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Migros magazin 38 2014 d lu

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Reisetipp von Marc: Flanieren Sie durch die verwinkelten Gassen des Stadtviertels Quartier Latin und lassen Sie sich in einem der gemütlichen Restaurants verwöhnen. Ausserdem lädt die Île de la Cité, mit seinen romantischen Brücken, zum Verweilen ein. Von der Terrasse des Restaurants «Les Ombres» geniessen Sie eine wunderschöne Aussicht auf den Eiffelturm. Hoteltipp: Charlemagne ★ ★ ★ Das 2003 renovierte Hotel befindet sich nur wenige Gehminuten von La Défense entfernt. Die nächste U-Bahn Station ist in 100 Metern bequem zu Fuss erreichbar. In unmittelbarer Umgebung finden Sie Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars und Discos.

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«Die Stadt der Träumer. Geniessen Sie die Wiener Gemütlichkeit.» Reisetipp von Marc: Besuchen Sie den Stephansdom und nehmen Sie den Aufzug auf den Nordturm. Von dort aus haben Sie eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt. Die Fussgängerzone an der Kärntnerstrasse lädt ausserdem zum Shoppen und Flanieren ein. Geniessen Sie hier ein Wiener Schnitzel oder in einem der traditionellen Kaffeehäuser eine Original Sachertorte. Für alle die es gemütlich oder romantisch mögen,

empfiehlt sich eine Kutschenfahrt durch die Innenstadt mit anschliessendem Besuch im Schlosspark. Das Café Gloriette lädt zum Verweilen und Erholen ein. Hoteltipp: Senator Das trendige 4-Sterne Hotel liegt verkehrsgünstig und ist nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Ein ausgezeichneter Ausgangspunkt um Wien mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Zimmer sind komfortabel und modern eingerichtet. ★★★★

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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 www.migrosmagazin.ch

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Demokratie ist Arbeit

96 | LEBEN Carmen LippunerThaddey hat ihren Job gekündigt und eine Firma für Cupcakes gegründet. Sehr zur Freude ihrer Mädchen Jael (links) und Mia.

In zwei Wochen stehen Abstimmungen an. Schon wieder, werden Sie vielleicht denken. Und damit nicht ganz richtig liegen. Die Zahl der eidgenössischen Abstimmungen hat sich in den letzten 40 Jahren nicht gross verändert. In den 70er-Jahren waren es insgesamt 81, in den 80ern 64 Abstimmungen. In den 90er-Jahren mussten die Schweizerinnen und Schweizer zu insgesamt 105 Abstimmungen antreten, in den zehn Jahren danach waren es dann wieder nur noch 80. Dass also linke und rechte Initiativhuber uns permanent an die Urne treiben, wie vielfach behauptet wird, stimmt nicht. Nur die Themen, über die wir abstimmen, haben sich geändert. Waren es in den 70ern vor allem Themen aus den Bereichen öffentliche Finanzen und Infrastruktur (Nationalstrassenfinanzierung, Bildungswesen, Mieterschutz), so dominieren heute die Ausländer- und Sozialthemen (Abzocker, 1:12, Masseneinwanderung). Dieses Mal steht mit der Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» ein Urnengang von ziemlicher Tragweite auf dem Programm. Wollen wir das System der 61 privaten Krankenkassen ersetzen durch eine Einheitskasse à la Suva? Die von diversen Organisationen und der politischen Linken lancierte Initiative hat durchaus einiges für sich (und ebenso viel spricht dagegen). Letztlich hatte sie aber in Bern keine Chance: Bund und Parlament empfehlen sie zur Ablehnung. Über die Hintergründe der Abstimmung informiert Sie unsere Übersicht auf Seite 26.

Bild: Vera Hartmann

Ob Sie nun also wegen Einheitskasse oder Mehrwertsteuer das Couvert abschicken: nicht verzagen. Direkte Demokratie bedingt etwas Aufwand. Das ist heute nicht anders als vor 40 Jahren.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE 9 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Golfplätze: Gewinn für die Natur

MENSCHEN 16 | 24 | 26 | 28 | 35 | 36 | 42 |

Schweizer Game-Entwickler Auf ein Wort Wichtige Fragen zur Einheitskasse Orgelbauer Claude Lardon Kolumne: Der Hausmann. Vater und Sohn ein Jahr unterwegs Interview: Detmar Doering.

75 | Schnell gemacht und schmeckt! 76 | Captormania: Gratis-App ist bereit 79 | Sofort strahlend jung aussehen

SAISONKÜCHE

82 | Miss Earth Shayade Hug

IHRE REGION

89 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

96 | Familie: Wenn Mami Unternehmerin ist. 104 | In Form: Ohne Schweiss keine Fitness? 107 | Digital: Die neue Xbox im Test.

AKTUELL

MEINE WELT

SCHAUFENSTER

RUBRIKEN

48 | Weiterbildung: Die Klubschule hats 52 | 58 | 69 | 70 | 73 |

Neue Sieger, neue Rezepte Pain Création: Das neue Extradunkle Glace-Spezialitäten für den Winter Währschaftes Wähen-Sortiment Suprême-Schoggi mit Meersalz

124 | NR-Präsident Ruedi Lustenberger

13 | 108 | 111 | 115 | 122 |

Leserbriefe/Online Bitte melde dich Leseraktion/Glücksgriff Rätsel/Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

AKTUELLES | 9

FRISCH IN DER MIGROS

Flüssiges Gold

Olivenöl ist ein Allrounder in der Küche. Hochwertige, kaltgepresste Öle passen zu Salaten, als Dip zum Brot, konservieren im Pesto die Kräuter oder werten als Marinade viele Frischkäsearten auf. Mit Olivenöl und Knoblauch bereiten Sie übrigens auch den PastaKlassiker «Aglio e Olio» zu – echtes Geniesser-Fast-Food. Tipp: Olivenöl wird nicht so schnell ranzig, wenn man es kühl und dunkel lagert.

Talente für die Bühne

Das Migros-Kulturprozent fördert den schweizerischen Schauspielnachwuchs. 13 junge Talente profitieren dieses Jahr von den mit insgesamt 187 000 Franken dotierten Studienpreisen.

Juliette Vernerey aus La Chaux-de-Fonds erhält einen Förderpreis des Migros-Kulturprozents.

A

nfang September hat das Migros-Kulturprozent seinen jährlichen Schauspiel-Talentwettbewerb durchgeführt. Im Kurtheater Baden AG und im Théâtre du Crochetan in Monthey VS haben 13 junge Talente aus der Deutsch- und Westschweiz die international besetzte Jury von ihrem Können überzeugt. Sie alle erhalten Studienpreise in der Höhe von jeweils 14 400 Franken. Vier Jungschauspielerinnen stachen mit ihrer Leistung besonders hervor: Judith Goudal,

Bilder: Mirjam Elias/Migros Kulturprozent, iStockphoto

REGION LUZERN

Mit Schwung entsorgt Für ihre Pionierleistung im Recycling ist die Migros mit dem Swiss-RecyclingAward 2014 ausgezeichnet worden. Im Einkaufscenter Zugerland Steinhausen gastiert diese Woche das Recycling-Spiel: Plastikflaschen, PET-Getränkeflaschen und CDs werden einer überdimensionierten Migros-Einkaufstasche entnommen und mit einem Wurf korrekt entsorgt. Zu gewinnen gibt es Preise wie ein E-Bike oder eine Fahrt mit dem Migros-Bio-Heissluftballon für vier Personen. Weitere Infos zur Migros Luzern ab Seite 89

Gina Haller, Elisa Plüss und Juliette Vernerey kommen deshalb zusätzlich in den Genuss eines Förderpreises. Damit unterstützt das Migros-Kulturprozent herausragende Talente individuell und umfassend beim Übergang von der Ausbildung auf die Bühne, etwa mit Auftrittsmöglichkeiten, Coaching und Promotion. Das Migros-Kulturprozent fördert seit 1969 Schweizer Nachwuchskünstlerinnen und -künstler verschiedenster Sparten wie Kammer- und Instrumentalmusik, Gesang und Tanz.

Rund 2800 junge Talente wurden bisher mit über 37 Millionen Franken unterstützt. Das MigrosKulturprozent stellt auf seiner Online-Talentplattform zudem herausragende Talente mit Biografie, Bildern und Tonbeispielen vor. Kulturveranstalter, Kulturschaffende und Künstleragenturen können so einfach und unkompliziert Nachwuchskünstler entdecken.

Bio für Babys und Kinder Die Migros baut ihre Zusammenarbeit mit dem deutschen Biohandelsunternehmen Alnatura weiter aus. Neu gibts in allen grösseren Migros-Filialen sowie beim Online-Supermarkt LeShop.ch Baby- und KinderProdukte von Alnatura. Die Nahrungsmittel sind altersgerecht auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt und wurden gemeinsam mit Ernährungsfachleuten und Eltern entwickelt. Alnatura verzichtet – wie bei allen Produkten – weitgehend auf Zusatzstoffe und

verwendet möglichst einfache Rezepturen. Die Zutaten stammen aus biologischer Landwirtschaft, wo möglich aus biodynamischem Landbau nach Demeter-Richtlinien. Zusätzlich zu den Baby-Produkten werden bald 70 Migros-Filialen in der ganzen Deutschschweiz ein ausgewähltes Sortiment an rund 300 AlnaturaArtikeln führen wie zum Beispiel Müesli, Säfte und Brotaufstriche. Alle Produkte sind auch bei LeShop.ch erhältlich und werden schweizweit geliefert.

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GENERATION M 10 |

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GOLFPARKS

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Golfplatz ohne Handicap

Von wegen monotone Rasenfläche: Der Rundgang eines Biologen durch einen Migros-Golfpark zeigt, dass auch ein Golfplatz ein Gewinn für die Natur sein kann.

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aufrischer Morgen auf dem Migros-Golfpark in Otelfingen ZH. Ein Ball fliegt über ein kleines Biotop und landet neben dem anvisierten Green. Ein Spieler verwirft die Hände. Ein paar Meter neben ihm maust eine Katze in der Magerwiese. Im Hintergrund erhebt sich ein Graureiher in die Lüfte. Golfspass inmitten von intakter Natur: Das ist die Idee, die hinter den sechs Golfparks steht, welche die Migros in der Schweiz betreibt. Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, bis Ende 2015 mindestens 2,5 Millionen Quadratmeter naturnahen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Massnahmen für Ökologie und Biodiversität in ihren Golfparks zählen dazu.

In den Steinhaufen leben Eidechsen und Schlingnattern Zur Jahrtausendwende hat die Migros in Otelfingen die 18-Loch-Anlage sowie einen 6-Loch-Übungsplatz gebaut, vor vier Jahren wurde der Park um sechs weitere Löcher ergänzt. Das Grundstück umfasst nun 920 000 Quadratmeter. Der Platz ist nach der sogenannten Drei-Drittel-Regel gebaut: höchstens ein Drittel der Fläche für Spielbahnen,

Strassen und Gebäude, maximal ein Drittel für Zwischenflächen in Form von extensiven Wiesen (diese werden nicht gedüngt, Pflanzenschutzmittel sind verboten) sowie mindestens ein Drittel für naturnahe Zonen mit Biotopen. Mit dem Golfwagen geht Günther Gelpke (55) auf Tour. Begleitet wird er von Patrick Montagne (46), der als Headgreenkeeper verantwortlich für den Unterhalt der Grünflächen und die Bewirtschaftung der Golfanlage ist. Gelpke ist ökologischer Berater. Als der Golfplatz erweitert wurde, organisierte er die Begrünung der Ökoflächen. Er sei kein Fan von Golfplätzen, gesteht er. Was hier geplant und realisiert wurde, sei aus ökologischer Sicht jedoch sinnvoll, sagt Gelpke und schlendert durch eine extensive Wiese. «Sehr mager, sehr artenreich», resümiert er zufrieden. Mehrere Steinhaufen bieten Lebensraum für Reptilien. Eidechsen leben hier. Und die sehr scheue Schlingnatter, vermutet Gelpke. Dass der Golfplatz an dieser Stelle ein Gewinn für die Natur ist, betont auch Johann Züblin, stellvertretender Leiter Nachhaltigkeit beim MGB: «Hier wurde früher intensiv Landwirtschaft betrieben.» Gemessen daran habe der

Kritischer Ökologe: Günther Gelpke inmitten einer Magerwiese auf

«Für gutes Golf muss man körperlich fit Matthias Reutercrona, kann jeder Golf erlernen?

Matthias Reutercrona, Leiter Golfanlagen und Expansion Golf der Migros Zürich

Ja. Ich empfehle aber allen, sich mit einem Profitrainer von Anfang an die richtige Technik anzueignen. Und dann heisst es üben, üben und nochmals üben. Ist Golf immer noch teuer?

Dank der Migros ist Golf

für eine breite Bevölkerung erschwinglich geworden. Hohe Eintrittsgebühren für eine Klubmitgliedschaft sind nicht mehr zwingend notwendig. Die ASG-Golf-Card der Migros kostet 250 Franken im Jahr. Mit dieser Lizenz erhalten klubfreie Golfer Zugang zu allen MigrosGolfparks und zu fast allen

Golfanlagen in der Schweiz und im Ausland. Wann ist es sinnvoll, mit Golf anzufangen?

So früh wie möglich. Aber es ist nie zu spät. Ich habe schon 70-jährige Einsteiger gesehen. Können schon Kinder Golf lernen?

Ja, ab ungefähr sieben Jahren.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

GOLFPARKS | 11

Die Migros-Golfparks Die Migros betreibt sechs Golfparks und zwei Golfcampus und ist damit hierzulande die grösste Anbieterin von öffentlichem Golf.

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Biotop mit Studentenröschen. Verschlagene Bälle dürfen hier nicht geholt werden.

dem Migros-Golfpark.

Golfplatz zu einer Ökologisierung geführt. Es seien vernetzte Naturflächen von mehreren 100 000 Quadratmetern entstanden, die Raum für mehr Arten­ vielfalt bieten, als es sie vorher gab. Die Abschläge und Greens sind die intensiv gepflegten Zonen des Platzes. Sie ma­ chen zwei Prozent der Gesamtfläche aus. Es gelten scharfe Auflagen: Montagne muss jeden Düngemitteleinsatz proto­ kollieren und mehrmals jährlich Sicker­ wasseranalysen an den Kanton abliefern. Auf den Naturflächen ist Dünger tabu. Zwischenstopp bei einer solchen Na­ turfläche. Ein Frosch flüchtet ins Biotop. Biologe Gelpke freut sich über Studen­ tenröschen und einen Bitterling, ein seltenes Enziangewächs. Trotzdem hat sich die Naturfläche nicht ganz wie er­ wartet entwickelt: «Hier wollten wir eine feuchte Rietwiese erreichen, jetzt ist sie viel trockener als erhofft», sagt Gelpke. Man könne die Entwicklung solcher Zonen nicht vollständig planen. Artenreich sei die Fläche trotzdem. Die Naturflächen und extensiven Wiesen dürfen von den Spielern nicht betreten werden. Auch nicht, um ver­ schlagene Bälle zu holen. Die Rückfahrt führt einem Bächlein entlang, das

Golfer spazieren gemütlich in der Landschaft herum. Wie steht es um den sportlichen Effekt?

Texte: Beat Matter Bilder: Tanja Demarmels

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

MIX | 13

Leser auf Facebook

Ältestes Schweizer Handwerk Das schwierige Blumenrätsel im Gartenblog auf www.migros magazin.ch ver­ suchten auch unsere Leserin­ nen und Leser auf Facebook zu lösen. Allerdings nur mit mäs­ sigem Erfolg … Dass es sich um Bärenklau handelt, hat keiner heraus­ gefunden.

Nach dem Aufruf von letzter Woche meldeten sich Leserinnen und Leser, die in über 100 Jahre alten Handwerksbetrieben arbeiten. ■ Ich bin Geschäftsführer einer Kerzenfabrik in Altstätten SG. Zusammen mit 20 Mitarbeitern stelle ich in der neunten Generation Kerzen her. Das älteste Firmendokument ist eine Rechnung aus dem Jahr 1703. Cyril Egger ■ Mein

Cousin und ich führen in der vierten Generation unser Familienunternehmen, die Bildhauerei & Steinwerk Weber AG in Röschenz, die anno 1900 gegründet worden ist. Daniel Weber ■ Mein Urgrossvater hatte 1905 ein Holz-

bauunternehmen gegründet, das ich im Jahr 2005 übernahm und bereits in der vierten Generation führe. Seit 109 Jahren befindet sich unser Unternehmen am gleichen Ort. Ralph Weber

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Menschen, die nicht nur uns bewegten Das Migros-Magazin spürt immer wieder spannende Menschen auf, die auch für andere Medien interessant sind. So sind/waren in den

Sendungen «Aeschbacher» auf SRF 1 vom 11. und 25. September gleich drei Personen zu sehen, die das MM 2014 porträtiert hat.

MM 37: «Rollender Ärger». Bericht und Online-Abstimmung zum Thema «Wo Velos auf Autos und Fussgänger treffen, sind Aggressionen vorprogrammiert».

Bilder: SRF, Gian Marco Castelberg, Daniel Winkler, Michael Sieber

«Nirgendwo ist man als Fussgänger noch sicher»  Velostreifen gibt es viele, auch in meinem Quartier. Was einige Velofahrer nicht daran hindert, mit aller Selbstverständlichkeit auf dem Trottoir zu fahren, zum Teil sogar im Familienverband (schönes Beispiel für die Kinder!) und genau so selbstverständlich über den Fussgängerstreifen. Nirgendwo ist man als Fussgänger noch sicher. Und reagiert man und weist auf den Velostreifen hin, wird man frech oder aggressiv angeschnauzt! Die Velofahrer tun, als ob für sie keine Verkehrsregeln gälten. Man fühlt sich, gerade als älterer Mensch, immer unsicherer, kaum geht man über die Schwelle der Haustür hinaus. Irene Frei, 3007 Bern

MM 37: «Captormania», Start zur neuen Mania.

«Für uns eine der besten Manias»  Die Captormania hat bei unseren Kindern voll eingeschlagen. Für uns eine der besten «Manias», welche die Migros je hatte! Familie Bauer, 8909 Zwillikon

MM 37: «Wenn Wurst und Brot teurer werden», Bericht zur Gastro-Initiative.

«Gleiche Leistung, gleiche Steuer»  Es gibt kein zweites Beispiel in der Schweizer Wirtschaft, in dem Unternehmen, welche die gleiche Leistung verkaufen, nicht gleich besteuert werden. Konrad Gerster, 3178 Bösingen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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MENSCHEN 16 |

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GAME-DESIGNER

D

er Hof ist heruntergekommen, der Traktor alt, der Bauer müde. Höchste Zeit, mitanzupacken: Man sät, pflügt, drescht, erntet, kauft neues Saatgut, füttert die Hühner und Kühe, verkauft Milch, Eier und Wolle, stellt Arbeiter ein, macht Gewinn, investiert in neue Traktoren – alles per Mausklick im Computergame Landwirtschafts-Simulator. Wie im Job des Bauern steckt auch im Game viel Knochenarbeit und Herzblut. Drei Kollegen lernten sich bei einem ambitionierten Hobbyprojekt kennen und wollten eigentlich Wilhelm Tell am Computer zum Leben erwecken. Sie scheiterten, nutzten aber Bausteine und erlangtes Know-how für eine neue Idee: Das Bauernspiel. Unzählige Tage und Nächte verbrachten die jungen Männer in ihrer Wohngemeinschaft damit, animierte Traktoren in digitale Felder zu setzen. «Heute ernten wir, was wir damals gesät haben», sagt Thomas Frey (33) im Büro der Firma Giants Software in Schlieren ZH. Seit dem Verkaufsstart 2008 hat sich die BauernhofSimulation für PC, Mac, Konsolen und Smartphones über fünf Millionen

«Ich habe mich mehr für Games als für Landwirtschaft interessiert.» Thomas Frey, Game-Designer

Mal verkauft. Der Preis für das Spiel im Laden liegt bei 35 bis 40 Franken. Es hat die Bestsellerlisten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz mehrmals angeführt. Die fünfte und neuste Version, die Ende Oktober erscheint, wird in 17 Sprachen übersetzt – darunter auch Chinesisch, Japanisch, Rumänisch und Brasilianisch-Portugiesisch.

Das Bauernspiel hat Fans in über 130 Ländern Noch heute ist Frey über diesen Riesenerfolg überrascht. «Wir hatten einfach Glück.» Und fügt etwas verlegen an: «Und einige gute Entscheidungen haben wir schon auch getroffen.» So hätten sie beispielsweise früh viel Zeit in Fanforen investiert. Mittlerweile tauschen sie sich mit Anhängern aus über 130 Ländern aus und nehmen ihre Wünsche und Ideen

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Games made in Switzerland

In der Schweiz gibt es eine kleine, lebendige Game-DesignSzene. Noch ist sie wenig bekannt, doch ihr Potenzial ist gross.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

MENSCHEN GAME-DESIGNER | 17 Thomas Frey beackert das Feld, das er selbst f端r den Landwirtschafts-Simulator erschaffen hat.

Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone und sehen Sie das Video. Migrosmagazin.ch

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F端hren Computerspiele zu Gewalt? Experte Marc Bodmer gibt im Videointerview Antwort.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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GAME-DESIGNER | 19

Philomena Schwab in ihrem Game Niche: Indem man eine Tierart an die Lebensbedingungen anpasst, kann man sie vor dem Aussterben bewahren.

auf. Die Tüftler unter den Fans schätzen es besonders, dass sie ihren Bauernhof mitgestalten – und beispielsweise den Traktor des Grossvaters einfügen kön­ nen. Thomas Frey findet es für den Verlauf seiner Karriere nebensächlich, dass er auf einem Bauernhof im Kanton Aargau aufgewachsen ist: «Ich habe mich im­ mer mehr für Games als für Landwirt­ schaft interessiert.» Als Siebenjähriger bekam er seinen ersten Computer, einen Commodore 64, und spielte mehrere Stunden täglich darauf. Bereits mit 12 Jahren bastelte er an eigenen Versionen bestehender Spiele und eignete sich später selbst Fähig­ keiten im Bereich Informatik und Computergrafik an. Er absolvierte eine KV­Lehre, entwickelte Applikationen und wartete Computerserver für Behör­ den, Banken und Telekomunternehmen, bis er auf die Ausbildung zum Game Designer an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) stiess. Frey ist wie auch die anderen drei Kollegen Teilhaber der Firma Giants Software, die aktuell in Schlieren elf Leute beschäftigt. Viele freie Mitarbei­ ter arbeiten zudem auf der ganzen Welt

mit: Ein Schwede beispielsweise ani­ miert die Tiere, ein Slowake modelliert Fahrzeuge, ein Engländer gestaltet die grafische Oberfläche. So kann das Team klein bleiben und doch mit den grossen Playern mithalten. Ein Job im Ausland reizte Frey nie: «Ich liebe die Schweiz und möchte auch hier arbeiten.» Über die finanzielle Situation der Firma mag Frey nur so viel sagen: «Wir haben gute Reserven.»

Gleich viele Frauen wie Männer wollen Game Designer werden Dieses Jahr feiert die Studienvertiefung Game Design an der ZHdK das zehnte Jubiläum. In der Geschichte des Lehr­ gangs ist der Erfolg von Giants Software einzigartig. Etwa 16 Studierende nimmt die Schule pro Jahr auf – mittlerweile sind es gleich viele Frauen wie Männer. Noch ist es für die Absolventen und Quereinsteiger nicht einfach, in der Schweiz eine Vollzeitstelle als Game De­ signer zu finden. Viele haben mehrere Standbeine, wie Philomena Schwab (24). Im Sommer hat sie den Bachelor an der ZHdK abgeschlossen. Sie führt Auf­ träge als Grafikerin oder Illustratorin aus, absolviert ein Marketingpraktikum

Gamen in der Schweiz

41%

der Schweizer sind Gamer

72%

aller Gamer spielen mobil, 89% spielen online

44%

der Gamer sind weiblich

56%

der Gamer sind männlich

35 Jahre

ist das geschätzte Durchschnitts­ alter des Schwei­ zer Gamers Quelle: Swiss Inter­ active Entertainment Association (SIEA)

beim Game­Start­up Blindflug Studios und arbeitet als wissenschaftliche Mit­ arbeiterin an der ZHdK im Game Lab. Dazu kommen etliche eigene Projekte. Verzettelt? «Das war nie mein Prob­ lem.» Manchmal helfe es sogar, wenn ein Spiel etwas liegen bleibe. Das verlei­ he dem kreativen Prozess oft Schwung. Schwab unterscheidet nicht zwischen Beruf und Hobby. Bloss die Zeit zum Gamen, die fehlt ihr. In Philomena Schwabs Tasche sind Smartphone, Tablet und Laptop immer griffbereit. Je nach selbst entworfenem Spiel, das die Zürcherin zeigen will, eignet sich das eine oder andere Gerät besser. Für eine Versicherung realisierte Zahnputz­App? iPhone. Für die aus 30 selbst gemalten Aquarellen entworfene Zauberwelt Elarooh? Tablet. Als Teen­ ager malte sie Comics, schrieb Ge­ schichten und programmierte simple Spiele. Als Game Designerin muss sie sich nicht länger für eine der Formen entscheiden. Im Studium entdeckte sie vor allem die Freude am Programmieren: «Es ist, wie wenn man eine Fremdsprache lernt.» Schwab war schon immer eine Spielerin. «Spiele laden dazu ein, die


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GAME-DESIGNER

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Grand Theft Auto V

Die Spielproduk­ tion des schotti­ schen Entwicklers Rockstar North ist die bis anhin erfolgreichste.

Christian Schnellmann taucht zum Meeresgrund von «Lowboat», zum Glück ist kein Seeungeheuer da.

Über 1000 Leute waren an der Entwicklung beteiligt.

5 Jahre

dauerte diese.

265 Mio. $ wurden je hälftig für Entwicklung und Marketing ausgegeben.

800 Mio. $

betrug der Um­ satz amTag der Veröffentlichung.

33 Mio.

Exemplare wurden verkauft. Quelle: Forbes / Wikipedia

Regeln zu hinterfragen – das gefällt mir.» Jeden Monat füllt sie ein Notiz­ buch mit Spielideen.

Schweizer Games brauchen mehr Marketing Ab nächstem Frühling wird sich Schwab im Rahmen ihrer Masterarbeit an der ZHdK vertieft mit der Frage beschäf­ tigen, wie man Schweizer Spiele besser vermarkten kann. Sie will unbedingt beim Aufbau der Schweizer Game­ Industrie mithelfen. «Es gibt so viele gute Games made in Switzerland, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben.» Da die Schweizer Game­Designer meist allein oder in kleinen Teams von zwei, drei Leuten arbeiten, entwickeln sie vor allem Apps und Gelegenheits­ spiele, die man unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet nutzen kann. Zum Vergleich: An den traditionellen Computerspielen, die ein tiefes Eintauchen in möglichst realistische Spielewelten ermöglichen, arbeiten Hunderte von Leuten mit einem Millionenbudget über einige Jahre.

«Vieles ist noch offen und un­ versucht.» Christian

Schnellmann, Game-Designer

Doch die Ausgangslage ist auch für Ge­ legenheitsspiele und Apps schwierig, die Konkurrenz im Kampf um Aufmerk­ samkeit ist gross: Aus dem App­Store können 1,2 Millionen Apps herunter­ geladen werden. Jeden Monat kommen laut dem Portal Pocket­Gamer.biz über 10 000 neue Spiele dazu. Auf Google Play, dem Store für Android, sind die Zahlen ähnlich. Schweizer Spiele er­ scheinen bloss eine Handvoll pro Monat.

Von der Philosophie übers Selbststudium zum Gamen Christian Schnellmann (31) aus Luzern verkauft täglich einige seiner Spiele wie «Kind of Soccer» über den App­Store. Finanziell schaut dabei nicht viel heraus, denn er verlangt für die Spiele bloss 1 Franken. Er verdient seinen Lebensun­ terhalt mit dem 80­Prozent­Pensum als Webexperte des Kunstmuseums Bern, versteht sich aber trotzdem als Game­ Designer: «Das ist mein zweiter Beruf.» Schnellmann ist ein Quereinsteiger. Er hat Philosophie studiert und war einige Jahre Werber. Schon als Teenager

programmierte er einfache Spiele und lernte mithilfe des Internets immer dazu. Am Unterseespiel Lowboat ist er bereits seit zwei Jahren dran. Blockaden, wie sie Schriftsteller haben, kennt er nicht: «Habe ich gerade genug davon, die künstliche Intelligenz der Monster zu programmieren, gestalte ich die Unter­ wasserpflanzen oder kümmere mich ums Marketing.» Schnellmann findet es faszinierend, bei der Entwicklung eines relativ neuen Mediums dabei zu sein. «Vieles ist noch offen und unversucht.» Könnte er sich vollberuflich Spielen widmen, er würde es tun.

Talentierte Spielentwickler verzetteln sich oder wandern aus Hier sieht Matthias Sala (34) das Haupt­ problem der noch jungen Game­Design­ Szene in der Schweiz. Er ist Geschäfts­ leiter der Firma Gbanga und Präsident des Schweizer Computerspiel­Entwick­ ler­Verbands (SGDA). «Wir haben gut ausgebildete und talentierte Spieleent­ wickler, die Jobs im Ausland suchen oder hier bleiben und sich ablenken lassen.»


Happy Birthday! Alles für eine tolle Party <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2MzQ1NwUAG6zzsA8AAAA=</wm>

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GAME-DESIGNER

Statt an ihren Ideen dranzubleiben und sie zu realisieren, verzettelten sie sich mit Auftragsarbeiten. Das Know-how der Game-Designer ist gefragt. Sie können Websites komponieren, Werbefilme kreieren oder bei der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine vermitteln, indem sie Benutzeroberflächen verständlich gestalten. Sei das für einen Billettautomaten oder einen Autobordcomputer. Sala arbeitete nach seinem Informatikstudium ein Jahr lang in den USA. Als er 2007 in die Schweiz heimkehrte, war er mit seiner Firma Gbanga fast allein auf weiter Flur. Bloss drei andere kleine Unternehmen – Giants Software, Bitforge und Nothing – verfolgten damals dasselbe Ziel: vom Game-Design zu leben. Viele andere entwickelten und programmierten Spiele nur als Hobby. Aus seiner Zeit im Silicon Valley war sich der Informatiker gewohnt, mit Kollegen über seine Arbeit und knifflige Aufgaben zu reden. Zurück in Zürich, fehlte ihm dieser Austausch. Hier werkelten alle allein vor sich hin, man kannte sich nicht. Und so machte er sich mit zwei Kollegen dran, die Game-Designer mit regelmässigen Treffen zu vernetzen. Mit Erfolg.

Wie bei Filmen gibt es auch bei Games eine Vielfalt von Genres In sieben Jahren hat sich die Szene verzehnfacht: Heute widmen sich laut Sala bereits etwa 30 kleine Firmen vor allem dem Game-Design. Gaben 2009 noch rund 60 der 120 in der Schweiz erfassten Game-Designer in einer Studie an, im Ausland zu arbeiten, bleiben heute viele Fachkräfte im Land. Das freut Sala: «Schweizer Spiele sind keine, mit denen man verblödet. Sie sind gut gemacht, innovativ und verlangen Geschicklichkeit.» In den vergangenen Jahren haben die negativen Schlagzeilen zum Gamen abgenommen, und es wird vermehrt von Erfolgsgeschichten aus der GameDesign-Branche berichtet. Games werden nicht mehr auf Ballerspiele reduziert, vielmehr findet die ganze Palette an Genres von Action, Abenteuer, Autorennen und Sport bis hin zu Rollen- und Lernspielen Beachtung. Entscheidende Weichen für dieses Umdenken hat auch Pro Helvetia gelegt. 2010 erklärte die Kulturstiftung Computerspiele mit ihrem Programm «Game Culture» offiziell zur Kunstform. Nebst der Kulturstiftung unterstützt nun auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Zürich das internationale Game

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Apple Store

Der App-Store wurde im Jahr 2008 gegründet.

800 Apps umfasste das Angebot zu Beginn.

300 Mio.

Leute besuchen den App-Store heute jede Woche.

155

Sie leben in 155 Ländern.

800 Apps

laden die User pro Sekunde herunter.

15 Mia.

haben Entwickler von Spielen mit Verkäufen über den App-Store seit dessen Gründung verdient. Quelle: Apple

NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Festival Ludicious, das vom 18. bis 21. September in Zürich stattfindet. Es soll junge Talente mit Investoren zusammenbringen. Die Szene sei zwar von anerkannt hoher Qualität und gewinne auch immer wieder internationale Preise. Sie sei aber noch klein, und es fehlten die grossen Vertriebe und teilweise auch die einschlägigen Investoren, sagt Anna Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich. «Mit Ludicious möchten wir auf das wirtschaftliche Potenzial der Branche aufmerksam machen.» Mit Computerspielen wird weltweit mittlerweile mehr Geld verdient als mit Filmen. Laut dem Game-Experten Marc Bodmer (50) arbeiten über 13 000 Leute im Raum Zürich im Bereich Games und Software. Die Kreativwirtschaft, zu der auch Game Design gezählt wird, belege in der Rangliste der Wertschöpfung in

«Selbst mich als Programmierer überrascht, was im Spiel alles passiert.»

Robin Bornschein

der Schweiz den 2. Rang – nach dem Finanzsektor. Für Bodmer sind Games das Medium von heute und morgen. «Sie verbinden in sich Elemente aus Film, Musik, Literatur und bieten die Möglichkeit der Interaktion.» Als Hybridmedium bedienten sie die Erwartungen der heutigen Generation, die nicht nur konsumieren, sondern auch handeln und teilhaben wolle.

Jung, talentiert und auf Suche nach einem Sponsor Robin Bornschein (24) ist ein Vertreter ebendieser Generation. Bereits als Siebenjähriger wusste der Zürcher: Wenn ich gross bin, möchte ich eigene Spiele entwickeln. Er liebe es, ausgeklügelte Systeme und Welten zu erschaffen, die ein Eigenleben entwickeln. «Selbst mich als Programmierer und Designer eines Spiels überrascht, was im Spiel alles passiert.» Jetzt arbeitet Robin Bornschein vier Tage pro Woche für die Game-Firma Gbanga und schätzt es, in einem kleinen Team Allrounder zu sein. «Für das Spiel Fifa 14 waren zehn Leute ein Jahr lang damit beschäftigt, den Rasen auf dem Fussballfeld zu perfektionieren – so etwas wäre für mich unvorstellbar.» Am Strategiespiel Tower Offense hat Bornschein mit seinem Studienkollegen

Dominic Müller drei Monate praktisch rund um die Uhr getüftelt. Zwei Spieler bauen aus Blöcken und Kanonen einen Turm und versuchen, den gegnerischen zu Fall zu bringen. An der Start-up-Fair wurde ihre Bachelor-Arbeit bereits ausgezeichnet. Nun präsentieren sie diese im Rahmen von Ludicious und hoffen, so einen Investor zu finden. Text: Monica Müller Bilder: Mirko Ries, Montage: Reto Mainetti


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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Robin Bornschein sitzt auf wackligem Grund: Der Gegner könnte seinen Turm in «Tower Offense» jederzeit zum Einsturz bringen.

Ein Schritt zum Markt

Ludicious – Zürich Game Festival

Der Förderfonds Engagement Migros unterstützt die Erstdurchführung von Ludicious – Zürich Game Festival im Rahmen des Förderschwerpunkts Design. Dieser setzt an der Schnittstelle zum Markt an und unterstützt Designschaffende, ihre Ideen und Prototypen einen Schritt weiter in Richtung Markt zu bringen. Der Förderfonds gründet in der Verantwortung der Migros gegenüber der Gesellschaft und ergänzt die Fördertätigkeit des Migros-Kulturprozents.

Ludicious – Zürich Game Festival – geht vom 18. bis 21. September 2014 auf dem Kasernenareal über die Bühne. Als erstes europäisches Gamefestival hat es sich der Nachwuchs- und Standortförderung verschrieben. Für die Nachwuchstalente stehen diverse festivaleigene Preise bereit, zudem verleiht die Swiss Game Developers Association nun zum zweiten Mal den «Swiss Game Award». Es wird auch ein Fest des Spiels werden, und

Weitere Informationen: www.engagement-migros.ch

Besucher können ausgewählte Schweizer und internationale Games ausprobieren. Das GameZfestival ist Partner von Ludicious und wird vom 19. bis 21. September im Walcheturm Zürich durchgeführt. Es widmet sich vor allem der Gamekultur, dem Phänomen Spiel. Viele Veranstaltungen sind gratis. www.ludicious.ch www.gamezfestival.ch


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Bilder: Karl Jauslin, Keystone, Roger Grütter / Neue Luzerner Zeitung

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Wie gross ist die Erdbebengefahr in der Schweiz?

Die kleinen Beben sind nicht gefährlich. Erdbeben sind

aber zusammen mit Hochwasser die grösste Naturgefahr. Eigentlich ist die ganze Schweiz ein Erdbebenland, wobei die Erde im Wallis, in Graubünden, der Zentralschweiz und in Basel häufiger bebt. Das Schadenpotenzial wäre enorm. Wenn es in Basel wie 1356 schütteln würde, würde das 80 bis 100 Milliarden Franken kosten. Die Schweiz müsste deshalb end-

FRAU DER WOCHE

Ein Herz für Gefangene Paula Lampart ist seit rund 20 Jahren Mitglied der Besuchergruppe Strafanstalt Wauwiler Moos LU. Sie nimmt sich alle zwei Wochen anderthalb Stunden Zeit, gesprächsbereiten Gefangenen zuzuhören. Nun hat die Luzerner Fachstelle für Freiwilligenarbeit die 73-Jährige und ihre Mitstreiter mit dem Prix Benevol ausgezeichnet.


MENSCHEN

Das Erdbeben von Basel im Jahr 1356 nach einem Stich von Karl Jauslin.

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AUF EIN WORT | 25

lohnt es sich,die Pokalsamm­ lung nicht über dem Bett auf­ zustellen … Wie gut sind Herr und Frau Schweizer insgesamt gerüstet?

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als Folge von Biotinmangel.

Bei 80 bis 90 Prozent der Häuser ist nicht klar, wie stabil sie bei Erdbeben rea­ gieren. Wahrscheinlich gäbe es nach einem Beben bei vielen grosse Schäden. Erhalten Sie heute schon besorgte Anrufe aus der Bevölkerung?

lich eine solidarische Erdbe­ benversicherung einführen. Noch eine Versicherung?

Ja, es muss eine Lösung her. Wenn nach einem Beben viele Gebäude kaputtgehen und die Leute nicht versichert sind, würde das den Betroffe­ nen, dem Bankensektor, aber auch der Volkswirtschaft enorm schaden. Wie sollen sich die Einwohner schützen?

Am wichtigsten ist, Häuser erdbebengerecht zu bauen und die seit 1989 gültigen Baunormen einzuhalten. Lei­ der werden diese bis heute nicht in allen Kantonen um­ gesetzt. Wenn es dann wirk­ lich schüttelt, kann man nur noch begrenzt etwas machen, sich beispielsweise vor run­ terfallenden Gegenständen schützen, indem man unter den Tisch kriecht. Sicher

Ja, nach gespürten Beben im­ mer wieder. Dann ist die Ver­ unsicherung gross. In den letzten vier Monaten gab es zum Beispiel in Diemtigen BE mehr als 100 kleinere Beben. Wie gut lassen sich Erdbeben voraussagen?

Erdbeben treten immer wie­ der überraschend auf, weil sie fünf bis zehn Kilometer unter unseren Füssen entstehen. In Zukunft wollen wir die Beben schneller lokalisieren und wenigstens drei bis vier Se­ kunden vor dem Schütteln warnen können. Klar, das bringt dem Einzelnen wenig. Aber man kann beispiels­ weise automatisiert die Gas­ leitungen abstellen lassen. Am Tag der offenen Tür zeigen Sie die Aufgaben des Dienstes. Wie sieht der Alltag aus?

Wie ein Büroalltag. Unsere 60 Mitarbeitenden bearbei­ ten Forschungsergebnisse und publizieren sie. Richtig spannend wird es erst, wenn die Erde kräftig bebt, was weltweit öfter vorkommt.

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Ein Herz für Minderheiten Thurgau hat als erster Kanton beschlossen, den Französischunterricht aus der Primarschule zu verbannen. Gilbert Gress (72) setzt einen Gegenpol: Auf Radio SRF 1 ist der Elsässer im September drei Mal wöchentlich live um 6.50 Uhr in «Frühfranzösisch» zu hören. Mit dem etwas anderen Sprachunterricht trägt der Fussballtrainer zur nationalen Einheit bei.

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ABSTIMMUNG

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine Kasse für alle?

Am 28. September entscheidet das Stimmvolk über die EinheitsKrankenkasse. Die sieben wichtigsten Fragen und Antworten.

D

ie von der SP, den Grünen, Patienten- und Konsumentenorganisationen lancierte Initiative für eine Einheitskrankenkasse will einen Systemwechsel. Neu soll eine öffentlichrechtliche Einrichtung mit kantonalen Ablegern die obligatorische Grundversicherung anbieten. Für jeden Kanton soll eine einheitliche Prämie gelten, die aufgrund der kantonalen Gesundheitskosten bestimmt wird. Heute sind dafür 61 Krankenkassen zuständig, welche die Versicherten wählen und wechseln können. Zusatzversicherungen sind von der Initiative nicht betroffen. In den vergangenen 20 Jahren hat die Bevölkerung bereits drei Mal über eine öffentliche Krankenkasse abgestimmt. Die Abstimmungen von 1994, 2003 und 2007 fielen alle deutlich aus: Das Anliegen scheiterte jeweils mit über 70 Prozent Neinstimmen. Weil die aktuelle Vorlage keine einkommensabhängigen Prämien mehr vorsieht, werden ihr bessere Chancen eingeräumt. Gemäss der ersten Trendumfrage des GfS-Forschungsinstituts vom 12. August sind 51 Prozent dagegen, 40 Prozent dafür und 9 Prozent noch unentschlossen. Die Befürworter versprechen tiefere Prämien und Gesundheitskosten statt der Jagd auf gute Risiken. Die bürgerlichen Gegner warnen vor einer ineffizienten Staatsmedizin statt Wahlfreiheit.

Bild: Martin Rütschi/Keystone

Warum führt die Einheitskasse nach Meinung der Befürworter zu tieferen Prämien?

Aus Sicht der Initianten verschleudern die privaten Krankenkassen jährlich 225 Millionen Franken für Werbung, um der Konkurrenz junge, gesunde Prämienzahlende abzujagen. Hinzu kommen 100 Millionen, welche die Kassenwechsel kosten. Weitere Prämiengelder fliessen laut Befürwortern in politisches Lobbying und Abstimmungskampagnen. Mit der Förderung von Prävention und koordinierten Versorgungsprogrammen vor allem auch für Chronischkranke könnten pro Jahr zudem bis zu zwei Milliarden eingespart werden. Insgesamt verspre-

chen sich die Initianten von der Einheitskasse zehn Prozent tiefere Prämien.

Warum werden nach Meinung der Gegner die Prämien mit einer Einheitskasse ansteigen?

Die Gegner argumentieren, dass die Verwaltungskosten in der Grundversicherung bloss fünf Prozent der Gesamtausgaben von jährlich 26 Milliarden Franken ausmachten. In den Augen der Gegner würde eine staatlich geführte Kasse administrativ aufrüsten und ineffizient werden. Allein der Umbau zur Einheitskasse koste zwei Milliarden. Die Gegner befürchten, dass ohne Wettbewerb unter den Kassen kein Anreiz bestehe, innovative Versicherungsmodelle zu entwickeln. Mit der Einheitskasse prognostizieren sie 17 Prozent höhere Prämien.

Gibt es weiterhin verschiedene Versicherungsmodelle? Wahlfranchisen? Kinderprämien?

Der Initiativtext schliesst laut den Gegnern Prämienabstufungen innerhalb eines Kantons aus. Deshalb werde es weder vergünstigte Prämien noch Wahlfranchisen oder alternative Versicherungsmodelle geben. 77 Prozent der Versicherten hätten heute eine höhere Franchise oder ein besonderes Versicherungsmodell und müssten entsprechend mit höheren Prämien rechnen. Die Initianten bestreiten dies. Mit einheitlichen Prämien pro Kanton sei im Initiativtext nicht das Ende der Vielfalt an Prämienmodellen gemeint, sondern der Wegfall von Prämienunterschieden zwischen Gemeinden innerhalb eines Kantons. Bei einer Annahme der Initiative muss das Parlament entscheiden, ob die Einheitskasse weiterhin verschiedene Versicherungsmodelle, Wahlfranchisen und günstige Kinderprämien anbieten würde.

Wer würde mehr bezahlen, wer weniger?

Wer bis anhin die günstigste Kasse für die Grundversicherung gewählt hat, wird je nach Kanton bis zu 1000 Franken pro Jahr mehr zahlen. Umgekehrt wird

jemand, der bei einer teuren Kasse grundversichert ist, tiefere Prämien haben. In vielen, vor allem den grossen Kantonen werden die Leute auf dem Land mit der Einheitskasse mehr bezahlen müssen, jene in der Stadt weniger. In einigen Kantonen bestehen aber bereits heute keine Prämienunterschiede mehr zwischen Stadt und Land.

Werden Leistungen ab- oder ausgebaut?

Die Gegner sind der Meinung, dass Einheitskassen zu einem verschuldeten


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

MENSCHEN

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ABSTIMMUNG | 27 Der Patient in der Einheitskasse: In den Augen der Gegner hat er keine Wahlfreiheit mehr, für die Initianten würde er endlich im Zentrum stehen.

System führen. Als Folge davon müssten gewisse Leistungen wie Hüftoperatio­ nen gestrichen werden. Die Initianten kontern, am Katalog vorgeschriebener Leistungen werde sich vorerst nichts ändern, sie seien im Gesetz verankert.

Wer fällt die Entscheide bei der Einheitskasse?

Vertreter des Bundes, der Kantone, der Patienten sowie der Ärzte und Spitäler würden die Einheitskasse leiten. Die Gegner befürchten Interessenkonflikte zwischen Leistungserbringern und Prä­

mienzahlern und lasche Tarifverhand­ lungen. Die Befürworter sehen in der gemeinsamen Verwaltung dagegen einen Vorteil. Die Eigeninteressen der Kassen stünden nicht mehr im Zentrum, vielmehr müsste demokratisch entschieden werden.

Lässt sich aus den Erfahrungen anderer Länder mit einer Einheitskasse auf die Schweiz schliessen?

Für die Gegner sind die hoch verschul­ deten Einheitskassen im benachbarten

Ausland – wie in Frankreich oder Eng­ land – Beweis dafür, dass das Modell zum Scheitern verurteilt ist. Die Initian­ ten hingegen halten den Vergleich für irreführend. Bei den Modellen von an­ deren europäischen Ländern handle es sich um staatliche Gesundheitssysteme, die mit fixen Budgets arbeiten müssten. Die Initiative schreibe hingegen fest, dass die Prämien der Einheitskasse weiterhin aufgrund der effektiven kantonalen Gesundheitskosten fest­ gelegt werden. Text: Monica Müller

Migrosmagazin.ch

ONLINE VOTEN Wo drückt der Schuh in unserem Gesundheits­ system, und ist die Einheitskasse die richtige Lösung für die Probleme?


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ORGELBAUER

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

F端r Elton John zog er alle Register

Claude Lardon begl端ckt mit seinen Orgeln Konzerth辰user und Kirchen auf der halben Welt. Manchmal ist die Freude dar端ber so gross, dass er auch schon von einem Popstar umarmt wurde.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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Claude Lardon gestaltet, produziert und montiert Orgeln in aller Welt. Wie diejenige von Trondheim, wo er und sein Team in der grössten Kathedrale Norwegens die Orgel restaurierten (grosses Bild).

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Bilder: Orgelbau Kuhn, Paolo Dutto

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etztes Jahr bezahlte Elton John meinen Lohn», schmunzelt Claude Lardon. Auch wenn sein Scherz einen wahren Kern hat: Das normale Berufsleben des Orgelkonstrukteurs spielt sich weit weg von Popglamour ab. In seinem Büro sieht es aus wie bei einem Architekten. Grossformatige Pläne liegen auf dem Tisch. Am PC-Bildschirm flimmert ein dreidimensionales Modell – die Orgel der Jesuitenkirche im deutschen Heidelberg. Claude Lardons jüngstes Baby. Auf ein neues Instrument ist der 51-Jährige jeweils stolz wie ein frischgebackenerVater.DochdieEntstehungsdauer übersteigt meist die Länge einer menschlichen Schwangerschaft. Bis zwei Jahre vergehen von der ersten Bleistiftzeichnung bis zur Einweihung einer Orgel. Dafür hält das Instrument dann über Generationen, im Idealfall «lebt» eine Orgel über 100 Jahre. Seine Instrumente begleitet Lardon von A bis Z: Er gestaltet sie, hilft in der Produktion und leitet die Montage vor Ort, in einer Kirche oder einem Konzertsaal. Als Konstrukteur muss er die Wünsche der Kunden umsetzen und gleichzeitig ein Instrument designen, das zum jeweiligen Raum passt. «Jede Orgel ist einmalig, auch vom Klang her»,


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ORGELBAUER

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erklärt Lardon die Faszination seines Berufs. Bei Lardons Arbeitgeber, Orgelbau Kuhn in Männedorf ZH, werden praktisch alle Einzelteile selbst hergestellt. Ausser Orgelbauern sind Schreiner, Zinnpfeifenmacher und Intonateure am Werk. Aus Hölzern wie Tanne, Eiche oder Ahorn wird das Gehäuse der Orgeln geschreinert. Die Pfeifen – die Klangkörper der Orgel – entstehen aus einer Zinn-Blei-Legierung. Diese wird in Platten gegossen, aufgerollt und zusammengelötet. Schlitze in den Pfeifen sorgen für die richtige Tonhöhe. Lardon ist gelernter Orgelbauer. Konstrukteur wurde er aus Freude am Gestalten. Doch er mag auch die handwerkliche Seite seines Berufs. «Nach Monaten am PC gehe ich gern in die Werkstatt und arbeite mit Holz», sagt er Claude Lardon und die Orgel, das war keine Liebe auf den ersten Blick: «Als Jugendlicher spielte ich Klavier. Doch als ich zum ersten Mal vor einer Orgel sass,

NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

kapierte ich überhaupt nichts.» Das Instrument hat seine Eigenheiten. Beispielsweise kann es entsprechend dem gezogenen Register die Klangfarbe wechseln. Das Register Oboe etwa klingt nach ebendiesem Instrument, «Nasat» klingt nasal. Dahinter steckt ein ziemlich kompliziertes Innenleben.

Orgel mit 10 000 Pfeifen für die grösste Kathedrale Norwegens Der Orgelvirus befiel Lardon bei einem Ferienjob als Gymnasiast bei einem Orgelbauer. Seit 30 Jahren arbeitet er bei Orgelbau Kuhn. Wenn irgendwo auf der Welt ein besonders komplizierter Auftrag ansteht, klingelt in Männedorf das Telefon. So montierten Lardon und seine Kollegen kürzlich in Trondheim die restaurierte Orgel in der grössten Kathedrale Norwegens: Mit 130 Registern und beinahe 10 000 Pfeifen ein Instrument, das seinesgleichen sucht. Und mit einem Preis von fünf Millionen Franken der grösste Auftrag der Firmengeschichte.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

Die Restaurierung der Trondheimer Orgel war eine Grossbaustelle (linkes Bild).

Bilder: Orgelbau Kuhn

Elton John bei der Einweihung der neuen Orgel im Konzertsaal der Royal-AcademyMusikschule.

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Lardon wurde vom norwegischen Fern­ sehen mehrmals interviewt. Fühlt er sich als «Starkonstrukteur»? Er schüt­ telt den Kopf. Auskunft zu geben, sei Teil des Berufs. Mit leuchtenden Augen fügt er an: «Die Einweihung im Mai im Beisein des norwegischen Königs war ein absolut einmaliges Erlebnis.»

Er findet es spannend, im Ausland arbeiten zu können Doch haben Orgeln und ihre Erbauer an­ gesichts leerer werdender Kirchen eine Zukunft? «Unseren Beruf gibt es seit Jahrhunderten. So lange die Orgelmusik besteht, braucht es auch Orgelbauer», ist Lardon überzeugt. Montagereisen haben ihn in verschie­ dene Städte zwischen Tokio und New York geführt: «Es ist schon speziell, mit Tausenden selbst hergestellter Teile in eine Kirche oder einen Konzertsaal irgendwo auf der Welt zu fahren und sie dort während Wochen zu einem funk­ tionierenden Instrument zusammen­

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ORGELBAUER | 33 1983 restaurierten die Orgelbauer eine der berühmtesten Orgeln Deutschlands in der Basilika St. Martin in Weingarten.

Bilder: Paolo Dutto

In den Werkstätten des Orgelbauers: Der Zinnpfeifenmacher (Bild links) beim Löten der Pfeifen, die aus Blechen einer Zinn-Blei-Legierung zugeschnitten werden. In der Schreinerwerkstatt entstehen die Orgelgehäuse (Bilder unten).

zubauen, mit dem dann Musik gemacht wird.» Er findet es spannend, im Ausland arbeiten zu können. Für seine Partnerin sei es aber nicht immer einfach, dass er wochenlang abwesend sei. «Dafür kann sie ab und zu mit in eine fremde Stadt reisen.» Etwa nach London. Dort wurde im Herbst die neue Kuhn-Orgel im Konzertsaal der Royal Academy eingeweiht. Für die Orgel in der bekanntesten Musikschule Londons hatte ihr wohl berühmtester Schüler Geld gesammelt: Elton John. Mit den Einnahmen aus zwei Benefizkonzerten finanzierte der Popstar sozusagen auch Lardons Lohn. «Bei der Einweihung hatte Elton John so grosse Freude an der neuen Orgel, dass er mich spontan umarmte», lächelt Claude Lardon. Mehr Anerkennung kann er sich kaum wünschen. Text: Daniel Bütler


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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KOLUMNE | 35

DER HAUSMANN

(*_*) Bänz Friedli wird manchmal ganz kribbelig.

chills! J

Einer sechzehnjährigen Tochter – Himmel, jetzt ist die schon sechzehn! – muss man schon mal das Handy aus der Hand nehmen, wenn sie bei Tisch liest und tippt. Gibt halt viel zu lesen und zu tippen, in so einem Klassenchat. Wenn sich 23 Schülerinnen und Schüler gegenseitig Nachrichten schicken – sagen wir mal: 19 Messages pro Kopf und Nachmittag, stets an alle gesendet –, dann kommen rasch 437 Nachrichten à la «(*_*) chills! J» zusammen … Nichtssagend, allesamt, das räumt auch Anna Luna ein. Aber: «Es könnte ja mal eine wichtig sein!» Könnte ja mal in einer stehen: Morgen früh um 07.30 Uhr fällt die Chemielektion aus. Also muss man die 436 anderen Meldungen im Chat auch lesen … Wobei solch ein Klassenchat durchaus auch nützlich sein kann. Zwar sage ich dem Hans, wenn ihm wieder mal ein Blatt mit Französischvokabeln fehlt, die es dringend zu lernen gälte: «Frag doch schnell den Ramón!» Klassenkamerad Ramón wohnt nämlich im oberen Stock, wenige Meter die Treppe empor … Aber nein: «Hab dänk schon lang im Klassenchat gefragt!» Für mich ists kein Zuschauen, wie er dann, statt hurtig die paar Stufen nach oben zu gehen, im Wohnzimmer am Handy nervöselt und nifelt, wartend, dass ihm jemand die Franzwörtli knipse und sende. Meist bekommt Hans sogar recht, und eine Mit-

«437 Nachrichten, alle nichtssagend …» schülerin schickt ihm das Gewünschte binnen noch kürzerer Zeit als derjenigen, die es gedauert hätte, rasch zu Ramón raufzusteigen. Dennoch geht mir das Hin und Her des ewigen Kurznachrichtelns zuweilen auf den Geist. Am Donnerstag spätabends weiss Anna Luna noch nicht, wie sie den Freitagabend verbringen wird. Mit Jelena ins Kino oder doch eher bei Malin übernachten? Und kommen Annina und Mara auch? Oder doch eher alle ins Säuliamt zu … «Wir können ja noch schauen», tippt sie, und mir entfährt: «Herrgott, jetzt macht doch mal was Verbindliches ab!», weil es mich kribbelig macht, wie sie sich immer alle Optionen offenhalten. Ganz abgesehen davon, dass ja auch ich mein Wochenende planen möchte.

Wenn es mir wieder mal zu viel wird mit den Gepflogenheiten unserer Kinder, denke ich daran, wie meine liebe Mutter mit den Zeitläufen zu ringen hatte. Nachdem meine grosse Schwester sich ihre ersten Bluejeans ertrötzelt hatte – und sie musste lang darum kämpfen, wie sie als Erstgeborene überhaupt für alles lang kämpfen musste – und sich nach einigen Waschgängen endlich der von der Schwester ersehnte Effekt der Verwaschenheit einstellte, nämlich eine leise weisse Faserung um die Kniepartien, war meine Mutter verzweifelt. Sie fragte mich bang, was sie denn nun tun solle – die neue Hose der Schwester sei kaputt. Auch ich war freilich ratlos. Und schliesslich zückte Mutter einen blauen Neocolorstift, um die Stellen nachzubessern. Wenig später rief sie mich ins Zimmer meines grossen Bruders und bat mich, an dessen Kleidern zu riechen; sie hatte einen ihr fremden, verdächtigen Geruch festgestellt und wollte wissen, ob das nun «dieses Haschisch» sei. Aber woher sollte ich, der neunjährige Nachzügler, wissen, wie «dieses Haschisch» roch? «Und, Anna Luna?», will ich am Freitag gegen Abend wissen, «wofür habt ihr euch nun entschieden?» – «Ach, nichts … Ich bleibe gemütlich daheim.» Bänz Friedli live: 17.–20. 9. St. Gallen, 21. 9. Stans.

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WELTREISE

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Grosses Bild: Cédric im Frachtraum eines Schiffs an der Strasse von Hormus. Links: Bergbauernfamilie in Tadschikistan. Rechts: Vater und Sohn auf einem Salzsee in Anatolien.

Die Reise

Zürich

Budapest

Aralsk Odessa Wolgograd

Ankara

500 km

Teheran

Dubai

Bischkek

Meshed

36 000 Kilometer, 27 Länder, ein Jahr unterwegs: Karsten und Cédric Blum reisten mit ihrem Auto gen Osten und wieder zurück. «Die Perser sind die gastfreundlichsten Menschen überhaupt.»

NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

Unterwegs in Zentralpamir in Tadschikistan. «Zum Glück gab es selten Gegenverkehr.»

MENSCHEN

Wenn Vater und Sohn auf Reise gehen

Karsten Blum hat sich einen lang gehegten Traum erfüllt. Ein Jahr lang reiste er mit seinem damals zehnjährigen Sohn Cédric bis nach Kirgisien und zurück. Ein Abenteuer, das gut vorbereitet sein will.

V

or anderthalb Jahren war Cédric Blum (12) in Kirgisien. Er lernte dort von Nomaden, wie man Pferdehalfter flicht. Ein paar Wochen später half er rumänischen Dorfbe­ wohnern, Schafskäse herzustellen. Im Winter 2012 hatte er einen Tauchschein im Persischen Golf gemacht, im Herbst Haselnüsse mit anatolischen Familien gesammelt. Während Cédrics Kollegen die Schulbank in der vierten Klasse im Schulhaus Untermoos in Zürich drück­

ten, reiste der damals Zehnjährige mit seinem Vater Karsten Blum (39) ein Jahr lang durch 27 Länder. Jetzt, wieder zu Hause in Zürich, blät­ tert Cédric in seinem fast vollgeschrie­ benen, blauen Reisetagebuch. Er zeigt, wie sich seine Schrift und die Sprache von der ersten bis zur letzten Seite ent­ wickelt haben. Es war für ihn «ko­ misch», als er zurückkam und seine Mitschüler traf: «Ich habe mich ein bisschen verändert, aber die anderen

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WELTREISE | 37


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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Zehn Tipps für eine Weltreise mit dem Auto, von Karsten Blum

Links: Frühstück bei Bergbauern im Pamir-Gebirge in Tadschikistan. Oben: Die Jurte einer Nomadenfamilie, bei der die Blums eine Zeit lang lebten. Aussicht von einem Nachtlager in Kirgisien, vorne ein zugefrorener See, im Hintergrund die Berge.

nicht», hat er den Eindruck. Obwohl er die vierte Klasse ausgelassen hat, kommt Cédric in der Schule gut mit, was selbst den Vater erstaunt: «Der Kleine tat mir leid: die vielen Hausaufgaben, die star­ ren Strukturen.» Cédric ist weit für sein Alter, offen, interessiert und den Umgang mit Frem­ den gewohnt. Bereitwillig zeigt er die zum Teil aufwendig gestalteten Seiten in seinem abgegriffenen Buch: fantasie­ volle Zeichnungen, wie die von den kämpfenden Schildkröten, die er bei einer Wanderung im Iran beobachtet hat, eine wundervolle, perspektivische Darstellung von den Ruinen eines Wohnpalasts in Persepolis, die er unter Anleitung eines einheimischen Zeichen­ lehrers anfertigte, eingeklebte Geld­ scheine, etwa omanische Rial, zwei Eintrittskarten «Schwanensee» vom Opernhaus in Bischkek in Kirgistan.

Karsten Blum nahm das Auto, damit die Bücher Platz haben Cédrics Vater hängt an diesem Samstag­ morgen noch schnell die Wäsche in die Sonne, kocht einen taiwanesischen Tee und setzt sich ebenfalls auf den Garten­ sitzplatz. Die Reise habe er seit Jahren geplant. Eigentlich schon, als die Mutter

von Cédric, eine Taiwanerin, die kleine Familie verliess. Da war Cédric vier Jahre alt. Der Vater bekam das Sorgerecht. Er tröstete seinen Sohn – und sich: «Wir machen eine Weltreise.» – «Ich habe schon irgendwann nicht mehr geglaubt, dass wir wirklich losfahren», sagt Cédric. Dabei hat der Bub schon als klei­ ner Knirps viel von der Welt gesehen: Seinen sechsten Geburtstag feierte er in Japan, als sein Vater und er fünf Wochen lang mit dem Velo über die Nordinsel Hokkaido fuhren. Seinen siebten Geburtstag verbrachte er im Altaigebirge in Zentralsibirien, und auch den Westen der USA erkundeten die beiden schon mit dem Velo. Karsten Blum entschied sich dieses Mal für ein Auto als Reisegefährt, ursprünglich, um Platz zu haben für die Schulbücher und Cédrics Akkordeon. «Cédric hat aber nur drei Wochen lang die Bücher angeschaut und Akkordeon geübt», sagt der 39­Jährige. «Wir haben es schnell aufgegeben, einen Tag zu planen.» Ganz bewusst, denn die beiden wollten flexibel bleiben. Wenn sie vor­ hatten, einen Berg zu besteigen, aber sie auf einen Hirten trafen und ins Gespräch kamen, dann nahmen sie selbstver­ ständlich die Einladung zum Tee an.

1. Jahre im Voraus planen 2. Genügend Geld sparen, das auch sechs Monate lang nach der Reise reicht für die Krankenkasse, Steuern, Miete usw. «Die grössten Kosten hast du vor und nach der Reise.» 3. Sich ausführlich über die Reiseländer informieren. «Du bist selten der Erste, der ein Gebiet bereist. Im Internet gibt es viele Websites, Blogs und Foren, wo du wichtige Tipps und Tricks von anderen Reisenden findest.» 4. Einen Abfahrtstermin festlegen. Auf Karsten Blums Schreibtisch bei der Arbeit stand ein Spielzeugauto, ein Geländefahrzeug, mit einer aufgeklebten Zahl: «2012». 5. Sehr viel Zeit für die Vorbereitung einplanen. «In den letzten neun Monaten, bevor es losging, entsprachen die Reisevorbereitungen einem 60-Prozent-Job», erinnert sich Karsten Blum. 6. Vorbereitungskurse. Karsten Blum hat zusammen mit Cédric mehrere Kurse gemacht: GPS-Orientierung, Geländewagen fahren und reparieren, Erste-Hilfe-Kurs. 7. Auto nach eigenen Bedürfnissen umbauen und Ersatzteile besorgen. Von den Erfahrungen und Fehlern anderer lernen (Internet). Achtung, die Schweizer MFK ist in Sachen Umbau sehr streng. 8. Papierkram: «Der bürokratische Aufwand ist die Hölle», findet Karsten Blum. Seine Schriftwechsel füllen einen Aktenordner: Visa-Anträge (Achtung, gewisse Visa lassen sich nur im Heimatland organisieren und laufen ab dem Erstelldatum), Auslandskrankenversicherung (über den deutschen ADAC), Autoversicherung mit Deckung aller «Green Card»-Länder (vor Abschluss der Versicherung sich eine Kopie der Green Card zukommen lassen. Die meisten Schweizer Versicherungen machen hier falsche Angaben), «Carnet de passage» beim TCS, vom Steueramt, der Schweizer Krankenkasse und Kinder von der Schule abmelden, mehrere Kredit- und Geldkarten besorgen für verschiedene Konten und über verschiedene Kreditkartengesellschaften (Visa, Master-Card), Onlinebanking, um von der Reise aus Geld zu transferieren. 9. Eine feste Adresse in der Heimat ist ratsam. Karsten Blum liess die Post zu seinen Eltern schicken, die ihm dringende Anliegen per Mail mitteilten. 10. «Wichtig ist, nicht aufzugeben», raten Cédric und sein Vater, «alles kann man nicht im Voraus planen. Wenn das Wichtigste geregelt ist, einfach losfahren!»


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Cédric ersetzt irgendwo in Tadschikistan den Dieselfilter, der wegen des verunreinigten Treibstoffs vom Schwarzmarkt verstopft ist.

WELTREISE

«Da lernst du viel mehr», ist Karsten Blum überzeugt. Das Wertvollste, was Vater und Sohn an Erinnerungen mitgebracht haben, sind die Begegnungen mit Einheimischen, den Kulturen, der Kunst, der Religion. Karsten Blum ist kontaktfreudig und respektvoll Fremden gegenüber, neugierig, aber nicht aufdringlich. Diese Wesenszüge öffneten Vater und Sohn einige Türen. Die Perser seien die gastfreundlichsten Menschen, denen er je begegnet sei, schwärmt Karsten Blum: «Wenn uns jemand zu einem Tee einlud, konnte es dazu führen, dass wir bis zu zehn Tagen bei ihm wohnen durften.» Auch in Tadschikistan baten Einheimische Vater und Sohn, mit ihnen das gemeinsame Zimmer zu teilen. Cédric erwähnt kichernd, dass es zwar einen Fernseher gab, der aber nur zur Dekoration diente: «Es gab dort keinen Strom.»

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Einmal mussten die beiden ein paar Tage lang salziges Wasser trinken. Sie hatten in einem Bach im Pamir ihre Kanister aufgefüllt und sich später über den merkwürdigen Geschmack ihres Tees gewundert. «Ich wusste bis dahin nicht, dass es auch Gebirgsbäche mit Salzwasser gibt.» Cédric lernte, mit nur 300 Milliliter Wasser den ganzen Abwasch zu machen. Karsten Blum kochte. «Meist Kartoffeln und Zwiebeln.» Sie hatten keinen Kühlschrank, und viele andere Lebensmittel hielten sich einfach nicht. Ein Festessen erlebten die beiden in Tadschikistan: Crêpes. Dazu brauchte es gleich zwei frische Zutaten: Eier und Milch, ein Luxus. Als Cédrics Mutter, die in Zürich lebt, ihren Sohn und Ex-Mann für einige Tage während der Reise in Usbekistan besuchte, wünschten sich die beiden Abenteurer als Mitbringsel aus der Heimat einen Salatkopf.

und Sohn in einem Diavortrag in der Schule von Cédric. Eine solche Tour müsse gut vorbereitet sein, sagt Karsten Blum (siehe Tipps Seite 39): Diese Art zu reisen sei nicht mit Tourismus zum Erholen vergleichbar. Damit meint er nicht nur die mehr als 36 000 Kilometer, die er am Steuer zurücklegte. Auch nicht die schweisstreibenden Strapazen, wenn er den Wagen aus dem Schlamm eines Salzsees oder dem Wüstensand ausbuddeln musste, oder das Organisationstalent, das er brauchte, um auf dem Schwarzmarkt zu Treibstoff zu kommen. Zermürbend sei auch die Bürokratie und Willkür an den Grenzen gewesen und die Schikanen an Kontrollposten der Polizei. Dabei legte Karsten Blum eine gewisse Schlitzohrigkeit an den Tag, wie er verrät. Wenn ihm ein Grenzbeamter eine überzogene Gebühr abknöpfen wollte, angeblich für irgendeine Steuer oder dafür, die Pässe wieder zu bekommen, dann handelte er den Preis schon mal von 600 auf 10 Dollar runter. Cédric wird bei dem Gespräch auf der Terrasse und beim Blättern in seinem Tagebuch ganz still. «Er hat Fernweh», sagt sein Vater. Karsten Blum ist schon wieder am Planen: In ein paar Jahren wollen die beiden wieder richtig los. «Vielleicht mal mit einem Segelboot.»

Diese Art zu reisen ist nicht wirklich erholsam Der studierte Forstingenieur Karsten Blum hatte vor der Reise im Zoo Zürich gearbeitet. Danach wirkte er einige Monate an einem Projekt an der Berner Fachhochschule mit, aktuell absolviert er den Quereinstieg zum Primarlehrer. Von der Reise brachte er mehr als 10 000 Bilder mit. Einige davon zeigten Vater

Text: Anke Fossgreen

SECHS MONATE UNTERWEGS IN AUSTRALIEN

«Australien ist ideal für ein sicheres Familienabenteuer»

Bilder: Karsten Blum, Guido Santner

Familie Santner, unterwegs in Australien: Die Eltern Nina (39) und Guido (41) erhielten unbezahlten Urlaub und meldeten die Kinder (9 und 6) von der Schule ab.

Journalist. Wie haben Ihre Chefs auf die Urlaubsanträge reagiert?

Warum haben Sie sich bei der Reiseplanung ausgerechnet für Downunder entschieden?

In dieser Zeit haben die Kinder den Schulstoff verpasst. Haben Sie Mikko und Louis selbst unterrichtet?

Interview: Bettina Leinenbach

Erstaunlich positiv. Unsere Arbeitgeber denken längerfristig, was wir sehr schätzen. Die Schulbehörde war ebenfalls aufgeschlossen. Da wir sechs Monate unterwegs waren, konnten wir unsere Söhne komplett abmelden. Nina Santner, Sie sind die letzten Monate durch den wilden Westen Australiens gefah­ ren. Wo waren Sie, als unsere Interview­ anfrage Sie erreicht hatte?

Wir hatten gerade unser Lager auf einem Campingplatz an der Nordwestküste aufgeschlagen. Dort ging der Wind so stark, dass es mir die Computermaus vom Campingtisch geblasen hat. In Ihrem normalen Leben passiert das eher selten. Sie sind Mediothekarin, ihr Mann ist

Ja, wir haben es zumindest versucht. Wir wurden von der Schule und dem Kindergarten mit reichlich Material eingedeckt. In Australien haben Mikko und Louis zwei bis drei Stunden täglich die Schulbank gedrückt – oder besser gesagt: die Campingstühle. Das klappte oft gut, manchmal gar nicht. Eine handtellergrosse Spinne, die unterm Auto sitzt, ist eben spannender als Rechenaufgaben.

Als wir vor fast zwei Jahren mit der Planung begannen, wussten wir bereits, dass wir nur durch ein politisch stabiles Gebiet fahren würden. Afrika wäre auch reizvoll gewesen, aber unser Grundsatz lautete: safety first. Australien ist ideal für unser sicheres Familienabenteuer. www.santner.ch

www.migrosmagazin.ch

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MENSCHEN 42 |

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INTERVIEW

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Es ist ein Akt demokratischer Selbstbestimmung»

Mit Schottland und Katalonien stimmen demnächst zwei Regionen Europas über ihre Unabhängigkeit ab. Der deutsche Historiker Detmar Doering hält Sezessionen in demokratischen Rechtsstaaten für keine so schlechte Sache.

Detmar Doering, Sezessionsgelüste in Europa gibt es ja immer wieder mal, aber nun stehen gleich zwei konkrete Abstimmungen an: Schottland am 18. September und Katalonien am 9. November. Wagen Sie Prognosen?

Das wird sicher knapp und bleibt bis zu­ letzt spannend. Bis vor Kurzem hätte ich noch gewettet, dass die seit 1707 beste­ hende Vereinigung von England und Schottland bestehen bleibt. Das hat jetzt nach den letzten Umfragen ein wenig an Wahrscheinlichkeit verloren. Falls es zur Unabhängigkeit käme, wie dramatisch wären die Folgen für die jeweiligen Länder und Europa?

So was lässt sich nur schwer voraus­ sagen. Es gibt ein schönes Beispiel, wo es ganz anders herausgekommen ist als er­ wartet: die Tschechoslowakei, die sich 1992 aufgespaltet hat. Da gab es den tschechischen Teil, der gut geführt war und wirtschaftlich prosperierte, und den slowakischen, der als schlecht geführt und populistisch galt. Im Vorfeld rech­ neten alle damit, dass es der Slowakei nach einer Trennung ökonomisch gar nicht gut gehen würde. Doch wenn man plötzlich auf eigenen Beinen stehen muss, ist das auch ein Anreiz, etwas zu tun. Die Slowakei wurde zum wirt­ schaftspolitischen Musterknaben. Aber für das verbleibende Rumpf-Britannien wäre die Unabhängigkeit Schottlands ein ziemlicher Schlag, nicht?

Da bin ich gar nicht so sicher. England und Wales wären zusammen wirtschaft­ lich durchaus lebensfähig. Es würde vielleicht den Nationalstolz ankratzen. Und es hätte eine Reihe von Folgekosten: So eine Sezession kriegt man nicht um­

sonst. Aber ich habe auch schon von konservativen Briten gehört, dass sie es wunderbar fänden, wenn die eher sozialdemokratischen Schotten gingen, weil es dann in Grossbritannien für im­ mer eine Tory­Mehrheit gäbe (lacht).

als dem anderen, und er steht unter dem Eindruck, er finanziere die Nichtleis­ tungswilligen. Wenn dann noch religiöse oder ethnische Minoritäten betroffen sind, die sich benachteiligt fühlen, kann es schnell heikel werden.

Vieles ist noch unklar: Währung, EU-Mitgliedschaft, wirtschaftliche Konsequenzen. Verunsichern diese Unwägbarkeiten die Wählerschaft am Ende genug stark, dass sie die Unabhängigkeit doch nicht wagen?

Gibt es weitere Gründe?

Das kann gut sein. Aber man darf nicht vergessen, dass Sezessionen eigentlich Akte demokratischer Selbstbestimmung sind – in einem Umfeld, wo geregelte rechtsstaatliche Verhältnisse herrschen, kann man eigentlich wenig dagegen

«Sezessionsgelüste lassen sich oft mit mehr Autonomie beruhigen.» sagen. Anders sieht es in weniger stabi­ len Regionen der Welt aus, wenn man etwa an die furchtbare Entwicklung in Sudan/Südsudan denkt. Die Motive von Schottland und Katalonien sind ja unterschiedlich.

Richtig. Im Fall von Schottland will sich der wirtschaftlich schwächere Teil von der Union trennen, bei Katalonien der wirtschaftlich fortschrittlichere Teil. Gründe für Sezessionen sind meist ent­ weder ökonomisch oder kulturell – oft spielen beide Elemente rein. Einem Teil des Landes geht es wirtschaftlich besser

Manchmal werden Sezessionsdrohun­ gen nur deshalb ausgestossen, um von der Bundesregierung mehr Geld zu er­ halten, bei Kanada und Québec kommt mir das so vor. Oft liessen sich Sezessi­ onsgelüste wohl beruhigen, indem man den einzelnen Regionen mehr Autono­ mie gewährt. In der Schweiz etwa ist das vorbildlich gelöst, auch durch den hohen Grad an Steuerautonomie – dadurch können die Kantone das tun, was sie ökonomisch für richtig halten. Dann gibt es noch die von aussen gesteuerte Sezes­ sion, wie wir sie gerade in der Ukraine erleben. Dort betreibt Russland eine bewusste Zersetzung. Steckt häufig schlicht Egoismus hinter Sezessionsgelüsten? Es geht einem gut, und man will nichts abgeben müssen?

Manchmal existieren gute Gründe für Egoismus. Hat man etwa den Eindruck, dass erwirtschaftete Steuermittel in einem anderen Teil des Landes in einem bodenlosen Loch verschwinden, dann ist eine Beschwerde dagegen durchaus legitim. Schön wäre, wenn solche Sezes­ siongelüste dazu führten, das gesamte System der Finanzverteilung unter die Lupe zu nehmen und wenn nötig zu reformieren. Oft reicht das bereits. Sezessionsbestrebungen sind also oft ein demokratisches Aufbegehren, in der Hoffnung


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

MENSCHEN

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Historiker und Liberaler Der deutsche Philosoph und Historiker Detmar Doering (57) leitet das Liberale Institut der FDPnahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Berlin. Er publiziert regelmässig zu historischen, wirtschaftlichen und politischen Themen in Europa. Doering ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Detmar Doering in seinem Berliner Büro. Der Histo­ riker ist ein Freund der Schweiz – wie die Krawatte zeigt.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

«Die Schweiz hat als Ur­ demokratie Europas eine Vorbild­ funktion.»

Schottland und Katalonien stimmen ab Am 18. September stimmt Schottland darüber ab, ob es sich von Grossbritan­ nien loslösen soll. Die Diskussionen sind intensiv, und in den Umfragen haben die Befürworter erstmals leicht Oberwasser. Die britische Regierung in London ist gegen die Un­ abhängigkeit Schott­ lands, aber bereit, das Abstimmungs­ resultat zu akzep­ tieren. Anders als die spanische Regierung bezüglich Katalonien. Dieses stimmt am 9. November über die Unabhängigkeit von Spanien ab. Allerdings müsste auch noch das spa­ nische Parlament zustimmen, was als unwahrscheinlich gilt.

mindestens ein paar legitime Forderungen der Region durchsetzen zu können?

Zumindest in Europa. Dort ist es generell ein Thema, Demokratie wieder näher an die Bürger zu bringen. Und häufig lassen sich Abtrennungsbestrebungen auf die­ se Weise auch dämpfen oder verhindern. Die EU hat viel Positives geleistet, aber man muss schon aufpassen, dass sie kein zentralistischer Staat wird, der die Demokratie vor Ort aushöhlt. Eine Stär­ kung der Regionen könnte dazu ein gu­ tes Gegengewicht bilden. Das würde überschaubarere Räume schaffen, und kleinere Einheiten sind viel mehr ge­ zwungen, sich offen zu halten. Des­ wegen fände ich es auch nicht weiter schlimm, wenn es zu einem unabhän­ gigen Schottland und Katalonien käme. Ob es politisch und wirtschaftlich am Ende sinnvoll ist, steht auf einem ande­ ren Blatt und muss im Vorfeld sorgsam geklärt werden. Aber sind Sezessionen nicht anachronis­ tisch? Viele politische und wirtschaftliche Herausforderungen sind nur noch gemeinsam zu lösen, und da will sich Europa noch mehr fragmentieren, als es ohnehin schon ist?

Es kommt darauf an, was für eine Balan­ ce wir finden zwischen dem Regionalen, dem Nationalstaatlichen und dem Supranationalen. Tatsächlich müssen viele Probleme heute global angegangen werden, aber dazu braucht es keine glo­ bale Zentralisierung – die erhöht näm­ lich das Risiko von demokratischen Defiziten. Nur weil man klein ist, heisst das nicht, dass man sich nicht mehr behaupten kann. Im Gegenteil: Man

kann sich kaum abschotten und muss wirtschaftlich offen bleiben. Einige der erfolgreichsten Staaten sind klein: die Schweiz, Liechtenstein, Singapur. Grossstaaten wie etwa Russland schwä­ cheln derzeit eher. Grösse ist nicht allein entscheidend für Erfolg. Was macht es aus, dass eine Trennung funk­ tioniert und die andere nicht?

Die Frage ist, ob der Teil, der sich abtrennt, danach institutionell funk­ tionsfähig ist oder nicht. Es hilft, wenn es demokratische Traditionen und Strukturen gibt, in denen sich bereits friedliche Konfliktlösungsmechanismen etabliert haben, und wenn man sorgsam vorbereitet in eine Trennung geht. Es gibt 19 europäische Regionen mit Sezes­ sionsgelüsten. Bekommen die Aufwind, falls es in Schottland oder Katalonien ein Ja gibt?

Die einzelnen Fälle sind sehr unter­ schiedlich – ich halte einen Einfluss dieser beiden Abstimmungen auf andere Länder für gering. Wie schätzen Sie die Situation der Schweiz ein? Sie hat sich mit dem Volks­Ja gegen die «Masseneinwanderung» ein ziemlich ernst­ haftes Problem mit der EU eingehandelt.

Die Personenfreizügigkeit, von der auch die Schweiz profitiert, ist ein sehr hohes Gut. Ich finde es traurig, dass die ohne­ hin schon etwas angespannten Bezie­ hungen zwischen der Schweiz und der EU dadurch zusätzlich belastet werden. Und leider hat der Entscheid auch den Freunden der direkten Demokratie bei uns einen Dämpfer versetzt. Dabei wäre

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die Schweiz diesbezüglich ein schönes Vorbild – das Volk hat in vielen Abstim­ mungen beeindruckende Weitsicht de­ monstriert. Die Situation ist sicher eine Herausforderung, aber es wird sich schon eine Lösung mit der EU finden, vielleicht dauert es halt ein bisschen. Was halten Sie vom Abseitsstehen der Schweiz beim grossen EU­Projekt?

Sie wäre vermutlich nicht mehr die Schweiz, wenn sie sich voll an der EU be­ teiligen würde. Und sollte Grossbritan­ nien austreten, laufen wir Gefahr, dass die liberale Seite in der EU noch schwä­ cher wird – da ist es wichtig, dass wir mit der Schweiz weiterhin enge, freund­ schaftliche Beziehungen unterhalten und das Land seine Eigenheiten bewah­ ren lassen. Die Schweiz hat als Urdemo­ kratie Europas eine Vorbildfunktion.

Sie sind sogar mit einer Schweizer Krawatte zum Gespräch erschienen. Ein echter Fan?

(lacht) Das ist eine Krawatte zum 150. Ju­ biläum der Schweizer Bundesverfas­ sung. Ich bin durchaus helvetophil und habe regelmässig mit der Schweiz zu tun, schreibe etwa Beiträge in der NZZ. Die Krawatte trage ich immer, wenn ich irgendwo über den Föderalismus rede. Auffällig ist auch das grosse Plakat von Do­ nald Duck hinter Ihrem Schreibtisch …

Ach, wissen Sie, man kann sich ja nicht immer nur mit diesem Liberalismus­ kram befassen … mein wahrer ideologi­ scher Hintergrund ist natürlich der eines Donaldisten (lacht). Das Plakat hat man mir mal geschenkt, also habe ich es auf­ gehängt – ich mag Donald seit meiner Kindheit und habe für die Homepage der Donaldisten auch schon einen Artikel verfasst. Ich bin eben ein fröhlicher Rheinländer, den es hierher nach Berlin verschlagen hat. Zur Karnevalszeit zieht es mich aber immer in die alte Heimat zurück, das geht hier gar nicht. Jede Beerdigung in Köln ist fröhlicher als der Karneval in Berlin. Ich habe mir das mal angetan, das lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, was die hier machen (lacht). Interview: Ralf Kaminski Bilder: Annette Hauschild

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LESEN SIE ONLINE Nationalstaaten ade? Was ist eigentlich aus der Idee vom Europa der Regionen geworden?


Mit dem Schiff in die Oper

Unterwegs auf der Donau mit der MS Melodia****+

Parlamentsgebäude in Budapest

Ungarische Staatsoper Budapest

Unsere Reise führt uns ab Melk auf der Donau bis in die Metropolen Wien, Budapest und Bratislava. Diese Städte erzählen aus ihrer spannenden Vergangenheit und begeistern mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Ausserdem entdecken wir die Schönheiten der Wachau während einem Ausflug. Musikliebhaber kommen auf dieser Reise voll auf ihre Kosten. In Wien, im Herzen der einstigen glanzvollen k.u.k.-Monarchie, erwartet uns Puccinis letzte Oper «Turandot» und die Wiener Staatsoper präsentiert uns das Ballett «Romeo und Julia». Danach erleben wir in der prunkvollen Ungarischen Staatsoper in Budapest mit «Tosca» eine weitere Oper von Puccini und zu guter Letzt geniessen wir in Bratislava Giuseppe Verdis «Nabucco».

Ihr Musikprogramm Volksoper Wien «Turandot» (Giacomo Puccini) Wiener Staatsoper «Romeo und Julia» (Ballett mit Musik von Sergej Prokofjew) Ungarische Staatsoper Budapest «Tosca» (Giacomo Puccini) Historische Oper Bratislava «Nabucco» (Giuseppe Verdi)

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Do 30. Okt.: Schweiz–Melk – Einschiffung. 2. Tag, Fr 31. Okt.: Ausflug Wachau. Am Morgen unternehmen wir von Melk aus ein Ausflug mit dem Bus durch die Wachau. Wir sehen weltberühmte Weinberge, verträumte Winzerdörfer und faszinierende Panoramen. Wiedereinschiffung in Krems und Weiterfahrt mit der MS Melodia nach Wien. Hier erwartet uns in der Volksoper «Turandot». 3. Tag, Sa 01. Nov.: Wien. Stadtrundfahrt unter fachkundiger Führung. Wir bestaunen das Schloss Schönbrunn (Aussenbesichtigung) und fahren über die Ringstrasse mit der Hofburg, dem Burgtheater und der Staatsoper zur Donau und zur UNO-City. Unter anderem machen wir Halt beim Hundertwasserhaus. Nach dem Mittagessen haben wir Zeit zur freien Verfügung. Wir erleben «Romeo und Julia» in der Staatsoper Wien. 4. Tag, So 02. Nov.: Wien–Budapest. Weiterfahrt donauabwärts. Wir geniessen einen geruhsamen Tag an Bord unseres schwimmenden Hotels und passieren unter anderem das sogenannte Donauknie. Hier bietet sich uns eines der schönsten Panoramen Ungarns. Am Nachmittag Ankunft in Budapest, wo die Oper «Tosca» im Ungarischen Staatstheater auf unserem Programm steht.

5. Tag, Mo 03. Nov.: Budapest. Die Hauptstadt Ungarns wird uns während einer Stadtführung näher gebracht. Die Donaumetropole entstand 1873 aus den Orten Buda und Pest. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unvergessliche Stadtbild. Der Nachmittag steht zur individuellen Verfügung. Anschliessend verlassen wir Budapest. 6. Tag, Di 04. Nov.: Bratislava. Heute Nachmittag entdecken wir während einer Führung die Schönheiten von Bratislava. Die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. Die Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei hat zahlreiche Attribute aber ganz besonders trifft «Musikstadt» zu. Im Laufe der Jahrhunderte besuchten Musikgrössen wie Haydn, Liszt, Mozart und Beethoven die Stadt. Zum Abschluss sehen wir «Nabucco» in der Historischen Oper Bratislava. 7. Tag, Mi 05. Nov.: Flusstag. Ganz gemächlich verbringen wir den heutigen Tag an Bord unseres Schiffes. Während der Fahrt können wir uns durch die erstklassige Küche und alle weiteren Annehmlichkeiten an Bord verwöhnen lassen. 8. Tag, Do 06. Nov.: Engelhartszell–Schweiz.

Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

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8 Tage ab Fr. inkl. Vollpension an Bord Datum 2014 30.10.14–06.11.14 Donnerstag–Donnerstag Preise pro Person in Fr. Kabinentyp KatalogPreis Deluxe 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 1885.– Deluxe 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, 2330.– Mitteldeck Deluxe 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, 2550.– Oberdeck – Reduktion Standardkabine

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Zuschläge Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 160.– Standardkabine zur Alleinbenutzung, Hauptdeck 445.– Standardkabine zur Alleinbenutzung, Mittel- & Oberdeck 785.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Besichtigungen in der Wachau, Wien, Budapest und Bratislava Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Audiosystem auf Rundgängen Erfahrene Reiseleitung Nicht inbegriffen Kartenzuschläge Kartenpaket für 4 Vorstellungen – Kat. 1 175.– – Kat. 2 95.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf •, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof •, 08:30 Zürich-Flughafen •, 08:50 Winterthur, 09:15 Wil • ■

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WEITERBILDUNG

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Es ist nie zu spät… Um fit für den Arbeitsmarkt zu bleiben, braucht es die richtige Aus- und Weiterbildung. Die Klubschule Migros bietet genau dies an. Eine Managerin und ein selbständiger Unternehmer erzählen.

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er auf dem Arbeitsmarkt seinen Wert erhalten oder gar steigern möchte, kommt um Weiterbildungen nicht herum. Lebenslanges Lernen heisst die Losung, und hier bietet die Klubschule Migros ein breites Angebot. Im Dschungel der Weiterbildungsmöglichkeiten sticht die seit 60 Jahren aktive

Angela Schorner führt ein Team bei Swisscom. Bei der Klubschule Migros liess sie sich zur Führungsfachfrau ausbilden.

Bildungsstätte der Migros zudem mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Noch heute wird die Klubschule dem Anspruch von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler gerecht und bietet Bildung für alle, wie Andrea Ming, Geschäftsführerin der Klubschulen Migros, im

Interview festhält. Dass dies keine leeren Worte sind, erklären auch zwei Absolventen der Klubschule Migros, die ihre Ausbildung mit eidgenössischen Fachausweisen und Diplomen abgeschlossen haben. Texte: Marc Bodmer Bilder: Mirko Ries


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

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Grösste Erwachsenenbildnerin der Schweiz «Bildung für alle»: Diesen Leitgedanken verfolgt die Klubschule Migros seit über 60 Jahren. Mit ihren 50 Standorten ist sie heute die grösste Institution im Bereich Erwachsenenbildung in der Schweiz. 2013 nahmen fast 400 000 Personen an einem der 600 Kurse oder Lehrgänge teil. Das breite Kurs- und Lehrgangsangebot leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung persönlicher und beruflicher Entwicklung. Möglichst vielen Bevölkerungsschichten den Zugang zur Weiterbildung zu ermöglichen, gehörte für die Migros von Beginn weg zu ihrem sozialen und kulturellen Engagement. www.klubschule.ch

«Die Klubschule bietet eine unglaublich breite Palette, von Arabisch bis Zumba» Andrea Ming, was halten Sie vom Spruch «Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr»?

Ich habe einmal eine bessere Version gelesen: Hänschen muss lernen, dass Hans weiter lernen kann. Warum ist es so wichtig, dass wir uns weiterbilden?

Wir leben länger. Es ist zentral, dass wir uns körperlich und auch geistig fit halten. Lernt man als Erwachsener anders?

«Die Klubschule war mir immer sympathisch» Mit 48 Jahren stellte sich für Angela Schorner (52) eine wenig erfreuliche Frage: «Was machst du, wenn du morgen die Kündigung erhältst?» Zu befürchten hatte sie nichts. Sie verfügte über viele Jahre wertvolle Erfahrung, arbeitete seit zwei Dekaden auf höherer Managementstufe und führt grosse Teams bis maximal 60 Personen. Doch da war dieses ungute Gefühl, nichts in den Händen zu halten: «Ich hatte nie etwas mit einem Abschluss besucht und ohne ein Diplom wieder einen Job auf der Stufe zu finden, ist alles andere als einfach.» Die Swisscom-Mitarbeiterin liess sich an der Klubschule Migros Limmatplatz, die unweit von ihrem Arbeitsplatz in Zürich-West, zur Führungsfachfrau ausbilden. Nach vier berufsbegleitenden Semestern holte sich die studierte Elektrotechnikerin mit einer Zusatzprüfung ihren eidgenössischen Fachausweis ab. Warum wählte sie die Klubschule? «Die Klubschule war mir immer sympathisch, weil sie ein tolles Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet und so Bildung für alle ermöglicht.» In ihrem Bekanntenkreis haben sich manche gefragt, ob sich eine Weiterbildung für eine Frau in ihrem Alter noch lohne. Rückblickend sieht sie sich in ihrem Schritt bestätigt: «Die Klubschule Migros bietet tolle Unterstützung. Die Dozenten sind keine Trockenschwimmer, sondern Praktiker, die wissen, wovon sie sprechen.»

In einem gewissen Sinn ist nach der Volksschule alles «freiwillig». Ich mache die Weiterbildung für mich persönlich, und das ist viel motivierender. Hinzu kommt, dass das Gelernte direkt angewendet werden kann – sei es im Beruf oder in der Freizeit.

Die Klubschule Migros ist das grösste Bildungsinstitut der Schweiz. Was macht sie sonst noch einzigartig?

Sie bietet eine unglaublich breite und vielfältige Palette, von Arabisch bis Zumba. Aber unsere Kurse verfügen auch über eine Tiefe, und wir haben auch Firmenangebote. Was sind Firmenangebote?

Wir arbeiten auf die Bedürfnisse von Firmen zugeschnittene Angebote aus. Dabei sind wir für national tätige Unternehmen besonders interessant, weil wir in der ganzen Schweiz über Standorte verfügen. Bei Weiterbildungsangeboten ist die Qualität entscheidend. Kann die Klubschule Migros mit anderen Anbietern mithalten?

Die Migros kann sich keine schlechte Qualität leisten, dafür steht sie zu sehr im Rampenlicht. Die Klubschule Migros ist Educa-zertifiziert, und bei diversen Angeboten wie Sprachkursen entsprechen die Abschlüsse europäischen Standards. Bei den Fachausweisen müssen wir die eidgenössischen Standards erfüllen. Zusätzlich bieten wir einen internen Abschluss namens Diploma mit national einheitlichen Standards. Die Klubschule wird vom Kulturprozent der Migros unterstützt. In welcher Form?

Das Kulturprozent ist dazu da, Kultur und Bildung für alle zugänglich zu machen. Wir betreiben 50 Standorte in der Schweiz, und nicht alle sind betriebswirtschaftlich rentabel. Ohne die Unterstützung durch das Kulturprozent wäre dies nicht möglich. Darüber hinaus können wir so ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis bieten.

Wo sehen Sie die Schwerpunkte in der Zukunft?

Andrea Ming ist Leiterin Direktion Koordination Klubschulen/ Freizeitanlagen beim Migros-Genossenschafts-Bund.

Nach wie vor ist die Weiterbildungslandschaft für den Kunden ziemlich unübersichtlich. Wir werden uns weiter für mehr Transparenz, Anerkennung und Qualität einsetzen. Und: Der Umgang mit Mobilität wird uns verstärkt beschäftigen, hat diese doch Einfluss auf Ort und Form des Unterrichts, wie zum Beispiel online lernen.


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WEITERBILDUNG

Daniel Abächerli machte die Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker. Diese Kenntnisse fehlten dem Logistikexperten für seinen Schritt in die Selbständigkeit.

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«Der Lehrgang war perfekt» «Nach dem ersten Geschäftsjahr habe ich gemerkt, dass ich mich anders ausrichten muss, um Erfolg haben zu können», sagt Daniel Abächerli (50), der sich 2008 selbständig gemacht hat. Zuvor war er als Betriebs- und Logistikleiter in einer Buchdistributionsfirma tätig und verantwortlich für rund 60 Angestellte. Ihm fehlte aber das Wissen bei Organisation, Planung und Umsetzung von IT-Projekten. Auf Empfehlung eines Freundes entschied sich Abächerli für die Klubschule Migros: «Ich konnte den passenden Tag und die Tageszeit auswählen.» Bei der berufsbegleitenden Weiterbildung zum eidgenössisch diplomierten Wirtschaftsinformatiker ist Flexibilität zentral. «Das Erlernen der Theorie und sofortige Umsetzen im Alltag hat Spass gemacht und viel gebracht», erinnert sich der Fachmann. Würde er die Klubschule weiterempfehlen? – «Ja, aber man muss immer den passenden Lehrgang für die entsprechende Zielsetzung finden. In meinem Fall war das perfekt.»

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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KULTURPROZENT | 51

Bild: Dominik Landwehr, Migros-Kulturprozent

M4Music goes Berlin Berlin gilt als Magnet für Musiker aus aller Welt. Ein Auftritt in der pulsierenden Metropole kann ein Sprungbrett in den wichtigen deutschen Musikmarkt sein. Dieses Sprungbrett bot sich Anfang September auch einigen Schweizer Bands – dank M4Music, dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents. Die Festivalmacher rund um Leiter Philipp Schnyder von Wartensee haben gute Kontakte in die deutsche Hauptstadt. «Wir haben vergangenen März Vertreter der Berliner Musikszene an unser Festival eingeladen, um einen Austausch zwischen Zürich und Berlin zu ermöglichen.» Dieser Austausch machte sich bezahlt. Am Festival First We Take Berlin im Rahmen der Berlin Music Week konnten die

M4Music-Macher einen eigenen Konzertabend organisieren. «First We Take Berlin bot uns den richtigen Rahmen, um Schweizer Bands mit Exportpotenzial zu präsentieren», sagt Schnyder. «Denn an solchen Showcase-Festivals sind viele Leute aus dem Musikbusiness vertreten, wie zum Beispiel Agenten, Festivalorganisatoren und Booker, die dort aufstrebende Bands scouten.» So präsentierte sich die Zürcher Band Wolfman in Berlin, die am M4Music-Festival 2013 mit ihrem Song «All is Random» in der Kategorie Pop die Demotape-Clinic gewonnen hat. Schnyder ist mit dem Gastspiel in Berlin zufrieden. «Wir haben sehr gute Konzerte gesehen und konnten den Austausch auf der Achse Berlin–Zürich vertiefen.»

Sprungbrett für die internationale Karriere? Am Festival First We Take Berlin trat auch die Schweizer Band Wolfman um Sängerin Katerina Stoykova auf.

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Liebe macht mobil

In den Regionen Zürich, Wallis und Aare wurden die letzten drei von neun Gewinnern im Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» gekürt. Ihr liebevoller Blick auf ihre Region wurde jetzt mit E-Bikes belohnt. Wir stellen die Sieger und regionale Produzenten vor.

D In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

ie Freude über einen Hauptgewinn ist umso grösser, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. So waren zwar alle Teilnehmer des Fotowettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.» von ihren Bildern überzeugt, der Preis in Form eines Elektrovelos kam aber überraschend. Tobias Marti reiste mit dem Zug aus Glarus an und liess das Velo von seinen Eltern heimtransportieren. Auch Robert Huber aus Thun kam per Bahn und nahm seinen Gewinn auf gleichem Weg mit nach Hause. Lucie Perrin aus Riddes VS legte eine längere Strecke mit dem Auto zurück, weil Sie eine neue Stelle in Freiburg angetreten hat. Per E-Mail liess sie später wissen: «Ich möchte das praktische und leistungsstarke E-Bike nicht mehr missen.» Alle Gewinner genossen das direkte Gespräch mit den Produzenten. Texte: Claudia Schmidt

Produzenten mit der Videokamera begleitet Das Migros-Magazin hat auch die hier vorgestellten Produzenten einen Tag lang mit der Videokamera bei der Arbeit begleitet. Schauen Sie den «Aus der Region. Für die Region.»-Produzenten über die Schulter: www.ausderregion.ch

Zürich Tobias Marti weilte noch in Portugal, als er erfuhr, dass er gewonnen hat. Der Glarner hat gerade sein Sozialpädagogikstudium abgeschlossen. Daneben fotografiert er auch schon professionell, und künftig will er auch als selbständiger Fotograf arbeiten.

Mystische Stimmung am Klöntalersee: Tobias Marti fotografierte bei Windstille, als der See vollkommen ruhig war.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 53

«Wir verpacken Käse für die Migros selbst» Urs Preisig, Sie produzieren hier im Zürcher Oberland 20 Sorten Käse. Wie viele davon führt die Migros?

Wir liefern rund 11 Sorten Käse an die Migros. Einige gibt es vakuumiert im Kühlregal, andere an der Käsetheke.

Wie viele Leute beschäftigen Sie in der Käserei?

Insgesamt sind es 12 ganze Stellen, die sich mehrere Mitarbeiter teilen. Sind das alles Käser?

Nein, das sind zum Beispiel auch Fahrer, die die Milch bei den Bauern aus der Region abholen– ein Service für die Milchbauern. Hat sich am Käseverzehr in der Schweiz etwas geändert?

Ja, früher war die Auswahl kleiner; man beschränkte sich auf wenige Sorten. Heute mögen Käseliebhaber Vielfalt. Ausserdem kaufen die Leute kleinere Stücke. Früher kauften sie ein bis zwei Kilo Käse und lagerten ihn im Käsekästchen im Keller. Inzwischen gibt es kaum noch kühle Keller.

Sternenberger Käse – Spezialität aus dem Zürcher Oberland Wenn Urs Preisig vor die Tür seiner kleinen Käserei tritt, sieht er die Sternenberger Kirche, die grünen Wiesen und die Bäume des Zürcher Oberlands. Im Frühjahr und im Sommer kann er seinen Vater dabei beobachten, wie er den kleinen Gemüsegarten der Familie bestellt. Vor dieser Kulisse entsteht der Sternenberger Käse. Vor neun Jahren hat Urs Preisig die Käserei von seinem Vater übernommen. Er beschäftigt mehrere Mitarbeitende, und auch seine Frau Bernadette, die eigentlich Gärtnerin von Beruf ist, hilft mit, wenn sie sich gerade nicht um die vier Kinder kümmert. Wie viele kleine Produzenten wünscht sich Urs Preisig manchmal, mehr Platz zur Verfügung zu haben für seine 20 Käsesorten.

Käse-Zucchetti-Burger mit Peperonisauce 700 g Zucchetti, 150 g Käse, z. B. Sternenberger, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Eier, 100 g Paniermehl, 4 EL HOLL-Rapsöl Sauce: 3 rote Peperoni, Salz, Pfeffer, 2 Zweige Basilikum 1. Für die Sauce Backofen auf 220 °C vorheizen. Peperoni halbieren und entkernen. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen, bis die Peperonihaut dunkel ist. Peperoni herausnehmen, abkühlen lassen. Häuten und pürieren. Sauce salzen und pfeffern. Basilikum hacken und daruntermischen. Abkühlen lassen. 2. Zucchetti in Würfel à 5 mm schneiden. Käse reiben. Zwiebel und Knoblauch hacken. Alles mit Eiern und Paniermehl

Wie bleibt Käse zu Hause am besten frisch? Man sagt ja generell, dass Plastikfolie nicht gut geeignet ist.

Das stimmt bei grösseren Käsestücken. Bei eingeschweisstem Käse aus dem Kühlregal empfehlen wir, die Packung nicht ganz aufzureissen und den Käse darin zu lagern. Das sind ja meist kleine Stücke. Die beste Verpackung für Käse ist das spezielle Käsepapier, in dem er an der Theke verkauft wird.

Urs Preisig bringt die Schablone mit dem Sternenberger-Schriftzug auf seinem frisch produzierten Käse an.

Rezepte

verkneten. Salzen und pfeffern. Masse ca. 20 Minuten ziehen lassen. 3. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Pro Küchlein ca. 2 EL Masse in einer kleinen Ausstechform ausstreichen. Form entfernen. Küchlein bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 2 Minuten braten. Vorsichtig wenden. Mit Peperonisauce servieren. Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten + ca. 20 Minuten backen + ca. 20 Minuten ziehen lassen Pro Person 22 g Eiweiss, 24 g Fett, 27 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/400 kcal

Sternenberger, Züribieter Käse, Fr. 2.50 per 100 g


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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«Man muss die Bienen verstehen – und keine Angst haben» Alain Barman, wie lange sind Sie schon Imker im Wallis?

Ich bin mit Bienen gross geworden. Schon mein Vater und auch mein Grossvater waren Imker. Das Imkern habe ich als Teenager erlernt. In dem Alter haben viele noch Angst vor den Insekten.

Ich hatte anfangs auch Angst. Aber mittlerweile weiss ich: Man muss die Bienen verstehen – und keine Angst haben. Wie war dieser Sommer für Sie als Imker?

Dieser Sommer war viel zu nass. Ich hatte die Bienen auf dem Berg, aber bei dem vielen Regen haben die Bergblumen alle ihre Blüten geschlossen. Und wenn die Bienen keinen Nektar bekommen, produzieren sie weniger Honig. Welche Strecke legt ein Bienenvolk für ein Kilogramm Honig zurück?

Je nach Entfernung zur Blüte fliegen die Bienen insgesamt ein bis drei Mal um die Erde dafür – das ist also kein Honigschlecken.

Wallis Lucie Perrin hat viel Spass am Fotografieren. Die 34-jährige Lehrerin geht nie ohne Kamera wandern. Der Gewinn des Elektrovelos kam gerade rechtzeitig vor ihrem Umzug nach Freiburg, wo sie nach den Sommerferien eine neue Stelle als Lehrerin für Deutsch und Geografie angetreten hat. Die Frage des Imkers Alain Barman, ob sie mit dem Velo jetzt aus dem Wallis nach Freiburg fahren werde, musste Lucie Perrin allerdings lachend verneinen: Die Strecke sei ihr, selbst mit dem neuen Velo, dann doch zu weit.

Lucie Perrins Siegerfoto zeigt die Dents du Midi in ihrer ganzen Imposanz. Die Berge empfindet die junge Frau als «Quellen der Inspiration, der Freude und der Liebe».

Honig aus Riddes Ursprünglich war Alain Barman Krankenpfleger. Doch irgendwann wollte er in die Fussstapfen des Vaters und des Grossvaters treten. Er gab seinen Beruf auf und erweiterte seine Imkerei auf 200 Völker. Wenn auf den Bergwiesen die Blumen blühen, bringt er einige Völker auf die Alp, andere Völker gelangen zu Obstbauern, wo die Bienen den Nektar von unterschiedlichen Obstbäumen finden. Jährlich beliefert er die Migros mit einer Tonne Honig. Die 8000 Etiketten, die er für die Honiggläser benötigt, klebt er von Hand auf.

Alain Barman prüft, ob die Honigwaben schon verdeckelt sind.


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Randen-Carpaccio mit Honig und Ziegenkäse 3 EL Honig 2 EL Aceto balsamico bianco 1 EL milder Senf 2 EL Distelöl Salz, Pfeffer 300 g rohe Randen 50 g Spinatsalat 100 g Ziegenfrischkäse 1 Feige

Bilder: Mathieu Rod, Mischa Imbach, Daniel Kellenberger, Pia Grimbühler (Food)

1. Honig mit Balsamico erwärmen. Mit Senf und Öl zu einer Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Randen halbieren und sehr fein hobeln. Mit Salatsauce mischen. Spinatsalat auf Tellern anrichten. Randenscheiben mit Sauce dekorativ dazu anrichten. Frischkäse mit einer Messerspitze in Würfelchen brechen. Auf dem Carpaccio verteilen. Feige vierteln und als Garnitur darauflegen. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Pro Person: 5 g Eiweiss, 17 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1100 kJ/260 kcal

Schweizer Bienenhonig, 500 g, Fr. 14.50


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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«Am liebsten pur mit etwas Salz und Pfeffer» Paul Lüthi, seit wann beliefern Sie die Migros mit Produkten aus der Region?

Wir beliefern die Migros Aare seit neun Jahren mit Produkten mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.». Das erste Produkt war eine Zungenwurst. Wie viele Produkte sind es denn jetzt?

Zurzeit circa 30.

Die Meinen AG gibt es schon seit 1890. Zwischen deren Gründer und Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler bestand schon seit den Anfängen der Migros eine Beziehung.

Ja, 1926 lieferte mein Grossvater Fritz Meinen die ersten Wurstwaren an Gottlieb Duttweiler. Wir waren somit der erste Fleischlieferant der Migros. Wie wichtig ist Ihnen Regionalität?

Nahezu 90 Prozent unserer Rohwaren stammen aus der Region. Wir kaufen die Schweine, die wir verarbeiten, direkt bei den Bauern. So wissen wir genau, woher die Tiere kommen.Die Unterstützung der Landwirtschaftsbetriebe in der Region war uns schon immer sehr wichtig.

Aare Robert Huber war fasziniert von seinem Motiv, denn die magische Stimmung am Glütschbach hielt nur wenige Sekunden an.

Robert Huber kam mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Thun. Der 68-Jährige fährt seit über 60 Jahren Velo. Seit der Finanzfachmann pensioniert ist, betreibt er das Fahren hauptsächlich als Freizeitvergnügen. Jetzt freut er sich, dass er beim Trampeln Unterstützung von einem Motor erhält. Das musste auch Paul Lüthi, Geschäftsführer der Meinen AG, ausprobieren. Er fährt leidenschaftlich gern Rad. Allerdings in der Rennvariante.

Schweinshalssteak aus Bern Wenn eine Geschäftsbeziehung seit 88 Jahren besteht, müssen beide Parteien mehr als zufrieden sein. Paul Lüthis Grossvater belieferte den Detailhändler Migros bereits ein Jahr nach dessen Gründung mit Wurstwaren. Als vor rund neun Jahren die Migros-Genossenschaft Aare das Label «Aus der Region. Für die Region.» einführte, machte die Meinen AG begeistert mit. In Bern entstehen neben Fleisch wie Schweinshalssteak auch Würste, Schinken und Speck – nach traditionellen Methoden geräuchert.

Wie mögen Sie das Gotthelf-Schweinssteak am liebsten?

Ich lege es am liebsten auf den Grill, gern auch als Schweinshalsbraten. Ich mag es am liebsten pur, nur mit etwas Salz und Pfeffer. Oder in Öl und Gewürzen mariniert.

Paul Lüthi mag seinen Beruf – und das seit mehr als 20 Jahren. i der Schnittlauchernte.


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Gotthelf-Schweinshalssteak vom Grill mit Blütenbutter 50 g Sauer-Halbrahm, 80 g weiche Butter, 1 TL Blütenpfeffer, 4 Gotthelf-Schweinshalssteaks à 180 g, Salz, 1 TL getrocknete Blütenblätter, z. B. von Ringelund Kornblumen, von Thymian und Rosmarin

1. Für die Butter Sauerrahm und Butter mit einem Handrührgerät sehr schaumig schlagen. Mit Blütenpfeffer würzen. 2. Steaks mit Salz würzen. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 4–5 Minuten grillieren. Blütenbutter daraufgeben, Blütenblätter darüberstreuen.

TIPP Blütenblätter selber trocknen. Dazu essbare Blütenblätter abzupfen und an einem sonnigen Ort 2 Tage trocknen lassen. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Pro Person 31 g Eiweiss, 35 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal

GotthelfSchweinshalssteak, per 100 g, aktueller Tagespreis


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HAUSBÄCKEREIEN

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Dunkel, nussig, fein

Die Brote der Pain-Création-Linie sind beliebt. Fans der aromatischen Brote bekommen jetzt eine neue Sorte: Le bien cuit – das Extradunkle.

E

nde August war es so weit: In 126 Hausbäckereien der Migros hatte ein neues Brot der Pain-Création-Linie Premiere. So auch in der Hausbäckerei in Bulle VD, wo Michel Pasquier (46) mit seinen Kollegen das Extradunkle oder Le bien cuit, so der französische Name, erstmals von A bis Z gebacken haben. Rein äusserlich sieht es wie ein grosses Bürli aus, doch die echten Werte stecken im kompakten Brotinnern. Neben frischen Weizenkeimen enthält das Extradunkle auch viele Kerne: Sonnenblumenkerne, Buchweizenflocken, Leinsamen und Sesam sorgen für den nussigen Geschmack.

Ausgiebig ruhen und dabei immer besser werden Dass das Brot so viel Geschmack hat, verdankt es aber nicht nur den Kernen im Teig, sondern auch dem Vorteig, der

Da der Brotteig sehr weich ist, kann der Bäcker beim Formen sein ganzes Geschick einbringen.

24 Stunden lang Zeit hatte zu ruhen. «Ein Brot mit Vorteig und langer Teigführung – wie wir Bäcker das Ruhenlassen nennen – entwickelt einen ganz charakteristischen Geschmack», sagt Michel Pasquier, der mit drei weiteren Bäckern in der Hausbäckerei der Migros-Filiale bis abends frisches Brot backt. Auch beim Formen der Brotlaibe sind die gelernten Bäcker mit ihrem Knowhow gefordert, bekommt doch das Extradunkle sein Aussehen allein durch ihre Hände. «Wir falten jeweils vier Ecken zur Mitte, dann formen wir sehr vorsichtig die Teigkugel. Das Extradunkle erfordert sehr viel Handarbeit», sagt der Bäcker nicht ohne Stolz. Ihm persönlich gefällt der nussige Geschmack des Brots mit der knusprigen Kruste, denn so schmeckt es mit feiner Konfitüre ebenso wie zu würzigem Trockenfleisch. CS

Pain Création Das Extradunkle, 400 g, Fr. 3.80 Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Backwaren der Hausbäckereien.


Bild: Marvin Zilm

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HAUSBÄCKEREIEN

Stolz auf das neue Brot: Michel Pasquier mit drei frisch gebackenen Extradunklen von Pain Création.


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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Optigal Pouletschenkel Steak mit Senf, Schweiz, per 100 g 20x 2.40 NEU *,** Optigal Pouletspiessli Pizzaiola, Schweiz, per 100 g 20x 3.40 NEU *,** Salsiz längs geschnitten, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 4.50 40% Alle Sushi-Artikel, z.B. Lachs aus Irland/Crevetten aus Costa Rica, Bio, 130 g 9.50 statt 11.90 20% * Ratsherrenschüblig, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 240 g 3.80 statt 4.80 Bockwürstli, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 260 g 5.20 statt 6.50 20% Filetto (Schweinsnierstück), «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 4.30 statt 5.40 20% Schweinsbrustspitzli geräuchert, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.30 statt 1.65 20% Bauernschinken, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, Schale à 212 g 4.90 statt 7.– 30% Bauern-Schweinsvoressen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.45 statt 1.85 Erhältlich in der Selbstbedienung

Marroni in Caramelsauce, 500 g 7.90 statt 9.90 Rindfleischvögel, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.10 statt 2.60 Coquelet, aus der Schweiz, per kg 10.80 statt 13.50 Erhältlich in der Selbstbedienung Coquelet gewürzt, aus der Schweiz, per kg 11.60 statt 14.50 Erhältlich in der Selbstbedienung Lachsfilet mit oder ohne Haut, z.B. Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.70 statt 3.90 30% * Kalbsbraten Schulter, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.90 statt 4.10 25% Schweinsbraten Schulter, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.50 statt 1.95 20% Schweinsvoressen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Fischpfanne Stroganoff, ASC, hausgemacht, per 100 g 2.15 statt 2.70 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Pilatussteak, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.45 statt 2.10 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Königskäse, «Aus der Region.», reif, per 100 g 1.90 statt 2.40 20% * Mozzarella di bufala, Bio, «Aus der Region.», 100 g 2.65 statt 3.35 20% Sbrinz Reibkäse, «Aus der Region.», 4 x 250 g 13.60 statt 20.40 33% Caprice des Dieux, 330 g 4.70 statt 5.90

BLUMEN & PFLANZEN Herbststrauss Linda, pro Bund 14.90 Phalaenopsis, im Topf, pro Stück 12.80 statt 16.80 Viola cornuta, «Aus der Region.», pro Topf –.80 statt 1.20 33% Calluna, 6er-Set 5.90

WEITERE LEBENSMITTEL Rahmsablé, Bio, 20x 130 g 3.70 NEU ** ChocMidor Bianca, 20x 100 g 3.10 NEU ** Tradition Cremisso und Macadamia im 3er-Pack, z.B. Cremisso, 3 x 175 g 8.10 statt 10.20 20% Alle Cafino und Cappuccino Kaffees, z.B. Cafino im Beutel, 550 g 8.20 statt 10.30 20% Gesamtes Farmer Sortiment, z.B. Getreideriegel Soft Choc Apfel, 290 g 3.60 statt 4.50 20% Zucristevia Pulver, 20x 250 g 8.70 NEU ** Alle Spezialmehle (ohne Alnatura), z.B. Zopfmehl, TerraSuisse, 20x 1 kg 2.35 20x PUNKTE Deliziosa Pizza alla Pala Pomodorini e Rucola, tiefgekühlt, 225 g 3.90 NEU ** 20x

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M-Classic Champignon-, Spinat-, Chäs-Chüechli und Quiche Lorraine in Packungen à 4 Stück, tiefgekühlt, z.B. Chäs-Chüechli, 280 g 2.15 statt 2.70 20% Crème d’or Café Kirsch und Menthe Chocolat, Limited Edition, z.B. Café Kirsch, 20x 750 ml 8.60 NEU ** Mifloc Mehrfachpackung, 5 x 95 g 4.55 Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, beim Kauf ab 2 Stück, jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 700 ml 1.60 statt 2.60 Gesamtes Bischofszell Sortiment, z.B. Tomatensuppe, 420 g 2.30 statt 2.90 20% Sun Queen Grapefruit, 20x 290 g 1.80 NEU *,** Mimare Thonsalat Bulgur, 20x 250 g 3.50 NEU *,** M-Classic Gemüseravioli, 20x 430 g 2.20 NEU *,** Subito Pasta Porcini, 175 g 20x 2.90 NEU *,** Pancho Villa Extra Mild Kit, 20x 476 g 7.80 NEU *,** Alle Alnatura Baby-Artikel, z.B. Mini Reiswaffeln, 40 g 20x 1.20 NEU ** Alle M-Classic Tortilla Chips und Corn Strips im Duo-Pack, z.B. Tortilla Chips BBQ, 2 x 200 g 3.50 statt 4.40 20% Anna’s Best Orangensaft, 2 Liter 3.80 statt 7.60 50% Anna’s Best Tortellini Tricolore Basilico, 500 g 20x 5.90 NEU ** Berliner gestaubt, 2 Stück, 140 g 1.65 statt 2.10 Luzerner Birnweggli, «Aus der Region.», 5 Stück, 230 g 3.10 statt 3.90 20% * Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.–

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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CRÈME D’OR | 69

Raffiniert kombiniert

Zwei neue Winterspezialitäten von Crème d’or erfreuen Glaceliebhaber: Café & Kirsch und Minze & Chocolat.

J

ede Saison wartet Crème d’or mit zwei neuen Limited Editions auf. Es sind überraschende Kreationen, die es auf dem Schweizer Markt noch nicht gibt. Findet eine Sorte bei den Kunden grossen Anklang, stehen die Chancen gut, dass sie ins Standardsortiment aufgenommen wird. Jetzt stimmen die beiden Limited Editions Café & Kirsch und Minze & Chocolat auf den Winter ein. Erstere ist thematisch dem typisch schweizerischen Kafi Schnaps angelehnt. Es handelt sich um eine Kirschrahmglace, die mit einer aromatischen Kaffeesauce marmoriert ist. Sie kommt gänzlich ohne zusätzliche Aromen und Farbstoffe aus.

Bild Christian Dietrich; Hair und Make-up: Eva De Vree; Foodstyling: Linda Hemmi Bild:

Im Geschmack wie gekühlte Minzschokolade Die zweite Kreation darf man sich wie die gekühlte Version von mit Minzcreme gefüllten Schokoladenplättchen vorstellen: Pfefferminz-Rahmglace vereint mit knackigen Schokoladesplittern. Der frische Pfefferminzgeschmack und die grüne Farbe kommen ausschliesslich von natürlichen Aromen und pflanzlichen Farbstoffen. Midor verwendet seit vier Jahren ausnahmslos natürliche Aromen und Farbstoffe, und dies nur wenn nötig. Wegen des hohen Rahmgehalts wären sonst manche Sorten ohne Farbstoffe einfach zu blass. Rahm, Milch und Eier stammen aus der Schweiz. Klar, dass bei einer Glace mit dieser Qualität künstliche Zusatzstoffe nichts zu suchen haben. NO/DH

Ein Coupe Café & Kirsch weckt Erinnerungen an den Kafi Schnaps.  Neu: Crème d’or Limited Edition Café & Kirsch, 750 ml, Fr. 8.60  Neu: Crème d’or Limited Edition Minze & Chocolat, 750 ml, Fr. 8.60


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ANNA’S BEST

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Traditionsstücke Die Wähe führt die Hitparade auf dem Schweizer Kuchenblech an. Neu bürgt Anna’s Best für die währschaften Backwaren.

W

as dem Franzosen die Quiche, ist uns Schweizern die Wähe. Ob sie Fladen, Tarte oder Kuchen genannt wird, gemeint ist immer das Gleiche: ein dünner, geriebener, knusprig gebackener Teig mit einem süssen oder salzigen Belag. Die Wähe ist tief in der Schweizer Küchentradition verwurzelt. Sie soll früher aus den Teigresten beim Brotbacken entstanden sein, die man zu dünnen Fladen drückte und mit Resten vom Vortag belegte. Bis heute wartet fast jede Region mit ihrer eigenen Wähenspezialität auf: So serviert man etwa in Basel an der Fasnacht eine Chäswaie,

Anna’s Best Apfelwähe, 215 g, Fr. 2.90

in Bern heisst das Gebäck Zibelechueche, das traditionsgemäss zum Zibelemärit gegessen wird. Das «Wäye»-Sortiment von Anna’s Best widerspiegelt die Vielfalt der Schweizer Wähenspezialitäten. Es umfasst fünf süsse und fünf salzige Wähen, von der Spinat- bis zur Chriesiwähe. Die süssen Stücke im Sortiment werden mehrheitlich mit frischen Früchten hergestellt. Produziert werden die Traditionsstücke in der Jowa: Dort werden sie von Hand belegt, gebacken und frisch abgepackt, bevor sie noch am gleichen Tag in die Migros-Filialen ausgeliefert werden. NO

Anna’s Best Aprikosenwähe, 215 g, Fr. 2.90

Anna’s Best Blattspinatwähe, 200 g, Fr. 3.20

Anna’s Best Chäswähe, 200 g, Fr. 3.40


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

SCHAUFENSTER

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ANNA’S BEST | 71

p

Annas Tip

Bild und Styling: Claudia Linsi

, mit ss, salzig hsü S ! y t r c Wähenpa leisch: Ein abwe ist mit F und ohne es Wähenbuffet ischt. h t lungsreic st schnell aufge kurz n e Anna’s B en Wähen könne en f ig O Die salz rowelle oder im ik in der M en werden. k it aufgebac prikosenwähe m ren, A : r p o k ie Pimp-u eeren de eeren. Zu b im H n e Blaub frisch n oder lwähe mit die Apfe en Salat reiche as w ig dem salz rtes Ei. Falls et mecken h ie c h s c este ein po Lunch. ibt: Die R übrig ble ten Tag noch als s am näch

Anna’s Best Rahmwähe, 215 g, Fr. 3.20

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Vielfältige Wähenspezialitäten – für jeden Gusto ist etwas dabei.

Anna’s Best Zwetschgenwähe, 215 g, Fr. 2.90

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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FREY | 73

Ein Hauch von Meersalz Mit der neusten limitierten Kreation Caramel Salé erweitert Frey sein Sortiment an edlen Suprême-Spezialitäten.

A

uch wenn es zuerst ungewöhnlich scheint, Salz und Schokolade passen sehr gut zusammen. Das beweist jetzt die neue Suprême-Spezialität Caramel Salé. Knusprige, leicht gesalzene Caramelsplitter verleihen der ersten gesalzenen Tafelkreation von Frey die besondere Note. Mit den auserwählten Ingredienzen fügt sie sich nahtlos ein in die Reihe der edlen SuprêmeSpezialitäten, die sich als Premiumlinie unter den Schokoladenkennern einen Namen gemacht hat. Dazu gehört eine Vielzahl unterschiedlichster Varietäten. Die Kakaobohnen für die Milchschokolade der Caramel Salé sind UTZ-zertifiziert, stammen also aus umweltund sozialverträglichem Anbau. Die Neuheit ist nur für kurze Zeit erhältlich. JV

Knusprig, mit leicht gesalzenen Caramelsplittern: Neu Suprême Caramel Salé, Limited Edition, 100 g, Fr. 2.90 20-fache Cumulus-Punkte vom 16. bis 29. 9.

LESEREXPERTIN Brigitte Michel (39), Kauffrau Gemeinde

Bild und Styling: Claudia Linsi

Geschmack: Die Caramel Salé schmeckt mir gut. Sie ist knusprig, der Caramelgeschmack und der Hauch von Salz geben ihr das gewisse Etwas. Süsse/Salz: Die Süsse des Caramels dominiert. Das Salzige habe ich erst am Schluss auf der Zunge geschmeckt.

Suprême Milch/ Nuss, 180 g , Fr. 3.95

Suprême Noir Authentique, 100 g, Fr. 2.70

Suprême Bouquet d’Orange, 100 g, Fr. 2.70

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Schokoladentafeln von Frey.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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FOOD | 75

GUT & GÜNSTIG

Birnen-Crumble

Dessert für 4 bis 6 Personen und circa Fr. 6.50 ■ Ofen auf 175 °C vorheizen. Saft von ½ Zitrone mit 1 dl Wasser und 100 g Zucker erhitzen. Köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. ■ 4 Birnen in Schnitze schneiden, entkernen und 10 Minuten in den heissen Zuckersirup legen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Birnen in einer gefetteten Auflaufform verteilen. ■ Für die Streusel 100 g Mehl mit 2 EL Haferflocken, 1 Prise Zimt, 60 g kalter Butter und 60 g Rohzucker mit den Fingern zu Streuseln reiben. Streusel über den Birnen verteilen. Crumble 30 Minuten backen. TIPP Dazu passt Crème fraîche. Vegane Variante: statt Butter Kokosöl verwenden.

Süsse, saftige Birnen werden mit Zucker und Butter zu einem knusprigen Crumble verarbeitet.

Pasta e basta Das neue PastaGericht mit Spinat und cremiger Käsesauce ist in zehn Minuten parat. Es lässt sich gut als Hauptmahlzeit oder als Beilage zu Fisch oder Fleisch anrichten. Subito Pasta Spinat-Käse, 175 g, Fr. 3.10 In grösseren Filialen

Ligurien lässt grüssen Den fixfertigen Focacciateig kann man mit wenigen Handgriffen zu einem würzigen Fladenbrot verarbeiten. Es empfiehlt sich, den bereits ausgewallten Teig vor dem Backen mit Olivenöl zu bepinseln und nach Belieben mit etwas grobem Salz, Rosmarin oder anderen frischen Kräutern zu verfeinern. Die ligurische Spezialität ist ein idealer Begleiter für Salat und Speisen vom Grill. Anna’s Best Focacciateig, 380 g, Fr. 4.30 In grösseren Filialen

Mit kerniger Panade Fischliebhaber gestalten ihren Speiseplan gern mit Produkten von Pelican aus der Tiefkühltruhe. Dazu zählen auch Dorschfilets in einer Panade, die neben den Grundzutaten Kürbis- und Sonnenblumenkerne enthält. Knusprig gebraten oder gebacken, schmecken sie mit Blattspinat und Kartoffeln oder Salat als Beilage besonders gut. MSC Pelican Dorschfilets paniert, mit Kernen, tiefgekühlt, 240 g, Fr. 4.40 In grösseren Filialen

Vielseitig zu kombinieren Die Sardinenfilets von Mimare sind sorgfältig filetiert und in hochwertigem Olivenöl eingelegt. So eignen sie sich ausgezeichnet zum Sofortverzehr mit frisch gebackenem Brot oder zur Verfeinerung von Salaten, Saucen, zu Pasta oder auf die Pizza. MSC Mimare Sardinenfilets in Olivenöl, 70 g, Fr. 2.40 In grösseren Filialen


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CAPTORMANIA

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App-Mania!

NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Touristen aus Aquantis auf dem Festland: Wer schiesst das coolste Bild?

So lebendig war die Mania noch nie: Mit der Gratis-App der Captormania kann man die Unterwasserbewohner zum Leben erwecken – und fotografieren. Die coolsten Bilder gewinnen.

S

ie kugeln sich vor Lachen, rocken zu Musik ab, schrauben an ihren U-Booten oder necken sich gegenseitig – die Captors leben! Möglich macht dies die Gratis-App zur Captormania, die Captors und U-Boote in die dritte Dimension katapultiert. Sind sie erst einmal zu uns aufs Festland hinaufgetaucht, kann man allerhand mit ihnen anstellen – und die Erlebnisse gleich mit Schnappschüssen oder Filmchen festhalten. Das geht ganz einfach: App herunterladen, Sticker der Captors scannen, und der Captor nimmt wie von Zauberhand Form an. Mit Hilfe von vier Buttons kann der Unterwasserbewohner verschiedene Positionen einnehmen. Auf den Auslöser drücken und fertig. Wer seine witzigsten Shots auf www.captormania.ch hochlädt, kann tolle Preise absahnen (Details in Wettbewerbsbox rechts). Mehr Informationen unter www.captormania.ch

Diva Marilin muss sich erst einmal Luft zufächern, als sie diesen seltsamen Vierbeiner sieht. Wieso trägt der statt Make-up Hörner?

Text: Nicole Ochsenbein

Die CaptormaniaApp (für iPhone und Android) umfasst neben der 3-D-Welt ein virtuelles Sammelalbum und ein rasantes Race-Game.

Bild: Mirko Ries

Immer wenn ihm was gefällt, klatscht Aurobin in die Hände. An der Beach zu chillen, scheint er auch gut zu finden.

Scannen und eintauchen! QR-Code scannen und direkt die Gratis-App downloaden. www.captormania.ch/qr


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

SCHAUFENSTER

Der da sieht ja aus wie ein Tark, denkt sich Kichertante Wanda wohl, als sie im Zoo einen Alligator sieht. Gut, ist er hinter Glas.

So ganz geheuer sind Meril die Kröten nicht. Da macht sie sich lieber schnell aus dem Staub – eine Verletzung reicht.

Vor der Ente geflohen und aus dem Wasser gekrebst: Mathefreak Sorp vom Clan der Snips ist fasziniert vom Festland. Ob man hier auch was von U-Booten versteht?

Wer hat denn da Königin Mila aus dem Fluss gefischt?

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CAPTORMANIA | 77

WETTBEWERB

Drei Mal gewinnen! 1. Jeder, der sich auf captormania.ch registriert, nimmt an der Verlosung einer MigrosGeschenkkarte im Wert von Fr. 5200.– teil.

Diesen Stadtbummel mit Terix hat sich Marilin wohl etwas romantischer vorgestellt. Dieser nämlich will nur über das anstehende U-Boot-Rennen reden – oder über seine neuste Playlist.

So funktionierts: 1. App starten

2. Sticker scannen

Nesthäkchen Waldo und Bücherratte Amiel beim Kaffeekränzchen. Waldo zieht allerdings seine Nuckelflasche dem Milchkaffee vor.

3. Unterwasserbewohner zum Leben erwecken

2. Beim Fotowettbewerb wird jeden Tag von einer Jury ein Tagessieger gewählt, der eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 200.– erhält. 3. Das grosse Finale: Aus allen Tagessiegern wird zum Schluss der Hauptgewinner gekürt, der den CaptormaniaSchatz erhält: Migros-Geschenkkarten im Wert von Fr. 10 000.–.


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1. Tag: Morgens Flug mit Swiss Zürich–Hamburg. Anschliessende Stadtrundfahrt. 2. Tag: Freier Tag in Hamburg für eigene Erkundungen, einen Bummel durch die Shoppingmeilen oder Besuch der Weihnachtsmärkte. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Lübeck mit Stadtbesichtigung der alten Hansestadt. Danach freie Zeit für individuelle Besichtigungen (muss bei Buchung reserviert werden). 4. Tag: Freier Morgen in Hamburg, am Nachmittag Rückflug mit Swiss nach Zürich.

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Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Morgens Flug mit Air Berlin/Niki Zürich–Wien. Anschliessende Stadtrundfahrt. 2. Tag: Freier Tag in Wien für Shopping oder Besuch der Weihnachtsmärkte. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Bratislava mit Stadtführung (muss bei Buchung reserviert werden). 4. Tag: Freier Tag in Wien mit genügend Zeit für ausgiebiges Weihnachts-Shopping. Am späteren Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückreise mit Air Berlin/Niki nach Zürich.

1. Tag: Morgens Flug mit British Airways Zürich-London-Heathrow. Anschliessend Stadtrundfahrt. 2. Tag: Freier Tag in London für Shopping und Weihnachtseinkäufe. 3. Tag: Fakultativer Ausflug in die geschichtsträchtigen und weihnachtlich geschmückten Städte Bath und Salisbury inkl. traditionellem afternoon tea (muss bei Buchung reserviert werden). 4. Tag: Freier Tag in London mit genügend Zeit für Einkäufe. Nachmittags Rückflug mit British Airways nach Zürich.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 82 |

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SHAYADE HUG

Posieren mit Krone: Shayade Hug nach der Wahl.

AUFGETISCHT

Shayade Hug, Miss Earth Schweiz Die Tochter eines Appenzellers und einer Brasilianerin absolvierte nach der Matura eine Verwaltungslehre. Doch für die 23-Jährige war früh klar, dass sie sich sozial engagieren möchte, vor allem für Kinder und Jugendliche. Ihr Vorpraktikum als Sozialarbeiterin mit Kindern und Jugendlichen in Bern ermöglichte ihr die Teilnahme an der Miss-Earth-Wahl im vergangenen April – ohne soziales Engagement kommt man bei diesem Wettbewerb nicht weiter. Shayade Hug möchte nach Ihrer Amtszeit als Miss Earth Sozialarbeit studieren und Projekte mit einem Aufenthalt in Brasilien verbinden.

Was haben Sie immer auf Vorrat? Reis. Ansonsten bin ich sehr dafür, dass man Gemüse täglich frisch einkauft. Wie oft kochen Sie pro Woche? Täglich, wenn ich zu Hause bin. Kochen ist für Sie … … Lebensqualität. Wenn ich selber koche, weiss ich, dass es nicht überzuckert oder versalzen ist. Was würden Sie nie essen? Schlangenfleisch. Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Doris Leuthard – um mit ihr ein Gespräch über Umweltthemen zu führen.

Gut abgeschmeckt: Shayade Hug probiert die Pilze, bevor sie auf den Teller kommen.

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

SHAYADE HUG | 83

Die Pilze werden nicht gewaschen, sondern bloss mit einem Pinsel gesäubert.

Kürbis verleiht Kartoffelstampf eine liebliche Note. Wichtig: die Kartoffeln und den Kürbis nicht allzu fein zerstampfen. Die Masse soll noch Stücke enthalten.

Die Kürbiskerne werden ohne Fett in einer beschichteten Pfanne geröstet.

Kochen mit Krönchen

Miss Earth Shayade Hug trägt ihren Titel dank ihres soziales Engagements. Mit dem Migros-Magazin hat sie sich auch für ein Kartoffelgericht ins Zeug gelegt.

E

ine hübsche Wohnung in einem Neubauviertel in Niederwangen BE. Das Migros-Magazin ist zu Gast bei der im April gekürten Miss Earth. Noch bevor «Saisonküche»-Köchin Anja Steiner die Zutaten für einen herbstlichen Kartoffel-Kürbis-Stampf auspackt, stellt sich die Frage: Was hat es eigentlich mit dem Titel Miss Earth auf sich? Bei einer Miss Schweiz ist klar: Sie amtiert ein Jahr lang, bekommt idealerweise einen gut dotierten Modelvertrag und ziert die Titelseiten der einheimischen Magazine. Und eine Miss Earth? «Der wohl grösste Unterschied gegenüber einer normalen Miss besteht darin, dass Miss Earth sich für soziale Projekte und Umweltthemen engagiert. Und das nicht erst nach der Wahl. Zudem fliessen

alle Honorare aus der Miss-Zeit in die Projekte. Ich verdiene nichts daran.» Die 23-Jährige hat schon vor ihrer Wahl zur Miss Earth ein Vorpraktikum für Sozialarbeit in Bern absolviert. «Ohne soziales Engagement kommt man bei der Miss-Wahl nicht weiter», erklärt Shayade Hug. Ihr liegen nicht nur die Probleme der Kinder und Jugendlichen am Herzen, sondern auch faire Löhne für Sozialarbeiter.

«Ich kaufe lieber Schweizer Produkte» Dass sie sich engagieren würde, war früh klar, denn ihre Eltern, ein Schweizer und eine Brasilianerin, fuhren mit der Familie oft nach Brasilien. Die junge Miss erinnert sich: «Ich war ungefähr fünf Jahre

alt und sah in Brasilien einen Jungen in kaputten Kleidern. Familien fingen Regenwasser auf, Kinder duschten im Regen.» In solchen Situationen kamen ihr oft die Tränen. Inzwischen freut sie sich, wenn sie ein wenig helfen kann. Gelegenheit dazu bekommt sie in ihrem Miss-Jahr reichlich. Doch bevor sie in Gedanken schon beim nächsten Einsatz ist, wird gekocht. Und das macht sie mit viel Leidenschaft. Mit importierten Früchten kann sie sich nicht recht anfreunden. «Ich kaufe lieber lokale Produkte beim Bauern, vor allem aber Schweizer Produkte», sagt sie bestimmt. Ihre Mutter kochte täglich Feijoada, das traditionelle brasilianische Eintopfgericht aus Reis und Bohnen. «Reis habe ich deshalb natürlich immer


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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im Haus», sagt sie lächelnd. Ihre Schweizer Seite mag aber auch selbst gemachte Spätzli mit Käse. Jetzt, im Herbst, geniesst Shayade Hug Kürbis und Pilze. Die Kartoffeln und der Kürbis köcheln auf dem Herd ihrer schlichten, aber modernen weissen Küche. Sie schnuppert an der Muskatnuss, die die Köchin bereitgelegt hat. Mit Gewürzen kennt sie sich aus: «Ich habe noch vor Kurzem in einem Tee-undGewürz-Laden in Bern gearbeitet.» Doch für die Arbeit im Teeladen bleibt momentan keine Zeit, Fotoshootings und natürlich ihre eigenen Projekte nehmen sie voll und ganz in Anspruch. Für das Kinderhilfswerk Plan International engagiert sie sich im Rahmen des Projekts «Because I am a girl» in Nepal. Hier werden Mädchen noch immer sehr jung verheiratet; die Eltern bekommen Geld für die Tochter. «Oft müssen sehr junge Mädchen den Männern den Haushalt führen. Das ist praktisch Sklaverei», erklärt die Miss.

«Auch in der Schweiz ist nicht alles optimal» Ein weiteres Projekt, für das Shayade Hug sich engagiert: «Augenlicht schenken», getragen vom Schweizerischen Roten Kreuz. Rund 40 Millionen Menschen sind blind, vielen könnte man helfen. «Schon mit 50 Franken lässt sich der graue Star, die Hauptursache für das Erblinden in Entwicklungsländern, behandeln. Das bringt einem Menschen das Augenlicht zurück», sagt sie mit Nachdruck. Bevor die Pilze in der Pfanne scharf angebraten und mit dem Kürbis-Kartoffel-Stampf angerichtet werden können, säubert Miss Earth sie mit einem Pinsel und erzählt dabei von ihrem Schweizer Projekt: «Auch in der Schweiz ist nicht alles optimal. Für ‹myblueplanet› setze ich mich für Umweltthemen ein.» Das heisst, sie bringt Lernenden Probleme rund um den Klimaschutz näher, dazu zählt auch das Thema lokale, saisonale Ernährung. Dass sie da mit gutem Beispiel vorangeht, stellt sie gerade unter Beweis. Das Gericht ist fertig angerichtet, zum krönenden Abschluss streut Miss Earth noch ein paar grüne Sprossen über Pilze und Stampf. «En Guete!», wünscht sie. Das nächste Ziel hat sie schon vor Augen: Im November steht in Macao die globale Miss-Earth-Wahl an. Würde sie den Wettbewerb gewinnen, könnte sie noch länger Geld für ihre diversen Projekte sammeln. Text: Claudia Schmidt; Bilder: Marvin Zilm

Kürbis-Kartoffel-Stampf mit Pilzen ZUTATEN 800 g mehligkochende Kartoffeln 600 g Kürbis (gerüstet gewogen), z. B. Butternuss Salz 2 EL Butter 0,5 dl Rahm Pfeffer, Muskatnuss ¼ Bund Thymian ¼ Bund glattblättrige Petersilie 1 Frühlingszwiebel 3 EL Kürbiskerne 250 g gemischte Pilze, z. B. Steinpilze, Eierschwämme 2 EL Bratbutter 2 EL Kürbiskernöl Green-Power-Sprossen

ZUBEREITUNG 1. Kartoffeln und Kürbis in grobe Würfel schneiden. In reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Gemüse zurück in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Butter und Rahm zum Stampf geben und verrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Stampf warm stellen.

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: 40 Minuten Pro Person 10 g Eiweiss, 23 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/400 kcal

2. Kräuter hacken und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten, salzen und auskühlen lassen. Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bratbutter in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Pilze ca. 2 Minuten lang bei grosser Hitze anbraten. Kräuter und Frühlingszwiebel dazugeben. Pilze mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Kürbiskernen auf dem Kürbis-Kartoffel-Stampf anrichten. Mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Sprossen garnieren.

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Neueste Schlank-Reportage:

Heute über *Marina Stegemayer, Physiotherapeutin

„ 42 Kilo abgenommen – dank MEDOSLIM

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Die wichtigsten Fragen an den Drogisten?

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Hinweis: Wenn Sie sich zusätzlich mehr bewegen und auf ausgewogene Ernährung achten, wird sich Ihr Schlank-Erfolg noch besser einstellen und es wird endlich möglich, Kilo um Kilo abzunehmen.

Selbst mein Hausarzt staunte, ... 42 Kilo abgenommen mit Medoslim.

EIN BERICHT VON SUSANNE PFLEIGNER

eit ich mich erinnern kann hatte ich immer Gewichtsprobleme. Ich machte schon unzählige Abnehm- und Diätversuche, hatte aber nie anhaltenden Erfolg. Innert kurzer Zeit hatte ich wieder mein altes Übergewicht und war wieder sehr unglücklich. Keine Diäten oder Gymnastik hat mir geholfen: Ich machte Aerobics, Pilates, Wasser- Gymnastik und, und ..... Ich habe alle Diäten ausprobiert, aber alles half nichts. Dann sah ich eine Anzeige in einer Zeitschrift über MEDOSLIM. Es stand, der Hauptbestandteil des Produktes ist Feigenkaktus ein natürliches Naturprodukt. Es soll helfen den dicken Bauch zu verlieren, die prallen Hüften abzunehmen und fetten Oberschenkel wieder zu r a a Jetzt ein p r... formen. Und das ohne Stress, ohne Hungerkur und ohne Jo-Joe ig Kilo’s wen Effekt. uem .. sehr beq r Ich war ein wenig skeptisch, aber ich bestellte trotzdem eine nge Intensiv-Kur mit Rückgaberecht. So hatte ich ja nichts zu verlie.. ohne Hu ess tr S ren, ausser meinem Übergewicht. Ich nahm die Tabletten wie .. ohne angegeben immer vor den Mahlzeiten. Da ich echten Erfolg wollte, habe ich mich dazu ausgewogen ernährt und etwas mehr bewegt. Nach ein paar Tagen wollte ich es wissen. Ich wog tatsächlich schon 2 Kilo Bevor ich weniger und der Trend hielt weiter an. Ich verlor täglich an Gewicht Medoslim und mein Aussehen veränderte sich so, dass mich Leute nahm ! auf meine tolle neue schlankere Figur , en lf ho ansprachen. ge s t’ ha ...mir er lb Und ich versichere Ihnen, nach ein se es ie S n probiere paar Wochen war das Resultat spektaaus ! kulär. Meine Arbeitskollegen in der Physiotherapie konnten jeden Tag sehen wie ich an Gewicht verlor, sie konnten es kaum glauben, wie ich Kilo um Kilo abnahm. Und mein Mann ist jetzt auch wieder sehr stolz auf meine Figur und wir gehen wieder öfters aus, – genau wie nach unserer Heirat. Was soll ich dazu noch sagen, schlussendlich habe ich es geschafft, mit MEDOSLIM habe ich sage und schreibe 42 Kilo abgenommen. Ich fühle mich jetzt wieder fantastisch und sehr, sehr glücklich mit meinem neuen schlanken Senden Sie uns auch ein Foto zum veröffenlichen und melden, wieviel Sie abgenommen haben. Dafür gibt’s Fr. 100.- in bar. Aussehen! Ausschneiden und einsenden!

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Wie funktioniert Medoslim ?

Es hungert die gefüllten Fettzellen aus - und zwingt deshalb die angestauten Fettpolster zu schmelzen.

Wieso werde ich schlank ?

Weil ein Teil der aufgenommenen Nahrungs-Fette die zu den Fettzellen gelangen wollen, schon vorher abgefangen und abgeführt werden. Dieses fehlende Fett muss Ihr Organismus nun aus Ihren angesammelten Fettablagerungen an Ihren Problemzonen wie am Bauch, den Hüften, den Beinen, am Po, usw. holen. Dadurch schmelzen dort plötzlich Ihre Fettpolster weg. Einfach aber genial.

Was ist in den Tabletten?

Medoslim ist geschmacksneutral und gut verträglich. Sie enthalten natürliches Feigenkaktus-Pulver, angereichert mit nützlichen Zusatzstoffen. Es ist kein Medikament, sondern ein geprüftes Medizinprodukt zur Behandlung von Übergewicht, zugelassen für die Schweiz. Dass gibt Ihnen die beste Sicherheit, um ohne Bedenken, Kilo um Kilo, gesund abzunehmen und schlank zu bleiben.

Können MEDOSLIM-Tabletten der Gesundheit schaden ?

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem sanft, natürlich. Es gibt auch keine Nebenwirkungen. Sie dürfen auch normal essen. - Einfach vor jeder Mahlzeit zwei bis drei Medoslim-Feigenkaktus-Tabletten mit einem Glas Wasser einnehmen. Wenn Sie jetzt schnell ein paar Kilos verlieren wollen, bestellen Sie gleich das neue Medoslim. Bei tausenden Frauen und Männern hat es geholfen, warum sollte es bei Ihnen nicht auch helfen? Bestellen Sie jetzt bei:

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

MIGROS LUZERN | 89

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Grüne Bohnen, auch Stangen- oder Buschbohnen genannt, gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie sind das ganze Jahr erhältlich, momentan haben sie in der Schweiz Saison. Die Migros Luzern bietet bis Ende September in allen Filialen Bohnen aus Emmen und dem Seetalgebiet mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» an. Dank kurzer Transportwege sind sie besonders frisch und knackig.

Am 20. September feiert die Schweiz das Lernen. Die Klubschule Migros Luzern feiert mit. Kommen Sie auf dem Bahnhofplatz in Luzern vorbei und besuchen Sie das kostenlose Lernfestival. Den ganzen Tag stellt die Klubschule ihr vielfältiges Angebot vor. Besonders spannend wird es zwischen 10.45–12.00 Uhr und 14.45–16.00 Uhr. Lassen Sie sich überraschen! Mehr Infos auf: www.lernfestival.ch

Top of Sonnenplatz

Das Obergeschoss der Migros Sonnenplatz Emmenbrücke ist modernisiert: Das Restaurant hat ein neues Konzept. Daneben eröffnet ein Outlet Migros XS. Gönnen sich eine letzte Kaffeepause vor der Wiedereröffnung: Restaurantleiter Thomas Roos und Outletleiterin Stefanie Raffi.

D

as Migros-Restaurant Sonnenplatz ist nach modernsten Gastronomiestandards gestaltet, mit einer bedienter Restauranttheke, die warme Menüs und kalte Snacks bietet. «Von morgens bis abends können wir unseren Gästen ein stimmiges Angebot servieren. Das reicht vom Frühstück bis zum Nachmittagskuchen, vom warmen Mittagsmenü über den knackigen Salat bis zum salzigen Snack für den Feierabend», sagt Restaurantleiter Thomas Roos erfreut. Er und seine sechs Mitarbeitenden werden sämtliche Speisen und Getränke auch zum Mitnehmen anbieten.

Outlet mit Tiefstpreisen für Schnäppchenjäger Neue Nachbarin des Migros-Restaurants im Obergeschoss der Migros Sonnenplatz ist das Migros Outlet XS. Outletleiterin Stefanie Raffi ist überzeugt, dass die zahlreichen Schnäppchen aus dem Near-/NonFood-Sortiment den Geschmack der Kunden treffen werden: «Koffer, Kinderkleider, Spielwaren, Körperpflegeprodukte und mehr finden sich zu Tiefstpreisen.» Da die meisten Produkte aus Liquidationen oder Überproduktionen stammen, können sie bis zu einem Viertel des Originalpreises kosten. «Es lohnt sich, regelmässig hereinzuschauen», sind Stefanie Raffi und ihr vierköpfiges Team überzeugt. Text und Bild: Rahel Probst

Fast fertig umgebaut ist auch der Migros-Supermarkt am Sonnenplatz. Die Wiedereröffnung wird vom 2.–4. Oktober mit vielen Aktivitäten gefeiert.


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MIGROS LUZERN

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Keine krumme Sache

Alle Bio-Bananen der Migros Luzern tragen das Gütesiegel von Max Havelaar. Sie werden in Peru angebaut und reifen in der Migros-Betriebszentrale in Dierikon.

D

as trockene Klima im Hochland von Peru bietet optimale Anbaubedingungen für Bio-Bananen. Die Bananenstaude ist das grösste Kraut der Welt. Innerhalb eines Jahres wächst ein Spross zu einer Staude mit einer Blüte heran. Die Staude selber trägt nur einmal Früchte, nach der Ernte wird sie abgeholzt und zu Humus verarbeitet, der als Dünger für die Jungpflanzen dient. Die Bananen werden noch grün gepflückt, gewaschen, in sogenannte Hände mit vier bis sechs Bananen geschnitten und per Schiff nach Antwerpen oder Rotterdam transportiert. Die

Reifung darf während der dreiwöchigen Reise nicht fortschreiten, daher werden die Früchte luftdicht verpackt und bei einer konstanten Temperatur um die 13 Grad gelagert. In Europa angekommen, geht es mit dem Lastwagen oder Zug weiter nach Dierikon in die Betriebszentrale der Migros Luzern.

Alle Beteiligten profitieren von den fairen Bedingungen «Neben umweltschonendem Anbau legen wir grossen Wert auf faire Produktions- und Handelsbedingungen. Darum tragen die Bio-Bananen der Migros Lu-

zern zusätzlich das Label Max Havelaar», erklärt Christian Etter, Produktmanager Bananen. Bevor sie in den Handel kommen, müssen die grünen Früchte in der Betriebszentrale in einer speziellen Reifezelle weiter reifen. Dort strömt Ethylengas aus, ein unschädliches Gas, das jede Frucht auch selber produziert. So wird der natürliche Reifeprozess gestartet und zusammen mit Sauerstoff fortgesetzt. Die Banane wandelt Stärke in Zucker um, wird süss und bekommt die gelbe Farbe. Rund einen Tag nach dem Reifeprozess liegen die Bananen in den Filialen. Text: Antonia Reinhard


IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

Die Bio-Max-Havelaar-Bananen der Migros Luzern werden im Hochland von Peru angebaut. Das trockene Klima verhindert Pflanzenkrankheiten.

Tipp Wem die Bananen beim Einkauf zu wenig reif sind, der kann sie zu Hause neben Äpfel und andere Früchte legen. Das natürlich ausströmende Ethylengas verstärkt den Reifungsprozess. Reife Früchte sollten deshalb separat gelagert werden.

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MIGROS LUZERN | 91

Outlet zum Zweiten

Erika Rappaz, Filialleiterin Outlet Migros Reiden, im Neubau neben dem alten Gebäude.

Bild: Marisa Michlig

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Durch den Umzug gewinnt das Outlet Migros Reiden rund 100 m² Verkaufsfläche hinzu. «Die Kunden haben mehr Zirkulationsfläche», erklärt Filialleiterin Erika Rappaz. Das abwechslungsreiche Sortiment mit Migros-Artikeln zu Tiefstpreisen bleibe bestehen. An den Eröffnungstagen vom 18. bis 20. September profitieren die Kunden nebst den Eröffnungsan-

geboten für Lebensmittel in Grosspackungen und Non-FoodArtikel (solange Vorrat) von vielen Attraktionen: Gratisfahrten für Kinder mit dem Nostalgiekarussell, Gratiszopf für die ersten 200 Kunden (18.9.), Gratiskaffee (19./20.9) und Grillbratwurst mit Brot und Getränk für 2.50 Franken (20.9.). Outlet Migros Reiden: Zelglimatte 3 Mehlsecken, 6260 Reiden

Der Weg zur Entspannung

Eine Yogalehrerin der Klubschule Migros erklärt, wie sich Körper, Seele und Geist beim Yoga verbinden.

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ogamatte ausrollen, hinlegen und durchatmen. In den Yogakursen der Klubschule Migros Luzern herrscht eine ruhige Atmosphäre. Stress, volle Terminkalender, private und beruf­ liche Verpflichtungen, all das rückt für einen Moment in den Hintergrund. «In meinem Unterricht zählt nur eines: für einmal nicht geben, sondern nehmen», sagt Patricia Felder, Yogalehrerin der Klubschule Migros Luzern. «Hier kann man abschalten, innehalten und sich selbst reflektieren.» Die Wirkung von Yoga ist bekannt. In der Klubschule Luzern gehören Yogakurse zu den meist­

gebuchten Angeboten. Insgesamt finden pro Woche 30 Kurse in Baar, Luzern, Sur­ see und Zug statt.

Yoga wirkt durchwegs positiv und verbessert die Lebensqualität Patricia Felder kam 1982 mit Yoga in Berührung. Zehn Jahre später praktizier­ te sie es intensiv und verbrachte mehrere Monate pro Jahr in Südasien. «Damals trainierte ich mindestens anderthalb Stunden pro Tag.» Seit acht Jahren un­ terrichtet sie an der Klubschule. «Die Teilnehmenden haben keine Berüh­ rungsängste und lassen sich auf meine

Worte und Bewegungen ein. Ich habe Anfängerinnen und solche, die seit 13 Jahren kommen», sagt sie. Für Yoga braucht man keine Vorkenntnisse. Patri­ cia Felder weiss: «Man muss sich darauf einlassen, dann spürt man schnell, wie sich die Übungen positiv auf die Lebens­ qualität auswirken.» Neben Hatha Yoga gibt es in der Klubschule auch Kundalini Yoga,Power Yoga und Schwangerschafts­ yoga. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Text: Jacqueline Achermann

Alle Angebote auf: www.klubschule.ch, Suchwort: Yoga oder Tel. 041 418 66 66

Mit sich im Reinen: Patricia Felder unterrichtet seit acht Jahren Hatha Yoga in der Klubschule Luzern.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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Soziale Aktivitäten


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

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WILDS WELT

Neue Attraktion an der Themse

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Winterspass: Kinder und Jugendliche in der Schweiz sollen wieder mehr ins Schneesportlager.

Schüler in den Schnee! Verdoppelte Zuschüsse, eine neue Geschäftsstelle: Schneesportlager werden gefördert wie noch nie. Ziel ist, wieder mehr Kinder für den Wintersport zu begeistern.

Bilder: Keystone, PD

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ie Teilnehmerzahlen der Skilager sind seit rund zehn Jahren stark rückläufig. Das sind keine guten Signale für den Wintersport. Denn wer in der Kindheit keinen Schneesport betreibt, wird das auch als Erwachsener kaum tun. Nun kommt Gegensteuer: Im Juni wurde der Verein Schneesportinitiative Schweiz aus der Taufe gehoben, hinter dem unter anderen das Bundesamt für Sport, Schweiz Tourismus, die Seilbahnen, Swiss Ski und der Lehrerverband stehen. Präsidentin ist die Snowboard-Olympiasiegerin und als Coach tätige Tanja Frieden (38). Zusätzlich verdoppelte der Bund Anfang September seine Skilagerbeiträge von 8 auf 16 Franken pro Tag und Teilnehmer. Aber können diese Massnahmen wieder mehr Kinder für den Schneesport begeistern, wenn gleichzeitig immer weniger Eltern Wintersport machen und die Kinder oft gar keine Wintersportausrüstung mehr besitzen? «Die zusätzlichen finanziellen Lagerbeiträge zeigen bereits Wirkung: Es treffen mehr Anfragen ein, wie man an die Zuschüsse kommt», sagt Tanja Frieden. «Wichtiger als das Geld ist aber die breite Allianz,

die hinter der Schneesportinitiative steht. Erstmals ziehen alle wichtigen Kreise am gleichen Strick.» Der Verein baut eine Plattform auf, die das Planen und Umsetzen von Schneesportlagern stark vereinfacht. Denn die aufwendige Organisation der Winterlager ist mit ein Grund, weshalb viele Schulen lieber Sommerlager veranstalten. «Auf dieser Plattform kann man mit wenigen Klicks Lagerhäuser reservieren, Jugend+Sport-Leiter buchen oder Material mieten», sagt Tanja Frieden. Sie ist überzeugt, dass sich die Beliebtheit von Schneesportlagern mit den kombinierten Massnahmen steigern lässt. «In fünf Jahren werden sich Lehrer und Schulen, die kein Skilager veranstalten, schon fast komisch vorkommen», sagt sie. Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Brauchts noch Schneesportlager? Oder sollte das Geld besser anderweitig investiert werden?

8,5 Millionen Touristen reisten 2013 auf der Themse, die London mit der Nordsee verbindet. «Totally Thames» nennt sich ein Festival, das bis zum 30. September dauert: www.totallythames.org ■ Neueste Attraktion an der Themse ist Westeuropas höchstes Gebäude «The Shard» (Scherbe, 310 Meter). Im Mai wurde dort, in der Nähe der Tower Bridge, das Luxushotel Shangri-La at The Shard eröffnet. Die Lobby befindet sich im 35., die Zimmer reichen bis zum 50. Stockwerk. Die Gong-Bar, ein kleines Schwimmbecken und das Fitness sind zwei Stockwerke höher situiert. Im von Renzo Piano gestalteten Pyramidengebäude hat jedes der 202 Zimmer und Suiten einen anderen Grundriss. Wer für die Übernachtung nicht 325 Pfund

respektive 490 Franken bezahlen will, sollte sich unbedingt einen Viergänger im Restaurant Ting leisten: moderne britische Küche für 49 Pfund! ■ Ein paar Fussminuten von The Shard entfernt liegen der Borough-Markt (boroughmarket.org.uk) sowie die Tate Modern, das weltweit grösste Museum für Kunst. ■ Meine Restauranttipps: Neben dem «Ting» ebenfalls zeitgenössisch-britisch im Berners Tavern (bernerstavern. com), asiatisch-japanisch im «Inamo» (inamo-restaurant.com) und baskisch-modern im «Ametsa» (comohotels.com). Mehr Infos unter: www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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MOMPRENEUR

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mami arbeitet nicht, sie gibt Workshops»

Wenn Frauen Mütter werden, geraten Beruf und Karriere oft unter Druck. Einige gründen kurzerhand ein eigenes Unternehmen, um Beruf und Familie unter einem Dach zu vereinen. Das Migros-Magazin hat drei erfolgreiche «Mompreneurs» besucht.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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MOMPRENEUR | 97

Kleines Bild: Workshops mit der Cupcake-Expertin sind gefragt. Grosses Bild: Carmen Lippuner-Thaddey mit ihren beiden Töchtern Mia (links) und Jael. Die Kinder helfen gerne mit.

packen und zusammen mit den Mädchen zur Post bringen. Ihr eigentlicher Arbeitstag beginnt aber abends, wenn ihr Mann nach Hause kommt und die Töchter ins Bett gehen: Seit sie 2013 ihre Stelle als Key-AccountManagerin im Luzerner Art-déco Hotel Montana gekündigt hat, gibt sie unter dem Namen «Carmens Cupcake» Workshops und vertreibt in einem Onlineshop Zubehör für die Zubereitung der fantasievoll gestalteten Törtchen. Dass ihre Mädchen das nicht als Arbeit empfinden, freut die zweifache Mutter: «Genauso soll es sein.»

Jedes vierte Unternehmen wird von einer Frau gegründet

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eit meine Mama nicht mehr im ‹Montana› ist, arbeitet sie nicht mehr. Sie gibt nur noch Workshops», sagt Jael (7). Ihre Mama lächelt und zwinkert der erstaunten Nachbarin zu. Heute morgen ist Carmen Lippuner-Thaddey (39) aus Meggen LU um 6.30 Uhr aufgestanden und hat kurz Geschäftsmails gecheckt, bevor sie ihre Töchter für die Spielgruppe und den Kindergarten fertig gemacht hat. Am Vormittag hat sie Kundenanfragen beantwortet, nebenbei Wäsche gewaschen und das Mittagessen gekocht. Nach dem Essen wird sie mit Jael und Mia (4) den Nachmittag verbringen, in ihrem Lager schnell ein, zwei Pakete

«Frauen wird die Rückkehr nach der Babypause erschwert.»

In der Schweizer Geschäftswelt macht ein neuer Begriff von sich reden: Mompreneurs werden Frauen wie Carmen Lippuner-Thaddey genannt, die sich nach der Geburt ihres Kindes für die Selbständigkeit entscheiden. Das englische Wort ist eine Kombination aus Mom und Entrepreneur und bedeutet auf Deutsch in etwa «Mutterunternehmerin». Und davon gibt es hierzulande tatsächlich immer mehr. So wurde laut einer Erhebung der Gründerplattform Startups.ch 2013 jedes vierte Unternehmen von einer Frau gegründet. 1993 waren es lediglich fünf Prozent. «Rund die Hälfte davon sind auf Mütter zurückzuführen, die sich selbständig machen», schätzt Startups.ch-CEO Michele Blasucci (39). Die Gründe für den Schritt in die Selbständigkeit sind für Clivia Koch (56), Präsidentin des Verbands Wirtschaftsfrauen Schweiz, naheliegend: «Gerade hochqualifizierten Frauen wird die Rückkehr nach der Babypause erschwert. Teilzeit ist selten möglich, und wer doch zu 60 Prozent zurückkehren kann, merkt häufig schnell, dass er als vollwertige Arbeitskraft nicht mehr

ernstgenommen wird.» Entscheidet sich Frau stattdessen für die alte Vollzeitstelle, hat sie oft trotzdem das Gefühl, nicht mehr mithalten zu können. Denn während die kinderlosen Kollegen noch um 20 Uhr ein Meeting abhalten, möchte die Mutter nicht auch noch den Gutenachtkuss dem Partner oder der Nanny überlassen. Das stresst und frustriert. Anna-Livia von der Heydte (30) aus Luzern hatte früher als Unternehmensberaterin 10- bis 14-Stunden-Tage. 2010 zog sie von München in die Schweiz. Der Liebe wegen. Eine neue Anstellung war schnell gefunden. Die Stelle hielt aber nicht, was sie versprach. Anna-Livia von der Heydte kündigt, schreibt erneut Bewerbungen – und wird prompt schwanger. «Mir war klar, dass ich in meinem Traumjob keine wirkliche Chance mehr auf eine Festanstellung habe. Aber selbst wenn: Ein Job in meiner alten Branche hätte keine Zeit für Familie gelassen: Teilzeit, geregelte Arbeitszeiten? Kaum möglich!», sagt sie. Aber ganz zu Hause bleiben will sie nicht, lieber selbst etwas auf die Beine stellen. 2012 macht sie ihr Hobby zum Beruf und gründet das Modelabel Plurabelle (www.plurabelle-fashion.com), entwirft Jacken und Kleider. Wenige Monate später kommt ihr Sohn LeoFerdinand zur Welt. Sie arbeitet, wenn das Baby schläft, entwirft die ersten zwei Musterkollektionen und bringt sie 2013 auf den Markt.

Dann kommt der Wunsch, sich beruflich neu zu erfinden Flexible Arbeitszeiten, kurze Wege, die Freiheit, einen Auftrag auch mal abzulehnen, wenn er gerade nicht in den Zeitplan passt, sind Faktoren, die laut Michele Blasucci die Selbständigkeit nach der Babypause so attraktiv machen. Oft kommt dann noch der Wunsch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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Die Eltern arbeiten, die Kinder spielen (von links): Joan Müller, Roberta Zingg und Corinne Müller, die gemeinsam einen Online-Kindermodeshop betreiben, Tobias Zingg, Maelle und Christof Müller.

Selbst ist die Frau  Die Geschäftsidee Eine gute Geschäftsidee ist die Basis jeder erfolgreichen Firmengründung. Ideal: Es ist eine Idee oder ein Geschäftsmodell, das es so noch nicht gibt. Eine gute Geschäftsidee kann aber auch darin bestehen, etwas bereits Bestehendes auf eine völlig andere Art und Weise oder neu auf eigene Rechnung statt für den bisherigen Arbeitgeber zu machen.

 Der Businessplan Der Businessplan ist der Leitfaden für den Geschäftsaufbau. Dieses Instrument, das immer den neuesten Entwicklungen angepasst wird, ermöglicht eine systematische Vorgehensweise und die frühzeitige Erkennung von Problemen. Das Dokument zwingt die Gründerin auch, ihre Geschäftsidee klar zu formulieren. (Was bringts? Was solls? Was kostet es?)

 Erfahrung in der Branche Der Gründer sollte idealerweise Erfahrung in jener Branche mitbringen, in der er sich selbständig machen will. Michele Blasucci: «Unsere Erfahrung zeigt, dass branchenerfahrene Firmengründer im Vergleich zu ‹Branchenneulingen› überdurchschnittlich erfolgreich sind.»

 Die Finanzierung Je nach Geschäftsidee brauchts für die Gründung ein Startkapital. Ein Budget (wie hoch sind die Einnahmen und Ausgaben?) und ein Kapitalbedarfsplan (wie viel Geld brauchts für Aufbau und Betrieb des Unternehmens?) verschaffen Übersicht.  Das Marketingkonzept Nur wer klare Vorstellungen darüber hat, wie er sein Produkt oder seine Dienstleistung auf den Markt bringt, kann den Sprung in die Selbständigkeit schaffen.

«Ohne einen einzigen Kunden war das schon ein Risiko.»

dazu, sich in der neuen Lebensphase auch beruflich neu zu erfinden. Bei Roberta Zingg (37) aus Gossau SG war das so. Nach der Geburt ihres Soh­ nes Nils 2007 ging sie allerdings erst einmal wieder in ihren alten Job als Kaufmännische Angestellte beim Kan­ ton St. Gallen zurück. «Zu 40 Prozent, mein Arbeitgeber war so flexibel», erin­ nert sie sich. Als sie dann 2009 mit Zwil­ lingen schwanger ist, kündigt sie die sichere Stelle. «Drei Kinder fremd­ betreuen lassen, das war keine Option. Ich wollte voll und ganz Mami sein. Aus­ serdem war da noch die Idee für ein anderes Projekt, ein Herzenswunsch.» Zusammen mit ihrer Freundin Corin­ ne Müller (35), selbst zweifache Mutter, gründet sie Ende 2012 den Onlineshop Stadtlandkind.ch, mit dem sie hochwer­ tige Kindermode vertreibt. Nebenberuf­ lich mit an Bord sind auch die beiden Ehemänner. Das Startkapital wird in den Familien gesammelt. «Natürlich war das ein Risiko, du mietest einen Lagerraum, kaufst eine ganze Kollektion ein, ohne einen einzigen Kunden zu haben»,


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

erinnert sich Roberta Zingg. Versand, Marketing, Webdesign, die Aufgaben sind klar verteilt, gearbeitet wird von zu Hause aus. Roberta Zingg ist für den Einkauf, das Marketing und die Kommunikation mit den Labels zuständig. Ein Fulltimejob. Ihre Kernarbeitszeit: 20 Uhr bis Mitternacht, manchmal auch länger, wenn es sein muss. Auch am Wochenende treffen sich die beiden Familien. Die Kinder spielen zusammen, während die Eltern arbeiten. Natürlich sei der Shop immer präsent, wichtige Geschäftsmails müssen auch zwischendurch beantwortet werden, trotzdem habe sie heute mehr Zeit für ihre Buben als früher, findet die Unternehmerin. Das Geschäftsmodell geht auf, erst kürzlich ist Stadtlandkind.ch mit dem «Swiss E-Commerce Newcomer Award» ausgezeichnet worden. Zu verdanken haben die vier den Erfolg ihrem Enthusiasmus, Fleiss und der gründlichen Vorbereitung im Vorfeld der Unternehmensgründung. Sagt Roberta Zingg.

«Nach fünf Jahren ist jedes zweite Unterneh­ men wieder vom Markt.» Start-up-Experten wie Michele Blasucci bestätigen, wie wichtig eine gründliche Markt- und Konkurrenzanalyse sowie ein gut ausgearbeiteter Businessplan sind. «Nach fünf Jahren ist jedes zweite Unternehmen wieder vom Markt. Die Gründe liegen meist in einer ungenügenden Vorbereitung», sagt er. Aber Hand aufs Herz, die Realität sieht bei den Mompreneurs oft anders aus. Carmen Lippuner-Thaddey steht in ihrer Küche in Meggen und hebt kleine Törtchen in weisse Pappkartons. «Carmens Cupcake war eine rein emotionale Sache, da war nichts am Reissbrett entworfen», sagt sie. Angefangen hat alles mit einer USA-Reise vor drei Jahren. Dort habe sie die Cupcake-Kultur kennen- und lieben gelernt. Wieder zu Hause, backt sie für Freunde und Bekannte was das Zeug hält und wird schon bald auf ihre zuckersüssen Törtchen angesprochen, unter anderem vom Frauenverein Meggen. «Sie haben mich gefragt, ob ich in ihrem Raum nicht Workshops über die Zubereitung geben wolle», sagt Carmen Lippuner-Thaddey. «Klar wollte ich!» Die Nachfrage ist riesig. So gross, dass sie sich entscheiden muss. Sie kündigt ihre 40-Prozent-Stelle im Hotel und macht sich selbständig.

Ein finanzielles Risiko? «Nein, viel Startkapital brauchte es nicht, und das Gehalt meines Mannes reichte für den Familienunterhalt», sagt die zweifache Mutter. Eine privilegierte Situation. Ausruhen will sie sich darauf nicht. Jede Woche gibt sie drei bis fünf Workshops, gründet den Onlineshop Carmenscupcake.ch. Bald schon stellt sie Frauen ein, die sie in Teilzeit unterstützen. «Sonst hätte ich meine Familie zu wenig gesehen, und genau das wollte ich nicht», sagt Carmen LippunerThaddy. Es gibt Phasen, da arbeite sie sehr, sehr viel. Dafür hält sie sich die kompletten Schulferien für ihre Kinder frei. Das sei ihr wichtig.

Selbständigkeit verlangt viel Einsatz und Disziplin «Es hört sich toll an, sein eigener Chef zu sein, aber man muss sich auch bewusst machen, wie viel Arbeit und Disziplin diese Arbeitsform erfordert», erklärt Michele Blasucci angehenden Gründern, die sich vom ihm beraten lassen. Diese Erfahrung musste auch AnnaLivia von der Heydte mit ihrem Modelabel Plurabelle machen. Sie reist viel geschäftlich, zu Messen, zu ihren Produzenten. Ihren Sohn nimmt sie mit. Bald stösst die junge Frau an ihre Grenzen und entscheidet sich, ein Au-Pair in die Familie zu holen, das auch auf Reisen dabei ist. Jetzt hat die Unternehmerin geregelte Zeiten, arbeitet von 9 bis 11.30 Uhr, von 14 bis 16 Uhr, und wenn es nötig ist, abends, nachdem Ihr Mann zu Hause ist und der Kleine schläft. Die restliche Zeit des Tages verbringt sie mit ihrem Sohn, macht den Haushalt. Im Juli bekam sie ihr zweites Kind. Bald soll es weitergehen mit einer neuen Kollektion. Auch bei Carmen Lippuner-Thaddey stehen Veränderungen an. Sie zieht mit ihrem Team im Oktober in ein neues Ladenlokal, das gleich hinter dem Schulhaus in Meggen liegt. «So können die Mädchen nach der Schule ohne Probleme zu mir kommen», freut sie sich. Ihr Angebot noch weiter ausbauen möchte sie zurzeit nicht. Der Kinder wegen. Carmen Lippuner-Thaddey: «Als Freiberuflerin ist man öfter zu Hause, aber auch irgendwie unruhiger.» Trotzdem habe sie für sich den richten Weg gefunden, Berufung und Familie unter einen Hut zu bekommen. Nur zwischendurch Mails zu checken, möchte sie reduzieren. «Die Mädchen sollen mich nicht ständig am Handy sehen. Aber das schaffe ich auch noch», sagt sie und lacht. Texte: Evelin Hartmann Bilder: Vera Hartmann

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«Mütter haben oft viel Organisationstalent» Clivia Koch (56) ist Präsidentin des Verbands Wirtschaftsfrauen Schweiz.

Clivia Koch, was braucht es, um als Unternehmerin erfolgreich zu sein?

Eigenschaften wie Disziplin, Willen, Freude an der Arbeit, ein gutes Netzwerk und Fachkenntnisse auf ihrem Gebiet. Gerade Mütter haben oft ein grosses Organisationstalent, das sie in ihr Business einbringen können. Welche Branchen eignen sich eher für selbständige Mütter als andere?

Branchen, in denen es grösstenteils nicht darauf ankommt, zu welchem Zeitpunkt die Arbeit erledigt wird. Eine freie Journalistin beispielsweise hat natürlich Abgabetermine, aber ob sie den Text nachmittags oder nachts schreibt, wenn das Kind schläft, bleibt ihr selbst überlassen. Und nach meiner Erfahrung haben die Frauen Erfolg, die sehr gute Fachkenntnisse in ihrem Bereich mitbringen. Tagsüber die Kinder, abends die Arbeit. Führt das nicht irgend­ wann zu einer Überlastung?

Es ist streng. Darüber sollte sich auch jeder Jungunternehmer im Klaren sein. Andererseits kann man aus einer Tätigkeit, die einem grosse Freude bereitet, viel Kraft und Energie ziehen. Frauen sind grundsätzlich auch weniger gewinn- als aufgabenorientiert. Es ist

ihnen wichtiger, dass der Job Spass macht, als dass er top bezahlt wird. Funktioniert das Geschäfts­ modell «Mompreneur» etwa nur mit einem gut verdienenden Partner an seiner Seite?

Es heisst: Frauen, die erfolgreich sind, haben auch einen starken Partner. Und das meine ich nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch. Solche Männer sehen sich in den Bereichen Haushalt und Kinderbetreuung genauso in der Pflicht wie ihre Partnerin. Diese organisatorische und emotionale Unterstützung ist meist wichtiger als eine finanzielle Absicherung, die aber natürlich vieles erleichtert. Was würden Sie einer jungen Mutter für ihre Unternehmens­ gründung mit auf den Weg geben?

Bereite dich gut vor und verfolge deine Ziele! Es gibt viele gute Frauen, die aber zu schnell aufgeben.

www.migrosmagazin.ch

MELDEN SIE SICH Sind Sie Mompreneur? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen. Wie sind Sie vorgegangen, um Ihre Geschäftsidee umzusetzen?


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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ZOO

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Mit Klauenschere und Feile: Stefan Hoby und sein Team korrigieren die Klauen von Amini.

Antilopen im Nagelstudio

Zu lange Klauen: Zwei Antilopenweibchen im Basler Zolli benötigen eine Klauenpflege. Dazu müssen die schreckhaften Tiere in Narkose versetzt werden.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Die beiden Kleinen Kudus, Amini (11) und ihre ausgewachsene Tochter Gota (5), sind dem Tierpfleger Fredy Dill schon länger wegen ihrer zu langen Klauen aufgefallen. Dank seines täglichen ruhigen Umgangs haben sich die scheuen und schreckhaften Antilopen an ihn gewöhnt, und er kann gute Bilder aus nächster Nähe schiessen. Deshalb bin ich bereits vom Schreibtisch aus über den Zustand der Klauen bestens im Bild, als ich entscheide, dass die Zeit jetzt reif ist: Wir müssen die Klauen in Narkose in die korrekte Form bringen. Als Erste ist Amini an der Reihe. Zuerst appliziere ich per Blasrohr eine Narkosespritze. Ich bin erstaunt, wie gelassen sie darauf reagiert – ein

weiteres Verdienst des Tierpflegers im sanften Umgang mit den Fluchttieren. Nach 17 Minuten legt sich Amini hin. Bald darauf machen wir uns behutsam an die Arbeit. Zuerst fertigen wir Röntgenbilder der Gliedmassen an. Zum Glück sind die knöchernen Strukturen tadellos, sodass wir uns, ausgerüstet mit Feilen, Klauenscheren und Messern, der Klauenkorrektur widmen können. Ich bin froh, dass mir ein eingespieltes Team zur Seite steht. Der ganze Gesundheitscheck inklusive Blutentnahme ist nach 45 Minuten abgeschlossen. Ich verabreiche die Gegenmittel. Sechs Minuten später steht Amini bereits wieder. Dasselbe Prozedere wiederholen wir bei Gota. Alles läuft wie

am Schnürchen. Ich bin sehr erleichtert, denn Narkosen bei Kleinen Kudus sind wegen der Schreckhaftigkeit und damit Verletzungsgefahr der Tiere heikel. Nun gilt es allerdings, die Ursachen für das übermässige Klauenwachstum abzustellen. Dazu gehört neben der möglichst dem Freileben entsprechenden Fütterung auch, den Bodengrund zu überprüfen, denn Vorbeugen ist immer besser als Behandeln. Kleine Kudus sind zwar im Freileben wenig bedroht, doch in Zoos sind sie eine Rarität, und der Bestand ist rückläufig. Seit 2010 führt der Zolli das europäische Zuchtbuch dieser Tierart mit dem Ziel, das Fortbestehen der Population in Menschenobhut zu sichern.

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LEBEN 104 |

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IN FORM

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der ewige Traum: Ohne

Einen perfekten Körper ohne Training möchten viele. Kein Wunder, kommen immer Mitarbeiter zum Feldversuch aufgeboten. Getestet wurden Powerplate und Miha POWERPLATE

Nichts für Untrainierte

Sich bequem auf ein Power Plate stellen, durchrütteln lassen und dann perfekt geformt absteigen, das bleibt eine Illu­ sion, bestätigt Armin Bürgler, Sportmedizi­ ner bei Medbase in Winterthur und be­ tont, «Power­Plate­ Training ersetzt kein anderes Training, son­ dern ist eine Ergän­ zung, und es eignet sich auch nicht für die Steigerung der Kondition.» Anfänger sollten nur unter Anleitung trainieren, gänzlich Untrainier­ ten ist davon abzura­ ten, weil schwache Muskeln die Vibration nicht abfedern kön­ nen. «Am meisten profitieren Trainierte davon», ergänzt der Sportarzt. Also eigentlich die, die so­ wieso schon etwas für ihren Körper tun. Der Preis für das günstigste Heimgerät liegt bei 6000 Fran­ ken und reicht bis zu 14 000 Franken. Leasing ist möglich. www.powerqi.ch

«Das wird gemütlich»

E

s klang verlockend, ich sollte etwas ausprobieren: Sport für Faule auf einem Gerät, das zwar nicht mehr ganz neu, aber momentan sehr im Trend ist. Ich buche also eine Probelektion und freue mich auf eine entspannende halbe Stunde – länger dauert so ein Training nicht –, nach der ich lässig und ohne Schweissflecken in die Redaktion zurückkehren würde. Man brauche nur bequeme Kleidung, wird mir gesagt, ein Tuch und eine Wasserflasche. Das kann nur gemütlich werden. So ist es auch. Jedenfalls für den Fotografen, der lustige Kommentare von sich gibt. Und für die Personal-Trainerin, die mich anfeuert. Es fängt schon gut an. Kniebeugen auf einem Bein, bei denen ich auf einer weichen Gummimatte balanciere, die plötzlich zu vibrieren beginnt. «Wie eine Waschmaschine im Schleudergang», tönt es von hinten. Ich finde das gar

«Nach 30 Sekunden ist das Gerüttel vorbei.» nicht witzig, sondern ziemlich anstrengend, aber ich halte durch. Und ich halte auch den Mund, es kommt ohnehin nur Unverständliches heraus, so klappern mir die Zähne beim Versuch zu sprechen. Nach 30 Sekunden ist das Gerüttel vorbei. Nicht lange. Weiter geht es mit verschiedenen Bein-, Bauch- und Poübungen sowie Liegestützen. Kaum habe ich die jeweils richtige Haltung, werde ich erneut durchgeschüttelt. Ich ergebe mich also diesen 25 Minuten und absolviere ein Training, das mir teilweise amüsante Positionen, vor allem aber Konzentration und Koordination abverlangt. Kräftezehrend und sicher wirkungsvoll ist eine Übung, bei der ich in einer angedeuteten Sitzposition, elastische Reifen mit Schenkeln und Händen zusammendrücke. Dagegen ist

Statt auf dem Boden macht Sabine Müller die Übungen auf einer vibrierenden Platte.

gegen Ende des Programms die «Nixe», bei der man seitlich liegend die Beine nach oben bewegen muss, geradezu entspannend. Das Prinzip, nach dem Power Plate funktioniert, ist einfach. Wenn man Übungen, die man sonst auf dem festen Boden macht, auf eine vibrierende Gummiplatte verlegt, müssen die Mus-

keln zusätzlich gegen das Rütteln arbeiten und spannen sich viel stärker an. Dadurch wird auch die Tiefenmuskulatur angesprochen. Je nach Trainingsstand wird die Stärke der Vibration nach und nach erhöht. Meine Probestunde fand auf der schwächsten Stufe statt, trotzdem hatte ich am nächsten Tag Muskelkater. Text: Sabine Müller


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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INFORM | 105

Fleiss viel Preis

neue Fitness-Methoden auf den Markt. Das Migros-Magazin hat zwei Bodytec. ter dem wachsamen Auge von Rolf Haefeli (39), Geschäftsführer von Miha Bodytec Training in Zürich. Er bestimmt die Stärke der Stromstösse. In den ersten Minuten sind sie unangenehm wie Nadelstiche, doch überraschend schnell gewöhnt man sich daran. Auf einem Bildschirm zeigt man mir, welche Übung ich zu welchem Impuls machen muss. Einmal muss ich die Hände zusammenpressen und komme mir wie ein Zen-Buddhist vor, bei der nächsten Belastung gilt es, die Arme zur Seite zu bewegen. Selbst ich als ungelenker Langstreckenläufer verstehe, wie ich

«Die Stimulation ist wie 3000 Mal Gewichtdrücken.»

14 Elektroden sorgen bei Reto E. Wild für die muskelaufbauenden Stromstösse.

«Man gewöhnt sich überraschend schnell daran»

D

a stehe ich nun in meiner dünnen, schwarzen Baumwoll-Unterwäsche. Sie wurde mit Wasser besprüht, damit der Strom besser leitet. Strom? Ja, an mir sind 14 Elektroden angehängt und mit einer Maschine verbunden, die wie die Miniversion eines

DJ-Mischpults aussieht. Nur regelt man damit nicht die Lautstärke, sondern die Intensität der Stromstösse. Plötzlich zwickt es im Lendenbereich. Es fühlt sich an, als ob Ameisen in meinem Körper krabbeln. Offensichtlich geht es also mit dem Training los – un-

mich zu bewegen habe – und falls nicht, korrigiert mich Haefeli. Ich komme fast nicht ins Schwitzen, weil die Intensität beim ersten Training tief eingestellt ist. Langsam freunde ich mich mit den Stromstössen an, was mit der leicht masochistischen Veranlagung zusammenhängen mag, die bei Marathonläufern verbreitet ist. Bereits nach 25 Minuten freue ich mich diebisch, dass diese Stimulation rund 3000 Mal Gewichtdrücken entsprechen soll. 40 Stunden später habe ich einzig im Gesäss leicht Muskelkater; beim ersten Training wird bewusst vorsichtig dosiert. Und trotzdem habe ich selten in so kurzer Zeit so effizient trainiert. Ich gehe wieder. Text: Reto E. Wild Bilder: Basil Stücheli

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Wie gefährlich ist Miha Bodytec? Prof. Dr. Christina Spengler von der ETH Zürich erklärt im Interview, wann und in welchen Abständen der Einsatz sinnvoll ist.

MIHA BODYTEC

Mehr Muskeln, weniger Fett

Die Marke und Trai­ ningsform Miha Bodytec ist in der Schweiz noch immer kaum bekannt. Sie richtet sich an Leis­ tungssportler, Leute, die eine Alternative zum Fitnesscenter suchen, Rückenbe­ schwerden oder eine muskuläre Dysba­ lance haben sowie an Gestresste: Mit wöchentlich zwei Trainings zu je 30 Minuten lässt sich ein Körper komplett umformen. Dazu ein Beispiel von Miha Bodytec Training in Zürich: Ein 37­jähriger, untrainierter Mann baute dank den Stromstössen nach vier Wochen seine Muskelmasse um 5,2 Kilogramm auf. Gleichzeitig reduzier­ te sich sein Fettanteil um 2,5 Kilogramm. Es lohnt sich, das Trai­ ning unter Anleitung zu absolvieren. Das Einführungsangebot bei Miha Bodytec EMS Training in Zürich kostet für zehn Mal 500 Franken. www.ems-fitness.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

Pep für die Stube

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DIGITAL | 107

NERD’S WORDS

Microsofts neue Xbox One kann mehr als nur spielen: Dank AppInstallationen wird sie zur Multimediazentrale im Wohnzimmer.

E

s ist kein optimaler Start, den die Spielkonsole Xbox One in der Schweiz hingelegt hat. Erstens gibts die Konsole in den Nachbarländern schon seit fast einem Jahr zu kaufen, zweitens konnten sich hiesige Gamer in den letzten Monaten mit der grossen Konkurrentin PlayStation 4 (PS4) eindecken. Kurz: Auf die Xbox One hat in der Schweiz niemand gewartet.

Der KinectSensor (ganz oben im Bild) erkennt Sprache und Bewegung.

Wers trotzdem getan hat, wird nicht enttäuscht. Punkto Ausstattung bleibt das Gerät zwar hinter der PS4 zurück, aber die Hardware genügt locker, um hochwertiges Gaming zu ermöglichen.

Die Xbox One hat ihr Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft Softwareseitig sorgt Microsoft mit kostenlosen Updates für Stabilität. Zusatzfunktionen können sich Gamer selbst spendieren – und zwar mit Gratis-Downloads Gratis-Downloads aus dem integrierten App-Store. App-Store. So lässt sich zum Beispiel am Fernseher via Skype telefonieren oder im Internet surfen. Ausserdem spielt die Xbox One Musik-CDs und Blu-ray-Filme (auch in 3-D), erfordert dafür allerdings ebenso eine separate App. Bereits von Haus aus funktioniert die Sprach- und Gestensteuerung – sofern zur 500 Franken teuren Konsole der Kinect-Sensor (100 Franken) gekauft wird. Dieser lässt sich schnell einrichten und erkennt fortan, wer sich vor den Fernseher setzt. Die Kamera erfasst zudem Bewegungen und ermöglicht bei bestimmten Games, mit Spielfiguren zu interagieren, diese zum Beispiel zu streicheln oder einen imaginären Tennisschläger zu schwingen. Zum Start gibts nur wenige Games und noch weniger Apps. Microsofts neue Konsole wird sich aber entwickeln und noch besser werden, als sie schon ist. Texte: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Die besten Games: Diese zehn Spiele für die Xbox One müssen Sie unbedingt haben.

APP DER WOCHE

Bild: iStockphoto

Das ist ja wieder mal ein Wetterchen! Vico Torriani ist zum Glück kein Wetterfrosch geworden. Mit seinem Lied «Im Sommer scheint Sonne, im Winter da schneits» lag der Schlagerbarde, zumindest für dieses Jahr, kräftig daneben. Akkurate Wetterprognosen hat die neue Gratis-App SRF Meteo für iPhone und Android besser im Griff! Sie können Ihre Lieblingsorte als Favoriten speichern, um das dortige Wetter der laufenden Woche immer im Überblick zu haben. Ausserdem haben Sie Zugriff auf das Niederschlagsradar sowie die Prognosen für die ganze Schweiz, und Sie können Push-Meldungen zu Wetterwarnungen abonnieren.

mit Reto Vogt

Blutti Promis Auf die gestohlenen Nacktselfies von Hollywood-Schauspielerinnen reagierten viele Menschen genau gleich. Auf die Entrüstung, wie unsicher Onlinespeicher seien, folgte die Frage, wo man die Bilder sehen könne. Dazu zwei Dinge: Erstens ist an einem Diebstahl nie die Technik schuld, sondern der Dieb, und zweitens ist auch die Privatsphäre von Prominenten zu respektieren. Beim aktuellen Fall fällt auf, dass alle Betroffenen ihre Fotos beim Speicherdienst iCloud von Apple abgelegt hatten. Ob eine Sicherheitslücke ausgenützt wurde oder es ein gezielter Angriff auf Prominente war, steht nicht zweifelsfrei fest. Klar ist nur, dass Apple den Zugang zu den Daten schlechter absichert als die Konkurrenz. Es genügt nicht, bereits nach der Beantwortung von Sicherheitsfragen wie nach dem ersten Vorgesetzten oder der Lieblingsmannschaft das Passwort zurücksetzen zu können. Solche Informationen lassen sich durch Google oder soziale Netzwerke viel zu einfach erfragen. Erst seit zwei Monaten können Schweizer Apple-Nutzer ihr Konto durch die «Zwei-Wege-Authentifizierung» abriegeln. Dort wird vor jedem Login ein PIN-Code an das eigene iPhone geschickt, um Fremdzugriffe zu verhindern. Um den Mechanismus einzurichten, loggen sich Nutzer bei http://appleid.apple.com ein, beantworten zwei Sicherheitsfragen und tragen das gewünschte Gerät ein. Die Aktivierung dauert drei Tage. Mehr Infos: http://bit.ly/appleidch

Diskutieren Sie mit Wo sichern Sie persönliche Daten? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


BITTE MELDE DICH 108 |  Gesucht wird: Doris Peyer, Olten, circa 1970. Liebe Doris, vor vielen Jahren, als ich meine Grosseltern in Olten besuchte, durfte ich mit dir, über deine Eltern, eine Freundschaft erleben. Ihr wohntet damals im Bifang. Leider habe ich dich vor langer Zeit aus den Augen verloren. Das letzte Mal, als wir uns gesehen hatten, war anlässlich einer Feier in Zürich, an der du, zu meiner grossen Freude, mit «Johnny» teilnahmst. Habe per Telefonbuch versucht, dich zu finden, doch wie du jetzt ja lesen kannst, leider ohne Erfolg. Wenn du möchtest, schreibe mir doch bitte eine E-Mail an: schoggifreak@bluewin.ch Liebe Grüsse, Susanne Reich  Ich suche Mechlehrlinge, Büchsenmacher, Werkzeugmacher und so weiter der Gewerbeschule Burgdorf, 1975–1979. Alle der legendären Klasse mit Tängi, Jöggu und Co. sollen sich bitte bei mir melden. Jürg Kaderli, juerg.kaderli@gmail.com

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Frauen, wo seid ihr?  Wir suchen folgende Mitschülerinnen des Jahrgangs 1957 der Klasse Fa, Frauenbildungsschule Zürich: Rosmarie Furter-Peyer, Susi Gisler-Wiesmann, Elsbeth Kemmler-Rieser, Esther Monachesi-Utzinger, Elisabeth Roggli, Barbara von Schumacher, Verena Steiner-Steiner, Erika Steinacher. Wir planen für November eine Klassenzusammenkunft der Klasse

Fa – zum ersten Mal wieder seit 1979. Klassenlehrerin war Frau Egli, die Turnlehrerin auf dem Foto hiess Frau Kunz. Leider fehlen uns viele aktuelle Adressen. Bitte meldet euch bei: Lilo Clauss-Kunz Grundwiesstr. 12 8700 Küsnacht Telefon: 044 910 02 91 E-Mail: lilo.clauss@mhs.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

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Nordlichter sind ein faszinierendes Naturschauspiel. Nach einer Wanderung mit Schneeschuhen kann man in der heimeligen Blockhütte entspannen.

Wintervergnügen in Lappland

Das Migros-Magazin offeriert seinen Leserinnen und Lesern eine traumhafte Reise in den hohen Norden zum Spezialpreis.

L

appland im Winter. Eine tief verschneite Landschaft, so weit das Auge reicht. Jeder Baum und jeder Strauch ist in eine dicke Schicht Pulverschnee gehüllt. Von ganz besonderem Reiz in diesem Ambiente ist eine Safari mit dem Hundeschlitten. Hier besucht man zuerst eine Huskyfarm und nimmt an einem Einführungskurs teil. Das Lenken der Gespanne erscheint einem anfänglich etwas schwierig.DochalleAnfangsschwierigkeiten sind vergessen, wenn die Schlitten durch die atemberaubende Schneelandschaft rasen, durch Wälder und über Hochebenen, begleitet nur vom

Gebell der stets aufgeregten Huskies. Gleichzeitig bietet Lappland ein grosses Angebot an Wintersportmöglichkeiten: Ob auf einer rasanten Motorschlittentour, auf einer Abfahrt mit Ski oder einer Runde mit den Langlaufski oder Schneeschuhen: Die märchenhafte Landschaft begeistert jeden der Teilnehmenden. Abends erholt man sich am Cheminéefeuer, wärmt sich in der Sauna auf und geniesst ein selber zubereitetes Nachtessen. Wenn dann noch die Nordlichter am Himmel tanzen, werden längst verloren geglaubte Gefühle für die Natur wiederentdeckt.

Im Preis inbegriffen: Direktflug Zürich–Kittilä (FI) retour mit Swiss (im Auftrag von Edelweiss) in der Economy-Class Transfer Flughafen Kittilä–Äkäslompolo retour 7 Übernachtungen im Blockhaus inklusive Endreinigung und Cheminéeholz Huskysafari und Motorschlittensafari (2 Ausflüge) Sitzplatzreservationen (hin und zurück) Frühstückspaket bei Ankunft für 2 Personen Nicht inbegriffen: Mahlzeiten Kombi-Versicherungspaket Evtl. Bearbeitungsgebühren der Buchungsstelle Buchungen und Informationen: Falcontravel, Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Telefon: 058 569 95 03 E-Mail: info.falcontravel@travelhouse.ch Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG. Änderungen bleiben vorbehalten.


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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

GROSSER PREIS VON MONACO | 113

Glitzerstadt mit legendärer Rennstrecke: Monaco an der Côte d’Azur.

Ein fürstliches Rennen

Traumreise für Rennsportfans zu gewinnen: Zwei Personen erleben ein Wochenende lang den Grossen Preis von Monaco.

U

nter allen berühmten Rennsportpisten hat der Circuit de Monaco den wohl ganzvollsten Ruf. Hier wird jährlich der Grosse Preis von Monaco ausgetragen. Der legendäre Rundkurs führt mitten durch die fürstliche Glitzerstadt an der Côte d’Azur. Weil die Piste durch relativ enge Strassen führt, müssen die Fahrer der Boliden besonderes Können beweisen. Vom berühmten Rennfahrer Nelson Piquet stammt der Satz, das Rennen in Monaco sei «wie ein Helikopterflug im Wohnzimmer».

Ein Hightechrasierer, der an Rennsport erinnert

Innovativ: Gillette Fusion ProGlide Power.

Dank dem Migros-Magazin und Procter & Gamble können zwei Personen ein Wochenende lang den Grossen Preis von Monaco erleben. Procter & Gamble ist der Hersteller des Nassrasierers Gillette Fusion ProGlide Power, der in einer Verpackung in speziellem Rennsportdesign

erhältlich ist. Doch was haben dieser Rasierer und Hightechboliden überhaupt miteinander zu tun? Auch die Rasierklingen müssen eine besondere Herausforderung bewältigen: Ein Barthaar ist immerhin 1000 Mal härter als ein Kopfhaar und so fest wie Kupferdraht bei gleichem Durchmesser. Ausserdem hat jeder Mann einen anderen Rasierstil: Manche streicheln die Haut mit nur 50 Gramm Druck, andere rücken ihrem Barthaar mit vollen zwei Kilo Druck zu Leibe. Der in der Migros erhältliche Gillette Fusion ProGlide Power verfügt über dünne und feine Klingen, die bei der Rasur unangenehmes Ziehen und Reissen vermeiden. Der Rasierer mit Batterie sorgt zudem mit Mikroimpulsen für mehr Gleitfähigkeit und weniger Reibung. So wie die Rennpiloten auf der Piste von der raffinierten Technik ihrer Boliden profitieren, kommen also auch Männer beim Rasieren in den Genuss von Innovationen.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Procter & Gamble verlosen ein Wochenende am Grossen Preis von Monaco (21.–25. Mai 2015) für zwei Personen im Wert von 6000 Franken (Flug Zürich–Nizza–Zürich, 4 Übernachtungen, Shuttleservice vom Hotel zum Grand Prix, 3-Tage-Pass für den Grand Prix Monaco). So machen Sie mit: Wettbewerbsfrage: An welchem Meer liegt Monaco? Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Grand Prix Monaco», Postfach, 8099 Zürich. Online: Gratis unter www.migros magazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 21.9.2014.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


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*Quelle:Umsatz Schweiz 2013: Tägliche Mundspülungen

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

UNTERHALTUNG | 115

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.9.2014, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.9.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Treppenlifte

Meier + Co. AG, MEICOLIFT 5013 Niedergösgen, T 062 858 67 00 www.meico.ch

Auflösung Nr. 37: NEKTARINE Gewinner Nr. 36: Linda Chong, Dottikon AG; Rösli Aebischer, Toffen BE; Ruth Langendorf, Biel-Benken BL; Rosi Stettler, Münchenbuchsee BE; Sandro Holenstein, Andwil SG; Astrid Schalch, Schübelbach SZ; Martha Witzig, Romanshorn TG; Frieda Schelbert, Muotathal SZ; Katharina Beiss, Dietlikon ZH; Marianne Lavanchy, Thun BE Gewinner «Zusatz» Nr. 36: Christine Breyton, Salgesch VS; Florian Sieber, Widnau SG; Karin Langenegger, Baar ZG; Denise Loretan, Susten VS; Sibylle Hofer, St. Gallen


KAFFEEKOMPETENZ SEIT 1925. Kaffee hat bei uns Tradition: Bereits in den ersten Migros-Verkaufswagen zu finden, gehörte der Kaffee von Anfang an zum Grundsortiment der Migros. Seither liegt uns der Kaffee mit seiner Vielfalt an Aromen besonders am Herzen. So sehr, dass wir ihn auch heute noch selber produzieren. Zum Beispiel Kaffee Exquisito, mit dem Sie Tasse für Tasse milden Genuss erleben. Entdecken Sie unser ganzes Sortiment auf migros.ch/kaffee


RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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UNTERHALTUNG | 117

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was der Bauer nicht kennt, ... er nicht. R glaubt

S isst

M trinkt

So nehmen Sie teil

2. Wie wird ein Laufsteg für Modeschauen genannt? O Mousetrap

E

Dogstreet

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

P Catwalk

3. Welche Ortschaft liegt im Oberengadin? R Samedan

S Zernez

M Scuol

4. Was für ein Internationaler Tag wird am 15. September ausgerufen? E

Zuckerkranken

O Frauen

I

Demokratie

5. Was gab es bei einer römischen Naumachie zu bestaunen? N Seeschlacht

I

Wagenrennen

S Tierkämpfe

Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.9.2014, 24 Uhr

8. Wie nannte man die 1915 zum Patent angemeldete Coca-Cola-Flasche?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

N Marilyn

Auflösung Nr. 37: ZARTHEIT

6. Wer ist die treue Figur neben Kater Mikesch? R Urmel

T

Bobesch

O Emma

7. Wie heisst die Stelle im Pazifik, die am weitesten vom Festland entfernt liegt? R Nikud

E L

Nemopunkt Tiffany

A Le Point R Humpelrock

Gewinner Nr. 35: Josef Ehrler, Emmenbrücke LU; Kurt Brunner, Unterentfelden AG; Renate Wolf, Kehrsatz BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5 1 2 4

A

3

ABFRAGEN C H A RMA N T ERBLANDE KUR I EREN OELHAFEN S AMS T A G S SANE TSCH SEHKRAF T T A G T R A UM VOEGLE I N

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.9.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 37: ERSTE Gewinner Nr. 36: Klara Schmid, Heimberg BE; Linda Wernli, Ehrendingen AG; Beatrice Meyer-Zumsteg, Riehen BS

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


Welche Erfahrungen machen sehbehinderte Menschen am Arbeitsort? Wir möchten das herausfinden und haben die Hochschulen Zürich und Lausanne mit der Durchführung

N U R FÜ R Z E IT! KU R Z E

einer Studie beauftragt. Für telefonische Befragungen

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Mentos World Flavours Multipack mit 8 Rollen

suchen wir deshalb

Sie bringen mit Sie sind in der glücklichen Lage, dieses Inserat zu lesen. Aber vielleicht kennen Sie eine betroffene Person, die über ihre Sehbehinderung im Arbeitsprozess Auskunft geben kann. Die Befragung startet im Herbst 2014 und ist anonym. Wir bieten Die Studie soll Erkenntnisse darüber liefern, wie sich Menschen mit einer Sehbehinderung in der Arbeitswelt zurechtfinden. Weitere Details zur Studie finden Sie auf der Website www.sams-info.ch. Bitten Sie sehbehinderte Personen aus ihrem Bekanntenkreis, sich telefonisch zu melden unter: 078 698 1913 (auch sms möglich). Wir rufen zurück, wenn Name und Telefonnummer hinterlassen werden.

mentos.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 16.09. BIS 22.09.2014, SOLANGE VORRAT

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

UNTERHALTUNG | 119

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 4 4 2 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 1 4 3 www.raetsel.ch/bruecken

2 4 2

3

1 2 1

Auflösung Nr. 37:

2

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2 3 1 3

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5 3 2

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1 2

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3 Auflösung Nr. 37:

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2 1 3

3

6 4

4 1

2

KINDEREGGE

Rät selsp ass WO? WER LE WER ISTBTWER?

Ui, da hat Hugo mit seinem Fotoapparat wohl etwas zu nah an die Tiere herangezoomt. Erkennst du, was er fotografiert hat?

WAS GEHÖRT NICHT AUF DEN TISCH? und den Tisch heute Hugo hat sich einen Spass erlaubt Dingen, die man zum ganz besonders gedeckt. Auch mit ise die Essen garantiert nicht braucht. Kre den Sachen ein, die nicht auf Esstisch gehören.

B

A

C

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösung:

Lösung: A: Elefant, B: Löwe, C: Nashorn


Bis Samstag, 11. Oktober 2014

Wild-Wochen

Genossenschaft Migros Luzern Die schönsten

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22. – 26. September: Südtiroler Weinstrasse Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ***s Hotel mit Swimmingpool, Willkommensgetränk, Ausflüge

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22. – 26. September: Loire-Schlösser & charmantes Paris Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension in ****Hotels (in Paris Nachtessen in Restaurants), Ganztagesführung Chambord und Chaumont-sur-Loire, Eintritte Schloss Chambord und Schloss Chaumont inkl. Gartenfestival, 3-stündige Stadtführung in Tours, Zugfahrt mit TGV Tours – Paris, Ganztagesführung in Paris Fr. 890.00

24.–28. Sept.: Alpenländischer Musikherbst mit Hansi Hinterseer, Semino Rossi, die Amigos, Marc Pircher, Belsy & Florian, die Zillertaler, Sigrid und Marina, Oesch‘s die Dritten Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad (1x Brettljause im Festzelt), Eintritt ins Festzelt mit reserviertem Sitzplatz, Eintritt Swarovski Kristallwelten, Fahrt mit der Hartkaiserbahn, Eintritt zum Frühschoppen auf dem Hartkaiser, Eintritt Ellmauer Bauernmarkt Fr. 790.00

28. September – 3. Oktober: Böhmen – die schönsten Städte im Herzen Europas Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension, Eintritt Schloss Hluboka, Tanzabend mit Böhmischer Musik, Ausflüge, deutschsprachige Reiseleitung mit Tomas Kobr NUR Fr. 620.00

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 |

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UNTERHALTUNG | 121

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 1 2

5

5 8 6

2 7 4 3 9 1 7 6 3 8

9

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

7

8 nehmen Sie teil 2 So 4 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 3 7 SMS und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 6

9

Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.9.2014, 24 Uhr

1 5

Auflösung Nr. 37: 891 9 5 7 3 6 1 2 8 4

2 1 4 7 8 5 6 3 9

3 8 6 4 2 9 1 7 5

5 9 2 8 4 3 7 6 1

6 7 1 9 5 2 8 4 3

4 3 8 1 7 6 5 9 2

8 6 3 2 1 4 9 5 7

7 2 9 5 3 8 4 1 6

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

1 4 5 6 9 7 3 2 8

Gewinner Nr. 36: Käthi Studer, Seuzach ZH; Olga Martins, Yverdon-les-Bains VD; Elisabeth Collaud, Cham ZG; Leo Scherer, Baden AG Helen Rechsteiner, Oberägeri ZG

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Strasse PLZ/Ort Telefon

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: Ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. SALTO NATALE – DER CIRCUS DER ANDEREN ART Sie mögen es laut, schrill, verrückt und gleichzeitig einfach wundervoll ergreifend? Dann freuen Sie sich auf «Mirlando» von Salto Natale. Über 50 Artisten und Künstler aus neun Nationen bieten im «Chapiteau» ein magisches Erlebnis. Termin: Show: 23. November 2014 (18h) sowie 29. November 2014 und 2. Januar 2015 (15h) / Show + Dinner: 25. November 2014 (20h), Kloten Preis: Show: Fr. 26.25 bis Fr. 74.25 statt Fr. 35.– bis Fr. 99.–, je nach Kategorie / Show + Dinner: Fr. 97.45 bis Fr. 145.40 statt Fr. 124.– bis Fr. 188.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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QUATSCH COMEDY CLUB IM ZÜRCHER KAUFLEUTEN Ein Moderator und vier Top-Comedians bringen mit Mikrofon und Pointen bewaffnet zweimal pro Monat den Saal des Zürcher Kaufleuten zum Toben. Die Besetzung der zweistündigen Stand-up-Comedy-Show wechselt ständig und ist somit immer brandaktuell. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket, damit Sie im Herbst und im Winter garantiert etwas zu lachen haben. Termin: 7. und 8. Oktober / 4. und 5. November / 16. und 17. Dezember 2014, Zürich Preis: Fr. 29.25 bis Fr. 44.25 statt Fr. 39.– bis Fr. 59.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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HANNES WADER

Anfang der 60er Jahre überführte João Gilberto den perkussiven Samba seiner brasilianischen Heimat in die «Bossa Nova» und machte einige seiner schönsten Songs wie «The Girl from Ipanema» zu Welthits. Der mittlerweile 80-Jährige gibt keine Konzerte mehr. Dafür hält Gilberto Gil, ein anderer grosser brasilianischer Künstler, seine Musik lebendig.

Der Clown Slava Polunin entführt sein Publikum in eine Traumwelt, die das Herz ebenso berührt wie die Lachmuskeln und die ihren Höhepunkt in einem atemberaubenden Schneesturm hat. Erleben Sie hautnah, wie alle, ob gross oder klein, buchstäblich im Schnee versinken.

Hannes Wader macht aus Wortwitz und Ironie eine Kunst. Viele seiner Lieder werden von Generation zu Generation weitergegeben. Auch sein aktuelles Album «Nah dran» ist auf der Höhe der Zeit und voller Lieder, die in Erinnerung bleiben. Vor allem dann, wenn man sie live gehört hat.

Termin: 18. bis 23. November 2014, Zürich Preis: Fr. 44.25 bis Fr. 74.25 statt Fr. 59.– bis 99.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 28. und 29. November 2014, Zürich und Bern Preis: Fr. 30.– bis Fr. 45.– statt Fr. 40.– bis Fr. 60.–, je nach Datum und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 21. Oktober 2014, Zürich Preis: Fr. 48.– bis Fr. 88.– statt Fr. 60.– bis Fr. 110.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.cumulus-ticketshop.ch

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MEINE WELT 124 |

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RUEDI LUSTENBERGER

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NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Die Küche meiner Frau. Sie kocht den feinsten Pilzrisotto. Zudem pflanzt sie das Gemüse im eigenen Garten an und bereitet es immer frisch zu.»

MEIN HANDWERK

«In dieser Schreinerei habe ich mehr als vier Jahrzehnte Holz verarbeitet. Inzwischen habe ich das Geschäft verkauft, Schreinermeister bleibe ich trotzdem ein Leben lang.»

MEINE SAMMLUNG

«In der Briefmarkensammlung aus meiner Jugend finden sich schöne Exemplare. Am liebsten sind mir die Pro-Patria-Marken. Eines Tages werde ich sie an meinen Enkel weitergeben.»

«Die Politik packte mich früh»

Nationalratspräsident und Schreinermeister Ruedi Lustenberger hat schon über 200 Verstorbene in den Sarg gelegt und ist, was die Familie betrifft, die grössere «Gluggere» als seine Frau. Wieso leben Sie in Romoos?

Name: Ruedi Lustenberger Alter: 64 Sternzeichen: Widder Wohnort: Romoos LU

In diesem Dorf und in diesem Haus bin ich geboren und aufgewachsen, hier habe ich 1975 die Schreinerei übernommen – hier sind meine Wurzeln. Wo würden Sie gern leben?

Hier. Oder dann irgendwo im ländlichen Raum der Schweiz, mit viel Natur und Hügeln ringsum. Da fühle ich mich frei, sicher und geborgen. In die Ferne hat es mich nie richtig gezogen. Am ehesten in die Toscana, die Landschaft und die alten kleinen Städtchen dort haben etwas Liebliches an sich. Da gehen wir gern mal für eine Woche hin. Beruf und Lebenslauf:

Schreinermeister und Nationalratspräsident. Die Politik packte mich früh, als ich sechs Jahre alt war und in der Zeitung ein Bild vom Ungarnaufstand sah: Damals fürchtete ich, mein Vater müsse

wieder zum Aktivdienst einrücken. Seither hat mich die Weltpolitik nie mehr losgelassen. Ich übernahm die väterliche Schreinerei. Und daneben freut mich meine Familie: Meine Frau Marie-Theres und ich haben vier Töchter, einen Sohn und einen zwei Jahre alten Enkelsohn. Nach acht Jahren als CVP-Vertreter im Luzerner Grossen Rat wurde ich 1999 in den Nationalrat gewählt.

Meine Lieblingsmusik:

In unserer Familie – die partout auf kein Zeitungsbild will – bin ich die grössere «Gluggere» als meine Frau.

Meine Erholung:

Mein Tick:

Mein bester Entscheid:

Dass ich vor 40 Jahren Marie-Theres geheiratet und mich dazu durchgerungen habe, den Schreinermeister doch noch zu machen – obwohl ich mit 32 Jahren der Älteste in meiner Klasse war und wir bereits dreifache Eltern waren.

Jodellieder, besonders Reto Stadelmanns «Bergandacht», wenn es am Schluss heisst: «Herrgott, hesch du d Wält schön gmacht.» Wie wahr es ist. Mein Mitgefühl:

Als Dorfschreiner habe ich das lokale Sargmagazin betreut und über 200 Verstorbene in den Sarg gelegt. Da spürt man die Trauer der Angehörigen ganz nah und fühlt mit. Die selbst gebaute und mit Reben überwachsene Pergola hinter dem Haus ist ideal für die Musse. Dazu passt ein Glas Tessiner Merlot. Was ich mag:

Pilze sammeln mit meiner Frau. Das sind geschenkte Momente in der Natur. Text: Claudia Weiss Bilder: Franca Pedrazzetti


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 15. SEPTEMBER 2014

RUEDI LUSTENBERGER | 125

MEINE LEUTE MEINE LEIDENSCHAFT

«Die Jagd ist für mich nicht nur Hobby, sondern Passion: Das Zusammenspiel von Natur, Jägerinstinkt und Kreatur kann man mit Worten nur unvollständig beschreiben, man muss es erleben. Manchmal sitze ich auch nur in der herrlichen Napflandschaft, bewundere frühmorgens den Übergang von der Nacht zum Tag oder lausche, ob irgendwo der Kuckuck ruft.»

«Die Menschen dieser Gegend sind mir nah, zum Beispiel der 75-jährige Albrecht Bieri, der im Sommer auf der Alp Oberegelshorn bauert: ein wenig kantig, dafür ehrlich.»

MEIN BUCH

«‹Josef Zemp. Ein Bundesrat schafft den Ausgleich›. Josef Zemp war vor 120 Jahren der erste konservative Bundesrat und kam erst noch wie ich aus dem Entlebuch. Mir sind die Werte von damals je länger, desto wichtiger: Sie sind nötig, um den Auswüchsen der Globalisierung entgegenzuwirken.»

MEIN ARBEITSORT

«Das gepflegte Nussbaumholz und die Schweizer Fahne im Nationalratspräsidentenzimmer passen ideal zu mir. Hier empfange ich in- und ausländische Gäste.»

MEIN VORBILD

Bilder: Parlamentsdienste, Getty Images

«Michelle Obama hat eine enorme Ausstrahlung: Der amerikanische Präsident wäre wohl nicht halb so stark ohne sie. Wenn ich jemanden zu einem Mittagessen treffen dürfte, dann fände ich sie viel interessanter als ihn.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Eigentlich kaufen wir alles bei unserem Dorfbäcker – wir wollen ihn unbedingt behalten. Ab und zu ein knusprig grilliertes Poulet aus der Migros, das ist fein.»


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Barcelona * ab CHF 386 Zwei Nächte inklusive Flug und Hotel

Marc Sway’s Choice Reisetipp von Marc: Die ideale Kombination zwischen Stadt und Strand. Flanieren Sie entlang der Ramblas mit seinen zahlreichen Strassenkünstlern, Cafés und Marktständen und gönnen Sie sich zwischendurch ein paar typisch spanische Tapas. Besuchen Sie ausserdem das faszinierende Casa Batlló, ein wunderschönes Bauwerk von Antoni Gaudí mit einer kunstvollen Fassade. Für Ruhe und Erholung empfiehlt sich ein Spaziergang in der grünen Parkanlage Parc de la Ciutadella.

Lassen Sie anschliessend den Tag am Strand von Barceloneta ausklingen und geniessen Sie die frische Meeresbrise. Für Nachtschwärmer empfiehlt sich das Hafenviertel Port Olympic, wo sich diverse Restaurants, Bars und die angesagtesten Clubs der Stadt befinden. Hoteltipp: Paral-lel ★ ★ Das Stadthotel befindet sich an der Avenida Paral-lel, in der Nähe der Ramblas und des Hafens der Stadt. Die Innenstadt und das historische Zentrum lassen sich bequem zu Fuss erreichen. In der Umgebung finden Sie zahlreiche Restaurants und Bars sowie eine Reihe von Discos und Pubs.

Durchschnittliche Bewertung von travel.ch-Kunden

Unsere Reiseprofis beraten Sie gerne: 044 200 26 26 www.travel.ch

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Barcelona Rom Istanbul Lissabon Hamburg

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CHF 386* CHF 302* CHF 303* CHF 336* CHF 349*

* Preis pro Person in CHF, inklusive Flug ab/bis Zürich und zwei

Übernachtungen ohne Mahlzeiten. So gefunden am 4.9.2014 für die Reisedaten 24.10.–26.10.2014. Dies ist ein Richtpreis. Preise können variieren.


Südtürkei * ab CHF 624 Sieben Nächte inklusive Flug und Hotel

Marc Sway’s Choice Reisetipp von Marc: Der schöne Kaputas-Strand bei Kas ist ein echtes Juwel. Dieser windgeschützte Sandstrand ist ideal für Familien und bietet Erholung pur. Die Hafenstadt Side lädt zum Verweilen ein. Hier finden Sie neben einer schönen Seepromenade mit Restaurants und Bars, auch ein Theater, einen grossen Wasserpark sowie viele Einkaufsmöglichkeiten. Wer genug hat vom Sonnenanbeten, unternimmt einen Ausflug zum

mächtigen Staudamm von Oymapinar und seinen umliegenden Wasserfällen. Lohnend ist auch ein Besuch der Burganlage von Alanya inklusive spektakulärer Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Hoteltipp: Sunis Elita Beach Resort ★ ★ ★ ★ Das Hotel liegt am endlos langen Sandstrand der Türkischen Riviera nahe Manavgat. Verbringen Sie hier Ihre Ferien in diesem schönen, gepflegten und familiären Resort. Die grosse Pool-Anlage verfügt über mehrere Kinderbecken und Rutschen. Der direkt angrenzende Strand bietet kleinen und grossen Gästen weiteren Badespass.

Unsere Reiseprofis beraten Sie gerne: 044 200 26 26 www.travel.ch

5,1 / 6

Durchschnittliche Bewertung von travel.ch-Kunden

Südtürkei Mallorca Gran Canaria Zypern Dom. Republik

CHF 624* ab CHF 340* ab CHF 601* ab CHF 746* ab CHF 1447* ab

* Preis pro Person in CHF, inklusive Flug ab/bis Zürich und sieben

Übernachtungen mit Frühstück. So gefunden am 4.9.2014 für die Reisedaten 22.10.–29.10.2014. Dies ist ein Richtpreis. Preise können variieren.


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Migros magazin 38 2014 d lu by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu