Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
NR. 30, 21. JULI 2014 www.migrosmagazin.ch
BIG DATA I 16
Computer kennen die Zukunft 1. AUGUST I 34
Tischlein deck dich rot-weiss HAUSBOOTFERIEN I 66
Im Nu vom Touristen zum Kapitän
Bauernfänger
Bild: Paolo Dutto
Als TV-Amor fängt er für andere das Liebesglück ein: In der Sendung «Bauer, ledig, sucht ...» bringt Marco Fritsche einsame Landwirte unter die Haube. I 86
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DIESE WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
EDITORIAL Andrej Abplanalp, Leiter Produktion
Der kleine Rebell in mir Kennen Sie das? Morgens ums 7.30 Uhr steigen Sie aus der S-Bahn und wollen gerade in den Bus rein, der Sie ins Büro bringt. Ihr Blick streift den TGV, der in fünf Minuten nach Paris fährt. Ahhh Paris, denken Sie und sehen sich schon an der Seine spazieren. Im Hintergrund erklingt leise ein Chanson, der Sommerwind streicht sanft durch Ihr Haar, und im nächsten Bistro ist ein rundes Tischchen für Sie reserviert. «Dir blockieret dr Igang.» Ein gestresster, hässiger Mann schiebt Sie etwas grob in den Bus hinein. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Sie sich entschieden haben, umzukehren und in den TGV zu steigen. Ohne Gepäck. Ohne Plan. Ohne sich bei Chef und Familie abzumelden. Im Bus stehen Sie eingeklemmt zwischen grimmigen Männern und ernsten Frauen und sind wütend, dass der Rüpel Sie um einen schönen Tag in Paris gebracht hat. Heute, da sind Sie sich ganz sicher, heute wären Sie gegangen. Flanieren statt in Sitzungen endlos diskutieren, frei sein statt wieder in den Alltag rein, im Moment leben statt am Bürosessel kleben. Zwei Stationen später – der hässige Mann ist inzwischen ausgestiegen – sind Sie nicht mehr ganz so sicher, ob Sie wirklich gegangen wären. Vielleicht sind Sie doch nicht der Typ dazu. Vielleicht brauchen Sie doch mehr Alltag, als Sie sich selbst eingestehen wollen. Vielleicht wird ein Leben in totaler Freiheit überschätzt.
Bild: René Ruis
Und was hat das Ganze mit dem aktuellen MigrosMagazin zu tun? Nichts. Ich hätte ein Editorial über die Inhalte schreiben sollen, habs aber nicht getan. Als kleines Trostpflaster für meine Rebellenseele, die heute schon auf den Paris-Trip verzichten musste.
andrej.abplanalp@migrosmedien.ch
72 | LEBEN Mission possible: Redaktorin Heidi Bacchilega passt nach sechs Monaten Sport und Diät wieder in ihr Brautkleid.
MIGROS-WOCHE
40 | Allerlei Neuheiten 51 | Mitmachen beim Fotowettbewerb
6 | Aktuelles
SOMMER-WETTBEWERB
8 | Eine Reise oder ein Auto gewinnen
MENSCHEN
10 | Porträt Nach 23 Jahren bei Nestlé wechselt Roland Decorvet die Seiten: Er leistet Freiwilligenarbeit auf einem Spitalschiff vor der Küste Afrikas. 15 | Auf ein Wort 16 | Interview Big-Data-Papst Viktor Mayer-Schönberger erklärt, wie die digitalen Datenströme zum Vorteil aller genutzt werden können. 23 | Kolumne: Der Hausmann.
AKTUELL
26 | Jugend im Migros-Magazin Die Klasse 8d aus Urtenen-Schönbühl hat die Mifa AG besucht. 29 | Eine Karriere in der Migros 32 | Kulturprozent und Preisbarometer
SCHAUFENSTER
34 | So gelingt die 1.-August-Tafel 36 | Gratulation: Die IP-Suisse wird 25
SAISONKÜCHE
52 | Helgas original Käsknöpfle Die Saisonküche schaut über die Grenze. Diesmal: Ein Besuch im Bregenzerwald.
IHRE REGION
60 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
LEBEN
65 | Mix 66 | Reisen Leinen los: Mit dem Hausboot auf der Mecklenburgischen Seenplatte. 72 | In Form Brautkleid reloaded: Das grosse Finale.
MEINE WELT
86 | Marco Fritsche Der TV-Moderator verrät, warum er an seinem Leben nichts ändern möchte.
RUBRIKEN 75 | 77 | 83 | 84 |
Glücksgriff Rätsel Impressum Cumulus
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
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MIGROS-WOCHE 6 |
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AKTUELLES
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
ZAHL DER WOCHE
40 Milliarden Die Migros Bank setzt im ersten Halbjahr 2014 ihren Wachstumskurs fort. Die Bilanzsumme übertraf erstmals 40 Milliarden Franken. Der Geschäftsertrag erreicht mit über 300 Millionen Franken ebenfalls einen neuen Höchstwert für ein Semesterergebnis.
Das neue Gewächshaus wird ähnlich wie diese Anlage in Reichenau (D) aussehen.
Peperoni aus der Schweiz
Gemüse selber ziehen statt importieren: Die Migros plant im Wallis ein umweltfreundliches Gewächshaus für den Peperonianbau.
Kochplausch mit dem Migros-Chef
D
Zurzeit gibts «Green Gourmet Family» in allen Migros-Filialen. Das Kochbuch richtet sich an Erwachsene, die gern mit Kindern kochen und dabei Wert auf gesunde Zutaten legen. Realisiert wurde das Werk gemeinsam von WWF und Migros. Es bietet 70 Rezepte, eins davon wurde kürzlich von vier Kindern geprüft – tatkräftig unterstützt von Spitzenkoch Ralph Schelling und Migros-Chef Herbert Bolliger. Es gab einen Zucchini-Gratin und zum Dessert eine selbst gemachte Wasserglace. Spass gemacht und geschmeckt hat es offenbar allen Beteiligten. Das Video auf: http://bit.ly/GreenGourmetFamily
ie Migros setzt bei ihrem Sortiment stark auf Schweizer Herkunft. Die Detailhändlerin ist denn auch die wichtigste Abnehmerin von Schweizer Landwirtschaftsprodukten. Zudem werden viele Migros-Artikel von der M-Industrie hergestellt, was ebenfalls Arbeitsplätze in unserem Land schafft. Zu dieser Swissness-Philosophie passt auch ein Bauvorhaben in der Walliser Gemeinde Collombey-Muraz: Dort will die Migros ein grosses
Gewächshaus errichten, in dem bisher importiertes Gemüse wie etwa Peperoni weitgehend CO2-neutral produziert wird. Die Anlage soll ausschliesslich mit Fernwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Satom SA in Monthey VS beheizt werden. Das Projekt würde im Unterwallis bis zu 120 Vollzeitstellen entstehen lassen. Das Bewilligungsverfahren für den Bau des Gewächshauses wurde in diesen Tagen in die Wege geleitet. MW
MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7
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Bilder: Fotolia, Marcel Nöcker/Schweizer Illustrierte, Rainer Maria Hohnhaus,/Insel Reichenau, Christian Zellweger
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Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Do., Sa.
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Generation M in Fahrt Auf Plakatwänden und natürlich im Migros-Magazin ist Generation M bestens bekannt. Neu ist das Nachhaltigkeitsprogramm der Migros auch auf einer SBB-Lokomotive präsent. Die neue Werbelok mit dem 18,5 x 4,3 Meter grossen Megaposter ist seit dem 10. Juli täglich auf dem Schienennetz der SBB unterwegs. Die Partnerschaft mit den SBB hat Tradition: Die Migros ist heute die grösste Kundin von SBB Cargo in der Schweiz.
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FORUM 8 |
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SOMMERWETTBEWERB
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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In welcher spanischen Stadt steht der Palacio Real? Machen Sie mit beim grossen Sommerwettbewerb und gewinnen Sie wöchentlich einen Reisegutschein von Helvetic Airways. Oder den Hauptpreis zum Abschluss des Wettbewerbs: einen Seat Ibiza.
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Lösungswort 1
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Die Telefonnummer sowie das Online-Teilnahmeformular für die Eingabe des Lösungssatzes (Verlosung Hauptpreis) werden ab dem 28. Juli 2014 publiziert und freigeschaltet.
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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
Illustration: Olaf Hajek
SOMMERWETTBEWERB | 9
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MENSCHEN 10 |
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PORTRÄT
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Roland Decorvet mit Frau Carol und den vier Töchtern Marianne, Joanne, Grace und Rebecca (von links) an Bord der «Africa Mercy». Das Spitalschiff wird im August vor der Küste von Benin seine Arbeit aufnehmen.
Ein Manager wechselt die Seite Erst war Roland Decorvet 23 Jahre Chef bei Nestlé, nun leistet er Freiwilligenarbeit als Geschäftsführer eines christlichen Spitalschiffs, das in Afrika die Bevölkerung medizinisch versorgt.
I
n Peking bewohnte die Familie ein luxuriöses Haus mit Koch und Chauffeur; diese Woche bezieht Roland Decorvet (48) mit seiner Frau und den vier Töchtern ein 60-Quadratmeter-Quartier auf der «Africa Mercy». Das christliche Spitalschiff wird am 15. August von den Kanarischen Inseln aufbrechen und vor Benin Anker werfen, um die lokale Bevölkerung für zehn Monate medizinisch zu versorgen. Der frühere Chef von Nestlé China ist quasi der Kapitän. Decorvet lacht. «Die ‹Africa Mercy› hat einen richtigen Kapitän, der hat das Sagen, wenn wir auf See sind. Den Rest der Zeit leite ich das Schiff.»
Die in Lausanne gegründete Organisation Mercy Ships hat seit 1978 knapp 2,5 Millionen Menschen von Schiffen aus medizinisch geholfen und laut eigenen Angaben dafür mehr als eine Milliarde Dollar ausgegeben. Decorvet sitzt seit 2008 im Stiftungsrat von Mercy Ships, die Verbindung zur Organisation geht allerdings schon auf seinen Vater zurück, einen Pfarrer und Missionar, der den amerikanischen Gründer Donald Stephens persönlich kennt. «Der bisherige Geschäftsführer des Schiffs übernimmt eine andere Leitungsfunktion in den USA, da haben sie mich letztes Jahr angefragt, ob ich nicht
übernehmen wolle», erzählt Decorvet, der zu diesem Zeitpunkt in Peking war, aber nach einer Veränderung suchte. «Ich wollte schon länger etwas Neues machen, etwas, bei dem ich das Ergebnis meiner Arbeit ganz unmittelbar zu sehen bekomme.» Hinzu kommt, dass er ohnehin enge Beziehungen zu Afrika hat. Als Kind hat er vier Jahre im Kongo (damals Zaire) gelebt, wo sein Vater Missionar war. Und seine Frau Carol (39), eine Pfarrerstochter, kommt ursprünglich aus Madagaskar. Also sagte er zu. Als Nestlé-Direktor fand sich der Waadtländer Ökonom immer wieder im Fokus von Hilfswerkkritik, nun arbeitet
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
PORTRÄT | 11
Decorvet nahm ebenfalls teil, als einzi ger Vertreter eines NichtHilfswerks. «Ich stellte dar, wie wir weiter zu helfen planten. Am Schluss meldete sich der Vertreter eines Hilfswerks und meinte, das sei ja gut und schön, aber er traue der Sache nicht. Wir hätten dabei doch sicher irgendwelche Hintergedanken.» Decorvet lächelt: «Das hat mich ziemlich geärgert. Hatten wir nämlich nicht. Aber das Misstrauen zwischen Unternehmen und Hilfswerken ist gross – eine Seite glaubt, die andere bestehe nur aus raffgierigen Geldhaien, die an dere sieht nur kommunistische Aktivis ten mit Umsturzgelüsten.» In der Reali tät dächten wohl meist beide Seiten zu schwarzweiss. «Der Grund für das Misstrauen liegt zu 80 Prozent bei man gelnder Kommunikation. Auch Nestlé müsste da besser werden.» Eine Kontro
«Das Misstrauen zwischen Unternehmen und Hilfswerken ist gross.» verse löste 2008 auch sein Einsitz im Stiftungsrat des Hilfswerks der evange lischen Kirchen Schweiz (Heks) aus, da mals war er Chef von Nestlé Schweiz. «Kritiker fanden, der böse NestléMann habe nun das Heks infiltriert.» Aber er habe eine dicke Haut, sagt Decorvet. Und letztlich bringe es mehr, wenn eine Firma unter ethischen Ge sichtspunkten in ein Land investiere und so für Entwicklung und Jobs sorge, als die Menschen von Gratishilfe abhängig zu machen. «Die beste Hilfe wäre der Zugang für Landwirtschaftsprodukte zum europäischen Markt, das würde mehr bringen als alles andere.»
Ein Evangelikaler mit einem Herz für Menschen in Not er selbst für eines. Aber er sieht darin gar keinen so scharfen Gegensatz. «Ich sage nicht, dass Nestlé alles gut und richtig macht, aber ich selbst habe immer ver sucht, Kapitalismus und Entwicklungs hilfe zu kombinieren.» So habe er als Länderchef in Pakistan und China ganz bewusst funktionierende landwirt schaftliche Strukturen aufgebaut, von denen auch die lokalen Bauern profitie ren, inklusive Ausbildungsprogramme speziell für Frauen. Decorvet startete vor 23 Jahren bei Nestlé. «Ich verkaufte im Norden Bor neos Nudeln, das war ziemlich aben teuerlich.» Danach baute er zwölf Jahre
lang die Geschäfte in China auf, war vier Jahre in Pakistan, drei Jahre in der Schweiz und seit 2010 als Länderchef erneut in China. In all den Jahren hat er das Misstrauen der Hilfswerke mehr mals erlebt. «Nach dem schweren Erd beben in Pakistan 2005 bin ich mit Mit arbeitern und zehn Lastwagen voller Wasser und Lebensmittel ins Krisenge biet gefahren. Wir waren noch vor dem Roten Kreuz dort und haben die Hilfs arbeiten wochenlang unterstützt», sagt Decorvet. «Ich war eine Woche dort.» Sechs Monate später lud der Schwei zer Botschafter alle beteiligten Hilfs organisationen ein, um Bilanz zu ziehen.
Decorvets Antrieb wurzelt nicht zuletzt in seinem Glauben. Als Sohn eines pro testantischen Pfarrers ist er dort ganz automatisch hineingewachsen; er be zeichnet sich selbst heute als evangeli kal, geht auch jeden Sonntag mit seiner Familie in die Kirche. «Was in der Bibel steht, stimmt», sagt Decorvet. «Ich glaube nicht, dass es sich dabei um Me taphern handelt, die im übertragenen Sinn zu verstehen sind.» Auch Mercy Ships wurde ursprüng lich mit religiösen Hintergedanken ge gründet. Die Missionierung sei jedoch seit rund zehn Jahren kein Thema mehr bei der praktischen Arbeit, sagt Decor
Mercy Ships Die Hilfsorganisation wurde 1978 vom ame rikanischen Ehepaar Donald und Deyon Stephens in Lau sanne gegründet, das aktuelle Schiff, die «Africa Mercy», ist seit 2007 im Einsatz. Das Spital an Bord verfügt über fünf Operationsräume und 82 Betten, mo dernste Geräte und hat eine Kapazität von jährlich 7000 Operationen. Zusätz lich werden jeweils in den Häfen weitere Operationssäle für Zahn und Augen behandlungen auf gebaut. Meist bleibt das Schiff für zehn Monate, dann zieht es weiter zum nächs ten Land, jeweils auf Einladung der dortigen Regierung. Ein neues, deutlich grösseres Schiff ist derzeit in China im Bau. Erstmals wird es nicht umgebaut, son dern direkt als Spital schiff konzipiert. Die «Atlantic Mercy» soll ab 2017 zusätzlich zur «Africa Mercy» eben falls vor der Küste Af rikas unterwegs sein. www.mercyships.ch
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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PORTRÄT | 13
Das Leben an Bord der «Africa Mercy»: Komplexe Operationen (rechts), glückliche Patienten (links) und Entspannungspausen in einem der vielen Restaurants an Bord (unten).
vet. «Wir versorgen auch viele muslimische Menschen. Es ist die Hilfe, die zählt. Aber christliche Werte spielen natürlich schon eine Rolle.» Die «Africa Mercy» konzentriert sich auf anspruchsvolle chirurgische Eingriffe, die es vor Ort in der Regel nicht gibt – das Zielpublikum sind die Ärmsten der Armen, und sämtliche Behandlungen sind kostenlos. Ein verbreitetes Problem sind zum Beispiel Kiefertumore, die unbehandelt zu gewaltiger Grösse anwachsen und ein Gesicht völlig entstellen können, was oft auch zu sozialer Ausgrenzung führt. Daneben gibt es komplexe orthopädische Eingriffe, zudem Zahn- und Augenbehandlungen. «Rund 60 Prozent
«Rund 60 Prozent aller Blinden vor Ort können mit simplen Eingriffen wieder sehen.» aller Blinden in diesen Ländern können mit relativ simplen Eingriffen wieder sehen», erklärt Decorvet. «Und zu erleben, wie sich solche Menschen dann entwickeln, wie sich ihr Leben dadurch verändert, das ist etwas Wunderbares.» Die «Africa Mercy» bildet zudem jeweils medizinisches Personal vor Ort
aus, damit dieses weiter arbeiten kann, wenn das Schiff wieder ablegt. Als Geschäftsführer des Schiffs ist Decorvet aber nicht nur für das Management des schwimmenden Spitals mit seinen 30 Ärzten und 100 Schwestern verantwortlich, an Bord leben und arbeiten rund 450 Personen. Es gibt eine Schule mit 55 Kindern, ein Hotel und Restaurants. «Wir haben eine eigene Bank, eine Post, sogar einen Starbucks, den einzigen auf einem Schiff. Wir sind fast schon eine kleine Stadt.»
Freiwillige sind immer gesucht, derzeit Coiffeure und Mechaniker Decorvets langjährige internationale Managementerfahrung ist ideal für die Leitung des Schiffs. Auch hier stammen die Mitarbeiter aus aller Welt, allerdings mit einem zentralen Unterschied: Sie leisten alle Freiwilligenarbeit. Nicht nur erhalten sie keinen Lohn, sie müssen im Gegenteil für Kost und Logis sogar bezahlen. «Pro Monat sind das vielleicht 300 Franken. Ich zahle 1500, weil wir eine ganze Familie sind.» Mercy Ships finanziert sich durch Spenden, die grössere Herausforderung ist allerdings, genügend Freiwillige für die Arbeit an Bord zu finden. «Besonders dringend suchen wir derzeit Coiffeure», sagt Decorvet, «ebenfalls sehr nützlich wären Klempner und Mechaniker.» Bewerben kann sich jeder mit
fachlichen Kompetenzen und Französischkenntnissen. Er selbst hat sich vorerst für 14 Monate verpflichtet. «Danach sehen wir weiter.» Seine Frau wird sich an Bord mit den Patientinnen und Patienten beschäftigen. «Und meine Töchter sind ganz begeistert. Sie haben bei unserem ersten Aufenthalt Anfang Mai bereits Freunde gefunden, das war in Peking schwieriger.» Auch freut er sich, jetzt so nahe bei seiner Familie zu sein. Und am Wochenende gibt es Möglichkeiten, Land und Natur zu erkunden. Was nach der «Africa Mercy» kommt, ist noch offen. «Falls ich jedoch in die Unternehmenswelt zurückkehre, möchte ich gern die Geschäftsführung einer Firma übernehmen, die ihr Geld auf ethische Weise verdient.» Er zuckt mit den Schultern. «Möglicherweise bin ich ein Träumer. Aber wenn ich so was nicht finde, muss ich es vielleicht selbst aufbauen.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Jeremy Bierer (1), Mercy Ships (5)
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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AUF EIN WORT | 15
FRAU DER WOCHE
Guter Riecher Gabi Müller (50) arbeitet bei der Beratungsstelle Schädlings bekämpfung der Stadt Zürich und hat die internatio nale Konferenz in Zürich organisiert.
INTERNATIONALE SCHÄDLINGSKONFERENZ IN ZÜRICH
«Bei Bettwanzen sollte man Profis beauftragen»
Vom 20. bis 23. Juli diskutieren in Zürich Schädlingsbekämpfer aus aller Welt über Schaben, Bettwanzen und Termiten. Die Probleme nehmen in der Ferienzeit zu, sagt die Organisatorin.
Bilder: Dominique Meienberg, Alexander Egger, Anina Gepp/Limmttalerzeitung
Gabi Müller, an der International Con ference of Urban Pests liegt der Schwerpunkt auf Bettwanzen. Sind die Tierchen wirklich so schlimm?
Sie sind vor allem schwierig zu be kämpfen. Unsere Beratungsstelle wurde 1930 wegen Bettwanzen ge gründet. Damals bekämpfte man sie noch mit Gas, dabei gab es sogar menschliche Todesfälle. Mit dem Insektizid DDT gingen die Bett wanzen zurück. Das ist heute nicht mehr zugelassen, zudem reisen die Menschen mehr, deshalb sind die Zahlen wieder angestiegen. Haben Sie selbst Bekanntschaft ge macht mit den hartnäckigen Viechern?
Ja, auf einem Tauchschiff im Su dan. Eine Kollegin hatte ständig Hautreizungen. Ich fand heraus, dass sie Bettwanzen in ihrer Kabi ne hatte und dass der Ort, wo das Gepäck bis zur Abreise gelagert wurde, voll von Bettwanzen war. In den Tauchtaschen haben die Rei senden die Bettwanzen dann in die ganze Welt mitgenommen. Wie steht die Schweiz im internationa len Vergleich da?
Sehr gut. Unsere Infrastruktur ist in gutem Zustand, die Leute haben
auch Geld für Bekämpfungsaktio nen, und wir haben gut ausgebil dete Schädlingsbekämpfende. Welche Plage ist derzeit in der Schweiz akut?
Besonders in der Ferienzeit, wenn viel gereist wird, nimmt das Prob lem der Bettwanzen zu. Dann rufen auf unsere Beratungsstelle auch mal Schweizer aus den Griechen landferien an, weil sie die Tierchen nicht loswerden. Was raten Sie in solchen Fällen?
Den Koffer nicht in der Nähe des Betts aufbewahren und ihn vor der Heimreise im Freien mit einem Insektizidspray behandeln. Wenn man heimkommt, direkt in die Waschküche, alles waschen und den Koffer erneut einsprayen. Lässt man sein Gepäck nach den Ferien offen in der Wohnung rumstehen, können die Bettwanzen sich ein neues Versteck suchen. Nicht nur die Bettwanzen machen Pro bleme – was ist etwa mit dem aggres siven Asiatischen Laubholzbockkäfer?
Wegen ihm mussten ganze Alleen gefällt werden. Man kann Hunde darauf trainieren, dass sie befallene
Bäume erkennen. Hunde helfen auch, Bettwanzen aufzuspüren. Bei welchem Vortrag können sich die Schweizer Forscher zurücklehnen?
Termiten sind bei uns kein Thema. Auch sehr exotisch: Die Australier haben in ihren Städten anscheinend ganze RehInvasionen.
Wer meint, die Grünen hätten nur Umweltpolitik im Kopf, täuscht sich: Nationalrätin Regula Rytz (52), Copräsidentin der Grünen, fieberte an der diesjährigen Fussball-WM mit. Sie hatte einen guten Riecher und gewann vor allen männlichen Ratskollegen das Tippspiel der Parlamentarier von «20 Minuten». Die Tippsiegerin schreibt ihr Resultat nicht allein ihrem Wissen zu: «Ich habe die Tipps mit Freunden diskutiert – und es war sicher auch etwas Glück dabei.»
MANN DER WOCHE
Guter Forscher
Was kann man als Privatperson gegen Schädlinge unternehmen?
Sind Dörrobstmotten in den Le bensmitteln, wirft man befallene Sachen weg und verschliesst seine Vorräte in Einmachgläsern. Bei Schaben, Bettwanzen oder exoti schen Ameisen sollte man eine pro fessionelle Firma beauftragen. Ist das Eliminieren immer die Lösung?
Sobald Schädlinge wirklich lästig oder sogar gefährlich werden, ja. Wir freuen uns aber immer, wenn zum Beispiel ein Wespenvolk um gesiedelt werden kann. Haben Sie sich mit Schädlingen auch schon persönlich angefreundet?
Ja, im Büro züchten wir Schaben für Schulungen. Sie sind ganz nett, de nen schaue ich gern zu. Interview: Silja Kornacher
Grosse Auszeichnung für Fabian David Tschopp (21) aus Birmensdorf ZH: Der Asteroid mit der Nummer 29881, irgendwo zwischen Jupiter und Venus, wurde nach ihm benannt. Fabian David Tschopp hat vor einem Jahr an einem internationalen Forschungswettbewerb in Phoenix (USA) teilgenommen. Sein 3-D-Scanner überzeugte die Jury, als Preis bekommt er nun seinen eigenen Zwergplaneten. Diese Ehre wurde zuvor schon Albert Einstein oder Isaac Newton zuteil.
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INTERVIEW
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
«Google kann die Verbreitung einer Grippe vorhersagen»
Die digitale Datenmenge ist gigantisch gross. Eine moderne Computertechnik namens Big Data analysiert und strukturiert sie und pickt die essenziellen Informationen heraus. Das kann unsere Mobilität, das Gesundheitssystem oder die Polizeiarbeit komplett verändern. ZUR PERSON
Datenguru Viktor MayerSchönberger (48) studierte in Salzburg, Cambridge und Harvard. Nach dem Abschluss arbeitete er dort an der John F. Kennedy School, anschliessend an der National University in Singapur. Derzeit ist er Professor für Internet Governance and Regulation am Oxford Internet Institute. Der Österreicher publizierte mehrere Bücher, zuletzt «Big Data – Die Revolution, die unser Leben verändern wird». Mayer-Schönberger ist verheiratet und hat einen Sohn. Er lebt in Oxford (GB) und Zell am See (A).
D
ieser Artikel könnte Sie auch interessieren!» Wer im Internet schon eingekauft hat, weiss, worum es geht: Onlineshops empfehlen ihren Kunden Produkte, die zum bisherigen Einkaufsverhalten passen. Die Technologie, welche die Empfehlungen generiert, heisst Big Data. Ihr Einfluss geht aber weit über das Einkaufsverhalten hinaus: Sie berechnet zum Beispiel auch, wie der Verkehr fliesst, wann Verbrecher töten und wo demnächst eine Grippe ausbricht. Der führende Experte im deutschsprachigen Raum, Viktor Mayer-Schönberger, erläutert im Interview Chancen und Risiken beim Einsatz von Big Data. Viktor Mayer-Schönberger, welche Datenmenge ist weltweit digital gespeichert?
Laut der letzten wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema waren im Jahr 2007 rund 300 Milliarden Gigabyte an Daten gespeichert. Eine gigantische Menge, die sich seither etwa alle 18 Monate verdoppelte. Heute sind wir wohl bei 5000 Milliarden Gigabyte. Wie hoch wäre der Papierstapel, wenn man das ausdrucken würde?
Wenn man alle gedruckten Daten zu Büchern binden würde, liessen sich damit die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika bedecken, und zwar viele Meter hoch. Auf CDs gepresst würde der Stapel mehrmals bis zum Mond reichen. Spricht man deshalb von Big Data?
Nicht nur. Allein mit einer bestimmten Datenmenge gewinnt man noch keine neuen Erkenntnisse. Das passiert erst durch deren Analyse. Klar ist aber auch,
Täglich! Sie verwenden Big Data, wenn Google einen Tippfehler korrigiert oder Ihnen ein Onlineshop weitere passende Produkte vorschlägt. Auch wenn Sie in ein Flugzeug steigen, sind Sie damit konfrontiert: Triebwerkhersteller sammeln so viele Daten, dass sie wissen, wann ein Teil in der Turbine brechen wird, bevor das effektiv passiert. So können sie es rechtzeitig austauschen. Das nennt sich «Predictive Maintenance» (dt. vorausschauende Wartung).
«Big Data löst alle Probleme bei der Mobilität.» dass die Datenbasis gross genug sein muss. Wenige Informationen reichen dafür nicht aus. Das klingt reichlich theoretisch. Ein Beispiel aus der Praxis bitte.
Google kann die Verbreitung einer Grippe vorhersagen. Das ermöglicht allein die Analyse von Millionen Suchanfragen seiner Nutzer. Aha. Zuverlässig?
Relativ zuverlässig. Und vor allem sehr viel schneller, als es die Gesundheitsbehörden dieser Welt können, die dafür ein bis zwei Wochen brauchen. Google kann das in Echtzeit, und zwar für jede Region einzeln. Sind Privatpersonen wie Sie und ich im Alltag von Big Data überhaupt betroffen?
Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit mehr als 140 Stunden Videomaterial auf YouTube geladen. Big Data ist demnach auch offline präsent. Zum Beispiel bei der Verwendung von Kundenkarten im Einkaufszentrum.
Das ist dasselbe Prinzip. Dadurch können Firmen auf Kunden zugeschnittene Angebote verschicken. Erhalten Singles Werbung für Windeln und 20-Jährige Rabatte auf Antifaltencreme, führt das selten zu einem Kauf. Sind Schritte denkbar, die weiter gehen?
Ja. Ein englischer Detailhändler passt aufgrund des Einkaufsverhaltens seiner Kunden ganze Standorte an. Nicht nur beim Sortiment, sondern auch bei der Anordnung der Produkte im Laden. Das führt zu zufriedeneren Kunden. Gibt es auch negative Aspekte, zum Beispiel dass Kunden sich überwacht fühlen und deshalb nicht mehr dort einkaufen?
Ja, es gibt einen unschönen Fall aus den Vereinigten Staaten. Die Firma Target schickte einem 16-jährigen Mädchen
Bilder: Rob Judges, Zuma Press/eyevine, CartoDB, Getty Images
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Datenflut im GoogleRechenzentrum in Douglas County in den USA.
INTERVIEW
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INTERVIEW
Twittergewitter: Das WM-Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland brach alle Twitterrekorde. Insgesamt wurden weltweit 35,6 Millionen Tweets abgesetzt, wie die Karte rechts zeigt.
Sonderangebote für Windeln, worauf sich der Vater beschwerte und der Firma vorwarf, das Kind zu einer Schwangerschaft zu animieren. Ich rate: Sie war wirklich schwanger?
Tatsächlich. Durch kleine Veränderungen im Kaufverhalten kann Target die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft berechnen, und weiss teilweise sogar vor den Kundinnen davon. Da denkt man sich dann schon: Ist die Firma damit nicht einen Schritt zu weit gegangen? Allerdings. Also sind auch bei Big Data Überwachungsängste berechtigt.
Auf jeden Fall. Es gibt immer die Möglichkeit, individuelle Daten auszuwerten. Um relevante Schlüsse zu ziehen, braucht es aber keine Informationen einzelner Menschen, sondern eine riesige Menge an Daten. Jetzt versuchen Sie wieder zu verharmlosen!
Nein, wie ich eben sagte, sind Ängste berechtigt. Und zwar, wenn das Sammeln von Daten zur Überwachung führt. Ihr Lösungsvorschlag?
Wir brauchen Rahmenbedingungen, denen Menschen vertrauen. Ich bin durchaus positiv gestimmt, weil die grossen Big-Data-Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft auch an guten Lösungen interessiert sind. Ohne Datenschutzinstrumente geraten sie unter Generalverdacht und verlieren langfristig alle Kunden. Wäre es nicht besser, eine weltweit unabhängige Instanz zu gründen, damit genügend Kontrolle ausgeübt wird?
Nein, die braucht es nicht. Die EU und der Europäische Wirtschaftsraum sind für einen grossen Prozentsatz des inter-
nationalen Datenverkehrs verantwortlich. Da die meisten grossen Anbieter aus den USA in Europa eine Filiale haben, müssen auch sie sich den europäischen Gesetzen unterwerfen.
Versicherungen untersagt werden, individualisierte Produkte anzubieten.
Alle grossen IT-Konzerne wählten Irland als europäischen Hauptsitz. Nicht ohne Grund.
In 30 Bundesstaaten der USA ist das so. Dort wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, ob Gefangene in den nächsten zwölf Monaten in einen gewaltsamen Todesfall verwickelt sein werden. Auch die Polizei wendet Big Data an: Sie berechnet, in welcher Strasse zu welchem Zeitpunkt ein Verbrechen verübt wird, und plant entsprechend ihre Einsätze.
In der Tat zählt das irische Datenschutzgesetz zu den zahmsten in Europa. In der Datenschutzkommission arbeiten lediglich ein paar Menschen. Man kann es sich also in etwa vorstellen, wie dort kontrolliert wird … Also braucht es doch eine weitere Instanz!
Ein wichtiger Schritt wäre, in allen europäischen Ländern einheitliche Datenschutzgesetze zu etablieren. Blicken wir in die Zukunft: Werden Krankenkassen mit Big-Data-Analysen berechnen, ob Kunden unheilbar krank werden, und sie deshalb ablehnen oder die Prämien verteuern?
Ja, die Gefahr besteht. Versicherungen leben von Vorhersagen. Bisher wurden diese aber nicht auf individueller, sondern auf gesamtgesellschaftlicher Ebene getroffen. Wenn das Risiko individualisiert wird, endet die Idee der Solidargemeinschaft und damit auch die Idee der Versicherung. Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit über 45 000 iPhone-Apps heruntergeladen. Warum?
Ein Beispiel: Wenn ich ein guter Autofahrer mit einer geringen Unfallwahrscheinlichkeit bin, schliesse ich keine Versicherung ab, die Unfälle anderer finanziert. Bin ich aber ein schlechter Autofahrer, will keine Versicherung mit mir einen Vertrag eingehen. Deshalb muss es
Stimmt es, dass Gefängnisse ihre Entscheide, ob jemand auf Bewährung freikommt oder nicht, mit Hilfe von Big-Data-Analysen fällen?
Das funktioniert?
Es gibt Statistiken, die beeindruckende Erfolge zeigen. Aber das Problem ist: Wenn ich an einem bestimmten Punkt stärker kontrolliere, werde ich auch mehr finden. Bei solchen Fällen muss man unglaublich vorsichtig sein, dass man nicht nur seine eigenen Erwartungen bestätigen lässt. Es ist doch höchst problematisch, unsere Zukunft von Computern voraussagen zu lassen.
Ja. Deshalb muss sich die Gesellschaft die Frage stellen: Sind wir bereit, gewisse Risiken auf uns zu nehmen, um dafür ein Stück mehr Freiheit zu bekommen? Oder wollen wir mehr Sicherheit, aber auch mehr Vorhersage? Beides geht nicht. Menschen irren, Computer treffen falsche Vorhersagen. Wessen Fehlerquote ist höher?
Beide machen Fehler, aber unterschiedliche. Ich will das nicht abwägen.
Ist es nicht so, dass der Mensch überlegen ist, weil er Zusammenhänge herstellen kann, wozu Computer nicht imstande sind?
Nein, das wäre lustig, das wäre gut. Aber so einfach gehts nicht. Die Gefahr ist
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INTERVIEW | 21
Strassenrand parkiert sind, aufsperren, uns reinsetzen und losfahren. Auf dem Armaturenbrett steht, wo die nächste Aufladestation ist, wo freie Parkplätze sind oder ob es nicht besser wäre, in den Zug umzusteigen. Von Big Data erwarte ich nichts Geringeres als die Problem lösung bei der Mobilität. Wer wird das anbieten?
Das ist die entscheidende Frage. Die Autohersteller? Google? Oder die SBB? Alle Firmen haben mindestens ein Ele ment, das sie dazu beitragen können. Es wird derjenige sein, der am besten mit Daten umgehen kann.
UPS spart jedes Jahr zehn Millionen Dollar, weil die Chauffeure, sooft es geht, rechts abzweigen. Big-Data-Analysen ergaben, dass Linksabbieger öfter im Stau stehen.
eine andere: Computer präsentieren nur Wahrscheinlichkeiten, keine Ursachen. Was mit den gesammelten Informatio nen gemacht wird, bleibt immer eine menschliche Entscheidung. Und das Problem entsteht genau dort: Weil wir Menschen immer glauben, Ursachen erkennen zu können, auch wenns gar keine gibt. So lügen wir uns die Wirk lichkeit zurecht.
Eine spannende Frage. Bei Big Data ent scheidet nicht die Kaufkraft, sondern die Datenauswertung. Deshalb lässt sich heute noch nicht sagen, wofür die Daten von «schlechten» Kunden später ver wendet werden. Vielleicht dienen sie der Erkenntnis, warum sie weniger Geld ausgeben. Diese Information ist viel mehr wert als Datenauswertungen von Kunden, die sowieso schon kaufen.
Also glauben Sie, dass die Menschen dank Big Data bessere Entscheide treffen können?
Gibt es nebst den negativen Aspekten auch positive Entwicklungen, die Big Data auslöst?
Ja, das glaube ich. Big Data wird unsere Entscheidungen massiv verbessern. Aber wir müssen uns gleichzeitig über die ethischen Grenzen im Klaren sein. Bei wirtschaftlichen Interessen spielen die ethischen Grenzen keine grosse Rolle mehr.
Die Geschichte zeigt anderes. Erzielte Gewinne wurden zum grössten Teil an Kunden weitergegeben, weil das im Wettbewerb gar nicht anders geht. Ge fährlich wirds erst bei Monopolisten. Die Politik muss unbedingt verhindern, dass Datenmonopole entstehen. Damit meinen Sie Google?
Nicht nur, aber natürlich auch. In sol chen Fällen muss die Politik genau hin schauen. Dort sind die Amerikaner sehr vorbildlich und beharrten bei einer Fir menübernahme von Google darauf, dass die Daten Dritten zugänglich bleiben. Lässt sich berechnen, wie viel Geld die Daten jedes Einzelnen wert sind? Gibt es eine Zweiklassengesellschaft, oder sind im Digita len alle gleich?
Ja, denken Sie an die Schule und ans Ler nen. Bis heute testen wir bloss das End ergebnis, nicht aber, ob die Lernprozesse und Hilfsmittel die richtigen sind. Das kann Big Data. Ausserdem verstehen wir dadurch das Wetter, Maschinen oder menschliches Verhalten besser. Gerade die letzte Vorstellung könnte auf viele Menschen etwas befremdlich wirken.
Menschen mögen es nicht, wenn Com puter ihre Zukunft vorhersagen. Weil das jedoch nur bei Gewohnheitstieren funk tioniert, können wir uns dank Big Data motivieren, aus dem Alltag auszubre chen. Mut zur Lücke. Mut zur Selbst überraschung. Mut zur Irrationalität. Also einfach nicht vorhersehbar handeln?
Genau. Zum Beispiel im Restaurant ein ungewohntes Essen bestellen. Ein charmanter Gedanke. Aber wo profitieren Menschen künftig wirklich von Big Data?
Beim Verkehr. Wir kaufen in 10 bis 15 Jahren keine Autos mehr, sondern Mobilität. Wir können Autos, die am
Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit über 5,5 Millionen Facebook-Status geteilt. Dann wohl kaum die SBB. Die wissen nicht mal, wie häufig die Kunden ihre GAs nutzen.
Tatsächlich ist das ein grosses Problem. Es gibt Bahnbetriebe, die nicht wissen, wie viele Kunden täglich von wo nach wo fahren. So können sie die Auslastung und den Streckenausbau nicht optimieren.
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Sie selbst propagierten das Recht auf Ver gessen: Digitale Daten sollen eine begrenzte Lebensdauer haben. Ist unwiderrufliches Löschen kein Widerspruch zu Big Data?
Nein. Zum einen führen veraltete Daten bei BigDataAnalysen zu fehlerhaften Ergebnissen. Und es ist für Big Data enorm wichtig, dass Menschen darauf vertrauen, dass ihre Daten nicht bis in alle Ewigkeit aufbewahrt werden. An welche Fristen haben Sie gedacht?
Bei Gesundheitsdaten nur ein paar Tage, für weniger persönliche Infos sind Jahre oder Jahrzehnte sicher besser geeignet. Ablaufdaten schaffen übrigens auch einen Anreiz, Daten sinnvoll und nicht nur fürs Marketing einzusetzen. Wofür zum Beispiel?
Denken Sie an die Daten zum Einkaufs verhalten. Sie informieren auch darüber, wie gut sich Menschen ernähren. Wäre es für die Volksgesundheit nicht wichtig, darüber Bescheid zu wissen? Sicher, aber Menschen müssen die Hoheit über ihre Daten behalten und sie löschen las sen können. Umgehend und ohne Wartezeit.
Ja, aber das ist schon heute so. Jeder Mensch hat das Recht, seine Daten löschen zu lassen. Wenn jemand Google berechtigt auffordert, seine Daten zu löschen, muss der Konzern das tun. Interview: Reto Vogt
Wirds prekär? Datenschützer Hanspeter Thür appelliert im Interview, mit persönlichen Daten vorsichtig umzugehen. Und Zukunftsforscher Gerd Leonhard malt ein Szenario, wie sich Big Data entwickeln könnte.
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KOLUMNE | 23
DER HAUSMANN
Allein im Watt Bänz Friedli lässt sich gern überraschen.
Der Abend in Bellinzona war einer meiner schönsten. Auf der verkehrs befreiten Piazza spielte Buddy Guy – ausgerechnet er, der mich so oft ent täuscht hatte – das Konzert seines Lebens, ich liess mich von seinem Blues ergreifen, tragen und treiben, warm wars, die Grill und Pizzastände ver strömten verlockende Düfte in die Sommernacht, überall nur freundliche Gesichter, mediterrane Stimmung. Monate später, wir weilten en famille im Tessin, wollte ich meinen Liebsten den Ort zeigen, an dem es mir so gefallen hatte. Bis ich den Platz nur schon fand! Der ganzen Familie taten vom Umher irren auf dem Kopfsteinpflaster die Füsse weh. «Muss das sein?», bekam ich zu hören. Sie hatten Hunger, waren übellaunig. Als wir endlich dort waren, wars keine sommerliche Piazza mehr, sondern – diesmal nicht für den Verkehr gesperrt – ein Parkplatz voller Lärm und Abgase. Und das Ristorante, in das wir uns aus Müdigkeit und der schieren Un lust weiterzusuchen dann doch setzten, war mies, dafür teuer. Wir sassen als einzige Gäste draussen, uns fröstelte, es war ja Herbst. «Was wolltest du uns überhaupt zeigen?», fragte eines der Kinder. Da wurde mir klar: Ein Gefühl hatte ich ihnen zeigen wollen, nicht einen Ort. Aber Gefühle lassen sich nicht wiederholen. Und man soll nicht alles teilen. Im Ge genteil. Hatte Eliane, die unvergessene
«Das will ich mal der Familie zeigen!» Sexberaterin mit dem feinen psycholo gischen Gespür, im «Blick» jeweils die Zuschrift einer ratlosen Person zu be antworten, à la: «Eigentlich wäre alles super. Wir sind ein Herz und eine Seele, haben genau dieselben Hobbys und Interessen – und trotzdem klappt es irgendwie nicht», und es war besagter Zuschrift anzumerken, dass sich das «irgendwie» nicht nur aufs Bett bezog, sondern dass sich hier ein Pärchen ganz grundsätzlich Seite an Seite zu Tode langweilte – dann holte Eliane mit ihrer Wortkeule aus: «Eben.» Sie schrieb nur: «Eben. Ihr habt genau dieselben Hobbys und Interessen. Deshalb klappt es nicht.» Gewiss, auch meine Frau und ich haben «unser Lied» aus dem Sommer 1992, wir joggen zusammen, schreiben auf Abstimmungs und Wahlzettel häu
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Foto: R. Zimmermann / AZ
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fig dasselbe und finden oft dieselben Bücher toll (vor allem deshalb, weil nur sie sie gelesen hat). Aber sie hat mich in all den Jahren nur drei Mal an einen YB Match begleitet, und das ist gut so. Sie bekommt ob der meisten Musik, die ich im stillen Kämmerlein höre, Ausschläge. Dafür kann sie mich mit einem plötz lichen Faible für irgendwelche deutsche Rapper überraschen … Und darum geht es ja: einander immer wieder neu ken nenzulernen. Nach dem Reinfall von Bellinzona war mir klar: Es würde mir nie mehr passie ren. Und was tat ich kein Jahr später? Fuhr mit dem Mietwagen eine Küste rauf und runter, an der ich mal ganz allein bei Ebbe einen traumhaften Spaziergang im sonnenbeschienenen Watt gemacht, Muscheln gesammelt und mir geschwo ren hatte: Da will ich dann mal mit der Familie hin! Ich verfuhr mich, im Fonds ging das Gequengel los, und als ich die Stelle endlich fand, dunkelte es bereits ein, statt Ebbe herrschte Flut – nichts wurde aus dem Spaziergang durchs Watt. Sollte ich übrigens je wieder in Bel linzona sein, ich werde nicht an die laue Sommernacht mit Buddy Guy denken. Ich werde meine Familie vermissen, mit der ich hier einst lausig gegessen und am Ende doch so herzhaft gelacht habe. Über mich, den sentimentalen Vater, der alles immer wiederholen will.
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JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN
30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Serie: Schüler machen Zeitung
Saubere Sache!
Die Mibelle Group von A bis Z Die Mibelle Group ist ein Unternehmen der Migros. Sie produziert in den Bereichen Personal Care, Home Care und Nutrition. Sie ist die Nummer drei im europäischen Eigenmarkenbereich und beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende weltweit. Sie führt jährlich etwa 1000 neue Produkte ein. Die Mibelle Group in Frenkendorf stellt Speisefette, Margarine zudem auch Waschund Reinigungsmittel her. Heute ist diese Firma ein Unternehmen mit nationaler und internationaler Ausrichtung und hat sich im europäischen Markt einen Namen im Bereich Handelsmarke erschaffen. Drei Firmen schliessen sich zusammen 1933 war die Gründung der Gifa AG (Giessliweg Fabriken) in Basel. 1980 fand dann die Umfirmierung der Gifa AG zur Mifa AG statt (Kurzform von Migros-Fabrik). 1991 stieg sie ins Exportgeschäft ein. Mit rund 7 Millionen verkauften Beuteln Waschmittel im Jahr ist das Unternehmen Marktleader in der Schweiz. Rund ein Drittel des gesamten Marktvolumens an Schweizer Waschmittel wird von der Mifa AG in Frenkendorf produziert. Ihr letztjähriger Umsatz betrug 201,6 Millionen Franken. 2012 wurden die Mifa AG, die Mibelle Group sowie die Mibelle Ltd. zur Firmengruppe unter dem Markendach Mibelle Group zusammengeführt.
Der Wasch- und Reinigungsmittelmarkt ist anspruchsvoll. Um bestehen zu können, sind eingespielte Teams nötig. Wie es im Betrieb der Mifa AG zugeht, welche Berufe man dort erlernen kann und wie das beliebte Produkt Elan Powerfresh hergestellt wird, zeigen die folgenden Berichte.
Vom Inhaltsstoff in die Flasche
Auf der Fabrikführung konnten wir bei einigen Produkten sehen, wie sie hergestellt werden. Wir stellen nun die Entwicklung und Produktion des Waschmittels Elan vor.
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ede Herstellung fängt mit der Idee und dem Produktkonzept an. Sobald diese getroffen sind, kommt der zweite Schritt. Die Rezeptur und Verpackungsentwicklung. Hier wird das Design der Verpackung und des Inhalts entwickelt. Nun kommt der Zeitpunkt, um den ersten Test durchzuführen. Wenn alles stimmt, werden die Waren bestellt und danach gelagert. Sobald das ganze Material da ist, kommen die Rohmaterialien in die Mischerei. Anschliessend steht noch eine Qualitätskontrolle an, und wenn alles abgeschlossen ist, wird das Produkt abgefüllt. Somit ist das Produkt Elan komplett und fertig hergestellt. Zum Schluss sind die Logistik und der Transport an der Reihe, damit der Kunde zufrieden sein gewünschtes Produkt erhält.
Besuch in der Fabrik Um 9 Uhr morgens wurden wir in der Mifa AG bereits erwartet. Nach einer freundlichen Begrüssung wurde uns die Firma vorgestellt. Da hatten wir schon vieles über die Mifa AG erfahren. Dazu gehörte auch die Entwicklung und Entstehung der Fabrik.
Aussenansicht der Mifa AG
Ausserdem wurden uns die am meisten hergestellten und auch bestverkauften Produkte nähergebracht. Ihr berühmtestes Abwaschmittel ist das Handy. Dieses Produkt wurde während unserer Besuchszeit leider nicht produziert.
Nachdem wir die Mibelle Group nun schon etwas besser kannten, konnten wir sie endlich selbst besichtigen. Die Fabrikführung war sehr spannend und interessant, besonders aus dem Grund, weil wir sehen konnten, wie Abwaschprodukte so-
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Das Herz der Fabrik, die riesige Produktionshalle
Die Meister der Chemikalien
Dass wir jeden Tag neue Artikel in den Ladenregalen der Migros entdecken können, verdanken wir einer Vielzahl von Berufen.
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ie Mifa AG beschäftigt um die 300 Mitarbeiter, auf geteilt in zehn verschiedene vielfältige Berufe, die sie auch ausbildet. Einen sehr wichtigen Stellenwert in der Firma hat der Beruf Laborant/in Chemie. Ein sehr interes santer und komplexer Job, wie uns Herr Hobi als Stellvertre ter der Laboranten/Laborantinnen Chemie an unserem Be suchstag erklärte. Dieser Beruf und seine Ausbildung sind sehr schul und mathelastig. Alles in allem hat man sehr hohe Anforderun gen an diesen spannenden Beruf.
Länger arbeiten wegen Kundenreklamationen Der Alltag besteht vor allem aus Qualitätskontrollen, Stich proben und zum Teil mit dem Auseinandersetzen von Kun denreklamationen. In diesem Beruf hat man eigentlich gleitende Arbeitszeit. Aber wenn ein neues Produkt entwickelt werden muss oder die Telefone heiss laufen, muss man auch mal Überstunden bis spät in die Nacht machen. Das Faszinierende an seinem Beruf findet Herr Hobi das Analysieren und das Entwickeln von neuen Produkten, damit wir unser Geschirr und unsere Wäsche täglich frisch und sau ber geniessen können.
wie Waschmittel, die wir zu Hause möglicherweise auch benützen, hergestellt werden. Nach der Besichtigung wurden uns drei Berufe der Mibelle Group vorgestellt. Der Logistiker, der Laborant und der Kaufmann. Sie brachten uns ihren
Beruf und ihre Erfahrungen näher. Der Tag bei der Mifa AG war dann auch schon bald zu Ende. Jedoch wartete noch ein feines Essen mit Schnitzel und Pommes auf uns. Es war ein tolles Erlebnis, eine solch grosse Fabrik zu besichtigen.
Unser Interviewpartner, der Logistiker Heinz Buser
Logistiker EFZ «Welches Putzmittel benutzen Sie denn zu Hause?» – «Alle natürlich!» Diese lustige wie auch professionelle Antwort gab uns Heinz Buser, der Chefexperte für Logistiker EFZ/EBA bei der Mifa AG. Ursprünglich hatte er den Beruf Automechatroniker erlernt, ihn faszinierten schon immer die Leute, die im Magazin mit Autoteilen herumhantierten. Doch der richtige Beruf war noch nicht gefunden. Heinz Buser entschloss sich daher, nach der Ausbildung zum Automechatroniker eine Umschulung zum Logistiker zu absolvieren. Ende des letzten Jahrtausends stieg er als Lagerist bei der Mibelle Group ein und erarbeitete sich einige Zeit später den Meistertitel. Heute bildet er Lehrlinge zum Logistiker EFZ/EBA aus.
Rund um den Beruf Um diesen Beruf zu erlernen, ist ein Abschluss auf der Sekundarschulstufe hilfreich, nebenbei sollte man ansprechende Leistungen in Mathematik und Deutsch erbringen, und ganz wichtig ist es, ein Händchen für technische Abläufe zu haben. Ein ausgebildeter Logistiker hat keinen normalen Alltag, jeder ist anders. Genau aus diesem Grund gefällt Heinz Buser der Beruf Logistiker. Manchmal arbeitet man am Computer, oder man fährt mit dem immerhin 3,5 Tonnen schweren Gabelstapler herum. Aber Achtung, beim Fahren mit dem Gabelstapler ist Vorsicht geboten, denn schnell kann etwas kaputtgehen.
Wir sind die Klasse 8d aus Urtenen-Schönbühl BE Oben von links: Tina, Mirea, Fabienne, Sarafina, Aline, Dario, Noel, Dominique. Unten von links: Sara, Sabrina, Tamara, Lisa, Alissa, Linus, Joy, L. Kellerhals
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Dau erhaf t Dau erhaf t
- 9,0 %
3.– bisher 3.30
Caramel Köpfli 2 x 102 g
Dau erhaf t
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2.– bisher 2.20
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Crème Patisserie Vanille 2 x 100 g
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
Serie zum Jahr der Berufsbildung
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«Als Praktikant und Filialmitarbeiter bei Denner habe ich den Detailhandel von Grund auf erlernt. Heute als CEO und Unternehmer hilft mir diese Erfahrung, Aufgaben praktisch und pragmatisch anzugehen. Die Berufslehre ist eine hervorragende Grundlage für den weiteren Berufsweg.» Philippe Gaydoul (42), gelernter Kaufmann, heute Inhaber der Beteiligungsgesellschaft Gaydoul Group und CEO der Modemarke Navyboot Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsbildung erklärt. Das Migros-Magazin berichtet in einer losen Serie über Themen rund um die berufliche Grundbildung.
Eine Karriere wie im Bilderbuch
Schon seine Detailhandelslehre absolvierte Christian Trachsel bei der Migros. Heute leitet der 34-Jährige eine Filiale mit 60 Mitarbeitenden. Weitere Aufstiegschancen sind ihm bei der Migros gewiss.
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ie Liebe zum heutigen Arbeitgeber entflammte bei Christian Trachsel früh. «Als Kind hatte ich immer eine Riesenfreude, wenn ich mit der Mutter in der Migros einkaufen durfte», erzählt er. Als 16-Jähriger machte er eine Schnupperlehre in der Migros Brunaupark in Zürich, wenig später begann er dort eine Lehre als Sportartikelverkäufer, «weil ich grosse Freude am Sport habe». Danach zeigte die Karrierekurve des 34-Jährigen nur noch in eine Richtung – nach oben. Aktuell leitet er die Filiale Zürich Witikon mit 60 Mitarbeitenden. Im Juni 2013 hat Christian Trachsel die Ausbildung zum Detailhandelsmanager HFP abgeschlossen, was unter den Filialleitern «eher eine Ausnahme» ist, wie er stolz betont. Nach diesem Abschluss könnte er etwa einen Master oder Bachelor in Betriebswirtschaft anhängen. Rasch erklomm Trachsel die Karriereleiter. Nach Abschluss der Detailhandelslehre wechselte er 1999 nach Regensdorf in den SportXX-Fachmarkt. «In diesem neuen Laden erlebte ich eine sehr spannende Zeit», erzählt er. Berufsbegleitend liess er sich zum Detailhandelsspezialisten ausbilden. Nach dem SportXX Regensdorf arbeitete Trachsel im Food-Bereich im Glattzentrum, bevor er 2005 als stellvertretender Leiter Food in die Migros Bülach Süd berufen wurde. Vier Monate später wurde er zum Bereichsleiter Food in der Filiale Uster West befördert, im April 2007
Erklimmt die Migros-Karriereleiter Stufe für Stufe: Christian Trachsel.
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NACHGEFRAGT
MIGROS-LERNENDE ALS TV-STAR
«Lernende sind unsere Leistungsträger von morgen»
Luandas grosser Auftritt
wir nicht weiterbeschäftigen möchten, weil die Leistungen nicht unseren Er wartungen entsprechen.
Im Rahmen ihres Nachhaltigkeits programms Generation M verspricht die Migros,bis 2015 über 2200 ihrer Lehr absolventen eine Stelle mit Entwick lungsmöglichkeiten zu bieten. Das Mi grosMagazin hat HansRudolf Castell, Leiter der Direktion Human Resources Management der MigrosGruppe, dazu befragt.
Warum ist es für die Migros wichtig, Lernende im Betrieb zu halten?
Sie sind unsere Fachleute und Leistungs träger von heute und morgen. Sie haben nicht nur fachliches Knowhow, sondern kennen auch die Unternehmenskultur. Damit können sie einen wichtigen Bei trag zum Erfolg der Migros leisten. Wie fördert die Migros die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden?
Hans-Rudolf Castell, wie geht es mit der Umsetzung des Versprechens voran?
Wir sind auf Kurs. Letztes Jahr wurden 691 junge Berufsleute bei der Migros weiterbeschäftigt. Das sind rund zwei Drittel unserer Lehrabgänger.
Jedes Jahr investieren wir 40 Millionen Franken in die Aus und Weiterbildung. Dabei arbeiten wir stark mit Laufbahn modellen und können den Mitarbeiten den so aufzeigen, wohin ihre Laufbahn sie führen kann. Die Förderung ge schieht dabei sehr individuell, Basis sind die jährlichen Mitarbeitergespräche und beurteilungen. Darin ist die Zukunfts perspektive ein fester Bestandteil.
Weshalb bleiben nicht alle Lehrabsolventen bei der Migros?
Fachwissen ist nicht alles. Wie fördert die Migros die persönliche Weiterentwicklung?
Da gibt es unterschiedliche Gründe. Manche machen nach der Lehre einen Sprachaufenthalt oder holen die Berufs matura nach. Einige möchten bei einem anderen Arbeitgeber Erfahrungen sam meln und kommen später wieder zu uns zurück. Zudem muss innerhalb der MigrosGruppe zum Zeitpunkt des Lehrabschlusses auch eine Stelle frei sein, das ist nicht immer der Fall. Und dann gibt es immer auch einen Teil, den
war er dort bereits Filialleiter und Chef über 20 Mitarbeitende. Seit Janu ar 2010 leitet er nun die Migros Witikon. «Ja, es ist schon etwas schnell gegan gen», erklärt Trachsel schmunzelnd. Die interne Unterstützung und Betreu ung sowie die bezahlten Führungskurse hätten für seine Karriere eine grosse Rolle gespielt, wie er ausführt. «Die Mi gros schenkt den Mitarbeitern Vertrau en und gibt ihnen Chancen. Diese Chan cen habe ich genutzt, wobei sicher auch Glück dabei war.» In der Freizeit spielt der sympathische Zürcher Unterländer plauschmässig Eis
Wir bieten eine breite Palette an Weiter bildungen an, welche die Selbst und Führungskompetenz stärken. So ver mitteln wir eine Führungsphilosophie und stärken die Unternehmenskultur. Zusätzlich profitieren alle Migros Angestellten von grosszügigen Vergüns tigungen, wenn sie in der Klubschule einen Kurs besuchen. Unabhängig von ihrer Position und ihrem Beruf. Interview: Andreas Dürrenberger
hockey, fährt Snowboard und sitzt gern mit Freunden zusammen. Das Bedürfnis nach einem Wechsel des Arbeitgebers hat er nie verspürt. «Bei der Migros schätze ich die Abwechslung, das gute Netzwerk und die familiäre Atmosphä re.» Sein Ziel ist, später eine noch grös sere Filiale zu führen, vielleicht einmal Verkaufschef zu werden oder in einen Produktionsbetrieb der Migros zu wech seln. «Aufstiegsmöglichkeiten gibt es genug», erklärt der ambitionierte Mann, der sich ganz dem Detailhandel ver schrieben hat. Text: Rolf Zenklusen Bild: Pascal Mora
Luanda Krasniqi absolviert ihre Lehre im Melectronics Glatt.
R
und 3500 Jugendliche machen zurzeit bei der Migros eine Lehre. Eine davon mausert sich gerade zum Fernsehstar: Luanda Krasniqi, Lernende im Melec tronics Glattzentrum in Wal lisellen ZH. Sie ist eine von fünf Lernenden aus verschie denen Branchen, die das Schweizer Fernsehen in der DokuSerie «Mini Lehr und ich» auf dem Weg zur Lehr abschlussprüfung begleitet. Welche Hindernisse gilt es zu überwinden, bis sie ihr Eidgenössisches Fähigkeits zeugnis oder Berufsattest in den Händen halten? Was sind ihre Karriereträume? Die vierteilige Sendung läuft seit dem 7. Juli auf SRF 1 (Sendetermine siehe unten) und zeigt die Jugendlichen bei
der Arbeit, in der Berufs schule und in ihrer Freizeit. «Für mich ist das natürlich eine grosse Ehre», sagt Luan da Krasniqi, ein richtiges MigrosKind. «Meine Mi grosWurzeln reichen bis zu meiner Grossmutter zu rück.» Übrigens ist die 19Jährige in der Detailhan delsszene kein unbeschriebe nes Blatt: 2013 belegte sie den 2. Platz am Junior Sales Champion International in Salzburg, einem Nachwuchs wettbewerb für Verkäuferin nen und Verkäufer. Sendetermine: Folge 3, Montag, 21. Juli, 20.55 Uhr (Wiederholung: Dienstag, 22. Juli, 5.45 und 11.25 Uhr); Folge 4, Montag, 28. Juli, 20.55 Uhr (Wiederholung: Dienstag, 29. Juli, 5.45 und 11.25 Uhr)
Bild: Pascal Mora, SRF
Hans-Rudolf Castell ist Personalchef der Migros-Gruppe.
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DREI FRAGEN
«Gute Poesie kennt kein Ablaufdatum» Die im Auftrag des Migros-Kulturprozents realisierte Sammlung «Moderne Poesie in der Schweiz» zeigt den Reichtum an Schweizer Gedichten seit 1900. Herausgeber des über 600 Seiten starken Werks ist Roger Perret. Roger Perret, was macht für Sie gute Poesie aus?
Roger Perret (64) war fast 30 Jahre Projektleiter Darstellende Künste und Literatur bei der Direktion Kultur und Soziales des MigrosGenossenschaftsBundes in Zürich.
Was können die Leserinnen und Leser von Ihrem Buch erwarten?
Erstmals wird die vielsprachige moderne Poesie in der Schweiz in ihrer ganzen Breite präsentiert, wobei lyrische Prosa
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Bild: Erik Brühlmann
Ein überzeugender poetischer Text ist ein kunstvoll verdichtetes Abbild unserer Wirklichkeit und kennt kein Ablaufdatum. Deshalb kann auch ein über 100 Jahre altes Gedicht modern und aktuell sein.
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PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen und visuelle Poesie ebenfalls berücksichtigt sind. Dank der eigenwilligen Gliederung und Gestaltung lässt sich die Anthologie auch wie eine Art Literaturgeschichte in Gedichten lesen und lädt zu Entdeckungen ein. Was sagt die Lyrik von heute über die Befindlichkeit der Schweiz aus?
Artikel Preis alt * Waffeln Citron ohne Zuckerzusatz, 235 g 2.90 Caramel Köpfli, 2 x 102 g 3.30 Pudding Crème Vanille, 3 x 72 g 2.20 Crème Patisserie Vanille, 2 x 100 g 2.40 Patissier Vanillin-Zucker, 4 x 13 g 1.20 * in Franken
Die Mehrsprachigkeit der Gedichte im Buch und die Sprachenvielfalt zum Beispiel in Spoken-word-Texten sind ein perfektes Spiegelbild unseres multikulturellen Landes. Interview: Andreas Dürrenberger «Moderne Poesie in der Schweiz. Eine Anthologie von Roger Perret», herausgegeben im Auftrag des Migros-Kulturprozents, Limmat Verlag, Zürich 2013 Anzeige
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1. AUGUST
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Rot-weisse Party im Grünen
Mit schlichten, aber wirkungsvollen Deko-Ideen wird am 1. August im Grünen aufgetischt. An dieser Tafel fühlt sich jeder Gast willkommen.
E
s braucht nicht viel, um mit seinen Gästen den Nationalfeiertag stilvoll unter freiem Himmel zu verbringen. Mit der passenden Tischdekoration sorgt der Gastgeber für ein Ambiente, das dem Anlass vollauf gerecht wird. Wobei natürlich die Farben Rot und Weiss und das Schweizerkreuz den Ton angeben. Auf einer dunklen Tischdecke kommt die rot-weisse Deko als Kontrast besonders gut zur Geltung. Als Accessoires eignen sich Windlichter, Papierschlangen und ein paar Blumen zur Auflockerung. Wer es schlicht und trotzdem elegant mag, deckt den Tisch mit weissem Porzellan ein. Manchmal lässt sich mit einfachsten Ideen die stärkste
Wirkung erzielen. Zum Beispiel mit einer schön geformten Flasche, die man als Vase für weisse Margeriten und rote Gerberas einsetzt. Oder mit einfachen, alten Holzstühlen aus dem Brocki, die man rot und weiss anstreicht. Ausserdem: keine 1.-AugustFeier ohne Apfel, der diesmal aber als Tischkarte dient. Das Namensschild befestigt man mit einem Zahnstocher. Das Migros-Sortiment für den 1. August umfasst viele Deko-Artikel, auch für die Illumination. Wer kreativ sein will, kann die Windlichter, die zu später Stunde wohlig warmes Licht zaubern, auch selber basteln. Gleiches gilt für Lampions oder Pompoms. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Salvatore Vinci Styling: Regula Wilson
Lampion-Set*,
3 Stück, Fr. 6.90
Ballone mit Schweizerkreuz*,
20 Stück, Fr. 6.50 In grösseren Filialen
1.-August-Lichter*,
7 Stück, Fr. 4.50
Mini-Windrad mit Schweizerkreuz*, 1 Stück , Fr. 2.–
Bilder: Salvatore Vinci; Styling: Regula Wilson
*alle Artikel nur solange Vorrat
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
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om: Acht Blatt Basteltipp Pomp nanderlegen. Seidenpapier überei hneiden. Auf 25 x 70 cm zusc Zentimetern In Abständen von 3 falten und an falten. In der Mitte fte einschneiden. dieser Stelle zur Häl n befestigen. Am Schnitt mit Fade vorsichtig Zum Schluss Papier auseinanderziehen.
Ein lauschiges Plätzchen im Schatten der Bäume – hier lässt sich der 1. August stilvoll feiern. Tipps zum Dekorieren findet man unter anderem bei www.pinterest.com.
Tipp: Einmachgläser mit bunten Klebstreifen am unteren Rand umkleben. Am oberen Rand mit Draht umwickeln. Teelicht hineinsetzen und aufhängen.
Würfelkerze mit Schweizerkreuz*, 1 Stück, Fr. 6.90
Indoor-Lichterkette*,
In grösseren Filialen
In grösseren Filialen
10 LED, Fr. 19.80
Tischbombe Schweizerkreuz, Konfetti*, 1 Stück, Fr. 14.80
Edelweiss im Topf* 1 Stück, Fr. 7.90
In grösseren Filialen
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25 JAHRE IP-SUISSE
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Mehrwert durch Gemeinschaft
Die Migros gratuliert ihrem Partner IP-Suisse zum 25. Geburtstag. Zusammen haben sie 2008 das Label TerraSuisse gegründet.
D
ie Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern (IP-Suisse) und das Labelprogramm TerraSuisse liefern auf zwei Ebnen einen Mehrwert für die Schweiz und den Migros-Kunden. Zum einen stehen die Produkte für «Bestes vom Schweizer Bauernhof» im Sinn genussreicher, geschmacklich und hochwertiger Nahrunsmittel. Anderseits schaffen die IP-Suisse-Bauern einen Mehrwert Das Label TerraSuisse steht für das Beste vom Schweizer Bauernhof. Dahinter steckt die Partnerschaft von Migros mit IP-Suisse. Von rund 50 000 Bauern in der Schweiz produzieren etwa 10 000 für TerraSuisse.
Mehr Schweiz 2008 lanciert die Migros das Labelprogramm TerraSuisse und stützt sich dabei auf die Richtlinien der IP-Suisse. TerraSuisse-Produkte stammen zu 100 Prozent aus der Schweiz. Darüber hinaus engagiert sich die Migros wie ihr Partner IP-Suisse auf vielfältige Weise für mehr Swissness im Lebensmittelsegment. Unter anderem unterstützen beide seit 2012 die Organisation Fructus, die sich für die Erhaltung alter Obstsorten einsetzt.
in Bezug auf das Tierwohl, den naturnahen Anbau und die Förderung der Biodiversität, die sich über den Schutz seltener Tiere und Pflanzen und die Schaffung von Lebensräumen für diese definiert.
Marienkäfer als Symbol für umweltbewusste Landwirtschaft Zu ihrem Gütesiegel kürten die Gründer von IP-Suisse den Marienkäfer, der seit 1989 tiergerecht und umweltschonend hergestellte Lebensmittel kennzeichnet. 20 000 Bauern in der Schweiz fördern mit ihren zertifizierten Betrieben aktiv die Biodiversität, die Hälfte produziert für TerraSuisse und somit für die Migros. Dieses Sortiment umfasst Obstsäfte, Rapsöl, Kartoffeln, Charcuterie- und Teigwaren, Mehl, Brote, Feingebäck sowie in einzelnen Regionen Wiesenmilch. Gross ist auch das Fleischsortiment. In TerraSuisse-Qualität gibt es Rind-, Schweine-, Lamm- sowie Kalbfleisch. Texte: Heidi Bacchilega
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch
Mehr Biodiversität
IP-Suisse-Bauern, die im TerraSuisseProgramm produzieren, fördern die Biodiversität durch gezielte ökologische Massnahmen. Zum Beispiel sorgen sie mit dem Anbau von Wildblumenflächen in Getreidefeldern dafür, dass Insekten, Vögel und Reptilien einen Lebensraum erhalten. Die Richtlinien und fachlichen Grundlagen dafür stammen von den Experten der Schweizer Vogelwarte Sempach, die seit 2008 mit IP-Suisse kooperiert.
NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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Mehr Tierwohl
Die IP-Suisse-Bauern, die für das Labelprogramm TerraSuisse produzieren, halten ihre Rinder und Schweine in tierfreundlichen Stallungen mit Auslauf. Kälber werden artgerecht in Gruppen gehalten und mit Futter versorgt, das auf Vollmilch und Heu basiert. Die neuen Richtlinien von IP-Suisse sehen vor, dass bis Ende 2014 alle Kälber permanent Auslauf haben. 90 Prozent des Kalbfleisches, das in der Migros angeboten wird, hat TerraSuisse-Qualität.
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25 JAHRE IP-SUISSE | 37
Weiterentwicklung
Neben dem ideologischen Bewusstein prägt auch Innovationsgeist die Kooperation. So arbeiten IP-Suisse und die Migros-Bäckerei Jowa an der Züchtung von krankheitsresistenten Schweizer Getreidesorten, die gute Backqualität haben. Der Migros ist aber nicht nur die produktbezogene Weiterentwicklung wichtig, sondern auch die Vertiefung der Partnerschaft im Allgemeinen. Dafür bietet sie IP-Suisse-Bauern Abnahmeverträge zu attraktiven Konditionen. So dürfen beispielsweise Rinderzüchter, die den Kälbern über die üblichen Richtlinien hinaus Auslauf gewähren, mit Zulagen rechnen.
Wiesenmilch und mehr
Seit der ersten Stunde gestalten Migros und IP-Suisse ihre Partnerschaft lebendig. So lancierten sie 2012 gemeinsam die Wiesenmilch, die für eine ressourceneffiziente und standortgerechte Milchproduktion steht. Wiesenmilchkühe fressen Gras und Heu vom eigenen Hof und haben das ganze Jahr über Auslauf. Die Fütterung von Soja ist verboten. Schon zwei Jahre vorher hatte TerraSuisse den Markt mit einer Neuheit überrascht: Teigwaren, die mit SchweizerHartweizen hergestellt werden.
Naturnaher Anbau
Für TerraSuisse setzt die Migros auf IP-Suisse-Mehl. So ist die Migros-Bäckerei Jowa in der Schweiz der grösste Abnehmer von Getreide aus naturnahem Anbau. Die Bauern verzichten auf Wachstumsregulatoren, Insektizide und Fungizide. Im Obstbau stammen die Früchte für den TerraSuisse-Obstsaft von rund 200 Bauernbetrieben, die mindestens 60 Prozent Hochstammbäume bewirtschaften. Dies sind alte Sorten, die auch zu einem schönen Landschaftsbild beitragen.
Mehr Nachhaltigkeit
Ziel im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms der Migros, Generation M, war es, von 2010 bis 2013 die artenreichen Flächen der IP-Suisse-Betriebe um 30 Prozent zu erweitern. Diese Vorgabe wurde mit 50 Prozent deutlich übertroffen.
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Gesundheit
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
1.-August-Dinkelbrot
von IP-Suisse gratuliert die Migros mit TerraSuisse und wünscht einen guten Appetit.
ZUTATEN 300 g UrdinkelMehl classic, 500 g UrdinkelMehl, hell 1 EL Salz 1 Hefewürfel à 42 g 3–3,5 dl Wasser, lauwarm 125 g HalbfettQuark, 1 EL Honig Mehl zum Rollen
Bilder: Clauida Linsi, iStock
TerraSuisse Urdinkel-Mehl Classic, 1 kg, Fr. 3.50
TerraSuisse Urdinkel-Mehl hell, 1 kg, Fr. 3.60
25 JAHRE IP-SUISSE | 39
Zum 25. Geburtstag
Ergibt 3 Brote à ca. 350 g
Tipp: G r fraîche obkörnigen S en ,R mische adieschen- u f mit wenig C n n rè und mit . Auf die unte d Gurkenwür me f r e e F Salat b leischkäse o Brothälfte st lchen der Ho elegen r e belfleis ichen . ch und
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ZUBEREITUNG 1. Beide Mehlsorten und Salz in einer grossen Schüssel mischen, eine Mulde formen. Hefe in wenig Wasser auflösen. Hefewasser, Quark und Honig in die Mulde giessen. Restliches Wasser nach und nach beigeben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen. 2. Teig in 3 gleich grosse Stücke teilen. Jedes Stück auf wenig Mehl zu Rollen à ca. 25 cm drehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Brote in der unteren Ofenhälfte ca. 30 Minuten backen. Backprobe: Beim Klopfen auf die Unterseite der Brote soll es hohl tönen. Herausnehmen, auskühlen lassen.
d hkäse un it c is r f n e g ,m Tipp: Zie n geschnittenes ertes e rilli in Scheib nd Knoblauch g uberginen A u Kräutern ie Zucchetti und teilen. w er Gemüse ere Brothälfte v t n auf die u bestreuen. se Mit Kres Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + aufgehen lassen + ca. 30 Minuten backen + auskühlen lassen Pro Brot ca. 42 g Eiweiss, 7 g Fett, 188 g Kohlenhydrate, 4250 kJ/1010 kcal Rezepte
TerraSuisse Delikatess-Fleischkäse, hauchdünn, per 100 g, Fr. 2.15
TerraSuisse Hobelfleisch, hauchdünn, per 100 g, Fr. 8.30 In grösseren Filialen erhältlich
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Quesadillas mit Süsskartoffeln Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 12.– ■ 2 Süsskartoffeln (ca. 400 g) schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. In eine ofenfeste Form geben, mit 2 EL Olivenöl beträufeln und bei 220 °C ca. 20 Minuten backen, bis sie gar sind. Mit einer Gabel zerdrücken. ■ 1 Peperoncino in sehr feine Ringe schneiden. 1 Bund Koriander grob hacken. ■ 4 Tortillas mit der Süsskartoffelcreme bestreichen. 150 g geriebenen Gruyère, Koriander und die Peperoncinoringe auf den Süsskartoffeln verteilen. Tortillas mit 4 weiteren Tortillas zudecken und nacheinander in einer Bratpfanne in wenig Olivenöl beidseitig goldbraun backen. TIPP Dazu passt Rucola mit etwas Olivenöl und Zitronensaft.
Die Tortillas werden mit Süsskartoffeln und Käse gefüllt.
Süss, sauer und heiss geliebt Seit 20 Jahren sind die süsssauren Gummiwürmchen in der Migros erhältlich und längst ein Klassiker der Kassenzone. Die Rezeptur war von Anfang an der Renner und blieb bis heute unverändert. Einzig wird seit 2010 auf die Azofarbstoffe verzichtet. Die sechs Farben stehen für den Geschmack: Rot für Kirsche, Gelb für Zitrone, Grün für Limette, Orange für Orange, Blau für Traube und Rosa für Erdbeere. Yupi Sour Glowworms, 175 g, Fr. 1.90
Knuspertradition aus der Toscana Frische Milch, Eier aus Bodenhaltung, Honig, knusprige Mandeln und eine zarte Zitrusnote – das sind die Zutaten für die Cantuccini alla Mandorla aus der Toscana. Sie werden traditionell doppelt gebacken und schräg geschnitten. Das italienische Kultgebäck ist der ideale Begleiter zu Kaffee oder Tee. Sapori Cantuccini alla Mandorla, 250 g, Fr. 5.– In grösseren Filialen erhältlich
Amerikanischer Gruss zum 1. August Das Lieblingsgebäck der Amerikaner erfreut sich auch hierzulande grosser Beliebtheit. Speziell zum Nationalfeiertag laden jetzt ungefüllte Donuts mit roter Glasur und kleinen weissen Schweizerkreuzen zum Naschen ein – ideal als Dessert oder für zwischendurch. Im Doppelpack lassen sie sich gut mit anderen teilen. Donut Hopp Schwiiz, 2 Stück, Fr. 2.90
Die Blöckliglace kehrt zurück Schon in den 60er- und 70er-Jahren war die Blöckliglace zum Lutschen der Hit im Migros-Tiefkühlregal. Jetzt feiert das klassische Eis am Stiel sein Comeback mit zwei beliebten Sorten: Vanille-Schokolade und Stracciatella. Es wird mit Schweizer Rahm und Milch sowie ausschliesslich natürlichen Aromen hergestellt. Blöckliglace Stracciatella, 6 Stück, Fr. 5.60 In grösseren Filialen erhältlich
H C S I R F T K R A M
M-TIPP Geben Sie dem Grillsommer eine exotische Note mit einem Schweinssteak mit Rhabarber-Papaya-Chutney. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.
33%
3.70 statt 5.60
Cherrytomaten am Zweig Schweiz, Schale Ă 500 g
40%
1.50 statt 2.50
Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse per 100 g
40%
1.95 statt 3.30
Melonen Charentais Frankreich, pro StĂźck
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
30%
8.70 statt 12.50
Phalaenopsis 1 Rispe im 12-cm-Topf, pro Pflanze
MEHR MARKTFRISCHE 30%
1.90
2.90 statt 4.50
Pfirsiche gelbfleischig Spanien/Italien/Frankreich, per kg
30%
1.50 statt 2.20
Karotten, «Aus der Region.» Sack à 1 kg
30%
2.30 statt 3.40
Zucchetti, «Aus der Region.» per kg
Kiwi Neuseeland, per kg
5.90
1.55 statt 1.75
Aprikosen, «Aus der Region.» per kg
Saucenhalbrahm, Sauerhalbrahm und M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saucenhalbrahm UHT, 180 ml
6.20 statt 7.80
2.95 statt 3.70
Alle Rüeblitorten und -schnitten 20% günstiger, z.B. Rüeblitorte, 520 g
Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
Alle Rouladen ungekühlt 20% günstiger, z.B. Himbeer-Roulade, 330 g
FÜR ALLE. 4.40 statt 5.60
Lammnierstück Neuseeland, per 100 g, 20% günstiger
19.50 statt 23.80
Raclette Marenda Gourmet, «Aus der Region.» per kg
2.05 statt 2.60
Steinofenbaguette hell und dunkel 20% günstiger, z.B. Steinofenbaguette, 260 g
30%
8.90 statt 12.80
Party-Grill Schweiz, Packung à 2 x 7 Stück
11.60 statt 14.60
Anna’s Best Thai Chicken Satay oder Spring Rolls im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g
30%
9.– statt 12.90
M-Classic Tortelloni Fleisch oder Ravioli Käse-Pesto im 3er-Pack z.B. Ravioli Käse-Pesto, 3 x 250 g
40%
9.80 statt 16.40
Délices Poulet paniert Brasilien, 750 g
30%
11.– statt 16.–
Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt auf Grillschale Schweiz, 8 Stück, per kg
30%
3.95 statt 5.70 Rindssteak Schweiz, per 100 g
NOCH MEHR SPARMÖ 2.30 statt 2.90
3.50 statt 4.40
Alle TerraSuisse Teigwaren 20% günstiger, z.B. Hörnli Urdinkel, 500 g
Alle Sun Queen Premium Nuts, Nüsse oder Nussmischungen gesalzen 20% günstiger, z.B. Nussmischung, 170 g
33%
10.80 statt 12.80
5.90 statt 7.40
5.25 statt 7.90
5.90 statt 7.80
12.90 statt 16.20
7.80 statt 9.80
Minirosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, Bund à 20 Stück
Campanula Get mee Mix im 10-cm-Topf, pro Pflanze
Mini-Babybel Netzli à 15 x 25 g, 20% günstiger
Valflora M-Drink UHT 12 x 1 Liter, 20% günstiger
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
Alle Kaffees Bohnen à 1 kg, UTZ z.B. Boncampo
Rocky Mountain Marshmallows im Duo-Pack 2 x 300 g, 20% günstiger
ÖGLICHKEITEN. 4.60 statt 5.85
Zweifel Snacketti in Grosspackung z.B. Paprika, 225 g
2.65 statt 3.35
Rapsöl, TerraSuisse 50 cl, 20% günstiger
5.80 statt 6.80
Alle Kellogg’s Cerealien beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Choco Tresor, 600 g
30%
6.90 statt 9.90
Casa Giuliana Mini Pizze Mozzarella oder Prosciutto im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Prosciutto, 2 x 270 g
50%
7.05 statt 14.10 M-Classic Hamburger tiefgekühlt, 12 x 90 g
25%
9.90 statt 13.20
Alle Coca-Cola im Multipack z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter
4.– statt 5.–
Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la francaise, 2 x 265 g
9.40 statt 11.80
Gesamtes Asco Hundefutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Sensitive, 4 kg
DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 14.90
Diverse Herren Unterwäsche im 3er-Pack z.B. Herren Short gestreift, Gr. S–XL, gültig bis 4.8.
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48.85 statt 69.80
Gesamtes Damen Bademodesortiment (ohne SportXX), z.B. Damen Badeanzug, Gr. 38–48, gültig bis 4.8.
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59.– statt 103.80
Titan-Bratpfannen im 2er-Set auch für Induktion geeignet, Ø 28 + 20 cm, gültig bis 4.8.
2.15 statt 2.70
Gesamtes Tangan Sortiment 20% günstiger, z.B. Aluminium-Folie Nr. 42, 30 m x 29 cm, gültig bis 4.8.
9.90
Ellen Amber Lifestyle Unterwäsche in Mehrfachpackungen z.B. Slip Midi im 3er-Pack, gültig bis 4.8.
30%
5.85 statt 8.40
Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Style, FSC, 8 Rollen, gültig bis 4.8.
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
50%
6.95 statt 13.90
Elan Waschmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 6.95 günstiger, z.B. Flower Moments Nachfüllbeutel, 2 Liter
33%
8.70 statt 13.–
Exelia Weichspüler im Duo-Pack Nachfüllbeutel + Flasche, z.B. Florence, 2 x 1,5 Liter, gültig bis 4.8.
50%
6.40 statt 12.80
Cucina & Tavola Trinkglas-Serien (ohne Glasgeschirr) z.B. Superiore Bianco im 3er-Set, 3 x 32 cl, gültig bis 4.8.
WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best 1.-August-Salat, 450 g 4.30 statt 5.40 20% Cherrytomaten am Zweig, Schweiz, Schale à 500 g 3.70 statt 5.60 33%
Heidi Gruyère, per 100 g 1.75 statt 2.20 20% Raccard Family, 900 g 15.60 statt 22.30 30%
Melonen Charentais, Frankreich, pro Stück 1.95 statt 3.30 40%
Mini Babybel, Netzli à 15 x 25 g 5.90 statt 7.40 20%
Karotten, «Aus der Region.», Sack à 1 kg 1.50 statt 2.20 30%
Raclette Marenda Gourmet, «Aus der Region.», per kg 19.50 statt 23.80
Zucchetti, «Aus der Region.», per kg 2.30 statt 3.40 30% Peperoni gemischt, Niederlande, 500 g 1.70 Aprikosen, «Aus der Region.», per kg 5.90 Pfirsiche gelbfleischig, Spanien/ Italien/Frankreich, per kg 1.90 Kiwi, Neuseeland, per kg 2.90 statt 4.50 30%
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse, per 100 g 1.50 statt 2.50 40% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 3 x 2 Stück, 840 g 7.90 statt 16.20 50% 1.-August-Pastete mit Kalbfleisch, Schweiz, 500 g 9.90 statt 17.– 40% Heidi Charcuterie-Artikel, z.B. Berg-Bündnerfleisch, per 100 g 7.20 statt 9.– 20% * Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt auf Grillschale, Schweiz, 8 Stück, per kg 11.– statt 16.– 30% Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40% * Party-Grill, Schweiz, Packung à 2 x 7 Stück 8.90 statt 12.80 30% Rindssteak, Schweiz, per 100 g 3.95 statt 5.70 30% Lammnierstück, Neuseeland, per 100 g 4.40 statt 5.60 20% Délices Poulet paniert, Brasilien, 750 g 9.80 statt 16.40 40%
BROT UND MILCHPRODUKTE Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
Valflora M-Drink UHT, 12 x 1 Liter 12.90 statt 16.20 20%
Steinofenbaguette hell und dunkel, z.B. Steinofenbaguette, 260 g 2.05 statt 2.60 20% Saucenhalbrahm, Sauerhalbrahm und M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saucenhalbrahm UHT, 180 ml 1.55 statt 1.75 Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, 220 ml 1.75 statt 2.20 20%
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Phalaenopsis 1 Rispe, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 8.70 statt 12.50 30% Campanula Get mee Mix, im 10-cm-Topf, pro Pflanze 5.90 statt 7.80
WEITERE LEBENSMITTEL Frey Armee-Schokolade, UTZ, 50 g 1.50 Alle Giotto und Raffaello Pralinen, z.B. Raffaello, 230 g 3.80 statt 4.50 15% Rocky Mountain Marshmallows im Duo-Pack, 2 x 300 g 7.80 statt 9.80 20% Chocmidor Coco oder Carré im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Carré, 3 x 100 g 6.20 statt 9.30 33% Alle Kaffees Bohnen à 1 kg, UTZ, z.B. Boncampo 5.25 statt 7.90 33% Alle Kellogg’s Cerealien, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Choco Tresor, 600 g 5.80 statt 6.80 Alle Wasa Sandwich im Duo-Pack, z.B. Schnittlauch, 2 x 111 g 5.20 statt 6.50 20% Casa Giuliana Mini Pizze Mozzarella oder Prosciutto im Duo-Pack, tiefgekühlt, z.B. Prosciutto, 2 x 270 g 6.90 statt 9.90 30% Happy Hour 1.-August-Box, Apéro-Rollen, 28 Stück, Schinkengipfeli, 12 Stück, Gourmet Quiches, 12 Stück 11.85 statt 16.95 30% Alle Crème d’or Cornets in Mehrfachpackungen, z.B. Stracciatella, 6 Stück 7.10 statt 8.90 20%
Alle Coca-Cola im Multipack, z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter 9.90 statt 13.20 25% Heidi Apfelminzesirup, 50 cl 3.50 statt 4.40 20%
Rapsöl, TerraSuisse, 50 cl 2.65 statt 3.35 20% Thomy Senf Alpenchili/Alpenkräuter im Duo-Pack, 2 x 175 ml 4.20 Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise à la francaise, 2 x 265 g 4.– statt 5.– 20% M-Classic Pasteten-Füllungen im 3er-Pack, 3 x 500 g oder 3 x 400 g, z.B. 3 x 500 g 9.70 statt 12.15 20%
Ellen Amber Fashion Pyjamas und Nachthemden, z.B. Nachthemd 14.90 ** Diverse Herren Unterwäsche im 3er-Pack, z.B. Herren Short gestreift, Gr. S–XL 14.90 ** Nick Tyler Herren Short im 3er-Pack, z.B. Short gestreift, Gr. XS–XL 14.90 ** Herren Short im 3er-Pack mit Kuhdesign, Gr. S–XL 14.90 ** Herren Shorty, z.B. Shorty mit gestreifter Hose, Gr. S–XL 19.90 **
Alle Sun Queen Premium Nuts, Nüsse oder Nussmischungen gesalzen, z.B. Nussmischung, 170 g 3.50 statt 4.40 20%
Nivea Baby Feuchttücher im 6er-Pack, z.B. Soft & Cream, 6 x 63 Stück 18.30 statt 30.60 40% *,**
Zweifel Snacketti in Grosspackung, z.B. Paprika, 225 g 4.60 statt 5.85
Nivea Baby Extra mildes Shampoo im Duo-Pack, 2 x 200 ml 6.20 statt 7.30 15% *,**
M-Classic Frischback Brötchen-Mix, 270 g 3.20 NEU **
20x
Alle Rouladen ungekühlt, z.B. Himbeer-Roulade, 330 g 2.95 statt 3.70 20% 1.-August-Donuts, 2 x 56 g 2.90 NEU **
20x
Alle Rüeblitorten und -schnitten, z.B. Rüeblitorte, 520 g 6.20 statt 7.80 20% M-Classic Tortelloni Fleisch oder Ravioli Käse-Pesto im 3er-Pack, z.B. Ravioli Käse-Pesto, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Anna’s Best Thai Chicken Satay oder Spring Rolls im Duo-Pack, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g 11.60 statt 14.60 20%
NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Asco HundefutterSortiment, z.B. Sensitive, 4 kg 9.40 statt 11.80 20% Alle Playboy EdTs oder DeoBody-Sprays Damen und Herren, z.B. Female Play it sexy, 30 ml 15.90 statt 19.90 20% ** Pantene Pro-V im Duo-Pack, z.B. Repair & Care Shampoo, 2 x 250 ml 6.15 statt 8.80 30% ** Head & Shoulders im Duo-Pack, z.B. Apple Fresh Shampoo, 2 x 300 ml 9.40 statt 11.80 20% ** Always, Tampax und o.b. in Mehrfach- oder Sonderpackungen, z.B. Always Ultra Binden Normal Plus Economy-Pack, 28 Stück 4.40 statt 5.85 **
M-Classic Hamburger, tiefgekühlt, 12 x 90 g 7.05 statt 14.10 50%
**Gültig bis 4.8.
Ellen Amber Lifestyle Unterwäsche in Mehrfachpackungen, z.B. Slip Midi im 3er-Pack 9.90 **
Alle TerraSuisse Teigwaren, z.B. Hörnli Urdinkel, 500 g 2.30 statt 2.90 20%
Alle Glace Portionenbecher, z.B. Crème d’or Caramel, 200 ml 2.60 statt 3.30 20%
Genossenschaft Migros Wallis
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
Kneipp Schaumduschen, Naturkind Seeprinzessin oder Traumfahrer Sachetbad, z.B. Schaumdusche Blütenzart, 200 ml 7.50 NEU ** 20x
Elan Waschmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 6.95 günstiger, z.B. Flower Moments Nachfüllbeutel, 2 Liter 6.95 statt 13.90 50% Calgon im Duo-Pack oder Profit-Pack, z.B. Gel, 2 x 750 ml 14.90 statt 19.– ** Exelia Weichspüler im Duo-Pack, Nachfüllbeutel + Flasche, z.B. Florence, 2 x 1,5 Liter 8.70 statt 13.– 33% ** Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Style, FSC, 8 Rollen 5.85 statt 8.40 30% ** Gesamtes Tangan Sortiment, z.B. Aluminium-Folie Nr. 42, 30 m x 29 cm 2.15 statt 2.70 20% ** Titan-Bratpfannen im 2er-Set, auch für Induktion geeignet, Ø 28 + 20 cm 59.– statt 103.80 40% ** Alle Wasserfilterkartuschen in Mehrfachpackungen (ohne Fachmarktartikel), z.B. Cucina & Tavola Kartuschen Duomax, 3 x 3 Kartuschen 33.– statt 49.50 3 für 2 ** Alle Greenpan Bratpfannen, z.B. Kyoto Bratpfanne flach, Ø 28 cm 27.50 statt 55.– 50% ** Küchentücher im 4er-Set, diverse Farben, z.B. türkis 9.80 ** Büroboxen im Duo-Pack, z.B. transparent 29.– statt 58.– 50% ** Cucina & Tavola Trinkglas-Serien (ohne Glasgeschirr), z.B. Superiore Bianco im 3er-Set, 3 x 32 cl 6.40 statt 12.80 50% * Gesamtes Damen Bademodesortiment (ohne SportXX), z.B. Damen Badeanzug, Gr. 38–48 48.85 statt 69.80 30% **
33% AUF ALLE KAFFEES À 1 KG.
5.25 statt 7.90
Alle Kaffees, Bohnen à 1 kg, UTZ 33% günstiger, z.B. Boncampo
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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NONFOOD | 49
RAPPENSPALTE
Damit die Hände geschmeidig bleiben Äussere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser strapazieren die Hände. Um sie auf sanfte Art vor den unangenehmen Folgen wie Feuchtigkeitsmangel zu bewahren, eignet sich die Esthetic Foam Soap First Love bestens. Ein erfrischendes Aroma von Pfirsichblütenund Grapefruitextrakten begleitet die pflegende Wirkung der Schaumseife, die in limitierter Auflage erhältlich ist. Esthetic Foam Soap First Love, 250 ml, Fr. 4.50 In grösseren Filialen
Mit dem Duft tropischer Früchte
Schaumiges Duschvergnügen
Man muss nicht extra in die Tropen reisen, um sich von seiner Wirkung überzeugen zu lassen: Das Young Deo Tropical Feeling bietet auch in unseren Breiten einen zuverlässigen und lang anhaltenden Schutz vor Achselnässe und Körpergeruch. Der süsse Duft tropischer Früchte trägt zu einem angenehmen und entspannten Körpergefühl bei. I am Young Deo Tropical Feeling, 150 ml, Fr. 2.90
Mit dem fruchtigen Duft der Orangenblüte und der pflegenden Wirkung des Jojobaöls ist die Schaumdusche Wachgeküsst selbst für Morgenmuffel ein zuverlässiger Muntermacher. In Verbindung mit Wasser verwandelt sich das Gel in einen cremigen Schaum. Kneipp Schaumdusche Wachgeküsst, 200 ml, Fr. 7.50 Die Schaumdusche ist auch als Blütenzart erhältlich.
Viktor Röthlin ist der erfolgreichste Langstreckenläufer der Schweiz. Der 39-Jährige hält den Schweizer Marathon-Rekord, holte sich an der WM 2007 die Bronzemedaille und wurde 2010 Europameister. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
Als kleines Kind ass ich für einen Franken Regenwürmer. Zu Hause gab es für den Abwasch ab und zu zehn Rappen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Meine Freizeit.
Wofür geben Sie gern viel Geld aus?
Für gutes Essen.
Welche waren Ihre teuersten Ferien?
Lange war es meine Hochzeitsreise auf die Seychellen. Ein Norwegen-Urlaub hat mich dann aber eines Besseren belehrt. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?
Meine Kreditkarte.
Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?
Ein Spaziergang durch die Natur lohnt sich doppelt im Vergleich zu einer Shoppingtour. Sowohl Natur als auch Bewegung schonen das Portemonnaie. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?
Für viel Schokolade.
Für gepflegte Hände Der Hand- und Nagelbalsam 2in1 von I am Natural Cosmetics mit biologischem Calendula-Extrakt und Mangobutter spendet Feuchtigkeit, ohne zu fetten. Er zieht schnell ein und sorgt dafür, dass sich die Hände geschmeidig und zart anfühlen und die Nagelhäutchen weich bleiben. I am Natural Cosmetics 2in1, Hand- und Nagelbalsam, 75 ml, Fr. 4.30 In grösseren Filialen
Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?
Nachwuchssportler und talentierte junge Künstler. Was kann man für Geld nicht kaufen?
Eine neue Marathon-Bestzeit unter zwei Stunden. Das wäre Weltrekord. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?
Shopping mag ich gar nicht. Aber mit Julia Roberts würde ich gern einen Kaffee trinken. Interview: Lea Simeon
11.80 statt 14.80 Playboy Male EdT 20% günstiger z.B. Playboy VIP EdT, EdT 50ml
15.90 statt 19.90 Playboy Female EdT 20% günstiger z.B. Play It Sexy EdT, 30ml
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE PLAYBOY DÜFTE UND DEO BODY SPRAYS, S ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07. BIS 04.0 08.2014, SOLANGE VORRAT T
© Playboy. PLAYBOY and Rabbit Head Design are trademarks of Playboy and used under license by Coty.
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Schützt Ihre Geräte! *
Hörgerätebatterien
• Enthalten kein Quecksilber • Erhältlich in den Grössen 10, 13, 312 und 675
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Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.
* für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.
50% GÜNSTIGER
z.B. Energizer Typ 13 8er Pack
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
AUF ALLE ENERGIZER HÖRGERÄTE-BATTERIEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
SCHAUFENSTER
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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 51
Region der Kontraste
Geht es um Freizeit, sehnen sich die meisten Schweizer nach Natur. Und davon hat die Region Neuenburg–Freiburg eine ganze Menge zu bieten, wie uns die eingeschickten Fotos für den Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» zeigen. Welches ist Ihr Favorit? Stimmen Sie jetzt ab.
Der Greyerzersee
Philippe Galster liebt es, wie sich der Moléson im Greyerzersee spiegelt. Dieser Anblick ist für ihn Heimat pur.
S Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.
een prägen die Region Neuenburg–Freiburg, aber auch die Landwirtschaft und die namengebenden Städte sind charakteristisch. Dies spiegelt sich in den Motiven der Bilder wider, die für den Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» eingesandt wurden. Eine Jury aus Vertretern des Migros-GenossenschaftsBunds und des Migros-Magazins hatte die Qual der Wahl und stellt Ihnen nun drei Bilder vor. Welches am Ende zum schönsten gekürt wird, darüber dürfen Sie jetzt abstimmen. Ein Bild des beleuchteten monumentalen Brunnens mit der grossen Fontäne in seiner Heimatstadt La Chaux-de-Fonds hat Gregory Roth eingeschickt. Er prägt das Stadtbild seit 1888 und erinnert an die technische Meisterleistung, die seinerzeit erbracht worden ist, um die Uhrenstadt mit fliessendem Trinkwasser aus der 20 Kilometer entfernten und 500 Meter tiefer gelegenen Quelle der Areuse zu versorgen. Der Kontrast zwischen einem wolkenverhangenen Himmel und einem goldgelb strahlenden Getreidefeld an einem windigen Sommertag im Val-de-Ruz inspirierte Christophe Gindraux aus Neuenburg zu seinem Wettbewerbsbeitrag. Es sind die Gegensätze der Landschaft, die er an seiner Heimatregion besonders schätzt. Von der Südspitze des Greyerzersees aus hat Philippe Galster(Bulle)den2002MeterhohenMolésonabgelichtet. «Die eigene Region ist immer die schönste», meint der Fotograf. Das gelte ganz besonders, «wenn man so eine schöne Aussicht hat». Auch der Sieger dieses Votings wird mit einem «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike prämiert. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der Abstimmung mitmachen (siehe unten). Die Abstimmungsreihe wird in den nächsten Wochen mit Bildern aus den übrigen Regionen fortgesetzt. Alle Siegerfotos sind im Internet veröffentlicht. CS
Die Fontäne von La Chaux-de-Fonds
Gregory Roth liebt seine Heimatstadt, «weil sie die Stadt der Uhrmacher und zudem Unesco-Welterbe ist».
www.ausderregion.ch
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«Sie ist schön und liegt zwischen See und Bergen.» So beschreibt Christophe Gindraux seine Heimatregion.
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Schlampig soll er sein
Der Bregenzerwald ist für Käseliebhaber so wie das Bordeaux für Weinkenner. Darum ist es nicht verwunderlich: Käsknöpfle machen, das können die Wäldler.
ÖSTERREICH
SERIE
Ferien mit der Saisonküche (1) In dieser und den nächsten fünf Aus gaben schauen wir unseren Nachbarn in die Kochtöpfe. Heute: Bregenzerwald Nächste Woche: Piemont (I)
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er Alpengasthof Edelweiss liegt auf 1400 Meter Höhe am Fuss der Kanisfluh im Bregenzerwald, ein gebettet zwischen den Hochalpen von Au, Mellau und Damüls im österreichi schen Bundesland Vorarlberg. «Servus! Kumts nur die Stiegen rauf», ruft Helga Diem, die Wirtin und Köchin des gast lichen Hauses. In ihrem Dirndl und den Gemsböcken auf der Schürze sieht die Wäldlerin nicht nur fesch aus. Man spürt auch gleich, dass sie hier das Zepter schwingt. Zusammen mit ihrem Partner Josef Moosbrugger führt sie das «Edel weiss» mit Leib und Seele. Helga Diem ist mit elf Brüdern und drei Schwestern aufgewachsen und es schon deshalb gewohnt, von vielen Men schen umgeben zu sein. Ihre Gäste, egal wie viele, zu verwöhnen und zu beko
chen, ist ihre Leidenschaft. «Jetzt zeig ich euch Schweizern mal, wie wir hier deftige Käsknöpfle mit Erdapfelsalat machen», kündigt sie an und verschwin det in der Küche. Wenige Minuten später liegen alle Zutaten bereit. Wir sind uns einig: Bei dem schönen Wetter und dem atemberaubenden Alpenpanorama wer den wir an der frischen Luft «knöpflen».
Ein schlampiger Teig ist das Geheimnis der Wäldler «Für die original Bregenzerwälder Käs knöpfle nehme ich immer zwölf Monate gereiften Bergkäse und einen Rässkäse. Und damit die Knöpfle so richtig schön Fäden ziehen , brauchts auch noch einen Emmentaler», verrät die Köchin und legt los. Sie reibt den Käse, gibt Mehl und Salz in eine Schüssel, schlägt die Eier
dazu, fügt Wasser bei und schlägt alles in Windeseile zu einem schlampigen Teig. «Schlampig bedeutet bei uns, dass es rasch gehen muss», erklärt Helga Diem. «Und dass der Knöpfleteig auf keinen Fall glatt sein darf. Und lang rumstehen darf er eben auch nicht.» Als Beilage servieren die Wäldler einen Kartoffelsalat zu dem doch eher masti gen Gericht. Das war schon immer so, weil früher die Bauern hart arbeiten mussten und dementsprechend hungrig waren. Das Essen musste lang anhalten – also satt machen und Energie spenden. Aus Liebe zur Tradition geniessen die Menschen in der Region ihre Knöpfle auch heute noch mit Erdäpfelsalat. Helga Diem legt kurz den Kochlöffel weg, um über die Bedeutung der Zutaten zu sprechen. Sie sagt, dass sie nur saiso
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2 1 Helga Diem bereitet an der frischen Luft original Bregenzerwälder Käsknöpfle zu. 2 Der Alpengasthof Edelweiss liegt auf einer Höhe von 1400 m am Fuss der Kanisfluh. 3 Im Käsekeller in Lingenau lagern bis zu 32 600 Laibe. 4 Typisch: Die Käsknöpfle kommen in einem Holzgefäss namens Gebse auf den Tisch.
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nale Produkte aus der Region verwende. Die kauft sie von Bauern, Sennen und Fleischproduzenten, keine zehn Kilo meter von ihrem Gasthof entfernt: die Eier vom Bauern im nächstgelegenen Dorf, die Heumilch von Kühen von der Alp und den Käse in 60 bis 70 Sorten vom Käsekeller in Lingenau oder von einer der 17 Talsennereien, die alle der Käsestrasse Bregenzerwald angehören.
Käsestrasse, Heumilch und Dreistufenwirtschaft Käsestrasse – unter diesem Namen haben sich im Jahr 1998 Hofläden, Bauernhöfe, Handwerksbetriebe, Alpsennereien, Jau senstationen, Restaurants und Gasthöfe wie das «Edelweiss» zusammenge schlossen. Ihr Interesse gilt der altherge brachten Alpwirtschaft und der Käseher
stellung im Besonderen. Sie alle pflegen die Tradition – und geben ihr Wissen da rüber gern weiter, so auch an ihre Gäste. Typisch ist seit Jahrhunderten die Dreistufenwirtschaft, die eine umfas sende Nutzung der gesamten Vegetation des Lebensraums über die Höhenstufen vorsieht. Während die Vorsässe im Früh ling und Herbst in den mittleren Höhen bewirtschaftet werden, wird das Vieh im Sommer in die Hochalpen geführt, wo es Kräuter, frisches Gras und Getreideschrot zu fressen bekommt. Silage oder Gärfut ter ist verboten, denn dadurch würden Geschmack und Qualität der Heumilch beeinträchtigt. Nur etwa zwei Prozent der Milchbauern in Europa produzieren noch so. Helga Diem und Josef Moos brugger gehören dazu und sind auch stolz darauf, wie sie gern zugeben.
Gemeinsamkeit, wie sie in der Käse strasse gelebt wird, hat im Bregenzer wald einen hohen Stellenwert und ist in dieser Form in der EU wohl einzigartig. Die Mitglieder tragen dazu bei, die Land schaft mit all ihren Erzeugnissen zu bewahren und zu fördern. Darum bieten praktisch alle Vesperstationen, Hotels und Gasthäuser bis zu fünf Käsegerichte wie Käsesuppe, Käsknöpfle oder Käs kuchen an. Besonders berühmt ist der Bergkäse. «Hier bei uns gibt es alles, um mit frischen Zutaten zu kochen. Da muss ich keine grossen Sprünge machen», sagt Helga Diem auf die Frage nach den Vorzügen ihrer Heimat. Was der Bregen zerwald neben seinem Käse und seiner anmutigen Landschaft ausserdem zu bieten hat, ist das durchaus mutige
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Bregenz
Langen bei Bregenz
Sulzberg
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Riefensberg
Doren Krumbach Hittisau
Langenegg Alberschwende
Lingenau Grossdorf Sibratsgfäll Andelsbuch Schwarzenberg Bezau BREGENZERWALD Reuthe Bizau Schnepfau Mellau Egg
CH
Au
Schoppernau
Damüls Schröcken Warth
Tipps Käsestrasse: Die Käsestrasse Bregenzerwald ist ein Verein zur Förderung der regionalen Käsekultur. Sein Einzugsgebiet reicht von Sulzberg bis nach Warth. Empfehlenswert ist ein Besuch des Käsekellers in Lingenau (www.kaesekeller.at). Restaurants: Die Einkehr lohnt sich unter anderem im Wälderhof (Lingenau), im Bregenzerwälder Käsehaus (Andelsbuch), im Erlebnisgasthof Ur-Alp (Au) sowie im Alpengasthof Edelweiss (Au). Anreise zum Bregenzerwald: A1 via St. Margrethen/Au, Lustenau und Dornbirn. Mal was anderes: Kochen lernen bei Frau Kaufmann in Egg (www.fraukaufmann.at) oder eine kulinarische Wanderung unternehmen (www.bregenzerwald.at).
Miteinander von Moderne und Tradition, das vor allem im Handwerk und in der Baukunst zum Ausdruck kommt. Helga Diem: «Man sieht es an den alten Bauernhäusern, in den Kapellen und Kirchen, den wunderschönen Trachten und der integrierten Architektur.» Doch genug der Worte.Die EdelweissWirtin eilt an den Herd und kehrt mit den in viel Butter goldbraun gebratenen Zwiebelringen zurück. Die Käsknöpfle hat sie lagenweise mit der Käsemischung
in die Gebse gegeben. Gebse – so heisst das Holzgefäss, in dem die Knöpfle traditionell angerichtet und auch serviert werden. Schliesslich wird alles kräftig gemischt, mit heissem Knöpflewasser befeuchtet und mit den Zwiebeln und der Butter übergossen. Fehlt nur noch das Kommando der Küchenchefin, das nicht lange auf sich warten lässt: «Setzt euch, jetzt wird gessen!» Text: Sonja Leissing Bilder: Daniel Ammann
Helgas original Käsknöpfle Hauptgericht für 4 Personen
ZUTATEN 2–3 Zwiebeln Salz 6 EL Butter 500 g Knöpflemehl 5 Eier 1 dl Wasser 200 g Bergkäse, 12 Monate gereift 150 g Rässkäse 100 g Emmentaler
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Person ca. 55 g Eiweiss 50 g Fett 93 g Kohlenhydrate 4400 kJ/1050 kcal
ZUBEREITUNG 1. Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Leicht salzen. Bratbutter erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten, bis sie knusprig sind. 2. Alle Käsesorten reiben. Mehl und ½ TL Salz in eine grosse Schüssel geben. Eier aufschlagen. Wasser dazugeben, alles mit einem hölzernen Kochlöffel rasch zu einem Teig schlagen. 3. Reichlich Salzwasser in einer weiten Pfanne aufkochen. Teig portionenweise durch das Knöpflesieb schaben. Sobald die Knöpfle aufschwimmen, mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Schichtweise mit geriebenem Käse in die Gebse geben und gut durchmischen. Mischung mit wenig heissem Knöpflewasser befeuchten und mit der Butter und den Zwiebeln übergiessen. TIPPS Die Käsknöpfle mit Kartoffelsalat servieren. Die Bregenzerwälder Käsesorten durch 200 g Walliser Bergkäse, 150 g rezenten Appenzeller und 100 g Emmentaler ersetzen. Knöpflemehl durch Spätzlimehl ersetzen.
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verschiedene Techniken, um Dich selbst zu verteidigen, was Dir hilft, Dich sicherer zu fühlen. Zudem gewinnst Du mehr Selbstvertrauen. Der Kurs startet am 2. September und dauert von 18.00 bis 18.50 Uhr, in der Klubschule Brig. Im November 2014 gibt es auch einen Workshop für Frauen. www.klubschule.ch
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Sommer: Die beste Zeit, um Skis zu kaufen
Die SportXX-Filialen in Siders und Martinach verkaufen diesen Sommer Skis und Schneesportzubehör zu grossartigen Preisen.
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er Juli ist sicher nicht der beste Monat, um Pulverhänge hinunterzuschwingen. Aber es ist ein guter Monat, um von herabgesetztem Skimaterial zu profitieren. Die SportXX-Fachmärkte in Siders und Martinach bieten eine Auswahl an Artikeln aus der letzten Skisaison an, auf denen die Kundschaft Rabatte von 10 bis 50 Prozent erhält. Der Filialleiter des SportXX Siders, Fabien Mudry, stellt das Sortiment vor. Fabien Mudry, welche Skis verkaufen Sie in den Schlussverkaufswochen?
Wir haben fünf Modelle für Erwachsene und zwei für Kinder im Angebot. Einige sind für Anfänger bestimmt, andere für Könner. Jedes Modell ist in verschiedenen Längen erhältlich. Wir verkaufen auch zwei Snowboards und ein Paar Snowblades. Das sind 130 Zentimeter lange Kurzskis, die grossen Fahrspass garantieren.
Bild: Acha Yhamruksa | 123rf.com
Warum sollte man Skis der letzten Saison kaufen?
Natürlich wegen der starken Vergünstigung. Die Skis der letzten Wintersaison sind genauso gut wie die Modelle der nächsten Saison. Nur das Design ist ein bisschen anders. Verkaufen Sie auch Schneesportzubehör zu reduzierten Preisen?
Ja, wir haben Verschiedenes im reduzier-
Fabien Mudry, Filialleiter des SportXX in Siders Rossfeld, bietet gegenwärtig acht verschiedene, herabgesetzte Skimodelle an.
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NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
ten Angebot. Wir verkaufen Ski- und Snowboardschuhe, Helme, Skibrillen und Schneeschuhe. Winterbekleidung hingegen kann man erst im Herbst kaufen. Welche Skservices bietet SportXX an?
Unser Fachmarkt verfügt über eine kleine Werkstatt, wo wir die Bindungen montieren und die BFU-Skibindungsprüfung durchführen. Ab Oktober diesen Jahres bieten wir auch Services an. Der Skiservice klein beinhaltet das Schleifen der Beläge und Kanten, und das Wachsen und Polieren. Beim grossen Service verhelfen wir dem Skibelag zu einer zweiten Jugend, danach hat man praktisch neue Skis. Wie sieht die Skikollektion 2014/15 aus?
Das kann ich noch nicht sagen, dafür ist es noch zu früh. Ich weiss es selber noch nicht. Diesen Herbst nehme ich an einem viertägigen Kurs teil, wo wir die verschiedenen Modelle testen und uns mit dem Material vertraut machen. Ich freue mich schon darauf! Vier Tage?
Ja. Dieser Kurs wird von SportXX organisiert und richtet sich an alle FachmarktVerkäufer. So lernen wir die von uns verkauften Artikel gut kennen und können danach die Kundschaft optimal beraten. Folglich kennen Sie die herabgesetzten Modelle. Welches ist Ihr Favorit?
Der Head-Supershape-Ski ist super. Er reagiert sehr schnell und eignet sich für Personen, die viel auf der Piste sind und sich auskennen. Diesen Ski muss man kräftig fahren. Ich habe ihn 2013 getestet, es war mein absoluter Favorit. Aber jeder hat seinen eigenen Fahrstil, und diesen muss man beim Kauf berücksichtigen. Wann beginnt die Skisaison bei SportXX?
Im Oktober. Unser Sortiment umfasst mehr als zwanzig Modelle, Bekleidung und eine grosse Auswahl an Zubehör. Wir werden auch Services zu reduzierten Preisen anbieten. Zurzeit zieht es die Kundschaft aber in die Abteilungen Wandern, Running und Velofahren. Interview: Mélanie Zuber
Aktion Vom 21. Juli bis 2. August verkauft SportXX Skis und Schneesportzubehör mit einem Rabatt von 10 bis 50 Prozent. Diese Rabattwochen finden ausschliesslich in den Fachmärkten in Siders Rossfeld und im «Quartz Center» in Martinach statt.
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Ein Jahr voller günstiger Gelegenheiten
Der Outlet Migros in Sitten organisiert zum ersten Geburtstag eine tolle Festwoche.
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert.
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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Anlässlich seines Geburtstags verspricht das Outlet-Team grosse Aktionen. Wie kann ein Outlet Waren zu solch tiefen Preisen anbieten?
Ein grosser Teil unseres Sortiments besteht aus unverkauften Migros-Artikeln, also aus Überschussware von bester Qualität. Einen weiteren Teil beziehen wir von verschiedenen Lieferanten, zum Beispiel Sonderangebote oder Restposten, wobei auch hier unser Augenmerk der hohen Qualität gilt. Darum ändert sich unser Sortiment täglich. Welche Politik gilt für Lebensmittel?
Laden immer wieder neu zu gestalten.
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ie ist glücklich, Marie-Anne Van Belleghem, und ihre Begeisterung steckt alle an. Die Filialleiterin der Outlet-Migros-Filiale in Sitten strotzt vor Energie. Im einen Moment stellt sie einen Ständer um, im nächsten begrüsst sie ein paar Kunden, dann inspiziert sie neu angelieferte Ware, anschliessend diskutiert sie mit dem Abteilungsleiter Food, dass man die Gewürze umstellen sollte, danach flitzt sie zur Kasse, wo sie rasch für jemanden einspringt und um 10.30 Uhr beantwortet sie die Fragen des Migros-Magazins. Marie-Anne Van Belleghem, vor einem Jahr wurde der Outlet Migros an der Rue du Manège in Sitten eröffnet. Was haben Sie fürs Jubiläum geplant?
Die Kundschaft findet hier jeden Tag Schnäppchen, aber diese Woche wird es unglaublich gute Aktionen geben.
Sie erfüllen alle geltenden Standards für Hygiene- und Nahrungsmittelsicherheit. Fleisch beispielsweise ist zwar weniger attraktiv verpackt als in den Supermärkten, ist aber von bester Qualität. Bietet der Outlet Migros ein Grundsortiment an Nahrungsmitteln an?
Nein, das ist nicht seine Bestimmung. Unser Geschäft ist kein Supermarkt im herkömmlichen Sinne,und es ist schwierig, hier den Wocheneinkauf zu tätigen. Um unserer Kundschaft aber entgegenzukommen, erweitern wir unser Lebensmittelsortiment, sodass wir so viele Produkte des täglichen Bedarfs wie möglich anbieten können.
Haben Sie neben der Vergrösserung der Lebensmittelabteilung noch weitere Änderungen in Ihrem Geschäft vorgenommen?
Wir bieten jede Woche eine sogenannte Super-Aktion an. Die Kundschaft mag solche Aktionen und hat sich bereits daran gewöhnt. Aber Ihre Frage ist schwierig zu beantworten, weil das Angebot des Outlets ständig ändert. Wir richten unsere Regale dauernd neu ein, um das Geschäft der verfügbaren Ware anzupassen.
Das klingt nach einer ziemlichen Herausforderung?
Das stimmt, aber ich finde meine Arbeit genial. Ich könnte den Laden jeden Tag umstellen. Es macht mir Spass, die Platzierung der Produkte immer wieder zu optimieren. Wie laufen die Geschäfte, seitdem der Outlet den Place des Potences verlassen hat, und ins Quartier Vissigen-Champsec umgezogen ist?
Am ehemaligen Standort hatten wir eine grosse und treue Kundschaft. Es braucht Zeit,um an einen solchen Erfolg zu knüpfen. Aber ich freue mich, dass die Kundenfrequenzen konstant steigen. Unsere Kundschaft umfasst sowohl Quartierbewohner, als auch Personen, die von weiter weg zu uns kommen. Wer bei uns ein paar tolle Aktionen gefunden hat, erzählt dies den Freunden weiter oder verkündet es auf einem sozialen Netzwerk. Das ist die beste Werbung für uns. Was raten Sie Kundinnen und Kunden, die günstig einkaufen möchten?
Unser Sortiment ändert sich jeden Tag, darum ist es nicht schlecht, regelmässig vorbeizuschauen. Andererseits sollte man vor allem Anfang Saison auf der Hut sein, weil wir da besonders gute Angebote haben. Anfang April haben wir zum Beispiel Gartenmobiliar und Pools angeboten. Unsere Regale waren innerhalb weniger Tage leergeräumt. Sie freuen sich sicher auf die Jubiläumsfeier, nicht wahr?
Es machte mir Spass, sie zu organisieren, aber just in dieser Woche werde ich in den Ferien sein und nicht teilnehmen können.
Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch
Interview: Mélanie Zuber
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
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WILDS WELT
Teufelskreis: Armut wird oft an die nächste Generation weitergegeben.
Zu Tapas und Fado-Musik nach Lissabon!
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild
Arm im reichen Land
Jede 13. Person in der Schweiz lebt unterhalb der Armutsgrenze. Viele der Betroffenen sind isoliert vom gesellschaftlichen Leben.
Bild: Keystone. Reto E. Wild
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und 590 000 Menschen in unserem Land leben laut Bundesamt für Statistik unter der Armutsgrenze. Den gleichen Befund machte das kürzlich erschienene neue Handbuch Armut in der Schweiz, herausgegeben von der Caritas. Die enorme Zahl armer Menschen passt schlecht ins Bild der reichen Schweiz. Doch was heisst Armut heutzutage überhaupt? Arm ist laut Marianne Hochuli (55), Leiterin Bereich Grundlagen bei der Caritas, wer: mit weniger als 2200 Franken pro Monat (sogenanntes Existenzminimum) auskommen muss. wegen Geldmangels nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. keine Perspektiven hat, aus der finanziellen Not und der sozialen Isolation herauszukommen. «Eine der schlimmsten Folgen von Armut ist die Isolation, in die Betroffene oft geraten», sagt Marianne Hochuli. Isoliert ist man rasch, denn vieles, was früher als Luxus galt, ist heute nötig, um überhaupt dabei zu sein. «Wer sich für eine Arbeit bewirbt, muss anständig gekleidet sein, und man braucht ein Handy, um bei einer Bewerbung erreichbar zu
sein.» Am stärksten zu nimmt die Armut laut Hochuli bei Alleinerziehenden, bei Familien mit mehreren Kindern, bei Working Poor und bei über 50-Jährigen, die keine Stelle mehr finden. Vorbeugen lasse sich der Armut einerseits durch Investitionen in die Bildung. «Denn es gehen immer mehr Arbeitsstellen verloren in Bereichen, wo es nicht so viel Bildung braucht», sagt Marianne Hochuli. Ein anderer Schwerpunkt: Armut werde oft an die nächste Generation weitergegeben. Diesen Teufelskreis gelte es zu unterbrechen. «Dazu muss man bereits bei den Kindern ansetzen. Zum Beispiel, indem man Unterstützung bietet, damit sie in Spielgruppen hineinkommen, in soziale Umfelder, wo sie ihre Begabungen entwickeln können.» Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch
STIMMEN SIE ONLINE AB Umfrage Genügen 2200 Franken pro Monat zum Leben in der Schweiz?
Er nennt sich Mercado da Ribeira und befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Cais do Sodré. Mitte Mai 2014 wurde dort neben der Markthalle ein Gebäude eröffnet,wo man an Ständen portugiesische Tapas und Weine bestellen kann. Allein deswegen lohnt sich eine Reise nach Lissabon – das Konzept ist in dieser Vielfalt europaweit einmalig. ■ Den malerischsten Blick auf den Stadtteil Alfama (der schönste der portugiesischen Hauptstadt) hat man von der Terrasse des Largo das Portas do Sol. Von dort lohnt sich ein Bummel hinunter zum Fluss Tejo – durch Gäss-
chen und vorbei an weiss getünchten Häusern. In Alfama ist die Konzentration von Fado-Lokalen besonders hoch, wobei viele von ihnen Touristenfallen mit überteuertem Essen sind. Insgesamt gibt es in Lissabon gut 20 Casas de Fado. Mein Tipp: «Senhor Vinho». Alles über die Fado-Musik im Museu do Fado am Fluss Tejo ebenfalls in Alfama. ■ Die wichtigsten Attraktionen: Stadtteil Belém mit dem gleichnamigen Turm am Tejo und dem Hieronymitenkloster (Unesco!), Aussicht vom Castelo de São Jorge, Fahrt mit dem 112 Jahre alten Lift von Santa Justa, der vom Largo do Carmo im Altstadtviertel Chiado zur Rua do Ouro in Baixa fährt oder Standseilbahn Ascensor da Bica (Bild). ■ Die besten Restaurant-, Bar- und Hoteltipps mit vielen Bildern unter: www.migrosmagazin.ch/wildswelt
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REISEN
Unterwegs auf dem Hausboot. Geht gerade kein Wind, liegt auch mal Steuern mit dem Fuss oder ein Gl채schen Weisswein drin.
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LEBEN
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Leinen los im Land der Seen
Romantische Gutshäuser, baumgesäumte Feldsteinwege und 1000 Seen: Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Paradies für Hobbykapitäne, Ausflügler und Wasserratten. Eine Reise mit dem Hausboot.
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er noch nie sein eigener Kapi tän war, hat was verpasst», hatte Jürgen Seidel,Tourismus minister von MecklenburgVorpom mern, festgestellt. Seine Worte hallen mir im Kopf, als uns Skipper Rolf morgens im Hafendorf Müritz eine Ein führung ins Hausbootfahren gibt. Wir üben den Start des Motors, Einparkieren und Rückwärtsfahren. Ich, auf dem Katamaran meines Vaters eine gewiefte Steuerfrau, habe mit diesem ungelenken Ungetüm von Hausboot so meine Mühe. Es will einfach nicht da hin, wo ich hin will. «Hausboot fahren ist wie Skifah ren», beruhigt mich der Skipper: «Willst du nach links, musst du deinen Popo nach rechts drücken.» Mit schwitzigen Händen umfasse ich das Steuer. Zum Glück fährt das Haus boot nicht schneller als zehn Kilometer pro Stunde. Nach der Einführung wird uns ein Charterschein ausgestellt, und es kann losgehen. Auf die Müritz, aus dem Slawischen für «kleines Meer», das Herzstück der Seenplatte. Dort gilt das Gesetz des «ff»: mit dem Hausboot, das es nur auf 15 Pferdestärken bringt, darf man «führerscheinfrei fahren». Die Mecklenburgische Seenplatte, einge bettet zwischen Elbe und Oder, rund zwei Autostunden von Berlin entfernt, besteht aus über 1000 miteinander ver bundenen Seen. Da es hier keine Schleu sen und nur wenige Brücken gibt, bilden Fleesensee, Kölpinsee und die Müritz das ideale Hausbootrevier. Um die Mü ritz zu durchqueren, ist man je nach Wetterlage schon mal sechs Stunden unterwegs.
Ausweichen, Einparken: Die Bootsmanöver haben ihre Tücken Die Müritz stellt sich als ganz schön lau nisch heraus. Im einen Moment geht kein Lüftchen, innerhalb von Minuten ziehen dunkle Wolken auf, und das Boot schaukelt, was das Zeug hält. Ich schnalle meine Schwimmweste enger. Die nächste brenzlige Situation: In der Wasserstrasse kommt mir das Kursschiff entgegen. Hektisch verreisse ich das Steuer, in der Hoffnung, die Richtung schnell beeinflussen zu können. Das Re sultat: Das Hausboot kommt ins Schlin gern und kollidiert um ein Haar mit dem Kursschiff. Nach unzähligen Manövern und einem stürmischen Nachmittag auf dem Wasser steht am Westufer der Müritz endlich ein Landgang an. Doch auch der hat seine Tücken: Einparken ist an gesagt. Skipper Rolf steht schon auf dem Anlegesteg und fuchtelt mit den Ar
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men herum. «Mit dem Bugstrahl ruder steuern!», schreit er. «Jetzt ein bisschen vor, jetzt zurück. Stopp, Leer gang rein, Motor aus!» Das Hausboot ruckelt, gibt einen letzten Seufzer von sich und steht dann eingeparkt in der «Wasserwanderraststätte». Auf einen solch abstrusen Namen kann auch nur ein ehemaliges DDRBundesland kommen. Beim abendlichen Landgang bringt das Kapitändasein plötzlich Neben wirkungen mit sich: Der Weg auf der Allee zum Romantikhotel Gutshaus Ludorf, vorbei an glänzenden Weizen feldern, fühlt sich etwas wacklig an. Beim Abendessen im historischen Back steinhaus schwankt der Boden, der Kopf pocht von Wind und Sonne. Das Gutshaus Ludorf erinnert indes an die herrschaftliche Zeit, es verführt dazu, ein Mal ein wenig Landadel zu spielen, durch den Park zu flanieren, sich abends im Barocksaal ein Violin konzert anzuhören und im Jägerzimmer oder in der Rosensuite schlafen zu legen. Doch auch das Hausboot hat seinen Reiz: Bequeme Betten, Duschen und eine Kochnische gehören zum Standard. Das wahre Leben spielt sich aber auf Deck ab.
Am nächsten Tag geht kein Sturm, da reicht eine Hand am Steuer. Ich halte das Gesicht in die Sonne, beobachte Wasser vögel, winke den entgegenkommenden Schiffspassagieren zu und spüre den Fahrtwind im Haar. Auf die Langsamkeit des Wassers eingestellt, droht beim nächsten Landgang vor lauter Freizeit angeboten beinahe Reizüberflutung: Fahrradfahren, Minigolf oder Ausstel lung? In Waren steht zum Beispiel das Müritzeum, ein riesiges Naturerlebnis museum. Im grössten Süsswasseraqua rium Deutschlands sieht man in Natura, was auf den einheimischen Fischplatten aufgetischt wird. Im Museum kann man ausserdem live in einen Seeadlerhorst blicken. Dieser liegt auf einem Hoch spannungsmasten im MüritzNational park und wird mit einer Kamera direkt ins Museum übertragen.
REISEN
Das kleine Hausboot-Einmaleins A R H B S I USRÜSTUNG:
Eine Taschenlampe, Sonnenschutz, Windjacke, Feldstecher, Segelhandschu he, Mückenspray und Sonnenbrille gehö ren für den Hausboottörn eingepackt.
OOTSTYP:
Das Romantikhotel Gutshaus Ludorf liegt versteckt am Westufer der Müritz.
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Ist man mit Kuhnle Tours unterwegs, lohnt sich die Investition in den Bootstyp Kormoran, ein Boot im traditionellen Stil. Er ist – anders als die meisten anderen Bootstypen – nicht aus Plastik, sondern aus Holz und Edelstahl.
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HARTERSCHEIN:
Bedingung ist eine dreistündige Einweisung, nach der man einen Charter schein ausgestellt bekommt.
D
IESEL:
Hausboote werden in der Regel mit Diesel betrieben. Die Tanks sind so ausge legt, dass man während eines zweiwöchi gen Törns nicht zur Zapfsäule muss.
E
CHOLOT:
Dieser elektronische Tiefenmesser erleichtert die Navigation und ist für Angler ein Hilfsmittel, um gute Fang gründe zu finden.
F
ÜHRERSCHEINFREI:
Seit 2000 kann man auf den meisten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte führerscheinfrei fahren.
G
EPÄCK:
An Bord stört alles, was sich nicht zu sammenklappen und verstauen lässt: Den
Koffer also zu Hause lassen, Reisetaschen oder Rucksäcke eignen sich am besten.
AUSTIERE:
Auch Vierbeiner sind auf dem Haus boot erlaubt. Allerdings wird meist eine Reinigungsgebühr verlangt.
NFORMATION:
OLLENVERTEILUNG:
Die waschechte Schiffscrew bein haltet folgende Rollen: Der Chief ist der Motorentechniker, der Purser verwaltet Bordkasse und Proviant, der Smut kocht, und der Kochsmaat wäscht ab.
CHWIMMWESTE:
Jedes Boot enthält ein «Kapitänshand buch» mit allen wichtigen Infos.
Wenn niemand auf dem Boot einen Bootsführerschein hat, gilt auf Deck Schwimmwestenpflicht.
K
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AUTION:
Je nach Bootstyp muss man am An fang eine Kaution von 1000 bis 2000 Euro hinterlegen. Die bekommt man am Ende der Ferien zurück, sofern alles noch heil ist.
L
ANDGANG:
Das Schiff immer schön festknoten, sonst gibts bei der Rückkehr eine böse Überraschung!
M
ANÖVRIEREN:
Beim Einparkieren lässt man am besten das Steuer los und manövriert mit den Knöpfen des Bugstrahlruders.
N
AUTIK:
O
FFLINE:
Backbord liegt links, Steuerbord rechts.
Auf dem Wasser gibts kein WLan, also einfach mal die Seele baumeln lassen.
P
ROMILLEGRENZE:
Auch auf dem Wasser sind nicht mehr als 0,5 Promille erlaubt.
ÖRNPLANUNG:
Binnen oder Bodden, Küste oder Kanal: Mit dem Schiff kann man bis nach Berlin, Hamburg oder Frankreich fahren.
U
RLAUBSFISCHEREISCHEIN:
V
ORFAHRT:
Für 20 Euro bekommen Urlauber eine vierwöchige Angelerlaubnis.
Der Berufsschifffahrt immer den Vortritt lassen.
W
ASSERWANDERRASTSTÄTTE:
Hinter dem Zungenbrecher nach bester DDRManier verbirgt sich ein Anlegeplatz für den Landgang oder die Übernachtung. Die Preise bewegen sich um die 15 Euro pro Halt/Übernachtung, man bringt sie am besten im zuständigen Hafenbüro in Erfahrung.
Z
U BERG:
Fahrten zu Berg (gegen die Strö mung) dauern etwas länger als zu Tal (mit der Strömung).
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1 Ein Spaziergang entlang endloser Getreidefelder. 2 Die Glarner Felix und Lilli Gianoli betreiben ein eigenes Gutshaus. 3 Durch die Wasserstrasse kommt man von einem See in den nächsten. 4 Frühstück auf dem Steg der «Wasserwanderraststätte».
Mecklenburg-Vorpommern war einst das Land der Rittergüter. Von den 2500 Schlössern und Gutshäusern wurden mehr als 300 restauriert und touristisch umgenutzt. Unter den Gutsherren findet sich auch ein Schweizer: Felix Gianoli ist Prokurist des Guts Harkensee. Der 70-jährige Architekt kam Anfang der 90er-Jahre in das neue Bundesland. Eine Austauschschülerin hatte dem Glarner immer wieder von ihrer mecklenburgischen Heimat vorgeschwärmt – bis es ihn und seine Frau Lilli (70) selbst dorthin verschlug. Damals wollte Felix Gianoli ein Touristendorf realisieren, doch das Projekt scheiterte an der Finanzierung. Trotzdem ist das Ehepaar in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Heute betreiben die beiden das Gut Harkensee in Dassow, gut zwei Autostunden von der Seenplatte entfernt. Die gute Luft und den Himmel «bis an Bode abe» schätzt Felix Gianoli an der Gegend besonders. «Die Schweiz ist zu eng für uns. Hier ist alles viel weitläufi-
ger», stellt er fest. Kirchen aus Backsteingotik und das reiche Kulturangebot würden Mecklenburg auch für Landausflügler interessant machen. Die Gäste liebten ihren Schweizer Akzent, meint Lilli Gianoli. Es sei ganz praktisch, dass sie «weder Ossis noch Wessis, sondern neutrale Schweizer» seien, fügt sie schmunzelnd hinzu.
Im Gastgewerbe merkt man noch Spuren des DDR-Gedankenguts Die Spuren des DDR-Gedankenguts merkt man vor allem noch bei der Bedienung in den zahlreichen Gaststätten und Cafés der Gegend. Das stört auch Felix Gianoli manchmal: «Die Selbstverständlichkeit ist noch nicht da. Viele müssen lernen, dass man Dienstleistungen verkaufen muss.» Und so verdreht die Kellnerin im Restaurant in Malchow die Augen, als sie nach der Rechnung gefragt wird. Im 150-Seelen-Weiler Damerow ist das anders: Dort geben die Müritzfischer bereitwillig Auskunft zum
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Rostock Berlin
Fischfang und servieren gut gelaunt direkt am See ihre Spezialitäten. Wie die Mecklenburger sagen: «Fisch ist hier reichlich vorhanden.» Besonders schmackhaft ist die Maräne, uns besser bekannt als Felche. Gesättigt steige ich als mittlerweile begeisterte Hobbykapitänin abends in meine Hausbootkoje und lasse mich begleitet von einem angenehmen Gurgeln, Plätschern und Zischen in den Schlaf schaukeln.
DEU TSCH LAND
Text: Silja Kornacher Bilder: Tobias Kruse; Illustration: Jan Feindt
MECKLE NBURGISCHE SEEN PLATT E
Die Recherche wurde unterstützt von Railtour in Bern.
Fleesensee
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Plau am See
LESEN SIE ONLINE Sanddorn, Maränen und Kraniche Ausflugstipps, die Spezialitäten der Region und das grosse Vogelerlebnis.
Malchow
Plauersee
Waren
Kölpinsee
Müritz Nationalpark
Müritz Ludorf Berlin: 195 km
20km
Das Land der 1000 Seen Lage: Die Mecklenburgische Seenplatte liegt im Nordosten Deutschlands. Anreise: Mit Lufthansa kann man über München nach Rostock fliegen, der Flughafen befindet sich etwa eine Stunde Fahrzeit von der Seenplatte entfernt. Alternativ fliegt man nach Berlin und reist von dort mit dem Zug oder dem Mietwagen an. 3-Tage-Route: Müritz – Kölpinsee – Jabelscher See – Fleesensee und zurück.
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a Da m
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So begann alles: Anfang Januar nahm Redaktorin Heidi Bacchilega den Kampf gegen die überflüssigen Pfunde auf.
Zurück im Brautkleid
Heidi Bacchilega hat es geschafft: Ihr Hochzeitskleid von 1994 passt wieder wie angegossen. Der Kampf der letzten sechs Monate hat sich gelohnt.
G Migrosmagazin.ch
Mehr Bilder, sämtliche Folgen von Brautkleid reloaded sowie Heidis detaillierter Leistungstest und die Körperfettauswertung.
Bilder: René Ruis
ONLINE
eschafft! Stolze 27,9 Kilogramm habe ich abgenommen – und das genau an den richtigen Stellen. Das Brautkleid passt wieder. In Form gebracht hat mich Personaltrainer Andi Tasci. Doch die gemeinsamen Trainings sind bereits Geschichte. Fragte ich mich anfangs noch, warum ich mir das überhaupt antue, bin ich jetzt fast traurig, dass es vorbei ist. Obwohl, vorbei ist das falsche Wort, denn jetzt fängts erst richtig an. Abnehmen sei einfacher als Halten, erklären mir jedenfalls diäterprobte Freunde. Während der letzten sechs Monate habe ich Höhen und Tiefen erlebt, mich über verlorene Kilos gefreut und auch mal einen Frusttag geschoben. Hier ein paar persönliche Tipps für alle Abnehmmotivierten: Es ist nie der richtige Moment,um eine Diät zu starten. Immer gibts noch ein Fest, eine Einladung oder eine andere Entschuldigung, um den Start hinauszuzögern.
Alles wie vor 20 Jahren: Die Sonne scheint, das Kleid passt, die Stimmung könnte nicht
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Zu Beginn: Das Hochzeitskleid von 1994 platzt aus allen Nähten.
Sechs Monate später: Das Kleid lässt sich problemlos schliessen.
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Liebe Heidi
te Heu
se c h s er letzten d d n re h Wä Migrosersuchte v te a n o Heidi M edaktorin Magazin-R urück in ihr a, z i Bacchileg e n . Da b e zu komm id le lk a t n u Bra Perso stand ihr zur Seite sci vom a T ndreas . trainer A in Zürich ark Puls 5 Fitnessp
Es gab auch Momente, da überkam mich die Lust nach Süssem. Als Erste Hilfe esse ich in solchen Momenten ein paar gefrorene Himbeeren, die ich langsam im Mund zergehen lasse. Beautyablenkungsmanöver einbauen. Abends habe ich öfters einen Beautystopp eingelegt und mir eine Gesichtsmaske, ein Körperpeeling oder eine straffende Körpercreme aufgetragen. Auch Fingernägellackieren ist ein gutes Mittel, um vom «Sündigen» abzulenken.
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Ich erinnere mich noch genau an unser erstes Zusammentreffen. «Andi, glaubst du an mich? Schaff ich das?» Wenn ich als dein Personaltrainer nicht daran geglaubt hätte, wäre ich absolut fehl am Platz gewesen. Ich weiss, es war für dich nicht immer einfach zu trainieren. Ich habe dich gefordert und motiviert. Erstaunt hat mich immer wieder, wie schnell und sauber du die Übungen erlernt und umgesetzt hast. Dein Körper hat schnell an Kraft und Stabilität gewonnen. All diese Teilerfolge spornten dich zusätzlich an. Während der sechs Monate hast du dich mit enormem Elan deinem Ziel genähert und es auch erreicht. Ich bin stolz auf dich.
Man sieht sich – beim ersten Hochzeitskleiderball
besser sein. Der Bräutigam passt übrigens auch ohne Diät noch in seinen Anzug.
Darum: Datum festsetzen, möglichst vielen davon erzählen und dann pünktlich starten. Die ersten drei Tage ohne meine vier Ps (Pasta, Pizza, Pane und Prosecco) waren sehr schwierig. Ich hatte fast körperlichen Entzug. Durchhalten! Es geht schnell vorbei. Und danach hab ich mich mit guten Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis, mit Eiweiss, Gemüse und Früchten satt gegessen. Manchmal liess ich das Abendessen ausfallen, sogenanntes Dinner Cancelling.
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3.
Je später ich abends vom Training nach Hause kam, desto einfacher ging es. Nach sportlicher Betätigung ohne Essen danach, verbrennt der Körper Fett besonders gut. Eine Tasse Tee bei einem kleinen Hüngerchen Dafür habe ich mein Teesortiment aufgerüstet, die verschiedensten Sorten ausprobiert und mit Zitronen, Limes oder Orangenscheiben verfeinert. Dazu schöne Teegläser gekauft und mich damit gemütlich vor den Fernseher gesetzt. Erste Hilfe bei Lust nach Süssem
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Der abschliessende Leistungstest und die Fettanalyse bei der Medbase in Zürich zeigen nun folgende Werte auf: 79,9 Kilo Körpergewicht, 21,5 Kilo Fettmasse und 29,5 Kilo Muskeln. Meine Leistung (Watt/Kilogramm) stieg von 1,80 auf 3,16. Und für alle Interessierten: Meine maximale Sauerstoffaufnahme bei dynamischer Leistung stiegt von 30 auf 43 ml/min/kg. Damit bin ich auf dem Niveau eines trainierten Hobbysportlers. Und all das nur, damit das Hochzeitskleid passt … hoffentlich auch im September noch. Dann findet nämlich in Luzern der 1. Hochzeitskleiderball von Happy Day Events statt. Ehepaare schlüpfen erneut in ihre Hochzeitskleider und feiern gemeinsam mit anderen Paaren noch einmal. Wenn auch Sie Zeit und Lust haben (und natürlich noch ins Outfit passen), dann schauen Sie doch auch im Hotel Schweizerhof vorbei. Würd mi freuä! Text: Heidi Bacchilega
Heidis Kampfgefährte: Personaltrainer Andi Tasci
Persönlich spornt es mich immer wieder an, die gemeinsam gesetzten Ziele mit meinen Kunden zu erreichen. Heidi, an dieser Stelle ein grosses Kompliment und ein grosses Dankeschön für das Vertrauen, das du mir – nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Training – entgegengebracht hast. Dein Andreas Tasci Master Personal Trainer www.tasci.ch
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Unsere Preise gelten in CHF pro Pers. bei Doppelbelegung (Kabinenkategorie Standard). Inbegriffene Leistungen: Fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm, Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung (Fitness-Raum, Schwimmbäder, Jacuzzis), vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Kinderclub, Disco und Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, gute Betreuung durch die deutschsprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (Parkplatz oder Bus), Getränke und pers. Auslagen, Trinkgelder an Bord (ca. Euro 8.– / Nacht pro Erw.), fakultative Landausflüge, fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 25.– bis 75.–), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier. Limitierte Verfügbarkeit: Alle Preise sind nur gültig bei Buchung bis 28.07.14 und / oder solange verfügbar: Rasches Buchen lohnt sich! Bei CruiseCenter gibt es «Meer» Vorteile für Sie: Werden Sie jetzt Mitglied in unserem «Licence to Cruise»-Club und profitieren Sie von unseren LTC-Club Reduktionen.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
GLÜCKSGRIFF FERIEN IM TIROL | 75
Luxus und Nachhaltigkeit: Dafür steht das Reiter’s Posthotel.
Ein Haus für gehobene Zweisamkeit
Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost 2 x 4 Übernachtungen im Reiter’s Posthotel in Achenkirch (A) im Wert von 4200 Franken. Inbegriffen sind vier Übernachtungen für zwei Personen inklusive Halbpension, die An- und Abreise erfolgt auf eigene Kosten. Wettbewerbsfrage: In welcher Ortschaft befindet sich das Reiter’s Posthotel?
Das Migros-Magazin verlost zwei Mal vier Übernachtungen im Reiter’s Posthotel im Tirol für zwei Personen.
A
chenkirch ist ein kleines Dorf am Nordufer des Achensees im österreichischen Tirol. Dieser idyllische Flecken war um die Jahrhundertwende als Sommerfrischeort beliebt. Heute findet er auch Anklang bei Wintersportbegeisterten. In dieser Gegend befindet sich die grösste private Lipizzanerzucht Europas. Das Gestüt gehört zum Fünf-SterneHotelresort Reiter’s Posthotel und lockt Pferdeliebhaber aus aller Welt an. Doch auch Gäste, die sich nicht für Pferde interessieren, sondern sich einfach erholen wollen und Wert auf gesunde Verpflegung legen, kommen in diesem Hotel voll auf ihre Kosten. Das Reiter’s Posthotel ist ein Haus für Erwachsene, ein Wohlfühlhotel für die «gehobene Zweisamkeit», wie es Hotelmanager Karl Reiter junior
ausdrückt. Kinder sind explizit erst ab 14 Jahren zugelassen. Das Hotel hat sich zudem ganz dem grünen, sprich nachhaltigen, Luxus verschrieben. Wellness- und Sportliebhabern steht auf 7000 Quadratmetern eine Oase zur Verfügung, die von traditioneller chinesischer Medizin über Sport- und Bewegungsangebote bis zu Kosmetikbehandlungen, Massagen und Meditation reicht. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen grosszügigen 18-LochGolfplatz. Die mit 14-Gault-MillauPunkten ausgezeichnete Küche verwöhnt ihre Gäste mit Milch, Butter, Kalb-, Rind- und Lammfleisch sowie Speck vom eigenen Biobauernhof. Auch Konfitüre und Nudeln werden selbst hergestellt, Käse und Honig stammen von lokalen Bauern.
Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin «Reiter’s Posthotel», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 27. Juli 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach der Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
UNTERHALTUNG | 77
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
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Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr
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CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80
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So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
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Auflösung Nr. 29: MANDOLINE Gewinner Nr. 28: Susanna Baudon, Rüti ZH; Helene Bleuer, Worblaufen BE; Leopold Simmen, Altdorf; Franz Stalder, Engi GL; Hansueli Daum, Täuffelen BE; Rosmarie Mauritz-Scheidegger, Birsfelden BL; Peter Keel, Zürich; Elisabeth Marti-Meili, Schwanden GL; Ruth Burkhardt, Grosshöchstetten BE; Rosmarie Hefti, Näfels GL Gewinner «Zusatz» Nr. 28: Christa Ziegler, Itingen BL; Rita Anderhub, Luzern; Marlene Bichsel, Biel BE; Kurt Laube, Gipf AG; Rita Gubler, Trimbach SO
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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UNTERHALTUNG | 79
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Farbe bezieht sich auf frisch, jung und unreif? W rot
F
grün
E
blau
So nehmen Sie teil
2. Wer sich ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt, treibt eine …?
5. Wie viele Sterne für Frank Sinatra hat es auf dem Hollywood Walk of Fame?
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
U einen
Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr
A Tagesschau
U Nabelschau
N Modeschau
3. Wer moderiert im SRF die Sendung «Die Millionen-Falle»? E
R. Rindlisbacher
D M. Vetsch
I
S. Kunz
4. Welches Tier ist eine richtige Schlafmütze? L
Okapi
C Pferd
R Nachtaffe
S drei
H sechs
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
6. Wo kommt der Begriff Schweinezyklus vor? T
Wirtschaft
N Gastronomie
E
Journalismus
E
Veganismus
7. Wie nennt man Teilzeitvegetarismus? D Jainismus
I
Flexitarismus
8. Welche Hersteller gründeten 1924 in Genf das Phoebuskartell? N Glühlampen
E
Auto
R Radio
Auflösung Nr. 29: HOLZWURM Gewinner Nr. 27: Luzia Kobe, Giswil OW; Béatrice Ramseier, Wabern BE; Ursi Andermatt, Jona SG
Lösungswort: 1
2
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5
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7
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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
2 3 5
A 1
4
ANTRABEN CHR I ST I E E I NHAKEN GLASHART HAEL TERN ME I S S E L N ME L CH I OR PHOB I SCH SCROL L EN T R I MBACH
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr
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Auflösung Nr. 29: SALZE Gewinner Nr. 28: Doris Dammann, Winterthur ZH; Ulrich Krebs, Wattenwil BE; Rosmarie Gerber, Niederstocken BE
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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UNTERHALTUNG | 81
BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 3 3 www.raetsel.ch/bruecken
1 0 2 2
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Auflösung Nr. 29:
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KINDEREGGE
FINDEST DU DIE OASE ?
Räts elspa ss
In einem heftigen Sandsturm kann es vorkommen, dass irgendwo in der Wüste eine uralte Stadt auftaucht, die vor langer Zeit belebt war und dann vom Sand verschluckt wurde. Unter den Nomaden erzählt man sich von einem geheimnisvollen Labyrinth mitten in der Wüste, das wie die alten Städte von einem Sturm freigelegt wurde. Dieses Labyrinth soll eine reiche Oase verbergen. Es geht das Gerücht um, dass schon viele Menschen versucht haben, diese Oase zu erreichen und dabei im Labyrinth verschollen sind. Der Weg zur Oase ist nämlich gefährlich: wilde Tiere, Fallen und Geister sollen hinter den hohen Steinwänden lauern. Nur die mutigsten Männer und Frauen wagen es, das Labyrinth zu betreten. Traust du dich, die Oase zu suchen?
«Seraina, wie viel ist sieben mal sechs?», fragt die Lehrerin. Seraina: «Keine Ahnung, die Batterie in meinem Taschenrechner ist leer!»
Nina: «Wieso ist die CD, die ich dir geliehen habe, so zerkratzt?» Tobi: «Ich habe die besten Lieder markiert!» ht. Der Lehrer Leo schläf t im Unterric r nicht vorstellen, weckt ihn: «Ich kann mi tz zum Schlafen dass das der richtige Pla ht schon. Sie ist!». Darauf Leo: «Es ge hen!» müssen nur leiser sprec
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |
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UNTERHALTUNG | 83
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 8 4 1 9 7 2
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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
So nehmen Sie teil
3 5 8
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Auflösung Nr. 29: 751 4 8 7 9 6 3 5 2 1
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8 1 6 4 9 5 3 7 2
Gewinner Nr. 28: Erika Jsliker, Winterthur ZH; Margot Gerber, Wittenbach SG; Hermann SchirmerJordan, Spreitenbach AG; Mélanie Broquet, Develier JU; Otto Fleischmann, Baar ZG
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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch
Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild
Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara
Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer Prepress: Peter Bleichenbacher, Liliane Bolliger, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Online: Reto Meisser, Reto Vogt Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,
Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZB Druckzentrum Bern AG
PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. DAS ZELT BRINGT DIE STARS VOR DIE HAUSTÜRE Von Comedians wie dem Duo Fischbach über Musiktalente wie The Italian Tenors bis hin zu artistischen Höchstleistungen: Seit über zehn Jahren bringt «Das Zelt» Stars der Showszene an die schönsten Plätze in der ganzen Schweiz. 2014 können Sie an 22 Standorten Lachen, Staunen und Geniessen. Termin: bis 31. Dezember 2014, diverse Orte Preis: Fr. 14.40 bis Fr. 68.60 statt Fr. 18.– bis Fr. 85.80, je nach Vorstellung und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
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PEACH WEBER – DIE «GÄXBOMB!» IST DA Seit bald 40 Jahren unterhält Peach Weber die Schweiz und mit seinem neusten Programm «GäxBomb!» haut der Komiker seinen 14. Knaller raus. Ein Abend voller Gäxplosionen, lustigen Gedichten und Songs erwartet Sie. Bei Peach bleibt garantiert kein Auge trocken. Termin: 14. Oktober 2014, Cham / 13. November 2014, Frauenfeld Preis: Fr. 26.40 bis Fr. 37.60 statt Fr. 33.– bis Fr. 47.–, je nach Alter und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
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Von den USA bis nach China: Der italienische Showman Renzo Arbore begeistert mit seinen Live-Auftritten die ganze Welt. Seit 1991 tourt er mit dem «Orchestra Italiana», das in 15-köpfiger Besatzung neapolitanische Musik spielt. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend.
Der Zelglihof ob Ermatingen ist der ideale Ort für ein Schlagerfest. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, werden auch dieses Jahr wieder nationale und internationale Interpreten für beste Stimmung sorgen. Mit dabei sind unter anderen die Schlagerprinzessin Beatrice Egli, die erfolgreiche Schlagerband Die Paldauer, das deutsche Duo Fantasy, die Lederhosen-Jungs voXXclub und viele mehr.
Termin: 19. September 2014, Basel / 20. September 2014, Lugano Preis: Fr. 48.– bis Fr. 112.– statt Fr. 60.– bis Fr. 140.–, je nach Veranstaltungsort und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
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MEINE WELT 86 |
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MARCO FRITSCHE
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«Vor der ersten Scheidung höre ich auf» Jetzt ist er wieder am Verkuppeln: Marco Fritsche moderiert die zehnte Staffel von «Bauer, ledig, sucht …». Sein eigenes Liebesglück hat der Appenzeller schon gefunden: Seine Heirat bezeichnet er als Highlight der letzten 30 Jahre. Wieso leben Sie in Appenzell?
Hier bin ich aufgewachsen, und es hat mir noch nirgends besser gefallen auf dieser Welt. Nach drei Wochen weg von zu Hause kriege ich Heimweh. Wo oder wie würden Sie gern leben?
Name: Marco Fritsche (38) Sternzeichen: Steinbock, Aszendent Zwillinge – eine schwierige, aber interessante Konstellation Wohnort: Appenzell
Ich möchte unbedingt noch vor meinem 40. Geburtstag ein halbes Auslandjahr absolvieren, zum Beispiel in Wien: Mein Mann hat dort Familie, und es bietet gerade so viel Stadt, wie der Landmensch in mir erträgt. Beruf und Lebenslauf:
Schule und Matur in Appenzell, RS bei der Militärmusik, Studium der Publizistik. 1999 erster Moderationsjob bei Viva Swiss. Seither Vollzeit Produzent, Moderator und VJ. Seit 2008 Moderator von «Bauer, ledig, sucht …». Mein Ziel:
So lange wie möglich ohne Dramen im jetzigen Status quo verweilen: glücklich verheiratet, mit gesunder Familie und einem schönen Daheim.
Meinen Zweckoptimismus, der sich mit einer guten Portion Galgenhumor paart. Was ich an mir nicht mag:
Meinen Ordnungsfimmel. Allerdings ist mein Büro sehr chaotisch – das reinste Überlebenstraining für Menschen, die es gern aufgeräumt haben. Ich zerbreche sozusagen an meinem eigenen Standard. Mein bester Entscheid:
Die Ehelichung meines Mannes. Das totale Highlight meiner letzten 30 Jahre.
Mein peinlichster Moment:
Keine Ahnung. Ich bin ein guter Verdränger, was Peinlichkeiten angeht. Mein Vorbild:
Meine Mutter. Sie hat das sonnigste Gemüt, das ich je erlebt habe. Mein Lebensgefühl:
Immer mit der Nase im Wind. Mein Traum:
Was ich mag:
Ich würde wahnsinnig gern eine Sendung moderieren mit dem Namen «M für Marco-Budget». Ich würde mit Kandidaten in die Migros gehen, und sie müssten innert kurzer Zeit für so genau wie möglich 50 Franken einkaufen. Die Idee ist nicht von mir, aber gut!
Was ich an mir mag:
«Bauer, ledig, sucht …»: ab 24. Juli, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr auf 3+.
Mein Lebensmotto:
«Passt scho!»
Den Wind zwischen den nackten Zehen, wenns zum ersten Mal im Jahr warm ist. Gemütliche Abende im Kreis von Freunden und Familie.
Text: Yvette Hettinger Bilder: Paolo Dutto
MEINE LEKTÜRE
«Neben meinem Bett liegt stets ein kleiner To-do-Berg: Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden. Zurzeit bin ich an ‹Leben wie andere Leute› von Alan Bennett. Zeitungen lese ich in der Badewanne.»
«Das Muskel-undSport-Badesalz von Kneipp muss immer in meinem Bad verfügbar sein. Und ich liebe den Tiroler Cake der Migros. Den muss ich im Laden oft suchen, weil seine Verpackung aus irgendwelchen Gründen etwa im Halbjahresrhythmus ändert.»
Bilder: 3Plus/Holger Salach
MEIN PRODUKT
NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014
MARCO FRITSCHE | 87
MEINE SENDUNG
«‹Bauer, ledig, sucht …› ist total mein Ding. Dank uns sind schon 12 Ehen und 16 Babys entstanden. Ich möchte die Sendung noch lange moderieren, aber aufhören, bevor es zur ersten Scheidung kommt.»
MEIN TICK
«Ich habe im Kofferraum stets Appenzellerbier dabei – im Sommer in einer Kühlbox. Nur das kommt als Feierabendbier infrage. Tagsüber versuche ich gern das lokale Bier von da, wo ich grad bin.»
MEIN GLÜCKSBRINGER
«Diesen Anhänger mit der Maria Mutter Gottes habe ich immer im Rucksack dabei. Nützts nüüt, so schaadts nüüt.»
MEIN LIEBLINGSLADEN
«Der ‹Bücherladen› in Appenzell. Besitzerin und Buchhändlerin unseres Vertrauens ist Carol Forster, eine Freundin von Martin und mir. Sie stellt für uns regelmässig ihre Buchempfehlungen zusammen. Dann trinken wir in ihrem kleinen Büro Kaffee und schmökern in Büchern.»
MEIN LIEBSTER
«Mein Mann Martin Arnold (29). Wir haben uns vor fünf Jahren im Ausgang kennengelernt und dann wieder aus den Augen verloren. Vor zwei Jahren wurden wir ein Paar, Weihnachten 2012 habe ich Martin einen Heiratsantrag gemacht, an Silvester 2013 haben wir Hochzeit gefeiert.»
50%
7.90 statt 16.20
Bratwurst mit ZwiebelChutney und Blattsalat mit Melone
Hauptgericht für 4 Personen
3.35
Kalbsbratwurst, TerraSuisse 3 x 2 Stück, 840 g
Schweizer Rapsöl, TerraSuisse 500 ml
AKTUELLER TAGESPREIS
1.45
Zwiebeln per kg
M-Classic Weissweinessig 1 Liter
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT
Zutaten: 4 Zwiebeln, 7 EL Rapsöl, 8 EL Weissweinessig, 4 EL Honig, Salz, Pfeffer, 300 g Blattsalat, z.B. Eichblatt, 400 g Melone, z.B. Galia, 1 EL milder Senf, 4 Bratwürste à ca. 200 g Zubereitung: Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. In etwas Öl dünsten, bis sie leicht Farbe annehmen. Mit der Hälfte des Essigs ablöschen. Honig dazugeben. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blattsalat in mundgerechte Stücke zupfen. Melone in Würfel schneiden. Für die Salatsauce restliches Öl und restlichen Essig mischen. Senf beigeben und Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bratwürste rundum bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten grillieren. Blattsalat und Melone mit der Sauce mischen. Bratwurst mit dem Chutney dazuservieren. Zubereitungszeit 20 Minuten Pro Person 15 g Eiweiss, 32 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal