Skip to main content

Migros magazin 30 2014 d lu

Page 1

Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 30, 21. JULI 2014 www.migrosmagazin.ch

BIG DATA I 16

Computer kennen die Zukunft 1. AUGUST I 34

Tischlein deck dich rot-weiss HAUSBOOTFERIEN I 66

Im Nu vom Touristen zum Kapitän

Bauernfänger

Bild: Paolo Dutto

Als TV-Amor fängt er für andere das Liebesglück ein: In der Sendung «Bauer, ledig, sucht ...» bringt Marco Fritsche einsame Landwirte unter die Haube. I 86

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch Anzeige

5 Tage Flussfahrt ab Fr. 755.– Seite 56

www.mittelthurgau.ch


40%

9.90 statt 17.–

1.-August-Pastete mit Kalbfleisch Schweiz, 500 g

30%

11.85 statt 16.95

Happy Hour 1.-August-Box Apéro-Rollen, 28 Stück, Schinkengipfeli, 12 Stück, Gourmet Quiches, 12 Stück

6.90

Lampion mit Schweizer Kreuz im 3er-Set

3.20

1.-August-Weggen 400 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

1.50

Frey Armee-Schokolade, UTZ 50 g


40%

50%

11.80 statt 19.80

7.90 statt 16.20

Atlantik Rauchlachs* Zucht aus Norwegen, 330 g

30%

15.60 statt 22.30 Raccard Family 900 g

33%

6.20 statt 9.30

Chocmidor Coco oder Carré im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Carré, 3 x 100 g

Kalbsbratwurst, TerraSuisse 3 x 2 Stück, 840 g

4.30 statt 5.40

Anna’s Best 1.-August-Salat 450 g, 20% günstiger

30%

1.70 statt 2.45

Peperoni gemischt Niederlande, 500 g

9.70 statt 12.15

9.90 statt 13.20

Alle Coca-Cola im Multipack z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter, 25% günstiger

Viele dieser Angebote auch nach Hause geliefert durch LeShop.ch

M-Classic Pasteten-Füllungen im 3er-Pack, 3 x 500 g oder 3 x 400 g 20% günstiger, z.B. 3 x 500 g


20% GÜNSTIGER

7.10 statt 8.90

Alle Crème d’or Cornets in Mehrfachpackungen 20% günstiger, z.B. Stracciatella, 6 Stück

2.60 statt 3.30

Alle Glace Portionenbecher 20% günstiger, z.B. Crème d’or Caramel, 200 ml

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT


|

DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

EDITORIAL Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Der kleine Rebell in mir Kennen Sie das? Morgens ums 7.30 Uhr steigen Sie aus der S-Bahn und wollen gerade in den Bus rein, der Sie ins Büro bringt. Ihr Blick streift den TGV, der in fünf Minuten nach Paris fährt. Ahhh Paris, denken Sie und sehen sich schon an der Seine spazieren. Im Hintergrund erklingt leise ein Chanson, der Sommerwind streicht sanft durch Ihr Haar, und im nächsten Bistro ist ein rundes Tischchen für Sie reserviert. «Dir blockieret dr Igang.» Ein gestresster, hässiger Mann schiebt Sie etwas grob in den Bus hinein. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Sie sich entschieden haben, umzukehren und in den TGV zu steigen. Ohne Gepäck. Ohne Plan. Ohne sich bei Chef und Familie abzumelden. Im Bus stehen Sie eingeklemmt zwischen grimmigen Männern und ernsten Frauen und sind wütend, dass der Rüpel Sie um einen schönen Tag in Paris gebracht hat. Heute, da sind Sie sich ganz sicher, heute wären Sie gegangen. Flanieren statt in Sitzungen endlos diskutieren, frei sein statt wieder in den Alltag rein, im Moment leben statt am Bürosessel kleben. Zwei Stationen später – der hässige Mann ist inzwischen ausgestiegen – sind Sie nicht mehr ganz so sicher, ob Sie wirklich gegangen wären. Vielleicht sind Sie doch nicht der Typ dazu. Vielleicht brauchen Sie doch mehr Alltag, als Sie sich selbst eingestehen wollen. Vielleicht wird ein Leben in totaler Freiheit überschätzt.

Bild: René Ruis

Und was hat das Ganze mit dem aktuellen MigrosMagazin zu tun? Nichts. Ich hätte ein Editorial über die Inhalte schreiben sollen, habs aber nicht getan. Als kleines Trostpflaster für meine Rebellenseele, die heute schon auf den Paris-Trip verzichten musste.

andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

72 | LEBEN Mission possible: Redaktorin Heidi Bacchilega passt nach sechs Monaten Sport und Diät wieder in ihr Brautkleid.

MIGROS-WOCHE

40 | Allerlei Neuheiten 51 | Mitmachen beim Fotowettbewerb

6 | Aktuelles

SOMMER-WETTBEWERB

8 | Eine Reise oder ein Auto gewinnen

MENSCHEN

10 | Porträt Nach 23 Jahren bei Nestlé wechselt Roland Decorvet die Seiten: Er leistet Freiwilligenarbeit auf einem Spitalschiff vor der Küste Afrikas. 15 | Auf ein Wort 16 | Interview Big-Data-Papst Viktor Mayer-Schönberger erklärt, wie die digitalen Datenströme zum Vorteil aller genutzt werden können. 23 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

26 | Jugend im Migros-Magazin Die Klasse 8d aus Urtenen-Schönbühl hat die Mifa AG besucht. 29 | Eine Karriere in der Migros 32 | Kulturprozent und Preisbarometer

SCHAUFENSTER

34 | So gelingt die 1.-August-Tafel 36 | Gratulation: Die IP-Suisse wird 25

SAISONKÜCHE

52 | Helgas original Käsknöpfle Die Saisonküche schaut über die Grenze. Diesmal: Ein Besuch im Bregenzerwald.

IHRE REGION

60 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

65 | Mix 66 | Reisen Leinen los: Mit dem Hausboot auf der Mecklenburgischen Seenplatte. 72 | In Form Brautkleid reloaded: Das grosse Finale.

MEINE WELT

86 | Marco Fritsche Der TV-Moderator verrät, warum er an seinem Leben nichts ändern möchte.

RUBRIKEN 75 | 77 | 83 | 84 |

Glücksgriff Rätsel Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Anzeige

JA

ZUM WELTWEITEN PUNKTEN!

Mit der gratis* Cumulus-MasterCard sammeln Sie bei jedem Einkauf Cumulus-Punkte: In mehr als 32 Millionen Geschäften weltweit.

CHF 0.– JAHRESGEBÜHR

ANTRAG: CUMULUS-MASTERCARD.CH, IN IHRER MIGROS ODER TEL. 044 439 40 27 * Keine Jahresgebühr für die Haupt- und Zusatzkarte, auch in den Folgejahren.

Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die Cembra Money Bank AG.


MIGROS-WOCHE 6 |

|

AKTUELLES

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das neue Gewächshaus wird ähnlich wie diese Anlage in Reichenau (D) aussehen.

Peperoni aus der Schweiz

Gemüse selber ziehen statt importieren: Die Migros plant im Wallis ein umweltfreundliches Gewächshaus für den Peperonianbau.

D

ie Migros setzt bei ihrem Sortiment stark auf Schweizer Herkunft. Die Detailhändlerin ist denn auch die wichtigste Abnehmerin von Schweizer Landwirtschaftsprodukten. Zudem werden viele Migros-Artikel von der M-Industrie hergestellt, was ebenfalls Arbeitsplätze in unserem Land schafft. Zu dieser Swissness-Philosophie passt auch ein Bauvorhaben in der Walliser Gemeinde Collombey-Muraz: Dort will die Migros ein grosses

Gewächshaus errichten, in dem bisher importiertes Gemüse wie etwa Peperoni weitgehend CO2-neutral produziert wird. Die Anlage soll ausschliesslich mit Fernwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Satom SA in Monthey VS beheizt werden. Das Projekt würde im Unterwallis bis zu 120 Vollzeitstellen entstehen lassen. Das Bewilligungsverfahren für den Bau des Gewächshauses wurde in diesen Tagen in die Wege geleitet. MW

REGION LUZERN

Nachgefragt bei Jeannette Seit dem 4. Mai präsentiert das Migros-Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) auf Tele 1 die Sendung «Jeannette kocht». Jeweils am Sonntag um 18.55 Uhr mit stündlicher Wiederholung präsentiert Jeannette Rezepte mit Zutaten aus der Region und verrät einige Tipps und Tricks in der Küche. Die Migros Luzern feiert mit der Kochsendung das 15-jährige Bestehen ihres AdR-Labels. Im Interview auf Seite 60 verrät Jeannette, wie sie zu ihren Rezepten kommt. Infos zur Sendung und Rezepte auf www.jeannettekocht.ch

Kochplausch mit dem Migros-Chef Zurzeit gibts «Green Gourmet Family» in allen Migros-Filialen. Das Kochbuch richtet sich an Erwachsene, die gern mit Kindern kochen und dabei Wert auf gesunde Zutaten legen. Realisiert wurde das Werk gemeinsam von WWF und Migros. Es bietet 70 Rezepte, eins davon wurde kürzlich von vier Kindern geprüft – tatkräftig unterstützt von Spitzenkoch Ralph Schelling und Migros-Chef Herbert Bolliger. Es gab einen Zucchini-Gratin und zum Dessert eine selbst gemachte Wasserglace. Spass gemacht und geschmeckt hat es offenbar allen Beteiligten. Das Video auf: http://bit.ly/GreenGourmetFamily


MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7

e t u n i M aren. p t s s & n a

L tzt profitiere Je

Zakynthos

1 Woche im Janno Beach HHi ohne Mahlzeiten, z.B. am 11.8.14

ab CHF

445.–

Ein guter Fang

Aufgrund des festen Fleisches eignen sich Forellen perfekt zum Grillieren. Einfach mit Salz, Pfeffer, zerdrücktem Knoblauch und Olivenöl innen und aussen bestreichen. Damit der Fisch schön saftig bleibt, frische Kräuter, wie zum Beispiel Petersilie, Majoran, Dill, Basilikum, Kerbel und Zitronenscheiben, in den Bauch stopfen. Und ab auf den Rost!

575.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Do., Sa.

HM K ZTH JANBEA 0200

HM K RHO PEGASO 1201

8 Nächte im Aparthotel Principado HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 6.8.14

ab CHF

595.–

Mallorca

1 Woche im Hotel Bahamas HHH inkl. Halbpension, z.B. am 17.8.14

ab CHF

595.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mi.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mi., So.

HM K LPA APAPRI 0403

HM K PMI BAHAMA 1819

Kos

Zypern

1 Woche im Lagas Aegean Village HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 15.8.14

ab CHF

Bilder: Fotolia, Marcel Nöcker/Schweizer Illustrierte, Rainer Maria Hohnhaus,/Insel Reichenau, Christian Zellweger

ab CHF

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mo.

Gran Canaria FRISCH IN DER MIGROS

Rhodos

1 Woche im Hotel Pegasos HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 14.8.14

695.–

1 Woche im Hotel Anonymous HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 15.8.14

ab CHF

695.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Fr.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mo., Fr.

HM K KGS LAGAEG 1201

HM K LCA ANOBEA 5014

Korfu

Kreta

1 Woche im Mareblue Beach HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 6.8.14

ab CHF

845.–

1 Woche im Neptuno Beach HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 19.8.14

ab CHF

995.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mi.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Do., Sa.

HM K CFU MARBEA 0370

HM K HER NEPTUN 1106

Bordeaux

Bristol

4, 5 oder 8 Tage Bordeaux nur Flug, z.B. am 27.7.14

ab CHF

99.–

1 Woche Bristol nur Flug, z.B. am 3.8.14

ab CHF

99.–

Flug ab Zürich Jeweils am Do., So.

Flug ab Zürich Jeweils am So.

HM K BOD NURVOL 0300

HM K BRS FLIONL 0300

Weitere Reisedaten und tagesaktuelle Angebote verfügbar.

Neu auf einer SBB-Lok: Das Generation-M-Design.

Generation M in Fahrt Auf Plakatwänden und natürlich im Migros-Magazin ist Generation M bestens bekannt. Neu ist das Nachhaltigkeitsprogramm der Migros auch auf einer SBB-Lokomotive präsent. Die neue Werbelok mit dem 18,5 x 4,3 Meter grossen Megaposter ist seit dem 10. Juli täglich auf dem Schienennetz der SBB unterwegs. Die Partnerschaft mit den SBB hat Tradition: Die Migros ist heute die grösste Kundin von SBB Cargo in der Schweiz.

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33 bis CHF 98, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 21.7.14.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch, oder im Reisebüro. Folgen Sie uns:


FORUM 8 |

|

SOMMERWETTBEWERB

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Spanien kennen und Preise gewinnen

In welcher spanischen Stadt steht der Palacio Real? Machen Sie mit beim grossen Sommerwettbewerb und gewinnen Sie wöchentlich einen Reisegutschein von Helvetic Airways. Oder den Hauptpreis zum Abschluss des Wettbewerbs: einen Seat Ibiza.

So funktionierts Jede Woche wird eine andere Karte mit landestypischen Sehenswürdigkeiten und Merkmalen abgebildet. Finden Sie heraus, in welcher Stadt sich diese befinden, und schreiben Sie die Städtenamen (Deutsch) in die dafür vorgesehenen Kästchen. Sind alle Sehenswürdigkeiten zugeordnet, kann das Lösungswort, das sich aus den farbig hinterlegten Kästchen ergibt, ermittelt werden. Senden Sie uns dieses Lösungswort ein, um an der wöchentlichen Verlosung eines HelveticAirways-Gutscheins teilzuneh-

men. Aus den insgesamt vier Lösungswörtern ergibt sich am Ende ein Lösungssatz. Senden Sie uns diesen ein, und mit etwas Glück gewinnen Sie den Hauptpreis, einen Seat Ibiza. So machen Sie mit: Kostenlose Teilnahme per Internet auf www.migrosmagazin.ch oder per Telefon: Wählen Sie 0901 560 094 (1 Fr./Anruf ab Festnetz), und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Teilnahmeschluss für die Wochenverlosung ist Sonntag, 27. Juli 2014, 24 Uhr. Detaillierte Teilnahmebedingungen finden Sie online.

WOCHENPREIS

Weekend in Bordeaux In Woche 3 des grossen Sommerwettbewerbs offeriert Helvetic Airways dem Gewinner eine Reise nach Bordeaux. Eine exquisite Küche, exzellente Weine und ein ganz besonderer Charme erwarten Sie hier: Gewinnen Sie drei Übernachtungen mit Frühstück und ein romantisches Dinner für zwei im Vier-Sterne-Novotel Bordeaux Centre Meriadeck, mitten im Stadtzentrum von Bordeaux. Damit Sie während Ihres Aufenthalts auch die kleinsten und schönsten Winkel der Stadt erkunden können, ist ein 3-Tage-City-Pass für zwei mitgebucht. Und wenn Sie nach den engen Gassen einmal endlose Weite sehen möchten – der Atlantik liegt nur 45 Kilometer entfernt! Mehr Informationen: www.helvetic.com / www.novotel.com

1

1

2

2

3

3

4

4

Lösungswort 1

2

3

4

Die Telefonnummer sowie das Online-Teilnahmeformular für die Eingabe des Lösungssatzes (Verlosung Hauptpreis) werden ab dem 28. Juli 2014 publiziert und freigeschaltet.


|

FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

Illustration: Olaf Hajek

SOMMERWETTBEWERB | 9

HAUPTPREIS

Der Hauptgewinn: Seat Ibiza Reference Itech Fahrspass mit höchster Energieeffizienz! Als Hauptgewinn winkt in der Schlussverlosung vom Montag, 4. August 2014, ein brandneuer Seat Ibiza Reference Itech aus der Energieklasse A in der Farbe Pineos Grey inkl. DAB+, Winterpaket und Seat Portable Infotainment Device. Der Gesamtwert beträgt 20 760 Franken. Lösen Sie die vier

Rätsel, fügen Sie die Wörter der Reihenfolge nach zu einem Lösungssatz zusammen, und senden Sie uns diesen ein. Vielleicht gehört der Seat Ibiza Reference Itech schon bald Ihnen. Das MigrosMagazin wünscht viel Glück!

Mehr Infos: www.seat.ch


MENSCHEN 10 |

|

PORTRÄT

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Roland Decorvet mit Frau Carol und den vier Töchtern Marianne, Joanne, Grace und Rebecca (von links) an Bord der «Africa Mercy». Das Spitalschiff wird im August vor der Küste von Benin seine Arbeit aufnehmen.

Ein Manager wechselt die Seite Erst war Roland Decorvet 23 Jahre Chef bei Nestlé, nun leistet er Freiwilligenarbeit als Geschäftsführer eines christlichen Spitalschiffs, das in Afrika die Bevölkerung medizinisch versorgt.

I

n Peking bewohnte die Familie ein luxuriöses Haus mit Koch und Chauffeur; diese Woche bezieht Roland Decorvet (48) mit seiner Frau und den vier Töchtern ein 60-Quadratmeter-Quartier auf der «Africa Mercy». Das christliche Spitalschiff wird am 15. August von den Kanarischen Inseln aufbrechen und vor Benin Anker werfen, um die lokale Bevölkerung für zehn Monate medizinisch zu versorgen. Der frühere Chef von Nestlé China ist quasi der Kapitän. Decorvet lacht. «Die ‹Africa Mercy› hat einen richtigen Kapitän, der hat das Sagen, wenn wir auf See sind. Den Rest der Zeit leite ich das Schiff.»

Die in Lausanne gegründete Organisation Mercy Ships hat seit 1978 knapp 2,5 Millionen Menschen von Schiffen aus medizinisch geholfen und laut eigenen Angaben dafür mehr als eine Milliarde Dollar ausgegeben. Decorvet sitzt seit 2008 im Stiftungsrat von Mercy Ships, die Verbindung zur Organisation geht allerdings schon auf seinen Vater zurück, einen Pfarrer und Missionar, der den amerikanischen Gründer Donald Stephens persönlich kennt. «Der bisherige Geschäftsführer des Schiffs übernimmt eine andere Leitungsfunktion in den USA, da haben sie mich letztes Jahr angefragt, ob ich nicht

übernehmen wolle», erzählt Decorvet, der zu diesem Zeitpunkt in Peking war, aber nach einer Veränderung suchte. «Ich wollte schon länger etwas Neues machen, etwas, bei dem ich das Ergebnis meiner Arbeit ganz unmittelbar zu sehen bekomme.» Hinzu kommt, dass er ohnehin enge Beziehungen zu Afrika hat. Als Kind hat er vier Jahre im Kongo (damals Zaire) gelebt, wo sein Vater Missionar war. Und seine Frau Carol (39), eine Pfarrerstochter, kommt ursprünglich aus Madagaskar. Also sagte er zu. Als Nestlé-Direktor fand sich der Waadtländer Ökonom immer wieder im Fokus von Hilfswerkkritik, nun arbeitet


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

PORTRÄT | 11

Decorvet nahm ebenfalls teil, als einzi­ ger Vertreter eines Nicht­Hilfswerks. «Ich stellte dar, wie wir weiter zu helfen planten. Am Schluss meldete sich der Vertreter eines Hilfswerks und meinte, das sei ja gut und schön, aber er traue der Sache nicht. Wir hätten dabei doch sicher irgendwelche Hintergedanken.» Decorvet lächelt: «Das hat mich ziemlich geärgert. Hatten wir nämlich nicht. Aber das Misstrauen zwischen Unternehmen und Hilfswerken ist gross – eine Seite glaubt, die andere bestehe nur aus raffgierigen Geldhaien, die an­ dere sieht nur kommunistische Aktivis­ ten mit Umsturzgelüsten.» In der Reali­ tät dächten wohl meist beide Seiten zu schwarz­weiss. «Der Grund für das Misstrauen liegt zu 80 Prozent bei man­ gelnder Kommunikation. Auch Nestlé müsste da besser werden.» Eine Kontro­

«Das Misstrauen zwischen Unternehmen und Hilfswerken ist gross.» verse löste 2008 auch sein Einsitz im Stiftungsrat des Hilfswerks der evange­ lischen Kirchen Schweiz (Heks) aus, da­ mals war er Chef von Nestlé Schweiz. «Kritiker fanden, der böse Nestlé­Mann habe nun das Heks infiltriert.» Aber er habe eine dicke Haut, sagt Decorvet. Und letztlich bringe es mehr, wenn eine Firma unter ethischen Ge­ sichtspunkten in ein Land investiere und so für Entwicklung und Jobs sorge, als die Menschen von Gratishilfe abhängig zu machen. «Die beste Hilfe wäre der Zugang für Landwirtschaftsprodukte zum europäischen Markt, das würde mehr bringen als alles andere.»

Ein Evangelikaler mit einem Herz für Menschen in Not er selbst für eines. Aber er sieht darin gar keinen so scharfen Gegensatz. «Ich sage nicht, dass Nestlé alles gut und richtig macht, aber ich selbst habe immer ver­ sucht, Kapitalismus und Entwicklungs­ hilfe zu kombinieren.» So habe er als Länderchef in Pakistan und China ganz bewusst funktionierende landwirt­ schaftliche Strukturen aufgebaut, von denen auch die lokalen Bauern profitie­ ren, inklusive Ausbildungsprogramme speziell für Frauen. Decorvet startete vor 23 Jahren bei Nestlé. «Ich verkaufte im Norden Bor­ neos Nudeln, das war ziemlich aben­ teuerlich.» Danach baute er zwölf Jahre

lang die Geschäfte in China auf, war vier Jahre in Pakistan, drei Jahre in der Schweiz und seit 2010 als Länderchef erneut in China. In all den Jahren hat er das Misstrauen der Hilfswerke mehr­ mals erlebt. «Nach dem schweren Erd­ beben in Pakistan 2005 bin ich mit Mit­ arbeitern und zehn Lastwagen voller Wasser und Lebensmittel ins Krisenge­ biet gefahren. Wir waren noch vor dem Roten Kreuz dort und haben die Hilfs­ arbeiten wochenlang unterstützt», sagt Decorvet. «Ich war eine Woche dort.» Sechs Monate später lud der Schwei­ zer Botschafter alle beteiligten Hilfs­ organisationen ein, um Bilanz zu ziehen.

Decorvets Antrieb wurzelt nicht zuletzt in seinem Glauben. Als Sohn eines pro­ testantischen Pfarrers ist er dort ganz automatisch hineingewachsen; er be­ zeichnet sich selbst heute als evangeli­ kal, geht auch jeden Sonntag mit seiner Familie in die Kirche. «Was in der Bibel steht, stimmt», sagt Decorvet. «Ich glaube nicht, dass es sich dabei um Me­ taphern handelt, die im übertragenen Sinn zu verstehen sind.» Auch Mercy Ships wurde ursprüng­ lich mit religiösen Hintergedanken ge­ gründet. Die Missionierung sei jedoch seit rund zehn Jahren kein Thema mehr bei der praktischen Arbeit, sagt Decor­

Mercy Ships Die Hilfsorganisation wurde 1978 vom ame­ rikanischen Ehepaar Donald und Deyon Stephens in Lau­ sanne gegründet, das aktuelle Schiff, die «Africa Mercy», ist seit 2007 im Einsatz. Das Spital an Bord verfügt über fünf Operationsräume und 82 Betten, mo­ dernste Geräte und hat eine Kapazität von jährlich 7000 Operationen. Zusätz­ lich werden jeweils in den Häfen weitere Operationssäle für Zahn­ und Augen­ behandlungen auf­ gebaut. Meist bleibt das Schiff für zehn Monate, dann zieht es weiter zum nächs­ ten Land, jeweils auf Einladung der dortigen Regierung. Ein neues, deutlich grösseres Schiff ist derzeit in China im Bau. Erstmals wird es nicht umgebaut, son­ dern direkt als Spital­ schiff konzipiert. Die «Atlantic Mercy» soll ab 2017 zusätzlich zur «Africa Mercy» eben­ falls vor der Küste Af­ rikas unterwegs sein. www.mercyships.ch


Erhöhen Sie den Wert Ihrer Cumulus-Bons.

Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons in Gutscheine von diesen sechs und vielen weiteren Cumulus-Partnern. So erhöhen Sie den Wert auf mindestens das Doppelte. Tauschen Sie unter www.migros.ch/cumulus-extra oder telefonisch unter 0848 85 0848.

BON FR.

BON FR.

HOTEL SÄNTISPARKGUTSCHEIN

ORINADGUTSCHEIN

5.–

5.–

Fr. 10.–

Fr. 50.–

BON FR.

BON FR.

ZEITSCHRIFTENGUTSCHEIN

BERNAQUAGUTSCHEIN

5.–

5.–

Fr. 20.–

Fr. 10.–

BON FR.

BON FR.

5.–

30.–

PATHEGUTSCHEIN

HOTELGUTSCHEIN ÜBER

Fr. 10.–

Fr. 300.–

Macht mehr aus Ihren Bons.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

PORTRÄT | 13

Das Leben an Bord der «Africa Mercy»: Komplexe Operationen (rechts), glückliche Patienten (links) und Entspannungspausen in einem der vielen Restaurants an Bord (unten).

vet. «Wir versorgen auch viele muslimische Menschen. Es ist die Hilfe, die zählt. Aber christliche Werte spielen natürlich schon eine Rolle.» Die «Africa Mercy» konzentriert sich auf anspruchsvolle chirurgische Eingriffe, die es vor Ort in der Regel nicht gibt – das Zielpublikum sind die Ärmsten der Armen, und sämtliche Behandlungen sind kostenlos. Ein verbreitetes Problem sind zum Beispiel Kiefertumore, die unbehandelt zu gewaltiger Grösse anwachsen und ein Gesicht völlig entstellen können, was oft auch zu sozialer Ausgrenzung führt. Daneben gibt es komplexe orthopädische Eingriffe, zudem Zahn- und Augenbehandlungen. «Rund 60 Prozent

«Rund 60 Prozent aller Blinden vor Ort können mit simplen Eingriffen wieder sehen.» aller Blinden in diesen Ländern können mit relativ simplen Eingriffen wieder sehen», erklärt Decorvet. «Und zu erleben, wie sich solche Menschen dann entwickeln, wie sich ihr Leben dadurch verändert, das ist etwas Wunderbares.» Die «Africa Mercy» bildet zudem jeweils medizinisches Personal vor Ort

aus, damit dieses weiter arbeiten kann, wenn das Schiff wieder ablegt. Als Geschäftsführer des Schiffs ist Decorvet aber nicht nur für das Management des schwimmenden Spitals mit seinen 30 Ärzten und 100 Schwestern verantwortlich, an Bord leben und arbeiten rund 450 Personen. Es gibt eine Schule mit 55 Kindern, ein Hotel und Restaurants. «Wir haben eine eigene Bank, eine Post, sogar einen Starbucks, den einzigen auf einem Schiff. Wir sind fast schon eine kleine Stadt.»

Freiwillige sind immer gesucht, derzeit Coiffeure und Mechaniker Decorvets langjährige internationale Managementerfahrung ist ideal für die Leitung des Schiffs. Auch hier stammen die Mitarbeiter aus aller Welt, allerdings mit einem zentralen Unterschied: Sie leisten alle Freiwilligenarbeit. Nicht nur erhalten sie keinen Lohn, sie müssen im Gegenteil für Kost und Logis sogar bezahlen. «Pro Monat sind das vielleicht 300 Franken. Ich zahle 1500, weil wir eine ganze Familie sind.» Mercy Ships finanziert sich durch Spenden, die grössere Herausforderung ist allerdings, genügend Freiwillige für die Arbeit an Bord zu finden. «Besonders dringend suchen wir derzeit Coiffeure», sagt Decorvet, «ebenfalls sehr nützlich wären Klempner und Mechaniker.» Bewerben kann sich jeder mit

fachlichen Kompetenzen und Französischkenntnissen. Er selbst hat sich vorerst für 14 Monate verpflichtet. «Danach sehen wir weiter.» Seine Frau wird sich an Bord mit den Patientinnen und Patienten beschäftigen. «Und meine Töchter sind ganz begeistert. Sie haben bei unserem ersten Aufenthalt Anfang Mai bereits Freunde gefunden, das war in Peking schwieriger.» Auch freut er sich, jetzt so nahe bei seiner Familie zu sein. Und am Wochenende gibt es Möglichkeiten, Land und Natur zu erkunden. Was nach der «Africa Mercy» kommt, ist noch offen. «Falls ich jedoch in die Unternehmenswelt zurückkehre, möchte ich gern die Geschäftsführung einer Firma übernehmen, die ihr Geld auf ethische Weise verdient.» Er zuckt mit den Schultern. «Möglicherweise bin ich ein Träumer. Aber wenn ich so was nicht finde, muss ich es vielleicht selbst aufbauen.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Jeremy Bierer (1), Mercy Ships (5)

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Zehn Schritte zum Ausstieg Jeden Tag wie ein Roboter ins Büro gehen oder lieber das soziale Engagement leben?


50% GÜNSTIGER

50%

49.00 49 00 statt 98.00

Furby Wild Colors Hot und Cool Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07. BIS 04.08.2014, SOLANGE VORRAT

NIVEA.ch

Furby gibts in Ihrer Migros

AKTION 6.20 statt 7.30 NIVEA Baby Extra Mild Shampoo Duo 2 x 200 ml

GESUNDE HAUT VON ANFANG AN

NIVEA.CH/WANDERTOUR

40%

18.30 statt 30.60

NIVEA Baby Feuchttücher Refill im 6er Pack Soft & Cream oder Pure & Sensitive 6 × 63 Stk.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE NIVEA BABY PRODUKTE IN MEHRFACHPACKUNG, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 4.8.2014, SOLANGE VORRAT

Nivea gibts in Ihrer Migros


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

AUF EIN WORT | 15

FRAU DER WOCHE

Guter Riecher Gabi Müller (50) arbeitet bei der Beratungsstelle Schädlings­ bekämpfung der Stadt Zürich und hat die internatio­ nale Konferenz in Zürich organisiert.

INTERNATIONALE SCHÄDLINGSKONFERENZ IN ZÜRICH

«Bei Bettwanzen sollte man Profis beauftragen»

Vom 20. bis 23. Juli diskutieren in Zürich Schädlingsbekämpfer aus aller Welt über Schaben, Bettwanzen und Termiten. Die Probleme nehmen in der Ferienzeit zu, sagt die Organisatorin.

Bilder: Dominique Meienberg, Alexander Egger, Anina Gepp/Limmttalerzeitung

Gabi Müller, an der International Con­ ference of Urban Pests liegt der Schwerpunkt auf Bettwanzen. Sind die Tierchen wirklich so schlimm?

Sie sind vor allem schwierig zu be­ kämpfen. Unsere Beratungsstelle wurde 1930 wegen Bettwanzen ge­ gründet. Damals bekämpfte man sie noch mit Gas, dabei gab es sogar menschliche Todesfälle. Mit dem Insektizid DDT gingen die Bett­ wanzen zurück. Das ist heute nicht mehr zugelassen, zudem reisen die Menschen mehr, deshalb sind die Zahlen wieder angestiegen. Haben Sie selbst Bekanntschaft ge­ macht mit den hartnäckigen Viechern?

Ja, auf einem Tauchschiff im Su­ dan. Eine Kollegin hatte ständig Hautreizungen. Ich fand heraus, dass sie Bettwanzen in ihrer Kabi­ ne hatte und dass der Ort, wo das Gepäck bis zur Abreise gelagert wurde, voll von Bettwanzen war. In den Tauchtaschen haben die Rei­ senden die Bettwanzen dann in die ganze Welt mitgenommen. Wie steht die Schweiz im internationa­ len Vergleich da?

Sehr gut. Unsere Infrastruktur ist in gutem Zustand, die Leute haben

auch Geld für Bekämpfungsaktio­ nen, und wir haben gut ausgebil­ dete Schädlingsbekämpfende. Welche Plage ist derzeit in der Schweiz akut?

Besonders in der Ferienzeit, wenn viel gereist wird, nimmt das Prob­ lem der Bettwanzen zu. Dann rufen auf unsere Beratungsstelle auch mal Schweizer aus den Griechen­ landferien an, weil sie die Tierchen nicht loswerden. Was raten Sie in solchen Fällen?

Den Koffer nicht in der Nähe des Betts aufbewahren und ihn vor der Heimreise im Freien mit einem Insektizidspray behandeln. Wenn man heimkommt, direkt in die Waschküche, alles waschen und den Koffer erneut einsprayen. Lässt man sein Gepäck nach den Ferien offen in der Wohnung rumstehen, können die Bettwanzen sich ein neues Versteck suchen. Nicht nur die Bettwanzen machen Pro­ bleme – was ist etwa mit dem aggres­ siven Asiatischen Laubholzbockkäfer?

Wegen ihm mussten ganze Alleen gefällt werden. Man kann Hunde darauf trainieren, dass sie befallene

Bäume erkennen. Hunde helfen auch, Bettwanzen aufzuspüren. Bei welchem Vortrag können sich die Schweizer Forscher zurücklehnen?

Termiten sind bei uns kein Thema. Auch sehr exotisch: Die Australier haben in ihren Städten anscheinend ganze Reh­Invasionen.

Wer meint, die Grünen hätten nur Umweltpolitik im Kopf, täuscht sich: Nationalrätin Regula Rytz (52), Copräsidentin der Grünen, fieberte an der diesjährigen Fussball-WM mit. Sie hatte einen guten Riecher und gewann vor allen männlichen Ratskollegen das Tippspiel der Parlamentarier von «20 Minuten». Die Tippsiegerin schreibt ihr Resultat nicht allein ihrem Wissen zu: «Ich habe die Tipps mit Freunden diskutiert – und es war sicher auch etwas Glück dabei.»

MANN DER WOCHE

Guter Forscher

Was kann man als Privatperson gegen Schädlinge unternehmen?

Sind Dörrobstmotten in den Le­ bensmitteln, wirft man befallene Sachen weg und verschliesst seine Vorräte in Einmachgläsern. Bei Schaben, Bettwanzen oder exoti­ schen Ameisen sollte man eine pro­ fessionelle Firma beauftragen. Ist das Eliminieren immer die Lösung?

Sobald Schädlinge wirklich lästig oder sogar gefährlich werden, ja. Wir freuen uns aber immer, wenn zum Beispiel ein Wespenvolk um­ gesiedelt werden kann. Haben Sie sich mit Schädlingen auch schon persönlich angefreundet?

Ja, im Büro züchten wir Schaben für Schulungen. Sie sind ganz nett, de­ nen schaue ich gern zu. Interview: Silja Kornacher

Grosse Auszeichnung für Fabian David Tschopp (21) aus Birmensdorf ZH: Der Asteroid mit der Nummer 29881, irgendwo zwischen Jupiter und Venus, wurde nach ihm benannt. Fabian David Tschopp hat vor einem Jahr an einem internationalen Forschungswettbewerb in Phoenix (USA) teilgenommen. Sein 3-D-Scanner überzeugte die Jury, als Preis bekommt er nun seinen eigenen Zwergplaneten. Diese Ehre wurde zuvor schon Albert Einstein oder Isaac Newton zuteil.


MENSCHEN 16 |

|

INTERVIEW

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Google kann die Verbreitung einer Grippe vorhersagen»

Die digitale Datenmenge ist gigantisch gross. Eine moderne Computertechnik namens Big Data analysiert und strukturiert sie und pickt die essenziellen Informationen heraus. Das kann unsere Mobilität, das Gesundheitssystem oder die Polizeiarbeit komplett verändern. ZUR PERSON

Datenguru Viktor MayerSchönberger (48) studierte in Salzburg, Cambridge und Harvard. Nach dem Abschluss arbeitete er dort an der John F. Kennedy School, anschliessend an der National University in Singapur. Derzeit ist er Professor für Internet Governance and Regulation am Oxford Internet Institute. Der Österreicher publizierte mehrere Bücher, zuletzt «Big Data – Die Revolution, die unser Leben verändern wird». Mayer-Schönberger ist verheiratet und hat einen Sohn. Er lebt in Oxford (GB) und Zell am See (A).

D

ieser Artikel könnte Sie auch interessieren!» Wer im Internet schon eingekauft hat, weiss, worum es geht: Onlineshops empfehlen ihren Kunden Produkte, die zum bisherigen Einkaufsverhalten passen. Die Technologie, welche die Empfehlungen generiert, heisst Big Data. Ihr Einfluss geht aber weit über das Einkaufsverhalten hinaus: Sie berechnet zum Beispiel auch, wie der Verkehr fliesst, wann Verbrecher töten und wo demnächst eine Grippe ausbricht. Der führende Experte im deutschsprachigen Raum, Viktor Mayer-Schönberger, erläutert im Interview Chancen und Risiken beim Einsatz von Big Data. Viktor Mayer-Schönberger, welche Datenmenge ist weltweit digital gespeichert?

Laut der letzten wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema waren im Jahr 2007 rund 300 Milliarden Gigabyte an Daten gespeichert. Eine gigantische Menge, die sich seither etwa alle 18 Monate verdoppelte. Heute sind wir wohl bei 5000 Milliarden Gigabyte. Wie hoch wäre der Papierstapel, wenn man das ausdrucken würde?

Wenn man alle gedruckten Daten zu Büchern binden würde, liessen sich damit die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika bedecken, und zwar viele Meter hoch. Auf CDs gepresst würde der Stapel mehrmals bis zum Mond reichen. Spricht man deshalb von Big Data?

Nicht nur. Allein mit einer bestimmten Datenmenge gewinnt man noch keine neuen Erkenntnisse. Das passiert erst durch deren Analyse. Klar ist aber auch,

Täglich! Sie verwenden Big Data, wenn Google einen Tippfehler korrigiert oder Ihnen ein Onlineshop weitere passende Produkte vorschlägt. Auch wenn Sie in ein Flugzeug steigen, sind Sie damit konfrontiert: Triebwerkhersteller sammeln so viele Daten, dass sie wissen, wann ein Teil in der Turbine brechen wird, bevor das effektiv passiert. So können sie es rechtzeitig austauschen. Das nennt sich «Predictive Maintenance» (dt. vorausschauende Wartung).

«Big Data löst alle Probleme bei der Mobilität.» dass die Datenbasis gross genug sein muss. Wenige Informationen reichen dafür nicht aus. Das klingt reichlich theoretisch. Ein Beispiel aus der Praxis bitte.

Google kann die Verbreitung einer Grippe vorhersagen. Das ermöglicht allein die Analyse von Millionen Suchanfragen seiner Nutzer. Aha. Zuverlässig?

Relativ zuverlässig. Und vor allem sehr viel schneller, als es die Gesundheitsbehörden dieser Welt können, die dafür ein bis zwei Wochen brauchen. Google kann das in Echtzeit, und zwar für jede Region einzeln. Sind Privatpersonen wie Sie und ich im Alltag von Big Data überhaupt betroffen?

Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit mehr als 140 Stunden Videomaterial auf YouTube geladen. Big Data ist demnach auch offline präsent. Zum Beispiel bei der Verwendung von Kundenkarten im Einkaufszentrum.

Das ist dasselbe Prinzip. Dadurch können Firmen auf Kunden zugeschnittene Angebote verschicken. Erhalten Singles Werbung für Windeln und 20-Jährige Rabatte auf Antifaltencreme, führt das selten zu einem Kauf. Sind Schritte denkbar, die weiter gehen?

Ja. Ein englischer Detailhändler passt aufgrund des Einkaufsverhaltens seiner Kunden ganze Standorte an. Nicht nur beim Sortiment, sondern auch bei der Anordnung der Produkte im Laden. Das führt zu zufriedeneren Kunden. Gibt es auch negative Aspekte, zum Beispiel dass Kunden sich überwacht fühlen und deshalb nicht mehr dort einkaufen?

Ja, es gibt einen unschönen Fall aus den Vereinigten Staaten. Die Firma Target schickte einem 16-jährigen Mädchen


Bilder: Rob Judges, Zuma Press/eyevine, CartoDB, Getty Images

|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

MENSCHEN

|

Datenflut im GoogleRechenzentrum in Douglas County in den USA.

INTERVIEW


AKTION

9.90 statt 13.20

Coca-Cola, Coca-Cola light, Coca-Cola zero 25% günstiger 6 × 1,5 L

5.70 statt 7.60

Coca-Cola, Coca-Cola zero 25% günstiger 4 × 1,0 L

5.85 statt 7.80

Coca-Cola, Coca-Cola light, Coca-Cola zero 25% günstiger 6 × 0,5 L

3.60 statt 4.80

Coca-Cola, Coca-Cola light, Coca-Cola zero 25% günstiger 6 × 0.33 L

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22. 07. BIS 28. 07. 2014, SOLANGE VORRAT © 2014 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

Coca-Cola gibts in Ihrer Migros


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

INTERVIEW

Twittergewitter: Das WM-Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland brach alle Twitterrekorde. Insgesamt wurden weltweit 35,6 Millionen Tweets abgesetzt, wie die Karte rechts zeigt.

Sonderangebote für Windeln, worauf sich der Vater beschwerte und der Firma vorwarf, das Kind zu einer Schwangerschaft zu animieren. Ich rate: Sie war wirklich schwanger?

Tatsächlich. Durch kleine Veränderungen im Kaufverhalten kann Target die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft berechnen, und weiss teilweise sogar vor den Kundinnen davon. Da denkt man sich dann schon: Ist die Firma damit nicht einen Schritt zu weit gegangen? Allerdings. Also sind auch bei Big Data Überwachungsängste berechtigt.

Auf jeden Fall. Es gibt immer die Möglichkeit, individuelle Daten auszuwerten. Um relevante Schlüsse zu ziehen, braucht es aber keine Informationen einzelner Menschen, sondern eine riesige Menge an Daten. Jetzt versuchen Sie wieder zu verharmlosen!

Nein, wie ich eben sagte, sind Ängste berechtigt. Und zwar, wenn das Sammeln von Daten zur Überwachung führt. Ihr Lösungsvorschlag?

Wir brauchen Rahmenbedingungen, denen Menschen vertrauen. Ich bin durchaus positiv gestimmt, weil die grossen Big-Data-Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft auch an guten Lösungen interessiert sind. Ohne Datenschutzinstrumente geraten sie unter Generalverdacht und verlieren langfristig alle Kunden. Wäre es nicht besser, eine weltweit unabhängige Instanz zu gründen, damit genügend Kontrolle ausgeübt wird?

Nein, die braucht es nicht. Die EU und der Europäische Wirtschaftsraum sind für einen grossen Prozentsatz des inter-

nationalen Datenverkehrs verantwortlich. Da die meisten grossen Anbieter aus den USA in Europa eine Filiale haben, müssen auch sie sich den europäischen Gesetzen unterwerfen.

Versicherungen untersagt werden, individualisierte Produkte anzubieten.

Alle grossen IT-Konzerne wählten Irland als europäischen Hauptsitz. Nicht ohne Grund.

In 30 Bundesstaaten der USA ist das so. Dort wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, ob Gefangene in den nächsten zwölf Monaten in einen gewaltsamen Todesfall verwickelt sein werden. Auch die Polizei wendet Big Data an: Sie berechnet, in welcher Strasse zu welchem Zeitpunkt ein Verbrechen verübt wird, und plant entsprechend ihre Einsätze.

In der Tat zählt das irische Datenschutzgesetz zu den zahmsten in Europa. In der Datenschutzkommission arbeiten lediglich ein paar Menschen. Man kann es sich also in etwa vorstellen, wie dort kontrolliert wird … Also braucht es doch eine weitere Instanz!

Ein wichtiger Schritt wäre, in allen europäischen Ländern einheitliche Datenschutzgesetze zu etablieren. Blicken wir in die Zukunft: Werden Krankenkassen mit Big-Data-Analysen berechnen, ob Kunden unheilbar krank werden, und sie deshalb ablehnen oder die Prämien verteuern?

Ja, die Gefahr besteht. Versicherungen leben von Vorhersagen. Bisher wurden diese aber nicht auf individueller, sondern auf gesamtgesellschaftlicher Ebene getroffen. Wenn das Risiko individualisiert wird, endet die Idee der Solidargemeinschaft und damit auch die Idee der Versicherung. Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit über 45 000 iPhone-Apps heruntergeladen. Warum?

Ein Beispiel: Wenn ich ein guter Autofahrer mit einer geringen Unfallwahrscheinlichkeit bin, schliesse ich keine Versicherung ab, die Unfälle anderer finanziert. Bin ich aber ein schlechter Autofahrer, will keine Versicherung mit mir einen Vertrag eingehen. Deshalb muss es

Stimmt es, dass Gefängnisse ihre Entscheide, ob jemand auf Bewährung freikommt oder nicht, mit Hilfe von Big-Data-Analysen fällen?

Das funktioniert?

Es gibt Statistiken, die beeindruckende Erfolge zeigen. Aber das Problem ist: Wenn ich an einem bestimmten Punkt stärker kontrolliere, werde ich auch mehr finden. Bei solchen Fällen muss man unglaublich vorsichtig sein, dass man nicht nur seine eigenen Erwartungen bestätigen lässt. Es ist doch höchst problematisch, unsere Zukunft von Computern voraussagen zu lassen.

Ja. Deshalb muss sich die Gesellschaft die Frage stellen: Sind wir bereit, gewisse Risiken auf uns zu nehmen, um dafür ein Stück mehr Freiheit zu bekommen? Oder wollen wir mehr Sicherheit, aber auch mehr Vorhersage? Beides geht nicht. Menschen irren, Computer treffen falsche Vorhersagen. Wessen Fehlerquote ist höher?

Beide machen Fehler, aber unterschiedliche. Ich will das nicht abwägen.

Ist es nicht so, dass der Mensch überlegen ist, weil er Zusammenhänge herstellen kann, wozu Computer nicht imstande sind?

Nein, das wäre lustig, das wäre gut. Aber so einfach gehts nicht. Die Gefahr ist


ALLES GUTE AUS DEN SCHWEIZER BERGEN.

1.75 statt 2.20

Heidi Gruyère per 100 g, 20% günstiger

3.75 statt 4.70

Heidi Bergkräuterspeck* 100 g, 20% günstiger

5.95 statt 7.45

Heidi Zvieri-Plättli* per 100 g, 20% günstiger

2.45

Heidi Bündner Rahmkäse per 100 g

3.35

7.20 statt 9.–

Heidi Charcuterie-Artikel* 20% günstiger, z.B. Berg-Bündnerfleisch, per 100 g

3.25 statt 4.10 Heidi Wildheuersalsiz* 70 g, 20% günstiger

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

Heidi Butter 200 g


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

INTERVIEW | 21

Strassenrand parkiert sind, aufsperren, uns reinsetzen und losfahren. Auf dem Armaturenbrett steht, wo die nächste Aufladestation ist, wo freie Parkplätze sind oder ob es nicht besser wäre, in den Zug umzusteigen. Von Big Data erwarte ich nichts Geringeres als die Problem­ lösung bei der Mobilität. Wer wird das anbieten?

Das ist die entscheidende Frage. Die Autohersteller? Google? Oder die SBB? Alle Firmen haben mindestens ein Ele­ ment, das sie dazu beitragen können. Es wird derjenige sein, der am besten mit Daten umgehen kann.

UPS spart jedes Jahr zehn Millionen Dollar, weil die Chauffeure, sooft es geht, rechts abzweigen. Big-Data-Analysen ergaben, dass Linksabbieger öfter im Stau stehen.

eine andere: Computer präsentieren nur Wahrscheinlichkeiten, keine Ursachen. Was mit den gesammelten Informatio­ nen gemacht wird, bleibt immer eine menschliche Entscheidung. Und das Problem entsteht genau dort: Weil wir Menschen immer glauben, Ursachen erkennen zu können, auch wenns gar keine gibt. So lügen wir uns die Wirk­ lichkeit zurecht.

Eine spannende Frage. Bei Big Data ent­ scheidet nicht die Kaufkraft, sondern die Datenauswertung. Deshalb lässt sich heute noch nicht sagen, wofür die Daten von «schlechten» Kunden später ver­ wendet werden. Vielleicht dienen sie der Erkenntnis, warum sie weniger Geld ausgeben. Diese Information ist viel mehr wert als Datenauswertungen von Kunden, die sowieso schon kaufen.

Also glauben Sie, dass die Menschen dank Big Data bessere Entscheide treffen können?

Gibt es nebst den negativen Aspekten auch positive Entwicklungen, die Big Data auslöst?

Ja, das glaube ich. Big Data wird unsere Entscheidungen massiv verbessern. Aber wir müssen uns gleichzeitig über die ethischen Grenzen im Klaren sein. Bei wirtschaftlichen Interessen spielen die ethischen Grenzen keine grosse Rolle mehr.

Die Geschichte zeigt anderes. Erzielte Gewinne wurden zum grössten Teil an Kunden weitergegeben, weil das im Wettbewerb gar nicht anders geht. Ge­ fährlich wirds erst bei Monopolisten. Die Politik muss unbedingt verhindern, dass Datenmonopole entstehen. Damit meinen Sie Google?

Nicht nur, aber natürlich auch. In sol­ chen Fällen muss die Politik genau hin­ schauen. Dort sind die Amerikaner sehr vorbildlich und beharrten bei einer Fir­ menübernahme von Google darauf, dass die Daten Dritten zugänglich bleiben. Lässt sich berechnen, wie viel Geld die Daten jedes Einzelnen wert sind? Gibt es eine Zweiklassengesellschaft, oder sind im Digita­ len alle gleich?

Ja, denken Sie an die Schule und ans Ler­ nen. Bis heute testen wir bloss das End­ ergebnis, nicht aber, ob die Lernprozesse und Hilfsmittel die richtigen sind. Das kann Big Data. Ausserdem verstehen wir dadurch das Wetter, Maschinen oder menschliches Verhalten besser. Gerade die letzte Vorstellung könnte auf viele Menschen etwas befremdlich wirken.

Menschen mögen es nicht, wenn Com­ puter ihre Zukunft vorhersagen. Weil das jedoch nur bei Gewohnheitstieren funk­ tioniert, können wir uns dank Big Data motivieren, aus dem Alltag auszubre­ chen. Mut zur Lücke. Mut zur Selbst­ überraschung. Mut zur Irrationalität. Also einfach nicht vorhersehbar handeln?

Genau. Zum Beispiel im Restaurant ein ungewohntes Essen bestellen. Ein charmanter Gedanke. Aber wo profitieren Menschen künftig wirklich von Big Data?

Beim Verkehr. Wir kaufen in 10 bis 15 Jahren keine Autos mehr, sondern Mobilität. Wir können Autos, die am

Während Sie bis hierhin gelesen haben, wurden weltweit über 5,5 Millionen Facebook-Status geteilt. Dann wohl kaum die SBB. Die wissen nicht mal, wie häufig die Kunden ihre GAs nutzen.

Tatsächlich ist das ein grosses Problem. Es gibt Bahnbetriebe, die nicht wissen, wie viele Kunden täglich von wo nach wo fahren. So können sie die Auslastung und den Streckenausbau nicht optimieren.

.ch

Sie selbst propagierten das Recht auf Ver­ gessen: Digitale Daten sollen eine begrenzte Lebensdauer haben. Ist unwiderrufliches Löschen kein Widerspruch zu Big Data?

Nein. Zum einen führen veraltete Daten bei Big­Data­Analysen zu fehlerhaften Ergebnissen. Und es ist für Big Data enorm wichtig, dass Menschen darauf vertrauen, dass ihre Daten nicht bis in alle Ewigkeit aufbewahrt werden. An welche Fristen haben Sie gedacht?

Bei Gesundheitsdaten nur ein paar Tage, für weniger persönliche Infos sind Jahre oder Jahrzehnte sicher besser geeignet. Ablaufdaten schaffen übrigens auch einen Anreiz, Daten sinnvoll und nicht nur fürs Marketing einzusetzen. Wofür zum Beispiel?

Denken Sie an die Daten zum Einkaufs­ verhalten. Sie informieren auch darüber, wie gut sich Menschen ernähren. Wäre es für die Volksgesundheit nicht wichtig, darüber Bescheid zu wissen? Sicher, aber Menschen müssen die Hoheit über ihre Daten behalten und sie löschen las­ sen können. Umgehend und ohne Wartezeit.

Ja, aber das ist schon heute so. Jeder Mensch hat das Recht, seine Daten löschen zu lassen. Wenn jemand Google berechtigt auffordert, seine Daten zu löschen, muss der Konzern das tun. Interview: Reto Vogt

Wirds prekär? Datenschützer Hanspeter Thür appelliert im Interview, mit persönlichen Daten vorsichtig umzugehen. Und Zukunftsforscher Gerd Leonhard malt ein Szenario, wie sich Big Data entwickeln könnte.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

KOLUMNE | 23

DER HAUSMANN

Allein im Watt Bänz Friedli lässt sich gern überraschen.

Der Abend in Bellinzona war einer meiner schönsten. Auf der verkehrs­ befreiten Piazza spielte Buddy Guy – ausgerechnet er, der mich so oft ent­ täuscht hatte – das Konzert seines Lebens, ich liess mich von seinem Blues ergreifen, tragen und treiben, warm wars, die Grill­ und Pizzastände ver­ strömten verlockende Düfte in die Sommernacht, überall nur freundliche Gesichter, mediterrane Stimmung. Monate später, wir weilten en famille im Tessin, wollte ich meinen Liebsten den Ort zeigen, an dem es mir so gefallen hatte. Bis ich den Platz nur schon fand! Der ganzen Familie taten vom Umher­ irren auf dem Kopfsteinpflaster die Füsse weh. «Muss das sein?», bekam ich zu hören. Sie hatten Hunger, waren übellaunig. Als wir endlich dort waren, wars keine sommerliche Piazza mehr, sondern – diesmal nicht für den Verkehr gesperrt – ein Parkplatz voller Lärm und Abgase. Und das Ristorante, in das wir uns aus Müdigkeit und der schieren Un­ lust weiterzusuchen dann doch setzten, war mies, dafür teuer. Wir sassen als einzige Gäste draussen, uns fröstelte, es war ja Herbst. «Was wolltest du uns überhaupt zeigen?», fragte eines der Kinder. Da wurde mir klar: Ein Gefühl hatte ich ihnen zeigen wollen, nicht einen Ort. Aber Gefühle lassen sich nicht wiederholen. Und man soll nicht alles teilen. Im Ge­ genteil. Hatte Eliane, die unvergessene

«Das will ich mal der Familie zeigen!» Sexberaterin mit dem feinen psycholo­ gischen Gespür, im «Blick» jeweils die Zuschrift einer ratlosen Person zu be­ antworten, à la: «Eigentlich wäre alles super. Wir sind ein Herz und eine Seele, haben genau dieselben Hobbys und Interessen – und trotzdem klappt es irgendwie nicht», und es war besagter Zuschrift anzumerken, dass sich das «irgendwie» nicht nur aufs Bett bezog, sondern dass sich hier ein Pärchen ganz grundsätzlich Seite an Seite zu Tode langweilte – dann holte Eliane mit ihrer Wortkeule aus: «Eben.» Sie schrieb nur: «Eben. Ihr habt genau dieselben Hobbys und Interessen. Deshalb klappt es nicht.» Gewiss, auch meine Frau und ich haben «unser Lied» aus dem Sommer 1992, wir joggen zusammen, schreiben auf Abstimmungs­ und Wahlzettel häu­

Danke Karlheinz Böhm!

Dein Lebenswerk führen wir gemeinsam weiter. Stiftung Menschen für Menschen Schweiz Stockerstrasse 10 | 8002 Zürich Tel.: 043 499 10 60 | E-Mail: info@mfm-schweiz.ch Spendenkonto: PostFinance AG, Bern | PC 90-700 000-4 IBAN-Nr.: CH97 0900 0000 9070 0000 4 | BIC: POFICHBEXXX

Mehr zur Projektarbeit von Menschen für Menschen finden Sie auf unserer Website: www.menschenfuermenschen.ch

Foto: R. Zimmermann / AZ

Anzeige

fig dasselbe und finden oft dieselben Bücher toll (vor allem deshalb, weil nur sie sie gelesen hat). Aber sie hat mich in all den Jahren nur drei Mal an einen YB­ Match begleitet, und das ist gut so. Sie bekommt ob der meisten Musik, die ich im stillen Kämmerlein höre, Ausschläge. Dafür kann sie mich mit einem plötz­ lichen Faible für irgendwelche deutsche Rapper überraschen … Und darum geht es ja: einander immer wieder neu ken­ nenzulernen. Nach dem Reinfall von Bellinzona war mir klar: Es würde mir nie mehr passie­ ren. Und was tat ich kein Jahr später? Fuhr mit dem Mietwagen eine Küste rauf und runter, an der ich mal ganz allein bei Ebbe einen traumhaften Spaziergang im sonnenbeschienenen Watt gemacht, Muscheln gesammelt und mir geschwo­ ren hatte: Da will ich dann mal mit der Familie hin! Ich verfuhr mich, im Fonds ging das Gequengel los, und als ich die Stelle endlich fand, dunkelte es bereits ein, statt Ebbe herrschte Flut – nichts wurde aus dem Spaziergang durchs Watt. Sollte ich übrigens je wieder in Bel­ linzona sein, ich werde nicht an die laue Sommernacht mit Buddy Guy denken. Ich werde meine Familie vermissen, mit der ich hier einst lausig gegessen und am Ende doch so herzhaft gelacht habe. Über mich, den sentimentalen Vater, der alles immer wiederholen will.


Mekong-Flusskreuzfahrt mit der luxuriösen RV Mekong Prestige IIbbbb+

Es het solangs het

Rabatt* bis 2000.–

*Abhängig von Auslastung und Wec

hselkurs

Siem Reap–Angkor Wat–Phnom Penh–Saigon

15 Tage ab Fr. 4290.–

9 Grenze Ganzer Tag an Bord. Mittags Ankunft beim Zoll an der vietnamesischen Grenze. Weiterfahrt. • Luxuriöse Kabinen mit Privatbalkon 10 Tan Chau Morgens Ankunft im Städtchen Tan • Faszinierendes Kambodscha und Vietnam Chau, Besichtigung einer Fischfarm. 11 Sadec–Cai Be Ausflug in die malerische Stadt • UNESCO-Weltkulturerbe Angkor Wat Sadec mit «The Lovers Museum», Markt, Pagode und • Charmantes Phnom Penh Fujian Tempel. In Cai Be Besuch der gotischen Kathe• Thurgau Travel-Reisebegleitung drale sowie einer Süssigkeiten- und Reispapierfabrik. 12 My Tho–Saigon Ausschiffung und Transfer zum 1 Zürich–Siem Reap Flug via Bangkok nach Siem Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt mit Besichtigung Reap. des Palastes der Einheit und der prachtvollen Hauptpost. 2 Siem Reap Ankunft am Morgen. Stadtbesichti13 Saigon Ausflug zu den «Cu Chi Tunnels». gung. Transfer zum Hotel am Nachmittag. 14 Saigon–Bangkok Freier Morgen. Abschiedsmit3 Siem Reap (Angkor Wat) Ganzer Tag Besichti- tagessen und Besuch des Künstlerdorfes Ky Long Art. gung in Angkor Wat (UNESCO-Weltkulturerbe) und Transfer zum Flughafen und Flug nach Bangkok. Besuch des Banteay Srei Tempels. 15 Bangkok–Zürich Rückflug. Ankunft früh mor4 Siem Reap Morgens weitere Besichtigungen in gens in Zürich. Angkor Wat. Freie Zeit am Nachmittag. 5 Einschiffung Transfer zum Schiff. Einschiffung RV Mekong Prestige IIbbbb+ und «Leinen los». Topmodernes, elegantes Schiff (2013) mit 28 Kabinen 6 Kampong Chhnang Motorbootausflug zum (ca. 20 m2) mit Privatbalkon, 2 Einzelbetten, Sitzecke, Hafenort Kampong Chhnang. Weiterfahrt. Badezimmer mit DU/WC, Föhn, Safe und Klimaanla7 Oudong–Chong Koh Ausflug nach Oudong, ge. Junior-Suiten (ca. 25 m2) und Terrasse-Suiten der früheren Hauptstadt und Besuch des Klosters. (ca. 28 m2) mit grösserer Sitzecke sowie Bad mit separaRundgang im Seidenwebereidorf Chong Koh. ter Whirlpool-Badewanne. Restaurant mit internatio8 Phnom Penh Stadtrundfahrt mit Besuch von nalen und lokalen Speisen, teilweise überdachtes SonNationalmuseum, Königspalast und Silberpagode. nendeck, Whirlpool, Fitnessraum, Spa und Lounge-Bar. Nachmittags Besichtigung des Völkermordmuseums, Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck dem ehemaligen S21-Gefängnis der «Roten Khmer». erlaubt).

Rabatt Reisedaten 2014/2015 26.10.–09.11.14 2000 04.01.–18.01.15 1000 09.11.–23.11.14 1000 18.01.–01.02.15 1000 Reisedaten 2015/2016 08.11.–22.11.15 1000 31.01.–14.02.16 1000 03.01.–17.01.16 1000

• Neuestes Schiff für nur max. 64 Gäste

Rabatt von Fr. 2000.– bereits abgezogen

Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension während der Reise • Flüge ab/bis Zürich via Bangkok mit Thai Airways in Q-Klasse (Economy Class) oder andere IATA Gesellschaft inkl. Flughafentaxen, höhere Klasse gegen Zuschlag • Übernachtungen in 4/5-Sterne-Hotels • Alle Ausflüge gemäss Programm • Trinkgelder und lokale Getränke an Bord • Alle Transfers und Hafentaxen • Lokale deutschsprachige Reiseleitung • Thurgau Travel-Reisebegleitung Nicht inbegriffen: Trinkgelder auf Ausflügen, Importgetränke an Bord, Visumkosten Vietnam Fr. 130.–, Visumkosten für Kambodscha ca. $ 20 (vor Ort), Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung von Elvia), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Deluxe Hauptdeck 6290 2-Bettkabine Deluxe Oberdeck 6590 Junior-Suite Hauptdeck 6990 Terrasse-Suite Oberdeck 7590 Zuschlag zur Alleinbenutzung Hauptdeck 990 Zuschlag zur Alleinbenutzung Oberdeck 1490 Zuschlag Flug Business Class auf Anfrage Verlängerungsprogramm Hanoi und Halong Bay Programm auf Anfrage oder im Internet 3 Tage p.P. Fr. 890.– (bei Doppelbelegung)

Angkor Wat

Online navigieren

thurgautravel.ch

2-Bettkabine Deluxe

Gratis-Nr. 0800 626 550 verlangen Sie Jeannine Büsser

Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch


GESTYLT FÜR DEN ÜBERGANG. 34.80 Sweatshirt grau gemustert

29.80

Bluse diverse Farben

39.80

Hose mit Gürtel blau

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. SOLANGE VORRAT


AKTUELL

|

JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN

30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Serie: Schüler machen Zeitung

Saubere Sache!

Die Mibelle Group von A bis Z Die Mibelle Group ist ein Unternehmen der Migros. Sie produziert in den Bereichen Personal Care, Home Care und Nutrition. Sie ist die Nummer drei im europäischen Eigenmarkenbereich und beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende weltweit. Sie führt jährlich etwa 1000 neue Produkte ein. Die Mibelle Group in Frenkendorf stellt Speisefette, Margarine zudem auch Waschund Reinigungsmittel her. Heute ist diese Firma ein Unternehmen mit nationaler und internationaler Ausrichtung und hat sich im europäischen Markt einen Namen im Bereich Handelsmarke erschaffen. Drei Firmen schliessen sich zusammen 1933 war die Gründung der Gifa AG (Giessliweg Fabriken) in Basel. 1980 fand dann die Umfirmierung der Gifa AG zur Mifa AG statt (Kurzform von Migros-Fabrik). 1991 stieg sie ins Exportgeschäft ein. Mit rund 7 Millionen verkauften Beuteln Waschmittel im Jahr ist das Unternehmen Marktleader in der Schweiz. Rund ein Drittel des gesamten Marktvolumens an Schweizer Waschmittel wird von der Mifa AG in Frenkendorf produziert. Ihr letztjähriger Umsatz betrug 201,6 Millionen Franken. 2012 wurden die Mifa AG, die Mibelle Group sowie die Mibelle Ltd. zur Firmengruppe unter dem Markendach Mibelle Group zusammengeführt.

Der Wasch- und Reinigungsmittelmarkt ist anspruchsvoll. Um bestehen zu können, sind eingespielte Teams nötig. Wie es im Betrieb der Mifa AG zugeht, welche Berufe man dort erlernen kann und wie das beliebte Produkt Elan Powerfresh hergestellt wird, zeigen die folgenden Berichte.

Vom Inhaltsstoff in die Flasche

Auf der Fabrikführung konnten wir bei einigen Produkten sehen, wie sie hergestellt werden. Wir stellen nun die Entwicklung und Produktion des Waschmittels Elan vor.

J

ede Herstellung fängt mit der Idee und dem Produktkonzept an. Sobald diese getroffen sind, kommt der zweite Schritt. Die Rezeptur und Verpackungsentwicklung. Hier wird das Design der Verpackung und des Inhalts entwickelt. Nun kommt der Zeitpunkt, um den ersten Test durchzuführen. Wenn alles stimmt, werden die Waren bestellt und danach gelagert. Sobald das ganze Material da ist, kommen die Rohmaterialien in die Mischerei. Anschliessend steht noch eine Qualitätskontrolle an, und wenn alles abgeschlossen ist, wird das Produkt abgefüllt. Somit ist das Produkt Elan komplett und fertig hergestellt. Zum Schluss sind die Logistik und der Transport an der Reihe, damit der Kunde zufrieden sein gewünschtes Produkt erhält.

Besuch in der Fabrik Um 9 Uhr morgens wurden wir in der Mifa AG bereits erwartet. Nach einer freundlichen Begrüssung wurde uns die Firma vorgestellt. Da hatten wir schon vieles über die Mifa AG erfahren. Dazu gehörte auch die Entwicklung und Entstehung der Fabrik.

Aussenansicht der Mifa AG

Ausserdem wurden uns die am meisten hergestellten und auch bestverkauften Produkte nähergebracht. Ihr berühmtestes Abwaschmittel ist das Handy. Dieses Produkt wurde während unserer Besuchszeit leider nicht produziert.

Nachdem wir die Mibelle Group nun schon etwas besser kannten, konnten wir sie endlich selbst besichtigen. Die Fabrikführung war sehr spannend und interessant, besonders aus dem Grund, weil wir sehen konnten, wie Abwaschprodukte so-


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN | 27

Das Herz der Fabrik, die riesige Produktionshalle

Die Meister der Chemikalien

Dass wir jeden Tag neue Artikel in den Ladenregalen der Migros entdecken können, verdanken wir einer Vielzahl von Berufen.

D

ie Mifa AG beschäftigt um die 300 Mitarbeiter, auf­ geteilt in zehn verschiedene vielfältige Berufe, die sie auch ausbildet. Einen sehr wichtigen Stellenwert in der Firma hat der Beruf Laborant/in Chemie. Ein sehr interes­ santer und komplexer Job, wie uns Herr Hobi als Stellvertre­ ter der Laboranten/Laborantinnen Chemie an unserem Be­ suchstag erklärte. Dieser Beruf und seine Ausbildung sind sehr schul­ und mathelastig. Alles in allem hat man sehr hohe Anforderun­ gen an diesen spannenden Beruf.

Länger arbeiten wegen Kundenreklamationen Der Alltag besteht vor allem aus Qualitätskontrollen, Stich­ proben und zum Teil mit dem Auseinandersetzen von Kun­ denreklamationen. In diesem Beruf hat man eigentlich gleitende Arbeitszeit. Aber wenn ein neues Produkt entwickelt werden muss oder die Telefone heiss laufen, muss man auch mal Überstunden bis spät in die Nacht machen. Das Faszinierende an seinem Beruf findet Herr Hobi das Analysieren und das Entwickeln von neuen Produkten, damit wir unser Geschirr und unsere Wäsche täglich frisch und sau­ ber geniessen können.

wie Waschmittel, die wir zu Hause möglicherweise auch benützen, hergestellt werden. Nach der Besichtigung wurden uns drei Berufe der Mibelle Group vorgestellt. Der Logistiker, der Laborant und der Kaufmann. Sie brachten uns ihren

Beruf und ihre Erfahrungen näher. Der Tag bei der Mifa AG war dann auch schon bald zu Ende. Jedoch wartete noch ein feines Essen mit Schnitzel und Pommes auf uns. Es war ein tolles Erlebnis, eine solch grosse Fabrik zu besichtigen.

Unser Interviewpartner, der Logistiker Heinz Buser

Logistiker EFZ «Welches Putzmittel benutzen Sie denn zu Hause?» – «Alle natürlich!» Diese lustige wie auch professionelle Antwort gab uns Heinz Buser, der Chefexperte für Logistiker EFZ/EBA bei der Mifa AG. Ursprünglich hatte er den Beruf Automechatroniker erlernt, ihn faszinierten schon immer die Leute, die im Magazin mit Autoteilen herumhantierten. Doch der richtige Beruf war noch nicht gefunden. Heinz Buser entschloss sich daher, nach der Ausbildung zum Automechatroniker eine Umschulung zum Logistiker zu absolvieren. Ende des letzten Jahrtausends stieg er als Lagerist bei der Mibelle Group ein und erarbeitete sich einige Zeit später den Meistertitel. Heute bildet er Lehrlinge zum Logistiker EFZ/EBA aus.

Rund um den Beruf Um diesen Beruf zu erlernen, ist ein Abschluss auf der Sekundarschulstufe hilfreich, nebenbei sollte man ansprechende Leistungen in Mathematik und Deutsch erbringen, und ganz wichtig ist es, ein Händchen für technische Abläufe zu haben. Ein ausgebildeter Logistiker hat keinen normalen Alltag, jeder ist anders. Genau aus diesem Grund gefällt Heinz Buser der Beruf Logistiker. Manchmal arbeitet man am Computer, oder man fährt mit dem immerhin 3,5 Tonnen schweren Gabelstapler herum. Aber Achtung, beim Fahren mit dem Gabelstapler ist Vorsicht geboten, denn schnell kann etwas kaputtgehen.

Wir sind die Klasse 8d aus Urtenen-Schönbühl BE Oben von links: Tina, Mirea, Fabienne, Sarafina, Aline, Dario, Noel, Dominique. Unten von links: Sara, Sabrina, Tamara, Lisa, Alissa, Linus, Joy, L. Kellerhals


t F A H R E U A D PR E I S

. T K N E S E G 0 14 2 . 7 . 1 2 B A G I T L GÜ

Dau erhaf t

- 10,3 %

2.60 bisher 2.90

Waffeln Citron ohne Zuckerzusatz 235 g

Dau erhaf t

- 8,3 %

1.10 bisher 1.20

Patissier Vanillin-Zucker 4 x 13 g

Dau erhaf t Dau erhaf t

- 9,0 %

3.– bisher 3.30

Caramel Köpfli 2 x 102 g

Dau erhaf t

- 9,0 %

2.– bisher 2.20

Pudding Crème Vanille 3 x 72 g

DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI VERSCHIEDENEN BISCUITS, DESSERTPULVERN UND BACKHILFSMITTELN.

-8,3 %

2.20 bisher 2.40

Crème Patisserie Vanille 2 x 100 g


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

Serie zum Jahr der Berufsbildung

|

NEUES AUS DER MIGROS | 29

«Als Praktikant und Filialmitarbeiter bei Denner habe ich den Detailhandel von Grund auf erlernt. Heute als CEO und Unternehmer hilft mir diese Erfahrung, Aufgaben praktisch und pragmatisch anzugehen. Die Berufslehre ist eine hervorragende Grundlage für den weiteren Berufsweg.» Philippe Gaydoul (42), gelernter Kaufmann, heute Inhaber der Beteiligungsgesellschaft Gaydoul Group und CEO der Modemarke Navyboot Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsbildung erklärt. Das Migros-Magazin berichtet in einer losen Serie über Themen rund um die berufliche Grundbildung.

Eine Karriere wie im Bilderbuch

Schon seine Detailhandelslehre absolvierte Christian Trachsel bei der Migros. Heute leitet der 34-Jährige eine Filiale mit 60 Mitarbeitenden. Weitere Aufstiegschancen sind ihm bei der Migros gewiss.

D

ie Liebe zum heutigen Arbeitgeber entflammte bei Christian Trachsel früh. «Als Kind hatte ich immer eine Riesenfreude, wenn ich mit der Mutter in der Migros einkaufen durfte», erzählt er. Als 16-Jähriger machte er eine Schnupperlehre in der Migros Brunaupark in Zürich, wenig später begann er dort eine Lehre als Sportartikelverkäufer, «weil ich grosse Freude am Sport habe». Danach zeigte die Karrierekurve des 34-Jährigen nur noch in eine Richtung – nach oben. Aktuell leitet er die Filiale Zürich Witikon mit 60 Mitarbeitenden. Im Juni 2013 hat Christian Trachsel die Ausbildung zum Detailhandelsmanager HFP abgeschlossen, was unter den Filialleitern «eher eine Ausnahme» ist, wie er stolz betont. Nach diesem Abschluss könnte er etwa einen Master oder Bachelor in Betriebswirtschaft anhängen. Rasch erklomm Trachsel die Karriereleiter. Nach Abschluss der Detailhandelslehre wechselte er 1999 nach Regensdorf in den SportXX-Fachmarkt. «In diesem neuen Laden erlebte ich eine sehr spannende Zeit», erzählt er. Berufsbegleitend liess er sich zum Detailhandelsspezialisten ausbilden. Nach dem SportXX Regensdorf arbeitete Trachsel im Food-Bereich im Glattzentrum, bevor er 2005 als stellvertretender Leiter Food in die Migros Bülach Süd berufen wurde. Vier Monate später wurde er zum Bereichsleiter Food in der Filiale Uster West befördert, im April 2007

Erklimmt die Migros-Karriereleiter Stufe für Stufe: Christian Trachsel.


AKTUELL 30 |

|

NEUES AUS DER MIGROS

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

NACHGEFRAGT

MIGROS-LERNENDE ALS TV-STAR

«Lernende sind unsere Leistungsträger von morgen»

Luandas grosser Auftritt

wir nicht weiterbeschäftigen möchten, weil die Leistungen nicht unseren Er­ wartungen entsprechen.

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeits­ programms Generation M verspricht die Migros,bis 2015 über 2200 ihrer Lehr­ absolventen eine Stelle mit Entwick­ lungsmöglichkeiten zu bieten. Das Mi­ gros­Magazin hat Hans­Rudolf Castell, Leiter der Direktion Human Resources Management der Migros­Gruppe, dazu befragt.

Warum ist es für die Migros wichtig, Lernende im Betrieb zu halten?

Sie sind unsere Fachleute und Leistungs­ träger von heute und morgen. Sie haben nicht nur fachliches Know­how, sondern kennen auch die Unternehmenskultur. Damit können sie einen wichtigen Bei­ trag zum Erfolg der Migros leisten. Wie fördert die Migros die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden?

Hans-Rudolf Castell, wie geht es mit der Umsetzung des Versprechens voran?

Wir sind auf Kurs. Letztes Jahr wurden 691 junge Berufsleute bei der Migros weiterbeschäftigt. Das sind rund zwei Drittel unserer Lehrabgänger.

Jedes Jahr investieren wir 40 Millionen Franken in die Aus­ und Weiterbildung. Dabei arbeiten wir stark mit Laufbahn­ modellen und können den Mitarbeiten­ den so aufzeigen, wohin ihre Laufbahn sie führen kann. Die Förderung ge­ schieht dabei sehr individuell, Basis sind die jährlichen Mitarbeitergespräche und ­beurteilungen. Darin ist die Zukunfts­ perspektive ein fester Bestandteil.

Weshalb bleiben nicht alle Lehrabsolventen bei der Migros?

Fachwissen ist nicht alles. Wie fördert die Migros die persönliche Weiterentwicklung?

Da gibt es unterschiedliche Gründe. Manche machen nach der Lehre einen Sprachaufenthalt oder holen die Berufs­ matura nach. Einige möchten bei einem anderen Arbeitgeber Erfahrungen sam­ meln und kommen später wieder zu uns zurück. Zudem muss innerhalb der Migros­Gruppe zum Zeitpunkt des Lehrabschlusses auch eine Stelle frei sein, das ist nicht immer der Fall. Und dann gibt es immer auch einen Teil, den

war er dort bereits Filialleiter und Chef über 20 Mitarbeitende. Seit Janu­ ar 2010 leitet er nun die Migros Witikon. «Ja, es ist schon etwas schnell gegan­ gen», erklärt Trachsel schmunzelnd. Die interne Unterstützung und Betreu­ ung sowie die bezahlten Führungskurse hätten für seine Karriere eine grosse Rolle gespielt, wie er ausführt. «Die Mi­ gros schenkt den Mitarbeitern Vertrau­ en und gibt ihnen Chancen. Diese Chan­ cen habe ich genutzt, wobei sicher auch Glück dabei war.» In der Freizeit spielt der sympathische Zürcher Unterländer plauschmässig Eis­

Wir bieten eine breite Palette an Weiter­ bildungen an, welche die Selbst­ und Führungskompetenz stärken. So ver­ mitteln wir eine Führungsphilosophie und stärken die Unternehmenskultur. Zusätzlich profitieren alle Migros­ Angestellten von grosszügigen Vergüns­ tigungen, wenn sie in der Klubschule einen Kurs besuchen. Unabhängig von ihrer Position und ihrem Beruf. Interview: Andreas Dürrenberger

hockey, fährt Snowboard und sitzt gern mit Freunden zusammen. Das Bedürfnis nach einem Wechsel des Arbeitgebers hat er nie verspürt. «Bei der Migros schätze ich die Abwechslung, das gute Netzwerk und die familiäre Atmosphä­ re.» Sein Ziel ist, später eine noch grös­ sere Filiale zu führen, vielleicht einmal Verkaufschef zu werden oder in einen Produktionsbetrieb der Migros zu wech­ seln. «Aufstiegsmöglichkeiten gibt es genug», erklärt der ambitionierte Mann, der sich ganz dem Detailhandel ver­ schrieben hat. Text: Rolf Zenklusen Bild: Pascal Mora

Luanda Krasniqi absolviert ihre Lehre im Melectronics Glatt.

R

und 3500 Jugendliche machen zurzeit bei der Migros eine Lehre. Eine davon mausert sich gerade zum Fernsehstar: Luanda Krasniqi, Lernende im Melec­ tronics Glattzentrum in Wal­ lisellen ZH. Sie ist eine von fünf Lernenden aus verschie­ denen Branchen, die das Schweizer Fernsehen in der Doku­Serie «Mini Lehr und ich» auf dem Weg zur Lehr­ abschlussprüfung begleitet. Welche Hindernisse gilt es zu überwinden, bis sie ihr Eidgenössisches Fähigkeits­ zeugnis oder Berufsattest in den Händen halten? Was sind ihre Karriereträume? Die vierteilige Sendung läuft seit dem 7. Juli auf SRF 1 (Sendetermine siehe unten) und zeigt die Jugendlichen bei

der Arbeit, in der Berufs­ schule und in ihrer Freizeit. «Für mich ist das natürlich eine grosse Ehre», sagt Luan­ da Krasniqi, ein richtiges Migros­Kind. «Meine Mi­ gros­Wurzeln reichen bis zu meiner Grossmutter zu­ rück.» Übrigens ist die 19­Jährige in der Detailhan­ delsszene kein unbeschriebe­ nes Blatt: 2013 belegte sie den 2. Platz am Junior Sales Champion International in Salzburg, einem Nachwuchs­ wettbewerb für Verkäuferin­ nen und Verkäufer. Sendetermine: Folge 3, Montag, 21. Juli, 20.55 Uhr (Wiederholung: Dienstag, 22. Juli, 5.45 und 11.25 Uhr); Folge 4, Montag, 28. Juli, 20.55 Uhr (Wiederholung: Dienstag, 29. Juli, 5.45 und 11.25 Uhr)

Bild: Pascal Mora, SRF

Hans-Rudolf Castell ist Personalchef der Migros-Gruppe.


JETZT PROFITIEREN

-20% AUF DAS GESAMTE SORTIMENT VON

Produkte in ausgew채hlten Filialen erh채ltlich. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten. G체ltig vom 21.07. bis 03.08.2014 oder solange Vorrat.


AKTUELL 32 |

|

NEUES AUS DER MIGROS

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

DREI FRAGEN

«Gute Poesie kennt kein Ablaufdatum» Die im Auftrag des Migros-Kulturprozents realisierte Sammlung «Moderne Poesie in der Schweiz» zeigt den Reichtum an Schweizer Gedichten seit 1900. Herausgeber des über 600 Seiten starken Werks ist Roger Perret. Roger Perret, was macht für Sie gute Poesie aus?

Roger Perret (64) war fast 30 Jahre Projektleiter Darstellende Künste und Literatur bei der Direktion Kultur und Soziales des MigrosGenossenschaftsBundes in Zürich.

Was können die Leserinnen und Leser von Ihrem Buch erwarten?

Erstmals wird die vielsprachige moderne Poesie in der Schweiz in ihrer ganzen Breite präsentiert, wobei lyrische Prosa

Anzeige

2 0 % R a b at t PFLEGENDE KRÄUTERKRAFT

AUFbAU-KUR FüRs HAAR Stärkt die Haarwurzel von innen. Priorin N, 270 Kapseln

Schönes Haar, gesunde Kopfhaut: Rausch Shampoo Huflattich, Schweizer Kräuter, Malve und Salbei

CHF 99.80 statt CHF 124.80

z.B. Huflattich, Duo 2 x 200 ml

DUOPACK

CHF 23.80 statt CHF 29.80

20%

Rausch AG, 8280 Kreuzlingen

20% Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich

Gültig bis 10.8.2014 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. Gültig so lange Vorrat. www.achillea.ch

www.dropa.ch

www.impulsdrogerie.ch

Apoth e ke n u n d droge ri e n

Bild: Erik Brühlmann

Ein überzeugender poetischer Text ist ein kunstvoll verdichtetes Abbild unserer Wirklichkeit und kennt kein Ablaufdatum. Deshalb kann auch ein über 100 Jahre altes Gedicht modern und aktuell sein.


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

NEUES AUS DER MIGROS | 33

PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen und visuelle Poesie ebenfalls berücksichtigt sind. Dank der eigenwilligen Gliederung und Gestaltung lässt sich die Anthologie auch wie eine Art Literaturgeschichte in Gedichten lesen und lädt zu Entdeckungen ein. Was sagt die Lyrik von heute über die Befindlichkeit der Schweiz aus?

Artikel Preis alt * Waffeln Citron ohne Zuckerzusatz, 235 g 2.90 Caramel Köpfli, 2 x 102 g 3.30 Pudding Crème Vanille, 3 x 72 g 2.20 Crème Patisserie Vanille, 2 x 100 g 2.40 Patissier Vanillin-Zucker, 4 x 13 g 1.20 * in Franken

Die Mehrsprachigkeit der Gedichte im Buch und die Sprachenvielfalt zum Beispiel in Spoken-word-Texten sind ein perfektes Spiegelbild unseres multikulturellen Landes. Interview: Andreas Dürrenberger «Moderne Poesie in der Schweiz. Eine Anthologie von Roger Perret», herausgegeben im Auftrag des Migros-Kulturprozents, Limmat Verlag, Zürich 2013 Anzeige

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2tbA0MQEAcANr3w8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKqw7DMAwF0C9y5Mf1HNewCosGpvGQaXj_j9aWFRx25ixvfNnH8z1eJSwAmfcEylMbIGWZ7dG9OMT1CBunmUZY3j4BIca8zkMcJL44yZQQy1Xb7_P9A-hSKc9yAAAA</wm>

12 × 91 Das grosse Swiss-Quiz Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Schweiz und Schweizer Milch und gewinnen Sie mit etwas Glück eines von 12 × 91 Überraschungspaketen. Jetzt mitspielen unter www.swissmilk.ch/12x91

Preis neu * 2.60 3.00 2.00 2.20 1.10

in % –10,3 –9,0 –9,0 –8,3 –8,3


SCHAUFENSTER 34 |

|

1. AUGUST

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Rot-weisse Party im Grünen

Mit schlichten, aber wirkungsvollen Deko-Ideen wird am 1. August im Grünen aufgetischt. An dieser Tafel fühlt sich jeder Gast willkommen.

E

s braucht nicht viel, um mit seinen Gästen den Nationalfeiertag stilvoll unter freiem Himmel zu verbringen. Mit der passenden Tischdekoration sorgt der Gastgeber für ein Ambiente, das dem Anlass vollauf gerecht wird. Wobei natürlich die Farben Rot und Weiss und das Schweizerkreuz den Ton angeben. Auf einer dunklen Tischdecke kommt die rot-weisse Deko als Kontrast besonders gut zur Geltung. Als Accessoires eignen sich Windlichter, Papierschlangen und ein paar Blumen zur Auflockerung. Wer es schlicht und trotzdem elegant mag, deckt den Tisch mit weissem Porzellan ein. Manchmal lässt sich mit einfachsten Ideen die stärkste

Wirkung erzielen. Zum Beispiel mit einer schön geformten Flasche, die man als Vase für weisse Margeriten und rote Gerberas einsetzt. Oder mit einfachen, alten Holzstühlen aus dem Brocki, die man rot und weiss anstreicht. Ausserdem: keine 1.-AugustFeier ohne Apfel, der diesmal aber als Tischkarte dient. Das Namensschild befestigt man mit einem Zahnstocher. Das Migros-Sortiment für den 1. August umfasst viele Deko-Artikel, auch für die Illumination. Wer kreativ sein will, kann die Windlichter, die zu später Stunde wohlig warmes Licht zaubern, auch selber basteln. Gleiches gilt für Lampions oder Pompoms. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Salvatore Vinci Styling: Regula Wilson

Lampion-Set*,

3 Stück, Fr. 6.90

Ballone mit Schweizerkreuz*,

20 Stück, Fr. 6.50 In grösseren Filialen

1.-August-Lichter*,

7 Stück, Fr. 4.50

Mini-Windrad mit Schweizerkreuz*, 1 Stück , Fr. 2.–

Bilder: Salvatore Vinci; Styling: Regula Wilson

*alle Artikel nur solange Vorrat


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

1. AUGUST | 35

om: Acht Blatt Basteltipp Pomp nanderlegen. Seidenpapier überei hneiden. Auf 25 x 70 cm zusc Zentimetern In Abständen von 3 falten und an falten. In der Mitte fte einschneiden. dieser Stelle zur Häl n befestigen. Am Schnitt mit Fade vorsichtig Zum Schluss Papier auseinanderziehen.

Ein lauschiges Plätzchen im Schatten der Bäume – hier lässt sich der 1. August stilvoll feiern. Tipps zum Dekorieren findet man unter anderem bei www.pinterest.com.

Tipp: Einmachgläser mit bunten Klebstreifen am unteren Rand umkleben. Am oberen Rand mit Draht umwickeln. Teelicht hineinsetzen und aufhängen.

Würfelkerze mit Schweizerkreuz*, 1 Stück, Fr. 6.90

Indoor-Lichterkette*,

In grösseren Filialen

In grösseren Filialen

10 LED, Fr. 19.80

Tischbombe Schweizerkreuz, Konfetti*, 1 Stück, Fr. 14.80

Edelweiss im Topf* 1 Stück, Fr. 7.90

In grösseren Filialen


SCHAUFENSTER 36 |

|

25 JAHRE IP-SUISSE

|

Mehrwert durch Gemeinschaft

Die Migros gratuliert ihrem Partner IP-Suisse zum 25. Geburtstag. Zusammen haben sie 2008 das Label TerraSuisse gegründet.

D

ie Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern (IP-Suisse) und das Labelprogramm TerraSuisse liefern auf zwei Ebnen einen Mehrwert für die Schweiz und den Migros-Kunden. Zum einen stehen die Produkte für «Bestes vom Schweizer Bauernhof» im Sinn genussreicher, geschmacklich und hochwertiger Nahrunsmittel. Anderseits schaffen die IP-Suisse-Bauern einen Mehrwert Das Label TerraSuisse steht für das Beste vom Schweizer Bauernhof. Dahinter steckt die Partnerschaft von Migros mit IP-Suisse. Von rund 50 000 Bauern in der Schweiz produzieren etwa 10 000 für TerraSuisse.

Mehr Schweiz 2008 lanciert die Migros das Labelprogramm TerraSuisse und stützt sich dabei auf die Richtlinien der IP-Suisse. TerraSuisse-Produkte stammen zu 100 Prozent aus der Schweiz. Darüber hinaus engagiert sich die Migros wie ihr Partner IP-Suisse auf vielfältige Weise für mehr Swissness im Lebensmittelsegment. Unter anderem unterstützen beide seit 2012 die Organisation Fructus, die sich für die Erhaltung alter Obstsorten einsetzt.

in Bezug auf das Tierwohl, den naturnahen Anbau und die Förderung der Biodiversität, die sich über den Schutz seltener Tiere und Pflanzen und die Schaffung von Lebensräumen für diese definiert.

Marienkäfer als Symbol für umweltbewusste Landwirtschaft Zu ihrem Gütesiegel kürten die Gründer von IP-Suisse den Marienkäfer, der seit 1989 tiergerecht und umweltschonend hergestellte Lebensmittel kennzeichnet. 20 000 Bauern in der Schweiz fördern mit ihren zertifizierten Betrieben aktiv die Biodiversität, die Hälfte produziert für TerraSuisse und somit für die Migros. Dieses Sortiment umfasst Obstsäfte, Rapsöl, Kartoffeln, Charcuterie- und Teigwaren, Mehl, Brote, Feingebäck sowie in einzelnen Regionen Wiesenmilch. Gross ist auch das Fleischsortiment. In TerraSuisse-Qualität gibt es Rind-, Schweine-, Lamm- sowie Kalbfleisch. Texte: Heidi Bacchilega

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch

Mehr Biodiversität

IP-Suisse-Bauern, die im TerraSuisseProgramm produzieren, fördern die Biodiversität durch gezielte ökologische Massnahmen. Zum Beispiel sorgen sie mit dem Anbau von Wildblumenflächen in Getreidefeldern dafür, dass Insekten, Vögel und Reptilien einen Lebensraum erhalten. Die Richtlinien und fachlichen Grundlagen dafür stammen von den Experten der Schweizer Vogelwarte Sempach, die seit 2008 mit IP-Suisse kooperiert.

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

Mehr Tierwohl

Die IP-Suisse-Bauern, die für das Labelprogramm TerraSuisse produzieren, halten ihre Rinder und Schweine in tierfreundlichen Stallungen mit Auslauf. Kälber werden artgerecht in Gruppen gehalten und mit Futter versorgt, das auf Vollmilch und Heu basiert. Die neuen Richtlinien von IP-Suisse sehen vor, dass bis Ende 2014 alle Kälber permanent Auslauf haben. 90 Prozent des Kalbfleisches, das in der Migros angeboten wird, hat TerraSuisse-Qualität.

SCHAUFENSTER

|

25 JAHRE IP-SUISSE | 37

Weiterentwicklung

Neben dem ideologischen Bewusstein prägt auch Innovationsgeist die Kooperation. So arbeiten IP-Suisse und die Migros-Bäckerei Jowa an der Züchtung von krankheitsresistenten Schweizer Getreidesorten, die gute Backqualität haben. Der Migros ist aber nicht nur die produktbezogene Weiterentwicklung wichtig, sondern auch die Vertiefung der Partnerschaft im Allgemeinen. Dafür bietet sie IP-Suisse-Bauern Abnahmeverträge zu attraktiven Konditionen. So dürfen beispielsweise Rinderzüchter, die den Kälbern über die üblichen Richtlinien hinaus Auslauf gewähren, mit Zulagen rechnen.

Wiesenmilch und mehr

Seit der ersten Stunde gestalten Migros und IP-Suisse ihre Partnerschaft lebendig. So lancierten sie 2012 gemeinsam die Wiesenmilch, die für eine ressourceneffiziente und standortgerechte Milchproduktion steht. Wiesenmilchkühe fressen Gras und Heu vom eigenen Hof und haben das ganze Jahr über Auslauf. Die Fütterung von Soja ist verboten. Schon zwei Jahre vorher hatte TerraSuisse den Markt mit einer Neuheit überrascht: Teigwaren, die mit SchweizerHartweizen hergestellt werden.

Naturnaher Anbau

Für TerraSuisse setzt die Migros auf IP-Suisse-Mehl. So ist die Migros-Bäckerei Jowa in der Schweiz der grösste Abnehmer von Getreide aus naturnahem Anbau. Die Bauern verzichten auf Wachstumsregulatoren, Insektizide und Fungizide. Im Obstbau stammen die Früchte für den TerraSuisse-Obstsaft von rund 200 Bauernbetrieben, die mindestens 60 Prozent Hochstammbäume bewirtschaften. Dies sind alte Sorten, die auch zu einem schönen Landschaftsbild beitragen.

Mehr Nachhaltigkeit

Ziel im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms der Migros, Generation M, war es, von 2010 bis 2013 die artenreichen Flächen der IP-Suisse-Betriebe um 30 Prozent zu erweitern. Diese Vorgabe wurde mit 50 Prozent deutlich übertroffen.


Ferien

Übergewicht? Diabetes? Bluthochdruck? Cholesterin? Stress?

Bock auf KURZURLAUB exklusiv?

5 Nächte inkl. HP € 30,- Wellnessgutschein Aktiv Inklusiv Card uvm.

Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

Ursächliche Behandlung von Stoffwechselstörungen Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer Störung des Stoffwechsels. Substanzen können dann nicht mehr abgebaut und ausgeschieden werden, sie reichern sich an und können den Körper vergiften. Die Symptome sind vielfältig: Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeitsund Erschöpfungszustände oder rheumatische Beschwerden sind nur ein paar Beispiele. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns viel Zeit für Sie, gehen Ihrem gesundheitlichen Problem auf den Grund und behandeln es ursächlich. Gemeinsam erarbeiten wir dann individuelle Präventionsund Behandlungsprogramme.

Sie lernen, diese auch nach Ihrem Aufenthalt bei uns konsequent umzusetzen - für mehr Lebensqualität und Leistungsfähigkeit im Alltag. Vorbeugen ist besser als heilen Um die Gesundheit zu erhalten, hilft es, dem Körper mal eine Auszeit zu gönnen. Mit unserem EPD®-Ernährungsprogramm regen Sie Ihren Stoffwechsel an und bringen ihn wieder in Balance. Wir ermitteln Ihren individuellen Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Ballast- und Aufbaustoffen und gleichen Defizite mit unseren massgeschneiderten HCK®-Mikronährstoffrezepturen gezielt aus. So bekommt Ihr Körper genau das was er braucht. Schon nach kurzer Zeit spüren Sie die positive Wirkung. «Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert» Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, also die unerwünschte schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät. Oft leidet dann die Motivation. Während einer Intensivkur(s)woche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD®-Ernährungstherapie diesen Teufelskreis beenden. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.epd-ernaehrungsprogramm.ch.

Ziele eines Aufenthalts rasch und nachhaltig Depotfett abbauen erhöhte Blutwerte reduzieren Körper entgiften und vitalisieren körpereigene Abwehrkräfte gezielt stärken dauerhafte Erfolge erzielen, auch zu Hause

«Vor einem Jahr kam ich zum ersten Mal für eine Intensivkur in den Seeblick. Ich habe seither acht Kilo abgenommen. Seit dem Kuraufenthalt bekomme ich immer wieder Komplimente, dass ich sehr gut aussehen würde. Ich fühle mich auch viel besser, leichter und freier. Zu Hause kombiniere ich nun weiterhin EPD®-Produkte mit der normalen Ernährung. Dies funktioniert für mich optimal.» Dunja Gohl

€ 411,-

ab pro Person

6767 Warth am Arlberg Tel.: +43 5583 / 36 99 • info@steffisalp.at

www.steffisalp.at

Auf der Sonnenseite des Vinschgaus bei MERAN (20 km) Zu jeder Jahreszeit wunderschön... Familiäre Atmosphäre, Feinschmeckerküche, beheiztes Freibad m. Liegewiese, Sauna, Massagen, tolle Wandermöglichkeiten, Hotel liegt am Radweg - Fahrradverleih. Gourmet-HP. Wir freuen uns auf Sie! Familie Linser Tel. 0039 / 0473 / 62 41 45 www.hotel-bauhof.com

I-39020 Kastelbell

Spezialangebot

Ein Aufenthalt im spezialisierten Fachkurhaus Seeblick ist der Anfang für mehr Gesundheit und Lebensqualität. Spezialpreis ab Fr. 998.- (im DZ) statt Fr. 1‘242.- inkl. Verpflegung, Kurse & Unterlagen.

Buchen Sie jetzt Ihre IntensivKur(s)woche

Das Fachkurhaus Seeblick in Berlingen ist ein spezialisiertes Kurhaus für komplementäre Medizin mit den Schwerpunkten Ernährungsund Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, die modernen Behandlungs- und Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg: Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, oder anhaltendem Stress - seit mehr als 22 Jahren profitieren Menschen mit unterschiedlichsten Problemen von den Kurwochen im „Seeblick“.

□ Sa. 26.07. - 01.08.14 □ Sa. 02.08. - 08.08.14 □ Sa. 09.08. - 15.08.14 □ Sa. 16.08. - 22.08.14 □ Sa. 23.08. - 29.08.14 □ Mein Wunschtermin: ______________________ □ Bitte senden Sie mir kostenlos und unverbindlich Unterlagen zu: Name _________________ Adresse _______________ ______________________ Telefon _______________ eMail ________________

Fachkurhaus Seeblick 8276 Berlingen am Bodensee Telefon 052 762 00 70

www.seeblick-berlingen.ch

www.seespitz.at

Sommer in Seefeld

Zeit

• 4 Komfort direkt am See • Ganztägig Spezialitäten à la carte • Panorama Spa auf 600 m2 KennenlerntaGe 3 nächte inkl. HP

ab D 297,-

pro Person

A-6100 Seefeld in Tirol Tel.: +43 5212 / 22 17 • www.seespitz.at Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 260.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 500.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

Ferienwohnung Schächental / UR Zum vermieten, möbl. 2-1/2 Ferienwohnung. Schöne Wohnlage, Panoramasicht, Wanderund Skigebiete. 079 627 2731.

Immobilien Luganersee/I, 2,5 Zi.-Whg., Garage, Bootspl., Privatstrandanteil, Seesicht, Hanglage, 100 z. See, VP: 270'000, Tel. 079/316 42 65, gmahaus.com

Gesundheit


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

1.-August-Dinkelbrot

von IP-Suisse gratuliert die Migros mit TerraSuisse und wünscht einen guten Appetit.

ZUTATEN 300 g UrdinkelMehl classic, 500 g UrdinkelMehl, hell 1 EL Salz 1 Hefewürfel à 42 g 3–3,5 dl Wasser, lauwarm 125 g HalbfettQuark, 1 EL Honig Mehl zum Rollen

Bilder: Clauida Linsi, iStock

TerraSuisse Urdinkel-Mehl Classic, 1 kg, Fr. 3.50

TerraSuisse Urdinkel-Mehl hell, 1 kg, Fr. 3.60

25 JAHRE IP-SUISSE | 39

Zum 25. Geburtstag

Ergibt 3 Brote à ca. 350 g

Tipp: G r fraîche obkörnigen S en ,R mische adieschen- u f mit wenig C n n rè und mit . Auf die unte d Gurkenwür me f r e e F Salat b leischkäse o Brothälfte st lchen der Ho elegen r e belfleis ichen . ch und

|

ZUBEREITUNG 1. Beide Mehlsorten und Salz in einer grossen Schüssel mischen, eine Mulde formen. Hefe in wenig Wasser auflösen. Hefewasser, Quark und Honig in die Mulde giessen. Restliches Wasser nach und nach beigeben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen. 2. Teig in 3 gleich grosse Stücke teilen. Jedes Stück auf wenig Mehl zu Rollen à ca. 25 cm drehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Brote in der unteren Ofenhälfte ca. 30 Minuten backen. Backprobe: Beim Klopfen auf die Unterseite der Brote soll es hohl tönen. Herausnehmen, auskühlen lassen.

d hkäse un it c is r f n e g ,m Tipp: Zie n geschnittenes ertes e rilli in Scheib nd Knoblauch g uberginen A u Kräutern ie Zucchetti und teilen. w er Gemüse ere Brothälfte v t n auf die u bestreuen. se Mit Kres Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + aufgehen lassen + ca. 30 Minuten backen + auskühlen lassen Pro Brot ca. 42 g Eiweiss, 7 g Fett, 188 g Kohlenhydrate, 4250 kJ/1010 kcal Rezepte

TerraSuisse Delikatess-Fleischkäse, hauchdünn, per 100 g, Fr. 2.15

TerraSuisse Hobelfleisch, hauchdünn, per 100 g, Fr. 8.30 In grösseren Filialen erhältlich


SCHAUFENSTER 40 |

|

FOOD

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Quesadillas mit Süsskartoffeln Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 12.– ■ 2 Süsskartoffeln (ca. 400 g) schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. In eine ofenfeste Form geben, mit 2 EL Olivenöl beträufeln und bei 220 °C ca. 20 Minuten backen, bis sie gar sind. Mit einer Gabel zerdrücken. ■ 1 Peperoncino in sehr feine Ringe schneiden. 1 Bund Koriander grob hacken. ■ 4 Tortillas mit der Süsskartoffelcreme bestreichen. 150 g geriebenen Gruyère, Koriander und die Peperoncinoringe auf den Süsskartoffeln verteilen. Tortillas mit 4 weiteren Tortillas zudecken und nacheinander in einer Bratpfanne in wenig Olivenöl beidseitig goldbraun backen. TIPP Dazu passt Rucola mit etwas Olivenöl und Zitronensaft.

Die Tortillas werden mit Süsskartoffeln und Käse gefüllt.

Süss, sauer und heiss geliebt Seit 20 Jahren sind die süsssauren Gummiwürmchen in der Migros erhältlich und längst ein Klassiker der Kassenzone. Die Rezeptur war von Anfang an der Renner und blieb bis heute unverändert. Einzig wird seit 2010 auf die Azofarbstoffe verzichtet. Die sechs Farben stehen für den Geschmack: Rot für Kirsche, Gelb für Zitrone, Grün für Limette, Orange für Orange, Blau für Traube und Rosa für Erdbeere. Yupi Sour Glowworms, 175 g, Fr. 1.90

Knuspertradition aus der Toscana Frische Milch, Eier aus Bodenhaltung, Honig, knusprige Mandeln und eine zarte Zitrusnote – das sind die Zutaten für die Cantuccini alla Mandorla aus der Toscana. Sie werden traditionell doppelt gebacken und schräg geschnitten. Das italienische Kultgebäck ist der ideale Begleiter zu Kaffee oder Tee. Sapori Cantuccini alla Mandorla, 250 g, Fr. 5.– In grösseren Filialen erhältlich

Amerikanischer Gruss zum 1. August Das Lieblingsgebäck der Amerikaner erfreut sich auch hierzulande grosser Beliebtheit. Speziell zum Nationalfeiertag laden jetzt ungefüllte Donuts mit roter Glasur und kleinen weissen Schweizerkreuzen zum Naschen ein – ideal als Dessert oder für zwischendurch. Im Doppelpack lassen sie sich gut mit anderen teilen. Donut Hopp Schwiiz, 2 Stück, Fr. 2.90

Die Blöckliglace kehrt zurück Schon in den 60er- und 70er-Jahren war die Blöckliglace zum Lutschen der Hit im Migros-Tiefkühlregal. Jetzt feiert das klassische Eis am Stiel sein Comeback mit zwei beliebten Sorten: Vanille-Schokolade und Stracciatella. Es wird mit Schweizer Rahm und Milch sowie ausschliesslich natürlichen Aromen hergestellt. Blöckliglace Stracciatella, 6 Stück, Fr. 5.60 In grösseren Filialen erhältlich


H C S I R F T K R A M

M-TIPP Geben Sie dem Grillsommer eine exotische Note mit einem Schweinssteak mit Rhabarber-Papaya-Chutney. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

33%

3.70 statt 5.60

Cherrytomaten am Zweig Schweiz, Schale Ă 500 g

40%

1.50 statt 2.50

Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse per 100 g

40%

1.95 statt 3.30

Melonen Charentais Frankreich, pro StĂźck

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

30%

8.70 statt 12.50

Phalaenopsis 1 Rispe im 12-cm-Topf, pro Pflanze


MEHR MARKTFRISCHE 1.90 statt 2.60

1.55 statt 1.75

Pfirsiche gelbfleischig Italien, per kg, 25% günstiger

33%

4.70 statt 7.10 Rispentomaten, Bio aus der Schweiz, per kg

33%

2.40 statt 3.60

Gurken Nostrano, «Aus der Region.» per kg

Saucenhalbrahm, Sauerhalbrahm und M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saucenhalbrahm UHT, 180 ml

30%

3.60 statt 5.20

Himbeeren aus der Schweiz, Schale à 250 g

6.20 statt 7.80

Alle Rüeblitorten und -schnitten 20% günstiger, z.B. Rüeblitorte, 520 g

Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

5.50 statt 6.90

Alle Apfel-Essige 250 ml, «Aus der Region.» 20% günstiger, z.B. Apfel-Balsamico

2.95 statt 3.70

Alle Rouladen ungekühlt 20% günstiger, z.B. Himbeer-Roulade, 330 g


FÜR ALLE. 2.50 statt 3.–

Alle Flan im 6er-Pack, 6 x 125 g z.B. Caramel

11.60 statt 14.60

Anna’s Best Thai Chicken Satay oder Spring Rolls im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g

2.05 statt 2.60

Steinofenbaguette hell und dunkel 20% günstiger, z.B. Steinofenbaguette, 260 g

1.80 statt 2.25

Sbrinz Extra, «Aus der Region.» extrareif, per 100 g

30%

2.65 statt 3.85

Rheintaler Saftschinken Schweizer Fleisch, Fresh-Schale, per 100 g

30%

9.– statt 12.90

M-Classic Tortelloni Fleisch oder Ravioli Käse-Pesto im 3er-Pack z.B. Ravioli Käse-Pesto, 3 x 250 g

40%

2.10 statt 3.50

Kalbsvoressen, TerraSuisse Schweizer Fleisch, per 100 g

30%

11.– statt 16.–

Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt auf Grillschale Schweiz, 8 Stück, per kg

30%

3.70 statt 5.30

Schweinsfilet Schweizer Fleisch, per 100 g


NOCH MEHR SPARMÖ 2.30 statt 2.90

3.50 statt 4.40

Alle TerraSuisse Teigwaren 20% günstiger, z.B. Hörnli Urdinkel, 500 g

Alle Sun Queen Premium Nuts, Nüsse oder Nussmischungen gesalzen 20% günstiger, z.B. Nussmischung, 170 g

33%

10.80 statt 12.80

5.90 statt 7.40

5.25 statt 7.90

5.90 statt 7.80

12.90 statt 16.20

7.80 statt 9.80

Minirosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, Bund à 20 Stück

Campanula Get mee Mix im 10-cm-Topf, pro Pflanze

Mini-Babybel Netzli à 15 x 25 g, 20% günstiger

Valflora M-Drink UHT 12 x 1 Liter, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Kaffees Bohnen à 1 kg, UTZ z.B. Boncampo

Rocky Mountain Marshmallows im Duo-Pack 2 x 300 g, 20% günstiger


ÖGLICHKEITEN. 4.60 statt 5.85

Zweifel Snacketti in Grosspackung z.B. Paprika, 225 g

2.65 statt 3.35

Rapsöl, TerraSuisse 50 cl, 20% günstiger

5.80 statt 6.80

Alle Kellogg’s Cerealien beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Choco Tresor, 600 g

30%

6.90 statt 9.90

Casa Giuliana Mini Pizze Mozzarella oder Prosciutto im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Prosciutto, 2 x 270 g

50%

7.05 statt 14.10 M-Classic Hamburger tiefgekühlt, 12 x 90 g

25%

9.90 statt 13.20

Alle Coca-Cola im Multipack z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter

4.– statt 5.–

Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la francaise, 2 x 265 g

9.40 statt 11.80

Gesamtes Asco Hundefutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Sensitive, 4 kg


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 14.90

Diverse Herren Unterwäsche im 3er-Pack z.B. Herren Short gestreift, Gr. S–XL, gültig bis 4.8.

30%

48.85 statt 69.80

Gesamtes Damen Bademodesortiment (ohne SportXX), z.B. Damen Badeanzug, Gr. 38–48, gültig bis 4.8.

40%

59.– statt 103.80

Titan-Bratpfannen im 2er-Set auch für Induktion geeignet, Ø 28 + 20 cm, gültig bis 4.8.

2.15 statt 2.70

Gesamtes Tangan Sortiment 20% günstiger, z.B. Aluminium-Folie Nr. 42, 30 m x 29 cm, gültig bis 4.8.

9.90

Ellen Amber Lifestyle Unterwäsche in Mehrfachpackungen z.B. Slip Midi im 3er-Pack, gültig bis 4.8.

30%

5.85 statt 8.40

Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Style, FSC, 8 Rollen, gültig bis 4.8.

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

50%

6.95 statt 13.90

Elan Waschmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 6.95 günstiger, z.B. Flower Moments Nachfüllbeutel, 2 Liter

33%

8.70 statt 13.–

Exelia Weichspüler im Duo-Pack Nachfüllbeutel + Flasche, z.B. Florence, 2 x 1,5 Liter, gültig bis 4.8.

50%

6.40 statt 12.80

Cucina & Tavola Trinkglas-Serien (ohne Glasgeschirr) z.B. Superiore Bianco im 3er-Set, 3 x 32 cl, gültig bis 4.8.


Alle Flan im 6er-Pack, 6 x 125 g, z.B. Caramel 2.50 statt 3.–

WEITERE ANGEBOTE.

Sbrinz Extra, «Aus der Region.», extrareif, per 100 g 1.80 statt 2.25 Sbrinz gehobelt, «Aus der Region.», reif, Schale, per 100 g 3.40 statt 4.30 Sbrinz Bröckli, «Aus der Region.», 120 g 3.40 statt 4.25

FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best 1.-August-Salat, 450 g 4.30 statt 5.40 20% Cherrytomaten am Zweig, Schweiz, Schale à 500 g 3.70 statt 5.60 33% Melonen Charentais, Frankreich, pro Stück 1.95 statt 3.30 40% Gurken Nostrano, «Aus der Region.», per kg 2.40 statt 3.60 33% Peperoni gemischt, Niederlande, 500 g 1.70 statt 2.45 30% Eichblattsalat rot, Bio, aus der Schweiz, pro Stück 1.60 statt 2.40 33% Rispentomaten, Bio, aus der Schweiz, per kg 4.70 statt 7.10 33% Pfirsiche gelbfleischig, Italien, per kg 1.90 statt 2.60 25% Kirschen 24 mm+, aus der Schweiz, Schale à 500 g 4.90 statt 5.90 Mango, aus der Dominikanischen Republik und Israel, pro Stück 2.10 statt 2.70 Himbeeren, aus der Schweiz, Schale à 250 g 3.60 statt 5.20 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse, per 100 g 1.50 statt 2.50 40% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 3 x 2 Stück, 840 g 7.90 statt 16.20 50% 1.-August-Pastete mit Kalbfleisch, Schweiz, 500 g 9.90 statt 17.– 40% Heidi Charcuterie-Artikel, z.B. Berg-Bündnerfleisch, per 100 g 7.20 statt 9.– 20% * Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt auf Grillschale, Schweiz, 8 Stück, per kg 11.– statt 16.– 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40% * Schwyzer Chäswürstli, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 240 g 4.70 statt 5.90 Rigi Chriesiwurst, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 3 Stück, 210 g 4.60 statt 5.85 Geflügellyoner, aus der Schweiz, Schale, per 100 g 1.30 statt 1.65 Geflügellyoner, aus der Schweiz, Stück à 350 g 4.40 statt 5.60 Rheintaler Saftschinken, Schweizer Fleisch, Fresh-Schale, per 100 g 2.65 statt 3.85 30%

Engelbergerwurst gehobelt, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 3.70 statt 4.70 Engelbergerwurst, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Stück à 130 g 4.20 statt 5.30

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80

Campanula Get mee Mix, im 10-cm-Topf, pro Pflanze 5.90 statt 7.80

Kalbsbraten vom Hals, gerollt, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.50 statt 3.60 30%

Sommerastern, «Aus der Region.», pro Bund 4.80 statt 5.80

Kalbsvoressen, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.10 statt 3.50 40%

Chrysanthemen Carneval, pro Stück 5.90 statt 7.90

Schweinsfilet, Schweizer Fleisch, per 100 g 3.70 statt 5.30 30% Rindsjägerschnitzel, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 3.15 statt 4.50 30% Kräuter- oder Knoblauchschaum, Dose à 100 g 3.80 statt 4.60 Rindshohrücken, aus den USA, per 100 g 5.50 statt 6.90 Erhältlich an der Bedienung Grillrippen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.25 statt 1.80 30% Kabeljaurückenfilet, MSC, Wildfang, aus dem Nordostatlantik, per 100 g 3.40 statt 4.30 Forellenfilet ohne Haut, «Aus der Region.», Zucht, aus der Zentralschweiz, per 100 g 3.10 statt 3.90 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Lachs-Thunfischspiessli, hausgemacht, per 100 g 3.40 statt 4.30 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf

BROT UND MILCHPRODUKTE Steinofenbaguette hell und dunkel, z.B. Steinofenbaguette, 260 g 2.05 statt 2.60 20% Saucenhalbrahm, Sauerhalbrahm und M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saucenhalbrahm UHT, 180 ml 1.55 statt 1.75 Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, 220 ml 1.75 statt 2.20 20% Valflora M-Drink UHT, 12 x 1 Liter 12.90 statt 16.20 20% Heidi Gruyère, per 100 g 1.75 statt 2.20 20%

Frey Armee-Schokolade, UTZ, 50 g 1.50 Alle Giotto und Raffaello Pralinen, z.B. Raffaello, 230 g 3.80 statt 4.50 15% Chocmidor Coco oder Carré im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Carré, 3 x 100 g 6.20 statt 9.30 33% Alle Wasa Sandwich im Duo-Pack, z.B. Schnittlauch, 2 x 111 g 5.20 statt 6.50 20% Happy Hour 1.-August-Box, Apéro-Rollen, 28 Stück, Schinkengipfeli, 12 Stück, Gourmet Quiches, 12 Stück 11.85 statt 16.95 30% Alle Crème d’or Cornets in Mehrfachpackungen, z.B. Stracciatella, 6 Stück 7.10 statt 8.90 20% Alle Glace Portionenbecher, z.B. Crème d’or Caramel, 200 ml 2.60 statt 3.30 20% Heidi Apfelminzesirup, 50 cl 3.50 statt 4.40 20% Thomy Senf Alpenchili/Alpenkräuter im Duo-Pack, 2 x 175 ml 4.20 M-Classic Pasteten-Füllungen im 3er-Pack, 3 x 500 g oder 3 x 400 g, z.B. 3 x 500 g 9.70 statt 12.15 20%

**Gültig bis 4.8.

Genossenschaft Migros Luzern

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

20x

Alle Rouladen ungekühlt, z.B. Himbeer-Roulade, 330 g 2.95 statt 3.70 20%

Mini Babybel, Netzli à 15 x 25 g 5.90 statt 7.40 20% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Head & Shoulders im Duo-Pack, z.B. Apple Fresh Shampoo, 2 x 300 ml 9.40 statt 11.80 20% **

WEITERE LEBENSMITTEL

Raccard Family, 900 g 15.60 statt 22.30 30%

Alle Apfel-Essige 250 ml, «Aus der Region.», z.B. ApfelBalsamico 5.50 statt 6.90 20%

Pantene Pro-V im Duo-Pack, z.B. Repair & Care Shampoo, 2 x 250 ml 6.15 statt 8.80 30% **

Edelweiss, «Aus der Region.», pro Topf 4.50 statt 6.50

1.-August-Donuts, 2 x 56 g 2.90 NEU **

Anna’s Best Thai Chicken Satay oder Spring Rolls im Duo-Pack, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g 11.60 statt 14.60 20%

Alle Playboy EdTs oder DeoBody-Sprays Damen und Herren, z.B. Female Play it sexy, 30 ml 15.90 statt 19.90 20% **

Enzian, pro Topf 4.90 statt 6.90

M-Classic Frischback Brötchen-Mix, 270 g 3.20 NEU **

M-Classic Tortelloni Fleisch oder Ravioli Käse-Pesto im 3er-Pack, z.B. Ravioli Käse-Pesto, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30%

NEAR-/NON-FOOD

Phalaenopsis 1 Rispe, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 8.70 statt 12.50 30%

Wetterschmöckerli, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 160 g 4.40 statt 5.50

Alle Rüeblitorten und -schnitten, z.B. Rüeblitorte, 520 g 6.20 statt 7.80 20%

Always, Tampax und o.b. in Mehrfach- oder Sonderpackungen, z.B. Always Ultra Binden Normal Plus Economy-Pack, 28 Stück 4.40 statt 5.85 ** Kneipp Schaumduschen, Naturkind Seeprinzessin oder Traumfahrer Sachetbad, z.B. Schaumdusche Blütenzart, 200 ml 7.50 NEU ** 20x Ellen Amber Fashion Pyjamas und Nachthemden, z.B. Nachthemd 14.90 ** Nick Tyler Herren Short im 3er-Pack, z.B. Short gestreift, Gr. XS–XL 14.90 ** Herren Short im 3er-Pack mit Kuhdesign, Gr. S–XL 14.90 ** Herren Shorty, z.B. Shorty mit gestreifter Hose, Gr. S–XL 19.90 ** Nivea Baby Feuchttücher im 6er-Pack, z.B. Soft & Cream, 6 x 63 Stück 18.30 statt 30.60 40% *,** Nivea Baby Extra mildes Shampoo im Duo-Pack, 2 x 200 ml 6.20 statt 7.30 15% *,** Calgon im Duo-Pack oder Profit-Pack, z.B. Gel, 2 x 750 ml 14.90 statt 19.– ** Alle Wasserfilterkartuschen in Mehrfachpackungen (ohne Fachmarktartikel), z.B. Cucina & Tavola Kartuschen Duomax, 3 x 3 Kartuschen 33.– statt 49.50 3 für 2 ** Alle Greenpan Bratpfannen, z.B. Kyoto Bratpfanne flach, Ø 28 cm 27.50 statt 55.– 50% ** Küchentücher im 4er-Set, diverse Farben, z.B. türkis 9.80 ** Büroboxen im Duo-Pack, z.B. transparent 29.– statt 58.– 50% **

20x


33% AUF ALLE KAFFEES À 1 KG.

5.25 statt 7.90

Alle Kaffees, Bohnen à 1 kg, UTZ 33% günstiger, z.B. Boncampo

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

NONFOOD | 49

RAPPENSPALTE

Damit die Hände geschmeidig bleiben Äussere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser strapazieren die Hände. Um sie auf sanfte Art vor den unangenehmen Folgen wie Feuchtigkeitsmangel zu bewahren, eignet sich die Esthetic Foam Soap First Love bestens. Ein erfrischendes Aroma von Pfirsichblütenund Grapefruitextrakten begleitet die pflegende Wirkung der Schaumseife, die in limitierter Auflage erhältlich ist. Esthetic Foam Soap First Love, 250 ml, Fr. 4.50 In grösseren Filialen

Mit dem Duft tropischer Früchte

Schaumiges Duschvergnügen

Man muss nicht extra in die Tropen reisen, um sich von seiner Wirkung überzeugen zu lassen: Das Young Deo Tropical Feeling bietet auch in unseren Breiten einen zuverlässigen und lang anhaltenden Schutz vor Achselnässe und Körpergeruch. Der süsse Duft tropischer Früchte trägt zu einem angenehmen und entspannten Körpergefühl bei. I am Young Deo Tropical Feeling, 150 ml, Fr. 2.90

Mit dem fruchtigen Duft der Orangenblüte und der pflegenden Wirkung des Jojobaöls ist die Schaumdusche Wachgeküsst selbst für Morgenmuffel ein zuverlässiger Muntermacher. In Verbindung mit Wasser verwandelt sich das Gel in einen cremigen Schaum. Kneipp Schaumdusche Wachgeküsst, 200 ml, Fr. 7.50 Die Schaumdusche ist auch als Blütenzart erhältlich.

Viktor Röthlin ist der erfolgreichste Langstreckenläufer der Schweiz. Der 39-Jährige hält den Schweizer Marathon-Rekord, holte sich an der WM 2007 die Bronzemedaille und wurde 2010 Europameister. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Als kleines Kind ass ich für einen Franken Regenwürmer. Zu Hause gab es für den Abwasch ab und zu zehn Rappen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Freizeit.

Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für gutes Essen.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Lange war es meine Hochzeitsreise auf die Seychellen. Ein Norwegen-Urlaub hat mich dann aber eines Besseren belehrt. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Meine Kreditkarte.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Ein Spaziergang durch die Natur lohnt sich doppelt im Vergleich zu einer Shoppingtour. Sowohl Natur als auch Bewegung schonen das Portemonnaie. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für viel Schokolade.

Für gepflegte Hände Der Hand- und Nagelbalsam 2in1 von I am Natural Cosmetics mit biologischem Calendula-Extrakt und Mangobutter spendet Feuchtigkeit, ohne zu fetten. Er zieht schnell ein und sorgt dafür, dass sich die Hände geschmeidig und zart anfühlen und die Nagelhäutchen weich bleiben. I am Natural Cosmetics 2in1, Hand- und Nagelbalsam, 75 ml, Fr. 4.30 In grösseren Filialen

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Nachwuchssportler und talentierte junge Künstler. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Eine neue Marathon-Bestzeit unter zwei Stunden. Das wäre Weltrekord. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Shopping mag ich gar nicht. Aber mit Julia Roberts würde ich gern einen Kaffee trinken. Interview: Lea Simeon


11.80 statt 14.80 Playboy Male EdT 20% günstiger z.B. Playboy VIP EdT, EdT 50ml

15.90 statt 19.90 Playboy Female EdT 20% günstiger z.B. Play It Sexy EdT, 30ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE PLAYBOY DÜFTE UND DEO BODY SPRAYS, S ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07. BIS 04.0 08.2014, SOLANGE VORRAT T

© Playboy. PLAYBOY and Rabbit Head Design are trademarks of Playboy and used under license by Coty.

r e g i t s n ü g % 0 2

Playboyy Fragran P g nces gibts g in Ihrer Migro g os

Schützt Ihre Geräte! *

Hörgerätebatterien

• Enthalten kein Quecksilber • Erhältlich in den Grössen 10, 13, 312 und 675

50%

8.45 statt 16.90

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

* für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.

50% GÜNSTIGER

z.B. Energizer Typ 13 8er Pack

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ENERGIZER HÖRGERÄTE-BATTERIEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

SCHAUFENSTER

|

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 51

Region der Kontraste

Geht es um Freizeit, sehnen sich die meisten Schweizer nach Natur. Und davon hat die Region Neuenburg–Freiburg eine ganze Menge zu bieten, wie uns die eingeschickten Fotos für den Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» zeigen. Welches ist Ihr Favorit? Stimmen Sie jetzt ab.

Der Greyerzersee

Philippe Galster liebt es, wie sich der Moléson im Greyerzersee spiegelt. Dieser Anblick ist für ihn Heimat pur.

S Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

een prägen die Region Neuenburg–Freiburg, aber auch die Landwirtschaft und die namengebenden Städte sind charakteristisch. Dies spiegelt sich in den Motiven der Bilder wider, die für den Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» eingesandt wurden. Eine Jury aus Vertretern des Migros-GenossenschaftsBunds und des Migros-Magazins hatte die Qual der Wahl und stellt Ihnen nun drei Bilder vor. Welches am Ende zum schönsten gekürt wird, darüber dürfen Sie jetzt abstimmen. Ein Bild des beleuchteten monumentalen Brunnens mit der grossen Fontäne in seiner Heimatstadt La Chaux-de-Fonds hat Gregory Roth eingeschickt. Er prägt das Stadtbild seit 1888 und erinnert an die technische Meisterleistung, die seinerzeit erbracht worden ist, um die Uhrenstadt mit fliessendem Trinkwasser aus der 20 Kilometer entfernten und 500 Meter tiefer gelegenen Quelle der Areuse zu versorgen. Der Kontrast zwischen einem wolkenverhangenen Himmel und einem goldgelb strahlenden Getreidefeld an einem windigen Sommertag im Val-de-Ruz inspirierte Christophe Gindraux aus Neuenburg zu seinem Wettbewerbsbeitrag. Es sind die Gegensätze der Landschaft, die er an seiner Heimatregion besonders schätzt. Von der Südspitze des Greyerzersees aus hat Philippe Galster(Bulle)den2002MeterhohenMolésonabgelichtet. «Die eigene Region ist immer die schönste», meint der Fotograf. Das gelte ganz besonders, «wenn man so eine schöne Aussicht hat». Auch der Sieger dieses Votings wird mit einem «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike prämiert. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der Abstimmung mitmachen (siehe unten). Die Abstimmungsreihe wird in den nächsten Wochen mit Bildern aus den übrigen Regionen fortgesetzt. Alle Siegerfotos sind im Internet veröffentlicht. CS

Die Fontäne von La Chaux-de-Fonds

Gregory Roth liebt seine Heimatstadt, «weil sie die Stadt der Uhrmacher und zudem Unesco-Welterbe ist».

www.ausderregion.ch

So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie. Stimmen Sie bis zum 27. 7. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.

Getreidefeld im Val-de-Ruz

«Sie ist schön und liegt zwischen See und Bergen.» So beschreibt Christophe Gindraux seine Heimatregion.


SAISONKÜCHE 52 |

|

BREGENZERWALD

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schlampig soll er sein

Der Bregenzerwald ist für Käseliebhaber so wie das Bordeaux für Weinkenner. Darum ist es nicht verwunderlich: Käsknöpfle machen, das können die Wäldler.

ÖSTERREICH

SERIE

Ferien mit der Saisonküche (1) In dieser und den nächsten fünf Aus­ gaben schauen wir unseren Nachbarn in die Kochtöpfe. Heute: Bregenzerwald Nächste Woche: Piemont (I)

D

er Alpengasthof Edelweiss liegt auf 1400 Meter Höhe am Fuss der Kanisfluh im Bregenzerwald, ein­ gebettet zwischen den Hochalpen von Au, Mellau und Damüls im österreichi­ schen Bundesland Vorarlberg. «Servus! Kumts nur die Stiegen rauf», ruft Helga Diem, die Wirtin und Köchin des gast­ lichen Hauses. In ihrem Dirndl und den Gemsböcken auf der Schürze sieht die Wäldlerin nicht nur fesch aus. Man spürt auch gleich, dass sie hier das Zepter schwingt. Zusammen mit ihrem Partner Josef Moosbrugger führt sie das «Edel­ weiss» mit Leib und Seele. Helga Diem ist mit elf Brüdern und drei Schwestern aufgewachsen und es schon deshalb gewohnt, von vielen Men­ schen umgeben zu sein. Ihre Gäste, egal wie viele, zu verwöhnen und zu beko­

chen, ist ihre Leidenschaft. «Jetzt zeig ich euch Schweizern mal, wie wir hier deftige Käsknöpfle mit Erdapfelsalat machen», kündigt sie an und verschwin­ det in der Küche. Wenige Minuten später liegen alle Zutaten bereit. Wir sind uns einig: Bei dem schönen Wetter und dem atemberaubenden Alpenpanorama wer­ den wir an der frischen Luft «knöpflen».

Ein schlampiger Teig ist das Geheimnis der Wäldler «Für die original Bregenzerwälder Käs­ knöpfle nehme ich immer zwölf Monate gereiften Bergkäse und einen Rässkäse. Und damit die Knöpfle so richtig schön Fäden ziehen , brauchts auch noch einen Emmentaler», verrät die Köchin und legt los. Sie reibt den Käse, gibt Mehl und Salz in eine Schüssel, schlägt die Eier

dazu, fügt Wasser bei und schlägt alles in Windeseile zu einem schlampigen Teig. «Schlampig bedeutet bei uns, dass es rasch gehen muss», erklärt Helga Diem. «Und dass der Knöpfleteig auf keinen Fall glatt sein darf. Und lang rumstehen darf er eben auch nicht.» Als Beilage servieren die Wäldler einen Kartoffelsalat zu dem doch eher masti­ gen Gericht. Das war schon immer so, weil früher die Bauern hart arbeiten mussten und dementsprechend hungrig waren. Das Essen musste lang anhalten – also satt machen und Energie spenden. Aus Liebe zur Tradition geniessen die Menschen in der Region ihre Knöpfle auch heute noch mit Erdäpfelsalat. Helga Diem legt kurz den Kochlöffel weg, um über die Bedeutung der Zutaten zu sprechen. Sie sagt, dass sie nur saiso­


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

BREGENZERWALD | 53

1

2 1 Helga Diem bereitet an der frischen Luft original Bregenzerwälder Käsknöpfle zu. 2 Der Alpengasthof Edelweiss liegt auf einer Höhe von 1400 m am Fuss der Kanisfluh. 3 Im Käsekeller in Lingenau lagern bis zu 32 600 Laibe. 4 Typisch: Die Käsknöpfle kommen in einem Holzgefäss namens Gebse auf den Tisch.

3

4

nale Produkte aus der Region verwende. Die kauft sie von Bauern, Sennen und Fleischproduzenten, keine zehn Kilo­ meter von ihrem Gasthof entfernt: die Eier vom Bauern im nächstgelegenen Dorf, die Heumilch von Kühen von der Alp und den Käse in 60 bis 70 Sorten vom Käsekeller in Lingenau oder von einer der 17 Talsennereien, die alle der Käsestrasse Bregenzerwald angehören.

Käsestrasse, Heumilch und Dreistufenwirtschaft Käsestrasse – unter diesem Namen haben sich im Jahr 1998 Hofläden, Bauernhöfe, Handwerksbetriebe, Alpsennereien, Jau­ senstationen, Restaurants und Gasthöfe wie das «Edelweiss» zusammenge­ schlossen. Ihr Interesse gilt der altherge­ brachten Alpwirtschaft und der Käseher­

stellung im Besonderen. Sie alle pflegen die Tradition – und geben ihr Wissen da­ rüber gern weiter, so auch an ihre Gäste. Typisch ist seit Jahrhunderten die Dreistufenwirtschaft, die eine umfas­ sende Nutzung der gesamten Vegetation des Lebensraums über die Höhenstufen vorsieht. Während die Vorsässe im Früh­ ling und Herbst in den mittleren Höhen bewirtschaftet werden, wird das Vieh im Sommer in die Hochalpen geführt, wo es Kräuter, frisches Gras und Getreideschrot zu fressen bekommt. Silage oder Gärfut­ ter ist verboten, denn dadurch würden Geschmack und Qualität der Heumilch beeinträchtigt. Nur etwa zwei Prozent der Milchbauern in Europa produzieren noch so. Helga Diem und Josef Moos­ brugger gehören dazu und sind auch stolz darauf, wie sie gern zugeben.

Gemeinsamkeit, wie sie in der Käse­ strasse gelebt wird, hat im Bregenzer­ wald einen hohen Stellenwert und ist in dieser Form in der EU wohl einzigartig. Die Mitglieder tragen dazu bei, die Land­ schaft mit all ihren Erzeugnissen zu bewahren und zu fördern. Darum bieten praktisch alle Vesperstationen, Hotels und Gasthäuser bis zu fünf Käsegerichte wie Käsesuppe, Käsknöpfle oder Käs­ kuchen an. Besonders berühmt ist der Bergkäse. «Hier bei uns gibt es alles, um mit frischen Zutaten zu kochen. Da muss ich keine grossen Sprünge machen», sagt Helga Diem auf die Frage nach den Vorzügen ihrer Heimat. Was der Bregen­ zerwald neben seinem Käse und seiner anmutigen Landschaft ausserdem zu bieten hat, ist das durchaus mutige


20% GÜNSTIGER 4.00 statt 5.00

4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Mayonnaise à la Française 2 x 265 g

Duopack THOMY Thomynaise 2 x 280 g

2.70 statt 3.40

Duopack THOMY Senf Mild 2 x 200 g

Mehr Informationen auf www.thomy.ch

Neu

PROBIERE DIE SCHWEIZER SENFE

4.20 statt 8.40

Duopack THOMY Senf mit Schweizer Alpenkräuter und Senf mit Schweizer Alpenchili 2 x 175 ml

Erhältich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07 BIS 28.07.2014, SOLANGE VORRAT

macht mehr draus Thomy gibts in Ihrer Migros


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

D

Bregenz

Langen bei Bregenz

Sulzberg

|

BREGENZERWALD | 55

Riefensberg

Doren Krumbach Hittisau

Langenegg Alberschwende

Lingenau Grossdorf Sibratsgfäll Andelsbuch Schwarzenberg Bezau BREGENZERWALD Reuthe Bizau Schnepfau Mellau Egg

CH

Au

Schoppernau

Damüls Schröcken Warth

Tipps Käsestrasse: Die Käsestrasse Bregenzerwald ist ein Verein zur Förderung der regionalen Käsekultur. Sein Einzugsgebiet reicht von Sulzberg bis nach Warth. Empfehlenswert ist ein Besuch des Käsekellers in Lingenau (www.kaesekeller.at). Restaurants: Die Einkehr lohnt sich unter anderem im Wälderhof (Lingenau), im Bregenzerwälder Käsehaus (Andelsbuch), im Erlebnisgasthof Ur-Alp (Au) sowie im Alpengasthof Edelweiss (Au). Anreise zum Bregenzerwald: A1 via St. Margrethen/Au, Lustenau und Dornbirn. Mal was anderes: Kochen lernen bei Frau Kaufmann in Egg (www.fraukaufmann.at) oder eine kulinarische Wanderung unternehmen (www.bregenzerwald.at).

Miteinander von Moderne und Tradition, das vor allem im Handwerk und in der Baukunst zum Ausdruck kommt. Helga Diem: «Man sieht es an den alten Bauernhäusern, in den Kapellen und Kirchen, den wunderschönen Trachten und der integrierten Architektur.» Doch genug der Worte.Die EdelweissWirtin eilt an den Herd und kehrt mit den in viel Butter goldbraun gebratenen Zwiebelringen zurück. Die Käsknöpfle hat sie lagenweise mit der Käsemischung

in die Gebse gegeben. Gebse – so heisst das Holzgefäss, in dem die Knöpfle traditionell angerichtet und auch serviert werden. Schliesslich wird alles kräftig gemischt, mit heissem Knöpflewasser befeuchtet und mit den Zwiebeln und der Butter übergossen. Fehlt nur noch das Kommando der Küchenchefin, das nicht lange auf sich warten lässt: «Setzt euch, jetzt wird gessen!» Text: Sonja Leissing Bilder: Daniel Ammann

Helgas original Käsknöpfle Hauptgericht für 4 Personen

ZUTATEN 2–3 Zwiebeln Salz 6 EL Butter 500 g Knöpflemehl 5 Eier 1 dl Wasser 200 g Bergkäse, 12 Monate gereift 150 g Rässkäse 100 g Emmentaler

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Person ca. 55 g Eiweiss 50 g Fett 93 g Kohlenhydrate 4400 kJ/1050 kcal

ZUBEREITUNG 1. Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Leicht salzen. Bratbutter erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten, bis sie knusprig sind. 2. Alle Käsesorten reiben. Mehl und ½ TL Salz in eine grosse Schüssel geben. Eier aufschlagen. Wasser dazugeben, alles mit einem hölzernen Kochlöffel rasch zu einem Teig schlagen. 3. Reichlich Salzwasser in einer weiten Pfanne aufkochen. Teig portionenweise durch das Knöpflesieb schaben. Sobald die Knöpfle aufschwimmen, mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Schichtweise mit geriebenem Käse in die Gebse geben und gut durchmischen. Mischung mit wenig heissem Knöpflewasser befeuchten und mit der Butter und den Zwiebeln übergiessen. TIPPS Die Käsknöpfle mit Kartoffelsalat servieren. Die Bregenzerwälder Käsesorten durch 200 g Walliser Bergkäse, 150 g rezenten Appenzeller und 100 g Emmentaler ersetzen. Knöpflemehl durch Spätzlimehl ersetzen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


Sommer- und Herbstflussfahrten

Bis 25 % Rabatt

Exklusives Leistungspaket ■ Mittelthurgau-Reiseleitung ■ Mittelthurgau-Reiseleitung Exklusives Leistungspaket ■ Busbegleitung ■ Vollpension an Bord ab der Schweiz ■ Busbegleitung ab der Schweiz ■ Vollpension an Bord

Thomas Dorfer – Innovativer Spitzenkoch Österreichs Gault Millau zeichnete ihn als Koch des Jahres aus. Er gilt als «Österreichs Antwort auf Andreas Caminada». Thomas Dorfer kocht im Landhaus Bacher. Seit genau 20 Jahren hält man im Landhaus Bacher drei Hauben – 18 Gault-Millau-Punkte. Kulinarisch grenzte sich Lisl Bachers kongenialer Spitzenkoch und Schwiegersohn nie von der Meisterköchin ab. Und doch hat Dorfer mit vielen Gerichten längst seinen eigenen Weg eingeschlagen. Kritiker und Geniesser bezeichnen seinen Stil als «unverwechselbar genial».

7 Tage inkl. rd Vollpension an Bo eise ückr -/R An s Bu ie w so ab Fr.

1595.–

+

Ihr Flussschiff – «Excellence Royal**** » Das prächtige Flussschiff «Excellence Royal****+» zählt zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck mit grossflächigen Fenstern (nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe und Telefon.

4 Tage inkl. rd llp Vo ension an Bo eise kr üc -/R An s sowie Bu ab Fr.

795.–

+

Ihr Flussschiff – «Excellence Princess**** » Die «Excellence Princess» verfügt über 81 Komfortkabinen und 12 Junior Suiten mit Dusche/WC, Sat.-TV, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon, individuell regulierbare Klimaanlage, Heizung und Stromanschluss (220V). Entree mit Lobby und Rezeption. Zwei Restaurants: Stilvoll-elegantes Panorama-Restaurant und Excellence Steakhouse. Glasüberdachte Sky Lounge mit Bar. Sonnendeck, Fitnessbereich mit Sauna.

Donau mit Gourmet

Exquisite Weindegustationen bei Spitzenweinkellereien Flussfahrt mit Excellence Princess auf der Donau Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau. 2. Tag: Melk–Wien. Besichtigung Benediktinerstift Melk (*). Thomas Dorfer lädt zu einem exklusiven Menü ein (*). 3. Tag: Wien. Stadtrundgang (*) Wien. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem exklusiven Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt. 4. Tag: Budapest. Stadtrundfahrt (*) mit Besuch der Budapester Markthallen. Beim Chefkoch József Révész werden wir in seinem Lokal ein feuriges Gulasch verkosten. 5. Tag: Budapest–Esztergom. Im historischen Schloss Château Béla tafeln wir ein mehrgängiges Abendessen (*). 6. Tag: Bratislava. Fak. Führung Bratislava (CHF 25.–). Zum Abendessen werden wir von Irma Dütsch verwöhnt 7. Tag: Dürnstein. Besuch (*) des renommierten Weingutes «Domäne Wachau». 8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung und Busrückreise. ■ ■

Seine mit Kultur Normandie im Herbst Romantische Weltstadt Paris ■ Besuch bei Claude Monet ■

■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Paris. Anreise nach Paris mit modernem Komfort-Reisebus. 2. Tag: Vernon. Sie besuchen Claude Monets Haus und Garten in Giverny sowie das Musée des Impressionismes (*). 3. Tag: Caudebec-en-Caux–(Le Havre)–Rouen. Stadtrundgang in Le Havre und Besuch des Museums der schönen Künste (*). 4. Tag: Rouen–Paris. Stadtrundgang in Rouen und Besuch des Museums der schönen Künste (*). 5. Tag: Paris. Bootsrundfahrt auf der Seine (*). Abends Opernaufführung «Tosca» von Giacomo Puccini (Kat. 2 inbegriffen, Kat. 1 Zuschlag CHF 55.–). 6. Tag: Paris. Stadtrundfahrt und Besuch des Centre Pompidou (*). 7. Tag: Paris–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt zu Ihren Einstiegsorten.

Main-Donau-Kanal

Imposante Flussfahrt zum Kennenlernen Städte mit Fachwerkhäusern ■ Universitätsstadt Würzburg Ihr Reiseprogramm ■

■

1. Tag: Schweiz–Passau. Bus-Anreise nach Passau. Einschiffung und um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Regensburg–Kelheim–Riedenburg. Rundgang in Regensburg (*). Nachmittags Besichtigung des Donaudurchbruchs, der Befreiungshalle und des Benediktinerklosters Weltenburg (*). 3. Tag: Nürnberg. Rundfahrt in Nürnberg (*). Die Altstadt ist umgeben von einer 5 km langen, fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit 80 Wehrtürmen. 4. Tag: Bamberg. Rundgang in Bamberg (*). Besichtigen Sie den Bischofssitz mit dem Dom und dem weltberühmten Reiter und sehen Sie die ehemalige Insel «Klein-Venedig». 5. Tag: Würzburg–Schweiz. Ausschiffung. Stadtrundfahrt/gang Würzburg (inbegriffen). Rückreise mit modernem KomfortReisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

. 670.–

Rabatt bis Fr Reisedatum 2014 05.10.–12.10.14 Preise pro Person Fr. Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2495.– 1955.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 3065.– 2395.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 3245.– 2595.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Ausflüge und Gourmet-Progamm inklusive Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf p; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof p; 08:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; 08:50 Winterthur, Rosenberg, 09:15 Wil p ■

■

■

■

■

Internet Buchungscode

eppas2_ku

Reisedaten 2014 25.10.–31.10.14, 31.10.–06.11.14 Preise pro Person CHF Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis 2-Bett-Kab. Hauptdeck 2125.– 1595.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 2395.– 1795.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 2605.– 1955.– Ausflugspaket mit 5 Ausflügen 245.– Saisonzuschlag (Reise 25.10.) 75.– Treibstoffzuschlag 35.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine inkl. Opernaufführung Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 06:15 Wil p; 06:30 Burgdorf p; 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; 08:00 Baden-Rütihof p; 09:00 Basel SBB Internet eypar3 Buchungscode

■

■

■

■

für Kein Zuschlag

Reisedaten 2014 Alleinreisende eck Passau–Würzburg 12.10.–16.10.14 Kabinen Hauptd Würzburg–Passau 16.10.–20.10.14 Preise pro Person Fr. Kategorie/Kabinentyp Katalogpreis* Sofortpreis 2-Bett-Kab. Hauptdeck 1075.– 755.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1275.– 895.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 1565.– 1095.– Ausflugspaket mit 4 Ausflügen 121.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf p; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof p; 08:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; 08:50 Winterthur, Rosenberg, 09:15 Wil p eppas6 Internet epwue1 Buchungscode ■

■

■

■

1985

8 Tage inkl. rd Vollpension an Bo e eis kr üc /-R An sowie .– 5 9 9 ab Fr. 1

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen Getränke Ausflüge Versicherung Trinkgelder Erhöhung frz. MwSt. Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung MS Bolero, Excellence Royal auf Anfrage ■ ■

■

■

■

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren Katalog 2014 Flussgenuss durch Qualität «Sommer & Herbstaktionen»

■

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

■

■


... 42 Kilo abgenommen nach der Kur mit Medoslim

Neuste Schlank-Reportage:

Heute über *Marina Stegemayer, Physotherapeutin

„ 42 Kilo abgenommen - dank MEDOSLIM

Die wichtigsten Fragen an den Drogisten?

Schw Medizinpro eizer dukte CE 1254

– ohne Hungerkur!“ EIN BERICHT VON SUSANNE PFLEIGNER

Seit

Hinweis: Wenn Sie sich zusätzlich mehr bewegen und auf ausgewogene Ernährung achten, wird sich Ihr Schlank-Erfolg noch besser einstellen und es wird endlich möglich Kilo um Kilo abzunehmen.

* Name auf Wunsch von Redaktion geändert.

NEU!

ich mich erinnern kann hatte ich immer Gewichtsprobleme. Ich machte schon unzählige Abnehm- und Diätversuche, hatte aber nie anhaltenden Erfolg. Innert kurzer Bevor ich Zeit hatte ich wieder mein altes ÜberMedoslim gewicht und war wieder sehr unglücknahm ! lich. Keine Diäten oder Gymnastik hat mir geholfen: Ich machte Aerobics, Pilates, Wasser- Gymnastik und, und ..... Ich ... mir hat’s alle Diäten ausprobiert, aber alles habe geholfen, Dann sah ich eine Anzeige in nichts. half probieren Sie es einer Zeitschrift über MEDOSLIM. Es selber aus ! stand, der Hauptbestandteil des Produktes ist Feigenkaktus ein natürliches Naturprodukt. Es soll helfen den dicken Bauch zu verlieren, die prallen Hüften abzunehmen und fetten Oberschenkel wieder zu formen. Und ohne Hungerkur und jo-jo-Effekt. das Senden Sie uns auch ein Foto zum veröffenlichen und melden, wieviel Sie abgenommen haben. Dafür gibt’s Fr. 100.- in bar. Ich war ein wenig skeptisch, aber ich bestellte trotzdem eine Intensiv-Kur mit Rückgaberecht. So hatte ich ja nichts zu verlieren, ausser meinem Übergewicht. Ich nahm die Tabletten wie angegeben immer vor den Mahlzeiten. Da ich echten Erfog wollte, habe ich mich dazu ausgewogen ernährt und etwas mehr bewegt. Nach ein paar Tagen wollte ich es wissen. Ich wog tatsächlich schon 2 Kilo weniger und der Trend hielt weiter an. Ich verlor täglich an Gewicht und mein Aussehen veränderte sich so, dass mich Leute auf meine tolle Figur ansprachen. Und ich versichere Ihnen, nach ein paar Wochen war das Resultat spektakulär. Meine Arbeitskollegen in der Physiotherapie konnten jeden Tag sehen wie ich an Gewicht verlor, sie konnten es kaum glauben, wie ich Kilo um Kilo abnahm. Und mein Mann ist jetzt auch wieder sehr stolz auf meine Figur und r aa p wir gehen wieder öfters aus, – genau wie nach unserer Heirat. in Jetzt .. r. Was soll ich dazu noch sagen, schlussendlich habe ich es geschafft, e ig Kilo’s wen mit MEDOSLIM habe ich sage und schreibe 42 Kilo abgenommen. em u eq b Ich fühle mich jetzt wieder fantastisch und sehr, sehr glücklich mit hr se .. neuen Aussehen! meinem r Hunge

.. ohne .. ohne Stress

Ausschneiden und einsenden!

TAGE: 3

6

9

12

15

Rückgaberecht nur gültig bei Versand-Bestellung! Dies gilt nicht beim Kauf in Drogerien und Apotheken!

Wie funktioniert Medoslim ?

Es hungert die gefüllten Fettzellen aus - und zwingen deshalb die angestauten Fettpolster zu schmelzen.

Wieso werde ich schlank ?

Weil ein Teil der aufgenommenen Nahrungs-Fette die zu den Fettzellen gelangen wollen, schon vorher abgefangen und abgeführt werden. Dieses fehlende Fett muss Ihr Organismus nun aus Ihren angesammelten Fettablagerungen an Ihren Problemzonen wie am Bauch, den Hüften, den Beinen, am Po, usw. holen. Dadurch schmelzen dort plötzlich Ihre Fettpolster weg. Einfach aber genial.

Was ist in den Tabletten?

Medoslim ist geschmacksneutral und gut verträglich. Sie enthalten natürliches Feigenkaktus-Pulver, angereichert mit nützlichen Zusatzstoffen. Es ist kein Medikament, sondern ein geprüftes Medizinprodukt zur Behandlung von Übergewicht, zugelassen für die Schweiz. Dass gibt Ihnen die beste Sicherheit, um ohne Bedenken, Kilo um Kilo, gesund abzunehmen und schlank zu bleiben.

Können MEDOSLIM-Tabletten der Gesundheit schaden ?

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem sanft, natürlich. Es gibt auch keine Nebenwirkungen. Sie dürfen auch normal essen. - Einfach vor jeder Mahlzeit zwei bis drei Medoslim-Feigenkaktus-Tabletten mit einem Glas Wasser einnehmen. Wenn Sie jetzt schnell ein paar Kilos verlieren wollen, bestellen Sie gleich das neue Medoslim. Bei tausenden Frauen und Männer hat es geholfen, warum sollte es bei Ihnen nicht auch helfen? Bestellen Sie jetzt bei:

Institut Sanum GmbH

Fürtistrasse 7, Postfach 361 8832 Wollerau

Bestell-Tel. 043 - 523 00 60 Bestell-Fax. 043 - 523 00 61 www.institut-sanum.ch

GUTSCHEIN ZUM ABNEHMEN

JA, bitte senden Sie mir diskret die angekreuzte Packung gegen Rechnung, zahlbar in 30 Tagen :

2 Kilo

Fr. 128.– Medoslim- Feigen-Kaktus Tabletten - Intensiv, 240 Kapseln (Sie sparen Fr. 50.-) statt Fr. 178.Empfohlen bei 9–20 Kilo Übergewicht Fr. 89.– Medoslim- Feigen-Kaktus Tabletten - Normal, 120 Kapseln Empfohlen bei 4–8 Kilo Übergewicht. 60 Kapseln normal Fr. 56.- Sie sparen Fr. 23.-

5 Kilo

BESTELLEN SIE OHNE RISIKO!

(alle Preise ohne Porto + Fr.8.50)

Vorname ......................................................................................................................................

MM30/14

Weil wir wissen, dass Medoslim bei 98% aller Personen geholfen hat, erhalten Sie auf jede Intensiv-Packung ein 15 Tage Rückgaberecht. Wir garantieren Ihnen: Wenn Sie innert 12 Tagen nicht an Gewicht verlieren, senden Sie uns *alles, auch die angebroche Packung zurück und Sie schulden uns nichts, dieses Rückgaberecht gilt auf jeden Fall. *Nur gültig bei Rücksendung der ganzen, auch angefangenen Ware, sonst wird der volle Betrag fällig.

Auch in allen Drogerien und Apotheken erhältlich !

8 Kilo

Name ........................................................................................................................................... Strasse ........................................................................................................................................

12 Kilo

PLZ/Ort ........................................................................................................................................ Pharmacode: 5604346 für Apotheke und Drogerie

Institut Sanum GmbH, Postfach 361, 8832 Wollerau Tel: 043 - 523 00 60


KILOWEISE

30%

2.70 statt 3.90

Kalbsbraten Schulter, TerraSuisse Schweizer Fleisch, per 100 g

30%

4.35 statt 6.25 Madeleines pur beurre 20 St端ck, 550 g

Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 26.7.2014, SOLANGE VORRAT

www.migrosluzern.ch

SUPERPREISE.


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

MIGROS LUZERN | 59

LUZERN

Produkt der Woche

Klubschul-Tipp

Der Enzian, auch Gentiana genannt, fällt durch seine kräftige blaue Farbe auf. Diese Alpenblume ist sehr robust und eignet sich für Steingärten und Blumenkästen. Tipp: Um Wurzelfäule zu vermeiden, sollte Staunässe verhindert werden. Der Enzian trägt das Label «Aus der Region. Für die Region.» und ist in der Woche vom 21. Juli in allen Do it + Garden Migros sowie grösseren Blumenabteilungen der Migros Luzern für Fr. 4.90 statt Fr. 6.90 erhältlich.

Nutzen Sie die Sommerzeit: Lernen Sie im Kurs So benutze ich mein iPhone die Bedienung Ihres Handys. Frischen Sie im Kurs Französisch Mini-Repetition Ihre Französisch-Kenntnisse auf. Oder erfahren Sie im Spiegelreflexkamera Grundkurs, wie Sie Ihre Kamera optimal einsetzen. Oder lernen Sie jetzt Salsa tanzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Mehr Infos auf www.klubschule.ch/ sommerkurse, Telefon: 041 418 66 66

Mit der Klubschule den eigenen Traum verwirklichen: Mit Blumen arbeiten und dabei richtig aufblühen.

Start in eine blumige Zukunft

Der Lehrgang Floristik mit Diploma ist neu vom Schweizerischen Floristenverband anerkannt und eröffnet den Absolventinnen neue Chancen.

N

ach intensiven Gesprächen und noch intensiverer Prüfung seitens des Schweizerischen Floristenverbands SFV ist der Lehrgang Floristik mit Diploma nun vom Branchenverband anerkannt. «Diese Anerkennung ist für die Teilnehmenden des Lehrgangs sehr wichtig, kann sie doch eine Anstellung in einem Blumenfachgeschäft erleichtern», sagt Sandra Villiger, Fachleiterin Kultur & Kreativität der Klubschule Migros Luzern. Doch was hat sich durch den neuen

Lehrplan geändert, der in Zusammenarbeit mit dem SFV entstanden ist? «Neu gibt es ein Grund-, ein Aufbau- und ein Abschlussmodul», erklärt die Fachleiterin. Zudem habe man auf Empfehlung der Branchenexperten dem Thema Verkaufsförderung noch mehr Gewicht gegeben. Der Kern der Ausbildung – das Erlernen der verschiedenen floralen Techniken – sei jedoch derselbe geblieben. Am Ende des Lehrgangs können die Absolventinnen saisonale Gestecke sowie

themenorientierte Arrangements planen und individuell umsetzen. Alle Personen, die den Lehrgang bereits absolviert haben, können die Anerkennung unter bestimmten Bedingungen mit dem Besuch des Abschlussmoduls nachträglich beantragen. Text: Jacqueline Achermann

Lehrgangsstart: 6. September 2014 in Luzern. Infos und Anmeldung: Tel. 041 418 66 66, www.klubschule.ch, Suchwort: Floristik


IHRE REGION 60 |

|

MIGROS LUZERN

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Könnte sich nicht zwischen Cervelat, Käse und Austern entscheiden: Jeannette Simeon-Dubach, Fernsehköchin in der Sendung «Jeannette kocht».

Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

«Das ist eine einmalige Chance»

Mit der sonntäglichen Sendung «Jeannette kocht» auf Tele1 feiert die Migros Luzern das 15-jährige Bestehen ihres Labels «Aus der Region. Für die Region.». Im Interview erzählt Jeannette, wie sie zu ihren Rezepten kommt.

V

or 15 Jahren hat die Migros Luzern einen Meilenstein gesetzt: 1999 hat sie sich mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» als erste Detailhändlerin zur regionalen Landwirtschaft bekannt. Heute stellen schweizweit rund 7500 Produzenten mit saisonalen Schwankungen bis zu 8000 regionale Produkte für die Migros her. In der Migros Luzern sind es allein bis zu 800 regionale Produkte.

Als besonderes Jubiläumsgeschenk präsentiert die Migros Luzern eine weitere Innovation: «Jeannette kocht», eine Kochsendung, in der mit regionalen Produkten gekocht wird. Jeweils sonntags um 18.55 Uhr wird auf Tele 1 ein Menü mit Zutaten aus der Region präsentiert. Die Rezepte finden sich auch online auf www.jeannettekocht.ch sowie als Rezeptblatt in sämtlichen Filialen der Migros Luzern. Im Interview ver-

rät Jeannette Simeon-Dubach, was sie am liebsten isst und wie sie zu ihren Rezepten kommt. Jeanette Simeon-Dubach, was bedeutet Ihnen das Kochen?

Kochen ist für mich Freude pur. Ich esse sehr gerne, ich liebe es einzukaufen und erfreue mich an den Lebensmitteln. Kochen ist für mich entspannend und inspirierend. Und ich bin eine leidenschaft-


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

MIGROS LUZERN | 61

liche Gastgeberin und freue mich, wenn sich meine Gäste wohlfühlen. Sind regionale Zutaten für Sie generell wichtig?

Regionale Zutaten sind mir sehr wichtig. Ich will wissen, woher meine Lebensmittel kommen, wer dahinter steht und wie sie produziert werden. Ich muss Vertrauen haben. Da es in der Region kurze Verkehrswege sind, sind die Produkte frischer, gut ausgereift und geschmacklich einfach besser.

Die «Play 5» bietet genug Power für die grössten Räume (oben). Die Playbar ist die HiFi-Soundbar für den Fernseher (unten).

Was ist Ihre Lieblingsmahlzeit?

Ich mag sehr vieles gerne. Eigentlich fast alles. Wenn ich mich entscheiden müsste wäre es schwierig zwischen Cervelat, Käse und Austern zu wählen. Durch die Sendungen hat es nicht nur bei Ihrer Arbeit Veränderungen gegeben, sondern auch in Ihrem Zuhause, wo die Sendungen aufgezeichnet werden. Haben Sie bei der Anfrage der Migros Luzern sofort zugesagt?

Ja. Das ist eine einmal-im-Leben-Chance, die man unbedingt nutzen muss.

Wie laufen die Vorbereitungen für die Sendung jeweils ab?

Bei der Planung achten wir sehr stark auf saisonale Produkte. Eines davon stellen wir dann immer besonders in den Fokus. Weiter wird zwischen Vorspeise, Hauptgang und Dessert abgewechselt. Sobald das Fokusprodukt definiert ist, startet das Tüfteln und Testen der geplanten Kochrezepte.Danach wird das Drehbuch geschrieben, eingekauft und gefilmt. Wie kommen Sie jeweils auf die Rezepte?

Ganz unterschiedlich. Manche sind schon ewig alte Rezepte von mir, dann gehe ich gerne auswärts essen und lasse mich inspirieren. Oder ich diskutiere mit meiner Freundin Monika und wir erfinden einfach etwas Neues. Was sind die grössten Schwierigkeiten bei den Aufnahmen?

Dass ich meinen Text nicht vergesse, dass ich genügend Platz habe für alle Produkte und Materialien. Dann ist die ständig geforderte Konzentration sehr anstrengend und manchmal passieren einfach auch Missgeschicke (lacht). Interview: Marisa Michlig

Infos zur Sendung «Jeannette kocht» und Rezepte auf www.jeannettekocht.ch

Milena Frey, Stv. Filialleiterin im Melectronics Rothenburg, ist begeistert vom Sonos-Wireless-HiFi-System.

Hier spielt die Musik

Mit dem Sonos-Wireless-HiFi-Lautsprechersystem und den Audiokomponenten kann Musik einfach verwaltet und in verschiedenen Räumen abgespielt werden. Testmöglichkeiten bestehen im Melectronics Rothenburg, Zugerland und MParc Ebikon.

D

ie Musikverwaltung zu Hause gestaltet sich manchmal etwas schwierig: Die eigene Musik hat man auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer, und dann möchte man noch Internetradio oder weitere Musikdienste nutzen. «Der grosse Vorteil von Sonos ist, dass man Zugriff auf die digitale Musiksammlung und ausgewählte Musikdienste hat. Alles funktioniert drahtlos, somit fällt auch der Kabelsalat in der Wohnung weg», erklärt Milena Frey, Stellvertretende Filialleiterin Melectronics Rothenburg. Das Abspielen der Musik kann für jeden Raum separat bestimmt werden. Je

nach Bedürfnis, erklingt der Lieblingssong überall oder wahlweise in einzelnen Räumen oder Raumgruppen. Oder man wählt für jeden Raum eine andere Musik, was gleichzeitig und ohne Zeitverzögerung möglich ist. «Die Steuerung erfolgt via iPhone, iPod touch, iPad oder Android. Die Installation ist ganz einfach und ohne grosse PC Kenntnisse möglich», beruhigt Milena Frey. Die Elemente des SonosSystem können im Melectronics Rothenburg, Zugerland und MParc Ebikon getestet oder direkt in allen Melectronics-Filialen bestellt werden. Text: Antonia Reinhard

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


VIELFALT AUS IHRER REGION.

30%

1.25 statt 1.80

4.70 statt 5.90

5.50 statt 6.90

5.40 statt 7.80

Grillrippen, TerraSuisse, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per 100 g

Alle Apfel-Essige 250 ml, «Aus der Region.» 20% günstiger, z.B. Apfel-Balsamico

33%

2.40 statt 3.60

Gurken Nostrano, «Aus der Region.» per kg

4.80 statt 5.80

Sommerastern, «Aus der Region.» pro Bund

Genossenschaft Migros Luzern, www.migrosluzern.ch ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

Schwyzer Chäswürstli, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 240 g

Mini Willisauer Ringli, «Aus der Region.» 2 x 180 g

3.40 statt 4.25

Sbrinz Bröckli, «Aus der Region.» 120 g

Ein M regionaler.


Mit Produkten aus der Region. Für die Region.

Entrecôte mit Kräuterbutter

Die TV-Sendung mit allen Zubereitungsschritten finden Sie auf www.jeannettekocht.ch

Migros-Einkaufsliste:

Zutaten für 4 Personen • Kräuterbutter Orlemann’s Spezialitäten • 800- 1000 g Rindsentrecôte am Stück • Salbei, Rosmarin • 1 Bier (alkoholfrei) • Verschiedenes Gemüse wie Rispentomaten, Zucchetti, Maiskolben und Peperoni-Mix • Salz und Pfeffer

Zubereitung: Entrecôte etwa eine Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Aromaschale vom Grill mit Kräuter und Bier (oder Wasser) füllen. Mit Grillthermometer bis zur gewünschten Garstufe grillieren. Kräuterbutter dazu legen und geniessen. Gemüse in Stücke schneiden, in Grilltöpfli legen, etwas Öl und Kräuter dazu und mitgrillieren.

Jeden Sonntag 18.55 Uhr Mit stündlicher Wiederholung

Kern-Temperaturen Entrecôte: Rosa oder saignant 52-53° Medium oder à point 55-56°

p ie neue Rigpfi-p i T Meinen Sie d er die Na d er Probiesiwurst ourst. i w Chr terbrat Kräu

Alle Rezepte und alle Sendungen:

www.jeannettekocht.ch

Ein M regionaler.


JETZT NEU. NEU

7.50

Kneipp® Schaumdusche Wachgeküsst Der zarte Duft der Orangenblüte und pflegendes Jojobaöl schenken ein aussergewöhnliches Duscherlebnis.

NEU

7.50

Kneipp® Schaumdusche Blütenzart Der sanfte Blütenduft des weissen Hibiskus und reichhaltige Sheabutter schenken ein aussergewöhnliches Duscherlebnis.

20x PUNKTE

NEU

6.20

Kneipp® Naturkind Shampoo & Dusche Seeprinzessin Traumhafter Himbeerduft entführt kleine Prinzessinnen in eine zauberhafte Märchenwelt. Pflegt zarte Kinderhaut und ist besonders sanft zu feinem Kinderhaar.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07. BIS 04.08.2014, SOLANGE VORRAT

Kneipp gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

MIX | 65

WILDS WELT

Teufelskreis: Armut wird oft an die nächste Generation weitergegeben.

Zu Tapas und Fado-Musik nach Lissabon!

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Arm im reichen Land

Jede 13. Person in der Schweiz lebt unterhalb der Armutsgrenze. Viele der Betroffenen sind isoliert vom gesellschaftlichen Leben.

Bild: Keystone. Reto E. Wild

R

und 590 000 Menschen in unserem Land leben laut Bundesamt für Statistik unter der Armutsgrenze. Den gleichen Befund machte das kürzlich erschienene neue Handbuch Armut in der Schweiz, herausgegeben von der Caritas. Die enorme Zahl armer Menschen passt schlecht ins Bild der reichen Schweiz. Doch was heisst Armut heutzutage überhaupt? Arm ist laut Marianne Hochuli (55), Leiterin Bereich Grundlagen bei der Caritas, wer: mit weniger als 2200 Franken pro Monat (sogenanntes Existenzminimum) auskommen muss. wegen Geldmangels nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. keine Perspektiven hat, aus der finanziellen Not und der sozialen Isolation herauszukommen. «Eine der schlimmsten Folgen von Armut ist die Isolation, in die Betroffene oft geraten», sagt Marianne Hochuli. Isoliert ist man rasch, denn vieles, was früher als Luxus galt, ist heute nötig, um überhaupt dabei zu sein. «Wer sich für eine Arbeit bewirbt, muss anständig gekleidet sein, und man braucht ein Handy, um bei einer Bewerbung erreichbar zu

sein.» Am stärksten zu nimmt die Armut laut Hochuli bei Alleinerziehenden, bei Familien mit mehreren Kindern, bei Working Poor und bei über 50-Jährigen, die keine Stelle mehr finden. Vorbeugen lasse sich der Armut einerseits durch Investitionen in die Bildung. «Denn es gehen immer mehr Arbeitsstellen verloren in Bereichen, wo es nicht so viel Bildung braucht», sagt Marianne Hochuli. Ein anderer Schwerpunkt: Armut werde oft an die nächste Generation weitergegeben. Diesen Teufelskreis gelte es zu unterbrechen. «Dazu muss man bereits bei den Kindern ansetzen. Zum Beispiel, indem man Unterstützung bietet, damit sie in Spielgruppen hineinkommen, in soziale Umfelder, wo sie ihre Begabungen entwickeln können.» Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Umfrage Genügen 2200 Franken pro Monat zum Leben in der Schweiz?

Er nennt sich Mercado da Ribeira und befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Cais do Sodré. Mitte Mai 2014 wurde dort neben der Markthalle ein Gebäude eröffnet,wo man an Ständen portugiesische Tapas und Weine bestellen kann. Allein deswegen lohnt sich eine Reise nach Lissabon – das Konzept ist in dieser Vielfalt europaweit einmalig. ■ Den malerischsten Blick auf den Stadtteil Alfama (der schönste der portugiesischen Hauptstadt) hat man von der Terrasse des Largo das Portas do Sol. Von dort lohnt sich ein Bummel hinunter zum Fluss Tejo – durch Gäss-

chen und vorbei an weiss getünchten Häusern. In Alfama ist die Konzentration von Fado-Lokalen besonders hoch, wobei viele von ihnen Touristenfallen mit überteuertem Essen sind. Insgesamt gibt es in Lissabon gut 20 Casas de Fado. Mein Tipp: «Senhor Vinho». Alles über die Fado-Musik im Museu do Fado am Fluss Tejo ebenfalls in Alfama. ■ Die wichtigsten Attraktionen: Stadtteil Belém mit dem gleichnamigen Turm am Tejo und dem Hieronymitenkloster (Unesco!), Aussicht vom Castelo de São Jorge, Fahrt mit dem 112 Jahre alten Lift von Santa Justa, der vom Largo do Carmo im Altstadtviertel Chiado zur Rua do Ouro in Baixa fährt oder Standseilbahn Ascensor da Bica (Bild). ■ Die besten Restaurant-, Bar- und Hoteltipps mit vielen Bildern unter: www.migrosmagazin.ch/wildswelt


LEBEN 66 |

|

REISEN

Unterwegs auf dem Hausboot. Geht gerade kein Wind, liegt auch mal Steuern mit dem Fuss oder ein Gl채schen Weisswein drin.

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

Leinen los im Land der Seen

Romantische Gutshäuser, baumgesäumte Feldsteinwege und 1000 Seen: Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Paradies für Hobbykapitäne, Ausflügler und Wasserratten. Eine Reise mit dem Hausboot.

|

REISEN | 67

W

er noch nie sein eigener Kapi­ tän war, hat was verpasst», hatte Jürgen Seidel,Tourismus­ minister von Mecklenburg­Vorpom­ mern, festgestellt. Seine Worte hallen mir im Kopf, als uns Skipper Rolf morgens im Hafendorf Müritz eine Ein­ führung ins Hausbootfahren gibt. Wir üben den Start des Motors, Einparkieren und Rückwärtsfahren. Ich, auf dem Katamaran meines Vaters eine gewiefte Steuerfrau, habe mit diesem ungelenken Ungetüm von Hausboot so meine Mühe. Es will einfach nicht da hin, wo ich hin­ will. «Hausboot fahren ist wie Skifah­ ren», beruhigt mich der Skipper: «Willst du nach links, musst du deinen Popo nach rechts drücken.» Mit schwitzigen Händen umfasse ich das Steuer. Zum Glück fährt das Haus­ boot nicht schneller als zehn Kilometer pro Stunde. Nach der Einführung wird uns ein Charterschein ausgestellt, und es kann losgehen. Auf die Müritz, aus dem Slawischen für «kleines Meer», das Herzstück der Seenplatte. Dort gilt das Gesetz des «ff»: mit dem Hausboot, das es nur auf 15 Pferdestärken bringt, darf man «führerscheinfrei fahren». Die Mecklenburgische Seenplatte, einge­ bettet zwischen Elbe und Oder, rund zwei Autostunden von Berlin entfernt, besteht aus über 1000 miteinander ver­ bundenen Seen. Da es hier keine Schleu­ sen und nur wenige Brücken gibt, bilden Fleesensee, Kölpinsee und die Müritz das ideale Hausbootrevier. Um die Mü­ ritz zu durchqueren, ist man je nach Wetterlage schon mal sechs Stunden unterwegs.

Ausweichen, Einparken: Die Bootsmanöver haben ihre Tücken Die Müritz stellt sich als ganz schön lau­ nisch heraus. Im einen Moment geht kein Lüftchen, innerhalb von Minuten ziehen dunkle Wolken auf, und das Boot schaukelt, was das Zeug hält. Ich schnalle meine Schwimmweste enger. Die nächste brenzlige Situation: In der Wasserstrasse kommt mir das Kursschiff entgegen. Hektisch verreisse ich das Steuer, in der Hoffnung, die Richtung schnell beeinflussen zu können. Das Re­ sultat: Das Hausboot kommt ins Schlin­ gern und kollidiert um ein Haar mit dem Kursschiff. Nach unzähligen Manövern und einem stürmischen Nachmittag auf dem Wasser steht am Westufer der Müritz endlich ein Landgang an. Doch auch der hat seine Tücken: Einparken ist an­ gesagt. Skipper Rolf steht schon auf dem Anlegesteg und fuchtelt mit den Ar­


20% GÜNSTIGER Wasa – so schmeckt Wohlbefinden.

20%

Wasa Sa

Duo

ndwi

pack ch

4.15 statt 5.20 Wasa Sandwich Duo – Frischkäse 2 Pack à 3 x 30 g

5.20 statt 6.50

Wasa Sandwich Duo – Frischkäse und Schnittlauch 2 Pack à 3 x 37 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT.

Wasa gibts in Ihrer Migros


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

men herum. «Mit dem Bugstrahl­ ruder steuern!», schreit er. «Jetzt ein bisschen vor, jetzt zurück. Stopp, Leer­ gang rein, Motor aus!» Das Hausboot ruckelt, gibt einen letzten Seufzer von sich und steht dann eingeparkt in der «Wasserwanderraststätte». Auf einen solch abstrusen Namen kann auch nur ein ehemaliges DDR­Bundesland kommen. Beim abendlichen Landgang bringt das Kapitändasein plötzlich Neben­ wirkungen mit sich: Der Weg auf der Allee zum Romantikhotel Gutshaus Ludorf, vorbei an glänzenden Weizen­ feldern, fühlt sich etwas wacklig an. Beim Abendessen im historischen Back­ steinhaus schwankt der Boden, der Kopf pocht von Wind und Sonne. Das Gutshaus Ludorf erinnert indes an die herrschaftliche Zeit, es verführt dazu, ein Mal ein wenig Landadel zu spielen, durch den Park zu flanieren, sich abends im Barocksaal ein Violin­ konzert anzuhören und im Jägerzimmer oder in der Rosensuite schlafen zu legen. Doch auch das Hausboot hat seinen Reiz: Bequeme Betten, Duschen und eine Kochnische gehören zum Standard. Das wahre Leben spielt sich aber auf Deck ab.

Am nächsten Tag geht kein Sturm, da reicht eine Hand am Steuer. Ich halte das Gesicht in die Sonne, beobachte Wasser­ vögel, winke den entgegenkommenden Schiffspassagieren zu und spüre den Fahrtwind im Haar. Auf die Langsamkeit des Wassers eingestellt, droht beim nächsten Landgang vor lauter Freizeit­ angeboten beinahe Reizüberflutung: Fahrradfahren, Minigolf oder Ausstel­ lung? In Waren steht zum Beispiel das Müritzeum, ein riesiges Naturerlebnis­ museum. Im grössten Süsswasseraqua­ rium Deutschlands sieht man in Natura, was auf den einheimischen Fischplatten aufgetischt wird. Im Museum kann man ausserdem live in einen Seeadlerhorst blicken. Dieser liegt auf einem Hoch­ spannungsmasten im Müritz­National­ park und wird mit einer Kamera direkt ins Museum übertragen.

REISEN

Das kleine Hausboot-Einmaleins A R H B S I USRÜSTUNG:

Eine Taschenlampe, Sonnenschutz, Windjacke, Feldstecher, Segelhandschu­ he, Mückenspray und Sonnenbrille gehö­ ren für den Hausboottörn eingepackt.

OOTSTYP:

Das Romantikhotel Gutshaus Ludorf liegt versteckt am Westufer der Müritz.

|

Ist man mit Kuhnle Tours unterwegs, lohnt sich die Investition in den Bootstyp Kormoran, ein Boot im traditionellen Stil. Er ist – anders als die meisten anderen Bootstypen – nicht aus Plastik, sondern aus Holz und Edelstahl.

C

HARTERSCHEIN:

Bedingung ist eine dreistündige Einweisung, nach der man einen Charter­ schein ausgestellt bekommt.

D

IESEL:

Hausboote werden in der Regel mit Diesel betrieben. Die Tanks sind so ausge­ legt, dass man während eines zweiwöchi­ gen Törns nicht zur Zapfsäule muss.

E

CHOLOT:

Dieser elektronische Tiefenmesser erleichtert die Navigation und ist für Angler ein Hilfsmittel, um gute Fang­ gründe zu finden.

F

ÜHRERSCHEINFREI:

Seit 2000 kann man auf den meisten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte führerscheinfrei fahren.

G

EPÄCK:

An Bord stört alles, was sich nicht zu­ sammenklappen und verstauen lässt: Den

Koffer also zu Hause lassen, Reisetaschen oder Rucksäcke eignen sich am besten.

AUSTIERE:

Auch Vierbeiner sind auf dem Haus­ boot erlaubt. Allerdings wird meist eine Reinigungsgebühr verlangt.

NFORMATION:

OLLENVERTEILUNG:

Die waschechte Schiffscrew bein­ haltet folgende Rollen: Der Chief ist der Motorentechniker, der Purser verwaltet Bordkasse und Proviant, der Smut kocht, und der Kochsmaat wäscht ab.

CHWIMMWESTE:

Jedes Boot enthält ein «Kapitänshand­ buch» mit allen wichtigen Infos.

Wenn niemand auf dem Boot einen Bootsführerschein hat, gilt auf Deck Schwimmwestenpflicht.

K

T

AUTION:

Je nach Bootstyp muss man am An­ fang eine Kaution von 1000 bis 2000 Euro hinterlegen. Die bekommt man am Ende der Ferien zurück, sofern alles noch heil ist.

L

ANDGANG:

Das Schiff immer schön festknoten, sonst gibts bei der Rückkehr eine böse Überraschung!

M

ANÖVRIEREN:

Beim Einparkieren lässt man am besten das Steuer los und manövriert mit den Knöpfen des Bugstrahlruders.

N

AUTIK:

O

FFLINE:

Backbord liegt links, Steuerbord rechts.

Auf dem Wasser gibts kein W­Lan, also einfach mal die Seele baumeln lassen.

P

ROMILLEGRENZE:

Auch auf dem Wasser sind nicht mehr als 0,5 Promille erlaubt.

ÖRNPLANUNG:

Binnen oder Bodden, Küste oder Kanal: Mit dem Schiff kann man bis nach Berlin, Hamburg oder Frankreich fahren.

U

RLAUBSFISCHEREISCHEIN:

V

ORFAHRT:

Für 20 Euro bekommen Urlauber eine vierwöchige Angelerlaubnis.

Der Berufsschifffahrt immer den Vortritt lassen.

W

ASSERWANDERRASTSTÄTTE:

Hinter dem Zungenbrecher nach bester DDR­Manier verbirgt sich ein Anlegeplatz für den Landgang oder die Übernachtung. Die Preise bewegen sich um die 15 Euro pro Halt/Übernachtung, man bringt sie am besten im zuständigen Hafenbüro in Erfahrung.

Z

U BERG:

Fahrten zu Berg (gegen die Strö­ mung) dauern etwas länger als zu Tal (mit der Strömung).


Anzeige

Flussfahrt auf der Donau

LEBEN 70 |

|

REISEN

|

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Wien, Budapest, Bratislava Erleben Sie auf dieser unvergesslichen Donau-Flussfahrt die berühmten K.-u.-k.-Metropolen Wien, Budapest und Bratislava auf dem Schiff der Amadeus Elegant mit geräumigen und sehr komfortablen Kabinen mit grosszügigen Panoramaglasfenstern.

Reisedatum: Ab/bis Linz 12.–17. 8. 2014 Weitere Informationen zur Reise: kreuzfahrten.hotelplan.ch

1

2

3

4

Preis: 6 Tage/5 Nächte ab Fr. 495.– pro Person in Doppelkabine Im Preis inbegriffen: 5 Übernachtungen in der Kabine Haydn-Deck hinten Vollpension inkl. KapitänsGaladinner Täglich musikalische Unterhaltung Hafengebühr Nicht ingbegriffen: Anreise ab/bis Schweiz (mit dem Bus Fr. 195.–) Getränke und persönliche Auslagen Trinkgelder Fakultative Landausflüge Kombi-Versicherungspaket Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle Auskünfte, Katalog Flussreisen und Kreuzfahrten und Reservationen:

Hotelplan Direktverkauf Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 0848 82 11 11 direktverkauf@hotelplan.ch www.hotelplan.ch Spannende Reiseberichte unserer Spezialisten: www.travelhouse.ch/blog

1 Ein Spaziergang entlang endloser Getreidefelder. 2 Die Glarner Felix und Lilli Gianoli betreiben ein eigenes Gutshaus. 3 Durch die Wasserstrasse kommt man von einem See in den nächsten. 4 Frühstück auf dem Steg der «Wasserwanderraststätte».

Mecklenburg-Vorpommern war einst das Land der Rittergüter. Von den 2500 Schlössern und Gutshäusern wurden mehr als 300 restauriert und touristisch umgenutzt. Unter den Gutsherren findet sich auch ein Schweizer: Felix Gianoli ist Prokurist des Guts Harkensee. Der 70-jährige Architekt kam Anfang der 90er-Jahre in das neue Bundesland. Eine Austauschschülerin hatte dem Glarner immer wieder von ihrer mecklenburgischen Heimat vorgeschwärmt – bis es ihn und seine Frau Lilli (70) selbst dorthin verschlug. Damals wollte Felix Gianoli ein Touristendorf realisieren, doch das Projekt scheiterte an der Finanzierung. Trotzdem ist das Ehepaar in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Heute betreiben die beiden das Gut Harkensee in Dassow, gut zwei Autostunden von der Seenplatte entfernt. Die gute Luft und den Himmel «bis an Bode abe» schätzt Felix Gianoli an der Gegend besonders. «Die Schweiz ist zu eng für uns. Hier ist alles viel weitläufi-

ger», stellt er fest. Kirchen aus Backsteingotik und das reiche Kulturangebot würden Mecklenburg auch für Landausflügler interessant machen. Die Gäste liebten ihren Schweizer Akzent, meint Lilli Gianoli. Es sei ganz praktisch, dass sie «weder Ossis noch Wessis, sondern neutrale Schweizer» seien, fügt sie schmunzelnd hinzu.

Im Gastgewerbe merkt man noch Spuren des DDR-Gedankenguts Die Spuren des DDR-Gedankenguts merkt man vor allem noch bei der Bedienung in den zahlreichen Gaststätten und Cafés der Gegend. Das stört auch Felix Gianoli manchmal: «Die Selbstverständlichkeit ist noch nicht da. Viele müssen lernen, dass man Dienstleistungen verkaufen muss.» Und so verdreht die Kellnerin im Restaurant in Malchow die Augen, als sie nach der Rechnung gefragt wird. Im 150-Seelen-Weiler Damerow ist das anders: Dort geben die Müritzfischer bereitwillig Auskunft zum


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

REISEN | 71

Rostock Berlin

Fischfang und servieren gut gelaunt direkt am See ihre Spezialitäten. Wie die Mecklenburger sagen: «Fisch ist hier reichlich vorhanden.» Besonders schmackhaft ist die Maräne, uns besser bekannt als Felche. Gesättigt steige ich als mittlerweile begeisterte Hobbykapitänin abends in meine Hausbootkoje und lasse mich begleitet von einem angenehmen Gurgeln, Plätschern und Zischen in den Schlaf schaukeln.

DEU TSCH LAND

Text: Silja Kornacher Bilder: Tobias Kruse; Illustration: Jan Feindt

MECKLE NBURGISCHE SEEN PLATT E

Die Recherche wurde unterstützt von Railtour in Bern.

Fleesensee

www.migrosmagazin.ch

Plau am See

LESEN SIE ONLINE Sanddorn, Maränen und Kraniche Ausflugstipps, die Spezialitäten der Region und das grosse Vogelerlebnis.

Malchow

Plauersee

Waren

Kölpinsee

Müritz Nationalpark

Müritz Ludorf Berlin: 195 km

20km

Das Land der 1000 Seen Lage: Die Mecklenburgische Seenplatte liegt im Nordosten Deutschlands. Anreise: Mit Lufthansa kann man über München nach Rostock fliegen, der Flughafen befindet sich etwa eine Stunde Fahrzeit von der Seenplatte entfernt. Alternativ fliegt man nach Berlin und reist von dort mit dem Zug oder dem Mietwagen an. 3-Tage-Route: Müritz – Kölpinsee – Jabelscher See – Fleesensee und zurück.

Anzeige

14.40

Rivella 6 ×150 cl Rot, Blau, Grün

7.80

Rivella 6 × 50 cl Rot, Blau, Grün

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

GÜLTIG FÜR RIVELLA ROT, BLAU UND GRÜN (6 x150 cl und 6 x 50 cl), ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7. 2014, SOLANGE VORRAT.

Rivella gibts in Ihrer Migros


LEBEN 72 |

|

IN FORM

|

a Da m

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

ls

So begann alles: Anfang Januar nahm Redaktorin Heidi Bacchilega den Kampf gegen die überflüssigen Pfunde auf.

Zurück im Brautkleid

Heidi Bacchilega hat es geschafft: Ihr Hochzeitskleid von 1994 passt wieder wie angegossen. Der Kampf der letzten sechs Monate hat sich gelohnt.

G Migrosmagazin.ch

Mehr Bilder, sämtliche Folgen von Brautkleid reloaded sowie Heidis detaillierter Leistungstest und die Körperfettauswertung.

Bilder: René Ruis

ONLINE

eschafft! Stolze 27,9 Kilogramm habe ich abgenommen – und das genau an den richtigen Stellen. Das Brautkleid passt wieder. In Form gebracht hat mich Personaltrainer Andi Tasci. Doch die gemeinsamen Trainings sind bereits Geschichte. Fragte ich mich anfangs noch, warum ich mir das überhaupt antue, bin ich jetzt fast traurig, dass es vorbei ist. Obwohl, vorbei ist das falsche Wort, denn jetzt fängts erst richtig an. Abnehmen sei einfacher als Halten, erklären mir jedenfalls diäterprobte Freunde. Während der letzten sechs Monate habe ich Höhen und Tiefen erlebt, mich über verlorene Kilos gefreut und auch mal einen Frusttag geschoben. Hier ein paar persönliche Tipps für alle Abnehmmotivierten: Es ist nie der richtige Moment,um eine Diät zu starten. Immer gibts noch ein Fest, eine Einladung oder eine andere Entschuldigung, um den Start hinauszuzögern.

Alles wie vor 20 Jahren: Die Sonne scheint, das Kleid passt, die Stimmung könnte nicht

1.

Zu Beginn: Das Hochzeitskleid von 1994 platzt aus allen Nähten.

Sechs Monate später: Das Kleid lässt sich problemlos schliessen.


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

13

|

IN FORM | 73

Liebe Heidi

te Heu

se c h s er letzten d d n re h Wä Migrosersuchte v te a n o Heidi M edaktorin Magazin-R urück in ihr a, z i Bacchileg e n . Da b e zu komm id le lk a t n u Bra Perso stand ihr zur Seite sci vom a T ndreas . trainer A in Zürich ark Puls 5 Fitnessp

Es gab auch Momente, da überkam mich die Lust nach Süssem. Als Erste Hilfe esse ich in solchen Momenten ein paar gefrorene Himbeeren, die ich langsam im Mund zergehen lasse. Beautyablenkungsmanöver einbauen. Abends habe ich öfters einen Beautystopp eingelegt und mir eine Gesichtsmaske, ein Körperpeeling oder eine straffende Körpercreme aufgetragen. Auch Fingernägellackieren ist ein gutes Mittel, um vom «Sündigen» abzulenken.

6.

Ich erinnere mich noch genau an unser erstes Zusammentreffen. «Andi, glaubst du an mich? Schaff ich das?» Wenn ich als dein Personaltrainer nicht daran geglaubt hätte, wäre ich absolut fehl am Platz gewesen. Ich weiss, es war für dich nicht immer einfach zu trainieren. Ich habe dich gefordert und motiviert. Erstaunt hat mich immer wieder, wie schnell und sauber du die Übungen erlernt und umgesetzt hast. Dein Körper hat schnell an Kraft und Stabilität gewonnen. All diese Teilerfolge spornten dich zusätzlich an. Während der sechs Monate hast du dich mit enormem Elan deinem Ziel genähert und es auch erreicht. Ich bin stolz auf dich.

Man sieht sich – beim ersten Hochzeitskleiderball

besser sein. Der Bräutigam passt übrigens auch ohne Diät noch in seinen Anzug.

Darum: Datum festsetzen, möglichst vielen davon erzählen und dann pünktlich starten. Die ersten drei Tage ohne meine vier Ps (Pasta, Pizza, Pane und Prosecco) waren sehr schwierig. Ich hatte fast körperlichen Entzug. Durchhalten! Es geht schnell vorbei. Und danach hab ich mich mit guten Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis, mit Eiweiss, Gemüse und Früchten satt gegessen. Manchmal liess ich das Abendessen ausfallen, sogenanntes Dinner Cancelling.

2.

3.

Je später ich abends vom Training nach Hause kam, desto einfacher ging es. Nach sportlicher Betätigung ohne Essen danach, verbrennt der Körper Fett besonders gut. Eine Tasse Tee bei einem kleinen Hüngerchen Dafür habe ich mein Teesortiment aufgerüstet, die verschiedensten Sorten ausprobiert und mit Zitronen, Limes oder Orangenscheiben verfeinert. Dazu schöne Teegläser gekauft und mich damit gemütlich vor den Fernseher gesetzt. Erste Hilfe bei Lust nach Süssem

4.

5.

Der abschliessende Leistungstest und die Fettanalyse bei der Medbase in Zürich zeigen nun folgende Werte auf: 79,9 Kilo Körpergewicht, 21,5 Kilo Fettmasse und 29,5 Kilo Muskeln. Meine Leistung (Watt/Kilogramm) stieg von 1,80 auf 3,16. Und für alle Interessierten: Meine maximale Sauerstoffaufnahme bei dynamischer Leistung stiegt von 30 auf 43 ml/min/kg. Damit bin ich auf dem Niveau eines trainierten Hobbysportlers. Und all das nur, damit das Hochzeitskleid passt … hoffentlich auch im September noch. Dann findet nämlich in Luzern der 1. Hochzeitskleiderball von Happy Day Events statt. Ehepaare schlüpfen erneut in ihre Hochzeitskleider und feiern gemeinsam mit anderen Paaren noch einmal. Wenn auch Sie Zeit und Lust haben (und natürlich noch ins Outfit passen), dann schauen Sie doch auch im Hotel Schweizerhof vorbei. Würd mi freuä! Text: Heidi Bacchilega

Heidis Kampfgefährte: Personaltrainer Andi Tasci

Persönlich spornt es mich immer wieder an, die gemeinsam gesetzten Ziele mit meinen Kunden zu erreichen. Heidi, an dieser Stelle ein grosses Kompliment und ein grosses Dankeschön für das Vertrauen, das du mir – nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Training – entgegengebracht hast. Dein Andreas Tasci Master Personal Trainer www.tasci.ch


Balkon-Upgrading für nurr

CHF 145.–

21.07.14 ergoasw.ch

AKTION

GROSSER SOMMER-BONUS MMER BON

CENTER CRUISE

DAYS Savona Mars Marseille seille

La Spezia Rom

Barcelona Neapel

Costa Serena (4*)

Nr. 730: City Cruise im Mittelmeer, 8 Tage 28.09.14

05.10.14

19.10.14

26.10.14

16.11.14

Venedig

50%

Katakolon Olympia Athen

GreenPan Kyoto Bratpfanne Mit ThermolonTM keramik antihaftbeschichtung Ergonomischer Bakelite stay-cool Griff - für alle Herde geeignet außer Induktion TM

Nr. 740: Griechenland und die Türkei, 8 Tage 28.09.14

05.10.14

12.10.14

19.10.14

26.10.14

Ihre exklusiven Vorteile bei www.CruiseCenter.ch: « «MEER» Sonne im Herbst: Die beste Saison für eine Reise ins Mittelmeer Die beste Preisgarantie mit drei verschiedenen Preiskategorien: Flex (Preis unterhalb des Normalpreises. Ideal für Personen, denen die ggenaue Auswahl der Kabine nicht wichtig ist), Classic und Premium CruiseCenter LTC-Club Reduktionen von 2-5% für unsere treuen Kunden C Preise (in CHF) pro Pers. bei Doppelbelegung inkl. Vollpension an Bord und Hafentaxen Nr. 730: City Cruise im Mittelmeer mit der Costa Serena (8 Tage) Aussenkabine 549.– 799.– 899.– Zuschlag Balkonkabine nur +145.– nur +145.– nur +145.– Nr. 740: Griechenland und die Türkei mit der Costa Magica (8 Tage) Aussenkabine 749.– 799.– 899.– 949.– Zuschlag Balkonkabine nur +145.– nur +145.– nur +145.– nur +145.–

50%

An- und Rückreise mit dem Bus (Costa Serena und Magica): CHF 240.– pro Erwachsener Abschlag Innenkabine (Costa Serena und Magica): zwischen CHF 99.– und CHF 199.–

ab 19.90 statt 39.80

GreenPanTM Miami Bratpfanne Mit ThermolonTM keramik antihaftbeschichtung Profi-Qualität - für alle Herde geeignet inclusive Induktion

KERAMISCHE ANTIHAFT-BESCHICHTUNG

Unsere Preise gelten in CHF pro Pers. bei Doppelbelegung (Kabinenkategorie Standard). Inbegriffene Leistungen: Fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm, Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung (Fitness-Raum, Schwimmbäder, Jacuzzis), vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Kinderclub, Disco und Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, gute Betreuung durch die deutschsprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: An- und Rückreise (Parkplatz oder Bus), Getränke und pers. Auslagen, Trinkgelder an Bord (ca. Euro 8.– / Nacht pro Erw.), fakultative Landausflüge, fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 25.– bis 75.–), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier. Limitierte Verfügbarkeit: Alle Preise sind nur gültig bei Buchung bis 28.07.14 und / oder solange verfügbar: Rasches Buchen lohnt sich! Bei CruiseCenter gibt es «Meer» Vorteile für Sie: Werden Sie jetzt Mitglied in unserem «Licence to Cruise»-Club und profitieren Sie von unseren LTC-Club Reduktionen.

044 350 89 89

www.CruiseCenter.ch www.CruisseCenterr.ch

GreenPan gibts in Ihrer Migros TM

Alle Kategorien und Preise auf CruiseCenter.ch

ab 19.90 statt 39.80

Costa Magica (4*)

Meierweg 3 · 8006 Zürich · Info@CruiseCenter.ch

«The Licence to Cruise»


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

GLÜCKSGRIFF FERIEN IM TIROL | 75

Luxus und Nachhaltigkeit: Dafür steht das Reiter’s Posthotel.

Ein Haus für gehobene Zweisamkeit

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost 2 x 4 Übernachtungen im Reiter’s Posthotel in Achenkirch (A) im Wert von 4200 Franken. Inbegriffen sind vier Übernachtungen für zwei Personen inklusive Halbpension, die An- und Abreise erfolgt auf eigene Kosten. Wettbewerbsfrage: In welcher Ortschaft befindet sich das Reiter’s Posthotel?

Das Migros-Magazin verlost zwei Mal vier Übernachtungen im Reiter’s Posthotel im Tirol für zwei Personen.

A

chenkirch ist ein kleines Dorf am Nordufer des Achensees im österreichischen Tirol. Dieser idyllische Flecken war um die Jahrhundertwende als Sommerfrischeort beliebt. Heute findet er auch Anklang bei Wintersportbegeisterten. In dieser Gegend befindet sich die grösste private Lipizzanerzucht Europas. Das Gestüt gehört zum Fünf-SterneHotelresort Reiter’s Posthotel und lockt Pferdeliebhaber aus aller Welt an. Doch auch Gäste, die sich nicht für Pferde interessieren, sondern sich einfach erholen wollen und Wert auf gesunde Verpflegung legen, kommen in diesem Hotel voll auf ihre Kosten. Das Reiter’s Posthotel ist ein Haus für Erwachsene, ein Wohlfühlhotel für die «gehobene Zweisamkeit», wie es Hotelmanager Karl Reiter junior

ausdrückt. Kinder sind explizit erst ab 14 Jahren zugelassen. Das Hotel hat sich zudem ganz dem grünen, sprich nachhaltigen, Luxus verschrieben. Wellness- und Sportliebhabern steht auf 7000 Quadratmetern eine Oase zur Verfügung, die von traditioneller chinesischer Medizin über Sport- und Bewegungsangebote bis zu Kosmetikbehandlungen, Massagen und Meditation reicht. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen grosszügigen 18-LochGolfplatz. Die mit 14-Gault-MillauPunkten ausgezeichnete Küche verwöhnt ihre Gäste mit Milch, Butter, Kalb-, Rind- und Lammfleisch sowie Speck vom eigenen Biobauernhof. Auch Konfitüre und Nudeln werden selbst hergestellt, Käse und Honig stammen von lokalen Bauern.

Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039  (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem  Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin «Reiter’s Posthotel», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 27. Juli 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach der Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


AKTION Jetzt im neuen Design: • für die einfache Variantenunterscheidung • mit der Smooth Technologie für eine glattere Tampon Oberfläche

9.10 statt 11.40

Profitieren Sie jetzt von der o.b. Aktion!

o.b. ProComfort™ Mini Duo-Pack, 2x32 Stk.

10.20 statt 12.80

o.b. ProComfort™ Super Duo-Pack, 2x32 Stk.

11.80 statt 14.80

o.b. ProComfort™ Super Plus Duo-Pack, 2x32 Stk.

10.20 statt 12.80 o.b. ProComfort™ Normal Duo-Pack, 2x32 Stk.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.07. BIS 04.08.2014, SOLANGE VORRAT

o.b. gibts in Ihrer Migros

AKTION

28.80 statt 43.20

14.40 statt 27.80

HYDRO 5 Klingen 8 + 4 gratis

HYDRO 5 4 Klingen + GRATIS Rasierapparat

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF WILKINSON HYDRO 5 4 KLINGEN + GRATIS RASIERAPPARAT UND HYDRO 5 KLINGEN 8 + 4 GRATIS ANGEBOT GILT NUR VOM 21.07. BIS 28.07.2014, SOLANGE VORRAT

www.wilkinson-sword.ch

Wilkinson gibts in Ihrer Migros


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

UNTERHALTUNG | 77

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Kukident DuoKraft Auch abends noch bis zu

88% Haftkraft*

*Messung nach 13 Stunden

Auflösung Nr. 29: MANDOLINE Gewinner Nr. 28: Susanna Baudon, Rüti ZH; Helene Bleuer, Worblaufen BE; Leopold Simmen, Altdorf; Franz Stalder, Engi GL; Hansueli Daum, Täuffelen BE; Rosmarie Mauritz-Scheidegger, Birsfelden BL; Peter Keel, Zürich; Elisabeth Marti-Meili, Schwanden GL; Ruth Burkhardt, Grosshöchstetten BE; Rosmarie Hefti, Näfels GL Gewinner «Zusatz» Nr. 28: Christa Ziegler, Itingen BL; Rita Anderhub, Luzern; Marlene Bichsel, Biel BE; Kurt Laube, Gipf AG; Rita Gubler, Trimbach SO


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

UNTERHALTUNG | 79

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Farbe bezieht sich auf frisch, jung und unreif? W rot

F

grün

E

blau

So nehmen Sie teil

2. Wer sich ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt, treibt eine …?

5. Wie viele Sterne für Frank Sinatra hat es auf dem Hollywood Walk of Fame?

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

U einen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr

A Tagesschau

U Nabelschau

N Modeschau

3. Wer moderiert im SRF die Sendung «Die Millionen-Falle»? E

R. Rindlisbacher

D M. Vetsch

I

S. Kunz

4. Welches Tier ist eine richtige Schlafmütze? L

Okapi

C Pferd

R Nachtaffe

S drei

H sechs

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Wo kommt der Begriff Schweinezyklus vor? T

Wirtschaft

N Gastronomie

E

Journalismus

E

Veganismus

7. Wie nennt man Teilzeitvegetarismus? D Jainismus

I

Flexitarismus

8. Welche Hersteller gründeten 1924 in Genf das Phoebuskartell? N Glühlampen

E

Auto

R Radio

Auflösung Nr. 29: HOLZWURM Gewinner Nr. 27: Luzia Kobe, Giswil OW; Béatrice Ramseier, Wabern BE; Ursi Andermatt, Jona SG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 3 5

A 1

4

ANTRABEN CHR I ST I E E I NHAKEN GLASHART HAEL TERN ME I S S E L N ME L CH I OR PHOB I SCH SCROL L EN T R I MBACH

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 29: SALZE Gewinner Nr. 28: Doris Dammann, Winterthur ZH; Ulrich Krebs, Wattenwil BE; Rosmarie Gerber, Niederstocken BE

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


Bis zu 82% Rabatt!

Jetzt Probe lesen, sparen und gewinnen!

er b s s Grobewenri, mi tt Wex je ein -iPFai d+ Celclukl.ar i 5 Lo B, W IM16 G ohne S –

Beim grossen Special der Verlage profitieren Sie gleich doppelt! Sie lesen Ihren Wunschtitel zum Vorzugspreis und gewinnen vielleicht schon bald eines von insgesamt fünf iPad mini. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

sparen

Wissen, was wichtig ist. 10 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 48.–*

sparen

Update für Ihr Computerwissen. News, Tests, Kaufberatung, Tipps&Tricks. 6 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 28.20*

sparen

Das überraschende Umwelt- und Wissensmagazin. 3 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 23.70*

sparen

Tipps Ti für den Umgang mit PC, Smartphone und Tablet. 6 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 31.80*

sparen

Das führende Magazin für Bio- und Naturgarten. 3 Ausgaben für nur Fr. 15.– statt Fr. 25.50*

sparen

Schweizer Magazin für Wohnen, Architektur und Design. 5 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 47.50*

sparen

Das Schweizer Ma Magazin für Mode, Schönheit und Kultur. 6 Ausgaben + 1x BoleroMen für nur Fr. 25.– statt Fr. 59.–*

sparen

Die meistgelesene Zeitschrift der Welt. 6 Ausgaben für nur Fr. 19.90 statt Fr. 40.20*

24.ch

www.abo

sparen

Das Magazin für Fitness und Ausdauersport. 3 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 26.70*

sparen

Unterhaltsam, spannend, nützlich. 12 Ausgaben für nur Fr. 25.– statt Fr. 46.80*

sparen

sparen

Das beliebte Kochma magazin der Schweiz. 6 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 29.40*

Das meistgelesene People-Ma People-Magazin der Schweiz. 11 Ausgaben + 3x SI Style für nur Fr. 25.– statt Fr. 70.40*

sparen

sparen

Geniessen mit Annemarie Wildeisen’s KOCHEN. 4 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 30.–*

sparen

Das Magazin für ganzheitliches Leben. 4 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 35.60*

sparen

Das Magazin über das gute Leben auf dem Land. 3 Ausgaben für nur Fr. 15.– statt Fr. 21.–*

Das grösste CelebrityFa & Fashion-Magazin der Schweiz. 6 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 33.–*

Ihr Profitier- und Gewinncoupon £ Ja, ich möchte folgende/n Titel zur Probe lesen und dabei bis zu 82% sparen. Zusätzlich nehme ich automatisch am Gewinnspiel um ein iPad mini teil! Bitte gewünschte/r Titel ankreuzen:

sparen

Relevante News und intelligente Unterhaltung. 10 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 42.–*

sparen

Die grösste abonnierte Tageszeitung der Schweiz. 30 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 109.50*

sparen

Die Schweizer Zeitschrift für Tier und Natur. 12 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 60.–*

sparen

Lesegenuss für Weinliebhaber und Weinexperten. 3 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 41.40*

¢ Beobachter ¢ BeobachterNatur ¢ Bioterra ¢ Bolero ¢ FIT for LIFE ¢ Glückspost ¢ KOCHEN ¢ natürlich

¢ Online PC Magazin ¢ PCtipp ¢ RAUM UND WOHNEN ¢ Reader‘s Digest Schweiz ¢ Saisonküche ¢ Schweizer Illustrierte ¢ Schweizer Landliebe ¢ SI Style

¢ SonntagsZeitung ¢ Tages-Anzeiger ¢ Tierwelt ¢ VINUM – Europas Weinmagazin ¢ Welt der Tiere ¢ Weltwoche ¢ wir eltern ¢ Zeitlupe

Ich wähle 2 Probeabos und erhalte somit einen 10-Fr.-Gutschein .-Gutschein von (bitte nur ein Kreuz): ¢ Migros ¢ Orell Füssli Vorname Name Strasse, Nr. sparen

Für tierliebende Menschen. Informiert, klärt auf, regt an und bewegt. 3 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 28.50*

sparen

Vo Einsatz für eine Voller weltoffene und unabhängige Schweiz. 5 Ausgaben für nur Fr. 25.– statt Fr. 42.50*

sparen

Das Magazin für Mütter und Väter in der Schweiz. 4 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 32.80*

sparen

Das Magazin für Menschen mit Lebenserfahrung. 5 Ausgaben für nur Fr. 20.– statt Fr. 30.–*

*Im Vergleich zum Einzelkauf. Gilt nur für Neuabonnenten in der Schweiz. (Preis inkl. MwSt. und Versandkosten.)

PLZ/Ort Telefon E-Mail

Oder schneller gehts unter:

24.ch

www.abo

Coupon einsenden an: abo24, Leserservice, Postfach, 8099 Zürich

¢ Ja, ich bin damit einverstanden, dass mich künftig abo24.ch oder die beteiligten Verlage via E-Mail über weitere interessante Angebote informieren.

Teilnahmebedingungen: Jeder Coupon nimmt an der Verlosung teil. Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Nur Wettbewerbsteilnahme kostenlos unter www.abo24.ch. Teilnahmeschluss ist der 16.12.2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Preise werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 13


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

UNTERHALTUNG | 81

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 3 3 www.raetsel.ch/bruecken

1 0 2 2

5

2 0

Auflösung Nr. 29:

2 3

3

5 3 1

2

3

4

2

3

1

2

0

2

3

3 2

4 2

5 3 3

1

3

1

2 2 2

3 4

3

2 1 3

6 3 2

2 3

Auflösung Nr. 29: 3 3 4 3

2

3

3 3 3

2 2 1

2

1 2 3

3

4

8

4

5 4

2

3

3 1

5 3

2 4 2 3

3 1 2 2 2

3 4 3

KINDEREGGE

FINDEST DU DIE OASE ?

Räts elspa ss

In einem heftigen Sandsturm kann es vorkommen, dass irgendwo in der Wüste eine uralte Stadt auftaucht, die vor langer Zeit belebt war und dann vom Sand verschluckt wurde. Unter den Nomaden erzählt man sich von einem geheimnisvollen Labyrinth mitten in der Wüste, das wie die alten Städte von einem Sturm freigelegt wurde. Dieses Labyrinth soll eine reiche Oase verbergen. Es geht das Gerücht um, dass schon viele Menschen versucht haben, diese Oase zu erreichen und dabei im Labyrinth verschollen sind. Der Weg zur Oase ist nämlich gefährlich: wilde Tiere, Fallen und Geister sollen hinter den hohen Steinwänden lauern. Nur die mutigsten Männer und Frauen wagen es, das Labyrinth zu betreten. Traust du dich, die Oase zu suchen?

«Seraina, wie viel ist sieben mal sechs?», fragt die Lehrerin. Seraina: «Keine Ahnung, die Batterie in meinem Taschenrechner ist leer!»

Nina: «Wieso ist die CD, die ich dir geliehen habe, so zerkratzt?» Tobi: «Ich habe die besten Lieder markiert!» ht. Der Lehrer Leo schläf t im Unterric r nicht vorstellen, weckt ihn: «Ich kann mi tz zum Schlafen dass das der richtige Pla ht schon. Sie ist!». Darauf Leo: «Es ge hen!» müssen nur leiser sprec

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

www.lilibiggs.ch Lösung:

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...


Einzelkabinen: ohne Zuschlag!

sm

rc it Ma o und K

Unterw eg

hiff! Neustes Sc lver eus Si MS Amad

össi

Gössi CarTerminal: 150 GRATIS-Kundenparkplätze

G in ar

CARREISEN

13. – 20. August: Gössi-Flusskreuzfahrt auf der Mosel und dem Rhein mit der MS Amadeus Silver, Basel – Karlsruhe – Cochem – Bernkastel – Trier – Zell – Köln Reise und alle Ausflüge im modernen Gössi-Car, Kabine im Haydn-Deck, Reiseleitung auf den Ausflügen, alle Eintritte, Vollpension an Bord der MS Amadeus Silver, Kaffee und Tee nach den Mahlzeiten ab Fr. 2190.00

28. - 30. Juli: Gössis Überraschungsfahrt Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad, Mittagessen bei der Hin- und Rückfahrt, alle Getränke (Bier, Wein, Mineral) bei der Mahlzeiten und im Car, Ausflug Fr. 399.00 31. Juli - 9. August: FIRST CLASS! Schottland, Orkneys und die Wikinger - mit Military Tattoo Reise im Gössi First Class Luxuscar, Halbpension in Mittelklasshotels, Fährüberfahrten, Reiseleitung Orkney inkl. Fähre u. Mittagessen, Stadtrundfahrt Edinburgh, Sitzplatz Military Tattoo, Eintritte Fr. 2550.00 10. - 15. August: Military Tattoo in Edinburgh Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ***Hotel, Fährüberfahrten, Stadtführungen York und Edinburgh, Sitzplatz Military Tattoo, Eintritte Fr. 1590.00 12. - 22. August: FIRST CLASS! Irlands spektakuläre Küsten Reise im Gössi First Class Luxuscar, Halbpension in ****Hotels, Fährüberfahrten, Bootstransfer Garnish Island, Fjordfahrt durch Connemara, Stadtführungen Belfast und Dublin, Eintritte Fr. 2550.00 13. - 17. August: Mosel mit Schleusenfahrt, Trier und Luxemburg Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad, Ausflüge Trier und Luxemburg inkl. Reiseleitung, Ausflug Moseltal, Planwagenfahrt inkl. Weinprobe und Fr. 730.00 Mittagessen, Schifffahrt

4 Reisen – zu unglaublichen Preisen!

4. - 8. August: Wildschönau in den Kitzbüheler Alpen Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad, Ausflüge 11. - 14. August: Going am Wilden Kaiser Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad, Ausflüge 18. - 22. August: Südtirol mit grosser Dolomitenrundfahrt Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ***s Hotel, Ausflüge 28. - 31. August: Lermoos in Tirol Reise im modernen Gössi-Car, Halbpension im ****Hotel mit Hallenbad, Ausflüge

Wie

gross ist Ihr

Fussabdruck?

NUR Fr. 490.00 NUR Fr. 390.00 NUR Fr. 490.00 NUR Fr. 390.00

Finden Sie es heraus! wwf.ch/footprint QR-Code scannen und WWF-Ratgeber-App kostenlos installieren.

facebook.com/GoessiCarreisen

GÖSSI CARREISEN AG . 6048 Horw . Tel. 041 340 30 55 . info@goessi-carreisen.ch

t Jetz is t gra ieren! nn abo

Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

03/2014

Die Wiese: eine Wohngemeinschaft von gut vernetzten Individualisten Jeden Tag einen Apfel essen und andere Ernährungsweisheiten

Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends.

Im Fluss bleiben: mit Muskelkraft durch Brandenburg

10 0

In der aktuellen Ausgabe erfahren Sie, wovon die Menschen in der Schweiz träumen. Ausserdem zeigen wir, wie man mit Bällen die Figur trainiert, und wir inspirieren Sie zur Neuentdeckung der Sommerfrische.

Träume

Abonnieren Sie Vivai jetzt kostenlos: www.migros.ch/vivai, per E-Mail an abo.vivai@migrosmedien.ch oder Tel. 0800 180 180

Kom 746/13

Die schönsten


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014 |

|

UNTERHALTUNG | 83

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 8 4 1 9 7 2

6

4

7

2 3

8

6

2

7

9 4

1

8 6 5

9

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

3 5 8

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.7.2014, 24 Uhr

2 1

Auflösung Nr. 29: 751 4 8 7 9 6 3 5 2 1

5 6 2 1 4 8 7 9 3

1 3 9 5 2 7 6 4 8

3 9 1 2 7 6 4 8 5

2 7 8 3 5 4 1 6 9

6 4 5 8 1 9 2 3 7

9 2 4 7 3 1 8 5 6

7 5 3 6 8 2 9 1 4

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

8 1 6 4 9 5 3 7 2

Gewinner Nr. 28: Erika Jsliker, Winterthur ZH; Margot Gerber, Wittenbach SG; Hermann SchirmerJordan, Spreitenbach AG; Mélanie Broquet, Develier JU; Otto Fleischmann, Baar ZG

Anzeige

Achten Sie beim Spenden auf das Zewo-Gütesiegel, damit Ihr Geld neue Hoffnung schafft. Die fünf wichtigsten Regeln für wirksames Spenden – jetzt als Kurzfilm auf unserer Website: www.zewo.ch.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), René Feller, Max Sommer Prepress: Peter Bleichenbacher, Liliane Bolliger, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Online: Reto Meisser, Reto Vogt Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: Ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. DAS ZELT BRINGT DIE STARS VOR DIE HAUSTÜRE Von Comedians wie dem Duo Fischbach über Musiktalente wie The Italian Tenors bis hin zu artistischen Höchstleistungen: Seit über zehn Jahren bringt «Das Zelt» Stars der Showszene an die schönsten Plätze in der ganzen Schweiz. 2014 können Sie an 22 Standorten Lachen, Staunen und Geniessen. Termin: bis 31. Dezember 2014, diverse Orte Preis: Fr. 14.40 bis Fr. 68.60 statt Fr. 18.– bis Fr. 85.80, je nach Vorstellung und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

PEACH WEBER – DIE «GÄXBOMB!» IST DA Seit bald 40 Jahren unterhält Peach Weber die Schweiz und mit seinem neusten Programm «GäxBomb!» haut der Komiker seinen 14. Knaller raus. Ein Abend voller Gäxplosionen, lustigen Gedichten und Songs erwartet Sie. Bei Peach bleibt garantiert kein Auge trocken. Termin: 14. Oktober 2014, Cham / 13. November 2014, Frauenfeld Preis: Fr. 26.40 bis Fr. 37.60 statt Fr. 33.– bis Fr. 47.–, je nach Alter und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL


JETZT PROFITIEREN UNTER: www.cumulus-ticketshop.ch

in Zusammenarbeit mit:

RENZO ARBORE

SCHLAGERSEE ERMATINGEN

Von den USA bis nach China: Der italienische Showman Renzo Arbore begeistert mit seinen Live-Auftritten die ganze Welt. Seit 1991 tourt er mit dem «Orchestra Italiana», das in 15-köpfiger Besatzung neapolitanische Musik spielt. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend.

Der Zelglihof ob Ermatingen ist der ideale Ort für ein Schlagerfest. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, werden auch dieses Jahr wieder nationale und internationale Interpreten für beste Stimmung sorgen. Mit dabei sind unter anderen die Schlagerprinzessin Beatrice Egli, die erfolgreiche Schlagerband Die Paldauer, das deutsche Duo Fantasy, die Lederhosen-Jungs voXXclub und viele mehr.

Termin: 19. September 2014, Basel / 20. September 2014, Lugano Preis: Fr. 48.– bis Fr. 112.– statt Fr. 60.– bis Fr. 140.–, je nach Veranstaltungsort und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 2. August 2014, Ermatingen Preis: Fr. 51.75 statt Fr. 69.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

25%

VORTEIL

SICHERN SIE SICH JETZT IHR TICKET Profitieren: Tickets erhalten Sie unter www.cumulus-ticketshop.ch (solange der Vorrat reicht). Bitte geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein.

Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt. Pro Cumulus-Karte steht eine begrenzte

Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.cumulus-ticketshop.ch

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 86 |

|

MARCO FRITSCHE

|

«Vor der ersten Scheidung höre ich auf» Jetzt ist er wieder am Verkuppeln: Marco Fritsche moderiert die zehnte Staffel von «Bauer, ledig, sucht …». Sein eigenes Liebesglück hat der Appenzeller schon gefunden: Seine Heirat bezeichnet er als Highlight der letzten 30 Jahre. Wieso leben Sie in Appenzell?

Hier bin ich aufgewachsen, und es hat mir noch nirgends besser gefallen auf dieser Welt. Nach drei Wochen weg von zu Hause kriege ich Heimweh. Wo oder wie würden Sie gern leben?

Name: Marco Fritsche (38) Sternzeichen: Steinbock, Aszendent Zwillinge – eine schwierige, aber interessante Konstellation Wohnort: Appenzell

Ich möchte unbedingt noch vor meinem 40. Geburtstag ein halbes Auslandjahr absolvieren, zum Beispiel in Wien: Mein Mann hat dort Familie, und es bietet gerade so viel Stadt, wie der Landmensch in mir erträgt. Beruf und Lebenslauf:

Schule und Matur in Appenzell, RS bei der Militärmusik, Studium der Publizistik. 1999 erster Moderationsjob bei Viva Swiss. Seither Vollzeit Produzent, Moderator und VJ. Seit 2008 Moderator von «Bauer, ledig, sucht …». Mein Ziel:

So lange wie möglich ohne Dramen im jetzigen Status quo verweilen: glücklich verheiratet, mit gesunder Familie und einem schönen Daheim.

Meinen Zweckoptimismus, der sich mit einer guten Portion Galgenhumor paart. Was ich an mir nicht mag:

Meinen Ordnungsfimmel. Allerdings ist mein Büro sehr chaotisch – das reinste Überlebenstraining für Menschen, die es gern aufgeräumt haben. Ich zerbreche sozusagen an meinem eigenen Standard. Mein bester Entscheid:

Die Ehelichung meines Mannes. Das totale Highlight meiner letzten 30 Jahre.

Mein peinlichster Moment:

Keine Ahnung. Ich bin ein guter Verdränger, was Peinlichkeiten angeht. Mein Vorbild:

Meine Mutter. Sie hat das sonnigste Gemüt, das ich je erlebt habe. Mein Lebensgefühl:

Immer mit der Nase im Wind. Mein Traum:

Was ich mag:

Ich würde wahnsinnig gern eine Sendung moderieren mit dem Namen «M für Marco-Budget». Ich würde mit Kandidaten in die Migros gehen, und sie müssten innert kurzer Zeit für so genau wie möglich 50 Franken einkaufen. Die Idee ist nicht von mir, aber gut!

Was ich an mir mag:

«Bauer, ledig, sucht …»: ab 24. Juli, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr auf 3+.

Mein Lebensmotto:

«Passt scho!»

Den Wind zwischen den nackten Zehen, wenns zum ersten Mal im Jahr warm ist. Gemütliche Abende im Kreis von Freunden und Familie.

Text: Yvette Hettinger Bilder: Paolo Dutto

MEINE LEKTÜRE

«Neben meinem Bett liegt stets ein kleiner To-do-Berg: Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden. Zurzeit bin ich an ‹Leben wie andere Leute› von Alan Bennett. Zeitungen lese ich in der Badewanne.»

«Das Muskel-undSport-Badesalz von Kneipp muss immer in meinem Bad verfügbar sein. Und ich liebe den Tiroler Cake der Migros. Den muss ich im Laden oft suchen, weil seine Verpackung aus irgendwelchen Gründen etwa im Halbjahresrhythmus ändert.»

Bilder: 3Plus/Holger Salach

MEIN PRODUKT

NR. 30, 21. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 21. JULI 2014

MARCO FRITSCHE | 87

MEINE SENDUNG

«‹Bauer, ledig, sucht …› ist total mein Ding. Dank uns sind schon 12 Ehen und 16 Babys entstanden. Ich möchte die Sendung noch lange moderieren, aber aufhören, bevor es zur ersten Scheidung kommt.»

MEIN TICK

«Ich habe im Kofferraum stets Appenzellerbier dabei – im Sommer in einer Kühlbox. Nur das kommt als Feierabendbier infrage. Tagsüber versuche ich gern das lokale Bier von da, wo ich grad bin.»

MEIN GLÜCKSBRINGER

«Diesen Anhänger mit der Maria Mutter Gottes habe ich immer im Rucksack dabei. Nützts nüüt, so schaadts nüüt.»

MEIN LIEBLINGSLADEN

«Der ‹Bücherladen› in Appenzell. Besitzerin und Buchhändlerin unseres Vertrauens ist Carol Forster, eine Freundin von Martin und mir. Sie stellt für uns regelmässig ihre Buchempfehlungen zusammen. Dann trinken wir in ihrem kleinen Büro Kaffee und schmökern in Büchern.»

MEIN LIEBSTER

«Mein Mann Martin Arnold (29). Wir haben uns vor fünf Jahren im Ausgang kennengelernt und dann wieder aus den Augen verloren. Vor zwei Jahren wurden wir ein Paar, Weihnachten 2012 habe ich Martin einen Heiratsantrag gemacht, an Silvester 2013 haben wir Hochzeit gefeiert.»


50%

7.90 statt 16.20

Bratwurst mit ZwiebelChutney und Blattsalat mit Melone

Hauptgericht für 4 Personen

3.35

Kalbsbratwurst, TerraSuisse 3 x 2 Stück, 840 g

Schweizer Rapsöl, TerraSuisse 500 ml

AKTUELLER TAGESPREIS

1.45

Zwiebeln per kg

M-Classic Weissweinessig 1 Liter

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.7. BIS 28.7.2014, SOLANGE VORRAT

Zutaten: 4 Zwiebeln, 7 EL Rapsöl, 8 EL Weissweinessig, 4 EL Honig, Salz, Pfeffer, 300 g Blattsalat, z.B. Eichblatt, 400 g Melone, z.B. Galia, 1 EL milder Senf, 4 Bratwürste à ca. 200 g Zubereitung: Zwiebeln halbieren und in Streifen schneiden. In etwas Öl dünsten, bis sie leicht Farbe annehmen. Mit der Hälfte des Essigs ablöschen. Honig dazugeben. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blattsalat in mundgerechte Stücke zupfen. Melone in Würfel schneiden. Für die Salatsauce restliches Öl und restlichen Essig mischen. Senf beigeben und Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bratwürste rundum bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten grillieren. Blattsalat und Melone mit der Sauce mischen. Bratwurst mit dem Chutney dazuservieren. Zubereitungszeit 20 Minuten Pro Person 15 g Eiweiss, 32 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook