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Migros-Magazin-38-2026-d-AA

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Ausgabe Aare, Post CH AG, AZA 1953 Response Zentral

Migros-Magazin # 38 | migros.ch/magazin | 16. September 2026

Tipps fürs entspannte Zügeln → Seite 21

Unser liebster Ort Foto: Dominic Steinmann

Leserinnen und Leser erzählen, wo es sie in der Schweiz immer wieder hinzieht → Seite 60 Mal süss, mal scharf: Kochen mit Peperoni, Paprika und Chili

Wie geht es dem Wald nach dem Hitzesommer?

Zu gut für den Müll: So leicht lässt sich Food Waste vermeiden

→ Seite 28

→ Seite 10

→ Seite 23

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosaare.ch


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INHALT 7

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10 Forstingenieur Ernst ­Zürcher im Interview

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14 Simon Bolton befreit ­Verunfallte aus Notlagen

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Aktionen in der Heftmitte

Hinter den Migros-Kulissen

17 Katja Engelbert, Leiterin Metzgerei in Herblingen SH Fühlt sich wohl in ihrer Haut

18 Podcasterin Gülsha Adilji über Krafttraining und ­Älterwerden

Meine Region

41 Aktionen, Storys, News, kompakt verpackt

Ratgeber Wo sind die Gläser?

Leben

21 Zügeltipps für die ersten Stunden im neuen Zuhause

Wie fit sind wir in Sachen Geld?

48 Die grosse Finanzumfrage der ­Migros Bank

Zu gut für den Müll

23 Wie du Food Waste redu­ zieren kannst

Coole Sache

53 So putzt du den Kühlschrank Der Zebra-Mantel bleibt!

Genuss

56 Unsere Autorin mistet ihre Kleiderstangen aus – und kämpft mit dem Loslassen

Aus Teufels Küche

28 Kleines Schoten-ABC plus peppige Rezepte

Für grosse und kleine Bobos

Süsse Ofenbarungen

59 Was alles in die Reise­ apotheke für Kids gehört

Wir bitten zu Tisch mit …

60 Leserinnen und Leser ­verraten uns ihre Lieblingsferienorte in der Schweiz

32 Unsere genialen Backideen mit Äpfeln

Foto: Migusto

36 … Rennrollstuhlfahrerin Catherine Debrunner Glam, diese Pan

39 ­Dürfen wir vorstellen? Panboo-Pfannen, die Alleskönner auf dem Herd

Wie eine zweite Heimat

Peperoni oder Paprika?

Egal, Hauptsache Chili. Wir bringen Licht in den Begriffsdschungel und liefern gleich noch ein paar teuflisch gute Rezepte. S. 28

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EDITORIAL

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen ­Kapitals, Organ des­Migros-­ Genossenschafts-Bundes (MGB) ONLINE: migros.ch/magazin ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich TELEFON: 0800 840 848 KONTAKT: migmag.ch/leser HERAUSGEBER: MGB CHEFREDAKTORIN:

Sabine Eva Wittwer AUFLAGE: 1 295 301 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2026) LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1) ABONNEMENTE: migmag.ch/abo TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum M-INFOLINE: TELEFON: 0800 840 848 CUMULUS-INFOLINE: TELEFON: 0848 850 848* * 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser Und dann passierte es schon wieder: Quasi über Nacht hatte sich die Banane dunkel verfärbt. Ich hatte sie ungeschickt direkt auf die Äpfel g­ elegt. Sieht zwar gut aus, so eine prall gefüllte Früchteschale, aber nachreifendes Obst lässt eben auch Produkte in der Nähe schneller reifen. Appetitlich sah sie nicht mehr aus, die braune ­Banane. Was nun, ab in den Bioabfall damit? Es ist nicht wirklich ein Trost, dass meine Familie und ich offenbar nicht die Einzigen sind, die immer mal wieder ein Lebensmittel wegwerfen. Jede Person entsorgt in der Schweiz im Schnitt jährlich 80 Kilogramm Esswaren. Das müsste nicht sein. Einfache Ideen, wie im Alltag Lebensmittelverschwendung verhindert werden kann, finden Sie ab Seite 23. Die Tricks funktionieren, ich habe sie getestet: Meine überreife Banane pürierte ich schnell mit Milch zu einem Shake, bevor meine heiklen Kinder sie zu Gesicht bekamen. Und siehe da, sie freuten sich über den extrasüssen Frühstücksdrink.

Nina Huber Redaktorin Foto: zVg

7

Apro

Food

pos

Was te

30 Millionen Würden Schweizer Haushalte während einer Woche keine Lebensmittel ver­ schwenden, könnten rund 30 Millionen Mahlzeiten gerettet werden. 40 030 km Füllte man die jähr­ lichen Lebensmittel­ abfälle der Schweiz in 110-Liter-Säcke und stellte sie aneinander, reichte die Reihe ­einmal um die Erde. 2 800 000 Tonnen Jährlich verschwenden wir 2,8 Millionen ­Tonnen Lebensmittel. Ein Drittel entfällt auf Haushalte (35 %), es folgen Verarbeitung (29 %), Landwirtschaft (14 %), Gastro­ nomie (13 %) und Detail­handel (9 %).


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AKTUELL Kurz und gut

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Die Überflieger Ende 2024 waren in der Schweiz bereits über 90 000 Drohnenpilotinnen und ­-piloten offiziell registriert. Auch Galaxus stellt einen Boom fest: 20 Prozent mehr Drohnen wurden dieses Jahr gegenüber der gleichen Zeit im vergangenen Jahr beim O ­ nlinehändler bestellt. Dabei galt bereits 2025 als ein Spitzenjahr. Besonders nachgefragt werden die Drohnen in den Sommermonaten, um Berglandschaften, Seen und andere Ferienziele aus der Vogelperspektive festzuhalten. Der neueste Trend sind 360-Grad-Drohnen, die eine Rundumsicht ermöglichen. Drohnen bei Galaxus: → galaxus.ch

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Frage & Antwort

Wer hat das Fleece erfunden? Antwort: Anfang der 1980erJahre entwickelte der US-Textilhersteller Malden Mills mit der Outdoormarke Patagonia das heute bekannte Fleece. ­Flauschige, wärmende Stoffe gab es schon vorher, doch das neue Material war leichter, atmungsaktiver und trocknete schneller. Bis heute zählt Fleece zu den beliebtesten Materialien bei allen, die gern draussen sind, ob beim Wandern oder an kühlen ­Herbstabenden.

Zwei Gewinner

Clevere Wohnideen gekürt

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Mit einem Ideenwettbewerb suchte der Migros-Pionierfonds nach Lösungen für das Wohnen von morgen. Ausgezeichnet wurden zwei Projekte: Aivala mit einer Software, die Immobilienprojekte so plant, dass sie eine höhere Verdichtung und gleichzeitig mehr Lebensqualität ermöglichen. Und Paguro mit einer digitalen Plattform, die Mieterinnen und Mietern den Wohnungswechsel erleichtern soll. Nun begleitet der Pionierfonds die beiden Start-ups beim Markteintritt. Für Leute mit zündenden Ideen: → von0auf100.org

Eine lebenswerte Schweiz für alle


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AKTUELL Wald

«Der Wald stirbt nicht,

er passt sich an» Hitzewellen, Megabrände, leidende Bäume: Sind unsere Wälder dem Untergang geweiht? Forstingenieur Ernst Zürcher relativiert die alarmistischen Stimmen. Text: Patricia Brambilla

Zu wenig Wasser: herbstliches Laub mitten im Sommer


AKTUELL

11

Wald

Ernst Zürcher, in der Schweiz war es dieses Jahr so trocken wie noch nie. Wie stark haben die Wälder darunter gelitten?

Im Jura, wo die kalkhaltigen Böden Wasser schlecht speichern, befinden sich manche Nadelbäume an der Grenze ihrer Über­ lebensfähigkeit. Auch die Weisstanne leidet, verfügt jedoch über tiefere Wurzeln als die Fichte und ist deshalb widerstandsfähiger. Man sollte die Situation allerdings nicht ­dramatisieren. Der Wald stirbt nicht, er passt sich an. Buchen werfen ihre Blätter früher ab, reduzieren ihre Krone und opfern Randbereiche. Im folgenden Jahr können sie sich jedoch wieder erholen. Bäume halten aussergewöhnlich lange durch.

Sollten wir also dem Wald vertrauen und ihn sich selbst regenerieren lassen oder lieber massenhaft neu aufforsten?

«Der Wald der Zukunft wird einen höheren Anteil an ­Laubbäumen haben.»

Müssen wir angesichts des Klima­ wandels die Waldbewirtschaftung ­verändern?

Warum?

Bei Hitzewellen vertrocknen junge Setzlinge rasch, weil sie noch keine tiefen Wurzeln besitzen. Ein erodierter Boden braucht Tausende Jahre, um sich wieder aufzubauen. Erfolgreiche Pflanzungen benötigen zunächst ein funktionierendes Waldklima. Ich bin deshalb zurückhaltend, wenn es darum geht, zu schnell handeln zu wollen. Man kann den Anpassungsprozess aber unterstützen. Wie?

Einige Förster setzen bereits auf das Konzept des Dauerwaldes mit geschlossenem Kronendach. Dadurch bleibt das Wald-­ innere kühl und der Boden geschützt. Wälder sind wichtige lokale Wasserspeicher. Deshalb ist es entscheidend, offene Flächen möglichst klein zu halten.

Indem man die Waldränder pflegt. Diese Übergangszonen erhalten mehr Licht und spielen eine Schlüsselrolle. Dort finden sich jene Arten, die sich am schnellsten an neue Bedingungen anpassen. Sie bilden ein natürliches Labor, das später den übrigen Wald besiedeln kann.

Was sonst noch?

Sollten bestimmte Baumarten gezielt gefördert werden?

Interessanterweise müssen Wälder heute immer seltener ausgelichtet werden, damit lichtliebende Baumarten nachwachsen ­können. Kastanien etwa keimen inzwischen sogar unter Fichten, weil das Klima wärmer geworden ist. Der Wald befindet sich bereits in einem Anpassungsprozess. Wenn die ­Buche Schwierigkeiten hat, stehen andere Arten bereit, ihren Platz einzunehmen, etwa Eichen, Eschen, Ahorne oder Linden. Ist es weiterhin sinnvoll, abgestorbene Bäume stehen oder liegen zu lassen? Fotos: Keystone/Christian Beutler, zVg

Vor allem Letzteres nicht! Das wurde bereits zu oft und häufig auf falsche Weise praktiziert. Manche Förster möchten möglichst alles ersetzen. Doch es ist gefährlich, grosse Flächen zu räumen und den Boden freizulegen.

Ja. Sie sind wichtig für Kleintiere und Pilze, die sich dort ansiedeln. Obwohl es sich um trockenes Holz handelt, zersetzt es sich nur sehr langsam und brennt keineswegs so leicht, wie oft angenommen wird. Abgestorbene Bäume im Wald zu belassen, bedeutet, biologische Apotheken entstehen zu lassen. Die dort lebende Mikroflora wartet darauf, den Wald für kommende Generationen neu zu besiedeln.

Ernst Zürcher (75) ist Forstingenieur, Holzforscher und emeritierter Professor für Holzwissenschaften der Berner Fachhochschule in Biel. Er ist Autor mehrerer Bücher, unter anderem zur kollektiven Intelligenz der Bäume («Die Bäume und das Unsichtbare»).

Oft sind sie bereits vorhanden. Die verschiedenen Eichenarten, ob Stiel-, Traubenoder Flaumeiche, kommen mit trockenem Klima gut zurecht und haben sich beispielsweise bereits an den Südhängen des Juras etabliert. Man kann auch den wichtigsten Helfer der Eiche unterstützen: den Eichelhäher. Er sammelt Eicheln, vergräbt sie und verteilt sie über das gesamte Gebiet an besonders geeigneten Standorten. Ein grosser Teil seines Vorrats keimt später genau dort, wo er die Eicheln versteckt hat. Welche Bäume noch?

Auch die Linde gedeiht gut in warmen Gebieten. Am Thunersee, wo die Sonnen­ einstrahlung besonders stark ist, wachsen natürliche Bestände der Winterlinde. Ihr sehr zartes Laub kann man im Frühling sogar als Salat essen. Fortsetzung auf Seite 13


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AKTUELL Wald

Das Pilzkörbli noch nicht ins Korn werfen Schlechte Vorzeichen für die Pilzsaison 2026: Der Sommer war trocken und heiss, vielerorts fehlt Wasser im Boden. Ist die Saison also im Eimer?

Zusätzliches Problem: Kommt der Regen dann endlich, kann ein ausgetrock­ neter Boden das Wasser kaum aufneh­ men – das meiste fliesst ober­flächlich wieder ab.

Für das Mittelland sieht Brunner bei Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronenröhrlin­ gen schwarz. Sie sind sogenannte Mykor­ rhizapilze und leben in enger Gemeinschaft mit Baumwurzeln. Chancen gibt es den­ noch: Champignons, Parasole oder Stock­ schwämmchen könnten noch Fruchtkör­ per bilden, sagt Brunner. Auch Krause Glucken wurden bereits entdeckt. Diese Arten sind nicht auf dieselbe Sym­biose mit den Bäumen angewiesen. Was könnte die Saison noch retten? «Es müsste regnen, nicht zu viel – aber über einen längeren Zeitraum», sagt Brunner.

«So dass der Boden schön angefeuchtet wird und er das Wasser behalten kann.»

Andere Bäume, andere Pilze «Grundsätzlich sind Pilze sehr robust», sagt Brunner. Doch Mykorrhizapilze ­hängen von ihren Baumpartnern ab. Ver­ ändert sich der Wald, dürfte sich deshalb auch die Pilzwelt verändern. Brunner erwartet neue Pilz­arten – solche, die ohne diese Partnerschaft auskommen und solche, die mit besser angepassten Baum­ arten zusammen­leben. Text: Pascal Amri

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«Ohne Wasser keine Pilze», sagt Ivano Brunner, emeritierter Pilzforscher an der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Denn: Was wir im Wald sammeln, ist der Fruchtkörper. Er besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser, das der Pilz über sein Geflecht aus dem Boden oder seiner Umgebung aufnimmt.


AKTUELL

13

Wald

Fortsetzung von Seite 11 Wie wird der Wald der Zukunft aussehen?

Mit einem höheren Anteil an Laubbäumen und einem ausgewogenen Anteil an Nadel­ bäumen, bewirtschaftet als Dauerwald mit geschlossenem Kronendach. Zudem verfolgt der Bund das Ziel, zehn Prozent der Wald­ fläche als Naturwaldreservate auszuschei­ den. Dort soll sich der Wald völlig frei und ohne menschliche Eingriffe entwickeln können. Diese Flächen werden kleine Stücke ursprünglichen Urwaldes und wich­ tige ­genetische Reserven darstellen. Stichwort Waldbrände. Sie wüteten diesen Sommer in halb Europa. Werden wir solche Bilder bald auch in der Schweiz sehen?

Das ist deutlich weniger wahrscheinlich. Wieso?

Diese Brände, die wir diesen Sommer gese­ hen haben, ereignen sich häufig in künstlich angelegten Nadelwäldern in tieferen Lagen.

«Die Brände dieses Sommers ereigneten sich häufig in künstlich angelegten Nadelwäldern.»

Sie haben die ursprünglich natürlichen Laubwälder ersetzt. Kiefern und Fichten sind nicht nur wegen ihres Holzes Nadel­ bäume, sondern auch wegen ihrer N ­ adeln, die sich schlecht zersetzen und auf dem Waldboden eine leicht entzündliche Streu­ schicht bilden. Das ist eine Zeitbombe. Das Harz wird beim Verdunsten zu einem hervorragenden Brennstoff, der Bodenfeuer auslösen kann, die bis in tiefere Schichten vordringen. Mischwälder sind also besser vor ­Bränden geschützt?

Ja. Die Forstwirtschaft hat bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erkannt, dass Monokulturen keine Lösung sind, und sich am natürlichen Mischwald orientiert. Das Schweizer Waldgesetz ist weltweit einzig­artig: Es fördert Misch­ bestände und natür­liche Verjüngung, ver­ bietet ­Kahlschläge und untersagt synthetische Hilfsstoffe, um die Wasserqualität zu schützen.

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AKTUELL Wandern

Schutzengel

mit Seil, Helm und Herz In den Alpen verunfallen immer mehr Menschen. Bergretter wie Simon Bolton sorgen dafür, dass aus Notlagen nicht noch öfter Tragödien werden. Text: Michael West

A

n einem schwülen Augusttag sitzt Simon Bolton im Büro des Alpinzentrums Gstaad. Der Raum wirkt schlicht und provisorisch: Die Wände sind aus Pressspan, ein Skistock dient als Türgriff. Das Gebäude, eine ehemalige Sägerei, ist heute die Basis von rund 30 Bergführern und Outdoor Guides. Bolton leitet das Zentrum und bietet selbst anspruchsvolle Klettertouren an. An diesem Tag spricht der 45-Jährige jedoch über seine andere Aufgabe: Er ist auch ehrenamtlicher Bergretter. Ohne zu viele Details zu verraten – die Identität der Opfer darf nicht erkennbar sein –, schildert er die Ereignisse einer eisigen Winternacht. Rettung in letzter Minute

Zwei junge Skifahrer brettern trotz Lawinenwarnung abseits der Piste durch den Pulverschnee. Plötzlich löst sich eine riesige Schneemasse und überrollt die beiden Männer. Zwar sind ihre Köpfe nachher noch im Freien, doch der Schnee umschliesst ihre Körper wie eine Zwangsjacke – sie können sich kaum noch bewegen. Eine Helikoptercrew findet sie. Aber inzwischen ist es windig und Schnee fällt – der Heli kann nicht landen. Bolton wird mit einer Seilwinde abgesetzt und schaufelt die unterkühlten Männer frei. Unter dem Helikopter hängend, werden sie nacheinander ins Tal geflogen. Bolton hängt am gleichen Seil und stabilisiert die Unfallopfer im eisigen Wind. «Bergretter dürfen sich selbst nie in Gefahr bringen», erklärt der Berner Oberländer. «Damals haben wir uns nicht gefährdet, gingen aber ans Limit, nachdem wir uns im Team darauf geeinigt hatten.» Ist er deshalb wütend auf die zwei leichtsinnigen Skifahrer? Der Vollprofi schüttelt den Kopf: «Zu meinem Job gehört es, dass ich nie ­moralisch über Verunfallte urteile.» Simon Bolton gehört zur gemeinnützigen Stiftung

Fotos: Raffael Waldner

Alpine Rettung Schweiz (ARS). Die rund 3500 freiwilligen Retterinnen und Retter sind in Regionalvereinen und lokalen Teams organisiert. Sie kommen im ganzen Alpenraum und im Jura zum Einsatz – nur das Wallis hat seine eigene Organisation. Bolton leitet das Team in Gstaad. Die 30 Männer und Frauen haben alle einen anderen Beruf, wie das bei den Bergrettern üblich ist: Sie sind etwa Seilbahntechniker, Bergbäuerin oder Schreiner. Wichtig ist, dass sie hier wohnen, die Gegend sehr gut kennen und selbst Bergsport treiben. Steigende Zahl von Verunglückten

Wenn ein Wanderer oder Skifahrer in der Region verunfallt, wird das Team von der Rega aufgeboten. Oft fahren die Retterinnen und Retter dann mit Geländewagen so nahe wie möglich an die Unfallstelle heran, den Rest des Weges gehen oder klettern sie. Die Arbeit geht den Rettern nicht aus: Im Hitzesommer 2026 waren vor allem Steinschläge ein Problem – auch in der Region Gstaad. Der schmelzende Permafrost lässt die Berge unstabil werden. Laut dem SAC verunglücken immer mehr Menschen: Allein bis Mitte August zählte die Rega dieses Jahr 323 Einsätze in den Bergen, 39 mehr als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. 2025 mussten insgesamt fast 4000 Bergsportlerinnen und -sportler geborgen werden, 98 kamen ums Leben. Trotz der vielen Notfälle war die Zahl der Toten seit zehn Jahren nie so tief. Das ist den Retterinnen und Rettern zu verdanken – sowie dem Handy, mit dem man Hilfe herbeirufen kann und das sich auch orten lässt. Eine schlimme Erinnerung

Simon Bolton hat in seinen 26 Jahren als Bergretter vielen Menschen geholfen, aber auch immer wieder Tote geborgen. Wie verarbeitet er solche Erlebnisse? «In der ersten Nacht danach schlafe ich wenig», sagt er. «Nachher

ist der Austausch mit den Teamkollegen wichtig.» Nur einmal gelang es ihm nicht, Distanz zum Erlebnis zu bekommen: ­Damals trug ein Toter die exakt gleichen Skischuhe wie Bolton. Schliesslich kaufte er sich neue Schuhe. Zum Schluss des Gesprächs zückt er sein Handy und zeigt noch das Video einer Tierrettung: Eine Gruppe brauner Geissen hatte sich in einer Felswand der Bergkette Gast­ losen verstiegen. Bolton musste ihnen nachklettern, jedem der störrischen Tiere ein improvisiertes Gurtgeschirr anlegen und es dann vorsichtig abseilen. Als das Filmchen läuft, lächelt er. Wer hätte das gedacht: Eine Bergrettung kann auch mal lustig sein.

So wanderst du sicher • Informiere dich genau über den Routen­verlauf und plane Ausweichstrecken ein. Bei der Wahl des Wanderwegs musst du immer ans schwächste Mitglied der Gruppe denken.

• Zieh feste Wanderschuhe mit griffigem

Profil an, die du vorher eingelaufen hast. Nimm auch bei Sonnenschein eine wasserdichte Outdoorjacke mit.

• Geh kein Risiko ein, wenn Unwetter

oder andere Naturgefahren drohen. Infos zu Steinschlag und Lawinen: naturgefahren.ch

• Das Handy mit vollem Akku muss

immer dabei sein. Wähle im Notfall die Nummer 1414 oder 112. Weitere Tipps gibts hier:


AKTUELL

15

Wandern

Aufgeboten von der Rega, rückt Simon Bolton zur Unglücksstelle aus, um Verunfallten zu helfen und sie bei Bedarf per Helikopter bergen zu lassen.


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Weihnachtsmärkte Europas. Um 22 Uhr heisst es: Leinen los! 3. Tag, Montag 14. Dezember 2026 – Speyer & Weihnachtsstadt Heidelberg Frühmorgens erreichen wir Speyer. Am Vormittag entdecken wir bei einem geführten Rundgang (*) die prachtvolle Domstadt mit ihrer reichen Geschichte. Nach dem Mittag geht es weiter nach Heidelberg – und mitten hinein in den festlichen Weihnachtsmarkt auf verschiedenen Plätzen der Altstadt (*). Glühweinduft, Fachwerkromantik und Lichterglanz – ein Wintertraum! Abends Weiterfahrt rheinabwärts. 4. Tag, Dienstag 15. Dezember 2026 – Rüdesheim, Loreley & Koblenz Am Morgen bleibt Zeit für einen individuellen Bummel durch das weihnachtliche

Rüdesheim – ob Drosselgasse oder Weihnachtsmarkt der Nationen. Mittags starten wir zur Passage durch das sagenumwobene Obere Mittelrheintal mit Blick auf Burgen, Rebhänge und die Loreley. Am Nachmittag erwartet uns Koblenz mit einem geführten Rundgang durch die Altstadt (*). Der Abend steht für eigene Entdeckungen im festlichen Lichterglanz zur Verfügung. 5. Tag, Mittwoch 16. Dezember 2026 – Ankunft in Köln & Heimreise Nach dem Frühstück Ausschiffung in Köln. Wir verabschieden uns von Schiff und Crew – und kehren mit viel Weihnachtsstimmung im Gepäck zurück in die Schweiz. (*) Inkludierte Ausflüge

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AKTUELL

17

Hinter den Kulissen

Was machst du da gerade, Katja? Buffetplanung, Warenbestellungen: Katja Engelbert sorgt an der ­Fleischtheke dafür, dass alles rundläuft. Manchmal brauche das auch viel Energie. «Aber es lohnt sich», sagt sie.

Was machst du da gerade, Katja?

Ich bediene an der Fleischtheke. Bei uns kom­ men ganz unterschiedliche Leute vorbei – junge Erwachsene, Familien oder Pensionierte. Viele der Gesichter kenne ich inzwischen. Wenn ich gerade nicht hier stehe, nehme ich frische Ware entgegen oder fülle die Selbst­ bedienungsabteilung auf. Im Büro plane ich ­Bestellungen und bereite Aktionen vor. Was ist das Beste an deinem Job?

Foto: Beat Schweizer

Dass ich vieles selbst entscheiden kann. Wir bestimmen, was wir ins Buffet räumen und ­welche Produkte wir je nach Saison stärker her­ vorheben. Gerade beim Fisch macht mir das Einräumen besonders Spass. Das Buffet soll am Ende aussehen wie gemalt.

Eine lebenswerte Schweiz für alle. Gestalte sie mit uns und werde Teil der Migros-Gruppe.

→ migros.ch/jobs

Katja Engelb er t (38) leitet di e Migros-­ Metzgerei in Herblingen SH.

lich. Es braucht manchmal Energie, sich in an­ dere hineinzuversetzen. Aber ich finde, es lohnt sich. Und wenn es bei mir mal brennt, weiss ich, dass mein Team auch für mich da ist. Welchen Traum möchtest du dir unbedingt erfüllen?

Eine Weltreise machen, Polarlichter sehen und einmal ein NFL-Spiel in Amerika besuchen. Was gehört für dich zu einer lebenswerten Schweiz?

Die Berge, die Seen und die vielen Möglichkei­ ten, hier etwas zu unternehmen. Ich mag die Natur, die Freundlichkeit der Menschen und dass man fast überall eine schöne Zeit verbrin­ gen kann.

Was ist dein Supertalent?

Was machst du nach Feierabend?

Ich lache gern und mache – wenn es die Situa­ tion zulässt – auch mal ein Spässchen. Gleich­ zeitig merke ich oft, wenn es jemandem im Team nicht gut geht. Dann gehe ich auf die Per­ son zu und frage nach. Wenn ich etwas abneh­ men kann, mache ich das. Man kann nicht jeden Tag gleich gut drauf sein, das wäre ja unheim­

Ich gehe gern wandern oder im Sommer im Rhein, in der Thur oder im Bodensee schwim­ men. Ich lese auch gern mal ein Buch und ­geniesse die Ruhe. Nach der Arbeit brauche ich Zeit für mich, um abzuschalten. Aufgezeichnet von Lea Ernst


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AKTUELL Gülsha Adilji

«Ich bin jetzt so nett zu mir

wie zu meinen Freundinnen»

Mit 40 fühlt sich Gülsha Adilji wohl in ihrer Haut. Die Journalistin und Podcasterin über Selbstliebe, Krafttraining und warum Frauen mehr über Hormone wissen sollten. Text: Nina Huber

Gülsha Adilji, Sie sind 40 – bestes Alter überhaupt oder Anlass für Krise?

Beides. Einerseits fühle ich mich wohl, schön und erwachsen. Ich kann dank meiner Lebenserfahrung nicht nur bessere Entscheidungen treffen, sondern auch meine Freunde besser unterstützen. Andererseits freue ich mich gar nicht, dass die Perimenopause anfängt – früher als gedacht.

Wie äussert sich das?

Gülsha Adilji (40) war eine von drei Hosts des erfolgreichen Podcasts «Zivadiliring», der von 2021 bis 2026 lief. Mit dem neuen Podcast «Gülsha & Maja» ist sie seit August am Start. Adilji lebt in Zürich und Berlin.

Ich habe Probleme mit dem Gedächtnis und mit der Wortfindung. Dazu bin ich ­ungeduldig geworden und habe die ganze Zeit ­Nackenstarre. Dabei konnte ich früher in einem Club auf zwei Barhockern schlafen, ohne danach Schmerzen zu haben. Mein Gott, ich verdiene doch mein Geld damit, dass ich schlagfertig bin! Deshalb muss ich schleunigst etwas unternehmen.


AKTUELL

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Gülsha Adilji

Ist Sport für Sie Pflichtübung oder auch Spass?

Was unternehmen Sie konkret?

Ich lasse meinen Hormonspiegel messen, und ich suche mir eine Gynäkologin, die spezialisiert ist auf Hormone. Sind Sie selbstbewusster als früher?

Ja. Ich habe an meiner Selbstliebe gearbeitet und bin nachsichtiger mit mir. Ich bin jetzt so nett zu mir wie zu meinen Freundinnen. Haben Sie sich je als jünger ausgegeben, als Sie sind?

Nein, ich gebe mich immer als älter aus. Ich finde diesen Jugendwahn lächerlich und wehre mich gegen das kapitalistisch-pa­-­ ­triarchale System, in dem Frauen nur etwas wert zu sein scheinen, solange sie 20 sind. Jedes Jahr, das wir älter werden dürfen, soll­ ten wir feiern.

«Jedes Jahr, das wir älter werden dürfen, sollten wir feiern.»

Sie trauern Ihren Zwanzigern also nicht nach?

Wie zeigt sich diese Vernunft?

Seit wann achten Sie auf Ihre Gesundheit?

Mit Ende 20 habe ich auf vegane E ­ rnährung umgestellt – allerdings aus tier­ethischen Gründen. In meinen Dreissigern begann ich, gewisse Lebensmittel gezielt zu essen und Supplemente zu nehmen. Ausserdem treibe ich viel Sport.

Foto: Mirjam Kluka

Was heisst viel Sport?

Ich versuche, viermal pro Woche meinen Puls in die Höhe zu treiben, mache alle ­möglichen Groupfitnesskurse. Mindestens zweimal pro Woche steht Krafttraining auf dem Programm, und für die Ausdauer schwinge ich mich auf ein Indoor Cycle – in einem dunklen Raum mit lauter Musik.

Welche Supplemente nehmen Sie?

Magnesium, Omega-3, Kreatin, Multivita­ minpräparate, Q10, phasenweise Vitalpilze und im Winter Vitamin D3. Wow. Ist das manchmal nicht stressig?

Nein, ich bin da nicht dogmatisch. Die Vita­ mindöschen habe ich in meiner Küche so positioniert, dass ich sie gut sehe und nicht vergesse, sie einzunehmen. Welche Lebensmittel essen Sie bewusst?

Nein. Wobei, das Einzige, was ein bisschen schade ist: Je älter ich werde, desto ver­ kopfter werde ich. Ich möchte viele Risiken nicht mehr eingehen. Aber leider fehlt dann ein Teil des Spasses. Ich bin zu vernünftig geworden. Ich trinke keinen Alkohol mehr und habe aufgehört, Nächte durchzufeiern, es bringt meinen Schlafrhythmus durcheinander. Auch rauche ich nicht mehr, esse möglichst wenig Zucker und vermeide Stress, so gut es geht.

Das Cycling macht definitiv Spass, es fühlt sich an wie auf einer Party. Dem Kraft­ training würde ich den Spassfaktor 4 von 10 geben, aber danach fühle ich mich super. Es ist das Beste, um den Kopf abzu­ schalten und daher sehr gut für meine Psycho­hygiene.

Neuer Podcast Frauen und Krafttraining Gülsha Adilji ist zu Gast im neuen Podcast «HERcules» von Activ Fitness. Dort sprechen Trainerinnen, Physiotherapeutinnen und Ärztinnen über die Vorteile des Krafttrainings für Frauen und ­geben Tipps. Die Fitnesskette Activ ­Fitness gehört zur Migros-Gruppe. Hier reinhören:

Fermentiertes Gemüse und fermentierte Sojabohnen wie Tempeh. Ich habe sogar in Kursen gelernt, wie man Gemüse ein­ macht und Kimchi herstellt. Ich esse täglich 30 Gramm Ballaststoffe. Mein Zmorge ­besteht aus einem Müesli aus Chiasamen, Hanfsamen, geschroteten Leinsamen und Floh­samenpulver plus Kreatin. Schmeckt das auch fein?

Nein. Aber es ist ein Festival für mein ­Mikrobiom (lacht). Tracken Sie Ihre Gesundheitsdaten wie Anzahl Schritte und Stunden Schlaf?

Nein. Aber ich wünschte mir, dass jemand ein Trackinggerät erfinden würde, mit dem man die Hormone checken könnte – ähn­ lich, wie man bei Diabetes den Blutzucker­ spiegel misst. Eine echte Marktlücke!

Man stelle sich vor, wie vielen Frauen man Linderung in der Meno- und Perimenopause verschaffen könnte. Es ist verrückt: Während 20 Jahren wollte man mir ständig die Pille verschreiben. Und jetzt, da ich Symptome von Östrogenmangel habe, will mir niemand Hormone geben. Gebt uns ­Östrogen, Leute!


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RATGEBER

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Haushalt

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Ein Umzugstag ist hektisch, bei all den gestapelten Kisten verliert man den Überblick. Wo sind schon wieder Schraubenzieher, Glühbirnen und ­Teller? Am besten packt man alles zusammen in einen Umzugskarton mit Dingen speziell für die ersten Stunden am neuen Ort. Folgendes kommt in die «Erster-Tag-Kiste»:

WC-Papier und Handtücher

Toilettenpapier sollte sofort griffbereit sein. Auch Handtücher dürfen nicht fehlen, sie eignen sich bei Bedarf zudem zum Aufwischen.

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1

Snacks

Geschirr und Besteck

Nichts stärkt den Teamgeist am Umzugstag mehr als eine gemeinsame Mahlzeit. Viele entscheiden sich für einen ­unkomplizierten Lieferservice. Doch auch Pizza schmeckt vom Teller besser. Besteck und Schneidebrett ­erleichtern zudem die schnelle Zubereitung von Käsebroten und ­an­deren einfachen Stärkungen. Gläser oder unkaputtbare Becher nicht vergessen!

Entspannter

2

Wenn alles noch in Kartons verpackt ist, hilft eine «Erster-Tag-Kiste» mit den wichtigsten Dingen für die ersten Stunden im neuen Zuhause.

Erste-Hilfe-Set

Beim Zügeln lauern viele kleine Gefahren: scharfe Kanten, ­Splitter etc. Ein Erste-Hilfe-­Set mit Pflastern, Schere und ­Verbandszeug sorgt dafür, dass kleine Verletzungen sofort v­ ersorgt werden können.

3 Foto: Getty Images

Werkzeug

Möbel auf- und zusammenbauen, Vorhangstangen an­ bringen, Schrauben festziehen: Ein kleines Werkzeugset, das schnell griffbereit ist, erleichtert viele Arbeiten. Dazu gehören Schraubenzieher, ein Inbus-Set, Hammer, Zange sowie Schere und Cutter.

zügeln

Selbst wenn eine reguläre Mahlzeit eingeplant ist, sorgen kleine Snacks zwischendurch für gute Laune und Energiekicks. Müeslistängel, Nüsse und Früchte wie Äpfel oder Bananen sind eine gute Wahl. Praktisch ist alles, was sich mit der Hand essen lässt. Unbedingt an ausreichend Getränke denken.

Das brauchts am ersten Tag

Text: Claudia Schmidt

4

5

Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen, Ladekabel und ­Ladegeräte sind am Zügeltag unverzichtbar. So bleiben Akkubohrer, Smartphones und andere Geräte stets einsatzbereit.

Oft nehmen Vormieterinnen und Vormieter ihre Leucht­ mittel mit, die eigenen Lampen sind aber noch nicht montiert. Deshalb lohnt es sich, Leuchtmittel für die gängigen Fassungen E14 und E27 einzupacken. Taschenlampen bringen Licht ins Dunkel von unbeleuchteten Räumen, wo die SmartphoneLampe zu schwach ist.

Technik

Paper & Co. Cutter 9 mm Fr. 2.95

Licht

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DAS EXCELLENCE GOURMETFESTIVAL

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51 Michelin-Sterne, über 590 Gault-Millau-Punkte. 36 Starchefs & Ausnahmetalente präsentieren auf dem Rhein alle Facetten der Haute Cuisine.

Tag 1 Basel. Anreise zum Rheinhafen Basel. Ihr Excellence-Schiff nimmt Kurs auf Strassburg. Welcome-Apéro. Gala-Abend: Bei einem Amuse-Bouche in der Lounge lernen Sie den Koch des Abends kennen. Grosses Gala-Menü im Excellence-Restaurant. Moderation durch unsere Conférenciers und den Sommelier. Finale mit Gastchef und Küchencrew. Dance & Livesounds an der River Night. Tag 2 Strassburg. Frühstück à la Excellence. Sie erkunden die Stadt individuell oder begleiten uns auf einen Rundgang durch die Elsass-Metropole. Rückreise am Nachmittag.

ROUTE 2 STRASSBURG – BASEL Programm in umgekehrter Richtung.

DAS FESTIVALPAKET VEGETARISCHE KÜCHE

JULIAN STIEGER

DOMINIK HARTMANN

Michelin 18.5 Gault Millau Rote Wand Chef’s Table, Lech am Arlberg, AT

Michelin 18 Gault Millau Restaurant Magdalena, Rickenbach SZ

FABIO TOFFOLON & DOMINIK SATO Michelin 18 Gault Millau The Japanese Restaurant & The Japanese at Gütsch, Andermatt

Reisecode

Route 1 25.10.–26.10. eobas83_gf

• Excellence Gourmetfestival – Genusstrip mit Übernachtung in eleganter Flussblick-Kabine • Grosser Gourmet-Galaabend mit Gastkoch/ Gastköchin Ihrer Wahl, prominenter Moderation, Livemusik, River Night • Welcome-Apéro, Aperitif, Frühstück • An-/Rücktransfer zum/vom Hafen im Komfort-Reisebus ab/bis gewähltem Einsteigeort • Optionaler Strassburg-Stadtspaziergang • Gepäckservice, WiFi • CO2-Klimaschutzbeitrag Stiftung Myclimate

Reisecode

Route 2 02.11.–03.11.

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Preise pro Person

Reisecode

Route 2 09.11.–10.11.

CHF

Kabinentyp

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2-Bett, Hauptdeck 2-Bett, Mitteldeck, frz. Balkon Junior Suite, Mitteldeck, frz. Balkon 2-Bett, Oberdeck, frz. Balkon Junior Suite, Oberdeck, frz. Balkon

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Zuschlag

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DIETER KOSCHINA & MONIKA HUBER

Michelin 19 Gault Millau IKIGAI, Schloss Elmau, DE

/ – Michelin 18 / 14 Gault Millau Vila Joya, Albufeira Portugal Wirtschaft am Schlössli, Bottighofen Reisecode

Route 2 09.11.–10.11.

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Michelin 17 Gault Millau La Réserve Eden au Lac Zurich, Zürich

Reisecode

Route 1 13.11.–14.11.

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Reisecode

Route 2 14.11.–15.11.

Die Ratings beziehen sich auf jenes Restaurant, in dem der Koch/die Köchin zuletzt bewertet wurde.

2-tägige Fine-Dining-Trips auf den Excellence-Flusslinern ab CHF 375  excellence.ch/gourmetfestival

Nicht eingeschlossen

MARCO ORTOLANI

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• Getränke, Trinkgelder • Annullierungskosten-Versicherung • Programmänderungen und Routenanpassungen bleiben vorbehalten

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• Excellence Countess 13.11. 55 • Excellence Countess 09.11. 75 • Excellence Countess 25.10. 95 • Excellence Empress 02.11., 09.11., 14.11. 55 • Kabine zur Einzelbelegung 295 • Auftragspauschale (entfällt bei Online-Buchung) 30


RATGEBER

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Food Waste

Zu gut

für den Müll In der Schweiz landen pro Person und Jahr 80 Kilogramm essbare Lebensmittel im Abfall, im Wert von rund 600 Franken. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich das vermeiden. Text: Nina Huber

Foto: Unsplash/Patrycja Jadach; Illustrationen: Katrin von Niederhäusern

Einkaufen mit Plan

Spiessig? Vielleicht. Aber Planung hilft. Zuerst die Vorräte prüfen, dann die Menüs planen. ­­Anschliessend die Einkaufsliste erstellen, ob von Hand oder per App. Und ganz wichtig: nie hungrig einkaufen gehen. Kochen mit Mass

Wer die richtige Menge kocht, hat weniger Reste. Als Faustregel gelten pro erwachsene Person zwei Handvoll Reis, Linsen oder Penne. Wer es genauer

Weniger Food Waste daheim Vom 12. bis 20. September findet zum ersten Mal die «Nationale Woche gegen Food Waste» statt. Unternehmen, Organisationen und die öffentliche Hand möchten gemeinsam mit der Bevölkerung die Lebensmittelverschwendung im Alltag reduzieren. Auch die Migros ist Partnerin. Gerade Privathaushalte zählen in der Schweiz zu den grössten ­ Ver­ur­sachern von Food Waste. Umso mehr kommt es auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an. Mehr Infos:

mag, verwendet die Waage: 80 Gramm Pasta als Beilage, 125 Gramm als Hauptgericht. Für Reis reichen 40 Gramm trocken als Beilage oder 80 Gramm als Haupt­gericht. Lagern mit Verstand

Im obersten Kühlschrankfach fühlen sich Käse und Essensreste wohl, in der Ablage darunter Milchprodukte. Das Fach über der Gemüseschublade eignet sich mit rund zwei Grad für Fleisch, Fisch und andere leicht

→ mach-mehr-draus.ch

Fortsetzung auf Seite 24


24

RATGEBER Food Waste

Fortsetzung von Seite 23

Reste Tag verderbliche Lebensmittel. In die Gemüseschublade gehören Früchte und Gemüse. Saucen, Getränke, Eier und Konfitüre finden Platz in der Kühlschranktür. Nachreifende Früchte wie Äpfel, Birnen, Kiwis, Apri-­ kosen oder Zwetschgen sollten nicht neben empfindlichen Produkten wie Avocados, Bananen oder Auberginen aufbewahrt werden. Kein Brot ist hart

Brot, das nicht sofort gegessen wird, lässt sich in Scheiben geschnitten einfrieren. Vor dem Essen so viele gefrorene Scheiben wie benötigt kurz toasten. Brot vom Vortag schmeckt fast wie frisch, wenn es leicht mit Wasser benetzt und etwa zehn Minuten im Ofen aufgebacken wird. Auch älteres Brot hat Potenzial: etwa für Fotzelschnitten, Käseschnitten, Brotsalat oder Paniermehl.

Pürieren geht über Studieren

Weiche Tomaten machen sich bestens in Sugo oder ­Tomatensuppe. Angedrückte Beeren und braune Bananen werden im Smoothie zur Hauptzutat. Testen mit den Sinnen

Schauen, riechen, schmecken: In dieser Reihenfolge lassen sich viele Produkte beurteilen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Oft sind sie noch problemlos geniessbar. Reste? Das Beste!

Einmal wöchentlich einen Restetag einplanen. In OnePot-Gerichten, Suppen, Pizzas, Gratins, Quiches oder Fruchtwähen lassen sich übrige Zutaten kreativ verwerten. Neue App für Haushalte

Teilen macht Freude

Vor den Ferien freuen sich Nachbarinnen, Bekannte oder die Familie über Lebensmittel, die sonst liegen bleiben würden.

Mit der App Aufgabeln! kannst du Food Waste zu Hause messen: Welche Lebensmittel landen im Abfall, wie viel ist es tatsächlich – und was kostet das? Gratis erhältlich in allen gängigen App-Stores.

Weniger Food Waste in der Migros-Gruppe 50 Prozent weniger Lebensmittel­ verschwendung bis 2030 lautet eines der Nachhaltigkeitsziele der MigrosGruppe. Dies im Vergleich zu 2017. ­Dabei setzen die einzelnen Betriebe und Filialen auf verschiedene Massnahmen. Zwei Beispiele: Das Zuviel geht an die Caritas

Verkauft sich eine Produktneuheit weniger gut als erwartet oder bleiben Saisonprodukte übrig, kann es in ­Migros-Verteilzentren zu Überschüssen kommen. Statt mit diesen wie ­geplant Supermärkte zu beliefern, ­spendet die Migros diese Esswaren an gemeinnüt­ zige Organisationen wie die Caritas. Der Wert dieser Spenden beläuft sich auf rund drei Millionen Franken pro Jahr. Wundertüte im Denner

Früchte und Gemüse, die optisch nicht mehr ganz perfekt sind, sowie Back-­ waren vom Vortag kommen bei Denner in die sogenannte Wundertüte. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird das An­gebot ab Anfang November laufend in allen Schweizer Filialen ausge­ weitet. Jede Wundertüte enthält mindestens drei Kilogramm Lebensmit­ tel und kostet 3.50 Franken. Damit kann Denner jährlich 1100 Tonnen Le­ bensmittel retten.


RATGEBER

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Food Waste Sprung in der Schale? Kein Problem! Die Wassermelone kann dennoch verwertet werden.

Wie Migros-Restaurants

Food Waste reduzieren Die Migros betreibt über 200 Restaurants in der ganzen Schweiz. Sie alle haben ein Ziel: möglichst keine Lebensmittel verschwenden. Wie das geht, zeigt der Standort Winterthur Neuwiesen. Text: Nina Huber

S

enada Kesedzic fährt die Rolltreppe hinunter, betritt die Migros in ­Winterthur Neuwiesen und steuert zielstrebig Richtung Lager. Dort stimmt sie sich mit dem Team des Migros-Supermarkts ab: Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, deren Qua­lität jedoch einwandfrei ist, lassen sich oft noch in der Restaurantküche unkompliziert verwerten. Kesedzic greift zur Wassermelone mit einem Sprung in der Schale. «Die nehme ich mit. Wenn wir sie oben aufschneiden, sehen wir, ob das Fruchtfleisch unversehrt ist», sagt die Leiterin des MigrosRestaurants. Auch den Bund Biolauch prüft

Senada Kesedzic, Leiterin des MigrosRestaurants Winterthur Neuwiesen

Fotos: Paolo Dutto

sie genau: Was nicht mehr gut ist, wird entfernt. Der Rest bleibt eine wertvolle Zu­tat für Suppen, Wähen und andere Gerichte. So werden Lebensmittel und Ressourcen geschont und Kosten gespart. Kesedzic plant ihre Menüs bewusst flexibel. Im Sommer bestellt sie etwas weniger Saisonfrüchte. Dadurch kann sie Produkte wie Himbeeren, die am Abend im Supermarkt übrig bleiben, kurzfristig für Desserts, Shakes und saisonale Angebote nutzen. Das Ziel ist klar: Lebensmittelverschwendung vermeiden. «Aus ethischen wie auch aus finanziellen Fortsetzung auf Seite 27


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BASEL–BOPPARD–MAINZ–BASEL MS EDELWEISSbbbbk 1. TAG BASEL Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 15:00 Uhr und um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. TAG SPEYER Schifffahrt entlang des Rheins und Entspannung an Bord. Nach dem Mittagessen Ankunft in Speyer. Von dort unternehmen Sie einen Ausflug(1) nach Schwetzingen mit Besichtigung des eindrucksvollen Schlosses. Am Abend Fahrt Richtung Boppard. 3. TAG BOPPARD–MAINZ Nach einem kurzen Halt in Boppard können Sie während des Frühstücks und bis zur Ankunft in Mainz die Fahrt entlang des «Romantischen Rheins» mit Blick auf die viel besungene Loreley bewundern. Am Nachmittag lernen Sie Mainz, die Geburtsstadt des Buchdrucks, bei einem abwechslungsreichen Rundgang(1) kennen. Zum krönenden Abschluss erwartet Sie ein Besuch der barocken Augustinerkirche. 4. TAG PLITTERSDORF–KEHL Nach der Ankunft in Plittersdorf steht am Nachmittag ein Transfer(1) mit anschliessender Besichtigung eines Abschnitts der Maginot-Linie auf dem Programm. Dabei handelt es sich um ein historisches Verteidigungssystem, das Frankreich in den 1930er-Jahren zum Schutz vor Deutschland errichten liess. Im Anschluss erfolgt die Busrückfahrt nach Kehl und die Wiedereinschiffung der Ausflugsteilnehmer:innen. Am Abend beginnt die letzte Etappe Ihrer Reise in Richtung Basel. 5. TAG BASEL Ausschiffung nach dem Frühstück und individuelle Heimreise. Romantischer Rhein

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RATGEBER

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Food Waste

Fortsetzung von Seite 25

Rund ein Fünftel der Abfälle kommt von den Tellern der Gäste.

Lebensmittelreste werden gesammelt und in einer Biogas­ anlage verwertet.

Gründen hatten wir schon immer den An‑ spruch, möglichst alle Lebensmittel zu ­verwerten», sagt Thomas Egli, Koordinati‑ onsleiter M‑Gastronomie. «Wir wollen mit unseren über 200 Migros-Restaurants als gutes Beispiel vorangehen.» Nun aber wollte er es systematisch angehen. Um Fort‑ schritte messbar zu machen, wurden im Sommer 2025 in 118 Migros-Restaurants während vier Wochen sämtliche Lebens­ mittelreste erfasst. Möglichst alles nutzen

Das Pilotprojekt für diese schweizweite Er‑ hebung fand im Restaurant der Migros Neu‑ wiesen in Winterthur statt. Dort war für Restaurant-Leiterin Kesedzic entscheidend, dass die Umsetzung alltagstauglich bleibt und möglichst wenig zusätzlichen Aufwand bedeutet. Das Team wurde geschult, danach sorgten QR-Codes, farbcodierte Messstatio‑ nen und Tabellen dafür, dass alle Mitarbei‑ tenden problemlos mitmachen konnten. Die Resultate der 118 Betriebe zeigen: Die Migros-Restaurants sind in der Schwei‑ zer Gastronomielandschaft bereits gut posi‑ tioniert. In der Küche wird darauf geachtet, Lebensmittel möglichst ganz zu nutzen. Broccoli-Strünke etwa verleihen Suppen zusätzlich Geschmack und Substanz. Rund ein Fünftel der Abfälle entsteht auf den Tellern der Gäste. Darauf wurde rasch reagiert: Für die Ausgabe wurden klare

Schöpfmengen definiert, um den Bedarf ­besser zu treffen. Wer eine grössere Portion wünscht, kann dies jederzeit beim Personal anbringen.

«Aus ethischen und finanziellen Gründen haben wir den Anspruch, möglichst alle Lebensmittel zu verwerten.» Thomas Egli, Koordinationsleiter M-Gastronomie

Vorleben, wie es geht

Den grössten Anteil macht die Überpro­ duktion aus – typisch für Buffets. Denn ein attraktives Angebot braucht Vielfalt und Fülle. Gleichzeitig bietet das Buffetkonzept auch Flexibilität: Einzelne Komponenten können in neue Gerichte integriert werden. Kartoffeln vom Tagesmenü werden am Folgetag etwa zu einem Kartoffelsalat verarbeitet, andere Speisen vergünstigt über «Too Good To Go», eine App für Lebensmittel­rettung, verkauft. Die Produktionsmengen werden laufend an die effektive Nachfrage angepasst. Was am Ende übrig bleibt, wird in einer ex‑ ternen Biogasanlage verwertet. Diesen Herbst erfolgt eine zweite um­ fassende Messung. Sie wird zeigen, welche Verbesserungen effektiv erreicht werden konnten. Für Senada Kesedzic ist neben den Zahlen vor allem die Wirkung im Team ent‑ scheidend. «Die Restaurantleiterinnen und -leiter haben es in der Hand, dem Thema Food Waste mehr Priorität einzuräumen und es vorzuleben», sagt sie. Die Erfahrung zeigt: wo gemessen wird, entsteht Engage‑ ment – und oft auch ein sportlicher Ehrgeiz, gemeinsam noch besser zu werden.


GENUSS Peperoni

Von Scharfmachern

und süssen Schoten

Wie eng sind Peperoni, Peperoncini, Chili und Paprika verwandt? Wir lichten den Begriffs­dschungel ‒ und servieren Rezepte von mild bis scharf. Text: Claudia Schmidt und Silvia Schütz

Rezepte und Fotos: Migusto, Adobe Stock

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GENUSS

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Peperoni

Gefüllte Peperoni Feines aus dem Ofen: Mit Hackfleisch und Reis gefüllte Peperoni mit geriebenem Käse bestreuen und gratinieren – fertig ist der Znacht.

Cevapcici mit Peperoni Hauptgericht für 4 Personen 600 g Hackfleisch, z. B. Rind oder Lamm 1 EL edelsüsser Paprika 1 TL granulierter ­Cayennepfeffer 1 Knoblauchzehe ¼ Bund Bohnenkraut oder Oregano ca. 1 TL Salz 8 verschiedenfarbige Mini-Peperoni ca. 2 EL HOLL-Rapsöl Utensilien 8 Holzspiesse 1. Grill auf ca. 160 °C vorhei-

zen. Hackfleisch mit Paprika und Cayennepfeffer mischen. Knoblauch dazupressen. ­Bohnenkrautblättchen dazuzupfen und Salz beigeben. Masse mischen und kneten.

f u a s e f r a h Sc rrat Vo

Chili-Crunch Frittierte Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Crunchy Mais bilden mit Chiliflocken und Garam Masala in Öl eine Würze für Reis- und asiatische Nudelgerichte.

2. Pro Person 2 Cevapcici von

ca. 8 cm Länge und 3 cm ­Dicke formen. Mit den Mini-­ Peperoni längs an Spiesse ­stecken. Mit Öl bepinseln. 3. Cevapcici mit Peperoni

rundum ca. 8 Minuten grillieren. TIPPS Mit Fladenbrot, Eis-

bergsalat, Ajvar, Joghurt, Kräutern wie Petersilie und Minze und Zitronenschnitzen servieren. Grosse Hitze (ab 220–280 °C) eignet sich zum Anbraten bzw. direkten Grillieren; das Gargut wird direkt über der Glut auf dem Rost platziert. Bei mittlerer Hitze (180–220 °C) grilliert oder brät man indirekt; das Gargut liegt nicht direkt über der Glut, und der Grill wird zugedeckt. Mehr Rezepte und Infos auf Seite 31


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GENUSS

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Peperoni

Fortsetzung von Seite 29

, t h c a m e g Fix egessen gern g

Ofen-Feta mit Peperoni Kleine Mahlzeit für 4 Personen 4 Peperoni, z. B. gelb, rot 2 Knoblauchzehen 4 Zweige Thymian 6 EL Olivenöl Salz Pfeffer 200 g Feta 1. Backofen auf 200 °C Umluft

vorheizen. Peperoni entkernen und in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. 2. In eine ofenfeste Form geben.

Frisch aus der Migros

Knoblauch dazupressen, Thy­ mianblättchen dazuzupfen, Oli­ venöl dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mischen.

Peperoni, Peperoncini, Paprika: Was ist was?

Peperoncini ­ tricolore per 100 g Tagespreis

Peperoni gemischt per 500 g Tagespreis

In der Schweiz bezeichnet Peperoni meist die milde ­G emüsepaprika, in Deutschland schlicht Paprika genannt. Sie ist gross, dickfleischig und in den Farben Grün, Gelb, Rot und Orange erhältlich. Ihr Geschmack reicht von leicht herb bis süss. Peperoncini sind die scharfen Verwandten der Peperoni und werden auch als Chili bezeichnet. Die Schärfe der Schoten stammt vom Stoff Capsaicin

3. Feta in der Peperonimarinade

wenden und dazulegen. In der Ofenmitte ca. 20 Minuten ­braten. TIPP Dazu passt Brot oder

Pasta.

und wird auf der Scoville-Skala (SHU) gemessen: Während Peperoni bei 0 SHU liegen, erreichen besonders scharfe Chilis mehr als 1 Million SHU. Der Begriff Paprika bezeichnet in Deutschland sowohl die Gemüsepaprika als auch das Gewürz. In der Schweiz ist damit nur das Gewürz gemeint. Dieses wird aus getrockneten und gemahlenen Paprika­ schoten hergestellt und kann mild, edelsüss oder scharf sein.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.


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GENUSS Äpfel

Süsser Flamm­ kuchen mit Apfel und Mandeln Dessert für 6 Personen 1 Flammkuchenteig à 200 g 200 g saurer Halbrahm 1 süsslicher Apfel, z. B. Gala 1 EL Zitronensaft 30 g Mandelscheiben ½ TL gemahlener Zimt 30 g helle Sultaninen 2 EL flüssiger Honig, z. B. Waldhonig 1. Backofen auf 250 °C Unter-/

2. Ganzen ungeschälten Apfel

3. Mandelscheiben und

Zimt darüberstreuen. 4. Flammkuchen auf der

untersten Rille des Backofens ca. 12 Minuten knusprig b ­ acken. Nach der Hälfte der Backzeit die Sultaninen ­darüber­streuen und mitbacken. Honig darüberträufeln und Flammkuchen heiss ­servieren.

Äpfel Gala per kg Tagespreis

Text: Claudia Schmidt

Fla m

inmal anders … en e

mit dem Gemüsehobel fein in dünne Scheiben hobeln. Mit Zitronensaft aromatisieren. Auf dem Teig verteilen.

Herbstzeit ist Apfelzeit! Wir präsentieren fünf feine Ofenrezepte samt Tipps, welche Apfelsorten sich besonders gut zum Backen eignen.

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Oberhitze vorheizen. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Sauren Halbrahm auf dem Teig ausstreichen.

Apfelglück


GENUSS

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Äpfel

Gut zu wissen

Die richtige Sorte Apfelsorten wie Boskoop oder Braeburn sind fest und säuerlich. Sie behalten beim Backen ihre Struktur und werden deshalb gern für Apfelkuchen verwendet. Aber keine Regel ohne Ausnahme: In Frankreich greift man für eine Apfeltarte auch mal zur Sorte Pink Lady, die für ihre Süsse geschätzt wird. Für Kuchen mit weicherer Füllung eignen sich Gala oder Jonagold. Knuspriger Boden Gemahlene Nüsse oder Paniermehl auf dem Kuchen­ boden sorgen dafür, dass der Boden knusprig bleibt, weil sie Saft aus den Äpfeln auf­ saugen. Schneidet man die Apfelstücke zudem etwas dicker, weicht der Kuchen­ boden weniger durch.

Rezepte und Fotos: Migusto, Adobe Stock

Zitronensaft gegen das Verfärben Kaum ist ein Apfel ange­ schnitten, fängt er an, sich bräunlich zu verfärben. Gibt man ein wenig Zitronen­ saft zu den geschnittenen Äpfeln, verfärben sie sich nicht so schnell.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Apfel-Tartelettes Schnell und einfach gelingen diese ApfelTartelettes mit selbst gemachtem Teig. Sie sind nicht nur fein, sondern sehen auch besonders hübsch aus.

Für s! n Streuselfa

Apfel-Streuselkuchen Kuchen mit Streuseln sind ­immer beliebt. Hier wird der Kuchen mit einer Quarkmasse und Äpfeln ­zubereitet. Gelingt auch mit Aprikosen, Pflaumen oder Beeren.

Mehr Rezepte auf Seite 35


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GENUSS

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Äpfel

Fortsetzung von Seite 33

Zucchetti-ApfelBaumnuss-Cake Für 1 Cakeform à 30 cm 200 g Zucchetti 200 g Äpfel 1 TL Butter zum Dünsten 1 TL Puderzucker 100 g Baumnüsse 3 Eier 100 g Zucker 80 g Magerquark 150 g weiche Butter 180 g Mehl 1 TL Backpulver 1 TL Natron Baumnüsse zum Bestreuen 1. Zucchetti und Äpfel ohne

zu schälen an der Röstiraffel reiben. 2. Butter in einer weiten Pfanne

Cake mit ­Gemüse? Ja, so fein!

schmelzen. Puderzucker und geraffelte Zutaten beigeben. 2 Minuten dünsten. In ein Sieb geben und abtropfen lassen. 3. Backofen auf 180 °C Unter-/

Oberhitze vorheizen. Cakeform mit Backpapier auskleiden. Baumnüsse grob hacken. Auf ein Blech geben und im Ofen ca. 5 Minuten hellbraun rösten. Auskühlen lassen. 4. Eier trennen. Eiweiss steif

Apfel-Ingwer-Kuchen Ingwer und Kardamom im Teig geben diesem Apfel­ kuchen die besondere Note.

schlagen. Zucker einrieseln ­lassen und so lange weiter­ schlagen, bis die Masse glänzt. Eigelb und Quark schaumig aufschlagen. Butter und ZucchettiApfel-Mischung darunterrühren. Baumnüsse, Mehl, Back­ pulver und Natron mischen und nach und nach unterrühren. ­Eiweiss in zwei Portionen unter den Teig heben. 5. Masse in die vorbereitete

Form füllen. Cake in der Ofenmitte ca. 60 Minuten backen. Nadelprobe machen. 6. In der Form 20 Minuten Äpfel Gravensteiner per kg Tagespreis

ruhen lassen. Auf einem ­ Kuchengitter auskühlen lassen. Nach Belieben mit grob ge­ hackten Baumnüssen bestreuen.


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GENUSS Aufgedeckt

ine her C at er unn r b De

«Ohne Zmorge

kann ich nicht aus dem Haus»

Rennrollstuhlfahrerin Catherine Debrunner hat es nicht eilig, wenn es ums Frühstück geht. Die Vegetarierin erzählt, welche Rolle die Ernährung für ihren Erfolg spielt und was sie gern kocht. Text: Angela Obrist

Catherine Debrunner, was haben Sie heute gegessen?

Ich hatte einen ziemlich leeren Kühlschrank, weil ich erst gestern vom Training in den Niederlanden zurückgekommen bin. Es hat aber gereicht für meine Haferflöckli mit Joghurt und Früchten und den Kaffee am Morgen. Am Mittag habe ich auswärts ­gegessen – einen Rüeblisalat mit Ei und ­einem Brötchen. Ist Ihr Kühlschrank öfter leer?

Ja, ich bin sehr viel unterwegs. Ich pendle zwischen meinen beiden Trainingsbasen in der Schweiz und den Niederlanden. Und für die Marathons und Bahnwettkämpfe reise ich überallhin auf der Welt.

Fotos: Keystone, Adobe Stock, Getty Images; Montage: Migros-Magazin

Zu Ti s

mit … h c


GENUSS

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Aufgedeckt

Wie schmeckt Ihnen das holländische Essen?

einmal ein Tiramisù oder eine Pizza. Für mich kommt es auf das Mass an.

Ich bin kein Fan frittierter und deftiger Ge­ richte. Aber an Trainingstagen esse ich mitt­ lerweile wie die Niederländer Zmittag.

Ihre wichtigste Mahlzeit?

Der Zmorge. Dafür nehme ich mir sogar Zeit, wenn ich um drei Uhr morgens an den Flughafen fahren muss. Ohne Zmorge kann ich nicht aus dem Haus.

Das heisst?

Brot mit Käse, dazu rohes Gemüse und ­gekochte Eier. Als Vegetarierin verzichte ich auf den typischen Schinken. Dieser leichte Zmittag ist ideal, weil ich kurz da­ rauf wieder im Rennrollstuhl bin und dort direkt auf meinem Bauch liege. Was vermissen Sie im Ausland?

Den Ovo-Drink, das gute Schweizer Brot und die Milch. Wie wichtig ist Ernährung für Sie?

Sehr wichtig. Sie ist die Quelle, aus der ich meine Kraft als Sportlerin schöpfe, nicht nur vor und während des Trainings oder Wettkampfs, sondern auch danach in der Regenerationszeit. Wie essen Sie im Alltag?

Ich habe mit meiner Ernährungsberaterin ein Grundgerüst erstellt. So esse ich ­möglichst ausgewogen mit vegetarischen Eiweissen, Kohlenhydraten, Gemüse und Früchten. Die Mahlzeiten sollten wenn im­ mer möglich frisch zubereitet sein, und ich muss darauf achten, dass ich genug trinke. Ergänzend nehme ich Sportnahrung wie Shakes und isotonische Getränke zu mir. Ich zähle keine Kalorien, sondern verlasse mich auf mein Gefühl. Sonst würde mir die Freude am Essen wohl vergehen. Unterscheidet sich Ihre Ernährung vor Wettkämpfen auf Kurz- und Langstrecken?

Die Basis ist die gleiche. Diesen Herbst ­bestreite ich vor allem Marathons, da ist ­es besonders wichtig, dass ich vor dem Wett­ kampf genug Kohlenhydrate esse, also Pasta, Brot und Reis. Was trinken Sie während eines Marathons?

Was mögen Sie besonders?

«Ich zähle keine Kalorien, sondern verlasse mich auf mein Gefühl. Sonst würde mir die Freude am Essen vergehen.»

Solange es vegetarisch ist, bin ich relativ experimentierfreudig und probiere gern neue Gewürze und Geschmäcker. Ich mag indische und thailändische Currys, japa­ nische Ramensuppe und Fajitas. Spitzensportlerin und Vegetarierin – eine Herausforderung?

Nein, für mich geht das problemlos. Die Auswahl an vegetarischen Eiweissquellen ist riesig. Ich esse zum Beispiel Hülsen­ früchte wie Linsen und Kichererbsen, aus­ serdem Tofu, Tempeh und Quorn. Haben Sie kulinarische Kindheitserinnerungen?

Wenn ich aus der Schule nach Hause kam, hatte meine Mutter immer einen Zmittag ­parat, und wir sassen als Familie gemeinsam am Tisch. Mir war lange nicht bewusst, welches Privileg das ist. Heute bin ich meiner Mutter für diese Mahlzeiten sehr dankbar. Waren Sie eine heikle Esserin?

Ich hatte vor allem Mühe, Salat zu essen, und brauchte meist sehr lange. Darüber ­lachen wir in der Familie noch immer. Catherine Debrunner (31) gewann in der Rollstuhlleichtathletik mehrfach Gold an Paralympics, WM und EM, stellte Weltrekorde auf und siegte bei internationalen Marathons. Diesen Herbst tritt die Thur­ gauerin an den Marathons in Berlin (27.9.), Chicago (11.10.) und New York (1.11.) an.

Und heute?

Rosenkohl, Datteln und Feigen finde ich ganz schlimm. Kochen Sie gern?

Jein. Es kommt ganz auf meine Stimmung an. Ich finde es schöner, wenn ich nicht nur für mich allein kochen muss. Was ich aber ungern mache: die Küche aufräumen. Und was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Praktisch nichts. Ich habe zwar immer eine Camelbak, einen speziellen Rucksack mit einem Trinkschlauch und einem iso­ tonischen Getränk, dabei, aber Trinken kostet mich jedes Mal wertvolle Sekunden.

Mittlerweile eher Internationales und weni­ ger Schweizerisches. Ich mache gern Ein­ töpfe wie Currys. Die sind praktisch, weil es dann weniger abzuwaschen gibt. Auch Faji­ tas gibt es fast jede Woche.

Haben Sie überraschende Essgewohnheiten?

Ihr liebstes Küchengerät?

Ich mag Süsses und esse täglich ein bisschen Schokolade zum Kaffee und ab und zu auch

Mein Stabmixer. Nach dem Training mixe ich mir meinen Regenerationsshake, und im Winter mache ich damit Suppen.


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Wildromantisches Wanderparadies

Grandiose Berglandschaften

Entdecken Sie die faszinierende Vielfalt La Gomeras auf einer abwechslungsreichen Wanderreise durch eine einzigartige Vulkanlandschaft. Tiefe Schluchten, üppige Palmenhaine, fruchtbare Terrassenfelder und spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik prägen die Wanderungen. Ein besonderes Highlight ist der UNESCO-Weltnaturerbe-Nationalpark Garajonay mit seinem mystischen Lorbeerwald und der Möglichkeit, den 1487m hohen Garajonay zu besteigen. Sie wandern durch das eindrückliche Valle Gran Rey, vorbei an bizarren Vulkanschloten und durch die ursprüngliche Bergwelt von Benchijigua und Imada. Malerische Dörfer, schwarze Sandstrände, üppige Obstgärten und lokale Spezialitäten wie Palmhonig runden die Reise ab. Ein freier Tag bietet zudem Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen. Kommen Sie mit auf diese abwechslungsreiche Wanderreise auf der grünen Vulkaninsel La Gomera!

Erleben Sie Gran Canaria von seiner eindrucksvollsten Seite und entdecken Sie auf abwechslungsreichen Wanderungen die landschaftliche Vielfalt der Insel. Mächtige Bergmassive, tiefe Schluchten, traditionelle Bergdörfer und weitläufige Terrassenlandschaften machen jede Tour zu einem besonderen Erlebnis. Im Mittelpunkt steht der sagenumwobene Roque Nublo, das markante Wahrzeichen der Insel, ebenso wie der historische Königsweg von Ayacata bis Cruz de Tejeda. Sie erkunden das charmante Teror, wandern durch die faszinierende Schlucht Barranco de las Vacas und entdecken im wilden Westen ursprüngliche Landschaften und Spuren vergangener Zeiten. Ein freier Tag lädt zum Baden, Entspannen oder individuellen Erkunden ein. Den Abschluss bildet ein gemütliches Tapasessen in Veneguera. Begleiten Sie uns auf eine erlebnisreiche Wanderreise durch das vielseitige Gran Canaria!

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Inbegriffene Leistungen

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Direktflug mit EDELWEISS, Fähre, Begleitbus, Hotel in Playa de Santiago, Halbpension sowie 2 Mahlzeiten, Wanderungen und Ausflüge, Trinkgelder sowie IMBACH Wander- & Reiseleitung

Direktflug mit EDELWEISS, Begleitbus, Hotel in Playa del Inglés, Halbpension sowie 4 Picknicks und 1 Tapas-Verkostung, Wanderungen und Ausflüge, Trinkgelder sowie IMBACH Wander- & Reiseleitung

Wanderzeit & Anforderungsprofil

Wanderzeit & Anforderungsprofil

~3.5–4h; teils steinige Wege mit einigen Steigungen und Abstiegen, eine gute Grundkondition ist von Vorteil, Trittsicherheit erforderlich.

~3.5–4.5h; einige Auf- und Abstiege auf teils steinigen Wegen, eine gute Grundkondition und Trittsicherheit erforderlich.

Wandere mit uns auf den Kanaren: 041 418 00 00 oder www.imbach.ch/kanaren


GENUSS Pfannen

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Pfann enfert Sache ige

Panboo ist eine Kochgeschirrserie, die in Italien hergestellt wird. In der Schweiz sind die Pfannen exklusiv in der Migros erhältlich. Es gibt eine klassische Servierpfanne und eine Kasserolle. Der Clou: Die Deckel lassen sich auch als Bratpfanne verwenden. Was bieten die neuartigen Pfannen sonst noch? Innovatives Material: Panboo-Pfannen

bestehen aus Pirotech, einem Material aus pflanzlichem Kohlenstoff, und sind frei von Schwermetallen. Für den Antihafteffekt sorgt eine Keramikbeschichtung auf Wasserbasis. So lassen sich die Pfannen leicht reinigen – von Hand oder in der Spülmaschine. Es bleibt nichts kleben: Bei der Antihaftbeschichtung ist der Name Programm: Spiegeleier flutschen regelrecht auf den Teller. Eine für alles: Panboo-Pfannen eignen

sich für Elektro-, Gas-, Induk­tions- und Glaskeramikherde, ebenso für den Grill, Backofen und die Mikrowelle. In Form: Auch bei grosser Hitze verzieht

sich der Boden nicht. Dadurch verteilt sich das Öl über die ganze ­Fläche. Rösti ­oder Omeletts bräunen gleichmässiger. Heiss und kalt: Tempe­raturwechsel?

Kein Problem. Auf dem Herd halten die Pfannen bis zu 300, im Backofen bis zu 260 Grad stand. So lässt sich Fleisch scharf anbraten und anschliessend ohne Umfüllen im Ofen fertig garen.

Sie wird mit jedem Herd warm

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Die neuen Panboo-Pfannen sind echte Alleskönner. Sie eignen sich für Herd, Ofen und Mikrowelle und scheuen weder Temperaturschocks noch die Spülmaschine.

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Text: Pascal Amri

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MEINE REGION

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Migros Aare

Süss-aromatisch

«Aus der Region»-­ Cocktailtomate Purple

Würzige Kombination

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Was für ein Käse! Die Kombi­ nation aus Pfeffer und Thymian besticht durch ihren würzigen Geschmack. In Amsoldingen BE hergestellt, ist der Käse ein echter Allrounder: Er begeistert zum Brunch, zum Café complet oder auf dem Apéroplättli.

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Violett verzaubert: Die Cocktailtomate Purple sticht nicht nur farblich aus der Tomatenmasse heraus, sondern auch mit dem besonders süss-aromatischen Geschmack.

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Schätze aus

der Region

entdecken

Das «Aus der Region»-Sortiment besteht aus rund 1000 Produkten. Wieso also nicht mal ein neues probieren? Vorschläge für eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Heimat.

Täglich frisch gebacken

Ob auf der Wanderung oder dem Frühstückstisch: Der Schwingerknopf mit geräuchertem Speck ist immer eine gute Wahl. Die Brötli werden täglich frisch ­gebacken und in den 29 Filialen mit Hausbäckerei von Hand direkt vor Ort hergestellt. Wie das duftet!

Tipp der Woche «Aus der Region»Solothurnerli 4 × 80 g Fr. 6.50 In grösseren Filialen ­erhältlich

Die Teig-Tierli sind los «Aus der Region»Apfelringe

Text: Ramona Hirt; Fotos: Bilddatenbank MGB

90 g Fr. 5.25

Rauchiges Aroma

Wie früher beim Grosi

Es trägt die Region nicht nur im Namen, sondern auch in sich: Das Solothurnerli hat ein rauchiges Aroma, eine kräftige Würze und eine feine Käsenote. Am besten schmecken die Würstchen, wenn man sie 20 Minuten lang im nicht kochenden Wasser ziehen lässt.

Als hätte Grosi die Äpfel selbst getrocknet: Die Apfelringe ­erinnern an Schulreisen und prall gefüllte ZnüniBoxen von früher. Die Äpfel werden mitsamt Schale schonend getrocknet und sorgen für den Energiekick ­zwischendurch – bei Klein und Gross.

Jetzt probieren: Noch bis Ende September gibts in den Filialen mit Hausbäckerei die ­lustigen Tierli aus feinem Zopfteig und mit Branchli zum Degustieren – jeweils donnerstags bis samstags von 9 bis 11 Uhr.

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Genossenschaft Migros Aare Angebote gelten vom 17.9. bis 23.9.2026, solange Vorrat.

Unter der Woche über den Wolken

Wander-Tageskarte für CHF 24 mit GA/Halbtax/Kinder und CHF 34 Normalpreis. Gültig von Montag – Freitag vom 14.09. – 16.10.2026. Nicht mit anderen Aktionen oder Tickets kumulierbar. vogellisiberg.ch

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MEINE REGION

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Migros Aare

Welcher Name

soll es sein?

Bald wird der Siegermuni des Bernisch-Kantonalen Schwingfests 2027 getauft. Doch auf welchen Namen? Wähle aus den Vorschlägen unserer «Aus der Region»-Botschafter deinen Favoriten und gewinne VIP-Tickets.

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«Inspiriert vom gleichnamigen Fluss im Kandertal, steht der Name für Stärke, Be- und Bodenständigkeit. Damit ver­ ankert er den Siegermuni symbolisch in seiner Heimat.»

«Der Name steht im Griechischen für den antiken Gott des Krieges und wird mit Kampfgeist, Stärke und Entschlossenheit verbunden – Eigenschaften, die es auch im Schwingen braucht und die der Muni perfekt widerspiegelt.»

Der Muni Der 600 Kilogramm schwere reinrassige Simmentaler Stier wird im November zweijährig. Im Winter ist er in Reichenbach daheim, die Sommer verbringt er oberhalb des Dorfs auf der Alp Engel. Getauft wird er am 19. Oktober in Reichenbach.

Lüscher Sinisha

Cristiano Ronaldo «Welchen Namen soll der beste Muni der Welt tragen, wenn nicht denjenigen des besten Fussballers der Welt?»

Fotos: BOLD AG, zVg

Walther Adrian

Engelbert Moser Michael

«Nomen est omen: Weil der Muni auf der Alp Engel übersommert, passt ein engelsgleicher Name wie angegossen.»

Richi «Der Name verweist auf die Herkunft des Munis in ‹Richebach›. Zudem schafft er einen humorvollen Bezug zur legen­dären ­Baggerszene der TV-Auswandererfamilie Schönbächler.»

Gewinne VIP-Tickets Sei am 8. August 2027 live am Bernisch-Kantonalen Schwingfest im Visana Stadion in Thun dabei. Um im Lostopf zu landen, stimme einfach für deinen Namenfavoriten und gewinne mit etwas Glück 2 × 2 VIP-Tickets für das Fest. Jetzt teilnehmen: → migrosaare.ch/schwingen Teilnahmeschluss: 27.9. Übrigens: Welcher Name die meisten Stimmen erhalten hat, erfährst du im November im Migros-Magazin – oder am 19. Oktober live vor Ort am Richebachmärit in Reichenbach im Kandertal, wo der Siegermuni f­ eierlich getauft wird.


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MEINE REGION

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Migros Aare

Aargau

Mitfeiern am Familientag Zum dritten Mal bietet der Aargauer Familientag am 19./20.9. ein vielseitiges Programm an 24 Standorten. ­Musik, Clowns und kreative Angebote versprechen einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie. Kinder können sich auf Konzerte, Tanzworkshops und eine ­Zaubershow freuen. Sportlich wirds bei Turnparcours, ­Bobbycar-Rennen oder auf der Hüpfburg. Ebenso zu entdecken gibts Figurentheater, das Kino ­sowie das Museum.

«Verkäuferlis» spielen: Die Mini-Migros macht Kinderträume wahr.

Centre Brügg

Achtung, Kinder:

Weitere Infos: → ag.ch/familientag

Die Mini-Migros kommt!

Text und Foto: Migros Supermarkt AG

Premiere: Der «Verkäuferliladen» der Migros macht in Brügg halt. Kinder können vom 16. bis 26. September nach Herzenslust einkaufen, einkassieren und einräumen. So realitätsnah konnten Kinder noch nie «Verkäuferlis» spielen: In der Mini-Migros gibt es die beliebtesten Migros-Produkte im originalen Look und ein Einkaufserlebnis wie in einer echten Filiale. Die mobile MiniMigros reist dieses Jahr wieder durch die Schweiz und lädt Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in elf Einkaufscentern zum Spielen ein – und nun zum ersten Mal auch im Seeland. Vom 16. bis 26. September macht die Mini-Migros halt im Centre Brügg. Auf über 100 Quadratmetern können Kinder in die Rolle von Filialmitarbeitenden, Logistikfachleuten oder Kunden schlüpfen. Ein­kassieren, einkaufen, einräumen: Die Kinder spielen frei und werden von Erwachsenen mit pädagogischer Erfahrung be­ gleitet. Diese übernehmen die Filial­leitung und die Betreuung des Kundendienstes, wo alle Kinder eine Cumulus-­Spielkarte und Migros-Spielgeld erhalten. Die Mini-Migros ist exklusiv den kleinsten Migros-Fans vorbehalten. Eltern und Betreuungspersonen haben keinen Zutritt, können die Kinder aber durch die Wände

aus Plexiglas jederzeit im Blick behalten. Für sie lohnt sich zudem ein Besuch ebenfalls: Beim Check-in der Mini-Migros er­ halten die Begleitpersonen Rabattcoupons des Migros-Supermarkts im Centre. Ebenso können sie sich im Migros-Res­ taurant vor Ort die Zeit mit vergünstigten Angeboten vertreiben.

Die Mini-Migros im Centre Brügg Teilnahme: für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren kostenlos, ohne Vor­ anmeldung, vom 16. bis 26. September Check-in: vis-à-vis Müller Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr Sa: 8.30 bis 16.30 Uhr Weitere Infos:

Shoppyland Schönbühl

Ahoi, PiratenAbenteuer! Vom 16. bis 26. September wartet im Shoppyland ­Schönbühl ein Piraten-Abenteuer auf die ganze Familie. Die Highlights: • Schatzsuche und Kanonenschiessen: Geh auf Ent­ deckungstour und beweise deine Treffsicherheit. • Schminken: Verwandle dich in eine Piratin oder einen Piraten! • Märchenstunde: Lausche den Geschichten von See­ räuber Schmunzelbart. Zudem gibts 10 × 2 Tageskarten für die Wasserwelt Rulantica im Europa-Park zu gewinnen. Weitere Infos: → shoppyland.ch


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LEBEN Geld

So fit sind wir

in Finanz­fragen Eine neue Studie der Migros Bank zeigt auf, was wir über Geld und Vorsorge wissen – und wo es hapert. Text: Jörg Marquardt

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So stehts um die ­Finanzkompetenz

69 % der Teilnehmenden am «Monitor Finanzkompetenz» beantworten die meisten ­Wissensfragen zu Finanzen und ­Altersvorsorge korrekt, 2 % erzielen die volle Punktzahl. 25 % beantworten immerhin etwa die Hälfte der Fragen ­richtig.

2

Innerschweizer haben am meisten Geldwissen

Die höchste Finanzkompetenz gibts in der Zentralschweiz (79,9 % richtige Antworten) und im Kanton Zürich (79,8 % richtige Antworten), die anderen deutschsprachigen Kantone folgen knapp dahinter. Am schlechtesten schneidet das T ­ essin mit 73,9 % richtigen Antworten ab. Die Westschweiz (Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis) liegt bei 76,7 % richtigen Antworten.

Monitor Finanzkompetenz In den vergangenen zwölf Monaten haben … 59 %

… regelmässig Geld gespart … ein Haushaltsbudget gemacht … Anlageentscheide ­mithilfe von Social Media und ­«Finfluencern» getroffen

40 % 7%

Der «Monitor Finanzkom­ petenz» ist eine jährliche Umfrage zur Finanz­ kompetenz in der Schweiz. Die Ausgabe 2026 wurde von der Migros Bank gemeinsam mit dem For­ schungsinstitut gfs.bern durch­geführt. An der Onlinebefragung, die vom 29. Juni bis 23. Juli 2026 stattfand, nahmen 3572 Personen ab 18 Jahren teil.


LEBEN

49

Geld

Die Hälfte hat ein 3a-Konto Die Studie zeigt: je höher das Finanzwissen, umso aktiver gestalten die Befragten ihre finanzielle Zukunft:

55 %

haben ein 3a-Konto, am ­stärksten die 40–64-Jährigen.

50 %

investieren in Fonds, ETFs oder einzelne Aktien, 6 % planen den Einstieg.

33 %

prüfen ihren Pensionskassenausweis und identifizieren Vorsorgelücken.

3

An diesen Wissensfragen scheitern die meisten Befragten:

Nur jeder dritte Befragte prüft seinen jährlichen Pensionskassenausweis.

Illustrationen: Getty Images; Montage: Migros-Magazin

«Je mehr Leute in eine ­ Anlage investieren, desto sicherer wird sie.»

Diese Aussage halten 32 % für zutreffend. Richtig ist: Die ­Anzahl der Anleger allein macht eine Anlage nicht automatisch sicherer, im Gegenteil: Wenn sehr viele Menschen in dieselbe Anlage investieren, k ­ önnen ­Blasen entstehen. «Wer eine hohe Rendite ­erwartet, wählt am besten eine besonders sichere ­Geldanlage.»

Fast ein Viertel der Befragten hält diese Aussage für wahr. Richtig ist: Hohe Renditen gibts meist nicht ohne höheres Risiko.

«Was bedeutet ein tieferer Umwandlungssatz für ­jemanden, der in Pension geht?»

7 % der Befragten glauben, dass das Sparguthaben lang­samer wächst. Je 3 % glauben, dass die Person ihr Pensions­kassenguthaben früher ­beziehen kann oder für die ­ gleiche Vorsorgeleistung weniger einzahlen muss. Richtig ist: Ein tieferer Umwandlungssatz führt zu ­einer tieferen Pensions­kassenrente.

Das ist den Leuten wichtig bei Geldanlagen Sicherheit hat oberste Priorität.

43 %

Langfristiger Vermögensaufbau

31 %

Flexibilität beim Zugriff auf das eigene Geld

30 %

Steuern optimieren

28 %

Sparen fürs Alter

26 % Fortsetzung auf Seite 50


50

LEBEN Geld

5

Fortsetzung von Seite 49

4

Finanzen im Blick?

Frauen hinken bei der Finanzkompetenz hinterher

75 % der Männer fühlen sich bei finanziellen Entscheidungen sicher. Von den befragten Frauen sagen dies nur 58 %. Männer zwischen 18 und 39 Jahren beschäftigen sich fast doppelt so häufig mit dem langfristigen Vermögensaufbau wie Frauen derselben Altersgruppe. Beim Finanzwissen bilden junge Frauen (18 bis 29 Jahre) das Schlusslicht mit nur 65 % richtigen Antworten – 10 Prozentpunkte weniger als gleichaltrige Männer.

Warum hat die Altersvorsorge wenig Priorität? Ich habe kein Geld zum Sparen.

38 %

Ich verlasse mich auf AHV und Pensionskasse. Das Thema ist zu kompliziert. Das hat noch Zeit! Ich misstraue dem System der Altersvorsorge.

34 % 20 %

70 % der Befragten beschäftigen sich im Alltag stark oder sehr stark mit Geld- und Finanz­ themen. Bei der Altersvorsorge trifft dies nur auf 62 % zu.

6

Vertrauen in Altersvorsorge

70 % der Befragten vertrauen ­darauf, dass die Altersvorsorge funktioniert.

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LEBEN

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Geld

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Auf einer Skala von 0 bis 10: wem wir in Gelddingen ­vertrauen

Zuversichtlich trotz Geldsorgen Ich habe häufig Geldsorgen. Ich glaube, meine lang­ fristigen finanziellen Ziele erreichen zu können. Ich bin skeptisch.

43 % 76 % 19 %

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Semplicemente buono

Die Hausbank geniesst das grösste Vertrauen unter den Befragten (7,3); am wenigsten vertrauen sie Finfluencern auf Social Media (1,7). Die klassischen Medien schneiden eher schlecht ab und landen bei 4,1. AHV, Pensionskassen und Bundesbehörden gelten als vertrauenswürdig (6,1 bis 6,9). Freunden und Angehörigen wird auch eher vertraut (5,7).


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LEBEN

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Haushalt

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Bevor die Reinigung beginnt, sollte klar sein, wo die Lebensmittel kühl zwischengelagert ­werden können. Leichtver-­ derbliches wie Fleisch und Milch­produkte sowie alle Tiefkühlprodukte sollten in eine Isoliertasche gepackt werden. «Idealerweise reinigt man den Kühlschrank zu einem ­Zeitpunkt, in dem er ohnehin schon möglichst leer ist», sagt Fabian Kämpf, Anwendungstechniker beim Haushaltsgerätehersteller V-Zug.

Nach der Reinigung ist es wichtig, den Innenraum gut trocken zu reiben. «Das verhindert nicht nur Gerüche, sondern auch die Bildung von Bakterien», sagt ­Expertin Schnass. Beim Einräumen lohnt es sich, die unterschiedlichen Temperaturzonen im Kühlschrank zu beachten: Unten und hinten ist es am ­kältesten – ideal für leicht ­verderbliche Lebensmittel wie Fleisch. Gemüse und Obst wenn möglich in die Gemüseschublade legen, dort schrumpeln sie weniger schnell.

Richtig vorbereiten

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Ausschalten

Ganz wichtig für deine Sicherheit: Vor der Reinigung muss der Kühlschrank immer aus­ geschaltet werden.

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Alles ausräumen

Foto: Adobe Stock

Jetzt werden die Lebensmittel ausgeräumt und kühl zwischengelagert. Anschliessend alle ­beweglichen Teile ausbauen. Bei Unklarheiten hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung.

Wieder einräumen

Coole Pflegetipps für den

Text: Barbara Scherer

Kühlschrank Er steht bei uns im Dauereinsatz: Damit der Kühlschrank sauber bleibt, braucht es ab und zu eine Tiefenreinigung. So gehts.

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Gefrierfach abtauen

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Ist das Gefrierfach integriert, taut es ab, sobald der Strom fehlt. Um den Pro­zess zu beschleunigen, kannst du einen Behälter mit warmem Wasser hinein­ stellen. «Auf keinen Fall sollten Föhn oder andere Heizgeräte verwendet werden», so Kämpf. Das könnte den Plastik be­ schädigen oder verformen. Tauwasser regelmässig mit einem Schwamm oder Tuch aufsaugen.

Für die Reinigung empfehlen sich eine milde Seifenlauge und ein weicher Schwamm. «Auf scheuernde, saure oder stark basische Reinigungsmittel sollte unbedingt verzichtet werden, da sie Materialien angreifen können», sagt Sonja Schnass, Produktmanagerin bei V-Zug. Die Türdichtungen nicht ver­ gessen und dabei auf Beschä­ digungen kontrollieren.

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LEBEN Entrümpeln

Beim Zebra-Mantel wird Autorin Silvia Schütz sentimental – ob sie sich von ihm trennen kann?

Ausmisten mit

Kondo und Hendrix Sich von Dingen trennen, tut der Psyche gut, heisst es. Unsere Autorin Silvia Schütz merkte aber: Wenn jedes Kleidungsstück eine Geschichte erzählt, wird Loslassen schwierig. Wie also anfangen? Text: Silvia Schütz

Fotos: Mara Truog

M

ein Kleiderschrank ist wie mein Fotoalbum. Fast jedes Stück stammt von einer Reise und ist mit Erinne­ rungen und Emotionen ver­ knüpft, weshalb mir Loslassen schwerfällt. Nötig wäre es trotzdem: An manchen Bügeln hängen bereits zwei Jacken übereinander, hinter der ersten Reihe von T-Shirts beginnt in der Schublade die Terra incognita, und die gestapelten Hüte erinnern an einen ge­ scheiterten Versuch, den Schiefen Turm von Pisa nachzubauen. Ich vertiefe mich in die entsprechende Literatur. Loslassen und ausmisten fällt nicht nur mir schwer, bedingt es doch viele


LEBEN

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Entrümpeln

Ziel der Aufräumaktion: zwei Garderobenstangen von den Kleidern befreien

Entscheidungen. Wenig verwunderlich, gibt es Profis, die einem beim Aufräumen helfen. Allen voran Marie Kondo. Die Japanerin ist seit ihrer Netflixserie weltberühmt. Sie fängt beim Ausmisten mit dem Einfachen an: Kleidern. Danach folgen mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad Bücher, Papierkram, Diverses und zuletzt Dinge mit sentimen­talem Wert. Mein Problem: Meine Kleider ge­hören zu den sentimentalen Dingen. Ich fange also gleichzeitig mit Stufe 1 und 5 an. Mein Ziel für den Tag: Ich will mich heute von Kleidungsstücken auf zwei Garderobenstangen trennen. Gurten oder Matterhorn?

Zuerst wirft man alle Kleider auf einen Haufen, um zu sehen, wie gross das Ausmass des Überschusses ist. Bei mir erinnert der Berg bei zwei Kleiderstangen zum Glück nur an den Gurten und nicht ans Matterhorn. Trotzdem: Da kam viel zusammen. Jetzt folgt Stück für Stück das Los­lassenprozedere. Ich halte den schwarz-braun gestreiften Mantel in der Hand und befinde mich in meiner Erinnerungen sofort an der Madison Avenue in New York, wo ich das Teil zusammen mit einer Freundin vor knapp 20 Jahren gekauft hatte. Was waren das für Fe­rien! Zwei überdrehte Schweizerinnen in New York, bereit für Streifzüge aller Art. Ermahnung an mich selbst: nicht schwelgen, ausmisten. In die Grösse «reinschrumpfen»?

Marie Kondo rät, alles, was keine Freude in einem auslöst, wenn man es in der Hand hält, wegzugeben. Das trifft auf mein Mäntelchen definitiv nicht zu. Andere Ordnungscoaches raten auch: alles weg, was man im vergangenen Jahr nicht getragen hat. Klingt einfach. Aber ich kann nicht. Ich trug den Mantel damals ausgiebig, doch inzwischen sitzt er nicht mehr. Also passe ich die Regel an: behalten wird nur, was Freude bereitet

Marie Kondos Tipps fürs Entrümpeln 1. Trage deine geplanten Aufräumtermine fix in deine Agenda ein. 2.Visualisiere dein ideales (aufgeräumtes) Leben, damit du motiviert auf Kurs bleibst. 3. Räume nach Kategorie auf, nicht Raum für Raum: Kleidung, Bücher, Papiere, Alltagsgegenstände, sentimentale Dinge (Erinnerungen). 4. Räume zunächst immer alle Gegenstände einer Kategorie aus und lege sie zusammen auf einen Haufen. Alle. 5. «Sparks of Joy»: Behalte nur das, was dich glücklich macht. 6. Danke jedem Kleidungsstück oder einem Gegenstand für seine Dienste. 7. Alles, was bleibt, bekommt seinen festen Platz. 8. Entsorgen So gross ist das Ausmass an Überschuss

und höchstens zwei Kleidergrössen von der Realität entfernt ist. Aber was tun mit Lieblingsstücken, die man aufgrund der Regel weggeben muss? Kondo ist unerbittlich: wegwerfen, spenden, verschenken oder verkaufen. Vorher bedankt man sich beim Kleidungsstück artig für die gemeinsamen Jahre. Was bleiben darf, kommt fein säuberlich nach Kategorien geordnet zurück in den frisch geputzten Schrank: Herbst- und Winterpullis an einem Ort, Shirts an einem anderen und so weiter. Noch immer halte ich das Zebra-Män­tel­ chen aus New York in der Hand. Erinne­ rungen steigen auf: Wir tranken in unseren neu gekauften Klamotten Cosmopolitans in einer Bar am Central Park, fühlten uns weltgewandt und gaben uns – nach zwei ­Gläsern – als Französinnen aus. Am nächsten Morgen war die Videoinstallation von Pipilotti Rist im MoMa (The Museum of Modern Art), die man liegend geniessen konnte, unsere Rettung. Ermahnung zum Zweiten: nicht schwelgen, ausmisten. Glücksgefühle stellen sich ein

Ausmisten soll im besten Fall sogar Spass machen, raten Ordnungscoaches. Für mich ist Musik ein wichtiger Faktor. Ich spiele Abba ab, später folgt mehr Schub mit AC/ DC, dann Jimi Hendrix. Eine andere Variante: Man entsorgt zusammen mit Freundinnen – dafür dürfen sie dann gleich alles, was ihnen gefällt, mitnehmen. Entrümpeln solle dank des Hormons Serotonin Glücksgefühle hervorrufen und Stress durch den Abbau von Cortisol mindern, so die Schweizerische Hirnliga. Es ist also Balsam für die Psyche und den Körper. Obwohl ich meine volle Kleiderstange immer als positiv empfunden habe, muss ich eine Woche nach dem Ausmisten sagen: stimmt. Das Fotoalbum hängt nicht mehr an der Kleiderstange, sie ist befreit und bietet Platz für Neues – gleich neben dem Zebra-Mantel.


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LEBEN

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Reisen

Was gehört in jede ­Reiseapotheke?

Wie lässt sich die ­Reiseapotheke an das Reiseziel anpassen?

• Alle persönlichen Medikamente in ausreichender Menge einpacken. Bei rezeptpflich­ tigen Medikamenten gehören auch die ärztlichen Verschreibungen ins Gepäck. • Schmerz- und Fiebermittel, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen • Verbandsmaterial wie Pflaster, Desinfektionsmittel, Pinzette und Thermometer • Mittel gegen Durchfall und Erbrechen • Elektrolytlösungen • Antiallergika • Sonnenschutzmittel • Insektenschutzmittel

Bei Wanderferien sollten Eltern Trinkwasser, Sonnenschutz, eine kleine Wundversorgung und leichte Ersatzkleidung dabeihaben. Wer an eine heisse Destination reist, sollte kühlendes Gel für Insektenstiche oder Sonnenbrand mitnehmen. Auch ein Mittel gegen Durchfall ist wichtig, sollten vor Ort Esswaren oder Wasser schlecht verträglich sein.

Woran ist vor der Abfahrt zu denken?

An die Krankenkassenversicherungskarte! Je nach Reiseziel sind zudem Impfungen nötig, diese können oft in Apotheken überprüft werden. Abklären, welche Medikamente eingeführt werden dürfen und welche Notrufnummern vor Ort gelten. Eltern sollten die nächstgelegene medizinische Anlaufstelle kennen und eine ausreichende Krankenversicherung abschliessen.

Welche Medikamente brauchen Kinder auf Reisen?

Kinder reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverluste durch Durchfallerkrankungen oder Fieber. Deshalb sollten Eltern unbedingt Elektrolytlösungen mitnehmen, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Auch altersgerechte Schmerzund Fiebermittel und kindergerechtes Insektenschutzmittel sind wichtig. Zudem sind Me­ dikamente gegen Reiseübelkeit sinnvoll.

Foto: Adobe Stock

Worauf ist zu achten, wenn ein Baby dabei ist?

Bei Babys unter zwei Monaten sollte auf Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET verzichtet werden. Ab zwei Monaten dürfen Produkte mit maximal 20 Prozent DEET zurückhaltend verwendet werden. Empfehlenswert sind Moskitonetze und lange, leichte Kleidung. Durchfallmedikamente mit dem Wirkstoff Loperamid sind für Kinder unter zwei Jahren nicht geeignet.

Quelle: Schweizerischer Apothekerverband Pharmasuisse

Gut vorbereitet

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Wer mit Kindern reist, sollte die Reiseapotheke sorgfältig bestücken. Diese Mittel gehören ins Gepäck.

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LEBEN Ausflüge

Dorthin gehen ist wie Heimkommen

Alphüttli im Lötschental, Campingplatz in Sarnen, Familienhotel im Tessin: Leserinnen und Leser zeigen uns ihre Sehnsuchtsorte in der Schweiz. Text: Barbara Scherer Fotos: Dominic Steinmann, Andrea Furger, Patrick Hürlimann, Claudio Bader

Begeisterte «Älpler»: Angela, Eva, Ruben, Julia, Anna und Claudia H ­ aefeli (v. l.) vor ihrer Hütte im Lötschental


LEBEN

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Ausflüge

Erster Akt beim Eintreffen in Samedan: Selina Radanowicz trinkt aus dem Dorfbrunnen.

p Faldutaml, al al W lis

Lötschen

«Meine Kinder ­können es nicht abwarten, auf die Alp zu fahren» Claudia Haefeli (41) aus Luzern

«Seit Jahrzehnten zieht es mich auf die ­Faldumalp im Lötschental im Wallis. Unsere Familie besitzt dort eine Hütte mit Stube, Küche und Stall, denn meine Grossmutter hat früher auf der Alp Kühe über den Sommer versorgt. Ihre sieben Kinder waren ­immer mit dabei, darunter meine Mutter. Während ihre Kindheit auf der Alp noch von harter Arbeit geprägt war, durften meine zwei Schwestern und ich den Sommer auf der Faldumalp voll und ganz geniessen. Wir haben die Zehen im eiskalten Gletscherwasser gebadet, verborgene Schätze gesucht und die Abende im Kerzenschein bei einem Spiel ausklingen lassen. Diese Tradition habe ich an meine Kinder weitergegeben: Sie verbringen einen Teil ihrer Sommerferien mit den Grosseltern auf der Alp, ich fahre dann an den Wochenenden hoch. Meine Kinder lieben den Ort so sehr, dass sie bereits Wochen davor fragen, wann sie endlich wieder nach Faldum fahren dürfen. Wenn ich dort bin, gehe ich am liebsten wandern, oder wir veranstalten ein Rennen mit selbst gemachten kleinen Schiffchen aus Holz auf den historischen Bewäs­ serungskanälen, den sogenannten Suonen. Wer noch nie dort war, sollte unbedingt den Lötschentaler Höhenweg wandern. Ich kann nur empfehlen, nachts den Kopf in den ­Nacken zu legen: Ohne Lichtverschmutzung eröffnet sich ein einmaliger Sternenhimmel. Wichtig: Die Faldumalp ist nur im ­Sommer und Herbst erreichbar, im Winter liegt sie unter meterhohem Schnee.»

Samedan en

nd Engadin, Graubü

«Ich habe die Liebe zum Engadin in den Genen» Selina Radanowicz (55) aus Basel

«Seit meiner Kindheit gehe ich ins Engadin in Graubünden. Genauer gesagt nach ­Samedan. Schon meine Eltern waren grosse Engadin-Fans. Weil Verwandte von uns ein Haus in Samedan hatten, waren wir oft dort. Ich habe sogar einen Bündner Vornamen bekommen – Selina. Irgendwie wurde mir die Liebe zum Engadin wohl mit den Genen vererbt. Bis heute fahre ich mindestens einmal pro Jahr dorthin, um zu wandern oder in den Bergseen zu baden. Vergangenen Herbst habe ich sogar eine Woche lang einen Romanischkurs besucht. Leider kann ich es noch nicht sprechen, aber ich bleibe dran. Fortsetzung auf Seite 62


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LEBEN Ausflüge

Fortsetzung von Seite 61

Nach Samedan zu gehen, ist für mich wie Heimkommen. Sobald ich ankomme, trinke ich immer am Dorfbrunnen Wasser – es ist eiskalt und einfach das beste Getränk! Weil das Ferienhaus meiner Verwandten für mich allein zu gross ist, miete ich mir immer eine Wohnung irgendwo in Samedan. Schon zweimal war ich in der gleichen ­kleinen Wohnung fast zuoberst im Dorf – mit toller Aussicht aufs ganze Tal. Je nach Saison variiert mein Lieblingsort. Während ich im Frühling gern die Vögel im Rosegtal füttere, gehe ich im Sommer an den Stazersee oder auf die Halbinsel Chasté bei Sils. Ich fahre nicht Ski. Ich kann im Winter einen Besuch im Thermalbad beim Dorfplatz sehr empfehlen. Wer noch nie im Engadin war, sollte unbedingt gleich ­hinter dem Flugplatz den Muottas Muragl hochwandern und dann auf dem Höhenweg nach Pontresina runterspazieren. Bei schlechtem Wetter kann man in Samedan den «Krimispass» machen. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Rundgang, auf dem die Teilnehmenden einen fiktiven ­Kriminalfall lösen und dabei einen guten Eindruck vom Dorf erhalten.»

«Vom Campingplatz aus gibt es vieles in der Region zu entdecken» Stefan Erb (40) aus Hettlingen ZH

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LEBEN Ausflüge

Camping Seefeld Park Sarnen, Obwald

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«Die Hotelangestellten sind wie eine zweite Familie» Kim Mohammadzai (29) aus Seon AG

Zeit fürs Spielen muss sein: Camper­ familie Stefan und ­Nicole Erb mit ­ihren ­Kindern Laurin und ­Norina

«Während der Coronapandemie haben wir uns einen Wohnwagen gekauft. Weil Freunde von uns in Sarnen im Kanton Ob­ walden wohnen und Kinder im ähnlichen Alter haben, haben wir im Frühling 2021 das erste Mal den Camping Seefeld Park mit Erlebnisbad in Sarnen besucht. Seitdem zieht es meine Frau, unsere beiden Kinder und mich jedes Jahr im Frühling dorthin zurück. Vorletztes Jahr waren wir auch im Sommer dort. Der Campingplatz gilt als einer der bes­ ten in der Schweiz; er ist nicht allzu gross und meist gut gebucht. In der Region gehen wir am liebsten wandern. Stimmen die ­Temperaturen, lohnt sich ein Schwumm im Sarnersee. Bei schlechtem Wetter kann man aber auch das Freilichtmuseum Ballen­ berg oder das Verkehrshaus in Luzern besuchen. Der Campingplatz ist ein guter Ausgangspunkt für viele Entdeckungen in der Region. Wer noch nie in Sarnen war, kann aber auch hier viel entdecken. So gibt es einen grossen Spielplatz direkt am See, oder man kann eine Schifffahrt auf dem See machen und den Ausblick von der Burg Landenberg geniessen. Auch ein Besuch in der schmu­ cken Altstadt lohnt sich. Unser Essen ko­ chen wir meistens selbst. Aber am letzten Abend holen wir traditionsgemäss das Essen vom Campingrestaurant und ge­niessen es bei uns am Platz.»

«Mein ganz persönlicher Sehnsuchtsort ist das Hotel Albergo Losone im Tessin. Mit gerade einmal acht Wochen habe ich meine allerersten Ferien dort ver­ bracht. Entdeckt haben den Ort meine Grosseltern. Sie logierten dort einst mit Bekannten, und es gefiel ihnen so gut, dass sie bald mit meinen Eltern regel­ mässig zurückkehrten und später auch mit uns Enkeln. Heute führen wir diese Tradition weiter und reisen regel­ mässig gemeinsam nach Losone. Meis­ tens trifft sich die ganze Familie, was in­zwischen 13 Erwachsene und 3 Kinder sind, für ein verlängertes Wochenende im Herbst im Hotel. Gelegentlich ergibt sich zusätzlich ein Aufenthalt im kleineren Kreis, ­diesen Mai zum Beispiel für ein verlän­ gertes Wochenende mit meinen Eltern und meiner Schwester. Oft spazieren

wir dann gemeinsam in die Nachbar­ gemeinde Ascona, geniessen die ­Pro­menade dort oder bummeln durch ­Locarno. Im Herbst gehört zudem ein Besuch des Marroni-Marktes dazu. Mit den kleinen Kindern hat sich unser Programm etwas verändert: Das hotel­ eigene Kinderland, inklusive Spielplatz und Pool, ist heute ein wichtiger Bestandteil unserer Ferien. Auch kulinarisch bleiben wir dem Hotel treu und geniessen die lokalen Köstlichkeiten. Die langjährigen Mit­arbeitenden des Hotels sind für uns fast ein Teil der Familie. Sie haben ­miterlebt, wie wir aufgewachsen sind, erwachsen wurden und nun selbst ­Kinder haben. Wer das Hotel Albergo Losone zum ersten Mal besucht, wird sicherlich nicht das letzte Mal dort ­gewesen sein.»

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Treffen sich jeweils im Herbst für ein verlängertes Wochenende in Losone: Kim Mohammadzai (5. v. r.) und ihre Grossfamilie


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Festliche Tage an Bord der Excellence Crown

Jahreswechsel an Bord der Excellence Pearl

Mit Musik ins neue Jahr

Flandern & Südholland

Feuerwerk in Würzburg

Die Excellence Pearl

Sofort buchen und 10% sparen!

2395

8 Tage ab CHF

Diese Silvesterreise an Bord der Excellence Crown vereint festliche Momente und musikalische Höhepunkte entlang von Rhein und Main. Genuss, historische Städte und grosse Musik: Von Strassburg aus entdecken wir Wiesbaden mit eleganten Boulevards und erleben Puccinis Oper «Tosca» im prachtvollen Staatstheater. Weiter geht es nach Frankfurt, wo uns ein Stadtrundgang und der vielfältige Palmengarten* erwarten. Anschliessend lauschen wir im Staatstheater Mainz Mozarts «Die Zauberflöte». Wir besuchen das bayerische Genussstädtchen Miltenberg, bevor wir die Barockstadt Würzburg erreichen. Hier geniessen wir das Silvesterkonzert der Bamberger Symphoniker und feiern ein festliches Silvester-Galadinner an Bord. Zum Start ins neue Jahr werden wir mit einem Neujahrsbrunch verwöhnt und wer möchte, erkundet Nürnberg*. Lassen Sie das neue Jahr stilvoll einklingen! Unser Musikprogramm «Tosca» Staatstheater Wiesbaden «Die Zauberflöte» Staatstheater Mainz Silvesterkonzert der Bamberger Symphoniker Konzerthalle Bamberg

Silvesterflussreise

Reisedatum 2026/27

Diese festliche Flussreise führt uns an Bord der Excellence Pearl durch die faszinierende Welt von Flandern und Südholland.

26.12.–02.01.

Typisch Twerenbold • Fahrt im Twerenbold-Bus • Excellence-Reise in eleganter Flussblick-Kabine • Excellence Genuss-Vollpension an Bord • Kartenpaket Kat. 3 Pro Person in CHF

2895

8 Tage ab CHF

Silvesterflussreise

Katalogpreis

Sofortpreis

2815 3215 3365

2495 2895 3045

2-Bett Kabine: - Hauptdeck - Mitteldeck - Oberdeck

Zuschläge Kabine zur Alleinbenutzung: - Hauptdeck 770 - Mittel- und Oberdeck 1195 Königsklasse-Luxusbus 240 Kartenpaket: Kat. 2 / Kat. 1 45 / 85 Palmengarten 25 Nürnberg 45 Reduktion Kabine hinten: Haupt-/Oberdeck – 100

Charmante Altstädte und Operngenuss: Wir entdecken Maastricht, Antwerpen und die mittelalterliche Hafenstadt Gent. In der Vlaamse Opera in Antwerpen erleben wir Verdis «La Traviata» und geniessen damit einen besonderen musikalischen Höhepunkt. Middelburg und die faszinierende Oosterschelde bieten Einblicke in die Geschichte und den Küstenschutz Zeelands, während Brügge* mit seinen romantischen Gassen und Kanälen bezaubert. In Rotterdam treffen moderne Architektur und Europas grösster Hafen aufeinander. Den Silvesterabend feiern wir stilvoll an Bord bei festlicher Stimmung und lassen uns auf dem Fluss ins neue Jahr tragen. Eine abwechslungsreiche Reise zwischen Kultur, Genuss und einem besonderen Opernerlebnis.

Reisedatum 2026/27 26.12.–02.01.

Typisch Twerenbold • Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus • Excellence-Reise in eleganter Flussblick-Kabine • Excellence Genuss-Vollpension an Bord • Oper «La Traviata» Kat. 2 Pro Person in CHF 2-Bett Kabine: - Hauptdeck - Oberdeck

Katalogpreis

Sofortpreis

3325 3825

2995 3495

Zuschläge Kabine zur Alleinbenutzung: - Hauptdeck 595 - Oberdeck 1095 Brügge 49 Oper Karte Kat. 1 20 Reduktion Kabine hinten: Hauptdeck – 100 Hinweis Detaillierter Schiffsbeschrieb unter www.twerenbold.ch/isfpear

Hinweis Detaillierter Schiffsbeschrieb unter www.twerenbold.ch/isfcrow

Unser Musikprogramm

Buchungscode: isfcrow

«La Traviata» Vlaamse Opera Antwerpen

Buchungscode: isfpear

*Fak. Ausflug oder Flussschiff geniessen. Abfahrtsorte: Wil, Burgdorf, Buchrain, Winterthur-Wiesendangen, Zürich-Flughafen, Aarau, Baden-Rütihof, Basel, Arlesheim. Nicht inbegriffen: Annullationskosten- & Assistance-Versicherung, Sitzplatzzuschlag Reihe 1-3, Auftragspauschale CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Es gelten die ARV von Twerenbold Reisen AG.

twerenbold.ch oder 056 484 84 84

Reisekultur, die inspiriert


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Fruchtgetränk

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Fasnacht im Tessin

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Metall der Seltenen Erden

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Landstreitmacht Treffer beim Fussball

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Rufname von Pacino

Pferdeunterstände

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Ausflüge zu Pferd Symbole auf dem Aargauer Wappen

7

8

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Tiereinstreu

Diamantenreinheitsgrad

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bewaffneter Aufstand

Kontinent

Pflege, Fürsorge

2

Tempeldiener im AT

4 Initialen Ecos †

Staat in Vorderasien

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Teilnahme unter: www.migmag.ch/raetsel

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

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den schönsten Deutschlands. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend erwartet uns die festliche Silvestergala im historischen Ballsaal unseres Hotels. Geniessen Sie das grosse Gala-Buffet, Musik und Tanz und stossen Sie um Mitternacht gemeinsam auf das neue Jahr an. 3. Tag, Freitag 1. Januar 2027 – Bamberg & Bayreuth Nach einem gemütlichen Neujahrsfrühstück fahren wir nach Bamberg. Die UNESCO-Welterbestadt begeistert mit ihrer hervorragend erhaltenen Altstadt und ihrem einzigartigen historischen Charme. Am Nachmittag besuchen wir Bayreuth mit seinen prachtvollen

Parkanlagen, reizvollen Schlössern und dem berühmten Richard-Wagner-Festspielhaus. Anschliessend Rückfahrt nach Nürnberg und Nachtessen im Hotel. 4. Tag, Samstag 2. Januar 2027 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen schönen Erinnerungen an einen gelungenen Jahreswechsel die Heimreise an.

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Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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Berater An welchem Tag wird der Internationale Frauentag 1 gefeiert? D 8. März

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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Ein Filmklassiker von 1957 heisst «Die Brücke am 2 ...»? T Nil R Mekong E Kwai

3 9

Wann erschien in der Schweiz letztmals das ge3 druckte Telefonbuch für private Festnetzanschlüsse? N 2021/22 D 2011/12 B 2001/02 Was kommt in der Natur auf der Erde natürlich in 4 allen drei Aggregatzuständen vor? F Sauerstoff K Wasser L Kochsalz

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Welches optische Gerät wird häufig als Kinderspiel5 zeug verwendet? G Stethoskop F Demoskop M Kaleidoskop Wie viele Fingerlöcher findet man auf einem kon6 ventionellen Bowlingball? A 3 M2 D 5

2 1 4 2 1 1 1 2 2 4 1 1 2 2 5 0 0 1 2 6

7 Wo findet eine natürliche Kernfusion statt? R Mars

L Sonne

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Lösungswort

Kinderrätsel

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2 × 100 Franken zu gewinnen Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

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