Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
NR. 34, 18. AUGUST 2014
www.migrosmagazin.ch
SCHWEIZER KAUGUMMI I 24
Chocolat Frey weiss, wie es geht JUGENDLICHE ERZÄHLEN I 74
Bild: Filipa Peixeiro
«Darum nehme ich Ritalin» che us o l W se umu er e i D h C uf d a ac 5-f upon Seite Co tzten le
Curry statt Gnagi Die Schweizer Küche wird immer internationaler. Der Inder Koundinya Panguluri und Starkoch André Jaeger über Fusion-Food, Traditionen und treue Gäste. I 10
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INHALT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor
Initiativ und neugierig
«Wie viel Know-how steckt in einem Praliné?» Dieser Frage ist die 1. Sek a aus Cham nachgegangen (Seite 28). Die Klasse setzt den Schlusspunkt zu unserer Serie «Schüler machen Zeitung». Acht Klassen haben in verschiedenen Migros-Industrieunternehmen recherchiert, fotografiert und Lehrlinge, Angestellte oder Betriebsleiter interviewt. Herausgekommen sind bunte Einblicke in die Arbeits- und Produktionswelt der Migros. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler sei riesig gewesen, sagt Migros-Magazin-Redaktorin Gerda Portner. Sie hat die acht Klassen betreut und liess sich vom Enthusiasmus der Kinder anstecken: «Es war wunderbar, mit derart engagierten, wissbegierigen jungen Menschen zu arbeiten.»
Bild: Herbert Zimmermann
Beim Schreiben der Texte haben die Schüler natürlich auch die Schwierigkeiten des Zeitungmachens kennengelernt: Man muss sich beschränken, fokussieren, hat immer zu wenig Platz. Aber die wichtigste Regel haben alle befolgt: Sämtliche Texte gingen termingetreu ein. Termingetreu schliesst das Migros-Magazin auch den Foto-Wettbewerb ab, den wir mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zum 150. Jahrestag der Genfer Konvention am 22. August durchgeführt haben. Wir suchten unter rund 70 von Mitarbeitenden aus der Entwicklungsarbeit eingereichten Bildern dasjenige, welches das Motto «Würde trotz Leid» am eindrücklichsten umsetzt. Und Sie, liebe Leserin, lieber Leser, haben IKRK-Mitarbeiter Thomas Glass zum Sieger gekürt. Sein Bild zeigt ein afghanisches Mädchen, das mit seinem Vater erste Gehversuche mit Beinschienen macht. Das Kurzporträt des Siegers auf Seite 17 lässt erahnen, unter welchem Druck die in der Entwicklungshilfe engagierten Menschen von Organisationen wie IKRK, Heks, Caritas stehen – und wie wichtig ihre Arbeit ist. Heute mehr denn je.
hans.schneeberger@migrosmedien.ch
74 | IN FORM Der 11-jährige Lionel legt einen perfekten Fallrückzieher hin. Fussball hilft ihm – zusammen mit Ritalin –, besser mit ADHS zu leben.
MIGROS-WOCHE 4 | Aktuelles
GENERATION M
9 | Ausbildung zum WWF-Lagerleiter
MENSCHEN
10 | Interview 14 | Porträt Racketlon-Weltmeisterin Nathalie Zeoli. 17 | DEZA-Fotowettbewerb Infografik: Wo DEZA-Gelder hinfliessen. 21 | Kolumne: Der Hausmann.
AKTUELL
24 | Kaugummi-Jubiläum So werden Chewinggums hergestellt. 28 | Jugend im Migros-Magazin Mit 1.-Sek-Schülern aus Cham ZG.
SCHAUFENSTER
30 | Feine Biskuit-Klassiker aus Meilen 35 | Blévita für jeden Geschmack 37 | Gut essen geht auch schnell
39 | 41 | 43 | 44 | 54 |
So edel kann Käse reifen Knusprig prickelnde Kaugummis Endspurt im Fotowettbewerb Zmorge-Produkte für Empfindliche Neues für Küche, Sport und Pflege
SAISONKÜCHE
56 | Elsässer Mirabellentarte
IHRE REGION
61 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
LEBEN
68 | Garten: Blick in einen Tessiner Garten. 78 | Digital: Welche Kamera wofür?
MEINE WELT
94 | Schauspieler Thomas Hostettler
RUBRIKEN 7| 81 | 85 | 92 |
Leserbriefe/Online Glücksgriff/Leseraktion Rätsel/Impressum Cumulus
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif
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MIGROS-WOCHE 4 |
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AKTUELLES
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Chocolat Frey hebt ab
Der M-Industriebetrieb beliefert künftig die Airline Swiss mit Schokolade.
S
50 Prozent Rabatt Das neue Kochbuch «Green Gourmet Family» gibts jetzt zum halben Preis für nur 9.90 Franken. Erhältlich ist es bis zum 29. September in jeder Migros-Filiale (solange Vorrat). Das Buch, von der Migros und vom WWF entwickelt, richtet sich an Erwachsene, die gern mit Kindern saisonal und umweltbewusst kochen.
ie versüssen jede Flugreise mit der Swiss: Die kleinen Schoggitäfeli, welche die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter mit charmantem Lächeln an die Passagiere verteilen. Über 16 Millionen Stück davon verputzen die Fluggäste pro Jahr. Nun hat sich der M-Industriebetrieb Chocolat Frey diesen prestigeträchtigen Auftrag gesichert. Alle zwei bis drei Jahre schreibt die Swiss den Grossauftrag neu aus. «Alle grossen Schweizer Schokoladehersteller haben sich beworben», sagt Swiss-Pressesprecherin Sonja Ptassek. «Das Produkt von Chocolat Frey hat unter anderem bei Blinddegustationen am besten abgeschnitten.» Bei der Chocolat Frey in Buchs AG ist die Freude gross. «Wir haben extra für die Swiss eine spezielle Rezeptur entwickelt», erklärt Daniel Bächler, Leiter Marketing und Verkauf Export. Ebenso freut den Marketing-Experten, dass künftig auch das Logo des Herstellers auf den süssen Swiss-Visitenkarten prangt. «So können wir die Marke Chocolat Frey auch im Ausland noch bekannter machen.»
Fernsehpremiere «Zum Beispiel Suberg», der Gewinnerfilm des ersten CH-Dokfilm-Wettbewerbs des MigrosKulturprozents, lief letztes Jahr erfolgreich in den Schweizer Kinos. Am 22. August ist um 22.20 Uhr die TV-Premiere auf SRF 1. Regisseur Simon Baumann, selbst in Suberg im Berner Seeland aufgewachsen, zeigt, wie aus einem Bauerndorf mit regem Vereinsleben ein typisches Schlafdorf geworden ist.
Ab März 2015 verteilen die Flugbegleiter der Swiss Schoggitäfeli von Chocolat Frey.
M-ONLINE
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Ice Tea zum Kauen Den kultigen Migros Ice Tea gibts ab sofort nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kauen. Ice Tea Gum Pfirsich heisst der Neuzugang im Migros-Sortiment. Die Idee dafür stammt von den Nutzerinnen und Nutzern von Migipedia.ch. Auf der Migros-Kundenplattform gingen 940 Ideen für neue Geschmacksrichtungen ein. Produziert wird der Sie-
ger-Kaugummi bei Chocolat Frey, der einzigen Kaugummiherstellerin der Schweiz. Mehr zur Kaugummi-Produktion bei Chocolat Frey auf Seite 24
MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 5
e t u n i M aren. p t s s & n a
L tzt profitiere Je
ZAHL DER WOCHE
4,5 Mio. So viele Packungen Petit Beurre stellt das M-Industrieunternehmen Midor jährlich her. Den Guetsliklassiker gibts in zwölf verschiedenen Varianten, zum Beispiel als Sandwich oder mit Milchschokolade. Mehr zu den Migros-Guetsli auf Seite 30
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Mallorca
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Rhodos
Zypern
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695.–
Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Do., Sa.
Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mo., Fr.
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Südtürkei
Sardinien
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945.–
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Von der Sonne geküsst
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Ihr R Ih Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag, Freitag 5. Dezember 2014 - Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus ins schöne Südtirol, wo uns die Küche unseres Hotels mit einem feinen Nachtessen erwartet.
Freuen Sie sich auf die schönen Weihnachtsmärtke
rzlich Willkommen am Christkindlmarkt in München
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2. Tag, Samstag 6. Dezember 2014 – Advent in Kastelruth mit den Kastelruther Spatzen Nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet erwartet uns heute in Kastelruth ein wundervoller Adventstag. Der romantische Ort empfängt uns mit seiner schönen Kirche und einem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt. Hier gibt es allerlei Spezialitäten aus der Region, lassen Sie sich verführen! Am Nachmittag erleben wir dann das stimmungsvolle Adventskonzert mit den legendären Kastelruther Spatzen. Lassen Sie sich entführen in die schöne Vorweihnachtszeit mit den Kastelruther Turmbläsern, dem Kastelruther Viergesang (Männerchor), Norbert Rier & Harfenklänge. Die Kastelruther Spatzen lesen Südtiroler Weihnachtsgeschichten und präsentieren Ihre schönsten Weihnachtslieder. Nach dem Konzert Rückfahrt ins Hotel und Abendessen. 3. Tag, Sonntag 7. Dezember 2014 – Weihnachtsmärkte in Brixen & Bozen Heute zeigen wir Ihnen mit Brixen und Bozen die zwei schönsten Weihnachtsmärkte des Südtirols. Genießen Sie den herrlichen Geruch von süßen Leckereien und würzigem Glühwein, bestaunen Sie Holzschnitzereien, handbemalte Glaskugeln, selbstgefertigte Filzpantoffeln und vieles mehr. Besonders das märchenhafte Ambiente unterscheidet die Weihnachtsmärkte in Südtirol und lockt eine Vielzahl von Touristen aus der ganzen Welt an. Am Abend erwartet uns der Hotelier mit einem feinen Abschlussessen. 4. Tag, Montag 8. Dezember 2014 - Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Rückreise Richtung Schweiz an.
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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
LESERBRIEFE/ONLINE | 7
.ch
MM 33: «Viele Eltern sind verunsichert», Interview mit Christoph Eymann, dem neuen Präsidenten der Erziehungsdirektorenkonferenz, zum Lehrplan 21.
«Lehrplan ist überflüssig»
Die Effektivität des Lehrplans 21 ist heftig umstritten. Sollen alle Lehrpersonen damit arbeiten müssen? Noch haben es die Kantonsparlamentarierinnen und -parlamentarier in der Hand, ein Mitspracherecht einzufordern. Aber die Zeit
drängt. Tun sie es nicht, müssen Tausende von Unterschriften gesammelt werden, um zu verhindern, dass die Schulen mit diesem «Jahrhundertwerk» bevormundet werden. Clarita Kunz
Immer schön aufessen, sonst ...
Lehrerinnen- und Lehrerlobby, Zürich
■ Kauen für Afrika Warum viele Mütter den Drang verspüren, die Resten von den Tellern ihrer Kinder zu verputzen, weiss «Mamma Mia!»-Kolumnistin Bettina Leinenbach nur zu gut.
Ich schätze es sehr, dass meine Kinder kompetent und liebevoll durch ihre Schulzeit begleitet worden sind, und sage das den LehrerInnen auch. Schade, dass immer mehr Eltern die Erziehungsarbeit an die Schule delegieren, diese für Misserfolge verantwortlich machen und sich viel zu fest in alles einmischen. Katrin Bleuer, per E-Mail
Bild: Getty Images
Dieser neue Lehrplan ist vollkommen überflüssig. Genau in jenem Punkt, der viele Eltern am meisten betrifft, nämlich in einem einheitlichen Sprachenkonzept, hat er keine Lösung. Zudem bringt er für die Lehrpersonen Mehrbelastungen, und der Trend zum Verlassen des Lehrerberufs nach kurzer Zeit wird sich verstärken. Oskar Meier, 8733 Bazenheid
Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.
■ Wann ist Ritalin sinnvoll? Psychologin und Heilpädagogin Regina Renggli-Bruder erklärt im Exklusiv-OnlineInterview, wann Medikamente sinnvoll sind und wie man ADHS-Kinder unterstützt.
Lesen und sehen Sie diese Woche auf: www.migrosmagazin.ch
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
GENERATION M
WWF-JUGENDLAGER | 9
So wird man Lagerleiter
Mit Unterstützung der Migros führt der WWF jedes Jahr über 60 Lager für Kinder und Jugendliche durch. In einem Kurs werden die künftigen Lagerleiter auf ihre Aufgabe vorbereitet.
V
or dem Ferienhaus Schanz ob Wassen UR weht ein grimmiger Uristier auf gelbem Grund im Wind und glotzt ins Tal. Durch das Geäst ist das berühmte Kirchlein sichtbar. Hier findet ein Teil des diesjährigen Lagerleitungskurses des WWF statt. 19 junge Erwachsene – 16 Frauen und 3 Männer – erhalten die einwöchige Grundausbildung, um später eines von über 60 jährlichen WWF-Lager für Kinder und Jugendliche mitleiten zu können. Rund 350 Leitende leisten jeweils tausende ehrenamtliche Arbeitstage. «Ohne sie könnten wir die Lager nicht durchführen», sagt Fabia Fischli, Verantwortliche Ferienlager WWF Schweiz. Die Migros unterstützt das Kinderund Jugendprogramm des WWF seit Jahren. Im Rahmen von «Generation M» verspricht sie, bis 2015 die stolze Zahl von 200 000 Kindern und Jugendlichen für Umweltthemen zu sensibilisieren. Eine der künftigen Lagerleiterinnen ist Christine Buser (26), die momentan beim WWF ein Praktikum absolviert. Die Baslerin studiert Geowissenschaft und Geografie, ist also Fachfrau. Leitungserfahrung hat sie wenig. Nach einigen Naturerlebnistagen, die sie für den WWF begleiten durfte, war sie aber Feuer und Flamme: «Es ist unglaublich, wie begeisterungsfähig Kinder für Naturthemen sind», schwärmt sie. Der Wochenplan ist gedrängt. Nebst Lagerplanung stehen zahlreiche Blöcke rund um die Leitungsfunktion oder den praktischen Umweltschutz auf dem Programm: Konkret bedeutet das zum Beispiel die Reise ins Lager mit ÖV, eine umweltgerechte Lagerküche mit regionalen Produkten und wenig Fleisch. Nach der Mittagspause ist Praxisunterricht angesagt: Hauptleiter Daniel Mülli, Zoologe und Naturpädagoge, zeigt den Teilnehmenden unterschiedli-
Engagiert: Christine Buser wird im Oktober erstmals ein WWF-Jugendlager leiten.
che Ansätze, wie Naturpädagogik in den Lagerablauf integriert werden kann. So hat Mülli in einem Waldabschnitt Gegenstände platziert, die nicht dorthin gehören: zum Beispiel Glas oder einen Korken. Die Gruppe muss den Waldabschnitt absuchen und möglichst viele der Fremdkörper entdecken. Ziel der Übung ist es, genau hinzuschauen und die Sinne zu schärfen. Das gilt auch für die nächste Übung:In Zweiergruppen werden Pflanzen gesucht und deren Eigenschaften besprochen, wie zum Beispiel die von Johanniskraut, das stimmungsaufhellend wirken soll. «Alle machen mit», lobt Mülli. Dass Regen eingesetzt hat, stört niemanden. Christine Buser spürt, dass das Lager etwas bewirkt. «Ich fühle mich von Tag zu Tag besser in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen.» Im Oktober gehört sie erstmals dem fünfköpfigen Leiterteam eines WWF-Lagers an. Text: Beat Matter Bild: Nathalie Bissig
Jugendliche für die Umwelt sensibilisieren Seit 2009 unterstützt die Migros als Hauptsponsorin alle Kinder- und Jugendausbildungsprojekte des WWF. Altersgerechte Magazine informieren die Jungen über Natur und Umwelt und sensibilisieren sie dafür. Für die ganz Kleinen gibt es Publikationen mit Bildergeschichten und Bastelanleitungen. In Ferienlagern und an Erlebnistagen kann die Natur unmittelbar und hautnah erlebt werden. Die Jugendlichen lernen zum Beipiel, durch das Anlegen von Tümpeln und den Bau von Trockenmauern Lebensraum für bedrohte Amphibienarten zu schaffen. Ausserdem erhalten die Kinder Informationen zu aktuellen WWF-Kampagnen und lernen, wie man zum Beispiel eine Standaktion organisiert.
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.
MENSCHEN
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INTERVIEW
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
André Jaeger (67) ist Besitzer und Chefkoch des Restaurants und Hotels «Die Fischerzunft» in Schaffhausen. Er hat 19 Punkte im Gault-Millau und 1 Stern im Guide Michelin. Jaeger lebt in Stein am Rhein und hat einen erwachsenen Sohn. fischerzunft.ch
Neue Düfte in Schweizer Im neuen Film «The Hundred-Foot Journey» bekommt ein klassisch französisches indischen Restaurant. Die Meisterköche André Jaeger und Koundinya Panguluri über Traditionen, Gourmetsterne und wie man offen für Neues bleibt.
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
INTERVIEW | 11
Koundinya Panguluri (39) ist Produkte-Entwickler und Projektmanager beim indischen Gastrounternehmen King’s Kurry in Zürich, wo er von 2004 bis 2012 auch kochte. Zuvor war er Souschef im 5-Sterne-Hotel Taj in Goa. Panguluri lebt in Zürich, ist verheiratet und hat zwei Kinder. kingskurry.ch
André Jaeger, Koundinya Panguluri, gibt es etwas, das Sie nicht gern essen?
Jaeger: Alles respektlos, ohne Liebe, mit schlechten Produkten Zubereitete. Da esse ich lieber einen Apfel. Panguluri: Ich bevorzuge gekochtes Essen. Sashimi zum Beispiel esse ich nicht. Und meine Religion verbietet mir, Rindfleisch zu essen. Mögen Sie indisches Essen, Herr Jaeger?
Jaeger: Ich liebe es! Indien hat eine wunderbare Esskultur. Ich habe fünf Jahre in Hongkong gelebt und bereits 1978 asiatische Elemente in unser Restaurant eingebaut. Damals hiess es rundherum: Der spinnt (lacht). Schon in den 70er-Jahren gab es in Hongkong einige tolle indische Restaurants. In Indien ist es nochmals etwas anderes: Die Gewürze, das Anrösten, der Duft – wenn man das mal erlebt hat, vergisst man es nie. Mögen Sie Schweizer Essen, Herr Panguluri?
Panguluri: Oh ja, zum Beispiel Rösti oder Käsegerichte. Aber meine Lieblingsküche ist die italienische. Kann man in der Schweiz überhaupt authentische indische Küche anbieten?
Panguluri: Kleine Anpassungen braucht es schon. Die Gewürze sind dieselben, aber wir verwenden viel weniger Chili. Anlass dieses Gesprächs ist der neue Film «The Hundred-Foot Journey». Dort führt ein neues indisches Lokal gegenüber einem alteingesessenen französischen Sternerestaurant zu Rivalitäten. Wäre für Sie, Herr Jaeger, ein indisches Lokal auf der anderen Strassenseite ein Konkurrent?
Küchen
Lokal Konkurrenz von einem neuen das Aufeinanderprallen von kulinarischen
Jaeger: (lacht) Als ich 1975 in Schaffhausen begonnen habe, befand sich auf der anderen Strassenseite ein wunderbares italienisches Restaurant, das Commercio. Die Köchin, eine richtige Mamma, machte die beste Trippa alla milanese. Ich war der neue, junge Konkurrent. Aber wir tauschten uns aus. Ich schickte ihr einen Teller mit Fisch und sie mir einen Teller ihrer Kutteln. Heute würde ich dasselbe tun, ich würde probieren, was das indische Lokal bietet. Und wenn der Koch nicht ein völliger Idiot wäre, würden wir vermutlich rasch Freunde werden. Je mehr gute Restaurants es an einem Ort gibt, desto attraktiver wird er. Konkurrenz ist immer gut. Im Film erweist sich der junge Koch des indischen Lokals als grosses Talent, er geht schliesslich nach Paris und macht Karriere. Wäre so etwas für einen indischen Koch in der Schweiz ebenfalls möglich?
Panguluri: Absolut, das Gastrosystem ist offen genug dafür. Jaeger: Das sehe ich genauso. Ein Koch mit Talent kann es an die Spitze schaffen, egal woher er kommt. Hatten Sie je einen indischen Koch?
Jaeger: Leider nicht, aber ich wäre absolut offen dafür. Wenn wir Arbeitsbewilligungen für sie bekämen, würde ich sofort einen Inder, einen Chinesen und einen Japaner einstellen. Restaurants
«Mein Gradmesser für unsere Qualität ist das Personalessen.»
André Jaeger
müssen ihre Gäste regelmässig mit Neuem überraschen, das wäre mit solchen Köchen garantiert. Was braucht es, um Sterne oder Punkte in einem renommierten Gastroführer zu erhalten?
Jaeger: Eine gute qualitative Grundlage als Koch, den Willen und ein bisschen Glück. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Viele junge Köche heute haben eine ausgezeichnete Ausbildung und wissen sehr viel, aber es fehlt ihnen an Erfahrung. Es braucht auch wirtschaftliches Denken – das ist heute viel wichtiger als vor 30 Jahren. Offenbar hat man es als Gourmet-Restaurant finanziell schwer, wenn man nicht noch ein Hotel im Hintergrund hat?
Jaeger: In unseren Nachbarländern gibt es tatsächlich kaum einen Koch der oberen Liga, der kein Hotel im Rücken hat. Dieses macht eine Mischrechnung: Das Sternerestaurant ist zwar teuer, aber es ist ein Aushängeschild, mit dem man immer wieder in den Medien ist. Bei uns findet eine ähnliche Entwicklung statt, denn es wird schwerer, gewisse Standards zu halten. Die Löhne sind hoch, dazu kommen die Mehrwertsteuer und der Wareneinsatz. Auch das Ausgehverhalten hat sich verändert. Seit man nicht mehr rauchen darf, kommen weniger Gäste. Und viele Leute wollen trinken, also gehen sie eher in der Stadt ins Restaurant, wo sie kein Auto brauchen. Sind die wirtschaftlichen Herausforderungen für ein Lokal wie King’s Kurry ähnlich?
Panguluri: Absolut. Das Rauchverbot macht uns genauso zu schaffen, auch die Rabatt-Angebote gewisser Webseiten. Unser Betrieb verliert über alle sieben Lokale im Zürcher Stadtgebiet gesehen
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täglich viele Kunden, die ersetzt werden müssen. Das ist nicht einfach. Nochmals zu den Auszeichnungen: Wie subjektiv sind die? Wie viel hängt vom Tester ab oder vom Ruf eines Lokals?
Jaeger: Uns wird ja gerne nachgesagt, dass wir die Tester kennen und für sie speziell gut kochen. Aber das ist Mumpitz. Einer, der schlecht kocht, kann nicht plötzlich besser kochen. Wir werden von mindestens fünf Testern pro Jahr besucht, bei manchen ahnen wir es, bei anderen nicht. Ausserdem ist im Grunde jeder Gast ein Tester, und als Koch steht man täglich unter diesem Druck. Mein Gradmesser für unsere Qualität ist das Personalessen, das wir mittags und abends für uns selbst kochen. Wer für sich selbst Essen gut und liebevoll zubereitet, macht das auch für seine Gäste. Wie schlimm ist es für ein Lokal, einen Punkt zu verlieren?
Jaeger: In der Schweiz ist vor allem Gault-Millau wichtig. Und es braucht
«Letztlich macht die Mund-zu-MundPropaganda ein Lokal erfolgreich.»
Koundinya Panguluri
sehr, sehr viel, bis man runtergestuft wird, da muss man schon einige happige Fehler machen. In den mittleren Rängen ist es nicht so tragisch, ob man einen Punkt mehr oder weniger hat. Aber für uns wäre es schon bitter, wenn wir dieses Jahr einen Punkt verlieren würden, denn falls wir nochmals 19 schaffen, hätten wir die seit 20 Jahren ohne Unterbruch. Klar, das Leben ginge weiter. Für viele Leute sind die Punkte auch eine Hemmschwelle. Die denken sofort, dieses Lokal ist teuer und zu vornehm. Warum bekommen Restaurants mit ethnischer Küche kaum Punkte und Sterne?
Panguluri: Es gibt unter den europäischen Gourmets nur ein kleines Segment, das die indische Küche mag. Entsprechend gering ist das Angebot an Restaurants auf diesem Niveau. In Zürich gibt es kein indisches Gourmet-Lokal, weil es eine Herausforderung ist, genügend Gäste dafür zu finden. King’s Kurry spielt aber schon länger mit dem Gedanken, und spätestens Anfang 2015 werden wir ein solches Sternelokal eröffnen. Das derzeit einzige indische Gour-
Mehr als nur ein Austausch kulinarischer Traditionen: Im Film verliebt sich der Inder Hassan in die Französin Marguerite.
Bild: Keystone
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met-Restaurant der Schweiz ist in Genf, das Rasoi by Vineet im Hotel Mandarin Oriental. Es ist wirklich sehr, sehr gut. Weshalb gibt es unter den Sterneköchen so wenig Frauen? Ist das in Indien anders?
Jaeger: Es gibt eigentlich keinen triftigen Grund dafür. Häufig jedoch satteln Köchinnen – und auch Köche – relativ schnell um und machen wieder etwas anderes. Bei Frauen ist ein Grund sicher auch, dass sie Kinder kriegen, weg sind vom beruflichen Alltag und danach schwerlich zurückkehren zu diesem eher anstrengenden Beruf. Aber es hat ja doch auch einige Köchinnen an der Spitze, weniger als Männer, aber immerhin. Panguluri: Ich finde, dass Frauen mindestens ebenso gute, wenn nicht bessere Köche sind. Aber einen Spitzenstatus zu erreichen, kostet halt Zeit. In Indien erarbeiten sich weibliche Köche in der Regel gute Positionen, auch viele Kochbuch-Autoren sind Frauen. Warum eigentlich gibt es in der Schweiz von einigen Küchentraditionen zahllose Lokale – Thai, Sushi, Pizza –, von anderen, nicht minder appetitlichen, aber kaum welche? Dabei könnte man sich doch als neues Restaurant mit etwas anderem profilieren, oder?
Panguluri: Oft ist es eine Frage der Kompetenz und der Migranten, die im Land sind. Wenn mehr Mexikaner in der Schweiz leben, gibt es auch mehr mexikanische Restaurants. Und wenn jemand mit einer bestimmten Art Restaurant Erfolg hat, wird er kopiert in der Hoffnung, von diesem Trend mit profitieren zu können. Etwas Neues anzufangen, braucht Mut und eine Vision. Jaeger: Trends sind tatsächlich ein Problem – viele machen dasselbe und das wird dann schnell langweilig. Unlängst war ich in London in einem ganz neuen Restaurant. Im ersten Stock gab es asiatische Küche, im zweiten Stock italienische, im Keller war eine Lounge mit Bar. So kann dasselbe Lokal ganz verschiedene Bedürfnisse abdecken. Es war sehr teuer und rappelvoll mit Londons Reichen und Schönen.
Ist es schwierig, Stammkunden zu halten, oder geht das von selbst, wenn man sich mal einen guten Ruf erarbeitet hat?
Panguluri: Es ist nicht einfach. Alles kann immer noch besser sein, und Fehler passieren. Problematisch ist insbesondere, wenn man vertraute Gerichte nicht auf gleichbleibendem Niveau zubereitet. Jaeger: Riskanter noch ist die menschliche Seite: Wenn man einen Gast nicht sofort erkennt, er zu lange warten muss, der Service nicht freundlich genug ist. Fatal ist, wenn mehrere Fehler am gleichen Tisch passieren. Und dann gibt es heute all diese Online-Bewertungsplattformen wie TripAdvisor. Schlechte Noten dort können einem Restaurant ernsthaft schaden. Ich bin sehr froh, wenn sich die Gäste direkt bei mir beklagen, weil mir das die Chance gibt, das Bemängelte zu korrigieren. Panguluri: Und das Frustrierende bei den Online-Bewertungen: Man kann 20 positive Kritiken bekommen, aber die eine schlechte wirkt extrem stark. Letztlich jedoch ist es die Mund-zu-Mund-Propaganda, die ein Restaurant erfolgreich macht, nicht Yelp oder TripAdvisor. Was beeindruckt Sie selbst, wenn Sie in ein Restaurant gehen?
Panguluri: Ich achte auf den Service, die Präsentation und dann den Geschmack des Gerichts. Jaeger: Geht mir genauso. Es ist nicht eine Frage von Kaviar oder Gänseleber, sondern ob das Essen gut ist oder nicht. Und wenn Service und Präsentation dazu stimmen, macht dies das Gericht sogar noch besser. Interview: Ralf Kaminski, Claudia Schmidt Bilder: Filipa Peixeiro
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LESEN SIE ONLINE Konkurrenz, Qualität, Vorlieben Das vollständige Gespräch mit den Meisterköchen André Jaeger und Koundinya Panguluri.
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Gewinnen Sie Tickets für «The HundredFoot Journey» Im neuen Film von Regisseur Lasse Halström ist es in dem südfranzösischen Dorf mit der Idylle vorbei, als die indische Familie Kadam ausgerechnet gegenüber des Sternerestaurants von Madame Mallory ihr Maison Mumbai eröffnet. Mit allen Mitteln kämpft Madame Mallory (Helen Mirren) gegen das Restaurant von Koch Hassan Kadam (Manish Dayal). Der entdeckt nicht nur die Liebe zu einer Köchin Mallorys, sondern auch die zur französischen Haute Cuisine. Als die Restaurantbesitzerin sich eingesteht, dass der junge Inder Talent hat, bietet sie ihm eine Lehrstelle an. Physisch überwindet Hassan nur wenige Meter. Aber es verändert sein Leben und zeigt, wie verschiedene Küchenstile voneinander profitieren. Auf www.migrosmagazin.ch können Sie 20 x 2 Tickets für den Film gewinnen. «The HundredFoot Journey» läuft ab 21. August in den Schweizer Kinos.
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Jede Sportart hat ihre eigene Technik: Tennis verlangt viel Kraft, Ausdauer und mentale Stärke.
Im Badminton ist das Feld klein, der Ball leicht, die Schlag bewegungen sind schnell.
Im Tischtennis sind Feinmotorik und Reaktions schnelligkeit gefragt.
Squash verlangt eine hohe Präzision beim Abschlag, die Schritte sind lang und kraftvoll.
NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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Talent hoch vier
Haben Sie schon einmal etwas von Racketlon gehört? Nein? Dabei ist eine zweifache Racketlon-Weltmeisterin im Aargau daheim: Nathalie Zeoli schwingt gekonnt beim Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis den Schläger.
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athalie Zeoli (25) wirft den gelben Ball in die Höhe und schmettert einen meisterlichen Aufschlag übers Netz ins gegnerische Feld. «Das war noch gar nichts», sagt sie. Sie schiesst einen Ball nach dem andern durch die Sporthalle Bustelbach im aargauischen Stein. Nathalie Zeoli war fünf, als sie das erste Mal einen Tennisschläger in der Hand hielt. Heute ist die junge Frau mit den grünen Augen und den straff zusammengebundenen dunklen Haaren zweifache Weltmeisterin im Racketlon – der Sportart, in der sie Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis beherrschen muss. «Meine Stärke ist, dass ich gar keine habe», sagt Nathalie Zeoli und lacht dabei. Und doppelt nach: «Das stimmt!» Schon als Kind spielte sie alle vier Racketlon-Disziplinen, ihre Eltern waren begeisterte Hobbysportler und schleppten ihre Kinder auf Courts und in Turnhallen mit. Sie spielte Tennis in der deutschen Oberliga und Badminton in der Badenliga. Doch eines Tages sagte sie zu ihrem Bruder: «Ich kann alles, aber nichts richtig gut.» Er sagte zu ihr: «Dann spiel doch Racketlon.»
Sie brauchte ein Jahr, bis sie die Techniken nicht mehr vermischte Das war vor fünf Jahren. Bald spielte sie beim ersten Turnier mit. Sie war gut. Doch als sie 2010 an einem internationalen Wettbewerb auf die amtierende Weltmeisterin, die Finnin Michaela Björnström, traf, verlor sie haushoch. Ihr Ehrgeiz war geweckt. «Da wusste ich, ich will genauso gut spielen wie sie.» Sie brauchte ein Jahr, bis sie die Techniken nicht mehr vermischte und den Wechsel zwischen den Sportarten gut zustande brachte. «Im Tischtennis sind Feinmotorik und Reaktionsschnelligkeit gefragt, im Tennis Kraft und Ausdauer, Badminton ist sehr sprunghaft, im Squash braucht es grosse Präzision der Wand entlang.» 2012 gewann Nathalie Zeoli die WM in Stockholm, 2013 in Zürich. «Das war wunderbar, an der Heim-WM zu sie-
Racketlon Racket, das englische Wort für Schläger, gab der Sportart ihren Namen: Sie vereint die vier beliebtesten Rückschlagsportarten Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Gespielt wird vom kleinsten zum grössten Schläger. Die ersten Turniere wurden in den 90er-Jahren in Skandinavien ausgetragen. Der Schweizer Racketlon Verband, Swiss Racketlon Federation, wurde 2007 gegründet und hat mittlerweile rund 600 Mitglieder. Vom 21. bis 24. August 2014 findet in London die nächste Weltmeisterschaft statt.
gen», sagt die Sportlerin, die astreines Hochdeutsch spricht, Mundart aber tadellos versteht und eigentlich keine Schweizerin ist. Nathalie Zeoli ist in Bad Säckingen aufgewachsen, auf der deutschen Seite des Rheins. 2008 hat sie die Flussseite gewechselt und wohnt seither in der Schweiz. Seit vier Jahren mit ihrem Freund in einer modernen Wohnsiedlung in Münchwilen AG. Ob sie nun eine schweizerische Deutsche oder eine deutsche Schweizerin ist, weiss sie nicht. Sie weiss aber: «Ich fühle mich in der Schweiz zu Hause. Ich finde es fantastisch hier.»
Falsche Schuhe, kein Schläger – das kommt immer wieder mal vor Nathalie Zeoli hat vier verschiedene Schläger, vier verschiedene Bälle und drei verschiedene Paar Schuhe. Das richtige Trainingszeug dabei zu haben, ist nicht immer einfach. «Falsche Schuhe, kein Schläger – das ist alles schon mal passiert», sagt sie und lacht. «Das kommt immer wieder mal vor.» Das Wichtigste hat sie aber immer dabei: Die Freude am Spiel. Für ein professionelles Training braucht es viel Organisationstalent: Tischtennis spielt sie in Stein AG, Squash in Frick AG, Badminton und Tennis in Bad Säckingen. Täglich spielt sie zwei Sportarten. Nur Mittwoch ist trainingsfrei. «Dann ist Massagetag.» Nathalie Zeoli arbeitet als Primarschullehrerin in Wallbach AG. Auch ihren Beruf übt sie mit Begeisterung aus. «Seit ich 14 bin, wollte ich Lehrerin werden.» Sie war damals als Tennislehrerin aktiv. «Da habe ich gemerkt, wie gern ich den Kleinen etwas beibringe und vermittle», erinnert sie sich. Die Kinder sind treue Fans von ihr. Immer wieder tauchen in den Trainingshallen Mädchen auf, die sie erkennen und um ein Autogramm bitten. Und in der Schule bringen ihre Viert- und Fünftklässler jeweils die Zeitungsberichte über sie in den Unterricht mit. Nathalie Zeolis Tage sind vollgestopft. Zeit für ihren Freund Jan Vogel (25) hat sie aber trotzdem. «Er spielt
Badminton, Squash und macht hobbymässig sogar manchmal an Racketlon-Turnieren mit. Wir trainieren oft zusammen», sagt sie. Ihr wichtigster Trainingspartner ist aber ihr älterer Bruder Markus (29). Er ist deutscher Meister im Racketlon. Die Musik ist Nathalie Zeolis zweite Leidenschaft. «Ich kann mir vorstellen, mich total in die Musik reinzuknien», sagt die Wahlaargauerin. Seit sie sechs ist, spielt sie Geige. Zusammen mit Klavierspielen und Singen sind das ihre liebsten Hobbys. Seit Kurzem spielt sie auch Gitarre. «Ich wollte lernen, Lieder zu begleiten. So kann ich in der Schule mit den Kindern zusammen spielen und singen.» Ihr Traum aber wäre es, im Musical «The Lion King» mitzumachen. «Ich habe es in London gesehen – es war wunderbar! Es fasziniert mich, wenn Menschen Tierrollen spielen.» Im Herbst steht ein weiterer Höhepunkt in ihrem Leben an: Sie heiratet ihren Freund. Genau sieben Jahre, nachdem sie zusammengekommen sind. Zunächst hofft Nathalie Zeoli aber auf ein drittes Mal WM-Gold und auch, dass sie nochmals auf die Finnin trifft, der sie vor vier Jahren haushoch unterlegen war. Um zu sehen, ob sie nun auch so gut ist. Und natürlich, um dieses Mal zu gewinnen. Text: Claudia Langenegger Bilder: Christian Schnur
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DEZA-FOTOWETTBEWERB | 17
Im Herzen berührt
Die Migros-Magazin-Leserinnen und -Leser haben gewählt: Das Bild des IKRK-Delegierten Thomas Glass hat den DEZA-Fotowettbewerb gewonnen.
Thomas Glass schoss das Siegerbild im orthopädischen Zentrum des Roten Kreuzes in Kabul.
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er Sieger des Fotowettbewerbs «Würde trotz Leid» steht fest: Gewonnen hat Thomas Glass (35) vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Über 1100 Leserinnen und Leser haben auf migrosmagazin.ch für sein Bild abgestimmt. Es zeigt ein kleines afghanisches Mädchen, das von seinem Vater bei Gehversuchen mit Beinschienen unterstützt wird. Ursprünglich war das orthopädische Zentrum des Roten Kreuzes in Kabul Kriegsversehrten vorbehalten, darunter viele Opfer von Landminen. Heute ist das Zentrum für die ganze Bevölkerung zugänglich. Warum das kleine Mädchen Beinschienen braucht, ist nicht bekannt. «Ich konnte mich leider nicht mit den
beiden unterhalten, da ich die Landessprache nicht beherrsche – unsere Einsatzorte ändern regelmässig», sagt Thomas Glass. Die Kommunikation habe sich auf eine Begrüssung, ein Lächeln und ein Nicken als Zeichen für das Einverständnis fürs Foto beschränkt. Was den IKRK-Delegierten beeindruckt hat, war die Fürsorglichkeit des Vaters und der eiserne Wille des Mädchens: «Die Kleine war sehr konzentriert und nahm ihr Schicksal klaglos hin.» Für den Waadtländer sind solche Begegnungen ein Lichtblick in seinem ansonsten oft düsteren Alltag. «Die Arbeit ist psychisch sehr anstrengend. Man sieht so viel Leid und Gewalt – aber Momente wie dieser erinnern einen an
das Gute im Menschen.» Der ehemalige Werber arbeitet seit fünf Jahren für das Rote Kreuz. Er hat sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. «Als Kind wollte ich Arzt werden, um in der humanitären Hilfe zu arbeiten.» Es sei dann doch anders gekommen, und heute versuche er, als Kommunikationsspezialist sein Bestes zu geben. Es gelte, die Bevölkerung und die Behörden vor Ort zu informieren, wie das IKRK arbeitet. Eine gute Kommunikation erhöhe die Sicherheit der Mitarbeiter und erleichtere ihnen den Zugang zu Opfern der Konflikte. Text: Andrea Freiermuth
Wo die Schweiz hilft – siehe Grafik nächste Seite.
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DEZA
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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Wo das Geld der DEZA hinfliesst
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Insgesamt setzte die Schweiz im vergangenen Jahr drei Milliarden Franken für die öffentliche Entwicklungshilfe ein. Der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) standen davon knapp zwei Drittel zur Verfügung.
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Quelle: Jahresbericht 2013, Internationale Zusammenarbeit der Schweiz Infografik: Migros-Medien
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Humanitäre Hilfe
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Mit rund 70 Prozent steht der Entwicklungszusammenarbeit der grösste Betrag zur Verfügung, gefolgt von der humanitären Hilfe mit rund 19 Prozent.
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Gelder, die in der Grafik nicht erscheinen Der Bund hat im vergangenen Jahr rund drei Milliarden Franken für die Entwicklungshilfe gesprochen. Die DEZA erhielt davon knapp zwei Drittel. Von diesen zwei Milliarden Franken ging rund eine Hälfte an Schwerpunktländer, die andere Hälfte wurde für regionale Projekte, Globalprogramme oder Beiträge an Organisationen eingesetzt. So verwendete die DEZA beispielsweise rund 550 Millionen für multilaterale Entwicklungsprogramme der UNO oder weltweite Projekte in der Gesundheitsvorsorge wie etwa die Malaria-Prävention. 116 Millionen gingen an das IKRK. Andere Bundesämter, Kantone und Gemeinden teilen sich die restliche Milliarde der öffentlichen Entwicklungshilfe.
Die Schweiz spendet im internationalen Vergleich nicht überdurchschnittlich viel. Gemessen am Bruttonationaleinkommen setzte unsere Regierung im vergangenen Jahr 0,47 Prozent für die Entwicklungshilfe ein. Damit liegt die Schweiz deutlich hinter der von der UNO definierten Zielvorgabe von 0,7 Prozent.
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KOLUMNE | 21
DER HAUSMANN
Zeit für einen Bart? Bänz Friedli hat einige Fehlpässe gespielt.
Meinen die mich? «Altä!» Unser Team – zusammengewürfelt aus Freunden, Verwandten, Anna Luna und mir – hat am Fussballturnier auf dem Lande gegen eine Bubenschaft anzutreten. 16-, 17-jährig sind sie. Und fit, diese jungen Kerle! Dass just der heutige schwülheisse Nachmittag in einem ansonsten so furchtbar verregneten Sommer die Ausnahme bildet, macht das Kräftemessen für mich, den Ältesten auf dem Platz, nicht leichter. «Ey, Altä!», rufen die gegnerischen Jungs ein ums andere Mal, wenn sie an mir vorbeipfeilen. «Altä! Was lauft?», «Huere Fählpass, Altä!» … Und damit könnten sie durchaus mich gemeint haben. Doch dann werde ich gewahr: Die reden miteinander. «Altä» ist unter sehr jungen Menschen zur Daueranrede geworden. In Zürich, wo ich wohne, höre ich es schon länger. Mich erstaunt nur, dass der Ausdruck nun schon im Bernbiet angekommen ist, auf diesem holperigen, von Kuhweiden, Mais- und Weizenfeldern umgebenen Fussballrasen mitten im ländlichen Nirgendwo. Wobei ich froh bin, dass sie nun «Huere Fail, Altä!» nicht zu mir sagen, sondern zum eigenen Goalie, nachdem uns wenigstens noch das Ehrengoal zum 1:6 gelungen ist. Mich lächert es jedes Mal aufs Neue, wenn ein Halbwüchsiger zum anderen «Ey, Altä!» sagt, wo sie doch beide blutjung und womöglich nicht einmal
«Anna Lunas Zimmer ist tapeziert …» alte Kollegen sind. Eine rührende Sehnsucht nach Vertrautheit spricht daraus, der Wunsch nach echten Weggefährten in einer Zeit der flüchtigen Kontakte. «Altä» heisst nichts anderes als: guter alter wahrhaftiger Freund. Denn die Jugend hat durchaus Sinn für verlässliche Werte. Natürlich haben auch unsere Kinder aus London Postkarten geschrieben: an ihre Grosseltern und Gotten, an Freundinnen, ehemalige Lehrerinnen. Und dies nicht, weil wir Eltern es ihnen befohlen hätten. Nein, weil sie selber ein Faible fürs Altmodische haben. Sie stehen Schlange vor dem letzten Fotoautomaten der Stadt, wo man noch die Viererstreifen schwarzweisser Sofortbilder machen lassen kann, zwängen sich dann zu dritt in die Kabine und machen Faxen wie wir anno 1976 –
Anna Lunas Zimmer ist tapeziert mit solchen Bildern. Die Jugend fährt wieder auf Rollschuhe mit vier Rädern ab, bevorzugt alte Velos, die aussehen wie mein «Halbrenner» von 1974, und Skateboards, exakt wie mein allererstes, gekauft 1972. Hans beobachtet meine LP-Sammlung mit wachsendem Interesse und wünscht sich schon ein eigenes Abspielgerät. Wohlverstanden: Für Vinyllangspielplatten! Zu schweigen davon, dass er schon mehrere Kassettengeräte besitzt. Seine Schwester fotografiert fürs Leben gern mit der Sofortbildkamera, und die Fotos, die rauskommen, sehen aus, als wären sie 1979 geschossen worden. Denn was eben noch völlig out war, ist heute schon «vintage» und daher chic. Als Erstes kamen die fetten alten Kopfhörer wieder, dann die Röhrlijeans, die Espadrilles und – als ich meinen bescheidenen Bart gerade wegrasiert hatte – die Bärte. Sie sprossen und sprossen, wurden wild und wuchernd … Je jünger, desto Bart! Und ich komme zuweilen noch immer um ein Schmunzeln nicht herum, wenn ich einen Jüngling mit Vollbart erblicke, halb Kind noch, der sich furchtbar up to date gibt in Kleidern und Turnschuhen, wie wir sie 1982 trugen. Aber, Halt! Bereits seien diese Hipsterbärte, hab ich in irgendeiner Trendfibel gelesen, wieder démodé. Zeit, vielleicht, mir wieder einen wachsen zu lassen?
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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Paris. Anreise nach Paris mit modernem Komfort-Reisebus. Die Crew der «Excellence Royal» heisst Sie mit einem Cocktail in der Stadt an der Seine willkommen. 2. Tag: Paris. Entdecken Sie Paris am Morgen auf einer Stadtrundfahrt (*) und am Nachmittag mit einer gemütlichen Bootsrundfahrt auf der Seine (*). Sie erleben das unvergleichliche Flair, lebendige Cafés, elegante Boutiquen und prachtvolle Boulevards sowie grosse Sehenswürdigkeiten wie den Place de la Concorde, die Champs-Elysées, den Arc de Triomphe, den Eiffelturm oder die Notre Dame de Paris. Am Abend heisst es «Adieu Paris». Langsam verlässt die Excellence Royal die Weltstadt. 3. Tag: Vernon. Früh morgens erreicht die «Excellence Royal» Vernon. Sie fahren nach Giverny und besuchen Wohnhaus und Garten des grossen Impressionisten Claude Monet, der hier 43 Jahre lang lebte (*). Werfen Sie einen Blick auf den wohl berühmtesten Seerosenteich der Welt, der den Maler zu einigen seiner wichtigsten Werke inspirierte. Anschliessend Busfahrt nach Roche-Guyon. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort zum Erholungsgebiet, in dem sich auch viele Künstler aufhielten. Wenn die «Excellence Royal» nachmittags ihre Fahrt nach Caudebec-en-Caux fortsetzt, erleben Sie das Tal der Seine von seiner schönsten Seite, durch malerische Landschaften, vorbei an bizarren Kreidefelsformationen. Dann wird der Lauf der Seine breiter, die Nähe des Ärmelkanals ist spürbar.
4. Tag: Caudebec-en-Caux–(Honfleur). Ganztagesausflug (*). Das Städtchen Honfleur besitzt den wohl schönsten Hafen der Normandie, mit einer einzigartigen Lage an der Blumenküste, der Côte Fleurie. Auf einem Stadtrundgang entdecken Sie das romantische Viertel am alten Hafenbecken. Mittagessen in einem typischen Restaurant. Anschliessend Fahrt durch die Normandie und Zwischenhalt in einer Calvados-Brennerei, inkl. Führung und Degustation. Die Fahrt über den Pont de Normandie, ein Meisterwerk der Ingenieurbaukunst, bietet Ihnen freien Blick aufs offene Meer. Die Schrägseilbrücke ist mit einer Spannweite von 856 m eine der grössten Europas und verbindet Honfleur mit Le Havre. 5. Tag: Caudebec-en-Caux–(Étretat)–Rouen. Ausflug zur Alabasterküste mit ihren hoch aufragenden Kreideklippen und den faszinierenden Steilfelsen «Aiguelle» (die Nadel) und dem «Felsentor» (*). Das Seebad Étretat hat seinen mondänen Reiz bis heute bewahrt. Fakultativer Genuss eines Gourmet-Mittagessen der besonderen Art. Der Spitzenkoch David Görne verwöhnt Sie mit einem 6-Gang-Menu (Fr. 160.–) in seinem Manoir. Am Nachmittag nimmt Ihr Schiff wieder Kurs ins Landesinnere. Geniessen Sie die Fahrt durch die Windungen der Seine, wo sich wieder und wieder die Kulissen der Normandie verändern, vorbei an Burgen und Abteien bis nach Rouen. Die Stadt in der Seineschleife blickt auf eine lange Tradition als Seehafen zurück. Die alten Quais sind bis heute lebendige Flaniermeilen. 6. Tag: Rouen. Stadtrundrundgang in Rouen (*). Seine Fachwerkbauten,
enge Pflasterstrassen und die Kathedrale machen Rouen fast schon zu einem gotischen Freilichtmuseum. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit zu einem fakultativen Ausflug entlang der Seine (Fr. 45.–). Auf der «Route der Abteien» besuchen Sie die Abtei Jumièges, eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Romanik. Glaubt man Victor Hugo, ist sie zugleich Frankreichs «schönste Ruine». 7. Tag: Les Andelys–Paris. Busfahrt nach Lyons la Forêt – eines der schönsten Dörfer in Frankreich. Spaziergang und Zeit zur freien Verfügung. Nach dem kurzen Abstecher bringt Sie der Bus zurück nach Les Andelys. Das romantische Städtchen liegt in einem Flussbogen der Seine, bewacht von seinem seltsam-verwüsteten, elfenbeinfarbigen Schloss Gaillard, das hoch über dem Städtchen thront, über Fachwerkhäusern, die aus der Flussperspektive wie abgebrochene Zähne wirken. Unweit der Ruine entdecken Sie auf einem Rundgang die Kirche NotreDame mit Architekturen aus nahezu allen Epochen (*). Nachmittags Weiterfahrt nach Paris. 8. Tag: Paris–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.
(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10 %. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.
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KAUGUMMI-JUBILÄUM
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Kein Zucker und viel Biss
NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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Chocolat Frey ist der einzige Betrieb in der Schweiz, der Kaugummis herstellt – und das bereits seit 40 Jahren.
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uf den ersten Blick sieht es aus wie ein grobkörniges Getreide. Doch die weisslichen Kügelchen, die in einer mit Plastikfolie geschützten Kunststoffkiste liegen, sind keineswegs zum Backen da: «Das ist die Basis für die Kaumasse eines Chewinggums made in Switzerland», sagt Thomas Meyer (36), stellvertretender Produktionsleiter. In Buchs AG befindet sich die einzige Kaugummifabrik der Schweiz – und das seit 40 Jahren. Sie ist Teil des M-Industrie-Unternehmens Chocolat Frey, das sich neben der Herstellung von Schokolade so ein zweites Standbein geschaffen hat. Über 80 Prozent der Kaugummiproduktion werden exportiert. Trotzdem bleibt für die Schweiz genügend übrig: Die Kaugummis der M-Budgetund M-Classic-Linien sind die beliebtesten unseres Landes.
Vieles in der Kaugummifabrik erinnert an eine Bäckerei Zusammen mit der Gummibasis kommen die genau abgewogenen Süssungsmittel und weitere Rohstoffe wie zum Beispiel Kalzium für zahnpflegende Kaugummis in die Knetmaschine. Chocolat Frey produziert seit 1988 nur zuckerfreie Chewinggums. Im ersten Produktionsschritt sind sämtliche Zutaten trocken und in Pulverform, weshalb wie in einer grossen Bäckerei eine feine Staubschicht die Maschinen überzieht. «Nicht nur das Mischen von Zutaten verbindet uns mit Bäckereien», sagt Thomas Meyer. «Bei uns arbeiten viele Konditoren, Köche und Lebensmitteltechnologen. Die Kaugummiherstellung kann man nicht speziell erlernen.» Später kommen die flüssigen Aromen hinzu. Basieren sie auf einem öligen Träger wie zum Beispiel Pfefferminze, so hält der Geschmack länger an, weil die Öle weniger schnell auswaschen als wasserlösliche Fruchtaromen. «Jede
neue Zutat muss, nachdem sie hinzugefügt worden ist, an der Computersteuerung quittiert werden», sagt der stellvertretende Produktionsleiter. «Erst danach können weitere Schritte vorgenommen werden.» Dieses Kontrollsystem zieht sich durch den gesamten Herstellungsablauf der Kaugummis. Als sich der Kneter öffnet, meint man einen gigantischen Brotteig vor sich zu haben. Die zähe Masse wird dann einem sogenannten Extruder zugeführt, der sie einem Fleischwolf ähnlich durch eine Spirale dreht und auf ein Förderband presst. Die Blöcke passieren auf ihrem Weg zu einem weiteren Extruder einen ersten Metalldetektor. Vier Walzen drücken den mit Reisstärke bestäubten Kaugummiteppich immer flacher. «Die zwei Formwalzen am Schluss schneiden die flache Masse zuerst längs und dann quer», erläutert Thomas Meyer. Ein weiterer Metalldetektor stellt sicher, dass keine unerwünschten Partikel mit in den Kühlkanal gelangen. Während gut 20 Minuten kühlt die Kaumasse aus, damit sie fester wird. Dann werden die Kaugummiplättchen während fünf bis zehn Tagen gelagert. «140 Tonnen ruhen hier, aber wir haben noch externe Lager zugemietet», weiss der Fachmann. Kaugummis, so weit das Auge reicht.
Der neuste Clou aus Buchs: Eistee zum Kauen Saisonale Schwankungen gibt es im Kaugummigeschäft kaum. «Wir versuchen mit bestimmten Aromen in limitierten Auflagen etwas Dynamik in den Markt zu bringen», sagt Patrick Kurmann (42), verantwortlich fürs Marketing der Chewinggums von Chocolat Frey. «Im vergangenen Sommer haben wir mit Erfolg den Geschmack Cola lanciert, im Winter Chai Latte.» Auch in diesem Sommer gibt es neue Geschmacksrichtungen: So ist man sehr
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1 Ein grosser Teil der Inhaltsstoffe ist pulverförmig. 2 Die Kaugummibasis ist ein grobkörniges Granulat. 3 Eine grosse Knet maschine produziert aus diesen Zutaten eine Grundmasse, die an einen riesigen Brotteig erinnert. 4 Der stellvertretende Produktionsleiter Thomas Meyer streut Reisstärke auf ein Walzwerk. 5 Die Grundmasse wird mehrfach ausgewalzt. 6 Eine sogenannte Formwalze verwan 5 delt die Masse in mundgerechte Kau gummistückchen.
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7 Die Kaugummi stückchen werden portioniert und zum Aushärten fünf bis zehn Tage gelagert. 8 In der sogenannten Dragiertrommel erhalten die Stück chen einen Über zug, der für knacki gen Biss sorgt. 9 Dann landen sie in ihren bunten Verpackungen.
Die MIndustrie stellt viele beliebte MigrosProdukte her.
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Die erfahrene Geschmacksexpertin
gespannt auf Ice Tea Peach, der mit dem Originalaroma des beliebten MigrosIce-Teas hergestellt wird. Die meisten Kaugummis werden dragiert: Über ein Förderband werden 1200 Kilo Kaugummiplättchen in eine Trommel gefüllt, die einer riesigen Waschmaschine gleicht. In der rotierenden Stahltonne wird die gut 60 Grad warme Dragiermasse aufgetragen. Dann wird getrocknet und erneut zuckerfreie Masse gesprüht, getrocknet und so weiter. «Je nach Kaugummi können es 40 bis 60 Schichten sein», erklärt Meyer. Zum Vergleich: Der legendäre Rolls-Royce Silver Cloud verfügte bloss über zwölf Lackschichten. Durch das Dragieren bekommt der Kaugummi zusätzlichen Geschmack und wird im Biss knackig. Binnen 24 Stunden werden so bis zu 14 Tonnen Kauware hergestellt, die zum grössten Teil für Eigenmarken im Ausland bestimmt ist. Chocolat Frey ist der grösste Hersteller von sogenannten Private-Label-
Kaugummis in Europa. Damit sind Kaugummis gemeint, die von Ladenketten unter einem eigenen Markennamen verkauft werden. «Und wir bauen die Produktionskapazität weiter aus», sagt Patrick Kurmann nicht ohne Stolz. Bevor die knackig glänzenden Kaugummis in Beutel, Schachteln, Blister-Packs oder Dosen gelangen, werden fehlerhafte Exemplare aussortiert. Es erfolgt auch ein letzter Metalldetektorcheck. «Der Sensor stammt aus der Medizinaltechnik und erfasst Metallspuren ab 0,2 Millimeter», sagt Thomas Meyer. So finden die Kaugummis von M-Budget, M-Classic, Candida, Fruity Fresh und natürlich Skai sicher in die Regale der Migros-Filialen. Das Hauptgeschäft aber machen riesige Säcke à 144 Kilogramm aus, die für das Ausland bestimmt sind. Mit einem solchen Beutel hätte man als Kaugummifan wohl für sein ganzes Leben ausgesorgt. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger
Seit zwölf Jahren ist Liliane Stampfli (46) Leiterin der Entwicklungsabteilung von Chocolat Frey Chewing Gum; in dieser Zeit hat sich vieles verändert. Nicht nur verdoppelte sich ihre Belegschaft von drei auf sechs Mitarbeitende, sondern auch die Wünsche der Kunden haben sich ge wandelt: «Früher wurden wir oft angewie sen, diesen oder jenen Geschmack einer erfolgreichen Marke einfach zu kopieren», sagt die an der ETH Zürich ausgebildete Lebensmittelingenieurin. «Heute sind speziellere, eigenständige Geschmacks formen gefragt.» Die Dauer einer neuen Produkteentwick lung fällt unterschiedlich aus: «Das kann einen Monat oder auch zwei Jahre und 150 Muster in Anspruch nehmen», sagt Liliane Stampfli. Alle Kaugummimuster stellt das Entwicklungsteam im Labor in kleinen Mengen her und schliesst den Prozess in den Dragiermaschinen ab. Nach wie vor machen klassische Ge schmacksrichtungen wie Spearmint oder Peppermint die grossen Mengen aus. Gele gentlich möchten die Konsumenten aber etwas Neues probieren. In solchen Momen ten punkten exotischere Aromen wie Apfel Zimt, Chai Latte oder Piña Colada. «Solche Geschmacksexperimente bieten sich aber erst an, wenn sich eine Eigenmarke wie Skai bei der Migros etabliert und sich einen Namen gemacht hat», ist Liliane Stampfli überzeugt. «Dann sind Innovationen mög lich, denn Vielfalt wird geschätzt. Aber ein dominantes Bedürfnis bleibt Frische, und da liegt halt Minze vorn», sagt die Fachfrau.
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JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
Abschluss der Serie: Schüler machen Zeitung
Wie viel Knowhow steckt Wir Schleckmäuler von der 1. Sek a aus Cham haben den Lehrlingen der Chocolat Frey auf
Laborantin
Melanie Keusch (Lerne
nde 1. Lehrjahr)
ein wenig wässerig okolade schmecken, das Würde Ihnen ein Stück Sch Wohl eher nicht. t? teh bes t fast nur aus Fet oder extrem süss ist oder in der richtigen n darauf, dass die Zutaten Deshalb achten Laborante llieren sie auf kommen. Die Proben kontro Menge in den Produkten vor e enthalten lad oko e Zusatzstoffe in der Sch diverse Sachen, z. B. welch olle der ntr sko tion duk ss stimmen. Die Pro sind. Auch die Qualität mu äts alit Qu die und te nd Fertigfabrika Rohmaterialien, der Halb-u nten. ora Lab des iten igke tät d die Haupt sicherung der Produkte sin
e eltechnolog Lebensmitertnender 3. Lehrjahr) Luca Schmid
(L
ist bei den hocolat Frey C i be e . og ol iné involviert itteltechn fen eines Pral Ein Lebensm tu ukt ss od on Pr ti uk es n Prod ich fein verschiedene d geschmackl llen un s ro nt ne ko hö ks sc , ein er Geschmac t hr fü Sein Ziel ist es k ec Rezeptur Zu diesem Zw de genau nach la ko herzustellen. ho Sc e man exakt haut, dass di wichtig, dass hr durch oder sc se es t is b ird; deshal hergestellt w arbeitet.
Kaufmann
Sandro Scossa
S 1a aus Cham Humorvoll, aktiv und berufssuchend – das sind wir, die S 1a aus Cham ZG. Wir sind eine aufgestellte und fleissige Klasse. Die Berufswahl ist zurzeit ein grosses Thema bei uns, und jedes Klassenmitglied beschäftigt sich intensiv mit seiner beruflichen Zukunft. Dabei erkennt man immer deutlicher, welche Talente in wem schlummern. Genau wie in uns stecken auch in der Chocolat Frey allerhand Überraschungen, welche wir bei unserem interessanten Besuch erleben durften.
(ausgelernt)
Der Weg eines pe rfekten Praliné bis in den Mund man denkt! Die ist länger, als Zutaten müsse n eingekauft un ablauf geplant d de r Produktionswerden. Im Wei teren sind gute gefragt: Wie so Ideen im Marke ll das Produkt ve ting rpackt werden? erkennungswer Ist der Wiedert vorhanden? St im men die Angabe packung? Wird n auf der Verdas Lebensmitt elgesetz eingeh ist der Preis? Al alten? Wie hoch l dies muss ein KV-Angestellter zugeteilten Aufg je nach seiner abe berücksicht igen.
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in einem Praliné? den Zahn gefühlt!
Logistiker
Sebastian Sichler (Lerne
nder 3. Lehrjahr)
y? Logistiker Logistiker bei Chocolat Fre Was macht eigentlich ein wo Ware n, ächlich im Lager arbeite sind Mitarbeiter, die haupts n die üfe rpr übe zugestellt wird. Sie gelagert, transportiert und hnik Tec ner der mo von hen, werden sie Ware. Um dies zu vereinfac die auch ng müssen die Logistiker unterstützt. Bei der Lageru konstant und ist tig rich se die it dam Temperatur überwachen, g sorgen. nun permanent auch für Ord bleibt. Natürlich muss er
Das neue Besucherzentrum
Chocolat Frey Robert und Max Frey gründeten die Chocolat Frey 1887 in Aarau. Zuerst verkauften sie lediglich vier Hauptprodukte. 1967 bezog Chocolat Frey die neue Produktionsstätte in Buchs AG. Später kam dann die Kaugummiproduktion dazu. Der Anbau für die Confiserie wurde 1994 eingeweiht. 2002 zerstörte ein verheerender Grossbrand einen grossen Teil der Osterschleckereien. Chocolat Frey wurde vor zwei Jahren 125-jährig. 900 fleissige Mitarbeiter/innen arbeiten bei Chocolat Frey, davon sind 64 Lehrlinge. Mit 2400 Produkten erzielte Chocolat Frey AG 387 Millionen Franken Umsatz in 2013. Sie gehört zu 100 Prozent zur Migros-Gemeinschaft. Seit Jahren ist Chocolat Frey ungeschlagen auf dem 1. Platz im Schweizer Schokoladenmarkt!
An Ostern 2014 wurden die Tore zum neuen Besucherzentrum der Schokoladenfabrik Frey geöffnet. Das Abenteuer beginnt schon im schönen, geheimnisvollen Lift. Erst oben angekommen, wird man von Fachpersonen per Bildschirm begrüsst und über ihre Tätigkeiten in der firmeneigenen Schokoladenherstellung informiert. Verlässt man die obere Etage, kann man zum Beispiel zuerst den Geschmackssinn im Geruchslabor prüfen, bevor man diverse Frey-Produkte degustiert und sich anschliessend wie ein kleines, feines Praliné fühlen darf. Ein Eigenportrait auf der persönlichen Schokolade? Auch das ist möglich! Welcher Süssigkeitentyp man ist, das findet man bei der Station «Ich bin Schokolade» heraus.
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Biskuit-Klassiker aus Meilen
Wer erinnert sich nicht gern an die Guetsli seiner Kindheit? Schon die Grossmutter hat sich als junges Meitli jene Petit-Beurre der Midor auf der Zunge zergehen lassen, von denen heute ihre Enkel nicht genug kriegen können. Echte Klassiker eben, die am Zürichsee auch heute noch nach altbewährten Rezepten gebacken werden.
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ls die ersten Migros-Lastwagen 1925 durch die Schweiz fuhren und die Waren vor Ort verkauft wurden, reagierten die Menschen noch zögerlich. Doch die gute Qualität und niedrigen Preise sprachen sich schon bald herum. Waren anfangs nur sechs Produkte erhältlich, erweiterte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler das Angebot kontinuierlich. Bereits 1930 gab es neben Waschmittel oder Kaffee auch Biskuits aus eigener Herstellung.
Die Produktion AG Meilen beginnt mit der Herstellung von Biskuits. Die ersten Sorten im Sortiment sind Petit-Beurre und Kokosmakrönli. 1930
Gebacken wurden feine Petit-Beurre, Kokosmakrönli und eine Reihe anderer süsser Biskuits von der Produktion AG Meilen, wie die Midor damals hiess. Aufgrund der starken Nachfrage wurden schon 1938 insgesamt 28 verschiedene Biskuitsorten angeboten. Im Lauf der Zeit kamen Cakes und Waffeln sowie – bis zur Gründung der Jowa AG – Brot hinzu. Was nicht zum Portfolio der Produktion AG zählte, war die Glace. Sie wurde von der Jonatal AG hergestellt, aus der
Ein Migros-Flyer aus dem Jahr 1931: 200 Gramm PetitBeurre kosten 50 Rappen. 1931
später die Jowa AG hervorging. Glace ist ein weiteres herausragendes Erfolgsprodukt der Migros, das heute aus dem umfangreichen Midor-Sortiment nicht mehr wegzudenken ist. Viele Produkte aus den ersten Jahrzehnten der Migros wie Petit-Beurre, Meilener Rolle oder Kokosmakrönli, gibt es noch heute. Die Totenbeinli, die sich in früheren Zeiten grosser Beliebtheit erfreuten, werden heute als Bâtonnets aux noisettes unter der Marke Sélection verkauft. Text: Claudia Schmidt
Waren anfangs nur ein paar Sorten Biskuits erhältlich, hat sich das Angebot 1938 bereits verdreifacht. Neben 28 Biskuits gibt es auch Cakes, Waffeln und Brot. 1938
Trotz moderner Produktionsanlagen ist Handarbeit unerlässlich.
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seit 1995
1995
bis 2010
1994
1994–1995
1990 – 1994
1988–1994
ab 1971
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1977–1994
1970
seit 1949
seit 1962
seit 1964
seit 1968
seit 1957
seit 1958
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In der Magazinmitte finden Sie auch in dieser Woche ein Aktionsheft mit zahlreichen Sonderangeboten der MigrosIndustrie, die rund 10 000 Migros-Industrie, der MigrosProdukte herstellt. Migros-Produkte
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu z채hlen auch die Produkte der Midor AG. Weitere Infos: www.vonuns-vonhier.ch.
Bis ins hohe Alter hatte Gottlieb Duttweilers Ehefrau Adele eine besondere Vorliebe f체r die Totenbeinli. Sie mochte sie so sehr, dass sie mit 92 Jahren das Originalrezept, das sie als 20-J채hrige in der Kochschule gelernt hatte, noch einmal aufschrieb.
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Bärentatzen, 380 g, Fr. 2.90 Choco-Schümli, 175 g, Fr. 2.20 Meilener Rollen, 275 g, Fr. 3.65 Kokosmakrönli, 310 g, Fr. 2.70
Petit-Beurre, 230 g, Fr. 1.45 Petit-Beurre Milch-Nuss, 145 g, Fr. 2.80 Petit-Beurre Chocolat au lait, 150 g, Fr. 2.30
Bilder: Thomas Flück, Julian Metzger, Midor
Von Seehunden und Crackern: weitere Midor-Highlights Neben der grossen Anzahl an Biskuits werden in Meilen auch viele Glacesorten sowie die beliebten Blévita-Cracker hergestellt. Beide Produkte gibt es in dieser Woche besonders günstig. Liebhaber der Seehunde auf den Vanillestängel-Packungen finden im M-Fanshop viele Fanprodukte. www.m-fanshop.ch
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Praktisch für unterwegs: Petit-Beurre in kleinen Einzelpackungen (hier das Sandwich choco & lait).
Noch mehr Genuss: Petit-Beurre mit extraviel Schokolade (hier die Täfeli Milch-Nuss).
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2013
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Bei Midor werden heute auf modernste Weise jährlich rund 17 000 Tonnen Backwaren hergestellt. Allein für die Migros sind es 350 Produkte.
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Ob als klassischer Cracker, salzig oder süss: Mit etwas Obst ist Blévita der ideale Pausensnack.
Macht Lust aufs Znüni
Den kleinen Hunger stillt Blévita auf vielfältige und schmackhafte Art.
Bild und Styling: Ruth Küng
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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Cracker und Sandwiches von Blévita.
ern greift man in der Pause zu Blévita – und das bereits seit mehr als zwei Generationen. Die älteste Rezeptur für den bei Gross und Klein beliebten Snack stammt aus dem Jahr 1969. Zeitgleich hielt das knusprige Mehrkorngebäck Einzug in die Migros-Regale. Schon bald war klar: Mit dem Cracker hatte die Midor AG einen Hit gelandet. Heute bietet das Blévita-Sortiment eine bemerkenswerte Vielfalt. Zur Auswahl stehen Cracker und Sandwiches aus Dinkelmehl und Dinkelflocken oder als kombiniertes Fünfkorngebäck aus Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel; mit Sesam oder Leinsamen; mit Basilikum, Thymian und Meersalz oder mit Gruyère – um nur einige Sorten zu nennen. Es gibt sie im Stangenformat oder im praktischen Multipack mit
vier bis sechs Einzelportionen. Und sie lassen sich nach Lust und Laune belegen, zum Beispiel mit Brotaufstrich aller Art, Früchten oder Gemüse. Wer es herzhaft mag, wählt Hüttenkäse oder Bündnerfleisch als Belag.
Produkte mit Folsäure tragen Hinweis auf der Verpackung Alle Blévitas werden mit Sonnenblumenöl gebacken und liefern wertvolle Ballaststoffe. Ihre Herstellung erfolgt nur mit natürlichen Aromen. Mehrere Sorten sind mit Folsäure angereichert. Man erkennt sie anhand der Verpackung am Logo der Stiftung Folsäure Offensive Schweiz, mit der die Migros seit 2005 eine Partnerschaft pflegt. Folsäure hat eine Funktion bei der Zellteilung und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. JV
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Auf den Kanarischen Inseln, in Marokko oder Istanbul tauchen Sie in neue Welten ein: Die Sanddünen von Gran Canaria, das Blumenmeer von Madeira oder der Bazar von Casablanca – diese exotischen Destinationen werden Sie verzaubern.
Nr. 201: MSC Armonia, inkl. Flug (8 Tage)
DIE KANARISCHEN INSELN MIT MADEIRA
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Messina Valletta
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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astasalat mit Pesto, Pinienkernen und Parmigiano Reggano, dazu einen exotischen Fruchtsalat und frischen Multifruchtsaft – auf die Schnelle einen Mehrgänger auf den Tisch zu bringen, geht nur mit Convenience-Food. Vor einem Jahrhundert standen Hausfrauen rund sieben Stunden pro Tag in der Küche – ein Fulltimejob. Heute ist es gemäss Studien rund eine Stunde, die ein Haushalt im Schnitt am Herd verbringt. Von der Pike auf alles selber zu machen, ist für Berufstätige schlicht nicht
immer möglich. An solchen Tagen bieten sich die Readyto-eat-Produkte von Anna’s Best an, mit denen man sich nicht nur frisch, sondern auch ausgewogen ernähren kann. Das Sortiment von Anna’s Best umfasst eine grosse Auswahl an kalten, schonend verarbeiteten Gerichten und Snacks, die man sofort geniessen kann – knackige Lunchsalate zum Beispiel, verschiedene Sandwiches für unterwegs, hochwertige Birchermüesli mit Schweizer Milch und Äpfeln, exotische Früchte und Säfte. NO
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KARTOFFELSALAT (für 4 Personen) • 750 g festkochende Kartoffeln • 1 mittelgrosse Zwiebel Sauce • 4 EL Weissweinessig • 2 EL THOMY Mayonnaise à la française • 1 KL THOMY Senf mild • 2 EL Sonnenblumenöl • 4 EL Maggi Rinds- oder -Gemüsebouillon Nach Belieben benützen : 1 Bund Schnittlauch
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Zubereitung 1. Die Kartoffeln ungeschält im Dampf garen, dann noch warm schälen und in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. 2. Die Zwiebel in Ringe oder kleine Stücke schneiden. 3. Für die Sauce alle Zutaten miteinander vermischen. 4. Kartoffelscheiben und Zwiebeln in die Sauce geben und alles gut mischen. 5. Anrichten und mit dem gehackten Schnittlauch garnieren.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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HÖHLENGOLD | 39
Das Klima macht den Käse
Natürliche Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen geben dem Höhlengold seine besondere Würze.
Z
wischen 5 und 14 Monate dauert der Reifeprozess für den Höhlengold-Käse – je nach Sorte. Dabei ist die Zeit aber nur einer von mehreren Faktoren, die letztlich dafür sorgen, dass ein spezieller Käse seine individuelle Reifeprüfung auch mit Auszeichnung besteht.
Die professionelle Anwendung der Reifetechnik spielt hier eine wichtige Rolle. Um jedoch dem hohen Qualitätsanspruch für den Höhlengold gerecht zu werden, haben die Mifroma-Käsemeister eine zuverlässige Verbündete: die Natur. Sie sorgt für das Klima in den Schweizer Sandsteinhöhlen,
das wiederum optimale Voraussetzungen für die gewünschte Käseveredelung schafft. In dieser Umgebung reifen die Höhlengold-Laibe unter idealen Bedingungen, sodass jeder Käse seine besonders aromatische und würzige Geschmacksnote entfalten kann. JV
Der Aufgerollte
Der Klassiker
Der Rezente
Bild und Styling: Guy Jost
14 Monate lang reift der Gruyère in der Höhle, bis er seinen intensiven, würzigen Geschmack ohne Schärfe entfaltet. Der Hartkäse eignet sich ideal für die Käseplatte, den Apéro oder Café complet. Höhlengold Gruyère, per 100 g, Fr. 2.65
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch der Höhlengold-Käse.
Der Emmentaler hat nach 11 Monaten Reifezeit seinen typisch fruchtig-nussigen Geschmack entwickelt. Er passt gut auf Käseplatten oder zum Café complet. Höhlengold Emmentaler, per 100 g, Fr. 2.70
Der Pikante
Ein kräftig-pikantes Aroma kennzeichnet den Charakter des Montagne. Der Halbhartkäse ist nach 5 Monaten ausgereift und empfiehlt sich nicht nur für die Käseplatte oder zum Apéro, sondern auch als Dessert. Höhlengold Montagne, per 100 g, Fr. 2.90
Für die mundgerechten Häppchen wird ein würziger Gruyère nach 11-monatiger Reife gehobelt und aufgerollt. Die feinen Röllchen dürfen auf keiner Käseplatte fehlen und werden gerne zum Apéro gereicht. Höhlengold Hobelrollen, 100 g, Fr. 5.20
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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weiterhin mit seiner Mischung von fruchtiger Erdbeere und der angenehm sauren Aromaentfaltung aufwartet. Skai wird mit hochwertigen Rohstoffen von der Chocolat Frey AG hergestellt. Sie ist die einzige Kaugummiproduzentin der Schweiz und feiert als solche dieses Jahr ihr 40-Jahre-Jubiläum.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
SCHAUFENSTER
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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 43
Berner Altstadt
Immer dem Fluss entlang
Eine der grössten Genossenschaften der Migros ist die Region Aare, deren Fluss die Gegend vom Berner Oberland bis nach Koblenz prägt. So vielfältig, wie sich die Landschaften links und rechts der Aare präsentieren, sind die Motive der Bilder, die es bei unserem «Aus der Region. Für die Region.»-Fotowettbewerb in die Endausscheidung schafften. Küren Sie jetzt den Sieger!
Handwerkliches Geschick und Emotionalität beweist Verena Sala mit der Nachtaufnahme der Berner Altstadt. Die Langzeitbelichtung schafft eine Atmosphäre, die nicht nur das Herz der Bernerin höherschlagen lässt.
D Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.
ie Region Aare gehört mit dem Berner Oberland und dem Gipfeltrio Eiger, Mönch und Jungfrau zu den beliebtesten Zielen der Schweiz. Kaum ein Tourist lässt sie aus. Doch wie sehen die Einheimischen ihre Region? Wir haben drei fotografische Antworten auf diese Frage ausgesucht und stellen Sie nun vor die Wahl: Welches ist das schönste Bild? Verena Sala liebt es, in Bern zu wohnen, «weil ich mich hier sicher und geborgen fühle». Sie geniesse vor allem die ruhigen Nachtstunden in der Altstadt, die sie vom Rosengarten aus mit einer Langzeitbelichtung eindrucksvoll porträtierte. Mit einem Schnappschuss hat Vicki von Allmen aus Stechelberg den Altweibersommer auf der Alp eingefangen. Vor der Kulisse des Jungfraumassivs nahm sie eine weidende Kuh und den Schatten eines Menschen in den Fokus – und inszenierte ihre Liebeserklärung ans Berner Oberland: «Berge, Natur, Kultur – alles stimmt.» Die fast schon mystische Atmosphäre des Waldes in den frühen Morgenstunden hat es Robert Huber angetan. Sein Bild zeigt den Glütschbach, einen linken Zufluss der Aare, bei seinem Wohnort Allmendingen. Was Huber an seiner Region besonders schätzt: «Hier finde ich alles in der Nähe vor, was das Leben lebenswert macht.» Auch der Sieger des Votings für Bilder aus der Region Aare darf sich auf ein «Aus der Region. Für die Region.»E-Bike freuen. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der vorletzten Abstimmung mitmachen (siehe unten). Das Finale des Wettbewerbs folgt in der nächsten Ausgabe mit Fotos aus der Region Zürich. CS www.ausderregion.ch
So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie. Stimmen Sie bis zum 24. 8. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.
Blick auf die Jungfrau «Die Jungfrau blickt runter auf zwei alte Weiber.» So kommentiert Vicki von Allmen mit einem Augenzwinkern ihr Foto.
Zauberhafter Glütschbach Früh war Robert Huber unterwegs, um die einzigartige Morgenstimmung am Glütschbach bei Allmendingen mit seiner Kamera einzufangen. Das Bild macht Unsichtbares sichtbar: die Ruhe des Waldes und das Plätschern des Baches.
SCHAUFENSTER 44 |
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AHA!
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Bewusster in den Tag starten
NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Das Angebot an zertifizierten Lebensmitteln mit dem aha!-Label wird ständig erweitert. Selbst auf die Vollmilch zum Zmorge muss niemand mehr verzichten.
Fünf neue laktose- und glutenfreie Produkte von aha! sorgen für Abwechslung auf dem Frühstückstisch.
I
mmer mehr Menschen leiden an Allergien oder Intoleranzen gegen Nahrungsmittel. So ist schätzungsweise jeder fünfte Schweizer von einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) betroffen. Rund ein Prozent der Bevölkerung verträgt das Kleberdurch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie
Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.
eiweiss Gluten nicht, das in den meisten Getreidesorten enthalten ist. Wer davon betroffen ist, muss bei der Ernährung strenge Vorschriften einhalten und ist auf gut verträgliche Produkte angewiesen. Migros-Artikel mit dem aha!-Label erfüllen diese Vorschriften und geben den Betroffenen Sicherheit. Sie sind durch die unabhängige Zertifizierungsstelle Service Allergie Suisse (SAS) geprüft. Auf jeder Verpackung ist vermerkt, welche Auslöser einer Unverträglichkeit nicht enthalten sind. Mit der Linie aha! ist die Migros als Anbieterin von Nahrungsmitteln im Allergikersegment in der Schweiz führend. Sie wird damit zugleich einem generell wachsenden Bedürfnis nach höherer Lebensqualität gerecht. Denn immer mehr Konsumenten setzen auf laktose- und glutenfreie Produkte, weil diese gut schmecken und sie sich dadurch einfach wohler fühlen. Auch für diese Kunden wird das vielseitige aha!Sortiment laufend erweitert. Text: Jacqueline Vinzelberg
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.
Früchtemüesli aus biologischer Landwirtschaft Das neue glutenfreie Bio-Müesli schmeckt wie ein herkömmliches Müesli. Es enthält speziell produzierten Hafer, dem kein Gluten aus Weizen zugesetzt wurde. Es wird ohne Zuckerzusatz hergestellt; allein Trockenfrüchte verleihen ihm die angenehme Süsse. aha! Bio-Früchtemüesli, glutenfrei (mit Hafer), ohne Weizen, 500 g, Fr. 5.60 In grösseren Filialen
Knusperleichter Zmorge-Klassiker Die M-Classic Crisp Rice sind jetzt neu aha!-zertifiziert und damit auch für Personen mit Unverträglichkeiten bedenkenlos zu geniessen. Sie enthalten nur wenig Zucker. aha! M-Classic Crisp Rice, glutenfrei und ohne Weizen, 500 g, Fr. 3.90 In grösseren Filialen
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30%
5.– statt 7.20
Alle Oasis Getränke z.B. Cocktail Tropical, 6 x 25 cl
50%
6.15 statt 12.30
Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Regular
33%
4.– statt 6.–
Alle Vittel Mineralwasser im 6er- und 8er-Pack z.B. 6 x 1,5 Liter
30%
14.55 statt 20.80
Pelican Atlantische Kabeljau-Rückenfilets im Duo-Pack, MSC tiefgekühlt, 2 x 400 g
E S S O R G S A D . N E G Ü N G R E SPARV 4.–
Linsoft Kosmetik- und Taschentücher in Mehrfachpackungen z.B. Taschentücher, FSC, 42 x 10 Stück, gültig bis 1.9.
50%
Alle Cucina & Tavola Essbesteck-Serien, Küchenmesser und Scheren sowie Victorinox Küchenmesser Gültig bis 1.9.
11.90
Ellen Amber Lifestyle, diverse Unterwäsche in Mehrfachpackungen z.B. Slip Mini im 4er-Pack, gültig bis 1.9.
7.20 statt 9.–
Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Kamille, 3 x 50 Stück, gültig bis 1.9.
3 für 2
6.60 statt 7.60
31.90 statt 47.85
14.90
19.90
Alle Total Wasch- und Bügelhilfen beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Color Protect, 30 Einzeltücher, gültig bis 1.9.
Diverse Herren Shorts im 3er-Pack z.B. Short gemustert, gültig bis 1.9.
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.8. BIS 25.8.2014, SOLANGE VORRAT
Milette Windeln Mini bis Large sowie Pants z.B. Maxi 4+, 3 x 46 Stück, gültig bis 1.9.
Ellen Amber Fashion Pyjama, Shorty oder Nachthemd z.B. Damen Pyjama, royal, gültig bis 1.9.
WEITERE ANGEBOTE.
Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer, Packung à 24 Stück, z.B. Vanille, 1368 ml 7.20 statt 14.40 50% Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Regular 6.15 statt 12.30 50% Alle Oasis Getränke, z.B. Cocktail Tropical, 6 x 25 cl 5.– statt 7.20 30%
FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Endiviensalat, 200 g 1.90 statt 2.40 20% Melonen Charentais, Frankreich, pro Stück 1.90 statt 3.20 40%
Cantadou Frischkäse im DuoPack, 2 x 125 g, –.90 günstiger, z.B. Kräuter 4.20 statt 5.10
Trauben Vittoria, Italien, per kg 2.30 statt 3.90 40%
Raclette Raccard, Schweiz, per 100 g 1.80 statt 2.25 20%
Rispentomaten, «Aus der Region.», per kg 2.50 statt 3.60 30%
BLUMEN & PFLANZEN
Zucchetti, «Aus der Region.», per kg 2.50 statt 3.60 30%
Sommerstrauss Linda, pro Strauss 14.90
Äpfel Gala, «Aus der Region.», per kg 2.50 statt 3.60 30%
Physalis im 13-cm-Topf, pro Pflanze 6.80
Zwetschgen, Schweiz, per kg 3.30
Rosen 60 cm, Bund à 7 Stück 12.90 statt 17.90 25%
Bananen, Zentralamerika, per kg 2.20 statt 2.80 20%
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Lammnierstück mariniert, Neuseeland/Australien, per 100 g 4.30 statt 5.40 20% Beretta Mortadella geschnitten, Italien, per 100 g 2.40 statt 3.– 20% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 2 x 2 Stück, 560 g 6.40 statt 10.80 40% Hobelfleisch geschnitten, Schweiz, 125 g 6.90 statt 8.65 20% Optigal Pouletflügel, Schweiz, z.B. nature, 6 Stück, per kg 8.– statt 13.50 40% Atlantic Rauchlachs im 3er-Pack, Zucht aus Schottland, 3 x 100 g 14.60 statt 21.90 33% * Poulet-Nuggets, Brasilien/Argentinien, per 500 g 6.30 statt 10.60 40% Schweinskotelett, Schweiz, per 100 g 1.65 statt 2.50 30%
Alle American Favorites Buns, z.B. Buns mit Sesam, 6 Stück, 300 g 1.80 statt 2.30 20%
20x
Valflora Vollmilch UHT, 12 x 1 Liter 11.30 statt 16.20 30% Alle Passion Joghurt, z.B. Stracciatella, 180 g –.70 statt –.90 20%
Frey Napolitains assortiert im 1-kg-Beutel, UTZ 10.50 statt 21.05 50% Frey Tafelschokoladen à 100 g im 8er-Pack, UTZ, z.B. Noxana Milch, 8 x 100 g 10.90 statt 15.60 30% Alle Skai Kaugummi, z.B. Spearmint, 20 g 1.– statt 1.30 20% Rädli Gebäck, Marie Croccant oder Haferli-Rollen im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Rädli Gebäck, 3 x 210 g 3.95 statt 5.70 30% Alle Blévita Stangen sowie 4er- und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Sesam, 295 g 2.70 statt 3.30
Alle Reddy und Migros-Bio Birchermüesli, z.B. Reddy Birchermüesli Fit, 700 g 4.15 statt 5.20 20% Gesamtes Casa Giuliana Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Mini Pizze Prosciutto, 9 Stück, 270 g 3.95 statt 4.95 20% Gesamtes Farmer’s Best Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Erbsen extra fein, 500 g 1.60 statt 2.30 30% Pelican Atlantische KabeljauRückenfilets im Duo-Pack, MSC, tiefgekühlt, 2 x 400 g 14.55 statt 20.80 30%
Emmentaler mild, per 100 g 1.05 statt 1.55 30% Alle Alfredo Mozzarella, z.B. Mozzarella à 150 g 1.50 20x PUNKTE
Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Gross- und Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Bueno, 5 Stück, 215 g 3.45 statt 3.65
Nutella im 1-kg-Glas 6.–
BROT UND MILCHPRODUKTE
Steinofenbrot Harry, 500 g 2.95 NEU *,**
WEITERE LEBENSMITTEL
Caruso Oro Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, UTZ, z.B. Bohnen, 3 x 500 g 19.– statt 28.50 3 für 2
Goldbuttfilet, Nordostatlantik, per 100 g 2.20 statt 2.80 20%
Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.80 statt 4.80 20%
20x
Alle Vittel Mineralwasser im 6er- und 8er-Pack, z.B. 6 x 1,5 Liter 4.– statt 6.– 33% Alle M-Classic Reis im 1-kg-Beutel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Carolina Parboiled 1.70 statt 2.50 Alle Longobardi Saucen, z.B. Tomatensauce Basilikum, 700 g 2.15 statt 2.70 20% Salsa All’Italiana Basilico 250 ml 1.30 NEU *,**
Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.10 statt 1.50 Alle Thomy Mayonnaise à la francaise, Thomynaise und Senf mild im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise à la francaise, 2 x 265 g 4.– statt 5.– 20% Alle Bon Chef Saucen, z.B. CurrySauce, 30 g 1.10 statt 1.40 20% Alle M-Classic Sardellen, Sardinen und Makrelen im 3er-Pack, z.B. Sardinen in Olivenöl, 3 x 90 g 3.60 statt 4.50 20% Alle Royal und Léger Chips, z.B. Royal Paprika, 100 g 2.20 statt 2.80 20% American Favorites Brownie 1.60 NEU *,**
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Asco Fresh und Dental, 180 g 3.70 NEU *,**
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L’Oréal Paris Elseve & Studio Line im Duo-Pack, z.B. Elseve Multivitamin 2in1 Shampoo, 2 x 250 ml 8.05 statt 9.50 15% ** Alle Excellence Colorationen, z.B. sonniges Hellbraun 6.32 10.80 statt 13.50 20% ** I am clear Produkte, z.B. antibakterielles Waschgel, 150 ml 6.30 NEU **
20x
Linsoft Kosmetik- und Taschentücher in Mehrfachpackungen, z.B. Taschentücher, FSC, 42 x 10 Stück 4.– ** Ellen Amber Lifestyle, diverse Unterwäsche in Mehrfachpackungen, z.B. Slip Mini im 4er-Pack 11.90 ** Ellen Amber Fashion Pyjama, Shorty oder Nachthemd, z.B. Damen Pyjama, royal 19.90 ** Diverse Herren Shorts im 3er-Pack, z.B. Short gemustert 14.90 ** Herren Short im 3er-Pack, z.B. Short kariert 14.90 ** Herren Shirt im 2er-Pack uni, Gr. S–XL, z.B. weiss 14.90 ** Herren Pyjama und Shorty, z.B. Shorty blau, Gr. S–XL 19.90 **
20x
Alle Torten ungekühlt (ohne M-Budget, inkl. Sélection), z.B. American Favorites Brownietorte, 380 g 4.40 statt 5.50 20% Berliner Himbeer und Johannisbeer, z.B. Berliner, 4 Stück, 20x 280 g 3.90 NEU *,** Himbeer-Schweden-, AnanasRoyal- und Nougat-Torten ganz oder 2er-Stück, z.B. HimbeerSchweden-Torte ganz, 500 g 7.80 statt 9.80 20% Alle Anna’s Best oder Tradition Salatsaucen, z.B. Anna’s Best French Dressing, 700 ml 4.60 statt 5.80 20% Anna’s Best Ravioli pomodoro oder Fiori rucola im 3er-Pack, z.B. Ravioli Tomaten-Mozzarella, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% Alle Anna’s Best Asia Mah Mee oder Dim Sum im Duo-Pack, z.B. Mah Mee, 2 x 400 g 7.80 statt 9.80 20%
NEAR-/NON-FOOD Selina Catstick oder Katzenmilch, z.B. Catstick Forellen und Lachs, 5 x 36 g 9.60 statt 12.– 20% Selina Produkte im Beutel oder in Schalen, z.B. Poulet im Beutel, 12 x 100 g 6.20 statt 7.80 20%
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 1.9. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.8. BIS 25.8.2014, SOLANGE VORRAT
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Asco Dental Maxi-Box, 1080 g 10.90 NEU *,**
Milette Windeln Mini bis Large sowie Pants, z.B. Maxi 4+, 3 x 46 Stück 31.90 statt 47.85 3 für 2 ** Total Express Waschmittel, z.B. Black, 1,32 Liter 7.95 statt 15.90 50% Total Waschmittel Limited Edition im XXL-Pack, z.B. Suisse Alpine, 7,5 kg 24.10 statt 48.20 50% ** Total Waschmittel im Duo-Pack, z.B. Aloe Vera, 2 x 2 Liter 25.40 statt 31.80 20% ** Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack, z.B. Sport, 2 x 2 Liter 17.80 statt 22.40 20% ** Alle Total Wasch- und Bügelhilfen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Color Protect, 30 Einzeltücher 6.60 statt 7.60 ** Handy Abwaschmittel im 3er-Pack, z.B. Power CC, 3 x 500 ml 5.70 statt 7.20 20% ** Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack, z.B. Kamille, 3 x 50 Stück 7.20 statt 9.– 20% ** Alle Cucina & Tavola EssbesteckSerien, Küchenmesser und Scheren sowie Victorinox Küchenmesser 50% **
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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AHA! | 53
Das Wichtigste in Kürze Allergien und Intoleranzen sind auf dem Vormarsch. Deshalb kooperiert die Migros seit 2008 mit der Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz. aha! Das aha!-Label kennzeichnet Produkte, die für Personen, die unter Allergien oder Intoleranzen leiden, besonders geeignet sind. Das aha!-Sortiment der Migros umfasst eine ganze Reihe von Lebensmitteln und Kosmetika. Diese Produkte werden durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle geprüft und regelmässig kontrolliert.
Vollmilch jetzt auch laktosefrei Neben der halbentrahmten Milch und dem Milchgetränk frisch aus dem Kühlregal gibt es jetzt auch eine laktosefreie Vollmilch. Der Milchzuckeranteil wird mit Laktase, einem aus Hefe gewonnenen, zuckerspaltenden Enzym, praktisch vollständig abgebaut und in die leicht verdaulichen Zuckerbausteine Glukose und Galaktose gespalten. aha! Vollmilch UHT, laktosefrei, 1 l, Fr. 1.95
Weggli zum Aufbacken Den Schweizer Klassiker gibt es jetzt in aha!-Qualität zum Aufbacken oder Auftauen. Die zertifizierten Weggli sind für Konsumenten mit einer Glutenunverträglichkeit sowie für Weizen- und Nussallergiker geeignet. Besonders praktisch: Sie sind einzeln in einer Backfolie verpackt. aha! Weggli, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Nüsse, Fr. 6.90 In grösseren Filialen
Aufs Brot und zum Backen Die pflanzliche Sanissa-Margarine wird ohne Milch hergestellt. Jetzt gibt es sie auch in der 400-Gramm-Grosspackung. Sie ist als Butterersatz zum Zmorge und auch zum Backen bestens geeignet. aha! Sanissa Margarine Classic, laktosefrei, ohne Milch, 400 g, Fr. 2.95 In grösseren Filialen
Bild: Getty Images, P.S. Studio KiBa
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Nahrungsmittelunverträglichkeit Dieser Begriff fasst alle Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen zusammen. Allergien Allergien sind übermässig starke Reaktionen des Immunsystems – mit Bildung von Antikörpern – auf normalerweise harmlose Stoffe (zum Beispiel Allergie gegen Milch, Eier oder Sellerie). Intoleranzen Mangelnde Fähigkeit des Organismus, einen bestimmten Stoff zu verdauen. Er bildet keine Antikörper, reagiert aber unmittelbar bis mehrere Stunden nach dem Verzehr eines Lebensmittels mit Beschwerden. Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) Bei einer Laktoseintoleranz liegt ein Enzymdefekt vor. Der Körper produziert zu wenig oder gar keine Laktase. Durch den Mangel an diesem Enzym kann der Milchzucker nicht in seine gut verdaulichen Zuckerbausteine Glukose und Galaktose aufgespalten werden. Es kommt zu körperlichen Beschwerden nach dem Genuss von Milch und daraus hergestellten Produkten. Mit zunehmendem Alter nimmt die Laktaseproduktion ab, was jedoch nicht zwangsläufig zu einer Intoleranz führt. Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) Zöliakie ist eine chronische Unverträglichkeit gegen Gluten. Gluten ist ein Protein (Klebereiweiss), das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Roggen oder Dinkel enthalten ist. Bei den Betroffenen schädigt es den Darm und führt zu Beschwerden. Bei Einhaltung einer strikten Diät können Betroffene aber dauerhaft beschwerdefrei und gesund leben. aha!-Verpackungen Die aha!-Verpackungen bieten eine schnelle Orientierungshilfe durch farbige Häkchen. Diese finden sich beim grünen aha!-Logo. Sie zeigen leicht verständlich und übersichtlich, welche Auslöser von Allergien oder Intoleranzen im betreffenden Produkt nicht enthalten sind.
SCHAUFENSTER 54 |
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FOOD
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Broccoli-Käse-Küchlein Für ein 12er-Muffinblech und circa Fr. 7.– ■ 500 g Broccoli in kleine Röschen teilen. In reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten weich kochen. Herausheben und abtropfen lassen. Mit 1 EL Olivenöl mischen. ■ Ofen auf 175 °C vorheizen. Broccoli mit 125 g Weissmehl, 1 TL Backpulver, 1⁄2 TL Salz, ca. 1⁄4 TL gemahlenem schwarzem Pfeffer und 100 g geriebenem Emmentaler mischen. ■ 1 Ei, 2 EL Sonnenblumenöl und 0,9 dl Milch mit dem Schwingbesen verrühren. Zur Broccoli-Mehl-Käsemischung geben und gut mischen. ■ Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen. Teig in die Förmchen füllen. Mit 25 g geriebenem Emmentaler bestreuen. Ca. 25 Minuten backen.
Emmentaler, Broccoli und Eier sind drei Zutaten für die pikanten Küchlein.
Frischgebackene Brötchen zu jeder Zeit
Bröckli in neuer Verpackung
Sind keine frischen Brötchen mehr erhältlich, weil der Bäcker Betriebsferien hat oder man zu spät zum Einkaufen kommt, lohnt sich ein Blick ins Kühlregal der Migros: Hier gibt es wieder den Frischback-Brötchen-Mix. Das Pack enthält sechs Brötchen zu je zwei Semmeli, Vollkorn- und Silserbrötchen. Zu Hause im Kühlschrank oder Tiefkühler aufbewahrt, lassen sie sich jederzeit schnell und mit einem Backprogramm frisch aufbacken. M-Classic Frischback-Brötchen-Mix, 270 g, Fr. 3.20 In grösseren Filialen
Die Grana-Padano-Bröckli gehören zu den Klassikern auf dem Apéro-Buffet. Jetzt präsentieren sie sich in neuer Schale. Das spart 30 Prozent an Verpackung. Dank der neuen Klebefolie kann man sie wieder verschliessen. So bleiben die Bröckli länger frisch. Grana Padano Bröckli, per 100 g, Fr. 2.80
Rendez-vous mit dem Meer
Die Sauce für den Wok Ob Gemüse, Fisch oder Fleisch: Für alle Gerichte, die schonend und schnell im traditionellen Wok zubereitet werden, ist die neue Wok-Sauce von Kikkoman ein idealer Begleiter. Mit der aromatisch süssen Flüssigwürze in Premiumqualität wird diese Sauce den Bedürfnissen aktueller Kochtrends gerecht, denn die asiatische Geschmacksnote findet immer mehr Freunde. Basis ist die natürlich gebraute Sojasauce, die mit Wein und Zucker verfeinert wurde. Kikkoman Wok-Sauce, 250 ml, Fr. 5.90 In grösseren Filialen
Riesenkalmar, Kalmar, Surimi, Miesmuscheln und Kraken geben sich im Meeresfrüchte-Cocktail von Mimare ein delikates Stelldichein. Sie sind in feinem Olivenöl eingelegt. Pasta, Pizza, Snacks und Salate lassen sich damit individuell verfeinern. Dank der Aufbewahrung im wiederverschliessbaren Glas kann man die Zutaten bequem portionieren. Mimare Meeresfrüchte, 160 g, Fr. 4.50 In grösseren Filialen
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
Mit der Kraft von Pflegeölperlen
Tropfen gegen Nervosität
Ihre Fähigkeit, Schmutz von sich zu weisen, macht die Lotusblume in Asien zum Sinnbild für Reinheit und Erleuchtung – wenn das kein gutes Omen ist. Die neue Frischedusche von I am verbindet den sinnlichen Duft von Lotus mit Pflegeölperlen, die die Haut sanft reinigen und geschmeidig machen. Ein Hydra-CareNutri-Complex bewahrt die Feuchtigkeit der Haut. I am Shower Lotus & Oil, 250 ml, Fr. 2.20 In grösseren Filialen
Die Bachblütenmischung von Edis Five Flowers aus den Essenzen Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem ist in stressigen Momenten schnell zur Hand. Die rein natürlichen Tropfen sind auch als Mischung Nr. 39 oder als Notfalltropfen bekannt. Zur Konservierung wird Bio-Agavensaft statt Alkohol verwendet. Edis Five Flowers Bachblüten, 20 ml, Fr. 16.80
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NONFOOD | 55
RAPPENSPALTE
Die Sängerin Melanie Oesch (26) ist das bekannteste Mitglied der Volksmusik-Gruppe Oesch’s die Dritten. In diesem Jahr erschien das Album «Wunsch und Flügel», mit dem die Gruppe durch die ganze Schweiz tourt. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
In der Schulzeit mit kleineren Auftritten.
Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Meine ständig wachsende Musiksammlung und die alten Platten und Kassetten von meinem Vater und Grossvater. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?
In grösseren Filialen
Ich gebe nie gern viel Geld aus. Wenn, dann für gute Musik und schöne Wohnaccessoires. Welche waren Ihre teuersten Ferien?
Wegen eines Schnäppchenangebots war ich mal für zehn Tage auf Punta Cana. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?
Ausweise, Kundenkarten und diverse Toiletten-Wertebons für Raststätten. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?
Bewusster einkaufen. Sich also immer fragen: Brauche ich das wirklich? Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?
Für gute Musik, Schoggi und eine Zahnbürste. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?
Alles für die Linse, alles in einem
Tauchspass mit Panoramablick
Gut verträglich, feuchtigkeitsspendend und neu verpackt: All-in-One plus Soft + Hyaluron von Actilens ist eine Kontaktlinsen-Pflegelösung inklusive eines antibakteriellen Behälters. Sie reinigt, desinfiziert und befeuchtet alle weiche Kontaktlinsen, auch Silikon-Hydrogel-Linsen. Actilens All-in-One plus Soft + Hyaluron, 360 ml, Fr. 12.90
Die Schwimmbrille Seal Kid 2 für Mädchen und Knaben mit Plexisol-Sichtscheiben aus hellem Glas sorgt für eine 180°-Panoramasicht. Eine optimierte Druckverteilung verhindert Druckstellen. Die Brille lässt kein Wasser durch und schützt zu 100% vor UVA-/UVB-Strahlung. Aqua Sphere Seal Kid 2, Schwimmbrille, Fr. 29.80 In grösseren M-Filialen, allen SportXX-Filialen und www.sportxx.ch
Die Unterstützung soll immer im regionalen Rahmen beginnen. Was kann man für Geld nicht kaufen?
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?
Mit meiner besten Freundin, denn sie weiss, wie ich ticke. Interview: Lea Simeon
SAISONKÜCHE 56 |
ELSASS
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1 Erntehelfer: Ein Stammschüttler lässt den Baum vibrieren, die Früchte fallen herab. 2 Wenn es Mirabellen in Hülle und Fülle gibt, ist die Zeit reif für fruchtig-saftige Wähen. 3 Danielle Bernhard kennt die Mirabellen schon seit frühester Kindheit. 4 Der Kuchenteig wird selbstverständlich schnell von Hand geknetet.
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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FRANKREICH
SERIE (5/5)
Ferien mit der Saisonküche In der letzten Folge werfen wir einen kulinarischen Blick über die Landes grenze nach Frank reich und sind im Elsass zu Gast.
Vom Baum auf den Teller Gemeinsam mit ihrem Bruder Fabrice leitet Danielle Bernhard einen Betrieb, der sich dem Anbau und Verkauf von Mirabellen und Zwetschgen widmet. Als persönlicher Fan der süssen Früchte bereitet sie für das Migros-Magazin eine Mirabellentarte zu.
D
er Himmel über Sigolsheim ist an diesem Sommermorgen grau. Die kleine elsässische Ortschaft, die im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört worden ist, liegt idyllisch inmitten sanft geschwungener Weinberge. Zwar ist das Elsass vor allem für Riesling, Gewürztra miner und Flammkuchen bekannt, doch aufgrund des verhältnismässig milden Klimas eignet sich die Region auch sehr gut für den Anbau von Zwetschgen und Mirabellen. Wir sind mit Danielle Bernhard (39) verabredet. Sie produziert beide Obst sorten und gibt uns Gelegenheit, den Weg der Mirabelle (für die Zwetschgen ernte ist es noch zu früh) vom Baum bis auf den Teller zu verfolgen. Sie wird eine Mirabellentarte mit Früchten backen, die erst am Morgen auf einer ihrer Obst
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SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
ELSASS | 57
plantagen geerntet wurden. Danielle und ihr Bruder Fabrice bewirtschaften mehrere Plantagen von je 6 bis 10 Hek taren, die über die Region verteilt sind. «Das hat den Vorteil, dass bei einem Unwetter vielleicht nicht alle Bestände verwüstet werden und wir die Ernte nicht komplett abschreiben müssen.» Das Geschwisterpaar hofft auf einen ähnlich guten Ertrag wie 2013, als man 600 Ton nen registrierte.
Das Schütteln erledigt eine Maschine made in Switzerland Heute sind rund zehn Angestellte mit der Ernte beschäftigt. Dafür setzen sie eine Schüttelmaschine aus der Schweiz ein, deren Greifer den Baumstamm umfasst und schüttelt, sodass die reifen Früchte auf eine Plane fallen. Von dort
geht es weiter auf ein Förderband, bevor sie der Grösse nach sortiert und in Kisten gepackt werden. «Die Verwen dung der Mirabellen hängt von ihrer Grösse und Qualität ab. Ein Teil wird destilliert oder weiterverarbeitet, zu Obst in Einmachgläsern oder zu Konfitüre. Der Grossteil aber kommt als Tafelobst in die Geschäfte», erklärt Danielle Bernhard. Weiter geht es zur Fruchtzentrale, wo das Obst für den Transport vorbereitet wird. Nach einem Tag in der Kältekam mer wird es verpackt und auf die Reise geschickt. Der Betrieb Fruits Bernhard unterhält auch einen eigenen Laden, in dem vor allem verarbeitete Produkte wie Nektar oder Konfitüre verkauft werden. In Zusammenarbeit mit Gemüsebauern der Region bieten die Bernhards zudem
wöchentlich eine gemischte Obst und Gemüsekiste an. Und als Bonus gibt es auf der Internetsite der Firma Rezept ideen, die entweder von Danielle selbst oder einer ihrer Freundinnen stammen.
Typisch Elsass: keine Tarte ohne Puddingschicht Mit Mirabellentartes kennt sich Danielle daherbestensaus.DemMigrosMagazin verrät die 39Jährige, dass sie Zwetsch gen lieber mag als Mirabellen und dass es bei ihr keine Tarte ohne die für das Elsass typische Puddingschicht gibt. Doch jetzt ist erst einmal Fleissarbeit zu leisten, denn die Mirabellen müssen entsteint werden. Während sie das tut, erzählt sie uns die Geschichte ihrer Familie: «Grossvater war Winzer. Er besass zwar ein Grundstück mit
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26.4 Flug Schweiz – Miami. Nach Ankunft am gleichen Tag in Miami, Stadtrundfahrt und Einschiffung. Abfahrt um 20.00. 27. – 28.4 Erholung auf See 29. – 30.4 New York (USA) 08.00. Verpassen Sie die wunderschöne Hafeneinfahrt von New York nicht. Früh aufstehen lohnt sich auf jeden Fall! Eine Stadt der Superlative. Da ist der Central Park, in dem es romantisch oder auch sportlich zugeht. Wer danach über den quirligen Time Square oder entlang der Theater am Broadway spaziert, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Hier herrschen Fülle, Farbe und Licht! Übernachtung an Bord und Abfahrt am Folgetag um 18.00. 1.5 Abwechslungsreicher Tag auf See 2.5 King’s Wharf/Hamilton (Bermuda) 08.00 – 17.00. Türkisblaues Wasser, weisse Sandstrände und eine atemberaubende Unterwasserwelt erwarten die Besucher auf den Bermudainseln. New York Times Square
3. – 6.5 Überquerung des Atlantiks 7.5 Ponta Delgada/Azoren (Portugal) 10.00 – 18.00. Wir empfehlen Ihnen einen Ausflug in die traumhaft schöne Natur der Insel mit atemberaubender Landschaft. Erkundigen Sie die Tierwelt im Innern der Insel bei den Kraterseen oder beobachten Sie Delfine entlang der Küste. 8.5 Entspannender Tag auf See 9. – 10.5 Lissabon (Portugal) Ankunft um 13.00. Es erwarten Sie prächtige Kirchen, Paläste und Schlösser, weltstädtische Plätze und Boulevards, idyllische Hügelviertel, verträumte kleine Plätze und enge Gassen. Abfahrt in der Nacht vom 9. Auf den 10. Um 02.00. 11.5 Cadiz (Spanien) 08.00 – 18.00. Das historische Ambiente hat sich die Stadt, auf einer schmalen Landzunge im Atlantik, über all die Jahre sichtlich bewahrt. Spazieren Sie durch charmante und verwinkelte Gassen und bestaunen Sie die Kombination aus eindrücklicher Architektur, Geschichte und wunderschöner
Landschaft. Sehr empfehlenswert ist auch ein Ausflug nach Sevilla. 12.5 Erholsamer Tag auf See 13.5 Barcelona (Spanien) 09.00 – 18.00. Erleben Sie die aufregende Hauptstadt von Katalonien und seine bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu welchen sicher der Boulevard Las Ramblas und die Kathedrale „Sagrada Familia“ gehören. 14.5 Aufregender Tag auf See. 15.5 Neapel (Italien) 08.00 – 19.00. Hier lebt die Italianità! Eine lebhafte, reizvolle süditalienische Hafenstadt am Fusse des Vesuvs. 16.5 Rom/Civitavecchia (Italien) 08.00 – 19.00. Es gibt kaum eine Stadt, die so viel an Geschichte, wunderschönen Ruinen und kaiserlichen Tempeln zu bieten hat. 17.5 La Spezia (Italien) Ausschiffung um 08:00 und Busfahrt in die Schweiz.
Optionales Vorprogramm Miami 3 Tage Miami mit 2 Übernachtungen im Grand Beach Hotel am Miami Beach inklusiv Stadtrundfahrt für nur Fr. 359.-
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Baujahr 2012 • Deutschsprachige Bordreiseleitung • 18 Decks • 4 Swimmingpools • 12 Whirlpools • 333.3 meter lang / 37.92 meter breit • 1751 Kabinen • 21 Bars • 7 Restaurants • Wellness & SPA Bereich • Casino • Theater
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Inbegriffen: Flug in der Eco.ab/bis Zürich, Flughafentaxen, alle Transfers, Stadtrundfahrt Miami (MSC Divina), Kreuzfahrt inkl. Vollpension, alle Bordveranstaltungen, Hafentaxen, Nicht inbegriffen: Persönliche Ausgaben an Bord, ESTA, obligat. Service Entgelt von 15% auf Dienstleistungen und den dazugehörigen Service, Trinkgelder, Landausflüge während der Kreuzfahrt, Annullationskosten Versi., Auftragspauschale.
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SAISONKÜCHE
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ELSASS | 59
Elsässer Mirabellentarte Ergibt ca. 8 Stück – für 1 rundes Kuchenblech à ca. 25 cm ∅
ZUTATEN Butter für die Form 3 Eier 150 g Zucker 200 g Crème fraîche ca. 1 kg Mirabellen Mehl zum Auswallen ½ TL Zimt Teig: 250 g Mehl 125 g Zucker 125 g Butter, kalt 1 Ei Rebstöcke prägen das Bild Sigolsheims. Die Elsässer Weinstrasse führt durch den Ort.
Apfelbäumen, doch er widmete sich in erster Linie dem Weinanbau. Unsere Eltern haben 1970 beschlossen, mehr Obst anzubauen, und pflanzten die ersten Mirabellenbäume. Weil damals in den Ebenen ausser Wein nur Mais angebaut wurde, hielt man sie für verrückt.»
Mit 35 Hektaren das grösste Anbaugebiet weit und breit Doch es war eine gute Entscheidung, denn heute werden auf nicht weniger als 35 Hektaren des Landguts Steinfrüchte angebaut. Der Betrieb der Geschwister Bernhard, die beide Landwirtschaft studiert haben, ist damit der grösste seiner Sparte im Elsass. Ausser Mirabellen und Zwetschgen bauen sie noch Äpfel, Aprikosen, Himbeeren, Blaubeeren und ein paar Gemüsesorten an. Im Moment dreht sich jedoch alles nur um Mirabellen, denn gerade steigt ihr himmlischer Duft aus dem Ofen auf. Die Tarte aus Mürbeteig und den frisch geernteten Früchten samt grosszügiger Puddingschicht ist eine wahrhaft süsse Versuchung. Text: Tania Araman Bilder: Filipa Peixeiro
www.fruits-bernhard.fr
TIPPS ZUM ELSASS Nur einen Katzensprung von Sigolsheim entfernt liegt das charmante Städtchen Colmar. Strassburg Mit seinen Fachwerkhäusern ist es immer einen AusSigolsheim flug wert und ein perfekter AusColmar gangspunkt, um der Elsässer Weinstrasse zu folgen. Mulhouse Noch bis März 2015 kann man in Basel der Dominikanerkirche den Isenheimer Altar bestaunen, bevor er im Museum Unterlinden ausgestellt wird. Für Entspannung sorgt ein Spaziergang am Kanal. Unbedingt probieren sollte man einen klassischen Flammkuchen.
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 30 Minuten ruhen lassen + 35–40 Minuten backen Pro Stück (bei 8 Stück) ca. 9 g Eiweiss 25 g Fett 68 g Kohlenhydrate 2250 kJ/540 kcal
ZUBEREITUNG 1. Für den Teig Mehl und Zucker in eine Schüssel geben, mischen. Butter in Flocken dazuschneiden. Butter und Mehl zwischen den Händen krümelig reiben. Eine Mulde bilden. Ei verquirlen und in die Mulde geben. Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Teig im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Form mit Butter auspinseln. Eier mit 2⁄3 des Zuckers und mit der Crème fraîche zu einem Guss verrühren. Mirabellen halbieren und entsteinen. Teig auf wenig Mehl in der Grösse der Form auswallen. In die vorbereitete Form legen, Rand andrücken. Teigboden mit einer Gabel dicht einstechen. Mirabellen auf dem Teigboden verteilen, Guss darübergiessen. Tarte 35–40 Minuten im Ofen backen. Sollte die Oberfläche zu stark bräunen, Tarte mit Alufolie bedecken. Zimt mit restlichem Zucker mischen. Tarte herausnehmen und noch heiss mit Zimtzucker bestreuen.
Reisetipps zum Elsass: www.tourisme-alsace.com/de In und um Colmar herum: www.ot-colmar.fr/de/ Die Elsässer Weinstrasse: www.elsass-weinstrasse.com
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
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Die Migros Leukerbad feiert Geburtstag
Es war 1989, als die Migros Wallis die Entwicklung ihres Verkaufsnetzes fortsetzte und einen Supermarkt im Ski- und Thermalkurort Leukerbad eröffnete. Schnell konnte die Filiale einen treuen Kundenstamm aus Touristen und zahlreichen Einheimischen gewinnen. Zur Feier des 25-jährigen Bestehens und um ihrer Kundschaft Merci zu sagen, gewährt die Migros Leukerbad am Freitag, 22. August, 10 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment.
WALLIS
Die Migros-Filiale in Leukerbad ist sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen beliebt.
Eine exotische Sprache lernen: Für die nächste Reise in die Ferne oder für ein Gespräch mit Touristen im Oberwallis.
Sprachen schneller lernen Bilder: Raphaël Fiorina, Kost
Die Sprachkurse der Klubschule werden intensiver: Neu dauern sie zwei Stunden statt eineinhalb. So erreicht man sprachlich deutlich schneller das Ziel.
W
as haben ein Fitnesstraining und die neuen Sprachkurse der Klubschule Migros Wallis gemeinsam? Beide brauchen am Anfang eine gewisse Überwindung, bis man sie in Angriff nimmt. Sobald es jedoch losgeht, macht es Spass. Und das Beste: Danach hat man ein gutes Gefühl, und man ist zufrieden mit sich selber.
Neu bietet die Klubschule Migros Sprachkurse an, die zwei Stunden dauern statt wie bislang 90 Minuten. Die zusätzlichen 30 Minuten fühlen sich allerdings überhaupt nicht an wie ein Mehraufwand, aber der Lernerfolg tritt spürbar früher ein. «Mit den Sprachkursen der Klubschule kommen die Teilnehmenden nun schneller ans Ziel»,
sagt die Centerleiterin Sylvie ZumofenJung.
Sprachkurse für Anfänger, Kinder und 50 plus Im neuen Kursprogramm finden sich wie gewohnt die klassischen Fremdsprachen Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch für Anfänger bis Fortgeschrit-
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MIGROS WALLIS
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Für Teilnehmende ab 50 gibt es in der Klubschule spezielle Sprachkursangebote – genau wie für Kinder.
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Bravo – und
Lehrlinge der Migros Wallis: Einige Dutzend
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Exotische Sprachkurse: Von Arabisch bis Thailändisch Doch die Klubschule kann sprachlich nicht nur klassisch, sondern auch exotisch sein, wie ein Blick auf das Kursprogramm zeigt: Japanisch, Russisch, Chinesisch und Arabisch kann in Brig gelernt werden. Wer es besonders eilig hat und in möglichst kurzer Zeit sprachlich fit werden möchte – etwa für die nächsten Ferien in Thailand, China oder
Spanien –, der findet in den verschiedenen Travel-Kursen das richtige Angebot. Die Kurse vermitteln in wenigen Lektionen die wichtigsten Basiskenntnisse, um sich im Ausland verständigen zu können. Das öffnet den Horizont und manche Tür zur fremden Kultur und zu den Menschen vor Ort. Wer sich in der Fremde verständigen kann, wird alles viel facettenreicher erleben. Aber nicht nur dort: Das Oberwallis ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Wie wäre es, das nächste Mal dem japanischen oder russischen Touristen in seiner Sprache den Weg zu erklären?
Fast 30 Jugendliche werden von der Migros übernommen
Individueller Lernerfolg für Einzelpersonen und Firmen Übrigens kann jede Sprache aus dem Standardprogramm auch als Privatunterricht gebucht werden. Das ermöglicht einen individuellen Lernerfolg im eigenen Tempo und nach eigenen Wünschen. Nicht nur für Private, sondern auch für Firmen, die beispielsweise vermehrt mit ausländischen Kunden zu tun haben und ihren Mitarbeitenden einen Sprachkurs anbieten möchten. Sprachen, die sich nicht im Kursprogramm finden, kann die Klubschule auf Anfrage ebenfalls als Privatunterricht organisieren. Text: Denise Jeitziner
Alle Infos zu den Sprachkursen der Klubschule Migros in Brig: Telefonnummer 027 720 66 50, eclub.brig@migrosvs.ch oder www.klubschule.ch
Bilder: Didier Bérard, zVg
tene, die sich professionell auf einen international anerkannten Sprachtest vorbereiten möchten. Zudem gibt es speziell auf Teilnehmende ab 50 Jahren zugeschnittene Sprachkurse: in Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch. Für Kinder von vier bis sechs Jahren, von sieben bis neun Jahren und von zehn bis zwölf Jahren gibt es das Angebot Englisch für Kids. Ganz neu ist der Kurs Portugiesisch Muttersprache für Kinder. Dort können die Kleinen ganz einfach und auf entspannte Weise die Grundlagen dieser Sprache lernen. Im Kurs Portugiesisch kommen auch Erwachsene zum Zug, ebenfalls auf verschiedenen Niveaus. Für Fremdsprachige bietet die Klubschule zudem verschiedene Deutschkurse an. Nicht nur das Sprachangebot in Brig wird laufend erweitert, auch in Leuk gibt es neu zusätzliche Kurse in Italienisch, Englisch, Spanisch und Russisch.
er Berufseinstieg ist eine wichtige Etappe im Leben. Gelingen die ersten Schritte, erhalten die Jugendlichen Vertrauen und Motivation. So gewinnen sie ein Gefühl der Sicherheit und bekommen Freude an ihrer Arbeit. Die Migros Wallis ist der grösste private Lehrbetrieb im Kanton. Sie zählt 150 Lernende, die sich bei ihr weiterentwickeln. Ihr Ruf ist hervorragend: Dank einer gut entwickelten Ausbildungsstruktur, dank kompetenter Ansprechpersonen und engagierter Berufsbildner bietet sie den Jugendlichen ideale Rahmenbedingungen, damit diese sich in ihrem Arbeitsleben voll entfalten können. Anfang Jahr beispielsweise ermöglichte die Migros Wallis 20 Lernenden, einige Tage lang die volle Verantwortung für eine Quartierfiliale in Sitten zu übernehmen. Durch dieses Experiment sammelten die Jugendlichen äusserst wertvolle Erfahrungen.
Dieses Jahr haben 49 Jugendliche ihre Ausbildung in der Migros Wallis abgeschlossen. Die Erfolgsrate beläuft sich auf 94 Prozent, was den Vorjahren entspricht. Zur Feier des Lehrabschlusses hat die Migros Wallis die Lernenden zu einem abenteuerlichen Tag im Europa-Park eingeladen. Vor den Jugendlichen steht nun eine Zukunft voller Chancen. Einige haben sich für eine weitere Ausbildung entschieden, andere wollen neue Seiten der Berufswelt entdecken. 28 Jugendliche sind von der Migros Wallis angestellt worden. Tatsächlich stellt diese sofern möglich alle Jugendlichen an, die in ihrer Ausbildungszeit die Erwartungen der Genossenschaft erfüllen. Dies widerspiegelt sich in der Tatsache, dass 36 Prozent der Kadermitglieder und 70 Prozent der Supermarktleitenden den Grundstein ihrer Karriere in der Migros Wallis gelegt haben.
Dank der Expansion neue Perspektiven Wenn die einen aufhören, starten die Nächsten: Anfang August sind 58 Ju-
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch
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herzlich Willkommen!
Jugendliche schliessen dieses Jahr ihre Lehre ab, während andere ihre Karriere einschlagen. Lehrabgänger der Migros Wallis
Auf der Zielgeraden: 49 junge Personen haben ihre Ausbildung in der Migros Wallis erfolgreich abgeschlossen.
Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis: Loris De Matteis, Anita Heinen, Sébastien Granges, Emilie Michaud, Romane Michaud, Vepusan Theivendram, Eléonore Arena, Elodie Ferreira Vaz, Patricia Devènes, Vanessa Schnyder, Cynthia Studach, Yohan Delalande, Silvia Morais Antunes, Sonia Saraiva, Aline Chapuis, Philipp Inderkummen, Nicolas Puippe, Matthieu Rouiller, Simon Turin, Avdulla Hajrizi, Liridona Hoti, Janine Antonioli, Jasmin Steiner, Killian Barras, Arlinda Osmani, Shan Qassim, Esad Salkovic, Sara Vieira Lobo, Kelly Lopes Teixeira, Vanessa Franco Belo, Fabienne Hartmuth Eidgenössisches Berufsattest: Micaela Lage, Marie Rosa, Guillaume Ruffieux, Tyffanie Délèze, Loïc Lapaire, Noémie Pittet, Sofia Barroso Mourao, Ahmed Vardo, Marie Sidonie Doué, Danijela Stojkovic, Valdrina Jashari, Serge Crettol, Larissa Caroli, Jean-Noël Imbert Maturität: Audrey Pierroz
Am Start: Im August sind 58 neue Lernende ins Unternehmen eingetreten.
gendliche in das Unternehmen eingetreten. Die grosse Mehrheit der Neuankömmlinge absolviert eine Ausbildung im Verkauf, die anderen haben sich für folgende Grundbildungen entschieden: Fleischfachmann/-frau, Lastwagenführer/-in, Koch/Köchin, Kaufmann/ -frau, Logistiker/-in oder Polydesigner/-in. Die Migros Wallis bildet Lernende in insgesamt zehn verschiedenen Berufen aus. Dank der jüngsten Ent-
wicklung des Verkaufsnetzes konnten sogar neue Lehrstellen geschaffen werden, zum Beispiel im Supermarkt in Collombey oder in der Carat-Bijouterie im «Forum des Alpes». Die Migros Wallis wünscht all diesen jungen Menschen, die eine Ausbildung beginnen oder diese abgeschlossen haben, ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben.
Anerkennungspreis: ■ Sara Vieira Lobo (Verdienstpreis für das Unterwallis): Ausbildung als Detailhandelsfachfrau, Sektor Haushalt im «Métropole» Sitten. ■ Jasmin Steiner (Verdienstpreis für das Oberwallis), Ausbildung als Detailhandelsfachfrau, Sektor Sport im «Simplon Center» Brig-Glis ■ Philipp Inderkummen (Preis für den besten schulischen Abschluss), Ausbildung als Detailhandelsfachmann, Sektor Do it im «Quartz» Herzlichen Glückwunsch!
Text: Mélanie Zuber
an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch
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Ihr TOP Reiseprogramm vom 02.04.2015 bis 25.04.2015
02.04.15 Zürich–Dubai Am Abend Flug mit Emirates nach Dubai. 03.04.15 Dubai, VAE Ankunft am Morgen in Dubai. Anschliessend Stadtrundfahrt in Dubai, endend am Hafen. Einschiffen auf die Costa Serena. 04.04.15 Dubai, VAE Geniessen Sie einen Morgen in Dubai und lassen Sie sich von dieser faszinierenden Stadt begeistern. Am Nachmittag beginnt Ihre Traumkreuzfahrt. 05.-06.04.15 Auf See 07.04.15 Mumbai, Indien Das ehemalige Bombay hat diesen ganz besonderen Reiz. Vielleicht liegt es an seinem Mix aus Tradition, Moderne und enormem Wachstum. Entdecken Sie bunte Märkte neben Wolkenkratzern, viktorianischen Bauten und Bollywood. Staunen Sie vor Indiens Wahrzeichen, dem Gateway of India oder über die grösste Wäscherei der Welt. 18 Millionen Einwohner, unterschiedlichste Religionen und über 200 Sprachen und Dialekte – tauchen Sie ein in eine multikulturelle Vielfalt voll quirliger Lebendigkeit! 08.04.15 Auf See 09.04.15 Cochin, Indien Die Hafenstadt Cochin, in der Reiseliteratur auch als „Königin des Arabischen Meeres“ bekannt, gehört zu einer
der weltoffensten Städte Indiens und ist ein Ort von grosser historischer Bedeutung. Seine lange Geschichte geht bis in das Jahr 1409 n. Chr. zurück, als der erste Reisende aus China hier eintraf. Heute gilt Cochin als eine der wichtigsten historischen Hafenstädte der Welt und ist ausserdem Zentrum des weltweiten Gewürzhandels. 10.-13.04.15 Auf See 14.04.15 Singapur Im Schmelztiegel der 5-Millionen-Stadt verbinden sich westliche mit östlichen Einflüssen. Besuchen Sie das lebhafte Chinatown mit den leuchtenden bunten Lampions. Oder beobachten Sie die fleissigen Schneider in Little India. 15.04.15 Auf See 16.04.15 Ho-Chi-Minh-City/Saigon, Vietnam Kontrastreicher geht es kaum noch, wenn Sie vom Hafen Phu My in Richtung Ho-Chi-MinhStadt begeben. Vorbei an grünen Reisfeldern und kleinen Tempelpagoden erreichen Sie eine Stadt, in der Luxuslimousinen, Lastenkarren und zigtausende Motorräder die Strassen verstopfen. Besuchen Sie die Kathedrale Notre Dame, die alte Post und das Regierungsgebäude oder lassen Sie die üppige Vegetation des Mekong-Deltas auf sich wirken. Aufregend wird es immer sein. 17.04.15 Nha Trang, Vietnam In der wunderschönen Küstenstadt Nha Trang stehen als Highlights die Long Son Pagode und die imposante Cham-Tempelanlage Po Nagar auf der Ausflugsliste. 18.-19.04.15 Auf See 20.04.15 Hongkong, China Erkunden Sie die Weltstadt Hongkong. Nicht verpassen dürfen Sie eine Fahrt mit der "Star Ferry" vom Festland Kowloon zu der Hauptinsel Hongkong. Empfehlenswert ist auch die Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Victoria-Peak mit seinem atemberaubenden Ausblick auf die Metropole. 21.04.15 Xiamen, China Xiamen gilt als eine der schönsten Küstenstädte Chinas. Die winzige Insel Gulangyu mit ihren jahrhundertalten Kolonialstil-Gebäuden wirkt charmant und exotisch. Die abwechslungsreiche Landschaft sowie die
Dubai
Hakka Rundhäuser bei Hukeng sind weitere Höhepunkte dieser Region. 22.04.15 Auf See 23.04.15 Naha/Okinawa, Japan Von Naha aus ist es lohnenswert, im umliegenden Stadtgebiet auf Entdeckungsreise zu gehen. Eine der berühmtesten Attraktionen ist Gyokusendo, eine 5 Kilometer lange Höhle, die grösste des Orients, dessen Decke mit Tausenden eng gedrängter Stalaktiten bedeckt ist, die sich vor 3 Millionen Jahren aus Korallen gebildet haben. Ebenfalls in diesem Gebiet findet man die Gyokusendo Kingdom Village, ein Themenpark der Ryukyu-Kultur, in dem lokale kunsthandwerkliche Fertigkeiten wie Glasblasen, Töpfern und das Brauen von Awamori ebenso wie lokale Tänze gezeigt werden. 24.04.15 Shanghai, China – Rückflug Am Morgen Ankunft in Shanghai. Auf einer Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. des Jade Buddhatempels, , die Flusspromenade der "Bund", den Yuyuan-Garten, und die Shanghai Old Street, die Sie zurück in die Epoche der Qing-Dynastie versetzt. Nicht fehlen darf ein Besuch des Jinmao Towers mit atemberaubendem Ausblick über Shanghai. Nach dem Nachtessen erfolgt der Transfer zum Flughafen. 25.04.15 Shanghai - Schweiz Abflug frühmorgens mit Emirates via Dubai nach Zürich, wo Sie am Mittag ankommen.
So viel ist inbegriffen: ✔ Linienflug mit Emirates Zürich-Dubai und Shanghai-Zürich (via Dubai) inkl. 30 kg Freigepäck ✔ Alle Flughafen-/Hafentaxen ✔ Stadtrundfahrten und Transfers in Dubai und Shanghai mit deutsch sprachiger Reiseleitung ✔ Kreuzfahrt gemäss Programm mit der Costa Serena ✔ 21 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie ✔ Teilnahme an allen Bordaktivitäten
Nicht inbegriffen: – Getränke an Bord und persönliche Auslagen – fakultative Landausflüge – oblig. Serviceentgelt (€ 8,50 p.P./Nacht, wird an Bord belastet) – Visum für Vietnam (ca. US$ 30.- pro Person, wird an Bord belastet) – Visum für Indien Fr. 135.-, Visum für China Fr. 130.– Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 10.- pro Person Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss, sowie ein Visum für Vietnam, das Sie an Bord erhalten. Die Touristenvisas für Indien (Fr. 135.-) und China (Fr. 130.-) holen wir gerne für Sie ein.
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
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WILDS WELT
Abheben auf der grössten Insel der Welt
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Über 80 Prozent der Fläche Grönlands sind von bis zu 3000 Meter dickem Eis bedeckt. Wer sich ein Bild dieser Ausmasse machen möchte, kann bei Air Zafari eine Flugtour buchen. Bis zu fünf Personen sitzen in zweimotorigen Maschinen und geniessen den Blick aus der Vogelperspektive (Bild). Die Flugzeuge starten in Ilulissat oder in Kangerlussuaq an der Westküste (bis 1992 US-Militärbasis). Die Flüge dauern 30 bis 90 Minuten und kosten ab 185 Euro.
Viele Frauen verheimlichen, wenn sie in ihrer Beziehung Gewalt erleben. Der Gang ins Frauenhaus ist der erste Schritt, um sich Hilfe zu holen.
Der Hölle entfliehen
Das Frauenhaus Thun-Berner Oberland feiert sein 15-jähriges Bestehen. Es unterstützt Opfer von häuslicher Gewalt.
Bild: iStockphoto/Getty Images
S
eit 15 Jahren finden Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden, im Frauenhaus Thun-Berner Oberland Schutz und Hilfe. Hier erhalten sie nicht nur telefonische Beratung, sie können zusammen mit ihren Kindern in einer anonymen Wohnung unterkommen. «Frauenhäuser sind eine wichtige Einrichtung», sagt Nicole Rubli (43), Fachberaterin Opferhilfe des Frauenhauses Thun. «Denn häusliche Gewalt ist nach wie vor ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Oft ist der Anruf ins Frauenhaus der erste Schritt nach aussen, den betroffene Frauen tun.» Wer unter häuslicher Gewalt leidet, versucht dies meist zu verheimlichen – zu gross ist die Scham. «Zudem schauen Nach-
barn, Freunde oder Bekannte oft weg», weiss Rubli aus ihrer langjährigen Erfahrung. «Wer physischer, sexueller oder massiver psychischer Gewalt ausgesetzt ist, lebt mit seinen Ängsten oft in grosser Einsamkeit.» Opfer sind Frauen jeden Alters, jeder Nation, jeder sozialen Schicht. In der Thuner Institution war die jüngste Klientin 18 Jahre alt, die älteste 70. Im Durchschnitt bleiben sie drei Monate. «In dieser Zeit geschieht viel: die Trennung vom Mann, Organisation der Zukunft, das Suchen und Finden einer Wohnung, die Beanspruchung der juristischen Hilfe», erklärt Rubli. Nicht nur Frauen leiden unter Gewalt zu Hause. Wie die Statistiken zeigen, ist ein Viertel der Opfer männlich. Sie fin-
den in Notsituationen im bisher einzigen Schweizer Männerhaus im Kanton Aargau Schutz. Weibliche Opfer leiden jedoch stärker an den Folgen von Gewalt: Die körperlichen Schäden sind weitaus gravierender als bei Männern. Ohne Hilfe von aussen ist ein Entkommen schwer möglich. Mit einem Marsch von Bern nach Thun feiert das Frauenhaus zusammen mit der Opferhilfestelle Lantana Bern sein Engagement gegen die Gewalt. Text: Claudia Langenegger
www.migrosmagazin.ch
MACHEN SIE MIT Tabuthema häusliche Gewalt Wurden Sie schon einmal Opfer von Übergriffen in einer Beziehung?
■ Ilulissat ist mit 4600 Einwohnern die
drittgrösste Siedlung auf der grössten Insel der Welt. Sie liegt in einer besonders malerischen Gegend mit dem zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden, über 40 Kilometer langen Eisfjord sowie der Diskobucht. Letztere ist bekannt für ihre bis zu 1000 Meter hohen Eisberge, kalbenden Gletscher und die Wale. ■ Auf Grönland existieren fast keine Strassen. Am einfachsten entdeckt man die Diskobucht deshalb an Bord der MS «Fram» der norwegischen Reederei Hurtigruten oder auf der MS «Hanseatic» von Hapag-Lloyd. ■ Gut zu wissen: Die Air-Zafari-Flüge werden ganzjährig durchgeführt. Von Mitte November bis Ende Januar gibt es täglich weniger als fünf Stunden Licht. Anreise Kopenhagen–Kangerlussuaq in vier Stunden oder via Island mit Air Greenland. Währung: Dänische Krone. Mehr Reisenews auf: twitter.com/retowild
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
ZU BESUCH BEI: MICHÈLE KELLER Standort: Tegna TI, 255 m ü. M. Gartenprofil: ca. 800 m2, am Eingang zum Centovalli gelegen Gärtnerinnenprofil: «Nicht ohne meine Gartenschere» – Michèle Keller rodet gern Ärgert sich über: all die Kirschlorbeerhecken in der Nachbarschaft. «Jede zweite ist von Pilz befallen, weshalb viele zu Gift greifen.» Freut sich über: die Fledermausfamilie unter dem Dach Träumt von: «Träumen? Wenn ich in einem meiner Gärten sein kann, bin ich wunschlos glücklich!»
Roden an zwei Fronten
Jeden Monat besucht Gartenbloggerin Almut Berger einen ihrer Mitblogger. Die Zürcher Oberländerin Michèle Keller trifft sie in deren Garten im Tessin.
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ichèle Keller (63) klettert flink von der Leiter, die Gartenschere unter den Arm geklemmt. Der Boden ist übersät mit Ranken der Kiwi, die sie soeben zurückgestutzt hat. «Die Kiwi wächst momentan wie Unkraut», kommentiert sie, während sie sich auf die Suche nach einem Laubkorb macht. Der vom Centovalli her auffrischende Nordwind zerzaust die mächtige Tessiner Palme, die den gelben Bungalow mit seinen grauen Schlagläden überragt, der Sonnenschirm auf der Terrasse droht zu kippen. Die leidenschaftliche Hobbygärtnerin hat den Garten ihres Ferienhauses in Tegna TI in den letzten beiden Tagen in Schuss gebracht – jetzt wird sie sehnsüchtig zu Hause im Zürcher Oberland erwartet. Michèle Keller schmunzelt: Ihr Mann habe angerufen, ihr Chalet drohe von Glyzinie, Efeu und all den Büschen rundherum verschluckt zu werden – «Ich müesi sofort hei choo!». Die ehemalige HR-Assistentin, die sich vor ein paar Jahren selbst in Pension geschickt hat, pendelt zwischen ihren beiden Gärten hin und her. Anzutreffen ist sie jeweils dort, wo es gerade etwas zu tun gibt. Wie sie später bei einem Espresso erzählen wird, galt ihre erste Leidenschaft aber dem Segelfliegen. Als junge Mutter habe sie zwar kurz einen Schrebergarten bewirtschaftet, Fliegen
habe aber Priorität gehabt. Erst mit dem eigenen Haus inklusive Garten sei das Interesse am Gärtnern richtig erwacht. Von da an sei sie immer im Clinch gewesen: «Fliegen wie Gärtnern sind Schönwetterhobbys – die Entscheidung fiel mir immer schwerer!» Mit der Aufgabe
BOHNE, BLUESCHT & BERGER
Blick über den Gartenzaun
Migros-Magazin-Journalistin Almut Berger thematisiert in ihrem Gartenblog auf migrosmagazin.ch/garten ihren Hobbygärtneralltag. Zurzeit besucht sie ihre Mitblogger in deren Gärten.
der Fliegerei 1994 war das Dilemma beseitigt. Ab da wurde fleissig gegärtnert, anfangs nur nördlich des Gotthards, ab 2008 dann, als das Ehepaar in Tegna den Bungalow aus den 60er-Jahren kaufen konnte, auch südlich. Vorbesitzer waren zwei alte Herren. Als der eine, Carlo «il giardiniere», verstorben war, habe sich sein Lebenspartner schweren Herzens entschlossen zu verkaufen. «Ich habe mich sofort in den Garten mit seinen Tessiner Palmen und den zwei grossen Zypressen verliebt», erzählt seine heutige Besitzerin. Da er zum Zeitpunkt des Kaufs bereits stark verwildert war, habe sie aber erst einmal radikal zur Gartenschere gegriffen und Licht geschaffen. Ohne dabei aber die ursprüngliche Struktur des Gartens zu zerstören, wie sie betont.
Pfefferminze und Verveine reisen mit in den Norden Sowieso habe sie beim Gärtnern oft das Gefühl, dass ihr Carlo von oben über die Schulter schaue. Michèle Keller schmunzelt. Deshalb habe sie auch nur kurz angedacht, all die immergrünen Sträucher, die sie nicht mag, rauszuschmeissen. Heute ist sie froh darüber. Denn: «Gerade die Winterkamelien blühen oft bis in den Dezember hinein.» Neu gepflanzt hat Michèle Keller kaum etwas: Salat, ein paar Kräuter,
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
Links: Wenn die Gartenbesitzerin daheim im Zürcher Oberland weilt, übernimmt im Tessin ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.
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Ganz links: Omnipräsent ist die Tessiner Palme. Links: Ebenfalls ein Tessiner Klassiker ist die Americanooder eben Tessiner Traube.
Oben: Die Hügel oberhalb des Gartens sind voller Marronibäume. Links: Die Steine der Trockenmauer stammen aus der Maggia.
Die Seerose fühlt sich in der alten Waschgelte offensichtlich sehr wohl. Weitere Bilder auf www.migrosmagazin.ch/garten Den ganzen Tag käfele ist nichts für sie: Michèle Keller stutzt die Kiwi zurück.
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Himbeeren. Und vor vier Jahren einen Kakibaum. «Letzten Sommer trug er so viele Früchte, ich wusste gar nicht mehr wohin damit», erinnert sie sich. «Zum Glück habe ich dann aber gelesen, dass man Kaki trocknen oder püriert ein frieren kann.» Oft pendelt sie mit Geerntetem im Gepäck. Verveine und Pfefferminze für den Tee beispielsweise, den sie gern an kalten Wintertagen trinkt, reisen vom Tessin gen Norden mit. Ist dort der Mangold reif, reist die ser im Gegenzug vom Zürcher Oberland nach Tegna. Eigene Himbeeren gabs heuer übrigens zwei Mal: erst südlich des Gotthards, dann nördlich. Sind zwei Gärten nicht manchmal auch eine Belastung? Michèle Keller schüttelt den Kopf. Vor dem Haus in Tegna hätten sie eine Ferienwohnung in Ascona TI gehabt – im ersten Stock! Da mals habe sie erkannt, dass sie definitiv nicht dafür gemacht sei, den ganzen Tag am Lungolago zu käfele: «Ich muss Erde unter den Fingern spüren können, um glücklich zu sein!»
NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Heute Abend wird sie ein letztes Mal beobachten, wie die Fledermäuse, die unter dem Dach wohnen, zur Jagd auf brechen. Und wenn sie dann morgen in den Zug gen Norden steigt, wird etwas frisches Bohnenkraut mitreisen: Am Telefon habe es auch geheissen, dass zu Hause die Bohnen «nache» seien.
Rechts: Die Passionsblume hat sich aus dem Nachbargarten eingeschlichen. Unten: Die Gurkensetzlinge sind vom Wochenmarkt. Sorte? Unbekannt.
Text und Bilder: Almut Berger
www.migrosmagazin.ch/garten
MACHEN SIE MIT! Sind Sie wie Michèle Keller wunschlos glücklich, wenn Sie in Ihrem eigenen Gartenreich buddeln können? Kennen Sie ein feines Rezept für Kaki? Tauschen Sie sich auf «Bohne, Bluescht & Berger» mit anderen Hobbygärtnern aus, erzählen Sie von Ihren Erfolgen und Niederlagen. Und posten Sie Ihre eigenen Gartenfotos: Vielleicht blickt Almut Berger ja demnächst über Ihren Gartenzaun.
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Heute über *Marina Stegemayer, Physiotherapeutin
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Die wichtigsten Fragen an den Drogisten?
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S
Hinweis: Wenn Sie sich zusätzlich mehr bewegen und auf ausgewogene Ernährung achten, wird sich Ihr Schlank-Erfolg noch besser einstellen und es wird endlich möglich, Kilo um Kilo abzunehmen.
Selbst mein Hausarzt staunte, ... 42 Kilo abgenommen mit Medoslim.
EIN BERICHT VON SUSANNE PFLEIGNER
eit ich mich erinnern kann hatte ich immer Gewichtsprobleme. Ich machte schon unzählige Abnehm- und Diätversuche, hatte aber nie anhaltenden Erfolg. Innert kurzer Zeit hatte ich wieder mein altes Übergewicht und war wieder sehr unglücklich. Keine Diäten oder Gymnastik hat mir geholfen: Ich machte Aerobics, Pilates, Wasser- Gymnastik und, und ..... Ich habe alle Diäten ausprobiert, aber alles half nichts. Dann sah ich eine Anzeige in einer Zeitschrift über MEDOSLIM. Es stand, der Hauptbestandteil des Produktes ist Feigenkaktus ein natürliches Naturprodukt. Es soll helfen den dicken Bauch zu verlieren, die prallen Hüften abzunehmen und fetten Oberschenkel wieder zu r a a p in Jetzt e . formen. Und das ohne Stress, ohne Hungerkur und ohne Jo-Jo.. iger Kilo’s wen Effekt. uem q e b r h e s .. Ich war ein wenig skeptisch, aber ich bestellte trotzdem eine nger Intensiv-Kur mit Rückgaberecht. So hatte ich ja nichts zu verlie.. ohne Hu ess ren, ausser meinem Übergewicht. Ich nahm die Tabletten wie .. ohne Str angegeben immer vor den Mahlzeiten. Da ich echten Erfolg wollte, habe ich mich dazu ausgewogen ernährt und etwas mehr bewegt. Nach ein paar Tagen wollte ich es wissen. Ich wog tatsächlich schon 2 Kilo Bevor ich weniger und der Trend hielt weiter an. Ich verlor täglich an Gewicht Medoslim und mein Aussehen veränderte sich so, dass mich Leute nahm ! auf meine tolle neue schlankere Figur , en lf ho ansprachen. ge s t’ ...mir ha er lb Und ich versichere Ihnen, nach ein se es ie probieren S paar Wochen war das Resultat spektaaus ! kulär. Meine Arbeitskollegen in der Physiotherapie konnten jeden Tag sehen wie ich an Gewicht verlor, sie konnten es kaum glauben, wie ich Kilo um Kilo abnahm. Und mein Mann ist jetzt auch wieder sehr stolz auf meine Figur und wir gehen wieder öfters aus, – genau wie nach unserer Heirat. Was soll ich dazu noch sagen, schlussendlich habe ich es geschafft, mit MEDOSLIM habe ich sage und schreibe 42 Kilo abgenommen. Ich fühle mich jetzt wieder fantastisch und sehr, sehr glücklich mit meinem neuen schlanken Senden Sie uns auch ein Foto zum veröffenlichen und melden, wieviel Sie abgenommen haben. Dafür gibt’s Fr. 100.- in bar. Aussehen! Ausschneiden und einsenden!
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Wie funktioniert Medoslim ?
Es hungert die gefüllten Fettzellen aus - und zwingt deshalb die angestauten Fettpolster zu schmelzen.
Wieso werde ich schlank ?
Weil ein Teil der aufgenommenen Nahrungs-Fette die zu den Fettzellen gelangen wollen, schon vorher abgefangen und abgeführt werden. Dieses fehlende Fett muss Ihr Organismus nun aus Ihren angesammelten Fettablagerungen an Ihren Problemzonen wie am Bauch, den Hüften, den Beinen, am Po, usw. holen. Dadurch schmelzen dort plötzlich Ihre Fettpolster weg. Einfach aber genial.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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Kein Gips für das Krokodil Ein Streit zweier Süsswasserkrokodile im Zolli endet für das eine mit einem Knochenbruch. Für das verletzte Tier beginnt nun ein langer Heilungsprozess.
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Bilder: Zoo Basel
Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.
Der Schock bei Christoph Studer sitzt tief. Soeben haben sich zwei australische Süsswasserkrokodile verkracht. Der Tierpfleger muss mitansehen, wie einer der Streithähne dem anderen in den linken Arm beisst und sofort zur ‹Todesrolle› ansetzt, einer blitzschnellen Kreisbewegung um die Körperlängsachse. Zum Glück reagiert Christoph Studer geistesgegenwärtig und bringt das verletzte Tier sofort in ein separates Gehege hinter den Kulissen. Die circa 20-jährige Patientin heisst Logan. Das Krokodil hat sich beim kürzlich eingeführten Training wegen seiner grossen Motivation und schnellen Auffassungsgabe einen Namen als Musterschülerin gemacht. Logan geht lahm und ihr Arm ist angeschwollen – wir müssen sie untersuchen. Damit der Tierpfleger das Krokodil einfangen kann, wirft er ihm aus der Distanz einen feuchten Jutesack über den Kopf. Logan ist verwirrt. Wir nutzen den Moment und verschliessen ihr das Maul mit Klebeband. Nun können wir das Krokodil gefahrlos wägen. Aus dem Gewicht berechne ich die geeignete Narkosemitteldosis. Die schlafende Logan transportieren wir in die Tierarztstation. Die Untersuchung und das Röntgenbild sind leider ernüchternd: Logan hat die Speiche im linken Unterarm gebrochen! Wir besprechen die Bilder mit Kollegen aus der Kleintierchirurgie und beschliessen, dass ein operativer Eingriff aufgrund der Wundinfektion nicht sinnvoll ist. Zudem kann die intakte Elle den Arm stabilisieren. Wir müssen uns auf einen langwierigen Heilungsprozess mit ungewissem Ausgang einstellen. Als erstes bekämpfen wir den Infekt mit Antibiotika und verabreichen Schmerzmittel. Logan bekommt absolute Ruhe verordnet, damit sie den Arm möglichst nicht belastet. Sechs Wochen nach dem Unfall machen wir eine erste Nachuntersuchung. Logan ist deutlich besser zwäg und der Arm abgeschwollen, doch der Knochen ist noch nicht verheilt. Erst die Rücksprache mit einem erfahrenen amerikanischen Krokodilarzt macht Mut. Kommt Zeit, kommt Heilung.
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Im Behandlungsraum des Zolli: Tierärzte und -pfleger untersuchen das Süsswasserkrokodil. Das Röntgenbild zeigt die gebrochene Speiche im linken Unterarm.
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Mein Leben mit Ritalin
Sie werden als «Träumer» oder «Zappelphilipp» verspottet und möchten doch gern so sein wie die andern: aufmerksam und konzentriert in Schule oder Beruf. Doch Mike und Lionel haben ADHS. Sie erzählen, wie sie dank Medikamenten das Leben besser meistern.
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achleute sind sich einig: Die Ursachen sind überwiegend neurobiologischer Art, und es gibt nicht mehr AD(H)S-ler als früher – Betroffene fallen einfach mehr auf, da viele schulische und gesellschaftliche Anforderungen sich zu ihren Ungunsten verändert haben: mehr Teamarbeit, vermehrt freie Unterrichts- und Arbeitsformen, bei denen AD(H)S-lern klare Strukturen zur Orientierung fehlen. Dazu kommt ein gestiegener Leistungsdruck. Und mehr Druck spornt Betroffene nicht zu Höchstleistungen an, sie verlieren eher die Kontrolle. «Mit mehr Toleranz und klaren Richtlinien in unserer Leistungsgesellschaft hätten wir weniger Probleme mit AD(H)S», bestätigt Regina Renggli-Bruder, Heilpädagogin und Psychologin (Interview online, siehe rechts). «Man muss sehen: Die Betroffenen selber haben kaum ein Problem, sie sind glücklich. Probleme gibt es meist im Zusammenspiel mit dem Umfeld – in Gesellschaft, in der Schule, daheim und mit ihrer Altersgruppe.» Das Umfeld kann deshalb mit mehr Toleranz, klareren Strukturen und geringeren Anforderungen unterstützen. Doch je nach Schweregrad reicht das allein nicht, und die Kinder und Jugendlichen brauchen medizinische Unterstützung. So wie der Informatiklehrling Mike* mit seiner ADS-Diagnose und der Schüler Lionel*, der an ADHS leidet. Beide nehmen Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat, die unter dem Namen Ritalin und Concerta gegen Rezept erhältlich sind. Sie erzählen dem Migros-Magazin, warum sie das Medikament nehmen und wie sich ihr Alltag verbessert hat. Texte: Laila Schläfli Bilder: Herbert Zimmermann
* Namen der Redaktion bekannt
Mike hat eine ADS-Diagnose seit dem Kindergarten. Mit Medikamenten lebt er besser.
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italinjunkie!», schrie ihn sein Mitschüler in der ersten Oberstufe an. Mike* flippte aus und ging auf ihn los. «Ich empfand das als Beleidigung: Ich nahm Ritalin, um angenehmer für meine Mitmenschen zu sein – sozusagen ein sozialer Akt», erklärt er. Diese impulsive Ader macht ihm noch heute zu schaffen. Hat er mühsame Kunden am Telefon, muss sich der 19-jährige Informatiklehrling zusammenreissen, um nicht ausfällig zu werden. Dann spielt er mit seinem Jonglierstab, den er immer dabeihat. Das «Näggele» hilft ihm «runterzukommen», sich zu beruhigen. Medikamente helfen ihm, dämpfen seine Wahrnehmung – ohne sie fühlt er sich schneller provoziert. Die Grenze zwischen Berührung und Schlag ist bei ihm woanders. Dieses Distanzverständnis war die Grundlage fürs Mobbing in der Primarschule: Mitschüler provozierten, Mike rastete aus. «Er kam jeweils supergeladen zu Hause an», so der Vater. Da half weder Ergotherapie noch Spieltherapie, Mikes niedrige Frustrationstoleranz blieb tief, genauso wie sein Selbstwertgefühl. Mike selbst erinnert sich aus dieser Zeit nur an seine schlechten Leistungen: Schreiben – die Feinmotorik – war immer ein Thema, genauso sein Sozialverhalten. Und ständig hiess es: Er strenge sich nicht an, sei faul und langsam. In der zweiten Primarschule wechselte er die Klasse, das half – bis er in der vierten wieder auf ehemalige Mitschüler traf: «Eines Tages kam er von der Schule heim», erinnert sich seine Mutter, «und sagte: ‹Ich will nicht mehr in die Schule, ich will nicht mehr leben.›» Die Eltern – damals Ritalingegner – erkämpften einen Schulwechsel und starteten mit der Medikation, denn die Diagnose ADS stand schon seit dem Kindergarten
fest. «Ritalin war ein Problem», sagt Mike. «Ich hatte das Gefühl, ich sei voll behindert ohne.» Er wechselte auf Concerta, ein Medikament mit dem gleichen Wirkstoff, aber längerer Wirkungsdauer: Es machte ihn fit und umschloss seine Emotionen wie ein Schutzschild. «Damit hatte ich mich besser im Griff.» Zusätzlich ging er in die Craniosacraltherapie und versuchte Homöopathie.
Mikes Selbstwertgefühl hing an der Tablette In der Sek erhielt er ein Stehpult für seinen Bewegungsdrang. Doch in der neuen Klasse verlor er die eben gewonnene soziale Stabilität. Concerta wurde zu «einer Lösung für alles. Sobald ich abgemacht hatte, nahm ich eins, weil ich das Gefühl hatte, ich sei sonst unzumutbar für die andern.» Sein Selbstwertgefühl hing anfangs an der Tablette, später konnte er Freundschaften schliessen, die bis heute halten, und Hobbys pflegen. Kampfsport blieb nicht von Dauer, dafür lebt er sich seither als DJ aus. Das starke Schwitzen mit Concerta sowie die Hypersensibilität nach Wirkungsstopp störten ihn, deshalb versuchte er es im dritten Lehrjahr ohne – und kompensierte mit Kiffen: Auch das packt seine Emotionen in Watte. Nach einem halben Jahr stand er unter Leistungsdruck wegen feinmotorischer Schwäche und Langsamkeit. Seither hat er Dexamphetamin für den «Notfall» und benutzt es nach Bedarf. «Es wirkt stärker, macht wacher, ist nicht so appetithemmend wie Ritalin und Co., fährt nicht auf einen Schlag ein und aus.» Natürlich hätte er lieber kein ADS, doch er ist froh um die Diagnose. Er wehrt sich lediglich gegen eine Etikettierung: «Ich bin einfach anders als die anderen.»
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QR-Code scannen und das Interview auf dem Handy lesen.
migrosmagazin.ch
EXKLUSIV ONLINE
«Ich nahm Ritalin, um angenehmer für meine Mitmenschen zu sein.»
Mike mit seinem Jonglierstab, mit dem er sich abreagiert, wenn er wirklich genervt ist.
Die Expertin zu Ritalin Wann ist der Einsatz von Medikamenten sinnvoll? Wie kann das Kind unterstützt werden? Wie kann das Umfeld helfen? Lesen Sie die Antworten auf diese und andere Fragen von Psychologin und Lehrerin Regina Renggli-Bruder.
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Bei Lionel sind die Gedanken den Bewegungen oft voraus.
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er Spruch von seinem Mami «Chum go s Ritalin neh» nervt Lionel* (11) – aber nur an schlechten Tagen, denn grundsätzlich findet er es gut. Er weiss auch, warum er die weisse Tablette nimmt: «Wegen der Konzentration. Trotzdem habe ich immer mehr Blödsinn im Kopf als andere.» Einiges davon erzählt er während des Schlagzeugspielens: Dabei koordiniert sein Hirn Hände und Füsse in vier verschiedenen Rhythmen. Motorisch eine Leistung, ein super Trainingsinstrument für ADHS-Kinder. Kaum zu glauben, dass das derselbe Junge sein soll, der – so die Mutter – «nie am Tisch sass» und bei dem nur schon Legos und Autos aussortieren «Horror» war.
Überall, wo Lionel auftauchte, gingen Gläser kaputt Aufgefallen ist Lionels Bewegungsdrang schon früh: Als Baby drehte er sich ständig im Wagen, auf dem Rücken wollte er nie liegen, und mit knapp fünf Monaten stand er auf. Dann der Kindergarten: Während andere Kinder aufmerksam einer Geschichte lauschten, rutschte er auf dem Stuhl herum, stand auf und schien nicht bei der Sache zu sein. Doch: Detailfragen konnte er als Einziger beantworten. Ein Psychomotoriktest zeigte, dass die Ursache für sein ungenaues Arbeiten nicht in der Motorik liegt, sondern in seinen Gedanken: Die sind schon Schritte weiter als seine Hand, die gerade einen Kreis ausschneidet. Doch der Kindergarten war nicht der Brennpunkt: «Zu Hause hatte ich mehr Probleme», gibt Lionel zu. «Ich habe nicht gehorcht, konnte mich nicht kontrollieren.» Unterwegs sein war schwierig: Lionel stürmte rum, stiess in andere Leute. «Überall, wo ich mit ihm auftauchte, gingen Gläser kaputt», so die Mutter. Mal zog Lionel ein Tischset mit Essen auf den Boden: «Ich wollte einfach sehen, was passiert.» Die Mutter sagt: «Ich war recht unter Druck, dass mein Kind so auffällt.» Einmal, nach einem Streit, sass sie weinend im Zimmer. Lionel kam fröhlich rein und fragte: Ob sie mit ihm spiele? Zwischenmenschliches spürte er nicht – genauso wenig wie sich selbst. Auf Kommunikation konnte er selten eingehen, «nur Austoben war super». Wegen seines Bewegungsdrangs und der körperlichen Überlegenheit hatte er wenig Sozialkontakte, war eher ein Aussen-
Fussball ist Lionels Leidenschaft. Dank dem Sport und den Medikamenten geht es ihm viel besser.
«Ich habe immer mehr Blödsinn im Kopf als andere.» seiter. Als die Diagnose ADHS stand, probierten sie Homöopathie, Omega-3-Fettsäuren, zuckerfreie Nahrung, Kinesiologie – nichts half. Mit dem Schulanfang trug Lionel sein Verhalten in die erste Klasse. Er erinnert sich: «Es fühlte sich an, als würde ich alles richtig machen, aber die Lehrerin schimpfte immer noch.» Die Mutter versuchte diverse Erziehungsformen – alles vergebens. Sie machte sich ständig Vorwürfe, obwohl sie weiss: «Ich habe ihm immer klare Grenzen gesetzt.» Die Bindung zu Lionel litt extrem, sie hatten viel Streit, bis er sagte: «Weisch, ich wett ja schoo, aber ich cha nöd. Wieso läb ich dänn überhaupt?» Ein Schock. Die Mutter handelte, und sie starteten Ende erster Klasse mit Ritalin. In der Schule lief es super, denn genau so lange wirkte die Tablette, die Lionel morgens und nachmittags nahm. Doch
daheim – in der Zeit dazwischen und danach – änderte sich nichts. Nach einem Jahr war klar: Er braucht etwas, das den ganzen Tag wirkt. Seither nimmt Lionel Concerta und ist «froh, dass es nun besser geht». Gleichzeitig startete er mit Fussball – bis heute seine Leidenschaft. Fixe Strukturen sowie die körperliche Betätigung unterstützen die Medikation, das Zusammenspiel erzielt diesen positiven Effekt. Die Mutter nervt sich, wenn andere das ignorieren und alles auf das Ritalin schieben. Wie die Lehrerin, die zu Beginn der vierten Klasse wissen wollte, ob Lionel richtig eingestellt sei. «Dabei ist ja klar, dass er in einer neuen Klassenzusammensetzung erst mal Mühe hat», so die Mutter. Klare Strukturen dienen der Orientierung, zu starke Grenzen erzeugen Druck – eine Gratwanderung, die Mutter und Sohn täglich neu begehen.
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Schnappschüsse auf Städtereisen oder Wanderausflügen gelingen auch mit einem Smartphone wie dem neuen Nokia Lumia 930. In guten Lichtverhältnissen schiessen Handys schöne Bilder, die sich bis auf A3-Format vergrössert drucken lassen – wenn beim Fotografieren nicht gezoomt wurde. Wer will kann die Fotos noch auf dem Gerät bearbeiten oder einen Farbfilter hinzufügen, um dem Motiv das gewisse Etwas zu verleihen. Im Vordergrund der SmartphoneFotografie steht die Anbindung an soziale Medien, um die Bilder sofort mit Freunden zu teilen. All das geht aber nur, solange der Akku hält.
NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Cleverer Allrounder Name: Canon EOS 1200 D Ziel: Erste Erfahrungen mit Spiegelreflex Preis: ab 430 Franken + Clevere Lern-App für Apple und Android, günstiger Preis, einfache Bedienung, Haptik – kein W-Lan, Display fix verbaut, Kunststoffgehäuse
Genug von Kompaktknipsern und bereit für den nächsten Schritt? Dann kommt Canons Spiegelreflexkamera EOS 1200 D für Sie in Frage. Der Hersteller richtet sich mit dem Gerät an Anfänger und erleichtert ihnen die ersten Schritte mit
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
der Gratis-App «Canon EOS Begleiter». Dank der dort integrierten Video-Tutorials lassen sich Einstellungsmöglichkeiten üben und schnell verinnerlichen. Ausserdem werden bei den meisten Menüpunkten kurze Hilfetexte auf dem Bildschirm eingeblendet. Nicht zuletzt stehen die von Kompaktkameras bekannten Motivprogramme zur Verfügung: gut fotografieren leicht gemacht. Trotz des günstigen Preises für das Paket aus Kamera und Objektiv (beim Kauf auf Zusatz «IS» für Bildstabilisator achten) müssen Fotografen bei der Bildqualität keine nennenswerten Abstriche machen. Die Kamera «erbte» ihren guten Bildsensor von teureren, jedoch älteren Canon-Modellen. Die rund 600 Gramm leichte Kamera liegt zwar gut in der Hand, ist aber mit ihrem Kunststoffgehäuse nicht besonders robust. Ausserdem lässt sich der fest im Gerät verbaute Bildschirm nicht ausklappen.
Nur für Vollprofis Name: Nikon D610 Ziel: Fotos für höchste Ansprüche Preis: ab 2200 Franken + Bildqualität, Einstellungsmöglichkeiten, beliebig erweiterbar, robustes Gehäuse – Bedienung, langsamer Live-View-Modus
Wasser und Sand können der Nikon D610 nichts anhaben. Das robuste Gehäuse der Spiegelreflexkamera schützt gut gegen widrige Umstände. Trotz ihres Gewichts von fast einem Kilogramm
(mit Objektiv) liegt die Profikamera angenehm in der Hand, und alle wichtigen Knöpfe lassen sich mit dem Daumen erreichen. Nach dem Einschalten ist die Kamera nicht nur innert einer Sekunde bereit, sondern hat in dieser Zeit sogar schon auf das Motiv scharfgestellt. Überzeugend. Die für versierte Fotografen verständliche Bedienung der Kamera wird einzig durch das zu klein geratene Steuerkreuz getrübt, ansonsten lässt das Handling keine Wünsche offen. Darüber hinaus gibts je einen Anschluss für Kopfhörer, Mikrofon sowie HDMI und zwei Steckplätze für SD-Karten. Gerade wer länger unterwegs ist, wird dieses Extra schätzen. Wie es sich für ein Gerät mit Vollformatsensor in dieser Preisklasse gehört, überzeugt Nikons D610 durch starke Bildqualität. Einzig wer den Live-View-Modus nutzt, muss Geduld mitbringen. Text: Reto Vogt
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DIGITAL | 79
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KOLUMNE Rassisten auf Facebook: Nicht zu glauben, was viele Schweizer auf sozialen Medien posten. Warum das so ist und was man dagegen tun kann.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
KINO-FREIKARTEN | 81
Gratis ins Kino in der ganzen Schweiz Das Migros-Magazin und die Filmcoopi Zürich verlosen unter allen Leserinnen und Lesern 75 x 2 Freikarten für den Film «Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück» im Gesamtwert von 3000 Franken. Die Freikarten sind jeweils von Montag bis Freitag in allen Schweizer Kinos gültig.
Auf der Suche nach dem Glück: Der Psychiater Hector (Simon Pegg) reist dafür bis nach China.
Glücksmomente im Kinosessel
Das Migros-Magazin und die Filmcoopi Zürich verlosen 75 x 2 Freikarten für «Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück».
D
er Londoner Psychiater Hector (Simon Pegg) ist leicht exzentrisch und dabei überaus liebenswert. Allerdings hat er ein Problem: Seine Patienten werden einfach nicht glücklich, obwohl Hector sich wirklich alle Mühe gibt. Darum beschliesst er, wegzufahren und herauszufinden, was genau die Menschen glücklich macht. So geht Hector auf eine weite, manchmal etwas gefährliche,vor allem aber sehr lustige und emotionale Reise. Sie führt ihn von London nach China, Afrika, Tibet und in die USA. Unterwegs schlittert er in alle möglichen und unmöglichen Situationen, begegnet erstaunlichen Menschen – und schreibt seine Erkenntnisse über das Glück in ein Notizbuch. Zum Beispiel: «Glück ist, wenn man sich
rundum lebendig fühlt.» Oder: «Vergleiche anzustellen kann einem das Glück vermiesen.» Aber auch Nachdenkliches schreibt er in seine Notizen: «Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu wissen.» Oder: «Unglück zu vermeiden ist nicht der Weg zum Glück.» «Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück» (Kinostart: 28.August) basiert auf dem gleichnamigen Roman von François Lelord. Verfilmt wurde das Buch von Regisseur Peter Chelsom. «Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück» ist eine erfrischende Komödie mit tollen Darstellern (Simon Pegg, Rosamund Pike, Jean Reno, Veronika Ferres, Christoph Plummer) und einer Prise Tiefgründigkeit. Kurz: ein Film, der glücklich macht.
Wettbewerbsfrage: In welcher Stadt ist Psychiater Hector zu Hause? Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Hector», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: Sonntag, 24. August 2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner oder die Gewinnerin bezogen werden, verfallen ersatzlos.
e sflüg u A n alle riffe g e b in
Südtirol – Dolomiten
Grosse Dolomiten-Rundfahrt, Schloss Trauttmansdorff, Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren zum Klostertal, mitten in die Arlbergregion. Nach dem Mittagshalt in Landeck erreichen Sie den Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten und bekanntesten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Der Weg führt Sie nun hinab ins Vintschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Über Meran und Bozen erreichen Sie gegen Abend Brixen. 2. Tag Grosse DolomitenRundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch.
4 Tage ab Fr. 425.–
Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.
Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.
3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach
31.08. – 03. Sept. A Fr. 445.–
4. Tag Südtirol – Schweiz Über den Brennerpass erreichen Sie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die Sie bei einem Aufenthalt näher kennenlernen können. Im schönen Stanzertal machen Sie den letzten Mittagshalt und kehren dann wieder in die Schweiz zurück.
Reisedaten 2014 14. – 17. Sept.
B Fr. 445.–
21. – 24. Sept.
A Fr. 445.–
25. – 28. Sept.
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Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen
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4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar
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3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche
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Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV
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Grosse DolomitenRundfahrt
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Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen
28.09. – 01. Okt. A Fr. 445.– 05. – 08. Okt.
B Fr. 445.–
Nicht inbegriffen:
12. – 15. Okt.
A Fr. 435.–
16. – 19. Okt.
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20. – 23. Okt.
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Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–
Traumküsten Dalmatiens Atemberaubende Küstenlandschaften, wilde Wasserfälle und mittelalterliche Städtchen.
1. Tag Schweiz – Portoroz Über Mailand und vorbei an Venedig und Triest erreichen Sie Slowenien. 2. Tag Portoroz – Insel Pag – Sibenik Weiterfahrt an die Kvarner Bucht und der adriatischen Küste entlang nach Süden. Sie umfahren die Hafenstadt Rijeka und haben kurz danach immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die der Küste vorgelagerte Insel Krk. Am Nachmittag erreichen Sie mit einer kurzen Fährüberfahrt die Insel Pag. Im kleinen Inselhauptort verbringen Sie den Nachmittagshalt, bevor Sie bei Zadar wieder das Festland und gegen Abend Sibenik erreichen. 3. Tag Sibenik – Trogir – Split – Brela Auf der aussichtsreichen Uferstrasse fahren Sie über Primosten nach Trogir, einem der schönsten Städtchen an der Adria, mit einem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Gegen Mittag erreichen Sie Split, die kulturelle Me-
tropole Dalmatiens. Auf einer geführten Besichtigung lernen Sie die äusserst sehenswerte Stadt näher kennen. Am Nachmittag fahren Sie entlang der bekannten Makarska-Riviera nach Brela.
4. Tag Dubrovnik Panoramafahrt entlang der adriatischen Küste und durch das eindrückliche Flussdelta der Neretva nach Dubrovnik. Dieser faszinierende Ort zieht jeden Fremden sofort in seinen Bann. Die Lage der mittelalterlichen Altstadt auf einem ansteigenden Felsen, vom Meer an drei Seiten umspült und von gewaltigen Festungsmauern umgeben sind nur einige der Gründe, weshalb Dubrovnik einen Besuch wert ist. 5. Tag Bootsausflug zur Insel Brac (fakultativ) Sie haben die Gelegenheit an einem gemütlichen Bootsausflug zur Insel Brac teilzunehmen. Dieser führt durch die einmalige Küstenlandschaft der MakarskaRiviera, die zu den schönsten der ganzen Adria gezählt wird.
8 Tage ab Fr. 895.–
6. Tag Brela – Plitvicer Seen Sie verlassen die Küste und fahren ins Landesinnere zu den Plitvicer Seen. Jeder der schon einmal Karl-May-Filme gesehen hat, kennt diese Seen zumindest als grandiose Hintergrundkulisse für Winnetou und seinen Begleiter. Die Plitvicer Seen sind eines der schönsten Naturschauspiele im Südosten Europas, Nationalpark bereits seit 1928 und stehen auf der UNESCO-Liste «Erbe der Welt». 7. Tag Plitvicer Seen – Slowenien – Portoroz Über Karlovac und Zagreb erreichen Sie Slowenien. Die Mittagszeit verbringen Sie in der malerischen Hauptstadt Ljubljana mit seinen herrlichen Barockhäusern, den vielen Strassencafés und schicken Läden. Am Nachmittag Weiterreise nach Portoroz. 8. Tag Portoroz – Schweiz Nach dem Frühstück fahren Sie über Triest und Venedig nach Mailand und kehren über die Gotthardroute in die Schweiz zurück.
Reisedaten 2014 13. 20. 27. 05. 12.
– 20. Sept. – 27. Sept. Sept. – 04. Okt. – 12. Oktober – 19. Oktober
Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.
945.– 945.– 925.– 895.– 895.–
Das ist alles dabei...
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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar
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7 Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
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Geführte Stadtbesichtigungen in Split und Dubrovnik
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Besuch der Plitvicer Seen inkl. Eintritt und Bootsfahrt
Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 32.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 210.– ✘ Bootsausflug zur Insel Brac Fr. 28.–
Abfahrtsorte Bern, Basel, Olten, Zürich, Luzern
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LESERAKTION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
KORFU | 83
Korfu für jeden Geschmack
Das Migros-Magazin bietet allen Leserinnen und Lesern fünf Prozent Rabatt auf alle Reisen nach Korfu.
Ein grünes Juwel im Meer: Korfu, die siebtgrösste griechische Insel, bietet Natur, Kultur und Strandleben.
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eit Jahren ist Korfu bei Badeferiengästen ebenso beliebt wie bei Wanderern. Kein Wunder, denn Korfu wird auch die grüne Insel genannt. Entsprechend beeindruckend ist die landschaftliche Vielfalt: Üppige Pinienwälder und eindrucksvolle Berglandschaften wechseln sich ab mit traumhaften Stränden. In den malerischen Dörfern im gebirgigen Inneren der Insel geniesst man erholsame Ruhe. Das Mikroklima begünstigt das Wachstum von Wildblumen, allgegenwärtig ist aber vor allem der Olivenbaum. Auf Korfu gibt es etwa vier Millionen davon. Einen Kontrast dazu bietet die Hauptstadt, die denselben Namen wie die Insel trägt. Sie ist im venezianischen Stil erbaut worden. Auf dem grossen Platz herrscht tagsüber emsiges Treiben. Auch in den Einkaufsstrassen geht es lebhaft zu. Orthodoxe Kirchen und herrschaftliche Häuser begeistern Kultur-
interessierte ebenso wie die Festungen und der Artemistempel. Seit 2007 gehört die Altstadt Korfus zum Unesco-Weltkulturerbe. Und wer auf Kaiserin Sisis Spuren wandeln will, kann dies rund um das Achilleion tun, einen Palast, den Sisi um ca. 1890 erbauen liess. Dieser befindet sich etwa sieben Kilometer südlich der Hauptstadt bei Gastouri. Für Badefans gibt es viele Möglichkeiten, das Strandleben zu geniessen. Und wer gern am Nachtleben teilnehmen möchte, wird vor allem die Ortschaften Dassia und Alykes schätzen. Kulinarisch kommt sowieso kein Gast zu kurz. Empfehlenswert ist Pastitsada, ein traditionelles Gericht aus Nudeln mit Rindfleisch, das mit reichlich Tomaten und Zwiebeln serviert wird. Korfu bietet für jeden etwas und ist mit der Travel Service Airline in nur zwei Flugstunden erreichbar. Und nun «kalo taxidi» – gute Reise!
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
UNTERHALTUNG | 85
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
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Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
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So nehmen Sie teil
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Treppenlifte
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Auflösung Nr. 33: GENIESSER Gewinner Nr. 32: Ingrid Gubler, Jona SG; Pia Wyss, Buchrain LU; Hedy Bucher, Entlebuch LU; Doris Stadler, Steinhausen ZG; Lienhard Roser, Aarau; Astrid Tischhauser, Buchs SG; Annerose Herzog, Basel; Priska Vonlanthen, Biel BE; Trudy Holzer, Glis VS; Elisabeth DörigKlee, Oberegg AI Gewinner «Zusatz» Nr. 32: Dora Schüpbach, Thun BE; Margrit Schärer, Olten SO; Lucia Nussbaumer, Oberägeri ZG; Norbert Kleger, Neukirch TG; Georg Nadalet, Dulliken SO
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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UNTERHALTUNG | 87
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Frucht stand schon bei den alten Eidgenossen unter Beschuss? S Apfel
P Birne
H Melone
So nehmen Sie teil
2. Was meint ein Chemiker, wenn er «Au» sagt? O Geld
C Gold
E
Gott
K Murtensee
H Vierwaldstättersee
3. Wo liegt der Axen? C Bielersee
4. Wann wurden Hellebarden sicher nicht mehr verwendet? I
14. Jh.
H 15. Jh.
W 18. Jh.
5. Die schreibenden Brontë-Schwestern hiessen Charlotte, Anne und …? A Emily
N Phoebe
Z
Erin
Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.8.2014, 24 Uhr
8. Wie heisst das Phänomen, wenn man nach dem Mittagessen plötzlich müde wird?
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
N Wurstfalle
Auflösung Nr. 33: NETZWERK
6. Wo können Siemensstern und Böhlerstern vorkommen? S Weltall
L
Druckerei
E
Tiefsee
I
Kern
7. Was war ein Zählmass im Handel mit Garn-Strängen? B Mandel
S Nuss T
Burgersleep
E
Schnitzelkoma
Gewinner Nr. 31: Ruth Steinmann, Binz ZH; Monika Lehmann, Finsterhennen BE; Anna Renggli, Neuenkirch LU
Lösungswort: 1
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
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So nehmen Sie teil
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Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Auflösung Nr. 33: KRACH Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die MitGewinner Nr. 32: arbeiter der Migros-Medien sind von der Elsbeth Burri, Tenniken BL; Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner Vreni Scheidegger, Langnau im Emmental BE; werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Gertrud Bertschi, Volketswil ZH
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
UNTERHALTUNG | 89
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BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 3 3 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 2 3 2 www.raetsel.ch/bruecken
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KINDEREGGE
DA FEHLT DOCH WAS!
Rätselsp ass
Was hat Tobi vom Tisch genommen?
TOBIS BLUMEN-SUDOKU
TIPP:
Dieses Spiel könnt ihr natürlich auch selber spielen! Einer ist dran, etwas vom Tisch zu nehmen. Währenddessen müssen alle anderen die Augen schliessen und dann raten, welcher Gegenstand fehlt. Lösung: Salzstreuer
Tobi hat vier Blumenbeete. In jedem der Beete müssen die vier verschiedenfarbigen Blumen mindestens ein Mal vertreten sein, aber auch ein Mal in jeder senkrechten und jeder waagrechten Reihe. Kannst du Tobi helfen und die Blumen richtig ausmalen? Tipp: Wenn du keine Farbstifte hast, kannst du den einzelnen Blumen auch Zahlen zuordnen.
Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...
www.lilibiggs.ch
Lösung:
Alle Informationen in aller Ruhe – Das kann nur ein Inserat. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014 |
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UNTERHALTUNG | 91
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
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So nehmen Sie teil
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Auflösung Nr. 33: 216 3 9 5 4 6 8 7 1 2 Gewinner Nr. 32: 1 7 2 5 9 3 8 6 4 Verena Joray, 8 4 6 1 7 2 3 5 9 4 5 3 2 1 6 9 8 7 Rümlang ZH; 9 6 7 8 3 5 4 2 1 Peter Iseli, 2 8 1 9 4 7 5 3 6 6 3 8 7 2 4 1 9 5 Nunningen SO; 5 1 4 6 8 9 2 7 3 Christine Lüthi, 7 2 9 3 5 1 6 4 8 Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.8.2014, 24 Uhr Langnau BE; Roméo Macquat, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Biel BE; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Marianne Merki, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Rheinach ZH Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
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Unterstützen sie Kinder Und JUgendliche in KUba! Die Schweizer Hilfsorganisation Zunzún unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Rand- und Risikogruppen. Mittels Sport, künstlerischen Aktivitäten oder Workshops werden Wege zur Problemlösung erlernt und moralische Werte vermittelt. Helfen Sie mit, Kubas Kindern eine Zukunft zu geben. Besten Dank! spendenkonto: zunzún – schweizer entwicklungsprojekte in Kuba, zürich bank: swiss Post – PostFinance, nordring 8, ch-3030 bern iban für überweisungen in chF: ch65 0900 0000 8560 0932 9 Weitere infos auf www.zunzun.ch
IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch
Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild
Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West
Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer
Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram
Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara
Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber
Online: Reto Meisser, Reto Vogt
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71
Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler
Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72
Honorarwesen: Verena Hochstrasser
Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,
Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZB Druckzentrum Bern AG
PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. MITTELALTERSPEKTAKEL IN WINTERTHUR Zum 750. Geburtstag lässt die Stadt Winterthur vier Tage lang die Zeit der Ritter, Markttreiber, Gaukler und Glücksspieler aufleben. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erleben Sie auf der Zeughauswiese Geschichte hautnah. Das Herzstück des Spektakels bildet das Ritterturnier in der grossen Arena, wo sich Ritter im Kampf Mann gegen Mann messen. Termin: 28. bis 31. August 2014, Winterthur Preis: Fr. 8.– bis Fr. 20.80 statt Fr. 10.– bis Fr. 26.–, je nach Datum und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
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Mit den Sinfonien von Brahms, Beethovens Klavierkonzerten und Schostakowitschs Instrumentalkonzerten präsentiert die Settimane Musicali di Ascona erneut ein hochstehendes Programm.
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MEINE WELT 94 |
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THOMAS HOSTETTLER
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NR. 34, 18. AUGUST 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
«Am liebsten füdliblutt»
Der Berner Schauspieler Hoschi mag schrille Outfits, laute Musik und steht auch mal nackt auf der Bühne. Privat ist er zahm und spielt am liebsten mit seinem Sohn. Wieso leben Sie in Bern?
Name: Thomas Ursula Hostettler alias «Hoschi» Alter: 44 Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: Bern
Weil ich es geschafft habe. Ich bin in Worb, einem der Tore zum Emmental, aufgewachsen, Bern war die wilde Grossstadt. Als ich mit 20 nach Bern umgezogen bin, wusste ich: Ich habs geschafft. Wo würden Sie gern leben?
Auf einer Insel im Meer. Ich habe immer eine Wahnsinnssehnsucht nach dem Meer. Mindestens ein Mal pro Jahr muss ich ans Meer. Beruf und Lebenslauf:
Elektrikerlehre, Grenadier-RS, Pöstler, Schauspielschule Bern. Freier Schauspieler an Stadttheatern und in der Off-Szene. Auftritte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Mitglied von Kraut_Produktion und Kolypan. Rolle in «Fabrikk» von Karl’s Kühne Gassenschau. Filme: «Mein Name ist Eugen»,
«Dr Goali bin ig», «Unser Kind». Meine Theatertruppe:
und Sohn Bon (2½). Der Kleine ist mein bester Spielkamerad – Wahnsinn live.
Mein zweiter Vorname:
Meine erste Band hiess Linke Hode Satans, wir veranstalteten blutige Performances mit Motorsägen, Saublut und Schlachterbeil.
Seit zwölf Jahren spiele ich mit Kraut_Produktion Stücke, die aufwühlen und die Geister spalten. Wir sind alles andere als unterhaltsam und konform. Als Mädchen hätte ich Ursula geheissen. Meine Eltern zogen mich immer damit auf. Mein Temperament:
Ich bin entweder auf 1000 und gebe Guzzi, oder ich chille. Dazwischen gibts nichts. Meine Inspiration:
Space. Die Idee der Weite des Weltalls brauche ich für die Kreativität und um offen und fröhlich durchs Leben zu gehen. Meine Lieblingsbühne:
Die Familie – Partnerin Marie Omlin (37), Tochter Jeanne (13)
MEINE SAMMLUNG
«Hotpants. Jedes Jahr kaufe ich ein bis zwei Paar neue. Sie sind alle aus der Frauenabteilung. Kurze Shorts für Männer gibt es nämlich nicht.»
MEIN MIKROFON
«Ich habe es 2001 gebraucht gekauft. Es ist total verbeult, weil ich es auf der Bühne immer herumschmeisse.»
MEIN LIEBLINGSPRODUKT
«VanilleGlace. Ich bin ein VanilleFreak und habe schon unzählige aus probiert. Diese hier gehört zu den besten.»
Meine Anfänge:
Meine Vorbild:
Bon Scott von AC/DC. Er hat eine Hammerstimme und viel Charisma. Meinen Sohn habe ich nach ihm benannt. Mein Tick:
Wenn ich ein Mikrofon sehe, muss ich reinsingen, egal, wo es steht und wem es gehört. Mein überwundener Tick:
Früher war kein Schaufenster sicher vor mir. Ich musste mich immer in jedem spiegelnden Glas stylen. Text: Claudia Langenegger Bilder: Anette Boutellier
MEIN LIEBLINGSLOOK
«Am liebsten bin ich füdliblutt. Und das nicht nur zu Hause in der Badewanne. Auf der Bühne zeige ich meinen Allerwer testen auch immer wieder. Etwas Exhibitionismus ge hört bei der Schau spielerei dazu.»
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MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 18. AUGUST 2014
THOMAS HOSTETTLER | 95
MEIN LIEBSTES REQUISIT
MEIN TÖFF
«Er bedeutet ein Stück Freiheit. Ich fahre gern aus, Touren über Pässe. Zur Arbeit nehme ich aber meist den Zug.»
«Mein Bohrschlaghammer. Er war schon in Lissabon, Paris und Berlin. Damit habe ich im Stück ‹Back to the Roots› im zweiten Akt das Bühnenbild zerlegt.»
MEINE ERSTE PLATTE
«Ich habe lange gewerweisst zwischen dieser und AC/DC. Ich habe mich für Boney M. entschieden. Weiss der Geier, warum.»
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«Die Punkrockband Biggerclub. Wir sind schnell, hart, laut, glamourös und sehr tanzbar. Wir sorgen für Stimmung. Uns bucht man sogar für Hochzeiten.»
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