Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
NR. 35 | 26. AUGUST 2013 www.migrosmagazin.ch
n Hauskauf muss, Worauf man achten im Eigenhe wenn man ein | 13 finanzieren will.
n Schöner kochen Küche f alten Wie aus einer n Do it yoursel arbeiten man Lebensein moderner Welche Umbau | 18 kann und was mittelpunkt wird. selber machen sollte. | 16 man besser lassen
n Lärm im Haus Mieter tun kann, Was man als r dauernd wenn der Nachba | 26 Krach macht.
E XT RA Nr. 35 | 26. August
2013
& Baueneren Renovi
Bild: Raffael Waldner
en stnot u mitundBe alige UmbaSchu weitere ehem mwohn hnlhaus Trau rregende Wie ein altes e in aufsehene Gewerbegebäud niert wurden. | 4 nktio häuser umfu
BEILAGE IM HEFT
32 Seiten Tipps fürs Bauen und Renovieren HERDENSCHUTZ I 24
Lamas halten die Wölfe in Schach
Verliebt in Bayern
Bild: Basil Stücheli
INSEL STROMBOLI I 80
Ein Vulkan, zwei Dörfer und viel Meer Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59
Vor genau 50 Jahren fiel das erste Tor in der deutschen Bundesliga. Schweizer Fans wie Niklaus Wilhelm fiebern leidenschaftlich mit ihrem Verein mit. Und zwar jede Woche live im Stadion. I 12
DIE NATUR WEIS ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8.
DAS BIOSPEZIAL. VOM 27.8. BIS
9.9.2013
6.10
statt 7.20
Vollmilch UHT, Bio* 15% günstiger 4 x 1 Liter
1.70
statt 2.15
Gruyère mittelreif, Bio 20% günstiger per 100 g
2.75
statt 3.45
Alle Bio Biscuits 20% günstiger z.B. Dinkelgebäck mit Rosinen, 260 g
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
1.85 statt 2.35
Alle Bio Trockenreis 1 kg 20% günstiger z.B. Vollreis Natura
3.15
statt 3.95
Alle Bio Quinoa, Fair trade* 20% günstiger z.B. Quinoa rot, 400 g
S, WAS GUT IST. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
30% 3.35
3.95
Schweinssteak vom Nier stück gewürzt , Bio Schweiz, per 100 g
Crevettenspiess marinier t, Bio 20% günstiger Zucht aus Ecuador, per 100 g
statt 4.80
1.20 statt 1.55
Alle Bio Tees 20% günstiger z.B. Klostergarten FenchelfrüchteTee, 20 Beutel
20x 3.40
PUNKTE
statt 4.95
Alle langhaltbaren Bio Brote z.B. Roggenvollkornbrot rund, 500 g
2.80 statt 3.55
Alle Bio Frischsäfte 20% günstiger z.B. Orangensaft, 75 cl
1.–
statt 1.30
1.80 statt 2.30
Gewürzgurken und Cornichons, Bio 20% günstiger z.B. Gewürzgurken, 270 g
1.35 statt 1.70
Alle Bio Konserven 20% günstiger z.B. Apfelmus, 450 g
Alle Bio Getränke ungekühlt und Sirupe 20% günstiger z.B. Ice Tea Schweizer Alpenkräuter, 1 Liter
GEWINNE MIT TENCHA! EINEN LONDON-TRIP
e TelefonWelche Farbe haben di kabinen in London? immer nach neuer 1. Die Kabinen werden Modefarbe gestrichen. Lieblingsfarbe 2. Gold. Denn das ist die der Queen. ursprünglich dazu, 3. Rot. Die Farbe diente eitem erkennt. dass man sie auch von W unter Jetzt gratis teilnehmen .ch ha nc ww w.te
Die Tencha Ice Teas erfrischen dich nicht nur wunderbar, sondern schicken dich vielleicht sogar auf einen spannenden Trip nach London. Also los: Besuch uns auf www.tencha.ch, schick uns deine Antwort und mit etwas Glück kannst du schon bald die Koffer packen. Tencha Ice Teas gibt’s in allen grösseren Migros-Filialen für Fr. 1.50. Alle Teilnahmebedingungen findest du unter www.tencha.ch. Der Gewinn entspricht einem Wertgutschein von Fr. 1966.–. Reise für 2 Pers. inkl. Flug/Transfer und 3 Übernachtungen (DZ, Frühstück). Das Angebot gilt nicht an Weihnachten und Ostern. Teilnahmeschluss ist der 2. September 2013.
MGB www.migros.ch W
WETTBEWERBSFRAGE:
|
DIESE WOCHE
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
inhalt | 5
eDitorial
33 | Kolumne: Der Hausmann
Hans Schneeberger, Chefredaktor
aKtuell
34 | 50 Jahre Gottlieb-Duttweiler-Institut 37 | Kulturprozent: Talent des Monats
Wohlige Wonne dank Coldplay
sChaufenster
Das Problem ist nur: Glück ist verteufelt flüchtig. Und es nutzt sich ab wie ein zu oft getragener Schuh. Wer zu lange im Glückszustand verharrt, verliert das Gefühl dafür. Er will mehr, er will es intensiver, länger, dauerhafter. Hat mich «Fix you» das letzte Mal nicht noch ein wenig intensiver berührt als jetzt? War das Gefühl, als ich das erste Mal mit dem Velo den Klausen bezwang, nicht irgendwie stärker als diesmal? Ging das erste Mal Verliebtsein nicht irgendwie tiefer? Mathias Binswanger ist Volkswirtschaftsprofessor an der Fachhochschule in Olten und Privatdozent an der Uni St. Gallen. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, was Glück mit Wirtschaftswachstum zu tun hat. Sind wirtschaftlich erfolgreiche Menschen glücklicher als andere? Kann man Glück mit Erfolg kaufen – und wenn ja, bis zu welchem Grad? Wir haben uns mit Mathias Binswanger unterhalten. Über das Streben nach Glück, den Zusammenhang zwischen hoher Suizidrate und Reichtum und darüber, weshalb ein «Schulfach Glück» Sinn machen kann (Seite 28). Er warnt davor, dem Glück nachzujagen. Glück kann man nicht jagen, man kann es nur finden. Und jetzt: Lassen Sie wieder mal los. Die Lieblings-CD auflegen, geniessen, glücklich sein. Versuchen Sie es: Es geht!
38 | 42 | 45 | 47 | 48 | 59 | 61 | 63 | 65 |
Bild: Paolo Dutto
Wonach strebt der Mensch wirklich? Reichtum? Gesundheit? Sicherheit? Nach alldem, durchaus. Aber was ihn vielleicht noch mehr umtreibt, ist das Streben nach Glück. Nach diesem Zustand der Erfüllung, dem Entledigtsein von allem in sanfter Zufriedenheit. Der Wärme im Bauch, der wohligen Wonne der Seele. Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich «Fix you» von Coldplay, und der Glückszustand stellt sich fast wie bestellt ein. Natürlich gibt es verschiedene Zustandsformen des Glücks. Es gibt die kurzen, schnellen, emotionalen Momente der Erfüllung, und es gibt eine eher längerfristig ausgerichtete Lebenszufriedenheit.
102 | MEINE WELT Abenteuerlustig: DJane Mahara McKay reist mit ihrem Freund ein Jahr lang um die Welt. Dann will sie Mama werden.
saisonKüChe
66 | Weltklasse-Koch Bei «Weltklasse Zürich» verwöhnt Walter Wyssen die Stars kulinarisch.
ihre region
71 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
Migros-WoChe
leben
7 | Aktuelles
generation M
8 | So funktioniert Bio
MensChen
Aus Überzeugung Biobauern Schellen-Ursli auf Biokleidli Heidi-Drink für den Geissenpeter Ausgewogen essen mit Délifit Allerlei Neuheiten Chocolat Frey verlost Gold Sprudelwasser selber machen Exelia-Weichspüler duften himmlisch Weg mit den lästigen Schuppen
12 | Porträt Schweizer Bundesligafans: Sie reisen Woche für Woche nach Deutschland zu ihrem Lieblingsfussballklub. 19 | Auf ein Wort 20 | Porträt Ohne den Physiker Martin Schadt gäbe es den Flachbildschirm nicht. 24 | Reportage Älpler Karl Siegrist hat keine Angst vor dem bösen Wolf: Zwei Lamas schützen seine Schafherde. 28 | Interview Glücksforscher Mathias Binswanger
77 | Mix 80 | Reisen Insel Stromboli: ein Vulkan, zwei Dörfer und ganz viel Ruhe. 85 | Familie Der Lehrberuf wird wieder beliebter. 87 | Multimedia 88 | Auto Kleines Raumwunder: der Mitsubishi Space Star.
Meine Welt
102 | Mahara McKay
rubriKen
11 | Forum Online 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
hans.schneeberger@migrosmedien.ch Anzeige
Ferien Thermalbäder Alpen
784.-
<wm>10CAsNsjY0MDA20zWzNDMzswAA72DTUw8AAAA=</wm>
¡ 7 Nächte (ohne Hotelservice) ¡ 7 Frühstucksbuffet ¡ Freier Eintritt in die Thermalbäder <wm>10CFVLqw6AMAz8oi3XtSstlWSOIAh-hqD5f8XAIe6Re6xr1IwPS9uOtgcBrEldVS2qUSaUcM5VmANGXkA8vwIV1d8-iUzEQH83CZbIO_ng4bsV6aO0Lxtv5Pu8HgR6XI6AAAAA</wm>
¡ Freier Eintritt in das Spa ¡ 1 Raclette Abend oder 1 Balancemenu
Ovronnaz / VS - 027 305 11 00 - info@thermalp.ch - www.thermalp.ch
Gl端cklich sein war noch nie so g端nstig. Profitieren Sie jetzt von unseren Aktionen.
Seit 1887 in aller Munde.
|
MIGrOs-WOche
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
AKTUELLES | 7
Klassik fürs Volk
Im Oktober eröffnet das Budapest festival Orchestra die Konzertreihe Migros-Kulturprozent-classics.
G
ottlieb Duttweiler rief 1948 die Klubhaus-Konzerte ins Leben, die klassische Musik fürs Volk erschwinglich machten. Es dürfe nicht sein, «dass höchste Kunst zu einem Vorrecht der schmalen Schicht wohlhabender Bürger werde», hielt der Migros-Gründer fest. Nach 65 Jahren ist Duttis Idee noch immer quicklebendig: Die Konzertreihe heisst heute Migros-Kulturprozent-Classics und hat jährlich rund 40 000 Besucher. Im Jubiläumsjahr stehen unter anderem Konzerte des berühmten Budapest Festival Orchestra auf dem Programm – oder solche des Beijing Symphony Orchestra, das für ein Extrakonzert bereits am 10. September in Bern auftritt.
RÜCKRUF
Zwei Soja-LineProdukte
www.migros-kulturprozent-classics.ch
www.migrosmagazin.ch
Bild: Budapest Festival Orc hestra
Eine interne Kontrolle bei der Elsa hat ergeben, dass die Produkte Soja Line Drink Calcium (Art. 2035.113) sowie Soja Line Drink Nature Bio (Art. 2035.112) mit laktosefreier Milch statt Sojamilch abgefüllt wurden. Es besteht ein Risiko für Konsumenten, die auf Kuhmilchproteine allergisch sind. Folgende Produkte sind davon betroffen: n Soja Line Drink Calcium 1 l, (Art. 2035.113) – zu verkaufen bis 18.9.2013 und mindestens haltbar bis 8.10.2013, Preis 1.90 Franken. n Soja Line Drink Nature Bio 1 l, (Art. 2035.112) – zu verkaufen bis 18.9.2013 und mindestens haltbar bis 8.10.2013, Preis 1.90 Franken. Die Migros bittet die Kunden mit einer Allergie auf Kuhmilchproteine, diese Produkte nicht zu konsumieren. Sie können die betroffenen Artikel in die Filialen zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet.
vERLOSUNG Das Migros-Magazin verlost 3 x 2 Tickets für die Konzerte des Budapest Festival Orchestra vom 25. bis 28. Oktober 2013 in St. Gallen, Zürich oder Bern. Teilnahme: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff
Gründer des Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer
anzeige
Teneriffa 1 Woche CHF 545.– statt 815.–
e te. t u n i a s t M Angebo
L mer aktuelle Im
Kos 1 Woche CHF
745.– statt 1115.–
Kreta 1 Woche CHF
745.– statt 1165.–
Fiesta Hotel Playa Paraiso Playa Paraiso Doppel mit Halbpension
HHH
Ab Zürich nach Teneriffa mit Travel Service am Mi. 28.8., 4., 11., 18., 25.9.13
Ab Zürich nach Antalya mit Corendon Airlines am Mi./Sa. 28., 31.8., 4., 7.*, 11., 14.*, 18.9.13
Hotel Emirhan H H H i Side Doppel mit all inclusive
* Zuschlag CHF 50.–
HM K LPA APAING 0429
HM K AYT EMIRHA 0250
Zypern
Rhodos 1 Woche CHF 995.– statt 1393.–
Korfu
Louis Colossos Beach H H H i Faliraki Doppel mit all inclusive
Louis Kerkyra Golf H H H H Alykes Doppel mit all inclusive
Ab Zürich nach Rhodos mit Travel Service am Mo./Sa. 31.8.*, 2., 7.*, 9., 14., 16., 21., 23.9.13
Ab Zürich nach Korfu mit Travel Service am Fr. 30.8., 6.*, 13.*, 20.9.13
1 Woche CHF
845.– statt 1269.–
Hotel Nestor H H H H Ayia Napa Doppel mit Halbpension
Ab Zürich nach Kos mit Travel Service am Do./So. 29.8., 5.*, 12., 15.*, 19.9.13
Ab Zürich nach Heraklion mit Travel Service am Mo./Do. 29.8., 2.*, 5., 9.*, 12., 16., 19.9.13
Ab Zürich nach Larnaca mit Travel Service am So. 1., 8., 15.9.13
* Zuschlag CHF 150.–
* Zuschlag CHF 150.– HM K HER MAREBL 0329
Ab Zürich nach Gran Canaria mit Travel Service am Di. 27.8., 3., 10., 17.*, 24.9.13*
Aparthotel Playa del Ingles H H H Playa del Ingles Studio bei 2–3 Personen mit Halbpension
* Zuschlag CHF 50.–
Mareblue Village H H H H Chersonissos Doppel mit all inclusive
HM K KGS AKTBEA 1202
Südtürkei 1 Woche CHF 645.– statt 899.–
HM K TFS PARFLO 2221
Akti Beach Club H H H H Kardamena Doppel mit all inclusive
* Zuschlag CHF 150.–
Gran Canaria 1 Woche CHF 595.– statt 921.–
HM K LCA NESTOR 1103
HM K RHO COLBEA 5301
1 Woche CHF
1095.– statt 1465.–
* Zuschlag CHF 50.– HM K CFU KERGOL 5014
Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33.– bis CHF 98.–, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 26.8.2013.
Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.
generation M 8 |
|
biologischer landbau
n grundprinzip des biologischen landbaus Jeder Betrieb gilt als eigenes Ökosystem, in dem die Ansprüche von Menschen, Tieren, Pflanzen und Boden optimal aufeinander abgestimmt sind. Ein geschlossener Produktionskreislauf, der Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe sowie die artgerechte Haltung der Nutztiere sind grundlegende Faktoren. Es werden geschlossene Nährstoffkreisläufe und schonende Techniken im Umgang mit der Natur angestrebt.
n Pflanzenschutz In der biologischen Landwirtschaft kommen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Schädlinge werden mit Nützlingen bekämpft, die ihre natürlichen Fressfeinde sind. Bei Läusebefall kommen zum Beispiel Marienkäfer zum Zug. Damit diese Nützlinge einen Lebensraum haben, braucht es Hecken, Wiesen und Feldgehölze. Auch die Humuswirtschaft ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Element, da humusreiche Böden Nahrung und Nährstoffe für unterirdisch aktive Lebewesen und Mikroorganismen bieten, die wiederum die Fruchtbarkeit des Bodens fördern.
|
NR. 35, 26. AUGUST 2013 | Migros-Magazin |
Alles Bio oder was?
Bio bedeutet, Landwirtschaft im Einklang mit der Natur zu betreiben – das gelingt nur mit grossem Wissen und viel Arbeit. Das Migros-Magazin erklärt, was dazugehört.
n Kontrollierte betriebe Bio aus der Schweiz basiert auf dem Motto: Ganz oder gar nicht. Ein Bauernhof muss in allen Bereichen die Bio-Vorgaben erfüllen; die Umstellung dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit gilt der Hof als «Umstellungsbetrieb». Jeder Betrieb wird mindestens einmal jährlich von unabhängigen Organisationen kontrolliert und zertifiziert.
n Fruchtfolge Bei Pflanzenkulturen unterscheidet man Starkzehrer von Schwachzehrern. Erstere entziehen dem Boden viele Nährstoffe, Letztere nur wenig. Wechselt man jährlich zwischen diesen beiden Kulturentypen ab, wirkt das vorbeugend gegen Schädlinge und Krankheiten und erhält die Fruchtbarkeit des Bodens. Zwischen dem Anbau von Nutzpflanzen werden Ruhepausen verordnet, in denen sich der Boden dank Gründüngungen und dem Anlegen von Kunstwiesen regenerieren kann. Die zur Gründüngung angebauten Pflanzen schützen den Boden und fördern die Humusbildung.
Hat sich für die Umstellung auf Bio entschieden: Bauer Andreas Perler aus Wünnewil FR
n düngung
Mineralische Dünger sind verboten. Die Bauern bringen auf ihren Feldern nur organische Dünger wie Mist, Gülle und Kompost aus, die meist vom eigenen Betrieb stammen.
n unkraut Handarbeit und Mechanik statt Chemie: Biobauern setzen keine chemischsynthetischen Hilfsmittel zur Unkrautbekämpfung ein. Stattdessen rücken sie störendem Unkraut primär mit mechanischen Geräten zu Leibe. Wo nötig, jäten sie sogar von Hand.
Biobauern in den Migros-Filialen Am 30./31. August und am 6./7. September besuchen Schweizer Biobauern zahlreiche Migros-Filialen im ganzen Land. Dort bieten sie Rüebli, Cherrytomaten und BiottaGemüsesäfte zum Probieren an – natürlich alles aus biologischem Anbau – und beantworten Fragen von Kundinnen und Kunden. An den Degustationsständen gibts auch etwas zu gewinnen. Beim Glücksrad können verschiedene Preise erspielt werden.
|
GENERATioN M
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 26. August 2013 |
BIOlOGISCHER lANDBAU | 9
CONTROllING
Versprechen unter der Lupe Im Rahmen von Gene ration M hat die Migros konkrete Versprechen abgegeben. Zweimal jährlich wird ein inter nes Controlling durch geführt – überwacht von einer unabhängi gen Revisionsstelle –, das zeigt, wie es um die Umsetzung steht. Cornelia Diethelm, Leiterin Direktion Cornelia Diethelm Nachhaltigkeit beim MigrosGenossenschaftsBund (MGB), gibt Aus kunft darüber, wie es mit den Versprechen läuft. Cornelia Diethelm, per Ende Juni hat die Migros die Umsetzung ihrer Generation-M-Versprechen kontrolliert. Wie fällt das Zwischenfazit aus?
Es ist toll zu sehen, mit wie viel Herzblut an der Zielerreichung der rund 40 Versprechen gearbeitet wird. Generation M ist innerhalb der Migros über all präsent und kommt auch bei den Kundinnen und Kunden gut an.
Bild: Marco Zanoni
Welche Fortschritte freuen Sie besonders?
betreibt seit dem vergangenen Jahr Ackerbau nach biologischen Richtlinien.
Dass wir beim rosa Dosenthunfisch der Eigenmar ken auf Angelrutenfischerei umgestellt haben. Diese «Pole and Line» genannte nachhaltige Fang methode schont die Fischbestände und schafft zusätzliche Arbeitsplätze mit fairen Bedingungen. In Zukunft werden die Produkte zusätzlich das MSCLabel tragen. Ebenfalls pionierhaft ist, dass die Kundinnen und Kunden ihre leeren Plastik flaschen aus dem Haushalt bereits heute in über 100 MigrosFilialen zurückbringen können. Bis Ende Jahr werden die Rücknahmestellen in allen Filialen umgerüstet sein. Bei welchen Versprechen hinkt die Migros noch hinterher?
Wer auf dem rad eine Quizfrage erwischt und richtig beantwortet, erhält ein töpfchen mit Biobasilikum. Das Migros-Magazin verschafft seinen Lesern einen kleinen Vorteil und liefert einige Antworten vorweg: n Von welchem Biogemüse wird in der Schweiz am meisten angebaut? rüebli n Das am meisten verkaufte Bioprodukt in der Migros ist … … die Bio-Max-Havelaar-Banane n Der Kanton mit den meisten Bio-Landwirtschaftsbetrieben ist … … graubünden
n Wie viel Prozent der Schweizer kaufen mindestens einmal pro Monat ein Bioprodukt? 71 Prozent Auch auf Facebook gibts einen Wettbewerb mit Preisen im Wert von über 3000 Franken: www.facebook.com/migros
generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie die biologische Landwirtschaft fördert.
Beim anspruchsvollen Ziel, unseren Stromver brauch bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren, sind wir noch nicht so weit wie gewünscht. Beim Ausbau des Sortiments an FairtradeMaxHavelaar und DélifitProdukten haben wir die Zwischenziele auch nicht ganz erreicht. Bis zum Abschluss der Verspre chen bleibt uns zum Glück noch etwas Zeit. Was tut die Migros, damit sie ihre Versprechen halten kann?
Wo wir nicht auf Kurs sind, ergreifen wir zusätzliche Massnahmen. So wird ab Herbst etwa das Délifit Angebot in den MigrosRestaurants und beim Take Away weiter ausgebaut und stärker beworben. Alles über die Versprechen und den Stand ihrer Umsetzung unter www.generation-m.ch
NEU
Kanarische Inseln & Madeira Norwegian Spirit mit Freestyle Konzept
es Preis- / Sensationell ältnis! rh Leistungsve
n Top Aktio 095.– ge ab Fr. 1
10 Ta sion an Bord inkl. Vollpen it Swiss m sowie Flug Reisedaten 2013/2014 04.11.–13.11.13 22.11.–01.12.13 10.12.–19.12.13 06.01.–15.01.14 11.02.–20.02.14 01.03.–10.03.14 19.03.–28.03.14 06.04.–15.04.14
13.11.–22.11.13 01.12.–10.12.13 19.12.–28.12.13 15.01.–24.01.14 20.02.–01.03.14 10.03.–19.03.14 28.03.–06.04.14 15.04.–24.04.14
Preise pro Person
Fr.
Kat. Kabinentyp
Aktionspreis* 1095.–
IE 2-Bett-Kabine innen OC 2-Bett-Kabine aussen mit Panoramafenster 1295.– BA 2-Bett-Kabine mit Balkon 1655.– Kabinen zur Alleinbenützung auf Anfrage * Die Verfügbarkeit der Aktionspreise ist beschränkt und hängt vom Zeitpunkt der Buchung ab. Sofort buchen lohnt sich!
Zuschläge pro Person
1. Tag: Schweiz–Barcelona (Spanien). Linienflug von Zürich nach Barcelona. Transfer zum Hafen und Einschiffung. Um 19 Uhr heisst es «Leinen los». Ihre Kreuzfahrt auf der «MS Norwegian Spirit» beginnt. 2. Tag: Erholung auf See. 3. Tag: Casablanca (Marokko). Casablanca ist eine moderne Grossstadt mit wenigen alten Bauwerken und marokkanischen Kulturelementen. Sie ist geprägt vom französischen Kolonialismus. Die Attraktionen von Casablanca sind die «Moschee Hassan II» und der Kunsthandwerksmarkt «Youtiya» in der neuen Medina, dem Viertel Habbous. Aufenthalt von 8 bis 23 Uhr.
n: estelle Jetzt b Katalog
Der neue 013 – 2014» hrten 2 u re «K zfa ist da!
Gratis-Buchungstelefon:
0800 86 26 85
Verlangen Sie unseren neuen Katalog «Kreuzfahrten mit Reisebegleitung 2013–2014»
4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Funchal/Madeira (Portugal). Die Insel Madeira, von Ihren Bewohnern liebevoll «schwimmender Garten» genannt, ist von atemberaubender Naturschönheit. Vulkanische Ursprünge und ein ganzjährig mildes Klima schufen eine üppige Vegetation, in der der berühmte Madeira-Wein angebaut wird. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 6. Tag: Arrecife/Lanzarote (Spanien). Arrecife ist die Hauptstadt von Lanzarote mit etwa 40 000 Einwohnern. Sie besteht beinahe ausnahmslos aus kleinen verwinkelten Gassen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das «Castillo de San Gabriel» mit Archäologischem Museum und das «Castillo de San José». Aufenthalt von 12 bis 19 Uhr.
7. Tag: Erholung auf See. 8. Tag: Malaga (Spanien). Die lebendige Stadt an der Costa del Sol wird durch die alte arabische Festung Gibralfaro und den mit ihr verbundenen beeindruckenden Alcazaba-Palast dominiert. Ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der jahrhundertelangen maurischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel. Aufenthalt von 9 bis 19 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. 10. Tag: Barcelona (Spanien)–Schweiz. Ankunft frühmorgens in Barcelona. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Linienflug nach Zürich.
Ihr Kreuzfahrtschiff
Ihre Reiseroute
An Bord der «MS Norwegian Spirit****» erwartet Sie die Freiheit und Flexibilität von Freestyle Cruising, d.h. unglaublich viel Auswahl in punkto Restaurants, Bars und Freizeitaktivitäten. Die «MS Norwegian Spirit» glänzt mit einer Vielzahl an internationalen Spezialitätenrestaurants und grosszügig gestalteten öffentlichen Räumen. Vom aktiven Sportprogramm bis entspanntem Relaxen am Pool und vom erholsamen Wellness-Paket bis zum glitzernden Showprogramm – unter dem Dach von Freestyle Cruising wird für jeden Reisenden genau das richtige Borderlebnis geboten.
Unsere Leistungen ■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
$/0 6'%!+*),( 0&)%)#"
Linienflug in Economy Class nach Barcelona ab/bis Zürich mit Swiss Flughafentaxen Transfers in Barcelona Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord Sicherheitsgebühren, Hafentaxen Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Deutschsprachiger Gästeservice der Reederei
Nicht inbegriffen ■
Bordsprache englisch
50.– 150.– 190.– 250.– 550.–
Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder oblig. (ca. 12 USD pro Tag) Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage
Reiseformalitäten, Wissenswertes 9. 1 9 6. 3 08 572 4- 79 6 3$*+./,
"/'+),(*/ 1/,/0/
Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass, welche mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein müssen.
!/&/-,/*+/ 2/*#/'(%)
Willkommen an Bord!
Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch
Internet Buchungscode
gncbar2 1718
Ihr Reiseprogramm
Reise 04.11., 13.11., 11.02., 20.02. Reise 01.03., 10.03., 19.03. Reise 28.03., 06.04. Reise 15.04. Reise 19.12.
|
ONLINE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11
DIE SCHLUMMERMUTTER
!Rennen oder pennen? Im Alter werden die einen zum Rentner und die anderen pensioniert. Erstere heissen so, weil sie so viel rennen. Die Pensionierten, das Wort stammt vom Verb pennen, hingegen langweilen sich und werden dabei langsam sauer.
Schlummermutter Sylvia Frey Werlen macht sich Gedanken über ältere Menschen und fragt sich, wie man sein Leben leben sollte.
BOHNE, BLUESCHT & BERGER
Die «Bohne, Bluescht & Berger»Autorin gärtnert zurzeit in einem veritablen Dschungel. Will sie Rüebli ernten, greift sie zur Machete.
migrosmagazin.ch/ garten
Die Balance zwischen Rentnerdasein und Pensioniertenleben findet die Schlummermutter nicht so einfach. migrosmagazin.ch/schlummermutter
MAMMA MIA!
Ritsch, ratsch! – die «Mamma Mia»Kolumnistin wollte eigentlich nur ihre Beine enthaaren. Daraus entwickelte sich eine Tragikomödie in mehreren Akten.
migrosmagazin.ch/ mammamia
SWISS MADE
Auf Duttis Spuren wandern: Das «Castell» in Zuoz GR feiert den 100. Geburi. 1955 übernahm Duttweiler das Haus als erstes Schweizer Ferienklubhotel. Am 13.9. lockt nun ein Kunstwochenende. migrosmagazin.ch/ swissmade
Anzeige
So günstig und schon so clever! Der neue Fiesta Winner ist ein echter Hingucker. In ihm steckt aber noch mehr als cooler Style. Zum einen ein hocheffizienter 1.0-Liter-Motor. Und zum andern das exklusive Winner-Paket mit Klimaanlage, sprachgesteuertem Audiosystem SYNC® mit Notfall-Assistent und MyKey, mit dem Sie Ihren Fiesta individuell einstellen und sichern können. Erfahren Sie jetzt auf einer Probefahrt, wie cool clever sein kann.
Fiesta WINNEr
AB FR.
15’750.-
*
FR. 149.- MONATLICH *
* Fiesta WINNER, 80 PS/59 kW, Fahrzeugpreis Fr. 15’750.- (Katalogpreis Fr. 18’250.-, plus Winner-Paket Fr. 500.- und abzüglich Eintauschprämie Fr. 3000.-). Leasing Ford Credit: ab Fr. 149.-/Monat, Sonderzahlung: Fr. 3538.-, Zins (nominal) 4.9 % inkl. Ford Ratenversicherung, Zins (effektiv) 5.02 %. Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr. Kaution und Restwert gemäss Richtlinien der Ford Credit. Obligatorische Vollkaskoversicherung nicht inbegriffen. Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt (Art. 3 UWG). Abgebildetes Modell: Fiesta Titanium X 1.0 l EcoBoost, 100 PS/74 kW, Fahrzeugpreis Fr. 21’950.- (Katalogpreis Fr. 24’950.-, abzüglich Eintauschprämie Fr. 3000.-). Berechtigung für Eintauschprämie: Eintauschfahrzeug älter als 5 Jahre. Angebot gültig bis 30.9.2013. Änderungen der Rabatte und Prämien jederzeit vorbehalten. Fiesta WINNER und Titanium X: Energieverbrauch 4.3 l/100 km. CO2-Emission 99 g/km. Energieeffizienz-Kategorie A. Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 153 g/km.
ford.ch
menschen 12 |
|
porträt
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Immer auf der Autobahn Name: VfL Borussia Fanclub schweiz 93 Gründung: 1993 Mitgliederzahl: 40 Homepage: www. vfl-borussia.ch
Andi (48) und Biggi (53) Schröder aus Wattwil im Toggenburg fahren seit 1997 regelmässig 650 Kilometer nach Mönchengladbach und zurück, um ihre Borussia anzufeuern. Dazu kommen Besuche aller Auswärtsspiele in Deutschland und Europa. Die weiteste Reise führte sie bis in die Ukraine nach Kiew. Egal, wo ihr Lieblingsverein die Schuhe schnürt, das Ehepaar ist am Start. Das geht natürlich nicht einfach
so: Beide haben das Arbeitspensum reduziert, um kein Spiel zu verpassen. «Einmal sah ich wegen der Arbeit ein wichtiges Spiel nicht. Das zerriss mich innerlich», erzählt Andi. Seitdem organisiert der Berufsschullehrer jeden Sommer Stellvertretungen für die kommenden zwölf Monate, um auch unter der Woche immer bei seinem Verein zu sein. Woher kommt diese Leidenschaft? Es beginnt schon in der Primarschule, als
Andi einen Prominenten zeichnen soll und sich für den damaligen Gladbacher Torhüter Wolfgang Kleff entscheidet. Die Lehrerin kennt den Spieler nicht und zerknüllt Andis Werk, der im zweiten Anlauf erneut sein Idol malt. «Ihr Sohn spinnt», sagt sie daraufhin zu seinen Eltern. Die finden das halb so schlimm. Im Gegenteil, sie nehmen ihren Sohn 1980 zum ersten Mal an ein BundesligaSpiel mit. Später fährt Andi alleine nach
|
menschen
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
porträt | 13
Elfmeter statt Penalty
Vor genau 50 Jahren fiel in der neugegründeten Bundesliga das erste Tor. heute haben die deutschen Fussballklubs auch in der schweiz viele begeisterte Anhänger. Viele von ihnen reisen jedes Wochenende hunderte von Kilometern weit, um ihre Lieblinge live spielen zu sehen.
E
s ist der 24. August 1963. Bereits nach 58 Sekunden Spielzeit überquert der lederne Fussball die Torlinie, Zuschauer jubeln. Timo Konietzka erzielt für seinen Verein Borussia Dortmund das 1:0 gegen Werder Bremen und wird dadurch zum ersten Torschützen der frisch gegründeten Bundesliga. Heute, exakt 50 Jahre später, ist ihre Popularität so gross wie nie. In der kürzlich gestarteten Saison spielen mehr Schweizer für deutsche Vereine als je zuvor. Unser Land stellt mit 17 Profis zum ersten Mal die grösste Ausländergruppe der Liga und damit zwei Spieler mehr als der langjährige Spitzenreiter Brasilien. Das war nicht immer so: Die
Mönchengladbach. Jeder Franken, der vom Lehrlingslohn übrig bleibt, fliesst in Zug- und später Autoreisen an die deutsch-holländische Grenze. Das geht 15 Jahre lang so. Bis er 1995 am Pokalfinale in Berlin Biggi kennenlernt. Die beiden verstehen sich blendend und sehen sich fortan bei jedem Spiel. Zwei Saisons hält die Wochenendbeziehung, dann wollen sie mehr. Die Deutsche zieht in die Schweiz. Die Unsicher-
heit bleibt – deshalb kaufen sie sich eine Wohnung in Mönchengladbach, «damit Biggi irgendwohin kann, falls die Beziehung scheitert». Sie scheitert nicht. Heute nutzt das Ehepaar den Zweitwohnsitz gemeinsam und quartiert sich dort zu jedem Heimspiel ein. Fehlt nur noch der Nachwuchs, um die nächste Fan-Generation grosszuziehen. «Das ist kein Thema mehr», sagen beide ernst. «Wir hätten für Kinder nie
heute aktiven Kicker machen etwa ein Drittel aller Schweizer aus, die je in Deutschland spielten. Alle aktuellen und ehemaligen Bundesliga-Fussballer und -Trainer mit dem roten Pass – von René Botteron über Stéphane Chapuisat bis hin zu Xherdan Shaqiri – stellen wir in diesem Artikel über die nächsten vier Seiten verteilt kurz vor. Aber die Profis sind nur ein Teil der Liga! Genauso gehören Schweizer Fans dazu, die jedes Wochenende Hunderte von Kilometern quer durch Deutschland reisen, um vor Ort im Stadion dabei zu sein und ihre Lieblingsmannschaft zu unterstützen.
die nötige Zeit gehabt, weil ausser dem Verein bis vor vier Jahren ein eigenes Geschäft die Zeit raubte.» Bis zur Pensionierung wollen Andi und Biggi weiterhin jedes Wochenende Hunderte von Kilometern durch Deutschland fahren und im Stadion ihre grosse Schweizer Fahne mit dem Vereinslogo in der Mitte aufhängen. Und anschliessend nach Mönchengladbach ziehen, um noch näher bei ihrem Verein zu sein.
Text: Reto Vogt Bilder: Basil Stücheli
menschen 14 |
|
porträt
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Jahreskarte auf Lebzeiten
Name: FC Bayern München Fanclub Zürich Gründung: 1996 Mitgliederzahl: 300 Homepage: www.bayernfanclub.ch
Schweizer in der Bundesliga 1964–2013
n Toni Allemann 1964–1966 1. FC Nürnberg n Kudi Müller 1972–1975 Hertha BsC n Ruedi Elsener 1978–1979 Eintracht Frankfurt
n René Botteron 1980–1982 1. FC Köln, 1982–1983 1. FC Nürnberg n Christian Gross 1980–1981 VfL Bochum
2009–2010 VfB stuttgart n Andy Egli 1984–1985 Borussia Dortmund n Stéphane Chapuisat 1991 Bayer 05 uerdingen, 1991–1999 Borussia Dortmund n Adrian Knup 1992–1994 VfB stutt-
gart, 1994–1996 Karlsruher sC n Ciriaco Sforza
1993–1995 1. FC Kaiserslautern, 1995–1996 FC Bayern München, 1997–2000 1. FC Kaiserslautern, 2000–2002 FC Bayern München, 2002–2006 1. FC Kaiserslautern n Alain Sutter 1993–1994 1. FC Nürnberg, 1994–1995 FC
Bayern München, 1995–1997 sC Freiburg n Stéphane Henchoz 1995–1997 Hamburger sV n Rolf Fringer 1995–1996 VfB stuttgart n Urs Güntens perger 1996–1998 Eintracht Frankfurt
Bilder: EQ Images (2), Keystone (3)
Er ist ein Kind der Bundesliga, geboren im Gründungsjahr 1963. Niklaus Wilhelm (50) wuchs mit den Weltstars Beckenbauer, Breitner, Hoeness, Maier und Müller auf und wurde schon früh von seinem Vater, einem Fan des FC Bayern München, mit Wimpeln und Postern «bestochen». Der kleine Nick will den ersten Landesmeistercup-Sieg des Vereins am TV mitverfolgen, aber daraus wird nichts. Der damals Neunjährige muss unter grossem Protest vor Spielende ins Bett. Verpasst hat der Thurgauer trotzdem nichts: Nach dem Unentschieden folgt zwei Tage später im selben Stadion ein Wiederholungsspiel, das Bayern souverän gewinnt – der neugewonnene Fan klebt während der vollen 90 Minuten am Fernseher. Zehn Jahre später sieht Niklaus das erste Bundesligaspiel im Stadion. Es folgen viele weitere Spiele, bis er Anfang der 90er-Jahre im Stadionmagazin vom Schweizer Fanclub «Helvetia 91» aus Luzern liest. Niklaus beschliesst, etwas Eigenes aufzubauen, und wird Gründungsmitglied der Bayern-Fanclubs Ostschweiz und Zürich. Ein erster Höhepunkt ist der Gewinn des Meistertitels 1994, das der Fanclub mit einem Wochenende in München verbindet. «Gebucht hatten wir das Hotel Helvetia, aber lange waren wir nicht im Bett», sagt Niklaus lachend. Immer wieder bewirbt er sich zu dieser Zeit um eine Jahreskarte, die er 1996 erhält, heute noch besitzt und nie mehr abgeben will – «höchstens an meine Tochter».
|
menschen
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
porträt | 15
Das «Revier» im Herzen Name: 654 Kilometer FC schalke 04 Gründung: 2005 Mitgliederzahl: 35 Homepage: www.s04.ch
Erst vierjährig war Sheryl Lustenberger (16), als ihr Vater sie zum ersten Mal ins Ruhrgebiet mitnahm. Die Atmosphäre und die Stimmung unter den über 60 000 Zuschauern im Stadion sind für das kleine Mädchen so beeindruckend, dass es seitdem unzählige Male ins «Revier», in den Ruhrpott, zurückgekehrt ist. In Erinnerung bleiben ihr aber weniger die Spiele selbst. Auch die Frage nach Sieg oder Niederlage spielt nur eine untergeordnete Rolle. «Mir geht es ums Zusammensein mit lieben Menschen, um gemeinsame Emotionen im Stadion und die Verbundenheit zur Region», erklärt die Solothurnerin ihre Leidenschaft. Sie setzt sich mit der Geschichte des Vereins auseinander und erzählt mit leuchtenden Augen von seiner Gründung im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. Wann immer möglich, besucht Sheryl mit ihrem Vater und Mitgliedern des Fanclubs «654 Kilometer FC Schalke 04» – die Zahl symbolisiert die Strecke vom Bahnhof Luzern nach Gelsenkirchen – Heimund Auswärtsspiele ihres Vereins. Die Schweizer Fans werden vor Ort erkannt. «Die Menschen nehmen wahr, welchen Weg wir auf uns nehmen. Sie lieben uns», sagt Sheryl stolz. Nebst dem Fussball sind ihr der bevorstehende Maturaabschluss und das Klavierspielen wichtig. Der grösste Traum des Mädchens hat dann aber doch wieder mit dem rollenden Ball zu tun: «Ich möchte einmal ein ChampionsLeague-Spiel von Schalke in England besuchen.»
n Raphael Wicky 1997–2000 Werder Bremen, 2002–2007 Hamburger sV n Murat Yakin 1997–1998 VfB stuttgart, 2000–2001 1. FC Kaiserslautern n Adrian Kunz 1998–1999 Werder Bremen n Martin Andermatt
1999–2001 ssV ulm, 2001–2002 Eintracht Frankfurt
n Ludovic Magnin 2001–2005 Werder Bremen, 2005–2009 VfB stuttgart n Diego Benaglio 2002–2005 VfB stuttgart, seit 2008 VfL Wolfsburg n Mario Eggimann, 2002–2008 Karlsruher sC, 2008–2013 Hannover 96
n Marcel Koller 2003–2004 1. FC Köln, 2005–2009 VfL Bochum n Tranquillo Barnetta 2004–2012 Bayer 04 Leverkusen, 2004–2005 Hannover 96, seit 2012 FC schalke 04
menschen 16 |
|
porträt
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Chappis Jünger Name: Confoederatio Helvetica Borussia Gründung: 2009 Mitgliederzahl: 150 Homepage: www.bvb1909.ch
Stéphane Chapuisat. Der Stürmerstar zieht Mitte der 90er-Jahre junge Schweizer Fussballfans in seinen Bann. Viele davon unterstützen ihn und «fanen» fortan für Borussia Dortmund, wo Chapuisat spielt. Nicht anders ergeht es Thomas Schaffner (36), Dominik Mathis (24) und Daniel Keller (29) (im Bild von links) aus St. Gallen. Allerdings genügt es ihnen nicht, die Spiele daheim am Fernseher zu verfolgen. Sie wollen im Stadion sein. Also schliesst sich die Gruppe dem überregionalen Schweizer Fanclub «Confoederatio Helvetica Borussia» an und versucht, so oft wie möglich im Stadion dabei zu sein. Bis zu 4000 Franken investieren die Jungs pro Saison in die Reisen, «obwohl der Spassfaktor durch die letzten Erfolge merklich abgenommen hat», sagt Dominik. Was zunächst komisch klingt, leuchtet ein: «Früher, als wir regelmässig Siebter wurden und uns noch richtig über einen 3:0-Heimsieg gegen Wolfsburg freuten, war es geiler.» Das werde heute als völlig selbstverständlich hingenommen. «Schade!»
Schweizer Boom ab 2010
n Marco Streller 2004–2007 VfB stuttgart, 2006 1. FC Köln n Hakan Yakin 2004–2005 VfB stuttgart n Reto Ziegler 2005 Hamburger sV n Philipp Degen 2005–2008 Borussia Dortmund,
2010–2011 VfB stuttgart n Christoph Spycher 2005–2010 Eintracht Frankfurt n Alex Frei 2006–2009 Borussia Dortmund
n Pirmin Schwegler 2006–2009 Bayer 04 Leverkusen, seit 2009 Eintracht Frankfurt n Hanspeter Latour 2006–2007 1. FC Köln n Baykal Kulaksizoglu 2006–2007 1. FC Köln n Fabian Lustenberger seit 2007 Hertha BsC
n Steve von Bergen 2007–2010 Hertha BsC n Lucien Favre 2007–2009 Hertha BsC, seit 2011 VfL Borussia Mönchengladbach n Mladen Petric 2007–2008 Borussia Dortmund, 2008–2012 Hamburger sV
|
menschen
migros-magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
Hamburger Jungs Name: Nur der HSV Schweiz Gründung: 2008 Mitgliederzahl: 28 Homepage: www.nurderhsv.ch
www.migrosmagazin.ch
Schon als kleine Knirpse Anfang der 80er-Jahre kickten Marco Fuchs (50), Bruno Tobler (43), Stefan Mullis (45) und Marco Vesti (41) (im Bild von links) zusammen für die D-Junioren in Sargans. Sie erhielten von ihren Eltern Trikots des Hamburger SV geschenkt, der in jenen Jahren die erfolgreichsten Momente seiner Geschichte feierte. Erst als die immer noch befreundete Männerrunde im Erwachsenenalter ein Verwaltungsratsmitglied des Vereins kennenlernt, erwacht die alte Liebe wieder. Sie beschliessen, regelmässig nach
n Ivan Rakitic 2007–2011 FC Schalke 04 n Marwin Hitz 2008–2013 VfL Wolfsburg, seit 2013 FC Augsburg n Eren Derdiyok 2009–2012 Bayer 04 Leverkusen, seit 2012 TSG 1899 Hoffenheim
n Zdravko Kuzmanovic 2009–2013 VfB Stuttgart n Albert Bunjaku 2009–2012 1. FC Nürnberg n Mario Gavranovic 2010–2011 FC Schalke 04, 2011–2012 1. FSV Mainz 05
Hamburg zu fliegen und ihren Verein vor Ort zu unterstützen. «Einmal pro Saison dürfen sogar unsere Frauen mitkommen», sagt Stefan Mullis lachend. Die vier Männer schwelgen gerne in Erinnerungen und erzählen einander Anekdoten von glorreichen Siegen und schlimmen Niederlagen, die sie in ganz Deutschland und Europa erlebten. Sport betreiben die Männer aber nicht nur passiv, sondern auch aktiv: «Ein Höhepunkt des Fanclubs war die Teilnahme am Staffelmarathon in Hamburg», erzählt Bruno Tobler.
n Nassim Ben Khalifa 2010–2011 VfL Wolfsburg, 2011 1. FC Nürnberg n Timm Klose 2011–2013 1. FC Nürnberg, seit 2013 VfL Wolfsburg n Beg Ferati 2011–2013 SC Freiburg
n Xherdan Shaqiri seit 2012 FC Bayern München
lesen sie online Deutsche Entwicklungshilfe Noch bevor viele Schweizer Fussballer in die Bundesliga wechselten, erteilten deutsche Fussballer Nachhilfe im Alpenland. Darunter grosse Figuren wie Karl-Heinz Rummenigge, Uli Stielike oder Günter Netzer und Trainerlegenden wie Hennes Weisweiler oder Ottmar Hitzfeld.
n Granit Xhaka seit 2012 VfL Borussia Mönchengladbach n Ricardo Rodriguez seit 2012 VfL Wolfsburg n François Affolter 2012 Werder Bremen n Adrian Nikci seit 2012 Hannover 96 n Orhan Ademi seit 2012 Eintracht
Braunschweig n Johan Djourou 2013 Hannover 96, aktuell Hamburger SV n Josip Drmic seit 2013 1. FC Nürnberg n Admir Mehmedi seit 2013 SC Freiburg n Gelson Fernandes seit 2013 SC Freiburg n Martin Angha seit 2013 1. FC Nürnberg
|
porträt | 17
DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST. DAS BIOSPEZIAL. IS VOM 27.8. B
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
9.9. 2013
2.40 statt 3.20
Bananen, Bio, Fair trade Peru/Ecuador, per kg
3.50
Trauben Vittoria, Bio Italien, Schale à 500 g
2.90
Kopfsalat, Bio Schweiz, pro Stück
3.80
Cherrytomaten, Bio Schweiz, Schale à 250 g
2.80 3.80
Peperoni gemischt, Bio Niederlande, per 400 g
Genossenschaft Migros Wallis
Zitronen, Bio Südafrika, Netz à 3 Stück
2.70
Karotten, Bio Schweiz, Beutel à 1 kg
|
menschen
migros-magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
auf ein wort | 19
frau der woche
Die Literatin
Ist die Schulreise gut organisiert, ist sie für die Kinder vergnüglich und lehrreich zugleich.
schulreisen
«Mitreisende respektieren und nicht schreiend durch den ganzen Zug rennen»
Im September starten die Schulreisen wieder. Karin Brönnimann von den SBB erklärt, warum sie auch heute noch so beliebt sind und welche Regeln es zu beachten gilt. Karin Brönnimann, Mai, Juni und September gehören zu den wichtigsten Monaten für Schulreisen. Weshalb sind diese noch immer so beliebt?
Schulreisen sind eine tolle Abwechslung zum Schulalltag, bleiben allen lange in Erinnerung und sind auch pädagogisch wertvoll. Die Lehrer erhalten ein Budget für Schulreisen, und so stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wohin die Reise gehen soll.
schreiend durch den ganzen Zug zu rennen und nicht zu viel Gepäck mitzunehmen, denn der Stauraum ist begrenzt. Schön wäre es, wenn die Lehrer ihre Schüler nicht nur durch eine Tür einund aussteigen liessen, Karin Brönnimann damit der Zug pünktlich (31) ist so etwas abfahren kann. Als ehewie die «Mrs malige Lehrerin weiss ich Schulreise» bei der aber, dass das in der SBB-Tochtergesell- Realität gerade bei jungen schaft RailAway. Schülern schwer umzusetzen ist.
Bilder: Walter Bieri/Keystone, Solothurner Literaturtage, SRF
Gibt es denn so etwas wie eine Hitparade der beliebtesten Ausflugsziele der Schulen?
Bei den Regionen sind es die Zentralschweiz, das Berner Oberland, Graubünden und das Tessin. Das Verkehrshaus, das Technorama in Winterthur, der Zoo Zürich, der Zoo Basel und das Alpamare gehören zu den gefragtesten Attraktionen bei RailAway. Meist organisieren die Lehrer die Schulreisen selber. Was sind ihre häufigsten Fehler?
Wichtig ist, die Billette frühzeitig zu reservieren. Und die Lehrer sollten mit den Schülern das Verhalten ausserhalb des Klassenzimmers thematisieren. Dazu gehört, Mitreisende zu respektieren, nicht
Wie haben sich die Schulreisen in den vergangenen Jahren generell verändert?
Der Klassiker mit Zugfahren, Wandern und Bräteln, den viele von früher kennen, ist auch heute noch aktuell. Im Unterschied zu früher werden heute allerdings mehr Exkursionen durchgeführt, die zum Lehrplan passen. Die Schulen fahren beispielsweise zum Technorama, um dort Experimente zu einem bestimmten Thema durchzuführen, das in der Schule im Fach Physik gerade behandelt wird. Zudem sensibilisieren die Lehrer von heute die Schüler bewusster für Umweltthemen, indem sie bei der Reise auf öffentliche Verkehrsmittel setzen. Wie gehen die Lehrer dabei vor?
Sie halten fest, dass die Klasse mit dem Zug reist, weil er ökologischer ist. Im Unterricht wird dieser Aspekt manchmal beim Thema Verkehr behandelt. Was gehört heute unbedingt zum Programm einer Schulreise?
Bewegung ist für die Klassen immer wichtig. Zudem wird die Reise mit dem Zug vorgezogen, selbst wenn eine Carfahrt preisgünstiger ist. Neben dem Umweltaspekt wollen die Lehrer den Kindern explizit ein Erlebnis vermitteln, das sie zu Hause kaum haben.
Ende Mai 2013 leitete sie ihre ersten Solothurner Literaturtage, verbuchte einen Publikumsrekord und erntete gute Kritiken. Und doch warf Bettina Spoerri (45) wegen interner Querelen das Handtuch. Jetzt debütiert sie als Autorin mit dem 464-seitigen Roman «Konzert für die Unerschrockenen». Am 1. Oktober soll sie Leiterin des Aargauer Literaturhauses in Lenzburg werden. Und dazwischen hat sie den Basler Dokumentarfilmer Matthias von Gunten (58) geheiratet.
mann der woche
Der Kinderretter
Was ist bei der Organisation anders als früher?
Heute erhalten Lehrer von den SBB SMS, die über den reservierten Wagen informieren oder über allfällige Streckenunterbrüche wie im Sommer letzten Jahres am Gotthard. Zudem steht den Lehrern für solche Situationen eine Notfallnummer zur Verfügung. An welche Ihrer Schulreisen haben Sie selbst prägende Erinnerungen?
In der fünften Klasse wanderten wir zur Teufelsbrücke am Gotthard im Kanton Uri. Wir fanden die lange Wanderung nicht so lässig. Vorher hatten wir in der Schule die Schweizer Geschichte am Gotthard behandelt – dank der Schulreise ist sie mir in Erinnerung geblieben. Interview: Reto E. Wild
Ärzte des Kinderspitals und des Unispitals Zürich haben einem dreijährigen Mädchen einen riesigen Tumor aus der Bauchhöhle entfernt. Die Geschwulst, die über ein Kilo wog, wurde in einer über zwölfstündigen Operation eliminiert. Bei dem weltweit erstmals durchgeführten Eingriff war auch Kinderspital-Chefchirurg Martin Meuli (58) dabei. Er gilt als Pionier in der Kinder- und Fötalchirurgie und hat mit seinem Können schon mehreren Kindern das Leben gerettet.
menschen 20 |
|
porträt
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Der Kristalldompteur
Wenige erfindungen der letzten Jahrzehnte haben das Leben jedes einzelnen derart verändert wie martin schadts entwicklung der Flüssigkristalltechnik. Ohne die Arbeit des Basler Physikers würde es heute weder Flachbildschirme noch smartphones geben.
A
uf der faulen Haut zu liegen und einfach nur Rentner zu sein, ist nichts für Martin Schadt. Mit geradezu jugendlicher Energie und Begeisterung präsentiert der 75-Jährige in seinem Haus in Seltisberg BL seine Technikräume und die kleine Werkstatt, in der er mit einem Freund daran arbeitet, bessere Verstärker und Lautsprecher herzustellen. Dabei stellt der Jazz- und Klassikliebhaber nicht nur das Innenleben der Geräte her, auch die Holzgehäuse der Boxen konstruiert er selbst. Schon die erste Version ihres neuartigen Röhrenverstärkers erzeugte einen besseren Klang als manches industriell gefertigte High-End-Gerät, war aber monströs schwer. Die zweite Version ist nun kleiner, leichter und qualitativ gleich gut. Derzeit arbeiten sie an Lautsprechern, die es mit teuren kommerziellen Boxen aufnehmen können. Und sollte es im ersten Anlauf nicht klappen, werden halt andere Konzepte getestet.
«ein guter erfinder lässt sich von Rückschlägen nicht entmutigen.» Genau diese Einstellung ist eine Voraussetzung für einen guten Erfinder. «Er muss neugierig, fantasievoll und hartnäckig sein, ausprobieren und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen», erklärt Schadt. «Denn in der Regel geht beim Betreten von Neuland in der Physik vieles erst mal schief.» Dank seiner kreativen Hartnäckigkeit machte der Physiker Ende der 60er-Jahre bei Hoffmann-La Roche eine bahnbrechende Erfindung: flache Flüssigkristalldisplays, die mit extrem geringem Leistungsbedarf betrieben werden können. Diese Technologie hat den Flachbildschirm, das Smartphone und das iPad erst möglich gemacht.
Für sein Lebenswerk – die Erfindung und jahrzehntelange Weiterentwicklung der Liquid-Crystal-Display-Technologie (kurz LCD) – hat Schadt Ende Mai in Amsterdam den Europäischen Erfinderpreis verliehen bekommen. Darauf sei er sehr stolz, sagt der sonst so bescheiden wirkende Mann. «Vor allem auch, weil viele meiner Erfindungen tatsächlich zur Anwendung gekommen sind.» Als Schadt Ende der 60er-Jahre bei Roche anfing, war das Ziel des Unternehmens, Flachbildschirme mit Flüssigkristallen in medizinischen Geräten einzusetzen. «Damals waren die Firmen sehr unternehmenslustig. Sie wollten diversifizieren und waren hochinteressiert an neuen Technologien», erzählt Schadt. «Und sie waren bereit, den Forschern dafür Zeit und Mittel zu geben.» Das alles – und die Möglichkeit, interdisziplinär zu arbeiten – kam dem jungen Physiker gelegen, und gemeinsam mit seinem Kollegen Wolfgang Helfrich machte er sich ans Werk. «Wie wir das angingen, war uns überlassen. So entwickelten wir Konzepte, um neuartige Molekülkonfigurationen zu erzeugen, die mit elektrischen Feldern umorientiert werden konnten.» Würde dies gelingen, würde man künftig mit minimaler Leistung optische Effekte erzeugen können. Bis es so weit war und sie 1970 ihr erstes Patent anmelden konnten, brauchte es allerdings viele Experimente. «Dass wir eine wenige Mikrometer dünne Flüssigkristallkonfiguration mit hohem Kontrast bereits bei tiefen Spannungen umschalten konnten, war das eigentlich Bahnbrechende an diesem Patent.» Das Prinzip funktioniert heute noch gleich. Vereinfacht gesagt: Flüssigkristalle sind als winzige Pixel zwischen zwei leitenden, transparenten Glasplatten angeordnet und können mittels elektrischer Signale umorientiert und in der Lichtdurchlässigkeit variiert werden.
Dadurch entstehen auf dem Bildschirm Schrift und Bilder. «In der Physik wird man oft mit unerwarteten Ergebnissen konfrontiert», sagt Schadt. «Man hat eine Modellvorstellung, aber erst das Experiment zeigt, ob die Idee zutrifft – und kommt es anders als erwartet, versucht man, die Ursachen zu verstehen.»
«mich interessiert, wie die Dinge grundsätzlich funktionieren.» Das war einer der Gründe, weshalb Schadt Physik studierte. «Mich hat immer interessiert, wie die Dinge grundsätzlich funktionieren. Gleichzeitig bin ich ein sehr praktischer Mensch; ich mag Forschungsergebnisse, die auch tatsächlich anwendbar sind.» So bahnbrechend die erste Erfindung war, so enttäuschend erwies sich zunächst das Ergebnis für Schadt. «Wir bekamen einen neuen Forschungsleiter, der in Flüssigkristallen kein Potenzial sah, er bezeichnete sie gar als ‹überflüssige Kristalle› und stellte die Forschung dazu ein.» Schadt fühlte sich unfair behandelt und spielte mit dem Gedanken, einen Job als Physiklehrer an der Ingenieurschule in Muttenz anzunehmen. Schliesslich liess er sich vom damaligen Roche-Forschungsleiter überzeugen, die Firma doch nicht zu verlassen und in die biophysikalische Grundlagenforschung einzusteigen. Sein Kollege Wolfgang Helfrich hingegen verliess die Firma und wurde Physikprofessor in Berlin. Zwei Jahre später interessierte sich plötzlich die japanische Uhrenfirma Seiko für Schadts und Helfrichs Patent. Sie wollte es exklusiv zur Herstellung der elektronischen Anzeigen für ihre Quarzuhren kaufen, und Roche realisierte nun doch noch das Potenzial der
|
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
menschen
|
erfinder | 21
Noch immer forscht Martin Schadt auf dem Gebiet der Elektrooptik – nicht wegen des Geldes, sondern «weil ich das Gebiet weiterhin spannend finde».
135.20 statt
169.–
Beispiel: Asics Damen-Runningschuh Runningschuh GT-1000
158.40
Alle Angebote gültig vom 27.8. bis 16.9.2013, solange Vorrat.
statt
198.–
Beispiel: Meindl Damen-Nordic-Walking-Schuh Manila GTX
79.80 statt
99.80
118.40 statt
Beispiel: Columbia Herren-Wanderschuh North Plains Mid WP
statt
Beispiel: Nike Damen-Runningschuh Air Pegasus
63.90 79.90
Beispiel: Adidas Herren-Indoorschuh Essence 10.1
www.sportxx.ch
Jetzt online bestellen ohne Versandkosten
148.–
49-mal SportXX in der Schweiz.
|
menschen
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
Erfindung. Schadt wurde in seinen früheren Arbeitsbereich zurückgeholt und zum Leiter eines interdisziplinären Forscherteams von Chemikern und Physikern ernannt, um die junge LCDTechnologie weiterzuentwickeln. Deren Kommerzialisierung begann kurz darauf mit den Uhren und Taschenrechnern der japanischen Elektronikindustrie und verbreitete sich von dort aus weltweit. 1994 wurde Martin Schadt sein eigener Chef als CEO der ausgelagerten Firma Rolic (Roche Liquid Crystals). Damals verkaufte Roche das klassische Flüssigkristallgeschäft an Merck, derweil Rolic auf einem Spezialgebiet weiterforschte.
«Wer primär viel Geld verdienen will, sollte nicht Physik studieren.» Seit 2002 ist Martin Schadt offiziell pensioniert, aber weiter als wissenschaftlicher Berater aktiv; er forscht bis heute in Zusammenarbeit mit Universitäten und Industrien in den USA und Asien. «Etwa ein Drittel meiner Zeit setze ich dafür ein – nicht um Geld zu verdienen, sondern weil ich das Gebiet der Elektrooptik weiterhin spannend finde.» Seine Partnerin und die erwachsenen Kinder tragen es mit Fassung. «Ich werde daran arbeiten, solange ich kann. In Rimini am Strand zu liegen, interessiert mich jedenfalls nicht.»
Die restlichen zwei Drittel seiner Zeit widmet Schadt seinen Audioprojekten, liest Physik- und Geschichtsbücher und ist mit seiner Partnerin auf Reisen: China, Japan, Kanada, USA, oft im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Tagungen. Aus der Zeit, als seine Kinder klein waren, stehen im Bücherregal auch noch reihenweise «Garfield»-Sammelbände. «Ich mag den Humor von Jim Davis, Garfield hat so viel eigenwillig Menschliches.» Im Laufe seiner jahrzehntelangen Forschung hat Schadt über 119 US- und 166 EU-Patente erteilt bekommen, das letzte ist nur gerade zwölf Monate alt. Für die allfällige Kommerzialisierung einer Erfindung ist entscheidend, ob man für das entsprechende Land Patentschutz hat. «Im Ausland Patente anzumelden, lohnt sich nur, wenn eine Erfindung kommerziell erfolgreich wird», sagt Schadt. «Es kostet rund 50 000 Franken, in den wichtigsten Industrieländern ein Patent anzumelden.» Finanziell profitiert hat der Physiker von seinen Erfindungen nur indirekt. «Meist tritt man die Rechte an geistigem Eigentum an die Firma ab. Dafür werden Forscher gut entlöhnt und erhalten die Freiheit, das zu tun, was sie interessiert. Für mich war das immer ein guter Deal.» Wäre es anders gewesen, hätte er sich längst ins Ausland abgesetzt. «Wer primär eine Menge Geld verdienen will, der sollte nicht Physik studieren, sondern Investmentbanker werden.» Was wird einst die LCD-Techno-
|
porträt | 23
Flachbildschirme wie dieser sind durch Schadts Forschungsarbeit erst möglich geworden.
www.migrosmagazin.ch
lesen sie online Auf LCD-Spurensuche Fernseher sind prominente LCD-träger. Aber wo steckt diese technologie auch noch drin, und was kommt in Zukunft?
logie aufs Altenteil schicken, so wie das in den 90er-Jahren mit dem Röhrenbildschirm geschah? Eine Nachfolgetechnik, die LCD komplett ersetzen kann, ist laut Schadt nicht in Sicht. «Ein Technologiesprung, wie er mit den Flüssigkristallen gelungen ist, passiert relativ selten. Aber die LCD-Technologie wird dauernd rasant verbessert – und dafür gibt es auch weiterhin grosses Potenzial.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Christian Flierl
Anzeige
Lu auf trendige Lust Must-haves? Mu Erfüllen Sie sich Ihre Wünsche. Profitieren Sie dabei von attrak attraktiven Rabatten mit dem Online-Sparschwein migipig.ch
Migipig – das wünsch ich mir.
menschen 24 |
|
reportage
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Keine Angst vor dem Immer wieder sorgen Wölfe, die Schafe reissen, bei Alphirten für böses Blut. Doch Hobby-Älpler Karl Siegrist weiss sich zu wehren: Die beiden Lamas Nino und Diego sollen seine Herde im luzernischen Entlebuch schützen.
N
ebelschwaden sorgen für eine mystische Szenerie. Der durchnässte, lehmige und schmale Wanderweg ist glitschig wie Schmierseife, die Weideflächen sind mörderisch steil. Hier, in dieser unwirtlichen Ge-
gend auf rund 2000 Metern über Meer, auf dem Schafschimbrig im Entlebuch, hoch über dem Dorf Hasle LU, weidet die 380-köpfige Schafherde von Karl Siegrist (74). Den Schweizer Alpenschafen zur Seite stehen zwei hochgewachsene
Karl Siegrists Schafherde auf dem Schafschimbrig im Entlebuch – im Nebel schauen die beiden Lamas doppelt so genau hin, wer sich da nähert.
Vierbeiner, die neugierig auf Siegrist blicken: die beiden zweijährigen Lamawallache Nino und Diego. Sie sollen die Herde schützen – gerade jetzt. Daniel Mettler, seit zehn Jahren Leiter der Fachstelle Herdenschutz Schweiz, erklärt: «Wenn der Schnee schmilzt, steigt der Wolf den Wildtieren nach und gelangt so in die Alpgebiete. Dort begegnet er Schafen und realisiert, dass diese eine leichte Beute sind. Wir verzeichnen deshalb im Hochsommer am meisten Schäden.» 2010 waren es 350 getötete Schafe, letztes Jahr noch 140 – bei rund 20 Wölfen in der Schweiz. Mettler sagt,
|
Menschen
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
bösen Wolf dass alleine der Freiburger Wolf über 40 Schafe gerissen habe. So bedauernswert die Fälle für die Betroffenen sind: Frankreich hatte laut Mettler bei 200 Wölfen 5000 tote Schafe zu beklagen.
schweizweit sind dieses Jahr 20 Lamas im einsatz Das Ziel des Herdenschutzspezialisten Daniel Mettler liegt auf der Hand: die Zahl der gerissenen Schafe weiter reduzieren. Richten sollen es Lamas. Deshalb sind dieses Jahr insgesamt rund 20 Exemplare der südamerikanischen Kamelart auf verschiedenen Schweizer Alpen im Einsatz; letztes Jahr waren es erst sie-
ben Tiere. Die Lamas sind Teil eines Projekts der Fachstelle Herdenschutz (Details in der Box auf Seite 27). Das Biosphärenreservat Entlebuch ist für den Baselländer Karl Siegrist während des Sommers die zweite Heimat. Er liebt die Ruhe und Abgeschiedenheit in seiner Alphütte. Unlängst habe er zwei Steinböcke gesehen. «Ich war schon als Kind hier oben und musste mich um die Schafe meines Vaters kümmern, der eine Schäferei hatte», erzählt «Kari», wie ihn seine Freunde nennen. «Nach der Schule verleideten mir diese blöden Schafe aber. Ich hätte lieber einen Western gelesen, als auf die Herde aufzupas-
|
reportage | 25
menschen 26 |
|
Hunde jagten die Schafe. Einige stürzten über die Felsen in den Tod.
reportage
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
sen», erläutert Kari Siegrist. Heute sind ihm die Tiere jedoch ans Herz gewachsen. «Nur in der Hütte zu hocken, ist doch ein Schiisdrägg», sagt der redselige Pensionär in seinem un verkennbaren Basler Dialekt. Zwischen Mitte Mai und Bettag im September fährt er, «nur um Rechnungen zu zah len», ins Unterland zu seinem eigentli chen Wohnort Pratteln BL. Seine Frau, seine Söhne und die Enkel besuchen den inzwischen vierfachen Grossvater ab und zu auf der Alp.
noch ist der Wolf nicht zum schafschimbrig vorgedrungen Erst vor fünf Jahren schrieb sich Kari Siegrist für einen Kurs zur Älplerschaf wirtschaft ein. Hauptthema: die Schä ferei und die Probleme mit dem Wolf. Nun hat er als einstiger Handelsschul absolvent und Akkordarbeiter die schweizerische Schafhirtenausbildung im Sack. Er sagt: «Bis jetzt ist der Wolf noch nicht bis zum Schafschimbrig vor gedrungen. 2012 beobachtete man Wöl
«Kari» Siegrist schaut fast täglich auf der Alp im Entlebuch bei seinen Schafen nach dem Rechten. Die Lamas wirken auf Wölfe und Hunde respekteinflössend.
Anzeige
MGB www.migros.ch W
NEU IM SORTIMENT. DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.
NEU
3.60
Schweizer Rahmspinat, Bio tiefgekühlt, 500 g
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
NEU
NEU
4.–
Schweizer Blumenkohl, Bio tiefgekühlt, 500 g
3.20
Schweizer Hackspinat, Bio tiefgekühlt, 500 g
|
Menschen
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
Herdenschutz mit Lamas seit der rückkehr der grossraubtiere in die schweiz ist es notwendig, schafe und Ziegen durch entsprechende Massnahmen zu schützen. Agridea in Lausanne VD, die schweizerische Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen raums, ist für die nationale Koordination der Herdenschutzmassnahmen verantwortlich. Neben Herdenschutzhunden, Eseln und Zäunen sollen neu auch Lamas die Schafherden schützen. Schweizweit gibt es rund 420 000 Schafe. rund die Hälfte der schafe lebt im sommer auf der Alp – vor allem in den Kantonen graubünden, uri, glarus, Luzern, st. gallen und Wallis. Obwohl Herdenschutz mit Lamas neu ist, lassen sich auch dank der EtH-studentin Priska Ineichen und ihrer Bachelor-Arbeit erste Aussagen machen: Der Einsatz von Lamas eignet sich am besten auf kleinen, übersichtlichen und eingezäunten Weiden. Die schafherde sollte möglichst homogen sein – im Idealfall nur eine rasse –, und die Lamas müssen vor der Alpsaison in die Herde integriert werden.
fe am Glaubenberg. Das eigentliche Pro blem sind jedoch Wanderer, die ihre Hunde frei laufen lassen.» Jeder Hunde halter betone zwar, dass sein Hund nie auf Schafe losgehe. Doch sei es auf dem offiziellen Wanderweg, der durch die Weideflächen zu einer Krete führt, schon zu dramatischen Szenen gekom men: Hunde jagten die Schafe – und die se stürzten über die Felsen in den Tod. Deshalb spricht Siegrist von «der Kon fliktzone am Grat». Jährlich muss er mit rund einem hal ben Dutzend fehlender Tiere rechnen. Auch deshalb kommen die rund 1500 Franken teuren Lamas zum Einsatz. «Sie sind respekteinflössend und stehen stolz vor der Herde. So nehmen die Wanderer ihre Hunde eher an die Leine», sagt Kari Siegrist. Zusätzlich wurden Warn schilder an die Adresse der Wanderer aufgestellt: «Bitte Hunde an der Leine führen – ACHTUNG HERDEN SCHUTZ», steht auf dem Torgitter. Ein Zaun mit 900 Pfählen markiert und schützt die von Kari Siegrist betreute
|
reportage | 27
Schafherde. Er kontrolliert die Schaf netze fast täglich. «Das hält mich jung und fit.» Tatsächlich steigt er leicht füssig wie eine Gämse von der Hütte hoch zu den Weideflächen.
Bessere erfahrungen mit kastrierten Lamas Bei den Lamas Nino und Diego handelt es sich übrigens deshalb um Wallache, also kastrierte Hengste, weil der Um gang mit ihnen viel einfacher ist. Ohne Kastration besteht die Gefahr, dass sich die Kamelart aus den Anden Südameri kas mit den Schafen paaren möchte. Kari Siegrist ist mit schnellen Schrit ten zu seiner Hütte zurückgekehrt. Ob wohl er noch sehr rüstig ist, sagt er: «Wenn es mich einmal nimmt, will ich, dass diese Alpbewirtschaftung mit den Schafen weitergeführt wird. Das war schon der Wunsch meines Vaters.» Texte: Reto E. Wild Bilder: Herbert Zimmermann
www.herdenschutzschweiz.ch
Anzeige
20% Rabatt
Gültig vom 26.8. bis 8.9.2013 in Ihrer DROPA
füR eINe gute DuRchbLutuNg
IhR geheImNIS füR KRäftIgeS hAAR uND StARKe fINgeRNägeL
Padma 28, 200 Kapseln
Priorin N, 270 Kapseln
CHF 51.65 statt CHF 64.60
20% Padma AG, 8340 Hinwil
CHF 99.80 statt CHF 124.80
20% Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich
Auch in Ihrer Nähe: Appenzell, Arbon, Balsthal, Basel, Bern, Brienz, Cham, Davos, Domat/Ems, Ebikon, Flamatt, Füllinsdorf, Glarus, Grenchen, Haag, Heerbrugg, Herzogenbuchsee, Hochdorf, Huttwil, Interlaken, Ittigen, Kerzers, Kirchberg, Klosters, Küssnacht a/R, Langendorf, Langenthal, Langnau i.E., Laufen, Lenzburg, Lyss, Meggen, Meiringen, Muttenz, Oberriet, Oensingen, Olten, Pfäffikon SZ, Reinach, Romanshorn, Rubigen, Solothurn, Steffisburg, Thun, Triengen, Uetendorf, Unterentfelden, Unterseen, Wabern, Wangen a/A, Wattwil, Wetzikon, Widnau, Wil, Winterthur, Wolhusen, ZH-Affoltern Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten.
www.dropa.ch
menschen 28 |
|
interview
|
NR. 35, 26. AUGUST 2013 | migros-magazin |
«Glück entsteht immer nur als Nebeneffekt» Glücksforscher Mathias Binswanger stellt fest: Wir werden immer reicher, aber nicht glücklicher. Zugleich warnt der Volkswirtschafts-Professor davor, dem Glück nachzujagen. Dies sei in höchstem Masse kontraproduktiv.
Mathias Binswanger, was macht Sie glücklich?
Meine Arbeit ist zum Beispiel sehr vielfältig. Ich kann mich mit Themen beschäftigen, die mich tatsächlich interes sieren. Das ist ein Luxus, der mich glücklich macht. Was trägt neben dem Beruf zu Ihrem Glück bei?
Ich reise gerne, freue mich aber stets auf die Rückkehr in die Schweiz. Dieser Wechsel trägt zu meinem Glücklich sein bei. Ausserdem wohne ich nahe bei meinem Arbeits platz in Olten. Aus Unter suchungen weiss man, dass Menschen mit kürzeren Ar beitswegen zufriedener sind. Und dass viele beim mor gendlichen Pendeln am un zufriedensten sind. Die ideale Lösung wäre demnach das Büro zu Hause?
Ja. Das heisst nicht, dass man permanent im «Home Of fice» sein muss, aber man sollte zumindest die Mög
lichkeit haben, zu Hause zu arbeiten. Nur: Nicht hinter jeder Wohnungstür wartet das Glück. Es gibt Menschen, die gerne aus dem Haus gehen – einfach nicht unbedingt immer zur Stosszeit. Wir sollten uns von diesen Zeit und Raumzwängen befreien. Sie betonen, «glücklich unverheiratet» zu sein. Würde eine Partnerin Ihre Zufriedenheit gefährden?
Nicht zwingend. Ich weiss auch nicht, wie lange der Zu stand anhält. Es ist gar nicht so einfach, mein Singlesein zu verteidigen, weil es immer wieder Frauen gibt, die das gerne ändern möchten. Wieso verteidigen Sie Ihre Position als Single so hartnäckig?
Weil ich bis jetzt glücklich so gelebt habe. Deshalb gibt es keinen Grund, diesen Zu stand zu ändern. Die Forschung sagt, dass Menschen in Zweisamkeit tendenziell
älter werden als Alleinstehende. Sind sie auch glücklicher?
Alleinstehende sterben auch deshalb früher, weil sie am Ende des Lebens eher ver wahrlosen und vereinsamen. Menschen brauchen ein ak tives Sozialleben. Wer das nicht hat, ist praktisch immer unzufrieden. Wie aber dieses Sozialleben ausschaut, ob man dabei verheiratet ist oder nicht, das ist zweitrangig. Verheiratete sind nicht glück licher als Alleinstehende. Wie glücklich schätzen Sie sich auf einer Skala von 1 bis 10 ein?
Zwischen 7 und 8, genau gleich wie die Mehrheit der Schweizer. Sie geben sich keine Note 10?
Das macht kaum jemand. Es gehört zum Leben, dass man nicht permanent glücklich ist. Glücksforscher unter scheiden zwischen der eher längerfristig orientierten Le benszufriedenheit und dem kurzfristigen emotionalen
glücksforscher
Mathias Binswanger (50) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten (wo er auch wohnt) und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Der Ostschweizer publiziert in Fachzeitschriften und Publikumsmedien und schreibt Bücher. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie den Zusammenhang zwischen Glück und Einkommen. Sein Buch «Die Tretmühlen des Glücks» wurde 2006 zum Bestseller. Binswanger ist Single und bezeichnet sich selbst als «glücklich unverheiratet». Er lebt seit über zehn Jahren ohne TV, liebt Jazz und Reisen in wärmere Gefilde.
|
Menschen
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
Wohlbefinden, das im Tagesverlauf stark schwankt. Wenn Sie Durst haben und etwas trinken, haben Sie Glücksmomente, können sich aber Minuten später über eine andere Person ärgern und sind dann wieder unzufrieden. Wann waren Sie das letzte Mal unzufrieden?
Als ich mit dem Auto unterwegs im Stau festsass. Was machen Sie, wenn Sie in einem Tief sind?
Ich muss es akzeptieren. Was mir hilft, ist meine Erfahrung: Ich weiss, dass Tiefs nicht ewig anhalten. Man sollte ihnen deshalb mit einer gewissen Gelassenheit begegnen. Ich versuche meist, mich irgendwie abzulenken. Wie glücklich sind die Schweizer im internationalen Vergleich?
Die Schweiz schneidet regelmässig sehr gut ab. Nur: Wenn man für längere Zeit im Ausland war und danach zu-
rückkommt, fallen einem die Schweizer nicht gerade dadurch auf, dass sie einen glücklich anstrahlen. Da gibt es eine gewisse Diskrepanz.
der Schweiz wird man zudem stark nach dem bewertet, was man beruflich macht.
Woher kommt die?
Man sollte zum Beispiel den richtigen «Teich» wählen. Wer an der Goldküste des Zürichsees wohnt mit erfolgreichen Bankern als Nachbarn, wird kaum mit einem durchschnittlichen Auto oder Haus zufrieden sein. Da zieht man besser an einen Ort wie Olten, wo man in einem durchschnittlichen Haus ein zufriedenes Leben führen kann.
In Umfragen beurteilen Menschen ihren Glückszustand meist zu positiv. Das scheint in der Schweiz – vor allem in der Deutschschweiz – besonders ausgeprägt zu sein. Die Leute sagen sich, dass sie fast alles haben und doch zufrieden sein müssten. Täglich nehmen sich in der Schweiz vier Menschen das Leben. Nach Zufriedenheit klingt das nicht wirklich.
In der Tat. Was sich positiv auswirkt, sind die relativ hohe Rechtssicherheit, die Ordnung und das Vertrauen in die Behörden. Dem steht die Überreglementierung entgegen sowie der Leistungsdruck und das teilweise nicht funktionierende Sozialleben, das zur Vereinsamung führt. In
Was kann man konkret gegen Unglücklichsein unternehmen?
«Die Leute sagen sich, dass sie fast alles haben und doch zufrieden sein müssten.»
Laut der Forschung ist rund die Hälfte der Menschen dank ihrer Gene von Natur aus eher glücklich. Haben die anderen 50 Prozent einfach Pech gehabt?
Das ist wie bei einem 100-Meter-Lauf: Diese 50 Prozent starten weiter hinten, mit einem Handicap. Aber sie könnten schneller rennen als andere und doch noch ein zufriedenes Leben führen. Wie konkret?
Wichtig ist, die eigene Situation zu analysieren. Habe ich einen Beruf, der mich erfüllt? Das richtige soziale Umfeld? Passt meine Wohnsituation? Sie haben als Professor für Volkswirtschaftslehre den Zusammenhang zwischen Einkommen und Glück untersucht. Wie kamen Sie auf das Thema?
Ich habe mich schon als Kind gewundert, wie viele Menschen an sich langweilige Tätigkeiten mit Fleiss und Akribie ausführen. Da fragte ich mich stets, was dahinter-
|
interview | 29
Mathias Binswanger liebt seinen Job und ist «glücklich unverheiratet». Auf einer GlücksSkala von 1 bis 10 gibt er sich 7 oder 8 Punkte – genau wie die Mehrheit der Schweizer.
Ausgewogener Genuss
Entwickelt mit ErnährungsberaterInnen.
Frisch und möglichst naturbelassen.
Mit hochwertigem Raps- und Olivenöl.
Ausgewogen gemäss Schweizer Lebensmittelpyramide.
Fett- und kalorienbewusst.
Menschen 30 |
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
steckt. 2003 nahm ich in Mailand an der Tagung «The Paradoxes of Happiness» teil. Der Titel bezieht sich darauf, dass wir in unseren Breitengraden zwar immer reicher, aber nicht glücklicher werden. Ich wollte dazu einen Beitrag aus ökonomischer Sicht leisten, so entstand mein Buch «Die Tretmühlen des Glücks». Darin schreiben Sie, dass wir zwar lernen, wie wir Geld verdienen, nicht aber, wie wir dieses Einkommen in Glück umsetzen können.
Richtig. In Deutschland gibt es an einigen Orten das Schulfach Glück. Darin wird vermittelt, in welchen Situationen wir glücklich sind und in welchen typischerweise nicht. Darüber existiert seit Jahrhunderten viel Wissen, das wir in der Schweiz aber nicht mitbekommen. Wir lernen nichts darüber, wie wir ein gutes Leben führen können. Sollte man das nicht automatisch mitbekommen?
www.delifit.ch
Das meint man. Aber wir müssen die Fakten häufiger präsentiert bekommen, um nicht in die Tretmühlen des Lebens zu geraten. Unsere Gesellschaft strebt ein möglichst hohes Wachstum des Bruttoinlandprodukts an. Das ist aber auch aus ökonomischer Sicht fragwürdig,
wenn es nicht mehr zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Menschen führt. Mehr Geld macht aber schon glücklicher, oder?
Nur bis zu einem bestimmten Punkt. Globale Ländervergleiche zeigen,dass ab einem Jahreseinkommen von etwa 20 000 Dollar pro Person weiteres Wachstum nicht für eine gesteigerte Zufriedenheit sorgt – das gilt für Länder, deren Bewohner vorher mit weniger auskommen mussten. Wenn dann alle immer reicher werden, fühlen sich die am unteren Rand trotzdem nicht gut, weil der Rückstand auf die Reichen bleibt. Stimmt der Eindruck, dass die Jagd nach dem permanenten Glück ein neueres Phänomen ist und eher das Gegenteil bewirkt?
So neu ist das nicht. Schon in der US-Verfassung steht das «Streben nach Glück». Aber erst seit den 1970er-Jahren wird verstärkt hinterfragt, was das Wirtschaftswachstum zum persönlichen Glück beiträgt. Dabei ist ein Zwang entstanden, ein glückliches Leben zu führen, was fast garantiert ins Unglück führt. Glück entsteht immer nur als Nebeneffekt. Wann kommt Ihr nächstes Buch auf den Markt?
|
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 26. August 2013 |
«Wir lernen nicht, wie wir ein gutes Leben führen können.»
INTERvIEw | 31
Genau. Für einen Afrikaner beispielsweise ist es völlig rätselhaft, weshalb Schweizer auf diesem wirtschaftlichen Niveau unzufrieden sein können. Das fällt auch Ausländern auf, die erst vor kurzem eingewandert sind.
Nonstop-Flüge mit Air Berlin
Apropos: Die Zuwanderung ist ja sehr umstritten. Trägt sie auch ein bisschen zum Glück bei?
Die permanente Suche nach dem Glück führe fast garantiert ins Unglück, sagt Binswanger.
Ich hoffe, nächstes Jahr. Ich arbeite an einem Buch über die Geldschöpfung und darüber, welche Rolle diese für den Wirtschaftsprozess spielt. Es geht um ein Dilemma: Einerseits macht uns das Wirtschaftswachstum nicht mehr glücklicher, anderseits funktioniert dieses System nicht ohne Wachstum. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Finanzmarkttheorie. Weshalb geht es der Schweiz im Vergleich zum Ausland so gut?
Die Schweiz hat einen guten Branchenmix, darunter Pharma und Banken, die wirtschaftlich erfolgreich sind, aber wenig zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Hinzu kommen das Bildungs- und das Gesundheitswesen, die zwar keine hohen Gewinne abwerfen, aber für viele Arbeitsplätze sorgen. Das führt zu einem relativ hohen Wirtschaftswachstum und zu einer tiefen Arbeitslosigkeit.
Teilweise. Unser Sozialleben ist dadurch reichhaltiger geworden. Auf der anderen Seite schürt die Zuwanderung Ängste. Und für viele ist es schwer verständlich, wenn sich nur noch reiche Ausländer die schönsten Wohnorte leisten können. Die Schweiz hat es verpasst, in einigen Bereichen klare Regeln aufzustellen,anders als Deutschland, wo es Privaten nicht mehr möglich ist, direkt an einem See zu bauen. Ist die Zuwanderung nun Segen oder Fluch?
Sowohl als auch – wie fast alles im Leben. Die Schweiz müsste ihre Migrationspolitik überdenken und die Einwanderung für bestimmte Arbeitsplätze bewusst öffnen, und zwar nicht nur für Menschen aus EU-Ländern, die das gleiche Überalterungsproblem haben wie wir. Wir könnten auf dieses teure und verlogene Kasperlitheater von pseudopolitischen Flüchtlingen verzichten. Stattdessen sollten wir «Wirtschaftsflüchtlinge» als eine Tatsache der heutigen, globalisierten Welt verstehen und uns überlegen, welche davon wir in begrenzten Zahlen in unserem Land aufnehmen und welche nicht.
Und trotzdem sind die Schweizer deswegen nicht glücklicher.
Interview: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Daniel Rihs
www.migrosmagazin.ch
Madeira – Blumeninsel im Atlantik Bizarre Berge, zerklüftete Küsten, üppig grüne Täler, Bananenfelder und blühende Gärten bezaubern den Wanderer auf der Insel des ewigen Frühlings. Freuen Sie sich auf malerische Fischerdörfer und atemberaubende Aussichtspunkte. 1. Tag: Schweiz – Madeira In 4 Stunden erreichen wir die Blumeninsel ab Zürich nonstop mit Air Berlin. 2. Tag: Naturpark Ponta de São Lourenço Im Osten Madeira geniessen wir eine Wanderung mit Sicht auf den Atlantik und die spektakuläre vulkanischen Gesteinsformationen. 3. Tag: Entlang von Levadas Unser komfortabler Bus bringt uns in ein malerisches Dorf, wo wir unser Picknick einkaufen. Entlang von Levadas wandern wir durch eine der fruchbarsten Gegenden der Insel. 4. Tag: Vulkanisches Naturbecken im Atlantik Nach einer Wanderung durch einen wildromantischen Baumheidewald bleibt Zeit zum baden im Naturschwimmbecken. 5. Tag: Zeit für einen Marktbesuch Tag zur freien Verfügung, z.B. für den Besuch des bunten Fisch-, Gemüse- und Früchtemarktes von Funchal. 6. Tag: Paradiestal Heute spazieren wir durch eine der schönsten Gartenanlagen Madeiras, die Palheiro Gardens. Zum Schluss einer Wanderung durch duftende Eukalyptuswälder geht es mit dem Korbschlitten in rassiger Fahrt hinunter nach Funchal. 7. Tag: Urwüchsiger Norden Bei guten Sichtverhältnissen ist der Aufstieg zum Pico Ruivo ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem köstlichen Mittagessen besuchen wir die typischen Strohhäuser. 8. Tag: Rückflug Madeira – Schweiz Weitere Wanderreisen mit freien Plätzen: 15.09. bis 22.09. 17.09. bis 29.09. 21.09. bis 28.09. 28.09. bis 05.10. 12.10. bis 19.10.
Chios Serifos – Sifnos Algarve Cinque Terre Kos – Nisyros – Kalymnos
Wanderungen Nur zu Fuss erreicht man auf Madeira die schönsten Gärten, Parks und Aussichtspunkte. Die Wege entlang der Levadas sind teilweise schmal. Wanderzeit 2,5 bis 3 Stunden; gemütlich: Keine Steigungen. Wanderzeit 1 bis 1,5 Std. Bergwandern: Wanderzeit 4 bis 6 Std. auf einsamen Wanderrouten.
Unterkunft Sie logieren im modernen Erstklasshotel Pestana Carlton (off. Kat.*****). Es hat eine spektakuläre Lage mit fantastischem Ausblick und verfügt über grosszügige Sonnenterrassen und 2 Salzwasser-Schwimmbäder (eines davon mit direktem Zugang zum Meer). Zimmer mit allem Komfort und Balkon oder Terrasse.
Leistungen ■ ■ ■
■
■
■ ■
Linienflüge inkl. Taxen und Gebühren Begleitbus auf den Wanderungen Unterkunft im Hotel Pestana Carlton***** in Funchal, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 2 Mahlzeiten in typischen Restaurants Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Trinkgelder in Hotel & Restaurants IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung
Reisedaten Herbst 2013 Jeweils Donnerstag–Donnerstag 05.09. bis 12.09. 12.09. bis 19.09. Gemütlich 26.09. bis 03.10. Gemütlich 03.10. bis 10.10. 17.10. bis 23.10. Bergwandern ■ ■
DZ zur Alleinbenützung Annullierungskostenversicherung
1890.– 1850.– 1890.– 1890.– 2050.– 280.– 50.–
ZEhN wEGE ZUM GLÜCK Tipps von Glücksforscher Mathias Binswanger Wie entgeht man den tretmühlen des Alltags, die einen unglücklich machen? Mathias Binswanger hat zehn Vorschläge.
Fragen und Buchen: 041 418 00 00 oder auf www.imbach.ch Imbach Reisen AG · Zürichstrasse 11 · CH-6000 Luzern 6 · info@imbach.ch
A H R E U A D T K N E S E G AB g i t l ü G
3 1 0 2 . 8 . 7 2
Da u e r h
af t
% 2 , 3 1 2.30 5 bisher 2.6
M-Classic Mini-Sandwiches 300 g
Dauerhaf t
-10,0 % 1.80
bisher 2.–
M-Classic Sandwiches 260 g
Dau erhaf t
Dau erhaf t
-10,3 % 2.60
bisher 2.90
M-Classic Butterweggli 325 g
Dauerhaf t
-10,5 % 3.40 0 bisher 3.8
M-Classic Silser Brötli 300 g
DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI VERSCHIEDENEN BROTEN.
-17,8 % 3.70
bisher 4.50
Léger Proteinbrot 400 g
MGB www.migros.ch W
S I E PR Ft
|
Menschen
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
KolUMne | 33
Der haUsMann
«Was, warum?» Bänz Friedli meint, er hört nicht recht.
«Essen!» Nichts geschieht. Sie kennen das bestimmt. Man ruft die Kinder ein zweites, drittes Mal zu Tisch: «Cho ässe!» Wieder nichts. Längst habe ich aufgehört, doofe Drohgebärden anzuwenden: «Ich zähle jetzt noch bis drei, sonst …!» Man macht die Drohung ja dann doch nie wahr. Oder haben Sie Ihren Kindern schon mal das Nachtessen verweigert? Es ist nun mal so. Kinder können abtauchen, unerreichbar bleiben. Und es muss nicht mal sein, dass sie sich mit Stöpseln in den Ohren auf dem Handy das neuste Katy-Perry-Video anschauen. Unsere Anna Luna kann auf dem Sofa ganz kopfhörerlos in ein Buch vertieft sein – aktuell: «Gemini Projekt, Alex Riders zweiter Fall» – und absolut nicht hören, dass man sie zu Tisch bittet. Der Weg müsste zu machen sein, das Sofa steht nur 95 Zentimeter vom Esstisch entfernt. Aber dazu müsste sie die Aufforderung ja zuerst hören! (Und unter uns: Eigentlich ist diese Hingabe ans Lesen ja beneidenswert.) Ihr Bruder ist bereits an Alex Riders siebtem Fall und noch fast schwerer an den Tisch zu bekommen. Sitzt er dann doch vor seinem Teller, ist alles Fragen meist vergeblich. «Möchtest du noch Lasagne?» Keine Antwort. «Hans, noch Lasagne?» Keine Antwort. «Ha-a-ns, noch …» – «Du, Vati, hast du gewusst, dass Lamborghini zur VW-Gruppe gehört?», schreckt er auf. «Ich habe gefragt, ob du
«Man ruft zu Tisch. Nichts geschieht.» noch Lasa…» – «Und Bugatti im Fall auch!» Ach, es ist zwecklos. Bleiben zwei Möglichkeiten: Erstens, man schöpft ihm noch Lasagne. Er wird erwidern: «Ich habe doch gesagt, dass ich nicht mehr mag.» Oder man lässt es bleiben. «Und ich bekomme nichts mehr, oder was?», wird er protestieren. Spricht man unseren Sohn direkt an, ist oft Fehlanzeige. Spricht man aber über ihn, spätabends im Flüsterton hinter zugezogener Küchentür – dann meldet er sich aus dem Schlaf: «Was, warum?» Hans muss das von seiner Urgrossmutter geerbt haben. Er hat sie nur wenige Male gesehen, sie starb, als er zwei war. Dennoch erinnert er mich
Anzeige
Grosse Verlosung Holen Sie sich jetzt Ihren Tête de Moine AOP aus dem Kühlregal. Bleiben Sie den Protagonisten des Films Win Win auf der Spur und gewinnen Sie einen der 10’000 Preise, so einen Flug nach China oder Aufenthalte im traumhaften Jura. Kein Kaufzwang. Teilnahmetalons können gegen ein frankiertes und adressiertes Rückantwortcouvert unter folgender Adresse bestellt werden: Interprofession Tête de Moine, Rue de l’Envers 16, 2610 St-Imier. Teilnahmeschluss: 30. November 2013 Tête de Moine AOP gibts in Ihrer Migros
manchmal an sie. Goggi, wie wir sie nannten, war mit ihren bald 96 Jahren äusserst schwerhörig. Weil sie ihren Hörapparat nicht mochte, hörte sie nur noch, was sie wollte, und ich dachte mir dann: Wer zwei Weltkriege überlebt und in den 40er-Jahren als berufstätige Witwe zwei Kinder grossgezogen hat, darf das – weghören, nicht mehr alles wissen wollen, sich taub stellen. Von den Zeitläuften ermattet, vom Weltgeschehen enttäuscht, hörte sie einen kaum noch, wenn man mit ihr sprach. Aber wehe, man sprach über sie! Tuschelte man in einem Nebenraum Dinge, die sie nicht hätte hören sollen – dann verstand die kleine, runzelige alte Frau plötzlich jedes Wort. «Du möchtest diese Stabelle erben? Wart, ich hefte grad einen Zettel mit deinem Namen dran.» Geht es um ihn, ist Hans genauso hellhörig. Deshalb weichen wir zuweilen – und ich hatte mir geschworen, ich würde dies nie tun, weil meine Eltern mir damit so auf den Geist gingen – auf eine Fremdsprache aus, wenn es etwa um seinen Geburtstag geht. Aber was nützts? Schon ruft Hans, wiewohl dort recht laut Elvis’ «See See Rider» läuft, aus seinem Zimmer: «Was, warum? Was, ‹regalini per il suo compleanno›?» Aber solang er linientreu Elvis hört, mein Sohn, kann er mich eigentlich nicht vergrämen. Bänz Friedli live: 30.8., Kleindöttingen AG
aKtUell 34 |
|
neUes aUs Der Migros
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
Muhammad Yunus Erfinder der sogenannten Mikrokredite. Er bekam 2006 den Friedensnobelpreis und hielt 2007 eine vielbeachtete Rede im Gottlieb-Duttweiler-Institut.
«Banken fragen, ob wir kreditwürdig sind. Müssten nicht eher wir fragen, ob die Banken menschenwürdig sind?»
Joschka Fischer Von 1998 bis 2005 deutscher Aussenminister. Gottlieb-Duttweiler-Preisträger 2004.
«Gottlieb Duttweiler war ein Mann, von dessen Schrot und Korn man heute in der Welt der Shareholder-Values und Business-Schools nicht mehr viele findet: ein wirklicher Unternehmer.»
|
AKTUELL
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
neUes aUs Der Migros | 35
50 Jahre Denkfabrik
Das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) feiert einen runden Geburtstag. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1963 ist das GDI ein bedeutender Treffpunkt für Menschen und Ideen, die nicht selten ihrer Zeit um eine Nasenlänge voraus sind.
W
Václav Havel
as haben weltbekannte Persönlichkeiten wie Kofi Annan und Joschka Fischer mit Unternehmern wie Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gemeinsam? Sie alle haben das Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon ZH besucht und dort gemeinsam mit Forschern des GDI über unsere Zukunft nachgedacht. Am 1. September feiert der älteste sogenannte Think Tank («Denkfabrik») der Schweiz seinen 50. Geburtstag. Den Grundstein für die «Errichtung eines internationalen Lehr- und Forschungsinstituts» hatte Gottlieb Duttweiler 1962, kurz vor seinem Tod, noch selber gelegt. Das GDI wird vom MigrosKulturprozent unterstützt.
Bilder: GDI
Das GDI untersucht wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge und fördert, ganz im Geiste seines Gründers, ein Denken ausserhalb der vorgespurten Pfade. Nicht nur die Liste der Gäste am Institut ist eindrücklich – allen voran 1990 die geschichtsträchtige Begegnung von Václav Havel und Friedrich Dürrenmatt, der vor versammelten Ehrengästen seine brisante Rede «Die Schweiz – ein Gefängnis» vortrug. Auch mit kontroversen Themen erlangte das Institut einen Namen weit über unsere Landesgrenzen hinaus. Dabei geht es stets um die Früherkennung wichtiger gesellschaftlicher Entwicklungen, deren Schatten sich bereits am Horizont abzeichnen. Während die ersten Jahrzehnte vom Wunsch geprägt waren, die Zukunft aktiv mitzugestalten, konzentriert sich das GDI heute auf die Einordnung von Trends: Die Forscher zeigen den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft Handlungsmöglichkeiten auf. Aber nicht nur die Elite profitiert von den Impulsen aus der Denkfabrik in Rüschlikon. Der gesellschaftliche Wandel betrifft uns alle. Text: Stefan Kaiser
www.gdi.ch
Dramaturg und tschechischer Freiheitskämpfer. Von 1989 bis 1992 Staatspräsident der Tschechoslowakei und von 1993 bis 2003 erster Präsident der Tschechischen Republik. Gottlieb-Duttweiler-Preisträger 1990.
«Ich weiss, wie viele Äusserungen der internationalen Solidarität auch in den finstersten Zeiten gerade von hier aus der Schweiz gekommen sind. Dafür bedanke ich mich.» Friedrich Dürrenmatt Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Seine 1990 auf GDI-Preisträger Václav Havel gehaltene Laudatio «Die Schweiz – ein Gefängnis» stiess damals auch international auf grosse Resonanz.
«Weil [...] sie nur im Gefängnis sicher sind, nicht überfallen zu werden, fühlen sich die Schweizer frei, [...] frei als Gefangene im Gefängnis ihrer Neutralität.» Jimmy Wales Begründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Gottlieb-DuttweilerPreisträger 2011.
«Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder Mensch freien Zugang zur Summe allen Wissens hat.»
Kofi Annan von 1997 bis 2006 Uno-Generalsekretär. Gottlieb-Duttweiler Preisträger 2008.
«Gottlieb Duttweiler war von sozialen Werten und nicht vom materiellen Gewinn angetrieben. Sein Traum war, dass niemand Hunger leiden muss.»
|
AKTUELL
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
NEUES AUS DER MIGROS | 37
TALENT DES MONATS
Sie machen Unsichtbares sichtbar
Das Duo Wachter & Jud zeigt mit seinen Projekten, wo das Internet blinde Flecken hat. Die beiden Künstler rücken zum Beispiel geheime Orte wie das Gefangenenlager Guantanamo ins Bild.
M
it ihren bürgerlichen Namen heissen sie Christoph Wachter und Mathias Jud. Doch die beiden Zürcher werden immer in einem Atemzug Wachter & Jud genannt, als seien sie ein Doppelwesen. Seit 13 Jahren realisiert das Duo Kunstprojekte, in denen es fast immer um die Möglichkeiten, aber auch um die Grenzen und blinden Flecken des Internets geht. Ihre erste Arbeit war eine Site mit dem Namen «Zone*Interdite», die Fotos von Sperrzonen zeigte – vom US-Gefangenenlager Guantanamo über den Atom Atomreaktor reaktor im iranischen Bushehr bis zu einer Kaserne in Sachsen-Anhalt. Auch das neuste Projekt von Wachter & Jud hat eine politische Dimension: Es heisst «qaul. net» und wurde vom Migros-Kulturprozent mit einem Förderpreis unterstützt. Es geht darum, wie sich mehrere Computer zu einem Mini-Internet zusammenschliessen lassen, das ohne weitere Infrastruktur auskommt und somit auch vor Überwachung sicher ist. Das Künstlerduo thematisiert so das brandaktuelle Problem, dass Kommunika-
Christoph Wachter (links) und Mathias Jud werben für «Qaul.net» – ein Mini-Internet ohne Überwachung.
www.migros-kulturprozent.ch/ Talente-entdecken
tionsnetze immer eine Vertrauenssache sind. Wachter & Jud stellen also spannende Fragen, doch anders als etwa Ge-
PREISBAROMETER
*in Franken
Preis alt* 4.50 2.65 2.00 3.80 2.90 4.45
Preis neu* 3.70 2.30 1.80 3.40 2.60 4.80
Text: Michael West
www.wachter-jud.net
RÜCKRUF
Schwimmflügel
Die Migros reduziert die Preise zahlreicher Kleinbrote. Perldor-Traubensaft wird teurer. Eine Auswahl:
Artikel Léger Proteinbrot, 400 g M-Classic Mini Sandwiches, 300 g M-Classic Sandwiches, 260 g M-Classic Silserbrötli, 300 g M-Classic Butterweggli, 325 g Perldor Classic, 750ml
mälde oder Skulpturen lassen sich ihre Arbeiten nicht verkaufen. Umso wichtiger ist für sie die Förderung durch das Migros-Kulturprozent.
in % -17,8 -13,2 -10,0 -10,5 -10,3 7,9
Der italienische Markenlieferant Mondo S.p.A. ruft seine Kinder-Schwimmflügel «Neverland Pirates» zurück. Betroffen ist auch die Migros, die diese Schwimmflügel (Art. 7458.322) seit Februar 2013 im Spielwarensortiment grösserer Migros-Filialen führt. Aufgrund von Kundenreklamationen wurde festgestellt, dass die Plastiknaht einreissen kann. Die Migros bittet ihre Kunden, diese Schwimmflügel nicht mehr zu benutzen. Der Artikel kann gegen Rückerstattung des vollen Verkaufspreises von Fr. 6.90 in die jeweilige Verkaufsstelle zurückgebracht werden.
SCHAUFENSTER 38 |
|
BIO
|
NR. 35, 26. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Von einer Generation
Dass Bio kein Modetrend ist, beweisen die Gfellers aus Sédeilles im Kanton Waadt. Seit fast 30 Jahren produziert die Familie
E
ine Bio-Pionierin?» Die 73-jährige Rosmarie Gfeller lacht, schüttelt den Kopf und rüstet weiter den Nüsslisalat, der sich vor ihr auf dem Tisch türmt. «Hier in der Region vielleicht, ja. Aber in der Deutschschweiz gab es viele, die lange vor mir mit Bio angefangen haben. Mein Onkel war ein richtiger Pionier, der hat im Thurgauischen Obst, Milch und Getreide biologisch produziert. In den Augen der anderen Bauern war er ein Spinner.» Sie habe erst 1980 damit angefangen, fügt sie fast entschuldigend an. Nachdem sie
Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.
während einer Ausstellung einen zweistündigen Kurs über biologischen Landbau besucht habe.«Ich kann mich erinnern, dass ich nach dem Kurs dachte: Ja, das könnte etwas werden.» Eigentlich ist Rosmarie Gfeller, eine Bauerntochter aus Egnach am Bodensee, gelernte Krankenschwester. Während der Ausbildung in Bern lernte sie beim Bergsteigen ihren Mann Gottfried, einen Mechaniker, kennen. Gemeinsam zog es sie aufs Land, ins freiburgische Vauderens.
Dort im Garten legte Rosmarie Gfeller ein Erdbeerfeld an. Einerseits, weil sie schon immer einen grünen Daumen hatte, andererseits, weil die junge Familie das Geld aus dem Verkauf gut brauchen konnte. Bald kamen Salat und Gemüse hinzu, die Anbaufläche wuchs auf 2000 Quadratmeter. Seit Rosmarie Gfeller auf Bio umgestellt hatte, riss man ihr die Ware am Markt in Freiburg fast aus den Händen. «Wir brauchten mehr Platz», erinnert sie sich.
Bild: Michael Sieber
Durch und durch auf Bio eingestellt
|
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
schaufenster
bio | 39
zur nächsten
Bioprodukte. Was mit einer erdbeerkultur im Garten begann, ist heute ein moderner, vielseitiger Biobetrieb.
«Ich kann mich erinnern, dass ich nach dem Kurs dachte: Bio, das könnte etwas werden.»
Die drei Generationen zusammen: Rosmarie Gfeller (73), Sohn Urs (41) und die Enkelkinder Miriam (12) und Sarah (10). Der Sohn hat das Bio-Gen der Mutter geerbt: «Etwas anderes als Bio kam für mich nie in Frage.»
1994 zog die Familie nach Sédeilles, in eine kleine Gemeinde zwischen Payerne und Romont im waadtländischen Mittel land. Sohn Urs, dazumal 22 Jahre alt, machte eine Gärtnerlehre, liess sich dann in Wädenswil zum Gartenbau ingenieur ausbilden. Etwas anderes als Bio kam für ihn nie in Frage. «Ich kannte nichts anderes», erzählt er. «Und je mehr ich über die Landwirtschaft lernte, desto stärker wurde meine Überzeugung. Der biologische Landbau respektiert die Grundprinzipien der Natur, das erschien mir irgendwie logisch.»
gigantischer Mehraufwand zugunsten der bioprodukte Für die anderen Bauern in der Region waren die Gfellers Exoten. «Ausserirdi sche», sagt Urs Gfeller lachend. «Es gab auch damals verhältnismässig wenige Biobetriebe in dieser Region, und die
SCHAUFENSTER 40 |
Familie Gfeller züchtet mehr als ein Dutzend Sprossensorten – von Alfalfa bis Zwiebel.
|
BIO
|
anderen Bauern verstanden nicht, warum jemand diesen gigantischen Mehraufwand freiwillig auf sich nehmen wollte.» Man müsse das im Kontext betrachten, fügt seine Mutter an. «Künstliche Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger kamen erst nach dem Krieg auf. Sie erleichterten den Bauern das Leben enorm. Darauf
Bio-Kopfsalat, Schweiz, aktueller Tagespreis
zu verzichten, erschien vielen wie ein Rückschritt ins 19. Jahrhundert.»
Auf 10 Hektaren 80 verschiedene Gemüsekulturen Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich: Die Unkrautbekämpfung auf einer Hektare Rüebli koste ihn rund
Bio-Mungosprossen, Schweiz, aktueller Tagespreis
Nr. 35, 26. August 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
800 Stunden, erklärt Urs Gfeller. «Mit dem Traktor darüberzufahren und Herbizide zu spritzen, dauert zwei bis drei Stunden.» Vorbeugen statt bekämpfen sei für ihn die Devise im Landbau, so Gfeller. «Wer den optimalen Standort, resistente Sorten und den richtigen Boden für seine Kulturen auswählt, löst
Bio-Eisbergsalat, Schweiz, aktueller Tagespreis
|
sCHaUFensTer
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
bio | 41
Anfassen und probieren – Bio hautnah erleben «Ohne Überzeugung macht man das nicht.» Probleme, bevor sie entstehen.» Aufwendig sei das schon. «Ohne Überzeugung macht man das nicht. Dafür kann man als Bauer mit dem Resultat seiner Arbeit umso zufriedener sein.» Was bei den Gfellers aus Überzeugung entstanden ist, macht Eindruck. Auf 10 Hektaren erstreckt sich der Betrieb heute, je nach Saison kümmern sich zwischen 10 und 20 Personen um 80 verschiedene Gemüsekulturen, um Salat, Früchte, Kräuter. Die Familie hat sich auf ausgefallene Gemüsesorten wie die gemaserte Chioggia-Rande oder Pfälzer Karotten spezialisiert. In der stillgelegten Käserei von Sédeilles züchtet sie überdies Shiitake- und Austernpilze sowie mehr als ein Dutzend Sprossensorten von Alfalfa bis Zwiebel. Ein Teil der Ernte geht an die Migros, das meiste wird aber direkt verkauft. «Es macht mich schon stolz, wenn ich sehe, wie unser Betrieb in den letzten 30 Jahren gewachsen ist», sagt Rosmarie Gfeller. Ihre Vermutung, dass «das mit Bio» etwas werden könnte, hat sich bewahrheitet. Text: Lukas Hadorn
Am 30. und 31. August sowie am 6. und 7. September stellen Bio-Suisse-Bauern aus den entsprechenden Regionen in 60 Migros-Filialen ihre Produkte vor. Bio Suisse ist die führende Bio-Organisation der Schweiz und vertritt die Interessen von rund 6000 Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben. Alle Schweizer Bioprodukte und Biorohstoffe, die die Migros verkauft, stammen aus Bio-Suisse-Betrieben, die regelmässig von unabhängigen Stellen geprüft werden.
So schmeckt Natur
Fragen, am Glücksrad drehen und spielen
Dass Biolandwirtschaft für Luft, Wasser und Artenvielfalt wesentlich verträglicher ist als die herkömmliche Landwirtschaft, ist längst bewiesen. Aber haben Sie mal probiert, wie gut Bio schmeckt? Unsere netten Promotionsdamen zeigen es Ihnen jetzt an den Ständen in allen grösseren MigrosFilialen: Gemüse sowie Frucht- und Gemüsesäfte in Bioqualität können hier nach Herzenslust degustiert werden. Greifen Sie zu!
Frei nach dem Motto «Ihr Biobauer weiss Bescheid» stehen Bäuerinnen und Bauern am Degustationsstand Rede und Antwort zum Thema Biolandbau. Spiellustige haben die Möglichkeit, das Glücksrad zu drehen und mit einem der Bauern das Bio-Wissensquiz zu spielen. Mit ein wenig Glück und den richtigen Antworten gewinnt man einen Topf mit Biobasilikum und weitere Preise.
Wer etwas Hintergrundwissen zu Bio hat, kann ab sofort über Facebook fünf Fragen zum Thema beantworten und gewinnen. Unter den richtigen Antworten werden folgende Preise verlost: 1 x Einkaufsgutschein à Fr. 1000.– 2 x Einkaufsgutschein à Fr. 500.– 3 x Einkaufsgutschein à Fr. 250.– Zudem werden unter sämtlichen Teilnehmern 10 Einkaufsgutscheine im Wert von je Fr. 50.– verlost. Viel Glück! www.facebook.com/migros
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.
Bio-Rispentomaten, Schweiz, aktueller Tagespreis
FacebookWettbewerb
Bio-Karotten, Schweiz, aktueller Tagespreis
Bio-Gurken, Schweiz, aktueller Tagespreis
sCHaUFensTer 42 |
|
bio
Der Bio-Ursli
Die Sujets der Engadiner Kinderbuchklassiker «SchellenUrsli» und «Flurina und das Wildvöglein» präsentieren sich neu auf hochwertiger Biobaumwolle der Migros.
Alle Produkte sind aus kontrolliert biologischem Anbau, der bis aufs Baumwollfeld rückverfolgbar ist. Die Produktion ist umweltverträglich – so werden etwa keine schädlichen Substanzen verwendet.
ner Alois Carigiet und mit den Texten von Selina Chönz, gehört zu den Klassikern der Kinderliteratur. Nun schmücken die beliebten Sujets die neue Biobaumwolle-Kollektion für Kleinkinder und Babys. Carigiets Enkelin Felicita Felley (Bild), Krippenleiterin und Mutter zweier Kinder, erinnert sich an ihren berühmten Grossvater. Felicita Felley, was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Ihren Grossvater denken?
Ich habe viele schöne Erinnerungen an ihn. Er kam immer vom Bündnerland zu uns nach Zürich, um zu lithografieren. Er hatte sich bei uns im Haus ein Atelier eingerichtet, wo ich als kleines Kind viel Zeit verbrachte. Ich liebte den Duft des Leinöls und war fasziniert von Gross-
Bio-Pyjama Schellenursli, Grössen 68–98, Fr. 14.90
vaters Palette mit den bunten Ölfarbentürmchen und Pinseln in allen Grössen. Warum ist es Ihnen wichtig, dass nur Biobaumwollprodukte mit den Schellen-UrsliSujets bedruckt werden?
Alles, was mit den Bildern meines Grossvaters in Zusammenhang gebracht wird, soll von hochstehender Qualität sein — das ist mir und der Erbgemeinschaft wichtig. Ebenso wichtig ist uns, dass keine Kinderarbeit unterstützt wird. Die Biobaumwolle der Migros entspricht diesem Gedanken. Die Migros ist ein Unternehmen,zu dem wir stehen können. Was ist Ihr persönlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit?
Wir essen grösstenteils biologisch, achten auf den Energieverbrauch, sortieren den Abfall und sind öfters mit dem Velo oder zu Fuss statt mit dem Auto unterwegs. Jeder sollte das Bewusstsein entwickeln, dass wir unsere Ressourcen schützen müssen. In diesem Sinn möchte ich auch meine Kinder erziehen, dass sie sich beispielsweise, wenn sie erwachsen sind, ebenfalls für biologisches Essen statt Low-Price-Produkte entscheiden. Interview: Heidi Bacchilega Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.
Bio-Langarmshirt Schellenursli, Grössen 68–98, Fr. 12.90
Nur das Beste für die zarte Haut der Kleinsten: Der EcoStandard der Migros garantiert zusätzlich zu Migros Bio, dass in der ganzen weiteren Verarbeitung der Kleider keine Chemierückstände sind.
Bilder: René Ruis
E
s wurde unter anderem in Afrikaans, ins Japanische und Schwedische übersetzt und bis heute über zwei Millionen Mal verkauft: Das Bilderbuch «Schellen-Ursli», illustriert vom Bünd-
Bio-Langarmshirt Flurina, Grössen 68–98, Fr. 12.90
|
sCHaUFensTer
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
bio | 43
Im bündnerischen Guarda kann noch heute das berühmte Schellen-UrsliTor besichtigt werden.
Bio-Langarmshirt Schellenursli, Grössen 98–128, Fr. 14.90
Bio-Sweatjacke Flurina, Grössen 98–128, Fr. 24.90
Bio-Sweatjacke, Schellenursli, Grössen 98–128, Fr. 24.90
T ler JsEchTeZ üh k n a l F GRATIS *
Beim Kauf einer Flasche Coca-Cola classic oder Coca-Cola zero 1.0L gibt es einen Flaschenkühler GRATIS. © 2013 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, Coca-Cola zero, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.
*solange Vorrat reicht
Coca-Cola gibts in Ihrer Migros
Herzlich willkommen in Südtirol
Elektromobil Pony führerscheinfrei, sicher und komfortabel auf vier Rädern
Ein besonderes Fleckchen Erde… Zimmer und Apartments mit Spa in Meran/Südtirol www.zeacurtis.com Tel. 0039 0473 23 40 46 Inkl. MERANO PLUS CARD gratis öff. Bus und Bahn + div. Seilbahnen/Aufstiegsanlagen + 75 Schlösser + Museen
Zea Curtis ★★★ | I-39012 Meran | M. Trost Str. 24
I-39012 Meran • Tel +39 0473 234 100 info@rundegg.com • www.rundegg.com
ZAUBERHAFTE HERBSTTAGE IM MERANER LAND mit spaßvoller Aktivität beim Wandern, Genussradeln und Biken, Relax bei alpiner Wellness vom Feinsten und Genuss der raffinierten Naturküche à la Vitalpina.
Prospekte / kostenlose Probefahrt Lukas Jenni GmbH • Im Gstein • CH-8424 Embrach Tel. 044 876 04 07 • www.lukas-jenni.ch
1 Woche im DZ Tschigat mit ¾ Genießerpension pro Person ab € 651,00
--&------------------------------------------------------------------Bitte kostenlosen Prospekt schicken an:
VITALPINA HOTEL
Fam. Pichler·I-39020 Rabland/Partschins·Südtirol·Tel. +39 0473 968 088·Fax +39 0473 968 198·www.hotelwaldhof.it
Neu: WE BC
AM
HP ab € 65 p.P. Pauschalw ochen ab € 430 p. P. Einmaliges Wandergebiet, 50 km Rundblick, geheiztes Freibad, Lift , Kinderspielplatz, Tiefgarage, 250 m2 Saunalandschaft mit Dampfsauna, Kräutersauna, Infrarot-Wärmekabine, Whirlwanne, Solarium, Fitnessraum, Tennisplatz, Massagen, Bäder und Beauty für Sie und Ihn.
Name / Vorname:
Telefon:
MM
Strasse: PLZ/Ort:
In traumhafter Lage und in der einzigartigen Atmosphäre unseres Hotels in Meran verbringen Sie einen Urlaub der besonderen Art: das kleine Schlosshotel setzt auf persönliche Betreuung, abgestimmt auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse. Weitere Infos finden Sie auf unserer Internetseite!
Villanders im Eisacktal in Südtirol · Tel. +39 0472 843 166 · Fax +39 0472 843 521 www.sambergerhof.com · info@sambergerhof.com
|
SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
HEIDI | 45
Hoffentlich mache ich mir nicht ins Hemd.
Der arme Geissenpeter – er schwankt zwischen Lampenfieber und Selbstüberschätzung. Bis zu seinem Showkampf dauerts nur noch wenige Tage.
Heidi, du wirst dich auf der Stelle in mich verlieben.
DER GEISSENPETER GEHT ANS «EIDGENÖSSISCHE» (6/6)
Burgdorf, ich komme.
Auf zum Hoselupf
Am Wochenende kann der Geissenpeter beweisen, was er punkto Schwingen gelernt hat. Ob er gegen Jörg Abderhalden und Sonia Kälin Chancen hat? Bild: Gianni Pisano, Styling: Esther Egli
B
Heidi Drink Schokolade, 330 ml, Fr. 1.70
urgdorf wird ab Freitag während dreier Tage für 250 000 Schwingsportfans der Nabel der Welt sein. Höhepunkt ist der Sonntag, an dem der frisch gekürte Schwingerkönig den Siegermuni «Fors vo dr Lueg» entgegennehmen darf. Das Prachtexemplar der Rasse Swiss Fleckvieh wiegt knapp 1200 Kilogramm. Nicht ganz so (s)tierisch ernst zu nehmen ist ein Hoselupf abseits der Arena. Hier steigt der Geissenpeter, den man aus der Werbung für die beliebten Heidi-Produkte kennt, am Samstag gegen Schwingerkönigin Sonia Kälin und am Sonntag gegen Schwingerkönig Jörg Abderhalden in die Hosen (je 13 Uhr).
Die unverwüstlichen Zwilchhosen werden seit Jahrzenten nach demselben Schnittmuster gefertigt. Seit 2010 produziert man nebst hellbraunen dunkelbraune Hosen, damit auch die TV-Zuschauer die Schwinger klar unterscheiden können. Derjenige, dessen Name im Alphabet zuerst kommt, trägt das helle Exemplar. Die Hosen werden den Schwingern vor Ort zur Verfügung gestellt. Die Marke Heidi wird als Kranzpartnerin am Fest präsent sein. Die Rohstoffe der Heidi-Produkte stammen zu mindestens 90 Prozent aus unseren Berg- und Alpengebieten. Wie das Schwingen ist auch Heidi ein Stück Heimat. Text: Dora Horvath
NEU
Erholung in Deutschlands schönsten Kurorten Flaggschiff von Thurgau Travel: MS Edelweissbbbb+
6 Tage ab Fr. 290.– Rabatt Fr. 200.– bereits abgezogen, HD hinten
2-Bettkabine mit franz. Balkon, MD/OD
Es het solangs het
Basel–Wiesbaden–Bad Breisig–Baden-Baden–Basel • Erholung pur – baden, flanieren, Seele baumeln lassen • Rheinkreuzfahrt mit Loreley • Luxuriöses Schiff mit neuester Technik, kaum Vibration, 6 db leiser • Unschlagbare Preise und Leistungen 1. Tag Basel Individuelle Anreise, ab 15.00 Uhr Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Wiesbaden Schifffahrt am Morgen. Transfer in die Innenstadt und zum Thermalbad Aukammtal.* 3. Tag Bad Breisig Besuch der Römertherme* oder Bummel durch die kleine Kurstadt. Am Nachmittag Fahrt entlang dem «Romantischen Rhein». 4. Tag Baden-Baden Schifffahrt bis Karlsruhe. Bustransfer nach Baden-Baden. Besuch der Caracalla Therme* oder Spaziergang durch die Kurstadt. 5. Tag Breisach – Bad Krozingen Nach dem Mittagessen Bustransfer entlang des Kaiserstuhls nach Bad Krozingen. Besuch der Vita Classica Therme* oder Erkunden des Kurortes auf eigene Faust. 6. Tag Basel Ausschiffung, individuelle Heimreise.
* Eintritte im Bäderpaket enthalten, nur im Voraus buchbar | Programmänderungen vorbehalten
MS Edelweissbbbb+ Neuestes Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, Flat-Screen-TV, Radio, Klimaanlage. Auf MD/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Restaurant Matterhorn (Gäste OD), Restaurant Jungfrau (Gäste HD/MD), PanoramaLounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit Whirlpool, Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Wiesbaden, Thermalbad Aukammtal
Hochkarätiges Health- & Wellness-Angebot im einladenden Ambiente von Wiesbadens anspruchsvollem Gesundheitsbad. Bad Breisig, Römertherme
Den antiken Bauten nachempfunden, bietet es eine tolle Atmosphäre. Finden Sie Entspannung vom Alltag im warmen Thermalwasser. Baden-Baden, Caracalla Therme
Ausgiebiges Badevergnügen auf mehr als 4000 m² im naturwarmen Thermalwasser (34°C), das aus 2000 Metern Tiefe stammt. Bad Krozingen, Vita-Classica-Therme,
29–36 °C warmes Mineral-Thermalwasser mit hohem Mineraliengehalt. Sprudelliege, Whirlpool, Sprudeltopf, Sitznischen und Wasserfall.
200.– Rabatt* Frg.und Wechselkurs
*Abhängig von Auslastun
Reisedaten 2013 Basel–Basel Koblenz–Basel Basel–Koblenz 29.10. – 03.11. 24.10. – 29.10.* 13.11. – 18.11.* 03.11. – 08.11. * mit Bustransfer ab/bis Basel, geänder08.11. – 13.11. tes Programm im Internet/auf Anfrage Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie mit Vollpension • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Alle Transfers in die Kurorte • Thurgau-Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach/von Basel, Eintritte in Thermen, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p. P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)
Preise pro Person in Fr. Kabine
vor Rabatt nach Rabatt
2-Bett Hauptdeck hinten 2-Bett Hauptdeck 2-Bett MD mit franz. Balkon 2-Bett OD mit franz. Balkon Zuschlag zur Alleinben. HD Zuschlag zur Alleinben. MD Zuschlag zur Alleinben. OD Bäderpaket (4 Eintritte) Annullationsversicherung
490 590 790 990
290 390 590 790 190 290 390 58 25
Weihnachts-/Silvesterfahrten mit Weihnachtsmärkten in Basel, Colmar und Strasbourg 4 Tage ab Fr. 390.– (Hauptdeck, Transfers) Abreisedaten 2013 29.11. 02.12. 05.12. 08.12. 11.12. 14.12. 17.12. 20.12. 23.12. 26.12. 29.12.* * Zuschlag Silvesterfahrt Bad Krozingen, Kurpark
Online navigieren
thurgautravel.ch
Baden-Baden, Caracalla Therme
Buchen oder Prospekt verlangen
Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch
Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen
|
schaUFenster
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
DÉLiFit | 47
Täglich frisch verpflegt
Wer auswärts ausgewogen essen möchte, kann sich am grünen Délifit-Logo orientieren. Die MigrosGastronomie hat die Gerichte und Zwischenverpflegungen mit Ernährungsberaterinnen entwickelt.
Bild: Bruno Bolinger
D
ie Migros-Restaurants und Migros-Take-Aways bieten unter der Marke Délifit eine Vielzahl an ausgewogenen Snacks und Menüs an. Sie werden täglich frisch mit weitgehend naturbelassenen Produkten zubereitet. Die Gerichte enthalten wenig Fett und Zucker. Beim Kochen und für Salatsaucen kommt hochwertiges Raps- oder Olivenöl zum Einsatz. Zum Herbst hin gibts wieder viele neue Gerichte im Sortiment. Alle Délifit-Gerichte sind auch in der Datenbank von eBalance.ch erfasst, einem Online-Programm zum Abnehmen. Text: Dora Horvath
Délifit-Cups salzig ... … enthalten eine Portion Milchprodukte und eine halbe Portion frisches gemüse. Die schweizer Lebensmittelpyramide empfiehlt je drei gemüse- und Milchportionen pro tag. Cup salzig Raita mit Gemüse, aktueller Tagespreis
www.delifit.ch
Délifit-Salate ... … enthalten mindestens 150 g frisches gemüse und einen hochwertigen Eiweisslieferanten wie Poulet, Fisch oder Käse. Délifit-Salatsaucen sind mit raps- und Olivenöl zubereitet. sie enthalten maximal 15 Prozent Fett und sind frei von gluten und Laktose. Salat Tandoori Chicken, aktueller Tagespreis Délifit-Cups süss ... … enthalten eine Portion Milchprodukte und mindestens eine halbe Portion frische saisonale Früchte. Das Knuspermüesli liefert wertvolle Ballaststoffe. Ein Cup enthält 250 bis 350 Kalorien. Délifit-Cups eignen sich als Pausenverpflegung oder als Dessert zu einer salatschale. Cup süss Pineapple Passion, aktueller Tagespreis
Délifit-Sandwiches ... … enthalten immer gemüse. Zutaten wie Fetakäse, Lachs, Pouletbrüstchen oder schinken liefern wertvolle Proteine. Das Körnerbrot ist eine Quelle an Nahrungsfasern. Ein sandwich enthält maximal 500 Kalorien und 20 gramm Fett. Sandwich Mediterraneo, aktueller Tagespreis
SCHAUFENSTER 48 |
|
FOOD
|
NR. 35, 26. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Schnitzel in Zucchettikruste für circa Fr. 10.20 Mittagessen oder Abendessen für 4 Personen ■ 250 g Zucchetti (ca. 2 Stück) waschen und rüsten. Mit der Röstiraffel raffeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. –.60 ■ 4 Schweinsschnitzel (ca. 125 g pro Stück) mit einem Fleischklopfer flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Mehl in einem separaten Teller bereitstellen. Ein Ei in einem Suppenteller verquirlen. Zucchetti beigeben und mischen. Fleisch erst im Mehl wenden; Mehl abklopfen, dann gut in der Zucchetti-Eimasse wenden. Masse gut andrücken. Circa Fr. 9.– ■ In einer Bratpfanne 6 El Holl-Rapsöl erhitzen und die Zucchettischnitzel auf jeder Seite ca. 2 1⁄2 Minuten goldbraun braten. Circa Fr. –.60 TIPP Zu den Zucchettischnitzeln passen im Ofen gebackene Kartoffelschiffli.
O sole mio Die neue CarbonaraSauce von Sélection besteht zu 100 Prozent aus erstklassigen italienischen Zutaten. Nach Nonnas traditioneller Art hergestellt mit naturgeräucherter Pancetta aus einem Familienbetrieb. Selbstverständlich ohne künstliche Aromastoffe. O sole mio – köstlich italienisch! Sélection Carbonara-Sauce*, 290 g, Fr. 5.50 *in grösseren Filialen 27. 8. bis 9. 9.: 20-fache Cumulus-Punkte
Limitierte Truffes-Edition
Neu werden die Migros-Kunden halbjährlich mit Limited-Editions-Truffes überrascht. Den Auftakt machen die Truffes Amaretto: edelste Truffesfüllung, verfeinert mit einem Schuss italienischem Amarettolikör und umhüllt von feinster Milchschokolade – für Truffes-Feinschmecker eine Versuchung par excellence. Schön auch, dass gute Pralinés nicht teuer sein müssen. Frey Truffes Amaretto*, Limited Edition, UTZ-zertifiziert, 158 g, Fr. 9.50 27. 8. bis 2. 9.: 20% Rabatt während der Frey-Pralinen-Aktion
Die panierten Schweinsschnitzel mit Zucchettikruste sind eine sommerliche Alternative zum Klassiker Wiener Schnitzel.
Ein BioGenusserlebnis Der zartcremige Schweizer Bio-Streichfrischkäse aus feinsten Kräutern und Schweizer Milch eignet sich als Brotaufstrich, zu Gschwellti und zu jedem Zmorge oder Brunch. Der Behälter ist wiederverschliessbar. Bio-Streichfrischkäse Kräuter*, 120 g, Fr. 3.15 *in grösseren Filialen erhältlich
Knackige Verführung Die leicht süsslichen Nusswürfelchen in mundgerechter Grösse sind der ideale Knuspersnack für zwischendurch. Auch für Frauenrunden sind die Erdnusshäufchen ein schöner Apéro. Das neue Produkt gibts auch als fruchtige Variante, mit Cashew-Mandel und Cranberrys verfeinert. Sweet us Nut Cluster Erdnuss, 120 g, Fr. 2.80
NOCH MEHR SPAR
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8
–.30
GÜNSTIGER
2.550 statt 3.2
Alle Tor ten ungekühlt 20% günst iger z.B. Linzer tor te, 400 g
11.10 sta tt 13.90
Alle Frey Pralinés in Schachteln 20% günst iger z.B. Pralinés Prestige, 250 g
1.500 statt 1.8
Alle Frey und M- Classic Tafelschokoladen 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.3 0 günst iger z.B. Tourist, 100 g
2.20 2.55 statt 3.20
Nussrollen und Birnweggli inkl. Bio 20% günstiger z.B. Nussrollen, 220 g
1.–
statt 1.30
Tilsiter mild 20% günstiger per 100 g
2.30 statt 2.90
Alle ChocMidor Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger z.B. Carré, 100 g
1.20 statt 1.50
Gesamtes M-Classic TeigwarenSort iment 20% günstiger z.B. Hörnli gross, 500 g
statt 2.70
Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185– 500 g beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger z.B. Extra AprikosenKonfitüre, 500 g
2.050 statt 2.6
Alle Salatsaucen fix fer tig, ungekühlt 20% günst iger z.B. M- Classic French Dressing, 70 cl
RMÖGLICHKEITEN.
8. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
9.30
statt 11.70
M-Classic Mischpilze oder Champignons im 3er-Pack 20% günstiger z.B. Mischpilze, 3 x 200 g
30%
13.65 statt 19.50
Exelcat Katzenfutter im 24er-Pack z.B. Fleisch, Beutel, 24 x 100 g
30%
12.30 statt 17.60
7.65
Pelican Lachsfilets mit Kräuterbutter und Gemüse im Duo-Pack tiefgekühlt, 2 x 400 g
M-Classic Schweizer Pouletschenkel tiefgekühlt, 2 kg
7.80
statt 9.80
Alle Crème d’or Dosen 1000 ml 20% günstiger z.B. Vanille Bourbon
50% 15.90 statt 23.85
Vanish im Profitpack oder Duo-Pack z.B. Oxi Action Pulver, 1,5 kg
50%
3.25
statt 15.30
33% 6.90.30 statt 10
Alle alkoholfreien Biere z.B. Eichhof Bier, 10 x 33 cl
50%
statt 6.50
4.80
Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler z.B. Exelia Florence, 1,5 Liter Gültig bis 9.9.
Gesamtes Migros Topline Sort iment z.B. Shaker, blau, 0,5 Liter Gültig bis 9.9.
statt 9.60
SPARFÜCHSE AUFGEPASST. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
4.200 statt 5.7
Gesamtes Secure Sortiment (ohne Servicebeutel), beim Kauf ab 2 Produk ten, jedes 1.5 0 günst iger z.B. Light Plus Hygieneeinlagen, 24 Stück Gültig bis 9.9.
49.90
Diverse Freizeitschuhe z.B. Unisex Freizeitschuh, wasserabweisend, braun, Gr. 36–45
14.80 Kissen Knuddel erhältlich in diversen Farben, 20 x 29 cm Gültig bis 9.9.
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
19.80 statt 24.80
Alle BH im Damensortiment (ohne DIM und Triumph Classic) 5.– günstiger z.B. Ellen Amber Fashion Schalen-BH, B-Cup Gültig bis 9.9.
16.9.400 statt 20
Calgon im Profitpack oder Duo-Pack z.B. Calgon im Profitpack, 54 Tabs
33%
152.– statt 228.–
Laminiergerät iLAM easy A3
14.90
Baby und Kinderbekleidung mit Schellenursli und Flurina* z.B. Knaben Langarmshirt, Gr. 98–128
33% 8.40
statt 12.60
Twist Haushaltpapier Classic in der Mehrfachpackung, FSC 16 Rollen
2.40 statt 3.–
M- Classic Haushalt papier, FSC 1 Ma xirolle 20% günst iger Gültig bis 9.9.
SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
FRÜCHTE & GEMÜSE Rispentomaten, Schweiz, per kg 2.40 Karotten, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.70 Zwetschgen, Schweiz, per kg 3.65 statt 4.90 25% Bananen, Bio, Fairtrade, Peru/ Ecuador, per kg 2.40 statt 3.20 25% Avocados, Peru/Südafrika, pro Stück 1.20
Blumenkohl, «Aus der Region.», per kg 3.60 Äpfel Summered, «Aus der Region.», per kg 2.60 statt 3.80 30% Trauben Uva, Italien, per kg 3.60 statt 5.20 30%
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Hirschpfeffer gekocht, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland, 600 g 8.90 statt 17.80 50%
Streichfrischkäse, Bio, 120 g 3.15 NEU **
Alle Bio Quinoa, Fairtrade, z.B. Quinoa rot, 400 g 3.15 statt 3.95 20%*
20x
Xetabel im Duo-Pack, z.B. Xetabel, 2 x 200 g 6.15 statt 7.70 20%
Sélection Carbonara-Sauce, 290 g 5.50 NEU *,**
Gommer Käse, «Aus der Region.», per kg 19.20 statt 23.–
Gesamtes M-Classic TeigwarenSortiment, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.20 statt 1.50 20%
BLUMEN & PFLANZEN Chrysanthemen Garden Mums, im 19-cm-Topf, pro Pflanze 6.80 statt 9.80 30%
WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Mahony in Grosspackungen, z.B. Mahony Milch, 12 x 100 g 15.30 statt 19.20 20% Alle Frey Pralinés in Schachteln, z.B. Pralinés Prestige, 250 g 11.10 statt 13.90 20%
20x
Alle Salatsaucen fixfertig, ungekühlt, z.B. M-Classic French Dressing, 70 cl 2.05 statt 2.60 20% Alle Bio Senf und Bio Mayonnaise, z.B. Senf mild, 200 g 1.15 statt 1.45 20% Gewürzgurken und Cornichons, Bio, z.B. Gewürzgurken, 270 g 1.80 statt 2.30 20% M-Classic Mischpilze oder Champignons im 3er-Pack, z.B. Mischpilze, 3 x 200 g 9.30 statt 11.70 20% Alle Bio Konserven, z.B. Apfelmus, 450 g 1.35 statt 1.70 20%
Schweinssteak vom Nierstück gewürzt, Bio, Schweiz, per 100 g 3.35 statt 4.80 30%
Sweet us Real Nut Crunch Erdnüsse oder Mandel-/Cashew-/CranberryMischung, z.B. Real Nut Crunch Erdnüsse, 20x 120 g 2.80 NEU *,**
Ofenschinken, Schweiz, per 100 g 3.25 statt 4.10 20%
Alle Bio Biscuits, z.B. Dinkelgebäck mit Rosinen, 260 g 2.75 statt 3.45 20%
Alle Bio Chips, z.B. Chips Nature, 140 g 2.10 statt 2.65 20% *
M-Classic Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30%
Alle ChocMidor Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g 2.30 statt 2.90
Alle Torten ungekühlt (ohne Les Spécialités), z.B. Linzertorte, 400 g 2.55 statt 3.20 20%
Schwarzwälder Rohschinken, Bio, Deutschland, per 100 g 5.– statt 6.30 20%
Kakaogetränk, Bio, Fairtrade, 500 g 6.05 statt 7.60 20% *
Nussrollen und Birnweggli inkl. Bio, z.B. Nussrollen, 220 g 2.55 statt 3.20 20%
Crevettenspiess mariniert, Bio, Zucht aus Ecuador, per 100 g 3.95 statt 4.95 20% Schweinssteaks vom Nierstück, Schweiz, 4 Stück, per 100 g 2.80 statt 4.20 33% Poulet-Minifilet, Schweiz, per 100 g 2.90 statt 3.65 20% Pouletschenkel Paprika, Schweiz, per kg 10.50 statt 15.– 30% Alle Frischfische Bio, z.B. Lachsfilet mit Haut, Zucht aus Irland, per 100 g 3.65 statt 4.60 20%
BROT UND MILCHPRODUKTE Alle lang haltbaren Bio Brote, z.B. Roggenvollkornbrot rund, 500 g 3.40 20x PUNKTE
20x
American Favorites Milkshake, z.B. Vanille, 210 ml 1.80 NEU *,**
20x
Alle Bio Tees, z.B. Klostergarten Fenchelfrüchte-Tee, 20 Beutel 1.20 statt 1.55 20% Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185–500 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Extra AprikosenKonfitüre, 500 g 2.20 statt 2.70 Sélection LavendelblütenHonig, 250 g 5.20 NEU *,**
20x
Gesamtes Kellogg’s Sortiment, z.B. Special K, 500 g 3.95 statt 4.95 20% Sélection Knäckebrot mit Oliven & Rosmarin, 190 g 3.50 NEU *,**
20x
Zwieback Mini Choco au lait, 150 g 3.40 NEU *,**
20x
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse, z.B. Walnusskerne, 100 g 2.60 statt 3.30 20% Pelican Lachsfilets mit Kräuterbutter und Gemüse im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 400 g 12.30 statt 17.60 30%
Gesamtes Secure Sortiment (ohne Servicebeutel), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger, z.B. Light Plus Hygieneeinlagen, 24 Stück 4.20 statt 5.70 ** Switcher Damen Recycled FleeceJacke, erhältlich in diversen Farben, Gr. S–XXL 69.– NEU ** 20x Alle BH im Damensortiment (ohne DIM und Triumph Classic) 5.– günstiger, z.B. Ellen Amber Fashion Schalen-BH, B-Cup 19.80 statt 24.80 ** Bio Cotton Damen Tag- und Nachtwäsche, z.B. Ellen Amber Fashion Pyjama 23.80 statt 29.80 20% ** Gesamtes Damen und Herren Bio Cotton Strumpfwaren-Sortiment, z.B. Damen Socken in Beige 3.90 statt 4.90 20% ** Switcher Herren Recycled FleeceJacke, erhältlich in diversen Farben, Gr. S–XXL 79.– NEU ** 20x
Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Tourist, 100 g 1.50 statt 1.80
Optigal Poulet-Hackfleisch, Schweiz, Schale à 500 g 7.50 statt 9.50 20%
Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
Alle Bio Trockenreis 1 kg, z.B. Vollreis Natura 1.85 statt 2.35 20%
Phalaenopsis 2 Rispen, im 12-cmTopf, pro Pflanze 13.40 statt 16.80
Karotten, «Aus der Region.», 1 kg 1.50 statt 2.40 35%
✁
Gruyère mittelreif, Bio, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%
Alle Schwarzwälder-Patisserieprodukte gekühlt, z.B. M-Classic Schwarzwäldertorte, 500 g 6.– statt 7.50 20% Alle Bio Frischsäfte, z.B. Orangensaft, 75 cl 2.80 statt 3.55 20%
Gesamtes Bio Cotton Herren Tag- und Nachtwäschesortiment, z.B. Herren Pyjama mit Bündchen 31.80 statt 39.80 20% ** Diverse Freizeitschuhe, z.B. Unisex Freizeitschuh, wasserabweisend, braun, Gr. 36–45 49.90 Baby und Kinderbekleidung mit Schellenursli und Flurina, z.B. Knaben Langarmshirt, Gr. 98–128 14.90 * Calgon im Profitpack oder Duo-Pack, z.B. Calgon im Profitpack, 54 Tabs 16.90 statt 20.40 Vanish im Profitpack oder Duo-Pack, z.B. Oxi Action Pulver, 1,5 kg 15.90 statt 23.85 Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler, z.B. Exelia Florence, 1,5 Liter 3.25 statt 6.50 50% ** Manella Power, höchste Fettlösekraft, brillanter Glanz, 500 ml 3.80 NEU *,**
20x
M-Classic Tortelloni ricotta e spinaci im Duo-Pack, 2 x 500 g 7.70 statt 11.60 33%
Alle Hygo Produkte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Power Tabs, 10 x 25 g 4.30 statt 4.90 **
Anna’s Best Pizza im Duo-Pack, z.B. Pizza Prosciutto, 2 x 380 g 9.60 statt 13.80 30%
Alle Pial und Potz Xpert Spezialreiniger, z.B. Potz Xpert Multi-JavelReiniger, 500 ml 4.15 statt 5.20 20% **
Gesamtes Teigwaren-Sortiment Destefano, «Aus der Region.», z.B. Plin Eringerfleisch, 250 g 4.40 statt 5.90 25%
Alle Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml 5.25 statt 7.– 25%
NEAR-/NON-FOOD Exelcat Snack gesundes Fell, zur Unterstützung für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell, 20x 60 g 2.50 NEU *,** Exelcat Katzenfutter im 24er-Pack, z.B. Fleisch, Beutel, 24 x 100 g 13.65 statt 19.50 30%
Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger, z.B. Calc, 2 x 1 Liter 8.30 statt 9.80 M-Classic Haushaltpapier, FSC, 1 Maxirolle 2.40 statt 3.– 20% ** Twist Haushaltpapier Classic in der Mehrfachpackung, FSC, 16 Rollen 8.40 statt 12.60 33% Diverse Reinigungsartikel, z.B. Microfaser-Bodenreinigungs-Set, 3-teilig 9.80
Vollmilch UHT, Bio, 4 x 1 Liter 6.10 statt 7.20 15% *
M-Classic Schweizer Pouletschenkel, tiefgekühlt, 2 kg 7.65 statt 15.30 50%
Alle Dessert Tradition, z.B. Crème Caramel, 175 g 1.– statt 1.30 20%
Alle Crème d’or Dosen 1000 ml, z.B. Vanille Bourbon 7.80 statt 9.80 20%
Max Trockenfisch, MSC, 100% natürlich, 265 g 9.80 NEU *,**
20x
Kissen Knuddel, erhältlich in diversen Farben, 20 x 29 cm 14.80 **
Früchtequark im 4er-Pack –.40 günstiger, z.B. Erdbeer, 4 x 125 g 2.– statt 2.40
Alle alkoholfreien Biere, z.B. Eichhof Bier, 10 x 33 cl 6.90 statt 10.30 33%
I am men SOS Shave-Gel, 15 ml 3.40 NEU *,**
20x
Laminiergerät iLAM easy A3 152.– statt 228.– 33%
Alle Bio Getränke ungekühlt und Sirupe, z.B. Ice Tea Schweizer Alpenkräuter, 1 Liter 1.– statt 1.30 20%
Listerine Mundspülungen im DuoPack, z.B. Zahn- und ZahnfleischSchutz, 2 x 500 ml 11.50 statt 14.40
Tilsiter mild, per 100 g 1.– statt 1.30 20%
Genossenschaft Migros Wallis *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 9.9.
Gesamtes Migros Topline Sortiment, z.B. Shaker, blau, 0,5 Liter 4.80 statt 9.60 50% **
Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.
NEU IN IHRER MIGROS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 9.9.2013, SOLANGE VORRAT
20x
NEU
1.80
American Favorites Milkshake z.B. Vanille, 210 ml
NEU
3.40
Zwieback Mini Choc o au lait 150 g
NEU
9.80
Ma x Trockenfisch, MSC 100% natürlich, 265 g
NEU
2.80
Sweet us Real Nut Crunch Erdnüsse oder Mandel-/ Cashew-/CranberryMischung z.B. Real Nut Crunch Erdnüsse, 120 g
NEU
2.50
NEU
3.40
I am men SOS Shave-Gel 15 ml
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
NEU
3.80
Manella Power höchste Fettlösekraft, brillanter Glanz, 500 ml
Exelcat Snack gesundes Fell zur Unterstützung für eine gesunde Haut und ein gesundes Fell, 60 g
PUNKTE
|
SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
Das Migros-Magazin verlost unter allen Leserinnen und Lesern 20 BaByliss-Multifunktionstrimmer X-10 im Wert von je Fr. 99.80. Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele BaByliss-Multifunktionstrimmer werden verlost? Senden Sie uns Ihre Lösung:
Für den modernen Mann Ein Gerät, viele Funktionen. Mit dem neuen BaByliss-Funktionstrimmer X-10 enthaart sich Mann effizient, auch unter der Dusche. Ob Kopf-, Bart- oder Körperhaare, der Trimmer mit neuartiger Klingengeometrie (W-Technologie mit zwei Klingen) und diversen Aufsätzen entfernt Haare einfach und schmerzlos. BaByliss E837E, Multifunktionstrimmer X-10, Fr. 99.80
Online: gratis unter migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 1. 9. 2013. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Bei Melectronics erhältlich
Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
Kinderschuhe müssen flexibel sein. Die Nike-Turnschuhe für Knaben sind prima geeignet für den Indoor- und Outdoor-Schulsport. Sie sind bequem, aus hochwertigen Materialien gefertigt und strapazierfähig. Nike Turnschuh Knaben, dunkelblau, Grössen 30–39, Fr. 55.– In grösseren Filialen mit Schuhabteilung erhältlich
In grösseren Filialen erhältlich
Eliana Burki (29) interpretiert das Alphorn neu, spielt Jazz-, Funkund Pop-Kompositionen. Mit ihrer Band «i Alpinisti» begeistert die gebürtige Solothurnerin ein internationales Publikum. Mit meinen ersten Konzerten, als ich zehn Jahre alt war.
Allrounder für den Schulsport
Sorgt für Aufsehen
NONFOOD | 57
RAPPENSPALTE
Verlosung
Rechtzeitig zum Schulanfang gibt es trendige Mode in starken Farben und lässigem Style. Mit Röhrenjeans kombiniert, wirkt das Longtop für Girls einfach toll. Knaben tragen die farbigen Oberteile zu schwarzen oder grauen Hosen. Mädchen-T-Shirt, 25/royal, Grössen 134–164, Fr. 15.–
|
Schützt vor Regen Der nächste Regen kommt bestimmt. Damit Knaben und Mädchen vor Wind und Wetter geschützt sind, gibts in der Migros funktionelle Regenbekleidung mit kuscheligem Fleecefutter. Reflektoren sorgen für Sicherheit auf der Strasse. Regenjacke und -hose, nachtblau oder lila, Grössen 80–128, ab Fr. 19.90 In grösseren Filialen erhältlich
Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Natürlich meine Alphörner.
Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?
Für Schuhe. Ich finde es wichtig, gute, schöne und bequeme Schuhe zu tragen. Welche waren Ihre teuersten Ferien?
Da ich als Musikerin schon viele Länder bereisen und in den schönsten Hotels nächtigen durfte, mache ich selten teure Ferien.Sie sind aber immer abenteuerlich. Was ausser Geld haben Sie im Portemonnaie?
Visitenkarten, Kreditkarten und einen Kaffeepass. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?
Richten Sie sich ein Sparkonto ein, worauf monatlich ein Teil des Einkommens transferiert wird. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?
Es gibt viele talentierte Musiker und Sportler, denen mit mehr Unterstützung der Durchbruch gelingen könnte. Was kann man für Geld nicht kaufen?
Die echte Liebe zu einem Menschen. Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?
Für das Essen meiner zwei Hunde Miles und Lulu. Interview: Jeannine Villiger
MAX
Die grosse Starparade im tirol Die Exklusivreise zum Volksmusikfest des Jahres! Reisehit 79
§
vom 3. - 6.10.2013
4 Reisetage inkl. Konzerte ab
Fr.
445.-
nur
Sichern Sie sich jetzt zum Superpreis Ihre Plätze für die Exklusivreise zum Volksmusikfest des Jahres im schönen Tirol! Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Busfahrt im komfortablen Extrabus ab der
Semino Rossi
Hansi Hinterseer
✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendeintritte und reservierte Plätze
Musik ✓ Fachkundige Schweizer Reiseleitung
1. Tag, Donnerstag 3. Oktober 2013 Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: die Stargala mt Semino Rossi, Oesch’s die Dritten und Marc Pircher.
4. Tag, Sonntag 6. Oktober 2013 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.
Kategorie
✓ Panoramaschifffahrt auf dem Achensee ✓ Frühschoppen auf dem Hartkaiser inkl.
Ihr Reiseprogramm:
3. Tag, Samstag 5. Oktober 2013 Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe uns dann am Abend in Ellmau der Gala Abend mit Francine Jordi, den jungen Zillertalern und Hansi Hinterseer.
✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten
im Festzelt für alle Konzerte der Stars ✓ Berg- u. Talfahrt mit der Hartkaiserbahn
ten für die inkl. allen Eintrit rs! Konzerte der Sta
2. Tag, Freitag 4. Oktober 2013 Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Mit der komfortablen Standseilbahn bezwingen wir spielend den 1.550 m hohen «Hartkaiser». Und oben, am Hartkaiser erklingt zum Frühschoppen wieder zünftige Musik. Ob auf der großen Panoramaterrasse, dem gemütlichen Restaurant mit atemberaubendem Ausblick oder in der urigen Tiroler Stub’n - hier darf getanzt und gefeiert werden. Was für ein großartiges Alpenpanorama, vom Wilden Kaiser bis zum Kitzbüheler Horn, vom berühmten Hahnenkamm bis zu den Dreitausendern der Hohen Tauern. Wer anschließend gerne ins Tal wandern möchte, begibt sich mit unserem Wanderführer auf einem leichten und naturschönen Wanderweg hinab ins Tal. Am Abend erwarten uns im Festzelt die Amigos und Lara zur Schlagernacht.
Schweiz in die Region Ellmau und zurück
während der ganzen Reise
Unsere Sonderpreise für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer
Francine Jordi
im Gasthof im 3-Sterne-Hotel im 4-Sterne-Hotel
Fr. 445.Fr. 495.Fr. 545.-
Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Buchung Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Biel, Kriessern, Luzern, Olten, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun, Wil SG, Winterthur oder Zürich
Die Amigos
DeutschlanD Salzburg
schWeiZ
Innsbruck
Ellmau
Österreich
Oesch ’ s die Dritten
Veranstalter: Holiday Partner, Kesslerstrasse 9, 8952 Schlieren Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!
italien Busreisepartner mit Qualitätsgütesiegel!
Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!
Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!
Tel. 0848 00 11 66
Veranstalter: Holiday Partner, Dorfstrasse 21, Urdorf Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!
www.volksmusik-reisen.ch
|
schaUFenster
migros-magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
Der Kult-Schokoladenriegel von Frey kommt im neuen Kleid daher – der geliebte Inhalt bleibt gleich.
Z
sich jetzt im neuen Kleid – und mit ein wenig Glück wird Ihr Mahony vielleicht bald ein goldenes Gewand tragen: Mehr dazu lesen Sie rechts. Die Mahonys sind UTZzertifiziert. Das UTZ-Programm ermöglicht Bauern, bessere Anbaumethoden zu erlernen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und besser für ihre Kinder und die Umwelt zu sorgen. Bis Ende dieses Jahres wird das ganze Schokoladensortiment der Marke Frey auf UTZ umgestellt sein. Nicole Ochsenbein
mahonY | 59
Wettbewerb: Gewinnen Sie Gold!
Mmmhhahony! ack und weg – ein Mahony bleibt nie lang liegen. Die delikaten Riegel werden von Chocolat Frey im aargauischen Buchs aus feinster Schweizer Schokolade kreiert und mit Nougat, Mandeln und Honig verfeinert. Die berühmten Schokoladenriegel gibt es in vier Varianten: mit Milchschokolade,mit Milchschokolade und Orangengeschmack, mit schwarzer oder weisser Schoggi. Inhaltlich sind die Mahonys nicht (mehr) zu verbessern. Äusserlich wurden sie jüngst herausgeputzt und zeigen
|
Mahony Lait, 100 g, Fr. 1.60
Machen Sie mit beim grossen MahonyWettbewerb unter www.chocolatfrey.ch. Ziehen Sie einfach den neuen MahonyRiegel auf sein altes Design, und mit ein bisschen Glück gewinnen Sie folgende Preise: 1. Preis: MiniGoldbarren (225 g) in Form eines Mahony im Wert von ca. Fr. 10000.– 2.–5. Preis: Goldvreneli im Wert von je ca. Fr. 180.– 6.–50. Preis: Überraschungspaket von Chocolat Frey im Wert von ca. Fr. 50.–
Riesen-Mahony, 12 x 100 g, Fr. 15.30* statt 19.20 *Aktion vom 27. 8. bis 2. 9.: 20% Rabatt
Mahony Noir, 100 g Fr. 1.80
Bild und Styling: Veronika Studer
Mahony Orange, 100 g, Fr. 1.80
Mahony Blanc, 100 g, Fr. 1.80
Türkische Riviera
8 Reisetage inkl. Halbpension ab CHF
e n !io n f f i r g e b s
Al le4 sSteirnne Hoteulssfl"ugH"albApuesnflug
399.–
Taxen -Tagesa ürich " Flug abicZhtigungen " R2eiseleitung " " Bens ach Antalya "
Unsere Spitzenleistungen !
! Flug ab Zürich mit Sun Express (Tochtergesellschaft der Lufthansa) oder Onur Air ! alle Flughafentaxen ! Transfer zum Hotel im Extrabus ! 6 Übernachtungen im Crystal Paraiso Verde in der Ferienregion Belek ! 7 x Halbpension in Buffetform ! 2-Tagesausflug nach Hierapolis ! 1 Nacht im Thermalhotel in Hierapolis inkl. Abendessen ! Shoppingausflug nach Antalya ! Begleitung der Ausflüge durch unsere ausgezeichnete, ortsansäsige, Deutsch sprechende Reiseleitung ! Informative Reiseunterlagen
Südtürkei
Träumen Sie von Sonne, Wärme und Meer ?
Pamukkale / Hierapolis
Ideales Reisewetter: Da es im Sommer sehr heiss wird, sind die Herbstmonate geradezu ideal für eine Reise in die Südtürkei. Es erwarten Sie herrliche Temperaturen mit bis zu 25 Grad an der Türkischen Riviera.
Antalya Belek Profitieren Sie von diesem einmaligen Angebot und Mittelmeer überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Reisen. Erleben Sie den Frühling von seiner schönsten Seite und tanken Sie nochmals viel Sonne und Wärme. Die schönste Ferienregion in der Südtürkei mit den herrlichen Stränden und einer gastfreundlichen Bevölkerung erAbsolute Tiefpreise dank Direktverkauf freut sich grosser Beliebtheit. Tausende von KostenlosesRücktrittsrechtinnerhalbvon7 Schweizer Gästen fühlen sich in dieser FeriTagen nach erfolgter Buchung enregion sehr wohl und reisen jährlich an die Türkische Riviera. Fliegen Sie mit und lassen Wir sind Mitglied im Schweizer Reisegarantiefonds Sie sich für 1 Woche so richtig verwöhnen...
# # #
Ausflugsprogramm bereits inbegriffen!
#
TAGESAUSFLUG NACH ANTALYA
00.– !
3 re n CHF21. September a p s e i m ! S g bis zu nspreis tio hun Bei Buc Sie nur den Ak n bezahle
2-TAGES AUSFLUG INS LANDESINNERE
Daten & Preise p.P. im Doppelzimmer Flüge ab Zürich am Sonntag
Preise pro Pers. im Doppelzimmer 8 Reisetage / 7 Nächte 29.09. – 06.10.13 06.10. – 13.10.13 13.10. – 20.10.13 20.10. – 27.10.13 27.10. – 03.11.13 03.11. – 10.11.13 10.11. – 17.11.13 17.11. – 24.11.13
Normalpreis 899.– 899.– 899.– 899.– 799.– 749.– 749.– 699.–
Sie besuchen eine der schönsten Städte der türkischen Riviera. Sie sehen unter anderem das Wahrzeichen der Stadt, das Yivli Minare sowie das „gerillte“ Minarett und haben Sie die Gelegenheit verschiedene Souvenirs wie Schmuck und Lederwaren zu erwerben. Schlendern Sie über den Bazar und versuchen Sie sich im orientalischen Handeln! Zum Abschluss besichtigen Sie den bezaubernden Karpuzkaldran Wasserfall.
Reise 5313 Aktionspreis 599.– 599.– 599.– 599.– 499.– 449.– 449.– 399.–
Nebst einem Ausflug nach Antalya, unternehmen Sie während Ihres Aufenthalts, einen 2-Tagesausflug ins Landesinnere. Begleitet durch unsere Deutsch sprechenden Reiseleitung, gewinnen Sie dabeiPamukkale einen Eindruck über die Lebensgewohnheiten und Traditionen Ihres Ferienlandes. Pamukkale, mit den schneeweissen Kalksinterterrassen, ist wegen des Thermalwassers, dass mit einer Temperatur von 30 – 40 Grad entspringt, das bekannteste Naturwunder der Türkei und Weltkulturerbe der UNESCO. Die antike Stadt Hierapolis wurde wegen der Thermalquelle schon vor weit über 2000 Jahren gegründet. Sie übernachten in einem Thermalhotel und die Hin- und Rückfahrt führt Sie durch die bezaubernde Gegend des Taurusgebietes.
Hotel Crystal Paraiso Verde ***** www.crystalhotels.com.tr Grosszügig konzipiertes Erstklasshotel in der Ferienregion Belek. Zwischen Hotel und Strand befindet sich eine Süsswasser-Seenlandschaft, die als Nistplatz zahlreicher Vogelarten bekannt ist. Zum Strand ca. 500m, nach Belek ca. 9 km. 2 Lobbybars, Buffetrestaurant, Bars, Geschäfte, Wellness, beheizbares Hallenbad, grosse Poollandschaft. Gratis: Liegen/ Badetücher am Pool, Tennisplätze und Fitness. 583 komfortable Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage, Fön, Minibar, Sat.-TV und Balkon oder Terrasse.
Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung CHF 35.– pro Pers. ! Reservationsgebühr CHF 15.– pro Pers. ! Zuschlag Einzelzimmer CHF 149.–
Sofort buchen bei VAC:
Montag bis Freitag 7h30 bis 20h und Samstag 8h bis 12h
✆ 0848 840 905
0848 14 25 36
oder die Profi–Line: Mo bis Fr 9–12h und 13h30–18h
www.net–tours.ch
Organisation und Durchführung: net– tours, Glattbrugg
|
schaUFenster
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
soDa sparKLe | 61
Sprudelwasser selbstgemacht Mit dem neuen soda-sparkle-trinkwassersprudler entfällt das lästige schleppen von Wasserflaschen. Man hat im Handumdrehen prickelndes sprudelwasser selbst produziert. Die Kohlensäurezugabe erfolgt durch Einwegzylinder. Ein solcher CO2-Zylinder reicht für eine Flaschenfüllung. Die kompakte, leichte Bauweise macht es möglich, dass man sich auch unterwegs sein eigenes sprudelwasser zubereiten kann. Flavoursticks in den geschmacksrichtungen Cola-Lemon, Orange, Apfel, Litschi, Ananas und Zitrone bringen Abwechslung in den trinkgenuss. Für den Einstieg empfiehlt sich das starterkit. Es enthält zwei wiederverwendbare trinkflaschen (1 Liter und 1,3 Liter), zwölf Flavoursticks und fünf Einwegzylinder.
2-FlaschenStarterkit Soda Sparkle, Fr. 49.90 Bei Melectronics erhältlich
Anzeige
10 0 0
PUNKTE
* Familien, die sich bis am 29.8.2013 neu bei Famigros registrieren, erhalten 1’000 Cumulus-Punkte geschenkt. Alle Informationen finden Sie auf www.famigros.ch/punkten
Jetzt anmelden und 1’000 Punkte geschenkt bekommen: www.famigros.ch/punkten
MGB www.migros.ch W
Holen Sie den Sommerscha t z!
HERBSTPUTZ LEICHT GEMACHT. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 9.9.2013, SOLANGE VORRAT
5.25 statt 7.–
Alle Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack 25% günstiger z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml
8.30 statt 9.80
Alle Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger z.B. Calc, 2 x 1 Liter
4.30 statt 4.90
Alle Hygo Produkte beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger z.B. Maximum Power Tabs, 10 x 25 g
4.15
statt 5.20
Alle Pial und Potz Xpert Spezialreiniger 20% günstiger z.B. Multi-JavelReiniger, 500 ml
6.95 statt 8.70
Reinigungsschwämme Cellulose 20% günstiger z.B. Universal, 3 x 2 Stück
5.–
Universalreinigungstücher Vlies 15 Stück
9.75
Kleiderbügel 10 Stück
|
schaUFenster
migros-magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
eXeLia | 63
Einmal träumen, bitte schön Die drei Weichspülbalsame von Exelia machen die Wäsche samtig weich und laden ein zu Feriengedanken.
Exelia Caribbean Night, 1 l, Fr. 3.25* statt Fr. 6.50 *vom 27. 8. bis 9. 9. sind alle Exelia-Weichspüler 50% günstiger. Solange der Vorrat reicht
Exelia Californian Dream**, 1 l, Fr. 3.25* statt Fr. 6.50 **in grösseren Filialen erhältlich
E Bild: Getty Images
Exelia Moon of Bali, 1 l, Fr. 3.25* statt Fr. 6.50
ine Reise um den Globus gefällig? Mit den drei neuen Weichspülerbalsamen «Exelia – Parfums du Monde» und ein wenig Fantasie ist das möglich. «Moon of Bali» verströmt einen fruchtig-blumigen Duftakkord mit einer Ahnung von Vanille. Bei «Caribbean Night» steigt einem zuerst ein Zitrusduft in die Nase, gefolgt von Blüten und edlen Hölzern, während sich bei «Californian Dream» Früchte, Blumen und etwas Moschus erschnuppern lassen. Die Gewebeveredler umhüllen die Wäsche nicht nur mit dezenten Duft-
träumen, sondern sorgen zugleich für ein angenehmes Tragegefühl. Die Balsame machen die Textilien weich und verhindern eine elektrostatische Aufladung ebenso wie Knitterfalten. Die Wäsche lässt sich leichter bügeln – ein weiterer Pluspunkt. Zudem wird das Gewebe vor Abnutzung geschützt. Die Anwendung ist einfach: den Balsam nur in die Weichspülkammer der Maschine geben, nicht direkt auf die Wäsche giessen. Gemäss OECD-Test sind die Exelia-Weichspüler biologisch gut abbaubar. Auch ihre Hautverträglichkeit ist erwiesen. Text: Dora Horvath
Die Weichspüler von Exelia wecken mit ihren Düften Ferienträume von der Karibik, Kalifornien und Bali.
Faszination Transatlantik Von Buenos Aires nach Italien 2.Person
GRATIS
22 Tage inkl. Vollpension ab Fr.
1‘990.Costa Favolosa
★★★★
Ihr ideales Reisedatum 20.03.2014 - 10.04.2014
Inbegriffene Leistungen • • Olinda (Recife) Ihr Reiseprogramm Cruisetour Ausflugspaket • 20.03.2014 - 10.04.2014 Buenos Aires - Weltklasse Tangoshow • 20.3. Flug von Zürich nach Buenos Aires via London in Ein einmaliges Erlebnis, diese Lateinamerikanische • Economy Class. Business Class gegen Aufpreis verfügbar. Leidenschaft wird Sie von Kopf bis Fuss verzaubern! • 21. – 22.3. Ankunft in Buenos Aires, die lebhafte Rio de Janeiro - Corcovado & Zuckerhut. ca. 6h Metropole des Tango. Stadtrundfahrt und Transfer zum Der Christus-Denkmal ist das Rio Wahrzeichen • Hafen, Einschiffung und Übernachtung an Bord der Costa schlechthin, der Zuckerhut bietet Ihnen die beste • Favolosa. Auslaufen am Folgetag um 14 Uhr. Aussicht auf die Copacabana! 27.3. Salvador da Bahia (Brasilien) 14.00 – 20.00. • Copacabana Rio de Janeiro Salvador da Bahia - Stadtrundfahrt & Altstadt. ca. 6h Diese pulsierende, kontrastreiche und faszinierende Stadt • Recife Stadtrundfahrt & Olinda. ca 6h wird Sie verzaubern. Salvador liegt in der grössten Bucht des • Landes, der einige wunderschöne Inseln vorgelagert sind. 28.3. Maceio (Brasilien) 13.00 – 19.00. 29.3. Recife (Brasilien) 08.00 – 13.00. Von Recife aus haben Sie die Möglichkeit die UNESCO Kulturstadt Olinda zu besuchen. Die Gebäude mit den mit freundlich-bunten Fassaden aus der Kolonialzeit sind ein weiteres Highlight. 23. – 24.3 Erholsame Tage auf See. 30.3.-4.4. Südatlantiküberquerung 25.3. Rio de Janeiro (Brasilien) 08.00 – 18.00. 5.4. Santa Cruz de Teneriffa (Spanien) 09.00 – 17.00. Spüren Sie den Samba entlang der brasilianischen Küste 6.4. Funchal, Madeira (Portugal) 09.00 – 17.00. oder gönnen Sie sich einen Ausflug zum weltbekannten 7.-9.4. Erlebnisreiche Tage auf See. Corcovado (Christus Statue). 10.4. Savona (Italien) Auschiffung und Busfahrt in die 26.3. Erlebnisreicher Tag auf See. Schweiz.
Mo - Fr: 09.00 - 12.30, 13.30 - 18.00 Uhr
044 289 81 81
nur bei uns! Fr. 295.-
Funchal
Savona Teneriffa
Recife Maceio Salvador da Bahia Rio de Janeiro Buenos Aires
www.cruisetour.ch
Linienflug mit British Airways via London nach Buenos Aires Übernachtung an Bord in Über Buenos Aires Stadtrundfahrt Buenos Aires Alle Tranfers Busrückreise in die Schweiz 20 Nächte an Bord Vollpension an Bord Flug-/Hafentaxen Stand. 08/13 Freie Bordaktivitäten
Einmalige Aktionspreise Alle Preise p. P. in CHF bei Doppelbelegung Einzelkabinen auf Anfrage
Innenkabine IC Innenkabine IP Aussenkabine EC Aussenkabine EP Balkonkabine BC Balkonkabine BP
1‘990.2‘190.2‘345.2‘490.2‘790.3‘090.-
General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich | info@cruisetour.ch
Inbegriffen: Flüge Economy Class, Transfers, Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Bordveranstaltungen, Taxen, 1 Übernachtung an Bord in Buenos Aires, Busfahrt SavonaSchweiz Nicht inbegriffen: Persönliche Ausgaben an Bord, obligat. Service Entgelt von 15% auf Konsumationen und den dazugehörigen Service, Trinkgelder Euro 7 p.P. / Tag, Landausflüge während der Kreuzfahrt, Annullationskosten Versi., Auftragspauschale CHF 20.- p.P. max. CHF 40.- (entfällt bei Buchung via www.cruisetour.ch)
|
schaUFenster
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
Schuppen Z sind uns schnuppe
head & shoulders 2 in 1 Apple Fresh Shampoo, 250 ml, Fr. 4.90
Die Anti-Schuppen-Shampoos von Head & Shoulders wirken dort, wo die Ursache liegt. Neustes Produkt im Sortiment ist Apple Fresh 2 in 1. Für schuppenfreies Haar an jedem Tag.
war sind Schuppen meist eher ein kosmetisches als ein medizinisches Problem, dennoch machen sie Betroffenen das Leben schwer. Mit Head & Shoulders kann man die unschönen Hautschüppchen wirksam bekämpfen. Für anhaltenden Erfolg ist die regelmässige Anwendung entscheidend. Verursacht werden Schuppen durch den Hefepilz Malassezia globosa, der sich von Talg ernährt und auf jeder Kopfhaut vorkommt. Dieser Mikroorganismus produziert
|
heaD & shoUlDers | 65
eine Ölsäure, die bei manchen Menschen die Kopfhaut irritiert und eine übermässige Produktion von Hautzellen, also Schuppen, auslöst. Die Shampoos basieren auf der beruhigenden, befeuchtenden und pflegenden HydraZinc-Formel, die die Kopfhaut normalisiert. Praktisch sind die 2-in-1-Shampoos, die zugleich sanft reinigen, Schuppen beseitigen und das Haar pflegen. Die beste Voraussetzung für rundum glänzendes Haar auf Basis einer gesunden Kopfhaut. Text: Dora Horvath
Wer es unkompliziert mag, verwendet die 2-in-1-Shampoos. head & shoulders 2 in 1 Classic Shampoo, 250 ml, Fr. 4.90
Bild: Istockphoto
head & shoulders 2 in 1 Lemongrass Shampoo, 250 ml, Fr. 4.90
SAISONKÜCHE 66 |
|
WALTER WYSSEN
|
Nr. 35, 26. August 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Weltklasse am Herd
Die besten Leichtathleten kämpfen bei «Weltklasse Zürich» um den Sieg. Vor und nach dem Meeting werden die Stars von Walter Wyssen kulinarisch verwöhnt – mit Produkten aus der Migros.
D
ie besten Leichtathleten der Welt sind momentan in Zürich, im Hotel Mövenpick in Glattbrugg. Bis Freitag, dem Tag nach dem Meeting, kümmert sich Executive Chef Walter Wyssen mit seinem Team um das leibliche Wohl der sportlichen Gäste. Die Migros Zürich liefert dafür als Sponsor die Produkte. Bereits im Mai beginnt der 48-Jährige mit der Menüplanung. Die Organisatoren von «Weltklasse Zürich» machen genaue Vorgaben, welche Gerichte sich die Leichtathleten wünschen. Diese werden auf verschiedenen Buffets und Live-Cooking-Stationen angerichtet. Gestartet wird mit dem Frühstück um 7.30 Uhr. «Erstaunlicherweise brauchen wir Unmengen von Frühstücksspeck. Dieser wird bestimmt mehr von den Helfern und Begleitern gegessen als von den Sportlern», erklärt Walter Wyssen sachlich. Bei so vielen verschiedenen Athletinnen und Athleten sind auch die Essensgewohnheiten ganz unterschiedlich. Ein Marathonläufer ernährt sich anders als ein Kugelstosser.
Ein Team von 40 Personen ist für 4500 Mahlzeiten zuständig Walter Wyssen ist jeden Morgen ab 7 Uhr in der Küche anzutreffen. Der Familienvater aus dem zürcherischen Niederhasli organisiert, dirigiert und leitet ein Team von 4 Küchenchefs und 35 Mitarbeitern. Bis Freitag ist dieses Team für über 4500 Mahlzeiten verantwortlich, die von den knapp 300 Athleten, 80 Coachs und Managern, von etwa 100 Volunteers und anderen Personen aus dem Staff konsumiert werden. Dreimal am Tag können sie sich im Hotel verpflegen. Abendessen gibts bis 22.30 Uhr. Trainiert wird in der näheren Umgebung; ein Shuttle bringt die Sportler für den Lunch zurück
ins Hotel. Sonderwünsche? Walter Wyssen winkt ab. «Nein. Weil wir ja bestens informiert sind und alles auf den Buffets aufgestellt haben.» Während der fünf Tage werden circa 2700 Liter Fruchtsäfte, 180 Kilogramm
AUFGETISCHT
Walter Wyssen, Executive Chef Hotel Mövenpick Der eidgenössisch diplomierte Küchenchef/ Produktionsleiter ist seit neun Jahren für alle kulinarischen Belange im Hotel Mövenpick in glattbrugg verantwortlich.
n Was haben Sie auf Vorrat? Ein gutes italienisches Olivenöl und Pasta. n Wie oft kochen Sie pro Woche? Daheim: zweimal. n Kochen ist für Sie … … Passion. n Was würden Sie nie essen? Krokodil, ist mir irgendwie unsympathisch. n Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Einfacher wäre die Frage: bei wem? Bei rené redzepi vom restaurant Noma in Kopenhagen.
Die Volunteers von «Weltklasse Zürich» schauen gespannt, was der Meister für sie kocht.
Viel Fleisch und gesunde Beilagen, die schonend zubereitet werden. Beste Voraussetzung für ein Sportlermenü.
|
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
SAISonk端che
WaLter WYssen | 67
Die R端ebli in Wasser garen, dann auf dem Eis abschrecken. So l旦st sich die Haut einfach ab.
Die Cocobohnen mit einem scharfen Messer in mundgerechte St端cke schneiden.
Nach dem Niedergaren circa zehn Minuten durchziehen lassen.
|
SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013
|
WALTER WYSSEN | 69
Roastbeef mit Kartoffelpüree
Das Essen schmeckt auch den vielen Helfern und Begleitpersonen der Sportler.
Brot und 2300 Gipfeli und Brötli gebraucht. Auf dem Früchtebuffet warten 280 kg Beeren, 250 kg Äpfel, 330 kg Wassermelonen und 270 kg Bananen zum Verzehr. Mengenmässiger Spitzenreiter ist das Fleisch, das mit 1,4 Tonnen zu Buche schlägt. Dazu kommen noch 300 kg Reis und 120 kg Pasta. «Beim Galadiner nach dem Meeting wird dann richtig zugeschlagen», erklärt uns Walter Wyssen. Bis 1.30 Uhr steht den Sportlern und ihrer Entourage das Buffet zur Verfügung. Je nach Rekord kann es vorkommen, dass das eine oder andere Glas Alkohol ausgeschenkt wird. Ansonsten gibt es keinen Alkohol, nicht einmal in der Sauce.
Zürich ist regelmässig Weltklasse bezüglich Verpflegung Einen Weltrekord hat Zürich bereits – den kulinarischen. Die Athleten der Diamond League geben «Weltklasse Zürich» bei der Befragung nach dem Meeting regelmässig Bestnoten für die Verpflegung. 2011 war dies 9,06 bei maximal 10, im vergangenen Jahr 8,79. Zürich liegt damit an der Spitze – bei einer Konkurrenz, die sich sehen lassen kann: Doha, Shanghai, New York, Rom, Paris oder London, um nur einige zu nennen. Das lässt hoffen, dass es auch am Donnerstagabend zum einen oder anderen Weltrekord reicht, egal, ob sportlich oder kulinarisch. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Andreas Eggenberger
800 g Rindsnierstück (Entrecôte am Stück) Salz, Pfeffer 2 EL Bratbutter 1 kg mehligkochende Kartoffeln, z. B. Bintje 2 dl Milch Muskatnuss
ZUBEREITUNG 1. Backofen samt Blech auf 80 °C vorheizen. Rindsnierstück rundum mit Salz und Pfeffer würzen. In Bratbutter ca. 5 Minuten auf allen Seiten anbraten. Auf das vorgewärmte Blech legen. Im Ofen garen: 1¼ Stunden blutig, 1¾ Stunden rosa, 2½ Stunden durchgebraten. Aus dem Ofen nehmen und zugedeckt ca. 10 Minuten durchziehen lassen. Im Ofen nochmals erwärmen und zum Servieren in Tranchen schneiden. 2. Inzwischen Kartoffeln in Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch das Passe-vite treiben. Milch dazugeben und mit den Kartoffeln zu einem glatten Püree verrühren. Erwärmen. Wenn nötig noch etwas Milch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und fein geriebener Muskatnuss abschmecken. Zum Roastbeef servieren. TIPP Dazu passen gedämpfte Gemüse, zum Beispiel Karotten, Cocobohnen und Blumenkohl. Gemüse mit einigen Tropfen Olivenöl und wenig Salz aromatisieren.
Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–
Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + 75–150 Minuten garen Pro Person ca. 46 g Eiweiss, 24 g Fett, 39 g Kohlenhydrate, 2350 kJ/560 kcal
SUPER MIGROS ANGEBOTE GELTEN NUR VOM FREITAG 30.8. BIS SAMSTAG 31.8.2013, SOLANGE VORRAT
NUR DIESEN FREITAG UND SAMSTAG PREISE DIE ZERREISSEN
40%
12.statt 20.-
Raclettekäse Valcrème Classic Schweiz kg
Genossenschaft Migros Wallis www.migroswallis.ch
|
ihre region
migros-magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
migros WaLLis | 71
Vielfältiges Kursprogramm
WaLLis
Bald beginnt das neue Schuljahr, und die Klubschule Migros öffnet wieder ihre türen. Wie gewohnt verspricht das neue Programm vielfältige Entdeckungen und Verlockungen. Es beinhaltet sprachkurse für jedes Niveau und alle Ambitionen, sport- und tanzkurse für jedes Fitnesslevel, kreative Kurse für alle Fantasien und Kochkurse für
jeden geschmack. Dazu kommt ein karriereorientiertes Angebot mit einem breiten spektrum an Ausbildungen sowie massgeschneiderten Kursen für Privatpersonen oder unternehmen. Infos: Klubschule Brig, Tel. 27 720 66 50 oder www.klubschule.ch
Weiterbildung: Zentral für jedes Unternehmen
Um sich im Arbeitsleben zu entfalten, muss man auf Bildung setzen. Frédéric Favre, stellvertretender Personalleiter der Migros Wallis, hat dies verstanden.
Der 34-jährige Frédéric Favre aus Vétroz arbeitet momentan an einer Doktorarbeit im Rahmen seiner Anstellung bei der Migros Wallis.
G
ewiss, die Ausbildung der Mitarbeitenden stellt für jedes Unternehmen eine Investition dar. Doch diese trägt Früchte. Nicht nur die Personen, die sich ausbilden lassen, sondern auch die Arbeitgeber profitieren schlussendlich davon. Frédéric Favre, stellvertretender Leiter der Human-Resources-Abteilung der Migros Wallis, hat sich ganz der Bildung verschrieben. Er ermutigt seine Kolleginnen und Kollegen dazu, sich ebenfalls weiterzubilden, und geht mit gutem Beispiel voran: Gegenwärtig arbeitet er an seiner Doktorarbeit, einem Executive Doctorate in Business Administration am Business Science Institute in Genf. Das Migros-Magazin hat ihn getroffen, um mehr darüber zu erfahren.
Bild: © Crossworx
Frédéric Favre, was bedeutet Weiterbildung für Sie?
Weiterbildung ist in doppelter Hinsicht wichtig. Einerseits fühlen sich gut ausgebildete MitarbeitendeinihremArbeitsalltag wohler und bekommen Freude an der Arbeit. Einen Grossteil der Berufsaufgaben nicht zu beherrschen, kann nämlich frustrierend sein. Andererseits entwickeln sich die Berufswelt und die Berufe
weiter. Da man nur Mieter des Arbeitsplatzes, dafür aber Besitzer seiner Kompetenzen ist, muss man eine gute Beschäftigungsfähigkeit haben. Das Unternehmen muss sich Veränderungen anpassen und ist auf Mitarbeitende angewiesen, die ihm dabei helfen. Machen Sie zurzeit eine Weiterbildung?
Ich mache eine praxisorientierte Doktorarbeit für exekutive Unternehmensmitglieder. Ich führe vor Ort Überlegungen mit akademischer Gültigkeit durch. Auch wenn ich nicht zu hundert Prozent mit meiner Forschungsarbeit beschäftigt bin, lese ich sehr viel dafür und nehme an Seminaren mit internationalen Professoren teil, die ihren Blickwinkel zu diesem Thema einbringen.
Worum geht es bei ihrer Forschungsarbeit?
Es geht darum, Manager bei der Entwick-
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch
Weiterbildung in der Migros Wallis Zurzeit machen neun Kaderpersonen des unternehmens eine höhere Weiterbildung. Im Jahr 2012 wurden mehr als 2600 Teilnahmen an Weiterbildungen aller Art verzeichnet.
|
migros WaLLis
lung ihrer Praktiken zu unterstützen. Die Berufswelt entwickelt sich weiter, und ihre Anforderungen ebenso. Alte Verfahren werden heute infrage gestellt. Heute muss man Anpassungsfähigkeit beweisen. Ich forsche, wie die Personalabteilung den Abteilungsleitenden bestmöglich helfen kann, um moderne und effiziente Arbeitstechniken einzusetzen. Wie genau sieht die Arbeit an diesem Doktorat aus?
Im ersten Jahr nehme ich an vielen Seminaren teil. Danach will ich vor Ort forschen und bei den betreffenden Personen konkret intervenieren, damit ich mich für sie so nützlich wie möglich machen kann. Ich will beweisen, wie wichtig es ist, die Routinen der Manager unseres Unternehmens zu durchbrechen und zusammen über neue Teamführungsmethoden nachzudenken, die dem heutigen Kontext entsprechen. Es sieht so aus, als ob Ihre Arbeitgeberin direkt von dieser Forschung profitieren könnte. Stimmt das?
Jawohl. Als ich der Geschäftsleitung der Migros Wallis mein Weiterbildungsprojekt vorstellte, wurde es mit grossem Interesse aufgenommen. Die Migros unterstützt mich, weil zusätzlich zum gesellschaftlichen Wandel der Detailhandel mit dem Markteinstieg gewisser Konkurrenten eine wahre Revolution erlebt hat. Der Anpassungsbedarf ist also offensichtlich.
Welchen Stellenwert hat Weiterbildung für die Migros Wallis?
Die Weiterbildung der Mitarbeitenden ist eine der schönsten Praktiken der Migros Wallis. Im Unternehmen gibt es viel mehr Inhaber von Fachausweisen als von Unidiplomen, da die Genossenschaft mit der Anrechnung der Kompetenzen arbeitet. Ich ermutige die Mitarbeitenden, sich weiterzubilden, was nicht automatisch eine lange Ausbildung bedeutet. Das kann auch einfach die Neugierde sein, was im Büro nebenan oder in der anderen Abteilung läuft. Dazu braucht es nur ein Ichwill-es-Versuchen und ein Gespräch mit dem Vorgesetzten. Kommen wir auf Ihre Forschungsarbeit zurück. Wie organisieren Sie sich, um den Berufsalltag und eine solche Weiterbildung zu vereinbaren?
Ich wende das Nimm-und-Mach-Prinzip an. Wer nicht auf die Unterstützung der Familie zählen kann, sollte natürlich keine solche Weiterbildung machen. Ich habe aber genauso das Glück, sehr gute
|
Nr. 35, 26. August 2013 | migros-magazin |
Kollegen und einen verständnisvollen Chef zu haben. Sie helfen mir immer, wenn ich darauf angewiesen bin. Ich bin ihnen allen wirklich sehr dankbar! Und im Übrigen muss man sich gut organisieren. Ich arbeite zu 80 Prozent, und in meiner Freizeit arbeite ich an meinem Doktorat. Welchen Ausbildungsweg haben Sie gemacht?
Ich machte zuerst ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Kaufmann. Danach einen Fachausweis Sozialversicherungen, einen Fachausweis HR-Fachmann, einen Master in Organisationsmanagement und Entwicklung des Humankapitals und schlussendlich ein eidgenössisches Diplom im Personalwesen. Was motiviert Sie?
Die Human Resources oder HR sind mein Beruf, mein Hobby und meine Leidenschaft. Ich gebe HR-Kurse und lese HR-Bücher. Das Recht, die Sozialversicherungen, das Management, die Ausbildung, die HR-Strategie: Mich fasziniert alles, was mit dem Management des Humankapitals zusammenhängt. Der Mensch ist ebenso komplex wie grossartig. Erstaunlich, dass jemand wie Sie mit einem solchen Wissensdurst nicht länger studiert hat, bevor er ins Berufsleben eingestiegen ist.
Im SportXX gibt es nicht nur Fahrräder, sondern auch Zubehör
Der Ort für
Der SportXX-Fachmarkt bietet eine mit Leidenschaft in dieser Abteilung
D
as Velo erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wer beim Radfahren voll auf seine Kosten kommen will, muss ein Bike finden, das dem Körperbau und den Bedürfnissen entspricht. Der strahlende und dynamische Verkaufsberater Cédric Delaloye freut sich darauf, die SportXX-Kundschaft im Quartz Center in Martigny zu bedienen.
Als Jugendlicher fühlte ich mich nicht dazu bereit, weiterhin die Schulbank zu drücken, ich wollte arbeiten. Das ist das Fantastische am Schweizer System: Wenn Sie sich während einer gewissen Lebensphase nicht für ein Studium interessieren, können Sie später immer noch auf diesen Zug aufspringen und sich Bildungsleistungen anerkennen lassen. Meine Eltern haben mich immer gut beraten und gleichzeitig meine Entscheidungen respektiert. Das ist sehr wichtig.
Cédric Delaloye, wie sieht das SportXX-Bikesortiment aus?
Wir haben in Martigny mehr als 100 Velos und bestellen auf Anfrage auch Modelle, die sich nicht in der Abteilung befinden. Wir bieten alle möglichen Fahrradtypen an, die für unterschiedlichste Einsatzgebiete genutzt werden können.
Haben Sie neben der Arbeit und Ihrer Forschung noch Zeit für Freizeitaktivitäten?
Natürlich. Ich gebe Kurse an der Fachhochschule HEG in Neuenburg und in Privatschulen, wenn auch weniger als vor der Doktorarbeit. Ich bin zudem Präsident des Walliser Karatevereins und habe den vierten Dan-Grad in Karate. Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Ich interessiere mich für Wein, und schlussendlich bin ich Präsident des Vereins Petit Papillon, der Personen unterstützt, die sich um Kinder oder Jugendliche kümmern. Interview: Mélanie Zuber
Was meinen Sie genau damit?
Bilder: Mélanie Zuber, Didier Bérard
ihre region 72 |
Bei unserer Citybike-Palette haben wir zum Beispiel ein Velo extra für ältere Damen. Letztere können sich sehr leicht daraufsetzen. Es benötigt nur eine minimale Instandhaltung, die Kette kann nicht rausspringen, und die Bedienung ist maximal vereinfacht. Demgegenüber haben wir ein Modell für jüngere Personen, das sehr sportlich und schnell ist und einem Rennvelo nahekommt.
|
ihre region
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
Migros wallis | 73
gut. Die zweite Weiterbildung betrifft die Velomontage, sie ist technischer. Die Dritte ist eigentlich mehr ein Austausch von Kompetenzen und Erfahrungen als ein Kurs im eigentlichen Sinn. Diese Veranstaltung ist sehr bereichernd. Was ist der Grund für die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Modellen?
sowie Rundum-Services, Kontrollen und Reparaturen.
die Velofans
grosse Auswahl an Velos an. Cédric Delaloye arbeitet des Quartz Center in Martigny. Was ist ausser den Citybikes noch ausgestellt?
Wir haben Cross-Country-Bikes im Sortiment. Das sind Velos, die sowohl für die Stadt wie auch fürs Biken auf den Rhonedämmen gedacht sind. Sie sind recht sportlich, aber damit können Sie nicht downhill biken oder andere Kunststücke vollbringen. Wir führen auch eine grosse Auswahl an Mountainbikes, und natürlich bieten wir E-Bikes an.
Zurück zu den klassischen Velos: Lassen sich diese individuell zusammenstellen?
Natürlich! Bei SportXX setzen wir alles daran, unsere Kundschaft optimal zu beraten. Wir stellen es richtig ein, fügen die notwendigen individuellen Detaillösungen hinzu und bieten einen massgeschneiderten Service an. Die Kundenberatung ist eine unserer grossen Stärken.
Den vielen kleinen Velos nach zu schliessen haben Sie auch ein grosses Sortiment für Kinder.
Ja, SportXX bietet Velos an, die mit den Kindern mitwachsen. Für die ganz Kleinen haben wir Laufräder ohne Pedale, mit denen erst einmal das Gleichgewicht trainiert werden kann. Für Kinder zwischen drei und sechs Jahren führen wir Velos mit Pedalen und Stützrädern. Wenn die Zeit reif ist, kann man Letztere abmontieren. Ältere Kinder haben eine grosse Auswahl diverser Modelle mit unterschiedlichen Zollgrössen. Bietet SportXX auch zusätzliche Dienstleistungen rund ums Velo an?
Natürlich! Wir haben eine richtige Velowerkstatt hier und führen vor Ort Serviceleistungen wie Bike-Checks und Reparaturen für alle Velomarken durch, ausser für E-Bikes, die wir zur Kontrolle an die Fachhändler weiterschicken.
Haben E-Bikes auch verschiedene Einsatzgebiete?
Ja, diese hängen vom Modell ab. Wir haben City-E-Bikes, Trekking-E-Bikes und sportliche E-Mountainbikes. Ein E-Bike wird tretunterstützend von einem Elektromotor angetrieben. Der Motor unterstützt bis zu 25 km/h, man kann selber wählen, wie stark er unterstützen soll.
Viele Faktoren beeinflussen den Preis, wie zum Beispiel das Gewicht, die Robustheit, die Bestandteile oder sogar die Ergonomie der Lenkstange. Aber auch Komfortzubehör wie die Luftfederung ist natürlich ein Grund für einen höheren Preis. Kundinnen und Kunden, die das Fahrrad als Fortbewegungsmittel brauchen – zum Beispiel, um von zu Hause zum Bahnhof zu gelangen – wählen in der Regel ein einfaches, günstiges Velo. Wer aber ein Bike für die Freizeit will und gewisse Ambitionen hat, wählt normalerweise ein Modell, das seinen Bedürfnissen optimal entspricht.
Verkaufen Sie auch die passende Bekleidung?
Cédric Delaloye, velobegeisterter Verkaufsberater im SportXX des Quartz Center Martigny. Wie entwickeln Sie diese Beratungstätigkeit?
Die Migros organisiert viele Weiterbildungen für ihre Mitarbeitenden. In meinem Tätigkeitsbereich kann ich drei verschiedene Weiterbildungen pro Jahr machen. Die Erste betrifft das Sortiment: Die Lieferanten präsentieren uns die neuen Bikes und neues Zubehör. Die Artikel, die wir anbieten, kennen wir also sehr
Ja, wir haben viele Kleider- und Schuhmodelle im Sortiment, auch für Personen, die nicht unbedingt durch einen ultrasportlichen Look auffallen wollen. Wir bieten zum Beispiel Shorts an, die sich von den traditionellen Tights unterscheiden, und Schuhe, die sich auch für Spaziergänge in der Stadt relativ gut eignen. Und natürlich haben wir auch allerhand Velozubehör. Interview: Mélanie Zuber
SportXX-Fachmärkte gibt es in den Einkaufszentren Migros Siders Rossfeld und Quartz Center in Martigny.
«Wir haben eine grosse Auswahl: vom einfachen, preisgünstigen Velo und komfortablen Treter bis hin zum ausgeklügelten Bike.»
Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,
ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.
n ze Sorgen Sie da für, dass die ga ac hen Arbeit nic ht umsonst war. M iebel: Sie etwas Gutes aus der Zw
d Hintergru ndMit den Rezepten , Tipps un berichten der Saison küche.
unter Jetzt Abo bestellen abo www.saison.ch/de/ . oder 0848 877 833 r Fr. 39.– 12 Ausgaben für nu
A
Einfach A auf B falten.
Nur ein Inserat kann in Ruhe angesehen werden. Wann, wo und so oft man will. Dieses Inserat macht Werbung f端r Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb f端r junge Kreative aus. Kreiert wurde diese Anzeige von Dominic Beyeler, Maxomedia. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch
B
Jetzt am Kiosk.
Unsere Zeitschrift über die schönsten Seiten des Schweizer Landlebens und für die entschleunigte Lebensart. Freuen Sie sich auf faszinierende Fotoreportagen und wertvolle Gartentipps, köstliche Landfrauenküche, raffinierte Strickideen und Porträts bodenständiger Menschen. Schweizer LandLiebe. Mit Liebe gemacht.
Bestellcoupon
✂
Gewünschtes bitte ankreuzen:
Ja, ich bestelle das Jahresabo der Schweizer LandLiebe mit 6 Ausgaben für nur Fr. 39.– (statt Fr. 42.– am Kiosk). Ja, ich bestelle das 2-Jahresabo der Schweizer LandLiebe mit 12 Ausgaben für nur Fr. 68.– (statt Fr. 84.– am Kiosk). Name
Vorname
Strasse/Nr.
PLZ/Ort
Telefon
Ja, ich bin damit einverstanden, dass Ringier AG mich künftig via E-Mail über weitere interessante Angebote informiert. Abo-Angebote gelten für Neuabonnenten in der Schweiz. Preise inkl. MwSt. und Versandkosten, gültig bis 31.10.2013.
Geburtsdatum 60009570
Bestellcoupon noch heute ausfüllen und einsenden an Schweizer LandLiebe, Abo-Service, Postfach, 4801 Zofingen oder faxen an 062 746 35 71. Schnell-Bestellung unter Gratis-Telefon 0800 870 896 oder auf www.online-kiosk.ch/landliebe
|
LEBEN
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
MiX | 77
WilDs WelT
«Gans Burgenland» geht in die zweite Runde
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild
Verhindert echte Intimität: Das Smartphone hat in Momenten der Zweisamkeit nichts zu suchen.
Liebe(r) ohne Handy
Ständige Ablenkungen durch Handy, Tablet und Fernsehen sind Gift für das Liebesleben. Nur klare Regeln helfen.
Bilder: Fotolia, Getty Images
S
martphone und Co. sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind ständig in Reichweite und absorbieren einen Teil unserer Aufmerksamkeit. Zuwendung zum Gegenüber ist etwas, das man nur noch nebenher gibt. Mit gravierenden Folgen, wie neue Studien belegen. So zeigt eine Befragung von 523 italienischen Paaren: Diejenigen, bei denen im Schlafzimmer der Fernseher läuft, haben nur halb so viel Sex wie die, die im Bett nicht fernsehen. Genauso sabotieren auch Handys und Tablets Intimität und Zuwendung. Sie sind immer dabei, man schielt auch im Beisein anderer immer wieder auf das Display. Doch «Ablenkungen sind für ein intimes Gespräch das, was Wasser für Feuer ist», schreiben Edward und Sue Hallowell im Buch «Liebe in Zeiten der Ablenkung». «Das Schielen auf das Handy gibt dem Gegenüber das Gefühl: Es gibt etwas Besseres, Dringenderes, Wichtigeres», sagt die Zürcher Psycho-
und Sexualtherapeutin Dania Schiftan. Dabei stecke keinerlei schlechte Absicht dahinter. «Man merkt gar nicht, wie oft man auf das Display schaut. Und fragt der andere nach, ob das Smartphone denn wichtiger sei als er selbst, kommt die Antwort: selbstverständlich nicht», sagt Dania Schiftan. Geht es nur um Banalitäten, kann das Smartphone in der Hand durchaus okay sein. «Aber zum Beispiel beim Essen wird es rasch zum Problem. Dann ist eine Haltung wichtig, die Offenheit für ein Gespräch signalisiert.» Und das funktioniert nur ohne Ablenkungen durch Handy und Tablet. «Dafür braucht es klare Regeln, die man miteinander aushandelt», sagt Dania Schiftan. Gar nichts verloren hat das Handy in intimen Momenten. «Kurz nach dem Orgasmus zum Handy zu greifen, das geht einfach nicht», sagt die Psychologin. Klar ist: Smartphone und Co. werden in der Zukunft unser Leben noch mehr durchdringen. Das muss aber nicht zum Schaden für Liebe und Freundschaft sein. «Wenn man darüber spricht und zusammen Regeln festlegt, gibt es keinen Grund zur Sorge», sagt Dania Schiftan. Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch
online absTiMMen Lieber ohne Handy Stimmen Sie ab: Wann legen Sie das Smartphone (oder Tablet) einmal beiseite?
Von Ende September bis Dezember 2013 dreht sich im Burgenland alles um die Gans. Beim Kulinarikfestival «Gans Burgenland», das letztes Jahr Premiere feierte, spielt das weisse Federvieh die Hauptrolle; das österreichische Bundesland wird zur kulinarischen Bühne. ■ Mehr als 30 Veranstaltungen stellen die Gans in den Mittelpunkt. Meine Favoriten aus www.burgenlandschmeckt.at: Avita-Thermen-Wellnesshotel in Bad Tatzmannsdorf, Burgenland-Vinothek in Deutschkreutz (Weine der Topwinzer), Heuriger und Buschenschank Schandl in Rust (bis Mitte September ist der Ort voll von Störchen), Greisslerei Taubenkobel in Schützen (bester Delikatessenladen, das Restaurant ist die Gourmetadresse!), Landgasthof am Nyikospark in Neusiedl am See (meine Lieblingsbeiz) und Rotweingut Lang in Neckenmarkt (mein Winzergeheimtipp). Nicht auf der Site und trotzdem unbedingt zu besuchen: Erich Stekovics in Frauenkirchen mit 3200 Tomatensorten! ■ Sehenswürdigkeiten: der Surfersee Neusiedler See mit dem Nationalpark Seewinkel, die Haydntage im Schloss Esterházy in Eisenstadt (5.–22.9.2013) oder Velowegnetz von 2500 Kilometern. ■ Gut zu wissen: Die Anreise ist am schnellsten via Wien oder Graz. Es lohnt sich, ein Hotel an der Ostseite des Neusiedler Sees auszuwählen (kein Durchgangsverkehr). Tipps zu Weingütern: www.migrosmagazin.ch/wildswelt
Winzer-Flussfahrt
Mit der Excellence Royal****+ auf der Donau
So 27.10.– Fr 01.11.2013
Unsere Winzer
Josef Ehmoser, Wagram Josef Umathum, Burgenland Johannes Trapl, Carnuntum
Die MS Excellence Royal beim Stift Melk Ihr Reiseprogramm
Wir laden Sie herzlich auf diese exklusive Gourmet-Reise mit unserem Flussschiff Excellence Royal auf der Donau ein. Begleitet wird die Reise von unseren Kulinarik-Profis, dem Spitzenkoch Bernhard Bühlmann, der als einer der besten Köche im Mittelland gilt, sowie vom Weinhändler Peter Riegger, der exklusive Qualitätsweine vertreibt. Auf dieser Reise verbinden wir Kunst, Kultur, vorzügliches Essen, feine Weine und ein schwimmendes Grandhotel zu einem wunderbaren Gesamterlebnis. Peter Riegger, Weinhändler Bald ist es ein halbes Jahrhundert her, dass ich in den Weinhandel eingestiegen bin. Ich weiss nicht, wie viele Tropfen ich in all diesen Jahren probiert habe. Gewachsen ist dabei nicht nur mein Wissen um den Wein und meine Liebe für ihn, sondern auch unser Geschäft. Heute vertreiben wir etwa 1200 verschiedene Weine, darunter solche von renommierten Produzenten wie Ladoucette, Niepoort, Deutz oder Terrabianca, um nur ein paar zu erwähnen. Ich bin neugierig und rastlos, regelmässig besuche ich Weingüter, vor allem in Europa und Südamerika.
Bernhard Bühlmann, Spitzenkoch Gastronomie und Kochen ist meine Leidenschaft. Ich habe bei den besten Köchen der Schweiz Erfahrungen gesammelt. Seit 23 Jahren bin ich selbständig und kann so meine Kreativität mit frischen, hochstehenden, saisonalen Produkten ausleben. Während 17 Jahren haben wir das Gourmetrestaurant Pinte in Dättwil mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern geführt. Seit 5 Jahren sind wir nun im Bären Mägenwil zuhause mit einem neuen Konzept und 15 Gault-Millau-Punkten. Produkte aus der Region und einheimisches Wild spielen dabei die Hauptrollen in meiner Küche.
1. Tag: Schweiz–Passau/Einschiffung. Fahrt mit dem Königsklasse-Luxusbus nach Passau. Einschiffung und Willkommenscocktail an Bord der Excellence Royal. Noch vor dem Abendessen heisst es «Leinen los» und unsere Fahrt beginnt stromabwärts. 2. Tag: Melk–Wagram–Wien. Geführte Besichtigung im Stift Melk. Während dem Mittagessen an Bord können wir die Schönheiten der Wachau vom Schiff aus bewundern. In Krems verlassen wir unser Schiff und fahren mit dem Bus zu unserem renommierten Weingut Ehmoser, in der bekannten Weinbauregion Wagram. Wir besichtigen das Weingut und degustieren die delikaten Weine. Wiedereinstieg auf unser Schiff unterwegs. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem exklusiven Gala-Gourmet-Menü von Bernhard Bühlmann verwöhnt; dazu geniessen wir auserlesene Weine, vorgestellt und kommentiert durch Peter Riegger. 3. Tag: Wien und Burgenland. Wien steckt voller Charme. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen wir die von der k. & k.-Monarchie geprägte Donaumetropole Wien näher kennen. Mittagessen an Bord. Nachmittags Fahrt ins Burgenland, eine Weinregion ersten Ranges. Bei einer fachkundigen Kellereibesichtigung mit Degustation erfahren wir die Besonderheiten des Weinbaugebietes im Weingut Umathum. Unterdessen hat das Schiff Bratislava erreicht. Wiedereinschifffung in Bratislava und Abendessen an Bord; dazu auserlesene Weine vorgestellt und kommentiert durch Peter Riegger. 4. Tag: Bratislava–Wien. Wir entdecken während einer Führung die Schönheiten von Bratislava. Die Stadt mit ihrer von vielen Kulturen geprägten Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. Mittagessen an Bord. Wir geniessen einen geruhsamen Nachmittag an Bord unseres schwimmenden Hotels und fahren stromaufwärts zurück nach Wien. Zum Abendessen werden wir wieder mit einem exklusiven Gala-Gourmet-Menü von Bernhard Bühlmann verwöhnt, dazu geniessen wir auserlesene Weine, vorgestellt und kommentiert durch Peter Riegger. 5. Tag: Wien–Carnuntum–Krems. Fahrt mit dem Bus ins Weinanbaugebiet Carnuntum, welches sich östlich von Wien bis an die slowakische Grenze erstreckt. Auf drei Hügellandschaften wird der Weinbau gepflegt. Selbstverständlich steht auch hier wieder eine exklusive Kellereibesichtigung mit Weindegustation im Weingut Trapl auf dem Programm. Die Wiedereinschiffung findet am späteren Nachmittag in Krems statt. Abendessen an Bord; dazu auserlesene Weine vorgestellt und kommentiert durch Peter Riegger. 6. Tag: Linz–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung in Linz und Rückfahrt in die Schweiz.
Unser Fachpartner zum Thema Wein auf dieser Reise Weinkeller Riegger AG, Langgass, 5244 Birrhard
6 Tage inkl. Vollpension an Bord
1495.–
ab Fr. Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 1885.– 1695.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2220.– 1995.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 2440.– 2195.– Reduktion Kabine hinten – 200.– Zuschläge 2-Bett-Kab. zur Alleinbenützung, Hauptdeck 290.– 2-Bett-Kab. zur Alleinbenützung, Mittel- & Oberdeck 590.– Unsere Leistungen -Luxusbus Fahrt mit Schifffahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord (ausgenommen Mittagessen am 5. Tag), wovon 2 Gourmet-Abendessen (zubereitet von Spitzenkoch Bernhard Bühlmann) Auserlesene Weine während den Abendessen (vorgestellt und kommentiert durch Weinhändler Peter Riegger) Willkommenscocktail, Gebühren, Hafentaxen Eintritt und Führung Stift Melk Geführte Stadtrundfahrt Wien und Bratislava Kellereibesichtigung mit Weindegustation im Wagram, Burgenland und Carnuntum Erfahrener Reisechauffeur Unsere Winzer Josef Ehmoser, Wagram, A-3701 Tiefenthal Josef Umathum, Burgenland, A-7132 Frauenkirchen Johannes Trapl, Carnuntum, A-2463 Stixneusiedl Nicht inbegriffen Fr. Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf !, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof !, 08:30 Zürich-Flughafen !, 08:50 Winterthur, 09:15 Wil ! ■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten. Die Schiffsvorstellung und den Deckplan mit 360-Grad-Rundumsicht finden Sie unter www.twerenbold.ch
Internet-Buchungscode
ifwine
Twerenbold Reisen AG, 5406 Baden-Rütihof Info- & Buchungstelefon 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch
|
LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
MIX | 79
MIGROS-BANK-RATGEBER
Unternehmen, unser wertvollster Schatz Die Schweiz steht international stark unter Druck. Als Kleinstaat sind wir dabei in einer schwachen Position. Leidet nun unsere Wirtschaft darunter?
Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank
In der Tat bläst der Schweiz ein rauer Wind entgegen. Sei es beim Bankgeheimnis oder der Besteuerung ausländischer Holdinggesellschaften: In ultimativem Ton geben die USA und die Europäische Union immer neue Forderungen bekannt. Die aufgeladene Debatte vermittelt zuweilen den Eindruck, dass die Prosperität unseres Landes ernsthaft bedroht sei — oder schlimmer noch: dass unser wirtschaftlicher Erfolg auf suspekten Tricksereien basiere. Richten wir also einen nüchternen Blick auf die Fakten. Die Quelle unseres Wohlstands, so dürfen wir zunächst festhalten, sind unsere Unternehmen. Mit Tatkraft und Erfindergeist haben sie frühzeitig die internationalen Märkte erobert. Nicht nur der Schweiz selber haben sie damit zu Reichtum verholfen. Auch international tragen sie zu Wachstum und Fortschritt bei. Allein die fünf Konzerne ABB, Holcim, Nestlé, Novartis und Roche beschäftigen auf der ganzen Welt rund 700 000 Mitarbeitende. Hinzu kommen Hunderttausende weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten und Händ-
lern. Insgesamt haben Schweizer Firmen bisher über 1000 Milliarden Franken im Ausland investiert: in die Forschung, in Fabriken und vieles mehr. Pro Kopf der Bevölkerung erreichen die ausländischen Direktinvestitionen 130 000 Franken, rund achtmal mehr als in Deutschland oder den USA.
Vom Erfolg an der Börse profitieren wir alle Vom immensen Wert unserer Unternehmen zeugt auch die nebenstehende Grafik. 1200 Milliarden Franken beträgt deren gesamte Börsenkapitalisierung aktuell, das entspricht dem Doppelten des Bruttoinlandprodukts. Über die Pensionskassen und Sammelstiftungen der beruflichen Vorsorge sind wir alle mitbeteiligt an diesem kostbaren Schatz. Letztlich besteht dieses Vermögen aus dem Wissen und den Erfahrungen, die in unseren Unternehmen (KMU sowie Multis) gespeichert sind. Ihre eindrückliche Innovationskraft lässt sich an der Zahl der Erfindungen ablesen. Nirgendwo gibt es mehr Patente pro Einwohner als bei uns (siehe MigrosBank-Ratgeber 26/13: «Wer hats erfunden?»). Zugegeben, das Säbelrasseln auf der politischen Bühne wirkt zuweilen dramatisch. Und es sorgt für aufregende
Börsenwert in Relation zum BIP 300% 250% 200% 150% 100% 50% 0% 1988 1992 1996 2002 2006 2010 2013 Schweiz
Deutschland
Vereinigte Staaten
Italien
Frankreich
Die gesamte Börsenkapitalisierung aller kotierten Schweizer Unternehmen erreicht 200 Prozent des Bruttoinlandprodukts und liegt damit deutlich höher als in anderen Ländern. Quelle: Migros Bank
Presseschlagzeilen, wonach die Schweiz in die Enge getrieben oder gar «erpresst» werde. Mein Tipp: Lesen Sie zur Abwechslung den Geschäftsbericht von ABB oder Nestlé. Diese Lektüre bietet zwar weniger Spektakel, dafür ist sie umso relevanter für unsere wirtschaftliche Zukunft. Bereitet Ihnen der Druck auf die Schweiz Sorgen? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank
TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert regelmässig eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.
Bild: Keystone
Landjäger schälen: So gehts einfacher Die Haut von Landjägern hält meist hartnäckig und lässt sich nur in Fetzen ablösen. Dies, weil die Würste bei der Herstellung getrocknet und geräuchert werden und sich die Haut stark mit dem Brät verbindet. Wird die Wurst befeuchtet, lässt sich die Haut besser ablösen. Die Wurst etwa zehn Sekunden unter warmes Wasser halten. Danach ein bis zwei Minuten ruhen lassen. Für den Erfolg spielt die Beschaffenheit der Haut eine wichtige Rolle. Besteht diese aus
Naturdarm, stehen die Chancen gut, die Haut nach der Befeuchtung in einem Stück ablösen zu können. Schlechter funktioniert der Trick bei einer Wurstpelle aus Kollagen, also tierischem Eiweiss. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch
leben 80 |
|
reisen
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
Tanz auf dem Vulkan Wer Abgeschiedenheit und Ruhe sucht, ist auf der süditalienischen Vulkaninsel Stromboli am richtigen Ort. Und kann auch gleich noch dem Erdinneren bei der Arbeit zusehen.
Vom Meer aus hat man einen besonders schönen Blick auf den Vulkan. Im Vordergrund ein Boot beim Inselchen Strombolicchio.
E
in mächtiges Fauchen lässt alle erwartungsvoll zum Vulkan hochblicken. Und wirklich: Zuverlässig wie ein Uhrwerk stösst der Stromboli Lavafetzen und Felsbrocken aus, die meterweit in die Höhe fliegen und dann auf die Sciara del Fuoco («Feuerrutsche») hinunterprasseln, einen gewaltigen schwarzen Abhang, der direkt zum Meer führt. «Heute ist er munter», sagt Andrea Ercolani mit einem zufriedenen Blick auf den Vulkankrater. Der 47-jährige Schweizer marschiert pro Saison bis zu 50 Mal mit Reisenden auf den Stromboli und ist mit den Launen des seit 2000 Jahren ununterbrochen aktiven Vulkans wohlvertraut. Ercolani ist ausgebildeter Vulkanbergführer, wohnt seit zehn Jahren am Fusse des Ätna auf Sizilien und lebt davon, Touristen auf die diversen Vulkane der Region zu führen. Dabei gehört der Stromboli zu seinen Lieblingen, denn er ist etwas Besonderes unter den Feuerbergen dieser Welt. «Seine regelmässige Aktivität ist so typisch, dass Vulkanauswürfe dieser Art als ‹strombolianische Aktivität› be-
zeichnet werden», erklärt der Vulkanfan aus Basel, der den Stromboli mit 19 Jahren erstmals bestiegen hat. Weltweit gibt es nur zwei weitere Vulkane, die vergleichbar aktiv sind, den Arenal in Costa Rica und den Yasur im VanuatuArchipel des Südpazifiks.
ohne Vulkanbergführer darf man nicht hoch auf den gipfel An diesem Tag faucht und spuckt der Stromboli alle 20 bis 30 Minuten, und je dunkler es wird, desto spektakulärer sieht das aus. Der Weg nach oben ist allerdings anstrengend und auch nicht ungefährlich. Seit dem vorletzten grösseren Ausbruch 2003 darf man nur noch mit einem ausgebildeten Vulkanbergführer bis ganz nach oben – zuvor gab es pro Saison immer ein, zwei Tote, seither keine mehr. Und es führen zwei Wege hoch: ein neuer, weniger anstrengender, der die Wanderer innerhalb von rund 2,5 Stunden zum Krater bringt, und der ursprüngliche, beschwerlichere, der etwa 3,5 Stunden dauert, aber einen sehr viel besseren Blick auf den Vulkan bietet.
Wir haben uns für den längeren Weg entschieden und geraten dabei ganz schön ins Schwitzen und Schnaufen. Ab und zu müssen wir auf allen vieren weiter, weil es zu steil wird. Feste, knöchelhohe Wanderschuhe sind unerlässlich – und warme, winddichte Kleidung ist auch im Hochsommer von Vorteil. Denn sobald die Sonne weg ist und man sich dem 920 Meter hohen Gipfel nähert, wird es empfindlich kühl. Als der Sonnenuntergang naht, haben wir auf rund 700 Metern einen perfekten Blick auf die spektakulär rot glühende Lava im Abendlicht. Es ist, als schaue man dem Erdinneren live bei der Arbeit zu. Und aus sicherer Distanz ist das ein Spektakel von berauschender Schönheit. Kein Wunder, gibt es Menschen, die den Feuerbergen geradezu verfallen und sie immer wieder sehen müssen. Zu denen gehört auch Ercolani. «Menschen halten sich für so grossartig und wichtig, aber die Naturkraft Vulkan weist sie in ihre Schranken. Selbst mit den besten Instrumenten verstehen wir noch immer nicht, was da genau passiert.»
|
leben
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
reisen | 81
Ganz oben auf dem Gipfel bleiben wir kaum eine Minute. Gase und Qualm des fauchenden Vulkans reizen zum Husten und veranlassen uns, den Rückweg rasch unter die Stiefel zu nehmen. Der rund zweistündige Abstieg erfolgt auf der anderen Seite des Bergs, auf einem steilen, aber weichen Sand- und Aschepfad. Mittlerweile ist es stockfinster, und die Lichter unserer Taschenlampen erzeugen eine gespenstische Atmosphäre; die Gegend wirkt wie eine Mondlandschaft.
allein auf dem brodelnden Vulkan im angesicht des alls
Zuverlässig wie ein Uhrwerk: Alle 20 bis 30 Minuten spuckt der Vulkan Lava in die Höhe.
Der Aufstieg zum Stromboli ist steil und schweisstreibend. Zuvorderst: der Schweizer Vulkanbergführer Andrea Ercolani.
Das Dörfchen Ginostra im Südwesten der Insel ist noch sehr ursprünglich. Nur gerade 28 Menschen leben hier.
Während einer Pause fordert Ercolani uns auf, die Taschenlampen zu löschen und uns zurückzulehnen für das zweite spektakuläre Naturereignis der Tour: Ein unvergleichlicher Sternenhimmel glitzert über uns in der Schwärze – sogar die Milchstrasse ist deutlich zu erkennen. Und plötzlich fühlen wir uns sehr klein, mitten in der Nacht, allein auf dem brodelnden Vulkan im Angesicht der unendlichen Weiten des Alls. Am nächsten Tag müssen wir uns von der achtstündigen Tour erst mal ein bisschen erholen. Den einen tun die Knie weh, andere haben Muskelkater oder Blasen, aber alle sind stolz auf ihre Leistung und begutachten gegenseitig die Fotos auf ihren Digitalkameras. Im Übrigen kann man sich kaum einen entspannteren Ort als das kleine Dorf Stromboli zur Erholung vorstellen (Insel, Berg und Dorf tragen denselben Namen). Malerisch schmiegt es sich an den Hang des mächtigen Vulkankegels. Vor ihm liegen das tiefblaue Meer mit dem kristallklaren Wasser, die schwarzkieseligen Lavastrände und das steile vorgelagerte Inselchen Strombolicchio mit seinem strahlend weissen Leuchtturm. Hinter Strombolicchio fällt der Meeresgrund abrupt steil ab, denn der Teil der Insel, der aus dem Wasser ragt, macht nur gerade einen Drittel des Vulkans aus. Vom Meeresboden her gemessen, ist er fast 2700 Meter hoch, und die gut 500 Bewohner der Insel leben sozusagen auf der Spitze des unruhigen Feuerbergs. Die meisten wohnen im Dorf Stromboli, aber auf der anderen Seite der Insel, nur per Boot oder zu Fuss über den Vulkangipfel hinweg zu erreichen, gibt es noch das Dörfchen Ginostra, in dem laut einem lokalen Bootsführer «28 Menschen und 5 Esel» leben. Wer es richtig einsam mag, der geht dorthin. Die meisten Gäste aber sind durchaus froh über die zivilisatorischen Annehmlichkeiten, die das langgestreckte Dorf Stromboli bietet: kleine Mittelklasse-
«Die Naturkraft Vulkan weist die Menschen in ihre Schranken.» Andrea Ercolani
leben 82 |
Die Inseljugend vergnügt sich am Hafen.
hotels, viele Restaurants und Bars, die unvermeidlichen Souvenirshops, zwei, drei kleine Läden. Ab und zu findet man sogar Lokale mit Wi-Fi, wo man auf dem Smartphone mal seine E-Mails checkt oder schauen kann, was im Rest der Welt gerade so passiert. Wer aber ständig online sein muss, für den ist Stromboli eine eher schwierige Destination. Umso mehr befinden sich Geniesser der italienischen Küche am richtigen Ort. Auf den Teller kommen fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte sowie Pizzaund Pastaklassiker aller Art. So kann man problemlos ganze Tage auf der kleinen Insel verplempern: faulenzen, lesen, die Seele baumeln lassen, zur Abwechslung im Meer schwimmen oder mit dem Kajak um die Insel paddeln. Abends spaziert man dann durch das hübsche Dorf mit seinen kleinen Gässchen, in dem jeder jeden kennt und stets zu einem kleinen Schwatz bereit ist. Eva Breitenstein zum Beispiel kann kaum hundert Meter gehen, schon wird sie in ein Gespräch verwickelt. Die 56-jährige Schweizerin lebt seit 30 Jahren auf der Insel und war bereits 1966, im zarten Alter von neun Jahren, erstmals dort. «Meine Eltern kamen damals mit mir hierher. Wir reisten gemeinsam mit zwei anderen Familien nach Stromboli, weil italienische Nachbarn in der Schweiz dafür geworben hatten, dass man hier günstig ein Häuschen kaufen könne.» Das taten die drei Familien aus Reinach BL dann auch; jede kaufte sich ein heruntergekommenes kleines Haus, und fortan ging es jedes Jahr ins damals noch
|
reisen
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
Eva Breitenstein hat die Entwicklung der Insel seit 1966 miterlebt.
Evas Tochter Milena wird bald als Sommelière zu neuen Ufern aufbrechen.
Evas Sohn Manuel ist am liebsten ganz alleine oben auf dem Vulkan.
«Wenn ich hier oben sitze, fühle ich mich wie die Wächterin von stromboli ‒ ich habe alles im blick.»
«im Winter ist es hier nicht besonders attraktiv. es fühlt sich dann an wie in einer geisterstadt.»
«es war fantastisch, auf stromboli gross zu werden. Die insel ist ein einziger riesiger abenteuerspielplatz.»
richtig wilde Stromboli in die Ferien. «Zu Beginn war das eine echte Abenteuerreise, die immer gut zwei Tage dauerte.» Eva (alle auf Stromboli nennen sie so) wohnt noch heute in dem Haus im Ortsteil Piscità, das inzwischen ausgebaut und schön renoviert ist.
Das leben ist günstig, erfordert aber eine gewisse genügsamkeit Von ihrer Dachterrasse aus hat sie einen 360-Grad-Blick: auf das Meer, das Dorfzentrum mit der prächtigen Kirche und natürlich auf den Vulkan. «Wenn ich hier oben sitze, fühle ich mich wie die Wächterin von Stromboli – ich habe alles im Blick», sagt Eva, lacht und zündet sich eine selbstgedrehte Zigarette an. Als junge Frau begann sie in Basel zu studieren, verbrachte aber immer einige Wochen auf Stromboli. «Das Studium kam irgendwann nicht mehr so recht
voran, da dachte ich: Warum drehe ich das nicht einfach um?» So zog sie 1983 mit 26 Jahren fest nach Stromboli. Bald schon lernte sie einen Einheimischen kennen, kurz darauf kam Tochter Milena zur Welt, fünf Jahre später Sohn Manuel. «Ich war Hausfrau und Mutter und voll ausgelastet», erzählt Eva. «Das Leben hier ist günstig, aber man braucht auch eine gewisse Genügsamkeit.» Die Auswahl an Produkten etwa ist nicht besonders gross, und die Insel ist auf Lebensmittel- und Süsswasserlieferungen vom Festland angewiesen. «Aber wenn das Meer zu wild ist, können die Schiffe hier nicht anlegen, manchmal eine ganze Woche lang. Dann kann es auch mal eng werden.» In solchen Situationen rationiert Eva dann streng den Wasserverbrauch im Haus. «Mir tut es immer in der Seele weh, wenn ich sehe, wie andernorts Wasser einfach so verschwendet wird.»
Die strombolaner sind von den launen des Vulkans abhängig
ITALIEN Stromboli Stromboli
Ginostra Nationalpark
500 m
Stromboli besteht aus einem Vulkan und zwei kleinen Dörfern.
Mit einem gewissen Missmut beobachtet sie auch die fortschreitende Kommerzialisierung auf der Insel. «Mehr und mehr kommen die Leute per Boot, hetzen auf den Vulkan, machen ihre Fotos, hetzen wieder runter und fahren weiter – ohne sich mit der Insel oder ihren Menschen auseinanderzusetzen, geschweige denn mit ‹ihm›.» Er, das ist der Vulkan, der von den Bewohnern Strombolis im Gespräch wie eine Person behandelt wird, eine ständige Präsenz, von dessen Launen auch ihr
Anzeige
|
leben
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
reisen | 83
In den malerischen Gässchen des Hauptorts Stromboli finden sich gute Restaurants, Souvenirshops und Unterhaltung.
www.migrosmagazin.ch
ausflüge, hotels, restaurants Leben abhängt. Wenn er zu lange still ist, dann ist etwas im Anzug. Dann staut sich die Lava im Inneren und muss irgendwann in einer gewaltigen Explosion raus. Die beiden letzten grösseren Zwischenfälle ereigneten sich 2003 und 2007. Seit jenen Ausbrüchen, bei denen grosse Steinbrocken und Lavaströme den Ortschaften bedrohlich nahe kamen, steckt der Berg voller Messinstrumente. «Der Stromboli gehört zu den am besten überwachten Vulkanen überhaupt», sagt Andrea Ercolani. Auch die ETH Zürich hat zwei Seismografen am Berg. Und die Menschen, die hier leben, haben sich mit seinen Launen arrangiert – sie kennen es nicht anders. Milena und Manuel etwa, Evas Kinder, die beide auf Stromboli aufgewachsen sind. «Es war fantastisch, hier gross zu werden», sagt Manuel (20). «Die Insel ist ein einziger riesiger Abenteuerspielplatz.» Milena (25) empfindet es genauso. Sie hat einige Jahre lang auf dem Festland gewohnt und sich dort zur Sommelière ausbilden lassen. Im Februar aber ist sie für die Sommersaison zurückgekehrt; derzeit arbeitet sie in einem Ristorante. «Ab Herbst werde ich versuchen, eine Stelle als Sommelière zu finden – oder zumindest einen Einstieg als Praktikantin.» Ihre Traumdestination dafür ist Frankreich. «Ich liebe Stromboli, aber ich muss zugeben: Die Rückkehr im Februar war hart. Im Winter ist es hier nicht besonders attraktiv, es fühlt sich dann an wie in einer Geisterstadt.» Manuel hat derweil das Vulkanfieber gepackt. «Ich will Vulkanbergführer
Reisetipps für Stromboli Wann ist die beste reisezeit für die süditalienische Vulkaninsel? Wo isst man gut, und welche Hotels können wir empfehlen? unsere reisetipps finden sie online.
Lipari – Villa Enrica Country Resort Eine andere Perle der Liparischen Inseln ist die Insel Lipari mit einem sehr schönen Hafen, wunderschönen Buchten und Lava-Kieselstränden. Hier befindet sich das einzigartige Hotel «Villa Enrica Country Resort» in der Nähe von Lipari mit einer riesigen Gartenanlage, leicht erhöht über der malerischen Bucht Marina Lunga, mit prächtiger Aussicht. Reisedaten: Das Hotel «Villa Enrica Country resort» ist bis 26.10.2013 geöffnet. Anreise: Flug nach sizilien (Catania); Fährenüberfahrt (Hafen Milazzo nach Lipari). gerne organisieren wir für sie die An- und rückreise.
werden und auf der ganzen Welt Vulkane besteigen.» Vorerst ist er auf Stromboli als Hilfsbergführer im Einsatz. Am liebsten aber geht er ganz allein hoch, in der Nebensaison, wenn er den Vulkan für sich hat. Auch er hat eine Zeitlang auf dem Festland gewohnt, für Schule und Studium. Aber die Situation für Studienabgänger ist in Italien derzeit schwierig. Hinzu kommt: «Das Leben in der Stadt ist nichts für mich. Es ist alles viel zu hektisch und zu anonym.» Manuel hat die Insel vermisst. «Ich bin mit dem Meer und dem Vulkan aufgewachsen, ich kann nur glücklich sein, wenn ich beides habe.» Der junge Mann will zwar hinaus und die Welt kennenlernen, aber eines ist klar: Seine Wege werden ihn immer wieder nach Stromboli zurückführen. Text: Ralf Kaminski Fotos: Paolo Dutto
Diese Reportage wurde unterstützt von Suja Reisen Zürich, Air Berlin, Enit Zürich und Federalberghi Isole Eolie.
«Der Stromboli gehört zu den am besten überwachten Vulkanen überhaupt.» Andrea Ercolani
Preis: Ab Fr. 74.– bis Fr. 140.– z.B. Ankunft am 1.9.2013: Fr. 94.– pro Person/Nacht im Doppelzimmer gratisnächte: 7 = 6; 14 = 12 für Aufenthalte vom 1.9.–26.10.2013 Mindestaufenthalt 3 bzw. 5 Nächte, je nach Ankunftsdatum lm Preis inbegriffen: n 1 Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstück n transfer ab Hafen Lipari zum Hotel und zurück Nicht inbegriffen: n Anreise ab/bis schweiz n Kombi-Versicherungspaket n Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle Auskünfte, Katalog Spanien, Italien, Portugal, Malta und Reservationen: Hotelplan Direktverkauf sägereistrasse 20, 8152 glattbrugg tel. 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch
20% GÜNSTIGER Sind Sie bereit für tiefenstarke e
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 9.9.2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLEN LISTERINE MEHRFACHPACKUNGEN ®
Mundhygiene?? Spüren Sie den Effekt. Erleben Sie ein rundum frisches, sauberes und gesundes Mundgefühl mit LISTERINE®.
www.listerine.ch
11.50
11.50
LISTERINE® Zahn- und Zahnfleisch-Schutz 2 x 500 ml
LISTERINE® Zahnsteinschutz 2 x 500 ml
statt 14.40
Kostenfreie Mundhygiene-Expertenhotline: 00800 260 260 00 oder unter www.listerine.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen
statt 14.40
11.50 statt 14.40
LISTERINE® ZEROTM 2 x 500 ml
Tiefenstarke Tief ef Mundhygiene
LISTERINE gibts in Ihrer Migros ®
33% GÜNSTIGER. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.08. BIS 02.09.2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLE ALKOHOLFREIEN BIERE
8.–
statt 12.–
Eichhof Alkoholfrei 8 × 50 cl
6.–
statt 9.–
Eichhof Alkoholfrei 6 × 50 cl
6.90
statt 10.30
Eichhof Alkoholfrei 10 × 33 cl
6.90
statt 10.30
Panaché Alkoholfrei 10 × 33 cl
4.80 statt 7.50
Erdinger Alkoholfrei 6 × 33 cl
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen
Eichhof und Erdinger Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros
|
leben
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
faMilie | 85
Neuer Lehrerboom
Junge Leute wollen wieder unterrichten. Die Anmeldungen an den Pädagogischen Hochschulen steigen rasant an. Trotzdem fehlen noch Lehrer.
D
ie Anforderungen steigen ständig, der Lohn ist nur mittelprächtig und die Kinder sind auch nicht mehr so brav wie früher — und doch wollen wieder mehr junge Leute Lehrerin oder Lehrer werden. An den Pädagogischen Hochschulen (PH) der Deutschschweiz ist die Zahl der Neuanmeldungen in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Vor allem entscheiden sich auch viel mehr Männer für den bisher von Frauen dominierten Beruf (siehe Box rechts). «Wir haben über doppelt so viele Anmeldungen wie 2006 bei der Gründung der Hochschule», sagt Christian Irgl (38) von der Pädagogischen Hochschule der Nordwestschweiz. Waren es zu Beginn um die 1500, sind es heute gegen 3300 Studierende. Das grosse Interesse führt Irgl auf die Modularität der Studiengänge zurück. «Die Studierenden stellen sich ihr Studium selbst zusammen.» Das lässt viel mehr Flexibilität zu — das Nebeneinander von Job, Ausbildung und Kinderbetreuung lässt sich einfacher bewältigen. Die Zahl der Studierenden ist an sämtlichen Pädagogischen Hochschulen der Deutschschweiz deutlich angestiegen. Besonders gross ist das Interesse am Primarlehrerberuf — obwohl dieser als schwierig gilt.
Bild: Fotolia
attraktive seiten des lehrberufs neu entdeckt Doch gerade die Berichterstattung über den Lehrermangel hat auch einen positiven Effekt: «Die vermehrte Diskussion darüber hat dafür gesorgt, dass man wieder auf den Lehrerberuf aufmerksam geworden ist und ihn als Karriereoption wahrnimmt», sagt Christian Irgl. Das Bewusstsein ist gewachsen, dass es sich dabei um einen spannenden Job handelt: «Er ist abwechslungsreich, es gibt immer neue Herausforderungen, und man hat trotz vieler Vorgaben und Pflichten
einen hohen Grad an Autonomie. Ein Lehrer gestaltet seinen Unterricht selbst und übernimmt Verantwortung.» Zudem sind der soziale Kontakt und der Austausch mit dem Team intensiv. Christian Irgl: «Viele Lehrerinnen und Lehrer schätzen die Zusammenarbeit mit den Eltern, den Behörden und innerhalb eines Schulhauses.» Häufig ist auch die persönliche Zufriedenheit für die Berufswahl wichtig: «Viele Lehrer freuen sich am Feierabend, etwas Sinnvolles getan zu haben», sagt Christian Irgl: «Mit Schulklassen ist man am Puls der Zeit: Man weiss immer, was die Kinder und ihre Familien wirklich bewegt und beschäftigt.»
sehr gute Perspektiven auf dem arbeitsmarkt Ein weiteres Plus ist der Arbeitsmarkt. Über 90 Prozent der Abgänger finden sofort einen Job. Die restlichen zehn Prozent innerhalb eines Jahres. Wegen des akuten Lehrermangels gibt es heute an vielen PHs die Quereinsteiger-Studiengänge. Auch dies hat für mehr Anmeldungen gesorgt. Diese Ausbildung scheint vor allem auch bei Männern gut anzukommen. In Zürich etwa sind 30 Prozent der Quereinsteiger männlich. Nicht nur Berufsleute, die genug von ihrem Job haben, erkennen die Vorteile des Lehrerberufs. «Das Gros der Zugänge verzeichnen wir bei den regulären Anmeldungen», sagt Christian Irgl. «Quereinsteiger machen nur etwa 20 Prozent aus.» Das Problem des Lehrermangels ist aber nicht aus der Welt geschafft. Dieser bleibt akut angesichts kinderstarker Jahrgänge und anstehender Pensionierungen von Lehrpersonen. «Trotz der steigenden Zahl von Studierenden an den PHs wird die Anzahl frischgebackener Lehrerinnen und Lehrer noch nicht ausreichen, das Loch zu stopfen», sagt Christian Irgl. Text: Claudia Langenegger
Rückkehr der Männer in die Primarschule: Heute sind noch neun von zehn Lehrkräften weiblich. Das wird sich ändern.
Bis zu doppelt so viele Studierende an den Pädagogischen Hochschulen n An den Pädagogischen Hochschulen (PH) steigt die Zahl der Studierenden markant an. Auf Vorschul- und Primarstufe hat es an acht Deutschschweizer PHs zwischen 25 und 55 Prozent mehr Studierende als in den Vorjahren, in Schaffhausen doppelt so viele. n Insbesondere bei den Primarschul-Lehrgängen nimmt die Zahl der Neuzugänge stark zu: An den PHs Graubünden und Nordwestschweiz verdoppelte sich die Zahl der Studienanfänger in den letzten vier Jahren, in Bern, Luzern oder Zürich stieg sie um die Hälfte an. n Heute immatrikulieren sich jährlich über 15 000 Studierende an den Schweizer PHs, 2009 waren es um 10 000. n Der Männeranteil ist schweizweit deutlich steigend. Aktuell ist die Primarschule eine Frauendomäne: 90 Prozent der Unterrichtenden sind heute Frauen. Ab Herbst studieren an der PH St. Gallen mit 20 Prozent doppelt so viele Männer wie in den Vorjahren. Die Gründe für das wachsende Interesse sind vielfältig: So sprechen PHs an den Informationsveranstaltungen gezielter Männer an, zudem wurden technische Ausbildungsthemen gefördert.
www.migrosmagazin.ch
lesen sie online Erwartungen an den Lehrberuf Der Lehrberuf holt in Sachen Image auf. Doch was sollten Grundschullehrer heute eigentlich für den Job mitbringen?
Auf zum Wandern – Auf nach Gais!
14. SEPTEMBER 2013
Liebe Wanderfans und Wanderfamilien Die «Schweizer Familie» lädt Sie zum 6. Nationalen Wandertag in der wunderschönen Region Gais ein und freut sich auf zahlreiche Wanderfans und -familien. Nicolas Senn, Stéphanie Berger und Nik Hartmann begleiten Sie auf drei attraktiven und speziell zusammengestellten Wanderungen. Auf dem Dorfplatz in Gais, dem Start und Ziel aller Wanderungen, finden Sie ein unterhaltsames Rahmenprogramm, Marktstände mit traditionellem Handwerk und Spezialitäten sowie Musik aus der Region. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer kostenlos.
©Oliver Nanzig
Mehr zum Wandertag und Programm erfahren Sie unter www.schweizerfamilie.ch/wandertag
r
usik Alde
Nicolas Senn Veranstalter
Nik Hartmann
Stéphanie Berger Veranstaltungsort
Hauptsponsor
Sponsoren
Streichm
m program s Abend itionelle ein trad ie S . t te te be Es erwar ppenzeller Stu rA mit eine Nicolas
Co-Sponsor
Patronat
Senn
Produktion
|
LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
|
MULTIMEDIA | 87
GEFÄLLT MIR
«Live tönt Kurt noch besser» DAS DING
Der soziale Kopfhörer Der Urbanears Plattan ist nicht nur ein praktischer Kopfhörer für unterwegs, weil er bis auf Faustgrösse zusammengeklappt werden kann. Er gibt auch die Musik an andere Kopfhörer weiter, ohne dabei andere Personen zu stören, die sich in der Nähe aufhalten. Dies ermöglicht eine Anschlussbuchse an der Hörmuschel, an der Freunde ihren eigenen Kopfhörer einstöpseln können. Preis bei Digitec: 99 Franken.
Datensicherung leicht gemacht APP DER WOCHE
Bilder: Getty Images, zVg
Youtube offline Um sich InternetVideos auch ohne Internetverbindung anzuschauen, gibt es Apps, mit denen einzelne Filme per Fingertipp heruntergeladen und auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert werden können. Der VDownloader erfüllt diese Aufgabe zuverlässig und versteht verschiedene Videoformate wie mp4, mov oder mpv. Etwas störend: Innerhalb der App wird etwas gar viel Werbung eingeblendet. Gratis, für iOS.
Automatische Backups schützen vor einem Totalverlust der Daten, falls der PC abstürzt oder gestohlen wird.
D
a man als PC-Nutzer schnell vergisst, seine Daten regelmässig zu sichern, ist es ratsam, eine automatische Backup-Funktion einzurichten. Eine solche ist in jedem Computer vorhanden: Die Dateiwiederherstellung auf Windows 7 sichert regelmässig Daten und ermöglicht das Erstellen eines kompletten Systemabbilds samt Programmen. Unter Windows 8 wurde diese Systemwiederherstellung erweitert: Neu gibt es die Dateiverlauf-Option. Mit Letzterer werden alle persönlichen Daten im User-Ordner (oder weiteren wählbaren Ordnern) in bestimmten Zeitabständen gesichert. Beim Mac heisst das automatische Backup-System Time Machine. Dieses wird unter Systemeinstellungen/ System/Time Machine aktiviert. Sogleich werden Systemdateien, Pro-
gramme, Accounts, Systemeinstellungen, E-Mails, Musik, Fotos, Filme und Dokumente in regelmässigen Abständen automatisch gespeichert, ohne dass man je daran denken muss, seine Daten in Sicherheit zu bringen.
Sicher sind die Backups nur auf einer externen Festplatte Bei jedem System ist für das Backup eine externe Festplatte notwendig — nur so können die Daten ausserhalb des Computers sicher gespeichert werden. Achtung: Die Festplatte darf keine anderen Daten enthalten, sie sollte ausschliesslich für das Backup zur Verfügung stehen. Abgesehen von Backups auf einer externen Festplatte empfiehlt es sich, wichtige Daten zusätzlich auf einem Cloud-Speicher automatisch speichern zu lassen. Texte: Felix Raymann
Joel Künzli (16), Mediamatiker, Micarna AG, Bazenheid SG
n Welches ist Ihr Lieblingsradiosender? Radio Grischa — immer gute Musik und unterhaltsame und lustige Beiträge. n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Where Did You Sleep Last Night» von Nirvana. Und zwar die UnpluggedVersion, aufgenommen in New York, in der tönt Kurts Stimme noch besser. n Bei welchem Film weinen Sie? Bei «A Tribute to Sarah Burke». Sarah veränderte den Free-Skisport und kam bei einem tragischen Unfall ums Leben. n Meine Lieblingsfernsehserie ist … … «How I Met Your Mother». n Welches Game haben Sie am meisten gespielt? Wie oft? «Mario Kart Double Dash», zu oft. n Ihre Lieblings-App? «Samsung Remote» — mit ihr bediene ich den Fernseher. n Twittern Sie? Ja, unter @joelkuenzli, ich twittere aber meist nur meine Instagram-Bilder. n Auf Twitter followe ich ... ... @JossiWells, super Bilder und Tweets rund um sein Leben als Freeskier. n Meine Lieblingswebsite ist … … Downdays.eu — immer die neuesten Infos und Videos über Freeski! n Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook? 9GAG: Gags in Form von Bildern und Videos. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle
www.migrosmagazin.ch
LESEN SIE ONLINE Wie funktioniert die Datensicherung auf verschiedenen Geräten? Dazu DownloadApps und Details zum Urbanears Plattan.
LEBEn 88 |
|
aUTo
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
Innen fast grösser als
Beim Mitsubishi Space Star ist der Name Programm: Er will das Raumwunder unter den Kleinstwagen sein. Familie Jost aus Langenthal prüft, ob das stimmt.
Sommer, Sonne, Sparmobil. Von links: Jeremy (11), Denise (35), Ryan (3) und Patrick (40) Jost mit dem Mitsubishi Space Star an der Aare bei Wangen.
D
er Kauf eines Zweitwagens ist oft nicht einfach, will man damit doch ganz verschiedene Ansprüche unter einen Hut bringen. So auch Familie Jost aus Langenthal BE: «Wir möchten unseren älteren Nissan Micra ersetzen», sagt Denise Jost: «Der Nachfolger soll wenig verbrauchen, weil mein Mann meist damit zur Arbeit fährt. Aber er soll auch viel Platz für die Kids bieten.» Ob der neue Space Star das schafft? «Er ist hübsch, fast sportlich, und er hat die ideale Grösse. Abgesehen von der zu kleinen Heckscheibe bietet er eine tolle Rundumsicht», berichtet die kaufmännische Angestellte: «Innen ist alles praktisch und qualitativ prima. Nur hätte ich gerne mehr Ablagen.» Reichhaltig ist die Ausstattung. Im Testwagen, einem Space Star «Intense» (Aufpreis 1500 Franken), sind etwa Klimaautoma-
tik oder Sitzheizung dabei – und «Keyless»: Der Schlüssel bleibt im Hosensack, geöffnet und gestartet wird per Knopfdruck. Lachend berichtet Patrick Jost: «Ryan hat die elektrischen Fensterheber entdeckt und war begeistert, bis wir sie zur Sicherheit deaktivierten.» Jeremy gefällt die blaue Innenbeleuchtung, nicht aber die Lackierung: «Alles, aber bitte nicht in Grün.» Natürlich taugt ein 3,71-Meter-Cityflitzer nicht für Familienferien. Doch für seine Klasse bietet er viel Platz. Vorne sitzt man luftig auf bequemen Sesseln, hinten fühlen sich sogar Erwachsene wohl. «Nur sollte man keine Kleinkinder dabeihaben», sagt Denise Jost, «mit Kinderwagen ist der Laderaum voll.» Doch sie betont: «Der Space Star ist variabel und für eine vierköpfige Familie für jeden Tag voll geeignet.» Auch, weil
der günstige Kleine nicht nur beim Kauf, sondern auch an der Tankstelle sparen hilft. Gegenüber angeblichen Sparmotoren, deren Verbrauch oft zwei Liter über der Werksangabe liegt, begnügt sich der 80-PS-Dreizylinder in der Testwoche mit 4,5 l/100 km, also mit kaum mehr. In Kauf nehmen muss man, dass er zäh auf Touren kommt. «Unter 4000 Umdrehungen hilft nur Vollgas und fleissiges Schalten», sagt Patrick Jost. Er ergänzt aber: «Auf Kurzstrecken reicht das bei nur 920 Kilo allemal, und er ist leise.» Dazu passt die Federung. «Die gute Lenkung, die tolle Handlichkeit in der Stadt und der sehr gute Komfort überzeugen», sagt Denise Jost und resümiert: «Wir könnten ihn uns nicht als Erstauto vorstellen, aber als Zweitwagen wäre er ideal.» Text: Timothy Pfannkuchen Bilder: Raffael Waldner
|
LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
AUTO | 89
aussen
EXPERTE
Grüne Wiedergeburt Schon vor zehn Jahren war der erste Space Star eines der gefragtesten Mitsubishi-Modelle. Zu jenem Zeitpunkt war er noch ein kompakter Van, der unter anderem eine damals neue Direkteinspritzung für Benzinmotoren bot. Auch nach seiner Wiedergeburt als Kleinstwagen ist Sparen für den Space Star ein Topthema. Mit dem modernen Dreizylindermotor samt Stopp-StartSystem, gutem Luftwiderstand und vorbildlich geringem Gewicht zählt er zu den Sparsamsten unter seinesgleichen – und das, wie unsere Lesertest-Familie berichtet, vor allem auch im realen Alltag.
Kurt Egli, Umweltberater
STECKBRIEF
CO2-RICHTWERTE
Mitsubishi Space Star 1.2 MIVEC
Mitsubishi Space Star 1.2 MIVEC
n Antrieb: R3-Benziner, 1193 cm3, 80 PS, 106 Nm bei 4000/min 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb n Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,7 s, Spitze 180 km/h n Abmessungen: L x B x H = 3,71 x 1,67 x 1,49 m, Laderaum 235 bis 912 l, Gewicht 920 kg n Verbrauch: 4,1 l/100 km = CO2-Ausstoss 96 g/km (Werksangaben); Energieeffizienzklasse B n Preis: ab 15499 Franken (Basismodell, 71 PS, ab 13999 Franken)
170 160
161 155
150
149
140
142 136
130
130
120 110 100
96 g/km
90 80
2010 2011 2012 2013 2014 2015
Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des zuletzt ermittelten Werts (2011: 155 g/km) aus, bedeutet das für 2013 einen Richtwert von 142 g/km. Der Testwagen liegt mit 96 g/km bereits deutlich darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch
DER AUTO-CITYTEST
Testen Sie den Opel Adam eine Woche lang gratis in Basel, Bern oder Zürich! Testen Sie für das Migros-Magazin den Opel Adam im Grossraum Basel, Bern oder Zürich. Bewerben Sie sich online auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie von Montag, 16., bis Montag, 23. September 2013, den in Tausenden Varianten nach Wunsch konfigurierbaren Cityflitzer. Einzige Bedingung beim «Citytest»: Sie leben in oder bei Basel, Bern oder Zürich, sind mindestens zu zweit und bereit, später im Migros-Magazin über Ihren Test Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: 1.9.2013. Aus den Anmeldungen wählen wir die Teilnehmer aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
STECKBRIEF Opel Adam 1.4 ecoFLEX Antrieb: R4-Benziner, 1398 cm3, 100 PS, 130 Nm bei 4000/min, 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,75 s, Spitze 185 km/h Abmessungen: L x B x H = 3,70 x 1,81 x 1,48 m, Laderaum 170 bis 663 l, Gewicht 1120 kg Verbrauch: 5,1 l/100 km = CO2-Ausstoss 120 g/km (Werksangaben); Energieeffizienzklasse B Preis: ab 19950 Franken (Basismodell, 1.2 l/70 PS, ab 15450 Franken)
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 2.9.2013, SOLANGE VORRAT
3.10
statt 3.90
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Mandelkerne, 200 g
2.600 statt 3.3
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Walnusskerne, 100 g
2.30 statt 2.90
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Cranberries*, 150 g
2.40 statt 3.–
2.40 statt 3.–
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Sultaninen, 400 g * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
1.65 statt 2.10
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Datteln, Fairtrade, 200 g
Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse 20% günstiger z.B. Mangoschnitze, 100 g
MGB www.migros.ch W
DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.
|
GLÜCKSGRIFF
Migros-Magazin | NR. 35, 26. AUGUST 2013 |
KUrzFerien iM hotel | 91
Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Braun schicken einen Gewinner, eine Gewinnerin mit Begleitung in einen Kurzurlaub. Der Gesamtwert des Wettbewerbspreises beträgt 3000 Franken.
Luxuriös ausgestattet: Eine der Penthouse Spa Suiten im Art Deco Hotel Montana in Luzern.
Frisch erholt und rasiert
Wettbewerbsfrage: Wie viele Suiten befinden sich auf der sechsten Etage des Art Deco Hotel Montana? n Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt n Online: Gratis auf: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff n Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Hotel Exquisit», Postfach, 8099 Zürich n Einsendeschluss: Sonntag, 1. September 2013
Das Migros-Magazin und Braun verlosen ein Weekend im Art Deco Hotel Montana in Luzern für zwei Personen, dazu einen Rasierer.
W
ie wäre es mit einem Sprung in den Vierwaldstättersee zur Abkühlung? In Luzern lässt sich das herrliche Sommerwetter durch einen Kurzurlaub so richtig auskosten. Erst recht, wenn man den Sonnenuntergang von der Dachterrasse der Penthouse Spa Suite im Art Deco Hotel Montana aus geniessen kann – im privaten Whirlpool. Das Migros-Magazin verlost zusammen mit Braun ein Wochenende für zwei Personen im Vier-Sterne-Superior-Hotel in der Leuchtenstadt. In der sechsten Etage dieses Hauses mit wunderbarem Blick auf See, Alpen und die Stadt ist Luxus angesagt: Die sechs Suiten sind teilweise zweistöckig und verfügen über einen eigenen Whirlpool auf der privaten Dachterrasse. Im Zimmer befinden sich eine Whirlwanne, eine Erlebnisdusche
mit Dampfkabine sowie eine einzigartige Raumbeduftung – alles, um sich so richtig zu entspannen. Dazu trägt auch das Design bei, das Violetttöne harmonisch mit einer Chromfarbe und Zitronengrün verbindet. Ins Gepäck für diesen Kurzurlaub am Vierwaldstättersee gehört natürlich auch der Braun °CoolTec, der weltweit erste Rasierer, der die Haut während der Rasur kühlt und dadurch Symptomen wie Hautbrennen und Rötungen vorbeugt. Möglich macht dies die sogenannte Thermo-Electric-CoolingTechnologie (Tec) mit integriertem Kühlstab aus Aluminium. Auf dass ein rundum erfrischter Aufenthalt garantiert ist. www.hotel-montana.ch www.braun.com
Im Gewinn inbegriffen sind: n Ein Braun °CoolTec, der weltweit erste Rasierer, der die Haut während der Rasur kühlt n Hin- und Rückreise: Art Deco Hotel Montana in Luzern – ein Vier-SterneSuperior-Haus, das 2013 zum zwölften Mal in Folge beim angesehenen Hotel-Rating der «SonntagsZeitung» als bestes Vier-SterneStadthotel der Schweiz gekürt wurde n Zwei Übernachtungen in der Penthouse Spa Suite mit eigenem Whirlpool auf der privaten Dachterrasse n Ein Willkommensgeschenk n Eintritt in die Seebadi Luzern während der Sommermonate
Kühlt während der Rasur: der °CoolTec von Braun.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wird der Preis nicht innerhalb eines Jahres durch den Gewinner oder die Gewinnerin bezogen, verfällt er ersatzlos.
y. a d I fR N E b a h . WIR box r e d
? U d d UN Jed
en
f
ta rei
g in
|
rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
UnterhaltUng | 93
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.9.2013, 24 Uhr
Treppenlift
rt Sofo ar! b r liefe
www.rigert.ch · 041 854 20 10
Auflösung Nr. 34: FLUGPLATZ
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Treppenlifte
CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80
www.hoegglift.ch
Gewinner Nr. 33: Paul Haller, Reinach AG; Karl Hagmann, Sevelen SG; Marlies Zweidler, Wettingen AG; Ruedi Bosshard, Effretikon ZH; Ursula Maurer, Pfäffikon ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 33: Oskar Fässler, Teufen AR; Erwin Thomann, Merligen BE; Ursula Thoma, St. Gallen; David Rüegsegger, Hochdorf LU; Karin Knoepfli, Zürich
Leukerbad
5 Tage
Disentis / Mustér Hallenbad, Sauna, große Zimmer, Suiten; Bergbahnen Disentis im Sommer gratis !
KURZENTSCHLOSSEN EINE AUSZEIT NEHMEN
4 x HP Menuewahl ab Fr.
299.-
nur Frühstücksbuffet ab Fr. 70.- p.P.
www.hotel-baur.ch
Telefon 081 / 929 54 54 Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung
WOHLFÜHLTAGE ZUM KENNENLERNEN
So. - Do. ab € 376,- (SFR. 463,-) pro Person Mit ¾ Verwöhnpension · Bergbahnticket für 8 Bahnen 1 Alpheubad und eine Wohlfühlmassage (40 Min.) Zubuchbar z.B. „Die Kraft der Alpen“ (Verwöhnzeit 60 Min.)€ 64,(SFR 79,-) · Kleinwalsertal / Vorarlberg · Tel. +43 5517 5684 www.wellnesshotel-walserhof.at SDS 012048
und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).
Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48
IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR ! 0844 802 310 · hd@dentesana.ch
Urlaub im sonnigen Vinschgau/
KANADA, Ranchaufenthalt
Südtirol im Dreiländereck! Idealer Urlaub zu jeder Jahreszeit.
Gemütliches Hotel in schöner und ruhiger Südlage mit Blick auf die Ortlergruppe. Komfortzimmer mit Balkon, HP mit 4-Gänge-Menu, Frühst.- und Salatbuffet. Mit Wellnessoase. Gute Küche mit Produkten aus eigener Landwirtschaft.
HP ab C 50.–, ÜF ab C 36.– pro Tag/Person
mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca
Spendenkonto PC 60-19191-7
I-39024 Burgeis/Vinschgau | Tel. 0039 0473 831276 Fax. .../830651 | www.maraias.it | info@maraias.it
Gesundheit
www.fastenopfer.ch
Sommer / Herbst Angebote Top Sommer / Herbst Angebote2013 2010 ab 28. Juni 2013 - 17. November 2013
ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010
Hotel Alpenblick Hotel Alpenblick
direkt neben dem Burgerbad direkt neben dem Burgerbad www.alpenblick-leukerbad.ch www.alpenblick-leukerbad.ch alpenblicklbad@bluewin.ch alpenblicklbad@bluewin.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3954 Leukerbad
Ausbildung Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche
Rekrutenschule
3 Übernachtungen mit Halb-Pension
33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 384.– pro Person Fr. 375.– pro Person mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass Fr. 625.–pro proPerson Person Fr. 640.–
7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension inklusive Sauna und 77 Eintritte EintritteBurgerbad, Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person Fr. 875.– pro Person
Einerzimmerzuschlag auf alle ArrangeEinerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag. ments Fr. 10.– pro Tag. Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)
Funkaufklärer <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NDQwsQQACK2DJg8AAAA=</wm>
Kursbeginn jederzeit Kostenlos Moderner Fernkurs Überall in der Schweiz <wm>10CE2MKxKAQAxDT9SdhJb9UMngGASDX8Ogub-ioBAxLy9ZVx8TvszLdiy7EzQTJWHNqTkhqyuQrKijUgdQJzQrbOVVfr5Y0HD76wiqUDuCZhmtx7BHWT9mJR7v83oAQLDcYoAAAAA=</wm>
Vordienstliche Ausbildung im Bereich der EKF im Auftrag der Schweizer Armee ILT-Schule 8620 Wetzikon Tel. 044 431 77 30 ilt@bluewin.ch www.ilt.ch www.armee.ch/vde www.brot-fuer-alle.ch
Tel. 031 380 65 65
Für eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9
Gratisinserat
Ferien
rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
|
UnterhaltUng | 95
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie heisst eine eingeknickte Ecke einer Buchseite? A Eselsohr
I
Eselsbrücke
R Goldesel
L
Blau
N Rot
So nehmen Sie teil
2. Als Farbe der Treue gilt...? E
Gelb
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
3. Wie heisst ein beliebtes Übungsstück für Klavieranfänger? T
Für Elise
S Für Hannelore
A Für Angela
4. Welchen Beruf erlernte die DSDS-Siegerin Beatrice Egli? I
Postbotin
E
Primarlehrerin
S Coiffeuse
5. Zu welcher Gattung gehören Löwe, Tiger und Leopard? R Rodentia
T
Panthera
N Cervus
Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.9.2013, 24 Uhr
6. Vor welcher Entscheidung spricht man von der «Nacht der langen Messer»? V Zirkuspremiere
N Cupfinale
A Bundesratswahlen
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
7. Bei welchem dieser Gebäude liegt der Baubeginn am weitesten zurück? D Weisses Haus
N Eiffelturm
I
Bundeshaus
8. Das Atomium in Brüssel ist ein ...-milliardenfach vergrösserter Eisenkristall. G 20
E
85
T
Auflösung Nr. 34: SOUVENIR
165
Gewinner Nr. 33: Anita Maron, Rhäzüns GR; Röbi Frei, Winterthur ZH; Cornelia Zwingli, Herisau
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
S
4 1 5 3 2
ANT I LOPE ARKT I SCH BER I BER I E I NBEERE MU E S T A I R RE SONAN Z ROE T H L I N SC I ROCCO SEESTERN SEGESTES
1
2
3
4
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
5
Auflösung Nr. 34: NATEL Gewinner Nr. 33: Ruth Kägi, Nuolen SZ; Annemarie Jaggi, Meiringen BE; Michel Zbinden, Aarau Rohr AG
Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
SPAR-ANGEBOTE IM HERBST & FRÜHLING Die schönsten Destinationen inklusive An- & Rückreise und vielen Extras Genua
Nizza
8 Tage ab
914.–
Rom Civitavecchia ia
inkl. Car & Cheers
Ibiza
26.06.13 ergoasw.ch
Palma
Palermo
MSC Orchestra (4*)
Nr. 5: Sonniger Shopping-Trip 04.10. – 11.10.2013 / 18.10. – 25.10.2013 Genua
12 Tage ab
924.–
Rom
inkl. Car & Cheers
(2 Tage)
Katakolon Olympia Piräus Athen
Messina
Bereits ab
CHF 914.–
Mykonos
MSC Magnifica (4*)
inkl. An- und Rückreise und Vollpension an Bord
Nr. 18: Der Zauber von Griechenland und der Türkei 12.11. – 23.11.2013
MSC Magnifica (4*)
IHRE EXKLUSIVEN CRUISECENTER-VORTEILE:
10 Tage ab
1495.–
• Exklusive Frühbucherpreise (bis 50% Ermässigung gegenüber den MSC Frühbucherpreisen «Prima Premia», in den Preisen bzw. Preistabelle schon berücksichtigt) • Bis 5% CruiseCenter LTC Club-Reduktion für unsere treuen Kunden.
Venedig
inkl. Car & Flug
Ancona Malaga
Cadiz Tunis Las Palmas
CHEERS-GETRÄNKEPAKET:
MSC Armonia (4*)
Bei der Buchung bis am 09.09.13 offerieren wir Ihnen bei gewissen Abfahrten (Nr. 5, Nr. 18 und Aussenkabinen von Nr. 19) sogar noch ein Getränkepaket.
Nr. 19: Zu den Kanarischen Inseln 01.11. – 10.11.2013 15 Tage ab
1795.–
Venedig
inkl. Car & Flug Cadiz
Split
Dubrovnik
Malaga
Fiskardo
Tunis
Casablanca
La Valletta
Las Palmas
ers e h C
MSC Armonia (4*)
Nr. 20: Neue Route inkl. 4 Tage Badeferien in Las Palmas 19.03. – 02.04.2014
CruiseCenter-Preise (CHF) pro Person bei Doppelbelegung inkl. An- & Rückreise und Vollpension an Bord Kabine
Nr. 5 / 8 Tage
Nr. 18 / 12 Tage
Nr. 19 / 10 Tage
Nr. 20 / 15 Tage
Innen Standard Innen Superior Aussen Standard Aussen Superior Balkon Standard Balkon Superior
1725.– 1895.– 2095.– 2215.– 2345.– 2715.–
2120.– 2245.– 2590.– 2245.– 2715.– 3015.–
3330.– 3460.– 3580.– 3640.– – 3940.–
4390.– 4460.– 4580.– 4640.– – 4940.–
914.– 914.– 964.– 964.– 1114.– 1114.–
924.– 924.– 974.– 974.– 1064.– 1064.–
1495.– 1595.– 1695.– 1795.– – 2395.–
1795.– 1895.– 1995.– 2095.– – 2695.–
orie. i Inbegriffene I b iff LLeistung i Nur bis 09.09.13 buchbar, je nach Verfügbarkeit der gewünschten Kategorie. Leistungen: übernachtung(en) iin Las Palmas, An- & Rückreise (Nr. 5 & 18: Carreise / Nr. 19 & 20: Flüge in Economy, Hotelübernachtung(en) sowie sämtliche Transfers. Genaue Beschreibung auf www.CruiseCenter.ch), fantasti fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm, Cheers-Getränkepaket bei den Angeboten Nr. 5 und 18, Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, 24-Stunden-Kabinenservice, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung, vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Disco und Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, gute Betreuung durch die deutsch sprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: Getränke und persönliche Auslagen, fakultative Landausflüge, Trinkgelder an Bord (Euro 7.– pro Nacht / Erw.), obligatorisches Serviceentgelt von 15% auf Konsumationen und den dazugehörigen Service, fakultative Annullationskostenversicherung, Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier (höhere Gebühren in Ihrem Reisebüro möglich). Alle Angebote unterliegen der Verfügbarkeit am Tag der Buchung und sind zum Zeitpunkt der Drucklegung korrekt. Je nach Verfügbarkeit der Flüge kann ein Zuschlag entstehen.
Weitere Kategorien und Abfahrtsdaten sowie Single, 3er und 4er Belegung auf www.CruiseCenter.ch.
044 350 89 89
ww www.CruiseCenter.ch
CruiseCenter AG · Meierweg 3 · 8006 Zürich · Info@CruiseCenter.ch · Tel: 044 350 89 89
«The Licence to Cruise»
|
rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
UnterhaltUng | 97
BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 cken und Verbindungen mit mehr 4 3 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 1 3 3 www.raetsel.ch/bruecken
4 0 3 2 2
Auflösung Nr. 34:
0 2 0 4 3
1
4
1
5
1
1
1
2
1
KINDEREGGE
4 2 3
1
2
3
3
2
2
1 2
3 3
3 3 4
3 1
3
2 4
2 3 8 2
2
1 2
3 3 5
Auflösung Nr. 34: 3 2 3
1
3 3
2 3 2 2
3
1
3
2 2 2
3
6
5
2 3
2 3
4 4
2
2 3
3 4
1
2 2
3 3 3 2
HUGOS KARTENSPIEL
RÄTSELSPASS
Hugo möchte gerne ein Kartenspiel spielen. Leider ist es nicht vollständig. Hilf ihm, die verlorenen Karten in seinem Zimmer zu finden. Kreise sie ein.
EINGEPACKT? Die Lilibiggs reisen gerne und viel. Da gibt es natürlich nichts Wichtiges zu vergessen. Ein paar Dinge in Ninas Koffer gehören aber überhaupt nicht da rein. Findest du heraus, wie viele es sind?
Lösung: Es sind 15 Karten.
KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB
Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:
www. lilibig gs.ch
Lösung: Es sind 10 Dinge, die nicht in den Koffer gehören.
– Anzeige –
Knoblauch- U
Schon seit Jahren heisst es, dass wir unseren Körper möglichst viel Kno blauch zuführen sollen.Warum denn? Vielleicht, weil wir heute wissen, dass Knoblauch tatsächlich die erstaunli chen Heilwirkungen besitzt, die ihm bereits vor Jahrtausenden zuges chrieben wurden. Vielleicht auch, weil diese wundrebare Pflanze eines der besten natürlichen Mittel gegen Bakterien und Viren ist, die uns heute bekannt sind. Diese erstaunliche Pflanze liefert mehr als 200 Vitamine, Aminosäuren, Enzyme und Mineral stoffe darunter Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink, Eisen und Vitamin C, die notwendig sind, um den Körper gesund und kräftig zu erhalten. Im gesundheitsbewussten Japan wird Knoblauch offiziell als ein Mittel anerkannt, das wesentlich zur Sen kung von zu hohem Blutdruck bei trägt. In dem neuesten Werk von Bestsel lerAutorin Emiliy Thacker finden Sie alles was Sie über Knoblauch wissen sollten von seinen hunderten heilen den Kräften und seiner Anwendung als natürliches Antibiotikum. Eine Knoblauchzehe am Tag kann Ihnen den Gang zum Arzt ersparen! In dem grossem Buch von Knoblauch verfügen Sie über wirksame Heilmit tel, die Sie für folgende Zwecke ein setzen können: ¡ Senkung des Cholesterinspiegels ¡ Bekämpfung von hohem Blutdruck
• • • • • • • • • •
unangenehme Gerüche bindet die Zähne weißer macht Sonnenbrand beruhigt Mundgeruch beseitigt Säurebeschwerden lindert und die Verdauung fördert Aphthen, Halsschmerzen und Insektenstiche abklingen lässt Milchschorf entfernt Rohrverstopfungen löst Silberwaren reinigt Schnittblumen länger blühen lässt.
¡ Linderung bei Rheumaschmerzen
¡ Heilung von Hämorrhoiden. Ausserdem erfahren Sie, wie Kno blauch zur Verhütung von Herzin farkten und Schlaganfällen beitragen kann. Um Ihr persönliches Exemplar des Bestsellers „Das große Buch vom Kno blauch“ zu erhalten, füllen Sie einfach den Coupon rechts aus.
Tel 044 552 00 87 Fax 022 552 09 42
service@bodybest.ch
Postfach 2622 - 1260 Nyon 2 Tel 044 552 00 87 - Fax 022 552 09 42 - service@bodybest.ch www.bodybest.ch
¡ Bekämpfung von Stress
¡ Heilung von Warzen
Um Ihr persönliches Exemplar des Buches „Die zahlreichen Wirkungsaspekte von Na tron“ zu erhalten, füllen Sie bitte den nach folgenden Gutschein aus. Noch schneller geh geht es, wenn Sie telefonisch bestellen.
Coupon-einsenden an Body Best GmbH
¡ Vorbeugung von Geschwüren
¡ Mässigung des Appetits
• Kalkablagerungen entfernen • unangenehme Gerüche wie beispiels weise Rauch, Schweiß, Urin oder sogar Erbrochenes beseitigen • lästige Insekten fernhalten • das Fleisch beim Garen ganz zart werden lassen • das Fell Ihres Hundes pflegen • strahlend saubere Wäsche erhalten • Knetmasse für Kinder herstellen ellen • Insektenreste von der Auto scheibe und vom Lack entfernen • einen entspannenden Badezusatz herstellen imming • den pHWert Ihres Swimming Pools oder Whirlpools regulieren • Weinflecken entfernen • Flecken auf Holzmöbeln entfernen • Fusspilz behandeln • unschöne Pickel im Gesicht entfernen • ein organisches Pestizid herstellen. Nach der Lektüre dieses einzigartigen Werkes werden Sie sich fragen, ob es überhaupt etwas gibt, was Natron nicht kann!
Was Natron alles kann...
¡ Verbesserung der Durchblutung
¡ Bekämpfung von Müdigkeit
Sie lernen Natron als reines, wirkungsvolles und absolut umweltverträgliches Hausmit tel kennen. Zudem ist es 100% natürlich. Und nicht zuletzt hilft es Ihnen auch noch beim Sparen! Das Buch „Die zahlreichen Wirkungsaspekte von Natron“ stellt Ihnen mehr als 500 Verwendungsarten von Natron vor, die Ihnen den Alltag auf unkomplizierte und günstige Weise erleichtern. Entdecken Sie, wie Sie:
Bitte senden Sie mir folgende Bücher:
______ Exemplare/e des Werkes „Die zahlreichen Wirkungsaspekte von Natron“ zum Preis von Fr. 39.- für ein Exemplar ( + Fr. 6.95 für Porto und Versicherung)
GRATIS GESCHENK
Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden antworten, erhalten Sie ausserdem den Ratgeber„Regenerierende Nahrung für Gehirn und Gesundheit“. Lieferung solange der Vorrat reicht. Bestellen Sie jetzt.
______ Exemplare/e des Werkes „Das grosse Buch von Knoblauch“ zum Preis von Fr. 39.- für ein Exemplar ( + Fr. 6.95 für Porto und Versicherung) Sparen Sie Fr. 19.- ! Bestellen Sie zwei Exemplare Ihrer Wahl für nur Fr.- 59.(+ Fr. 6.95 für Porto und Versicherung). Rückgaberecht innerhalb von 30 Tagen.
Name/Vorname:
Geburtsdatum:
Adresse: PLZ/Ort:
Telefon:
BADP002
Ein „Wundermittel der Natur”?
nsere Großmütter hatten stets eine Dose mit Natron griffbereit. Für sie war dieses Multitalent eine sichere und überaus wirkungsvolle „Haushaltshilfe“. Das wer tvolle weiße Pulver wird schon lange verwendet, um Obst und Gemüse zu waschen, eine Prise davon half ge gen Verdauungsstörungen oder Säurebeschwerden. Es gilt als idealer Helfer für die Rei nigung von Küche und Bad sowie für die Desinfektion von Babykleidung und zu behör. Man benutzt Natron auch zur Kalk bekämpfung in Waschmaschinen. Vicki Lansky, die be rühmte Amerika nische Bestseller Autorin, hat dem außergewöhnli chen und 100% umweltfreundli chen Produkt ein ganzes Werk gewidmet, in dem sie mehr als 500 Ratschläge und bewährte traditionelle Rezepte für Sie zusammengetragen hat.Ein fache Rezepte, mit denen Sie Ihr Zuhause, Ihre Wäsche, die Küche, das Badezimmer, aber auch Haustiere und noch vieles mehr reinigen und angenehm duften lassen kön nen. Zusammen mit anderen Produkten des täglichen Gebrauchs wie Essig, Milch, Mehl etc. lassen sich auch Schmerzen lindern! Sie entdecken, dass etwas Natron mit einem Tropfen von dem und einem Teelöffel von jenem z.B.
|
rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
|
UnterhaltUng | 99
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5 3 9 2 6 5 3 7 2 6 5 4
9 8
3 2
Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
9 4 So nehmen Sie teil
4
5 1 9 6 7 3 7 1
Auflösung Nr. 34: 316 5 8 2 1 9 4 3 7 6 Gewinner Nr. 33: 4 6 3 5 2 7 8 9 1 Matthias Henz, 7 1 9 8 6 3 4 5 2 8 2 6 7 1 5 9 3 4 Bärschwil SO; 1 9 7 3 4 6 5 2 8 Monika Pircher, 3 4 5 2 8 9 1 6 7 9 7 8 6 3 1 2 4 5 Reichenburg SZ; 6 3 1 4 5 2 7 8 9 Jonas Betschart, 2 5 4 9 7 8 6 1 3 Schwyz; Walter Leuenberger, Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.9.2013, 24 Uhr Gerolfingen BE; Violette Zeller, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Corbeyrier VD Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
06010010601
Anzeige
bleiben sie mobil! mit uns. Die HERAG AG, ein Schweizer Familienunternehmen, verhilft seinen Kunden seit 30 Jahren zu mehr Unabhängigkeit, Sicherheit und Komfort. Mit perfektem Service.
Herag ag, Treppenlifte Tramstrasse 46, 8707 Uetikon am See info@herag.ch, www.herag.ch 8707 Uetikon: 044 920 05 04 bitte senden sie mir ihre Gratisinformationen Name Vorname
Sitzlifte. Plattformlifte. Hebebühnen.
iMpressUM
Publizistische Leitung: Monica glisenti
MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des Migrosgenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch
Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Bucher (Chefin vom Dienst), gerda Portner (Produzentin), Heinz stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: sabine Lüthi (Leitung),
Almut Berger, silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (Leitung), Jean-sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram
Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering
Strasse PLZ/Ort Telefon
Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71
Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis
Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), gian Berger, Yves golaz, Hans reusser, Angela scasascia, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72
New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein
Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine steinmann
Lesermarkt: Carina schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, theresa Wuitz Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern Ag
Macht mehr aus Ihren Bons.
Luxushotels müssen Geniessen Sie mit Cumulus-Extra zauberhaft persönliche Gastfreundschaft in ausgewählten Private Selection Hotels.
Private Selection Hotels ist das Gütesiegel für 55 privat geführte Erstklasshotels mit besonderem Charme
in Europa. Jedes der exklusiven Hotels überzeugt mit Liebe zum Detail und herzlicher Gastfreundschaft. Einmaliges Angebot Cumulus und Private Selection Hotels bieten Ihnen jetzt ein besonders attraktives Angebot: Tauschen Sie
Ihre blauen Cumulus-Bons im Wert von Fr. 30.– in einen Private Selection Hotels-Gutschein im Wert von mehr als Fr. 300.– ein und gönnen Sie sich ein CumulusGenusspaket für zwei Personen in einem von über 30 ausgewählten Private Selection Hotels.
MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus
nicht teuer sein
In zwei Schritten zum exklusiven Cumulus-Genusspaket:
1. Schritt: Cumulus-Bons umtauschen Tauschen Sie blaue Cumulus-Bons im Wert von Fr. 30.– in einen Private Selection Hotels-Gutschein im Wert von über Fr. 300.– ein. Mit diesem Gutschein können Sie bei Private Selection Hotels eines der beiden exklusiven Cumulus-Genusspakete buchen.
BON FR.
30.– PRIVATE SELECTION HOTELS GUTSCHEIN ÜBER
Fr. 300.–
Jetzt umtauschen unter www.migros.ch/cumulus-extra/privateselection 2. Schritt: Cumulus-Genusspaket buchen Buchen Sie bei Private Selection Hotels jetzt das «Cumulus-Genusspaket KOMFORT» zum Vorzugspreis von Fr. 598.– oder das «Cumulus-Genusspaket DELUXE» für Fr. 798.– (Angebot für jeweils 2 Personen). Beide Genusspakete beinhalten: – 3 Übernachtungen im schönen Doppelzimmer in einem von über 30 ausgewählten Private Selection Hotels – reichhaltiges Frühstücksbuffet – freie Nutzung der Wellness- und SPA-Anlagen – Teilnahme am betreuten Aktiv- und Sportprogramm
Private Selection Hotels: Hoher Qualitätsstandard für anspruchsvolle Gäste.
BEISPIELE AUS DEN ÜBER 30 CUMULUS-GENUSSPAKETEN Genusspaket «KOMFORT» für zwei Personen für Fr. 598.–
Genusspaket «DELUXE» für zwei Personen für Fr. 798.–
Kurhaus Cademario Hotel & Spa, Cademario (statt ca. Fr. 1050.–)
Hotel Ferienart Resort & Spa, Saas-Fee (statt ca. Fr. 1470.–)
Hotel Kirchbühl, Grindelwald (statt ca. Fr. 1065.–)
Hotel & Palazzo Villa Aminta Beauty & Spa, Stresa (statt ca. Fr. 1430.–)
Wellnesshotel Golf Panorama, Lipperswil (statt ca. Fr. 1320.–)
Hotel Eden, Spiez (statt ca. Fr. 1170.–)
Der Private Selection Hotels-Gutschein berechtigt Sie zur Buchung eines Cumulus-Genusspakets. Beim Paketpreis ist die Vergünstigung (über Fr. 300.–) bereits abgezogen. Möglich sind nur Buchungen unter info@privateselection.ch (mit Angabe des Gutschein-Codes) oder unter 041 368 10 05 (Montag bis Samstag). Nicht kumulierbar mit weiteren Gutscheinen. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Hotels sowie Informationen zur Dauer und Gültigkeit der Aktion gibt es unter www.privateselection.ch/cumulus oder Tel. 041 368 10 05.
BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848
MEinE WELT 102 |
|
Mahara McKay
|
Nr. 35, 26. August 2013 | Migros-Magazin |
«Ich möchte nach der eine Familie gründen» Name: Mahara McKay Alter: 32 Sternzeichen: Fisch Wohnort: Zürich
MEin LiEBLingsorT
«Die Nordinsel Neuseelands ist dank meinem Vater, einem Maori, meine zweite Heimat. Ich wurde dort geboren und bin in den ersten zehn Jahren in Auckland aufgewachsen. Besonders schön ist die Landschaft auf der Halbinsel Coromandel.»
MEin Ding
«Mit diesem rucksack gehe ich auf Weltreise. Ich habe ihn vor ein paar Wochen gekauft. Er entlastet meinen rücken und geht dank einer speziellen technik mit den Bewegungen des Körpers mit.»
Mitte Oktober bricht Mahara McKay ihre Zelte in der Schweiz ab und geht auf Weltreise. Mit ihrem Freund Jonas Brändli will sie ein Jahr lang um den Globus reisen. Danach möchte die ehemalige Miss Schweiz und erfolgreiche DJane Mutter werden. Weshalb leben Sie in Zürich? Ich mag die Anonymität und dass man zu Fuss, mit dem Velo oder im Tram in kürzester Zeit von einem Stadtteil zum anderen gelangt. Dazu bietet Zürich auf kleinem Raum eine grosse Auswahl an tollen Restaurants, Klubs, Bars und Kultur. Wo würden Sie gerne leben? Das finde ich auf meiner Weltreise heraus, zu der ich mit meinem Freund Jonas Brändli (28) Mitte Oktober starte. Erste Station ist Nordindien, wo wir Yoga und das Meditieren praktizieren werden. Ich fände es spannend, eine Zeitlang woanders zu leben. Beruf und Lebenslauf: Nach meinem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule begann ich 1999 eine Lehre als Dekorationsgestalterin. Als Folge der Miss-SchweizWahl brach ich diese ein Jahr später ab. Seit 2001 arbeite ich als Model und DJane. Mein Ziel: Das erneuere ich stets, um vorwärtszukommen. Im Moment steht eine tolle Reise im Vordergrund, von der wir hoffentlich gesund zurückkehren werden. Danach möchte ich mit meinem Freund eine Familie gründen. Mein Lebensmotto: Ich möchte jeden Tag schätzen und dankbar sein. Ich halte mich an: «Was du Anderen Gutes tust, kommt irgendwann zu dir zurück.» Was ich mag: Menschen, die etwas bewegen, Energie in etwas Gutes stecken und somit andere motivieren. Was ich nicht mag: Leute, die mit ihrem Materialismus angeben und zu viel Wert auf ihren Status legen. Was ich an mir mag: Ich versuche, mein Leben so zu gestalten, dass ich glücklich bin. So kann ich andere Menschen positiv beeinflussen. Was ich an mir nicht mag: Ich habe viel zu viele Kleider. Einen Grossteil werde ich vor der Weltreise verkaufen, und für unterwegs werde ich mich auf das Wichtigste beschränken. Mein bester Entscheid: eine Weltreise zu machen. Das Reisen hat mich schon immer begeistert, meinen Horizont erweitert und mich im Leben weitergebracht. Text: Reto E. Wild Bilder: Paolo Dutto (4), Keystone (2), ZVG (3)
www.facebook.com/mahara.mckay www.youtube.com/user/mahara808
MEin BUch
«Ich lese gerne philosophische Bücher. Das Buch ‹Mut› von Osho ist sehr motivierend. Erst nach der Lektüre habe ich Dinge angepackt, vor denen ich zuvor Angst hatte, zum Beispiel surfen. Obwohl ich dem Autor gegenüber kritisch eingestellt bin, finde ich das Buch empfehlenswert.»
MEin sEELEnVErWanDTEr
«Mein Freund Jonas Brändli ist meine zweite Hälfte, mein soulmate, meine grosse Liebe, mit der ich noch so vieles gemeinsam teilen möchte.»
|
meine Welt
Migros-Magazin | Nr. 35, 26. August 2013 |
Mahara McKay | 103
Weltreise mit meinem Freund MEin FLUchTorT
«Das reussbädli in gebenstorf kenne ich seit meiner Kindheit. Hier kann ich ungestört meine gedanken sammeln. Als eine Parzelle direkt über der reuss zu verkaufen war, schlugen wir gleich zu. Ich lebte drei Jahre lang im Haus, bevor ich nach Zürich zog.»
MEinE LiEBsTEn
MEinE arBEiT
«Musik ist meine grösste Leidenschaft. Durch sie kommuniziere ich lieber als mit Worten. Als DJ habe ich mich bewusst nie auf eine stilrichtung fixiert, weil ich für jeden Anlass die passende Musik auflegen will. Ich lege viel Wert darauf, in die Events in der schweiz und im Ausland einzutauchen und zu einem möglichst unvergesslichen Fest beizutragen.»
MEin VorBiLD
«Als ich die Verfilmung von Mahatma gandhis Leben sah, war ich von seiner Weisheit und Lebensphilosophie fasziniert. Einmalig, wie er seine Ziele ohne gewalt erreichte.»
«Meine Mutter sonja McKay und meinen Bruder Mano werde ich auf meiner reise am meisten vermissen. uns verbindet sehr viel. Als wir 1991 in der schweiz ankamen, hatten wir nichts ausser einem Koffer. Wir lebten ein Jahr lang bei meiner grossmutter zu dritt in einem Zimmer.»
JETZT NEU. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 27.8. BIS 9.9.2013, SOLANGE VORRAT
NEU
5.20
Sélection Lavendelblütenhonig* Je dunkler der Farbton, desto blumiger das Aroma: Der rare Lavendelblütenhonig überzeugt durch seine weiche, cremige Konsistenz. 250 g
Über die Zubereitung lässt sich streiten, aber nicht über die Qualität. Tipps und Rezepte unter ww w.selection.migros.ch
NEU
NEU
3.50
Sélection Knäckebrot Oliven & Rosmarin* Knuspergenuss mit mediterraner Note: Knäckebrot aus reinem Vollkornmehl, verfeinert mit sonnengereiften Oliven, einem Hauch Rosmarin, Sonnenblumenkernen, Leinsaat und Sesam. 190 g
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen
5.50
Sélection Carbonara Sauce* Für sie braucht es nur wenige, dafür erstklassige italienische Zutaten: naturgeräucherten Pancetta, Grana Padano, Pecorino, kalabrische Zwiebeln, feinstes Olivenöl und etwas Rahm. 290 g
20x
PUNKTE