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Migros-Magazin-34-2026-d-ZH

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Ausgabe Zürich, Post CH AG, AZA 1953 Response Zentral

Migros-Magazin # 34 | migros.ch/magazin | 19. August 2026

Tipps zur Pflege von Zimmer­ pflanzen → Seite 17

Gut und günstig

Foto: Julius Hatt

Essen muss nicht teuer sein: Rezepte und Spartipps von Leserinnen und Lesern → Seite 18 Von der Alp ins Tal: Der lange Schulweg zweier Urner Buben

Starautoren: Was Biedermann und Lewinsky verbindet

Gurzelen: Im alten Bieler Fussballstadion blüht neues Leben

→ Seite 10

→ Seite 12

→ Seite 36

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Aktuell

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Kurz und gut

News mit Würze in Kürze Abenteuer Schulweg

10 Die Urner Buben Felix und Daniel nehmen jeden Tag die Gondel ins Tal

5 Übernachtungen mit Halb-Pension Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

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17 Was Zimmerpflanzen wie Glückstaler und Grünlilie von uns brauchen

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Genuss Topfood fürs Minibudget

18 Gutes muss nicht teuer sein: Allerlei Rezepte und die besten ­Lesertipps fürs Sparen beim Kochen

Baum als letzte Ruhestätte

Die Edelfedern

Sie wissen, wie man einen Bestseller schreibt: Die Starautoren Charles Lewinsky (links) und Nelio ­Biedermann plaudern aus dem Nähkästchen. S. 12

Hülle mit Fülle

24 Unsere Foodies verraten ihr liebstes Sandwich Meine Region

27 Aktionen, Storys, News, kompakt verpackt

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Leben Die Stars im Hintergrund

35 Welche Vorteile Dividendenaktien bringen Der heilige Rasen von Biel

36 Game, Set, Match – und was im alten Fussballstadion Gurzelen sonst noch abgeht Kolumne

41 Filialleiter Yves Brunner verabschiedet sich mit ­seiner letzten Kolumne

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43 Rätsel 47 Schlussgang


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EDITORIAL

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen ­Kapitals, Organ des­Migros-­ Genossenschafts-Bundes (MGB) ONLINE: migros.ch/magazin ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich TELEFON: 0800 840 848 KONTAKT: migmag.ch/leser HERAUSGEBER: MGB CHEFREDAKTORIN:

Sabine Eva Wittwer AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025) LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1) ABONNEMENTE: migmag.ch/abo TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum M-INFOLINE: TELEFON: 0800 840 848 CUMULUS-INFOLINE: TELEFON: 0848 850 848* * 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser Sparen lernte ich unter widrigen Bedingungen. In einer 10er-WG – alles Männer. Jeder musste mal kochen, keiner konnte es, und das knappe Budget schränkte zusätzlich ein. Einer machte jede Woche Hörnliauflauf: Doppelrahm, üppig Käse – meist wurde mir schlecht. Manchmal gab es Ziegenfleisch, und ich wusste nicht: Ist es das Fleisch, oder hat der neben mir noch die Stallkleider an? Dann zog Sebastian ein. Er briet Speck, ­würfelte Auberginen und gab rote Linsen hinzu – wie würzig das schmeckte! Später zog er Tomaten. Sie wurden gross und schwer. Biss man hinein, platzte der Sommer auf der Zunge. Damals begriff ich, wie schön es ist, für sich selbst sorgen zu können – und aus wenigen Zutaten etwas ­Gutes zu kochen. Das kam mir in den Sinn, als ich den Menschen unserer Titelgeschichte (ab Seite 18) zuhörte. Sie alle haben ihre eigenen Wege gefunden, beim Kochen zu sparen.

Pascal Amri Redaktor

Foto: Bas Vogler

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Apro Spa

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600 Franken landen im Abfall Lebensmittel im Wert von 600 Franken ­werfen wir pro Person und Jahr weg. Das er­ mittelte das Bundesamt für Umwelt. Dene wos guet geit 36 Prozent der Bevöl­ kerung haben keinerlei finanzielle Sorgen oder können sich zumindest fast alle Wünsche erfüllen. Das belegt eine Umfrage des Migros-Magazins 2024. Ohne Polster 18,8 Prozent konnten 2023 eine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken nicht innerhalb eines Monats bezahlen.


8

AKTUELL Kurz und gut

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AKTUELL

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AKTUELL Schule

In die Schule gondeln Felix und Daniel Arnold brauchen für ihren Schulweg Wanderschuhe. Und überwinden jeden Tag mit der Gondel 1000 Höhenmeter. Im Winter kommen Ski und Bob zum Einsatz. Text: Silvia Schütz

Fotos: Nik Hunger

D

er Wind pfeift um die Ecken, die Wolken hängen tief über den ­Bergen im Schächental im Kanton Uri. An diesem Junimorgen sind sie mit einer dünnen Schneeschicht überzogen. Vor der Bergstation der BielKinzig-Bahn auf 1630 Metern Höhe fühlt sich der ­Sommer wie ein Wintereinbruch an. An schönen Tagen machen sich hier Gipfelstürmer und Genusswanderer zu Touren auf. Für Felix (11) und Daniel Arnold (9) beginnt hier etwas viel Alltäglicheres: ihr Schulweg. Die Buben leben mit den Eltern zehn Gehminuten oberhalb der Bergstation mitten im Wanderund Skigebiet Biel-Kinzig. Ihr Schulweg ist ziemlich abenteuerlich: Jeden Tag gehen die beiden über Weiden und auf dem Wanderweg zur Bergstation und fahren mit kleinen, achtplätzigen Gondeln während 15 Minuten 1000 Höhenmeter ins Tal. Dann legen sie gut anderthalb Kilometer zu Fuss bis zur Schule in Bürglen UR zurück. Bei scharfem Wind und garstigem Wetter wie heute oder bei Sonnenschein. Bei Sturm fällt die Schule aus

«Es ist auch schon vorgekommen, dass die Kinder nicht in die Schule konnten», erzählt die Mutter. «Wegen des starken Winds. Dann fährt die Gondel nicht.» Noch spannender als im Sommer ist der Weg in die Schule im Winter: Dann kommen Ski oder meistens der Bob zum Einsatz. Über die Piste und im offenen Gelände gehts jeweils «fadengrad runter». Wenn sie nicht in der Schule sind, helfen Daniel und Felix auf dem Heimbetrieb oder der Alp mit. Ihr Traumberuf steht seit Langem fest: «Älpler.» Langeweile hat bei beiden keinen Platz. Die Familie ist gross. Manchmal leben acht Per­sonen im dreistöckigen Haus; mit der Grossmutter sind es neun. Die älteren Brüder sind oder lernen Strassenbauer, Maurer, Schreiner und Metallbauer. Der älteste der acht Söhne von Pia Arnold ist 21, Daniel, der jüngste, acht. «Alles Buben!» sagt Pia Arnold und lacht. «Das hat sicher der Vater bestimmt.» Der Stall steht heute leer; zehn Rinder, zehn Kälber und drei Kühe sind auf der nahen Alp.

Die restlichen Kühe sind auf dem Urnerboden. Drinnen im 1. Stock duftet es nach frischem Brot. Das Morgenessen ist bereit: Es gibt Joghurt, Milch mit Schoggipulver, selbst gebackenes Brot, Konfi und Honig. Kurz nach halb sieben schlurfen Felix und Daniel in die Küche. Die beiden sind gerade erst aufgestanden und noch etwas verschlafen. Normalerweise nehmen sie die Gondel um 7.10 Uhr, damit sie um 8 Uhr in der Schule sind. Heute müssen sie wegen uns Be­suchern ausnahmsweise erst die spätere Bahn um 7.30 Uhr erwischen. Die Gondel fährt alle 20 Minuten zur Mittelstation, von dort führt eine zweite ins Tal. Graupel statt Sonnenschein

Daniel (l.) und Felix Arnold vor dem ­S chulhaus in Bürglen

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Draussen wird das Wetter derweil immer unfreundlicher – trotz gegenteiliger Wetterprognose. «Es ist zehn nach sieben – jetzt müsst ihr gehen!», ruft Pia Arnold. Ein letzter Schluck. Dann ziehen die Brüder ihre Wanderschuhe an und treten ins Freie. Der Weg zur Gondel durchs nasse Gras und auf dem Wanderweg dauert nur wenige Minuten. Dann drücken die Buben routiniert den Knopf in der Bergstation, es läutet. «Guten Morgen» sagt der Bahnangestellte. Er bedient in der Mittelstation die insgesamt vier Gondeln des Gebietes. «Wir sind bereit», sagen die Brüder und steigen ein. Kurz darauf schliesst sich die Tür automatisch. Der charakteristische Signalton der Bahn ertönt. Die Gondel setzt sich mit einem Ruck in Bewegung. Während draussen Nebelschwaden vorbeiziehen und innen die Scheiben beschlagen, ­erzählt Daniel vom Gedicht, das er am Freitag vortragen muss. Wenn sie früher unterwegs sind, treffen Daniel und Felix in der Mittelstation auf Schulkameraden. Je tiefer die Gondel sinkt, desto mehr reisst die Wolkendecke auf, die auf dem steilen Hang verteilten Weiler werden sichtbar. Unten im Tal nehmen sie oft den mit Steinen durchsetzten Weg am Dorfrand unter die Füsse, vorbei an einem Geisterhaus, das seit Langem unbewohnt ist. Und nach Schulschluss machen sich die beiden wieder auf den Heimweg. Unterstützt von den blauen Gondeln, die sie bergauf bringen.


AKTUELL

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Schule

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«Wegen des starken Winds konnten die Kinder auch schon nicht in die Schule.» Mutter von Felix und Daniel

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1 Zum Zmorge gibts Joghurt, Milch, Brot und Konfi. 2 Daniels und Felix’ Schulweg führt über Wiesen … 3 … und Wanderwege im Gebiet Biel-Kinzig. 4 Per Knopfdruck meldet sich Daniel beim Bahnangestellten in der Mittelstation. 5 Von der Mittelstation geht es runter ins Schächental nach Bürglen. 6 Die Fahrt in der Gondel dauert 15 Minuten, 1000 Höhenmeter ­inklusive.


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AKTUELL Literatur

Im Park des ­Museums ­Rietberg in ­Zürich: Charles ­Lewinsky und Nelio ­Biedermann

Das Gipfeltreffen

der Literaturstars

Der eine prägt die deutschsprachige Literatur seit Jahrzehnten, der andere zählt zu ihren aufregendsten neuen Stimmen. Charles Lewinsky und Nelio Biedermann im Gespräch. Text: Jörg Marquardt

Fotos: Michael Sieber


AKTUELL

13

Literatur

Sie sind beide Schriftsteller, erfolgreich und in Zürich zu Hause. Wie gut kennen Sie sich? Charles Lewinsky: Wir haben denselben

Agenten. Gilt das schon als Verwandtschaft? Nelio Biedermann: Quasi! Persönlich begegnet sind wir uns aber nie. Sie kommen gerade aus Paris, Nelio Biedermann. Was haben Sie dort gemacht? NB: Vor allem Interviews gegeben, weil mein

Roman «Lázár» im August auf Französisch erscheint. Ansonsten bin ich seit knapp einem Jahr auf Lesereise, erst in der Schweiz und Deutschland, dann in den USA, zuletzt in Österreich. Das geht bis Januar so weiter. Geben Sie gern Lesungen? NB: Ja, an sich schon, wenn es nicht zu viele

Termine sind. Am liebsten lese ich auf Festivals mit anderen Autorinnen und Autoren. Dann muss ich später nicht allein durch eine fremde Stadt tingeln. CL: Ehrlich gesagt: Ich schreibe lieber, als aus meinen Büchern vorzulesen. Jede Lesung kostet mich zwei Arbeitstage, das ist ein hoher Preis für 50 Leute im Publikum. Hören sie aber wirklich zu, ist es schön. Wenn ich dir einen Tipp geben darf, Nelio: Publikumsfragen nur in der Mitte einer Lesung zulassen – dann kann man sie schneller abklemmen.

Beneiden Sie Nelio Biedermann um seinen frühen Bestsellererfolg? CL: Nein, im Gegenteil, es war ein Vorteil,

«Es gibt diese Fälle, wo Leute ein Leben lang dem ersten Erfolg nachlaufen und daran kaputtgehen.» Charles Lewinsky

Wie gehen Sie mit solcher Kritik um? NB: Man entwickelt irgendwann eine ge-

wisse Gelassenheit. CL: Ausserdem sind wir beide in der glücklichen Lage, keine Lesungen aus finanziellen Gründen machen zu müssen, gerade nach so einem Erfolg wie «Lázár». Viele Autoren leben vom Geld, das sie für solche Veranstaltungen erhalten.

Machen Sie sich Sorgen um den jungen Kollegen? CL: Nein, nein, ein gemeinsamer Freund hat

mir versichert: Den Nelio haut nichts um. Aber es gibt diese Fälle, wo Leute ein Leben lang dem ersten Erfolg nachlaufen und daran kaputtgehen. Wie schreibt man einen Bestseller? NB: Ein solcher Erfolg ist nur möglich, wenn

viele Dinge zusammenkommen. Da reicht es nicht, ein gutes Buch zu schreiben, man braucht auch einen guten Verlag, das Buch muss wahrgenommen werden, man muss den richtigen Zeitpunkt erwischen – und natürlich braucht man Glück. Wann ahnten Sie, dass Ihnen mit «Lázár» so ein Knaller gelungen ist? NB: Das hat eine Weile gedauert. Selbst

dann, als wir die Rechte vorab in 20 Länder verkaufen konnten, dachte ich noch: Schön und gut, aber das heisst nicht unbedingt, dass die Leute das Buch auch lesen werden. Ein Schlüsselmoment war sicher das erste Porträt in der «Zeit». Ich habe die Zeitung in Zürich am Kiosk gekauft und den Artikel mit dem riesigen Foto von mir im Tram gelesen. Das war alles sehr surreal.

Was war Ihr skurrilstes Erlebnis an einer Lesung? CL: In Lübeck stand einmal eine Frau auf

und sagte: «Ich wollte Ihnen nur mitteilen, Ihr Buch ist scheisse.» Hinterher entschuldigte sich der Buchhändler bei mir: «Ich hätte Sie warnen sollen, das macht sie jedes Mal. Sie schreibt halt auch.» NB: So etwas Krasses ist mir noch nicht passiert. Es kam aber schon mal vor, dass mir jemand offen gesagt hat, er hätte Probleme mit meinem Buch gehabt – ohne dann aber zu sagen, was für welche.

dass mein Durchbruch als Schriftsteller so spät kam. Ich war 60 und Grossvater, als sich mein Roman «Melnitz» zum Bestseller entwickelte. In dem Alter ist man gefestigt genug, um sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

Charles Lewinsky (80) gehört zu den produk­tivsten Schweizer Schrift­stellern. Mit «Melnitz» oder «Der Halbbart» feierte der Zürcher grosse Erfolge. Über Jahrzehnte prägte er das Schweizer Fernsehen als Drehbuchautor. Seine Werke wurden viel-­ fach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2026 erschien sein Roman «Eine andere Geschichte».

Wie haben Sie Ihr Handwerk gelernt? NB: Zuerst durch Nachahmung. Mit 16 fing

ich an, kurze Geschichten im Stil meiner Lieblingsautoren zu schreiben. Irgendwann, so nach zwei, drei Jahren, habe ich langsam meine eigene Stimme gefunden. Wichtig ist, jeden Tag dranzubleiben. CL: Meine härteste Schreibschule begann, als ich vom Fernsehen wegging und freier Autor wurde. Damals musste ich schreiben, was die Zeitschriften bei mir bestellten, zum Beispiel ganzseitige, in sich abgeschlossene Kriminalgeschichten: acht Seiten auf der Schreibmaschine, doppelzeilig. Ich habe jeden Tag so eine Geschichte geschrieben, Fortsetzung auf Seite 14


14

AKTUELL Literatur

Fortsetzung von Seite 13 CL: Es ist wie beim Bergsteigen: Wer nach

oft in einem anderen Stil. Davon habe ich zwei Jahre gelebt – und viel gelernt.

oben will, muss den Muskelkater in Kauf nehmen.

Wie schreiben Sie am liebsten? CL: Immer am selben Ort, zur selben Zeit.

Sie haben beide historische Romane vorgelegt. Ist es einfacher, über die Vergangenheit zu schreiben? NB: Ich denke schon. Die Vergangenheit

Ich beginne um Punkt 9 Uhr und arbeite bis 11.45 Uhr. Dann koche und esse ich, lege mich eine halbe Stunde hin, trinke einen Kaffee und beginne um Punkt 14 Uhr wieder mit dem Schreiben. So läuft das sieben Tage die Woche, ganz spiessig. Und Ihre Routine, Herr Biedermann? NB: Ich schreibe täglich, aber nicht zu fixen

Zeiten. Es kommt darauf an, wann ich ge­ rade Zeit habe, ob am Abend oder am Mor­ gen. Diese Flexibilität ist aktuell sehr nütz­ lich, weil ich viel auf Reisen bin. Belohnen Sie sich beim Schreiben? CL: Wenn ich im Schreibfluss bin, ist es so

geil, dann brauche ich keine Belohnung. NB: Im besten Fall will ich gar nicht auf­ hören, um mir eine Belohnung zu holen. CL: Sollen wir unser schmutziges Geheimnis verraten? Ich bitte darum … CL: Schreiben macht uns Spass!

Nelio Biedermann (23) ist der Shootingstar der deutschsprachigen Literatur. «Lázár», sein zweiter Roman, stand monatelang auf den grossen Bestsellerlisten. ­B ereits als Jugendlicher ver­ öffentlichte der Zürcher mit ungarischen Wurzeln erste Texte. Sein Debütroman «Anton will bleiben» erschien 2023.

Viele Autoren behaupten, sie leiden. NB: Das schliesst sich nicht aus. Schreiben

kann anstrengend sein – wie Sport auch. Trotzdem ist es unglaublich bereichernd. Anzeige

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hat den Vorteil, dass sie abgeschlossen ist. Die grossen Linien stehen fest, und man muss weniger befürchten, dass sich der Blick da­rauf schlagartig verschiebt. Das gibt eine gewisse Sicherheit. CL: Bei mir ist das auch eine Altersfrage: Ich habe schlicht keine Ahnung, wie die ­jungen Leute heute reden. Wenn ich über die Vergangenheit schreibe, kann ich mir eine Sprache ausdenken, solange sie glaubwürdig tönt. Wie viel literarische Freiheit gegenüber der Vergangenheit ist erlaubt? CL: Es gibt klare Grenzen. Das habe ich eim

Roman «Gerron» gemerkt, der von einem jüdischen Schauspieler während der Nazi­ zeit handelt. Über das Ghetto ­Theresienstadt konnte ich gerade noch schreiben, auch wenn es wehtat. Über Auschwitz hätte ich nicht schreiben können, unmöglich. Ging es Ihnen ähnlich, Nelio B ­ iedermann? NB: Ja, ich fühlte mich verantwortlich ge­

genüber der Geschichte und den Menschen. Gerade in den schwierigen Kapiteln, etwa über die Deportation der ungarischen Juden,


AKTUELL

15

Literatur

habe ich deshalb besonders auf den Ton geachtet und mit Auslassungen gearbeitet. CL: Wir kriechen in unsere Figuren hinein. Meine Frau war einmal sehr irritiert, als sie sah, wie ich mir beim Schreiben immer wieder mit dem Oberarm übers Gesicht fuhr, einmal links, einmal rechts. Dabei wollte ich nur den Satz nachvollziehen: «Chanele schmiegt den Arm an ihren Kopf.» NB: Solche Bewegungen mache ich auch! Ich stelle mir vor, wie eine Figur steht oder welches Bein sie überschlägt. Für die Leser mag das unwichtig sein, für mich nicht. CL: Ein schlechtes Buch erkennt man an floskelhaften Sätzen und vorhersehbaren Wörtern. Dann ist klar: Hier hat sich der ­Autor nichts vorgestellt! Nur die Sprache hat gesagt: Nach diesem Substantiv kommt dieses Adjektiv.

«Es ist ­wahnsinnig schwierig, über glückliche Menschen zu schreiben.» Nelio Biedermann

Das tönt nach KI. Haben Sie Angst davor, überflüssig gemacht zu werden? CL: Nein, wir müssen uns keine Sorgen

Mensch bin. Ich bin seit 60 Jahren mit ­derselben Frau zusammen, habe zwei Kinder, die mir gefallen, und erfreue mich an meinen Enkeln. Das bedeutet aber nicht, dass meine Figuren glücklich sein müssen. Was wollen Sie als Nächstes erreichen? CL: Seit meinem 50. Geburtstag schenken

mir meine Kinder alle zehn Jahre ein gerahmtes Foto von sich, das letzte kürzlich zum 80. Geburtstag. Ich würde gerne noch ein weiteres daneben hängen! NB: Ich durfte mit «Lázár» schon viele Ziele erreichen, die ich mir für die nächsten 20, 30 Jahre vorgenommen hatte. Mein wichtigstes Ziel ist aber, mir treu zu bleiben und nur über Dinge zu schreiben, die sich richtig anfühlen. Das Schreiben selbst steht ganz klar an erster Stelle. CL: Irgendwann findet man seinen Lebenspartner, dann ist einem das Schreiben erst einmal herzlich egal.

­ achen. Mit jedem Buch wagen wir etwas m Neues und erfinden dafür eine eigene ­Sprache – das kriegt die KI nicht hin. Benutzen Sie denn KI-Werkzeuge für Ihre Bücher? NB: Nur hin und wieder für oberflächliche

Recherchen, aber nie zum Schreiben. CL: Ich nutze die KI oft, aber mit ganz ­klaren Regeln. Sie darf mir keine Formulierungen vorschlagen, das stört mich nur. Und sie soll mich gefälligst siezen.

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Nelio Biedermann, Sie schreiben von Hand – wieso? NB: Mein erstes Buch habe ich noch auf

dem Computer geschrieben. Aber jedes Mal, wenn ich ins Stocken geriet, habe ich von Hand weitergeschrieben und dann ging es wieder. Seither gehört das Schreiben von Hand zu meinem Prozess. CL: Kannst du deine Handschrift später noch lesen? NB: Ich schon, aber niemand sonst. Das ist praktisch, weil ich das Manuskript bedenkenlos irgendwo liegen lassen könnte. «Der Schriftsteller fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Glück», sagt der Erzähler in «Lázár». Würden Sie sich diesen Satz zu eigen machen? NB: Warum sollte ich mich vor dem persön-

lichen Glück fürchten? Es ist nur wahnsinnig schwierig, über glückliche Menschen zu schreiben. Da gibts zu wenig zu erzählen. CL: Man darf Autoren nicht mit ihren Büchern verwechseln! Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein glücklicher

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Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag – Anreise in den Norden Im komfortablen Royal Class Bus fahren wir entspannt Richtung Hannover, wo wir zur Zwischenübernachtung erwartet werden. 2. Tag – Hamburg & Lübeck Am Vormittag eindrückliche Stadtführung in Hamburg. Nachmittags freie Zeit in der zauberhaften Altstadt von Lübeck. Nachtessen in einem Lübecker Restaurant und Einschiffung auf das moderne Fährschiff der Finnlines Richtung Helsinki. 3. Tag – Auf See Ein herrlicher Tag auf See - lassen Sie sich den Seewind um die Nase wehen oder besuchen Sie die original finnische Sauna. Übernachtung an Bord. 4. Tag – Helsinki & Weiterreise nach Kuopio Ankunft in Helsinki am Morgen und tolle Stadtführung mit Sehenswürdigkeiten wie der Uspenski-Kathedrale. Weiterfahrt durch die herrliche Winterlandschaft via Lahti nach Kuopio. 5. Tag – Kuopio & Oulu Nach dem Frühstück geniessen wir vom Puijo-Aussichtsturm einen fantastischen Rundblick über die schneebedeckte Seenlandschaft.

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Weiter geht es durch die weisse Winterwelt nach Oulu – die «weisse Stadt des Nordens» und Tor zu Lappland. Übernachtung in Oulu. 6. Tag – Auf in den Polarkreis Entlang des Kemijoki-Flusses reisen wir via Kemi nach Rovaniemi. Im Weihnachtsdorf am Polarkreis bleibt Zeit für einen Besuch bei Santa Claus oder zum Versenden von Postkarten mit dem berühmten Polarkreis-Stempel. 7. Tag – Freizeit & Arctic Snow Hotel Freier Tag oder fakultativer Besuch einer Rentierfarm mit Rentierschlittenfahrt. Am Abend Führung durch das Arctic Snow Hotel mit Getränk aus dem Eisglas. 8. Tag – Huskysafari & Nordlichtzauber Besuch einer Huskyfarm und unvergessliche Hundeschlittenfahrt durch die unberührte Winterlandschaft. Am Abend geführte «Nordlichter-Jagd» mit anschliessendem Beisammensein am Lagerfeuer mit warmen Getränken und Marshmallows.

9. Tag – Arktikum & Rückfahrt nach Oulu Am Vormittag Besuch des Arktikum mit viel Wissenswerten rund um die Arktis und die Nordlichter. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Oulu mit seinen kleinen roten Holzhäusern. 10. Tag – Durchs winterliche Finnland nach Tampere Weiterfahrt nach Tampere, einer Stadt, die wunderschön zwischen zwei Seen liegt. Besichtigung der Domkirche, der russisch-orthodoxen Kirche und des Rathauses. 11. Tag – Helsinki & Einschiffung Durch die verschneite finnische Landschaft fahren wir zurück nach Helsinki. Am Nachmittag gehen wir an Bord der Fähre zur Rückreise nach Travemünde. Nachtessen und Übernachtung an Bord. 12. Tag – Auf See & Hamburg Erholen Sie sich bei einem letzten Seetag an Bord. Abends erreichen wir Travemünde und fahren weiter zur Zwischenübernachtung nach Hamburg. 13. Tag – Heimreise Nach eindrucksvollen Wintererlebnissen und unvergesslichen Eindrücken treten wir die Heimreise in die Schweiz an.

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✓ Fahrt im modernen Royal Class Bus mit Doppelbesatzung ✓ Fährüberfahrt Travemünde-Helsinki mit Finnlines inkl. 2 Übernachtungen (2-Bett-Kabine innen), Mahlzeitenpaket an Bord (1 x Brunch, 1 x Dinner Leistungen - Alles schon dabei! superior, 1 x Frühstück) ✓ Fährüberfahrt Helsinki-Travemünde mit Finnlines inkl. 1 Übernachtung (2-Bett-Kabine innen), Mahlzeitenpaket an Bord (1 x Dinner superior, 1 x Brunch) ✓ 9 x Übernachtung in gehobenen Mittelklassehotels ✓ 9 x Frühstück in den Hotels ✓ 8 x Nachtessen in den Hotels ✓ 1 x Nachtessen in einem Lübecker Restaurant ✓ Sämtliche Führungen & Besichtigungen gemäss Programm ✓ Interessante Stadtführungen in Hamburg & Helsinki ✓ Eintritt Puijo Aussichtsturm bei Kuopio ✓ Besuch im Weihnachtsdorf in Rovaniemi ✓ Eintritt Arctic Snow Hotel Führung und Getränk serviert im Eisglas (alkoholisch) ✓ Besuch Huskyfarmvotre inkl. Huskysafari (inkl. Kleidung) Choisissez date de voyage ✓ Nordlichterjagd mit Marshmallows am Lagerfeuer ✓ Eintritt & Führung Arktikum ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie: Notre prix spécial pour vous Preis pro Person im Doppelzimmer /-kabine

in gehobenen Mittelklassehotels Fr. 3999.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag (Hotels): Fr. 1099.Kabinenzuschläge Fähre: - Doppelkabine aussen (10 m2): Fr. 115.- Doppelkabine aussen (16 m2): Fr. 220.- Einzelkabine innen: Fr. 290.Ausflug Rentierfarm (inkl. Kleider): Fr. 260.Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung) Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen & Zürich

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RATGEBER

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Haushalt

von Tieren und Kleinkindern platziert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft ungiftige Zimmerpflanzen wie Grün­ lilie, N ­ estfarn, Ufopflanze oder Calathea. Muss ich neue Pflanzen umtopfen?

Ja. «Pflanzen werden aus der Produktion als Rohprodukt verkauft und brauchen ­einen grösseren Topf mit frischer Erde», erklärt ­Goppelt. Oft befinden sich die Pflanzen beim Kauf nämlich in einem Topf mit sogenannter Anzuchterde, die klumpig wird, wenn Wasser dazukommt. Dadurch können die Wurzeln faulen. Welche Erde brauchen sie?

Eine gute Zimmerpflanzenerde mit einer lockeren Struktur. Meist enthält diese ­Holzfasern, Bims und gebrochenen Blähton. So können die Wurzeln gut atmen. «Eine Alternative ist ein mineralisches Substrat», sagt Raffaela Goppelt.

Das mögen

Zimmerpflanzen Pflanzen bringen Farbe, Ruhe und Atmosphäre in jeden Raum. Worauf beim Kauf zu achten ist und wie die richtige Pflege geht. Text: Barbara Scherer

Wie wähle ich die richtige ­Zimmerpflanze aus?

«Wichtig ist, dass die Pflanze zum Standort passt, nicht umgekehrt», sagt Raffaela Goppelt, Mitarbeiterin beim Schweizer ­Zimmerpflanzen-Start-up Feey in Uzwil SG. Ist die Zimmerecke hell und hat direkte Sonne, gehört eine Pflanze hin, die genau das mag. Auf dem Etikett am Topf ist oft vermerkt, wie viel Licht und Wasser eine Pflanze braucht. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass die Blätter gesund und kräftig sind und keine Flecken haben. Auch Schädlinge darf es keine an der Pflanze haben.

Foto: Adobe Stock

Welche Pflanze eignet sich für Einsteiger?

Wichtig ist, dass Zimmerpflanzen für Anfänger pflegeleicht sind und Fehler wie zu viel giessen vergeben. Dafür eignen sich etwa Bogenhanf, Glückstaler, Efeutute, ­Aglaonema und Grünlilie.

Und für Fortgeschrittene?

Farne oder vielfarbige Sorten wie die Monstera deliciosa variegata brauchen konstante Bedingungen und mehr Fingerspitzengefühl. Aufwendiger sind auch Bonsais. Sie müssen regelmässig zurückgeschnitten werden. Wo stelle ich Pflanzen am besten hin?

Möglichst nah an ein Fenster, maximal 1 bis 1,5 Meter ­davon entfernt. Dabei sollten die Pflanzen weder Zugluft noch praller Mittagssonne ausgesetzt sein. «Jede Pflanze hat ihre ­eigenen Vorlieben», sagt die Expertin. In den meisten Geschäften gibt es beim Kauf Pflegeinfos zur Pflanze.

Wie pflege ich sie am besten?

Abgestorbene Blätter können einfach abgezupft oder geschnitten werden. Regelmässiges Entstauben der Blätter hilft den Pflanzen bei der Photosynthese. «Am wichtigsten ist aber das richtige Giessen», sagt Goppelt. Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser. Dann bildet sich Staunässe im Topf, und die Wurzeln sterben ab. Zur Kontrolle den Finger etwa 3 bis 4 Zentimeter in die Erde stecken und nur giessen, wenn die Erde dort trocken ist. Im Sommer brauchen die meisten Zimmerpflanzen mehr Wasser als im Winter. Während der Wachstumsphase von März bis September brauchen sie zudem alle zwei bis vier Wochen Flüssigdünger oder alle drei Monate einen Langzeitdünger. Wie erkenne ich, ob ihr was fehlt?

Ein Zeichen für zu viel Wasser sind gelbe Blätter. Braune Spitzen an den Blättern ­zeigen an, dass die Luft zu trocken ist. Sind die Blätter schlaff, spricht das für Wassermangel oder Wurzelfäule. «Werden die Blätter klein und blass, fehlt der Pflanze Licht», sagt Raffaela Goppelt.

Fürs Pflanzenwohl

Worauf ist bei Haushalten Kindern und Tieren zu achten?

Die meisten tropischen Pflanzen sind für Katzen, Hunde und auch Menschen giftig. Sie sollten deshalb immer ausser Reichweite

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GENUSS

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Günstig kochen

Günstig, einfach, gut Vier Gerichte, die dein Portemonnaie jetzt besonders schonen – und für die du maximal 30 Minuten in der Küche stehst. Text: Angela Obrist

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GENUSS

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Günstig kochen

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pro P r. 3.– erson Käsetoast mit Spiegelei Käseschnitten einmal anders: Brotscheiben werden mit Schinken und einer Ei-Käse-FrühlingszwiebelMischung im Ofen ­gebacken, dann kommen Spiegeleier drauf.

Asiatische PouletGemüse-Pfanne Hauptgericht für 4 Personen 400 g Pouletgeschnetzeltes Salz 4 EL Erdnussöl 1 Beutel Asia-Gemüsemischung à 250 g 1 ½ TL Maisstärke ca. 2 TL Sambal Oelek ca. 3 EL Sojasauce 2 dl Bouillon, z. B. Geflügel ½ Bund Koriander, nach Belieben 1. Pouletgeschnetzeltes mit Salz

würzen. Die Hälfte des Öls in ­einem Wok oder einer weiten Bratpfanne erhitzen, Fleisch darin in 2 Portionen je ca. 3 Minuten anbraten. Aus dem Wok ­heben, zugedeckt warm halten.

ca . F

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Spaghetti al tonno Mit Thon aus der Dose wird mit diesem Rezept schnell und einfach das schmackhafte ­klassische Pasta-Gericht Spaghetti al tonno.

2. Im Bratsatz mit restlichem Öl

Asia-Gemüsemischung ca. 2 Minuten rührbraten. Stärke, Sambal Oelek und Sojasauce verrühren, Bouillon dazugeben. Zum Gemüse giessen und köcheln lassen, bis sie bindet.

%

3. Fleisch dazugeben, nur noch

heiss werden lassen. Mit Koriander garnieren. Dazu passt Reis, z. B. Jasminreis.

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Mehr Spargeschichten auf Seite 20


20

GENUSS Günstig kochen

Fortsetzung von Seite 19

ie Famgiler Ha

Sparallüren Die eine kauft M-Budget, der andere geht auf die Jagd, und die dritte sucht gezielt reduzierte Artikel. Vier Menschen erzählen, wie sie beim Kochen sparen und was ihnen sonst noch wichtig ist. Text: Pascal Amri

Fotos: Julius Hatt

Ohne Kompromisse geht es nicht Hagers sind eine sechsköpfige Familie aus Bichelsee TG. Damit alle satt werden, kocht Mutter M ­ artina nahrhaft und aus­gewogen. Sie plant gut, nutzt, was der Garten hergibt, und bleibt flexibel beim Einkauf.

Welches Menü macht die ganze Familie glücklich?

Selbst gemachte Lasagne. Das mögen alle durchs Band weg. Mit Fleisch. Mein Mann, mein Sohn und die älteste Tochter arbeiten


GENUSS

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Günstig kochen

Martina (42) und ­ Roman (47) Hager mit Marissa (14, r.) und Joeline (11). Nicht im Bild: Enrique (18) und ­Delicia (17). ­Martina ist Religions­ lehrerin, Roman Last­ wagenmechaniker.

Latifa Khallaf (52) ist Pflegefachfrau und lebt mit M ­ ann und zwei Söhnen in Münsingen BE.

alle handwerklich – da kommt Fleisch fast in jedem Menü vor. Worauf legen Sie Wert beim Kochen?

Dass aus Resten wieder etwas Neues entsteht. Wenn ich heute Teigwaren m ­ ache, gibts morgen einen Teigwaren­salat mit Schinkenwürfeli, Peperoni und Gurken. Was sind Ihre Spartricks?

Das Fleisch kaufen wir auf Vorrat und frieren es ein. In der Migros im Dorf gibts eine Tiefkühltruhe mit den reduzierten Artikeln. Da fand ich kürzlich Pouletgeschnetzeltes – so gabs dann am nächsten Tag Riz Casimir statt Spaghetti.

%

Was machen Sie sonst noch, um zu sparen?

Vieles machen wir selbst: Im Herbst ­haben wir immer viele Trauben, das gibt Gonfi. Und dieses Jahr kommen die ­Zucchetti extrem, die legen wir mit Curry ein. Wo machen Sie keine Kompromisse?

Wenn du aufs Budget schauen willst, musst du Kompromisse machen. Ihr günstigstes Menü?

Fotzelschnitten mit Apfelmus. Wenn ich Äpfel habe, die mehlig werden, koche ich sie ein, bevor ich sie wegschmeissen muss. Was ist Ihr Koch-Hack?

Aufläufe sind sehr dankbar – da kann man fast alles reinschmeissen.

%

Optigal Pouletgeschnetzeltes Schweiz, 2 × 350 g Fr. 15.70 statt 23.45 Aktion: 33 %, vom 20. bis 26. August

La Khaltilfa af

«Gewürze sind Heimat»

Monini Classico extra vergine 1 l Fr. 10.72 statt 16.– Aktion: 33 % auf das gesamte Monini-­ Olivenöl- Sortiment, ab 2 Stück, vom 20. bis 26. August

Kurkuma, Kardamom und Koriander dürfen in Latifa Khallafs Küche nicht fehlen. Ihre Leidenschaft fürs ­Kochen brachte sie vor über 30 Jahren mit in die Schweiz – heute fühlt sie sich in beiden Küchen zu Hause.

Was aus der marokkanischen Küche darf bei Ihnen nicht fehlen?

Gewürze. Sie sind Heimat. Kurkuma brauchen wir viel, Ingwer kommt in viele Gerichte, gemahlene Fenchelsamen, Kardamom. Und Koriander! Das alles gehört einfach in meine Schublade. Und Olivenöl – marokkanisches Olivenöl ist der Geschmack meiner Kindheit.

­ eperoni. Dazu ein bisschen Brot. Wenn P meine Jungs da sind, mache ich Teigwaren mit Thon an einer M-Budget-Tomatensauce, die ist sehr fein. Was ist Ihr Spartrick?

Aktionen. Und M-Budget-Produkte: Sie ­machen mittlerweile fast die Hälfte meines Wägelis aus.

Wie stehen Sie zur Schweizer Küche?

Von wem haben Sie kochen gelernt?

Ich mag Raclette mittlerweile genauso wie Züri-Gschnätzlets und Bratensauce. Bei mir gibts einmal Tajine (Lamm-Gemüse-Eintopf), dann Couscous, dann Rösti mit Bratwurst.

Die marokkanische Küche hat mir natürlich meine Mutter beigebracht. Ein Mädchen musste kochen können, ich bin meiner ­Mutter sehr dankbar für alles, was ich gelernt habe.

Was ist Ihr günstigstes Menü?

Wenn ich nur für mich koche, mache ich Shakshuka – das sind pochierte Eier in einer Tomatensauce mit Zwiebeln und

Mehr Spargeschichten auf Seite 22


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GENUSS Günstig kochen

s Tobia in Näpfl

Fortsetzung von Seite 21

Aus Wald und Wasser Ob Reh, Egli oder Steinpilze: Tobias Näpflin weiss, woher sein Essen kommt. Jagen, Fischen und Sammeln sind für ihn Leidenschaft und helfen, Geld zu sparen.

Tobias Näpflin (30) hat im ­August die Ausbildung zum Metzger begonnen. Er lebt in einer WG in Unterseen BE.

Sie sind Jäger, Fischer, Pilzler und ­Metzger in Ausbildung. Wie beeinflusst das Ihren Bezug zu Lebensmitteln?

Grundsätzlich sind das alles einfach weitere Quellen für mich, um mein Gefrierfach zu füllen und meine Vorräte aufzustocken. Klingt ziemlich nüchtern.

Es sind auch irre schöne Hobbys. Und sie helfen mir beim Sparen. Fische kann man

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GENUSS

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Günstig kochen

Stephanie (34) und Charly (37) Kaderli mit ihren Kindern Freya (5), Liam (2) und Aveline (7, v. l.). Stephanie ist Schulleiterin, Charly arbeitet als ­Verkaufsleiter bei einem Lebensmittelunternehmen.

filetieren oder ganz einfrieren. Gejagtes kann ebenfalls in den Tiefkühler. Und dann gibt es so viele Arten von Pilzen. Worauf legen Sie Wert beim Kochen?

Genuss. Es muss fein sein. Ghoue oder ­gstoche. Was ist Ihr günstigstes Menü?

Puh. Wahrscheinlich 500 Gramm Rösti mit drei Spiegeleiern. Da fehlt jetzt halt das Gemüse. Wie sparen Sie?

Wenn wir in die Migros reinlaufen, schauen wir uns immer zuerst die reduzierten Artikel an. Dort gibts oft irgendwelche veganen Schnitzel im Doppelpack – die kaufe ich und friere sie ein. Wo machen Sie keine Kompromisse?

Ich muss eigentlich nie Kompromisse ­machen. Ich versuche, mich möglichst an unverarbeitete Produkte zu halten, dafür zahlst du meist nicht viel. Und ich stecke viel Hingabe in die Zubereitung.

ie Famielrli Kad

«Meine Kinder würden am liebsten jeden Tag das Gleiche essen» Fünf hungrige Mäuler, unterschiedliche Vorlieben, ein hektischer Alltag: Bei Stephanie Kaderli und ihrer Familie aus Oberdiessbach BE ist der Menüplan Verhandlungssache. Keine Diskussionen gibts allerdings beim Käse.

Was ist Ihr Koch-Hack?

Scharfe Messer. Warum scharfe Messer?

Es trägt massgeblich zum Esserlebnis bei, ob man die Zwiebeln klein hacken kann – oder ob man sie am Schluss eher z­ erdrückt, weil die Klinge versagt. Kann dir das Risotto versauen.

Worauf legen Sie Wert beim Kochen?

Was ist Ihr günstigstes Menü?

Es muss schnell gehen, aber auch gesund sein. Und es soll etwas sein, das alle gern ­haben. Eine Herausforderung mit K ­ indern, die am liebsten jeden Tag das G ­ leiche essen würden.

Rösti mit Spiegelei, das kommt immer gut an.

Teigwaren mit Fleischkügeli und Bratensauce. Und Broccoli – immerhin.

Früher dachte ich: Ich werde immer nur Bioeier kaufen. Dann hat Liam, mein Sohn, angefangen, sechs Eier pro Tag zu ­essen – irgendwann konnte ich keine ­ Bioeier mehr kaufen. Das geht brutal ins Geld.

Welchen Stellenwert hat das Essen bei Ihnen?

Also muss man als fünfköpfige Familie Kompromisse machen?

Wir essen zusammen als Familie. Es gibt keine Handys am Tisch. Man bleibt am Tisch, bis man fertig ist. Die Kinder müssen nicht aufessen, aber sie müssen ­ alles probieren.

Man kommt nicht drum herum. Obwohl: Der einzige Käse, den unsere Kinder essen, ist Luzerner Rahmkäse. Da können noch so viele andere Käsesorten in Aktion sein – es bringt mir nichts.

Was möchten die Kinder denn jeden Tag essen?

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Wo machen Sie keine Kompromisse?


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GENUSS Eingeklemmtes

Unsere liebsten Sandwiches

Zwei Brothälften, unzählige Möglichkeiten für schmackhafte Füllungen: Fünf Migros-Foodies verraten, wie ihr liebstes Eingeklemmtes gelingt. Aufgezeichnet von: Angela Obrist

Flavia Zarro, Themenverantwortliche Kulinarik

Mit knusprigem Speck «1995 in London schwärmte mir eine Kollegin vom ‹besten Sandwich der Welt› vor: dem legendären BLT, das Kürzel steht für Bacon (Speck), Lettuce (Blattsalat) und Tomaten. Mit wenig Geld und noch weniger Ahnung kaufte ich mir daraufhin ein zerquetschtes Sandwich mit viel Mayonnaise – kein Wow-Moment. Zum Glück gab ich dem BLT später eine zweite Chance und bin heute ­ begeistert von diesem Klassiker. Dafür brate ich Specktranchen in einer Bratpfanne knusprig, lasse sie auf einem Haushaltpapier abtropfen. Inzwischen röste ich im Speckfett zwei Toastscheiben beidseitig goldbraun. Dann bestreiche ich das Brot mit etwas Mayonnaise, belege es mit Speck, Salatblättern und Tomatenscheiben und deckle das Ganze mit dem zweiten Toast.»

Daniel Tinembart, Rezeptautor

Vom Grill «Zuerst halbiere ich Focaccia-Brot horizontal und bestreiche die Hälften mit etwas Pesto, alternativ passt auch Kräuterbutter. Dann belege ich das Brot mit grillierten Scheiben von Auberginen oder Zucchetti, mit Schinken und Mozzarella. Für mehr Pep beträufle ich es mit etwas Chiliöl und

verteile frischen Rucola darauf. Dann kommt es in einen SandwichToaster oder -Grill, bis der Käse geschmolzen und das Brot schön knusprig ist. Wer möchte, kann es auch auf den Grill geben und bei kleiner Hitze für 10 Minuten grillieren und dabei einmal wenden.»


GENUSS

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Eingeklemmtes

Dinah Leuenberger, Redaktorin

Aus der Bratpfanne «Der Geschmack von hauchdünner Mortadella, die fast wie Butter auf der Zunge zergeht? Fulminant! Noch besser wirds, wenn die italienische Wurst in der Bratpfanne eine leichte Kruste bekommt. Aufschnitt an­ braten! So wird die Mortadella zur Hauptkomponente von Anthony Bourdains Lieblingssandwich. Der verstorbene Starkoch und Food-TVHaudegen schwörte auf diese ein­ fache, aber überzeugende Kombi – ich tue es ihm nach: Häufchen à 2–3 Scheiben Mortadella mit wenig Öl in der Bratpfanne anbraten. Wenden und je mit einer Scheibe ProvoloneKäse belegen, bis dieser schmilzt. Ein Brötchen in derselben Pfanne anrösten. Mit je 1 EL Mayonnaise und Dijon-Senf bestreichen und mit 2–3 Mortadella-Käse-Häufchen belegen. Reinbeissen, geniessen!»

Citterio Mortadella

Fotos: Adobe Stock, Getty Images, Sabine Braun, Lukas Lienhard, Nik Hunger (3)

90 g Fr. 3.50

Angela Obrist, Redaktorin

Immer mit Frucht «Ich finde süss-salzige Kombinationen aufregend, zum Beispiel Älplermagronen mit Apfelmus. Deshalb kommt in meine Eingeklemmten immer eine Frucht, aktuell Nektarinen, weil sie Saison haben. Zuerst halbiere ich ein rustikales Brötchen und bestreiche eine Hälfte mit grobkörnigem Senf. Darauf kommen dünne Scheiben rezenter Käse oder Tofu (den ich zuvor mit Sojasauce und Knoblauch mariniert und knusprig angebraten habe). Dann die in dünne Spalten geschnittene Nektarine. Fürs i-Tüpfli sorgen ein paar Tropfen Honig und einige Minzeblättchen. Im Herbst landen bei mir Trauben oder Birne im Sandwich, und wenn keine frischen Früchte da sind, greife ich zu Trockenfrüchten wie Aprikosen.»

% Claudia Schmidt, Redaktorin

Mit Thunfisch «Ich liebe ein frisches Thunfisch-Sandwich. Es soll saftig sein, aber nicht durchgeweicht. Deshalb gebe ich die Füllung zwischen zwei Salatblätter. Zuerst bestreiche ich zwei Baguettehälften mit etwas Mayonnaise und Senf. Dann kommt auf eine Hälfte das Salatblatt, darauf gut abgetropfter Thon aus der Dose, in Ringe geschnittene rote Zwiebel, Tomatenscheiben

und Mais aus der Dose. Noch ein Salatblatt und dann die andere Brothälfte. Für mehr Frische sorgen ein Spritzer Zitronensaft, Kapern und, wer mag, ein paar Chiliflocken. ­Praktisch für ein Picknick: Ich rühre aus allen Zutaten eine Füllung an, die ich getrennt vom Brot mitnehme. Mein Sandwich bestreiche ich erst kurz vor dem Essen.»

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MEINE REGION

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Migros Zürich

Simon Ehammer in Topform: Springt der frischgebackene Weltmeister auch in Zürich zum Sieg?

Zürich auf

Grosses Kino im ­ausverkauften Stadion

Weltklasseniveau

Text: Fabian Weidmann; Foto: Weltklasse Zürich

Vom 25. bis 27. August verwandelt sich die Limmatstadt wieder ins Mekka der Leichtathletik. Drei Highlights stehen im Zentrum der Veranstaltung.

Beliebteste Trainingsstunde der Schweiz

Höhenflüge im ÖV-Herz

Am 25. August treffen die Stars von heute auf die Stars von morgen. Zum Auftakt der Leichtathletiktage in Zürich absolvieren Kinder und Jugendliche im Stadion Letzigrund traditionell eine Übungseinheit mit nationalen und internationalen Stars des Sports. Neben Tipps und Tricks sind dabei auch Selfies und ­Autogramme sehr beliebt.

Am 26. August verwandelt sich der Zürcher Hauptbahnhof in eine Wettkampfarena für die weltbesten Stabhochspringerinnen. Ob Sportbegeisterte oder international Reisende: Die Stehplätze für das Spektakel sind frei zugänglich und kostenlos. Für die Schweiz wird die Topathletin Angelica Moser um den Sieg springen.

ts h g i l h g i H etzi­ im Ld und grun HB! im

Die eigentliche Show folgt am 27. August, wenn die Weltelite im Letzi­grund aufläuft. In den Disziplinen Weit-/Hochsprung, Hürden, Sprints, Mittel-/Langstrecken, Kugelstossen und Speerwurf kämpfen sie um den Sieg. Für die Schweiz sind unter anderem Simon Ehammer (Weitsprung), Ditaji Kambundji (Hürden) und Audrey Werro (800 m) am Start. Das Publikum sorgt für eine einmalige Atmosphäre. Wer nicht live vor Ort ist, kann das Meeting am TV live mitverfolgen.

Die Migros verpflegt die Weltklasse

Die Migros ist als langjährige Sponsorin ein wichtiger Teil des Events – vor allem, wenn es um das leibliche Wohl der Sportstars geht. Die Catering Services der Migros Zürich übernehmen die Verpflegung der Athle-­ tinnen und Athleten sowie ihrer Betreuenden im Hotel.


Migros Limmatplatz Feier mit uns am Samstag, 22. August

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Migros Limmatplatz Limmatstrasse 152, 8005 Zürich Montag – Samstag: 7.30 – 20 Uhr

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MEINE REGION

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Migros Zürich

Am Som­ merfest in Rüschlikon werden die heissen Tage mit ­einem aus­ erwählten Kultur­ programm ­zelebriert.

Sommerfest im Park im Grüene, Rüschlikon Samstag, 29. August Programm ab 20.15 Uhr Eintritt kostenlos Aktuelle Infos zur Durchführung: → parkimgruene.ch

Sommerzauber

im Park

Foto: zVg / Anja Reusink

Der Rüschliker Park im Grüene verwöhnt seine Gäste in der warmen Jahreszeit mit einem Kulturprogramm. Höhepunkt ist das Sommerfest vom 29. August. Kriminacht, Erlebnisweg, Bibliobus: blikum in Rüschlikon eine Freude Von Frühling bis Herbst bietet der machen. So gehts auch dem Res­ Park im Grüene in Rüschlikon ein taurant Park im Grüene, das von den spannendes Kulturprogramm. «Die Catering Services der Migros Zürich Organisation macht mir grossen betrieben wird. Das RestaurantSpass, weil ich Menschen gerne eine team kümmert sich am Fest um die Petra Freude bereite», so Petra Kübler. Sie ganze Verpflegung. Während es drin­ Kübler ist Projektleiterin im Kulturprozent nen die regulären Menüs anbietet, der Migros Zürich. Sie sagt: «Ich mag, dass betreibt es draussen mehrere Food-Stände. man bei Veranstaltungen im Park direkt Diese bieten feine Sommerklassiker wie erfährt, ob sie bei den Gästen ankommen. Kalbsbratwurst, Pommes oder das ParkfestMan muss nur in die Gesichter schauen.» Sandwich mit Pulled Beef an. Mit einem grossen Schmunzeln erinnert sich Kübler an einen kleinen Jungen, der mit Musik und Wasserspiel einem Film nicht zufrieden war und sie das Los gehts auf der Bühne um 20.15 Uhr. Der sofort wissen liess: «Das Feedback war an­ Schweizer Sänger Andryy begeistert zuerst ders als erhofft, aber es war direkt und ehr­ mit seinen Mundartsongs. Danach gibts ein lich.» Auf freudige Reaktionen hofft sie nun Wasserspiel. «Auf dieses freue ich mich spe­ besonders beim Saisonhighlight des Parks ziell. Ich bin fasziniert vom Zusammenspiel im Grüene: beim Sommerfest. von Licht und Wasser», sagt die langjährige «Das Sommerfest ist einfach für alle, die Kulturprozent-Mitarbeiterin. Der Eintritt ist an einem schönen und lauen Sommerabend frei. Die Gäste werden gebeten, möglichst Lust auf ein bisschen Kultur haben», betont mit dem ÖV anzureisen. «Nun hoffe ich nur die Projektleiterin. Mit der Veranstaltung noch auf gutes Wetter. Ich bin es ganz genau möchte sie besonders dem treuen Stammpu­ am Beobachten», sagt Kübler.

Ticketverlosung Greifenseelauf

Gratisstarts für ausverkauften Halbmarathon Was viele als schöne Ausflugs­ strecke mit Velo, Inlineskates oder Laufschuhen nutzen, wird einmal im Jahr zur Renn­ strecke: der Weg rund um den Greifensee. Mit jährlich bis zu 15 000 Teilnehmenden ist der Greifenseelauf in Uster ein riesiger Volksanlass. Am 19. September stehen wieder der Halbmarathon rund um den See sowie kür­ zere Distanzen und Familien­ läufe auf dem Programm. Der Halbmarathon ist be­ reits ausverkauft, aber mit etwas Glück kannst du trotz­ dem starten: Die Migros Zü­ rich als Hauptsponsorin ver­ lost 20 Gratisstarts für die Einzelkategorien. Pack deine Chance und nimm bis 25. Au­ gust am Wettbewerb teil. Mehr Infos:


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MEINE REGION

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Migros Zürich

Alles Tango!

Daniel Aranda und seine ­Tanzpartnerin Johanna Aranda bilden im Tango eine hinreissende Symbiose.

Text: Anne-Cathérine Schürmann; Foto: zVg

Im Tanzwerk101 findet ab September ein Tangokurs für Anfänger statt. Lehrer Daniel Aranda tanzt seit seiner Kindheit und führt souverän und routiniert durch den Kurs.

Der Mann beginnt mit dem lin­ ken Fuss nach vorn, geht zwei­ mal vor, tanzt einen Wiegeschritt und schliesst mit einem Seiten­ schritt ab, während die Dame entgegengesetzt rückwärts star­ tet. So lautet die Grundschritt­ folge im Tango. Doch zwischen der Theorie und der fliessenden Bewegung auf dem Parkett liegt noch ein wichtiger Schritt: die Abfolge in den eigenen Körper zu übertragen. Und genau dafür ist Daniel Aranda da. Tanguero seit Kindheit

Ab September bringt der gebür­ tige Argen­tinier die Leidenschaft des argentinischen Tangos ins Zürcher Tanzwerk101. Aranda lebt den Tango seit seiner Kind­ heit: Bereits mit sieben Jahren

lernte er das Instrument Bando­ neon, mit acht Jahren entdeckte er dank seines Grossvaters die Welt des Tangotanzes. «Mein Grossvater hat mir die Geschichte und die Kultur des Tangos mit viel Liebe vermittelt. Er hat meinen Weg entscheidend geprägt», erzählt Aranda. Seine ersten Auftritte absolvierte er dann bereits als Neunjähriger. Später liess er sich in ­Buenos Aires ausbilden, tanzte auf den berühmten Strassen Florida und Lavalle und stand mit ­renommierten Tangokünstlern auf internationalen Bühnen. Neben seiner Karriere als Tänzer entdeckte Aranda früh seine Leidenschaft fürs Unter­ richten. Als Assistent erfahrener Tangolegenden sammelte er

wertvolle ­pädagogische Erfah­ rungen. «Tango bedeutet für mich Begegnung, Kommunika­ tion und Vertrauen. Dieses Ge­ fühl möchte ich weitergeben», sagt er. Besonders wichtig sei ihm die persönliche Begleitung seiner Kursteilnehmenden: ­«Jeder Mensch lernt anders. Es begeistert mich, individuelle Fortschritte mitzuerleben.» Der Kurs im Tanzwerk101 richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger. «Die Teilneh­ menden sollen ohne Hemmun­ gen einsteigen können», sagt Aranda. Deshalb steht das ­Wohlbefinden im Vordergrund: Bequeme Kleidung erleichtert die Bewegungen und sorgt für ein angenehmes Tanzgefühl. Frau darf aber auch gern einen

Rock und Schuhe mit leichtem Absatz tragen. «Alles, worin man sich wohlfühlt, ist willkom­ men», fasst Aranda zusammen. Kursstart am Do, 3.9., sechs Lektionen à 80 Minuten bis 8.10., jeweils 20 bis 21.20 Uhr Preis ganzer Kurs: Fr. 180.– Schnupperlektion möglich am 3.9. für Fr. 30.– Mehr Infos:


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LEBEN

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3. Regelmässige Dividendenausschüttun-

gen bieten Anlegerinnen und Anlegern zusätzliche Flexibilität. Sie können als laufendes Einkommen genutzt oder wieder investiert werden. Wer sich für die Wiederanlage entscheidet, kann über viele Jahre hinweg zusätzlich vom Zinseszinseffekt profitieren. Risikominimierung durch ­Diversifikation

Frage

Dividendenaktien –

welche Vorteile bieten sie mir?

Dennoch sind Dividendenaktien nicht frei von Risiken. Aktienkurse können fallen, und Unternehmen können ihre Ausschüttungen reduzieren oder ganz streichen. Deshalb empfiehlt es sich, das Vermögen breit über verschiedene Unternehmen, Branchen und Regionen zu streuen – beispielsweise über Fonds oder ETFs mit Schwerpunkt auf dividendenstarken Unternehmen. So sinkt das Risiko, während das investierte Kapital langfristig wachsen kann. Ob Dividendenaktien zur persönlichen Anlagestrategie passen, hängt von den individuellen Zielen, dem Anlagehorizont und der eigenen Risikobereitschaft ab. Wer eine Investition in dividendenstarke Unternehmen in Betracht zieht, sollte sich von einer Finanzexpertin oder einem Finanzexperten beraten lassen.

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Antwort

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LEBEN Zwischennutzung

Ein altes Stadion blüht auf

Das Fussballstadion Gurzelen in Biel steht vor dem Abbruch. Und erlebt einen zweiten Frühling: als Kino, Buvette, Möbelwerkstatt, Gärtnerei, Tennisplatz, Begegnungsort und vieles mehr. Text: Pierre Wuthrich

Fotos: Ephraim Bieri

Mitten im Stadion können Tennisspieler auf zwei edlen Rasenplätzen trainieren.


LEBEN

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Zwischennutzung

Die Buvette ist ein beliebter Treffpunkt.

Sozialpädagoge Janosch Märker (l.) und Martin Messerli beim Gärtnern

E

s gibt Klänge, die sind eleganter als andere. Der satte Aufprall ­eines Tennisballs auf dem Rasen gehört dazu. Zwei Spieler liefern sich an diesem Frühsommernachmittag ein Duell, der Platz ist makellos gepflegt wie in Wimbledon. Doch wir sind nicht am Centre Court, sondern mitten in Biel im alten Fussballstadion Gurzelen. «Unsere beiden Plätze sind in der Schweiz einzigartig. Hier trainieren Amateure genauso wie Profis», sagt Rémy Studer (64). Nach dem Spiel treffen wir ihn vor einem alten Bus, der den Spielerinnen und Spielern als Aufenthaltsraum dient. Studer ist im ­Vorstand des Tennisclubs Champagne, der die Plätze betreibt: «Die Idee, in diesem ­verlassenen Stadion auf der edelsten Spielfläche überhaupt zu spielen, hatte am Anfang schon etwas Rebellisches», erzählt er. Die zwei Tenniscourts – exakt auf 0,9 Zentimeter Rasenlänge geschnitten – sind jedoch nur eine von vielen Besonderheiten in diesem eigentlich abbruchreifen Stadion. «Rund 60 Projekte haben hier eine Heimat gefunden. Eine Bedingung gilt für alle: Sie müssen öffentlich zugänglich sein», erklärt Simeon Passerini (33), Vorstandsmitglied des Vereins Terrain Gurzelen. Dieser betreibt das ehe­ malige Stadion seit zehn Jahren im Einverständnis mit der Stadt, der Eigentümerin. Ein Teil der Nordtribüne ist heute ein Open-Air-Kino, in den ehemaligen Toiletten wurde eine Möbelreparaturwerkstatt eingerichtet, und unter der Tribüne wird gemalt. Simeon Passerini selbst betreibt eine Holzwerkstatt gleich neben dem Tennisclub.

«Hier kann jede und jeder vorbeikommen – um einen Tisch abzuschleifen, kleine Möbel zu bauen oder ein Schneidebrett herzustellen. Ich berate und stelle die Werkzeuge zur Verfügung», sagt der Holzingenieur. Im vergangenen Jahr hat er für das Projekt «Treffpunkt im Schatten» rund zehn Bänke gezimmert. Sie wurden im ganzen Stadion an lauschigen Orten aufgestellt, um Begegnungen zu fördern (siehe Seite 39). Zusammenleben neu denken

Austausch steht überhaupt im Zentrum des Engagements des Vereins. «Hier ist wirklich jede und jeder willkommen – ob links oder rechts, jung oder alt, aus dem Quartier oder von anderswo», sagt Passerini. Sein Ziel: Das alte Stadion soll ein Ort sein, an dem das Zusammenleben neu gedacht wird. Der Weg dorthin war nicht immer einfach. «Wir mussten Angebote schliessen, die sich nicht an die Öffentlichkeit richteten. Und mit Unterstützung der Polizei haben wir Dealer von den Tribünen vertrieben», erinnert sich Passerini. Inzwischen hat sich das Gelände beruhigt. Hinter seiner Werkstatt wird fleissig gegärtnert. Auf 1300 Quadratmetern baut der Verein «langSamer» Kartoffeln, Peperoni, Himbeeren und vieles mehr an – gemeinsam mit rund 50 Menschen, die im Leben Steine in den Weg gelegt bekommen haben. Einer von ihnen ist Martin Messerli (44). Seit einem Zeckenstich mit acht Jahren leidet er an chronischer Borreliose, die ihn immer wieder lähmt. «Ich komme dreimal pro Woche hierher, ziehe Setzlinge und

«Hier ist wirklich jede und jeder ­willkommen – ob aus dem Quartier oder von anderswo.» Simeon Passerini, Verein Terrain Gurzelen

Fortsetzung auf Seite 39


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LEBEN

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Zwischennutzung

Fortsetzung von Seite 37 pflege die Beete. Zu sehen, wie alles wächst, ist ein grosses Glück.» Ein Teil der Ernte wird an Restaurants und einen Bioladen geliefert, der Rest geht an die Nachbarschaft. «Wir betreiben eine Art solidarische Landwirtschaft. Privatper­ sonen können bei uns ein Beet mieten. Wir kümmern uns um den Anbau – und sie ver­ pflichten sich im Gegenzug, die Ernte ihres Beets zu marktüblichen Biopreisen zu er­ werben», erklärt der Sozialpädagoge Janosch Märker (37), der das niederschwellige Gar­ tenprojekt betreut. Vergänglichkeit als Stärke

Die Zeit vergeht schnell auf dem Terrain Gurzelen, schon neigt sich der Nachmittag dem Abend zu. Während die Gärtner ihre Werkzeuge in einen Bauwagen verstauen, erwacht die Buvette zum Leben. Seit drei Jahren führen Sumi Sommer (49) und ­Eva-Maria Berth (45) das Lokal unter der Nordtribüne. Er arbeitete früher als Lehrer, sie als Sozialpädagogin. «Wir bereuen unseren Berufswechsel nicht. Wenn man mit einem System nicht mehr einverstanden ist, muss man es ver­ lassen. Hier liegt es an mir, ob ich schlechte Laune habe», sagt Sommer. «Unsere Stamm­ gäste sind zu Freunden geworden – und un­ sere Freunde zu Stammgästen», sagt Berth lachend, sie schätzt es, dass sich hier Men­ schen aus dem Quartier und Angestellte der umliegenden Firmen begegnen. Auch Hoch­ zeiten hat man schon hier gefeiert.

Simeon Passerini vor der Holzwerkstatt: «Ich berate und stelle die Werkzeuge zur Verfügung.»

Migros fördert Begegnungen Die Stiftung für Sprach- und ­ ildungsförderung und MigrosB Engage­ment unterstützen mit dem Förderprogramm «ici. gemeinsam hier» gezielt ­Projekte, die Menschen ­zusammenbringen und den ­Zusammenhalt stärken. Im alten ­S tadion in Biel etwa die H ­ olzbänke im Schatten sowie das Garten­ projekt des Vereins «langSamer».

So idyllisch das Leben auf der Gurzelen auch erscheint – eine grosse Ungewissheit bleibt: Das Stadion soll einer Wohnüberbau­ ung weichen. Die konkrete Planung dürfte 2029 beginnen. Fast alle hier hoffen auf ­einen Aufschub. Passerini bleibt gelassen: «Die Schönheit und Stärke dieses Projekts liegen auch in seiner Vergänglichkeit.» Ein Detail dürften die Mitglieder des ­Tennisclubs dereinst aber nicht vermissen: Ihre Dusche ist unter freiem Himmel instal­ liert und das Wasser eiskalt. Sie passt zum unkonventionellen Geist des Ortes, aber sie lässt selbst die besten Spieler erschauern.

Mehr Infos:

Mehr Infos: → terrain-gurzelen.org

→ ici-gemeinsam-hier.ch

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LEBEN

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Kolumne

os r g Mi mos s Ko

Illustration: Sophie Graff; Foto: Paolo Dutto

Was zählt, ist der Austausch mit Menschen Zwei Dinge liebe ich an meinem Job als Filialleiter besonders. Erstens den Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden. Zweitens die Essen mit unseren Jubilaren. Mit vielen Stammkundinnen tausche ich mich regelmässig über gemeinsame Interessen, den Alltag oder die letzten Ferien aus. Fast alle haben eine Meinung zur Entwicklung der Migros, die sie gern mit mir teilen. Diese Gespräche zeigen mir immer wieder, wie eng die Migros mit dem Alltag vieler Menschen verbunden ist. Ein Highlight sind für mich die Jubiläumsessen für Mitarbeitende, die seit 20, 25, 30 oder sogar 45 Jahren bei der Migros arbeiten. 2026 feiern sechs meiner An­ gestellten ein grosses Jubiläum. Ich lasse es mir nicht ­nehmen, sie persönlich nach Zürich ins Restaurant Molino zu chauffieren. Dort werden sie dann verwöhnt mit einer grossen Tavolata. Für mich sind diese Anlässe kleine Zeitreisen. Meine langjährigen Mitarbeitenden erzählen von einer Migros, die ich nur aus Erzählungen kenne: An den Kassen tippten sie die Preise noch von Hand ein und rechneten den Betrag selbst zusammen. Bestellungen bei den Liefe­ ranten wurden telefonisch oder per Fax aufgegeben. Die Verkäuferinnen trugen Schürzen, die Metzger waren ganz in Weiss gekleidet.

Vieles hat sich verändert. Die Migros hat sich gewandelt, die Arbeitswelt auch. Doch etwas ist geblieben: der Stolz, mit dem unsere Jubilarinnen und Jubilare auf ihre Zeit bei der Migros zurückblicken. Das berührt mich jedes Mal. Ich selbst bin «erst» 14 Jahre bei der Migros, hatte aber schon unzählige schöne Erlebnisse. Es hat mich immer gefreut, wenn ich im vergangenen Jahr auf meine Kolumne angesprochen wurde. Dies ist nun die letzte Folge, denn an dieser Stelle erwartet Sie bald ein neues Format. Doch die Migros und vor allem die Menschen, die jeden Tag für sie arbeiten, werden weiter Geschichten schreiben. Und ich freue mich auf weitere bereichernde Begegnungen.

Yves Brunner (41) hat regelmässig über seinen ­ Arbeitsalltag als Filialleiter der Migros ­berichtet. Er arbeitet in Affoltern am Albis ZH. Dies ist seine letzte Kolumne fürs Migros-Magazin.


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Rheinträume von Basel nach Mainz

5 Tage ab CHF 740* p.P.

Amriswilerstrasse 12 | 8570 Weinfelden | Tel. 071 552 40 00 | info@thurgautravel.ch

BASEL–BOPPARD–MAINZ–BASEL MS EDELWEISSbbbbk 1. TAG BASEL Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 15:00 Uhr und um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. TAG SPEYER Schifffahrt entlang des Rheins und Entspannung an Bord. Nach dem Mittagessen Ankunft in Speyer. Von dort unternehmen Sie einen Ausflug(1) nach Schwetzingen mit Besichtigung des eindrucksvollen Schlosses. Am Abend Fahrt Richtung Boppard. 3. TAG BOPPARD–MAINZ Nach einem kurzen Halt in Boppard können Sie während des Frühstücks und bis zur Ankunft in Mainz die Fahrt entlang des «Romantischen Rheins» mit Blick auf die viel besungene Loreley bewundern. Am Nachmittag lernen Sie Mainz, die Geburtsstadt des Buchdrucks, bei einem abwechslungsreichen Rundgang(1) kennen. Zum krönenden Abschluss erwartet Sie ein Besuch der barocken Augustinerkirche. 4. TAG PLITTERSDORF–KEHL Nach der Ankunft in Plittersdorf steht am Nachmittag ein Transfer(1) mit anschliessender Besichtigung eines Abschnitts der Maginot-Linie auf dem Programm. Dabei handelt es sich um ein historisches Verteidigungssystem, das Frankreich in den 1930er-Jahren zum Schutz vor Deutschland errichten liess. Im Anschluss erfolgt die Busrückfahrt nach Kehl und die Wiedereinschiffung der Ausflugsteilnehmer:innen. Am Abend beginnt die letzte Etappe Ihrer Reise in Richtung Basel. 5. TAG BASEL Ausschiffung nach dem Frühstück und individuelle Heimreise. Romantischer Rhein

Plittersdorf

DOMSTÄDTE KÖLN UND SPEYER 24.10.–29.10. 29.11.–04.12.(7) (7) Mit Adventsmärkten

06.12.–11.12.(7) 13.12.–18.12.(7)

27.10.–31.10. 300 02.11.–06.11. 350

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Thurgau Travel Kreuzfahrtleitung • Audio-Set bei allen Ausflügen Preise pro Person in CHF (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1090 2-Bettkabine Hauptdeck 1190 2-Bettkabine MD hinten, franz. Balkon 1290 2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 1390 2-Bettkabine OD hinten, franz. Balkon 1440 2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 1490 Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 190 Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck(6) 0 Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 490 Ausflugspaket (3 Ausflüge) 140 Getränkepaket ohne/mit Alkohol 88/128 (6) Limitierte Kabinenanzahl ohne Zuschlag, regulärer Preis auf Anfrage

8 Tage ab CHF 1490 p.P. Zwischen Rheinromantik und Rheinperlen NEU BASEL–RHEINLAND–BASEL

MS THURGAU GOLDbbbbb

HERBSTIDYLLE IN BACHARACH AM RHEIN

Reisedaten 2026

30.10.–06.11. (8) «Weihnachtsreise»

23.12.–30.12.(8)

Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Schiff, Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–10 p.P./ Tag), Auftragspauschale CHF 25 p.P. (entfällt bei Buchung über thurgautravel.ch)

Informationen oder buchen thurgautravel.ch 0800 626 550

Boppard

Rhein

BASEL–KÖLN–RÜDESHEIM–BASEL MS ANTONIO BELLUCCIbbbbb Reisedaten 2026

Reisedaten 2026 Es het solangs het Rabatt

04.10.–08.10. 150 12.10.–16.10. 300

Entspannt zur Domstadt Köln

8 Tage ab CHF 2040 p.P. Von der Spree an die Förde

BERLIN–BURG–HAMBURG–KIEL MS THURGAU CHOPINbbbb

Mainz

Schwetzingen Speyer

HAFEN- UND HANSESTADT HAMBURG

DE

Reisedaten 2026 Berlin–Kiel 10.10.–17.10.

Kehl

Basel CH

Schloss Schwetzingen

| Programmänderungen vorbehalten * Günstigste verfügbare Kategorie, Rabatt abgezogen (1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar

Kiel–Berlin 06.08.–13.08. 17.10.–24.10.


RÄTSEL

6×

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Gewinne eine von 6 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Quiz

2 × 100 Franken zu gewinnen

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Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen.

Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

www.migmag.ch/quiz Berater Wörtlich aus dem Italienischen übersetzt heisst 1 Ciabatta …? H Sofa

K Tasse

E ca. 135 000

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

www.migmag.ch/sudoku

T Pantoffel

2 Wie viele Einwohner hat der Kanton Zug? U ca. 95 000

Schiffe versenken

Sudoku

5

G ca. 190 000

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2 9 7 5 4 8 5 6 4 6 1 9 4 6 1 9 5 5 7 9 2 1 5 3 2 4

3 Welcher europäische Staat umschliesst mehr als einen souveränen Mikrostaat? C Italien S Spanien B Frankreich Wie nennt man ein kommerzielles Viertel in einer 4 arabischen Stadt? T Wok H Souk M Touk Wer war am 12. April 1961 als erster Mensch im 5 Weltraum? L Claude Nicollier G Sally Ride N Juri Gagarin 6 Welches Lied ist die Hymne der Europäischen Union? S 99 Luftballons I Ode an die A Volare Freude

5

4

1

2 9 7 5 4 8 5 6 4 6 1 9 4 6 1 9 5 5 7 9 2 1 5 3 2 4

In welcher Sportart spricht man von einem 7 Bodycheck? K Eishockey H Tennis D Wasserball

Lösungswort

Kinderrätsel

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

DUENGUNG ERZEUGEN ETIKETTE GLEITEND IRGENDWO KONDITOR ORDINAER RADWENDE TEUERUNG WINNETOU 1

2

3

4

Suchbild Auf in ein neues Schuljahr! Für den Schulalltag braucht es viele wichtige Sachen. Kannst du herausfinden, welcher Gegenstand nur einmal zu sehen ist?

5 1

3

W 2

4

5

Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch

Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 25.8.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel

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Die Lösung findest du auf migros.ch/mimigs.


P U B L I R E P O R TAG E

Bluthochdruck? Cholesterin? Übergewicht? Diabetes? Stress? Darmprobleme? Angeschlagenes Immunsystem?

Erleben Sie den Seeblick. QR-Code scannen und mehr erfahren.

Sie lernen bei unseren Fachvorträgen, wie Sie Ihre Ernährung so weit optimieren, dass Sie langfristige und nachhaltige Erfolge erzielen.

Wir machen keine Diät, sondern eine Stoffwechseltherapie

Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer Störung

ÄRZTLICH GELEITETE STOFFWECHSELTHERAPIE – GANZHEITLICH. WIRKSAM. PERSÖNLICH.

Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

des Stoffwechsels. Im Problemfall werden Substanzen nicht mehr abgebaut und ausgeschieden. Wenn sie sich anreichern, können sie den Körper sogar vergiften. Die Symptome sind vielfältig: ein nicht funktionierendes Immunsystem, Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung oder rheumatische Beschwerden. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns daher viel Zeit für Sie und Ihre offenen Fragen. «Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert» Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, also die unerwünschte schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät. Oft leidet dann die Motivation. Während einer Intensiv-Kur(s)woche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank des EPD®-Ernährungsprogramms diesen Teufelskreis beenden.

Fachkurhaus Seeblick Wieslistrasse 34, 8267 Berlingen, Schweiz T +41 52 762 00 70, info@seeblick-berlingen.ch www.seeblick-berlingen.ch

Ziele des Aufenthaltes im Fachkurhaus Seeblick • Tiefgreifend entgiften • Depotfett rasch und gesund • abbauen • Cholesterinwerte und Blutdruck reduzieren • Körperfunktionen regenerieren und vitalisieren • Autophagie fördern • Immunsystem gezielt stärken • Active Aging • Longevity fördern

Moderatorin Nicole Renneberg über ihren Aufenthalt im «Seeblick»

Longevity beginnt im Stoffwechsel «Das Fachkurhaus zählt zu den Pionieren der Longevity-Medizin in der Schweiz. Seit 35 Jahren wird hier geforscht, entwickelt und praktiziert

– lange bevor der Begriff populär wurde. Im ‹Seeblick› habe ich eine

einzigartige Stoffwechsel- und Ernährungstherapie erlebt, die nachhaltig wirkt: intelligent abnehmen, den Stoffwechsel neu ausrichten und neue Energie gewinnen – für ein leichtes, aktives Leben.»

www.facebook.com/ seeblickberlingen

Spezialangebot: 1 Woche im Doppelzimmer pro Person ab CHF statt CHF 1491.–

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Im Preis inbegriffen sind: 6 Übernachtungen, Kurse und Vorträge, komplette Verpflegung (EPD®-Ernährungsprogramm) inkl. Getränke, Whirlpool und Tepidarium, Morgenfitness und Eintritts- und Austrittscheck.

Ich interessiere mich für eine Intensiv-Kur(s)woche Sa. 22.08. – Fr. 28.08.2026 Sa. 29.08. – Fr. 04.09.2026 Sa. 05.09. – Fr. 11.09.2026 Sa. 12.09. – Fr. 18.09.2026 Sa. 19.09. – Fr. 25.09.2026 Sa. 26.09. – Fr. 02.10.2026 Sa. 03.10. – Fr. 09.10.2026 Ihr gewünschter Termin: Bitte senden Sie mir kostenlos und unverbindlich Unterlagen zu Name Adresse Telefon E-Mail

instagram.com/ fachkurhaus_seeblick

MM 11.08.2026

Mit gezielter Ernährungs- und Stoffwechseltherapie zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Gesundheit stärken und erhalten – bis ins hohe Alter. Ursächlich etwas gegen chronische Erkrankungen tun und selbst aktiv werden. Wir zeigen Ihnen, was und wie es geht: mit 35 Jahren Erfahrung, nachhaltig und erfolgreich. Das Fachkurhaus in Berlingen ist ein spezialisierter Erholungsort für komplementäre Medizin. Als Schwerpunkte wirken Ernährungs- und Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, moderne Behandlungs- und Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg. Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Darmproblemen, Stress oder einem angeschlagenen Immunsystem – seit 35 Jahren profitieren Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen von Intensiv-Kur(s)wochen im «Seeblick».


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Pancakes mit Ahornsirup Für 4 Personen

2 Eier trennen. Eigelb, 2 dl Milch und 4 EL Zucker verrühren. 150 g Weissmehl, ½ TL Salz und 2 TL Backpulver dazugeben und zu einem Teig rühren. ­Eiweiss steif schlagen und vor­ sichtig unter den Teig heben. Etwas Butter in einer beschich­ teten Bratpfanne erwärmen. Pro Pancake 1 kleinen Suppen­ schöpfer Teig in die Pfanne ge­ ben, gleichmässig ca. 5 mm dick auslaufen lassen. Teig bei mit­t­ lerer Hitze zu goldbraunen Pancakes backen. Mit Ahornsirup und Heidelbeeren servieren. Mehr Omelettenrezepte auf migusto.ch

Foto: Migusto

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Alnatura Bio ­Ahornsirup Grad A

10 × 15 g Fr. –.50

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Le Gruyère Surchoix, AOP ca. 500 g oder 830 g, in Sonderpackungen, per 100 g

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Schweiz, 100 g, 5.33 statt 7.95, in Selbstbedienung, gültig vom 20.8. bis 23.8.2026

erhältlich in diversen Sorten, 175 g und 280 g, z.B. Paprika, 280 g, 3.99 statt 5.95, (100 g = 1.43), gültig vom 20.8. bis 23.8.2026


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