Skip to main content

Migros magazin 37 2017 d os

Page 1

Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

Tofuträume S. 48 | Influencer S. 101 | Faultier S. 105

Kochen: Rübis und stübis alles verwerten Seite 98

MM37, 11.9.2017 www.migrosmagazin.ch

Hörbücher: Spielerisch lernen Seite 102

Zu gewinnen 6 Surface-Laptops von Microsoft Seite 109

500 Jahre Luther: Wie Gottes Rebell die Welt veränderte

Julia und Miro, Hausbesitzer

Bild: Renate Wernli

Seite 23

Kindertraum Baumhütte

Seite 10 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


Wilde Top-Angebot 50%

9.90 statt 19.80

ASC Rauchlachs Zucht aus Norwegen, 330 g

40%

Rehpfeffer gekocht 350 g und 600 g Österreich, z.B. 600 g, 12.90 statt 21.50

ab 2 Stück

50%

Alle Elan Waschmittel ab 2 Stück, 50% günstiger

50%

19.75 statt 39.50

Total Waschmittel Flasche, 5 Liter, z.B. Aloe Vera, gültig bis 25.9.2017

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

Duo-Pack

40%

11.75 statt 19.60

Don Pablo Olivenöl im Duo-Pack 2 x 1 Liter


e für alle. Duo-Pack

40%

M-Classic Tortelloni im Duo-Pack z.B. mit Fleischfüllung, 2 x 500 g, 7.– statt 11.80

40%

Alle Agnesi Teigwaren z.B. Spaghetti, 500 g, 1.15 statt 1.95

40%

Alle Agnesi Saucen z.B. Sugo al Basilico, 400 g, 1.70 statt 2.90

16er-Pack 4er-Pack

40%

Frey Tafelschokoladen in Mehrfachpackungen, UTZ z.B. Les Adorables Truffes au Lait im 4er-Pack, 4 x 100 g, 5.20 statt 8.80

Duo-Pack

40%

M-Classic Magdalenas Citron und Marmor im Duo-Pack 2 x 225 g, z.B. Marmor, 2.50 statt 4.20

24er-Pack

50%

Alle Vittel in Mehrfachpackungen z.B. Vittel im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, 2.85 statt 5.70

40%

24.45 statt 40.80

Red Bull im 24er-Pack, 24 x 250 ml Standard und Sugarfree, z.B. Standard

50%

8.70 statt 17.40

Fun Cornets Vanille und Erdbeer im 16er-Pack 16 x 145 ml

40%

Zweifel Original Chips im XXL BigPack und Kezz im Duo-Pack z.B. Paprika Original Chips im XXL BigPack, 380 g, 4.55 statt 7.75


MM37, 11.9.2017

Editorial

Religionen und Kriege

O

Ob Martin Luther seine Thesen am 31. Oktober 1517 wirklich selbst an die Kirchenpforte zu Wittenberg genagelt hat, ist bis heute umstritten. Unbestritten ist jedoch, dass seine 95 Thesen Europa erschüttert haben und zu einigen der blutrünstigsten Kriege der Menschheitsgeschichte geführt haben. Der Dreissigjährige Krieg im 17. Jahrhundert zum Beispiel hat den europäischen Kontinent verheert, wie es weder die Hunnen­ horden, die Germanenzüge noch die römischen Kohorten, ja nicht einmal der Zweite Weltkrieg fertigbrachten. Heute geht man davon aus, dass der Krieg in Deutschland 40 Prozent der ländlichen Bevölkerung das Leben gekostet hat.

10

Trautes Heim, Glück allein: Baumhütten sind megacool

Die Geschichtsbücher listen eine Vielzahl von religiös motivierten Kriegen auf: Kreuzritter gegen Sarazenen im Heiligen Land, Protestanten gegen Katholiken in Nordirland, Schiiten gegen Sunniten im Nahen Osten, Hindus gegen Muslime im indischen Grenzgebiet – und der IS gegen die ganze Welt. Die Frage sei deshalb erlaubt: Wäre die Welt ohne Religionen nicht friedlicher? Das austra­ lische Institute for Economics and Peace hat dazu sämtliche kriegerischen Auseinandersetzungen des Jahres 2013 analysiert und ist zum Schluss gekommen, dass nur 14 Prozent der Konflikte wirklich rein religiös motiviert waren. Oft haben sozioökonomische Gründe mitge­ spielt. Grundsätzlich, so der Befund, seien atheistische Nationen nicht friedlicher. Diesem Befund könnte man angesichts der jüngsten Erfahrungen mit Nord­ korea durchaus zustimmen. Das Institut veröffentlicht üb­ rigens jedes Jahr den «Global Peace Index». Er misst, ob die Welt friedlicher geworden ist. Und für das Jahr 2017 zeigt der Index eine leicht positive Verschiebung. Die Welt wurde noch einmal etwas friedlicher – ob wir das persönlich so wahr­ nehmen oder nicht. Die Schweiz rangiert unter den rund 160 un­ tersuchten Ländern auf Rang 9. Also: Vielleicht sollten wir unsere Wahrnehmung wieder einmal neu justieren. Und zufrieden festhalten: Wir leben, historisch betrachtet, in einer unglaublich friedlichen Zeit. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

500 Jahre Reformation

32

Jungautorin Lea Gafner liess sich durch die Reformation inspirieren Bilder: Renate Wernli, Tanja Demarmels (2), René Ruis; Illustration: Daniel Röttele

4

24

Meilensteine der Reformation


MM37, 11.9.2017

38

Josi Jauch trotzt dem Alter auf der Alp

Inhalt Menschen 8

Diese Woche Gepäck auf dem Sitzplatz sorgt für schlechte Stimmung im Zug Kindertraum Baumhütte

Xavier, Saskia & Co. präsentieren ihr eigenes Reich in luftiger Höhe

79 Klubschule Migros Gareth Hughes aus Wales liefert Podcasts für den Englischkurs

21

Kolumne Bänz Friedli

84

35

Migrosmagazin.ch

87 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen, News

Leben

42

93 Kolumne 1, 2 oder 3? «Rettet den Fisch!»

Leserforum

24

Infografik

26

Interview

32

Inspiration

Martin Luthers Vermächtnis im Wandel der Jahrhunderte Zwingli-Experte Peter Opitz analysiert den Protestantismus In Lea Gafners Roman heiraten eine Nonne und ein Mönch

Migros-Welt 48

Biotofu aus der Schweiz

Das trendige Sojaprodukt sorgt für Abwechslung auf dem Teller

51

94

Verwöhnte Kinder Zu viel Lob könne schädlich sein, sagt Expertin Margrit Stamm

98

Gesundheit Upcycling im Küchenalltag ist auch für die Ernährung sinnvoll

101

Kolumne Brave New Girl

102 Digital Hörbücher helfen beim Lernen 105

Zoodoktor Faultiere sind überhaupt nicht faul

106

Kinder Kyra (8) ist seit 2013 in Australien

109 Glücksgriff Premium-Laptop zu gewinnen

Bioeier aus der Migros Vollwertfutter für Legehennen: Sonnenblumenkuchen statt Soja

111 116

53

118

Migusto Rezept und Zutatenliste für die Chicorée-Schinkenrolle

26

Neue Produkte im Regal

Tapfere Bergbäuerin Die Urnerin Josi Jauch (78) hütet fast 400 Schafe und Ziegen

500 Jahre Reformation

Peter Opitz, Theologe

Joghurt im Quetschbeutel Good News für Konfifans Damit die Wäsche duftet Produkte für die Auszeit Bequeme Unterwäsche

10

38

«In der Schweizer Reformation herrschte Teamwork»

69 71 73 74 77

Rätsel/Impressum (S. 115) Cumulus

Meine Welt Zu Gast bei «Ewigi Liebi»Regisseur Dominik Flaschka

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

5


Jetzt von tollen Preisen profitieren! Da wird selbst Miggy wild!

Duo-Pack

50%

Heinz Ketchup im Duo-Pack Tomato und Hot, z.B. Tomato, 2 x 700 g, 2.75 statt 5.50

%% 5500

Gesamtes Kellogg’s Sortiment z.B. Special, 500 g, 2.35 statt 4.75

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, ABGABE IN HAUSHALTSÜBLICHEN MENGEN, SOLANGE VORRAT

50%

M-Classic-Pommes Frites und -Ofen Frites in Sonderpackung tiefgekühlt, 2 kg, z.B. Pommes Frites, 3.90 statt 7.85


Menschen MM37

Darauf freuen wir uns Emma Watson Die «Harry Pot-

ter»-Darstellerin spielt die Hauptrolle im Social-Media-Thriller «The Circle». Ab 14.9. im Kino. Zirkus Am 15. und 16.9 tritt der

Circo Fantazztico aus Costa Rica in Zürich und Basel auf – mit sozial benachteiligten Jugendlichen zwischen 14 und 17. Weitere Infos: www.ecosolidar.ch

Unnützes Wissen

Staunen mit Social Media Bei Facebook dominiert die Farbe Blau, weil Mark Zuckerberg rotgrünblind ist.

Mein Bild der Woche «Wie würden Sie Ihren 100. Geburtstag feiern? Und wollen

Bilder: Christian Jaeggi, Stephen Shepherd/Plainpicture, Marco Zanoni

Ständerätin des Kantons Aargau.

Leseprobe

Entschuldigung, was lesen Sie gerade? Silvia Weber (24), Detailhandelsfachfrau, Malleray BE

a) «Meine geniale Freundin» von Elena Ferrante b) «Im Schatten des Lichts» von Jojo Moyes c) «Hinter diesen blauen Bergen» von Milena Moser

Auflösung: b) «Ich habe ein Buch von ihr auf Französisch gelesen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es auf Deutsch versuche.»

Pascale Bruderer Wyss (39) ist

Sie das überhaupt? Die Chancen dafür stehen besser denn je. Die Lebenserwartung bei Geburt in der Schweiz ist steigend – und so hoch wie sonst kaum irgendwo: 84,5 Jahre bei Frauen, gut 80 Jahre bei Männern. Wenn das so weitergeht, ist laut Studien damit zu rechnen, dass hierzulande bald jedes zweite Neugeborene den 100. Geburtstag erleben wird. Falls Sie sich weniger für Statistik und mehr für die ganz persönlichen Aussichten interessieren, gibts auch darauf Antworten: nämlich Rechner im Internet, die Ihnen Ihr eigenes voraussichtliches Alter berechnen. Ich verrate Ihnen meins: 89,2 Jahre. Wir werden sehen.»

Auf Facebook ist der häufigste Nachname «Smith». Das allererste Youtube-Video zeigt einen Elefanten. Mittlerweile sind 3,4 Milliarden Menschen online. Das entspricht 47 Prozent der Weltbevölkerung. Wäre Facebook ein Land, wäre es nach China und Indien das bevölkerungsreichste der Welt. Eine 114-Jährige musste sich auf Facebook verjüngen, weil ihr Geburtsdatum nicht zur Auswahl stand. Quelle: Neon/Stern


MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

Ein alltägliches Bild in öffentlichen Verkehrsmitteln: mit Gepäckstücken blockierte Sitze

Diese Woche

Keine Spur von Sitzplatz-Knigge

Zahlen und Fakten

452

Sitzplätze pro Zug boten die SBB im letzten Jahr durchschnittlich an.

28

Prozent aller Sitzplätze sind in einem SBB-Zug im Durchschnitt belegt.

2,8

Millionen Personen zählen zu der Stammkundschaft der SBB. Sie besitzen ein GA oder ein Halbtax.

10 767

Züge waren im vergangenen Jahr pro Tag auf dem Streckennetz der SBB unterwegs. Quelle: SBB

Pendlerinnen und Pendler leiden tagtäglich unter einer Unsitte: Mitreisende im Zug versperren mit Rucksäcken oder Mappen Sitzplätze. Pro-Bahn-Schweiz-Präsidentin Karin Blättler fordert von den SBB, Sitzplatzblockierer härter anzufassen. Text: Lisa Stutz

F

eierabend, der Zug ist voll. Freie Sitze gibt es kaum. Und wenn, dann ist ein Handtäschli oder ein Rucksack darauf platziert. Sitzplatzblockierer werden Reisende genannt, die ihr Gepäck auf dem Nebensitz abstellen und Mitpassagiere so um einen Platz bringen. Schon länger beobachtet Karin Blättler das Phänomen. Sie ist Präsidentin von Pro Bahn Schweiz und hat sich an einen Selbstversuch gewagt: einen Monat lang darauf bestehen, dass die Leute ihr Gepäck für sie wegräumen. «Nach

zwei Wochen habe ich das Experiment abgebrochen», sagt sie. Die Erfahrungen waren zu negativ, die Leute zu genervt. Sie fordert deshalb von den SBB: «Das Zugper­ sonal soll vermehrt darauf hin­ weisen, dass das Blockieren nicht erlaubt ist.» Es sei denn, man hat ein halbes Billett für sein Gepäckstück gelöst. So steht es in den Tarifestimmungen des Verbands öffentlicher Verkehr geschrieben. «Nach dieser Regel handelt unser Zugpersonal mit Augenmass», sagt SBB-Sprecher Reto Schärli. «Die meisten Passagiere

lösen kein Billett für ihr Gepäck, sondern nehmen es einfach weg, wenn sich jemand anderes setzen will.» Gebüsst wird in der Regel niemand. Die Psychologin und Verkehrsexpertin Katrin Dziekan kann nachvollziehen, warum Pendler ihr Gepäckstück neben sich platzieren. «Es ist je nach Kultur unterschiedlich, wie viel persönlichen Raum wir für uns brauchen.» Im Interview erklärt sie, dass man am besten mit einem humorvollen Spruch auf die Sitzplatzblockierer zugeht. MM

Bilder: Martin Ruetschi/Keystone, zVg

8


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Strassenumfrage

Katrin Dziekan

«Wir Nordeuropäer brauchen eine grössere Blase um uns herum als Leute im Süden» Warum sitzen wir lieber neben unserem Gepäck als neben einem anderen Menschen? Indem wir unsere Tasche neben uns stellen, erweitern wir unseren per­ sönlichen Raum. Wir vergrössern da­ mit die Blase, die uns umgibt. Es ist komfortabler, wenn man mehr Platz für sich selbst hat. Das Abstellen der Tasche ist ein Signal, dass man nicht gestört werden möchte. Wir nutzen heute zahlreiche Apps und Netzwerke, um Menschen kennenzulernen. Im Zug wollen wir aber nicht gestört werden. Wieso? Wenn man Zug fährt, will man eine Strecke von A nach B hinter sich brin­ gen und nicht Leute treffen. Studien besagen, dass sich die Mehrheit der Menschen in öffentlichen Verkehrs­ mitteln dorthin setzt, wo es keine an­ deren Personen hat. Das ist ganz nor­ mal. Wir scheuen nicht grundsätzlich den Kontakt zu anderen Menschen. Manche erschrecken sogar, wenn man ihnen «Gesundheit» wünscht. Wie kommt man ins Gespräch, ohne merkwürdig zu wirken? Ein kurzer Blick oder eine nette Bemerkung reichen oft schon. Man kann auch gemeinsam über eine lustige Zugdurchsage lachen oder der Klassiker: übers Wetter reden. Grundsätzlich empfiehlt es sich natürlich, in Gruppen zu verreisen, wenn man sich mit Gesprächen die Zeit vertreiben will. In südlichen Ländern wird in den öffentlichen Verkehrsmitteln viel mehr geredet und gelacht – auch mit Fremden. Wieso ist das so? Vorher habe ich bereits von unserer Blase gesprochen. Je nach Herkunft strebt man eine unterschiedliche Ausdehnung dieser Blase an. Wir Nordeuropäer brauchen eine grös­ sere Blase um uns herum als Leute aus dem südeuropäischen Raum. Woran liegt das? Am Klima und an den Lebens­ gewohnheiten. Als Beispiele nehme

Sind Sie ein Sitzplatzblockierer?

ich Finnland und Süditalien. Die Fin­ nen sind sich viele dunkle und kalte Stunden gewohnt. Dann sind sie nicht oft draussen und haben demnach wenig Kontakt zu anderen Menschen. Sie kommen gut mit sich alleine klar. Und die Süditaliener? Sie können dank des warmen Klimas das ganze Jahr auf die Strasse. Bis in die Abendstunden sitzen sie zusam­ men. Sie leben den Kontakt zu ihren Mitmenschen auf eine ganz andere Weise und sind deshalb auch mehr darauf angewiesen. Das zeigt sich eben zum Beispiel in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bei uns ist es übrigens unterschiedlich: An einem Montagmorgen kann es mäuschen­ still sein im Zug. An einem Freitag­ nachmittag hingegen herrscht eine ausgelassenere Stimmung. Ausser man ärgert sich über die Sitzplatzblockierer. Wie geht man am besten mit ihnen um? Die beste Taktik ist, das Problem direkt anzusprechen. Etwa so: «Ich weiss, dass Sie alleine sein möch­ ten. Das verstehe ich. Aber ich habe gerade keine andere Möglichkeit, als mich hierhinzusetzen.» Oder so: «Sie sehen so nett aus, darf ich mich zu Ihnen setzen?» Es ist auf jeden Fall besser, mit Humor an die Sache heranzugehen. Ein Frontalangriff hilft nicht. Die Pro-Bahn-Schweiz-Präsidentin fordert, dass das Zugpersonal mehr eingreift. Wie kann ein Bahnbetrieb Ihrer Meinung nach gegen das Phänomen vorgehen? Ich persönlich bin froh um alle Leute, die sich für den Zug als Fort­ bewegungsmittel entscheiden. Deshalb bin ich gegen überrissene Regelungen. Bahnmitarbeitende sollen die Passagiere in einem vollen Zug freundlich auf ihr Gepäck hin­ weisen. Zudem sollte sich der Bahn­ betrieb Gedanken darüber machen, ob er genügend Ablagemöglichkeiten für Taschen, Rucksäcke und Co. zur Verfügung stellt. MM

Katrin Dziekan (40) ist Psycho­

login und leitet das Fachgebiet Umwelt und Verkehr am deut­ schen Umwelt­ bundesamt. Sie lebt in Berlin.

Nadine Weiss (31), Make-up-Artistin, Küsnacht ZH «Ich habe das noch

nie gemacht, es ist egoistisch. In eini­ gen Fällen habe ich aber Verständnis. Zum Beispiel, wenn jemand mit Kind und drei Taschen unterwegs ist.»

Dominik Spühler (30), Sozialpädagoge in Ausbildung, Rafz ZH «Ja, ich

bin selber einer. Sobald viele Leute einsteigen, nehme ich meine Taschen aber weg. Ich warte nicht, bis mich jemand darauf aufmerksam macht.»

Arianna Provenzano (13), Schülerin, Zürich «Die Sitzplatzblockierer

finde ich frech. Es ist mir vor allem unangenehm, sie anzusprechen und zu bitten, mir den Platz zu überlassen. Deshalb stehe ich dann oft.»

9


10

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

Baumhütten

Zutritt nur für Kinder

Ein eigenes kleines Reich in der Höhe? Tun und lassen, was das Herz begehrt? Ein Baumhaus ist der Traum vieler Kinder: Hier können sie spielen, Tagebuch führen oder kreativ sein.

Text: Ruth Stylianou-Oberli

W

Bilder: Renate Wernli

er hat als Kind nicht von einem eigenen Reich in luftiger Höhe geträumt? Ein Baumhaus ist ein Rückzugsort, der bei hochgezogener Leiter oder geschlossenen Türen für andere unerreichbar ist und Raum für geheimnisvolle Abenteuer bietet. Die Häuschen sind dabei so unterschiedlich wie ihre Besitzer. Ein Baumhaus muss heute aber nicht zwingend auf einem Baum stehen. Viele der luftigen Räume befinden sich auf Stelzen, die fast überall Platz finden. Das Tolle am Baumhaus bleibt aber bestehen: Es ist ein kleines, geheimnisvolles und unerreichbar scheinendes Refugium. Ein Baumhaus zu bauen, muss nicht teuer sein. Ein kleines Exemplar gibt es bereits für ein paar hundert Franken. Je nach Vorstellungen und Ansprüchen kann es aber auch

ins Geld gehen. Als Alternative gibt es Fertigbausätze zu kaufen, die man selber zusammenbauen kann (siehe Seite 19). Gemäss Gesetz braucht es keine Bau­ bewilligung für ein Baumhaus, das nicht grösser als sechs Quadratmeter und nicht höher als 2,5 Meter ist. Es gibt aber von Kanton zu Kanton ganz unterschiedliche Regelungen. Wer sich also auf die sichere Seite begeben und sein Baumhaus nicht im Nachhinein abbrechen möchte, dem sei geraten, sich bei der Baubehörde am Wohnort abzusichern. Auch zu einem wohlwollenden Gespräch mit den Nachbarn sei geraten, die man am besten in die Baupläne involviert. Denn wo kein Kläger ist, ist der Frieden unter allen Parteien gesichert – und der Kindertraum, der fantasievollen kleinen Entdeckern Spielspass unter freiem Himmel ermöglicht, in greifbarer Nähe.

1


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

11

2

1 Ritterspiel mit Pony: Saskia und Xavier im Garten ihres Daheims in Romanshorn 2 Zvieripause zu zweit: Im Baumhaus gelten eigene Gesetze – auch was Füsse auf dem Tisch betrifft.

Xavier (10) und Saskia (6)

«Das Haus ist unsere Burg» Xavier (10) und Saskia (6) aus Romanshorn TG sind stolze Besitzer eines Baumhauses. Xavier erzählt: «Die Mama hat unser Baumhaus entworfen, und Papa hat es zusammen mit unserem Nonno gebaut. Ich habe natürlich auch mitgeholfen beim Baumstamm-Einbetonieren, aber das meiste haben Papa und Nonno gemacht. Manchmal spielen Saskia und ich Ritter. Dazu nehmen wir die Pfeilbogen und die selbstgebastelten Schilder und Schwerter aus dem Schuppen. Das Baumhaus ist dann unsere Ritterburg. Die Mädchen sind oftmals die Pferde und ich und mein Freund die Ritter. Aber auch die Mädchen sind manchmal die Ritter. Ich ziehe mich öfter ins Baumhaus zurück, wenn ich etwas chillen möchte. Dann lege ich mich da oben einfach hin und höre meine Lieblingsmusik.» Saskia mag besonders das Klettern und den Zvieri im Baumhaus: «Mit meiner Freundin spiele ich ab und zu Lulu-Äffchen. Dabei reiben wir unsere Hände mit Magnesium ein, damit wir besser klettern können. Im Moment darf ich aber nicht klettern, weil ich vor Kurzem meinen kleinen Finger gebrochen habe und einen Gips tragen musste: Ein Velo ist voll in mich reingefahren! Jetzt muss ich aufpassen, dass der Finger nicht wieder bricht. Wenn wir Hunger haben, essen wir im Baumhaus einen Zvieri. Von Mama bekommen wir Bananen, Äpfel und manchmal auch etwas Süsses zum Naschen. Übernachtet haben wir noch nie im Haus, aber das möchten wir mal machen.»


LAST MINUTE NUTE. 2 TAGE /1 NACHT ab

145.–

R … UND VIELES MEH www.migros-ferien.ch

ABENTEUERFERIEN A

pro Person bei dern 2 Erwachsenen/2 Kin inkl. 2-Tageskarte z.B. am 25.11.17

ab AB

73

PU NK TE

EUROPA-PARK Erlebnishotel Colosseo KROATIEN Fly & Drive Kroatien TROMSØ/NORWEGEN Aktivwoche

359.–

Zürich pro Person, Flug ab ohne Mahlzeiten z.B. am 9.1.18

145.–*** 199.–*** ab 1420.–*** ab

Mehr Info: www.migros-ferien.ch

ab

106

AB

PU NK TE

Flug z.B. mit TAP Portugal

LISSABON Hotel Miraparque LONDON Hotel Phoenix NEW YORK Z NYC Hotel

*Frühstück ** 5 Tage/4 Nächte Mehr Info: www.migros-ferien.ch/staedtereisen.theme

BADEFERIEN B

Zürich, pro Person, Flug ab inkl. Transfer, Halbpension z.B. am 1.12.17

5 TAGE /4 NÄCHTE ab

180

AB

PU NK TE

Flug z.B. mit Tunisair

DJERBA lti Djerba Plaza Thalasso & Spa HURGHADA Amwaj Blue Beach Resort & Spa KRETA Enorme Armonia Beach *All inclusive Mehr Info: www.migros-ferien.ch/badeferien.theme

1 WOCHE

Preisänderungen vorbehalten. Preisstand: 5.9.17

ab

903.–

211.–

ab

*Eigenanreise, inkl. Frühstück **1 Woche inkl. Flug, Mietwagen, ohne Mahlzeiten **8 Tage/7 Nächte inkl. Flug ab Zürich, ohne Mahlzeiten

1 WOCHE

STÄDTEREISEN S

3 TAGE /2 NÄCHTE

448.–

ab b Zürich Zü i h

ab ab ab

211.–** 310.–** 841.–**

SKIPAUSCHALEN S

pro Person inkl. 4-Tages-Skipass Halbpension Plus z.B. am 2.1.18

ab Zürich b Zü i h

ab ab ab

359.–* 399.–* 599.–*

224

AB

PU NK TE

Eigenanreise

ENGELBERG Hotel Terrace DAVOS Club-Hotel Davos GRINDELWALD Hotel Steinbock

TTR AUMFERIEN

ab ab ab

448.–** 461.–** 595.–**

*6 Tage/5 Nächte, Halbpension, inkl. 5-Tages-Skipass ** 6 Tage/5 Nächte, Frühstück, inkl. 5-Tages-Skipass Mehr Info: www.migros-ferien.ch/skipauschalen.theme

Zürich pro Person, Flug ab Frühstück z.B. am 24.9.17

garantiert hin und zurück

Gratis-Buchungs-Nummer

452

AB

PU NK TE

Flug z.B. mit Emirates

PHUKET Seaview Patong PUNTA CANA IFA Villas Bávaro Resort & Spa MAURITIUS Veranda Pointe Aux Biches *All inclusive Mehr Info: www.migros-ferien.ch/badeferien.theme

b Zü i h ab Zürich

903.–* ab 1083.–* ab 1473.–* ab

0800 88 88 12 migros-ferien.ch


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Gianina (11)

«Hier hab ich meine Ruhe» Gianina «bewohnt» ein Baumhaus in der Zürcher Agglomeration: «Meine Freundin und ich haben einen Detektivklub gegründet und hatten die Idee, ein Geheimversteck auf Rädern zu bauen. Mein Papa meinte aber, dass wir es schlecht verstauen könnten, und so entstand die Idee, ein Baumhaus zu bauen. Das meiste hat natürlich mein Papa gemacht, ich habe aber fleissig beim Bretterzusammensetzen geholfen. Zwei der drei Fenster bestehen aus farbigen Migros-Salatschüsseln, die wir festgeleimt haben. Dann haben wir Vorhänge hingehängt, damit es nachts schön dunkel ist. Wenn man durch die Schüsseln schaut, sieht man alles farbig. Das Haus ist in einen Kirschbaum gebaut, von da oben kann man im Frühsommer die Kirschen direkt vom Baum pflücken. Da mein Zimmer unter dem Dach liegt und es im Sommer sehr heiss wird, halte ich mich in dieser Zeit sehr oft im Häuschen auf. Hier lese ich oder schreibe Tagebuch über die Dinge, die mir passiert sind oder die mich beschäftigen. Hier habe ich meine Ruhe, keiner stört mich. Ich liebe es, mein Baumhaus mit Motiven zu verzieren. Dafür erstelle ich Schablonen, dann spraye ich die Motive direkt aufs Holz. Ich dekoriere das Häuschen auch mit Pflänzchen. Ab und zu nehme ich eins unserer vier Hühner mit ins Haus. Dann lege ich vorher alles mit Zeitungspapier aus, damit nicht alles dreckig wird. Huni ist mein Lieblingstier und sehr zahm. Ich habe auch schon mit meiner Freundin im Haus geschlafen. Wir haben bis spätnachts gequatscht, und als dann meine Eltern kamen und sagten, dass wir jetzt endlich schlafen müssten, hatten wir vor lauter Schwatzen schon wieder Hunger.»

2

1

1 Gianina hat ihr

Baumhaus reich dekoriert und auch schon darin übernachtet. 2 Bunte Salatschüsseln dienen als Fenster.

13


% 5 1

EIL VORT

rund auf a l l e s n ums Esse .10.2017 12.9. bis 2

a

Esstisch BENIGNI

Eiche massiv, geölt, Beine Metall, pulverbeschichtet, schwarz, 180 x 90 x 77 cm

679.– statt 799.–

a

Stuhl ZENGA

Metall, schwarz lackiert, Rattan, lackiert, schwarz oder braun, 47 x 57 x 80 cm

101.– statt 119.– micasa.ch

Gilt vom 12.9. bis 2.10.2017: 15% Cumulus-Vorteil auf Esstische, Stühle, Geschirr, Besteck, Gläser, Küchenaccessoires und Tischtextilien exkl. Kids-Sortiment und Cucina & Tavola. Erhältlich in allen Micasa-Filialen gegen Vorweisen der Cumulus-Karte und im Online-Shop gegen Angabe der Cumulus-Nummer. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen. Es gelten die üblichen Cumulus Richtlinien.


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Marco (8), Larissa (6) und Manuel (2)

«Die Rehe kommen ganz nahe ans Haus» Larissa aus Trubschachen BE möchte das Baumhaus nicht mehr missen. Für sie ist es nicht nur ein Spielort: «Wir beobachten von da oben Tiere. Wir haben viele Rehe, die ganz nahe ans Haus kommen. Und oft sehen wir einen Dachs und Füchse. Wir spielen häufig Wirtschaft: Ich koche, serviere und wasche ab. Mein Bruder Marco kommt zum Essen. Am liebsten isst er Pommes frites und Steak. Wir rutschen auch häufig die Rutschbahn hinunter, und mit meiner Freundin spiele ich mit den Puppen. Wir wohnen dann im Baumhaus und gehen mit den Kindern zum Einkaufen rüber in mein Zimmer im Wohnhaus und wieder zurück. Das Baumhaus war drinnen zuerst sehr dunkel. Vor einem Jahr hat unser Grossvati, der das Baumhaus für uns gebaut hat,

noch ein Fenster reingebaut, und jetzt ist es schön hell. Zur Verschönerung haben wir noch einen Vorhang aufgehängt. Der Gartenzwerg, der beim Eingang steht, ist von unserem Urgrosi. Er stand schon von Anfang an da und bewacht das Baumhaus.» Marco liest gerne im Haus. «Ich habe bei einem Schwingfest ein Buch über einen Schwinger als Gabe bekommen. Darin lese ich manchmal ein bisschen. Wir sammeln auch Schneckenhäuser, spezielle Steine und Tannzapfen, die wir im Haus aufbewahren. Jeden Morgen hat es auf dem obersten Tritt ein neues Spinnennetz, das die Spinnen über Nacht gemacht haben. Weil es so viele Spinnen hat, gibt es Kinder, die nicht mit uns im Häuschen spielen möchten: Sie haben Angst vor den Tierchen.»

Larissa, Marco und Manuel möchten auf ihr eigenes kleines Zuhause nicht mehr verzichten.

Anzeige

Rhodos

1 Woche im Hotel Nathalie 444 inkl. Frühstück, z.B. am 20.9.17 ab Zürich

100 % schweizerisch

ab CHF

Last Minute

Jetzt buchen & profitieren

Kos

1 Woche im Kipriotis Village Resort 4444 inkl. all inclusive, z.B. am 21.9.17 ab Zürich

ab CHF

659.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Do., Sa., So. ab Bern am Do. HM K KGS KIPVIL 0108 www.hotelplan.ch/h-715

Zypern

1 Woche im Napa Mermaid Hotel & Suites 44444 inkl. Frühstück, z.B. am 18.9.17 ab Zürich

ab CHF

699.–

416.–

Costa Brava

Hurghada

1 Woche im Sumus Hotel Stella & Spa 444 inkl. Frühstück, z.B. am 2.10.17

1 Woche im Jaz Aquamarine Resort 44444 inkl. all inclusive, z.B. am 28.9.17

ab CHF

ab CHF

470.–

649.–

Hotel und Flug ab Zürich am Mi., Do., Sa. ab Bern am Di.

Hotel und Flug ab Zürich am Mo. – So.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Do., So.

www.hotelplan.ch/h-131571

www.hotelplan.ch/h-28723

HM K HRG IBEAQU 0160 www.hotelplan.ch/h-102481

Kreta

1 Woche im Serita Beach Hotel 4444 inkl. all inclusive, z.B. am 19.9.17 ab Zürich

ab CHF

729.–

Teneriffa

1 Woche im El Tope 4444 inkl. Frühstück, z.B. am 25.9.17

ab CHF

779.–

Gran Canaria

1 Woche im Sheraton Gran Canaria Salobre Golf Resort 44444 inkl. Frühstück, z.B. am 18.9.17 ab Zürich

ab CHF

799.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Do., Fr., Sa., So. ab Bern am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Di., Mi., Fr., Sa., So. ab Bern am Mi., Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Mi., Sa. ab Genf am Do.

HM K LCA NAPMER 5009 www.hotelplan.ch/h-5028

HM K HER MITSER 0314 www.hotelplan.ch/h-851

HM K TFS TOPE 1201 www.hotelplan.ch/h-3727

HM K LPA SHESAL 0506 www.hotelplan.ch/h-71391

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1–2 Kinder 20 % Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen. Der Preis bezieht sich jeweils auf den erstgenannten Abflugort, weitere Abflugorte gelten als Information. Hier können die Preise variieren. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (ausser bei Rhodos und Costa Brava), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 37 bis CHF 109, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Ägypten Visum CHF 40. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/ Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 5.9.17.

Holiday Box App

Ihr persönliches Reisebüro für unterwegs.

Jetzt buchen!

0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

15


Das limitierte Sondermodell Vito Tourer FAMILY. Jetzt ab:

Oder Leasing ab:

CHF 38500.–* CHF 299.–/

Monat*

inkl. 10 Jahren Gratis-Service und 3 Jahren Vollgarantie**

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TUxNDMyNAYAPGx3OA8AAAA=</wm>

<wm>10CFWKIQ7DMBAEX3TW7nl9PtewCosKqnCTqLj_R03LCobMzL7PVvDjvj2O7TkJSiaGs842vEiciV6ya2IgHOw3ygPj0n-_SZ0VWN_HMAyx6OZX12LLGp5Z3ufrAxL1U-p3AAAA</wm>

* Vito Tourer FAMILY 114 CDI, kompakt, 2143 cm3, 136 PS (100 kW), Barkaufpreis: CHF 38 500.– (Fahrzeugwert CHF 46 272.– abzüglich CHF 7772.– Kundenrabatt und Retailprämien). Kraftstoffverbrauch: 6,0 l/100 km (Benzinäquivalent: 6,8 l/100 km), CO2-Emission: 164 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 133 g/km), CO2-Emissionen aus Treibstoffherstellung: 27 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: D. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 2,94 %, 1. grosse Rate: CHF 9600.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 299.–. Ein Angebot der Mercedes-Benz Financial Services Schweiz AG. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zu einer Überschuldung des Leasingnehmers führen kann. ** Inkl. MERCEDES-SWISS-INTEGRAL (3 Jahre Garantie und 10 Jahre Gratis-Service, beides bis 100 000 km – es gilt das zuerst Erreichte). Abgebildetes Modell: Vito Tourer FAMILY 114 CDI, lang, inkl. Sonderausstattungen (Dachreling, Nebelscheinwerfer, 17"-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design, brillantsilber metallic), Barkaufpreis: CHF 41 300.–, Kraftstoffverbrauch: 6,0 l/100 km (Benzinäquivalent: 6,8 l/100 km), CO2-Emission: 164 g/km, CO2-Emissionen aus Treibstoffherstellung: 27 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: D. Leasingbeispiel: Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung: 10 000 km/Jahr, eff. Jahreszinssatz: 2,94 %, 1. grosse Rate: CHF 9900.–, Leasingrate ab dem 2. Monat: CHF 329.–. Angebot gültig bis 31.12.2017. Immatrikulation bis 31.3.2018. Angebot gültig, solange Vorrat. Unverbindliche Preisempfehlung. Änderungen vorbehalten. Nur bei teilnehmenden Händlern.

Für Familien und andere Abenteurer. Robust, sicher und jede Menge Platz für Abenteuer. Der Vito Tourer FAMILY ist der perfekte Begleiter im bunten Familienalltag. Denn so vielfältig die täglichen Herausforderungen sind, so multifunktional ist dieser Familien-Van mit Stern. Jetzt zum besonders familienfreundlichen Preis. Erfahren Sie mehr bei Ihrem Mercedes-Benz Partner oder unter www.vito-tourer.ch

Profitieren Sie zusätzlich von attraktiven Eintauschprämien


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

17

Jamie (11), Emilia (7), Anna (2) 1 3

2

1 Emilia, Jamie und

Anna am Werk: Am liebsten spielen sie Restaurant. 2 Die Menütafel: Darauf stehen auch die Preise pro Gericht. 3 Die Rutschbahn und die Schaukel mögen alle drei Kinder sehr. Auch Freunde sind stets willkommen.

«Einmal war eine Ente da» Jamie aus Rorschach SG ist ihrem Grossvater ewig dankbar dafür, dass er ihr und ihren Schwestern ein Baumhaus gebaut hat: «Zuerst hat Opa gesagt, dass es bereits im Herbst fertig sei – es wurde dann aber Weihnachten. Ich weiss das noch, weil schon Schnee lag. Ich habe beim Bauen auch etwas mitgeholfen. Ich habe zum Beispiel die Schrauben gereicht oder den Akku des Bohrers aufgeladen. Wir sind oft im Haus. Am liebsten spielen wir Restaurant. Dann nehmen wir Teller, Tassen, Gläser und Haushaltgeräte mit hinauf. Eine von uns ist dann der Gast, die andere verkauft die selbstgemachten Menüs. Wir bezahlen mit Steinen oder Stöckchen.» Emilia mag die Schaukel und Besuch von Tieren: «Die Rutschbahn benutzen wir häufig. Am meisten streiten wir uns aber um die Schaukel – darum, wer zuerst drauf darf. Manchmal spielen wir auch 15/14, das ist ein Versteckspiel. Wir verstecken uns dann auch im Baumhaus. Wenn es im Holz laut kracht, habe ich etwas Angst. Geschlafen haben wir hier noch nie. Der Raum ist etwas zu klein, wir müssten auf der Veranda schlafen, und das ist nachts ein bisschen gruselig. Einmal kam sogar eine Ente auf Besuch. Sie flog direkt aufs Haus. Und im Frühling bauten Vögel ein Nest direkt unter dem Dach, dann zogen sie dort ihre Jungen auf. Jetzt ist das Nestchen aber unbewohnt. Unsere Freunde finden unser Baumhaus auch megacool und kommen gerne zum Spielen.»


✁ e lgu t h a b e n – W

er

m

lu s i

2 Gr

ve s

iss

Ge

e.

unkte

w

S

E xk

r at i sp

I h r e x k lu s i ve s

2G

Sa

t:

m

milk ins

id

atis schenk für S pun ie: kte*

Viele weitere tolle Prämienartikel unter www.swissmilk.ch

Punkte sammeln und profitieren. Jetzt mit Schweizer Rahm. Sammeln Sie «Swiss milk inside»-Treuepunkte und sichern Sie sich exklusive Prämien. Punkte finden Sie auf vielen Schweizer Rahmverpackungen. Herzlichen Dank, dass Sie Schweizer Milchprodukten den Vorzug geben. Prämienübersicht, Sammelbogen und Infos erhalten Sie unter 031 359 57 28 oder www.swissmilk.ch Aktionsdauer: von Mitte Juni bis ca. Ende September 2017. * Achtung: Pro Prämienbestellung ist nur ein Sonderpunkt im Wert von 2 Treuepunkten gültig! Ansonsten zählen für diese Promotion nur die Original-Treuepunkte, welche Sie auf Schweizer Rahm finden. Treuepunkte aus Inseraten o.Ä. oder kopierte Punkte, ausgenommen Sonderpunkt, werden nicht angerechnet! Der Einlöseschluss der Treuepunkte ist der 15.11.2017 (Poststempel).


RUBRIK | MM37, 11.9.2017 1

19

2

1 Sieben Kinder aus fünf

Familien teilen sich das Häuschen und spielen oft gemeinsam. 2 Den schmucken blauen Briefkasten haben die Kinder extra für das Fotoshooting mit dem Migros-Magazin gebastelt.

Masha (2), Asha (9), Elin (6), Julia (8), Maya (10), Sofia (10), Miro (7)

Tipps und Infos

«Meist spielen wir im Baumhaus Schule»

Eine eigene Baumhütte

«Wir sind fünf Familien mit sieben Kindern, die sich das Häuschen teilen», erzählt Maya aus Aarau. Unsere Eltern haben es gemeinsam gebaut. Jetzt steht es schon seit vier Jahren da.» Und dann sprechen plötzlich alle Kinder wild durcheinander: «Wir haben uns so auf den heutigen Tag gefreut und extra dafür die Fähnchen mit unseren Namen drauf gebastelt. Auch den Briefkasten haben wir nur für heute gemacht!» «Wir dekorieren den Raum immer mit neuen Bildern, und die Blumen auf der Veranda giessen wir abwechselnd.» «Am meisten spielen wir Schule. Eine von uns spielt dann die Lehrerin. Frau Besenstiel ist nicht sehr nett, und die Kinder

www.familienleben.ch www.deavita.com

gehen nicht gerne zu ihr in die Schule. Aber manchmal ist sie auch eine ganz liebe Lehrerin.» «Wir essen zusammen die Nüsse, die wir vom Haselnussstrauch gepflückt haben, oder Crackers.» «Ab und zu tun wir auch so, als würden wir im Baumhaus schlafen, was wir aber noch nie richtig gemacht haben. Bevor wir hier schlafen können, müssen wir noch putzen. Besonders die Matten sind ziemlich dreckig.» «Einmal spielten wir auch Kinder, die aus einem Waisenhaus abgehauen sind. Wir versteckten uns im Häuschen, damit uns keiner finden und zurückbringen konnte.» MM

Allgemeine Infos rund um Baumhütten

Wissenswertes über Fertigbaumhäuser

www.meinbaumhaus.ch www.outdoor-toys.ch/de/ spielgeraete/ Do-it-yourself-Anleitung

www.migmag.ch/baumhaus

Bücher Kinderbuchreihe: Mary Pope Osborne: «Das magische Baumhaus», Löwe-Verlag, bei Exlibris.ch für ca. 10 Franken David Parfitt: «Baumhäuser – Fantasiewelten selber gebaut», Ulmer-Verlag, bei Exlibris.ch für Fr. 22.30


MAX

Exklusiv-Reise vom 5. - 8. Dezember 2017

Ihre Reisehöhepunkte: • Unterwegs mit dem legendären Schienenbus„Roter Flitzer“ • Drei der schönsten Weihnachtsmärkte Europas: Stuttgart, Heidelberg & Nürnberg • Unterwegs im romantischen Rothenburg ob der Tauber

Reisehit Nr. 344, ab nur

Mit dem „Roten Flitzer“ zu den schönsten Weihnachtsmärkten Stuttgart – Nürnberg - Heidelberg

Weihnachtsmarkt in Stuttgart

DE Nürnberg

Heidelberg Stuttgart

CH

Ö IT

Bestellen Sie jetzt den neuen Bus- & BahnreisekombinationenKatalog! Christkindlmarkt in Nürnberg

car-tours.ch/zug Einzigartige Bus- & Bahnreisekombinationen mit Schweizer Reiseleitung 2017 2018

Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Dienstag 5. Dezember 2017 – Anreise nach Stuttgart Fahrt im komfortablen Extrabus nach Stuttgart, wo uns zweifellos einer der wohl schönsten Weihnachtsmärkte überhaupt erwartet. Die festliche Innenstadt mit dem Alten Schloss, den Türmen der Stiftskirche und der grandiosen barocken Anlage des Neuen Schlosses – bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes. Einzigartig sind alljährlich die rund 280 herrlich dekorierten Stände. Bei unserem unterhaltsamen Rundgang erfahren wir die Geschichte des Weihnachtsmarktes – aber auch Geschichten, Anekdoten und Begebenheiten kommen nicht zu kurz. Eine Hutzelbrotverkostung lässt uns das weihnachtliche Stuttgart nicht nur sehen, sondern auch schmecken. Übernachtung im Raum Stuttgart. 2. Tag, Mittwoch 6. Dezember 2017 – Mit dem „Roten Flitzer“ nach Nürnberg Heute morgen wartet am Bahnhof von Stuttgart der legendäre „Roter Flitzer“ auf uns. Eine historische Schienenbusgarnitur aus den 1950er und 1960er Jahren, erinnert an die spannende Epoche des Wirtschaftswunders. Lassen Sie sich von der Aufbruchsstimmung jener Zeit anstecken und steigen Sie ein zu einem unvergesslichen Bahnerlebnis. Der „Rote Flitzer“ ist rundum voll verglast und bietet uns einen konkurrenzlosen Panoramablick auf die vorbeiziehende Winterlandschaft. Eine Besonderheit sind die umklappbaren Rückenlehnen, die in jeder Fahrtrichtung die Sicht nach vorne ermöglichen. Selbstverständlich können Sie auch dem Lockführer einen Blick über die Schulter werfen und die Strecke aus der ungewohnten Perspektive des Lokführers kennen-

lernen. Wir erreichen Nürnberg gegen Mittag und unternehmen eine interessante Stadtführung. Danach bleibt Ihnen genügend Zeit für den weltbekannten Nürnburger Christkindlmarkt – Sie erhalten dazu einen Weihnachtspass mit 6 Gutscheinen. Übernachtung im Raum Nürnberg. 3. Tag, Donnerstag 7. Dezember 2017 – Mit dem „Roten Flitzer“ nach Rothenburg ob der Tauber & Heidelberg Der „Rote Flitzer“ bringt uns heute morgen durch schöne Landschaften nach Rothenburg ob der Tauber. Freuen Sie sich auf einen herrlichen Stadtrundgang und lassen Sie sich begeistern von einer der ältesten Städte an der Romantischen Strasse. Wunderschöne Fachwerkbauten, eine pittoreske Altstadt und ein kleiner, feiner Weihnachtsmarkt erwarten Sie. Später bringt uns der „Rote Flitzer“ nach Heidelberg. Unternehmen Sie eine Fahrt mit der Bergbahn zum schönen Schloss (Ticket inkludiert) und besuchen Sie den grossen Fasskeller und das Deutsche Apothekermuseum. 4. Tag, Freitag 8. Dezember 2017 – Heidelberg & Heimreise Heute erwartet uns in der Heidelberger Altstadt eine schillernde Weihnachtswelt. Beim gemütlichen Adventsspaziergang sind neben den malerischen Gassen und Sehenswürdigkeiten die rund 140 Buden zu entdecken, die auf verschiedenen Plätzen verteilt bezaubernde Geschenkideen feilbieten. Lassen Sie sich von der romantischen Adventsstimmung verführen und geniessen die einmalige Atmosphäre. Danach heisst es Abschiednehmen von Heidelberg und wir treten die Heimreise in die Schweiz an.

Organisation: Holiday Partner, Altendorf

Tel. 0848 00 77 88 Tel. 0848 00 77 88 Organisiert durch: Holiday Partner GmbH, Altendorf

Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus

Jetzt sofort Plätze sichern!

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Fr. 685.-

oder www.car-tours.ch/zug

✓ 3 Übernachtungen in 4 Sterne Hotels ✓ 3 x Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendessen in den Hotels ✓ Rundgang Stuttgarter Weihnachtsmarkt inkl. Hutzelbrotverkostung ✓ Exklusive Sonderfahrten während 2 Tagen mit dem„Roten Flitzer“ Stuttgart-Nürnberg-Rothenburg-Heidelberg ✓ Stadtrundgang Nürnberger Altstadt ✓ Nürnberger Weihnachtspass mit 6 Gutscheinen inkl: Nürnberger Elisen-Lebkuchen, Brötchen mit Nürnberger Rostbratwürstchen, Glühwein mit Tasse zum Mitnehmen freier Eintritt zur Krippenausstellung, 2€ Nachlass beim Kauf der Nürnberger Christkindlesmark-DVD ✓ Stadtrundgang Rothenburg/Tauber ✓ Eintritt Schloss Heidelberg & Fahrt Bergbahn Kornmarkt-Schloss & zurück ✓ Stadtrundgang Heidelberg ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

in 4-Sterne-Hotels Fr. 685.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 120.Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur oder Zürich. Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!


L

MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Bänz Friedli

Sie verfolgt mich

Larissa steht neben mir an der Tramhaltestelle, diese eingebildete Geiss aus gutem Haus, rothaarig, bleich, dezent, aber teuer gekleidet. Sie findet sich schön, und ich kann mich gerade noch beherrschen, es ihr nicht zu sagen: wie sehr ihre blasierte Art und das Getue mit ihrer Klangschalentherapie mir auf den Geist gehen. Ist auch besser, dass ich mich beherrsche, denn die rothaarige Unbekannte, die nun in den 14er steigt, kann ja nichts dafür, dass sie mich an die sommersprossengesprenkelte Schönheit erinnert, die mich verfolgt: an Larissa. Was heisst «erinnert»? Es gibt keine Larissa. Sie haust nur in meiner Vorstellung. Sie ist eine Romanfigur aus «Oberkante Unterlippe», einem Buch, das ich diesen Sommer verschlungen habe. Das Problem an Büchern ist, dass sie mich nicht loslassen. Ich lese langsam und lerne sie dafür förmlich auswendig. Ich wohne in ihnen und halluziniere dann mit ihrem Personal durch den Tag.

Bänz Friedli (51) Bild: Vera Hartmann

vermischt Lesen und Leben.

In den grossen Ferien las ich – Rekord! – fünf Bücher; zwei davon handelten in Ostdeutschland, vor und nach der Wende. Der Zufall wollte es, dass ich gerade in dieser Gegend unterwegs war und an jeder Ecke einem der liebenswerten Verlierer aus «Beste Absichten» zu begegnen glaubte und überall auf Zeichen aus der Zeit zu stossen vermeinte, in der Deutschland wieder eins wurde.

Mehr noch: Seither sehe ich überall DDRPlattenbauten, selbst in Zürich-Affoltern, wie letzte Woche hier vermerkt. Bücher werden für mich plastisch, und wenn ich in kurzer Zeit viel lese, beginnen Figuren und Kulissen zu verschwimmen. Ich stehe auf der Werdinsel und bin mir nicht mehr sicher, ob ich nun auf Rügen oder auf Raymond Island östlich von Melbourne bin … «Zwei Leben» heisst das Buch, das dort handelt – was irgendwie passt, denn in mir mischen sich das angelesene und das wirkliche Leben. En famille waren wir dann übrigens noch einige Tage in einem einsamen Waldhaus nahe der dänischen Küste. Diese Ruhe! Ich habe mich wunderbar erholt. Nicht so meine Frau und meine Tochter. Beide haben sie schon unzählige nordische Krimis gelesen. Stieg Larsson, Jussi Adler-Olsen, Arnaldur Indriðason... Ich kenne keines der Bücher, liess mir aber sagen, wenn man alle isländischen Krimitoten zusammenzähle, hätte die Insel längst keine Einwohner mehr. Für sie, Frau und Tochter, sind skandinavische Nächte düster. Jedes Knacken eines Ästleins, jeder Regentropf aufs Flachdach liess sie aufschrecken in der Angst, ein blutrünstiger Irrer streiche ums Haus. Derweil schlief ich selig. Nur, dass mir im Traum diese überhebliche Schnepfe erschien: Larissa. MM Bänz Friedli live: 13.–17. 9. Bern, «La Cappella»

Anzeige

Das Richtige tun

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TUxNDQ1MAcAWLeZvg8AAAA=</wm>

<wm>10CFWMoQ7DMAwFv8jRe46dxDOcyqqBqTykKu7_o2VjA4fudPueXvDjub2O7Z0EzcRIR08PLWZMbbU01cRAKNgfNAfD2f56MeuswPw2giGIySVDKmasx31eH_tvQN5yAAAA</wm>

Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Monwara und ihre Familie: www.dasrichtigetun.caritas.ch

Monwara Begum (40) flüchtete vor dem Klimawandel

21


Südtiroler Christkindlmärkte 3 Tage HP Fr. 315.–

im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen Mit den Weihnachtsmärkten von Brixen, Bozen, Meran und Innsbruck. Reisedaten 2017: 24. – 26. Nov., 27. – 29. No. und 11. – 13. Dez.

SPINAS CIVIL VOICES

ChristkindlMärkte «Wenn ich nicht mehr weiter weiss, …

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Salzburg und Innsbruck

mit Gut Aiderbichl und Swarovski-Kristallwelten

3 Tage HP Fr. 315.– in sehr gutem Mittelklasshotel in Ebbs bei Kufstein Mit den Weihnachtsmärkten von Innsbruck und Salzburg. Reisedaten 2017: 24. – 26. Nov., 01. – 03. Dez. und 08. – 10. Dez.

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Weihnachtsmarkt in Prag 4 Tage ZF Fr. 375.–

im Viersterne-Hotel

Zauber der böhmischen Weihnacht in der goldenen Stadt. Reisedaten 2017: 11. – 14. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Stuttgarter Weihnachtsmarkt 2 Tage ZF Fr. 189.–

im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart Der grösste deutsche Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz. Reisedaten 2017: 01. – 02., 02. – 03., 04. – 05., 07. – 08., 08. – 09., 09. – 10., 14. – 15., 15. – 16. und 16. – 17. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Würzburg, Nürnberg, Rothenburg 3 Tage ZF Fr. 295.–

im Mercure Hotel im Zentrum von Würzburg Der märchenhafte Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber, der älteste und berühmteste deutsche Weihnachtsmarkt in Nürnberg und der barocke Weihnachtsmarkt von Ludwigsburg.

… hilft mir ein Ausflug auf die Rigi. Die Weite zu spüren, weckt neue Zuversicht in mir.» Ein Tipp von Markus U., blind

Reisedaten 2017: 04. – 06. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Dresden Striezelmarkt 4 Tage ZF Fr. 375.–

im Holiday Inn Express

Der traditionelle Weihnachtsmarkt inmitten kultureller Highlights. Reisedaten 2017: 03. – 06. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★ Abfahrtsorte:

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur. St. Gallen (nur Südtirol und Salzburg)

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

500 Jahre Reformation

Kampf um Glaube und Macht Das protestantische Europa feiert dieses Jahr den Start der Reformation, die mit Martin Luther im Herbst 1517 ihren Lauf nahm. Seine Thesen führten zu Kriegen und Konflikten, lieferten aber auch einen Beitrag zur Entstehung der heutigen liberalen Gesellschaft.

Infografik Die historische Entwicklung der Reformation in der Schweiz und der Protestantismus heute Seite 24

Interview Der Zürcher Theologe Peter Opitz über die Licht- und Schattenseiten der Reformation Seite 26

Bild: Shutterstock

Porträt Die Bündner Studentin Lea Gafner hat einen historischen Liebesroman geschrieben, der den Zeitgeist der Reformation widerspiegelt. Seite 32

23


24

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

500 Jahre Reformation

Luthers Vermächtnis

Die Reformation pflügte die Religionslandschaft in Europa um. Die meisten Protestanten leben heute jedoch in den USA, in Nigeria und China. In der Schweiz wächst indessen die Zahl der Konfessionslosen. Text: Ralf Kaminski

Infografik: Daniel Röttele

Die Geschichte des Protestantismus

1517 Martin Luther veröffentlicht die 95 Thesen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche.

Martin Luthers Thesen verbreiten sich nach 1517 rasend schnell und sorgen für zahlreiche Konflikte und Kriege, auch in der Schweiz. Erst knapp 200 Jahre später anerkennt die Eidgenossenschaft Katholiken und Reformierte als gleichberechtigt. Ab 1850 sind Mischehen offiziell erlaubt, jedoch auch noch 100 Jahre später eher unüblich. Seit 1980 gibt es in der Schweiz wieder mehr Katholiken als Reformierte, die allerdings schon bald von den Konfessionslosen überholt werden könnten. Weit verbreitet ist der Protestantismus in Asien, Afrika und Nordamerika. In China wächst die Zahl der Protestanten kräftig.

1522 Erste reformatorische Schrift von Huldrych Zwingli in Zürich; Bruch mit den kirchlichen Einrichtungen 1531 Im Zweiten Kappelerkrieg bekämpfen sich Reformierte und Katholiken. Zwingli stirbt dabei. 1536 Johannes Calvins Hauptwerk «Institutio Christianae Religionis» wird in Basel gedruckt und veröffentlicht. Es wird eines der wichtigsten Bücher zur Reformation. Calvin setzt die Reformation in Genf durch. 1545 Beginn der katholischen Gegenreformation in Europa

= gewalttätiger Konflikt = wichtiges Ereignis in der Schweiz

1500

1550

ca. 1534–1590 ca. 1685–1700 Vertreibung der (protestantischen) Hugenotten in Frankreich. Viele flüchten auch in und durch die Schweiz. Etwa 20 000 bleiben dauerhaft und prägen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes mit.

1600

1597 Das Appenzell spaltet sich in einen katholischen (Innerrhoden) und einen reformierten Teil (Ausserrhoden).

1650

Protestanten weltweit Anteil Protestanten an der Bevölkerung im Jahr 2010 (Karte rechts) Aufteilung der Weltbevölkerung nach Religionen im Jahr 2010 Konfessionslose Anhänger sonstiger Religionen Buddhisten

Hindus

Christen

Anteil Protestanten davon unter 10% Protestanten 10%–29% 30%–49% 50%–69% 70%–89% 90%–100% Muslime

Die fünf Länder mit den meisten Protestanten 1 USA 159,9 Mio. 2 Nigeria 59,7 Mio. 3 China 58,0 Mio. 4 Brasilien 40,5 Mio. 5 Südafrika 36,6 Mio.

1700


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Die Eidgenossenschaft im Jahr 1648 Reformierte Gebiete Katholische Gebiete Basel Pruntrut

1850 Mischehen zwischen den Konfessionen werden in der Schweiz offiziell erlaubt. Sie bleiben aber bis weit ins 20. Jahrundert eher die Ausnahme.

Konstanz Zürich

Bern

1847 Sonderbundskrieg: Die katholischen Kantone Luzern, Schwyz, Uri, Zug, Ob- und Nidwalden, Freiburg und Wallis wollen unter anderem ihren Glauben gegen die liberalen, mehrheitlich reformierten Kantone verteidigen. Diese jedoch gewinnen den Krieg, der Bundesstaat entsteht. 1980 Erstmals seit Gründung des modernen Bundesstaats leben mehr Katholiken als Reformierte in der Schweiz. 1997 Die Zahl der Konfessionslosen in der Schweiz erreicht erstmals 10 Prozent.

Luzern

Freiburg

Entwicklung der Religionen in der Schweiz Anteil an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren Evangelisch-Reformierte Römisch-Katholische Konfessionslose

Genf

60% 55%

1712 Nach dem Zweiten Villmergerkrieg

50%

werden im vierten Landfrieden der Eidgenossenschaft Reformierte und Katholiken als gleichberechtigt anerkannt.

45% 40% 35% 30%

1794 Frankreich beschliesst im Nachgang

1874 In der Schweizer

der Revolution (vorübergehend) die Trennung von Kirche und Staat. Dies ist der Startschuss für die Säkularisierung in Europa.

Bundesverfassung wird die volle Religionsfreiheit garantiert (mit Ausnahme des Jesuitenordens).

1948 Die allgemeine

25%

Erklärung der Menschenrechte der Uno garantiert die volle Religionsfreiheit.

20% 15% 10% 5% 0%

1750

1800

1850

1900

1950

2000

Protestanten in der Schweiz: Nur noch im Kanton Bern in der Mehrheit

Am frommsten sind die Evangelikalen, sonst betet nur eine Minderheit täglich

Anteil der evangelisch-reformierten Bevölkerung an der gesamten Wohnbevölkerung (ab 15 Jahren) im Jahr 2015

Anteil Personen in der Schweiz, die im Jahr 2014 einmal bis mehrmals pro Tag gebetet haben

52,1% 40,1%

36,2%

33,9%

33,0%

32,7%

30,3%

29,6%

BE AR

SH

TG

GL

GR

BL

ZH

85,1% der Evangelikalen

33,2% der Katholiken

29,8% der Reformierten

29,6% der Muslime

Quellen: Historisches Lexikon der Schweiz, Putzger: Historischer Atlas zur Welt- und Schweizer Geschichte (Cornelsen), Pew Research Center: «Global Christianity», Bundesamt für Statistik, Statista

1618–1648 Dreissigjähriger Krieg zwischen Katholiken und Protestanten. In den Bestimmungen des Westfälischen Friedens werden die katholische, die reformierte und die lutherische Konfession in Europa anerkannt und gleichgestellt.

25


26

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

500 Jahre Reformation

«Weltweit ist das Christentum derzeit eine Erfolgsgeschichte» Der Zürcher Theologe und Zwingli-Experte Peter Opitz kennt die Licht- und Schattenseiten der Reformation, die vor 500 Jahren begann. Ein Gespräch über Doppelmoral, Luthers Intoleranz, magische Praktiken und die Zukunft des christlichen Glaubens. Text: Ralf Kaminski

Bilder: René Ruis


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Worte aus der Zeit der Reformation: Peter Opitz beschäftigt sich gern mit richtig alten Büchern.

27


Excellence Melodia

München–Wien–Salzburg S l b

Excellence Melodia Ein Flussschiff der neusten Generation mit hohem Komfort, Wellnessbereich und grosszügigen Kabinen. Die luxuriösen Kabinen sind mit WC, getrennter Dusche, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Flachbildschirm-TV, Internetzugang udn Stromanschluss 220 V ausgestattet.

Excellence Princess

Die Excellence Princess verfügt über 81 Komfortkabinen und 12 Junior Suiten mit Dusche/WC, Sat.-TV, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon, individuell regulierbare Klimaanlage, Heizung und Stromanschluss (220 V). Entrée mit Lobby und Rezeption. Zwei Restaurants: Panorama- und À-la-carte-Restaurant.

Das Flussschiff Excellence Royal zählt zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m² gross mit frz. Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck (Fenster nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage Safe und Telefon. Klimaanlage, SAT-TV SATTV, Minibar, Min Flussgenuss vom

Reisebüro Mittelthurgau

Advent auf dem 2017

Fluss

Jetzt bestellen: Katalog «Advent auf dem Fluss 2017»! Vorne in Qualität, Vielfalt & Preis

Bord r Qualität an Excellence – Schweize an Bord der kleinen Es wird feierlich tels» «Schweizer Grandho Perle» durch der «kleinen Jetzt auch mit mit den Advent cruisen n und die Mosel Neu – Lothringe Pearl e der Excellenc oder Besinnlich flanieren machen? fe Weihnachtseinkäu anz & Shoppingmeilen Glühwein, Lichtergl

Fr.

495.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

25.11.–28.11., 28.11.–01.12., 01.12.–04.12., 04.12.–07.12., 07.12.–10.12., 10.12.–13.12., 13.12.–16.12. Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

Deluxe 2-Bett, Hauptdeck Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck

Katalogpreis

Sofortpreis

645.– 725.– 815.–

495.– 575.– 665.–

Zuschläge: Wochenendzuschlag Do–So/Fr–Mo/Sa–Di 45.– • Alleinbenützung Deluxe Kabinen 275.– • Königsklasse-Luxusbus 95.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

3 Tage ab

Fr.

emmuc1

295.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

Ihr Reiseprogramm — Route 1

Reisedaten 2017

Tag 1 Einstiegsorte–Basel Busanreise in die Weihnachtsstadt Basel. Lichterfahrt mit der Excellence Princess nach Plittersdorf. Tag 2 Colmar–Strassburg Geniessen Sie den Charme der weihnachtlichen Festlichkeiten in Colmar. Schiffsfahrt nach Strassburg. Tag 3 Strassburg–Schweiz Auf der Place de la Cathédrale und auf der Place Broglie haben Sie die Auswahl von ca. 200 Ständen mit Kunsthandwerk und Weihnachtsprodukten. Nachmittags Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

Route 1, 24.11.–26.11., 28.11.–30.11., 06.12.–08.12., 14.12.–16.12. Route 2, 26.11.–28.11., 30.11.–02.12., 08.12.–10.12. Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

2-Bett, Hauptdeck 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck

Katalogpreis

Sofortpreis

395.– 495.– 595.–

295.– 395.– 495.–

Route 2 – Strassburg–Colmar–Basel

Zuschläge: Wochenendzuschlag Fr–So 45.– • Alleinbenützung HD 100.– • Alleinbenützung MD/OD 155.– • Königsklasse-Luxusbus 65.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Detailprogramm auf Anfrage.

Internet Buchungscode

Paris & Rouen

Excellence Royal

4 Tage ab

Reisedaten 2017

Basel–Colmar–Strassburg

Excellence Princess

Excellence Royal

Tag 1 Schweiz–München–Passau Der beliebte Weihnachtsmarkt mit alpenländischem Flair war in seiner Tradition und ist immer noch ein sogenannter «Warenmarkt». Tag 2 Tulln–Wien Im Advent präsentiert sich Wien mit vielen stimmungsvollen Weihnachtsmärkten von seiner romantischen Seite. Tag 3 Wien Beim traditionellen Wiener Adventszauber wird der Rathausplatz zu einem leuchtenden Märchenland. Tag 4 Linz–Salzburg–Schweiz Wenn es weihnachtet in der Mozartstadt öffnet der Salzburger Christkindlmarkt seine Pforten. Um ca. 13.30 Uhr Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

• Bus zum Fluss • Feinste Küche • Exklusive Landausflüge • Schweizer Qualität an Bord

www.mittelthurgau.ch epbas3/epstr5

5 Tage ab

Fr.

Ihr Reiseprogramm – Route 1

Reisedaten 2017

Tag 1 Schweiz–Paris. Busanreise (alternativ Anreise mit TGV*) nach Paris. Tag 2 Paris. Morgens Stadtrundfahrt (Fr. 45). Am Nachmittag Zeit für eigene Unternehmungen. Tag 3 Paris–Rouen. Vormittags Zeit für eigene Unternehmungen. Nachmittags Flussreise nach Rouen. Tag 4 Rouen. Mittags Ankunft in Rouen. Lassen Sie sich von der einmaligen Stimmung verzaubern. Tag 5 Rouen–Schweiz. Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

Route 1, Paris–Rouen, 30.11.–04.12., 08.12.–12.12. Route 2, Rouen–Paris, 04.12.–08.12.

Route 2 Rouen–Paris Detailprogramm auf Anfrage.

595.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

Preise pro Person Kabinentyp

Fr. Katalogpreis

2-Bett, Hauptdeck 795.– 595.– 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 895.– 695.– 955.– 755.– 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck Zuschläge: Alleinbenützung HD 195.– • Alleinbenützung MD/OD 255.– • Königsklasse-Luxusbus 195.– • TGV An-/Rückreise Schweiz–Paris v.v.* (oneway) in 1./2. Kl. ab 140.–/90.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch eypar4/eyrou3

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– • Persönliche Auslagen • Getränke • fakultative Ausflüge • Versicherung • Trinkgelder Abfahrtsorte: Wil •, Burgdorf •, Winterthur-Wiesendangen SBB, Zürich-Flughafen, Reisebusterminal •, Aarau SBB, Baden-Rütihof •, Pratteln Aquabasilea •, Basel SBB. Abfahrtszeiten auf Anfrage

Gratis-Buchungstelefon

Sofortpreis

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

3s17_fl_565

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

Fluss & Advent Bis Fr. 200.– Rabatt


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Peter Opitz, was wäre heute hier bei uns anders, wenn es die Reformation nicht gegeben hätte? Sie war ein wichtiger Impuls für unsere geschichtliche Entwicklung, aber natürlich lässt sich nicht abschätzen, was stattdessen passiert wäre. Würden wir jedoch gesell­ schaftlich noch so leben wie im späten Mit­ telalter, wäre die katholische Kirche die ein­ zige religiöse Instanz, die den Zugang zum Heil ermöglicht. Sie hätte grossen gesell­ schaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss, könnte sogar Gefängnisstrafen verhängen. Oft heisst es, die Reformation sei die Grundlage für unsere heutige liberale Gesellschaft. In Geschichtsbüchern steht aber auch, dass in den reformierten Gebieten eine strenge öffentliche Moral herrschte, während in den katholischen volkstümliche Belustigungen geduldet blieben. So frei klingt das nicht. Die Reformation war zwar ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die moderne Gesell­ schaft, man sollte diesen Aspekt aber auch nicht überbewerten, was bei den aktuellen Feiern tendenziell geschieht. Im Herzen der Reformation steckte die religiöse Frage nach dem Verhältnis zu Gott. Sie kam auf, weil immer mehr Menschen der Ansicht waren, es laufe in der katholischen Kirche diesbezüglich einiges falsch. Was denn? Man zweifelte an der Lehre, dass der Papst Stellvertreter Gottes auf Erden ist und bestimmen konnte, was es brauchte, um das Heil zu erlangen. Der Ablasshandel, mit dem man sich von der Leidenszeit im Fege­ feuer freikaufen konnte, war eine extreme Form davon. Die Reformation war also zu­ nächst eine religiöse Befreiungsbewegung. Man las die Bibel neu und entdeckte ihre ursprüngliche Botschaft wieder – eine be­ freiende und fröhliche Botschaft, die unab­ hängig von den Instanzen der Kirche stark war. Die Reformation war aber auch aus welt­ licher Perspektive attraktiv: So konnte man sich vom rechtlichen und finanziellen Joch der Kirche befreien, deshalb entschieden sich viele Dörfer und Städte für einen Wechsel. Wurde darüber abgestimmt? Ja, anders als in den deutschen Fürstentü­ mern, wo über die Köpfe der Leute hinweg entschieden wurde, konnten die Menschen hier bereits mitreden. Und viele waren froh, Abgaben und Bischöfe loszuwerden, und wollten ihren Pfarrer selbst wählen. Und die strenge Moral bei den Reformierten und der Spass bei den Katholiken? Das ist ein Klischee, an dem vieles schief ist. Natürlich musste sich früher der Einzelne stärker in die Gemeinschaft und ihre Regeln

«Reformationsfeiern wurden früher oft politisch missbraucht», sagt Peter Opitz.

einfügen als heute, und die Strafen waren hart. Aber schon immer war man sich einig, dass man etwa Prostitution, Alkoholismus und Geldspielsucht bekämpfen sollte. Das Problem war nur, dass zwar moralische Re­ geln galten, man sich in der Praxis aber nicht daran gehalten hat. Zwingli schrieb sogar einmal, er habe versucht, im Kloster Einsiedeln nach Vorschrift zölibatär zu leben. Dies sei jedoch daran gescheitert, dass er niemand anderen gefunden habe, der dabei mitmachen wollte. ( lacht) Und die damalige katholische Kirche hat solches Verhalten noch gefördert: Man konnte sün­ digen, und mit etwas Geld war alles wieder gut. Diese Form von Korruption und Doppel­ moral war den Reformatoren ein Dorn im Auge. Und so versuchten sie, diese Moralvor­ stellungen auch tatsächlich durchzusetzen. Vor 500 Jahren ging es los. Was gibt es denn aus heutiger Perspektive zu feiern? Das frage ich mich manchmal auch. In früheren Jahrhunderten wurden Reforma­ tionsfeiern oft politisch missbraucht, in Deutschland wurde mit dem Gedenken an Luther Kaiser­ und später Hitlerkult betrie­ ben. Heute verbinden die Politiker die Re­ formation mit Freiheit und Pluralität, weil das in ihr aktuelles Konzept passt – den Rest ignorieren sie. Die Kirche wiederum nutzt das Jubiläum, um daran zu erinnern, dass es sie noch gibt. Das ist ein Stück weit auch legitim. Als Historiker freut es mich, wenn sich dank der Feiern ein paar Menschen mehr für Geschichte interessieren als üblich: Geschichte prägt die Gegenwart, und es wäre wichtig, über unsere eigene Geschichte Bescheid zu wissen. Allerdings müsste man sich schon ernsthaft mit ihr befassen, mit ihren Licht­ und Schattenseiten. Für teure Events mit Knalleffekt und wenig Inhalt müsste man von mir aus kein Geld ausgeben. Auf den Punkt gebracht: Was waren die Lichtseiten der Reformation?

29

Nach 1500 Jahren besann man sich im Christentum zurück auf den Kern der Bot­ schaft, der immer wieder verunstaltet worden war: dass Gott kein unbarmherziger Richter ist, wie dies das mittelalterliche Portal des Berner Münsters verkündet, sondern sich die Not der Menschen zu Herzen gehen lässt; dass die Welt trotz Krankheit, Unrecht und Gewalt nicht von Gott verlassen ist, dass der Tod nicht über das Leben siegt und der Mörder nicht ewig über sein Opfer. Für mich ist das das Wichtigste an der Reformation. Sie gab aber auch Impulse für mehr Freiheit in der Gesellschaft und hatte einen Anteil an der Entwicklung der Demokratie, wie wir sie heute kennen. Die Reformation löste auch einen Bildungsschub aus, sie ermutigte zur Erforschung der Welt und legte damit einen Grundstein für die Naturwissenschaften. Was ist mit Max Webers berühmter These, dass dank der protestantischen Ethik die Wirtschaft so richtig in Schwung kam? Vieles an seiner These ist längst widerlegt, aber es bleibt ein Kern, der etwas für sich hat. Im Zentrum des reformierten Glaubens steht der Gedanke, dass Gott uns seine Gnade geschenkt hat und uns nun in die Welt schickt, als christliche Menschen zu leben. Reformierte müssen ihr Leben nicht mehr damit zubringen, mit religiösen Werken das Heil zu verdienen. Damit haben sie die Freiheit, die Welt zu gestalten, stehen aber auch in der Verantwortung, daraus etwas Gutes zu machen. Grob illustriert: Ein rei­ cher Katholik vermachte seinen Besitz an seinem Lebensende der Kirche, weil das seinem Seelenheil förderlich war. Ein reicher Protestant vermachte ihn seinen Söhnen, die darauf aufbauen konnten. Mit Zwingli und Calvin hatte die Schweiz ihre eigenen Reformatoren. Aber sie waren inspiriert von Luthers Vorarbeit. Es gab viele wichtige Reformatoren, deren Namen heute leider oft vergessen sind. Zweifellos aber gab Luther den Startschuss und prägte mit seinen Schriften die Anfänge der Reformation. Viele seiner Gedanken wurden schon früher geäussert, aber wäh­ rend man manche seiner Vorgänger einfach als Ketzer verbrannt hat, war Luther zur richtigen Zeit am richtigen Ort und erhielt die nötige Unterstützung. Die Schweizer Reformatoren haben seine Schriften gelesen, sind aber ihre eigenen Wege gegangen. Worin unterschieden die sich denn? Zunächst einmal war die Schweizer Refor­ mation weniger personenzentriert. Zwingli war Humanist und sah sich als Impulsgeber im Kreis von anderen. Es herrschte Team­ work. Inhaltlich gab es viel Gemeinsames, aber auch unterschiedliche Akzente. Beim Marburger Abendmahlstreit 1529 zwischen


30

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

Luther und Zwingli waren sich die beiden in 14 von 15 Punkten einig. Strittig war einzig die Frage, wie man sich die Gegenwart von Christus im Abendmahl vorstellen sollte. Luther war der Ansicht, das Abendmahlbrot sei in geheimnisvoller Weise real der Leib von Jesus. Für Zwingli war Jesus beim Abendmahl im Geist gegenwärtig, und das Brot war ein Zeichen dieser Gegenwart. Für die Schweizer Reformatoren wäre dies übrigens kein Grund zu einer Kirchentren­ nung gewesen – für Luther allerdings schon. Seither gibt es Lutheraner und Reformierte. Was würde Zwingli zur aktuellen Situation des Christentums in der Schweiz sagen? Die Zahl der Konfessionslosen liegt in­ zwischen bei knapp 25 Prozent, und etwa 50 Prozent glauben an die Kräfte von Heilern und Hellsehern. Zwingli trat zwar für Glaubensfreiheit ein, aber nur für die der Kommunen. Die Idee der individuellen Glaubensfreiheit kam erst Jahrhunderte später auf. Dass jemand sich nicht als Christ, sondern als Buddhist oder Atheist bezeichnen könnte, war im 16. Jahr­

hundert schlicht unvorstellbar. Er wäre wohl von den heutigen Verhältnissen ziem­ lich verwirrt. Aberglaube und magische Praktiken waren allerdings schon in der Reformationszeit stark verbreitet: Wenn eine Kuh krank war, kam eine Heilerin, kombinierte fünf Ave Maria mit einem Zauberspruch und trug eine Salbe auf. Früher war es ganz wichtig, ob man katho­ lisch oder reformiert war, heute scheint es in der westlichen Welt vollkommen egal. Wem das Christentum egal ist, dem ist auch der Unterschied der Konfessionen egal. Und mit der abnehmenden Zahl der Christen rücken die verbleibenden näher zusammen, konfessionelle Unterschiede verlieren an­ gesichts von ganz anderen Glaubensgemein­ schaften und Atheisten an Bedeutung. Wie sieht die Zukunft des christlichen Glaubens aus? Zwingli sah sich als Prophet, das bin ich nicht (lacht). Es ist also schwer zu sagen. Weltweit gesehen, ist das Christentum derzeit eine absolute Erfolgsgeschichte. Keine Religion

Aktion

8 für 6

4.20 statt 5.60 Coca-Cola, Coca-Cola zero 8 × 330 ml

AUF ALLE COCA-COLA 8 × 330 ML PRODUKTE, ANGEBOT GILT NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

© 2017 Th The C Coca-Cola C l C Company.

Anzeige

wächst stärker – was wir in Europa mit un­ seren abnehmenden Zahlen gern übersehen. Oft sind es pfingstlerisch­charismatische Gemeinden; aber auch der Katholizismus wächst. Für Europa gehe ich allerdings von einem weiteren Bedeutungsverlust aus, was jedoch nicht nur Nachteile hat: Als das Christentum das religiöse Monopol in Europa besass, war es auch stärker mit dem Staat verbandelt und wurde regelmässig korrum­ piert und missbraucht. Weniger gesellschaft­ liche Macht kann auch mehr Freiheit und mehr Ehrlichkeit bedeuten. Wieso ist das Christentum in einigen Weltgegenden so attraktiv? Weil es oft eine Form der Befreiung ist. In Südkorea etwa sorgt die Kultur des Kon­ fuzianismus für eine strenge Regulierung von Familie und Gesellschaft. Da bringt der christliche Glaube eine gesellschaftliche Lockerung und fördert die Gleichheit der Menschen. Ähnlich verhält es sich in China. Dort propagieren teils sogar offizielle Stellen den Protestantismus mit der Be­ gründung, er fördere die wirtschaftliche Entwicklung. An was glauben Sie? Ich bin gläubiger Protestant, studierte Theo­ logie und Philosophie und wurde entgegen meiner ursprünglichen Absicht auch noch Pfarrer. Aber eigentlich interessierten mich die intellektuellen Aspekte mehr, und irgend­ wie bin ich so schliesslich an der Uni gelandet. Allerdings ich habe schon als Teenager theo­ logische und philosophische Bücher ver­ schlungen. In meiner Maturaarbeit ging es um Plato, Freud und das Christentum. Und Sie gehen auch regelmässig zum Gottesdienst in die Kirche? Ja, ich bin immer in die Kirche meines Wohn­ quartiers gegangen. Ich gehöre zu denen, die dieses Prinzip noch vertreten. Zugegeben: Die Lust ist nicht immer gleich gross, und an einem früheren Wohnort musste ich danach regelmässig joggen gehen … ( lacht) Aber wer sich als Christ bezeichnet und nicht in die Kirche geht, betrügt sich unter dem Strich letztlich selbst. MM

Zur Person

Theologe, Historiker und Zwingli-Experte Peter Opitz (60) ist Theologe, Philosoph, Historiker und seit 2009 Professor für Theologie an der Universität Zürich. Der Zwingli-Experte und frühere Pfarrer leitet dort das Institut für Schweizer Reformationsgeschichte. Opitz ist verheiratet und lebt in Zürich.


Wären Sie gerne in der Gesundheitsbranche tätig? ENTDECKEN SIE DEN SPANNENDEN BERUF DER

A R Z T S E K R ETÄ R I N Lernen Sie bei sich zu Hause und teilen Sie Ihre Zeit selber ein! Der Beruf der Arztsekretärin

Erfolgsrate von 85%

Menschenorientiert Wertvoll Vielseitiges Einsatzgebiet (Arztpraxen, Spitäler, Labore, öffentliche Verwaltungen, usw.)

BEI UNS STEHEN SIE IM VORDERGRUND UND WERDEN BIS ZUM ERHALT IHRES DIPLOMS BETREUT. Sie werden persönlich von einer Assistentin und Fachpersonen betreut. Kultur und Ausbildung Mehr als 10 Jahre Erfahrung auf dem Schweizer Markt

Mit unserem Diplom werden Sie rasch in diesem gesuchten Beruf tätig sein können. Die qualitativ hochstehende Weiterbildung der eduQua-zertifizierten Schule Kultur und Ausbildung wird eidgenössisch anerkannt. Die von SQS zertifizierte Schule erfüllt die schweizerischen Anforderungen im Bildungswesen.

commercialisation

Weitere Informationen finden Sie unter www.eduqua.ch und www.sqs.ch.

0033 450 17 00 50

La formation est aussi disponible en français www.culture-formation.ch

Wir sind jederzeit für Sie da und beraten Sie gerne.

Auch für Männer zugänglich

Ich bitte um weitere unverbindliche und kostenlose Auskünfte betreffend der Fernausbildung zur/zum ArztsekretärIn

Sind Sie interessiert? Dann informieren Sie sich: Per

SMS:

Geben Sie KA MIG und folgende Angaben ein: NAME, Vorname, Adresse, Telefonnummer, Handynummer Beispiel: KA MIG MUELLER Anna, Bahnhofstrasse 26, 8000 Zürich, 044.789.56.34, 079.334.74.75 Senden an die Nummer 9889 (Fr. 0.20/SMS) Max. 160 Buchstaben

Per Telefon:

026 347 47 41

Per Internet:

www.kultur-ausbildung.ch

KULTUR UND AUSBILDUNG Bd de Pérolles 26, 1700 Freiburg Frau ■

Herr ■

Name, Vorname: Strasse: PLZ, Ort: Telefon / Handy: Geburtsdatum: Beruf/Ausbildung: E-Mail:

MIGROS 09/17 CF


32

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

500 Jahre Reformation

Verbotene Liebe hinter Klostermauern

Lea Gafner hat als Maturarbeit einen Liebesroman geschrieben, der zur Zeit der Reformation in einem Schweizer Kloster spielt. Ein prickelndes Setting in einer Epoche des Umbruchs, in der ein Hauch von Freiheit wehte – und ein erfrischender Blick auf einen sonst eher trockenen Schulstoff. Text: Ralf Kaminski

S

ie wisse nicht so recht, ob es anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation überhaupt etwas zu feiern gebe, erklärt Lea Gafner mit nachdenklicher Miene. Schliesslich hätte diese auch negative Folgen gehabt. «Die Religionskriege im 16. und 17. Jahrhundert zum Beispiel waren für die Bevölkerung eine grosse Katastrophe. Ich bin zwar froh, dass wir heute so frei leben können, aber das verdanken wir nicht der Reformation allein.» An das 2017 anstehende Jubiläum habe sie auch keine Sekunde gedacht, als sie sich vor drei Jahren entschied, als Maturarbeit einen Roman zu schreiben, der in der Reformationszeit in der Schweiz spielt. «Ich habe mich schon als Kind für Geschichte und für Kirchen interessiert», sagt sie und erzählt, wie sie früher mit ihrem Vater, einem Architekten, von Kirche zu Kirche wanderte und ihn ausfragte. «Er konnte mir dazu immer viel erzählen, und so bin ich wohl auf den Geschmack gekommen.» Auf der Suche nach einem Thema für die Maturarbeit stiess sie auf die unvollendete Novelle «Die sanfte Klosteraufhebung» von Conrad Ferdinand Meyer über das Kloster Königsfelden in Windisch AG. So beschloss sie, eine auf historischen Fakten basierende Geschichte über die Auflösung des Klosters während der Reformation zu schreiben – und diese mit einer Liebesgeschichte zu verbinden; im Kloster lebten nämlich Frauen und Männer. Und so ganz frei erfunden ist auch die Lovestory nicht: «Es wurde damals gemunkelt, dass Treffen zwischen Nonnen und Mönchen stattgefunden hätten», sagt

Bild: Tanja Demarmels

Lea Gafner. «Und eine Nonne und ein Mönch aus dem Kloster haben später tatsächlich geheiratet. Sie waren die Vorlage für die Hauptfiguren meiner Geschichte.» Das Setting in der Reformation fand die Autorin attraktiv, weil es eine Zeit der Umbrüche war. «Es wehte ein Hauch von Freiheit, und viele Entwicklungen waren plötzlich vorstellbar.» So war es damals die Initiative der Nonnen, die zur Auflösung des Klosters Königsfelden führte. «Es hat das Publikum berührt»

Der Beisitzer bei ihrer Maturarbeit fand dann, sie müsse ihr Werk «Die Nonne tanzt» unbedingt veröffentlichen. «Als kurz darauf ein Porträt über mich in der Zeitung ‹reformiert› erschien, meldete sich tatsächlich ein Verleger», sagt Lea Gafner. Nach einigen Überarbeitungen wurde ihr Buch 2015 im Cosmos-Verlag publiziert. Aufgrund des Zeitungsartikels meldeten sich die Organisatoren der Bündner Reformationsfeiern bei ihr und fragten, ob sie aus ihrer Geschichte ein Theaterstück machen dürften. Diese Aufgabe übernah-men ein Regisseur und eine Dramaturgin. «Ich habe an den Sitzungen teilgenommen und meine Ideen eingebracht, mehr aber nicht», blickt Lea Gafner zurück. Als sie dann die Aufführung erlebte, sei sie «absolut begeistert» gewesen: «Das Team hat sich eng an die Vorlage gehalten, und die dramaturgische Umsetzung ist ausserordentlich gut gelungen.» Auch das Spiel der jungen Darsteller habe ihr gefallen: «Es hat das Publikum berührt.»

Lea Gafner hofft, dass sie mit ihrem Roman aus der Frauenperspektive die in der Schule eher trocken vermittelte Geschichte der Reformation für ihre Generation etwas zugänglicher gemacht hat. «Es haben auch einige Schulklassen das Stück gesehen, vielleicht interessiert sich der eine oder die andere nun etwas mehr für diese Zeit.» Dem Thema Geschichte bleibt sie weiterhin treu. Die 21-Jährige studiert es an der Uni Zürich – neben dem Hauptfach Slavistik. Was daraus beruflich einmal werden soll, weiss sie jedoch noch nicht. Unter der Woche wohnt die junge Singlefrau in Zürich, die Wochenenden verbringt sie meist im Elternhaus in Zizers GR, wo sie gern lange Spaziergänge mit dem Familienhund macht. Zudem singt sie im Bündner Jugendchor. Lea Gafner ist reformiert aufgewachsen, interessiert sich für Religion jedoch vor allem wegen ihrer Bedeutung in der Geschichte: «Bis in verhältnismässig neuere Zeit war die Religion im Alltag aller Schichten absolut zentral und prägte das Denken und Handeln der Menschen massgeblich.» Obwohl sie schon früher gern geschrieben habe, besonders Tagebücher, sei «Die Nonne tanzt» ihre erste richtige Geschichte. Und ein bisschen staunt sie noch immer, dass ihre Maturarbeit nun solche Publizität bekommen hat. Ob es noch weitere Romane geben wird, ist offen. «Ideen hätte ich schon», sagt Lea Gafner, aber noch sei nichts konkret. «Das Studium ist erst mal wichtiger.» MM Buchtipp: «Die Nonne tanzt», Lea Gafner, Cosmos Verlag 2015, auf www.exlibris.ch für Fr. 24.–


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

Lea Gafner im Kreuzgang des Zürcher Grossmünsters – der Kirche, in der Zwingli zur Zeit der Reformation wirkte.

33


KRETA ENTDECKEN

8 Reisetage inkl. Halbpension ab

Gemütliche Tavernen, Sonne, Strand und Kultur

CHF

n t i g u n g en ! h c i s e B fe Al le nbe gr i f i s t i e r be

Unsere Spitzenleistungen ➤ Flug ab/bis Zürich nach Heraklion mit Aegean Airlines ➤ Flughafentaxen und 20kg Freigepäck ➤ SämtlicheAusflügegem.Programm im modernen Reisecar ➤ 7 Übernachtungen im 4* Hotel Sirens Beach & Village direkt am Strand ➤ Frühstück und Abendessen in Ihrem Hotel in Buffetform ➤ Alle im Programm erwähnten Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder ➤ Begleitung durch unsere ausgezeichnete ortsansässige, Deutsch sprechende Reiseleitung ➤ Informative Reiseunterlagen

Aktionspreis p. Pers. im Doppelzimmer Reise 37MM17D

Limitierte Plätze ! Kreta entdecken

inkl. Halbpension Reise 13.10.– 20.10.17 Reise 20.10.–27.10.17 Reise 27.10.–03.11.17 Reise 03.11.–10.11.17 Reise 10.11.–17.11.17 Reise 17.11.–24.11.17 Reise 24.11.–01.12.17 Zuschlag Einzelzimmer:

Normal- Aktionspreis preis 799.– ausgebucht 799.– ausgebucht 749.– 549.– 699.– 499.– 699.– 499.– 649.– 449.– 599.– 399.– 229.–

u n ! Bis z hr spare e m h ! c s o k N Chec REKA100% NICHT INBEGRIFFEN: Annullierungskostenund Reisezwischenfallversicherung CHF 39.– • Reservationsgebühr CHF 15.– pro Pers. • Zusätzliche, fakultative Ausflüge IDEALES REISEWETTER: Da es im Sommer sehr heiss wird, sind die Herbstmonate geradezu ideal. Freuen Sie sich auf angenehme Temperaturen bis zu 25 Grad.

399.Kreta

Georgioupolis

Heraklion

Rethymnon Knossos

Griechenland – die göttliche Wiege Europas Die südlichste griechische Insel lockt mit 300 Sonnentagen im Jahr, kilometerlangen Stränden und grossartiger Kultur – denn Kreta war das Zentrum der ersten Hochkultur Europas. Malerische Städtchen mit blumengeschmückten Gassen verzaubern ihre Besucher. Tauchen Sie ein in die Sagenwelt der Antike, baden Sie im glasklaren Meer und lassen Sie in gemütlichen Tavernen die Seele baumeln...

Mittelmeer

Elounda

Agios Nikolaos

8 Reisetage im 4 Hotel inkl. Halbpension und Ausflüge ! 1. Tag / Zürich – Heraklion (Kreta): Flug von Zürich nach Heraklion mit Aegean Airlines. Hier werden Sie von Ihrer Deutsch sprechenden Reiseleitung bereits für Ihren Transfer ins Hotel erwartet. 2. Tag / Agios Nikolaos & Bootstour: Nach dem Frühstück in Ihrem Hotel Beginn Ihres ersten Ausfluges; an die landschaftlich reizvolle Ostküste nach Agios Nikolas – eines der schönsten Hafenstädtchen der Insel. Hier bewundern Sie den tiefgrünen „Voulismeni-See“, der durch einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden ist, sowie den romantischen Hafen mit bunten Fischerbooten und urchigen Tavernen. Anschliessend Bootsfahrt rund um die Insel Spinalonga, nahe des Ortes Elounda, wo Sie Spannendes über das hart umkämpfte Fort des 15. Jh. erfahren. 3. Tag / Kloster Arkadi – Kournas – Rethymnon: Heute führt Sie ein Ausflug ins Landesinnere zum Kloster Arkadi – das bedeutendste kretische Nationalheiligtum. Heute noch von Mönchen bewohnt, war das Kloster einst Zentrum des Widerstandes gegen die türkische Besatzung. Sie besuchen das Museum in Eleftherna, wo Ihnen eine Fülle an Einblicken

Knossos – Meisterleistung der Minoer

Sofort buchen:

in das Alltagsleben der Antike offenbart wird. Anschliessend Fahrt zum einzigen Süsswassersee Kretas. Der Kournas See – Heimat von Wasserschildkröten – liegt idyllisch eingeschmiegt zwischen den anliegenden Bergen und der Küste von Georgioupolis. Zum Abschluss besuchen Sie Rethymnon – ein Stück Venedig mitten auf Kreta. Kretas drittgrösste Stadt hat ihr venezianisches und osmanisches Erbe prägnant in ihrem Stadtbild erhalten. Fast 90 Prozent der historischen Bauten sind bis heute erhalten – und die Gassen der Altstadt erinnern an das verschlungene Wegenetz von Venedig. Bei einem Besuch im Teppichgeschäft erhalten Sie einen Einblick in das Kunsthandwerk. 4. Tag / Palast von Knossos – Archäologisches Museum: Mit dem Besuch der weltberühmten und einzigartigen Ausgrabungsstätte des minoischen Palastes von Knossos steht ein weiterer Höhepunkt auf Ihrem Programm. Älteste Siedlungsspuren stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. Minoer – die älteste europäische Hochkultur – haben hier um 1900 v. Chr. Grossartiges erbaut. Der auf einer Fläche von knapp 8km2 erbaute Königspalast von Knossos überwältigt durch seine gigantischen Ausmasse – geschätzte 1300 Räume und bis zu 5 Stockwerke hoch – sowie seine beeindruckende Bauweise mit fliessend Wasser und einem ausgeklügelten Lüftungssystem. Was blieb sind die heutigen Ruinen aus dem Zeitraum um 1450 v. Chr – und die Sage vom Minotaurus und dem Labyrinth. Erfahren Sie spannende Sagen der Antike – über Minos, der Sohn des Zeus und der Europa – und

Montag bis Freitag 08h bis 18h

✆ 0848 14 25 36

Ursprüngliches Landesinnere erster König von Kreta. Zum Abschluss haben Sie die Möglichkeit Souvenirs einzukaufen. 5. Tag / Venezianische Festung & Altstadt Heraklion: Besuch der bezaubernden, von Wehrmauern umgebene Altstadt von Heraklion mit ihrem Labyrinth von vielen kleinen Gassen. Bummel durch die Ladenstrasse mit Besuch eines Lederateliers und vorbei an zahlreichen, typisch griechischen Tavernen, Cafés sowie dem Wahrzeichen der Stadt – der Koules Festung aus dem 16Jh. Heraklion war in minoischer Zeit, also vor rund 3500 Jahren, der Hafen der minoischen Palastsiedlung von Knossos. Einige Jahrhunderte später erhielt die Stadt ihren heutigen Namen – abgeleitet vom mythischen Helden Herakles (Herkules). 6. und 7. Tag / Freie Zeit : Zeit zu Ihrer freien Verfügung zum Ausspannen oder für weitere fak. Ausflüge (vor Ort buchbar). 8.Tag / Heraklion (Kreta) – Zürich: Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Aegean Airlines nach Zürich. Ankunft am Abend. Allfällige Änderungen der Reihenfolge der Ausflüge bleiben vorbehalten.

www.net–tours.ch www.net–tours.ch Organisation und Durchführung: net– tours, Glattbrugg


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

35

www.migrosmagazin.ch

Beiträge, Bilder und Meinungen unserer Leserinnen und Leser

Gestalte online mit!

zin.ch

a rosmag

ig www.m

Die Umfrage

Migrosmagazin.ch Gehst du zum Hausarzt? In der Schweiz fehlt es an Hausärzten. Wie unsere aktuelle Umfrage zeigt, ist das Hausarztmodell aber kein Auslaufmodell. 3% 14% 83%

83 %: Natürlich, wenn etwas Ernstes vorliegt oder die Jahreskontrolle ansteht. 14%: Bei Bedarf gehe ich ins Spital oder zum Spezialisten. 3%: Nein, ich habe keinen Hausarzt. Diese Woche: Im ÖV können

Bilder: Pixabay.com, zVg

Taschen auf freien Sitzen nerven. Bist auch du ein Sitzplatzblockierer? Stimme jetzt ab: www.migrosmagazin.ch

Aufruf

Traumhafte Reiseziele – dein Sehnsuchtsort? Im Januar 2018 erscheint das nächste Reisen Extra des Migros-Magazins zum Thema «Sehnsuchtsorte». Welches ist dein Traumziel? Paris, Ibiza, die Karibik? Oder liegt es ganz woanders? Stimme online ab, entscheide, worüber wir nächstes Jahr berichten, und gewinne einen Reisegutschein von Hotelplan im Wert von 100 Franken. Der Erlebnisbericht auf: www.migmag.ch/sehnsucht

Bitte melde dich

Aufruf

Ehemaliges Klassengspänli gesucht

Frage zur Gesundheit?

Medbase beantwortet deine Fragen: Hast du eine Frage zum

Heidi Portmann aus Luzern

Wir suchen für unser Klassentreffen im November Heidi Portmann, die wir nach dem Diplomabschluss 1970 aus den Augen verloren haben. www.migmag.ch/luzern

Thema Gesundheit? Schicke sie uns, und wir lassen sie von erfahrenen Medbase-Ärzten beantworten. www.migmag.ch/medbase

Das MedbaseÄrzeteam steht mit Rat zur Seite.


Bergluft schnuppern und Energie tanken.

35%

109.– statt 169.–

Fitbit Alta HR Black* Aktivitäts-Tracker-Armband, erhältlich in den Grössen S und L, z.B. Gr. S

30.–

günstiger

49.90 statt 79.90

Trevolution Herren-Softshelljacke* erhältlich in Grau und in den Grössen S–XL, z.B. Gr. L, gültig bis 25.9.2017

40.–

günstiger

49.90 statt 89.90

Komperdell Tourenstock* 3-teilig, 1 Paar, gültig bis 25.9.2017

Hit

23.90

Trevolution Rucksack Elite* erhältlich in Schwarz und Blau, 15 Liter, z.B. schwarz, gültig bis 25.9.2017

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Ostschweiz Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

30.–

günstiger

39.90 statt 69.90

Trevolution Damen-Wanderhose* erhältlich in Schlamm und in den Grössen 36–42, z.B. Gr. 38, gültig bis 25.9.2017


50%

14.90 statt 29.80

Salomon Trekkingsocken im Duo-Pack* erhältlich in Schwarz-Grau-Blau und -Rot sowie in den Grössen 35–46, z.B. Gr. 39–42, gültig bis 25.9.2017

30.–

günstiger

49.90 statt 79.90

Trevolution Damen-Softshelljacke* erhältlich in Hellblau und in den Grössen 36–42, z.B. Gr. 38, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Pedic Sortiment (ohne Bellena, Hansaplast, Reisegrössen und Mehrfachpackungen), ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Axanova und Axamine Sortiment ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes M-Plast Sortiment (ohne Reisegrössen), ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Sanactiv Sortiment ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

40%

50%

Alle Vittel in Mehrfachpackungen z.B. Vittel im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, 2.85 statt 5.70

33%

2.80 statt 4.20

Feigen blau* Herkunft siehe Verpackung, Schale, 500 g

2.20 statt 3.70

Trauben Uva Italia Italien, per kg


38

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

1

2

1 Ohne Herdenschutzhunde

läuft nichts mehr, seit der Wolf in der Gegend umgeht. 2 Zu den grössten Schätzen

auf der Alp gehören für Josi Jauch die Kinder ihrer Schwiegertochter Irene, Enkelin Angelina und Enkel Alex. Sie hat insgesamt zwölf Grosskinder.

3 Josi Jauch kocht auf

dem Holzherd – für die ganze Grossfamilie. 4 Josi Jauch: «Ich gehe so

lange ‹z Alp›, wie ich kann!»

3

4


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

39

Josi Jauch

Die tapfere Bergbäuerin

Schicksalsschläge, finanzielle Sorgen und jetzt auch noch der Wolf: Josi Jauch hat ein Leben lang gekämpft, doch sie hat ihre Zuversicht nie verloren. Wie jedes Jahr ist die Urnerin auf der Alp Oberberg. Hier hütet die 78-Jährige 380 Schafe und Ziegen. Text: Daniela Schwegler

O

berhalb des Urnersees, des südlich ausgestreckten Zipfels des Vierwald­ stättersees, befindet sich die Alp Oberberg. Sie liegt auf einer leichten Schräge am Fuss des Gitschen, des imposanten kleinen Bruders des Uri­Rotstocks – mit fast 3000 Metern Höhe der mächtigste Berg in der Region. Hier, auf 1800 Metern, sömmert Josi Jauch (78) bereits zum 55. Mal ihre Schafe und Ziegen, eigene genau­ so wie Tiere von vier anderen Bauern, insgesamt 380 Stück. Vor Ort sind auch Helfer Martin aus dem Schwarz­ wald, der hier mit seiner Frau Sonja und deren Tochter Bianca für ein paar Tage mitanpackt, und Felix Jauch, Josis Sohn. Er arbeitet bei der Sozial­ versicherungsstelle Uri in Altdorf und kommt an den Wochenenden sowie ein­ bis zweimal während der Woche abends auf die Alp, um seiner Mutter und seiner Frau Irene (35) unter die Arme zu greifen. Zusammen mit den Kindern Angelina (5) und Alex (3) hält seine Frau die Stellung auf der Alp und schaut zu den Tieren. Felix Jauch hilft beim Zäunen, denn der Wolf geht neu auch im Urnerland um: 2015 riss er in der Region erstmals über 50 Schafe. Nun sind die Jauchs auf der Hut; sie haben sich zwei Herdenschutzhunde an­ geschafft. Zudem schauen neu zwei Lamas nach dem Rechten in der Herde, und die drei Border­Collies sind mehr auf Zack denn je. Die Schutzmassnahmen fruchten, doch der Mehraufwand für den Her­ denschutz sei enorm, sagt Felix Jauch.

Bilder: Tanja Demarmels

«Er ist unterdessen so gross, dass uns die Zeit fehlt für andere wichtige Arbeiten auf der Alp wie das Instand­ halten der Wanderwege, das Pflegen der Weiden oder den Unterhalt der Bauten.» Habe sich ein Wolfsrudel in der Gegend etabliert, steige der Druck zu­ sätzlich. Dann müssten sie noch mehr Herdenschutzhunde anschaffen, sagt Felix Jauch. «Das ist wie bei einem Wettrüsten.» Wobei das Maximum an Aufwand bereits erreicht sei. «Besser zäunen geht gar nicht, das hat uns auch der Herdenschutzverantwort­ liche des Kantons Uri bestätigt. Kraft durch das Gebet

Als seine Mutter hier vor 55 Jahren als 23­Jährige gemeinsam mit ihrem Mann Hans erstmals «z Alp» ging, kannte man den Wolf nur noch vom Hörensagen. Josi Jauch kam 1939 im Chlital, in einem Seitenzweig des Isenthals, als Bergbauerntochter zur Welt und wuchs dort mit ihren fünf Geschwistern «in grosser Gebor­ genheit auf», wie sie erzählt. «Das gab mir sehr viel Kraft mit auf den Weg.» Und die brauchte sie auch. Denn die Stürme des Lebens fegten zum Teil sehr heftig über sie hinweg und krümmten ihren Rücken wie bei einer Föhre, die jahrzehntelang dem Sturm ausgesetzt ist. Josi Jauch geht am Hirtenstock. Aufgerichtet hat sie in schweren Stunden immer wieder das Gebet. «Wenn die Tiere auf die Alp kommen, übergebe ich sie stets dem heiligen Antonius, dem Patron der Schafe, und der heiligen Agatha, die vor Feuer und Blitz bewahrt», sagt

die noch sehr rüstige Älplerin. «Dass die Leute mich deswegen belächeln, ist nicht so schlimm. Denn ich weiss ja, dass die Schutzheiligen helfen», sagt Josi Jauch schmunzelnd. Trotz Schutz von oben: Im Som­ mer 1974 wollte es das Schicksal, dass ihr Mann Hans beim Heuen plötzlich bewusstlos umfiel. Ein Hirntumor war geplatzt und hatte zu einer Hirn­ blutung geführt. Nach einer ersten Operation wucherte der Tumor so schnell weiter, dass Hans Jauch zehn Tage später zum zweiten Mal operiert werden musste. Er fiel ins Koma, aus dem er erst 19 Wochen später erwachte – als ein völlig neuer Mensch. Nach der Reha gaben ihm die Ärzte noch ein Jahr. «Ich nahm ihn heim», sagt Josi Jauch, «pflegte ihn und sorgte daneben für unsere Kinder.» Zum Bergbauernhof, zum Alpbetrieb, zu den sieben Kindern im Alter zwischen ein und elf Jahren kam nun also auch noch die Be­ treuung ihres invaliden Mannes hinzu. «Ich pflegte ihn 25 Jahre lang, er starb mit 65.» Für die Bergbäuerin war das eine sehr schwierige Zeit. «Durch das Koma hatte ich von heute auf morgen meinen Mann verloren und einen wildfremden Menschen neben mir. Es gab kein nettes Wort mehr. Nie die Frage: Wie geht es dir? Wie geht es den Kindern? Wie kommst du über die Runden? Es war, als hätte ich ein Kind mehr zu betreuen.» Dazu die viel zu kleine Minimal­ rente, mit der Josi Jauch sich und die Familie durchbringen musste. Sie bestieg die Alp mit den Schafen und


10 FRANKEN GESCHENKT Prepaid SIM-Karte inkl. Guthaben jetzt zum Schnäppchenpreis.

von Im Netz

Swissco

m

Fr. 9.80 Fr. 19.80 Prepaid SIM-Karte (3in1) inkl.: • Fr. 15.– Guthaben • 10 MB* Daten pro Monat • 100 MB* Daten beim Neukauf geschenkt

MGB

Prepaid SIM-Karte für Fr. 9.80 statt Fr. 19.80. Promo ist gültig vom 12.09. bis 02.10.2017. Registrierung in einer melectronics- oder Migros-Filiale notwendig. * MB-Daten gültig in der Schweiz.

www.m-budget-mobile.ch/de/prepaid


41

Anzeige

MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

100 % schweizerisch

70 Jahre Costa

Sichern Sie sich jetzt die besten Kreuzfahrten-Deals!

ive I n k lus k et k ep a Geträn cheints u n d G u er t v o n W heft im 500 R EU

Josi Jauchs Sohn Felix packt mit an, wo er kann.

führte den kleinen Bauernbetrieb im Dorf Isenthal mit vier Stück Vieh. «So hatte ich Milch für die Kinder und konnte ab und zu ein Rind verkaufen, was mir einen kleinen Zusatzverdienst einbrachte.» Es gab oft Zeiten, in denen sie jeden Franken zweimal umdrehte, bevor sie ihn ausgab, zumal sie einen grossen Teil der Kosten für die Behandlung ihres Mannes selber tragen und jahrelang Schulden abstottern musste. Und als sie dann endlich alle Schulden abbezahlt hatte, schaffte sie sich eine Kühltruhe an. «Die war mir wichtiger als ein Fernseher oder ein neues Kleidungsstück. Wenn ich im Winter ein Schaf oder ein Schwein schlachtete, war ich nicht mehr auf unsere zentrale Tiefkühlanlage im Dorf angewiesen.» Ferien konnte sie sich nie leisten. Bis auf die drei Pilgerreisen nach Lourdes und die Spitalbesuche mit ihrem Mann in Zürich kam sie kaum aus dem Isenthal heraus. Dennoch ist sie zufrieden mit dem, was ihr das Leben geschenkt hat. «Es ist eine Gnade, wenn man mit dem, was man hat, zufrieden sein kann», sagt sie. «Ich habe das Leben immer angenommen, wie es ist, Gott sei Dank.» Und sie hat das Leben gemeistert, brachte alle durch. Besonders freut es sie heute, immer wieder zu hören, dass ihre Kinder gut seien zu ihren Mitmenschen. «Dass sie

alle ‹recht herausgekommen› sind und fest im Leben stehen, ist nicht nur mein Verdienst. Die Muttergottes und die Schutzengel haben dabei geholfen», sagt sie. Als die Zeitungen zum 50. Alpsommer breit über die tapfere Bergbäuerin und Älplerin berichteten und die damalige Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ihr gar gratulierte, freute das Josi Jauch ungemein. «Ich bewundere Sie, wie Sie trotz allem Schweren, das Sie durchmachen mussten, Ihre Zuversicht und Lebensfreude nicht verloren haben», schrieb die Bundesrätin, «wie Sie, obwohl Sie selbst unendlich viel Kraft brauchten, immer wieder anderen Kraft und Halt gaben.» Josi Jauch lächelt beim Vorlesen des magistralen Schreibens. Und für sie ist sonnenklar: «Ich gehe so lange ‹z Alp›, wie ich kann.» Inzwischen zwar ein bisschen bequemer: mit dem Helikopter. Das letzte Mal zu Fuss unterwegs war sie vor zwei Jahren, mit 76. Doch ihr Sohn, dem sie die Alp vor einiger Zeit verkauft hat, findet, sie habe das bisschen Luxus verdient nach so vielen Jahren, sie dürfe dieses Geschenk annehmen. Josi Jauchs hellblau-klare Augen leuchten unter dem silbernen kurzen Haar. MM Bücher zum Thema Daniela Schwegler, Stephan Bösch: «Landluft – Bergbäuerinnen im Por­ trät», Rotpunktverlag, 2017, 256 Seiten. Daniela Schwegler, Vanessa Püntener: «Traum Alp – Älplerinnen im Porträt», Rotpunktverlag, 2013, 256 Seiten. Beide Publikationen sind bei www.exlibris.ch erhältlich.

Buchen Sie bis zum 15. Oktober 2017 eine Costa-Kreuzfahrt im Jahr 2018 und Sie profitieren doppelt.

Wir schenken Ihnen:

Gutscheinheft im Wert von EUR 500 Getränkepaket «Pranzo&Cena» in der Classic-Kategorie bzw. «Più Gusto» in der Premium Kategorie

Westliches Mittelmeer

8 Tage/7 ab/bis Tage / 7 Nächte ab / bis Savona an Bord der Costa Fascinosa Reisedaten 2018: Jeden Sonntag vom 8.4. bis 10.6.18. Marseille Barcelona Ibiza Palma de Mallorca

Preise p. P. in CHF

Savona Neapel Palermo

Catania

Malta

= Routenverlauf ab 27.5.18

bei Doppelbel.

Tiefsaison z.B. 8.4.18

Hochsaison z.B. 10.6.18

Classic Premium Classic

Premium

Innen

799

919

1099

1219

Aussen

959

1079 1309

1429

Balkon

1099 1249

1449

1599

Kinder bis 18 Gratis im 3./4. Bett Weitere Daten & Preise: www.hotelplan.ch/kreuzfahrten

Östliches Mittelmeer

8 Tage/7 Nächte ab/bis Venedig an Bord der Costa Luminosa Reisedaten 2018: Jeden Samstag vom 28.4. bis 9.6.18. Venedig Split Kotor Bari Kefalonia Athen Mykonos Katakolon Santorini = Routenverlauf ab 26.5.18

Preise p. P. in CHF bei Doppelbel.

Tiefsaison z.B. 28.4.18

Hochsaison z.B. 9.6.18

Classic Premium Classic

Innen

899

Aussen Balkon

1019

Premium

1099

1219

1049 1169

1249

1369

1199 1349

1399

1549

Kinder bis 18 Gratis im 3./4. Bett Weitere Daten & Preise: www.hotelplan.ch/kreuzfahrten

Inbegriffen: Kabine in gebuchter Kategorie, Vollpension und Unterhaltungsprogramm an Bord sowie Hafentaxen und Gebühren. Nicht inbegriffen: An- und Abreisepaket: Bus CHF 260 p. P. oder indiv. / Serviceentgelt, persönliche Auslagen, evtl. Buchungsgebühr Ihrer Buchungsstelle. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG, bei Annullierung die Bedingungen der Reederei. Tagesaktuelle Preise. Preisstand 31.8.17

Buchen und weitere Infos:

0848 82 11 11, www.hotelplan.ch/kreuzfahrten Mo–Fr 9–18 Uhr / Sa 9–12 Uhr . In jeder Hotelplan- und Travelhouse-Filiale, Globus Reisen Lounge und in jedem Reisebüro.

Ferienblog


42

MM37, 11.9.2017 | MENSCHEN

Leserforum MM36: Interview Ruth Humbel vs. Karin Keller-Sutter Der grosse Streit um 70 Franken

Pro und Contra: CVP-Nationalrätin Ruth Humbel und FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter

Diese Rentenreform ist kein Kompromiss, wie Ruth Humbel uns glauben machen will, sondern ein einseitiger Ausbau der AHV, ein Schlag ins Gesicht der jüngeren Generation – und den heutigen Rentnern werden nur Kosten auferlegt. Das zeigt auch die Tatsache, dass das Parlament die Reform mit nur einer Zufallsstimme mehr genehmigt hat.» Werner Hübscher, Gunten BE

Kaum ein Argument, das Ruth Humbel nicht mit Leichtigkeit widerlegt, aber jederzeit dabei, die AHV samt ihrer Reform schlechtzureden. In einem Punkt stimme ich mit Frau Keller-Sutter überein: «Man findet vielleicht nicht alles gut und muss auch mal Abstriche machen, aber es gibt nie nur eine Lösung.» Wenn sie das nun noch auf sich und die FDP beziehen könnte, statt darauf zu pochen, dass dieser unendlich mühselig erarbeitete Reformkompromiss keine Lösung für die Ewigkeit ist, wäre sie schon fast vernünftig. Peter Oertel, Winterthur

Anzeige

30% günstiger 30%

77.20 20 statt 10.30

Eichhof Alkoholfrei Eichhof Panaché Alkoholfrei 10 x 33 cl

30%

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und LeShop.ch.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

66.30 30 statt 9.00

Eichhof Alkoholfrei 6 x 50 cl

30%

00.90 90 statt 1.30

30%

1.35 1 35 statt 1.95

ERDINGER Alkoholfrei 50 cl

Eichhof Radler 0.0% 33 cl

30%

55.10 10 statt 7.50

ERDINGER Alkoholfrei 6 x 33 cl

Bild: Samuel Trümpy

«Diese Rentenreform ist ein Schlag ins Gesicht der jüngeren Generation»


MENSCHEN | MM37, 11.9.2017

MM36: SAC-Hütten Luxus im Hochgebirge

«Jammerschade um die schöne Berglandschaft» Ich besuche häufig SAC-Hütten und frage mich, was die Architekten sich gedacht haben, als sie diese «Schuhschachtel» in die Bergwelt gebaut haben. Jammerschade um die schöne, unberührte Berglandschaft. Leider hat die Gier nach mehr Umsatz auch Einzug in unsere Alpen gehalten – und leider auch mit dem Segen des Schweizerischen Alpen-Clubs. Parallel dazu auch der Trend, Jugendherbergen als «Hostellerie» zu betreiben. Walter Guler, via E-Mail

Braucht es in den Alpen wirklich solche Luxushütten? Wenn ich in die Berge gehe, möchte ich die schöne Berglandschaft geniessen, und dann genügt mir eine ganz einfache, heimelige Übernachtung. Wir Menschen müssen einfach wieder lernen, dass man auch mit wenig Komfort gut auskommen kann. Remo Meier, Uster ZH MM36: Diese Woche Mehr Medizinstudenten, mehr Hausärzte?

«Es braucht ein Umdenken» Vielleicht braucht es gar nicht mehr Hausärzte, sondern mehr gute Alternativmediziner. Es sollte endlich ein Umdenken stattfinden, auch um die hohen

Gesundheitskosten langfristig zu senken. Mein Mann hat gerade einen fünfjährigen Leidensweg beendet, indem er zu einem Ayurvedamediziner gegangen ist. Mein Mann ist nun endlich schmerzfrei und kann all die vielen teuren Medikamente, Schmerzmittel und Spritzen vom Hausarzt vergessen. Man stelle sich vor, was die Krankenkasse hätte einsparen können ... Sibylle Wigger, via E-Mail Die finanzielle Entschädigung müsste attraktiver werden, sagen die Spezialisten. In unserem Dorf gab es einen Dorfarzt, der drei Kinder und ein tolles Haus mit Garten hatte und zu den Besserverdienenden zählte. Man konnte ihn aber auch samstags und sonntags belästigen. Er war für alle Patienten immer er-

43

reichbar. Heute gibt es Zentren, wo Hausärzte von 8 bis 18 Uhr arbeiten, keinen Nachtdienst leisten, Freitagnachmittag und Samstag und Sonntag freihaben. Da kann man nur hoffen, dass die Krankheit nicht nach 18 Uhr, nicht in der Nacht und schon gar nicht am Weekend ausbricht – sonst ab in die Notfallstation, die regelmässig überfordert ist! Susanna Geser, Biel BE Schicken Sie Ihre Leserbriefe an: Redaktion Migros-Magazin, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an: redaktion@migrosmagazin.ch Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und übernimmt keine Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der Aussagen. Über Erscheinen resp. Nichterscheinen der Leserbriefe wird keine zusätzliche Korrespondenz geführt.

Anzeige

2 0 % R a b at t BEI MUSKEL- UND GELENKSCHMErZEN

STrESS-SITUATIONEN MEISTErN

Lindert Verspannungen und Muskelkater

B-Vitamine für gute Nerven und Energie

Perskindol Classic Gel 200 ml CHF 25.20 statt CHF 31.50

Burgerstein B-Komplex, 100 Tabletten CHF 22.40 statt CHF 28.–

20%

Vifor Consumer Health AG 1752 Villars-sur-Glâne

20%

Ebi-Pharm AG, 3038 Kirchlindach

Gültig bis 24. 9. 2017 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch

www.dropa.ch

Apotheken und drogerien


17 /1 8

FLUSSKREUZFAHRTEN

20

Douro, die Mosel Portugals mit der MS Douro Spiritbbbbk

t langs he Es het so

Rabatt*0.– 0 bis Fr. 10 , slastung ig von Au *Abhäng , Wechselkurs Saison

Porto–Barca d’Alva–Régua–Porto

• UNESCO-Weltkulturerbe Douro-Tal • Spektakuläres Weinanbaugebiet • Alle Kabinen mit französischem Balkon

1. Tag Zürich–Porto–Vila Nova de Gaia Individuelle Anrei-

Abreisedaten 2017 Es het solangs het Rabatt 01.11. 600 08.11. 1000

8 Tage ab Fr. 890.– (Rabatt Fr. 1000.– abgezogen, 05.11., 2-Bettkabine Mitteldeck vorne)

se. Flug nach Porto. Transfer zum Schiff nach Vila Nova de Gaia. Einschiffung. 2. Tag Vila Nova de Gaia–Régua–Pinhão Fahrt nach Régua. Nach dem Mittagessen an Bord Ausflug* in die alte Bischofsstadt Lamego. Abendessen an Bord. Folkloredarbietung. 3. Tag Pinhão–Vega de Terrón Entspannung und Erholung an Bord bis zur spanischen Grenze. Nach dem Mittagessen Ausflug* nach Castelo Rodrigo. 4.Tag Vega de Terrón–Barca d’Alva Busfahrt in die spanische Universitätsstadt Salamanca* mit Rundgang Plaza Mayor, Universität, Casa de las Conchas, barocke Kirche La Clereria, alte und neue Kathedrale sowie Römerbrücke Puente Romano. Flamenco-Show am Mittag. Portugiesisches Grillfest. 5. Tag Barca d’Alva–Pinhão–Régua Fahrt durch malerische Landschaften nach Pinhão. Mittagessen* in einer lokalen Quinta mit Unterhaltung. Weiterfahrt flussabwärts bis Régua. 6. Tag Régua–Vila Nova de Gaia Ausflug* nach Vila Real mit Besuch des berühmten Schlosses Mateus. Nachmittags Fahrt zurück nach Porto. Traditionelle Fado-Show an Bord. 7. Tag Vila Nova de Gaia Stadtrundfahrt* in Porto von der Cais da Ribeira bis zur alten Alfândega. Portweinverkostung in einer Kellerei. Nachmittags Ausflug+ Guimarães, mit mittelalterlichem Stadtkern und stolzer Burg. Abendessen an Bord. 8. Tag Vila Nova de Gaia–Porto–Zürich Ausschiffung und Transfer zum Flughafen Porto. Rückflug nach Zürich mit TAP. Individuelle Heimreise.

MS Douro Spiritbbbbk Das moderne, komfortable, 2011 gebaute Schiff bietet Platz für 124 Gäste. Alle 65 Kabinen verfügen über französischen Balkon, kleinen Tisch und Stühle, Dusche/WC, Föhn, TV, Telefon, Safe und individuell regulierbare Klimaanlage. Die Kabinengrösse beträgt bei den Standardkabinen sowie den 1-Bettkabinen Mitteldeck ca. 16 m2, Mitteldeck vorne ca. 15 m2 und 1-Bettkabinen Mitteldeck vorne ca. 14 m2. Die Junior Suite auf dem Mitteldeck (ca. 20 m2) und die Suiten auf dem Oberdeck (ca. 24 m2) sind zusätzlich mit einer Badewanne ausgestattet. Zur Bordeinrichtung gehören elegantes Restaurant, Panorama-Salon mit Bar/Tanzfläche, Spa, Fitnessraum, Réception und Boutique/Souvenirshop, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Sitz- und Liegegelegenheiten und kleinem Pool. Lift vom Haupt- zum Oberdeck. WLAN gegen Gebühr. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). 2-Bettkabine Mittel- und Oberdeck (ca. 16m²) mit franz. Balkon

Verlängerungsprogramm Lissabon

Pauschalpreis p.P. in Fr. DZ 540.– , EZ 710.– inkl. 3 Übernachtungen,Verpflegung gemäss Programm, alle Ausflüge, Deutsch sprechende Reiseleitung.

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Abreisedaten 2018 19.03. 700 21.05. 26.03. 600 28.05. 02.04. 500 04.06. 09.04. 400 11.06. 16.04. 300 18.06. 23.04. 200 25.06. 30.04. 200 02.07. 07.05. 200 09.07. 14.05. 200 16.07.

Es het solangs het Rabatt 200 200 200 200 200 200 300 400 500

23.07. 30.07. 06.08. 13.08. 20.08. 27.08. 03.09. 10.09. 17.09.

500 600 600 500 400 300 200

24.09. 01.10. 08.10. 15.10. 22.10. 29.10. 05.11.

200 200 200 300 400 500 1000

200 200

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Mitteldeck hinten, franz. Balkon 2-Bettkabine Mitteldeck vorne, franz. Balkon 2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 1-Bettkabine Mitteldeck vorne, franz. Balkon 1-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon Junior Suite Mitteldeck, franz. Balkon 2-Bettkabine Oberdeck hinten, franz. Balkon 2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon Suite Oberdeck, franz. Balkon Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck* Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck* Flug mit TAP inkl. Transfers in Portugal, Taxen, Basis G-Klasse (höhere Klasse gegen Zuschlag) Ausflugspaket (6 Ausflüge) Annullations- und Extrarückreiseversicherung

1690 1890 1990 2490 2590 2690 1990 2190 2990 890 1190 395 240 66

* Junior Suite und Suiten sind nicht zur Alleinbenutzung möglich Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Getränkepaket, ohne Flug. Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen.

Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen. * Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar |

mit leicht geändertem Programm und Preisen

+Fak. Ausflug nur an Bord buchbar

| Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: douroazul

Verlangen Sie Martina Hafen

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Migros-Welt MM37

Zahl der Woche

46 500

Das Migros-Tochterunternehmen Digitec Galaxus hat sein Warenlager von 36 000 auf 46 500 Quadratmeter vergrössert. Darin hätten fast sieben WM-Fussballfelder Platz.

Migros-Lehrberufe

Alleskönner der Gastronomie Simon Genet (17) absolviert das dritte Lehrjahr zum Systemgastronomen bei der Genossenschaft Migros Zürich.

«Wir lernen alle Bereiche eines Migros-Restaurants kennen – von der Planung im Büro über die Küche bis zum Verkauf. Der Kundenkontakt beim Mittagsservice gefällt mir.»

Säntispark

Bild: Daniel Kellenberger, zVg

Musik vom amerikanischen Kontinent Am Donnerstag, 21. September, heisst es im Säntispark in Abtwil zum letzten Mal in dieser Sommersaison «Musik in der Arena»: Ab 19 Uhr kann man ein Konzert der Band Misty Blue ge­ niessen. Die vierköpfige Formation spielt Musik des amerikanischen Kontinents und beschränkt sich dabei weder auf den Norden noch auf den Süden: Bluegrass- und Folksongs stehen eben­

so auf dem Programm wie lateinamerikanische Canciones. Das Publikum darf sich auf Livemusik freuen, die das Herz berührt und lange nach­ klingt. Bei schönem Wetter findet das Konzert in der Säntispark­Aussenarena statt, bei Regen im Einkaufszentrum. Mehr von der Migros Ostschweiz ab Seite 87


46

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Brack.ch

PickMup öffne dich «m4music»

Jetzt Musikvideo einsenden Gesucht wird der beste Schweizer Videoclip des Jahres.

Und zwar vom Popmusikfestival «m4music» des Migros- Kulturprozents, von den Solothurner Filmtagen und der Fondation Suisa. Die ausgewählten Clips kommen ins Programm «Best Swiss Video Clips» der 53. Solothurner Filmtage. An der «Upcoming Award Night» am 27. Januar 2018 werden die fünf für den Hauptpreis nominierten Videos bekannt gegeben. Alle fünf Nominierten erhalten einen Beitrag von 2000 Franken. Zwei Monate später folgt am 24. März 2018

beim «m4music»-Festival die Verkündung des «Best Swiss Video Clip»Gewinners. Dabei wird ein Jury- und ein Publikumspreis vergeben, beide mit je 5000 Franken dotiert. Die ausgewählten Clips kommen zudem ins Programm «Best Swiss Video Clips» der 53. Solothurner Filmtage. Die Videos können noch bis zum 27. September eingesandt werden. Videos anmelden und hochladen: www.m4music.ch

PickMup, das Abholnetz der Migros-Online-Shops , ist so dicht, dass über 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung einen entsprechenden Standort innerhalb von zehn Minuten Fahrtzeit erreichen. Dazu gehören Migros-Filialen, Migrolino-Shops oder MigrosFitnesscenter, wo Einkäufe abgeholt sowie kostenlos zurückgeschickt werden können. Nun öffnet die Migros PickMup auch für Drittanbieter: Ab sofort haben Kunden des Online-

shops Brack.ch die Wahl, ihre Bestellungen an einem PickMup-Standort abzuholen. Kjell Kufferath, Projektverantwortliche bei der Migros, zeigt sich zufrieden: «Die Migros bietet somit noch mehr Kunden die Möglichkeit, ihre Abholung mit dem Einkauf zu verbinden oder ihre Bestellungen bequem auf dem Heimweg abzuholen. Zudem erreichen wir dadurch auch Menschen, die vorher vielleicht keine Migros-Kunden waren.»

Auch im Fitnesspark kann man Sendungen abholen.

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros muss die Preise von Alnatura-Cashewkernen erhöhen. Grund sind Ernteausfälle

in Vietnam und die knappe Rohstoffverfügbarkeit. Teurer werden auch Walnusskerne. In den Herkunftsländern in Osteuropa und den USA sind fast keine Rohwaren mehr verfügbar, der Fokus liegt nun auf der Ernte in Chile. Die hohe Nachfrage nach Walnüssen in Indien, China, der Türkei und im Mittleren Osten lässt die Preise steigen. Der kürzlich erhöhte Milchpreis führt zudem zu einer Preiserhöhung bei verschiedenen Milchprodukten. Gestiegene Preise bei wichtigen Rohstoffen sowie eine Rezepturverbesserung verteuern auch den Verkaufspreis von Yvette Waschmittel. Preis alt*

Preis neu*

in %

Bio Max Havelaar Kokosöl, 200 g

6.90

6.50

-5,8

Sélection Süsskirschen, 160 g

3.30

2.90

–12,1

M-Classic Max Havelaar Maiskölbchen, 216 g

1.90

1.60

–15,8

Alnatura Cashews geröstet, gesalzen, 100 g

3.50

3.60

2,9

Bio AHA Bratbutter, 250 g

6.90

7.20

4,3

Alnatura Cashewkerne, 150 g

3.95

4.20

6,3

Bio Walnusskerne, 100 g

3.10

3.60

16,1

Sun Queen Walnusskerne, 130 g

3.30

3.90

18,2

Ausgewählte Produkte

Léger Joghurt Drink Mokka, 500 ml

1.60

1.65

3,1

Bifidus Joghurt Drink Erdbeer, 500 ml

1.75

1.80

2,9

M-Classic Crème Dessert Vanille, 500 g

1.60

1.65

3,1

Yvette Feinwaschmittel Color, 1,5 l

9.80

11.20

14,3

Yvette Feinwaschmittel Black, 1,5 l

9.80

11.20

14,3

* in Franken


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

47 Klipp und klar

«Ware wird rechtzeitig im Regal stehen»

Blickfang

Würziges Picknick Mittagessen anno 1973 mit Mirador und Ei. Adrian Zahn

Schicken Sie uns Ihr MigrosBild und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein Migros-Zusammenhang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www. migmag.ch/blickfang

Kabarett

«Die Sieger» – ein Quartett geht auf Tour Christoph Simon, Lisa Catena, Jan Rutishauser, Dominik Muheim (v.l.) sind allesamt

Sieger. Denn die vier Künstler haben nacheinander das Kabarett-Casting der Oltner Kabarett-Tage gewonnen. Nun gehen sie gemeinsam als «Die Sieger» auf Tournee. In ihrem Programm hinterfragen sie,

Migros-Filialen Bilder: Christian Schnur, Claude Hurni, zVg (3)

Das «Spick»-Spezial liegt auf Am kommenden Mittwoch, 13. September, gibts in allen Migros-Filialen* eine

kostenlose Spezialausgabe der Kinderzeitschrift «Spick». Gefüllt ist dieses besondere Heft mit vielen fantasievollen Geschichten, Rätseln und Seiten zum Ausmalen. Die 36-seitige «Spick»-Spezial-Edition gibt es nur in der Migros und nur am 13.September. Pro Einkauf darf ein Heft mitgenommen werden. * solange Vorrat

was Siegen heisst in einer Welt, die Sieger feiert. Die Musiker und Slam-Poeten tun dies mit viel Humor und geschliffenen Worten. Los gehts am 15. September «Im Hochhaus», der Kleinkunstbühne des MigrosKulturprozents am Limmatplatz in Zürich. Mehr Infos: www.im-hochhaus.ch

Markus Helg,

Bereichsleiter Internationale Transporte der Migros

1

Welche Konsequenzen hat die Sperrung der Bahnstrecke im süddeutschen Rastatt für den Warentransport der Migros? Von Juli bis September ist Hochsaison. Durch die Blockierung kam es bei der Auslieferung zu Verzögerungen von sieben bis 14 Tagen, und es entstehen Zu­ satzkosten. Trotzdem wird die Ware recht­ zeitig im Regal sein.

2

Auf welche Transportwege weicht die Migros aus? Den grössten Teil der Container haben wir auf Rheinschiffe um­ geladen. Dringende Fracht konnte in begrenzter Anzahl per Bahn über Singen transportiert werden oder wurde vereinzelt auf LKWs umgeladen.

3

Wie ist die Migros auf solche Unterbrüche vorbereitet? Unsere Aufteilung der grossen Warenströme aus Asien und Indien zu je 50 Prozent über La Spezia und Genua und Rotterdam be­ währt sich. Der grösste Teil der Güter wird in Containern transpor­ tiert. Die können bei Unterbrüchen kurz­ fristig mit Rheinschif­ fen oder LKWs trans­ portiert werden.


48

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Migros-Bio Tofu, Nature, gekühlt, 230 g Fr. 3.80 Migros-Bio

Tofu aus der Schweiz Neu stammen alle Sojabohnen für den Biotofu aus der Schweiz und somit von «Bio Suisse»-zertifizierten Bauernhöfen. Ob nature, geräuchert oder mit Curry gewürzt:Tofu sorgt für Abwechslung auf dem Teller. Text: Heidi Bacchilega

S

oja wächst nicht nur in Brasilien, den USA oder Argentinien, er wächst auch in Nieder­ hasli ZH, Bätterkinden BE oder Porrentruy JU. Immer mehr Biobauern in der Schweiz kul­ tivieren Soja. Agroscope, die Forschungsanstalt des Bundes, hat in den letzten Jahren Soja­ pflanzen gezüchtet, die auch bei uns gut wachsen und aus­ reifen. Da diese Pflanzen Wär­ me lieben, gedeihen sie bei uns in der Schweiz vor allem in den gemässigten Klimazonen des Mittellands. Was spricht für den Schweizer Biotofu?

In vielen Ländern wird für den Sojaanbau Wald abholzt und der Boden stark beansprucht. Menschen in der näheren Um­ gebung kämpfen oft mit ver­ schmutztem Wasser oder gegen die Enteignung ihrer Landes. Die Schweizer Sojapflanze wird nach den strengen Richtlinien

Bilder: Pia Grimbühler

von Bio Suisse angebaut. Hier verzichtet der Bauer auf den Einsatz von Pestiziden und düngt ausschliesslich organisch. Wie wird aus einer Sojabohne Tofu gemacht?

Werden die Sojabohnen in Was­ ser eingeweicht und danach vermahlen, entsteht nach dem Abfiltern die sogenannte Soja­ milch. Sie hat einen hohen Ei­ weissgehalt und kann weiter zu Tofu verkäst werden. Die Firma Fredag AG aus Root LU stellt für die Migros Tofu her. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Produktion vegetarischer Nahrungsmittel und entwickelt ihre Produkte ständig weiter. Neben der Geschmacksoptimie­ rung steht dabei auch das The­ ma Nachhaltigkeit dauerhaft im Fokus. Als Beleg dafür kann die Migros vermelden, dass sowohl für die Verpackung des Biotofu nature als auch des geräucher­ ten Biotofu 60 Prozent weniger Material verwendet wird. MM

Aufgespiesst

Knuspriger Sesamtofu mit Soja-Ingwer-Sauce Zutaten für 12 Stück

1 1 Bund 1 dl 2 EL 20 g 1 TL 460 g 2 EL 2 El 50 g 3 EL

Gurke Thai-Basilikum Sojasauce Sesamöl Ingwer granulierter Cayennepfeffer Biotofu, nature Wasser Mehl Sesamsamen HOLL-Rapsöl

Zubereitung

1. Mit dem Sparschäler Zungen von der Gurke wegschneiden. Für die Sauce Basilikum grob

hacken. Mit Sojasauce und Sesamöl mischen. Ingwer fein dazureiben. Mit Cayenne­ pfeffer würzen. 2. Tofu und Gurke in 24 Würfel schneiden. Wasser und Mehl mischen. Tofu in der Mischung wenden und mit Sesam panie­ ren. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Tofu bei mittlerer Hitze rundum ca. 5 Minuten knusprig braten. Auf Haus­ haltspapier abtropfen lassen. Abwechselnd Tofu und Gurke auf Spiesse stecken und mit der Soja­Ingwer­Sauce servieren.


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

49

Migros-Bio Curry Tofu, gekühlt, 230 g* Fr. 4.50 Eingepackt

Tofu-Linsen-Pastetli Zutaten für 12 Stück

für 1 Muffinblech à 12 Stück à 7 cm Ø

200 g Biotofu Curry 200 g Lauch 2 EL Öl, Salz, Pfeffer 165 g gekochte schwarze Linsen Öl zum Bestreichen 640 g rechteckig ausgwallter Blätterteig 1 Bund Schnittlauch 1 Bund Petersilie 200 g Sojajoghurt, nature Eingeklemmt

RäuchertofuTomaten-Sandwich Zutaten für 4 Personen

1 100 g 20 g

230 g 1

Zubereitung

1. Backofen auf 200 °C vor­ heizen. Tofu fein würfeln. Lauch in feine Ringe schnei­ den. Öl in einer Bratpfanne erhitzen und beides darin

ca. 3 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Linsen mischen. Muffin­ förmchen mit Öl bestreichen. Aus dem Teig 12 Rondellen à 10 cm ausstechen. Teig in die Förmchen drücken. Linsenmix auf den Teigböden verteilen. Aus den Teigresten Streifen à ca. 15 cm schneiden. Diese rundherum auf die Pastetli legen und festdrücken. Pastetli in der Ofenmitte ca. 15 Minu­ ten backen. 2. In der Zwischenzeit Schnitt­ lauch fein schneiden. Petersilie fein hacken. Mit dem Soja­ joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tofu­Linsen­ Pastetli lauwarm mit dem Joghurtdip servieren.

Tomate Kalamata-Oliven Basilikum Salz, Pfeffer Biotofu, geräuchert Brot, z. B. Steinofen-Twister hell Rucola

Zubereitung

1. Für die Füllung Tomate in kleine Würfel schneiden. Oliven und Basilikum fein hacken. Alles mit ¾ des Olivenöls zu einem Aufstrich mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Räucher­ tofu in Scheiben schneiden. Restliches Öl in einer Grillpfanne erhitzen. Tofu darin von jeder Seite ca. 3 Minuten bei hoher Hitze braten. Migros-Bio Tofu, geräuchert, gekühlt, 230 g* Fr. 4.50 * in grösseren Filialen

2. In der Zwischenzeit Brot aufschneiden. Mit Aufstrich be­ streichen. Mit Rucola und Tofu belegen und zudecken. Vor dem Servieren in Stücke schneiden.

Biobauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie gehen sorgsam um mit Tieren, Pflanzen, Böden und Wasser. Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.


Das neue Kochmagazin jetzt in ihrer migros.

Nur

Fr. 3.00

FÜR MIGUSTO CLUB-MITGLIEDER GRATIS*

Jetzt auf migusto.ch anmelden und Magazin kostenlos beziehen. Über 40 neue Rezepte pro Ausgabe | Geschichten rund ums Thema Kochen | Erscheint 10 x jährlich * Migusto Club-Mitglieder erhalten das Magazin gratis gegen Aktivieren des digitalen Coupons.


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Migros-Bio

Futter ohne Soja Ab Ende 2017 verkauft die Migros nur noch Bioeier von Legehennen, die sojafreies Futter bekommen. Als Sojaersatz dient Sonnenblumenkuchen. Dieser bleibt bei der Herstellung von Sonnenblumenöl als Nebenprodukt übrig.

Migros­Bio Eier, Schweiz, Freiland, 6 × 53 g+ Fr. 4.85

Bild: Getty Images

Damit Eier in Bioqualität erzeugt werden können, brauchen die Legehennen hochwertiges Futter.

Legehennen benötigen viel Eiweiss, damit sie gesund bleiben und Eier von hoher Qualität legen. Deshalb wird ihrem Futter üblicherweise Soja beigemischt. Wegen des begrenzten An­ gebots aus europäischem Anbau wird dieser meist aus Übersee importiert, wo der Anbau zu ökologischen und sozialen Pro­ blemen führen kann. Die Migros setzt sich dafür ein, dass der

Sojaanteil in der Tierfütterung auf ein Minimum reduziert beziehungsweise nur noch aus verantwortungsvollen Quellen beschafft wird. Bis Ende 2017 stammen alle Bioeier von Hennen, deren Futter mit Son­ nenblumenkuchen statt Soja angereichert ist. Dabei handelt es sich um ein Nebenprodukt der Pressung von Sonnen­ blumen zur Gewinnung von

Sonnenblumenöl. Mit einem Fettgehalt von zehn Prozent hat der Kuchen einen hohen Nähr­ und Energiewert. Da­ neben kommen noch weitere eiweisshaltige Zutaten wie zum Beispiel Raps­ und Lein­ kuchen in die Mischung, sodass nun der Hauptteil der Eiweisse im Futter Nebenprodukte der europäischen Lebens­ mittelherstellung sind. MM

Biobauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie gehen sorgsam um mit Tieren, Pflanzen, Böden und Wasser. Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Enga­ gement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.

51


Bessere Freizeit-Ideen gibtâ&#x20AC;&#x2122;s auf famigros.ch

Auf der neuen Famigros-Website finden Familien Hunderte von inspirierenden Ausflugstipps, Bastelvorlagen und viele weitere Spielvorschläge, die sich ganz einfach nach Kriterien wie Alter, Interesse oder Wohnort filtern lassen. famigros.ch/bessere-ideen


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Migusto

Geliebter Klassiker

Es gibt Speisen, die nie aus der Mode kommen. Der Ofenschinken ist so ein Dauerbrenner. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie man den Herbstklassiker mit Chicorée zubereitet. Text: Andrea Pistorius, Claudia Schmidt Bilder: Christine Benz Rezept: Andrea Pistorius

Herausnehmen und sammeln!

STEP-BY-STEP ZUM KOCH-PROFI WERDEN! Tolle Kochvideos auf migusto.ch

Das neue Kochmagazin der Migros Erhältlich in den Filialen für Fr. 3.–, für Clubmitglieder gratis. Jetzt anmelden: www.migusto.ch

Chicorée verliert im Ofen ein wenig an Bitternoten, ist aber immer noch ein kräftiger Begleiter für den währ­ schaften Ofenschinken.

53


54

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Step-by-Step

Chicorée-Schinkenrollen mit Kräutersauce 1

Backofen auf 200 °C vorheizen. Vom Chicorée die äussersten Blätter entfernen, Strunk kreuzweise einschneiden. Stangen 2–3 Minuten in kochendem Salz­ wasser blanchieren und abtropfen lassen.

5

Paniermehl in einer beschichteten Bratpfanne bei mittlerer Hitze rösten

und auskühlen lassen. Käse reiben.

2

Eine ofenfeste Form mit wenig Butter einfetten. Jede Chicoréestange mit je zwei

Scheiben Schinken umwickeln und in die Form legen.

6

Sauce über die Röllchen verteilen. Käse und Paniermehl mischen und über die Röllchen streuen. In der Ofenmitte ca. 25 Minuten goldbraun überbacken lassen. Dazu passen Salzkartoffeln.

3

Für die Sauce Butter in einer Pfanne schmelzen. Mehl mit einem Schwingbesen

dazurühren, aufschäumen lassen. Milch unter kräftigem Rühren dazugiessen. Unter Rühren aufkochen. Sauce ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.


Aktion 20%

1.20 statt 1.55

Emmentaler mild per 100 g

40%

Rehpfeffer gekocht 350 g und 600 g Österreich, z.B. 600 g, 12.90 statt 21.50

20%

Gesamtes Gusto del sol Sortiment z.B. Serrano Rohschinken, per 100 g, 3.85 statt 4.85

40%

2.20 statt 3.70

Trauben Uva Italia Italien, per kg

ab 2 Stück

20%

3.95 statt 4.95

Kürbis geschnitten «Aus der Region.» per kg

25%

1.65 statt 2.20

Avocados Peru/Chile, pro Stück

Genossenschaft Migros Ostschweiz Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

30%

Cristal Feinkristallzucker 1 kg ab 2 Stück, 30% günstiger


So frisch wie gün 35%

6.10 statt 9.50

Optigal Poulet ganz, 2 Stück Schweiz, per kg

30%

1.40 statt 2.–

TerraSuisse Fleischkäse hauchdünn geschnitten in Sonderpackung per 100 g

15%

2.80 statt 3.35

Ostschweizer Pouletschnitzel «Aus der Region.» per 100 g

30%

2.80 statt 4.–

Ofenschinken in Sonderpackung Schweiz, per 100 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT


stig. 50%

9.90 statt 19.80

ASC Rauchlachs Zucht aus Norwegen, 330 g

50%

1.50 statt 3.05

Nuss-Schinkli geräuchert «Aus der Region.» per 100 g

40%

30%

7.20 statt 12.–

2.60 statt 3.75

Käsewürstli im 3er-Pack «Aus der Region.» 3 x 160 g

20%

3.55 statt 4.45

Kalbsbrust gefüllt* Schweiz, nur in Selbstbedienung, per 100 g

Schweinsplätzli vom Nierstück Schweiz, per 100 g

20%

4.30 statt 5.40

Wander-Knebeli «Aus der Region.»* 180 g

20%

2.20 statt 2.80

Rindsvoressen Schweiz, per 100 g


Mehr Genuss für wen 35%

1.85 statt 2.90

Peperoni gemischt Niederlande, 500 g

33%

2.80 statt 4.20

Feigen blau* Herkunft siehe Verpackung, Schale, 500 g

40%

3.60 statt 6.–

Champignons weiss Schweiz/Niederlande, Schale, 500 g

33%

6.55 statt 9.80

Himbeer-Schwedentorte 500 g

20%

Alle Schwarzwälderpatisserie z.B. Schwarzwäldertorte, 2 Stück, 244 g, 4.20 statt 5.30

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

20%

3.35 statt 4.20

Anna’s Best Herbstsalat 250 g

25%

3.90 statt 5.30

Zwetschgen Schweiz/Ungarn/Deutschland, per kg


ig Geld. 20%

4.75 statt 5.95

Wyländer Zvieriplättli «Aus der Region.» per 100 g

20%

5.40 statt 6.80

Salami Felino Italien, per 100 g

20%

20%

1.70 statt 2.15

1.20 statt 1.55

Appenzeller Extra per 100 g

Emmentaler «Aus der Region.» per 100 g

6er-Pack

–.45

günstiger

1.65 statt 2.10

Raclette Block nature «Aus der Region.» per 100 g

20%

2.60 statt 3.30

M-Classic Joghurt im 6er-Pack 6 x 180 g, z.B. Apfel/Mango, Erdbeere und Heidelbeere

Duo-Pack

20%

3.90 statt 4.90

Emmentaler & Le Gruyère Reibkäse im Duo-Pack 2 x 120 g


Tolle Sparangebote zum 20x PUNKTE

2.50

Herbstchüechli 70 g

Tipp KNUSPRIG UND KNACKIG Ob knusprige Pizza Margherita oder Quattro stagioni: Perfekt dazu passt ein knackiger Carpaccio-Salat aus fein gehobeltem Gemüse, serviert mit blanchiertem Blumenkohl und Schnittsalat. Das Rezept dafür finden Sie auf migusto.ch und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

Duo-Pack

Anna’s Best Pizza im Duo-Pack z.B. Funghi, 2 x 415 g, 10.30 statt 13.80

Duo-Pack

40%

25%

M-Classic Tortelloni im Duo-Pack z.B. mit Fleischfüllung, 2 x 500 g, 7.– statt 11.80

–.40

günstiger

2.20 statt 2.60

TerraSuisse Alpenbrot 380 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

4er-Pack

25%

Alle Mini-Törtli im 4er-Pack z.B. Aprikosen-Törtli, 4 x 75 g, 3.75 statt 5.–


m kleinen Preis. –.20

günstiger Kinder-Milchsnacks und -Milch-Schnitte in Mehrfachpackungen gekühlt, z.B. Pinguí im 4er-Pack, 4 x 30 g, 1.50 statt 1.70

30er-Pack

25%

15%

Frey Branches im 30er-Pack, UTZ erhältlich in diversen Sorten, z.B. Bicolore, 30 x 27 g, Alle Ferrero Pralinen 12.– statt 16.80 z.B. Mon Chéri, 168 g, 4.20 statt 4.95

16er-Pack

50%

8.70 statt 17.40

Fun Cornets Vanille und Erdbeer im 16er-Pack 16 x 145 ml

20%

Alle M-Classic- und Bio-Marroniprodukte tiefgekühlt, z.B. Bio-Marroni-Püree, 250 g, 2.05 statt 2.60

ab 2 Stück

–.60

günstiger Alle Tradition Biscuits ab 2 Stück, jedes –.60 günstiger, z.B. Zitronenherzli, 200 g, 2.60 statt 3.20

50%

Alle Vittel in Mehrfachpackungen z.B. Vittel im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, 2.85 statt 5.70


Vom Sparschwein em 50%

M-Classic-Pommes Frites und -Ofen Frites in Sonderpackung tiefgekühlt, 2 kg, z.B. Ofen Frites, 4.70 statt 9.45

40%

Alle Agnesi Saucen z.B. Sugo al Basilico, 400 g, 1.70 statt 2.90

Duo-Pack

40%

Zweifel Original Chips im XXL BigPack und Kezz im Duo-Pack z.B. Paprika Original Chips im XXL BigPack, 380 g, 4.55 statt 7.75

30%

Alle Extra-Konfitüren und -Gelées im Glas z.B. Konfitüre Erdbeeren, 500 g, 2.05 statt 2.95

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

40%

11.75 statt 19.60

Don Pablo Olivenöl im Duo-Pack 2 x 1 Liter

50%

Gesamtes Kellogg’s Sortiment z.B. Special, 500 g, 2.35 statt 4.75


pfohlen. 3er-Pack

50%

4.40 statt 8.85

XL Original Rösti im 3er-Pack 3 x 750 g

ab 2 Stück

50%

Alle Elan Waschmittel ab 2 Stück, 50% günstiger

30%

Twist Haushaltpapier in Sonderpackungen z.B. Recycling Deluxe, 12 Rollen, 9.20 statt 13.20, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Exelcat Sortiment z.B. Knusper Menu mit Rind, 950 g, 3.95 statt 4.95

50%

Gesamtes Cucina & Tavola-Küchentextilienund -Tischtextilien-Sortiment ab 2 Stück, 50% günstiger, gültig bis 25.9.2017

50%

19.75 statt 39.50

Total Waschmittel Flasche, 5 Liter, z.B. Aloe Vera, gültig bis 25.9.2017

50%

24.10 statt 48.20

Total Waschmittel in Sonderpackung Classic und Color, z.B. Classic, 7.5 kg, gültig bis 25.9.2017


20%

Gesamtes Labello Sortiment z.B. Original, 2 Stück, 2.55 statt 3.20

Duo-Pack

20%

9.95 statt 12.60

Gillette Blue II Plus Slalom im Duo-Pack 2 x 10 Stück

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Axanova und Axamine Sortiment ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

40%

Black Diamond Stirnlampe Cosmo erhältlich in diversen Modellen und Farben, z.B. silber, 20.90 statt 34.90

30%

Alle DIM-Damen-Feinstrumpfwaren und -Herrenwäschen z.B. Damen-Slippers, beige, Gr. 35–38, 9.45 statt 13.50

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Sanactiv Sortiment ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Pedic Sortiment (ohne Bellena, Hansaplast, Reisegrössen und Mehrfachpackungen), ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 25.9.2017


Weitere Angebote. Fisch, Fleisch und Geflügel

Brot und Milchprodukte

MSC Wildlachsfilets, Wildfang aus Alaska, per 100 g, 4.40 statt 5.50 20%

Weitere Lebensmittel

Swiss-Style-Fondue Moitié-Moitié und -Schmelzkäse im Duo-Pack, z.B. Fondue Moitié-Moitié, 2 x 800 g, 22.40 statt 28.– 20%

Plätzli Stotzen vom Alpschwein, Schweiz, per 100 g, 2.65 Hit TerraSuisse Voressen vom Alpschwein, per 100 g, 2.05 Hit

Blumen und Pflanzen

Alle M-Classic- und Bio-Chüechli sowie -Strudel, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Spinat-Chüechli, 4 Stück, 280 g, 2.85 statt 3.60 20% Heinz Ketchup im Duo-Pack, Tomato und Hot, z.B. Tomato, 2 x 700 g, 2.75 statt 5.50 50%

Near-/Non-Food

TerraSuisse Rindsbraten Schulter, per 100 g, 2.70 statt 3.40 20%

Phalaenopsis, 2 Rispen im Topf, 12 cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. rosa, 9.25 statt 16.90 45%

PUNKTE

Cathedral City Scheiben, 150 g, 3.50 Neu ** o.b. Pro Comfort oder Original, z.B. Pro Comfort Normal, 32 Stück, 4.95 Neu ** Axe Deo You Clean Fresh, 150 ml, 4.65 Neu ** Rexona Roll-on invisible fresh, 50 ml, 2.45 Neu **

Zanderfilets ohne Haut, Zucht aus Dänemark, nur in Selbstbedienung, per 100 g, 4.80 statt 6.– 20% Fleischkäse-Spezialitäten, Schweiz, nur in Bedienung, per 100 g, 2.– statt 2.40 15%

20x

Neuheiten

Optigal-Poulet-Cupcake mit Pilzen und -Geschnetzeltes mit Äpfeln, z.B. Cupcake mit Pilzen, Schweiz, per 100 g, 2.35 Neu *,** Gesamtes M-Plast Sortiment (ohne Reisegrössen), ab 2 Stück 20% **

Grande Caffè Shots, 6 x 95 ml, 4.90 Neu ** Kikkoman Teriyaki Sauce Sesam, 25 cl, 4.50 Neu **

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 25.9. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT

Donnerstag, 14.9., bis Samstag, 16.9.2017

50%

3.75 statt 7.50

M-Classic-Rindsentrecôte und -huft am Stück in Sonderpackung Uruguay/Paraguay, z.B. Entrecôte, per 100 g, gültig vom 14.9. bis 16.9.2017

Lange oder kurze Pause? RestaurantMenü nur

14.80

Angebote gültig vom 11.9. bis 16.9.2017

BEIDES

Take-AwayCombo nur

5.00

Für ein gutes Bauchgefühl.


Neu in Ihrer Migros. 20x PUNKTE

Mit Chia-Samen und glutenfrei.

Saftig und knusprig.

3.40

9.80

aha! Chia Toast 300 g

Für Allergiker geeignet.

3.90

aha! Gnocchi glutenfrei 300 g

M-Classic Pouletschenkel Steaks* tiefgekühlt, 760 g

Praktisch wiederverschliessbar.

3.80

Bon Chef Currysauce in Dose 240 g

Würzig d un saisonal.

3.40

Anna’s Best Lauchwähe 200 g

Lang anhaltendes Dufterlebnis. Rahmglace mit Prosecco.

8.80

Crème d’or Mandarine & Prosecco* tiefgekühlt, Limited Edition, 750 ml

Mit Wechselanzeige.

4.60

Optimum Mottenschutz 2 Stück

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

6.50

Exelia Blue Emotion Weichspüler 1 Liter


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

67

Profi-Tipp

Leichter kochen Zutaten für 4 Personen

4

8 16 3 EL 30 g

Chicoréestangen Salz Butter für die Form Tranchen Ofenschinken Paniermehl Greyerzer

Kräuterbéchamelsauce: 2 EL Butter 2 EL Mehl 6 dl Milch 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Thymian, Oregano, Salbei ½ TL Zitronensaft Salz, Pfeffer Muskatnuss

Andrea Pistorius,

Rezeptautorin

Die Chicorée-Schinkenrolle ist für viele mit Kindheitserinnerungen verbunden. Früher wurde der Klassiker aus den 80er-Jahren aber mit einer schweren Sauce Mornay serviert. Das ist eine Béchamelsauce mit geschmolzenem Käse. Auch wurde damals gern ein Teil der Milch durch schweren Rahm ersetzt, der zwar sämiger war, aber leider auch gleich direkt auf die Hüften wanderte. Mein Rezept entspricht der heutigen Ernährungsweise und ist durch ein paar kleine Anpassungen um einiges leichter und mit den hinzugefügten Kräutern sehr aromatisch. Fazit: Es lohnt sich, manchmal «alte» Rezepte hervorzuholen und abzuwandeln. So kann man zum Beispiel auch – je nach Saison – gekochten, orientalisch gewürzten Spinat mit gedünsteten Zwiebelwürfeln einwickeln. Zum Einwickeln eignen sich auch blanchierte Lauchstangen oder frischer Spargel sehr gut. MM

Kräuter von den Stängeln zupfen und fein hacken. In die Sauce rühren.

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Für eine noch leichtere Version kann fettreduzierte

Milch für die Sauce ver­ wendet werden.

Viele weitere kochtipps

zu Ofenschinken

jetzt auf

migusto.ch Spaghetti Königsart: www.migusto.ch/pasta­koenigsart Schinkengipfeli: www.migusto.ch/schinkengipfeli Croque Madame mit pochiertem Ei: www.migusto.ch/croque­madame


Excellence-Silvesterreisen an Bord unserer schwimmenden Grandhotels

n liche ! t s e f n Mit lässe n a k i Mus

Silvesterflussfahrt auf dem Rhein

Silvesterflussfahrt auf der Donau

Flussfahrt mit der Excellence Allegra****+

Flussfahrt mit der Excellence Princess****+

Musikalische Höhepunkte Rigoletto, Oper Köln La Bohème, Nationale Opera Amsterdam Silvesterkonzert, Tonhalle Düsseldorf Neujahrskonzert, Hessisches Staatstheater Wiesbaden 1. Tag: Schweiz–Mannheim. Einschiffung und Fahrt nach Mannheim. 2. Tag: Mannheim–Gernsheim– Köln. Geführter Altstadtrundgang in Heidelberg. Am Abend fahrt nach Köln. 3. Tag: Köln–Amsterdam. Geführte Stadtbesichtigung. Am Abend erster musikalischer Höhepunkt: die Aufführung «Rigoletto» in der Oper Köln. 4. Tag: Amsterdam. Am frühen Abend erreichen wir Amsterdam, wo wir auch schon unseren nächsten musikalischen Höhepunkt «La Bohème» in der Nationale Opera Amsterdam erleben. 5. Tag: Amsterdam–Düsseldorf. Stadtführung inklusive Grachtenfahrt. 6. Tag: Düsseldorf–Braubach. Am Abend Silvesterkonzert in der Tonhalle. Danach werden wir den Jahreswechsel an Bord der Excellence Allegra feiern. 7. Tag: Braubach–Rüdesheim– Speyer. Besuch des Neujahrskonzertes des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. 8. Tag: Speyer–Breisach. Geführter Stadtspaziergang und Weiterfahrt Richtung Breisach. 9. Tag: Breisach–Schweiz. Ausschiffung in Breisach und Rückreise zu den Einsteigeorten in der Schweiz. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

9 Tage ab Fr.

1795.–

Reisedatum 2017 (Di – Mi) 26.12.–03.01. Unsere Leistungen · Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus · Flussfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie · Vollpension an Bord · Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm · Musikprogramm Kartenpaket Kategorie 3 Pro Person Katalog-Preis* Sofort-Preis HD Deluxe 2-Bett-Kabine 2330 MD Deluxe 2-Bett-Kab., frz Balkon 2775 OD Deluxe 2-Bett-Kab., frz Balkon 3105 Reduktion Standardkabine

2095 2495 2795 – 300

HD = Hauptdeck, MD = Mitteldeck, OD = Oberdeck

Zuschläge: 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung: – Hauptdeck 445 – Mittel- & Oberdeck 995 Abfahrtsorte 12:40 Wil 13:50 Aarau 13:00 Burgdorf 14:30 Baden-Rütihof 13:05 Winterthur 15:15 Pratteln 13:30 ZH-Flughafen 15:35 Basel

Online buchen,Bussitzplatz wählen und Fr. 20.– sparen! Buchungscode

isfalle

Musikalische Höhepunkte Strauss Festival Orchester, Wiener Konzerthaus «Die Zauberflöte», Wiener Staatsoper «Beethovens 2. und 9. Symphonien», Wiener Konzerthaus (fakultativ) «Silvesterkonzert», Neue Oper Bratislava «Die Schöpfung», Palast der Künste 1. Tag: Schweiz–Melk. Einschiffung. 2. Tag: Melk–Wachau–Wien. Ausflug mit dem Bus durch die Wachau. 3. Tag: Wien. Stadtrundfahrt. Am Abend erwartet uns das «Strauss Festival Orchester» im Wiener Konzerthaus. 4. Tag: Wien. Wir erkunden am späten Vormittag die Wiener Altstadt. Am Abend geniessen wir «Die Zauberflöte» in der prachtvollen Wiener Staatsoper. 5. Tag: Wien. Am Abend «Beethoven Symphonien 2 und 9», gespielt von den Wiener Symphonikern. (fakultativ). 6. Tag: Bratislava. Geführte Besichtigung. Am Nachmittag besuchen wir das «Silvesterkonzert» in der Neuen Oper, bevor wir den Jahreswechsel an Bord feiern und Richtung Budapest fahren. 7. Tag: Budapest. Stadtrundfahrt. Am Abend steht ein weiterer musikalischer Höhepunkt an: Wir hören «Die Schöpfung» von Joseph Haydn im Palast der Künste. 8. Tag: Flusstag. 9. Tag: Melk–Schweiz. Ausschiffung in Melk und Rückreise zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

9 Tage ab Fr.

1895.–

Reisedatum 2017/2018 (Di – Mi) 26.12.–03.01. Unsere Leistungen · Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus · Flussfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie · Vollpension an Bord · Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm · Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Pro Person Katalog-Preis* Sofort-Preis HD 2-Bett-Kabine 2215 MD 2-Bett-Kab., frz Balkon 2660 OD 2-Bett-Kab., frz Balkon 2995 Reduktion Kabine hinten

2395 2695 – 100

HD = Hauptdeck, MD = Mitteldeck, OD = Oberdeck

Zuschläge: Junior Suite 400 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung: – Hauptdeck 445 – Mittel- & Oberdeck 995 Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf 06:35 Basel 06:50 Pratteln 07:00 Aarau

08:00 Baden-Rütihof 08:30 Zürich-Flughafen 08:55 Winterthur 09:15 Wil

Online buchen,Bussitzplatz wählen und Fr. 20.– sparen! Buchungscode

Und wie immer bei allen Reisen: Audio-System auf Rundgängen • Erfahrener Reisechauffeur. *KATALOG-PREIS: Zuschlag 10% auf den Sofort-Preis, bei starker Nachfrage und 1 Monat vor Abreise.

Jetzt buchen & informieren www.twerenbold.ch oder 056 484 84 84 Im Steiacher 1, 5406 Baden-Rütihof

1995

isfprinc


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

You

Joghurt für unterwegs Das «You»-Sortiment wächst laufend. Neustes Produkt ist das Erdbeerjoghurt im Quetschbeutel für den Genuss unterwegs. Auch ohne Kühlung bleibt es stundenlang frisch.

69

U

m ein Joghurt aus dem Becher zu geniessen, braucht man zwei Hände und einen Löffel. Gut für zu Hause oder im Büro, weniger praktisch ausser Haus. Mit dem neuen Erdbeerjoghurt im «Squeezer» bietet die junge Migros-Eigenmarke «You» einen handlichen Snack für die ganze Familie. Er ist ideal für unterwegs oder als Pausensnack. Im Quetschbeutel bleibt das fruchtige Milchprodukt auch ohne Kühlung sechs Stunden lang frisch. Dies ist nicht etwa auf Konservierungsstoffe zurückzuführen, sondern auf ein ausgeklügeltes Abfüllverfahren und den speziellen Drehverschluss, der den Inhalt hermetisch abdichtet. Aber nicht nur die Verpackung macht das Joghurt speziell, auch die überschaubare Zutatenliste überrascht: mildes Joghurt aus Schweizer Milch, Erdbeerpüree, Zucker und etwas Stärke. Auf jeder «You»-Packung sind jeweils die speziellen Eigenschaften ausgelobt. Beim «Joghurt to go» sind das die Haltbarkeit ohne Kühlung, und dies ohne Konservierungsstoffe, sowie die Tatsache, dass es wertvolles Protein liefert. MM

«iMpuls»-Lesetipp

Viel Vitamin C

Bild: Shutterstock

You Joghurt to go Erdbeere, 100 g Fr. –.95

Apropos Erdbeeren: Wussten Sie, dass diese Früchte mehr Vitamin C enthalten als Orangen? Und gut für die schlanke Linie sind sie auch noch. Mehr dazu auf: www.migros-impuls.ch

iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.


Neu

neu im

frischeregal Original italienisches Pasta-Handwerk

Garofalo Frischteigwaren gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

71

Konfitüren

Kinderleicht zu öffnen

«Wir begrüssen die ‹Easy-open-Deckel›. Sie ermöglichen Rheumabetroffenen das selbständige Öffnen und schonen die Gelenke aller.» Monika Oberholzer, Ergotherapeutin Rheumaliga Schweiz

* Aktion 30% auf alle Extra-Konfitüren und -Gelées im Glas vom 12. bis 18. September

Bild: Christian Dietrich Styling: Miriam-Vieli-Goll

Die M-Industrie stellt viele MigrosProdukte her. Dazu gehören auch diverse Konfitüren.

Für das fruchtige Konfibrot zum Zmorge müssen Gross und Klein heute keine besonderen Kraftakte mehr leisten: Die vielfältigen Konfitürespezialitäten der Migros haben einen praktischen «Easyopen-Deckel». Dank des zweistufigen Drehs können Senioren und auch Kinder das Glas im Handumdrehen öffnen. Nach dem Frühstück lässt sich das Glas genauso mühelos wieder verschliessen.

Favorit les suisses Walliser Aprikosen, 350 g Fr.3.95

Migros-Bio Heidelbeeren, 350 g Fr. 3.40

Extra Himbeeren, 500 g Fr. 2.35* statt 3.40

Extra Fit & Well Erdbeeren, 365 g Fr. 1.45* statt 2.10


Jetzt neu.

20x PUNKTE

it without hesitation

Nichts hält Dich zurück!

JETZT NEU! o.b.® ProComfort TM – für ultimativen Komfort und zuverlässigen Schutz.

NEU mit Dynamic Fit™ Technologie

3D Entfaltung:

für natürliche Anpassung an den Körper

Ineinander greifende Rillen:

für effiziente effiziente Verteilung der Flüssigkeit

SilkTouch® Oberfläche:

für leichtes Einführen & Entfernen

Neu

4.95

o.b.® ProComfort™ Mini, 32 Stück o.b.® ProComfort™ Normal, 32 Stück o.b.® ProComfort™ Super, 32 Stück o.b.® ProComfort™ Super Plus, 32 Stück

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. bis 25.9.2017, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

73

Elan

Frischer Duft der Bergwelt

* Aktion 50% auf Elan-Waschmittel beim Kauf ab zwei Produkten

Bild: Shutterstock

vom 12. bis 18. 9.

Das neue Flüssigwaschmittel Alpine Flowers von Elan verleiht der Wäsche einen frischen Duft, der zu einer Wanderung durch die Bergwelt inspiriert. Frischeperlen sorgen dafür, dass der Duft bei jeder Bewegung freigesetzt wird und lang an der Kleidung haften bleibt. Alpine Flowers wirkt bereits bei einer Waschtemperatur von 15 Grad und ist sowohl für weisse als auch bunte Textilien geeignet. Der Griff der handlichen Nachfüllbeutel erleichtert das Dosieren.

Elan Alpine Flowers Universalwaschmittel, 2 l Fr. 6.95* statt 13.90

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Waschmittel von Elan.


74

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Entspannung

Einfach mal loslassen

Ob für Yoga, Pilates, Beckenbodentraining oder Meditation: Die rutschfeste Matte ist leicht und im Nu ein- und ausgerollt. Bodyshape Yogamatte* Fr. 49.90

Um leistungsfähig, fit und gesund zu bleiben, brauchen Körper und Geist genügend Auszeit. Relaxen lässt sich aber nicht immer auf Knopfdruck. Bewegung, Entspannungsmethoden, ein bisschen Genuss und verschiedene Accessoires helfen dabei. Text: Jacqueline Vinzelberg Styling: Mirjam Käser Bilder: Yves Roth

Die nahtlose Sporthose passt sich ohne Druckstellen der Körperform an. Das ist auch bei Dehnübungen besonders bequem. Perform Damen Seamless Tight Colorblock, Gr. XS–XL* Fr. 49.90

Der Coco-Drink Natur besteht zu 100 Prozent aus dem Fruchtwasser der jungen Kokosnuss. Die Sorte Ananas enthält zudem Direktsaft der Ananas. Alnatura Coco Drink Natur, 330 ml Fr. 2.30 Alnatura Coco Drink Ananas, 330 ml** Fr. 2.30 ** in grösseren Filialen


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Durch Hinunterklappen des Mundstücks lässt sich die Trinkflasche tropffrei verschliessen. Der integrierte Griff sorgt dafür, dass man sie bequem tragen und befestigen kann. Camelbak Trinkflasche, diverse Farben, 75 cl* Fr. 22.90

Wissenswertes

Der Kräutertee enthält neben Melisse und Kamille auch Blüten und Blätter der Orange. Kneipp EntspannungsKräutertee, 20 Beutel Fr. 4.80

Sorgt 30 Stunden lang für schönes Licht und feinen Duft nach Orange, Ginger und mehr. Duftkerze ANNI, Höhe 8,5 cm, 7 cm Ø Fr. 14.90 In der Micasa

Entspannung lässt sich lernen «In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist», wusste vor fast 2000 Jahren schon der römische Dichter Juvenal. Und heute ist längst bekannt: Bewegung und Entspannung beeinflussen das physische und psychische Wohlbefinden positiv. Relax doch mal! Es ist oft einfacher gesagt als getan, Zeit für bewusste Entspannung zu finden. Und wie funktioniert das überhaupt: runterkommen, loslassen und das Denken ausschalten? Verschiedene Entspannungsmethoden wie Tai-chi, Yoga, Qigong oder autogenes Training helfen dabei. Welche die richtige ist, lässt sich jetzt leicht herausfinden: Am Gratis-Entspannungstag am 30. September lädt die Kluschule Migros an 38 Standorten in der ganzen Schweiz zur kostenlosen Teilnahme an Kursen ein, in denen man verschiedene Methoden zur Stressreduktion ausprobieren kann. Infos und Anmeldung auf www.migros-impuls.ch/ entspannungstag

«iMpuls»-Lesetipp

Zen und Omm Aah Acaibeeren, Kokos und Amaranth sind die Zutaten für den knusprigen Snack. Er liefert wertvolle Ballaststoffe und ist vegan. You Super Crispies Beeren, 120 g** Fr. 5.20

Weich fliessendes Polyestermaterial und raffiniert eingesetzter Netzstoff machen aus dem funktionalen Top ein modisch attraktives Oberteil – sowohl von vorn als auch von hinten (Bild: Rückenansicht). Perform Damen Mesh Top, Gr. 36–44* Fr. 29.90

* erhältlich im SportXX sowie auf www.sportxx.ch

75

«iMpuls» bietet Ideen, Tipps und Wissenswertes rund um Entspannung, Gesundheit und Wohlbefinden: www.migros-impuls.ch

iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.


Jetzt neu.

Genussvolles Poulet im Cupcake.

2.35

Optigal Poulet-Cupcake mit Pilzen* Schweiz, per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

Zarter Geschmack mit Äpfeln.

2.70

Optigal Pouletgeschnetzeltes mit Äpfeln* Schweiz, per 100 g


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Komfortabler, atmungsaktiver BH aus Mikrofasern ohne Pads. Der breite elastische Bund ermöglicht optimale Bewegungsfreiheit. Dank verdeckten Nähten zeichnet sich der BH unter der Kleidung nicht ab. DIM Invisifit BH, schwarz, 83% Polyamid/17% Elasthan, Gr. B, C 70–85, D 75–85 Fr. 24.35* statt 34.80

Die Strumpfhose mit Laufmaschenstopp passt sich jeder Bewegung an. Möglich macht dies die sogenannte Lycra-FusionTechnologie: Dabei werden die einzelnen Maschen an den Schlaufen miteinander verschmolzen.

Bild: shutterstock

DIM Damenstrumpfhose Sublim Absolu Resist, schwarz oder beige, 76% Polyamid/24% Elasthan, Gr. S–XL Fr. 8.35* statt 11.90

DIM

Auf das Darunter kommt es an Der natürliche Chic der Französinnen ist legendär. Diesen verkörpern auch die Strumpfwaren und die Damen- und Herrenwäsche der französischen Marke DIM. Sie vereinen gute Passform mit hohem Tragekomfort und gewährleisten optimale Bewegungsfreiheit. Die Marke geht auf den polnischen Immigranten Bernard Giberstein** zurück, der 1958 die erste Strumpffabrik von Paris gründete und den nahtlosen Strumpf erfand. Seit 1976 stellt DIM auch Dessous und Herrenwäsche her. Giberstein war übrigens während des Zweiten Weltkriegs einige Monate lang in Winterthur interniert.

* Aktion 30% auf alle DIM-Produkte vom 12. bis 25. September

Der hohe Anteil Elasthan sorgt dafür, dass die Boxershorts jede Drehbewegung mitmachen, ohne zu verrutschen. Herren 3D Flex Boxer Shorty, schwarz, 89% Baumwolle/ 11% Elasthan, Gr. S–XXL Fr. 19.55* statt 27.90

**Das Migros-Magazin hat in seinen Ausgaben 2/2015 und 6/2015 über eine glückliche Familienzusammenführung der Nachkommen Bernard Gibersteins berichtet. Nachzulesen im OnlineArchiv auf www.migrosmagazin.ch

77


Aktion

WELCHE FLU¨U¨U¨GEL DU¨RFENS DENN SEIN?

40%

24.45 24 45 statt 40.80

Red Bull Tray, Energy/Sugarfree 24x250 ml

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

79

Gareth Hughes lebt auf der Insel Anglesey. Im Hintergrund die bekannte MenaiHängebrücke.

Klubschule Migros

Podcast-Grüsse aus Wales Die Klubschule Migros bietet kostenlose Podcasts zum Sprachenlernen an. Regelmässig für den Podclub auf Sendung ist auch Gareth Hughes aus Wales. Text: Andreas Dürrenberger

S

Bild: Pete Carr

chaut Gareth Hughes aus dem Fenster des Arbeits­ zimmers in seinem Haus auf der Insel Anglesey, geht sein Blick über die Meerenge Menai Strait hinüber zu den hoch aufragenden, rauen Bergen von Snowdonia auf dem Festland von Nordwales. Mit diesem eindrückli­ chen Panorama vor Augen, nimmt er unter dem Pseudonym Gerry für die Klubschule Migros Podcasts auf (siehe Box). Damit begonnen hat der 69­jährige Waliser im Januar 2008, soeben ist seine 200. Podcast­ Episode online gegangen. Seit neun Jahren lebt Hughes im Ort Menai Bridge auf Anglesey und berichtet in seinen Sendungen vom Leben in Wales und Gross­ britannien. «Mein Podcast ist wie ein Tagebuch», sagt er, «ich erzähle alltägliche Geschichten in ein­ fachem Englisch, die auch Leute verstehen, die die Sprache erst seit

zwei, drei Jahren lernen. Als Alternative gibt es für die Fort­ geschrittenen auch den «News Digest», wo ich Themen aus den Nachrichten rund um Politik und soziale Trends bespreche.» 23 Jahre in der Schweiz

Das Besondere dabei: Hughes betrachtet sein Heimatland durch Schweizer Augen. Denn bevor er im August 2008 nach Wales zog, hatte er mit seiner Familie in Urdorf im Kanton Zürich gelebt. «Ich kam 1985 aus London in die Schweiz, um als Projektleiter bei der Klubschule zu arbeiten. Geplant war, dass wir fünf Jahre bleiben – daraus wurden dann halt 23 Jahre», erzählt der ausgebildete Englischlehrer lachend. Nachdem seine drei Kinder aus­ geflogen waren, beschlossen er und seine Frau, nach Wales zu ziehen. Für ihn war der Umzug nach Wales

eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Geboren und aufgewachsen ist er in London als Sohn walisischer Eltern. Nun taucht er erstmals tief in die Kultur der Heimat seiner Eltern ein. Walisisch, das zur Fami­ lie der uralten keltischen Sprachen gehört, ist dabei ein wichtiger Faktor. «Meine Mutter sprach zwar Welsh, aber ich habe es leider nie gelernt. Das hole ich nun nach», sagt Gareth Hughes. «Für mich als Sprachlehrer ist es besonders spannend zu sehen, wie schwierig es ist, eine neue Sprache von Grund auf zu lernen.» Nebst den Freunden, die er in der Schweiz gewonnen hat, ver­ misst er besonders die warmen Sommermonate. «In der Schweiz konnten wir im Sommer abends lange draussen sitzen. Hier wird es schneller kalt», sagt Hughes. Aber der Blick über die Menai Strait ent­ schädigt ihn dafür bestimmt. MM

Podclub

Gratis zuhören, mitlesen und Sprachen lernen Die Podcasts der Klub­ schule Migros gibt es auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Deutsch (auch Schweizerdeutsch). Die Hörsendungen sind an das Niveau von Sprachlernenden an­ gepasst. Zusätzlich zur Tonspur wird auch der Text eingeblendet, damit man dem Gesproche­ nen noch besser folgen kann. Alle Podcasts: www.podclub.ch oder in der Podclub­App


20% günstiger

20%

labello.ch *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE LABELLO PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

20%

3.20 statt 4.00

4.70 statt 5.90

*Labellino Raspberry & Red Apple 1x7g

20%

2.55 statt 3.20

Labello Original 2 x 4.8 g

Labello Hydro Care 1 x 4.8 g

30% günstiger 30%

7.60 statt 10.90

Feldschlösschen Alkoholfrei, 10 × 33 cl

Feldschlösschen verbindet Seit 1876 gebraut in der Schweiz

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT Das Rabatt-Angebot bezieht sich auf das ganze Feldschlösschen Alkoholfrei Sortiment.


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

81

2010 Serie: Migros-Pioniere

Bild: Nik Hunger

Seit sieben Jahren ermöglicht das MigrosKulturprozent Tischrunden für Senioren.

Robert Sempach freut sich über die 320 TavolataGruppen, die es im ganzen Land schon gibt.

Robert Sempach (60) weiss, wie schön ein Mittagessen in Gesellschaft sein kann. Und er möchte, dass auch ältere Menschen dieses Erlebnis nicht missen müssen. Deshalb hat Sempach, der beim MigrosKulturprozent als Projektleiter Gesundheit arbeitet, die Initiative Tavolata ins Leben gerufen: Seniorinnen und Senioren treffen sich regelmässig an Tischrunden, kochen, essen und diskutieren zusammen.

«Tavolata erfüllt ein Grundbedürfnis», sagt Sempach. «Viele Menschen möchten gemeinsam essen und sich dabei austauschen.» 2010 startete die Initiative. Inzwischen existieren schweizweit bereits 320 Tischrunden. Weitere Infos: www.tavolata.ch

Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.

Anzeige

30% günstiger

30%

34.85 statt 49.80 Body Touch BH Nahtfrei und konturlos

30%

8.30 statt 11.90 Effet Plumetis Strumpfhose mit Tupfenmuster

30%

18.80 statt 26.90 X-Temp Boxer Aktive Temperaturregulierung

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE DIM FEINSTRUMPFWAREN, DAMEN- UND HERRENWÄSCHE ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT


Jetzt neu. 20x PUNKTE

Kalorienreduzier t. . Ohne Zusatzstoffe

2.35

Thai Kitchen Coconut Milk Light 250 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

Aktion

FUSILLI MEDITERRANI • • • •

400 gr. FUSILLI Agnesi 400 gr. Agnesi Sauce alle Olive 160 gr. TUNA IN OIL 1 Knoblauchzehe

• • • •

Für 4 Personen

1 EL Kapern 1 rote Chillischote Petersilie nach Belieben Salz nach Belieben

Erhitzen Sie zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne und geben Sie eine Knoblauchzehe, die gehackte rote Chilischote und die gehackte Petersilie dazu. Wenn das Öl brutzelt, fügen Sie die Agnesi Sauce alle Olive hinzu. Bringen Sie Wasser zum Kochen, geben Sie Salz hinzu und kochen Sie die Fusilli für 9 Minuten. Entfernen Sie den Knoblauch aus der Sauce und geben Sie die Kapern dazu. Zwei Minuten bevor Sie die Hitze ausschalten, erhitzen Sie den Thunfisch mit der Sauce und schmecken mit Salz ab. Giessen Sie die Fusilli ab und vermengen Sie sie in der Pfanne mit der Sauce. Granieren Sie mit der gehackten Petersilie und servieren Sie die Fusilli heiss.

40%

Gesamtes Agnesi Teigwaren Sortiment. z.B. Agnesi fusilli 500g 1.15 statt 1.95

20%

Tout l’assortiment Agnesi sauces. z.B. Agnesi Sugo alle olive 400g 2.95 statt 3.70

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns!

Frage der Woche

Wie viel Alkohol enthält Weinessig – und ist dieser Essig für Kinder unbedenklich? Wie alle Essigsorten enthält auch Weinessig eine geringe Menge an Restalkohol, die laut Gesetz nicht mehr als ein Volumenprozent betragen darf. Bei Obstessig liegt die Obergrenze bei 0,5 und bei Aceto balsamico bei 1,5 Volumenprozent. Allerdings liegt der effektive Alkoholgehalt meist viel tiefer. Und für Kinder stellen die kleinen Alkoholmengen in den verschiedenen Essigsorten kein Problem dar. MM

Anzeige

Vitamine zum Tiefpreis.

2.40

M-Budget Birnen Schweiz, Tragtasche, 1.5 kg

2.80

M-Budget Äpfel Golden Schweiz, per kg

2.90

M-Budget Trauben Italien, Schale, 750 g

2.–

M-Budget Pflaumen rot Italien, Schale, 1 kg Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

83


84

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Dies und das

Ja, da schau her!

Ein 3-D-Memory, ein Teppichflecken-Entferner mit integrierter Bürste oder ein Toast mit Chiasamen: Wer in der Migros nach Neuheiten Ausschau hält, gerät ins Staunen.

Niemals ohne Velohelme schützen, sind aus optischen Gründen jedoch nicht unbedingt beliebt. Dieses coole Exemplar überzeugt aber selbst Helmmuffel. Uvex Jugend-Fahrradhelm Fr. 59.90

Genuss ganz ohne Reue Auf knusprigen Toast muss man auch bei einer Glutenoder Weizenunverträglichkeit schon länger nicht verzichten. Neu ist allerdings die Sorte mit Chiasamen. aha! Chia Toast, 300 g Fr. 3.40

Passgenau für jedes Aua

Das mit Sternen verzierte Pflaster aus hypoallergenem Material lässt sich zuschneiden und so genau anpassen. M-Plast Kinderpflaster zuschneidbar Fr. 1.50 Das Sieger-Duschgel Auf Migipedia.ch haben die Kunden ihren Favoriten gekürt. Gewonnen hat diese erfrischende Variante: I am Natural Cosmetics Dusche ooh happy day Sonnenblumenblüte & Limette, 200 ml* Fr. 3.90


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

Puzzle im Kugelformat Auf spielerische Art lernen Kinder besonders gern – zum Beispiel mit diesem kugeligen Puzzle. Es fördert motorische Fähigkeiten und das räum­ liche Denken. Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Puzzle Ball* Fr. 16.80

Für Klein und Gross Das Doofe am Grosswerden ist, dass man für bestimmte Dinge irgendwann zu alt ist. Mit den bunten Motiven vergessen aber auch die Erwachsenen die kleinen Wunden schneller. M­Plast Kinderpflasterbox Fr. 5.90

* in grösseren Filialen erhältlich

Schnell weg damit

Damit hat für jeden hässlichen Fleck auf dem Teppich schon das letzte Stündlein geschlagen: Pial Teppich Flecken­Bürste, 650 ml Fr. 5.80

Klassiker in 3-D Crazy Memo fördert die Konzentrations­ und Merk­ fähigkeit bei jungen und älteren Personen. Die drei­ dimensionale Darstellung mit Tiefenbildern verlangt eine genaue Betrachtung der Details. Crazy 3 D Memory, verschiedene Sujets* je Fr. 19.80

Sammeln und Gutes tun Wer könnte den Bildern von jungen Katzen und Hundebabys widerstehen? Wer die Sticker für das Tieralbum sammelt, unterstützt ausserdem den Schweizer Tierschutz STS. Panini 2017 Tierlialbum inklusive 30 Sticker* Fr. 4.90

85


LiLiBiGGs

ü n e m r e d n Ki

6.50 CHF

Freie Wahll aus dem Tagesangebot

+1 +1 +1

Getränk (2dl) Geschenk oder 1 Glace Mini M g Mini-Magazin

Jahre Für Kinder bis 10

www.lilibiggs.ch Genossenschaft Migros Ostschweiz


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

87

Wissen aus der Region

Die Nummer eins unter den Pouletschenkel­ produkten bei den Ostschweizer Migros­Kunden ist das Ostschweizer Knuspersteak, das von der Frifag AG verarbeitet und in Grosspackungen abgepackt wird. Der saftige Pouletschenkel ohne Knochen, der zugeschnitten und fein gewürzt wird, ist auch im Backofen zubereitet ein Hit.

1

Ihre Region

Neues aus der Genossenschaft Migros Ostschweiz

Klubschule

Selbst eine Bratwurst herstellen

Fitness

Erstes MFIT in St. Gallen Vom 15. bis 17. September feiert das MFIT-Trainingszentrum im Shoppingcenter Silberturm in St. Gallen mit Tagen der offenen Tür seine Eröffnung. Text: Natalie Brägger

Bilder: Natalie Brägger, zVg

A

Ramon Fischer, Leiter des MFIT Silberturm

uf der Fläche der ehemaligen Post St. Fiden im Shoppingcenter Silberturm in St. Gallen eröffnet die Migros Ostschweiz ihr elftes MFIT. Die Eröffnung wird vom 15. bis 17. September mit Tagen der offenen Tür gefeiert. Das Trainingskonzept baut auf den Säulen Kraftund Herz-Kreislauf-Training an Geräten, Gruppenkurse und Fitness-Checks auf. Letztere sind im Jahresabo inbegriffen. Bei MFIT gilt: Was trainiert wird, wird gemessen. «Mit der Ermittlung der genauen Daten bezüglich Körperzusammensetzung, Koordination, Kraft und Ausdauer können wir das Training individuell auf denKunden anpassen

und effizient gestalten», sagt Ramon Fischer, der Leiter des neuen MFIT Silberturm. Der 27-jährige Fitnesstrainer mit eidgenössischem Fachausweis kennt MFIT bestens: Er begann 2014 als Instruktor beim MFIT Frauenfeld und ist heute stellvertretender Leiter des MFIT Arbon. «Mir gefällt das Konzept. Angefangen bei der Ausstattung über die internen Schulungen der Instruktoren bis zum Fitness-Check, dem Kursprogramm oder dem Kinderhort. Man spürt, dass der Kunde im Vordergrund steht», sagt Fischer. MM 150 Franken Rabatt für Neukunden beim Abschluss eines Jahresabos an den Tagen der offenen Tür vom 15. bis 17. September oder online auf www.mfit.ch

Andrée Oberson ist Kundenberaterin Sprachen an der Klub­ schule Migros Wetzi­ kon. Sie testet immer wieder auch Klub­ schulkurse aus ande­ ren Bereichen. Zum Beispiel den Kurs Bratwürste selber herstellen. «Endlich weiss ich, was alles in einer Wurst steckt», sagt Ober­ son. Das Befüllen der Därme erfordere Fin­ gerspitzengefühl und sei recht knifflig gewe­ sen. «Umso stolzer ist man dann, wenn man die selbst produzier­ ten, feinen Würste mit nach Hause nehmen und Gäste damit überraschen kann.» Bratwürste selber herstellen kann man

an den Klubschulen Lichtensteig und Wetzikon. Der Kurs dauert vier Lektionen. Infos: www.klubschule.ch


88

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Wanderschuhe

Auf bequemen Sohlen gehen Fast die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer packt regelmässig die Wanderlust. Samuel Braunwalder vom Outdoor by SportXX St.Gallen erklärt, wie man den passenden Wanderschuh findet. Text und Bilder: Natalie Brägger

W

andern gehört in der Schweiz zu den be­ liebtesten Freizeit­ aktivitäten. Bei einer Befragung im Jahr 2014 nannten 44 Prozent der Bevölkerung Wandern als eine ihrer Sport­ und Bewegungs­ aktivitäten. Am meisten Wanderer gibt es bei den Männern zwischen 60 und 75 Jahren. Von ihnen wan­ dern fast 60 Prozent regelmässig. Nicht in dieser Altersklasse, aber ebenfalls sehr oft zu Fuss in der Natur unterwegs ist Samuel Braun­ walder, Detailhandelsfachmann im Outdoor by SportXX in St. Gallen. Der 26­Jährige weiss aus eigener Erfahrung, welches Schuhwerk für welche Wanderungen geeignet ist, und gibt sein Wissen gerne an die Kundschaft weiter. Bei der persön­ lichen Beratung ist es ihm wichtig, individuell auf jeden Kunden ein­ zugehen: «Der Kunde kennt sich selbst am besten. Wir können ihn beraten, aber schliesslich braucht es beim Schuhkauf vor allem auch ein gutes Gefühl», sagt er. Probieren, vergleichen, den Schuh spüren – das sei beim Kauf eines neuen Wander­ schuhs das Wichtigste. Neben guten

Schuhen sind gute Socken für ein unbeschwertes Wandervergnügen ebenso wichtig. «Keine Baumwollsocken tragen und ja nicht mehrere Socken übereinander», betont Samuel Braunwalder. Neopren gegen Blasen

Er empfiehlt Wandersocken aus syn­ thetischem Material oder Merino­ wolle. Diese Materialien können Feuchtigkeit gut nach aussen abge­ ben, sodass der Fuss trocken bleibt. Wer Blasen an den Füssen vorbeu­ gen möchte, sollte seine Schuhe gut einlaufen. «Es bringt schon sehr viel, die Schuhe einfach zu Hause in der Wohnung zu tragen, zum Kochen oder Zähneputzen. Mit der Wärme des Fusses passt sich der Schuh automatisch an», erklärt Braunwalder. Jede Stunde, die der Schuh getragen wurde, sei bei der ersten grossen Tour wertvoll. Allen, die trotz guter Schuhe und Socken noch immer über Blasen an den Fersen klagen, empfiehlt der Wanderexperte einen Neopren­ strumpf. Er wird unter den Wander­ socken getragen und verhindert die Reibung auf der Haut. MM


MIGROS-WELT | MM37, 11.9.2017

89

Tipps

Drei Schuhe für drei Wandertypen Für Ausflügler

Für Personen, die nur gelegentlich wandern und anstelle von steilen Anstiegen lieber die Bergbahn nehmen, empfiehlt Samuel Braunwalder einen leichten Schuh, der trotzdem Stabilität verleiht. Ein Beispiel dafür ist der Lowa Renegade (im Bild das Damenmodell). Dieser halbhohe Schuh schützt und stabilisiert den Knöchel. Er ist wasserdicht und eignet sich für das Wandern auf ausgebauten Wegen. Auch für Hundebesitzer, die regelmässig mit den Vierbeinern spazieren gehen, ist dieser Schuh geeignet. Lowa Renegade GTX, Fr. 219.– Für Wanderer

Erfahrene Wanderer: Rolf Niederer (links) und Samuel Braun­ walder (rechts) vom Outdoor by SportXX in St. Gallen Wirksam gegen Blasen: Ein Neopren­ strumpf

Wer ausgedehnte Tageswanderungen unternimmt, braucht einen robusten Schuh wie den Lowa Camino GTX. Er verfügt über eine von Hand aufgezogene, mehrschichtige Sohle mit starkem Profil. Dadurch besteht bei diesem sehr langlebigen Schuh im Vergleich zu günstigeren Modellen die Möglichkeit, ihn bei Verschleisserscheinungen neu aufsohlen zu lassen. Das dicke Leder verleiht dem Wanderschuh viel Stabilität, der schwarze Geröllschutz im Zehenbereich schützt das Leder und den Träger. Eine Gore-Tex-Membran macht den Schuh wasserdicht und atmungsaktiv. Lowa Camino GTX Men, Fr. 289.– Für Berggänger Wanderer, die mehrtägige Touren mit Gepäck machen und sich oberhalb der Baumgrenze bewegen, brauchen einen besonders stabilen Schuh. Auch Eltern, die den Nachwuchs auf dem Rücken durch die Bergwelt tragen und dadurch ihren Körper zusätzlich belasten. Diese Stabilität bietet mit seinem hohen Schuhkragen das Modell Karakorum Trek GTX von La Sportiva. Die spezielle VibramSohle dämpft kleinere Unebenheiten und Widerstände effektiv ab. Der Schaft ist aus einem einzigen Stück Leder geformt, was den Schuh besonders robust macht. La Sportiva Karakorum Trek GTX, Fr. 359.–


90

MM37, 11.9.2017 | MIGROS-WELT

Sicherheit

Sehen, was vor sich geht

In den eigenen vier Wänden will man sich sicher fühlen. Wo das Gefühl von Sicherheit beginnt, ist bei jedem Menschen anders. Das weiss Fachmarktleiter David Weise vom Do it + Garden Migros Pfungen und richtet seine Beratung darauf aus. Text und Bild: Nico Canori

David Weise, ein Kunde kommt zu Ihnen, weil er sein Zuhause sicherer machen möchte. Wo fangen Sie an? Zunächst versuche ich herauszufinden, woher die Unsicherheit des Kunden kommt. Um sein Heim sicherer zu machen, kann man an drei Punkten ansetzen: dem Einbruchschutz, dem Alarm und dem Sammeln von Beweismitteln, wobei wir gerade bei Letzterem eine erhöhte Nachfrage bemerken. Was ist damit gemeint? Meist sind es Kamerasysteme in Kombination mit einer App oder einem Monitor. Damit kann man sehen, was im oder ums Haus vor sich geht, wenn man gerade nicht dort ist. Die Systeme sind heute so intelligent, dass sie eine Nachricht aufs Handy schicken, wenn sich etwas bewegt. Wem empfehlen Sie solche Kameras? Eine visuelle Überwachung ist dann sinnvoll, wenn das Haus schlecht einsehbar ist oder man von innen sehen will, wer vor der Tür steht. Allein, dass eine Kamera sichtbar installiert ist, hat eine abschreckende Wirkung. Kommt es trotzdem zum Einbruch, können Aufnahmen dabei helfen, die Täter ausfindig zu machen. Immer mehr Leute nutzen die Kameras aber auch, um damit beispielsweise ihre Haustiere zu überwachen. Wohl deshalb, weil die Lösungen viel günstiger geworden sind. Was muss man denn investieren? Es kommt darauf an, was man überwachen und wie man die Bilder erhalten möchte. Gute Systeme mit einer Kamera, deren Bilder sich auf einer App anschauen lassen, gibt es ab 300 Franken. Der Umfang lässt sich beliebig erweitern: mit weiteren Kameras, aber auch mit Sirenen, Bewegungs- und Rauchmeldern. Die Installation ist einfach, da Wi-Fi-Geräte nur eine Steckdose benötigen. Eines löst keines dieser Überwachungssysteme ab: einen guten Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Das ist der beste Schutz. MM www.doitgarden.ch

David Weise berät eine Kundin, die ihr Haus gerne mit einer Kamera überwachen möchte.


Das Beste von der Alp. Hit

2 65 2.65

Alpschwein-Plätzli vom Stotzen TerraSuisse per 100 g

20%

11.40 40 statt 1.75

Hit

2 05 2.05

Alpschwein-Voressen TerraSuisse per 100 g

Da s e schmackhaft ab Alplamm ist r 2017 9. Septembe er endlich wied erhältlich.

TerraSuisse Alplamm-Voressen mit Bein * «Aus der Region.» per 100 g

4.90 4 90

TerraSuisse Alplamm-Gigotbraten * «Aus der Region.» per 100 g

5.60 5 60

TerraSuisse Alplamm-Kotelett * «Aus der Region.» per 100 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Ostschweiz ALLE ALPSCHWEIN-ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT. ALLE ALPLAMM-ANGEBOTE GELTEN VOM 19.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT.

22.40 40

Alplamm-Burger * Schweiz per 100 g


Leben MM37

Richtig oder falsch? Schottergärten sind pflegeleichter als naturnahe Gärten. Falsch! Steine im Gar­

1, 2 oder 3?

Petri Heil

hat zwei Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

1 2 3

Darum gilt: Wer sich

einen pflegeleichten Garten wünscht, legt am besten eine natur­ nahe Grünfläche mit standortgerechten Pflanzen an.

Einer der Erwachsenen löst den Haken so vorsichtig wie möglich und entlässt das Fischchen in die Freiheit. Ein gezielter Schlag mit einem Knüppel setzt dem Leiden des Tiers ein Ende. Wir überlassen die weiteren Schritte den Fischern. So lernen sie am meisten.

Antwort 1: Wir hoffen auf die Selbstheilung des Fischchens und kaufen bei nächster Gelegenheit ein Fischernetz. Das würde das Interesse am Fischen aufrechterhalten, ohne die Fische zu gefährden.

Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis

Monica Müller (43)

Der Grosse (6) hat mit einem Freund einen Fischklub gegründet. Die beiden sind die einzigen Mitglieder und haben nur ein Ziel: einen Fisch fangen. Während wir Eltern gemütlich dasitzen und plaudern, stehen sie mit ihrer selbstgebastelten Angelrute am Seeufer. Einen Köder haben sie keinen am Haken. Das ist ganz in unserem Sinn, weil so die Chance, dass tatsächlich ein Fisch an­ beisst, schwindend klein ist. Leider liegen wir falsch. Schon bald schreien die Jungfischer: «Wir haben einen!» Das Fischchen zappelt, und die Buben wollen nur noch eins: «Rettet den Fisch, er darf sich nicht verletzen!», rufen sie. Das dürfte schwierig werden, denn der Haken durchbohrt den Mund des Fischs. Und jetzt?

ten sind nur zu Beginn pflegeleicht. Schon nach drei Jahren wach­ sen auf Schottergärten Wildkräuter, deren Samen sich mit dem Wind ausbreiten. Und zwischen den Steinen sammeln sich Laub und Blütenstaub – für die unerwünschten Wildkräutersamen ein guter Nährboden zum Keimen und Wachsen. Schon bald braucht der Schottergarten intensive Pflege, ein Rückbau ist dann aufwendig und teuer. Ausserdem führen die Steinwüsten zur Ver­ siegelung des Bodens: Die Bodenfruchtbar­ keit nimmt ab, und durch die erhitzten Steine entsteht ein zu warmes Mikroklima. Ausserdem bieten die Flächen kaum Raum für Tiere und Pflanzen. Das ist der Artenviel­ falt abträglich.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


94

MM37, 11.9.2017 | LEBEN

Familie

«Kritik hilft»

Wenn Kinder zu oft gelobt werden, entwickeln sie sich zu Prinzessinnen und Prinzen mit einem unrealistischen Selbstbild. Davon ist Erziehungsexpertin Margrit Stamm überzeugt. Auch im späteren Leben fehle dann die Fähigkeit, mit Frustration umzugehen. Text: Claudia Langenegger


LEBEN | MM37, 11.9.2017

Wie Kinder lernen, Frust zu ertragen:

95

www.migmag.ch/ stamm

Wie viel Anerkennung tut einem Kind gut? Eine für alle geltende Grenze gibt es nicht. Ein ängstliches Kind braucht vielleicht mehr Lob als ein selbst­ sicheres. Grundsätzlich gilt: Kinder benötigen nicht immer und für alles Anerkennung. Sie brauchen Lob nur dann, wenn sie etwas geleistet oder vollbracht haben. Mit welchen Problemen haben Kinder zu kämpfen, die zu viel Anerkennung bekommen? Sie können sich nicht ein­ und unter­ ordnen, nicht warten und schlecht verlieren. Warum ist das eine Folge von Lob? Bekommt ein Kind dauernd Lob zu hören, fördert dies sozusagen den Appetit auf mehr. Wenn immer alles super ist, was es macht, verzerrt sich sein Selbstbild, und es verlernt, kritikfähig zu sein. Kritik hilft aber. Durch wohlwollende Kritik ent­ wickelt das Kind ein realistisches Selbstkonzept. Wann soll man Kinder kritisieren? Ein Beispiel: Ein Kind fertigt eine Geburtstagszeichnung für sein Grosi, gibt sich aber überhaupt keine Mühe, sondern kritzelt hastig etwas hin. Die Mutter sagt nichts und verbessert die Zeichnung selbst – sie nimmt somit dem Kind alles ab. Wenn die Mutter hingegen findet, das Kind könne viel sorgfältiger zeichnen, sollte sie ihm das sagen. So lernt das Kind, eine Aufgabe gewissenhafter zu erledigen, sich zu überwinden und an einer Sache dranzubleiben.

Bilder: Matti Niemi/Getty Images Marco Zanoni

Sind Durchhaltewillen und Sorgfalt nicht Fähigkeiten, die Kinder in der Schule lernen können? In Schule und Kindergarten lässt sich weiterentwickeln, was ansatzweise schon da ist. Wird ein Kind daheim ständig gelobt und entlastet, stellt es sich schnell quer, wenn es mal nicht so reibungslos läuft. Wie können Eltern lernen, sich mit Lob zurückzunehmen? Als Erstes muss man bereit sein, sein eigenes Verhalten ehrlich an­ zuschauen, und sich bewusst werden, wie sehr man sein Kind mit Lob überschüttet. Man muss im Alltag aufmerksam werden und aufhören, immer alles kommentieren und kontrollieren zu wollen – und Distanz zum Kind gewinnen.

Mit Lob kann man Kinder also nicht stärken. Wie gewinnen sie denn an Selbstbewusstsein? Indem sie Hürden und Hindernisse überwinden und Risikosituationen bewältigen. Selbstbewusst wird man, wenn etwas gelingt, wofür man kämp­ fen musste. Ich habe kürzlich ein Mädchen beobachtet, das auf einem Mäuerchen balancierte. Die Mutter liess es machen, obwohl das Unter­ fangen gefährlich war. Nachdem es die zwei Meter geschafft hatte, strahlte das Mädchen über das ganze Gesicht. Es hatte diese Riesen­ herausforderung gemeistert, seine Angst überwunden und eine Risiko­ situation bewältigt. Das war aber nur möglich, weil die Mutter ihrem Kind etwas zutraute. Sind Eltern also verantwortlich, wenn Kinder sich zu Prinzen und Prinzessinnen entwickeln? Nein. Man kann nicht den Eltern die Schuld geben. Verwöhnte Kinder sind nicht nur ein Ergebnis von zu viel Lob, sondern auch eine Folge einer Angst- und Sicherheitskultur. Viele Eltern stehen unter Druck, haben Angst zu versagen. Wir sehen ja alle, wie schnell Eltern nervös wer­ den, wenn ihr Kind im Tram schreit. Eltern halten die negativen Gefühle ihrer Kinder oft schlecht aus. Genau. Da ist die Angst, das Kind könnte psychischen Schaden nehmen, wenn man nicht sofort reagiert, sobald es sich schlecht fühlt. Zudem gibt es für jegliche kindliche Eigenheit Fachstellen, die Eltern auffordern, sich sofort beraten zu lassen. Trotz­ oder Schreikinder gelten heute in jedem Fall schon als Risikokinder – damit spricht man den Eltern aber ab, dass sie mit Trotzkindern umgehen können. Warum hat die Gesellschaft sich in diese Richtung entwickelt? In den vergangenen Jahren ist das Bild entstanden, Kinder seien bloss verletzbar und schützenswert. Vor 20 Jahren hingegen hielt man Kinder noch für robust; man traute ihnen zu, Selbstkompetenz aus sich selbst heraus zu entwickeln. Viel zu oft übernehmen heute die Eltern diese Aufgabe. In der Folge werden Kinder abhängig. Ich fürchte, dass sie da­ durch zu verweichlicht und zu wenig widerstandsfähig für das Leben sind – ob nun draussen in der Berufswelt oder im Privatleben.

Was passiert mit diesen Kindern, wenn sie älter werden? Das Behüten zieht sich oft ins Erwachsenenalter. Es gibt zum Beispiel Mütter, die den Lehrer anrufen, weil ihr Kind infolge einer schlechten Note ein Tief hat und nicht zur Schule gehen kann. Oder es gibt Eltern, die ihre Kinder an Prüfungen und sogar an Eröffnungs­ veranstaltungen an der Universität begleiten. Auf diese Weise findet eine Fortsetzung der Unmündigkeit statt. Sind verwöhnte Kinder eine Folge der Tendenz, kindliche Anliegen immer ernster zu nehmen? Es ist gut, dass es Dinge wie die UN­Kinderrechtskonvention gibt und Kinder das Recht auf ein gesundes Aufwachsen haben. Der sehr wichtige Gedanke, den Nachwuchs ernst zu nehmen, geht aber heute weit über die ursprünglichen Anliegen hinaus. Ich sehe auch, dass Erziehungs­ ratgeber oft dramatisieren. Sehen Sie einen Ausweg? Nur mit einer Veränderung in der Gesellschaft: Man müsste die Angst weniger pflegen und überlegen, ob es die Beratungsfachstellen im bestehenden Ausmass braucht. Es wäre sinnvoller, sich mit den Erzie­ hungskompetenzen der Eltern zu beschäftigen und das Aufwachsen des Kindes mit seinem Auf und Ab wieder als etwas Normales zu betrachten. MM

Margrit Stamm (66) ist Direktorin des Forschungsinstituts Swiss Education in Bern und emeritierte Professorin der Universität Freiburg.


30% günstiger

NUTRI REPAIR 3 TROCKENES HAA AR?

3 FRUCHTÖLE FRUCHTÖLE: Ö OLIVE, OLIVE AVOC AVOCADO UND SHEANUSS FÜR NÄHRUNG, GESCHMEIDIGKEIT UND GLANZ OHNE PARABENE

CUCUMBER FRESH SCHNELL NACHFET NACHFETTENDES HAAR? REINIGENDE WIRKSTOFFE + GURKE FÜR LANGANHALTENDE FRISCHE, KRAFT UND GLANZ OHNE SILIKONE OHNE PARABENE

FORCE & VITALITY GESCHÄDIGTES HA HAAR?

3er-Pack

30%

GRAPEFRUIT-ESSENZ GRAPEFRUIT ESSENZ FÜR KRAFT, GLANZ UND LEICHTES ENTWIRREN AUF ALLE FRUCTIS PRODUKTE VON GARNIER IN MEHRFACHPACKUNGEN,ANGEBOLT GILT NUR VOM 12.9 BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

OHNE SILIKONE OHNE PARABENE

7.45 statt 10.65

z.B. Shampoo Fructis Nutri Repair 3 Im Trio, 3x250ml

Aktion 25%

Entdecke das

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

15%

55.85 85 statt 7.90

28.25 28 25 statt 33.60

Gillette Venus Satin Care Gel empfindliche Haut, 2 x 200 ml

Gillette Venus Ersatzklingen im 6er Pack oder 8er Pack, z. B. Gillette Venus Swirl, 6 Stück


Aktion Voller Ideen

phantasievoll sein

Superkräfte!

NDE FL A HE

PHO S P HORE

IERE

SC

SZ

33% Auf alle 6er- und 8er-Packs von Vittel z.B. Vittel 6x1.5l PET, 3.80 statt 5.70.-, Gültig vom 12.9 bis 18.9.2017

ANGEBOT GILT NUR VOM 12.9. BIS 18.9.17, SOLANGE VORRAT

Der Mathe-Star!


98 | MM37, 11.9.2017 | LEBEN

Gesundheit

Alles muss weg!

Wegwerfen war gestern – heute wird vom Broccoliblatt bis zur Zwiebelschale alles verputzt. Upcycling ist in der Küche angekommen. Text: Johanna Zielinski

«iMpuls»-Lesetipp

Wo die Schale weg muss Schälen oder nicht? Für Kartoffeln

und anderes wird empfohlen: schälen. Warum? Sie erfahren es auf: www.migros-impuls.ch

iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.

D

ass täglich Tonnen von Essen vernichtet werden, ist bereits in den Köpfen vieler angekommen. Doch dass der Hauptteil des achtlosen Wegwerfens meist direkt im eigenen Heim stattfindet, ist vielen nicht bewusst. Angefangen bei Obst und Gemüse – hier werden wertvolle Pflanzenteile aus Gewohnheit oder Unwissen kompostiert oder dem Mülleimer übergeben. Dabei enthalten gerade übriggebliebene Schalen, Blätter, Stängel und Kerne wertvolle Inhaltsstoffe, die oftmals sogar nahrhafter sind als die eigentliche Frucht oder das Gemüse. «Upcycling» (Abfall aufwerten) gelingt demnach auch in der Küche.

Bilder: Nadine Redlich

1

Kürbis Blüten, Schalen und Kerne

Wer einen eigenen Garten hat, kommt am ehesten in den Genuss der mild schmeckenden, leuchtend gelben Kürbisblüten. Diese peppen Salate auf, werden gebacken oder frittiert. Auch die Schale einiger Kürbisse kann gegessen werden, dabei aber auf Bioqualität achten. Zum Beispiel Hokkaido- oder Butternut-Kürbisse – deren Schalen werden beim Kochen so weich, dass sie essbar ist. Punkto Vitamine enthält die Schale viel Beta-Carotin, woraus unser Körper Vitamin A herstellen kann. Geröstete Kürbiskerne sind ein gern gesehener Snack. Sie liefern dem Körper neben Vitamin E vor allem Linolsäure, die präventiv gegen Bluthochdruck wirkt.

2

Kiwi Haariges Vergnügen

Eine Kiwi wird hierzulande meist in zwei Hälften geschnitten und ausgelöffelt – ein Neuseeländer würde über dieses Verhalten nur schmunzeln, denn hier wird die ursprünglich aus China stammende Frucht mit Haut und Haar verspeist. Eine gute Wahl, denn so bekommt der Körper die Chance, eine weitere Portion Ballaststoffe sowie Vitamin C aufzunehmen. Es empfiehlt sich, zu Bioware zu greifen (ohne Pestizidbehandlung), die Schale vorher gründlich zu waschen und die eigene Verträglichkeit zu testen. Auch im Smoothie ist die ganze Frucht eine gelungene Zutat. Die «goldene Kiwi» mit ihrem gelbem Fruchtfleisch schmeckt süsser und ist weniger behaart.


5

LEBEN | MM37, 11.9.2017 | 99

3

Zwiebeln Die äussere Schale zählt

Lauchgewächse werden als Gewürz, Gemüse und als traditionelles Heilmittel eingesetzt – dies liegt unter anderem an den Inhaltsstoffen der Schale. Sie enthalten besonders viele Ballaststoffe und Flavonoide (Quercetin etc.). Letztere sind dafür bekannt, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen vorzubeugen. Generell gilt: Je schärfer eine Zwiebel ist, desto mehr Inhaltsstoffe sind enthalten. Die Wirkung von roher Zwiebel ist zudem noch höher als im gekochten Zustand, das ist aber nicht jedermanns Sache. Die Schalen werden meist zur Verfeinerung von Suppen oder Bouillons mit in den Topf gegeben und danach abgesiebt.

6

Zitronen und Orangen Wertvolle Schalen

Ernährungsexperten raten, unbehandelte Orangen nicht zu gründlich zu schälen. Die Schale und die weisse Haut schmecken zwar eher bitter, sollen jedoch mit das Gesündeste an der ganzen Frucht sein – sie enthalten viele Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen den Stoffwechsel positiv beeinflussen. Die Schalen lassen sich fein gerieben in viele Gerichte (gut passen sie zum Beispiel zu Kabis), Saucen, Suppen, Shakes, Smoothies oder Süssspeisen, Kuchen und Weihnachtsgebäck integrieren und geben den Speisen einen frischen Kick. Getrocknet eignen sie sich gut für einen selbstgemachten Orangen- oder Zitronentee.

4

Broccoli & Co. Blattwunder

Lauch, Broccoli, Blumenkohl, Radieschen, Kohlrabi, Sellerie, Rettich, Fenchel, Wurzelpetersilie ... die Liste der Gemüsesorten mit essbaren Blättern ist lang. Dass gerade das grüne Blattwerk reich an Nährstoffen ist, ist wenig bekannt. Die Blätter der meisten Gemüsesorten sind eine wertvolle Zugabe für Smoothies, Suppen und Salate. Man kann aus ihnen ein Pesto zubereiten oder sie gehackt und getrocknet als Würzmittel verwenden. Der Strunk von Broccoli, Blumenkohl und Kohl lässt sich zudem wunderbar zu einem Püree verarbeiten: einfach kochen, pürieren und fein würzen.

7

Äpfel Nahrhafte Hülle

Die nahrhaften Schalen von Äpfeln sind viel zu schade für den Kompost. Man kann sie gut mitessen oder zu Apfelessig vergären. Hierbei ist auch wieder auf die Verwendung von unbehandelten beziehungsweise biologisch angebauten Früchte zu achten. Bis zu 70 Prozent der Vitamine befinden sich nämlich in oder direkt unter der Schale. Je nach Sorte sind dabei 5 bis etwa 40 mg Vitamin C enthalten und ein Grossteil der Mineralstoffe, Spurenelemente sowie bioaktive Substanzen. Der tatsächliche Gehalt der genannten Inhaltsstoffe variiert je nach Sorte, Wetterbedingungen, Wachstumsort, Düngung und Lagerungsweise des Obstes.

Kräuter Mehr als Dekoration

Als Beispiel gilt hier der Peterli mit seinen sattgrünen Blättern und Stängeln. Das unscheinbare Gewächs kann laut einer japanischen Studie weitaus mehr, als nur Deko zu sein. Das in hoher Konzentration enthaltene Flavonoid Apigenin steht im Fokus vieler wissenschaftlicher Studien zu Krebs – dieser Pflanzenstoff ist übrigens auch in Zwiebeln, Orangen und in weiteren Kräutern wie Oregano und Koriander enthalten. Peterli enthält zudem viel Vitamin A, Beta-Karotin und Vitamin C. Das nährstoffreiche Kraut eignet sich samt Stängeln als grüne Power-Zutat in Trendgetränken wie Smoothies.

8

Papaya Essbare Kerne

Der beste Teil der Papaya ist nicht etwa das gelb-orangefarbene Fruchtfleisch, sondern die dunklen, essbaren Kerne in der Mitte. Diese dienen auch als milder Ersatz für Pfeffer – dazu werden sie gewaschen, getrocknet und wie Pfefferkörner gemahlen. Studien der amerikanischen University of Michigan haben ergeben, dass das in der Papaya enthaltene Enzym Papain den Verdauungsprozess unterstützt. Zudem sollen Papayakerne über antibakterielle Inhaltsstoffe verfügen, die präventiv gegen Magen-Darm-Bakterien wirken und gastrointestinale Probleme wie Gastritis oder Infektionen lindern können.

Tipps

Klein beginnen Da unser Körper den Verzehr von

Schalen oder Blättern nicht gewohnt ist, sollte man mit kleinen Mengen starten und die jeweilige Verträglichkeit austesten. Auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift – in kleinen Mengen sind die Inhaltsstoffe in der Regel verträglich.

Was vom Rüsten übrig geblieben ist – das können

Rüebli-, Zwiebeloder Spargelschalen, Kohl und Lauchblätter sowie der Strunk von Broccoli oder Blumenkohl, Kräuerstängel, die Enden von Sellerie und Zucchini sein –, wird mit Wasser, etwas Salz und Pfeffer etwa eine Stunde lang gekocht. Die fertige Brühe anschliessend durch Absieben von den groben Resten befreien – und die feine Suppe geniessen bzw. als Bouillon zum weiteren Kochen verwenden. Biogemüse und -obst sind zu empfehlen,

denn sie enthalten in der Regel keine Pestizide. Lassen Sie sich inspirieren, denn es gibt viele kreative Wege, die pflanzlichen Nahrungsmittel restlos zu verwerten und die eigenen Rezepte ohne viel Mehraufwand zu bereichern. MM


Elektromobil PONI

Gesundheit

Gewerbe www.friedwald.ch

führerscheinfrei, sicher und komfortabel, auch bis 30 km/h

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

<wm>10CAsNsjY0MLQw0DU0tLS0MAIACXQ3-A8AAAA=</wm>

<wm>10CFWKsQqAMAwFv6jlvTSxjRmlmziIu4s4-_-Txc3h4DhuXcMyPpa-HX0Pgg2JdG8SLC17qGSjW4BwAeuMatRJrf7upFpZgHM802gJ5RwCSTKaWH6u-wXQyt8UcAAAAA==</wm>

052 / 741 42 12

Diabetes – was nun ? 20 Beratungsstellen in Ihrer Region

diabetesschweiz

Information. Beratung. Prävention.

www.diabetesschweiz.ch PC 80-9730-7

Allgemeine Psychologie (Motivation) Dr. Marie Hennecke Studie zu Erleben im Alltag

Prospekte / kostenlose Probefahrt Lukas Jenni GmbH • Im Gstein • CH-8424 Embrach Tel. 044 876 04 07 • www.lukas-jenni.ch

-- -------------------------------------------------------------------------------------------------Bitte kostenlosen Prospekt schicken an:

Teilnehmende (m/w) für Smartphone-Studie gesucht! Beobachten Sie Ihr Erleben und Verhalten für eine Woche! Ihre Vorteile: • Viele Studienteilnehmende sehen die Studie als eine wertvolle persönliche Erfahrung • Faire Entschädigung von 55 bis 70 CHF

Name/Vorname: Strasse: PLZ/Ort:

Weitere Informationen und Anmeldung

www.erleben-im-alltag.ch

CO

MM

Telefon:

TOTALE LIQUIDATION

KOMMEN! KAUFEN! SPAREN!

E D N E S N E T U T TAVON RABA

! H C I S E I S BEEILEN werden Jede Woche ! n e s s o l h c s e g Filialen

ALLES MUSS RAUS ALLES REDUZIERT Ihre nächstgelegene Filiale finden Sie hier: www.charles-voegele-liquidation.ch Folgende Charles Vögele Filialen sind nicht in der Liquidation: Telli-Einkaufszentrum, AARAU Rütiweg 13, PRATTELN • Kanderstegstrasse 17, Coop-Center, FRUTIGEN Industriestrasse 1, Volki-Land, VOLKETSWIL • Bellevuestrasse 6, HOCHDORF Rue Industrielle 16, Centre Commercial Coop, MOUTIER • Masanserstrasse 14, Einkaufszentrum Obere Quader, CHUR • Avenue de Feuillasse 24, Centre Commercial Meyrin, MEYRIN


LEBEN | MM37, 11.9.2017

M Brave New Girl

Schein gegen Scheine Meine Generation hat eine neue, mutierte Form des menschlichen Lebens hervorgebracht. Die neue Spezies nennt sich Influencer. Auf Deutsch: Beeinflusser. Influencer sind meist Weibchen. Ihr natürliches Habitat ist die Social-Media-Bilderplattform Instagram, zuweilen auch Facebook. Sie heissen Dagi Bee, Bibi, Marie. Influencer-Weibchen paaren sich vorzugsweise mit Fotografen-Männchen. Irgendjemand muss ja ihre Bilder machen.

Bild: Andrea Monica Hug

Anne-Sophie Keller (27) glaubt

an Popkultur und den Sinn eines unvernünftigen Lebenswandels.

Anzeige

Sie influencen meist andere, jüngere Weibchen auf der Suche nach Identifikationsfiguren. Influencer ist man aber nicht, man wird es. Man beginnt mit regelmässigen Posts eines scheinbar perfekten Lebens. Mit Bildern eines perfekt ausgestatteten

Frühstücksbuffets, einer perfekt hergerichteten Frisur, dem perfekten #OutfitDesTages. Kommt Zeit, kommen Follower. Sobald ein Influencer-Weibchen genug Menschen erreicht, kann es daraus Kapital schlagen. Das geschieht in Form von Produktplatzierungen. So werden Lippenstifte, Gadgets oder Kleider möglichst stilvoll in Szene gesetzt. FollowerWeibchen beissen an, sprich: sie kaufen, und das Influencer-Weibchen kassiert. Transparenz ist dabei nebensächlich. Kritiker bezeichnen Instagram-Influencerin derweil als bescheuertsten Traumjob der Welt. Doch in den USA investieren Firmen derzeit eine Milliarde Dollar in Influencer auf Instagram. Denn noch nie war Schleichwerbung so sexy. MM

galaxus.ch Fast alles für fast jeden

Alle Monatsboxen von Pampers Baby Dry jetzt für CHF 40.– Aktion gültig bis 18.9.17 Alle Produkte unter galaxus.ch/pampers

101


102

MM37, 11.9.2017 | LEBEN

Erziehung

H

örbücher sind die reinste Erlösung für Eltern, die mit ihren Kindern zu gefühlt endlosen Fahrten in die Ferien aufbrechen. Denn manchmal wird auf dem Rücksitz gezankt. Und irgendwann mögen die Sprösslinge auch nicht zum x-ten Mal den Schtärneföifi-Song «Heicho – ohni Znacht is Bett» hören. Das ist der Moment, in dem man klugerweise eine Geschichte auf CD ins Autoradio schiebt: Dann wird es schlagartig still, die Kleinen hören konzentriert zu, und die Eltern können sich entspannen. Hörbücher bieten aber nicht nur unterwegs sinnvolle Unterhaltung, sondern auch zu Hause. Sie regen die kindliche Vorstellungskraft an und bilden die Basis für einen ersten Schritt in Richtung Lesen. Erziehungsexperten betonen deshalb den Nutzen von Hörbüchern.

Ganz Ohr für eine Geschichte

Hörbücher sind ein Segen für Eltern und tolle Unterhaltung

für Kinder. Auch bei Sprach-, Schreib- und Lesestörungen leisten sie hilfreiche Dienste. Texte: Viviane Menétrey

Annäherung an die Welt der Lektüre

Im Alltag werden die gesprochenen Geschichten meist ganz einfach deshalb eingesetzt, weil die Kleinen sie so lieben. «In der Regel sind es die Kinder, die auf die Idee kommen, einem Hörbuch zu lauschen», sagt Cécile Haldimann, Erzieherin in Lausanne. «Es ist heute vielerorts eine Art Ritual: Kinder machen es sich gemeinsam auf dem Sofa gemütlich und tauchen per CD in eine Fantasiewelt ein. So können sie sich entspannen und sich mit Sätzen und dem Medium Buch vertraut machen.» Es handle sich um eine

ideale Annäherungsweise an die Welt der Lektüre, weil sie mit Spass verbunden sei. Wertvoll sind Hörbücher auch in der Logopädie. Der Logopäde Minh-Kha Hoang aus Ouchy bei Lausanne nutzt sie zum Beispiel für Teenager. Denn bei einer spezifischen Lesestörung können vertonte Schriften eine grosse Unterstützung sein. Hoang erklärt: «Nehmen wir einen

legasthenischen Jugendlichen, in dessen Schule ein klassisches Werk durchgenommen wird. Er würde viel Zeit und Kraft fürs Lesen benötigen. Das könnte ihn erschöpfen und entmutigen.» Die Zeit und die Kraft, die der Jugendliche mit einem Hörbuch spare, könne er für die Verständnisund Analysearbeit nutzen. Hörbücher richten sich daher nicht nur an die ganz Kleinen – dort

Hörbücher bedeuten für Kinder Spass. Darum bieten sie einen idealen ersten Schritt in Richtung Lesen.


LEBEN | MM37, 11.9.2017

103

Hörbuch-Tipps

Geschichten für jedes Alter 0 bis 3 Jahre:

«Tiergschichtli», gesprochen von der legendären Schweizer «Märlitante» Trudi Gerster. Bei Ex Libris für Fr. 7.90 Ab 3 Jahren:

«De chli Drache Kokosnuss chunt id Schuel» von Ingo Siegner. Schweizerdeutsch gelesen von Peter Hottinger. Bei Ex Libris für Fr. 11.90 «Schlaf guet, chliine Rägebogefisch» und «Ab is Bett, Nils!» von Marcus Pfister. Schweizdeutsch gelesen von Karin Glanzmann. Bei Ex Libris für Fr. 14.90 5 bis 6 Jahre:

«Sams in Gefahr»: verschiedene Geschichten von Paul Maar, gesprochen von Rufus Beck. Bei Ex Libris für Fr 28.50 «Ein Sams für Martin Taschenbier» von Paul Maar, Hörspiel auf zwei CDs. Bei Ex Libris für Fr. 20.50 Ab 6 Jahren:

«Der kleine Nick», Kinderbuchreihe von René Goscinny. Die besten Geschichten, Box mit 8 CDs, bei Ex Libris für Fr. 41.90 Ab 9 bis 10 Jahren:

«Die drei ???» von Alfred Hitchcock, Hörspiel. Einsteigerbox mit den Folgen 1 bis 3. Bei Ex Libris für Fr. 16.90

Bild: Istockphoto

«Die drei !!!» von Maja von Vogel, Hörbücher, für Mädchen geschrieben, aber auch für Buben interessant. Verschiedene Boxen mit je drei Folgen. Bei Ex Libris, Fr. 16.90 bis 20.90

haben sie aber praktisch ausnahmslos Erfolg. Bleibt die Frage, ob die Geschichten auf CD nicht irgend­ wann die Eltern ablösen, die all­ abendlich eine Gutenachtgeschichte erzählen oder vorlesen. Minh­Kha Hoang winkt ab: «Diese Gefahr besteht hoffentlich nicht. Denn eine Hörbuchstimme kann die Verbin­ dung zwischen Eltern und Kind nicht ersetzen, und sie bietet keine Mög­

lichkeit, über einen Punkt zu disku­ tieren oder Fragen zu stellen.» Der Nutzen von Hörbüchern ist seiner Meinung nach ein ganz anderer: «Sie helfen den Kindern, eine Verbindung zwischen der gesprochenen und der geschriebenen Sprache herzustellen.» Und als akustisches Erlebnis können Hörbücher darüber hinaus die mit den Eltern verbrachte Lesezeit ver­ längern.» MM


LEBEN | MM37, 11.9.2017

105

Faultiere hängen mit Vorliebe an Ästen. Von hier aus können sie gemütlich nach Nahrung greifen.

Zootierärztin

Von wegen faul Vor Kurzem hat der Zoo eine neue Mitbewohnerin bekommen, der man aufgrund des Namens eher ein gemütliches Wesen zuschreibt. Doch dieser Eindruck täuscht. Text: Karin Federer

V

Karin Federer (31) ist Tierärztin und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

or drei Wochen ist die einjährige Faultierdame aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn bei uns angekommen. Wie jeder Neuankömmling wurde auch sie zuerst medizinisch untersucht. Anschliessend brachten wir sie in die Qua­ rantänestation, damit sie zur Ruhe kommen konnte. Zweifingerfaultiere hän­ gen die meiste Zeit in den Bäumen. Dabei klammern sie sich mit allen Zehen an einen Ast. Jede Bewegung ist langsam und gemächlich, denn ihre Nahrung besteht aus Blättern, Knospen und Insekten, die nicht gleich wegrennen. Deshalb begibt sich das Faultier nur im Notfall auf den Boden – etwa, um zu koten. Doch diese Gemächlichkeit täuscht.

Bilder: Walter Zoo

Fühlt es sich nämlich be­ droht, kann es sehr schnell sein. Das Gebiss und die Krallen des Faultiers werden dann zu gefährlichen Waffen. Bloss nicht loslassen

Nun soll die Faultierdame ihr neues Gehege beziehen. Jeder Transport bedeutet auch Stress – und den wollen wir natürlich ver­ meiden. Zu viert machen wir uns daran, die Glieder des Faultiers vom Ast zu lösen, um es in einen Fangsack zu befördern. Doch das Tier will den Ast partout nicht loslassen, sein Griff ist extrem stark. Kein Wunder, denn auf dem Boden sind Faultiere völlig wehrlos. Deshalb tun sie alles, um sich festzukrallen. Also sägen wir kurzerhand

den Ast ab und transpor­ tieren diesen samt Faultier­ dame ins Gehege. Vertrauen fassen

Unmittelbar danach erkun­ det das Tier seine Umgebung ungewohnt aktiv. Es frisst aus der Hand und fasst nach und nach wieder Vertrauen zu den Tierpflegerinnen und ­pflegern. Das noch na­ menlose Weibchen scheint nicht nachtragend zu sein und den Stress des Umzugs schnell vergessen zu haben. Doch wir wollen nicht jedes Mal einen Ast absägen müssen, um das Tier bei Bedarf untersuchen, behan­ deln oder verlegen zu kön­ nen. Es soll vielmehr lernen, an einen abmontierbaren Transportast zu klettern. Dieses Training wird in Kürze beginnen. MM

Tieralltag

Wenn Tiere gestresst sind Jedes auch noch so harmlos oder träge wirkende Tier kann gefährlich werden. Dies gilt für Wildtiere genauso wie für Hausund Nutztiere. Besonders bei Stress, wenn sie ungewohnten Situationen ausgesetzt sind, wenn sie erschrecken oder in ihrem Verhalten eingeschränkt sind, können sie unerwartet reagieren. Daher ist es wichtig, die Verhaltensweisen der Tiere zu kennen, um potenzielle Gefahren zu vermeiden. Immer wiederkehrende Situationen wie Transporte kann man mit einem Tier üben, damit es sich daran gewöhnt.


106

MM37, 11.9.2017 | LEBEN

Ausgewandert

Zürich–Perth einfach Auf einer Reise nach Australien im Jahr 2000 lernte Kyras Mutter ihren heutigen Ehemann kennen. Die Familie lebte zuerst in Zürich und zog vor vier Jahren nach Perth an der Westküste von Australien. Denn der Vater hatte Heimweh nach seinem Geburtsland. Kyra (8) hat sich sehr

schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt und auch rasch Fortschritte in Englisch gemacht. Mit ihrer Mutter spricht sie Schweizerdeutsch, in der Schule lernt sie Französisch. Kyra hat eine Katze und zwei Meerschweinchen – sie liebt ihre Tiere über alles. Kyra kommt gern in die Schweiz, um hier ihre Freunde und ihre Familie zu besuchen. Sie kann sich sogar vorstellen, wieder in der Schweiz zu leben. Denn sie vermisst den Schnee, den Käse, das Skifahren und die Schokolade.

Kyra liebt Tiere. Neben

der Katze hat sie zwei Meerschweinchen.

Kinder

«Bei den Olympischen Spielen anzutreten, ist mein Traum»

Die achtjährige Kyra hat bereits ihr halbes Leben in Australien verbracht. Sie ist sehr sportlich: Zu ihren Hobbys zählen Karate, Radfahren und Rettungsschwimmen. Text: Nina Seddik

Illustration: Olaf Hajek

«Unsere Ferien im Denmark Thrills Adventure Park südlich von Perth waren einfach genial. Es hat Spass gemacht, am Stamm hochzuklettern, obwohl das sehr schwierig war. Besonders gut gefallen hat mir der Seilrutschen-Parcours hoch oben in den Bäumen. Ich hatte das Gefühl zu fliegen. Ich bin sehr gern in der Natur. Ich liebe es zum Beispiel, im Wald mit dem Velo unterwegs zu sein.

Als ich vier Jahre alt war, habe ich mit Karate angefangen. Ich wollte Sport treiben und mich verteidigen können. Seit November letzten Jahres trage ich den Schwarzen Gürtel. Mein grösster Traum ist es, einmal bei den Olympischen Spielen anzutreten.

Von Oktober bis April nehme ich an einem Rettungsschwimmkurs teil. Dort zeigt man uns, wie man mit Wellen klarkommt und wie man einen Menschen rettet, ohne selber unterzugehen. Hier lerne ich auch viel über Haie. Wenn ich 14 bin, darf ich zusammen mit erfahrenen Rettungsschwimmern den Strand überwachen. Darauf freue ich mich schon sehr.» MM


LEBEN | MM37, 11.9.2017 | 107

Julia (10), Steinhausen ZG

Die Antwort darauf ist noch offen. Deine Frage bleibt vorerst eins der grossen Rätsel der Menschheit. Einige Hinweise kann ich dir den­ noch geben: So, wie wir gehen kön­ nen, weil wir Beine haben, können wir träumen, weil wir ein Gehirn haben. Es ist unser Denkorgan, unser Kontrollzentrum. Hier woh­ nen unsere Gedanken, Vorstellun­ gen und Instinkte. Unser Gehirn verarbeitet alles, was wir sehen, fühlen, lernen – einfach alles, was wir erleben und wahrnehmen. Das Gehirn ist nie ausgeschaltet. Es ist

also auch aktiv, wenn wir schlafen. Auch im Schlaf kann es auf unsere Erlebnisse, Vorstellungen und Ge­ fühle zugreifen und daraus Traum­ bilder formen.

nannten Unbewussten, zu emp­ fangen. Es kann auch sein, dass Träume dazu dienen, die Erleb­ nisse und das Gelernte vom Tag zu verdauen.

Warum es das tut, konnten die Wissenschaftler bislang nicht ganz erforschen. Einige Forscher sagen, Träume seien quasi nur zufällige, sinnlose «Zuckungen» unseres Ge­ hirns. Andere betrachten Träume als «Hüter des Schlafs». Und diese würden uns helfen, Botschaften aus unserem Inneren, dem soge­

Mich beeindruckt der Gedanke eines grossen griechischen Philosophen. Er hiess Platon und sagte einst: «Vielleicht ist das, was wir Leben nennen, ein Traum und das, was wir Traum nennen, das Leben.» Kannst du dir das vorstel­ len? Wer oder was wäre denn das, was unser Leben träumt? MM

Räts elspa ss

Eine Mutter erklärt die Welt:

Journalistin Gabriela Bonin (50) beantwortet Kinderfragen.

Immer diese verflixten Schulrätsel. Kannst du Hugo helfen, dieses schwierige Rätsel zu lösen? Unter jedem Gegenstand steht eine Zahl, die dir sagt, welchen Buchstaben des Wortes du benötigst und unten einsetzen musst. Alle Buchstaben hintereinander geschrieben ergeben das Lösungswort.

Tobi spielt Berufsraten. Du siehst hier Ausschnitte aus Bildern. Hilf Tobi, die darauf abgebildeten Berufe zu erraten. Kennst du sie alle?

1

2

3

1

5

3

2

4

1

6 4

5

Lösung: 1 = Busfahrer/-in, 2 = Feuerwehrmann/-frau, 3 = Lehrer/-in, 4 = Zahnarzt/-ärztin, 5 = Tierarzt/-ärztin, 6 = Polizist/-in.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

www.lilibiggs.ch

Lösung: Farbstift, Pinsel, Zirkel, Mikroskop, Lupe, Noten = Ferien.

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...


Aktion 20%

99.95 95 statt 12.60 Gillette Einwegrasierer Blue II Plus Slalom Duo-Pack, 2 x 10 Stück

10%

33.40 33 40 statt 37.20 Gillette Ersatzklingen im 12eroder 20er Pack, z. B. Mach3 Turbo, 12 Stück

PRODUKT EIN VOLLTREFFER!

JEDES

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 25.9.2017, SOLANGE VORRAT

50% günstiger

Duo-Pack

50%

22.60 60 statt 5.20

Hot Ketchup Duo-Pack 2 x 400 ml / 460 g

Duo-Pack

50%

22.75 75 statt 5.50

Tomato Ketchup Duo-Pack 2 x 605 ml / 700 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.9. BIS 18.9.2017, SOLANGE VORRAT


LEBEN | MM37, 11.9.2017

109

Verlosung

Mitmachen und gewinnen Zu gewinnen

Das Migros-Magazin und Microsoft verlosen 6 Surface-Laptops in Platin-Grau mit 128 GB SSD Speicherplatz und 4 GB Arbeitsspeicher im Wert von je Fr. 1129.–.

6 Surface-Laptops von Microsoft

Beantworten Sie folgende Frage:

Der Surface-Laptop punktet mit einem hohen Leistungsvermögen.

Welche Laufzeit hat der Akku des Surface-Laptops?

So nehmen Sie teil: Per Telefon Wählen Sie 0901 560 039

(1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS

Glücksgriff

Schneller Rechner für den Alltag Microsoft und das Migros-Magazin verlosen sechs Surface-Laptops. Ausgerüstet mit Windows 10 S, bietet das Gerät starke Leistung und Benutzerfreundlichkeit.

D

er handliche SurfaceLaptop im klassischen Platinumlook punktet mit einer starken Leistung. In seinem schlanken Gehäuse arbeitet ein IntelCore-Prozessor der neuesten Generation, der selbst bei den anspruchsvollsten Programmen nicht schwächelt. Mit einer Speicherkapazität von 4 Gigabyte RAM gewährleistet der Laptop schnelles Arbeiten – ob zu Hause oder unterwegs. Mit dem Surface Laptop hat man ein zuverlässiges Gerät an seiner Seite, das sich mit einem Gewicht von gerade mal 1,2 Kilo

überallhin mitnehmen lässt und mit seinem kompakten Aluminiumgehäuse Mobilität und Strapazierfähigkeit garantiert. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden und in Kombination mit passendem Zubehör wie dem Surface Pen und der Surface Arc Mouse eignet er sich ausgezeichnet für mobiles Arbeiten. Touchscreen und 360-Grad-Lautsprecher

Das 13,5-Zoll-PixelSense-Display mit immersivem Touchscreen ermöglicht eine schnelle und einfache Navigation und liefert

Bilder mit gestochen scharfer Auflösung. Die mit dem Mikrofaserstoff Alantara überzogene Tastatur ist ein komfortables Tool für Vielschreiber und dank einer hochwertigen Polyurethanbeschichtung zudem wasserabweisend. Ein 360-Grad-Lautsprecher rundet das topmoderne Laptop-Erlebnis ab. Für ein Höchstmass an Sicherheit und Leistung ist der Surface mit dem bewährten Betriebssystem Windows 10 S ausgestattet, wobei man bis 31. März 2018 die Möglichkeit hat, gratis auf Windows Pro umzusteigen. MM Weitere Infos: www.melectronics.ch

Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt

Per Postkarte Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Melectronics», Postfach, 8099 Zürich Online

Gratis auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss 17. September 2017 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


Am Ende der Welt fehlt es an allem.

Ausser an uns.

Durch unsere mobilen Gesundheitsteams werden Menschen auch dort medizinisch versorgt, wo sonst niemand hinkommt. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen. PC 30-136-3.

Gesundheit für die Ärmsten: fairmed.ch

Natur Pur Tartare gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM37, 11.9.2017

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken …

Gesamtwert 750 Franken!

111

… oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.9.2017, 24 Uhr

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.9.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 36: KOLLEGE

TreppenlifTe

9620 Lichtensteig teL. 071 987 66 80

w w w. h o e g g l i f t . c h

Gewinner Nr. 35: René Steiner, St. Antönien GR; Hans Burkhardt, Biel BE; Doris Landolt, Hochdorf LU; Maria Gasser, Goldach SG; Kathrin Merz, Reinach AG Gewinner «Zusatz» Nr. 35: Rita Blaser, Fislisbach AG; Susanne Hofer, Ostermundigen BE; Susanne Keller, Horgen ZH; Werner Moser, Muri AG; Madeleine Christen, Langenthal BE


Ferien

Ferien

am Achensee • All Inclusive Superior • Hallen- und Freischwimmbad • Zwergenpool • Riesenreifenrutsche • Kinder- und Babybetreuung • Reiten, Kletterhalle • Fussballschule Angebote unter

www.buchau.com Kinderhotel Buchau 6212 Maurach am Achensee Tel. +43 5243 5210 • info@buchau.com

bis 05.11.17 geöffnet

Goldener Herbst am Achensee

HerbstZauber

am Seefelder Sonnenplateau

Kaltenbach, Zillertal, Tirol T +43 5283 2713 · www.seetal.at

WANDERN, BIKEN, ENTSPANNEN UND GENIESSEN 4* Hotel inkl. Halbpension

ab € 64,-

pro Person & Nacht Hotel Zillertaler Hof e.U., Aloisia Rieser 6215 Achenkirch Nr. 105 Tel. +43 5246 / 6396 info@zillertaler-hof.at www.zillertaler-hof.at

• 600 m2 Panorama SPA mit beheiztem Außenpool, Sauna, uvm. • Direkt am idyllischen Wildsee • 650 km Wanderwege, 570 km Radwege, Golfplätze, uvm. Es erwartet Sie eine kleine Überraschung! Bei Buchungen für folgende Zeiträume: 20.09. – 29.09.2017 & 14. – 22.10.2017 Innsbrucker Straße 1 A-6100 Seefeld in Tirol Tel.: +43 5212 / 22 17 www.seespitz.at

BONUSTAGE

7 = 6, 5 =4 Sie sparen EUR 101,-

20.000m² Spielpark Wasserwelt vom Feinsten 32 Grad Infinity Außenpool, Badeteich, Wasserrutsche Aktiv-& Sportprogramm Kräuterrunde, Fit im Wasser

Südafrika

Privates Wildreservat

Halbpension, Thermalbad, Landrover Safaris, Blyde River Canyon, Krügerpark, Familienbetrieb: SAFARIKUR <wm>10CAsNsjY0MDAw1TU0sTQ0MQMAlubmiQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ4DMQxE0RM5monHG6eG1bJVQbU8pCru_VG1ZQWffL3jqGj4dd8f5_4sAgijJrUVPVvOrOkt5F4Ijg6OG1KdCs0_b9KgA-sydu2xkCZa7ysR7fN6fwHgCablcgAAAA==</wm>

1 Woche Fr.1235 | 2 Wochen Fr.1885 041 250 35 02 | www.makutsi.ch

HERBSTURLAUB IM SONNIGEN VINSCHGAU/SÜDTIROL Gemütliches Hotel in schöner Südlage mit einzigartigem Blick auf die Ortlergruppe, Komfortzimmer und neue Suiten mit Balkon, HP mit 5-Gänge-Wahlmenü, typische Küche mit regionalen Produkten, kleiner Wellnessbereich, freies W-LAN. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge. HP ab € 55.-, ÜF ab € 41.- pro Tag / Person, Inkl. VinschgauCard und ab 5 Nächten eine Kulturoder Wanderführung. HOTEL MARAIAS | 39024 BBurgeisis / Mals M ls (Südtirol (Südti l / Italien) It li ) Tel. +39 0473 83 12 76 | www.maraias.it | info@maraias.it

HOTEL

PONTRESINA

Sommerzauber Engadin bis 23. Sept. 2017 – 7 Nächte Halbpension

im DZ Standard ab CHF

805.00 p.P.

Einzelzimmerzuschlag CHF 10.00 p. T.

❀ Willkommens Aperitif ❀ reichhaltiges Frühstücksbuffet ❀ 4-Gang Abendessen mit Wahl des Hauptgangs ❀ 1 grosses -Spezialitätenbuffet ❀ täglich Marschtee ❀ Abholdienst Bhf Pontresina (08:00-18:00) Inkl. freier Benützung aller Bergbahnen und der ÖV (Bus und Bahn) im Oberengadin & Postauto ins Bergell

info@

.com

CH-7504 Pontresina Tel. 081 839 31 00


LEBEN | MM37, 11.9.2017

113

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. In welchem Tier steckt eine Zahl? A Dromedar

S

Elefant

M Nachtigall

2. Was sollte man nicht mit einer unberechenbaren Person essen? C Melonen

E

Kirschen

L

Aprikosen

3. Wie nennt sich ein Innensechskantschlüssel? B Imbus

M Inbus

H Omnibus

So nehmen Sie teil

4. Wie heisst ein Schweizer Mundart-Lustspiel? O Der Schwarze Hecht

N Die Blaue Ente

K Luxemburg

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.9.2017, 24 Uhr

S

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

A Der Rote Schwan

5. Welche Stadt liegt im Norden von Frankreich? E

Grenoble

T

Bordeaux

I

Lille

L

Melanie Winiger

6. Wer gewann 2013 und 2017 den Schweizer Filmpreis? R Marie Leuenberger

C Bruno Ganz

7. Welcher Staat hat zwei ausländische Staatsoberhäupter? O Monaco

E

Andorra

8. Wo kommt der «Kempa-Trick» vor? R Eishockey

N Handball

Fussball

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 35: Erika Moser-Beeler, Konolfingen BE; Maura Schmid, Uznach SG; Rosmarie Merz, Mägenwil AG

Auflösung Nr. 36: LIMETTEN

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 4 2

S

1 3

Auflösung Nr. 36: LEUTE Gewinner Nr. 35: Sonja Stocker, Ueken AG; Margrith Misteli, Härkingen SO; Peter Lüthi, Thun BE

5

E I NOEDEN ESTR I CHE EUSTRESS HOF I EREN LAEUSEE I LE I TT I ER MA N T I S S E STRESSEN TEESORTE VERLUSTE

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.9.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


ERLEBEN SIE FERIEN NEU.

Für Sie inklusive • Kulinarische Genüsse** • Schönwettergarantie • Weltklasse-Entertainment • Fitness • Kinderbetreuung • Bordsprache Deutsch • Trinkgelder

Kanaren & Madeira 3 mit AIDAprima November 2017 bis April 2018 Madeira

ATLANTIK Lanzarote Teneriffa Fuerteventura Gran Canaria

AFRIKA

7 Tage ab/bis Gran Canaria inkl. Flug

1045

* ab CHF p. P. in einer Innenkabine * ab CHF p. P. in einer Verandakabine

1155

Buchen Sie jetzt: Reisebüro oder AIDA Kundencenter +41 (0) 848/10 10 16*** oder www.aida.ch * AIDA VARIO Preis pro Person bei 2er-Belegung, inkl. An- und Abreisepaket ab / bis Deutschland, limitiertes Kontingent. An- und Abreisepakete ab / bis Schweiz sind mit Zuschlägen verbunden. Die Rechnung wird in Euro (€) gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken (CHF) ist ein Referenzpreis, der auf dem Tageswechselkurs von CHF 1.10 beruht. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom Tageswechselkurs ab, den die Kreditkartenherausgeber / Banken praktizieren, und von den möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeber / Banken, die in Verbindung mit dem Umtausch CHF/ € entstehen können. Der aktuell abgebildete Tageskurs dient nur zur Veranschaulichung. ** Vollpension inklusive Getränken zu den Hauptmahlzeiten in den Buffet-Restaurants *** CHF 0.08 pro Minute aus dem Schweizer Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise und Informationen des aktuellen AIDA Katalogs „September 2017 bis Oktober 2018“. AIDA Cruises • German Branch of Costa Crociere S. p. A. • Am Strande 3 d • 18055 Rostock • Deutschland

Wenn das zu leise ist. Sie hören nicht mehr so gut wie früher? Wir beraten Sie unabhängig und kostenfrei.

0800 400 333 neutrale-hörberatung.ch

Organisation für Menschen mit Hörproblemen


LEBEN | MM37, 11.9.2017

115

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 36: 259

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.9.2017, 24 Uhr

Gewinner Nr. 35: Beat Liechti, Konolfingen BE; Laurent Greber, La Tour-de-Peilz VD; Peter Trautzl, Füllinsdorf BL; Teilnahmebedingungen: Heinz Müller, Lengnau AG; Rosa Beutler, Les Geneveys-sur-Coffrane NE Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 2 4 4 2 miteinander verbunden 1 sein. Verboten: Kreuzun1 2 gen, diagonale Brücken 3 4 4 2 3 und mehr als zwei Linien.

Auflösung Nr. 36:

2 3 2

3 3

2

1

1 2 2 3

3 3 3

4 3 3

2

3

1 4

2

2 2

3

Auflösung Nr. 36: 3

3 2

1 2

3 2 1

3

2 3

4

5 3

3

2 3

2

3 2 3 1 3

1

2

4 3

3 3

2

2

1

2 3 4 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 557 900 Ex. (WEMF 2016) Leserschaft: 2 335 000 (WEMF, MACH Basic 2016-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef von Dienst), Yvette Hettinger (Koordinatorin Leben), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Ralf Kaminski, Dinah Leuenberger (Volontärin), Monica Müller, Lisa Stutz, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Elena Bernasconi, Reto Meisser

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Sandra Jermann (Leiterin Projektmanagement), Heidi Bacchilega, Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Dora Horvath, Melanie Michael, Fatima Nezirevic, Angela Obrist, Kian Ramezani, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Michael West

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Alina Bühler, Rea Tschumi

Layout: Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Werner Gämperli, Saskia Goslings, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Simon Djoni, Yves Golaz, Andreas Hess anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 80 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Tom Ballaman (Leitung), Dominique Brunner, Michael Glarner, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Laetitia Dürst, Aisha Kaufmann Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Erlebnisreiche Ausflüge GLOBI-REISLI

NATUR- UND TIERPARK GOLDAU

Die Kultfigur für Gross und Klein wird im Globi-Express von Luzern nach Engelberg zum besonderen Erlebnis. Danach geht es mit der Luftseilbahn hinauf aufs Brunni zu Globis Alpenspielplatz, zur Sommerrodelbahn und auf Globis Schatzsuche. Profitieren Sie bis Ende September vom Cumulus-Vorteil.

Auf 42 Hektaren ursprünglicher Natur leben über 100 europäische Wildtierarten. In der grosszügigen Freilaufzone lassen sich Mufflons und Sikahirsche gerne füttern und streicheln. Profitieren Sie vom Cumulus-Vorteil und kommen Sie den Tieren bis Ende September ganz nah.

Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/globi-reisli

Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/tierparkgoldau

30%

30%

bis zu

bis zu

VORTEIL

NEST MUSEUM

VORTEIL

DAS OLYMPISCHE MUSEUM

© Mike Bink

© CIO

Nesquik, Cailler, Nescafé, Nespresso – wecken diese Namen Ihren Gaumen oder tauchen süsse Erinnerungen auf? Gehen Sie im «nest» mit einem Audioguide auf einen unterhaltsamen, interaktiven Rundgang und wandeln Sie bis Ende September mit Cumulus-Vorteil auf Henri Nestlés Spuren. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/nestmuseum

Möchten Sie die grossen olympischen Momente aufleben lassen und mit den Siegern mitfiebern? Die Welt der Olympischen Spiele heisst Sie auf 3000 m2 Ausstellungsfläche in all ihren Dimensionen willkommen. Tauchen Sie bis Ende September mit einem Cumulus-Vorteil in dieses Abenteuer ein. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/olympischesmuseum

30%

bis zu

VORTEIL

30%

bis zu

VORTEIL


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

TENERIFFA GENIESSEN UND GLEICHZEITIG PUNKTEN

SPRACHABENTEUER ERLEBEN MIT EUROCENTRES

In Playa de las Americas sorgen traumhafte Strände, eine hervorragende Infrastruktur und ein vielseitiges Unterhaltungsangebot für unvergessliche Ferien. Die romantische Altstadt von Puerto de la Cruz begeistert Kulturinteressierte und das abwechslungsreiche Freizeitangebot in der Umgebung Familien mit Kindern. Erleben Sie aussergewöhnlichen Badespass an den Stränden rund um die Insel oder geniessen Sie die einzigartige Aussicht über den Atlantik vom höchsten Berg Spaniens – dem Pico del Teide. Buchen Sie jetzt Ihre nächsten Ferien und profitieren Sie von unschlagbaren Preisen.

Haben Sie Lust auf einen Tapetenwechsel und möchten gleichzeitig ein Sprachdiplom machen? Dann hat Eurocentres die optimale Lösung für Sie. Ob Englisch in Down Under oder Spanisch im Herzen von Barcelona: Eurocentres unterrichtet sieben Sprachen dort, wo sie gesprochen werden – seit fast 70 Jahren, an über 35 Schulen überall auf der Welt. Planen Sie jetzt Ihre Sprachreise und profitieren Sie von aktuellen Rabatten. Mehr Informationen gibt es online unter www.eurocentres.com oder telefonisch unter 0800 855 875.

Aktionsdauer: vom 11. bis 25. September 2017 für Abreisen zwischen dem 1. Oktober 2017 und dem 30. April 2018 Profitieren: Buchen Sie jetzt Ihre Reise nach Teneriffa unter www.migros-ferien.ch/d-59 oder wählen Sie die GratisNummer 0800 88 88 12. Geben Sie bei der Reservation Ihre Cumulus-Nummer an und profitieren Sie während der Aktionsdauer von 5-fach Cumulus-Punkten. Hinweis: Bei Migros Ferien erhalten Sie pro 2 Franken Umsatz 1 Cumulus-Punkt. Weitere Informationen: www.migros-ferien.ch

5x PUNKTE

Aktionsdauer: bis 15. Oktober 2017, für sämtliche Schulstandorte Profitieren: Buchen Sie jetzt unter www.eurocentres.com oder unter der Gratisnummer 0800 855 875 einen Sprachkurs mit Unterkunft, und Sie erhalten 3-fache Cumulus-Punkte auf Ihre Buchung. Bei einem 4-wöchigen Sprachkurs in unserer Schule in London inkl. Unterkunft erhalten Sie somit 6000 anstatt 2000 Cumulus-Punkte. Geben Sie bei Ihrer Buchung bitte das Stichwort «Cumulus September» an. Weitere Informationen: www.eurocentres.com/de/cumulus

3x PUNKTE

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


118

MM37, 11.9.2017 | LEBEN

1 4

Meine Welt

«Das Boot ist mein einziger Luxus» Text: Laila Schläfli Bilder: Daniel Winkler

Bild: zVg

«Ewigi Liebi»-Regisseur Dominik Flaschka produziert einen Musicalhit nach dem anderen. Privat ist er bescheiden geblieben: Er bewohnt eine Zweizimmerwohnung und gibt sich mit einem Fischerboot zufrieden – obwohl er eigentlich vom Segeln träumt.


LEBEN | MM37, 11.9.2017

119

1 Mein Böötli «Das Segeln liegt in der Fa­ milie, ich bin am Bodensee aufgewach­ sen. Mein Bruder hat ein Segelschiff, mein Vater hatte einen Katamaran. Leider kann ich mir kein Segelboot leisten, darum das Fischerböötli. Es ist mein einziger Luxus.» 2 Mein Aufbruch «Zur Zeit des Mauer­ falls war ich gerade in Berlin zur Auf­ nahmeprüfung für die Schauspielschule. Diese Mauerstücke lagen überall rum. Es war auch die Zeit meines eigenen Aufbruchs in die grosse, weite Welt.» 2

3 Mein Zuhause «Meine Zweizimmer­

wohnung in der Altstadt von Zürich

3

Name Dominik Flaschka (46) Sternzeichen Krebs Lebenslauf «Aufgewachsen bin ich in Rorschach SG, wo ich als Teenager

ins Ballett ging. Später absolvierte ich die Ballettschule in Ulm und die Schauspielakademie in Zürich. An der Schauspielschule in München war ich Dozent. 2002 übernahm ich die Lei­ tung des Theaters am Hechtplatz in Zürich. Als wir niemanden fanden, der Regie nach unserem Gusto machte, versuchte ich es selber. Da merkte ich: Von aussen kann ich mehr bewirken. ‹Ewigi Liebi› war mein erster grosser Musicalhit. Mit ‹Ost Side Story› habe ich den Deutschen Musicalpreis 2015 gewonnen (Bild). ‹The Show Must Go Wrong› kam so gut an, dass das The­ ater ständig ausverkauft war. Darum läuft es ab nächster Woche nochmals, im Bernhard­Theater Zürich.» 5

6

bewohne ich seit der Schauspielschul­ zeit. Sie ist klein, daher gehe ich oft auf die Dachterrasse.» 4 Mein Hobby «Ich wollte immer mal Klavier spielen können. Dieses Piano war ein Geschenk von Freunden zu meinem 40. Geburtstag. Es war sehr lange im Opernhaus im Einsatz.» 5 Meine Familie «Für mich und meinen

Freund ist das soziale Umfeld schon ein Thema – gerade in einem Alter, in dem andere Kinder kriegen, eine Familie grün­ den. Freunde sind unser Familienersatz.»

Mein Lieblingsprodukt

«Vielleicht hat es mit Jugenderinnerungen zu tun: Risoletto finde ich wirklich fein.»

6 Meine Muse «‹Dä Gag› ist ein selbst­ gebasteltes Geschenk meiner Muse Anikó Donáth zur Premiere unserer ersten gemeinsamen Produktion vor über 20 Jahren: auf dass die Ideen für die guten Jokes nie ausgehen. Hat bis heute gut funktioniert.» MM


JETZT IN EINE WELT VOLLER GESCHICHTEN EINTAUCHEN. Holen Sie sich das Mitmach-Heft – prallvoll mit Geschichten, Spass und Ideen.

GRUARTAMIS

N , H C O W T T I M 13.9.2017

SO ERHALTEN SIE IHR EIGENES SPICK-SPEZIAL-HEFT Am 13.9.2017 erhalten Sie gratis zu jedem Einkauf die Spezial-Edition von Spick zum Ausmalen, Rätseln und Lesen. Erhältlich in allen Migros-Filialen, solange Vorrat. Maximal ein Heft pro Einkauf.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook