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Migros magazin 33 2016 d lu

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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

MM33, 15.8.2016 | www.migrosmagazin.ch

Bundesrat Guy Parmelins Lieblingsorte am Genfersee Seite 16

Bild: Mischa Christen

«Landschaft des Jahres 2016»

Toni Herger liebt das Wildheuen an den Steilhängen des Urner Isenthals Seite 28 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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Zutaten: 400 g Pasta, z. B. Makkaroni oder Denti d’elefanti, Salz, 200 g Kochschinken oder Pancetta, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Erdnussöl, 1 Bund Schnittlauch, 2 Eier, 3 dl Halbrahm, 100 g Pecorino, Pfeffer Zubereitung: Pasta in Salzwasser al dente kochen, abgiessen und abtropfen lassen. Inzwischen Schinken in Quadrate à ca. 1 cm schneiden. Knoblauch dazupressen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. SchinkenKnoblauch-Mischung bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten braten. Schnittlauch fein schneiden. Eier, Rahm und Schnittlauch mischen. Pecorino an der Raffel dazureiben. Pasta zur Schinkenmischung geben, Rahm-Ei-Mix dazugiessen. Auf dem Herd nochmals erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Zubereitungszeit 30 Minuten Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 37 g Fett, 73 g Kohlenhydrate, 780 kcal/3200 kJ

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Rezept und Foto: www.saison.ch

Klassisch schmeckt’s am besten.


MM33, 15.8.2016 | 3

E Editorial

Menschen, die uns packen Es gibt Menschen, die haben eine Über­ zeugungskraft, die ihr Umfeld immer wieder in den Bann zieht. Persönlichkeiten, die begeistern, motivieren können. Die Visionen entwickeln und ihnen nachleben. Die Chan­ cen plastisch darstellen und Gefahren rela­ tivieren (oder wenigstens kleinreden) können. Leute wie Elon Musk, der Erfinder des Teslas. Sein unverbrüchlicher Optimismus, seine Power übertünchen spielend die Schwächen in seinen Konzepten. Auch ein Sir Richard Charles Nicholas Branson hatte zu seinen besten Zeiten diesen unerschütterlichen Optimismus, der ihn unter dem Label Virgin erst ein Musikimperium und dann eine Airline schaffen liess. Für den nicht einmal der Himmel «the limit» war, als er mit einem Ballon bis in die Stratosphäre aufstieg und die Erde umrundete.

Bild: Dan Cermak

Vielleicht ist es gerade die völlige Absenz von Visionen, der Mangel an Euphorie, der es Hillary Clinton als US­Präsidentschafts­ kandidatin zurzeit so schwer macht. Sie listet meist nüchtern Aufgaben auf, die es zu er­ ledigen gibt, skizziert mögliche Lösungswege, pragmatisch und überlegt. Das mag völlig zielführend sein – berauschend ist es nie. Der Schweizer Energieexperte, ETH­Pro­ fessor und Unternehmer Anton Gunzinger hat diese Aura. Diesen Glauben an das Gute im Menschen, in die Zukunft. Darin, dass wir unser aller Schicksal selber in der Hand haben. Der 60­Jährige, der vom US­Magazin «Time» einmal zu einem der «Leader des 21. Jahrhunderts» erkoren wurde, ist nicht der Strahle­ mann wie Richard Branson, aber was er sagt, ist fundiert und durchdacht. Wenn er die nachhaltige Energie­ zukunft der Schweiz skizziert, wenn er alle Probleme als lösbar erklärt, möchte man ihm fast glauben. Man möchte, dass er einmal recht behalten wird. Auch wenn man seine positive Sicht («Ist ein Solar­ kraftwerk gebaut, kostet es fast nichts mehr.») nicht ganz zu teilen vermag. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Menschen 6 Waffenland Schweiz Die Schweizer rüsten auf: Die Gesuche für Waffen­ erwerbsscheine nehmen zu 8 Paradies am Bodensee Besuch im Hüttenberg – dem schönsten Campingplatz der Schweiz 12 Mathematik-Genie Pascal Kaul misst sich in London mit den besten Kopfrechnern der Welt 15 Bänz Friedli Unser Kolumnist sinniert über duftende Souvenirs – und gesteht ein Delikt 16 Sommerserie – Teil 7 Bundesrat Guy Parmelin präsentiert seine Sehnsuchts­ orte am Genfersee 20 Anton Gunzinger Der ETH­Professor und IT­Unternehmer über

den wirtschaftlichen Segen der Energiewende

Migros-Welt 28 Heuen am Steilhang

Das Urner Isenthal ist «Landschaft des Jahres 2016» – das ist auch ein Verdienst des Wildheuers Toni Herger

12

62 Neues aus Ihrer Region Reportagen und News aus den Migros-Genossenschaften

Leben 69 Alltagsknigge

Wie reagieren, wenn man auf Dating­Sites Bekannte antrifft? 71 Familie Starkult ist bei Teenies normal. Aber es gibt einen Punkt, an dem es gefährlich wird 73 Beauty

Der Geruch des Sommers: Düfte, die es in sich haben 75 Glücksgriff Gewinnen Sie Gutscheine für Ferien im Hotel Altein in Arosa

37 Saisonküche

76 Kinder

32 Von uns. Von hier. 52 Säfte, fair produziert 53 Drinks mit viel Protein 54 Vitaminreiche Smoothies 55 Gewürz für Grillprofis 57 Candida: Beste Zahnpflege 59 Molfina: Sicher unterwegs 61 Schonender Weichspüler

79 Rätsel und Spiele 83 Impressum

Pikante Saftwurzel: Rettich gibt Speisen den Kick

Infografik: So funktionieren Ebbe und Flut

86 Meine Welt

Moderator Röbi Koller über die Rolle der Türkei in seinem Leben und seine Leidenschaft fürs Kochen

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


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Menschen MM33

Darauf freuen wir uns Helfen Spenden Sie wieder einmal! Am 19.8. ist der Uno-

Welttag der humanitären Hilfe. Captain Fantastic Nein, kein

Superheldenfilm. Vielmehr ein kleines Drama mit Viggo Mortensen um eine Aussteigerfamilie, die plötzlich mit der realen Welt konfrontiert wird. Ab 18.8. im Kino.

Unnützes Wissen

Von Pfunden und Kilos

Mein Bild der Woche «Sind wir hier in den Kulissen eines Science-Fiction-Films?

Bettina Oberli (43) ist Autorin

und Regisseurin von erfolgreichen Filmen wie «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd» und «Lovely Louise».

Im Palast eines grössenwahnsinnigen Diktators? In der Fantasie eines OpernBühnenbildners? Nein. Es handelt sich um eine Überbauung bei Paris, in der mehrheitlich Senioren leben. Diese ‹Grands Ensembles› wurden ab 1950 rund um die Stadt gebaut – als moderne Lösung für Wohnungsnot und Immigration. Sie wirken verrückt oder verspielt, als hätten sich die Architekten frei ausgetobt. Doch die futuristische Erscheinung trügt: Die Gebäude wurden billig gebaut und sind zusammen mit ihren Bewohnern alt geworden. Heute geben sie ein altmodisches Bild ab, zerfallen und werden die Zukunft nicht erleben, für die sie gedacht waren.»

Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade? Jens Brüggemann (37), Projektleiter Kommunikation, Zürich

a) «Krieg der Klone» von John Scalzi b) «Ein Feuer auf der Tiefe» von Vernor Vinge c) «Revelation Space» von Alastair Reynolds

Antwort c): Ich lese eigentlich alles. Science-Fiction mag ich besonders gern.

Bilder: Laurent Kronental, Bruno Bolinger, Keystone

Leseprobe

Der erste RonaldMcDonaldDarsteller wurde entlassen, weil er zu dick geworden war. Wird jemand übergewichtig, steigt bei seinen Freunden die Wahrscheinlichkeit, selbst dick zu werden, um 57 Prozent. Schlanke Nichtraucher kosten das Gesundheitssystem mehr als dicke Raucher. Dicke Menschen heiraten häufiger als dünne. Mollige Frauen werden von hungrigen Männern als attraktiver empfunden als von satten Männern. Quelle: Neon/Stern


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Halten Sie privaten Waffenbesitz für sinnvoll?

www.migmag.ch/ umfrage

Umfrage Letzte Woche fragten wir:

Diese Woche

Die Schweizer rüsten weiter auf Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den meisten Schusswaffen in Privatbesitz. Im letzten Jahr hat die Zahl der Gesuche für Waffenerwerbsscheine nochmals deutlich zugenommen. Ein Grund ist die Angst vor Terrorattacken. Text: Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller

Sind Sie vom PokémonVirus befallen? 7% Cooles Spiel, bin dabei – aber den Alltag verändert es nicht. 2% Ich bin regelrecht süchtig nach dem Game. 81% Nein, auf Strassen ins Smartphone starren und Monster suchen ist nicht mein Ding. 10% Was ist Pokémon Go? Bis jetzt hatte ich keine Ahnung.

Zahlen und Fakten

17%

3536

Gesuche gab es 2015 allein im Kanton Aargau, mehr als in jedem anderen Kanton.

3,4

Millionen Schusswaffen befanden sich 2014 laut der NGO Small Arms Survey in Genf in Schweizer Privatbesitz. Quellen: Kantonale Polizeidirektionen via «Blick», Small Arms Survey

Mehr Schusswaffen führen in der Regel zu mehr Toten – in der Schweiz vor allem bei Beziehungsdramen und Suiziden.

W

ie viele Schusswaffen in der Schweiz im Umlauf sind, weiss niemand so genau, denn registriert werden müssen sie erst seit 2008. Der Bundesrat ging 2015 in einer Schätzung von zwei Millionen aus. Die Nichtregierungsorganisation Small Arms Survey in Genf kam 2014 in einer Studie auf 3,4 Millionen. Das wäre die vierthöchste Waffendichte pro 100 Einwohner nach den USA, Serbien und Jemen. 2015 nun haben die kantonalen Polizeistellen eine deutliche

Zunahme von Gesuchen für Wafenerwerbsscheine registriert, landesweit sind sie gegenüber 2014 um 17,2 Prozent gestiegen. Wer über 18 Jahre alt und Schweizer oder Ausländer mit C-Bewilligung ist und keine mehrmaligen Vorstrafen hat, kann ein solches Gesuch stellen (abgesehen von Bürgern einiger weniger Staaten). Für die in diversen Medien zitierten Wafenhändler ist der Grund der Zunahme klar: Die Käufer kommen nicht zuletzt, «weil sie Angst vor Terrorattacken haben und sich schützen wollen»,

sagt Daniel Wyss aus Burgdorf BE in der Zeitung «Blick». Er ist Präsident des Schweizerischen Büchsenmacher- und Wafenfachhändlerverbands und hört Ähnliches auch von anderen Mitgliedern. Kritiker wiederum verweisen auf Statistiken und betonen, dass mehr Schusswafen im Land nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu mehr Toten führen. Das gilt für die USA ebenso wie die Schweiz, die in einem OECD-Report aus dem Jahr 2013 bei der Zahl der Schusswafentoten pro 100 000 Personen an vierter Stelle steht. MM

Bild: Fotolia

mehr Gesuche für einen Waffenerwerbsschein wurden in der Schweiz 2015 im Vergleich zum Vorjahr eingereicht – insgesamt 29 146.


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 7

Strassenumfrage

Martin Boess

«Wenn man sich aus Angst vor Terror bewaffnet, treibt das nur die Gewaltspirale an» Martin Boess, wie schätzen Sie diese Zahlen steigender Waffenkäufe ein? Steht dahinter tatsächlich eine wachsende Angst vor Terror? Es scheint eine plausible Erklärung zu sein; Büchsenmacher und einzelne Sicherheitsberater der Polizei hören solche Begründungen. Was könnten weitere Gründe sein? Die leichte Verfügbarkeit sowie neue Waffen, die Sportschützen und Waffenliebhaber gerne haben möchten. Aber damit lässt sich ein so starker Anstieg nicht erklären. Die Schweiz hatte ja schon bisher vergleichsweise viele Waffen in privaten Händen. Woher kommt das? Schweizer haben eine spezielle Beziehung zu ihren Waffen; das stammt aus der Zeit, wo noch jeder Mann im Militär war und alle ihre Waffen mit nach Hause nahmen und auch wussten, wie man mit ihnen umgeht. Insgesamt haben wir deshalb ähnlich viele Waffen bei Privaten wie in den USA oder in Südafrika, wo die Bevölkerung sehr stark bewaffnet ist. Aber es kommt zu vergleichsweise wenig Todesfällen durch sie. Wohl auch, weil ein Teil dieser Waffen seit Jahren kaum mehr funktionsfähig in irgendwelchen Kellern herumliegt. Wobei die Schweiz verglichen mit anderen OECD-Staaten eine hohe Zahl an Schusswaffentoten hat. Ein grosser Anteil davon dürften allerdings Suizide sein – die Schweiz ist weltweit einsame Spitze bei Selbsttötungen mit Schusswaffen. Eine weitere wichtige Kategorie sind Beziehungsdramen. Was in der Schweiz selten ist, sind Gewaltakte mit Schusswaffen, bei denen sich Täter und Opfer nicht kennen. Machen mehr Menschen mit Waffen ein Land sicherer? Ganz klar nicht. Jede Waffe, die im Umlauf ist, ist eine zuviel, das zeigt auch die Statistik der Schusswaffentoten. Wenn man sich aus Angst vor Räubern oder Terror bewaffnet, treibt

Haben Sie schon überlegt, eine Waffe zu kaufen?

das nur die Gewaltspirale an. Es gibt deshalb Polizeikorps, die Gesuche verweigern, wenn ein Antragsteller als Grund Unsicherheit angibt, weil es die Lage eher gefährlicher macht. Viele glauben aber, mit einer Waffe seien sie sicherer. Das ist ein Trugschluss. Es braucht enorm viel Übung, eine Waffe in einer Notsituation einzusetzen. Man muss sie blind und blitzschnell richtig verwenden, dazu muss sie nicht nur geladen und greifbar sein, sondern man muss die Situation trotz Panik richtig einschätzen. Das schaffen die wenigsten. Eine Waffe zu haben, macht nicht sicherer. Gescheiter ist es, zum Telefon zu greifen und die Polizei zu alarmieren. Wieso ist das vielen so schwer zu vermitteln? Die Mentalität, die dahinter steht, wird in den USA vorgelebt. Die Idee, sich aus der Distanz gegen eine Bedrohung wehren zu können, ist sehr verführerisch. Nur stimmt sie nicht. Sind Ihnen Fälle bekannt, wo sich jemand so schützen konnte? Persönlich nicht. In den Medien liest man es ab und zu, aber eher selten. Wie stark bedroht der Terror die Menschen hier im Vergleich zu anderen Formen der Kriminalität? Die potenzielle Bedrohung durch Terrorismus hat wohl zugenommen, aber steht in keinem Verhältnis zu anderen Gefahren: Häusliche Gewalt passiert tagtäglich und hat schwere Folgen; auch Einbrüche und Raub können stark belasten. Was raten Sie dem Einzelnen, um sich vor Gefahren zu schützen? Der Terror löst auch deshalb Ängste aus, weil es kaum Wege gibt, sich davor zuverlässig zu schützen. Am besten lebt man weiter, wie wenn nichts wäre. Zur Prävention von Delikten wie häusliche Gewalt oder Einbrüche findet man auf unserer Website viele nützliche Tipps. MM

Martin Boess (51) ist Leiter der Schweizerischen Kriminalprävention. Informationen und Tipps: http://skppsc.ch

Tamara Funck (26), Studentin, Basel: «Nein. Ich sehe nicht ein,

warum. Ich besitze nicht einmal einen Pfefferspray. Jede Waffe, die ich bei mir hätte, könnte gegen mich verwendet werden.»

Jakob Stadelmann (83), Rentner, Bazenheid SG: «Nein, nicht mehr

in meinem Alter. Aber ich kann das Aufrüsten der Verängstigten verstehen. Ob es was bringt, ist fraglich. Mit mehr Waffen kann mehr passieren.»

Ramani Xhaevahir (22), Dach­ decker, Solothurn: «Ich würde mir

keine Waffe zulegen. Das gehört sich hier nicht. Wir sind ein kleines, harmloses Land ohne Negativschlagzeilen. Die Gefahren sind überschaubar.»


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Camping HĂźttenberg

Das Paradies liegt am Bodensee Der Camping HĂźttenberg ist der beste Campingplatz der Schweiz. Zumindest, wenn man den Usern von Camping.info glaubt. Das Portal ist eine der meistbesuchten Camping-Websites Europas. Ein Augenschein in Eschenz TG. Text: Andrea Freiermuth

Bilder: Daniel Ammann


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 9

Die schönsten Campingplätze der Schweiz www.migmag.ch/ camping-rating

Raoul (47), Tanja (48) und Simon (16) Lichtenecker Ein Fluchtort für Stadtzürcher: Das Ehepaar Lichtenecker verbringt fast jedes schöne Wochenende in Hüttenberg.

Werken mit Seeblick: So ein Paradies, sei es noch so klein, will gepflegt sein.

B

ienen summen und Vögel zwitschern. Es riecht nach frisch gebrühtem Kaffee. Und der Bodensee glitzert im Mor­ genlicht. Das Leben auf dem Camping Hüttenberg in Eschenz TG erwacht. Hier ein Mann, der den Klapptisch vor dem Wohn­ wagen deckt. Da ein Kleinkind, das im Pyjama über den Rasen tapst. Dort eine Frau, die sich vor ihrem Häuschen streckt. Der Camping Hüttenberg ist nicht irgendein Campingplatz. Er gilt als bester der Schweiz. Zumindest, wenn man den Bewertungen der User von Camping.info glaubt. Das Inter­ netportal ist eine der meist­ besuchten Camping­Seiten Europas und erstellt jährlich ein Rating. Der Camping in Eschenz hat es wiederholt als einziger Schweizer Platz in die Top 100 geschafft. Letztes Jahr haben über 200 Gäste eine Bewertung abgegeben und Hüttenberg auf Platz 46 gehievt. Sehr zu­ frieden sind die Camper mit der Sauberkeit der Anlage, der Freundlichkeit der Be­ treiberfamilie und der Infra­ struktur. Das Ehepaar Meier führt den Betrieb in dritter Generation. Die Grosseltern von Marcel Meier (42) waren Bauern und begannen 1964, erste Parzellen an Wohnwagenbesitzer zu ver­ mieten. Die Eltern setzten dann ganz auf den Campingplatz. Und 2012 übernahm Sohn Marcel mit

seiner Frau Manuela (38) das Geschäft. Seit der Übernahme haben sie die Anzahl Touristen­ plätze erhöht und neun hübsche Häuschen zum Mieten gebaut. Wie erklärt sich der gelernte Maschinenkonstrukteur Meier das gute Abschneiden im Rating? «Wir gehen auf die Wünsche der Leute ein und haben zum Beispiel die Beleuch­ tung verbessert.» Und klar, er habe seine Gäste auch drum gebeten, teilzunehmen. Aber damit lasse sich das Ranking nicht manipulieren: «Wären die Gäste nicht zufrieden, hätten sie nicht so viele Sterne verteilt.» Mehr Dauermieter als Touristen

Die Familie Zgraggen aus Spirin­ gen UR hat ihren Wohnwagen für zehn Tage vor Ort parkiert. Es ist schon das dritte Mal, dass Daniel (44), Anita (40), Gilles (12) und Lucy (10) Ferien in Eschenz verbringen: «Die Aus­ zeichnung war nicht ausschlag­ gebend für die Wahl. Für uns ist der Aufenthalt in Hüttenberg unter anderem ein Familien­ treffen. Meine Schwägerinnen haben einen Festplatz hier», erzählt Anita Zgraggen. Die Dauermieter sind in Hüttenberg in der Überzahl: Von den 330 Plätzen sind bloss 60 für Touristen reserviert. Seit über 20 Jahren fix installiert sind etwa Raoul (47) und Tanja (48) Lichtenecker aus Zürich: «Hüttenberg ist meine zweite Heimat, schon meine Eltern


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Daniel (44), Anita (40), Gilles (12) und Lucy (10) Zgraggen Familientreffen auf dem Campingplatz: Schwägerinnen, Schwestern und Cousins sind auch da.

Marcel (42), Alissia (10) und Manuela (38) Meier Die Betreiber: Familie Meier führt den Betrieb in dritter Generation. Zu mieten gibt es auch die Podhouses aus Holz.

kamen her und haben auch heu­ te noch einen Standplatz hier», erzählt Raoul Lichtenecker. Das Paar verbringt in der warmen Jahreszeit fast jedes schöne Wochenende in der Ostschweiz. Der Campingplatz ist für die beiden der perfekte Ausgleich zur Stadt. Früher waren auch die drei Söhne immer mit dabei: «Als Kind ist das hier ein Paradies. Da war immer was los. Jetzt gibt es weniger Gleich­ altrige, für Teenager ist es hier halt nicht so interessant», er­ klärt Simon (16). Daran könne auch der Jugendraum mit Dart­ board, Fernsehen und Töggeli­ kasten nichts ändern. Und wie erklären sich die Lichteneckers das gute Rating? «Meiers halten die Anlage super in Schuss und haben auch immer wieder in Neuerungen investiert.» Dazu würden sie auch soziale Aktivitäten fördern und etwa Boccia­ oder Lotto­

Turniere veranstalten. Wie die Mehrzahl der Dauermieter wohnt Familie Lichtenecker in einem Wohnwagen, den sie mit einem Holzvorbau erweiterten. Es gibt jedoch auch Mieter, die sich ein richtiges Häuschen auf ihre Parzelle gebaut haben. Wie etwa Erika Schmalz (76), die seit 37 Jahren nach Hüttenberg kommt. Ihr Haus bietet Schlaf­ plätze für fünf Personen und eine komplett ausgebaute Küche. Freude hat die Rentnerin auch an ihrem Garten. Von Anfang Mai bis Ende Oktober wohnt Erika Schmalz fast ausschliesslich auf dem Camping. Gemeldet ist sie in Frauenfeld TG, wo sie an einer Durchgangsstrasse in einer Miet­ wohnung lebt. Viele Rentner und Gartenzwerge

Das Durchschnittsalter am Hüttenberg liegt unter der Wo­ che und in der Nebensaison bei 60 plus, darunter sind viele

Rentner. Was auffällt, ist auch die hohe Population an Garten­ zwergen. Zudem haben viele Hütten eine Satellitenschüssel auf dem Dach und im Garten einen Mast mit der Schweizer­ oder der Kantonsfahne. Die parallel angelegten Gassen zwischen den Parzellen heissen etwa «Röstiweg», «Chlütterli­ weg» oder «Lumpengasse» – man ahnt, das in Letzterer wohl die ganz Verwegenen wohnen. Camper wie die Familie Am­ mann aus Felben­Wellhausen TG sind in Hüttenberg eher Exoten: Corinne (40) und Mar­ tin (41) sind mit Cédric (8) und Loric (4) zu Fuss angekommen. Vier Stunden waren sie mit zwei Rucksäcken à 26 und 18 Kilo­ gramm unterwegs. Im Gepäck: Zelt, Kocher, Schlafsäcke und die Plüschtiere der Kinder: «Wir sind am Testwandern. Im Dezember wollen wir für vier Monate durch Neuseeland

reisen», sagt Corinne Ammann. Den Camping Hüttenberg hät­ ten sie vor allem wegen seiner Nähe zu ihrem Wohnort ge­ wählt. «Die Leute sind sehr nett hier, aber ich habe eigentlich eine andere Auffassung von Camping: Die meisten haben ihren ganzen Haushalt dabei, das ist nicht mein Ding.» Das Paradies will gepflegt sein

Im Vergleich zum Zeltlager von Ammanns mutet das Häuschen von Ehepaar Ferber fast wie eine Villa an. Es ist mit 42 Quadrat­ metern Wohnfläche eines der grössten Objekte auf dem Platz. Ihr «Sunneblick» ist sogar an die Kanalisation angeschlossen, hat fliessendes Wasser, Dusche und Toilette. Ruth (60) und Richard (70) haben gleich zwei Parzellen gepachtet. Sie besitzen eine Wohnung in Thalheim an der Thur ZH, verbringen ihre Frei­ zeit aber am liebsten in ihrem


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Corinne (40), Martin (41), Cédric (8) und Loric (4) Ammann Exoten ohne Auto: Familie Ammann ist zu Fuss angereist. Der Platz im Rucksack ist beschränkt. Die Kuscheltiere der Kinder durften aber trotzdem mit.

Erika Schmalz (76) Die Frauenfelderin kommt seit 37 Jahren nach Hüttenberg. Von Anfang Mai bis Ende Oktober lebt sie praktisch auf dem Campingplatz und pflegt mit viel Herz ihren kleinen Garten.

Garten auf dem Camping. Alles darin ist perfekt arrangiert: Die Blumen sind mit einem Schneckenzaun vom Rasen abgetrennt, zwischen den Steinen sprudelt ein künstliches Bächlein, und die Platten, auf dem die Lounge aus Rattanimitat steht, sind lückenlos ineinander gefügt. Wildes hat hier keine Chance. Überhaupt: Wenn die Bewohner des Campingplatzes Hüttenberg nicht gerade im Klappstuhl

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sitzen oder mit ihren Nachbarn plaudern, sind sie meist am Unkrautjäten, Rasenmähen oder irgendetwas am Reparieren – so ein Paradies, und sei es noch so klein, will gepflegt sein. Punkt 12 Uhr verstummt das Rattern und Hämmern: Zwischen 12 und 14 Uhr herrscht Mittagsruhe. Es gibt noch andere Regeln: Wer zwischen 22 und 8 Uhr morgens ankommt, muss das Auto draussen lassen, die

Hecken dürfen nicht höher als 1,40 Meter sein, und im Pool darf nach 20 Uhr nicht mehr gebadet werden. «Die Leute hier sind extrem diszipliniert. Auch weil die Besitzer auf die Einhaltung der Camping-Ordnung achten», sagt Richard Ferber. Das sei sicher mit ein Grund, warum Hüttenberg im Rating so gut abgeschnitten habe. «Regeln sind wichtig, wenn man so nahe beieinander wohnt.» MM

Das Rating

Clevere Kriterien Das Camping.infoRating ist eine reine Publikumsbewertung, das heisst, einzig die Einschätzung der Camper zählt. Die Seite kam im vergangenen Jahr auf mehr als 12 Millionen Besuche und ist eine der führenden Camping-Websites Europas. Beim Rating fliesst nicht nur die Durchschnittsbewertung der Gäste ein, es erfolgt auch eine Gewichtung nach der Vertrauenswürdigkeit des Bewerters. Je mehr Bewertungen ein Camper abgegeben hat, je nützlicher seine Bewertungen von anderen Usern eingestuft werden, je mehr er in seinem Profil von sich selbst preisgibt, desto vertrauenswürdiger ist seine Einstufung durch Camping.info.


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Die Wurzel von 2352,25? Pascal Kaul weiss es in anderthalb Sekunden: 48,5.


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Video: Pascal Kaul beim schnellen Rechnen

Pascal Kaul

Meister im Wurzelziehen

www.migmag.ch/ kopfrechner

Pascal Kaul rechnet schneller im Kopf, als andere am Computer Zahlen tippen können. An der Weltmeisterschaft im Kopfrechnen in London misst sich der 53-jährige Versicherungsmathematiker als einziger Schweizer mit den Allerbesten seiner Disziplin. Text: Yvette Hettinger

S

tundenlang Kopfrechnen, unter Zeitdruck und im Beisein von 20 bis 30 Konkurrenten: Durchschnittlich begabte Menschen würden lieber den Estrich entrümpeln, als sich so einer Situation stellen. Pascal Kaul (53) macht das Spass. Er liebt es, sich mit Quadratwurzeln, Kalender- und Bruchrechnen, Primfaktorenzerlegung und Zahlensystemen herumzuschlagen und zu sehen, wer am Ende mehr Aufgaben richtig gelöst hat – er oder die anderen Kopfrechner, die allesamt zu den schnellsten der Welt gehören. Vor zwei Jahren ging Kaul als zweitbester der Kategorie Wurzelrechnen aus der WM in Dresden (D) hervor. Er musste sich nur von einer 13-jährigen Inderin geschlagen geben. Kommende Woche will er es wieder wissen, dann tritt er als einziger Schweizer in London an der Mind Sports Olympiad an, wie sich die Weltmeisterschaft im Kopfrechnen nennt. Am 23. August gibts ein sogenanntes Blitzturnier, in denen es vier Mal 100 Aufgaben in je 25 Minuten zu lösen gilt, plus tags darauf dreieinhalb Stunden lang Kopfrechnen, 250 Aufgaben aus 15 Bereichen. «Eine schöne Herausforderung», wie Kaul sagt. Nächste Station ist Bielefeld (D), wo sich Kaul im September in einzelnen Disziplinen jeweils zehnminütigen Aufgabenblöcken stellt. Und so ist er jetzt am Üben, wann immer sich ein paar freie Minuten ergeben. Er lernt etwa Quadrat- und Kubikzahlen auswendig, um sie im Wettkampf schneller radizieren zu können. Die Wurzel von 2352,25? Kaul weiss es innerhalb von anderthalb Sekunden: 48,5. Bei den Kubikwurzeln wirds auch für ihn etwas schwieriger, das sind die Zahlen mit der kleinen

Bild: Dan Cermak

Drei rechts oben. Bis zur achten Wurzel gehen die Aufgaben an der WM. Da gilt es zum Beispiel herauszufinden, welche Zahl man siebenmal mit sich selber multipliziert hat, um 78 125 zu bekommen. In diesem Fall ist das Ergebnis 5 (hoch 7). Für diese Operationen lernt Pascal Kaul möglichst viele Logarithmen auswendig, zum Beispiel den Zehnerlogarithmus von 1000 gleich 3 – denn 10 hoch 3 gleich 1000. Das hilft beim Wurzelziehen, etwa wenn es heisst: 4,5 hoch welche Zahl ergibt 168 151? Es ist 8. Unzählige solcher Kennzahlen quetscht Pascal Kaul allein fürs Wurzelrechnen in seinen Kopf. Hinzu kommen Kennziffern für andere Rechenoperationen sowie das Repetieren von Additionen, Multiplikationen oder Kalenderrechnen. Zwei Stunden pro Tag trainiert Pascal Kaul zurzeit, oft allein zu Hause, aber auch unterwegs im Zug und im Bus: «Wenn ich sowieso dasitzen muss, kann ich auch die Zeit nutzen», sagt er. Bereits als Vierjähriger ein Toprechner

Schon der kleine Pascal hat gut und gerne gerechnet und als Vierjähriger die ersten Quadratwurzeln gezogen. Mathematiklehrer war mal ein mögliches Berufsziel, er wurde dann aber von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, natürlich im Rechnungswesen. Dort kann er Summen schneller errechnen, als andere die Zahlen in den Computer eintippen. Mehr Lohn oder kürzere Arbeitstage gibts deswegen nicht. Dafür hat der Schnellrechner Vorteile im Privatleben. Etwa beim Jassen, wo er sich Karten gut merken und blitzschnell einschätzen kann, was Trumpf werden soll.

Kaufangebote, Fremdwährungspreise, Wirtschaftskennzahlen – das alles kann er fix vergleichen, einschätzen, analyiseren. Unlogische Regeln nerven

«Es ist eine Begabung», sagt Kaul achselzuckend, «eine etwas einseitige.» Technisch sei er denkbar untalentiert, und Geometrie kapiere er nicht. Seine Frau, von Beruf Hochbauzeichnerin, sei deshalb eine optimale Ergänzung. Das Schlimmste aber sei das Schönschreiben. In der Schule konnten seine Gspänli nicht mal in Mathe von ihm abschreiben, weil er so unleserlich krakelte. «Dafür bin ich sprachlich nicht ganz untalentiert.» Grundsätzlich ist er allem zugetan, was logisch aufgebaut ist. Darum befasst er sich in der Freizeit gerne mit Auslegungen von alten Schriften, dem ersten Buch Mose etwa, «da gehts ja auch oft um Zahlen». Umgekehrt ärgern ihn unlogische Regeln: Gesetze, die keinen Sinn machen und andere Willkür. Oder Klaubereien um Beträge, über die zu streiten sich nicht lohnt – was allerdings meist niemand so schnell erkennt wie er. Die Schnelligkeit seines Gehirns hilft dem mehrfachen Schweizer Badminton-Meister auch im Sport und umgekehrt. «Körperliche Gesundheit macht auch das Hirn fit», ist er überzeugt. Und er will noch fitter werden, weshalb er ständig nach neuen Techniken sucht. Das höhere Wurzelrechnen etwa hat er sich erst vor zwei Jahren für die WM so richtig angeeignet. Ebenfalls eine neuere Herausforderung ist das Multiplizieren von drei- mit fünfstelligen Zahlen. Also feilt Kaul hier noch an effizienten Methoden. Wenn die sitzen, rechnet er sich für London gute Chancen aus. MM


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Francine Jordi 1. Tag, Donnerstag 8. Dezember 2016 – Anreise Vom gewählten Einsteigeort geht es via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Kitzbühel im schönen Tirol. Hier werden wir von der Küche unseres Hotels bereits mit dem Nachtessen erwartet.

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Zillertalbahn im Märchenland

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2. Tag, Freitag 9. Dezember 2016 – Advent auf Gut Aiderbichl, Christkindlmärkte in Salzburg & Adventskonzert Unser heutige Besuch auf dem idyllisch gelegenen Gut Aiderbichl wird Sie begeistern! Der renommierte Gutshof dient als Zufluchtsort für Tiere, die sich in einer aussichtslosen Situation befanden. Beim geführten Rundgang über den Hof er fahren Sie viel Wissenswertes und berührende Tiergeschichten! Später geht es weiter für einen kurzen Abstecher nach Salzburg. Die Stadt erstrahlt im festlichen Weihnachtskleid und erwartet uns mit seinen bekannten Christkindlmärkten in der schönen Altstadt. Schlendern Sie beim Duft von Lebkuchen und Glühwein durch die verschiedenen Stände und lassen Sie sich verführen! Am Abend begrüsst uns Francine Jordi zum ersten Teil der 5. Volksmusik- Reisen Advents-Gala im schönen Kongresszentrum in Kitzbühel! Freuen Sie sich auf einen exklusiven und romantischen Abend mi vielen Hits und bekannten Weihnachtsliedern! Danach Nachtessen im Hotel.

3. Tag, Samstag 10. Dezember 2016 – Zillertalbahn, Erlebnissennerei & Hansi Hinterseer Gleich nach dem Frühstück haben wir für Sie eine Fahrt mit der legendären Zillertalbahn reserviert. Mit der nostalgischen Lok dampfen Sie von Fügen nach Mayrhofen und können dabei die wunderschöne Winterlandschaft und die umliegende Bergwelt in vollen Zügen geniessen. Dazu genissen wir einen wärmenden Schnaps und stimmungsvolle Musik. In Mayrhofen besuchen wir die bekannte Erlebnis- Sennerei, wo wir in die Kunst des Käsemachens eingeweiht werden. Als Stärkung wird uns danach ein echter Zillertaler Käseteller mit frischer Sennereibutter und Holzofenbrot serviert – guten Appetit! Nach einem frühen Nachtessen im Hotel erwartet uns am Abend dann mit dem Konzert von Superstar und Lokalmatador Hansi Hintersser der ganz grosse Höhepunkt dieser Reise. Geniessen Sie die einmalige Gelegenheit Hansi Hinterseer im fast schon privaten Rahmen zu erleben. 4. Tag, Sonntag 11. Dezember 2016 – Heimreise Mit vielen unvergesslichen Adventseindrücken treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region Kitzbüheler Alpen und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendessen im Rahmen der Halbpension ✓ Besuch des Christkindlmarkt in Salzburg ✓ Eintritt & Führung Gut Aiderbichl inkl. Adventsmarkt ✓ Fahrt mit der der Zillertalbahn von Fügen nach Mayrhofen inkl. Schnaps & Musik ✓ Eintritt und Führung Erlebnissennerei Mayrhofen inkl. Verkostung ✓ Zillertaler Käseteller mit frischer Sennereibutter & Holzofenbrot ✓ Eintritt und reservierte Sitzplätze zum exklusiven Adventskonzert von Francine Jordi am 9.12.2016 in Kitzbühel (Kat. 2) ✓ Eintritt und reservierte Sitzplätze zum exklusiven Weihnachtskonzert von Hansi Hinterseer am 10.12.2016 in Kitzbühel (Kat. 2) ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

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Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 90.Zuschlag Kat 1: Fr. 60.- (für beide Konzerte zusammen) Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Biel, Diepoldsau, Luzern, Olten, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur, Wil SG oder Zürich Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 15

S Bänz Friedli

Der Duft der Durian Souvenirs? Sie! Ich kenne einen, der klaut überall Biergläser, seine Sammlung umfasst Brauhäuser aller Kontinente. Das wäre nicht so mein Stil, mir ist nicht wohl beim Stehlen und sei es nur dem Mitlaufenlassen eines Wirtshausglases, was ja als Kavaliers­ delikt gilt. Lieber behalte ich Gerüche in Erinnerung.

O ja! Jeder Ort hat seinen Geruch. Ich weiss noch, wie es bei Götti roch. Es liegt Jahrzehnte zurück, dass ich bei ihm in den Ferien war, aber der Geruch in einem der Zimmer – es war ein Bastel­, Näh­ und Malatelier – ist präsent. Keine Ahnung, ob er von einem Lack, einem Putzmittel, einer Farbe herrührte. Steigt er mir heute irgend­ wo in die Nase, bin ich sogleich im Haus meines Göttis und sehe ihn vor mir, den Gütigen, der mir damals den Indianer­ Tomahawk schnitzte, auf den ich so stolz war, bis ein Nachbarskind vorschlug, das Kriegs­ beil zu begraben. Und danach fand ich den Tomahawk nie mehr …

Bänz Friedli (51)

gesteht ein Delikt.

Sehen Sie? Schon drifte ich ab in alte Geschichten. Wegen eines Dufts. Mag sein, dass man heutzutage dank Google Earth binnen Sekunden überallhin auf der Welt gelangt, optisch. Aber das heisst noch lange nicht, dass man dort gewesen ist. Weil man die Luftfeuchtigkeit nicht gespürt, die Geräusche nicht gehört, die Gerüche nicht wahrgenommen hat. Zum Beispiel Durian.

Die Frucht mit der stacheligen Schale, die so unglaublich stinkt. Rieche ich sie in einem Delikatessengeschäft, bin ich zurückversetzt ins Jahr 1992, nach Indonesien, höre ich die Marktschreier und sehe, wie tropischer Regen auf den Schotterplatz prasselt. Man kann einen Flecken Erde im Internet an­ schauen. Aber nicht riechen, dachte ich stets. Bis mir ein Tourismusfachmann verriet, doch, das sei der letzte Schrei an Ferienmes­ sen: Rundumprojektionen von Landschaften samt örtlichen Temperaturen und Gerüchen. «Dank dieser Simulation befindet man sich dann förmlich an dem Ort», schwärmte er. Gerüche? Mich warf letzten Sonntag etwas anderes in die Kindheit zurück: ein Glas. In einem Hipster­Restaurant in Lugano, dessen Inventar aus zweiter Hand stammt: Zerkratzte Tische, gebrauchtes Geschirr und Gläser aller Art, teils schon stumpf, ver­ strömen einen Brocki­Charme, der dem erst vor Kurzem eröffneten Lokal Patina verlei­ hen und dem Gast Wohligkeit vermitteln soll. Und wie das bei mir gelang! Das dickwandige Trinkglas mit den pyramidenförmigen Quadraten und der Kristallblume im Boden … Als Bub trank ich nur aus solchen Gläsern. Darin verkaufte die Migros in den 1970er­ Jahren Senf. Einmal geleert, dienten sie als Trinkgläser. Sobald ich eines erblicke, rieche ich Mutters Curryreis! Ich gab den Luganesi mehr als zwanzig Franken Trinkgeld. Aber das Glas habe ich mitgenommen. MM

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In den Reben: Die schönsten Ausflugsziele

16 | MM33, 15.8.2016 | MENSCHEN

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Serie: Ferien vor der Haustür (Teil 7 - Schluss)

«Très belle vue, très bon vin»

Bundesrat Guy Parmelin (56) fühlt sich pudelwohl in Bursins VD. Kein Wunder, hier hat er seine Wurzeln: Die Parmelins leben seit dem 16. Jahrhundert in dem kleinen Dorf im Weingebiet La Côte. Et voilà – die bundesrätlichen Tipps für Ausflüge rund um den Genfersee. Text: Reto E. Wild

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er Winzer und langjährige Waadtländer Nationalrat Guy Parmelin (56) aus Bursins VD hat zu Beginn dieses Jahres eine neue Herausforderung angenommen – als Bundesrat in Bern. «Seither ist es zeitlich schwierig für mich, wenigstens am Wochenende nach Bursins zurückzukehren. Hier wurde ich geboren, hier habe ich meine Wurzeln.» Die Familie Parmelin lebt schon seit 1558 in diesem Dorf oberhalb des Genfersees. Seine heimatliche Scholle biete alles, was man sich nur wünschen könne, sagt der SVP-Verteidigungsminister: eine schöne Gegend mit Acker- und Rebbau, den See, das Gebirge des Juras und gute Restaurants. In der Deutschschweiz sei das noch immer zu wenig bekannt, findet der Liebhaber von regionalen Chasselas- und Gamaret-Weinen.

Bilder: Nicolas Righetti

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Bursins

1 Signal de Bougy

«Unser Dorf reicht bis zum Vallée de Joux. Der Käser Olivier Humbert fabriziert hier seinen preisgekrönten Gruyère. Am Montag nach dem Bettag sowie am Pfingstmontag gibt es in Bursins einen grossen Markt, wo man auch diesen Käse kaufen kann.»

«Zum Erholungspark auf dem Signal de Bougy ging ich oft als Kind. Der Minigolfplatz ist ideal für Familien und junge Leute. Von hier aus bietet sich auch eine schöne Aussicht auf den Genfersee und die Savoyer Alpen.»

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2 Restaurants in Bursins

«Beide Restaurants in unserem Dorf sind gut. In der ‹Auberge du Soleil› (Bild) mit ihrem sympathischen Patron esse ich im Herbst gerne Wild, Pfifferlinge oder Steinpilze. Das etwas in der Höhe gelegene ‹L’Union› hat eine traditionelle Küche mit schöner Terrasse. Probieren Sie die Käsespezialität Malakoff – ein Geheimrezept!»

Bild: Philippe Krauer

3 Esplanade Mont-sur-Rolle

«Das ist ein Aussichtspunkt, der eine wunderschöne Sicht auf Rebberge und den Genfersee bietet. Bei klarem Wetter kann man vom Jet d’eau in Genf bis ins Unterwallis

blicken. Nur ein paar Meter entfernt befindet sich der Caveau des vignerons von Mont-sur-Rolle, der jeweils freitags, samstags und sonntags von März bis Dezember geöffnet ist.» 4 Seeuferweg am Genfersee

«Vom Schloss in Rolle, vorbei am bewaldeten Eiland Île de la Harpe, führt ein gemütlicher Seeuferweg entlang dem Lac Léman bis zum Casino. Dort geniesse ich manchmal einen Eiskaffee. Im Schloss habe ich übrigens zwei Jahre meiner Sekundarschulzeit verbracht.» 5 Château de Châtagneréaz «Très belle vue, très beau domaine, très bon vin: Der mit Viognier angereicherte Chasselas dieses Weinguts in Tartegnin sowie die rote Assemblage auf GamayBasis sind exzellent – die Aussicht ist es ebenso. Wer das Château besuchen und die Weine degustieren will, sollte vorher anrufen.»


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Mädchen als zweifache Opfer

Fotos : Alexandra Wey

Die Bevölkerung in Frankas Heimat Nord-Uganda litt jahrelang unter dem Krieg zwischen der Lord’s Resistance Army und der ugandischen Armee. Die Kinder gehörten zu den ersten Opfern dieses Konflikts. Sie wurden als Kindersoldaten rekrutiert, die Mädchen als Sexsklavinnen der Kommandanten missbraucht.

Franka (17) blickt selbstbewusst in die Zukunft Franka hat endlich wieder Freude am Leben. Die junge Mutter von Flexy (15 Monate) lebt in Nord-Uganda. Nachdem sie die Schule abbrechen musste und der Vater ihres Kindes sie verlassen hatte, wurde Franka krank. Heute ist sie ein strahlendes junges Mädchen und eine liebevolle Mutter – und sie lernt einen Beruf, der ihr hilft, der Armutsfalle zu entkommen. Eine Ausbildung als Köchin zu machen, zu lernen und in ihrem Beruf zu arbeiten: Das sind Frankas Ziele. Die 17-Jährige sprudelt vor Energie, sie hat den Kopf voller Pläne. Und das sieht man. Seit sie vor wenigen Monaten ihre Berufsausbildung an der Nwoya Girls Academy aufgenommen hat, ist Franka regelrecht aufgeblüht. Dass sie in ihrem jungen Alter schon ein Kind hat, belastet sie nicht mehr. Es macht sie glücklich, dass sie mehrmals am Tag zwischen den Schulstunden nach ihrem kleinen Sohn Flexy schauen kann.

Erfahren Sie mehr über Franka und ihren Sohn: www.dasrichtigetun.caritas.ch

Ist in Uganda ein Mädchen schwanger, wird es sofort von der Schule ausgeschlossen. Es gibt zwar kein entsprechendes Gesetz, aber der soziale Druck ist sehr gross. Die ugandischen Familien haben oft nur sehr wenig Geld. So müssen die Mädchen beim Schulbesuch und dem Erlernen eines Berufs zurückstehen. Der Krieg ist zwar vorbei, aber immer noch werden junge Mädchen zu Kinderarbeit oder Prostitution gezwungen, sie werden zwangsverheiratet und viel zu früh schwanger. So werden sie systematisch von der Gesellschaft ausgeschlossen und sind gleich zweifach Opfer.

Es ist noch nicht lange her, da hatte Franka weder Perspektiven noch eine Zukunft. Frankas Mutter ist sehr arm und musste deshalb ihre Tochter aus der Schule nehmen. Als Franka schwanger wurde, verliess der Vater ihres Kindes sie sofort. Kurz nach der Geburt von Flexy hörte Frankas Mutter im lokalen Radio einen Bericht über die Nwoya Girls Academy. Sie zögerte keine Sekunde. Flexy war gerade einmal eine Woche alt, als Franka und ihre Mutter vor den Türen der Schule standen. Inzwischen ist Frankas herziges Baby das Maskottchen der Schule und Franka eine der meistgeschätzten Schülerinnen. Trotz der strikten Disziplin im Internat, dem frühen Aufstehen und dem strengen Tagesprogramm mit theoretischem und praktischem Unterricht würde Franka ihr jetziges Leben gegen nichts auf der Welt eintauschen. «Sobald ich meine Ausbildung beendet habe, eröffne ich mein eigenes Restaurant. So kann ich meine Mutter unterstützen und alle meine Geschwister können in die Schule gehen», erzählt Franka. Ihre Augen strahlen, wenn sie über ihre Zukunft spricht.

Nur wenn sie zur Schule gehen und eine Berufsausbildung machen dürfen, können die Mädchen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen – und der Spirale aus Armut und Abhängigkeit entkommen. Caritas unterstützt sie dabei. Spendenkonto: 60-7000-4 Für Online-Spenden: www.caritas.ch/uganda


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 19

Leserforum MM32: Dossier Schulanfang

«Ich wundere mich immer wieder, dass aus uns was geworden ist» Ich hatte in der 1. bis 4. Klasse einen Schulweg von 20 Minuten durch den Wald. In der Sekundarschule begann der Unterricht um 7.15 Uhr. Der Schulweg dauerte im Sommer 45 Minuten und im Winter bis zu einer Stunde. Über den Mittag hatten wir zwei Stunden Pause, da blieben gerade mal 25 Minuten fürs Essen. Ich wundere mich immer wieder, dass aus uns doch noch was geworden ist.

Die Furrer-Kinder aus dem luzernischen Romoos auf dem Weg zur Schule

Das «erschreckende» Ein­ schulungserlebnis von Hans Schneeberger hat ihn immerhin bis zum Chefredaktor des Migros-Magazins gebracht. Für viele Eltern eine Beruhigung, die ihre Kinder auf dem heutigen, nicht leichten Schulalltag begleiten müssen. Karin Golz, via E-Mail Für handwerklich begabte Jungs, die gerne mit den Händen schaffen und nichts damit

Online

Ferien in den Bergen Das Hotel Bella Vista im Südtiroler Bergdorf Trafoi ist auf Familien ausgerichtet. Wir haben das Angebot dem Zwillingstest unterzogen. Lesen: www.migmag.ch/trafoi

Willy Grossenbacher, via www.migrosmagazin.ch

anfangen können, stundenlang am Pult zu sitzen, ist unser Schulsystem eine riesige Herausforderung. Nach einigen turbulenten Schuljahren haben wir uns entschieden, unsere Kids zu Hause in der Schulstube lernen zu lassen. Sie haben mit Freude das gelernt, was sie für ihren Beruf (Landschaftsgärtner und Schreiner) brauchten, und sind heute glückliche Handwerker. Franziska Widmer, via www.migrosmagazin.ch «Das Zeitalter der Einzelkämp­ fer geht zu Ende», so der Neurobiologe und Schulreformer Gerald Hüther. Es wäre schön, wenn sich dieser Trend bestätigen würde. Ich bin da weniger optimistisch. Die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung, auch in der Schule, führt zu mehr Druck, mehr Stress, mehr Konkurrenzdenken und leider zu mehr psychischen Erkrankungen, sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern. Raffaele Ferdinando Schacher, 9403 Goldach SG Leider sind wir als Lehrer durch den Pisa-Schock noch immer angehalten, alle Schüler auf

den höchstmöglichen Bildungsabschluss zu trimmen. Diese Entwicklung, verbunden mit dem elendig langen Besuch von Schulen und der Abkehr von klassischen Ausbildungsberufen, gerade im Handwerk, ist beängstigend und in der Folge noch gar nicht absehbar. Ausserdem ist eine gewisse Noteninflation mit sinkendem Niveau festzustellen. Schade – ich bin gespannt, wohin da die Reise geht. Marie Müller, via www.migrosmagazin.ch

Das wäre doch im Dienste unserer einmaligen Mama Erde. Jürg Frey, 8428 Teufen ZH Traurig, wenn unser Nach­ wuchs keine intelligenteren Spiele mehr kennt. Charlotte Stadelmann, via Facebook Die Zeit ist mir zu schade für solch unnützes Zeug. Reto Ramseier, via Facebook

MM32: Diese Woche Mini-Monster machen Schweiz zur Spielwiese

«Die Welt täte gut daran, eine Anti-Littering-App zu entwickeln» Während spielbegeisterte Smartphone­Junkies von den neuen Real-Time-Games begeistert sein dürften, täte die Welt gut daran, eine Anti-LitteringApp zu entwickeln, bei der man in Echtzeit weggeschmissenen Müll auffinden kann und diesen dann für Bonuspunkte entsorgt.

Online

Das Spektakel beginnt An der Konzertstaffette «Züri Hornt» am 20. August treten sechs Zürcher Frauen-Acts auf. Unter anderem dabei sind Anna Känzig und Nadja Zela (Bild). Infos auf: theaterspektakel.ch


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Anton Gunzinger

«Alle 14 Tage geht ein solares Gösgen ans Netz» Die Sonne scheint gratis. Der Wind bläst ebenfalls, ohne Grenzkosten zu verursachen und die Umwelt zu belasten. Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist für den ETH-Professor und IT-Unternehmer Anton Gunzinger nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch ein gutes Geschäft. Text: Philipp Löpfe Bilder: Christian Schnur


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 21

«Bald können alle Mittelklassewagen mit Strom betrieben werden», sagt Anton Gunzinger.


22 | MM33, 15.8.2016 | MENSCHEN

Anton Gunzinger, Kalifornien hat kürzlich bekannt gegeben, dass alte Atomkraft­ werke abgeschaltet und durch Solar­ energieanlagen ersetzt werden sollen. Warum ist das sinnvoll? Ganz einfach: Es geht ums Geld. Wer ein neues Atomkraftwerk baut, muss mit Pro­ duktionskosten von 15 Rappen pro Kilowatt­ stunde rechnen. In Deutschland kostet die Solarenergie mittlerweile 7 Rappen – ohne Subventionen wohlgemerkt. Im sonnigen Kalifornien dürften es unter 5 Rappen sein. Umgekehrt will Schweden neuerdings wieder AKWs bauen, wenn auch nur kleine. Wie ist das zu erklären? Kleine AKWs machen volkswirtschaftlich gesehen keinen Sinn. Auch ein kleines AKW hat sehr hohe Sicherheitsanforderungen. Es muss rund um die Uhr bewacht werden. Das bedeutet ein Sicherheitscorps von mehreren Hundert Mann. Es gibt also keine «Kuschel»­AKWs? Definitiv nicht. Selbst die kleinsten und sichersten Atommeiler produzieren genü­ gend radioaktiven Abfall für den Bau einer dreckigen Bombe. Gerade im Zeitalter der terroristischen Anschläge müssen sie deshalb streng bewacht werden. Wer die Schweiz in die Knie zwingen will, sprengt am besten ein AKW in die Luft. Das würde das Land für Jahrzehnte lahmlegen. Wie sieht es in der Schweiz in Sachen Ener­ giewende aus? Ist es ein fauler Kompromiss oder ein grosser Schritt nach vorne? Für meinen Geschmack geht die Energie­ wende zu wenig weit. Weil ich die Schweiz liebe, würde ich es sehr gerne sehen, wenn wir so schnell wie möglich nicht mehr auf Öl und Erdgas angewiesen wären. Warum haben wir ein Flüchtlingsproblem? Doch auch deshalb, weil es in den Erdölstaaten Krieg um Ressourcen gibt. Wir im Westen wollen unser Öl sichern und bringen daher eine grosse Unruhe in diese Länder, wo 70 Prozent der bekannten Ölreserven liegen. Die Sonne scheint zu wenig, der Wind bläst unregelmässig. Wie also kann die Schweiz sich vollständig mit nach­ haltiger Energie versorgen? Wir in der Schweiz können dank der vorhandenen Speicherkapazität in den Speicherseen und bei korrekter Dimen­ sionierung von Sonne, Wind und Strom aus Biomasse auch in windstillen Nächten immer genügend Strom produzieren. Alle grossen Stromkonzerne haben Probleme, Alpiq sogar sehr grosse. Deren ehemaliger Chef rechnet gar mit einer Pleite. Müssten diese Unternehmen jetzt nicht umdenken?

«Wir haben die Wahl: mitgestalten oder hinterherrennen. Ich will mitgestalten», sagt Gunzinger.

Die Schweizer Stromkonzerne sind von den Deutschen auf dem falschen Fuss erwischt worden. Deutschland hat die Solar­ und Wind­ energie massiv ausgebaut, die Kohle­ und Atomenergie jedoch noch nicht zurückgefah­ ren. Deshalb herrscht ein grosser Stromüber­ fluss in Europa, der Strompreis ist auf 2 bis 3 Rappen pro Kilowattstunde zusammen­ gefallen. Die hiesigen AKWs produzieren Strom für mehr als 6 Rappen pro Kilowatt­ stunde. Darunter leiden die Stromversorger. Warum stellen die Deutschen ihre Kohle­ dreckschleudern nicht einfach ab? Weil die Politik Angst hat vor den gut organi­ sierten Gewerkschaften der Minenarbeiter. Aber im Cleantechbereich werden doch viel mehr und bessere Arbeitsplätze geschaffen? Eine jahrhundertealte Tradition im Kohle­ abbau lässt sich nicht über Nacht beseitigen.

Zur Person

ETH-Professor und Unternehmer Anton Gunzinger (60) ist Gründer und

Inhaber der Firma Supercomputing Systems AG im Zürcher Technopark. Gleichzeitig hat er an der ETH Zürich einen Lehrauftrag in Computerarchitektur. Das «Time Magazin» hat Gunzinger zu einem der 100 wichtigsten Leader des 21. Jahrhunderts ernannt. Er hat das Buch «Kraftwerk Schweiz – Plädoyer für eine Energiewende mit Zukunft» geschrieben.

Und was macht man mit all den Kumpels? Man kann sie nicht einfach umschulen, um Solaranlagen zu installieren. Werden denn überhaupt genügend Solaranlagen gebaut? In einem rasanten Tempo. Allein im letzten Jahr sind weltweit Wind­ und Solaranlagen gebaut worden, deren produzierter Strom rund 26 Mal der Menge eines AKWs wie Gösgen oder Leibstadt entspricht. Mit anderen Worten: Alle 14 Tage geht ein solares Gösgen ans Netz. Wie rechnet sich das? Solar­ und Windenergie haben ganz andere Grenzkosten als ein AKW. Ist ein Solarkraft­ werk gebaut, kostet es fast nichts mehr. Die Sonne scheint gratis, und die Solarzellen sind «solid state», haben also keine beweg­ lichen Teile und sind dadurch sehr dauer­ haft. Ganz anders sieht es bei einem AKW aus. Dort herrscht wegen der hohen Tempe­ raturen und des hohen Drucks grosser Ver­ schleiss. Zwei Drittel der Wärmeenergie muss entsorgt werden. Auch das kostet Geld. Dazu kommen die Sicherheitskosten. Des­ halb kann ein AKW langfristig gar nicht mehr mit erneuerbarer Energie mithalten. In einem Punkt sind sich alle Fachleute einig: Die Energieversorgung der Zukunft wird dezentral sein. Was heisst das? Jedes neue Haus sollte eine Photovoltaik­ anlage auf dem Dach haben. Die sind heute ja multifunktional, also gleichzeitig auch Ziegel und Isolation. Als Gesamtpaket ist das günstiger als alles andere. Bald wird


MENSCHEN | MM33, 15.8.2016 | 23

man in jedem Haus Batterien haben, die auch Strom liefern, wenn die Sonne nicht scheint. Batterien sind immer noch teuer. Das ändert sich ebenfalls rasant. Die ersten Teslas hatten eine Batterie mit einer Leistungsfähigkeit von 56 Kilowattstunden. Sie war 560 Kilo schwer und kostete 56 000 Franken. Bei der zweiten Tesla-Generation konnten Gewicht und Preis halbiert werden, bei der dritten Generation nochmals. Damit ist das Rennen gelaufen. Bald können alle Mittelklassewagen mit Strom betrieben werden. Auch für Häuser wird es bald Batterien geben, die sich jeder leisten kann. Das wird eine Tag-Nacht-Speicherung ermöglichen und auch das Netz entlasten. Damit das alles funktioniert, brauchen wir ein Smart Grid, ein intelligentes Stromnetz. Auch das kostet viel Geld, die Rede ist von 18 Milliarden Franken. Das halte ich für weit übertrieben. Ich stehe im engen Kontakt mit den Netzbetreibern, und diese versichern mir, dass sie – wenn das Anreizsystem stimmt – mit den gleichen Kosten wie bisher auskommen können. Es entstehen also keine Zusatzkosten. Den Stromunternehmen fehlt jedoch derzeit das Geld für Investitionen. Sie haben aufs falsche Pferd gesetzt und in Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke investiert. Deshalb ist es absolut notwendig, dass in der Schweiz die Kern-

energie gebündelt und in eine sogenannte «Bad Bank» eingebracht wird.

Menschen, die gleichzeitig Strom konsumieren und erzeugen. Was bedeutet das für die Strombranche? Früher hat man ein Stromnetz gebaut – und es dann vergessen, bis dummerweise ein Bagger einen Kurzschluss verursacht hat. Das geht künftig nicht mehr. Die neuen Netze müssen viel intensiver gemanagt werden.

Das heisst, die Stromkonzerne werden auf Kosten des Steuerzahlers saniert. Ja, aber am Ende müssen wir Schweizer ohnehin die Zeche zahlen. Was jedoch bisher fehlt, ist die Einsicht der Stromkonzerne, dass sie etwas falsch gemacht haben.

Als Dienstleister in einem dezentralen Energiesystem haben die Stromkonzerne somit eine rosige Zukunft? Sicher. Wärme, Mobilität, alles wird künftig über den Strom gehen. Seine Bedeutung wird also zunehmen – und das ist auch gut so.

Wie kann die Schweiz heute von den Veränderungen profitieren? Wie vor 100 Jahren bei den Bahnen. Damals hatten wir Mühe, genügend Kohle für unsere Eisenbahnen zu erhalten. Deshalb haben wir nach dem Ersten Weltkrieg die Bahnen elektrifiziert und so einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Länder in Europa herausgeholt. Das war die Grundlage für unsere erfolgreiche Industriegeschichte.

Heisst dies umgekehrt, dass wir auf vieles verzichten müssen? Im Gegenteil: Die Energiewende ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch extrem lustvoll. Wer einmal mit einem ElektroRoadster gefahren ist, findet danach alles andere eine lahme Ente. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage ist man nicht mehr abhängig von den Ölscheichen. Darum kann ich den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nicht begreifen, der sich gegen den Umbau in eine grüne Wirtschaft stellt. Allein mit intelligenten Steuerungen können wir heute bis zu 40 Prozent der Wärmeenergie in Bürogebäuden einsparen. Heute passiert etwas Ähnliches wie nach dem Ersten Weltkrieg mit der Elektrifizierung der Eisenbahn. Wir haben die Wahl: mitgestalten oder hinterherrennen. Ich bin Unternehmer, ich will mitgestalten. MM

Das Gleiche müssen wir heute bei den Autos machen? Nicht nur bei den Autos, sondern auch mit der Sanierung der Häuser. Das bedeutet nicht nur eine gesündere Umwelt, sondern technisches Know-how und hochwertige Arbeitsplätze. Ich gebe doch viel lieber mein Geld für Schweizer Handwerker aus, als dass ich es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gebe, der dann via seine Vasallen unsere Unternehmen aufkauft. Aus den Stromkonsumenten von gestern werden «Strom-Prosumer» von morgen:

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Prisca Birrer-Heimo, Nationalrätin Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz SKS

Manfred Bötsch Leiter Direktion Nachhaltigkeit & Qualitätsmanagement MGB

Doris Leuthard Bundesrätin, Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Neue Impulse für einen nachhaltigen Konsum Urs Brändli Präsident Bio Suisse

8. Konsumententagung, Freitag, 2. September 2016, 13.45 Uhr Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5, 8002 Zürich Die natürlichen Ressourcen schonen und das Klima schützen – das sind zwei zentrale Pfeiler einer künftigen Nachhaltigkeitsstrategie. Deshalb lancieren Detailhandel und Landwirtschaft innovative Projekte. Was können Konsumentinnen und Konsumenten mit ihrem Kaufentscheid bewirken? Braucht es neue staatliche Regulierungen – etwa zum Schutz von Ressourcen?

Thomas Vellacott Geschäftsführer WWF

Dr. Vivianne Visschers Department of Health Sciences and Technology ETH

Information/Anmeldung Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Wirtschaftspolitik Limmatstrasse 152, 8031 Zürich Tel. 044 277 30 87 MIGROS-Wirtschaftspolitik@mgb.ch


Migros­Welt MM33

Zitat der Woche

«Konzeptionell wollen wir das Zara der Wohnaccessoires werden.» Dieter Berninghaus, Migros­Handelschef, in der «NZZ am Sonntag» vom 7. August über die Zukunft der Ladenkette Depot

Verkaufswagen

Einkaufsnostalgie: Ein MigrosVerkaufswagen macht 1989 Halt in einem Tessiner Dorf.

Einst gehörten die MigrosVerkaufswagen quasi zum Dorfbild und waren ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung. 2007 stellte die Migros diesen Service ein. Noch heute verbinden manche Kunden von damals nostalgische Erinnerungen mit den rollenden Einkaufsläden. Sie alle haben nun Grund zur Freude: Die Migros hat fünf Verkaufswagen originalgetreu im Stil der 80er-Jahre restaurieren lassen. Zum Einsatz kommen sie als Filialersatz während Umbauten und bei besonderen Anlässen.

75 Jahre Migros Luzern

Abstimmen und gewinnen!

Bild: PD, Philipp Rohner

Die Kundinnen und Kunden wurden auf­ gefordert, ein Sujet für die Tragtasche zum 75-Jahr-Jubiläum der Migros Luzern zu kreieren.

Aus unzähligen eingereichten Kunstwerken hat eine Jury zehn Sujets ausgesucht – nun wählen die Kunden in einem Online-Voting vom 18. bis 28. August ihren Favoriten. Der Gewinner erhält eine Migros-Geschenkkarte im Wert von

500 Franken, zudem sind die Taschen vom 14. bis 26. November in den Zentralschweizer Supermarkt-Filialen erhältlich. Wer seine Stimme abgibt, gewinnt mit etwas Glück eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 75 Franken. Ab 18. August abstimmen: www.migrosluzern.ch/jubi

Mehr von der Migros Luzern ab Seite 63


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So reisen Sie in der Königsklasse

Istrische Halbinsel Busreise •

✔ Istrische Riviera und Adriatische Halbinsel ✔ Opatija, das Nizza der Adria ✔ Fakultativ: Brioni Inseln und Pula Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Istrien. 2. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Wir bewundern die Baudenkmäler in der Altstadt von Porec. Danach geht unser Ausflug weiter nach Rovinj, in die «italienischste Stadt» Kroatiens. 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das bezaubernde Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend Degustation in einer lokalen Weinkellerei mit kleinem Imbiss. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Stadtrundgang in Pula und anschliessend Schiffahrt zur Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 5. Tag: Opatija-Riviera. Fahrt nach Opatija. Hier erleben wir das Flair der «Belle Epoque» im Adriatischen Nizza bei einer Stadtführung. Anschliessend fahren wir entlang der Opatija-Riviera in den kleinen Ort Moscenice. Ortsführung durch den hiesigen Bürgermeister, zu der auch ein Besuch im istrischen Museum sowie eine Schnapsprobe in der alten Olivenölmühle gehören. 6. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. (Ausflüge der Reisen mit Spardaten in abgeänderter Reihenfolge)

525.–

6 Tage ab Fr.

Pro Person in Fr.

Katalog- SofortPreis Preis*

6 Tage inkl. Halbpension 920.– Spardatum in Komfortklasse Reise 5 Reduktion Reise 3 und 4

825.– 525.– – 50.–

Reisedaten 2016 (So – Fr) Königsklasse 1: 18.09.–23.09. 2: 25.09.–30.09. 3: 02.10.–07.10. 4: 09.10.–14.10.

Spardatum in Komfortklasse 5: 02.10.–07.10.

Unsere Leistungen ■

Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus – Spardatum mit Komfortklasse-Bus Unterkunft Königsklasse im Erstklasshotel Sol Umag, Spardatum im guten Mittelklasshotel Sol Garden Istra Mahlzeiten: – 5 x Halbpension, davon 1 istrischer Abend mit lokalen Spezialitäten im Hotel Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausg. fak. Ausflug Pula und Brioni, 4. Tag) Deutschsprechende lokale Reiseleitung auf allen Ausflügen Eintritte: Istrisches Museum, Olivenölmühle Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur

InternetBuchungscode

Königsklasse Spardatum

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Gültig für alle Reisen Burgdorf , Basel, Aarau, Baden-Rütihof , Zürich-Flughafen , Winterthur, Wil , Arth-Goldau (nur Istrische Halbinsel) Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschläge (ausser Spardaten Istrische Halbinsel, Anzahl der Zimmer beschränkt), fak. Ausflüge, Annullationsschutz und Assistance-Versicherung.

Traumküste Dalmatiens Busreise •

✔ Makarska – Europas Kalifornien ✔ Städteperlen Dubrovnik, Split, Trogir und Zadar ✔ Plitvicer-Seen, Krka-Wasserfälle Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Villach, bzw. Spardaten Kranjska Gora. 2. Tag: Villach/Kranjska Gora–Plitvice. Fahrt über Bled, am Fuss der Julischen Alpen und Ljubljana in den Nationalpark Plitice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen– Makarska-Riviera. Besichtigung des Nationalparks der Plitvicer Seen zu Fuss, mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Nachmittags Weiterfahrt an die Makarska-Riviera, wo wir drei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Makarska-Riviera, Ausflug Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik, «Die Perle der Adria». Geführte Besichtigung. Gegen Abend Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Makarska-Riviera, fakultative Panorama-Bootsfahrt. Die Makarska-Riviera ist einer der schönsten Küstenabschnitte der Adria, mit zahllosen vorgelagerten Inseln. Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einer Panoramafahrt mit dem Schiff bis ins Küstenstädtchen Makarska mit lokaler Reiseleitung. 6. Tag: Makarska-Riviera–Split–Vodice. Das Stadtbild von Split wird vom gewaltigen Palast des römischen Kaisers Diokletian am Meeresufer beherrscht. Nach Altstadtbummel Weiterfahrt nach Trogir. Danach gehen wir zu den Krka Wasserfällen. Übernachtung in Vodice. 7. Tag: Vodice–Zadar–Opatija. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Stadtspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt Dalmatiens. Anschliessend Panoramafahrt nach Opatija. Abendspaziergang und Übernachtung. 8. Tag: Opatija–Rückreise in die Schweiz.

895.–

8 Tage ab Fr.

Pro Person in Fr.

Katalog- SofortPreis Preis*

8 Tage gem. Programm 1440.– Spardatum in Komfortklasse Reise 4 Zuschlag Reise 1 und 2

1295.– 895.– 80.–

Reisedaten 2016 (Sa – Sa) Königsklasse

Spardatum in Komfortklasse 4: 07.10.–14.10. Fr–Fr

1: 03.09.–10.09. 2: 17.09.–24.09. 3: 24.09.–01.10. Unsere Leistungen ■

Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus – Spardatum mit Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittelklasshotels Mahlzeiten: – 6 x Halbpension, davon 1 Abendessen im Restaurant (2. Tag) und 1 Abschiedsabendessen mit lokalen Spezialitäten im Hotel (7. Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausg. fak. Panorama-Bootsfahrt, 5. Tag) Deutschsprechende lokale Reiseleitung vom 3. bis 7. Tag (5. Tag fak.) Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur

InternetBuchungscode

Königsklasse Spardatum

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*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Abfahrtsorte:

Twerenbold Reisen AG · CH-5406 Baden-Rütihof

Jetzt buchen: www.twerenbold.ch oder 056 484 84 84


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 27

Reiswaffeln

Information für Allergiker Aufgrund eines Fabrikbrands muss die Migros die Reiswaffeln mit Überzug von einem neuen Lieferanten produzieren lassen. Das hat eine Anpassung der Rezeptur der drei Reiswaffelsorten Milchschokolade, dunkle Schokolade und Joghurt zur Folge. Migros-Unterstützungsfonds Neuer Name, gleiches Engagement: Der Hilfsfonds der Migros

heisst neu Migros-Unterstützungsfonds. Jedes Jahr fördert diese Institution mit insgesamt einer Million Franken ausgewählte Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Stets geht es darum, benachteiligten Gruppen in den Ländern des Südens, des Ostens und auch in der Schweiz mit Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Eines von vielen Beispielen ist die Organisation Velafrica: Sie sammelt in der Schweiz ausgediente Velos, macht sie flott und verschifft sie nach Afrika. In insgesamt 13 west- und ostafrikanischen Ländern finden die Velos als Transportmittel Verwendung und schaffen zugleich Arbeitsplätze in lokalen Werkstätten (siehe Bild). Die Organisation sucht laufend nach alten Zweirädern und hofft, dieses Jahr 20 000 Velos exportieren zu können. Weitere Infos: www.generationm.ch

Neu enthalten die Reiswaffeln das Allergen Sesamsamen, das in der Zutatenliste vermerkt ist. Die Migros ist bereits daran, erneut Reiswaffeln ohne Sesamsamen ins Sortiment aufzunehmen. Die Bio-Reiswaffel mit Milchschokolade enthält lediglich Spuren von Sesamsamen.

Rückruf

Migros-Bio Schweizer Apfelringe Dokumentarfilme

Beim Produkt MigrosBio Schweizer Apfelringe (Artikelnr. 105233300000) wurden geringe Mengen von nicht deklariertem Sulfit (Schwefel) festgestellt, die in seltenen Fällen bei sensiblen Personen zu Unverträglichkeitsreaktionen führen können.

Blick in die Zukunft Sieht die Zukunft der Menschheit eher hell oder düster aus? Damit beschäftigt sich diesmal der CH-Dokfilm-Wettbewerb des MigrosKulturprozents. Drei Filmprojekte zum Thema Utopie haben nun einen Förderbeitrag von je 25 000 Franken erhalten. Regisseur Pierre-Yves Borgeaud aus Lausanne geht der Frage nach, was aus den Revolutionären der 68er-Generation

geworden ist. Sind ihre Utopien endgültig gescheitert? Die Zürcherin Mirjam von Arx beschäftigt sich mit Spezialisten, die aus der Angst vor der Zukunft Kapital schlagen – zum Beispiel mit Waffenproduzenten. Und die Genferin Pauline Julier zeigt, wie beim CERN das utopische Grossprojekt eines neuen Teilchenbeschleunigers realisiert wird. Nach Ausarbeitung der drei Projekte wird in einer weiteren Runde der Gewinner

Beschäftigen sich mit Utopien: Die Regisseure Pierre-Yves Borgeaud, Mirjam von Arx und Pauline Julier (v.l.). oder die Gewinnerin gekürt. Der Förderfonds Engagement Migros und SRG SSR werden die Fertigstellung des Siegerfilms mit insgesamt 480 000 Franken ermöglichen.

Kunden, die dieses Produkt gekauft haben und sensibel auf Sulfit reagieren, werden gebeten, dieses nicht zu konsumieren. Die Produkte können in die Verkaufsstelle zurückgebracht werden. Der Verkaufspreis von Fr. 6.10 wird zurückerstattet.


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1 Selbst wenn Toni Herger schwere

Heuballen schultert, bewegt er sich noch sicher auf den abschĂźssigen Wiesen. 2 Dank der Arbeit des Wildheuers

gedeihen zahlreiche Pflanzenarten.

3 Tausend Meter oberhalb des Tals und

mit der Sense in der Hand ist Toni Herger ganz in seinem Element.

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Wildheuen

Einsatz am Steilhang

Der Wildheuer Toni Herger trägt mit seiner waghalsigen Arbeit auf den Bergwiesen dazu bei, dass die Schönheit des Urner Isenthals erhalten bleibt. Das Engagement lohnt sich: Die Region ist zur «Landschaft des Jahres 2016» erkoren worden. Text: Laila Schläfli

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wei Regeln bestimmen seine Arbeit in den Ber­ gen: nie einer Sache «nachespringe» und – falls man ins Rutschen gerät – sich unbedingt auf den Bauch drehen, damit es einen nicht überschlägt. Toni Herger (49) mäht als Wildheuer im Urner Isenthal ungedüngte Berg­ wiesen an steiler Lage. Von oben sieht es aus, als ginge es fast senkrecht hinunter. Tausend Meter tiefer unten schimmert der Vierwaldstättersee. «Dass man runterfallen könnte, daran denke ich nicht», sagt Herger. Das Gefährlichste am Wild­ heuen sei, auf dürrem Heu zu stehen: «Das ist so rutschig wie Schmierseife. Da fährt man run­ ter wie auf dem Bob.» Die Fält­ chen um die hellblauen Augen zeugen von seinem Schalk. Nirgendwo auf der Welt ist das Wildheuen so verbreitet wie im Kanton Uri. Das Land der Wildheuer ist gepachtet und gehört der Korporation Uri. Die Regionen werden nur alle zwei, drei Jahre gemäht, sodass die Wiesen sich mit dem liegen ge­ bliebenen Gras selbst düngen. Herger bewirtschaftet zwei Ge­ biete, dieses Jahr 1,2 Hektar hin­ ter der Chulm und oberhalb der Musenalp. Ein bis zwei Wochen lang lebt er dort ohne fliessend Wasser und Strom, gelegentlich

Bilder: Mischa Christen

unterstützen ihn zwei Freunde und drei seiner vier Kinder. Vielfalt dank Förderprogramm

Der alpine Wanderweg zu seiner Hütte ist talseits oft gefährlich abschüssig – dennoch bewegt er sich wie auf einem Boulevard. Entspannt betrachtet er die Landschaft und erzählt: Wiesen ohne Bewirtschaftung verbu­ schen, im Extremfall verwalden sie sogar. Das erhöht die Lawi­ nengefahr, weil hohes Gras bei Schnee wie eine Rutschbahn wirkt. Seit Beginn des Förder­ programms für Wildheuer im Jahr 2008 konnten zahlreiche aufgegebene Flächen neu be­

wirtschaftet werden – und seit­ her hat die Pflanzenvielfalt zu­ genommen, denn auf geschnitte­ nem Gras gelangen Wasser und Samen leichter in die Erde. Toni Herger sieht vermehrt weisse und gelbe Margeriten, Silberdisteln, Arnika, Stein­ und Alpenrosen, Enzian, Knaben­ kraut, Edelweiss und jede Menge violetter Blümchen, deren Namen ihm nicht einfallen. Eine Steinrose und eine Anemone zieren seinen Hut, ohne den er «die Orientierung verlieren wür­ de und nicht wüsste, wohin». Im Edelweisshemd, die Pfeife im Mund, die Sense auf der Schulter, marschiert er den Hang Ohne Bewirtschaftung würden die Bergwiesen langfristig verbuschen oder sogar verwalden.


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1 Schnittiges Werkzeug:

Regelmässig muss der Wildheuer die Klinge der Sense schärfen. 2 Ein Netz bändigt das geschnittene

Gras, danach fertigt Toni Herger Ballen daraus.

Landschaft des Jahres

Bergtal als Juwel Die Stiftung für Landschaftsschutz zeichnet regelmässig eine «Landschaft des Jahres» aus. Damit will sie unter anderem das Engagement der lokalen Bevölkerung für Landschaftsschutz honorieren. Die Migros unterstützt den Preis.

2

In diesem Jahr wird die Arbeit der Isenthaler Wildheuer gewürdigt. Entscheidend ist die eindrückliche Lage der Nutzflächen, die «eine der spektakulärsten Kulturlandschaften bilden, die man sich vorstellen kann», wie Raimund Rodewald, der Geschäftsleiter der Stiftung, sagt. «Diese Flächen sind kleine Inseln inmitten einer majestätischen Alpenlandschaft: Mosaike in der Vertikalen, in einer nicht für den Menschen geschaffenen Gegend.»

hinunter, als ginge es geradeaus. Für den nötigen Halt sorgen vier Stahlspitzen in den Sohlen seiner Wanderschuhe. Für Herger ist es nichts Ungewöhnliches, sich hier zu bewegen: In der Region ist er auf­ gewachsen – er ist vertraut mit ihr, schätzt die Einfachheit und die Natur. Eine vierspurige Autobahn hingegen wäre eine Horrorvorstellung für ihn, sagt er, oder mitten in der Stadt mit dem Auto ausgesetzt zu werden. Alle paar Meter wetzt er die Kante seiner Sense, den Wetzstein trägt er am Gürtel. Nach drei, vier Stunden muss er «dängele»: den Stahl zusammendrücken, damit er dünner wird und

schärfer. Dafür hat Toni Herger einen Dangelapparat dabei. Das getrocknete Gras recht er ein paar Tage später mit einem Netz zu einem «Pinggu» zusammen, zu einem 60 bis 80 Kilogramm schweren Heuballen. Pro Tag schafft Toni Herger zehn Stück davon. An Eisenhaken befestigt, sausen die dann mit 80 bis 120 Stundenkilometern am Stahlseil ins Tal zum Abnehmer. Geringer Lohn für harte Arbeit

Ursprünglich diente das Wildheuen der Futterbeschaffung fürs Vieh im Winter. Für Toni Herger, hauptberuflich Zimmermann, ist es ein Hobby, das er schon als Zehnjähriger betrieb.

Seit das Förderprogramm läuft, wird er fürs Wildheuen entlöhnt. «Reich wird man damit nicht», sagt Raimund Rodewald von der Stiftung für Landschaftsschutz, die das Urner Isenthal nun ausgezeichnet hat (siehe Box). In den vergangenen Jahren hat Toni Herger etwa 2500 Franken jährlich für seine waghalsige Arbeit erhalten, für die er ein bis zwei Wochen Ferien opfert und jeden Tag zehn bis zwölf Stunden lang im Einsatz ist. Man dürfe nicht vergessen, dass Wildheuen Tradition habe. «Ich säge mängisch: Äs hets niemert eso schön wi mir. Dr einzig Stress isch s Wätter.» MM


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Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! Frage der Woche

Darf ich Kartoffeln noch essen, wenn sich Keime gebildet haben? Die Keime und die sogenannten Augen, aus denen sie wachsen, enthalten einen Giftstoff namens Solanin. Dieser Stoff hat einen leicht bitteren Geschmack. Wenn man die Keime samt ihrer Ansatzstelle grosszügig aus der Knolle schneidet und die Kartoffel schält, ist sie noch essbar. Kartoffeln mit grösseren Keimen hingegen sollten zur Sicherheit nicht mehr konsumiert werden. MM

M-Infoline, der Kundendienst der Migros, ist erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00 –18.00 Uhr Samstag: 8.30 –16.30 Uhr Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

Migros Bank

«Die Schweiz ist ein Sonderfall» Migros-Bank-Kunden können beim Online-Shopping neu per E-Pay bezahlen. Welche Vorteile das hat, erklärt Stephan Wick, der IT-Verantwortliche der Bank. Text: Thomas Tobler

Bild: zVg

Stephan Wick, E-Pay ist relativ neu, wie genau funktioniert es? E-Pay ist ein sogenanntes Direktüberweisungsverfahren. Das heisst, dass der Rechnungs betrag bei Interneteinkäufen direkt dem Migros-Bank-Konto belastet wird – ohne Umweg über eine Kreditkarte. So entstehen keine Kreditkartenkosten, und das mühsame Erfassen von Kreditkartendaten entfällt. Alles, was man braucht, ist eine E-Pay-ID, die man beim E-Banking der Migros Bank einmalig einrichtet. Bei welchen Online-Händlern kann man per E-Pay bezahlen? E-Pay funktioniert in der Schweiz bereits bei Digitec, Galaxus, Do it + Garden, Micasa, Melectronics und SportXX. Zudem lässt sich damit europaweit in 35 000 weiteren Webshops via Funktion «sofort bezahlen» einkaufen.

die Überzeugung durch, dass ein allzu breites Angebot die Abbruchquote beim OnlineEinkauf steigert. Mit etwa fünf Zahlungsmethoden scheinen national orientierte Webshops die Bedürfnisse ihrer Kunden optimal abdecken zu können.

Sieht E-Pay im Vorteil gegenüber der Transaktion via Kreditkarte: IT-Fachmann Stephan Wick

Wir begleichen unsere OnlineEinkäufe per Kreditkarte, PayPal, Direktüberweisung, Einzahlungsschein oder eben per E-Pay – verwirrt das wachsende Angebot an Bezahlmöglichkeiten die Kunden nicht? Früher galt das Motto: je mehr Zahlungsverfahren, desto besser. Mittlerweile setzt sich

Welches sind die beliebtesten Online-Bezahlmethoden in der Schweiz? Was Interneteinkäufe betrifft, ist die Schweiz ein europäischer Sonderfall: In keinem anderen eropäischen Land ist das Bezahlen per Rechnung derart populär. Im Schweizer OnlineHandel werden rund 80 Prozent der Einkäufe offline per Einzahlungsschein beglichen. Vom Rest entfallen etwa 85 Prozent auf Kreditkartentransaktionen. E-Pay ist hier für die MigrosBank-Kunden eine einfachere wie auch kostengünstigere Alternative. MM

Aktion

Rabatt mit E-Pay Beim Bezahlen per E-Pay

über das Migros-BankKonto erhalten Kunden ab sofort einen einmaligen Rabatt von 20 Franken bei Digitec und Galaxus (Mindestbestellwert: 100 Franken) sowie bei Micasa (Mindestbestellwert: 50 Franken). Bei Online-Bestellung

einfach den entsprechenden Gutscheincode eingeben, der sich auf der Kontoauszugsbeilage der Migros Bank befindet. Die Aktion läuft bis 30. September 2016 und ist nicht kumulierbar mit anderen Gutscheincodes. Mehr Infos zu E-Pay: www.migrosbank.ch


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Von uns. Von hier.

Die Migros verbindet

Manuela gewann im Lotto und mochte sich gar nicht darüber freuen. Warum, lesen Sie auf Seite 34.

Ein Handy als Lottogewinn oder die Zankereien um ein Stück Kuchen mit dem Bruder: Produkte aus der Migros wecken Erinnerungen an besondere Erlebnisse – und zwar in der ganzen Schweiz. c a, G r ä n i c h e

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Was die Schwestern Adrienne und Clémence als Mädchen regelmässig geklaut haben, verraten sie auf Seite 34. 8

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Das frische Brot aus der Migros duftete so gut, dass es Beatrice als Mädchen immer schon auf dem Heim­ weg vom wöchent­ lichen Einkauf mit ihrer Mutter Brigit anknabbern musste. TerraSuisse, Krustenkranz, 300 g Fr. 2.–

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Bis heute führen die gemeinsamen Migros­Einkäufe Mutter und Tochter ans Zwieback­Regal der Migros. Zwieback Original, 260 g Fr. 3.20

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Wenn Carolina als Kind krank war, gabs Zwieback von Mutter Francesca.

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Risotto gab es in Friedas Kind­ heit nur, wenn ihr Vater Andreas ausnahmsweise nicht am Mittagstisch sass. Dann aber nach Hausrezept: mit Reis und Pastetenfüllung aus der Migros. M-Classic Pastetenfüllung, 305 g Fr. 2.50


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 33

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Für ein Stück Schoggi liessen die Schulfreundinnen Sarah und Renate einfach die Pause sausen. Und das nicht nur ein Mal. Mehr auf Seite 35.

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Für Miriam und ihren Bruder Erich gab es nichts Besseres als Generoso-Kuchen. Gemein ist es, wenn das Schwesterherz dann das letzte Stück verschlingt und die leere Packung zurück in den Kühlschrank stellt. Eine Geschichte, über die beide heute noch lachen. Generoso Cake Fr. 5.–

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Auch in die Täler des Tessins fuhr der Migros-Bus. Zum Beispiel nach Contra, wo Wanda ihre Grossmutter Maria regelmässig zum Einkaufen begleitete und dafür mit einem Risoletto belohnt wurde. Risoletto Classic, 42 g Fr. 1.30

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Den Migros-Verkaufswagen gab es für Perrine nur bei ihrer Grossmutter in Zug. Im Bündnerland kannte man diese Einkaufsmöglichkeit damals noch nicht. Die regelmässigen Einkäufe bei Grosi Louise blieben ihr deswegen bis heute in Erinnerung. Auch weil es manchmal etwas Süsses gab. Frey Tourist, 100 g Fr. 2.25


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Verlängertes Nachtessen

Der Cervelat-Raub

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ür gewöhnlich essen Kinder ihr Znacht am Tisch. Die Schwestern Clémence und Adrienne hatten es sich als kleine Mädchen allerdings zu Gewohnheit gemacht, nach dem Essen noch einen Happen mit nach draussen zu nehmen und ihr Abendessen dort fortzusetzen. Also schlichen sie sich jeweils heimlich in die Speisekammer ihres Chalets und stibitzten eine Kleinigkeit. «Ich war die Kleinere und musste mich durch eine winzige Öffnung über der Tür zwängen»,

erzählt Clémence. Und dass ihre Schwester als menschliche Leiter fungierte. «Meistens habe ich mir dann eine Cervelat geschnappt und bin so schnell wie möglich wieder zurückgeklettert.» Vor dem Haus teilten sich die Schwestern dann ihre Beute und setzten so das Abendessen gemeinsam fort. «Die Erinnerung an die gemeinsamen ‹Raubzüge› ist geblieben und die Migros-Cervelat ist auch weiterhin mein Favorit», sagt Clémence. «Ich esse sie heute noch regelmässig.» MM

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s ist Neujahrsabend. Die Familie trifft sich zum Essen, und ab 21 Uhr wartet man gemeinsam, bis es Mitternacht ist und das Feuerwerk den Himmel in ein Lichtermeer verwandelt. Um die Zeit des Wartens zu überbrücken, wird in Manuelas Familie traditionell Lotto gespielt. Alle zusammen im Haus der Grosseltern. Da gibt es sogar Preise zu gewinnen. So auch diesmal ... Die Augen der Enkelkinder leuchteten, als Grossmutter Lydia beim Silvesterlotto vor einigen Jahren ein Handy als Hauptpreis in Aussicht stellte. «Das war mega cool, denn damals besassen die wenigsten Leute ein Handy», blickt Manuela

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zurück. Zwölf Jahre alt war sie, und ihre Lotto-Karte ein Glücksgriff. Zahl um Zahl wurde aufgerufen, bis Manuela als Gewinnerin feststand. «Mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht übergab mir das Grosi den Karton mit dem Hauptpreis.» Darin lag tatsächlich ein Handy – freilich keines zum Telefonieren, sondern eines für den Abwasch. Grossmutters Scherz war ein Volltreffer, alle Anwesenden hatten ihren Spass – vor allem auf Kosten der kleinen Manuela. Die Enttäuschung von damals hat sie natürlich längst verdaut: «Die Geschichte wird an Neujahr auch heute noch erzählt. Immerhin ist es ein Lottogewinn, den ich nie vergessen werde.» MM

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Ein Handy als Lottogewinn

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TerraSuisse Cervelas, 200 g Fr. 2.35

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MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 35

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Was tut man nicht alles für ein Stück Milchschoggi! Als Teenager riskierten Sarah und Renate Ärger mit der Schule und den Eltern.

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Frey Milch Extra, 400 g Fr. 7.40

Pausenausflug

Wenn die Milchschoggi lockt

Bild: Paolo Dutto

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rste Regel auf dem Pausenplatz: Pausenplatz verlassen verboten! Was bis heute niemand wusste: Die Schulfreundinnen Renate und Sarah taten genau das regelmässig. 30 Jahre ist es her, als sich die beiden in der Sekundarschule in Urdorf ZH trafen und sich anfreundeten. Eines Tages hatte Sarah ihre Bibliotheksbücher zu Hause vergessen. Also schlich sie sich in der Pause vom Areal, um diese

zu holen. Renate begleitete sie. Für den Rückweg zur Schule genehmigten sich die Mädchen je ein Stück Milchschokolade aus der Migros. Ein Mal ist kein Mal, dachten sie. Tage später allerdings wiederholte sich ihr Pausenausflug zum Haus von Sarahs Familie. Diesmal waren keine vergessenen Bücher der Anlass, sondern bloss die Lust auf Schokolade. «Wir waren gute und anständige Schülerinnen, aber dieses verbotene

Pausenritual hat sich irgendwie eingebürgert», erzählt Renate. Sarahs Eltern arbeiteten morgens, und so schlichen sich die Freundinnen bald ein bis zwei Mal pro Woche vom Pausenplatz – für ein Stück Schokolade. Die Freundschaft von Sarah und Renate hat bis zum heutigen Tag Bestand. Was sie unter anderem verbindet, sind ihre Schoggipausen von damals. Auch wenn diese ab jetzt kein Geheimnis mehr sind. MM

Wettbewerb

Einkauf im Migros-Bus Die Süssigkeiten-Box auf Grossmutters Schrank oder die Blevitas des Klassengspändlis auf der Schulreise: Welche Produkte aus der Migros verbinden Sie mit ihrer Familie oder ihren Freunden? Wecken Sie die Erinnerung an Ihren MigrosMoment mit unseren Gratis-Postkarten auch bei der Person, die bei diesem Moment dabei war. Sie nehmen so automatisch am PostkartenWettbewerb teil und können einen GratisEinkauf bei sich zu Hause im originalen Migros-Bus im Wert von bis zu 500 Franken gewinnen. Bis zum 28. August mitmachen und gewinnen. Infos und Teilnahme: www.migros-momente.ch


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Abreisedaten 2016 Es het solangs het Rabatt Zadar–Dubrovnik Dubrovnik–Zadar 31.08. 200 28.09. 200 07.09. 200 05.10. 300 14.09. 200 12.10. 400 21.09. 200

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MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 37

Saisonküche

Pikante Saftwurzel Der lange Rettich wirkt wie ein zu gross geratenes weisses Rüebli. Doch er hat es in sich: Als Kreuzblütler verfügt er – wie viele andere Kohlsorten – über eine beachtliche Schärfe. Wir zeigen, wie sie am besten zur Geltung kommt. Text: Claudia Schmidt Bilder & Styling: Christine Benz Rezepte: Annina Ciocco

Herausnehmen und sammeln!

Frischer, knackiger Rettich als vielseitiges Gemüse

Noch mehr Rezepte Pikante Kombination: Rettich mit Crevetten und Wasabi, das aus japanischem Meer­ rettich hergestellt wird.

Die Saisonküche gibt es auch im Abonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo


38 | MM33, 15.8.2016 | MIGROS-WELT

Leichte Mahlzeit

Günstiger und würziger Begleiter

Raffiniertes Hauptgericht

Poulet auf Rettich

Rettich-Relish mit Pilzen

Rettich mit Crevetten

Hauptgericht für 4 Personen 2 Knoblauchzehen 3 Pouletbrüstchen 6 EL Sojasauce 4 EL Sonnenblumenöl 2 EL Reisessig 2 EL Erdnüsse 600 g Rettich 300 g Gurke 2 Peperoncini 2 EL HOLL-Rapsöl ½ Bund Koriander oder glattblättrige Petersilie ¼ Bund Pfefferminze 40 g Mungosprossen

Ergibt ca. 5 dl 4 EL Sesamsamen 1 Zwiebel 100 g Shiitakepilze 2 EL Sesamöl 1 EL Zucker 4 EL Reisessig 200 g Rettich Salz 1 Bund Schnittlauch

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

1. Knoblauch zu den Pouletbrüstchen pressen, Sojasauce dazugeben und ca. 30 Minuten marinieren. Sonnenblumen­ öl und Reisessig mischen. Erdnüsse hacken und zur Sauce geben. Rettich schälen und längs in dünne Stäbchen schneiden. Gurke ungeschält längs halbieren, entkernen und längs in Stäbchen schneiden. Peperoncini längs halbieren, entkernen und längs in dünne Streifen schneiden. 2. Pouletbrüstchen aus der Marinade heben und etwas abtropfen lassen. Im Rapsöl rundum bei mittlerer Hitze durchbraten. Kurz ziehen lassen. Koriander und Minze grob hacken. Mit den Mungosprossen zu den Gemüsestäbchen geben. Poulet in dünne Tranchen schneiden und dazugeben. Mit gehackten Erdnüssen servieren. Zubereitungszeit ca. 45 Minuten + ca. 30 Minuten marinieren

Pro Person ca. 23 g Eiweiss, 23 g Fett, 15 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

1 400 g 2 1 EL 8 EL 4 EL 600 g 2 EL

Limette gekochte Crevetten Tail-on Frühlingszwiebeln Salz Wasabipaste Sonnenblumenöl Reisessig Rettich HOLL-Rapsöl

Sesamsamen in einer Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie Farbe annehmen. Abkühlen lassen. Zwiebel fein hacken. Shiitake je nach Grösse halbieren oder ganz lassen. In dünne Streifen schneiden. Im Öl mit der Zwiebel anbraten. Zucker beigeben und kurz mitbraten, bis er leicht karamellisiert. Mit Reisessig ablöschen und in eine grosse Schüssel geben. Rettich schälen und mit der Röstiraffel dazureiben. Mit Salz ab­ schmecken. Schnittlauch fein dazuschneiden und mit Sesamsamen servieren. Passt zu Brot und Grilladen.

2. Wasabipaste mit Sonnenblumenöl und Reisessig mischen. Limette auspressen und Saft dazugeben. Frühlingszwiebelgrün in feine Ringe schneiden. Rettich schälen und in Scheiben dazuhobeln. Crevetten im Rapsöl rundum anbraten. Mit den Rettich­ scheiben und der Wasabisauce anrichten. Frühlingszwiebelgrün darüberstreuen.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Pro dl ca. 3 g Eiweiss, 9 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 550 kJ/130 kcal

Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 24 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/320 kcal

1. Die Hälfte der Limettenschale fein zu den Crevetten reiben. Knollen der Früh­ lingszwiebeln fein hacken und beigeben. Leicht salzen. Kurz ziehen lassen.


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Brote, Backwaren, Patisserie, Teigwaren.

Raclette Raccard, Gruyère AOP, Appenzeller, Fondue. Biscuits, Blévita, Glace, Dessertpulver, Fasnachtschüechli, Apérogebäcke.

Mineralwasser, Sirup, Fruchtsäfte.

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Brot und Milchprodukte

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Near-/Non-Food

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Neuheiten

Fisch, Fleisch und Geflügel

TerraSuisse Schweinsvoressen «Aus der Region.», Zentralschweiz, per 100 g, 1.35 statt 1.70 20% M-Classic Lammnierstück mariniert, Neuseeland, per 100 g, 4.05 statt 5.50 25%

M-Classic Blätterteig oder Kuchenteig ausgewallt, 2 Stück, 540 g, z.B. Blätterteig, 2.15 statt 2.70 20%

Alle Cafino oder Cappuccino Kaffees, z.B. Cafino Classic, UTZ, 550 g, 8.60 statt 10.80 20%

Pik & Croq im Duo-Pack, 2 x 175 g, 4.95 statt 7.10 30%

Alle Reis- oder Maiswaffeln (ohne Alnatura), ab 2 Stück 20%

Blumen und Pflanzen

Weidebeef-Burger «Aus der Region.», Zentralschweiz, 2 Stück, 220 g, 3.60 statt 4.60 20% Pouletschnitzel, Ungarn, per 100 g, 1.50 statt 1.90 20% In Selbstbedienung

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MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 51

Wissenswertes Hintergrund

Rund um den Rettich Saison

Rettich aus Schweizer Freilandanbau oder ungeheizten Plastik­ tunnels gibt es von April bis November.

Mehr Rezepte auf www.saison.ch

Dann weint der Radi Will ein Bayer zu seinem Bier einen Rettich geniessen, bestellt er einen «Radi». Den schneidet er spiralförmig auf, würzt ihn lageweise mit Salz und lässt ihn ein paar Minuten ziehen. Worauf der Radi Flüssigkeit und damit seine Schärfe verliert. Der Bayer sagt dann: «Da Radi woant».

Lagerung

Ein Rettich sollte fest und knackig sein. Im Kühlschrank hält er sich gut eine Woche. Rettich und Bier Auch wenn böse Zungen behaupten, dass die bayerische Kombination von gesalzenem Rettich und Bier auch als Ab­ standhalter zu anderen Zeitgenossen dient: Man findet sie in der Tat sehr häufig im Angebot von Biergärten. Warum wohl? Sicher ist: Die Mineral­ stoffe des Rettichs kön­ nen dazu beitragen, dass nach übermässigem Genuss von Gerstensaft der Kater ausbleibt.

Scharfer Kreuzblütler Dass Rettich meist roh genossen wird, hat einen Grund: Die für die Schärfe verantwortlichen Senfölglykoside wer­ den durch Erhitzen zerstört. Der Rettich ist dann nicht mehr scharf. Wer ihn eher mild mag, muss ihn aber nicht gleich erhitzen: Ein wenig Salz hilft, die scharfe Rübe milder zu stimmen.

Kleine Radieschen und langer Rettich

Nichts muss übrig bleiben Einzelne Rettichblätter können für grüne Smoothies verwendet werden. Da die Blätter leicht scharf und kohlartig im Geschmack sind, empfiehlt sich eine Kombination mit aromatischen Früchten wie Bananen.

Abonnieren oder verschenken Sie jetzt ein Saisonküche-Abonnement!

Bild: StockFood

In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

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Saft gegen Husten

In der Volksmedizin hatte der Rettich schon immer seinen festen Platz. Der Saft, der entsteht, wenn man ihn mit Zucker oder Honig ziehen lässt, gilt als Mittel gegen Husten.

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So unterschiedlich sie in ihren Dimensionen sind, so gross sind ihre Ge­ meinsamkeiten. Rettich und Radieschen sind lediglich verschiedene Sorten derselben Pflan­ zenart. Der lange Rettich ist ein Winterrettich, während das Radies­ chen zu den Sommer­ rettichen gehört. Dazu zählen auch die weissen Eiszapfen, die wie Mini­ rettiche aussehen.

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Ja, ich abonniere die Saisonküche ein Jahr lang (12 Ausgaben) für nur Fr. 39.– und spare gegenüber dem Einzelverkauf Fr. 19.80 Möchten Sie ein Abo verschenken? Dann bestellen Sie online unter: www.saison.ch/mm

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52 | MM33, 15.8.2016 | MIGROS-WELT

Gold

Neues Outfit, gleicher Inhalt Da beginnt der Morgen doch gleich viel fröhlicher: Das Design der Fairtrade-zertifizierten Fruchtsäfte von Gold ist jetzt frischer und heller, der Inhalt gewohnt fruchtig. Zudem wurde das Sortiment der verschiedenen Getränke durch den neuen, ebenfalls Max-Havelaar-zertifizierten Pink Grapefruitsaft ergänzt. Die Max-Havelaar-Stiftung unterstützt die Bauern in den Anbauländern und sorgt dafür, dass sich ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern.

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Fairtrade Max Havelaar Gold Ananassaft, 1 l Fr. 1.95 Fairtrade Max Havelaar Gold Multivitaminsaft, 1 l Fr. 1.95 Fairtrade Max Havelaar Gold Pink Grapefruitsaft, 1 l Fr. 1.50 Fairtrade Max Havelaar Gold Orangensaft, 1 l Fr. 1.95

4

1 2 Der süss-säuerliche Pink Grapefruitsaft (3) komplettiert das Sortiment der Gold-Säfte.

Fairtrade Max Havelaar steht für fair gehandelte und nachhaltig angebaute Produkte. Ein Teil von

Bild und Styling: Ruth Küng

Die M-Industrie stellt viele MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Gold-Fruchtsäfte.


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 53

Oh!

Viel Protein, wenig Fett Die Migros-Eigenmarke «Oh! Greek Style» ist um Proteindrinks in zwei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erweitert worden. Damit entspricht die Migros dem Wunsch ernährungsbewusster Kunden. Denn obwohl sie besonders erfrischend sind, enthalten die Joghurtdrinks nur 1,5 Prozent Fett. Der Anteil an Protein – sprich Eiweiss – ist mit sechs Prozent dafür umso höher. Eine ausreichende Proteinversorgung ist wichtig für den Aufbau und Erhalt von Muskeln und Knochen. Die Oh!-Drinks gibt es exklusiv in der Migros.

Bild und Styling: Ruth Küng

Oh! Drink Vanille, 250 ml* Fr. 2.20

Die neuen Oh!-Proteindrinks sind in zwei Aromen erhältlich. Wer eine fruchtige Note bevorzugt, wählt die Sorte Pfrisich/Maracuja.

Oh! Drink Pfirsich/Maracuja, 250 ml* Fr. 2.20 * in grösseren Filialen


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Smoothie

Vitaminschub Smoothies sind wahre Nährstoffbomben – in mehrfacher Hinsicht. Sie versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und weiteren Pflanzenstoffen. Und sie machen satt. Die Migros bietet eine grosse Auswahl an saisonalen Früchten und Gemüsen, die sich schnell und unkompliziert im Mixer zu einem Smoothie verarbeiten lassen. Mit ein wenig Fantasie entsteht täglich ein neuer Frucht-Gemüse-Mix. Übrigens: In diversen Migros-Filialen können an vier Tagen im August verschiedene frisch zubereitete Smoothies degustiert werden.

PflaumenZucchetti-Smoothie Ergibt 2 Gläser à 3,5 dl Zutaten 250 g gelbe Pflaumen, kalt 200 g Zucchetti, kalt 3 dl weisser Traubensaft, kalt, oder klarer Apfelsaft ½ TL gemahlener Kardamom Zubereitung

19./20. und 26./27.8. Alle teilnehmenden Filialen sowie weitere Rezepte auf www.migros.ch/ fruechte-gemuese

Tipp

2 EL Kokosraspel mitpürieren Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Pro Person ca. 3 g Eiweiss, 1 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 750 kJ/180 kcal

Die grüne Farbe kommt in diesem Smoothie von den Zucchetti.

Rezept www.saison.ch

Bild und Styling: Veronika Studer

Degustation

Pflaumen vierteln und entsteinen. Zucchetti in Würfel schneiden. Pflaumen und Zucchetti mit Traubensaft und Kardamom in einem hohen Standmixer fein pürieren. Kühl servieren.


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 55

LeChef

Grillieren ist Chefsache

Bild und Styling: Ruth Küng

LeChef Fleisch 65g Fr. 3.50

Gewürzmischungen von LeChef eignen sich optimal für Fleisch, Geflügel oder Fisch vom Grill. Dank hochwertiger Zutaten geben sie auch Beilagen wie Salat oder Pasta den gewünschten Pfiff, ohne den Eigengeschmack der Speisen zu verdrängen. Ihre Herstellung erfolgt ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Übrigens: Die Keramikmühlen eignen sich gut als Geschenk.

LeChef Pfeffer Bouquet 56 g Fr. 5.50

Mit den Gewürzmischungen von LeChef lassen sich feine Marinaden einfach und schnell herstellen. Zum Beispiel mit Olivenöl und Knoblauch.

LeChef Fisch 53 g Fr.3.50

LeChef BBQ Mix 49 g Fr. 4.50

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Gewürzmischungen von LeChef.


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PUNKTE


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 57

Candida

Patente Problemlöser Freiliegende Zahnhälse, empfindliche Zähne, Zahnschmelzabbau und irritiertes Zahnfleisch sind häufig auftretende Probleme. Die Produkte von Candida sind für die tägliche Mundhygiene gemacht. Ihre Wirksamkeit ist klinisch bestätigt.

Für weissere Zähne

Schutz vor Zahnschmelzabbau

Eigenschaft: Anstelle von Abrasivstoffen wie Silica (Kieselsäure) polieren pulve­ risierte Diamantpartikel die Zähne schonend und auf eine natürliche Art. Wirkung: Hellt bereits nach zehn Tagen die Zähne sichtbar auf und reduziert die Zahnsteinbildung sowie die Empfindlichkeit der Zähne und Zahnhälse. Kategorie: Pflege und Ästhetik

Eigenschaft: Die in der Zahnpasta

Candida White Diamond Zahnpasta, 75 ml Fr. 4. 50

Candida Protect Professional Zahnpasta, 75 ml Fr. 4. 50

Bei irritiertem Zahnfleisch

Bei freiliegenden Zahnhälsen

Eigenschaft: Eine antibakterielle

Eigenschaft: Eine hochwirksame

und entzündungshemmende Kombination aus Javanischer Gelb­ wurz und bewährten Wirkstoffen beruhigen die Zahnfleischhaut. Wirkung: Regeneriert irritiertes Zahnfleisch innert acht Wochen und hemmt das Wachstum von Bakterien und die Neubildung von Zahnbelag. Kategorie: Pflege und Regeneration Candida Parodin Professional Zahnpasta, 75 ml Fr. 3.30 Candida Parodin Professional Mundspülung, 400 ml Fr. 4.40

Illustration: Bruno Muff

enthaltenen speziellen Wirkstoffe bilden eine Schutzschicht um die Zähne. Anstatt lediglich die Säuren im Mund zu neutraliseren, wirkt die Protect Professional direkt auf den Zahn. Wirkung: Stärkt den Zahnschmelz, desensibilisiert die Zähne und bietet Schutz gegen Säuren und Verfärbungen. Kategorie: Pflege und Prophylaxe

Aktion 20 % Rabatt auf das gesamte Candida­ Sortiment sowie 25 bis 33 % Rabatt auf diverse Mehrfachpackungen bis 29. August

Fluorverbindung verschliesst die Reizleiterkanäle, die zum Zahnnerv führen. Wirkung: Schützt bei schmerzempfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen. Kategorie: Pflege und Schutz Candida Sensitive Professional Zahnpasta, 75 ml Fr. 3.30 Candida Sensitive Plus Mundspülung, 400 ml Fr. 4.40

Die M­Industrie stellt viele Migros­ Produkte her. Dazu gehören auch die Zahnpasten und Mundspülungen von Candida.


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MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 59

Daniele Perucchini

«Gezieltes Training des Beckenbodens lohnt sich»

Die Slipeinlagen

... sind einzeln verpackt und perfekt für unterwegs. Sie bieten bei sehr leichter Blasenschwäche den passenden Schutz.

Daniele Perucchini, warum ist Blasenschwäche ein Tabu­ thema? Ungewollt Urin zu verlieren, kann für Erwachsene peinlich sein und somit die Lebens­ qualität stark einschränken.

Molfina by Secure Normal, 24 Stück Fr. 3.60

Die Long-Slipeinlagen ... sind länger und breiter als die normalen Slipeinlagen von Molfina by Secure. Dadurch bieten sie noch mehr Schutz und Sicherheit.

Molfina by Secure Long, 20 Stück Fr. 3.80

Molfina

Sicher unterwegs In der Schweiz leiden über 500 000 Menschen an einer Blasenschwäche – doppelt so viele Frauen wie Männer. Die Produkte der Marke Molfina by Secure wurden speziell für Personen mit leichter Blasenschwäche entwickelt.

Die Intimtücher ... pflegen und reinigen den äusseren Intimbereich. Sie sind biologisch abbaubar und dürfen in der Toilette entsorgt werden. Auf Seife, Alkohol oder Farbstoff wird bei der Herstellung verzichtet.

Wie kann ich einer Blasen­ schwäche vorbeugen? Die Beckenbodenmuskulatur und das Beckenbindegewebe spielen eine wichtige Rolle zum Erhalt einer funktionie­ renden Blase. Bei schwachem Beckenboden lohnt sich ein gezieltes Training mit speziell dafür ausgebildeten Thera­ peutinnen und Therapeuten. Was ist der Unterschied zwischen einer Inkontinenz­ binde und einer herkömm­ lichen Monatshygienebinde? Ein spezielles Kunststoff­ granulat, der Superabsorber, saugt das Vielfache seines Eigengewichts auf und bindet den Urin zu einer gelartigen Masse. Dies verhindert, dass die Flüssigkeit wieder aus der Binde sickert und sorgt so für ein Gefühl der Trockenheit. Des Weiteren ist die Geruchs­ neutralisierung speziell auf Urin ausgerichtet. Wann sollte man zum Arzt? Wenn es den Alltag erheblich einschränkt. Es gibt verschie­ dene Formen von Inkonti­ nenz und unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Molfina Intimtücher in Sachets, 15 Stück Fr. 2.20

Illustration: Vectorstock; Bild: Moritz Hager

Die Hygienebinden

... bieten einen höheren Schutz als Slipeinlagen. Die einzeln verpackten Binden finden in jeder Handtasche Platz. Molfina by Secure Light plus, 12 Stück Fr. 2.85

Die Migros ist seit 2002 Mitglied des Förderkreises der Schweizerischen Gesellschaft für Blaseschwäche. Gratis-Info und Beratung zu Blasenschwäche: www.inkontinex.ch

Daniele Perucchini ist Facharzt für Gynäkologie mit Schwerpunkt Urogynäkologie FMH und Präsident der Gesellschaft für Blasenschwäche.


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Ihr Reiseprogramm:

Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag - Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus nach Lido di Jesolo. Nutzen Sie die Zeit bis zum Nachtessen, den lebendigen Ferienort auf eigene Faust zu erkunden. 2. Tag, Freitag - Venedig Nach dem Frühstück wunderschöne Bootsfahrt durch die venezianische Lagune, die uns direkt ins Herzen der Stadt Venedig bringt. Anschliessend interessante Stadtführung mit vielen Höhepunkten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am frühen Abend Rückfahrt per Boot und Bus ins Hotel. Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Samstag – Murano & Burano Heute schauen wir auf der Insel Murano einem Glasbläser über die Schultern und bewundern die bunten Häuser sowie die weltberühmten Spitzenstickereien in Burano. Unser Ausflug endet am Markusplatz, nutzen Sie den Nachmittag nochmals für eigene Entdeckungstouren! Nachtessen im Hotel. 4. Tag, Sonntag - Heimreise Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck treten wir heute die Heimreise an.

Ihre Reisedaten: Reisehit 216 a) 6. - 9.10.2016 Reisehit 216 b) 13. - 16.10.2016

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 60.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Olten, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Wil SG, Winterthur oder Zürich

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1. Tag, Montag – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus an die Versiliaküste, wo wir im Hotel mit dem Nachtessen erwartet werden. 2. Tag, Dienstag – Cinque Terre Die fünf pastellfarbenen Dörfchen des Unesco-Weltkulturerbe Cinque Terre kleben wie kleine Schwalbennester hoch über dem Meer. Wir fahren heute über die herrliche Panoramastrasse nach Manarola, einem typischen Fischerdorf der Cinque Terre. Nach der Besichtigung erwartet uns eine Bahnfahrt bis nach Vernazza, von wo aus wir mit dem Schiff nach Monterosso al Mare übersetzen. Geniessen Sie die herrliche Szenerie, die sich uns von Wasser aus bietet. Am Nachmittag geht es wiederum mit dem Schiff zurück nach La Spezia. Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Mittwoch – Rapallo & Portofino Heute fahren wir nach Rapallo mit seiner gepflegten Palmenpromenade. Von hier aus unternehmen wir eine fantastische Schifffahrt nach Portofino, dem Badeort der Schönen und Reichen. Zeit zum Flanieren, Staunen & Geniessen. Rückfahrt und Nachtessen im Hotel

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4. Tag, Donnerstag – Heimreise Nach dem Frühstück Heimreise in die Schweiz. Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

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MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 61

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Zubereitung:

Seelisberger-Käse reiben. 50 g Butter in einer Chromstahlpfanne schmelzen. 50 g Mehl dazugeben und rösten. Mit 3 dl Milch ablöschen und während ca. 5 Minuten zu einer dicklichen Sauce aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Seelisberger-Käse der warmen Masse beimischen. Etwas abkalten lassen und 4 Eigelb einrühren. Danach 4 steifgeschlagene Eiweiss (in 2 Tranchen) darunter ziehen. Boden der Soufflé-Form mit Butter einfetten und Masse einfüllen. Im vorgeheizten 180 Grad heissen Backofen (Ober- und Unterhitze) während ca. 40 Minuten backen. Achtung: Die Backofentüre während des Backens nicht öffnen, sonst fällt das Soufflé zusammen.

Alle Rezepte und alle Sendungen: www.jeannettekocht.ch

Ein M regionaler.


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 63

Produkt der Woche

Gut gereift Der Seelisberger Käse wird von der Bergkäserei Aschwanden in Seelisberg hergestellt. Der «Aus der Region. Für die Region.»Käse wird drei bis vier Monate gepflegt und entwickelt mit der Zeit einen Geschmack, der aromatisch und vollmundig, aber nicht scharf ist. Der Halbhartkäse ist in allen Filialen der Migros Luzern erhältlich. Auf www.jeannettekocht.ch finden Sie ein gluschtiges Rezept für ein Seelisberger Käsesoufflé.

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Melectronics Surseepark Eröffnungsangebote unter www.melsurseepark.ch Klubschultipp

Eine eigene Website gestalten

Letzte Vorbereitungen: Corina Moser und das Team von Melectronics Zugerland freuen sich darauf, die Kunden im neuen Laden begrüssen zu dürfen.

Wiedereröffnung Grillzeit

Die OnlineFleischtheke Ob vom Schwein, Rind, Kalb, Lamm oder Poulet – ein

vielseitiges Angebot von Grillspezialitäten kann an der OnlineFleischtheke individuell zusammengestellt werden. Die Bestellung wird dann in der entsprechenden MigrosFiliale frisch zubereitet. Einfach unter www.migros.ch/ grilladen die passende Abholfiliale auswählen, einen Abholtermin fixieren und die Grilladen auswählen – falls erwünscht, sogar mit einer Marinade.

In neuem Glanz Im Melectronics Fachmarkt im Einkaufscenter Zugerland sind die Modernisierungen abgeschlossen. Der Melectronics im Surseepark feiert vom 25. bis 27. August seine Wiedereröffnung. Text und Bild: Antonia Reinhard

S

owohl im Zugerland als auch im Surseepark wurden die Melectronics-Fachmärkte nach dem neuesten Ladenkonzept umfassend modernisiert: Die Ladenflächen sind übersichtlich und einladend gestaltet; spezielle Beratungsdesks bieten viel Platz für Kundengespräche. Im Zugerland gibt es zusätzlich vergrösserte Ausstellungsflächen für Sonos, GoPro sowie Nikonund Canon-Fotokameras. In der Degustationsecke von Nespresso kann man neu Kaffee geniessen

und dabei das richtige Gerät auswählen. Die Türen des Melectronics Zugerland sind seit letztem Wochenende wieder offen. Im Surseepark sind die Umbauarbeiten noch im Gang. Das Team von Filialleiter Jules Strickler freut sich, vom 25. bis 27. August mit den Kundinnen und Kunden die Wiedereröffnung zu feiern. An den Eröffnungstagen warten attraktive Angebote mit bis zu 50 Prozent Preisreduktion auf die Kunden. MM

Vom einfachen Foodblog bis zur professionellen Firmenwebsite: Wer sich in der weiten Welt des Internets ein paar Klicks und Likes ergattern will, braucht Tipps vom Experten. Diese lassen sich entweder relativ kostspielig einkaufen, oder aber man investiert sein Geld in eine kompakte Weiterbildung, bei der man gleich selber alles Wichtige darüber lernt. Die an der Klubschule Migros Luzern ausgebildeten Webdesigner und -publisher gestalten und entwickeln selbständig kleinere und mittelgrosse Webauftritte. Für die richtige Google-Platzierung sorgt der eintägige Workshop zum Thema Onlinemarketing. Beides startet im Oktober in Luzern und Zug. Weitere Infos: www.klubschule.ch


64 | MM33, 15.8.2016 | MIGROS-WELT

Klubschule

Verstrickt und zugenäht Selber nähen liegt im Trend. Das spürt auch die Klubschule: Die Nachfrage nach themenbezogenen Nähkursen wächst, und das Angebot wird laufend ausgebaut. Text: Jacqueline Achermann

E

s ist hip, es ist chic, so ein selbst gemachtes Teil. Individuell muss es sein, und ja, man darf durchaus sehen, dass man den Stoff ganz allein auf einer ratternden Nähmaschine in ein Kleid verwandelt hat. Dass auch die Nähkurse bei der Klubschule Migros Luzern einen Boom erleben, zeigt die Zahl der ver­ schiedenen Angebote. «Die Nachfrage nach spezifischen Nähkursen ist gestiegen», sagt Silvia Fischer, Leiterin des Bereichs Kultur und Kreativität. «Wir bauen deshalb unser Angebot laufend aus und bieten seit Neuestem die Kurse ‹Kinderkleider nähen›, ‹Ledernähen› und ‹Textiles Upcycling› an.» Ins Schwarze getroffen habe die Klubschule mit dem Lehrgang Mode & Design, findet Teilnehmerin Sandra Brünisholz. Sie habe früher vor allem Fasnachtskleider genäht, in der Klubschule habe sie nun ein eigenes Dirndl entworfen. «Ich konnte be­ reits die erste Bestellung ausliefern, damit hätte ich nie gerechnet», sagt sie. Das letzte Mal in der Schule genäht

Silvia Fischer freut sich über den Erfolg des Lehrgangs Mode & Design. Doch was ist das Geheimnis dieser Weiterbildung? Für die Kursleiterin Susanne Hirt ist es das einzig­ artige Konzept. «Es gibt nichts Vergleich­ bares», sagt die Stanserin, die auch an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich unterrichtet. Viele Teilnehmerinnen hätten

vielleicht gerne mal eine Schneiderlehre ge­ macht, seien dann aber doch im Büro gelan­ det. Nähkenntnisse werden nicht zwingend vorausgesetzt. «Manchmal entwickeln sich die Teilnehmerinnen zu richtigen Stars», sagt sie. So wie Liliane Leu. Die Marketingfach­ frau hat das letzte Mal in der Schule genäht. «Zu Beginn wusste ich nicht einmal, wie man die Maschine einfädelt.» Man kann es kaum glauben, als sie ihre Abschlussarbeit präsentiert: ein Abendkleid und einen Overall mit passender Korsage. Unikate aus selbst entworfenem Stoff

Ein ganz anderes Projekt verfolgt Vreni Küttel. Sie entwirft ihre Stoffe selber und näht daraus trendige Accessoires. «Im Moment bin ich an Neoprentaschen und Kulturbeuteln.» Wie der Name ihres Online­ Shops unikat4you.ch verrät, ist jedes Stück ein Unikat. In der Klubschule habe sie die neuzeitliche Stoffverarbeitung gelernt. Die Mitglieder der «Supertruppe», wie Sandra Brünisholz ihre Klasse nennt, werden wei­ terhin in Kontakt bleiben. Sie seien richtig angesteckt worden vom Nähfieber. Carla Trachsel, die selbst als gelernte Damenschneiderin von Susanne Hirts Fachkompetenz profitieren konnte, hat schon ihr nächstes Projekt vor Augen. Ein selbst entworfener Wintermantel soll es sein. Na dann, ran ans Nähpedal! MM


MIGROS-WELT | MM33, 15.8.2016 | 65

Das Programm des Young ID Zug ist ganz auf Kinder und Jugendliche ausgelegt.

Migros-Kulturprozent

Festival der Strassenkünstler in Brunnen

Mitmachen Familientickets zu gewinnen unter www.migros­ luzern.ch

Neues Festival

Tanz öffnet neue Türen Der Förderpreis des Migros-Kulturprozents machts möglich: Young ID Zug, ein internationales Tanzfestival für Kinder und Jugendliche, feiert Premiere.

Liliane Leu bringt ihre Ideen zu Papier, bevor es ans Nähen geht. Sandra Brünisholz (l.) präsentiert eins ihrer Oktoberfest-Outfits.

Nähkurse

Neu im Angebot ab September • Kinderkleider selber nähen • Textiles Upcycling • Ledernähen • Modezeichnen • 1×1 der bunten Stoffe Alle Nähkurse unter: www.klubschule.ch

D

en Tanz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und dabei auch kulturelle Grenzen überschreiten – das möchte Anu-Maaria CalamniusPuhakka, Künstlerische Leiterin von Young ID Zug. «Nicht nur lokale und nationale Tänzerinnen und Tänzer, sondern auch Kompanien aus Finnland, Nordirland oder Grossbritannien bringen vom 7. bis 11. September Neues in die Zentralschweiz», erklärt sie. Zum Beispiel die Gruppe Auraco aus Finnland mit der Aufführung «Me-Me», bei der die Tänzer zusammen mit dem Publikum die Geschichte kreieren. Das Festival möchte aber auch andere Kulturbereiche miteinbeziehen. So ist etwa die Zuger Bibliothek beim Workshop «Storytime – Be pART» als Partnerin mit dabei. Für die Geburt

des Festivals war die Auszeichnung des Zentralschweizer Förderpreises des Migros-Kulturprozents im Herbst 2015 grundlegend. «Wir starteten mit der Idee eines Festivals. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderpreis von 30 000 Franken über die nächsten drei Jahre können wir das Festival aufbauen», freut sich die Künstlerische Leiterin. Jeder kann mitmachen

Das ganze Programm, von den Workshops über die Aufführungen bis zu den Vorträgen, ist ganz auf Kinder, Jugendliche und Familien ausgerichtet. Beispielsweise bei«Please Switch On Your Mobile Phones»: Mit dem Handy kann das Publikum die Aufführung mitgestalten. MM Weitere Infos: www.youngidzug.com

Wenn auf Brunnens Seepromenade ein Ukulele spielendes Komikerduo aus England, italienische Trapezkünstlerinnen oder spanische Puppen­ künstler zu sehen sind, dann belebt das Internationale Strassen­ künstlerfestival «Spettacolo» die beliebte Flaniermeile. Mit dabei: das Migros­ Kulturprozent. Lachen, staunen, bewundern und mit­ machen: Vom 19. bis 21. August verwandeln über 50 Strassenkünstler aus 13 Nationen die Brunner Seepromenade in einen lebhaften Schauplatz der Strassen­ kunst. Am «Spettacolo» wird zum dritten Mal ein stimmungsvolles Spektakel vor herrlicher See- und Bergkulisse präsentiert – mit speziellem Kinder­ programm und viel­ seitigen kulinarischen Angeboten. Auf drei Tage verteilt finden so insgesamt rund 190 Aufführungen statt – direkt auf der Strasse mit maximaler Publikumsnähe. Der Eintritt ans Festival ist frei. Das Kulturprozent der Migros Luzern un­ terstützt «Spettacolo» als Hauptsponsorin und offeriert den freiwilligen Helferinnen und Helfern des Festivals eine gesunde Stärkung im Helferzelt. Zudem kön­ nen die Besucherinnen und Besucher gratis Postkarten in die ganze Schweiz verschicken – mit einer Überraschung drauf. Weitere Infos: www.spettacolo­brunnen.ch


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1 Ja, ich verändere es aber nach meinem Gusto. 63 % 2 Ja, ich halte mich strikt an die Rezeptangaben. 24 % 3 Ich brauche Rezepte nur als Inspiration. 12 % 4 Nein, ich koche nie nach Rezept. 1 %

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«Wie verhält man sich, wenn man eine Bekanntschaft auf einer Online-Dating-Plattform entdeckt?»

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ist Autor und Philo­ soph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Die Grundregel von Buckingham Palace bei kompromittierenden Situationen lautet: ‹Ignorieren – Ignorieren – Ignorieren›. Es gibt im gesellschaftlichen Umgang viele Situationen, in denen Schwei­ gen die höflichste Lösung darstellt; eine solche liegt vor, wenn Sie überraschenderweise das Profil einer Bekanntschaft auf einem Kontaktanbahnungsforum im Internet entdecken. Diskretion ist hier das oberste Gebot. Dies gilt grundsätzlich auch, wenn eventuell Interessen Dritter berührt werden, weil die fragliche Person sich etwa in einer Beziehung befindet oder unzutreffende Angaben über ihr Aussehen macht. Denken Sie daran, dass Sie keine Informationen darüber haben, welches private Arrangement zum Beispiel die fremden Ehegatten haben oder was für Zustände überhaupt hinter den Kulissen herrschen. Das wissen wir ja nicht mal im Fall von Buckingham Palace.»

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„Purer Inselzauber“ der Karibik & Transatlantik Erlebnis! Die Vulkaninsel Antigua, die Antillenschönheit Guadeloupe, die „Zuckerhut-Zwillinge„ von St. Lucia und die ansteckende, karibische Lebensfreude sind nur einige von zahlreichen Leckerbissen, die Sie erwarten... Unendliche Weiten verspricht die anschliessende Transatlantik Passage nach Europa – eine Reise die schillernde Erlebnisse und höchsten Genuss vereint!

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Kreuzfahrt • 20 Tage vom 27.3. bis 15.4.2017 • 1. Tag / Zürich – Santo Domingo (Dom. Rep.): Flug ab Zürich am Morgen mit Iberia, via Madrid, nach Santo Domingo. Ankunft am Nachmittag. Transfer zum Hafen La Romana und Einschiffung auf die Costa Favolosa. 2. Tag / La Romana – Catalina Island (Dom. Rep.): Um 7h heisst es „Leinen los“ mit Kurs auf die knapp 100km vor Santo Domingo gelegene Insel Catalina. Ein wunderschöner Sandstrand, gesäumt mit Palmen und türkisblaues, glasklares Meer steht hier exklusiv den Gästen von Costa zur Verfügung. 3. Tag / St. Maarten (Kleine Antillen): Die Insel ist ein Augen- und Gaumenschmaus! St. Maarten ist pittoresk und „petite“: im Süden holländisch, im Norden französisch – ist sie eine der kleinsten Inseln, die zwei Staaten angehört. 4. Tag / Antigua (Kleine Antillen): Mit hunderten von herrlichen Stränden gehören Antigua und die Nachbarinsel Barbuda zu den Traumzielen in der Karibik. 5. Tag / Martinique (Kleine Antillen): 1502 von Kolumbus entdeckt, erwartet Sie „die Insel der Blumen“ mit allen Zutaten eines wahren Karibiktraums. Üppige Regenwälder und Vulkanlandschaften, smaragdgrüne Buchten und exotische Blumen. 6. Tag / Guadeloupe (Kleine Antillen): Die franko-karibische Antillenschönheit Guadeloupe sprüht vor Lebenslust. Verschlungene Flüsse, haushohe Farne und donnernde Wasserfälle zieren saftig grüne Berge. Und von „la Soufrière“ – dem höchsten Vulkan der Kleinen Antillen – war schon Christoph Kolumbus entzückt.

7. Tag / St. Lucia (Kleine Antillen): Das Antillen-Idyll St. Lucia bietet exotische Natur in Hülle und Fülle. Sie ist eine der vielseitigsten Inseln der Karibik. Zwei wie von Meisterhand geformte sattgrüne Vulkankegel ragen in den Karibikhimmel. Die „Zuckerhut-Zwillinge“ sind die Postkartenstars der Karibik. 8. Tag / Barbados (Kleine Antillen): Kein Wunder gehört Barbados zu den beliebtesten Karibikinseln... Sie ist nicht nur atemberaubend schön, sondern bietet ihren Besuchern alles, was das Herz begehrt. Die britische Herrschaft verlieh der Insel die Leidenschaft für den traditionellen Nachmittagstee sowie die bezaubernden viktorianischen Häuser – „Little England“ auf Barbados. 9. Tag – 14. Tag / Atlantiküberquerung: Erleben Sie enstpannte Tage und exzellente Bordunterhaltung. 15. Tag / Teneriffa (Kanarische Inseln): Eine Perle im Atlantik mit Vulkankegeln, üppig bewachsenen Kratern, dunklen Lavastränden – überragt vom schneebedeckten Vulkan-Krater Cañadas del Teide. 16. Tag / auf See: Erholung an Bord. 17. Tag / Gibraltar: ist ein britisches Überseegebiet und ein winziges Land von nur 6,5 km². Stolz erheben sich hohe Kalksteinfelsen aus dem Meer. 18. Tag / auf See: Erholung an Bord. 19. Tag / Marseille (Frankreich): Die „Kulturhauptstadt Europas“ lockt mit 300 Sonnentagen im Jahr und einer bezaubernden Altstadt mit 2600 J. Geschichte. 20. Tag / Savona (Italien) – Schweiz: Ausschiffung und Carfahrt von Savona an den von Ihnen gewählten Aussteigeort in der Schweiz. Ankunft am Abend.

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Von wem ist Ihr Kind Fan?

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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 71

Mamma mia

W Schlimme Nachrichten

Was ist das für ein Sommer? Da pflügt einer mit einem Lastwagen durch die Menschenmenge, ein anderer ballert um sich. Vor dem Gotthard wird eine Familie ausgelöscht. Heute dauert es nur wenige Minuten, und die ganze Welt sieht Bilder, da immer irgendwer «zufällig» eine Handykamera draufhält.

Typisch für die Teenagerphase: Das Zimmer ist mit Stars tapeziert.

Tipps

Was tun, wenn das Kind total Fan ist? Interesse für die Musik zeigen, rein­

hören, eigene Meinung sagen und nachfragen: Warum interessiert dies dich so sehr? Keine Vorwürfe machen. Stärken und Interessen des Kindes fördern;

das Kind unterstützen.

Bild: depositphotos

Jeder Moment Kontakt zum Kind gibt etwas Boden. Sich nicht abschrecken lassen von Zurückweisung, hartnäckig bleiben. Hat die Schwärmerei Ausmasse einer Sucht? Dann kontaktiert man am besten eine Elternberatung oder die Schulsozialarbeit.

Familie

Wenn das Idol plötzlich alles ist Bei den meisten Kindern kommt die Zeit, wo sie einem Musikstar oder einer Band verfallen. Das ist gut so, doch Eltern sollten genau hinschauen und wenn nötig intervenieren. Text: Claudia Langenegger

D

ie 14-jährige Sara hört in jeder freien Minute Musik «ihrer» Rockband, schaut ständig deren Videos und chattet im Fanclub. Als sie eine Wand mit Postern volltapezierte, hatte Mutter Tina ja noch Verständnis. Doch nun ist sie besorgt: Immer häufiger vertreibt ihre Tochter ganze Nachmittage «mit» ihren Stars und vergisst dabei, ihre Schulaufgaben zu machen. Extreme Begeisterungsfähigkeit gehört zum Teenageralter. «Sich auf etwas zu stürzen, ist Teil der Identitätssuche und -findung», erklärt Barbara Wüthrich (42) von der Elternberatung Pro Juventute. «Idole können den Kindern Halt geben, bis sie einen Schritt weiter sind.» Es ist eine Frage des Masses, ob sich Eltern Sorgen machen müssen. «Wenn das Kind den Realitätsbezug verliert, sich nur noch mit seinem Fan-Sein

beschäftigt und nichts mehr nebendran Platz hat, kann dies gefährlich werden», sagt Wüthrich. Andere Eltern sorgen sich um den Fankult ihrer Teenager, weil deren Lieblingsbands extreme Werte vertreten. «Das können rechtsradikale Überzeugungen sein, gewaltverherrlichende Texte oder extreme politische Einstellungen.» In diesen Fällen können besorgte Eltern das Kind ruhig mit ihren Fragen und Sorgen konfrontieren. «Wichtig ist die Kontaktaufnahme mit dem Kind», sagt Barbara Wüthrich, «Interesse zu zeigen, nachzufragen und präsent zu sein.» Auf jeden Fall sollte auch Tina nicht versuchen, ihre Tochter von ihrem Star abzubringen, dies wäre nur kontraproduktiv. Oft hilft einfach: Zeit verstreichen zu lassen, bis sich diese extreme Phase gelegt hat. MM

Geht es nur mir so, oder haben Sie auch Mühe, die Nachrichten zu verdauen? Wie muss es für Kinder sein, die vieles indirekt mitbekommen? Als ich fünf war, passierte vor unserer Wohnung ein Unfall. Mein Vater stürmte hinaus, um zu helfen. Mutter sagte, ich solle weiterspielen, obwohl Schmerzensschreie zu hören waren. Ich tippelte ins Bad. Dort war ein Fenster. Ich sah ineinander verkeilte Autos, den leblosen Körper, das viele Blut. Das war der Moment, in dem Mami mich entdeckte. Meine Mutter bat mich, zu erzählen, was ich beobachtet hatte. Dann versuchte sie, zu erklären. So machen wir das auch. Auf die Warum-Frage haben wir aber oft keine Antwort.

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 73

1 Der Geruch des Sommers Wenn die Sommersonne unseren Körper wärmt, intensiviert sich gleichzeitig auch der Geruchssinn. Vier typische Sommerdüfte – und was sie bewirken. Illustrationen: Veronica Dall’Antonia

2

3

Sommerregen

Meer und Sonne

Regen im Sommer riecht so anders als im Winter

Salzwasser und Hitze machen Lust

Hauptverantwortlich für den betörenden Duft eines Som­ merregens ist der Duftstoff Geosmin, den die sogenannten Streptomyzeten, das sind Bakterien im Boden, absondern. Kurz bevor es zu regnen beginnt, regen die Bakterien ihren Stoffwechsel an, und der erdige Duft vermengt sich mit der feuchten Regenluft. Gewürzt mit einer Prise Stein­ staub, entsteht der typische Geruch von Sommerregen. Tipp: Wieder mal das Lied Sommerregen der «Fantas­ tischen Vier» hören und die Augen schliessen.

Wer den Tag an der Sonne und am Meer verbringt, hat abends mehr Lust auf Sex. Dafür sorgt die erhöhte Ausschüttung des Glücksbotenstoffs Serotonin im Körper. Tipp: Francesco Bianchi­Demi­ cheli von der Universität Genf belegte erstmals anhand einer neuronalen Karte der Gehirn­ aktivität, dass die Lust von verschiedenen Hirnarealen gesteuert wird. «Bei sexuellem Verlangen werden Gedächtnis­, Motivations­ und Belohnungs­ zentren aktiv», so der Forscher. Damit räumt er mit der Ver­ mutung auf, dass Lust im Unterleib gesteuert wird.

Leistungskick für das Gehirn Ein paar Nadeln zwi­ schen den Fingern verreiben, daran riechen, und schon sind wir gedanklich in Südfrank­ reich. Rosmarin fördert aber nicht nur schöne Erinnerungen, das darin enthaltene Karneol stärkt auch Gedächtnis und Konzentration. Tipp: Schon im antiken Griechenland zierten Rosmarinkränze die Häupter der Schüler, deren Leistung so gestei­ gert werden sollte. Da Karneol hauptsäch­ lich über die Nasen­ und Lungenschleimhäute aufgenommen wird, ist es wirksam, Rosmarin direkt unter die Nase zu halten oder Rosmarin­ öl in einem Duftlämp­ chen anzuwenden.

Beauty

Text: Martina Bortolani

Rosmarin

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Vorlieben in der Kindheit «programmiert» Über rund 30 Millionen Riechzellen in der Nase gelangen die Aromen der Sonnencreme in der Kindheit ins Riechhirn und werden gespeichert. Das Riechhirn gibt uns auch noch im Erwachsenen­ alter vor, welchen Sonnenmilch­Duft wir mögen. Tipp: Sonnencreme aus der Tube? Gut und recht – aber der neueste Trend heisst «Roll­on». Diese Produkte sehen aus wie kleine Deos, sind aber mit Sonnencreme gefüllt. Kinder mögen sie besonders!

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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 75

Glücksgriff

Auszeit in den Bündner Bergen Das Migros-Magazin und der Ferienverein verlosen drei Gutscheine für Ferien im Hotel Altein in Arosa.

Wettbewerb

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und der Ferienverein verlosen drei Gut­ scheine für das Hotel Altein in Arosa im Wert von je 1000 Franken. Die Gutscheine sind zwei Jahre gültig und jeweils während der Sommersaison einlösbar. Wettbewerbsfrage:

Wie warm ist das Solbad des Hotels Altein? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf)

und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Hotel Altein», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Zu gewinnen 3 Feriengutscheine im Wert von je 1000 Franken

Ausspannen auf 1800 Metern Höhe: Wandern in der Bündner Bergwelt – und danach ein Solbad im Hotel Altein

A

rosa liegt am Ende des Schanfiggtals auf 1800 Metern Höhe. Dank seiner Lage in einem offenen Talkessel ist dieser traditionsreiche Bündner Ferienort sehr sonnig und bleibt von starken Winden weitgehend verschont. Verbringen Sie unbeschwerte Tage in der familiären Atmosphäre des Hotels Altein. Neben

der gepflegten Aussenanlage, der abwechslungsreichen saisonalen Küche und dem Wellnessbereich mit dem 33 Grad warmen Solbad bietet das «Altein» den Gästen vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Viele kostenlose Angebote

Kinder unter 12 Jahren essen und übernachten im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen gratis. Weiter können die

Hotelgäste im Sommer mit der Arosa-All-Inclusive-Card kostenlos verschiedene örtliche Angebote nutzen – und das so oft sie möchten. Seilpark, Strandbad Untersee, Golfplatz oder Pedaloverleih sind nur einige dieser Gratisangebote. Auch die Benutzung der Bergbahnen und des Ortsbusses sind für Gäste des Hotels Altein im Preis inbegriffen. MM

Einsendeschluss: 21.8.2016 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


76 | MM33, 15.8.2016 | LEBEN

Kinder

Der Mond schlägt den Takt Hast du schon einmal Ferien an einem Meer verbracht? Dann hast du sicher auch das Spiel von Ebbe und Flut im Verlauf des Tages beobachtet. Doch wie funktionieren eigentlich die Gezeiten? Text: Tania Araman

Illustration: Jan Kruse

Erdachse

Ebbe

59

Fliehkraft der Erde

Anziehungskraft des Mondes

Flut

Die Sonne beeinflusst die Gezeiten

ebenfalls, wenn auch in geringerem Ausmass als der Mond. Wenn sich die Erde auf einer Linie mit Mond und Sonne befindet, kombinieren sich die Kräfte der drei Himmelskörper miteinander. Das führt dazu, dass die Hoch­ und Niedrig­ wasser in diesen Phasen ausgeprägter ausfallen.

Flut

Ebbe

Die Gezeiten, auch Tiden genannt, werden im Wesent­

lichen vom Mond gesteuert. Er übt wie alle Himmelskörper seine Schwerkraft auf alles aus, was ihn umgibt – also auch auf die Erde. Da diese sich ihrerseits um die eigene Achse dreht, ändert sich auch immer die Seite, die dem Mond zugewandt ist. Wenn sich also ein Meer auf der zum Mond hin gerichteten Seite befindet, wird es vom Mond angezogen, und es ist Flut. Bewegt es sich wieder vom Mond weg, zieht sich das Wasser zurück – es ist Ebbe.

Aber aufgepasst: In diesem Prozess spielt auch die Fliehkraft eine Rolle. Das ist jene Kraft, die beispielsweise in einer Wasch­ maschine beim Schleudern der Wäsche wirkt: wenn die Trommel sich so schnell dreht, dass die Kleider an die Trommelwand gedrückt werden. Nun drehen sich ja die Erde und die Sonne auch umeinander, wodurch Fliehkräfte auf beide Himmelskörper wir­ ken. So erklärt sich, dass auch jene Meere ansteigen, die sich jeweils auf der dem Mond abgewandten Seite der Erde befinden.

Im Verlauf der 24 Stunden eines Tages – das ist die Zeit, die die Erde benötigt, um sich einmal komplett um die eigene Achse zu drehen – kommt es somit je zwei Mal zu Hoch­ und Niedrigwasser. Flut und Ebbe wechseln sich also ungefähr alle sechs Stunden ab. Weil zudem auch der Mond um die Erde kreist, gibt es jeden Tag eine kleine Ab­ weichung, wodurch sich der Zeit­ punkt der Tiden von Tag zu Tag verschiebt.


LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 77

Ronja (8), Schwarzenbach LU

Halte mal die Luft an! Das geht einfach, gell. Und jetzt versuche, zu hicksen. Das schaffst du nicht! Den Hitzgi oder «Schluckauf», wie er auf Deutsch heisst, können wir nämlich nicht selbst auslösen. Das hat mit unserem Zwerchfell zu tun. Das ist ein Muskel, der für unsere Atmung zuständig ist. Er ist so etwas wie ein Atmungs-Motor. Fürs Luftanhalten können wir das Zwerchfell selbst steuern, für den Hitzgi nicht. Er kommt ohne

Willen zustande. Das passiert, wenn sich das Zwerchfell plötzlich verkrampft. Dann schliesst sich automatisch die sogenannte Stimmritze, durch die eigentlich unsere Atemluft fliessen sollte. So wird die Luft abrupt gestoppt und prallt mit einem lauten «Hicks!» auf die geschlossene Stimmritze. So eine Verkrampfung kann entstehen, wenn man etwas sehr Kaltes oder Heisses gegessen, getrunken oder zu

schnell gegessen hat – oder wenn man sehr aufgeregt ist. Das Lustige am Hitzgi finde ich die Ratschläge, was man dagegen tun kann: Den Kopfstand machen und dabei einen Schluck Wasser trinken. Es soll auch nützen, wenn man sich auskitzeln lässt. Das macht Sinn, denn für das Lachen braucht es das Zwerchfell. Hicksen und Kichern können wir wohl nicht zugleich, oder hat das jemand von euch schon mal geschafft? MM

Gabriela Bonin (49)

beantwortet Kinderfragen zu aktuellen Themen.

DA FEHLT DOCH WAS!

Rätse lspas s

Was hat Tobi vom Tisch genommen?

Nina verbringt den Tag am Strand und hat sogar ihr Ballspiel mitgenommen. Leider hat sie aber etwas anderes, Wichtiges zu Hause vergessen. Unten siehst du acht Bilder, die dir helfen herauszufinden, was Nina zu Hause vergessen hat. Die obere, rote Zahl sagt dir, welchen Buchstaben vom Wort du verwenden musst, die untere Zahl, in welches Feld du ihn eintragen sollst.

TIPP:

9 – 3

10 – 4

4 – 5

2 – 6

4 – 7

3 – 8

Lösung: 1: HELM, 2: APFEL, 3: SCHNEEMANN, 4: SKATEBOARD, 5: BROT, 6: WURST, 7: GLACE, 8: SCHERE = HANDTUCH

1 – 2

Lösung: Salzstreuer

1 – 1

Dieses Spiel könnt ihr natürlich auch selber spielen! Einer ist dran, etwas vom Tisch zu nehmen. Währenddessen müssen alle anderen die Augen schliessen und dann raten, welcher Gegenstand fehlt.

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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 79

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So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.8.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

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Gewinner «Zusatz» Nr. 31:

Judith Villiger, Eschenbach SG; Sonya Arnold, Stäfa ZH; Hans-Ulrich Schönholzer, Hindelbank BE; Lotte Zimmerli, Langnau BE; Marius Pally, Wilen SZ


Panama – Rundreise Entdecken Sie die abwechslungsreiche Perle Mittelamerikas!

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Einblick in handwerkliche Traditionen «Oh wie schön ist Panama!» Überzeugen Sie sich auf der Reise selbst davon, denn das Land lockt mit der Metropole Panama City, einer interessanten Kultur und unberührten Dschungelregionen.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Zürich – Paris/Amsterdam – Panama City Flug mit Air France/KLM von Zürich nach Panama City. Umsteigen in Paris bzw. Amsterdam. Transfer zum Hotel. 2. Tag: Panama City Heute lernen Sie die Hauptstadt von Panama kennen. Sie werden während des Rundgangs die Altstadt erkunden und fahren zum Hafen der Stadt, um die Miraflores Schleusen betrachten zu können. 3. Tag: Teildurquerung Panama-Kanal Sie werden heute einen Teil des «8. Weltwunders» bestaunen. Während der Schifffahrt auf dem berühmten Panama-Kanal passieren Sie unter anderem die engste Stelle der Wasserstrasse. 4. Tag: Panama City – El Valle de Antón Fahrt auf der Panamericana zur Kleinstadt El Valle de Antón. Sie haben die Gelegenheit auf kurzen Wanderungen die umliegende, beeindruckende Natur kennen zu lernen.

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Freier Tag an der Karibikküste

5. Tag: El Valle de Antón – Natá de los Caballeros – Parita – Azuero – Chitré Weiterfahrt zu einem der ältesten Orte des Landes, wo Sie eine historische Kirche besuchen. Zudem werden Sie einem Maskenbildner über die Schultern schauen und die Nationaltracht kennen lernen. 6. Tag: Chitré – Isla Iguana – Chitré Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Pedasi. Mit einem Fischerboot erreichen Sie die fast unberührten Leguan Inseln. Erfahren Sie mehr über die Einzigartigkeit der Insel. 7. Tag: Chitré – Boquete Fahrt nach Chiriqui. Von dort aus geht es in das kleine Bergdorf Boquete. Danach machen Sie eine Wandertour (ca. 2-3h) durch die wunderschöne Umgebung. 8. Tag: Boquete Heute lernen Sie auf einer Kaffeeplantage Wissenswertes zum Anbau der Pflanzen, inklusive Kostprobe. Später werden Sie bei einem Spaziergang über Hängebrücken (höchste ca. 40 Meter) der Natur näher kommen. 9. Tag: Boquete – Almirante – Bocas del Toro Über die Cordillera de Talamanca gelangen Sie nach Almirante. Nach einem Besuch einer organische Kakaofarm fahren Sie mit einem Wassertaxi ca. 30 Minuten zur Insel Colón. 10. Tag: Bocas del Toro – Laguna Bocatorito – Red Frog Beach – Bocas del Toro Per Boot fahren Sie zur Laguna Bocatorito, welche das Heimatgewässer

einer Delfinkolonie ist. Danach haben Sie freie Zeit am Red Frog Beach. 11. Tag: Bocas del Toro Geniessen Sie den freien Tag am Hotelpol mit Blick auf das Meer oder machen Sie einen Spaziergang am Strand. 12. Tag: Bocas del Toro – Panama City Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung, bevor am Nachmittag der Transfer zum Flughafen und der Inlandflug nach Panama City folgen. 13. Tag: Panama City – Paris/Amsterdam Transfer zum Flughafen von Panama City. Direktflug nach Paris oder Amsterdam. 14. Tag: Paris/Amsterdam – Zürich Ankunft in Paris/Amsterdam, Umsteigen und Weiterflug nach Zürich.

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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 81

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was bringt die Braut hoffentlich in die Ehe? O Rattengift

D Mitgift

A Gegengift

2. Man kann einen … Rum zu einem Getränk giessen. E

Schuss

I

Knall

L

Schlag

S

Nüsse

3. «Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten … .» U Risse

T

Küsse

So nehmen Sie teil

4. Wie wird die Entlassung aus der Dienstpflicht des Schweizer Militärs bezeichnet? R Abheben

A Aufheben

I

Abgeben

S

Geburtseinleitung

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.8.2016, 24 Uhr

5. Wo kommt der Begriff «Schluck der Engel» vor? G Whiskybrennerei

T

Kaffeerösterei

6. Welche Altersgruppe ist in der Schweiz am stärksten vertreten? I

0-19 Jahre

A 20-39 Jahre

N 40-64 Jahre

7. Gegen welches Tier wurde 1932 Teile der australischen Armee eingesetzt? S

Kamel

D Wildpferd

E

Emu

8. Was sollte ursprünglich 1875 auf einer der Brissago-Inseln gebaut werden? N Tierpark

R Dynamitfabrik

T

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Flugplatz

Lösungswort: 1

2

3

Gewinner Nr. 30:

4

5

6

7

8

Tanja Berger, Berg TG; Uwe Kock, Bremgarten b. Bern BE; Theresia Egger, Bönigen b. Interlaken BE

Auflösung Nr. 32: CHEFKOCH

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 1 5 2 3

Auflösung Nr. 32: MESSE Gewinner Nr. 31:

Marie Ryser, Liesberg Dorf BL; Heribert Ackermann, Murten FR; Georgette Fricker, Oberhof AG

4

E

ABRENNEN BEKENNER E I SREGEN ERDT E I L E F E LDGRAU I NSERATE NEUART I G REBREAKS SUZERAEN TEETASSE

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.8.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


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LEBEN | MM33, 15.8.2016 | 83

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

6 7 2 4 9 5 2

3 4 7 2 1 6 2 6 9

1 8 4 2 9 6 8 5 6 4

7 4 3 6 1 8

Auflösung Nr. 32: 562 5 4 9 7 8 6 1 2 3

6 7 3 4 2 1 5 8 9

8 1 2 3 9 5 7 4 6

2 3 6 5 4 7 9 1 8

7 5 8 1 6 9 4 3 2

1 9 4 2 3 8 6 5 7

9 8 1 6 5 2 3 7 4

3 2 5 9 7 4 8 6 1

4 6 7 8 1 3 2 9 5

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.8.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 31:

Ruth Nagel, Bülach ZH; Denis Hofer, Courcelon JU; Anna Jost, Obergösgen SO; Deborah Morello, Sursee LU; Marlies Wehrli, Buchs SG

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 2 3 4 2 3 miteinander verbunden 2 2 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 2 1 2 und mehr als zwei Linien.

1 2 2 3 4 1

Auflösung Nr. 32:

4

3 1 2 1 3

0

2

2

0

5

0

1

4

3

2 1

1 2 3

5

2

3 3 4 2

2

3

2

1 3

3

3 1

3 3

Auflösung Nr. 32: 2

3

2

1

4

2

3

3

2

3

3 1

2

2

5 3

3 3

2

3 2 3

3 2

1 3

3 2 2 1

3 2 4 3 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Chefredaktor: Sandra Jermann (Leiterin ProjektHans Schneeberger management), Heidi Bacchilega, Produktion/Ressort Leben: Jean-Sébastien Clément, Remo Leupin (Leitung), Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Robert Rossmanith (Chef von Dienst), Sonja, Leissing, Anna Meister, Sabine Müller (Produzentin), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Gerda Portner (Produzentin), Anna-Katharina Ris, Ursula Trümpy (Produzentin), Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Jacqueline Vinzelberg, Leben), Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Michael West, Anette Wolffram Heinz Stocker (Korrektor) Bildredaktion: Ressort Menschen: Olivier Paky (Leitung), Sabine Lüthi (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Susanne Oberli, Helen van Pernis Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller Layout: (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Doris Oberneder (Creative Director), Online: Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys Reto Meisser

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: Ringier Print Adligenswil AG


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Flumserberg Stanserhorn

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Adelboden

Oeschinensee Glacier 3000

ADELBODENGUTSCHEIN

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Fr. 10.–

Ritom-Piora

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ALETSCH ARENA

FLUMSERBERG BON FR.

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MONTE TAMARO

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Meine Welt

«Ich bin kein Hobbykoch – was für ein Schimpfwort!» In der Fernsehsendung «Die Schweiz privat – 1996 und heute» blickt Röbi Koller am kommenden Mittwoch hinter die Wohnungstüren von Herrn und Frau Schweizer. Zuerst aber gewährt uns der SRF-Moderator ein paar Einblicke in sein Leben. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Tanja Demarmels


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1 Meine Leidenschaft «Kochen. Aber ich bin kein Hobbykoch – was für ein Schimpfwort! Das sind jene Männer, die sich einmal pro Jahr an den Herd stellen, und anschliessend muss die ganze Küche renoviert werden. Ich koche öfters und mit viel Liebe zu den Produkten.» 2 Meine Erbstücke «Diese Teller und Kerzenständer stammen aus der Türkei. Mein Schweizer Grossvater und meine deutsche Grossmutter haben sich in der Türkei kennengelernt. Mein Vater ist in Istanbul geboren und dort aufgewach­ sen. Erst mit 18 kam er in die Schweiz.»

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3 Mein Hobby «Ich bin gern zu Fuss unterwegs. Nicht nur in den Bergen wie hier auf dem Ortstock (2717 m. ü. M), dem Hausberg von Braunwald, sondern auch in der Stadt. Zu Fuss kommt die Seele mit. Man sieht mehr und erinnert sich später besser an das Gesehene.» Name: Röbi Koller (58) Sternzeichen: Schütze Beruf und Lebenslauf: Nach einigen Semestern Germanistik stieg ich 1981 beim Piratensender «Radio 24» ein. Bekannt wurde ich 1988 mit dem Vorabendmagazin «Karussell» des Schweizer Fernsehens. Es folgten «Quer» und diverse Repor­ tagen für «SF­Spezial». Seit 2007 moderiere ich die Samstagabend­ show «Happy Day» (Bild), in der ich Menschen ihre Herzenswünsche erfüllen darf. Am 27. August ist es wieder soweit. Einen ausserordentlichen Auftritt habe ich am kommenden Mittwoch (SRF1, 20.05 Uhr): Dann nehme ich die Zuschauer in «Die Schweiz privat – 1996 und heute» auf eine Zeitreise mit.

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4 Meine Partnerin «Ich bin seit 14 Jah­ ren mit Esther Della Pietra (53) verhei­

ratet. Sie ist Fernsehregisseurin und führt zuweilen auch bei ‹Happy Day› die Regie. Neben dem TV ist das Reisen unsere gemeinsame Passion.»

Bild: Oscar Alessio/SRF

5 Meine Wellness «Ich singe im Zürcher

Mein Lieblingsprodukt «Auberginen. Neben Sesam sind sie die Hauptzutat von vielen orientalischen Gerichten. Zudem mag ich ihre schöne Farbe.»

Bach Chor. Das hat etwas sehr Entspan­ nendes. Auch weil ich bloss eine Stimme unter vielen bin und nicht im Rampen­ licht stehe. Zu Hause am Klavier studiere ich die Melodien ein.» 6 Mein Rückzugsort «Mein Daheim in 6

Zürich Wipkingen. Wir sind fünf Parteien auf vier Stöcken – die erweiterte Familie trifft sich oft im Garten.»


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Migros magazin 33 2016 d lu by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu