Wie viele Ballaststoffe brauchen wir wirklich?
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Wie viele Ballaststoffe brauchen wir wirklich?
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Die schönsten Sommerdesserts mit Heidelbeeren, Himbeeren und Co. → Seite 18
Böötle: Die besten Routen und Tipps für unterwegs
→ Seite 8
Grillbeilagen: Es muss nicht immer Kartoffelsalat sein
→ Seite 24
Mit 90 noch am Ball: Tennis hält Beatrice Wettstein jung
→ Seite 40
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Kurz und gut
6 News mit Würze in Kürze
Er ist mit dem Böötli da
8 Unser Autor schippert die Aare hinunter
Der Herr der Lüfte
12 Swiss-Chef Jens Fehlinger im Interview
Ratgeber
Ferienmodus aus
17 Tipps für einen lockeren
Start ins neue Schuljahr
Genuss
Die Beeren sind los!
18 Und zwar in unseren unwiderstehlich süssen
Desserts
O du schöne Rote
22 Kleine Ode an die Tomate








Game, Set, Match: Wettstein!
Tennis hält Beatrice Wettstein jung. Noch mit 90 fegt die fitte Zürcherin regelmässig ihre Gegnerinnen vom Platz. Next Stop: die Senioren-WM auf Kreta.
S. 40
Von wegen Beigemüse
24 Maiskolben und Co. gebührt das Rampenlicht –also Licht aus, Spot an!
Meine Region
29 Aktionen, Storys, News, kompakt verpackt
Leben
Kolumne
35 Katja Fischer De Santi macht einfach mal nichts
Ballaststoffe als Bürde
36 Was es mit dem TiktokTrend Fibermaxxing tatsächlich auf sich hat
Total kultig
38 Das Waschmittel der Migros wird 65 – eine saubere Sache!
Schlagkräftig
40 Tennis kennt kein Alter –Beatrice Wettstein (90) ist der beste Beweis
44 Rätsel
47 Schlussgang










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MIGROS-MAGAZIN
vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen
Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)
ONLINE: migros.ch/magazin
ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich
TELEFON: 0800 840 848
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TOP Badepauschale 2026
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Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.
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Einzelzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag.
Ich war überzeugt, ich würde gewinnen. Karen war 71, ich 56 – was sollte schon passieren? Dann jagte sie mich über den ganzen Platz, Punkt um Punkt, bis ich keine Luft mehr hatte. Ich verlor das Tennismatch. Das ist drei Jahre her, und es war keine Niederlage, sondern eine Lektion: Bewegung kennt kein Ablaufdatum. Für diese Ausgabe traf ich Beatrice Wettstein. Mit 37 begann sie, Tennis zu spielen, mit 90 reist sie nun an die Senioren-Weltmeisterschaft (ab Seite 40). Sie lebt vor, was Studien längst belegen: Sport hält nicht nur den Körper fit, sondern auch Kopf und Seele. Genau darum gehts. Nicht ums Gewinnen, sondern ums Weitermachen. Wer in Bewegung bleibt, bleibt im Spiel – in jedem Alter. Ich habe mir deshalb vorgenommen, es Beatrice gleichzutun: dranbleiben, solange die Beine tragen. Und irgendwann fordere ich Karen zur Revanche.

Schützt das Gehirn
Schon 35 Minuten Bewegung pro Woche können das Demenzrisiko deutlich senken. Das zeigt eine USStudie* mit rund 90 000 älteren Menschen.
Tennis hält fit Tennisspieler leben laut einer Langzeitstudie aus Dänemark* im Schnitt fast zehn Jahre länger als körperlich inaktive Menschen.
Es ist nie zu spät Die WHO empfiehlt auch Menschen über 65 mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche. Das hilft, länger gesund und selbständig zu bleiben.
ab Fr. 1064.- pro Person T 027 472 70 70 info@alpenblick-leukerbad.ch alpenblick-leukerbad.ch
Heidi Bacchilega Redaktorin
Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung!


Eine Kugel Vanilleglace, getoppt mit einem frisch zubereiteten Espresso: Der Affogato stammt aus Italien, heisst übersetzt «der Ertrunkene» und ist der perfekte Sommer-Wachmacher. Auch in Portugal gibts kalten Kaffee: Der Mazagran wird mit Zitronensaft, Eis, Zucker und manchmal mit Minze gemacht. In Vietnam fliesst der Kaffee in ein Glas mit kalter, gesüsster Kondensmilch.

Coffee B by Café Royal Espresso Forte 18 Balls, 108 g Fr. 5.57 statt 7.95
Aktion: 30 % auf das gesamte Coffee B-Sortiment, ab 2 Stück, vom 23. bis 29. Juli


O’saft is!
Orangensaft gehört zum Brunch wie der Zopf und der Kaffee. In der Migros erscheint er jetzt im frischen Look unter der Migros-Eigenmarke. Am fruchtigen Inhalt hat sich nichts geändert.
Migros Orangensaft 1,5 l Fr. 1.80
Mitmach-Initiative
Mit seiner Mitmach-Initiative würdigt das Migros-Kulturprozent das Engagement von Freiwilligen in der Schweiz.
200
Dankesessen für Vereine und Organisationen wurden verlost.
5700
persönliche Dankeskarten für Freiwillige hat die Bevölkerung verschickt.
15
Projekte zur Unterstützung von Freiwilligen werden mit jeweils 10 000 bis 30 000 Franken gefördert. Die Siegerprojekte werden Ende August in einem Voting gekürt.

Eine lebenswerte Schweiz für alle

Frage & Antwort

Antwort: Joghurt griechischer Art (wie unser Yogos) hat eine cremigere Konsistenz als herkömmliches Joghurt. Es wird zwar gleich hergestellt, weist aber – durch die Zugabe von Rahm – einen höheren Fettgehalt und damit eine feine, sämige Textur auf. Wunderbar im Zmorgemüesli, als Tzatziki oder zum Gurkensalat.

Yogos Joghurt
Nature griechischer Art
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Aktion: 20 % auf Yogos Nature Joghurt im 4er-Pack, vom 23. bis 29. Juli

Zahl der Woche
Die Migros freut sich, Anfang August 1297 neue Lernende zu begrüssen. Sie ist die grösste Berufsbildnerin in der Schweiz. Eine Migros-Lehre kann zum Beispiel im Supermarkt, am Steuer eines Lkw oder im Labor gemacht werden – in der Migros-Gruppe gibt es rund 55 Lehrberufe.


Das ist es: Gepuffter Weizen mit Honig, fürs Zmorge-Müesli
Das kann es: Sie haben 40 Prozent weniger Zucker als vergleichbare Produkte, trotzdem schmecken die Pops angenehm süss und katapultieren einen direkt zurück in die Kindheit.
Das ist das Beste daran: Der unschlagbare Preis!
Migros Honey Pops
500 g Fr. 3.50


Migros Electronics PB Fr. 24.95
Aktion: 20-fach CumulusPunkte, 20. bis 26. Juli
Neu im Sortiment Akku an Bord?
Rechtzeitig für die Ferien gibt es in der Migros neu die Migros Electronics Powerbank. Sie liefert unterwegs Energie, gehört im Flugzeug allerdings ins Handgepäck, da Powerbanks im Aufgabegepäck verboten sind. Je nach Fluggesellschaft und Reiseziel gelten zudem weitere Vorschriften. Deshalb vor dem Abflug unbedingt die Bestimmungen der jeweiligen Airline prüfen.

An heissen Sommertagen gondelt die halbe Schweiz im Gummiboot die Aare hinunter. Bleibt die Idylle auf der Strecke?
Text: Pascal Amri Fotos: Ephraim Bieri
Kindheitserinnerungen werden wach:

Abtauchen, das Wasser spüren – und der Lärm verschwindet .
Die schönsten Tage meiner Kindheit verbrachte ich auf dem Fluss. Vorn mein bester Freund, ich hinten im Boot, in der Hand ein Paddel. Der Fluss war die Aare, aber für uns war es der Amazonas.
In Thun BE fuhren wir los, und irgendwann, tausend Erlebnisse später, kamen wir müde in Bern an. Wir sprangen ins Wasser, kaum hatten wir abgelegt. Wenn uns kalt war, kletterten wir zurück ins Boot. Mittags steuerten wir eine verlassene Bucht an. Die Mutter meines besten Freundes hatte ein Sandwicheisen dabei. Sie füllte es mit Toastbrot, Tomaten und Käse und legte es ins Feuer – es ist der unerreichte Geschmack meiner Kindheit.
Niemand schoss Fotos, niemand filmte, wir hatten keine Handys. Wohl deshalb wussten die wenigsten, wie toll das war.
Heute wissen es alle. Aareböötle ist so beliebt, dass man anstehen muss, um das Boot ins Wasser zu hieven – manchmal über eine halbe Stunde. An Spitzentagen sind über 1500 Böötli zwischen Thun und Bern unterwegs, schätzt die Stadt Bern. Hinzu kommen Schwimmer, Stand-up-Paddles und Leute mit aufblasbaren Flamingos.
Weil viele die Böötli nach der Fahrt wegschmissen, stellte die Stadt Container auf. 2,9 Tonnen Gummiboote sammelte sie so im Jahr 2023. Und 690 Kilogramm Aludosen. Volkssport Aareböötle. An einem Donnerstag im Juni mache ich mich auf. Ich
In einer Minute pumpen sie ein Schlauchboot auf – wenn es schnell gehen muss in 30 Sekunden.

suche die Idylle, die mich als Kind so berauschte. Gibt es sie noch?
Kaum etwas hält der Erinnerung stand. Doch dann stehe ich in Thun auf der Brücke, blicke hinab auf das türkis schimmernde Wasser, hinab bis auf den Grund – die Aare ist noch die Gleiche.
Das Boot haben wir online reserviert, in Thun nehmen wir es in Empfang. Seit 23 Jahren vermietet Till Klammer hier Boote. Sieben Boote und drei Kanus waren es damals – jetzt sind es rund hundert Schlauchboote. Klammer lehnt sich an den Tresen. «Wir haben mittlerweile Chinesen, die das auf Instagram gesehen haben und nun da runterböötlen wollen – so was gabs früher nicht.»
Rund um die Garage stehen aufeinandergestapelt die aufgepumpten Schlauchboote. «Die Zeiten ändern sich. Irgendwann wird auch dieser Trend wieder abflauen.»
Flussabwärts
Bis wir selbst ins Boot steigen, ist es Mittag. Wir gleiten an den Häusern vorbei. Ich habe mal in Thun gewohnt. Vom Wasser aus kenne ich die Stadt kaum. Hinter uns thront die Blümlisalp, ich staune wie ein Tourist. Den ganzen Tag werden uns nie mehr als vier Boote begegnen.
Das Einzige, was ich nun noch fürchte, ist die Uttigenwelle. Eine Stromschnelle unter einer Eisenbahnbrücke, die heikelste Stelle der ganzen Strecke. Früher stiegen wir
Auf der Rhone : von Genf nach Le Lignon GE: ein Schmuckstück der Westschweizer Böötlitouren. Erst urbanes Flair, später spektakuläre Natur.
Dauer: 2 bis 3 Stunden
Tipp: Unter der Woche verkehren mehrmals pro Tag Transportschiffe – in Ufernähe bleiben.
Auf dem Rheintaler Binnenkanal: von Montlingen SG nach Au SG: durchs Naturschutzgebiet mit Aussicht aufs Bregenzer Waldgebirge.
Dauer: 3 bis 4 Stunden
Tipp: In Montlingen liegt der Erlebnisbauernhof Steigmatt mit Kühen, Hühnern und sogar Kängurus.
Auf dem Rhein: von Stein am Rhein SH nach Schaffhausen: malerische Städtchen, Klöster und idyllische Natur – fast wie Ferien.
Dauer: 3,5 bis 4 Stunden
Tipp: Kursschiffe beachten und in Ufernähe bleiben.
Fortsetzung auf Seite 11
Boisson lors des repas du soir également incluse!

Exklusivreise vom 23. bis 28. Dezember 2026
inkl. allen Ausflügen!

Dürnstein

6 Reisetage, inkl. Vollpension an Bord, ab
L’amphithéâtre de Pula
148 Fr. 1190.-

Doppelkabine, Hauptdeck hinten REISEHIT

Weihnachtsmarkt in Wien
Wenn sich die Wachau in winterlicher Ruhe zeigt und Wiens Lichter festlich erstrahlen, beginnt unsere besondere Weihnachtsreise auf der Donau. An Bord der eleganten MS AMADEUS Brilliant erwarten uns kulinarische Genüsse, klassische Musik im Wiener Palais und stille Momente in der barocken Stiftskirche von Dürnstein. Geniessen Sie festliche Tage mit viel Charme, Kultur und Wärme – stilvoll und unvergesslich.
Ihr tolles Reiseprogramm:
1. Tag, 23. Dezember 2026 – Anreise & Einschiffung in Passau Fahrt im komfortablen Extrabus nach Passau. Einschiffung ab 15 Uhr auf der weihnachtlich geschmückten MS AMADEUS Brilliant. Um 17 Uhr heisst es: Leinen los! Wir starten unsere Festtagsreise mit einem feinen Dinner an Bord.
2. Tag, 24. Dezember 2026 – Weissenkirchen, Krems & Christmette
Am Vormittag geführter Rundgang durch Weissenkirchen – ein romantischer Winzerort wie aus dem Bilderbuch. Nach dem Mittagessen an Bord fahren wir mit dem Bus nach Krems – Zeit für eigene Entdeckungen in der malerischen Altstadt. Am späten Abend besuchen wir die festliche Christmette in der barocken Stiftskirche Dürnstein (fakultativ).
3. Tag, 25. Dezember 2026 – Wien & Weihnachtskonzert
Am Morgen erreichen wir Wien. Bei einer kombinierten Stadtrundfahrt und Führung erkunden wir die prachtvolle Kaiserstadt –inklusive Aussenbesichtigung der Hofburg. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Abends erwartet uns ein musikalischer Höhepunkt: das Strauss-& Mozart-Konzert im Wiener Palais.
4. Tag, 26. Dezember 2026 – Stift Melk & Wachau
Nach einer entspannten Nacht an Bord besuchen wir am Nachmittag das barocke Benediktinerstift Melk. Bei einer Führung durch Marmorsaal, Bibliothek und Stiftskirche erleben wir klösterliche Pracht und Geschichte hautnah.

5. Tag, 27. Dezember 2026 – Linz mit Schlossmuseum
Am Morgen erreichen wir Linz. Zeit für eigene Spaziergänge durch die historische Altstadt. Nachmittags besuchen wir das Schlossmuseum mit anschliessendem Glühwein in der festlich dekorierten Schlossbrasserie – ein stimmungsvoller Ausklang.
6. Tag, 28. Dezember 2026 – Heimreise ab Passau
In den frühen Morgenstunden erreichen wir Passau. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Heimreise in die Schweiz – mit vielen festlichen Eindrücken im Gepäck.

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Unser festliches Flussschiff – die MS AMADEUS Brilliant ***** Die AMADEUS Brilliant besticht durch klassisches Design und lichtdurchflutete Räume. Geniessen Sie das Panorama im stilvollen Restaurant oder auf dem weitläufigen Sonnendeck. Alle Kabinen sind Aussenkabinen: auf Ober- und Mitteldeck mit absenkbarer Panoramafensterfront, auf Hauptdeck mit kleineren, nicht zu öffnenden Fenstern. Die Suiten bieten mehr Platz und verfügen über begehbare Balkone. Alle Kabinen mit Dusche/WC, TV, Klimaanlage, Safe und Minibar.
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✓ Vollpension mit täglich 3 Mahlzeiten (Abendessen 1. Tag bis Frühstück 6. Tag), inkl. Kaffee, Tee & Gebäck am Nachmittag (je nach Tagesprogramm), Begrüssungscocktail, Gala-Dinner, täglich Mitternachtssnack
✓ Geführter Spaziergang in Weissenkirchen
✓ Busausflug nach Krems zur freien Verfügung
✓ Besuch der Christmette in Dürnstein (fakultativ, zu Fuss erreichbar)
✓ Stadtführung in Wien mit Aussenbesichtigung der Hofburg
✓ Eintritt & reservierte Sitzplätze (Kat. B) für das Strauss- & Mozart-Konzert im Wiener Palais
✓ Eintritt & Führung Stift Melk
✓ Eintritt Schlossmuseum Linz & Glühwein in der Schlossbrasserie
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Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Persönliche Auslagen, Getränke & Trinkgelder (empfohlen Euro 7 – 10.- p.P./Tag) Allfälliger Treibstoffzuschlag Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)
Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur, Zürich
Fortsetzung von Seite 9

immer erst unterhalb ein. Als wir sie gemeistert haben, atme ich auf. Was jetzt kommt, kenne ich. Und kenne es doch nicht.
Die letzten lang gezogenen Kurven
Die Schönheit der Landschaft trifft mich unerwartet: Wir passieren verwunschene Buchten, Kiesstrände, manche menschenleer an diesem Donnerstag. Ich bin in der Region grossgeworden. Sommer für Sommer bin ich im Fluss geschwommen – und doch sind das Eindrücke, wie ich sie kaum kenne.
Am linken Ufer ein Felsgrat, Bäume, die in den Himmel wachsen. Dann Efeuranken, die fast das Wasser berühren. Wie Lianen im Dschungel. Wir treiben weiter, vorbei an dichtem Fichtenwald.
Abtauchen. Das Wasser spüren, wie es einen umschliesst, der Lärm, der verschwindet, ein paar Beinschläge – dann auftauchen, Luft holen, später der Sonne entgegenschwimmen, die golden auf dem Wasser glitzert. Wie im Meer.
Uns bleiben die letzten lang gezogenen Kurven. Fast schon sieht man den Gurten, wo jedes Jahr im Sommer das Festival stattfindet. Auf einmal: Baumkronen, die hell in den tiefblauen Himmel ragen. Silberpappeln. Bäume, wie gemalt, die ihre langen Arme bis aufs Wasser ausbreiten und kleine versteckte Strände beschatten. Kurz vor Schluss, in der Elfenau, wird die Aare tiefer. Man sieht nicht mehr bis zum Grund. Das
Wasser schimmert dunkelgrün. Das Vogelgezwitscher klingt so klar, als käme es aus einer dieser Dosen, die manche ins Badezimmer stellen. Um fünf Uhr abends ziehen wir unser Boot beim Camping Eichholz an Land und geben es ab. Zu Fuss ist es eine halbe Stunde bis in die Berner Innenstadt. Ich könnte das Tram nehmen – aber ich werde schwimmen.
Ich packe Hut und Sonnenbrille in einen Dry Bag, wate ins Wasser. Dann reisst mich die Strömung mit. Der Uferweg ist voller Leute. Alle strömen flussaufwärts, hoch ins Eichholz, für einen letzten Abendschwumm. Ich blicke nach vorn, die Kuppel des Bundeshauses glänzt golden in der Abendsonne.
Für unterwegs Aare

Wälder, Kiesstrände, Buchten: Die Szenerie ändert sich ständig.
1 Von Gesetzes wegen muss jeder Schlauchbootfahrer eine Schwimmweste dabei haben –die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) empfiehlt, sie während der ganzen Fahrt zu tragen.
2 Boot nicht überladen. Beachte die auf dem Boot angegebene Nutzlast.
3 Boote nie zusammenbinden! Sie sind in einem Notfall kaum zu steuern.
4
Erkunde unbekannte Flussabschnitte vor der Fahrt.
5 In freie Gewässer (Flüsse, Weiher und Seen) wagen sich nur gute und geübte Schwimmer.
6 Je kälter das Wasser, desto kürzer der Aufenthalt im Wasser –es drohen Muskelkrämpfe.
7 Es gibt kein gesetzliches Mindestalter fürs Aareböötle. Vermieter von Schlauchbooten empfehlen das Aareböötle für gute Schwimmer ab 8 Jahren.
8
Beschrifte dein Schlauchboot. Das erleichtert den Rettungskräften, im Notfall dein Boot zuzuordnen.
9
Wer fährt, trinkt nicht –das gilt auch fürs Schlauchboot.
Fliegen boomt, doch die Branche steht wegen Klima, Kosten und geopolitischer Krisen unter Druck. Wie Swiss-CEO Jens Fehlinger diesen Widerspruch bewältigt, erzählt er auf dem Morgenflug nach Prag.
Text: Christian Dorer Fotos: Daniel Winkler
Jens Fehlinger, wir sind gerade über den Wolken auf 10 000 Metern. Sie sitzen heute neben mir statt im Cockpit. Fehlt Ihnen das Fliegen manchmal?
Es juckt mich noch immer in den Fingern, und das wird wohl auch so bleiben. Ich habe als Pilot angefangen, und wer einmal Teil einer Crew war, verliert die Faszination dafür nie ganz. Aber heute ist die Dimension eine andere: Ich bin nicht mehr für ein Flugzeug verantwortlich, sondern für die ganze Organisation dahinter und die vielen Entscheidungen, die dort jeden Tag getroffen werden.
Wann wussten Sie: Fliegen wird mehr als nur ein Hobby?
Schon als Kind. Ich bin in der Nähe des Flughafens Frankfurt aufgewachsen und habe die Flugzeuge am Himmel beobachtet. Irgendwann wollte ich nicht mehr nur zuschauen, sondern verstehen, was dahintersteckt: die Technik, die Abläufe, das Zusammenspiel. Deshalb habe ich Luftfahrtsystemtechnik studiert. Und genau das fasziniert mich bis heute: Dass Tausende kleine Zahnräder ineinandergreifen müssen, damit ein Flug sicher funktioniert.
Angenommen, morgen fällt ein Pilot aus: Könnten Sie übernehmen?
Ich bin lizenziert und trainiere regelmässig im Simulator. Im Moment haben jedoch andere Aufgaben Priorität, daher fehlt mir das Training im Flugzeug. Eines Tages möchte ich für Swiss im Cockpit sitzen, auch wenn ich noch nicht wage, ein Datum zu nennen.
Vom Cockpit an die Spitze einer Airline, das ist kein typischer Karriereweg. Wie kam es dazu?
Ich habe mich neben dem Fliegen auch immer für das ganze System dahinter interessiert. Ich habe Verantwortung in Projekten übernommen, Reorganisationen begleitet und während der Covid-Krise die Krisenmanagementorganisation der Lufthansa Group geleitet. Man kann eine solche Karriere nicht planen. Sie hat sich ergeben, weil ich immer bereit war, Verantwortung zu übernehmen.
Die Welt ist unsicherer geworden. Wie zeigt sich das bei den Ferienplänen der Schweizerinnen und Schweizer?
Die Menschen buchen heute vorsichtiger und kurzfristiger. Sehr stark nachgefragt ist weiterhin Asien, besonders Indien. Auch die USA erholen sich nach einer zurückhaltenderen Phase. In Europa bleiben Spanien, Portugal und Griechenland Klassiker.
Wegen des Klimawandels werden die Sommer heisser. Fliegen nun mehr Menschen in den Norden?
Kühlere Destinationen wie Schweden oder Norwegen werden in der Tat stärker nachgefragt, doch noch nicht so stark wie der Süden. Wir beobachten sehr genau, wohin die Menschen reisen möchten. Und darauf reagieren wir dann.
Welche Destination ist zuletzt ins Swiss-Netz gekommen?
Bengaluru. Es ist unser drittes Ziel in Indien. Die Nachfrage kommt aktuell stark
«Wir beobachten sehr genau, wohin die Menschen reisen möchten. Und darauf reagieren wir dann.»
Jens Fehlinger, Swiss-Chef
Fortsetzung auf Seite 15

Jens Fehlinger reist im neuen Flaggschiff der Swiss, einem A350, der 25 Prozent weniger CO2 verursacht. Nach der Landung besucht er das Cockpit.
letzte





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Fortsetzung von Seite 12
«Ohne Treibstoff hebt kein Flugzeug ab. Wir schaffen Sicherheit, indem wir langfristig einkaufen.»
Jens Fehlinger, Swiss-Chef

Der CEO greift gern zu bei den SwissSchöggeli, hergestellt von Migros-Tochter Delica.
Jens Fehlinger (45) studierte Luftfahrtsystemtechnik in Bremen (D) und verbrachte seine gesamte Karriere innerhalb der Lufthansa Group – als A320-Pilot ebenso wie in verschiedenen Managementfunktionen. Seit Oktober 2024 ist er CEO von Swiss. Die Fluggesellschaft betreibt rund 90 Flugzeuge und zählt 9600 Mitarbeitende. Fehlinger ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.
aus dem Geschäftsbereich, aber Indien entwickelt sich auch touristisch. Gleichzeitig schauen wir uns weitere Möglichkeiten in Asien an, wobei es aus Konkurrenzgründen ein gut gehütetes Geheimnis ist, welche Ziele wir im Blick haben.
Wann sagt eine Airline: Diese Stadt fliegen wir an?
Hinter einer neuen Strecke stecken oft Jahre der Planung. Zuerst müssen wir wissen: Gibt es genügend Nachfrage? Wir analysieren Suchanfragen, Buchungen und bestehende Reisewege. Danach kommen viele weitere Faktoren dazu: Verkehrsrechte, Slots am Flughafen, Flugzeuge, Crews und die Einbindung ins gesamte Netzwerk. Erst wenn all diese Zahnräder zusammenpassen, starten wir eine neue Strecke.
Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen: Kann die Luftfahrt überhaupt noch wachsen?
Die Herausforderung ist klar: Fliegen verursacht CO₂. Das dürfen wir nicht schönreden. Wir müssen deshalb effizienter werden. Neue Flugzeuge wie der A350 helfen –sie verbrauchen rund 25 Prozent weniger Treibstoff. Aber das allein wird das Problem nicht lösen.
Was braucht es zusätzlich?
Nachhaltige Treibstoffe, die etwa aus Biomasse oder mithilfe von grünem Wasserstoff hergestellt werden. Die Technologie ist vorhanden, aber die Mengen fehlen. Heute sind diese Treibstoffe bis zu dreimal teurer als normales Kerosin. Damit sie einen Unterschied machen, müssen sie in grosser Menge verfügbar und bezahlbar werden. Das ist nicht nur eine Aufgabe der Airlines, sondern der gesamten Branche.
Nicht nur das Klima, auch die Weltpolitik sorgt für Unsicherheit: Kriege, gesperrte Lufträume, steigende Ölpreise. Wie schwierig ist es geworden, eine Airline zu führen?
Der Aufwand ist deutlich grösser geworden. Wir müssen viel häufiger reagieren und Flugrouten anpassen. Beim Treibstoff versuchen wir, Sicherheit zu schaffen, indem wir langfristig einkaufen und Preise absichern. Das birgt auch ein Risiko, denn wenn die Preise stark sinken, haben wir möglicherweise zu teuer eingekauft. Ohne Treibstoff hebt kein Flugzeug ab. Aktuell sind wir vorbereitet und können sagen: Die Sommerferien sind gesichert, aber die Lage bleibt angespannt.
Die Kosten für Treibstoff, Gebühren und Nachhaltigkeit steigen. Wie viel teurer wird Fliegen?
Wir wollen Fliegen bezahlbar halten, und deshalb versuchen wir, möglichst viel davon aufzufangen. An unserem Preissystem selbst hat sich übrigens nichts geändert. Wir steuern vor allem, wann welche Preise angeboten werden. Aber irgendwann lassen sich steigende Kosten nicht mehr vollständig kompensieren.
Gleichzeitig investieren Sie Milliarden in neue Flugzeuge und Premiumangebote. Wieso setzen Sie so stark auf Luxus?
Unser Ziel ist nicht Luxus im klassischen Sinn, sondern Qualität, Zuverlässigkeit und ein rundherum gutes Reiseerlebnis, und zwar in allen Klassen. Menschen wollen reisen, das gilt auch für jüngere Generationen, und wir sehen eine sehr breite Nachfrage insbesondere auch in den höheren Klassen. Premium Economy wächst derzeit am stärksten.
Wir verlieren Höhe, bald landen wir in Prag. Was hoffen Sie, wird Ihnen als CEO nie verloren gehen?
Der Blick für das Ganze. Als Pilot lernt man, dass jeder Flug Teamarbeit ist. Dieses Verständnis möchte ich mir bewahren –und den direkten Kontakt zu den Menschen, die jeden Tag dazu beitragen, dass unsere Flüge sicher und zuverlässig stattfinden. Vielleicht gehe ich deshalb auch heute noch gerne durch die Kabine oder verteile das SwissSchöggeli.
Noch nie so günstig: limitierte Verfügbarkeit – jetzt buchen!

Costa Favolosa
Eine packende Kreuzfahrt Rund um Island. Das Land der Vielfalt und Kontraste. Meer, Berge, Gletschereis und dampfende Vulkanzonen. Erleben Sie die spektakulären und atemberaubenden Naturschönheiten dieser einmaligen Insel.

Costa Favolosa
Die vielen Gesichter Europas werden auf dieser Kreuzfahrt sichtbar. Auf der Reise in den Norden erwarten Sie historische Städte und lebendige Metropolen. Die Costa Favolosa bringt Sie vom Mittelmeer über den Atlantik zur Ostsee.
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Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flüge mit Swiss Zürich–Hamburg–Zürich • Transfers gemäss Programm • Trinkgeld an Bord • Bordveranstaltungen • Gepäckservice am Hafen • Deutschsprachige Bordreiseleitung der Reederei • Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen
Zuschlag • Route 2 (Leicht geänderter Routenverlauf) 100 • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage • Flüge in Business Class auf Anfrage •CO₂-Klimaschutzbeitrag Flug, Myclimate 11
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Reise & Buchung mittelthurgau.ch/ gcosav9

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An Bord der Costa Serena entdecken Sie die faszinierende Vielfalt des Mittelmeers. Von Italien aus geht es ins östliche Mittelmeer zu den grossen Highlights Griechenlands: Athen, Santorini und Mykonos. Anschliessend bringt Sie die Costa Serena zurück zu den bezaubernden Inseln und Küstenstädten des westlichen Mittelmeers.
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Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Anreise im Komfort-Reisebus • Transfer Hafen–Flughafen in Hamburg • Stadtrundfahrt in Hamburg • Flug mit Swiss Hamburg–Zürich • Trinkgeld an Bord • Bordveranstaltungen • Gepäckservice am Hafen • Deutschspra-chige Bordreiseleitung der Reederei • Mittelthurgau-Reiseleitung ab 30 Gästen Zuschlag • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage • Flüge in Business Class auf Anfrage • CO₂-Klimaschutzbeitrag Flug, Myclimate 5
Reisedatum 2027 16.05.–30.05.
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IN22-Bett Innenkabine
ET12-Bett Aussenkabine
Das Inklusivpaket Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Trinkgeld an Bord • Bordveranstaltungen •Gepäckservice am Hafen • Deutschsprachige Bordreiseleitung der Reederei Zuschlag • Einzelbelegung alle Kategorien auf Anfrage mittelthurgau.ch | 071 626 85 85
Unser Bestpreis - aktuell auf mittelthurgau.ch. Nicht eingeschlossen Auftragspauschale pro Person CHF 30 (entfällt bei Buchung über mittelthurgau.ch) – Landausflüge –Annullationskosten-/ Extrarückreiseversicherung Abfahrtsorte Bus 05:00 Basel SBB - 05:45 Bern Neufeld - 06:15 Zürich Flughafen - 07:15 Luzern - 08:15 Martigny
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Reisebüro Mittelthurgau, Oberfeldstrasse 19, CH-8570 Weinfelden
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Vorbereitung entspannt alle Ein guter erster Schultag nach den Ferien beginnt bereits in den Tagen davor. Sind Schulthek, Turnsack und Lieblingskleider bereit, beginnt der Montag viel entspannter. Ein genauer Blick auf den Stundenplan zeigt, was in der ersten Schulwoche ansteht, was an welchem Tag benötigt wird und was noch besorgt werden muss. Wichtig ist auch, früh genug an neue Turnschläppli, Finken und gesunde Snacks für die Znünibox zu denken.
2Den Rhythmus langsam anpassen
Nach den Ferien fällt die Rückkehr in den Schulalltag nicht immer leicht. Umso hilfreicher ist es, den gewohnten Rhythmus schon einige Tage vorher sanft wieder aufzunehmen. Also abends etwas früher ins Bett gehen, morgens etwas früher aufstehen und den Tagesablauf Schritt für Schritt anpassen. Wenn Kinder und Eltern morgens gleichzeitig aus dem Haus müssen, kann das schnell stressig werden. Umso wichtiger ist es, sich in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs gegenseitig zu unterstützen, bis sich die gewohnten Abläufe wieder eingespielt haben.

Der Schulbeginn nach den langen Sommerferien kann harzig sein. Muss er aber nicht. Unsere fünf Ideen helfen Eltern und Kindern, schnell in einen guten Flow zu finden.
3
Die Ferien ausklingen lassen Der letzte Ferientag muss kein trauriger Abschied sein, im Gegenteil: Es kann guttun, noch einmal bewusst etwas Schönes zu planen. Ein Lieblingsessen, einen Filmabend, einen Ausflug oder einfach Zeit zusammen. So hallt das gute Gefühl auch in den ersten Schulmorgen nach.
Dinge geschafft», «Ich weiss, wie mutig du bist» oder «Wenn etwas blöd läuft, finden wir zusammen eine Lösung». Solche kleinen Ermutigungen geben Halt und Zuversicht.
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Lichtblicke für Kinder und Eltern
Tun sich Kinder schwer mit dem Schuljahresstart, helfen kleine Lichtblicke, die ihnen zeigen: Auch im Alltag hat viel Schönes Platz. Lass dein Kind bei der Menüplanung mitbestimmen, besprich mit ihm, worauf es sich in der Woche freuen kann. Für Eltern kann die Rückkehr zum geregelten Schulalltag eine Erleichterung bedeuten, wenn sie –anders als ihre Kinder – keine langen Ferien hatten.
Text: Edita Dizdar
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Zuversicht und Realismus mitgeben
Die einen Kinder freuen sich auf die neue Klasse, bei anderen überwiegt die Unsicherheit. Letztere lässt sich mit einfachen Worten auffangen, und das Selbstvertrauen kann gestärkt werden, etwa mit Sätzen wie: «Du hast schon so viele neue

Travel & Co. Sportbeutel Fr. 12.95

Paper & Co. Snackbox Sweets 2-teilig Fr. 8.95

Wenn die Körbchen überquellen, ist der Sommer da. Unsere Desserts mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren haben es in sich.
Text: Dinah Leuenberger


Für 12 Stück
Kuchenblech à 28 cm Ø
1 rund ausgewallter süsser
Mürbeteig à 320 g
50 g Kokosraspeln
500 g Johannisbeeren
2,5 dl Kokosmilch
2 Eier
50 g Zucker
2 EL Maisstärke
150 g Erdbeeren
Kokosraspeln zum Bestreuen
1. Backofen auf 200 °C Unter-/ Oberhitze vorheizen. Teig samt Papier ins Blech legen, überstehenden Rand nach innen legen und mit einer Gabel andrücken. Boden mit Kokosraspeln bestreuen. Johannisbeeren von den Rispen streifen. Darauf verteilen.
2. Kokosmilch, Eier, Zucker und Maisstärke gut verrühren. Über die Beeren giessen. Tarte in der unteren Ofenhälfte ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen. Erdbeeren in Scheiben schneiden, auf der Tarte verteilen. Mit Kokosraspeln bestreuen.
TIPPS Vanilleglace oder Schlagrahm dazu servieren. Statt mit Kokosraspeln mit Puderzucker bestäuben. Johannisbeeren durch andere Beeren ersetzen.

Eier Freilandhaltung 15 Stk. Fr. 6.35



Erfrischendes Sommerdessert: Die Joghurtbombe mit Beeren-Coulis aus Joghurt, Zitrone und Rahm wird am Vortag zubereitet und 24 Stunden gekühlt.
Beeren-Trifle
Das englische Schichtdessert ist Löffel für Löffel ein Genuss. Nebst Beeren enthält dieser Trifle Löffelbiskuits und Quarkcreme.



Erdbeeren Tagespreis
Herkunft siehe Verpackung










Minor: Das Original seit 1936.
































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Olivenöl, Espressonote oder Thymian: Feine Extras verleihen Erdbeeren, Himbeeren und Co. das gewisse Etwas.
Säure für Süsse: Ein Spritzer Zitronensaft oder Balsamico wirkt wie ein Geschmacksturbo für Beeren und lässt sie süsser schmecken.
Kälteschock: Beeren direkt aus dem Kühlschrank schmecken nicht so intensiv. 15 Minuten bei Zimmertemperatur wirken Wunder für ihr Aroma.
Röstaroma: Im Ofen (200 °C, 8 Minuten) verlieren Beeren Wasser und werden marmeladiger. Sie eignen sich so perfekt als Topping.
Beerenschnee: Gemischte Beeren einfrieren und gefroren mit einer Käse oder Zitronenreibe über Joghurt, Glace oder Panna cotta ziehen – für eine überraschende Erfrischung.
Mit Twist: Ein paar Tropfen aromatisches Olivenöl über dem Beerendessert machen es runder und raffinierter – für alle, die gern experimentieren.
Salz und Pfeffer: Eine Prise Salz (nicht mehr!) hebt die Süsse der Beeren, ähnlich wie Salz im Caramel. Und auch Pfeffer sorgt für Aroma: Er löst in den Beeren eine ähnliche Wirkung wie Vanille aus und macht sie geschmacklich spannender.
Perfekte Paare: Erdbeeren mit dünn gehobeltem Parmesan, Heidelbeeren mit Thymian und Honig, Brombeeren mit dunkler Schokolade und Espresso, Himbeeren mit Rosmarin.
die trinkmahlzeit, die vor schlechtem essen schü t.









Fruchtige Nicecream
Nicecream – die Glace auf Bananenbasis – kann ohne Glacemaschine gemacht werden. Mit Pfirsich und Beeren schmeckt das glutenfreie, leichte Dessert wunderbar.





























































Tomaten

Sammelbezeichnung für Tomaten, die an der Pflanze ausreifen und deshalb einen kräftigen, herzhaften Geschmack haben. Wie verwenden? Die Tomaten machen sich gut in Salaten und Suppen, zum Beispiel in einer kalten Sommersuppe mit Aprikosen.




Tomaten sind kälteempfindlich und sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden. Sonst verlieren sie ihren Geschmack, werden wässerig und mehlig. Besser ist ein kühler und dunkler Ort wie Vorratskammer oder Keller; ideal ist eine Lagerung bei 12 bis 18 Grad.
Kleine und Grosse voller Aroma

Migros Bio Tomaten Marsanino
250 g Fr. 4.95

Extra Tasty Rispentomaten
500 g Fr. 3.95

Migros Cherrytomaten gemischt
500 g Fr. 5.95

Migros Bio Datteltomaten
300 g Fr. 4.60
Maiskolben mit Koriander-Pesto
Beilage für 4 Personen
4 Maiskolben Salz
2 Bund Koriander 1 dl fruchtiges Olivenöl 50 g geschnittene Jalapeños 1 TL scharfer Paprika 2 Limetten
1. Maiskolben von Blättern und Haaren befreien. In reichlich Salzwasser ca. 10 Minuten köcheln lassen.
2. Inzwischen Grill auf 180 °C vorheizen. Koriander grob hacken. Etwas beiseitestellen. Koriander, Öl und Jalapeños mit einem Stabmixer zu einem Pesto mixen.
3. Maiskolben auf Spiessli stecken und bei mittlerer Hitze unter häufigem Wenden ca. 5 Minuten grillieren.
4. Etwas Salz und Paprika mischen. Maiskolben damit würzen. Limetten in Schnitze schneiden und mit dem Korianderpesto zum Maiskolben servieren. Mit beiseitegestelltem Koriander bestreuen.
Beilagen
Sie sind oft der Grund für eine wirklich gelungene Grillade: Beilagen, die den Unterschied machen.
Text: Dinah Leuenberger




Beilagen
Ofen statt Grill
Ist der Grill bereits voll, lassen sich Gemüse, Kartoffeln oder Käse auch auf einem Blech im Ofen zubereiten. Und sollten die Beilagen vor dem Grillfleisch fertig sein, kein Problem: Es funktioniert nämlich alles auch lauwarm.
Mit Säure aufpeppen
Ist der Geschmack der Beilagen eher flach, hilft ein Spritzer Zitrone oder Essig. Dieser sorgt für zusätzliche Säure und Frische und macht ein Gericht spannender.
Superschnell
Quark, Feta oder Mozzarella auf einem Teller ausstreichen, mit Honig oder Olivenöl, Nüssen und Gewürzen wie Chili toppen, fertig ist eine geschmacksintensive, superschnelle Beilage.

Grüne Bohnen mit Zwiebeln und Zitrone
Mit Schalotten und Knoblauch gedünstet und mit Zitronenschale und Röstzwiebeln serviert, sind grüne Bohnen eine feine Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.

Perfekt kombiniert mit

IP-Suisse Schweinshalssteak mariniert
4 Stk. per 100 g Fr. 1.45 statt 2.15
Aktion: 32 %, vom 23. bis 29. Juli

Spécialité Suisse
Olma Bratwurst
3er-Pack à 2 Stk. Fr. 7.50 statt 10.80
Aktion: 30 %, vom 23. bis 29. Juli
Smashed Potatoes
Als Party-Fingerfood oder kleine Mahlzeit sind zerdrückte und knusprig gebackene Kartoffeln ein Hit. Diese Smashed Potatoes werden mit Guacamole serviert.


Einnahme ohne Wasser – ideal für unterwegs.
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Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen
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*Wirkeintritt innerhalb von ca. 2 Stunden
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Beilagen

Couscous-Cake mit Krautstielsalat
Couscous als Cake mit Krautstielsalat und Zitronen ist nicht nur zu Grilladen, etwa Tofu, veganen Cevapcici oder Burgern, eine originelle vegane Beilage.

Brotsalat
Beilage für 4 Personen
1 gelbe Peperoni
350 g Tomaten
Salz
200 g Brot vom Vortag, z. B. Ciabatta
300 g Gurke
1 rote Zwiebel
3 ½ EL Rotweinessig
8 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
½ Bund Basilikum
1. Peperoni ganz in eine ofenfeste Form legen und unter dem Grill des Backofens 20–25 Minuten rundum rösten, bis die Haut schwarz ist. Peperoni herausnehmen, leicht abkühlen lassen und in einen Tiefkühlbeutel geben.
2. Backofen auf 200 °C einstellen. Tomaten in Schnitze schneiden. In ein Sieb über eine Schüssel geben. Mit etwas Salz bestreuen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Tomatensaft auffangen.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.


3. Von der Peperoni Haut abziehen. Kerne entfernen und Fruchtfleisch in Streifen schneiden.
4. Brot in mundgerechte Stücke zupfen. Auf ein Blech geben und in der Ofenmitte ca. 10 Minuten goldbraun rösten.
5. Gurke längs vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
6. Essig und Öl zum aufgefangenen Tomatensaft geben. Knoblauch dazupressen.
7. Tomaten, Gurken, Zwiebel und Peperoni dazumischen. Kurz vor dem Servieren die gerösteten Brotstücke dazumischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikumblätter darüberzupfen und sofort servieren.

SCALP BALANCE – Kopfhautpflege für gesund aussehendes Haar in drei Wochen¹.
Gesundes Haar beginnt mit einer ausge glichenen Kopfhaut. Umweltbelastungen, Styling oder Sonne können Trockenheit, Juckreiz oder fettiges Haar verursachen. Die GLISS Scalp Balance Linie reinigt und pflegt mit dermatologisch getesteten Formeln und Panthenol besonders sanft, spendet Feuchtigkeit oder reduziert über schüssigen Talg. Für eine aus geglichene Kopfhaut und sichtbar gesundes, glänzendes Haar – bei regelmässiger Anwendung in nur 3 Wochen1. GLISS Scalp Balance ergänzt Ihre bestehende Haarpflege ideal: Die Linie pflegt gezielt die Kopfhaut und unter stützt ihr natürliches Gleichgewicht, während Sie für die Haarlängen Ihre gewohnten Produkte weiter ver wenden können. Für schönes, gepflegtes Haar von der Wurzel an.




SCHRITT 1: REINIGUNG
Sanftes Shampoo – Entwickelt für die tägliche Pflege, reinigt das Shampoo mit Panthenol und Biotin die Kopfhaut sanft und versorgt Kopfhaut und Haar mit Feuchtigkeit. Seine milde, leichte Formel wahrt das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut, beugt Irritationen vor und verleiht dem Haar Glanz und ein gesundes Aussehen.
SCHRITT 2: PFLEGE
Feuchtigkeitsspendendes Serum mit Panthenol und 2 % FeuchtigkeitsKomplex versorgt normale bis trockene Kopfhaut intensiv mit Feuchtigkeit, reduziert trockene Schuppen und sorgt langanhaltend für ein frisches, angenehmes Kopfhautgefühl.
Klärendes Serum mit Oil ControlKomplex bringt fettige Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht. Es reduziert überschüssigen Talg bereits nach der ersten Anwendung klinisch nachgewiesen um 38 % und sorgt bis zu 72 Stunden für ein sauberes, erfrischtes Kopfhautgefühl.
SCHRITT 3: SCHUTZ
Der unverzichtbare letzte Schritt Ihrer Kopfhautpflegeroutine! Das GLISS Scalp Balance UV-Schutz Spray bietet bietet täglichen Schutz und Pflege. Das leichte Spray sorgt für wichtigen UVSchutz mit LSF 20, schützt die empfindliche Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung und pflegt sie, ohne das Haar zu beschweren.
Sanftes Shampoo 200 ml Feuchtigkeitsspendendes Serum 100 ml Klärendes Serum 100 ml UV-Schutz Spray 100 ml
7.95
12.95
12.95
11.95
1 im Vergleich zu unbehandeltem Haar.





3.50
statt 4.70
Zentralschweiz, per 100 g, in Selbstbedienung 25%
«Aus der Region.» Rindspfeffersteak, IP‑SUISSE

7.90 «Aus der Region.» Amstutz BBQ Sauce 260 g, (100 g = 3.04)
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 23.7. bis 29.7.2026, solange Vorrat.





2.50

20%
4.85
statt 6.10
Zuckermais
Schweiz, Schale, 440 g, (100 g = 0.57)

5.95
«Aus der Region.» Knoblauch Bratwürste Zentralschweiz, 2 Stück, 260 g, in Selbstbedienung, (100 g = 1.87)

5.95 Baer Chäs Burger Smokey BBQ 2 × 80 g, (100 g = 3.72)
Genossenschaft Migros Luzern
Migros Luzern
Das Spektakel wird direkt beim MorgartenDenkmal am Ägerisee aufgeführt.

Das zweite Morgarten-Spektakel bringt im August und September brisante Fragen um Demokratie und Identität auf die Bühne. Das Freilichttheater wird vom Kulturprozent der Migros Luzern unterstützt.
Text: Patrick Schenk

Das Stück «Spatenstich – Das zweite Morgarten-Spektakel» glänzt mit feiner Ironie und nimmt sich dabei Themen an, die damals wie heute bewegen: Ausgerechnet beim Denkmal der Schlacht am Morgarten – seit 1908 ein Ort der Ruhe – soll es ein Luxus-Resort geben! An der Gemeindeversammlung hat die Mehrheit dem Projekt der fiktiven Investorengruppe «Team of Visions» zugestimmt, die Bauprofile stehen bereits. In Morgarten regt sich daraufhin Widerstand. Zunächst zaghaft, dann immer intensiver wird gegen das gigantische Bauvorhaben protestiert.


Das Theater
Passend zur Erzählung findet das Freilichtspektakel direkt am Morgarten-Denkmal statt, auf das die Zuschauerinnen und Zuschauer von der Naturarena direkten Blick haben. Die Tribüne ist gedeckt, dennoch wird je nach Witterung warme Kleidung empfohlen. Eine Anreise mit ÖV ist sinnvoll: Im Ticket ist die kostenlose Hin- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr (Tarifverbünde Zug und Schwyz inkl. Südostbahn ab Pfäffikon SZ) inbegriffen. Auf dem Areal stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
Die Gesichter dahinter
Das Freilichttheater kommt nur dank zahlreicher helfender Hände zustande. Neben dem professionellen Projektteam wirken bei «Spatenstich – Das zweite Morgarten-Spektakel» über 40 motivierte Laienschauspielerinnen und -spieler aus der Region mit. Regie führt das eingespielte Duo Annette Windlin (künstlerische Leitung) und Patrizia Annen. Das Team hat bereits das erste Morgarten-Spektakel 2015 («Morgarten – Der Streit geht weiter») erfolgreich umgesetzt.
TicketVerlosung
2 × 2 Tickets für das Morgarten-Spektakel (Vorstellungen am 22. August und 12. September) zu gewinnen.
Teilnahme und weitere Infos:
Annette Windlin übernimmt beim Stück die künstlerische Leitung.
Das Drumherum
Wer nach Morgarten kommt, kann weit mehr als nur Theater erleben: Während der Wochen mit Vorführungen gibt es unter anderem historische Führungen zur Schlacht am Morgarten, Blicke hinter die Kulissen des Spektakels oder Mythen-Sonderfahrten mit dem Schiff über den Ägerisee – der lässt sich übrigens auch prima zu Fuss oder mit dem Velo erkunden. Entlang des Sees laden mehrere Gaststätten zum Verweilen und Geniessen ein, auch Übernachtungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Auf dem Areal des Freilichttheaters gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Gastro-Angebot.
Daten und Infos: → morgartenspektakel.ch
Migros-Kulturprozent
Frauen- und Meitlischwingfest
Die Schwingsaison ist in vollem Gang. Am 15. August folgt in der Zentralschweiz ein weiteres Highlight, das Fans von Zwilchhosen und «Gestellten» im Auge behalten sollten: In Hochdorf findet das 1. Frauenund Meitlischwingfest statt. Das Fest im Seetal ist nicht nur eine Premiere, sondern in seiner Form auch einzigartig: Es findet direkt auf dem Hof von Jeannette BurriArnold (Bild, links) statt. Die vierfache Schwingerkönigin gehört zu den bekanntesten Schweizer Schwingerinnen und hält dem Sport seit Jahrzehnten die Treue. Am 1. Frauen- und Meitlischwingfest tritt sie selbst nicht an, dafür steigt ihre Tochter Nicole (Bild, r.) ins Sägemehl. Die Migros unterstützt den Anlass als Sponsorin.

Die Migros schwingt mit


12.50 statt 25.–Frey SchokoladenKugeln 1. August in Sonderpackung, 1 kg, (100 g = 1.25) 50%


1.55 statt 1.95
«Aus der Region.» Schweinsstotzenfilet, IP-SUISSE Zentralschweiz, per 100 g, in Selbstbedienung 20%

7.10 Petit Bonheur 1. August-Spitzbuben 4 Stück, 300 g, verpackt, (100 g = 2.37) 5.90 statt 6.95 Cervelas-Cordon-Bleu Schweiz, 2 Stück, 210 g, (100 g = 2.81) 15%
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten nur vom 23.7. bis 29.7.2026, solange Vorrat.



2.95 1. August-Schwedenbecher 100 g

3.25 statt 4.10
«Aus der Region.» SchweinsnierstückRippli gekocht Zentralschweiz, per 100 g, in Selbstbedienung 20%





3.75 1. August-Weggen, IP-SUISSE
400 g, verpackt, (100 g = 0.94)

4.50 «Aus der Region.» Brünig Chäs mild
200 g, verpackt, (100 g = 2.25)














4.10
1. August-Picknickeier aus Freilandhaltung, IP-SUISSE 6 × 53 g+

9.95 Migros Home Lampion Schweizer Kreuz pro Stück


1.95 Migros Home Mini Windrad Schweizer Kreuz pro Stück

19.95 Migros Home SolarLichterkette Schweiz pro Stück
Erlebnisreisen mit Gössis Mittagshöck

Kulturperlen Mitteleuropas – Unterwegs zwischen Ost und West Österreich – Ungarn – Slowakei – Polen 25. August – 4. September
Unterwegs mit Tobias Reinhard und Roberto Zilio inkl. HP in guten ***/****Hotels, jeden Mittag Imbiss «Gössis Mittagshöck» (ausser 5. Tag), Führung Gölles Manufaktur inkl. Verkostung von Bränden/Likören, Stadtführungen in Budapest, Košice, Krakau und Breslau, Eintritt Burg Lubovniansky Hrad, typisches Hefegebäck (Obwarzanek) während der Stadtführung durch Krakau, Eintritt und Führung Salzbergwerk Wieliczka Fr. 2990.–

Sommertage in Tirol – Kitzbühel, Zillertal, Zell am See und Seefeld
28. August – 1. September inkl. HP im ****Hotel Kirchberger Hof im Zentrum von Kirchberg in Tirol inkl. Hallenbad, Naturterrasse, Sauna, Dampfbad und Relaxzone, Eintritt Krimmler Wasserfälle, Ausflüge nach Kitzbühel, ins Zillertal, nach Zell am See mit Schifffahrt Zeller See, Aufenthalt in Seefeld NUR Fr. 699.– statt Fr. 880.–
Shopping- und Marktwochenende
Como und Cannobio
5 Tage reisen – 4 Tage bezahlen!
29.– 30. August
inkl. HP im ****Hotel Milan Speranza in Stresa am See und im Zentrum, Samstag Markt in Como und Sonntag Markt in Cannobio
NUR Fr. 299.– statt Fr. 370.–

Zum Weissensee nach Kärnten
30. August – 4. September
Unterwegs mit Bruno Leuzinger inkl. HP im schönen ****Hotel Lacus in Weissensee/Techendorf mit Hallenbad, 1x Apfelstrudel und Kaffee im Hotel, Ausflug
Naggler-Alm mit Bergbahn, Schmankerlverkostung im Hotel, Ausflug Ortsrundgang in Weissensee und Schifffahrt, Ausflug
3-Länder-Fahrt mit Reiseleitung, Ausflug
Lesachtal mit Mühlenführung Fr. 1090.–
Gössis Schweizer Überraschungsreise
«Mini Schwiiz – mini Heimat» 31. August – 1. September
Unterwegs mit Andreas Schwarz inkl. HP im guten Mittelklassehotel, Andreas’s kleine Überraschung, mehr verraten wir nicht! NUR Fr. 299.–







Die Schönheiten Polens
29. August – 8. September

First Class Reise inkl. reservierter Sitzplatz, Bistroküche mit Reisehostess, am 1. Reisetag Geniesserfrühstück an Bord, am letzten Tag Abschiedsapéro mit Häppchen, HP in schönen ****Hotels, Stadtführungen in Prag, Breslau, Krakau, Warschau, Danzig und Stettin, Eintritt Wawel Kathedrale und Gruft, Eintritt Schloss Wawel Königsgemächer, typisches Hefegebäck (Obwarzanek), Besichtigung Jasna Góra Kloster, Eintritt und Führung Marienburg, Eintritt Marienkirche in Danzig, Eintritt Bernsteinmanufaktur mit Kostprobe Danziger Goldwasser Fr. 2790.–

Malerischer und mystischer Harz Land der Sagen, Märchen und Hexen 31. August – 4. September inkl. ZF im ****Hotel HKK Wernigerode inmitten der Altstadt mit Sauna und Dampfbad, 2x Nachtessen im Hotel (1. und 4. Tag), Stadtführung Wernigerode, Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn, Ganztagesführung Quedlinburg und Halber stadt, Ganztagesführung Stollberg und Blankenburg, Eintritt und Führung Garten Blankenburg, Bimmelbahnfahrt zum Schloss Wernigerode und retour inkl. Eintritt und Besichtigung Fr. 890.–
Meeresrauschen an der Versiliaküste mit Cinque Terre und Florenz 1.– 4. September inkl. HP im schönen ****Grandhotel Continental in Tirrenia, 50 m vom Meer entfernt mit Aussenpool, ganztägige Reiseleitung, Bahn- und Schifffahrt Cinque Terre, Stadtführung Florenz Fr. 690.–
Burgund von seiner schönsten Seite 3.– 6. September inkl. ZF im schönen ****Hotel Mercure Dijon Zentrum Clémenceau, Nachtessen im Hotel (1. Tag), Stadtführung Beaune, Stadtführung Dijon inkl. Honigkuchen- und Senfverkostung, Ganztagesführung «Route du Cassis – Die Strasse der schwarzen Johannisbeeren», Besichtigung
Imaginarium inkl. 3er-Weinprobe, Besichtigung beim Beerenbauern inkl. Verkostung Fr. 760.–
Piemont mit Nachtessen im Ristorante «Ostu di Djun» 3.– 6. September
Hotel direkt in Barolo!
Unterwegs mit Roni Filipazzi inkl. ZF im schönen ****Hotel Barolo mit Swimmingpool, Besuch Weingut mit kleinem Imbiss, 1x Abendessen im Hotel, 1x exquisites Nachtessen im Ristorante Ostu di Djun inkl. Wein und Kaffee, Weinkellerbesichtigung inkl. Wein-Degustation, Ausflüge Fr. 740.–

Kolumne

Ressortleiterin Katja Fischer De Santi schreibt jede zweite Woche über das chaotische, schöne Leben als mittelalte Frau und Mutter von Teenagersöhnen. Sie lebt am Bodensee und arbeitet in Zürich.
Es ist Ferienzeit. Früher bedeutete das für mich die Verlegung des familiären Wahnsinns an einen Ort mit besserer Aussicht. Wer das Gegenteil behauptet, hatte nie kleine Kinder – oder zumindest nicht meine. Zuerst versuchte ich jeweils, alle überlebenswichtigen Utensilien ins Auto zu quetschen. Um nach zwei Stunden zu realisieren, dass ich es ohne drei Kilo Spielzeug, zwei Meter Windeln und eine Notfallapotheke, die jedes Spital neidisch machen würde, durch die Ferien schaffen musste – oder ein Kind aus Platzgründen zu Hause blieb.
Endlich am Strand, verbrachte ich Stunden mit dem Eincremen rutschiger Kleinkindkörper, dem Aufblasen riesiger Schwimmtiere und dem Justieren des Sonnenschirms. Abends schlief ich über der ersten Seite meiner Ferienlektüre ein. Erholsam war das nicht, aber hey, wir hatten Erinnerungen geschaffen.
Einige Muscheln von damals liegen noch heute in unserem Badezimmer. Ich drehe eine von ihnen in meiner Hand, spüre ihre scharfen Kanten. Das Haus ist ungewohnt still und aufgeräumt. Keine weissen Socken auf dem Sofa, kein Testosteron-Dunst im Gang, kein «Mamaaaa, was gibts zu essen?». Wie sehr hatte ich mir Ferien mal nur für mich gewünscht. Jetzt habe ich eine Woche. Und was mache ich? Nichts. Ausser Muscheln fühlen und melancholisch werden. Ich spüre eine absurde, sperrige Leere.
Reflexartig will ich Chicken Nuggets machen oder die Mails checken. Ich widerstehe, setze mich in den Garten, um «die Ruhe zu geniessen», stelle aber nach drei Minuten das Radio an. Ich könnte eines meiner zehn angefangenen Bücher zu Ende lesen. Ich könnte mit Freundinnen abmachen, in eine Stadt fahren oder wenigstens mein Rennvelo pumpen.
Ich trinke meinen Kaffee aus und begreife: Das sind nicht einfach kinderfreie Ferien. Das ist ein Entzug vom ständigen Gebrauchtwerden, vom Funktionieren. Aber auch eine Chance herauszufinden, was ich will, wenn niemand was von mir will. Und der erste Schritt ist, jetzt nicht die Wäsche zu machen, sondern Sushi zu bestellen.
Ernährung
Fibermaxxing propagiert die Ernährung mit Ballaststoffen, die es in Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten gibt.

Erst wurden auf Social Media Proteine gehypt, jetzt sind es Ballaststoffe. Jürg Hösli erklärt, was Fibermaxxing bringt und warum Extreme selten gesund sind.
Text: Dinah Leuenberger
Jürg Hösli, im Internet kursiert der Trend des Fibermaxxing. Wer ihm folgt, konsumiert praktisch nur noch Lebensmittel mit hohem Ballaststoffanteil. Was hat es damit auf sich?
Typisch für solche Social-Media-Trends ist es, dass Ernährungsformen religiös überhöht werden. Man bewegt sich weg von der gesunden Einstellung zum Essen zu einer sehr funktionalen Ernährung, die aber nicht mehr ausgewogen ist. Wenn jemand viel Kiwi isst – ein guter Ballaststofflieferant –,
bekommt der Körper immerhin noch Vitamin C. Aber wenn das tägliche Essen praktisch nur noch aus Flohsamen und geschroteten Leinsamen besteht, fehlen dem Körper viele Nährstoffe.
Wofür braucht der Mensch Ballaststoffe?
Primär für die Darmgesundheit. Allgemein wird ein Wert von etwas über 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag empfohlen. Auf diesen Wert kommen wir aber eigentlich automatisch mit einer ausgewogenen Ernährung.
Welchen Einfluss haben Ballaststoffe auf das Mikrobiom, also die Mikroorganismen unter anderem im Darm? Ballaststoffe sind Futter für unsere Darmbakterien. Bestimmte davon wirken als sogenannte Präbiotika: Sie gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort von nützlichen Bakterien abgebaut. Dabei entstehen wertvolle Stoffe, zum Beispiel Fettsäuren, die die Darmwand stärken, Entzündungen hemmen, für ein gesundes Gleichgewicht im Mikrobiom und so auch für eine gute Verdauung sorgen.
Wie lässt sich eine ballaststoffreiche Ernährung alltagstauglich umsetzen –auch mit wenig Zeit?
Gut über den Tag verteilt! Wer am Vorabend Overnight Oats, also in Milch eingelegte Hafer oder Dinkelflocken vorbereitet, diese am Morgen mit einer Frucht und wenig Nüssen ergänzt, kommt bereits auf etwa 15 bis 20 Gramm Ballaststoffe mit dem Frühstück. Durch den Tag einmal Mandeln und eine Frucht als Snack kombiniert, liefert weitere 5 bis 7 Gramm. Gehören zum Zmittag und/oder zum Znacht total etwa 200 Gramm Gemüse, ist der Tagesbedarf gedeckt.
Viele denken bei Ballaststoffen an Vollkornbrot oder Kleie. Welche ballaststoffreichen Lebensmittel werden unterschätzt?
Grundsätzlich enthalten viele unverarbeitete Lebensmittel Ballaststoffe. Gute Liefe
«Bei ausgewogener Ernährung kommen wir locker auf die benötigte Ballaststoffmenge.»
ranten sind alle Nüsse und Früchte. Auch Linsen oder Bohnen enthalten Ballaststoffe und zudem wichtiges Eiweiss. Fleisch hingegen ist ballaststoffarm.
Kann man auch zu viele Ballaststoffe essen?
Ja. Der Darm hat dann mehr zu tun, weshalb er andere wichtige Nährstoffe nicht mehr aufnehmen kann. Gerade bei Frauen kann das dann zum Beispiel zu einem Eisenmangel führen, weil eben das Eisen nicht mehr aufgenommen wird.
Wird der Ballaststoffhype ähnlich gross wie der Proteinhype?
Die Industrie für Nahrungsergänzungsmittel boomt. Mit Eiweiss, also Protein, lässt sich viel Geld machen, mit Ballaststoffen ebenso. Deshalb gibt es einen gewissen Hype. Klar, wenn man zu wenig isst und dann mit Proteindrink und Ballaststoffdrink ausgleicht, kommt man auf die nötigen Mengen. Aber gesund ist das nicht.

Jürg Hösli arbeitet seit 30 Jahren als klinischer Ernährungsberater, primär mit Leistungssportlern.
Kann man Ballaststoffe überhaupt als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?
Ja, das ist möglich, zum Beispiel als Apfelballaststoff. Der kommt aber eher im klinischen Bereich zum Einsatz, etwa bei älteren Menschen, die Mühe haben, genügend zu essen. Das hat mit Fibermaxxing und einer normalen Ernährung nichts zu tun.
Ständig kommen neue Ernährungstrends und neue empfohlene Nährstoffmengen. Kein Wunder, sind Konsumentinnen und Konsumenten verwirrt.
Grundsätzlich gilt seit vielen Generationen das Gleiche, Veränderungen gab es nur wenige: Die empfohlene Eiweissmenge ist leicht höher als früher – ca. 0,8 Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, die Menge der Kohlenhydrate sollte an die Alltagsbelastung angepasst werden. Also weniger beim Bürojob, mehr bei aktiver Tätigkeit. Und sonst empfehle ich die KaiserKönigBettlerMethode: ein grosszügiges Frühstück, einen normal grossen Zmittag und wenig am Abend essen.

Die Dargebotene Hand: Hilfe und Beratung bei Suizidgedanken.
Anrufen: 143 www.143.ch


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Vor 65 Jahren lancierte die Migros ihre Eigenmarke Total.
Vom Pulver für die ersten Waschmaschinen über «Total o.P.» bis zum Flüssigwaschmittel: die Meilensteine der legendären Marke.
Text: Barbara Scherer



Wäschewaschen war während eines grossen Teils der Menschheitsgeschichte echte Knochenarbeit. Erst im 20. Jahrhundert verbreiteten sich die ersten Waschmaschinen im Haushalt. Dabei handelte es sich meist um Teilautomaten: Viele Arbeitsschritte, etwa das Einfüllen oder Erhitzen des Wassers, mussten von Hand erfolgen. Ab den frühen 50er-Jahren entwickelten Hersteller die ersten Waschvollautomaten für Privathaushalte. Für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden diese Geräte jedoch erst in den 60er-Jahren. Entsprechend mussten sich die Waschmittel dem Fortschritt anpassen. Die ersten Produkte waren einfache Seifenpulver. Mit

Waschmittel


dem Aufkommen der Vollautomaten entstand jedoch ein Problem: Sie schäumten zu stark. Deshalb wurden die Rezepturen weiterentwickelt und mit Entschäumern versehen. Genau hier beginnt die Geschichte der Migros-Waschmittelmarke Total:
1961 Mit Total bringt die Migros ein Waschmittel in der 500-Gramm-Packung für 1 Franken auf den Markt. Beworben wird es als Spezialwaschmittel für halb- und vollautomatische Waschmaschinen.
1967 Die Total-Packung erscheint in neuem Design. Und der Preist steigt auf Fr. 1.12.
1971 «Total o.P.» ist das erste phosphatfreie Total-Waschmittel. Phosphate wurden frü-

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her Waschmitteln zugesetzt, um das Wasser zu enthärten und die Waschleistung zu verbessern. Übers Abwasser gelangten diese in Seen und Flüsse und förderten dort ein übermässiges Algenwachstum. Aus Umweltschutzgründen wurden Phosphate in Waschmitteln in der Schweiz 1986 verboten.
1988 Mit «Total Futura» kommt ein neues Waschmittel auf den Markt, das bereits bei tieferen Temperaturen für saubere Wäsche sorgt. Dank verbesserter Waschleistung wird die Wäsche schon bei 40 Grad und ohne Vorwaschen sauber. Zudem ist «Total Futura» in zwei Packungsgrössen erhältlich: 8,5 und 1,2 Kilogramm.
1989 Die Migros nimmt mit «Total flüssig» ihr erstes Flüssigwaschmittel ins Sortiment auf. Das Produkt wird später unter dem Namen «Total liquid» verkauft. Für 3 Kilogramm Flüssigwaschmittel bezahlen Kundinnen und Kunden damals Fr. 11.50.
1997 Alle Total-Pulver erhalten einen Fusselschutz, um die Farben der Textilien besser zu erhalten.
2001 Mit einem neuen Flüssigwaschmittel für schwarze Textilien erweitert Total sein Sortiment. Es wurde speziell für die Pflege dunkler Kleidung entwickelt.
2008 Für die Kaltwäsche wird «Total Cool Active» lanciert. Es reinigt Wäsche bereits ab 20 Grad. Später wird diese Funktion in die Standardprodukte von Total integriert. «Total Cool Active» wird so überflüssig und verschwindet.
2016 «Total Express» kommt auf den Markt: Es reinigt Textilien bei kurzen Waschprogrammen.
2026 Total wird 65. Kein Grund, in Rente zu gehen, sondern einer zum Feiern. Gesamthaft gibt es inzwischen 22 TotalWaschmittel.
Beatrice Wettstein
Angefangen hat alles am Spielfeldrand. Beatrice Wettsteins Mann spielte im Firmensport der Zürcher Kantonalbank Tennis. Beatrice sass mit dem Kinderwagen daneben und schaute zu, jahrelang. Als die drei Kinder grösser wurden, griff sie mit 37 selbst zum Schläger.
Die 90-Jährige ist gross gewachsen und schlank. Sie wirkt gepflegt und ist voller Energie. Die Perlenkette um ihren Hals setzt einen eleganten Akzent. Für die Fotos steht sie immer wieder auf, holt Schläger aus der Garderobe und schlägt geduldig Ball um Ball. Währenddessen erzählt sie von ihrem Leben und ihren sportlichen Erfolgen, auf die sie mit Recht stolz ist. Tennisstunden nahm sie nie. Sie schlug die Bälle immer wieder übers Netz, bis die Schläge sassen. «Hausfrauentennis», sagt sie und lacht.
Über den Sport fand sie Gegnerinnen, Kolleginnen und schliesslich die Freude am Wettkampf. Beruflich arbeitete sie meist Teilzeit im kaufmännischen Bereich, etwa in einem Reisebüro oder in einer Parfümerie. Daneben half sie jahrzehntelang ehrenamtlich und füllte über 40 Jahre gratis Steuererklärungen für ältere Menschen aus. Aus den Plauschspielen wurde eine bemerkenswerte Karriere. Was als Hobby begann, führte sie bis an die internationale Spitze des Seniorinnentennis. 2018 erreichte sie mit Platz 4 ihre beste Position in der ITF-Weltrangliste ihrer Altersklasse. Seit 1989 vertritt Wettstein die Tennisschweiz im Nationen-Cup, meist als Captain. Dort hat sie schon gegen Spielerinnen aus aller Welt gespielt: Australierinnen, Japanerinnen, Amerikanerinnen. «Powerfrauen aus der ganzen Welt», erinnert sie sich. Aus vielen dieser Begegnungen wurden langjährige Freundschaften.
Kämpferisch war sie schon immer. Sie erinnert sich an ein stundenlanges Match gegen die Nummer eins Kanadas. Sie lag zurück, kämpfte sich Punkt für Punkt heran
und gewann. «Die anderen hatten Respekt vor mir, weil ich so schnell war», sagt sie. Trotz ihres Ehrgeizes stellte sie Fairness stets über den Erfolg. Mätzchen auf dem Platz, Coaching von der Tribüne oder eine fehlende Gratulation am Netz ärgern sie bis heute. Als Captain gab sie ihren Teams vor jedem Nationen-Cup dieselbe Botschaft mit auf den Weg: «Es wird sauber gespielt.» Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein Nationen-Cup in den USA. Dort erhielt sie vom amerikanischen Team eine Medaille für Fairness und Kampfgeist. «Das hat mich besonders gefreut», sagt sie. Ungleichbehandlung akzeptierte sie nie, auch neben dem Platz nicht. Bei Swiss Tennis machte sie sich früh für die Frauen stark. Während die Männer mit vier Spielern ein Team für die Schweizer Meisterschaft stellen konnten, musste sie für die Frauenmannschaft acht Spielerinnen zusammenbringen. «Das fand ich schlicht unfair.» Darum wurde diese Regel dann auch angepasst.
1999 spielte Beatrice Wettstein (r.) in Sabadell (Spanien) gegen Weltmeisterin Judy Dalton und freundete sich mit ihr an.

Mit neuem Knie zurück an die WM Dass Beatrice Wettstein mit 90 noch Tennis spielt, ist nicht selbstverständlich. Tatsächlich stand ihre Karriere kurz auf der Kippe. Vor einem Jahr erhielt sie ein künstliches Kniegelenk. Zunächst hiess es, in ihrem Alter werde kaum mehr operiert. Doch sie fand einen Arzt, der sie ernst nahm. Mit derselben Beharrlichkeit, die sie ihr ganzes Tennisleben ausgezeichnet hat, arbeitete sie sich zurück. Monat für Monat absolvierte sie Therapie, Aufbau- und Tennistraining. Ihr Ziel stand von Anfang an fest: die Rückkehr an die Weltmeisterschaft. Halbe Sachen sind nicht ihr Ding. «Entweder geht es weiter, oder das wars», sagte sie sich. Es ging weiter. Kürzlich gewann sie wieder ein Internationales Turnier in Wiesbaden (D). Im Herbst folgt nun die WM der über 90-Jährigen. «Zum

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Glück im nahen Griechenland, auf Kreta», sagt sie und lacht. «Da muss ich nicht bis nach Japan oder Mexiko reisen.»
Gut für Körper und Geist
Stillstehen kommt für Beatrice Wettstein nicht infrage. Sie trainiert zwei- bis dreimal pro Woche, oft mit deutlich jüngeren Spielerinnen. Nebenbei macht sie regelmässig Aquafit. Auch auf ihre Ernährung achtet sie. Wenig Fleisch, viel Gemüse und Früchte, alles frisch gekocht. Dass Tennis ihr guttut, daran zweifelt sie nicht. Bestärkt fühlt sie sich durch Studien, die zeigen, dass Tennisspieler besonders lange und gesund leben. Für sie liegt der Grund auf der Hand: «Man muss ständig mitdenken und mit anderen Menschen interagieren.» Genau diese Mischung aus Bewegung, Konzentration und sozialen Kontakten halte Körper und Geist fit. Wichtig ist ihr auch das Umfeld. Frühere
Clubs erlebte sie als elitär und hierarchisch. Beim TC Schlieren, im Zürcher Limmattal, fühlte sie sich vom ersten Tag an wohl: unkompliziert, gut durchmischt und per Du.
Wer mit 60 noch mit Tennis beginnen möchte, dem rät sie, ohne zu zögern: sofort anfangen. Es gehe nicht um Titel oder Ranglistenpunkte, sondern um Freude an der Bewegung und an den Menschen. Viele Frauen hörten zu früh auf, weil sie Angst hätten zu verlieren. Beatrice Wettstein hat den umgekehrten Weg gewählt. Mit jedem zusätzlichen Altersjahr, das andere zum Aufhören bewegt, wird ihr Entschluss stärker: jetzt erst recht. Mit 90 ist sie der beste Beweis dafür, dass Leidenschaft kein Verfallsdatum kennt. Was sie antreibt? Wettstein muss nicht lange überlegen. «Ich geniesse jeden Tag, dass ich aufstehen darf und selbst entscheiden kann, was ich heute mache.» Ein Satz, der ihre Lebenshaltung wohl besser beschreibt als jede Rangliste.








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