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Migros magazin 35 2014 d lu

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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 35, 25. AUGUST 2014 www.migrosmagazin.ch

Zigerli zieht an

Schweizer Jungdesigner erobern die Laufstege. Julian Zigerli zum Beispiel zieht mit seiner extravaganten Männermode die Aufmerksamkeit auf sich. I 10

TEILZEITARBEIT I 20

Wie Mütter zu einem Job kommen SAISONKÜCHE I 68

Madame Tricot strickt eine Torte DIGITAL I 93

Bild: Sara Merz

So schützen Sie sich auf Facebook

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


DIESE WOCHE 2 |

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INHALT

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EDITORIAL

NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

110 | MEINE WELT Sie hat sich von der Pike auf hochgearbeitet: Filmproduzentin Anne Walser.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die Schweiz ohne Bilaterale Wenn etwas mantramässig wiederholt wird, nützt sich der Effekt ab. «Wir müssen die Bilateralen retten.» Alle sind sich darin einig. Adolf Ogi will die Bilateralen retten (und die SVP gleich dazu), der Bundesrat will die Bilateralen retten, die Arbeitgeber ebenfalls. Und auch der Präsident des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse, Heinz Karrer, den wir letzte Woche interviewt haben, tritt zum Kampf für die Bilateralen an. Seit Monaten wird der Öffentlichkeit eingetrichtert, dass sich Volkes Stimme am 9. Februar nicht etwa gegen die bilateralen Verträge mit den EU-Staaten ausgesprochen habe, sondern «nur» gegen die überbordende Einwanderung. Würde man die bändigen, wären die Verträge kein Thema. Was aber, wenn die Verträge ohne Freizügigkeit wirklich nicht zu haben sind? Was, wenn die EU ultimativ auf die Personenfreizügigkeit pocht? Keinen Millimeter nachgibt? Wenn ihr die guten wirtschaftlichen Beziehungen zu uns nicht so wichtig sind wie die Ruhe zu diesem Thema in den eigenen Mitgliedstaaten? Was, wenn die Schweiz sich wirklich zwischen geschlossenen Grenzen und wirtschaftlicher Prosperität entscheiden muss?

Wir haben also schon Mühe, uns vorzustellen, was passiert, wenn wir uns aus der Wirtschaftsgemeinschaft mit der EU katapultieren. Nun will die SVP noch eine Initiative «Schweizer Recht über Völkerrecht» lancieren. Können wir uns vorstellen, was passiert, wenn wir uns auch noch aus der Weltgemeinschaft herauslösen? Das Interview mit Heinz Karrer lesen Sie auf Seite 26.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

68 | SAISONKÜCHE Ab damit, in den Salat: Die gestrickte Rande sieht aus wie echt.

MIGROS-WOCHE 5 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Versprechen auf dem Prüfstand Sind die Versprechen auf Kurs? Die Migros legt Rechenschaft ab.

MENSCHEN

10 | Mode Suisse Jung und talentiert: Schweizer Designer erobern die Laufstege der Welt. 19 | Auf ein Wort 20 | Porträt Zwei umtriebige Mütter ebnen anderen Mamis den Weg zurück in den Job. 22 | Porträt Schwester Benedikta lebt als Einsiedlerin in der Verenaschlucht gar nicht einsam. 26 | Interview Heinz Karrer, Präsident von Economie Suisse, über die Zukunft der Schweiz. 31 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

33 | Migipedia im neuen Look Die Plattform für Migros-Fans ist einem Redesign unterzogen worden. 35 | News

SCHAUFENSTER

38 | Konfi mit Tradition Seit 1945 produziert die Bina Konfitüre. 43 | Lilibiggs-Produkte für Kinder 45 | Leichtere Flaschen für Aproz-Wasser 47 | Delica: Kaffee für jeden Geschmack 49 | Jarimba löscht den Durst 51 | Letzte Runde des Fotowettbewerbs 52 | Mit Kindern kochen 63 | Fein frühstücken ohne Aufwand 65 | Drei neue Blondtöne von Excellence 67 | Schön und gepflegt durch den Tag

SAISONKÜCHE

68 | Truffestorte mit Beeren Madame Tricot kreiert mit Stricknadeln optische Leckerbissen.

Bilder: Jorma Müller, Christian Schnur, iStockphoto. Illustration: Bruno Felice

Ganz diskret tasten sich einzelne Forschungsinstitute, Verbände und Bundesstellen an das Thema «Schweiz ohne Bilaterale» heran. Man erarbeitet Studien und versucht zu errechnen, wie gross der Schaden ausfallen könnte. Ohne natürlich die Öffentlichkeit damit zu belasten. Schliesslich heisst die Maxime immer noch: «Rettet die Bilateralen.» Da würde es schlecht ankommen, wenn man bereits über die Zeit danach reden würde.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

INHALT | 3

.ch

20 | MENSCHEN Jill Altenburger und Nanette Steiner haben eine Plattform für arbeitssuchende Mütter lanciert.

■ Auf Autopilot Wenn sich Kinder verletzen, reagieren Eltern intuitiv richtig. Das weiss unsere «Mamma Mia!»-Kolumnistin nur zu gut. ■ Jubiläums-Tattoo Zum 10. Mal findet in der Arena Avenches das Militärmusikfestival Tattoo statt. Höhepunkt ist die Show der Basler Trommler. ■ Gesungenes Gebet Einsiedlerin Benedikta singt und betet jeden Tag. Sehen Sie das berührende Video online. ■ Hängige Volksinitiativen Bis Ende Jahr stimmt die

Schweiz noch über fünf Volksinitiativen ab. Alle Pro und Contra in der Übersicht.

■ Endzeit im Gartenparadies Die «Bohne, Bluescht & Berger»-Bloggerin schiebt die Krise: Ab jetzt wucherts in ihrem Garten nur noch spärlich. ■ Ihre Meinung ist gefragt Wie würden Sie das Platzproblem der Kindergärten lösen? Die Umfrage zum Thema. ■ Verlosung: 10 DVDs In «Muppets Most Wanted» jagen alle den gefährlichsten Frosch der Welt. Ist es Kermit?

47 | SCHAUFENSTER Die duftende, energetische, aromatische Welt des Kaffees.

IHRE REGION

75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

81 | Mix 84 | Reisen Schlemmen und radeln in Flandern. 90 | Familie Patenschaften für Kinder in Not. 93 | Digital: Facebook? Aber sicher! 94 | Auto-Testfamilie Familie Grimm prüft den neuen Meriva.

MEINE WELT

110 | Anne Walser Die Filmproduzentin ist süchtig nach Rüebli und Hüttenkäse.

■ Messenger-Zwängerei von Facebook Das soziale Netzwerk Facebook will seine Nutzer zur Installation einer Smartphone-App zwingen. So umgehen Sie den Zwang.

RUBRIKEN

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Forum Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

AKTUELLES | 5

ZAHL DER WOCHE

2300

So viele Tonnen Früchte verarbeitete die Bischofszell Nahrungsmittel AG im vergangenen Jahr zu Konfitüre. Dieser M-Industriebetrieb stellt eine Vielzahl von Brotaufstrichen her – von Klassikern wie Aprikose und Erdbeere bis zur speziellen saisonalen Konfitüre. Mehr zu diesem Thema auf Seite 38

REGION LUZERN

Bilder: Benjamin Soand/Blicksport/RDB, StockFood

Neue Talente gesucht Bereits läuft die Suche nach Talenten für den Ausbildungsstart 2015: Rund 85 Lehrstellen in 12 Berufen kann die Migros Luzern bis im Frühjahr 2015 besetzen. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort bewerben. Lehrstellen ab Sommer 2015: Detailhandelsassistent/-in EBA, Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ, Fleischfachassistent/-in EBA, Informatiker/-in EFZ, Kauffrau/-mann (E-/M-Profil), Koch/Köchin EFZ, Logistiker/-in EFZ oder EBA, Strassentransportfachmann/-frau EFZ, Polydesigner/-in 3-D EFZ, Systemgastronomiefachmann/-frau EFZ, Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Automobilfachmann/-frau EFZ. Infos und Bewerbung auf www.migros.ch/berufsbildung

Einer der ganz «Bösen»: Kilian Wenger hat als Schwinger schon 52 Kränze gewonnen.

Wer siegt im Sägemehl?

Am 7. September findet in Kilchberg das wichtigste Schwingfest des Jahres statt. Zu den Favoriten gehört Schwingerkönig und Migros-Botschafter Kilian Wenger.

E

s gibt kaum einen exklusiveren Anlass in der Welt des Schwingsports: Der Schwinget in Kilchberg ZH findet nur alle sechs Jahre statt. Auf dem Gelände des Gutshofs Uf Stocken messen sich die 60 stärksten Schwinger der Schweiz. Zu den Favoriten gehört diesmal Schwingerkönig Kilian Wenger (24), den die Migros unterstützt.

FRISCH IN DER MIGROS

Süsses zum Naschen

Feigen enthalten viel Fruchtzucker, Kohlenhydrate und haben einen hohen Eiweissgehalt. Die Früchte passen genauso als Snack für zwischendurch wie als raffiniertes Dessert nach einem Nachtessen. Aus Feigen lassen sich aber auch köstliche süsssaure oder scharfe Chutneys und Saucen zaubern.

Zugelassen sind nur Besucher, die der Eidgenössische Schwingerverband sowie die einzelnen Teilverbände eingeladen haben. Auch die bekannten «Bösen», die in Kilchberg gegeneinander antreten, haben einmal klein angefangen. Darum führen am 13. September über 110 verschiedene Schwingklubs mit Unterstützung der Migros den natio-

nalen Schnuppertag für Kinder und Jugendliche durch. Am 20. September veranstaltet der Frauen-Schwingverband an acht Orten einen Schnuppertag für Mädchen. Auch bei diesem Event ist die Migros die Sponsorin. Infos zu den beiden Schnuppertagen: www.esv.ch/jugend www.frauenschwingen.ch


FORUM 6 |

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LESERBRIEFE

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 34: «Mein Leben mit Ritalin», Bericht über zwei Jugendliche, die mit Medikamenten leben.

«Wir sind alle anders! Nur dürfen wir das nicht mehr sein»  Nach dem Lesen Ihres wirklich bemerkenswerten Artikels blieb unserer Familie (wir lesen das MM oft gemeinsam mit den Kindern) nichts anderes mehr übrig, als tief zu atmen. «So weit sind wir also wirklich?!!» Der junge porträtierte Mann schreibt: «Ich bin einfach anders als die anderen.» und dass er Ritalin nahm, um für andere angenehmer zu sein. Wir sind alle anders! Nur dürfen wir das anscheinend nicht mehr sein. Wahrscheinlich weil Individualität manchmal Zeit und Hingabe heisst – und wer hat das heute noch. Dass junge, eigentlich gesunde Menschen, im Grunde voller Energie und Lebenslust, durch ungenügend entwickelte/achtsame Erwachsene in eine Kiste gezwängt werden, ist wirklich

tragisch. Da kann man gleich auch die Lehrplan-Diskussion mit reinnehmen. Was die Kinder zum Lernen brauchen, sind nicht die neuesten ausgeklügelten Methoden und Lehrmittel, sondern Erwachsene, die Verantwortung übernehmen und Kinder begleiten, so, wie sie es brauchen, und nicht, wie es uns gerade in den Alltag/Lehrplan passt. Eine gute Schule fängt bei der Erziehung der Eltern an und geht über zu Lehrpersonen, die Kinder im individuellen Lernen begleiten wollen – jedes Kind so, wie es ist. Wir kennen eine Lehrperson, die Kinder von Ritalin wegführte und dafür den Reichtum eines solchen Klassenkindes erfahren durfte. Heute wird überall gefordert und gefördert, dass Eltern ihre Kinder kaum mehr sehen, sich loslösen

Mike erzählte im letzten Migros-Magazin, warum er Ritalin nehmen musste.

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

LESERBRIEFE | 7

etc. Dafür umgeben sogenannte Fachpersonen die Kinder, schlimmstenfalls, ohne dass die Kinder eine Beziehung zu diesen haben. Und da wundern wir uns, wie sich Kinder entwickeln … Wir wünschen dem jungen Mann alles erdenklich Gute. Er ist, wie er ist, liebenswert und o.k. – mit oder ohne Ritalin!! Familie Clurdega, per E-Mail

Mit Interesse habe ich im Migros-Magazin den Text über Ritalin gelesen. Es ist doch unglaublich! Da dürfen Schüler ungestraft einen anderen provozieren und Mobbing betreiben, und wenn dieser sich mit Recht wehrt, wird ihm eine «niedrige Frustrationstoleranz» unterstellt und er wird mit Ritalin vollgestopft. Wer andere provoziert, macht den Anfang, und ihm oder ihr gehört eine sinnvolle Strafe. Aber es ist ein häufiger Fehler, dass man den beschuldigt, der auf Provokation reagiert. Und muss es sein, dass in unserer Gesellschaft der natürliche und vielleicht etwas ungewöhnliche Bewegungsdrang eines

Kindes mit Medikamenten bekämpft wird. Kann man nicht Freiräume einrichten, in denen Kinder spielen und sich bewegen können? Ich plädiere dafür, dass Medikamente wie Ritalin verboten werden. Sie können auch erhebliche Nebenwirkungen haben, vor dem Suchteffekt ganz abgesehen.

«Ritalin sollte verboten werden.» Regula Heinzelmann

Regula Heinzelmann, per E-Mail

«Der Hölle entfliehen», Bericht übers Frauenhaus Thun-Berner Oberland.

«Die Existenzangst war einfach zu gross»  Ich war über zwölf Jahre häuslicher Gewalt ausgesetzt: Nasen-, Schlüsselbeinbruch, Jochbeinbruch! Da ich zum zweiten Mal verheiratet war und zwei Kinder aus erster Ehe hatte, war die Existenzangst einfach zu gross, um einen Schlussstrich zu ziehen. Den Mut fand ich, als die Kinder alt genug waren. Heute lebe ich ein angstfreies Leben (allein), aber es ist gut so. R. Brunner, online

 Wir erleben im Moment eine Mieterin, die vom Mann regelmässig geschlagen wird. Nach Hilfsangeboten an die Frau und Gefährdungsmeldungen von uns, wurde ich von einem Freund des Mannes angegriffen, und wir werden vom Mann im Quartier verleumdet. Die Frau hat nun auf die Seite des Mannes gewechselt und erzählt, dass er sie nie schlägt. Und wir können der Frau nicht einmal kündigen und müssen Angst um uns haben. Das ist dann die Seite, die einen ohnmächtig werden lässt. Annemarie Zay, online

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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Sind die Generation-M-Versprechen auf Kurs? steht. Das letzte Controlling wurde Ende Juni

E

s ist eine stolze Zahl: 43 Versprechen umfasst das Nachhaltigkeitsprogramm Generation M zurzeit. Drei davon hat die Migros erst Anfang Juli abgegeben (siehe auch Beitrag rechts), für die übrigen Verspre­ chen war Ende Juni das halbjähr­ liche Controlling fällig. Die Er­ gebnisse dieser Prüfung lässt die Migros von einer unabhängigen Revisionsstelle kontrollieren und veröffentlicht die Fortschritte auf der Website von Generation M (aktuelle Übersicht siehe Box). Dabei macht sie nicht nur posi­ tive Resultate publik, sondern berichtet auch über Versprechen, die nicht auf Kurs sind. Ein Beispiel ist das Ver­ sprechen zu den Elektrogeräten: «Wir versprechen, dass bis 2015 mindestens ein Drittel unserer Elektrogeräte den höchsten Energieeffizienzklassen ent­ spricht.» Hierbei setzt die De­

tailhändlerin auf das Label Topten, das besonders sparsame Elektrogeräte auszeichnet. Lag der Anteil aller in der Migros verkauften Topten­Geräte vor einem Jahr noch bei 34 Prozent, beträgt er heute nur noch 31 Pro­ zent. «Anfang 2013 hat Topten die Vorschriften für die Kate­ gorien TV, Kaffeemaschinen und Gefrierschränke verschärft», er­ klärt Sandro Glanzmann, Nach­ haltigkeitsexperte beim Migros­ Genossenschafts­Bund (MGB), den Rückgang. «Dadurch waren Geräte, die zuvor noch zu den ungefähr 10 Prozent der energie­ effizientesten auf dem Markt gehörten, nicht mehr in dieser Spitzengruppe drin.» Da Anpassungen im Sortiment Zeit brauchen, war ein Rückgang zu erwarten, meint Glanzmann. Zudem: «Die Umsetzung des Versprechens ist auch vom Kauf­ verhalten der Konsumenten


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

CONTROLLING | 9

Clevere Verpackungen schonen die Umwelt Drei neue Generation-M-Versprechen sind im Juli abgegeben worden. Eines davon bezieht sich auf Verpackungen: Die Migros will bis Ende 2020 über 6000 Tonnen Verpackungsmaterial ökologisch optimieren. Die Migros hält sich dabei ans Prinzip «Vermeiden – Vermindern – Verwerten». Vermeidbare Verpackungen werden ganz eingespart, oder die Hüllen der Produkte werden aus weniger Material hergestellt. Nach Möglichkeit verwendet die Migros zudem Werkstoffe aus Recyclingmaterial. Zugleich hat jede Verpackung weiterhin ihre Hauptaufgabe zu erfüllen: Sie muss Produkte vor verderblichen Einflüssen schützen und die Hygiene garantieren. Darum ist die ökologische Optimierung eine Herausforderung für die Verpackungsingenieure. So musste die M-Industrie fürs Einhüllen von Frischepizzas mit dünnerer Folie extra eine neue Maschine anschaffen.

unter der Lupe

Zwei Mal jährlich überprüft die Migros, wie es um deren Umsetzung durchgeführt, nun liegen die Resultate vor. abhängig», sagt Glanzmann. «Aber wir sind zuversichtlich, dass wir den Rückstand bis 2015 wieder aufgeholt haben.»

Lebensraum für Tiere und Pflanzen Voll auf Kurs ist hingegen dieses Versprechen: «Wir versprechen, bis Ende 2015 mindestens 2,5

Versprechen per Ende Juni 2014

34 Versprechen auf Kurs

6 Versprechen nicht auf Kurs

3 Versprechen Prüfung erstmals Ende 2014

Alle Versprechen inklusive Statusmeldung und Erklärung gibts unter www.generation-m.ch

Millionen Quadratmeter naturnahen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schaffen.» Mit blumenreichen Magerwiesen, einheimischen Pflanzen, begrünten Flachdächern, Baumpflanzungen oder Trockenmauern fördert die Migros rund um ihre Gebäude die Biodiversität. Zertifiziert werden diese Flächen von der Stiftung Natur & Wirtschaft. Voraussetzung ist, dass mindestens 30 Prozent des Gebäudeumschwungs naturnah gestaltet sind. Bei der Lancierung im Januar verfügte die Migros über knapp 700 000 Quadratmeter naturnahen Boden. Heute sind es bereits über zwei Millionen Quadratmeter. «Wir haben an zahlreichen Migros-Standorten neue Naturareale geschaffen», sagt Heidi

Oswald, Projektleiterin Umwelt beim MGB. «Beispielsweise bei den M-Industriebetrieben Micarna in Courtepin und bei Aproz im Wallis, aber auch bei Migros-Betriebszentralen und Golfparks.» So kamen Flächen in der Grösse von 5000 bis 340 000 Quadratmeter hinzu. «In Allschwil im Kanton Baselland konnten wir zudem erstmalig in der Schweiz eine Wohnüberbauung zertifizieren lassen», sagt Oswald. In der modernen Wohnsiedlung, die der Migros-Pensionskasse gehört, sorgen Teiche, Hecken und Blumenwiesen dafür, dass sich dort nicht nur Familien, sondern auch Igel, Buntspecht und Feuersalamander zu Hause fühlen.

Bei den Café-Royal-Kapseln liessen sich 60 Prozent des Materials einsparen: Den Ingenieuren gelang es, diese Kapseln luftdicht zu verschliessen und so das Plastiksäcklein überflüssig zu machen. Ausserdem liess sich eine kleinere und deutlich leichtere Kartonschachtel verwenden. Allein in diesem Jahr wurden bisher rund 45 Millionen Café-Royal-Kapseln verkauft. Es handelt sich in der Schweiz um den beliebtesten Kapselkaffee, der zu allen gängigen Nespresso-Maschinen passt. Bei einem solchen Bestseller ist der Effekt einer Verpackungsoptimierung besonders gross: 2014 liessen sich bei Café-Royal-Kapseln bisher rund 216 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen. Lesen Sie auf Seite 45 mehr über ökologische Verpackungen.

Text: Andreas Dürrenberger

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Zwei Mal jährlich überprüft und veröffentlicht sie die Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele.

Die kleinere Box der Café-Royal-Kapseln hilft 60 Prozent Material sparen.


MENSCHEN 10 |

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MODE SUISSE

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Mode von Welt

Die Schweiz produzierte Mitte des letzten Jahrhunderts Kleider für ganz Europa. Dann verlor die Branche ihre internationale Ausstrahlung. Nun ist sie zurück: Schweizer Jungdesigner können sich auf dem globalen Laufsteg sehen lassen.

D

ie Schweiz war einmal wichtig im globalen Modegeschäft. Hunderte von Einkäufern kamen Anfang der 50er-Jahre zwei Mal jährlich aus der ganzen Welt nach Zürich an die Schweizer Modewoche. Sie wollten all diese mondänen Kleider haben, die inspiriert waren von Stars wie Christian Dior und dem jungen Yves Saint Laurent, aber alltagstauglich gemacht wurden. Die Röcke reichten bis knapp übers Knie, die Ausschnitte waren züchtig. Kleider, mit denen man das kriegsversehrte Europa wieder aufbauen konnte und die gleichzeitig dem neuen noch bescheidenen Wohlstand Ausdruck verliehen. Die Schweiz war damals der Ort, wo in unzähligen Hinterhöfen vor allem in Zürich Prêt-à-porter entstand, tragbare Mode. Das meiste wurde fürs Ausland produziert. Die Damenkonfektionsindustrie exportierte 1953 Waren im Wert von 16 Millionen Franken, Textilien waren das viertwichtigste Exportgut. Gegen 80 000 Personen arbeiteten in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Heute ist es noch ein Bruchteil davon.

Jungdesigner wollen der Welt gefallen – nicht nur der Schweiz Ab Ende der 50er-Jahre wurden in Paris erste Prêt-à-porter-Kollektionen gezeigt. Und damit begann auch der langsame Abstieg der Schweiz als Modedestination. Während die Leute sich vorher mit den «neusten Schnitten aus Paris» zufriedengaben, wollten sie ab Mitte der 60er-Jahre die Originale der Stars. Die Schweizer Modemacher standen zwar für solides Handwerk und günstige Preise, hatten aber keinen Namen. Was die Häuser hierzulande konnten, war Kopieren. Designer, die entwerfen wollten, wanderten aus. Und letztlich hatten die Länder in Europa ihre Industrien inzwischen wieder aufgebaut und konnten wieder selber produzieren. Ein Schweizer Modehaus nach dem andern

machte dicht. Auch viele Textilfirmen rentierten nicht mehr. Und bald fragte niemand mehr nach Mode à la parisienne, hergestellt in der Schweiz. Seither gab es immer wieder Versuche, die Jungen zu fördern. An der Gwand in Luzern und der Stella-Fashion-Night in Zürich, den Vorgängerveranstaltungen der heutigen MercedesBenz Fashion Days, wurde bis 2011 der Swiss Textiles Award vergeben. Heute wäre es vermutlich einfacher, genügend gute Schweizer Designer für den Preis zu finden, sagt Yannick Aellen (37). Er war Mitorganisator der Gwand, heute arbeitet er als Modeschauproduzent und betreut die Plattform Mode Suisse, die er 2010 initiiert hat und seit 2012 von Engagement Migros unterstützt wird (siehe Seite 12). Aellen stellt fest, dass Schweizer Jungdesigner in den letzten Jahren rasant aufgeholt haben und teils durchaus mit der ausländischen Konkurrenz mithalten können. Das führt er unter anderem auf Entscheide der Modehochschulen in Basel und Genf zurück, vermehrt Dozenten mit internationaler Ausstrahlung einzustellen. «Viele Labels in der Schweiz haben heute verstanden, wie der internationale Modemarkt funktioniert», sagt Aellen, der sein Handwerk zum grossen Teil in London und Paris erlernt hat. Die Gunst der Stunde will er nutzen und die Schweizer Mode weiter fördern. Nun weht ein globaler Wind durch die Ateliers der Designer. Aus dem aufstrebenden Schweizer Markt heraus erobern sie die internationalen Laufstege. Die Welt ist ihr Massstab, das Internet ihre Verbindung und die internationalen Messen ihre Plattform. Es gäbe sicher ein Dutzend vielversprechender Labels zu porträtieren. Wir haben uns für vier entschieden, von denen man hoffentlich noch viel hören wird. Texte: Erika Burri Bilder: Sara Merz

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MENSCHEN

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MODE SUISSE | 11

Erfrischend Freches Name: Julian Zigerli; Label: Julian Zigerli, seit 2011; Alter: 30 Schule: Studiengang Mode an der Universität der Künste Berlin Produktion: Bulgarien, Ungarn und Belgien Verkauf: Europa, China, USA, Australien und Japan. Preise: Hose ca. 180 Franken, Jacke ca. 400 Franken

Kleider mit Zusatznutzen Was der Zürcher kreiert, ist praktisch. Er verwendet unter anderem Sporttextilien, die schlicht daherkommen, aber immer auch ein gewisses Extra haben. Mit seinem Jackenrucksack ist er bereits in der Modeschule aufgefallen. So etwas hatte noch nie jemand designt.

Zigerli kreiert mit seinen Kollektionen nicht nur Kleider, sondern Welten. Stoff, Schnitte, die Show und der Film, der zu jeder Kollektion entsteht – durch alles zieht sich eine Linie. Und dass da etwas stimmig daherkommt, hat auch Giorgio Armani erkannt. Er hat Zigerli im Rahmen seines Förderprogramms diesen Januar eingeladen, seine Kollektion an der Männermodewoche zu präsentieren. Eine Soloshow in Mailand, das hatte noch kein Schweizer Herrendesigner. Fünf Monate später, im Juli, stellte Zigerli ohne Armanis Hilfe eine Show in Mailand auf die Beine. Und kurz darauf eröffnete er die Fashion Week in Berlin. Ein Beispiel einer seiner Welten ist die letztjährige Sommerkollektion. Sie hiess «My Daddy Was a Military Pilot». Das war Zigerlis Vater tatsächlich. Zigerli hat der Fliegerwelt die Overalls und die Strenge der Militäruniformen abgeschaut und diese in zeitgemässe und tragbare Mode umgesetzt. Und auch seine Jacke mit integriertem Rucksack passte da bestens rein und wirkte wie die Fallschirme am Rücken der Piloten. 2009 hatte Zigerli den Jackenrucksack für seine Abschlusskollektion entworfen. Für die diesjährige Sommerkollektion konnte Julian Zigerli die deutsche Airbrush-Künstlerin Katharina Grosse als Stoffdesignerin für sich gewinnen. Eigentlich eine Nummer zu gross für Zigerli, der sich aber nicht scheute, «sie einfach zu fragen». So ist er: ein wenig frech, dazu ein guter Vermittler. So gelingt ihm, was essenziell ist für seinen Erfolg: Zusammenarbeit. www.julianzigerli.com


MENSCHEN 12 |

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MODE SUISSE

Apart Zartes Namen: Evelyn Huber, Ramona Keller; Label: Lyn Lingerie, seit 2010; Alter: 29 (Evelyn), 31 (Ramona) Ausbildung: Schneiderlehre, Modedesign Textilfachschule Zürich (Evelyn); Buchhändlerin, Modedesignschule Zürich (Ramona) Stoffe & Zutaten: Schweiz Verkauf: Schweiz Kosten: BH ca. 250 Franken, Slip 150 Franken.

Die Migros fördert Schweizer Mode Neben dem seit bald 60 Jahren etablierten Migros-Kulturprozent entstand Ende 2012 Engagement, der Förderfonds der MigrosGruppe. Er unterstützt Projekte aus den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Sport. Dazu gehört auch die Modeplattform Mode Suisse, die es Schweizer Modedesignern ermöglicht, ihre Kollektionen einem Fachpublikum im In- und Ausland zu präsentieren. Auch der Schweizerische Textilverband trägt die Mode Suisse mit. Die 6. Edition findet am 3. und 4. September in der Photobastei in Zürich statt. Der Showroom/Shop mit Kollektionen von Julian Zigerli, Lyn Lingerie, Sandro Marzo und weiteren Schweizer Modetalenten ist öffentlich zugänglich. www.modesuisse.com

Spitze aus der Schweiz Die Unterwäsche von Lyn Lingerie ist nicht nur made in Switzerland, viele Zutaten kommen auch aus der Schweiz. Oberste Maxime ist nicht Sexiness, sondern dass die Modelle bequem sind.

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Einen BH herstellen, das kann man nicht lernen. Das ist Tüftelei. Ausprobieren, anprobieren, anpassen. Nach vier Jahren haben Ramona Keller und Evelyn Huber den Dreh raus. Letzten Herbst ist ihr neustes Modell in ihren Laden im Zürcher Kreis 4 gekommen: BHs, bei denen man nicht nur die Träger verstellen kann, sondern auch Riemchen, um den Brustumfang anzupassen. Denn «nichts ist schlimmer, als Unterwäsche, die nicht sitzt», sagt Ramona Keller, welche die Schnitte erarbeitet. Evelyn Huber kümmert sich um die Verarbeitungs-

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technik, schaut, wo Tüll und Spitze nicht nur schön wirken, sondern auch nützlich sind. Doch so strikt ist ihre Arbeitsteilung nicht, das meiste machen sie sowieso gemeinsam. Evelyn Huber hat schon für ihre Abschlussarbeit Korsetts genäht. Ihre Stücke waren damals noch romantischer. Lyn Lingerie ist nun schlichter. Die Designerinnen denken beim Entwerfen an die Frauen. Gut fühlen sollen sie sich in der Wäsche, verführerisch und schön. Und nur, was sie selber getestet haben, entwickeln sie weiter. In


MENSCHEN

Evelyn Hubers Schneideratelier machte Ramona Keller 2007 einen Nähkurs. Die beiden freundeten sich an und merkten, dass sie sich ideal ergänzen. Alles, was Keller und Huber verkaufen, stellen sie in Handarbeit her. Bisher blieb Lyn Lingerie klein, ganz bewusst. Doch mit der Fertigkeit ist auch das Selbstbewusstsein gewachsen. Die Designerinnen treffen vermehrt Einkäufer. Und die Kombination aus Handwerk, Komfort und Schweizer Spitze könnte selbst im Ausland ankommen. www.lynlingerie.ch

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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MODE SUISSE | 15

Unverwüstlich Erhabenes

Name: Sandro Marzo; Label: sandro marzo, seit 2012; Alter: 28 Ausbildung: Bachelor Modedesign Basel Verkauf: Schweiz, Italien, über den Onlinestore weltweit Stoffe: Italien, Japan, Schweiz Kosten: Hose 300 Franken, Pullover ca. 450 Franken.

Wärme und Schutz Sandro Marzo designt Kleider aus Naturtextilien: Leine, Wolle, Leder. Beim Designen denkt der Basler daran, wie die Materialien am besten zur Geltung kommen. Seine Schnitte sind eigenwillig, haben fast schon etwas Sakrales. Die Kleider, so der Eindruck, sollen nicht nur bedecken, sondern auch schützen.

Sandro Marzo hat sich nach Abschluss seines Studiums genau überlegt, wo er sich als Designer positionieren will. Er recherchierte, schaute sich Dutzende Labels an und glaubt nun, eine Nische gefunden zu haben: da, wo das Erhabene auf Luxus trifft. Marzo will nichts designen, was in einem halben Jahr niemand mehr tragen will. Für die schnelllebige Mode hat er nichts übrig. Jungdesigner, sagt er, «müssen ein Zeichen setzen, sodass sich die Industrie ändert». Und so ein Zeichen setzt er. Die Stoffe, aus denen Sandro Marzo seine Kollektionen fertigt, kommen aus Fabriken mit langen Traditionen. Kaschmir, Leine, Baumwolle, alles von der besten Sorte. Denn seine Kleider sollen halten, «am liebsten jahrelang». Er hat Familienbetriebe aufgestöbert, hat sich bis in die Chefbüros raufgeredet und gebeten, mit ihm zusammenzuarbeiten. Sie könnten ja nicht wissen, ob nicht der Christian Dior der Zukunft vor ihnen stehe. Damit konnte er sie alle überzeugen. Eigene Wege geht Marzo auch bei der Finanzierung: Das Geld für die Sommerkollektion 2015 organisierte er sich über eine Crowdfunding-Plattform. Marzo denkt während des Entwerfens oft daran, wie er diese Materialien, von der Geschichte und der Qualität erhaben, am besten präsentiert. Er gibt ihnen Raum bei seinen sakralen, fast mystischen Outfits: lange Hemden, wie Muslime sie tragen, weite Hosen, Sakkos mit Stehkragen. Die Proportionen sind eigenwillig und auch uneindeutig. Frauen können genauso Sandro Marzo tragen wie Männer. Der Designer will gesellschaftliche Codes infrage stellen. Sein Unternehmen wirkt fast wie eine Mission, die er um den Erdball verbreiten will. www.sandromarzo.com


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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MODE SUISSE | 17

Urban Feminines

Name: Stefanie Biggel; Label: Stefanie Biggel, seit 2012; Alter: 30 Ausbildung: Bachelor Modedesign Basel Stoffe: Schweiz, Grossbritannien, Italien Produktion: Bulgarien Verkauf: Europa, Katar, Malaysia Kosten: Jupe ca. 450 Franken, Mantel 1000 Franken Für Stefanie Biggel sind Kleider etwas Emotionales. «Kleider», sagt sie, «verschaffen einem einen Auftritt.» Und deshalb überlege man sich gut, was man anziehe. Sie selber trägt oft dasselbe: schwarze Hosen, dunkles Oberteil. Und immer wieder etwas von sich selber. Der Auftritt in den Prototypen, die sie für ihre Kollektionen näht, ist jedenfalls so gut, dass immer wieder Leute sie fragen, wo man die Sachen kaufen könne. Das zeigt Stefanie Biggel, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Mit Stefanie Biggel ist man angezogen. Die Schnitte sind grafisch, ohne dass das Feminine dabei vergessen geht. Stefanie Biggel entwirft für die urbane Frau, für Frauen also, wie sie selber sagt, die am Tag mehr als eine Emotion durchleben: am Morgen beim Kaffee die Freundin trösten, am Mittag die Lohnverhandlung und am Abend sehen und gesehen werden an der Vernissage. Die klaren, minimalistischen Schnitte sind ein Ruhepol in einem hektischen Leben. Als Biggel angefangen hat mit ihrem eigenen Label, hat sie einfach «ihr Ding durchgezogen», nicht daran gedacht, wem das gefallen könnte. Und nun ist sie so etwas wie der Archetyp der neuen Schweizer Designergeneration, deren Websites auf Englisch sind (und oft nur auf Englisch), und die von Anfang an nicht den Schweizer, sondern den globalen Markt anstreben. So konnte man Teile von Biggels diesjähriger Sommerkollektion auch in Katar und Kuala Lumpur kaufen. Die asiatischen Einkäufer haben Stefanie Biggel an der Modemesse in Paris entdeckt und gleich bestellt. Im Herbst zieht Stefanie Biggel nach London, näher zu den Kunden und näher an den Puls der Mode. www.stefaniebiggel.com

Anzug für die Frau Stefanie Biggels Kleider sind bürotauglich, die Schnitte grafisch. Biggel reiht sich in die Reihe von Designern ein, die für die Frau zu schaffen sucht, was es für Männer schon gibt: den Anzug – ein Äquivalent also, das für jede Gelegenheit passt, bei dem die Individualität aber nicht verloren geht.

www.migrosmagazin.ch

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Er castet die Mädchen für Germany’s next Topmodel und hat die Mode Suisse ins Leben gerufen. Yannick Aellen im Porträt.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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AUF EIN WORT | 19

FRAU DER WOCHE

Wasserexpertin

Für Hans Geser ist klar: Wer Nackt­ Selfies verschickt, lebt gefährlich.

SKANDALE UM NACKT-SELFIES

«Wir sind alle auf ewig erpressbar»

es nicht mehr, solide Arbeit zu leis­ ten. Heute muss man auch mora­ lisch einwandfrei sein.

Janet Hering (56) hat es geschafft, die Position der Eawag in Dübendorf ZH als weltweit führendes Wasserforschungsinstitut zu stärken. Die Chemikerin und anerkannte Forscherin für die Aufbereitung von verunreinigtem Wasser zu Trinkwasser hat weltweit beachtete Fachartikel publiziert. Laut ETHRat ist es ihr gelungen, das Institut mit wichtigen Akteuren im Gewässerschutz landesweit zu vernetzen. Nun ist Hering schon zum dritten Mal zur Direktorin gewählt worden.

Inwiefern haben die sozialen Medien diesen Trend begünstigt?

MANN DER WOCHE

Für den pensionierten Soziologie-Professor Hans Geser zeigt der Rummel um Nackt-Selfies eine Rückkehr zu dörflichen Strukturen, in denen alle alles voneinander wussten.

Bilder: Alamy, Aldo Todaro, www.maag-isch.ch

Hans Geser, zuerst wurden Nackt-Selfies einer Sekretärin aus dem Bundeshaus publik, nun auch welche vom grünen Nationalrat Geri Müller. Haben diese Vorfälle Sie überrascht?

man die Schwelle vom Privaten zum potenziell Öffentlichen überschrit­ ten. Wir leben in einer offenen Gesellschaft. Warum haben Nacktbilder diese Sprengkraft?

Überhaupt nicht. Sie sind die Folgen eines ganz allgemeinen Prob­ Heute herrscht allgemein lems: Die wenigsten Hans Geser ein erbarmungsloser Leute haben die Konse­ war Soziologie­ Moralismus. Weil die Menschen von den Poli­ quenzen der Digitalisie­ Professor an rung verstanden. Schon den Universitäten tikern keine besonderen immer gab es kompro­ von Heidelberg (D) Fähigkeiten und keine mittierendes Material. und Zürich. Problemlösungen mehr Nun ist dieses aber spei­ erwarten, werden sie cherbar, kopierbar, übermittelbar immer ausschliesslicher nur noch geworden. In jeder Zweierbezie­ nach ihrer moralischen Integrität hung kann Eifersucht aufkommen beurteilt. Ein falscher Tritt im oder das Bedürfnis nach Rache. Privatleben – und schon werden sie Dann wird das neue Spielmaterial demontiert. Ich persönlich finde gefährlich. Wer Nacktbilder von die Reaktionen auf die Nacktbilder sich via Mail oder Smartphone ver­ primitiv. Die Leute geilen sich dar­ schickt, lebt auf einem Vulkan, der an auf, statt gelassen zu reagieren. noch Jahre später explodieren kann. Wir sind alle auf ewig er­ Darf man von Politikern denn nicht erpressbar. warten, dass sie im Büro ausschliesslich Sollte sich ein gestandener Politiker dieses Risikos nicht bewusst sein?

Wir haben alle dunkle Seiten. So­ cial Media laden dazu ein, unvor­ sichtig zu sein. Ein Chat fühlt sich privat an. Eine schwache Minute, ein falscher Klick, und schon hat

ihrem Job nachgehen?

Wir alle erledigen im Büro auch Privates. Das ist auch eine Errun­ genschaft der Technik. Mit der fliessenden Grenze zwischen dem Öffentlichen und Privaten haben sich auch die Erwartungen an Amtsträger verändert. Heute reicht

Auf Facebook wird der Mensch als Einheit betrachtet. Anstatt je nach Rolle anderes von sich preiszuge­ ben, zeigt er gegenüber Freunden, Familienmitgliedern und Arbeits­ kollegen dieselbe Identität. Diese Entwicklung bedeutet einen Rück­ fall in eine Zeit, als man in dörf­ lichen Strukturen lebte und alles voneinander wusste. Dagegen muss man ankämpfen! Zum Beispiel, in­ dem man Facebook ablehnt. Sie befassen sich seit vielen Jahren mit der Bedeutung der mobilen Telefonie für die Gesellschaft. Haben Sie diese Entwicklung erwartet?

Im Jahr 2000 war das Handy noch ein Familientelefon, vergleichbar mit einem Walkie­Talkie. Eltern nutzten es vor allem, um immer zu wissen, wo sich ihre Kinder herum­ trieben. Ich dachte, das Mobiltele­ fon bleibt ein Phänomen des infor­ mellen Bereichs. Eine verlängerte Nabelschnur sozusagen. Doch mit dem Anschluss ans Internet ist dieser einst private Raum öffentlich geworden. Das hätte ich so nie er­ wartet. Interview: Monica Müller

Kettensäger

Thomas Jud (39) aus Mols SG ist neuer Schweizer Meister im Kettensägenschnitzen. Er hat in sechseinhalb Stunden aus einem zwei Meter langen Eichenholzstamm einen Adler im Flug geschnitzt, der eine Gämse mit ihrem Jungen angreift. Als 12-Jähriger bediente er erstmals eine Kettensäge, bald schon machte er eine Lehre als Forstwart. Der dreifache Vater lebt vom Kettensägen-Kunstwerk. Wer eine seiner Skulpturen wünscht, muss Geduld haben: Die Warteliste ist lang.


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Mamipower nutzen Nach der Babypause die Jobkrise? Eine neue Plattform soll das verhindern: Sie richtet sich speziell an Mütter auf Stellensuche.

N

anette Steiner (38) und Jill Altenburger (32) sind gut ausgebildet und haben beste Referenzen. Und trotzdem sind sie auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt. Der Grund ist nicht mangelnde Motivation oder fehlende Kompetenz, sondern schlicht und einfach: Sie sind Mütter. Als Nanette Steiner, die nach dem BWL-Studium als Produktmanagerin bei einem Technologiekonzern arbeitete, mit ihrer Tochter schwanger wurde, stellte der Arbeitgeber sie vor die Wahl, entweder zu 100 Prozent weiterzuarbeiten oder gar nicht mehr. «Darüber war ich traurig. Ich mochte meinen Job, wollte mir aber auch Zeit für mein Kind nehmen.» Sich für ein flexibles Arbeitsmodell einzusetzen, kam ihr damals nicht in den Sinn. Also legte sie eine zweijährige «Zwangspause» ein und bewarb sich danach für Stellen, für die sie überqualifiziert war. Nebenbei half sie einer Freundin in einem Zürcher Kinderkleiderladen aus. Dort traf sie vor zwei Jahren zufällig wieder auf ihre ehemalige Mathe-Nachhilfeschülerin Jill Altenburger (32). Die beiden tauschten sich über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus und merkten: Gut qualifizierte Frauen haben beim Wiedereinstieg ein Problem. So war das auch bei Jill Altenburger, Mutter einer zweijährigen Tochter und schwanger mit dem zweiten Kind. Sie besuchte die Hotelfachschule in Lausanne und arbeitete für eine internationale Sportmarketingfirma. «Bevor meine Tochter kam, war ich ein richtiges Arbeitstier.» Als sie sich nach dem Masterstudium in Mailand und Madrid für eine Kaderposition bewarb, bekam sie eine Absage. Die Begründung: Frauen in ihrem Alter seien zu riskant. «Damals habe ich zum ersten Mal realisiert, dass es im Job einen Unterschied macht, ob man eine Frau oder ein Mann ist.» Als ihre Tochter zur Welt kam, beschloss Jill Altenburger, Müttern den holprigen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Nach dem Zusammentreffen mit Nanette Steiner kamen die zwei regelmässig zusammen und entwickelten Jobsfürmama.ch, die erste Jobbörse, die Mütter und Unter-

Schweizer Frauen und die Berufsarbeit

58,6%

der Schweizer Frauen arbeiten Teilzeit.

59%

der Schweizer Mütter mit Kindern unter 6 Jahren arbeiten Teilzeit.

13%

der Mütter mit Part­ ner und Kindern unter 6 Jahren ar­ beiten Vollzeit, bei den alleinerziehenden Müttern sind es 22,1%.

15,1%

der Schweizerinnen haben einen Univer­ sitätsabschluss, 15,8% einen Fach­ hochschul­ oder PH­Abschluss.

14 Wochen

bezahlter Mutter­ schaftsurlaub steht einer Frau in der Schweiz laut Obliga­ tionenrecht zu. Quelle: Bundesamt für Statistik, 2013

nehmen zusammenbringt. Im März ging die Website online, weit über 1000 Kunden gehören der Plattform bereits an. Von der Kunsthistorikerin über die Oberärztin bis zur IT-Fachfrau ist alles dabei. Auch Männer seien herzlich willkommen. «Unsere Plattform richtet sich primär an alle, die flexible Arbeitsmodelle suchen.» Die Ehemänner von Jill Altenburger und Nanette Steiner arbeiten aktuell noch 100 Prozent. Doch auch sie haben schon mit dem Gedanken gespielt, einen festen Papatag einzulegen.

«Viele Frauen schämen sich für ihre familiäre Auszeit» Die Zürcherinnen spüren, dass es langsam eine Trendwende in der Arbeitswelt gibt. Aber: «Es gibt noch zu viele Klischees», findet Nanette Steiner. «Die Frau gilt als ausfallgefährdet, der Mann verliert seinen Ruf als Karrieretier, wenn er sein Pensum reduzieren will.» Viele Unternehmen würden Mütter falsch einschätzen. Dabei belegten Studien, dass Mütter in flexiblen Arbeitsmodellen motiviert und effizient arbeiteten. «Die Ressource Mutter liegt brach.» Dazu kommt, dass sich Mütter beim Wiedereinstieg unter ihrem Wert verkaufen. «Viele Frauen schämen sich für ihre familiäre Auszeit. Dabei könnten sie beim Vorstellungsgespräch positiv hervorheben, wie stressresistent sie sind», sagt Nanette Steiner, reicht ihrer Tochter Kaja (5) ein Stück Gurke und tröstet ihren Sohn Maurice (3), der sich auf der Schaukel wehgetan hat. In einem 60-Prozent-Pensum erledigen die beiden Frauen Büroarbeit und stellen ihre Plattform bei Unternehmen vor. Die Arbeit können sie sich flexibel einteilen und haben so Zeit für ihre Kinder. Die zwei telefonieren regelmässig miteinander und sehen sich mehrmals pro Woche. Sie sind ein eingespieltes Team: «Wenn eine von uns mal in den Ferien ist, vermissen wir uns richtig!», sagt Jill Altenburger und rennt ihrer Tochter Amelie hinterher, um ihr Socken anzuziehen. Text: Silja Kornacher Bild: Christian Schnur

www.jobsfuermama.ch

Sie ebnen Müttern den Weg zurück in den Job: Jill Altenburger und Nanette Steiner mit Maurice, Kaja und Amelie (von links).


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Die Tipps der Jobsfürmama.chGründerinnen Zeigen Sie wann immer möglich berufliches Engagement, auch während der Babypause. Lesen der relevanten Literatur und eine Fortbildung schaden nie. Dazu eignen sich zum Beispiel auch E-Learning-Seminare, die von zu Hause aus getätigt werden können. Beweisen Sie dem Arbeitgeber, dass Ihre Kinderbetreuung geregelt ist und dass die Familie hinter Ihnen steht. Organisieren Sie nicht nur die «normalen» Betreuungszeiten, sondern versuchen Sie, auch «NotfallSituationen» abzudecken. Hierfür unbedingt die Hilfe von Familie, Freunden, Nachbarn etc. annehmen. Bauen Sie sich ein Netzwerk auf und pflegen Sie es. Es hilft immer, auf bestehende Kontakte zurückgreifen zu können. Treten Sie selbstbewusst und sicher auf. Als Mutter hat man keine Fähigkeiten verloren, sondern viele soziale Kompetenzen dazugewonnen. Mama ist krisenerprobt, kann flexibel auf neue Situationen reagieren, weiss, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen, und entpuppt sich als Leaderin eines Kleinstunternehmens und als wahres Organisationstalent. Solche Softskills werden heute gesucht. Das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Auch als Teilzeitbeschäftigte muss man ab und zu bereit sein, Überstunden zu leisten und beispielsweise mal eine Arbeit abends von zu Hause aus zu erledigen.


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Die Gesellige

Schwester Benedikta ist die neue Einsiedlerin in der Verenaschlucht. Einsam ist sie fast nie, trotzdem hat sie ihre Erfüllung gefunden.

S

ie war Kleinkindererzieherin und Familienfrau. In ihrer Freizeit nahm sie Schauspielunterricht, spielte Theater und pflegte ein geselliges Leben. Heute nennt sich Franziska Sigel (51) Schwester Benedikta und lebt als Einsiedlerin in der Verenaschlucht bei Solothurn. Einsam ist die gebürtige Bernerin aber fast nie. Vor allem an sonnigen Sonn­ tagen gleicht die malerische Schlucht einem Rummelplatz. Kinder schreien, Hunde bellen, Fotoapparate blitzen. Jog­ ger, Biker, Wanderer. Alle sind sie da. Der Trubel war denn auch der Grund, warum ihre Vorgängerin Verena Dub­ acher bereits nach fünf Jahren den Bettel hinwarf. Sie war es leid, Hundehalter auf den Leinenzwang hinzuweisen und Velofahrer zum Absteigen zu bewegen. Darum suchte die Bürgergemeinde Solo­ thurn in ihrer Stellenausschreibung nach einer «idealistisch gesinnten» und «kommunikativen Person». Aber gehört es nicht zum Wesen eines Eremiten, sich von der Welt zurückzu­ ziehen? «Oh nein, meine Spiritualität misst sich im Umgang mit den Men­ schen. Wie soll ich das prüfen, wenn ich keine Begegnungen habe!», kontert Schwester Benedikta energisch. Zudem hätten Wanderer schon immer bei Ein­ siedeleien angeklopft und unter ande­ rem Essen und Quartier erbeten. Heute sei die materielle Unterstützung nicht mehr so dringlich, die spirituelle umso mehr: «Meine Aufgabe ist es, den Men­ schen zuzuhören und präsent zu sein.» Schwester Benedikta ist nicht schrul­ lig und verschroben, sondern offen und nahbar: Kommt sie im zackigen Schritt aus ihrem kleinen Häuschen, das sich unter dem Fels zu ducken scheint, rau­ nen die Eltern ihren Kindern zu: «Schau da kommt die Frau.» Gross und Klein sind dann jeweils erstaunt, wenn die Einsiedlerin laut und freundlich nach links und rechts grüsst. Den Kindern drückt sie ein Bild von der heiligen Verena in die Hand, für Touristen posiert sie für ein Foto, die Hundehalter spricht sie auf ihre drolligen Vierbeiner an, mit

Esoterikern unterhält sie sich über Kraftorte, und mit anderen plaudert sie auch schon mal über das angenehm kühle Klima zwischen den Kalkfelsen. «Ein bisschen Small Talk ist in Ordnung, am liebsten sind mir aber Ge­ spräche mit Tiefgang, nicht nur Blabla.» Gerade für schwierige Themen hat Schwester Benedikta immer ein offenes Ohr: «Es berührt mich immer wieder, wie viel die Menschen ertragen müssen und wie tapfer sie trotz allem sind: Krankheit, Tod und Vertrauensbrüche.» Lösen könne sie die Probleme nicht, aber ihr Herz leihen und das Gebet anbieten.

Nur montags will die Einsiedlerin einsam und allein sein Wer ein persönliches Gespräch mit Schwester Benedikta wünscht, besucht die Ermitage mit Vorteil an einem regne­ rischen Wochentag, wenn die Horden zu Hause bleiben oder bei der Arbeit sind. Ist das Gartentor zur Klause geöffnet, darf man ungeniert an der Haustür klopfen. Ist es geschlossen, so hat sich die Einsiedlerin zum Schweigen zurück­ gezogen. Jene, die nicht vorbeikommen können, dürfen zwischen 18 und 19 Uhr anrufen oder einen Brief schreiben, den Schwester Benedikta in der Regel auch beantwortet. Nahbar gibt sich die Eremitin auch im Gebet: Jeweils um 8, 12 und 16 Uhr singt sie in einer der beiden Kapellen der Ein­ siedelei Psalmgebete auf Deutsch, täg­ lich ausser am Donnerstag und Montag. Am Donnerstag hat sie jeweils Sitzung mit der Bürgergemeinde und geht ein­ kaufen, am Montag ist ihr «Wüstentag». Dann zieht sie sich wie einst Jesus zur in­ neren Einkehr zurück und lädt ihre Bat­ terien wieder auf: «Reden und schwei­ gen, das ist wie ein­ und ausatmen – das eine geht ohne das andere nicht.» Schwester Benedikta war nicht immer derart im Einklang mit sich selber. Vor rund 20 Jahren, als sie noch Franziska Sigel hiess und das jüngste ihrer vier Kinder erst drei Jahre alt war, begann für die junge Frau, die bisher nicht beson­ ders religiös war, das grosse Suchen und

«Meine Aufgabe ist es, den Menschen zuzuhören.»

Wer die Einsiedelei ohne Rummel er­ leben will, besucht die Verenaschlucht mit Vorteil unter der Woche – und noch besser bei Regen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

«Schau, was ich von der Frau bekommen habe»: Tibault Fischer (8) aus Wabern mit einem Bild der heiligen Verena, die im Jahr 300 in der Schlucht gelebt haben soll.

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Drängen: «Ich las die Bibel und verspürte den Wunsch, mein Leben Gott zur Verfügung zu stellen.» Da sie die Kinder aber nicht im Stich lassen konnte und wollte, entschloss sie sich gemeinsam mit ihrem Mann, die Familie zu öffnen und Kinder in Notsituationen aufzunehmen – «um dem Herrn via Dienst am Menschen näher zu sein». Erst als ihre eigenen Kinder die Volksschule beendet hatten, besann sich die Familienfrau wieder auf ihren Wunsch nach mehr Spiritualität und zog sich für zehn Tage in ein Kloster zurück: «Dieses Erlebnis war so intensiv, dass ich erkrankte und früher wieder nach Hause musste.» Sie wurde bald wieder gesund, aber das Drängen liess nicht nach. Fasziniert von der Mystik rund um Kreuz und Leiden konvertierte Franziska Sigel vom reformierten zum katholischen Glauben und befolgte schliesslich nach langem Zögern und Hadern den Rat eines Priesters, der meinte: «Wenn Gott so sehr ruft, dann muss man sich dem stellen.» Ihr Mann gab sie nach Rücksprache mit

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«Ich verspürte den Wunsch, mein Leben Gott zur Verfügung zu stellen.»

Gott frei, die Kinder liessen sie ziehen, und Franziska Sigel lebte für mehrere Monate in einem Benediktinerinnenkloster. Die klösterliche Gemeinschaft war jedoch nicht das Richtige für sie. Darum legte sie ihr Versprechen vor drei Jahren als Privatperson ab und lebte bis vor Kurzem allein in einer kleinen Wohnung im Bündnerland – einsam, bis auf gelegentliche Besuche ihrer Familie. Trotz oder vielleicht gerade wegen ihres speziellen Lebenslaufs konnte SchwesterBenediktadieBürgergemeinde Solothurn von sich überzeugen: Sie ging als klare Favoritin in die letzte Runde und setzte sich gegen insgesamt 119 Mitbewerber durch. Der Posten war begehrt, obwohl der Lohn klein ist und die Aufgaben wenig prestigeträchtig sind: Für 2000 Franken im Monat pflegt Benedikta die Klause und das Gärtchen, kehrt die beiden Kapellen, stellt Opferkerzen bereit, hält den Schluchtweg frei von Abfall – und ist für die Besucher da. Nach besonders turbulenten Tagen fühlt sich die Einsiedlerin jeweils aus-

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gelaugt. Dann beendet sie ihre Arbeit mit einem Spaziergang über den Schluchtweg und sortiert ihre Gedanken. Die Sorgen, die ihr Menschen anvertraut haben, behält sie in ihrem Herzen. Das Blabla gibt sie dem Bach mit. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Raffael Waldner

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INTERVIEW

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«Auch die EU ist im Clinch»

Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer über die Zukunft der Schweiz, die Abzocker unter den Managern und seine Karriere als Handballer. Zur Person Heinz Karrer (55) übernahm vor einem Jahr den 50-Prozent-Job als Präsident des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse. Zuvor hat er über elf Jahre den Energiekonzern Axpo geführt. Aus früheren Anstellungen bringt der ehemalige Spitzenhandballer auch Erfahrungen in der Sportartikelindustrie, der Medien- und der Telekommunikationsbranche mit. Nebenamtlich sitzt Karrer in mehreren Verwaltungsräten, beim Reisekonzern Kuoni sogar als Präsident. Er ist mit einer Primarlehrerin verheiratet, Vater dreier Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bern.

Heinz Karrer, Sie gelten als starker Kommunikator, der unglaublich nett ist. Hat man Sie deswegen gewählt?

Und was ist Ihre Antwort auf den Volksentscheid vom 9. Februar?

Was macht einen guten Kommunikator aus?

Was passiert, wenn die Verhandlungen scheitern?

Das müssten Sie jene fragen, die mich gewählt haben. Aber es stimmt schon: Ich bin auch zu Menschen höflich, die eine andere Meinung haben. Ich nehme die Leute ernst. Man muss zuhören, auf das Gegenüber eingehen, aber sich auch klar aus­ drücken und die eigenen Botschaften rüberbringen können. Besteht nicht auch die Gefahr, dass man von seiner Linie abweicht, wenn man zu sehr auf das Gegenüber eingeht?

Ich sehe das eher als eine Chance. Wenn man genau zuhört und sich auf eine echte Diskussion einlässt, versteht man Dinge oft besser: Man lernt etwas. Das ist ein Vorteil, selbst wenn man viel­ leicht aufgrund der Erkenntnis seine Meinung letztlich ändert.

Die Präsidenten der CVP und FDP schossen in den Medien gegen Sie, weil Sie «auf Kuschelkurs mit der SVP» gingen. Hat Sie diese Kritik getroffen?

Diesen Vorwurf konnte ich zwar nach­ vollziehen, aber er hat weder Hand noch Fuss. Man war offensichtlich erstaunt, dass ich nach der Annahme der Initiative gegen die Masseneinwanderung das Gespräch mit allen Parteien suchte – auch mit der SVP. Obwohl wir uns im Vorfeld der Abstimmung klar gegen de­ ren Meinung abgegrenzt hatten. Jetzt, nach der Abstimmung, müssen wir ver­ suchen, das Beste daraus zu machen. Darum reden wir mit allen. Schwierig, wenn man es allen recht machen will …

... ich habe nicht das Ziel, es allen recht zu machen. Aber auch wenn Sie ein Un­ ternehmen führen, müssen Sie versu­ chen, alle einzubinden – Mitarbeitende, Kunden, Aktionäre. Wenn man nicht mit allen diskutiert und versteht, was die Bedürfnisse sind, kann man darauf auch keine adäquaten Antworten finden.

Wir müssen die Bilateralen retten. Das Volk hat sich nicht gegen die bilateralen Verträge ausgesprochen, sondern gegen die hohe Zuwanderung. Das Problem ist, dass die Personenfreizügigkeit einer der wichtigsten Grundsätze der EU ist.

Unsere Unternehmen würden den gleichberechtigten Zugang zum EU­ Binnenmarkt verlieren. Mittlerweile haben sich zahlreiche Studien mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sie kommen zum Schluss, dass dies unserem Wohl­ stand schaden würde. Befürworten Sie eine erneute Abstimmung, in der sich das Volk für oder gegen die bilateralen Verträge aussprechen soll?

Nein, es wäre schwierig, in eine Abstim­ mung zu gehen, die das Resultat vom 9. Februar umkehren möchte. Wir müs­ sen den Volksentscheid so akzeptieren, wie er ist, und mit der EU nach Lösun­ gen ringen. Das werden sehr schwierige und langwierige Verhandlungen – und wir müssen vermutlich auch Zugeständ­ nisse machen. Was könnten wir in die Waagschale werfen?

Das Verhältnis mit der EU ist rein geo­ grafisch gesehen von einer gegenseitigen Abhängigkeit geprägt. Einerseits gehen 56 Prozent unserer Exporte in die EU, andererseits importieren wir 75 Prozent aus der EU. Da sind 280 000 Grenzgän­ ger und täglich über eine Million Grenz­ übertritte. Wenn das nicht mehr auf­ rechterhalten werden könnte, wäre das sowohl für uns wie auch für die EU schlecht. Aber die Personenfreizügigkeit ist für die EU nicht verhandelbar.

Das stimmt, aber die EU will auch das Verhältnis zur Schweiz nicht verändern. Auch sie ist im Clinch. Darum müssen wir versuchen, das Problem der Per­ sonenfreizügigkeit so zu lösen, dass es für die EU akzeptierbar ist.

Was kann Economiesuisse überhaupt tun, um etwas Positives zu diesen Verhandlungen beizutragen?

Wir führen Diskussionen und Gespräche mit der Bundesverwaltung und dem Bundesrat. Letztlich liegt es natürlich in den Händen der Politik, aber wir können unsere Überlegungen und Interessen einbringen. Wir haben aber auch mit unseren europäischen Schwesterver­ bänden das Gespräch gesucht. Zudem haben wir Politik­ und Wirtschafts­ vertreter von den an die Schweiz an­ grenzenden Regionen besucht und ihnen das Abstimmungsergebnis erläutert. Wie stehen Sie zu einem Beitritt zur EU?

Das ist keine Option. Realpolitisch ist ein Beitritt auf absehbare Zeit kein Thema – unabhängig davon, ob es überhaupt sinnvoll wäre. Economiesuisse will das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen. Damit das Volk den Parolen der Wirtschaft wieder glaubt?

So haben wir das nie gesagt: Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Vor­ und Nachteile eines Abstimmungsresultats und die Folgen für unsere Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Schweiz aufzuzeigen – und die Bevölkerung allenfalls davon zu überzeugen, dass der eine Weg besser ist als der andere. Aber wie wollen Sie das erreichen?

Wir müssen vermehrt den Dialog suchen. Im Zusammenhang mit der Ini­ tiative gegen die Masseneinwanderung haben wir zu wenig gut hingehört. Da gab es viele Ängste und Sorgen. Die muss man ernst nehmen und wenn möglich lösen – wobei wir natürlich nur Vor­ schläge einbringen können, während letztlich die Politik entscheidet. Früher waren Wirtschaftsführer oft auch politisch tätig. Heutige Manager haben mit Politik meistens nicht viel am Hut.

Die Schweizer Wirtschaft ist heute viel internationaler. Die Manager der gros­ sen Konzerne stammen vielfach nicht aus der Schweiz. Sie sind mit der direk­ ten Demokratie weniger vertraut. Wir


MENSCHEN

Heinz Karrer weibelt vor jeder Abstimmung f端r den Wirtschaftsstandort Schweiz.


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INTERVIEW

stellen aber fest, dass die Bereitschaft sich stärker zu engagieren, vorhanden ist. Gegen die Mindestlohn-Initiative hat sich beispielsweise eine Vielzahl von Unternehmern engagiert. Sind die Konzernmanager nicht auch apoli­ tisch, weil sie jederzeit wegziehen können, wenn die Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen?

Das glaube ich nicht. Der Schweizer Standort wird geschätzt. Wir sind in

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macht der Elite – und damit auch von Verbän­ den. Kann Economiesuisse heute überhaupt noch etwas bewirken?

Wir setzen uns für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz ein. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft werden durch Volksabstimmungen, Parlamentsentscheide und Bundesratsbeschlüsse definiert. Darum versuchen wir, auf diese Prozesse Einfluss zu nehmen – durch Gespräche, Diskussionen und Kampagnen, auch im Bereich Social Media. Die Wirtschaft hat nie nur eine Stimme. Inner­ halb Ihres Verbands gibt es unterschiedliche Branchen mit unterschiedlichen Interessen.

Zu bestimmten Themen gibt es immer unterschiedliche Positionen. Trotzdem sind da viele gemeinsame Interessen – etwa wenn es um Steuer- oder Wettbewerbspolitik geht. Mit Ecopop und der Erbschaftssteuer kom­ men neue Initiativen auf Sie zu. Fürchten Sie sich vor diesen Abstimmungen?

«Mehr als 99 Prozent unserer Mitglieder zahlen normale Löhne.»

vielen Bereichen Spitze, wie zum Beispiel bei der Wettbewerbs- oder Innovationsfähigkeit. Die Wirtschaftsführer sind sich bewusst, dass man die guten Rahmenbedingungen pflegen und permanent daran arbeiten muss. Sicherlich gut für das Vertrauen wäre, wenn es keine Lohnexzesse mehr gäbe. Die CEOs von Novartis, Roche und UBS – der drei gröss­ ten Mitglieder von Economiesuisse – verdie­ nen aber nach wie vor mehr als zehn Millionen Franken im Jahr.

Mehr als 99 Prozent unserer Mitglieder zahlen normale Löhne. Die genannten Beispiele sind die absolute Minderheit und Extreme, eben weil sie so gross sind und sich in einem internationalen Umfeld bewegen.

Die Kommunikation hat sich durch Social Media demokratisiert und fragmentiert. Heu­ te kann auch der einfache Bürger zum Sender werden und untergräbt damit die Definitions­

Jede Abstimmung muss man ernst nehmen. Ecopop ist in ihren negativen Auswirkungen für die Wirtschaft noch viel extremer als die Initiative gegen die Massenzuwanderung. Zudem enthält die Vorlage absurde Vermischungen von Entwicklungshilfe mittels Geburtenkontrolle und Naturschutz durch Beschränkung der Einwanderung. So sollen jährlich 200 Millionen Franken für Verhütung in Entwicklungsländern ausgegeben und in der Schweiz starre Zuwanderungsquoten festgeschrieben werden. Geben Sie der Initiative überhaupt Chancen?

Selbstverständlich. Das gehört zum Ernstnehmen. Wie ist es mit der Erbschaftssteuer?

Die Annahme dieser Initiative hätte negative Auswirkungen auf viele kleine und mittlere Unternehmen. Sie würde in vielen Familienbetrieben die Nachfolgelösungen erschweren oder gar gefährden. Damit würde sich die KMU-Landschaft dramatisch verändern.

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Sie waren einer der besten Handballer der Schweiz und sind heute passionierter Berg­ steiger. Was haben Sie aus dem Sport für den Beruf gelernt?

Sicher Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit. Ich erreiche gern gemeinsam mit anderen ein Ziel. Ich war oft Captain und übernahm gern Verantwortung.

Aber beim Handball geht es doch auch darum, die Ellenbogen auszufahren und sich durch­ zukämpfen.

Das ist eine etwas zu einfache Darstellung. Jede Sportart hat ihre Eigenart. Handball wird im Gegensatz zu Volleyball mit viel Körperkontakt gespielt – und gerade deshalb hat die Fairness eine ganz wichtige Bedeutung. Der Sport hat Ihnen auch zu Kontakten verholfen, die für ihre berufliche Karriere wichtig waren.

Das gebe ich offen zu. Meine erste Stelle als Geschäftsführer beim Verband der Sportartikelindustrie habe ich dank diesen Kontakten erhalten. Ist Handball besser für das Netzwerk als etwa Fussball?

Schwierig zu sagen. Fussball ist populärer, und daher haben Fussballer einen viel besseren Zugang zu Sponsoren. Zu Leuten, die Einfluss nehmen könnten. Aber unter den Handballern hat es mehr Mittelschüler und Studenten, die dann entsprechende Karrieren antreten. Ich treffe in meinem Berufsleben auch heute immer wieder mal auf ehemalige Handballer.

Interview: Hans Schneeberger, Andrea Freiermuth Bilder: Gerry Nitsch

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LESEN SIE ONLINE Hängige Volksinitiativen Dieses Jahr stimmt die Schweiz noch über fünf Initiativen ab. Eine Übersicht.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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KOLUMNE | 31

DER HAUSMANN

Alles Flamingo oder was? Bänz Friedli sieht nur noch rosa.

Irgendwo in der Karibik müssen sie zusammengesessen haben, im letzten Winter. Vielleicht eher im vorletzten, solch ein Coup will ja geplant sein. Sie sassen also zusammen, die Hintermänner der Modeindustrie – denn irgendwie stelle ich mir vor, dass es Männer sind, die so was bestimmen –, streckten die Füsse ins kühle Nass des Pools, liessen sich von leicht geschürzten jungen Frauen Luft zufächeln, naschten Hummerhäppchen, tranken Mojito um Mojito, und irgendwann japste einer von ihnen, ein dicker Schwede mit blassblondem Fünftagebart im sonnenverbrannten Gesicht: «Ich habs! Flamingos!» Und plumpste besoffen, wie er war, ins Wasser … Diese Kerle, die festlegen, was Mode wird, hab ich mir auszumalen versucht, weil Leserin Jana auf meine letztwöchige Erwähnung immer wiederkehrender Trends wie Espadrilles, Vollbart und Röhrlijeans die Frage stellte, «wer wohl solche Moden und Zyklen wirklich bestimmt». Gute Frage. Jemand muss die Renaissance der schwarzen Lederjacke verfügt, das Comeback des UniversityPullis verordnet, die Auferstehung der Flip-Flops befohlen haben. Und jemand hat hinsichtlich des Sommers 2014 – von dem man ja nicht ahnen konnte, dass er kein richtiger Sommer würde – bestimmt, was die mies bezahlten Näherinnen in China und die zur Arbeit gezwungenen Kinder in bengalischen Tex-

was Mode sei, ist etwa so schief wie der jeweilige Hinweis von Floristen und Warenhäusern, «der Kunde» verlange dies und das. Keine vernünftige Kundin würde im November Tulpen und im Januar Erdbeeren verlangen – stünden sie nicht im Laden bereit.

«Er flattert quer durch alle Preissegmente.» tilfabriken zu fertigen hätten: Blusen, Shirts und Pluderhosen, bedruckt mit Flamingos. Er flattert heuer querbeet durch alle Handelsketten und Preissegmente, der Flamingo; auch unsere Tochter kommt jetzt öfter in solchen Stoffen daher. Und dazu gibts Flamingotaschen, -lichterketten und -unterhosen. Okay, der rosa Vogel hat von Natur aus etwas Modisches. Aber wer bestimmt die Moden und deren Zyklen? Manche meinen, die Kunden täten es. Allein sie bestimmten, was Trend sei. Das ist Bullshit. Wenn nur noch Flamingos in den Läden hängen, wie wollten wir etwas anderes kaufen? Der Trend wurde angezettelt, lange bevor er ins Regal kam. Zu behaupten, die Kundschaft entscheide,

Wer also macht Moden? Vielerorts liest man, mächtige Journalistinnen ordneten an, was Trend werde. Allen voran scheints Anna Wintour, Chefredaktorin der amerikanischen «Vogue», und Suzy Menkes, eine Modekritikerin der «International Herald Tribune». Die müssen Sie mal googeln! Ehrlich gesagt sähe ich dieser 70-jährigen Britin, begegnete ich ihr im Tram, die Modezarin nicht an; mir ginge eher «schrulliges Grosi» durch den Kopf. Letztes Jahr war übrigens die Eule angesagt. Und nächsten Sommer? Der Ameisenbär, vielleicht? Gepaart mit einer Wiedergeburt der Schlaghose? Die garstigen Hinterleute der Modebranche haben es schon wieder ausgeheckt, ich weiss es. Genau wie den Flamingo, damals. Nein, bestimmt war alles ganz anders. Aber lassen Sie mir die Vorstellung von dem dicken, unappetitlichen Kerl am Pool, der im Suff auf die Idee mit dem Flamingo gekommen ist. Die Welt ist sonst schon kompliziert genug. Bänz Friedli (49) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

MIGIPEDIA | 33

Spielwiese für Migros-Kinder

60 000 Kunden tauschen sich auf der Konsumentenplattform Migipedia aus. Wir haben zwei von ihnen getroffen und wollten wissen, warum sie dabei sind. Migipedia reloaded Seit vier Jahren existiert Migipedia. Die Konsumentenplattform hat mittlerweile pro Jahr über eine Million Besucher. Sie bietet Infos und vielfach auch Kundenbewertungen zu über 10 000 Migros-Produkten an. Kürzlich hat Migipedia ein neues Design bekommen, das speziell Neulingen die Orientierung erleichtert. Ausserdem gibts die Onlineplattform nun auch in einer Version für mobile Geräte wie Smartphones und Tabletcomputer. www.migipedia.ch

Aktiv beteiligt am lebendigen Migros-Lexikon: Reto Gloor und Kathrin Michel sind begeisterte «Migipedianer».

A

uf den ersten Blick scheint die beiden nichts zu verbinden: Der Bäcker-Konditor Reto Gloor (39) lebt auf dem Land; er arbeitet in der Dorfbäckerei von Wettswil am Albis ZH. «Meine Spezialität ist ein währschaftes dunkles Brot, dessen Teig 24 Stunden gelagert wird», erzählt er stolz. Die Stadtbernerin Kathrin Michel (28) ist angehende Neuropsychologin und Hilfsassistentin an der Uni. Und doch haben Michel und Gloor etwas gemeinsam: Sie gehören zur Gemeinschaft der 60 000 angemeldeten Migipedia-Nutzer. Migipedia startete vor vier Jahren. Auf dieser Online-Plattform tauschen engagierte Migros-Kunden ihr Wissen und ihre Meinungen aus. Und Migipedia ist auch eine Ideenmaschine: Dank der Anregungen der «Migipedianer» wurde das Migros-Sortiment um 50 neue Artikel ergänzt. So suchte die Migros in der Onlinegemeinschaft nach neuen Geschmacksrichtungen für Produkte wie Sirup, Konfitüre oder auch Zahnpasta.

Die beste Idee wurde am Ende jeweils von der M-Industrie realisiert und schaffte es ins Verkaufsregal.

Migipedia als lebendiges Migros-Lexikon Gloor und Michel schätzen Migipedia vor allem als lebendiges Migros-Lexikon. «Es ist interessant, welche Produkte bei den Nutzern hoch im Kurs sind», meint die junge Bernerin. Sie klickt sich manchmal zum Spass durch die Kommentare anderer Kunden, wenn sie eigentlich für eine Uniprüfung büffeln müsste. Und sie hat sich in der Onlinegemeinschaft für eine Neuerung stark gemacht, die nun eingeführt worden ist: die Möglichkeit, dass sich zwei Nutzer sogenannte Direktnachrichten schicken, die nicht der ganze Rest der Community mitlesen kann. Gloor als gestandener Bäcker erklärte seinerseits kürzlich auf Migipedia, wie man einen feinen 1.-August-Weggen selber backen kann. Michels Besuche auf Migipedia finden eher

unregelmässig statt. Der Bäcker ist dagegen ein sehr intensiver Nutzer – jedes Wochenende schreibt er Kommentare. Besonders engagiert beteiligt er sich an der Entwicklung neuer Produkte. Bei der Suche nach einem neuen Kaugummiaroma schlug er beispielsweise Wassermelone-Erdbeer vor. Am Ende machte die Geschmacksrichtung Sparkling Citrus das Rennen. Nach vier Jahren hat Migipedia nun ein neues Design erhalten. Zudem sind die Spielregeln geändert worden: Nur noch angemeldete Nutzer können Kommentare schreiben und Bewertungen abgeben. Gloor und Michel sind sich einig, dass die Neuerung sinnvoll ist. Die Beiträge der angemeldeten Nutzer seien oft gehaltvoller und sorgfältiger formuliert als die Wortmeldungen zufälliger Gäste. «Schliesslich geht es um Qualität und nicht um Quantität», betont Michel, und ihr Co-Migipedianer pflichtet ihr bei. Text: Michael West Bild: Christian Schnur


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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NEWS | 35

Schnell heimisch per Mausklick

Mit Unterstützung des Migros-Kulturprozents und seines Integrationsprojekts contakt-net.ch erstellen Gemeinden neue Internetseiten mit wichtigen Informationen für Migranten und Neuzuzüger.

W

ie viel kostet die Krankenkasse? Wo finde ich Betreuungsangebote für meine Kinder? Und wie entsorge ich Sonderabfälle? Wenn man aus dem Ausland in eine Schweizer Gemeinde zieht, gibt es einige Hürden zu bewältigen. Die Stadt Luzern hat seit Juni 2014 auf ihrer Homepage eine zentrale virtuelle Anlaufstelle aufgeschaltet, die Migranten, aber auch zugezogenen Schweizern auf einen Klick Antworten gibt zu Fragen rund um Themen wie Finanzen, Integration oder Sozialversicherungen. Das Angebot existiert in Deutsch und Englisch. Zu jedem Thema gibt es zudem Audiodateien in zwölf Sprachen – von Französisch über Italienisch bis hin zu Albanisch.

Bessere Integration: Vom Projekt des Kulturprozents profitieren auch Migrantinnen.

Die Zugezogenen bringen ein, welche Fragen sie beschäftigen Für den Aufbau der Website erhielt die Stadt Luzern Starthilfe vom MigrosKulturprozent. Sein Integrationsprojekt contakt-net.ch stellt Gemeinden für den Aufbau unentgeltlich Fachberatung und eine Modellwebsite mit Textbausteinen, Bildern und den mehrsprachigen Audiofiles zur Verfügung. Aktuell haben in der Schweiz 13 Städte und Gemeinden, 4 Regionen und der Kanton Graubünden ihre entsprechenden Websites mit Unterstützung von contakt-net.ch umgesetzt. «In der Startphase hat uns das Beratungsangebot sehr genützt», sagt Sibylle Stolz, Integrationsbeauftragte der

Stadt Luzern. Positiv bewertet sie etwa den Input, zu Beginn des Projekts Arbeitsgruppen von Neuzugezogenen und Fachleuten der Stadtverwaltung zu bilden. «Durch die Mitarbeit der Zugezogenen wurde klar, welche konkreten Fragen sie beschäftigen.» Die neue Website wird sehr gut besucht: «Wir erhalten auch sehr positive Rückmeldun-

gen», so Stolz. Und dies neben neu Zugezogenen auch von Personalverantwortlichen diverser Unternehmen, die ihre ausländischen Mitarbeiter auf das neue Angebot hinweisen. Text: Christoph Petermann Mehr Infos zum InternetIntegrationsprojekt unter www.contakt-net.ch

PREISBAROMETER Bild: Dirk Dobiey/Caro/Keystone

Informationen zu Preisänderungen Die Migros senkt die Preise von verschiedenen Essigsorten der italienischen Marke Ponti. Die gute Traubenlese, die in Italien von September bis Dezember 2013 erfolgte, führte zu einer hohen Erntemenge und zu entsprechend tieferen Rohstoffpreisen. Die Migros gibt nun wie gewohnt die tieferen Beschaffungskosten an die Kundinnen und Kunden weiter. Artikel Ponti Aceto Aroma Antico Rosso, 500 ml Ponti Aceto Balsamico di Modena, 250 ml Ponti Aroma Antico Weissweinessig, 500 ml Ponti Dolce Agro Condimento bianco, 250 ml Bio Ponti Condimento Bianco, 500 ml * in Franken

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Mit Musik ins neue Jahr

eren auf uns lencexcel E n e n eige n Schiffe

Rhein: Excellence Queen****+ Ihr Musikprogramm Festspielhaus Baden-Baden «Der Nussknacker» (Tschaikowsky) De Nationale Opera Amsterdam «La Bohème» (G. Puccini) Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf «Aida» (G. Verdi) Oper Bonn «Les Pêcheurs de Perles» (G. Bizet)

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 26. Dez.: Schweiz–Plittersdorf. Anreise über Basel und Freiburg nach Plittersdorf. Einschiffung auf unser Flussschiff Excellence Queen. Am Abend kurzer Transfer nach Baden-Baden und Einstimmung auf unsere Silvesterreise im Festspielhaus Baden-Baden. 2. Tag, Sa 27. Dez.: Flusstag. Den heutigen Tag verbringen wir geruhsam an Bord unseres Schiffes. Während der Fahrt lassen wir uns durch die erstklassige Küche und alle weiteren Annehmlichkeiten an Bord verwöhnen. Unterwegs passieren wir einen der romantischsten Abschnitte auf dem Rhein. Steile Weinterrassen, unzählige Schlösser, Burgen und Ruinen und der sagenumwobene Loreley-Felsen bieten den Rahmen für eine atemberaubende Landschaft. 3. Tag, So 28. Dez.: Amsterdam. Am Morgen treffen wir in Amsterdam ein, wo uns die Oper «La Bohème» erwartet. Aufgrund der vielen Grachten wird Amsterdam auch als das Venedig des Nordens bezeichnet. Zu den Hauptgrachten zählen Singel-, Heren- und Prinzengracht, welche die Innenstadt durchziehen und fantastische Ausblicke auf die farbenfrohe Stadt ermöglichen. Romantische Grachtenfahrt mit Käse und Wein durch die Kanäle von Amsterdam. 4. Tag, Mo 29. Dez.: Amsterdam, Ausflug Edam und Volendam. Heute unternehmen wir einen Ausflug aufs Land und besuchen Edam und Volendam. Der Käse in Edam und die Trachten in Volendam sind weltberühmt. Auf einer geführten Besichtigung erfahren

wir alles Wissenswerte über die lebendigen Traditionen und zahlreichen Sehenswürdigkeiten der beiden malerischen Städtchen. Natürlich darf auch eine Degustation des kugelrunden Käses nicht fehlen. Zurück in Amsterdam haben wir Zeit zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Besonders sehenswert sind der Königspalast, das Rijksmuseum, das Anne-Frank-Haus, die Oude Kerk und der Vondelspark. 5. Tag, Di 30. Dez.: Düsseldorf. Gegen Mittag erreichen wir Düsseldorf. Die Altstadt ist berühmt als «Die längste Theke der Welt». Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus Heinrich Heines, die Rheinuferpromenade sowie das alte Rathaus mit Jan Wellems Reiterstandbild. Geführte Besichtigung der vielseitigen Metropole Düsseldorf. Am Abend erwartet uns ein musikalischer Leckerbissen in der Deutschen Oper am Rhein. 6. Tag, Mi 31. Dez.: Düsseldorf–Köln. Köln ist nicht nur Medienmetropole, Kölnisch Wasser, Karneval und Kölsch sondern auch eine Stadt mit einer grossen Vergangenheit. Mehr als 2000 Jahre Geschichte haben hier ihre Spuren hinterlassen. Weltberühmt ist der Kölner Dom, er ist nicht nur der Mittelpunkt, sondern auch das Wahrzeichen der Stadt. Mit den zwei 157 Meter hohen Türmen ist er das berühmteste Architekturdenkmal von Deutschland. Geführte Stadtbesichtigung und anschliessend Zeit zur freien Verfügung. Zur Einstimmung auf den bevorstehenden Jahreswechsel geniessen wir ein festliches Silvester-Gala-Dinner an Bord der Excellence Queen. 7. Tag, Do 01. Jan.: Köln–Bonn. Die ehemalige Bundeshauptstadt wird oft unterschätzt. Bonn hat viel mehr zu bieten als die steinernen Zeitzeugen im Parlamentsund Regierungsviertel. Mit einem versierten Stadtführer entdecken wir die wechselvolle Geschichte der 2000 Jahre alten Stadt. Das Spektrum erstreckt sich von der Römerzeit über die glanzvolle Barockzeit der Kurfürsten bis hin zur Hauptstadtära der Bonner Republik. Auch Ludwig van Beethoven und die zukunftsweisenden Global Player der Gegenwart sind Themen der Tour. Am Abend krönender musikalischer Abschluss in der Oper Bonn. 8. Tag, Fr 02. Jan.: Mainz–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten. isfquee

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Zuschläge Mini Suite 100.– Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 240.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung, Hauptdeck 445.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung, Mittel- & Oberdeck 895.– Unsere Leistungen Grachtenfahrt in Amsterdam Ausflug Edam und Volendam inkl. Käsedegustation Geführte Besichtigungen in Düsseldorf, Köln und Bonn Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Nicht inbegriffen Kartenzuschläge Kartenpaket für alle 4 Vorstellungen – Kat. 1 200.– – Kat. 2 115.– Annllierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Abfahrtsorte 07:15 Wil •, 07:30 Burgdorf •, 07:40 Winterthur 08:00 Zürich-Flughafen •, 08:20 Aarau 09:00 Baden-Rütihof •, 10:00 Basel ■

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Seine: Excellence Royal****+ Ihr Musikprogramm Konzertsaal Sainte-Croix-des-Pelletiers Rouen Kammermusik-Konzert (Orchestre Opus 76) Palais Garnier Paris Ballett «La Source» (Ch. Nuitter u. A. Saint-Léon) Opéra Bastille Paris «La Bohème» (G. Puccini)

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 26. Dez.: Schweiz–Caudebec-en-Caux. Anreise via Paris nach Caudebec-en-Caux. Einschiffung auf unser Flussschiff Excellence Royal. 2. Tag, Sa 27. Dez.: Caudebec-en-Caux–Rouen. Heute morgen geniessen wir die Fahrt auf der Excellence Royal durch die Windungen der Seine und lassen Burgen und Abteien gemütlich an uns vorbeiziehen. Später entdecken wir auf einem geführten Rundgang die normannische Hauptstadt Rouen. Einen besonderen Charme versprühen die unzähligen Fachwerkhäuser und prächtigen gotischen Kirchen. Am Abend Kammermusik-Konzert des Orchestre Opus 76. 3. Tag, So 28. Dez.: Rouen–Les Andelys. Am heutigen Vormittag unternehmen wir einen reizvollen Ausflug entlang der Seine und entdecken die «Route der Abteien». Mit einer kundigen Reiseleitung besichtigen wir die Abteien Bocherville und Saint Wandrille. Bei der Abtei Jumièges, eines der eindruckvollsten Bauwerke der Romanik, legen wir einen Foto-Halt ein. Anschliessend setzen wir mit der Excellence Royal unsere Fahrt nach Les Andelys fort. Nach dem Abendessen haben wir Zeit für einen Spaziergang durch das romantische Städtchen mit seinen hübschen Fachwerkhäusern.

Donau: Excellence Princess****+ Ihr Musikprogramm Volksoper Wien «My Fair Lady» (F. Loewe) Fakultativ: Wiener Konzerthaus «Geheime Anziehungskräfte» (J. Strauss Orchester)* Historische Oper Bratislava «Nabucco» (G. Verdi) Ungarische Staatsoper Budapest «Die Fledermaus» (J. Strauss jun.) Palast der Künste Budapest Neujahrskonzert «Die Schöpfung» (J. Haydn) *Karten müssen bei Buchung reserviert werden

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 26. Dez.: Schweiz–Engelhartszell. Anreise nach Engelhartszell und Einschiffung auf unser Flussschiff Excellence Princess. 2. Tag, Sa 27. Dez.: Wien. Nach der Ankunft in Wien erkunden wir die Altstadt zu Fuss, welche die Unesco zum Weltkulturerbe erklärt hat. Wir sehen unter anderem die Hofburg mit ihren üppigen Kuppeln, den Graben, eine der bedeutensten Einkaufsstrassen in Wien und den Stephansplatz mit dem gotischen Stephansdom. Am Abend Musical in der Volksoper. 3. Tag, So 28. Dez.: Wien. Stadtrundfahrt unter fachkundiger Führung. Wir bestaunen das Schloss Schönbrunn (Aussenbesichtigung) und fahren über die Ringstrasse mit dem Burgtheater und der Staatsoper zur Donau und zur UNO-City. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend Möglichkeit zum Besuch im Wiener Konzerthaus.

4. Tag, Mo 29. Dez.: Les Andelys–Paris. In der Nacht legt die Excellence Royal wieder ab und wir fahren weiter seineaufwärts. Wir verbringen den Tag gemütlich an Bord und geniessen die abwechslungsreiche Landschaft. Gegen Abend treffen wir in der französischen Hauptstadt Paris ein. Im prunkvollen Palais Garnier lassen wir uns bei einer Ballett-Aufführung verzaubern. 5. Tag, Di 30. Dez.: Paris. Paris ist in der ganzen Welt für seine Schönheit und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Türme, Kirchen, Paläste, Triumphbögen, Brücken und Brunnen sind Meilensteine der Kulturgeschichte. Nicht zu vergessen natürlich auch die Museen: Da Vinci, Raphaël, Monet, Rodin, Delacroix und Picasso, alle Genies sind in Paris vertreten. Stadtrundfahrt mit kundiger Reiseleitung. Rest des Tages zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. In der Opéra Bastille erwartet uns mit der Oper «La Bohème» der musikalische Höhepunkt der Reise. 6. Tag, Mi 31. Dez.: Paris, Ausflug Versailles. Schloss Versailles ist eine der grössten Palastanlagen Europas und gilt als eine der schönsten Errungenschaften französischer Schlossbaukunst. Geführte Besichtigung. Am Mittag kehren wir zurück aufs Schiff und haben noch etwas freie Zeit bevor wir ins Neue Jahr hineinfeiern. Gala-Abendessen an Bord der Excellence Royal. 7. Tag, Do 01. Jan.: Paris–Schweiz. Nach einem gemütlichen Frühstück an Bord schiffen wir aus und treten die Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten an. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

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Reisedatum 2014/2015 26.12.14–01.01.15 Freitag–Donnerstag Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck – Reduktion Kabine hinten

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170.– 80.– 49.–

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4. Tag, Mo 29. Dez.: Wien–Burgenland–Bratislava. Heute unternehmen wir einen Ausflug nach Eisenstadt. Das Schloss Esterházy ist das bedeutendste Kulturdenkmal des Burgenlandes und vermittelt einen faszinierenden Einblick in das Leben der Fürstenfamilie Esterházy. Am späten Nachmittag Fahrt nach Bratislava und Wiedereinstieg auf die Excellence Princess. Am Abend Vorstellung in der Historischen Oper. 5. Tag, Di 30. Dez.: Bratislava. Wir entdecken während einer Führung die Schönheiten von Bratislava. Die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Weiterfahrt in Richtung Budapest. 6. Tag, Mi 31. Dez.: Budapest. Gegen Mittag Ankunft in Budapest. Am Nachmittag steht geniessen wir bereits eine weitere musikalische Veranstaltung in der Ungarischen Staatsoper. Anschliessend Silvestergala auf der Excellence Princess. 7. Tag, Do 01. Jan.: Budapest. Am Morgen wird uns die Hauptstadt Ungarns während einer Stadtführung näher gebracht. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unvergessliche Stadtbild. Zum krönenden Abschluss erwartet uns ein Neujahrskonzert (Einheitskategorie). 8. Tag, Fr 02. Jan.: Flusstag. Ganz gemächlich verbringen wir den heutigen Tag an Bord unseres Schiffes. 9. Tag, Sa 03. Jan.: Melk–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

Angaben gültig für alle Reisen Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren und Hafentaxen

7 Tage ab Fr. inkl. Vollpension an Bord

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Unsere Leistungen ■

Seine: Excellence Royal****+

Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Audio-System auf Rundgängen Erfahrene Reiseleitung

Donau: Excellence Princess****+ 9 Tage ab Fr. inkl. Vollpension an Bord

2295.–

Reisedatum 2014/2015 26.12.14–03.01.15 Freitag–Samstag Preise pro Person Kabinentyp

2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck – Reduktion Kabine hinten

Fr. KatalogPreis

SofortPreis

2660.– 2395.– 3105.– 2795.– 3440.– 3095.– –100.–

Zuschläge Junior Suite 400.– Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 270.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung, Hauptdeck 445.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung, Oberdeck 895.– Unsere Leistungen Geführte Besichtigungen in Wien, Bratislava, Budapest Ausflug Burgenland gemäss Programm Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Nicht inbegriffen Kartenzuschläge Fakultativ: Strauss Festival Kartenpaket für alle Orchester 3 Vorstellungen – Kat. 1 150.– – Kat. 1 120.– – Kat. 2 135.– – Kat. 2 60.– – Kat. 3 120.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf •, 06:45 Basel, 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof •, 08:30 Zürich-Flughafen • 08:50 Winterthur, 09:15 Wil • ■

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isfprinc

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


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VON UNS. VON HIER.

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Frühstücksliebe Konfi

Konfitüre ist der Klassiker schlechthin auf dem Zmorgetisch. Mit dem Kauf der Conservenfabrik Bischofszell Tobler & Co. AG begann die Migros im Jahr 1945, den fruchtigen Brotaufstrich in Eigenregie zu produzieren. Die Firma nennt sich Bischofszell Nahrungsmittel AG, kurz Bina.

Nach dem Süssmost ist Konfitüre das zweite Nahrungsmittel, das die Migros in einem eigenen Betrieb herstellt. Sie wird in Rundkesseln gekocht – wie zu Hause, nur in deutlich grösseren Mengen. Schliesslich will man der stetig steigenden Nachfrage am Verkaufswagen gerecht werden.

1909

Gründung der Conservenfabrik Bischofszell Tobler & Co. AG durch David Tobler.

1945

Übernahme der Firma durch die Migros.

Der alte KonfiKessel stammt aus den 50er-Jahren. Auf dem Etikett ist bereits der Bischofsstab abgebildet, wie er ab 1945 in das Firmenlogo integriert wurde.

50er-Jahre


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

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M

anche Dinge ändern sich nicht. Dazu gehört die Vorliebe für Konfi auf dem Frühstücksbrot respektive Gipfeli. Konfitüre war nach Süssmost das zweite Produkt, das die Migros in Eigenproduktion herstellte. Wenn auch jetzt hochtechnisiert, ist der Herstellungsprozess im Grunde gleich geblieben. Die Konfitüre wird genauso zubereitet wie zu Hause, nur in entsprechend grösseren Mengen.

Heute wird unter Vakuum gekocht. Das schont die Früchte samt Inhaltsstoffen. Der Siedepunkt liegt dabei mit 75 bis 80 Grad Celsius niedriger als am heimischen Herd, was sich im intensiven Fruchtaroma niederschlägt. Neben den klassischen Rezepturen der Linien Favorit und Extra steht mit Favorit Satin und Pure Fruit (mit einem hundertprozentigen Fruchtanteil ohne Kristallzucker), den kalorien-

reduzierten Léger-Konfitüren und dem Biosortiment ein vielseitiges Programm zur Auswahl. Im Trend liegen dabei eindeutig Sorten aus Schweizer Früchten. Für süsse Abwechslung sorgen laufende Neuentwicklungen und insbesondere die saisonalen Spezialitäten. Dabei ist die Erdbeerkonfi wie eh und je Liebling der Nation. Manche Dinge ändern sich eben nicht. Text: Jacqueline Vinzelberg

Bild: iStockphoto, BINA, MGB Dokumentation, Plakatsammlung ZHdK, Anne Gabriel-Jürgens

So humorvoll war die Plakatwerbung für die Konfitüre aus der Migros in den 50er-Jahren.

Gedeck und Butterröllchen dokumentieren, dass dieses Bild eines Frühstücksarrangements in den 70er-Jahren entstanden ist. Schon damals führte die Migros ein breites Konfitürensortiment.

Die sogenannte Rundkocherei ging 1960 in Betrieb und leistete bis 1983 treue Dienste. Sie bestand aus neun im Kreis aufgestellten Kesseln.

1960

Inbetriebnahme der neuen Konfitürenfabrik mit Erweiterung des Tiefkühllagers und Erneuerung der Konfi-Kocherei.

1966

Umbau der Fabrikationsanlage und Installation einer modernen Gläser-Abfüllanlage.

1973

Einführung von Favorit-Konfitüren in 430-Gramm-Gläsern.


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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Patrick Bommer ist «Mister Konfi». Unter anderem ist er für die Entwicklung neuer Rezepturen und Sorten verantwortlich.

Die Abfüllung und Etikettierung der Konfi erfolgen heute vollautomatisch.

IT NUSS M SS. E G R E FEINST N VERSCHLU PE EASY-O

Einführung der Nachfüllbeutel. Diese werden in einer eigenen Linie mit zwei Kochkesseln produziert.

1983

Kompletterneuerung der Rundkocherei. Die Kochkessel werden durch moderne Fabrikate ersetzt.

1994

1995

Umstellung auf schonendes Kochen unter Vakuum.

Mit dem neuen Easy-Open-Deckel braucht es zum Öffnen aller 12 ExtraKonfitüren nur noch halb so viel Kraft wie bisher.

2008

Fit-&-Well-Konfitüren werden ins LégerSortiment überführt.

2014

LEIC

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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Die Lieblingskonfi der Schweizer 2013

Die Geschmacksrichtung Erdbeere führt die Hitliste der 2013 in der Migros verkauften Konfitüren an ...

... gleichauf mit Aprikose.

1 500 000 Gläser

1 500 000 Gläser

Die Sorte Himbeere folgt dicht auf dem zweiten Platz.

1 300 000 Gläser

Der geliebte Klassiker Kirsche ist inzwischen von den Spitzenplätzen verdrängt worden.

800 000 Gläser

 Extra Bitterorangenmarmelade, 500 g, Fr. 2.10  Extra Erdbeerkonfitüre, 500 g, Fr. 2.95  Bio Heidelbeerkonfitüre*, 350 g, Fr. 2.95  Bio Bitterorangenmarmelade*, 350 g, Fr. 3.30 * in grösseren Filialen

 Favorit Walliser Aprikosenkonfitüre, 350 g, Fr. 3.50  Favorit Schweizer Erdbeerkonfitüre, 350 g, Fr. 3.70

 Léger Aprikosenkonfitüre, 325 g, Fr. 1.90  Léger Erdbeerkonfitüre, 325 g, Fr. 1.90

In der Magazinmitte finden Sie auch in dieser Woche ein Aktionsheft mit zahlreichen Sonderangeboten der MigrosIndustrie, die rund 10 000 der Migros-Produkte herstellt.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Konfitüren der Bischofszell Nahrungsmittel AG. Weitere Infos: www.vonuns-vonhier.ch


Südtirol Dolomiten

e sflüg u A alle iffen r g e inb

Grandiose Gebirgswelt auf der grossen Dolomiten-Rundfahrt. Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und nach Brixen.

4 Tage ab Fr. 425.– 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren zum Klostertal, mitten in die Arlbergregion. Nach dem Mittagshalt in Landeck erreichen Sie den Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten und bekanntesten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Der Weg führt Sie nun hinab ins Vintschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Über Meran und Bozen erreichen Sie gegen Abend Brixen.

2. Tag Grosse Dolomitenrundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch. Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

Reisedaten 2014 31. Aug. – 03. Sept. A Fr. 445.– 14. – 17. September B Fr. 445.– 21. – 24. September A Fr. 445.– 25. – 28. September B Fr. 445.– 28. Sept. – 01. Okt. A Fr. 445.– 05. – 08. Oktober

B Fr. 445.–

12. – 15. Oktober

A Fr. 435.–

16. – 19. Oktober

B Fr. 425.–

20. – 23. Oktober

A Fr. 425.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Das ist alles dabei...

✘

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

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Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV

✘

Grosse Dolomiten-Rundfahrt

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Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und Brixen

4. Tag Südtirol – Schweiz Nachdem Sie den Brennerpass überquert haben erreichen Sie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die Sie bei einem Aufenthalt näher kennenlernen können. Im schönen Stanzertal machen Sie den letzten Mittagshalt und kehren dann wieder in die Schweiz zurück.

Nicht inbegriffen:

✘ ✘

Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Fremdwährungen Euro

Schaffhauserstrasse 44, 8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

044 880 08 00


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

Maiswaffeln

Chocomalt Crunchy

Poulet Nuggets

Cornatur Vegi Nuggets

Fr. 1.75

Fr. 5.90

Fr. 6.80

Fr. 5.50

*

*

Ohne Süssungsmittel

Yogurt Drink Fr. 2.95 und Quark Fr. 2.40

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LILIBIGGS | 43

Honig Fr. 3.70

*

Ohne Konservierungsstoffe

*

Ohne färbende Zusatzstoffe

*

Ohne Geschmacksverstärker

* * laut Gesetz

Den Kindern zuliebe

Eines ist klar: Eltern wollen nur das Beste für ihre Kids. Und dazu gehört auch eine sinnvolle, ausgewogene Ernährung.

O

bst und Gemüse sollte das Kind essen, damit es ausreichend mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. Fleisch, Poulet oder Fisch sind für die Proteinzufuhr bedeutend. Milch und Milchprodukte fördern aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte ein gesundes Wachstum. Relevant sind auch verschiedene Inhaltsstoffe. Doch nicht alle sind willkommen. Eine Studie von Famigros zeigt: Eltern wollen wissen, ob ein speziell für den Nachwuchs entwickeltes Produkt Konservierungsstoffe enthält oder mit Süssungsmitteln hergestellt worden ist.

Fast 60 Prozent der Befragten erwarten, dass auf einen Blick zu erkennen ist, ob Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker in den Lebensmitteln enthalten sind.

Nach strengen Ernährungskriterien entwickelt und hergestellt Mütter und Väter sind extrem kritisch, wenn es um das Wohl ihrer Liebsten geht. Aus diesem Grund führt die Migros unter der Marke Lilibiggs Produkte für Kinder, die nach strengen Ernährungskriterien entwickelt und rezeptiert werden. Zum Beispiel ist bei Lilibiggs-Produkten der

Einsatz von Geschmacksverstärkern und Süssungsmitteln – mit Ausnahme von Zahnpflegekaugummi und -bonbons – gar nicht erst erlaubt. Ob Maiswaffeln, Pouletnuggets oder Chocomalt Crunchy: Die Lebensmittel von Lilibiggs sind mit den wichtigsten Informationen auf der Verpackung optimal gekennzeichnet. Annina Erb, Leiterin des Bereichs Ernährung & Gesundheit bei der Migros, bestätigt: «Alle Lilibiggs-Artikel werden eingehend auf die Einhaltung der Ernährungsrichtlinien geprüft.» Genau so, wie Eltern sich das wünschen, damit ihr Sprössling gross und stark wird. SL


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Alles Gueti us de Schwiizer Berge.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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APROZ | 45

Minus an Masse ist Plus für Umwelt –10% PET

So viel wird dank der neuen Flasche eingespart. Das macht im Jahr 71 Tonnen.

80 Häuser

So viele Einfamilienhäuser kann man 1 Jahr heizen

–135 t Erdöl

Nachhaltiges Leichtgewicht

Alle Aproz-Mineralwasser sind nun in der neuen, noch leichteren PET-Flasche erhältlich. Der geringere Verbrauch des Rohstoffs Öl steht ganz im Bestreben der Migros nach umweltbewussten Produkten.

Infografik: Daniel Röttele

A

proz Sources Minérales, ein Unternehmen der Migros-Gruppe, hat sich nach zehn Jahren für ein Design-Refresh aller Mineralwasserflaschen der Marke Aproz (Classic, Medium und Cristal) entschieden. Die neue Flasche wirkt moderner und liegt noch besser in der Hand. Das AprozLogo wurde durch die Schweizerflagge ergänzt und unterstreicht die Herkunft des Mineralwassers. Der Nachhaltigkeit hat man besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neue technische Erkenntnisse machen es möglich, die Mineralwasserflaschen mit weniger Verpackungsmaterial, also weniger PET, herzustellen und so Rohstoff einzusparen. «Dadurch leisten wir und selbstverständlich auch alle Kunden, die Aproz-Mineralwasser kaufen, einen Beitrag zum Nachhaltigkeitsversprechen der Migros», sagt Liane Haas, Produktmanagerin bei Aproz.

Doch was bedeutet diese Einsparung in Zahlen? Nimmt man den Jahresverbrauch an Aproz-Mineralwasser der gesamten Schweizer Bevölkerung, so werden 71 Tonnen PET eingespart. Dafür benötigt man 135 Tonnen weniger Rohöl. In Kilowattstunden sind dies 1,62 Millionen. Eine beeindruckende Zahl. Wenn wir das in Heizöl umrechnen, könnten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2000 Litern pro Haus zusätzlich 80 Einfamilienhäuser ein Jahr lang geheizt werden. Werden aus dem eingesparten PET Flaschen produziert und diese stehend aneinandergereiht, ergibt das eine beachtliche Wasserschlange von Aproz, dem Produktionsort im Wallis, bis nach St. Gallen – 202 km. SL Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Aproz leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Aproz im neuen Kleid: Classic, 1,5 l, Fr. –.95 Medium, 1,5 l, Fr. –.95 Cristal, 1,5 l, Fr. –.95

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Bis zum 31.10.2014 können Sie das Basstelheft 3 gratis über diesen QR-Code besstellen oder direkt downloaden.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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KAFFEE | 47

Der Filterkaffee Der eine Zeit lang altmodische Filterkaffee erlebt gerade eine Renaissance: Filtern ist wieder in. Der richtig gute Kaffee dazu ist der Exquisito, gemahlen, 500 g, Fr. 6.50

Die Moka Die Erfindung der Moka geht auf den Italiener Alfonso Bialetti zurück. Er liess die kultige Kanne ab 1945 herstellen. Perfekt gelingt der Kaffee in der Moka mit Espresso Classico, gemahlen, 250 g, Fr. 4.–

Hauptsache Kaffee

Die Kolbenmaschine Bestens geeignet für die Zubereitung von Espresso ist die Kolbenmaschine. Der hohe Druck, wie ihn der italienische Klassiker produziert, garantiert eine stabile Crema. Natürlich ist auch die richtige Espresso­ mischung wichtig. Dazu zwei Empfehlungen: Boncampo, Bohnen, 500 g, Fr. 4.40 Espresso Classico, gemahlen, 250 g, Fr. 4.–

Vollautomat oder Kolbenmaschine? Filter oder Bialetti? Jeder mag seinen Kaffee anders. Gut zu wissen: Für jede Zuberei­ tungsart gibt es den richtigen Kaffee.

Illustrationen: Felice Bruno

Der Vollautomat Die grossen Maschinen sind wahre Alleskönner. Ob Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato: Per Knopfdruck gelingt der perfekte Kaffee. Vorausgesetzt, man hat die richtigen Bohnen: Caruso Imperiale Crema, ganze Bohnen, 500 g, Fr. 8.20 Espresso Classico, ganze Bohnen, 500 g, Fr. 7.40

Der Lösliche Wenn es schnell gehen muss, ist löslicher Kaffee immer noch das Nonplusultra: Kaffeepulver in die Tasse, heisses Wasser darübergiessen, fertig. Milchkaffee­Tipp fürs Camping: Milch erhitzen und direkt auf das Kaffeepulver geben. Klar, dass sich dafür nur löslicher Kaffee eignet: Noblesse Oro, löslicher Kaffee, 100 g, Fr. 6.30

Die M­Industrie stellt viele beliebte Migros­Produkte her. Dazu gehört auch der Kaffee von Delica.


Aktion: die 2. Person reist umsonst 8 Tage auf der MS AMADEUS SILVER *****

8 Tage auf der MS SCENIC PEARL *****

DREIFLÜSSEHERBSTPRACHT

ZAUBER AN MAIN UND RHEIN

Breisach – Bernkastel – Frankfurt – Breisach

Nürnberg–Amsterdam

Aktion

Aktion

2 für1

1. Tag: Anreise nach Breisach. 2. Tag: Mainz – Cochem. Besichtigung von Mainz mit dem Gutenberg-Museum (*). Nachmittags Ausflug ins Rheingau zum Kloster Eberbach (*). 3. Tag: Cochem – Bernkastel. Stadtbesichtigung in Cochem mit seinen schönen Fachwerkhäusern (*). 4. Tag: : Bernkastel – Koblenz. Spaziergang durch Bernkastel (*). Nachmittag an Bord. 5. Tag: Koblenz – Frankfurt. Führung durch Koblenz (*). Am Nachmittag Fahrt durch die Loreley. 6. Tag: Frankfurt – Speyer. Stadtrundfahrt durch Frankfurt (*). 7. Tag: Speyer – Breisach. Ausflug nach Heidelberg (*). 8. Tag: Breisach, Rückfahrt. Rückreise via Colmar. (*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

1. Tag : Anreise nach Nürnberg.

Reisedatum 01.10. – 08.10.2014 Leistungen • An-/Rückreise im Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

2 für1

Preis 1. Person

HD: Hauptdeck hinten 16m2 HD: Hauptdeck 16m2 MD: Kabine hint. frz. Balk. 16m2 MD: Kabine frz. Balkon 16m2 OD: Kabine hint. frz. Balk. 16m2 OD: Kabine frz. Balkon 16m2

1940.– 2065.– 2365.– 2490.– 2740.– 2865.–

2. Person eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen

2. Tag: Bamberg – Würzburg. Stadtrundgang (*). 3. Tag : Würzburg – Wertheim. Lokale Führung (*). 4. Tag : Wertheim – Freudenberg – Mainz. Stadtführung Wertheim (*), nachmittags Ausflug Naturpark Spessart (*). 5. Tag : Mainz – Koblenz. Stadtführung mit Druckvorführung in Mainz (*). Am Abend Nachtwächter-Tour in Koblenz (*). 6. Tag: Koblenz – Köln. Rundgang durch Köln (*). 7. Tag : Köln – Amsterdam. Grachtenrundfahrt (*).

eingeladen

8. Tag : Amsterdam, Rückreise. Rückreise in die Schweiz im Bus.

Zuschläge pro Person • Ausflugspaket mit 7 Ausflügen CHF 240.– • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung CHF 60.– • Auftragspauschale CHF 20.– (max. 40.–)

(*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

HD: Hauptdeck, MD: Mitteldeck, OD: Oberdeck

Die AMADEUS SILVER*****, 2013 gebaut, bietet mit ihren 135 Metern Länge viel Platz, sei es in den Kabinen wie auch in den öffentlichen Räumen. Das Traumschiff überzeugt mit der Mischung zwischen modernem Design und viel Charme. Ausstattung: Panoramabar, Restaurant, Massageraum, Coiffeur, Fitnessraum, Clublounge mit Internet-Zugang, Bordshop, Lift (nicht bis ins Sonnendeck). Die 16m2 grossen Kabinen auf dem Hauptdeck verfügen über nicht zu öffnende Fenster, auf dem Mittel- und Oberdeck über einen französischen Balkon, trennbares Doppelbett, Dusche/WC, Klimaanlage, Safe, Fön, TV.

Reisedaten

Reisedatum 01. – 08.10.2014 Leistungen • An-/Rückreise im Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Preis 1. Person

2. Person

HD: Hauptdeck hinten 15m2 1865.– eingeladen HD: Hauptdeck 15m2 1990.– eingeladen MD: Jun. Suite hint. Balk.19 m2 2365.– eingeladen MD: Jun. Suite Balkon 19 m2 2490.– eingeladen OD: Jun. Suite hint. Balk. 19 m2 2740.– eingeladen OD: Jun. Suite Balkon 19 m2 2865.– eingeladen HD: Hauptdeck, MD: Mitteldeck, OD: Oberdeck

Zuschläge pro Person • Ausflugspaket mit 8 Ausflügen (*) CHF 250.– • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung CHF 60.– • Auftragspauschale CHF 20.– (max. 40.–) • Rückflug ab Amsterdam CHF 370.–

MS SCENIC PEARL***** Sie wohnen in Aussenkabinen, wovon über 80 % mit einem privaten Balkon ausgestattet sind. Die aus besten Materialien gefertigten Kabinen sind zwischen 15 –19m2 gross, verfügen über Dusche oder Bad/WC, Fön, Klimaanlage, WLAN, Flachbildschirme, Safe, Minibar, Telefon. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, ausgewählten mehrgängigen Mittag- und Abendmenüs. Lounge mit Bar, Lift, Massage und Coiffeur.

Direktbuchung Telefon 056 461 64 74 flussfahrten@geriberz.ch Einsteigeorte: Aarau, Arbon (nicht für Nürnberg), Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil , St. Gallen, Windisch , Winterthur, Zürich Reduktion bezieht sich auf den Basispreis. Zuschläge und Zusatzleistungen werden zum Normalpreis verrechnet. Preis- und Programmänderungen unter Vorbehalt. Gültig für Neubuchungen bis zum 2.9.2014, telefonisch oder per E-Mail. Es werden keine Treuepunkte vergeben und diese können nicht eingelöst werden.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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JARIMBA | 49

ssgetränke ü S a b im r lle Ja is 1. 9. 50% auf a 6 x 1, 5 l vom 26. 8. b en in Packung  Jarimba Himbo, 1,5 l, Fr. 1.65  Jarimba Citron, 1,5 l, Fr. 1.45  Jarimba Orange-Mango, 1,5 l, Fr. 1.65

Das Gute-Laune-Trio Bild: Getty Images

Fruchtig und knallig bunt soll ein Süssgetränk sein. Jarimba ist beides und noch mehr, denn es bietet drei Geschmacksnoten: Himbeer, Zitrone und Orange-Mango.

J

arimba-Fans trifft man dort, wo gute Laune herrscht. Zum Beispiel in der Badi, am See, im Pfadilager oder auf dem Sportplatz. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen steht das Süssgetränk hoch im Kurs, wobei die Geschmacksrichtung Himbeer

in der Gunst der Konsumenten eindeutig die Nase vorn hat: Seit Jarimba in die Migros-Regale kam, konnte das «Himbo» die meisten Punkte sammeln. Vielleicht deshalb, weil das Himbeeraroma mit «Tüpfliwasser» Kindheitserinnerungen weckt?

Des Weiteren erhältlich sind die Sorten Orange-Mango (mit einem Fruchtanteil von 4 Prozent) und Citron, dessen Geschmack auf natürlichen Aromen basiert. Alle Jarimbas werden mit Mineralwasser aus den Walliser Alpen hergestellt. DH

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Jarimba-Süssgetränke.


www.nein-gastroinitiative.ch

Zu Hause essen darf nicht teurer werden! ●

Komitee Nein zur Gastroinitiative, c/o SBC, Seilerstrasse 9, 3001 Bern

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Wird die Gastroinitiative angenommen, droht der Bundeskasse ein Loch von 750 Millionen Franken. Als Kompensation für die Steuerausfälle plant der Bundesrat, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, für Bücher, Zeitungen und Medikamente um über 50 Prozent zu erhöhen. Dadurch steigen die Preise für Lebensmittel, die schon heute in der Schweiz vergleichsweise teuer sind. Die Zeche zahlen in erster Linie Familien und Personen mit mittleren und tiefen Einkommen, die meistens zu Hause essen.

Diese Organisationen lehnen die Gastroinitiative ab: Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz IG DHS

zu Hause teurer essen?

Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband SBC Schweizer Bauernverband SBV Schweizer Fleisch-Fachverband SFF Schweizerischer Drogistenverband SDV Stiftung für Konsumentenschutz SKS Swiss Retail Federation SRF Verband Schweizer Medien

Deshalb:

59.00

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

SCHAUFENSTER

Region der Gegensätze Grossstadtflair, Tradition und Moderne – das alles verkörpert Zürich. Doch die Migros-Region Zürich hat auch unberührte Natur zu bieten, wie die Einsendungen für die letzte Folge unseres Fotowettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.» belegen. Aber welches Bild repräsentiert die Region besonders eindrucksvoll? Stimmen Sie für Ihr Lieblingsfoto!

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 51

Schwyzerörgeli «Kaum ein anderes Instrument symbolisiert Schweizer Tradition so treffend wie das Schwyzerörgeli», findet Broni Petri, der es fotografiert hat.

D Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

ie Zürcher wissen, wie man feiert, Traditionen pflegt und bei all dem Grossstadttrubel auch noch gelassen bleibt und in der Natur entspannt. Einen guten Eindruck davon vermitteln die Bilder für den Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.». Drei davon stehen zur Abstimmung. Mit der Nahaufnahme eines Schwyzerörgelis, das von einem Musiker aus dem Furttal gespielt wird, bewirbt sich Broni Petri aus Regensdorf um den ersten Preis. Petri liebt seine Region, «weil vor der Haustür der Stadt die Landwirtschaft für regionale Produkte sorgt und auch die Tradition noch gepflegt wird». Über 2,3 Millionen Menschen hat das Züri-Fäscht 2013 in die Stadt gelockt. Ein atmosphärisch starkes Stimmungsbild zu dem Ereignis ist Enrico Caccia aus Schwamendingen gelungen. Er hat das rotierende Riesenrad vor historischer Kulisse mit Fraumünster und Stadthaus fotografiert, um darzustellen, was er an seiner Heimat besonders schätzt: «Hier gehen Tradition und Moderne Hand in Hand.» Wo sich die Bergwelt in Seen spiegelt, kann man den Blick schweifen lassen und seinen Gedanken nachhängen. So wie am Klöntalersee, den Tobias Marti aus Glarus bei Windstille abgelichtet hat. Sein Kommentar: «In der Natur meiner Region kann ich mich hervorragend erholen.» Auch für den Sieger des letzten Votings gibts ein «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der Abstimmung mitmachen (siehe unten). Alle Siegerfotos und stolzen Gewinner der E-Bikes stellen wir in den nächsten Wochen vor. CS

Züri-Fäscht Das leuchtende Riesenrad vor dem Fraumünster und dem Stadthaus hat Enrico Caccia verewigt. Dank spezieller Technik entstand ein farbenprächtiges Stimmungsbild.

www.ausderregion.ch

So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie. Stimmen Sie bis zum 31. 8. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.

Klöntalersee

Wandern oder einfach nur entspannen: Der Klöntalersee sei ein perfekter Ort, um sich zu erholen, meint Tobias Marti, der die Idylle mit seinem Fotoapparat eingefangen hat.


SCHAUFENSTER 52 |

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GREEN GOURMET FAMILY

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Kunterbunte Küchenwelt Mit Kindern kochen macht Spass. Das Kochbuch «Green Gourmet Family» bietet 70 Rezepte für die kinderleichte Zubereitung saisonaler Gerichte. Und gleichzeitig fördert es das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

W

ie man Kindern eine Freude macht? Ganz einfach: Indem man sich Zeit für sie nimmt und zum Beispiel gemeinsam mit ihnen kocht. Wetten, dass ihnen so das Essen besonders gut schmeckt? Das neue Kochbuch «Green Gourmet Family» bietet 70 Rezepte, die nach saisonalen Kriterien zusammengestellt wurden und leicht nachzukochen sind. Sie wurden mit fachlicher Beratung von Ernährungsexperten ausgearbeitet und orientieren sich an den Bedürfnissen einer ausgewogenen Ernährung. Auf­ fällig ist die Vielfalt der Sammlung, die neben zahlreichen Rezepten für Fleisch­ gerichte auch jede Menge Vorschläge für Liebhaber vegetarischer Kost und schmackhafter Desserts umfasst.

Ein Pandabär als kulinarischer Reiseleiter Die spannende Geschichte eines neugie­ rigen Pandabärs dient als kulinarischer Leitfaden für die Kinder: Ein lustiges Wimmelbild und ein kurzer, kindge­ rechter Text leiten jeweils die einzelnen thematisch untergliederten Kapitel ein. Viele Abbildungen geben zudem Hilfe­ stellung, bei welchen Arbeitsschritten die Kinder mithelfen können, sei es beim Rüsten oder am Herd. Das Kochbuch entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen der Migros, dem WWF und dem Kochmagazin «Saisonküche» und enthält als Teil von Generation M auch viele Tipps, wie man zur Umwelt Sorge trägt – angefangen beim Einkaufen bis zum Kochen. Text: Dora Horvath

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.

Kalbsragout im Kürbis Hauptgericht für 4 Personen

Kochbuch Green Gourmet Family, 124 Seiten, 70 Rezepte, Fr. 9.90* statt 19.80

ZUTATEN 1 Kürbis à ca. 3 kg, z. B. blauer Ungar, Hokkaido 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen 1 Bund Kräuter, z. B. Thymian, Rosmarin, Lorbeerblätter 400 g mageres Kalbsvoressen 2 EL HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar) Salz, Pfeffer 1 EL Tomatenpüree, 2 EL Mehl, 4 dl Gemüsebouillon 1 TL edelsüsser Paprika

* 50% bis 29. 9., solange Vorrat In allen Migros-Filialen

ZUBEREITUNG 1. Vom Kürbis den Deckel wegschneiden. Kürbiskerne entfernen. So viel Fruchtfleisch aus dem Kürbis löffeln, dass ein Rand von ca. 2 cm bleibt. Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden und beiseitestellen. Zwiebel schälen und hacken. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Kräuter waschen. 2. Fleischstücke in Würfelchen à 1 cm schneiden. Öl in einem Bräter erhitzen. Fleisch, Zwiebel und Knoblauch ca. 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenpüree dazugeben und kurz mitbraten. Mehl dazugeben und verrühren. Bouillon dazugiessen. Kräuter und beiseitegestelltes Kürbisfruchtfleisch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. 3. Kürbis auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen. Mit Kalbsragout füllen. Deckel daraufsetzen. In die Ofenmitte einschieben. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze einstellen. Kürbis ca. 90 Minuten backen. Garprobe machen: Kürbisfleisch mit einem Messer einstechen; es soll weich sein. Kürbis mit Ofenhandschuhen vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Ragout im Kürbis servieren. Ragout samt Kürbisfleisch aus dem Kürbis schöpfen. Dazu passt Polenta. Zubereitung: ca. 30 Minuten + ca. 90 Minuten backen Pro Person ca. 25 g Eiweiss, 9 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 1100 kJ/260 kcal


H C S I R F T K R A M

M-TIPP Schweizer Küche vom Feinsten gibt’s mit Wirzwickel mit Griess und Greyerzer. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

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Sprayrosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 10 Stück

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1.45 statt 1.85 Le Gruyère rezent per 100 g

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Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.8. BIS 1.9.2014, SOLANGE VORRAT

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Alle Dessert Tradition 20% günstiger, z.B. Crème Milchschokolade, 175 g


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Cherrytomaten am Zweig Schweiz, Schale à 500 g

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Bohnen, «Aus der Region.» Beutel à 750 g, 25% günstiger

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Karotten, Bio aus der Schweiz, Beutel à 1 kg

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*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.8. BIS 1.9.2014, SOLANGE VORRAT

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Ausgewählte Frischfische, Bio* 20% günstiger, z.B. Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Irland, per 100 g

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Tagliatelle UrDinkel Basilikum, «Aus der Region.» Rindfleisch-Möckli, Bio, Schweiz, (Limited Edition), 400 g oder Kräuterspeck, Bio, Deutschland 20% günstiger, z.B. Rindfleisch-Möckli, per 100 g

8.80 statt 11.–

Cornatur im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Zitronenpfeffer-Schnitzel, 2 x 220 g

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Schweinsschnitzel paniert, TerraSuisse, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per 100 g, 25% günstiger

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2.10 statt 3.50

Kalbsvoressen, TerraSuisse Schweizer Fleisch, per 100 g

33%

10.60 statt 15.90

Forellenfilets geräuchert im 3er-Pack, Bio* Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g

33%

15.– statt 22.50

Rollschinkli geräuchert, Schulter, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per kg


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Phalaenopsis multiflora 2 Rispen im 12-cm-Topf, pro Pflanze

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Mini Babybel Netzli à 15 x 25 g, 20% günstiger

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Schokolade- oder Joghurt-Reiswaffeln im 3er-Pack z.B. Schokolade, 3 x 100 g

20%

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Agnesi Spaghetti, Pennette oder Cravattine mit 50% mehr Inhalt, z.B. Agnesi Cravattine, 750 g

1.40 statt 1.80

Gesamtes Kellogg’s Sortiment z.B. Choco Tresor, 600 g

Weissmehl, TerraSuisse 1 kg, 20% günstiger

3.80 statt 4.60

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Zweifel Chips im Duo-Pack Nature, 2 x 100 g, oder Paprika, 2 x 90 g, z.B. Paprika, 2 x 90 g

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Agnesi Tomatensauce mit Basilikum im 3er-Pack 3 x 400 g, 20% günstiger


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Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Classic, FSC, 16 Rollen, gültig bis 8.9.

Titan und Antares Kochgeschirr-Serien z.B. Titan Bratpfanne Induktion, Ø 28 cm, gültig bis 8.9.

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Gomz Gummibonbons im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Gummibärli, 2 x 200 g

Asco im 5er-Pack oder MAX Snacks im 4er-Pack Knuddel-Nackenkissen 20% günstiger, z.B. Asco A’petito Rind, 5 x 50 g 20 x 29 cm, in diversen Farben, gültig bis 8.9.

4.20 statt 5.70

Gesamtes Secure Hygiene-Sortiment (ohne Servicebeutel) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger, z.B. Hygieneeinlage Light Plus, 24 Stück, gültig bis 8.9.

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Rollreisetasche in Grau oder Kaki erhältlich, gültig bis 8.9.

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Diverse Freizeitschuhe Unisex Freizeitschuhe, wasserabweisend, Gr. 36–45, gültig bis 8.9.

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Baby und Kinder Wäsche z.B. Knaben Pyjama Mickey Mouse, Gr. 98/104–134/140, gültig bis 8.9.


FRÜCHTE & GEMÜSE Cherrytomaten am Zweig, Schweiz, Schale à 500 g 3.60 statt 5.50 33% Avocado, Peru, pro Stück –.80 statt 1.35 40% Alle M-Classic & Anna’s Best Früchte geschnitten, z.B. Anna’s Best Fruchtsalat, 380 g 3.90 statt 4.90 20% Bohnen, «Aus der Region.», Beutel à 750 g 3.90 statt 5.40 25% Karotten, Bio, aus der Schweiz, Beutel à 1 kg 2.70 statt 4.30 33% Kürbis-Knirps, Bio, aus der Schweiz, per kg 3.10 statt 4.70 33% Rucola, aus der Schweiz und Italien, Schale à 100 g 1.55 statt 2.10 25% Äpfel Gravensteiner I, «Aus der Region.», «Neue Ernte», säuerlich, per kg 2.70 statt 3.60 25% Trauben Red Globe, aus Italien, per kg 3.10 statt 4.20 25% Himbeeren, aus der Schweiz, Schale à 250 g 3.90 statt 5.20 25% Zwetschgen, Bio, aus der Schweiz, Schale à 500 g 3.30 statt 4.50 25% Birnen Guyot, Bio, aus der Schweiz, per kg 4.10 statt 5.50 25%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Brätchügeli, Schweiz, per 100 g 1.50 statt 2.15 30% Rindfleisch-Möckli, Bio, Schweiz, oder Kräuterspeck, Bio, Deutschland, z.B. Rindfleisch-Möckli, per 100 g 6.– statt 7.50 20% M-Classic Pouletschnitzel, Deutschland/Frankreich/Ungarn, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Forellenfilets geräuchert im 3er-Pack, Bio, Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g 10.60 statt 15.90 33% * Cervelas, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 200 g 2.– statt 2.60 M-Classic Cervelas, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 200 g 1.75 statt 2.20 Cervelas, Schweizer Fleisch, 5 Stück, 500 g 4.30 statt 5.40 Cervelas, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Stück, 200 g 1.75 statt 2.20 M-Classic Gewürzhinterschinken, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.20 statt 4.– Rollschinkli geräuchert, Schulter, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per kg 15.– statt 22.50 33% Landrauchschinken, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 5.30 statt 6.60 Kalbsbrust gerollt, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.90 statt 2.90 33%

Kalbsvoressen, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.10 statt 3.50 40% Schweins-Cordon-bleu, vom Stotzen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.40 25% Schweinscarré Rippen mariniert, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.75 statt 2.30 Erhältlich an der Bedienung Schweinsschnitzel paniert, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.30 statt 3.10 25% Poulet-Minifilet, das Herkunftsland finden Sie auf der Verpackung, per 100 g 2.15 statt 2.70 Erhältlich in der Selbstbedienung Ausgewählte Frischfische, Bio, z.B. Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Irland, per 100 g 4.05 statt 5.10 20% * Kalbsbraten Schulter, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.90 statt 3.90 25% Schwinger-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.50 25% Erhältlich an der Bedienung Innerschweizer Cordon bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.50 25% Erhältlich an der Bedienung Älpler-Cordon-bleu, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.50 25% Erhältlich an der Bedienung Saltimbocca (Schweinefleisch), Schweizer Fleisch, per 100 g 2.90 statt 4.10 25% Erhältlich an der Bedienung Pizzaiola-Schnitzel (Schweinefleisch), Schweizer Fleisch, per 100 g 2.20 statt 2.90 Erhältlich an der Bedienung Schweinscarré Rippen nature, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.75 statt 2.30 Erhältlich an der Bedienung

BROT UND MILCHPRODUKTE Vollmilch UHT, aha!, 20x 1 Liter 1.95 NEU ** Alle Dessert Tradition, z.B. Crème Milchschokolade, 175 g 1.– statt 1.30 20% Le Gruyère rezent, per 100 g 1.45 statt 1.85 20% Appenzeller Classic, per 100 g 1.30 statt 1.65 20% Mini Babybel, Netzli à 15 x 25 g 5.90 statt 7.40 20% Petit Drink, 4 x 125 ml 3.15 statt 3.95

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 8.9.

BLUMEN & PFLANZEN Sprayrosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 10 Stück 10.80 statt 12.80 Phalaenopsis multiflora 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 13.80 statt 19.80 30% Chrysanthemen Indicum im 12-cm-Topf, pro Pflanze 3.50 Sonnenblumen, «Aus der Region.», Bund à 3 Stück 5.90 statt 6.90 Strauss Champagne, pro Bund 9.90 statt 14.90

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Les Dragées à 150 g oder à 160 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Princess, UTZ, 150 g 2.70 statt 3.70 Alle Tafelschokoladen der Marke Frey à 100 g, UTZ (ohne M-Classic, Eimalzin, Bio, Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 3 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Milch extra 1.60 statt 1.90 Gomz Gummibonbons im Duo-Pack, z.B. Gummibärli, 2 x 200 g 3.– statt 3.80 20% Petit Beurre Chocolat au lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 5.50 statt 9.20 40% Alle Kaffees, Bohnen oder gemahlen, UTZ, z.B. Exquisito gemahlen, 500 g 5.20 statt 6.50 20% Alle Sun Queen Crunchy Fruits, z.B. Erdbeere, 50 g 4.30 statt 5.40 20% Gesamtes Kellogg’s Sortiment, z.B. Choco Tresor, 600 g 5.40 statt 6.80 20% Schokolade- oder JoghurtReiswaffeln im 3er-Pack, z.B. Schokolade, 3 x 100 g 3.30 statt 4.95 3 für 2 Alle Sun Queen Trockenfrüchte und Nüsse, z.B. Nussmischung, 200 g 2.85 statt 3.60 20% Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg 1.40 statt 1.80 20% M-Classic Pizza Contadino, tiefgekühlt, 355 g 4.30 NEU ** 20x Delicious Röstikroketten, tiefgekühlt, 1 kg 5.35 statt 7.65 30% Alle M-Classic Glace-Dosen à 2000 ml, z.B. Vanille 4.10 statt 5.90 30% Alle Jarimba Süssgetränke in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Himbo 4.95 statt 9.90 50% Alle Aquella in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. grün 2.60 statt 3.30 20% Alle Ice Tea in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Zitrone 4.05 statt 8.10 50% Alle Bio Mifloc und Rösti, z.B. Mifloc, 2 x 95 g 3.15 statt 3.95 20%

Genossenschaft Migros Luzern

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.8. BIS 1.9.2014, SOLANGE VORRAT

Agnesi Tomatensauce mit Basilikum im 3er-Pack, 3 x 400 g 6.70 statt 8.40 20% Agnesi Spaghetti, Pennette oder Cravattine, mit 50% mehr Inhalt, z.B. Agnesi Cravattine, 750 g 1.90 statt 2.85 33% Alle Migros-Bio Pastasaucen oder gehackte Tomaten, z.B. Gehackte geschälte Tomaten, 280 g 1.05 statt 1.35 20% Alle Bio Senf, Mayonnaisen oder Ketchup, z.B. Senf mild, 200 g 1.15 statt 1.45 20% Alle Sun Queen Senffrüchte, z.B. 290 g 4.95 statt 6.20 20% M-Classic Mischpilze oder Champignons im 3er-Pack, z.B. Mischpilze, 3 x 200 g 9.30 statt 11.70 20% Alle Sun Queen Konserven, z.B. Ananasscheiben, 140 g –.80 statt 1.05 20% Alle Sun Queen Premium Nuts, Nüsse oder Nussmischungen gesalzen, z.B. Nussmischung, 170 g 3.50 statt 4.40 20% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Zitronenpfeffer-Schnitzel, 2 x 220 g 8.80 statt 11.– 20% Tagliatelle UrDinkel Basilikum, «Aus der Region.», Limited Edition, 400 g 4.90 Luzerner Birnweggen, 400 g 3.10 statt 3.90 M-Classic Ravioli gefüllt mit Fleisch, 2 x 250 g 5.60 statt 8.– 30% Alle Ultra-Frisch-Menüs, z.B. Anna’s Best Piccata Milanese 7.– statt 8.80 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Gliss Kur Sortiment (ohne Mini, Soforthilfe-Kur und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 2.– günstiger, z.B. 6 Miracles Wunder-Öl, 75 ml, 9.80 statt 11.80 ** Taft Hair Styling und Syoss Haircare im Duo-Pack, z.B. Taft Ultra Fixing Lacquer, 2 x 200 ml 7.80 statt 9.80 20% ** Zoé Hydra Protect Schützende Tagescreme, 50 ml 12.60 statt 15.80 20% Nivea Hand- und Allzweckcremen in Mehrfachpackungen, z.B. Nivea Soft Topf, 2 x 300 ml 11.10 statt 13.90 20% ** Nivea Duschprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Cremedusche Cashmere Moments im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.20 statt 9.– 20% ** Switcher Damen Polar-Fleece-Jacke, in diversen Farben erhältlich, Gr. S–XXL 20x 59.– NEU *,** Switcher Herren Polar-Fleece-Jacke 69.– 20x NEU *,** Total Express, z.B. Express Color, 1,32 Liter 15.90 NEU *,** 20x

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

WEITERE ANGEBOTE.

Tête de Moine, per 100 g 1.65 statt 2.10 Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.40 statt 5.50


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Zoé Hydra Protect Schützende Tagescreme 50 ml, 20% günstiger

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Zoé Revital Intensiv Tagescreme 50 ml, 20% günstiger

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Zoé Effect Advanced Day Care 50 ml, 20% günstiger

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Zoé Effect Day Perfect Elixir 30 ml, 20% günstiger

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Zoé Ultra Sensitive Tagescreme für Mischhaut 50 ml, 20% günstiger

Zoé Body Perfect Age Body Milk 250 ml, 20% günstiger

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Zoé Hydra Protect Getönte Tagescreme 50 ml, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.8. BIS 8.9.2014, SOLANGE VORRAT


GERÜSTET FÜR DIE STÄDTETOUR. 59.00

Daunengilet (Herren und Damen) diverse Farben

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Bluse diverse Karos

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Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. SOLANGE VORRAT

49.80 Pullover blau


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

SCHAUFENSTER

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GREEN GOURMET FAMILY | 61

Früchtewähe

Süsses Hauptgericht für 6 Personen Für 1 Kuchenblech à 35 x 28 cm ZUTATEN Teig: 500 g Halbweissmehl ½ TL Salz 160 g Butter, kalt, oder Margarine 1 Ei 1 dl Wasser Guss: 3 Eier 1 EL Maisstärke 4 dl Milch 3 EL Rohrzucker Belag: 300 g Aprikosen 200 g Kirschen 200 g Johannisbeeren ZUBEREITUNG 1. Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Butter in Flocken dazuschneiden. Butter und Mehl zwischen kalten Händen krümelig reiben. In der Mitte eine Mulde formen. Ei verquirlen und mit dem Wasser in die Mulde giessen. Alles rasch zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen. Bei Bedarf wenig Wasser hinzufügen. Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. 2. Für den Guss Eier mit Maisstärke verquirlen. Milch und Zucker dazurühren. Für den Belag Früchte und Beeren waschen. Aprikosen und Kirschen entsteinen. Johannisbeeren von den Rispen zupfen. Kuchenteig direkt auf Backpapier auf Blechgrösse auswallen. Samt Papier ins Blech legen. Mit einer Gabel einstechen. Früchte nach Belieben auf dem Teig verteilen. Guss darübergiessen. In die Ofenmitte einschieben. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze einstellen und Wähe ca. 35 Minuten backen. Mit Ofenhandschuhen aus dem Ofen nehmen. Etwas abkühlen lassen und servieren.

Kinder helfen gern mit beim Kochen. Das Kochbuch «Green Gourmet Family» gibt Tipps, wie man sie gekonnt einbindet.

Bild: Saisonküche

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 30 Minuten ruhen lassen + ca. 35 Minuten backen Pro Person ca. 19 g Eiweiss, 28 g Fett, 80 g Kohlenhydrate, 3050 kJ/730 kcal

Rezepte aus dem Kochbuch «Green Gourmet Family» ©


HERBSTSTIMMUNG 50%

8.90 statt 17.80

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Hirschpfeffer gekocht hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland, 600 g

Wildplatte* Neuseeland/Schweiz/Österreich, per 100 g

9.30 statt 11.70

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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FOOD | 63

GUT & GÜNSTIG

Knusprige Polenta mit Tomaten Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 9.50 ■ Eine Cakeform mit Klarsichtfolie auslegen. Je 5,5 dl Wasser und Milch und 1 EL Salz aufkochen. 300 g Zwei-Minuten-Polenta beigeben. 2–3 Minuten köcheln lassen. 100 g geriebenen Gruyère beigeben und mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1 Ei darunterrühren. Polenta in die Form füllen. Abgedeckt 4 Stunden kühlen. ■ 300 g Cherrytomaten halbieren, 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 2 EL Olivenöl erhitzen. Frühlingszwiebeln, Tomaten und 1 EL Kapern darin 5 Minuten dünsten, 1 Knoblauchzehe dazupressen. Mit 0,5 dl Aceto balsamico bianco ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. ■ Polenta in Scheiben, dann in 2 x 2 cm Stücke schneiden. In 4 EL Olivenöl rundum anbraten. Mit der Tomatensauce und ½ Bund in Streifen geschnittenem Basilikum servieren.

Mit Polenta, Frühlingszwiebeln und Tomaten lässt sich ein schmackhaftes Sommeressen zubereiten.

Erfrischende Liaison Aproz Thé ist eine Mischung aus AprozMineralwasser und natürlichen Teeextrakten. Das Erfrischungsgetränk gibt es in den drei Geschmacksvarianten Grüntee-Minze, Weisstee-Birne und Kräutertee-Hibiskus. Es ist kalorienarm und enthält weder Kohlensäure noch künstliche Süssstoffe, Aromen oder Konservierungsmittel.

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Schoggi-Knabberei Les Dragées Original von Chocolat Frey bieten süssen Knabberspass für Jung und Alt. Milchschoggi beziehungsweise weisse oder dunkle Schokolade umhüllen eine bunte Mischung aus Mandeln, Weinbeeren, Haselnüssen und Orangeat. Praktisch ist die Verpackung, denn im Beutel mit dem Zip-Verschluss bleiben die Dragées lange Zeit knackig wie beim ersten Öffnen. Frey Les Dragées Original, 160 g, Fr. 3.40

Zmorge-Klassiker für den Sofortgenuss Fruchtig und cremig soll ein fixfertiges Birchermüesli sein – und wie selbst gemacht schmecken. Dieser Zmorgeklassiker, den es in den Sorten Classic, Beeren und Cereal in der Migros gibt, wird diesen Ansprüchen voll und ganz gerecht. Seine Zutaten sind Früchte und Getreideflocken sowie Rahmjoghurt aus Schweizer Milch. Birchermüesli Beeren, 200 g, Fr. 1.75

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1. Tag Schweiz–Rangun Flug via Bangkok nach Rangun. 2. Tag Rangun Nach dem Mittagessen Stadtrundfahrt mit berühmter Shwedagon Pagode. Hotelübernachtung. 3. Tag Rangun–Heho–Inle See Flug nach Heho und Weiterreise zum Inle See. Bootsfahrt über den See vorbei an Pfahlbauten und schwimmenden Gärten. Hotelübernachtung. 4. Tag Inle See Ganztags Bootsrundfahrt. Besuch Handwerksbetriebe und 5-Tage-Markt. Hotelübernachtung. 5. Tag Inle See–Heho–Bagan Vormittag freie Zeit (Mittagessen nicht inbegriffen). Flug nach Bagan. Transfer zum Hotel. Abendessen. Hotelübernachtung. 6. Tag Bagan Besichtigung einiger der wichtigsten Tempel und Pagoden sowie einer Lackwaren-Manufaktur. Transfer zum Schiff, Einschiffung, Mittagessen. Weitere Besichtigungen. 7. Tag Bagan–Sale Rundgang durch Sale. Präsentation burmesischer Bräuche und Traditionen an Bord. 8. Tag Shwe Pyi Thar Am Morgen Spaziergang durch das Dorf Shwe Pyi Thar. Nachmittags Vortrag an Bord. 9. Tag Myinmu Am Morgen Spaziergang zum lokalen Markt. Geniessen Sie den Nachmittag an Bord. 10. Tag Sagaing–Amarapura Busfahrt in die Sagainghügel. In Amarapura Besuch Baumwoll-/Seidenweberei. Besichtigung U Bein Brücke, längste Teakholzbrücke der Welt.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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EXCELLENCE | 65

Inspiriert von Grace Kelly

Blond ist nicht gleich blond. Deshalb hat Excellence drei neue, edle Blondtöne kreiert.

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Bild: Getty Images

race Kelly war eine der Stilikonen und Schönheitsidole des 20. Jahrhunderts. Das klassische Blond der Hollywood-Schauspielerin und Fürstin von Monaco wirkte stets elegant und glamourös. Davon inspiriert, haben die Haarfarbenexperten von Excellence drei neue, edle Blondtöne entwickelt. Sie erweitern das in der Migros erhältliche Sortiment auf acht Farben. Das kommt dem wachsenden Kundenbedürfnis entgegen, denn ab einem bestimmten Alter entdecken viele Frauen eine helle Coloration für sich. Blond gefärbt ist der nachwachsende graue oder weisse Haaransatz viel weniger sichtbar als bei dunklen Farben. Excellence ist weltweit die Nummer 1 der permanenten Haarcolorationen. Sie deckt graues Haar zu 100 Prozent ab und erzielt vom Ansatz bis zu den Spitzen ein gleichmässiges Farbresultat. Das Ceramidserum schützt das Haar vor der Anwendung, Pro-Keratin kräftigt es dabei, und der CollagenPflegebalsam füllt das Haar nachher wieder auf. Der professionelle Auftragekamm und die nicht tropfende Cremekonsistenz machen die Anwendung äusserst leicht. JV

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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NONFOOD | 67

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Andrea Vetsch (39) moderierte acht Jahre lang die «Tagesschau» auf SRF 1, bis sie Anfang 2014 zu «10 vor 10» wechselte. Sie hat eine kleine Tochter und wohnt in Zürich.

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Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Bei Gate Gourmet der Swissair: Wir füllten Speisen fein säuberlich in Schälchen ab und ordneten sie appetitlich an. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Den goldenen Ring, den Bigi Uhl gemacht und mein Partner mir geschenkt hat. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Habe ich eben erst: für ein Sommerkleid für mich und Schuhe für meine Tochter. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

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Immer alles cash bezahlen und nicht zu häufig auswärts essen. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

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Junge talentierte Autorinnen und Autoren. Schade, dass sich mit Schreiben kaum mehr Geld verdienen lässt. Was kann man für Geld nicht kaufen?

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Mit Kate Moss in London – aber erst nach Absolvierung eines Fitnessprogramms. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 68 |

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MADAME TRICOT

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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Augenschmaus

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Bilder: Martin Graf, Mirjam Graf, Katja Nideröst

Madame Tricot kreiert kulinarische Köstlichkeiten aus Wolle. Fürs Migros-Magazin hat sie eine Truffestorte mit Erdbeeren gestrickt. Wer sie nachbacken will, findet hier das Rezept dazu.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

MADAME TRICOT | 69

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ein, Socken und Lismerli mit Zopfmuster sind ihre Sache nicht. Dominique Kähler Schweizer (65) oder Madame Tricot, wie sich die Ärztin, Psychiaterin und Naturheilkundlerin mit Künstlernamen nennt, strickt Essen und inszeniert es lebensecht und opu­ lent. Es sind dreidimensionale Stillleben aus unterschiedlichen kulturhistori­ schen Epochen. Momentan interessiert sich die Künstlerin für die 50er­ und 60er­Jahre. «Ich stricke meine kulinarischen Fantasien, denn Stricken macht mich nicht dick», erzählt die gebürtige Pari­ serin an einem sonnigen Nachmittag im Garten ihres Einfamilienhauses in Wil SG. So entstehen unter ihren Händen gerupfte Hühner, Fasane, Schweinsfüss­ chen und ­köpfe, Schinken, Pasteten, Charcuterie, Käse, Früchte, Gemüse, Törtchen und Torten. Eben alles, was die Grande Cuisine an Extravaganzen zu bieten hat. Notabene gestrickt aus einem Stück und ohne Naht – Völlereien aus Wolle, Seide, Alpaca, Kaschmir, Mohair oder Pelzwolle. Überhaupt strickt die ehemalige Vegetarierin sehr fleisch­ lastig, so, wie sie auch im richtigen

MADAME TRICOT

Ein Fisch als Auslöser Ein gestrickter Fisch an Weihnachten 2011 war die Initialzündung für ihre künstlerische Laufbahn, und seither strickt sie Essen. Gegenwärtig sind Arbeiten im Toggen­ burger Museum in Lichtensteig SG und im Schweizerischen Agrarmuseum Burg­ rain in Alberswil LU zu sehen. toggenburgermuseum.ch museumburgrain.ch

Madame Tricot in der Museumsküche des Toggenburger Museums in Lichtensteig. Die Stillleben (Bilder 1, 3, 4, 5, 6) sind in Zusammenarbeit mit dem Foodfotografen Martin Graf entstanden. Sie stellen unter-

schiedliche Epochen der Foodinszenierung dar. Die Torte von Seite 71 wurde eigens für das Migros-Magazin gestrickt. Die Rande (2) wirkt so naturgetreu, dass man sie gleich zu einem Salat verarbeiten will.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

Leben panierte Schweinsfüsse, eine Spezialität aus dem lothringischen Sainte-Menehould, und Kutteln liebt. Aber auch Desserts und dunkler Schokolade kann sie nur schwer widerstehen.

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MADAME TRICOT | 71

Madame Tricot hat eine Torte für uns gestrickt – wir haben sie nachgebacken

Truffestorte mit Beeren

Ergibt ca. 12 Stück – für 2 Springformen à 18 cm ∅

«Das Makabre lässt sich mit Wolle viel netter sagen» Wenn man genau hinschaut, entdeckt man in ihren Objekten immer auch die Zeichen der Vergänglichkeit, Morbides. Die vertrocknete Zitrone im Maul eines Wildschweinkopfs zum Beispiel, da und dort Schimmel auf Würsten oder faulende Früchte. «Ich stricke nur das Verderbliche», sagt Dominique Kähler Schweizer, «mit Wolle sieht es einfach viel netter aus.» Auch auf der Truffestorte, die sie eigens als kalorienarmes Pendant zum Rezept von «Saisonküche»-Köchin Lina Projer gestrickt hat, schaufeln zwei Spielzeugfiguren eine faulende Erdbeere weg. Das künstlerische Thema der umtriebigen Ärztin sind Grenzen und die Transformation, wenn ein Lebensmittel in die Fäulnis übergeht. «Schimmel wächst ja auch.» Deshalb wird ihr nächstes Projekt ein grosser Müllcontainer mit lauter verfaulten Sachen sein. Ein gestrickter Rattenschwanz ist auch darin vorgesehen.

ZUTATEN 300 g rote Beeren, z. B. Erdbeeren oder Himbeeren Biskuits: Butter und Mehl für die Formen, 8 Eier, 210 g Zucker, 80 g Butter, 200 g Mehl, 40 g Kakaopulver Ganache: 300 g Schokolade, dunkel, z. B. mit 78% Kakaoanteil, 3 dl Halbrahm Zubereitungszeit: 1 Stunde + ca. 30 Min. backen + ca. 10 Min. ruhen lassen + auskühlen lassen + 1 Stunde kühl stellen

Freies, zweckfreies Stricken hilft, ein Trauma zu verarbeiten Sie sei ständig am Stricken, erzählt Dominique Kähler Schweizer. Selbst die dreijährige Ausbildung in Psychotraumatologie hat sie strickend absolviert. «Und ich war immer wach und bin nie eingeschlafen», sagt sie mit ihrem herzhaften Lachen. Als Psychiaterin weiss sie, dass Stricken ein hervorragendes Mittel ist, um beide Hirnhälften miteinander zu verbinden. Es helfe, ein Trauma zu verarbeiten, und tue auch Depressiven gut. Am besten sei Stricken ohne eigentlichen Zweck, wie es Pullover, Socken oder Schals sind. Wenn man wie sie ohne Muster oder Vorlage arbeitet und sich das Objekt einfach vorstellt, fokussiert sich der Geist aufs innere Bild und lässt schlechte Gedanken vorbeiziehen. Text: Dora Horvath

ZUBEREITUNG 1. Für die Biskuits Springformböden mit Backpapier auslegen. Formränder ausbuttern, mit Mehl bestäuben. Backofen auf 180 °C vorheizen. Eier und Zucker über einem heissen Wasserbad cremig schlagen. Schüssel vom Wasserbad heben. Eicreme mit einem Rührgerät weiterschlagen, bis sie kalt ist. Butter schmelzen. Mehl und Kakao mischen. Portionenweise unter die Eicreme heben. Butter sorgfältig darunterziehen. Masse in die Springformen verteilen.

Biskuits in der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. In der Form 10 Minuten ruhen lassen. Biskuits vorsichtig vom Rand lösen, auf Ofengitter stürzen und auskühlen lassen. 2. Für die Ganache Schokolade fein hacken und in eine Schüssel geben. Rahm aufkochen. In 3 Portionen zur Schokolade giessen, schmelzende Schokolade dabei von der Mitte nach aussen verrühren. Ganache zudecken und auskühlen lassen.

3. Zum Fertigstellen Biskuits waagrecht in 3 gleich dicke Lagen schneiden. Ersten Boden ca. 5 mm hoch mit Ganache bestreichen. Zweiten Boden aufsetzen, ebenfalls mit Ganache bestreichen. Mit restlichen Böden gleich verfahren. Nicht alles aufbrauchen, mit dem Rest Tortendeckel und -rand bestreichen. Beeren darauf verteilen. Ca. 1 Stunde kühl stellen. Pro Stück ca. 11 g Eiweiss, 31 g Fett, 41 g Kohlenhydrate, 2050 kJ/490 kcal

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

MIGROS LUZERN | 75

LUZERN

Produkt der Woche

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Jugend trifft auf Reife

Die Migros-Kulturprozent-Classics 2014/2015 präsentieren erfahrene Orchester im Zusammenspiel mit jungen Nachwuchstalenten.

K

lassische Musik auf höchstem Niveau, zu moderaten Preisen, für jeden erlebbar: Das ist die Idee hinter der Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics. Junge Talente und etablierte Orchester geben in der Saison 2014/2015 an zwei Konzerten im KKL Luzern ihr Können zum Besten. Ein Abonnement für beide Konzerte ist zwischen 45 und 280 Franken erhältlich, Karten für ein einzelnes Konzert variieren zwischen 30 und 150 Franken.

Hier gibts Tickets Auskunft und Kartenverkauf für Abonnements (beide Konzerte) und Einzelkarten unter 041 455 73 58, jeweils Mo‒Mi 8.00 bis 12.00 Uhr. Einzelkarten können auch auf www. kkl-luzern.ch bestellt werden.

Weltbekannte Orchester, Dirigenten und Solistinnen Zum Auftakt am 17. November spielt das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter der Leitung von Robin Ticciati. Ihm zur Seite steht die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca, gespielt wird eine Werkschau französischer Orchestermusik. Am 28. Mai 2015 interpretiert die niederländische Violinistin Janine Jansen Mendelssohns e-Moll-Konzert. Begleitet wird sie vom London Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding.

Bild: Marco Borggreve

Text: Antonia Reinhard

Robin Ticciati dirigiert am 17. November im KKL Luzern das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam.

Detaillierte Information zu den Konzerten auf: www.migros-kulturprozent-classics.ch

Migros-Kulturprozent-Classics, 17.11.2014 und 28.5.2015, KKL Luzern


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MIGROS LUZERN

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Am Zugersee wird gerockt Von Freitagabend, 29. August, bis Sonntag, 31. August, bringen Gitarren-, Schlagzeug- und Bassklänge Leben an den Zugersee. Bereits zum siebten Mal findet das Open-AirFestival Rock the Docks am Hafen der Stadt Zug statt. Rund 5000 Besucherinnen und Besucher zieht es jährlich an den See, um die Festivalsommersaison gebührend ausklingen zu lassen. Das Festival überzeugt nicht nur durch gute Musik, sondern auch durch sein vielseitiges Rahmen-

programm: Skateboarder, Tänzergruppen und Graffitisprayer bieten eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Nationale und internationale Bands wechseln sich gegenseitig auf der Bühne ab. Von Rock und Pop über Hip-Hop und Reggae bis zu Electro ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Jungen Talenten aus Zug wird mit diesem Anlass auch die Chance geboten, erste Bühnenerfahrung zu sammeln.

Der Eintritt ans Rock the Docks ist gratis. Das regionale Open Air wird von 100 jungen freiwilligen Helfern organisiert. Die Migros Luzern unterstützt mit dem Migros-Kulturprozent das Festival und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Zentralschweizer Nachwuchs- und Kulturförderung. Rock the Docks, 29. bis 31.8.2014, Hafen der Stadt Zug, www.rock-the-docks.ch

Ein Tag voller Spiel und Spass

Am Sonntag, 21. September, gehört der Swiss Holiday Park in Morschach ganz den Familien: Famigros, der Familien-Club der Migros, organisiert einen Erlebnistag für Gross und Klein.

D

ie vielen unterschiedlichen Aktivitäten am Famigros-Familientag vom 21. September auf dem Areal des Swiss Holiday Parks versprechen einen unvergesslichen Tag. Der Spass beginnt um 10 Uhr und dauert bis 17 Uhr: Ballonkünstler, eine Hüpfburg, Kinderschminken, Zaubershows, Traktorenrennen, eine Kletterwand, Bowling, ein Kino und verschiedene Spiele sorgen für viel Unterhaltung. Bei schönem Wetter werden auch eine Minigolfbahn, ein Segway-Parcours und Kartfahren angeboten. Tierbegeisterte können auf dem Erlebnisbauernhof auf Ponys reiten und für ein Erinnerungsfoto sind auch die Lilibiggs-Figuren vor Ort.

Verlosung: 1500 Tickets für den Famigros-Familientag Am Famigros-Familientag werden attraktive Preise verlost, wie etwa eine Woche Ferien im Swiss Holiday Park für die ganze Familie. Wer zwischen all den Aktivitäten Hunger bekommt, der kann sich an den Verpflegungsständen und in den beiden Restaurants zu familienfreundlichen Preisen stärken. Angeboten werden vegetarische, aber auch Mahlzeiten mit

Fleisch. Die Tickets für den Familientag können nicht gekauft werden, sondern werden unter den Famigros-Mitgliedern auf der Homepage www.famigros.ch/ swissholidaypark verlost. Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 31. August. Die Gewinner werden Anfang September schriftlich benachrichtigt. Ein wichtiger Hinweis: Das Erlebnisbad des Swiss Holiday Parks gehört nicht zum Famigros-Familientag und ist nicht inbegriffen. Ebenfalls ist die An- und Rückreise sowie die Verpflegung im Gewinn nicht enthalten und muss individuell organisiert werden. Text: Antonia Reinhard

Schon Famigros-Mitglied? Famigros ist der Familien-Club der Migros. Mitglieder profitieren von tollen Freizeitangeboten und Vergünstigungen für die Familie, von Expertentipps für Erziehung und Entwicklung, von Preisvorteilen beim Familieneinkauf und vielem mehr. Registrieren auf www.famigros.ch

Der Famigros-Familientag: Am 21. September im Swiss Holiday Park.


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IHRE REGION

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Die Migros sucht Sie

Anfang August hat die Migros Luzern die Grundbildungsstellen fürs kommende Jahr ausgeschrieben: Rund 80 Stellen verteilen sich auf 12 verschiedene Berufe in diversen Branchen.

Garantiert eine ausgelassene Stimmung: Das Open Air Rock the Docks in Zug.

Gesucht: Talente für 12 verschiedene Grundbildungen, beispielsweise als Strassentransportfachfrau oder Strassentransportfachmann.

D

ie Migros ist nicht nur eine attraktive Arbeitgeberin mit überdurchschnittlichen Sozialleistungen, sondern bietet auch Lernenden optimale Bedingungen für ihre Grundbildung. Seit Anfang August ist der grösste Lehrstellenanbieter der Schweiz in den sechs Zentralschweizer Kantonen wieder auf der Suche nach jungen und motivierten Talenten für den Sommer 2015. «Damit wir unsere Abschliessenden nach ihrer Grundbildung weiterbeschäftigen können, setzen wir alles in ihre Ausbildung», erklärt Isabel Weber, Leiterin Berufsbildung in der Migros Luzern.

80 Prozent der Abschliessenden bleiben in der Migros Luzern Konstante rund 80 Prozent der Abschliessenden werden in der Migros Luzern weiterbeschäftigt. Reto Kron, Leiter Personelles/Ausbildung, freut sich darüber besonders: «Es spricht für uns, dass sich so viele Abschliessende für einen Verbleib in der Migros Luzern entscheiden.» Im Internet finden sich alle Informationen rund um Berufsbildung und Grundbildungsstellen in der Migros. Auf www.migros.ch/berufsbildung besteht

beispielsweise die Möglichkeit, sich ein Abonnement einzurichten, das per E-Mail laufend über offene Grundbildungsstellen orientiert. Zudem geben Berufsvideos einen anschaulichen Eindruck verschiedener Aufgabenfelder. Text und Bild: Marisa Michlig

Lehrstellen ab Sommer 2015 in der Migros Luzern Die Migros sucht rund 80 Jugendliche in den folgenden Bereichen: - Detailhandelsassistent/-in EBA - Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ - Fleischfachassistent/-in EBA - Informatiker/-in EFZ - Kauffrau/-mann (E-/M-Profil) - Logistiker/-in EFZ - Logistiker/-in EBA - Strassentransportfachmann/-frau EFZ - Polydesigner/-in 3-D EFZ - Systemgastronomiefachmann/-frau EFZ - Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ - Automobilfachmann/-frau EFZ Informationen und Bewerbung auf: www.migros.ch/berufsbildung

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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Ballonkünstler und Zauberer Charismo

Erlebnis-Bauernhof mit Pony-Reiten

Die Bäderlandschaft ist bei diesem Event nicht inbegriffen. Details zum Wettbewerb, Anmeldung und Teilnahme unter www.famigros.ch/swissholidaypark An-/Rückreise, Verpflegung etc. auf eigene Kosten. Teilnahmeschluss ist der 31.08.2014.

Kinderschminken

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LEBEN

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WILDS WELT

Um diese Traumlage beneiden viele Erwachsene die Kleinen: Provisorischer Kindergarten im Berner Marzilibad.

Die angesagtesten neuen Hotels der Welt

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Das Reisemagazin «Condé Nast Traveller» hat eine Liste mit den «weltbesten neuen Hotels» veröffentlicht. Die Gangtey-Goenpa-Lodge in Bhutan hat es in diese «Hot List 2014» geschafft.

Platznot im Chindsgi

An vielen Orten in der Deutschschweiz gibts zuwenig Räumlichkeiten für Kindergärten. Rasche und manchmal unkonventionelle Lösungen müssen her.

■ Die elf Monate junge Lodge mit zwölf

Bild: Valérie Chételat/Der Bund, Reto E. Wild

E

in Pavillon einer Immobilienfirma wurde in Oensingen SO in einen Kindergarten verwandelt, in Bern wurde eine Wohnung umfunktioniert, mobile Schulbauten sind in Planung. In Otelfingen ZH und in Vechigen BE ist das Platzproblem ungelöst, in Zug und Köniz BE ringen die Behörden um schnelle Lösungen. Hauptgrund für den Platzmangel sind rasche lokale Bevölkerungszunahmen in Boomquartieren. Aber nicht nur. «Neuere Unterrichtsformen brauchen mehr Platz», erklärt Alexander Gerlings (45), Fachreferent an der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). «Dies vor allem in der Basisstufe.» Hier werden vier Jahrgänge – Kindergarten bis zweite Klasse – gemeinsam unterrichtet. In einzelnen Unterrichtseinheiten ist eine räumliche Trennung notwendig, doch nicht überall gibt es einen zweiten Raum oder Zimmer, die gross genug sind. Für einen Anstieg an Kindergärtlern hat auch die Harmonisierung des Schulwesens gesorgt. «Die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule verpflichtet

die beigetretenen Kantone, das zweijährige Kindergartenobligatorium einzuführen», sagt Alexander Gerlings. Und auch der Stichtag für den Eintritt wurde verschoben, im Kanton Bern waren das drei Monate. «Auch wenn diese Verschiebung meist gestaffelt vorgenommen wird, führt sie in einer Übergangszeit zu grösserem Andrang.» Und weil neue Schulhausbauten eine diffizile Angelegenheit sind, weil sie teuer sind und langfristig Bestand haben müssen, bleibt für viele Schulen vorerst nur der unkonventionelle Weg. So haben etwa die Kleinen im Berner Marziliquartier nun einen Standort, um den sie wohl viele Erwachsene beneiden: Das jüngste Kindergartenprovisorium steht mitten im Marzilibad. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Wie lässt sich das Problem lösen? Ihr Vorschlag, um die Platzprobleme der Kindergärten in der Schweiz zu lösen.

Suiten, die alle mit Designcheminées ausgestattet sind, befindet sich im kaum besuchten Phobjikhatal und zählt zu den schönsten und abgeschiedensten Hotels dieser Welt. Die Holländerin Patty Liebe und ihr amerikanischer Mann Chris führen sie mit viel Passion. Das Dörfchen Gangtey Goenpa befindet sich 3000 Meter über Meer. Ab November überwintern im Tal die vom Aussterben bedrohten Schwarzhalskraniche. Bergsteigerlegende Reinhold Messner war dort im Sommer 1987 auf der Suche nach dem legendären Yeti. ■ Man muss aber nicht ins Königreich im Himalaya reisen, um sich ein «weltbestes neues Hotel» anzuschauen oder auszuprobieren: Mit dem Chedi Andermatt UR, dem W in Verbier VS und dem Le Grand Bellevue in Gstaad BE figurieren gleich drei Schweizer Häuser auf der «Hot List 2014». ■ Drei heisse Hoteladressen für Ferienziele, die bei Schweizern beliebt sind: Ace Shoreditch, ein Boutiquehotel in East London, La Maison d’Uzès in Südfrankreich und The Marlton in New York. Bilder zur Gangtey-GoenpaLodge und dem Chedi Andermatt: www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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LEBEN

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Teilzeitarbeit als Vorsorgefalle

Albert Steck, Markt- und Produktanalyse Migros Bank

August

Wer Teilzeit arbeitet, sollte sich besonders intensiv um seine Vorsorge kümmern. Leider ist dies vielen Leuten nicht bewusst, obwohl die Teilzeitarbeit immer mehr Verbreitung findet. Bei den Frauen betrifft es mit einem Anteil von 60 Prozent sogar die Mehrheit. Deutlich tiefer liegt der Anteil bei den Männern mit 11 Prozent. Von den insgesamt 1,5 Millionen Personen mit einer Teilzeitstelle haben rund 650 000 ein Pensum unter 50 Prozent. Bei ihnen ist die Gefahr, in eine Vorsorgelücke zu geraten, besonders gross. Grund dafür ist der Koordinationsabzug. Der Gesetzgeber sieht nämlich vor, dass der Bruttolohn für die Pensionskasse um einen fixen Koordinationsabzug von 24 570 Franken gekürzt wird. Bei einem 100-Prozent-Jahreslohn von 70 000 Franken beträgt der versicherte PK-Lohn somit 45 430 Franken. In der Grafik sehen Sie nun die gleiche Kalkulation bei einem 50-Prozent-Pensum: Der versicherte Jahreslohn sinkt auf nur noch 10 430 Franken (35 000 minus den Koordinationsabzug von 24 570). Das bedeutet: Wenn Sie 50 Prozent arbeiten, reduzieren sich Ihre PK-Leistungen nicht ebenfalls um die Hälfte, sondern um drei Viertel. Das betrifft sowohl Ihre Altersrente als auch eine allfällige Invaliden- oder Waisenrente. Manche Pen-

Achten Sie also bei der Jobauswahl auch auf die PK-Leistung bei einem Teilzeit80 000 pensum.  Bruttolohn 70 000  versicherter Lohn Noch komplizier60 000 ter wird die Vorsorge Vorsorgelücke bei zwei Teilzeitjobs 50 000 mit geringen Pensen, 40 000 wenn der einzelne 30 000 Lohn weniger als 20 000 21 060 pro Jahr er10 000 reicht (vgl. Beispiel 0 ganz rechts in der 100 % 50 % 50 % 50 % Grafik). In diesem Standard-PK Migros-PK 2 Jobs Fall ist der Arbeitgeber nicht verBei einer Teilzeitarbeit von 50 Prozent kann der pflichtet, Sie in die versicherte Lohn je nach Pensionskasse (PK) sehr Pensionskasse aufunterschiedlich ausfallen: Die Grafik zeigt dies für zunehmen. Eventuell eine Standard-PK, für die Migros-PK sowie für die tut er dies freiwillig, Situation bei zwei Teilzeitjobs von 30 resp. 20 Prozent. ansonsten können Sie Ihr Einkommen bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG sionskassen sind allerdings grosszügiger (www.aeis.ch) versichern. als vom Gesetzgeber vorgesehen. Fazit: Wer Teilzeit arbeitet, muss ein besonderes Augenmerk auf die Vorsorge Die Säule 3a stopft Lücken legen. Ich empfehle Ihnen, eine tiefe in der Vorsorge PK-Leistung mit regelmässigen EinzahZu diesen grosszügigeren Pensionskas- lungen in die Säule 3a zu kompensieren. sen gehört auch die Migros-Pensions- Infrage kommt auch ein Einkauf in die kasse. Statt einen fixen Koordinations- Pensionskasse. Welche dieser Varianten abzug zu verwenden, passt sie diesen sich für Sie besser eignet, erfahren Sie proportional dem Arbeitspensum an. Im auf dem Blog der Migros Bank. erwähnten Beispiel erhöht sich der versicherte Lohn somit von 10 430 auf 22 715 Jetzt aktuell auf blog.migrosbank.ch: In die Franken – eine massive Verbesserung! 2. oder 3. Säule einzahlen? Tipps für Ihre Vorsorge.

So gross ist die Vorsorgelücke

Daten: Migros Bank

Nach der Mutterschaft möchte ich wieder Teilzeit arbeiten. Wie gehe ich vor, um eine Lücke in meiner Altersvorsorge zu vermeiden?

ALLTAGE MIT KINDERN Tipps und Ideen aus dem Buch «365 Alltage mit Kindern»

Bild: Lee Jakob

Trockenübung am Zebrastreifen ■ Material: Abdeckband ■ Und so gehts: Mit Abdeckband wird ein Zebrastreifen auf den Boden geklebt. Jetzt können die Kinder Verkehrssituationen nachspielen: Eines der Kinder hält am Zebrastreifen, sagt den Vers «Warte, luege und lose, laufe» und überquert dann den Zebrastreifen. Andere Kinder können Autos spielen und entweder vor dem Zebrastreifen halten oder

einfach weiterfahren. Das Spiel gibt Ihnen die Möglichkeit, das Verkehrsverhalten der Kinder etwas einzuschätzen. Tipp: Auf der Internetsite der Beratungsstelle für Unfallverhütung (www.bfu.ch) gibt es nützliche Infos zum Thema Verkehrssicherheit. «365 Alltage mit Kindern», Sabine Mandel, Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.exlibris.ch

Etwas Abdeckband, und schon hat man einen eigenen Zebrastreifen zum Üben.


LEBEN 84 |

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REISEN

Die Altstadt von Gent lässt sich gut bei einer Fahrt auf den ehemaligen Schifffahrtskanä­ len besichtigen.

Rechts: Bier mit Tradition. Brügges Brauerei De Halve Maan wird in sechster Genera­ tion geführt. Mitte: Beim Velofahren im flachen Flandern kommt man zügig vorwärts. Ganz rechts: Auch für exzellente Schokolade ist Belgien berühmt.

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LEBEN

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Flandernfahrt für Geniesser

Das perfekt ausgebaute Radnetz im nördlichen Teil Belgiens ist ein Paradies für Velofahrer. Für Entspannung sorgt die gemütliche belgische Lebensart, und Genussmenschen freuen sich über exzellente Pralinés und 1000 Sorten Bier.

B

ei den Pralinés sind die Belgier Meister», sagt Bernadette Buess (29) und strahlt. Die Schweizerin hat sich in den fünf Jahren, die sie in Brüssel wohnt, durch alle bekannten Chocolatiers der Stadt probiert. Überall in Brüssel locken sie mit ihren süssen Kreationen in allen Formen und Arten. Belgien ist weltberühmt für seine Schokolade, und die Tradition der Chocolatiers reicht bis weit ins 19. Jahrhundert zurück. Sie gelten sogar als Erfinder des Pralinés. «Bei den Tafelschokoladen haben die Schweizer aber die Nase vorn», findet Bernadette Buess, die in Brüssel wohnt und in der Mission der Schweiz

bei der Europäischen Union an der Place du Luxembourg arbeitet. Beim Rheinfall aufgewachsen, in Bern Politologie studiert, lebt sie nun dort, wo in unmittelbarer Nähe der imposante Stahlglasbau des Europaparlaments in den Himmel ragt und wichtige Entscheide für ganz Europa gefällt werden. Es waren aber nicht berufliche Ambitionen, welche die Zürcherin hierhergelockt haben. Es war die Liebe. «Ich habe 2008 ein Austauschsemester an der Uni Brüssel gemacht», sagt sie. «Da hat es mich erwischt.» Ein Sportlehrer aus Toulon, der schon lange hier lebte, eroberte ihr Herz. Zurück in der Schweiz, schloss sie schnellstmöglich das Studium ab und zog zu ihm in die belgische Hauptstadt.

Geselligkeit und Spontaneität zeichnen die Belgier aus

Die Schweizer Politologin Bernadette Buess lebt seit fünf Jahren in Brüssel.

In den vergangenen Jahren lernte die Politologin nicht nur perfekt Französisch und gut Niederländisch, sie lernte vor allem auch die gemütliche belgische Lebensart kennen. «Eile gibt es kaum», sagt sie. «Viel wichtiger sind Geselligkeit und Spontaneität. Hier trifft man sich nach der Arbeit und sagt: ‹Nehmen wir mal einen Apéro?› Danach schaut man weiter.» Apéro heisst hier: Bier. Da haben Neulinge aus der Schweiz die Qual der Wahl. Lieber ein leichtes Pils, ein Malz-, Weiss- oder süssliches Kirschenbier? Oder gar ein schweres Doppel- oder Dreifachgebrautes? «Man sagt, es gibt über 1000 Biersorten im ganzen Land.» Ebenso wichtig ist aber das Essen. «Wir gehen oft mit Freunden auswärts abendessen – die Auswahl an Lokalen ist riesig. Nebst europäischer Küche, Thai und japanischem Essen gibt es auch äthiopische, kambodschanische oder


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REISEN

In Brüssels Innenstadt laden die Galeries Royales zum Flanieren und die Confiseurs zum Gluschten ein.

laotische Restaurants.» An die Frites, die stets mit Mayonnaise serviert werden, hat sie sich mehr als gewöhnt: «In der Schweiz habe ich nie Frites gegessen, hier aber schon: Sie sind richtig gut.» Und sagt lachend: «In Belgien gehst du nie durstig oder hungrig ins Bett.» Als Ausgleich zur deftigen Küche geht Bernadette regelmässig joggen, ins Fitnessstudio und macht Spaziergänge mit ihrem Hund in einem der vielen Parks in Brüssel. Trotzdem fehlt ihr manchmal die Schweiz, vor allem im Sommer: «Ich vermisse das viele Grün, die Seen und die Flüsse, in denen man baden kann.» Unweit des Rheinfalls im lauschigen Uhwiesen ZH aufgewachsen, gehörte das Baden und Planschen im Fluss früher zu ihrem Alltag. In Brüssel jedoch gibt es kein Freibad, und das einzige Wasser, das durch die Hauptstadt führt, ist der Schifffahrtskanal. In der Millionenstadt reizt sie auch das Velofahren nicht, die Belgier scheinen ihrem Ruf als schlechte Autofahrer alle Ehre zu machen. «Der Verkehr ist chaotisch und viel zu gefährlich.» Ausserhalb der Stadtregion Brüssel sieht alles anders aus: Man befindet sich in Flandern, einem Paradies für Radfahrer. Die gesamte Region, ein Drittel so gross wie die Schweiz, ist mit einem Fahrradwegnetz überzogen. «In Flandern ist es fast wie in Holland», sagt Bernadette. «Velofahren ist da gross in Mode.» Eine besonders beliebte Radfahrergegend ist die Provinz Limburg. Hier führen die Radwege durch unterschiedliche Landschaften: an Schiff-

Brü sse l

BELGIEN

Brügge

Gent

FLANDERN BRÜSSEL

P ROVI N Z LIMBURG

20 km

fahrtskanälen entlang, durch windschützende Alleen, an Feldern, Heiden und grasenden Kühen vorbei, durch den waldigen Nationalpark Hoge Kempen, der einzige des Landes, durch sandige Heiden übers Schwemmland der Maas. Es geht auch mal über kurvige Strässchen durch Wohnquartiere mit putzigen Gartendekorationen.

Im ebenen Flandern radeln auch Ungeübte locker Das Schöne dabei: Man kann sich hier kaum verfahren. Die Radwege sind gut ausgeschildert, die Kreuzungen als Knotenpunkte durchnummeriert. Ohne Gegenwind schaffen es selbst Unsportliche weit, man schafft in gemütlichem Tempo an einem Morgen locker mehrere Dutzend Kilometer. Wer gern gümmelet, kann sich sogar auf legendäre Strecken der Profi-Radfahrer wagen. Im weiter westlich gelegenen Brügge liegt nämlich

der Startpunkt der jährlichen Flandernrundfahrt, dem eintägigen Velorennen über gut 250 Kilometer. Das herzige Brügge kennt man aber hauptsächlich wegen seiner tadellos erhaltenen mittelalterlichen Innenstadt. In der Hauptsaison drängeln sich Touristen massenweise in den Gassen. Das Geschäft brummt: Über 50 Chocolatiers buhlen um die Gunst der Besucher, in und um das Städtchen gibt es SterneRestaurants zuhauf, und auch die einzige innerhalb der alten Stadtmauern übriggebliebene Brauerei De Halve Maan (Der Halbmond) floriert. In dem 1856 gegründeten Bierhaus steht man Schlange, um im einstündigen Rundgang mehr über die Braukunst zu erfahren. Die Führung führt von den Whirlpools im Erdgeschoss bis hoch unter das Gebälk und auf das Dach des Gebäudes, und man erfährt, dass Bier früher als gesünder als Wasser galt – was insofern


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

Links: Kanäle durchziehen das mittelalterliche Brügge. Unten: Pol serviert in seiner Bar T’Dreupelkot in Gent eine kleine Auswahl seiner 200 Jenever.

stimmt, als beim Erhitzen Krankheitskeime abgetötet werden; dass die Produktion von Fruchtbier ein Mittel war, um Früchte haltbar zu machen und dass die Bierbraukunst traditionell Frauenarbeit war. «In jeder Gemeinschaft – ob in Dorf, Quartier, Grossfamilie oder Kloster – wurde Bier gebraut», weiss die Reiseführerin. Wer es lieber luftiger, grösser und authentischer hat, ist im benachbarten Gent gut aufgehoben. Von Touristen oft vernachlässigt – weil Brügge bekannter ist, Brüssel grösser, Antwerpen cooler –, hat Gent aber kulturell und kulinarisch viel zu bieten. Hier steht die älteste noch erhaltene Fleischhalle, in der Kirche St. Bavo kann man Van Eycks Altargemälde «Lamm Gottes» bewundern, und inmitten der Altstadt lädt der alte Hafen, einst Macht- und Handelszentrum der Stadt, zum Bummel ein. Die stolzen Gildehäuser bilden eine einzigartige Kulisse für gemütliche Abendstunden. Modern ist die Stadt trotz ihrer Altertümlichkeit: In über 100 Lokalen gibt es den vegetarischen Donnerstag, Gent will sich als vegetarische Hauptstadt Europas etablieren. Idealer Abschluss des Abends ist ein Besuch im «T’Dreupelkot». In dieser Bar gibt es 200 Sorten Jenever, den typischen Schnaps Flanderns und ein Vorgänger von Gin. Patron Pol tischt nebst dem gängigen Korn Schnaps mit Schokolade, Zitrone, Erdbeere, Vanille,

Chili und Grapefruit auf, die er in seiner eigenen Destillerie produziert. Wie in anderen Genter Lokalen gilt auch bei ihm: Die Bar schliesst erst, wenn der letzte Gast gegangen ist. «Die Belgier sind lockerer, vieles läuft nicht so geordnet wie in der Schweiz», weiss Bernadette Buess. «Sie verplanen auch ihr Leben nicht – weil es nichts bringt», sagt sie. «Wer hätte beispielsweise je gedacht, dass ich in Brüssel lande?» Die Zürcherin hat viel von der belgischen Lebensart in sich aufgesogen, ihre schweizerische Ungeduld jedoch nicht verloren. «Es ärgert mich oft, wenn es nicht vorwärtsgeht – in der Beiz, beim Anstehen, im Verkehr, oder wenn ein Zug nicht kommt. Das nehmen die Belgier gelassen, immer.» Als Ferienland ist Belgien aber super. Da hat man ja Zeit, etwas zu warten. Text: Claudia Langenegger Bilder: Marc Latzel

Die Recherchen wurden von Twerenbold unterstützt: www.twerenbold.ch/veloreisen

www.migrosmagazin.ch

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REISEN | 89

Donauweg

Mit dem Velo gemütlich von Passau nach Wien Der Donauradweg gilt als einer der schönsten Radwege Mitteleuropas, er ist grösstenteils autofrei. Einst zogen hier Pferde die Schiffe flussaufwärts. Sie radeln etwa 300 Kilometer der Donau entlang Richtung Wien, die Etappen sind für Alt und Jung mühelos zu bewältigen. Unterwegs trifft man auf mittelalterliche Handelsstädte, urchige Dörfer und einladende Gasthöfe.

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LEBEN 90 |

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FAMILIE

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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ein Stück unbeschwerte Kindheit

Sind Eltern psychisch krank, leidet auch das Kind. Patinnen und Paten von «HELP! For Families» entlasten betroffene Familien und kümmern sich tageweise um die Kinder.

J

amilas* Zelt ist blau. Es hat eine rote Tür und gelbe Fenster, die man hochrollen kann, wenn man hinaus­ schauen möchte. In dem Zelt liegt im­ mer ein grosser Sack mit farbigen Bällen. Die schüttet die Zweieinhalbjährige als Allererstes aus, wenn sie kommt. Das Zelt steht im Schlafzimmer von Jutta Durst (46) in Basel. Jeden Donners­ tagnachmittag ist Jamila bei ihr zu Be­ such, spielt im blauen Zelt, geht mit ihr spazieren, auf den Spielplatz. Dann hat ihre Mutter Zeit für sich, kann Behör­ dengänge erledigen, in Ruhe einkaufen. Jamilas Mutter ist alleinerziehend und leidet unter Depressionen. Der gemein­ nützige Verein «HELP! For Families» hat für ihre Tochter im Rahmen eines Patenschaftsprojekts eine Patin vermit­ telt. Das entlastet Jamilas Mutter sehr. Fachleute schätzen, dass in der Schweiz rund 50 000 Kinder leben, deren Eltern unter einer Überlastungs­ depression, einer Bipolaren Störung oder einer Schizophrenie leiden. Jede dritte psychisch kranke Frau ist Mutter, jeder sechste kranke Mann ist Vater eines oder mehrerer Kinder. Was aber geschieht mit den Kindern, wenn Mama Stimmen hört oder Papa mit sich selber spricht? «Die Kinder leiden unter der familiären Situation», weiss Franza Flechl (55), Sozialpäda­ gogin, Familientherapeutin und Koordi­ natorin des Projekts «HELP! Paten­ schaften» in Basel. Schon früh lernen sie im Gesicht der Mutter zu lesen, wie es Mami heute geht, sie passen ihr Verhalten deren Gefühlslage an. Und sie übernehmen Verantwortung und die Rolle der Mutter, wenn diese es nicht schafft beispielsweise die kleineren Kin­ der für den Chindsgi bereit zu machen. «Sie haben es ungleich schwerer als andere Kinder, ihre eigenen Bedürfnisse, einen Selbstwert zu entwickeln», sagt

Franza Flechl. Mit dem Projekt «HELP! Patenschaften für psychisch belastete und erkrankte Eltern» sollen diese Kin­ der unterstützt, ihnen ein paar unbe­ schwerte Stunden beschert werden. Seit dem Start Ende 2012 konnten neun Patenschaften im Raum Basel­Stadt und Basel­Landschaft vermittelt wer­ den. Weitere zehn angemeldete Kinder warten noch auf einen Paten. Dabei komme es in den Patenschaften weniger darauf an, für die Kinder ein spektakuläres Programm auf die Beine zu stellen, als vielmehr Alltag zu leben, gemeinsam zu essen, auf den Spielplatz zu gehen. Eine Regelmässigkeit, die es so häufig zu Hause nicht gibt und daher umso wichtiger für diese Kinder ist.

Die Projektkoordinatorin schaut, wer zusammenpassen könnte Jamila ist eines der ersten Kinder, die vermittelt worden sind. Damals war sie kaum anderthalb Jahre alt. «Mein Mann und ich haben uns gut überlegt, ob wir ein so kleines Kind begleiten wollen», sagt Jutta Durst. Sie hatte sich schon lange ehrenamtlich engagieren wollen, dachte zuerst an eine Patenschaft im Ausland. «Aber ich wollte eine Bezie­ hung zu dem Kind aufbauen können.» Der Kontakt zu Jamilas Mutter Nadia K. ist über Franza Flechl zustande ge­ kommen. Sie bringt interessierte Paten mit Eltern zusammen, schaut, wer zu­ sammenpassen könnte. Man muss ein­ ander sympathisch sein, sonst hat die Patenschaft keine Zukunft. Lebensver­ hältnisse, Motivation, Erfahrungen im Umgang mit Kindern der potenziellen Paten werden im Vorfeld abgeklärt. Einen Nachmittag pro Woche und ein Wochenende im Monat sollen sie ver­ lässlich und kontinuierlich mit ihrem Patenkind verbringen können. Individu­ elle Absprachen sind natürlich möglich.

Donnerstagnachmittags ist Jutta Durst meist allein mit Jamila. Aber an einem Wochenende im Monat ist das Patenamt Familienangelegenheit. «Dann nimmt sich auch mein Mann Zeit für Jamila und freut sich wie ich», sagt Jutta Durst. «Ohne seinen Rückhalt wäre ich das Patenamt nicht eingegangen.» Mit Jamilas Mutter versteht sie sich sehr gut, und auch wenn das im Projekt nicht zwingend vorgesehen ist, hat sich eine Freundschaft zwischen den Frauen entwickelt, erzählt die Ethnologin. Kämen doch einmal Probleme auf, wäre Franza Flechl ihre Ansprechpartnerin. Die Projektkoordinatorin begleitet die Patenschaften und betont, dass die Müt­ ter trotz ihrer Krankheit bereit und in der Lage sind, sich an Abmachungen und an Termine zu halten. Das ist eine Bedin­ gung für die Teilnahme am Projekt. «Anfangs hatte ich Sorge, dass die Eltern die Paten als Konkurrenz sehen könnten», erzählt Franza Flechl. Dies bestätigt sich bisher nicht. Wie andere Mütter ist auch Nadia K. einfach nur froh, dass ihre Tochter eine solch liebe­ volle Patin gefunden hat, sagt sie, und sie selbst eine Unterstützung. Denn Jamila wird auch dann zu ihrer Patin gehen können, wenn ihre Mutter bald an zweiTagenimMonateinenAusbildungs­ kurs zur Pflegehelferin beginnt. Aber auch Jutta Durst freut sich jede Woche aufs Neue auf ihren Patinnentag. «Letztlich ist es auch für mich eine grosse Bereicherung. Ohne Jamila wäre ich beispielsweise nie zum Mutter­ Kind­Basteln gegangen. Durch sie lerne ich mein Quartier ganz neu kennen», sagt sie und winkt Jamila zu, die aus ih­ rem Zelt herausschaut und lacht. Text: Evelin Hartmann Bild: Tina Steinauer

* Name der Redaktion bekannt


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

Abwechslung, die beiden Freude macht: Jutta Durst mit Jamila im Park.

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Verlässliche Beziehungen für Kinder in Not Das Projekt «HELP! Patenschaften» wurde 2012 vom Verein «HELP! For Families» ins Leben gerufen. Finanziert wird es bis Ende 2014 von der 5i Förderorganisation. Vermittelt werden Buben und Mädchen vom Kleinkindbis Pubertätsalter, deren Eltern sich in ärztlicher, psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung befinden und trotz ihrer Krankheit in der Lage sind, ihre Kinder selbst zu betreuen. Bisher ist eine solche Patenschaft nur in Basel-Stadt und Basel-Landschaft möglich. Doch «HELP! For Families» wurde bereits von Organisationen und Institutionen aus anderen Kantonen angefragt, beim Aufbau ähnlicher Projekte unterstützend zur Seite zu stehen. Die Kinder werden rund 400 Stunden im Jahr von ihren Paten betreut. In dieser Zeit sollen sie verlässliche und stabile Beziehungen und Strukturen erleben. Zurzeit wird die weitere Finanzierung geklärt, denn das Projekt soll in das reguläre Angebot des Kantons Basel etabliert werden. Um das Projekt weiter ausbauen zu können, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen und auf der Suche nach Stiftungsangeboten.

«Es ist eine Bereicherung. Durch Jamila lerne ich mein Quartier ganz neu kennen.»

So werden Sie Pate Paten werden können Familien, Singles und Paare ohne Kinder (aber mit Erfahrung im Umgang mit Kindern), die in einer stabilen Lebens- und Wohnsituation stehen und bereit sind, sich einen halben Tag pro Woche und wenn möglich ein Wochenende im Monat Zeit zu nehmen für ihr Patenkind. In dieser Zeit binden sie das Kind in ihren Lebensalltag mit ein, gehen individuell auf seine Bedürfnisse ein und unternehmen etwas Spannendes. Der erste Kontakt findet über die Projektkoordinatorin Franza Flechl statt. In einem gemeinsamen Gespräch wird geprüft, ob eine Patenschaft infrage kommt, in einem zweiten bringt sie potenzielle Paten und Kinder zusammen. Kommt eine Patenschaft zustande, werden Paten und Eltern in regelmässig stattfindenden Gesprächen unterstützt. Die Paten erhalten für ihr ehrenamtliches Engagement monatlich eine Spesenpauschale. Für Paten sind keine Altersbeschränkungen festgelegt. Die jüngste der bisher eingesetzten Patinnen ist 27 Jahre alt, die älteste 73. Weitere Informationen unter: www.help-for-families.ch oder telefonisch direkt unter 061 386 92 18 bei Franza Flechl.


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1. Tag: Schweiz–St. Jean de Losne. Busanreise via Dijon, wo Sie eine Stadtführung (inkl.) erleben. Anschliessend Weiterfahrt nach St. Jean de Losne. Einschiffung auf die «Excellence Rhône». 2. Tag: St. Jean de Losne–Chalon-Tournus. Vormittags Flussfahrt auf der schön gewundenen Saône. Nach dem Mittag Ausflug adurch das Burgunder Weingebiet (*) bis nach Beaune. 3. Tag: Tournus–Mâcon–Lyon. Ausflugsmöglichkeit ins südliche Burgund mit Schloss Cormatin (*). Wiedereinschiffung in Mâcon und Weiterfahrt nach Lyon. 4. Tag: Lyon–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Stadtbesichtigung in Lyon (inkl.) und Rückreise zu Ihren Einsteigeorten.

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Reisedaten 2014 26.10.–28.10.14 (umgekehrte Route) Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Kab. Hauptdeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett-Kab. frz. Balkon, Oberdeck Kab. zur Alleinbenützung Hauptdeck Ausflug Obernai

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Reisedatum 2014 28.10.–31.10. Preise pro Person

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Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kab., Hauptdeck 1135.– 795.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1425.– 995.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 1650.– 1155.– Kein Zuschlag für Alleinreisende (alle Kategorien) Zuschläge Ausflugspaket (*) mit 2 Ausflügen Königsklasse Luxus-Bus

60.– 95.–

Unsere Leistungen ■

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Internet erstj1 Buchungscode

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Reisedaten 2014 Alleinreisende eck Passau–Würzburg 12.10.–16.10.14 Kabinen Hauptd Würzburg–Passau 16.10.–20.10.14 Preise pro Person Fr. Kategorie/Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kab. Hauptdeck 1075.– 755.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1275.– 895.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 1565.– 1095.– Saisonzuschlag (Reise 16.10.) 55.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf p; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof p; 08:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; 08:50 Winterthur, Rosenberg, 09:15 Wil p eppas6 Internet Buchungscode epwue1 ■

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Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Versicherung Sitzplatzreservation Car 1.–3. Reihe Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung ■

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Persönliche Auslagen Getränke Trinkgelder ■

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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DIGITAL | 93

NERD’S WORDS

Alles unter Kontrolle: Soziale Netzwerke sind völlig ungefährlich. Vorausgesetzt, die Einstellungen stimmen.

mit Reto Vogt

Yo? Yo! Yo.

Facebook, aber sicher!

Fünf wichtige Einstellungen: So schützen Sie Ihre Privatsphäre.

W

er verhindern will, dass private Fotos oder Beiträge öffentlich sind, muss seine Einstellungen überprüfen. Die zentrale Anlaufstelle dafür ist www.facebook.com/privacy

1. Vergangenheit kontrollieren Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone und lesen Sie, wie der Messenger-Zwang bei Facebook umgangen wird.

Auf «Aktivitätenprotokoll verwenden» klicken. Dort ist alles gelistet, was Sie je auf Facebook veröffentlicht haben. Rechts von jedem Eintrag ist ersichtlich, wer ihn sehen kann. Dort lässt sich Un­ erwünschtes löschen oder die Sichtbar­ keit einschränken. Für ältere Einträge die «Aktivitätensuche» oben rechts nutzen.

Illustration: Marcus Langer

2. Sichtbarkeit einschränken Sie können definieren, wer Ihnen Freundschaftsanfragen schicken darf (Alle oder Freunde von Freunden). Ausserdem legen Sie fest, wessen Nach­ richten aus Ihrem Posteingang heraus­ gefiltert werden.Wir empfehlen «Stren­ ges Filtern», um sich besser vor Spam und gefälschten Profilen zu schützen.

3. Auffindbarkeit minimieren Unterbinden Sie, dass «Alle» nach Ihnen suchen können, und wählen Sie

stattdessen «Freunde von Freunden». Verhindern Sie ausserdem, dass Sie über Ihre Telefonnummer gefunden werden können, und untersagen Sie Suchma­ schinen, auf Ihr Facebook­Profil zu ver­ weisen.

4. Markierungen kontrollieren Klicken Sie links auf «Chronik und Mar­ kierungen». Dort lässt sich ausschalten, dass Freunde in Ihrem Profil Postings veröffentlichen können. Schalten Sie ausserdem ein, dass Sie Beiträge über­ prüfen möchten, wenn Freunde Sie mar­ kiert haben. Ein Klick auf «Anzeigen aus der Sicht von» zeigt, wie Ihr Profil für die Öffentlichkeit aussieht.

5. Freunde ausschliessen Surfen Sie zu www.facebook.com/ bookmarks/lists und erstellen Sie Listen für enge Freunde, Familie oder Arbeits­ kollegen. Künftig können Sie Ihre Bei­ träge an eine bestimmte Gruppe richten, indem Sie bei jedem Posting «Öffent­ lich» oder «Freunde» anklicken und bei «Weitere Optionen», «Benutzerdefi­ niert» die passende Liste wählen. Texte: Reto Vogt

600 Millionen Menschen nutzen Messaging-Apps auf ihren Smartphones. Eine gewaltige Zahl, die noch weiter steigen wird. Laut den Marktforschern von GlobalWebIndex (GWI) beträgt das Wachstum gegenüber 2012 rund 30 Prozent. Bei der kürzlich veröffentlichten GWI-Studie rangiert WhatsApp zum ersten Mal an der Spitze und hat den Facebook-Messenger verdrängt, der Nutzern aufgezwungen wird (siehe QR-Code links). Speziell: WhatsApp gehört seit der Übernahme ebenfalls zum Facebook-Konzern – die kurzzeitig aufgebrandeten Bedenken bezüglich Privatsphäre scheinen bei den meisten Nutzern wie weggewischt. WhatsApp und Facebook-Messenger haben bei mobilen Internetnutzern je einen Marktanteil von knapp 40 Prozent. Abgesehen vom Drittplatzierten Skype spielen die restlichen Messenger in den Top 10 wie Kik, Snapchat, WeChat oder Viber in Europa keine grosse Rolle. Diese sind vor allem in Amerika und Asien weitverbreitet. Nichtsdestotrotz findet gerade bei jungen Schweizerinnen und Schweizern auch hierzulande eine Trendwende statt: Statt sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter rücken Messaging-Apps ins Zentrum ihrer Smartphones. Sie ermöglichen eine private Kommunikation in Echtzeit mit dem ganzen Freundeskreis. Der Inhalt spielt dabei keine grosse Rolle, Hauptsache vernetzt. So verwundert es wenig, wurde eine App über eine Million Mal heruntergeladen, bei der man nur ein «Yo» verschicken kann. Yo.

Diskutieren Sie mit Welchen Messenger nutzen Sie? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Einer für alle Familienfälle

Rundum aufgefrischt rollt der Opel Meriva an. Für Familie Grimm aus Weinfelden ist ihre Züglete die Chance, ihn auf sein Familientalent zu prüfen.

N

ach 18 Jahren im Ausland ist Familie Grimm wieder im Thurgau – quasi frisch wie der 2014erOpel-Meriva. Für den gibt es während der Testwoche viel zu tun: Die Grimms zügeln in ihr neues Heim in Weinfelden TG und konnten gleich testen, ob der Kompaktvan nicht nur als Zügelhelfer, sondern auch als neuer Familienwagen passt. «Wir planen den Kauf eines Autos», sagt Beat Grimm (48). «Im Alltag reicht der Platz locker, für Ferienfahrten wird es zu fünft mit Gepäck knapp. Die Rückbank ist auf drei Kinder ausgelegt, aber unsere drei Mädels sind ja schon fast junge Erwachsene», meint Regula Grimm (46) schmunzelnd. Die ungewöhnlichen, gegenläufigen Türen stossen beim Ehepaar auf geteiltes Echo. Der Ingenieur empfindet sie «als Gag», die Lehrerin «als Hingucker und praktisch beim Einstieg. Wenn alle gleichzeitig einsteigen, kommt man sich jedoch in die Quere.» «Der Meriva bietet eine gute Lenkung, er ist aber kein Sportwagen. Er wirkt wendig, und der Komfort gefällt uns», sagt Beat Grimm und meint zum

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Testen Sie eine Woche lang gratis den neuen VW-Van Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen VW Golf Sportsvan. Bewerben Sie sich auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie vom 15. bis 22. September 2014 diese neue Golf-Van-Version (Golf-Plus-Nachfolger). Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, im Migros-Magazin zu erscheinen. Anmeldeschluss: Sonntag, 31. August2014. Wir wählen die Teilnehmer aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

neuen 136-PS-Dieselmotor: «Ebenfalls nicht sportlich, aber relativ leise und stark bei den Zwischenspurts.» Auf über 700 Testkilometern erzielten die Grimms einen Verbrauch von gut sechs Litern auf 100 Kilometer. Sparsam ist der Meriva also. «Gefallen haben mir die bequemen Sitze, die erhöhte Sitzposition, das leichte Rangieren und die gute Übersicht. Nur nach hinten sieht man wenig, aber da helfen die Parksensoren», findet Regula Grimm. Bei Janine (16), Andrina (14) und Melanie (12) stösst das Multimediasystem auf Gegenliebe. «Das Smartphone ist leicht integrierbar und die Sprachsteuerung gut», fasst es Beat Grimm zusammen. «Nicht praktisch ist jedoch, dass der Schalthebel so nahe an den Knöpfen der elektronischen Helferlein liegt.» Das Familienfazit: «Für uns als fünfköpfige Familie bietet er zu wenig Laderaum auf Reisen», bringt es Regula Grimm auf den Punkt. «Aber sonst ist er grosszügig, voll familientauglich und preislich sehr fair.» Texte: Timothy Pfannkuchen Bilder: Mirko Ries

Züglete: Nach vielen Jahren im Ausland zügelt Weinfelden und testet bei dieser Gelegenheit

STECKBRIEF VW Golf Sportsvan 1.4 TSI DSG Antrieb: R4-Turbobenziner, 1395 cm3, 150 PS, 250 Nm bei 1500/min, automatisiertes 7-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 8,8 s, Spitze 212 km/h. Abmessungen: L/B/H 4,43 /1,81 /1,58 m, Laderaum 500 bis 1520 l, Gewicht 1409 kg. Verbrauch: 5,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 121 g/km (Normwerte). Energieef7enz B. Preis: ab 35 250 Franken (Basis: 1.2 TSI, 85 PS, ab 24 900 Franken).


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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Im Laderaum des Meriva haben etliche Zügelkisten Platz. STECKBRIEF Opel Meriva 1.6 CDTI Antrieb: R4-Turbodiesel, 1598 cm3, 136 PS, 320 Nm bei 2000/min, manuelles 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,9 s, Spitze 197 km/h. Abmessungen: L/B/H 4,30 /1,92 /1,62 m, Laderaum 400 bis 1500 l, Gewicht 1461 kg. Verbrauch: 4,4 l/100 km = CO2-Ausstoss 116 g/km (Normwerte). Energieeffizienz A. Preis: ab 29 800 Franken (Basis: 1.4, 100 PS, ab 20 700 Franken).

Familie Grimm von ihrem vorläufigen Wohnsitz in Zihlschlacht ins neue Heim im nahen gleich den Opel Meriva. Von links: Janine, Andrina, Regula, Beat und Melanie.

170 160 150 140 130 120 110

161 155 151

145 137 130

116 g/km

100 90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CO2-RICHTWERTE

EXPERTE

Opel Meriva 1.6 CDTI

C02 fürs optimale Klima

Im Jahr 2015 sollen Neuwagen in der Schweiz im Schnitt 130 g/km CO2 ausstossen, 2021 voraussichtlich nur noch 95 g/km. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung vom letzten ermittelten Wert (2013: 145 g/km) bis 2015 aus, bedeutet das für 2014 einen Richtwert von 137 g/km. Der Testwagen liegt mit 116 g/km bereits darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migrosmagazin.ch

Kurt Egli, Umweltberater

Praktisch jeder Neuwagen ist heute mit Klimaanlage ausgerüstet. Als Kältemittel wird eine billige, ungiftige Chemikalie namens R134a benutzt. Doch bald dürfen Autos nicht mehr damit befüllt werden: Entweicht R134a bei Wartungsarbeiten oder bei undichten Leitungen, wirkt es 1430 Mal klimaschädlicher als CO2. Es hat den «Global Warming Potential»Wert (GPW) 1430. Ab 2017 müssen Kältemittel einen GPW unter 150 aufweisen. Die umweltfreundlichste Alternative ist ausgerechnet CO2. Als Abgas klimaschädlich, ist Kohlendioxid (GPW 1) als Kältemittel optimal.


BITTE MELDE DICH 96 |

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 Gesucht wird: Märta Augusta Gämperlä, Ostschweiz (Toggenburg?), 1955. Märta Augusta Gämperlä hat Erling Kroken 1955 anlässlich einer Schweizer Vierschanzentournee kennengelernt. Im gleichen Jahr ist sie zu ihm nach Norwegen gereist, vermutlich ist der Kontakt danach abgebrochen. Mein norwegischer Freund schreibt eine Biografie über Kroken und sucht nun Märta. Vielleicht lebt sie noch, ist verheiratet oder hat Nachkommen, die ihm weiterhelfen können. Es wäre schön zu erfahren, was aus der einstigen Bekannten des Skispringers geworden ist. Kontakt per E-Mail: silisili88@hotmail.com Silvia Schneider

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 Gesucht werden Mitschülerinnen der Frauenfachschule, Zürich, Kreuzplatz, 1956–1958, Atelier Vonäsch. Ich suche meine Mitschülerin-

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

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Mitschüler, wo seid ihr?  Gesucht werden Mitschülerinnen und Mitschüler der Klasse G. Christen an der Realschule Waidhalde, 1963–1965. Unsere grosse Klasse verzeichnete während der drei Jahre viele Zu- und Abgänge. Wir suchen noch: Peter Eicher, Martin Dudle, Marlies Gabathuler (?), Erika Glauser (?), Walter Hasler,

Ruth Holloch (?), Christine Kohler (?), Bruno Leuenberger, Peter Rohner, Susanne Walther-Reumer in Bülach, Richard Schaufelberger, Heinz (?) Saurer, Peter Schlosser, Vreni Stähli (?), Christine Salvisberg (?). Kontakt per E-Mail: vogtb@retired.ethz.ch Bruno Vogt

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

RELAXEN IM UNTERENGADIN | 99

Das Hotel Paradies in Ftan mit seiner herrlichen Aussicht ist der ideale Ort, um ein paar Tage zu schlemmen und auszuspannen.

Mitmachen und gewinnen

Ein paradiesischer Rückzugsort

Das Migros-Magazin und das Hotel Paradies in Ftan verlosen ein erholsames Wochenende für zwei im Unterengadin.

W

enn es das Paradies auf Erden tatsächlich gibt, dann liegt es womöglich im Unterengadin. Zumindest heisst es so: «Il Paradis» nennen die Einheimischen die Stelle in Ftan, wo sich das Fünf-Sterne-Hotel Paradies auf einer Waldlichtung befindet. Das Hotel liegt auf einem Plateau mit Blick auf das Schloss Tarasp. Mit nur 23 Zimmern ist es ein Geheimtipp für alle, die einen edlen und gemütlichen Rückzugsort in den Bergen suchen.

Traditionelle Küche, modern interpretiert Doch nicht nur die Lage ist idyllisch, auch die Küche verspricht himmlische Genüsse: Küchenchef Gustav Jantscher hat sich in den beiden Restaurants im Hotel Paradies der «Chadafö unica» verschrieben, was auf Deutsch einzigartige Küche heisst. Für seine Gerichte verwendet der gebürtige Österreicher

regionale Produkte und kocht traditionelle Speisen aus dem Unterengadin mit einem Schuss Modernität. Im Restaurant Charn Alpina dominieren Fleischgerichte, im eleganten «La Cucagna», was Schlaraffenland bedeutet, zaubert Jantscher lokale Köstlichkeiten auf die Teller. Auf der Terrasse kann man sich unter ein Sonnensegel setzen und die Aussicht auf grüne Matten, schroffe Gebirge und malerische Täler geniessen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Garten Eden – so heisst der Wellnessbereich des Hotels Paradies. Im Angebot finden sich Kosmetikbehandlungen wie Maniküre und Pediküre, Ayurvedaanwendungen sowie Massagen und Kräuterwickel. Wer dem Alltag entfliehen möchte, für den ist ein Aufenthalt im Hotel Paradies genau das Richtige. www.paradieshotel.ch

Das Migros-Magazin und das Hotel Paradies verlosen unter allen Leserinnen und Lesern ein Genusswochenende für zwei Personen in Ftan im Unterengadin. Inbegriffen sind zwei Übernachtungen für zwei Personen in der Grand Suite, inklusive reichhaltigen Frühstücks und VierGänge-Abendessens, eines Apéros in der Küche von Chefkoch Gustav Jantscher, vitalisierenden Yogas und Nutzung des Wellness- und Fitnessbereichs sowie einer Flasche Champagner. Der Preis hat einen Gesamtwert von 3000 Franken. Wettbewerbsfrage: Was bedeutet la Cucagna auf Deutsch? Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./ SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Paradieshotel», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: Sonntag, 31. August 2014 Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

UNTERHALTUNG | 101

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.8.2014, 24 Uhr

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Auflösung Nr. 34: TEEKESSEL

So nehmen Sie teil

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Exklusivreise vom 30. Dezember 2014 - 2. Januar 2015

Erleben Sie bei dieser tollen Silvesterreise die kulinarischen Höhepunkte der zauberhaften Steiermark, die wunderschöne Landeshauptstadt Graz und natürlich zum Jahreswechsel die Live-TV-Übertragung des legendären Silvesterstadls mit Andy Borg und den Stars der Volksmusik. Das Reiseprogramm Ihrer Silvesterreise: 1. Tag, Dienstag 30. Dezember 2014 – Anreise Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in die Region von Graz, wo uns die Küche unseres Hotels mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag, Mittwoch 31. Dezember 2014 – Graz & Silvesterstadl Nach dem Frühstück erwartet uns eine interessante Stadtführung in Graz. Die wunderschöne Altstadt bietet im Vorbeigehen Anschauungsunterricht in Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil. Die Experten der UNESCO waren vom Zusammenspiel der vielen Details so beeindruckt, dass sie die Grazer Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt haben. Überragt wird die Stadt an der Mur vom weithin sichtbaren Schlossberg, der wunderschön über der Altstadt thront. Nach einem offerierten Imbiss mit Getränk und etwas Zeit zur freien Verfügung geht es zurück ins Hotel, wo genügend Zeit für die Vorbereitung auf den Silvesterabend bleibt. In der Stadthalle Graz erwartet uns dann zuerst das festliche Silvesterstadl-Buffet mit Apéro und 5 Gängen! Bedienen Sie sich nach Lust und Laune undfreuenSiesichaufdenganzgrossenHöhepunkt: derlegendäreSilvesterstadlmitAndyBorgundden absoluten Stars der Volksmusik. Der Abend wird wie jedes Jahr live im TV übertragen – hier dabei zu sein ist ein ganz besonderes Erlebnis.

3. Tag, Donnerstag 1. Januar 2015 - Ein Tag im Schlaraffenland Schlafen Sie nach der zünftigen Silvesternacht etwas länger und geniessen Sie ein reichliches Frühstück im Hotel. Die Südsteiermark steht für höchste kulinarische Qualität - davon werden wir Sie heute mit unserer kleinen „Genusstour“ zum Jahresanfang überzeugen. Den Beginn mach das einzigartige Genussregal der Südsteiermark, wo wir viel Wissenswertes über Kürbiskernöl, das Vulcano- Schwein, Essig- und Eingelegtes, „Brände und Geiste“, Honig und Schokolade und steirische Weine erfahren. Nach diesem kulinarischen Erlebnis besichtigen wir das wunderschöne Schloss Seggau mit seiner bekannten Glocke. Abschließend kommen die Bierfreunde auf Ihre Kosten. Bei einer Brauereiführung zeigen wir Ihnen die verschiedensten Schritte der Bierproduktion und selbstverständlich darf auch eine Verkostung nicht fehlen. Später werden wir im Hotel mit einem feinen Abschlussessen erwartet. 4. Tag, Freitag 2. Januar 2015 - Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an. DeutschLAND

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

2

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UNTERHALTUNG | 103

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Auch ein Längenmass ist …? T

Parkhaus

B Zoll

E

Gemeindehaus

So nehmen Sie teil

2. Wo kam Mani Matters Eskimo traurig ums Leben? R Island

E

Antarktis

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

A Grönland

3. Wo hat der Fluss Birs seine Quelle? S Zentralschweiz

N Berner Jura

U Bündner Alpen

4. Welches dieser Tiere gilt als das lauteste? E

Bär

T

Nilpferd

K Blauwal

5. Aus welchem Kanton stammt das Gericht «Ryys und Boor»? N Uri

O Glarus

L

Graubünden

Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.8.2014, 24 Uhr

8. Wie lautet, gemäss dem Pantone Color Institute, die Farbe des Jahres 2014?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

E

Auflösung Nr. 34: SCHWALBE

6. Was sind Ochsenherzen? I

Gebäck

N Lilien

O Tomaten

7. Welcher dieser Filme erschien zuerst? E

Grounding

T

Radiant Orchid

Die Schweizermacher

G Mimosa

N Höhenfeuer N Chili Pepper

Gewinner Nr. 33: Nicole Eggenberger, Mörschwil SG; Hansjakob Forrer, Wildhaus SG; Brigitte Eigenmann, Muolen SG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5

E

2 1 3

4

A BW I N K E N A NWO H N E R A S T RONOM E H EMA L I G MAN I E R E N N E KRO L OG PEPERONE RE I TERE I S T ROME R N TERR I BEL

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.8.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 34: STIRN Gewinner Nr. 33: Doris Baumgartner, Münsingen BE; Hans Bertschi, Erlinsbach AG; Daniel Mahler, Basel

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


ine

SAMSTAG, 13. SEPTEMBER 2014

Jordi

Liebe Wanderfans und Wanderfamilien Die «Schweizer Familie» lädt Sie zum 7. NATIONALEN WANDERTAG in die wunderschöne Region Thunersee nach Spiez und Sigriswil ein und freut sich auf zahlreiche Wanderfans und -familien. Francine Jordi, Mona Vetsch und Bruno Kernen begleiten Sie auf drei attraktiven Wanderungen.

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Auf zum Wandern – auf zum Thunersee!

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Mehr zum Wandertag und Programm erfahren Sie unter www.schweizerfamilie.ch/wandertag Veranstalter

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

UNTERHALTUNG | 105

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 2 3 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 2 4 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

1 5 2

3

1 0 1

Auflösung Nr. 34:

4 2 3 1 2

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3 Auflösung Nr. 34:

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5 3

2

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2

2 2

2 3 3 2

3 4 3 3 3

KINDEREGGE

SUPPENWORTE

Rätselspass

O

a

g

1

2

Wu

FEHLER SUCHEN e A p

3 5

6

M

k

Nina kocht sich gerne mal eine Buchstabensuppe. Sie legt die Buchstaben immer in kleinen Gruppenzusammen. Findest du heraus, in welche Reihenfolge sie gehören, damit ein Wort entsteht?

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Sud herstellen aus 2 Flaschen Knutwiler Redline, 5-6 Stücke geschältem Ingwer, 1-2 Peperoncini, Pfefferkörner und Lorbeerblatt. Pouletbrüstli im Knutwiler Redline-Sud während 15 Minuten auf kleiner Flamme pochieren und anschliessend warmstellen.

Jeden Sonntag 18.55 Uhr Mit stündlicher Wiederholung

Dem Sud 3 grosse Esslöffel Honig dazugeben.Während ca. einer halben Stunde sprudelnd einkochen lassen bis er „sirupartig“ wird. Himbeeren dazugeben. Pouletbrüstli salzen, pfeffern und in der Grillpfanne scharf anbraten. Anrichten. Mit der eingekochten Redline-Sauce übergiessen.

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RĂ&#x201E;TSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014 |

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UNTERHALTUNG | 107

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So nehmen Sie teil

AuflĂśsung Nr. 34: 923 1 2 5 8 4 7 6 9 3 Gewinner Nr. 33: 6 9 4 3 1 2 8 5 7 Bernadette Scholer, 8 3 7 6 9 5 2 1 4 5 4 1 9 2 3 7 8 6 Luzern; 3 6 8 1 7 4 5 2 9 Alexandra Boll, 9 7 2 5 8 6 4 3 1 2 1 9 4 6 8 3 7 5 Triesen FL; 4 8 3 7 5 1 9 6 2 Nelly RĂśthlisberger, 7 5 6 2 3 9 1 4 8 Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.8.2014, 24 Uhr Reconvilier BE; Heidi GĂśldi, Ă&#x153;ber die Verlosung wird keine Korrespondenz gefĂźhrt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Muhen AG; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Walter Maurer, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort verĂśffentlicht. Winterthur ZH Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der LĂśsungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 ZĂźrich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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FĂźllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3Ă&#x2014;3-BlĂścke nur ein Mal vorkommen. Die LĂśsungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir BrĂźckenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 ZĂźrich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

MM

PLZ/Ort: Telefon:

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lßthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Mßller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-SĂŠbastien ClĂŠment, Andreas DĂźrrenberger, BĂŠatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), RenĂŠ Feller, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin KrĂźger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila MĂźller, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

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Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: Ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 110 |

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Name: Anne Walser Alter: 37 Sternzeichen: Widder Wohnort: Zürich

ANNE WALSER

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«Schon mein Grossvater war ein grosser Segler»

Anne Walser ist Filmproduzentin, gerade bringt sie einen neuen Streifen in die Kinos. Einen Traum hat sie noch: die Welt umsegeln.

Wieso leben Sie in Zürich?

Zürich vereint alles Gute in einem: See, Kultur, Grossstadt und Kleinstadt – das behagt mir sehr. Wo würden Sie gern leben?

Ich habe mal zwei Jahre in Sydney gelebt. Wenn ich meine Familie und Freunde mitnehmen könnte, wäre das meine Traumdestination. Beruf und Lebenslauf:

Ich bin Filmproduzentin und habe mich von unten hochgearbeitet. Bereits nach der Matura habe ich als Assistentin der Assistentin in der Filmbranche angefangen, das Studium Studium sein lassen und bin dann 1999 bei der Gründung der C-Films als Sekretärin eingestiegen. Heute bin ich zu einem Drittel Mitinhaberin der Produktionsfirma. Mein Ziel:

NR. 35, 25. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN KATER

«Es ist immer interessant zu sehen, wen Zappa mag und wen nicht – und das merke ich mir durchaus! Er kommt von draussen rein, wenn ich ihn rufe. Und er ist gar nicht gern allein, deshalb hat er seinen persönlichen Katzensitter, wenn ich länger unterwegs bin.»

überzeugt war, dass er in diesem mitgespielt hat. Hatte er aber nicht. Und es standen auch noch relativ viele Leute um uns herum. Solche Verwechslungen passieren mir leider öfters. Mein Schweizer Lieblingsregisseur:

Alain Gsponer. Mit ihm habe ich die Filme «Der letzte Weynfeldt» und «Akte Grüninger» gemacht. Seine Mischung aus Sensibilität und grosszügigem Denken gefällt mir sehr. Mein Tick:

Ich habe immer Rüebli dabei, die ich bei jeder Gelegenheit rausholen und knabbern kann, auch in Sitzungen. Text: Ralf Kaminski Bilder: Jorma Müller

«Der Koch» läuft ab 4. September in den Kinos.

Immer nur Filme zu machen, hinter denen ich stehen kann und die mein Herzblut anregen. Was ich an mir mag:

Meine Loyalität und meine Neugier.

Was ich an mir nicht mag:

Ich hänge manchmal zu fest an Dingen. Was ich mag:

Vielfalt, Menschen um mich herum zu haben, Reisen, Kochen und Essen. Was ich nicht mag:

Tickets für «Der Koch» zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost online 5 x 2 Tickets für den Film «Der Koch». Teilnahme und Teilnahmebedingungen unter www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss: Sonntag, 31. 8. 2014.

Mit Leuten zusammenzuarbeiten, die nicht zuhören. Auch als Chefin sollte man zuhören können und nicht nur Befehle rumbellen. Meine Lieblingsmahlzeit:

Fleisch und Seafood. Dabei war ich früher mal Vegetarierin. Mein Motto:

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mein bester Entscheid:

Dass ich auf mein Gefühl gehört und die Filmkarriere verfolgt habe. Im Umfeld gab es schon einige Skeptiker. Mein peinlichster Moment:

Ich habe mal auf der Berlinale mit dem deutschen Schauspieler August Diehl über einen Film geredet, von dem ich

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Ich liebe Bio-Hüttenkäse, davon esse ich täglich sicher zwei Packungen und nehme ihn sogar auf Reisen mit. Kater Zappa mag ihn übrigens auch.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 25. AUGUST 2014

ANNE WALSER | 111

MEIN LIEBLINGSORT

«Seit ich Kind bin, gehen wir mit der Familie zum Wandern nach Sils Maria im Engadin, ein wunderschöner Flecken Erde. Wir verbringen auch jedes Jahr die Weihnachten dort.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Schon mein Grossvater war ein grosser Segler, das liegt also in der Familie. Diesen Sommer waren wir bei Formentera auf den Balearen unterwegs, mit dem Segelboot eines guten Freundes. Mein Traum ist eine Weltumsegelung im eigenen Boot.»

Bild: Getty Images, Keystone

MEIN NEUER FILM

«Ich hatte schon zwei Bücher von Martin Suter verfilmt, und bereits als ‹Der Koch› die Bestsellerlisten stürmte, begannen ich, bei ihm für eine Verfilmung zu weibeln. Als Filmproduzentin bin ich für den ganzen Prozess von Anfang bis Ende zuständig. Ich gebe den Anstoss für das Projekt, organisiere Finanzierung und Vermarktung, wähle den Regisseur aus – und bade am Ende auch aus, wenn etwas schief geht. Man muss in dem Job Zahlenmensch und Peopleperson sein.»

MEIN LIEBLINGSLOKAL

«Das Kaiser Franz im Zürcher Kreis 4 ist eine richtige Quartierbeiz, und die Gegend ein schöner Kontrast zum Seefeld, wo ich wohne.»

MEINE LEKTÜRE

«Ich lese sehr viel, Bücher inspirieren mich, insbesondere Romane. Eines meiner Highlights: James Baldwins ‹Another Country›, das im New York der 50er-Jahre spielt.»


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