Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral
NR. 39 | 23. SEPTEMBER 2013
www.migrosmagazin.ch
Das Migros-Magazin bedankt sich bei
2 482 000
Leserinnen und Lesern und wünscht weiterhin gute Unterhaltung!
- Extra
Reisen Nr. 39 | 23. Septem
ber 2013
Irgendwo ist immer Winter …
… oder Sommer!
EXTRA REISEN
Auf 36 Seiten vom Schnee an den Strand SCHIEDSRICHTER I 22
Buhmann auf dem Fussballplatz
Bild: Gian Marco Castelberg
REMO LARGO I 84
Schulnoten sind total überflüssig Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch
Vorhang auf für die Oper
Der Zürcher Opernhausdirektor Andreas Homoki führt die Migros-Magazin-Leser hinter die Kulissen. I 14
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DIESE WOCHE 4 |
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INHALT
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EDITORIAL
NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
22 | MENSCHEN Alain Bieri ist ProfiSchiedsrichter und musste auch schon mit Polizeischutz das Fussballstadion verlassen.
Andrej Abplanalp, Leiter Produktion
Vielen Dank, merci viumau
Jede Woche blättern 24 820 000 Finger durch die Seiten des Migros-Magazins. Sie sehen mit 4 964 000 Augen, was wir in den letzten sieben Tagen geschrieben, fotografiert und gelayoutet haben. 2 482 000 Leserinnen und Leser hat die deutschsprachige Version des Migros-Magazins laut der neusten Leserschaftsstudie der AG für Werbemedienforschung. Rechnet man die französische und die italienische Version dazu, sind es sogar 3 300 000 Leserinnen und Leser. Das ist eine unglaublich hohe Zahl. Stellen Sie sich vor, in jedem Heft würde gleichzeitig umgeblättert: Ich bin sicher, es gäbe genügend Wind für einen kleinen Segeltörn. Für Ihre Treue danken wir Ihnen ganz herzlich. Merci viumau (wie wir Berner sagen), dass Sie uns Woche für Woche lesen, uns loben und kritisieren, uns Ideen für noch bessere Artikel liefern und ab und zu auch mal ein Foto einschicken. Dank Ihren Leserbriefen, Ihren E-Mails und Ihren Telefonanrufen können wir uns weiterentwickeln. Woche für Woche. Danken sollte man auch den über 4500 Schiedsrichtern, die jede Woche auf den Schweizer Fussballplätzen stehen (ab Seite 22). Sie machen einen geregelten Meisterschaftsbetrieb überhaupt erst möglich, und sie nehmen in Kauf, dabei von Zuschauern ausgebuht und von Spielern angemotzt zu werden. Merci und Chapeau!
MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles
GENERATION M andrej.abplanalp@migrosmedien.ch
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
8 | Bio-Fische Andreas Stamer erforscht pflanzliche Wirkstoffe für die biologische Fischzucht.
MENSCHEN
14 | Opernhaus Zürich – die neue Serie Wer steckt hinter den Aufführungen am Opernhaus Zürich? Teil 1: Der Direktor und die Requisiteurin. 21 | Auf ein Wort 22 | Schiedsrichter In der Schweiz fehlen Tausende Schiris.
28 | Tierfilmer Ruedi Abbühl arbeitet für die Swiss: Als Tierfilmer und als Maître de Cabine. 32 | Brustkrebskampagne Was Sie zur Unterstützung tun können. 35 | Kolumne: Der Hausmann
AKTUELL
37 | Mode Suisse Eintritt an die Modeschau zu gewinnen.
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DIESE WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
INHALT | 5
84 | LEBEN Auf seine Einschätzungen vertrauen viele Eltern: Kinderexperte Remo Largo im grossen Interview.
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Jetzt gibts die Minimania-App Neues für Küche und Bad Rosen schenken und Gutes tun In fünf Sekunden eine glatte Haut Tierliebe: grosser Fotowettbewerb
SAISONKÜCHE
68 | Hannes Hug Der Filmemacher wünscht sich eine gute Aura in seiner Küche und Wildpastetli.
IHRE REGION
75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
MEINE WELT
110 | Audrey Bousquet Die 15-Jährige wurde Elite-Model der Schweiz und blödelt gerne mit Papa.
RUBRIKEN 11 | 13 | 98 | 101 | 103 | 108 |
Leserbriefe Online Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus
Bilder: Daniel Winkler, Andreas Eggenberger, Fabian Unternährer
LEBEN
81 | Mix 84 | Interview Warum Kinderforscher und Buchautor Remo Largo Schulnoten abschaffen will. 89 | Familie Tipps und Tricks, wenn Ihr Kind Mühe hat mit dem Einmaleins. 92 | In Form Leiden wirklich immer mehr Menschen an psychischen Krankheiten? 95 | Digital Von einer intelligenten Körperwaage, einer Jass-App und dem Apple-Kult. 96 | Auto Taugt auch die 7. Generation des VW Golf zum Lieblingsauto? Familie Köchli hats getestet.
110 | MEINE WELT Audrey Bousquet hat die erste Hürde zu einer ModelKarriere geschafft. Trotzdem setzt die 15-Jährige zuerst auf ihre Ausbildung.
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MIGROS-WOCHE 6 |
Zum Abstimmen Code scannen oder auf www.migipedia.ch
AKTUELLES
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Gesucht: Fertiggericht! Regelmässig haben die Migipedia-Nutzer die Möglichkeit, Produkteideen einzubringen. Diesen Frühling wurde ein neues Fertiggericht gesucht, das neben der Raviolibüchse seinen Stammplatz im Vorratsschrank erhalten soll. Acht der über 1000 eingereichten Vorschläge wurden kürzlich im M-Industrieunternehmen Bina einer Gruppe von Migipedia-Usern vorgelegt, um die Auswahl einzuschränken. Nun stehen drei davon zur Auswahl: die mexikanische Fajita-Füllung, eine türkische Döner Büx sowie die vegetarische ChinaPfanne. Welches das neue Fertiggericht wird, das ab Frühjahr 2014 in den Migros-Filialen steht, entscheiden nun die Migipedia-Nutzer: Voten kann man bis zum 6.10.2013.
REGION LUZERN
Herbstfest im Outlet Migros Dierikon
Der Outlet Migros Dierikon lädt zum Herbstfest ein: Vom 26. bis 28. September gibt es für die Kundinnen und Kunden eine attraktive Auswahl an Sonderangeboten. Kinderfleecejacken, Gartentöpfe, diverse Nahrungsmittel und viele weitere Artikel sind zum Tiefpreis erhältlich. Hungrige Besucher können sich am Grillstand für zwei Franken mit einer Bratwurst, Brot und einem Getränk verpflegen. An der Kaffeebar wird von Chicco d’Oro Gratiskaffee ausgeschenkt. Auch für die Unterhaltung der Kleinen ist gesorgt: Bei schönem Wetter steht eine Hüpfburg zum Austoben bereit.
Bilder: iStockphoto, Yvonne Schmedemann, Susanne Oberli
M-ONLINE
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Kassenzettel in neuer Qualität Die Migros stellt ihre Kassenzettel auf Bisphenol-freies Papier um. Bisphenol A ist ein chemischer Stoff, der seit Jahren wegen möglicher Gesundheitsgefährdung in der Kritik steht. Der Weichmacher kommt unter anderem in Verpackungen und Spielsachen vor. Das Bundesamt für Gesundheit stuft den Stoff nach wie vor als gesundheitlich unbedenklich ein, stellt aber nun
für Ende 2013 einen neuen Bericht in Aussicht. Schon seit 2012 verfolgt die Migros die Entwicklung von Alternativen. Die Migros Ostschweiz sowie Basel und Genf starten nun mit der Umstellung der Kassenzettel, die neu auf einem Stoff basieren, der als unbedenklich gilt. Alle anderen Genossenschaften werden im Lauf dieses Jahres oder anfangs 2014 folgen.
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MIGROS-WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
AKTUELLES | 7
FRISCH IN DER MIGROS
Herbstfrüchte aus dem Wald Eierschwämmli gehen gern eine Symbiose mit Laub- und Nadelbäumen ein und sind auch in ihrer Nähe zu finden. Wer sie sammelt, sollte sich gut mit Pilzen auskennen und sie zur Sicherheit einer Kontrollstelle vorlegen. Einfacher ist es, die Pilze gleich in der Migros zu posten. Die Eierschwämmli sollte man nicht waschen, denn sie werden glitschig und saugen Wasser auf. Das verwässert das feine Aroma. Besser: mit einer Pilzbürste säubern.
Sieger Best Swiss Video Clip 2013: Die Schweizer Jazzband Rusconi.
Videoclip gesucht
Das Popmusikfestival m4music des Migros-Kulturprozents und die Solothurner Filmtage suchen gemeinsam das beste Schweizer Musikvideo.
M
usikclips sind aus der heutigen Alltagskultur nicht mehr wegzudenken. Sie sind neben Konzerten das wichtigste Kommunikationsmittel für Bands. Eine ideale Möglichkeit, sich mittels eines Musikvideos einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, bietet der Wettbewerb Best
Swiss Video Clip. Bands können sich jetzt anmelden — eine Auswahl von Videos wird im Januar 2014 an den 49. Solothurner Filmtagen gezeigt. Die fünf besten Clips steigen dann ins Rennen um den Titel Best Swiss Video Clip, der an der Eröffnung des Popmusikfestivals m4music im März 2014 in Lausanne ver-
geben wird. Die Videoclips können unter www.m4music.ch noch bis zum 4. Oktober 2013 eingereicht werden. Das Sieger-Video 2013 der Band Rusconi sehen Sie unter www. migrosmagazin.ch/ m4music
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biologische fischzucht
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Nr. 39, 23. September 2013 | migros-magazin |
Freund der Fische
Weniger Stress im Fischteich: Andreas Stamer erforscht, wie die biologische Aquakultur noch artgerechter werden kann. Die Migros unterstützt ihn dabei.
L Die bioforscher
Seit 40 Jahren arbeitet das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL) an modernen produktionsmethoden im biolandbau. es ist weltweit eine der führenden Forschungseinrichtungen für biologische Landwirtschaft und beschäftigt über 135 Fachleute. Seit der Gründung des Instituts setzt die migros auf das Know-how der bioexperten aus dem aargauischen Frick. Zurzeit finanziert die Detailhändlerin vier Forschungsund beratungsprojekte des FibL.
achs und Knoblauch — das sind keine Zutaten für ein Koch-, sondern für ein Erfolgsrezept. Denn ein Extrakt der streng riechenden Knolle wird in der biologischen Lachszucht zur Bekämpfung der Lachslaus, eines Schädlings, verwendet. «Knoblauchextrakt ist eine bewährte pflanzliche Alternative zu Medikamenten», sagt Andreas Stamer (50). Er ist Experte für Aquakultur, der kontrollierten Aufzucht von Fischen und Meeresfrüchten. Am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) arbeitet er mit seinem Team an neuen Methoden für die nachhaltige Fischzucht. Ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit ist die Forschung auf dem Gebiet der Phytotherapie, dem Einsatz von pflanzlichen Wirkstoffen gegen Krankheiten. Der Einsatz von Knoblauch ist ein Beispiel dafür. «Knoblauchextrakt wird schon lange erfolgreich eingesetzt, das ist eigentlich ein alter Hut», sagt Stamer. Welche neuen pflanzlichen Wirkstoffe er am FiBL gerade konkret erforscht, will er aber nicht verraten. «Betriebsgeheimnis», meint er mit einem Schmunzeln. Soviel verrät er dann doch: «Wir arbeiten mit ganz unterschiedlichen Pflanzen, auch solchen aus den Tropen, und testen unterschiedliche Extraktionsverfahren zur Gewinnung von Wirkstoffen.» Die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ist dabei gross. «Die pflanzliche Medizin kann antibakteriell wirken, pilzhemmend oder das Immunsystem stimulieren.» Getestet wird die Wirksamkeit unter Laborbedingungen am FiBL-Sitz im aargauischen Frick. Erkrankte Jungtiere, etwa mit Pilzbefall, erhalten in Aquarien als Futterzusatz die pflanzlichen Medikamente verabreicht. Eine Kontrollgruppe ohne Futterzusatz dient als Vergleich. Zeigt ein Wirkstoff erfolgsversprechende Ergebnisse, kann er in Feldversuchen in Biobetrieben weiter getestet werden.
Die stummen fische verstehen lernen Aber auch in der biologischen Fischzucht könne man nicht immer komplett auf den Einsatz von konventionellen
«Tier- und Umweltschutz waren in der konventionellen Fischzucht bislang viel zu wenig ein Thema», findet Andreas Stamer.
Medikamenten verzichten, sagt Andreas Stamer: «Teilweise kann nach der Verabreichung von Medikamenten der Fisch aber nicht mehr mit dem BioLabel verkauft werden, auch wenn im Fleisch keine Medikamente mehr nachzuweisen sind.» Der Grund hierfür ist die Prozessqualität, die beim Bio-Standard sehr wichtig ist: Erfüllt ein Fisch die strengen Bio-Vorgaben nicht von der Aufzucht über die Fütterung bis zur Schlachtung, erhält er nicht die entsprechende Auszeichnung. Noch besser ist es natürlich, wenn die Tiere gar nicht erst krank werden. Ein
mitentscheidender Faktor hierfür sind optimale Haltungsbedingungen. Und auch daran arbeitet Andreas Stamer am FiBL. «Das Tierwohl ist unser zweites wichtiges Forschungsgebiet.» Aber wie erkennt man, ob die stummen Fische sich wohlfühlen? «Wir suchen nach Beobachtungsmerkmalen, die auf Stress bei den Tieren hinweisen können», erklärt der Agronom. «Mögliche Indikatoren sind das Verhalten, die Futteraufnahme oder auch die Körperfärbung.» Damit sich die Fische wohlfühlen, schafft man in biologischen Fischteichen eine abwechslungsreiche Um-
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GENERATION M
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
BIOLOGISCHE FISCHZUCHT | 9
gebung, zum Beispiel mit naturnahem Bodengrund, Schattenplätzen und unterschiedlicher Strömung. Zudem untersuchen die Bioforscher, welche Auswirkungen die Anzahl der Fische im Becken auf deren Wohlbefinden hat. «Ist die Besatzdichte hoch, kann dies den Stress für die Fische erhöhen», erzählt Stamer. «Das lässt sich anhand von Stresshormonen im Blut der Tiere eindeutig nachweisen.»
Fortschritte auch in der konventionellen Fischzucht Gemäss WWF sind etwa 950 Millionen Menschen weltweit vom Nahrungsmittel Fisch als wichtigster Proteinquelle abhängig — Tendenz steigend. Der wachsende Bedarf ist allein durch Wildfang nicht mehr zu decken. Deshalb ist ein grösseres Angebot an Zuchtfischen nötig. Aber die dichten Haltungsbedingungen, Medikamenteneinsatz und schlechte Fütterung haben die Aquakultur bei vielen Konsumenten in Verruf gebracht. «Das sind leider die Schatten-
seiten der konventionellen Fischzucht», sagt Andreas Stamer. «Tier- und Umweltschutz waren dort bislang kein oder viel zu wenig ein Thema.» Deshalb begrüsst der Bio-Experte, dass diese Probleme vermehrt angepackt und gelöst werden. So wie beim Label ASC. Die gemeinnützige Organisation Aquaculture Stewardship Council (ASC), die das Label lanciert hat, wurde auf Initiative des WWF gegründet und wird von der Migros als Partnerin unterstützt. Aber auch wenn Umwelt- und Tierwohl beachtet werden — es steckt immer Arbeit und Aufwand hinter der Zucht. Obwohl Fische quasi sein tägliches Brot sind, rät Stamer deshalb beim Fischverzehr zur Mässigung: «Man sollte immer bewusst und mit Genuss Fisch essen.»
Nachhaltiges Fischangebot
«Man sollte bewusst und mit Genuss Fisch essen»
Es ist eines der ehrgeizigsten Versprechen, das die Migros im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M abgibt: «Wir versprechen, dass bis 2020 unser Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.» Konkret heisst das: Die angebotenen Sorten werden vom WWF als empfehlenswert oder akzeptabel eingestuft oder müssen eines der folgenden Fisch-Labels tragen. ASC kennzeichnet Fische aus verantwortungsvoller Zucht.
Text: Andreas Dürrenberger Bild: Christian Flierl
MSC steht für Fische aus umweltverträglichem Wildfang.
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt, dass ihr Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.
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forum
Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
leserbriefe | 11
mm 38: «Das Wasser wird versiegen», Interview mit Wasseraktivistin maude Barlow.
«Die Schweiz exportiert ihren Wasserverbrauch» Ich finde es toll, dass das Migros-Magazin die Sorge um die Umwelt thematisiert. Erstaunt bin ich aber über die Oberflächlichkeit, mit der Sie die Statistik der OECD kommentieren. «Die Schweizerinnen und Schweizer verbrauchen im Vergleich relativ wenig Wasser pro Kopf und Jahr»! Aber warum denn? Der Grund für die Zahlen der OECD liegt in der Globalisierung. Die Schweiz exportiert ihren Wasserverbrauch, der mindestens so hoch ist wie jener aller anderen Mitteleuropäer. Wir importieren Tomaten aus Spanien, das Wasser
für deren Produktion wird den Spaniern angerechnet. Schuhe und Jeans aus Italien oder der Türkei? Wasserverbrauch für Lederproduktion, Baumwolle sowie deren Färbung schlägt nicht bei uns zu Buche. Fleisch aus Argentinien, Schafe aus Australien, Autos aus aller Welt. Der Schweizer Exportschlager Dienstleistungen verbraucht wenig Wasser, im Gegensatz zu den wasserintensiven Landwirtschafts- und Industriegütern, die wir importieren. Stefan Hildbrand per Mail
Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird der Welt das Wasser ausgehen, warnt die Kanadierin Maude Barlow.
Wie viele andere Forscher geht Maude Barlow dem Problem nicht auf den Grund. 1990 lebten 5,3 Milliarden Menschen auf dieser Erde, 2030 werden es mindestens 8,3 Milliarden sein (57 Prozent mehr). Tatsache ist, dass die Weltbevölkerung täglich
um circa 220 000 Menschen wächst oder um rund 80 Millionen pro Jahr (etwa die Bevölkerung von Deutschland). Auch diese Menschen brauchen Wasser, Energie und produzieren CO2. Wir müssen die Bevölkerungsexplosion in den Griff bekommen, und unsere Entwicklungshilfe sollte sich darauf konzentrieren. Hans Maag 5426 Lengnau
Wasser verbraucht sich nicht, es ist ein ewiger Kreislauf. Helmut Lehle D-78462 Konstanz
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sommerwettbewerb
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Nr. 39, 23. September 2013 | migros-magazin |
«Ich meinte, es sei ein Scherz» Patrick Pasquier (23) aus Sâles FR hat den grossen Sommerwett bewerb des Migros Magazins gewonnen. Er erhielt einen Toyota Auris Hybrid im Wert von 39 540 Franken. «Als man mich anrief, meinte ich zuerst, ein Freund mache einen Scherz.» Umso mehr freut er sich nun auf die erste Spritzfahrt.
bild: Dominique bersier
Patrick Pasquier (rechts) erhält von Toyota-Garagist Fabrice Maradan den Schlüssel seines brandneuen Auris.
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Opernhaus Zürich
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Bild: Cortis&Sonderegger
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Die geheime Welt
Für einmal sind nicht die berühmten Tenöre die Stars – sondern die vielen
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menschen, die daf端r sorgen, dass eine Opernauff端hrung reibungslos abl辰uft.
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Opernhaus Z端rich
Bitte eintreten: Andreas Homoki will, dass alle den Weg ins Opernhaus finden.
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«Wir wollen Schwellen senken, nicht aufbauen»
Andreas Homoki, Direktor am Zürcher Opernhaus, will ein Musiktheater für alle – ein Gespräch über Buhs, Bravos und Blut. Andreas Homoki, Sie trinken lieber Bier als Champagner, tragen Levis 501 und mögen keine Krawatten. Können Sie als Opernhaus direktor überhaupt sich selber sein?
Aber sicher. Ich bin ja nicht nur derjenige, der das Opernhaus nach aussen repräsentiert, sondern vor allem auch ausübender Künstler. Ich arbeite aktiv als Regisseur – und da ist es sehr wichtig, dass man authentisch ist. Zu den Aufführungen ziehen Sie sich dann aber doch schick an.
Da trage ich Anzug und Krawatte. Das mag ich – nur tagsüber nicht so gerne.
Sie leiten das Opernhaus seit einem Jahr. Es gibt Opernbesucher, die sagen, sie hätten noch nie so viele Buhs gehört wie letzte Sai son. Nervt Sie das nicht?
Ach iwo! Zudem stimmt es nicht. Es gibt meist Bravos – Buhs nur ab und an. Natürlich haben wir die Zustimmung lieber, aber die Ablehnung muss man auch in Kauf nehmen. Das ist ja das Schöne in der Oper, dass die Leute direkt reagieren. Haben Sie sich ein BuhLimit für die kommen de Saison gesetzt?
Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter – und solange die Hunde bellen, weiss man, dass die Karawane sich immer noch bewegt. Das ist doch gut so. Sie nehmen diese Buhs also nicht so ernst.
Ich nehme überhaupt keine Buhs ernst. Genauso wie ich mich auch durch Bravostürme nicht verleiten lasse zu denken, dass irgendetwas toller ist, als es vielleicht ist. Und sowieso: Die Auslastung hat sich insgesamt gesteigert, und das Publikum hat im Allgemeinen positiv auf den Spielplan reagiert. Seit Ihrem Antritt vor einem Jahr haben Sie die Kommunikations und Werbeabteilung stark ausgebaut. Macht man gute Oper mit guter PR?
Klappern gehört zum Handwerk.
Gehört es zu Ihrem Marketingkonzept, für ein wenig Skandal zu sorgen?
Eigentlich nicht. Eine skandalisierte Aufführung kann durchaus publicityträchtig sein, aber man darf die Provokation nicht um ihrer selbst willen einsetzen. Das würde dazu führen, dass man künstlerisch weniger ernsthaft arbeitet – so was merkt das Publikum.
Und warum haben Sie den Skandalregisseur Bieito nach Zürich geholt, der am vergange nen Wochenende das Blut spritzen liess?
Ich habe ihn engagiert, weil ich ihn für einen guten Regisseur halte. Er erzählt Geschichten gerne sehr direkt und existenziell. Der eine oder andere findet das vielleicht nicht gut – dafür trifft er vielleicht den Nerv jener, die bislang nicht in die Oper gegangen sind. Oper ist etwas Elitäres. Sie jedoch wollen eine Oper für alle machen. Wie wollen Sie das schaffen?
Chef der Zürcher Oper Seit September 2012 ist Andreas Homoki (53) der neue Direktor der Zürcher Oper. Sein Vorgänger Alexander pereira war 21 Jahre im Amt. Homoki will, dass die Oper zum offenen Haus für alle wird. Der Neubeginn ist geglückt: Die Zahl der Abonnenten ist leicht gestiegen, und die Vorstellungen sind oft ausverkauft. In der neuen Saison führt Homoki bei beet hovens «Fidelio» regie. es ist die erste produktion, die Homoki mit Generalmu sikdirektor Fabio Luisi in Zürich erarbeitet. Andreas Homoki hat rund 600 Mitarbei ter unter sich, die sich auf 100 Berufs gattungen verteilen. Der Westfale mit ungarischen Wurzeln leitete ab 2003 die Komische Oper berlin. er studierte Schul musik und Germanistik, ging 1987 als re gieassistent an die Kölner Oper und arbei tete einige Jahre als freier Opernregisseur.
Indem ich versuche, Schwellenängste abzubauen und für jedermann rezipierbar zu sein. Sie meinen, für jedermann wahrnehmbar. Das klingt gut, aber etwas abstrakt.
Nehmen wir als konkretes Beispiel die Programme für Kinder und Jugendliche: Hier arbeiten wir mit Schulen zusammen und erreichen so Kinder, die über ihre Eltern keinen Zugang zur Oper haben. Warum soll man denn in die Oper gehen?
Weil man etwas Einzigartiges erlebt. Weil man in eine Geschichte entführt wird. Und weil man als anderer Mensch rauskommt, als man reingegangen ist. Denn auf der Bühne durchlebt eine Figur für einen selbstvertretend eine dramatische Situation – das bereichert. Sie haben sich auch schon als Antithese zu Ih rem Vorgänger Alexander Pereira bezeichnet.
Die Findungskommission wollte keinen Manager mehr, sondern eher einen Künstler. Deshalb kam ich als Regisseur überhaupt erst in Frage.
Sie sind Intendant und Künstler gleichzeitig. Wie bringen Sie beides unter einen Hut?
Das ist eine Frage der Organisation. Man muss sich Zeit schaffen. Es ist wie bei einem Maler, der, bevor er ins Atelier geht, noch anderes erledigen muss — frühstücken, einkaufen und so weiter. Pereira war besonders gut darin, Geld aufzu treiben. Wie halten Sies mit den Sponsoren?
Wir haben dank der Aufbauarbeit von Alexander ein sehr gut funktionierendes Netzwerk aus Sponsoren und Gönnern. Sie durften sich in ein gemachtes Netz setzen.
Man kann das so sehen. Allerdings ist Geldauftreiben nicht die wichtigste Aufgabe des Intendanten. Die Hauptaufgabe ist es, ein attraktives, künstlerisches Programm zu erstellen – dafür zu
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Opernhaus Zürich
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«Man wollte keinen Manager, sondern eher einen Künstler.» sorgen, dass lebendiges, spannendes Musiktheater passiert. Flossen weniger Gelder als früher?
Wir haben die Sponsoring-Einnahmen etwas defensiver prognostiziert. Auch weil wir weniger Produktionen haben. Insgesamt sind wir leicht über unseren Erwartungen. Dann werden die Ticketpreise nicht steigen.
Um Gottes willen! Wir wollen Schwellen senken und nicht aufbauen! Irgendwoher muss das Geld ja kommen. Die Steuerzahler subventionieren das Opernhaus jährlich mit 80 Millionen Franken.
Das ist richtig. Deshalb möchten wir auch ein Haus für alle Steuerzahler sein.
Andreas Homoki ist Chef über 600 Opernhaus-Angestellte.
BERUFE HINTER DEN KULISSEN: DIE REQUISITEURIN
Die Unsichtbare, die für Aufsehen sorgt Kathrin Skrodzki erzeugt künstliche Blitze und fürchtet sich vor echtem Blut auf der Bühne.
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erade wollte sich Kathrin Skrodzki (36) mit einem Kaffee hinsetzen, da dröhnt eine Ansage aus dem Lautsprecher der Opernhauskantine: «Don- Giovanni-Feuerprobe. Bitte Requisite auf die Bühne.» Noch vor wenigen Minuten hiess es, die Probe fände erst in einer Stunde statt. Egal. Kathrin Skrodzki lässt ihren Kaffee stehen und nimmt auf dem Weg zur Bühne gleich zwei Stufen aufs Mal. Aufregen über den Stress tut sie sich nicht: «Das ist halt Oper. Kurzfristige Änderungen sind an der Tagesordnung.» Die zierliche Deutsche ist eine von acht Personen, die im Opernhaus Zürich in der Requisite arbeiten. Ihr Traumberuf. Gleich nach dem Abitur begann sie, in einem kleinen Theater in Bayern
als Mädchen für alles zu schuften. Fit für die grossen Häuser machte sie sich mit einer Ausbildung zur Dekogestalterin. Am Opernhaus Zürich ist sie schon seit elf Jahren. Als Kathrin Skrodzki nach ihrem kurzen Treppenspurt auf die Bühne 1 huscht, stehen da schon mehr als Teil zehn Personen. Im Mittelpunkt des Geschehens der neue Don Giovanni Markus Werba – in einem prächtigen orangefarbenen Gewand, mit rotschwarzer Perücke und feuerfesten Handschuhen. Er steht hinter einem Kathrin Skrodzki ist für die Effekte auf der Tisch, der mit einem frugalen Mal geOpernbühne zuständig. deckt ist. «Don Giovanni» ist eine Wiederaufnahme vom letzten Jahr. Die Feuerprobe findet statt, weil Markus Werba noch
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nicht weiss, was genau passiert, wenn er im 2. Akt seine Höllenfahrt beginnt. Es geht los. Sänger Werba breitet die Hände über dem Tisch aus, als ob er ihn hypnotisieren wollte, und lässt seinen Bariton erklingen. Kathrin Skrodzki nimmt ein klobiges Schaltbrett mit Antenne in die Hand und jemand beginnt, den Takt zu zählen. «Eins» – ein Blitz zuckt vom linken Bühnenrand. «Zwei» – eine Flasche fällt zu Boden. «Drei» – Funken sprühen. «Vier» – die Kerzen entzünden sich. «Fünf» – der Tisch fängt Feuer. «Sechs» – dem Schwein kullert ein Apfel aus dem Mund. «Sieben» – aus einem übergrossen Plastikpenis ergiesst sich eine klebrige Flüssigkeit. «Acht» – ein Teller fällt zu Boden.
auch sie hat Lampenfieber bei einer Premieren-aufführung Bei jedem Taktschlag betätigt die Requisiteurin den Schalter am Gerät. Das tut sie nicht nur bei der Probe, sondern auch während der Vorstellung. Kathrin Skrodzki trägt eine grosse Verantwortung: Die Szene wäre ohne Feuerwerk nicht dieselbe. Und würde sie ihren Einsatz verpassen, könnte Don Giovanni im schlimmsten Fall sogar aus dem Takt fallen. So versteht sich von selbst, dass die Requisiteurin vor ihrem «Auftritt» jeweils etwas Lampenfieber hat — vor allem bei Premieren. Schlimmer als ein verpatztes Feuerwerk wäre jedoch ein vertauschtes Messer: «Vor ein paar Jahren ist das tatsächlich passiert. Nicht bei uns, zum Glück.» Die Verwechslung habe zu schlimmen Verletzungen geführt — und sei «der absolute Horror für jeden Requisiteur», erzählt Kathrin Skrodzki später. Sie hat sich einen neuen Kaffee geholt. Da schnarrt eine Stimme aus dem Walkie-Talkie, das sie an ihren Jeans trägt: «Requisite — bitte den Schlamm bereit machen.» Die Probe für «Die Soldaten» steht an. Da gibts im 2. Akt eine Schlammschlacht. Kathrin Skrodzki muss los — und ein weiterer Kaffee wird kalt. Texte: Andrea Freiermuth Bilder: Gian Marco Castelberg
Nächste Folge: Triangelspieler H.-P. Achberger.
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FRAU DER WOCHE
Glücksfee Mehrfamilienhäuser sind bei Einbrechern am beliebtesten. Meist dauert es weniger als 30 Sekunden und sie sind drin.
WAS TUN BEI EINEM EINBRUCH?
«Nach einem Einbruch ist man sehr verletzlich»
In der dunklen Jahreszeit mehren sich die Einbrüche. Eine neue Website bietet Betroffenen Soforthilfe. Nur das Schloss auszwechseln reicht oft nicht, um sich wieder sicher zu fühlen.
Bilder: bab.ch/mauritius images, Rémy Steinegger, zvg
Caroline Wilhelm, wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Website für Einbruchsopfer zu lancieren?
Auf jeden Fall sollte man für die Spurensicherung alles so lassen, wie es ist. Wenn man schon von aussen erkennt, dass ein Einbruch stattgefunden hat, sollte man das Haus nicht betreten und sofort die Polizei alarmieren.
Vor knapp zwei Jahren ist bei uns eingebrochen worden. Damals hätte ich mir eine Übersicht von Sofortmassnahmen gewünscht. Caroline Wilhelm (42) betreibt eine Woran muss man sonst Auf der Website können Website für Einnoch denken? Betroffene ihren Fall aus- bruchsopfer. Diese Je nach Schaden einen Glaser oder Schreiner schreiben, sodass die Bevöl- erhalten auf der kommen lassen. Nach kerung Hinweise geben Seite Tipps und kann. Was soll das bringen? können ihren Fall einem Einbruch ist man Im letzten Jahr wurden ausschreiben. sehr verletzlich. Praktivon 61 000 Einbruchssche Massnahmen wie fällen nur etwa zwölf Prozent auf- aufgebrochene Türen zu repariegeklärt. Ich habe nicht die Erwar- ren, damit man sie wieder abtung, diese Quote markant zu stei- schliessen kann, können helfen. Ich gern. Aber das Gefühl, nach dem rate zudem, Wertsachen detailliert Einbruch aktiv etwas zu tun, ist aufzulisten. Gut ist, wenn man wichtig für Betroffene. Ich bin da- Schmuckzertifikate oder Gerätemals noch von Haus zu Haus ge- beschreibungen beieinander hat, gangen und habe allen unseren Fall bevor man alles mit der Versichegeschildert. Im neuen Onlineforum rung klärt. Auf diesen Aufwand war kann man seinen Einbruchsfall öf- ich nicht vorbereitet. fentlich oder passwortgeschützt ausschreiben. Vielleicht hat ja ein Wann ist psychologische Hilfe nötig? Nachbar ein auffälliges Auto gese- Ich kenne Betroffene, die darüber hen oder kann sonstige Hinweise nachdenken umzuziehen, weil sie geben. Ich will, ohne Angst zu sich einfach nicht mehr sicher fühschüren, die Bevölkerung für Ein- len. Viele brauchen Unterstützung brüche sensibilisieren, damit alle dabei, ihre Ängste loszuwerden. etwas wachsamer sind. Am schlimmsten ist es natürlich für diejenigen, die auf die Einbrecher Was tut man, wenn man merkt: Bei mir getroffen sind, was zum Glück selist eingebrochen worden? ten vorkommt.
Was kann man tun, um sich in seinen eigenen vier Wänden wieder sicher zu fühlen?
Die meisten rüsten auf: Sie kaufen sich eine Alarmanlage oder verstärken Türen und Fenster. Ich würde sagen, die Zeit hilft, über die Geschehnisse hinwegzukommen. Eine Grundangst bleibt natürlich im Hinterkopf.
Wie war das bei Ihnen?
Ich bin leider misstrauisch geworden. Mein Zuhause war früher meine Oase, ich fühlte mich geborgen. Seit dem Einbruch ist dieses Gefühl weg. Ich verlasse noch heute nicht den Raum, wenn ich lüfte. Wenn ich von Einbrüchen in der Nachbarschaft höre, wirft mich das immer wieder zurück. Laut Statistischem Amt der Europäischen Union war die Schweiz 2012 im internationalen Vergleich das Zielland Nummer eins für Einbrüche. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Kürzlich habe ich mein Portal der Kantons- und Stadtpolizei Zürich vorgestellt. Seither weiss ich: Die Polizei steht diesen Zahlen sehr kritisch gegenüber. In der Schweiz wird im Gegensatz zu anderen Ländern jeder Kellerfenstereinbruch detailliert erfasst. Das vermittelt ein verzerrtes Bild. Interview: Silja Kornacher
www.einbruch-diebstahl.ch
Marina Berini (56) unterrichtet neu Privatschülerinnen am Theresianum in Brunnen SZ im Schulfach «Glück». In der Schweiz ein Novum. Ziel des Pilotprojekts ist es, die Persönlichkeit der Jugendlichen zu stärken und ihnen Lebensfreude zu vermitteln. Berini hat die Lehre vom Glück am Ernst-Fritz-Schubert-Institut in Heidelberg studiert. Ihr Motto: «Es liegt an uns, ob wir aus den Steinen, die vor uns auf dem Weg liegen, Mauern oder Brücken bauen.»
MANN DER WOCHE
Handarbeiter Kevin Delcò (22) aus Bellinzona TI mag es gerne verkehrt herum. Seit er neun Jahre alt ist, übt er den Handstand. Täglich bis zu vier Stunden läuft er auf Händen durch die Gegend. Das harte Training hat sich nun ausbezahlt: In Lugano stellte er einen Weltrekord auf. In 32 Minuten lief er die 200 Stufen zur Kirche Santa Maria dei Ghirli viermal im Handstand hinunter. Sein nächstes Ziel ist der Weltrekord im Skateboarden. Auf den Händen, versteht sich.
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Alle gegen einen
Jedes Wochenende ermöglichen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter den Fussballern, dass sie überhaupt spielen können. Dafür ernten sie Beleidigungen statt Dankbarkeit.
A
rschloch, blinde Nuss, schwarze Sau: Das sind noch die harmlosen Beschimpfungen, die Schieds richterinnen und Schiedsrichter jedes Wochenende über sich ergehen lassen müssen. Manchmal setzt es sogar mehr als nur böse Worte ab: Spieler, Trainer oder Zuschauer greifen die Unpar teiischen an, schlagen und verletzen sie. So passiert Ende August beim 3.Liga Spiel Italgrenchen gegen Subingen, als ein Spieler dem Schiri an die Gurgel ging und ihm die Pfeife aus dem Mund schlug. Das Spiel musste abgebrochen werden. Profischiedsrichter Alain Bieri (34) aus Bern lebt zu 50 Prozent vom Pfeifen. Er versteht jeden Kollegen, der nach einem solch negativen Erlebnis den Rücktritt bekannt gibt. Auch er musste schon wegen aufgebrachten Zuschauern das Stadion unter Polizeischutz verlas sen und erhielt Drohbriefe mit Zeitungs ausschnitten zugeschickt. «Es gibt wohl keinen Schiedsrichter in der höchsten Schweizer Liga, dem so etwas noch nicht passiert ist», sagt Bieri. Sein schlimms tes Erlebnis: Nach dem Spiel Bellinzona gegen St. Gallen im Mai 2011 zerkratzten Fans das Auto seines Schiedsrichterkol legen und zerstachen die Pneus. Seither ist Bieris Telefonnummer geheim, die Wohnadresse nicht im Telefonbuch ein getragen und die Autonummer gesperrt. In tieferen Ligen ist die Situation nicht besser. Sie wird zusätzlich er schwert, indem frisch ausgebildete Jungschiedsrichter nach Konditionstest,
«Spieler sagen mir regelmässig, ich solle zurück an den Kochherd.» Jlona Berger
vier Kurswochenenden und nur zwei Spielen mit Betreuung alleine losziehen müssen. Organisation, Anreise, Begrüs sung der Spieler und Trainer, Spiel leitung und Rapportmeldung an den Verband gehören dann schon zum Auf gabenbereich von 16Jährigen. Manch einer ist damit überfordert. Jeremy Kohler (21) und Joshua Siebenpfund (22) aus Basel sind seit fast fünf Jahren Schiedsrichter. «Die Anfangszeit war nicht einfach», erzählen sie. Schwierigkeiten bereiteten nicht die älteren, erwachsenen Spieler, sondern Gleichaltrige: «Wir wurden dauernd beschimpft. Böse Worte gehör ten zum Alltag.» Sie blicken ungern zurück. «Ich fragte mich damals schon, warum ich mir das antue», sagt Joshua.
als Frau in einer männerdomäne ist es doppelt schwierig Noch schwieriger ist es als Frau in der Männerdomäne Fussball. Jlona Berger (51) aus Oberweningen ZH muss besse re Leistungen bringen als ein Mann, um von den Spielern dieselbe Anerkennung zu erhalten. Und natürlich hört sie regel mässig MachoSprüche wie «geh doch zurück an den Kochherd!». Aber auch Gewalt gehört dazu: «Bei einem Spiel rannte ein Spieler fuchsteufelswild auf mich zu. Ich machte einen Schritt zur Seite und er schlug nicht mich, sondern einen Gegenspieler nieder.» Warum setzen sich Menschen in ihrer Freizeit diesen Risiken aus und lassen
sich in praktisch jedem Spiel beleidigen? «Viele sagen, dass Schiris eigentlich gar nicht gewinnen können. Das stimmt. Man hat fast schon verloren, wenn man den Platz betritt», sagt Alain Bieri. Wenn es ihm gelingt, aus dieser Aus gangslage etwas Positives herauszuho len, findet er das spannend. Zudem zehrt der Berner von schönen Erinnerungen. Im CupHalbfinalspiel letzte Saison zwischen Winterthur und Basel verwehr te er dem Heimteam einen glasklaren Pe nalty. «Aus meiner Position sah ich das Foul nicht.» Trotzdem setzte er sich nach dem Schlusspfiff in die Stadionbeiz, um etwas zu essen. Winterthurer Fans kamen auf ihn zu und es entwickelte sich eine re ge Diskussion. «Ich sagte ihnen, dass mir der Entscheid wohl am meisten wehtut.» Ein Fehler beim Pfeifen sei selten match entscheidend. «Bei einem nicht gegebe nen Penalty in der 90. Minute wird oft vergessen, wie viele Torchancen die Spieler zuvor vergeben hatten.» Die Fans zeigten nach der Diskussion Verständnis. Man verabschiedete sich per Handschlag.
ein hobby mit enorm grossem zeitaufwand Der Fussballverband stuft Alain Bieri als besten Schiedsrichter der Schweiz ein. Für seine Karriere gab er eine gute Stelle als Personalverantwortlicher der Nationalbank auf und liess sich vom Verband in einem 50ProzentPensum anstellen. Längerfristig wollte er dem Arbeitgeber die vielen Fehlstunden für sein Hobby nicht zumuten. Speziell im Sommer zwischen Juni und August sind die guten Schiris viel unterwegs. Sie er fahren erst etwa zehn Tage vor dem nächsten EuropacupEinsatz, ob das Flugzeug in Luxemburg oder Kasachs tan landet. «Ich musste immer eine ganze Woche frei nehmen. Länger fristig ging das nicht.» Einen Teilzeitjob kann sich aber nur leisten, wer auf höchstem Niveau pfeift.
Alain Bieri aus Bern ist derzeit der beste Schiedsrichter der Schweiz. Er mรถchte in seiner Karriere unbedingt einmal den Cupfinal leiten.
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In den tieferen Ligen sind die Entschä digungen zu gering (siehe Box auf Seite 25). Jeremy Kohler und Joshua Sieben pfund arbeiten fünf Tage pro Woche. Kohler als Kundenberater, Siebenpfund ist Bauzeichner. Am Wochenende sind sie Schiedsrichterassistenten in der dritthöchsten Schweizer Liga und erhalten dafür pro Spiel je 250 Franken – inklusive Reisespesen. Die zeitliche Belastung ist hoch: Sie reisen jedes Wochenende durch die ganze Schweiz, gehen zweimal pro Woche ins Kondi tionstraining und besuchen darüber hinaus Weiterbildungen. Die jungen Männer kleiden sich ein heitlich in Anzug und weisses Hemd. Vorgeschrieben ist das auf ihrem Niveau noch nicht, aber sie machen es gern. «Das Auftreten neben dem Platz ist ge nauso wichtig wie das auf dem grünen Rasen», sagt Kohler. Man spürt ihre Lei denschaft fürs Schiedsrichterwesen, ihren Einsatzwillen. «Mich beeindruckt die Kollegialität untereinander. Schieds richter sind eine verschworene Gemein
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schaft, die einander hilft.» Es sei schön dazuzugehören, sagt Joshua.
der schiedsrichter kann nicht ausgewechselt werden Auch Jlona Berger ist von Herzen gerne Schiedsrichterin. Seit 20 Jahren pfeift sie Fussballspiele von Männern und Frauen. Eigentlich hätte sie schon längst aufhören sollen. «Das hat mir zumindest der Arzt vor fünf Jahren empfohlen. Meine Knie sind eigentlich kaputt.» Aber daran denkt sie nicht. «Ich lebe für den Fussball», sagt Jlona Berger. Wegen der Schmerzen braucht sie nach jedem Spiel kühlende Pflaster und Tabletten, um wieder halbwegs laufen zu können. Aber ihre Motivation ist grösser als die Angst vor dem Rollstuhl. Aktuell pfeift sie etwa alle zwei Wochen ein Spiel. Darüber hinaus betreut und be wertet sie junge Schiris und hilft bei der Frauenförderung in ihrem Einzugsgebiet mit. Sie weiss, wovon sie spricht: Als junge Frau spielte sie auf höchstem Niveau Fussball in der Nationalliga A
und wollte nach einer katastrophalen Schirileistung selbst wissen, ob diese Pfeiferei wirklich so schwierig ist. «Der Schiedsrichter kann nicht aus gewechselt werden», erklärt Alain Bieri seinen Entschluss, die Pfeife in die Hand zu nehmen. Seine Fussballkarriere war nur mässig erfolgreich. Er drückte meistens das Bänkli und musste als Ersatzspieler dem Schiedsrichter mit der Fahne assistieren. Das gefiel ihm so gut, dass er sich als 16Jähriger für den Anfängerkurs meldete. Auch Joshua Siebenpfund und Jeremy Kohler merkten schon bald, dass der Profifussball für sie als Spieler ein Traum bleibt. «Unser Talent war begrenzt», sa gen sie heute lachend. Jetzt soll es im Schiedsrichterwesen klappen: Bei beiden ist ein enormer Ehrgeiz zu spüren. Lang fristig setzen sie sich Einsätze in der Champions League und ein WMFinale zum Ziel. «Wir investieren so viel Zeit, weil wir hoch hinauswollen.» Trotz al lem bleiben sie realistisch und wissen, dass sie einen Schritt nach dem anderen
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«Viele sagen, dass Schiris eigentlich gar nicht gewinnen können. Das stimmt. Man hat fast schon verloren, wenn man den Platz betritt.» Alain Bieri
Ohne Schiedsrichter läuft nichts exakt 273 869 lizenzierte Spieler schnüren sich laut dem Schweize rischen Fussballverband regel mässig die Fussballschuhe. bei der Ausübung ihres Hobbys werden sie von ausgebildeten trainern betreut, wovon es in der Schweiz 26 979 gibt. Weil davon im moment zwei Drittel nicht aktiv sind, suchen viele Vereine händeringend nach Freiwilligen. Noch schlimmer ist die Lücke aber im Schiedsrichterwesen:
4586 Unparteiische pfeifen in der Schweiz jedes Wochenende etwa 10 000 Spiele. Ohne mehrfach einsätze vieler Unparteiischer könnte der Spielbetrieb nicht aufrechterhalten werden. ¢ Geringe Entschädigungen Für einen optimalen Ablauf fehlen dem Fussballverband mindestens 4000 männer und Frauen, die Samstag für Samstag für ein Sackgeld Spiele leiten. Auf der untersten Stufe erhalten Schieds
richterinnen und Schiedsrichter mit einer Anreise von bis zu 50 Kilometern 80 Franken Spesen. Die entschädigung steigt mit jeder Liga und reisedistanz um ein paar Franken an. In der ersten Liga gibts für ein trio aus Schiedsrich ter und zwei Assistenten pauschal 900 Franken. In der Super League werden pro Spiel 1150 Franken an den Schiri und je 550 Franken an die Assistenten und den vierten Offiziellen ausgeschüttet.
¢ Zu wenig Schiris Kein Wunder, dass sich bei derart geringen entschädigungen kaum Freiwillige finden, die den Job machen wollen. Darunter leiden nicht zuletzt Kinder und Jugend liche, die gerne Fussball spielen möchten. Kann ein Verein nicht genügend Schiedsrichter stellen, muss er in letzter Konsequenz mannschaften vom Spielbetrieb abmelden oder happige Strafen bezahlen.
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nehmen und sich für die Challenge- und anschliessend für die Super League empfehlen müssen. Freizeit bleibt neben der Schiedsrichterei kaum noch. «Der Freundeskreis kommt zu kurz», gibt Joshua Siebenpfund zu. Auch Alain Bieri, der seit zehn Jahren in einer Beziehung lebt, sagt ehrlich: «Ich fordere mehr ein, als ich zurückgebe.» Fussballspiele kann er sich heute nicht mehr entspannt ansehen. «Wenn ich den Fernseher einschalte,
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achte ich nur auf den Schiedsrichter. Zur Weiterbildung.» Als Ausgleich zum Beruf eignet sich der Fussball deshalb nicht mehr. «Heute gehe ich an Konzerte oder ins Theater. Das ist mein neues Hobby.» Wie lange er noch aktiv bleibt, weiss Bieri nicht. Schiris auf höchstem Niveau erreichen erst mit dem 45. Geburtstag die Alterslimite. In den unteren Ligen dürfen sie bis zum 68. Lebensjahr pfeifen. Für Jlona Berger ist das viel zu jung. «Wenn es
«Das Auftreten neben dem Platz ist genauso wichtig wie auf dem grünen Rasen.» Jeremy Kohler (links) und Joshua Siebenpfund
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Jlona Berger pfeift auch nach 20 Jahren immer noch leidenschaftlich gerne Fussballspiele.
Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …
… können durch Biotinmangel auftreten.
hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel
und Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarvermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.
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nach mir ginge und meine Knie halten, würde ich bis 80 weitermachen.»
und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.
Das Engagement und die Leidenschaft für die Schiedsrichterei macht manch böses Wort vergessen. Doch es bleibt die Gefahr, jedes Wochenende tätlich an gegriffen zu werden. Was muss sich ändern, damit nichts mehr passiert? Alain Bieri setzt bei der Trainerausbil dung an: «Was Trainer heute den Jungen vorleben, ahmen diese später nach.» Bei 30Jährigen dürfte es heute zu spät sein. Aber auch die Schiedsrichtergilde braucht härtere Richtlinien. «Ich würde zum Beispiel vorschreiben, dass jeder Schiri in der Super League nur noch 50 Prozent arbeiten darf.» Heute sei wenig reglementiert. Schiedsrichter müssten lediglich die Konditionstests bestehen und bei Spielen verfügbar sein.
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Text: Reto Vogt Bilder: Daniel Winkler
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Fliegender Natur- und Tierfilmer: MaĂŽtre de Cabine Ruedi AbbĂźhl ist wegen seines Berufs und seiner Leidenschaft nur rund 100 Tage pro Jahr in der Schweiz.
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Fliegen, filmen und der Natur ganz nah
Ruedi Abbühl ist Maître de Cabine der Swiss, aber auch Natur- und Tierfilmer. Die meisten Passagiere haben seine bewegten und bewegenden Bilder schon an Bord gesehen.
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or mächtigen Eisbergen rutschen Kaiserpinguine bäuchlings vorwärts, als ob sie Schlitten fahren würden. Baby-Pinguine schmiegen sich an den Körper ihrer Mutter, um die antarktische Kälte auszuhalten. Falken gleiten mit ihren Schwingen durch die arabische Abendsonne, Meeresschildkröten kämpfen sich nach der Eiablage durch den Sand zum Meer: Solch faszinierende Tieraufnahmen aus einer scheinbar intakten Welt strahlt die Fluggesellschaft Swiss seit zehn Jahren in ihren Flugzeugen aus, während die Passagiere einsteigen. Die Filme produziert Ruedi Abbühl (49), Maître de Cabine bei der Swiss. Er hatte schon immer grossen Respekt vor der Natur. «Es interessiert mich, den Charakter eines Tieres herauszuarbeiten. Das Filmen hat für mich eine zusätzliche Dimension. Wie sich Tiere in der freien Wildbahn verhalten und bewegen, lässt sich damit am besten darstellen.» Seine zweite grosse Leidenschaft ist die Fliegerei. Ihn, der in Rubigen BE aufwuchs, habe schon früh interessiert, wie es hinter dem Gurten aussieht. Am Mittelmeer habe er sich dann gewundert, wie sich wohl Afrika präsentiert. «Ich
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TIERFILMER
hatte stets den Drang, die Welt zu entdecken», erklärt der Berner. Als er an der Universität Basel Zoologie studierte, habe er es genossen, in zwei Welten zu leben. An den Wochenenden arbeitete er nämlich schon für die damalige Swissair als Flugbegleiter. «Dies ermöglichte mir, bedeutende Museen, zoologische Sammlungen und Nationalpärke wie den Krueger, die Iguazú-Wasserfälle, die Serengeti, die Kimberleys in Australien oder das US-amerikanische Monument Valley zu besuchen.» Er dissertierte zum Thema «Ökologie der Gelbbauchunke» und fotografierte für seine Doktorarbeit die Bäuche der kleinen schwarz-gelben und typisch schweizerischen Frösche. Sein Studium schloss er mit der Bestnote summa cum laude ab. Heute wohnt Maître de Cabine Ruedi Abbühl nur noch rund 100 Tage pro Jahr in der Schweiz. Die restliche Zeit fliegt er in einem 80-Prozent-Pensum oder folgt Tieren, zusammen mit seiner Frau Priska (48), die ebenfalls für Swiss arbeitet und sich um First-ClassPassagiere kümmert. Im Mai 2012 war das Paar im USBundesstaat Oregon und beobachtete den Tanz der Renntaucher. «Ich fiel fast um, als ich die Vögel das erste Mal gesehen habe. Wenn ich ein Thema wähle, bin ich wie besessen und arbeite während der Verarbeitung der Aufnahmen Tag und Nacht», sagt Abbühl. «Mit Betonung auf Nacht», merkt seine Frau an.
Sein Erfolgsrezept: Ehefrau Priska, Zeit und Geduld Das Ehepaar ergänzt sich perfekt: Der fliegende Filmer, der über ein Archiv von 500 Filmstunden verfügt, weiss alles über die Biologie der Tiere. Seine Frau recherchiert die Orte, wo die Tiere leben, organisiert die Reise und die Übernachtungen. «Ich kann nur im Team filmen, denn mein Blick ist durch das Filmen quasi eingeschränkt. Priska aber hat die aussergewöhnliche Gabe, interessante Schauplätze aufzuspüren. Es macht ihr nichts aus, stundenlang an einem Ort auszuharren. Nur dank ihr kann ich
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Tierbilder: Priska Abbühl
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Schauen Sie sich einen halbstündigen Tierund Naturfilm an, den Ruedi Abbühl für die Swiss realisiert hat: www.migrosmagazin.ch
spektakuläre Aufnahmen realisieren.» Es hat schon mal zwei Tage gebraucht, bis das perfekte Bild im Kasten war. «Mein Erfolgsrezept ist Zeit und Geduld», sagt Ruedi Abbühl. Sein eindrücklichstes Tiererlebnis bescherte ihm das Meer vor der antarktischen Halbinsel. «Ich stand am Heck und plötzlich tauchte vor mir ein Buckelwal auf und streckte seinen Kopf aus dem Wasser. Sein grosses Auge schaute mich mehrere Sekunden lang an. Es war eine Art wortlose Kommunikation mit einem sensiblen, intelligenten Lebewesen.» Schon zwölf Mal hat Abbühl die Antarktis bereist. Sein Lieblingstier lebt zum Teil auch dort: «Der Albatros braucht mehrere Jahre, um die künftige Partnerin mit seinem Balzritual zu beeindrucken. Er ist ein wahrer Meistersegler und hat einen eleganten, dynamischen Segelflug.» Der Albatros sei zudem treu und werde ähnlich alt wie wir Menschen. Abbühl hat eine Vielzahl weiterer Interessen: Mehr als 200 Mal tauchte er in den Ozean ab, er arbeitet als Lektor für die Zeitschrift «PolarNews» und begleitet Touristen in polare Regionen. Ab und zu springt er auch als Führer im Sauriermuseum Aathal ZH ein. In seinem Wohnzimmer hat er eine Sammlung von Dinosaurierwirbeln und -eiern. Doch damit nicht genug: Er dreht zudem für den Zoo Zürich kurze Dokumentarfilme über die Naturschutzprojekte, die
der Zoo auf Madagaskar, in Thailand, auf den Falklandinseln, in Kenia und auf Sumatra unterstützt. Die vielen Aktivitäten haben allerdings auch einen Nachteil: «Wegen der Arbeitszeiten ist es nicht einfach, Freundschaften zu pflegen. Unser kleiner, feiner Freundeskreis kennt unseren Lebensstil und weiss, dass spontane Treffen am besten klappen.»
Nächster Stopp: Südafrika bei den Meeresschildkröten Die Leidenschaft der Doppelverdiener geht ins Geld. Vor zwei Jahren ist Ruedi Abbühl auf den Galapagosinseln eine teure Filmkamera auf den Boden gefallen. Er musste eine neue kaufen. Hohe Kosten verursachen ebenfalls die Reisen zu den teils exklusiven Destinationen. «Ich mache die Filme nicht des Geldes wegen», sagt der 49-Jährige. Vielmehr finanzieren sie die Reisen zu den Drehorten aus der eigenenTasche.Ihre Mietwohnung befindet sich praktischerweise in Winkel, nahe des Flughafens Kloten. Priska Abbühl fragt: «Was ist mir am Ende des Lebens mehr wert: all die Erinnerungen an unsere Reisen oder die Backsteine einer Eigentumswohnung?» Die Antwort: Im November reist das Paar zu einem neuen Expeditionsabenteuer mit Meeresschildkröten an die Ostküste Südafrikas. Text: Reto E. Wild Bilder: Daniel Winkler
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BRUSTKREBS-KAMPAGNE
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Kampf dem Brustkrebs S
ie weiss, was es heisst, einen Schicksalsschlag wegzustecken: Edith Wolf-Hunkeler (41) ist seit einem Unfall vor 19 Jahren querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. «So etwas sensibilisiert einen für das Unglück anderer Menschen», sagt sie. Als die Krebsliga sie bat, sich an der diesjährigen Brustkrebskampagne zu beteiligen, zögerte sie deshalb keine Sekunde. Am 13. Oktober wird Wolf-Hunkeler für die Krebsliga einen Solidaritätsmarsch in Winterthur begleiten. «Dieser Anlass ist für mich eine Herzensangelegenheit», sagt sie, «und wenn ich damit nur einer einzigen Frau helfen kann, mach ich das sehr gern.» Sie erwarte interessante Begegnungen, sagt die Rollstuhlsportlerin, schöne Gespräche, einfach einen gemütlichen Tag – und dass ein paar Menschen mehr sich Gedanken über Brustkrebs machen. Genau darum gehts auch. Die Krebsliga will, dass Frauen auf Brustkrebs sensibilisiert sind und sich regelmässig untersuchen lassen, besonders Frauen ab 50. Denn die frühe Erkennung eines bösartigen Tumors steigert die Über-
Nicht zu bremsen: Mit ihrer Energie macht Edith WolfHunkeler auch BrustkrebsBetroffenen Mut.
Bild: Keystone
Im Oktober ruft die Schweizer Krebsliga zur Solidarität mit Brustkrebs-Betroffenen auf. Für die Rollstuhlsportlerin Edith Wolf-Hunkeler ist es eine Herzensangelegenheit, bei der Kampagne mitzumachen.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
lebenschancen. Deshalb regt die gemeinnützige Organisation erneut den ganzen Oktober hindurch mit verschiedenen Aktivitäten zum Nachdenken über Brustkrebs an und bittet um Solidarität – dieses Jahr unter dem Motto «Gemeinsam um die Welt» (siehe unten). Die Idee dahinter: Eine virtuelle, weltumspannende rosa Schleife soll entstehen, und jede und jeder kann dazu beitragen. Mitmachen ist ganz einfach (siehe auch Box unten). Jeder absolvierte Kilometer lässt die Riesenschleife weiterwachsen.
Bewegung unterstützt die Aktion und ist gesund Im besten Fall entdeckt vielleicht der eine oder die andere bei der Gelegenheit auch gleich die Freude an der Bewegung. Das wäre ein zusätzlicher Nutzen, denn körperliche Aktivität senkt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wie die Krebsliga erklärt. Brustkrebs ist immer noch die häufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 5500 Frauen und etwa 40 Männer daran, 1300 sterben an den Folgen. Auch Edith WolfHunkeler hat eine Tante, die an Brustkrebs erkrankte, eine Arbeitskollegin ist daran gestorben. «Das hat mich wachgerüttelt und nachdenklich gemacht», sagt sie, «seither ist die Krankheit bei
mir viel präsenter als vorher.» Sie kontrolliere ihre Brust öfter und lasse sie regelmässiger untersuchen. Besonders aber habe es ihr bestätigt: «Wir müssen das Leben geniessen!» Und mit Geniessen kennt sich Edith Wolf-Hunkeler gut aus. «Vom Grundkonzept her bin ich einfach glücklich», erklärt sie, «ich schätze alles, was ich habe.» So viel Glück zieht die Menschen an, auch jene, die es grad schwer haben im Leben. «Sie machen mir Mut», sagen diese Leute dann zu ihr, oder «Sie habens geschafft, dann schaff ichs auch.» Das sei sehr eindrücklich und jedes Mal bewegend, sagt Wolf-Hunkeler. Ratschläge mag sie allerdings keine erteilen: «Jeder ist einzigartig und sein Trauerweg auch.» Lieber ist sie ein Fels in der Brandung und versucht, «die Hände hinzuhalten», wie sie es ausdrückt. Und schlimmstenfalls begleitet sie jemanden in den Tod – auch das ist schon vorgekommen. Selber ist die Sportlerin das blühende Leben. Vor drei Jahren brachte sie Tochter Elin zur Welt. Zusammen mit der Kleinen und ihrem Mann lebt sie im Luzernischen, wo sie Elin betreut, den Haushalt schmeisst und regelmässig trainiert. Zwar hat sie als mehrfache Europa- und Weltmeisterin sowie Olympiasiegerin alles erreicht, was ein
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Profisportler anstreben kann. Aber sie kann nicht anders, als sich immer wieder neue Ziele zu setzen. Den New York Marathon möchte sie gern ein sechstes Mal gewinnen, und 2016 rufen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Also fährt die ehrgeizige Sportlerin täglich ihre Trainingskilometer – «mit Elin, ohne Elin, egal», sagt sie, «Hauptsache, ich kann raus. Als Bewegungsmensch brauche ich das.» Beim Solidaritätsmarsch am 13. Oktober will sie allerdings ohne die Kleine ausfahren. «Elpi-Tag», erklärt sie, «das gibt einen Elin-PapiTag.» Text: Yvette Hettinger
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MEHR ONLINE Die Kampagne Welche Schweizer Sportlerinnen unterstützen die diesjährige Brustkrebskampagne? Und wer begleitet sie? Die Bilder auf unserer Website.
Gemeinsam ge gen Brustkrebs
Edith Hunkeler, Olympiasiegerin Rollstuhlsport, mit Mutter Fini Hunk eler
Gemeinsam um
die
Machen Sie Welt. mit! www.krebsliga .ch/b rustkrebs
So zeigen Sie Solidarität Egal ob Sie laufen, gehen, rennen, schwimmen, rollen oder spazieren: Mit jedem Kilometer, den Sie absolvieren, helfen Sie mit, eine virtuelle, 40 000 Kilometer lange rosa Schleife zu erstellen. Unter dem Motto «Gemeinsam um die Welt» wird die Schleife aus den Fotos der Teilnehmer zusammengetragen und umspannt am Ende hoffentlich die Welt – als Zeichen der Solidarität mit Brustkrebskranken. Und so gehts:
■ Stellen Sie das Foto direkt auf die Homepage: www.krebsliga.ch/brustkrebs oder senden Sie es per Mail an: brustkrebs@krebsliga.ch oder per Post an: Krebsliga Schweiz, Stichwort Brustkrebs, Postfach 8219, 3001 Bern. Bitte geben Sie Name, Strecke und Anzahl Kilometer an.
■ Bestellen Sie die rosa Schleife zum Anstecken: shop@krebsliga.ch oder Tel. 0844 85 00 00.
■ Sie können sich auch einem der Solidaritätsläufe anschliessen, welche verschiedene regionale Krebsligen der Schweiz veranstalten und die teilweise von Prominenten begleitet werden. Infos und Anmeldung siehe oben.
■ Absolvieren Sie eine beliebige Strecke. Machen Sie ein Foto von sich, auf dem die Ansteckschleife zu sehen ist.
■ An verschiedenen Orten der Schweiz präsentiert die Krebsliga ein begehbares Brustmodell. Anhand dessen werden der Aufbau,
die Funktionsweise und krankhafte Veränderungen der weiblichen Brust dargestellt. ■ Weitere Infos zu allen Anlässen: www.krebsliga.ch ■ Bereits am 29. September erstrahlt das Quartier rund ums Zürcher Letzigrundstadion wieder in Rosa, wenn der sechste Pink Ribbon Charity Walk stattfindet. Von 12 bis 17 Uhr gibt es Musik, Getränke, Essen, ein Kinderprogramm, Prominente und den vier Kilometer langen Lauf. Jeder Läufer erhält ein Shirt und ein Käppi sowie ein kleines Geschenk. Ein Teil der Startgelder (30 bis 100 Franken) kommt der Krebsliga Schweiz zugute (2012: 80 000 Franken). Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung und Infos: www.pink-ribbon.ch
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Menschen
Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
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der hausMann
Eine kleine Geschichte Bänz Friedli findet, was er nicht suchte.
Zeit für Schlampentage? Hab ich doch gar nicht. Tief in den Keller musste ich steigen, musste stöbern, wühlen, ausmisten. Und das kam so: An der neuen Schule hat Hans neue Fächer, neue Lehrer. Von denen einer, der Geschichtslehrer, zunächst umriss, was «Geschichte» sei: Er nannte Personen und Begebenheiten aus allen Zeitaltern, und er soll dabei erwähnt haben, auch Elvis sei Geschichte. So jedenfalls berichtet Hans es beim Zvieri. Schon sprudle ich los: «O ja! Elvis Presley – das ist Kulturgeschichte! Er beeinflusste alle Künstler, die nach ihm kamen, er riss Rassenschranken ein, befreite Amerika von der Prüderie, die Welt sähe ohne ihn anders …» Ach, mein Sohn hat den Sermon schon hundertmal gehört. «Scho guet, Vati.» Nun hat er die Aufgabe, einen Gegenstand in die Schule zu bringen, der eine Geschichte erzähle. «Die Kuhglocke!», befindet Hans, noch ehe ich eine alte Vinyl-Single von Elvis vorschlagen kann, «ich will die Glocke mitbringen. Weisst, die vom Grosi.» Gute Wahl. Ein Alltags-, ein Allerweltsgegenstand, unscheinbar, aber mit Gefühlen und Erinnerungen aufgeladen, mit Geschichten und Geschichte behaftet. «Super Idee, Hans!», sage ich. Aber wo steckt sie bloss? Irgendwo im Keller, weit hinten. Ich bahne mir einen Weg, wuchte Zügelkartons zur Seite, die seit dem letzten Umzug vor neun Jahren ungeöffnet blieben.
hangen haben, das er später mit Ach und Krach erwarb, sie muss nach Rauch und Schweiss und Bierdunst und Palaver riechen. Vielleicht liess man sie auch achtlos in einer Scheune liegen, wo während des Zweiten Weltkriegs Internierte hausten, Polen, Italiener. Eine kleine Glocke, ein kleines Stück abhandengekommener Heimat, Jahrzehnte später bei den Ururenkeln gelandet.
«Die Glocke. Wo steckt sie bloss?» Ich stosse auf Abhandlungen über Pier Paolo Pasolini in italienischer Sprache – die muss ich mal gelesen haben, jedenfalls sind gewisse Stellen mit Bleifstift hervorgehoben. Ein Poster von Enrico Berlinguer, dem Kommunistenführer. Bücher von Cesare Pavese, Luigi Pirandello, Luciano De Crescenzo. Meine Italienphase! Fast vergessen. Werden meine Elvis-Bände mir in 20, 30 Jahren ebenso fremd vorkommen, fremd bei aller Vertrautheit, wenn ich sie irgendwo finde? Aber ich suche ja die Glocke … Eine Kuhglocke aus den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts, an einem Lederband befestigt, kein Prunkstück, aber hell und klar im Klang. Sie zeugt davon, wie ein Bauer im Simmental wegen einer Bürgschaft Haus und Hof verlor. Einzig die Glocke blieb. Sie mag in der Gaststube des Wirtshauses ge-
Herr M., einst mein Lehrer – einer, den ich überaus mochte –, hat festgestellt, ich versänke hier neuerdings öfter in Nostalgie. «In der nächsten Kolumne bestimmt nicht!», mailte ich zurück. Und was halte ich nun in Händen, gerührt und befremdet? Mein einstiges Lieblingsbuch, «Due di Due» von Andrea De Carlo, mit persönlicher Widmung. Und krame suchend weiter in Erinnerungen, einen Freitag, einen Samstag und einen halben Sonntag lang. Die Glocke? Ich hatte mich bis in den hintersten Kellerwinkel vorgekämpft, hatte ein Schaukelpferd zutage gefördert, Stützräder fürs Kindervelo, Bébékleidchen der Grösse 98 und Anna Lunas Kindergartentasche. Die Kuhglocke blieb unauffindbar. Ich wollte aufgeben, da entdeckte ich sie. Ganz zuvorderst auf einem Regal, gleich neben der Eingangstür zu unserem Kellerabteil. Bänz Friedli live: 29. 9. Steffisburg BE, 30. 9. bis 2. 10. Zürich, «Hechtplatz»
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AKTUELL
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
NEUES AUS DER MIGROS | 37 DREI FRAGEN
«Mode Suisse ist kein Glamourtreff» A
m 5. Oktober 2013 öffnet Mode Suisse im Zürcher LöwenbräuAreal erneut ihre Tore. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Förderfonds Engagement Migros. In Ergänzung zum Migros-Kulturprozent unterstützt der Fonds Projekte in den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Sport. Yannick Aellen, Mitinitiant der Modeschau, hat unter anderem für Louis Vuitton gearbeitet und castet die Models für Heidi Klums Topmodel-Show. Yannick Aellen, während hierzulande diverse Fashionshows in den letzten Jahren eingestellt wurden, geht anfangs Oktober bereits die vierte Auflage von Mode Suisse über den Laufsteg. Was zeichnet Ihre Modeschau aus?
Mode-SuisseInitiant Yannick Aellen castet unter anderem die TV-Topmodels für Heidi Klum.
nach der Show treffen und im besten Fall gleich ihre Bestellung aufgeben. Mode Suisse ist also ein rein brancheninterner Anlass?
Nein, vor und nach der eigentlichen Modeschau besteht für Modeliebhaber die Möglichkeit, ihr Lieblingsstück
Von Beginn an stand für uns die Mode im Vordergrund. Mode Suisse ist kein Glamourtreff für die Cervelat-Prominenz. Sie ist vielmehr eine Modeplattform, bei der einheimische Designer mit nationalen wie internationalen Einkäufern sowie den Medien zusammenkommen. Die Einkäufer können die Designer direkt
www.migrosmagazin.ch
VERLOSUNG Das Migros-Magazin verlost 5 Eintritte für jeweils zwei Personen für die Mode Suisse am 5. Oktober in Zürich. Teilnahme auf: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff
gleich vor Ort zu kaufen. Zudem können Interessierte einige der Kollektionen vom 7. bis 12. Oktober im Globus an der Bahnhofstrasse in Zürich begutachten. Was zeichnet Schweizer Mode zur Zeit aus?
Aktuell präsentieren einheimische Designer erfrischend mutige, bunte Kollektionen, wie zum Beispiel der Männermode-Designer Julian Zigerli. Zudem sind wir sehr stolz, neben der jungen Generation auch die legendäre Schweizer Modeschöpferin Christa de Carouge präsentieren zu können. Ihr Auftritt wird der Höhepunkt dieser Mode Suisse. Interview: Christoph Petermann
www.modesuisse.com
PREISBAROMETER
Bild: Mischa Scherrer
Die Migros senkt bei 100 Bio-Produkten dauerhaft die Preise um durchschnittlich zehn Prozent. Ausserdem werden vier M-Budget-Produkte und sieben Adidas-Körperpflegeprodukte sowie Anna’s Best Spätzli à 250 Gramm günstiger. Einige Preisbeispiele:
Artikel Preis alt* Bio Extra Heidelbeerkonfitüre, 350 Gramm 3.30 Bio Walnusskerne, 100 Gramm 3.30 Bio Orangensaft, 1 Liter 3.20 Bio Butterzopf, 500 Gramm 4.20 Bio Fiori Ricotta e Spinaci, 200 Gramm 4.90 Bio Nature Joghurt, 500 Gramm 1.35 Bio Mozzarella, 150 Gramm 2.25 Bio Pouletbrust geschnitten, per 100 Gramm 4.65 Bio Rauchlachs Scotland, 100 Gramm 8.60 Adidas Pure Game Deodorant Body Spray 7.50 Adidas Extreme Power Shower Gel 5.00 M-Budget Universal-Feinwaschmittel, 2 Liter 3.95 M-Budget Pizza don Giovanni, 1 Kilo 8.10 Anna’s Best Spätzli, 250 Gramm 1.80
Preis neu* 2.95 2.95 2.90 3.75 4.30 1.20 2.00 4.15 7.70 6.90 4.50 3.55 6.90 1.60
in % -10,6 -10,6 -9,4 -10,7 -12,2 -11,1 -11,1 -10,8 -10,5 -8,0 -10,0 -10,1 -14,8 -11,1
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Nr. 39, 23. September 2013 | MigRoS-MAgAziN |
Es geht auch ohne Fleisch: Kräuter, Pilze und Marroni machen diese Pasta zum Renner. Rezept Seite 48
Kräuter als Würze des Was von uns mit Füssen getreten wird, landet bei Simone Michel auf dem Tisch: Wilde Kräuter von die Küche und liefern reichlich Vitamin C. Kombiniert mit Gemüse, Pilzen und Nüssen, geben sie den
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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ndlich rascheln sie wieder, die Blätter unter den Füssen beim Spaziergang durch Feld und Wald. Während unsereins sich über die frische Luft und die herbstlichen Düfte freut, entgeht Simone Michels Aufmerksamkeit kein Pflänzchen. Ihr Kennerblick schweift über Stauden und Kräuter, und immer wieder gibt sie etwas von ihrem breiten Wissen preis: «Die Brennnessel ist ein wahres Wunderkraut. Braut man Tee daraus, macht dieser munter und entschlackt. Hat man Rheuma, lässt man die Stelle von ihr brennen, das wirkt entzündungshemmend.» Am liebsten isst die sympathische Umweltnaturwissenschafterin das Kraut: «Mit Knoblauch, Zwiebeln, einer Kartoffel und Bouillon zu einer Suppe verarbeitet und mit etwas Rahm verfeinert, ist die Brennnessel eine wunderbare Vorspeise für kühle Tage.»
Wo der wilde Oregano wächst
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Feld und Wald bringen Abwechslung in herbstlichen Menüs das gewisse Etwas.
Aus der Gundelrebe, die fast an jeder Ecke spriesst, braut Simone Michel schleimlösenden Bronchialtee, und die essbaren Gänseblümchen verschönern ihren Salat. Aber auch populäre Kräuter wie wilder Oregano oder Thymian wachsen in der Schweiz. Sie lieben karge Regionen, wo sie Platz zum Gedeihen haben. «Mit einem wachen Blick findet man vom Frühling bis in den Herbst eine
reiche Kräuterpalette auf unseren Wiesen», so die Kräuterfrau. Unkraut ist also nicht ein Unkraut: Mit den Augen eines Könners betrachtet, gebührt ihm eine ganze Menge Lob.
Es muss nicht immer Fleisch im Mittelpunkt stehen
Marroni, Nüsse und Pilze haben jetzt wieder Saison. In der Migros gibt es diese und andere Herbstgenüsse frisch aus der Schweiz. Delikatessen, die – wenn gekonnt abgeschmeckt und mit den richtigen Kräutern aufgepeppt – ganz ohne Fleisch schmecken. Wissenschaftliche Studien zeigen: Menschen, die wenig oder gar kein Fleisch essen, sind gesünder als jene, bei denen Fleisch täglich auf dem Speiseplan steht. Voraussetzung dafür ist, dass reichlich Gemüse, Obst, Getreide, Nüsse und Hülsenfrüchte auf den Tisch kommen. Simone Michel verzichtet seit 24 Jahren auf Fleisch. Simone Michel (39) kennt jedes essbare Kraut auf unseren Wiesen. Glasierte Marroni mit Rotkraut und Spätzle ist ihr liebstes Herbstgericht. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Simone Michel ist Umweltnaturwissenschafterin aus Leidenschaft. Bereits zwei Rezepte, die als Kind hat ihre Grossmutter, eine auch ohne Fleisch passionierte Gärtnerin, ihr Interesse an fein schmecken.
Die Kräuterfrau
der Natur geweckt. Mit 12 Jahren wurde sie bei einem Besuch im botanischen Garten auf die lateinischen Namen der Pflanzen aufmerksam, die sie von da an faszinierten. Die Anwendungen mit Pflanzen – insbesondere Kräuter – hat sie mit den Jahren nach und nach selbst erlernt. Mit ihrer «Rucksackschule» macht die Kräuterfrau heute Naturphänomene erlebbar. Zudem hat sie ein Mandat an der Pädagogischen Hochschule in Zug.
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Text: Anna Bürgin Bilder: Miriam Graf Styling: Esther Egli
Herbstwettbewerb Bis 30. 9. darf gerätselt werden: Wer fünf Quizfragen richtig beantwortet, hat die Chance, ein E-Bike, einen Raclette-Ofen oder eine Geschenkkarte zu gewinnen. Mehr Infos auf: www.migros.ch/herbst
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Pasta mit Pilzen, Marroni und Kräutern 400 g gemischte Pilze, z. B. Champignons, Eierschwämmli, Kräuterseitlinge, Pleurots 1 rote Zwiebel 400 g Teigwaren, z. B. Tagliatelle 2 EL Rapsöl 150 g tiefgekühlte Marroni, vor Gebrauch aufgetaut 2 dl Halbrahm Salz, Pfeffer 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Schnittlauch, Petersilie, Kerbel ca. 4 TL Trüffelöl nach Belieben
ZUBEREITUNG 1. Pilze rüsten, klein schneiden. Zwiebel hacken. Teigwaren waren in siedendem Salzwasser bissfest garen, abgiessen, abtropfen. 2. Pilze und Zwiebel im Öl ca. 5 Minuten andünsten. Marroni in Stücke schneiden. Mit dem Rahm zu den Pilzen geben. Aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter fein schneiden, beigeben. Teigwaren mit dem Pilz-Marroni-Ragout anrichten. Nach Belieben mit Trüffelöl beträufeln. Sofort servieren. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Person 19 g Eiweiss, 26 g Fett, 79 g Kohlenhydrate, 3650 kJ/600 kcal Hauptgericht für 4 Personen
Tradition Tagliatelle, 500 g, Fr. 3.90
Champignons weiss, Schweiz, per 100 g, aktueller Tagespreis
TerraSuisse Rapsöl, 50 cl, Fr. 3.35
Pilzbürstchen, Fr. 3.90
M-Classic Marroni, geschält, tiefgekühlt, 500 g, Fr. 6.–
Valflora Halbrahm, 250 ml, Fr. 1.25
Peterli, Schweiz, Beutel à 20 g, aktueller Tagespreis
Zimt gemahlen, 27 g, Fr. 1.05
Pfeffer schwarz, gemahlen, 30 g, Fr. 1.05
Bio Feinkristallzucker, 1 kg, Fr. 2.15
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SCHAUFENSTER
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HERBST | 43
Kürbiskonfi Ergibt 6 Gläser à ca. 3 dl 1,2 kg Kürbis, z. B. Muscat oder Knirps, gerüstet gewogen 800 g Zucker 1,5 dl Wasser 2,5 dl frisch gepresster Orangensaft
Kräuterseitlinge, Schweiz, per 100 g, aktueller Tagespreis
ZUBEREITUNG 1. Kürbis klein schneiden. Die Hälfte des Zuckers mit Wasser in einer grossen Pfanne aufkochen. Bei grosser Hitze kochen, bis der Zucker goldgelb caramelisiert. Mit restlichem Wasser ablöschen. Orangensaft und Kürbis dazugeben. Vanilleschote längs aufschneiden. Vanille und Zimt dazugeben. Kürbis unter gelegentlichem Rühren ca. 45 Minuten weich garen. Vanillestängel entfernen. Kürbis mit dem Stabmixer fein pürieren. 2. Konfitüre erneut aufkochen. In heiss ausgespülte Gläser füllen, sofort verschliessen und für einige Minuten auf den Kopf stellen. Auskühlen lassen. Zubereitungszeit: ca. 65 Minuten + auskühlen Pro Glas 3 g Eiweiss, 1 g Fett, 150 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/600 kcal Rezepte
Blondorangen, Südafrika, per kg, aktueller Tagespreis
Kürbis geschnitten, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis
Vanillestängel, 8 g, Fr. 2.40
DER HERBST WIRD BUNT.
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Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat. Genossenschaft Migros Luzern
Physalis im 13-cm-Topf pro Pflanze
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SCHAUFENSTER
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ANNA’S BEST | 45
Mit Anna den Herbst kosten Herbstzeit ist Wildzeit. Doch diejenigen, die nicht selber jagen und keine Zeit haben, das Wildfleisch selbst zu beizen, geniessen die zeitsparende Alternative von Anna’s Best, Rehpfeffer mit Rotkraut und Spätzli.
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ehpfeffer selbst herzustellen, ist kein Kinderspiel. Und es braucht Zeit. Viel Zeit. Das Fleisch muss mehrere Tage in der Beize liegen. Wem das zu aufwendig ist, entscheidet sich für den klassischen Rehpfeffer von Anna’s Best. Das delikate Wildgericht enthält nicht nur bestes Fleisch, sondern gleich auch sättigende Spätzli und angenehm säuerliches Rotkraut. Wer noch Lust auf etwas Frisches, Knackiges hat, reicht den Herbstsalat dazu. Er enthält nebst grünen und roten Blattsalaten Randen- und Karottenstreifen und rundet das Herbstmenü perfekt ab. Text: Anna-Katharina Ris
Schnell und mundend: Rehpfeffer von Anna’s Best. ANNAS TIPP
Eierschwämmli
Bild: Claudia Linsi
+ Anna’s Best Rehpfeffer, 430 g, Fr. 9.90; dazu Herbstsalat, 250 g, Fr. 3.35 statt 4.20
Was passt besser zu Wild als Pilze? Besonders die aromatisch würzigen Eierschwämmli, auch Pfifferlinge genannt. Kurz angebraten mit Schalotten oder Knoblauch, verpassen sie aber nicht nur Wild eine leicht pfeffrige Note, sondern auch dem Salat oder einem Teller Pasta. Beim Anbraten erst am Schluss salzen, sonst wird dem Pilz Wasser entzogen.
China-Rundreise
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Lassen Sie sich in eines der geheimnisvollsten Länder im Fernen Osten entführen. China beeindruckt durch eine interessante Mischung aus Jahrtausende alter Kultur und modernster Technik. Die faszinierende Flussfahrt auf dem mächtigen Yangtze River führt Sie durch atemberaubende Landschaften und hinterlässt unvergessliche Eindrücke. Selbstverständlich verpassen Sie auch sonst keinen Höhepunkt: Sie bestaunen die berühmte Terrakotta-Armee in Xian, besichtigen die Verbotene Stadt in Peking und spazieren auf der Grossen Mauer. Kommen Sie mit und freuen Sie sich auf eine einzigartige Reise voller spannender Kontraste.
Ihr fantastisches Reiseprogramm mit allen Höhepunkten 1. Tag: Zürich – Shanghai. Am Nachmittag Abflug mit SWISS nonstop nach Shanghai. 2. Tag: Shanghai. Ankunft in Shanghai und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Fahrt mit dem Transrapid in die Stadt. Nach einem Spaziergang auf der Uferpromenade Bund fahren Sie zum Hotel. (N) 3. Tag: Shanghai. Heute besichtigen Sie zunächst den aus dem 15. Jh. stammenden Yu-Garten inmitten der quirligen Altstadt. Danach Weiterfahrt zum berühmten JadeBuddha-Tempel. Anschliessend besuchen Sie eine Seidenfabrik und lernen in der ehemaligen französischen Konzession das europäische Gesicht Shanghais kennen. (F/M) 4. Tag: Shanghai – Wuhan. Am Vormittag Besuch des Shanghai-Museums mit vielen Ausstellungen. Nach dem Mittagessen Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem chinesischen ICE nach Wuhan. Im Anschluss Transfer zum Hotel. (F/M) 5. Tag: Wuhan – Yichang. Am Morgen kurze Stadtrundfahrt durch Wuhan mit Besichtigung der Yangtze-Brücke. Besuch des Provinzmuseums mit einer sensationellen Ausstellung der Bronzen aus dem 5. Jh. v. Chr. Anschliessend Transfer nach Yichang. Am Abend erfolgt die Einschiffung auf Ihr
5-Sterne-Kreuzfahrtschiff. (F/N) 6. Tag: Flusskreuzfahrt (Gesamtlänge von Yichang bis Chongqing ca. 700 km). Fahrt durch die Xiling-Schlucht, die 5-stufige Schleuse und Ausflug zur Baustelle des DreiSchluchten-Damms, des grössten Wasserkraftwerks der Welt. (F/M/N) 7. Tag: Flusskreuzfahrt. Fahrt durch die Wuhan- und Qutang-Schlucht und Ausflug zu einem Nebenfluss des Yangtze mit seinen bizarren Felswänden. (F/M/N) 8. Tag: Flusskreuzfahrt. Weiterfahrt auf dem Yangtze mit Ausflug zur Geisterstadt Fengdu. (F/M/N) 9. Tag: Chongqing – Xian. Ihre Kreuzfahrt endet in Chongqing. Nach der Ausschiffung Transfer zum Flughafen, Flug nach Xian und Transfer zum Hotel. (F/N) 10. Tag: Xian. Heute besichtigen Sie die berühmte Terrakotta-Armee. In mehreren Hallen befinden sich überlebensgrosse tönerne Soldaten. Auf der Rückfahrt Besuch der grossen Wildganspagode aus dem 7. Jh. – das Wahrzeichen von Xian. Zum Abschluss Besuch einer Jadeschnitzerei. (F/M) 11. Tag: Xian – Peking. Transfer zum Flughafen und Flug nach Peking. Besichtigung des Sommerpalastes. (F/M)
nrufen Sofort auchen! und b
12. Tag: Peking. Ausflug zur Chinesischen Mauer, die im 3. Jh. v. Chr. erbaut wurde und sich einst über 6000 km schlängelte. Unterwegs besuchen Sie noch eine SüsswasserPerlenzucht sowie eines der 13 Ming-Gräber mit der imposanten Geisterallee. (F/M) 13. Tag: Peking. Heute besichtigen Sie zunächst den Platz des Himmlischen Friedens, anschliessend den Kaiserpalast, der auch als Verbotene Stadt bekannt ist. Nachmittags Besichtigung des Himmelstempels, das Wahrzeichen von Peking. Zum Schluss Fotostopp am Nationalstadion «Vogelnest». Beim Abschiedsabendessen können Sie auch die berühmte Peking-Ente geniessen. (F/M/N) 14. Tag: Peking – Rückflug. Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug mit SWISS nonstop nach Zürich, wo Sie dank der Zeitverschiebung am selben Morgen ankommen. Mahlzeiten gemäss Programm: F=Frühstück / M = Mittagessen / N = Nachtessen Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen Einfaches Reisen: Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, sowie ein Visum für China, das wir gerne für Sie einholen.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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HÖHLENGOLD | 47
Bild: Guy Jost; Styling: Sabine Mosimann
Veredelt in natürlichen Schweizer Höhlen: die HöhlengoldKäse Gruyère, Emmentaler und Montagne.
In der Höhle gereift Die Höhlengold-Käse sind besonders aromatisch, da sie monatelang in natürlichen Schweizer Höhlen reifen.
W
ieeinKäseschmeckt, hängt von der Zusammensetzung der Milch, vom Rezept des Käsers und schliesslich von der Art, der Pflege und der Dauer der Reifung ab. Dass die Schweiz ein Käseland ist, kommt nicht von ungefähr. Wir haben optimale Bedingungen für die Milchproduktion, und zudem ist die Schweiz ein Bergland mit annähernd perfekten Höhlen für die Lagerung und Erzeugung von besonderem Käse. In den Höhlen herrschen einzigartige Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, um die Käse zu lagern und zu veredeln. Die Höhlengold-
Käse erhalten deshalb eine besonders aromatische Note. Fünf Käsedelikatessen führt die Migros in ihrem Sortiment: Der Gruyère, der 14 Monate in der Höhle gereift hat, ist würzig und langanhaltend im Geschmack. Der Emmentaler weist einen fruchtig-aromatischen bis nussigen Geschmack auf bei 12 Monaten Reifezeit. Wers kräftig pikant mag, gönnt sich den Montagne, den Halbhartkäse aus den Bündner Bergen mit einer Reifezeit von 5 Monaten. Im Winter erfreuen zudem Raclettekäse und die Fonduemischung aus der Höhle die Gaumen. Text: Anna-Katharina Ris
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Käse von Höhlengold.
Höhlengold Emmentaler Gruyère Montagne*
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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 49
Bild: Jorma Müller
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Raphaël Party zerreibt eine Ähre. So sieht er, ob sein Weizen reif ist.
REGIONENWETTBEWERB: GENF
Viel Sonne für unser Brot Das Getreide kann erst geerntet werden, wenn es richtig reif ist. Kommt dem Bauern aber ein Regenschauer dazwischen, verzögert sich die Ernte um einen oder sogar zwei Tage.
D
as Korn muss hart sein, erst dann ist es reif», weiss Getreidebauer Raphaël Party. Er hat den «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerb von Migros und Migros-Medien in der Region Genf gewonnen. Doch die Reife des Korns ist nur ein Aspekt. Regnet es in den Weizen, kann er nicht geerntet werden. Scheint danach die Sonne, hört man es auf Partys Feldern knistern. «Das ist ein gutes Zeichen, das hört man nur, wenn das Getreide gut trocknet», erklärt Party. Dieses Jahr war für viele Getreidebauern in der Schweiz mit Warten verbunden. Durch die lange Kältephase im Frühjahr
reiften der Weizen und auch andere Getreidesorten deutlich langsamer, die Ernte verzögerte sich immer wieder. Das Getreide aus Chancy GE wird zunächst an einen Getreidelieferanten der Migros geliefert, bevor es in den MigrosBäckereien zu Brot verbacken wird. Aus dem Mehl von Getreidebauer Party werden dann die regionalen Brote wie das Holzfällerbrot «La Clémence» oder auch «Le Pain Genevois» hergestellt. Text: Claudia Schmidt
Mehr im Video In Chancy auf dem Weizenfeld: www.migrosmagazin.ch/ausderregion
Vielfalt «Von hier statt von dort» ist keine Floskel, sondern ein Versprechen der Migros, die mit ihrem Label «Aus der Region. Für die Region.» das Lokale stärkt und dazu beiträgt, dass Produzenten ihre regionalen Produkte in ihrer Heimat besser verkaufen. Was vor über einem Jahrzehnt in der Migros Luzern als Vision begann, hat sich durchgesetzt und zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Über 8000 Produkte in der Migros sind ein schöner Beweis dafür.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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MINIMANIA | 51
Leucht-Joker Am Mittwoch 25. September gibts bei einem Einkauf ab Fr. 60 in allen Migros-Filialen, -Fachmärkten und bei Le Shop den zweiten Joker im Bunde: Diesen 3D-Anhänger in Form eines Migros-«M», der im Dunkeln leuchtet. Er eignet sich auch als Leuchtreklame für den Mini-Supermarkt. Zum Joker gibts den passenden Sticker und eine Münze mit Online-Code.
Wer ist der beste Migros-Chef?
Mit der Minimania-App macht man aus einer M-Filiale rasch ein MMM-Einkaufszentrum. Wie im richtigen Leben brauchts dafür Geschäftssinn, eine gute Strategie und ein Quäntchen Talent.
D Bild: Nik Hunger
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ank der Minimania-App wird jeder zum Detailhandelsprofi. Im Zentrum des Games ist die Minifiliale des Spielers. Den Standort, der für das Gelingen des Geschäfts ziemlich wichtig ist, wählt er selbst. Als Starthilfe erhält jeder «Filialleiter» neben Coins, der Spielwährung, fünf beliebige Produkte. Bei der M-Industrie können fehlende Artikel gekauft und der Bestand aufgestockt werden. Je grösser das Sortiment, desto zufriedener die Kunden. Je mehr Werbung und
Aktionen, desto attraktiver ist die Filiale. Ziel ist es, den zu Beginn kleinen Laden in einen MMM zu mausern. Wer dabei taktisch clever vorgeht, hat vielleicht das Zeug zum besten Filialleiter der Schweiz. Wer über die App ein Foto seiner Filiale – beispielsweise BundeshausMigros-Logo – hochlädt, kann damit direkt am Minimania-Fotowettbewerb teilnehmen. App herunterladen und am Wettbewerb teilnehmen kann man gratis unter www.minimania.ch. Text: Anna Bürgin
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FOOD
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Kürbispfanne mit Gehacktem
für circa Fr. 11.10
Abendessen für 4 Personen ■ 600 g Kürbis in kleine Spalten schneiden. 400 g gemischtes Hackfleisch in einer grossen Pfanne in 4 EL Olivenöl anbraten. 2 fein gewürfelte Zwiebeln 2 Minuten mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, 1 TL Zimt, 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel und 1 TL Zucker würzen. Circa Fr. 8.– ■ 2 Dosen Pelati à 400 g und das Kürbisfleisch zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten schmoren. 1 Dose Kichererbsen à 400 g beigeben und weitere 5 Minuten schmoren. Mit 2 EL gehackter Petersilie bestreuen und servieren. Circa Fr. 3.10 TIPP Mit Petersilie bestreut servieren. Dazu passt ein knuspriges Baguette.
Währschaft: Kürbis, Gehacktes und Tomaten für eine feine Schmorpfanne.
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Durch die harmonische Kombination von Sesam und Sojasauce eignet sich das neue Dressing von Kikkoman für Salat, als Dipp oder zum Verfeinern von Pasta und Reis. Oder wie wäre es mit einem Pouletspiessli, mariniert in der köstlichen Sauce? Kikkoman Sesam Dressing*, 250 ml, Fr. 4.95 * in grösseren Filialen erhältlich
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Neue Verpackung macht es noch leichter Für Singlehaushalte ist der Basmati-Reis von Mister Rice im Kochbeutel eine praktische Erfindung. Den Beutel bei schwacher Hitze in Wasser circa zehn Minuten köcheln lassen. Mit einer Gabel an der Lasche fassen, hochheben und abtropfen lassen, an der perforierten Naht aufreissen und geniessen. Mister Rice, Basmati-Reis, 500 g, Fr. 3.60
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Anna’s Best Herbstsalat, 250 g 3.35 statt 4.20 20% Alle Anna’s Best und Bio Randen gedämpft, ganz, z.B. Randen gedämpft, Bio, per kg 4.15 statt 4.90 15% Kartoffeln Amandine, Schweiz, Tragtasche à 1,5 kg 3.30 statt 4.80 30% Champignons weiss, Schweiz/Niederlande, Schale à 500 g 3.20 Äpfel Gala süsslich, Schweiz, per kg 2.40 statt 3.60 33% Trauben weiss kernlos, Griechenland, Schale à 500 g 1.70 Bohnen, «Aus der Region.», Beutel à 500 g 2.50 statt 3.60 30% Suppengemüse, Bio, aus der Schweiz, per kg 4.55 statt 7.60 40% Nüsslisalat, «Aus der Region.», Schale, per 100 g 1.90 statt 2.75 30% Zwetschgen, aus der Schweiz, per kg 3.90 statt 4.90
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL
Saucisson Tradition, TerraSuisse, per 100 g 1.25 statt 1.80 30% M-Classic Wienerli im 5er-Pack, Schweiz, 1 kg 8.50 statt 14.25 40% Diverse Heidi Charcuterie-Artikel, z.B. Heugade Rohschinken Maxi, Schweiz, per 100 g 5.30 statt 6.65 20% Optigal Pouletflügel, 6 Stück, Schweiz, per kg 9.– statt 13.50 33% Don Pollo Poulet-Nuggets im Duo-Pack, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, 2 x 500 g 12.50 statt 21.20 40% Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 9.90 statt 19.80 50% Rehschnitzel, Österreich, per 100 g 4.05 statt 5.80 30% Kalbsplätzli, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 5.60 statt 7.30 Bockwürstli, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 260 g 4.90 statt 6.20 Beretta Parma Rohschinken, aus Italien, Schale à 100 g 5.90 statt 7.60 Schweinsbraten Nierstück, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.90 statt 5.30 25% Schweinshaxen, gekocht, past., TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per kg 10.50 statt 18.– 40% Erhältlich in der Selbstbedienung Saucisson, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Stück, per 100 g 1.60 statt 2.05 Bündner Salsiz, Schweizer Fleisch, Netz à 3 Stück, 285 g 7.– statt 10.50 3 für 2 Kalbfleisch geschnetzelt, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 4.10 statt 5.15 Schweins-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.25 Lammvoressen mit Bein, Schweizer Fleisch, per kg 11.50 statt 17.– 30% Erhältlich in der Selbstbedienung Sushi Tokio, das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung, 230 g 14.90 statt 19.80 Schwinger-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.40 25% Erhältlich an der Bedienung Innerschweizer-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.40 25% Erhältlich an der Bedienung Älpler-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.40 25% Erhältlich an der Bedienung
Schweinshaxen, Schweizer Fleisch, per kg 7.50 statt 12.50 40% Red-Snapper-Filet, Zucht, aus Malaysia, per 100 g 5.10 statt 6.40 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Goldbuttfilet, Wildfang, aus dem Nordostatlantik, per 100 g 2.30 statt 2.90 Meerforelle, Zucht, aus Italien, per 100 g 1.50 statt 1.90 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Fischpfanne Stroganoff, hausgemacht, per 100 g 1.85 statt 2.70 30% Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf
BROT UND MILCHPRODUKTE
Alle Bifidus Drinks im 10er-Pack, z.B. Erdbeer, 10 x 65 ml 4.65 statt 5.85 20% M-Classic Früchtequark im 4er-Pack –.40 günstiger, z.B. Aprikose, 4 x 125 g 2.– statt 2.40 Fondue Swiss Style Moitié-Moitié oder Tradition im Duo-Pack, z.B. Fondue Swiss Style Moitié-Moitié, 2 x 800 g 20.90 statt 26.20 20% Heidi Bündner Rahmkäse, per 100 g 1.95 statt 2.45 20% Raccard Tradition Maxi Block, per 100 g 1.30 statt 2.20 40% Alle Saucen- und Sauer-Halbrahm 180 g, z.B. Sauer-Halbrahm –.95 statt 1.20 20% Kaffeerahm UHT, 0,5 Liter 1.30 statt 1.80 Bifidus Joghurt Erdbeer, 150 g –.65 statt –.85 Tête de Moine, per 100 g 1.60 statt 2.– Savogniner Halbfett-Bergkäse, Bio, per 100 g 2.05 statt 2.60
BLUMEN & PFLANZEN
Rosen, 60 cm, Fairtrade, Bund à 7 Stück 14.80 Phalaenopsis, 2 Triebe, im 15-cm-Topf, pro Pflanze 23.80 statt 39.80 Herbstzauber-Mix im 6er-Tray, pro Tray 8.40 statt 16.80 50% Strauss Surprise, pro Bund 9.80 statt 14.80 Viola cornuta, «Aus der Region.», pro Stück –.80 statt 1.20 Chrysanthemen, «Aus der Region.», im 14-cm-Topf, pro Stück 4.90 statt 5.90
WEITERE LEBENSMITTEL
Frey Branches Classic im 50er-Pack, 50 x 27 g 10.30 statt 20.75 50% Alle Merci Pralinen und Toffifee, z.B. Toffifee, 20x 125 g 1.95 20x PUNKTE Frey Suprême Tafelschokoladen im Duo-Pack, z.B. Lait Noisettes, 2 x 180 g 6.20 statt 7.80 20% Mentos World Flavours im 8er- oder Rainbow im 6er-Pack, z.B. World Flavours, 8 x 38 g 4.95 Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack, z.B. Shortbread Highlanders, 3 x 200 g 9.95 statt 13.50 25% Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition), z.B. Bärentatzen, 380 g 2.30 statt 2.90 20% ChocMidor Pralino oder Carré im 3er-Pack, z.B. Carré, 3 x 100 g 5.80 statt 8.70 33% Tradition Petit Gâteau au Citron, gefülltes Zitronengebäck mit weisser Schokolade, ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und künstliche 20x Aromen, 150 g 3.50 NEU *,**
Caruso Imperiale oder Exquisito im 3er-Pack, Bohnen oder gemahlen, z.B. Caruso Imperiale, 3 x 500 g 16.40 statt 24.60 3 für 2 Gesamtes Cafino Sortiment, z.B. Cafino, Beutel, 550 g 8.20 statt 10.30 20% Klostergarten Wohlfühltee, 20x Bio, 20 Beutel 1.70 NEU *,** Kellogg’s Artikel im Duo-Pack, z.B. Special K Classic, 2 x 500 g 7.90 statt 9.90 20% M-Classic Studentenfutter im 3er-Pack, 3 x 250 g 6.40 statt 8.10 20% Alle M-Classic Teigplätzli, tiefgekühlt, z.B. Käseplätzli, 10 Stück 5.10 statt 6.40 20% Alle Kefen, Bohnen und Erbsen, tiefgekühlt, z.B. Farmer’s Best Gartenerbsen, 500 g 2.05 statt 2.60 20% Farmer’s Best Verdure Fritte, 20x tiefgekühlt, 750 g 7.90 NEU ** Schweizer Rahmspinat, Bio, 20x tiefgekühlt, 500 g 3.60 NEU ** Pelican Filets Gourmet à la Provençale, MSC, tiefgekühlt, 800 g 11.20 statt 16.– 30% Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Rivella rot 11.50 statt 14.40 20% Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Ice Tea Lemon 5.40 statt 8.10 6 für 4 Alle Fairtrade Trockenreis 1 kg, z.B. Jasmin Langkornreis 2.15 statt 2.70 20% Alle Fairtrade Quinoa, z.B. Quinoa weiss, 400 g 3.15 statt 3.95 20% * Alle Trockenpilze in Beuteln, z.B. Steinpilze getrocknet, 30 g 2.90 statt 3.65 20% Gesamtes M-Classic TeigwarenSortiment, z.B. Hörnli gross, 500 g –.75 statt 1.50 50% Ponti Aceto Balsamico IGP, 20x Bio, 50 cl 5.30 NEU *,** Ponti Condimento Bianco, 20x Bio, 50 cl 6.40 NEU *,** Alle Bio, Fairtrade Gewürze, z.B. Kurkuma gemahlen, 30 g 1.05 statt 1.35 20% Gesamtes Condy EssiggemüseSortiment, z.B. Eierschwämmli, 115 g 3.60 statt 4.50 20% * Gesamtes Bon Chef Beutel- und Instantsuppen-Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.40 günstiger, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, Beutel, 74 g 1.– statt 1.40 Gesamtes Sun Queen KonservenSortiment, z.B. Birnen-Hälften, 240 g 1.40 statt 1.80 20% M-Classic Linsen, Linsen mit Speck, weisse Bohnen oder Chili con carne im 3er-Pack, z.B. weisse Bohnen, 3 x 445 g 3.45 statt 4.35 20% Diverse Cakes, z.B. Tiroler-Cake, 340 g 2.85 statt 3.60 20% Berliner, 6 Stück, 390 g 3.40 statt 5.10 6 für 4 Alle Vermicelles-Patisserie-Produkte, z.B. Vermicelles-Törtli, 2 Stück, 240 g 4.30 statt 5.40 20% Anna’s Best Pastasalate Pilze und Chicken Bacon, z.B. Pilze, 20x 300 g 4.50 NEU *,** M-Classic Gnocchi im Duo-Pack, 2 x 550 g 5.90 statt 7.– 15% Anna’s Best Pizza Lunga im 3er-Pack, z.B. Prosciutto/Mozzarella, 3 x 210 g 9.80 statt 14.70 33%
Genossenschaft Migros Luzern *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 7.10. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 24.9. BIS 30.9.2013, SOLANGE VORRAT
Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Schnitzel mit Mozzarella/Pesto, 2 x 240 g 9.70 statt 13.– 25% Schweizer Eier, Bodenhaltung, 15 Stück à 53 g+ 4.90 statt 5.90 15% Chilbi-Biber, 250 g 3.50 Marroni in Caramelsauce, 500 g 7.90 statt 9.90
NEAR-/NON-FOOD
Gesamtes Asco, Selina und M-Classic Tierfutter-Sortiment, z.B. Selina Rind & Geflügel, 1,5 kg 2.70 statt 3.90 30% Sheba Filets, Dosen, Thunfisch oder Hühnerbrust, 4 x 80 g 20x 5.35 NEU ** Alle Bellena Artikel, z.B. Cremeseife, 150 g –.45 NEU ** 20x Molfina Damenhygieneprodukte im Duo-Pack, z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 2 x 36 Stück 2.85 statt 3.40 15% Linsoft und Kleenex Taschen- und Kosmetiktücher in Mehrfachpackungen, z.B. Classic Taschentücher, FSC, 56 x 10 Stück 2.95 statt 5.95 50% Primavera Produkte, z.B. Duftmischung Gute Laune, 5 ml 20x 10.70 NEU ** Ellen Amber Lifestyle Slip Mini und Maxi im 5er-Pack, z.B. Slip Maxi 11.90 Ellen Amber Moments Slip Mini, Maxi oder Panty im 3er-Pack, z.B. Slip Maxi 9.90 Ellen Amber Fashion Pyjamas, Fleece oder Baumwolle, z.B. Pyjama Fleece 29.90 Ellen Amber Fashion Homedress 34.90 Diverse Herren Shorts im 3er-Pack, z.B. Herren Shorts gemustert 14.90 Herren Boxershorts kariert im 3er-Pack 19.90 Herren Pyjama gemustert, Bio Cotton 24.90 Baby Mädchen Kleid 3-teilig, 20x Gr. 68–98 29.– NEU *,** Baby und Kinder Wäsche, z.B. Knaben Pyjama, Gr. 98–128 11.90 Elan Waschmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 5.– günstiger, z.B. Power Fresh Color, 2 Liter 8.90 statt 13.90 Handymatic Supreme im Duo-Pack oder in XXL-Packungen, z.B. Supreme Pulver und Dose im Duo-Pack, 2 x 1 kg 12.25 statt 17.50 30% ** Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Style, FSC, 8 Rollen 6.30 statt 8.40 25% Greenpan Bratpfannen, z.B. Kyoto Bratpfanne, flach, Ø 28 cm 27.50 statt 55.– 50% ** Packschnur Recycling, 4 Stück à 100 m 5.80 statt 11.60 50% Fixleintuch Cornelio, 100% Baumwolle, Jersey, z.B. 2 x 90/190–100/200 cm, violett 24.80 statt 39.60 ** HP Deskjet 2542 e-AiO 59.– statt 99.– 40% ** Mio Star Bretzeleisen Buona, für flüssige und feste Teige geeignet, stufenlose Regelung der Backtemperatur 99.90 statt 129.– ** Alle M Watch Uhren, z.B. Armbanduhr Slim, schwarz, Swiss Made, erhältlich in diversen Farben jetzt 39.– vorher 49.– 20% ** Gesamtes Reisegepäck, z.B. Titan Merik Trolley, 54 cm, erhältlich in 3 Grössen und verschiedenen Farben 48.90 statt 69.90 30%
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FRÜCHTE & GEMÜSE
SPARZETTEL
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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NONFOOD | 61
RAPPENSPALTE
Soforthilfe Wer unter den Männern kennt es nicht: Schnell noch rasieren, und schon ist es passiert, Mann hat sich verletzt. Zum Glück hilft hier der SOS Shave-Gel. Er verschliesst kleine Schnitte, stoppt die Blutung und wirkt antibakteriell. I am men SOS Shave-Gel*, 15 ml, Fr. 3.40
Dave Dollé (34) ist ehemaliger Schweizer Leichtathlet und hielt bis im Juli den Schweizer Rekord über 100 Meter. Heute ist Dollé Personaltrainer mit eigenem Geschäft in Zumikon und Zürich. Dave Dollé, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Autowaschen, Gartenarbeiten und Pfandflaschen sammeln.
Let’s rock Klar will jede Frau im Ausgang die Schönste sein. Die Pre-Party Mask von I am young verhilft vor dem grossen Auftritt zu einem seidigen Glamour-Effekt auf dem Gesicht. Und nach einer langen Nacht lässt die After-Party Mask die Spuren verschwinden. I am young Party Mask*, 2 x 7,5 g, Fr. 2.50
Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Die Menschen, die mir nahestehen, und Freundschaften. Alles andere ist gekauft und kann somit ersetzt werden. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?
Für Sportgeräte in den Bereichen Golf, Ski, Skateboard und Snowboard. Welche waren Ihre teuersten Ferien?
Im Sommer 2012 mit der Familie drei Wochen auf Hawaii und in Südkalifornien. Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?
Meine iPhone-Hülle ist auch mein Portemonnaie mit EC- und Kreditkarten.
Zum Sparpreis Neu gibt es Gesichtspflegeprodukte von Bellena für wenig Geld. Die Tagescreme pflegt die Haut optimal, spendet Feuchtigkeit und schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen. Alle Produkte sind dermatologisch bestätigt. Z. B. Bellena Tagescreme, 50 ml, Fr. 4.95
Streifenlos Während der Schwangerschaft ist Bauchpflege besonders wichtig. Das Massage-Öl und die Schwangerschaftscreme von Milette Mama beugen unschönen Streifen auch an Oberschenkeln und Hüften vor. Milette Mama Massage-Öl*, 150 ml, Fr. 6.80 Milette Mama Schwangerschaftscreme, 100 ml, Fr. 8.10 * in grösseren Filialen erhältlich
Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?
Kaufen Sie die beste Qualität an Nahrungsmitteln, die verfügbar ist. Sie werden gesünder und leistungsfähiger sein und weniger Geld für Medikamente ausgeben. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?
Wettkampfmässiger Schulsport.
Was kann man für Geld nicht kaufen?
Die Zufriedenheit, die man durch eine selber erarbeitete Leistung erhält, ist unbezahlbar. Interview: Jeannine Villiger
. H IC S T N H O L IN E S L L E SCHN
Programmierbare Kaffeemenge Extraleises Mahlwerk Vollautomatisches Spül- und Entkalkungsprogramm
349.– Kaffeevollautomat De’Longhi ECAM 21.117.SB Artikel-Nr. 7174.150
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Integrierte Milchaufschäumdüse
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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osen schenken und Gutes tun. Ob mit einem Bund Hochlandrosen oder den edel aussehenden Fairtrade-Stückrosen Sweetness macht Schenken Freude. Die 60 Zentimeter langen weissen Sweetness-Rosen mit dunkelrotem Rand zeichnen sich durch besonders grosse Blüten aus und werden im Hochland von Ecuador angebaut.
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FAIRTRADE | 63
Sags mit Rosen! Mit den Fairtraide-Rosen macht man nicht nur Müttern Freude. Jeder Kauf kommt den Arbeitern in Afrika und Ecuador zugute.
Fairtrade Max Havelaar steht für nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte. Fairtrade stärkt Kleinbauern und Plantagenarbeiter in Entwicklungs- und Schwellenländern, damit diese ihre Lebensbedingungen selber verbessern können.
Auf 2800 Metern Höhe sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit ideal, und die Blumen geniessen während des ganzen Jahres fast zwölf Stunden senkrechte Sonneneinstrahlung. In Afrika dagegen bezieht die Migros, deren grösster Teil der Rosen Fairtradezertifiziert ist, Minirosen, Hochlandrosen und Sprayrosen. Letztere sind verzweigte Rosen, die mehrere Blüten auf einem einzelnen Blütenstiel haben. So lässt sich aus nur wenigen Stielen ein üppiger Rosenbund zusammenstellen. Und für den fröhlichen Farbtupfer im Raum sorgen die bei den Kunden sehr beliebten Minirosen. Die Hochlandrosen kommen aus dem kenianischen Hochland und bestechen durch makellose Blüten mit langer Haltbarkeit.
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Fairtrade Max Havelaar leistet einen wertvollen Beitrag dazu.
Bild: Frank Blaser, Styling: Mirjam Käser
Text: Anette Wolffram Eugster
Zwei Bunde wirken in der Vase noch imposanter: MH Rosen Hochland*, 9 Stück, Fr. 16.80
Fairtrade Friday
M-Classic MH Minirosen, 40 cm, 20 Stück, Fr. 12.80
MH Sprayrosen*, 50 cm, 10 Stück, Fr. 12.80
MH Stückrose Sweetness*, 60 cm, aktueller Tagespreis * in grösseren Filialen erhältlich
Die Kampagne Fairtrade Friday ruft jeden Freitag zu einer Aktion für fairen Handel auf. So kann jeder die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Entwicklungsländern verbessern. Diese Woche: Die ersten 30 Personen, die ein Foto ihrer Fairtrade-Rosen auf www.fairtradefriday.ch laden, bekommen die Vase (Bild oben) geschenkt.
Flussreisen Goldener Herbst ab Fr. 295.– Exklusives Leistungspaket ■ Mittelthurgau-Reiseleitung ■ Busbegleitung ab der Schweiz ■ Voll-/Halbpension an Bord
6 Tage inkl. rd Vollpension an Bo eise ückr sowie Bus An-/R
.– ab Fr. 1495
Irma Dütsch – Grande Dame de la Haute Cuisine Ihre Karriere ist so legendär wie ihre Kochkunst. Sie arbeitete erfolgreich im Ausland, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann Hans-Jörg Dütsch während mehr als 30 Jahren das Restaurant Fletschhorn in Saas Fee betrieb, das sie zu grossem Ruhm führte. Für ihre Kochkunst wurde sie unter anderem mit einem Michelin Stern, dem Clé d’Or und von Gault Millau mit 18 Punkten ausgezeichnet. 1994 wurde sie, als erste Frau der Schweiz, zur «Cuisinière de l’année» gewählt.
3 Tage inkl. rd Vollpension an Bo eise kr üc -/R An s Bu sowie
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Ihr Flussschiff – «Excellence Queen**** » Das prächtige Flussschiff «Excellence Queen****+» zählt zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck 13 m2 (Fenster nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon. Lift von Mittel- zu Oberdeck, Sonnendeck. Grosszügiges Foyer, Nichtraucher-Restaurant, Panoramalounge.
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Das prächtige Flussschiff «Excellence Royal****+» zählt zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck mit grossflächigen Fenstern (nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe und Telefon.
Gourmet Rhône
Gourmet-Menüs von Irma und Hans-Jörg Dütsch Trüffelsuche in Tricastin ■ Flussfahrt mit Excellene Rhône durch Burgund & Provence Ihr Reiseprogramm ■
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1. Tag: Schweiz–Dijon–Côte d’Or–Chalon. Busanreise. 2. Tag: Tournus–Mâcon. Ausflug zum Schloss de Pierreclos mit Schlossführung, Mittagessen und Weindegustation. Anschliessend Ausflug zum Schloss Cormatin. 3. Tag: Mâcon–Lyon. Morgens Besichtigung der berühmten Markthallen mit Imbiss. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem exklusiven Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt. 4. Tag: Viviers–Grignan–Montélimar–Avignon. Lassen Sie sich in das Geheimnis der Trüffelsuche «Cavage» einführen. Anschliessend Besuch der Nougat-Fabrik in Montélimar. 5. Tag: Avignon–Châteauneuf-du-Pape–Arles. Entdecken Sie die päpstlichen Weinberge in Châteauneuf-du-Pape mit Weindegustation. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem exklusiven Gala-Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt. 6. Tag: Arles–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt mit Bus.
Elsass&Schwarzwald
Die schönsten Weindörfer ■ Grossartige Schwarzwaldlandschaft Ihr Reiseprogramm ■
1. Tag: Schweiz–Baden-Baden–Strassburg. Anreise mit komfortablem Reisecar nach Baden-Baden. Stadtrundgang (inbegriffen). Einschiffung auf unser modernes Flaggschiff, die «Excellence Queen». Um 16 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Strassburg. Mittelalterliche Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, das Flüsschen Ill mit seinen Kanälen und vor allem das Münster «Notre Dame» prägen dieses Juwel am Rhein. Erleben Sie die Stadt vormittags auf einer Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). Entdecken Sie nachmittags Obernai, einen der bedeutendsten Weinbauorte an der Elsässer Weinstrasse. Degustation in einem typischen Weinkeller (CHF 30.–). 3. Tag: Colmar–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung in Breisach. Fahrt ins bezaubernde Colmar. Nachmittags Weiterfahrt durch den wunderschönen Schwarzwald mit Zwischenstopp am weltbekannten Titisee. Anschliessend Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebusin die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.
Shopping-Flussfahrten Münchner Christkindlmarkt Wiener Advent mit Romantik und Nostalgie Ihr Reiseprogramm ■ ■
1. Tag: Schweiz–München–Passau. Busanreise nach München. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit alpenländischem Flair war in seiner Tradition und ist immer noch ein sogenannter «Warenmarkt». Busfahrt nach Passau zur «Excellence Royal». Einschiffung und um ca. 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Tulln–Wien. Geniessen Sie vormittags eine erholsame Flussfahrt. Ankunft in Tulln. Ihr Reisebus bringt Sie bis Wien. Im Advent präsentiert sich Wien mit vielen stimmungsvollen Weihnachtsmärkten von seiner romantischsten Seite. 3. Tag: Wien. Beim traditionellen Wiener Adventszauber wird der Rathausplatz zu einem leuchtenden Märchenland. 4. Tag: Linz–Salzburg–Schweiz. Ankunft in Linz. Ausschiffung. Busfahrt bis Salzburg. Zu Füssen der Festung Hohensalzburg und rund um den altehrwürdigen Dom scharen sich die traditionellen Hütten der 92 Aussteller mit ihrem vielfältigen Warenangebot. Rückfahrt in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.
bis Fr. 330.–*
Rabatt Reisedatum 2013 28.10.–02.11.13 Preise pro Person Fr. Kabinentyp Katalogpreis* Sofortpreis 2-Bett-Kab. Hauptdeck 1760.– 1495.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1995.– 1695.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 2185.– 1855.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Ausflüge und Gourmet-Progamm inklusive Abfahrtsorte 06:15 Wil ; 06:30 Burgdorf ; 06:40 Winterthur, Rosenberg; 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof ; 09:00 Basel SBB Internet ercha2 Buchungscode ■
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Reisedatum 2013
5.–* Rabatt bis Fr. 12
29.10.–31.10. Preise pro Person
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Kabinentyp Katalogpreis* Sofortpreis 2-Bett-Kab., Hauptdeck 370.– 295.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 495.– 395.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 620.– 495.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 06.15 Wil ; 06.40 Winterthur, Rosenberg; 07.00 Zürich-Flughafen ; 08.00 Burgdorf ; 09.00 Basel SBB ■
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Reisedaten 2013 23.11.–26.11., 26.11.–29.11., 29.11.–02.12., 08.12.–11.12., 11.12.–14.12., 14.12.–17.12. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Sofortpreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 495.– 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 555.– 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 665.– Zuschlag Abreise 29.11., 14.12. 35.– Reduktion Reise 23.11. (ohne Weihnachtsmarkt München) –35.– Unsere Leistungen Fahrt mit Komfort-Reisebus, Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 05.30 Burgdorf ; 05.45 Basel SBB; 06.20 Aarau SBB; 07.00 Baden-Rütihof ; 07.30 Zürich-Flughafen ; 07.50 Winterthur-Rosenberg, 08.15 Wil ■
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Bild: Getty Images
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Ein bisschen Retusche gefällig? Der optische Glätter wirft das Licht dort zurück, wo es nicht gebraucht wird.
Ins gute Licht gerückt Man könnte beinahe an Magie glauben, wenn eine durchsichtige Creme innerhalb fünf Sekunden das Gesicht verjüngt. Statt Magie wirken hier aber ausgeklügelte Technologien aus dem Hause Garnier.
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in Porzellan-Teint, der fahl wirkt, oder der BronzeLook, der uns wie eben aus dem Toaster gefallen aussehen lässt – nicht immer ist es einfach, die neusten Beautytrends so hinzubekommen, wie sie uns in den Magazinen entgegenstrahlen. Doch wer eine gute MakeupBasis legt, muss nicht immer dick auftragen: Der neue optische
Glätter von Garnier glättet und mattiert, indem er Talg absorbiert. Ausserdem versteht er das Handwerk des Weichzeichnens – und das ganz ohne Farbpigmente. Schon nach fünf Sekunden hinterlässt das durchsichtige Gesichtsfluid, das nach der Tagespflege angewendet wird, einen samtigen, strahlenden Teint. Wir schummeln ein klein wenig, mit
grossem Effekt: Das Gesicht scheint an Jugendlichkeit zu gewinnen. Der Retuschiereffekt rührt daher, dass ein Teil des Lichts, das auf unsere Haut fällt, reflektiert wird. Dieser hellt dunkle Schatten auf, die durch Fältchen oder vergrösserte Poren entstehen, und sorgt für einen ebenmässigen Teint. Text: Nicole Ochsenbein
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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Schicken Sie das Bild der tierisch guten Freunde an folgende Adresse: Migros-Genossenschafts-Bund Tierische Freundschaft/Themenpromotionen Postfach 8099 8031 Zürich Einsendeschluss ist der 6. Oktober 2013.
Tierisch E gute Freunde Am 4. Oktober ist Welttiertag. Feiern Sie mit uns, und machen Sie mit beim grossen TierliebeFotowettbewerb. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.
s gibt viele gute Gründe, ein Haustier zu halten – wie die Liebe zu Tieren. Wichtig ist, dass der Mensch respektvoll mit dem Tier umgeht. Tiere sind treue Freunde und lustige Spielgefährten, gehen eine tiefe Beziehung mit dem Menschen ein, vertreiben die Einsamkeit und fördern das Verantwortungsgefühl von Heranwachsenden. Nicht, dass unsere Haustiere nur Menschen als Freunde hätten. Welches ist der beste Kumpel Ihres Vierbeiners? Schicken Sie uns aus Anlass des Welttiertags vom 4. Oktober ein witziges Foto Ihres Lieblings, das diesen in bester Gesellschaft zeigt – sei dies mit der Lieblingskatze, einem Plüschlöwen oder Nachbars gepanzerter Kassiopeia. Mit ein wenig Glück gewinnen Sie eine Top-Kamera-Ausrüstung inklusive Nikon-Spiegelreflexkamera im Wert von Fr. 2500.–. Des Weiteren locken Preise wie Jahresabos für diverse Schweizer Zoos für die ganze Familie und 30 Migros-Geschenkkarten im Wert von je Fr. 50.–. Text: Nicole Ochsenbein
Rechtlicher Hinweis: Mitarbeiter des Migros-Genossenschafts-Bunds (MGB), der Streuplan AG und der Wirz Werbung AG sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Auswahl der Gewinner erfolgt am 7. Oktober aus allen Einsendungen nach freiem Ermessen. Die Gewinner werden schriftlich informiert, ansonsten wird über die Prämierung keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausbezahlt werden. Mit dem Zusenden der Bilder stimmen Sie deren Bearbeitung und Publikation im Migros-Magazin (Druck- und Onlineversion) für unbeschränkte Zeit zu.
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SAISONKÜCHE 68 |
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HANNES HUG
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Generation Küchenboy
Zwei alte Lieben holen den Filmemacher Hannes Hug ein: zum einen diejenige für die TV-Show «Teleboy», die er jetzt filmisch dokumentierte, und zum anderen die für gutes Essen. Schon als Bub notierte er sich Rezepte, und dem Migros-Magazin zeigt er nun seine Kochkünste.
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ssen ist Energie – wo man isst, wer das Mahl zubereitet hat, diese beiden Punkte sind Moderator Hannes Hug wichtig. Punkt 1 wäre geklärt: Wir kochen und essen bei dem 44-Jährigen zu Hause in Zürich. Punkt 2 auch: Es kochen Hannes Hug und «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. Damit stehen die Zeichen für einen energetisch positiven Nachmittag und eine ebensolche Mahlzeit gut. Ein Hirschgeschnetzeltes in Pastetli, schön herbstlich mit Äpfeln und Baumnüssen, steht auf dem Programm.
Konzentration aufs Wesentliche mit Hilfe von Yoga Für das Geschnetzelte werden die Hirschschnitzel quer zur Faser in mundgerechte Stücke geschnitten. «Das ist wichtig», sagt die Köchin. «Schneidet man parallel zur Fleischfaser, kaut man ewig auf dem Fleisch herum und denkt, das Fleisch wäre zäh.» Das Gericht ist nach Hugs Geschmack. «Für mich muss das Essen saisonal und möglichst nicht raffiniert sein», sagt er. Wichtig ist ihm auch, sich auf das Kochen zu konzentrieren und nichts nebenbei zu machen. Sicher auch ein Nebeneffekt seines Yoga-Trainings. Seit zehn Jahren praktiziert der ehemalige «Zebra»-Moderator die indischen Meditationen und ihre vielfältigen Übungen. «Yoga hat mir geholfen, mich zu fokussieren.» Da hat Janine Neininger sofort wieder etwas, worauf man sich konzentrieren kann: Die Pastetli müssen noch zubereitet werden. «Warum nimmt man da denn nicht den bereits ausgewallten
Teig», fragt Hug interessiert. «Wenn man den Teig selbst auswallt, kann man bestimmen, wie dick er wird», weiss die Köchin. Die Pastetli nehmen Form an. Damit sie goldbraun glänzen, bekommen sie einen Anstrich aus Ei. «Die
AUFGETISCHT
Hannes Hug, Filmemacher Gelernt hat der 44-Jährige Radio- und Fernsehverkäufer. Fernsehverkäufer. Doch schon bald kam er zum TV, wo er die Sendung «Zebra» moderierte und mit seinen lockeren Sprüchen selbst zum Kultmoderator wurde. Mit der Kinodokumentation «Generation Teleboy» setzte er der langjährigen Sendung und der DRS-Bigband ein Denkmal und verknüpfte die Geschichte mit seiner eigenen Biografie. Was haben Sie auf Vorrat? Käse, Eier, Oliven, Parmesan, eingelegte Tomaten, Pelati, Kichererbsen und Linsen. Wie oft kochen Sie pro Woche? Vier Mal. Kochen ist für Sie … … etwas Meditatives, das mich aus der Tagesroutine zieht. Es ist nie eine Notwendigkeit. Was würden Sie nie essen? Hund, Schlange, Ratten, Echsen, Affenhirn. Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Jesus, Allah, Buddha und Ganesha an einem Tisch.
NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
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Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
SaiSonküche
hannes hug | 69
Teamarbeit: Hannes Hug und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger bereiten die Pastetli zu.
Echte Herbstzutaten: Hirschschnitzel, Baumnüsse, Äpfel und Preiselbeeren für ein gluschtiges Ragout.
Für die Pastetli nimmt man einen Teigblock, den man selbst auswallt. So kann man die Teigdicke selbst bestimmen.
Zum Ausstechen der Pastetli benötigt man einen kleineren und einen grösseren Ausstecher.
Die Pastetli werden mit verquirltem Ei bestrichen. Die Seiten werden ausgespart, damit der Teig schön aufgeht.
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SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
Schnittflächen werden nicht bepinselt. Sonst geht der Teig nicht richtig auf», mahnt die Köchin. Der Moderator staunt. Das sind die Details, die einem beim blossen Zuschauen oder Rezeptlesen nicht auffallen.
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Wild-Pastetli Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + ca. 15 Minuten backen
Die Restaurantküche war nichts für den jungen Freigeist Das Kochen geht dem Moderationsprofi leicht von der Hand. Schon in den 70erJahren schaute er der Hauswirtschaftslehrtochter über die Schulter, die sich sich bei den Hugs durch die Kochbücher kochen musste. Rezepte notierte er akribisch und charmant in einem Heft, ein Kollege illustrierte die Notizen. Fast logisch, dass als Jugendlicher Schnupperlehren in Restaurants folgten. «Da habe ich schnell gemerkt, dass ich physisch an Grenzen stossen würde», resümiert Hug seine Erfahrungen. Zudem waren die Hierarchien in der Küche nichts für den Freigeist. Die Liebe zum Kochen blieb: «Es hat mir immer gefallen, wenn Menschen an einem Tisch sitzen, essen, trinken, sich unterhalten. Das ist für mich sehr sinnlich.» Im Englischen bezeichnet das Wort «Entertaining» das Bewirten von Gästen. Gute Unterhaltung – nicht nur von Gästen – lag Hannes Hug auch schon früh im Blut. Er organisierte Hitparaden für seine älteren Geschwister, interviewte Leute auf der Strasse und organisierte Partys mit Schulkollegen. Letztlich war es auch die Faszination für die Sendung «Teleboy», die den Wunsch nährte, selbst Fernsehen zu machen. Quasi ein früher Wegweiser. So ist die Dokumentation «Generation Teleboy» eine Auseinandersetzung mit der frühen Begeisterung für den TV-Dauerbrenner. Ragout und Pastetli sind fertig. Zeit zum Essen. Hannes Hug geniesst. Nimmt sich Zeit. Die Energie muss schliesslich stimmen. Und der Gedanke, dass Essen etwas Sinnliches ist, geht auch auf die Gäste über. Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirjam Graf
www.generationteleboy.ch
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Pro Person ca. 43 g Eiweiss 81 g Fett 95 g Kohlenhydrate 5400 kJ/1300 kcal
500 g Hirschschnitzel 2 säuerliche Äpfel 1 Schalotte 1 Bund Petersilie 50 g Baumnüsse Salz, Pfeffer 2 EL HOLL-Rapsöl 1,5 dl Apfelwein 1 dl gebundene Bratensauce, 1,5 dl Rahm 2 EL Preiselbeeren aus dem Glas Pastetli: 800 g Blätterteig Mehl zum Auswallen 1 Ei
ZUBEREITUNG 1. Für die Pastetli Backofen auf 220 °C vorheizen. Blätterteig auf wenig Mehl ca. 5 mm dick auswallen. 24 Rondellen à 8 cm Ø ausstechen. 8 Rondellen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Aus den übrigen Rondellen à 4 cm Ø ausstechen. Rondellen mit wenig Wasser bestreichen. Je 2 Ringe darauflegen. Ei verquirlen. Oberseite der Teigringe bestreichen. Pastetli in der Ofenmitte ca. 15 Minuten goldbraun backen. Bis zum Servieren im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen warm halten. 2. Für die Füllung Hirschschnitzel quer zur Faser in Streifen schneiden. Äpfel halbieren, entkernen, in Schnitze und diese in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden. Schalotte und Petersilie fein, Nüsse grob hacken. 3. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In etwas Öl rundum 3–4 Minuten braten. Herausnehmen und warm halten. Apfel und Schalotte im restlichen Öl andünsten. Mit Apfelwein ablöschen, Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Bratensauce und Rahm beigeben und ca. 3 Minuten köcheln lassen. Preiselbeeren, Nüsse, Petersilie und Fleisch samt Saft beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pastetli mit der Hirschfüllung anrichten.
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migRos-magaZiN | NR. 39, 23. SepTeMBeR 2013 |
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Bild: Thomas Studhalter
Die vier Gewinner der Goldenen Sonne (v.l.n.r.): Benedikt Lustenberger, Vithusant Sri, Florentin Röthlin und Thomas Grüter.
Die Lieblinge «Aus der Region. Für die Region.»
Am 13. September vergab die Migros Luzern am Dankeschön-Tag je eine Goldene Sonne in den Kategorien Lieblingsproduzent, Lieblingsprodukt, Nachhaltigkeit sowie Filialpräsentation.
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ie Migros Luzern bedankt sich jährlich am Dankeschön-Tag für die gute Zusammenarbeit bei ihren «Aus der Region. Für die Region.»Produzentinnen und -Produzenten. Zum zweiten Mal wurden Goldene Sonnen vergeben. Die Abstimmung für die beiden Kategorien Lieblingsproduzent und Lieblingsprodukt fand auf Facebook statt. Produzenten präsentierten ihren Betrieb und ihre Produkte, Konsumentinnen und Konsumenten stellten ihr liebstes AdR-Produkt zur Wahl. Facebook-User konnten per Klick ihren Fa-
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MigRos luzeRn
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MigRos-MAgAzin |
Bild: Thomas Studhalter
«Regionalität ist im Trend und entspricht einem grossen Bedürfnis unserer Kunden.»
voriten Goldene Sonnen vergeben. Das Familienunternehmen Pasta Röthlin AG aus Kerns erhielt bei den Produzenten am meisten Stimmen. Der Geschäftsleiter Florentin Röthlin durfte die Trophäe entgegennehmen. Zahlreiche Fans konnte auch Vithusanth Sri für sein Lieblingsprodukt begeistern, das Wildheuermöckli der Metzgerei Heinzer aus dem Muotathal. In der Kategorie Nachhaltigkeit überzeugte das Projekt der Metzgerei Lustenberger aus Menznau die Jury. Beim
Über das Label «Aus der Region. Für die Region.» 1999 begann die Migros Luzern damit, Produkte, die aus der Region stammten, auch als solche auszuzeichnen. Heute ist das Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) schweizweit in allen Migros-Genossenschaften im Einsatz. Das AdRSortiment der Migros Luzern umfasst mittlerweile über 800 Produkte von 750 regionalen Produzenten.
www.aus-der-region.ch/luzern
Guido Rast, Leiter Super-/ Verbrauchermarkt, Migros Luzern, ist vom Erfolg des Labels AdR überzeugt.
Neubau ihres Verarbeitungs- und Produktionsbetriebs achtete die Familie Lustenberger darauf, dass eine optimale Arbeitsumgebung für die 62 Mitarbeitenden geschaffen und eine umweltschonende Produktion ermöglicht wird. Gleichzeitig stand auch die Erhöhung der Kapazitäten im Vordergrund, um einen weiterhin erfolgreichen Betrieb zu gewährleisten. Die Goldene Sonne in der Kategorie Filialpräsentation holte die Migros Ruswil. Zusammen mit AdRProduzenten wurde in der Filiale ein Garten mit Kopfsalat und verschiedenen Beerensorten aufgebaut.
AdR bietet einen Mehrwert für alle Beteiligten Produkte «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) bringt allen Beteiligten einen Mehrwert, vom Produzenten über die Filiale bis zum Kunden. Diese Wertschöpfungskette wiederspiegelt sich auch in den Auszeichnungen der Goldenen Sonne. Guido Rast, Leiter Super-/ Verbrauchermarkt der Migros Luzern, ist vom Erfolg des Labels überzeugt: «Regionalität ist im Trend und entspricht einem grossen Bedürfnis unserer Kunden. Das sehen wir auch dieses Jahr wieder an den Umsatzzahlen der AdR-Produkte, die weiterhin steigend sind.» Text: Antonia Reinhard
Mit Freude
Wer Erwachsene unterrichten will, auch ein SVEB-Zertifikat. Dieses kann
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or 60 Jahren begann die Klubschule Migros Luzern mit Sprachkursen und ist seither zur grössten Bildungsinstitution der Schweiz herangewachsen. Sie kennt die Bedürfnisse der Sprachschülerinnen, Sprachschüler und Kursleitenden und weiss, worauf es beim Unterrichten ankommt. Seit Jahren bietet sie spezifische Weiterbildungen für Ausbilderinnen und Ausbilder an und vermittelt praxisnahe Me-
Kursdaten ¢ Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen: 30. 10. 2013, Zug ¢ Einstieg in den Sprachunterricht: 8. 11. 2013, Luzern ¢ Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen, für Sprachkursleitende: 10. 3. 2014, Luzern
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ihRE REgiOn
MigROS-MAgAZin | Nr. 39, 23. SEPTEMBEr 2013 |
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Vermietung und Service für Wintersportler
Angehende Aus bilderinnen und Ausbilder lernen an der Klubschule gezielt, wie sie auf jede Klasse einge hen und schwieri ge Situationen professionell meis tern.
SportXX von Migros ist eine gute Adresse für Schneesportler. In den Einkaufs zentren Zugerland Steinhausen und Surseepark sowie im MParc in Ebikon gibt es ab dem 1. Oktober den beliebten Mietservice mit einer breiten Auswahl an Skis, Snowboards und Schneeschuhen. Er ist optimal für Familien mit Kindern im Wachstum. Dabei wird Wert auf Topmaterial zu fairen Preisen und eine kompetente Beratung gelegt. FamigrosMitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt auf alle Sai sonmieten. Wer seine eigene Ski- oder Snowboardausrüstung für die Saison vorbereiten möchte, dem bietet der Wintersportservice in allen SportXX-Filialen verschiedene Dienstleistungen: Je nach Bedarf kann man sich den Belag von Skis und Snowboards präparieren, ausbessern oder wachsen lassen. Die Spezialisten von SportXX übernehmen auch das Kantenschleifen oder die Bin dungskontrolle. Sämtliche Informationen sowie die Mietbedingungen und Preise finden Sie auf www.sportxx.ch. Schneesportkurse Klubschule Migros Luzern: Ab Mitte Oktober finden Sie die Ski- und Snowboardkurse auf www.klubschule.ch, Suchwort: Ski oder Board
und Pepp unterrichten braucht nebst fachlichen und methodisch-didaktischen Kompetenzen an der Klubschule Migros Luzern erworben werden. thoden für einen kreativen und lernfördernden Unterricht.
Sprachen erfolgreich unterrichten
dul «Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen, für Sprachkursleitende» auf seine Kosten.
Doppelabschluss: SVEB- und EUROLTA-Zertifikat Fliessend Spanisch zu sprechen, reicht nicht aus, um die Sprache auch zu unterrichten. Um Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchzuführen, braucht es methodisch-didaktisches Know-how und die Fähigkeit, eine Gruppe zu leiten. Personen, die sich für den Beruf des Sprachkursleitenden interessieren, aber noch nicht über die nötige Praxiserfahrung verfügen, erhalten im Kurs «Einstieg in den Sprachunterricht» eine Einführung in die Grundlagen des modernen Sprachunterrichts. Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat und mehr Sicherheit im Planen, Durchführen und Auswerten von Lernveranstaltungen erlangen möchte, kommt im Mo-
Die spezialisierte Ausbildung für Sprachkursleitende, die am 10. März 2014 in Luzern startet, wird mit dem SVEB-Zertifikat und dem europaweit anerkannten EUROLTA-Zertifikat abgeschlossen. Das SVEB-Zertifikat benötigen Kursleitende, um in einer eduQua-zertifizierten Bildungsinstitution zu unterrichten. Es ist unbeschränkt gültig und Voraussetzung für den eidgenössischen Fachausweis Ausbilderin/Ausbilder. Text: Jacqueline Achermann
Mehr Infos: www.klubschule.ch, Suchwort: Lernveranstaltung
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Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch
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Benedikt Lustenberger
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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WILDS WELT
Elternzeit tut den Kindern gut. Ist der Vater mehr als 55 Stunden pro Woche abwesend, kann sich das negativ auf seine Söhne auswirken.
Zum Indian Summer in die slowakische Hohe Tatra
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild
Papi-Zeit tut gut
Arbeitet der Vater zuviel, reagieren Buben viel öfter mit auffälligem und asozialem Verhalten als Mädchen.
Bilder: Getty Images, Reto E. Wild
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ine australische Langzeitstudie verglich die Arbeitsstunden der Eltern mit dem Verhalten ihrer fünf bis zehn Jahre alten Kindern. Dabei fiel auf: Arbeitet der Vater mehr als 55 Stunden die Woche, sind Buben häufiger aggressiv und asozial. Bei den Mädchen hingegen gabs keine Auffälligkeiten. Abwesende Väter scheinen bei ihren Buben Aggressionen auszulösen, dies legten schon frühere psychosoziale Studien nahe, weiss Diana Baumgarten (37), Soziologin an der Universität Basel. Aber: «Warum das so ist, weiss man nicht.» Es gibt nur Vermutungen. «Man kann das mit gängigen Klischees erklären: Etwa, dass der Junge ein männliches Vorbild braucht oder dass Kindergärten und Grundschulen zu stark feminisiert sind.» Doch das greift zu kurz. «Warum ein Junge sich aggressiv verhält, hängt starkvondergesamtenFamiliensituation und vom sozialen Umfeld ab», sagt Diana Baumgarten. «Arbeitet der Vater sehr viel, kann es sein, dass eine unzufriedene oder überforderte Mutter zu den Kindern schauen muss.» Möglichweise drücken Buben ihr Vermissen auch anders aus als die Mädchen. «Wir erziehen Buben so, dass sie ihre
Gefühle externalisieren – aus Trauer oder Frust wird Wut, Aggression oder Aktivität.» Unbestritten ist aber, dass Knaben wie Mädchen ihre geschlechterspezifischen Bezugspersonen brauchen. «Kinder werden in ihren Geschlechterrollen sozialisiert», sagt Diana Baumgarten. «Im Alter zwischen fünf und zehn Jahren wollen Kinder wissen, wie sich ein typischer Knabe oder ein typisches Mädchen verhält.» Männliche Vorbilder oder Vergleichsbeispiele gibt es aber überall im Alltag,Kinder wachsen nicht abgeschottet auf. Der Faktor Zeit sei aber elementar, um eine intime Beziehung aufbauen zu können: «Quantität ist wichtiger als Qualität.» Ein häufig abwesender Vater hat Mühe, zu seinen Kindern eine wirklich nahe Beziehung zu entwickeln. Text: Claudia Langenegger
www.migrosmagazin.ch
ONLINE ABSTIMMEN Arbeitszeitmodell Welche Arbeitsteilung zwischen Vater und Mutter ist optimal für ein Kind?
Der Gebirgszug der Hohen Tatra in der nördlichen Slowakei liegt an der Grenze zu Polen. In diesen Tagen ist er mit den vielfarbigen herbstlichen Wäldern des «Indian Summers» besonders schön. ■ Mein Geheimtipp zum Übernachten: das Grand Hotel Kempinski mit 98 Zimmern. Es befindet sich idyllisch am Gletschersee Štrbské Pleso, der dem Wintersport- und Kurort seinen Namen gab. Die Landschaft um den See erinnert an Kanada (Bild). Zimmer gibt es in diesem Fünf-Sterne-Hotel schon ab 140 Euro. Inbegriffen sind das Frühstück und der Zugang zum Spa mit Hallenbad. Im Grand Restaurant sollte man sich zur Gourmet-Küche den slowakischen Sekt von Hacaj gönnen, danach einen Blaufränkischen 2011 vom Weingut Strekov. ■ Ausflugtipp: Idyllisch ist das Tichá Dolina, zu Deutsch «ruhiges Tal». Mit dem Mountainbike geht es zuerst zwölf Kilometer sanft und stetig hoch, danach gibt es gemütliches Velowandern in der westlichen Tatra. Hier leben 25 der 500 slowakischen Braunbären. Das Grand Hotel Kempinski bietet Ausflüge für rund 80 Euro an. Massentourismus? Hier ein Fremdwort. ■ Gut zu wissen: Die Hohe Tatra lässt sich hervorragend mit Krakau in Polen (165 km entfernt) und der Hauptstadt Bratislava (330 km) kombinieren. Die besten Adressen für die beiden Städte und viele aktuelle Bilder unter www. migrosmagazin.ch/wildswelt
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Aus den Daten zur Schweiz geht hervor, dass sich die Erschwinglichkeit von Wohneigentum seit der letzten Immobilienkrise von 1990 verbessert hat. Zwar ist das heutige Preisniveau höher als damals. Weil aber seither das nominale Bruttoeinkommen um rund 50 Prozent zugenommen hat, ist die Erschwinglichkeitskurve unter den Durchschnittswert gesunken. Umgekehrt verlief der Trend in Frankreich und Italien, wo die Immobilienpreise stärker gestiegen sind als das Einkommen. Vor allem in Frankreich besteht das Risiko einer Korrektur. Wie rasch und heftig ein solcher Absturz ausfallen kann, ist in der Darstellung am Beispiel der USA ersichtlich. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Beide Optionen — Kauf und Miete — bleiben gleichermassen empfehlenswert. Als ein Volk von zumeist glücklichen Mietern besteht bei uns keinerlei Druck zum Erwerb von Wohneigentum. Gleichzeitig steht der Schweizer Häu-
USA
Schweiz
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Ihre Frage würde in vielen Ländern für Stirnrunzeln sorgen, beispielsweise in Grossbritannien oder Südeuropa. Dort sind die Menschen schon fast gezwungen, eine Immobilie zu besitzen. Entweder existiert kein vernünftiges Angebot an Mietwohnungen, oder das Rentensystem ist so schlecht ausgebaut, dass das Haus die Vorsorgeeinrichtung ersetzt. In der Schweiz dagegen haben Sie die echte Wahl. Der Entscheid für oder gegen Immobilienbesitz ist also primär eine Herzensangelegenheit. Persönliche Vorlieben und Wünsche, etwa ein Biotop im Garten oder eine supermoderne Küche, lassen sich in den eigenen vier Wänden besser verwirklichen. Immer mehr Haushalte entscheiden sich deshalb für einen Kauf. Seit 1990 ist deren Zahl von 900 000 auf 1,3 Millionen gestiegen. Natürlich muss beim Schritt zum Eigentum auch das Finanzielle stimmen, sprich: Der Preis der Immobilie muss in einem angemessenen Verhältnis zum Haushaltsbudget stehen. In der Grafik
sehen Sie, wie sich die mittleren Hauspreise in Relation zum Einkommen in verschiedenen Ländern entwickelt haben. Die Kurven zeigen die Erschwinglichkeit von Wohneigentum über die letzten 20 Jahre.
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Frankreich
teuer
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Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank
Index 140
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Meine Ersparnisse reichen zwar, um eine Immobilie zu kaufen. Allerdings hat mich der Anstieg der Preise verunsichert. Fährt man als Mieter letztlich doch besser?
Ist Wohneigentum noch bezahlbar?
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Kaufen oder mieten? – Beides!
Verhältnis der durchschnittlichen Hauspreise zum Einkommen in ausgewählten Ländern. In einzelnen regionalen Hotspots weichen die Preise von diesem nationalen Mittelwert ab. Der Wert von 100 entspricht dem langfristigen Durchschnitt.
Quelle: Economist
sermarkt als Ganzes weiterhin auf einem soliden Fundament, wie die Grafik zur Preis-Einkommens-Relation verdeutlicht. Falls Sie also demnächst Ihr Objekt des Herzens entdecken (und die finanzielle Tragbarkeit erfüllt ist), so dürfen Sie getrost zuschlagen. Kaufen oder mieten – wie lautet Ihre Antwort? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank
TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert regelmässig eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF
Bild: Fotolia
Kaugummi entfernen: die eiskalte Methode Am besten lässt sich Kaugummi von Kleidern oder Schuhen entfernen, wenn er kalt oder gefroren ist. Legt man das Kleidungsstück in den Tiefkühler, sollte man möglichst viel Kaugummi dran lassen. So kann man den Kaugummi später an einem Stück abziehen. Als Alternative eignen sich Eiswürfel. Im Gegensatz zum Tiefkühlen wird hier im Voraus schon möglichst viel Kaugummi entfernt. Die Eiswürfel in einen kleinen Plastiksack geben und direkt auf
die verschmutzte Stelle halten. Nach ein paar Minuten lassen sich die gefrorenen Kaugummireste mit einem scharfen Gegenstand oder mit den Fingernägeln abzupfen. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch
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Nr. 39, 23. September 2013 | migros-magazin |
«Ein Kind kommt nicht für die Eltern zur Welt»
Er erklärt uns, was Babys brauchen, setzt sich für Scheidungskinder ein und fordert unermüdlich eine kinderfreundlichere Gesellschaft. Nun nimmt Remo Largo schulischen Erfolg unter die Lupe und fordert: Noten und Prüfungen gehören abgeschafft. Remo Largo, in Ihrem neuen Buch befassen Sie sich mit dem schulischen Erfolg von Kindern. Was ist Schulerfolg? Wenn ein Jugendlicher ins Gymi kommt?
Nein. Die Schule ist dann erfolgreich, wenn möglichst jedes Kind seine Fähigkeiten ausbilden kann. Erfolg kann auch Sekundar- oder Realschule bedeuten, je nachdem, welche Begabungen ein Kind hat. Der Gymi-Eintritt ist heute oft das Resultat eines Förderwahns. In gewissen Quartieren der Stadt Zürich gehen bis zu 90 Prozent der Sechstklässler ins Lernstudio, was die Eltern mehrere Tausend Franken kosten kann. Die Schüler lernen dort zwar, wie man die Prüfungsfragen löst – klüger werden sie dadurch aber nicht. Das hat mit erfolgreichem Lernen nichts zu tun. Aus demselben Grund bringen auch Nachhilfestunden nichts.
Wann lernt denn ein Kind erfolgreich?
Erstens, wenn es den Stoff nicht nur auswendig lernt, sondern nach ein paar Monaten oder Jahren noch beherrscht. Zweitens: Richtiges Lernen ist immer entwicklungsgerecht. Das heisst, neuer Stoff muss am Entwicklungsstand eines Kindes anknüpfen. Drittens: Nachhaltiges Lernen geht nur über Erfahrungen. Was heisst nachhaltig konkret?
Masseinheiten zum Beispiel können Schüler auswendig lernen, oder man
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Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
kann so vorgehen wie einst eine Lehre rin von mir: Jeder Schüler musste einen Stecken von einem Meter Länge mit bringen und diesen 1000 Mal hinterein ander auf einer Strasse ablegen. Seither weiss ich genau, was ein Kilometer ist. Haben wir die Zeit für solche Lehrmethoden in unserem Schulsystem?
Die Zeit kann nicht das Kriterium sein, wenn alles das, was man mit anderen Methoden in der gleichen Zeit sonst lernt, wieder vergessen geht. Wir kom men nicht drum herum, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und den Stundenplan entsprechend einzu schränken. Kommt dazu, dass in einer ersten Klasse Kinder mit einem Entwick lungsstand zwischen fünfeinhalb und achteinhalb Jahren sitzen. Jedes will individuell gefördert werden. Sonst sind die einen gelangweilt und andere ver stehen nur Bahnhof. Können unsere Schulen diese Unterschiede auffangen?
Das ist möglich, hängt aber sehr von den Lehrern ab. Die «Hattie»Studie, die ich in meinem neuen Buch oft zitiere, zeigt: Lehrer tragen 30 Prozent zum Lernerfolg bei. Prüfungen und Noten erschweren ihnen aber das individuelle Fördern. Die «Hattie»Studie zeigt auch: Auswen diglernen und Hausaufgaben verbessern den Lernerfolg nicht. Warum nicht?
Weil sie nur zu kurzfristigen Resultaten führen. Die PISAStudien hingegen sind auf nachhaltiges Lernen ausgelegt. Da rum war es ein Schock vor zwölf Jahren, als wir feststellen mussten: Die Schweiz ist nur gutes Mittelmass. 17 Prozent der Schüler stehen nach neun Schuljahren beim Lesen auf der Stufe von Viert oder Fünftklässlern. Mich ärgert, dass da nichts passiert, obwohl das schon lange bekannt ist. Diese Kinder könnten weit mehr leisten, nur müsste der Grundstein dafür früher gelegt werden.
«Ein Vertrag mit den Eltern ist nicht vertrauensbildend.» Wann und wo?
Im Vorschulalter, in einer Krippe. Neh men wir mal das Fach Deutsch. Der Kan
ton Zürich gibt jährlich bis zu 100 Millionen Franken für Hilfslektionen in Deutsch aus. Dieses Geld und was man sonst in sonderpädagogische Mass nahmen buttert, würde man besser in die Krippen stecken. Kinder, nicht nur aus Migrations, sondern auch aus Schweizer Familien, die ungenügend gefördert werden können, sollten Krippen besuchen dürfen. Dort lernen sie Deutsch, werden sozialisiert und sind dann bereit für die Schule. Viele Eltern finden, das Kleinkind sei zu Hause besser aufgehoben.
Das ist leider nicht mehr so. Studien zei gen eindeutig: Fünfjährige Krippen kinder sind weiter in der Entwicklung als jene, die allein zu Hause aufwachsen. Die Gleichaltrigen und die Erfahrungen in der Krippe kann keine Mutter ersetzen. Die ersten Lebensjahre sind überaus wichtig. Aber diese Diskussion führen wir schon lange.
Nein, wir reden schon lange über die Bedürfnisse der erwerbstätigen Mütter – und das zu Recht. Jetzt müssen wir aber auch darüber reden, was es braucht, da mit sich Kinder gut entwickeln können. Im Moment muss unser Schulsystem mit den Kindern klarkommen, die wir haben. Das heisst mit der Schere zwischen leistungs starken und schwachen Kindern.
Die Gretchenfrage ist hier: Kann man anders Schule geben, als wir es jetzt tun? Die Antwort ist: Ja. Darum bin ich für die freie Schulwahl. Das Monopol der Volksschule ist nicht mehr zeitgemäss. Eltern, die mit der öffentlichen Schule zufrieden sind, sollen ihre Kinder dort hin schicken. Die anderen Eltern sollen eine Alternative haben – und auch jene Lehrer, die anders Schule geben möch ten. Dann wäre die Verantwortung dort, wo sie hingehört: Bei den Eltern und den Lehrern. Die freie Schulwahl wurde in verschiedenen Kantonen an der Urne abgelehnt.
Was ich mir wünsche: Schulen, die genauso finanziell unterstützt werden wie die Volksschule. Sie dürfen aber kein zusätzliches Geld annehmen, damit keine elitären Schulen entstehen. Und jede Schule muss auch schwache Schüler aufnehmen. Falls wir eines Tages frei wählen könnten: Wie erkennt man eine gute Schule?
Es sind jene, die vertrauensvolle Be ziehungen zwischen Schülern, Lehrern
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Anwalt der Kinder bekannt wurde remo Largo mit dem buch «babyjahre». es erschien 1993 und wurde rasch zu einer Art bibel für werdende eltern. 1999 folgte der ratgeber «Kinderjahre». beide bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und entwickelten sich zu Longsellern. es folgten weitere Sachbücher, unter anderem eines über Scheidungskinder. In seinem neusten Werk «Was bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?» geht Largo dem Lernerfolg von Schülern auf den Grund. remo Largo wurde am 24. November 1943 in Winterthur geboren, studierte medizin in Zürich und entwicklungspädiatrie an der University of California. Von 1978 bis 2005 leitete er die Abteilung für Wachstum und entwicklung am Kinderspital der Universität Zürich. er ist Vater von drei erwachsenen töchtern und Grossvater von vier enkelkindern.
und Eltern herstellen können – das ist eine Grundvoraussetzung, damit Schü ler lernen. Ein Vertrag mit den Eltern, wie er zur Zeit diskutiert wird, ist nicht vertrauensbildend. Dafür gibt es Lehrer, welche die Eltern zu Hause besuchen, das finde ich optimal. Wenn man an einem Küchentisch gesessen hat, weiss man, mit was für einer Familie man es zu tun hat, woher ein Kind kommt. Und die Eltern fühlen sich ernst genommen.
«Ein Kind ist heute unendlich kostbar, das erzeugt einen immensen Druck.» Viele Eltern, sagen Sie im Buch, haben diffuse Ängste in Bezug auf den Nachwuchs.
Leider. Sie haben grosse Angst, dass es in Zukunft mit dem Wohlstand bergab geht. Also versuchen sie, ihr Kind in eine möglichst gute Position zu bringen. Kommt dazu: 80 Prozent der Kinder sind Wunschkinder, 50 Prozent Einzel kinder. Dadurch wird ein Kind für die El tern unendlich kostbar, das erzeugt im mensen Druck auf Schüler und Lehrer. Und die wissen alle: Ein SekASchüler hat bessere Chancen auf eine Lehrstelle als ein SekCSchüler.
Darum sollte es keine Noten mehr geben. Dann muss sich ein Lehrer automatisch damit befassen, wo der einzelne Schüler steht. Er kann im Elterngespräch nicht auf Noten zurückgreifen, sondern muss zusammen mit den Eltern herausfinden, wo das Kind steht. Zum Beispiel, indem er fragt: «Was denken Sie, bis wohin
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Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
versteht Ihr Sohn die Zahlen?» In solchen Fragen werden sich Eltern und Lehrer immer einig. Wenn aber der Lehrer sagt «Ihr Kind hat eine Rechenschwäche», ist das doch eine Abwertung. Also ein gutes Kind hat gute Noten und ein schlechtes Kind schlechte Noten?
So empfinden es die Eltern. Besser würde man auf die Eigenheiten des Kindes eingehen. Als Arzt hatte ich nie Probleme mit Eltern, wenn ich mit ihnen zusammen versucht habe herauszufinden, wie ihr Kind ist. Eltern können eigentlich mit allem umgehen, was den Nachwuchs betrifft, aber nicht damit, dass er ein negatives Label wie Rechenoder Leseschwäche bekommt. Im Moment bringen aber unsere Kinder Zeugnisse nach Hause. Wie können Eltern mit schlechten Noten umgehen?
Indem sie dem Kind sagen, dass es zwar in Mathe schwach ist, dafür aber andere Stärken hat.
Wenn alle anderen Schüler bessere Noten haben, brauchen Eltern viel Selbstbewusstsein, um zu sagen «meines kann dafür gut singen».
Wir haben etwa eine halbe Million Menschen in der Schweiz, die nicht gut rechnen können. Ich habe auch eine Tochter, die Mühe mit Rechnen hatte. Jedes Kind will rechnen lernen, aber nur bis zu dem Punkt, zu dem es fähig ist. Das müssen wir endlich akzeptieren, nur das ist kindgerecht. Übrigens, auch viele Lehrer haben Teilleistungsschwächen. Ich
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würde sagen, fünf bis zehn Prozent von ihnen haben Legasthenie. Die sagen das aber niemandem – leider. Es würde Eltern und Kinder beruhigen zu sehen, dass man es trotz solcher Schwächen zu etwas bringen kann.
liche Daten geliefert. Eltern sind enorm froh, wenn ich sage: Ich kenne Buben und Mädchen, die sind zweieinhalb Jahre alt und können lesen, und andere haben noch mit zehn Jahren Mühe damit. Jedes Kind ist eben ein Unikat.
Jetzt wissen wir, dass einiges nicht so gut läuft für Kinder in der Schweiz. Gibt es auch gute Nachrichten?
Das betonen Sie schon seit Jahrzehnten. Nun werden Sie im November 70 und könnten sich eigentlich ein wenig zurücklehnen.
Oh ja! Was in den letzten 50 Jahren passiert ist, ist wahrscheinlich einmalig in der Menschheitsgeschichte: Die Tradition der patriarchalen, autoritären Erziehung wird immer mehr durch eine kindorientierte Erziehung abgelöst. Das liegt auch daran, dass Frauen sich emanzipiert und die Männer bildungsmässig überholt haben. Zusammen mit dem neuen Erziehungsstil verändert das die Gesellschaft positiv.
Für Remo Largo sind Kinder ein wichtiger Teil unserer Lebensqualität.
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«Fünf bis zehn Prozent der Lehrer haben Legasthenie.» Sie haben drei erwachsene Töchter. Würden Sie heute, nach allen Ihren Erfahrungen, etwas anders machen in der Erziehung?
Auf jeden Fall. Eltern sind ja immer im Zeitgeist gefangen. Ich habe vieles gelernt und die Angst verloren, dass aus den Kindern nichts wird, wenn wir Eltern sie nicht dauernd antreiben. Heute weiss ich: Wenn es den Kindern auf der Beziehungsebene gut geht und sie die Erfahrungen machen können, die sie für ihre Entwicklung brauchen, kommt es gut. Ängste haben alle Eltern, das ist normal. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Geben Sie Ihren Kindern Erziehungstipps?
Meine Töchter und ich sprechen über ihre Kinder, klar. Von Ratschlägen halte ich nichts. Auch in meinen Büchern versuche ich immer, verständlich zu machen, was für Wesen Kinder sind. Ich bin überzeugt, dass die Eltern daraus selber die richtigen Schlüsse ziehen. Ihre Bücher «Babyjahre» und «Kinderjahre» sind Longseller und für viele Eltern wie Bibeln. Kommt der Erfolg davon, dass Sie keine Ratschläge erteilen?
Das ist sicher ein Faktor. Ratschläge ermüden einfach. Was ich von der Leserschaft immer wieder höre: Es beruhigt, zu lesen, wie unterschiedlich Kinder sind. Ich bin ja nicht der erste mit dieser Botschaft, aber ich habe dazu anschau-
(Lächelt) Das sagt meine Frau auch.
Stattdessen schreiben Sie immer noch Bücher und geben Interviews. Was treibt Sie an?
Einerseits eine grosse Neugier. Vor allem aber habe ich immer noch Freude an Kindern, das ist einfach so. Zudem nervt es mich grausam, wenn man mit den Kleinen nicht adäquat umgeht. Das beschäftigt mich wahnsinnig und ich sage immer «bitte ein bisschen mehr Demut». Ein Kind kommt nicht für die Eltern zur Welt. Es ist nicht da, um die Erwartungen der Erwachsenen zu erfüllen, sondern um zu dem Wesen zu werden, das in ihm angelegt ist. Es darin zu unterstützen, ist unsere Aufgabe. Treibt Sie vielleicht auch die Angst um, dass sich in der Schweiz zu wenig Menschen für die Anliegen der Kinder einsetzen?
Was mir Sorgen macht: Die Wertschätzung und die Stellung des Kindes in unserer Gesellschaft sind nicht hoch. Viele Mütter und Väter haben Mühe mit dem Spagat zwischen Beruf und Familie, weil sie von Gesellschaft und Wirtschaft zu wenig unterstützt werden. Weil es so mühsam geworden ist, Eltern zu sein, sind in den letzten 40 Jahren in der Schweiz etwa 1,1 Millionen Kinder nicht zur Welt gekommen. Was muss sich ändern?
Wir brauchen eine positivere Haltung dem Leben gegenüber, und zum Leben gehören Kinder. Wir sollten Freude haben an ihnen und sie als wichtigen Teil der Lebensqualität anschauen – und nicht als Last, die mit anderen Tätigkeiten konkurriert. Interview: Yvette Hettinger, Almut Berger Bilder: Andreas Eggenberger
www.migrosmagazin.ch
lesen sie online Die vom Kind verliehene Autorität Wie sollen pädagogen sich auf die Schüler einlassen? Sind Lehrerlöhne zu klein, die Klassen zu gross? remo Largo zu den aktuellen Diskussionen über Lehrer.
www.wvc.ch
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Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
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Wenn das Einmaleins Mühe macht
In der zweiten Klasse lernt man das Einmaleins. Manche Kinder können es in der Sechsten immer noch nicht. Besser als der resignierte Griff zum Taschenrechner ist, spielerisch zu üben.
Kopfrechnen stärkt das abstrakte Denken Buchautor Anders Weber (65) kennt das Problem: «Die Vernachlässigung des Kopfrechnens hat zur Folge, dass viele Kinder über keine Strategien mehr verfügen, um einfache Rechnungen wie 8 x 15 zu lösen.» Nur geübte Kopfrechner und -rechnerinnen wissen, wie sie das Problem vereinfachen oder zerlegen können, um so schnell zum Ziel zu kommen. Im Idealfall wissen sie das Resultat sogar auswendig. «Das Training des Kopfrechnens hilft, den Umgang mit Zahlen zu üben und darüber hinaus die allgemeine Leistungsfähigkeit, die Flexi-
Vier Wege zum Erfolg 1. Hosentaschenkärtchen schreiben mit einer malrechnung vorne z.b. 7 x 4, 4 x 7 und dem ergebnis 28 hinten, in 8 Farben (2er bis 9er reihe) und damit üben. 2. Geschichten erzählen lassen: ein Hund hat 4 beine. Wie viele beine haben 9 Hunde? 3. In der Familie einmaleinsQuartette, -puzzles und -memorys spielen. 4. Auf Hosentaschenkärtchen: Wichtige Zahlen bis 1000 in alle ihre Faktoren zerlegen, zum beispiel 72 = 2 x 36, 3 x 24, 4 x 18, 6 x 12, 8 x 9. Auswendig lernen, gegen die Stopp-/Sanduhr trainieren und sich stetig in der Schnelligkeit steigern. Buch: Anders Weber, 1x1-Training, Verlag ZKM Internet: www.1x1trainer.net www.schulekappelen.ch/1x1-Trainer www.mathetools.de/einmaleins www.lernen.informatik-psw.ch
bilität des Gehirns und das abstrakte Denken zu stärken», sagt Anders Weber. Kopfrechnen vermittelt Zusammenhänge zwischen den Zahlen und Einmaleins-Reihen, und Kinder lernen mit der Zeit auch, Resultate abzuschätzen. Wie soll Naomi nun beim Üben vorgehen? Eine Möglichkeit ist, auswendig zu lernen, in welche Faktoren eine Zahl zerlegt werden kann. Zum Beispiel: 36 = 9 x 4, 6 x 6, 3 x 12, 2 x 18 oder: 144 = 2 x 72, 3 x 48, 4 x 36, 6 x 24, 8 x 18, 9 x 16, 12 x 12 — und dies im
bild: Getty Images
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ünftklässlerin Naomi hat Herzklopfen. «96 x 98 gibt wieviel? Rechne vor», sagt ihre Lehrerin. Doch wie soll Naomi diese Rechnung bewältigen, wenn sie das einfache Einmaleins aus der zweiten Klasse noch nicht beherrscht? Mühsam rechnet sie vor: 6 x 8 = 8+8+8+8+8+8. Beim Zusammenzählen verzählt sie sich. Banknachbarin Mara hat das Ergebnis schon längst: In der zweiten und dritten Klasse hat sie das Einmaleins in- und auswendig gelernt. Bei 6 x 8 überlegt sie nicht mehr: 48 – das weiss sie sogar im Schlaf! Tatsache ist: Manche Kinder können das Einmaleins in der 6. Klasse immer noch nicht. Und nicht, weil sie unbegabt wären, sondern weil im Zeitalter von Computer und Taschenrechner das Kopfrechnen und Auswendiglernen in manchen Schulen zu wenig geübt wird.
Wettlauf gegen eine Stoppoder Sanduhr. «Die Erfahrung zeigt, dass besonders Kinder, die im Rechnen Mühe bekunden, mit grosser Freude und Motivation gegen die Zeit trainieren», sagt Weber. Denn durch das Testen des eigenen
Tempos erhalten sie Rückmeldungen über ihren persönlichen Lernfortschritt, anstatt mit dem Klassendurchschnitt verglichen zu werden. Naomi könnte auch 24 Malrechnungen auf ein Papier schreiben und trainieren, diese in einer Minute zu lösen — ein www.migrosmagazin.ch Training, wie es etwa der Verlag ihre Meinung Profax entwickelt hat. Oder MelodiWie wichtig ist das Einmaleins? en und Reime zum Ist das Kopfrechnen heute überhaupt noch Einmaleins singen wichtig? Wieviel platz soll es im neuen lernen. Lehrplan einnehmen?
Text: Pia Bühler
Leider reichen die Finger nur für die ganz einfachen Rechnungen mit tiefen Zahlen aus.
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Abheben ist für Störche zu Beginn nicht leicht. Tierarzt Stefan Hoby untersucht einen Jungstorch, der in das Pelikangehege des Zoos abgestürzt ist.
Die Pechvögel unter den Jungstörchen
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Auch Vögel müssen fliegen lernen: Nicht jedem Jungstorch im Basler Zoo gelingt der erste Flugversuch. Besonders gefährlich sind dabei Glasscheiben, Hauswände und die Tiere in den Gehegen ringsum.
Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.
Bilder: Zoo Basel
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Die Storchenhorste im Zoo Basel sind verlassen, der Herbst hält Einzug: Die Vögel sind ins Warme geflogen. Trotz der nasskalten Witterung in diesem Frühling haben die Elternpaare auf den 27 Horsten 31 Jungvögel aufgezogen. In der dritten Juliwoche waren die Flugbedingungen dank des schönen Wetters prima. Trotzdem hatte ich es in kürzester Zeit gleich mit vier vom Pech verfolgten Jungstorch-Flugschülern zu tun. Der erste war der erfreulichste Fall. Der Vogel prallt beim Jungfern-Flug gegen die Glasscheiben eines Einkaufszentrums und wird im Schockzustand eingeliefert. Er hat zum Glück keine inneren Verletzungen, nur eine blutende Schnabelspitze. Wir lassen den Jungvogel nach Schocktherapie, Blutstillung und einer Nacht Erholung wieder starten. Der zweite Jungstorch ist in die Pelikananlage abgestürzt und wird attackiert. Dank dem beherzten Eingreifen von Tierpfleger Markus Bracher kommt auch er mit dem Schrecken davon: Die Verletzungen am Oberschnabel und auf dem Rücken heilen komplikationslos ab, sodass wir auch diesen Patienten nach drei Tagen wieder fliegen lassen können.
Leider hat er aus der Pelikan-Lektion nichts gelernt: Am nächsten Tag finden wir ihn tot in der Wolfsanlage! Auch die beiden letzten Patienten haben kein Glück. Beim dritten Jungstorch, der im naheliegenden Wohnquartier in eine Hausfassade geprallt ist, stelle ich eine starke Instabilität im Schulterbereich fest. Das Röntgen bestätigt den Befund: beidseitiger Schlüsselbeinbruch. Ich muss den Vogel einschläfern. Ebenso den vierten Jungstorch. Dieser kommt ohne klare Vorgeschichte zu uns in Pflege. Er ist in sehr schlechtem Zustand und kann sich nicht auf den Beinen halten. Unsere Bemühungen, welche von künstlicher Ernährung mit einer Sonde bis zu Physiotherapie reichen, sind erfolglos. Trotzdem ist die Geschichte der Weissstörche, die 1950 in der Schweiz ausgestorben waren, erfreulich. Heute beträgt die Population wieder über 300 Brutpaare. Der Zoo Basel beteiligt sich aktiv an deren Schutz. Die meisten Jungstörche überstehen das erste Flugtraining im Zoo Basel problemlos und fliegen wenige Wochen später über 2000 Kilometer in den Süden.
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Nr. 39, 23. September 2013 | migros-magazin |
Nur schlecht drauf oder psychisch krank?
Das überarbeitete Diagnosehandbuch für psychische Störungen enthält diverse neue Leiden, die es bislang noch gar nicht gab. Werden wir psychisch tatsächlich immer kränker? ten. Doch werden wir wirklich psychisch immer kränker? RolfDieter Stieglitz, Professor für Klinische Psychologie und Psychiatrie an der Universität Basel, verneint und erklärt: «Betrachtet man die letzten Jahrzehnte gesamt, so kom men verschiedene Studien zum Schluss, dass psychische Störungen zwar sehr häufig sind, jedoch kein eigentlicher Anstieg erkennbar ist. Gestiegen ist allerdings eindeutig die Inanspruch nahme von Behandlungsangeboten.» Das heisst: Nicht mehr Menschen haben eine psychische Krankheit, aber mehr von ihnen nehmen ihre Probleme ernst und lassen sich abklären und ent sprechend behandeln. Genaue Aussagen über die Zahl der Krankheiten sind laut Professor Stieglitz allerdings schwierig, es gibt bis heute keine entsprechenden Erhebungen für die Schweiz. Doch laut dem Monitoring 2012 des schweize rischen Gesundheitsobservatoriums fühlen sich rund 4 Prozent der Schweizer Bevölkerung stark und rund 13 Prozent mittel psychisch belastet. Das bedeutet,
dass bei etwa jeder sechsten Person eine psychische Störung wahrscheinlich ist. Was kann die Gesellschaft für sie tun? «Es gibt keine Patentrezepte. Da Prä vention oft schwierig ist, zentrieren sich viele Aktivitäten auf die Früherkennung von Störungen, um den Ausbruch einer Krankheit zu verhindern. Dazu gehören zum Beispiel Kampagnen zur Erkennung von Depressionen», sagt RolfDieter Stieglitz. Grundsätzlich sei es wichtig, psychische Probleme früh zu behandeln. Das sei jedoch gar nicht so einfach, sagt der Experte, denn viele Patienten wür den falsch oder gar nicht behandelt. Texte: Andrea Fischer Schulthess
www.migrosmagazin.ch
lesen sie online Umstrittene neue Diagnosen Welche neuen Krankheitsbilder findet man in der fünften Auflage des Diagnose handbuchs für psychische Störungen?
Das sagt Der experte Rolf-Dieter Stieglitz ist Professor für Klinische Psychologie und Psychiatrie an der Universität Basel
«Wichtig ist, wie stark das Leben und der Alltag durch die Störung beeinträchtigt werden» Rolf-Dieter Stieglitz, wo verläuft die Grenze zwischen Gesundheit und psychischer Störung?
Es gibt keine allgemein ak zeptierte Definition, wo die Grenze zwischen Gesundheit und Störung verläuft. Bei fast allen psychischen Störungen gibt es Übergangsbereiche, was besonders für die Angsterkrankungen gilt, da
Angst ja auch ein normales psychologisches Phänomen und somit nicht automatisch «krankhaft» ist. Daher wer den die Grenzen heute meist von Experten definiert und können sich auch über die Zeit hinweg ändern. Beson ders wichtig ist auch, wie jemand subjektiv unter einer Störung leidet, wie stark sein
Leben und sein Alltag da durch beeinträchtigt werden. Weshalb werden heute mehr psychische Störungen diagnostiziert als noch vor zehn, zwanzig Jahren?
1980, also vor gut 30 Jahren, wurden in der dritten Auflage des «Diagnosehandbuchs für psychische Störungen» psy
chische Störungen erstmals genauer definiert. Das führte zu klareren Diagnosen und zu einer zuverlässigeren Beur teilung. Damals wurde auch eine Reihe neuer Störungen definiert wie zum Beispiel die Posttraumatische Belas tungsstörung, die Genera lisierte Angststörung oder auch die Soziale Phobie. In
Illustration: Liliane Steiner
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ie ganze Nacht wachgelegen, kei nen Appetit und auch sonst keine Lust auf gar nichts? Das haben wohl alle schon einmal erlebt. Es ist zwar unangenehm, aber nicht besorgnis erregend. Meistens. Denn dahinter kann sich auch eine Depression oder eine andere psychische Krankheit verbergen. Anders als bei vielen körperlichen Krankheiten verläuft die Grenze zwi schen krank und gesund bei der Psyche fliessender und ist schwieriger zu defi nieren. Die fünfte Auflage des Diagnose handbuchs für psychische Störungen, DSM5 genannt, soll nun mehr Klarheit schaffen. Es hat damit direkten Einfluss auf das Gesundheitswesen, denn das von der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung herausgegebene Handbuch gilt auch in der hiesigen Psychiatrie als massgebliches Standardwerk. Tatsächlich wurden noch nie so viele psychische Krankheiten diagnostiziert wie heute, vor allem Depressionen und Angsterkrankungen treten sehr häufig auf – und verursachen auch hohe Kos
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Etwas Süsses, dann etwas Salziges, dann wieder etwas Süsses — einfacher Gluscht oder krankhafte Essattacke?
Die wichtigsten neuen Diagnosen Bei Kindern- und Jugendlichen
■ affektive Dysregulationsstörung (disruptive mood dysregulation disorder), häufige und plötzliche, heftige Stimmungsschwankungen ohne äusserlich ersichtlichen Auslöser
Bei Erwachsenen
■ leichte kognitive Störung (minor neurocognitive disorder): leichte Verminderung der geistigen Fähigkeiten, die ein Anzeichen für eine Demenzerkrankung sein kann ■ Essanfallsstörung (binge-eating disorder) ■ Körpersymptomstörung (somatic symptom disorder): Körperliche Beschwerden ohne ersichtliche körperliche Auslöser ■ Spielsucht (gambling disorder) Übrigens: Ein Burn-out gilt auch weiterhin nicht als Krankheit. Was nicht heisst, dass Betroffene nicht darunter leiden, denn hinter ihren Symptomen verbirgt sich oft eine Depression.
der Folgezeit wurden diese vermehrt beachtet. Das führ te dazu, dass sie auch öfters diagnostiziert wurden. An ihrer effektiven Häufigkeit änderte sich also nichts, sondern nur an der Anzahl der diagnostizierten Fälle. Einige Kritiker bemängeln, dass immer mehr gesunde Menschen psychisch krankgeschrieben würden, was zu exzessivem Medikamentenkonsum führe. Ist das Realität oder Schwarzmalerei?
Das ist sicherlich eine Extremposition. Aber wie so oft liegt auch hier die Wahr heit in der Mitte. Bei einer
Reihe von Störungen wurde die Schwelle gesenkt, zum Beispiel bei der Generalisier ten Angststörung oder der Posttraumatischen Belas tungsstörung, sodass hier mit einer Zunahme der diagnos tizierten Störungen und Be handlungen zu rechnen ist. Da heute bei der Mehrzahl von psychischen Störungen oft zunächst eine medika mentöse Behandlung durch geführt wird, ist notwendi gerweise mit einer Steigerung des Medikamentenkonsums zu rechnen. Sind wir nicht einfach weniger leidensfähig als früher?
Für diese Behauptung gibt es keine hinreichenden wis senschaftlichen Belege. Die Menschen sind jedoch ver mutlich heute stärker sensi bilisiert, auch psychischen Beeinträchtigungen eine stärkere Aufmerksamkeit zu geben. Dadurch wird auch die Schwelle gesenkt, sich in eine Behandlung zu begeben. Wie erkennt man, dass man an einer psychischen Erkrankung leidet, die über die normalen Gefühlsschwankungen hinausgeht, und dass man Hilfe braucht?
Hier müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt wer den: zum einen der bisherige
Zustand und der Verlauf. Ein Beispiel: Eine schlechte Stimmung kennt jeder, sie ist meist von kurzer Dauer. Hält sie jedoch länger an und wird stärker, könnte dies ein Hin weis auf eine beginnende De pression sein, vor allem dann, wenn weitere Symptome hinzukommen wie beispiels weise reduzierter Antrieb, Schlaf und Essstörungen. Was dann?
Dann sollte man unbedingt Hilfe suchen, zunächst beim Hausarzt, aber auch Psychia ter oder klinische Psycho logen können bei einer Ab klärung helfen.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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NERD’S WORDS mit Reto Vogt
Da sie mehr als nur das Gewicht misst, hilft die Waage, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen.
Pfundiges Helferlein
Optisch sieht die Withings WS-50 aus wie eine gewöhnliche Körperwaage. Beim zweiten Hinsehen offenbart sie Funktionen wie die Messung von Körperfettanteil und Herzfrequenz. Wie gut sich das 190 Franken teure Gerät in den Alltag einfügt, verrät der Test.
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as Gewicht eines Menschen allein sagt nichts über seinen Gesundheitszustand aus. Schliesslich weiss die herkömmliche Waage nicht, ob es sich bei den Kilos um Muskeln oder einen Bierbauch handelt. Diese Wissenslücke soll die Withings WS-50 dank ständiger Internetverbindung füllen. Zum übersichtlichen Lieferumfang gehören neben der Waage selbst eine kurze Bedienungsanleitung, Teppichfüsse und die Batterien. Im Test ist das Gerät rasch konfiguriert. Mithilfe eines iPhones oder Android-Handys lassen sich Daten wie Alter und Grösse problemlos erfassen. Alles, was es dazu braucht, ist eine kostenlose App.
Gesundheitsdaten im Überblick In einem grossen Haushalt erstellt jedes Familienmitglied ein eigenes Profil, welches das Gerät bei der Nutzung automatisch zuordnet. Wer auf der Waage steht,
sieht nacheinander Körpergewicht, Fettanteil und Herzfrequenz sowie die Luftqualität im Raum. Automatisch synchronisiert die Withings WS-50 die Ergebnisse mit dem Smartphone: Über die App lässt sich so der Gesundheitszustand des Körpers über die letzten Tage und Wochen nachverfolgen. Wer will, kann Gewichtsziele setzen und sich regelmässig erinnern lassen, dass Bewegung nicht schaden würde. In Kombination mit Fitness-Apps registriert die Waage zudem Daten zur sportlichen Aktivität. Freiwillig bleibt die Verknüpfung mit dem sozialen Netzwerk Facebook. So bleiben die Gesundheitsdaten standardmässig nur mit dem eigenen Telefon einsehbar. Gut so. Leider ist die App etwas unübersichtlich und lässt sich nur mühsam steuern. Sonst hilft die Waage aber, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und gesünder zu leben. Texte: Reto Vogt
APP DER WOCHE
Stöck, Wyys, Stich Göpf Egg würde tanzen. Die drei Franken teure App «Guet Jass HD» bringt das liebste Kartenspiel vieler Schweizerinnen und Schweizer auf iPad und iPhone. Spielen Sie Schieber oder Differenzler alleine gegen den Computer oder mit Freunden. Wenn diese im gleichen Raum sitzen mit einer Bluetooth-Verbindung, sonst übers Internet (Apple Gamecenter). Beim gemeinsamen Spiel macht die App am meisten Spass, auch dank sehr schönen Grafiken. Im Einzelspielmodus trübt leider die mehrheitlich schwache Leistung der Computerjasser die Freude.
Apfsolution! Apple-Fans stöhnen auf. Statt nur einem iPhone stellte der Konzern erstmals zwei neue Telefone vor. Bald gibt es sie hier zu kaufen und die Liebhaber des angebissenen Apfels werden wieder mal die Kreditkarten zücken. Bei vielen ist es ein Reflex: Ohne nachzudenken, ob sie das neue Gerät überhaupt brauchen, wird bestellt oder — noch schlimmer — vor dem Apfelladen campiert. Dabei sind die Neuvorstellungen in diesem Jahr wieder nur ein Zwischenschritt: Heissen die Geräte doch 5C und 5S. Die grösseren Sprünge gibt es wie in der Vergangenheit in geraden Jahren. Heuer spart sich Apple abgesehen vom farbigen Gehäuse echte Anpassungen sogar ganz: Das günstigere iPhone 5C kommt mit denselben Hardware-Spezifikationen wie sein Vorgänger. Wer das iPhone 5 besitzt, muss nicht kaufen. Dem neuen Flaggschiff 5S spendiert der Hersteller einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Kamera und einen Fingerabdruckleser, der das Entsperren des Telefons per Daumendruck ermöglicht. Eine Neuerung hin zu noch mehr Einfachheit oder eine gefährliche Entwicklung in Zeiten grosser Datenunsicherheit? Weder noch. Sie ist schlicht unnötig. Bei Notebooks gibt es diese Identifizierungsmöglichkeit schon lange, ohne dass sie jemand ernsthaft verwendet. Trotzdem werden Fans wieder die Apfsolution erteilen und den Franken rollen lassen.
Diskutieren Sie mit Wird Apple langweilig? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords.
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Seit Jahren der
NEWS
Mitsubishis ASX fährt neu auch automatisch
Seit 37 Jahren ist der VW Golf das beliebteste Auto der Schweizerinnen und Schweizer. Testfamilie Köchli aus Thun prüft, ob die siebte Generation des Klassikers immer noch zum nationalen Lieblingsauto taugt. Der ASX ist eine Erfolgsstory: Als einer der ersten fuhr er 2010 in die boomende Liga der kleineren SUV. Nur fehlte in der Palette des jüngst gelifteten ASX ein Automat. Jetzt aber legt Mitsubishi nach: Neu gibt es den zugstarken 2.2 DID (2,3-Liter-Diesel, 150 PS, 4x4) mit sechsstufigem Automat und mit 5,8 l/100 km Normverbrauch ab 35 499 Franken.
Bald stromert auch Ford durch die Strassen
Ende Oktober startet Ford ins E-Zeitalter. Der Focus Electric leistet 107 kW (145 PS) und soll pro Ladung laut Norm 162 (im Alltag also wohl etwa 120 bis 130) Kilometer weit kommen. Danach lädt er vier, an normalen Steckdosen minimal acht Stunden. Leider schrumpft der Akku den Laderaum, und der Preis ist mit 55 500 Franken hoch.
Weniger Abgas, weniger Durst, mehr Gewicht
2012 sank der Normverbrauch neu eingelöster Personenwagen erneut – von im Schnitt 6,39 auf 6,21 l/100 km (somit CO2-Ausstoss von 155 auf 151 g/km; siehe Grafik rechts). Dies, obwohl das Gewicht von 1483 auf 1510 Kilo stieg. Schade: Der Durst sank nicht ganz so stark wie angesichts des Zielwertes für 2015 wünschenswert wäre.
Danica, Svenja, Ruedi und Nadia Köchli-Müller (von links) aus Thun mit dem VW Golf VII vor ihrem «Heimstadion» – der Arena Thun.
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s spricht für sich, wenn ein einziges Modell seiner ganzen Klasse den Namen gibt: Seit 1974 ist der Golf das Vorbild der «Golf-Klasse». Er ist der Kompaktwagen schlechthin. Trotz geschärfter Optik und mehr Hightech bleibt sich auch die siebte Generation treu: Ausgewogenheit ist Trumpf. Schon beim Probesitzen der Testfamilie Köchli-Müller in Thun BE punktet der Golf VII. «Kein modischer Schnickschnack, dafür perfekte Verarbeitung und Bedienung», und: «Er wirkt richtig edel», lobt Ruedi Köchli (46). Erfreut fügt der Schreiner an: «Sogar Ablagen und Sitze sind exzellent.» Als Nadia Köchli (44) die Töchter Sven-
ja (17) und Danica (15) hinten zusteigen sieht, kommentiert die kaufmännische Angestellte: «Der Laderaum ist gross – und der Zustieg hinten leicht sowie der Platz prima, falls man nicht so lange Beine hat wie Danica.» Danica lacht nur und meint dann: «Mit 1,76 Meter wird es schnell knapp.» Während der Testwoche nehmen die Köchlis den Schweizer Autobestseller im Alltag unter die Lupe. «Er hat eine Verkehrszeichenerkennung und eine Fahrprofilauswahl von ‹Eco› bis ‹Sport›», hält Ruedi Köchli fest. «Ob man das braucht? Aber angenehm ist es schon.» Schmunzelnd fügt er hinzu: «Unser 1999er Renault Scénic ist uns
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Liebling
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EXPERTE
Manchmal reichen zwei Zylinder Die zunehmend strengen Verbrauchsvorschriften führen zu einem Boom komplexer Spartechnologien. VW setzt auf die in den 70er-Jahren entwickelte Zylinderabschaltung. Bisher wurde diese nur in durstigen Achtzylindern eingesetzt – nun auch im Vierzylinder-Golf. In der 140-PS-Benzinversion unterbricht das aktive Zylindermanagement (ACT) bei tiefem Leistungsbedarf die Treibstoffzufuhr und schaltet einzelne Zylinder ab. Das gelingt ohne Störgeräusche oder Vibrationen. Damit spart der Golf gut einen halben Liter Treibstoff und emittiert rund zehn Gramm weniger CO2.
Kurt Egli, Umweltberater
CO2-RICHTWERTE
VW Golf 1.4 TSI DSG 170 160 150
161 155 151
140
144
130 120 110
Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten ermittelten Wertes (2012: 151 g/km) aus, 137 bedeutet das für 2013 einen 130 Richtwert von 144 g/km. Der Testwagen liegt mit 110 g/km 110 g/km bereits tiefer.
100 90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015
ans Herz gewachsen, aber nach einer Woche Golf fühlt er sich uralt an.» Auch für Svenja: «Endlich eine gute Soundanlage und iPhone-Anschluss», lobt sie den VW. Zum 140-PS-Benziner mit Doppelkupplungsautomat sagt Ruedi Köchli nach 600 Kilometern: «Der 1.4 TSI ist wie der Golf überhaupt: Er macht alles mit. Durchzugsstark und trotzdem drehfreudig, spontan und doch leise, geeignet für flotte und auch gemütliche Fahrt. Unser Testverbrauch liegt mit 6,3 rund eineinhalb Liter über Werksangabe. Aber das war zu erwarten und ist für den feinen Antrieb in Ordnung.» Selbst beim Fahrwerk leistet sich der
Golf keine Blösse, wie Nadia Köchli ausführt: «Direkte Lenkung, neutrale Abstimmung, sehr komfortabel und doch bei Bedarf ein echter Kurvenflitzer: einfach extrem ausgewogen.» Ein beeindruckendes Fazit, das für Familie Köchli den Preis aufwiegt. «Der Golf ist teuer, aber Qualitäten und Qualität relativieren das: Das Preisleistungsverhältnis stimmt», betont Nadia Köchli. Ihr Gatte nickt und ergänzt: «Wir können uns vorstellen, ihn zu kaufen. Zwar ist für Familienferien der Laderaum knapp, aber im Zubehör gibt es ja Dachboxen.» Texte: Timothy Pfannkuchen Bilder: Raffael Waldner
Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch
Svenja testet die Soundanlage und den iPhoneAnschluss. Fahren darf sie aber noch nicht. STECKBRIEF
VW Golf 1.4 TSI DSG Antrieb: R4-Turbobenziner, 1395 ccm, 140 PS, 250 Nm bei 15003500/min., 7-Gang-Doppelkupplungsautomat, Frontantrieb Fahrleistungen: 0–100 km/h in 8,4 s, Spitze 212 km/h Abmessungen: L x B x H = 4,26 x 1,80 x 1,76 m, Laderaum 380 bis 1270 l, Gewicht 1316 kg Verbrauch: 4,7 l/100 km = CO2-Ausstoss 110 g/km (Werksangaben), Energieeffizienz A Preis: 5-türig ab 33 450 Franken (Basismodell: 3-türig, 85 PS, ab 21 700 Franken)
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Gesucht werden: Personen aus der Treier-Familie, Heimatort Oberhof AG. Mein Grossvater, August Rudolf Treier, Jahrgang 1867, hatte drei Brüder: Josef Anton (Jahrgang 1860), Niklaus (1861) und Johann (1872). Mein Ziel ist es, einen vollständigen Stammbaum zu errichten! Verena Brauchli-Treier Querstrasse 3 8406 Winterthur Telefon: 052 203 55 46 Mail: verena.brauchli@bluewin.ch Gesucht wird: Uem RS 1962 in Bülach, Zug Dürmüller. Für die Zusammenkunft vom 25. September 2013 werden noch die folgenden Rekruten gesucht: Hansruedi Fluri, wohnte 1962 in Klus-Balsthal; Georg Kurz, war 1962 am Steigerhubel 15 in Bern wohnhaft. Peter Gauch Rainstrasse 10 3185 Schmitten, Telefon: 026 496 19 19 Mail: pega@rega-sense.ch
Institut St. Joseph in Carlsbourg Gesucht werden: Schweizer Volontäre, Institut St. Joseph, Carlsbourg (Belgien), 1969. Wir, 15 junge Männer, ein Jahr in der Fremde. Es ist Zeit, uns zu treffen, über das Vergangene zu reden nach bald 45 Jahren. Wir suchen deshalb noch: Heinz Bischof, Joseph Bächler,
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 |
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Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
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Mitmachen und gewinnen
Alles andere als ein Kriechtier: Die Schnecke Turbo verblüfft Artgenossen und Menschen mit ihrem Tempo.
Eine Schnecke gibt Vollgas
Am 3. Oktober startet der rasante 3D-Animationsfilm «Turbo – kleine schnecke, grosser Traum». Bei unserem Wettbewerb gibts games und kinotickets zu gewinnen.
bilder: turbo © 2013 DreamWorks LCC.
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er Filmheld Turbo wäre am liebsten Formel-1-Pilot – er träumt Tag und Nacht von rasenden Boliden mit brüllenden Motoren. Doch leider ist er nichts anderes als eine Schnecke – also nicht gerade ein Tier, das für grosses Tempo bekannt ist. Einmal schafft es Turbo immerhin bis auf die Kühlerhaube eines Rennwagens und reckt stolz die Fühler in den Fahrtwind. Doch kurz darauf fällt das kleine Tier in den Motor. Ist das sein Ende? Ganz im Gegenteil, Turbo erlebt eine Art Wiedergeburt: Als er aus dem Innern der Bolide kriecht, hat er Superkräfte: Er kann sich nun selber mit unglaublichem Tempo bewegen.
Der 3D-Animationsfilm «Turbo» stammt aus dem Studio «DreamWorks Animation», das schon Kinohits wie «Madagaskar» oder «Kung Fu Panda» realisiert hat. Wenn die Rennschnecke Vollgas gibt, klammern sich die Kinozuschauer unwillkürlich an den Armlehnen ihrer Sessel fest. Der Film unterhält mit schneller Action, und er macht sich liebevoll über den Machismo von Rennfahrern lustig. Zudem hat das Trickspektakel eine Botschaft, die bei Kindern und Erwachsenen gut ankommt: Auch ganz grosse Träume können Wirklichkeit werden, wenn man sich nicht in seinem Schneckenhaus versteckt.
Das migros magazin verlost unter seinen Leserinnen und Lesern fünf Fanpakete, die jeweils ein handnummeriertes bild, 4 Kino tickets, ein turboWiiKonsolenSpiel, ein LeuchtYoYo, einen Flugdrachen und Fahr radspeichenStecker umfassen. Hinzu kommen weitere fünf Fanpakete, die je ein Nintendo3DSKonsolenspiel zum Film «turbo», 2 Kinotickets, ein LeuchtYoYo sowie FahrradspeichenStecker beinhalten. Der Gesamtwert der Preise beträgt über 3000 Franken. Wettbewerbsfrage: Wie heisst die rennschnecke im neuen Film von DreamWorks Animation? n Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie ein SmS mit dem text GeWINNeN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SmS). n Per Postkarte: Senden Sie eine post karte (Apost) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an migrosmagazin, «turbo», postfach, 8099 Zürich. n Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff n Einsendeschluss: 29.9.13 Die Gewinner werden schriftlich benach richtigt. es erfolgt keine barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die mitarbeiter der migrosmedien sind von der teilnahme ausgeschlossen.
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Name / Vorname: Strasse: PLZ/Ort:
Telefon:
«Möchten Sie Ihren Kopf freibekommen? Gehen Sie in die Natur und lauschen Sie dem Gezwitscher der Vögel. Mir hilfts.» Ein Tipp von Gerd B., blind
Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PC-90-1170-7
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Gratis-Nr. 0800 626 550
thurgautravel.ch Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 5516 | info@thurgautravel.ch
MM
Basel–Strasbourg–Basel
1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Besuch des bezaubernden Basler Weihnachtsmarktes. Abendessen an Bord. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt von Colmar mit zauberhaften Weihnachtsdekorationen. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach. 3. Tag Breisach – Strasbourg Brunch bis zur Ankunft in Strasbourg gegen 11.00 Uhr. Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Abendessen an Bord. 4. Tag Basel Bis 11.00 Uhr Frühstücksbuffet. Ausschiffung und individuelle Heimreise. Programmänderungen vorbehalten.
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
UnterhaltUng | 103
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.9.2013, 24 Uhr
MM_2012
Treppenlifte
www.garaventalift.ch Telefon 041 854 78 80
Auflösung Nr. 38: KONTROLLE
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Treppenlifte
CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80
www.hoegglift.ch
Gewinner Nr. 37: Karl Frommer, Teufen AR; Werner Schneider, Zürich; Erwin Ramseier, Zürich; Myriam Gasser, Pratteln BL; Irmgard Burri, Kollbrunn ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 37: Irene Hertig, Bülach ZH; Rolf Zenhäusern, Bürchen VS; Céline Fuhrer, Heimisbach BE; Emil Bürer, Schattdorf UR; Eleonore Rutz, Hünenberg ZG
rätsel & spiele 104 |
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UnterhaltUng
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Nr. 39, 23. September 2013 | Migros-Magazin |
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Ein Vorwurf, der einen Vorwurf kontert, ist …? E
eine Retourkutsche
H ein Fallrückzieher
W ein Rückstoss
So nehmen Sie teil
2. Wie heisst der Zusatzname einer Boeing 787? M Dreamliner
E
Skystormer
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Festival Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
O Sleepwalker
3. Auf welchem Gemeindegebiet befindet sich das Rütli? L
Vitznau
R Bauen
M Seelisberg
E
F
4. Wie hoch ist der Petersdom? T
ca. 100 m
ca. 133 m
ca. 157 m
5. Was ist ein Hoodie? A Golfschlag
B Hundeart
N Kapuzenpulli
Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.9.2013, 24 Uhr
6. Womit beschäftigen sich Mediävisten? T
Mittelalter
E
Medizin
A Medien
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
7. Wo werden Skinner-Boxen eingesetzt? S Kampfsport
A Tierversuche
N Musikaufnahmen
8. Was ist eine Kategorienbezeichnung für die Sortierung von Blatt-Tee? K Black Dust
L
Orange Pekoe
Auflösung Nr. 38: ROTBUCHE
S Yellow Size
Gewinner Nr. 37: Ursula Hisam, Füllinsdorf BL; Elena Scherrer, Grosswangen LU; Martin Pfister, Speicherschwendi AR
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
4 1 3
E
5 2
ABSENDEN BORN I ER T E I NERLE I GEO L OG I E MAGN E S I A MA S SGAB E NEBENBE I T I ERARZ T TRANSUSE VERAL TET
1
2
3
4
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
5
Auflösung Nr. 38: ASCHE Gewinner Nr. 37: Alois Iten, Zürich; Silvia Speich, St. Moritz GR; Karin Blum, Roggliswil LU
Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
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UnterhaltUng | 105
BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 4 1 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 2 2 3 www.raetsel.ch/bruecken
1 5 1
2
1 3 1
Auflösung Nr. 38:
3 1 1 3 1
0
3
2
2
1
1
5
1
4
5
8
5
7
2
3
1
4 4 1 3
1 4 1
4 2 3
2 3
2 1 2
3 2
Auflösung Nr. 38: 4 4 6
4
3
5
2
2
2
2 3
4 2 4 2
2 6 3
2
4
2
2 2 5 5
3 2
2
3 1 1
2 3
2
2 4 3 3
2 3 3 3 3
LILIBIGGS IM ZOO
KINDEREGGE
Wie viele Zoo-Tiere kannst du entdecken?
RÄTSELSPASS
WAS IST VERKEHRT?
In Tobis Garten finden finden sich Früchte, Gemüse, Werkzeug und sonstiges Material. Natürlich schaut er, dass alles an seinem Platz ist. Doch scheinbar ist da etwas durcheinandergeraten. Findest du heraus, welcher Gegenstand nicht in die jeweilige Gruppe gehört?
1
2
4 3
Lösung: Es sind 10 Tiere versteckt.
KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB
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Lösung: 1. Banane, 2. Flöte, 3. Messer, 4. Blume
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 39, 23. September 2013 |
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UnterhaltUng | 107
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 6
3
8 7 6 1 4 6
6 4 3 1 2
6 7 3 1 5
Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
1 9 1 2 3 5
7 So nehmen Sie teil
2
5
Auflösung Nr. 38: 895 2 6 1 5 4 7 9 3 8 Gewinner Nr. 37: 3 7 5 9 6 8 1 2 4 Anita Bucher, 4 8 9 3 2 1 7 6 5 5 1 3 2 7 4 8 9 6 Inwil LU; 8 2 7 6 9 3 5 4 1 Otto Emmenegger, 6 9 4 8 1 5 2 7 3 1 3 2 4 8 9 6 5 7 Ballwil LU; 7 4 6 1 5 2 3 8 9 Rosa Heiniger, 9 5 8 7 3 6 4 1 2 Aarburg AG; Robert Sechehaye, Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.9.2013, 24 Uhr Nyon VD; Yvette Deshusses, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Bernex GE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
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PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.
BERLIN – KEINE STADT BIETET SO VIEL
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Verbringen Sie den Herbst in einer von insgesamt 92 Städten. Unser Tipp für den Oktober: Reisen Sie nach Berlin. Erleben Sie Geschichte hautnah oder kaufen Sie in versteckten Designerläden einzigartige und bezahlbare Kleidungsstücke. Für Unterhaltung ist auch gesorgt: Jeden Abend finden zahlreiche Theater, Konzerte und Shows statt. Was Sie keinesfalls verpassen dürfen: eine echte Berliner Currywurst von einer Imbissbude!
Aktionsdauer: 23. September bis 13. Oktober 2013 Profitieren: Einfach einloggen unter www.travel.ch/cumulus und auf die Aktionenbox klicken oder den Vorteilscode 5935-e774-7842 eingeben. Der 50-Franken-Vorteil wird automatisch von Ihrer Buchung abgezogen. Hinweis: Dieses Städtereiseangebot beinhaltet Hotel und Flug. Es ist nicht mit anderen Angeboten kumulierbar.
Pro Cumulus-Karte kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Kein Vorteil auf Einzelbuchungen (Hotel, Flug oder Mietwagen) sowie Last-Minute-Buchungen. Weitere Informationen: www.travel.ch/cumulus
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DER SCHLÜSSEL ZU RUND 470 MUSEEN
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Der Schweizer Museumspass öffnet während einem Jahr Tür und Tor zu rund 470 Museen in der ganzen Schweiz. Aktionsdauer: bis zum 31. Dezember 2013 Preis: Museumspass für einen Erwachsenen: Fr. 125.– statt Fr. 155.– Museumspass Plus für einen Erwachsenen und maximal fünf Kinder: Fr. 158.– statt Fr. 188.– Familienpass für zwei Erwachsene mit Kindern: Fr. 247.– statt Fr. 277.– Schnupper-Couponheft mit fünf Eintritten (unpersönlich), einlösbar bis Ende 2014: Fr. 50.– statt Fr. 65.– Hinweis: Alle Preise zuzüglich Fr. 4.– Bearbeitungskosten. Nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar. Profitieren: Senden Sie untenstehenden Coupon mit dem Vornamen/Name des Passinhabers (beim Familienpass auch Name des Partners), der Adresse und der Gültigkeitsdauer an: Schweizer Museumspass, Heinrichstr. 177, 8005 Zürich Weitere Informationen: www.museumspass.ch
TEIL VORVTOERIL
✁ BIS ZU
30.– VORTEIL Kein Mindesteinkauf Gültig: bis 31. Dezember 2013
Museumspass bestellen Museumspass Museumspass Plus Familienpass Schnupper-Couponheft Mit Anschrift und MuseumspassAngaben an: Schweizer Museumspass, Heinrichstr. 177, 8005 Zürich
BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848
MEINE WELT 110 |
Name: Audrey Bousquet (15) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Gals BE
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AUDREY BOUSQUET
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NR. 39, 23. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
«Manchmal nervt es mich, dass ich so schüchtern bin»
Audrey Bousquet ist das neue Elite Model der Schweiz. Ob sie auch international durchstartet, wird erst nach dem Weltfinale im November entschieden. Bis dahin büffelt sie weiter für die Fachmittelschule, veranstaltet mit ihren Freundinnen Pyjama-Partys oder übt neue Tricks am Basketballkorb.
Wieso lebst du in Gals? Ich mag die Ruhe in Gals. Hier im Dorf kennt sich jeder. Wo würdest du gerne leben? Paris reizt mich als Stadt sehr. Lebenslauf: Ich besuche die Fachmittelschule in Neuenburg. Am 29. August 2013 gewann ich das Finale des Elite Model Look Switzerland. Meine Familie: Ich lebe mit meinen Eltern Patrick (48) und Nathalie (47) und meiner Schwester Morgane (18) zusammen. Wir sprechen zu Hause Französisch, und wenn Freunde da sind auch mal Berndeutsch. Mein Berufswunsch: Ich will Primarlehrerin für Erstklässler werden. Was ich an mir mag: Meine Augen. Und ich kann niemandem lange böse sein. Was ich an mir nicht mag: Meine knochigen Knie. Manchmal nervt es mich auch, dass ich so schüchtern bin. Mein Lieblingsmöbel: Mein Bett. Ich schlafe unheimlich gern. Mein erster Blick am Morgen: Gilt meinem Smartphone. Ich checke WhatsApp, Facebook und Instagram. Mein bester Entscheid: Auf die französischsprachige Fachmittelschule zu wechseln. Im Französischen kann ich mich viel besser ausdrücken. Nur das Schreiben bereitet mir manchmal noch Schwierigkeiten. Meine Lieblingsmusik: Von HipHop bis Klassik höre ich alles. Als Kinder haben wir oft Beethoven oder Vivaldi gehört, das mag ich noch immer. Text: Silja Kornacher Bilder: Fabian Unternährer
MEIN LIEBLINGSPRODUKT
«Die feinen Joghurts von Farmer sind bei uns zu Hause begehrt. Wenn es morgens schnell gehen muss, dienen sie mir auch mal als Frühstück.»
MEIN PAPA
«Mein Vater und ich blödeln gerne herum. Zum Glück begleitet er mich ans Elite Finale nach China. Ich bin froh, dort jemanden zum Reden zu haben.»
MEINE WELT AUDREY BOUSQUET | 111
MEIN HOBBY
Bild: Stefan Bohrer
«Seit fast fünf Jahren trainiere ich zweimal pro Woche bei Union Neuchâtel Basketball. Auch zu Hause werfe ich gerne mal ein paar Körbe.»
MEIN SIEG
«Mein Sieg beim Model Look in der Schweiz hat mich überrascht. Am Finale in China will ich Spass haben und Land und Leute kennenlernen. Ob ich danach eine Modelkarriere mache, wird sich zeigen. Die Schule hat zurzeit Priorität.»
MEIN LIEBLINGSPLÜSCHTIER
«Koalas sind meine Lieblingstiere. Diesen hier hat mir meine Schwester Morgane geschenkt. Er hat einen Extraplatz im Bett.»
UNSER SPINNER
«Unsere Katze Tara ‹spinnt› manchmal ein bisschen: Mitten in der Nacht rast sie durch das Haus und weckt die ganze Familie auf. Die zweite Katze, Plume, ist leider seit drei Wochen nicht mehr aufgetaucht.»
MEIN SCHMUCKSTÜCK
«Dieses Bettelarmband habe ich von meiner Familie bekommen. Ob von Götti, Tante oder meiner Grossmutter, die aus Martinique stammt: Jeder Anhänger kommt von einem anderen Familienmitglied.»
MEINE BESTE FREUNDIN
«Céline (15) und ich kennen uns seit dem Kindergarten. Wir machen öfters Pyjama-Partys. Besonders wenn wir müde sind, können wir nicht mehr aufhören zu lachen.»
, h c o w t t i M m a Joker 25. September 2013
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MIGROS «M» De r An hä e r h e ll e n d n g e r f ü r e M o m e nt e.
–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Dieser Joker bringt Licht ins Dunkel: Das orange Migros «M» ist am 25. September 2013 in der Migros erhältlich.
–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Diese Mini-Joker darf man nicht verpassen: Am 2. Oktober 2013 gibt’s die Miggy für den Schlüsselbund und am 9. Oktober 2013 den streng geheimen Überraschungsjoker. Die Joker gibt es ab einem Einkauf von Fr. 60.– in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor, OBI oder auf LeShop.ch. Jeden Joker gibt es nur solange Vorrat; max. 3 Joker pro Einkauf.
Ein M kleiner.