Skip to main content

Migros magazin 31 2017 d vs

Page 1

Graäutfiesi-m

eink ert von tw Gesam

n. o i l l i M 1 gewinnen zu

Vom 2.8. bis 4.9.2017 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59

Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen auf migros.ch/win

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

Gewinnen Sie jetzt Ihren Einkauf zurĂźck.


Ihr Kassenbon ist jetzt Geld wert. Vom 2.8. bis 4.9.2017 Kassenbon einscannen und Einkaufsbetrag* zurückgewinnen.

s i t a r G fe im

einkäu ert von tw Gesam

n o i l l i 1 Mgewinnen. zu

* Einkaufsbeträge in der Höhe von max. Fr. 3000.– pro Teilnahme


Ein Seitensprungkind kämpft gegen das Schweigen Seite 14

MM31, 31.7.2017 www.migrosmagazin.ch

Streit ums Erben – ein Notar berichtet Seite 26

Reisefieber: Städte im touristischen Dichtestress Seite 12

Junge Küche

Margaretha Jüngling – ein gastronomischer Wirbelwind

Bild: Filipa Peixeiro

Seite 20

Wettbewerb S. 8 | Auberginen S. 45 | Biobrot S. 64 | Meerkatzen S. 86 | Glücksgriff S. 91


So geht Sich - etwas -

40%

30%

3.45 statt 5.75

Optigal-Poulet-Spiessli mariniert und -Minifilets* z.B. Spiessli mariniert, Schweiz, per 100 g, 2.45 statt 3.55

M-Classic Schweinsfilet nature Schweiz, per 100 g

33%

14.–

Optigal Pouletschenkel gewürzt Schweiz, per kg

40%

2.35 statt 3.95

Trauben Vittoria Italien, per kg

7.80 statt 11.70

Alle Coca-Cola im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Classic

40%

1.70 statt 2.90

Melonen Charentais Frankreich, pro Stück

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

20%

Alle alkoholfreien Biere z.B. Feldschlösschen, 10 x 33 cl, 8.70 statt 10.90

Hit

2.70

Kartoffeln festkochend «Aus der Region.» Tragtasche, 2.5 kg


Gönnen.

30%

Bio-Lachsfilet frisch z.B. mit Haut, Zucht aus Norwegen/Irland, per 100 g, 3.60 statt 5.20

Donnerstag, 3.8., bis Samstag, 5.8.2017

20%

5.50 statt 6.90

Bio-Crevetten Tail-on gekocht in Sonderpackung Zucht aus Ecuador, per 100 g

20%

Alle Heinz-Ketchup und -Grillsaucen z.B. Tomato Ketchup, 700 g, 2.20 statt 2.75

50%

6.90 statt 13.85

Grillbratwurst in Sonderpackung Schweiz, 5 x 148 g, gültig vom 3.8. bis 5.8.2017

3.50

Le Chef Fisch 53 g

–.95

M-Classic Senf mild 200 g


Die Natur weiss, was gut ist.

20%

3.– statt 3.75

Bio-Cervelas Schweiz, 2 Stück, 200 g

20%

5.50 statt 6.90

Bio-Crevetten Tail-on gekocht in Sonderpackung Zucht aus Ecuador, per 100 g

20%

20%

Alle Bio-Getreidekörner, -Hülsenfrüchte, -Quinoa und -Couscous (ohne Alnatura), z.B. Fairtrade, aha! Quinoa weiss, 400 g, 3.95 statt 4.95

20%

Alle Bio-Getränke (ohne Alnatura), z.B. Schweizer Alpenkräuter Ice Tea, 1 Liter, 1.25 statt 1.60

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

3.– statt 3.80

Bio-Multifruchtsaft 750 ml


MM31, 31.7.2017

Editorial

Vererben, aber richtig

D

Der Spruch, dass in der Schweiz die erste Generation ein Vermögen mache, die zweite es verwalte und die dritte es verprasse, kann definitiv nicht stimmen. In der Schweiz werden zurzeit gigantische Vermögen vererbt. Wie gross sie sind, weiss niemand genau. Auf etwa 76 Milliarden Fran­ ken hat sie der Ökonom Marius Brülhart von der Universität Lausanne für 2015 geschätzt. Das ist mehr als der gesamte Staatshaushalt des Landes. Mit 76 Milliarden pro Jahr wäre die gesamte Ver­ schuldung der öffentlichen Hand – Bund, Kantone, Gemeinden – in drei Jahren vom Tisch. Und es wird immer mehr vererbt: Die Nach­ kriegsgeneration hat ihre Franken eisern zusam­ mengehalten und gibt sie jetzt an die nächste Generation weiter. 580 000 Franken betrug die durchschnittliche Erbsumme 2013, fast ein Drittel mehr als noch im Jahr 2000. Und weil Kapital seit der Industrialisierung immer mehr an Zins abgeworfen hat als die Arbeitskraft an Lohn, geht die Konzentration der Vermögen munter weiter: Wer hat, dem wird noch mehr gegeben.

Bild: René Ruis; Illustration: Silke Werzinger

Wo derart viel Geld quasi gratis verteilt wird, müsste eigentlich eitel Wonne herrschen. Weit gefehlt. Selten kommt es zu so vielen Familienstreitigkeiten, wie wenn es ums Erben geht. Gisbert Bultmann, Notar und Testamentsvollstrecker, beschäftigt sich von Berufs wegen mit dem Verteilen von Erbschaften. Er kennt all die Geschichten um verletzte Gefühle, um Hass über den Tod hinaus, um versteckte Gelder, um Tricks und Eifersüchteleien. Der am häufigsten auftretende Grund fürErbstreitigkeiten ist laut sei­ ner Erfahrung übrigens immer der gleiche: Die Eltern behan­ deln ihre Kinder nicht gleich. Dem Erben kommt 2017 eine besondere Aktualität zu, wird doch das 100 Jahre alte Erbrecht aufgefrischt. Welche Fehler man beim Vererben vermeiden sollte und weshalb Patchwork­ familien den «Erbhorror» noch vergrössern: Gisbert Bultmann weiss Rat (Seite 26). Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Inhalt Menschen 8 Sommerwettbewerb 5000-Franken-Gutschein von Migros Ferien zu gewinnen

100

12

Diese Woche Reisedestinationen im Dichtestress – und wie geht die Schweiz mit den Touristenmassen um?

14

Das Seitensprungkind Wenn der Vater nicht der Erzeuger ist: Eine junge Frau will das Schweigen brechen

19

84

Kolumne: Bänz Friedli

20

Ein Traum wird wahr Jungköchin Margaretha Jüngling eröffnet ihr eigenes Restaurant – für nur drei Wochen

22

www.migrosmagazin.ch Leser melden sich zu Wort

26

64 70 75 78 80

Schweizer Biobrot Oliven-Päckli Powersalate Praktisch fürs Heimbüro Outdoorspass

«Es geht immer ums Geld» Notar Gisbert Bultmann über Erbstreitigkeiten und den Sinn eines Testaments

Leben

Migros-Welt

84

36

Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen, News

45

Migusto Gegrillt, gefüllt und gerollt: vielseitige Auberginen

61

Küchenhygiene Vier Regeln, die jeder beim Kochen kennen sollte

62

Migros-Verkaufswagen

Geliebt und unvergessen: Jetzt sind sie an Festivals zurück

83

Kolumne «1, 2 oder 3?» Darf Häsi mit in die Badi? Krebs und Kinderwunsch So kann die Fruchtbarkeit der Frau vor einer Chemotherapie gerettet werden

86

Zootierärztin Der Affe hat Zucker

87 89

Kolumne «Brave New Girl» Kinder: Voltigieren

91

Glücksgriff Ferien im Wallis zu gewinnen

93 Rätsel 98 Cumulus 100 Meine Welt

SRF-Moderator Beat Antenen

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

7


8

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Teilnahme

Vier Familien reisen in die Sommerferien … Helfen Sie während vier Wochen beim Kofferpacken: Es sind

verschiedene Gegen­ stände abgebildet. Nur das, was für die Ferien eingepackt wird, ist mit Nummern von 1 bis 5 versehen. Tragen Sie die korrekte Bezeich­ nung des jeweiligen Gegenstands in die ent­ sprechenden Kästchen ein. Die gelb eingefärb­ ten Felder ergeben das Lösungswort für die Teilnahme an der Verlosung des Wochen­ preises. Die blau einge­ färbten Felder ergeben das Lösungswort für die Teilnahme an der Hauptpreisverlosung nach vier Wochen (mehr dazu im Migros­ Magazin Nr. 32 vom 7. August).

Wochenpreis Reisegepäck von Galaxus Gewinnen Sie eines von drei Waverider­Koffersets von American Tourister Since 1933 im Wert von je 319 Franken. Das Set besteht aus drei Rollkoffern (31 l, 53 l und 82,5 l) und ist der Reisebegleiter für sportliche und modebewusste Reisende. www.galaxus.ch

So machen Sie mit: Kostenlose Teilnahme am Wettbewerb auf www.migrosmagazin.ch/ sommerwettbewerb oder per Telefon 0901 560 094 (1 Fr./Anruf) Nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.

2

Teilnahmeschluss für die Wochenverlosung: Sonntag, 6. 8. (24 Uhr)

Detaillierte Teilnahme­ bedingungen: www.migrosmagazin.ch/ sommerwettbewerb

Hauptpreis 5000­Franken­Gutschein von Migros Ferien

Mit dem Gutschein von Migros Ferien holen Sie sich einen Adrenalinkick oder Entspannung an Ihrer Traumdestination. Sie bestimmen, wohin es gehen soll. Unser Geheimtipp: Malta. Die kleine Inselgruppe im Mittelmeer ist abwechslungs­ reich: kristallklares Wasser, Badebuchten und Strände. Neben Kultur und Shopping in der Hauptstadt Valletta bietet der Ort St. Julian’s ein pulsierendes Nachtleben. Und auch Outdoorfans kommen nicht zu kurz – sie können sich beim Velofahren, Wandern oder Klettern auspowern. Tägliche Abflüge mit Air Malta ab Zürich. migros­ferien.ch/c­30


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Sommerwettbewerb, Teil 3

Koffer packen und tolle Preise gewinnen Endlich, Ferienzeit! Helfen Sie uns während vier Wochen beim Koffer-, Reisetasche- und Rucksackpacken – vielleicht schicken wir Sie schon bald in Ihren Traumurlaub. Machen Sie mit beim grossen Sommerwettbewerb und gewinnen Sie wöchentlich attraktive Gepäckstücke von Galaxus.ch oder einen Reisegutschein von Migros Ferien als Hauptpreis. Illustration: Philip Bürli

4

3 Lösungswort Wochenpreis:

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

5

6

7

8

9

10

Lösungswort Monatspreis:

1

2

3

4

1

11

Was wird eingepackt?

Familie Fischer verreist mit ihren zwei Kindern in die Badeferien. Helfen Sie mit beim Kofferpacken.

1

1

5 6

2 3 4

5

5

7

11

9

2 10

8

8

4

9

3

9


Asien, Indien, Selection Reisebüro Mittelthurgau Europa

Costa Victoria****

Bis

Fr. 1000.– Rabatt!

30 Tage ab Fr.

2195.–

inkl. An-/Rückreise, Vollpension an Bord Reisedatum 2018 16.02.–17.03. Preise pro Person Kat.

Kabinentyp

Innenkabine IC 2-Bett Classic IP 2-Bett Premium Aussenkabine EC 2-Bett Classic EP 2-Bett Premium Balkonkabine BC 2-Bett Classic BP 2-Bett Premium

Fr. Katalogpreis

Aktionspreis

3195.– 3395.–

2195.– 2395.–

3595.– 3795.–

2895.– 3095.–

4255.– 4495.–

3555.– 3795.–

Aktionspreis mit beschränkter Verfügbarkeit Zuschläge • Alleinbenützung alle Kategorien • Visumgebühr Indien

Jetzt bestellen: Katalog «Costa & AIDA Specials 2017–2019»! 2017 2019»!

Tag 1 Zürich–Singapur. Flug über Nacht nach Singapur. Tag 2 Singapur. Stadtrundfahrt und «Gardens by the Bay». Transfer zum Hafen. Um 20 Uhr legt die Costa Victoria ab. Tag 3 An Bord Tag 4 Koh Samui/Thailand. Von hochaufragenden Palmen beschattete Sandstrände. 9–18 Uhr. Tag 5–6 Laem Chabang/Bangkok/Thailand. Ab Laem Chabang bietet sich einen Ausflug nach Bangkok an. 9–16 Uhr am Tag 6. Tag 7 Sihanoukville/Kambodscha. Sihanoukville ist Kambodschas einziger maritimer Hafen. 9–18 Uhr. Tag 8 An Bord Tag 9 Singapur. Der Stadtstaat zählt über 3 Millionen Einwohner. 9–20 Uhr. Tag 10 Port Klang/Malaysia. Port Klang befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Kuala Lumpur. 10–18 Uhr. Tag 11 Penang/Malaysia. In der Hauptstadt George Town erwartet Sie ein Schmelztiegel asiatischer Kulturen. 8–16 Uhr. Tag 12–13 An Bord Tag 14 Colombo/Sri Lanka. Facettenreich, farbenfroh, faszinierend — das ist Sri Lanka. 9–20 Uhr. Tag 15 An Bord Tag 16 Mangalore/Indien. Dieser historische Hafen hat viel zu bieten. 8–18 Uhr. Tag 17–18 An Bord

Tag 19 Salalah/Oman. Palmblätter wippen im Wind, Wellen plätschern: Salalah, Oman, Orient. 13–23:59 Uhr. Tag 20–26 An Bord Tag 27 Heraklion/Griechenland. Heraklion ist eine Stadt zwischen Moderne und Vergangenheit. 8–14 Uhr. Tag 28 An Bord Tag 29 Civitavecchia/Rom/Italien. Rom - die ewige Stadt auf sieben Hügeln. 8–18 Uhr. Tag 30 Savona/Italien–Schweiz. Ankunft um ca. 9 Uhr. Busrückreise.

SES RTEN, AIDA CRUI COSTA KREUZFAH

AKTIONEN & SPECIALS 2017–2019

profitieren reinschauen & Jetzt buchen

071 626 85 85 Oder online

rgau.ch www.mittelthu

Vielfältige Dekors und inspirierende Kunstwerke begleiten Sie überall auf der Costa Victoria. Transparenz und Leichtigkeit sind das Thema der vielen Salons. Zahlreiche Aussenkabinen werden von Privatbalkonen geschmückt. Es erwarten Sie drei Swimmingpools, vier Whirlpools ein Fitnesscenter sowie ein Beauty Center. Kulinarische Highlights in grösster Vielfalt lassen keine Wünsche offen und am Abend bietet die Costa Victoria ein überwältigendes Unterhaltungsprogramm. Willkommen an Bord.

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 0 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Weltmetropole Singapur Exotisches Mangalore Suezkanal Passage

Unsere Leistungen • Flug mit Singapore Airlines Zürich–Singapur • Busrückreise in die Schweiz • Transfers gemäss Programm • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Kapitänsempfang, Galadinner • Bordveranstaltungen • Gepäckservice am Hafen • Stadtrundfahrt Singapur und Besichtigung «Gardens by the Bay» • Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Oblig. Serviceentgelt (ca. EUR 10.– p.P./Nacht) • Kombinierte Annullationskosten und Extrarückreiseversicherung Was Sie noch wissen müssen Schweizer Gäste benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss, sowie ein Visum für Indien. Das Visum holen wir gerne für Sie ein. Wählen Sie Ihren Ausstiegsort ca. 20:45 Martigny, SBB ca. 21:30 Luzern, Inseli ca. 22:30 Zürich-Flughafen p ca. 23:15 Bern Neufeld ca. 23:30 Basel SBB

Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

lcosin3

I17_653

Traumkreuzfahrt Asien – Suezkanal – Europa

auf Anfrage 280.–


Menschen MM31

Darauf freuen wir uns Filme Das Filmfestival von Locarno findet zum 70. Mal statt. Diesmal vom 2. bis 12. August. Schlossoper Am 4. August geht die Premiere der Schlossoper in Haldenstein GR mit Mozarts «Die Entführung aus dem Serail» über die Bühne. Dernière ist am 19. August.

Unnützes Wissen

StadtGeschichten

Bilder: Locarno Festival, Christophe Ena/AP/Keystone, Marco Zanoni

ist der bekanntes­ te Sportreporter der Schweiz. Er kommentiert am Schweizer Fernsehen jeden Sonntag ein Spiel der Super League.

Mein Bild der Woche «Ist das ein Sportbild? Ja und nein. In der vergangenen Woche

illustrierte es zwar in zahlreichen Medien den Tour­de­France­Sieg des Briten Chris Froome, doch der Hauptdarsteller ist eindeutig ein Franzose, nämlich der Arc de Triomphe in Paris. Eine bessere Werbung für die Ferienzeit gibt es wohl nicht. Normalerweise ist ein Foto dieses Prunkbaus nur zusammen mit ganz vielen Autos zu haben, die sich in einem gigantischen Kreis um den Place de l’Étoile winden. Für einmal wurden diese aber verbannt. Rund um den Triumphbogen hätte man sich eigentlich eher einen Boden aus Marmor vorgestellt. Doch siehe da: Ihn umgeben gewöhnliche Pflastersteine.»

Hörprobe

Entschuldigung, was hören Sie gerade? Anais Sommer (19), Studentin, Brügg BE

a) «Don’t Wanna Go Home» von Oliver Heldens b) «I Feel It Coming» von The Weeknd feat. Daft Punk c) «Junge, komm bald wieder» von Freddy Quinn

Auflösung: a) «Ich mag Electronic Dance Music sehr. Es ist ein Partysong, der für gute Laune sorgt.»

Bernard «Beni» Thurnheer (68)

Josef Beer grün­ dete 1812 in Wien die erste universi­ täre Augenklinik der Welt. Nirgendwo in Europa ereignen sich so viele Einbrüche wie in Brüssel – fast zehn Mal so viele wie etwa in Madrid. Bis Ende der 1950er­Jahre lebten Schafe in London: Sie sollten das Gras in den Parks ab­ fressen. Im Sunan­Flug­ hafen, 24 Kilome­ ter nördlich der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang, steht ein Schokoladenbrunnen. Quelle: Stern/Neon


12

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Fast kein Durchkommen mehr: täglicher Touristenansturm auf die Rambla in Barcelona Reisefieber

Städte ertrinken in der Touristenflut

Zahlen und Fakten

16,3 7,8

Millionen ausländische Besucher zieht es jährlich nach Barcelona. Die Hauptstadt von Katalonien zählt 1,6 Millionen Einwohner.

12

Millionen Personen jährlich besuchen die Notre-Dame-Kathedrale in Paris. Damit ist sie die meistbesuchte Attraktion des Planeten. Quelle: Bundesamt für Statistik, Welt.de, Ferienpiraten.ch

In beliebten Städten wie Barcelona, Venedig oder Dubrovnik mehrt sich die Kritik über die Touristenmassen. «Sättigungseffekte» seien auch in Interlaken und Engelberg erkennbar, sagt Tourismusexpertin Monika Bandi. Von Dichtestress könne aber noch keine Rede sein. Text: Reto E. Wild, Dinah Leuenberger

B

arcelona ist Opfer des eigenen Erfolgs: Zählte das unter Touristen beliebte Gotische Viertel 2006 noch 27 470 Bewohner, waren es 2015 nur noch 15 624. Laut «20 Minuten» leben dort inzwischen 63 Prozent Touristen: Die Einheimischen können sich die Mietpreise nicht mehr leisten und weichen den Boutiquehotels und Ferienwohnungen. Die Katalanen klagen aber auch über Lärm und das Verschwinden von Läden für den täglichen Bedarf. Ähnlich klingt es in Venedig

oder Dubrovnik, die wie Barcelona zu den beliebtesten Zielen von Kreuzfahrtpassagieren zählen. In der Lagunenstadt sollen nun Drehkreuze den Zugang zu strategischen Orten wie der CalatravaBrücke überwachen. Paris, London und Amsterdam wollen die kurzzeitige Vermietung von Wohnungen stärker regulieren. Noch ist die Schweiz von solchen Entwicklungen verschont. Tourismusexpertin Monika Bandi Tanner von der Universität Bern beobachtet einzig in Interlaken oder Engelberg «Anzeichen von

Sättigungseffekten». Das sei aber eine ganz andere Dimension als in Venedig. Das heisst jedoch nicht, dass die Einheimischen mit den Touristen rundum glücklich sind: In Interlaken mehren sich Klagen über Gäste, die mit Segways über Trottoirs oder die Höhenpromenade fahren. Ein Trost bleibt: Nie werden sich 5000 oder mehr Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs auf einmal durch die Gassen von Interlaken drängen. Dafür sind die Kapazitäten der Schiffe auf dem Brienzeroder Thunersee schlicht zu klein.

Bilder: iStockphoto, zVg

Milliarden Franken gaben Schweizer 2016 auf ihren Reisen im Ausland aus, während ausländische Gäste in der Schweiz 16 Milliarden Franken locker machten.


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Strassenumfrage

Monika Bandi Tanner

«Die Schweiz mit ihrem Hochpreisniveau kann nur auf Qualität setzen» Venedig will den Toristenmassen mittels Drehkreuzen Herr werden. Was halten Sie davon? Das hört sich zunächst merkwürdig an. Andererseits ist bekannt, dass es die lokale Bevölkerung vermehrt aus der Stadt zieht – wegen der Massen und der hohen Preise. Dabei sind es doch die Einheimischen, die eine Stadt beleben. So gesehen, könnten Einheimische und Touristen von der Drehkreuzvariante profitieren. Barcelona und Dubrovnik ächzen ebenfalls unter den Besuchermassen. Wie gross ist das Problem für Touristenorte in der Schweiz? Im alpinen Tourismus ist dieses Problem zeitlich begrenzt, an Weihnachten/Neujahr und in der Sportferienzeit. Engelberg hat beispielsweise viele Touristen aus Indien. Aber mir ist nicht bekannt, dass Einheimische deswegen wegziehen. Dort, wo der Schweizer Tourismus wächst, also in den Städten, ist er ohnehin eher ein Nebenprodukt und fällt weniger auf. Anzeichen von Sättigungseffekten können aber in Interlaken mit Besuchern aus den Golfstaaten oder eben in Engelberg entstehen. Das ist allerdings eine andere Dimension als in Venedig. Erste Ansätze sieht man auch in Luzern, wo chinesische Touristen durch Uhrenboutiquen geschleust werden. Wie problematisch ist das? Dazu gibt es keine pauschale Antwort. Die Regionen müssen eine individuelle Kosten-Nutzen-Abwägung vornehmen und analysieren, was ihnen wichtig ist. Fest steht: Indische oder chinesische Touristen sind in einem völlig anderen Gesellschaftssystem aufgewachsen und geben lieber Geld fürs Einkaufen in Boutiquen aus als für die Übernachtung. Welchen Weg muss der Schweizer Tourismus gehen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können? Die Städte sind der Wachstumsmotor des Tourismus. Sie haben mit ihrer interkulturellen Kompetenz ihre Wettbewerbsstrategie gefunden.

Die grosse Frage ist, welchen Weg die alpinen Gebiete gehen wollen. Da wird es Topdestinationen wie Zermatt oder das Engadin geben, die sich zu Luxuszielen entwickeln könnten. Ein Teil wird auf die Schweizer Gäste fokussieren und ein weiterer auf Nischen für Junge, Familien oder Senioren. Für alle gilt: Die Schweiz mit ihrem Hochpreisniveau kann nur auf Qualität setzen. Die Gastfreundlichkeit in der Schweizer Hotellerie gehört zu Ihren Forschungsschwerpunkten. Wie gut ist es um sie bestellt? Ich bin Jurymitglied des «Prix Bienvenu», der die freundlichsten Hotels der Schweiz kürt. Und auf Reisen mit meinem Mann begegne ich vielen Gastgebern und Mitarbeitenden, etwa im «Gädi» in Grächen VS oder im «Chasa Montana» in Samnaun GR: Sie geben sich grosse Mühe. Nur die schlechten Beispiele zu thematisieren, ergibt ein falsches Bild. Trotzdem: 2016 gaben die Schweizer erstmals mehr Geld auf Reisen im Ausland aus als ausländische Touristen in der Schweiz. Weshalb? Die Zahl der Übernachtungen war schon in den vergangenen Jahren rückläufig, vor allem in den Bergen und aus Nahmärkten wie Frankreich und Deutschland, aus denen zahlungskräftige Gäste kommen. Andererseits haben wir hier einen hohen Wohlstand und mehr Ferien und Freizeit. Flugreisen waren noch nie so günstig: Die Schweizer machen nach wie vor Ferien im eigenen Land, aber vermehrt auch im Ausland. Wohin reisen Sie am liebsten? Ich liebe die Vielfalt des Reisens. Ich mag einfache Ferien in den Schweizer Bergen, etwa im Lötschental, oder Städtereisen, zum Beispiel nach Barcelona oder Lissabon, wo Kulinarik oder Kultur im Vordergrund stehen. Für Badeferien mag ich verträumte Buchten wie auf der griechischen Insel Zakynthos. MM

13

Stören Sie sich an zu vielen Touristen?

Monika Bandi Tanner (35)

ist Leiterin der Forschungsstelle Tourismus an der Universität Bern.

Renate Berner (42), Coach, Büren zum Hof BE «Touristen stören mich

nicht, und es wäre mir noch nie ein Ort aufgefallen, wo es zu viele gibt. Das Reisen gehört doch zu unserer Gesellschaft dazu.»

Daniela Haenni (29), Drogistin, Langenthal BE «Es gibt vielleicht ab

und zu eine Situation, wo Touristen stören. Öfter ist es aber eher so, dass ich mich im Ausland über komplizierte Schweizer fremdschämen muss.»

Peter König (70), im Ruhestand, Steffisburg BE «Nein. Wenn man in

Interlaken Frauen in Burkas sieht, ist das ungewöhnlich. Aber das muss man akzeptieren, denn alle Menschen sollen bei uns Ferien machen dürfen.»


14

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Familie

Ein Seitensprungkind bricht das Schweigen

Maria Kuster* entstammt einer Affäre. Im engsten Familienkreis wussten alle Bescheid. Sie selbst erfuhr erst mit 13 davon, die übrigen Verwandten sind bis heute nicht eingeweiht. Das möchte Maria nun ändern – doch das ist schwieriger als erwartet. Text: Barbara Lukesch

Bilder: Daniel Auf der Mauer

*Name geändert


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

15

Selbsthilfezentrum

Wenn das Leben kopfsteht Das Selbsthilfezentrum Region Winterthur ist für Menschen in schwierigen Lebenslagen ein Ort, an dem sie sich austauschen können. Trotz zahlloser Internetangebote nimmt die Nachfrage zu. Innert Kürze meldeten sich mehr als 20 Personen, Mütter und Väter, deren Kinder den Kontakt zu ihnen abgebrochen hatten, ohne zu erklären, warum. Sie wollten sich mit anderen Betroffenen austauschen, weil sie sich der belastenden familiären Situation allein nicht länger gewachsen fühlten. Das Selbsthilfezentrum Winter­ thur eröffnete zwei neue Gruppen.

Maria Kuster hat ihren leiblichen Vater mehrmals getroffen. Aber: «Uns fehlen die gemeinsamen Erfahrungen.»

U

nser Gespräch findet im Selbsthilfezentrum in der Altstadt von Winterthur statt. Wir sitzen in einem lichtdurchfluteten Gruppenzimmer, an den Wänden hängen Schwarz-WeissPorträts von Menschen, die Mitglied einer der insgesamt 40 Selbsthilfegruppen sind, die sich hier treffen. Burn-outBetroffene, Partner depressiver Menschen, ein Mann, der sein Leben nach einem Hirnschlag umkrempeln musste. Alle zeigen ihr Gesicht, und bei fast allen Bildern steht der Name. Maria Kuster jedoch hält sich bedeckt und möchte anonym bleiben. Warum diese Diskretion, als habe sie etwas Peinliches zu verbergen? Wen schont oder schützt sie eigentlich? Die 20-Jährige, eine gross gewachsene, schlanke Frau mit aufmerk-

samen grau-grünen Augen und vollen Lippen, reagiert irritiert auf diese Frage. «Ja, wen eigentlich?», murmelt sie. Sie denkt nach, blickt ein bisschen ratlos zur Decke und sagt schliesslich: «Ich schone meine Mutter.» Die Mutter. Heute knapp 60, war 39, als «es» passierte. Schauplatz: ein Dorf in der Ostschweiz. Sie war verheiratet, bereits Mutter von vier Kindern, der Kirche sehr verbunden – und hatte eine Affäre mit einem wesentlich älteren, strenggläubigen Mann. Sie wurde schwanger und wollte auch dieses Kind, das fast acht Jahre später als ihr letztgeborenes auf die Welt kommen würde, behalten und lieben. Weil ihr Ehemann sich hatte unterbinden lassen, war sie gezwungen, ihm die Wahrheit zu sagen. Er hatte die Grösse, auch

dieses Kind als ein Geschenk Gottes anzusehen, und erklärte, er wolle dem Nachzügler ebenfalls ein guter Vater sein. Sozial ausgegrenzt

Im Dorf allerdings machten bald Gerüchte die Runde. Die «schamlose» Frau wurde arg beschimpft, während der leibliche Vater ungeschoren davonkam. Maria Kuster sagt: «Meine Mutter muss so sehr unter der damaligen Situation gelitten haben, dass sie ihren Eltern und Geschwistern nie reinen Wein eingeschenkt hat.» Der Grossvater sei inzwischen gestorben, aber die 87-jährige Grossmutter und viele ihrer Onkel und Tanten lebten noch und hätten keine Ahnung, dass sie das Kind eines anderen Mannes sei. Maria Kuster selber weiss seit ihrem 13. Lebensjahr, dass sie

Solche «Booms» gebe es immer wieder, sagt Clau­ dine Frey, Co­Leiterin des Zentrums: «Oft sind es Medienberichte, die den Ausschlag geben und die Betroffenen ermutigen, ihrer Not entschlossener zu begegnen.» Im Laufe der letzten Jahre hätten sich so viele Menschen gemeldet, die unter Hochsensi­ bilität leiden, dass sich heute gleich drei Gruppen zu diesem Thema treffen. Das Selbsthilfezentrum, dessen Motto «Steht das Leben kopf» heisst, koordiniert aktuell rund 80 Gruppen. Das wach­ sende Interesse, sagt Frey, habe sie erstaunt, gebe es doch inzwischen viele Onlineforen und Chats, wo sich Notleidende austau­ schen könnten. «Aber die persönliche Begegnung, an der auch Gefühle gezeigt werden können, hat für viele einen besonderen Wert. Der Wunsch, mit seinen Sorgen nicht länger allein zu sein, ist riesig.» www.selbsthilfe­winterthur.ch www.selbsthilfeschweiz.ch


16

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

ein Seitensprungkind ist. Sie erinnert sich gut an den Moment, als ihre Mutter sie gemein­ sam mit einem Bruder und einer Schwester in die Stube bat und ihr die Wahrheit eröff­ nete. Noch heute staunt sie, wie gefasst sie damals reagiert hat: «Ich habe meiner Mut­ ter Dutzende von Fragen gestellt: Wer ist mein Vater? Wie ist er? Wer weiss von meiner wahren Herkunft, und wer weiss es nicht?» Als sie an diesem Abend ins Bett ging, dämmerte ihr langsam, warum sie immer das Gefühl gehabt hatte, innerhalb der Fami­ lie einen besonderen Stellenwert zu haben. Das war nicht bloss, weil sie das Nest­ häkchen war. Nein, sie hatte wirklich ihre ganz eigene Geschichte, von der – auch das erfuhr sie damals – alle ihre Geschwister wussten. Nur sie selber hatte keine Ahnung. Obwohl sie erst 13 war, muss sie erstaun­ lich aufgeweckt gewesen sein. Bevor sie ihren leiblichen Vater erstmals traf, ergriff sie einige sorgfältig gewählte Vorsichtsmass­ nahmen. So pochte sie auf einen Vaterschafts­

test, weil sie auf Nummer sicher gehen und Gewissheit haben wollte. Sie schrieb dem damals 74­jährigen Mann viele Briefe, um sich ihm Schritt für Schritt anzunähern. Ihren Geschwistern verteilte sie Frage­ bögen, um möglichst alles über ihre Her­ kunft und Kindheit in Erfahrung zu bringen, was ihr selber verborgen geblieben war. Familiäres Tabu

Erst dann war sie bereit, ihn kennenzuler­ nen. «Die ersten Begegnungen waren okay», sagt sie. Aber noch heute, sieben Jahre später, lasse sich nicht leugnen, dass ihnen die gemeinsamen Erfahrungen fehlten. Sie seien miteinander nie wirklich warm geworden. Ihr wirklicher «Papi» sei ihr sozialer Vater, mit dem sie aufgewachsen und sehr vertraut sei. Mit der Tatsache ihrer wahren Herkunft kam sie zunächst gut zurecht. Schwieriger wurde es, als sie plötzlich feststellte, dass ihre Mutter und die Geschwister ihre Herkunft «total tabuisierten» und vor fast

Anzeige

Mit Bildung und sozialem Unternehmertum für eine nachhaltige Energieversorgung in Afrika

Vielen Dank für Ihre Spende

IBAN CH89 0900 0000 6046 3747 1

allen Leuten verheimlichten. Als unkom­ plizierte, offene und kommunikative Person habe sie zusehends darunter gelitten, dass sie mit Onkeln, Tanten, Cousinen und Cousins nicht offen reden konnte: «Bei manchen Familientreffen hätte ich ihnen gern die Wahrheit über meinen leiblichen Vater erzählt.» Auch dieser tat sich «unglaublich schwer», mit der Situation umzugehen. Seine drei bereits erwachsenen Kinder aus erster Ehe klärte er erst vor zwei Jahren über Marias Existenz auf, nachdem Maria ihn gehörig unter Druck gesetzt hatte. Sie seufzt: «In den ersten Jahren war ich mega hässig auf meine Angehörigen, weil niemand den Mut hatte, reinen Tisch zu machen und sich offen und ehrlich zur Wahrheit zu bekennen.» Heute macht sie ihrer Mutter und ihren Geschwistern zwar keine Vorwürfe mehr, spürt aber ein starkes Bedürfnis, «aus dem Netz von Lügen auszubrechen und mit anderen Menschen unbeschwert über meine


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Geschichte reden zu können». Sie stecke zwar nicht in einer tiefen Krise, aber sie wolle, dass diese Heimlichtuerei endlich aufhöre. «Sie weiss, dass etwas am Brodeln ist»

Maria Kuster hat in Winterthur eine Selbsthilfegruppe für «Kuckuckskinder» gegründet.

Vor zwei Jahren ist sie von zu Hause aus­ gezogen und lebt jetzt in einer Wohn­ gemeinschaft in Winterthur. Sie steht vor dem Abschluss ihrer Lehre als Fachfrau Gesundheit und kann sich vorstellen, nach der Berufsmittelschule ein Studium anzu­ hängen. Ihr sozialer Vater kommt bis auf den heutigen Tag finanziell für sie auf, ob­ wohl er rechtlich gesehen «keinen Rappen Alimente» für sie hätte zahlen müssen. Trotzdem plage sie etwas. Sie stockt und sucht nach Worten, zerknautscht mit den Fingern den Stoff ihrer schwarzen Jeans. Sie sagt: «Es fühlt sich an, als hätte ich einen Stein im Schuh, der immer wieder drückt und mir Schmerzen bereitet.» Dieser Stein müsse weg, und sie selbst müsse ihn heraus­ holen: «Das nimmt mir niemand ab.»

Wie ernst es der 20­Jährigen damit ist, zeigt ihr Entschluss, sich beim Winter­ thurer Selbsthilfezentrum zu melden. Sie möchte sich unbedingt mit anderen Betroffenen austauschen und von deren Erfahrungen lernen. Als sie erfuhr, dass es noch keine Gruppe für «Kuckuckskinder» gab, entschloss sie sich, selbst eine zu gründen. Doch die Resonanz ist bisher bescheiden: Ein einziger Mann zeigte Interesse – und tauchte dann wieder ab. Auch innerhalb ihrer Familie baut Maria Kuster das Tabu langsam ab. Sie hat ihrer Mutter von allem erzählt, was sie unternimmt: mit anderen Leuten reden, Unterstützung suchen, Interviews geben. «Meine Mutter weiss, dass etwas am Brodeln ist», sagt sie, «und dass es Zeit ist, das Schweigen zu brechen.» Am Schluss unseres Gesprächs zeigt sie zur Wand: «Es dauert vielleicht nicht mehr lange, und dann hängt dort auch mein Bild mit meinem Namen.» MM

Anzeige

Jetzt neu. 20x PUNKTE

Neu

5.30

Espresso Decaffeinato 12 Kapseln

GENIESSEN SIE DAS EINZIGARTIGE AROMA FEIN GERÖSTETER HASELNÜSSE: Der Lungo Nocciola verwöhnt wahre Nussliebhaber mit markantem Haselnussgeschmack und feiner, hellbrauner Crema. Veredelt mit geschäumter Milch, lässt sich aus dem Lungo ein köstlicher Flavoured Cappuccino oder Macchiato zaubern. Eine dunkle Röstnote bietet der Espresso Decaffeinato. Er trumpft zudem mit einer leichten Schärfe und kräftigem Geschmack auf – und das alles koffeinfrei. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

Neu

5.90

Delizio Lungo Nocciola (Flavoured Edition) 12 Kapseln

17


MAX

Lucca, San Gimignagno, Siena & das Trüffelfest in San Miniato

Trüffelzauber in der Toskana

5 Reisetage ab nur inkl. Halbpension

Fr. 495.REISEHIT 17

hältnis! eis-/ Leistungsver unglaubliches Pr

Leistungen - Alles schon dabei!

Exklusivreise vom 8. - 12. November 2017 Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Mittwoch 8. November 2017 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus in das hübsche Montecatini Terme, unserem idealen Ausgangsort für die nächsten Tage. Nachtessen im Hotel. 2. Tag, Donnerstag 9. November 2017 – Lucca & Olivenöl Heute Vormittag begeben wir uns in Lucca auf eine geführte Zeitreise durch die italienische Architektur. Aus der Römerzeit sind ein Amphitheater und der alte Marktplatz übrig geblieben. Die zahlreichen Kirchen der Stadt Lucca sind ebenfalls Zeitzeugen der verschiedenen Epochen. Am Nachmittag fahren wir zu einem typischen Landgut, wo wir zu einer Olivenölprobe mit Aufschnitt und Rotwein erwartet werden. Nachtessen im Hotel.

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

Trüffelfest San Miniato

3. Tag, Freitag 10. November 2017 – San Gimignano, Siena & Weingut Das fantastische San Gimignano – das «Manhattan der Toskana» – erwartet uns heute Vormittag mit seiner vollen Pracht. Die pittoreske Stadt mit den charakteristischen Geschlechtertürmen begeistert jeden Besucher. Die Türme waren Wohntürme für Adel und Kaufleute sowie gleichzeitig Prestigeobjekte. Freuen Sie sich auf einen interessanten Rundgang. Der Nachmittag führt uns nach Siena, das gotische Pendant zu Florenz, das mit gut erhaltenen Palästen, Kirchen, Brunnen und mittelalterlichen Mauern besticht. Enge Gassen führen zum «Platz der Plätze» - der Piazza del Campo. Am Nachmittag kehren wir auf einem wunderschönen Weingut im Raum San Gimignano ein und geniessen bei einer Degustation einige köstliche toskanische Weine. Nachtessen im Hotel. 4. Tag, Samstag 11. November 2017 – Trüffelfest in San Miniato Am heutigen Vormittag fahren wir nach San Miniato zum international bekannten Trüffelfest. Das Gebiet rund um San Miniato ge-

Siena

hört zu den ausgedehntesten und reichsten Trüffelgebieten Europas. Erfreuen Sie sich bei diesem kulinarischen Highlight an verschiedenen Spezialitäten rund um den weissen Trüffel und auf andere Leckereien aus der Region, wie zum Beispiel Käse, Wein und Speiseöle. Anschliessend zeigen wir Ihnen das nahe Lari, ein noch unentdecktes Kleinod im Herzen der Toskana. Hier besuchen wir eine familiengeführte Pastafabrik, in der die unterschiedlichsten Nudelsorten noch traditionell per Hand hergestellt werden. Während einer Führung durch den Betrieb werden wir in die einzelnen Produktionsschritte eingeweiht. Zum Abschluss des Tages haben wir für Sie eine kleine Kirschlikörverkostung in einer typisch italienischen Bar organisiert. Nachtessen im Hotel. 5. Tag, Sonntag 12. November 2017 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise in die Schweiz an. Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

SCHWEIZ

ÖSTERREICH ITALIEN

Lucca MITTELMEER

Florenz San Gimignano Siena

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 77 88

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus während der ganzen Reise ✓ 4 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel in Montecatini Terme ✓ 4 x Frühstücksbuffet im Hotel ✓ 4 x Nachtessen im Hotel ✓ Interessante Stadtführung in Lucca, San Gimignano & Siena ✓ Olivenölprobe mit Aufschnitt & Rotwein im Raum Lucca ✓ 4er Weinprobe mit Imbiss (Bruschetta, Brot, Oliven, Pecorino) bei San Gimignano ✓ Besuch des Trüffelfests in San Miniato (Verkostungsmöglichkeiten rund um den weissen Trüffel u. toskanische Spezialitäten) ✓ Besichtigung einer Nudelfabrik in Lari ✓ Kirschlikörverkostung in Lari ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie:

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer

im guten Mittelklassehotel Fr. 495.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag : Fr. 125.Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich


E

MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Bänz Friedli

Meine ururalte Mutter

Bild: Vera Hartmann

Er werde mit seinem Sohn auch nach Holland fahren, schrieb ein Leser mir, nachdem ich hier vor einigen Wochen verraten hatte, ich würde die Fussball-EM der Frauen besuchen. Ich mailte dem Unbekannten, wie es sich gehört, freundlich zurück und schloss, ohne mir gross etwas dabei zu denken, mit dem Satz: «Vielleicht sieht man sich im Stadion.» Aber wie auch? An einem Ort mit vielen Tausend Zuschauern? Das hätte ja ein Riesenzufall sein müssen. Ich begebe mich also im Stadion De Adelaarshorst auf den Platz, den ich mir vor Monaten im Internet gesichert habe: Sektor 14, Reihe 5a, Sitz 4. Und neben mir, auf Schalensitz Nummer 5, sitzt – wie sich dann herausstellt – besagter Dani. Riesenzufall.

Bänz Friedli (52)

stellt sich die eine oder andere Frage.

Wie ist so etwas möglich?, frage ich mich. Wie ich mir überhaupt tagein, tagaus Fragen stelle. Zum Beispiel: Warum verbrüdern sich Nationalisten aller Nationen? Wo die doch alle nur die eigene Nation im Sinn haben? Ist das nicht ein Widerspruch? Wenn ein Schweizer Nationalist aus dem Wallis nach Ostdeutschland reist, um sich dort mit Nationalisten aus Russland, Polen, Italien zu treffen? Und warum heisst der Busbahnhof nicht einfach Bushof? Wo dort doch keine Bahn fährt. Ein Hafen heisst ja auch nicht Schiffsbahnhof. Warum wir bei der Durchsage «Achtung vor Taschendieben!» zur Kontrolle stets verlässlich dorthin greifen,

wo wir unsere Wertgegenstände aufbewahren, und damit den Taschendieben das Handwerk erleichtern, weil: Sie wissen dann ganz genau, wo unser Portemonnaie sitzt. Solche Dinge frage ich mich. Warum ich in Tram und Bus eigentlich kaum je aus dem Fenster schaue, aber wehe, wenn die Scheiben des Gefährts verklebt sind, von der Werbung für eine Versicherung, einen Autovermieter, ein Opernfestival – dann ärgere ich mich grün, weil mir der freie Blick verwehrt ist. Und ob es zu viel verlangt wäre von der Swisscom-Mitarbeiterin, kurz nachzudenken, ehe Sie mir die Frage stellt: «Das Geburtsdatum Ihrer Mutter ist 1. Januar 1900, richtig?» Vor einigen Wochen wars, ich hatte angerufen, weil ich für meine Mutter das komplizierte Kleingedruckte im Zusammenhang mit einem Wohnungswechsel erledigen wollte. Behauptet diese Frau am Telefon also, meine Mutter sei am 1. Januar 1900 zur Welt gekommen. Kleine Frage: Finden Sie es frech, dass ich besagter Callcenter-Mitarbeiterin zur Antwort gegeben habe: «Überlegen Sie mal!»? Wenn das Datum stimmte, das der Computer offenbar als Leerstelle angab, wäre meine liebe Mutter einhundertsiebzehneinhalbjährig. Die älteste Schweizerin, Nina Hofer, starb 2015, kurz vor ihrem 111. Geburtstag. Woran? Fragen Sie mich nicht. MM

SPINAS CIVIL VOICES

Anzeige

«Wenn mir der Halt im Leben fehlt, … Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7

… hilft es mir, barfuss den Boden zu spüren.» Ein Tipp von Claire A., taubblind

19


20

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Margaretha Jüngling

Eine Kochnomadin will sesshaft werden Sie hat als Jungköchin in Kopenhagen, New York und San Francisco gearbeitet, als Küchenchefin in einem umgebauten S-Bahn-Wagen für Furore gesorgt und für Stars wie Neil Young gekocht. Jetzt macht Margaretha Jüngling den Traum vom eigenen Restaurant wahr – zunächst einmal für drei Wochen. Text: Reto E. Wild

Z

um Goldenen Krass» heisst Marga­ retha Jünglings (28) neustes Projekt. Das Wortspiel mit dem Namen des Restaurants Zum Goldenen Fass im Stadtzürcher Kreis 4 hat einen bestimmten Grund: Die junge Köchin nutzt die Betriebs­ ferien des Lokals und gastiert dort vom 3. bis 20. August. In dieser Zeit können die Gäste ihre Kreationen probieren. «Wir sind vier Freunde und wollen wis­ sen, ob wir auch gut zusammenarbeiten. Lange haben wir nach einer temporären Lösung in einem passenden Lokal ge­ sucht», erklärt sie. Die drei Freunde sind der Schwede Samuel Envall Utbult (32), er ist Koch und Jünglings Lebensgefährte, This Schälchli (31), der eine Winzerlehre ab­ geschlossen hat und Andrea Rothenberger (42), die sonst im Café Noir in Zürich arbei­ tet. «Zum Goldenen Krass wird eine Weinbar mit einer lockeren Atmosphäre. Dazu bereite ich rund ein Dutzend Gerichte auf kleinen Tellern vor. Das Angebot wechselt täglich», sagt Jüngling, die aus Lüen GR stammt und mit 15 von zu Hause auszog. Mit ihrem Freund Samuel hat sie in Däne­ mark die entscheidenden Jahre ihrer Berufs­ karriere durchlebt: Nach einer begonnenen Kochlehre im «Rollerhof» in Basel bewarb sie sich beim Sternerestaurant Relæ in Kopenhagen für einen Stage. Der Umgangs­ ton im «Rollerhof» war ihr zu rau. «Ich musste mir Sprüche anhören wie ‹Du kannst eh nicht kochen› und Ähnliches», sagt sie. Auch in der dänischen Hauptstadt war es hart: Sie musste vier Tage pro Woche täglich 16 Stunden arbeiten. Nach der Arbeit habe sie kurz in Kochbüchern gestöbert und sei dann todmüde ins Bett gefallen. Sie habe sich mit Samuel ein Bett in einer Zweizimmer­ wohnung geteilt, «obwohl wir damals noch

Bild: Filipa Peixeiro

kein Paar waren». Auch er absolvierte seine Ausbildung im «Relæ». Bald schon erhielt das Restaurant den ersten Michelin­Stern. Aus dem Stage wurden drei Jahre. Margaretha Jüngling schwärmt von der Zeit in Skandinavien: «Ich habe alles von der Pike auf gelernt und musste schon nach einem halben Jahr Lehrlinge ausbil­ den. Dabei wurde ich konstant gefordert und bekam viel mehr mit als in einer klassischen Kochlehre.» Sie lernte, schnell und effektiv zu arbeiten, Teams zu moti­ vieren und zu fördern. Routine ist nicht ihr Ding

Mit diesem Wissen und der Praxis aus der nordischen Küche zog die junge Frau nach New York, San Francisco, Thailand, Mexiko und Japan. In den vergangenen beiden Wintern hat Margaretha Jüngling als Küchenchefin im «Stazione Paradiso» für Aufsehen gesorgt, einem umgebauten Ber­ liner S­Bahn­Wagen in Zürich. Zwischen­ durch war sie Neil Youngs Köchin während dessen Europa­ und USA­Tournee. Seit März ist Margaretha Jüngling freischaffend. Routine ist nicht ihr Ding. «Ich wohne preiswert, weil ich Wohnungen zwischennutze. Mein Jahreseinkommen beträgt wohl weniger als 30 000 Franken. Mit Ausnahme meines täglichen Kaffees lebe ich sehr bescheiden.» Ihr genügt es, Sicherheit für einen Monat zu haben, und sie hat auch kein Problem damit, wenn sie zur Überbrückung in einer Bar arbeiten muss. «Die Arbeit in der Küche ist unter­ bezahlt. Aber ich bevorzuge eine Tätigkeit, die mir in allen Aspekten gefällt.» Mit dem Projekt «Zum Goldenen Krass» realisiert Jüngling ihren Traum vom eigenen Restaurant – wenn auch nur auf Zeit. Sie

glaubt, dass es trotz riesiger Konkurrenz und hoher Fixkosten in der Schweiz möglich ist, ein Lokal gewinnbringend zu führen. «Ich will durch Essen Atmosphäre und Inspiration schaffen. Wenn das funktioniert und meine Gäste glücklich sind, habe ich alles erreicht.» Michelin­Sterne oder Gault­Millau­ Punkte sind ihr nicht wichtig. «Es ist cool, dass es solche Bewertungen gibt. Aber ich versuche, perfekt in der Einfachheit zu sein. Das können auch Spaghetti mit Tomaten­ sauce sein.» Kochen könne auch eine poli­ tische oder ökologische Note haben. Ob ein Koch israelischer, palästinensischer oder syrischer Abstammung ist, erkenne man daran, wie er den Hummus zubereite. Einfachheit ist Programm

Sie koche gern einfach, frisch, eher leicht und liebe japanisches Essen. «Gerichte soll­ ten nur aus den nötigsten Zutaten bestehen. Wenn ich beispielsweise merke, dass Lieb­ stöckel zu dominant oder überflüssig ist, lasse ich ihn weg.» Einfachheit und Beschei­ denheit zeigen sich auch in der Ernährung der Jungköchin: Sie isst viel Gemüse. Oder Salat, den ihre Eltern aus Chur mitbringen, wenn sie auf Besuch sind. Zu Hause habe sie immer einen Vorrat an Knäckebrot, Sesam­ paste und Chillis. Fleisch und Fisch esse sie praktisch nie. «Aber wenn ich Tatar anbiete, probiere ich natürlich beim Zubereiten.» Am Wochenende geht Jüngling gern an Konzerte, sie mag Elektromusik. «Tanzen und Musik bedeuten mir sehr viel. Töne und Geschmack werden im gleichen Teil des Hirns verarbeitet. Beim Tanzen kommen mir Ideen, die ich in der Küche umsetze.» Und sie mag die Natur. Beim Wandern und Schwim­ men tüftelt sie an neuen Projekten. MM


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Immer für eine Überraschung gut: Margaretha Jüngling (28) macht das «Goldene Fass» in Zürich drei Wochen lang zum «Goldenen Krass».

21


22

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Mittendrin statt nur dabei

Auf www.migrosmagazin.ch kannst du mitmachen und Artikel schreiben

Schick uns deine Story

zin.ch

a rosmag

ig www.m

Wandertipp

Gratwanderung zum Furggelenstock Der Grosse Mythen als Wahrzeichen von Schwyz inspirierte schon die Dichter Goethe, Schiller, Hölderlin, Inglin. Wer die sagenhaften Mythen nicht besteigen will und lieber seine Ruhe auf einer Tour etwas abseits sucht, wandert von der Holz­ egg via Furggelenstock nach Brunni, begleitet von impo­ santen Felspyramiden. Der Erlebnisbericht auf www.migmag.ch/furggelenstock

Leserin Yvonne Zürrer wandert für ihr Leben gern

Ferientipp

Bitte melde dich

Livigno lockt mit E-Bikes für Kinder

Gspänli gesucht

Livigno ist bekannt für zollfreies Einkaufen und Wintersport. Jetzt will das Dorf vermehrt auch Sommergäste anlocken. Wir haben das Angebot getestet. www.migmag.ch/livigno

Für die nächste Klassenzusammen­ kunft im November 2017 suchen wir noch ehemalige Klassenkameradin­ nen und ­kameraden. Bitte meldet euch bei Mengia Schöpf­Messmer: metuschoepf@bluewin.ch

Migros-Magazin-Redaktorin Almut Berger

Sommerzeit ist Reisezeit. Stören dich die Touristen in Schweizer Städten, oder nutzt du gar die Gelegenheit, mehr über die Leute und deren Land zu erfahren?

Stimme jetzt ab: Leserin Mengia Schöpf-Messmer sucht Hilfe

Die Umfrage ist ab sofort auf unserer Website aufgeschaltet: www.migrosmagazin.ch


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Diskussion

Gartentipp

Tinnitus, ein lästiges Übel

Hoch hinauf!

Der Erlebnisbericht von Leser Kurt Born aus dem Kanton Aargau hat diverse Reaktionen ausgelöst: R. K.: Danke für die Tipps. Ich kannte bisher keine

derartige Therapie. Deshalb bin ich froh, dass du mir diesen Weg aufgezeigt hast. Boris L.: Ich habe seit einer Schiessübung in der Re-

krutenschule Tinnitus, weil ich den Gehörschutz nicht aufgesetzt hatte. Könnte eine Physiotherapie helfen? Corinne JR: Deine Darstellung ist für viele sicher eine wertvolle Hilfe. Tinnitus kann überwunden werden, aber es braucht dazu auch Entschleunigung, Entspannung und weniger Stress. Danke für den Bericht. Hendrika van der B.: Danke für den Tipp. Ich habe zwar gelernt, mit meinem Tinnitus zu leben, werde aber deine Empfehlung gerne ausprobieren. Gabrielle Ceppi: Ich kann dir nur zustimmen. Seit ich regelmässig zum Physiotherapeuten gehe, um meine Nackenverspannung zu lösen, ist der Tinnitus weg. Die Geschichte nochmals lesen: www.migmag.ch/tinnitus

Wie schön, wenn unsere Pflanzen wachsen, blühen und gedeihen! Die kahle weisse Wand neben

der Haustür, die schäbige Stirnseite des PalettrahmenHochbeets und die verwaiste Kinderschaukel: All diese Dinge schrien nach etwas Leben. Das habe ich dagegen getan: www.migmag.ch/hochhinauf

Gärtnerin und Leserin Verena Meier

Anzeige

20% günstiger 20%

88.20 20 statt 10.30

Eichhof Alkoholfrei Eichhof Panaché Alkoholfrei 10 x 33 cl

20%

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und LeShop.ch.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

7.20 7 20 statt 9.00

Eichhof Alkoholfrei 6 x 50 cl

20%

11.00 00 statt 1.30

20%

11.55 55 statt 1.95

ERDINGER Alkoholfrei 50 cl

Eichhof Radler 0.0% 33 cl

20%

66.00 00 statt 7.50

ERDINGER Alkoholfrei 6 x 33 cl

23


isen e r P Topl. Halbpensio ink

Herbstreisen mit kulinarischen Höhepunkten Pfalz Weindörfer Deidesheim und Bad Dürkheim Domstadt Speyer Spitzenweine und lokale Spezialitäten 1. Tag: Schweiz-Neustadt a. d. Weinstrasse. 2. Tag: In Neustadt erwarten uns verwinkelte Gassen und malerische Fachwerkhäuser. Geführter Rundgang durch die deutsche Weinstadt. Weiterfahrt nach Bad Dürkheim. Hier im Herzen der Pfalz geniessen wir eine Planwagenfahrt durch das Rebenmeer mit einer wohlschmeckenden Weinprobe. 3. Tag: Während einem Spaziergang durch Speyer sehen wir u.a. die grösste romanische Kirche der Welt. Im hübschen Weinstädtchen Deidesheim geniessen wir eine Weinprobe. 4. Tag: Neustadt an derWeinstrasse-Schweiz.

Lyon

775.–

4 Tage ab Fr.

Katalog-Preis

Pro Person inkl. HP

Einzelzimmerzuschlag

860

Sofort-Preis*

775 75

Reisedaten 2017 (So – Mi) 1: 10.09.–13.09. 2: 24.09.–27.09. Unterkunft Im guten Mittelklasshotel Palatina in Neustadt an der Weinstrasse.

Internet-Buchungscode: kpfal

Meran Drei Nächte im Designhotel Therme Meran Zwei Essen mit lokalen Spezialitäten Rittner Hochplateau mit Erdpyramiden 1. Tag: Schweiz–Meran. 2. Tag: Meran ist die Stadt, in der sich ländlicher Charme und städtischer Chic treffen. Stadtführung und gemeinsames Mittagessen. Am Nachmittag Besuch des Weingutes Schloss Rametz mit Weinverkostung. 3. Tag: Besuch von Bozen. Fahrt mit der Seilbahn auf den Ritten, einem wunderschönen Hochplateau mit herrlichem Blick auf die Dolomiten. Rund einstündiger Spaziergang zu den Erdpyramiden. Gemeinsames Abendessen in einer urigen Buschenschank. 4. Tag: Meran–Schweiz.

Feines Abendessen im traditionellen «Bouchon» Gourmet-Ralley in den berühmten Halles de Bocuse Reizvolle Dörfer und edle Weine im Beaujolais 1. Tag: Schweiz-Dijon-Lyon. 2. Tag: Geführte Stadtbesichtigung Lyon mit seiner jahrhundertealten Architektur. Nachmittags Bootsfahrt auf der Saône. Abendessen in einem traditionellen «Bouchon». 3. Tag: Themenspezifische Führung zur ehemals bedeutenden Seiden-Industrie und Besuch des Seiden-Museums. Degustation erlesener Spezialitäten am Mittag in den bekannten Hallen von Bocuse. Nachmittag zur freien Verfügung. Nachtessen in einer Brasserie. 4. Tag: Lyon-Beaujolais-Schweiz.

875.–

4 Tage ab Fr.

Katalog-Preis

Sofort-Preis*

975 Zuschlag DZ zur Alleinbenutzung Pro Person inkl. HP

875 180

Reisedaten 2017 (So – Mi) 1: 01.10.–04.10. 2: 15.10.–18.10. Unterkunft Im guten Mittelklasshotel Mercure Lyon Centre Part Dieu.

Internet-Buchungscode: klyon

Piemont

845.–

4 Tage ab Fr.

Katalog-Preis

Mittelalterliches Cuneo und Mondovi Trüffelsuche und Weingebiet Langhe mit Degustation Zwei Abendessen mit lokalen Spezialitäten

Sofort-Preis*

940 Zuschlag DZ zur Alleinbenutzung Pro Person inkl. HP

845 180

Reisedaten 2017 (So – Mi) 1: 15.10.–18.10. 2: 26.10.–29.10. Do–So Unterkunft Im Erstklasshotel Therme Meran.

Internet-Buchungscode: kkume

1. Tag: Schweiz–Ortasee–Cuneo. 2. Tag: Führung durch Cuneo mit seiner hübschen, von Arkaden gesäumten Altstadt und Besuch vom mittelalterlichen Städchten Mondovì. Abends typsiches Piemonteser Abendessen in einem Agriturismo. 3. Tag: Am Vormittag blicken wir einem Trüffelsucher über die Schultern. Danach Panoramafahrt durch das Weingebiet der Langhe mit Weinprobe. Abendessen in einem Gourmet-Restaurant. 4. Tag: Cuneo–Aosta–Schweiz.

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen: www.twerenbold.ch oder 056 484 84 84 Bei allen Reisen inbegriffen: Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus, erfahrener Reisechauffeur, Audio-System auf Rundgängen Auftragspauschale: Von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschläge, Annullationsschutz und Assistance-Versicherungen Abfahrtsorte: Wil •, Burgdorf •, Winterthur, Basel, Pratteln •, Zürich-Flughafen •, Aarau, Baden-Rütihof •, Arth-Goldau (nur Piemont)

625.–

4 Tage ab Fr.

Katalog-Preis

Pro Person inkl. HP

Einzelzimmerzuschlag

695

Sofort-Preis*

Reisedaten 2017 (Do – So) 1: 19.10.–22.10. 2: 26.10.–29.10. Unterkunft Im Erstklasshotel Palazzo Lovera in Cuneo.

Internet-Buchungscode: kkupi

625 110


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

25

Leserforum MM29: Gesundheit Der digitale Patient

«Die Digitalisierung führt zum ‹Sklaventum›» Ich finde es bedenk­ lich, dass ein Grossteil der Menschen mit Zugang zur Techno­ logie nicht merkt, dass die Digitalisierung fast zum «Sklaventum» führt. Was für Aus­ wirkungen es hat, dass wir Menschen oft nicht mehr echt präsent sind, werden wir mit der kommen­ den Generation sehen. J. Schmidiger, via E-Mail Das E-Patientendossier verschafft Überblick über sämtliche Patientendaten. MM30: Editorial «Fondiu» bei 33 Grad

«Käsefondue am Nationalfeiertag!» Es gibt doch nichts Schöneres, als an unserem Nationalfeier­ tag ein herrliches Käsefondue zu geniessen. Dasselbe gilt für Raclette. Wir finden es sinn­ voller, unsere in der Schweiz produzierten Produkte zu essen als irgendwelche Früchte und Gemüse, die von weither importiert werden. Familie S. und I. Weber, via E-Mail MM29: Hans-Ulrich Stauffer

«Es gibt in Eritrea viel zu wenige Jobs für junge Menschen»

Bild: iStockphoto

«Hilfreiche Taten folgen fast nie» Politiker in Europa reden viel über Lösungen und Auf­ bauhilfe vor Ort, hilfreiche Taten folgen fast nie. Die Flüchtlinge sind oft junge Männer mit wenig bis keiner

Ausbildung. Wie soll Integra­ tion ohne Jobs funktionieren? Franz Stadelmann, via E-Mail MM28: James Heim «Im Westen

herrscht eine spirituelle Leere»

«Time-outs für digital Geschädigte» Wer künftig Wi-Fi-freie Zonen sucht, wird wohl eine Menge Geld bezahlen müssen. Vielleicht gibt es für digital Geschädigte ja auch bald ärzt­ lich verschriebene Time­outs, die über die Grundversicherung abgerechnet werden können. Jürg Frey, Teufen ZH Schicken Sie Ihre Leserbriefe an: Redaktion Migros­Magazin, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an: redaktion@migrosmagazin.ch Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und übernimmt keine Verantwor­ tung für Inhalt und Richtigkeit der Aus­ sagen. Über Erscheinen resp. Nicht­ erscheinen der Leserbriefe wird keine zusätzliche Korrespondenz geführt.

Gabriel Vetters «Bild der Woche» – und die tragische Geschichte dahinter.

Mein Bild der Woche

Röthlins bitten um Hilfe

Josef Röthlin (55) aus Sachseln OW war überrascht, als er am 17. Juli ein Bild seines brennenden

Stalls im Migros­Magazin sah (Seite 7). Satiriker Gabriel Vetter hatte das Bild als «Mein Bild der Woche» aus­ gewählt. Der abgelegene Geissen­ stall brannte am 8. Juli total nieder. Tiere wurden keine verletzt, doch Maschinen wurden zerstört. Der Bergbauer vermutet, dass ein Blitz

eingeschlagen hat. Im angrenzen­ den Bauernhof wohnt er mit Frau (45) und Tochter (7). Die Familie lebt von Direktzahlungen und hält Kühe, Rinder und Kälber. Für einen Wiederaufbau reiche die Versiche­ rungssumme nicht, teilte Röthlin der Migros Luzern mit: «Ich bin für jede Unterstützung dankbar.» Josef Röthlin, Sigetschwand 1, Postfach 213, 6072 Sachseln, Tel. 079 737 62 94

Anzeige

Zeit: Nur fur kurze

F H C 1 r u f e s o 1D 355 ml Dose

Gratis Monster u z Sticker se jeder Do *

Erhältlich in grösseren Migros Filialen.

Monster gibts in Ihrer Migros


26

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Gisbert Bultmann

«Arme streiten ums Bettlaken, Reiche um den Diamantring» Kaum etwas im Leben ist schwieriger, als friedlich das Erbe zu regeln. Daran ändert auch die geplante Reform des Schweizer Erbrechts nichts: «Unter dem Strich gehts immer ums Geld», sagt Gisbert Bultmann. Geschichten aus dem Alltag eines Notars. Text: Markus Dettmer, Britta Stuff Bilder: Hilarius Riese


MENSCHEN | MM31, 31.7.2017

Erben fĂźhrt fast immer zu Streit, weiss Notar Gisbert Bultmann aus jahrelanger Erfahrung.

27


28

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Gisbert Bultmann, haben Sie Ihr Testament schon gemacht? Ich behaupte immer, dass ich eines gemacht hätte. Tatsächlich ist nur ein kleiner Teil geregelt. Die grosse Sache steht noch aus. Warum zögern Sie? Da sind Notare auch nicht anders als Schuh­ macher, die mit löchrigen Schuhen losge­ hen. Es ist unangenehm, sich mit der eige­ nen Endlichkeit zu befassen. Nur ein Viertel der Menschen hinterlässt ein ordentliches Testament. Sie denken, sie hätten noch Zeit. Wie oft führt das Erbe zu Streit? Fast immer. Warum? Der Urgrund der Erbstreitigkeiten ist, dass Eltern den Fehler begehen, ihre Kinder ungleich zu behandeln. Das Testament entsteht kurz vor dem Tod, oft zu einem Zeitpunkt, da die Eltern bereits auf Hilfe angewiesen sind. Das eine Kind pflegt, das andere wohnt weit weg. Der Sterbende sieht dem Kind vor Ort in die Augen und sagt: Du kriegst das Haus. Und das andere nur den Pflichtteil. Es geht um Zurücksetzung? Ja. Und natürlich auch um verletzte Gefühle. Schon die Bibel ist voll von solchen Geschichten. Da gibt es etwa die vom ver­ lorenen Sohn. Der eine Sohn verlangt von seinem Vater das Erbteil, reist damit in die Welt und verprasst es. Als er dann nach Jahren als armer Mann zurückkehrt, hat der Vater Mitleid mit ihm. Er bestraft ihn nicht, sondern lässt ein Kalb für ein grosses Fest schlachten. Der andere Sohn, der immer fleissig war und seinem Vater gehorcht hat, sieht das mit Eifersucht und Zorn. Sind Einzelkinder glücklichere Erben? Absolut. Wer nicht teilen muss, muss nicht leiden. Ab zwei Kindern wird es kompliziert. Die Natur hat es glücklicherweise so eingerichtet, dass Eltern ihre Kinder in aller Regel gleich lieben. Alles andere empfinden die Kinder als schwere Kränkung. Mit zunehmendem Alter sehen die Eltern die Beziehung zu ihren Kindern aber auch unter einem geschäftlichen Aspekt. Wer sich mehr gekümmert hat, soll auch mehr bekommen. So nimmt das Unglück seinen Lauf. Können sich Geschwister nicht einigen? Klar, wenn sie vernünftig wären. Aber meistens sagt das Kind, das mehr bekommt, zu den anderen: Ihr seid doch selber schuld, nie habt ihr euch um Papa gekümmert. Grosszügigkeit erleben Sie nicht? In all den Jahren kaum ein einziges Mal. Es gibt allenfalls die Bereitschaft, eine Summe

Erben ende meist im Streit, sagt Gisbert Bultmann. Besonders schwierig wirds bei Patchworkfamilien.

zu runden, damit man zu einer Einigung kommt. Warnen Sie davor, wenn Eltern ihre Kinder im Testament unterschiedlich behandeln wollen? Ja, immer. Ich sage dann: «Sie säen einen Streit zwischen Ihren Kindern, den Sie nicht mehr schlichten können. Denn Sie sind im Grab.» Aber meistens nützen alle Warnungen nichts. Werden Testamente dazu benutzt, Rache zu nehmen? Bestimmt schwingt das mit. Was ich auf Erden hinterlasse, ist die letzte Potenz. Da werden auch Rechnungen beglichen, das ist nur menschlich. Es ist auch schlimmer geworden, weil die Menschen älter werden. Ich habe heute Fälle, in denen das Erbe eines 90­Jährigen verteilt werden muss. Dann sitzen hier Kinder, die 60 Jahre und älter sind. Die haben selbst bereits Enkel­ kinder und haben sich lange von der ursprünglichen Kernfamilie entfernt. Je länger das Leben dauert, umso mehr dunkle Gefühle können sich aufstauen. Es gibt noch einen gesellschaftlichen Wandel, die Patchworkfamilien. Die sind purer Erbhorror. Patchwork klingt so schön nach gehäkelter Decke. Im Alltag

Zur Person

Notar und Testamentsvollstrecker Gisbert Bultmann (64) ist einer von über 7000 Notaren in Deutschland. Seit 26 Jah-

ren setzt er in seiner Kanzlei in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) Testamente auf und hat dabei so einiges erlebt. Bultmann lebt in Recklinghausen, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

des Erbrechts ist das ein Hauen und Ste­ chen. Nehmen wir an, die Frau stirbt, und der Mann verbandelt sich mit einer neuen. Der 20 Jahre jüngeren Frau räumt er dann lebenslanges Wohnrecht in dem Haus ein, in dem die Kinder gross geworden sind. Das sind Konstellationen, in denen die Betrof­ fenen einander gern erdolchen würden. Wie viel wird denn da normalerweise so vererbt? Im Moment stirbt die Nachkriegsgenera­ tion, die oft nichts als Arbeit kannte und die sich selten etwas gegönnt hat. Da geht es meist schon um sechsstellige Beträge. Und ist der Ärger ums Erbe abhängig von dessen Wert? Nicht unbedingt. Die Armen streiten sich ums Bettlaken, die Betuchten um den Diamantring, den die Mutter ihnen auf dem Sterbebett versprochen hatte. Geht es nicht auch um die Liebe der Eltern? Die wird ja im Erbfall in Geld gemessen. Die meisten kommen hier rein und sagen: «Sie müssen nicht denken, dass es mir ums Geld geht. Mir gehts ums Prinzip!» Da weiss ich immer schon: Jetzt wirds besonders doll. Unterm Strich gehts immer um Geld. Was sorgt für mehr Streit: Erinnerungsstücke oder Wertsachen? Schwer zu sagen: Bei Schmuck bekomme ich immer Hautausschlag, weil die Leute dessen Wert völlig überschätzen. Das kommt in einer Reihe mit Briefmarken­ und Münz­ sammlungen. Wenn es nicht gerade ein Zweikaräter ist, sagen die meisten Juwe­ liere: «Bleib mir weg mit dem Kram, schon das Wertgutachten kostet mehr, als der Ring wert ist.» Bei Erinnerungsstücken sind immer Gefühle mit im Spiel, das liegt in der Natur der Sache. Ich habe gerade den Fall einer Galeristin, da geht es um ein Bild, eine


ROT PUNKT APOTHEKE

Angebote gültig bis 31.08.2017

FÜ H R E N D I N ME D I K A M E N T U N D GE S U N DH EI T HAARAUSFALL?

GESUNDE DURCHBLUTUNG?

Priorin stärkt die Haarwurzel und Ihr Haar von innen.

PADMA 28 fördert Ihre Durchblutung und wirkt entzündungshemmend.

20%

20% PRIORIN N Kapseln, 270 Stk. Bayer (Schweiz) AG

90.25 statt 112.80 Lesen Sie die Packungsbeilage.

PADMA 28

GENÜGEND MAGNESIUM?

52.– statt 65.– 124.– statt 155.–

Kapseln, 200 Stk. Kapseln, 540 Stk.

Ein aufgefüllter Magnesiumspeicher vermeidet Muskelkrämpfe und Verspannungen.

Lesen Sie die Packungsbeilage.

PADMA AG

LÄSTIGE MÜCKEN?

20%

Anti-Brumm hält Mücken fern und bietet für Tag und Nacht den perfekten Schutz.

20% MAGNESIUM BIOMED

ANTI-BRUMM

DIRECT, Sticks 30 Stk.

Forte, 150 ml

UNO, Beutel 40 Stk. Biomed AG

18.90 statt 23.60 28.55 statt 35.70

Night, 100 ml Vifor Consumer Health SA

13.85 statt 17.30 13.50 statt 16.90


30

MM31, 31.7.2017 | MENSCHEN

Schweizer Erbrecht

Was sich mit der Reform verändern soll Dieses Jahr beschliesst die Schweiz eine Reform des über 100 Jahre alten Erbrechts. Das Erben soll an heutige Lebens­ realitäten angepasst werden, profitieren würden unverheiratete Paare, Patchwork­ familien und Familien­ betriebe. Unter ande­ rem sollen die Pflicht­ teile reduziert werden, um dem Erblasser mehr Freiheiten zu geben. In der Vernehmlassung haben sich alle Kantone und die Mehrheit der Parteien für eine Revi­ sion ausgesprochen, einige jedoch beurteilen die Vorlage als zu zöger­ lich, anderen geht sie zu weit. Klar ist, dass es sich um eine emotionsbela­ dene Reform handelt. 2011 wurden in der Schweiz 61 Milliarden Franken vererbt. 2015 sollen es bereits 76 Milliarden gewesen sein. Das sind zehn Milliarden mehr als das Schweizer Staatsbud­ get, wie der Lausanner Ökonom Marius Brül­ hart errechnet hat. Ein Nachlass war 2013 durchschnittlich 580 000 Franken wert, etwa 30 Prozent mehr als im Jahr 2000.

Ein Drittel der Bevölke­ rung wird nie etwas er­ ben – drei Viertel der vererbten 76 Milliar­ den gehen an nur zehn Prozent . Zwei Drittel der Erbenden sind über 55 Jahre alt. Und weil Paare immer weniger Kinder haben, wird das Erbe unter weniger Personen aufgeteilt. Das heizt die Vermö­ genskonzentration an. Quelle: «Beobachter» 2015

Ansicht von Venedig. Der Vater der Galeris­ tin hatte neu geheiratet und seine zweite Frau als Erbin eingesetzt. Der Tochter blieb nur der Pflichtteil. Trotzdem sagt die Tochter: «Das Bild ist eine Erinnerung an meine Kindheit, das hing bei uns früher im Wohnzimmer.» Die neue Frau ist der Meinung, das Bild gehöre ihr, weil es lange in dem Apartment hing, das sie mit ihrem Mann bewohnt hat. Wirtschaftlich ist das Bild höchstens ein paar Hundert Euro wert. Aber es geht eben um den emotionalen Wert, die Erinnerung. Und ums Rechthaben. Setzen Männer oder Frauen die klügeren Testamente auf? Frauen vererben eher nach den Genen als Männer. Das ist evolutionär ganz logisch, Frauen wissen bei den Kindern sicher, dass es ihre sind. Sie investieren also in die eigenen Gene. Männer begünstigen auch gern mal ihre neue Frau. Die soll nach ihrem Tod noch ein schönes Leben haben. Haben Sie schon erlebt, dass jemand vor dem Sterben das Geld auf den Kopf haut? Einmal habe ich gestaunt, bei einem Ehepaar, von dem ich dachte, dass es ver­ mögend sei. War es auch. Aber als sie zu mir kamen, waren nur noch 15 000 Euro übrig. Sie sagten: «Wir haben alles verreist.» Sie waren in China, in Südamerika, in der Karibik. Aber das ist die absolute Ausnahme. Die meisten Deutschen halten bis zum Schluss das Geld zusammen. Läuft es in der Schweiz ähnlich oder anders beim Erben? Die Vermögen sind eher noch höher, die Bevölkerung noch vielfältiger – somit das Potenzial für Streit rund ums Erbe noch grösser. Das macht es umso wichtiger, im Vorfeld Gespräche zu führen und Vereinbarungen zu treffen. Wie gehen Sie mit der ganzen Hysterie ums Erben um? Je älter ich werde, desto drakonischer werde ich.

Reden. Die Konflikte, die im Todesfall Zeit, Nerven und Geld kosten, müssen vorher geklärt werden. Ist es einfacher, wenn gar kein Testament da ist? Das ist eine Katastrophe. Geld können Sie teilen, aber dann kommen die Sachwerte. Was ist mit dem Haus? Das will der eine behalten, der andere verkaufen. Dann kom­ men Gutachter über Gutachter. Der Alltag ist immer kompliziert. Da wird vorgerech­ net, was jeder zum Wert des Erbes beigetra­ gen hat. Das eine Kind wohnt im Haus, hat das Dachgeschoss ausgebaut, hat Geld inves­ tiert. Dafür sagt das andere Kind: Die Mama hat dir vor drei Jahren ein Auto gekauft. Denkt man nach so vielen Jahren als Notar schlechter über die Menschen als vorher? Man verliert seine Illusionen, der Glaube an das Gute kriegt einen Knacks. Es kommt nicht von ungefähr, dass eines der grössten Dramen der Literatur, Shakespeares «King Lear», vom Erben und Vererben handelt. Kurzgefasst ist es die Geschichte eines alternden Königs, der drei Töchter hat, eine gute und zwei böse. Der König verstösst seine gute Tochter; die beiden anderen teilen sich das Reich auf. Hier haben wir doch im Grunde genommen das, was keiner wahrhaben will: Das Böse triumphiert. Kann man das durch ein wasserdichtes Testament verhindern? Es gibt einen Witz. Kommt ein Mann zum Notar und sagt: Ich will ein Testament machen. Aber machen Sie es so wasserdicht, dass keine Auslegung möglich ist. Da sagt der Notar: Das hat selbst der Gottvater zweimal versucht, im Alten und im Neuen Testament. Und noch heute streiten sich die Gelehrten über die Auslegung. Man könnte sagen: Schön für Sie. Schliesslich leben Sie vom Streit. Mein Ideal ist es eher, Ärger zu vermeiden. Die Menschen müssten nur mitspielen. Aber ich weiss, wie schwierig das ist. Ich habe einen Bruder, der ist über 1,90 Meter gross und vier Jahre älter als ich. Er stand immer unserer fünfköpfigen Geschwisterschar vor. Er war erfolgreich, der Sonnyboy, schon immer. Wir haben uns dann bei der Pflege der Eltern gestritten. Ich begann, Mails zu schreiben, statt zu reden. Irgendwann merkte ich: Gisbert, halt, du musst die Reissleine ziehen! Sonst bist du bald wie einer deiner eigenen Fälle. MM

Was heisst das? Wenn die Leute vor mir streiten, gehe ich radikal dazwischen. Ich sage dann: «Ich will das jetzt alles nicht hören.» Die Menschen haben leider ein Elefantengedächtnis. Die sitzen hier und wissen noch ganz genau, dass die Gisela schon als Kind immer das grösste Stück Kuchen bekommen hat. Juristisch ist das aber völlig irrelevant. Bei Verhandlungen sagen Richter an dieser Stelle oft: «Ich geh dann mal raus. Wenn Sie sich gefangen haben, komme ich wieder.»

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von «Der Spiegel» (Copyright SPIEGEL 27/2016).

Gibt es ein Rezept für friedliches Vererben?

Übrigens: Bultmann hat inzwischen sein eigenes Testa­ ment gemacht und sich auch mit seinen Kindern über ihre Gleichbehandlung beim Erben auseinandergesetzt.


ROT PUNKT APOTHEKE

Angebote gültig bis 31.08.2017

FÜ H R E N D I N ME D I K A M E N T U N D GE S U N DH EI T HÄMORRHOIDEN?

LEERER AKKU?

TROCKENE HAUT?

Wenn es an empfindlicher Stelle, am Darmausgang, juckt, brennt oder sogar schmerzt, dann sind häufig Hämorrhoiden die Ursache dafür. Im Normalzustand spüren wir die Hämorrhoiden nicht. Das kann sich allerdings ändern, wenn die Hämorrhoidalpolster anschwellen und Schmerzen verursachen.

Neue Energie bei körperlicher Anstrengung.

Für Feuchtigkeit von innen.

Was hilft bei Hämorrhoiden? Ein Hämorrhoidenleiden ist keine bösartige Erkrankung und kann in der Regel gut selbst behandelt werden. Zur Behandlung von äusseren Hämorrhoiden ist Sulgan-N Salbe ideal, während für innere Hämorrhoiden die bewährten Sulgan-N Zäpfchen angewendet werden. Zur Vorbeugung und Analhygiene gibt es die praktischen Sulgan-N Medizinaltüchlein.

GLY-CORAMIN 30 Stk. Hänseler AG

Salbe, 50 g Tüchlein, 10 Stk. Doetsch Grether AG

15.10 statt 18.90 Lesen Sie die Packungsbeilage.

Ω7 SANDDORN ARGOUSIER

63.20 statt 79.–

Kapseln, 180 Stk. Pharma Medica AG

WARZEN?

PRELLUNG?

Dringt unmittelbar ein – nur einmal wöchentlich anzuwenden.

Kühlt wohltuend und zieht schnell ein.

20%

20%

20% SULGAN-N

20%

20%

z.B.

15.75 statt 19.70 10.30 statt 12.90 Lesen Sie die Packungsbeilage.

ENDWARTS Lösung, 5 ml

z.B.

22.80 statt 28.50

MEDA Pharma GmbH

LEUCEN ESSIGSAURES TONERDE-GEL 100 g

z.B.

18.80 statt 23.50

Tentan AG

WO FINDEN SIE DIE ROTPUNKT APOTHEKEN? AG: Baden, Seon, Spreitenbach, Stein | AR: Herisau | BS: Basel | BL: Binningen, Oberwil | BE: Bern, Biel, Grosshöchstetten, Ipsach | GR: Chur, Maienfeld | LU: Emmenbrücke, Luzern, Sursee | NW: Stans | SH: Neuhausen, Schaffhausen, Stein am Rhein | SZ: Goldau, Schwyz | SO: Breitenbach, Grenchen, Lostorf, Oensingen, Olten | SG: Altstätten, Bad Ragaz, Flawil, Gossau, Rapperswil, St. Gallen, St. Margrethen, Wil | TG: Arbon | ZG: Zug | ZH: Affoltern a. Albis, Bassersdorf, Bülach, Dielsdorf, Dietikon, Embrach, Hombrechtikon, Kloten, Küsnacht, Mettmenstetten, Pfungen, Regensdorf, Rüti, Schlieren, Thalwil, Wetzikon, Winterthur, Zürich

Weitere Aktionen: www.rotpunkt-apotheken.ch


T

us

skr

en

15 Jahre Fl

FLUSSKREUZFAHRTEN

mit MSThurgau Florentinabbbb

l

Malerische Moldau und Elbe

rgau Trave hu

e u zfa h

rt

t langs he Es het so

Rabatt*– Fr. 300. tung,

slas ig von Au *Abhäng , Wechselkurs n o is Sa

Prag–Litoměřice–Mělnik–Podebrady–Prag 9 Tage ab Fr. 1390.– (Rabatt Fr. 300.– abgezogen, Hauptdeck hinten/vorne, Vollpension)

• Busfahrt ab/bis Zürich/St. Margrethen • Böhmische Pforte • Goldene Stadt Prag

1. Tag Zürich/St.Margrethen–Prag Individuelle Anreise

MS Thurgau Florentinabbbb Gemütliches Mittelklasseschiff für 86 Gäste. Sämtliche Kabinen (Doppelkabine ca. 10 m2, Einzelkabine ca. 8 m2) liegen aussen, wurden im burmesischen Teakholzstil renoviert und sind mit Dusche/WC, Föhn, TV und Klimaanlage ausgestattet. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben französische Balkone. Bordausstattung: Restaurant mit Bar, Lounge, Panoramasalon, Sonnendeck mit Liegen. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

des Barbara Doms. 6. Tag Podebrady–Nymburk–Hořin Busausflug* zum Pferdegestüt Kinsky. Besichtigung einer lokalen Bierbrauerei in Nymburk. Kapitänsdinner mit musikalischer Begleitung. 7. Tag Hořin–Prag Die «Goldene Stadt» beeindruckt mit der Karlsbrücke und anderen Sehenswürdigkeiten. Rundgang* durch die Altstadt. Abendessen und Besuch+ eines klassischen Konzerts. 8. Tag Prag Besichtigung* der Prager Burg und des weltberühmten «Goldenen Gässchens». Erkunden Sie nachmittags Prag auf eigene Faust. Abschiedscocktail und Abendessen mit musikalischer Begleitung. 9. Tag Prag–St.Margrethen/Zürich Ausschiffung und Bustransfer via Hetzenhausen (Mittagessen auf eigene Kosten) in die Schweiz. Ankunft in St.Margrethen um ca. 17.30 Uhr und in Zürich Sihlquai um ca. 19.00 Uhr.

nach Zürich oder St.Margrethen. Busfahrt ab Zürich Sihlquai um 08.15 Uhr / St.Margrethen Bahnhofplatz um 09.45 Uhr nach Hetzenhausen. Nach dem Mittagessen (auf eigene Kosten) Weiterfahrt nach Prag. Ankunft um ca. 19.00 Uhr und Einschiffung. 2. Tag Prag–Nelahozeves–Litoměřice Fahrt auf der schönen Moldau. Nach dem Mittagessen Ausflug* nach Nelahozeves mit Besuch des Geburtshauses von Antonin Dvorák und dem Schloss Nelahozeves. Ab Meˇlnik Weiterfahrt auf der Grossen Elbe bis Litomeˇ rˇ ice. Abendlicher Rundgang* durch den historischen Stadtkern. 3. Tag Sächsische Schweiz/Dresden Ganztagesausflug* per Bus in die Sächsische Schweiz und in die Kulturstadt Dresden. Atemberaubende Fernsicht von der Bastei aus. Weiterfahrt nach Dresden. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Abends Rückkehr zum Schiff. Gäste, welche an Bord bleiben, können Litomeˇ rˇ ice auf eigene Faust erkunden. 4. Tag Litoměřice– Mělnik Morgendliche Fahrt durch die «Böhmische Pforte». Das Schiff wendet und fährt elbaufwärts bis Roudnice. Ausflug* nach Meˇlnik mit Besichtigung des Schlosses, inklusive einer Weinverkostung. Ausklang des Tages mit musikalischer Unterhaltung an Bord. 5. Tag Mělnik (–Kutna Hora)– Podebrady Fahrt auf der Kleinen Elbe von Meˇ lnik nach Nymburk und Ausflug* nach Kutná Hora mit Besichtigung

+ nur noch wenige Kabinen verfügbar ° nur noch Hauptdeck verfügbar * Trachtenkreuzfahrt mit Ländlermusik • mit Kapelle Gebrüder Hess

Kreuzfahrt inkl. Vollpension an Bord, Bustransfer ab/bis Zürich oder St.Margrethen, 3 × Abendunterhaltung (Böhmische Folklore, Dixieland), Thurgau Travel Bordreiseleitung. Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen.

Schloss Melnik

2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon

Restaurant

* Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar |

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Reisedaten 2017 Es het solangs het Rabatt 13.08.–21.08.+ 300 14.09.–22.09. 21.08.–29.08.+ 300 22.09.–30.09.* 29.08.–06.09.+ 300 30.09.–08.10.•° 06.09.–14.09.° 300

+ Fak. Ausflug nur an Bord buchbar

300 300 300

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten/vorne 1690 2-Bettkabine Hauptdeck 1790 1-Bettkabine Hauptdeck 1990 2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 2190 1-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 2290 Zuschlag Alleinbenutzung HD/OD 590/840 Zuschlag Flug auf Anfrage Ausflugspaket (8 Ausflüge) 270 Annullations- und Extrarückreiseversicherung 54

| Programmänderungen vorbehalten

Verlangen Sie Jeannine Büsser

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Migros-Welt MM31

Zahl der Woche

570 000

570 000 der traditionellen 1.-August-Weggen verkauft die Migros-Bäckerei Jowa pro Saison. Das Gebäck ist je nach Region frühestens ab 4. Juli bis zum 1. August erhältlich.

Migros-Lehrberufe

Das Mehl im Griff

Bild: Daniel Kellenberger

Ajdin Plancic (20) absolviert das zweite Lehrjahr zum Müller beim M-Industriebetrieb Jowa AG.

«Wir mahlen Hartweizengriess für die Pastaherstellung. Mit dem Spachtel nehme ich zum Beispiel Proben für die Qualitätskontrolle.»


34

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Dein Moment mit Robbie Williams

Klipp und klar

Schweizer setzen auf Fitness

5 x 2 Konzerttickets sowie Meet&Greet zu gewinnen

Andrea Ming,

Leiterin Direktion Koordination Klubschulen und Freizeitanlagen

1

Die Migros baut ihr Fitnessangebot in der Schweiz stetig aus, ebenso andere Anbieter. Ist der Fitnessmarkt nicht langsam übersättigt? Nein, der Schweizer Fitnessmarkt wächst nach wie vor. Deshalb expandieren die Fitnessketten weiter. Das macht den Markt professioneller und vielfältiger.

2

Wenn Robbie Williams mit seiner «Heavy Entertainment Show» die grossen Stadien Europas füllt, ist Café Royal als exklusiver Partner immer mit dabei. Highlight ist für die Kaffeemarke der Migros-Tochter Delica natürlich das Heimspiel im Zürcher Letzigrund am 2. September. Für zehn Personen wird dann ein Traum wahr: Gemeinsam mit dem MigrosMagazin verlost Café Royal 5 x 2 Konzerttickets inklusive Meet&Greet. Beantworte die Wettbewerbsfrage auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff, und mit etwas Glück triffst du den Superstar am 2. September persönlich. Teilnahmeschluss ist der 6. August.

Durch was unterscheiden sich die Fitnessangebote der Migros von denen der Konkurrenz? So wie sich die Migros in allen Bereichen von der Konkurrenz unterscheidet: durch gute Qualität zu fairen Preisen – dies gilt für alle Fitnessformate der Migros, die in völlig unterschiedlichen Preissegmenten tätig sind.

3

Was ist aktuell in Sachen Fitness besonders gefragt? Alles, was in kurzer Zeit viel Wirkung verspricht. Digitale Trainingspläne und Reports sowie Onlinefitness sind weitere Kundenbedürfnisse. Fitnessanlagen werden auch als soziale Treffpunkte verstanden.

Migipedia

Kreative Besucher am Paléo-Festival

Die Besucher des PaléoFestivals hatten tausend Ideen für ein neues BlévitaSandwich.

Migipedia, die Onlinekundenplattform der Migros, war am Paléo-Festival in Nyon mit einem Stand vor Ort. Dort hatten die Festivalbesucher die Möglichkeit, neue Geschmacksvarianten für ein Blévita-Sandwich vorzuschlagen. Fast tausend Ideen kamen zusammen: mexikanisch mit Guacamole und Chili, Tomaten/Mozzarella oder Mango. Einige Besucher waren besonders kreativ und wünschten sich ein Blévita mit Wildschweinaroma oder mit legalem CBD-Cannabis. Der M-Industriebetrieb Midor, der die Blévita herstellt, prüft nun alle Vorschläge. Vier bis sechs Blévita-Sandwiches werden als Muster einer Jury vorgelegt, die drei Favoriten auswählt. Welches BlévitaSandwich es ins Sortiment schafft, entscheiden die Migipedia-Nutzer in einer Onlineabstimmung im Januar. www.migipedia.ch


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

35

Generationen

Brücke zwischen Alt und Jung Die multimediale Plattform Und bringt verschiedene Generationen in Kontakt miteinander. Eine Website, ein Magazin und Diskussionsrunden fördern das Gespräch. Es geht dabei um ganz verschiedene Themen wie die Hilfsbereitschaft im Alltag, die Rentenreform oder die Bedrohung durch den Klimawandel. «Und» ist vor fünf Jahren aus der Maturaarbeit von Elias Rüegsegger, heute

22-jährig, entstanden, der zurzeit Theologie studiert. Die Plattform steht auch hinter einem für 9. September geplanten Generationenfestival: Bei dem vielfältigen Event in Thun sollen sich Alte und Junge an einem speziellen Markt und in Workshops begegnen. Das MigrosKulturprozent engagiert sich für den Generationendialog; es unterstützt deshalb auch die Plattform Und. Weitere Infos: www.generationentandem.ch

33% günstiger

Blickfang

Töpfern zur Eröffnung «Aufgenommen wurde dieses Bild am 6. Dezember 1962 während der Eröffnung der Migros in Portes-Rouges, in Neuenburg. Als Lehrerin der Klubschule Migros in Neuenburg gab ich an dieser Eröffnungsfeier eine kleine Demonstration im Töpfern.» Ghislaine Zaugg, Peseux NE

33%

Schicken Sie uns

Ihr Migros-Bild und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein Migros-Zusammenhang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www. migmag.ch/blickfang

7.80 statt 11.70 Coca-Cola, Coca-Cola zero, Coca-Cola light 6 × 1,5 L

AUF ALLE COCA-COLA 6 × 1,5 L PRODUKTE, ANGEBOT GILT NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

© 2017 017 7 The Coca-Cola Company ompany.

Anzeige


36

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Aus der Region. Für die Region.

Süsse Verführung Philippe Steiner von Pitteloud Fruits präsentiert

ein Kistchen sonnengereifter Walliser Aprikosen, aus denen seine Firma Konfi für das Label «Aus der Region. Für die Region.» produziert. Die Herstellung erinnert Migros-Kundin Méry Crettenand an ihre Kindheit. Text: Marc Bodmer

T

ausende von frisch geernteten Aprikosen füllen die Bahnen der Sortiermaschine der Firma Pitteloud Fruits bei Sion. Mit flinken Händen nehmen Mitarbeitende eine erste Triage vor, dann sorgt ein Scanner­ system dafür, dass noch zu wenig reife Exemplare ausgemustert werden. Schliesslich landen die Früchte getrennt nach Grösse in acht verschiedenen Kanälen. «Am Schluss hat man nur noch die grössten auf dem Band», erklärt Verkaufsleiter Philippe Steiner (62) seinem Gast, Méry Crettenand. Die 37­Jährige aus Riddes ist treue Migros­Kundin und bekennender Fan der Apri­ kosenkonfitüre, die unter ande­ rem in den Hallen von Pitteloud Fruits hergestellt wird. Bei der Betriebsbesichtigung mit dem Verkaufsleiter erfährt sie, dass die Früchte für ihre Lieb­ lingskonfi ausschliesslich in der Umgebung von Salins oberhalb von Sion wachsen. «Für die Aprikosen, aus denen wir die Konfi für das Label ‹Aus der Region. Für die Region.› herstellen, haben wir extra eine bestimmte Parzelle reserviert. Damit ist garantiert, dass der Geschmack konstant bleibt», betont Steiner. Insgesamt werden bei Pitteloud Fruits jährlich rund 1000 Tonnen

Bilder: Nik Hunger

Aprikosen verarbeitet. «Aber nicht nur zu Konfi», wie Steiner erläutert. «Wir produzieren hier auch Nektare, tiefgefrorene halbe Aprikosen und Aprikosenwürfel für Joghurt.» Méry Crettenand interessiert jedoch in erster Linie die Apri­ kosenkonfi, und wie die Reife und der Zuckergehalt der Früchte bestimmt werden. «Bei der Ernte spielt neben der Farbe das Palpie­ ren, das sanfte Abgreifen, eine wichtige Rolle. Natürlich messen wir nachher im Kessel auch den Zuckergehalt», sagt Steiner. Demonstrativ entnimmt eine Mitarbeiterin sogleich eine Probe aus dem Dampfkochtopf. Mit Aprikosenkonfitüre aufgewachsen

Ein Fruchtanteil von 58 Prozent und der Verzicht auf künstliche Konservierungsmittel zeichnen die Konfitüre aus, die 80 Grad heiss abgefüllt wird. Ein Vorgang, der bei Méry Crettenand Kind­ heitserinnerungen weckt. «Meine Eltern hatten Aprikosenbäume», verrät sie ihrem Gastgeber, «und so bin ich gewissermassen mit Aprikosenkonfi gross geworden. Zwar esse ich gelegentlich auch andere Fruchtsorten, aber nach ein, zwei Tagen habe ich meistens genug davon. Aprikosen verleiden mir allerdings nie.» MM


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

1

2

37

3

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Wallis

Migros Wallis

Degustationen in der Migros Bis zum Herbst finden in grösseren Filialen Degustationen statt.

4

1 Die Aprikosen werden zuerst von Hand und anschliessend noch einmal elektronisch sortiert. 2 Nach dem Säubern und

Zerkleinern werden die Früchte eingekocht.

Vor Ort können sich Kunden vom umfang­ reichen Angebot an Produkten mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» selbst überzeugen. Mehr Informationen: www.ausderregion.ch

3 Die Abfüllung der Konfi

erfolgt bei einer Temperatur von 80 Grad. 4 Verkaufsleiter Philippe

Steiner erklärt der MigrosKundin Méry Crettenand, welche Aprikosen zu Konfitüre verarbeitet werden. Nur vollreife Exemplare kommen dafür infrage. 5 Der Schlussakkord ist wieder Handarbeit: Eine Mitarbeiterin etikettiert die Gläser für die Migros. 5

Aprikosenkonfitüre, 230 g Fr. 3.90

«Aus der Region. Für die Region.» steht für rund 9000 Produkte, die von regionalen Produzenten hergestellt werden.


38

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Pfirsiche

Flach in der Form, stark im Geschmack Auf Anregung der Migros Wallis baut das Amt für Obst- und Gemüsebau in Châteauneuf Pfirsiche «Aus der Region. Für die Region.» an. Die ersten werden in diesen Tagen reif. Text und Bilder: Mélanie Zuber

W

alliser Aprikosen geniessen wir im Juli, im August aber Pfirsiche aus dem Ausland. Könnten die süssen und samtweichen Früchte denn nicht auch in Walliser Obstgärten wachsen? Doch, aber: Die Konkurrenz der Nachbarländer ist stark, und die inländische Produktion wird nicht geschützt. Das hemmt die Produzenten und zwingt die Grossverteiler, die Früchte anderswo zu beziehen. Da die Migros Wallis ihrer Kundschaft Pfirsiche mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» anbieten wollte, kontaktierte sie schon vor einigen Jahren das Amt für Obstund Gemüsebau, um zu prüfen, ob eine Pfirsichproduktion möglich wäre. «Wir gingen damit ein Risiko ein», erzählt Amts­ chef Jacques Rossier, «aber dank unserer Struktur konnten wir die Herausforderung annehmen.» Für einen gelungenen Produktionsstart untersuchte das Amt im Vorfeld zahlreiche Pfirsichsorten. «Am Ende haben wir uns entschieden, mit dem Unternehmen Agro Sélection Fruits in Perpignan zu arbeiten, fährt Jacques Rossier fort. «Es überzeugte uns durch seine Seriosität und den Willen, eine hohe Geschmacksqualität seiner neuen Früchtesorten zu gewährleisten. Diese werden nun unter dem Markennamen ‹Regal’In› vertrieben.» Diese Pluspunkte scheinen nicht nur das Amt überzeugt zu haben. Die «Regal’In»-Flachpfirsiche er-

hielten sowohl 2016 als auch 2017 in der Kategorie Früchte die prestigeträchtige französische Auszeichnung «Saveur de l’année», zu Deutsch etwa: Geschmackserlebnis des Jahres. Der landtechnische Mitarbeiter Sven Knieling kennt die Gründe für diesen Erfolg. «Diese

Pfirsichsorte hat einfach einen hervorragenden Geschmack und ist sehr handlich», sagt er begeistert. «Für ein Picknick kann man keine Pfirsiche einpacken, das gibt schnell Flecken. Flachpfirsiche hingegen sind fest und sehr angenehm zu essen, weil das Fleisch sich her-

vorragend vom Stein löst. Man kann den Pfirsich in der Mitte mit zwei Fingern halten und geniesst ihn einfach so. Hat man ihn einmal gekostet, wollen die meisten nur noch diese Sorte.» Flachpfirsiche sind praktisch, geschmackvoll und kleiner als traditionelle Pfirsichsorten.


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

2 1

Sie haben die ideale Grösse für Kinderhände und empfehlen sich für das Zvieri. Anbau musste erlernt werden

Die Wahl der Pfirsichsorte war eine erste wichtige Etappe für das Amt. Danach mussten die Mitarbeitenden lernen, wie man

3

sie anbaut. Die ersten Versuche fanden 2014 mit zehn Bäumen statt. Dabei konnte eine erste Schwäche der Frucht aufgedeckt werden: Bei der Blütennarbe reisst offenbar die Haut manch­ mal auf. «Das fördert die Entwicklung von Pilz und Schimmel», erklärt Jacques Rossier. «Aber daran konnten wir arbeiten, und wir haben gelernt, das Problem zu umgehen.» Die ersten Tests ermöglichten auch, den Wachstumsrhythmus und die Reife der verschiedenen Bäume eingehend zu beobach­ ten. Durch Umveredelungen gelangen dem Amt sogar auf­ einanderfolgende Ernten der gleichen Pfirsichsorte, sodass man die Früchte einen ganzen Monat lang geniessen kann. «Es gibt einen Anbaukalen­ der, und wir können nicht mit allen Früchten gleichzeitig arbeiten», erklärt Sven Knieling. «Im Juni essen die Leute Kirschen. Im Juli Aprikosen. Im August können wir ihnen jetzt Pfirsiche anbieten.» Gern geteiltes Know-how

39

2016 wuchsen die ersten Früch­ te auf den Bäumen, die später in der Migros Wallis verkauft wur­ den. Der Lernprozess war damit aber noch nicht vorbei. Das Amt für Obst­ und Gemüsebau ver­ feinerte die Techniken mit der Zeit immer mehr. «Wir lernten, die Bäume so zu beschneiden, dass alle Früchte schön gleich­ mässig besonnt werden», sagt Bernard Vollet, Anbauchef. «Wir mussten ausserdem sogenannte Auslichtungstechniken lernen.

Ist der Baum zu beladen, wird er müde. Wir nehmen daher die kleinen und diejenigen Früchte ab, bei denen sich erste Probleme zeigen. Die Pfirsiche, die wir auf dem Baum lassen, müssen parallel zum Ast, flach und versetzt positioniert sein, damit sie sich gut entwickeln können.» Das Amt lässt interessierte Obstbauern gerne an all diesen Entdeckungen teilhaben. «Wir bieten den Produzenten die Möglichkeit, zu uns zu kommen und die Techniken zu lernen», sagt Jacques Rossier. «Der Erfahrungsaustausch ist Be­ standteil unseres Auftrags als Kompetenzzentrum. Es gibt zwar schon etwas Begeisterung für den Anbau, aber sie ist noch zaghaft. Die Pfirsichproduktion in der Schweiz ist immer noch ein Nischenmarkt.» Knackig-fest, saftig-schmelzend

Das Erlernen der notwendigen Anforderungen geht bis zur Ernte. Letztes Jahr wurden die Früchte gepflückt, als sie ihre optimale Reife erreicht hatten. Dieses Jahr findet die Ernte ein bisschen früher statt. «Wir ernten jetzt, wenn die Pfirsiche zu reifen beginnen», erklärt Jacques Rossier. «Denn auch gepflückt reifen sie noch nach. Nach ein oder zwei Tagen ent­ wickeln sie ihre Saftigkeit. Letz­ tes Jahr haben wir zu lange gewartet. Dieses Jahr kennen wir unsere Bäume schon besser. Wir gewinnen schrittweise an Vertrauen und können die Qualität unserer Früchte noch weiter verbessern.» MM

1 Die Pfirsich-Experten: Sven

Knieling, Jacques Rossier und Bernard Vollet (v. l.) vom Amt für Obst- und Gemüseanbau. 2 Pionierleistung: Die

Pfirsichbäume wachsen auf dem amtseigenen Gelände. 3 Die flachen Pfirsiche

werden geerntet, wenn sie zu reifen beginnen. Einmal gepflückt, reifen sie noch nach.

Wissenswertes

Wertvolle Arbeit Das Amt für Obst- und Gemüsebau befindet

sich in Châteauneuf und ist ein Kompetenzzentrum, das eine Fläche von 20 Hektar bewirtschaftet, auf der es die Freiheit hat, zahlreiche Studien durchzuführen. Es führt ausserdem auch Studien zu etwa 30 unterschiedlichen Themen durch wie Bewässerung, Auslichtung, Frostbekämpfung.


m e in e i e b h c su e B n e in e ie S n Gewinne unserer regionalen Produzenten.

Pasta Destefano AG, Eyholz

Stadler Champidistribution SA, Aigle

Pitteloud-Fruits SA, Sitten

Besuch: Mittwoch 6.9.2017

Besuch: Mittwoch 13.9.2017

Besuch: Mittwoch 20.9.2017

Gabriel Fleury SA, Granges

Schwab Fleurs SA, Saillon

Rostal Grand-St-Bernard SA, Martinach

Besuch: Mittwoch 16.8.2017

Besuch: Mittwoch 8.11.2017

Besuch: Mittwoch 25.10.2017

Anmeldung und Informationen auf www.migroswallis.ch

20%

11.50 statt 14.90

Walliser-Platte Fleury Walliser Tradition Schale, 150 g

33%

3.90 statt 5.90

Dahlia «Aus der Region.» 12 cm, Stück

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

Anzahl Plätze beschränkt!


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Fachmarkt

Draussen zu Hause Es bleiben noch einige Wochen, um das Faulenzen auf der Terrasse zu geniessen oder eine Grillparty im Garten zu organisieren. Do it + Garden Migros trägt dazu bei, diese Momente noch schöner zu machen. Text: Mélanie Zuber

Im Do it + Garden gibt es kuschelige Decken, bequeme Stühle und vieles mehr, um den Sommer auch zu Hause geniessen zu können.

Bilder: zVg

W

enn man lange auf den Sommer gewartet hat, möchte man ihn bis zuletzt auskosten. Egal, ob die Strandferien schon vorbei sind oder nicht: Das Sommergefühl ist immer noch da, und man geniesst es in vollen Zügen. Do it + Garden hält ein vielfältiges Sortiment an Möbeln und Accessoires bereit, um das sommerliche Ferienambiente zu Hause noch

zu optimieren. Frische Farben und opulente Pflanzen schaffen eine Atmosphäre des Wohl­ fühlens und der Entspannung im Garten, auf dem Balkon oder in der Loggia. Mit einem entsprechend gestalteten Aussenwohnbereich lässt sich das Feriengefühl bis in den Herbst hinein verlängern. Das komplette Sortiment von Do it + Garden findet man im Einkaufs­ zentrum Quartz Center in Martigny. MM

41


Ready

steady 30%

30 %

559.–

699.–

statt 799.–

statt 999.–

Mountainbike Kato 3 27.5" / 29"

Damen-Trekkingbike Amber 28"

Gr. 38/42/46/50/54 cm Auch als Damenmodell erhältlich.

Gr. 40/44/48 cm Auch als Herrenmodell erhältlich.

25%

40 %

1999.–

299.–

statt 2699.–

Elektrobike PRO Wave Bosch 400 28"

statt 499.–

Kinderbike Rider Pro Girl 24"

Gr. 43/48 cm

Auch als Knabenmodell erhältlich.

Alle Angebote gültig vom bis 7.8.2017, solange Vorrat.

Centre Sierre Rossfeld

Kantonsstrasse 58 3902 Brig-Glis

Route des Lacustres 3960 Sierre

Forum des Alpes Route des Rottes 15 1964 Conthey

Av. de Fully 63 1920 Martigny


t h c i e l r e d Kin zu s i b t i m t gespar Jugendschreibtisch MIK

20%

Untergestell Metall silberfarbig, Platte Dekor weiss, höhenverstellbar 50 – 75 cm, Platte schrägstellbar, Stellmasse 126 x 72 x 75 cm

206.–

VORTEIL

statt 229.–

017 Bis 14.8.2

10%

VORTEIL

auf Kindermöbel inkl. Produkte

micasa.ch

20%

VORTEIL

auf Kindertextilien und -accessoires

Gilt bis 14.8.2017: 10% Cumulus-Vorteil auf Kindermöbel inkl. Flexa-Produkte und 20% Cumulus-Vorteil auf Kindertextilien und -accessoires. Erhältlich in allen Micasa-Filialen gegen Vorweisen der Cumulus-Karte und im Online-Shop gegen Angabe der Cumulus-Nummer. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen. Es gelten die üblichen Cumulus-Richtlinien.


MIT DER CUMULUS-MASTERCARD BEZAHLEN UND GEWINNEN: 20 X 500 000 CUMULUS-PUNKTE

So nehmen Sie an der Verlosung teil: online registrieren, Teilnahmebedingungen akzeptieren und zwischen dem 24. Juli und dem 24. September 2017 mit der Cumulus-Mastercard in einer Migros-Filiale oder einem Fachmarkt (melectronics, Do it + Garden, Micasa, SportXX) einen Einkauf über mind. CHF 100.– tätigen. Kein Kaufzwang. Gratisteilnahme: online registrieren und per Postkarte teilnehmen. Alle Informationen sowie den Antrag für die Cumulus-Mastercard finden Sie auf www.cumulus-mastercard.ch/gewinn. Viel Glück! Herausgeberin der Cumulus-Mastercard ist die Cembra Money Bank AG.

JETZT REGISTRIEREN: www.cumulus-mastercard.ch/gewinn


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Migusto

Eierfrucht in Röllchen

Auberginen lassen sich auf vielfältige Art zubereiten. Wir zeigen, wie man sie in goldbraune Röllchen verwandelt – mit Zitronen- und Pfefferminzwürze sowie einer herzhaften Ricottafüllung.

Herausnehmen und sammeln!

Text: Andrea Pistorius, Angela Obrist Bilder: Veronika Studer Rezept: Andrea Pistorius

Wegen ihrer Form wird die Aubergine auch Eierfrucht genannt. Ihr typisches Aroma entfaltet sie erst durch Braten, Grillieren oder Backen.

Das neue Kochmagazin der Migros Erhältlich in den Filialen für Fr. 3.–, für Clubmitglieder gratis. Jetzt anmelden: www.migusto.ch

STEP-BY-STEP ZUM KOCH-PROFI WERDEN! Tolle Kochtutorials auf migusto.ch

45


46

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Schulküche

So gelingen Zitronen-Auberginen-Röllchen 1

Auberginen längs in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und 20 Minuten

ziehen lassen. Inzwischen von der Zitrone die Schale abreiben.

5

Backofen auf 200 °C vorheizen. In jede Auberginenscheibe je ca. 2 EL der Ricottamasse einrollen. 5–6 EL der Sauce auf dem Boden

einer ofenfesten Form verteilen. Fertige Rollen mit der Verschlussstelle nach unten und neben­ einander in die Form legen.

2

Butter in einer Pfanne schmelzen. Mehl mit einem Schwingbesen einrühren und aufschäumen. Milch unter kräftigem Rühren dazugiessen und 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln. Zitronenschale dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

6

Röllchen vollständig mit der restlichen Sauce bedecken und mit dem Parmesan bestreuen. In der Ofenmitte während ca. 20 Minuten gold­

braun backen.

3

Minze fein hacken. Knoblauch dazupressen.

Zusammen mit Ricotta, Ei und der Hälfte des Parmesans mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.


Aktion –.20

40%

günstiger

2.35 statt 3.95

2.75 statt 2.95

Trauben Vittoria Italien, per kg

40%

1.70 statt 2.90

Melonen Charentais Frankreich, pro Stück

Die Butter Mödeli, 250 g

33%

3.85 statt 5.80

Himbeeren «Aus der Region.» Schale, 250 g

Alle Cucina & Tavola- und Duni-Servietten, -Tischsets sowie -Tischtücher aus Papier, FSC ab 2 Packungen, 50% günstiger, gültig bis 14.8.2017

3.40 statt 4.90

Extra Nektarinen gelb und weiss Frankreich, per kg

20%

ab kungen c a P 2

50%

30%

40%

Hakle Toilettenpapier in Sonderpackungen z.B. pflegende Sauberkeit, FSC, 30 Rollen, 16.95 statt 28.30, gültig bis 14.8.2017

Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

Alle Nivea Sun Produkte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Protect & Moisture Pflegendes Sonnenspray LSF 30, 200 ml, 12.95 statt 16.20, gültig bis 14.8.2017


Marktfrisch einkau 40%

3.45 statt 5.75

M-Classic Schweinsfilet nature Schweiz, per 100 g

Tipp GLUSCHTIGES FÜR DEN GRILLPLAUSCH Von wegen spiessig! Die saftigen, würzig marinierten OptigalPoulet-Spiessli sind der Grillhit par excellence! Erst recht, wenn es dazu Gurkentatar mit Feta gibt. Das Rezept dafür finden Sie auf migusto.ch und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

30%

Optigal-Poulet-Spiessli mariniert und -Minifilets* z.B. Spiessli mariniert, Schweiz, per 100 g, 2.45 statt 3.55

20%

3.– statt 3.75

Bio-Cervelas Schweiz, 2 Stück, 200 g

Duo-Pack

20%

Optigal Pouletflügeli nature und Paprika Schweiz, z.B. Paprika, per 100 g, 1.60 statt 2.–

20%

2.15 statt 2.70

30%

8.50 statt 12.20

Schweinsspiesschen mit Zwetschgen und Speck Party-Grill im Duo-Pack Schweiz, per 100 g Schweiz, 2 x 7 Stück, 490 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT


fen. 40%

2.50 statt 4.20

Schweinsbraten vom Nierstück Schweiz, per 100 g

40%

1.80 statt 3.–

Schweinshuftplätzli mariniert Schweiz, 4 Stück, per 100 g

40%

30%

6.70 statt 11.30

3.95 statt 5.70

Grill-Mix Schweiz, 5 x 125 g

20%

5.50 statt 6.90

Bio-Crevetten Tail-on gekocht in Sonderpackung Zucht aus Ecuador, per 100 g

Lammnierstück Neuseeland, per 100 g

30%

Bio-Lachsfilet frisch z.B. mit Haut, Zucht aus Norwegen/Irland, per 100 g, 3.60 statt 5.20


20%

6.90 statt 8.65

Hobelfleisch geschnitten in Sonderpackung Schweiz, 125 g

20%

Cœur de Lait Nature, Zitrone oder Kokos, z.B. Zitrone, 4 x 125 g, 3.35 statt 4.20

Duo-Pack

Hit

9.90

Rosen im Topf, 12 cm, im Duo-Pack erhältlich in diversen Farben, z.B. rosa

20%

Alle TerraSuisse Butterzöpfe z.B. Butterzopf, 300 g, 1.80 statt 2.30

25%

14.90 statt 19.90

Alle Fairtrade Rosen erhältlich in diversen Farben, Stiellänge 60 cm, Bund, 7 Stück, z.B. rot

4.–

günstiger

10.90 statt 14.90

Strauss Surprise Midi pro Strauss

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

20%

1.05 statt 1.35

M-Classic Blätterteig und Kuchenteig, ausgewallt z.B. Blätterteig ausgewallt, 270 g

Duo-Pack

25%

La Pizza im Duo-Pack z.B. 4 stagioni, 2 x 420 g, 11.20 statt 15.–


20%

1.90 statt 2.40

Anna’s Best Mischsalat Schweiz, Beutel, 260 g

40%

1.85 statt 3.10

Zitronen Spanien, Netz, 750 g

35%

Anna’s Best Gnocchi im Duo-Pack z.B. Caprese, 2 x 400 g, 7.80 statt 9.80

Bio-Nektarinen Spanien/Italien, Schale, 500 g

1.25

Bohnen Schweiz, Beutel, 500 g

20%

2.40

Hit

2.95 statt 4.60

Duo-Pack

Hit

Eisbergsalat «Aus der Region.» pro Stück

Hit

2.70

Kartoffeln festkochend «Aus der Region.» Tragtasche, 2.5 kg


Sparen leicht gem Duo-Pack

33%

4.35 statt 6.50

Nussrollen im Duo-Pack 2 x 4 Stück, 2 x 220 g

Tipp DEN MORGEN VERSÜSSEN Eine süsse Schnitte macht selbst Morgenmuffel munter: knuspriges, luftiges Bio-Wellnessbrot aus Weizen, Haferkleie und Soja, bestrichen mit selbst gemachter BeerenKonfitüre. Das Rezept dafür finden Sie auf migusto.ch und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

–.40

günstiger

2.60 statt 3.–

Bio-Wellnessbrot 310 g

4er-Pack

20%

2.85 statt 3.60

Jogurtpur im 4er-Pack 4 x 150 g, z.B. Erdbeer

20%

2.05 statt 2.60

Bio-Vacherin Fribourgeois per 100 g

25%

6.15 statt 8.25

Mini Babybel im Netzli, 18 x 22 g

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

20%

4.20 statt 5.25

Camembert Suisse crémeux 300 g


macht. 20%

Alle Bio-Frischsäfte z.B. Orangensaft, 750 ml, 2.70 statt 3.40

20%

Alle Glace Portionenbecher und Quetschbeutel z.B. Créme d’or Vanille Bourbon, 200 ml, 2.60 statt 3.30

20%

Alle Feinkristallzucker 1 kg und 10 x 1 kg, z.B. Cristal, 1 kg, –.80 statt 1.–

ab 2 Stück

25%

Gesamtes Farmer Getreidestängel-Sortiment ab 2 Stück, 25% günstiger

ab 2 Stück

–.60

günstiger Alle Tradition Biscuits ab 2 Stück, jedes –.60 günstiger, z.B. Zitronenherzli, 200 g, 2.60 statt 3.20

20%

Alle Instantkaffees im Beutel z.B. Cafino Classic, UTZ, Beutel, 550 g, 8.80 statt 11.–

33%

Alle Kaffees in Bohnen 1 kg, UTZ z.B. Boncampo Classico, 5.95 statt 8.90


Duo-Pack

20%

Alle Heinz-Ketchup und -Grillsaucen z.B. Curry Mango Sauce, 220 ml, 2.35 statt 2.95

20%

2.65 statt 3.35

TerraSuisse Rapsöl 50 cl

20%

50%

5.20 statt 10.40

Buon Gusto-Lasagne Verdi oder -Bolognese im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Bolognese, 2 x 600 g

6er-Pack

50%

M-Classic Ravioli im 6er-Pack Napoli und Bolognese, z.B. Napoli, 6 x 870 g, 8.70 statt 17.40

33%

7.80 statt 11.70

Alle Bio-Getränke (ohne Alnatura), z.B. Schweizer Alpenkräuter Ice Tea, Alle Coca-Cola im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter 1 Liter, 1.25 statt 1.60 z.B. Classic

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

20%

Gesamtes Mifloc Sortiment z.B. Kartoffelstock, 4 x 95 g, 3.60 statt 4.55


Duo-Pack

30%

10.20 statt 14.60

M-Classic Chäs-Chüechli im Duo-Pack tiefgekühlt, 2 x 12 Stück, 2 x 840 g

20%

Alle Party Nüsse z.B. Pistazien, 250 g, 3.35 statt 4.20

40%

Gesamtes Damen- und Herren-StrumpfwarenSortiment z.B. Ellen Amber Damen-Strumpfhose Vitale, oyster, Gr. M, pro Stück, 7.20 statt 12.–

3er-Pack ab 2 Stück

50%

Alle Elan Waschmittel ab 2 Stück, 50% günstiger

Hit

12.90

Ellen Amber Hipster im 3er-Pack erhältlich in Schwarz oder Weiss, Gr. S–XL, z.B. weiss, Gr. M, gültig bis 14.8.2017

2er-Set

50%

33%

8.70 statt 13.–

Exelia Weichspüler im 2er-Set M-Classic Pommes Chips in Sonderpackung Flasche und Nachfüllbeutel, z.B. Florence, Nature oder Paprika, z.B. Paprika, 400 g, 3.– statt 6.– 2 x 1.5 Liter, gültig bis 14.8.2017

Hit

19.90

Ellen Amber Damen-Pyjama, Bio Cotton erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. grau, Gr. S, gültig bis 14.8.2017


40%

Alle Gillette- und Gillette Venus-Rasierer (ohne Ersatzklingen, Einwegrasierer und Mehrfachpackungen), z.B. Venus Spa Breeze, pro Stück, 8.25 statt 13.80

12er-Pack

5.–

günstiger Sloggi Damen-Unterwäsche 5.– Reduktion bis 29.80, z.B. Slip Tai, weiss, Gr. 38, 12.90 statt 17.90

50%

14.90 statt 29.80

Trekkingsocken, 2 Paar erhältlich in Grau-Rot und Schwarz-Blau sowie in diversen Grössen, z.B. Gr. 39–42

40%

31.65 statt 52.80

Pampers Baby-Feuchttücher im 12er-Pack (mit Windelbeutel) Fresh Clean und Sensitive, z.B. Fresh Clean, 12 x 64 Stück

3 für 2

Alle Pampers Windeln (ohne Sonderpackungen), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 4, 3 x 44 Stück, 33.60 statt 50.40, gültig bis 14.8.2017

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

Duo-Pack

20%

Head & Shoulders Produkte im Duo-Pack z.B. Classic Clean Shampoo, 2 x 300 ml, 8.15 statt 10.20, gültig bis 14.8.2017

50%

Gesamtes Greenpan Bratpfannen-Sortiment aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, z.B. Miami Marathon, flach, Ø 28 cm, pro Stück, 29.50 statt 59.–


Weitere Angebote. Alle Bifidus Drinks, z.B. Erdbeer, 5 dl, 1.40 statt 1.75 20%

Fisch, Fleisch und Geflügel

Gesamtes Bullyland Sortiment, z.B. Frozen Mini-Set, 2-teilig, 7.40 statt 14.80 50% **

Weitere Lebensmittel

Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Pure, z.B. Essgabel, pro Stück, 7.90 Neu **

20x PUNKTE

Neuheiten

Matzinger Mini Menu Senior, 1.5 kg, 6.20 Neu **

Walliser Rohschinken Fleury, Zuber, Chermignon, Le Valaisan, Ebener, per 100 g, 5.40 statt 6.75 20% Grillschnecke mit Knoblauch, Schweiz, 2 x 90 g, 3.40 statt 4.90 30%

Brot und Milchprodukte

Backmischung Donuts, 407 g, 6.30 Neu ** Costa Pacific Prawns in Sonderpackung, ASC, tiefgekühlt, 800 g, 19.30 statt 27.60 30%

Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Firenze, z.B. Essgabel, pro Stück, 5.90 Neu ** Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Select, z.B. Essgabel, pro Stück, 7.90 Neu **

Near-/Non-Food

Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Deluxe, z.B. Essgabel, pro Stück, 7.90 Neu ** Xetabel im Duo-Pack, Frankreich, 2 x 200 g, 6.40 statt 8.– 20%

Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Line, z.B. Essgabel, pro Stück, 3.90 Neu **

Gourmet-Gold und -Perle in Mehrfachpackungen, z.B. Gold, 8 x 85 g, 6.– statt 8.– 25%

Cucina & Tavola Essbesteck-Serie Madrid, z.B. Essgabel, pro Stück, 4.90 Neu **

Wasa Knäckebrot Gluten- und laktosefrei, 240 g, 3.80 Neu ** You Raw Bar, Cacao oder Coconut, z.B. Coconut, 35 g, 1.90 Neu ** Alnavit Nuss-Schmeichler, 300 g, 5.30 Neu ** Alnavit Kakao-Schmeichler, 300 g, 5.30 Neu ** Alnavit Saaten Topping Alleskönner, 150 g, 4.20 Neu ** Alnavit Saaten Topping Multitalent, 150 g, 4.20 Neu **

**Gültig bis 14.8. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

Donnerstag, 3.8., bis Samstag, 5.8.2017

50%

6.90 statt 13.85

Grillbratwurst in Sonderpackung Schweiz, 5 x 148 g, gültig vom 3.8. bis 5.8.2017

2

379.– vorher 759.–

50%

Inkl. Mulchkit

z.B.

11.40

1_MIOGARDEN Premium Benzin-Rasenmäher BMR 51 Ranchero, Motorleistung 2,6 kW / 3,5 PS, Schnittbreite 51 cm, für Flächen bis 1500 m2, 6307.747, jetzt Fr. 379.–, vorher 759.– 2_Pflanzengefässe, in div. Ausführungen, z.B. Terracotta, ∅ x H: 34 x 24 cm, 6587.ff, jetzt Fr. 11.40, vorher 22.90, z. B. Round Pot, ∅ x H: 24 x 21 cm, 6587.ff, jetzt Fr. 14.90, vorher 29.90

JA

H

RE

doitgarden.ch

1 Aktionen gültig bis 14. 8. 2017, solange Vorrat.

E

vorher 22.90

TI

SALE

50%

M - G ARA

N


Neu in Ihrer Migros. 20x PUNKTE

Mit feinem HaselnussGeschmack.

5.90

Delizio Lungo Nocciola 12 Kapseln

Hält Obst und Gemüse frisch. Cucina & Tavola Box faltbar, mit Deckel* 1.9 Liter und 3.8 Liter, z.B. 1.9 Liter, pro Stück, 12.80

Kräftiger Espresso ohne Koffein.

Für geklär te Poren.

5.30

10.80

Delizio Espresso Decaffeinato 12 Kapseln

Packung enthält zusätzlich einen Spitzer.

9.80

Carioca Baby Farbstifte 6 Stück

Zoé Cleansing Aktivkohle Maske pro Stück

Form speziell für Babyhände.

12.80

Carioca Baby Teddy Fasermaler 12 Stück

Geeignet für fast alle Ober flächen. Mit Kreide beschreibbar.

9.80

Bellcolor Tafelfarbe schwarz 200 ml

Fotos auf verschie n lie ia dene Mater über tragen.

22.50

Kreul Foto Transfer Potch Set*

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

35.–

Kreul Chalky Kreidefarben* 4 x 150 ml


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

59

Profi-Tipp

Salzen oder nicht? 4

Zutaten für 4 Personen 2 grosse Auberginen Salz 1 Zitrone 30 g Butter 30 g Mehl 5 dl Milch Pfeffer aus der Mühle 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss 1 Bund Pfefferminze 1 Knoblauchzehe 250 g Ricotta 1 Ei 60 g geriebener Parmesan Olivenöl

Früher war es üblich, Auber­ ginen vor der Verarbeitung immer zu salzen. Das Salzen entzieht dem Gemüse die Bitter­ stoffe. Dies ist bei den heutigen Züchtungen nicht mehr nötig, da diese nur noch sehr wenige Bitterstoffe enthalten. Andrea Pistorius,

Rezeptautorin

Ob ich Auberginen vorher salze oder nicht, hängt jeweils vom Gericht ab. Beim Schmoren mit weiteren Zutaten – zum Beispiel bei Ratatouille, Mous­ saka oder anderen schmack­ haften Eintöpfen – schneide ich die Auberginen nur in Würfel und verwende sie ungewürzt. Beim hier vorgestellten Rezept ist das Salzen sinnvoll: Der Aubergine wird dadurch Wasser entzogen, sie nimmt somit weniger Fett auf, und beim Braten tritt nicht zu viel Flüssigkeit aus. Auch werden die Scheiben durch das Salzen weicher und lassen sich besser zu Röllchen formen. MM

Auberginen mit Wasser abspülen. Mit Haus-

haltspapier trockentupfen und mit Öl bepinseln. In der Grillpfanne ohne Fettzugabe bei grosser Hitze auf beiden Seiten ca. 1 Minute grillieren und abkühlen lassen.

Probieren Sie diverse Auberginensorten.

Egal, ob weisse, gesprenkelte oder die bekanntesten violetten Sorten – für dieses Gericht eignen sich alle Auberginen, die gross genug sind, um Röllchen aus ihnen zu formen.

Viele weitere kochtipps und

mediterrane Rezepte

jetzt auf

migusto.ch Mediterrane Poulet-Tätschli mit Tomaten und Rucola

www.migusto.ch/poulet-taetschli Zucchetti-Frittata mit Salbei www.migusto.ch/frittata Dorade mit Tomaten und Artischocken www.migusto.ch/dorade


Viele weitere tolle Prämienartikel unter www.swissmilk.ch

Punkte sammeln und profitieren. Jetzt mit Schweizer Rahm. Sammeln Sie «Swiss milk inside»-Treuepunkte und sichern Sie sich exklusive Prämien. Punkte finden Sie auf vielen Schweizer Rahmverpackungen. Herzlichen Dank, dass Sie Schweizer Milchprodukten den Vorzug geben. Prämienübersicht, Sammelbogen und Infos erhalten Sie unter 031 359 57 28 oder www.swissmilk.ch Aktionsdauer: von Mitte Juni bis ca. Ende September 2017


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017 | 61

Tipps

Grundregeln Küchenhygiene 1. Richtig erhitzen

Bei geringer Hitze überleben Keime in Lebensmitteln. Deshalb ist es wichtig, Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte vor dem Verzehr auf min­ destens 70 Grad zu erhitzen. Das gilt auch für das Aufwärmen von gekochten Lebens­ mitteln. 2. Richtig trennen

Um eine Lebensmittelinfektion zu vermeiden, muss Fleisch immer auf mindestens 70 Grad erhitzt werden. Lebensmittel

Sicherer Umgang mit Fleisch, Fisch und Gemüse Einfache Regeln im Umgang mit rohen Lebensmitteln helfen, Lebensmittelinfektionen vorzubeugen. Die Migros unterstützt die Informationskampagne des Bundes. Text: Thomas Tobler

Bilder: Getty Images, zVg

C

ampylobacter-Infektionen häufen sich im Sommer. Campylobacter heisst das Bakterium, das in der Schweiz jedes Jahr zahlreiche Lebensmittelinfektionen, die sogenannte Campylobacteriose, verursacht. Durchfall und Übelkeit sind die Folgen davon. Zusammen mit der Migros und weiteren Partnern aus dem Lebensmittelbereich informiert das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) deshalb mit der Kampagne «Richtig zubereiten – sicher geniessen», wie vier einfache Hygieneregeln (Spalte rechts) für unbeschwerte Mahlzeiten sorgen. «Die Kampagne soll dazu beitragen, dass die Bevölkerung die Hygiene-

regeln im Umgang mit Lebensmitteln und insbesondere mit Geflügelfleisch kennt», sagt Eva van Beek vom BLV. Die Migros trägt als Partnerin der BLV-Kampagne ihren Teil zur Aufklärung bei. Informationen über die sachgemässe Zubereitung von Geflügelprodukten findet der Kunde beispielsweise auf der Rückseite der Etikette. Risiko steigt im Sommer

Auslöser der beschriebenen Lebensmittelinfektion ist meist die unsachgemässe Lagerung und Zubereitung von rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten, aber auch Eiern und Gemüse. Solche Speisen können von Natur aus mit Keimen

belastet sein, die bei mangelnder Küchenhygiene Infektionen auslösen. 7799 Infektionsfälle registrierte das BLV im vergangenen Jahr. Aber nicht jeder Betroffene sucht wegen einer Durchfallerkrankung einen Arzt auf. Die Anzahl der Fälle von Campylobacteriose dürfte deshalb eher höher sein. 2897 gemeldete Infektionen (Stand: Juli 2017) sind es bisher in diesem Jahr. Besonders im Sommer während der Grillzeit und an den Weihnachtstagen, wenn Fondue chinoise auf dem Menüplan steht, steigt die Infektionskurve an. Wer die vier Hygieneregeln beachtet, hat keine unliebsamen Konsequenzen zu befürchten. MM Mehr Infos: www.sichergeniessen.ch

Der direkte Kontakt von rohem Fleisch oder Fisch mit anderen rohen oder gekochten Lebesmitteln ist zu vermeiden. Für die Zubereitung sollte man stets separate Schneidbretter und Utensilien wie Messer oder Teller verwenden. 3. Richtig waschen

Damit sich keine Keime über die Hände oder Küchen­ utensilien verbreiten, die Hände vor und nach der Zubereitung von Speisen gründlich waschen. Dasselbe gilt auch für Schneidbretter, Messer oder andere Arbeitsgeräte. 4. Richtig kühlen

Keime in Le­ bensmitteln können sich bei Zimmertemperatur vermehren. Deshalb Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte so­ wie bereits gekochte und verderbliche Lebens­ mittel im Kühlschrank bei Temperaturen unter fünf Grad lagern.


62 | MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Ikonen der Strasse

Die Rettung der Migros-Busse

2009 beschloss die Migros, ihre beliebten Verkaufswagen aus dem Ruhestand zu holen, doch es waren keine mehr auffindbar. Es begann eine zuweilen dramatische Suchaktion – mit glücklichem Ausgang. Text: Kian Ramezani

A

m Anfang der Migros stand nicht der Supermarkt, sondern der Verkaufswagen: Anno 1925 fuhren in Zürich die ersten fünf aus, auf dem Höhepunkt Mitte der 1960er-Jahre waren es schweizweit 144. Danach nahm deren Zahl ab, Opfer eines stetig wachsenden Filialnetzes. Die letzten zwei Verkaufswagen wurden Ende 2007 im Oberwallis ausser

Dienst gestellt. Den Grossteil der einst stolzen Flotte hatte die Migros bereits Jahre zuvor stillgelegt. Was blieb, waren Erin­ nerungen an ein einzigartiges Einkaufs­ erlebnis. Und Anfragen beim Kundendienst, warum die Busse nicht mehr fahren. Wie sich bald herausstellte, vermisste auch die Migros ihre Verkaufswagen. An gesichts ihrer ungebrochenen Popularität

begannen 2009 Überlegungen, die alten Fahrzeuge zu Marketingzwecken wieder auf die Strasse zu schicken. Sponsoring-Projektleiter Urs Engler hatte die Idee, damit an Musikfestivals zu fahren und den Besuchern eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten. Er begann die verschiedenen Genossenschaften anzurufen, doch die Bilanz war ernüchternd: «Alle waren überzeugt, irgendwo müssten


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017 | 63

1

Die Migros betreibt die alten Verkaufswagen heute für Events und als Filialersatz bei Umbauten.

die Busse noch herumstehen. Sie täuschten sich, sie waren weg.» Engler blieb ein Aus­ weg, der nicht einer gewissen Ironie ent­ behrte: Er musste Privatpersonen ausfindig machen, die die Busse damals von der Migros gekauft hatten und nun bereit waren, sie ihr wieder abzutreten. Er erinnerte sich an ein Bild, das ihn jahrelang unbewusst auf dem Arbeitsweg begleitet hatte: «Bevor ich zur Migros kam, fuhr ich jeden Tag an einer Gärtnerei vorbei, wo vier Verkaufs­ wagen hintereinander standen.» Für die Ewigkeit gebaut

Über diese Gärtnerei im aargauischen Zuzgen kam er in Kontakt mit dem Besitzer. Dieser hatte die Busse ursprünglich zu Wohnmobilen umbauen wollen, den Plan aber nie umgesetzt. Er überliess Engler einen Verkaufswagen vom Typ NAW VU4­23. Fahrtüchtig war er nach der langen Stand­ zeit zwar nicht mehr, dafür erhielt die Migros ihren alten Bus kostenlos zurück. Der Besitzer sparte sich so immerhin die beträchtlichen Entsorgungskosten. Ende 2009 konnte die Agentur «2communicate» aus dem solothurnischen Neuendorf mit der Bergung und originalgetreuen Instand­ setzung des Oldtimers beginnen. Bereits im Sommer 2010 wurde Urs Englers Traum wahr, als der originalgetreu restaurierte

2

3

1 Zwölf Jahre stand

dieser Migros-Bus ungenutzt in einer Gärtnerei im Aargau.

2 Im Herbst 2015

rettete ihn die Migros vor der Verschrottung.

Bus die Festivalbesucher in St. Gallen, Frau­ enfeld, am Gurten und anderswo begeisterte. 2015 fungierte er in Zug als provisorisches Verkaufslokal, als eine Filiale umgebaut wur­ de. Auch hier sehr zur Freude der Kunden. Für die verbleibenden drei Busse in der Gärtnerei in Zuzgen lief unterdessen die Zeit ab. Der Besitzer entschied sich zur Ver­ schrottung und liess Ende 2015 den ersten abholen. Da waren es noch zwei. An dieser Stelle beschloss Engler einzuschreiten und den verbleibenden beiden Migros­Bussen dasselbe Schicksal zu ersparen. Auch diese zwei Fahrzeuge, ein weiterer NAW VU4­23 sowie dessen Vorgängermodell Saurer K500 23, erhielt die Migros kostenlos zurück. Der NAW war in einem wesentlich besseren Zustand, als die lange Standzeit von zwölf Jahren vermuten liess. Weniger überrascht zeigen sich die Fachleute: «Die wurden damals für die Ewigkeit gebaut, das könnte man heute gar nicht mehr bezahlen», sagt Fabian Hürner, dessen Garage mit der Bergung beauftragt worden war. Gerade noch rechtzeitig

Die Instandsetzung stellte die Experten vor keine grösseren Probleme. Ersatzteile für den 6­Zylinder­Turbo­Diesel­Motor des NAW waren problemlos zu beschaffen, denn Mercedes hat sie immer noch an Lager.

4

3 Er wurde zunächst

wieder fahrtüchtig gemacht und anschliessend neu gespritzt.

4 Der ikonische

orange-grüne Doppelstreifen wurde als Folie aufgeklebt.

«Die sind auch froh, wenn sie die loswer­ den», lacht Hans­Jürgen Bauer, Werkstatt­ leiter LKW in der Mercedes­Garage Kesten­ holz in Pratteln, wo der Migros­Bus wieder fahrtüchtig gemacht wurde. Um die äussere Instandsetzung sowie die Restaurierung des Innenlebens küm­ merten sich Spezialisten der Agentur Front­ work in Wallisellen ZH. Auch hier kam äu­ sserst währschafte Qualität zum Vorschein: Die Kühl­ und Gefriertechnik funktionierte trotz der langen Standzeit noch immer tadellos. Aussen war der ikonische grün­ orange Doppelstreifen nach all den Jahren im Freien verblichen. Nach intensiven Recherchen wurde der korrekte Farbcode in einem Archiv wiedergefunden. Bis heute konnte Urs Engler insgesamt sechs Verkaufswagen in die Migros zurück­ führen. Seine Initiative kam keinen Moment zu früh: Er fand noch genügend Fachleute, die früher an diesen Fahrzeugen gearbeitet hatten und sich immer noch damit ausken­ nen. «Irgendwann in der nicht mehr allzu fernen Zukunft wäre dieses Wissen verloren gewesen», sinniert Engler. «Aber so ist es uns gelungen, dieses einzigartige Stück Migros­Geschichte für die Nachwelt zu erhalten.» Und das nicht in einem Museum, sondern erlebbar und mit einem echten Mehrwert für die Kunden. MM


64

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Migros-Bio

Rundum schweizerisch Migros-Bio, Sonnenkranz, 360 g* Fr. 3.50

Die aus Schweizer Rohstoffen hergestellten Bioprodukte der Migros werden neu mit dem Migros-Bio-Schweiz-Logo gekennzeichnet. Dank langjähriger Partnerschaften mit Biobauern konnte 2015 erstmals ein Biobrot aus Schweizer Getreide angeboten werden. Text: Heidi Bacchilega

Bilder und Styling: Claudia Linsi

Migros-Bio, Steinofen Twister, hell, 360 g* Fr. 3.30 * in grĂśsseren Filialen

Wettbewerb Machen Sie mit und gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von 11000 Franken, zum Beispiel ein Wochenende im Bio-Schlosshotel Wartegg am Bodensee (inklusive Abendessen). Weitere Infos: www.migros.ch/bio


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Wissenswertes

Engagement

Kulinarik

In den 60er­Jahren verkaufte die Migros erstmals Bioprodukte. 1995 umfasste das Sortiment unter dem heute bekann­ ten Label Migros­Bio nur Früchte und Gemüse. Heute besteht es aus über 1300 Produkten.

Die Jowa, ein Betrieb der Migros,

Der Sonnenkranz und das Twister sind ideal als Partybrot . Die Brote der Länge nach aufschneiden, mit Butter, Olivenöl oder Senf bestreichen und mit Bünderfleisch, Käse, Gurken oder Eiern belegen. Drei Varianten zum Ausprobieren:

Bio Suisse ist der Dachverband der über 6000 Biobäuerinnen und ­bauern, die gemäss den Bio­Suisse­Richtlinien arbeiten und so einen sehr hohen Produktionsstandard garantieren. Bio Suisse setzt sich seit 1981 für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ein. Die aus der Schweiz stammenden Rohstoffe für Migros­Bio­Produkte werden gemäss den Richtlinien von Bio Suisse angebaut. Biobauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Natürliche Lebensprozesse werden gefördert und Nährstoffkreis­ läufe weitgehend geschlossen. Das Wohl der Menschen und Tiere liegt ihnen ebenso am Herzen wie der fruchtbare Boden, gesunde Pflanzen, natürliche Vielfalt und der verantwor­ tungsvolle Umgang mit Wasser.

fördert Schweizer Biobauern. Bereits vor einigen Jahren suchte die Jowa Landwirtschaftsbetriebe für Partnerschaften. Heute sind es rund 60 Betriebe, die ihre Feldbewirt­ schaftung auf Bio umstellten. Eine solche Umstellung geschieht nicht von einem Jahr auf das andere, son­ dern dauert jeweils einige Jahre und ist mit Risiken verbunden. Dank der mehrjährigen Zusammenarbeit konnte die Jowa 2015 erstmals Bio­ brote aus Schweizer Getreide auf den Markt bringen. Für den Anbau von Biogetreide gelten die strengen Richtlinien von Bio Suisse. Dieser Anbau ist anspruchs­ voll. Aus diesem Grund können nur Topgetreidesorten eingesetzt werden, die anpassungsfähig und besonders resistent gegen Krankheiten sind und trotzdem eine hohe Backqualität garantieren.

65

Wie wärs mit einem exotischen Pouletbrust-Sandwich? Die fein geschnittene Pouletbrust und Avocadoscheiben auf den auf­ geschnittenen Sonnenkranz legen. Etwas Frischkäse und Preiselbeer­ kompott dazu – und fertig ist ein nahrhaftes Partybrot. Vegetarier werden das AuberginenZwirbelbrot lieben. Die Aubergine in Olivenöl braten, mit Mozzarella, Tomaten, Basilikum und Parmesan aufs Brot legen und warm servieren. Fleischliebhaber aufgepasst: Das Steak-Sandwich ist ein Renner. Dünnes Beefsteak mit Zwiebeln in Olivenöl anbraten, aufs Brot legen, mit Kresse und Tomaten garnieren, nach Belieben mit Senf verfeinern und lauwarm geniessen. MM

Degustieren Sie Schweizer Bioprodukte! Vom 31. 7. bis 12. 8. 2017 Weitere Infos: www.migros.ch/bio Die Migros zeichnet alle frischen sowie verarbeiteten Bio­ produkte, deren Zutaten zu mindestens 90% aus der Schweiz stammen, mit dem Migros­Bio­Schweiz­ Logo aus. Die verwen­ deten Naturprodukte werden alle nach den Richtlinien von Bio Suisse produziert. Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.


Anzeige

66

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

100 % schweizerisch

Last Minute

Jetzt buchen & profitieren

1 Woche in der Villa Christina 444 ohne Mahlzeiten, z. B. am 21.8.17

ab CHF

399.–

Kreta

1 Woche im Horizon Beach Hotel 444 inkl. all inclusive, z. B. am 16.8.17 ab Zürich

ab CHF

599.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Di., Mi., Fr., Sa., So., ab Bern am Mi., Sa.

HM K ZTH CHRIST 0107 www.hotelplan.ch/h-1384

HM K HER HORIZO 0370 www.hotelplan.ch/h-435247

Kroatien

Hurghada

1 Woche im Hotel Astarea I 444 inkl. Halbpension, z. B. am 27.8.17

ab CHF

669.–

1 Woche im Jaz Aquamarine Resort 44444 inkl. all inclusive, z. B. am 20.8.17

ab CHF

699.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich nach Dubrovnik am Do., So.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Do., So.

HM K DBV ASTARE 0502 www.hotelplan.ch/h-365332

HM K HRG IBEAQU 0160 www.hotelplan.ch/h-102481

Zypern

Kos

1 Woche im Napa Mermaid Hotel & Suites 44444 inkl. Frühstück, z. B. am 21.8.17 ab Zürich

ab CHF

699.–

1 Woche im The Aeolos Beach Hotel 4444 inkl. Halbpension, z. B. am 24.8.17 ab Zürich

ab CHF

729.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Do., Fr., Sa., So., ab Bern am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Do., Sa., So., ab Bern am Do.

HM K LCA NAPMER 5009 www.hotelplan.ch/h-5028

HM K KGS AEOBEA 5302 www.hotelplan.ch/h-702

Teneriffa

1 Woche im El Tope 4444 inkl. Frühstück, z. B. am 7.8.17

ab CHF

729.–

Fuerteventura

6 Nächte im Meliá Gorriones 4444 inkl. Halbpension, z. B. am 10.9.17

ab CHF

749.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich am Do., Sa.

HM K TFS TOPE 1201 www.hotelplan.ch/h-3727

HM K FUE SOLGOR 1108 www.hotelplan.ch/h-2613

Rhodos

1 Woche im Atrium Palace Thalasso Spa Resort & Villas 44444 inkl. Frühstück, z. B. am 23.8.17 ab Zürich

ab CHF

759.–

Costa del Sol

1 Woche im MS Amaragua 4444 inkl. Frühstück, z. B. am 25.8.17

ab CHF

799.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mi., Do., Sa., ab Bern am Di.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Fr., So.

HM K RHO ATRPAL 1402 www.hotelplan.ch/h-1278

HM K AGP AMARAG 5210 www.hotelplan.ch/h-7590

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1 – 2 Kinder 20 % Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen. Der Preis bezieht sich jeweils auf den erstgenannten Abflugort, weitere Abflugorte gelten als Information. Hier können die Preise variieren. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (ausser bei Fuerteventura), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 37 bis CHF 109, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Ägypten-Visum CHF 40. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- / Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 25.7.17.

Holiday Box App – Ihr persönliches Reisebüro für unterwegs.

Jetzt buchen!

0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli ist selbst Biobauer in Goldingen SG. Urs Brändli

«Der Trend zu Bio wird anhalten»

Seit bald 15 Jahren arbeitet die Migros eng mit Bio Suisse zusammen. Urs Brändli, Präsident der führenden Bio-Organisation der Schweiz, erklärt den Nutzen der Partnerschaft. Text: Michael West

Bio Suisse und die Migros sind seit 2003 Partner. Was wurde in dieser Zeit gemeinsam erreicht? In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Biobauernhöfe in der Schweiz stark zugenom­ men. Allein von 2010 bis 2016 sind rund 550 neue Betriebe hinzugekommen. Das liegt daran, dass biologisch produ­ zierende Bauern in unserem Land heute einen verlässlichen Markt mit fairen Preisen vor­ finden. Die Zusammenarbeit mit der Migros hat dazu bei­ getragen – wir konnten also gemeinsam den Markt ent­ wickeln und gestalten. Wie geht es mit dem Biolandbau nun weiter? Die Grenze des Wachstums ist in unserem Land noch lange

nicht erreicht; die biologisch bewirtschaftete Fläche kann weiter zunehmen. Wir gehen davon aus, dass der Trend zu biologischen Produkten ungebrochen anhalten wird. Was können Detailhandel und Biolandwirtschaft dazu beitragen, dass die starke Nachfrage anhält? Wichtig ist, dass der Bioland­ bau niemals stillsteht. Es dürfen nicht nur Traditionen gepflegt, sondern es muss auch in Forschung und Inno­ vationen investiert werden. Es geht zum Beispiel um neue Züchtungen oder Erkenntnisse zur Bodenqualität. Die Migros trägt dazu bei, indem sie das Forschungsinstitut für bio­ logischen Landbau in Frick unterstützt. MM

Bild: Bio Suisse

Zakynthos


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Frage der Woche

Auf manchen Verpackungen steht der Hinweis «Enthält eine Phenylalaninquelle». Was bedeutet das? Dieser Hinweis muss von Gesetzes wegen auf allen Produkten stehen, die den Süssstoff Aspartam enthalten. Er ist aber nur für Personen wichtig, die an der Krankheit Penylketonurie leiden. Diese sehr seltene, angeborene Stoffwechselstörung wird mit einer phenylalaninarmen Diät behandelt. Die Aminosäure Phenylalanin ist nicht nur Bestandteil aller tierischen und pflanzlichen Eiweisse, sondern ist auch in Aspartam enthalten. Betroffene müssen diesen Süssstoff meiden. Für alle anderen Konsumentinnen und Konsumenten ist Aspartam aber kein Problem und der Hinweis daher nicht von Bedeutung. MM

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr Samstag: 8.30–16.30 Uhr Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

Anzeige

Natürlich roh: die Riegel von You.

n, rohe Aus ichen rl natü taten. Zu

1.90 You Raw Bar Cacao oder Coconut, z.B. Coconut, 35 g MIT DEN RAW BARS VON YOU KÖNNEN SIE JETZT FEINES RAW-FOOD IN RIEGELFORM GENIESSEN. Die Raw-Riegel bestehen aus ausgewählten, hochwertigen Zutaten und sind in den leckeren Geschmacksrichtungen Cacao und Coconut erhältlich. Beide Sorten bestehen aus Datteln, Mandeln und Cashewnüssen, womit sie zu einem besonders feinen und natürlichen Snack werden. Für alle, die auf eine abwechslungsreiche und natürliche Ernährung achten, der ideale Snack für jede Gelegenheit.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

67


Wir geben alles für regio

12.–

Apfelsaft «Aus der Region.» 5 Liter

33%

8.70 statt 13.–

Champignons Grilleto «Aus der Region.» per kg

25%

5.90 statt 7.90

Begonia elatior «Aus der Region.» im Topf, 14 cm

16.20

Williamsbirnen-Nektar «Aus der Region.» 6 x 33 cl

Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

16.20

Aprikosennektar «Aus der Region.» 6 x 33 cl


nale Produkte.

20%

3.20 statt 4.–

5.20

Roggenbrot geschnitten «Aus der Region.» 500 g

Salami du terroir «Aus der Region.» per 100 g

30%

3.90 statt 5.70

Cherrytomaten am Zweig «Aus der Region.» Schale, 500 g

20%

20%

4.95 statt 6.20

Forellenfilet geräucht «Aus der Region.» per 100 g

20%

2.– statt 2.50

Valdor Bergkäse «Aus der Region.» 1/1 und 1/4 Laib, per 100 g

14.30 statt 17.90

Aletsch Fondue «Aus der Region.» Beutel, 600 g


70

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Freude am Geschmack

Päckli mit viel Aroma Mit ihrem aktuellen Brot des Monats, dem Oliven-Päckli, präsentieren die Migros-Hausbäckereien eine Spezialität, die bestens in die Grillsaison passt. Grüne Oliven unter der knusprigen Kruste verleihen dem luftigen Brot einen intensiven mediterranen Geschmack. Text: Jacqueline Vinzelberg

Schon das Äussere des Oliven-Päcklis fällt auf: Seine goldbraune, knusprige Kruste hat einen Knopf, als wäre es ein Geschenk. Die Überraschung verbirgt sich im Inneren: saftige grüne Oliven, die dem luftigen Gebäck ein besonderes Aroma schenken und sich mit dessen herzhaftem Brotgeschmack zu einem harmonischen Charakter verbinden. So ist das Oliven-Päckli für sich allein schon ein Genuss. Natürlich passt es auch sehr gut zu typischen Sommergerichten wie Salaten und Grilladen. Zudem ist die Kombination mit einem Bitter-Aperitif mit Kräutern eine gute Empfehlung, denn die Oliven ergänzen sich ausgezeichnet mit dem Bitteraroma des Mixgetränks.

Serviertipp

Unsere Geschmacksexperten von Migusto haben das Oliven-Päckli degustiert. Sie empfehlen als Traumpartner Crodino Apéritivo: Man gibt je ein Zweiglein Rosmarin und Thymian, ein Stück Orangenschale und Eiswürfel in ein Glas. Mit knapp 1 dl gekühltem Crodino Apéritivo übergiessen und mit dem Brot servieren.

Serie So schmeckt das Brot des Monats Aktuell im August: Oliven-Päckli


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Mehr zu Geschmack: www.freude-amgeschmack.ch

Stéphane Favre ist Bäcker in der Migros-Filiale Midi Coindet in Vevey VD. Er ist einer von rund 900 Backprofis, die in den 130 Hausbäckereien mehrmals täglich backen. So ist das Brot bis Ladenschluss stets frisch und warm erhältlich. Stéphane Favre (47)

«Ich liebe diesen Beruf» Was schätzen Sie an ihrem Beruf? Ich liebe diesen Beruf, weil ich Freude an der Arbeit mit frischen Zutaten habe. Welches Brot backen Sie am liebsten? Den Krustenkranz backe ich besonders gern, weil er so eine schöne goldene Farbe und eine super Rinde hat. Er ist so herrlich knusprig.

Bilder: Veronika Studer (Food) / Gaëtan Bally (Porträt) Serviertipp: Regula Brodbeck

Welches Brot würden Sie gern backen? In Paris gibt es einen Wettbewerb für Bäcker. Der Gewinner darf den Präsidenten beliefern. In einer Bäckerei, die diese Auszeichnung schon einmal gewann, habe ich ein Baguette gekauft. Ich musste sofort hineinbeissen und es auf der Stelle aufessen. Ein solches Pariser «Strassenbaguette» würde ich gern backen. Was war Ihr lustigster Brotmoment? Ich sollte mehrere Dreikönigskuchen backen. Zuerst hatte ich die Stücke mit der Königsfigur vorbereitet, die ich anschliessend mit den anderen ohne König hätte verbinden müssen. Im Stress habe ich sie jedoch beim Zusammenfügen verwechselt. So hatte in einem Kuchen jedes Stück einen König, die anderen Kuchen aber gar keinen. MM

Oliven-Päckli, 360 g Fr. 3.40 Erhältlich in allen Migros-Filialen mit Hausbäckerei

71


Das neue Kochmagazin jetzt in ihrer migros.

Nur

Fr. 3.00

FÜR MIGUSTO CLUB-MITGLIEDER GRATIS*

Jetzt auf migusto.ch anmelden und Magazin kostenlos beziehen. Über 40 neue Rezepte pro Ausgabe | Geschichten rund ums Thema Kochen | Erscheint 10 x jährlich * Migusto Club-Mitglieder erhalten das Magazin gratis gegen Aktivieren des digitalen Coupons.


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

73

M-Classic

Praktisch für die Alltagsküche * Aktion 20% auf alle Migros-Bio-Konserven und -Fertiggerichte

Bild: Christine Benz

Styling: Vera Guala

bis 7. August

Wer beim Kochen öfters improvisieren muss, ist froh um die Konserven von M-Classic. Jetzt sind sie im Duopack erhältlich, und das in Bioqualität. Sie eignen sich gut für Salate, Reisgerichte, Pastasaucen oder Omelettfüllungen. Praktisch sind die nährstoffreichen Kidneybohnen und Kichererbsen, weil das lange Einweichen und Kochen entfällt. Kombiniert mit Kohlenhydraten, ist ihr hoher Eiweissgehalt fast ebenbürtig mit tierischen Proteinquellen.

Biobauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie gehen sorgsam um mit Tieren, Pflanzen, Böden und Wasser. Ein Teil von

M-Classic Red Kidney Beans, Bio, 2× 150 g Fr. 2.–* statt 2.50

M-Classic Kichererbsen, Bio, 2× 138 g Fr. 2.05* statt 2.60

M-Classic Champignons ganz, Bio, 2× 115 g Fr. 2.30* statt 2.90

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.


FLUSSKREUZFAHRTEN

Herbstaktionen auf dem Rhein mit MS Swiss Jewelbbbbb

t langs he Es het so

Rabatt*0.– 0 bis Fr. 10 lastung, g von Aus *Abhängi , Wechselkurs Saison

2-Bettkabine Mitteldeck (15 m²) mit franz. Balkon

1 Basel–Rotterdam–Amsterdam–Basel

2 Basel–Düsseldorf–Amsterdam

9 Tage ab Fr. 890.–

7 Tage ab Fr. 490.–

1. Tag Basel Ind. Anreise. Einschiffung, «Leinen los!». 2. Tag Strasbourg Rundfahrt/-gang* durch die Altstadt. 3. Tag Königswinter Passage Loreley-Strecke. Ausflug* Drachenfels. Ind. Besichtigung Schloss Drachenburg. 4. Tag Dordrecht–Rotterdam Ausflug* Kinderdijk. Stadtrundfahrt* Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Stadtrundfahrt* und Insel Marken. Grachtenfahrt.+ 6. Tag Duisburg–Düsseldorf Ausflug* Zollverein. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein». Weinprobe* an Bord. 8. Tag Baden-Baden Ausflug* nach Baden-Baden. 9. Tag Basel

1. Tag Basel Ind. Anreise. Einschiffung, «Leinen los!». 2. Tag Strasbourg Rundfahrt/-gang* durch die Altstadt. 3. Tag Rüdesheim–Koblenz Erkundung auf eigene Faust

(Rabatt Fr. 1000.– abgezogen, 12.10., Hauptdeck, VP)

(Rabatt Fr. 1000.– abgezogen, 20.10., Hauptdeck, VP)

Nach dem Frühstück Ausschiffung und ind. Heimreise.

durch Rüdesheim. Schifffahrt entlang «Romantischer Rhein». Rundgang* Koblenz. 4. Tag Düsseldorf Stadtrundgang/-fahrt.* Weiterfahrt. 5. Tag Dordrecht–Rotterdam Ausflug* Windmühlen Kinderdijk. Stadtrundfahrt* Rotterdam. 6. Tag Amsterdam Kurze Stadtrundfahrt* und Insel Marken mit Besichtigung einer Käserei. Grachtenfahrt.* 7. Tag Amsterdam–Basel Ausschiffung nach dem Frühstück und Busrückfahrt nach Basel. Individuelle Heimreise.

Abreisedaten 2017 Es het solangs het Rabatt 26.09. 500 04.10. 600 12.10. 1000

Reisedatum 2017 Es het solangs het Rabatt 20.10.–26.10. 1000

MS Swiss Jewelbbbbb Schiff mit Platz für 124 Passagiere in 41 Kabinen (15 m2), 7 Mini Suiten (19 m2) und 14 Suiten (30 m2). Alle Kabinen sind mit DU/ WC, Radio/TV, Minibar, Safe, Föhn,Telefon, individuell regulierbarer Klimaanlage sowieTisch und Stühlen ausgestattet. Kabinen auf MD/OD mit franz. Balkon. Auf HD sind die Fenster nicht zu öffnen. Bordausstattung: Restaurant, Panorama-Salon und Bar, Fitnessraum, Massagesalon, Sonnendeck mit Whirlpool. GratisWLAN nachVerfügbarkeit. Lift MD bis OD. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon Suite Oberdeck, franz. Balkon Zuschlag Alleinbenutzung Ausflugspaket (8/7 Ausflüge)

1 1790 1890 2390 3090

2 ausgeb. 1490 1890 2390 auf Anfrage 270 220

Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Bustransfer Amsterdam–Basel (Reise 2). Details zu Leistungen im Internet oder Prospekt verlangen.

* Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | + Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: Scylla AG

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Sofort buchen oder Prospekt verlangen

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen

Soforthilfe bei Sonnenbrand und Insektenstichen Der Klassiker aus der Hausapotheke, die essigsaure Tonerde gibt‘s jetzt neu im praktischen Airless Dispenser. Bei Sonnenbrand, Insektenstichen und Hautreizungen sowie Prellungen, Zerrungen, Quetschungen und Verstauchungen. Axacare Aceta Gel mit essigsaurer Tonerde, Arnika, Kamille, Aloe Vera und Dexpanthenol kühlt, lindert Schmerzen, stillt den Juckreiz und beruhigt. Gehört in jede Haus- und Reiseapotheke.

www.axanova.ch

Axacare gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

You

Modern geniessen

Aktion 20-fache Cumulus-Punkte

Mit den Produkten der Eigenmarke You spricht die Migros ernährungs- und trendbewusste Kunden an. Neu ergänzen drei schmackhafte Salate das Sortiment. Dressing und Gabel sind mit dabei – für den Genuss unterwegs.

für die Power-Salate von You

Bilder: Claudia Linsi, Shutterstock

U

nter dem Produktnamen «Power Salad» offeriert die neue Migros-Eigenmarke You drei Salatmahlzeiten. Die proteinreichen Salate sind ideal für sportliche Menschen, die sich gern eiweissreich und fettarm ernähren. Alle drei Sorten haben einen Gemüseanteil von mindestens 25 Prozent. Sehr zeitgemäss ist der FreekehSalat, eine Kombination mit Zucchetti, Edamame und Tomaten. Freekeh ist ein früh geernteter, gerösteter Hartweizen, der mit einem nussigen Aroma überrascht. Das ballaststoffreiche grüne Korn enthält viele wertvolle Nährstoffe wie Proteine und wird wie Reis zubereitet. In der orientalischen Küche weiss man das Korn schon seit dem 13. Jahrhundert zu schätzen, heute hat es unter Foodbloggern den Status von Superfood. Freekeh ist nicht zu verwechseln mit Grünkern, das ebenfalls halbreif geerntet wird, aber das Korn des Dinkels ist. Auch der Linsensalat bietet eine moderne, von der orientalischen Küche inspirierte Geschmackskombination von braunen Linsen, süssen Dattelstückchen, Cherrytomaten, Edamame, Zucchetti und einem erfrischenden

bis 7. August

Pfefferminzdressing. Diese beiden Salate sind vegan. Dritter im Bund ist ein Thonsalat, der durch Teigwaren, Gurken, Cherrytomaten und Ei mit einer sommerlichmediterranen Note punktet. Alle You-Produkte zeichnen sich durch eine möglichst einfache und natürliche Zusammensetzung aus. Jedes einzelne bietet spezielle Mehrwerte, die auf der Packung vermerkt sind. Bei den Salaten sind dies der Proteingehalt, der prozentuale Anteil von Gemüse und der Hinweis auf den niedrigen Fettgehalt. MM

You Power Salad Freekeh, 280 g* Fr. 7.70

You Power Salad Linsen, 300 g* Fr. 6.90

You Power Salad Thon, 300 g* Fr. 6.90

* in grösseren Filialen

75


78

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Papeteria

Praktische Lernpartner

Papeteria Magnete, farblich assortiert, 4 Stück Fr. 3.90

Das Papeteria-Sortiment bietet alles, was es für den Schul- und Studienalltag braucht. Ein Multitalent fürs Lernen ist der Einlageblätter-Block für Ringbücher. Er ist ideal, um Wichtiges aus dem Unterricht zu notieren und farblich hervorzuheben. Die vorgelochten Blätter lassen sich direkt einordnen. Der Block bleibt auch im digitalen Zeitalter ein perfekter Lernbegleiter: Mit dem Smartphone und der passenden App lassen sich handschriftliche Notizen mühelos digitalisieren.

Papeteria Karteikasten A7, Icy weiss Fr. 14.80

Papeteria Haftnotizen-Set Neon, 13-teilig Fr. 7.90

Papeteria Register, 12 Stück Fr. 4.50

Papeteria Karteikarten, 100 Stück Fr. 1.60


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

79

Damit man sich während des Lernens auch selbst testen kann: Frage und Antwort auf Karteikarten notieren. Inhalte, die sich nicht einprägen wollen, mit Haftnotizen an den Badezimmerspiegel oder an die Kühlschranktür kleben. Tipp

Regelmässige Pausen helfen, das Gelernte im Gedächtnis zu verankern. Auch ein Ortswechsel bringt neuen Elan: Warum nicht auf einem Spaziergang lernen? Dank Zusammenfassungen wird der Schulstoff transportfähig. Tipp

Papeteria Bundesordner, in diversen Farben Fr. 6.70

Handnotizen einfach digitalisieren Die praktische App Elco Notes digitalisiert handschriftliche Notizen – ganz einfach mit dem Smartphone. Die App generiert mit wenigen Klicks aus mehrseitigen Notizen ein PDF. Die Datei kann versendet, auf dem Computer archiviert oder mit der Lerngruppe geteilt werden.

Papeteria Mini Stapler, farblich assortiert Fr. 2.50

Papeteria Einlageblätter-Blocks, 2 × 100 Blatt Fr. 4.65 Bild und Styling: Mamina Meier

Elco Notes

Dank einer Partnerschaft mit dem Hersteller Elco eignet sich die App ideal für den Einlageblätterblock von Papeteria: Das kleine L-Symbol auf den Seiten ermöglicht es, die Linien nach dem Scannen stufenlos aufzuhellen oder sogar zu entfernen – es bleiben nur noch die handschriftlichen Notizen zurück. Elco Notes für Androidund Apple-Mobiltelefone steht kostenlos im jeweiligen App-Store zum Download bereit.


80

MM31, 31.7.2017 | MIGROS-WELT

Dies & das

Bunte Sommerfavoriten

Ein Donut zum Schwimmen, ein nostalgisches Badetuch zum Chillen, Kreide zum Werfen – die bunten Neuheiten der Migros machen richtig Lust, ins Freie zu gehen.

Spritzig Mit diesem Set lassen sich einhundert Wasserballons in nur einer Minute gleichzeitig füllen und wegschleudern. Auf in die erfrischende Wasserschlacht! Bunch O Balloons, Werfer mit 100 Wasserballons Fr. 22.80 In grösseren Filialen

Retro 1925 bestand das Migros-Sortiment aus gerade mal sechs Produkten, darunter Zucker, Kaffee, Reis und Hörnli. Diesen Klassikern ist nun je ein Badetuch gewidmet.

Badetuch «Die Brücke» Fr. 29.90 Im Fanshop erhältlich: www.m-fanshop.ch

Bombig Die handgrossen Kreidebeutel machen Strassen bunt und verspielte Menschen glücklich. Sie hinterlassen beim Aufprall farbige Kreideklekse. Kreide Bombe Fr. 4.90


MIGROS-WELT | MM31, 31.7.2017

Cool und praktisch Für die Badi oder den Turnunterricht: Im leichten Sportbeutel lässt sich alles Wichtige verstauen. Cockpit Sportbeutel (in Bordeaux und Schwarz) Fr. 9.80

Beerig Lust auf Coupe Romanoff, aber keine frischen Beeren zur Hand? Dose öffnen, Erdbeeren zur Vanilleglace geben – und geniessen! M-Classic Erdbeeren, 145 g Fr. 1.80 In grösseren Filialen

Aufblasbar Nicht zum Reinbeissen, sondern zum Festhalten: Mit den bunten Schwimmringen macht das Baden doppelt Spass. Aufblasbarer Donut-Wasserring Fr. 7.90 Im Do it + Garden

Trendig Die Sweatshorts für den Sommer sind kurz, bunt gemustert und bequem. So machen sie modebewusste Herren happy. John Adams Sweatshorts Fr. 19.80 Sportlich In der Badehose mit blauem Sternchenmuster fühlen sich Buben beim Planschen pudelwohl. Knaben Panty Gr. 98–122 Fr. 13.–

81


20% günstiger 20%

7.90 statt 9.90

Feldschlösschen Alkoholfrei, 6 × 50 cl

20%

Feldschlösschen verbindet Seit 1876 gebraut in der Schweiz

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

Aktion

Vierr cr cremigfrruchtige S Sorten

15%

33.55 55 statt 4.20

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

merci Crème-Frucht Vielfalt 250g

8.70 statt 10.90

Feldschlösschen Alkoholfrei, 10 × 33 cl


Leben MM31

Richtig oder falsch?

Schnecken lassen sich auch ohne Gift von Pflanzen fernhalten.

1, 2 oder 3?

Häsi in Gefahr

hat zwei Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

1 2 3

Darum gilt: Zur

Bekämpfung von Schnecken gibt es viele natürliche Methoden. Chemische Hilfsmittel sind dazu nicht nötig.

Ich bleibe hart. Häsi bleibt in der Kita. Häsi darf mit und auf dem Schoss des Kleinen Freiheit schnuppern. Häsi darf mit – er reist im Rucksack und wartet im Garderobenkästchen auf uns.

Antwort 2: Es ist schon heiss, und der Weg führt bergauf. Wenn der Kleine auch noch auf der ganzen Strecke weinen muss, wird das eine unangenehme Fahrt ... Ich werfe alle paar Meter einen Kontrollblick nach hinten, und in der Badi lasse ich Häsi nicht aus den Augen.

Illustration: Lisa Rock, Bild: René Ruis

Monica Müller (43)

Beim zweiten Kind versucht man, alles unkomplizierter anzugehen. Hatten die Plüschtiere des Grossen noch Vor- und Nachname, heissen die des Kleinen einfach «Bär» oder «Häsi»; Fritz Hasenfratz durfte immer dabei sein – Häsis Rayon dagegen ist klein. Nachdem wir Fritz Hasenfratz immer wieder in nervenaufreibenden Suchaktionen bergen mussten, sollte der Kleine seine Liebe teilen: Bär ist ein Hausbär, Häsi wohnt in der Kita. An einem Sommertag, als ich den Kleinen mit dem Velo in der Kita abhole, um in die Badi zu fahren, drückt er Häsi verzweifelt an sich. «Häsi Badi, Häsi Badi», sagt er schluchzend. Ich sehe schon, wie Häsi vom Velo in den Gully fällt oder im Badigewimmel für immer abtaucht. Und jetzt?

Richtig! Es gibt zahlreiche Strategien, um Pflanzen vor Schnecken zu schützen. Die Weichtiere lieben es dort, wo es feucht ist. Daher sollten Pflanzen möglichst am frühen Morgen gegossen werden. Giesst man abends, bleibt der Boden die ganze Nacht über feucht. Man kann sie auch mittels Schneckenzäunen fernhalten – eine einfache mechanische Lösung. Fadenwürmer sind effiziente Parasiten gegen Nacktschnecken. Natürliche Feinde wie Igel, Kröten, Spitzmäuse oder Vögel helfen gegen Schneckenplagen im Garten, sofern sie in Sträuchern, Hecken oder Laubhaufen Unterschlupf finden. Nehmen die Schnecken dennoch Überhand, schaffen biologische Schneckenkörner Abhilfe.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


84

MM31, 31.7.2017 | LEBEN

Gesundheit

Ein Kind nach der Chemotherapie Kann eine Frau nach einer Krebsbehandlung schwanger werden? Genau diese Frage musste sich Aline M. stellen. Zwar hat sie ihre Krankheit überwunden, durch die Chemotherapie wurde sie aber unfruchtbar. Trotzdem gibt es Hoffnung, dass ihr Kinderwunsch in Erfüllung geht. Text: Martina Huber

Tipp

Fruchtbarkeit erhalten Um sich zum Thema Erhaltung der Frucht­ barkeit auszutau­ schen, haben sich über 100 Zentren aus der Schweiz, Deutsch­ land und Österreich zum Netzwerk Ferti­ protekt zusammen­ geschlossen. An diesen Zentren können sich Betrof­ fene beraten lassen, welche Massnahmen ihnen zur Frucht­ barkeitserhaltung offenstehen. Eine Liste der 18 Schweizer Zentren, die sich am Projekt beteiligen, finden Sie auf: www.migmag.ch/sgrm

Weitere Infos: www.fertiprotekt.ch

Illustration: Silke Wenzinger

A

ls Aline M.* (33) vor vier Jahren heiratete, war sie bereit für das Abenteuer Familie. Dass sie nicht gleich schwanger wurde, beunruhigte sie nicht. Sie wollte Kinder, hatte damit aber keine Eile. Dann kam der Krebs. Er begann mit einem Hautausschlag und ständiger Müdigkeit im Winter 2014. Anfang 2015 kam ein starker Husten dazu. Die verordneten Antibiotika halfen nicht. Nach einer Blutanalyse, einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs und Untersuchungen am Inselspital Bern bekam Aline M. im März 2015 die Diagnose: Hodgkin-Lymphom. Ein Krebs des Lymphsystems, an dem laut Krebsliga in der Schweiz jährlich rund 245 Menschen erkranken, was knapp einem Prozent der Krebserkrankungen entspricht. «Will ich eine solche Operation?»

Die Onkologen teilten Aline M. mit, das Hodgkin-Lymphom sei einer der am besten behandelbaren Krebsarten und sie habe gute Aussichten auf Heilung. Und sie fragen die junge Frau, ob sie Kinder wolle. Denn die Chemotherapie, die eingesetzt werden sollte, greift die Eierstöcke an und macht etwa ein Drittel der behandelten Frauen unfruchtbar.«Ich kämpfte damit, die Diagnose zu verkraften und die Angst zu bewältigen. Der Kinderwunsch war in den Hintergrund gerückt», erinnert sich Aline M.

Dennoch liessen sie und ihr Mann sich am Inselspital beraten, wie sich ihre Fruchtbarkeit erhalten liesse. Eine Möglichkeit sind Hormonspritzen, parallel zur Chemotherapie. Sie versetzen Frauen künstlich in die Wechseljahre und erhöhen die Chancen, dass die Eierstöcke die Therapie unbeschadet überstehen. Ausserdem können vor Therapiebeginn Eizellen oder Eierstockgewebe entnommen werden. «Die Onkologen drängten zum sofortigen Beginn der Chemotherapie, es bleibe keine Zeit, das Reifen von Eizellen abzuwarten», erinnert sich Aline M. Es blieb für sie die Möglichkeit, einen Teil eines Eierstocks entnehmen, einfrieren und nach erfolgreicher Therapie wieder einsetzen zu lassen. «Ich habe mich gefragt: Will ich überhaupt noch eine solche Operation? Mein Mann sagte: Die Familie ist zweitrangig, wichtig ist, dass du wieder gesund wirst. Aber man sagte mir, es wäre schade, im Nachhinein zu denken: Hätte ich es doch getan!» Obschon das Entfernen von Eierstockgewebe ein relativ kleiner Eingriff ist, waren die Ärzte zunächst nicht sicher, ob Alines Körper die Vollnarkose verkraften konnte. Ein Lymphknoten zwischen Lunge und Herz hatte sich durch den Krebs vergrössert, drückte auf den Herzmuskel und erschwerte dessen Arbeit. «Da sagten wir: Wenn mein Körper es mitmacht, ist das ein Zeichen, und wir machen es.» So fuhr Aline M. eine Woche

Eine Krebsdiagnose im Leben einer jungen Frau muss nicht das Aus für einen Kinderwunsch bedeuten.


LEBEN | MM31, 31.7.2017

85

Michael von Wolff

«Heute können Frauen auch nach einer starken Krebstherapie noch Kinder bekommen» Sie sind Reproduktionsmediziner am Inselspital in Bern und haben 2006 das Netzwerk Fertiprotekt (Deutschland/ Schweiz/Österreich) gegründet und das Schweizer Netzwerk Fertisave mitaufgebaut, damit sich Spitäler über Fruchtbarkeitserhaltung austauschen. Was hat man seither erreicht? Vor gut zehn Jahren gab es erste Berichte über Schwangerschaften nach einer Transplantation von Eierstockgewebe. Aber in der Reproduktionsmedizin wuss­ te keiner, wie man damit umgehen sollte. Unterdessen sind verschiedene Techni­ ken etabliert. Ein entscheidender Fort­ schritt war, dass es heute nicht mehr sechs, sondern nur noch zwei Wochen dauert, bis man nach einer hormonellen Stimulation Eizellen entnehmen kann. So ist ein solcher Eingriff meist möglich, auch wenn die Onkologen schnell mit der Chemotherapie beginnen möchten.

nach der Diagnose mit ihrem Mann ans Insel­ spital für ein EKG. Da die Herzfunktion es zu­ liess, entnahm man ihr einen Teil des rechten Eierstocks. Kurz darauf begann sie ihren Kampf gegen den Krebs. Sechs Zyklen Che­ motherapie, begleitet von Übelkeit, Müdig­ keit, Schwindel und Bluttransfusionen. Danach Bestrahlung. Ende September 2015 war die Therapie abgeschlossen. «Es war ein cooles Gefühl, als die Haare wieder wuchsen.» Eierstöcke zerstört, Eileiter intakt

Ein Jahr später setzte Aline M. die Pille ab: Ab Herbst 2016 hätte sie schwanger werden dürfen, ohne Folgeschäden für ihr Kind zu riskieren. Doch ihre Periode blieb aus, die Chemotherapie hatte ihre Eierstöcke zerstört. Eine Untersuchung in der Frauen­

klinik des Inselspitals zeigte aber, dass ihre Eileiter nach wie vor durchgängig sind. Deshalb besteht für Aline M. Hoffnung, dass sie dennoch auf natürlichem Weg schwanger werden kann, wenn man ihr das eingefrorene Eierstockgewebe wieder einsetzt. Allerdings fragte sich die junge Frau: «Ist es nicht egoistisch zu sagen: Ich möchte nun ein Kind? Was, wenn der Krebs zurückkommt?». Mitte Januar 2016 war sie einmal mehr zur Kontrolle am Inselspital und erhielt einen guten Bericht: Sie habe den Krebs endgültig besiegt und könne mit gutem Gewissen schwanger werden. Das nahm die Zweifel. Im Juli wurde Aline M. operiert. Sie freut sich, sagt aber: «Ich möchte Kinder, mache mein Glück jedoch nicht davon abhängig. Dass ich noch lebe, ist ein grosses Geschenk.» MM

Wie beraten Sie die Krebspatientinnen? Es gibt verschiedene Krebserkrankungen mit inzwischen guten Aussichten auf Heilung, z.B. Brustkrebs oder Hodgkin­ Lymphom. Chemo- und Strahlentherapie können jedoch unfruchtbar machen. Wir klären Betroffene über die Möglichkeiten auf, ihre Fruchtbarkeit zu erhalten und trotz einer Therapie Kinder zu bekommen. Welche Methoden gibt es? Oft wird mit einer Hormonspritze die Aktivität der Eierstöcke während der Chemotherapie heruntergefahren. Und es besteht die Möglichkeit, vor Therapie­ beginn Eierstockgewebe oder gereifte Ei­ zellen zu entnehmen und einzufrieren. Sie können der Frau wieder eingesetzt wer­ den, wenn sie den Krebs überwunden hat. Wie hoch sind die Chancen auf eine Schwangerschaft danach? Falls die Frau bei der Entnahme jünger als 35 Jahre alt ist: 30 bis 50 Prozent. Michael von Wolff (50) ist Leiter der Reproduktionsmedizin am Inselspital Bern.


86

MM31, 31.7.2017 | LEBEN

Unter Narkose werden Flint Blut und Urin entnommen.

Tipps

So erkennt man Zuckerkrankheit Diabetes mellitus ist auch bei gewöhnlichen Haustieren wie Hunden und Katzen eine häufige Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, deren Hauptmerkmal die Überzuckerung des Bluts ist (Hyperglykämie). Auslöser für eine Hyper­ glykämie ist ein Mangel an Insulin, einem Hormon mit hoher Bedeutung für den Zuckerstoffwechsel. Die Körperzellen sind ohne Insulin nicht in

der Lage, den Zucker zur Energiegewinnung aufzunehmen. Typische Symptome bei unseren Haustieren sind mehr Durst und Heisshunger, während das Tier öfter als gewöhnlich uriniert und abmagert. Längerfristig führt ein nicht therapierter Diabetes zu Appetit­

verlust und manchmal zu Erbrechen. Das Tier wird infektanfälliger, und seine Wunden ver­ heilen schlechter. Ohne Therapie muss mit einer verkürzten Lebensdauer gerechnet werden. Daher lohnt es sich, bei Verdacht den Tierarzt zu konsultieren.

Zootierärztin

Krankes Schleckmaul Monameerkatzen lieben süsse Früchte. Doch manchmal fressen sie zu viel davon. Prompt ist einer unserer Affen deswegen zuckerkrank geworden. Text: Karin Federer

Bilder: Walter Zoo

D Karin Federer (31) ist Tierärztin und berichtet regelmäs­ sig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

er Name irritiert: Monameerkatzen sind keine Katzen, sondern Affen. Mona ist die maurische Be­ zeichnung für Affen mit lan­ gem Schwanz. Monameer­ katzen sind in Westafrika zu Hause und halten sich meist in den obersten Baumregio­ nen des Urwalds auf. Dort leben sie in Gruppen und kommunizieren über Laute, Gesichtsausdrücke und Kör­ perhaltungen. Monameer­ katzen sind Allesfresser, er­ nähren sich aber vor allem von Früchten. Auch die bei­ den, die in unserem Zoo leben, lieben Obst über alles. Bei unserem Männchen Flint ist uns nun aufgefallen, dass er deutlich an Gewicht verloren hat, obwohl er regelmässig und gut frisst. Aber er trinkt und uriniert

viel. Da läuten bei mir die Alarmglocken. Ist das Tier zuckerkrank? Das muss ich untersuchen, denn je länger wir mit einer mög­ lichen Therapie zuwarten, desto mehr Schäden kann eine Erkrankung anrichten. Eine Urinprobe bestätigt leider meinen Verdacht: Flint scheidet mit dem Urin Zucker aus, was bei einem gesunden Tier nicht der Fall ist. Für eine genauere Unter­ suchung geben wir dem Tier eine Beruhigungstablette und narkotisieren es mit dem Blasrohr. So können wir neben einer weiteren Urin­ auch eine Blutprobe neh­ men. Tatsächlich: Alle Wer­ te deuten auf die Zucker­ krankheit – auch Diabetes mellitus genannt – hin. Zudem ist in einem Auge die

Linse leicht getrübt – typisch für Diabetes mellitus. Tägliche Spritze muss sein

Für Flint und seine Gefähr­ tin bedeutet das, dass wir ihre Ernährung umstellen müssen: mehr Gemüse statt Früchten. Für das Weibchen wird das wohl keine grosse Veränderung sein. Ich ver­ mute nämlich, dass Flint die geliebten Früchte gehams­ tert und seiner Gefährtin das Gemüse überlassen hat. Daher wohl sein hoher Zuckerkonsum. Die zweite Umstellung: Wir müssen Flint nun täglich Insulin spritzen. Also trainieren wir ihn darauf, dass er ans Gitter kommt, damit wir ihm die Spritze geben können. Für diesen Zweck – und nur dafür! – gibt es dann doch ein Stückchen Obst. MM


LEBEN | MM31, 31.7.2017

E Brave New Girl

Abwesenheitsmeldung Erinnern Sie sich an den Pakt, der vergan­ gene Woche Thema meiner Kolumne war? Mit zwei Freundinnen habe ich vereinbart, dass wir uns sieben Tage lang einer sanften Bildschirm­Entgiftungskur unterziehen: Nach 22 Uhr gibt es keine sozialen Medien mehr, und das Handy ist aus dem Schlaf­ zimmer verbannt.

Bild: Andrea Monica Hug

Anne-Sophie Keller (27) glaubt

an Popkultur und den Sinn eines unvernünftigen Lebenswandels.

Anzeige

Wir haben uns davon mehr sinnvolle Zeitnutzung erhofft. Mehr Bücher am Abend. Schönere Starts in den Tag als ein blinkender Handybildschirm mit Terror­Eilmeldungen. Weniger Vergleiche mit den perfekten Instagram­Leben.

Eins vorweg: Natürlich habe ich geflunkert und war dann eines Tages doch mal noch bis Mitternacht auf Facebook unterwegs. Aber ansonsten hab ich mich an unsere Regeln gehalten. Nicht weil ich besonders

Aktion Natürlich natürlich. Viel Geschmack, nur drei Zutaten, null Zusatzstoffe.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

selbstdiszipliniert bin, sondern weil es unglaublich geil war. Ich «durfte» nachts keine E-Mails mehr beantworten, keine Facebook­Streitgesprä­ che mehr führen, keine wirren Schlagzeilen mehr lesen. Die Welt da draussen hätte un­ tergehen können, und ich hätte nichts davon mitgekriegt. Wie entspannt ist das denn? Anything goes? Nicht mehr nach 22 Uhr! Digitale Abstinenz fühlt sich an, als wäre ich ein wandelnder Mittelfinger gegen die Leistungsgesellschaft. Sich in einer ver­ netzten Welt aus dem Netz freizuweben, hat etwas Revolutionäres, und ich empfehle Ihnen herzlich, es mir gleichzutun. Sie können mir ja dann eine Brieftaube schicken mit den Schilderungen darüber, wie es so war. MM

20%

2.85 statt 3.60

Jogurtpur Himbeer, Erdbeer und Heidelbeer 4 × 150 g

87


88

MM31, 31.7.2017 | LEBEN

«Ich heisse Noemi und bin elf Jahre alt. Ich liebe

Pferde über alles, mag aber auch unsere Katze und den Hamster meiner Schwester sehr. Ich besuche die 5. Klasse und möchte einmal Tierärztin werden. Ich trainiere viel und habe nur wenig Zeit für anderes. Wenn ich aber dazukomme, zeichne ich gern oder gehe mit Freundinnen raus. Und bei uns zu Hause haben wir einen Pingpongtisch – er ist Treffpunkt für mich und meine Freundinnen.»

Kinder

«Es ist wie Fliegen!»

Auf dem Rücken von Pferden ist es Noemi so richtig wohl – vor allem, wenn sie dabei auch noch Kunststücke vollbringen kann. Deshalb verbringt sie fast jede freie Minute beim Voltige-Training. Text: Andrea Fischer Bild: Gabi Vogt

Mein Verein

Mit viel Spass hoch zu Ross

«Die Begeisterung fürs Reiten habe ich schon mit drei Jahren entdeckt. Als in der Schule ein Flyer für ein Schnuppertraining in Voltige verteilt wurde, wollte ich das unbedingt ausprobieren. Heute trainiere ich viermal pro Woche in der Elitegruppe plus einmal im Einzeltraining. Dabei üben wir nicht nur auf dem Pferd, sondern auch auf einem Bock.»

Ich bin Mitglied im Voltige-Verein Harlekin in Bietenholz ZH, wo auch meine

Schwester trainiert und meine Mutter Co-Präsidentin ist. Falls du Interesse hast, findest du auf der Website mehr Infos rund um den Verein und Links zu den anderen VoltigeVereinen in der Schweiz: www.voltige-harlekin.ch Ist Voltige auch etwas für dich? Magst du

Pferde? Turnst du gern? Dann könnte Voltige zu dir passen. Da man in der Gruppe stark aufeinander angewiesen ist, sind auch Zuverlässigkeit und Begeisterung gefragt. Denn wenn man schlecht gelaunt ist oder häufig Trainings verpasst, leidet die ganze Gruppe darunter.

«Am Anfang war ich nervös, aber nur kurz. Zum Voltige gehört der enge Kontakt zum Pferd. Wir helfen bei der Pflege der Tiere und trainieren immer mit demselben Pferd, Donkey. Er kennt jede von uns gut und gehört zum Team. Manchmal muss ein anderes Pferd einspringen, etwa wenn Donkey verletzt ist.»

«Unsere Gruppe besteht aus sechs Mädchen zwischen 11 und 20 Jahren. Auf dem Pferd sind höchstens drei auf einmal. Weil ich die Kleinste bin, bin ich ganz oben. Das sieht gefährlich aus, es passieren aber kaum Unfälle. Wir nehmen regelmässig an Wettkämpfen im In- und Ausland teil. Mit der Gruppe bin ich nervöser als im Einzelwettbewerb, denn ich will es für alle gut machen. Überhaupt ist die Gruppe sehr wichtig. Deshalb unternehmen wir auch vieles gemeinsam.»


LEBEN | MM31, 31.7.2017

89

Fragen und gewinnen! Schreibt uns. Für jede

publizierte Frage gibts einen 20-Franken-

Gutschein.*

Lynn (10), Arbon TG

Weil es Licht gibt. Im Licht sind alle Farben enthalten. Es besteht aus verschiedenen Wellen. Wenn diese Wellen auf die Welt treffen, werden die meisten davon von den Gegenständen «verschluckt». Ein Teil jedoch wird «reflektiert» – also zurückgeworfen. Diese Spiegelung nehmen wir dann in Form von Farben wahr. Das ist eine vereinfachte physikalische Erklärung. Mein Gemüt erlebt es indes so: Es gibt Farben, damit wir uns an ihnen erfreuen können. Sie schenken

Sinn, Schönheit und können gar bei der Heilung von Krankheiten helfen. Deswegen hat der Maler Gottfried Honegger das Zürcher Universitätsspital mit Farben aufgewertet. Licht ist eine grosse Kraft, und Farben sind «die Taten des Lichtes». Das sagte einer, der lange über Farben nachdachte: der Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Farben dienen uns auch zur Orientierung: Jeder versteht die Botschaft einer grünen Ampel, eines orangen Blinklichts oder

der Roten Karte. Wir Menschen sind uns zwar einig, dass dunkle Farben eher «schwer» wirken, dass Gelb «frisch» und Blau irgendwie «kalt» erscheint. Trotzdem erleben wir Farben unterschiedlich. Ist dein Rot das gleiche wie meins? Warum sehen die Farben für uns unterschiedlich aus? Auf unserer Website findest du Videos mit witzigen Experimenten und Erklärungen rund um Wahrnehmung von Farben. MM *Hast du auch eine Frage zu einem aktuellen Thema? Dann sende eine E-Mail an: kinderfragen@migrosmedien.ch

Eine Mutter erklärt die Welt:

Journalistin Gabriela Bonin (49) beantwortet Kinderfragen.

Juhu, ein Party-Sudoku! Platziere alle Symbole so, dass sowohl in jedem Viererblock als auch in jeder Spalte und in jeder Zeile der jeweilige Gegenstand nur einmal vorkommt.

Rä tselsp ass Huch, was ist da mit dem Schweizerkreuz passiert? Drei Teile sind herausgerutscht und müssen wieder eingesetzt werden. Finde heraus, welches Stück in welches Kästchen gehört.

a

b

1

2 Lösung:

3 Lösung: a1, b3, c2.

c

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch


Ferien

Gewerbe www.friedwald.ch

Südafrika

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

Privates Wildreservat

Halbpension, Thermalbad, Landrover Safaris, Blyde River Canyon, Krügerpark, Familienbetrieb: SAFARIKUR

052 / 741 42 12

<wm>10CAsNsjY0MDAw1TU0sTQ0MQMAlubmiQ8AAAA=</wm>

's oro

M bei

irad

Zwe

hr

7U

3-1 st, 1

en u alen ahr Aug euerth bef . o 9 r P ch | 8245 F two Mit gasse 5 er Adl

ZH

<wm>10CFXKIQ4DMQxE0RM5monHG6eG1bJVQbU8pCru_VG1ZQWffL3jqGj4dd8f5_4sAgijJrUVPVvOrOkt5F4Ijg6OG1KdCs0_b9KgA-sydu2xkCZa7ysR7fN6fwHgCablcgAAAA==</wm>

1 Woche Fr.1235 | 2 Wochen Fr.1885 041 250 35 02 | www.makutsi.ch

Mobilität ist teilbar!

PC 90-800 000-0

www.miva.ch

Erst wenns fehlt, fällts auf. Herzlichen Dank allen Spendern. Neue Spender helfen mit, dass die Blutgruppen 0, A, B und AB auch in Zukunft nicht fehlen. Werden auch Sie Spender: blutspende.ch

KYBURZ PLUS und KYBURZ DX2 • Umweltschonende Elektrofahrzeuge bis 45 km/h • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz • Auch ohne Führerschein

Bitte senden Sie Gratisprospekte an

AUSGESTORBENE TIERE AUF DEM SMARTPHONE ANSCHAUEN!

Strasse / Nr.: Postleitzahl / Ort: Telefon:

SPINAS CIVIL VOICES

Die Zukunft kommt sowieso. Wie sie aussehen wird, liegt an uns.

KYBURZ Switzerland AG Shedweg 2-8 CH 8427 Freienstein

Name / Vorname:

Für Menschen, die kein Zuhause mehr haben.

Tel: md

044 865 63 63

www.kyburz-switzerland.ch


LEBEN | MM31, 31.7.2017

45 Viertausender, 8000 Kilometer Wanderwege und mehr als 100 Suonen: ein Sommer ohne Grenzen im Wallis.

91 Verlosung

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost zusammen mit Ovronnaz und Grächen 1 Woche Ferien in einem Appartement für vier Erwachsene mit Frühstück und Eintritten ins Thermalbad von Ovronnaz und 2 Nächte in einem 3-Sterne-Hotel für zwei Erwachsene und zwei Kinder in Grächen/St. Niklaus im Gesamtwert von 3000 Franken. Beantworten Sie folgende Frage:

Wie heisst das Suonenerlebnis in Grächen?

Gewinnen Sie

Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf)

Zum Dach der Schweiz!

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS).

Ferientage im Wallis in einem Appartement oder in einem 3-Sterne-Hotel Glücksgriff

Lust auf Ferientage im Wallis? Das Migros-Magazin verlost zusammen mit Ovronnaz und Grächen Traumaufenthalte in den schönsten Ecken der Sonnenstube.

D

as Wallis enthüllt im Sommer all seine Ge­ heimnisse. Mit seinem grossen Angebot an Aktivitäten ist das Wallis der per­ fekte Naturspielplatz für Aben­ teurer aller Art, aber auch eine Oase der Erholung. Egal, ob auf Wanderplausch oder auf Entdeckungstour – im Wallis kommen alle auf ihren Geschmack. Lassen Sie sich von Ferien im Wallis ver­ zaubern!

Bild: Pascal Gertschen

Botanischer Lehrpfad

Oberhalb von Ovronnaz bei La Seya entdecken Sie eine zauber­ hafte subalpine Pflanzenwelt mit über 200 verschiedenen Blumen­ und Pflanzenarten. Einige unter ihnen sind sehr selten und ge­ schützt wie etwa die Narzissen­

Windröschen, das weisse Gera­ nium oder das Holunder­Knaben­ kraut. Auf dem botanischen Wan­ derweg «Mille Fleurs» können Sie diese seltenen Pflanzen beob­ achten und an ihnen riechen. Von La Seya aus geniessen Sie zudem das wunderschöne Panorama der Walliser Viertausender. Nach die­ ser Entdeckungsreise können Sie sich in den Bädern von Ovronnaz entspannen. Gleich in mehreren Schwimmbädern im Innen­ und Aussenbereich kann man thermal­ baden, während sich die Kleinsten auf dem Spielplatz oder im Plansch­ becken austoben können. In der Familiendestination Grächen ruhen Steinböcke majes­ tätisch mit ihren markanten Hörnern frühmorgens auf einem Felsvorsprung. Das grandiose

Panorama der Walliser Bergwelt vor Augen, geniessen sie zusam­ men mit einer Herde Gämsen den Sonnenaufgang. Abenteuer für die ganze Familie

In Grächen können Sie diese idyllische Stimmung mit der ganzen Familie hautnah mit­ erleben. Ein einheimischer Wild­ hüter führt die ganze Familie zu den exklusiven Verstecken, wo Steinböcke und Gämsen die klare Luft geniessen. Danach können Sie auf Wasserleiten das insze­ nierte Suonenerlebnis «Zauber­ wasser» entdecken. Dort wird ein spannendes Programm mit Spiel­ und Wasserspass für Klein und Gross geboten. MM Weitere Infos: www.wallis.ch

und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.

Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (APost) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Wallis», Postfach, 8099 Zürich Online:

www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 6. August 2017 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


Aktion Feiern Sie mit seiner Lieblingsrezeptur im VORTEILHAFTEN FORMAT!

® Reg. Trademark of Société des Produits Nestlé S.A.

8 für 6

7.10 statt 9.50 710

Purina Gourmet Perle im 8er-Pack, 8 x 85 g, 680 g

8 für 6

66.00 00 statt 8.00

Purina Gourmet Gold im 8er-Pack, 8 x 85 g, 680 g

AUF GOURMET GOLD FEINE PASTETE, GOURMET GOLD ZARTE HÄPPCHEN IN SAUCE, GOURMET PERLE ERLESENE STREIFEN UND GOURMET PERLE GENUSS DES MEERES IM 8er MULTIPACK. ANGEBOT GILT NUR VOM 1.8. BIS 7.8.2017, SOLANGE VORRAT

20% günstiger

20%

20%

NIVEA.ch AUF ALLE NIVEA SUN PRODUKTE EXKL. MEHRFACHPACKUNGEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

13.40 statt 16.80

z. B. NIVEA SUN Kids Pflegendes Sonnenspray LSF 50+, farbig 200 ml

12.20 statt 15.30

z. B. NIVEA SUN Protect & Moisture Pflegende Sonnenmilch LSF 30, Urlaubsgrösse 250 ml

20%

6.05 statt 7.60

z. B. After Sun Moisture Pflegende Lotion 200 ml


LEBEN | MM31, 31.7.2017

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken …

Gesamtwert 750 Franken!

… oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.8.2017, 24 Uhr

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.8.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

93

Auflösung Nr. 30: DUENGER

TreppenlifTe

9620 Lichtensteig teL. 071 987 66 80

w w w. h o e g g l i f t . c h

Gewinner Nr. 29: Jean-Claude Maeder, Basel; Elisabeth Spahr, Wichtrach BE; Alfred Zurfluh-Schuler, Intschi UR; Eugen Kuhn, Kriens LU; Ruth Bertschinger, Uerikon ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 29: Christian Küchler, Zürich; Franz Jenni, Büron LU; Jsabelle Hug, St. Gallen; Maria Felber, Emmenbrücke LU; Jael Rüegsegger, Rothenburg LU


Jetzt neu. 20x Für sichtbare

Vitalität

® Reg. Trademark of Société des Produits Nestlé S.A.

PUNKTE

Neu

6.20

Purina® MATZINGER® 20x Punkte auf Purina® MATZINGER® Mini Menu Senior 1.5kg, 1.8. bis 14.8.2017, solange Vorrat.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

Aktion 10.–

günstiger

24.90 statt 34.90

z.B. sloggi BH Sensual Fresh H W 10.- CHF günstiger bei einem Einkauf ab 29.90 CHF.

10.–

günstiger

19.90 statt 29.90

z.B. sloggi Damenslip Pure Sense Luxe H Maxi C2P 10.- CHF günstiger bei einem Einkauf ab 29.90 CHF.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE SLOGGI PRODUKTE FÜR DAMEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.8. BIS 14.8.2017, SOLANGE VORRAT

5.–

günstiger

12.90 statt 17.90

z.B. sloggi Damenslip Sensual Fresh H Tai 5.- CHF günstiger bei einem Einkauf bis 29.80 CHF.


LEBEN | MM31, 31.7.2017

95

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Keine Landschaftsform in der Schweiz ist …? F

der Röstigraben

A das Emmental

R die Aareschlucht

2. Welche dieser Knallkörper gibt es? L

Eidgenossenböller

E

Schweizerkracher

U Helvetiaraketen

Schweizerpsalm

T

Schweizerruf

E

1889

L

Landrat

3. Wie heisst unsere Nationalhymne? B Schweizerlied

I

So nehmen Sie teil

4. Seit wann ist die Schweizer Fahne offiziell in Gebrauch? S

1686

A 1757

R Mittags-Ranft

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.8.2017, 24 Uhr

G Säntis

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Auflösung Nr. 30: SOUVENIR

Gewinner Nr. 29: Marie-Louise Koch, Wallisellen ZH; Markus Altenburger, Jona SG; Lydia Krebs, Wattenwil BE

5. Wie heisst das Kantonsparlament im Aargau? R Grosser Rat

K Kantonsrat

6. Wie nennt man ein samtenes Achselstück an einer Schweizer Frauentracht? E

Bälliz

O Mutz

T

Göller

7. Wie heisst eine Gedenkstätte, die an die Schlacht von Sempach erinnert? A Morgenbrot-Stöckli

I

Abendbrot-Stelle

8. Wo schlägt der Blitz in der Schweiz am häufigsten ein? S

Uetliberg

N Rigi

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 2

I

3 4

5

Auflösung Nr. 30: ROUTE Gewinner Nr. 29: Suzanne Spitz, Basel; Rosmarie Hametner, Winterthur ZH; Emma Steiner, Fislisbach AG

1

BER I NGEN BEZOGENE CARN I T I N EHRUNGEN E I GENLOB ESSSUCHT HAUSTUER L EUGGERN S I EGER I N S I GN I ERT

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.8.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


NEU

Endlich alles hören! „Jetzt kann ich wieder alles klar und deutlich hören!“

Wieder aufladbare Hörhilfe W H Fü ür nur Fr. 98.00 ören wie ein Luchs! hö ✓ ✓ ✓ ✓

Beim Fernsehen alles verstehen Gesspräche bei Tisch problemlos mittbekommen An Geschäfts-Sitzungen jedes Wort hören In der Natur leiseste Töne wahrnehmen

ören Sie ab sofort wie ein Luchs dank dieser neuartigen Hörhilfe. Sie lässt sich einfach ins Ohr stecken und sorgt dort sicher und diskret dafür, dass Sie alles viel besser und klarer hören. Die Töne werden im Ohr verstärkt wiedergegeben und zeitgleich Hintergrund-Geräusche reduziert. Endlich verstehen Sie alles bei alltäglichen Konversationen, ohne ständig nachfragen zu müssen. Selbst leise Geräusche sind dank fortschrittlichem Mikrochip-TonProzessor wieder problemlos hörbar. Jetzt bestellen und morgen schon einen perfekten Hörgenuss geniessen.

Ihre Spar-Vorteile: Diese Hörhilfe ist mit demselben Mikro-TonProzessor ausgestattet, der in Tausende von Franken teuren Geräten eingesetzt wird. Da wieder aufladbar, sparen Sie Hunderte von Franken an Batterien. Gratis dazu: Praktisches Etui!

BESTELLSCHEIN Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29, www.trendmail.ch

❑ JA, ich will wieder normale Konversationen verstehen können und selbst leise Töne wieder wahrnehmen. Deshalb bestelle ich gegen Rechnung (zahlbar innert 10 Tagen) plus Versandkostenanteil Fr. 6.90 wie folgt:

(Anzahl eintragen)

HÖRHILFE Art. Nr. 1241 Fr. 98.00

Lautstärkeregler Mikrofon USB (Kabelanschluss zum wieder aufladen) Federleicht und so klein wie eine Fingerkuppe, lässt sich diese Hörhilfe diskret und sicher ins Ohr stecken. Masse B x T x H: 1,4 x 2 x 1,8 cm

Hauptteil ON / OFF Ohrstöpsel (inkl. 5 verschieden grosse SilikonOhrstöpsel) CE-geprüfte Hörhilfe mit TÜV geprüftem VDE-Adapter. 328-234

❑ Frau ❑ Herr Name:

Vorname:

Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Tel.- Nr.: Bitte zurücksenden an: TRENDMAIL AG, Service-Center, Weinfelderstrasse 6, 8560 Märstetten

Schnell bestellen? Per Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29 oder unter www.trendmail.ch


LEBEN | MM31, 31.7.2017

97

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 30: 421

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.8.2017, 24 Uhr

Gewinner Nr. 29: Armand Chassot, Carouge GE; Vreni Bernhard, Heimisbach BE; Emil Krienbühl, Oberägeri ZG; Celia Meichtry, Veyras VS; Rosmarie Ludwig, Tafers FR

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 2 3 2 3 miteinander verbunden 2 2 sein. Verboten: Kreuzun2 2 gen, diagonale Brücken 3 2 2 und mehr als zwei Linien.

Auflösung Nr. 30:

3

1

4

6

2

2

5

3

4

Auflösung Nr. 30: 3

4 3

2 2

3

1 2

3

1 2

1

2

3

2

2 4

2

2

2

3

1 2 2

2

3 4 3 1

2 2 3 1 3

1 2 3 1

3

2 1

4

2

3 2 3

2 4 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 557 900 Ex. (WEMF 2016) Leserschaft: 2 335 000 (WEMF, MACH Basic 2016-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef von Dienst), Yvette Hettinger (Koordinatorin Leben), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Ralf Kaminski, Dinah Leuenberger (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Elena Bernasconi, Reto Meisser

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Sandra Jermann (Leiterin Projektmanagement), Heidi Bacchilega, Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Dora Horvath, Melanie Michael, Fatima Nezirevic, Angela Obrist, Kian Ramezani, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Michael West

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Alina Bühler, Rea Tschumi

Layout: Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Werner Gämperli, Saskia Goslings, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Simon Djoni, Yves Golaz, Andreas Hess anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 80 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Tom Ballaman (Leitung), Dominique Brunner, Michael Glarner, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Stefania Nicolini Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Laetitia Dürst, Aisha Kaufmann Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


Macht mehr aus Ihren Bons.

14 SCHWEIZER BERGBAHNEN MIT BIS ZU FR. 50.– VORTEIL Profitieren Sie von den aktuellen Bergbahnangeboten von Cumulus-Extra und entdecken Sie die Schweiz von oben. Bis November 2017 reisen Sie bis zu Fr. 50.– günstiger auf einige der schönsten Ausflugsberge. Wählen Sie jetzt Ihre Wunschregion und geniessen Sie unvergessliche Momente.

13

3

9 11

5 1 4

7

12 8

14 10

2

6

1 Adelboden 2 Aletsch Arena 3 Flumserberg

8 Pfingstegg-Grindelwald 9 Rigi 10 Ritom-Piora

4 Glacier 3000

11 Sattel-Hochstuckli

5 Hasliberg

12 Schilthorn – Piz Gloria

6 Monte Generoso

13 Stanserhorn

7 Oeschinensee

14 Rothorngipfel

Lenzerheide

Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons online unter www.migros.ch/cumulus-extra/bergbahnen oder telefonisch unter 0848 85 0848 in einen Partner-Gutschein ein, um vom Angebot zu profitieren. Der Tausch der Cumulus-Bons an der Talstation ist nicht möglich.

© Destination: Ferienregion Lenzerheide / Fotograf: Johannes Fredheim


Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons telefonisch unter 0848 85 0848 oder online unter www.migros.ch/cumulus-extra ein.

SCHWEIZER HOTELS – NUR NOCH KURZE ZEIT BUCHBAR Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons im Wert von Fr. 5.– oder Fr. 10.– ein und buchen Sie unter www.swisshotels.com/cumulus oder 0848 84 84 48. 2 Nächte, 2 x Frühstück und 1 x Abendessen für 2 Personen nur Fr. 349.– statt Fr. 449.–

2 Nächte, 2 x Frühstück und 1 x Abendessen für 2 Personen nur Fr. 449.– statt Fr. 599.–

BON FR.

BON FR.

5.–

10.–

HOTELLERIESUISSEGUTSCHEIN

HOTELLERIESUISSEGUTSCHEIN

Fr. 100.–

TRESA BAY HOTEL *** Ponte Tresa TI

Fr. 150.–

GRAND HOTEL ZERMATTERHOF***** S Zermatt VS

HÔTEL LES BAINS D’OVRONNAZ *** S Ovronnaz VS

TURM HOTEL & SPA GRÄCHERHOF*** S Grächen VS

HÔTEL DU GOLF & SPA **** Villars-sur-Ollon VD

HOTEL ASCOVILLA **** Ascona TI

HOTEL MURTENHOF & KRONE *** Murten FR

HOTEL BELVÉDÈRE *** Wengen BE

HOTEL KIRCHBÜHL **** Grindelwald BE

SEEHOTEL WALDSTÄTTERHOF**** Brunnen SZ

KRÄUTER HOTEL EDELWEISS RIGI *** Rigi Kaltbad LU

HOTEL LA CAMPAGNOLA *** Vairano TI

SCHLOSS-HOTEL **** Merlischachen SZ

HOTELINO PETIT CHALET ****G Celerina GR

HOTEL-RESTAURANT BELLEVUE *** Davos Wiesen GR

IDYLLHOTEL APPENZELLERHOF*** Speicher AR

BLATTER’S BELLAVISTA HOTEL AROSA**** Arosa GR

SPENGLERS HOTEL DAVOS **** Davos Platz GR

Die detaillierten Einlösebedingungen finden Sie unter www.migros.ch/cumulus-extra/hotelleriesuisse. Angebot gültig bis 31. August 2017 oder gemäss Hoteldetails unter www.swisshotels.com/cumulus. Auch für Einzelreisende und Familien buchbar. NEU: Bei einer Übernachtung in einem Hotel mit Famigros-Logo erhalten Mitglieder von Famigros eine tolle Überraschung für ihre Kinder.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


100

MM31, 31.7.2017 | LEBEN

2

1

4

Meine Welt

«Tarasp ist für mich ein Rückzugsort»

SRF-Moderator Beat Antenen, auch «Monsieur 1er août» genannt, hat fast 50 Anlässe rund um den Nationalfeiertag bestritten. Seine privaten Stunden verbringt der unternehmungslustige St. Galler am liebsten gemeinsam mit der Familie im Unterengadin. Text: Reto E. Wild Bilder: René Ruis


LEBEN | MM31, 31.7.2017

101

1 Meine Wahlheimat «Seit zehn Jahren lebe ich in Vulpera. Ein schöner Rückzugsort – genau wie Tarasp: Der Brunnen war ein Sujet in einer meiner 16 Livesendungen für SRF zum 1. August. Mein Gast war Nena.» 2 Meine Familie «Meine Familie ist der Hammer. Ich bin glücklich, mit meiner Frau Corinne und unseren Kindern Liv Paulina (19) und Juri (16) so viel unternehmen zu können.» 3 Mein Heimwehort

«Im St. Galler Quartier St. Georgen habe ich eine Eigentumswohnung. Hier befin-

3

Name Beat Antenen Wohnort St. Gallen und Vulpera GR Lebenslauf «Aufgewachsen bin ich in St. Gallen. Ende der 70er-Jahre begann ich meine Radiolaufbahn bei DRS 1 und meine TV-Karriere bei ‹Sport am Wochenende›. Ich bin vermutlich der einzige Moderator des Schweizer Fernsehens, der während mehrerer Jahre parallel für vier verschiedene Redaktionen vor der Kamera stand: für ‹Sportpanorama›, das Unterhaltungsformat ‹landuf, landab›, den ‹Ratgeber› und politische Informationssendungen. Nach der Jahrtausendwende habe ich mein Wirkungsfeld als Produzent und verantwortlicher Redaktor grosser TV-Sendungen erweitert, etwa solche zum 1. August. Diesen Sommer inszeniere ich für das EDA Galaabende rund um den Nationalfeiertag.»

Mein Lieblingsprodukt

«Nach meinen Shows kaufen wir auf dem Heimweg in der Migros ein. Zuoberst auf der Einkaufsliste steht in unserer Familie der Kult-Eistee.» 5

6

det sich einer meiner Lieblingsaussichtspunkte: Drei Weieren.» 4 Meine Schweiz

«Der Sessellift ist ein Symbol für Freizeit und Ausflüge in der Schweiz. Zu meinen Lieblingsorten im Engadin gehört das Wander- und Wintersportgebiet Motta Maluns. Ich liebe die Schweiz.» 5 Meine Zirkusmomente

«Die Zirkusszene fasziniert mich. Ich habe sowohl ‹200 Jahre Circus Knie› als auch ‹150 Jahre Circus Nock› inszeniert und moderiert. Der ‹Nock› ist der einzige Zirkus, der im Engadin Halt macht. Alexandra (39, links) und Franziska Nock (41) sind die Co-Direktorinnen.» 6 Meine Passion

«Ich übe gern verschiedene Sportarten aus, vor allem aber Fussball, Tennis, Inlinern und Ski- und Trottifahren.»


Donnerstag, 3.8., bis Samstag, 5.8.2017.

50%

6.90 statt 13.85

Grillbratwurst in Sonderpackung Schweiz, 5 x 148 g, gĂźltig vom 3.8. bis 5.8.2017

Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 3.8. BIS 5.8.2017, SOLANGE VORRAT


So einfach geht’s. Kassenbon einscannen und sofort erfahren, ob Sie gewonnen haben.

Am Gewinnspielautomaten Den Strichcode vom Kassenbon direkt nach dem Einkauf am Gewinnspielautomaten in Ihrer Migros-Filiale scannen.

Hat Ihre Filiale keinen Gewinnspielautomaten? Unter migros.ch/win finden Sie den nächsten Gewinnspielautomaten in Ihrer Nähe.

In der App

Auf der Website

App starten und Strichcode vom Kassenbon mit der Kamera des Smartphones scannen.

Ihr Gewinn Direkt in der Filiale erhalten Sie eine Geschenkkarte in der Höhe Ihres Einkaufs (max. Fr. 3000.–).

Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen auf migros.ch/win

Website migros.ch/win öffnen und Zahlencode unterhalb des Strichcodes vom Kassenbon eingeben.


Jetzt Gratiseinkauf gewinnen. Einkä Gesam ufe im twert v on

1 Millio n zu gew innen .

Ihr Kassenbon ist jetzt Geld wert. Einfach Kassenbon in Ihrer Migros-Filiale, auf migros.ch/win oder in der App einscannen und Einkaufsbetrag (max. Fr. 3000.–) zurückgewinnen vom 2.8. bis 4.9.2017. Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen unter migros.ch/win


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 31 2017 d vs by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu