weltweit. Was macht den Reiz der Brunetti-Romane aus? Weshalb ist Donna Leon mit ihren Geschichten so erfolgreich? Neben der akribischen Recherche, die jedem Buch vorausgeht, sind es sicher die literarische Leichtigkeit, der Charme der sauber gezeichneten Hauptfiguren und der Umgebung. Ein neues Buch von Donna Leon zu lesen, ist wie nach Hause kommen. In die Familie, die man kennt. In eine wunderschöne Stadt mit ihren vielen Macken, die man trotzdem noch liebt. Und in eine Welt, in der die vife, ältere Dame die Gerechtigkeit nicht immer siegen lässt, die sich aber trotzdem immer weiterdreht. Das hat etwas Beruhigendes, irgendwie. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
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Beruf: Korsettschneiderin
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Die Bierseelsorger
M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif
MM39, 25.9.2017
Inhalt Menschen 6 Bergführermangel Hat der traditionsreiche Beruf in der Schweiz noch eine Zukunft?
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Tarte Tatin mit pochierten Birnen
Im Dienst der Wissenschaft
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Jiih … aaah … Achterbahn Die schnellsten, längsten und höchsten Achterbahnen der Welt werden in der Schweiz gebaut
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Kolumne Bänz Friedli
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Endlich Wespentaille Korsettschneiderin Beata Sievi bringt mit ihren Kreationen selbstbewusste Frauen in Form Bilder: Daniel Winkler, Martina Meier, Gabi Vogt, Marco Zanoni, Gina Folly
85 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen, News
Leben
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Gymnasiasten zeigen ihre Maturaarbeit
Migusto So gelingt eine Tarte Tatin mit pochierten Birnen, Pistazien und Gorgonzola
Mit drei Schatzsuchern auf der Jagd nach keltischen Münzen, mittelalterlichen Gürtelschnallen und vergessenen Siedlungen Mission mit Gerstensaft Zwei Pfarrer mischen sich mit ihrem Biermobil unters Volk und lauschen an der Volksseele
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Leserforum
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Interview Krimiautorin Donna Leon schreibt nicht gern über Gewalt, trauert dem Venedig der 80er-Jahre nach und liebt die Schweiz
Migros-Welt 40
Cumulus
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Besuch bei Aproz
Abgabe von Cumulus-Coupons neu direkt nach dem Einkauf Wo der Himbeersirup herkommt
Kolumne 1, 2 oder 3? Der Grosse hat wilde Partypläne
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Familie Fünf Gymnasiasten präsentieren ihre speziellen Maturaarbeiten
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Kolumne Brave New Girl
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Gesundheit Acht vielbeschäftigte Menschen verraten, wie sie trotz Stress entspannt bleiben
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Digital Mobile Fotodrucker
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Wilds Welt Tipps für die Insel Sylt
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Kinder Jamie (11): «Turmspringen ist meine grosse Leidenschaft»
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Glücksgriff Erleben Sie einen CharlieChaplin-Film mit Liveorchester
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Rätsel, Impressum (S. 115) Cumulus
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Meine Welt Zu Besuch bei Comedian Mav Bun alias «Johnny Burn»
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Herbstanfang? Verlängern Sie den Sommer kulinarisch.
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zubereitung:
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Für den Pesto Kräuter sehr fein hacken. Chili entkernen und fein schneiden. Die Hälfte der Kräuter, Chili, Mandeln und Öl mischen. Pesto kühl stellen.
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Bund gemischte Kräuter, z.B. Basilikum, Petersilie, Koriander kleine Chilischote EL gemahlene geschälte Mandeln EL Olivenöl EL Frischkäse nature Limette Pouletbrüstchen à ca. 150 g Tranchen Bratspeck Salz Pfeffer
ca. 30 Minuten + 12 Minuten grillieren geübt
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Restliche Kräuter mit Frischkäse mischen. Limettenschale fein dazureiben. In die Pouletbrüstchen je eine tiefe Tasche schneiden. Kräutermasse einfüllen. Brüstchen mit einer Specktranche umwickeln, mit einem Zahnstocher fixieren. Brüstchen mit Salz und Pfeffer würzen. Grill auf ca. 220 °C vorheizen. Pouletbrüstchen bei mittlerer Hitze rundum 12–14 Minuten grillieren. Auf einer Platte anrichten. Pesto darüberträufeln. TIPP: Dazu passt bunter Blattsalat mit Gurken, Karotten und Radieschen.
Menschen MM39
Darauf freuen wir uns «Swiss Burlesque Festival» Zoe Scarlett organisiert den ersten grossen Anlass dieser Art in Basel am 29. und 30. September. «Ich bin hier» Im Kunstsilo in Emmen LU kann man noch bis zum 8. Oktober eritreisch essen oder Kunst von Asylsuchenden bewundern.
Mein Bild der Woche
Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommunika tion und Autorin. Ihr Buch «#Frauen arbeit»* erscheint am 27. September.
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Hörprobe
Entschuldigung, was hören Sie gerade? Joshua Gurtner (17), Lernender Sanitär, Inwil LU a) «1955» von den Hilltop Hoods b) «Godflesh» von den Jedi Mind Tricks c) «Steck dir deine Sorgen an den Hut» von Peter Alexander
Auflösung: b) «Ich mag grundsätzlich HipHop.»
Regula Bührer Fecker (39) ist
«Gute Nachbarn sind ein Geschenk. Darum zeigt mein Bild den Apple Pie unserer Nachbarin Sarah. Den Kuchen hat sie uns am Sonntagmorgen gebracht, weil sie sah, dass in unserer Familie grad einiges läuft und wir froh um Unterstüt zung sind. Wenn jemand in hektischen Zeiten Hilfe anbietet, weiss ich das zwar schon immer zu schätzen, nutze es aber kaum, weil ich darüber nachdenken muss, was mich entlasten könnte. Aber wenn jemand einfach einen Kuchen backt und vorbeibringt, dann ist das Hilfe, die ich annehmen kann. Gute Nachbarschaft ist etwas unglaublich Wert volles. Denken Sie doch darüber nach, was Sie tun können für Ihre Nächsten. Vielleicht einen Kuchen backen?»
Unnützes Wissen
Länder und Sitten Namibia bedeutet
wörtlich übersetzt: «Ort, wo nichts ist». In Kanada gilt ein Stück Land erst dann als Insel, wenn ein Baum darauf steht. Frankreich hat mit 60 Jahren
das niedrigste Renteneintritts alter in Europa. In Ecuador gibt es eine Art von Vögeln, die wie Hunde bellen. Die Liverpool Hope University in England bietet den Studiengang «Beatles» an. Im Sudan stehen über doppelt so viele Pyramiden wie in Ägypten. In den USA wurde früher bevorzugt mit spanischem Geld bezahlt. Quelle: Neon/Stern
MM39, 25.9.2017 | MENSCHEN
Unterwegs mit einem Schweizer Bergführer oberhalb von Klosters GR: Pro Jahr kommen nur etwa 20 neue dazu.
Diese Woche Zahlen und Fakten
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Guides zählt der örtliche Bergführerverein von Saas Fee VS noch. In den letzten Jahren sind keine neuen Mitglieder hinzu gekommen.
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Prozent der Schweizer Bergführer sind älter als 45 Jahre.
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Franken beträgt der empfohlene Tagestarif für ein Engagement eines Schweizer Bergführers. Je nach Gipfel kann das aber variieren. So kostet zum Beispiel eine Matter hornbesteigung über den Hörnligrat 1135 Franken. www.1815.ch; www.srf.ch; www.4000plus.ch
Professionelle Bergführer dringend gesucht Die Schweizer Bergführer werden immer älter, und ihre Zahl nimmt ab. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Um den Beruf vor dem Aussterben zu bewahren, will die Branche jetzt gegensteuern und die Werbetrommel rühren. Text: Reto E. Wild
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er Schweizer Bergführer verband (SBV) schlägt Alarm: Immer weniger Schulabgänger interes sieren sich für eine Ausbildung zum Bergführer. Im Durchschnitt sind es pro Jahr nicht mehr als 60 junge Männer und Frauen, von denen ein Drittel schon nach dem Eintritts test wieder abspringt. Ein weiteres Drittel steigt während der Ausbil dung aus, sodass letztlich etwa 20 Nachwuchskräfte abschliessen. Dabei bräuchte es laut dem SBV rund 50 neue Bergführer, um der Überalterung und dem Aussterben des Berufs entgegenzuwirken.
Es scheint so, als habe der Berg führerberuf ein Imageproblem. Thomas Wälti (49), selbst Berg führer und technischer Leiter der SBVAusbildung, sagt: «Die Aus bildung ist nicht schwieriger ge worden, obwohl das immer wieder behauptet wird. Allerdings ist klar, dass der Beruf im Vergleich zu anderen Jobs anstrengend und mit Unsicherheiten behaftet ist.» Selbständigkeit schreckt ab Damit meint Wälti unter anderem wirtschaftliche Aspekte. Die Jungen von heute würden nach der Lehre lieber einer geregelten Arbeit nach
gehen, als das Risiko einer kom pletten Selbständigkeit auf sich zu nehmen. Wälti: «Zudem sind die Rahmenbedingungen strenger geworden. Die Kunden erwarten immer mehr. Sie möchten, dass die Bergführer kommunikativer und allgemein gebildeter sind.» Heut zutage müsse ein professioneller Bergsteiger gleichzeitig Pädagoge und Psychologe sein. Um den Nachwuchsmangel zu bekämpfen, will der SBV nun dem Beruf zu neuer Popularität verhel fen – mit gezielter Werbung, zum Beispiel an Informationstagen und in JugendundSportLagern.
Bilder: Arno Balzarini/Keystone; zVg (1)
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Strassenumfrage
Marco Mehli
Ist Bergwandern nur etwas für die ältere Generation?
«Viele Junge sind nicht mehr bereit, sich nur auf den Bergsport zu konzentrieren» Der Schweiz gehen die Bergführer aus. Weshalb? Viele Junge sind nicht mehr bereit, sich nur auf den Bergsport zu konzentrieren. Das ist aber nicht der einzige Grund. Was sind denn die anderen wich tigen Gründe? Es ist nicht einfach, nur vom Bergführerberuf zu leben. Als Selbständigerwerbender muss man viel unterwegs sein, um eine Familie ernähren zu können. Und wenn der Vater in der Hauptsaison, also im Sommer und Winter, oft weg ist, kann das für Familien eine Belastung sein. Die Ausbildung ist jedenfalls nicht schwieriger geworden, wie das in den Medien behauptet wurde. Bei der letzten Prüfung mussten die Lernenden beispielsweise die gleiche Route klettern wie 2005. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist mit 27 000 Franken nicht gerade billig. Kann es auch daran liegen? Das ist viel Geld, das stimmt. Doch man darf nicht vergessen, dass in diesen Kosten nicht nur 100 Ausbildungstage, sondern auch Kost und Logis inbegriffen sind. Wir würden den Kurs gern günstiger anbieten. Nur sind die Grundpreise in der Schweiz nun mal hoch. Immerhin übernimmt der Staat ab 2018 50 Prozent der Ausbildungskosten. Kost und Logis werden nicht subventioniert. Die Kandidaten müssen das Geld vorschiessen und erhalten es anteilsmässig erst nach Abschluss der Ausbildung zurück. Es wird moniert, die Ausbildung sei zu spezialisiert und richte sich an Sportkletterer. Das ist nicht der Fall. Wir bilden die Kandidaten zu Generalisten aus. Sie lernen Hoch- und Skitouren zu absolvieren, das Klettern im Gebirge und Freeriden. Zur Ausbildung gehört auch ein Modul «Lawinen». Sie bilden pro Jahr 20 bis 30 Kandi daten aus. Reicht das?
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Nein, nötig wären 50, um das Nachwuchsproblem zu lösen. Wir versuchen deshalb, den Bergführerberuf bekannter zu machen – sei es mit Informationstagen oder Auftritten in Jugend-und-Sport-Lagern. Wir können jedoch die Situation nicht von einem Jahr zum anderen ändern. Möglich ist es hingegen, das Image zu verbessern, zu informieren, dass es auch heute noch möglich ist, als Bergführer ein respektables Einkommen zu erwirtschaften. Wie alt sind die Kandidaten? Wir verlangen eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Matura. Deshalb sind die Auszubildenden mindestens 20 Jahre alt, im Durchschnitt rund 27 Jahre. Es gibt aber bei jedem Kurs auch Interessenten, die über 40 sind. In der Schweiz haben wir noch rund 1200 aktive Bergführer. Ja, das ist richtig. Die Zahl nimmt ab. Das Durchschnittsalter der Berg führer steigt, weil wir zu wenig Nachwuchs haben. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Wanderleiter und Kletterlehrer. Insgesamt bleiben die Werte im Schweizer Bergführerverband konstant. Wie hoch ist der Frauenanteil? Dieses Jahr bildeten wir zwei Frauen aus. Normalerweise haben wir pro Kurs und Jahr drei bis vier Frauen. Von den rund 1200 Bergführern sind rund drei Dutzend Frauen.
Marco Mehli (62)
ist seit Oktober 2016 Präsident des Schweizer Bergführerverbands.
Tim Allemann (22), Architekturstudent, Olten SO «Ich denke nicht.
Im Sommer gehe ich gern mit Kollegen in den Alpen wandern. Das ist megacool. Als Kind wollte ich vom Wandern allerdings nichts wissen.»
Marlis Bliggensdorfer (75), Rentnerin, Zürich «Nein. Meine Jungen zum
Beispiel gehen gern wandern. Früher absolvierte ich auch richtige Bergtouren, und zwar in der ganzen Schweiz. Ich schätze die Natur.»
Was machen Sie, um den Frauen anteil zu erhöhen? Wir haben nicht vor, die Ausbildung speziell auf die Geschlechter auszurichten. Wir wollen ganz einfach möglichst viele Junge ausbilden – egal, welchen Geschlechts. Sie sind seit 40 Jahren Bergführer. Was hat sich verändert? Die Kunden buchen viel kurzfristiger und haben weniger Zeit. Früher erhielten wir Monate im Voraus Reservationen für eine Bergtour. MM
Dominique Walter (25), Informatikerin, Zürich «Nein, definitiv nicht.
Ich gehe selbst gern wandern, oft im Wallis und in Graubünden. Sehr schön war für mich eine Tour zum Creux du Van im Schweizer Jura.»
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MM39, 25.9.2017 | MENSCHEN
Schatzsucher
Suchen, bis es quietscht
Indiana Jones lässt grüssen: Wer mit einem Metalldetektor die Landschaft durchkämmt, um stumme Zeugen der Vergangenheit aufzuspüren, leistet wertvolle Dienste für die Wissenschaft. Vorausgesetzt, man hält sich an die Vorschriften. Auf Schatzsuche mit Romano Agola, Beatrix Koens und Jonas Glanzmann. Text: Andreas Bättig
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Bilder: Daniel Winkler
omano Agola (53) steht in Voll montur mit seinem Metalldetektor mitten im Wald. Er ist sich sicher: Hier ist die Wahrscheinlichkeit gross, Münzen und andere Gegenstände aus der Römer und Keltenzeit zu finden. Wir sind irgendwo in Bern. Wo genau, ist geheim. «Ich will ja nicht, dass gleich jeder hier aufkreuzt», sagt Agola. Der Forscher hat vor dem Ortstermin Satellitendaten studiert. Die haben ihm gezeigt: Der Untergrund, auf dem wir gerade stehen, wurde von Menschen geformt. Und tatsächlich: Wer den Waldboden etwas genauer anschaut, entdeckt überall zer brochene Ziegel. «Ein gutes Zeichen. Sie sind aus der Römerzeit. Wir befinden uns an einer Stelle, wo möglicherweise römischer Aushub deponiert wurde.» Agola beginnt, seinen Metalldetektor über den Boden zu bewegen. Jedes Metall hat seine
eigene Tonlage. «Je höher und schriller der Ton, desto grösser die Chance, dass es sich um eine Münze aus Bronze handelt.» 2000 Jahre alte Münzen Es dauert nicht lange, da bleibt Agola abrupt stehen. Er greift zu seinem kleinen Spaten am Gürtel, fängt zu schürfen an und legt etwas Rundes frei. Das Fundstück ist eine römische Münze aus Bronze, die in den vergangenen knapp 2000 Jahren im Waldboden schlum merte. Vorsichtig säubert Agola das Objekt. Auf einer Seite kommt ein Frauenkopf zum Vorschein. Es könnte sich um Faustina han deln, die Frau des römischen Kaisers und Philosophen Marc Aurel. Jedenfalls stammt die Münze aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus. Sie ist für die Forschung ein attraktiver Fund, finanziell jedoch uninteressant. «Der Markt ist mit Römermünzen überflutet. Im
Internet werden Tausende angeboten», weiss Agola. Von grösserem Wert sei da schon das keltische Exemplar, das der Schatzsucher wenig später ausbuddelt: «Die Kelten sind unsere Vorfahren. Deshalb freue ich mich über solche Funde besonders. Schon verrückt, wenn man bedenkt, dass der letzte Mensch, der diese Münze in der Hand hielt, ein Kelte vor 2000 Jahren war. Sie stammt zirka aus den Jahren 20 bis 50 vor Christus.» Auch dieser Fund gehört dem Kanton, also der Allgemeinheit. Agola ist kein Raubgräber. Er ist im Auftrag der Wissenschaft unterwegs. Die Münzen wird er den Archäologen des Kantons Bern abgeben. Davon leben kann er allerdings nicht. Agola arbeitet nebenbei in der Sicherheitsbranche. Hat er eine Münze ausgegraben, muss er genau notieren, an welcher Stelle und in welcher Tiefe er sie gefunden hat. «Würde ich das nicht tun,
MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
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Die Schatzsucher in Aktion: www.migmag.ch/ schatz
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1 Romano Agola durchsucht mit seinem
Metallortungsgerät ein Waldstück irgendwo in Bern. Der Ort ist streng geheim.
2 Agolas wertvollster Fund des Tages: eine keltische Münze 3 Werkzeuge für die Schatzsuche: ein
handlicher Spaten und ein kleines Metallsuchgerät, ein sogenannter Pinpointer.
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4 Romano Agola findet immer wieder Metallstücke aus längst vergangenen Zeiten. Der Wald ist voll historischer Gegenstände.
wären die Funde für die Wissenschaft wertlos.» Das Schatzsuchfieber hat Agola bereits als 14-Jähriger gepackt. Damals fand er beim «Härdöpfele» auf einem Acker eine österreichische Münze. Von seinem ersten Lehrlingslohn kaufte er sich einen Metalldetektor. Knapp sechs Stunden lang sucht Agola heute den Waldboden in Bern ab. Am Ende des Tages kann sich seine «Beute» sehen lassen: Vier römische und eine keltische Münze, eine römische Fibel und einen römischen Schlüssel hat er dem Waldboden entlockt. «Und das ist nur die Spitze des Eisbergs», ist sich der Forscher sicher. Er wird wiederkommen. «Wahrscheinlich aus dem Mittelalter» Aber nicht nur mitten in der Stadt, auch an den abgelegensten Orten lassen sich Schätze
finden. Wir stehen auf einem kleinen, unscheinbaren Plateau, etwa so gross wie ein halbes Fussballfeld, mitten in der Berglandschaft des Urner Oberalppasses. Hier, gut 2000 Meter über Meer, liegen Gegenstände begraben, die Wanderer während Jahrhunderten verloren haben. Wir begleiten Beatrix Koens (44). Mit einem Metallortungsgerät sucht sie den Boden nach Objekten ab. Auch sie ist eine moderne Schatzsucherin. Und es dauert nicht lange, da meldet sich auch schon der Detektor zum ersten Mal. Er quietscht schrill – ein gutes Zeichen! Mit der Hand wühlt Koens im Dreck, lässt die Erde durch die Finger gleiten, bis auf ihrer Handfläche etwas Recht eckiges erscheint: eine Gürtelschnalle aus Bronze, an den Rändern reich verziert. Koens strahlt. «Ein schönes Stück, wahrscheinlich aus dem Mittelalter», meint
die Expertin und verstaut den «Schatz» in einem kleinen Plastiksäcklein, bevor sie mit ihrem Smartphone die Koordinaten des Fundorts bestimmt. Später wird auch sie sämtliche Fundstücke dieser Exkursion der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Archäologie übergeben. Seit Koens als kleines Mädchen auf dem Acker neben ihrem Elternhaus eine Münze aus dem 16. Jahrhundert fand, hat sie das Schatzsuchfieber gepackt. Koens wuchs in Ovezande, einem Ort in den Niederlanden, auf. Fast jeder kannte sie dort, spätestens nachdem sie als Jugendliche eine römische Münze gefunden hatte. Vorsprechen bei der Denkmalpflege Heute lebt Beatrix Koens mit ihrer Frau in Altdorf UR und ist als leidenschaftliche Forscherin unterwegs. «Die Prospektion ist ein schönes Hobby und bietet mir einen
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe
1 Beatrix Koens, unterwegs auf
«Raubgräberei kann schnell teuer werden»
dem Oberalppass 2 Jedes Fundstück wird beschriftet. Besonders wichtig sind dabei die Angaben zum Fundort. 3 Ausbeute der Exkursion am Oberalppass: ein Löffel, eine Gürtelschnalle, zwei Ringe und eine Markierung für Stoffe
Adriano Boschetti, was halten Sie von Hobbyforschern wie Romano Agola, Bea Koens und Jonas Glanzmann? Wir sind froh, dass es sie gibt. Gerade im grossen Kanton Bern können wir nicht in allen Regionen kulturhistorisch wert volle Objekte und Orte im Auge behalten. Sie melden uns nicht nur neue Funde, sondern geben auch Bericht über den Er haltungszustand bekannter Fundstellen. Dann sind wir natürlich auch dankbar, dass sie uns ihre Funde überlassen und den genauen Fundort festhalten.
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Warum müssen die Funde abgegeben werden? Weil alles, was im Boden gefunden wird und einen kulturhistorischen Wert hat, der Allgemeinheit gehört. Damit wir und spätere Generationen unsere Geschichte erforschen können, sind wir darauf an gewiesen, dass solche Objekte abgegeben und die Fundstellen gemeldet werden. Brauche ich für die Suche mit dem Metalldetektor eine Bewilligung? Das ist kantonal geregelt. Heute bekommt man eine Bewilligung nicht mehr ganz so leicht, denn die Anforderungen an einen Hobbyforscher sind hoch. Die Person muss die Bedeutung des Fundes erkennen, die Fundstelle richtig einmessen und vor allem auch dann aufhören können, wenn es spannend wird.
guten Ausgleich zu meinem Beruf als Medizininformatikerin», sagt sie. Als sie vor acht Jahren in den Kan ton Uri kam, war sie von Anfang an fasziniert von der Bergwelt. Nicht zuletzt deshalb wurde sie bei der kan tonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Archäologie vorstellig. Denn auch der Kanton Uri verlangt für die Schatzsuche eine offizielle Bewilligung, und die Funde müssen der Amtsstelle übergeben werden. «Den Austausch mit den Profis schätze ich sehr», sagt Koens. Dass sie im Umgang mit dem Metalldetektor versiert ist, zeigt am Ende des Tages ein Blick auf die Aus beute: eine Stoffmarke aus Blei aus dem Mittelalter, zwei Ringe, einer davon vergoldet, Gewehrkugeln aus dem 18. Jahrhundert und ein Schwei zer Einräppler aus dem Jahr 1884. Das alles haben die Menschen über die Jahrhunderte hier verloren. Und
es wird über die nächsten Jahrhun derte wohl noch vieles dazukommen. Burgenfund mitten im Emmental Als Jonas Glanzmann (42) realisierte, was er gerade gefunden hatte, musste er sich erst mal hinsetzen. Er war in der Gemeinde Trachselwald im Em mental im Wald unterwegs und wusste, dass hier irgendwo vor sehr langer Zeit die sagenumwobene «vergessene Stadt» gestanden haben musste – eine Adelsburg, umgeben von Wohnhäu sern. Die Adelsfamilie der Freiherren von Rüti soll im 11. Jahrhundert darin residiert haben. Glanzmann recher chierte monatelang. Er vergrub sich in Staatsarchiven, studierte Luft bilder, um unnatürliche Strukturen auf den Karten und Aufnahmen zu entdecken. Als Glanzmann genug Informatio nen beisammen hatte, zog er los, tief
Welche Strafen drohen, wenn ich illegal suche, also zum Raubgräber werde? Das kann schnell mehrere Zehntausend Franken kosten. Wer nämlich einfach wild drauflos gräbt, zerstört in der Regel die Fundstelle. Wir müssen dann alles aufwendig dokumentieren und die Funde konservieren. All diese Kosten werden in Rechnung gestellt. Die Polizei hat auch ein Auge auf Raubgräber und kontrolliert, wer eine Bewilligung hat und wer nicht.
Adriano Boschetti (44) ist Leiter des Archäo logischen Dienstes im Amt für Kultur des Kan tons Bern.
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Jonas Glanzmann am Fundort der «vergessenen Stadt» im Emmental
in den Wald hinein. Da fiel ihm ein ungewöhnlicher Hügel mit einem Plateau und extrem steilen Flanken auf. Glanzmann war sich sicher: Das ist ein Burggraben. Genau hier, auf diesem Plateau, stand die Adelsburg. Wir begleiten Jonas Glanzmann zum Fundort. Im Zwielicht der Son nenstrahlen, die sich ihren Weg durch das Blätterdach bahnen, steht er auf einer kleinen Lichtung und erklärt uns, wo die Burg gestanden haben muss, wie sie gesichert war. Er erzählt detailliert und lebhaft, vor dem geisti gen Auge erweckt er die «vergessene Stadt» zum Leben. Doch wie findet man überhaupt ehemalige Burgstandorte? «Ich habe ein gut geschärftes Auge», sagt Glanz mann. Als ausgebildeter Bauzeichner könne er sich gut vorstellen, wo Bauten gestanden haben mussten. Hat Jonas Glanzmann eine solche Stelle gefun den, meldet er diese den Kantons
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archäologen. «Es dauerte eine Weile, bis sie mich als Hobbyforscher ernst nahmen. Doch meine Entdeckungen haben bewiesen, dass ich nicht nur heisse Luft fabriziere», sagt er. Seine Entdeckung der «vergessenen Stadt» hat für Furore gesorgt. «Ich bin sehr gespannt, was man dort alles finden wird», sagt Glanzmann, der sich nicht an der Detailsuche beteiligt, «das überlasse ich den Profis.» Doch zu wissen, dass er dazu beitragen kann, mehr über die Geschichte des Em mentals zu erfahren, motiviert Glanz mann zu weiteren Exkursionen. Gern auch in Begleitung seines sieben jährigen Sohnes, der ihm schon bei der Burgensuche Gesellschaft leistete. «Es ist einfach ein Abenteuer. Wer wäre da nicht gern dabei?» MM Infos: www.metallortung.ch www.historiarum.ch www.am-agola.ch www.prospektion.ch
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MM39, 25.9.2017 | MENSCHEN
Gehen lieber auf die Strasse, als im BĂźro zu sitzen: die Pfarrer Tobias Rentsch (l.) und Bernhard Jungen mit ihrer mobilen Bierbar.
MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
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Seelsorge
Zapfmeister im Dienste des Herrn Mit ihrer fahrbaren Biertheke «Unfassbar» bringen die Seelsorger Bernhard Jungen und Tobias Rentsch die Kirche dorthin, wo das Leben stattfindet: an Quartierfeste und Musikfestivals. Text: Andrea Freiermuth
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er Jüngere hat eine Baseballcap auf dem Kopf, wie man sie von Rappern kennt. Der Ältere schmückt sein Haupt mit einem Pork-Pie-Hut, wie ihn Jazzer einst liebten. Das Duo steht am autofreien Sonntag Mitte September im Berner Mattehofquartier an einer fahrbaren Bierbar am Zapfhahn und lässt den Gerstensaft sprudeln. So weit, so gewöhnlich – bis man mit den beiden ins Gespräch kommt. «Wir sind eigentlich Pfarrer, gehen aber lieber auf die Strasse, um mit den Leuten zu sprechen, als im Büro zu sitzen», sagt Tobias Rentsch (35), der mit dem Rapper Cap. Während er sich darauf konzentriert, dem Becher in seiner Hand die richtige Menge Schaum zu verpassen, entgegnet eine junge Frau ungläubig: «Das ist ein Witz, oder?» Nein, überhaupt nicht, dank der Begegnungen an der Bar wisse er, was er am Sonntag bei der Predigt erzählen werde, erklärt Pfarrer Rentsch und macht die Besucherin auf seine Visitenkarten aufmerksam, die auf dem Tresen liegen.
Keine neue Form des Missionierens
Die Idee mit dem mobilen Pfarramt hatte Bernhard Jungen (60), der mit dem Jazzerhütchen. Er war in den vergangenen 30 Jahren in der reformierten Kirchgemeinde Ittigen bei Bern als Seelsorger tätig und ist vor Kurzem in Frühpension gegangen. «Ich habe mich immer gefragt, ob die Kirche nicht näher zu den Leuten sollte. Jesus liebte Feste. Davon zeugen unzählige Bibelstellen. Warum also sollte die Kirche nicht auch an Musikfestivals, Quartierfesten oder Sportevents präsent sein?» Das Resultat ist der Verein «Die Unfassbar»: «Der Name soll der Tatsache Rechnung tragen, dass Gott für alle ein Geheimnis bleibt», sagt Pfarrer Jungen. Zudem böte
Bild: Marco Zanoni
die Bierbar Raum für Geschichten, die das Leben schreibt – von den unfassbar schwierigen bis zu den unfassbar schönen. Als neue Form des Missionierens will Pfarrer Jungen sein Projekt aber nicht verstanden wissen: «Die Bar ist kein PR-Instrument, um den Leuten zu sagen, wo Gott hockt, sondern eine Einladung zum Gespräch.» Er wolle damit auch keine verlorenen Schäfchen in die Kirche zurückholen, sondern im Gegenteil die Kirche auf die Strasse tragen. Er sei überzeugt, dass jeder Mensch einen göttlichen Funken in sich trage, der Clochard genauso wie der Theologieprofessor. Jungpfarrer Rentsch, der seine Ausbildung erst vor einem Jahr abgeschlossen hat und bisher ausschliesslich als Stellvertreter tätig war, hörte vom Projekt und kontaktierte Initiator Jungen. Rentsch überzeugte den Pastor in Frühpension, dass er genau der Richtige sei, um bei seinem Projekt mitzumachen. Als aktiver Partygänger kennt der Mittdreissiger die Reaktionen der Leute, wenn sie einen Pfarrer in ungewohnter Umgebung und Aufmachung antreffen. Dabei hat er sich schon oft gedacht, dass so ein Bartresen für seinen Job manchmal besser geeignet wäre als eine Kirchenbank. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite dröhnt orientalischer Elektropop aus den Boxen. Der Inhalt der Gespräche an der Bar geht in den Klängen des Synthesizers etwas unter. Die Unterhaltungen drehen sich meist um das kühle Gold, das aus einer lokalen Kleinbrauerei stammt – die Besucher sind sich einig: Es mundet –, oder um die Bar an sich: ein Elektrovelo-Aufbau, bei dessen Konstruktion die Pfarrer von Kunstschmied Kurt Baumann (61) aus Aarwangen angeleitet wurden. «Es ist nicht so, dass sich immer gleich tiefschürfende Gespräche ergeben», sagt Initiant Jungen. Die Gäste würden bestimmen,
worüber sie sprechen wollen. «Wir möchten niemandem etwas aufzwingen.» Jungen und Rentsch haben noch keinen grossen Erfahrungsschatz – das Quartierfest in Bern ist erst der dritte Anlass, an dem sie präsent sind. Was sich aber schon gezeigt hat: Nach jedem Auftritt erhalten sie einige Anrufe oder E-Mails von Leuten, denen etwas auf der Seele liegt. Es sind Menschen, die ein offenes Ohr schätzen und die die Pfarrer von der Kanzel aus nie erreicht hätten. Toleranz in Sachen Glauben und Getränk
Für das kommende Jahr hat Pfarrer Jungen 75 000 Franken für «Die Unfassbar» budgetiert. Als Frührentner ist er zwar nicht mehr auf einen richtigen Lohn angewiesen, den Geschäftspartner will er aber nicht gratis arbeiten lassen. Er hofft, den Betrag durch Beiträge von Kirchgemeinden, Kantonalkirchen und privaten Gönnern decken zu können. Das Echo ist positiv. Aber es gibt auch kritische Fragen, etwa zum Thema Alkohol. Pfarrer Jungen hält es mit den Prozenten wie mit der Religion: «Wir sagen den Leuten weder, an welchen Gott sie zu glauben haben, noch schreiben wir ihnen vor, was sie trinken sollen.» Zudem seien sie unterwegs im Namen dessen, der Wasser in Wein verwandelte, und Bier gehöre zur Schweizer Festkultur: «Die vielen Kontakte kämen an einer Sirupbar nie zustande.» Darunter befänden sich auch Leute, die ein Alkoholproblem hätten: «Wir sind für alle da. Natürlich haben wir auch alkoholfreie Getränke im Angebot. Und den Jugendschutz nehmen wir ernst.» So oder so: Auf Kosten der Kirche kann sich an der «Unfassbar» keiner betrinken. Die Zapfmeister verkaufen die Drei-DeziliterBecher für fünf Franken. Nach rund sechs Stunden haben sie zwei 18-Liter-Fässer geleert. Das Kühlsystem läuft am Limit – und die Visitenkarten sind fast alle weg. MM
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1 Patrick Spieldiener
testet The Green Lantern, eine seiner Bahnen im berĂźhmten Freizeitpark Six Flags Magic Mountain in Kalifornien.
2 Wilde Fahrt mit The Green Lantern 3 240 km/h schnell:
Intamins Formula Rossa in Abu Dhabi
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Bilder: Alamy (1), Intamin (1)
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50 Jahre Intamin
Adrenalinkicks made in Switzerland
Die schnellste Achterbahn der Welt steht in Abu Dhabi, die höchste in New Jersey. Beide stammen aus der Schweiz. Die Familie Spieldiener und ihre Firma Intamin sind mitverantwortlich dafür, dass die Schweiz zur Weltmarktführerin im sogenannten Coaster-Geschäft aufstieg. Text: Ralf Kaminski
P
Bilder: Zen Sekizawa
atrick Spieldiener (54) ist ein vielbeschäftigter Mann. Gerade eben hat er sich mit einer Delegation aus Indien getroffen, einer der wenigen weissen Flecken auf der Intamin-Weltkarte. «Es gibt dort noch keinen einzigen richtigen Vergnügungspark, und das wollen sie nun ändern», sagt Spieldiener. «Und natürlich wollen sie gleich die schnellsten und höchsten Bahnen, obwohl das ihr Publikum völlig überfordern würde.» Er hat versucht, sie zu überzeugen, erst mal kleiner anzufangen, damit sie sich noch steigern können. «Klar verdienen wir so erst mal weniger Geld, aber wenn alles gut geht, entwickelt sich eine jahrzehntelange Kundenbeziehung.» Solche Beziehungen unterhält Intamin (International Amusement Installations)
etwa mit Six Flags, dem riesigen Freizeitpark in New Jersey, oder mit den amerikanischen Unterhaltungsgiganten Disney und Universal, die in mehreren Städten der Welt gut besuchte Vergnügungsparks betreiben – Stammkunden, die die globale AchterbahnGrossmacht Intamin seit Jahrzehnten mit neuen, aufregenden Bahnen beliefert. Schon seit einiger Zeit spielt die Musik allerdings im Nahen und Fernen Osten. «In China sind wir gewaltig gewachsen, in der Türkei ebenfalls, und derzeit boomt Vietnam», sagt Spieldiener. Und Indien könnte der nächste Zukunftsmarkt werden, aber noch ist offen, ob Intamin mit den Betreibern dort zu einer Einigung kommt. Spieldiener führt das Unternehmen mit rund 200 Angestellten in sieben Ländern in
zweiter Generation. Der Jahresumsatz beträgt 100 Millionen Franken. Gegründet wurde Intamin 1967 im Wallis von den österreichischen Brüdern Robert und Reinhold Spieldiener sowie deren Landsmann Alphons Saiko. Sie arbeiteten alle beim Seilbahnbauer Bühler und merkten nach einem ersten Projekt, dass im Anlagenbau für Vergnügungsparks ein gewaltiges Marktpotenzial brachlag. So machten sie sich selbständig und lieferten schon bald regelmässig Bahnen für Six Flags nach New Jersey. Inzwischen hat Intamin fast 1000 verschiedene Anlagen gebaut und ist praktisch überall auf der Welt präsent. Im Schnitt entsteht jedes Jahr eine neue Bahn. «Meist sind Der Reiz der Achterbahn: Seite 19
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Claudia Haag, Psychologin
«Man kann das durchaus mit Drogen vergleichen»
Achterbahnfahren löst Glücksgefühle aus. Und die will man immer wieder spüren. Psychologin Claudia Haag sieht darin Parallelen zu Erfahrungen, die man bei Drogenkonsum und Extremsport macht. Interview: Ralf Kaminski
Wer sich von The Green Lantern durchschütteln lässt, braucht starke Nerven.
es Varianten von bestehenden oder solche, die wir dank neuer Techno logien anders konzeptionieren», sagt Spieldiener, der als Maschineninge nieur auch selbst noch Bahnen ent wickelt. «Etwas ganz Neues zu er finden, wird allerdings zunehmend schwierig.» Doch die Nachfrage bleibt be stehen, gerade bei den ganz grossen Parks, die ihrem Publikum immer wieder etwas Neues bieten müssen. Das darf dann ohne weiteres 30 Millionen kosten – Hauptsache, noch schneller, noch höher, noch wilder. Bei Neueröffnungen ist Spiel diener immer gern dabei, kann dies aber nur noch selektiv sein, «sonst wäre ich dauernd am Reisen». Ab und zu gönnt er sich jedoch eine Jung fernfahrt auf einer seiner neuen Bah nen irgendwo auf der Welt. Es helfe, als Chef einer Achterbahnfirma einen robusten Magen zu haben. «Aber wenn ich ohne Pause mehrmals hintereinander fahren muss, wirds selbst mir ein bisschen mulmig.» Und natürlich fährt er nie nur einfach so zum Spass, das kritische Auge des Fachmanns ist immer dabei.
Bilder: Getty Images, zVg
Zögerlicher Nachfolger
Dass er mal die Firma übernehmen würde, war nicht immer ausgemacht. «Die Beziehung zu meinem Vater war nicht besonders gut, er war stark aufs Geschäft fokussiert, entsprechend wenig hatte ich von ihm in meiner Kindheit. Ausserdem übte er starken Druck auf mich aus, später mal das Geschäft zu übernehmen. Das führte bei mir eher zu einer Abwehrhal tung.» Zu seinem Onkel Robert war Konkurrent Mack Rides: Seite 21
Claudia Haag, weshalb haben die meisten Menschen Spass beim Achterbahnfahren? Weil bei dem Nervenkitzel und der Angst, die dabei entsteht, im Gehirn Botenstoffe ausgeschüttet werden, unter anderem Adrenalin, Cortisol und Endorphine. Letztere lösen Glücksgefühle aus. Ähnliche Effekte gibt es beim Sport oder bei Verlieb ten. Die meisten möchten solche Glücksge fühle erneut erleben, weshalb sie die Angst und den Stress wieder auf sich nehmen. Es gibt aber auch Leute, die aus Angst aufs Achterbahnfahren verzichten. Wie wir damit umgehen, hängt auch vom Persönlichkeitstyp ab und ist ein Stück weit angeboren. Es gibt vorsichtigere Menschen, die kein Bedürfnis nach Angstsituationen haben. Und das ist eine Fahrt mit der Achter bahn eigentlich: Unser Herz beginnt zu ra sen, der Puls steigt, wir beginnen zu schwit zen. Einige Leute bewerten diese Situation als Gefahr und haben Angst, andere empfin den sie als Spass. Diese «SensationSeeking Persönlichkeiten» suchen dies geradezu. Sie geniessen die Angstlust? Genau. Wie Extremsportler oder Leute, die sich gern von Horrorfilmen erschrecken las sen. Sie brauchen diesen Kick und bewerten den daraus entstehenden Stress als positiv.
läufig nachlassen. Also sucht man nach was anderem, noch Extremerem. Von Drogen wird man süchtig. Könnte das auch bei Achterbahnen passieren? Rein theoretisch schon. Ich denke, man kann es mit Extremsportlern vergleichen, da gibt es genügend Beispiele von Leuten, die immer mehr und immer grössere Risiken eingehen – und teilweise daran sterben.Diese Gefahr besteht beim Achter bahnfahren nicht, aber ein vergleichbarer Suchtmechanismus wäre schon vorstellbar. Erst jedoch wenn diese Sucht mit einem Kontrollverlust einhergeht, wäre sie patho logisch. Dann hat eine Person keinen Einfluss mehr auf ihr Verhalten und wird dadurch in ihrem Alltag eingeschränkt. Aber aus der Praxis sind Ihnen keine Fälle wegen Achterbahnen bekannt? Nein. Aber ich habe regelmässig Patienten, die unter Ängsten leiden – allerdings immer unter solchen, die sie in ihrem Leben stark einschränken, zum Beispiel Höhenangst, soziale Ängste oder Angst vor dem Fliegen. Wer Angst vor dem Achterbahnfahren hat, dürfte darunter im Alltag kaum leiden. www.psychotherapiepraxis-zuerich.ch
Und das ist genetisch bedingt? Teilweise. In der Psychologie spielen jedoch immer noch andere Elemente hinein, etwa, wie man aufgewachsen ist und was für Erfahrungen man im Leben gemacht hat. Aber das persönliche Temperament ist schon stark genetisch bedingt. Die Bahnen werden immer wilder, grösser, höher. Wer Thrills mag, sucht immer neue Grenzerfahrungen? Das ist so. Man kann das durchaus mit Drogen vergleichen. Auch diese lösen gute Gefühle aus, aber mit der Zeit nimmt die Körperreaktion ab, das Gehirn gewöhnt sich daran. Und so braucht es immer mehr, um diese Glücksgefühle auszulösen. Wer zehn mal die gleiche Achterbahn gefahren ist, der ist mit der Strecke so vertraut und weiss, was ihn erwartet, dass die Thrills zwangs
Claudia Haag (33) ist Psychologin und Psychotherapeutin FSP mit eigener Praxis in Zürich.
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die Beziehung besser, und er war es dann auch, der den jungen Patrick davon überzeugte, eine Weile bei der Firma im Wallis mitzuarbeiten. Danach ging er für Intamin nach Südkorea, wo damals viele Bahnen neu gebaut wurden. «Und so rutschte ich rein.» Seit 20 Jahren leitet er nun das Tagesgeschäft. Sein Vater starb vor zehn Jahren, und der Onkel ist mittlerweile 88 und ganz auf seine Tierschutzarbeit konzentriert. Keimzelle für weitere Firmen
Und die nächste Generation steht schon bereit: Spieldieners Söhne Lukas (26) und Kevin (24) studieren beide Maschinenbau. Der Jüngere ist bereits ins Unternehmen ein getreten, während der Ältere «erst mal etwas anderes machen» will, erzählt der Vater. Die Chancen sind jedoch intakt, sodass die Firma auch künftig in Familienhand bleibt.
Derzeit laufen die Geschäfte sehr gut. «Wir haben unseren Personalbestand am Hauptsitz in den letzten sieben Jahren verdoppelt», erklärt Spieldiener, weitere Zahlen verrät er nicht. «Aber der Konkurrenz geht es genauso gut.» Viele dieser anderen Firmen haben ihre Wurzeln bei Inta min, sind ehemalige Mitarbeiter, die sich mit dem erworbenen Knowhow selbständig gemacht haben. Dadurch ist die Schweiz zu einer Grossmacht im Achterbahnbau geworden. «Das hat auch damit zu tun, dass die Schweiz eine Tradition beim Bau komplexer technischer Anlagen hat.» Jedenfalls kennt man sich unterein ander gut und hat sich auf gemein same Sicherheits und Qualitätsstan dards geeinigt, die laut Spieldiener auch konsequent eingehalten wer den. «Wenn es Unfälle gibt wie etwa Intamin-Rekordbahnen: Seite 23
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Konkurrenz und Migros-Partner
Europa-Park und Mack Rides Roland Mack (67) und seine
Bild: Europapark
Familie betreiben nicht nur seit über 40 Jahren den Europa-Park in Rust (D), ihre Firma Mack Rides konstruiert im süddeutschen Waldkirch auch Achter- und Themenbahnen, die sie weltweit verkauft. 80 Prozent der Bahnen im Europa-Park hat Mack Rides selbst entwickelt und gebaut. Die Migros hat seit 2007 eine Kooperation mit dem EuropaPark, seit 2012 sind sie strategische Partner. Bereits mehrfach war der Park jeweils an einem Tag exklusiv nur für Mitglieder der Famigros geöffnet.
Roland Mack auf einer von seiner Firma gebauten Bahnen im Europa-Park.
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PUNKTE
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Rekorde
Höher, schneller, abgedrehter
Maschineningenieur Patrick Spieldiener entwickelt auch selbst noch Bahnen.
Intamin Amusement Rides hat seit seiner Gründung zahlreiche Rekorde in der Branche aufgestellt. So hat sie auch die derzeit schnellsten und höchsten Stahlachterbahnen der Welt entwickelt. Die schnellste ist die Formula Rossa in Abu Dhabi mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h. Die mit 139 Metern höchste ist die Kingda Ka im Freizeitpark Six Flags Great Adventure im US-Bundesstaat New Jersey. Sie wird jedoch voraussichtlich 2018 abgelöst von der Achterbahn Skyscraper (173 m), die in Orlando (Florida) geplant ist – und ebenfalls von Intamin gebaut wird. www.intaminworldwide.com
letztes Jahr in Australien, als vier Menschen starben, dann in der Regel mit Bahnen von ausländischen Konkurrenten, die uns kopiert, aber günstiger gebaut haben.» Denn Qualität hat ihren Preis, und diesbezüglich macht Intamin keine Kompromisse. «Wer das nicht bezahlen kann oder will, den lassen wir ziehen.»
Bilder: Intamin (4), Tim Larsen/Keystone (1)
Reise zu den Stammkunden
Gebaut werden die Bahnen in Werken in Deutschland und der Slowakei, der Hauptsitz der Firma liegt nach einem langwierigen Streit mit den Schweizer Steuerbehörden in Schaan im Fürstentum Liechtenstein. Aber Intamin versteht sich weiterhin als Schweizer Firma und hat auch einen Sitz in Wollerau SZ. Daneben gibt es Büros in fünf weiteren Ländern, unter anderem in China, Korea und Japan. Nach Japan allerdings hat Spieldiener schon seit zehn Jahren keine neue Bahn mehr verkauft. «Das Land stagniert, und die Bevölkerung wird älter, ein schwieriger Markt für uns. Aber es stehen dort noch immer viele unserer Bahnen, die wir von Tokio aus selbst warten.» Und Japan stand trotz allem auch auf Spieldieners Reiseprogramm dieses Jahr. Er liess nämlich ein Buch zum 50-Jahr-Jubiläum der Firma machen, das er vielen seiner Stammkunden persönlich übereichte. «Das war auch eine schöne Gelegenheit, diese Leute wieder mal zu treffen.» Früher war das üblich, man sah sich persönlich, um eine grosse, neue Bahn zu bestellen. «Heute läuft alles per Mail und mit Verträgen dick wie Bücher. Ich vermisse die alten Zeiten ein wenig.» MM
Formula Rossa Die schnellste Stahlachterbahn der Welt (240 km/h) steht seit 2010 in der Ferrari World in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.
Kingda Ka Die höchste Stahlachterbahn der Welt (139 Meter), seit 2005 im Six Flags Great Adventure in Jackson (New Jersey, USA)
Falcon’s Fury 102 Meter hoher Fallturm mit einer Fallgeschwindigkeit von 93 km/h, seit 2004 in Busch Gardens in Tampa (Florida, USA)
Flying Island Eine rotierende Aussichtsplattform (50 Meter hoch), seit 2009 im Happy Valley in Chengdu (China) in Betrieb
Taron Die 1319 Meter lange Themenachterbahn (Multi Launch Coaster) ist bis zu 105 km/h schnell, seit 2016 im Phantasialand in Brühl bei Köln (D).
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
S Bänz Friedli
Typisch Bueb, typisch Meitli
Bild: Vera Hartmann
«Säg mal, spinnsch?» Plötzlich gerieten unsere Kinder aneinander. Wo sie doch sonst meist friedliche Geschwister sind. «Nei, du spinnsch!» – «Nei, du!» Grund für ihren Disput war die Zeichentrickfigur Wickie aus «Wickie und die starken Männer», dieses kleine Wesen mit dem schulterlangen röt lichen Haar, äusserlich vielleicht zu scheu und allzu schmächtig, zumal unter Wikingern – dafür aber schlauer als Freund und Feind und mit seinen genialen Einfällen all den er wachsenen Raufbolden rund um Vater Halvar von Flake, den Häuptling, hoch überlegen. Eigentlich sind Sohn und Tochter für solchen Kinderkram ja längst zu alt, doch irgendwann im Sommer kam das Gespräch plötzlich auf Wickie, und die beiden waren uneins …
Bänz Friedli (52)
kaufte einen pinkfarbenen Pulli.
Was macht eigentlich einen Jungen, ein Mädchen aus? Sie war im Fussballclub, er las lieber. Dafür trug er seine Haare so lang, dass er mal nepalische Grenzbeamte in hellen Aufruhr versetzte, weil er angab, ein Junge zu sein. Und als sie dann festgestellt hatten, dass er wirklich einer war, kamen sie aus dem Kichern nicht mehr heraus. Nie vergesse ich den Tag, da er in einem BenettonLaden im südlichsten Italien, kaum zweijährig, unter den Knabenkleidern einen pinkfarbenen Pullover erspähte. Den wollte er haben, un bedingt! Und am «Zeigitag», als es galt, ein Lieblingsspielzeug mit in den Kindsgi zu
bringen, nahm er seine Puppe Monika mit. Es trug ihm Hohn und Spott ein. Was ihn, der zahllose Jugendbücher verschlang, besonders ärgerte: dass darin alle Girls pfiffig und tapfer, die Jungs dagegen tollpatschig dargestellt werden. Gewiss, unsere Kinder waren nicht nur untypisch: Er, der Tüftler, brachte mit seinem Freund Aurel schon früh auseinandergeschraubte Radio geräte zum Explodieren; sie lernte mit Freun dinnen die Songs von Katy Perry auswendig. Wir versuchten halt einfach, zu Hause mög lichst nicht vorzugeben, wie Jungen und Mädchen sich zu verhalten hätten. Das wurde ihnen von aussen schon genug eingehämmert. Ihr Zwist, diesen Sommer, drehte sich übri gens darum, ob Wickie ein Junge oder ein Mädchen sei. «Nein, schau!», war Tochter Anna Luna sich sicher, «es wird ja Wickie mit ie geschrieben, also weiblich.» Solange sie denken kann, war Wickie für sie ein Mäd chen. Sie ist jetzt neunzehnjährig. Ebenso überzeugt war ihr Bruder Zeit seiner Kinder jahre, Wickie sei ein Bub. Wer von beiden recht hatte? Spielt es eine Rolle? Hand aufs Herz, sehen Sie Wickie als Junge oder als Mädchen? Und möchten Sie sich diese Meinung nehmen lassen? MM Bänz Friedli live: 28. 9. Schaffhausen, 30. 9. Unterwasser SG
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Das Richtige tun
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Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Monwara und ihre Familie: www.dasrichtigetun.caritas.ch
Monwara Begum (40) flüchtete vor dem Klimawandel
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Fakten
Das Korsett Korsetts sind im 16. Jahrhundert als Unterkleidung
aus versteiften Miedern entstanden. Sie formten den Oberkörper zu einem Konus und drückten die Brust flach. Später wurde die konische Form mit angehobener Brust Mode. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Sanduhrform. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs kam das Korsett aus der Mode. Auch die zunehmende Berufstätigkeit der Frauen war ein Grund. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde als Verstärkung
Fischbein verwendet. In der Folge kamen flexiblere Korsettstäbe aus Federstahlband und Stahlspiralen zum Einsatz.
Beata Sievi
Instrumente der Verführung Bei Beata Sievi geht es um Schönheit, Handwerk, Intimität. Die Winterthurerin ist die einzige Korsettschneiderin der Schweiz. Sie trägt ihre eigenen Kreationen mit Vergnügen – in ein intellektuelles Korsett zwängt sie sich hingegen nicht. Text: Claudia Langenegger
Um das Jahr 1820 kam das
Korsett auch für Männer in Mode. In der Zeit des Dandytums trugen Männer das formgebende Kleidungsstück, um schlank zu wirken. Der moderne Herrenanzug war körpernah geschnitten und hatte eine V-Silhouette. Auch im 21. Jahrhundert
leiden Frauen noch für eine Wespentaille – allerdings nur für den Film. Die Schauspielerin Lily James nahm während der Dreharbeiten für «Cinderella» nur flüssige Nahrung zu sich, damit sie in das Korsett ihres Prinzessinnenkleids passte. Die wohl prominenteste Korsettträgerin ist die US-
amerikanische BurlesqueTänzerin Dita Von Teese. Sie trägt in fast all ihren Shows und an öffentlichen Anlässen ein Korsett.
D
er Weg in Beata Sievis Reich führt über eine elegante Holztreppe. Die Winterthurerin hat sich einem alten, ehrenwerten Handwerk verschrieben: Sie ist Korsettschneiderin, die einzige in der Schweiz. Ihre Kundinnen empfängt sie in einer Art Salon: In der Mitte ein Tischchen mit Sessel, Bücher reihen sich wandhoch in Regalen, Schneiderpuppen sind mit Korsetts und üppigen Röcken bekleidet. In den Musterbüchern kann man St. Galler Spitzen und edle Stoffe befühlen und sich davon inspirieren lassen. Die schweren Vorhänge in ihrem Atelier «entre nous» sind zugezogen. «Das Korsett ist ein intimes Produkt», erklärt Beata Sievi. Die gebürtige Polin ist eine zierliche Frau mit einem wachen Blick. «Ich spüre immer wieder Berührungs-
Bild: Gina Folly
ängste», sagt die 51-Jährige. Umso wichtiger sei es, «dass ich meine Kundinnen in einem Ambiente empfange, in dem sie sich wohlfühlen können.» Mehrheitlich seien es Frauen, die ein Korsett für sich bestellen, manchmal auch ein Mann für seine Partnerin. Eins jedoch hätten all ihre Kundinnen gemeinsam: «Es sind immer selbstbewusste und selbstbestimmte Frauen, die ein Korsett bestellen.» Weibliche Formen willkommen
Dabei gibt es eine Regel: Opulente Formen sind einfacher einzukleiden als sehr schlanke Körper. Bei fülligen Figuren gibt es mehr Möglichkeiten. «Jedes Korsett ist eine handwerkliche Herausforderung», sagt die Schneiderin. «Die Schwierigkeit liegt darin, maximale Flexibilität und eine ideale Form zu schaffen.»
Sie ist Perfektionistin: «Stofffalten darf es keine geben.» Die Korsetts sind mit flexiblen Metallstäben verstärkt, der Stoff hingegen ist nicht elastisch. Dennoch sind viele Kundinnen bei der ersten Anprobe erstaunt: «Sie sagen oft, dass es sich viel bequemer anfühlt als erwartet.» Beata Sievi hat den Beruf der Corsetière wiederbelebt. Nach ihrer Ausbildung zur Schneiderin im Theater am Neumarkt in Zürich spezialisierte sie sich. Sie entlockte alteingesessenen Schneidermeistern ihr Wissen, indem sie diese mit Pralinen bestach, recherchierte in Museen, nähte alte Schnitte nach, probierte vieles aus und absolvierte ein Praktikum als Lingerienäherin in ihrer Heimat Danzig. «Nach drei Jahren war ich endlich so weit.» Die Arbeit an einem Korsett
MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
dauert mindestens 25 Stunden. «Es können aber mit den Mass anproben schnell mal 30 Stunden werden.» Für eins dieser hand gefertigten Einzelstücke muss man mit mindestens 3000 Franken rechnen. Es wird heute als edles Oberteil an Hochzeiten, Bällen oder zu Theaterbesuchen getragen. Oder es dient als romantisches Accessoire für erotische Stunden zu zweit. «Ein Korsett ist ein Instrument der Verführung – es spielt mit dem Betonen und Verhüllen und hat eine grosse Wirkung.» Beata Sievi hält es für ein hartnäckiges Vor urteil, dass das Kleidungsstück einengend, unterdrückend oder gar Folterinstrument gewesen sein soll. Als es im 17. Jahrhundert in Mode kam, kleidete man sich anders. «Repräsentation war wichtiger als Komfort. Man nahm viel in Kauf, um gut zu wirken.» Frauen selbst
hätten Korsetts für ihre Zwecke eingesetzt: «Sie haben damit ge spielt, um ihre Attraktivität und ihren Wert auf dem Heiratsmarkt zu erhöhen.» Die Psychologie im Korsett Heute stelle ein solches Kleidungs stück die Freiheit von Frauen nicht mehr infrage. Es reduziere eine Frau auch keineswegs auf ihre Schönheit und mache sie auch nicht zu einem intellektfreien Vorzeige püppchen. «Ich verliere nicht an Geisteskraft, wenn ich mich schön anziehe. Zwischen äusserlicher Schönheit und intellektueller Stärke besteht kein Zusammenhang.» Schnell stösst man im Gespräch um das Korsett in die Welt des menschlichen Innenlebens und der Beziehung zwischen den Ge schlechtern vor. Der Mensch und seine Seele haben Beata Sievi
schon immer interessiert: Sie studierte in Warschau Philosophie und Psychologie, bevor sie vor fast drei Jahrzehnten für ein Praktikum in die Schweiz kam, sich hier verliebte und blieb. Als Korsettschneiderin kommt sie dem Innenleben des Menschen immer wieder nah. Ihr einstiges Fach gebiet Psychologie hat sie nie los gelassen: Beata Sievi bildet sich laufend weiter. «Die Neurologie der menschlichen Beziehungen ist derzeit mein grosses Thema. Und die übergeordnete Frage, wie es um die Beziehungskultur in unserer Gesellschaft steht.» 2016 hat Beata Sievi einen Salon ins Leben gerufen – eine schön geistige Diskussionsrunde, wie sie früher in gebildeten Gesellschafts schichten üblich war. «Einen Salon für die Philosophie des Eros», wie sie ihn nennt. MM
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Beata Sievi in ihrem Atelier «entre nous» in Winterthur
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Musikalische Höhepunkte Rigoletto, oper Köln la Bohème, Nationale opera amsterdam Silvesterkonzert, tonhalle Düsseldorf Neujahrskonzert, Hessisches Staatstheater Wiesbaden 1. Tag: Schweiz–Mannheim. Einschiffung und Fahrt nach Mannheim. 2. Tag: Mannheim–Gernsheim– Köln. geführter altstadtrundgang in Heidelberg. am abend fahrt nach Köln. 3. Tag: Köln–Amsterdam. geführte Stadtbesichtigung. am abend erster musikalischer Höhepunkt: die aufführung «Rigoletto» in der oper Köln. 4. Tag: Amsterdam. am frühen abend erreichen wir amsterdam, wo wir auch schon unseren nächsten musikalischen Höhepunkt «La Bohème» in der Nationale opera amsterdam erleben. 5. Tag: Amsterdam–Düsseldorf. Stadtführung inklusive grachtenfahrt. 6. Tag: Düsseldorf–Braubach. am abend Silvesterkonzert in der tonhalle. Danach werden wir den Jahreswechsel an Bord der Excellence allegra feiern. 7. Tag: Braubach–Rüdesheim– Speyer. Besuch des Neujahrskonzertes des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. 8. Tag: Speyer–Breisach. geführter Stadtspaziergang und Weiterfahrt Richtung Breisach. 9. Tag: Breisach–Schweiz. ausschiffung in Breisach und Rückreise zu den Einsteigeorten in der Schweiz. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.
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Reisedatum 2017 (Di – Mi) 26.12.–03.01. Unsere Leistungen · Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus · Flussfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie · Vollpension an Bord · ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm · Musikprogramm Kartenpaket Kategorie 3 Pro Person Katalog-Preis* Sofort-Preis HD Deluxe 2-Bett-Kabine 2330 MD Deluxe 2-Bett-Kab., frz Balkon 2775 oD Deluxe 2-Bett-Kab., frz Balkon 3105 Reduktion Standardkabine
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
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www.migrosmagazin.ch
Beiträge, Bilder und Meinungen unserer Leserinnen und Leser
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zin.ch
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Die Umfrage
Migrosmagazin.ch Leserbeitrag
Letzte Woche wollten wir wissen: Wer soll nächster Bundesrat oder nächste Bundesrätin werden?
Invasiver Gast mit angenehmen Seiten Die Blüten der BorretschPflanze sehen nicht nur schön aus, sie machen sich geschmacklich auch gut im Salat. Wie es ein paar ver einzelte Pflanzen geschafft haben, die Grenzen von Larissa Baumanns Schneckenzaun zu überwin den, bleibt aber ein Rätsel. «Vor meinen Einzug wuchs diese Pflanze hier noch nicht, und wenn sie so weiter wächst, wird sie auch nach mir noch da sein.»
14% 12%
51%
23%
51% Ignazio Cassis 23% Pierre Maudet 12% Isabelle Moret 14% keine/r der Genannten
Der Bericht auf www.migmag.ch/borretsch
Leserfrage
Leserreaktionen
SportXX-Experten antworten
Mit Asperger leben Margrit Dobler schildert in Nr. 38, wie die Diagnose ihres Mannes den gemeinsamen Alltag veränderte – und auch erleichterte: www.migmag.ch/asperger Cornelia S.: Unsere Tochter ist auch von Asperger betroffen.
Auch wir kennen Momente, in denen gegenseitiges Verständ nis gesucht werden muss. Aber eine Seite fehlt mir im Artikel: Unsere Tochter ist einmalig, eine Bereicherung für ihr Umfeld.
Bilder: zVg
Shira B.: Dieser Beitrag stempelt Asperger endlich
«Wie kleide ich mich am besten für eine Wanderung?», fragt Annatina E. aus Solothurn. Out doorProfi Jana Wessels erklärt das DreiSchichtenPrinzip. www.migmag.ch/wanderkleid
nicht mehr als Krankheit ab, sondern beschreibt anhand von Beispielen, wie Direktbetroffene auf beiden Seiten das Phänomen erleben. Jana Wessels SportXX
Zürich City
Anne F.: Mir fällt zwischen den Zeilen etwas auf: Über 55Jährige haben Partner und Familie, bei den 40 bis 55Jährigen ist dies nur noch bei der Hälfte der Fall. Unter 40Jährige haben selten Partner, viele keine sozialen Kontakte.
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MM39, 25.9.2017 | MENSCHEN
Leserforum MM38: Interview mit Manal al-Sharif «Angst existiert nur im Kopf, man kann sie bekämpfen»
«Ich hoffe, dass sich auch andere Frauen getrauen»
Manal al-Sharif fuhr Auto in Saudi-Arabien – das ist den Frauen aber verboten.
via www.migrosmagazin.ch
MM38: Fakten-Check
«Pedelec verbindet beide Welten» Es gibt auch ein Velo, das beide Welten verbindet, nämlich das
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Vor dieser Frau ziehe ich den Hut. Denn in einem Land, wo die Männer die Frauen unterdrücken, ist das sehr gewagt, was sie tut. Aber ich hoffe innigst, dass sie nicht alleine dastehen wird und etliche andere Frauen sich auch getrauen den Männern in SaudiArabien die Stirn zu bieten. Wünschenswert wäre es im 21. Jahrhundert. Daniel Zollinger,
Manal al-Sharif ist geschminkt wie ein Mannequin und gekleidet wie eine Nonne. Wenn ein Mann beim Anblick fraulicher Haut etwas anderes empfindet als Wohlgefallen, ist er gemeingefährlich. Wohlgefallen ist «ohne Interesse» (Zitat aus Kritik der Urteilskraft von Kant). Andreas Kreuzer, 3953 Varen VS
MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Pedelec. Es unterstützt bis höch stens 25 km/h. Und es wiegt weniger als 25 Kilogramm – so viel wie ein normales Velo auch. Ich fahre deshalb meistens ohne Motorunterstützung – also Velo. Und nur, wenn es eine Steigung erfordert, rufe ich den Motor zur Hilfe – das tut dann gut! Horst Grüning, per E-Mail MM37: Familie «Kritik hilft»
«Lob kann Verbundenheit untergraben» Im Interview mit Margrit Stamm werden «Anerkennung» und «Lob» synonym verwendet. Es kann hilfreich sein, damit un terschiedliche Kategorien zu be
nennen. Anerkennung ist Aus druck eines bedingungslosen «Ja» zu einem Menschen: «Schön, dass du da bist!» Sie ist dann besonders wichtig, wenn etwas nicht gut läuft. Anerken nung stärkt das Selbstwert wie das Zugehörigkeitsgefühl. Lob setzt dagegen eine gute Leistung voraus und hat, wie Margrit Stamm richtig aufzeigt, seine Tücken. Es macht, was üb rigens auch Belohnung tut, bald einmal Appetit auf mehr, macht abhängig und sabotiert damit eine gesunde, eigene Motiva tion. Noch schwerer wiegt das Handicap von Lob dahin ge hend, dass es nur den Selbstwert puscht, leicht Gefühle der Über legenheit stiftet, damit von an deren distanziert und somit Ver bundenheit untergräbt. Nicht selten treten dann Ängste auf,
ob man dem Anspruch auch in Zukunft zu genügen vermag. So bald man beim Lob eine gemein schaftliche Komponente integ riert, kommt auch da eine Er mutigung zustande, das heisst, es trägt zur Stärkung der Per sönlichkeit bei. Werner Leuthold, 8905 Arni AG MM36: SAC-Hütten Luxus im
Hochgebirge
«Ich liege lieber hinter einem Stein und brauche kein Duvet» Ich bin nicht mehr jung, aber immer noch aktiver Bergsteiger. Ich war 57 Jahre lang stolzes SACMitglied, bis ich ausgetre
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ten bin. Der SAC mit seinen heimeligen, einfachen Hütten hat sich der verwöhnten Gesell schaft angepasst. Ich liege heute lieber hinter einem Stein, als in einer Hütte in der ich nur will kommen bin als Konsument. Brauche kein Duvet und kein Bier vom Fass, weder Kinder geschrei noch Hundegebell. Otto Strang, 8105 Watt ZH
Schicken Sie Ihre Leserbriefe an: Redaktion Migros-Magazin, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an: redaktion@migrosmagazin.ch Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und übernimmt keine Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der Aussagen. Über Erscheinen resp. Nichterscheinen der Leserbriefe wird keine zusätzliche Korrespondenz geführt.
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MM39, 25.9.2017 | MENSCHEN
Donna Leon
«Ich beschreibe keine Gewalt – das widerstrebt mir zutiefst» Die Krimiautorin Donna Leon wird 75. Ihre Romanfigur Commissario Brunetti hat sie berühmt gemacht – nur nicht in Italien, wo vieles eigenen Gesetzen gehorcht. Ein Gespräch über italienische Toleranz, amerikanische Ignoranz, Schweizer Gegenentwürfe und ein Leben ohne Handy und Zeitung. Interview: Monica Müller Bilder: Dan Cermak
MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Typisches Requisit: Donna Leon hat sich mit Tramezzini-Fan Brunetti ein literarisches Denkmal gesetzt.
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
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Donna Leon und ihre Lieblingsfiguren www.migmag.ch/ leon
Donna Leon, in Ihrem neuesten Krimi «Stille Wasser» ermittelt Brunetti bereits zum 26. Mal. Hat sich Ihre Beziehung zum Commissario über die Jahre gewandelt? Wir mögen uns noch immer sehr. Ich kenne ihn besser, weil ich ihm 26 Jahre lang zu gehört habe. Kann er Sie noch überraschen? Immer wieder. Manchmal mag er Leute, die ich nicht ausstehen kann, oder er ärgert sich umgekehrt über Leute, die ich toll finde. Brunetti kommt in «Stille Wassser» einem Umweltskandal auf die Spur, unternimmt am Ende jedoch nichts. Wird er alt? Ach, was! Siamo in Italia. Stellen Sie sich vor, Sie als Journalistin würden etwas Brisan tes über einen Pharmakonzern entdecken. Wer würde auf Sie hören? In der Schweiz müssten Sie nicht um ihre Sicherheit fürch ten, in Italien allenfalls schon. Hinter vielem hier stecken die Herren aus dem Süden. In vielen Ihrer Krimis kommen die Schur ken davon. Haben Sie nicht das Bedürfnis, die Gerechtigkeit siegen zu lassen? Mein Rechtsempfinden hat gelitten. Ich habe zu lange in Italien gelebt und bin in dieser Hinsicht sehr flexibel geworden. Es gibt Dinge, die mich empören und anwidern, aber das gibt es überall auf der Welt. In Ita lien kann es passieren, dass man von einer Reise nach Hause kommt und inzwischen Fremde dort eingezogen sind. Da mischt sich die Polizei nicht ein. Will man seine Wohnung wieder nutzen, gibt es nur eine Möglichkeit: Jemand kennt jemanden, der jemanden kennt. Der kümmert sich – und die Herren aus dem Süden kommen ins Spiel. Nimmt der Staat seine Aufgaben nicht wahr, füllen andere das Vakuum. Die Leute denken an Al Pacino und Marlon Brando, wenn sie das Wort Mafia hören. Sie realisie ren nicht, wie sehr sie alles durchdringt.
bleibt. Und ich kann überall über Morde in Venedig schreiben, auch in der Schweiz, wo ich einen grossen Teil des Jahres verbringe und meinen Wohnsitz habe. Könnte es Brunetti auch einmal in die Schweiz verschlagen? Nein, höchstens nach Neapel. Über jedes andere Land als Italien könnte ich nur Klischees produzieren, auch über die Schweiz – zumal ich kein Schweizerdeutsch spreche. Es wäre ein Schwindel. Wie kommen Sie auf Ihre Ideen? Ich lese oder höre etwas, was mich inspiriert. Im nächsten Buch geht es um Drogen, die in einem Kiosk vertrieben werden. Die Idee kam, als ich einer Frau zuhörte. Sie beklagte sich über den Kebabladen, der ins Parterre ihres Hauses gezogen war: «Es stinkt nicht nur nach Kebab, die verkaufen Drogen!» Sie sind eine kultivierte, freundliche Dame, doch Ihre Gedanken kreisen ständig um Morde. Wie passt das zusammen? Morde gibt es. Aber abgesehen von ein, zwei Ausnahmen beschreibe ich in meinen Krimis keine Gewalt, weil mir das zutiefst widerstrebt. Ich sehe nicht fern, gehe nicht ins Kino und bin somit nie mit Bildern von Gewalt konfrontiert. Vielleicht ertrage ich sie deshalb auch so schlecht. Aber in Ihren Büchern dreht sich dennoch alles um Mord. Mich interessiert aber nicht der Mord an sich, ich will wissen, was jemanden dazu treibt. Würde ich die Details der Taten schildern, würde ich mich dabei schrecklich fühlen. Ich möchte nicht über Gewalt schrei ben, verkaufe aber Bücher, in denen sich
Und trotzdem leben Sie seit bald 40 Jahren in Venedig. Was gefällt Ihnen an Italien so sehr? Ich liebe die Wärme und die instinktive Grosszügigkeit der Leute. Ich war mal in Apulien, und es war mörderisch heiss. In jeder Bar, an der ich vorbeiging, bestellte ich ein Glas Wasser. Aber niemand liess mich dafür zahlen. «L’aqua non si paga», sagten alle. Die Italiener helfen gern. Wie schaffen Sie es, jedes Jahr einen neuen Krimi zu veröffentlichen? Um schreiben zu können, brauche ich Zeit am Stück. Wenn ich zwei Wochen lang nir gendwohin reise, keine Oper besuche und kein Buch lese, komme ich gut vorwärts. Ich wurde so erzogen, dass man seine Haus aufgaben immer gewissenhaft erledigt – das
In Sachen Signora Leon: «Ich möchte wissen, was jemanden dazu treibt, einen Mord zu begehen.»
alles darum dreht. Sie sehen: Ich habe hohe Moralvorstellungen (lacht). Ihre Krimis sind in 34 Sprachen übersetzt worden, jedoch nicht auf Italienisch. Kennt man Sie eigentlich in Venedig? Nein. Italiener sind keine Leser. Autoren sind für sie keine Berühmtheiten. Solche, die in Fremdsprachen schreiben, sind erst recht Nobodys. Das entspricht mir. Ich bin gern nur die weisshaarige Amerikanerin. Eine Literaturprofessorin bietet Spazier gänge auf den Spuren von Brunettis Venedig an, und es gibt ein Kochbuch zu Brunettis Lieblingsessen. Freut Sie das? Das hat sich so ergeben und stört mich nicht. Der Verlag bat mich, ein Kochbuch zu ver fassen, da er so oft nach den Rezepten ge fragt wird. Ich sagte, ich könne das nicht. Da meine beste Freundin in Venedig auch die beste Köchin ist, die ich kenne, habe ich sie gebeten, das zu übernehmen. Auch die Spaziergänge unternimmt ein Freund, der Reisebuchautor ist. Seit 1981 leben Sie mehrheitlich in Venedig. Wie war die Lagunenstadt damals? Ein ruhiges Provinzstädtchen. Es gab ganz wenige Hotels, und die Touristen kamen fast nur im September. Die meisten Leute auf der Strasse waren Anwohner, sie kauften in den lokalen Läden ein und schwammen gar in den Kanälen. In Ihren Büchern kommt immer auch eine Kritik gegenüber den Touristenmassen zum Ausdruck; Ihre Protagonisten be klagen den Niedergang der Stadt, die zu einem Disneyland an der Adria werde. Wie ist Ihr Verhältnis zu Venedig heute? Ich liebe es noch immer. Man hört ja auch nicht auf, seinen Ehemann zu lieben, bloss weil er einen Bierbauch bekommen hat. Früher war Venedig nur schön, über die Jahre hat eben auch die Hässlichkeit in der Stadt Einzug gehalten. Jetzt klinge ich wie eine alte Schachtel! Die Touristenmassen sind ein Problem. Einige Zehntausend Altstadtbewohner müssen mit mehr als 30 Millionen Besuchern jährlich leben. Vor allem die Tagestouristen sind eine Be lastung: Sie kommen mit ihren Sandwiches und Wasserflaschen und lassen bloss ihren Abfall zurück. Wie viel Zeit verbringen Sie in Venedig? Von April bis August meide ich die Stadt, weil es dann schrecklich ist. Stattdessen verbringe ich viel Zeit im Val Müstair in Graubünden, das ist mein AntiVenedig. Hier geniesse ich die Weite, die Schönheit der Natur und die Einsamkeit. Ich kann sechs Stunden lang wandern, ohne jeman dem zu begegnen. Wunderbar!
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MENSCHEN | MM39, 25.9.2017
Wie erleben Sie die Schweiz? Ich stamme aus einem Land, das sich nie um seine eigenen Angelegenheiten kümmert. Es ist so sehr damit beschäftigt, sich in die Politik ferner Länder einzumischen oder andere zu beleidigen, dass die Brücken einstürzen und die Infrastruktur in Trümmern liegt. Die Schweiz macht genau das Gegenteil, und das schätze ich sehr: Hier konzen triert man sich auf das, was das Land braucht, und löst die eigenen Probleme. Leben Sie deshalb seit über 50 Jahren nicht mehr in den USA? Ich würde ständig in Schwierigkeiten stecken, weil ich meinen Mund nicht halte. Wie kann ein Land jährlich Milliarden in Afghanistan ausgeben, aber über die Gesundheitsfürsorge im eigenen Land streiten? Fühlen Sie sich noch als Amerikanerin? Ich fühle mich sehr angelsächsisch wegen der Sprache, des Humors, der Ethik – es ist eine nördliche Ethik. Die Italiener bewundere ich für ihre Flexibilität und Offenheit. Jemand hat mal gesagt, Heimat sei dort, wo man sich für die Politik schäme. (Seufzt) Das bringt es auf den Punkt. Mein Bild von Amerika ist geprägt von den 50erund 60er-Jahren, als es noch ein grossartiges Land war. Aber es wird nicht mehr grossartig sein. China ist jetzt der grosse Player. Verfolgen Sie, was Donald Trump so alles von sich gibt? Am Tag seiner Vereidigung habe ich aufgehört, Zeitung zu lesen. Und ich bleibe
wohl dabei. Ich ertrage die Welt besser mit etwas Abstand. Die Art, wie TV und Onlinemedien ständig Updates bringen, ohne wahre News zu bieten, ist ein krimineller Missbrauch meiner Zeit. Ich lese nur noch den «New Yorker» und Magazine, in denen Bücher rezensiert werden. Ich will nicht, dass die Verrücktheit der Welt mich in Beschlag nimmt.
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Zur Person
Bestsellerautorin und Wahlschweizerin Donna Leon (74) ist in New Jersey geboren, verliess als Studentin die USA, um in Italien, in Perugia und Siena, weiterzustudieren. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London und als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. 1981 liess sie sich in Venedig nieder, heute lebt sie hauptsächlich im Val Müstair im Engadin. Die Romane um Commissario Brunetti haben sie weltberühmt gemacht, doch die Förderung der Barockmusik ist ihr ebenso wichtig. Neu begleitet sie das Orchester «Il Pomo d’Oro».
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Maradona? (Lacht) Nein, Michelangelo! Das war das Beste, was mir passieren konnte. Sonst wäre ich eine Akademikerin geworden, hätte Literatur unterrichtet und wäre dabei nicht glücklich geworden. Aber so habe ich unglaublich viel Spass in meinem Leben. MM
Was schätzen Sie am Älterwerden? Man weiss mehr. Man ist weniger impulsiv und gerät weniger in Schwierigkeiten. Und man lässt sich weniger übers Ohr hauen: Man erkennt hinter Charme und Witz auch den Egoismus.
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Eigentlich sind Sie zufällig Schriftstellerin geworden ... ... weil der Entwurf meiner Dissertation und alle Notizen während meiner Flucht vor der Islamischen Revolution 1979 – ich war damals im Iran als Lehrerin tätig – verloren gingen. Das war die Hand Gottes.
Sie werden am 28. September 75. Wie feiern Sie Ihren Geburtstag? Ich feiere zusammen mit dem Geschäftsführer und dem künstlerischen Leiter des Barockensembles «Il Pomo d’Oro», das ich fördere. Ich weiss nur so viel: Wir fahren zu dritt nach Neapel.
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ten mir einfach Freude. Aber auf mein Engagement für die Barockmusik bin ich stolz!
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MS Thurgau Ultrabbbbbk – mit gutbürgerlicher Küche Luxusschiff für 120 Gäste. Suiten mit Dusche/WC, Föhn, TV/ Radio, Telefon und individuell regulierbarer Klimaanlage. MD und OD mit franz. Balkon, Minibar und Safe. Mini Suiten (ca. 14 m²) und 2-Bettkabinen (ca. 12 m²) auf Hauptdeck mit nicht zu öffnenden Fenstern. Junior Suiten sind ca. 15.5 m² gross. Deluxe Suiten (ca. 22 m²) mit Sitzgruppe. Queen Suiten (ca. 30 m²) mit getrenntem Wohn-/Schlafbereich und Balkon. Panorama-Salon/Theatron, kleines Wiener Café, Shop, Wellness/Fitness, Sonnendeck. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Lift zwischen Mittel- und Oberdeck. Nichtraucherschiff (ausser Smoker’s Lounge und Sonnendeck). Reisedaten 2018 Es het solangs het Rabatt 08.06.–22.06. 1000 31.08.–14.09. 1000 06.07.–20.07. 1000 28.09.–12.10. 1300 03.08.–17.08. 1000 26.10.–09.11. 2500
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Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck 3990 Mini Suite Hauptdeck 4090 Junior Suite Mitteldeck, franz. Balkon 4690 Junior Suite Oberdeck, franz. Balkon 5090 Deluxe Suite Mitteldeck, franz. Balkon 5490 Deluxe Suite Oberdeck, franz. Balkon 5890 Queen Suite (ca. 30 m2) Oberdeck, mit Balkon 6890 Zuschläge Alleinbenutzung auf Anfrage Jahresversicherung Allianz Einzel/Familie 109/189
Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Standard Hauptdeck 2390 2-Bettkabine Standard Mitteldeck, franz. Balkon 2790 2-Bettkabine Standard Oberdeck, franz. Balkon 2990 2-Bettkabine Superieur Mitteldeck, franz. Balkon 3190 2-Bettkabine Superieur Oberdeck, franz. Balkon 3490 Zuschläge Alleinbenutzung auf Anfrage Annullations- und Extrarückreiseversicherung 79
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Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen
Migros-Welt MM39
Zahl der Woche
4573
4573 Kinder und Erwachsene haben dieses Jahr an den Famigros-Lagerfeuernächten teilgenommen. Die acht Veranstaltungen waren bis auf eine Ausnahme komplett ausverkauft.
Migros-Lehrberufe
In guten Händen Alexandra Schwab (18) absolviert das dritte Lehrjahr zur Medizinischen Praxisassistentin beim Migros-Tochterunternehmen Medbase.
Bild: Daniel Kellenberger
«Zu meinen Aufgaben zählt unter anderem das Impfen der Patienten. Anfangs hat mich der Umgang mit den Spritzen schon Überwindung gekostet.»
40
Neuheit
Dieses Glas lässt sich leicht öffnen
MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Ferienwohnungen
Engagement Migros
Schlussspurt bei Swisspeak Resorts
Gemüsetransport mit Bahn und Velo
In Vercorin im Wallis entsteht derzeit das erste von insgesamt zehn Swisspeak Resorts. Am 16. Dezember dieses Jahres können die 101 neuen Ferienwohnungen erstmals bezogen werden. Für Vermarktung, Vermietung und Betrieb ist Interhome zuständig, die Tochtergesellschaft der zur Migros gehörenden Hotelplan-Gruppe. Für die Gäste gibt es neben 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen auch
Gemeinschaftsräume, Coffee Corner, Weinbar, Meeting-Raum, Spielraum für Kinder, GamingRaum für Computerspieler sowie einen Wellnessbereich. Die nächsten Swisspeak Resorts befinden sich bereits im Bau oder sind in Planung, so zum Beispiel in den Walliser Ferienorten Zinal, Grimentz, Morgins und Champéry sowie im Berner Oberland und in Graubünden. Mehr Infos: www.swisspeakresorts.com
Die Migros hat zwei Artikel aus dem Essiggemüsesortiment mit neuen Verschlüssen versehen. Die Deckel der 270-Gramm-Gläser
der Bio- und CondyGewürzgurken sind neu zweiteilig. Sie bestehen aus dem eigentlichen Deckel, umfasst von einem zusätzlichen Metallring. Damit lässt sich das Glas mit halb so viel Kraftaufwand öffnen wie vorher.
Lärm, Abgase, verstopfte Strassen: Die Feinverteilung von Gütern in der Stadt hat grosse Auswirkungen auf die Menschen, die dort wohnen. Das Jungunternehmen Imaginecargo bietet eine Alternative zur fossilbetriebenen Stadtlogistik: elektrische Lastenräder mit einem Transportvermögen von bis zu 300 Kilo für den innerstädtischen Lieferverkehr. Das vom Förderfonds Engagement Migros ermöglichte Projekt startet im Oktober mit einer einzigartigen Logistiklösung in Zürich, bei der Gemüse mit S-Bahn und Fahrrad direkt vom Landwirtschaftsbetrieb zu den Konsumenten in die Stadt kommt. Ab 2018 sollen zwei weitere Städte folgen, und innerhalb von zwei Jahren ist eine Präsenz in allen Landesteilen geplant. Mehr Infos: www.imaginecargo.com
«Dieses Design reduziert das Drehmoment deutlich, hält aber
Dasselbe System führte die Migros vor drei Jahren bei den
Konfitürengläsern der Eigenmarke Extra ein und weitet den Verschluss nun auf Gläser anderer Lebensmittel aus. Zukünftig werden weitere Artikel aus dem Essiggemüsebereich mit dem neuen Verschlusssystem ausgestattet.
Preisbarometer
Aktuelle Preisänderungen Die Milchpreise in Europa und der Schweiz sind gestiegen. Deshalb werden verschiedene importierte Käseprodukte und der M-Classic Choco-Drink aus Schweizer Milch teurer. Auch den Preis von Vanilleschoten muss die Migros erhöhen. Die schlechte Vanilleernte und die hohe Nachfrage sorgen weiter für rekordhohe Preise auf dem Rohstoffmarkt.
Ausgewählte Produkte Fol Epi Scheiben, 150 g
Preis alt*
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in %
2.90
2.95
1,7
Caprice des Dieux, 200 g
3.45
3.55
2,9
Tartare Kräuter, 150 g
2.65
2.70
1,9
M-Classic Choco-Drink, 500 ml
0.75
0.80
6,7
Vanilleschoten, 3 Stück
7.90
9.60
21,5
Pelican Alaska Seelachs-Filets, MSC, tiefgekühlt, 400 g
4.20
4.90
16,7
* in Franken
Bild: Friedrich Simon Kugi, Kaspar Isler, Christian Eichholzer
das Vakuum bis zur Erstöffnung und das Glas auch bei häufigem Benutzen dicht», sagt Caroline Lingg, Produktverantwortliche für Essiggemüse bei der Migros. Besonders für ältere Kunden sind diese leicht zu öffnenden Deckel eine willkommene Innovation.
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Verlosung
41 Klipp und klar
Preise im Wert von Fr. 4800.–
Asiengemüse bedenkenlos kaufen
migrosmagazin.ch/ gluecksgriff
Erwin Büsser, Leiter
Bereich Früchte und Gemüse der Migros
In der Migros darf wieder gesammelt werden. Bis 30. Oktober läuft die «StoryMania». Zwölf verschiedene Fantasiefiguren erzählen jeweils ein anderes Hörspiel. Abgespielt werden die Geschichten für Kinder von 3 bis 12 Jahren über eine spezielle Hörbox oder auf dem Smartphone. Das Migros-Magazin verlost zehn «StoryMania»Sets inklusive Hörbox, zwei Figuren und einem Kopfhörer im Wert von jeweils rund 100 Franken. Als weitere Preise gibt es 35 Jahresabos der Kinderzeitschrift «Spick» im Wert von jeweils 109.50 Franken. Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2017. Sammelaktion
Blickfang
Lauf zur Migros «15 Mitarbeitende des Kinderhilfswerks World Vision Schweiz meisterten den Greifenseelauf souverän und löschten danach ihren Durst bei der Migros.» Monica Flückiger, Dübendorf ZH
Schicken Sie uns Ihr Migros-Bild und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein Migros-Zusammenhang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www.migmag.ch/blickfang
Der «Kassensturz» kritisiert, Gemüse aus Asien enthalte teilweise zu hohe Pflanzenschutzmittelrückstände. Können Migros-Kunden Gemüse aus Asien trotzdem kaufen? Natürlich. Die Migros bietet neben der gröss ten Vielfalt an Früchten und Gemüse auch die erwartete Produkte sicherheit, was die Stichprobe des «Kas sensturz» bestätigt.
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Führt die Migros auch Gemüsetests durch? Ja, wir prüfen je nach Risiko unser Früchte und Gemüsesortiment auch auf Pflanzen schutzmittelrückstän de. Stellen wir Abweichungen fest, werden diese bis zum Produzenten zurück verfolgt. Falls not wendig, sperren wir den Produzenten.
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Welche Qualitätsstandards müssen asiatische Gemüseproduzenten erfüllen? Wie alle Früchte und Gemüseproduzenten müssen auch sie die Standards der Migros erfüllen. Die Migros plant ihre Sortimente jeweils für eine ganze Saison. Das ver einfacht die Qualitäts kontrolle. MM
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Migros-Industrie
Made for China
Die M-Industrie bietet ab sofort Produkte auf der chinesischen Online-Plattform Kaola an. Walter Huber, Leiter der M-Industrie, erklärt, was er sich von diesem Projekt verspricht und welche Besonderheiten den China-Markt auszeichnen. Text: Gabi Buchwalder
Walter Huber, was bedeutet das Engagement in China für die M-Industrie? Für uns ist dieser Markteintritt zusammen mit der Online-Plattform Kaola eine grosse Chance, die wir nutzen wollen. Und natürlich hilft uns ein solches Projekt auch, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das kommt letztlich auch der Migros und den Konsumenten in der Schweiz zugute. Besteht in China denn überhaupt eine Nachfrage nach Migros-Produkten? Davon gehen wir aus. Denn die wachsende Mittelschicht in China will vermehrt vertrauensvolle Marken und qualitativ hochstehende Lebensmittel kaufen. Die M-Industrie deckt diese Kriterien optimal ab. Der Online-Markt-
Bilder: Sava Hlavacek
platz Kaola ermöglicht es uns, unsere Produkte den chinesischen Konsumenten direkt anzubieten. Weshalb arbeitet die M-Industrie nicht mit dem viel bekannteren chinesischen Online-Händler Alibaba zusammen? Wir haben vorab mit verschiedenen Anbietern Gespräche geführt. Für den Markteintritt haben wir uns für Kaola entschieden, weil diese Online-Plattform die Nummer eins für den Handel mit hochwertigen ausländischen Produkten in China ist. Zudem wurde Kaola kürzlich zum «Most Trusted Shop» in China gewählt – das Vertrauen der Konsumenten in diese Plattform ist also sehr gross.
Momentan bietet die M-Industrie auf Kaola vor allem Kaffee, Mineralwasser, Snacks und Reinigungsmittel an. Mögen die Chinesen keine Schweizer Schoggi? Doch, natürlich! In Schanghai herrschen zurzeit aber Temperaturen um 35 Grad. Sobald es kälter wird, ergänzen wir unser Sortiment mit Schokolade und Pralinen. Auch Käse und Trockenfleisch dürften sich eignen. Wissen Sie denn, was den Chinesen schmeckt? Ja, wir haben die Konsumenten im Vorfeld direkt befragt. Wichtig ist, dass wir die Kundenrückmeldungen und das Kaufverhalten analysieren und unser Sortiment laufend und zeitnah anpassen.
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
M-IndustrieChef Walter Huber, KaolaCEO Lily Zhang (links) und Live-StreamModeratorin Yi Chang im Orangen Garten in Rüschlikon.
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Fakten
Die Migros in China
Auf dem chinesischen Onlineshop NetEase Kaola bietet die M-Indust-
Die chinesische Delegation um Kaola-Chefin Lily Zhang (Zweite von rechts) bei einer Blévita-Degustation bei der Midor.
Kosmetika haben Sie auf Kaola ebenfalls im Angebot. Ist das sinnvoll? Schweizer Kosmetika haben in China einen guten Ruf. Wir starten mit einem kleinen Sortiment, das wir gemäss den Kundenpräferenzen laufend ausbauen werden. Was ist den chinesischen Konsumenten bei Importprodukten wichtig? Für die Chinesen sind Herkunft, Werte und Geschichten, die mit Importprodukten verbunden sind, enorm wichtig. Hier können wir punkten. Zudem möchten chinesische Konsumenten Originalprodukte kaufen, die die deklarierten Rohstoffe auch wirklich enthalten und hygienisch einwandfrei produziert worden sind.
Wieso treten Sie im Ausland mit dem Namen Orange Garten auf und nicht einfach als Migros wie hierzulande? Wir haben mit Orange Garten ein Markendach geschaffen, das die Nähe zur Migros signalisiert und Raum für kulturelle und regionale Anpassungen lässt. In China leben über 1,3 Milliarden Menschen. Wie will die M-Industrie in diesem Land auf sich aufmerksam machen? In China mit spezifischen Online-Aktivitäten und mit der chinesischen Website von Orange Garten. Wir nutzen aber auch das Potenzial der chinesischen Touristen in der Schweiz, indem wir ihnen zum Beispiel in Luzern Produktmuster mitgeben. MM
rie unter dem Namen Orange Garten ab sofort Migros-Produkte wie Ice Tea, Café Royal oder Blévita in der Originalverpackung an. Insgesamt stehen im chinesischen Onlineshop derzeit über 50 verschiedene Artikel im Angebot. Das Sortiment orientiert sich an der wachsenden chinesischen Mittelschicht. Ein Ausbau des Angebots und der Vertrieb über weitere chinesische OnlineKanäle sind bei der Migros momentan in Planung. Zur M-Industrie gehören 25 Unternehmen in der
Schweiz und sieben im Ausland. Sie stellt rund 20 000 verschiedene Produkte her – viele davon für die Migros – und exportiert in über 50 Länder. Mit 13 000 Mitarbeitenden, darunter 538 Lernende in über 30 Berufen, ist die M-Industrie eine bedeutende Arbeitgeberin in der Schweiz. Mehr zur M-Industrie: www.mindustry.com
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Familie Müller ...
Stefanie, Single, ...
Das Rentnerehepaar Leu ...
... kauft viel Gemüse, Joghurt und Lillibiggs-Produkte.
... kauft mehrmals wöchentlich ein, vor allem Äpfel, gekühlte Suppen und Fertigpizza.
... kauft bevorzugt Früchte, Milchund Fleischprodukte.
Dafür erhält sie • mehrere 20-fach-Coupons für ihre Lieblingsprodukte wie Joghurt; • ab und zu einen 40-fach-Coupon, beispielsweise für Biosirup.
Dafür erhält sie • mehrere 20-fach-Coupons für
Lieblingsprodukte wie Äpfel; • ab und zu einen 40-fach-Coupon, zum Beispiel für tiefgekühlte Apéro-Snacks.
Dafür erhält das Paar • mehrere 20-fach-Coupons für ihre
Lieblingsprodukte wie Milch; • von Zeit zu Zeit einen 40-fach-Coupon, beispielsweise für Backmischungen.
Faires Angebot: Wer regelmässig in der Migros einkauft, erhält gleich viele Angebote in gleicher Rabatthöhe wie alle anderen Kunden.
Cumulus
Treue wird belohnt
Seit einem Jahr testet die Migros in vier regionalen Genossenschaften die Abgabe von Cumulus-Coupons direkt nach dem Einkauf. Alle Kunden erhalten die gleiche Anzahl Coupons mit gleich hohen Rabatten, angepasst an ihr persönliches Einkaufsverhalten. Nun wird das Projekt auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Text: Andreas Dürrenberger
Bild: Corina Vögele
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Nina und Max, Hundebesitzer ... ... kaufen oft Hundefutter, Tee und Schokolade. Dafür erhalten sie • mehrere 20-fach-Coupons für ihre Lieblings-
produkte wie Tee; • ab und zu einen 40-fach-Coupon, zum Beispiel für Hundeaccessoires.
Für Lieblingsprodukte gibt es den 20-fach-Coupon.
A
b Ende September gibt es in allen MigrosFilialen ein neues Angebot: Die Kundinnen und Kunden erhalten direkt nach dem Einkauf an der Kasse einen persönlichen CumulusCoupon ausgestellt – ausgedruckt auf einem Kassenzettel. Zudem ist er in der Migros-App sichtbar. Die Coupons sind dem individuellen Einkaufsverhalten angepasst und damit für die Kunden besonders nützlich. Kauft jemand beispielsweise regelmässig Hundefutter, erhält er nach dem Einkauf einen Vorteilscoupon für diese Produkte. So kann er beim nächsten Hundefutter-
einkauf zusätzliche CumulusPunkte sammeln. Dabei erhalten alle Konsumentinnen und Konsumenten die gleiche Anzahl an Coupons in gleicher Höhe. Für Lieblingsprodukte, die sie regelmässig kaufen, erhalten sie zum Beispiel mehrere 20-fach-Coupons. Zusätzlich gibt es ab und zu einen 40-fach-Coupon für ein Produkt, das sie selten kaufen oder noch nicht kennen, für sie jedoch interessant sein könnte. Zusätzliches Angebot zum normalen Cumulus-Versand
«Unser Ziel sind zufriedene Kundinnen und Kunden, die regel-
mässig bei uns einkaufen», sagt Benedikt Zumsteg, Leiter Kundenmarketing der Migros. «Diese Treue möchten wir mit speziellen Angeboten belohnen, von denen die Kunden auch wirklich profitieren können.» Dass dies der Fall ist, hat eine einjährige Testphase in vier Migros-Genossenschaften gezeigt: Die Kunden dort machen rege Gebrauch vom neuen Angebot. Wie kommen diese personalisierten Angebote zustande? Die Migros nutzt dafür die Informationen, die ihr die Kunden mit der Nutzung der Cumulus-Karte zur Verfügung
stellen. Bereits heute ist die Kommunikation mit den Cumulus-Kunden personalisiert, die Bons werden per Post im Cumulus-Versand verschickt. Die neuen Coupons an der Kasse sind ein zusätzliches Angebot zum gewohnten Versand, der alle zwei Monate stattfindet. Wie immer geniesst der Datenschutz höchste Priorität. Cumulus war das erste BonusProgramm, das das Gütesiegel «Good Privacy» erhielt. Die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und ManagementSysteme (SQS) vergibt dieses Zertifikat und überprüft jährlich die Einhaltung der Regeln. MM
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Jean-Maurice Beney, stellvertretender Produktionsleiter bei Aproz, prĂźft Farbe, Konsistenz und Etikettierung des Himbeersirups.
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Von uns. Von hier.
Der Sirup, der es der Schweiz angetan hat
Vor langer Zeit wurde der Sirup im Mittleren Osten erfunden, und seither hat er auch die Schweiz erobert. Jean-Maurice Beney von Aproz Sources Minérales AG zeigt, wo der berühmte Himbeersirup hergestellt wird. Texte: Estelle Dorsaz
E
s ist heiss und feucht im Aproz-Werk. In der Produktionshalle geht es zu wie in einem Bienenhaus. Die Maschinen machen unermüdlich dieselben Bewegungen, während die Mitarbeitenden ihren verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Heute wird Himbeersirup hergestellt, die beliebteste Sirupsorte der Schweizerinnen und Schweizer. «Das Team steht seit heute früh um 7 Uhr bis um 17 Uhr an den Maschinen und produziert Sirup», erklärt Jean-Maurice Beney, der stellvertretende Produktionsleiter. Er kennt das Produktionsverfahren sehr gut, schliesslich ist er seit 16 Jahren bei Aproz. Zunächst arbeitete er an den Abfüllmaschinen. Heute ist er an der Zusammenstellung und Führung der Produktionsteams im Bereich Mineralwasser und Tafelgetränke beteiligt. Rezeptur und Herstellung
Fast jede dritte bei der Migros verkaufte Sirupflasche enthält Himbeersirup. Den Erfolg verdankt der Sirup seinem authentischen und natürlichen Geschmack. Seit der Aufnahme des Produkts in das MigrosSortiment gegen Ende der 50erJahre wurde die einfache Rezeptur nicht mehr verändert. Zu den vier Hauptzutaten gehören
Bild: Isabelle Favre
30 Prozent Himbeerkonzentrat, Holundersaft für die schöne rote Färbung, Zuckersirup und Wasser. «In diesen Gefässen lagern separat das Fruchtsaftkonzentrat und der Zuckersirup», erklärt Jean-Maurice Beney und zeigt auf die grossen Silos. Das Konzentrat ist ein hochwertiges Produkt: Für die Herstellung eines Kilos Konzentrat sind ganze zehn Kilo Früchte notwendig. «Die Flüssigkeiten werden vermischt, dann pasteurisiert und schliesslich in Flaschen abgefüllt und etikettiert», sagt Beney. Bewährt und erprobt
Zunächst wurde der Sirup in Bischofszell hergestellt und in Glasflaschen abgefüllt. 1990 wurde Aproz, heute Hersteller von 99 Prozent der von der Migros verkauften Sirupsorten, mit der Produktion betraut. Sieben Jahre später kam die PETRevolution mit ihren leichten und vor allem unzerbrechlichen Flaschen. Gleichzeitig wurden die 1-Liter-Flaschen durch Flaschen mit 75 cl Inhalt ersetzt, die leichter von Kinderhänden gehandhabt werden können – schliesslich sind Kinder die grössten Sirupfans. Der Erfolg war überwältigend. Die Nachfrage stieg explosionsartig an und damit die Produk-
tion. 2016 wurden rund 7,2 Millionen Liter Sirup hergestellt, davon 2,23 Millionen Liter Himbeersirup. Als 2010 das Cassisde-Dijon-Prinzip in der Schweiz eingeführt wurde, zitterte die gesamte Sirupbranche, hielt der Invasion von EU-Produkten aber stand. Der Erfolg der Schweizer Qualität nimmt nicht ab. Der damals gemäss schweizerischem Recht verpflichtende Fruchtanteil von 30 Prozent (gegenüber zehn Prozent in Frankreich) als Bedingung dafür, den Namen «Himbeersirup» tragen zu dürfen, wurde beibehalten.
Star der Woche
Der süsse Liebling Er ist der meistverkaufte Sirup des Landes und ein Klassiker im Migros-Regal. Gut 2,3 Millionen Liter Himbeersirup stellt der Migros-Industriebetrieb Aproz jedes Jahr her. Daneben werden bei Aproz aber auch viele andere Sirup-Geschmacksrichtungen für die Migros hergestellt. Die Palette reicht von Cassis- über Zitronenbis zu Grenadinesirup. Bilderrätsel
Das Bilderrätsel zum Himbeersirup finden Sie auf www.vonuns-vonhier.ch/ star-der-woche Jetzt mitmachen und eine Migros-Geschenkkarte gewinnen! Es werden Geschenkkarten im Wert von Fr. 150.– verlost.
Für jeden Geschmack etwas
Die Schweizerinnen und Schweizer bleiben zwar häufig gewohnten Produkten treu, aber sie probieren auch gerne Neues aus. Alljährlich entwickelt Aproz daher neue Aromen und bietet sie als Saison-Edition an. Manchmal helfen sogar die Kunden bei der Kreation mit, beispielsweise über die Plattform Migipedia. So ist der Mojito-Sirup entstanden. Auf die Frage, ob er selbst auch Himbeersirup trinkt, antwortet Jean-Maurice Beney lachend: «Nein. Ich habe davon als Kind so viel getrunken, dass ich heute exotischere Sirupe wie Mango oder Apfel-Kiwi bevorzuge. Aber ich kaufe den Himbeersirup für meine Enkelkinder.» MM
Die M-Industrie stellt viele MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Sirupe von Aproz.
Vor weihnachtszeit ist Lebkuchenzeit.
3.85
1.80
Elisen-Lebkuchen assortiert, 200 g
Mini-Elisen-Lebkuchen assortiert, 50 g
4.85
4.85
Bio-Elisen-Lebkuchen, aha!* glutenfrei, 200 g
Bio-Elisen-Lebkuchen* 200 g
1.80
Mini-Elisen-Lebkuchen schokoliert 50 g
3.–
Lebkuchen-Herzli Apfel-Aprikose, 220 g
4.60
Lebkuchenformen 380 g
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.9. BIS 2.10.2017, SOLANGE VORRAT
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Von uns. Von hier.
Stars, hergestellt in der Schweiz Der Himbeersirup von Aproz steht diese Woche im Rampenlicht. Viele andere beliebte Produkte aus der Migros-Eigenindustrie strahlen diese Woche mit ihm.
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Nuss-Stengeli 1 kg und Butter-Sablés 560 g, z. B. Bärentatzen Fr. 4.70 statt 5.90
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z.B. Himbeer, 1,5 l Fr. 3.40 statt 4.25
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Tag 10 Xian. Ausflug zur weltberühmten Terrakotta-Armee* und zur grossen Wildgans-Pagode*. (F/M) Tag 11 Xian–Peking. Besichtigung Stadtmauer, Altstadt und grosse Moschee in Xian*. Fahrt mit dem Schnellzug nach Peking. Transfer zum Hotel. (F/A) Tag 12 Peking. Besuch Verbotene Stadt/Kaiserpalast mit Tiananmen-Platz. Besichtigung Sommerpalast inkl. Bootsfahrt auf dem Kunming See*. (F/M) Tag 13 Peking. Ausflug zur Grossen Mauer*. Anschliessend Olympiagelände und Himmelstempel*. (F/M) Tag 14 Peking–Schweiz. Rückflug mit Swiss in die Schweiz. (F)
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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch
Deutschsprachiges Ausflugspaket Weltberühmte Sehenswürdigkeiten Flüge mit Swiss Mittelthurgau Reiseleitung (ab 18 Gästen) Unsere Leistungen • Flüge mit Swiss Zürich–Shanghai/ Peking–Zürich • Transfers gemäss Programm • Flussreise mit Vollpension an Bord • Inlandflug Economy und Zugfahrten 1. Klasse • Übernachtungen in Erstklass-Hotels in Shanghai, Chengdu, Xian und Peking • Mahlzeiten gemäss Programm • *Inklusiv-Leistungen des Ausflugspakets • Deutschsprachige lokale Reiseleitung • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung ab 18 Gästen Nicht inbegriffen • Trinkgelder (ca. USD 10 p.P./Tag) • Persönliche Auslagen und Getränke • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung Was Sie noch wissen müssen Schweizer Gäste benötigen einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum für China. Das Visum holen wir gerne für Sie ein. * Deutschsprachig geführte Ausflüge inbegriffen. Inbegriffene Mahlzeiten gem. Programm: F = Frühstück, M = Mittag, A = Abend Internet Buchungscode
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Neu Die Kaiserschätze Chinas 2018 mit Yangtse Flussreise
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Birnenzauber ohne Schwips
Rotweinbirnen sind ein Dessertklassiker, Birnenbrand ist weltweit beliebt. Wir zeigen, dass die süsse Schwester des Apfels auch in alkoholfreier Gesellschaft als kulinarische Verführerin zu überzeugen vermag. Zum Beispiel in einer Tarte.
Herausnehmen und sammeln!
Text: Andrea Pistorius, Claudia Schmidt Bilder: Martina Meier Rezept: Andrea Pistorius
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Zum Pochieren nimmt man keine vollreifen Früchte. Sie könnten zu weich sein und würden im Saftbad zerfallen.
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Step-by-Step
Pikante Birnen-Tarte-Tatin 1
Birnen schälen, Stiel dranlassen. Birnen
halbieren, Kerngehäuse ausstechen und die Früchte in eine Pfanne schichten. Lebkuchengewürz und Salz über die Birnen streuen. Vanillepaste dazugeben. Peperoncino in groben Stücken dazuschneiden.
5
Backpapier in die Form legen, sodass die Ränder überstehen. Birnen eng in die Form schichten, am Rand etwas Platz für den Teig lassen. Rosmarin darüberstreuen. 3–4 Esslöffel des eingekochten Suds über die Birnen verteilen.
2
Birnen mit Randensaft vollständig bedecken. Apfelessig dazugeben. Zugedeckt ca. 30 Minuten
köcheln lassen. Pfanne vom Herd nehmen, Birnen im Sud auskühlen lassen und über Nacht marinieren.
6
Teig auf die Birnen legen, Rand gut nach unten drücken. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. In der unteren Ofenhälfte ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, leicht abkühlen lassen. Vorsichtig auf eine Platte stürzen. Mit Pistazien bestreuen und servieren. Dazu passt Ziegenfrischkäse oder Gorgonzola.
3
Am nächsten Tag Backofen auf 180 °C vorheizen. Rosmarinnadeln abzupfen und
fein hacken. Birnen aus dem Sud heben, gut abtropfen lassen. Sud durch ein feines Sieb giessen und beiseitestellen.
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Profi-Tipp
Farbe und Geschmack 4
Sie werden mir zustimmen: Das allerschönste am Herbst sind seine Farben. Und weil bunt so schön ist, wollen wir auch in der Küche Farbe bekennen. Nämlich mit einer pikant-süssen Tarte Tatin aus Birnen, die farbig pochiert werden.
Zutaten für 1 Kuchenblech à ca. 24 cm Ø
6 1 EL 1 Prise 1 TL 1 6 dl 5 EL 1 60 g 1 1 EL
kleine Birnen Lebkuchengewürz Salz Vanillepaste Peperoncino Randensaft Apfelessig kleiner Rosmarinzweig Zucker achteckig ausgewallter Blätterteig gehackte Pistazien
Andrea Pistorius,
Rezeptautorin
Ich bereite die Birnen mit alkoholfreiem Randensaft zu. So kombiniert, birgt der Kuchen ein Zusammenspiel von Süss, Salzig und Erdig zugleich. Aufpassen muss man beim Verarbeiten, denn Randensaft färbt bekanntlich nicht nur, was er soll, sondern auch Kleidung und Hände. Bei Letzteren hilft mehrmaliges Waschen, um die Flecken zu beseitigen. Zum Pochieren eignen sich übrigens alle Birnensorten. Bei den saftigeren Sorten dringt die Flüssigkeit zwar besser in die Frucht ein, aber sie wird auch sehr weich. Mein Tipp: Reichen Sie dazu Ziegenfrischkäse oder Gorgonzola. Ihr Gäste werden das Geschmackserlebnis ganz sicher geniessen. MM
Zucker in einer Pfanne caramelisieren,
vorsichtig ca. 1,5 dl vom Sud dazugiessen (kann spritzen!). Flüssigkeit bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren bis zu einer sirupartigen Konsistenz einkochen.
Den übriggebliebenen Sud
kann man trinken oder mit caramelisiertem Zucker zu einer Dessertsauce einkochen, die zum Beispiel sehr gut zu Vanilleglace passt.
Viele weitere kochtipps MIT BIRNEN
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migusto.ch Birnensirup mit Vanille: www.migusto.ch/birnensirup Birnen-Kürbiskuchen: www.migusto.ch/birnen-kuerbiskuchen Käsequiche mit Birnen: www.migusto.ch/kaesequiche
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Patisserie und Desserts enthalten häufig tierische Gelatine. Könnte man diese nicht durch pflanzliche Geliermittel ersetzen?
Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst
Bei den erwähnten Süssspeisen lässt sich Gelatine oft nur sehr schwer ersetzen. Die Verwendung pflanzlicher Gelier- oder Bindemittel würde den gewohnten Geschmack und die Konsistenz verändern.
Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr Samstag: 8.30–16.30 Uhr
Patisserie und Desserts enthalten übrigens die gleiche Gelatine, die in der Migros auch für den Hausgebrauch erhältlich ist. MM
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Fleischtigers Lieblinge Die Auswahl an Frischfleischprodukten von M-Classic ist so vielfältig wie die Anzahl von Fleischrezepten für die Alltagsküche. Jetzt präsentieren sich die Verpackungen der Plätzli, Steaks und Filets in einem neuen Look. Text: Dora Horvath
Im Nu aus dem Ofen auf den Tisch: Schweinssteak mit Frischkäse
Zum Frischfleischangebot von M-Classic gehören auch fixfertige Kreationen. Dazu zählen diverse Cordon-bleu-Variationen und die Hackbällchen, die Kindern ganz besonders gut schmecken. Zu diesen Convenience-Produkten gesellt sich neu ein saftiges Schweinssteak mit Frischkäsetopping hinzu – ein praktisches Gericht, das schnell im Ofen zubereitet ist. Krönung der Kombination ist die aromatische Specktranche, die das Fleisch und den Käse ummantelt. Das Menü für zwei ist in einer korbähnlichen Backschale verpackt, die auch auf dem Esstisch etwas hermacht. MM
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Bild: Christine Benz
Styling: Vera Guala
In grösseren Filialen
Das Plätzli stammt vom Stotzen und ist mit würzigem Appenzellerkäse und Schinken gefüllt. MClassic SchweinsCordon Bleu mini Appenzell, per 100 g Fr. 2.90 In grösseren Filialen
Das magere Lamm nierstück ist ideal zum Braten oder Niedergaren. MClassic Lammnierstück, per 100 g Aktion Fr. 3.85 statt 5.50 bis 2. Oktober
Die Hackbällchen sind ideal für Saucen gerichte oder zum Braten zum Beispiel auf dem Tischgrill. MClassic Rindshackballs, per 200 g Fr. 4.90
Lammracks lassen sich am Stück rosa braten oder grillieren. Tipp: etwas ziehen lassen, damit sich der Saft gut verteilt. MClassic Lammracks, per 100 g Aktueller Tagespreis
Gehacktes eignet sich für Spaghetti Bolognese, Lasagne, gefüllte Gemüse, Hackbraten oder Tätschli. MClassic Rindshackfleisch, per kg Fr. 19.–
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Frey
Nimm dir was!
Zum Teilen
Die feinen Schöggeli von Frey retten einen aus dem Formtief am Nachmittag, begleiten den Spielabend mit Freunden und sind immer griffbereit, wenn man unbändige Lust auf etwas Süsses hat. Text: Dora Horvath
Zum Naschen Himmlischer Genuss mit knusprigen, natürlichen Zutaten. In vier Sorten erhältlich: z.B. Crunchy Clouds Haselnüsse, 150 g Fr. 5.90
Bilder: Martina Meier
Styling: Katja Rey
An Ostern sind sie oval, an Weihnachten rund, den Rest des Jahres rechteckig. Freylini sind in den Sorten Classic und Special verfügbar. Freylini Classic, 180 g Fr. 5.50
Der Pausensnack Seit 1966 wegen
der Reiscrispies und der Caramelfüllung beliebt. Risoletto gibt es auch mit weisser Schokolade.
Für unterwegs
Der Honig-MandelNougat macht Mahony zu etwas Besonderem. Der Beutel enthält die Sorten Lait, Noir 55% und Blanc.
Risoletto Classic Minis, 210 g Fr. 4.20
Mahony Mini assortiert, 210 g Fr. 3.70
Branches Classic Midi, 650 g Aktion Fr. 9.80 statt 14.15
In grösseren Filialen
vom 26. 9. bis 2. 10.
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Wettbewerb Helikopterflug zu gewinnen Infos: www.migros.ch/ schokolade
Gut portioniert
Die beliebtesten Frey-Tafelschokoladen im Riegelformat sind ideal für unterwegs. Es gibt sie auch in den Sorten Noir 72%, Noxana, Tourist und Giandor.
Zarte Mundstückchen
Knackige Mandeln mit Milchschokolade und Kakaopulver: Die Les Dragées Princess sind die Lieblinge aller Prinzessinnen im Herzen.
Zum Anbeissen Branches sind die Schweizer Schokoladenklassiker schlechthin. Sie punkten vor allem mit ihrer delikaten Haselnusscreme-Füllung.
Süsse Zugabe Die beliebtesten Tafelschokoladen im Miniformat. Genau richtig zum Kaffee, als Bettmümpfeli oder für zwischendurch.
Napolitains Selection assortiert, 300 g Fr. 9.40
Milch extra,18 × 35 g Aktion Fr. 10.– statt 14.40 vom 26. 9. bis 2. 10.
Les Dragées Princess, 150 g Fr. 3.75
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MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Bircal
Für gesundes Haar Wieso fallen Haare aus?
Was sind Schuppen?
Haarausfall ist meist hormonell bedingt und wird vererbt: Hierbei reagiert die Haarwurzel empfindlich auf gewisse Hormone, verkleinert sich und wird nicht mehr mit genügend Nährstoffen versorgt. Als Folge davon fallen die Haare aus.
Eine Ansammlung von Hornzellen, die sich von der Kopfhaut lösen. Es gibt trockene und fettige Schuppen: Trockene entstehen bei einer stark ausgetrockneten Kopfhaut, Fettige bei einer Funktionsstörung der Talgdrüsen.
Bild: Shutterstock
Tipp Zu heisses Wasser trocknet Kopfhaut und Haare aus und macht sie spröde. Deshalb sollte man sie mit lauwarmem Wasser waschen. Kaltes Wasser zum Schluss sorgt für glänzende Haare.
Was hilft bei Schuppen und Haarausfall? Haar- und Kopfhautkrankheiten haben diverse Ursachen und werden unterschiedlich behandelt. Die Shampoos und Tonics von Bircal wirken bei regelmässiger Anwendung gegen Schuppen und beugen Haarausfall vor. Die Produkte stärken die Haarwurzeln, regulieren die Talgproduktion und beruhigen die Kopfhaut. Die Wirkung der Rezepturen mit Inhaltsstoffen wie Koffein, «AnaGain», Octopirox und Panthenol ist laut Hersteller wissenschaftlich erwiesen.
Bircal Coffein Shampoo Anti-Haarausfall, 200 ml Fr. 5.60
Bircal Coffein Tonic Anti-Haarausfall, 200 ml Fr. 6.80
Bircal Shampoo Anti-Schuppen, 200 ml Fr. 5.40
Bircal Tonic Anti-Schuppen, 200 ml Fr. 5.60
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MSC Splendida
Abreisedaten: Dezember Januar Februar März April
Unser Geschenk an Sie:
Sie haben die Wahl: Option A: Getränkepaket „All Inclusive Restaurant & Bars“ im Wert von CHF 196.– p. P. / Woche & High Speed Surfer Package im Wert von CHF 38.–. Option B: Frei verfügbarer Bordkredit im Wert von CHF 150.– p. P. / Woche. Angebote gültig für max. 2 Pers. p. Kabine.
Preise p. P. in Doppelkab. Innenkabine–Bella Aussenkabine–Bella• Balkonkabine–Bella Suite – Aurea
MSC Meraviglia 599.– 749.– 909.– 2'149.–
649.– 849.– 1'019.– 2'249.–
699.– 799.– 969.– 2'199.–
749.– 949.– 1'119.– 2'349–
Unsere Spitzenleistungen ➤ Flug mit Iberia von Zürich nach Havanna, via Madrid, 23kg Freigepäck ➤ Transatlantik Kreuzfahrt von Havanna nach Genua an Bord der MSC Opera ➤ 19 Reisetage / 18 Nächte an Bord ➤ Vollpension inkl. Bordunterhaltung ➤ Schweizer Reiseleitung (ab 30 Teiln.) ➤ Flughafen- und Hafentaxen ➤ Carfahrt von Genua in die Schweiz Und zusätzlich beim Vorprogramm: ➤ 7 Nächte Kreuzfahrt ab/bis Kuba
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1'049.– 1'249.– 1'419.– 2'299.–
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9 Reisetage ab
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Unsere Spitzenleistungen
MSC Opera
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➤ Flug mit Emirates ab Zürich nach Dubai und retour mit 30kg Freigepäck ➤ Transfer zum Hafen und zurück ➤ Kreuzfahrt ab/bis Dubai an Bord der erstklassigen MSC Splendida ➤ 8 Reisetage / 7 Nächte an Bord in der gewählten Kabinenkategorie ➤ Vollpension an Bord sowie exzellente Abendunterhaltung ➤ Flughafen- und Hafentaxen ➤ Deutsch sprechendes Bordpersonal
Reisen 39MM17D
1039.Abreisedaten:
Dezember 22 29*• Januar 5 12 19* 26 Februar 2* 9* 16 23 März 2* 9 16 23 •Zuschlag CHF 100.– p. P. / Abflug nur ab Genf
Unser Geschenk an Sie:
Sie haben die Wahl: Option A: Getränkepaket „All Inclusive Restaurant & Bars“ im Wert von CHF 196.– p. P. / Woche & High Speed Surfer Package im Wert von CHF 38.–. Option B: Frei verfügbarer Bordkredit im Wert von CHF 150.– p. P. / Woche. Angebote gültig für max. 2 Pers. p. Kabine.
Preise p. p. in Doppelkab. MSC Splendida Orient Kreuzfahrt 9 Reisetage Innenkabine – Bella 1‘039.– 1'139.– 1'239.– 1'389.– 1'799.– 1'299.– Aussenkabine – Bella ** 1'309.– 1'409.– 1'509.– 1'659.– 2'149.– 1'569.– Balkonkabine – Bella 1'529.– 1'569.– 1'669.– 1'819.– 2'299.– 1'729.– Suite – Aurea 2'369.– 2'459.– 2'369.– 2'519.– 3‘398.– 2'509.– * Abfahrten mit leicht angepasstem Reiseprogramm / ** Teilweise eingeschränkte Sicht
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pro Person Basis Genua gramm Innen – Bella 1‘695.– 395.– Innen – Fantastica 1‘895.– 495.– Aussen – Bella * 2‘145.– 545.– Aussen – Fantastica 2‘295.– 645.– Balkon – Bella 2‘945.– 695.– Balkon – Fantastica 3‘045.– 795.– Balkon – Aurea 3‘395.– 1‘145.– Suite – Aurea 3‘595.– 1‘345.– * Teilweise mit eingeschränkter Sicht
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Transatlantik 19 Reisetage Kuba – Genua 24.03. – 11.04.2018 Vorprogram Kuba – Kuba
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MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Garnier
Von der Natur inspiriert Von Garnier Skin Active gibt es neu zwei komplette Reinigungs- und Pflegelinien mit Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs: eine mit Rosenwasser für trockene, sensible Hauttypen und eine weitere mit Blütenhonig für sehr trockene Haut. Die Pflegelinien bestehen jeweils aus einer Reinigungsmilch, einem Gesichtswasser und einer reichhaltigen Creme, die als botanischer Balm bezeichnet wird. Die Creme eignet sich zur Tagesund Nachtpflege sowie als Gesichtsmaske. Alle Rezepturen sind frei von Parabenen, Silikonen und synthetischen Farbstoffen.
Bild: Yves Roth
Styling: Mirjam Käser
Der Balm mit Blütenhonig nährt und repariert als Pflege oder Maske sehr trockene Haut. Garnier Skin Active Botanischer Balm mit Blütenhonig, 140 ml* Fr. 9.80
Garnier Skin Active Gesichtswasser und Reinigungsmilch mit Blütenhonig, je 200 ml* je Fr. 5.90
Der Balm mit Rosenwasser entspannt und beruhigt als Pflege oder Maske trockene, sensible Haut. Garnier Skin Active Botanischer Balm mit Rosenwasser, 140 ml* Fr. 9.80
Garnier Skin Active Gesichtswasser und Reinigungsmilch mit Rosenwasser, je 200 ml* je Fr. 5.90
* in grösseren Filialen
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Ellen Amber
Für schöne, starke Beine Die Stützstrümpfe von Ellen Amber verbinden modisches Outfit mit Funktion. Sie entlasten müde Beine, unterstützen die Blutzirkulation und beugen Wassereinlagerungen vor. Text: Jacqueline Vinzelberg
Styling: Mirjam Käser Hair-Makeup: Julia Ritter
Bilder: Juventino Mateo Leon
Maximale Bewegungsfreiheit Ob unterwegs, im Büro oder im Ausgang: Die Stützstrumpfhosen machen jede Bewegung mit, stützen und modellieren die Beine.
In der Migros App gibt es immer wieder digitale Stempelkarten. Pro Kauf eines Strumpfwarenprodukts kann man einen Stempel sammeln. Eine volle Stempelkarte wird mit einem 50-fachCumulus-Vorteilcoupon auf Damen- und Herrenstrumpfwaren von Ellen Amber und John Adams belohnt. Infos: app.migros.ch
Light Competence 15 den, leichte Stützwirkung Fr. 7.90
Jeunesse Competence, 20 den, leichte Stützwirkung Fr. 7.90
Compact light Competence, 40 den, leichte Stützwirkung Fr. 14.–
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Die richtige Grösse ist wichtig
Damit die Stützstrumpfhose ihre optimale Wirkung entfaltet, sollte sie in der passenden Grösse gekauft werden. Auf keinen Fall eine Nummer grösser! Nur wenn sie passt, stellt sich die gewünschte Kompressionswirkung ein.
Wissenswertes
Was bedeutet «den»? Auf jeder Verpackung von Feinstrumpfwaren ist eine «den»Zahl angegeben. «den» steht für die Masseinheit Denier. In Denier wird das Gewicht eines Garns gemessen. Es gibt das Gewicht des verarbeiteten Garns in Gramm auf 9000 Meter Länge wieder. Bei einer Strumpfhose mit 20 «den» wiegen 9000 Meter des verstrickten Garns demzufolge 20 Gramm. Transparent oder blickdicht?
Ganz individuell Die Stützstrumpfhosen von Ellen Amber sehen aus wie ganz normale Strumpfhosen. Es gibt sie von semitransparent bis blickdicht und in diversen Stützstärken – von leicht bis stark. Sie sind auch in verschiedenen Farbtönen, in glänzend und matt erhältlich.
Die «den»-Zahl gibt Auskunft über die Dichte des Strumpfhosenmaterials. Bis etwa 40 «den» werden Strumpfhosen als transparent bezeichnet, ab 40 «den» als semitransparent. In dieser Dichte wirken Strümpfe wie ein Make-up für die Beine und verdecken kleine Unregelmässigkeiten. Ab 70 «den» sind Strumpfhosen in der Regel blickdicht. Je höher also die «den»-Zahl, umso blickdichter die Strümpfe. «iMpuls»-Lesetipp
Was tun gegen Krampfadern? Krampfadern sind unschön und können zu gesundheitlichen Problemen führen. Wie Sie vorbeugen, erfahren Sie auf www.migros-impuls.ch
Vitale Competence 23 den, mittlere Stützwirkung Fr. 12.–
Vision Competence, 40 den, mittlere Stützwirkung Fr. 9.80
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Compact medium Competence, 40 den, mittlere Stützwirkung Fr. 14.–
Support Competence, 70 den, mittlere Stützkraft Fr. 12.–
iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
Herbst
Schönes Wochenende!
Werden die Tage kühler, verbringt man wieder gern mehr Zeit zu Hause. Die Migros bietet für die ganze Familie etwas für ein gemütliches Wochenende in den eigenen vier Wänden.
Es werde Ordnung Ob Spielzeug, Plüschtiere oder Bücher darin verstaut werden, spielt keine Rolle. Fakt ist: Mit dem dekorativen Rattankorb herrscht im Nu Ordnung im Wohnbereich. Korb Mood, 25 × 30 cm Fr. 44.90 In der Micasa
Qualität mit Jöh-Effekt
Die Babybodys mit «eco»-Label bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle und bieten damit ein angenehmes Tragegefühl. Zudem erfreuen sie mit einem frechen Design. Babybodys, 2er-Set Fr. 13.–
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Fröhliches Wölkchen Taucht das Kinderzimmer in behagliches Licht und entzückt die kleinen Bewohner mit ihrem verspielten Design: Wandleuchte Noemi, Metall Fr. 28.–
Hereinspaziert und mitgemacht
Hier sind alle willkommen, die mit dem Zeltchef oder der Zeltchefin ein paar vergnügliche Stunden verbringen möchten: Indianer und Cowboys, Ritter und Clowns ... Tipi Spielzelt Flexa Harlekin, 100 × 100 × 140 cm Fr. 149.–
In der Micasa
In der Micasa
Schneller Zvieri Die limitierte Edition Zimt von Cup Lovers ist nur für kurze Zeit erhältlich. Der kleine Kuchen lässt sich durch Zugabe von Milch schnell und direkt in der Tasse zubereiten. Cup Lovers Zimt, 80 g Fr. 1.90 In grösseren Filialen
Aufstand der Frauen
Schlürfen statt löffeln Jetzt können Gross und Klein fruchtiges Erdbeerjoghurt ohne Löffel aus dem Quetschbeutel geniessen. Ideal als kleine Mahlzeit zwischendurch. You Joghurt to go Erdbeere, 100 g Fr. –.95
Die herzerwärmende Schweizer Filmproduktion über den Kampf für die Gleichberechtigung der Frau wurde am renommierten Filmfestival Tribeca in New York dreifach prämiert. «Die göttliche Ordnung», DVD Fr. 21.90 Blu-ray Fr. 22.90 In grösseren Filialen sowie im Melectronics
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MM39, 25.9.2017 | MIGROS-WELT
In der Mini-Migros dürfen die Kinder für einmal MigrosMitarbeiter oder Kunden sein.
So realitätsnah konnten die Kinder noch nie «Verkäuferlis» spielen.
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
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Mini-Migros
Ein grosser Event auch für die Kleinen
Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Wallis
Die Migros Wallis ist Partnerin der Walliser Gewerbeausstellung Foire du Valais in Martigny. Zur grossen Freude der Kinder wird es dort eine Mini-Migros geben. Zudem versorgen ein «Aus der Region. Für die Region.»-Stand und ein Take-away die Besucher mit allerlei Köstlichkeiten. Text: Mélanie Zuber
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ie Kleinen lernen von den Gros sen. Wer hat sich als Kind nicht einmal die Brille des Grossvaters auf die Nase gesetzt oder mit erns ter Miene die Zeitung durchgeblättert, ohne lesen zu können? Kinder ahmen Erwachse ne gerne nach. Auf der Liste der Berufe, die Kinder inspi rieren, steht vermutlich auch Verkäufer oder Kassierer. «Verkäuferlis» spielen macht grossen Spass: Man zieht einen Artikel – Biiip – über einen imaginären Scanner, rechnet den Betrag aus, zählt sorg fältig das Spielrückgeld und überreicht es dem Kunden. Demnächst können Kinder tatsächlich fast wie die Grossen agieren: In der Migros Wallis macht an der Foire du Valais eine MiniMigros Station. Sie tourt seit einigen Monaten durch die Schweiz und ist überall ein Highlight. Die MiniMigros wird sich im Espace Enfant, in der Nähe des Eingangs Rue du Levant, befinden.
Zusätzlich zu diesem aussergewöhnlichen Event wird die Migros Wallis an der Foire du Valais mit zwei Ständen präsent sein. An der Kreuzung zwischen dem Cerm1 und dem Cerm2, am Standort Nummer 2302, wird sie ihr Label «Aus der Region. Für die Region.» vorstellen. Im Rahmen eines Wettbewerbs können die Besucher verschiedene Preise gewinnen, und Mitarbeitende werden Äpfel und Birnen von Betrieben aus der Region
verteilen. Gegen den grösseren Hunger kann man sich am TakeawayStand beim Ein gang des Cerm1 am Standort Nummer 107 verköstigen. Hier gibt es Hamburger nach Walliser Art, Pouletnuggets, Panini und wei tere warme und kalte Gerichte. MM Walliser Gewerbeausstellung: Foire du Valais, 29. September bis 8. Oktober; www.foireduvalais.ch
Bilder: zVg
Eine eigene kleine Supermarkt-Welt
In der über 100 Quadratmeter grossen Filiale können Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in ihre eigene Einkaufswelt ein tauchen. Diese Welt gleicht einem richtigen Supermarkt, nur dass sie viel kleiner ist. Es gibt Produkte, Regale, die man selber auffüllen kann, kleine Einkaufswagen, Kassen und sogar Arbeitskleidung. Eltern dürfen nicht mitspielen. Sie können ihre Kinder aber durch ein Fenster beobachten.
Grossandrang: Die Mini-Migros ist auf Tour durch die Schweiz und kommt nun auch ins Wallis.
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Kartoffeln Raclette «Aus der Region.» Beutel à 2,5 kg
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Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.9. BIS 2.10.2017, SOLANGE VORRAT
MIGROS-WELT | MM39, 25.9.2017
Supermarkt
Fisch mit viel Raffinesse Das Unternehmen Viking Fish in Niedergampel räuchert Forellenfilets «Aus der Region.» und Lachs. Der Name steht für feine Fischprodukte mit raffiniertem Aroma. Text: Mélanie Zuber
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amit der subtile Geschmack eines Lebensmittels sich entfaltet, muss es sehr sorgfältig verarbeitet werden. Darin kennt sich die im Oberwallis beheimatete Fischräucherei Viking Fish aus. Bis zur Perfektionierung des Räucherprozesses sind unzählige, immer wieder neu zu korrigierende Feineinstellungen und minutiöse Sorgfalt nötig. Das Verfahren muss gewährleisten, dass ein Gleichgewicht zwischen den delikaten Aromen des Fischfilets und der sehr feinen Räucherung besteht. Für die Migros Wallis verarbeitet Viking Fish seit 2014 Forellenfilets, die aus der Fischzucht in Vionnaz stammen. Seit einigen Monaten ist eine neue Spezialität erhältlich: heiss geräucherter Lachs. Auf das Produkt gibt es diese Woche in allen Supermärkten der Migros Wallis 20 Prozent Rabatt. MM
Bild: Raphaël Fiorina
Viking-Fish-Mitarbeiter Bajram Jashari stellt das nach traditioneller Heissräuchermethode hergestellte Fischfilet vor.
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Richtig oder falsch?
Übriggebliebenes Eiweiss muss man rasch entsorgen. Falsch! In der Schweiz
1, 2 oder 3?
It’s Partytime...
hat zwei Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.
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Darum gilt: Eier sind
wertvolle Lebensmit tel, die es verdienen, mit der entsprechen den Wertschätzung verwendet zu werden.
Wir bieten ihm eine «Star Wars»TurnhallenParty mit Minions an. Wir lassen uns überzeugen, beschränken die Gästeliste aber auf vier Kinder. Wir ziehen die Superparty durch – inklusive Übernachtung.
Antwort 2: Wir werden die Partykinder am Nachmittag ans Ende ihrer Kräfte bringen. Im Wald, in einem Seilpark, mit Minions oder JediRittern. Und dann, irgendwann, werden sie einschlafen. Hoffentlich...
Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis
Monica Müller (43)
Der Grosse (6) liebt Partys. Über seine Geburtstagsfeier beginnt er sich schon ein halbes Jahr im Voraus Gedanken zu machen. Inspirieren lässt er sich von allen laufenden Partys. So träumt er von einer Detektivparty, einer «Star Wars»Party, einer Astronau tenparty, einer Turnhallenparty, einer MinionsParty, einer Über nachtungsparty. Am liebsten hätte er gleich alle Mottos in einer Superparty vereint. Wir könnten uns mit fast allem anfreunden, die Übernachtungsparty hingegen möchten wir – wenn irgendwie möglich – verhindern. Denn wir wissen, dass die Nacht kurz würde und der Tag danach lang. Doch er wünscht sich nichts sehnlicher als das. Und jetzt?
werden pro Person und Jahr rund 117 Kilo gramm Nahrungsmit tel weggeworfen – wie im Fall von Eiweiss oft völlig unnötig. Wie viele andere Lebens mittel landet es meist ungenutzt im Abfall oder im Ausguss. Doch wohin damit, wenn man, etwa beim Backen, nur Verwen dung für das Eigelb hat? Eiweiss kann man etwa für die Zu bereitung von Apéro häppchen, Meringues oder Kokosmakronen verwerten. Und die Reste von Eiweiss und Eigelb lassen sich auch problemlos auf bewahren – luftdicht verpackt, im Kühl schrank eine Woche, in der Gefriertruhe sogar neun Monate lang. In beiden Fällen sind die Reste aber nur noch für gekochte Speisen geeignet.
In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch
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Wohltätigkeit Maturaarbeiten
Zwischen Pflicht und Kür
Schweizer Gymnasien verlangen eine Maturaarbeit. Das Themenspektrum im medialen Zeitalter scheint grenzenlos – ebenso wie der Ideenreichtum und das Engagement der Schüler. Fünf Maturanden präsentieren ihre erfolgreichen Projekte. Text: Dinah Leuenberger
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erausfinden, wie das Video portal Youtube die Jugend sprache verändert. Ana lysieren, wie afrikanische Frauen in Zeiten der Apartheid für ihre Rechte gekämpft haben. Oder eine praktischkreative Arbeit erstel len, zum Beispiel ein Lied komponie ren und es im Rahmen eines Konzerts auf der Geige vortragen. Jahr für Jahr stellen sich rund 18 000 Gymnasias tinnen und Gymnasiasten in der Schweiz solchen Aufgaben. Denn bevor sie ihre gymnasiale Matura abschliessen, müssen sie allein oder in der Gruppe eine Maturaarbeit erstellen, ein grösseres eigenstän diges Projekt, das sie auf ihre aka demische Laufbahn vorbereiten soll. Sie recherchieren, planen und doku mentieren den Fortschritt ihrer Arbeit und präsentieren das Resultat den Experten, in der Hoffnung auf eine gute Note. Relevant sind dabei der Inhalt, die Form, der Arbeits prozess und die Präsentation. «Die detaillierten Vorgaben sind in der Schweiz aber sehr föderalistisch geregelt», sagt Michael Näf (51),
Bilder: Gabi Vogt
Prorektor der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen. Etwa 80 Prozent der Arbeiten be handeln einen Sachverhalt, der Rest zählt zum Typ technische respektive kreative Produktion oder Organisati on einer Veranstaltung. Hinsichtlich Umfang gebe es in der Schweiz keine einheitlichen Vorgaben, in der Regel müssten die Schüler 20 bis 30 Seiten abgeben, erklärt Näf. Thematische Favoriten seien nicht auszumachen, «aber die Vielfalt ist unglaublich gross», sagt Näf. Arbeiten zum Schön heitsideal sind genauso vertreten wie Untersuchungen zur euro päischen Aussen und Sicherheits politik. Es werden Games entwickelt, Romane verfasst, Videos gedreht und Analysen zur deutschen Synchronisa tion von HollywoodFilmen erstellt. Fünf Maturanden haben dem MigrosMagazin ihre zum Teil preisgekrönten Arbeiten vorgestellt und erzählt, warum der Aufwand sich gelohnt hat. Die Absolventen und ihre Projekte, weitere Porträts auf den Seiten 95 und 97
Ein Herz für Strassenhunde Absolventin: Joelle Zindel (18), Aesch/Maur ZH Thema der Arbeit: Veranstaltung
eines Benefizkonzerts für rumänische Strassenhunde Note: 5,5 Gymnasium: Kantonsschule Hottingen Bester Moment: Tag des Events Schwierigster Moment: Suche nach Sponsoren
«Mir war von Anfang an klar, dass ich mit meiner Maturaarbeit etwas be wegen und Positives bewirken wollte. Und weil meine Mutter eine Firma für CharityEvents hat, konnte ich auf ein Basiswissen zurückgreifen. Letztlich war mein Herz für Tiere aus schlaggebend: Ich kam auf die Idee, für die Tierschutzorganisation Vier Pfoten mit einem Benefizkonzert Geld zu sammeln. Im Rahmen des Projekts «Dogs for People» bildet Vier Pfoten Strassenhunde in Rumänien zu Hilfs hunden aus, um sie in der Betreuung beeinträchtigter Kinder einzusetzen. Während sechs Monaten habe ich bestimmt einen Tag pro Woche an der Organisation des Events gearbeitet. Vieles war neu für mich: Flyer gestalten, eine Website erstellen. Besonders schwierig war es, Spon soren zu finden. Und Am Ende musste ich noch die schriftliche Arbeit dazu schreiben. Der schönste Moment war für mich das Event – zu sehen, dass es funktioniert, nachdem man so lange auf etwas hingearbeitet hat. Und natürlich habe ich mich über den riesigen gesammelten Betrag von 20 000 Franken gefreut. Meine Arbeit bedeutete einen grossen Aufwand, aber wenn ich sehe, was ich damit bewirken konnte, gibt mir das ein sehr gutes Gefühl. Demnächst werde ich selbst nach Rumänien reisen kön nen, um mit eigenen Augen zu sehen, was meine Arbeit bewirkt hat. Jetzt, nach Abschluss der Matura, lege ich ein Zwischenjahr ein, um zu jobben. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, nach dem Studium in der Firma meiner Mutter einzusteigen, denn es macht mir extrem Spass, Events zu organisieren.»
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FĂźr den guten Zweck: Joelle Zindel will mit ihrer Tierliebe etwas bewirken.
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Softwaretechnik
Ein Computer, der lernt Absolvent:
Alexander Uhlmann (17), Basel Thema der Arbeit: Der Computer lernt «Super Mario» Note: 6 Gymnasium: Bäumlihof Basel Bester Moment: Immer dann, wenn der Computer überraschend etwas Neues gelernt hat Schwierigster Moment: der zaghafte Fortschritt zu Beginn wegen des fehlenden Wissens über die mathematischen Grundlagen
«Ich spiele sehr gerne Computer spiele, zum Beispiel ‹League of Legends› oder ‹Counter Strike›. Irgendwann begann ich mich für die Funktionsweise der Compu ter zu interessieren. Ich habe mir Videos angesehen, in denen der Computer selbst etwas lernt. Das faszinierte mich. Also kam ich auf die Idee, einen Algorithmus zu entwickeln, mit dessen Hilfe ein Computer «Super Mario» lernen und spielen kann. Zu Beginn habe ich wohl den Aufwand etwas unterschätzt, aber zum Glück habe ich früh angefangen. Insgesamt habe ich
etwa 300 Stunden investiert. Für das Verständnis des soge nannten maschinellen Lernens benötigt man mathematische Grundlagen. Die hatten wir an der Schule aber noch nicht durchgenommen, darum musste ich lange rumprobieren, manch mal auch raten. Ich habe mir im Internet viele Tutorials an geschaut und auch wissen schaftliche Arbeiten gelesen. So kam ich langsam vorwärts. Aber ich brauchte einen ganzen Monat, um eine einfache Aufga be zu programmieren – «Super Mario» konnte der Computer erst ganz am Ende. Das war an strengend, aber gleichzeitig auch spannend, weil der Computer immer wieder überraschend etwas Neues gelernt hat. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit und durfte sie auch an der ETH präsentieren. Ich kann mir gut vorstellen, später einmal in diesem Bereich zu arbeiten. Den nächsten Schritt in diese Richtung be ginne ich mit dem Informatik studium an der ETH.»
Gemeinsam stark: Die Teamarbeit hat die Segelfans und Techniktüftler Norman Klingler (r.) und Marc Rauch motiviert. Modellbau
Ein Segelboot geht auf Kurs Absolventen: Norman Klingler (20), Zug; Marc Rauch (21), Buonas ZG Thema der Arbeit: «The Red Pearl » – ein selbst fahrendes Segelboot Note: 6 Gymnasium: Kantonsschule Zug Bester Moment: Das Boot auf dem See fahren zu lassen Schwierigster Moment: die Planung und die zeit intensiven Messungen
Norman: «Wir wollten un bedingt etwas zusammen machen, um eine grössere Arbeit realisieren zu kön nen. Marc hat sich für den Softwarebereich interes siert, ich baue gerne Dinge – das ist lustig, weil er jetzt Elektrotechnik studiert und ich ab Herbst Maschinen bau. Da wir beide gerne segeln, kamen wir auf die Idee, ein selbstfahrendes Se gelboot zu bauen, das einen Kurs im vorgegebenen Win kel zum Wind einstellen und halten kann – egal bei wel cher Witterung. Ich habe das Boot gebaut, Marc hat die Software dazu entwickelt.»
Hat beim Gamen sein Thema gefunden: Alexander Uhlmann
Marc: «Das Programmieren habe ich mir selbst beige bracht – mit vielen Youtube Videos, einigen Büchern und Kursen im Rahmen der
InformatikOlympiade. Anfangs kamen wir gut vor wärts, doch dann mussten wir immer wieder zeit intensive Messungen auf dem See machen. Auch die Planung war ziemlich schwierig. Und dann muss ten wir ja auch noch einen eigenen Windsensor bauen. Gestritten haben wir uns nie, die Zusammenarbeit hat uns eher motiviert, weil man wusste: Wenn ich auf gebe, ist es für den anderen auch doof.» Norman: «Wir haben vor allem bei mir in der Garage gearbeitet, in den Ferien ganze Wochen lang, zum Schluss fast in jeder freien Minute. Es war immer ein Highlight, wenn etwas Neues funktionierte. Und am Ende das Boot auf dem See fahren zu lassen, das war schon super.» Marc: «Wir sind zufrieden mit dem Resultat und können uns auch vorstel len, am Boot weiterzuar beiten. Die Verbauung der Elektronik etwa liesse sich noch verbessern, auch eine Fernsteuerung wäre toll. Das Boot heisst übri gens ‹Red Pearl› – in An lehnung an den Film ‹Der Fluch der Karibik›.»
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Start-up
Wundertüten aus dem Briefkasten Absolventin: Jolein Odermatt (17), Emmenbrücke LU Thema der Arbeit: Erstellung eines
Onlineshops und dessen Finanzierung Note: 5,5 Gymnasium: Kantonsschule Reussbühl Bester Moment: Die erste Bestellung durch eine unbekannte Person Schwierigster Moment: Einbindung der Bezahlmöglichkeiten in den Onlineshop
Die Überraschung kommt per Post: Jolein Odermatt hat im Alleingang einen Versand dienst aufgebaut . Täglich eine Bestel lung: Jolein möchte das Sortiment ihres Onlineshops in Zukunft noch weiter ausbauen.
«Ich bereite Menschen gerne eine kleine Freude. Und weil mich auch die Idee Start-up interessiert, habe ich mir überlegt, ob man das in einem Onlineshop anbieten könnte: kleine Geschenke per Brief verschicken. Im Internet hatte ich einen ähnlichen Shop aus Holland entdeckt – in der Schweiz gab es das aber noch nicht. Der Businessplan war eine Herausforderung, denn ich hatte das bis dahin ja noch nie gemacht. Auch herauszufinden, welche Geschenke ich anbieten wollte und diese dann aufzutreiben, hat mich viel Zeit gekostet. Mit einem Crowdfunding-Projekt konnte ich 1500 Franken sammeln und die Produkte einkaufen. In technischer Hinsicht habe ich mir alles selbst beigebracht. Das war schwierig, aber ich habe viel Neues gelernt. Ich wusste zum Beispiel nicht, welche Arbeit hinter einem Onlineshop steckt. Jetzt, am Ende, bin ich sehr happy mit dem Resultat. Auch wenn der Aufwand gross war: Ich habe den Entschluss, einen Onlineshop zu erstellen, nie bereut. Auch die Experten waren begeistert. Inzwischen führe ich den Onlineshop weiter; meine vier Geschwister helfen mir dabei. Wir erhalten etwa eine Bestellung pro Tag. Gewinn erzielen wir zurzeit noch keinen, aber durch Mundpropaganda und den Einsatz von Flyern soll der Shop noch wachsen. Im Moment verkaufen sich die Wundertüten am besten – auch das Sortiment möchte ich weiter ausbauen. Aber zuerst beginne ich mein Maschinenbaustudium an der ETH.» MM
Bambuskissen
Das Bambuskissen kann Ihnen zu einem besseren Schlaf verhelfen, wachen Sie ganz ausgeruht auf und beugen Sie N Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Sc Schnarchen vor.
kann Ihr Leben verändern 4 Nichts ist weicher als Bambus Herrlicher Komfort, weich, absorbiert die Feuchtigkeit der Haut, schnell trocknend. 4 Das Kissen ist antibakteriell und milbenfrei Hypoallergen. Eignet sich für jeden, auch für Allergiker. 4 3-Kissen in Einem Stützendes Kissen (doppelt falten). Normales Kissen (flach legen). Extra weiches Kissen (erhöht auflegen). 4 Perfekte Stütze für Nacken und Kopf Die Muskeln entspannen sich, Schmerzen und Schnarchen verringern sich und Sie wachen ganz ausgeruht auf. 4 Ökologisch Bambus wächst ganz natürlich ohne Pflanzenschutzmittel oder andere Chemikalien. Grösse: ca. 60 x 45 cm
Für einen ruhigen Schlaf ist es wichtig, dass die Wirbelsäule gerade ist. Somit ist es garantiert, dass die Durchblutung ausreichend ist und die Nervensignale ins Gehirn und wieder zurück gelangen. Die Atemwege sind ebenso geöffnet und frei, sodass die Atmung optimal verläuft und nicht durch Schnarchen behindert wird. Das Bambuskissen hat folgende Doppelfunktion: Der Bambus Bezug kühlt beim Schlafen und ist mollig weich. Das ganze Kissen ist mit Memory-Form Flocken gefüllt und passt sich automatisch ihrer Schlafstellung an. Sie wachen fit und ausgeruht auf.
Memory-Schaum ist ein speziell entwickeltes viskoelastisches Material, welches unmittelbar auf Druck reagiert und dadurch elastisch wird und sich Ihrer Körperkontur anpasst. Wenn das Kissen nicht benutzt wird, erhält es seine ursprüngliche Form zurück. Der Unterschied zum normalen Memory-Schaum Kissen ist, dass die Luft beim Bambuskissen einfach zwischen dem Memory-Schaum frei zirkulieren kann und Ihnen dadurch ein kühles Gefühl gibt. Das Bambuskissen ist das erste Kissen, das alle Vorteile des Memory-Schaum-Materials hat ohne Nachteile. Der Kissen- bezug kann in der Waschmaschine mit 30 Grad gewaschen werden.
Das Bambuskissen ist das perfekte Kissen, welches Sie einfach höher oder tiefer, weicher oder härter benutzen können.
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LEBEN | MM39, 25.9.2017
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«Fulehung»
Als Berner Oberländerin in Zürich zu leben, hat an gewissen Tagen ganz besondere Vorzüge. Zum Beispiel, wenn Sechseläuten oder Knabenschiessen stattfinden. Während die Menschen meiner berufsbedingten Wahl heimat an diesen Tagen irgendetwas feiern und entsprechend glücklich sind, habe ich frei – und bin entsprechend auch glücklich.
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Anne-Sophie Keller (27) glaubt
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So richtig mit diesen Veranstaltungen auseinandergesetzt habe ich mich nie. Das eine hat mit einem brennenden Schneemann, voll gedopten Pferden, haufenweise Männern in Tracht und einer Wette um den Winteranfang zu tun. Das andere ist ein Schiessanlass, der noch nicht genderisiert und im vergangenen Jahr von einem Mädchen gewonnen wurde. In der Schweiz gibt es von Albanifest bis Zibelemärit ja alles. Doch erklären Sie solche
Kuriositäten mal jemandem ausserhalb Ihres Heimatkantons! In Thun etwa feiern wir den «Fulehung». Der Name geht auf den Hoffnarren Karls des Kühnen zurück, der im Zuge der Schlacht bei Murten ein trau riges Ende in Thun fand. Jeweils im Herbst zwängt sich irgendein Auserwählter in ein «Fulehung»Kostüm und lässt den Narren auferstehen. Er rennt dann mit einer Art Schlagstock und einer Handvoll Schweineblasen in der Dunkelheit durch die Strassen und schlägt Thunerinnen und Thuner – die Braven mit den Blasen, die Bösen mit dem Stock. Und wir wollen das! Kein Witz: Wir stehen in einer Herrgottsfrühe auf, um uns von einem kostü mierten Mann schlagen zu lassen. Wie gesagt: Erklären Sie solche Kuriositäten mal jeman dem ausserhalb Ihres Heimatkantons ... MM
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Ueli Anken (56),
Mit dem Drachen auch die Gedanken treiben lassen, den Kopf lüften. Das wirkt entspannend.
Kommunikationsleiter, Romanel-sur-Morges VD
«Licht, Gerüche, Klänge, Worte: Entspannend wirkt, was Atem schenkt. Im Treppenhaus Atem holen vor einem schwierigen Gespräch. In Erschöpfung schwelgen nach einem Atem-Klang-Orkan beim Saxofonlehrer. Inmitten einer Landschaft: sein, schauen, atmen. Beim Schreiben spüren, wie Gedanken entspannen. Auch den Atem.»
Gesundheit
Wie lebt man entspannt? Stress ist ungesund. Das ist uns allen bekannt. Doch wie schaffen wir es, der Angespanntheit die Stirn zu bieten? Acht stresserpobte Personen verraten ihre Strategie. Text: Fatima Vidal
«iMpuls»-Lesetipp
Ein rund zehnminütiges Video
auf «iMpuls» mit Qigong-Meister Jumin Chen zeigt entspannende Übungen. Einfach mitmachen und den «Himmel berühren». www.migros-impuls.ch
iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.
Bilder: Jean-Christophe Bott/Keystone, A. Wicht, Fribourg, zVg (7)
Ruhig entspannen mit Qigong
Die tiefste Wassertemperatur, 3,2 Grad, erlebte ich im Januar 2017 im Bodensee bei Stein am Rhein. Samt Eisgürteldurchquerung am Ufer und Wollmütze.»
Nicola Zoller (52),
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Werbefachfrau und Aerobicinstruktorin, St. Gallen
«Ich bin dank Sport leistungsfähiger geworden, und inzwischen brauche ich die regelmässige Bewegung. Vier- bis fünfmal die Woche besuche ich das Fitnesscenter für sechs Lektionen. Davon drei Einheiten eigenes Training und drei als Instruktorin. Auch an langen Arbeitstagen (unterrichte ich abends, sind es 12-Stunden-Tage) bin ich fit. Der Sport hat mein Leben verändert und mich ausgeglichener gemacht.»
Thierry Carrel (56), Direktor der Universitätsklinik für Herz- und Gefässchirurgie, Inselspital Bern
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«Ausgleich im Leben bedeutet für mich einerseits abwechslungsreiche Tätigkeiten im beruflichen Alltag (Operationen, Gespräche mit Patienten, Laien- und Fachvorträge, Forschungsaktivitäten, Betreuung und Unterstützung von jüngeren Kolleginnen und Kollegen und ab und zu Auslandsreisen zu Tagungen). Dazwischen aber zwingend spontane Freizeitinseln mit Musik oder Sport, um den Geist und den Körper zu regenerieren. Stress zeichnet sich an, wenn mein Wochenprogramm eine geordnete Terminfolge nicht mehr zulässt. Dabei geht es mir nicht um die Quantität, sondern um die Qualität, mit welcher ich die Fülle an Aktivitäten erledigen kann. Das nenne ich positiven Stress. Negativ wird der Stress, wenn der Herzschlag dabei lange Zeit zu schnell wird (über 90 Schläge pro Minute in Ruhe), häufig ist dies mit erhöhtem Blutdruck verbunden.»
Maurice Codourey (54), Mitgründer botscamp.co,
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Eishockeyspieler bei den GCK Lions, Bülach ZH
bei jedem Wetter nach draussen. Am besten funktioniert Laufen und am allerbesten allein. Zweitens erhole ich mich bei der einen Tätigkeit von der anderen. Weil mich jede meiner Aufgaben etwas anders fordert. Ich liebe die Abwechslung, die Action und die Fülle. Drittens habe ich mich von vielen Konventionen wie ‹ich müsste› oder ‹ich sollte› befreit. Dafür überlege ich mir genau, was mir wichtig ist. Viertens sehe ich in allem, was passiert, recht zackig etwas Positives oder eine Lernund Entwicklungschance. Fünftens brauche ich immer wieder etwas, wofür ich mich begeistern kann. Dann geht mir auch alles andere leicht von der Hand, und das Leben macht Freude. Sechstens lache ich so oft wie möglich. Täglich. Besonders über alles, was nicht ganz gelungen ist. Und ich weine so viel als nötig. Darin bin ich allerdings weniger gut. Siebtens nehme ich Omega-Fettsäuren in Form von Fischölkapseln. Sie machen mich merklich ausgeglichener und stärken das Nervenkostüm. Achtens: Freundschaft und das Gefühl, nicht alleine auf der Welt zu stehen, machen das Herz weit, wenn es eng wird.»
«Gestresst bin ich eigentlich selten. Für körperliche Entspannung gehe ich in die Massage. Mental entspannend ist für mich das Zusammensein mit meiner Familie: zum Beispiel, mit meiner Frau fein essen zu gehen oder unsere noch sehr kleinen Kinder zu betreuen.»
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Zürich «An einem Gesundheitskongress in Tel Aviv erzählte mir ein Kollege aus Dublin vom Winterschwimmen im Meer. Die Inspiration wirkte und ich probierte es im Zürichsee aus, im Dezember. Und im Januar und danach und im nächsten Winter. Inzwischen ist Winterschwimmen für mich eine saisonale Entspannungsmöglichkeit mit Wohlfühlcharakter geworden. Die passende Downshift-Aktion zum hektischen Alltag in einem Start-up-Projekt.
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Patrick Sidler (31),
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Annabelle Breitenbach (43),
Architektin, Champfèr GR
«Unsere Schafhaltung, wir haben 17 Tiere, ist für mich ein sehr entspannender Ausgleich zum Beruf. Genauso wie lange Spaziergänge mit meiner Familie und unseren drei Hunden. Dass alles gut funktioniert, ist auch meinem Mann zu verdanken, da er alles an Arbeit übernimmt, was unsere zwei Kinder, Haushalt und die Tiere betrifft, während ich mein Ein-Frau-Architekturbüro betreibe.»
Simone Meyer (45), Ärztin, alleinerziehende Mutter von 4 Kindern, Winterthur
«Meine Strategien für ein ausgeglichenes Leben: Erstens gehe ich jeden Tag
Vreni Brun (78),
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Schauspielerin, Bern «Im Jahr 2000 – ich war frisch pensioniert und hatte eine Scheidung hinter mir – krempelte ich mein Leben total um. Dank diversen Ausbildungen gelang mir der Einstieg als Theater- und Filmschauspielerin. Ein Glück, denn vor der Kamera und auf der Bühne zu stehen, ist für mich sehr erfüllend. Seit 15 Jahren habe ich einen wunderbaren Freund. Auch gutes Essen, schöne Musik, kulturelle Veranstaltungen und Freundinnen tragen zum Wohlbefinden bei. Dank guter Gesundheit, Humor und Gelassenheit, kann ich mein Leben in vollen Zügen entspannt geniessen.» MM
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App-Tipps
Mit dem Polaroid ZIP lassen sich Handyfotos innert weniger Sekunden ausdrucken.
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Wer seine Bilder vor dem Ausdrucken mit Text ausstatten möchte, ist mit der TypografieApp Retype gut bedient: Sie bietet zahlreiche ausgefallene Schriftarten, Stile und Hintergrundmotive. Auch Bilderrahmen und sonstige Filter lassen sich hinzufügen. Die App ist erhältlich für iOS und kostet 3 Franken. www.migmag.ch/retype
Digital
Das flexible Fotostudio
Firefox Focus
Ein Foto physisch in der Hand zu halten, ist selbst in Smartphone-Zeiten etwas Besonderes. Am unkompliziertesten geht das mit einem mobilen Drucker. Text: Philipp Rüegg
W
enn ein toller Schnappschuss gelungen ist, wäre es manchmal schön, ihn gleich irgendwo einkleben oder als Postkarte versenden zu können. Allerdings lohnt es sich nicht, für ein, zwei Aufnahmen ins Fachgeschäft zu rennen, und so geraten die Bilder schnell wieder in Vergessenheit. In solchen Situationen müsste man auf einen mobilen Fotodrucker zurückgreifen können.
Bild: zVg
Drucker im Hosentaschenformat
Mobile Fotodrucker sind ungefähr so gross wie Smartphones, nur einiges dicker. Sie verfügen über einen internen Akku, der sich per USB-Kabel aufladen lässt. Die meisten Modelle verfügen über Apps für Android oder iOS. Sie werden per Bluetooth oder Wi-Fi mit dem Smartphone verbunden – und
schon lassen sich damit Fotos ausdrucken. Via App kann man die Bilder auch bearbeiten, etwa mit Filtern versehen. Drei interessante Kandidaten sind der HP Sprocket, der Polaroid ZIP sowie der Kodak Photo Printer Mini (Kostenpunkt jeweils zwischen 120 und 130 Franken). Sie sind die idealen Begleiter, wenn man hin und wieder spontan ein Foto ausdrucken möchte. Das HPund das Polaroid-Modell drucken ein Foto innert weniger Sekunden, mit dem Kodak-Drucker dauert es etwas länger, da er mehrere Druckvorgänge benötigt: Nach den separaten Gelb-, Magenta- und Cyan-Durchläufen folgt zum Schluss noch eine Beschichtung. Das Resultat sieht aber entsprechend auch am besten aus. Ein Foto kostet je nach Drucker 70 Rappen bis Fr. 1.40. Mit Aufnah-
men, die man beim Fotostudio entwickeln lässt, können sie nicht ganz mithalten. Zudem ist das Format mit 5 × 7,5 Zentimetern einiges kleiner als das typische Fotoformat. Aber Fotos aus mobilen Druckern sind auch nicht dazu gedacht, ein ganzes Album zu füllen. Wie einst die Sofortbildkamera
Mobile Drucker sind praktische Geräte, die das gleiche Gefühl hervorrufen wie einst die PolaroidSofortbildkamera: Es ist einfach etwas Besonderes, wenn man ein eben geschossenes Foto ausdrucken und nur einen Moment später in Händen halten kann. In den Ferien lassen sich damit ganz individuelle Postkarten kreieren und verschicken. Und wem der Aufwand zu gross ist, für den gibt es immer noch Sofortbildkameras wie die Fujifilm Instax Square SQ10. MM
Die Möglickeiten des Zugriffs auf die Privatsphäre sollte man nicht unterschätzen. Der neue Firefox-Browser Focus stellt genau dieses Problem in den Vordergrund: Er blockt automatisch Werbung und Website-Tracker, die unter anderem dazu genutzt werden, um das Nutzerverhalten zu messen. Die App ist kostenlos erhältlich für Android und iOS. www.migmag.ch/mozfocus
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Weitere Informationen und Bilder: www.migmag.ch/ sylt
Imposante Kulisse auf der nordfrie sischen Insel Sylt: die «Grande Plage» von Kampen in der Nebensaison Wilds Welt
Trendziel im Norden
Immer mehr Touristen aus der Schweiz zieht es nach Sylt. Im Herbst präsentiert sich die grösste Nordseeinsel von einer besonders charmanten Seite: manchmal rau und oft fast menschenleer.
1
Budersand Golf & Spa: Seit Mai 2009 steht auf der Südspitze der gut 38 Kilometer langen Insel dieses
privat geführte Fünfsternehaus mit 77 Zimmern (ab 320 Euro für zwei Personen inklusive Frühstücksbuffet von 7 bis 12 Uhr). Küchenchef Felix Gabel (30) verwendet im hoteleigenen Restaurant Kai 13 Produkte von Her stellern aus Nordeuropa. Hoteldirektor ist der Zürcher Rolf E. Brönnimann (61). Auf dem einstigen Militärgelände in unmittelbarer Nachbarschaft liegt ein 18LochGolfplatz (Linkskurs).
Bild: Reto E. Wild
2
Spaziergang oder E-Bike-Tour: Vom «Budersand» aus lässt sich die Dünen und Heidelandschaft Hörnum Odde entdecken. Mit etwas Glück trifft man auf die Robbe Willi, die sich im Ha fen von Hörnum aufhält. Tagesmietpreis für ein EBike im «Budersand»: 25 Euro.
3
Entdeckungen in der Natur: Die
unterschiedlichen Landschaftsfor men gehören zu den Attraktionen von
Sylt. Ich empfehle den Nationalpark Wattenmeer oder eine Vogel und Dünentour (ab Bushaltestelle Hörnum Nord, Veranstaltungskalender auf www.schutzstationwattenmeer.de). Die einzigartige Landschaft zwischen Insel und Festland ist seit 2009 UnescoWelt naturerbe. Vorsicht: Die Nordsee mit ihren starken Gezeiten sollte man nur mit erfahrenen Führern erforschen!
4
Die Dörfer: Sylt, zu 33 Prozent
von Dünen bedeckt, besteht aus fünf Gemeinden und zwölf Inselorten. Trendig ist Kampen mit schicken Bou tiquen, Hotels, Restaurants und der 52 Meter hohen UweDüne (schöner Rundblick!). Tipp: Kaffee und Kuchen im Café Kupferkanne, das in eine Kie fernlandschaft eingebettet ist. Idyllisch präsentiert sich das urige Dorf Keitum mit schilfgrasgedeckten Kapitänshäu sern, Gärten und der ältesten Kirche der Insel. Seit 2009 wird hier Wein angebaut. Am 11. November findet in Keitum der Genusspfad statt.
5
Restaurants: Neben Naturlieb
habern kommen auch Geniesser auf der Nordseeinsel auf ihre Rechnung. Zum Auftakt empfehle ich das stets gut besuchte Kultlokal Sansibar mit einer Weinkarte so dick wie die Bibel (Tipp: RoséProsecco!). Die Lage hoch über dem Meer beeindruckt. Unbedingt be suchen sollte man auch das Gourmet lokal im Fünfsternehotel Söl’ring Hof. Das Zweisternerestaurant mit Gast geber Johannes King ist allerdings sehr teuer. Alternative: das Restaurant und die Bar Gogärtchen in Kampen mit den besten Pommes frites der Insel.
6
Anreise: per Autoreisezug oder Personenzug vom Festland Schles wigHolsteins über den Hindenburg damm. Übers Wasser gelangt man innert 40 Minuten von der dänischen Insel Rømø auf die Insel (Vorsicht, Roaming: Man landet schnell im dänischen Netz!). Swiss bedient die Strecke Zürich–Sylt samstags innert rund 100 Minuten. MM Weitere Infos: www.sylt.de
Reto E. Wild (49)
ist Tourismus experte und Redaktor beim MigrosMagazin.
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MM39, 25.9.2017 | LEBEN
«Mein Name ist Jamie, ich bin 11 Jahre alt. Ich
liebe Sport: Neben dem Turmspringen mache ich auch noch andere Dinge wie Fussballspielen und Biken. Im Winter gehen wir fast jedes Wochenende Ski fahren und snowboarden. Meine kleine Schwester kommt manchmal auch mit. Zudem spiele ich Gitarre. Ich gehe in die Russische Schule, da meine Mutter Russin ist. Weil ich immer so viel vorhabe, treffe ich mich nicht so oft mit Freunden.»
Kinder
«Ich möchte noch besser werden»
Der elfjährige Jamie ist eine richtige Sportskanone. Besonders viel Spass bereitet ihm Turmspringen. Er schafft bereits das 7,5-Meter-Brett und hat den Ehrgeiz, mehr Turniere zu bestreiten. Text: Andrea Fischer Bild: Gabi Vogt
Mein Hobby
Mein Klub Ich bin Mitglied im
Verein Zürcher Wasserspringer. Bei
«Seit einem Jahr besuche ich zweimal pro Woche das Turmspringentraining. Die Sprünge üben wir manchmal auf dem Trampolin, das finde ich sehr cool. Ich liebe Turmspringen sehr, aber es behagt mir nicht so, wenn der Turm sehr hoch ist. Inzwischen mag ich das 7,5-Meter-Brett, aber zehn Meter sind mir immer noch zu hoch: Wenn man da falsch landet, kann es wehtun.»
uns gibt es Kurse für ganz Kleine, Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Verein organisiert auch Trainingslager. Wenn du nicht in Zürich wohnst, findest du im Internet noch andere Vereine: www.vzw.ch www.swimsports.ch www.swiss-swimming.ch
Der Sport Ist Turmspringen vielleicht auch etwas für dich? Wenn du den
Sport mal ausprobieren möchtest, solltest du bereits schwimmen können. Ausserdem solltest du etwas wegstecken können und Ausdauer mitbringen. Fast alle sind übrigens am Anfang aufgeregt vor dem Springen. Aber das legt sich mit der Zeit.
«Zu Beginn des Trainings rennen wir ein wenig, und danach turnen wir uns ein. Oft machen wir den Handstand – den brauchen wir für gewisse Sprünge. Weil ich schon immer viel Sport gemacht habe und in einem Kinderzirkus war, durfte ich gleich zwei Anfängerkurse überspringen.»
«In meiner Gruppe gibt es viele 13- und 14-Jährige. Je höher das Level, desto mehr Turniere darf man bestreiten. Bis jetzt habe ich erst an einem Turnier teilgenommen. Darum möchte ich schon noch besser werden. Ich treibe zwar sehr gern Sport, aber ich möchte trotzdem nicht Berufssportler werden. Ich will später einmal an der ETH studieren und Ingenieur werden.» MM
LEBEN | MM39, 25.9.2017
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Fabian (4) aus Zürich
Als ich so alt war wie du jetzt, wusste ich mit Sicherheit: «Mein Petrus» hat keine Flügel. Ich kannte ihn gut, weil mein Vater uns Kindern jeweils einen Film zeigte, in dem wir Petrus sehen konnten. Wir fanden diese Geschichte vom «Münchner im Himmel» sehr lustig: Da wird ein Mann aus München im Himmel von Petrus empfangen. Der Münchner ist tot und wird nun ein Engel. Petrus befiehlt ihm darum, immer «Halleluja» zu singen. Das findet der neue Engel aber voll langweilig.
Petrus trägt in diesem Film keine Flügel. Aber er hat Sorgenfalten, weil der Münchner so trotzig ist. Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob es «meinen Petrus» noch gibt. Auf Bildern in der Kirche sieht man oft einen Petrus mit Schlüsseln in der Hand. Laut Bibel war Jesus sein Freund. Darum gab er ihm die Schlüssel für die Himmelspforte. Aus diesem heiligen Petrus haben die Leute in den Volksgeschichten dann den Petrus gemacht, der die Tür zum
R ätsels pass
Himmel kontrolliert und unser Wetter bestimmt. Du hast «deinen Petrus» mit Flügeln ausgestattet. Petrus hätte bestimmt Spass an diesen gelben Superflügeln. Das, was mit dem Himmel zu tun hat, hat auch mit Glauben zu tun. Ich verstehe es so: Für die, die etwas glauben, wird es auch wahr. Du darfst frei entscheiden. Wenn du glauben willst, dass dein Petrus Flügel besitzt, dann ja – dann bekommt er sie. MM
Eine Mutter erklärt die Welt:
Journalistin Gabriela Bonin (50) beantwortet Kinderfragen.
WIRRWARR! Wow, was für ein Durcheinander! Kannst du die durcheinandergewirbelten Buchstaben mit den richtigen Kästchen verbinden? Tipp: Die Lösung ist ziemlich hoch.
Die Lilibiggs sind echte Tierfreunde, du auch? Weisst du, welches Tier was für Geräusche macht? Ordne die Tierlaute den passenden Tierbildern zu.
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Lösung: Matterhorn.
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mit Hansi Hinterseer & den Oberkrainer Musikanten LEISTUNGEN - ALLES SCHON DABEI! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region Innsbruck/Seefeld ✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel ✓ 3 x ausgiebiges Frühstück ✓ 3 x Nachtessen im Hotel ✓ Interessante Stadtführung in Innsbruck ✓ Besuch Innsbrucker Christkindlmarkt ✓ Romantische Postkutschenfahrt hoch über Innsbruck ✓ Eintritt Swarovski Kristallwelten in Wattens ✓ Eintritt und reservierte Sitzplätze für das Konzert von Saso Avsenik & seinen Oberkrainer am 13.12.2017 ✓ Eintritt und reservierte Sitzplätze für das Konzert von Hansi Hinterseer in Seefeld am 14.12.2017 ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise
IHRE REISEHÖHEPUNKTE: - Adventskonzert mit Hansi Hinterseer & Saso Avsenik und seinen Oberkrainer - Christkindlmarkt Innsbruck & Swarovski Kristallwelten - Postkutschenfahrt hoch über Innsbruck Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Dienstag 12. Dezember 2017 – Anreise Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in die Region Innsbruck/Seefeld. Nachtessen im Hotel 2. Tag, Mittwoch 13. Dezember 2017 – Innsbruck & Saso Avsenik & die Oberkrainer Bei einer tollen Stadtführung zeigen wir Ihnen am Vormittag Innsbruck, die Hauptstadt der Alpen. Danach erwartet uns der zauberhafte Christkindlmarkt – gönnen Sie sich einen Glühwein und schlendern Sie durch die schönen Stände. Nach einem frühen Nachtessen empfangen uns Saso Avsenik und seine Oberkrainer in Seefeld zu einem herrlichen Adventskonzert. 3. Tag, Donnerstag 14. Dezember 2017 – Postkutschenfahrt, Swarovski & Hansi Hinterseer Am Vormittag unternehmen wir eine romantische Postkutschenfahrt hoch über Innsbruck. Im Anschluss laden wir Sie zu einem zünftigen Zwischenmahlzeit, bevor wir uns von den Swarovski Kristallwelten beeindrucken lassen. Nach einem frühen Nachtessen im Hotel erwarten uns Superstar Hansi Hinterseer zu einem besinnlichen Weihnachtskonzert. 4. Tag, Freitag 15. Dezember 2017 – Heimreise Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck treten wir heute die Heimreise an.
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✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ins Südtirol ✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel im Puster-/Eisacktal ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 2 x Abendessen im Rahmen der Halbpension ✓ 1 x Galaabendessen am letzten Abend ✓ Christkindlmärkte in Bozen, Brixen & Meran ✓ Eintritt und reservierte Plätze fürs Adventskonzert mit den Kastelruther Spatzen am 16.12.2017 in Brixen ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise
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Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag 14. Dezember 2017 - Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus ins Südtirol. Nachtessen im Hotel. 2. Tag, Freitag 15. Dezember 2017 – Meran & Bozen Heute besuchen wir mit Meran und Bozen gleiche zwei wunderschöne Weihnachtsmärkte – lassen Sie sich von der herrlichen Stimmung verzaubern! Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Samstag 16. Dezember 2017 –Advent in Brixen mit den Kastelruther Spatzen Nach dem Frühstück erwartet uns in Brixen ein wundervoller Adventstag - die älteste Stadt Tirols empfängt uns mit dem bekannten Dom und Ihren traditionsreichen Lauben. Am Nachmittag erleben wir dann das stimmungsvolle Adventskonzertmit den legendären Kastelruther Spatzen. Nach dem Konzert Rückfahrt ins Hotel und Abendessen.
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im guten Mittelklassehotel Fr. 495.-
Nicht inbegriffen – zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 75.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich
4. Tag, Montag 17. Dezember 2017 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.
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109 Verlosung
Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Pro Senectute verlosen 10 × 2 Tickets im Gesamtwert von 2400 Franken für das Konzert des Schweizer Jugend-SinfonieOrchesters am 15.10.2017 in Zürich. Beantworten Sie folgende Frage:
Welcher Filmklassiker wird gespielt?
Zu gewinnen 10 × 2 Tickets für das Konzert «Modern Times»
Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester spielt zu Charlie Chaplins «Modern Times». Glücksgriff
Ein Hörerlebnis der besonderen Art «Modern Times» auf Grossleinwand, dazu die Filmmusik live vom Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester: Das Migros-Magazin und Pro Senectute verlosen Tickets zu diesem besonderen Konzerterlebnis.
Bild: Modern Times © Roy Export S.A.S.
D
ie Konzerttournee zum 100-Jahr-Jubiläum von Pro Senectute erfreut Augen und Ohren: Unter der Leitung des bekannten Dirigenten Ludwig Wicki spielt das Schweizer Jugend-SinfonieOrchester live zum Filmklassiker «Modern Times». Das Schweizer Jugend-SinfonieOrchester ist ein Orchester der besonderen Art: Aus allen vier Landesteilen kommen bis zu 100 junge Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zusammen und führen Werke aus allen Epochen der klassischen Musik auf. Auf der Jubiläumstournee von Pro Senectute spielen rund 60 junge Talente aus dem Orchester erstmals live zu einem Film. Mit seiner
Robotik auch im 21. Jahrhundert wieder topaktuell ist.
Leidenschaft, Filmmelodien für Orchester aufzubereiten und aufzuführen, hat der Luzerner Dirigent Ludwig Wicki ein neues Genre begründet. Stücke von Charlie Chaplin führt er besonders gern auf.
Tauchen Sie ein in vergangene Zeiten und geniessen Sie das Konzerterlebnis live in Ihrer Nähe:
Kontrapunkt zum Tonfilm
14./15. Oktober in Zürich in
Als in den 1920er- und 1930erJahren die Tonfilme ihren Siegeszug antraten, setzte Chaplin einen Kontrapunkt. Mit «Modern Times» produzierte er einen Stummfilm, gespickt mit satirischen Seitenhieben auf den Tonfilm. «Modern Times» kritisiert die Mechanisierung und Ratio nalisierung in der Arbeitswelt und den Verlust der Individualität. Ein Thema, das vor dem Hintergrund von Digitalisierung und
Konzertdaten
der Tonhalle Maag 21. Oktober in Montreux im Auditorium Stravinski 22. Oktober in Lugano im Kulturzentrum LAC 12. November in Bern im Kursaal Für die Vorstellung in Zürich am 15. Oktober verlosen das Migros-Magazin und Pro Senectute 20 Tickets. MM Mehr Infos und Vorverkauf: www.prosenectute.ch/konzert
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www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss 1. Oktober 2017 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.
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LEBEN | MM39, 25.9.2017
Kreuzworträtsel
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… oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.10.2017, 24 Uhr
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Gewinner Nr. 37: Fritz Leutwyler, Lupfig AG; Urs Suter, Erlinsbach AG; Zita Kappler, Elgg ZH; Erika Zimmermann, Wynigen BE; Elin Rensch, Igis GR Gewinner «Zusatz» Nr. 37: Eveline Schönholzer, Hindelbank BE; Gisela Heeb, Altstätten SG; Ernst Abt, Zollikerberg ZH; Marie-Louise Nussbaumer, Oberägeri ZG; Hanny Gerber, Steffisburg BE
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LEBEN | MM39, 25.9.2017
113
Quiz
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Jemand, der übertrieben sparsam lebt, gilt als ...? E
Geizbauch
B Geizkopf
H Geizhals
O Rechteck
S
2. Jedes Quadrat ist auch ein … ? A Tetraeder
Würfel
3. Welcher Kanton ist flächenmässig grösser als der Kanton Zürich? Z
Jura
R Waadt
I
Glarus
So nehmen Sie teil
4. Wer steht 2017 auf dem ersten Platz der stärksten Schweizer Marken? O Migros
C Geberit
Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.10.2017, 24 Uhr
W UBS
5. Woher kommt der Ausdruck «einen Abstecher machen»? L
Bergbau
S
Seefahrt
E
Metallindustrie
6. Welches dieser Ereignisse liegt am längsten zurück? R Schlacht bei Murten
K Schlacht am Morgarten
N Erster Kappelerkrieg
7. Welches Modeaccessoire war in der Renaissance Mode? O Flohpelz
U Laustuch
I
Spinnenkette
8. Unternehmen, die ausserhalb des regulären Bankensystems tätig sind, heissen …? K Graufirmen
S
Darkers
P Schattenbanken
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Auflösung Nr. 38: NORWEGEN
Gewinner Nr. 37: Christian Buck, Adliswil ZH; Martin Marugg, Heiden AR; Susanne Jenni, Sevelen SG
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
Paroli
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 1 2 5 3
Auflösung Nr. 38: GEBOT Gewinner Nr. 37: Theresia Richter, Koblenz AG; Hanspeter Wiedmer, Gelterkinden BL; Monika Zieri, Beckenried NW
4
E
ANSE I L EN E I NTR I TT I SENTHAL LOTLE I NE MA S S A K E R P I LASTER S E EME I L E SONNTAGS VAESLE I N WE S E N L O S
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.10.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
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Sudoku
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 38: 649
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.10.2017, 24 Uhr
Gewinner Nr. 37: Valerie Longhi, Fürigen NW; Daniel Oertli, Winterthur ZH; Karl Meili, Wettswil ZH; Lotti Christen, Bern ; Federica Crettenand, Riddes VS
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Bimaru
Brücken
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am 2 3 3 2 3 Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden 1 2 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 4 2 4 3 2 und mehr als zwei Linien.
Auflösung Nr. 38:
2 4 3
3 2 2
2
1 3 3
3
3
2 5 3
3
4 3
2 1 2
2
3 3 3
3
Auflösung Nr. 38:
3 2
1 3 3 3
2
4
2
1
4
3 2
1 3
3
3
3
2 3
2 1 3
4 1 4
3 2
2 1 2 2 2
1 3 2 1
Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 557 900 Ex. (WEMF 2016) Leserschaft: 2 335 000 (WEMF, MACH Basic 2016-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
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MM39, 25.9.2017 | LEBEN
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Meine Welt
«Ich bin in zwei Welten zu Hause»
Der Luzerner Mav Bun macht sich auf der Bühne als «Johnny Burn» über Schweizer und asiatische Klischees lustig. Privat mag es der gebürtige Kambodschaner gemütlich und verbringt seine Zeit gern mit Freunden und Familie. Text: Andreas Bättig
Bilder: Jorma Müller
LEBEN | MM39, 25.9.2017
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1 Mein Zuhause «Das Haus haben wir
selbst nach unseren Vorstellungen renovieren lassen. Uns war es wichtig, dass wir einen grossen Raum haben, in den wir Familie und Freunde einladen können.» 2 Mein Spiel «Mit Freunden spiele ich
oft und gern eine Partie Brändi Dog. Zwar sind solche Abende mit Wein ziemlich gemütlich. Aber ich muss zugeben, dass ich bei keinem anderen Spiel so verbissen zu gewinnen versuche.» 3
3 Meine Familie «Mit meinem Job habe ich das Privileg, dass ich viel zu Hause
4
Name Mav Bun (38) aka Johnny Burn Sternzeichen Fische Lebenslauf «Meine Eltern stammen aus Kambodscha und mussten 1979
vor den Roten Khmer flüchten. Ich kam auf der Flucht im Urwald auf die Welt. Aufgewachsen bin ich in Malters LU, heute lebe ich in Luzern. Bevor ich meine Leidenschaft für Comedy entdeckte, absolvierte ich das Lehrerseminar, studierte an der Kunsthochschule in Basel und arbeitete eine Weile als Tätowierer. Seit gut zwei Jahren trete ich unter dem Namen Johnny Burn auf. Ab Oktober unter anderem in ‹Das Zelt›. Johnny nannte mich eine Mitbewohnerin wegen meiner damaligen Haarpracht, die wie diejenige von John Travolta aussah. Burn, weil meine Verwaltung statt ‹Bun› auf dem Briefkastenschild ‹Burn› schrieb.»
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sein und so meinen Sohn Morris (2) aufwachsen sehen kann. Er und meine Freundin Julia (31) sind mir das Wertvollste im Leben.» 4 Meine Ukulele «Im Gegensatz zu
meiner Gitarre kann ich die Ukulele überallhin mitnehmen. Auf meinen Reisen ist sie fast immer dabei. Manchmal spiele ich Morris einige Akkorde auf ihr vor.» 5 Meine Kunst «In meinem aktuellen
Mein Lieblingsprodukt
«Ich bin süchtig nach süss-saurem Gummizeugs. Gesund ist das nicht, der Geschmacksexplosion kann ich aber nicht widerstehen.»
Programm ‹Wok the line› setze ich mich mit Klischees gegenüber Asiaten und Schweizern auseinander. Das Programm ist autobiografisch. Es handelt von Alltagssituationen, die ich selbst erlebt habe. Ich bin in zwei Welten zu Hause.» 6 Mein Ding «Ich hab schon als Kind mit
dem Wok gekocht. Wichtig: Die Zutaten nur kurz anbraten, sonst nehmen sie den Geschmack des Stahls an.» MM
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