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Migros magazin 34 2016 d aa

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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

MM34, 22.8.2016 | www.migrosmagazin.ch

Die Migros hilft Blut spenden Seite 41

Reisen: Willkommen in Georgien Seite 90

Ăœberall Bedrohungen?

Bild: Bernd Hartung

Sicherheitsexperte JĂśrg Schindler empfiehlt: klaren Kopf bewahren Seite 24

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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MM34, 22.8.2016 | 5

A Editorial

Terror oder Küchenstuhl?

Angst hat oft nichts mit realer Bedrohung zu tun. Das wissen alle, die sich nicht getrauen, eine harmlose Hausspinne in die Hand zu nehmen. Die nicht über ein Brückengeländer schauen können, aus Angst, hinunterzustürzen. Woher kommt sie überhaupt, diese Angst; was lässt sie riesig werden, ohne Grund? Wieso ängstigt uns die Gefahr eines Terror­ anschlags mehr als die Angst davor, vom Küchenstuhl zu fallen, wenn wir eine Büchse verstauen? Obwohl die Chance, in der Küche einen schweren zu Unfall haben, viel grösser ist, als einem Amokläufer oder Terroristen zum Opfer zu fallen. Für den Sicherheits­ experten Jörg Schindler ist klar: Nur wer sich seinen Ängsten stellt, sie analysiert, kann sie relativieren. «Gegen das Unbehagen empfehle ich schlicht: nachdenken.» Wer sich nicht seinen Gefühlen hingebe, sondern sie hinter­ frage, realisiere rasch, dass Terrorängste bei uns trotz allem relativ unbegründet seien.

Nachdenken, hinterfragen also. Das fällt schwer, wenn die Angst lähmt. Dann hätte man lieber jemanden, der mit grossen Worten und starker Hand eine Lösung verspricht. Der eine 5000 Kilometer lange Mauer aufstellen will. Der alle Muslime unter Beobachtung stel­ len oder gleich ausschaffen möchte. Jeden Zug mit zusätzlichem Sicherheitspersonal sicher machen will. Wir hätten gerne einfache Lösun­ gen für komplexe Probleme. Das hat etwas Kindliches. Wie wenn man auf dem Pausenplatz die Augen schliesst und hofft, die bösen Jungs aus der dritten Klasse seien damit ver­ schwunden. Sie sind immer noch da, wenn ich sie wieder öffne.

Bild: StockFood

Hinterfragen und relativieren. Hier sind auch die Medien ge­ fragt. Sie sind angehalten, nicht mehr jeden kleinkriminellen Psychopathen als «Terroristen» zu adeln und ihm so ein Gesicht zu geben. Wenn man den Tätern die mediale Gefolgschaft verweigert, ist schon einiges getan. Eine Tat, die nicht weitergetragen wird, kann auch keine Nachahmer finden. Das Interview mit Jörg Schindler lesen Sie auf Seite 24. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Menschen 8 Diese Woche

Bald könnte der Negativzins auch für private Konten gelten. Wer ist davon betroffen? 10 Abenteuer Berghilfe

Auch heute noch leisten viele Menschen Freiwilligen­ einsätze bei Bergbauern 16 Begleitung in den Freitod Markus Latscha muss nach dem Freitod seiner kranken Frau ins Leben zurückfinden 19 Bänz Friedli

Herzliche Gastfreundschaft im italienischen Hinterland 20 Elektro-Knutschkugel Erfinder Wim Ouboter hat mit dem Elektroauto Microlino die Isetta der 50er wiedererweckt 23 Leserforum 24 Interview Jörg Schindler

Der Sicherheits­ und Terroris­ musexperte über Panikmache

Migros-Welt 36 Volksläufe mit Kindern

Die Migros macht der Jugend Beine und spendiert Gratis­ starts für Laufveranstaltungen 39 Konsumententagung WWF­Geschäftsführer

Thomas Vellacott über Konsum und bewusstes Geniessen 41 Blutspenden beim SRK

49 49 Saisonküche

Feines mit Tomaten 64 Extra dicke Farmchips 67 Power mit Cascara Ice Tea 70 aha! Glutenfrei kochen 72 Alnatura Babynahrung 77 Waschmittel in Aktion 79 Hautpflege für Jugendliche 80 Energiespender von A bis Z

83 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen, News

Leben 89 Alltagsknigge 90 Reisen: Georgien

Ein gastfreundliches, sehens­ wertes Land mit grosser Vielfalt 95 Migros-Bank-Ratgeber

Hypozinsen und Hürden beim Kauf von Wohneigentum 96 Der neue Prius im Test Kein Schnäppchen, aber perfekt

Anita Tschaggelar erklärt, warum jede Blutspende zählt

98 Kinder

42 Coole Jobs für heisse Tage Migros­Lernende, deren Berufe mit dem Sommer zu tun haben

101 Glücksgriff 103 Rätsel und Spiele 107 Impressum 108 Cumulus 110 Meine Welt

44 Migros-Lieblingsprodukt

Migros­Mitbringsel: Wunsch­ listen aus fernen Ländern

Die kleine Katja liebt Judo

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M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


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Menschen MM34

Darauf freuen wir uns Zürich Openair Ab Mittwoch rocken in Rümlang ZH Stars

wie The Chemical Brothers und Amy Macdonald.

Römerfest Augusta Raurica

Am Samstag und Sonntag wird in Kaiseraugst AG Geschichte lebendig – mit Essen, Musik und Gladiatorenkämpfen.

Unnützes Wissen

Erstaunliches aus aller Welt

Mein Bild der Woche «‹Warte, luege, lose, laufe›: eine Regel, die auch ich gerade

Bilder: Augusta Raurica/ Susanne Schenker, Kantonspolizei Glarus, Bruno Bolinger

rätin des Kantons Aargau.

Leseprobe

Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade? Ivor Wallace (46), Jurist, Zürich

a) «Catastrophe: Europe goes to war 1914» von Max Hastings b) «Emotional Intelligence» von Daniel Goleman c) «The End of Work» von Jeremy Rifkin

Antwort a): «To better understand where Europe goes.»

Pascale Bruderer Wyss (39) ist seit 2011 Stände-

intensiv mit meinen Kindern übe. Woche für Woche starten in der Schweiz zurzeit Tausende von Kindern in einen wichtigen Lebensabschnitt. Und was gibt es da für die Neulinge im Kindergarten oder in der Schule nicht alles zu erkunden und zu entdecken – auch schon auf dem Weg dorthin. Mögliche Gefahren kennen- und einschätzen lernen ist dabei absolut zentral. Wer sein Kind regelmässig mit dem Auto zur Schule fährt, nimmt ihm genau diese Chance. An die Autoschlangen vor den Schulhäusern gewöhne ich mich deshalb nicht so schnell: Ja, es gibt noch viel zu lernen. Nicht nur für die Kleinen. Auch für die Grossen.»

In China begrüsst man einen Gast mit der Frage: «Chi le ma?» – «Hast du schon gegessen?» In Irland sind Scheidungen erst seit 1997 erlaubt. Der SimbabweDollar hält den Inflationsweltrekord. Im Januar 2009 betrug die Inflation gemäss Schätzungen fünf Trilliarden Prozent. Das schwedische Gotland gilt als Insel mit der grössten Schatzdichte – über 700 Wikingerschätze wurden schon gefunden. Quelle: Neon/Stern


8 | MM34, 22.8.2016 | MENSCHEN

Was machen Sie mit Ihrem Geld bei Minuszinsen?

www.migmag.ch/ umfrage

Umfrage Letzte Woche fragten wir:

Diese Woche

Wer sparen will, muss bald dafür bezahlen Die Banken kratzen an einem Tabu und diskutieren derzeit über Negativzinsen für Privatkunden. Migros-Bank-Chef Harald Nedwed erklärt im Interview die Hintergründe und gibt Entwarnung für Kleinsparer. Text: Andrea Freiermuth

Halten Sie private Waffen für sinnvoll? 12% Jede(r) soll sein Möglichstes tun, die Polizei kann ja nicht immer gleich vor Ort sein. 34% Mit verantwortungsvollen Haltern schaden sie nicht. Der Staat behält ohnehin seine Kontrollaufgabe. 54% Wenn das viele machen, erhöht es nur das Gefahrenpotenzial.

Zahlen und Fakten

89000

90

Prozent davon liegen derzeit auf Bankkonten. 10 Prozent werden in Noten und Münzen gelagert.

600

Franken pro Durchschnittsschweizer und Jahr würden bei einem Minuszins von 0,75 Prozent verloren gehen. Quellen: SNB und BFS

Noch ist das Geld von Kleinsparern besser auf der Bank aufgehoben als unter dem Kopfkissen.

W

as die Alternative Bank Schweiz bereits tut, könnten auch andere Banken bald in die Praxis umsetzen: Sie gibt seit Anfang des Jahres die Negativ­ zinsen der Schweizerischen Natio­ nalbank (SNB) an Privatkunden weiter. Bereits heute wälzen grös­ sere Schweizer Banken die Negativ­ zinsen teilweise auf ihre Unter­ nehmenskunden ab. Die SNB erhebt seit Januar 2015 einen Negativzins von 0,75 Prozent, um den Franken zu schwächen und die Wirtschaft zu stützen. Banken,

die bei der SNB ein Girokontogut­ haben haben, müssen den Minus­ zins ab einem gewissen Freibetrag bezahlen. Einige Banken haben deshalb kein Interesse, dass die Kunden viel Geld auf Privat- oder Sparkonten horten. Bankexperten befürchten, dass die Einführung von Negativzinsen bei Privatkun­ den dazu führen könnte, dass Gut­ haben von einer Bank zur anderen verschoben werden, was das Finanz­ system destabilisieren könnte. Zwischen September 2011 und Januar 2015 hielt die SNB einen Mindestkurs von 1.20 Franken pro

Euro, indem sie Euros und Dollars aufkaufte. Seit der Aufhebung des Mindestkurses versucht sie zu ver­ hindern, dass Fremdwährungen in Franken gewechselt werden, indem sie den Franken mit einem Negativ­ zins belegt. Ein Zinsschritt nach oben ist laut Experten frühestens in einem Jahr möglich. Migros­Bank­Chef Harald Ned­ wed erklärt, warum es zum Problem wird, wenn Sparer viel Geld auf der Bank lassen: Sparkonten verursach­ ten nur Kosten. Gleichzeitig gibt er Entwarnung: Der Strafzins soll nur für Grossanleger gelten. MM

Bilder: Getty Images, Keystone, zVg

Franken beträgt das Sparguthaben 2014 von in der Schweiz wohnhaften Personen im Schnitt. Alle Haushalte zusammen besitzen 734 Milliarden Franken an Bargeld und Einlagen.


MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 9

Strassenumfrage

Harald Nedwed

«Die Strafzinsen werden nicht alle betreffen. Wir sprechen sicher nicht von Kleinsparern» Harald Nedwed, was dachten Sie, als Sie das erste Mal von Negativ­ zinsen hörten? Die spontane Reaktion war: Das ist etwas Unnatürliches. Natürlich wäre es, dass der Sparer Zinsen erhält, wenn er der Bank Geld leiht. Dieses Prinzip wird auf den Kopf gestellt. Wir leben in einer verkehrten Welt: Wie hat es so weit kommen können? Bis vor anderthalb Jahren verfolgte die Nationalbank die Strategie, die Frankenaufwertung mit Zukäufen von Euros und Dollars zu begrenzen. Ende 2014 begann sich abzuzeichnen, dass dies nicht länger funktioniert. Man musste also versuchen, den starken Schweizer Franken mit anderen Mitteln zu schwächen. Mit Negativzinsen verliert der Franken an Attraktivität. Finanzspekulanten haben weniger Interesse, Geld in Franken anzulegen, wenn sie dafür einen Strafzins zahlen müssen. Die Migros Bank erwägt derzeit, den Strafzins auch auf Privat­ kunden abzuwälzen. Warum? Die Marktzinsen sind so tief, dass wir auch auf den Sparkonten negative Zinsen verrechnen müssten. Stattdessen subventionieren wir die Sparkonten mit dem Hypothekar­ geschäft. Das ist unfair gegenüber den Hypothekarschuldnern. Aber die Kunden bezahlen doch schon heute hohe Kontogebühren. Damit wird verursachergerecht der Aufwand für Informatik, Infrastruk­ tur und Personal abgegolten. Wird der Strafzins alle betreffen? Nein, wir sprechen hier momentan sicher nicht von Kleinsparern mit ein paar 10 000 Franken, sondern von vermögenden Personen, die über einen Kontostand von mehr als einer Million oder von vielleicht mehr als einer Viertelmillion verfügen. Solche Leute haben ein Polster und können es darum riskieren, ihr Vermögen alternativ auch in Aktien oder Immo­ bilien zu investieren.

Was raten Sie Sparern, wie sollen sie ihr Geld künftig anlegen? Wie immer bei Finanzangelegen­ heiten gilt, erst mal kühlen Kopf zu bewahren. Zudem sollten sie nicht nur die Zinsen, sondern auch die all­ gemeine Preisentwicklung betrach­ ten. In den frühen 70er­Jahren betrug die Teuerung jährlich mehr als 7 Prozent. Wenn sie damals also einen Zins von 5 Prozent hatten, sah das gut aus, sie verloren aber jähr­ lich 2 Prozent. Derzeit liegt die Teue­ rung im Minusbereich. Das heisst, ihr Vermögen gewinnt an Wert – selbst wenn sie keinen Zins dafür erhalten.

Lassen Sie Ihr Geld bei Minuszinsen auf der Bank?

Harald Nedwed (56), Chef der

Migros Bank

Rosemarie Koch (72), Rentnerin, Zürich: «Nein, sicher nicht. Dann

hebe ich es ab, um ein Zeichen zu setzen. Wenn ich der Bank Geld leihe, will ich sicher nicht auch noch dafür bezahlen.»

Manche überlegen sich, in teuren Wein oder alte Autos zu investieren. Was halten Sie davon? Das kann durchaus attraktiv sein, wenn man über entsprechendes Fachwissen verfügt. Güter, die nicht beliebig reproduzierbar sind, gewinnen an Wert. Viele entscheiden sich derzeit für Wohneigentum. Steigt damit nicht das Risiko einer Blase? Das Risiko besteht tatsächlich. Wir haben schon seit Jahren eine Preis­ steigerung im Immobilienmarkt und eine gewisse Korrektur ist nicht aus­ zuschliessen. An gewissen Hotspots sind die Preise bereits am Sinken.

Marco Breitenmoser (49), Banker, Richterswil ZH: «Ich nehme das

Geld vom Sparkonto und investiere in Aktien und strukturierte Produkte. Kurz: in alternative Anlagen, die nicht vom Zins abhängig sind.»

Derzeit sind 42 Millionen Tausen­ dernoten im Umlauf. Viele davon dürften unter Matratzen stecken. Das Geld nach Hause zu nehmen ist durchaus eine Überlegung. Allerdings geht man damit auch ein Diebstahl­ risiko ein. Darum taugt diese Option eher für Grossanleger, die entspre­ chende Vorsichtsmassnahmen tref­ fen können und für die sich die damit verbundenen Kosten auch rechnen. Welche Anlagestrategie verfolgen Sie persönlich? Ich diversifiziere in Aktien, Spar­ konten, wenigen ausgewählten Obligationen, Kunst und Immobilien, Letzteres allerdings nur in Form von Direktanlagen, keine Fonds. MM

Sonja Kälin (56), Buchhalterin, Zürich: «Nein, ich hebe es ab und

mache die Zahlungen wieder am Postschalter. Schon heute sind die Bearbeitungsgebühren hoch. Die Banken sollen lieber bei den Managern sparen.»


10 | MM34, 22.8.2016 | MENSCHEN

Berghelfer

Gewinn ohne Lohn

Andere verbringen ihre Ferien am Strand oder im Aktivurlaub. Regina Zemp, Anina Frei und Christian Lehmann packen als Freiwillige im Berggebiet mit an – und profitieren auch persönlich davon. Text: Andrea Freiermuth

Z

wölf Stunden Arbeit, teils in brütender Hitze oder im strömenden Regen: Das Dasein als Bergbauer ist kein Schleck. Die Tiere wollen versorgt, die Milch verarbeitet und das Heu eingebracht werden. Nicht der Mensch bestimmt den Fahrplan, sondern die Natur. Und anders als im Unterland sind viele Arbeiten im Berggebiet nach wie vor von Hand zu erledigen. Deshalb suchen zahlreiche Berg­ bauern in der arbeitsintensiven Sommersaison Freiwillige, die mit anpacken wollen. Mit dem Portal Berghilfe.ch stellt die Caritas Schweiz eine Vermittlungsplattform zur Ver­ fügung, auf der sich interessierte Volontäre nach einem Betrieb umschauen können. Das Herz der Plattform ist eine Datenbank,

Bilder: Samuel Trümpy

die derzeit Profile von 62 Bauern­ betrieben enthält. Im vergangenen Jahr leisteten 779 Freiwillige zwischen 18 und 70 Jahren einen Einsatz von min­ destens einer Woche. So erhielten mehr als 100 Bergbauernfamilien während über 1000 Wochen Unter­ stützung. Dies entspricht 25 Per­ sonen, die während eines Jahres zu einem Pensum von 100 Prozent arbeiten – und das unentgeltlich. Aber haben Unterländer nicht eine allzu romantische Vorstellung vom Leben in den Bergen? Sind da Enttäuschungen nicht program­ miert? «Das passiert erstaunlich selten», weiss Projektleiter Daniel Grossenbacher (56). Einerseits ziehe das Projekt interessierte und engagierte Menschen an. Anderer­ seits pflege die Caritas die Daten­ bank sorgfältig und empfehle ein

bestimmtes Vorgehen: «Die gegen­ seitigen Erwartungen müssen im Vorfeld geklärt werden. Das Profil gibt dem Freiwilligen eine Basis für seine Wahl, aber anschliessend sollte ein Gespräch stattfinden, in dem der Bauer sagt, was er braucht und erwartet – und der Freiwillige, was er sich wünscht und was er auf keinen Fall will.» Dank diesem System fänden sich meistens die Richtigen, sagt Grossenbacher. Für Regina Zemp, Anina Frei und Christian Lehmann ist klar: Sie haben die richtige Wahl getrof­ fen. Ihre Beispiele zeigen, dass sich der Freiwilligeneinsatz lohnt: Zwar opfern sie Ferien, gewinnen dafür aber viel für sich selbst. Ihre Erfahrungen schildern die drei auf den folgenden Seiten.


MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 11

Obersaxen GR, bei Familie Roth: Anina Frei hat sich unter anderem um die Hühner gekümmert.

Die angehende Studentin

«Diese Erfahrung wird mir nützlich sein» Anina Frei (20) aus Würenlingen AG

«Ich bin im Zwischenjahr zwischen Gymi und Studium. Inspiriert zu dem Berg­ hilfeeinsatz wurde ich in Dänemark, wo ich ein halbes Jahr als Au­pair verbrachte. Meine Gastmutter hatte in jungen Jahren ein paar Wochen auf einer Schweizer Alp gearbeitet und schwärmte ständig davon. Ich habe mich für einen Biobetrieb entschieden, weil ich ab Herbst Umwelt­ naturwissenschaften an der ETH Zürich studieren werde. Es ist spannend mit­ zuerleben, was Nachhaltigkeit auf einem biologisch geführten Hof konkret be­ deutet. Diese Erfahrung wird mir sicher während des Studiums nützlich sein. Caroline, die Bäuerin, stellt sehr viele Nahrungsmittel selbst her. Etwa Spätzli, die ich bisher nur aus dem Kühlregal kannte. Der geschmackliche Unterschied ist gewaltig. Aber natürlich ist das Ganze auch mit viel Aufwand verbunden. Das beginnt schon bei der Betreuung der Hühner, die mit den frischen Eiern die wichtigste Zutat liefern. Ich habe das Federvieh gleich am ersten Tag unter meine Fittiche genommen. Ich weiss jetzt, wie man Legehennen hält. Nun versuche ich, meine Mutter davon zu überzeugen, dass wir uns auch ein paar Hühner zulegen. Ich krieg sie schon noch rum – entweder mit guten Argumenten oder frischen Spätzli.»


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MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 13

Brün GR, bei Familie Egger: Christian Lehmann lüftet beim Heuen seinen Kopf.

Nützliche Adressen

Wege auf die Alp Diverse Organisationen vermitteln Unterländer an Bergbauern. Je nach Portal können sich Einzel­ personen oder Gruppen melden – auch solche, die nicht ganz kostenlos, dafür aber etwas länger arbeiten möchten.

Caritas-Bergeinsatz: Datenbank mit 62 Betrie­ ben, die freiwillige Helfer suchen. Mindesteinsatz: eine Woche. www.bergeinsatz.ch

Bergversetzer: Gemeinschaftsprojekt der Schweizer Berghilfe und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete. Vermittelt allerdings nur Gruppen wie Schulklas­ sen, Vereine oder Firmen. Auch Tageseinsätze sind möglich. www.bergversetzer.ch

Zalp: Portal für Älplerinnen und Älpler mit einer Stellenbörse. Angeboten werden meistens Jobs für eine ganze Saison, dafür mit Bezahlung.

Der Frührentner

«Hier bin ich der Lehrling» «So ein Berghilfeeinsatz ist ein richtiges Abenteuer. Man weiss nicht genau, was einen erwartet und ob man der Aufgabe tatsächlich gewachsen ist. Zudem habe ich einen Einblick in eine neue Kultur erhalten – und ich musste mich dafür nicht mal ins Flugzeug setzen. Ich empfand das Leben in den Bergen als äusserst wohltuenden Gegensatz zu meinem Alltag: die langen Arbeitstage, die viele Handarbeit und das gemeinsame Arbeiten in der Familie. Auch die Nähe zur Natur und die Abhängigkeit von der Witterung werden mir sicher in Erinnerung bleiben.

Ich bin ursprünglich Lehrer, war aber die letzten 25 Jahre in diversen Führungsfunk­ tionen in der Wirtschaft tätig und arbeite noch hie und da auf Mandatsbasis. All die Jahre war meine Arbeit sehr kopflastig, und ich musste mich stets selber organisieren. Hier ist die Struktur vorgegeben, und ich bin der Lehrling. Das ist toll, denn ich bin grundsätzlich neugierig. Zudem werde ich körperlich ziemlich gefordert. Neben dem Heuen bin ich vor allem mit Bauen beschäftigt. Die Familie Egger stellt ihren Betrieb demnächst auf Muttertierhaltung um und muss dafür den Stall umbauen. Dabei habe ich einiges gelernt. Ich habe sogar betoniert. Allein würde ich mir das aber noch nicht zutrauen.»

www.zalp.ch

Stiftung Umwelteinsatz:

Bild: keystone

Christian Lehmann (63) aus Nidau BE

Koordiniert Arbeitsein­ sätze mit Jugendlichen und Erwachsenen für Gemeinden und Bauern im Berggebiet. Gruppen, aber auch Einzelper­ sonen können sich für einen einwöchigen Arbeitseinsatz melden. Die Einsätze finden stets in Gruppen statt. www.umwelteinsatz.ch


14 | MM34, 22.8.2016 | MENSCHEN

Scharnachtal BE, bei Familie von KänelStoller: Regina Zemp pflegt die Käselaibe mit Salzlake, um sie haltbar zu machen.

Die Zollbeamtin

«Die Arbeit ist so schön handfest» Regina Zemp (44) aus Muttenz BL

«Als Kind verbrachte ich meine Ferien immer auf dem Bauernhof, bei Ver­ wandten im Entlebuch LU. Während diesen Wochen fühlte ich mich jeweils absolut zufrieden und völlig un­ beschwert . Nach 20 Jahren bei der Eidgenössischen Zollverwaltung, wo ich in einem mobilen Team als Röntgen­ spezialistin arbeite, habe ich heuer vier Wochen bezahlte Ferien als Dienst­ altersgeschenk erhalten.

Schnell stand fest, dass ich einen Grossteil dieser Zeit auf einer Alp ver­ bringen möchte. Ich wollte schauen, ob sich die Glücksgefühle von einst noch einmal heraufbeschwören lassen. Bewusst habe ich nach einem Betrieb gesucht, der Käse herstellt. Ich wollte etwas Neues lernen. Wichtig war mir auch, dass ich richtig zupacken kann und körperlich gefordert bin. Mein Wunsch hat sich erfüllt: Ich arbeite zwar rund zwölf Stunden am Tag, fühle

mich aber nie gestresst, sondern einfach erfüllt. Die Arbeit auf der Alp ist so schön handfest. Man sieht sein Tagwerk: sechs Laibe Käse, eine Fuhre Heu, ein Zmittag für die Familie. Abends sinke ich todmüde und glücklich ins Bett. Und freue mich jeweils schon wieder aufs Aufstehen. Denn der Tag beginnt mit meiner schönsten Aufgabe: Um 6.30 Uhr darf ich die Kühe von der Weide holen – wenn das Licht noch weich und der Niesen über dem Thunersee am schönsten ist.» MM


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16 | MM34, 22.8.2016 | MENSCHEN

Markus Latscha

Nach einem Verlust wieder ins Leben finden

Vor zweieinhalb Jahren begleitete Markus Latscha seine krebskranke Frau Arlette in den Freitod. Für das Buch «Glück ist Leben» hat er aufgeschrieben, wie er nach diesem Abschied lernen musste, mit seiner Trauer und dem Alleinsein umzugehen. Text: Anne-Sophie Keller

Bild: Kostas Maros


MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 17

für sie da. Zuerst dachten wir, das kommt schon gut. Irgendwann merkten wir, dass es nicht mehr gut kommt.» Ende 2013 unter­ nahm das Paar eine letzte Reise in die Camargue. Abschied und Neuanfang

Für Markus Latscha ist der Abschied von seiner ver­ storbenen Frau Arlette noch nicht abgeschlossen.

A

rlette Herzig ist schon seit über zwei Jahren tot – und dennoch weiterhin sehr präsent im Leben Markus Latschas (50). Ihr Foto hängt im gemeinsam aufgebauten Fitness­ studio in Basel, sie erscheint auch auf dessen Website und ist selbst auf dem Anrufbeant­ worter zu hören. «Manche sind etwas scho­ ckiert, wenn sie anrufen und ihre Stimme hören», sagt Markus Latscha. «Andere fin­ den, ich solle das grosse Bild auf der Website mal ersetzen. Doch Arlette war eine sehr präsente Person. Der dominante Platz passt.» Markus Latscha und Arlette Herzig hatten sich an der Universität Basel kennengelernt. Beide absolvierten dort seit 1987 ein Sport­ studium und wollten Primarlehrer werden. Doch ihre Pläne änderten sich, und aus Mitstudenten wurden nicht nur Geliebte, sondern auch Geschäftspartner. Nach diver­ sen Reisen und Ausbildungen in Amerika eröffnete das Paar 2002 auf dem Gundel­ dinger Feld das erste Body­and­Mind­Studio in Basel.

Im gleichen Jahr feierten sie Hochzeit. «Wir waren ständig zusammen, sind um die Welt gereist und hatten gemeinsame Interessen. Die Vision vom Studio hat uns verbunden», erzählt Markus Latscha. Die Rollenverteilung war klar: «Arlette war vor­ wärtsgerichtet, kreativ und energiegeladen. Ich war der Ruhige, der sie machen liess.» Kinder hatten sie keine, dafür einen anhäng­ lichen Hund namens Chica. Das Dreier­ gespann war unzertrennlich; das Leben gut. Im April 2012 änderte sich alles. Arlette Latscha erhielt die Diagnose Darmkrebs. «Wir betraten einen Raum voller Ungewiss­ heit», erinnert sich Markus Latscha. Mit einer Bestrahlung wurde der Tumor auf eine Grösse reduziert, die eine Operation ermöglichte. Doch nach wenigen Schnitten mussten die Ärzte abbrechen: Das Bauchfell war bereits von Metastasen befallen. Wenig später begann Arlette eine Chemotherapie, die allerdings kaum noch anschlug. «Wäh­ rend der Krankheit blieb unsere Rollenver­ teilung bestehen», erzählt Latscha. «Arlette war stark und selbstbestimmt. Und ich war

Am 2. März 2014 starb Arlette mit 51 Jahren. Sie schied im Garten ihres Geburtshauses mithilfe der Sterbeorganisation Exit aus dem Leben. Begleitet von ihrer Mutter und ihrem Mann. «Die Entscheidung zum Frei­ tod fällte sie schon kurz nach der Diagnose», erzählt Latscha. «Das war aber für nieman­ den in ihrem Umfeld überraschend. Sie wusste schon immer, was sie wollte.» Als sie den Hahn aufdrehte und das Pentobarbital in ihren Körper floss, ging alles sehr schnell. «Diese Entscheidung war wahnsinnig mutig. Aber für sie war es Zeit zu gehen, und wir wussten, dass ihr Leiden zu gross war. Ausserdem konnten wir uns richtig von ihr verabschieden, was sehr wertvoll war.» Wie findet man als Partner zurück ins Leben? «Zeit hilft. Ich machte stundenlange Spaziergänge mit unserem Hund oder habe meditiert. Wenn man seinen Partner verliert, muss man sich neu finden und ent­ scheiden, wie man die verbleibende Zeit sinnvoll nutzt.» Diesen Juli nahm sich Markus Latscha eine einmonatige Auszeit in Fuerteventura. «Nach dem Tod des Partners nimmt man nicht gross an gesellschaftlichen Ereignissen teil. Man fühlt sich fehl am Platz. Doch ich war nicht allein: Eine Freundin von mir hat ebenfalls ihren Partner verloren. Mit ihr kann ich mich austauschen.» Man finde die bedeutungsvollen Momente bei Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Seine Geschichte für das Buch «Glück ist Leben» nun noch einmal zu erzählen, hat Latscha geholfen. In der Anthologie berich­ ten zwölf Menschen, die ebenfalls vor grosse Herausforderungen gestellt waren, wie sie ihr Schicksal gemeistert haben und heute ein glückliches Leben führen. Das Abschiednehmen von Arlette ist für Markus Latscha ein Prozess, der bis heute anhält. Ihr Zimmer hat er bis heute nicht geräumt; ihr Auto stand noch ein ganzes Jahr lang im Hof. «Eines Tages bin ich auf­ gewacht und wusste: Es kann weg.» MM Buch: «Glück ist Leben. Wie man sein Leben bestimmt – bemerkenswerte Menschen erzählen», Alfonso Pecorelli (Herausgeber), Riverfield Verlag 2016. Bei Ex Libris für Fr. 19.10 erhältlich.


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Mit der Museumsbahn durch Slowenien

Exklusiv: Mit Volldampf durch das Naturparadies Europas Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag 13. Okt. 2016 / 4. Mai 2017 – Anreise nach Bled Anreise im komfortablen Extrabus in die slowenischen Alpen nach Bled. Die Küche unseres schönen Hotels am Bleder See erwartet uns mit einem feinen Nachtessen. 2. Tag – Freitag 14. Okt. 2016 / 5. Mai 2017– Bled & Bleder See Das romantische Städtchen Bled mit seinem märchenhaften See übt schon seit Jahrtausenden einen besonderen Reiz auf seine Besucher aus! Wir besichtigen unter anderem die Burg von Bled, von wo aus man eine wundervolle Aussicht auf den See und die Berge hat. Danach bringt uns eine idyllische Schifffahrt auf dem zauberhaften Bleder See zur Insel Pletna, wo die mächtige Bleder Burg ruht. Nach diesem schönen Erlebnis geht es zurück ins Hotel, wo Ihnen genügend Zeit bleibt, die tolle Infrastruktur des Hauses zu nutzen. Nachtessen im Hotel. 3. Tag – Samstag 15. Okt. 2016 / 6. Mai 2017– Mit der legendären Wocheinerbahn durch die Julischen Alpen Heute erwartet uns der Höhepunkt unserer Reise. Mit dem legendären Museumszug der Wocheinerbahn fahren wir von Jesenice nach Nova Gorica an der italienischen Grenze. Wir haben für Sie die Plätze rechtzeitig gesichert, denn nur an ausgesuchten Terminen im Jahr fährt die alte Dampflok mit Buffetwagen entlang des Bleder Sees und der Julischen Alpen. Freuen Sie sich auf ein nostalgisches Erlebnis

und vergessen Sie nicht ihre Fotoapparate, es erwarten Sie unzählige atemberaubende Ausblicke. Nach der Fahrt Rücktransport ins Hotel, Freizeit und Nachtessen. 4. Tag – Sonntag 16. Okt. 2016 / 7. Mai 2017– Adelsberger Grotten und Ljubljana Die Adelsberger Grotten sind bekannt als die schönsten und am leichtesten zugänglichen Karsthöhlen Europas. Der erschlossene Teil allein zieht sich 20km durch das Karstgebiet und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Die Höhle ist schon jahrhundertelang bekannt, in der Urzeit fanden Menschen in den Eingängen Zuflucht. Freuen Sie sich auf ein Naturspektakel der Superlative. Später sind wir zu Gast in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Die Stadt überrascht mit barocken Palästen und malerischen Plätzen. Zum Abschluss laden wir Sie in einem typischen Restaurant in Bled zu einem gemütlichen Spezialitäten-Nachtessen. 5. Tag – Montag 17. Okt. 2016 / 8. Mai 2017– Heimreise Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck treten wir heute die Heimreise an.

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✓ 4 Übernachtungen im Hotel Park **** direkt am Bleder See ✓ 4 x ausgiebiges Frühstücksbuffet im Hotel ✓ 3 x feines Nachtessen im Hotel ✓ 1 x Nachtessen im traditionellen Restaurant in Bled ✓ Interessante Stadtführung Bled ✓ Schifffahrt auf dem Bleder See zur Insel Pletna ✓ Exklusive Fahrt mit dem Museumszug (Dampfzug) von Jesenice nach Nova Gorica ✓ Eintritt & Besichtigung Adelsberger Grotten ✓ Interessante Stadtführung in Ljubljana ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

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MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 19

D Bänz Friedli

Ferner fielen... Der Name verheisst Lieblichkeit: Isola del Liri. Aber man muss dort schon ge­ schäftlich zu tun haben oder eingeladen worden sein; als Tourist würde man kaum hingelangen. Das Städtchen im Hinterland von Rom steht in keinem Reiseführer. Zu klein, zu abgelegen, zu unbedeutend. Vor allem Industriebrachen gibt es zu sehen, stillgelegte Betriebe prägen das Bild: Mit Stickereien und der Herstellung von Wolle und Papier erlebte Isola del Liri seine Blüte im vorletzten Jahrhundert – dank der Wasserkraft des Flusses Liri, der dem Ort den Namen gibt. Längst jedoch ist die Produktion ins Ausland verlegt worden, längst stehen die Maschinen still.

Bänz Friedli (51)

hat das «weltbeste» Gelato geschleckt.

Doch für meine neuen Freunde, die ich am Abend zuvor kennengelernt habe, ist Isola del Liri eine Perle. Unbedingt wollen sie mir «den grössten Wasserfall Italiens» zeigen, die Sehenswürdigkeit schlechthin. «83 Meter hoch, mindestens!» Und dann muss ich «das beste Gelato der Welt» pro­ bieren, unbedingt! Dabei ist mein Magen schon so voll von der «besten Lasagna der Welt» und den weltbesten Biskuits, die man – örtlicher Brauch – vor dem Verzehr im Wein tunkt. Schon Cicero, der aus der Gegend stammte, habe das Gebäck be­ schrieben. Bösartig wäre es zu behaupten, man müsse die Biskuits deshalb tunken, weil sie sonst nicht sonderlich gut schme­

cken. Jedenfalls bin ich fast froh, dass ich alles mit dem – Sie ahnen es! – «besten Kräuterlikör der Welt» runterspülen kann. Und ich hatte gemeint, es sei eine Krank­ heit meiner Heimatstadt Bern, dass sie sich ständig rühme, die allerschönste Stadt der Welt zu sein, und ihr «Marzili» als die schönste Badeanstalt weltweit preise (was nur ernsthaft behaupten kann, wer noch nie im Strandbad Thun war). Aber nein, offen­ bar neigt selbst das letzte Kaff zur Über­ höhung der eigenen Besonderheit. Was ja fast schon rührend ist. Aber unzutreffend. Die «Cascata» jedenfalls, der Wasserfall beim Castello Viscogliosi­Boncompagni, ist 27 Meter hoch, erfahre ich anderntags auf Wikipedia, nicht 83 Meter wie schwadro­ niert. Und wenn ich «Cascate» und «Italia» eingebe, finden sich hundert Wasserfälle ganz anderen Kalibers – da figuriert der Fall des Liri unter «ferner fielen» … Verstehen Sie mich richtig: Es war ganz nett in Isola del Liri. Aber weder der Wasserfall noch das angeblich so einmalige Gelato haben mich umgehauen. Es war einfach ein Gelato, eins wie Hunderte andere. Viel mehr imponiert hat mir die Freundlichkeit der Menschen, die sich stets Zeit für einen Schwatz nahmen. Was die Stadt betrifft, in der ich lebe: Die finde ich gar nicht besonders schön. Deshalb gefällt es mir hier so sehr. MM

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Wim Ouboter

Die Rückkehr der Knutschkugel

Im Video: Der Microlino auf Zürcher Strassen.

www.migmag.ch/ microlino

Am diesjährigen Genfer Auto-Salon sorgte das kleine Elektroauto Microlino für Aufsehen. Sein Aussehen weckt Erinnerungen an die Isetta. Dahinter steckt Wim Ouboter mit seinem Familienbetrieb Micro, der auch das Kickboard erfunden hat. Text: Anne-Sophie Keller

D

er Microlino war ursprünglich nur als Projekt mit zehn Studenten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften gedacht. Nach der Abschlusspräsentation schickte Wim Ouboter (56) den Studenten Pascal Studerus und seinen Sohn Merlin nach China, um einen Prototypen zu bauen. Drei Monate später war das Elektrofahrzeug bereit für den Versand per Luftfracht in die Schweiz. Doch dann das: Am Zürcher Flughafen fiel das Gefährt seitwärts vom Gabelstapler zweieinhalb Meter in die Tiefe. Totalschaden. «Da mussten wir erst mal tief durchatmen», erzählt Ouboter. «Wir waren am Boden zerstört.» Schliesslich sollte der 400 Kilogramm leichte Microlino vier Wochen später an der Nürnberger Spielwarenmesse präsentiert werden. «Wir haben es dann einfach in der Messehalle mit der kaputten Seite an die Wand gestellt», sagt der Küsnachter Erfinder und lacht. Produktion erst Ende 2017

Dass seine Firma Micro ein unkonventionelles Auto baut, machte schnell die Runde. Das Design ist das der BMW-Isetta von 1955, die den Spitznamen Knutschkugel hatte. Schliesslich räumte André Hefti, Generaldirektor des Auto-Salons Genf, kurz vor der Ausstellung noch Platz für den Microlino frei. Bei einem Stand zum Thema E-Mobility kam der Elektroflitzer auf ein kleines Podest. Ohne Glamour und Hostessen. Die Präsentation überraschte –

Bild: Christian Schnur

und überzeugte. Vom US-Sender Fox News über den britischen «Guardian» bis hin zum «Playboy» berichteten zahlreiche Medien über den Microlino. Mehr «aus Gwunder» schaltete Ouboter eine Reservationsliste auf. Mittlerweile sind bereits 1140 Bestellungen eingegangen. «Wir hatten nicht einmal einen Businessplan», sagt der Tüftler. Mit den Lieferungen dauert es denn auch noch: Erst Ende 2017 geht der Microlino in Italien in Produktion. Preis pro Auto: zwischen 12 000 und 14 000 Franken. Ein Unruhestifter macht Karriere

Dass Ouboter keine Standardkarriere einschlagen würde, zeichnete sich früh ab. Als Kind hatte er mit Legasthenie zu kämpfen; doch er hatte auch die Sympathien der Kameraden auf seiner Seite. So wurde der Unruhestifter sogar Klassenchef, was wiederum vielen Lehrern nicht passte. «Ich hatte schon immer ein Faible für Abenteuer», erzählt Ouboter. «Mit 14 habe ich mit Freunden ein Töffli im Wald gefunden, ein Nummernschild gebastelt und dann die Strassen unsicher gemacht.» Die Teenager wurden erwischt und zur Strafarbeit in einer Gärtnerei verdonnert. Schnell war klar: Mit den Superschülern konnte Ouboter nicht konkurrieren. Im Berufsleben wollte er später einmal «etwas ganz anderes» machen – und «bloss kein Anzugsmensch werden». Nach dem KV bei einer Bank ging er ins Ausland, um Englisch zu lernen. Zurück an den

Schalter kehrte er nie. Seine Frau Janine (54) hat er mit 28 kennengelernt. «Wir sind uns dreimal über den Weg gelaufen. Beim dritten Mal habe ich sie zu mir ins Zürcher Seefeld zum Kochen eingeladen.» Vier Tage später zog sie ein. Für Wim Ouboters Erfolg ist sie mitverantwortlich: Als er sein erstes Projekt, das Kickboard, seinen «studierten Freunden» gezeigt und seine Vision von urbaner Mobilität erklärt hatte, stiess er auf wenig Verständnis. Wer um Himmels willen sollte so was fahren? Das Trottinett landete in der Garage. Wenig später standen 15 Kinder vor der Tür und wollten es ausprobieren. «Janine erkannte das Potenzial des Kickboards und drängte mich dazu, meine Vision weiterzuverfolgen.» Micro, die Küsnachter Herstellerfirma des Boards und des Microlinos, ist ein Familienunternehmen: Janine Ouboter macht die Buchhaltung, die Söhne Oliver (22) und Merlin (20) arbeiten im Betrieb. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 60 Leute in der Schweiz und in China. Zum Tanken muss der Microlino an die Steckdose. Eine volle Ladung kostet rund 1.20 Franken und reicht für etwa 80 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h – autobahntauglich ist die Knutschkugel also nicht. Dafür lässt sie laut Ouboter besonders Frauenherzen höherschlagen. Selbst fährt der Entwickler übrigens ein Elektroauto der Marke Fisker. MM Mehr Infos: www.micro.ms

Wim Ouboter mit seinem Microlino. Der sei ein Womanizer, behauptet sein Erfinder.


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MENSCHEN | MM34, 22.8.2016 | 23

Leserforum MM33: Interview mit Anton Gunzinger «Alle 14 Tage geht ein solares Gösgen ans Netz»

«Wind und Sonne sind in jedem Fall teurer als Atomenergie» Es macht mich traurig und wütend, die Aussagen von Anton Gunzinger zu lesen. Ja, die Sonne scheint gratis, aber die Produktion der Solarzellen verursacht chemische Abfälle, Emissionen und Kosten. Die Lebenszyklusanalysen des PSI zeigen, dass Photovoltaik (PV) das Klima stärker belastet als Strom aus AKW. Zudem produziert die Sonne vor allem im Sommer am Mittag und macht so die Wasserkraft kaputt. Egal, wie billig Batterien werden, sie lösen das Sommer-WinterProblem nicht und müssen erst noch als Sondermüll entsorgt werden, wie auch die PV-Zellen. Der Wind bläst ohne Grenzkosten, aber Windräder verschandeln die Landschaft, sind teuer und belästigen die Bevölkerung. Wenn man richtig rechnet, sind Wind und Sonne in jedem Fall teurer als Atomenergie. Der Flatterstrom von Wind und Sonne belastet zudem das Stromnetz. Das Verteilnetz muss wegen den PV-Anlagen ausgebaut werden, was Milliarden kostet. Das Stromnetz wurde nicht gebaut, um Strom von Hausdächern in die Industrie zu transportieren, sondern um Strom von Grosskraftwerken in die Industrie zu bringen. Mit PV und Wind wird die Stromversorgungssicherheit gefährdet. Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen brauchen 65 Prozent des Stroms. Wenn der fehlt, sind Arbeitsplätze und Wohlstand in Gefahr. Dass jemand, der sich für Klimaschutz einsetzt, auf die Frage, warum die Deutschen ihre Kohledreckschleudern nicht einfach abstellen, antwortet, «weil die Politik Angst hat vor gut organisierten Gewerkschaften der Minenarbeiter», beweist, dass es ihm nicht ums Klima geht, weil er weiss, dass Kohle nötig ist, wenn die Sonne nicht scheint. Kohle hat aber grosse Gesundheitsschäden zur Folge. Noch schlimmer ist sein Aufruf, ein AKW in die Luft zu sprengen. Dies zeigt, dass Gun-

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«Bald können alle Mittelklassewagen mit Strom betrieben werden», sagt Anton Gunzinger.

Anton Gunzinger

«Alle 14 Tage geht ein solares Gösgen ans Netz» Die Sonne scheint gratis. Der Wind bläst ebenfalls, ohne Grenzkosten zu verursachen und die Umwelt zu belasten. Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist für den ETH-Professor und IT-Unternehmer Anton Gunzinger nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch ein gutes Geschäft. Text: Philipp Löpfe Bilder: Christian Schnur

Anton Gunzingers Aussagen lösten eine grosse Leserkontroverse aus.

zinger nicht nur keine Ahnung hat, wie ein Kernkraftwerk funktioniert, sondern die traurigen terroristischen Ereignisse missbraucht. Dr. Irene Aegerter, Präsidentin energiesuisse.net, 8832 Wollerau Gratulation zum Interview mit ETH-Professor Gunzinger. Er liegt absolut richtig mit seinen Äusserungen zur Energiewende. Ich habe noch selten eine so treffende Analyse zu diesem Thema gelesen. Peter Zingg, 8307 Effretikon ZH Das Kernkraftwerk Gösgen produziert Tag und Nacht, Sommer und Winter Strom für 13 Prozent der Bevölkerung auf kleinster Fläche. Photovoltaikanlagen können das nicht. Sonnenstrom soll nur 7 Rappen pro Kilowattstunde kosten. Ohne Subventionen. Es fehlt der Speicher oder das BackupKraftwerk. Nicht regulierbarer Strom ist nutzlos. Also müssen jene Anlagen, die nötig sind, um den Strom zu regeln, mit in die Gesamtrechnung eingerechnet werden. Im Privatbereich ist das machbar. Das kostet dann etwas über einen Franken pro Kilowattstunde, damit das Haus vom Netz abgeschnitten werden könnte. Der Stromgenerator ist dabei aber noch nicht inbegriffen, um allfällige Unterbrüche

auszugleichen. Spitäler, Verteilzentren, Rechenzentren oder gar die Industrie können jedoch mit Solarzellen nicht betrieben werden. Dafür fehlt der Platz für die notwendigen Kollektoren und Batterien. Dass für die Bewachung eines Kernkraftwerks mehrere Hundert Mann notwendig sein sollen, entbehrt jeglicher seriöser Grundlage. Unsere KKWs sind sehr gut geschützt und benötigen keine dreistellige Zahl an Sicherheitskräften. Herr Gunzinger redet von der Sprengung eines KKWs und zeigt damit, dass er vom Aufbau und den Widerstandswerten eines KKWs keine Ahnung hat. Die Deutschen hätten Angst vor den Minenarbeitern und würden deshalb die Kohlekraftwerke nicht abstellen? Nein, sie brauchen verlässlichen Strom, wenn sie die KKWs nicht mehr haben. Solarzellen kosten nach der Anschaffung nichts? Darum spezialisieren sich etliche Firmen für die Reinigung und Wiederverwertung bzw. Entsorgung der Photovoltaikanlagen. Smart Grid? Hört sich gut an, bis die Leute begreifen, dass das Stromnetz angreifbarer und damit unsicherer wird. Eine sichere und unabhängige Stromversorgung ist viel zu wichtig, als dass sie aufs Spiel gesetzt werden darf. Christian Riesen, 4612 Wangen bei Olten

Herr Gunzinger, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Es ist eine Freude, Ihre Aussagen zu lesen. Bitte bringen Sie die Dinge ins Rollen. Es ist höchste Zeit. Die Schweiz könnte weltweit vieles bewirken mit all dem Wissen und Können, dem technischen Know-how und all den klugen Köpfen. Aber wie Sie sagen – es braucht einfach mutige Unternehmer und kluge Politiker. Renata Limacher, via www.migrosmagazin.ch Eine irreführende Aussage von ETH-Professor Gunzinger betrifft die rekordhohe Produktion von dreckigem Kohlestrom in Deutschland. Der fehlende Strom im Winter muss seit der Energiewende fossil erzeugt werden, um einen Zusammenbruch des Stromnetzes zu verhindern. Die hochgelobte Energiewende hat halt leider auch ihre unökologischen Schattenseiten. Dieter Ott, Kernkraftwerk Gösgen-Däniken, 4658 Däniken Bleiben wir bei den Fakten: An der Energiewende – effizient, 100 Prozent erneuerbar, dezentral, bürgernah – führt kein verantwortbarer Weg vorbei. Je rascher wir diesen Weg gehen – gemeinsam, solidarisch, zielstrebig –, desto besser. Fritz Wassmann-Takigawa, via www.migrosmagazin.ch Die sogenannte Energiewende wird nicht funktionieren, solange wir weltweit diese masslose Bevölkerungsexplosion haben. Rainer Bremmer, via www.migrosmagazin.ch Die Sonne schenkt uns global an einem Tag so viel Energie, wie die Weltwirtschaft in einem Jahr verbraucht. Die Schweiz gehört in der Energiebranche zu den führenden Nationen; leider nutzt unsere Politik diese Forschung zu wenig. Willi Herrmann, via www.migrosmagazin.ch


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Jörg Schindler

«Man muss alldem Rationalität und Besonnenheit entgegensetzen» Der deutsche Sicherheits- und Terrorexperte Jörg Schindler warnt in seinem neuen Buch vor einer «hysterisierten» Gesellschaft. Panik angesichts von Terrorattacken und Amokläufen sei gefährlich. Ein Gespräch über kollektive Angst, deren Nutzniesser und die Alternative – die nüchterne Analyse. Interview: Ralf Kaminski

Bilder: Bernd Hartung


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Sind wir wirklich von Bedrohungen umzingelt? «Spiegel»-Autor Jörg Schindler empfiehlt Ruhe statt Panik.


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unseren Kindern jeweils noch etwas besser geht als uns selbst. Inzwischen haben viele gemerkt, dass sich das nicht mehr einfach von selbst erfüllt.

Jörg Schindler, angesichts der vielen Terrorattacken in den letzten Wochen wird es immer schwieriger, keine Angst zu haben. Sollten wir trotzdem nicht? Ich kann verstehen, wenn die Leute nach dieser Häufung von Gewalttaten ein mulmiges Gefühl haben. Dennoch sollten wir keine übersteigerten Ängste entwickeln, rational gibt es dafür keinen Grund. Das Terrorrisiko für den Einzelnen bleibt bei uns verschwindend gering. Viele reagieren auf die Angriffe der letzten Wochen aber nun mal emotional. Gegen das Unbehagen, das auch in meinem Umfeld derzeit zunimmt, empfehle ich ganz schlicht: nachdenken. Wer sich nicht seinen Gefühlen hingibt, sondern sie hinterfragt, realisiert rasch, dass Terrorängste bei uns trotz allem relativ unbegründet sind. Das steht in starkem Kontrast zur scharfen Reaktion einiger Staaten. Nach den USA sieht sich auch Frankreich im «Krieg gegen den Terror», mittlerweile gilt dort seit zehn Monaten der Ausnahmezustand. Eine angemessene Reaktion? Mir persönlich geht sie zu weit. Ich verstehe, dass Sicherheitsbehörden alles tun wollen, was sie können. Aber es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, dieser Anspruch ist absurd. Auch wenn man die Überwachungsund Abwehrmassnahmen immer weiter verschärft, lassen sich solche Attacken nicht verhindern. Gerade die USA und Frankreich haben sich stark auf die Begriffe der Terroristen eingelassen – einen grösseren Gefallen hätte man dem sogenannten Islamischen Staat gar nicht tun können. Indem man ihm den Krieg erklärt, adelt man eine Gruppe von kriminellen Grössenwahnsinnigen zu einem staatlichen Gegner, genau das, was sie gerne hätten. Was müsste man als Staat denn tun? Ich halte es für einen grundsätzlichen Fehler, auf diese Bedrohung ausschliesslich in der Logik der Sicherheitsindustrie zu reagieren, also: bekämpfen, überwachen und abschieben. Das funktioniert auf Dauer nicht. Schaut man sich die Biografien jener Leute an, die aus Europa nach Syrien gegangen sind oder die jetzt hier in Europa die Attentate verübt haben, stellt man fest, dass das in der Regel junge Muslime sind, die in Europa in zweiter oder dritter Generation geboren wurden. Und die hat offensichtlich irgendwas hingezogen zu dieser Gewaltideologie. Dieses Irgendwas kann man nicht per Knopfdruck stoppen. Wie denn dann? Als Erstes muss man die Ermittler ihre Arbeit machen lassen und dann entscheiden, ob gesetzliche Lücken existieren, die wir

Angstexperte Schindler selber hat Höhenangst und fürchtet sich vor Spinnen. Trotzdem steigt er auf Berge und reist häufig nach Südostasien.

schliessen müssen. Darüber hinaus müssen wir uns vor allem mit den Gründen für die Wut und den Hass auseinandersetzen. Ansonsten bekämpfen wir nur die Symptome statt die Ursachen für den Terror. Ein Zitat aus Ihrem neuen Buch: «Wir sind die gesündesten, reichsten und am längsten lebenden Menschen der Geschichte. Und wir werden immer ängstlicher.» Ist unsere Welt denn so viel schlimmer geworden? Oder halten wir einfach weniger aus? Uns hier im Westen geht es tatsächlich so gut wie nie zuvor. Das sieht man nur schon daran, dass wir im Schnitt immer älter werden. Das wäre nicht der Fall, wenn wir tatsächlich so bedroht wären, wie wir glauben. Wir haben in Europa jetzt 70 Jahre relativen Frieden. Ganz offensichlich haben viele vergessen, was eine reale existenzielle Bedrohung ist. Wir haben uns in dieser Zeit auch daran gewöhnt, dass es immer ein bisschen besser wird, dass es

Zur Person

«Spiegel»-Reporter und Autor Jörg Schindler (48) schreibt seit 2012

für das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» und ist dort Experte für die Themen Sicherheit und Terrorismus. Er arbeitet im neuen Hauptstadtbüro des Magazins direkt beim Hauptbahnhof in Berlin, ist verheiratet und lebt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. «Panikmache» ist sein drittes Buch. Es erscheint am 25. August. «Panikmache: Wie wir vor lauter Angst unser Leben verpassen», S. Fischer Verlag 2016, bei Ex Libris für Fr. 16.70

Und: Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Absolut. Man muss sich immer wieder klarmachen: Ein Grossteil der Menschen hätte liebend gern jene Ängste, die uns hier umtreiben. Sie haben ganz andere Probleme. In Teilen der Subsahara und Indiens verhungern die Menschen; sie würden sich sehr gerne darum sorgen, ob es wohl laktoseoder fettfreie Lebensmittel im Supermarkt gibt oder ob man sich eine Überwachungskamera besser mit oder ohne Infrarotsender ans Haus schraubt. Die Angst vor dem Fremden ist der ewige Klassiker. Einst waren es Juden, später Italiener, Tamilen, «Jugos», heute Muslime. Woher kommt dieser Reflex? Weil es immer am einfachsten ist, der Angst eine Gestalt zu geben. Und umso besser, wenn sie die Gestalt von jemandem annimmt, der auf der gesellschaftlichen Hierarchieleiter möglichst weit unten steht. Es ist traurig, aber das «Fremde» ist und bleibt der ideale Sündenbock, die perfekte Leinwand zur Projektion aller möglichen Ängste. Zurzeit sind das, denke ich, vor allem Veränderungsängste. Der gesellschaftliche und berufliche Wandel hat sich derart beschleunigt, dass viele Menschen überfordert sind. Und Fremde im Land verkörpern diese Veränderung perfekt. Manchmal ist die Angst aber berechtigt: Die Morde der letzten Zeit wurden immer wieder im Namen des Islam verübt. Aber nicht nur unter Muslimen gibt es Kriminelle und Mörder, sondern auch unter Deutschen und Schweizern. Die Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» hat in Deutschland zehn Jahre lang vor sich hin morden können, und viele Opfer waren Muslime. Ich halte es für durchaus berechtigt, den Islam für seine Unzulänglichkeiten zu kritisieren. Das Problem aber ist, dass derzeit wegen einer kleinen Gruppe Krimineller eine ganze Religionsgemeinschaft in Sippenhaft genommen wird. Wie stark trägt die heutige Medienwelt zur Befeuerung von Ängsten bei? Erheblich. Die digitalen Medien überschwemmen uns mit Information, aber wir sind kaum noch in der Lage, sie einzuordnen. So erleben wir jede Krise, jeden Unfall, jeden Ausbruch einer Viruskrankheit am Ende der Welt live auf dem Smartphone mit. Dabei fällt es uns zunehmend schwer, das zu abstrahieren und uns klarzumachen, dass das zwar schlimm ist, aber mit uns eigentlich nichts zu tun hat. Stattdessen ducken wir uns schon


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besorgt, wenn in China ein Sack Reis umfällt. Auch der Hang zur permanenten Skanda­ lisierung und das dauernde Abbilden von Krisen tun ihre Wirkung. Wenn so was wie in München, Nizza oder Orlando passiert, läuft eine gewaltige Maschine an, die – auch wenn man noch wenig bis nichts weiss – eine Armada von Experten und Meinungs­ verbreitern aufbietet, die schwafeln, speku­ lieren und mit unseren Ängsten spielen. Was muss sich ändern? Klar ist, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn eine Gesellschaft hysterisiert wird, hat das politische Folgen, die sich ja schon jetzt bemerkbar machen. Es klingt vielleicht etwas hilflos, aber ich denke wirklich, es würde helfen: Man muss alldem Besonnen­ heit, Rationalität und Aufklärung ent­ gegensetzen, hartnäckig und immer wieder. Nicht aufwiegeln, sondern hinterfragen und analysieren. Politik, Industrie und Medien müssen aufhören, aus geschäftlichen Gründen Angst noch zu verstärken. Denn

hinter vielen Ängsten stehen handfeste Interessen. Für die Pharmaindustrie ist es super, wenn die Medien die Bevölkerung wegen Schweinegrippeviren in Panik ver­ setzen, auch wenn bei uns die wenigsten gefährdet sind. Aber immerhin schüren Unternehmen wie Versicherungen Ängste nicht gezielt selbst, oder? Natürlich tun sie das! Jeder, der Sicherheit anbietet, braucht die Unsicherheit, sonst hätte er kein Verkaufsargument. Beispiel: Vor dem Oktoberfest warb eine Versicherung allen Ernstes für eine Art Schunkelversiche­ rung. Sie warnte, dass so ein voller Bierkrug ganz schön schwer sei, und wenn man damit im Suff hantiere und jemanden am Kopf treffe und dessen Designerbrille zerstöre, dann könne das schnell ins Geld gehen. In Deutschland sind wir gnadenlos über­ versichert – und zwar auch, weil uns die Versicherungen ständig Ängste einreden, für die sie eine Lösung anzubieten haben.

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Auch die Politik nutzt die Angst derzeit sehr gezielt: Trump, Pegida, sämtliche Rechtspopulisten Europas ... Wieso funktioniert das immer wieder so gut? Weil es halt so simpel ist. Die Menschen fühlen sich überfordert, ahnen vage, dass es so wie bisher wohl nicht weitergehen wird, sehnen sich nach einem Sündenbock, dem sie dafür die Schuld geben können, und nach einem starken Führer, der auf­ räumt. Das ist die hohe Zeit der Verführer, von Leuten wie Donald Trump oder Marine Le Pen. Vielleicht ist es ja so, dass sich Geschichte zumindest teilweise wiederholt. Auch in den 30er­Jahren des letzten Jahr­ hunderts gab es eine Beschleunigungsphase und Überforderung durch die Globalisie­ rung, gekoppelt mit Abstiegsängsten. Schon damals befeuerte dies Nationalismus und Fremdenhass. Müsste man die Rechtspopulisten einfach wieder mal an die Macht lassen, damit sie sich entzaubern können?


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Entwicklung der Mordrate in 800 Jahren.

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Bloss nicht, alle bisherigen Experimente mit Populisten an der Macht sind gehörig schief­ gegangen. Zynisch könnte man auf die alte Binsenwahrheit setzen: Wer nicht hören will, muss fühlen. Ich würde mir aber wün­ schen, dass das nicht passiert. Es gibt ja auch berechtigte Ängste. Das Traurige ist, dass die medial oft nur am Rande abgehandelt werden: Klimawandel, sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich, die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt und unser Zusammenleben. Das wird thematisiert, aber niemals in vergleich­ barer Dringlichkeit. Obwohl die Folgen sehr dramatisch sein könnten. Vermutlich eignet es sich weniger zur Panikmache, weil die Leute bei diesen Dingen das Gefühl haben, man könne da eh nichts machen, das sei halt der Lauf der Dinge. Was also sollen wir tun? Meine Botschaft ist simpel: Leute, lasst euch nicht von euren Ängsten treiben,

denkt darüber nach, welche davon wirklich berechtigt sind und welche nicht. Diesen Unterschied erkennen zu lernen, risiko­ mündig zu werden, ist die hohe Kunst. Müssen wir nicht einfach wieder lernen, mit einigen Gefahren zu leben, die Ängste auszuhalten? Wie es zum Beispiel Israel schon seit Langem tut? Israel ist tatsächlich das einzige westliche Land, in dem das Terrorrisiko sehr hoch ist; dennoch gehen die Leute damit vergleichs­ weise gelassen um. Ich denke, wenn die Ant­ worten auf den Terrorismus weiterhin so kurzatmig und auf Sicherheit und Abwehr fokussiert sind, werden wir uns zwangsläufig in diese Richtung entwickeln. «Panikmache» ist Ihr drittes Buch. Weshalb gerade das Thema Angst? Es hat mich schon lange umgetrieben, aber anfangs weniger wegen des Themas Terro­ rismus. Ich fand es merkwürdig, dass immer mehr Menschen ganz normalen Dingen wie

Ernährung oder Kindererziehung mit über­ steigerten Ängsten begegnen. Der Prenz­ lauer Berg in Berlin, wo ich wohne, bietet dafür wunderbares Anschauungsmaterial. Ich habe mich gefragt, woher das kommt und wie es so schlimm werden konnte. Haben Sie selbst auch manchmal Angst? Na klar. Ich habe zum Beispiel Höhenangst und fürchte mich schon von klein auf vor handtellergrossen Spinnen. Das hindert mich aber nicht daran, auf Berge zu steigen oder mit meiner Frau seit Jahren in Süd­ ostasien rumzureisen, wo es diese Spinnen in rauen Mengen gibt. Weil ich auch nicht einsehe, wieso ich mich wegen meiner Ängste von meinem Leben abhalten lassen soll. Gab es dabei Begegnungen mit Spinnen? Oh ja. Und dann? Dann gehe ich zu meiner Frau und sage: Mach das bitte weg! (lacht) MM

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Rundreise • 11 Reisetage inkl. Halbpension 1. Tag / Zürich – Hanoi: Flug ab Zürich, mit Singapore Airlines, via Singapur, nach Hanoi. 2. Tag / Hanoi: Ankunft am Mittag und Transfer in Ihr Hotel. Am Abend erleben Sie eine Aufführung des berühmten Wasserpuppentheaters – eine traditionelle, vietnamesische Kunst. 3. Tag / Hanoi: Ausführliche Stadtrundfahrt mit Besuch des Literaturtempels, der 1070 zu Ehren Konfuzius gebaut wurde. Sie besuchen u.a. den Hoan Kiem See sowie den Jadeberg-Tempel und die unvergleichliche Altstadt. 4. Tag / Hanoi – Halong Bucht: Fahrt zu einer der spektakulärsten Landschaften Vietnams, der märchenhaften HalongBucht. Rund 2000 skurril geformte Inseln liegen wie Felssplitter in der smaragdfarbenen Bucht. Nicht umsonst gehört die Region zum Unesco-Welterbe. Mit einer umgebauten Dschunke segeln Sie durch diese wunderschöne, surreal anmutende Inselwelt. Abendessen und Übernachtung in einer komfortablen Kabine an Bord der Dschunke. 5. Tag / Halong – Flug von Hanoi nach Da Nang – Hoi An: Lassen Sie die zauberhafte Welt der 2000 Inseln nochmals auf sich wirken, während Ihres Frühstücks an Bord und der gemächlichen Rückfahrt zum Hafen. Anschliessend Fahrt nach Hanoi und kurzer Flug nach Da Nang. Übernachtung in Hoi An – die vietnamesische Kulturikone mit UNESCO-Status. 6. Tag / Hoi An – Da Nang – Hue: Nach einer Tour durch Hoi An Beginn der spektakulären Fahrt über den Wolkenpass. Vorbei an Lotusblumen, dösenden Ochsen, Gänsen, sattgrünen Reisfeldern, aus

denen vietnamesische Spitzhüte ragen – Bilder mit einer ganz eigenen Magie. Die antike Kaiserstadt Hue war im 19.Jh. kulturelle und geistige Mitte Vietnams. 7. Tag / Hue: Der Tag beginnt mit einem weiteren Höhepunkt; einer Bootsfahrt. Dabei präsentieren sich die SehenswürParfümflusses. digkeiten entlang des Parfümflusses. Sie besuchen auch die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, die die Kaiser nach dem Vorbild Pekings gebaut hatten und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. 8. Tag / Hue – Flug nach Ho Chi Minh City (Saigon): Kurzer Flug nach Ho Chi Minh City, das ehemalige Saigon. Ausführliche Stadtrundfahrt durch Ho Chi Minh City – das ehemalige „Paris des Ostens“. 9. Tag / Mekong Delta: Mit dem Ausflug ins Mekong Delta erleben Sie eine üppige und faszinierende Landschaft mit unendlichen Reisfeldern, Mangrovensümpfen und alten Khmer-Tempeln. Geruhsame Bootsfahrt auf dem Mekong Fluss durch bezaubernde Landschaften. 10. Tag / Cu Chi Tunnels – Flug nach Zürich oder Badeferien-Verlängerung: Besuch der faszinierenden Cu Chi Tunnels. Das phänomenale 248km lange Untergrundtunnelnetzwerk, dass von den Vietcong während des Vietnamkriegs benutzt wurde und damit die Militärmacht der USA im wahrsten Sinne des Wortes untergraben hat, ist legendär. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Singapore Airlines, via Singapur nach Zürich. Für Gäste mit BadeferienVerlängerung erfolgt der Transfer (ca. 4-5 h) nach Mui Ne in Ihr Verlängerungshotel direkt am Strand. 11. Tag / Zürich: Ankunft am Morgen.

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1550 neue Lernende haben im August ihre Berufslehre bei den 40 Unternehmen der Migros-Gruppe begonnen. Die Migros ist die grösste Lehrstellenanbieterin der Schweiz.

Schwingen

Am kommenden Wochenende findet in Estavayerle-Lac das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt. 52 000 Zuschauer in der längst ausverkauften Arena werden verfolgen, wie die Schwinger ihren König krönen. Zu den Favoriten gehört Kilian Wenger. Der 26-jährige Berner wurde 2010 in Frauenfeld Schwingerkönig und will dieses Jahr seine Krone zurückerobern. Seit 2007 ist die Migros Hauptsponsorin des Eidgenössischen, das alle drei Jahre stattfindet. Will seine Krone zurückerobern: Kilian Wenger (rechts), der Schwingerkönig von 2010

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Bei «my way» Migros in der Berner Spitalgass-Passage werden Salate zubereitet, die

auch bei grossem Hunger satt machen. Und das nach ganz individuellen Wünschen. Keine Tomaten dafür Peperoni, lieber mit Fleisch oder Meeresfrüchten, ganz gern mit Ei oder lieber mit einer fruchtigen Note? Jeder «my salad» wird samt Dressing und Topping ganz nach den

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Ihr Reiseprogramm Tag 1 Einstiegsorte–Basel. Busanreise nach Basel. Um 16:00 Uhr legt die Excellence Queen ab. Am Abend Showprogramm mit unseren Schlagerstars. Tag 2 Strassburg. Mittelalterliche Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, das Flüsschen Ill mit seinen Kanälen und vor allem das Münster «Notre Dame» prägen dieses Juwel am Rhein. Nach einem ausgiebigen Brunch, besteht die Möglichkeit die Stadt bei einer Bootsfahrt auf der Ill (Fr. 25) zu erleben. Abends wird wiederum ein tolles Showprogramm mit den Schlagerstars für Stimmung sorgen. Tag 3 Basel–Einstiegsorte. Stadtrundfahrt. Basel bietet ein einmaliges Angebot an Kunst und Kultur und besitzt eine der am besten erhaltenen und schönsten Altstädte Europas. Am Nachmittag Busrückreise.

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Tag 1 Schweiz–München–Passau. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit alpenländischem Flair war in seiner Tradition und ist immer noch ein sogenannter «Warenmarkt». Tag 2 Tulln–Wien. Im Advent präsentiert sich Wien mit vielen stimmungsvollen Weihnachtsmärkten von seiner romantischsten Seite. Tag 3 Wien. Beim traditionellen Wiener Adventszauber wird der Rathausplatz zu einem leuchtenden Märchenland. Tag 4 Linz–Salzburg–Schweiz. Wenn es weihnachtet in der Mozartstadt öffnet der Salzburger Christkindlmarkt seine Pforten. Um ca. 13:30 Uhr Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 33

Gerade wegen seiner familiären Atmosphäre ist das Jazz Festival Willisau weltberühmt. Jazz Festival Willisau Vom 31. August bis zum 4. September geht zum 42. Mal das Jazz Festival

Willisau über die Bühne – diesmal einen Tag lang im Zeichen des legendären Jazzkomponisten John Zorn: Am 3. September interpretieren sechs Bands die enorm vielfältigen Werke des schillernden New Yorkers. Seit der Gründung des Festivals im Jahr 1966 haben in Willisau schon gegen tausend Konzerte stattgefunden. Der Anlass hat die Gemeinde im Luzerner Hinterland richtig berühmt gemacht. So nannte der Jazzpianist Keith Jarrett Willisau einmal «einen der weltweit besten Orte für Musik». Das Migros-Kulturprozent unterstützt das Festival bereits seit Jahrzehnten. Infos zum Programm: www.jazzfestivalwillisau.ch

Kundenservice Klubschule Migros

Bilder: Christian Schnur, Christine Benz, Schweiz Tourismus/Ivo Schulz

Ferien- und Freizeitkurse in den Bergen Die Davoser Bergwelt (Bild) inspirierte schon den Maler Ernst Ludwig Kirchner. Wer auf seinen Spuren wandeln möchte, hat jetzt die Möglichkeit, ein neues Angebot der Klubschule Migros zu nutzen. Zusammen mit dem Davoser Hotel Schatzalp bietet die Klubschule Kurse im Landschaftsmalen an. Auch andere Bündner Hotels beteiligen sich am neuen Freizeitangebot: Ayurveda und Yoga gibts im Hotel Schweizerhof in Flims, eine Fototour ins Engadin mit Übernachtung im Hotel Rosatsch in Pontresina, und im Hotel Belvédère oder im Hotel Guarda Val in Scuol stellen Kursteilnehmer Bündner Spezialitäten her. Die Kursangebote und Hotels sind nur als Package buchbar, das Kursangebot ist vom 19.9. bis zum 16. 10. 2016 gültig. Infos und Preise: www.klubschule.ch/bergsicht

Die Migros ist ServiceChampion Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Service Value ein Serviceranking von Unternehmen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich erstellt. Von den 255 analysierten Schweizer Unternehmen aus insgesamt 32 Branchen belegt die Migros den dritten Gesamtrang. In der Lebensmittelbranche ist sie sogar Spitzenreiterin. Mehr als 82 Prozent der befragten

Kunden haben bei der Migros einen sehr guten Kundenservice erlebt. Auch andere Migros-Unternehmen sind Service-Champions und belegen den ersten Platz in ihrer Branche: Melectronics im Bereich Elektronik, Micasa bei den Möbelhändlern, Hotelplan bei den Reiseunternehmen und Migrol bei den Tankstellen. An der anonymen Online-Befragung haben über 75 000 Kunden teilgenommen.


34 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Haben Sie eine Frage?

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Darf ich eine angebrochene Konservendose im Kühlschrank aufbewahren?

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Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

Auf den meisten Konservendosen findet sich der Hinweis «Nach dem Öffnen nicht in der Dose aufbewahren». Dies ist vor allem bei unbeschichteten Weissblechdosen wichtig, weil der Kontakt mit Sauerstoff zu Korrosion der metallischen Innenfläche führt. Dadurch könnte Zinn ins Lebensmittel gelangen. Aber auch bei Dosen mit einer Innenbeschichtung ist es aus hygienischen Gründen empfehlenswert, den Inhalt in ein sauberes Geschirr umzufüllen und luftdicht zu verschliessen. Reste sind so zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar. MM

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 35

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bei zahlreichen Haarpflegeprodukten der Marke I am. Günstiger werden unter anderem verschiedene Conditioner und Shampoos. Aufgrund sinkender Preise beim Schweizer Schweinefleisch kosten ab sofort Kochund Rohschinken vom Stotzen weniger. Teurer werden hingegen verschiedene Tiefkühlprodukte, wie die Happy-HourApéro-Rollen.

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Lauftipps

Basics für Laufanfänger Zu Beginn gilt vor allem: sich nicht zu

überfordern. Wählen Sie kurze Strecken und beenden Sie Ihre Läufe, solange Sie sich noch wohlfühlen, auch wenn das bereits nach wenigen Minuten der Fall ist.

Laufsport

Eine rasante Familie

In der Vorbereitung gilt: Häufigkeit vor

Die Familie Rodel macht jedes Jahr beim Bischofszeller Städtlilauf mit. Ein Lauf, der ihnen viel Spass bereitet und bei dem ihre drei Buben dank der Migros gratis mitrennen können. Text: Claudia Langenegger

Finden Sie das optimale Tempo, indem Sie während des Laufens ganze Sätze sprechen können. Ruhetage oder alternative Trainings wie Aqua-

Fit sind zwischen den Lauftagen sehr empfehlenswert. Denn auch Sehnen, Muskeln und Gelenke brauchen Zeit, sich an die Belastung zu gewöhnen. Trainingspläne für Anfänger gibt es in den 22 Ryffelrunning-by-SportXXFilialen und online erhältlich auf: www. markusryffels.ch/de/ running-tipps-anfaenger Als Ausrüstung brau-

chen Sie vor allem gut sitzende Laufschuhe. Eine Pulsuhr kann helfen, das Training zu steuern, ist aber kein Muss. Markus Ryffel, Schweizer Lauflegende, Olympia-Silbermedaille 1984 über 5000 m, Gründer von Ryffel Running

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ie Startnummern ihres ersten Bischofszeller Städtlilaufs haben alle drei Buben sorgfältig aufbewahrt. Jeder von ihnen hat seine über dem Bett aufgehängt. Finn-Luca (10) und Jannik (8) waren vor vier Jahren zum ersten Mal dabei. An das Datum erinnern sie sich noch genau: «Es war am 29. April», sagt der grössere. «Mika wurde damals eins». Mika (5) nickt. Er war damals mit Papi Daniel Rodel (44) inmitten der Zuschauer, um Mami Nina (36) und die beiden Brüder anzufeuern. Zwei Jahre später ist Mika zum ersten Mal auch mitgerannt. Im April dieses Jahres hat die Familie Rodel schon zum fünften Mal teilgenommen. «Es ist selbstverständlich, dass wir mitmachen», sagt Nina Rodel. Die dreifache Mutter ist seit ihrer Jugend eine begeisterte Läuferin. Sie geht regelmässig joggen und nimmt – sofern es die Zeit zulässt – auch gerne an Marathons oder Halbmarathons teil. Die Freude am Städtlilauf kam bei ihren Kindern von alleine. «Sie bringen jeden Frühling den

Bild: Stephan Bösch

Flyer des Laufs und das KinderTrainingsblatt der Schule nach Hause. Dann ist schon klar: Wir machen mit», sagt Nina Rodel. Kinder für Laufsport begeistern

Die Teilnahme ist für Kinder gratis, denn der Bischofszeller Städtlilauf ist einer der vielen Laufveranstaltungen schweizweit, die von der Migros aktiv unterstützt werden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den jüngsten Teilnehmern: Für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 15 Jahren übernimmt die Migros die Startgebühr. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat die Migros versprochen, dass bis Ende 2019 mindestens 70 000 Kinder gratis an einem Volkslauf mitmachen können. Derzeit ist die Teilnahme für die kleinen Jogger an 25 Schweizer Läufen kostenlos. Einer dieser Beiträge ist die Unterstützung des Bischofszeller Städtlilaufs, um Familien die Teilnahme zu erleichtern und den Kindern den Zugang und die Freude am Laufsport näherzubringen. Die Vorfreude ist bei den Buben der Familie

Rodel jedes Jahr gross. «Es ist nicht zu übersehen, wenn der Lauf naht», erzählt Nina Rodel. «Im ganzen Quartier sieht man dann Kinder, die herumrennen.» Fragt man sie, was sie da genau tun, ist die Antwort: «Wir trainieren für den Städtlilauf!» Warum Finn-Luca, Jannik und Mika so gerne mitmachen, ist klar: «Es macht Spass. Alle unsere Kollegen machen mit. Man trifft viele, die man kennt. Das ist lässig», sagt einer nach dem anderen. Und: «Wir kriegen tolle Geschenke», freut sich FinnLuca. Dieses Jahr waren es eine Trinkflasche und Sportsocken. Und der lokale Lauf hat einen weiteren Vorteil – da er mit 500 Teilnehmern zu den kleinen Läufen gehört, landen talentierte Läufer schnell mal auf dem ersten Platz. Jannik rannte letztes Jahr bei den Vordersten mit. Doch als er seinen Schuh binden musste, musste er seine Poleposition aufgeben. Nächstes Jahr hat er wieder eine Chance, schnellster Bischofszeller zu werden. Denn Mitmachen ist ja bei Rodels keine Frage. MM Infos: www.generation-m.ch/gratisstart

Bild: Daniel Fontana

Distanz und Intensität. Lassen Sie sich Zeit und gewöhnen Sie sich erst ans Laufen, bevor Sie zuerst die Länge und später das Tempo steigern.


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 37

Freuen sich schon jetzt auf den nächsten Bischofszeller Städtlilauf: Nina, Finn-Luca, Mika, Daniel und Jannik Rodel (v. l.).

Wir verlosen 75 Startplätze für die Herbstläufe

Verlosung

Gratisstarts für Erwachsene Rund 250 000 Menschen bringt die Migros pro Jahr auf Trab. Die Detailhänd­

lerin unterstützt viele grosse und kleine Volksläufe – vom Bischofszeller Städtli­ lauf mit 500 Teilneh­ mern bis zum Mega­ Event Escalade in Genf mit über 30 000 Läufern. Ab September stehen die Herbstläufe auf dem Programm. Das Migros­Magazin verlost jeweils 25 Startplätze für den Greifenseelauf (17.9.), Murtenlauf (2.10.) und Hallwilerseelauf (15.10.). Teilnahme und Teilnahmebedingungen: www.migrosmagazin.ch; Teilnahmeschluss: 28. 8.

Ein Teil von

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.


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Südtirol – Dolomiten

Grosse Dolomiten-Rundfahrt, Schloss Trauttmansdorff, Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren zum Klostertal, mitten in die Arlbergregion. Nach dem Mittagshalt in Landeck erreichen Sie den Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten und bekanntesten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Der Weg führt Sie nun hinab ins Vintschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Über Meran und Bozen erreichen Sie gegen Abend Brixen. 2. Tag Grosse DolomitenRundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch.

Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach

4 Tage ab Fr. 425.–

Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über den Brennerpass erreichen Sie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die Sie bei einem Aufenthalt näher kennenlernen können. Im schönen Stanzertal machen Sie den letzten Mittagshalt und kehren dann wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2016 01. – 04. Sept.

A Fr. 435.–

11. – 14. Sept.

B Fr. 435.–

21. – 24. Sept.

A Fr. 435.–

26. – 29. Sept.

B Fr. 435.–

09. – 12. Okt.

A Fr. 435.–

13. – 16. Okt.

B Fr. 425.–

20. – 23. Okt.

A Fr. 425.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Das ist alles dabei...

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4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

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Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV

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Grosse DolomitenRundfahrt

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Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Sonniger Herbst in Istrien Sonnentage im charmanten Istrien. Malerische Landschaften und romantische Städtchen.

1. Tag Schweiz – Istrien Über die Gotthardroute führt

3. Tag Ausflug Motovun und Opatija

Am Vormittag führt Sie die ter nach Mailand. Sie passieren Fahrt ins Innere der Halbinsel. Im nördlichen Teil von Istrien Bergamo und Brescia und fahliegt das wahrscheinlich bekannren entlang der Po-Ebene, vorteste und attraktivste istrische bei am Südufer des Gardasees, mittelalterliche Städtchen Motonach Verona. Über Padua erreivun. Der Motovuner Wald, der chen Sie bei Venedig die Küste sich entlang des Flusstals der der Adria. Vorbei an Triest, eiMirna erstreckt, ist bekannt für nem der bedeutendsten Häfen das Vorkommen der Trüffel, Italiens, erreichen Sie Istrien, die dem unterirdischen Pilz, dem grösste Halbinsel der nördlichen aphrodisische Eigenschaften Adria, wo Sie im Raum Portoroz nachgesagt werden. Nach diedie nächsten Tage verbringen sem interessanten Aufenthalt werden. fahren Sie an die Kvarner Bucht, nach Opatija. Dank dem milden 2. Tag Aufenthalt Novigrad Klima während der WintermonaGeniessen Sie den heutigen Tag te verbrachten schon die österund entspannen Sie sich in diereichischen Adligen die kalte ser milden, mediterranen UmJahreszeit in dieser milden Gegebung. Das alte Städtchen gend. Selbst Kaiser Franz Josef Novigrad, das immer noch von liess sich hier eine Villa bauen. der ursprünglichen Stadtmauer Noch heute säumen Luxushotels umgeben wird, liegt liegt gera- und von Parks und Gärten de mal einen 10-minütigen Spa- umgebene Villen die Küste. Im ziergang von Ihrem Hotel entVerlaufe des Nachmittags kehren Sie dann auf einer Panorafernt. Sie die Reise ins Tessin und wei-

5 Tage ab Fr. 299.–

mafahrt entlang der istrischen Ostküste wieder in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Ausflug Pula und Rovinj (fakultativ) Heute fahren Sie zuerst nach Pula, der grössten Stadt Istriens am Südzipfel der Halbinsel. Die Arena in Pula zählt zu den sechs grössten erhaltenen römischen Amphitheatern der Welt. Heute können hier 5000 Zuschauer Freilichtkonzerte und im Sommer das Opernfestival geniessen. Nach diesem interessanten und abwechslungsreichen Besuch fahren Sie nach Rovinj an der Westküste Istriens. Das Städtchen gehört mit zu den schönsten Orten der gesamten Adria und ist sicher eines der meist fotografierten.

5. Tag Istrien – Schweiz Nach dem Frühstück fahren Sie über Venedig und Verona nach Mailand und kehren über die Gotthardroute wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2016 28. 05. 10. 17. 24.

Sept. – 02. Okt. – 09. Oktober – 14. Oktober – 21. Oktober – 28. Oktober

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

339.– 329.– 319.– 299.– 299.–

Das ist alles dabei...

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5-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 4 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc. Frühstück und Abendessen im Hotel Ganztägiger Ausflug nach Motovun und Opatija

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 24.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 90.– ✘ Fakultativer GanztagesAusflug nach Pula und Rovinj Fr. 48.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 39

Konsumententagung

Hochkarätige Referenten Die diesjährige Konsumententagung der Migros widmet sich dem Thema «Neue Impulse für einen nachhaltigen Konsum». Was können Detailhandel, Landwirtschaft und Konsumenten für die Umwelt tun?

Thomas Vellacott (45) ist seit 2012 Geschäftsführer des WWF Schweiz.

Zu den Referentinnen und Referenten zählen

neben Thomas Vellacott auch Bundesrätin Doris Leuthard und Manfred Bötsch, Leiter Direktion Nachhaltigkeit & Qualitätsmanagement MigrosGenossenschafts-Bund. Die Tagung findet am 2. September ab 13.45 im Kongresshaus Zürich statt. Programm und Anmeldung: migros-wirtschaftspolitik@ mgb.ch

Thomas Vellacott

«Genuss nicht auf Kosten anderer» Wie können wir nachhaltig konsumieren? Für WWF-Geschäftsführer Thomas Vellacott braucht es dafür die Wirtschaft, die Konsumenten und den Staat. Text: Andreas Dürrenberger Bild: Paolo Dutto

Thomas Vellacott, was heisst für Sie nachhaltiger Konsum? Für mich ist nachhaltiger Kon­ sum zweierlei: Erstens stehen der Genuss und das Erlebnis im Mittelpunkt. Es geht darum, nicht immer mehr zu konsumie­ ren, sondern bewusst zu genies­ sen. Muss es zum Beispiel ein importiertes Produkt sein, oder kann ich stattdessen auch regio­ nale Biolebensmittel geniessen? Zweitens bedeutet nachhaltiger Konsum, dass der Genuss nicht auf Kosten anderer geht. Für die Herstellung eines Produkts sollte etwa kein Regenwald abgeholzt oder keine Kinderar­ beit eingesetzt werden. Welche Rolle spielt dabei die Wirtschaft? Nachhaltiger Konsum ist ein Zu­ sammenspiel von Wirtschaft, Konsumenten und gesetzlichen

Rahmenbedingungen. Die Wirt­ schaft hat dabei drei wichtige Aufgaben. Erstens kann sie nach­ haltige Produkte entwickeln. Das verlangt eine hohe Innovations­ bereitschaft und den Willen, ge­ wisse Risiken einzugehen. Zwei­ tens soll sie den Konsumenten die Informationen zur Verfü­ gung stellen, die diese für einen bewussten Entscheid brauchen. Dabei muss sie aber aufpassen, die Konsumenten nicht mit zu vielen Informationen zu über­ fordern. Ein Beispiel: Wenn ich beim Fischkauf immer zuerst einen Ratgeber lesen muss, er­ schwert das meinen Entscheid. Stammt das ganze Fischangebot aber aus nachhaltiger Quelle vereinfacht das den Entscheid. Und die dritte Aufgabe? Die Wirtschaft nimmt auch ge­ genüber der Politik eine wichtige

Rolle ein. Die nicht nachhaltigen Unternehmen betreiben einen grossen Lobbying­Aufwand, um die Kosten ihrer fehlenden Nachhaltigkeit, etwa der von ihnen verursachten Luftver­ schmutzung, auf die Allgemein­ heit abzuschieben. Nachhaltig agierende Unternehmen halten sich dagegen oft zurück und kon­ zentrieren sich auf ihre eigenen Aktivitäten. Dabei müssten sie sich noch mehr Gehör verschaf­ fen, damit Nachhaltigkeit auf gesetzlicher Ebene für alle Un­ ternehmen zum Standard wird. Welche Verantwortung tragen die Konsumenten? Sie können sich die Frage stel­ len: Was brauche ich wirklich für mein Wohlbefinden? Als Konsu­ ment sende ich durch mein Ver­ halten jeden Tag Signale an den Markt und nehme so Einfluss

auf die Wirtschaft. Zudem kann ich mir anschauen, wo die gros­ sen Hebel beim eigenen Verhal­ ten sind. Welche Auswirkung hat es, wenn ich zwar PET und Glas sammle, aber auf die Malediven in die Ferien fliege? Um die Grössenordnungen zu vergleichen, hilft zum Beispiel unser Footprintrechner, mit dem man den eigenen ökologischen Fussabdruck berechnen kann. Was können Konsumenten sonst noch tun? Als Stimmbürger kann ich auch auf die Politik Einfluss nehmen. Wir können Anreize setzen für den effizienten Umgang mit Ressourcen. So stellen wir sicher, dass die Schweiz auch morgen wettbewerbsfähig sein wird – und auch unsere Kinder die Natur in all ihrer Schönheit erleben können. MM


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23.20 BEBA Comfortis Junior Speziell auf die Bedürfnisse von Babys mit einer sensiblen Verdauung abgestimmt. 700 g

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Erhätlich in grösseren Migros-Filialen. Wichtiger Hinweis: Stillen ist ideal für Ihr Kind. Die WHO emp ehlt ausschliessliches Stillen während den ersten 6 Monaten. Informieren Sie sich beim Fachpersonal des Gesundheitswesens, falls Ihr Kind eine Zusatznahrung benötigt, oder wenn Sie nicht stillen.

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 41

Alle Blutspenden sind wichtig – unabhängig davon, welche Blutgruppe der Spender oder die Spenderin hat.

Weltweite Aktion

Die Migros war an Kampagne beteiligt Blutspenden

Begehrter Lebenssaft Noch hat die Schweiz genügend Blutkonserven, doch in einigen Jahren könnte ein Engpass entstehen. Anita Tschaggelar vom Schweizerischen Roten Kreuz erklärt, warum jede Blutspende zählt.

Bilder: Blutspende SRK Schweiz, zVg

Text: Michael West

Anita Tschaggelar, daran, dass die Bevöl­ warum ist es wichtig, kerung immer älter dass die Schweizer wird. Im Alter benöti­ Blut spenden? gen Menschen häufiger Bei vielen Operationen Operationen. Zugleich und Krankheiten sind sollten Menschen nach Bluttransfusionen dem 75. Lebensjahr nötig – sie retten Tag kein Blut mehr spen­ für Tag Menschen­ den. So könnte es zu leben. Zwölf regionale einer grösseren Nach­ Anita Tschaggelar Dienste der Organisa­ leitet die Organisation frage und zugleich tion «Blutspende SRK «Blutspende SRK zu einem geringeren Schweiz» verarbeiten, Angebot kommen. Schweiz». testen und lagern das Um einer solchen Ent­ Blut von Spendern. wicklung vorzubeugen, Aus ihren Vorräten werden die müssen wir auch in Zukunft genü­ Spitäler im ganzen Land versorgt. gend Menschen gewinnen, Blut zu Die Reserven decken den Bedarf spenden. ohne Probleme. Doch man darf nie vergessen, dass die Konserven Es gibt acht verschiedene nur begrenzt haltbar sind und Blutgruppen. Ist eine davon dass darum immer wieder neue besonders begehrt? Spenden nötig sind. Nach der Blutgruppe 0– gibt es immer eine grosse Nachfrage, weil Ist der Nachschub auch in Blut dieses Typs als Transfusion Zukunft gewährleistet? von jedem Empfänger vertragen Eine Studie der Zürcher Hoch­ wird. Grundsätzlich sind aber alle schule für Angewandte Wissen­ Blutgruppen als Spenden wichtig. schaften hat ergeben, dass die Ver­ Nur gerade 6 Prozent aller Men­ sorgung in einigen Jahrzehnten schen in der Schweiz haben die weniger gut sein könnte. Das liegt Blutgruppe 0–, es wäre darum

unmöglich, die Lager nur mit ihren Spenden ausreichend zu füllen. Wer kann Blut spenden? Die meisten gesunden Menschen kommen dafür infrage. Es gibt allerdings bestimmte Ausschluss­ kriterien, um die Sicherheit des Spenders und des Empfängers zu garantieren. So sollte man nicht jünger als 18 und wie gesagt auch nicht älter als 75 sein. Das Körper­ gewicht muss mindestens 50 Kilo betragen. Wer Reisen in ein Land unternommen hat, in dem gefähr­ liche Erreger verbreitet sind, muss bis zur nächsten Spende eine Frist einhalten. Die Kriterien lassen sich auf unserer Website nachlesen. Muss man sich auf eine Bluts­ pende irgendwie vorbereiten? Die Spender sollten etwas Leichtes essen und genügend trinken und schlafen. Ich empfehle immer, dass man zusammen mit Kollegen zur Blutspende geht. So wird die gute Tat zum positiven Teamerlebnis, das richtig Spass macht. MM Weitere Infos: www.blutspende.ch

In über zwanzig Ländern fand am 15. August die Aktion «Missing Type» statt.

Auf Schildern von Läden oder auch in Firmen­ logos fehlten die einzel­ nen Buchstaben A, B und O. Am nächsten Tag folgte die Erklärung: Die klaffenden Lücken soll­ ten darauf hinweisen, dass ohne Blutspenden ein gefährlicher Mangel entstehen würde. Auch die Migros beteiligte sich. Sie liess auf ihrer Website, in den sozialen Medien, im In­ tranet und sogar in ihrer Leuchtschrift am Zür­ cher Limmatplatz Buch­ staben weg (siehe Bild).

Auch sonst leistet die Detailhändlerin ihren Beitrag: So führt der Migros­Genossen­ schafts­Bund zwei Mal pro Jahr einen internen Blutspendetag mit seinen Mitarbeitenden durch.


42 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Berufsbildung

Coole Jobs für heisse Zeiten

Solange man in die Schule geht, setzt man Sommer mit Ferien gleich. Das ändert sich mit dem Einstieg ins Berufsleben. Das Migros-Magazin stellt drei Lernende der Migros vor, die auch in der heissen Jahreszeit besonders gefordert sind. Text: Andreas Dürrenberger

Bilder: Gabi Vogt

Hotelplan

Ferien organisieren als Beruf Für Noemi Weber beginnt der Sommer bereits im Dezember. Denn mitten im Winter fangen die Kundinnen und Kunden von Hotelplan Suisse mit der Planung ihrer Sommerferien an. «Von Dezember bis Juni herrscht bei uns Hochbetrieb», erzählt Weber. «Da stehen unsere Telefone eigentlich nie still.» Die junge Frau absolviert am Hauptsitz von Hotelplan Suisse im zürcherischen Glattbrugg eine kaufmännische Lehre in der Branche Reisebüro. Nach den Sommerferien beginnt ihr drittes und letztes Lehrjahr beim Reiseunternehmen der Migros. Zu ihrem Beruf kam sie über die eigene Freude am Reisen. «Ich bin als Kind viel mit meiner Familie gereist, auch mein Vater war in der Reisebranche tätig», sagt sie. Vor ihrer Ausbildung verbrachte sie ein Jahr in Boston an einer High School, aber noch vor ihrer Abreise hatte sie sich die Lehrstelle gesichert. «Den Vertrag musste mir Hotelplan Suisse in die USA schicken», erzählt Weber lachend. Was schätzt sie an ihrem Arbeitgeber? «Wir sind ein echt schweizerischer Anbieter und organisieren alle unsere Ferienangebote selbst», sagt Weber mit hör­ barem Stolz. Auch die Arbeitsatmosphäre gefällt ihr. «Der Umgang untereinander ist locker, alle sind per Du. Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und als gleichwertige Mitarbeiterin behandelt.» Das Fachwissen erhält sie durch Schulungen. «Es ist immer wieder eine Herausforderung, eine neue Destination kennenzulernen», sagt Weber. «Vieles ist Learning by Doing. Gerade am Anfang hat mich meine Praxisausbildnerin bei den telefonischen Beratungen stark unterstützt.» Und wo verbringt die angehende Reisespezialistin ihre eigenen Sommerferien? «Ich fliege nach Mallorca. Da ich meine Ferien selbst finan­ ziere, liegen dieses Jahr keine grossen Sprünge drin.»


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 43

Migros Zürich

Lehrjahre im Freizeitparadies Jan Moser arbeitet dort, wo andere ihre Freizeit ver-

bringen. Seit März ist sein Arbeitsplatz der Sport- und Erlebnispark Milandia. Auf dem Gelände am Greifensee gibt es Bäder, ein Fitnesscenter, einen Hochseilpark und vieles mehr. Der 17-Jährige absolviert seine kaufmännische Lehre bei der Genossenschaft Migros Zürich. Alle sechs Monate steht ein Abteilungswechsel an. Moser gefällt das: «Die Migros ist ein toller Betrieb und bietet mir die Chance, immer wieder neue Leute und Arbeitsbereiche kennenzulernen. Ich arbeite im Bereich Events und Sales. Hier bleibe ich ausnahmsweise ein ganzes Jahr», erzählt Moser. Ein Umstand, der ihm gelegen kommt. Von allen Zwischenstationen seiner Lehre ist das Milandia sein absoluter Favorit. «Das Team ist toll und die Arbeitsatmosphäre sehr offen», sagt er begeistert. Während der Sommerferien herrscht im Milandia Hochbetrieb. Seit 1987 findet dort das Milandia Feriencamp statt, wo sich Kinder in verschiedenen Sportarten austoben können. Jan Moser kam hier als Hilfsleiter zum Einsatz. «Das Sommercamp war eine spannende Abwechslung», meint er. «Draussen zu arbeiten und die Kinder beim BMX-Fahren oder im Seilpark zu unterstützen, hat viel Spass gemacht.»

Midor

Technologie für die Eiszeit Sommerzeit ist Glacezeit: Mega Star, Crème d’or, Vanille-Cornet, Fruit Ice und viele weitere Sorten gibt es im Migros-Sortiment. Renato Zambotti kennt sie alle. Er absolviert eine Lehre als Lebensmitteltechnologe bei der Midor und arbeitet dort in der Glaceproduktion. «Bei sommerlichen Temperaturen herrscht bei uns natürlich Hochbetrieb», sagt er. Nach den Sommerferien beginnt für den jungen Mann das zweite Jahr seiner dreijährigen Ausbildung. An seiner Arbeit fasziniert ihn, wie sich unterschiedliche Zutaten während der Produktion verändern und am Schluss zu einem stimmigen Produkt vereinen. «Ich habe schon früher gerne mit Lebensmitteln experimentiert. An einer Berufsmesse habe ich dann die Lehre zum Lebensmitteltechnologen entdeckt.» Da passte es natürlich perfekt, dass an seinem Wohnort Meilen die Midor ihren Sitz hat. «Der kurze Arbeitsweg ist toll, da wir in Schichten arbeiten», erklärt Zambotti. «Die Frühschicht beginnt schon um 4 Uhr morgens. Das war anfangs hart, aber ich habe mich gut daran gewöhnt.» Beim Migros-Industrieunternehmen fühlt er sich wohl. «Die Stimmung ist sehr familiär. Alle geben auf uns Lernende acht und sind sehr hilfsbereit.»

Nachwuchsförderung

Eine Lehre bei der Migros Rund 3700 Lernende absolvieren ihre berufiche Grundbildung bei einem der 40 Unternehmen der MigrosGruppe. 50 verschiedene Berufe stehen dabei zur Auswahl. Damit leistet die Migros einen wichtigen Beitrag zum dualen Bildungssystem der Schweiz.

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M verspricht die Migros, die Zahl der Lehrstellen noch weiter zu steigern: Bis 2018 will sie insgesamt 4000 Jobs für Berufsanfänger anbieten. Weitere Informationen auf www.new-talents.ch


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Als Austauschschülerin war Rya ein Jahr in Costa Rica. Ausser ihrer Familie fehlte ihr dort nur eins: die geliebte Schoggi aus der Migros. Besuch von zu Hause lag nicht drin, aber immerhin ein Schoggipäckli von Bruder Lean. Risoletto classic, 42 g Fr. 1.30

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Kaffee wird in Kanada vermisst und Schoggi in Costa Rica. In Brasilien fehlt es an Birnweggen, und in Kalifornien geht es nicht ohne Sonnenschutz aus der Schweiz. Migros-Produkte verbinden Länder und Menschen rund um den Erdball.

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Ein Stück Heimat im Ausland

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+ Warum Désirée in Los Angeles täglich an die Schweiz denkt, lesen Sie auf 2 Seite 47. For

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Nelly erinnert sich an den 27. Dezember 1981, als wäre es gestern gewesen. Damals lebte sie mit ihrem Mann und den Schweizer Freunden Michèle, Alain und Lilian aus Basel in Montréal. Ausgerechnet am Geburtstagsfest von Michèle war Lilians Vorrat ihrer Lieblingskaffeesorte ausgegangen. Während des Tischgesprächs stellte sich heraus, dass auch Michèle und Alain den Exquisito aus der Migros am liebsten hatten. Gemeinsam sehnten sie danach den Besuch von Nellys Eltern Heidi und Paul aus der Heimat herbei, die den Kaffeevorrat wieder auffüllten. Exquisito Kaffee, Bohnen, 1 kg Fr. 12.80

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Kaffeesehnsucht in Kanada

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Heidi und Sohn Daniel wünschen sich, dass die Migros endlich eine Filiale in den USA aufmacht. Besonders vermissen sie die Pistazien-Schoggi von Frey und den Sirup. Zum Glück kommt Freundin Daniella öfters zu Besuch und liefert Nachschub aus der Schweiz. Sirup Himbeer, 1,5 l Fr. 4.25

Birnweggen und Vermicelles sorgen in São Paulo für grosse Freude. Weshalb, erfahren Sie auf Seite 46.


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Worauf Carolines Verwandtschaft in Deutschland ganz wild ist, lesen Sie auf Seite 46.

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Keine Iran-Reise ohne Nüsse im Gepäck

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Parvin hat seit 40 Jahren ihren Wohnsitz in der Schweiz, besucht aber regelmässig ihre Familie im Iran. Dort kocht sie dann jedes Mal für ihre Schwester Mahin. Zum Menü gehören jeweils die Macadamia-Nüsse aus der Migros. Die gibt es in Parvins Geburtsstadt Maschhad so nirgends zu kaufen. Sun Queen Macadamianüsse, gesalzen, 100 g Fr. 3.80

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Als Marie-Luise zu Besuch bei ihrem Freund Jean-Paul auf La Réunion im Indischen Ozean war und nach Milch für den Kaffee fragte, holte der prompt eine Flasche Kaffeerahm aus der Migros hervor, die er wenige Monate vorher aus der Schweiz mitgenommen hatte. Marie-Luise war verblüfft, denn genau diese Sorte hatte sie am liebsten. Valflora Kaffeerahm, 500 ml Fr. 1 .70

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Schweizer Käsepost nach Asien Géraldine lebte mit ihrer Familie in Singapur. Trotz grossen Produktangebots vor Ort vermissten Géraldine und Co. das Angebot von Frischwaren aus der Migros sehr – vor allem den geliebten Gruyère. Grossvater Sepp, der ihn genauso gern hat, stillt die Sehnsucht hin und wieder mit Käsepost aus der Schweiz. Höhlengold Gruyère, per kg Fr. 26.50


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St. Wendel

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aroline (24) erzählt: «Meine Mutter stammt aus dem Saarland. Als mein Bruder und ich noch klein waren, kam mein Grosi von dort oft zu Besuch, um uns zu hüten und zu kochen. Dabei entdeckte sie die Hörnli, die wir schon damals stets auf Vorrat hatten, und war begeistert davon. Von da an nahm sie sich nach ihren Stippvisiten in der Schweiz immer welche mit nach Hause. Später kamen die Rösti dazu, von denen sie bis heute nicht genug bekommen kann.» Da sie ein inniges Verhältnis mit ihrer Familie pflege, gehe sie die Verwandtschaft in St. Wendel besuchen, so oft es ihre Zeit er­ laube, sagt Caroline. Manchmal

São Paulo

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chon in den 50er­ Jahren sind meine Eltern nach Brasili­ en ausgewandert», erzählt Christina in per­ fektem Schweizerdeutsch. Obwohl sie selbst in São Paulo geboren und auf­ gewachsen ist, verbindet sie viel mit der Heimat ihrer Eltern, in der sie nach dem Studium 14 Jahre lang lebte. Zahlreiche Pro­ dukte aus der Migros haben sie während ihrer Kindheit begleitet. Denn bei Reisen in die Schweiz wurde stets tüchtig in der Migros ein­ gekauft. Und wer auch immer von dort zu Besuch kam, brachte mit, was in Südamerika unbekannt oder zu teuer war. «Der

Renner waren Sparschäler, die zahlreich verschenkt wurden», blickt Christina mit einem Schmunzeln zurück. «Weitere begehrte Mitbringsel waren und sind bis heute noch Guetsli, Käse, die Diät­ und Tourist­ Schoggi, Vermicelles in der Tube, das Lieblingsdessert meiner Mutter, und natür­ lich Birnenbrot.» Das, betont sie, sei ihr persön­ licher Favorit: «Damit ich mehr davon habe, schneide ich es auf und geniesse Stückchen für Stückchen.» Freundin Dora, mit der Christina seit Kindertagen eng befreundet ist, sorgt regelmässig mit Päcklis aus Zürich für süssen Nach­ schub. MM

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nehme sie die acht Stunden Auto­ fahrt hin und zurück sogar nur für zwei Tage auf sich. Dann habe sie jede Menge Teigwaren und Rösti im Gepäck – nicht nur für ihre Grosseltern: «Auch Tante Annette und Onkel Dirk sind seit Jahren vom Hörnli­Virus infiziert.» Und für die beiden Cousinen Anika und Jana müsse jeweils ein Monatsvorrat an Skai­ Kaugummi dabei sein. «Das ist auch mein Lieblingskaugummi», erklärt die 24­Jährige, «und seit sie den von mir probiert haben, gehts nicht mehr ohne». Macht sich Carolines Verwandschaft aus Deutschland ihrerseits auf den Weg in die Schweiz, darf der Grosseinkauf in der Migros auf keinen Fall fehlen. MM

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 47

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wei Jahre lang waren Désirée und ihr Mann Simon auf Weltreise, bevor sich das Schweizer Pärchen 2015 in Los Angeles niederliess. «Das Leben hier gefällt mir sehr gut», sagt die Davoserin, «aber es dauert seine Zeit, bis man sich eingewöhnt hat und mit allem vertraut ist.» Sie sei als Migros-Kind aufgewachsen und vermisse trotz des riesigen Warenangebots in den USA viele Produkte aus der

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Migros. «Wir haben stets einen Vorrat an Candida-Zahnpasta und jede Menge Sonnenmilch von Sun Look zu Hause. Die darf auf keinen Fall ausgehen, denn es ist die einzige Sonnencreme, die ich vertrage. Auf die von hier bin ich allergisch.» erklärt Désirée. Und aus ihrer Lieblingstasse von Valflora, die sie von ihrem jüngsten Heimatbesuch mitgebracht habe, trinke sie am liebsten Kräutertee und Kaffee aus der Migros. «Die Tasse

erinnert mich jeden Tag an die Schweiz.» Im September werden die Eltern zu Besuch kommen. «Vor ihrer Abreise müssen sie aber noch zum Grosseinkauf gehen», lacht Désirée, «denn wir haben ihnen eine lange Liste geschickt. Da stehen nebst Sun Look und Candida auch Tee, Kaffee und viel Schoggi drauf. Dazu ein ganzer Laib Davoser Käse. Hoffentlich kommt der gut durch den Zoll.» MM

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Einkauf im Migros-Bus Die Süssigkeitenbox auf Grossmutters Schrank oder die Blévitas des Klassengschpänlis auf der Schulreise: Welche Produkte aus der Migros verbinden Sie mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden? Wecken Sie die Erinnerung an Ihren MigrosMoment mit unseren Gratis-Postkarten (nur in der Schweiz) auch bei den Personen, die diesen Moment miterlebt haben. Sie nehmen so automatisch am PostkartenWettbewerb teil und können einen GratisEinkauf bei sich zu Hause im originalen Migros-Bus im Wert von bis zu 500 Franken gewinnen. Bis zum 28. August mitmachen und gewinnen. Infos und Teilnahme: www.migros-momente.ch


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1. Tag Basel Ind. Anreise. Um 15.30 Uhr «Leinen los!». 2. Tag Flusstag 3. Tag Nijmegen–Cuijk. Rundgang* durch Nijmegen. Abends Rundgang+ durch Cuijk. 4. Tag Maastricht Rundgang.* 5. Tag Namur–Huy Ausflug* ins belgische Dinant. Rundfahrt* durch Namur. 6. Tag Huy– Lüttich Rundgang* durch Huy. Rundfahrt* durch Lüttich. 7. Tag Antwerpen Rundfahrt/-gang.* 8. Tag Gent–Terneuzen Stadtrundfahrt/-gang* Gent. Ab Terneuzen Busausflug+ nach Brügge mit Stadtrundgang 9. Tag Middelburg–Veere Ausflug* durch Zeeland mit Delta-Werken. Am Nachmittag freie Zeit. 10. Tag Amsterdam Stadtrundfahrt

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und Fahrt zur Insel Marken mit Käsereibesuch.+ Grachtenfahrt+ am Nachmittag. 11. Tag Düsseldorf Stadtrundfahrt.* 12. Tag Braubach–Mainz «Romantischer Rhein». Rundgang+ Mainz. 13. Tag Baden-Baden Ab Plittersdorf Busausflug+ nach Baden-Baden. In Gambsheim Rückkehr zum Schiff. 14. Tag Basel Ausschiffung. Ind. Heimreise.

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burg. In Groningen Stadtrundgang und Grachtenfahrt.* 8. Tag Sneek–Kampen Ausflug* Hindeloopen und Sloten. Rundgang+ Kampen. 9. Tag Arnheim Ausflug* Giethoorn. Schifffahrt auf der IJssel. 10. Tag Arnheim Busausflug* zum Lustschloss Het Loo. 11. Tag Köln–Andernach Stadtrundgang+ Köln. Abends ind. Rundgang Andernach 12. Tag Rüdesheim «Romantischer Rhein». Weinprobe* auf dem Schiff. 13. Tag Baden-Baden Ab Plittersdorf Busausflug+ nach Baden-Baden. In Gambsheim Rückkehr zum Schiff. 14. Tag Basel Ausschiffung. Ind. Heimreise.

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 49

Saisonküche

Rot wie die Liebe

Von der exotischen Zierpflanze bis zum Lieblingsfruchtgemüse legte die ursprünglich aus Südamerika stammende Tomate eine steile Karriere hin. Wir stellen drei Rezepte vor, die zeigen, warum die saftige Allrounderin zu Recht einen Stammplatz in der Küche hat. Text: Claudia Schmidt Bilder & Styling: Dani Aeschlimann Rezepte: Margaretha Junker

Herausnehmen und sammeln!

Aromakick für den Sugo-Klassiker: Die Tomaten für die Sauce werden zusammen mit Auberginen im Ofen gebacken.

Noch mehr Rezepte Die Saisonküche gibt es auch im Abonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo

Neue Rezepte für das fruchtige Sommergemüse


50 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Mediterranes Sonntagsessen

Raffinierte Vorspeise

Preiswertes Alltagsgericht

Kalbsragout mit Sommergemüse

Tomatensalat mit Speck-Vinaigrette

Pasta mit gebackener Tomatensauce

Hauptgericht für 4 Personen 400 g gemischtes Gemüse, z. B. Peperoni, Fenchel und Stangensellerie 4 Knoblauchzehen 1,2 kg Fleischtomaten 600 g Kalbsragout Salz, Pfeffer 2 EL HOLL-Rapsöl 1 Briefchen Safran 50 g schwarze griechische Oliven 2 Zweige Rosmarin

Vorspeise für 4 Personen 240 g tiefgekühlte Edamame in der Schale 500 g verschiedenfarbige Cherrytomaten 1 Handvoll Rucola

Hauptspeise für 4 Personen

Zubereitung

1. Peperoni halbieren und entkernen. Peperoni, Sellerie, Fenchel und Knoblauch klein schneiden. Tomaten würfeln. 2. Kalbsragout mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Bräter im Öl kräftig anbraten. Alle vorbereiteten Gemüse und Safran beigeben. Alles gut mischen. Salzen. Ragout zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze 1½–2 Stunden schmoren. 3. Nach 1 Stunde der Garzeit Oliven zum Fleisch geben. Rosmarin dazulegen. Das Gericht zugedeckt fertig schmoren. Das Fleisch soll sehr weich sein. Dazu passt Weissbrot.

Vinaigrette: 4 Tranchen 1 2 EL 4 EL 1 TL

Bauernspeck Knoblauchzehe Rotweinessig Öl, z. B. Rapsöl grobkörniger Senf Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Edamame in Wasser ca. 5 Minuten kochen. Abgiessen und heiss abspülen. Bohnen aus der Schale lösen. Tomaten halbieren. Mit den Bohnen mischen. 2. Specktranchen knusprig braten. Auskühlen lassen und klein schneiden. Knoblauch hacken. Mit Essig, Öl und Senf zu einer Sauce rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sauce und Speck zu den Tomaten geben und alles gut mischen. Rucola darüberstreuen.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + 1 ½ –2 Stunden schmoren

TIPP Anstelle von Edamame ca. 120 g aus­ gelöste Erbsen verwenden. Frische Erbsen in Salzwasser knapp weich kochen, tief­ gekühlte nur kurz blanchieren.

Pro Person ca. 34 g Eiweiss, 14 g Fett, 15 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/330 kcal

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 16 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 800 kJ/200 kcal

1,2 kg 500 g 2 1 TL 5 EL 500 g

vollreife Tomaten, z. B. Peretti Auberginen Lorbeerblätter Salz Olivenöl Teigwaren, z. B. Maccaroni oder Penne

Zubereitung

1. Backofen auf 170 °C vorheizen. Tomaten vierteln. Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden. Alles in eine ofenfeste Form geben. Lorbeer, Salz und Öl dazugeben. Alles gut mischen. Tomaten in der Ofenmitte ca. 50 Minuten backen. Dabei 1–2 Mal durchrühren. 2. Teigwaren in Salzwasser bissfest garen. Abgiessen und etwas abtropfen lassen. Zu den gebackenen Tomaten geben und gut mischen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan bestreuen. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + ca. 50 Minuten im Ofen backen

Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 16 g Fett, 97 g Kohlenhydrate, 2650 kJ/620 kcal


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Neuheiten

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 63

Wissenswertes Hintergrund

Rund um die Tomate Saison

Tomaten sind klassische Sommerfrüchte. Aus Schweizer Anbau gibt es sie gemäss Saisonkalender von Juni bis Ende Oktober. Lagerung

Tomaten gehören auf keinen Fall in den Kühlschrank. Sie verlieren dort an Aroma. Wer die Tomaten erst später weiterverarbeiten möchte, kann sie ganz einfrieren. Die gefrorenen Früchte gibt man vorsichtig für ein paar Sekunden in kochendes Wasser. Die Haut, die ohnehin schon rissig durchs Einfrieren ist, platzt dabei leicht ab. Einfacher geht das Häuten der Tomaten nicht. Über 8000 Sorten Dass Tomaten nicht nur rund sind, verwundert bei über 8000 Sorten weltweit nicht: Es gibt längliche, gelbe und rote Tomaten; oder auch schokoladenbraune, die häufig als schwarze bezeichnet werden. Manche Sorten bringen ein stattliches Gewicht auf die Waage, während andere nur so gross wie eine Johannisbeere sind. Frucht oder Gemüse?

Bild: Stockfood

Traditionell werden Tomaten zum Gemüse gerechnet. Doch botanisch gesehen handelt es sich bei der Tomate um eine Beere – und somit um eine Frucht. Weil aber die Tomate kaum für Süssspeisen verwendet wird, bezeichnet man sie als Fruchtgemüse. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

Mehr Rezepte auf www.saison.ch

Süss, saftig, säuerlich Die Tomatenvielfalt in Form und Farbe spiegelt sich auch im Geschmack wider. Von süssen Exemplaren zum Naschen bis zu Tomaten, die man bevorzugt kocht, ist alles vertreten.

Grüne, unreife Tomaten enthalten Solanin, einen leicht giftigen Stoff, der beim Reifen abgebaut wird. Bei grünreifenden Sorten wie «Grünes Zebra» wird das Solanin ebenfalls abgebaut, und sie können ohne Bedenken genossen werden.

Sie haben die Form einer Paprika, sind aber Tomaten: Sorten wie «Andenhorn» oder «Feuer und Flamme» sind fleischig und sehr lang gewachsen. Geschmacklich identifiziert man sie eindeutig als Tomate. Das Angebot an Tomaten in der Migros deckt sich nicht mit den abgebildeten Sorten.

Pomodoro, auf Deutsch Goldapfel, nannten die Italiener die ersten Tomaten, die sie zu Gesicht bekamen. Die waren nämlich eher gelb. Rote Tomaten entstanden erst durch Züchtung.

Die winzigen Johannisbeertomaten kommen der Wildform der Tomate sehr nah. Sie sind im Handel fast nicht erhältlich, weil die reifen Früchte leicht aufplatzen.


64 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Aktion 20 % auf Farm Chips Nature, Oregano und Rosmarin im Duo-Pack vom 23. bis 29. 8.

Als langjährige Mitarbeiterin der Bischofszell Nahrungsmittel AG im Bereich Kartoffelverarbeitung ist Maria Würms mit den einzelnen Produktionsschritten für die Farm Chips bestens vertraut. Farm Chips Nature, 150 g Fr. 2.70

Farm Chips

Wie handgemacht

Die Bischofszell Nahrungsmittel AG verarbeitet für die Migros Schweizer Kartoffeln zu Farm Chips. Damit sich die rustikale Knabberspezialität von herkömmlichen Pommes Chips unterscheidet, braucht es besondere Sorgfalt bei der Herstellung. Text: Claudia Schmidt

Bilder: Stefan Kubli


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 65

1 Die Auswahl beginnt bereits

bei der Ernte auf dem Feld: Nur einwandfreie Knollen werden später zu Farm Chips verarbeitet.

2 Nach der Eingangskontrolle

werden die Kartoffeln gewaschen. Geschält werden sie nicht, sodass die fertigen Chips rustikal und wie von Hand gemacht aussehen. 3 Sehr grosse Kartoffeln werden

1

2

3

halbiert, dann folgt eine optische Sortierung. Kartoffeln mit zu vielen Flecken sortiert die Maschine aus. 4 Nach dem Schneiden der Chips

werden diese nochmals gewaschen, um überschüssige Kartoffelstärke zu entfernen. 5 Man riecht fast nichts, wenn die

Chips frittiert werden. Die grosse Fritteuse ist fest verschlossen, die Abluft entweicht gefiltert über ein stattliches Rohr. 6 Frittiert werden alle Farm Chips

4

5

6

gleich. Die verschiedenen Sorten entstehen erst durch die Gewürze, die den Chips in einer Trommel beigemischt werden. Im Bild füllt Mitarbeiter Hernan Barragan Gewürze nach. 7 Die frisch gewürzten Farm Chips landen zum Sortieren auf einer Maschine mit 14 strahlenförmig angeordneten Portioniereinheiten. 8 Jede einzelne Portioniereinheit

wiegt die Chips ab.

9 So sehen die Chipstüten aus,

bevor sie beim Abpacken geformt, befüllt und verschweisst werden.

7

8

M

it rund 15 Millionen Beu­ teln Chips pro Jahr stellt die Bischofszell Nahrungs­ mittel AG eines der belieb­ testen Knabberprodukte der Schweiz her. Sehr speziell ist dabei die Pro­ duktion der Farm Chips, denn diese unterscheiden sich gleich in mehr­ facher Hinsicht von herkömmlichen Pommes Chips. Am Anfang steht die Warenein­ gangskontrolle durch einen Kartoffel­ fachmann. Nur hochwertige Schweizer Kartoffeln kommen für die Farm Chips infrage. Die ausgewählten Knollen

9

werden gewaschen, ein zweites Mal sortiert und anschliessend maschinell in Scheiben geschnitten. Im Gegensatz zu normalen Pommes Chips werden für die Farm Chips dickere Scheiben benötigt. Diese wiederum verlangen spezielle Frittiereinstellungen. Im nächsten Produktionsschritt werden Chips mit schwarzen Stellen ausge­ mustert. So lange sie noch warm sind, kommen dann die frisch frittierten Scheiben zum Würzen in eine grosse Trommel. Die Temperatur ist wichtig, denn an kalten Chips würden Gewürze und Kräuter nicht gut haften. Wie die

Kartoffeln, so stammen auch die Kräuter für alle Farm Chips aus Schweizer Anbau. Nach gut zehn Minuten ist die Herstellung abgeschlossen. Das Ergebnis sind goldgelbe, knusprige, aromatische Chips, die wie handgemacht schmecken. Die Verwendung ungeschälter Kartoffeln unterstreicht zudem das handgefertigte Aussehen der beliebten Knabberei. Ob Nature oder mit Kräutern verfeinert, bieten die Farm Chips Knabberspass zu Anlässen aller Art. MM

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 67

Cascara Ice Tea

Erfrischender Tee aus Kaffeekirschen Der aufgebrühte Cascara Ice Tea auf Kaffeekirschen-Basis bietet gerade im Sommer einen willkommenen Frischekick. Cascara bezeichnet das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche, welches die Kaffeebohne umhüllt. Seit Jahrhunderten wird der aromatisierte Tee in Mittel- und Südamerika aufgebrüht. Gesüsst sind die Tees jeweils mit Agavendicksaft, ihre Aromen sind rein natürlich. Cascara gibt es in Halbliter-PET-Flaschen und in vier verschiedenen Sorten.

Bild: Lucas Peters; Styling: Miriam Vieli-Goll

Cascara Ice Tea Pur 50 cl Fr. 1.65

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Cascara Ice Tea Drachenfrucht & Mate 50 cl* Fr. 1.65

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 69

Jarimba

Natürliche Aromen Neue Rezeptur für zwei Limonaden-Klassiker: Jarimba Himbo, das seit den 60er-Jahren unverändert hergestellt wurde, und die Sorte Orange-Mango enthalten neu natürliche Aromen. Bei der Geschmacksrichtung Zitrone-Holunderblüte ist dies bereits seit der Lancierung der Fall.

* Aktion 50 % auf alle Jarimba-Limonaden im 6er-Pack vom 23. bis 29. 8.

Jarimba Himbo 6 × 1,5 l Fr. 4.95* statt 9.90

Bild: Yves Roth; Styling: Miriam Vieli-Goll

Jarimba Zitrone-Holunderblüte 6 × 1,5 l Fr. 4.95* statt 9.90

Jarimba Orange-Mango 6 × 1,5 l Fr. 4.95* statt 9.90

Alle Jarimba-Sorten werden nur noch mit natürlichen Aromen hergestellt.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Limonaden von Jarimba.


70 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

aha!

Weizenlos glücklich Pasta, Mehl, Backwaren – die Migros erweitert das Sortiment aha!-zertifizierter Produkte ständig. Wer bewusst und freiwillig oder aus gesundheitlichen Gründen gluten- und weizenfreie Nahrungsmittel bevorzugt, muss kaum noch verzichten und kann sein Lieblingsgericht unbeschwert geniessen.

Zucchetti-Lasagne mit Mozzarella Zutaten für 4 Personen Für 4 Gratinformen à ca. 6 dl 20 g Butter* 30 g Mehlmischung*

5 dl

500 g 1 2 EL 350 g 1 Bund 150 g 150 g

Pastaliebhaber werden von dieser köstlichen Lasagne begeistert sein.

Milch* Muskatnuss, Salz, Pfeffer Tomaten, z. B. San Marzano Zwiebel Olivenöl Zucchetti Basilikum Lasagneblätter* Mozzarella*

* in aha!-Qualität erhältlich

Zubereitung

1. Butter in einer Pfanne bei kleiner Hitze schmelzen. Mehl dazurühren. Milch dazugiessen. Mit einem Schwingbesen gut rühren. Unter Rühren ca. 10 Minuten köcheln lassen. Béchamelsauce mit Mus­ katnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Tomaten und Zwiebel fein hacken. Im Öl ca. 20 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zucchetti in dünne Scheiben hobeln. Würzen. Hälfte der Basilikumblätter hacken. Zu den Zucchetti geben. 3. Ofen auf 180 °C vorheizen. Tomaten, Lasagneblätter und Zucchetti lagen­ weise in die Gratinformen schichten. Mit Lasagneblättern abschliessen. Béchamel darübergiessen. Mozzarella in Stücke schneiden und darauf verteilen. Lasagne in der Ofenmitte ca. 30 Minuten gratinieren. Basilikumblätter in Streifen schneiden und darüberstreuen.

aha! Lasagne Teigwarenblätter, glutenfrei, ohne Ei, 250 g ** Fr. 3.90

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten gratinieren

Pro Person ca. 17 g Eiweiss, 17 g Fett, 49 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal

Rezepte www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 71

Migros-Bio Veganaise, glutenfrei, laktosefrei, vegan, 170 g** Fr. 1.95 Der Salat lässt sich bequem vorbereiten und passt prima zum nächsten Grillplausch. aha! Streuwürze, glutenfrei, laktosefrei, vegan, 90 g Fr. 2.80

TerraSuisse Polenta Maisgriess fein, glutenfrei, 500 g Fr. 1.80

Migros-Bio Quinoa Tricolore, glutenfrei, 400 g** Fr. 4.95

Text: Sonja Leissing Bilder: Daniel Aeschlimann

Styling: Mira Gisler Rezepte: Annina Ciocco

Quinoa-Salat mit Kräutervinaigrette und Mango Zutaten für 4 Personen 150 g roter Quinoa* 150 g weisser Quinoa*

6 dl 1 4 2 EL 3 EL 8 EL 1 ½ Bund ½ Bund 50 g 100 g

Gemüsebouillon* Mango Frühlingszwiebeln Limettensaft Kräuteressig Olivenöl kleine Knoblauchzehe glattblättrige Petersilie Pfefferminze Salatspinat Salatkäse*

* in aha!-Qualität erhältlich

Zubereitung

1. Quinoa kalt waschen und separat in je einer Hälfte der Bouillon ca. 10 Minuten köcheln lassen. Pfannen vom Herd ziehen, Deckel entfernen, Quinoa ca. 5 Minuten quellen

lassen. Mango schälen. Frucht­ fleisch vom Stein befreien und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln fein hacken, Zwiebelgrün separat in feine Ringe schneiden. 2. Limettensaft, Essig und Öl mischen. Knoblauch dazu­ pressen. Kräuter hacken und zur Vinaigrette geben. Gehackte Frühlingszwiebeln mit dem roten Quinoa anrichten. Weissen Quinoa mit dem Früh­ lingszwiebelgrün und Mango daraufgeben. Mit Salatspinat belegen. Käse darüberbröckeln. Mit Vinaigrette servieren. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Pro Person ca. 17 g Eiweiss, 28 g Fett, 53 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal

Migros-Bio Quinoa weiss, glutenfrei, 400 g Fr. 4.95

TerraSuisse Bramata Maisgriess grob, glutenfrei, 500 g** Fr. 1.80

durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Migros-Bio Quinoa rot, glutenfrei, 400 g** Fr. 4.95

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind. Ein Teil von

** in grösseren Filialen Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


72 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Babysortiment

Jetzt ist Zeit fürs Breili Im ersten Lebensjahr wächst ein Kind um etwa 25 Zentimeter und sein Gewicht erhöht sich fast um das Dreifache. Für eine ausreichende gesunde Ernährung führt die Migros ein breites Babysortiment. Bei 113 Produkten handelt es sich um Neuheiten, die jeweils in grösseren Filialen erhältlich sind.

Santiago (8 Monate) liebt den Brei aus Apfel, Banane und Dinkel von Alnatura.

Die Ernährung des Säuglings

1.–5.

5.–7.

ab 8.

Das Baby ernährt sich ausschliesslich von Muttermilch oder Säuglings­ anfangsnahrung.

Einführung der Beikost. So lange weiterstillen, wie Mutter und Kind es wünschen.

Das Baby isst Breie gröberer Konsistenz und ab etwa einem Jahr auch normale Kost.

Mt.

Mt.

Mt.


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 73

Wissenswertes

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So klappt es mit der Beikost

3

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Ab dem fünften Monat ist das Baby bereit für die ersten Löffelchen eines Breis von glatter Konsistenz. Das Migros-Magazin gibt Tipps, damit der Start mit dem Brei gelingt.

Der erste Brei Ab dem fünften, spätestens nach dem siebten Lebensmonat genügt die Muttermilch oder Säuglingsmilch nicht mehr, denn der Nährstoffbedarf des Kindes steigt. In diesem Zeitrahmen beginnen die Eltern, Beikost zu geben. Es empfiehlt sich ein Gemüsebrei, der bald mit Kartoffeln sowie Fleisch oder Fisch kombiniert werden kann. Besonders beliebt sind Rüebli, Pastinaken und Kürbis. Die meisten Eltern ersetzen zuerst die Mittagsmahlzeit durch einen Gemüsebrei. Zum Füttern eignet sich ein kleiner, abgerundeter Plastiklöffel. Oft spuckt das Baby den Brei aus, weil es sich erst an Geschmack und Konsistenz gewöhnen muss.

4

5

6

Weniger Milch Je umfangreicher die Breimahlzeiten sind, desto weniger trinkt das Kind. Sobald es eine Löffelmahlzeit von 150 bis 200 Gramm isst, braucht es im Anschluss keine Milchmahlzeit mehr.

8

2 Für unterwegs:

6 Süsse aus Fruchtzucker: Alnatura Früchteriegel Apfel-Birne, 25 g* Fr. –.80

Nestlé Yogolino Apfel Erdbeer, Quetschbeutel, 90 g* Fr. 1.95

3 100 Prozent natürlich:

Nestlé NaturNes 4 Früchte, Quetschbeutel, 90 g* Fr. 1.70

4 Folgemilch nach sechs Monaten: Milupa Milumil 2, 600 g* Fr. 16.80 * in grösseren Filialen

7 Dessert oder Zwischenmahlzeit:

Hipp Joghurt-Pause Banane-Mango-Ananas, 4× 100 g* Fr. 3.40

8 Gesunde Vollwertmahlzeit:

Hipp Bio-Milchbrei, Gute Nacht Hafer-Apfel, 500 g* Fr. 7.50

Bilder: Sonja Ruckstuhl

5 Ideale Zwischenmahlzeit: Alnatura Apfel mit Banane und Dinkel, 190 g* Fr. 1.50

Milupa Profutura Mama, 5 × 40 g* Fr. 6.90

Text: Anette Wolffram Eugster

1 Müsliriegel für Stillende:

Illustration: Andrea Caprez

7

Nichts Hartes fürs Baby Ab dem 7. Monat kommen die ersten Zähne, und die Kaufähigkeit entwickelt sich. Im Alter von zehn bis zwölf Monaten isst das Baby kleine Stücke von weicher Konsistenz. Ab einem Jahr kann es das Gleiche essen wie die Familie. Einzig harte Lebensmittel wie Erdnüsse darf es nicht essen.

Erlaubt ist, was schmeckt Auf den Löffel darf, was das Baby mag. Pro Woche sollte nur ein neues Lebensmittel eingeführt werden. Je früher sich Kinder vielfältig ernähren, desto eher gewöhnen sie sich später an neue Lebensmittel. Auf Salz, salzhaltige Gewürze und Zucker sollte bei der Ernährung des Babys verzichtet werden.


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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 75

Handy

Ein Handy für alle Fälle

Das beliebteste Abwaschmittel der Schweiz bekommt Zuwachs: Die konzentrierte Lemon-Variante mit Dispenser und der Mehrzweck-Schaumreiniger sorgen jetzt für noch mehr Sauberkeit in der Küche.

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Bild: Lucas Peters; Styling: Mirjam Käser

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Der Klassiker unter den Handy-Abwaschmitteln sorgt seit 1958 für glänzend sauberes Geschirr in Schweizer Küchen. Im Durchschnitt gehen vier Millionen Handy-Flaschen jährlich über den Ladentisch. Handy, 750 ml Fr. 1.80

Alle Handy-Podukte sind dermatologisch gestetet.

Der Reinigungsschaum Handy 1 for all ist Handabwaschmittel und Küchenreiniger in einem. Geschirr wird damit genauso zuverlässig sauber wie Kochherd, Kacheln und Arbeitsflächen. Dank Schaumapplikation ist das Produkt sparsam in der Anwendung.

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Exklusivreise vom 24. - 27. November 2016

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mit Privatkonzerten von Beatrice Egli & Oesch’s die Dritten

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REISEHÖHEPUNKTE: n Die romantischen Christkindlmärkte von Kufstein und Salzburg n Exklusive Privatkonzerte mit Oesch’s die Dritten und Beatrice Egli n Von Swarovski Kristallen und weltbekannten Riedel-Gläser

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Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag 24. November 2016 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region von Kufstein, wo wir im Hotel bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet werden.

Salzburg im Winterkleid Glasmanufaktur Riedel

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Leistungen – Alles schon dabei!

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2. Tag, Freitag 25. November 2016 – Salzburger Christkindlmärkte & Beatrice Egli Heute morgen fahren wir durch schöne Landschaften bis nach Salzburg. Die Mozartstadt erstrahlt im festlichen Vorweihnachtskleid von ihrer schönsten Seite und erwartet uns mit seinen bekannten Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Schloss Mirabell. In der schönen Altstadt treffen wir auf die bekannten Christkindlmärkte. Lebkuchenherzen, Krippenfiguren, Christbaumschmuck, Spielzeug und vieles mehr locken zum Kauf! Zurück im Hotel bleibt etwas Zeit ehe uns im schönen Staatsaal von Kufstein der erste Teil unserer Adventgala erwartet. Freuen Sie sich auf ein stimmungsvolles Konzert von Beatrice Egli, dem neuen Star am Schlagerhimmel. 3. Tag, Samstag 26. November 2016 – Riedel Glas, Kufstein & Oesch’s die Dritten DaswunderschöneStädtchenKufsteinmitseiner bekannten Festung ist vielbesungen und

verzaubert jährlich tausende von Besuchern. Unser erstes Ziel ist die Glasmanufaktur Riedel. Hier werden wir erleben, wie Glasmacher noch heute nach einer uralten Methode die weltberühmten Riedel Gläser mundblasen und von Hand verarbeiten. Später geht es zum herrlichen Adventmarkt auf der Kufsteiner Festung – geniessen Sie bei Glühwein und verführerischen Düften diese tolle Atmosphäre und schlendern Sie nach Herzenslust durch die Stände. Zurück im Hotel bleibt genügend Zeit, sich frischzumachen. Nach dem Nachtessen steigt heute der zweite Teil unserer Adventgala mit dem Konzert von Oesch’s die Dritten. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes volkstümliches Adventskonzert im fast schon privaten Rahmen. 4. Tag, Sonntag 27. November 2016 – Swarovski Kristallwelten und Heimfahrt Bevor wir heute die Heimreise antreten erleben wir mit dem Besuch der Swarovski-Kristallwelten einen letzten Höhepunkt dieser Reise. Lassen Sie sich von den märchenhaften und glitzernden Wunderkammern verzaubern und lernen Sie viel Wissenswertes rund um die Kunst des Glitzern. Danach Heimreise in die Schweiz.

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 77

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Die Fleckenjäger

Bild: Getty Images

Der grösste Prüfstein für ein Waschmittel ist seine Wirksamkeit gegen Flecken. Hartnäckige Verschmutzungen wie Fett-, Gras- oder Stärkeflecken lassen sich oft nur mit hohen Temperaturen beseitigen, was den Textilien und der Umwelt schadet. Die neue, verbesserte Rezeptur der Total-Waschmittel wirkt dank des Einsatzes der neusten Enzymgeneration noch intensiver gegen Flecken. Die 3 D Power Formel sorgt für Reinheit und leuchtende Farben. Die Fasern bleiben länger wie neu. Die wesentliche Neuerung ist, dass die im Waschmittel enthaltenen Enzyme bei noch tieferen Temperaturen als bisher aktiv werden. Enzyme sind Eiweisskörper, die Flecken und Fusseln in lösliche Teile zerlegen. Total beinhaltet unterschiedliche Enzyme, die auf bestimmte Fleckenarten reagieren.

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AUF ZUM WANDERN NACH WALD ZH

SAMSTAG, 10. SEPTEMBER 2016

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Oberland. Die Gemeinde Wald freut sich auf zahlreiche Wanderfans und -familien. MELANIE OESCH, SUSANNE KUNZ und ERICH VOCK begleiten Sie auf drei attraktiven Wanderungen. Zudem erwartet Sie ein vielfältiges Tagesprogramm.

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Die «Schweizer Familie» lädt Sie ein zum

9. NATIONALEN WANDERTAG nach Wald im Zürcher

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Mehr zum Wandertag und Programm erfahren Sie unter www.schweizerfamilie.ch

Der 9. Nationale Wandertag der «Schweizer Familie» wird unterstützt von: Veranstalter

Veranstaltungsort

Hauptsponsor

Sponsoren

Co-Sponsor

Patronat

Produktion


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 79

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Die neue Pflegelinie Zoé Youth wirkt mit speziellen Wirkstoffen gegen erste Zeichen von Hautalterung. Ihre Produkte wurden gezielt dafür entwickelt, die jugendliche Ausstrahlung der Haut zu bewahren und den Teint zu perfektionieren.

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Zoé Youth perfektionierendes Serum, 30 ml* Fr. 14.80

Die CC-Cream kaschiert Unebenheiten und Rötungen. Sie unterstützt die Leuchtkraft der Haut und schützt dank Lichtschutzfaktor 15 vor schädlichen UV-Strahlen.

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80 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

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Volle Kraft voraus Sind die Batterien voll, wird jedes Hindernis zum Kinderspiel. Doch die Leistungsfähigkeit ist endlich. Wer viel Energie verbraucht, muss ausreichend Kraft tanken. Neben einem gesunden Schlaf und regelmässiger Bewegung dient die Nahrung als wichtigster Treibstoff, um unseren Motor in Gang zu halten. Vor allem ballaststoffreiche und proteinhaltige Lebensmittel, aber auch eine Tasse Tee, ein Powerdrink oder ein vitalisierendes Bad tragen dazu bei, Körper und Geist in Schwung zu halten.

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 81

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MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 83

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Vielfalt zum Schwärmen An den Fischtheken in den Migros-Supermärkten muss man nicht lange nach Schätzen tauchen: Alle Spezialitäten sind kostbar – für Ernährungs- wie Umweltbewusste. Text: Sarah Baur

Bild: zVg

G

länzende Forellen, aufgeschnittener rosafarbener Wildlachs, Rotzungenfilets und Crevetten liegen auf der MigrosFischtheke ansprechend präsentiert auf Eis. Wie wärs mit Lachs Stroganoff – einem von verschiedenen Fischpfannengerichten? Mit einem Fischbraten im Speck-

mantel, mit Jakobsmuschelspiessen oder fertig marinierten Filets? Die Auswahl ist gross, und dank kompetenter Beratung findet sich für jeden die richtige Spezialität. Fisch aus nachhaltigen Quellen

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84 | MM34, 22.8.2016 | MIGROS-WELT

Forum elle

Veranstaltungen Sektion Bern: Grossraubtiere in der Schweiz – Mythos und Realität. Vortrag, 27. September, 14 Uhr,

Stumpfkrokodile haben im Tierpark Dählhölzli ein artgerechtes Zuhause.

Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern Kosten: Mitglieder Fr. 10.–, Gäste Fr. 15.– Walter Däpp erzählt berndeutsche Geschichten aus seinen Büchern – zum Schmunzeln und Nachdenken. Lesung, 25. Oktober, 14.30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern; Kosten: Mitglieder Fr. 15.–, Gäste Fr. 20.– Die Mitglieder treffen sich am ersten Dienstag des Monats, von 9 bis ca. 10.15 Uhr, im Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern. Interessenten sind herzlich willkommen. Infos: Barbara Suter, Tel. 031 372 05 15, E-Mail: barbara.suter@ forum-elle.ch Sektion Aargau: Marie Heim-Vögtlin: «Ein Leben zwischen Tradition und Aufbruch».

Verena E. Müller, Historikerin und Publizistin, hält eine Lesung über die erste Schweizer Ärztin, Marie Heim Vögtlin (1845–1916). Aarau: 26.9., 14.15 Uhr, Klubschule Migros, Saal 1, Parterre, Bleichemattstr. 42, Aarau Baden: 21.9., 14.15 Uhr, Klubschule Migros, Zimmer 316, Nordhaus 3, Baden Infos: Katja Theiler, Tel. 077 491 63 79 Sektion Solothurn: Farben und Licht im Alltag. Vortrag von

Benira Niederberger, 25. 10., 19 Uhr, Pfarrsaal St. Ursen, Probsteigasse 10, Solothurn Infos: Lotty Fluri, Tel. 032 622 94 38 www.forum-elle.ch

Famigros

Viel Raum für Krokodile

Das diesjährige Dählhölzli-Fest ist der grössten Tierart des Vivariums gewidmet: dem Krokodil. Ein Fest für Kinder – nicht nur wegen des attraktiven Famigros-Programms. Text: Lorenz Feller

D

as Dählhölzli begrüsst am 10. Sep­ tember Gross und Klein zu einem erlebnisreichen Tag mit spannen­ den, lehrreichen und unterhalt­ samen Aktivitäten zum Thema Krokodil. Am Dählhölzli­Fest soll getreu dem Tierpark­Leitsatz «Mehr Platz für weniger Tiere» nun auch die grösste Tierart des Vivariums mehr Lebensraum erhalten: Für die Stumpfkrokodile plant das Dähl­

hölzli einen neuen, grösseren und artgemäss strukturierten Bereich. Auch für die Gäste wird es interessanter: Auge in Auge mit dem Krokodil – dank grösserer Scheiben im Unterwasserbereich – wird die Begegnung mit den Tieren in Zukunft zu einem besonderen Erlebnis. Das Dählhölzli­Fest bietet den Gästen viele tolle Aktivitäten, spezielle Führungen und natürlich eine «artgerechte» Verpfle­


MIGROS-WELT | MM34, 22.8.2016 | 85

Im Programm «fitdankbaby» ist der Säugling Bestandteil des Trainings. Klubschule

Trainieren mit dem Baby Fitness für Mutter und Kind: Die Klubschule Migros zeigt frischgebackenen Müttern, wie sie gemeinsam mit dem Baby die Muskeln trainieren können. Text: Sarah Baur

gung. Zudem sorgt Famigros, der Familien­ klub der Migros, mit verschiedenen Akti­ vitäten und Attraktionen für beste Unter­ haltung bei den Kleinen und Kleinsten. Rund 6000 Besucherinnen und Besucher haben in den vergangenen Jahren am Dählhölzli­Fest teilgenommen. Das Fest soll die Bedeutung des Tierparks für die Stadt und die Region Bern unterstreichen, aber auch den Botschaften des Tierparks und seiner Bewohner eine Plattform geben. Jahr für Jahr steht es unter einem anderen Motto. Die Genossenschaft Migros Aare beteiligt sich bereits zum dritten Mal als Hauptpart­ nerin mit dem Familienklub Famigros. MM

Dählhölzli-Fest

Bilder: Sascha Hänni/Rando, zVg

Ein Tag im Zeichen des Krokodils Datum: Samstag, 10. September Zeit: 9 bis 17 Uhr Ort: Vivarium und

Freigelände Tierpark Dählhölzli, Bern Einlass: öffentlich Eintritt: kostenlos Programm: Führungen, Krokodile basteln, T-Shirts bedrucken, Krokodilwettbewerb, Kinderschminken, Festwirtschaft der Catering Services Migros und viele weitere Attraktionen

S

chon das Halten, Tragen und Wiegen eines Babys trägt zur Stärkung ein­ zelner Muskelgruppen bei. Warum also nicht das Ge­ wicht des kleinen Wunders so einsetzen, dass ein spürbarer Trainingseffekt für den ganzen Körper entsteht? Dieser Ge­ danke und das Fördern der Bindung von Mutter und Kind liegen dem Fitnesskonzept von «fitdankbaby» zugrunde. Bei den sorgfältig entwickel­ ten Übungen, die speziell auf die Phase nach der Schwangerschaft abgestimmt sind, werden die Babys entweder von ihren Müt­ tern in den Armen gehalten oder in einem eigens entwickelten Trainingsgurt, der die Gelenke entlastet. Die fliessenden funktionalen Übungen trainie­ ren Bauch, Beine, Po, Becken­ boden, Arme und Rücken. Sie unterstützen die Rückbildung und die Körperhaltung und for­ men den Körper nach und nach. Entspannung fürs Baby

Ob im Aerobic­Teil oder wäh­ rend der Kräftigungsübungen: Mutter und Kind stehen immer in Verbindung. Das Körperge­ wicht des Babys sorgt dafür, dass die Bewegungsabläufe die Mus­ keln noch effizienter trainieren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Säuglinge sich beim Training ausgesprochen wohlfühlen und dass die abwechslungsreichen Übungen sogar beruhigend auf die Kleinen wirken. In den Baby­Teilen wird auf die Kindesentwicklung ein­ gegangen. Babygymnastik, Finger­/Reiterspiele sowie das richtige Handling sind Bestand­ teil des Kurses. MM-

«fitdankbaby»

Voraussetzungen Die Kurse «fitdankbaby» werden von der Klubschule Aare an verschiedenen Orten angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein positiver Bescheid des Gynäkologen beim Check-up zwischen der 6. und 10. Woche nach der Entbindung. Dann steht dem Baby-Work-out ab der 12. Woche nichts mehr im Weg. Infos und Anmeldung: Klubschule Migros Aare, Tel. 0844 844 900, www.klubschule.ch


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1 Die Idee gefällt mir. Süssigkeiten kommen bei mir aber fast keine rein. 30% 2 Ich finde Schultüten eher überflüssig, ein Glücksbringer tuts auch. 29% 3 Ich finde den Brauch toll! Und Schleckzeug darf ruhig auch ordentlich rein. 21% 4 Ich rege mich richtig auf über diese importierte «Tradition». 20%

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Richtig oder falsch? Knigge reloaded

Darf man zu einer Einladung sein eigenes veganes Essen mitbringen?

Nirgends in Europa wird so wenig mit Öl geheizt wie in der Schweiz. Falsch!

Die Schweiz ist sogar Europameisterin im Heizölverbrauch! So entfallen in Schweizer Haushalten über 38 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen mit Öl, in EU-Haushalten sind es im Durchschnitt gerade mal 13 Prozent. Besonders gut schneiden die skandinavischen Länder ab, die kaum noch mit Öl heizen. Bei den Ölheizungen hat die Schweiz also noch grosses Klimaschutz-Potenzial. Eine Ölheizung produziert in 20 Jahren rund 150 Tonnen CO2, was 20 Fahrten mit dem Auto um den Globus entspricht.

Illustration: Andreas Klammt; Bilder: iStockphoto, Stefan Sulzer

Darum gilt:

Philipp Tingler (44)

ist Autor und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Wer Menschen zum Essen einlädt, möchte, dass sie glücklich sind. Und erkundigt sich deshalb vorher bei den Gästen nach möglichen Diätrestriktionen, also nach Besonderheiten des Ernährungsplans, seien die der Gesundheit oder dem Lebensstil geschuldet. Zumal solche Besonderheiten heutzutage immer häufiger werden. Falls diese Frage nicht kommt und man als Vegetarierin glaubt, Grund zur Befürchtung zu haben, dass es bei Felix und Regula nur Fleisch gibt, schlage ich vor, sich wie folgt zu melden: ‹Wir freuen uns schon sehr auf den Abend bei euch. Würde es helfen, wenn ich einen Gemüsetopf mitbrächte, oder habt ihr die Nicht-Fleischesser menütechnisch schon eingeplant?› Auf diese Weise überlassen Sie die endgültige Entscheidung über das Essen den Gastgebern. Das gehört sich so als Gast. Unangemeldetes Mitbringen von eigenem Essen ist ein Affront.»

Statt die alte Ölheizung durch eine neue zu ersetzen, lieber auf klimafreundlichere Alternativen wie Wärmepumpen umsteigen. Diese belasten das Klima massiv weniger und sind über die Lebensdauer bis zu einem Drittel günstiger als Ölheizungen.

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90 | MM34, 22.8.2016 | LEBEN

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1 Die Hafenstadt Batumi am Schwarzen Meer lockt mit sauberen Kieselstränden. 2 Venedig? Nein, ebenfalls Batumi. Ein einheimischer Milliardär hat mal eben den Markusplatz kopieren lassen. 3 Strassenszene in Tiflis 4 Der frühere Präsident Micheil Saakaschwili verpasste Tiflis ein modernes Gesicht – so mit dieser bogenförmigen Fussgängerbrücke, die die Altstadt mit dem Rike Park verbindet.

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LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 91

Reisen

Liebesgrüsse aus Georgien Für die gläubigen Georgier sind Besucher ihres Landes ein Geschenk des Himmels. Und umgekehrt ist die junge Republik südlich von Russland und nördlich der Türkei ein Geschenk für die Besucher. Landschaftlich, kulturell und kulinarisch. Text und Bilder: Reto E. Wild

Bilder: Getty Images, PD

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as für eine Begrüssung! Auf dem Boden des Flughafens Tiflis steht «The city that loves you». Das kostenlose WiFi der geor­ gischen Hauptstadt heisst «Tbilisi Loves You», und Feriengäste sind für die Georgier ein Geschenk des Him­ mels. Das sagt schon viel aus über das Facebook­verrückte Land zwischen der Türkei und Russland. Der eurasische Staat, der erst vor gut 25 Jahren unabhängig von der Sowjetunion wurde, lädt geradezu ein, während einer Rundreise entdeckt zu werden. Starten wir in der Haupt­ stadt Tiflis, in deren Umgebung etwas weniger als die Hälfte der vier Millionen Einwohner lebt. Einer von ihnen ist der in Ittigen BE aufgewachsene Falk Spörri (44), der oberhalb der Altstadt wohnt. Er studierte in Deutschland Wirtschaft und lernte während des Studiums einen Georgier kennen, der ihm einen Job in seiner Firma anbot. Spörri sagte sich «das ist doch mal etwas anderes», zog 2004 nach Tiflis und war an der Planung von Hotelpro­ jekten beteiligt. Just zu jener Zeit, als der damalige Präsident Georgiens, Micheil Saaka­ schwili, das Land einem gewaltigen Reformprozess unterzog – etwa durch

ein investorenfreundliches Steuer­ system oder die Digitalisierung öffentlicher Dienste. Bis dahin war Georgien in einer postsowjetischen Tristesse gefangen, ohne staatliche Ordnung, dafür mit weitverbreiteter Korruption. «Damals gab es Strom­ unterbrüche, die Strassen waren in einem erbärmlichen Zustand. Georgien gehörte als Tourismusziel sowie als Lieferant von Zitrusfrüchten und Wein zu jenen Ländern, die am meisten unter dem Ende der UdSSR litten», erinnert sich Spörri. Transparenz statt Korruption

Saakaschwili, der heute Gouverneur im ukrainischen Odessa ist, setzte der Korruption im Alltag ein Ende und baute Georgien zum funktionierenden Staat um. Er entliess dazu auf einen Schlag 50 000 altgediente Polizisten. Die Folgen dieser Aktion sind heute noch zu sehen: Sämtliche Polizei­ gebäude bestehen aus Glas. Sie sollen symbolisch ausdrücken, dass Schluss mit dunklen Korridoren ist: Im Staat an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Falk Spörri urteilt: «Im Vergleich zu den Nachbarländern ist der georgische Staatsapparat nun viel moderner aufgestellt. Das erleich­ tert den Alltag.» Gas­, Wasser­ und

Falk Spörri in seinem Lieblingsrestaurant Littera. Der Berner wohnt oberhalb der Altstadt von Tiflis.

Stromrechnungen bezahle man jetzt monatlich mit E­Banking – ein Auf­ wand von zwei Minuten. Heute lässt sich die kleine, unabhängige Kaukasus­ republik mit ihrer Effizienz, hohen Sicherheit und tiefen Korruption durchaus mit der Schweiz vergleichen. Das gilt gerade auch für die land­ schaftliche und kulturelle Vielfalt. Freilich erheben sich die Berge in Georgien bis auf über 5000 Meter, und Steppenwüsten wechseln sich mit dem subtropischen Klima am Schwarzen Meer ab, wo Bambus und


92 | MM34, 22.8.2016 | LEBEN

Tipps

Georgiens beste Adressen Anreise

Einfach und preiswert mit Turkish Airlines ab Zürich via Istanbul (Reisezeit ungefähr 8 Stunden, Tickets ab 300 Franken). Einreise/Aufenthalt Schweizer benötigen kein Visum, nur einen gültigen Reisepass. Die Sicherheit in der Repub­ lik ist höher als in den meisten europäischen Ländern. Die Haupt­ verkehrsstrassen sind gut ausgebaut.

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Unterkünfte

Restaurants

Littera Café, Machabeli Str. 13, Tiflis (kulinarischer Höhepunkt mit lokalen Spezialitäten, Tel. +995 595 03 1 1 12); Pheasant’s Tears, Bara­ tashvili Str. 18, Sighnaghi (lokale Spezialitäten, lokale Weine, Tel. +995 355 23 1 5 56). Sehenswürdigkeiten

Kathedrale in der antiken Hauptstadt Mzcheta (Unesco­Welterbe); Kloster David Gareja aus dem 6. Jahrhundert; Stalin­Museum in Gori, dem Geburtsort des Diktators.

Stalin-Museum: In diesem Waggon reiste Josef Stalin durch die UdSSR.

1 Die Kathedrale von Gremi

im Osten ist landesweit bekannt. Auch hier zeigt sich die tiefe Religiosität der christlichen Bevölkerung. 2 Die Berge im georgischen Teil des Kaukasus sind über 5000 Meter hoch. Die Region

Kazbegi ist Ausgangspunkt für Bergsport. 3 Ein Muss im Städtchen

Sighnaghi: das Restaurant Pheasant’s Tears. Hier lassen sich diverse georgische Weine im Offenausschank verkosten.

Tee wachsen. «Wir sind hier klimatisch und kulinarisch verwöhnt», sagt Spörri, der heute als selbständiger Unternehmensberater sein Geld verdient. Zu seinen Lieblingsrestaurants in Tiflis gehören das «Littera» mit Gourmetküche im historischen Literaturhaus sowie das «Shavi Lomi» mit seiner traditionellen georgischen Küche. Erstaunlich, dass trotz der Vielfalt und hohen Qualität der Angebote die einstige Sowjetrepublik bei uns noch immer fast unbekannt ist; die grosse Mehrheit der Touristen stammt aus den ehemaligen Staaten der UdSSR. Auch in Tiflis zeigt sich die Handschrift Saakaschwilis: Er war Initiator zahlreicher moderner Gebäude sowie der Friedensbrücke, auf der heute die Fussgänger vom Rike Park zur sehenswerten Altstadt gelangen. In der Nähe findet jeweils von 10 bis 17.30 Uhr auf der als «Dry Bridge» bekannten Brücke

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täglich ein Flohmarkt statt, wo man Übrigbleibsel aus der Sowjetzeit kaufen kann. Gleich daneben stellen Künstler ihre Werke aus. Oberhalb der Altstadt kommt ein Gebäude mit Helikopterlandeplatz und Swimmingpool zum Vorschein, das an einen James-BondFilm erinnert: Es ist das Anwesen von Bidsina Iwanischwili, Unternehmer und geschätzte fünf Milliarden Franken schwerer Politiker, der von seinem Zuhause auf den Präsidentenpalast herunterschaut – ein Bild mit Symbolcharakter. Klöster, Kirchen und Weine

Wir reisen weiter in die Region Kakheti im Osten des Landes. «Ein Muss für Weininteressierte», sagt Spörri. Die Georgier sind stolz auf ihre 8000-jährige Weintradition und die gegen 500 verschiedenen Traubensorten. Die Rebensäfte sind wild, ungewöhnlich (weil sie teilweise in Amphoren gereift

sind) und manchmal erfolgreich. Das Weingut Khareba mit seinen kilometerlangen Tunnelschächten erhielt am renommierten Brüsseler Weinwettbewerb Concours Mondial eine Goldmedaille. In Kakheti findet man auch das pittoreske Dörfchen Sighnaghi sowie das Kloster David Gareja, das mit seinen mittelalterlichen Fresken zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes zählt. Die Zahl der Gotteshäuser ist im christlich geprägten Georgien ohnehin riesig. Es kommt zu Begegnungen mit tiefgläubigen Bewohnern, die sich beim Passieren jeder Kirche bekreuzigen. Lohnenswert ist, den Hügel hinter dem Kloster hochzuwandern und auf die Grenze nach Aserbaidschan zu blicken. Die Aussicht auf die Steppenwüste und die unendliche Weite ist überwältigend. Auch in Kakheti, genauer im Dorf Shalauri bei Telavi, befindet

Bild: iStockphotos

In Tiflis und der Berg­ region Kazbegi im Design­Hotel Rooms; zum Entspannen im Lopota Lake Resort nordöstlich von Tiflis; Divan Suites in der Altstadt von Batumi.


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LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 93

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4 In der Steppenwüste

Garedja an der Grenze zu Aserbaidschan dehnt sich der Klosterkomplex David Gareja über mehrere Kilometer aus.

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5 Wer durch Georgien reist,

begegnet am Strassenrand immer wieder Bauern, die ihre Produkte verkaufen. 6 Georgien ist rund einein-

halb Mal so gross wie die Schweiz. Bei den schraffierten Landesteilen handelt es sich um die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien, die vom Rest der Welt als Teil Georgiens angesehen werden.

Georgien

RUSSLAND

GEORGIEN Schwarzes Meer Gori Batumi

100 km

TÜRKEI

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sich «Marleta’s Farm». In ihrem Haus bewirten Sophia Gorgadze und ihr Mann Levan Tsaguria seit 2016 Gäste mit eigenem Brot, frischen Pilzen, herzhaften Fleischportionen, Salat und ihrem hausgemachten Ziegen­ käse, der Weltklasse ist. Wer in den georgischen Alltag eintau­ chen möchte, sollte sich spätes­ tens 24 Stunden vorher bei der Farm melden (marletasfarm@ gmail.com). Das Ehepaar lebte bis 2001 in Atlanta, was man am amerikanischen Akzent von Sophia unschwer erkennt. Die aromatischsten Tomaten

Das Haus bietet Sicht auf die Ausläufer des Kaukasus. Dort gilt das unscheinbare Dorf Stepanzminda auf 1700 Meter über Meer und nur noch ein paar Kilometer von der russi­ schen Grenze entfernt als Zen­ trum für Wandern, Bergsteigen,

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Kazbegi Tiflis

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ASERBAIDSCHAN 6

Mountainbiking oder River­ rafting. Die Region ist als Kaz­ begi bekannt. Auf dem kurvigen Weg dorthin verkaufen Bauern am Strassenrand Tomaten – vermutlich die aromatischsten der Welt –, Gemüse, Honig und Früchte. Immer wieder und oft unvermittelt trotten Kühe über die Fahrbahn. Manchmal keucht ein bald auseinander­ fallender Lada um die Kurve. Wir fahren weiter Richtung Westen ans Schwarze Meer nach Batumi. Das Seebad mit seinem Boulevard und einem über zehn Kilometer langen Kieselstrand verströmt einen Hauch von Côte d’Azur. Nur sind die meist russischen Touristen in Trainer­ hosen und T­Shirts unterwegs. An vielen Orten werden mo­ derne Glasbauten hochgezogen, und im Zentrum erinnert die Piazza an Venedigs Markus­ platz. Es sieht alles piekfein aus,

und man fragt sich, wer sich das leisten kann, wenn man weiss, dass ein Bankangestellter 1000 Lari (rund 420 Franken) pro Monat verdient. Dafür kann man für weniger als zehn Franken Abendessen – inklusive Hauswein. Gewarnt sei vor dem Tschatscha, der bei den so gastfreundlichen Georgiern gerne ausgeschenkt wird: Der traditionelle Trester­ brand hat es in sich! Immerhin hilft das heimtückische Wässer­ chen, danach locker das Tanz­ bein zu schwingen. Auch das gehört zu Georgien, das Europa gesellschaftlich und politisch näher ist, als so mancher denkt. Kein Wunder, urteilt der ameri­ kanische Newskanal CNN: «One of Europe’s hottest new destinations». MM Die Reise wurde unterstützt von Georgian National Tourism Administration (GNTA). www.georgia.travel

inkl. 8 Übernachtungen in Mittelklassehotels mit Halbpension, Transfers, Ausflüge und Eintritte, Deutsch sprechende Reiseleitung 9 Tage / 8 Nächte, z.B. am 15.5.17, ab CHF 860 pro Person Highlights: Alte Hauptstadt Mzcheta, Höhlenstadt Wardsi, Kutaissi, Badeort Batumi, Wanderung in Stepanzminda www.travelhouse.ch/z-1903191

JANUAR BIS DEZEMBER 2017

DER OSTEN Russland, Baltikum, Polen, Tschechien, Ungarn, Kaukasus, Zentralasien, Transsibirische Eisenbahn

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Mit Musik ins Neue Jahr

Silvesterflussfahrt mit der Excellence Melodia****+ auf der Donau

Unser Musikprogramm Staatsoper Wien, 19.00 Uhr ÂŤDie ZauberďŹ&#x201A;ĂśteÂť Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Historische Oper Bratislava, 19.00 Uhr ÂŤNabuccoÂť Oper von Giuseppe Verdi (fakultativ, Vorausbuchung notwendig)

Ungarische Staatsoper Budapest, 16.00 Uhr ÂŤDie FledermausÂť Operette von Johann Strauss Palast der KĂźnste Budapest, 19.00 Uhr ÂŤDie SchĂśpfungÂť Oratorium von Joseph Haydn

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Mo 26. Dez.: Schweizâ&#x20AC;&#x201C;Linz. Anreise nach Linz und Einschiffung. Das Schiff legt ab Richtung Melk.

2. Tag, Di 27. Dez.: Linzâ&#x20AC;&#x201C;Wachauâ&#x20AC;&#x201C;Wien. Die Wachau gilt als eines der bezauberndsten Flusstäler Europas. Es zeichnet sich aus durch die sanften, mit Weinreben bepflanzten HĂźgel, durch den mittelalterlichen Charakter der Ortschaften und durch die Ufergebiete der Donau. Ausflug mit Besuch einer Weinkellerei. 3. Tag, Mi 28. Dez.: Wien. Ă&#x2013;sterreichs Hauptstadt ist elegant, lebendig, traditionsbewusst und romantisch zugleich. Während einer Stadtrundfahrt sehen wir den Prater, das Hundertwasserhaus, fahren entlang der Ringstrasse und wir sehen das Schloss SchĂśnbrunn (Aussenbesichtigung). Am Abend erwartet uns ÂŤDie ZauberflĂśteÂť in der Staatsoper Wien. 4. Tag, Do 29. Dez.: Bratislava. StadtfĂźhrung in Bratislava. Die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. In der historischen Oper Bratislava sehen wir am Abend Giuseppe Verdis Meisterwerk ÂŤNabuccoÂť (fak.), eine der bekanntesten Opern der Geschichte. 5. Tag, Fr 30. Dez.: Bratislavaâ&#x20AC;&#x201C;Budapest. Den heutigen Tag verbringen wir an Bord unse-

res Schiffes und geniessen während der Fahrt ab Bratislava bis Budapest die Annehmlichkeiten und die erstklassige KĂźche der Excellence Melodia. Am frĂźhen Abend Ankunft in Budapest. 6. Tag, Sa 31. Dez.: Budapest. Die Hauptstadt Ungarns wird uns während einer StadtfĂźhrung näher gebracht. Die Stadt ist eine beeindruckende Mischung historischer Bauwerke und moderner Architektur. Besuch von ÂŤDie FledermausÂť in der Ungarischen Staatsoper. Wir feiern den Jahreswechsel auf dem Schiff. 7. Tag, So 1. Jan.: Budapestâ&#x20AC;&#x201C;Melk. Busfahrt in die malerische Puszta. Wir erleben eine spektakuläre Pferdeschau. Am Abends sehen wir ÂŤDie SchĂśpfungÂť von Joseph Haydn im Palast der KĂźnste. 8. Tag, Mo 2. Jan.: Flusstag auf dem Schiff. Heute geniessen wir einen geruhsamen Tag an Bord unseres schwimmenden Hotels. 9. Tag, Di 3. Jan.: Melkâ&#x20AC;&#x201C;Schweiz. Ausschiffung in Melk und RĂźckreise zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

Pro Person in Fr.

Mitteldeck

Hauptdeck

Katalog- SofortPreis Preis

Deluxe 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2215.â&#x20AC;&#x201C; 1995.â&#x20AC;&#x201C; Mitteldeck 2660.â&#x20AC;&#x201C; 2395.â&#x20AC;&#x201C; Oberdeck 2995.â&#x20AC;&#x201C; 2695.â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; Reduktion Standardkabine â&#x20AC;&#x201C; 300.â&#x20AC;&#x201C; Zuschläge Kabine zur Alleinbenutzung: â&#x20AC;&#x201C; Hauptdeck 395.â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; Mittel- und Oberdeck 795.â&#x20AC;&#x201C; Reisedatum 2016/2017 (Mo â&#x20AC;&#x201C; Di) 26.12.â&#x20AC;&#x201C;03.01. Unsere Leistungen â&#x2013;

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Das moderne 4-Sterne-PlusSchiff Excellence Melodia lädt zu einer entspannenden Flussreise in stilvollem Ambiente ein. Die Kabinen im Mittelund Oberdeck sind mit einem franzÜsischen Balkon ausgestattet. Dieses Schiff garantiert dank der Twin-Cruiser-Technik ein besonders geräuscharmes Flusskreuzfahrt-Vergnßgen. Auch kulinarisch lässt die FlussschÜnheit keine Wßnsche offen.

Oberdeck

1695.â&#x20AC;&#x201C;

Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus Flussfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord der Excellene Melodia Ausflßge & Besichtigungen gem. Programm Musikprogramm Kartenpaket Kategorie 3 Audio-System auf Rundgängen Erfahrene Reiseleitung

Nicht inbegriffen

Excellence Melodia****+ â&#x20AC;&#x201C; Ihr Hotelschiff

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

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Twerenbold Reisen AG ¡ CH-5406 Baden-Rßtihof

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Fahrt im KĂśnigsklasse-Luxusbus 270.â&#x20AC;&#x201C; Kartenzuschläge: â&#x20AC;&#x201C; Kategorie 2 110.â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; Kategorie 1 190.â&#x20AC;&#x201C; Fakultativ: Nabucco in Bratislava: â&#x20AC;&#x201C; Kategorie 4 20.â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; Kategorie 3 25.â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x201C; Kategorie 2 40.â&#x20AC;&#x201C; Annullierungskosten- & AssistanceVersicherung 49.â&#x20AC;&#x201C; Auftragspauschale (entfällt bei Online-Buchung) 20.â&#x20AC;&#x201C;

Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf 06:45 Basel 07:20 Aarau 08:00 Baden-RĂźtihof 08:30 ZĂźrich-Flughafen 08:55 Winterthur 09:15 Wil

Internet-Buchungscode

isfmelo


LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 95

Migros-Bank-Ratgeber

Wohneigentümer profitieren von supergünstigen Hypotheken. Umso höher ist die Hürde aber für diejenigen, die einen Kauf erst planen.

Albert Steck

ist verantwortlich für die Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

Vor zehn Jahren waren die effektiven Kosten für eine Durchschnittswohnung mit 1940 Franken pro Monat noch um einiges höher, ob­ wohl der Kaufpreis damals erst bei 490 000 Franken lag. Denn der Hypo­ zins kostete rund drei Mal so viel wie

H

Die kalkulatorischen und effektiven Kosten gelten für eine durchschnittliche Eigentumswohnung, deren Kaufpreis seit 2006 von 490 000 auf 700 000 Franken gestiegen ist. Weitere Infos zur Berechnung auf blog.migrosbank.ch 3190 Fr.

3500 3000 2500

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Die effektiven Kosten für diese Liegenschaft betragen aber lediglich 1610 Franken – also gerade mal die Hälfte des kalkulatorischen Betrags. Das bedeutet: Wer sich Wohneigentum nach wie vor leisten kann, für den spielt es keine Rolle, dass die Kaufpreise ständig gestiegen sind. Die extrem tiefen Zinssätze können diese Mehrkosten mehr als ausgleichen.

Die Kosten sinken, doch die Finanzierungshürde steigt

J 20 uli 06

Glücklich sind diejenigen, die bereits Wohneigentum besitzen. Ihre Hypozinsen sind auf einem Rekordtief. Um aber davon profitieren zu können, muss man zuerst die Finan­ zierungshürde nehmen. Und diese liegt höher denn je – das zeigt unsere Analyse der kalkulatorischen Kosten für Wohneigentum. Diese Analyse basiert auf dem mittleren Preis einer Eigentumswohnung (derzeit 700 000 Franken) und einer Belehnung von 80 Prozent. Bei einem solchen Durch­ schnittsobjekt kalkuliert die Bank zurzeit mit monatlichen Kosten von 3190 Franken, um die Finanzkraft eines potenziellen Käufers zu prüfen – so viel wie noch nie (siehe Grafik).

Quelle: Migros Bank

heute. Umgekehrt waren die kalku­ latorischen Kosten mit 2400 Franken pro Monat wesentlich günstiger als heute. Umso einfacher war es für einen Käufer damals, sein Wunsch­ objekt zu finanzieren. Dass diese Schere zwischen den kalkulatorischen und den effektiven Kosten immer weiter auseinandergeht, ist von der Politik beabsichtigt. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Schweizerische Nationalbank haben damit einen Sicherheitspuffer geschaffen, um die Entstehung einer Spekulationsblase zu verhindern.

Die Grafik dokumentiert anschaulich, wie stark dieser Puffer gewachsen ist. Doch der eigentliche Grund für die Überhitzungsgefahr ist die Nullzins­ politik der Notenbanken. Denn am einfachsten liesse sich das Risiko einer Preisblase durch höhere Leit­ zinsen eindämmen. Nur sträuben sich die Geldhüter gegen einen solchen Schritt. Und damit bleibt auch die grosse Kluft zwischen den kalkulato­ rischen und den effektiven Wohn­ kosten bis auf Weiteres bestehen. MM Aktuell auf blog.migrosbank.ch: Rekordtiefe Hypozinsen – aber nicht für alle

Mamma mia

Ferienende

Hätten diese Sommerferien nur einen Tag länger gedauert, ich wäre verreist. Und zwar auf die Galapagosinseln, ohne Kinder. Mit diesen Flucht­ gedanken bin ich übrigens nicht allein. Grob überschlagen hätten wir am Ferienende allein aus unserem Dorf einen A320 mit ausgelaugten Müttern füllen können. Das Problem ist, dass in den Sommerferien nix läuft. Schule und Kindergarten zu, kein

Turnen, keine Musikstunde. Sogar die Gemeindebiblio­ theken, letzte Zufluchtsorte für entnervte Mamis, verrammeln ihre Pforten. Wenn dann die Gspänli noch wochenlang verreisen, bleibt den Kleinen nix anderes, als am Mami zu hängen. In den ersten Ferien­ tagen war ich motiviert, organi­ sierte Ausflüge. Doch irgend­ wann ging mir die Puste aus. Diesen Moment der Schwäche nutzten meine Töchter und fragten bereits morgens, ob ein

halbes Stündchen TV möglich sei. Ja, verdammt, das war möglich. Weil die normale Arbeit für Mütter weitergeht, werden wir ferienweich. Beide Augen zudrücken oder #mamigoesgalapagos. Für dieses Jahr ist es geschafft, aber für 2017 habe ich Vorsätze: Unsere Hauptfamilienferien müssen vom Frühling in den Sommer wandern, und wir ver­ reisen, wenn alle anderen im Quartier auch wegfahren. MM

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


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Auto

Entspannt ankommen In der vierten Generation will Toyota seinen Hybrid-Pionier noch besser machen. Familie Stücker aus Schönbühl BE hat den neuen Prius getestet und festgestellt, dass dieser zwar kein Schnäppchen, aber durchaus ein attraktives Familienauto ist.

Der Elektromodus

«Im EV-Modus ist der Prius flüsterleise, emissionsfrei und spritsparend. Mal ein Stück rein elektrisch fahren klappt nur mit sanftem Gasfuss, macht dafür aber wirklich Spass.» Cornelia Stücker

Text: Timothy Pfannkuchen

V

or 21 Jahren wurde Toyota für den ersten PKW mit Hybridmotor in grosser Serie noch ausgelacht. Heute hinkt die Konkurrenz noch immer hinterher, derweil Toyotas Pionier Prius sich schon in vierter Auflage präsentiert. Sein Anspruch: noch effizienter, vor allem aber dynamischer und leiser. Ob diese Eigen­ schaften zutreffen, hat die Leserfamilie Stücker aus Schönbühl bei Bern eine Woche lang geprüft. Dafür legte sie rund 1200 Kilo­ meter zurück. «Wir wollten gern einmal Hybrid fahren», begründet Cornelia Stücker (49) die Bewer­ bung für den Migros­Magazin­Test. Erstes Fazit: Während das Design auf geteiltes Echo stösst, kommen Cockpit und Platzangebot prima an. Ebenso der Benzin­Elektro­Hybrid­ antrieb. Den Spritverbrauch von 3,8 Litern im Schnitt beim Test lobt Fritz Stücker (58): «Und das, obwohl wir gern mal derart kräftig beschleunigt haben, dass die hinter uns deutlich zurückblieben.» Der Maurer betont: «Der Hybridantrieb ist super! Die Über­ gänge der Fahrmodi spürt man praktisch nicht.» Gattin Cornelia fügt an: «Sehr leise und komfortabel. Schnell kam es mir vor, als ob ich ihn schon ewig fahren würde.» Anfangs habe sie beim Parkieren Bedenken gehabt – immerhin misst der Fünftürer in der Länge viereinhalb Meter –, «aber dank der top Rundumsicht geht das prima, und eine Rückfahrkamera ist ja auch noch da.» Angela findet ihn «traumhaft pfiffig»

Während die jüngere Tochter Selina (18) mangels Fahrausweis einfach nur das Mit­ fahren genoss, setzte sich ihre 20­jährige Schwester Angela auch selbst ans Steuer: «Der Prius ist sicher nicht mein Traumauto, aber traumhaft pfiffig! Und die Technik ist beeindruckend: vom kabellosen Laden des Handys über müheloses Fahren bis zur Stromgewinnung, wenn man bergab fährt.» Können sich die Stückers vorstellen, den eigenen Van durch einen Prius zu ersetzen? «Ja, obwohl der Preis relativ hoch ist», sagt Cornelia, «denn das Gesamtpaket stimmt. Der Prius ist ideal für Familien, die sparsam reisen und entspannt ankommen wollen.» MM

76 g/km CO2 Grenzwert 2016 124 g/km

Das Platzangebot

«Vom bequemen Fond und auch dem 502 Liter grossen Kofferraum unter der Heckklappe sind wir alle sehr positiv überrascht. Und der Sound der Audioanlage ist einfach super.» Selina Stücker


LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 97

Das Cockpit

«Die Armaturen sind hochwertig und futuristisch, gleichzeitig bedienfreundlich und edel. Dank Headup­Display mit in die Scheibe gespiegelten Infos bleibt der Blick auf der Strasse.» Fritz Stücker

1200 Kilometer weit hybrid im Toyota Prius unterwegs: Leserfamilie Stücker aus Schönbühl BE (von links): Selina (18), Angela (20), Cornelia (49) und Fritz (58)

Die Auto-Testfamilie

Eine Woche gratis testen Wenn Sie das Elektro­ auto Nissan Leaf mit neu 250 km Reichweite testen möchten, bewerben Sie sich bis zum 28. 8. auf www.migrosmagazin.ch, und fahren Sie den Familien­Stromer vom 12 . bis 19. September. Sie verfügen dazu über einen gedeckten Stell­ platz mit Steckdose, sind mindestens zu dritt und erscheinen später im Migros­Magazin. Wir wählen die Familie aus.

Steckbrief

Nissan Leaf 30 kWh

Steckbrief

Antrieb: Benzin­Elektro­Hybrid (1.8­R4­Benziner + E­Motor), 122 PS, 142 + 163 Nm, stufenloser Automat, Frontantrieb Fahrwerte: 0–100 km/h in 10,6 s, Spitze 180 km/h Gewicht: 1470 kg Umwelt: Norm­ verbrauch 3,3 l/100 km = 76 g/km CO₂ (mit 17­Zoll­Rädern; Basismo­ dell 3,0 l/100 km = 70 g/km), Energie A Preis: ab 34 500 Franken

Das Design

«Die Heckpartie mit ihren eigenartigen Rückleuchten trifft gar nicht meinen Geschmack. Aber sonst sieht der Prius elegant aus. Und er wirkt grösser, als er mit 4,54 Metern Länge ist.» Angela Stücker

Bild: Marco Zanoni, PD

Toyota Prius

Antrieb: E­Motor, 80 kW (109 PS), 1­Stufen­ Automat, Frontantrieb Umwelt: Normver­ brauch 15,0 kWh/100 km = 0 g/km CO₂, Energie A Preis: mit Akku­Miete/­kauf ab 28 655/35 155 Franken (Basis: Leaf 24 kWh, ab 22 660/29 160 Franken)


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«Ich heisse Katja und bin acht Jahre alt . Ich

bewege mich sehr gern. Darum bin ich im Rennclub unserer Schule und in der Pfadi. In den Ferien reite ich. Seit einem Jahr trainiere ich in der Judoschule Regensdorf. Meine grosse Schwester ist dort schon seit drei Jahren. Ich habe ihr immer gern zugeschaut. Einmal durfte ich mitmachen, seither gehe ich auch. Bei meinem ersten Judoturnier erreichte ich den zweiten Platz und gewann diese Medaille.»

Kinder

«Judo gibt mir Selbstvertrauen»

Katja (8) ist begeistert vom Judo, mit dem sie erst vor Kurzem angefangen hat. Sie weiss: In diesem Sport muss sie einstecken können und viel üben, um ihre grossen Ziele zu erreichen. Text: Andrea Fischer Bilder: Gabi Vogt

Mein Club

Selbst Dreijährige sind willkommen

«Als ich anfing mit Judo, kam ich in dieselbe Gruppe wie meine Schwester. Mittlerweile ist sie zu den Älteren gewechselt. Das finde ich gut, denn ich wollte ja etwas für mich allein machen. Was mir bei uns in der Judoschule ganz besonders gut gefällt: Thomas, unser Lehrer, macht gern Witzli und kann danach aber auch wieder ernst sein.

Die Judoschule Regensdorf ist eine Judo- und

Fitnessschule für Kinder und Erwachsene. Es gibt Kurse für Mädchen und Jungen ab fünf Jahren und sogar ein Vater-KindJudo für Kinder ab drei Jahren. www.judo-regensdorf.ch

Ist Judo auch etwas für dich? Wenn du gerne Wettkampfsport betreibst, einstecken kannst und bereit bist, auch ausserhalb des Trainings zu üben, könnte dir Judo Spass machen. Du musst nicht stark oder gross sein, um es zu lernen. Auf der Website des Schweizerischen Judound Ju-Jitsu-Verbands www.sjv.ch erfährst du, wo du in deiner Nähe an einem Schnuppertraining teilnehmen kannst.

Im Moment habe ich den weiss-gelben Gurt, das ist die zweite Stufe. Irgendwann möchte ich natürlich den schwarzen Gurt erreichen, also den höchsten. Wir haben auch eine Jahresfeier. Dort machen wir dann besondere Sachen. Zum Beispiel zeigen wir ein Märchen mit Judo. Auch das gefällt mir sehr.

Im Training machen wir jeweils viele Spiele, bevor wir Würfe üben. Ganz wichtig ist dabei natürlich auch zu lernen, wie man richtig fällt. Für jede Gurtfarbe muss man bestimmte Abläufe richtig zeigen. Manchmal stelle ich mir mich selbst vor, wie ich eines Tages neben meinem Lehrer stehe und ganz gut bin in Judo. Ich bin dann grösser, habe längere Haare und stärkere Beine. Das Judo gibt mir nämlich Selbstvertrauen, da ich eher klein und nicht so kräftig bin.» MM


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Finn (9), Möhlin AG

Sie tun es nicht, weil sie etwas gegen uns hätten. Sie bedienen sich an unserem Blut, um ihr Fortbestehen zu sichern. Dabei gehen sie hier in der Schweiz noch harmlos vor, ihre Stiche lösen meist «nur» Juckreiz aus. In den Tropen aber können sie schlimme Krankheiten übertragen. Wenn ich dort auf Reisen bin und keine Lust habe, Anti-MückenSpray aufzutragen, denke ich, die Viecher gibt es bloss, um uns Disziplin zu lehren. Damit wir trotz Unwillen eklige Sprays benutzen.

Viele Leute glauben, dass Mücken sich von unserem Blut ernähren und uns deshalb stechen. Aber nein: Ihre Nahrung besteht aus Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzen- oder Fruchtsäften.

rüssel in unsere Haut bohren und unser Blut absaugen. Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich gerne meinen Kindern aufsage, wenn sie eine Idee haben und zweifeln, ob sie die Umsetzung jemals schaffen. Der Spruch ist von einem bekannten Buddhisten, dem Dalai Lama. Er sagt: «Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn ein Moskito im Raum ist.» MM

Mücken stechen vielmehr, weil sie für die Entwicklung ihrer Eier bestimmte Eiweisse benötigen. Aus dem Tier- und Menschenblut gewinnen sie Proteine, die ihre Eier reifen lassen. Dabei sind es aber nur die Weibchen, die ihre Stech-

Gabriela Bonin (48) beantwortet

Kinderfragen zu aktuellen Themen.

Verbinde die Zahlen miteinander, und du findest heraus, in welches Land Hugo gern einmal reisen würde.

Rätse lspas s Hier siehst du vier typische Meeresbewohner. Leider ist da einiges durcheinandergeraten. Kannst du helfen, die Körperteile wieder zusammenzufügen? Verbinde, was zusammengehört!

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Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

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Tipp: Stiefel, Pizza, Rom.

www.lilibiggs.ch Lösung: Italien

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Von Venedig nach Rio de Janeiro

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9. – 13.12. Überquerung des Atlantiks.

Salvador de Bahia

29.11.2016 - 17.12.2016

14.12. Salvador de Bahia (Brasilien) 10.00 – 18.00. Die pulsierende und kontrastreiche Hauptstadt Bahias wird Sie verzaubern. Probieren Sie ihre einzigartige Küche und besichtigen Sie die wunderschönen, goldverzierten Kirchen.

29.11. Schweiz - Venedig. Anreise per Bus. Einschiffung und Abfahrt um 17.00. 1.12. La Valletta (Malta) 09.00 – 19.00. Ein unvergleichliches Kulturprogramm bietet sich Ihnen in der Festungsstadt: historische Schauplätze und Brunnen, all dies erwartet Sie in der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörenden, barocken Stadt. 3.12. Palma de Mallorca (Spanien) 13.00 – 00.30. Das wohl bekannteste Wahrzeichen der spanischen Insel ist die berühmte Kathedrale in Palma, dessen Kirchtürme weit über die umliegenden Gebäude ragen. Entdecken Sie die vielen kleinen Bars und Geschäfte in den verwinkelten Gassen der Altstadt und geniessen Sie die gute Stimmung auf dieser Ferieninsel. Palma de Mallorca

4.12. Valencia (Spanien) 10.00 – 19.00. Valencia beeindruckt mit einer Kombination aus gewagter Avantgarde und gelebten Traditionen sowie seiner vielseitigen Gastronomie. Lassen Sie sich von den gastfreundlichen und warmherzigen Bewohnern der wunderschönen und typisch spanischen Stadt verzaubern. 6.12. Casablanca (Marokko) 08.00 – 22.00. Besuchen Sie die moderne arabische Grossstadt am Mittelmeer. Geprägt vom französischen Kolonialismus und bekannt für seine palmengesäumte Küstenstrasse oder die typischen Märkte an denen gehandelt und gefeilscht wird. 8.12. Teneriffa (Spanien) 08.00 – 14.00. Das Wahrzeichen der Insel ist der Pico del Teide, ein Vulkan, der das ganze Jahr hindurch mit Schnee bedeckt ist. Erkunden Sie die landschaftliche Schönheit der Insel, die schroffen Felsen an der Küste oder die mysteriösen Pyramiden von Guimar.

16.12. Rio de Janeiro (Brasilien) 09.00. Rio de Janeiro liegt zweifelsohne in einer der schönsten Naturkulissen der Welt und ein Besuch bei den bekannten Kultstränden lohnt sich. Ausflug Corcovado & Zuckerhut inklusive Mittagessen. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Attraktives Nachprogramm

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17.12. Ankunft in Zürich. (Seetage nicht erwähnt)

Inbegriffene Leistungen l

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99 nur 4

3 Nächte Rio de Janeiiro

Lassen Sie sich von der brasilianischen Freundlichkeit verzaubern und lernen Sie beim 3-tägigen Nachprogramm die Stadt und ihre Menschen kennen.

Ihr Schiff: MSC Musica ★★★★ Baujahr 2006 • Deutschsprachige Bordhostess • 294 Meter lang / 32 Meter breit • 16 Decks • 1‘275 Kabinen • 10 Bars • 4 Restaurants • 2 Swimmingpools • Whirlpools • Wellness- & Spa-Bereich • Casino

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Deutschsprachige Bordhostess Busfahrt Schweiz - Venedig Kreuzfahrt mit Vollpension 1 17 Nächte an Bord S Stadtrundfahrt in Rio de Janeiro N Nonstop-Flug Rio de Janeiro - Zürich mit E Edelweiss Air in Economy Class A Alle Transfers

Ideales Reisedatum Ide 29.11.2016 - 17.12.2016

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Ankunft / Abfaahrt

4.6. Busfahrt Schweiz - Le Havre. Einschiffung auf die MSC Meraviglia. 17:00 0 5.6. Erholung auf See 6.6. Vigo / Santiago de Compostela 09:00 15:00 7.6. Lissabon (Portugal) 08:00 :00 15:00 8.6. Erholung auf See 9.6. Barcelona (Spanien) 14:00 21:00 10.6. Marseille (Frankreich) 09:00 17:00 11.6 Genua (Italien) 07:00 Ausschiffung und Rückreise per Bu us in die Schweiz.

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Ihr Schiff: M MSC Meraviglia ★★★★

Baujahr 2017 • 1 18 Decks • 316 Meter lang / 43 Meter breit • 2‘250 Kabinen • Mehre ere Swimmingpools • Aquapark • Whirlpools • Bars • 12 Restaurants • Wellness- & Spa-Bereich • Casino • Theater

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Glücksgriff

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Das Migros-Magazin und die Region Weggis Vitznau Rigi verlosen vier Gutscheine für eine Übernachtung zu zweit inklusive Frühstück, Abendessen und Wellnesspaket in einem der folgenden Hotels: – Hotel Park Weggis – Hotel Alexander Gerbi – Wellnesshotel Rössli – Hotel Rigi Kaltbad

In welchem Ort liegt das Hotel Alexander Gerbi?

Ob mit unvergleichlicher Aussicht oder Einrichtung: Entspannung ist in der Wellnessregion Weggis Vitznau Rigi garantiert.

S

Mitmachen und gewinnen

Beantworten Sie folgende Frage:

Gesamtwert: 3000 Franken

chon Mark Twain hat einst von der Region geschwärmt und Weggis sogar zum «schönsten Flecken auf Erden» gekürt. Ob es am milden Klima, der malerischen Uferpromenade oder dem glitzernden See lag, bleibt offen. Sicher ist: Wer sich eine Auszeit zu zweit gönnen und dafür nicht weit reisen möchte, ist am Vierwaldstättersee bestens aufgehoben. Die Hotels in der Region lassen mit ihrem Wellnessangebot keine Wünsche offen. Nach einem Spaziergang entlang des Sees oder einer Wanderung auf der Rigi sind ent-

Wettbewerb

spannende Stunden in den Wellnessoasen der gastlichen Häuser genau das Richtige. Die Seele baumeln lassen

Ganz ungestört sind die Gäste im privaten Spa-Cottage im Park Weggis oder in der Spa-Suite des Hotels Alexander Gerbi in Weggis. Hier bleibt die Welt während zweier Stunden draussen – Zeit, die Seele baumeln zu lassen. Richtig warm ums Herz wird es den Gästen nicht nur sprichwörtlich bei einem Rosenblütenbad im Wellnesshotel Rössli oder einem Romantikbad im Hotel Alexander Gerbi.

Doch nicht nur die Hotels am Fuss der Rigi sorgen für Wohlfühlmomente. Das Hotel Rigi Kaltbad mit direktem Zugang zum Mineralbad & Spa des Schweizer Stararchitekten Mario Botta ist ein weiteres Highlight der Region. Auf 1500 Metern über Meer treffen 600-jährige Badetradition und moderne Architektur aufeinander. Abends klingt der Tag bei einem feinen Dinner und einem guten Glas Wein mit einmaligem Blick auf den Vierwaldstättersee aus. Erholung pur, ganz nah. MM Mehr Informationen: www.wvrt.ch/de/wellness/wellness-hotels

So machen Sie mit Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Region Weggis Vitznau Rigi», Postfach, 8099 Zürich. Online: Gratis unter

www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Einsendeschluss: 28. 8. 2016

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 103

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.8.2016, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.8.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 33: KONTINENT Gewinner Nr. 32: Vreni Sidler, Sattel SZ; Margaritha Horvath, Bern; Jacqueline Staub, Sternenberg ZH; Alfred Wagner, Volketswil ZH; Uschi Birk, Zürich Gewinner «Zusatz» Nr. 32: Ueli Leuenberger, Gstaad BE; Guido Helmig, Riehen BS; David Zimmermann, Mels SG; Christa Trachsel, Bern; Lilo Hartmann, Burgdorf BE


Wandern und Geniessen

wandern weltweit

Herbstreisen mit freien Plätzen

Wenn bei uns Anfang September die Schwimmbäder schliessen, bietet sich im Mittelmeerraum die Möglichkeit, sich bei herrlichen Temperaturen vom Meer zu verabschieden. Im Herbst laden nach einer Wanderung angenehme Wassertemperaturen zum Schwimmen ein. IMBACH-ReiseleiterInnen führen Sie zu versteckten Badebuchten und typischen Tavernen. Kommen Sie mit!

Dolomiten Ligurische Küste & Portofino Karpathos Cinque Terre Südtoscana Siziliens Highlights Kretas Weisse Berge Cilento Dodekanes Provence Kretas Osten Siziliens Westen Südtoscana Kretas Süden Mallorca Andalusien

03.09. bis 09.09. 10.09. bis 17.10. 13.09. bis 22.09. 17.09. bis 24.09. 24.09. bis 30.09. 24.09. bis 01.10. 24.09. bis 01.10. 25.09. bis 02.10. 27.09. bis 08.10. 01.10. bis 07.10. 01.10. bis 08.10. 01.10. bis 08.10. 08.10. bis 14.10. 08.10. bis 15.10. 08.10. bis 15.10. 22.10. bis 30.10.

Preis DZ Zuschlag EZ Sa – Fr Sa – Sa Di – Do Sa – Sa Sa – Fr Sa – Sa Sa – Sa So – So Di – Sa Sa – Fr Sa – Sa Sa – Sa Sa – Fr Sa – Sa Sa – Sa Sa – S0

1320.– 1440.– 1780.– 1350.– 1390.– 1780.– 1480.– 1590.– 2380.– 1490.– 1650.– 1980.– 1390.– 1750.– 1690.– 2050.–

140.– 210.– 190.– 220.– 210.– 160.– 110.– 240.– 180.– 230.– 180.– 210.– 210.– 110.– 200.– 220.–

Preise inkl. Bahnfahrt 1. Klasse (Cinque Terre, Ligurische Küste), Reise im Fernreise-Bus (Dolomiten, Südtoscana, Provence) oder Linienflug inkl. aller Taxen, Unterkunft mit landestypischer Halbpension, Wanderungen mit Begleitbus, Eintritte, Besichtigungen und Schweizer IMBACH-Reiseleitung.

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Aktivitäten - Gewohnheiten - Wohlbefinden: Wie sieht ihr Alltag aus? Wie ale Machen Sie mit bei unserer ozi s e n h e c i Wie häng der tägl vidu- Forschung und der Erforschung o i v d e e r b t n ringe i k a Ihres eigenen Alltags und Kont e mit dem und der ältere Me n n den niss ? messen Sie mithilfe eines zur ihren Allt schen Erleb ohlbefin ammen a g s W Verfügung gestellten Smart- beeinflussen d und wie ellen ndheit zu ie e Gesu phones täglich Umgebungsge- Ereignisse ihre indivrlebten iduelle Lebensqu räusche, Ortsangaben sowie Ihr alität?

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Unsere Ozeane drohen zu gewaltigen Mülldeponien zu werden – mit tödlichen Folgen für ihre Bewohner. oceancare.org


LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 105

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wo kommen «Schwarze Raucher» vor? L

Flughafen

K Bahnhofplatz

E

Meeresgrund

2. Was wird bei besonderen Anlässen ausgerollt? S

blaues Band

R gelbe Decke

W roter Teppich

3. In welcher Region befindet sich der Wohnsitz des Bundesrates Guy Parmelin? I

La Côte

V Vallée de Joux

L

Pays-d’Enhaut

So nehmen Sie teil

4. Wie nennt man in frankophonen Ländern die Partnerin des Staatspräsidenten? G Première Dame

E

Présidente

R Asgard

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.8.2016, 24 Uhr

T

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

M Bonne Femme

5. Wo kommt ein Frontispiz vor? L

Berg

K Buch

N Stickerei

6. An welchem Gewässer liegt die Storchensiedlung Altreu? D Reuss

E

Aare

A Rhein

7. Wie wird in der nordischen Mythologie die «Menschenwelt» bezeichnet? I

Midgard

N Vangard

8. Welcher DDR-Film wurde als Einziger für den Oscar nominiert? L

«Unterm Birnbaum»

G «Lützover»

«Jakob der Lügner»

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 32: Marija Valentin, Chur; Erika Immoos, Schwyz; Verena Hartmann, Zollikon ZH

Auflösung Nr. 33: DESIGNER

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 1 4 2 5

Auflösung Nr. 33: DATEN Gewinner Nr. 32: Urs Winistörfer, Feldbrunnen SO; Leo Trösch, Langendorf SO; Nora Weder, Bern

3

N

E I NENGEN KONZ ERT E RHE I NGAU SE I LERE I SPRENGEN TR I GGERN TYRANN I N UNHE I L I G WA L T E R L I ZUGSALBE

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.8.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


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Von fair bis chic, von Besserschlafen bis Fettverbrennen, von Trainieren bis Faulenzen – Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends. Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

04/2016

In der neuen Ausgabe:

BEWEGEN Zu Besuch im Bootcamp: Functional Training im Freien erfreut sich grosser Beliebtheit.

REISEN An den See, in den Pool, hinter den Wasserfall: Unsere Ausflugstipps führen ans Wasser in der Schweiz.

Lebenselixier: Über unseren Umgang mit Wasser Fitnesstrend: Mit dem inneren Schweinehund ins Bootcamp

Wasser Von Wolken und Regen, Quellen und Ozeanen, Liebe und Leben

Essgewohnheiten: Ausgewogene Ernährung beginnt im Kopf

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LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 107

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

9

7 1

7

8 3 6 7 8 2 9 4 1 3 5

4 6 9

2 3 4

4

Auflösung Nr. 33: 435

1 6

8 2

9 1 3 4 7 6 8 2 5

8 7 4 5 2 3 1 6 9

6 5 2 8 1 9 3 7 4

7 6 1 9 4 2 5 8 3

2 9 5 1 3 8 7 4 6

4 3 8 6 5 7 2 9 1

5 2 6 7 9 1 4 3 8

1 8 7 3 6 4 9 5 2

3 4 9 2 8 5 6 1 7

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.8.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 32: Walter Furgler, Mels SG; Edith Binggeli, Mettmenstetten ZH; Marie-Christine Deillon, Bürglen FR; Michelle Lods, Courgenay JU; Rolf Stutz, Felben TG

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 2 3 2 miteinander verbunden 4 2 3 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 3 1 und mehr als zwei Linien.

1 1 1 4 1 1

Auflösung Nr. 33:

3 4 2 2 4

0

5

0

3

0

3

2

1

2

3

3

1

3

3 3

1

2 2

3 2 3

4

2

2 3 3

3

2 3

3

3

3

2 3

Auflösung Nr. 33: 2

3

2

1

4

3

2

1

2

2

1

3

2 5

2

4 3 3 4 2

2

2

3 2

3

2

1 3

3 1

3 2 3

3 3 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Chefredaktor: Sandra Jermann (Leiterin ProjektHans Schneeberger management), Heidi Bacchilega, Produktion/Ressort Leben: Jean-Sébastien Clément, Remo Leupin (Leitung), Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Robert Rossmanith (Chef von Dienst), Sonja, Leissing, Anna Meister, Sabine Müller (Produzentin), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Gerda Portner (Produzentin), Anna-Katharina Ris, Ursula Trümpy (Produzentin), Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Jacqueline Vinzelberg, Leben), Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Michael West, Anette Wolffram Heinz Stocker (Korrektor) Bildredaktion: Ressort Menschen: Olivier Paky (Leitung), Sabine Lüthi (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Susanne Oberli, Helen van Pernis Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller Layout: (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Doris Oberneder (Creative Director), Online: Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys Reto Meisser

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. BEATRICE EGLI

STAND UP! COMEDY SHOW Egli bringt mit Tänzern und einer grossen Live-Band die Bühne zum Beben.

Im Bernhard Theater erwarten Sie Stefan Büsser, Michael Elsener, Bendrit, Fabian Unteregger, Hazel Brugger u.v.m.

Datum: 24., 29., 30. und 31.10.2016 Ort: Zürich, Basel, Sursee, St. Gallen Preis: Fr. 32.– bis Fr. 70.40 (statt Fr. 40.– bis Fr. 88.–), je nach Kategorie

Datum: bis 25.4.2017 Ort: Zürich Preis: Fr. 43.– statt Fr. 54.–

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CIRCUS MONTI

VORTEIL

BAP «Downtown Monti» entführt Sie in den Mikrokosmos einer Grossstadt.

Zum Jubiläum bringt Niedecken die beliebtesten Lieder aus 40 Jahren Bandgeschichte auf die Bühne.

Datum: bis 27.11.2016 Ort: diverse Preis: Fr. 32.– bis Fr. 46.40 (statt Fr. 40.– bis Fr. 58.–), je nach Ort und Kategorie

Datum: 6.11.2016 Ort: Basel Preis: Fr. 48.– statt Fr. 60.–

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IO SENZA TE

BRIT FLOYD Erfreuen Sie sich im Theater 11 an den schönsten Melodien von Peter, Sue & Marc.

1. S E P T E M B E R B I S 23. O K T O B E R 2 016 THEATER 11 ZÜRICH OERLIKON

Datum: 1.9. bis 23.10.16 Ort: Zürich Preis: Fr. 54.40 bis Fr. 78.40 (statt Fr. 68.– bis Fr. 98.–), je nach Kategorie

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Was für eine Show: Reisen Sie mit Brit Floyd durch fünf Jahrzehnte Pink Floyd. Datum: 6.11.2016 Ort: Basel Preis: Fr. 54.40 bis Fr. 72.– (statt Fr. 68.– bis Fr. 90.–), je nach Kategorie

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SUKHISHVILI Die vier Chaos-Ladies aus «Heisse Zeiten» sind zurück in der Schweiz.

Das georgische Nationalballett verzaubert mit seiner aussergewöhnlichen Tanzkunst.

Datum: 3. bis 25.9.2016 Ort: Bern, Zürich, Basel Preis: Fr. 30.40 bis Fr. 70.40 (statt Fr. 38.– bis Fr. 88.–), je nach Ort und Kategorie

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Näher bei den Stars. Die SEAT Music Session begeistert Jahr für Jahr mit einem einzigartigen 360°-Bühnenerlebnis.

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Das Stadtballett Kiew präsentiert das Meisterwerk von P.I.Tchaikowsky. Datum: 4., 13. und 15.12.16 Ort: Aarau, Bern und Zürich Preis: Fr. 40.– bis Fr. 76.– (statt Fr. 50.– bis Fr. 95.–), je nach Ort und Kategorie

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110 | MM34, 22.8.2016 | LEBEN

Meine Welt

«Der Urmiberg ist wie eine Stube für mich»

Ihre Bücher «Wandern ist doof» und «Schwingfest» sind Bestseller. Blanca Imboden hat all ihre Berufswünsche erreicht: Sängerin, Journalistin und Schriftstellerin. In den letzten Jahren hat sie noch ihre Liebe zum Wandern und Schwingen entdeckt. Text: Laila Schläfli Bilder: Mischa Christen

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LEBEN | MM34, 22.8.2016 | 111

1 Mein Lieblingsort «Der Urmiberg ist wie eine Stube für mich: Hier fühle ich mich, als sässe ich in einem Bilderbuch, in einem Tourismusprospekt. Und hier spielt auch die Fortsetzung von ‹Wandern ist doof›, an der ich zurzeit schreibe.» 2 Mein Zuhause «Auf meinen Wunsch

schenkte mir mein Mann Hans Gotthard zum 50. Geburtstag diesen Ring. Wenn ich heimkomme und die Mythen sehe, weiss ich, dass ich zu Hause bin.»

2

3 Mein Schwingmoment «Für mein 3

Buch ‹Schwingfest› entstand dieses Bild mit den Spitzenschwingern Adi und Philipp Laimbacher. Ein tolles Erlebnis!» Name: Blanca Imboden (53) Sternzeichen: Schütze Biografie und Lebenslauf:

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6

Aufgewachsen bin ich in Ibach SZ, wo ich noch heute wohne. Schon als Kind wollte ich Sängerin oder Schrift­ stellerin werden. In der Primarschule sang ich in drei Chören und las viel. Noch während der Handelsschule gab ich meine erste LP heraus, spielte später in diversen Bands und machte 15 Jahre lang mit meinem Mann Profi­ musik. Am Ende meiner Gesangs­ karriere mit 35 erschien mein erstes Buch. Danach schrieb ich 15 Jahre für die «Neue Schwyzer Zeitung» und arbeitete nebenbei als Schriftstellerin. 2013 publizierte ich den Frauenroman «Wandern ist doof», der ein Bestseller wurde. Mit meinem aktuellen Buch «Schwingfest» bin ich seit 14 Wochen in den Schweizer Top Ten. 4 Meine Wahlheimat «Meine erste E­Mail aus Kenia war: ‹Ein Mal und nie wieder›. Dann ging ich dahin, wo keine Touristen sind, und es begann mir zu gefallen. Mittlerweile war ich 15 Mal dort.» 5 Mein Vorbild « ... ist meine Mutter. Sie fing mit 80 an zu malen und hatte vor mir einen Computer. Einst war sie Flötenlehrerin.» 6 Mein Hobby «Zum Wandern kam

ich erst vor ein paar Jahren, weil ich abnehmen wollte: Eine Mentaltrainerin programmierte mich zum Bewegungs­ menschen um.»

Mein Lieblingsprodukt

«Die flachen Bireweggli habe ich wahnsinnig gern. Ich esse sie zwischendurch, beim Wandern, zum Zmorge, zum Zmittag und zum Znacht.»

7 Mein Nebenjob «Im Victorinox­

7

Museum in Brunnen mache ich ab und zu Führungen. So komme ich vom Schreib­ tisch weg, habe Kontakt mit Menschen und lerne viel über die Umgebung.»


Rezept und Foto: www.saison.ch

Geschmackvoll überbacken.

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Kartoffel-Tomaten-Gratin

Hauptgericht für 4 Personen

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ANGEBOT GILT NUR VOM 23.8. BIS 29.8.2016, SOLANGE VORRAT

Zutaten: 800 g festkochende Kartoffeln, 3 Knoblauchzehen, 2 Zwiebeln, 3 EL Bratbutter, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 4 Tomaten, 8 Scheiben Raclettekäse à 30 g Zubereitung: Kartoffeln und Knoblauch in 2 mm dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden. Kartoffeln in der Bratbut ter bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten knapp weich braten. Zwiebeln und Knoblauch nach 5 Minuten dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 200 °C vorheizen. Tomaten in Scheiben schneiden. Kartoffeln mit Tomaten und Käse in die Förmchen einschichten. In der Ofenmitte ca. 20 Minuten überbacken. Mit Pfeffer bestreuen und sofort servieren. Tipp Mit Blattsalat servieren. Zubereitungszeit 20 Minuten + ca. 20 Minuten überbacken Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 25 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 460 kcal/1900 kJ


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