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MM31, 27.7.2015 | www.migrosmagazin.ch Medienp채dagogin Sara Signer und Tochter
So lernen Kinder den Umgang mit digitalen Medien. Seite 20
Grillrezepte f체r den Nationalfeiertag. Seite 37 1. August: R체tli-Wirt McCardell ist parat. Seite 102
Bild: Christian Schnur
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MM31, 27.7.2015 | 5
I Editorial
Biomüesli und E-Bike
In den letzten Monaten hat das MigrosMagazin oft über die schwierige Situation des Schweizer Fremdenverkehrs berichtet. Und es ist wirklich dramatisch: Würde nicht das heisse Wetter viele Schweizer in die Höhe treiben, wären die Zahlen nicht nur schlecht, sondern verheerend. Der Tourismus hat das gleiche Problem wie alle exportorientierten Branchen: Hohe Gestehungskosten und enge Rahmenbedingungen. Will er eine Zukunft haben, muss er sich entwickeln, muss Mehrwerte schaffen. Und gerade hier hat der Tourismus gute Möglichkeiten. Denn immer mehr Konsumenten sind bereit, für nachhaltige Produkte einen höheren Preis zu bezahlen. Wer für biologisch angebautes Gemüse einen Aufpreis akzeptiert, wer für grünen Strom tiefer ins Portemonnaie langt, wer auf öffentliche Verkehrsmittel statt auf PS setzt, zahlt durchaus auch mehr für nachhaltigen Tourismus. Aber das Geschäft ist anspruchsvoll. Denn zu einem naturnahen, nachhaltigen Tourismus gehören nicht nur hübsche Landschaften, sondern auch Mobilitätsfragen, Kulturthemen oder eine angepasste Architektur. Alles ist vernetzt, alles spielt mit. Das Biomüesli zum Zmorge, Gratis-E-Bikes am Vormittag, ein Naturlehrpfad am Nachmittag – nur wer auf der gesamten Klaviatur der Tourismus-Inhalte spielt, kann die neuen, kritischen Touristen wirklich gewinnen. Welches die nachhaltigen Lieblingsdestinationen der Schweizer Tourismus-Experten sind, lesen Sie auf Seite 10.
Bild: Stock Food
Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
Menschen
47
8 Zahlen und Fakten
Allerhand Wissenswertes über den 1. August. 10 Sommerserie
Die Schweiz ist Vorreiterin im naturnahen Tourismus. Drei Experten verraten ihre liebsten Reiseziele. 16 Porträt
Jazzlegende Bruno Spoerri startet nach seinem Streit mit Rapper Jay-Z noch mal durch. 18 Bänz Friedli
68 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften.
20 Interview Medienpädagogin Sara Signer über Chancen und Gefahren der digitalen Sozialisierung.
Leben
28 Sommerwettbewerb
76 Reisen
Migros-Welt
Wildschöne Landschaften, selbstbewusste Einwohner: Unterwegs in Litauen.
37 Bereit für den 1. August Grilltipps, ein Rezept für eine alkoholfreie Bowle und jede Menge Swissness.
83 Garten 85 Migros-Bank-Ratgeber 86 Kinder 89 Beauty 91 Ernährung
47 Saisonküche
Drei erfrischende Rezepte mit Melonen.
93 Glücksgriff 95 Rätsel/Impressum 100 Cumulus
61 Lebensmittel
Die Migros ändert die Rezepturen von 150 Produkten.
102 Meine Welt
63 Migros-Zeitreise 64 Salate zum Mitnehmen 66 AdR: Regionentreffen
Mike McCardell, Pächter des Rütlis, erwartet zum 1. August 1500 Gäste.
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Darauf freuen wir uns Das Zelt Das Schweizer Tourneetheater bringt ab dem 30. Juli
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feiern wir wieder weltweit unsere Lieben. Der schöne Tag wurde übrigens erstmals 2011 durch die Vereinten Nationen ausgerufen.
Und wie wagemutig sind Sie? Schicken Sie uns Ihr Bild! Migrosmagazin.ch
Unnützes Wissen
Markennamen
Mein Bild der Woche «Der Sprung ins kalte Wasser ist etwas vom Schönsten, was man
Regula Bührer Fecker (37) ist
Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommunikation und zweifache Mutter.
sich in diesen Hitzetagen gönnen kann. Man weiss zwar, es fühlt sich kurz unangenehm, da ungewohnt an, aber wenn man erst mal im Wasser ist, fühlt man sich eigentlich recht rasch wohl. Kommt man aus dem Wasser, ist man atemlos und einfach komplett erfrischt. Was für eine unglaubliche Freude und Wohltat! Der Sprung ins Wasser braucht aber immer auch eine Portion Wagemut. Die sollten wir uns möglichst aus der Hitze des Sommers in kühlere Tage rüberretten. Denn kaum etwas im Leben fühlt sich im Nachhinein so gut an, wie etwas gebodigt zu haben. Dies mein Appell an alle Bewohner des Landes zum Nationalfeiertag: Wagemut!»
Entschuldigen Sie, was hören Sie gerade? Michael Gilsena (24), Student aus Bern
a) DJ Aviici b) Sängerin Sophie Hunger c) Singer-Songwriter Jamie Cullum
Auflösung: c) Weil ich selber Jazz studiere. Cullum macht enorm schönen Jazz-Pop.
Bild: Keystone/Urs Flueeler, Marco Zanoni, Das Zelt
Hörprobe
Weil der Gründersohn Dieter Schwarz den Discounter nicht «SchwarzMarkt» nennen wollte, kaufte er dem Expartner Ludwig Lidl die Namensrechte ab. «Veuve Clicquot»
bedeutet «Witwe Clicquot». Barbe Nicole ClicquotPonsardin legte nach dem Tod ihres Mannes den Grundstein für den Erfolg der Champagnermarke.
Der ursprüngliche Name von Google lautet «Backrub», also «Rückenmassage». Nintendo ist
Japanisch und heisst «Leg das Glück in die Hände des Himmels». Quelle: Neon/Stern
8 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
Zahlen und Fakten
Rütli, Reden und Raketen 1. August: Von der Unterzeichung des Gründungsakts bis zur Rede von Simonetta Sommaruga in diesem Sommer – die wichtigsten Informationen zu unserem Nationalfeiertag.
Gründung der Nation
Infografik: Marina Bräm
Der 1. August wird Nationalfeiertag
Ein Land, zusammen geschweisst durch das Radio
650. Geburtstag des Rütlischwurs
Erste offizielle Rede auf dem Rütli
1291
1891
1935
1941
1949
Der Gründungsakt der Eidgenossenschaft wird von den drei Vertretern der Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden unterzeichnet.
Erst zum 600. Geburtstag des Bundes wird der Tag, an dem der Gründungsakt unterzeichnet wurde, zum Nationalfeiertag erklärt.
Zum ersten Mal wird die 1.-August-Feier von den nationalen Radiosendern der Deutschund der Westschweiz sowie des Tessins gleichzeitig gesendet.
Auf dem Rütli wird am 31. Juli um Mitternacht ein Feuer angezündet. Läufer, Rad- und Motorradfahrer bringen die Fackeln aus allen Kantonen herbei.
Erste offizielle Rütlirede – der Beginn einer langen Tradition. Doch erst 1975 kommt das Privileg der Rütlirede einer Frau zu.
100 Personen
Quellen: Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft, MeteoSchweiz, Schweizer Bauernverband, Schweizerische Koordinationsstelle Feuerwerk
Texte: Tania Araman
2005 1358 Tonnen
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 9
2010 1685 Tonnen
Der Erfolg der Feuerwerke 2014 wurden 1807 Tonnen pyrotechnische Gegenstände verkauft, von denen etwa 60 Prozent am 1. August zum Einsatz kamen (gegenüber je 20 Prozent an Silvester und anderen Anlässen).
2009 1990 Tonnen
2013 2327 Tonnen
25,0° 6,2°
Der Brunch auf dem Bauernhof wird lanciert
Kaspar Villiger auf dem Rütli Endlich ein Feiertag!
Launisches Wetter
Und 2015?
1990
1993
1994
2000
2015
Am Abend des 1. August können die Temperaturen recht frisch sein. 1990 fielen sie im Kanton Genf auf 13,2 °C, in Adel boden BE gar auf 6,2 °C.
71 000 Personen nehmen an der ersten Ausgabe des Brunchs auf dem Bauernhof teil. 2014 hat sich die Besucher zahl verdoppelt.
Nach einer mit 83,8 Prozent angenommenen Volksabstim mung wird der 1. August landes weit arbeitsfrei.
Zum ersten Mal wird die 1.AugustRede von einem Bundesrat (Kaspar Villiger) gehalten.
Dieses Jahr wird Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga die Rede auf dem Rütli halten.
Rütli 2014 haben rund 1450 Per sonen an der 1.AugustRede auf dem Rütli teilgenommen. 1100 waren es in den vier Jahren zuvor.
1100 Personen
1450 Personen
10 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
Serie
Endlich Sommer! Teil 6: Naturnaher Tourismus
Vorbild Schweiz
Natur als Trumpf
Trotz Krise: Der Schweizer Tourismus geht weiterhin neue Wege. Im Bereich naturnaher Tourismus kommt unserem Land gar eine Pionierrolle zu. Drei Experten verraten ihre Schweizer Lieblingsdestinationen. Texte: Reto E. Wild
Jürg Schmid (52), Direktor Schweiz Tourismus Nationalpark GR
Pionier und König der Natur – der Schweizerische Nationalpark im Engadin war der erste im gesamten Alpenraum. Der Mensch bleibt im Hintergrund, darf erleben und staunen. Anmerkung der Redaktion: Der Nationalpark droht das Label Unesco-Biosphärenreservat zu verlieren, weil das Stimmvolk von Zernez und S-chanf Nein zu einer Vergrösserung der Reservatsfläche sagte. 2
Braunwald GL
Ein autofreies Paradies für Kletterer und Botaniker: Die höchstgelegenen alpinen Rosengärten umfassen 500 Sorten. 3
Stoos SZ
Wunderschöne Aussicht auf die Zentralschweizer Bergwelt. Ein autofreies Juwel, das von Luzern, Zug oder Zürich aus schnell zu erreichen ist. Bergbahnen sind für Kinder kostenlos.
4
Thyon VS
Hier wandert man entlang der alten Walliser Bewässerungssysteme und geniesst die südliche Sonne des Rhonetals. Und all das ganz autofrei. 5
Brontallo TI
In wiederhergestellten historischen Gebäuden im Tessiner Stil AgrotourismusFerien machen. Ab von der Welt, in einem Dorf, das als Ganzes sanft und naturnah aufgewertet wurde. 6
Binntal VS
Das wildromantische Binntal, der regionale Naturpark in einem Seitental des Goms, gilt nicht umsonst als «Tal der verborgenen Schätze»: Sein Mineralienreichtum begeistert Strahler, die vielfältige Fauna und Flora sowie die Abgeschiedenheit lassen das Herz von Naturfreundinnen und Ruhesuchenden höherschlagen. Darüber hinaus zeigt das Binn-
tal mit seinen uralten Holzgebäuden eine intakte Kulturlandschaft. Attraktives Wandernetz! 7
Cudrefin VD
Im national und international bedeutenden Naturschutzgebiet La Sauge am Neuenburgersee zwischen Ins BE und Cudrefin VD sind alle Tierbeobachtungen und Lehrpfade auch für Rollstuhlgänger erlebbar. 8
Jurapark Aargau
Vielfalt und selten natürliche Umwelt. Beispielsweise geheimnisvolle Orchideen – auch das gibt es in der Schweiz!
9
Bolle di Magadino TI
Das Deltagebiet von Ticino und Verzasca am Lago Maggiore ist ein Schutzgebiet von internationaler Bedeutung. Es gibt eine märchenhafte Natur mit Nist- und Brutgebieten. 10
Parc Chasseral BE/NE
Im Naturpark Chasseral wird neben den Lebensräumen auch das kulturelle Erbe der Region erhalten und geschützt. Die Landschaft bietet auf kleinem Raum viel Abwechslung mit typischen Weiden, Rebbergen, Seeufer und Mooren. Tipp: bernjurassische Lebensmittel! Details zu den einzelnen Destinationen: www.myswitzerland.com
Bilder: PHOTOPRESS/Alexandra Wey, Keystone (2), RDB/Christian Lanz
1
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 11
Jürg Schmid: «Das Walliser Binntal mit seinen uralten Holzgebäuden zeigt eine intakte Kulturlandschaft.»
Serie
Endlich Sommer! Wie Promis den Sommer erleben
Sarina Arnold (34), Model, nächste Woche in «Mein Dorf» von «Glanz & Gloria» auf SRF 1. Mein Sommer
3
9
Wie klingt Ihr Sommer? Vogelgezwitscher, Kinder lachen, Grillenzirpen, Musik, Wellenrauschen. Wie sieht er aus? Abkühlen im See, Chillen am Strand, Schwitzen, heisser Sand, wunderschöne Sonnenuntergänge, Freunde draussen treffen. Wie riecht Ihr Sommer? Sonnencreme, frisches Gras, getrocknetes Gras, Sommer regen. Wie schmeckt er? Eiscreme, Grilladen, frische Früchte. Wie fühlt er sich an? Sehr heiss, nackte Füsse im Sand, warmer Regen.
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MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 13
Thomas Vellacott (44), WWF-Chef 1
3
Zürich
Viele Schweizer Städte haben mit ihrem Kulturund Gastroangebot Städtereisepotenzial. Gerade Zürich bietet selbst Zürchern viel Unbekanntes, wie Stattreisen.ch oder Nahreisen.ch zeigen. Ich wohne in Zürich-Altstetten und empfehle Naturliebhabern die Limmatauen Werdhölzli zum Baden und Planschen mit Kindern, zum Joggen oder Tauchen. Oder aber den Wildnispark Zürich Langenberg. 2
Zernez GR
Zernez will mit Hilfe der ETH klimaneutral werden. Gute Angebote für Gäste ohne Auto im ganzen Unterengadin. Es ist eine wichtige WWF-Projektregion mit Magerwiesen, dem Bärenpfad im Münstertal, Natureinsätzen zur Pflege von für die Artenvielfalt wichtigen Standorten. Nationalpark vor der Haustüre: Auf dem Weg in die Cluozza-Hütte kommt man sich wie in Kanada vor. Nur hat man viel Geld und noch viel mehr Umweltbelastung eingespart. 3
Reka-Dorf Urnäsch AR
Vorzeigebeispiel für sanften Familientourismus. In der Nähe des Bahnhofs, MinergieStandard, naher Bezug zu Natur und Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung. Das Appenzellerland und das Toggenburg sind Wanderparadiese mit vielen Themenwegen. 4
Yverdon VD
Grande Cariçaie ist das grösste Schilfgebiet der Schweiz. Vogelbeobachtung à discrétion. Naturpark Jura vaudois in der Nähe. Die Stadt Yverdon ist Energiestadt.
Bilder: Keystone (3)
5
Saas-Fee VS
Autofrei, preisgekrönte Jugendherberge, die MinergieEco-P mit solargeheiztem Wellnessbereich hat. Gründungsmitglied Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» und Energieort. 6
4
Freiburg FR
Schöne und lebendige Zähringerstadt am Röstigraben.
Thomas Vellacott wohnt in Zürich und empfiehlt die Limmatauen.
Die Sense gehört zu den letzten natürlichen Alpenflüssen Europas. Der 35 Kilometer lange Fluss zwischen Schwarzsee und der Saanemündung hat in einer internationalen Studie des WWF Deutschland die Bestnote erhalten. Neue Kombi-Angebote ÖV und Tourismus fürs Freiburgerland. WWF-Stadtrundgang, um Natur in der Stadt zu entdecken, eine Broschüre ist im Verkehrsbüro erhältlich. 7
Diemtigtal BE
Naturpark mit vielfältiger Landschaft und entsprechender Artenvielfalt – unter anderem einer Reihe von Feuchtgebieten von nationaler Bedeutung. Der geschützte Alpenbock lebt an mehreren Stellen, und das Diemtigtal ist ein Hotspot
seltener Wildrosenarten. Gut mit ÖV erreichbar: In einer Stunde ist man von der Stadt Bern in den Bergen. Eine Landregion mit grosser Offenheit für Themen wie Naturschutz oder erneuerbare Energien. 8
Commune de l’Abbaye, Vallée de Joux VD
Luxusuhren-Manufakturen und endlose Wanderwege: Kultur und Natur treffen auf eine ganz besondere Art zusammen im Vallée de Joux. L’Abbaye hat den Biodiversitätspreis der Waadtland-Gemeinden gewonnen. Befindet sich im Naturpark Jura vaudois, zu dessen Fläche Landschaften und Biotope von nationaler Bedeutung gehören und der mehrere Tierarten beherbergt, die ausserhalb Skandi-
naviens in Europa sonst nicht vorkommen. Historischer Ort mit Kloster, direkt am See. 9
Rasa, Centovalli TI
Nur zu Fuss oder mit Seilbahn erreichbar. Im projektierten neuen Nationalpark Locarnese. Altes Dorf mit neuem Leben, viel Wald und wunderbare Wanderwege, beispielsweise nach Ronco mit Blick auf den Lago Maggiore. Luxusgut Ruhe – hier ist sie zu finden. 10
Ganze Schweiz
Eine Fahrradtour auf den Routen von Schweizmobil (Schweizmobil.ch). Das Velo ist das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel, die Schweiz mit ihren Fernradrouten ideal.
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Aktuelle Tipps für Sommerferien in der Schweiz.
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 15
Experteninterview
Migrosmagazin.ch
«Die Schweiz hat eine Vorreiterrolle im naturnahen Tourismus» Dominik Siegrist, die Schweizer Tourismusregio nen stehen stark unter Druck. In Ihrem neusten Buch sehen Sie trotzdem Potenzial für naturnahen Tourismus. Weshalb? Der natur nahe Gast ist weniger preissensibel. Er stammt meist aus der Schweiz und verdient gut. Und oft ist er ein Stammgast. Währungsturbulenzen spie len deshalb in diesem Seg ment eine geringere Rolle. Wie gut ist der naturnahe Tourismus in der Schweiz entwickelt? Sehr gut. Die Schweiz nimmt eine Vorreiterrolle ein und hat früh damit angefangen, diese Tourismusnische pro fessionell zu bearbeiten. Andererseits ist die Schweiz dicht besiedelt und hat fast in jeder Region eine Infra struktur. Kanada oder die skandinavischen Staaten, aber auch Österreich bieten mehr vom Menschen wenig genutzte Räume.
Bilder: Philipp Rohner, Zvg
Was verstehen Sie unter dem Begriff naturnaher Tourismus? Im naturnahen Tourismus spielen neben einer intakten Natur und Landschaft der Mobilitäts und der Energie bereich genauso eine Rolle wie die Kultur und eine gute Architektur. Der naturnahe Tourismus entspricht einem nachhaltigen Tourismus in den Alpen. Welche Schweizer Orte arbeiten besonders vorbildlich? Für unser Buch «Natur naher Tourismus» haben wir die Fallstudie bewusst in den Ferienregionen Enga dinScuol und EngadinVal Müstair GR durchgeführt. Diese Destinationen verfü gen über grossartige Natur
und Kulturlandschaften und historische Ortsbilder. Sie bemühen sich, daraus ein attraktives Angebot zu entwickeln. Das gilt auch für das Biosphärenreservat Entlebuch LU. Weshalb «bemühen»? Ich habe mich vorsichtig ausgedrückt, weil auch solche beispielhaften Tou rismusorte immer wieder mit Widersprüchen kon frontiert sind. Damit meine ich das Nebeneinander von naturnahen Angeboten und wenig nachhaltigen Hotel ketten oder grossen Ski Arenen. Allerdings fehlt uns heute noch die Erfahrung, wie solche Wertschöpfungs motoren allein durch den naturnahen Tourismus ersetzt werden können. Wie wird sich der naturnahe Tourismus in Zukunft entwickeln? Bei der Recherche zu unse rem Buch stellten wir fest, dass der naturnahe Touris mus stark im Trend ist. Nach Aussage der befragten Ex perten sind rund 20 Prozent aller touristischen Angebote im Alpenraum naturnah. In der Schweiz liegt dieser Wert eher bei 30 Prozent. Was die Zukunft bringen wird, hängt nicht zuletzt von den Rahmenbedingungen ab, zum Beispiel vom Schweizer Franken oder von den Energiepreisen. Weshalb gibt es in der Schweiz viel mehr An gebote als etwa in Italien oder in Frankreich? Das hat mit der Einstellung der Bevölkerung zu tun. In der Schweiz haben Themen wie Umwelt, Natur und Landschaft einen hohen Stellenwert, dies zeigte auch die Abstimmung über die Zweitwohnungsinitiative. Was ist die Kehrseite dieses Booms?
Zum boomenden Bereich im naturnahen Tourismus gehört auch der Natursport und damit das Mountain biken. Um mögliche Konflikte mit Wanderern zu entschärfen, ist ein pro fessionelles Besucher management wichtig. Welche Wege sind für Biker geeignet, wo sind Ausweich stellen zu schaffen und wo Routen zu sperren? Das Konfliktpotenzial wird sich mit dem Boom bei den EBikes verschärfen. Was empfehlen Sie? Wichtig ist es, zu handeln, bevor wir vor nicht mehr lösbaren Sachzwängen stehen. Motorfahrzeuge wie EMountainbikes sollten für das Hochgebirge verboten werden. EBikes gehören nicht auf die Berg wege. Die Schweiz bietet für EBiker genügend andere Möglichkeiten. Sind Sie selbst ein Tourist, der gerne naturnah in die Ferien geht? Ja, ich verbringe meine Ferien am liebsten mit Wandern, Bergsteigen und Skitouren, wobei ich mich für Geschichte und Ge schichten der besuchten Orte besonders interessiere. Wo reisen Sie gerne hin? Zu meinen liebsten Reise zielen in den Alpen zählt das Bergell in Südbünden. Ich besuche aber auch oft das St. Galler Oberland und die Glarner Berge mit dem UnescoWelterbe Tektonik arena Sardona. Ausserhalb der Schweiz weile ich öfter in den Südalpen, wo mich die alte Kulturlandschaft besonders fasziniert. MM Dominik Siegrist (57) ist seit 2012 Leiter des Instituts für Landschaft und Freiraum an der Hochschule in Rapperswil SG. Buch: «Naturnaher Tourismus», D. Siegrist, S. Gessner, L. Ketterer Bonnelame, bei Exlibris für Fr. 29.60.
Anja Dobes (30), Verantwortliche Nachhaltigkeit, Hotelplan Suisse Tipps Montezillon NE
In Montezillon befinden sich das Drei-Sterne-Biohotel L’Aubier, ein Biorestaurant, ein biodynamischer Hof, eine Demeter-Käserei und ein Ökoquartier. Biosfera Val Müstair GR
Feriengäste können Pauschalangebote für naturnahen Tourismus buchen. Biosphäre Entlebuch LU Die Biosphäre zeigt ein beispielhaftes Zusammenleben von Mensch und Natur. Breggia-Schluchten TI
Dieser Naturpark bietet Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen. Merian-Gärten BL
Die Gärten sind der erste botanische Garten Europas, der biozertifiziert ist. Projekt Parc Adula GR
Das Gebiet zwischen dem Lukmanierpass und dem San Bernardino ist einer der beiden Nationalpark-Anwärter. Projekt Locarnese TI
Zwischen den Brissago-Inseln und der Ortschaft Bosco Gurin. Ebenfalls Anwärter auf den zweiten Nationalpark des Landes. Scuol GR
Myclimate bietet hier eine AudioAdventure-Tour zu den Schulser Quellen, zu Ortsgeschichte und Klimaschutz an. Wildnispark Zürich
Tierpark mit einheimischen und ehemals einheimischen Tieren.
Hören Sie «On the Way» und weitere Werke von Spoerri.
16 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
Migrosmagazin.ch
Porträt
David gegen Goliath
US-Rapper Jay-Z klaute ungeniert Musikfragmente von Bruno Spoerri. Das liess die Schweizer Jazzgrösse nicht auf sich sitzen und machte dem Megastar den Prozess. Mit Erfolg: Spoerri gewann und erfuhr daraufhin viel Sympathie und Aufmerksamkeit. Anfang Juli erhielt er vom Zürcher Regierungsrat die Goldene Ehrenmedaille.
E
s sind nur zwei Sekunden», sagt Bruno Spoerri (79) und lacht. Er sitzt an einem grossen, runden Tisch in seiner Wohnung in Zürich. Zwei Sekunden, die ihm dieses Jahr mehr Aufmerksamkeit gebracht hätten, als er je zuvor in seiner musikalischen Karriere erfahren habe. Und die Karriere dauert schon lange. Seit 50 Jahren macht Spoerri Musik und ist eine bekannte Grösse in der Schweizer Jazzszene. Zwei Sekunden Musik hat der US-Rapper Jay-Z (44) von Spoerri abgekupfert, ohne um Erlaubnis zu fragen. Schon 1978 schrieb Spoerri sein Stück «On the Way», verlegt hat es das englische Label Finders Keepers. Die Experten des Labels waren es auch, die entdeckten, dass eine kurze Passage in Jay-Zs Song «Versus» (2013) verdächtig nach Spoerri klingt. Ein Rechtsstreit folgte, Jay-Z hatte in einem Interview mit der englischen BBC noch den Nerv, zu behaupten: alles von mir, nichts geklaut. Doch sein Produzent Timbaland gab schliesslich zu, sich bei «On the Way» bedient zu haben, und Spoerri gewann den Prozess. «Hätte er vorher gefragt, wäre es etwas anderes gewesen», sagt Spoerri. Nun bekommen er und sein englisches Label die Hälfte der Einnahmen. «Es freut mich vor allem für das kleine Label», sagt der Musiker, und um riesige Summen gehe es ja nicht. Viel Aufmerksamkeit bekam die Geschichte, weil es eine klassische David-Goliath-Konstellation ist: Der millionenschwere Jay-Z, der weltweit auftritt, gegen den Schweizer, den in seiner Heimat vor allem Liebhaber von Jazz und experimenteller Musik kennen. Das Medieninteresse, so Spoerri, sei aber schnell wieder abgeflaut, worüber er nicht unglücklich gewesen sei. Und der Musiker machte weiter, was er schon immer gemacht hatte: innovative Musik produzieren, die in keine Schublade passt. Spoerri fühlt sich im
Bild: Gian Marco Castelberg
klassischen Jazz genauso zu Hause wie beim Tüfteln mit der Elektronik, der er häufig mit ganzem Körpereinsatz Töne entlockt. Der Schweizer hatte schon in den 60er-Jahren begonnen, mit elektronisch erzeugter Musik zu experimentieren. Austausch hatte er damals vor allem mit Musikern aus dem Nordosten der USA. Wer Spoerri auf der Bühne sieht, der würde nicht denken, dass der Basler im August 80 Jahre alt wird. Kürzlich beim Jazzfestival Schaffhausen trat er mit der Rapperin Big Zis, der Jazzsängerin Christina Jaccard und einer Band auf, wechselte zwischen Saxofon und seinen selbst gebauten elektronischen Instrumenten. Dann hielt er beispielsweise einen kleinen Ball in der Hand, trug eine Manschette um das Handgelenk, von der aus Kabel zum Computer auf der Bühne führten. Je nachdem wie Spoerri den Arm bewegte, veränderten sich die Töne. Die Musik brachte er sich selber bei
«Das, was im Moment entsteht», sagt er, «interessiert mich am meisten.» Die Improvisation, das Unvorhergesehene. So glaubt er, könne das Publikum am besten mitleben und fühlen, was er mit seiner Musik aussagen wolle. Improvisation war auch in seinem Leben so manchmal gefragt. «Das meiste von dem, was ich gemacht habe, habe ich nicht gelernt», sagt Spoerri. Gelernt hat er an der Universität, dort studierte er Psychologie, wollte Psychoanalytiker werden. Die Musik, den Jazz, das Saxofonspielen, das Tüfteln mit der Elektronik brachte er sich selbst bei. Und diesen Dingen, so merkte er bald, gehört sein Herz. Als Vater von fünf Kindern war es mit einem Konzert da und dort aber nicht getan. «Ich konnte mir nicht leisten, etwas zu machen, von dem ich nicht leben konnte», sagt er, zuckt mit den Schultern und lächelt. So nahm er
Auftragsarbeiten aus Film und Werbung an, wobei ihm seine Vielseitigkeit immer zugutekam. 16-Stunden-Tage waren dabei keine Seltenheit, der Druck manchmal gross. Trotz seiner 80 noch frisch und neugierig
Doch im Rückblick sieht Spoerri das positiv: «Dass ich nirgendwo so richtig etabliert bin, hat mich wach gehalten.» Und mit dieser Wachheit beeindruckt er noch heute, tritt mit Künstlern auf, die kaum halb so alt sind wie er. Beispielsweise mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius, 34 Jahre alt. Im November spielen Sartorius und Spoerri zusammen ein Konzert in Zürich. «Er ist immer am Suchen, immer offen für neue Dinge», sagt Sartorius. Und das in einem Alter, in dem viele andere nichts Neues mehr wagen. Sartorius war einst Schüler an der Jazzschule Luzern, wo Spoerri Jazzgeschichte unterrichtete. Acht Jahre ist das her. An einem Festival in Holland trafen sich die beiden wieder und begannen, gemeinsam Musik zu machen. «Ich wünsche mir, dass ich mit 80 einst auch noch so frisch sein werde in meinem Denken», sagt Sartorius. Anfang Juli erhielt Spoerri vom Regierungsrat des Kantons Zürich die Goldene Ehrenmedaille. Spoerri sei ein «bescheidener, neugieriger Künstler, der die turbulenten musikalisch-künstlerischen Entwicklungen der letzten 60 Jahre bewusst miterlebt und gekonnt mitgestaltet» habe, hiess es in der Begründung. Auf die Ehrung angesprochen, sagt Spoerri: «Ach, ich habe mich einfach gefreut, an dem Abend all meine Freunde wiederzusehen.» Das könnte er schon bald wieder: Bruno Spoerri ist für den diesjährigen Schweizer Musikpreis nominiert, der am 11. September verliehen wird. MM www.computerjazz.ch
Bild: Keystone/Camera Press
Text: Alexandra Bröhm
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 17
Stinkfrech: Für seinen Song «Versus» hat sich Rapper Jay-Z (oben) ungefragt bei Bruno Spoerris Stück «On the Way» aus dem Jahr 1978 bedient. Jetzt muss der Megastar den Jazzer an den Einnahmen beteiligen.
18 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
A Bänz Friedli
«Hotel Kornfeld» oder so
Auf «Schacher Sepp» folgt die Sugarhill Gang, der strube Falco singt kurz nach der netten Francine, «Ein Bett im Kornfeld» erklingt unmittelbar nach «Hotel California». Ich bin nächtens unterwegs irgendwo im Land, vorbei an kantigen Neubausiedlungen, Landi-Silos und Hofstatten voller Apfelbäume. Und ich höre den «Nachtexpress». Ein Herr Borer ruft aus dem Tessin an, wo es gerade gewittert, und wünscht knallharten Rock von Rammstein; eine Christina aus dem Thurgau, wo es noch um Mitternacht zum Schwitzen heiss ist, möchte «In the Summertime» von Mungo Jerry hören.
Bänz Friedli (50)
hört spät noch Radio.
Die Schweiz der Gegensätze zusammenbringen, das kann nur der «Nachtexpress». Ja, das Radio-Wunschkonzert gibts noch, freitag- und samstagnachts. Eine Institution, wunderbar altmodisch. Denn längst gibts Spartensender, auf denen stets nur neueste Hits erklingen, nur Oldies, Ländler, Jazz. Und ich löge, gäbe ich nicht zu, dass auch ich zuweilen Webradios einstelle, die immerzu meinen schwermütigen Country spielen. Jede Musik ist jederzeit verfügbar – wie konnte da der «Nachtexpress» überleben? Weil er uns zusammenbringt: Nicht nur Lisbeth im Tösstal bekommt ihr Wunschlied, auch ich muss oder darf es mir anhören, und Lisbeths Grüsse gehen ins ganze Land und darüber hinaus, denn der «Nachtexpress» wird auch in Australien gehört, dort freilich als Mittagexpress.
Die Sendung ist fast so alt wie ich, und ich erinnere mich, wie ich als Dreiviertelwüchsiger des Nachts in einem Kellerverlies sass, das meine Redaktionsstube für ein Fussballheftli war, Auflage: 87 Exemplare. Um Mitternacht ertönte die Hymne und dann nur noch Rauschen. Ausser am Freitag, da wurde weitergesendet! Zunächst bis ein, später gar bis zwei Uhr in der Früh. Wie verwegen das war, wie kühn! Kühne heisst heute einer der Moderatoren, aber er ist für uns alle «der Joschi», denn er ist uns mit seiner eleganten Lässigkeit vertraut. Wie der andere, der jüngere, mit seinem Schalk: der Küpfer, der sich gern als «Chüpfers Adrian» vorstellt. Gefällt einem im «Nachtexpress» ein Lied nicht, schaltet man nicht gleich auf einen anderen Sender um. Und vielleicht wäre das ja eine Anleitung fürs Land, jetzt, zum 1. August? Manche empfinden mitten in Basel Heimatgefühle, andere auf der Bresteneggalp. Egal. Es ginge einzig darum, die Andersartigkeit zu respektieren. Die Schweiz ist nur ein Gefäss, in dem ganz viele Haltungen und Herkünfte Platz finden. Wenn man sie nur lässt. Wir müssten begreifen, dass der Zusammenhalt sich aus der Unterschiedlichkeit nährt. Für Freitag übrigens hätte ich noch einen Wunsch: «Gonna Get It Wrong» von Allison Moorer. Gefällt Ihnen vielleicht nicht, der Song. Aber mir! MM
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20 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
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«Nur Menschen über 40 unterscheiden zwischen real und virtuell» Kinder und Jugendliche kommen immer früher mit digitalen Geräten und Inhalten in Kontakt. Dies fordert Eltern zunehmend heraus. Medienpädagogin Sara Signer über Chancen und Gefahren der digitalen Sozialisierung. Text: Andrea Freiermuth, Anne-Sophie Keller
Bilder: Christian Schnur
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 21
L채sst ihre vierj채hrige Tochter pro Woche zehn Minuten und nur unter Aufsicht an digitale Ger채te: Medienp채dagogin Sara Signer.
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r e üb % 1 0stiger
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 23
Sara Signer, wie reagieren Sie, wenn Ihre vierjährige Tochter nach Ihrem Smartphone greift? Das macht sie grundsätzlich im mer, wenn sie es sieht. Das Handy wirkt auf sie wie ein Magnet. Am liebsten schaut sie sich Fotos an. Und es hat auch ein paar Spiele, die sie interessieren. Es ist also in Ordnung, wenn Vorschulkinder mit Tablets oder Handys spielen? Wenn man Mass hält. Ich lasse meine Tochter pro Woche rund zehn Minuten an diese Geräte. Momentan mag sie Spiele, bei denen man Figuren ausmalen kann. Lustig ist, dass sie noch immer überzeugt ist, dass die Far be aus ihrem Finger kommt. Sie fährt mir dann übers Gesicht und staunt, dass es dort nicht so farbig wird wie auf dem Bildschirm. Bei manchen läuten hier die Alarmglocken. Kinder staunen ständig. Sie ver suchen herauszufinden, wie etwas funktioniert. Virtuelle Dinge sind dabei besonders grosse Knacknüsse – und vielleicht gerade deshalb so faszinierend. Einige Medienpädagogen empfehlen die Regel 3-6-9-12. Kein Bildschirm unter 3 Jahren, keine Spielkonsole vor 6, kein Internet vor 9 und kein unbeaufsichtigtes Internet vor 12. Was halten Sie davon? Diese Regel ist weltfremd und überholt: Heute muss man zum Gamen nicht mehr zwingend eine Spielkonsole haben. Und Bildschirme erst ab drei Jahren zu erlauben, ist sehr unrealistisch, da diese auch im öffentlichen Raum stehen. Das heisst nicht, dass man Kinder vor dem Bild schirm parkieren sollte, aber sie sollten früh lernen, dass es diese Geräte gibt – und auch, dass sie nicht immer zur Verfügung stehen. Wird sich die Wahrnehmung der Touch-Generation dereinst von unserer unterscheiden? Vielleicht wird diese Generation vernetzter denken als unsere. Das könnte Auswirkungen auf die Didaktik haben. Heute wird der Schulstoff meist linear vermittelt; in Zukunft wird man Wissen even tuell als HypertextStruktur, in der
Zur Person
Medienerzieherin Sara Signer (36)
Sara Signer hat in Zürich zum Thema Qualität im Kinderfernsehen promoviert.
alles mit allem verlinkt ist, weiter geben. Man hat diese These an Studenten geprüft, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind. Da hat sich aber gezeigt, dass zumindest die Generation der Digital Natives nach wie vor lieber eines nach dem anderen lernt. Digitale Lehrmittel bieten spannende Tools, die das Lernen zum Beispiel mit Spielcharakter unterstützen, aber sie ersetzen die soziale Interaktion nicht. Wie gibt man Gegensteuer, wenn Kinder nur noch Handy und Co. im Kopf haben? Die Eltern leben den Umgang mit der Technik vor. Gehen Sie mal auf den Spielplatz: Da hängen viele Eltern ständig am Handy. Und abends sitzt man in vielen Fami lien vor dem Fernseher. Kinder, die so aufwachsen, haben schlicht keine Ideen, was sie denn sonst noch so tun könnten. Was wäre eine gute Balance zwischen realer und virtueller Welt? Die Unterscheidung zwischen real und virtuell machen nur Menschen über 40. Für die jüngere Generati on haben sich diese beiden Welten längst vermischt. Während die Äl teren «ins Internet gehen», haben die heutigen Jugendlichen das In ternet ständig dabei. Damit wird es schwierig, die Zeit vor dem Bild schirm klar zu begrenzen. Zudem steigt auch für Kinder der Druck, ständig erreichbar zu sein. Schliesslich könnten sie etwas verpassen. Kinder müssen lernen, damit umzugehen. Das heisst, sich Inseln zu schaffen, auf denen die virtuelle Welt die reale Welt nicht diktiert. Das ist enorm wichtig – auch später im Erwachsenenleben.
erforscht die Medien nutzung von Kindern. Sie arbeitet als wissen schaftliche Mitarbeiterin im Bereich Medienbil dung der Pädagogischen Hochschule Zürich, vertritt die Schweiz beim internationalen Forschungsprojekt «EU Kids Online» und ist Mutter einer vierjährigen Tochter.
Wie schult man diese Medienkompetenz? Kompetent wird man durch Erfah rung. Wenn Kinder sich oft im Netz aufhalten, sind sie möglichen Gefahren stärker ausgesetzt – aber nur so können sie lernen, wie sie die Technik zu ihren Gunsten nut zen können. Natürlich brauchen sie dabei die Unterstützung von Erwachsenen. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass manche Eltern nicht einmal wissen, was ein Chat ist. Sie denken, ein Chat funktioniere wie ein FacetoFace Gespräch. Das ist falsch: Ist mir ein Chat unangenehm, antworte ich einfach nicht mehr. Auch kann ich den Gesprächspartner sperren oder sogar melden. In einem nor malen Gespräch wäre ein solches Verhalten sehr unhöflich. Es gibt ständig neue Apps, Sites und Games. Ist es da nicht verständlich, dass Eltern irgendwann nicht mehr mitkommen? Jein. Es ist unmöglich, in jedem Bereich stets auf dem neusten Stand zu sein. Selbst ich kenne nicht alles, obwohl Medien mein Beruf sind. Aber Eltern müssen auch gar keine Experten sein. Sie sollten sich bloss interessieren, was ihr Kind im Internet treibt. Wie funktioniert das? Was machst du genau? Mit wem unterhältst du dich? Ich verstehe nicht, wie Eltern zuschauen können, wie ihr Kind fünf Stunden pro Tag chattet, ohne nachzufragen. Sie lassen Ihr Kind auch nicht einfach aus der Haustüre laufen, wenn Sie nicht wissen, wo und mit wem es sich in den nächsten Stunden rumtreibt. Wollen Kinder überhaupt erzählen, mit wem sie gerade chatten?
Studie der Uni Zürich
Familien gesucht! Für eine Studie zum Medienkonsum in Familien sucht die Uni versität Zürich Mütter mit mindestens einem Kind im Alter von 11 bis 14 Jahren. Ziel der Studie ist, mehr über die Mediennutzung und das Freizeitverhalten von Familien zu erfah ren. Für eine Teilnahme sollte das Kind haupt sächlich von der Mutter (allein oder gemeinsam mit dem Vater/Partner) betreut werden. Fremdbetreuung nach Schulschluss an maximal drei Wochentagen ist zulässig. Zudem sollte die Familie einen PC oder ein Smartphone mit mobilem Internet besitzen, auf welches das Kind Zugriff hat. Der Zeitaufwand für Mutter und Kind beträgt insgesamt rund drei Stunden über 14 Tage verteilt und wird mit 100 Franken vergütet. Teilnehmende Familien erhalten eine perso nalisierte Auswertung ihres Medienkonsums und nützliche Tipps zum Umgang mit Medien. Anmeldung und Infos: Tiny.uzh.ch/ba
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 25
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Das ist eine Frage des Vertrauens: Schaffen Sie eine gute Basis, indem Sie nicht nur Interesse zeigen, um Ihr Kind zu kontrollieren, sondern, weil Sie sich wirklich für seine Welt interessieren. Natürlich ist das Ganze auch abhängig vom Alter: Je älter ein Kind ist, desto mehr will es sich abgrenzen. Eine Studie der Universität Zürich zeigt: 25 Prozent der 9- bis 16-Jährigen kommen übers Internet in Kontakt mit Fremden. Sieben Prozent haben sogar schon Fremde getroffen. Wie lässt sich das vermeiden? Verbote erhöhen den Reiz und fördern das Verheimlichen. Bedenklich ist, dass 68 Prozent der Eltern nichts von diesen Treffen wissen. Darum empfiehlt sich die Haltung: Lass uns mal schauen, wer diese Person ist. Du kannst sie treffen, aber an einem Ort, wo es noch andere Leute hat, oder du nimmst eine Begleitung mit. Was halten Sie von installierten Kinderschutzprogrammen auf dem Computer? Das ist eine Grundhaltung aus der Bewahrpädagogik: Das, was mein Kind bedroht, räume ich aus dem Weg. Dies fördert aber keine Kompetenzen. Und sowieso: Wenn die Kids wollen, dann gehen sie auf Youtube und wissen in zehn Minuten, wie man das Tool deinstalliert. 21 Prozent der 9- bis 16-Jährigen haben bereits sexuelle Darstellungen im Internet gesehen. Was sind die Folgen? Pornos sind besonders heikel, weil sie sich auf den Geschlechtsakt beschränken. Die sexuelle Entwicklung umfasst aber mehr: Es geht darum, sich kennenzulernen, sich zu berühren, herauszufinden, was man als angenehm empfindet. Wenn Heranwachsende das, was sie im Netz sehen, einfach imitieren, ohne auf ihre Bedürfnisse zu hören, ist das ungesund. Auch hier ist es wichtig, mit dem Kind darüber zu reden. Was können Eltern unternehmen, wenn sie das Gefühl haben, der Internetkonsum ihres Kindes grenze bereits an Sucht? Da bringt nur Regulieren etwas. Ein Internetverbot ist schwer durchzusetzen. Internet gibts ja nicht nur zu Hause, sondern auch bei den Kollegen. Realistischer ist wohl eine Proportionierung. Man schaut sich gemeinsam mit dem Kind an, wie viel Freizeit es hat und wie viel davon medienfrei sein sollte. Bei Primarschülern kann man gut mit Bildschirmgutscheinen arbeiten, die sie zum Beispiel im Tausch gegen eine Stunde Bewegung erhalten. Die Zeit ist das eine, das andere ist das Verhalten im Internet. Lassen sich diesbezüglich generelle Regeln definieren? Grundsätzlich sollte der Computer an einem Ort stehen, an dem er für alle sichtbar ist. Die Geräte im Kinderzimmer sind ein grosses
Problem. Teenager wollen natürlich ein eigenes Gerät, aber gerade darum ist es wichtig, dass die Kinder im Primarschulalter vor dem Computer nicht allein gelassen werden. Je kleiner sie sind, desto eher ist ein Danebensitzen angebracht. Das gilt im Übrigen auch fürs Fernsehen. Viele Eltern haben das Gefühl, das Kind sei nun «versorgt»; es schaut Spongebob, jetzt habe ich Zeit zum Kochen. Die emotionalen Reaktionen auf diese Figuren sind aber echt. Vorschulkinder beginnen zu weinen, wenn Spongebob etwas passiert. Damit sollten sie nicht allein gelassen werden. Fünf Prozent der 9- bis 16-Jährigen wurden bereits Opfer von Cybermobbing: Was unternehme ich, wenn jemand ein Bild von meinem Kind gegen seinen Willen ins Netz stellt? Der erste Schritt ist sicher, diese Person zu bitten, das Bild zu löschen. Hat man damit keinen Erfolg, kann man das Entfernen allenfalls mit Hilfe eines Anwalts durchsetzen. Da stellt sich dann allerdings die Frage, wo die Server sind und welches Recht da gilt. Das ist kompliziert und mühsam. Darum achtet man lieber darauf, dass es gar nicht erst so weit kommt. Aus diesem Grund lade ich auf Facebook auch keine Bilder meiner Tochter hoch. Sie soll selber entscheiden können, welche Bilder von ihr online sind. In diesem MM-Interview, das auch online erscheint, lassen Sie sich aber mehrmals zusammen mit Ihrer Tochter abbilden. Ist das nicht ein Widerspruch? Die Bilder für diesen Artikel sind Ausnahmefälle. Es ist von öffentlichem Interesse, was ich zum Thema Kinder und Medien zu sagen habe. In diesem Fall steht meine Tochter mit mir im Kontext meiner «Öffentlichkeit». Neue Medien: Fluch oder Segen? Neue Medien bieten viele Chancen wie Kontaktmöglichkeiten über riesige Distanzen und Zugang zu einem enormen Wissen. Das Internet weiss praktisch alles; man muss die Information bloss finden. Wobei auch das gelernt sein will – unter anderem, weil nicht alles, was im Internet steht, auch richtig ist. Stimmt es, dass die heutigen Jugendlichen Facebook den Rücken kehren? Die Nutzerzahlen verschieben sich zu Gunsten von anderen Diensten. Fürs Chatten nutzen die Kids WhatsApp und zum Posten von Bildern Instagram. Zudem wollen Jugendliche nicht unbedingt auf derselben Plattform wie ihre Eltern unterwegs sein. Wann wird Ihre Tochter ihr erstes Smartphone erhalten? Bis sie so alt ist, kann sich noch einiges ändern. Vielleicht gibt es bis dann Tools, die viel interessanter sind – zum Beispiel Smartwatches, Smartglasses oder sogar Smartlenses. MM
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Facebook ja, aber nur sicher. Wie funktionierts? Die Tipps.
MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 27
Glarisegg und weitere Schweizer «Newtopias».
Onlineforum
Migrosmagazin.ch
Schloss Glarisegg: «Newtopia», nur echt Vergangenen Freitag strahlte Sat.1 die Realityshow «Newtopia» zum letzten Mal aus. Das ursprünglich auf ein Jahr ausgelegte Projekt, eine neue Gesellschaftsform aufzubauen, scheiterte an schlechten Quoten. Im richtigen Leben geht «Newtopia» weiter – und zwar in Steckborn TG auf Schloss Glarisegg.
Bilder: Daniel Auf der Mauer
«Was im TV passiert ist, hat wenig mit uns zu tun», sagt Gründungsmitglied Sonja-Vera . «Das Leben in der Gemeinschaft ist vergleichbar mit einer Paarbeziehung, nur multipliziert mit der Zahl der Mitglieder.» Auf dem Schloss sind dies 38 Erwachsene und 18 Kinder. Mehr über Schloss Glarisegg auf Migrosmagazin.ch/glarisegg.
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28 | MM31, 27.7.2015 | MENSCHEN
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MENSCHEN | MM31, 27.7.2015 | 29
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Illustration: Fernando Volken Togni/YCN
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2. Tag: Avignon. Avignon ist die historisch bedeutende Hauptstadt der Côtes du Rhône. Entdecken Sie die päpstlichen Weinberge in Châteauneuf-du-Pape bei einer Weindegustation. Nach dem Mittagessen Flussfahrt Richtung La Voulte. Am Abend geniessen Sie ein exklusives Gala-Gourmet-Menü von Irma Dütsch mit einer Weinauswahl von Hans-Jörg Dütsch. 3. Tag: La Voulte. Heute erleben Sie eine Fahrt mit der Dampfbahn «Mastrou» durch das wildromantische Doux-Tal von Tournon in die grünen Berge der Ardèche bis nach Lamastre. Anschliessend Flussfahrt nach Lyon. 4. Tag: Lyon. Das Stadtbild von Lyon wird von der Basilika Notre-Dame de Fourvière geprägt und die Altstadt von Lyon «Vieux Lyon» gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Stadtbesichtigung inklusive Besuch der berühmten Markthallen «Les Halles», wo die Spitzenköche Ihre Einkäufe tätigen. Mittagessen bei Paul Bocuse – als Koch des Jahrhunderts betitelt – im Restaurant «L‘Abbaye de Collonges». 55. Tag: Chalon-sur-Saône. Vormittags geniessen
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Sie eine Fahrt auf der weltberühmten Burgunder Weinstrasse vorbei an Schlössern und malerischen Winzerdörfern, die zu den Grand-Cru Lagern des Côte de Nuits und Côte de Beaune führt. In Chenôve erinnern die Schraubpressen des 15. Jh. daran, dass die Herzöge von Valoi «die Herrscher der besten Wein der Christenheit» waren. In Vougeot ist das Schloss noch heute Zeuge der Arbeit der Zisterzienser Mönche. Weiter südlich können Sie sich von den Schlössern von Pommard, Meursault und Chassagne Montrachet verzaubern lassen. Beaune ist das Zentrum des Weinbaugebietes der Côte de Beaune. Eine köstliche Wein-Degustation findet auf einem bekannten Weingut statt. Anschliessend Flussfahrt. Zum Nachtessen werden Sie kulinarisch mit einem exklusiven Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt, begleitet von auserlesenen Weinen, kredenzt von Hans-Jörg Dütsch. 6. Tag: Chalon-sur-Saône–Dijon–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und gemeinsames Mittagessen in einem typischen burgundischen Restaurant in Dijon, nach einem Rundgang mit Zeit zur freien Verfügung in Dijon. Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. St. Jean de Losne–Arles – Route 2 Reise in umgekehrter Richtung mit leicht geändertem Reiseprogramm. Details auf Anfrage erhältlich.
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Die Excellence Rhône****+ lässt keine Wünsche offen. Auf dem Mittel- und Oberdeck 16m² grosse Kabinen mit bis zum Boden reichenden Panoramafenster zum Öffnen (frz. Balkon). Grossflächige Fenster (nicht zu öffnen) auf den komfortablen 12m² grossen Hauptdeck-Kabinen. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon. Die eleganten Räumlichkeiten an Bord sorgen dafür, dass Sie sich sehr wohlfühlen werden. Grosszügiges Foyer mit Rezeption, Reiseleiter-Desk, Nichtraucher-Restaurant und Aussichtslounge am Bug mit Bar.
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Irma Dütsch an Bord · Mittagessen bei Paul Bocuse · «Zug der Schluchten» · Excellente Weindegustation Unsere Leistungen • Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Gebühren, Hafentaxen • 2 mehrgängige Gourmet-Menüs • Mittagessen in Dijon und Lyon • Besichtigungen Dijon und Lyon • Fahrt mit dem Dampfzug «Mastrou» • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbeiffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder • Ausflug Arles • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage • Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte
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Wil p 06:15 Burgdorf p 09:00 WinterthurWiesendangen SBB 06:40 Zürich-Flughafen p 07:00 Aarau SBB 07:20 Baden-Rütihof p 08:00 Basel SBB 06:45 Genf-Flughafen 11:45 Reiseformalitäten, Wissenswertes
06:15 06:30 06:40 07:00 07:20 08:00 09:00 --
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«Was es mehr denn je braucht, ist der Versuch neuer Utopien.» Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund, in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 17. Juli 2015.
Eingekauft*
Domenico Catanzaro (36), Maurer aus Glarus, mag sein Brot gerne unverfälscht.
«Mein Name stammt aus der gleich namigen süd italienischen Provinz. Und wie ich hat auch mein Lieblingsbrot italienisches Temperament: Das Pane Pas sione Rustico ist genial. Am liebsten esse ich dieses knusprige Brot einfach so, ganz ohne Beilagen. Dann kommt sein Geschmack am besten zur Geltung.» * in der Migros-Filiale in Glarus
Garten
Bilder: Mirko Ries, Nathalie Bissig
Blühende Sterne über dem Steingarten Die Platycodon stammt aus Asien und ist hierzulande bekannt als Ballonblume. Ihre Blütenblätter formen erst kleine Ballons, bevor sie sich öffnen und in sternförmiger Pracht erblühen. Die robusten und winterharten Ballonblumen eignen sich bestens zur Bepflanzung von Steingärten mit sandigem
Boden. In Töpfe gepflanzt, entfalten die Ballonblumen auch auf sonnigen Balkonen und Terrassen ihre volle Pracht. Tiefblaue und weisse Platycodon aus regionalem Pflanzenanbau sind jetzt in der Migros Aare zum Aktionspreis erhältlich. Mehr von der Migros Aare ab Seite 67
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34 | MM31, 27.7.2015 | MIGROSWELT
Balkan
Hilfe für die Flutopfer
In einem detaillierten Bericht dokumentierte das SRK nun, wie die Zuwendungen der Detailhändlerin und anderer Gönner verwendet wurden: Von Mai bis August leistete die Organisation Nothilfe für 24 000 Betroffene: Geliefert wurden damals unter anderem Lebensmittelkonserven, Trinkwasser, Wasserreinigungstabletten und Desinfektionsmittel. In der folgenden Aufbauphase unterstützte das SRK insgesamt 5826 Fami lien bei der Renova tion ihrer Häuser und der Rückkehr in den Alltag. Eine besondere Herausforderung war dabei der vergangene Winter: Das SRK stellte sicher, dass die Familien über jeweils mindestens einen trockenen, heizbaren und wintersicheren Raum verfügten.
Verlosung: 100 Startplätze Volksläufe Rund 250 000 Menschen bringt die Migros pro Jahr auf Trab.
Die Detailhändlerin unterstützt eine Vielzahl von grossen und kleinen Volksläufen – vom Bischofszeller Städtlilauf mit 300 Teilnehmern bis zum Mega-Event Escalade in Genf mit über 30 000 Läufern. Ab September beginnt die Hochsaison dieser Sportanlässe. Das Migros-Magazin verlost jeweils 25 Startplätze für den Greifenseelauf (19.9.), StraLugano (27.9.), Murtenlauf (4.10.) und Hallwilerseelauf (10.10.)
für Volksläufe zu gewinnen!
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Teilnahme und Teilnahmebedingungen unter www.migrosmagazin.ch; Teilnahmeschluss: 2. August 2015.
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ca. 31 kcal pro 100 g
Ein Stück kalte Wassermelone erfrischt an heissen Tagen wie ein Sprung ins Wasser. Noch erfrischender wird es, wenn man kernlose Melonenstücke mit etwas Limettensaft und wenig Honig einfriert. Das Gefrorene püriert man dann im Mixer und geniesst die Melone als Halbgefrorenes mit Röhrli.
Inhaltsstoffe Zwar besteht die Melone zu über 90 Prozent aus Wasser, dennoch enthält sie einige Nährstoffe: Eine gute Portion Kalium kann den Körper beim Entwässern unterstützen. Neben ein wenig Vitamin C enthält die Wassermelone auch Betacarotin sowie einige B-Vitamine.
Glacestängel
Kleine, dreieckige Wassermelonenscheiben lassen sich wie Glace stängel einfrieren. Rezepte ab Seite 47
Bild: StockFood, Reuters
Vor rund einem Jahr kam es im Südosten Europas zu verheerenden Überschwemmungen. Die Flut zerstörte viele Häuser und die Ernte auf den Feldern. Besonders schwer betroffen waren Bosnien-Herzegowina und Serbien. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) half den Menschen im Katastrophengebiet; die Migros spendete dafür 500 000 Franken.
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 35
Preisbarometer
Aktuelle Preisänderungen
Je
schlagen die Kokosraspeln aufgrund einer Verteuerung der Rohware auf. Der Preisaufschlag beim Bündner- und Trockenfleisch basiert auf dem sinkenden Kuhbestand in der Schweiz. Bei den Kühen führte das zu einem Preisanstieg von über 80 Rappen pro Kilogramm Schlachtgewicht. Preis alt*
Preis in % neu*
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2.60
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M-Budget Blütenhonig cremig, 500 g
3.00
2.75
–8,3
M-Budget Frischkäse Meerrettich, 150 g
1.10
1.00
–9,1
M-Budget Pouletburger, tiefgekühlt, 1 kg
12.45
11.95
–4,0
M-Budget Glace Tre Colori, 2500 ml
4.35
3.50 –19,5
M-Budget Oliven grün entsteint, 170 g
0.85
0.80
–5,9
M-Budget Salad Shaker, 120 g
2.90
2.70
–6,9
16.90
16.20
–4,1
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4.10
3.90
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Linzertorte, 400 g
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 37
Höhenfeuer, Feuerwerk und Feines zum Bräteln: Am Nationalfeiertag zelebrieren wir unsere Zusammengehörigkeit mit Freunden und Familie.
Kommst im Abendglühn daher …
Am 1. August werden vielerorts auf den Bergen Höhenfeuer entzündet. Die glühenden Lichtpunkte symbolisieren die Zusammengehörigkeit des Schweizervolks und erinnern an die brennenden Burgen nach der Befreiung aus der Knechtschaft 1291. Oder auch an die Hochwachtfeuer, die im späteren Mittelalter bei feindlicher Bedrohung der Mobilmachung dienten. Heutzutage lodern die Flammen im Zeichen friedlicher Gemeinschaft und laden zum Feiern ein. Und weil wir nicht warten wollen, bis vom Höhenfeuer nur noch Glut übrig ist, bräteln wir unsere Cervelats und andere Köstlichkeiten über der kleinen Feuerstelle nebenan. Tipps dafür finden Sie auf der folgenden Seite. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Daniel Ammann Styling: Esther Egli Rezepte: Feride Dogum
38 | MM31, 27.7.2015 | MIGROSWELT
1. August
Feuer frei für Cipollata & Co.
Wettbewerb
Rezept 1 Schlangenbrot mit Baumnüssen
In den 1.-August-Weggen (400 g) sind dieses Jahr weisse MigrosTaler versteckt. Wer einen findet, wird mit einem 20er-Goldvreneli im Wert von ca. Fr. 202.– (Stichtag 16. 6. 2015) belohnt. Es gibt Goldvrenelis im Gesamtwert von über Fr. 100 000.– zu gewinnen. Gratisteilnahme unter www.100ideen.ch/august
TerraSuisse Kalbsbratwurst, 2 Stück à 140 g Fr. 5.20
Feuerwerks verkauf Feuerwerksartikel sind in ausgewählten MigrosFilialen erhältlich, solange der Vorrat reicht.
Schweins-Cipollata, per 100 g Fr. 2.15
Merguez, per 100 g Fr. 2.40
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 39
Rezept 1
Schlangenbrot mit Baumnüssen Zutaten für 4 Personen 400 g Halbweissmehl 2 TL Backpulver
Rocky Mountain Marshmallows, 300 g Fr. 4.90
1 1½ TL 50 g 2½ dl 4
Beutel Trockenhefe (7 g) Salz Baumnüsse, gehackt Wasser Holzstecken
Zubereitung
Appenzeller Cervelats, 2 Stück à 130 g Fr. 5.80
1. Vorbereiten: Mehl, Backpulver, Hefe, Salz, Baumnüsse in einer Schüssel mit Wasser mischen. Zu Teig kneten und in Frischhalte beutel geben. 2. Am Feuer: Teig in 4 Portionen teilen, Stränge à ca. 30 cm for men. Spiralenförmig um Stecken wickeln, leicht andrücken. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten aufgehen lassen + ca. 10 Minuten grillieren
Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 10 g Fett, 73 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal Rezept 2
ChampignonPeperoni-Spiess Zutaten für 4 Personen
2 1 8 4 EL
Rosmarinzweige rote Peperoni grosse Champignons Olivenöl, Salz, Pfeffer
Zubereitung
1. Vorbereiten: Rosmarin fein hacken. Peperoni in 12 Stücke schneiden. Rosmarin, Peperoni, Champignons und Öl in einer Frischhaltebox marinieren. 2. Am Feuer: Champignons und Peperoni auf die Spiesse stecken und ca. 6 Minuten grillieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rezept 2 ChampignonPeperoni-Spiess
TerraSuisse Cipollata, 200 g Fr. 4.40
Zubereitungszeit Ca. 10 Minuten
+ ca. 6 Minuten grillieren Pro Person ca. 1 g Eiweiss, 10 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 450 kJ/100 kcal
Rezepte www.saison.ch
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 41
TerraSuisse
Alles Gute der Schweiz Der 1. August ist ein wunderbarer Anlass, um innezuhalten und auf das stolz zu sein, was die Schweiz ausmacht. Unsere Landwirtschaft gehört dazu. Das Label TerraSuisse ist mit seiner breiten Produktpalette Vorbild im Engagement für Nachhaltigkeit. Text: Jacqueline Vinzelberg
Bild & Styling: Veronika Studer
Das 1.-August-Krapfenbrot mit Brät und Käse schmeckt mit Produkten in TerraSuisseQualität besonders gut. Rezept auf der folgenden Seite
Illustrationen: Mira Gisler
42 | MM31, 27.7.2015 | MIGROS-WELT
1.-August-Krapfenbrot mit Brät und Käse Zutaten für 1 Brot à 7 Brötchen Für 1 Springform à 24 cm Ø
1 1 TL 60 g 50 g ½ 150 g ca. 4 EL
Mensch, Tier und Natur profitieren
Zwiebel Rapsöl* Speckwürfeli* Käse, z. B. Greyerzer Bund Petersilie Kalbsbrät* Sesamsamen
Hefeteig: 420 g Mehl, z. B. Urdinkelmehl hell* 1 TL Salz 20 g Hefe ½ TL Zucker ca. 2,5 dl Wasser, lauwarm Mehl zum Formen * in TerraSuisse-Qualität erhältlich
Zubereitung
1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im Wasser auflösen, in die Mulde giessen. Nach und nach Mehl mit der Flüssigkeit mischen. Falls nötig, etwas Wasser nachgiessen. Ca. 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden aufgehen lassen. 2. Zwiebel hacken. In einer beschichteten Bratpfanne bei mittlerer Hitze im Öl andünsten. Speck beigeben, kurz mitbraten. Auskühlen lassen. Käse in kleine Würfel schneiden. Peterli hacken. Alles mit dem Brät mischen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig kurz kneten. Wenig Teig auf etwas Mehl dünn auswallen. Daraus 14 Streifen à ca. 0,5 × 3 cm schneiden, mit Wasser bepinseln, jeweils 2 Stück über Kreuz legen und mit Sesam bestreuen. Restlichen Teig in 7 gleiche Stücke teilen, zu Fladen formen, mit je ca. 2 EL Brät belegen. Teig darüberschlagen und zu Kugeln formen. Mit der Nahtseite nach unten und mit etwas Abstand in die mit Backpapier belegte Springform verteilen. Mit etwas Wasser bestreichen, je 1 Kreuz darauflegen, leicht andrücken. Das Brot in der Ofenmitte 25–30 Minuten backen. Herausnehmen, aus der Form lösen, auf einem Gitter auskühlen lassen.
Anbau im Sinne der Natur Umweltfreundlicher Anbau und ökologischer Ausgleich sind für TerraSuisse oberstes Gebot. Als Basis dient ein umfassendes Regelwerk, nach dem die Betriebe kontrolliert werden. So ist zum Beispiel im Getreide- und Rapsanbau der Einsatz von Fungiziden, Insektiziden und Wachstumsregulatoren untersagt. Der grösste Teil des Mostobstes stammt von hochstämmigen Bäumen, die Insekten und Vögeln wertvollen Lebensraum bieten.
Gemeinsam Sorge tragen Das Label TerraSuisse wurde 2007 gegründet. Es markiert die Partnerschaft der Migros mit IP-Suisse (Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen) und der Vogelwarte Sempach. Gemeinsames Anliegen ist eine naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. Auf über 11 000 Bauernhöfen wird nach den strengen Richtlinien der IP-Suisse für TerraSuisse produziert.
Zubereitungszeit ca. 45 Minuten + ca. 2 Stunden gehen lasssen + 25–30 Minuten backen + auskühlen lassen
Pro Stück ca. 17 g Eiweiss, 17 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/390 kcal Rezept www.saison.ch
TerraSuisse Schweizer Rapsöl, 500 ml Aktion Fr. 2.65* statt 3.35
TerraSuisse, Urdinkel-Hörnli, 500 g Aktion Fr. 2.30* statt 2.90
TerraSuisse Bramata Maisgriess grob, 500 g Aktion Fr. 1.40* statt 1.80 * 20% vom 28. 7. bis 3. 8.
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 43
Damit dieTiere sich wohlfühlen IP-Suisse-Bauern, die für TerraSuisse produzieren, halten ihre Tiere artgerecht. Rinder, Schafe und Schweine leben in Gruppen und in tierfreundlichen Stallungen mit Auslauf. Kälber bekommen mindestens 1000 Liter frische Milch sowie Heu und Wasser à discrétion. Ausgewogene, verantwortungsbewusste Fütterung und frische Luft stärken die Gesundheit der Tiere. Dies wirkt sich auch positiv auf die Qualität des Fleisches aus.
Mehr Raum für Artenvielfalt Durch gezielte Massnahmen zur Förderung der Biodiversität schaffen die für TerraSuisse produzierenden IP-Suisse-Bauern zusätzlichen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Zum Beispiel mit sogenannten Buntbrachen – bunt blühenden, unberührten Flächen –, sowie mit Hecken und Steinhaufen. Diese bieten Wildpflanzen und bedrohten Vögeln, Insekten und Kleintieren wie Hase, Igel und Wiesel Platz, um sich ungestört zu entfalten.
TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Schweizer Nachhaltigkeitslabel stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse.
TerraSuisse Urdinkel-Mehl, 1 kg Fr. 3.60
TerraSuisse Butterzopf, 500 g Fr. 3.40
TerraSuisse Krustenkranz, 300 g Fr. 2.–
TerraSuisse Apfelsprudel, 1,5 l Fr. 1.85
TerraSuisse Speckwürfeli, 120 g Fr. 2.90
Ein Teil von
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1. August
Dafür lieben wir die Schweiz Natürlich lieben wir das Matterhorn, Waadtländer Saucissons und Roger Federer. Und Bond-Girl Ursula Andress sowieso. Aber was existiert sonst noch, worauf wir Schweizer stolz sein können? Na, auf unseren Erfindungsreichtum zum Beispiel. Nirgendwo anders auf der Welt werden – gemessen an der Bevölkerungszahl – so viele Patente angemeldet wie hier. Unzählige nützliche Dinge des Alltags und sogar Naschereien wie das Cola-Fröschli sind Schweizer Erfindungen. Es gibt eben doch einiges mehr als Wilhelm Tells Heldenruhm, das uns in unserem Patriotismus schwelgen lässt. Und das nicht nur am 1. August.
Wird seit 1935 produziert und wurde 1955 Teil der Überlebensration der Schweizer Armee: Cenovis Streichwürze mit Salz, 70 g Fr. 3.80 In grösseren Filialen
Ein Berner Meitschi war das beste Bond-Girl aller Zeiten: «James Bond Dr. No» Original-Soundtrack, CD Fr. 13.90 Erhältlich unter www.exlibris.ch
Des Schweizer Mannes bestes Stück: Victorinox The Original Swiss Army Knife Fr. 15.50 In grösseren Filialen.
Die schweizerischste aller schweizerischen Schokoladeerfindungen: Frey Branches classic, 135 g Fr. 2.50
Seit 1938 mit unveränderter Rezeptur: M-Classic Cola-Fröschli, 140 g Fr. 2.60
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 45
Seit 1950 der Rolls-Royce unter den Stabmixern: Bamix Stabmixer Fr. 129.–* statt 169.– In grösseren Filialen sowie im Melectronics
Immer wieder sehenswert: Kurt Früh Edition, 6 DVDs Fr. 109.90 Erhältlich unter www.exlibris.ch
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Das Original wurde 1904 in Bern erfunden, bevor es Dutti 1929 für seine Migros kopierte: Eimalzin, 500 g Fr. 6.90
Mit der Girolle lassen sich vom Tête-de-Moine hauchdünne Rosetten schaben. Das Gerät wurde 1982 erfunden: Girolle Fr. 37.80
Bild: Keystone
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 47
Saisonküche
Fruchtfestival
Viel Aroma und noch mehr Wasser: Melonen sind beliebte Durstlöscher. Wir kochen ein komplettes Sommermenü damit und legen Wassermelonen sogar auf den Grill. Text: Claudia Schmidt Bilder und Styling: Daniel Aeschlimann Rezepte: Annina Ciocco
Menü Dessert
Herausnehmen und sammeln!
für 4 Personen
Noch mehr Rezepte Nicht nur Dekoration: Auch die Mousse enthält Charentais-Melone, freilich in fein pürierter Form.
Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch
48 | MM31, 27.7.2015 | MIGROS-WELT
Melonen-Carpaccio
Melonen-Crevetten-Spiesse Melonenmousse mit Limettenquark Menü Hauptgericht
für 4 Personen
Menü Vorspeise
für 4 Personen
Menü Dessert
für 4 Personen
Zutaten für 4 Personen 2 EL Haselnüsse 1 Galia-Melone 8 EL mildes Olivenöl Salz, Pfeffer 20 g Kresse 12 Tranchen Landrauchschinken, ca. 100 g Zubereitung
1. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Mit einem Handtuch Schale abreiben. Nüsse grob hacken. Melone halbieren, entkernen, in Schnitze schneiden und Schale wegschneiden. Schnitze in dünne Scheiben schneiden. Auf Tellern auslegen. 2. Öl mit Salz und Pfeffer mischen und über die Melonenscheiben träufeln. Kresse und Schinken darauf anrichten. Mit den Hasel nüssen servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Pro Person ca. 10 g Eiweiss, 26 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/350 kcal
Zutaten für 4 Spiesse
Zutaten für 4 Personen
800 g 12 2 EL
Zubereitung
1 Bund ½ 200 g 1
Schnittlauch Limette Halbfettquark Knoblauchzehe, klein Salz, Pfeffer Wassermelone Crevetten Tail-on à ca. 40 g HOLL-Rapsöl
Zubereitung
Schnittlauch fein hacken. Limette auspres sen. Limettensaft mit dem Schnittlauch zum Quark geben. Knoblauch dazupressen und alles mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schale von der Wassermelone schneiden. Fruchtfleisch in 12 gleich grosse Stücke schneiden. Mit den Crevetten an Spiesse stecken. Mit Öl bepinseln. Mit Salz und Pfeffer rundum würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten grillieren. Mit Limetten quark servieren. Dazu passt Brot, Salat oder Reis. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 8 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 900 kJ/210 kcal
5 Blatt 1 100 g 2 EL 2,5 dl
Gelatine Charentais-Melone, ca. 1 kg Puderzucker Zitronensaft Rahm
1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Melone halbieren und entkernen. Aus der einen Melonenhälfte kleine Kugeln ausstechen und in die Gläser verteilen. Einige Melonenkugeln für die Garnitur beiseitestellen. Von der zweiten Melonen hälfte Fruchtfleisch von der Schale schneiden und genau 300 g mit dem Puderzucker pürieren (falls es zu wenig hat, einige Kugeln aus den Gläsern verwenden). 2. Zitronensaft erwärmen. Gelatine aus drücken und im Zitronensaft auflösen. Zuerst etwas Melonenmasse zur Gelatine rühren, dann mit der restlichen Melonen masse gut mischen. Abkühlen lassen. Ca. 30 Minuten kühl stellen, bis sie am Rand fest zu werden beginnt. Glatt rühren.
3. Rahm steif schlagen und unter die Masse heben. Mousse in die Gläser auf die Melonen kugeln verteilen. Mindestens 3 Stunden kühl stellen. Mit den beiseitegestellten Melonenkugeln servieren. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + mind. 3 Stunden kühl stellen
Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 22 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal
H C S I R F T K R MA
M-TIPP Einfach gemacht und lecker dazu: Schweinssteak mit Blumenkohlsalat. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/ m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.
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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinssteak vom Nierstück mariniert, TerraSuisse, per 100 g 2.05 statt 4.10 50% Cervelas im 5er-Pack, TerraSuisse, 5 x 2 Stück, 1 kg 5.85 statt 11.75 50% M-Classic Landjäger, Schweiz, 4 x 2 Stück, 400 g 4.80 statt 7.20 33% Bündnerfleisch Mini-Schalen im 3er-Pack, 3 x 43 g 7.95 statt 11.40 30% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, z.B. nature, 2 Stück, per 100 g 2.80 statt 3.30 15% Diverse Fisch-Grillartikel, z.B. Jakobsmuschelspiess mit Speck, MSC, Nordwestatlantik, per 100 g 3.75 statt 5.40 30% * Hinterbeinschinken geschnitten, «Aus der Region.», per 100 g 3.15 statt 3.95 20% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 10 x 140 g 13.– statt 26.– 50% 1.-August-Salami, Schweiz, 500 g 9.50 statt 14.70 33% Rindsentrecôte, TerraSuisse, per 100 g 4.95 statt 7.40 33% Schweinsgeschnetzeltes, TerraSuisse, per 100 g 2.– statt 2.50 20% Rinds-Western-Steak gewürzt, TerraSuisse, per 100 g 3.– statt 3.90 20% Schweinshalssteak gewürzt, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.60 statt 2.45 33%
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Holzfällersteak gewürzt, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.25 statt 1.85 30% Lammnierstück, Neuseeland/ Australien/Irland/Grossbritannien, per 100 g 4.20 statt 5.30 20% Optigal Pouletflügeli gewürzt, Grosspackung, Schweiz, per 100 g 1.20 statt 1.45 Optigal Poulet-Sticks mit Grillzange, Schweiz, per 100 g 1.10 statt 1.40 20% Echte Rotzungenfilets, Nordostatlantik, Wildfang, per 100 g 4.20 statt 5.10 Lachsfilet Zitrone/Koriander in Aluschale, Norwegen, Zucht, 420 g 12.– statt 15.– 20% Wildlachs, MSC, z.B. Wildlachsfilet, Wildfang aus Alaska, per 100 g 3.40 statt 4.90 30% *
BROT UND MILCHPRODUKTE Valflora Vollmilch im 6er-Pack, 6 x 1 Liter 6.20 statt 7.80 20% Tradition Cremen im 4er-Pack, 4 x 175 g, z.B. Vanille 4.15 statt 5.20 20% Appenzeller Classic, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.80 statt 4.80 20% Caprice des Dieux, 330 g 4.60 statt 5.75 20% Alle Energy Drink im 3er-Pack, 3 für 2, 3 x 330 ml, z.B. Erdbeer 2.60 statt 3.90 Alle Farmer Joghurt, 225 g, z.B. Joghurt Crunchy Choco 1.60 statt 2.– 20% Käse in Bedienung: Lenker Bergtummeli, «Aus der Region.», per 100 g 2.40 statt 2.85 Emmentaler Eidgenoss, per 100 g 2.05 statt 2.60 20% Alter Schweizer, per 100 g 1.80 statt 2.25 20% Tête de Moine, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Mozzarella im Duo-Pack, «Aus der Region.», 2 x 125 g 3.20 statt 3.80 Sbrinz Hobelrollen im Duo-Pack, 2 x 100 g 7.25 statt 9.10 20%
BLUMEN & PFLANZEN Rosen, Fairtrade, 5.– günstiger, verschiedene Farben, Stiellänge 60 cm, Bund à 7 Stück 14.90 statt 19.90 1.-August-Kuh Zimmerschale, pro Stück 4.90 Strauss Surprise Midi, pro Strauss 11.90 statt 14.90 20% Chrysanthemen Harlekino, im 12-cm-Topf, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.90 statt 4.90 20%
Alle Frey Tafelschokoladen à 100 g, UTZ (ohne Suprême, M-Classic, Eimalzin, Bio und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 3 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Milch-Nuss 1.55 statt 1.85 Rocky Mountain Marshmallows im Duo-Pack, 2 x 300 g 7.80 Tradition Sablé Macadamia, 120 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger 2.90 statt 3.50 * Alle Konfitüren oder Gelées in Gläsern sowie Beuteln 185–500 g (ohne Alnatura), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Extra Aprikosenkonfitüre, 500 g 2.20 statt 2.70 Porridge im Portionenbecher, z.B. Apfel-Zimt, 20x 50 g 1.60 NEU *,** Alle Farmer Getreidestängel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Crunchy Honig, 240 g 3.60 statt 4.40 Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im Duo-Pack, z.B. Nussmischung, 2 x 200 g 7.20 statt 9.– 20% Alle Backmischungen oder Dessertpulver (ohne Alnatura), z.B. Brownies Backmischung, 490 g 4.25 statt 6.10 30% M-Classic Cornets assortiert im 16er-Pack, 2080 ml 6.20 statt 12.40 50% Alle Crème d’or Dosen 750 ml oder 1000 ml, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml 7.80 statt 9.80 20% Johannisbeeren, Bio, tiefgekühlt, 600 g 4.20 NEU *,** 20x Alle Apéro-Getränke (ohne alkoholfreie Biere), z.B. Tonic Water, 6 x 50 cl 4.80 statt 6.– 20% Alle Contrex à 6 x 1,5 Liter 4.50 statt 6.90 33% Alle Kult Ice Tea in Kartonverpackung, UTZ, 10 x 1 Liter, z.B. Zitrone 4.50 statt 7.50 40% Bramata, TerraSuisse, 500 g 1.40 statt 1.80 20% M-Classic Teigwaren assortiert, in Tragtasche, 3,5 kg 7.45 statt 10.70 30% Alle TerraSuisse Teigwaren, z.B. Hörnli Urdinkel, 500 g 2.30 statt 2.90 20% Rapsöl, TerraSuisse, 50 cl 2.65 statt 3.35 20% Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig im Duo-Pack, z.B. French Dressing, 2 x 700 ml 3.60 statt 5.20 30% M-Classic Pastetenfüllungen im 3er-Pack, 3 x 500 g oder 3 x 400 g, z.B. 3 x 500 g 8.10 statt 12.15 33% Gesamtes Party Apérogebäck oder Pic Crackers, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Party Pizza Crackers, 150 g 2.10 statt 2.40 Minitörtli im 4er-Pack, z.B. Linzertörtli, 4 x 75 g 4.20 statt 5.60 25% Anna’s Best Saladbowls, z.B. Falafel, 235 g 5.20 NEU ** 20x
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NEAR-/NON-FOOD Selina Softies Snacks, 20x 40 g 1.90 NEU *,** Selina Crunchy Huhn, 20x 60 g 1.90 NEU *,** Vital Balance Sensitive 20x Huhn, 4 x 85 g 3.90 NEU ** Selina Fisch Multipack, MSC, 12 x 100 g 7.20 NEU *,** 20x Selina Multipack Geflügel, 20x 12 x 100 g 7.20 NEU *,** Selina Multipack assortiert im Beutel, MSC, 12 x 100 g 20x 7.20 NEU *,** Exelcat Geléegenuss oder Saucenschmaus Nassfutter, z.B. Saucenschmaus Fleisch, 20x 4 x 100 g 3.25 NEU ** Selina Day & Night, z.B. Poulet und Lachs, 20x 2 x 90 g 1.50 NEU *,** Selina Nassfutter assortiert in Schalen, MSC, 20x 12 x 100 g 7.20 NEU *,** Alle Manhattan Supreme Lash Mascaras, z.B. Supreme Lash Mascara WP, 11 ml 20x 11.90 NEU ** I am Professional Keratin Hairspray, 300 ml 6.20 NEU ** 20x Elseve Haarprodukte im Duo-Pack, z.B. Multivitamin 2 in 1 Shampoo, 2 x 250 ml 6.70 statt 7.90 15% ** Gesamtes L’Oréal Gesichts- oder Körperpflege-Sortiment, z.B. Age Perfect Tagescreme Pro-Calcium, 50 ml 20.85 statt 26.10 ** Nivea Duschen im 3er-Pack, z.B. Cremedusche Soft, 3 x 250 ml 5.40 statt 8.10 33% ** Damen-Badeanzüge, erhältlich in den Farben Petrol, Rost oder Marine, z.B. Petrol, Grösse 40, pro Stück 20.85 statt 29.80 30% ** Knaben-Softshell-Jacke, 20x Gr. 134–164 39.– NEU ** Elan Fresh Lavender, 20x 2 Liter 13.90 NEU ** Elan Waschmittel im Duo-Pack, z.B. Pacific Dream, 2 x 2 Liter 22.20 statt 27.80 20% ** Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Kamille, FSC, 30 Rollen 16.95 statt 28.30 40% ** Migros Fresh Neutro Lufterfrischer-Gel, 20x 150 g 3.80 NEU ** Soda Stream Crystal White Wassersprudler mit 2 Glaskaraffen, pro Stück 149.– **
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WEITERE LEBENSMITTEL
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 57
Kleines Melonen-Lexikon
Wissenswertes
Rund um die Melonen Lagerung
Mehr Rezepte unter Saison.ch
Süss und erfrischend Melonen sind höchst erfrischende Kürbisgewächse. Man unterscheidet zwischen Wasser- und Zuckermelonen. Wir stellen fünf Sorten vor.
Im Ganzen gekühlt, bleiben Wassermelonen mehrere Wochen frisch. Angeschnitten sollten sie innert ein bis zwei Tagen gegessen werden. Reife Zuckermelonen wie die Galia- oder die Charentais-Melone halten sich nicht so lange. Sie sollten bald nach dem Kauf verwendet werden.
Honigmelone Sie zeichnet sich durch einen honigähnlichen Geschmack und eine gelbe Schale aus. Honigmelonen sind reich an Vitamin A und gehören zu den Zuckermelonen. Regional erhältlich
Vorbereitung
Wassermelonen schneidet man der Länge nach in Schnitze. Mit einem Messer lassen sich die dunklen Kerne entfernen. Die weissen Kerne kann man mitessen. Das Entfernen der Kerne ist bei den Zuckermelonen einfacher: Man halbiert die Frucht und entfernt die Kerne mit einem Löffel.
Galia-Melone Der Geschmack dieser Zuckermelone ist süss und mild. Im Gegensatz zu anderen Sorten mit glatter bis warziger Oberfläche hat die Schale der Galia eine netzartige Struktur.
Verwendung
Bilder: Stockfood
Traditionell werden Wassermelonen gern roh und pur genossen. Sie entfalten aber auch im Zusammenspiel mit anderen Zutaten ihre Frische, etwa in Salaten mit Feta oder Ziegenkäse. Obwohl die Melone viel Wasser enthält, kann man sie auch grillieren. Püriert entstehen erfrischende Getränke oder eine Basis für Glacestängel. Zuckermelonen eignen sich ebenfalls zum Rohessen, für Salate mit salzigen Komponenten wie etwa Rohschinken. Auch Smoothies und Glaces gelingen mit ihnen gut. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch
Charentais-Melone Aus der Cantaloupe gezüchtet, wird diese eher kleine Melone (Durchmesser bis zu 15 cm) überwiegend in Frankreich angebaut. Charakteristisch sind ihr süsses orangenes Fruchtfleisch und ihr kräftiger fruchtiger Duft. In grösseren Filialen erhältlich
Futuro-Melone Wegen ihrer rauen bis warzigen Haut wird die Futuro-Melone* im Spanischen «Piel de Sapo» genannt, was wenig schmeichelhaft Krötenhaut heisst. Dennoch ist sie auf der Iberischen Halbinsel sehr beliebt. Im Geschmack ist sie etwas süsser als die Charentais-Melone. * in der Migros als M-Budget-Melone erhältlich
Wassermelone Wie alle Kürbisse ist auch die Wassermelone botanisch betrachtet eine Panzerbeere. Einige Sorten bringen Früchte mit bis zu 20 Kilogramm auf die Waage. Während bei uns die Kerne entfernt werden, knabbert man sie im arabischen Raum geröstet. In Indien mahlt man sie zu Mehl und backt damit Brot.
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Weitere drei Nächte wohnen wir im Erstklasshotel Admiral Grand T-•••• (off. Kat. *****) direkt in der ruhigen Bucht von Slano gelegen. Die 241 Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über Bad/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Minibar, Safe, TV und Telefon.
Queen of Montenegro
Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Dubrovnik, Fahrt nach Kotor und Budva. Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich-Kloten und Flug mit Croatia Airlines nach Dubrovnik. Nach der Ankunft Fahrt nach Montenegro zu der Bucht von Kotor. Der einzige Fjord des Mittelmeeres gehört seit 1979 zum Unesco Weltkultur- und Naturerbe. Die ebenfalls als Weltkulturerbe geschützte im venezianischen Stil erbaute Stadt mit ihrem farbenfrohen Markt, ihren verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen und historischen Gebäuden lädt Besucher zum Flanieren ein. Individuelle Mittagspause und Besichtigung des Marinemuseums. Anschliessend Fahrt zu unserem Hotel in Budva. 2. Tag: Budva, Ausflug Cetinje und Nationalpark Lovcen. Geführte Besichtigung durch die alte Hauptstadt Cetinje mit dem ehemaligen königlichen Palast und einem Kloster, dessen grösster Schatz die «Madonna von Philarmos» ist. Weiterfahrt zum Lovcen Nationalpark. Über Serpentinen erreichen wir die Höhe des wildromantischen Lovcen-Gebirge. Am späteren Nachmittag Altstadtspaziergang durch Budva, welches 1979 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört und im venezianischen Stil rekonstruiert wurde. 3. Tag: Budva, Panoramafahrt «Das Hinterland Montenegros». Heute entdecken wir das Hinterland Montenegros mit seinen wunderschönen grünen Bergen, Flüssen und Canyons. Via der Hauptstadt Podgorica erreichen wir den atemberaubenden Canyon des Flusses Moraca und besichtigen das im 13. Jahrhundert erbaute Kloster Moraca. Wir setzen unsere Reise fort über die malerischen Berge und gelangen zum Fluss Tara, auch bekannt als «Träne Europas», dessen Canyon der zweittiefste der Welt ist. Weiterfahrt zum Nationalpark Durmitor.
4. Tag: Budva–Dubrovnik–Slano. Rückfahrt nach Kroatien. Heute besichtigen wir Dubrovnik, «die Perle der Adria». Dubrovnik entwickelte sich im Mittelalter zu einem unabhängigen Stadtstaat und war bis zum Ende des 17. Jh. eines der grossen Handels- und Seefahrtszentren an der Mittelmeerküste. Die Unesco erklärte die von mittelalterlichen Wällen umgebene Altstadt zum Weltkulturerbe. Abends Weiterfahrt zu unserem Hotel. 5. Tag: Slano, fak. Ausflug Halbinsel Peljesac und Korčula. Die Halbinsel Peljesac ist reich an schwarzen Kiefernwäldern und mediterranen Pflanzen, Olivenhainen und Weinbergen. Degustation der lokalen Weine. Von Orebic, Stadt der Seefahrer und Weingärtner, setzen wir mit der Fähre über nach Korčula mit seiner schmucken venezianischen Kulisse. Geführte Besichtigung durch die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. 6. Tag: Slano, Ausflug Mostar. Die historische Stadt Mostar liegt im Tal des Flusses Neretva. Hier befindet sich die berühmte Brücke Stari Most, die seit jeher als Brücke zwischen Okzident und Orient und als Wahrzeichen Mostars gilt. Auf einer interessanten Stadtführung lassen wir uns verzaubern von der orientalischen Atmosphäre der Altstadt und besichtigen die Moschee und ein türkisches Haus. Individueller Aufenthalt. 7. Tag: Slano–Dubrovnik – Rückflug nach Zürich. Am Vormittag Fahrt zum Flughafen in Dubrovnik und Rückflug nach Zürich.
7 Tage inkl. Halbpension 2085.– 1875.– Reduktion Reise 3 – 100.– Daten 2015 Freitag – Donnerstag 1: 18.09.–24.09. 2: 25.09.–01.10. 3: 02.10.–08.10. Unsere Leistungen ■
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- Luxusbus – Rundreise ab/bis Dubrovnik Linienflug mit Croatia Airlines ZürichDubrovnik-Zürich in Economyklasse 1 x 23 kg Freigepäck Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafenund Sicherheitstaxen Unterkunft im guten Mittel- und Erstklasshotel, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Halbinsel Peljesac und Korcula am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Kotor, Cetinje, Budva, Dubrovnik und Mostar Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur
Nicht inbegriffen ■
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275.– Einzelzimmerzuschlag Fak. Ausflug Halbinsel 69.– Peljesac und Korčula Annullierungskosten- und Assistance 79.– Versicherung
Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch
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*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 59
Sommerbowle mit Ginger Ale
Apéritiv
Auf die Mischung kommt es an
Für 8 Personen
1 Nektarine und 1 Limette in feine Schnitze schneiden, mit 150 g Heidelbeeren, 1 Bund Pfefferminze und Eiswürfeln in eine Schüssel geben. 1,5 l Ginger Ale und 5 dl Mineralwasser dazugiessen. Sofort servieren.
Der Bundesfeiertag fällt dieses Jahr auf den Samstag. So steht einem rauschenden Fest bis zum Morgengrauen nichts im Weg. Was auf der Getränkeliste keinesfalls fehlen sollte, sind die Bittersoftdrinks der Apéritiv-Linie. Ginger Ale, Bitter Lemon und Tonic Water schmecken pur und lassen sich auch hervorragend zu fruchtigen alkoholfreien Getränken mixen. Allen voran Ginger Ale: Mit ihrem Ingweraroma und ihrer angenehmen Süsse eignet sich die würzige Limonade ausgezeichnet für eine erfrischende Sommerbowle (siehe Rezept rechts).
Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Aktion!
Pro Person ca. 1 g Eiweiss, 1 g Fett, 21 g Kohlenhyd rate, 400 kJ/90 kcal
* 20% auf alle
Apéro-Getränke inkl. Perldor vom 28. 7. bis 3. 8.
Rezept www.saison.ch
Apéritiv Ginger Ale, 50 cl Fr. –.85* statt 1.05 Die gluschtige Bowle mit Ginger Ale und frischen Früchten ist nicht nur optisch ein Genuss.
Bild: Daniel Ammann; Styling: Esther Egli
Apéritiv Bitter Lemon, 50 cl Fr. –.85* statt 1.05
Apéritiv Tonic Water, 50 cl Fr. –.85* statt 1.05
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Apéritiv-Getränke.
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ANGEBOT GILT BIS 3.8.2015, SOLANGE VORRAT
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 61
Rezepturen
Auf die Zutaten kommt es an
Die Migros will bis 2019 die Rezepturen von über 150 Lebensmitteln ändern und zum Beispiel den Zucker- und Salzgehalt verringern. Ernährungsexpertin Annina Erb sagt, was dies den Kunden bringt. Text: Michael West Bild: Christian Schnur
Annina Erb, warum ändert die Migros die Zusammensetzung von über 150 Produkten? Weil wir in der Schweiz generell zu viel Zucker, Salz und Fett essen, während es unserer Nahrung an Ballaststoffen fehlt. Das erhöht unter anderem das Risiko von Über gewicht, Diabetes und Kreislaufer krankungen. Natürlich ist ein gesun der Lebensstil ein Puzzle mit sehr vielen Teilen – auch genügend Bewe gung gehört dazu. Mit den neuen Rezepturen können wir aber zumin dest einen Puzzlestein zum Wohl befinden der Kunden beitragen.
Migros-Sortiment
Migros-Ernährungsspezialistin Annina Erb: «Die Umstellung der Lebensmittel ist mit viel Aufwand verbunden.»
Verändert die neue Zusammen setzung nicht den vertrauten Geschmack der Produkte? Die betroffenen MIndustriebe triebe versuchen, den Geschmack zu erhalten, indem sie zum Beispiel Salz durch Kräuter oder andere würzige Zutaten ersetzen. Teilweise werden die Konsumenten auch schrittweise an einen neuen Geschmack gewöhnt, indem etwa der Zuckergehalt eines Produkts nach und nach verringert wird. Die rund 150 Produkte sind ja nur ein Bruchteil des Migros Sortiments. Warum werden nicht mehr Rezepturen verändert? Vorgängig hat die Migros 1400 ihrer Lebensmittel untersucht und analysiert – in Zusammenarbeit mit Experten der Fachhochschule Wädenswil ZH. Bei vielen Produkten gab es keinen Grund, die Rezeptur zu ändern. Am Ende wurde eine Gruppe von über 150 Produkten ausgewählt, bei denen Handlungs bedarf besteht. Dazu gehören zum Beispiel bestimmte Joghurts, Suppen, Frühstückscerealien und Fertiggerichte. Allein schon die Um stellungen bei diesen Lebensmitteln ist mit viel Aufwand verbunden. Warum ist das so schwierig? Wird etwa der Fettanteil in einem Produkt reduziert, kann sich da
Schon 100 Produkte angepasst Das GenerationM-Versprechen zu den Rezepturen von über 150 Pro dukten wird zügig umgesetzt: Bereits hat die Migros bei 100 Lebensmitteln die Zusammen setzung verändert und diese Artikel in den Verkauf eingeführt. Zu den schon angepassten Pro dukten gehören die drei links abgebildeten Artikel: Actilife Crunchy Mix Plus Müesli enthält nun 25 Prozent weniger Zucker und 50 Prozent mehr Nahrungs fasern. Anna’s Best Risotto ai funghi wird mit 50 Pro zent weniger Fett hergestellt, Bio Rahmspinat 500 g mit 40 Prozent weniger Salz.
durch die Konsistenz ändern. Dann muss der Fertigungsprozess ange passt werden. Hinzu kommen Tests mit ausgewählten Kundengruppen, die den Geschmack bewerten. Bis 2019 sollen die Rezepturen angepasst sein. Wie geht es danach weiter? Die Arbeit ist dann keineswegs ab geschlossen: Die veränderten Rezep
turen dienen nun als Standard für ganze Produktegruppen. Werden in Zukunft etwa neue Suppen, Fertig gerichte oder Müesli eingeführt, so sollen auch diese Lebensmittel möglichst wenig Zucker, Salz und Fett sowie einen bestimmten Anteil an Nahrungsfasern enthalten. MM Annina Erb (29) ist Leiterin des Bereichs Ernährung und Gesundheit beim MigrosGenossenschaftsBund.
Ein Teil von
Generation M steht für das nachhaltige En gagement der Migros.
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Schifffahrt auf dem Achensee
Ihr Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag, Donnerstag 1. Oktober 2015 - Anreise Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: mit Marc Pircher und den Kastelruther Spatzen. 2. Tag, Freitag 2. Oktober 2015 - Frühschoppen & Starnacht Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Wieso unten im Tal bleiben, wenn die herrliche Bergwelt so nah ist. Per Bahn geht es hinauf in die Höhe, wo wir zu einem typischen Frühschoppen mit zünftiger Musik erwartet werden. Lehnen Sie sich zurück und freuen sich auf ein gemütliches Beisammensein umrahmt von einem grossartigen Alpenpanorama. Wer anschliessend gerne ins Tal wandern möchte, begibt sich mit unserem Wanderführer auf einem leichten und naturschönen Wanderweg hinab ins Tal. Am Abend erwartet uns im Festzelt die Stargala mit Francine Jordi, die Amigos und Saso Avsenik mit seinen Oberkrainer.
3. Tag, Samstag 3. Oktober 2015 - Bezaubernder Achensee & Gala-Abend Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe uns dann am Abend in Ellmau im geheizten Festzelt in Ellmau der Galaabend mit Hansi Hinterseer, Beatrice Egli und den Edlseer erwartet. 4. Tag, Sonntag 4. Oktober 2015 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.
Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!
Tel. 0848 00 11 66
Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendeintritte und reservierte Plätze im Festzelt für alle Konzerte der Stars ✓ Berg- u. Talfahrt mit der Bergbahn ✓ Panoramaschifffahrt auf dem Achensee
italien Typischer Frühschoppen
445.-
Leistungen - Alles schon dabei!
FRANCINE JORDI * KASTELRUTHER SPATZEN * DIE EDELSEER * MARC PIRCHER SASO AVSENIK MIT SEINEN OBERKRAINER MUSIKANTEN
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Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Diepoldsau, Luzern, Olten, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun, Wil SG, Winterthur oder Zürich
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MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 63
Frage der Woche
«Ich habe kürzlich bei Melectronics einen neuen Fernseher gekauft. Kann ich die Garantie verlängern?» Bei Melectronics kann die Garantie für elektronische Geräte von zwei auf fünf Jahre verlängert werden – ganz gleich, ob es sich um einen Fernseher, ein Notebook oder eine Küchenmaschine handelt. Die Bezeichnung der Verlängerung ist «M-Garantieverlängerung +3». Sie lässt sich für alle Geräte mit einem Preis ab 150 Franken abschliessen. Die Höhe der Prämie bemisst sich nach dem Preis des Produkts. Die Garantieverlängerung muss jedoch gleich beim Kauf des Geräts im Laden abgeschlossen werden; eine nachträgliche Verlängerung ist nicht möglich. MM Zeitreise
Rebell am Himmel
Bild: DokuMentation MGB
Der Mann auf dem Bild sieht aus wie ein verwegener Flugpionier; doch von Beruf war er Lastwagenfahrer. 1930 sollte der Chauffeur einen der rollenden Verkaufsläden lenken, mit denen die noch junge Migros die Stadt Bern erobern wollte. Doch die alteingesessenen Ladenbesitzer unternahmen alles, um die neue Konkurrenz auszubremsen: Sie brachten die Behörden dazu, die Migros-Camions zu beschlagnahmen. Aus Wut darüber ging der Chauffeur in die Luft: Vom Doppeldecker seines Bruders aus warf der Hobbypilot selber verfasste Flugblätter über der Hauptstadt ab. Darauf hiess es: «Ich bin Fritzli Gerber, Migros-Chauffeur und Flüger vo Bern.» Er protestiere dagegen, dass die Migros-Lastwagen «ins städtische Tram-Depot in Gefangenschaft geführt wurden». Die Behörden konnten dem fliegenden Migros-Mann wenig anhaben. Als sie gegen ihn ermitteln wollten, liess sich kein einziges Flugblatt als Beweisstück auftreiben. Berns Bürgerinnen und Bürger hatten sie alle eingesteckt und schützten so Fritzli Gerber. MM
Haben Sie eine Frage?
Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst
Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.
64 | MM31, 27.7.2015 | MIGROS-WELT
Anna’s Best
Salatvielfalt aus der Schale Die neuen Kreationen des vielfältigen Saladbowl-Sortiments von Anna’s Best schmecken fein und erfüllen die Ansprüche an ein ausgewogenes Zmittag. Denn nicht nur Blattsalate gehören zu den Zutaten, sondern auch eiweiss reiche Kost wie Poulet, Lachs, Kürbiskerne oder Falafelstücke aus Kichererbsen. Sehr praktisch ist die Verpackung, denn die TakeAwaySchalen («Bowls») sind mit Gabel und Serviette ausgerüstet. Zudem enthalten sie jeweils eine zur Komposition passende Sauce. So lässt sich der Salat auch bequem unter freiem Himmel geniessen. Wer anschliessend noch einen Spaziergang macht, lüftet den Kopf und kurbelt die Verdauung an. Danach ist man angenehm satt und wieder frisch fürs Büro oder die Französischstunde.
Eisberg, Lattich, dazu Schweizer Poulet, Edamame und Ananas an Sweet Chili Dressing.
Ein Stück dunkles Brot zu den Salaten macht die Mahlzeit vollwertig. Der Apfel zum Dessert liefert gleich noch zusätzliche Vitamine.
Alles biologisch: grüner Kopfsalat, Rüebli, dazu Kürbiskerne, Radieschen und French Dressing. Bio Anna’s Best Vegi Saladbowl Garden, 195 g Fr. 5.20
Bild: Daniel Aeschlimann; Styling: Mirjam Käser
Anna’s Best Saladbowl Chicken, 260 g Fr. 6.50
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 65
Roter gekrauster Endivien, Eisberg, Falafelstücke, Gurken und Rosinen, dazu Yogu Dressing: Anna’s Best Vegi Saladbowl Falafel, 235 g Fr. 5.20
Bio Anna’s Best Vegi Saladbowl Garden, 195 g Fr. 5.20
20 x CumulusPunkte
Anna’s Best Vegi Saladbowl Falafel, 235 g Fr. 5.20
auf alle Saladbowls von Anna’s Best vom 28. 7. bis 10. 8.
Vocabulaire
Anna’s Best Vegi Saladbowl Pasta, 230 g Fr. 4.90
la laitue pommée - der Kopfsalat le concombre - die Gurke le saumon - der Lachs délicieux - köstlich le raisin sec - die Rosin e avoir faim - hungrig sei n dehors - draussen faire une pause - Pause se promener - spazieren machen la laitue iceberg - der Ei sbergsalat la digestion - die Verdau ung Anna’s Best Saladbowl Nordic mit Lachs, 210 g Fr. 5.90
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Die Migros-Genossenschaft Ostschweiz erstreckt sich von Schaffhausen über den Thurgau und St. Gallen bis nach Graubünden. Fotorätsel
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«Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, in jeder Region eine grosse Vielfalt an Produkten anzubieten, die in der Region her gestellt werden und auch nur in der Region erhältlich sind. Dank jahrzehntelangem Engagement umfasst das MigrosSortiment heute rund 8000 regionale Produkte.
Das Klettern ist des Kaufmanns Lust: Lokalmatadorin Sabrina Ruh und ihr Migros-Kollege Stefan Zurkirchen amüsieren sich im Seilpark am Rheinfall.
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 67
Schauen Sie den MigrosMitarbeitenden beim Räuchern und Pressen zu. Ausderregion.ch
Aus der Region. Für die Region.
Möckli und mehr
Migros-Mitarbeitende stellen sich gegenseitig ihre Region vor. Sabrina Ruh und Stefan Zurkirchen treffen sich zum Klettern und beim Rauchfleischproduzenten. Text: Claudia Schmidt
Bilder: Anne Gabriel Jürgens, Marvin Zilm
W
er es bequem mag, lässt sich mit dem Boot zur Mittelinsel des Rheinfalls chauffieren. Die Migros-Mitarbeiterin Sabrina Ruh hat sich für den Besuch ihres Arbeitskollegen Stefan Zurkirchen aus Luzern aber etwas Anspruchsvolleres ausgesucht: den Klettergarten Neuhausen mit dem Rheinfall als Kulisse. Im Rahmen gegenseitiger Besuche erhalten MigrosMitarbeitende einen Einblick in andere Regionen und erfahren Neues über deren Produkte und Produzenten. So lernen sie auch die Vielfalt des Labels «Aus der Region. Für die Region.» in den neun Migros-Genossenschaften kennen. Zunächst aber geniesst das sportliche Duo den Panoramaparcours mit seiner spektakulären Aussicht auf den tosenden Rheinfall. Als Belohnung für die körperliche Anstrengung und den Nervenkitzel gibt es anschliessend das Wyländer Zvieriplättli mit drei Rauchfleischsorten – ein willkommener Snack und die perfekte Überleitung zum zweiten Teil des Tagesprogramms.
Illustration: Noël Fischer
Sabrina Ruh ist Fachleiterin Molkerei in der
Migros Frauenfeld. Sie lebt in Schaffhausen
und liebt sportliche Herausforderungen. Kein Wunder, dass sie ihren Migros Kollegen Stefan Zurkirchen in den Kletterpark Neuhausen entführt.
Vom Räuchern und Pressen
Sabrina Ruh und Stefan Zurkirchen fahren nach Marthalen ZH, um die Räucherei von Roman Schmid zu besichtigen. Seit Anfang Jahr produziert der Metzgermeister und Fleischtechnologe dort feinste Rauchfleischmöckli, Rauchspeck und Rauchschinken. Interessant für die «Praktikanten» aus der Migros-Welt: Für das Räuchern wird noch richtig angefeuert – so wie man es seit Jahrhunderten macht. Und wie der Speck danach gepresst wird, damit er seine charakteristische Form erhält, sehen sie auch zum ersten Mal. Für den Luzerner Zurkirchen steht fest: «Die Region Ostschweiz hat wirklich tolle Spezialitäten zu bieten. Und damit meine ich nicht nur den Rheinfall.»
Stefan Zurkirchen ist Fachleiter Früchte und Gemüse in der Migros Zugerland. Heute besucht er die Region Ostschweiz.
Wyländer Rauchfleischspezialitäten
Jahrelang hatte Roman Schmid in der Fleischindustrie gearbeitet. Mit der Übernahme der Rubli Marthalen AG im Januar erfüllte er sich einen Traum. Schmids Wyländer Rauchfleischspe zialitäten sind bei den Ostschweizer MigrosKunden sehr beliebt.
* S O L S M U Ä L I B U J R H I E I S N E L HO ER REGION
PREISE ÜBER 180’000
Sofortpreise
2.30
Schweinsbratwurst «Aus der Region.», 120 g
4.40
Aare Schüblig «Aus der Region.», 2 x 120 g
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* Jubiläums-Lose der Genossenschaft Migros Aare (Kt. AG, BE, SO) gibt’s vom 21. Juli bis 3. August für jeden Einkauf ab CHF 20.– im Migros-Supermarkt, im Migros Restaurant und im Migros Take Away schon ab CHF 10.– Einkaufswert. Gratisteilnahme, weitere Infos und Teilnahmebedingungen auf adr-jubi.ch
3.50
Seeländerli «Aus der Region.», 2 x 60 g
44.80 80
Bernerli «Aus der Region.», 2 x 100 g
* Erhältlich vom 28.7. bis 31.7.2015 in den Migros Restaurants der Genossenschaft Migros Aare. ANGEBOTE GELTEN VOM 28.7. BIS 3.8.2015 , SOLANGE VORRAT.
5.40
Cervelas «Aus der Region.», 5 x 100 g
14.80
Pouletschenkel mit Berner Pommes frites, Grill-Tomate und gebrannter Crème* «Aus der Region.»
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 69
Produkt der Woche
«Brönnti Creme» – Aus der Region. Für die Region ist eine der beliebtesten Cremes und ideal für ein 1. -AugustDessert. Vor dem Servieren etwas Rahm steif schlagen, unter die Creme ziehen und mit Mandelsplittern dekorieren. Die AdR-Brönnti-Creme aus der regionalen Molkerei Lanz in Obergerlafingen gibt es auch im 160g-GrammBecher für den kleinen «Gluscht». 500g kosten Fr. 2.20.
Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Aare
Famigros
Ein Fest für Familien Hochstimmung auf dem Berner Hausberg: Die Migros Aare lädt Famigros-Mitglieder zum grossen Familienfest auf dem Gurten ein. Text: Sarah Baur
E
in Ausflug auf den «Güsche» ist an sich schon ein Highlight. Spielplatz, Kleineisenbahn und Kids Cars bieten jede Menge kinderfreundlichen Freizeitspass. Doch am Wochenende vom 12. und 13. September verwandelt Famigros den Park im Grünen in eine bunte Überraschungstüte. Dann nämlich wird der Berner Hausberg zum Familientreffpunkt: Insgesamt 2000 Gewinnerfamilien werden an einem der beiden Tage auf dem Gurten ein einzigartiges Programm für Gross und Klein erleben. Herumtoben statt stillsitzen
Einer der Höhepunkte am Familienfest: Das Berner Erfolgsduo Lo & Leduc.
Konzerte von Ueli Schmezer und Lo & Leduc, Tanz- und Clownshows, Unterhaltung mit den Lilibiggs – bei diesem Familienfest muss niemand brav stillsitzen. Alle dürfen mitsingen, tanzen und lachen. Ausserdem warten unzählige spielerische Aktivitäten auf die Kinder. Ponyreiten, Kinderschwingen oder einfach die Aussicht geniessen. Die Tickets fürs grosse Familienfest auf dem Gurten werden exklusiv unter den Famigros- Mitgliedern verlost. Bis 9. August kann man das Teilnahmeformular auf famigros.ch/gurten ausfüllen. Eltern und werdende Eltern, die dem Familienclub der Migros noch nicht beigetretensind, können dies auf famigros.ch tun. MM
Klubschulangebot
Bilder bearbeiten wie ein Profi Neu: Bildbearbeitung mit GIMP – ECDL: Mit der kosten-
losen Bildbearbeitungssoftware GIMP kommen Sie auch ohne teure Lizenzen zu hochkarätigen Bildern. Steigern Sie den Wert Ihrer Aufnahmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Anwenderfehler vermeiden und Bilder mit dem leistungsstarken Programm rasch und gekonnt aufbereiten. 16 Lektionen kosten 520 Franken. Weitere Infos auf www.klubschule.ch und unter Tel. 0844 844 900
70 | MM31, 27.7.2015 | MIGROS-WELT
Lehrabschluss
«Migrosianer»
Sie haben alles gegeben und sind jetzt voll dabei: 198 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger aus der Migros Aare feierten am 3. Juli auf dem Gurten ihren Abschluss unter dem Motto «100 Prozent Migrosianer». Text: Andrea Bauer
100 Prozent dabei: Fast 200 Lernende haben ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen.
Bild: Diana Weber
MIGROS-WELT | MM31, 27.7.2015 | 71
Rangliste
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eto Sopranetti, Leiter Supermarkt und Gastronomie der Migros Aare, gratulierte dem erfolgreichen Nachwuchs und bedankte sich auch bei den Berufsbildenden, beim Kader, bei den Co-Trainern und Mitarbeitenden für ihren «100-prozentigen Einsatz», der das nötige motivierende Umfeld für die jungen Menschen geschaffen habe.
Sehr erfreut zeigte er sich auch über die Erfolgsquote von 98 Prozent: Das sei ein sensationelles Ergebnis, das alle stolz machte. Rund 400 Gäste aus dem gesamten Wirtschaftsgebiet der Migros Aare feierten gemeinsam mit den erfolgreichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern. Rapper Nikola Danguzov, der selber seinen Abschluss bei
Melectronics Brügg feiern konnte, zeigte dabei sein musikalisches Können und heizte die ohnehin schon heisse Stimmung (vor allem auch der hohen Temperaturen wegen) zusätzlich an. Als Geschenk bekam der Migros-Nachwuchs einen sogenannten «Hipster-Bag», ein cooles Baumwollsäckli, natürlich mit dem exklusiven «100 Prozent Migrosianer»-Aufdruck. MM
Die besten Abschlüsse Zehn Lernende haben sich in den eidgenössischen Rängen platziert:
Mit der Note 5,7 und damit als Jahrgangsbeste der Migros Aare: Mirjam Pfister, Detailhandelsfachfrau Nahrungs- und Genussmittel, Migros Zofingen Mit der Note 5,6: Karin Nydegger, Detailhandelsfachfrau Nahrungs- und Genussmittel, Migros Schwarzenburg Raphael Flückiger, Detailhandelsfachmann Consumer Electronics, Melectronics Marktgasse Oliver Frey, Detailhandelsfachmann Nahrungs- und Genussmittel, Migros Stein Mit der Note 5,5: Anne-Laure Birbaum, Detailhandelsfachfrau Nahrungs- und Genussmittel, Migros Köniz Mit der Note 5,4: Nadja Michel, Detailhandelsfachfrau Consumer Electronics, Melectronics Oberland Valeria Frei, Detailhandelsassistentin Nahrungs- und Genussmittel, Migros Fislisbach Mit der Note 5,3: Dimitri Gass, Detailhandelsfachmann Consumer Electronics, Melectronics Langendorf Nadja Pfäffli, Strassentransportfachfrau, Betriebszentrale Schönbühl Prisca Lerch, Polydesignerin 3D, Betriebszentrale Schönbühl
HIMMLISCHES FEUERWERK.
19.–
29.90
29.90
9.90
Vulkan im 3er-Set Grösse 5
Vulkan im 2er-Set Grösse 7
25.–
Top-Super-Mix
29.90
Starlight Raketen-Sortiment 19-teilig
Erhältlich nur in grösseren Migros-Filialen mit Feuerwerksverkauf der Genossenschaft Migros Aare. Feuerwerk-Verkauf: Bad Zurzach, Bahnhof Bern, Balsthal, Bethlehem, Brugg, Centre-Brügg, Buchs, Burgdorf, Derendingen, Gäupark, Grenchen SO, Gümligen, Herzogenbuchsee, Hinterkappelen, Hünibach, Interlaken, Köniz, Konolfingen, Langendorf Langnau, Lyssbachpark, Meiringen, Möhlin, Oensingen, Olten-Sälipark, Ostermundigen, Rheinfelden, Schwarzenburg, Shoppyland, Spiez, Tanne Münchenbuchsee, Westside, Wilderswil, Worb, Würenlos, Zähringer, Zofingen, Zweisimmen. Zusätzlicher Sonntagsverkauf bis und mit 1.8.2015: Bahnhof Bern, Würenlos. ANGEBOTE GELTEN NUR SOLANGE VORRAT
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Schweinshalssteak gewürzt Schweiz, per 100 g
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Während meiner Kurwochen habe ich 5 Kilo abgenommen! Doris Rech: «Meine Erwartungen waren: Eine Gewichtsreduktion von ca. 2–3 kg, keine Rückenschmerzen mehr. Die schlussendlich erreichten Erfolge nach nur zwei Wochen Kur: Mein Gewicht konnte ich sogar um 5 kg reduzieren und die Rücken-
schmerzen gehören nun derVergangenheit an. Dies bedeutet eine ganz neue Lebensqualität für mich. Endlich Kleider zwei Größen kleiner einkaufen zu können ist eine richtige Genugtuung für mich! Ich fühlte mich im Seeblick sehr wohl. Es war wie eine grosse Familie, die für einander da ist. Vom ganzen SeeblickTeam bekam ich unglaublich viel Unterstützung. Ich finde das ganze Konzept des EPD®-Ernährungsprogramms wirklich gut, deshalb werde ich zu Hause weitermachen.
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MM 07/2015
«Vitale Sommerwochen am Bodensee»
Leben MM31
Familienumfrage Können Sie Ihr Kind an den Arbeitsplatz mitnehmen? Ausgeschlossen! (57%) In Ausnahmefällen, ja. (19%) Nein, aber ich kann Home-Office machen. (16%)
In Zusammenarbeit mit
Ja, denn wir haben eine Krippe am Arbeitsplatz. (8%)
Knigge reloaded
Rechnen Sie in Ihrer Partnerschaft separat ab?
«Sind getrennte Kassen in der Partnerschaft ein Affront?» Richtig oder falsch?
Kochen mit Deckel spart Energie und Zeit.
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Richtig! Liegt ein
Deckel auf dem Kochtopf, reduziert sich die Kochzeit, und man spart bis zu 70 Prozent Energie. Der Deckel verhindert, dass sich der Wasserdampf in der Umgebung verteilt. So bleibt Wärmeenergie im Topf.
Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer
Auch das Anheben
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
«Lassen Sie mich das wie folgt beantworten: Ja. Und ich sage das, wohl wissend, dass getrennte Kassen in der Schweiz die Norm sind. Während es mit unserem medial forcierten Ideal von wahrer Romantik nur schwer vereinbar ist, dass ein Paar kein gemeinsames Schlafzimmer hat, ist es offenbar für viele Paare kein Problem, kein gemeinsames Konto zu besitzen. Obschon getrennte Kassen in einer langjährigen Partnerschaft, das muss mal klar gesagt werden, unakzeptabel und kleinkariert sind. Vertrauen ist hier das Entscheidende. Vertrauen ist neben Humor die einzige dauerhafte Grundlage menschlicher Beziehungen. Und wenn man sich vertraut, wird das Leben als Paar durch gemeinsame Finanzen sehr viel einfacher. Wenn man sich nicht vertraut, sollte man natürlich von gemeinsamen Konten absehen – aber vor allem keine Beziehung führen. So einfach ist das. »
des Deckels, um in den Topf zu schauen, lässt Wasserdampf entweichen. Es sollte daher auf ein Minimum reduziert werden. Am besten wählt man einen Glasdeckel, um den Inhalt im Blick zu behalten. Darum gilt: Beim
Kochen den Deckel auf den Topf setzen und nicht unnötig abnehmen.
In Zusammenarbeit mit Pusch – Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz www.pusch.ch
76 | MM31, 27.7.2015 | LEBEN
Reisen
Erholsam anders
Klaipeda
Kurische Nehrung
Zara statt Zar, H&M statt KGB: Das Baltikum hat sich in den letzten 20 Jahren diskret aus der Umklammerung durch Russland befreit. Und touristisch gesehen einiges zu bieten: Litauen zum Beispiel lockt mit endlosen Sandstränden, uralten Waldlandschaften – und einer selbstbewussten Hauptstadt. Text: Hans Schneeberger
W
er hat eigentlich die Mär ver zapft, das Baltikum liege am nordöstlichen Rand Europas? Für die Esten ist die Ostsee das «Westmeer», und das offizielle geografische Zentrum Europas liegt wenige Kilometer aus serhalb von Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Es ist denn auch genau dieses Selbstver ständnis, in der Mitte Europas, in der Mitte des Lebens zu stehen, das Litauen so sympa thisch macht. Ein knappes Vierteljahr hundert nach der Selbständigkeit ist nichts mehr zu spüren von russlandbestimmter Isolation. Die junge Generation hat die Geschicke des Landes übernommen. Shoppen
statt Schlange stehen, Selfie schiessen statt Rabattmarken sammeln. Der Anteil an Men schen, die sich fliessend auf Englisch verstän digen können, ist überraschend hoch. Gewisse Entwicklungen in Europa beobachten Litauer kritisch: «Nicht wenige, besonders nicht mehr ganz junge Litauer, sorgen sich um den Verlust der eigenen Kultur und Lebensart und tun sich mit der westlichen Liberalität noch etwas schwer», sagt Markus Roduner (48). Der Schweizer lebt seit 20 Jah ren in Litauen. Geboren in Rheinfelden AG, hat er Slawische Sprachen studiert und über setzt heute litauische Bücher ins Deutsche. Er organisiert jedes Jahr die Europäischen
Literaturtage in verschiedenen litauischen Städten. Er ist Vater von drei Kindern und hat sich längst im Baltikum eingelebt: «In Litauen ist das Lebenstempo viel weniger hektisch. Und die Lebenshaltungskosten sind deutlich tiefer, was einem freischaffenden Übersetzer wie mir natürlich entgegenkommt.» Mütterchen Russland in Griffnähe
Natürlich lässt auch die jüngste politische Entwicklung die Litauer nicht kalt. Putins Offensive in der Ukraine und auf der Krim wird mit Sorge beobachtet. Der Anteil russischstämmiger Menschen ist aber im DreiMillionenStaat Litauen mit nur 6 Pro
LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 77
Litauen
Litauen 25 km
Kaunas
Vilnius
2
1 Die Kurische Nehrung,
Bilder: Thomas Stankiewicz/LOOK-foto, Getty Images, Hans Schneeberger
ein 100 Kilometer langer Landstreifen, begeistert mit herrlichen, endlosen Stränden. 2 Litauens Hauptstadt Vilnius: Eine moderne Stadt mit viel Platz zum Flanieren und Träumen. 3 Der Hügel der Kreuze: Seit Jahrhunderten stecken hier Pilger mitgebrachte Kreuze in 1 den Boden.
zent viel tiefer als in Estland (25 Prozent) oder Lettland (34 Prozent). Markus Roduner: «Die Sympathien für Putin hängen meiner Erfahrung nach öfter mit der Prägung durch die sowjetische Zeit zusammen.» Wer Litauen besucht, hat die Wahl zwischen prächtigen, uralten Waldland schaften im Zentrum des Landes, wunder schönen Seen und dem modernen Stadtleben von Vilnius. Mit dem Auto erreicht man in gut vier Stunden von Vilnius die Kurische Nehrung. Diese rund 100 Kilometer lange Halbinsel ist zwischen wenigen Hundert Metern und einigen Kilometern breit und zweigeteilt. Die südliche Hälfte
gehört zur russischen Exklave Kaliningrad, der nördliche Teil zu Litauen. Ferienziel für Sommerfrischler
Die Nehrung ist geprägt durch lange Sand strände, Kiefernwälder, riesige Wanderdünen und einige gut gepflegte Ortschaften. Die Halbinsel steht unter Schutz, die Unesco hat sie 2001 zum Weltnaturerbe erklärt. Sie bietet Raum für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen oder Velotouren und ist gerade für Menschen, welche die Hitze Südeuropas nicht lieben, eine gute Alternative. Hitze bläschen kriegt hier im Sommer sicher nie mand. Der Südwesten Litauens war früher
3
das östliche Ende des Deutschen Reichs. Damals, als Deutschland noch «von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt» ging und Deutschland «über alles in der Welt» stand. Schon zu diesen Zeiten war die Kurische Nehrung beliebtes Ferienziel für Sommerfrischler. Der Schriftsteller Thomas Mann besass im kleinen Seeort Nida ein wun derschönes Haus über dem Meer, inmitten von alten Kiefern. Es kann besichtigt werden. Nida bietet sich als Ausgangspunkt für NehrungEntdecker an. Gerade mal gut 1000 Einwohner gross, hat es gute Mittel klassehotels, bietet Möglichkeiten von Schiff fahrten über das Haff, einen herrlichen Blick
78 | MM31, 27.7.2015 | LEBEN
2
1 Mit 70 Metern eine der höchsten Wanderdünen Europas. 2 Der
1
Schweizer Übersetzer Markus Roduner ist seit 20 Jahren in
Litauen zu Hause. 3 Auch Thomas Mann liess sich von der Nehrung inspirieren – sein Haus steht noch immer und ist zu besichtigen.
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LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 79
3
Bilder: Monika Pozerskyte, Mauritius Images, Keystone
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auf die «grosse Düne», eine der höchsten Wanderdünen Europas, oder eben kilometerlange, in den Nebensaisons praktisch menschenleere Sandstrände. Klaipeda, das frühere Memel, liegt am nördlichen Ende der Kurischen Nehrung auf der Festlandseite. Bis 1920 die nörd lichste Stadt Deutschlands, ist sie heute eine geschäftige Hafen stadt mit vielen restaurierten Fachwerkhäusern, einer Bap tistenkirche und einem Denkmal des berühmten deutschen Volks lieds «Ännchen von Tharau». Das Strassennetz in Litauen ist gut ausgebaut; Abstecher von Vilnius an die Memel oder zum Hügel der Kreuze, einem Wallfahrtsort, auf dem Pilger Tausende von Kreuzen hinter
lassen haben, schafft man prob lemlos in einem Tag. Etwas mehr Zeit muss man für Kaunas reser vieren, die moderne Handels und Wirtschaftsmetropole, die sich gern als «heimliche Hauptstadt» Litauens verkauft. Sie bietet eine wunderschöne Altstadt und eine sehenswerte zaristische Festung, die sowohl den Nazis im Zweiten Weltkrieg als auch Stalins Folterern als Gefängnis diente. Barocke Schönheit
In Vilnius bietet das 22stöckige Hotel Radisson Blu am Rande der Altstadt einen herausragenden Blick auf die barocken Schönhei ten der 560 000PersonenStadt: auf den Burgberg, die träge dahin fliessende Neris und die vielfälti gen Sportanlagen für die Jugend
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lichen, auf denen bei Schönwetter Hochbetrieb herrscht. In Vilnius drängt im Frühling alles auf die Strasse. Die Saison ist kurz, in der man in Strassen cafés oder Gartenanlagen ab hängen kann. Zudem hat sich die Stadt auch einen Namen als Partymetropole für junge engli sche Studenten und für skandina vische Kampftrinker gemacht. Ballermannsche Eskapaden wer den nicht geduldet. Da Litauen als einziger der drei baltischen Staa ten katholisch ist, trifft man auch des Öftern auf Pilger aus Polen. Die Musts der Stadt teilt man sich in Frühling und Herbst mit Tausenden anderer Touristen. Das Gotische Ensemble zum Beispiel, ein wunderschönes Duo zweier Kirchen: der Annakirche,
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LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 81
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Mietwagenrundreise «Highlights des Baltikums» 1
1 In den grosszügigen Parkanlagen von Litauens Hauptstadt treffen sich Pensionierte zu Blitzschach-
Partien. 2 Das Gotische Ensemble, zwei Barockkirchen aus Ziegel und ein Must für Vilnius-Besucher. Tipps
Litauen, ein Fest für alle Sinne Was Markus Roduner an Litauen liebt: Essen: Im Sommer die feinsäuerliche, kalte Randensuppe mit Kefir, Šaltarščiai genannt. Sehen: Das explodie-
rende Grün im Frühling und der Blick auf die Dächer von Vilnius von einem Hügel aus.
Bilder: Hans Schneeberger (2)
2
die aus 39 verschiedenen Ziegelarten erbaut wurde, und der dagegen fast schwerfällig wirkenden Bernhardinerkirche. Auch Museumsmuffel sollten sich auf keinen Fall das Museum für die Opfer des Völkermords im ehemaligen KGB-Haus am Gediminas-Prospekt entgehen lassen. Es gewährt einen offenbarenden Einblick in die litauische Seele: den Stolz auf den Widerstand gegen Nazis und Sowjets, den Hass auf das Terrornetzwerk des KGB und die Wut auf die Deportationen und Umsiedlungen von Zehntausenden von Menschen nach Sibirien. Wieder draussen auf dem prächtigen Gediminas-Prospekt, kommt einem die entspannte
Atmosphäre fast unwirklich vor. Aber sie ist Realität. Die Sowjetunion ist nur noch ein trüber Schimmer in der Vergangenheit. Heute dominieren Zara statt Zar und H&M statt KGB. Nur die immer noch durchaus deftige litauische Küche hat überlebt. Auch Double Whopper und Kentucky Fried Chicken konnten den Borschtsch, die russische Randensuppe, Schweinebraten oder schwere Sauerteigbrote nicht verdrängen. Wer in Litauen fasten will, ist definitiv am falschen Ort. Kalorienzählen ist erst zu Hause wieder angesagt. MM
Lesen: Die ergreifende Geschichte der ostpreussischen Kinder in «Mein Name ist Marytė» von Alvydas Šlepikas.
Die Recherche dieser Reise wurde unterstützt von Travelhouse/Falcontravel, www.travelhouse.ch
gewirr der Zugvögel im Memeldelta.
Spüren: Den rauschen-
den Wind in den Haaren bei einem Spaziergang an der Ostsee. Riechen: Die Diesel-
wolken, die am Morgen von der Hafenanlage in Klaipeda herüberwehen. Hören: Das Stimmen-
Erleben Sie auf dieser individuellen Mietwagenrundreise die quirligen Hauptstädte des Baltikums und die Schönheit der Kurischen Nehrung. 8 Tage/ 7 Nächte ab Vilnius bis Tallinn ab CHF 337 pro Person 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels inkl. Frühstück.
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LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 83
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Tipps
Regenwasser sammeln • Das günstigste Giesswasser liefert nach wie vor Petrus – und das frei Haus. Die gängigste Auffangmethode ist ein Fallrohr mit Klappe, welches das Wasser vom Dach in die Regentonne leitet. • Ein stabiler Deckel hält Verdunstung sowie Mückenansiedlung in Grenzen und sichert die Tonne vor spielenden Kindern. • Ein an der Tonne montierter Wasserhahn erleichtert das Befüllen der Giesskannen.
Bild: Getty Images
• Die grössere Variante der herkömmlichen Tonne ist ein Regenwasser tank, beispielsweise aus Polyethylen. Er wird entweder frei aufgestellt oder an einer gut zugängigen Stelle im Boden versenkt. Im zweiten Fall kommt eine Pumpe zum Zug. • Tonne wie Tank ein Mal pro Jahr ganz leeren und mit einer Bürste reinigen.
Giessen Sie lieber ein bis zwei Mal pro Woche richtig als täglich und nur oberflächlich. Garten
Clever giessen Pflanzen brauchen Wasser, jetzt im Sommer sowieso. Wie oft Sie zur Giesskanne oder zum Schlauch greifen müssen, können Sie mit ein paar einfachen Tricks beeinflussen. Text: Almut Berger
W
er in der prallen Mittagshitze giesst, darf sich nicht wundern, wenn ein Grossteil des Wassers wirkungslos in der Luft verpufft. Ob es schlauer ist, morgens oder abends loszulegen, darüber scheiden sich jedoch die Geister. Für den Morgen spricht, dass Blätter und Blüten untertags abtrocknen, was die Entstehung von Pilzkrankheiten minimiert. Und: Die Schnecken hatten nicht die ganze Nacht Zeit, den Wasserfilm für ihre (Fress-)Attacken zu nutzen. Für den Abend wiederum, dass die Pflanzen das Wasser während der kühlen Nacht besser aufnehmen.
So oder so: Giessen Sie lieber ein bis zwei Mal pro Woche gründlich als täglich und nur oberflächlich. Ausnahme von der Regel sind junge Setzlinge oder Ansaaten, deren Wurzeln noch nicht tief reichen. Dabei wird das Giesswasser mit einer weichen Brause direkt im Wurzelbereich auf den Boden gegeben. Das spart Wasser, erschwert Unkraut und Schnecken das Leben und vermeidet ein Verschlämmen. Die oft gehörte Meinung, dass auf den Pflanzen verbleibende Tropfen einem Brennglas gleich Blätter verbrennen könnten, ist unterdessen wissenschaftlich widerlegt. Ein Mal hacken spart zwei Mal gies-
sen, diese Gärtnerweisheit hingegen «verhebt»: Ein feinkrümeliger Boden kann das Wasser tatsächlich besser halten. Eine fünf Zentimeter dicke Mulchdecke aus Rasenschnitt, Stroh, Laub, Chinaschilf, Hanffasern oder Kies verringert die Verdunstung gleich noch einmal. Die meisten Pflanzen bevorzugen Regenwasser, da dieses weniger kalkhaltig als das aus der Leitung ist. (Zu) kaltes Giesswasser? Befüllen Sie Ihre Kanne nach dem Giessen erneut und parkieren Sie sie in der Sonne. Zwei kleine Kannen lassen sich übrigens besser schleppen als eine einzelne grosse – Ihr Rücken dankt es Ihnen! MM
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LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 85
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K Nicht ohne ihr Weggli
Die Schweiz als Goldgrube für ausländische Investoren 150% SMI in Dollar
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50% 0 –50% 2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Seit 2002 hat der Swiss Market Index 40 Prozent zugelegt. Ein ausländischer Investor, der in Dollar rechnet, hat dank des starken Frankens jedoch 150 Prozent verdient – und dies ohne die ausgeschütteten Dividenden.
Migros-Bank-Ratgeber
Der Frankenschock hat auch die Anleger getroffen. Lohnt es sich überhaupt, in andere Währungen zu investieren? Der Franken ist die härteste Währung der Welt. Für Schweizer Anleger ist das ein Problem. Umgekehrt ist unser Aktienmarkt für alle ausländischen Investoren eine wahre Goldgrube. Sie profitieren nämlich doppelt: vom Währungsgewinn und den steigenden Aktienkursen.
Albert Steck ist verantwortlich für Marktund Produktanalyse bei der Migros Bank.
So konnte ein Amerikaner mit Nestlé-Aktien richtig reich werden. Anfang 2002 bezahlte er pro Aktie 21 Dollar (35 Franken zum Kurs von –.60 $/Fr.). Bis heute ist der Wert auf 74 Dollar gestiegen (69 Franken zum Kurs von 1.07 $/Fr.). Und zusätzlich hat er noch Dividenden von insgesamt 20 Dollar eingestrichen. Seine Investition hat sich somit mehr als vervierfacht. In der Grafik sehen Sie am Beispiel der Schweizer Börse, wie sich ein Kursanstieg von 40 Prozent auf
Frankenbasis zu einem Gewinn von 150 Prozent in Dollar verwandelt hat – dank des zusätzlichen Profits aufgrund der Frankenaufwertung. Bei diesen Traumrenditen erstaunt es auch nicht, dass die Sparer weltweit Schlange stehen, um in Frankenanlagen zu investieren. Genau spiegelbildlich ist die Situation für den Schweizer Anleger, der im Ausland investiert: Regelmässig hat der Währungsverlust einen Teil des Börsengewinns wieder aufgezehrt. Sicherheitsorientierte Anleger sollten dieses Wechselkursrisiko deshalb vermeiden, indem sie primär auf dem Heimmarkt investieren. Doch falls der Franken auch künftig zu den stärksten Währungen gehören wird: Sollte man dann nicht gänzlich auf Investitionen im Aus-
land verzichten? Was gegen eine solche Strategie spricht, ist das Klumpenrisiko: Der Schweizer Aktienmarkt ist stark abhängig von seinen drei Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche. Gemeinsam kommen sie im Swiss Market Index auf einen hohen Anteil von 60 Prozent. Mit einer dosierten Beimischung von ausländischen Aktien können Sie Ihr Portfolio somit besser diversifizieren. Tipps und Beispiele dazu finden Sie im Internet unter Blog.migrosbank.ch. Fazit: Nicht nur die Schweizer Exporteure und die Tourismusbranche hoffen auf eine Abwertung des Frankens. Auch die privaten Anleger und die Pensionskassen kämpfen mit den Herausforderungen der starken Heimwährung. MM Aktuell auf Blog.migrosbank.ch: Der starke Franken als Bremsklotz für Anleger.
Kennen Sie das? Die Wohnung ein Saustall, die Kinder auf dem Kriegspfad, Sie sind unendlich müde und müssen auch noch einkaufen gehen, da der Kühlschrank leer ist. Im Supermarkt will die Vierjährige, die Sie mitnehmen, natürlich sofort ein Brötli. Bekommt sie es nicht, verhungert sie. Und alle werden es hören.
Wie würden Sie entscheiden? Ich fackelte nicht lange – Eva hatte ihr Weggli und war zum ersten Mal an diesem Tag zufrieden. An der Kasse kam die Frage: «War es nur ein Semmeli?» – «Ja, ich bin aus dem Alter heraus, wo man im Supermarkt essen muss.» Statt eines Schmunzelns kam Tadel: «Ich finde, dass man im Supermarkt überhaupt nicht essen sollte – egal, wie alt man ist.» Trotzdem: Alles richtig gemacht. Wir Eltern haben nur einen begrenzten Energievorrat. Und deswegen sind wir gut beraten, wenn wir nicht in jede Schlacht reiten.
Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin
und zweifache Mutter.
86 | MM31, 27.7.2015 | LEBEN
Kinder
Leuchten für die Liebe Um ein Männchen anzulocken, leuchtet das weibliche Glühwürmchen mit dem Füdli, was das Zeug hält. Und dies auf so raffinierte Art und Weise, dass Forscher probieren, auf die gleiche Weise Lampen zu bauen. Text: Andrea Fischer Schulthess
Illustration: bunterhund.ch
Feinde
Glühwürmchen haben nicht sehr viele Feinde, weil sie für viele Tiere ungeniessbar oder sogar giftig sind. Ein Problem ist aber die Lichtverschmutzung durch den Men schen. Glühwurm männchen gehen nämlich an dunkle Orte. Darum finden sie die Weibchen nicht, die zum Beispiel in der Nähe einer Strassenlaterne auf sie warten.
Wenn es dunkel wird, zeigen die Weibchen den Männchen mit ihrem Licht, wo sie sind. Aber nur im Sommer.
Es gehört zu einer Sommernacht wie der Sternenhimmel: das
Glühwürmchen. Dabei ist es eigent lich gar kein Würmchen, sondern ein Käfer. Wenn du an einem Sommer abend grüne Leuchtpunkte im Wald oder auf einer Wiese siehst, sind das meistens Weibchen des sogenannten Grossen Glühwürmchens. Männchen dieser Art können nicht leuchten.
Aber dafür können sie fliegen und sich so ein Weibchen suchen. Dieses hat ganz besondere Laternen, mit denen es den Männchen zeigt, wo es sitzt. Es macht sein Licht nämlich gleich selbst. Dabei reagieren be stimmte Bestandteile in seinen Kör perzellen mit Sauerstoff, und so entsteht Energie in Form von Licht – der Käfer fängt an zu leuchten. Das
passiert nur nachts im Sommer. Man nennt dieses Glimmen Bio Luminiszenz. Forscher versuchen, es nachzumachen und damit Lampen zu bauen. Wenn Ihr in der Schweiz mal ein fliegendes grünes Pünktchen seht, dann ist es ein sogenanntes Kleines Glühwürmchen. Bei dieser Art können die Männchen nämlich gleichzeitig fliegen und leuchten. MM
LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 87
Oh nein! Von Chemie habe ich noch weniger Ahnung als du. Aber okay, reden wir darüber. Lassen wir die Molekülformel aber besser beiseite. Schauen wir es ganz praktisch an: Ozon kann ner ven. Vor allem jetzt, im Sommer. Es ist ein Gas, das natürlicherweise in kleinen Mengen in der Atemluft vorkommt. Wegen der starken Sonnenstrahlung steigt der Anteil von Ozon immer mehr an. Davon bekommt man gereizte Augen und Kopfschmerzen.
Ozon ist giftig. Es ist der Haupt bestandteil des sogenannten Sommersmogs. Unsere Behörden haben festgelegt, ab welchem Wert der Ozonanteil in der Luft schädlich ist: Dieser liegt bei 120 µg /m³. Vor Kurzem waren Zürich und Basel mit über 180 µg/m³ belastet, Locarno und Genf gar mit über 210. Daran sind wir selbst schuld: Ozon belastung entsteht aufgrund von Luftverschmutzung. Wir sollten weniger Auto fahren, weniger flie gen, mehr Velo und Zug benützen.
Ozon ist aber auch lebens notwendig: Während es uns hier unten auf der Erde schadet, ist es oben in der Stratosphäre nützlich: Die Erdkugel ist von einer Ozonschicht umgeben, die uns vor den schädlichen UVStrahlen der Sonne schützt. Übrigens wird das Wasser in unserem Freibad mit Ozon gereinigt, da es hilft, Keime abzutöten. Es kommt eben sehr darauf an, wo und wie Ozon auftritt. MM
Gabriela Bonin (47) beantwortet
die Fragen ihrer Töchter (14, 10, 7).
DIE 26 KANTONSWAPPEN
R ätsels pass WIE GUT KENNST DU DIE SCHWEIZ?
Hier findest du eine Liste mit Begriffen und Namen, die etwas mit der Schweiz zu tun haben. In jeder Vierergruppe hat sich aber ein Begriff eingeschlichen, der nicht dazu gehört.
A
C Papa Moll Globi Hugo Asterix
B
Eiffelturm Kapellbrücke Bärengraben Tellsplatte
Fondue Pizza Rösti ois Saucisson vaud
Weisst du welches Wappen zu welchem Kanton gehört? 1.
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D
D u f o ur sp Piz Ber itze nina Eiger G r o s sg lockner
Lösung: A) Asterix, B) Pizza, C) Eiffelturm, D) Grossglockner
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Beauty
Erfrischung gefällig? Wenn der Körper schwächelt und der Kopf vor Hitze brummt, gibt es nur eins: Runterkühlen. Zwölf Tricks, wie Sie wieder auf Touren kommen. Text: Martina Bortolani
Weit und breit kein Pool in der Nähe? Keine Angst: Gegen Schweiss ausbrüche gibt es auch andere Mittel als ein Bad.
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kens besteht darin, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, und nicht (nur), sich zu erfrischen. Pro Liter getrunkenes Wasser kühlen wir den Körper um ein Grad runter. Warme Getränke regen zusätzlich das Schwitzen an, darum fühlt man sich danach erfrischter.
Simpel und sehr wirksam: Läden und Fenster den ganzen Tag durch geschlossen halten. Stark besonnte Fenster mit Tüchern abdecken.
Die Schönheitsprodukte, die Sie täglich verwenden, stehen im Sommer im Kühlschrank. So erfrischen sie das Gesicht schon morgens. «Sun Look After Sun Cooling Gel» wird noch cooler, wenns im Kühlschrank war.
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Ein paar Tropfen Teebaumöl im Shampoo bringen Abkühlung für die Kopfhaut. Kaufen Sie Einlegesohlen und legen Sie sie über Nacht in den Tiefkühler.
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ie Ventilatoren sind ausverkauft, das Eisfach an der Tankstelle leer, und die Klimaanlage brummt zu laut: Die Sommerhitze setzt uns allen zu. Mit diesen zwölf Tricks kommen Sie einfacher zu einer willkommenen Erfrischung:
Passen Sie, wenn möglich, den Tagesrhythmus an. Am besten zwischen 12 und 15 Uhr Siesta halten wie in südlichen Ländern. Die ewige Frage: Warme oder kalte Getränke trinken? Der Sinn des Trin-
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Weniger ist mehr: Das gilt beim Make-up besonders. Verwenden Sie Bronzing-Puder und wasserfeste Wimperntusche. Sogenannte Blotting-Papers lassen überschüsssiges Öl auf der Haut verschwinden. Das nennt man Löschpapier-Effekt.
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abgekochten Kräutertee in eine Sprühflasche.
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Körperpuder. Darauf schwören die Asiatinnen. Kann man getrost in der Babyabteilung einkaufen, z. B. Milette Baby Puder oder Pedic Fusspuder. Richtiges Atmen erleichtert das Einschlafen. Die «4-7-8»-Atmung wird auch als Entspannungsübung im Yoga angewendet: Beim tiefen Einatmen auf 4 zählen, Atem anhalten und auf 7 zählen, und dann langsam ausatmen und dabei auf 8 zählen. Braucht etwas Übung, wirkt aber Wunder.
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Thermalwasser-Sprays fürs Gesicht sind zwar chic, aber auch etwas überkandidelt. Machen Sie Ihren Spray selber und füllen Sie leichten, frisch
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Die richtigen Gewürze kühlen auch. Ayurvedische Geheimtipps sind Kreuzkümmel und Koriander, so machen es die Inder, und die verstehen etwas von Hitze.
Humor ist auch eine Option: Lächeln Sie die Hitze einfach mal weg und nehmen Sies locker, denn alle schwitzen, Jammern nützt nichts und macht nur Falten. MM
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So is(s)t die Jugend
Tipps
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Kochen statt Fertigfood
So kommen Sie zu genug Eisen
Ungeduldige Blicke auf die Uhr häufen sich, die Schullektion zieht sich zäh in die Länge: Die Mittags pause steht kurz bevor. Mit dem erlösenden Gong beginnt der Wettlauf auf die Mikro wellen, lange Warte zeiten wollen vermie den werden. Nicht alle müssen sich diesem Rennen stellen – Schü ler, deren Stundenplan eine längere Pause vorsieht, stellen sich an den Herd.
• Essen Sie abwechs lungsreich. Fleisch enthält Eisen, das kon stant zu einem hohen Anteil vom Körper aufgenommen wird. • Eisen aus Pflanzen wird schlechter aufge nommen. Gute pflanzliche Eisenquellen sind dunkelgrünes Blattgemüse, Broccoli und Hülsenfrüchte. • Vitamin C und saure Stoffe erhöhen die Eisenaufnahme. Das Trinken von Tee, Rotwein oder Kaffee vermindert sie, gewisse Medikamente ebenfalls. • Kombinieren Sie Lebensmittel clever: Bohnen oder Kicher erbsen, Kerne oder Nüsse sind eine gute Ergänzung zu einem Salat mit Zitronensaft dressing. • Auch Getreide liefert Eisen. Vergären, wie das beim Herstellen von Roggenbrot passiert, macht das da rin enthaltene Eisen für uns besser verfügbar. • Würzen Sie fleissig. Peterli, Thymian, Salbei, Pfeffer und Co. enthalten auch in getrocknetem Zustand viel Eisen. Hier schreiben die VivaiExperten über Ernährungsfragen. Dieses Mal der Ernäh rungswissenschaftler David Fäh.
Bild: Getty Images
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Das Nachhaltigkeits magazin der Migros.
Broccoli versorgt den Körper mit Eisen – wenn man nicht Wein dazu trinkt. Ernährung
Weise ist, wer Eisen isst Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Haarausfall: Eisenmangel kann unserem Körper stark zusetzen. Was hilft: eine abwechslungsreiche, eisenhaltige Ernährung. Text: David Fäh
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isen ist ein wich tiges Element. Unser Körper braucht es, um Blut, Muskeln, Haut und Haare zu bilden, und damit das Immunsystem funktioniert. Manche Menschen haben einen erhöhten Verbrauch von Eisen, weil sie übermäs sig Blut mit dem Stuhl, dem Urin oder der Mo natsblutung verlieren. Schwangere und Lauf sportler haben einen erhöhten Eisenbedarf. Da zu viel Eisen giftig sein kann, ist unser Ver dauungssystem bei der Aufnahme wählerisch. So erstaunt es nicht, dass
Eisenmangel recht häufig ist, vor allem bei Frauen. In der Schweiz hat schätzungsweise ein Viertel der gebärfähigen Frauen niedrige Eisen werte. Menschen, die auf Fleisch verzichten, haben nicht zwingend ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel. In einer Schweizer Studie an Frauen hatten rund 11 Prozent der Vegetarierinnen einen Eisenmangel, bei den Veganerinnen und den Allesesserinnen waren es etwa 14 Prozent. Entscheidender als die Frage «Fleisch ja oder nein» scheint zu sein,
wie hochwertig und aus gewogen die Ernährung insgesamt ist. Mit auf merksamer Ernährung kann man die Aufnahme von Eisen ohne Anstren gung erhöhen. Die Symptome eines Eisenmangels sind unspezifisch. Betroffene fühlen sich müde, haben Mühe, sich zu konzent rieren und sind anfälli ger für Erkältungen. Manche leiden unter Haarausfall und brüchi gen Nägeln. Selbst Kopfschmerzen und De pressionen können mit Eisenmangel zusam menhängen. Vorbeugen lohnt sich also. MM
Wer wie ich das Privileg besitzt, eine Schule mit einer für die Schü lerschaft zugänglichen Küche zu besuchen, muss nicht jeden Tag (ungesunde) Fertig menüs wärmen. Oft erfüllt der Duft frisch gekochter Spaghetti bolognese oder jener dampfender Rüebli die Korridore. Ideal, um den «Gspändli» mit den im Hauswirt schaftsunterricht erlernten Fertigkeiten zu imponieren. Und welches Geburtstagskind freut sich nicht über einen ofenfrischen Schoko ladekuchen, dessen Inneres noch flüssig ist? Um Reste müssen wir uns ebenfalls nie Sorgen machen: Lehrer sind dankbare Abnehmer.
Flavia von Gunten (17),
Gymnasiastin aus Steffisburg BE.
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uarda ist mit seinen Sgraffitomalereien eines der schönsten Dörfer im Engadin. Das Ortsbild ist von nationaler Bedeutung und das Dorf selber idealer Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten in der Bergwelt. Im Besonderen hat das Dorf durch das Kinderbuch «SchellenUrsli» Berühmtheit erlangt. Nicht nur Feriengäste kehren immer wieder zurück, auch bei Tagesausflüglern ist der Ort beliebt. Für Erholungsuchende und Geniesser bietet sich das BoutiqueHotel Romantica Val Tuoi in Guarda an. Dieses Engadinerhaus liegt auf einer Sonnenterrasse mitten im Dorf. Es verfügt über 18 gemütliche, rustikale und mit liebevollen Details eingerichtete Zimmer. Fünf davon sind Romantik-
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Zimmer, unter dem Dach befinden sich eine Junior- und eine Familiensuite. Das heimelige Arvenholz, die Bergluft und die Ruhe in Guarda garantieren einen tiefen Schlaf. Im Restaurant und in der Arvenstube werden die Gäste mit saisonalen Gerichten, Engadiner Spezialitäten und auserlesenen Weinen verwöhnt. Gastgeber
Das Gartenbistro lädt das ganze Jahr über zum Verweilen ein: Im Sommer spenden Sonnenschirme Schatten, im Winter wärmen kuschelige Wolldecken. Nach einem aktiven Tag in der Natur entspannen sich die Gäste gerne im kleinen Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna und Dampfbad. Tolle Mitbringsel für die Lieben zu Hause finden Besucher in der Hausboutique, wo Dekorationsgegenstände, Wohnaccessoires sowie Kunsthandwerk und Bilder aus der Region angeboten werden. MM Weitere Infos: www.romanticavaltuoi.ch
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Nationalbank
M Gold
B Bankgeheimnis
2. Das Rütli gilt als … der Eidgenossenschaft. O Bett
I
Sofa
E
Wiege
3. Gegen wen richtete sich der 1291 gegründete Bund der Eidgenossen? A Freiburger
N Hamburger
S
Habsburger
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4. Welcher Kanton trat als Vierter in den Bund ein? T
Luzern
E
Bern
S
Bauernstich
Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.8.2015, 24 Uhr
E
Yves Saint Laurent
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
U Basel
5. Wie werden die schweizerischen Eidgenossen seit dem Spätmittelalter betitelt? B Alpentorggel
R Kuhschweizer
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Käsfresser
6. Wie viele Prozent der Schweizer Gesamtbevölkerung sind Rätoromanen? E
ca. 0,5 %
A ca. 15 %
U ca. 24 %
7. Wie nennt sich die schweizerische Kulturgrenze des Jassens? R Schieber-Strecke
D Brünig-Napf-Reuss-Linie
8. Welcher Modedesigner hatte am 1. August Geburtstag? L
Christian Dior
T
Gianni Versace
Lösungswort: 1
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Gewinner Nr. 29: Isabelle Portmann, Escholzmatt LU; Franz Uetz, Bern; Maja Meier, Zürich
Auflösung Nr. 30: HORNISSE
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S
1
Auflösung Nr. 30: TASSE Gewinner Nr. 29: Annelies Buis, Remetschwil AG; Walter Buchter, Uster ZH; Ruth Gabriel, Ennetbürgen NW
5
ANZ E I GER AUGENL I D EHEKRACH GELASS EN HAERES I E KNAUS ERN MAR I ANNE REDSEL I G T I BER I US ZYPRESSE
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8 1 6 3 6 2 1 6
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Auflösung Nr. 30: 835
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6 1 3 7 4 8 9 2 5
2 7 6 9 8 4 1 5 3
5 9 4 2 3 1 8 6 7
1 3 8 6 5 7 2 9 4
3 4 1 8 2 6 5 7 9
7 8 5 4 1 9 6 3 2
9 6 2 5 7 3 4 1 8
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.8.2015, 24 Uhr
Gewinner Nr. 29: Pablo Frei, Watt ZH; Jean-Pierre Baumann, Marly FR; Werner Lanz, Rohr AG; Monika Zürcher, Bévilard BE; Rudolf Geiser, St. Urban LU
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Bimaru
Brücken
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 6 1 3 2 3 miteinander verbunden 2 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 4 2 4 2 4 und mehr als zwei Linien.
3 1 0 2 0 1
Auflösung Nr. 30:
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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
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TROTTIPLAUSCH AM AHORN JETZT ZUM HALBEN PREIS
DETEKTIVSPASS IN DER SCHAUKÄSEREI
Die Trottinett-Abfahrt am Ahorn ist ein grosser Spass für Jung und Alt. Ein Kleinbus bringt Sie von Huttwil in 20 Minuten zum Start auf die Ahornalp. Hier oben, auf 1140 Metern, geniessen Sie eine wunderbare Rundsicht zum Jura, aufs Mittelland und über die Alpen. Stärken Sie sich im Bergrestaurant Ahornalp mit einem ausgiebigen «AhornalpBärgzmorge» oder einem «Ahornalp-Bärgzvieri», bevor Sie in rund einer Stunde Talfahrt an stattlichen Bauernhöfen und saftigen Feldern vorbei Wiesen und Wälder queren. Die gut signalisierte Strecke verläuft meist auf Nebenstrassen und Wanderwegen.
Mit Booklet und Detektivbox ausgerüstet machen Sie sich auf die Suche nach dem Schlüssel. Die Detektive müssen dabei mit Hilfe von Lupe, Messband und anderen Utensilien verschiedene Aufgaben lösen und lernen so auf spielerische Weise die Entstehung von Emmentaler Käse kennen. Um 14 Uhr können Sie dann selbst Hand anlegen und einen Frischkäse herstellen. Anschliessend kommen Sie in den Genuss einer Käsedegustation, bei der Sie viel Wissenswertes erfahren. Zum Abschluss werden Sie auf der Gartenterrasse oder im heimeligen Restaurant mit einer echten «Ämmitaler Merängge» (Meringues) mit Glace und «Chäsi-Nidle» (Rahm) verwöhnt.
Aktionsdauer: bis 31. August 2015, täglich um 10 oder 14 Uhr ab Bahnhof Huttwil Preis: Erwachsene und Kinder Fr. 21.50 statt Fr. 43.– (Preise inkl. Bergfahrt Huttwil – Ahornalp, Trottinettund Helmmiete, «Ahornalp-Bärgzmorge» oder «AhornalpBärgzvieri») Profitieren: Bitte reservieren Sie das Angebot im Voraus bei Pro Regio Huttwil. Senden Sie einfach ein E-Mail mit dem Vermerk «Cumulus» an info@regio-huttwil.ch. Weitere Informationen: www.migros.ch/cumulus/ahorn
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VORTEIL
Aktionsdauer: bis 31. August 2015 Preis: Erwachsene Fr. 16.– statt Fr. 32.90 / Kinder Fr. 12.– statt Fr. 24.90 (Preis inkl. Detektivweg, Frischkäse herstellen, Käsedegustation, «Ämmitaler Merängge» mit Glace und «Chäsi-Nidle») Profitieren: Weisen Sie einfach Ihre Cumulus-Karte an der Besucherinformation der Emmentaler Schaukäserei vor und profitieren Sie vom Cumulus-Vorteil. Weitere Informationen: www.migros.ch/cumulus/emmental
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VORTEIL
BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848
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Meine Welt
«Das Rütli passt zur Schweiz»
Ein halber Amerikaner mit schottischem Nachnamen und unschweizerischen Kühen: Das hat für Wirbel gesorgt. Aber davon lässt sich Rütli-Pächter Mike McCardell nicht aus der Ruhe bringen – ebenso wenig von den 1500 Gästen, die am 1. August zur Wiege der Eidgenossenschaft pilgern werden. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Samuel Trümpy
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LEBEN | MM31, 27.7.2015 | 103
1 Mein Trumpf «Rund 30 Wirte haben
sich für das Rütli beworben. Mit den Schottischen Hochlandrindern meiner Eltern konnte ich im Gegensatz zur Konkurrenz auch ein Konzept für die Landwirtschaft vorlegen. Und sie haben für Schlagzeilen gesorgt.» 2 Mein Fluchtort «Das Motorboot
gehört zum Inventar. Gerne fahre ich nach Feierabend über den See – manchmal mit Gästen, die das letzte Kursschiff verpasst haben.»
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3 Meine Gastronomie «Auf der Karte setze ich auf lokale Produkte und haus-
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Name: Mike McCardell (36) Sternzeichen: Jungfrau Beruf und Lebenslauf: Ich bin
Doppelbürger: Mein Vater ist US-Amerikaner, meine Mutter kommt aus Bümpliz BE. Aufgewachsen bin ich im Kanton Obwalden. Nach der Kochlehre absolvierte ich die Ausbildung zum Hôtelier-Restaurateur. 1999 gründete ich gemeinsam mit meinem Bruder die Firma McCardell Events und Solutions. Wir sind spezialisiert auf Technik, Service und Catering. Seit dem 1. Januar bin ich Pächter des Restaurants Rütlihaus. Mein Motto: Immer Neues suchen, nie stehen bleiben. Ein Beispiel: Bald gibt es bei mir keine Pommes frites mehr, dafür biete ich einen Korb zum Picknicken an.
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gemachte Spezialitäten. Viele Lebensmittel beziehe ich direkt ab Hof.» 4 Mein Team «An schönen Sonntagen haben wir bis zu 300 Gäste, 200 wollen Zmittag. Am 1. August erwarten wir 1500 Besucher. Da braucht es ein starkes Team, das die gute Laune nie verliert.» 5 Meine Meinung «In anderen Ländern befindet sich das Nationaldenkmal in einer durchgestylten Parkanlage, oft mit viel Klimbim. Das Rütli ist im Vergleich dazu langweilig – aber urchig und passt damit perfekt zur Schweiz.» Mein Lieblingsprodukt «Ich bin viel auf den Beinen und muss ständig essen. Gegen den kleinen Hunger helfen die Farmer-Riegel mit Honig. Sie sind knusprig und schmecken natürlich.»
6 Meine Schweizer «Auch die vier Pfauengeissen helfen mit, das Gras auf dem 2,8 Hektaren grossen Gelände kurz zu halten. Die Rasse stammt aus dem Prättigau. Damit handelt es sich bei den Geissen im Gegensatz zu mir und den Rindern um waschechte Schweizer.»
Rezept und Foto: saison.ch
Cervelat-Käse-Salat
Hauptgericht für 4 Personen
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5.85 statt 11.75 Cervelas im 5er-Pack, TerraSuisse 5 x 2 Stück, 1 kg
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Le Gruyère Surchoix per 100 g
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Zutaten: 350 g Rettich, 4 Cervelats à ca. 100 g, 200 g Gruyère Surchoix oder Appenzeller, ¼ Bund Petersilie Salatsauce: 3 EL Rotweinessig, 1 TL Senf, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 6 EL Sonnenblumenöl Zubereitung: Für die Salatsauce alle Zutaten mischen. Für den Salat Rettich schälen. In feine Scheiben schneiden. Mit der Sauce mischen. Cervelats schälen und in dünne Scheiben schneiden. Käse in knapp 0,5 cm dicke Scheiben, diese in Dreiecke schneiden. Beides zum Rettich geben. Petersilie dazuzupfen. Alles gut mischen und vor dem Servieren mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + mind. 15 Minuten ziehen lassen Pro Person ca. 28 g Eiweiss, 55 g Fett, 3 g Kohlenhydrate, 2550 kJ/610 kcal